Rollenspiel nach Fall der Barriere
Die Stadt Khorinis
Die Stadt Khorinis # 31

28.03.2004 01:15#1
TobiTobsen Die Stadt Khorinis #31
Tobi stand da mit seinem Bier in der Hand und hatte noch nicht einen Schluck getrunken.Ihm war die Lust auf das Fest vergangen und er war kurz davor nach Hause in die Werkstatt zu gehen.Er stellte das Bier ab,schaute noch einmal der Lady und ihrem neuen Begleiter nach und wendete sich dann ab.Er ging durch die beleuchteten Gassen der Stadt Richtung Hafenviertel.Nach und nach ließ die Beleuchtung nach und er war im Hafenviertel angekommen.Ein paar Betrunkene lungerten noch im Hafen rum und grölten in die Nacht.Tobi schenkte ihnen keine Beachtung und ging geradewegs in die Werkstatt.Er streifte sich das Hemd und die Hose vom Körper und legte sich auf seine Liege.Die Szenen der letzten Stunden ließ er sich noch mal durch den Kopf gehen und schlief dann ein….



28.03.2004 07:42#2
Fabian Gschwind Fabian war in seinem Dorf, so wie es früher noch war. Überall die grünen Wiesen, das Dorf umgeben mit Weizenfeldern und Wäldern.
All seine Freunde kamen zu ihm.
Und eine besondere Dame kam auf ihn zu. Es war seine Frau.
Doch er kannte sie nicht. Nicht aus seinem Dorf, nicht von irgendwoanders her.Dann wandelte sich alles, der Himmel wurde Schwarz, die Äcker dunkel und er sah ein paar Fackeln vor seinem Haus, es waren die Männer seines Dorfes.Wieder rannten sie in den Wald bis man die Lichter nicht mehr sah.Dann erblickte Fabian sich selbst an seinem ehemaligen Fenster.Doch da er sich nun versteckte drehte Fabian sich um und da sah er sie.Hunderte von Orks rannten auf ihn zu und als sie schon kurz vor ihm auftauchten da holte einer zum Schlag aus.

Fabian lag schweißgebadet in einem Bett.
Er hatte einen Mordskater, er sah sich um, um herauszufinden wo er sei.Er sah, dass in den anderen Betten auch noch ein paar Leute lagen.Fabian zog schnell seine Hose an und lief die Treppen hinunter.Die Frau hinter dem Tresen sagte:
"Na gut geschlafen?"
"Geht schon."
Er ging hinaus und er sah noch den Stand vor sich.
Anscheinend wurden alle Alkoholleichen ins Gasthaus gebracht, nun Fabian ging wieder in Coragon's Taverne und bestellte sich ein Bier.
Das er auch promt bekam und mit 10 Golstücke bezahlte.
Dann setzte er sich in eine Ecke und schaute in die Runde.



28.03.2004 09:14#3
Bloodeye Das Bier trinken und das tanzen ging noch lange in die Nacht hinein.Immer wieder stand der neue Rekrut auf einen freien Tisch und probierteKampfübungen zu machen.
Das Paladiener war sehr gut und die gebratenen Fleisch Stücke schmeckten köstlich.
Bloodeye war schon ganz neben sich nach dem vielen Bier und torkeltenur so durch die Gegend.
„Jippiii, das ist ein tolles Fest.“, rief Bloodeye und genoss das Bier.Der Vollmond erhellte den ganzen Platz und der leichte Föhn verwehte die Kälte.Mit müden Augen legte sich Bloodeye auf die Bank und schlief schnell ein….


28.03.2004 10:59#4
Eorl Als Eorl die Stadt betrat, waren die Nachwirkungen der Feier noch nicht ganz verschwunden. Die Straßen waren deutlich leerer als an einem normalen Morgen, und selbst auf dem Marktplatz war es vergleichsweise still.
Der Ritter lief schnurstracks zum Tempel hinüber, in dem Vatras gerade sein Morgengebet verrichtete. Predigen konnte er schlecht, da schlicht und einfach niemand da war, der ihm zugehört hätte. Was Eorl freilich ganz recht war, wenn man bedachte wozu er gekommen war.
Das Buch in einen Fetuen Stoff gewickelt, betrat er den Tempel, und wartete dort, bis Vatras sich erhoben hatte und ihm zuwandte.
"Was kann ich für dich tun?" fragte der Magier mit ruhiger Stimme, als er den Ritter erkannte.
"Ich habe hier etwas das den Ring interessieren könnte." erwiderte Eorl mit leiser Stimme. "Und die Wassermagier."
Der Magier schaute sich verstohlen um, doch nirgends war jemand zu sehen, abgesehen vielleicht von einem Betrunkenen, der auf einer Bank seine Rausch ausschlief.
"Was meinst du?" fragte er dann. Eorl reichte ihm das Buch, und ließ nun seinerseits den Blick über den Platz streifen.
"Das Buch ist in einem alten Dialekt geschrieben, der aus der GEgend um Nordmar kommt. Es ist eine Art Klosterchronik der dortigen Magier. Ein Wassermagier hat es verfasst, und es muss ziemlich alt sein."
"Das ist sicher interessant" erwiderte Vatras. "Dennoch sagt mir deine Stimme, das noch mehr dahinter steckt. Also, was steht noch in dem Buch?"Eorl senkte die Stimme noch weiter. Kaum mehr als ein Flüstern, das schon nach wenigen Metern vom Wind davongetragen wurde.
"Es enthält aufzeichnungen über ein Ritual, mit dem damals sämtliche Drachen im Umkreis der Stadt vernichtet wurden."
Der sonst so ruhige Magier riß die Augen auf und begann zu husten, erst ein paar Augenblicke später hatte er sich wieder gefasst.
"Ich selbst kenne diese Sprache nicht, aber andere werden sie noch lesen können." sagte er ehrfürchtig, als er das Buch entgegennahm."Sei versichert, es wird sich jemand damit befassen. Ich werde es so schnell wie möglich ins Kloster bringen lassen."
Eorl nickte, und verabschiedete sich mit einem Nicken von de Magier. Er verließ den Tempel, und schlenderte zur Händlergasse hinüber. Es war Zeit mal wieder in der Oberstadt vorbeizuschauen. Vielleicht hatte er inzwischen wieder einen Auftrag. Der Kauf des Turmes, hatte seine Ersparnisse ziemlich angegriffen.


28.03.2004 11:20#5
Sir Iwein Ein kühler Luftzug, der über den fast verlassenen Galgenplatz wehte, ließ Iwein erwachen. Die ganze Nacht musste er auf den kalten, dreckigen Pflastersteinen geschlafen haben. Höchst ungemütlich und vor allem kalt, doch der Schmerz am gestrigen Tage hatte ihn vollends übermannt - bzw. entmannt, so hatte es sich zumindest angefühlt. Verschlafen rieb sich der Ritter die Augen und blickte sich um. Helle Sonnenstrahlen fielen ihm ins Gesicht. Rings um ihn verstreut lagen ein paar weitere Trunkenbolde, die ebenfalls in die Schlägerei vom Vortag verwickelt gewesen waren. Zertrümmerte Fässer und Bierkrüge lagen überall herum, verklebte Bierlachen waren auf dem Pflaster auszumachen, und es roch übelst nach allerlei Körperflüssigkeiten. Die meisten mussten ihre Blase auf einfachste Weise hier am Galgenplatz entleert haben.

Als Iwein sich naserümpfend erhob, merkte auch er schnell, dass all das Bier sich heftigst bemerkbar machte. Er konnte es nicht mehr lange zurückhalten. "Oh, bei Innos, wo soll ich nur hin..." Einige prüfende Blicke um sich werfend, ob auch wirklich keiner da war, der ihn sehen konnte, verschwand der Hauptmann schließlich hinter der Galgenplattform und verrichtete seine Notdurft an der Kasernenmauer. "Aaahh..." Spürbar fiel die Last von ihm ab, während es da munter vor sich hin strullerte. Eine ganz Weile dauerte es, bis der Ritter endlich fertig war und wieder hervorkam.

Zufrieden lächelnd rückte er sich die Hose zurecht und stieg dann die Kasernentreppen hinauf. Die Tische standen alle noch da, wenn auch nur noch die Hälfte von ihnen wirklich stand. Kurz nach Mittag würden die Festlichkeiten schon weitergehen. Das lobte sich Iwein. So konnte er sich noch ein wenig in seinem gemütlichen, weichen Bett ausruhen...



28.03.2004 11:28#6
Tomarus Tomarus stand wieder sehr spät auf, doch diesmal war er einer der ersten. Alle anderen hingen noch in ihren Betten. Tomarus ging nach unten und betrat die Straße. Auf dem Galgenplatz sah man noch die Reste des Festes. Überall lagen Bierkrüge, hier und da einige Stühle und abgebrochene Tischbeine. Einige der Trunkenbolde waren am Freibierstand eingeschlafen, und einige lagen immernoch bewusstlos auf dem Boden, oder sie waren auch eingeschlafen. Tomarus kam es so vor, als würde alles hier nach Alkohol riechen. Da er diesem, und deshalb auch dessen Geruch, ausweichen wollte, schritt er weiter in Richtung Handwerkerstraße. Auch hier wa anscheinend noch niemand auf, nur auf dem Tempelplatz sah er Vatras und einige Bürger, die seinen Predigten lauschten. Tomarus schritt weiter ins Hafenviertel. Anscheinend wurde auch hier kräftig gefeiert, es sah ähnlich aus wie auf dem Galgenplatz.
"Dem kan man wohl nirgends ausweichen?!"
Doch in der Kaserne müsste es noch ruhig sein, dachte Tomarus, und ging auf den Kasernenhof. Auch die Milizen, die er um diese Uhrzeit meist schon beim Trainieren sah, schliefen noch. Also stellte er sich auf den Hof, und begann, seinen Kampf gegen Grischnach nachzustellen. Er schlug in die Luft und wich der Luft aus. Auch so war es anstrengend genug.
"Wann wohl die Abschlussprüfung sein wird..."



28.03.2004 11:31#7
Alest Ohne Stimme ließ es sich auch singen, wie Alest soeben feststellt, nachdem er aus einem gnädigen Schlaf im Rinnstein erwacht war. Aus irgendeinem Grund klebte er am Boden fest, aber er wollte ums verrecken nicht den Grund dafür erfahren.
Sein Hals fühlte sich wie ein wunderschönes Samtkissen an... das angezündet worden und mit Säure gelöscht worden war... UND anschließend in Metall getaucht wurde. Er brauchte dringend etwas zu trinken*.

Der Anwärter stieg über einige Alkoholleichen hinweg in das Gasthaus und bestellte sich erstmal ein ordentliches Frühstück... es sollte ja noch weitergehen**.


*nein? Dann zündet ihr euch an, löscht euch mit Säure und springt dann in flüssiges Metall... Wer das überlebt, hat auch Durst!
**einige Körperzellen schrien bereits vor Angst... insbesondere die Leber...


28.03.2004 12:32#8
Lei|a Langsam sah Leila das Gesicht Grischnachs näher kommen, er wollte es also darauf ankommen lassen, nun gut, egal was er jetzt wollte, es würde seine Absicht vollkommen verraten und so liess sie ihn gewähren, langsam näherten sich die Lippen der Bildschönen Frau, denen des jungen Adebten. Langsam und genüssliche begann der Kuss, ihre Zungen berührten sich und führten nun den Tanz im inneren der Münde weiter. Er konnte wirklich gut küssen, das musste sie zugeben, allerdings wären viele andere Frauen bei seiner Aufdringlichkeit zurückgewichen, das Piratenweib hielt jedoch stand.
Als der Kuss geendet hatte, wollte er schon wieder den Mund öffnen, doch Leila hielt ihm den Finger davor und lächelte ihn nur an. Sie würde ja damit leben können, ihn bald zu verlassen, doch würde er damit klarkommen, wenn sie jetzt noch weiter gingen?
Nachdem das Lied fertig war, zog Leila Grischnach wieder von der Tanzfläche und meinte nur "Lass uns in den Hafen gehen!" sie hielt seinen linken Arm fest un schmiegte sich an seine Schulter, da konnte er wohl oder übel nicht nein sagen. So gingen die beiden gemütlich in den Hafen hinunter, dort war totenstille im Gegensatz zum Rest von Khorinis. Sie setzen sich auf eine Bank und schauten aufs Meer hinaus, es war stockdunkel nur die Fackeln erhellte die Wasseroberfläche und spiegelten sich darin. Sie sassen eine ganze weile einfach so da, sie an ihn geschmigt, er den Arm um sie gelegt, sie schwiegen und genossen die romantische Ruhe und die Nähe zum anderen.
Irgendwann dann spät in der Nacht, waren sie zurück zum Hotel gekehrt immer noch schweigend, denn sie wollten ihre Ruhe, nicht mit Worten stören. Vor Leilas Zimmer, gab sie ihm nochmals einen leidenschaftlichen Zungenkuss, der mehrere Minuten anhielt, dann winkte sie ihm noch bevor sie die Türe hinter sich geschlossen hatte und dann später in einen tiefen Schlaf gefallen war.


28.03.2004 12:46#9
Grischnach Grischnach war mulmig zu mute.Sie hatten sich Tatsächlich geküsst.Er schwebte im 7. Himmel.Seine Traumfrau hattte ihn geküsst.Er konnte jetzt nicht Schlafen er versuchte es und versuchte es aber es funktionierte nicht.ALso ging er noch einmal zurück zum Fest um dort noch ein wenig zu feiern.Aber mussste sie nicht bald weg gehen?Nein das konnte nicht sein es dürfte nicht sein.Nich nach alldem was die beiden jetzt zusammen erlebt hatten.Grishcnahc war nun leicht angetrunken und hatte sehr Kräftig gefeiert.Nun schwankte er zurück zum Hotel um seinen Rausch auszuschlafen.Als er an Leilas Zimmer vorbeiging horchte er an der Tür.Er hörte ihren leisen Atem.Alles schien OK zu sein....



28.03.2004 13:01#10
Gor Na Blade Bald war es soweit. Blade war gerade dabei die letzten Tische und Stühle in den Verkaufsraum zu bringen, die er sich von einem der Tischler hatte machen lassen.
Das große fest hier in Khorinis war schon fast vorbei und Blade regte sich auf, warum er seine Bäckerei nicht schon früher geöffnet hatte. Das hätte bestimmt einen riesigen Kundenschwall gegeben.
So. Die Tische waren drin und auch die Stühle standen an ihren Plätzen. Die Theke musste nurnoch zusammengerückt werden und der Ofen angezündet und es konnte losgehen.
Den Einkauf für die Brotzbackzutaten und die anderen Sachen hatte er schon länger erledigt und so rückte er noch die Theke zusammen und sah noch ein letztes mal in den Kühlraum.
Dort war alles sauber und ordentlich und so ging Blade nach draußen mit einem großen Schild unterm Arm. Drauf stand

Bäckerei zum krümligen Keks

zufrieden blickte der Bäcker sein Schild an, nachdem er es angebracht hatte und machte an der Ladentür ein geöffnet dran. Auch draußen konnte man sich hinsetzen, da vor der Bäckerei noch ein paar Tische und Stühle standen. Hier konte man sich auch sein Frühstück bestellen und es gemütlich essen. Blade ging hinein in seine neu eröffnete Bäckerei und fing an Brote und Brötchen zu backen.



28.03.2004 13:24#11
Ray Ray hatte die ganze Nacht über dem Buch geschlafen. Als der Hahn gekräht hatte, war er aufgeschreckt.
"Heute kann es ja losgehen!" meinte er voller Tatendrang. In diesem Moment hatte er vergessen, dass er bis auf eine Nagelkeule und mehr Glück als Verstand keine Waffen hatte.
Ray griff in seine Umhangtasche. Ja, der Zettel war noch da. Typhus und Nikmaster würden erfreut sein, dass ihnen mit diesem Zettel ein solch nützlicher Schlüssel zu ihrem Ziel gegeben war.
Das Cingulum Magici Beliari wartete, Ray würde es sich holen. Seine Begleiter konnten seinetwegen den ganzen Hort haben, er wollte nur das Artefakt.Auf dem Marktplatz war schon reges Getümmel. Typhus und Nikmaster standen in einer Ecke. Ray war froh, dass sie dort zumindest die meisten nicht hören würden.
"Guten Morgen, ihr beiden!" sprach er sie an.
"Guten Morgen, Ray! Hast du dein Buch gefunden?" fragte Typhus."Ja, das habe ich. Rat mal, was noch passiert ist! Da war ein Zettel auf der Seite, wo das Cingulum beschrieben war. Ein Stück Pergament, vom Autor höchstpersönlich geschrieben. Er hat, wissen die Götter woher, die Hinweise ausgegraben, wie man zum Artefakt vordringt. Lest!"
Ray drückte Typhus das Pergament in die Hand. Er und Nikmaster lasen erstaunt:
"Das ist ja ein Ding! Du hast echt fast zu viel Glück, Ray." sagte Nikmaster."Ich würde vorschlagen, ihr rüstet euch gut aus, und wir brechen auf. Das Buch habe ich auch, dort ist ein Absatz, der uns den Weg weisen wird." meinte Ray.


28.03.2004 13:34#12
Alest Alest war ziemlich sauer... im Gasthaus gab es nichts mehr zu essen... das ging Gestern alles drauf.

Toll, dachte er und schritt hinaus, wo ihm sogleich der Duft von frischgebackenem Brot in die Nase stieg, welchem er sofort wie in Trance folgte. Bis er fast an ein Schild stieß.

Bäckerei zum krümligen Keks

Alest ging hinein und sah sich um... schien alles sehr neu zu sein...


28.03.2004 13:46#13
Sir Iwein Als Iwein gegen Mittag, halbwegs ausgeschlafen, den Wehrgang entlang schritt, sah er bereits, wie sich der sonnenbeschienene Marktplatz allmählich wieder füllte. Die Tische wurden wieder aufgerichtet, Bierfässer bereit gestellt und all das Chaos vom Vortag weggeschafft. Indess strömten immer mehr durstige Bürger und Milizen zum Festplatz. Auch die feine Gesellschaft aus dem Oberviertel würde bald eintreffen. Es war der letzte Tag der Festlichkeiten, doch heute würde mit Sicherheit noch einmal ordentlich gefeiert und getanzt werden.

Außerdem hatte Iwein gehört, es würde am Nachmittag ein kleines Schützenturnier auf dem Marktplatz stattfinden, das bis in die Abendstunden dauern sollte. Sogar einen Preis gab es zu gewinnen für den besten Schützen. Schon jetzt wurden dort unten die Zielscheiben aufgestellt. Es war keine Frage, dass der Ritter teilnehmen würde. Er musste schließlich in Form bleiben. Und er liebte es, seine Fähigkeiten vor versammeltem Publikum zu demonstrieren. Außerdem, so hoffte er, würde er auch einige bekannte Gesichter sehen. Vielleicht ehemalige Schüler, oder zumindest Typhus. Nachdenklich strich Iwein über die verstärkten Wurfarme seines Bogens. Vielleicht würde ja auch Kano teilnehmen, sein alter Lehrmeister, falls der bei solchen Sachen noch mitmachte - nun, wohl kaum.
Bald war es so weit. Von Vorfreude gepackt schritt Iwein die Kasernentreppe hinunter zum Freibierstand. Der Wirt, der auch schon gestern hier vollauf beschäftigt gewesen war, wuselte hinter dem Tresen hin und her und bemerkte den Hauptmann erst spät.

"Oh, guten Tag, Herr Iwein", begrüßte er ihn und ließ für einen Moment von seiner Arbeit ab. Der Schweiß stand ihm schon jetzt in seinem freundlichen, runden roten Gesicht. "Ich bin ja so beschäftigt, und auch ein bisschen nervös. Hoffentlich wird´s heute weniger Chaos geben hier..."
"Morgen, Wirt", lächelte der Ritter. "Seid Euch dessen gewiss. Die Paladine des Königs wachen über Euren Stand, hehe... Gebt mir ein Bier, guter Mann.""Da bin ich beruhigt, mein Herr", stammelte der Wirt und machte sich sogleich an einem der Bierfässer zu schaffen. "Bestes Paladiner, jetzt sogar noch herrlich kühl. Wohl bekomm´s, Herr Hauptmann!" Der dicke Mann reichte Iwein einen Krug und bekam dafür ein paar Goldstücke. Zwar bezahlten die Paladine alles, dennoch musste man immer schön freundlich zu den Wirten sein und ein wenig Trinkgeld geben.

Glücklich nippte der Ritter an dem kühlen Gebräu und ließ seinen Blick über den Platz wandern. Bald war es soweit, bald würden die Bürger hier wieder Schlange stehen für einen einzigen Krug Bier, und die Stimmung würde wieder ausgelassener sein denn je...



28.03.2004 14:06#14
Bloodeye „Haaaa wo, wie, was wo bin ich ?“, fragte sich Bloodeye der mittlerweile schon paar Minuten
wach war.
Der Marktplatz war recht leer und vom vielen Bier trinken bekam er Kopfweh.„Auuu, mein Kopf.“, fluchte Bloodeye und stand auf.
Bier floss durch die Risse der Steine am Boden und Scherben der Bierflaschen lagen am Boden.
Ein leichter Nebelschleier legte sich zart auf den Marktplatz und die Vögel zwitscherten laut herum.
Auf dem Weg durch die Stadt begegnete Bloodeye zwei Rekruten die ihn sofort ansprachen:“ Ich grüße euch neuer Rekrut braucht ihr Hilfe , denn ihr schaut so verwirrt aus.“
Mit verschlafenen Augen und steifen Gliedern antwortete Bloodeye leise:“ Danke für eure Hilfsbereitschaft aber ich wollt nur mal an den Hafen um die Meeresluft einzuatmen.“
Torkelnd ging Bloodeye weiter und kam am Hafen an.
Er streckte sich paar mal und atmete tief ein.
Die sanfte Meeresbriese erfrischte Bloodeye wieder und nun begannen seine Glieder langsam zu erwachen.
Bloodeye ging die kleine Treppe runter und wusch sich im erfrischenden Wasser…..


28.03.2004 14:13#15
Lady Lyvîane Der Feuerrote Rubin in der zierlichen Goldfassung schimmerte und glänzte nur auf der Brust der jungen Lady, welche zu dem Ritter aufblickte. Bisher hatte sie nachdenklich in den dunklen Paladiner geschaut, ein dunkelbraunes Biergemisch in einem großen Bierkrug, das heute als Freibier zu Ehren der gehaltenen Stadt und der Königsarmee ausgeschenkt wurde. Einerseits war es schön zuzusehen, wie die noch vor wenigen Wochen mit Trauer übertünchte Stadt nun lustig und ausgelassen ein großes Fest feierte, doch so wirklich konnte die Lady nicht in Stimmung kommen. Natürlich wollte sie nicht auf die Tränendrüsen drücken und bei diesem abendlichen Fest Trübsal blasen, aber lachen konnte sie auch nicht.
Trotzdem lächelte sie die vorbeigehenden Menschen an oder nickte ihnen zu, wenn einige Bürger auf sie zeigten und ansprachen, ihr Wohl aussprachen und freundlich zugrüßten. Die Menschen sollten keinen falschen Eindruck von ihr gewinnen und Gefühle wie diese sollten nicht ihr Handeln regieren und an Vorderster Stelle stehen. Sie war nun eine Kriegerin. Ihr Interesse war das Wohlergehen ihrer Mitmenschen. Und wie sollte sie sich als Lady und als eine Streiterin Innos wohler fühlen wenn sie die Menschen, die sie beschützte lachten und voller Freude waren? Selbst sogar Nanny sah sie ab und zu flüchtig in der Menge mit dem leicht dicklichen Wirt der Kneipe zum Geldsack.
Ihre Smaragdgrünen Augen blickten in das Gesicht von dem edlen Kommandanten der Stadt, welcher durch den Orkangriff besonders viel Ruhm, Ehre und Ansehen erreicht hatte, als sie auf seine Handfläche blickte, die die Ihre umschloss. So steckte sie ihre Gewissensbisse in den Schatten um wenigstes in der Menge alle Belastungen zu vergessen als sie sich von ihrem Platz erhob.
„Ein solch schöner Abend wäre doch wohl vergeudet, wenn wir bei einem gelungenen Fest nicht tanzen würden. Möglich sei alles. Aber achtet auf euere Rüstung das sie euch nicht hindern wird.“

Sie grinste und lachte auf, als sie alleine mit ihrem roten Gewand in die Menge schritt und ihn wie bereits sie es schon einmal getan hatte, herausforderte.


28.03.2004 14:32#16
Taurodir Das Grinsen auf dem Gesicht des Paladins wurde breiter, als er sah, wie die Kriegerin in ihrem schönen roten Gewand davonschritt und sich in die Menge der Bürger hineinmischte. Dort wartete sie auf ihn, so wie es schon das letzte Mal getan hatte. Aber vor solch einer Herausforderung würde sich der junge Mann nicht drücken. Nicht lange dauerte es, bis er selbst sich zur gefüllten Fläche begab, und dort gegenüber ihr stand.

"Keine Sorge. Meine Rüstung wird uns schon nicht zum Fall bringen. Aber falls ihr wollt, kann ich auch meine Rüstung ausziehen, und ganz ohne Klamotten tanzen", fragte er sie grinsend, schritt dabei näher an sie, und legte seine linke Hand um ihre, während sich seine rechte Hand ans rote Kleid näherte, und um ihre Taille ruhte.

Die Musik drang ihm in die Ohren, und für einen Augenblick vergaß er alles um sich herum bis auf die Lady aus Erathia, in deren Augen er hineinblickte, und der Musik, zu der er gemeinsam mit ihr tanzte. Er versuchte es zumindest so gut er konnte, und so schlecht war es vielleicht nicht einmal. Um sie herum tanzten noch immer einige Paare, aber nicht mehr wirklich viele. Der Kommandant genoß den Augenblick mit ihr, und die fröhliche Stimmung die trotz der schwierigen Zeiten in Khorinis für einen Moment herrschte, und lächelte sie daher auch an. Auf den Moment kam es an, und so lange dieser herrschte, sollte man ihn genießen. Er hörte ihr leises Atmen, während sie sichch beide auf der Fläche rührten gemeinsam. Im Kommandanten stieg wieder das warme Gefühl, welches wohl bei keinem Mann zu vermeiden wäre.

"Ich hoffe, dass es auch mit Rüstung geht", sagte er ihr grinsend, umgriff jedoch ihre Hand fester, als er Beinahe nach hinten gestolpert wäre, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.



28.03.2004 14:35#17
Uncle-Bin <> Longbows mahnende Stimme hallte in Uncles Kopf noch einige Sekunden nach, bis er endlich seine Augen öffnete und so den Paladin anstarren konnte. <>, murmelte er und rieb sich die Stirn, die mindestens genauso weh tat, wie alles andere an und in seinem Körper. <> Longbow griff Uncle unter die Arme und zog ihn in eine aufrechte Position. <>, nuschelte er und rümpfte dann angewidert die Nase. Der Wind, der eben noch einen herrlichen Duft aus Richtung der Händlerstraße hergetragen hatte, musste seine Richtung gewechselt haben und trug nun die Düfte diverse Notdurften des Galgenplatzes zu Uncle. Pfui Teufel, das könnte glatt von Iwein, diesem Schläger kommen., dachte er sich und rannte am Freibierstand vorbei auf die Unterführung zu den Händlern zu. Dort angekommen hatte sich der Wind bereits wieder gedreht und somit erfreuten, statt der iweinschen Düfte, nun die herrlichen Gerüche frischer Backwaren Uncles Geist. Ein Brot würde ihm jetzt genau das Richtige sein, dachte Uncle und trat in die neu eröffnete Bäckerei ein.



28.03.2004 14:35#18
Gor Na Blade Einen wunderschönen Guten Tag der Herr. Sie sind der erste Kunde, sie haben also einen Laib Brot umsonst gewonnen
Blade lächelte und holte ein backfrisches Brot aus dem Ofen. Hier probiert! er schnitt ein Stück Brot ab und reichte es dem Mann, der soeben das Geschäft betreten hatte.
Doch zu diesem Moment trat schon der zweite Kunde herein und Blade erkannte, dass es eine wunderschöne Sache war die Tür der Bäckerei offen zu lassen. So kahm der Duft heraus und lockte Kunden herein.
Und schon der zweite.. ihr habt auch ein Laib Brot gewonnen. Hier probiert. er reichte ihm auch ein Stück des frisch gebackenen Brotes.



28.03.2004 14:55#19
Lady Cathaine Früh am nächsten Morgen war die Lady ohne Namen bereits wieder auf den Beinen. Sie kleidete sich in die Rüstung einer Waffenmagd und band das goldblonde Haar streng zurück. Durch die lange Narbe quer über ihr Gesicht, bekam sie so einen ganz und gar steinernen Ausdruck in ihren Augen. Das Schwert glitt in die Lederschneide… Handschuhe und Umhang. Dann verließ sie das kleine Zimmer in der Kaserne und trat nach draußen um Wache zu halten.



28.03.2004 15:05#20
Lord Arthas Als Arthas am nächsten Morgen aufwachte, wusste er nicht mehr was er am Vortag gemacht hatte. Arthas wusste als erstes gar nicht wo er sich befand, bis er merkte, dass er neben dem Bierstand eingeschlafen war. "Tut mir der Schädel weh!", dachte er sich, und daraufhin stand er auf. Als Arthas wieder auf den Beinen stand, hielt er sich erst einmal an der Theke ein und schaute sich um. Krampfhaft versuchte er sich daran zu Erinnern was er an dem Fest so alles gemacht hatte, ihm viel es aber nicht mehr ein. "Das war wohl ein bisschen zu viel Bier.", sagte er.

Als er wenige Minuten später wieder klarer im Kopf, ging er erst einmal vom Bierstand weg. Arthas ging erst einmal in der Stadt herum und schaute was das Fest für Spuren hinterlassen hatte. Nachdem er seinen Rundgang beendet hatte ging er zu seinem Haus. "Jetzt erstmal was ordentlich essen.", murmelte er vor sich hin. Der junge Rekrut merkte aber schnell, dass er nicht wirklich viel Essbares daheim hatte, nur Brot und ein alter Schinken. Der Schinken war ihm ein wenig zu alt darum aß er nur das Brot.

Nach dem Essen ging er runter zum Meer, dort ging erst einmal ins Wasser und schwamm ein wenig. "Das tut gut!", sagte er sich. Nach ein paar Minuten, legte er sich an das Ufer und lies sich die Sonne auf den Bauch scheinen.


28.03.2004 15:06#21
Uncle-Bin Uncle nahm das Brot des Bäckers dankend an und bemerkte dann, das es eine unglaublich Kluge Idee war, Brot zu backen, wenn man eine offene Tür hatte. Vielleicht würde er eben diese auch einmal tun oder noch einen Schritt weiter gehen und bei offener Tür seine Fässer fertigen. <>, dachte Uncle so laut, dass sogar die anderen ihn gehört haben mussten. Vielleicht hätte er es beim Denken nicht aussprechen sollen, aber dann hätte er gestern auch nicht so viel trinken dürfen. Uncle blickte verwirrt drein, da seine Gedanken und das, was er so von sich gab so ungewöhnlich konfus waren, dass er so langsam Angst bekam. Es musste seine spezielle Form des Katers sein, die ihn nun in die Verwirrung trieb. <>, sprach er und hörte dann plötzlich auf. Ihm war eingefallen, dass Bäckermeister sich oft nach dem Namen ihres Ladens benannten (oder war es anders herum?!). Er fuhr fort, <> Uncle sah den Mann bittend, fast flehend an und beschloss dann seinen ritterlichen Charme spielen zu lassen. Dem hatte noch kein Bäckermeister widerstehen können, wenn auch nicht zuletzt dadurch, dass Uncle ihn das erste Mal anwendete.



28.03.2004 15:13#22
Tomarus Tomarus schritt die Handwerkerstraße wieder hinauf. Ihm stieg ein köstlicher Geruch in die Nase, es roch nach leckerem, frischgebackenem Brot. Tomarus folgte seiner Nase und stand kurz darauf vor einem Laden, den er noch nie zuvor gesehen hatte, er musste wohl gerade erst eröffnet worden sein. Tomarus trat ein. Einige Leute standen bereits drin. Eigentlich wollte er gar nichts essen, doch der Geruch hatte ihn verzaubert. Er wollte gerade seinen Geldbeutel herauskramen, als ein Mann, offensichtlich der Bäcker, ihm zurief:
"Willkommen in der Bäckerei > Zum krümeligen Keks <. Sie sind einer er ersten Besucher, hier, probieren sie mal mein frisches Brot."
Tomarus bekam einen Brotlaib gereicht. Da er nicht danach gefragt wurde, steckte er seinen Geldbeutel wieder weg. Auch wenn der Geruch einen förmlich in seinem Bann hielt, verließ Tomarus die Bäckerei wieder und ging wieder auf den Marktplatz. Das Brot schmeckte vorzüglich.
Zu seiner Erleichterung waren die Betrunkenen anscheinend aufgestanden, oder man hatte sie weggeräumt. Es hatten sich schon wieder einige Feiernde auf dem Marktplatz eingefunden, anscheinend warteten sie gespannt auf das Schützenturnier. Das Tomarus fürs erste verpflegt war und er nichts besseres zu tun hatte, gesellte er sich zu ihnen und war gespannt, was wohl als nächstes passieren würde.



28.03.2004 15:15#23
Warkid " Wo bin ich? Ich hab doch trainiert und dann wurde alles schwarz. "
Warkid schaute sich um und fand sich im Schlafsaal der Kaserne wieder. Seine Rüstung hatte er an und das Schwert am Gürtel. Er lief auf den Kasernenhof und schaute gen Himmel. Die Sonne schien und sie lieferte Wärme. Er lief die Treppe der Kaserne hinunter und ließ einen kurzen Blick über den Marktplatz schweifen. Er lief in Richtung des Freibierstandes. Er wollte sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen aber dafür muss er erst mal einen Platz finden.
Er lief durch die Unterführung in Richtung Hafenviertel. Dort fand er einen Baum zwischen den ganzen Hütten. Er lief zu dem Baum und suche eine Stelle an der er hochklettern konnte. Er sprang und hielt sich an einem der dickeren Äste fest. Er zog sich auf den Ast hoch. Der Ast war der dickste von dem Baum. Er legte sich in Richtung der Sonne auf den Rücken und er ließ sich von der Sonne wärmen.


28.03.2004 15:16#24
Gor Na Blade Aha.. einen Keks für die Alkoholleiche des Königs.. tja tut mir leid man betrunkener Freund aber wir werden erst später Kekse verkaufen können.. sie sind noch nicht im Sortiment er grinste.
Ausserdem heiße ich nicht Krümelkeks sondern Blade.. Gor Blade.. ups..ääh setzten sie zwischen das Blade und das Gor noch na und dann haben sie es.. nein nicht Blade na Gor sondern Gor na Blade.
Ihr könnt aber noch ein Brot habgen, es ist nicht krümelig aber man kann es trotzdem an Enten verfüttern.. ach verdammt gibbte hier überhaupt Enten? Nun kratze sich der Waffenknecht und Bäcker am Kopf und überlegte, wo er das Absurde Wort "Ente" schonmal gehört hatte.
Ahh.. Er kannte nur die VW Ente.. eine Erfindung seines Vaters. jaja der ViehWagen "Ente" hatte vier Räder und eine fast ründliche Überdachung. Heute lang der Prototyp in der neuen Welt auf dem Canyon und keiner konnte mehr etwas mit anfagen.
Er seufzte und gab der Schnapsleiche noch ein Stück Brot.



28.03.2004 15:29#25
Uncle-Bin Uncle nahm auch dieses Brot an sich und beschloss dann diesen unfreundlichen und irgendwie verwirrten Kerl allein zu lassen. Wenn Uncle sich nicht bereits am Kopf kratzen würde, dann hätte er nach diesen Antworten damit angefangen, aber so musste er sich damit zufrieden geben, dass er kurz aufhörte und dann wieder anfing. So trat Uncle mit zwei Broten aus der noch immer offenen Tür heraus, um sich wenig später umzudrehen und dem Bäcker Geld zuzuwerfen. Dann trat er ein zweites und vorerst letztes Mal aus der Tür und humpelte in Richtung des Freibierstandes davon. Zwar roch es dort nicht gerade gut, aber wenigstens gab es dort noch Bier. Außerdem wollte er schauen, wie es Iwein und Konsorten ging. Nach seinem letzten Gedächtnisstand sollten sie alle irgendwo dort herumliegen und vor sich hin wimmern...



28.03.2004 15:39#26
Typhus Typhus und Nikmaster freuten sich schon sehr, auf dieses Abenteuer. Wer weiß was es bringt! Vielleicht Reichtum? oder auch nur das Glück, dass man weiter Leben darf? Das wusste keiner von den Beiden. Aber Ray war sich auch nicht sicher. Er hatte zwar das Buch an seiner Seite, aber was sagte das schon. Da habe ich lieber meinen Diener bei mir! dachte sich Typhus und klopfte behutsam auf seinen Bogen.
Na dann rüsten wir uns mal schön ein. sagte Typhus und griff Nikmaster auf die Schulter. Die Beiden gingen zuerst mal in den Schlafsaal, wo sie ihre Sachen packten und mit nahmen. Aber nur das was sie dachten, zu brauchen. Typhus nahm seine Tasche stopfte sämtliche Gegenstände mit ein.
Dann gab Typhus seinem Schüler einen besseren Bogen, mit den Worten: Aber den will ich nach dem Abenteuer wieder haben! Der ist ein bisschen besser, für dein Können derzeit, genau das Richtige.

So, als sie die Rüstung und alles einkekauft hatten, Essen für ca. 5 Tage, der Köcher voll mit Pfeilen, das Kurzschwert an der Seite und den Bogen am Rücken, hatten sie alles, was sie brauchten.
So tapferer Schüler. Also wagen wir es oder? Komm wir gehen zu Ray und marschieren dann los.

Ray wartete schon ungeduldig auf die Beiden. Können wir? war seine einzige Redewendung, die er den Beiden Kriegern übergab. Ja, von mir und meinen Schüler aus, können wir gehen. Typhus kontrollierte noch mals seinen Gürtel, mit einem festen Ruck und dann schritten die Drei mit festem Schritte dem Abenteuer entgegen!



28.03.2004 15:52#27
Sir Iwein Markt- und Galgenplatz waren fast schon wieder genauso gefüllt wie am Vortag. Musik wurde gespielt und einige Paare hatten sich bereits auf die Tanzfläche gegeben. Noch ging es überall gesittet zu, es wurde gelacht und erzählt. Doch bald schon würden wieder die ersten Schlägereien beginnen, herrlich. Angelockt von der Musik füllte sich auch der Freibierstand immer mehr, sodass der Wirt bald zu viel zu tun hatte, um sich weiter mit Iwein zu unterhalten. Einer der ersten, die daherspazierten, war natürlich Uncle. Er hatte zwei Brotlaibe in den Händen, von denen er abwechselnd abbiss.
"Ein Wunder, dass du dich nach deiner Blamage bei der gestrigen Schlägerei überhaupt noch hierher wagst. Dein fetter, stinkender Arsch war wahrlich ein grausamer Anblick, der Anblick des Todes, elender Beliarpriester", knurrte Iwein. "Aber kostenloses Bier zieht Ungeziefer wie dich ja magisch an. Wie alles, was es umsonst gibt oder auf Bäumen wächst. Ich wette, dieses Brot hat dich auch nichts gekostet, ist es nicht so? Ähm... wo hast du es eigentlich her?"



28.03.2004 16:06#28
Uncle-Bin <>, brüllte Uncle unkontrolliert laut, als Iwein ihn angesprochen hatte. Sollte dieser sogenannte Hauptmann doch bleiben, wo der Pfeffer in kleinen Beuteln neben dem Mehl aufgehängt wird. Einen besseren Ort gab es ja wohl kaum für ihn, denn er war weit weg und hatte genug Eigenduft, um ihn zu übertönen. <>, spottete Uncle und brach dann in lautes Gelächter aus. Jetzt jedoch, wollte er sich nicht weiter mit Iwein beschäftigen, sondern lieber selbst einen feinen Krug mit Bier genießen...


28.03.2004 16:14#29
Eorl Eorl eilte schnellen Schritts durch die Gassen. Er hatt in seiner Schmiede vorbeigeschaut, und war dabie auf eine Notiz gestoßen, derzufolge ihm Uncle immernoch Gold für seine Rüstung schuldete. Also hatte er sich auf den Weg gemacht, den anderen zu suchen. Der Kauf des Turmes hatte seine Kassen geleert, also war es an der Zeit, die alte Schuld einzutreiben.
Der Ritter bahnte sich den Weg über den Marktplatz, und passierte Hotel und Kaserne, stand kurz darauf am Freibierstand. Unwillig verzog er das Gesicht, als er dessen Kundschaft musterte.
"Der Stolz der Königlichen Armee", brummte er zynisch, und laut genug für den herschenden Lärmpegel. "Verhält sich wie ein Rudel Söldner."Er stieß einen Betrunkenen von sich, der ihm in den Weg getaumelt war, und schob sich dann durch die Menge zu Uncle hinüber, den er an der Theke erblickt hatte.


28.03.2004 16:20#30
Sir Iwein "Meiner Männlichkeit?"
Seine Männlichkeit? Oh, die Männlichkeit! Das Symbol der Männlichkeit! Bedauernd blickte Iwein hinab. Äußerlich war nichts mehr zu erkennen gewesen und der Schmerz war ebenfalls beinahe wieder weg. Aber ob er jemals wieder einen ho... die rote Laterne besuchen können würde? Er beschloss, seine Männlichkeit bald still in seinem einsamen Kämmerchen auf die Probe zu stellen. Ebenso, wie er diese Bäckerei bald einmal besuchen würde...
"Das... geht dich gar nichts an. Wenigstens habe ich noch eine halbwegs intakte Männlichkeit. Du kannst nur noch darauf hoffen, dass dir die Waffenknechte in den Arsch kriechen. Du... du..."
Verdammt, ihm fiel nichts mehr ein. Und wenn ein Konflikt nicht friedlich gelöst werden konnte, dann konnte man ja immer noch Plan B anwenden. Grimmig holte Iwein aus und verpasste Uncle einen Schlag in die Magengegend, sodass die Hälfte des Bieres wieder hochkam. "Lass es uns unter Männern austragen. Wer das meiste Bier trinkt, der ist... ein ganz toller Hengst und der beste Ritter von Khorinis. Oh, hallo Eorl. Willse auch mitmachen beim Wettsaufen, hehe?"


28.03.2004 16:26#31
Eorl Eorl schaute Iwein ein paar Sekunden lang aus eisigen Augen an, dann schüttelte er angewiedert den Kopf.
Der Stolz der Königlichen Armee. Hatte er das wirklich gesagt?"Sollte sich so ein Hauptmann verhalten?" fragte er schlicht, und wandte sich dann von dem anderen ab um mit Uncle zu reden.
"Ihr könnt euch später schlagen wenn ihr es für richtig haltet. Im Moment interessiert ich nur, das du mir noch Geld schuldest. 1700 wenn ich mich recht entsinne. Ich hoffe du hast nicht deine gesamten Erspaarnisse versoffen." Er überlegte kurz. "Naja am Freibierstand vermutlich weniger.."


28.03.2004 16:28#32
Sengert Für einen guten Spross aus dem Hause Sengert ziemte es sich eigentlich nicht, sich auf dem Marktplatz der Stadt unter den Pöbel zu mischen und sich bereits am hellichten Tage ein nur mäßig kühles Bier die Kehle hinunterlaufen zu lassen.
Doch der gutaussehende junge Kaufmann hatte sich im Anschluss an die vorige, fast durchgefeierte Nacht artig auf sein Bett in der Kaserne geworfen und hätte sich fast selber darüber erschreckt, wie schnell er daraufhin eingeschlafen war. Nur leider war er zu müde gewesen, es zu bemerken. Nach dem Aufstehen am frühen Vormittag hatte Sengert sich kräftig und ausgeruht gefühlt, hatte die Morgentoilette erledigt, sich frisch gemacht und irgendwie war es ihm sogar gelungen, sein Gesicht weitestgehend von Bartbehaarung zu befreien, ohne sich mit blutigen Narben zu entstellen.

Jetzt sah man den erfreulich anzuschauenden jungen Mann erneut am Marktplatz stehen, etwas abseits wie schon in der vergangenen Nacht, mit einem Bierkrug in der Hand. Nur dass er diesmal nochmals besser und gepflegter ausschaute. Auch seine geprägte Lederrüstung war frisch gefettet. Sengert hielt nicht wirklich viel davon, sich mit all diesen Menschen hier abzugeben, doch wahrhaftig, er war es momentan leid, immer nur alleine und rastlos durch die Gegend zu ziehen. Auch der Verstörteste Einzelgänger brauchte manchmal einfach das Gefühl, noch dazu zu gehören. Und so stand der Milizionär zwar für sich, doch war er unter Menschen. Gespannt wartete er auf das, was sich heute nun hier tun würde. Ein bierselig getroffener Entschluss heiterte zudem seine hübsche Miene auf: Es war an der Zeit, einen erneuten Vorstoß zu wagen. In wenigen Tagen wollte er sich endlich Zutritt zur Oberstadt verschafft haben, zu seinesgleichen.



28.03.2004 16:41#33
Lady Cathaine Der Blick der Soldatin wanderte langsam über den Hof vor der Kaserne und betrachtete die vielen Menschen, die sich um den Freibierstand scharrten. Auch Iwein war darunter und betrübt wandte sie den Kopf ab. Volltrunken wollte sie ihn nicht noch einmal treffen. Er tat ihr leid und rührte etwas in ihr, doch... nein, jeder Art von Gefühlen, führte ins Verderben. Iwein befand sich mittendrin... im Wettsaufen...los... wer als erster tot war... Alkohol ist eine Lösung! Die Lösung aller Probleme! Komm, Wettsaufen!



28.03.2004 16:44#34
Uncle-Bin 1700 Münzen? Warum will Eorl so viel Geld von mir? Verdammt, die Rüstung! Nichts, wie weg und Geld holen. Uncle unterbrach das kurz zuvor ausgebrochene Wettkampfsaufen. Eorls Forderung hatte eine ganze Kette von Gedanken in Uncles Kopf ausgelöst und ihn somit unfähig gemacht, auch nur ein vernünftiges Wort hervor zu bringen. <>, rief er laut auf und rannte dann an Eorl und Iwein, natürlich nicht ohne den Hauptmann zu boxen, vorbei. Sein nächstes Ziel würde die kaputte Tür seines Hauses sein, die den Zugang zum Großteil seines Privatvermögens darstellen durfte. Die Summe würde er sicher berappen können, falls Eorl nicht einen dicken Verzugszins berechnete. <>, pöbelte er einen Bürger an, der sich ihm in den Weg gestellt hatte und hüpfte dann mit einem gewagten Hechtsprung an dem Kerl vorbei und damit direkt in den fetten Wanst eines anderen. Der offensichtlich betrunkene Kerl torkelte ein paar Schritte und übergab sich dann im hohen Bogen, über Uncle hinüber, auf den Typen, der noch eben Uncles Weg versperrt hatte. <>, murmelte Uncle und zog sich dann am Bein des dicken Bürgers in die Höhe und rannte weiter. Wenig später hatte er seine Haustür erreicht. Er riss sie auf und rannte in das Haus hinein, bis zu jener Truhe, die sein Gold aufbewahrte. Dann griff er hinein und begann das Gold abzuzählen...


28.03.2004 16:44#35
Al Gûl Die Wunde war sauber verheilt und hatte nur eine feine, kaum sichtbare Narbe hinterlassen. Al Gûl nickte selbstzufrieden und warf den Verband auf die Strasse. Er hatte fast den ganzen Vormittag geschlafen doch als es zu regnen begonnen hatte, bietete sogar der Baum, unter welchem er eingeschlafen war keinen Schutz mehr. Der Jüngling suchte sich einen Unterstand. Als er am Martkplatz vorbei kam, war er wie tot. Jedermann hatte sich bei dem Regen ins Haus verzogen.
Al Gûl sah eine Herberge neben dem Markt und betrat das Gebäude. "Wieviel verlangt ihr für ein paar Nächte? Ich bin es Leid immer im Freien zu schlafen." "Hier ist es umsonst, mein Herr." sprach die Frau, welcher scheinbar diese Gaststätte gehörte. "Geht einfach die Treppe rauf und lasst euch am Feuer trocknen. Al Gûl war über den so geringen Preis überrascht und ging zur Treppe, bevor es sich die Besitzerin noch anders überlegte.

Im oberen Stockwerk prasselte ein Feuer im Kamin und ein paar Leute wärmten sich daran und schwatzen. Al Gûl sass auf ein Bett neben dem kein Gepäck lag. Er zog seinen Umhang aus und legte ihn neben sein Bett und trat zu den anderen ans Feuer. "Seid gegrüsst werte Herren, dasrf ich mich wohl zu euch setzen?" fragte der Jüngling. "Nur keine falsche Bescheidenheit, setzt euch und lasst euch wärmen". Der Mann, welcher geantwortet hatte, trug eine rote Noizenrobe und war allem Anschein nach ein Angehöriger des Klosters. Al Gûl liess sich nieder. Das wohlig warme Feuer und diese Gesellschaft versprachen einen unterhaltsamen Abend.



28.03.2004 16:49#36
Eorl Eorl schaute betrübt hinter Uncle her, als dieser in richtung seines Hauses davontaumelte. Er kannte den anderen gut genug, um zu wissen das er sich nicht drücken wollte, also wartete er darauf das er wiederkam. Sein Blick streifte über die Menge, und er nickte kurz einer Waffenmagd zu, die das Geschehen aus einiger Entfernung beobachtete. Er erinnerte sich, einmal mit ihe rszusammengestoßen zu sein. Sie schien das kollektive Besäufnis das die Soldaten hier veranstalteten ebenso zu mißbilligen wie er, wenn man das an ihrem Gesichtsausdruck festmachen konnte. Eorl wandte den Blick ab, und suchte in der Menge nach einem anderen bekannten Gesicht, das sich noch ein Mindestmaß an Zurechnungsfähigkeit bewahrt hatte.



28.03.2004 17:07#37
Uncle-Bin Es dauerte nicht lange, bis Uncle endlich genug Gold zusammengesammelt hatte, um Eorl zu bezahlen. Er durfte nun keine weiter Zeit verlieren und beeilte sich, so schnell es ging zurück zu seinem alten Freund zu kommen. Mit einem kräftigen Schwung prügelte er die Kiste zu und riss den Schlüssel herum. Das dieser dabei in zwei Teile zerbrach war ihm relativ egal und so stürmte er ohne weitere Verzögerung durch die Tür hinaus zum Freibierstand zurück. Die Tür flog fast schon automatisch hinter ihm ins Schloss, während er an jenen Bürgern vorbeisprintete, die sich eben noch durch ihn geschädigt sehen mussten. Mittlerweile hatten sie sich aber wieder gefangen und eine kleine Schlägerei mit blanker Faust begonnen. Uncle hätte sofort mitgemacht, wenn nicht ein paar Meter weiter das Wettsaufen auf ihn gewartet hätte. Dann endlich kam er wieder bei seinem Gläubiger an. <> Er bekam noch immer kein Wort aus seiner Kehle, doch ein gut gefüllter Krug mit frischem Bier sollte Abhilfe schaffen. Er nahm den Pott, der vor Iwein auf der Theke stand und spülte alles auf einmal hinunter. <> Er drückte ihm den Beutel in die Hand und wartete dann auf eine hoffentlich positive Reaktion...



28.03.2004 17:10#38
Kano Es hatte eine ganze Weile gedauert, bis Miraweth sich für ein Kleid entschieden hatte. Dass das bei Frauen immer so ewig dauern musste. Und immer fragten sie, ob es gut aussah, als wüssten die nicht, was die Antwort sein würde. Aber was sollte man machen. Nun hatte sie sich für ein dunkelblaues Gewand entschieden, die Schultern frei und auf der linken Seite von knapp unterhalb der Hüfte abwärts offen. So gut es auch aussah, für Kanos Geschmack gewährte es ein paar Einblicke zuviel. Oder war es nur die Eifersucht? So sehr er auch Paladin sein mochte, gewisse Dinge teilte er ganz und gar nicht gern. Dennoch versuchte er den Gedanken abzustreifen und legte den Arm um ihre Taille, als sie das obere Viertel verließen und dann den Weg in Richtung Marktplatz einschlugen.
Als sie an ihrem Ziel ankamen, war schon wieder Einiges los. Die Trinker schienen sich schnell erholt und noch immer nicht genug zu haben. Kano erkannte so manch einen wieder, den er am Vorabend irgendwo betrunken herumliegen gesehen hatte. Aber das war deren Sache, vielleicht war es ihre Art zu vergessen."Hey Kano, da bist du ja. Dachte mir schon, dich wieder hier zu treffen.", erklang plötzlich Vaylens Stimme. Kano wand sich zu dem Paladin um und grüßte ihn.
"Na klar, so oft haben wir sowas ja nicht."
"Wie wahr, wie wahr. Wirst du am Wettschießen teilnehmen?"
Der Statthalter überlegte kurz und schüttelte dann den Kopf."Ich denke nicht."
"Ach komm schon, immerhin warst du doch mal der Lehrmeister der Garde, wer sollte dir schon das Wasser reichen. Oder hast du Angst, dass die Neuen gewinnen? Hehe."
"Die Neuen? Kaum einer von ihnen hat Erfahrung, Iwein wird das schon machen. Er ist mein Schüler gewesen und hat es weit gebracht. Außerdem würde Miraweth dann allein herumstehen."

Vaylen schaute von seinem Kameraden weg zu der jungen Frau.
"Aaach, ich kann doch bei ihr bleiben."
"Eben das macht mir Sorgen.", der Statthalter grinste verschmitzt."Tztz, traust du mir etwa nicht? Also wirklich, was denkst du von mir. Ich bin ein verheirateter Mann. Lara ist hier auch irgendwo, ich glaube sie tauscht schon wieder die neusten Geschichten mit ihren Freundinnen aus."Vaylen schüttelte den Kopf und kratzte sich am Nacken.
"Aber bei Marduck musst du aufpassen, den haben sie jetzt auch zum Paladin befördert und seit dem lässt der nichts mehr anbrennen. Naja, soll er sich mal die Hörner abstoßen, er ist noch jung. Also dann, gehen wir? Ihr habt doch nichts dagegen, wenn ich mich derweil euch anschließe, bis sich Lara wiedergefunden habe."
"Nur zu, gehen wir."
Die Drei setzten ihren Weg fort und suchten sich erstmal wieder einen der höher gelegenen Tische...



28.03.2004 17:13#39
Eorl Eorl nahm den beutel entgegen, und verstaute ihn in seiner Rüstung."Ich danke dir." meinet er knapp, und grinste. "Hab mir neinen Leuchtturm gekauft, und jetzt war etwas Ebbe in der Kasse. Da kommt das gerade recht. Sauft mir nicht alles trocken hier, und versucht euch nicht gegenseitig umzubringen, oder aus Versehen zu heiraten", meinte er noch, und verschwand dann wieder in der Menge.
Gleich darauf hatte er die leidige Sauferei hinter sich gelassen, und ging in Richtung Oberstadt davon.



28.03.2004 17:32#40
Sir Iwein Missmutig beobachtete Iwein, wie Uncle Eorl das Geld übergab. Er hätte es mehr begrüßt, wenn der Schmied ihm eine ordentliche Abreibung hätte verpassen müssen. "Hast dir ja ordentlich Zeit gelassen mit dem Bezahlen", meinte er an Uncle gewandt. "Ich frage mich, wie sehr du bei Lehmar hast betteln müssen, ehe er dir diesen Kredit gewährt hat."

Dann jedoch wurde schon der nächste Krug vor Iwein hingestellt, und die Augen aller Umstehenden waren plötzlich auf ihn gerichtet. Ihm war ein wenig unwohl zumute. Ja sicher, er selbst hatte das Wettsaufen gefordert... doch wohl nur wegen seines Hasses gegen Uncle. Hätte er jetzt alles rückgängig machen können, er hätte es wohl getan. Doch nun war es wohl zu spät für einen Rückzieher. Dabei hatte er sich und Taurodir doch geschworen, nie wieder zu tief ins Glas zu schauen. Und die junge Soldatin... wenn sie ihn jetzt sehen könnte, er hätte im Boden versinken müssen. Gut, dass sie in diesem Moment sicher irgendwo ahnungslos Wache stand und von all dem nichts mitbekam.

Mit zitternden Fingern umfassten Iweins Hand den bis zum Rand gefüllten Bierkrug und hoben ihn langsam an. Wollte er es nicht sein lassen? Er blickte zu Uncle hinüber, dann zu den Zuschauern. "Runter damit...", brummelte er. Der Krug wanderte zu seinen Lippen, und mit großen Schlucken begann der Ritter, ihn zu leeren - ohne einmal abzusetzen.
Rülpsend donnerte er den leeren Krug auf den Tresen.
"Den nächsten für unseren guten Uncle, Herr Wirt!"



28.03.2004 17:41#41
Lecram Lecram wachte dieses merkwürdige Mal an einem Abend auf, das ihn aber nicht weiter Störte. Er zog seine Rüstung an nahm etwas mehr Gold mit als sonst, er wusste selbst nicht warum, er tat es einfach. Der junge Rekrut wollte gerade seinen Dolch anlegen, als es ihm auffiel das so eine Waffe ziemlich mickkrieg für einen Milizen war, auch wenn er erst ein Rekrut war. “ Menschens Kinder, ne also mit diesem Dolch könnte ich misch nie verteidigen oder gar Eindruck schinden, ich muss mir unbedingt eine bessere Waffe besorgen“
Der junge Händler machte sich direkt nach seinen neuen Gedanken über seinen verzierten Dolch auf den weg zur Kaserne. Der weg dort hin war wie immer sehr langweilich und ziemlich kurz. Lecram kam wie immer im normalen geh Tempo nach kurzer zeit in der Kaserne an.

“ Nun wo ist denn die Waffenschmiede? Wo die Rüstungsschmiede ist weis ich ja schon, ah ich werde mal diesen Milizen Fragen.“ Die Miliz hatte es wohl sehr eilig er rannte schnell an den jungen Rekruten vorbei ohne ihn zu bemerken, Lecram rannte nach und hielt ihn an, dieser sich dann Ruckartig umdrehte und sagte “Was ist? Wenn was ist dann Frag schnell, ich hab nicht so viel zeit.“ Also fragte Lecram den Rekruten wo denn die Waffenschmiede wer. Die Miliz erklärte ihm hasstig den weg und rannte danach sofort wieder weg.
Lecram machte sich auf den weg dort hin, in dem Raum sah er einen Waffenknecht, dachte er. Er sprach ihn einfach mal an “ Guten tag, könnten Sie mir eine passende Waffe führ einen Rekruten empfehlen, die Sie mir dann verkaufen würden?“ Nun wartete Lecram was sein gegenüber sagen wird……..


28.03.2004 17:57#42
Montaron Guten Tag!, begrüßte Montaron den Rekruten, Was darfs denn sein? Als Montaron erfuhr, dass das Anliegen des Rekruten ein Bastardschwert war schaute der Waffenknecht kurz ein wenig verdutzt, doch nahm den Auftrag an. Schließlich ging es hier bekanntlicherweise um Gold. Der Waffenschmied klärte Lecram über den Preis auf, welcher darauf, zu Montarons Überraschung sehr gelassen reagierte. Gibts sonst noch irgendwelche Extrawünsche? Wenn nicht kannst du dein Schwert gleich mitnehmen!, fragte Montaron nach. Der Rekrut verneinte die Frage, worauf der Waffenknecht eines der Bastardschwerter aus seinem Regal zog. Lecrams Augen fingen an größer zu werden und zu funkeln. Ich merke schon, das schwert gefällt dir, sprach Montaron gewitzt. Er reichte das Bastardschwert dem Rekrut über die Theke hinüber, worauf dieser besagtes Schwert gleich von allen Winkeln aus betrachtete. Ohne ein Wort zu sagen legte er einen Haufen Gold auf die Theke. Montaron fing an die Münzen abzuzählen, hörte jedoch gleich wieder auf, da es zu viel Zeit gekostet hätte. Wie es normalerweise nicht seine Art war vertraute er dem Rekruten, der die Schmiede nach einer kurzen Verabschiedung verließ.


28.03.2004 18:13#43
Lecram Nachdem LEcram die Schmiede velies betrachtete er sein Schwert erst einmal, er fand es richtig Toll, es hat zwar seinen Preis gekostet aber es hat sich gelohnt, nun war er nicht mehr so sehr auf seinen Dolch angewiesen, “ Nun da ich jetzt ein sehr gutes Schwert hab sollte ich mal später daran denken eine Schwertausbildung anzufangen, wer bestimmt besser.“ Nachdem der junge Rekrut sich das Schwert gut ansah Steckte er es dahin wo er normalerweise seinen Dolch hatte, beide Waffen waren Genial aber seinen Dolch versteckte er unter seiner Kleidung.

Der junge Händler machte sich erst einmal auf den Weg zu seinem Haus, dort kam er wieder nach einigen min an. Als er eintrat war seine Katze, also zog er sich erst einmal aus legte sein neues Kostbares Schwert auf den Tisch. Danach ging er in seinen Garden den er vor kurzem anlag und fing an mit Liegenstützen zu Trainiere, so wie er sich es vorgenommen hatte, wie lange es dauern wird wusste er selber nicht.


( Nach den liegen stützen kam Nahkampftraining ohne Schwert, sitt ups, und noch mehr, dass wieder holte er mehrmals)



28.03.2004 18:17#44
Lady Cathaine Die Augen der Soldatin zeigten für einen Moment Freude als sie Sir Iwein in der Menge ausmachen konnte. Wie sie es vermutet hatte, stand er mit in einem Pulk von Männern am Freibier stand. Traurig schüttelte sie den Kopf. Stand es ihr zu sich in seine Angelegenheiten einzumischen? Sie war nur ein Waffenmagd und er der Hauptmann der Garde. Was würde Lyvîane ihr raten oder Taurodir? Sie wußte es nicht. Sie handelte einfach. Mutig schritt sie durch die Masse der Trinken, bis sie sich direkt zu Iwein durchgekämpft hatte. Ihre Augen weiteten sich, als sie gerade in dem Moment, da sie vor ihn trat, einen ganzen Krug Ale ohne abzusetzten runtergekippt hatte. Sie rang um ihre Fassung und salutierte militärisch streng und tadellos vor ihm.



28.03.2004 18:20#45
Uncle-Bin Der Wirt schmiss die Krüge über den Tresen, wie die Miliz einst die Sträflinge ins Tal geworfen hatte: In riesiger Menge und mit viel Freude. <> Uncle griff den Krug mit seiner rechten Hand und hob ihn symbolisch in die Höhe. Die schaumig weiche, zart bittere und sauber weiße Krone funkelte im Sonnenlicht und stellte Iweins schlechten Glauben in einen nie da gewesenen Schatten. <>, wimmerte Iwein, denn nach Uncles Meinung konnte er in diese Lage nur wimmern. Er zwinkerte seinem Erzfeind provozierend zu und kippte den Krug etwa 20 Zentimeter über seinem Mund um ca. 35 Grad. Das Bier begann zu fließen und sprudelte in einer perfekten Kurve in Uncles Kehle, bis der letzte Tropfen vergossen war der Krugboden gen Himmel ragte. <> Noch einmal warf er Iwein einen verschmitzten Blick zu, dann aber sah er, dass eine junge Dame, welche er selbst schon öfter gesehen hatte, vor ihm salutierte. <>, brabbelte er.


28.03.2004 18:22#46
Lord Arthas Am späten Nachmittag wachte Arthas am Strand auf, "Der schlaf hat mir gut getan.", dachte er sich. Er ist noch einen Augeblick sitzen geblieben, stand aber dann doch auf und ging langsam zurück zu seinem Haus. Auf dem weg zu seinem Haus erinnerte er sich, dass er einem Schmied mal einen Auftrag für ein Schwert gegeben hatte. "Ich hoffe er ist mit dem Schwer fertig."

In seinem Haus angekommen zog er erst einmal wieder seine Lederrüstung an. Nahm sein Schwert, steckte dieses ein und holte aus seiner Truhe einen Beutel voll Gold. Danach hatte er sein Haus verlassen und machte sich auf den weg zu Kaserne, denn dort war auch die Schmiede des Mannes. In der Stadt war noch nicht sehr viel los, "Die werden sich alle noch ausruhen.", dachte sich Arthas.
Nach kurzer Zeit betrat er den Kasernenhof, von dort aus ist er gleich weiter zu dem Schmied gegangen. Nun stand Arthas vor dem Schmied, "Hallo, habe nur eine kurze Frage, ist mein Schwert schon fertig?" Nun wartete Arthas auf die Antwort von dem Schmied.



28.03.2004 18:31#47
Fabian Gschwind Fabian der schon wieder leicht angetrunken war verließ die Taverne und spazierte durch Khorinis.
Er ging durch den Durchgang, am Schmied vorbei, runter zum Hafenviertel und dann ging er durch die Gassen.
Er sah sich die brüchigen Häuser an, ihre moosgrüne Farbe und die feuchten Bretter ließen die Häuser heruntergekommen aussehen.
Er lief an einem Lagerhaus vorbei hoch zur Kaserne und dann schnell die Treppe herunter um nicht schon wieder rausgeschmissen zu werden.
Nun ging er zum Marktplatz sah sich die verschiedenen Angebote der Händler an und ging dann zum Tempel Adanos. Lauschte dem Priester ein bisschen und ging dann zum Bogner.
Er informierte sich kurz über die Angebote, aber er konnte sich die Sachen eh nicht leisten und ging zum Schmied und betrachtete seine Arbeit eine Zeit lang. Nun ging er doch wieder in die Taverne die ziemlich stickig und heiß war, im Gegensatz zu Draußen. Er setzte sich wieder nach hinten in die Ecke und blieb erstmal ohne Wünsche dort sitzen.



28.03.2004 18:36#48
Sir Iwein Verschmitzt grinsend nahm Iwein den nächsten Krug entgegen. Uncle würde das Lachen schon noch vergehen - spätestens, wenn er genug Bier getrunken hatte. Schon wollte der Hauptmann abermals zum Trinken ansetzen, da bemerkte er erst die junge Soldatin. Sie war es, und sie hatte ihn schon die ganze Zeit hier gesehen. Als sie sah, was hier vor sich ging, weiteten sich ihre Augen, dann aber salutierte sie tadellos. Iwein stellte den Krug ab und rang nach Worten. Doch er hatte schon so viel getrunken... und die Zuschauer wollten endlich wieder was sehen. Einen Moment lang war er hin- und hergerissen."Tut mir lllleid, dass ich dich enttäuschh 'ab... aber das hier is Männersache. *hicks*", brabbelte er zu ihr gewandt, und ein Rülpser entfuhr ihm. "Wegtreten."So ging es weiter. Abermals wurden Krüge gereicht, Uncle und Iwein tranken gleichzeitig, während die junge Waffenmagd noch immer fassungslos daneben stand.


28.03.2004 18:38#49
Orcdog Das Training ging langsam dem Ende zu, denn seine beiden Schüler hatten sich wie die vorherigen sehr gut gemacht und viel gelernt. Der Milizsoldat war stolz auf seine Schüler sowie auch auf sich selber.

Die drei Gardler trainierten im Schatten eines Baumes, da das Wetter sehr warm war.
Orcdog brachte den beiden gerade ein paar neue schnelle Schläge bei. Er stellte seinen linken Fuß nach vorne und schlug von Lniks oben nach rechts unten, wobei er seine Klinge leicht aber fest genug in der Hand hielt, und zog sein Schwert von dort aus nach oben und direkt im Anschluss nach links unten. Diesen Kreuzschlag sollten seine Schüler dann, nachdem er ihn ein paar mal vorgeführt hatte, nachmachen.
Die Schläge wurden natürlich immer schwerer, aber nach ein paar Schlägen konnten sie den Schlag gut ausführen.



28.03.2004 18:38#50
Warkid Warkid schaute sich das Meer an. Der Wind wehte seine Haare über sein Gesicht und er fühlte sich wohl. Die Sonne wärmte ihn das er im Schlaf denken würde er wäre in einem Bett.

Er sprang vom Baum und lief in Richtung. Er lief den Weg zur Unterstadt entlang, durch die Unterführung. Beim Freibierstand hielt er an. Ein Menschenhaufen war dort. Dort erkannte er Uncle-Bin und Iwein. Uncle-Bin leerte gerade einen Krug und Iwein bekam einen.

" Darf man hier wetten? " dachte er sich und grinste. Er stelle sich zu dem Haufen um das Geschehen besser beobachten zu können.



28.03.2004 18:41#51
Montaron Montaron fügte dem Bastardschwert von Arthas gerade den Griff zu als er den Schatten einer Gestalt in seine Schmiede eintreten sah. Die Sonne gab der Gestalt einen Schatten, den man einer Kreatur zutrauen könnte. Also zog Montaron gewandt sein Schwert und sprach dabei: Bei Innos...., der Waffenschmied verstummte auch sofort wieder, als er Arthas in seiner Schmiede stehen sah. Oh, tut mir Leid, ich dachte schon, ach lassen wir das lieber, Montaron kam sich ziemlich blöd vor, als ihm in den Sinn kam, dass es überhaupt nicht möglich war eine derartige Kreatur in Khorinis zu vermuten. Ähm, dein Schwert muss nur noch einen moment auskühlen, danach kannst du es gleich mitnehmen!, sprach Montaron etwas verwirrt. Arthas konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, das Montarons Gesicht noch mehr zmu Erröten brachte. Nach einer Weile reichte der Waffenknecht Arthas das Bastardschwert: So, nun dürfte es abgekühlt sein! Der Rekrut zahlte auch gleich die 350 Goldmünzen und verließ die Schmiede.


28.03.2004 18:50#52
Lady Cathaine Ja, er hatte sie enttäuscht. Aber nicht nur das. Auch seinen Schwur gegen über Taurodir, die Finger vom den Zeugs zu lassen… Ein Mann der seinen Schwur bricht… ein Nichts… Die Lady war so maßlos von ihm enttäuscht, daß sie für einen Moment ihre Erziehung und die Tatsache vergaß, das ein Vorgesetzter vor ihr stand. Als er seinen Bierkrug senkte, holte die Lady aus, und verpasste Iwein eine schalllenden Backpfeife auf die rechte Wange. Es tat ihm leid? Nein… Sie hatte ihn für einen großen Mann gehalten… Sie salutierte tadellos, doch in ihren Augen stand Traurigkeit. Sie wandte sich ab und verwand in der Menge. Wo war Taurodir? Und wo Lyvîane?



28.03.2004 18:52#53
Lord Arthas Als Arthas die Schmiede verlassen hatte, schaute er sich das Schwert an. "Es ist genauso wie ich mir es vorgestellt hatte!" Er konnte es gar nicht erwarten mit dem Schwert ein wenig zu trainieren. Das Gold das Arthas dem Schmied gegeben hatte war auch gerechtfertig. Mit dem Schwert in der Hand machte er sich sofort auf den weg nach Hause.

Dort angekommen legte er sein altes Schwert ab, und betrachtete das neue mal genauer. Es gefiel ihm sehr gut, mit der Klinge in der Hand verlies er sein Haus, und ging runter an den Strand. Dort machte er kleine Kampfübungen mit dem Schwert, "Nun muss ich mir nur noch einen Lehrmeister suchen.", dachte Arthas. Nach ein paar Minuten steckte er das Schwert wieder weg und ging Richtung Marktplatz.



28.03.2004 18:59#54
Tomarus Endlich lernten sie die schwereren Schläge, die Tomarus sich die ganze Zeit gewünscht hatte. Orcdog, Grischnach und er standen im Schatten eines Baumes, abseits der festlichen Aktivitäten. Der Schlag, den der Lehrmeister ihnen nun zeigte, war schon sehr anspruchsvoll, zumal sie ja noch Anfänger im Schwertkampf waren.
"So, das ist ein Kreuzschlag. Er zeigt deutliche Wirkung, wenn ihr ihn schnell genug ausführt." meinte Orcdog, nachdem er seine Demonstration beendet hatte.Tomarus versuchte sich zuerst an dem neuen Schlag. Er war schwer, doch der Unterschied zu der schnellen links-rechts-Kombo war nicht allzu groß. Tomarus konzentrierte sich wieder voll und ganz auf sein Schwert, und bekam es nach einigen Malen ganz gut hin. Grischnach ebenfalls.
"So, jetzt ist es wohl mal wieder Zeit für ein wenig Krafttraining..." meinte Orcdog unter dem Ächzen seiner Schüler.
"Muss das sein?" fragten sie wie aus einem Mund.
"Ja, wollt ihr lieber in der prallen Sonne um die Stadt rennen?" Damit hatte der Lehrer seine Schüler überzeugt, und sie begannen mit ein paar Liegestütz. Tomarus machte es inzwischen nicht mehr so viel aus, und er war auch wieder in Topform, doch er hätte viel leiber weitertrainiert. Oder sich einen weiteren Kampf mit dem Adepten geliefert. Doch er hatte sich damit abgefunden, dass das Krafttraining dazu gehörte.
Nach einer Weile erlöste sie der Lehrer dann und sagte:
"So, das reicht erstmal. Jetzt könnt ihr weitertrainieren." Sofort schnappten sich die beiden ihre Waffen und fingen an, die neu erlernten Schläge zu üben. Tomarus war erstaunt, wie gut er nun bereits kämpfen konnte.


28.03.2004 19:13#55
Samantha Samantha hatte den Festplatz erreicht. Inzwischen war die Feier schon wieder voll im Gange und sie hatte es gar nicht mitbekommen. Irgendwo am Hafenviertel war ihr ein junger Dieb dazwischen gekommen, der unbedingt meinte ihr ihren Goldbeutel klauen zu müssen. Kurzerhand hatte die Lady die Sache selbst in die Hand genommen und den Kerl nach wenigen Metern gestellt. Kein Betteln hatte geholfen, Samantha hatte den hinterhältigen Dieb am Kragen gepackt und in die Kaserne geschleift. Eine freie Zelle fand sich schnell und bald schlossen sich die Gitterstäbe hinter dem Dieb. Bei dieser Gelegenheit warf Samantha noch einen Blick zu Aylen, die immer noch in der Ecke kauerte. Morgen würde sie sich die junge Schwarzmagierin mal näher vornehmen.

Sie stapfte wieder hinaus und stieg die Stufen hinab. Inzwischen hatte sich der Himmel rötlich gefärbt und die Sonne war im Begriff unterzugehen. Wenn sie das Schützenturnier heute noch machen wollten dann sollten sie sich mal beeilen. Samantha jedenfalls hatte jetzt Lust darauf. Sie ging hinüber zur extra eingerichteten Schießbahn und schaute sich nach einem würdigen Konkurrenten um. Bald musste es doch mal beginnen.



28.03.2004 19:13#56
Uncle-Bin Uncle wäre liebend gern in schallendes Gelächter ausgebrochen, doch die junge Frau hatte ihn vollkommen ignoriert und damit mindestens genauso in die Pein gestürzt, wie Ritter Iwein. <> Uncle hatte genug Zacken an der Krone sitzen, das sogar König Rhobar selbst hätte neidisch werden können. Iwein indes, musste auch vom Neid besessen sein, denn er zog ein Gesicht, das jeden Bluthund neidisch gemacht hätte. Offensichtlich hatte seine drohende Niederlage ihn traurig genug gemacht, um für einen kurzen Moment nicht mehr zu trinken. Das dieses Verhalten nur der falsche Weg sein konnte war Uncle klar, denn schließlich war es ja auch Iwein, der sich so seltsam benahm. <>, brabbelte er, nahm einen weiteren Schluck aus dem Krug und machte sich dann daran sein Wort in die Tat umzusetzen. Die Hose flatterte, der Boden bebte und die Bürger rümpften ihre Nasen: Uncles Meisterwerk war vollbracht. <> Mit diesen Worten grabschte er der nächst besten Frau an die Brust und lies sich neben einer Ohrfeige einen weiteren Krug geben. <>



28.03.2004 19:29#57
Sir Iwein Paff! Das hatte gesessen. Schmerzerfüllt rieb Iwein sich die glühende Wange und starrte der jungen Waffenmagd nach, wie sie rennend in der Menge verschwand, ohne einmal zurückzuschauen. Iwein ließ traurig den Kopf sinken, doch Uncle ließ ihm nicht lange seine Ruhe. Schon musste der Hauptmann seine schrecklich schlechten und vollkommen sinnlosen Reime erdulden und noch dazu hatte Uncle... nunja, einen flitzen lassen.
Der nächste Krug wurde vor Iwein hingeschoben, und jeder erwartete, dass er Uncle jetzt vor lauter Zorn gnadenlos unter den Tisch trank. Doch auch wenn seine Wut auf Uncle nun größer denn je war, war ihm nicht danach, das Wetttrinken fortzusetzen. Stattdessen nahm er den vollen Krug und goss ihn genüsslich über Uncles Haupt aus, der sich gerade sehr für die Brüste einer Frau zu interessieren schien.Dann zahlte er die gesamte Zeche von Uncle und ihm selbst beim Wirt - "Aber das heißt nicht, dass ich verloren habe!" -, und verließ dann schweigend und wankend den Freibierstand.

Hilflos sah er sich nach der jungen Soldatin um, er wollte es doch wieder gut machen. Doch er entdeckte sie nicht mehr. Sie hatte ihm schon genug Chancen gegeben. Bedrückt trottete Iwein weiter zum Marktplatz, noch immer war sein Kopf etwas schwer. Dort sah er, wie sich einige Schützen bereit machten. Das Turnier würde also gleich beginnen. Iwein rang mit sich. Er hatte vielleicht ein paar Bierkrüge zu viel getrunken, doch er wollte es auf keinen Fall versäumen. Und diese Anfänger, die er da sah, würde er selbst angetrunken mit Leichtigkeit besiegen.So stellte er sich einfach zu den Schützen dazu und wartete, dass irgendjemand es beginnen ließ.



28.03.2004 19:40#58
Carthos Der zweite Festtag hatte begonnen und der Marktplatz war wieder gut besucht. Carthos kämpfte sich den Weg durch die Menge frei und stand kurz darauf am Freibierstand.
Kurz darauf hielt er einen Bierkrug in der Hand ging die Stufen der Kaserne hinauf auf das erste Podest. Von hier oben hatte er den besten Blick über das Geschehen und auf das Turnier.
Schützenturniere waren selten geworden in Kriegszeiten, was wohl daran lag, dass man während der Arbeit seine Waffe oft genug benutzen musste und nicht noch seine Freizeit damit verbringen wollte. Selbst damals im Alten Lager hatte man sich mit derlei Vergnügen zurück gehalten. Ausgenommen waren die Schwertkämpfe in der Arena um die Buddler bei Laune zu halten.

Der Lord nahm einen Schluck aus seinem Krug und wartete auf den Begin des Turniers. Er hatte bereits mit dem Gedanken gespielt ebenfalls daran teilzunehmen, aber erstmal wollte er sich zurück halten.



28.03.2004 19:41#59
Bloodeye Mit einem leicht rötlichen Gesicht und warmen Wangen ging Bloodeye durch das Abendrot
am Hafen vorbei.
„Hmmm ich hab noch immer keine Bleibe was mach ich da nur, für ein paar Wochen im Hotel hätte ich genug Geld.“, sagte er und ging am Lagerhaus vorbei.Da erblickte Bloodeye ein großes Schild auf dem stand:

Hütte hier zu verkaufen, Preis 200 Goldmünzen….

Das war die Möglichkeit eine Bleibe zu finden und ausreichend Gold hatte er auch.
Er ging zum schönen kleinen Haus zu und klopfte an der Tür.
Ein Mann machte auf und sagte:“ Ja, hallo Rekrut wollt ihr das Haus.“„Ja dieses Haus liegt gut, man hat einen schönen Ausblick auf das Meer es ist noch stabil
ich will es euch abkaufen.“, sagte Bloodeye und nahm aus seiner Hosentasche das Geld raus.
Mit einem fröhlichen Blick nahm der Mann das Geld entgegen und verabschiedete sich.
Bloodeye verabschiedete sich auch bei dem Mann und spazierte in das Haus.Das er ohne einen Blick zu werfen das Haus gekauft hat war ihm sehr fremd.Es war aber egal.
Das Haus hatte ein Bett einen Herd mit einer Pfanne einen Schrank eine Truhe und einen Tisch mit einem schönen Sessel.
In dem Moment nahm Bloodeye ein Stück Leder in die Hand und dachte an die Vergangenheit.
Er dachte wie ihm sein Lebensretter beigebracht hat Leder verarbeiten zu können.„Ich eröffne einen Laden, ich bearbeite Leder und mach Gürtel.“, dachte sich Bloodeye und legte das Stück auf den Haufen wo auch mindestens 50 andere Lederstreifen waren.
Bloodeye nahm das Schild machte das Holz weg und ein frisches dran.Er schrieb mit Tinte die auf dem Tisch stand drauf:

Bloodeye`s Lederladen ,
wer einen Gürtel oder einen Lederumhang will soll sich bitte melden….
Das stellte er etwas entfernt vom haus hin und begann mit der Bearbeitung von Leder…..



28.03.2004 19:43#60
Orcdog Orcdog guckte immerzu auf das Festgelände. Wie gerne wäre er jetzt dort, als hier zu trainieren. Auch seine beiden Schüler guckten zwischendurch unbemerkt hinüber und schienen das gleiche zu denken.
Schönes Wetter, Fest nebenan....und sie waren hier am trainieren. Orcdog fasste kurzerhand den Entschluss:
"So das reicht! Jetzt laufen wir in Runden um die Sadt...."
Orcdog kicherte leicht, nachdem er den Ausdruck der Schüler sah und meinte:"Hehe...wir ihr geguckt habt. Natürlich laufen wir nicht um die Stadt. Also, ihr seid nun schon um einiges besser geworden und ich hatte vor, morgen eure Prüfung zu machen. DIe Zeit bis dahin könnt ihr noch nutzen zum trainieren, aber das Traning ist ab jetzt offiziell beendet. Ich hab schon gesehen, wie ihr..und ich immer wieder zum Festgelände geguckt habt."
Die beiden Rekruten gucken sich verblüfft, aber glücklich an, wandten dann ihre Blicke auf Orcdog und dankten ihm.
Die drei gingen hinüber zum Festgelände und erholten sich etwas.


28.03.2004 19:45#61
Lord Arthas Als Arthas auf dem weg zum Marktplatz war kam er noch am Freibierstand vorbei, dort holte er sich erst einmal zwei Krüge voll Bier. Er ging dann weiter zu Kaserne, dort ging er dann die Treppe hoch und schaute von dort oben auf den Marktplatz hinunter.

Auf einmal bemerkte er, dass dort ein Schützenturnier stattfinden würde, er überlegte kurz. Dann auf einmal ist er mit seinen zwei Krügen zum Marktplatz gelaufen, unterm rennen dachte er, "Das kann ich mir nicht entgehen lassen!" Da Arthas einer der ersten Zuschauer war, hatte er sich auch einen guten Platz aussuchen können. Er saß ganz vorne, "Von dort aus kann ich alles sehen!", sagte er.

Arthas hatte von dort auch schon die ersten Leute gesehen, die bestimmt antreten werden. Mit seinen zwei Krügen konnte er es gar nicht mehr erwarten bis es losging.



28.03.2004 19:47#62
Kano Vaylen hatte sich nicht nehmen lassen, Wein zu spendieren und erzählte und erzählte. Der Mann hatte viel erlebt, zweifellos. Und das gab er unentwegt zum Besten. Dann aber unterbrachen ihn die stimmgewaltigen Worte des Herolds, der es doch tatsächlich schaffte all den Lärm zu übertönen:
"Meine Damen und Herren, Lords und Lady. Ich bitte um ihre Aufmerksamkeit um sie darauf hinzuweißen, dass wir nun mit dem Wettstreit der Bogenschützen beginnen. Wie immer gilt es, den besten Schützen zu finden und mit einem Preis zu würdigen. Zu gewinnen gibt es nicht nur den goldenen Pfeil, Symbol für den besten Schützen von Khorinis, sondern wahlweise auch 5000 Münzen in Gold, ein ebenso wertvolles Schmuckstück für unsere weiblichen Teilnehmer oder eine Waffe für die tapferen Krieger.
Also kommt herbei und macht mit, wenn ihr denkt, die Preise gehören euch. Kommt und spornt die Teilnehmer an!"

Es war still geworden, kaum einer sprach noch als diese Worte gebrüllt wurden. Dann aber ging das Gemurmel weiter und drehte sich zweifellos um die genannten Preise. Wer hatte da nur so viel Gold zur Verfügung gestellt, die Stadt etwa? Das sollte er besser nochmal prüfen.
"Hast du gehört? Ein Schmuckstück!", Miraweths Augen leuchteten förmlich auf und sie schaute Kano an.
"Du bist doch auch Bogenschütze, hat dein Freund gesagt. Mach doch mit, vielleicht gewinnst du ja sogar. Und da du ja sowieso schon Waffen und Gold hast, kannst du ja dann das Schmuckstück nehmen, biiitte."
Die junge Frau ließ dem Paladin keine Chance, warf alles in die Schlacht, was sie hatte. Und so konnte Kano, so sehr er sich auch wand, nicht ablehnen und gab schließlich nach.
"Also gut...einverstanden..."
"Super!", sie küsste ihn auf die Wange und sprang auf, schnappte sich seine Hand und zog ihn mit sich. Auch Vaylen erhob sich und wollte sich das keineswegs entgehen lassen.

Miraweth zog und zerrte, so dass es nur ein paar Momente dauerte, bis sie Schützenbahn erreicht hatten. Vaylen und Lara, die inzwischen ebenfalls zu der kleinen Gruppe gefunden hatte, trafen kurz darauf ein.
"Warum machst du sowas eigentlich nie für mich, hm?", meinte Letztere an ihren Gemahl gewand und stieß ihn mit dem Ellebogen leicht in die Seite."Wenn du mir mal was Ordentliches kochst, dann trete ich auch mal für dich bei Wettstreiten an, ganz einfach.", erwiderte der Paladin und grinste frech."Soso, dir schmeckt mein Essen also nicht? Dann willst du heute abend sicher nichts davon, nun gut.", sie hob beleidigt den Kopf.
"Ach komm schon, das habe ich doch nicht so gemeint."
"Zu spät, besser du isst dich hier auf dem Fest satt, daheim gibt es heute nichts mehr."
Resignierend ließ der Paladin den Kopf hängen und rügte sich.
Kano hatte indessen den kleinen Stand an dem einen Ende der Bahn erreicht. Auch Samantha stand schon da, ob sie etwa auch mitmachte? Andererseits war sie keine schlechte Schützin, immerhin hatte sie ja von ihm persönlich gelernt. Das konnte ja lustig werden.
"Also dann, Albrecht, ich bin auch dabei.", meinte der Statthalter zu dem Milizsoldaten, der die Teilnehmerliste führte.
"Alles klar, Bögen gibt's gleich da drüben, wenn ihr keinen Eigenen dabei habt."Hatte er tatsächlich nicht, wie der Paladin erst jetzt realisierte. Jetzt musste er auch noch irgendeinen Bogen nehmen, na wunderbar. Aber was sollte man machen, ein wirklich guter Schütze konnte mit jedem Bogen umgehen. Er holte sich eine der Schusswaffen und trat dann neben Samantha.
"Na? Auch dabei? Wegen dem Gold, der Waffe oder dem Schmuck?"


28.03.2004 20:29#63
Sir Iwein Iwein horchte ehrfürchtig auf, als die Stimme des Herolds über den Marktplatz donnerte und die Preise des Turniers verkündete. Einen goldenen Pfeil, und einen ganzen Haufen Goldstücke gab es für den besten Schützen von Khorinis. Schmuckstücke interessierten Iwein nicht... und die Waffe, nun, kam ganz darauf an. Innerlich schalt sich der Ritter dafür, dass er das Turnier vergessen und sich dazu hinreißen lassen hatte, am Wettsaufen teilzunehmen. Das hatte er nun davon. Jetzt hatte es ihn um seinen Preis gebracht.

Die letzten Minuten vor Beginn des Turniers hielt Iwein sich die Stirn und versuchte, seinen Kopf frei zu bekommen. Doch da drehte sich manches noch so verflucht... Die Blicke des Ritters wanderten über die versammelten Schützen. Einige junge ehrgeizige Soldaten und auch Bürger oder Jäger auf der Durchreise traten an. Und unter all jenen entdeckte Iwein noch zwei Personen, die miteinander in ein Gespräch verwickelt waren: Lady Samantha und Kano, sein alter Lehrmeister. Der Hauptmann lächelte matt. Das wäre ein interessantes Duell geworden, wären die Bedingungen gleich gewesen und er nicht durch seine Kopfschmerzen benachteiligt. Doch auch so beschloss Iwein, sein Bestes zu geben. Wenigstens sollte Kano stolz auf ihn sein können. Und vielleicht war ja auch sie irgendwo unter den Zuschauern und insgeheim auf seiner Seite...


28.03.2004 20:36#64
Lei|a Leila war den heutigen Tag wieder in der Stadt herumgegangen, doch immer noch vergeblich sie musste also wohl oder übel, alles beim Schmieden auf dem Hof bestellen. Wenn er endlich zurück war. Grischnach hatte sie nicht getroffen, er hatte entweder länger geschlafen als sie, oder war früh aufgestanden um zu traineren, war wohl auch besser so, denn er musste erst einmal seine Gedanken fassen, wie er damit fertig werden würde, dass Leila bald zurück zu den Piraten gehen würde.
So kam sie wie immer am Abend zurück ins Hotel um sich etwas zu essen zu besorgen, sie würde hier warten bis Grischnach zurück kam und wenn er nichts wichtiges zu sagen hat, würde sie sich schlafen legen. Und morgen würde sie wohl mit ihm über den Vortgang der Beziehung reden, denn sie hatte vor spätestens in drei Tagen zu gehen.



28.03.2004 20:47#65
Kano Samantha schaute zu dem Paladin und überlegte, meinte aber dann, dass sie es noch nicht genau wusste. Es schien ihr mehr um den Spaß an der Sache zu gehen, als um den Preis an sich.
"Also dann, beginnen wir!", hallte eine Stimme und schon stellte sich der erste Schütze auf. Es galt nun, die Scheibe aus dreißig Schritt Entfernung zu treffen. Der Teilnehmer zielte und schoss. Zielsicher fegte der Pfeil die Bahn entlang und traf die Scheibe in den dritten Ring. Nicht perfekt, aber dennoch getroffen. Der zweite Schütze folgte und auch er traf die Scheibe. Der Dritte allerdings verfehlte das Ziel knapp. Kano kam es nicht so vor, als wäre der Schütze ein Meister darin gewesen, vielleicht war es auch nur jemand, der einfach mal mitmachen wollte.

Nun stellte sich der Statthalter selbst auf. Der Bogen, den er hatte, war ein einfacher Eichenbogen, kein schlechtes Stück aber längst nicht so gut, wie sein Eigener. Nichts desto trotz war diese erste Disziplin kein Problem für den einstigen Lehrmeister im Bogenschießen. Das Geschoss schwirrte geradewegs auf die Scheibe zu und traf auf die Linie zwischen Mitte und erstem Ring. Doch das war nur der Anfang, es würde nicht lange dauern und die Ziele würden schwer genug werden um die Besten herauszufiltern...



28.03.2004 20:59#66
Warkid Warkid hatte gesehen wie Iwein verschwunden war. Kurz danach wurde ausgerufen das ein Schützenturnier beginnt. Warkid interessierte nicht wie gut die Bogenschützen waren außer sie müssten ihr können in einer Schlacht beweisen. Er lief die Kasernentreppe hinauf und nahm sein Schwert. Er übte die das was ihm Ferox gezeigt und erklärt hatte. Er verlagerte sein Gewicht nach vorne auf den rechten Fuß und mache den ersten Schlag. Er war schon ganz gut. Er machte das noch eine Weile. Den Rest des Tages hatte er nichts mehr zu tun und er beschäftige sich deshalb mit seinen Schwert- und Kraftraining.


28.03.2004 21:00#67
Sir Iwein Es hatte begonnen. Nachdem der Herold den Start verkündet hatte, war ein Schütze nach dem anderen hervorgetreten. Viele, die nicht ihren eigenen Bogen besaßen oder dabei hatten, waren mit einfachen Langbögen ausgestattet worden um teilnehmen zu können. Iwein selbst hatte glücklicherweise seinen Höllenbogen dabei, den Kano einst angefertigt hatte. Mit einer besseren Waffe hätte er nicht antreten können. Hoffentlich hatte er heute noch die Kraft, diesen mächtigen Bogen zu spannen...
Stetig verkürzte sich die Warteschlange der Schützen. Interessiert sah Iwein ihnen zu, insbesondere den Soldaten der Garde. Die meisten trafen in der Gegend des dritten oder vierten Rings. Das war nicht schlecht, dennoch auf diese noch recht kurze Entfernung von dreißig Schritt nur knapp ausreichend. Direkt vor Iwein trat Kano an. Gebannt beobachtete Iwein seinen Schussablauf. Der Statthalter hatte kein Problem damit, die Scheibe zu treffen. Fast perfekt traf der Pfeil, nur wenig von der Mitte entfernt. Zufrieden trat der Paladin beiseite.
Jetzt machte sich Iwein selbst bereit, nahm einen Pfeil aus seinem Köcher und legte ihn auf die Sehne. Dann hob er den Bogen, zog die Sehne aus und zielte dann. Er merkte, wie das Blut in seinen Kopf schoss und dieser schmerzhaft pochte... der Pfeil flog los - und traf die Scheibe in den ersten Ring.Man konnte nicht sagen, dass Iwein ganz zufrieden mit sich war, doch für die nächste Runde würde es allemal reichen.Wenn dann aber irgendwann nur noch die besten im Rennen waren, würde der Hauptmann und Bogenlehrmeister es nicht mehr so leicht haben.



28.03.2004 21:17#68
Kano Schütze um Schütze gaben alle Teilnehmer ihre Schüsse ab. Die Meisten trafen noch, nur ein paar Wenige schieden aus. Aber es war nur der Anfang und schon ging es zur zweiten Disziplin über. Fünfzig Schritte Entfernung, zumindest für Kano sollte das keine größere Schwierigkeit sein.
Nachdem alle durch waren und die Ersten die neue Runde absolviert hatten, war der Statthalter wieder an der Reihe. Konzentriert stellte er sich auf und legte an. Kurz blickte er nochmal zu Miraweth, Vaylen und dessen Frau, dann zielte er am Pfeil entlang und ließ los. Wieder surrte das hölzerne Geschoss davon und schlug klackend in die Scheibe ein. Auch diesmal hatte er getroffen und das nicht schlecht.
"Wäre doch gelacht...", murmelte er leise vor sich hin und wand sich dann um. Sein Nachfolger, Iwein, trat an ihm vorbei und Kano nickte ihm zu. Er war sicher einer der Favoriten, immerhin war er nun der Lehrmeister der Soldaten von Khorinis.
Aber andererseits schien Iwein durch das Fest etwas lädiert zu sein, vielleicht ein Umstand, der ihm ein paar Chancen nahm...



28.03.2004 21:21#69
Tomarus Als Tomarus von den Preisen gehört hatte, hatte er es verflucht, dass er seine Schwertkampfausbildung der Bogenausbildung vorgezogen hatte. Doch nun ließ es sich nicht mehr ändern und Tomarus musste sich darauf beschrönken, den Bogenschützen der Garde zuzuschauen.
Die Bogenschützen der nideren Ränge trafen meist deutlich schlechter als die Ritter und Paladine, die viel Erfahrung hatten.
"Gleich morgen nach der Abschlussprüfung werde ich mich nach einem Bogenlehrmeister erkundigen." entschloss Tomarus. Die Abschlussprüfung! Tomarus musste am morgigen Tag wohl noch viel trainieren, wenn er gegen seinen Lehrer bestehen wollte. Orcdogs Ankündigung kam für beide Schüler sehr überraschend, doch es war Tomarus recht, dass das Training nun endete.
Inzwischen wurde die Reihe der anstehenden Schützen immer kürzer, die nächste Runde würde bald beginnen. Tomarus wand kurz den Blick ab und schaute sehnsüchtig in Richtung Freibierstand. Doch heute wollte er ganz ohne Alkohol durchhalten, zumal er vorhin den Streit und das anschließende Wettsaufen der beiden Ritter mitbekommen hatte. So wollte er nicht enden.
Plötzlicher, lauter Jubel lenkte Tomarus' Aufmerksamkeit wieder auf das Turnier. Der Statthalter hatte beinahe mitten ins Schwarze getroffen. Als nächstes dessen ehemaliger Schüler, der Bogenlehrmeister der Garde, ein stolzer Ritter mit einem mächtig aussehenden Bogen. Auch er traf sehr gut. Nun waren kaum noch Kontrahenten über, und die Sieger dieser Runde mussten jeden Augenblick bekannt gegeben werden.



28.03.2004 21:28#70
TobiTobsen Tobi war erst gegen Mittag aufgewacht, dass Fest gestern Abend ging wohl doch ein bisschen lang, so hatte er schon den halben Tag verschlafen. Nachdem er ein bisschen was gegessen hatte, setzte er sich an die Werkbank und schnitzte ein bisschen am Steuerrad rum. Es war zwar Sonntag und er hätte nichts machen müssen, aber da er nicht wusste was er sonst machen sollte, blieb ihm nicht viel übrig. Eigentlich sollte er damit erst morgen beginnen, aber ein bisschen Vorarbeit kann ja nicht schaden, vielleicht bekommt er so ein paar Münzen extra von Garvell. Tobi kannte den Fachausdruck dafür nicht, jedenfalls schnitzte und schleifte er die Handknaufe an die man anfasst um das Steuer zu drehen. Er machte sie erst mit etwas Schnörkelpapier glatt und dann verzierte er sie ein bisschen mit seinem Dolch. Ob es Garvell gefallen würde wusste er nicht, da er noch keine Vorlage von ihm bekommen hatte, aber Tobi gefiel was er da anfertigte, mal sehen was Garvell morgen dazu sagen würde.
Etwa gegen Sonnenuntergang war er fertig und ruhte sich erstmal ein paar Minuten aus und stärkte sich ein bisschen mit einem Schinkenbrot und einer Flasche Wasser...



28.03.2004 21:32#71
Sir Iwein Nun, in der zweiten Runde, war das Teilnehmerfeld schon ein wenig geschrumpft. Diejenigen, die nur spaßeshalber mitmachten, waren ausgeschieden oder würden es spätestens jetzt, da die Entfernung noch einmal um zwanzig Schritt vergrößert worden war. Jetzt, bei dieser Entfernung, rächten sich schon kleinste Fehler. Iwein blickte Kano hinterher, wie er sich wieder hinten einreihte. Der Paladin schien sich seines Sieges recht sicher zu sein. Iweins schlechte Umstände schienen ihm jedoch nicht verborgen geblieben zu sein, eine Schande.Als der Ritter zum Schuss auszog, streiften seine Blicke über die Zuschauer. Ob da jemand auf seiner Seite war? Kano hatte seine Freunde aus dem Oberviertel, die ihn unterstützten. Der Hauptmann dachte nicht weiter darüber nach, sondern atmete ruhig durch und zielte dann. Keine zwei Sekunden dauerte es, da flog der Pfeil schon nach vorne. Er blieb nicht lange in der Luft, sondern zischte, mit bloßem Auge kaum zu erkennen, nach vorne und blieb leicht vibrierend im Stroh stecken. Wahrlich, dieser Bogen hatte einen heftigen Zug drauf... Iwein blickte nach vorne. Der Pfeil schien, soweit er es erkennen konnte, den zweiten Ring getroffen zu haben.
Zufrieden mit sich wandte er sich ab und schritt zum Ende der Warteschlange. Als er an Samantha vorbeikam, wünschte er ihr Glück. Er war gespannt, wie die Lady sich schlagen würde, und ob auch sie ein ernster Gegner war.


28.03.2004 21:57#72
Errol Nachdem er endlich seinen Wachdienst für heute beenden hatte und sich nicht mehr mit lustigen Spielen unterhalten müssen wie Nerv-den-Lord-André oder heftigen Diskussionen mit anderen Milizen über Themen wie zum Beispiel die Frage, ob Lord André jemals schläft und wenn ja, ob er dann in Rüstung schläft ging Errol nun ins Hafenviertel.
Pfeifend überlegte sich der Milizionär, ob der Halbsteinzeitmensch und seine Gefährte auch schon da waren.



28.03.2004 22:08#73
Kano Fünfzig Schritte waren keine unüberwindbare Hürde gewesen und auch diese Runde war schnell rum. Allerdings schieden auch dabei wieder Einige aus. Ganz nach der üblichen Ausbildungsfolge waren nun die beweglichen Ziele dran. Vorgesehen waren dafür die Übungsscheiben, auf die geschossen wurde. Allerdings würden die Ziele diesmal schneller gedreht werden, zumindest zum Ende hin. Außerdem gab es noch eine zweite Art der beweglichen Ziele. Eine Scheibe an Stricken befestigt, die über eine Holzkonstruktion gehängt waren und über einen drehbaren Arm beliebig hin und her, wie auch auf und ab bewegt werde konnten.
Doch soweit war es noch nicht, zunächst die einfache im Kreis drehende Scheibe. Als Kano an der Reihe war, bemerkte der Paladin erstmal, wie dunkel es inzwischen schon war. Zum Glück gab es genug Fackeln, die das Ziel ausreichend beleuchteten, allerdings würden sie das später nicht mehr so gut können, wenn die Scheibe in der Luft herum hing.
Schließlich legte der Schütze an und zielte auf einen festen Punkt, den sein Ziel regelmäßig passierte. Dann atmete er ein, hielt die Luft für einen Augenblick lang an und ließ den Pfeil los. Sekundenbruchteile später hallte ein Klacken von der Scheibe her. Getroffen, der zweite Ring. Es wurde sichtlich schwieriger...



28.03.2004 22:30#74
Nienor Die Wellen an der Kaimauer von Khorinis änderten ihren Takt. Ein kleines Boot störte ihre Regelmäßigkeit. Es war der Kahn der Stadtwache von Drakia. Nienor vertäute das Boot und sprang an Land.



29.03.2004 07:27#75
Oscuro Ein lauter Knall liess Oscuro in den frühen Morgenstunden erwachen und ihn den noch unbekannten Verursacher der Ruhestörung verfluchen, auch wenn es sicherlich keine Absicht gewesen war. Neugierig und immer noch ein bisschen wütend, warf Oscuro seinen Kapuzenmantel über und lief auf die Strasse hinaus. Der Himmel war von Blautönen geprägt, doch war zu Oscuros Erleichterung, die Sonne noch nicht über den Horizont getreten und so schlenderte er gemütlich zum Stadttor, wo er den Lärmverursacher vermutete. Angekommen erblickte Oscuro einen an der Stadtmauer zerborstenen Wagen, der dem Lenker wohl ausser Kontrolle geriet. Das ganze wurde von Schreien begleitet, bei denen es sich um Vorwürfe handelte, die sich die zwei Händler, so vermutete Oscuro zumindest um die Ohren warfen. Unterdessen war Oscuros Wut völlig verblassen und er schritt zum erst besten Marktstand zurück, wo er sich seine üblichen Requisiten, zur seiner Verpflegung kaufte, um anschliessend wieder im Hotel zu verschwinden, wo er gemütlich Frühstücken wollte.



29.03.2004 14:25#76
Lady Cathaine Ihr Herz klopfte bis zum Hals, als sie die Taverne betrat. Langsam ließ sie den Blick durch den Raum gleiten, bis sie Taurodir und Lyvîane entdeckte. Sie tanzten. Es war ein schönes Bild, die junge Frau in dem roten Samtkleid und der Paladin.. nein der Lord Kommandant von Khorinis. Die Lady ohne Namen seufzte. Betrübt lehnte sie sich gegen den Türrahmen. Sie würde die beiden nicht stören, doch vielleicht ergab sich später eine Gelegenheit… für ihre Beichte und ihre Bitte.



29.03.2004 15:22#77
Orcdog Nachdem sich Orcdog und seine Schüler am vergangenen Tag gegen Abend noch beim Fest erholt hatten, stand heute schon die Prüfung der beiden Schüler an.
Orcdog marschierte immerzu auf dem Trainingsgelände auf und ab, bis schließlich seine beiden Schüler die Treppe hinaufkamen und Orcdog sie begrüßte."So, ihr wisst ja was heute ansteht. Genau, die Prüfung. Ihr beide habt euch sehr gesteigert und selbst schwere Schläge habt ihr nach etwas Übung gut gemeistert."
Die beiden nickten entschlossen und Orcdog fuhr fort:
"Dann nehmt mal eure Schwerter, wir gehen, anders als ich es das letzte mal gemacht habe, jagen."
Die Rekruten schien sehr glücklich zu sein, obwohl sie sowas fast noch nie gemacht hatten.

Orcdog begleitete sie aus dem Osttor Khorinis' und ging mit ihnen in ein abgelegenes Stück am Wald, wo sich einige Scavenger sowie Molerate aufhielten.


29.03.2004 15:44#78
Taurodir Die Lady aus Erathia in ihrem schönen roten Kleid, und der junge Kommandant befanden sich noch immer auf der Tanzfläche der Taverne, obwohl das Fest sich allmählich dem Ende geneigt hatte. Es tanzten nur noch wenige, und mittlerweile wurde die Musik auch immer langsamer und langsamer, somit auch die Bewegungen der beiden, die sich noch immer rührten. Zum Glück war Taurodir vorhin nicht auf den Boden gefallen, denn wäre es sicherlich recht peinlich ausgegangen. Und bei dieser langsamen Musik wurde die Rüstung, die er trug, nicht zum Nachteil. Seine Hand ruhte noch immer um die Taille der schönen Frau, während sich die linke Hand nun auf ihrer Schulter ein wenig stützte. Er blickte ihr in die Augen, fühlte Wärme, aber auch Schwäche. Sie war wunderschön, aber dürfte er ihren Weg nicht behindern. Irgendwann würde dies auch vorbei sein, dass wusste er, und sein Gesichtsausdruck wurde bei jenem Gedanken ein wenig traurig. Am liebsten würde er für immer an ihrer Seite sein, ihr ein Freund sein, und ihr helfen. Doch wusste er nur zu gut, dass er nicht fähig war mit seinen Gefühlen umzugehen, und er immer das Falsche gegenüber den Personen tat, die er ins Herz geschlossen hatte. Er lächelte, hörte sein Atmen und ihres, und befreite für eine weile seinen Geist von all den Gedanken.

Nein, aber er dürfte nicht.
Kurz senkte er seinen Kopf auf ihre Schulter, erhob ihn aber wieder sofort, und erblickte eine Person in der Taverne, die ihm nicht unbekannt war. Die Lady, die keinen Namen trug, stand dort. Und wieso hatte er sich nur mit seinem Kopf auf ihre Schulter gestützt. Wieder keine schlaue Tat...

"Danke dir für diesen schönen Tanz", flüsterte der Krieger Lyvîane ins Ohr, und löste seinen Griff von ihr. Die beiden schritten recht erschöpft zur Frau, die dort stand.

"Seid gegrüßt Kriegerin der Stadt, kann ich euch helfen", fragte sie der Paladin von weitem schon.



29.03.2004 16:17#79
Lady Cathaine Sie wollte Lächeln, als die beiden auf sie zutraten, doch sie tat es nicht. Sie hätte niemals hierherkommen dürfen und die beiden stören! Doch er war der Kommandant. Es gab niemanden anderen der zuständiger für ihr Anliegen gewesen wäre. Ihre Stimme bebte, dann fing sie sich und ihre Stimme war ruhig und gefaßt.

„Lord Taurodir, ich stelle mich hiermit freiwillig. Ich habe schwere Schuld auf mich geladen, als ich am gestrigen Abend, dem Sire Iwein, dem Hauptmann der Garde eine Ohrfeige verpasste, Kommandant.“

Die Soldatin salutierte.

Trauer in ihren Augen.



29.03.2004 16:44#80
Taurodir Der Paladin schaute sie überrascht an. Er wusste eigentlich nicht genau, wie er nun reagieren sollte. Die Trauer in ihren Augen war wieder nicht zu übersehen..Viele Fragen stellten sich in seinem Kopf. Was war geschehen? Wieso hatte sie ihm eine Ohrfeige verpasst?

"Rührt euch bitte", sprach er ihr zunächst freundlich zu, und hob dabei seine Hand nach, als Zeichen, dass sie nicht streng vor ihm zu stehen hatte. Es müsste eigentlich umgekehrt aussehen. Immerhin hatte er beiden Frauen, wie auch Lyvîane, die neben ihm auch recht verwirrt stand, vieles zu verdanken.
"Was ist genau geschehen? Könntet ihr mich bitte darüber informieren? Was ist gestern Abend geschehen?", fragte Taurodir sie neugierig. Wie sollte er nur handeln, ohne zu wissen, was genau vorgefallen war?



29.03.2004 17:23#81
Lady Cathaine Die Soldatin kam dem Befehl augenblicklich nach und rührte sich. Als sie schließlich sprach war ihr Stimme sehr leise und ihre Augen suchten hilflos die des Kommandanten.

"Sire Iwein... er hat wieder getrunken. Gestern abend auf dem Fest. Ein Wettsaufen bei dem Freibierstand."

Die Lady ohne Namen senkte den Kopf. Für ihre Gefühle würde sie nun bezahlen müssen... ihre Gefühle, die seit dem der Hauptmann sie hatte wegtreten lassen, völlig zu Eis erstarrt waren.

Wieviel Schmerz kann ein Herz vertragen? Und wieviel kann ihm noch hinzugefügt werden, bevor es zerbricht?



29.03.2004 17:27#82
Al Gûl Da sein Schädel so sehr brummte liess sich Al Gûl geradewegs wieder auf Bett fallen. Das war gestern ein Abend gewesen mit diesen drei jungen Herren. Das ein einfacher Novize ihn, Al Gûl, unter den Tisch trinken konnte, hätte er nicht für möglich gehalten. Mit jeder Flasche Wein, Bier und Wacholderschnaps war die ohnehin schon heitere Runde noch fröhlicher geworden. Jeder hatte neue, bessere Geschichten zu erzählen. Und mit jeder Flasche wurde der Held der Geschichten mutiger und stärker. Es ging bis in die späten Stunden von einem Wetttrinke bis hin zu einem Armdrücken, bis schliesslich einer der vier, ein Jäger vor dem Feuer eingeschlafen war. Immer noch heiter hatten Al Gûl, der Novize und der vierte im Bunde, ein Wanderer ihn ins Bett gelegen hatten und sich selbst schlafen gelegt hatten.

Nun lag Al Gûl mit einem gewaltigem Kater im Bett und verwünschte sich. Brummend erhob er sich und stellte fest, dass nur der Jäger noch im Bett lag. Die andern waren sicher schon wieder unterwegs.
Jeder Schritt war eine Qual, doch Al Gûl zwang sich weiterzulaufen. Diese kurze Strecke zu Vatras musste er einfach bewältigen. Der Magier schmunzelte als Al Gûl ihn um ein Mittel bat und schickte ihn mit einem Grinsen auf den Lippen zu Coragorn in die Taverne. "Der hat schon so manchen Kater weggekriegt...", versprach Vatras und Al Gûl schleppte sich in die Taverne.
Nach einem kurzen Gespräch mit dem Inhaber der Taverne, Coragorn, liess dieser nach ein paar Goldstücken aus Al Gûls Säckel ein Krug mit übelriechender Flüssigkeit springen, "Wenn du das jetzt trinkst, geht es dir in ca einer Stunde besser!". Nach einem misstrauischen Bilck des Jünglings sagte der Wirt : "Mein Wort drauf!!"
Al Gûl leerte den Krug in einem Zug (^^) und ging, verzog das Gesicht und beschloss wieder in die Herberge zu gehen, um noch ein bisschen zu schlafen...


29.03.2004 18:08#83
Taurodir Getrunken?
Taurodir blickte sie an, in ihre Augen, sah, dass sie jenes schmerzte, sah die Trauer...
Er schritt langsam zu ihr, und legte seine Hand zärtlich auf ihre Schulter, blickte sie dabei lächelnd an.

"Ich könnte euch für eine Tat wie diese nicht bestrafen. Ich könnte euch überhaupt keine Schuld zuschieben. Was ihr tat, war nicht falsch. Viel mehr hat jemand anderes etwas getan, was mich enttäuscht," antwortete der junge Kommandant ihr.

Enttäuschung.
Der Hauptmann hatte ihm sein Wort gegeben. Sie hatten darüber gesprochen, über das Problem, dass er zu viel trank. Und nach diesem Gespräch trug Taurodir den Glauben mit sich, dass sein ehemaliger Schüler auch nicht mehr zu viel trinken würde.
Er blickte kurz Lyvîane an, dachte dabei daran, wie sie getanzt hatten.
Wie jenes war auch dies vorbei.
Mit Iwein würde er noch mals reden, und wie...
Es schien doch ein Problem zu sein, welches er nicht kontrollieren konnte. Oder warf Taurodir viel zu sehr ein Auge auf ihn? Immerhin gab es noch andere Männer, die viel tranken. Er hatte es ja auch mal vor langem getan, was er nun mehr als bedauerte. Durfte er ihm aber überhaupt vorschreiben, was er zu tun hatte? Jedenfalls besaß er das Recht dazu, darüber mit ihm zu sprechen. Und dies würde er nicht alleine.

"Kommt, begleitet mich zu Iwein", sprach er ihr freundlich zu."Ich würde mich auch freuen, wenn ihr an unserer Seite bleiben würdet, Lyvîane."


29.03.2004 18:50#84
Lady Cathaine Die Soldatin nickte leicht. Doch in ihren Augen stand Unglauben. Wie konnte Taurodir nur annehmen, sie habe recht gehandelt? Und was würde Iwein sagen, wenn er sie wieder sah? Hilflos blickte sie zu Lyvîane.

Weißt Du wer ich war? Weißt Du wer ich bin? Bettler oder Königin?


29.03.2004 20:28#85
Lord Arthas Arthas wollte mal wieder nachschauen was es denn so in der Stadt neues gab. Darum machte er sich von seinem Haus auf in Richtung Marktplatz. Am Marktplatz hatte er sich ein wenig umgeschaut, aber er hatte nichts Brauchbares gefunden. Arthas schaute sich auch noch die Handwerkshäuser an ob er bei denen etwas Brauchbares finden würde, aber auch bei ihnen fand er nichts, mit dem er was anfangen konnte.

Er hatte sich dann auf den Weg zur Kaserne gemacht, auf dem Weg dorthin kam er an einem Handwerkshaus vorbei. Das Schild über der Tür weckte sein Interesse. Darum hatte er das Haus betreten, und begrüßte den Mann hinter der Theke, und fragte, "Was kann ich bei dir bekommen?"



29.03.2004 20:36#86
Taurodir "Vertraut mir", sprach er zur Kriegerin, als er den Zweifel in ihren Augen sah und löste daraufhin seine Hand von ihrer Schulter, um den Griff der Tür umklammern, die er aufzog. Kühler, erfrischender Wind wehte ihm sogleich gegens Gesicht, woraufhin seine Haare wehten, und wildherum auf seiner Stirn kleben blieben, durch den Schweiß, und die Wärme, die in seinem Körper enstanden war bei dem Tanz mit Lyvîane. Er zog die einzelnen Haare zur Seite, und drehte sich wieder zu den beiden Ladies lächelnd um.

"Kommt", fuhr er fort, und schritt selbst los. Die beiden Frauen schritten einige Sekunden später auch durch die Tür, und er wartete auf sie, bis sie gemeinsam Seite an Seite die Straße entlang liefen.
Einelne Gedanken waren noch bei dem Tanz in der Taverne, bei den schönen grünen Augen der Lady. Er konnte sich nicht ganz davon lösen. Richtig gesprochen hatte er mit ihr seit langem nicht mehr.

Wo sollten sie Iwein nur suchen? Draußen am Bierstand war er nicht zu sehen.
"Hey Ritter...wisst Ihr, wo sich Hauptmann Iwein befindet?", fragte er einen vorbeilaufenden Krieger der Stadt, der vor ihm streng stehen blieb. "Meines Wissens befindet er sich in der Kaserne".
"Danke", antwortete Taurodir ihm, und die drei Gestalten näherten sich der langen Treppe vor der Kaserne, die nun zu bestreiten hatten. Ein mühvoller Weg, besonders nach dem Getanze, da die Beine noch schmerzten.
Gespannt war der junge Kommandant aber, wie der Ritter wohl reagieren würde. Während des Weges herrschte Stille.



29.03.2004 20:39#87
Bloodeye Für den König, bei mir bekommt ihr waren aus Leder, Ledergürtel, Ledermäntel und viel mehr.“, sagte Bloodeye mit einer freundlichen Stimme und legte alle seine Pracht Stücke auf die Theke.
„Wählen sie eines aus oder wollt ihr eine extra Anfertigung und übrigens mein Name ist Bloodeye, bin Rekrut und verkauf meine Waren die ich herstelle.“, gab Bloodeye zu Antwort und holte aus seinem Schrank ein Buch wo mehrere Bilder von den Ledermäntel gezeichnet sind.
Mit einem Schmunzeln und freudigen Gesicht das er den ersten Kunden bedienen durfte….



29.03.2004 20:42#88
Warkid Warkid steckte sein Schwert ein und streckte sich. Er hatte die ganze Nacht und den ganzen Tag trainiert. Das einzige was er noch nicht ausprobiert hatte war der Kreuzschlag den Ferox mal vorgeführt hatte. Warkid lief zum Marktplatz um sich etwas zum essen zu kaufen. Er nahm einen Schinken und bezahlte ihn mit ein paar Goldstücken. Er lief noch zum Freibierstand und nahm sich einen Krug Bier mit. Er suchte sich eine Bank in der Nähe und setzte sich darauf. Er biss etwas von dem Schinken ab und spülte mit Bier nach. Es war bereits dunkel und man konnte die Sterne sehen. Er nahm einen Bissen nach dem anderen und einen Schluck nach dem anderen bis er merkte das sein Schinken weggegessen war und sein Bier leer war.



29.03.2004 20:48#89
Host Langsam flatterten die Augenlieder des kleinen Häufchen Elends, das seit zwei Tagen regungslos im Bett gelegen hatte. Beinahe hätte Host die Augen nicht mehr aufgekriegt, denn sie waren zu verklebt und kraftlos. Erst nach ein paar Minuten konnte er sich dazu durchringen die Bettdecke beiseite zu schieben und sich mit den Händen den Schlaf aus den Augen zu wischen. Blinzelnd sah er sich um, auch wenn anfangs alles noch etwas verschwommen war...so etwa eine halbe Stunde lang.

Dann hörte er plötzlich Schritte und jemand betrat den Raum. Es war eine alte Frau,die ihn grinsend ansah.
Na, endlich aufgewacht?
Wo, wo bin ich?
In meiner Hütte im hafenviertel. Ich bin Brunhilde, kannst Bruni zu mir sagen. Ähm, ok Bruni, ich Horst, äh Forst...Toast? Ach nein, stimmt ja, Host heiß ich. Ich weis, ich weis. Den Namen hast du Samstags im Bett ständig geschrieen. WAAAASSSS???

Sofort war der Rekrut hochgeschreckt und die Augen unter Schmerzen weit aufgerissen. Hatte er etwa...? Er betrachtete Bruni. Sie musste so an die 60 oder 70 jahre alt sein. Sie war ziemlich dick, hatte ein etwas bulliges Gesicht mit mehr Falten als ein zerknülltes Stück Papier. Das durfte doch nicht wahr sein...nein, bitte nicht.

Reg dich mal ab, Jungchen. denkst du, dass ich auf meine alten Tage noch so Würstchen wie dich Schaukeln lasse, hehe. Da müsstest schon meine Enkelin fragen, der würdest du sicher gefallen.
Aber der Fleck auf deinem Hals?
Ein Leber und kein Knutschfleck. Mein Gott, ich bin eine alte Frau. Denkst duw irklich, da wär etwas gewesen?

Erleichtert ließ sich Host wieder auf das Bett fallen, er musste erstmal richtig durchatmen. Glück gehabt, irgendwie, doch was machte er dann hier, in dieser kleinen staubigen Hütte. Ein paar Meter neben ihm brannte ein kleines Feuer, darüber köchelte in einem schweren Eisenkessel ein Süppchen vor sich hin. Die Wände waren eher schmucklos, nur ein ausgestopfter Kopf eines Scavengers hing über ihm.

Und was mach ich dann eigentlich bei dir?
Bist in der Nacht der großen Feier ziemlich orientierungslos und blutend ins Hafenviertel gestolpert. Hast mir Leid getan, also hab ich dich aufgegabelt, deien Wunde gereinigt, dich gebadet denn ehrlich gesagt hast du gestunken wie ein Wildschwein und zu guter Letzt hab ich dich ins Bett gelegt. Den gestrigen Tag hast dann durchgeschlafen, musst wohl ganz schön geschafft gewesen sein.
Langsam begann der Rekrut sich wieder zu erinnern. Dieses seltsame Spiel, Uncle, Iwein, die vielen Leute und irgendwann hat es gekracht. Nur gut, dass Bruni da war, wer weis, was sonst passiert wäre.

Dann bin ich dir zu dank verpflichtet, soll Innos es vergelten, gute Frau. kann Innos mir eine Flasche Schnaps kaufen? Nein, also sorg dafür, dass die nächsten tage hier einer auf dem Tisch steht. Jetzt geh langsam wieder Mal, hatte jetzt oft genug nur das halbe Bett zur Verfügung.

Leise schluckte Host, bevor er aufstand und sich einredete, dass er sich das gerade nur eingebildet hatte. Er hatte sich den Kopf gestoßen, vielleicht war er ja jetzt etwas blöd...hoffte er.
Beim aufstehen erst viel ihm auf, dass er gar nichts an hatte. Nackt stand er also vor Bruni, die ihn mit hochgezogener Augenbraue ansah.
Na ich weis jetzt auch wieder, warum nichts passiert ist , brummte sie vor sich hin und verschwand dann aus der Hütte, während der junge Mann mit hochrotem Kopf in seine Klamotten schlüpfte, seine Brille aufsetzte und dann schnell zur Kaserne lief.
Der Tag fing ja gut an.

Auf dem Marktplatz angekommen, immer noch etwas konfus, ging er nichts ahnend am Freibierstand vorbei, als plötzlich ein Bein aus der Menge hervorschoss. Erst inm letzten Augenblick sah Host dies und er konnte nicht mehr auf gewöhnliche Art ausweichen. Schnell versuchte er einen Plan auszuarbeiten. Er konnte mit einen Hechtsprung nach vorne machen, dann mit einen Handstand auf er Holzbank entlang laufen, sich abstopen und einen halben Salto in der Luft durchführen, auf den Schultern des Wirts landen, irgendwo dazwischen ein Seil aufgreeifen, das wie bei einer Peitsche um den Balken des Galgens wickeln, sich hinüber schwingen, bis zur Kaserne und auf der Mauer zum Stillstand kommen, wo er sich dann vor der jubelnden Menge verbeugen würde.
Leider schaffte er es nicht mehr und stolperte über den Fuss, schlu mit der nase auf dem Boden auf. Erneut blutete er heftig, hatte sich vielleicht sogar sein Riechorgan gebrochen.

Als er seinen Kopf zur Seite drehte sah er Ferox vor sich stehen.


29.03.2004 20:50#90
Lord Arthas Nachdem Bloodeye sich vorgestellt hatte, stellte sich auch Arthas vor, "Hallo, mein Name ist Arthas und bin ebenfalls Rekrut." Er schaute sich das Buch an, dass ihm Bloodeye auf den Tisch gelegt hatte. Arthas blätterte Seite für Seite durch, aber er fand keinen Mantel der ihm richtig zusagte. Darum sagte er, "Sie haben mich doch vorhin gefragt ob ich eine extra Anfertigung haben möchte.", Bloodeye nickte.
Daraufhin beschrieb Arthas einen Mantel wie er sich einen vorgestellt hatte. Dann hatte er den Rekruten gefragt, "Kannst du so etwas anfertigen und wenn ja was würde es mich kosten?"



29.03.2004 21:05#91
Bloodeye Mit einem überraschten Blick stand Bloodeye auf und schloss das Buch.„Also ihr wollt eine extra Anfertigung.“, sagte Bloodeye und suchte im Haufen von Leder die richtige Größe.
„Was ist denn eure Größe ?“, fragte Bloodeye und machte sich auf den weg zu den Stoffen die ebenfalls auf einem Haufen gestapelt lagen.
Mit einem Blick schaute Bloodeye aus dem kleinen Fenster und genoss das Abendrot.
Die Vögel zwitscherten und das Meer rauschte.
Die frische Luft stieg in Bloodeye`s Nase empor.
Und er schaute den Rekruten Arthas mit großen Augen an….



29.03.2004 21:07#92
Ferox Der Tag neigte sich schnell dem Ende zu, ein Tag des Nichtstuns und Nachdenkens. Viele Gedanken hatten den jungen Waffenknechten den Tag über begleitet…nein, bei näherer Betrachtung war es nur einer: Lady Samantha. Den lieben langen Tag konnte Ferox nichts anderes, als an den Tanz zu nächtlicher Stunde am vergangenen Samstag denken. Zuerst war es sehr flott von statten gegangen, bis um Mitternacht die Barden mit ruhiger Musik fortfuhren, hatte der Barbier gehofft, dass auch Samantha es den Frauen der anderen Paare gleich tat und sich schön in ihn hineinkuschelte. Tatsächlich hatte Innos diesen Wunsch erfüllt, doch wusste Ferox nicht, ob die Lady sich noch daran erinnern würde, so wollte er seinen Zunge hüten und nicht darüber sprechen. Ob Traurigkeit oder Glück das Gefühl war, konnte der Knecht nicht sagen, was auch nach längerem Denken und ein paar Bier nicht klären.

Plötzlich stürzte aus heiterem Himmel, ein Mann vor seine Füße. Noch immer einen Krug in der Hand, blickte Ferox verdutzt dem Rekruten Host ins Gesicht. „Hallo“, grinste er und reichte seinem noch liegenden Gegenüber die Hand um ihm aufzuhelfen, „Was führt dich hierher?“, fragte er und musste dabei unweigerlich ein wenig lachen.



29.03.2004 21:14#93
Host Host versuchte aufzustehen, musste allerdings sofort darauf achten, sein hemd nicht vollzubluten. Wär doch schade um den weißen Stoff, solche Flecken kriegt man ja nie wieder raus.
Seufzend wand er sich dann Ferox zu.

Ähm hallo Ferox. Tolles Bein hast du da. Irgendwie so groß und na ja, schwer daran vorbei zu kommen. Ich komm grad aus dem Hafenviertel und bin auf dem Weg zur Kaserne. Und du?



29.03.2004 21:18#94
Ferox Irgendwie belustigte ihn dieser Host immer wieder. Cooler Typ, wie er fand. „Naja…ich lies mich gerade den Freuden des Alkohol hingeben“, begann er und stütze Host etwas ab, damit der nicht viel, „Du warst im Hafenviertel? Keine gute Gegend für anständige Menschen. Was hast du da getrieben?“ Das Hafenviertel schien wirklich kein guter Ort zu sein, doch konnte man dort gut die morgendliche Sonne sehen, so dass Ferox auch schon einige Male dort war um dies zu genießen. „Ach…geht mich ja nichts an“, fügte er anbei und lächelte freunelich.



29.03.2004 21:20#95
Lord Arthas Arthas konnte nicht versteh warum Bloodeye ihn so komisch angesehen hatte. Aber es sagte ihm dann gleich, dass er 1,80 Meter groß ist, und die restlichen Maße die für den Mantel benötigt werden sagte er auch. Nachdem Bloodeye sich die Maßen von Arthas notiert hatte, schaute sie sich zusammen die Stoffe an. Arthas zeigte ihm die Stoffe die er gerne für den Mantel haben würde.Bloodeye nickte und schrieb sich auch noch auf welche Stoffe er für den Mantel benötigt.



29.03.2004 21:23#96
Host Host schluckte schwer. Dieses traumatische Erlebnis, das mit der grausamsten psychischen Belastung seines Lebens verbunden war, würde ihn wohl noch eine ganze Weile lang verfolgen.

Ich hab mit einer alten Frau im selben Bett geschlafen, brummte er in sich hinein.
Was?
Oh, ich sagte, ich äh, hab ich hab mit einem alten Pfau den Speck geschlagen.


29.03.2004 21:25#97
Ferox Hatte Ferox das grad richtig verstanden? „Was?! Mit ner alten Frau im Bett…Das hätt ich von dir aber nicht erwartet…was soll denn das?“ Hatte Host das grad wirklich ernst gemeint? Wenn nicht, warum dann diese sinnlose Verbesserung? „Du brauchst dich nicht zu verbessern, ich krieg ziemlich viel mit“, sagte der Waffenknecht und hoffte, Host sei nicht zu verärgert.



29.03.2004 21:25#98
Grischnach Grischnach hatte gut gefeiert und wollte nun zurück zum Hotel.Er sah einen Man auf dem Marktplatz der ziemlich dumm uas der Wäsche guckte.Er ging auf den Mann zu und fragte ihn:"Kann ich helfen??"
Der Mann antwortete:"JA bestimmt..Mein Name ist Norcticus.Ich würde gerne urgendiwe zum Kloster kommen aber alleine schaff ich nie!!!"Grischnach sagte:"Ja das is kein Problem!Sobald ich hier meine Sachen erledigt habe kann ich dich gerne mit zum Kloster nehem!"Und so gungen sie in Richtung Hotel Fröhlich Plaudernt um dort zu schlafen und im Laufe des Tages mirgen zum Kloster zu gehen!!!



29.03.2004 21:28#99
Host Was? Wie? Wo? Wann? Weshalb? Warum? dumm, die dumm...wer nicht fragt bleibt dumm...ähh, mein, du hast mich falsch verstanden.

Kurz räusperte sich Host und er versuchte möglichst überzeugend zu klingen.
Eine alte Frau hat mich bei ihr zu Hause aufgenommen, als sie mich verletzt gefunden hatte. Ich hab im Bett einer alten Frau geschlafen. Nicht mit ihr. Ich hab doch Anstand, als ein waschechter ehemaliger Novize Innos.


29.03.2004 21:33#100
Bloodeye Nachdem Bloodeye sich die Stoffe notiert hatte fragte er noch mal Arthas:“ Mögt ihr eine Kapuze auf dem Mantel oder nicht?“
Nun viel Bloodeye was ein :“ Ich hab gehört das ihr der Rekrut seit der mit mir bei Meister Orcdog Training hat oder täusch ich mich da?“
Das klirren der Schwerter hörte man leise neben an in der Kaserne.Den Schall des Schusses der Armbrust und das reiben der Schleifsteine auf einer Klinge.
Man hörte das reden anderer Leute und das Atmen von Arthas.
„Ohhhh, entschuldigung ich hatte euch ganz vorgessen, nun der Preis ist 280 Goldmünzen, würdet ihr so nett sein und im voraus bezahlen.“,sagte Bloodeye und putzte den Beutel den er gerade staubig in einer Kiste fand…..


29.03.2004 21:37#101
Norticus So schnell hätte Norticus mit der Hilfe nicht gerechnet. Er kannte den Namen dieses Mannes nicht aber er war adept des Feuers also verpsrach Norticus sich viel von diesem Mann. "Morgen geht es also Los. Ich werde zum Kloster kommen und vielleicht endlich meinen traum von Adanos erfüllen können" dachte Norticus. Das Hotelwar kostenlos naja soviel geld besaß Norticus ja auch nicht. Der mann schien sehr selbstbewusst zu sein. Vor allem Mut musste er haben einen Fremden zerlumptaussehenden Mann einfach anzusprechen und wenige Minuten später mit ihm ein Hotel zu besuchen. "Naja erstmal in einem richtigen Bett schlafen und nicht auf einer Holzbank im Wald. Obwohl Norticus die schnelle Hilfe verdächtig vorkam vertraute er dem mann dessen Namen er nicht kannte.



29.03.2004 21:38#102
Nienor Der kleine Markt von Khorinis lag mittlerweile wieder still da. Nienor hatte den Platz den Tag über abgegrast, war bei allen möglichen Händlern gewesen. Die mit einem Waffenangebot hatte sie von vorneherein ausgeklammert. Sie kamen nicht in Frage. Lange hatte sie sich hingegen mit einem der Händler unterhalten, die Kräuter verkauften. Der Mann hatte zuerst geglaubt, sie bräuchte etwas, daß einen unerwünschten Leibeszustand korrigieren könne, doch Nienor hatte ihm daraufhin unmißverständlich klargemacht, daß sie keinen Wert auf derlei Mittelchen legen würde. Was sie suchte, sei etwas anderes.
Der Händler hatte ihr daraufhin ihr ganzes Sortiment gezeigt und so ziemlich jedes Kraut einzeln durchgehechelt, obwohl ihm die junge Frau mindestens zehn mal zu erklären versuchte, wogegen es helfen sollte: Gegen Albträume beim Schlaf. Doch er war einfach nicht zu bremsen gewesen.
Als er jedoch dann sogar noch zu Küchenkräutern überging und ihr vom vollmundigen Aroma, das Speisen hätten, die mit Estragon gewürzt seien, vorschwärmte, war es ihr zu viel. Mit knappem Gruß verließ sie den STand. Der Händler rief ihr noch hinterher, sie bekäme einen Sonderpreis. Bei Abnahme von 2 Pund sogar noch ein Probierbeutelchen der neuesten
Walskerbel-Kümmel-Thymian-Mischung und einen Gutschein... Aber es half alles nichts.
Der nächste Händler war auf Tränke spezialisiert. Er bot ihr verschiedene Mittelchen zweifelhaften Rufes an. Liebestränke, Eifersuchtstränke. Schlafgifte und das Gegenmittel. Moment, Schlafgifte?
»Ja, es macht, daß derjenige, der es getrunken hat, sich nachts unruhig hin- und herwälzt und am Morgen mit einem unglaublichen Brummschädel aufwacht, den Kopf voller Albträume.«
»Hilfe, nein. Das will ich ja gerade vermeiden!«, meinte Nienor abwehrend.»Achso!« Der Händler glaubte, verstanden zu haben. »Dann wollt Ihr also nur das Gegenmittel? Das macht dann 380 Goldstücke.«
»Wieso ist das so teuer? Vorhin sagtet Ihr, zusammen würden sie nur 400 Goldmünzen kosten«, fragte Nienor verwundert.
»Jaaaa...«, der Händler hob den Zeigefinger und begann, zu erklären: »Normalerweise kauft man ja auch beide Mittelchen zusammen. Das Gift und das Gegenmittel. Wenn man es einzeln kauft - was will ich dann noch mit dem Rest anfangen? Das kauft mir doch keiner ab.«
Er tat so, als sei das besonders clever und fuhr auch gleich fort.»Außerdem hab ich noch ein Mittelchen für vorsorgende Ehefrauen. Hier eine kleine Schatulle mit Arsen. Und dort ein kleines Fläschchen mit dem Gegengift. Tut Eurem Manne am Morgen ein wenig von dem Arsen ins Essen und er wird abends mit fürchterlichen Kopfschmerzen zu euch nach Hause kommen. Wenn Ihr ihm dann jedoch etwas von dem Gegenmittel in seinen Wein träufelt, verschwindet die Wirkung des Arsens. So wird er schnell lernen, die Nacht nicht mit einer anderen zu verbringen, sondern immer treu und brav zu Euch nach Hause kommen.«Nienor winkte nur ab. »Ich bin nicht verheiratet.«
»Oh, na dann... «
»Wißt ihr irgendwelche Heiler in der Stadt?«
»Mhm... ja... der alte Vatras, ein Adanospriester. Er predigt hinter Coragons Kneipe bei einem Schrein an der Stadtmauer. Ist nicht zu verfehlen.«»Und sonst noch jemand?«
Der Händler überlegte. Er überlegte recht lange.
»Ah, ich vergaß...« Nienor nestelte an ihrem Gürtel und holte aus ihrer Geldbörse einige Münzen hervor, die sie dem Händler in die wie zufällig geöffnete Hand legte. Der strahlte auf und tat, als ob er sich in diesem Moment erinnern würde. Was ein wenig Geld doch nicht alles vermochte...»Na klar... der alte Ignaz. Der lebt unten im Hafenviertel und bastelt an seltsamen Experimenten. Aber seid vorsichtig bei ihm, er sucht immer nach neuen Freiwilligen für seine seltsamen Magien.«
»Ich werde aufpassen.«
Nienor verabschiedete sich, um diesen Ignaz aufzusuchen. Vatras hob sie sich für später auf.



29.03.2004 21:40#103
Lord Arthas Arthas kam auf die Frage von Bloodeye zurück und sagte, "Ich will auch eine Kapuze haben." Damit war Der Rekrut einverstanden nun wartete er noch auf das Gold von Arthas. Dieser nahm einen Beutel aus seiner Tasche und legte ihm 280 Goldmünzen auf den Tisch. Bloodeye zählte das Gold nach, er war mit der Menge des Goldes einverstanden und verabschiedete sich von Arthas, auch er verabschiedete sich von Bloodeye und verlies sein Haus.



29.03.2004 21:41#104
Ferox Hatte Ferox ihn also doch richtig verstanden. „Mach dir mal keinen Kopf. Ich glaube dir selbstverständlich. Wer einem Gott gedient hat oder dient, kann so etwas nicht tun“ Da der Waffenknecht selbst den Weg eines Gottes beschritt, der ihn von jedem sexuellen Kontakt abhielt, wusste er wie schlecht man sich in solch einer Situation fühlen konnte. „Innos wird dich beschützen“, meinte Ferox zuversichtlich, während er sich, den Krug leerend, erhob und auf den Weg zur Kaserne machte. „Kommst du mit“, wandte er sich an Host und schleifte ihn fast mit. Beleidigt wegen dieser Sache schien sein Begleiter nicht gewesen zu sein, doch setzte er seinen Weg stolpernd fort. Keine Gelegenheit zu fallen ausgelassen, erreichten die beiden schließlich die Kaserne uns begaben sich in die Schlafräume wo sie sich auf ihre Betten begaben. Ferox für seinen Teil wollte noch etwas in jenen seltsamen Büchern lesen, bevor er sich dem Schlaf hingeben wollte.



29.03.2004 21:53#105
Bloodeye Bloodeye winkte Arthas noch nach und schloss die Tür.
Er legte das viele Gold in seine Truhe und setzte sich an seinen Tisch der mit einer kleinen Kerze erhellt wurde.
Bloodeye nahm das viele Leder und markierte die Länge bei 1m 80cm.Behutsam schlug Bloodeye Löcher durch das Leder.
Mit einer dünnen Schnur fädelte er durch die Löcher um es so fest zu machen.Die Kapuze schnitt er aus dem Stück Leder und machte es auch dran.Nun wühlte Bloodeye im großem Stapel nach der Farbe die Arthas verlangt hatte.Müde setzte sich Bloodeye auf das Bett und verriegelte die Tür.Er wollte nicht mehr die Soffe zusammen suchen, er legte sich hin und schlief ein……



29.03.2004 22:02#106
TobiTobsen << Es war dunkel, zwei verhüllte Gestalten rannten durch die Nacht, sie rannten um ihr Leben. Hinter ihnen hörte man nur schnaufen und lautes grunzen, sie wurden verfolgt. Ihm Schein des Vollmondes der ab und zu durch die dichten Blätter des Waldes schien erkannte man es. Die beiden waren nicht vorsichtig genug und hatten einen Schattenläufer aufgeweckt, der sie nun unentwegt durch den Wald jagte. Er kam immer näher, der Jüngere von den beiden konnte schon den Atem des riesigen Tieres im Rücken spüren. „Ich kann nicht mehr, er hat mich gleich ein“, schrie er seinem Freund zu. Er keuchte immer lauter, ihm ging die puste aus und er wurde immer langsamer. Sein Blick ging hastig nach hinten und erspähte den Verfolger in den einzelnen Strahlen des Mondes. Plötzlich blieb er in einer Wurzel hängen, die aus dem Boden ragte und stürzte zu Boden. Der Schattenläufer setzte zum Sprung an, der Junge Mann sah das Ende vor seinen Augen… „Neeeeeeein“ ,er schloss die Augen und riss sich instinktiv den Arm vors Gesicht.
Aber das war nicht das Ende, in jenem Moment sprang der ältere Begleiter zwischen seinen Freund und den sich im Anflug befindenden Gegner. Mit in Angriffstellung gehaltenen Stab wehrte er den Schattenläufer ab und drückte ihn zur Seite. Dieser bäumte sich wieder auf und biss zu, er konnte gerade noch den Stab zwischen sein Maul schieben…
In der Zwischenzeit erholte sich der junge Mann wieder aus seinem Schockzustand und sah dem Kampf zu, er stand sofort auf und wollte seinem Freund helfen, dieser jedoch schrie ihm zu: „Verschwinde, mach das du wegkommst, ich schaffe das schon!“, „Nein das kann ich nicht machen“, sagte er, zog seinen Dolch und stürzte sich von hinten auf den Schattenläufer. Er stach mehrmals fest zu, aber das schien dem Biest nichts anzuhaben. Er schüttelte ihn wieder vom Rücken und der Bursche fiel mit dem Kopf gegen einen Baum. Dies brachte ihn wieder in eine ausweglose Situation und der Schattenläufer setzte erneut zum Sprung an… >>
„Ahhhhhhhh“

Tobi schrie und wachte Schweißgebadet auf. Er saß senkrecht auf seiner Liege und brauchte ein paar Sekunden um zu realisieren wo er überhaupt war.
„Hmmpf, es war nur ein Traum…“

Sagte er leise vor sich hin und atmete tief durch. Besser gesagt war es eine Erinnerung, es war nämlich eines der vielen Abenteuer das er mit seinem Lehrmeister Idas in den nördlichen Wäldern von Khorinis erlebt hatte.Tobi vermisste ihn,obwohl er ihn erst vor ein paar Wochen verlassen hatte,naja vielleicht würde er bald neue Freunde irgendwo da draußen finden.... Er stand erstmal auf und ging hinüber zur Waschschüssel, in der beide Hände eintauchte und sich erstmal mit dem Wasser das Gesicht abkühlte. Nach ein paar Minuten ging er wieder auf die Liege und legte sich hin. Kurze Zeit später schlief er wieder ein…



30.03.2004 01:58#107
TobiTobsen Tobi wachte in dieser Nacht noch ein 2. mal auf.Er konnte nicht mehr einschlafen und stand auf,um einen kleinen Spaziergang zu machen und ein bisschen an die frische Luft zu gehen.Während er so am Hafen lang ging,verfolgte er in Gedanken nochmal den vergangenen Tag.

<< Am morgen hatte er Garvell seine Arbeit präsentiert,die er am Wochenende schon freiwillig und aus langer Weile gemacht hatte.Ihm gefiel das Steuerrad was Tobi gemacht hatte und die Verzierungen die er eingeschnitzt hatte.Er durfte es auch danach gleich selber an das Schiff montieren,das seiner Fertigstellung immer näher kam.Die Segel fehlten noch, die sollte Tobi am Nachmittag in der Stadt abholen.Garvell gab ihm das Gold und er ging los.Sie waren garnicht mal so leicht und er musste ganz schön an dem Wagen ziehen,mit denen er sie zurück zur Werkstatt brachte.Zu 4. brachten sie die Segel an den beiden Masten an.Damit war das Schiff fast fertig und Garvell stand mit einem strahlenden Gesicht davor.
"Ah es ist fast fertig,ist es nicht wunderschön...Morgen lassen wir es vom Stapel und weihen es ein.Also bis morgen früh Leute,habt noch einen schönen Tag."

Tobi ging danach ziemlich früh zu Bett. >>

Nach einer halben Stunde beendete er seinen kleinen Nachtspaziergang und ging wieder zurück in die Werkstatt,legte sich auf eine Liege und schlief nach einiger Zeit wieder ein...



30.03.2004 11:22#108
Bloodeye Schon früh am Morgen stand Bloodeye auf um den Mantel fertig zu bekommen.Einen schnellen Blick in seine Truhe….
„Gut alles ist noch da, dann beginn ich mal wieder mit der Arbeit.“, sagte er sich und zog seine Rüstung an.
Er setzte sich an seinen Stuhl und wickelte die Schnur durch die Löcher, dass die Kapuze auch fest dran ist.
Plötzlich hörte er ein klopfen an seiner Tür.
Wer das sein kann, Arthas kann es nicht sein denn Bloodeye hat ihm schon gesagt er solle am Abend kommen.
Bloodeye band den Gürtel um und steckte das Schwert rein.
Er machte auf und draußen stand ein Mann, wer das wohl sein kann?„Für den König, ähmm was kann ich für euch tun?“, fragte Bloodeye den Mann.Der Mann erwiderte mit einer netten Stimme:“ Ich suche Arbeit, ich bin Jäger, habt ihr was für mich?“
„Ich für euch, wartet mal, ah ja ich hab was für euch, ich bin sehr beschäftigt, ihr könnt für mich Häute besorgen, wenn es geht dann von Wölfen,Warg`s oder Lurker`n.“,sagte Blodeye und wies dem Mann den Walt.
Der Mann verabschiedete sich ohne ein Wort zu sagen und lief durch den Marktplatz raus in den Walt.
Bloodeye schloss die Tür und geht seiner Arbeit nach…..



30.03.2004 12:40#109
TobiTobsen Am heutigen Tage war es nun endlich so weit, dass Schiff konnte vom Stapel gelassen werden. Über 4 Wochen wurde daran gebaut und Tobi war seit ungefähr 2 Wochen daran beteiligt. In der Zeit hatte er einiges über das Handwerk des Bootsbauers gelernt. Garvell seine kleine Familie war da, die beiden Arbeiter und Tobi. Sie hatten einige Probleme das Schiff ins Wasser zu bekommen, aber nach über einer Stunde hatten sie es endlich geschafft, dass Schiff war im Wasser. Garvell taufte das kleine Schiff auf den Namen "Letzte Hoffnung", während seine Familie schon drauf war, verabschiedete sich Garvell von den beiden anderen Arbeitern und kam dann noch zu Tobi:

"Du hast in den 2 Wochen gute Arbeit geleistet und hast auch viel gelernt. Damit kannst du dich ab jetzt Bootsbauer nennen, hier ist noch dein Lohn für die letzten Tage. Ich weiß, damit werfe ich dich jetzt sozusagen wieder auf die Straße, aber anders geht es nun mal nicht. Die Werkstatt ist verkauft, so das du hier nicht mehr bleiben kannst. Ich gebe dir einen Rat, ein Stück nordöstlich der Stadt gibt es eine Taverne, wenn du dem Weg der aus dem nördlichen Tor führt folgst, kommst du direkt zu der Taverne. Aber sei vorsichtig, da draußen lauern gefahren. OK, lebe wohl..."

"Danke, ich kenne die Gefahren in der Gegend, bin ja schließlich in der Umgebung aufgewachsen. Viel Glück bei der Überfahrt zum Festland, machs gut."
Sagte Tobi und schaute mit den beiden Arbeitern Garvell hinterher, wie er das Schiff bereit zur Abfahrt machte und kurze Zeit später in See stach. Ein paar Minuten später war das Schiff hinter dem Horizont verschwunden...


Die beiden anderen Arbeiter verabschiedeten sich von Tobi und gingen Richtung Stadt. Tobi stand noch eine Weile unten am Hafen und schaute auf das Meer. Er überlegte was er nun machen sollte und kam zu dem Entschluss Garvell seinen Rat zu befolgen und zu der Taverne zu gehen. Wenn es dort nichts gab konnte er ja immer noch zur Garde gehen, wenn die ihn nehmen würden, dass klang auch interessant...



30.03.2004 12:47#110
Lady Cathaine Mit jeder Stufe, welche die Lady ohne Namen, auf der Kasernentreppe erklomm, wurde ihr Gesicht ausdruckloser, bis es schließlich einer steinernen Maske mit traurigen Augen glich. Sie würde nicht zulassen, daß Sire Iwein sie noch einmal verletzte. Sie würde ihre Strafe für ihre Tat empfangen, wohl mehr aus seiner denn aus Taurodirs Hand. Denn der Kommandant hatte sie gebeten ihr zu vertrauen. Ihr Blick glitt zu Lyvîane. Die Frau in dem roten Samtkleid hatte ihr gegenüber so lange geschwiegen, daß sie sich nicht mehr sicher war, was mit ihr los war. Brauchte sie Hilfe?

Die letzte Stufe. Die Kaserne. Sire Iwein.

Was würde er mit ihr tun? Einsperren? Aushungern? Auspeitschen? Würde er es selber tun, oder sich feige hinter seinen Soldaten verstecken?


30.03.2004 14:23#111
Bloodeye Mit einem konzentrierten Blick bearbeitete er den Rest des Mantels.Die Stoffe machte er sanft an den Mantel dran und putzte in das, dass Leder nur noch so
glänzte.
„Fertig, puuu das war anstrengend.“, sagte Bloodeye und wusch sich den Schweißvon der Stirn.
Er legte den Mantel an den Kleiderbügel und setzte sich hin.Er sortierte das Leder und die Stoffe nach Farbe und begann alles nach Farbe sortieren.
Schnell kochte er sich eine frische Fischsuppe und genoss den würzigen Geschmack der Suppe.
Er wischte den Staub von der Theke und zeichnete neue Bilder in sein Buch.Nun musste Bloodeye nur mehr an seien Angestellten Jäger warten…..


30.03.2004 14:27#112
Lord Arthas Da Arthas mal wieder nicht sehr viel zu tun hatte, ging er zur Kaserne, um dort nach dem Rechten zu sehen. Als er nach ein paar Minuten den Kasernenhof erreicht hatte, sah er einen Milizsoldaten der mit dem Schwert trainierte. Als Arthas ihm ein paar Minuten zugesehen hatte, dachte er sich, "Ich hoffe er ist ein Lehrmeister und kann mir etwas beibringen, denn ich will mehr vom Schwertkampf wissen.
Darum ging er zu dem Mann hin, und fragte ihn ob er ein Lehrmeister sei. Der Milizsoldat steckte sein Schwert weg und drehte sich zu Arthas hin, und nickte. Arthas fragte ihn, "Könnten sie mich Ausbilden?"



30.03.2004 14:58#113
Orcdog "Hui, ging ja schnell, gerade fertig und schon kommt der nächste," dachte sich der Milizsoldat und ging auf den Rekruten zu und begrüßte ihn."Hallo, ja ich bin Lehrmeister und gestern erst mit meinen alten Schülern fertig geworden. Jetzt habe ich logischerweise keine Schüler und Platz für neue. Ich nehme mal an, dass du Einhand lernen willst."
"Ja, richtig. Ich wollte Stufen 1+2 lernen. Wie lange dauert das?""Das dauert 3 Wochen. Wann sollen wir anfangen?"
"Mir egal, wegen mir heute gegen Abend, da ich noch weg muss.""Ok, geht in Ordnung."
Kurz nachdem sich der Rekrut Arthas wieder verabschiedet hatte, kam ein nächster die Treppe zur Kaserne hinauf und es stellte sich heraus, dass dieser sich auch die Kunst des Einhandkampf lernen wollte. Jedoch wollte dieser Rekrut mit dem Namen Bloodeye nur Stufe 1 lernen.
"Wie soll ich das denn schaffen, verschiedene Stufen...." dachte sich Orcdog und grinste leicht.
Bloodeye erzählte dem Milizen, dass er wie Arthas zu einem Ausbildungstraining für Rekruten bei Lady Samantha musste. Das passte gut, denn so konnten sie danach zusammen anfangen.
Schließlich ging Orcdog in den Schlafsaal, um sich ein wenig zu erholen.


30.03.2004 15:02#114
Lecram Lecram stand heute mal wieder ziemlich spät auf was eigentlich sehr unlogisch war, weil er sonst immer sehr früh aufsteht. Als erstes zog er sich an, steckte ein bisschen Gold ein und Legte sein etwas zu großes Schwert an. Da nach verlies er erstmal sein Haus. “ Ach was kann ich denn so machen, ich weis ich sollte iergent wann mal zur Ausbildung gehen, jetzt wäre doch die Richtige Zeit dafür“ dachte sich der junge Rekrut.

Nachdem er seine gedanken zu ende Gedacht hatte machte sich der junge Rekrut erst einmal auf den weg zur Kaserne um André nach dem oder der Ausbilder, Ausbilderin zu fragen. Er kam nun so wie immer nach kurzer zeit an.
Als er in der Kaserne war machte er sich erst einmal auf den weg zu Andrés Büro, als er dort eingetreten ist sprach er “ Guten Tag, Lord Andre ich hätte da mal an Euch eine frage, wer ist der Ausbilder?“ Lord Andre guckte ihn erst einmal ein bisschen finster an, so wie er es immer tat, dann sprach er “ Nun Sie steht auf dem Kasernenhof. Ihr Name ist Lady Samantha.“

Nachdem Lecram dies erfuhr machte er sich auf den weg zum Kasernenhof, er blickte ein bisschen um sich nach kurzer zeit merkte er das eine Frau in einer Paladinrüstung oder so einer ähnlichen Steckte. Also machte er sich auf den weg zur Frau und sprach sie an, “ Guten Tag, ich hätte da mal so eine frage an Euch. Sind Sie Lady Samantha die Ausbilderin?“ nun wartete er auf die antwort von der Frau…



30.03.2004 15:09#115
Samantha "Da warten zwei Männer auf dich", verkündete Vanah statt einer Begrüssung.Samantha nahm erstaunt die letzten Stufen zur Kaserne hinauf. Männer warteten auf sie, gleich zwei auch noch? Das war ja mal ganz was neues."Was wollen sie denn?", fragte sie die Freundin und rückte ihre Rüstung zurecht."Geschunden werden natürlich."
"Achso."
Schade. Obwohl, irgendwie fehlte ihr das schon. Zuvor hatte sie ihre Einhandschüler umherrennen lassen können, das war jetzt nicht mehr der Fall. Es gab einem eine gewisse Befriedigung, anderen beim Schaffen zuzuschauen."...Sind Sie Lady Samantha, die Ausbilderin?", hörte sie noch einen Satz hinter sich und drehte sich herum. Noch ein Mann. Das wurden ja immer mehr.Sie setzte ein Lächeln auf und nickte. "Ja, das bin ich. Komm mit, da warten noch zwei andere."

Sie führte Lecram in den Innenhof, wo bereits Bloodeye und Lord Arthas auf sie warteten. Hätte sie sich fast denken können, dass sie es waren. Hatte es der Beerensammler also auch in die Garde geschafft.
"Guten Morgen", begrüsste sie die kleine Versammlung und merkte im selben Moment, dass es dafür eigentlich schon viel zu spät war. Es stand ja nicht jeder so spät auf wie sie...
"Also, bevor wir anfangen möcht ich noch ein wenig über euch erfahren. Seit wann seid ihr dabei, wart ihr schonmal in solch einem Verein und nicht zu vergessen, habt ihr bereits Kenntnisse in irgendwelchen Waffentalenten?"Sie blickte fragend in die Runde. Wenn sie sich ein Bild von ihren neuen Auszubildenden machen wollte dann sollte sie möglichst viel von ihren Vorkenntnissen wissen, damit sie sie gezielt fördern konnte.


30.03.2004 15:21#116
Lord Arthas "Ich war noch nie in einer Gilde, die Garde ist meine erste Gilde!", sagte Arthas. Waffenkenntnisse hatte er auch noch nicht wirklich, aber er sagte der Lady, dass er ab heute der Schüler von Orcdog dem Einhandlehrmeister ist. "Bei ihm lerne ich gleich beide Stufen des Einhandkampfes".
Arthas sagte auch, "Ich bin nun genau eine Woche bei der Garde, habe aber noch keine richtige Aufgabe von jemanden der bei der Garde ist bekommen!" Dann erzählte er noch ein wenig wo er herkam und warum er nach Khorinis gekommen ist.Arthas war nun mit seinen Angaben fertig, er hoffte dass diese der Lady reichen würden. Und er fragte sich noch was die Lady für die drei zu tun hatte.


30.03.2004 15:33#117
Lecram Lecram überlegte kurz was er sagen sollte bevor er anfing zu sprechen. “ Also was erzähl ich ihr am besten, bestimmt nicht das was ich Uncle erzählt hab, ich muss wohl meine Geschichte ein bisschen zu Recht lügen bevor ich anfange zu sprechen.“ Lecram blickte ein bisschen um sich und fing dann an. “ Nun was könnte ich über mich erzählen? Ich erzähl dann am besten mal alles. In der Garde bin ich jetzt seid knapp 14 Tagen, also noch nicht sehr lange, aber es stört mich nicht.“ Damit hörte er erstmal auf um zu überlegen wie er den Rest erzählen sollte. “ Also was Sie genau mit verein meinen weis ich nicht, ich weis nur das ich zum aller ersten Mal in einer Gilde bin und es ist eigentlich nicht so schlecht. Na ja, Waffenkenntnisse hab ich nicht wirklich, das einzige was ich hab was dazu passt ist das ich ein Großes Schwert hab. Die einzige Waffenkenntnis die ich hab ist keine echte, ich weis wie ich mich gut mit Tisch oder Stuhl Beinen verteidigen kann.“ Bevor Samantha noch mal irgentwas fragte fing er direkt noch an zu erzählen wo er herkommt und ob er Verwandte hat. “ Nun bevor Sie noch mal fragen erzähle ich gleich mal wo und wie ich hier herkomme. Ich komme von einer kleinen neben Insel von Khorinis welche es genau ist weis ich nicht. Ich musste hier her flüchten damit ich nicht sterbe, weil wir dort mal von Banditen Angegriffen wurden und meine Familie ist dabei gestorben und dann bin ich mit dem Boot meiner Eltern hier her geflüchtet, aber mehr möchte ich dazu nicht sagen. Nun ich habe einen Verwandten hier in Khorinis, es ist Ferox, ach genau jetzt fällt mir auch wieder auf woher ich Sie kenne, Ferox ist doch ihr Freund, oder so was in der Richtung.“ Damit beendete er das was er über sich erzählen sollte, auch wenn das letzte nicht dazu passte.


30.03.2004 15:37#118
Bloodeye „Nun ja, ich wollte mal in den Sumpf aber daraus ist nichts geworden Lady Samantha.“, sagte Bloodeye der gerade der Lady einen Strauch Blumen gab.„Und ich hatte mal eine Prügelei um Leben und Tod gegen Banditen, ist für mich noch gut ausgegangen aber etwas von Schwertkampf, nun ja ein bisschen.“, sagte Bloodeye der mit seinem neuen Schwert gerade ein paar Übungen machte.Mit einem kleinen rümpfen der Stirn überlegte Bloodeye seit wann er in der Gilde sei.
„Ich bin sehr kurz in der Gilde seit 3 Tagen erst aber ich werde mich bemühen es so weit bringen zu können wie es Innos bestimmt.“, sagte Bloodeye und schmunzelte stolz der Lady zu…



30.03.2004 15:51#119
Sir Iwein Die Fortsetzung des Schützenturniers war vertagt worden, und nun verging keine Stunde, in der der Ritter seine Schusswaffe nicht stolz betrachtete und höllisch darauf aufpasste. Er wollte dieses Turnier gewinnen. Schon einige Minuten hantierte Iwein an jenem Nachmittag an seinem Bogen herum, als er ein bekanntes Gesicht in der Kaserne erblickte.
"Taurodir, welche Freude, dich wiederzusehen!", begrüßte Iwein den Paladin, der da soeben die Kasernentreppen emporgekommen war. Als er jedoch seine Begleitung erblickte, verfinsterte sich sein Gesicht. Er erinnerte sich sofort wieder an ihre Begegnung beim Fest, am Freibierstand. Ihre Ohrfeige hatte heftig geschmerzt, selbst die Unmengen Alkohol hatten es nicht lindern können. "Warum hast du sie mitgebracht?", fragte der Hauptmann barsch. Er war verschlossen. Diese Pein, die Schande, die sie ihr vor so vielen Männern zugefügt hatte, vergaß er nicht so schnell.
"Ich will sie nicht mehr sehen. Sie hat mich verletzt. Sie, eine Waffenmagd - mich, ihren Hauptmann, ihren Vorgesetzten! Ich sollte sie dafür einkerkern und bestrafen lassen. So will es das Gesetz von Khroinis. Das Gesetz Innos'. Nur, dass sie mir bisher nicht unter die Augen getreten ist, hat ihr das erspart! Warum kommst du also mit ihr zu mir?"



30.03.2004 16:03#120
Lady Cathaine Bevor Taurodir antworten konnte, löste sich die Lady ohne Namen aus seinem Schatten und trat vor den Hauptmann.

Ihre Stimme war seltsam ruhig, als spräche ein Teil von ihr, der mir ihr selber nichts mehr zu tun hatte... oder haben konnte... weil dieser Teil leblos gefangen unter einer Schicht Eis ausharrte.

"Sire Iwein, hiermit trete vor Euch um mich freiwilig zu stellen, da schwere Schuld auf mich geladen habe, als ich Euch am gestrigen Abend eine Ohrfeige verpasste, Hauptmann.“

Die Soldatin salutierte.

Kein einziges Gefühl lag mehr in ihren Zügen.



30.03.2004 16:19#121
Taurodir "Es gibt nichts wofür ihr euch entschuldigen und bestraft werden müsstet, Kriegerin der Stadt Khorinis", sprach der junge Kommandant, ohne auf eine Reaktion von Iwein zu warten. Er blickte sie kurz lächelnd an, jedoch wurde sein Gesichtsausdruck ernster als er sich seinem Freund zuwandte.
"Iwein", begann der Paladin "Ja, du bist ihr Vorgesetzter, doch ein Rang macht einen Menschen nicht zu dem, was er ist, sondern seine Taten.
Vertrau hierbei nicht einem Gesetz Iwein, vertraue deinem Herzen.
Dies musst du entscheiden. Du musst wissen, was du für dich willst. Ob du einer sein möchtest, der mit seinem Herzen handelt und mit diesem sieht, oder ob du einer sein möchtest, der durch Gesetzte, die eins mal geschrieben wurden, für alles andere auf der Welt, für alles andere schöne, blind sein möchtest.
Freund", fuhr der Krieger fort. Sein ton war ruhig, und sogar fast freundlich, obwohl ihm die Worte seines ehemaligen Schülers auch etwas erbost hatten. "Ich hätte auch einer von jenen sein können, und dich zu einer Strafe verdonnern können, da du dein Wort mir gegenüber nicht hielst. Doch tu ich dies nicht.
Handle nicht mit Wut, sondern handle fürs Gute, erkenne und verstehe. Ich hoffe, dass ich dir mit meinen Worten helfen konnte.
Nicht an mir wird es hierbei nun liegen, sondern an dir", sagte der Paladin, stellte sich neben die beiden Kriegerinnen, und blickte kurz ins Gesicht von Lyvîane. Er wartete ab, wie sich der Hauptmann der Stadt entscheiden würde. Gespannt blickte er ihn an, legte dabei wieder eine Hand um die Schulter der Kriegerin, die keinen Namen trug.

"Vertraut mir. Vertraut mir mit eurem Leib und eurer Seele", flüsterte Taurodir ihr leise zu.



30.03.2004 16:24#122
Lady Cathaine Und die junge Frau vertraute Taurodir. Als wäre sie aus Stein stand sie vor Iwein, bereit, daß er über sie richtete.



30.03.2004 16:32#123
Samantha Lady Samantha hatte aufmerksam jedem der drei gelauscht. Ab und an war ihr Kopf zur Seite gegangen, wenn sie ihren Gegenüber abschätzend betrachtete, und eine Haarsträhne war ihr ins Gesicht gefallen. Die Sonne schien schräg über dem Kasernendach herein und ließ ihre Ecke des Innenhofes hell erleuchten. Samantha blinzelte kurz auf um die warmen Strahlen zu genießen. Der Tag war eigentlich viel zu schön um ihn in der Kaserne zu verschwenden.

Als die drei Rekruten geendet hatten, zupfte sich die Lady nachdenklich an der Unterlippe. Nun konnte sie sich schon ein besseres Bild von ihnen machen, wenn sie denn auch alle die Wahrheit gesprochen hatten. Doch das würde sich im Verlauf der Ausbildung sowieso herausstellen.
"Ferox...ahja...", sie hatte den Waffenknecht seit diesem folgenschweren Abend nicht mehr gesehn und auch jetzt wurde sie zunehmend nervöser, allein schon beim Klang seines Namens. Was er wohl von ihr denken mochte?
"Ja, das ist gut dass ihr schon Erfahrungen habt. Tisch und Stuhl werden sich bestimmt auch noch auf Eisen und Stahl ausweiten", sprach sie zu Lecram und drehte sich dann zu Arthas herum. "Und dass du bereits mit dem Einhänder trainiert hast ist sehr gut, dann können wir dein Training durch die Ausbildung noch unterstützen und umgekehrt. Du kannst deine Kenntnisse bereits einsetzen und üben." Sie lächelte ihn an und drehte sich dann zu Bloodeye. "Und du wirst wohl besser bei Innos aufgehoben sein als bei diesem Blender, glaube mir, ich habe es selbst erlebt. Auch wenn du erst kurz dabei bist wirst du mitmachen, man kann nie früh genug damit beginnen."

Sie schaute den Strauß Blumen in ihren Händen an und legte ihn dann etwas irritiert beiseite.
"Ähm ja, danke."
Blumen hatte sie schon lange keine mehr bekommen.
"Fangen wir mit etwas einfachem an. Für die Garde müsst ihr durchtrainiert sein und braucht Ausdauer. Ein guter Krieger darf nicht auf halbem Wege schlapp machen. Deshalb machen wir jetzt erstmal dreißig Liegestützen, zum Aufwärmen. Nein, sagen wir fünfzig, das ist besser."
Dass sie mit diesem 'wir' sich selbst ausschloss wurde spätestens jetzt klar, da sie sich nämlich abwartend mit verschränkten Armen hinstellte und ihre Schüler auffordernd anschaute.
"Auf gehts, ich will Bewegung sehn!"



30.03.2004 16:46#124
Bloodeye Mit großen Augen sah Bloodeye die Lady an.
„50 Liegestütze , ämmm nun ja ich…“, sagte Bloodeye und stand noch immer stumm da.
Erst seit ihn Samantha verwart hatte und mit 100 Liegestütze drohte begann er.Es war sehr anstrengend und an diesem heißen Tag noch so viel.„Eins und zwei und drei.“, sagte Bloodeye der mitzählte.
Die Sonne schien herab und die Hitze quälte bestimmt jeden der drei Rekruten.Die Vögel zwitscherten leise und das ächzen der Bretter verholfen Bloodeye sich wie ein Vogel zu bewegen.
Nun war es kein Hindernis mehr die fünfzig zu machen.
„Achtundvierzig neunundvierzig fünfzig.“, sagte Bloodeye keuchend der als erster mit dem fertig wurde…



30.03.2004 16:50#125
Lecram Lecram sollte ein paar Liegestütze machen na ja darin hatte er ja genug Übung drin und Ausdauer hatte er eigentlich genug aber wenn’s die Lady so wollte dann musste er wohl oder übel diese langweilige Sache anfangen und zu ende bringen. Er achtete keines Wegs mehr auf die Lady und fing an mit den Liegestützen. Die ersten 10 bekam er eigentlich recht schnell hin danach machte er aber ein bisschen Langsam. Er hatte nach kaum 5 min. schon 30 Liegestützen er war wohl doch ein bisschen schneller drauf als sonst. Danach versuchte er langsamer zu werden aber das fand er doch ein bisschen langweilig und machte seine Liege stütze immer schneller leider brauchte er wieder 5 min, weil er anfangs ein bisschen getrödelt hatte. Nachdem er dann seine Liegestütze beendete stellte er sich problemlos und ohne Keuchen einfach gelangweilt hin.



30.03.2004 16:55#126
Sir Iwein Für einen Moment war Iwein verunsichert und starrte Taurodir an. Es war ihm anzusehen, dass er hin- und hergerissen war. Ja, Taurodir verkörperte zweifellos einen ehrenhaften Paladin. Aber doch fragte sich Iwein: Was war Ehre, und was hatte man schon davon? Das zählte in Geschichten, nicht in der Realität. Tatsache war, diese Waffenmagd hatte einen groben Fehler begangen. Und dafür musste sie bestraft werden, allein schon, um Iweins Ansehen wiederherzustellen.
Zornig fuhr der Hauptmann auf.
"Ich habe mein Wort gebrochen, sagst du? Du willst mich deswegen einsperren, sagst du? Ha, dass ich nicht lache! Soll es mir den nicht einmal mehr vergönnt sein, an einem großen Fest der Stadt die Krüge zu heben? Einmal Spaß zu haben, in diesen Tagen?", herrschte der Ritter die drei an.
"Die Paladine selbst haben dieses Bier spendiert, also erzähle mir nicht, das sei Unrecht. Nein, dieses Fest sollte uns locker machen, uns Mut geben gegen die Gefahren außerhalb der Stadtmauern. Nach einem Kampf wie diesem vor einigen Wochen wird uns ein einziges Fest - um einmal nicht Trauer und Furcht den Alltag beherrschen zu lassen - ja wohl erlaubt sein. Da halte ich nichts mehr auf mein Wort, Taurodir."

Verächtlich schnaufend blickte er den dreien, einem nach dem anderen, ins Gesicht. Erst Lyvîane, dann Taurodir. Dessen Gesicht war in Falten gelegt, ernst und hart erwiderte er Iweins Blick. Der Hauptmann sah sofort weg. Als letztes fiel sein Blick auf sie, wie sie da vor ihm stand, ohne zu flehen. Sie schien bereit, ihre Strafe hinzunehmen. Was würde ihr drohen, nach dem Gesetz? Der Pranger? Auspeitschen? Gegen jegliches Vergehen gegen die Obrigkeit stand harte Strafe. Selbst gegen minderschweres. So wollte es Innos. Sollte sie diese Strafe erhalten? Würde Iwein Klage gegen sie erheben?
Schande hatte sie über ihn gebracht, vor seinen Männern. Sollte sie dafür am Galgenplatz vor all dem versammelten, geifernden Volk, bloßgestellt und gefoltert werden wie eine Hexe? Das faule Obst aus der Menge am ganzen Leib? Welche Schande war das erst?

Auf sein Herz hören, hatte Taurodir gesagt, nicht auf das Gesetz... Verflucht, sie hatte ihn geohrfeigt! Was war das schon? Es hatte keine fünf Minuten geschmerzt. Wieder wanderte Iweins Blick zu ihr. Schon jetzt schien war sie verschlossen, seit jeher hatte sie nicht gelächelt. Eine solche Bestrafung würde sie brechen, an Leib und Seele.

Wollte Iwein das? Wollte es sein Herz?

"Nein!", stieß der Ritter hervor, fast schreiend, und starrte die junge Waffenmagd hilflos an. "Ich könnte es nicht ertragen, Euch leiden zu sehen. Ich... vergebt mir. Ich denke nicht, dass Ihr das nach all dem Geschehenen noch könnt. Doch eine riesige Last würde von mir abfallen."
Dann sah er langsam zu Taurodir auf. "Ich hoffe, ich habe richtig gehandelt, mein Freund. Ich danke Dir."



30.03.2004 17:12#127
Samantha Samantha schaute schweigend zu, wie sich die Rekruten mit der ihnen gestellten Aufgabe machten. Auch Arthas war inzwischen fertig geworden und nun standen sie alle drei wieder vor ihr, mehr oder weniger erschöpft. Diesen Lecram würde sie in Zukunft wohl etwas mehr zutun geben, während Bloodeye ruhig etwas langsamer machen konnte. Schließlich war die Ausbildung dazu da, die jungen Krieger zu stählen und sie auf ihre weitere Karriere im Heer vorzubereiten.
"Sehr schön, ihr habt es alle gepackt", kommentierte sie und lächelte die verschwitzten Kerle an. "Wir werden morgen unsere Mission machen. Ein Besuch auf Akils Hof ist mal wieder fällig, die Ration eintreiben. Das gehört zu einer der Pflichten eines Angehörigen der Miliz. Ihr werdet dort viel lernen, also erholt euch heute noch etwas. Morgen werden wir uns dann hier wieder treffen und aufbrechen."



30.03.2004 17:18#128
Lecram “ Aha, also morgen zu Akils hof kenn ich zwar Net aber egal, ich wird einfach gucken was da passiert.“ Dachte sich der junge Gardler. Nachdem er dann gehen durfte ging er einfach mal zum Freibierstand um sich ein Freibier zu holen. “ Ach ja, ich muss dem Arthas noch erzählen das ich es nicht gut finde das er mich nach macht, denn ich hatte diese Idee und er hat mich einfach nach getan, na ja jetzt gibt’s erst mal Freibier“ Also machte sich Lecram auf den Weg zum Freibierstand und nahm sich erst einmal ein Bier um es schön Langsam und Genüsslich auszutrinken.



30.03.2004 17:25#129
Bloodeye Bloodeye war stolz auf sich es geschafft zu haben und verabschiedete sich von Samantha und den anderen.
Schweigend und erfrischt ging Bloodeye zu seinem Haus und wusch sich.Das kalte Wasser tut ihm gut und er begann schon fleißig um sein haus Rungen zu laufen.
Er joggte durch das Hafenviertel und legte immer wieder sanft seine langen schwarzen Haare beiseite.
Beim großen Schiff der Paladiene angekommen joggte Bloodeye wieder zurück zu seinem bescheidenem heim.
Nun viel ihm gar nicht mehr auf das es so heiß war.
Beim Meer angekommen wusch er noch mal seine Haare und lief weiter.Bei seiner Hütte angekommen nahm er ein Stück Gras in den Mund und lehnte sich an seinen einzigen Baum….



30.03.2004 17:39#130
Lady Cathaine "Nein!", stieß der Ritter hervor, fast schreiend, und starrte die junge Waffenmagd hilflos an. "Ich könnte es nicht ertragen, Euch leiden zu sehen. Ich... vergebt mir. Ich denke nicht, dass Ihr das nach all dem Geschehenen noch könnt. Doch eine riesige Last würde von mir abfallen."
- Sire Iwein -

Ganz langsam wandte die Lady ihren Blick auf den Hauptmann. Ihre ausdrucklose Haltung brach auf und er sah die Trauer in ihren Augen und er sah die Trauer in ihrem Herzen. Sie betrafte sich selber dafür, daß ihre Gefühle für ihn, sie zu dieser Ohrfeige hatte hinreißen lassen. Sie bestrafte sich dafür, daß er ihr nicht egal war, daß es ihr nicht egal war, wann er sein Leben wegschmiß, indem er sich im Alkohol ertränkte.

Ihre Lippen bebten, doch kein Worte kam über ihre Lippen.

Er hatte ihr mehr als deutlich gezeigt, wie egal sie ihm war. In seinen Augen war sie nicht mehr als eine Soldatin. Und Soldaten hatten zu gehorchen.


30.03.2004 17:47#131
Lord Arthas Nach den Liegestützen stand Arthas auf, und machte erst einmal eine kleine Verschnaufpause. Nach der kleinen Pause war Bloodeye bereits gegangen, aber Arthas wollte ihn noch etwas fragen. "Naja, dann muss ich ihn halt suchen.", dachte er sich und verlies den Innenhof der Kaserne.
Arthas ging zu dem Haus von Bloodeye, als er bei dem Haus war, wunderte er sich, dass niemand in dem Laden war. Der Rekrut schaute sich in dem Haus ein wenig um, aber er fand Bloodeye nicht. "Wo ist er denn", fragte er sich.
Nachdem Arthas ein paar Minuten auf Bloodeye gewartet hatte war er die Warterei Leid und verlies das Haus. Als er durch die Tür ging hatte er Bloodeye am Baum vor dem Haus liegen sehen, Arthas ging zu dem Baum und begrüßte Bloodeye. "Hallo, wollte nur mal kurz bei ihnen vorbeischauen ob der Mantel schon fertig ist."



30.03.2004 18:04#132
Bloodeye Bloodeye stand auf und bemerkte Arthas an seiner Seite.
Ohh, ich hab wohl verschlafen weißt du ich hab nach dem Training noch gejoggt.“,sagte Bloodeye und ging schon mal in das Haus.
Er ging zur seiner Theke und legte den sauberen Mantel hin.
„Das ist ein Prachtstück geworden, bezahlt habt ihr ja also wir sehen uns morgen bei der Kaserne.“,sagte Bloodeye und verabschiedete sich.
Bloodeye ging nach der Verabschiedung noch ans Meer.
Er setzte sich an den Steg und lies seine Füße ins Meer hängen….


30.03.2004 18:09#133
blutfeuer die amazone winkte den wachen nur kurz zu und sprang dann von wuschel herunter. die amazonen genossen immer noch einen sonderstatus und keiner war ihnen wirklich so recht böse. es gab ja auch nicht mehr viele. insgeheim bewunderten viele aus der bevölkerung die streitbaren frauen, die den erzbaronen so tapfer paroli geboten hatten. jetzt musste blutfeuer so schnell wie möglich zum hafen. dort würde sie schon irgendwo bloody finden. der war sicher nicht zu übersehen.
wahrscheinlich belud er den kahn gerade mit bier.



30.03.2004 18:13#134
Lord Arthas Arthas schaute sich den Mantel genau an, er fand dass Bloodeye seine Arbeit ganz gut gemacht hatte. Er zog den Mantel auch gleich mal an, "Der Mantel passt wie abgegossen!", dachte er sich. Er lies den Mantel gleich an und ging mit diesem zur Kaserne, denn da wollte er sich am Abend noch mit Orcdog treffen.Als er bei der Kaserne war, machte es den Anschein, dass Orcdog nicht da wäre. Darum setzte sich Arthas in eine Ecke und wartete dort auf Orcdog.


30.03.2004 19:03#135
Ferox Das war wirklich eine abstruse Geschichte, die sich am gestrigen Tage mit Host abgespielt hatte. Ein Grinsen konnte sich auch Ferox in seinem Glauben nicht verkneifen, denn komisch war es an eine Alte Frau und Host, in einem Bett, zu Denken, selbst wenn keine unsittlichen Dinge geschehen waren.
Früh war von dem jungen Mann am gestrigen Abend das Bett aufgesucht worden, auch wenn sein Verlangen eigentlich danach rang, jene schlicht eingefassten grünen Bücher zu lesen, die mit seltsamen Namen tituliert waren. „Insulae perditae“, sagte sich er sich leise, „Res perditae“, fügte er verwirrt anbei. ‚Was hatte dies nur zu bedeuten?“, fragte sich der junge Waffenknecht, dessen Geist sich ungewöhnlicherweise nicht mit dessen sonstigem Thema beschäftigte – Lady Samantha. Doch war es ein Glück für ihn, einmal nicht an den Abend des Festes und seine, in ihrem Roten Kleid noch hübscher wirkende, Begleitung zu denken. Anstrengung jedoch erforderte dies, was Ferox daran erkannte, dass seine Gedanken schon langsam immer wieder abschweiften.

Sollte sich sein Geist den Gedanken hingeben? Der schönen Grünen Augen? Der Erinnerung an die lange Zeit des Tanzens?

Niemals wäre er imstande gewesen, der Lady nichts Einzug in seinen Kopf zu gewähren, was dazu führte, dass wieder die schönen Augen Lady Samanthas ihn in ihrem Grün anfunkelten.

Was hatte er getan? Hatte die Lady in ihrer Trunkenheit sich selbst überlassen. Wie konnte er nur? Er musste sie um Verzeihung beten, wenn sich dies auch als keine Einfache Angelegenheit herausstellen sollte.

‚Wie mache ich das nur?’, fragte er sich in seiner nahenden Verzweiflung, ‚Wie entschuldigt Mann sich bei einer Frau. Dazu einer solch unglaublichen, die das schönste war, was ihm je unter die Augen getreten war und zudem noch einiges Mehr an Ansehen in der Gesellschaft innehatte, als Ferox selbst wohl je bekommen könnte.’

Lange war die zeit des Nachdenkens, bis ihm endlich der rettende Einfall kam: Blumen! Schon oft, war in sein Bewusstsein gedrungen, wie sein geliebter Vater Blumen an seine Mutter verschenkte. „Ja!“, sprach er leise doch gut hörbar, „Bei Adanos! Ich werde ihr die schönsten Blumen besorgen, die ich finden kann. Nein, die schönsten der ganzen Stadt.“

Frisch motiviert fuhr Ferox hoch und begab sich schnellen Schrittes zur Tür, um den Innenhof passieren zu können. Doch ergab sich dort schon das erste Problem: Wie gewöhnlich lehnte Samantha mit ihrem anbetungswürdigen Aussehen auf einem Bein gestützt an der Kasernenmauer.

Was sollte er nun tun? Schließlich konnte er ihr doch nicht unter die Augen treten.

Schnell hatte der Knecht wieder die Türe geschlossen und blickte sich eilends in dem großen Schlafraum um. Verunsichert sprang sein Blick von einer Ecke zur andern, als wenn ihn eine Ratte gebissen hätte. ‚Was soll ich tun?’, fragte er sich aufgeregt, bis seine beiden blauen Augen in exakter Blickrichtung das Fenster entdeckten, welches der einzige Ausweg zu sein schien.
Nicht lange hatte der junge Mann zu fackeln, bis seine Schritte ihn aufgeregt rennend zu dem Fenster trugen. Schnell dieses Geöffnet, dachte Ferox nicht lange nach, bevor er sich in die Tiefe fallen lies. „Aou“, rieb er sich schmerzend die Beine, die nur mit Mühe den Sturz abfangen konnten. Bei näherem Hochsehen schätze Ferox die Höhe auf ungefähr sechs Meter. Wie sollte er sich jemals wieder einen Weg zurückbahnen? „Egal“, sagte sich der Gardler und rannte um die Stadt um sogleich das Tor zu erreichen. Ohne den lästigen Stadtwachen Aufmerksamkeit zu schenken, durchschritt er eilends das Tor und hielt so gleich Ausschau nach einem geeigneten Händler.

Langsam über den Marktplatz schreitend, zermaterte er sich seinen Kopf darüber, an welchem Ort Blumen zu bekommen waren. „Oh nein“, sagte er sich traurig als ihm klar wurde, dass es gar keine Blumenhändler gab in der Stadt. Den Tränen nahe und mit einem dazu passenden Gesichtsausdruck, trugen den Mann seine Schritte zu der einzigen Person, die ihm helfen konnte. Sie war gleichzeitig, neben der Lady, auch die einzige weibliche Person in seinem Kreis der Bekanntschaften.

„Hallo Hannah“, begann er traurig und sah ihr in die Augen. Diese erwiderte seine Begrüßung und fragte sogleich nach dem Grund seines derart traurigen Auftretens. „Ich…ich habe eine Problem mit einer Frau“, beichtete er und sah in das langsam begreifende Gesicht seines Gegenübers, „Ich glaube ich habe sie verärgert und suche nach geeigneten Blumen, um meine entschuldigen Worte zu untermalen.“ Hoffnungsvoll blickte der junge Mann in das Gesicht der Wirtin. „Ich glaube da habe ich genau das richtige für dich Ferox“, meinte sie mit einem breiten Grinsen und hob einen schönen Strauss roter Rosen unter der Theke hervor. Sein Gesicht erhellte sich ein wenig beim Anblick dieser schönen Pflanzen. „Wo…?“, fragte er vor einer Unterbrechung Seitens Hannah. „Ich habe dir die besorgt, weil ich auf dem Fest am vergangenen Samstag gesehen habe, was geschehen ist.“ „Danke!“, rief er und zückte sogleich seinen Geldbeutel, doch Hannah winkte ab: „Du brauchst mir da nichts für zu geben“ Mit einem Schmatzer auf die Wange und einem festen Drücken, bedankte sich der Waffenknecht bei der Dame, die schon so oft so viel Gutes für ihn getan hatte und machte sich auf dem Weg hinaus, um wieder zur Kaserne zu gelangen…



30.03.2004 19:04#136
Tomarus Nachdem Tomarus das Schwertkampftraining also abgeschlosen hatte, fragte er sich, was er als nächstes machen könne. Da fiel ihm ein, dass er ja einen Bogenschützen suchte, der ihn unterrichten konnte. Seit er die Ritter und Milizen auf dem Schützenfest gesehen hatte, träumte er davon, auch so gut schiessen zu können und einen so prachtvollen Bogen zu tragen. Er entschied sich, zu Lord Andre zu gehen, der hatte ihm ja auch schon an Orcdog vermittelt. Er würde sicherlich auch über die Bogenlehrmeister Bescheid wissen. Also stiefelte Tomarus in Richtung Kaserne. Auf den Treppen begegnete er erst ein paar anderen Rekruten, und dann Lady Samantha. Es kostete ihn zwar einige Überwindung, doch er fragte:
"Was haben Sie hier gemacht, Lady Samantha?"
Tomarus kam sich jetzt schon für diese Frage dämlich vor, doch die Lady reagierte freundlich.



30.03.2004 19:18#137
Samantha Als Samantha die Stufen der Kaserne hinab ging, hielt sie ein Mann in einer einfachen Milizrüstung an. Sie hatte sich gerade auf den Heimweg begeben, da Arthas, Lecram und Bloodeye ihre erste Lektion beendet hatten, Morgen würde es richtig losgehen, wenn sie ihren Ausflug auf den Hof machten. Fast schon hoffte die junge Lady, dass ihnen etwas dazwischen kam und ihnen somit ein kleines Abenteuer bescherte. Doch andererseits waren die Rekruten teils noch sehr unerfahren und sie konnte sie schlecht in ihr Verderben rennen lassen. Es war immer riskant, solch einen Außeneinsatz durchzuführen, doch wenn sie das wahre Leben kennen lernen wollten dann hieß das auch Risiko auf sich zu nehmen.
Sie lächelte jetzt den jungen Mann an, der sie angesprochen hatte. Etwas verwunderlich war es schon, dass er sich nach ihrer Tätigkeit fragte. "Ich habe gerade neue Rekruten in die Ausbildung aufgenommen. Warum fragt ihr?"


30.03.2004 19:20#138
Lord Arthas Nachdem Arthas ein paar Minuten gewartet hatte, kam auch schon sein Lehrmeister Orcdog. Arthas fragte ihn was sie denn nun machen werden. Orcdog sagte "Am Anfang wirst du erst einmal ein paar Minuten laufen!"
Daraufhin nickte Arthas, und fing an zu laufen. Er lief aus der Stadt hinaus und rannte so schnell er konnte zum Wald, drehte da um und rannte wieder in die Stadt. Als er nach einiger Zeit wieder den Kasernenhof erreichte, wartete Orcdog schon auf ihn.

"So, als nächstes machst du 30 Liegestützen."
Arthas schluckte erst einmal als er das hörte, ging aber dann doch in die Ausgangslage der Liegestützen. Er hatte dann auch gleich mit den Liegestützen angefangen, die ersten 20 waren für ihn kein Problem. Aber dann wurde es immer schwerer für ihn, denn das Laufen vorher hatte ihm bereits zugesetzt. Nachdem er die 30 Liegstützen geschafft hatte, stand er auf und fragte, "Was machen wir nun?"

Orcdog zog sein Schwert und hatte ein paar Mal einen einfache Vorwärtsschläge vorgemacht, und sagte, "Ich sehe du hast ein eigens Schwert, dann versuch mal diesen Schlag nachzumachen."
Arthas zog sein Schwert und versuchte es Orcdog nachzumachen. Die ersten Schläge sahen noch ein wenig komisch aus, aber nach ein paar Schlägen sah es sehr ordentlich aus. Aber perfekt waren sie noch lange nicht.
Orcdog hatte ihm auch immer Tipps gegeben wie er den Schlag richtig ausführen konnte. Dann sagte er, "Das ist die Grundlage für den Einhandkampf, also solltest du ihn gut trainieren!"
Arthas nickte und machte gleich mit der Übung des Schlages weiter. Bevor Orcdog gegangen ist sagte er zu Arthas, "Du musst auf jeden Fall immer weiter trainieren, wir sehen uns dann Morgen!" Arthas hatte nicht einmal genug Zeit sich von Orcdog zu verabschieden, denn da war er schon weg.



30.03.2004 19:36#139
Tomarus "Die Ausbildung der Rekruten? Was macht ihr da?"
"Liegestütz." ächzte einer der Rekruten.
"Ach, doch nicht nur" meinte die Lady. "Ich bilde die Rekruten in allem Möglichen aus, um sie auf ihr späteres Leben in der Garde vorzubereiten. Ohne dieses Training wirst du wohl nicht befördert werden."
"Nicht befördert?" fragte Tomarus erschrocken, "Dann würde ich auch gerne teilnehmen. Wann könnte ich dazustoßen?"
"Morgen früh treffen wir uns hier an der Kaserne. Morgen fangen wir erst richtig an, du hast noch nicht zu viel verpasst."
"Na dann ist ja gut. In Ordnung, wenn ihr nichts dagegen habt, geselle ich mich morgen zu euch."
"Natürlich nicht. Aber seid pünktlich!" meinte die Lady.
"Werd mich bemühen!" antwortete Tomarus.
Von dieser Ausbildung hatte er gar nichts gewusst, doch er war froh, dass er so dann doch noch davon erfahren hatte. Er wusste zwar nicht, was genau auf ihn zukommen würde, doch es würde seiner Karriere sicher nicht schaden.Fast hätte Tomarus vergessen, dass er ja noch zu Lord Andre wollte, und er war schon auf dem halben Weg zum Marktplatz, als es ihm einfiel und er sich umdrehte.
Er lief wieder zurück zur Kaserne. Lord Andre war wie immer in seinem Zimmer. Tomarus sprach ihn an.
"Verzeiht, Lord Andre. Ich habe mein Schwertkampftraining erfolgreich abgeschlossen, vielen Dank nocheinmal, dass Sie mir Orcdog empfohlen haben..." "Komm zur Sache, ich hab nicht viel Zeit." brummte der Ritter."Ehm... Natürlich, verzeiht. Wiegesagt, ich habe mein Schwertkampftraining abgeschlossen, nun suche ich jemanden, der mich im Bogenschiessen ausbilden kann. Wisst ihr zufällig, wer gerade Zeit hat?"
"Nicht nur zufällig, junger Rekrut."
Lord Andre schlug ein Buch auf, dass neben ihm lag.
"Nun, Sir Iwein hat im Moment ziemlich viele wartende Schüler, das würde ziemlich lange dauern. Allerdings haben wir ja seit neustem einen neuen Lehrmeister, Typhus ist sein Name. Er unterrichtet zwar auch gerade zwei Schüler, doch danach steht niemand mehr auf seiner Liste. Ihr solltet am besten mal mit ihm sprechen."
"In Ordnung, das werde ich tun. Vielen Dank."



30.03.2004 19:59#140
Bloodeye Nachdem Orcdog die Kaserne verlassen hatte ging auch Bloodeye von Training nach Hause.
Er war erschöpft aber er wollte unbedingt weiter trainieren.Die Lust und das Erfahrung sammeln war größer als die Erschöpfung.Als er bei seinem Haus war zückte er sein Schwert und hackte in den Baum.„Und links und rechts und vorne.“, sagte Bloodeye der mittlerweile viele Risse in den Baum schlug.
Er machte immer wieder ein paar Rollen und schlug wieder zu.Das Training mit Orcdog und das Training mit Samantha war sehr toll.Bloodeye begann nun mit der Faust auf den Baum einzuschlagen.Die Schnelligkeit von Bloodeye war schön anzusehen und sein tanzendes Schwert noch
mehr.
Er stellte sich hin und blickte lernsüchtig in den Himmel….



30.03.2004 20:00#141
Warkid Schnarchend saß der Waffenknecht auf der Bank und schlief tief und fest. Er schlief solange bis er angerempelt wurde. Aber von wem oder von was das sah er nicht mehr. Er erwachte und stand auf. Er lief ohne zu wissen wohin die Kasernentreppe hinauf. Er lief solange geradeaus bis er gegen die Wand lief. Jetzt war er erst richtig wach und er sah wo er war. Er sah eine Tür und dachte das sie zu seiner Rüstungsschmiede führte. Als er hinein gehen wollte stolperte er über etwas und er fiel zu Boden. Als er sich an der Theke hochgehoben hatte sah er einen Mann der ihn seltsam anguckte.

<< Wo bin ich ier? >>
<< In der Waffenschmiede. Wollen sie ein Schwert? >>
<< Wer bist'n du?Ich bin der Warkid >>
<< Montaron. Wollen sie ein Schwert oder nicht? >>

Warkid sah sich um und sah ein Schwert das ihm gefiel rumliegen.

<< Das da. Wie viel kostet das? >> Warkid zeigte auf das Schwert
Montaron nahm das Schwert und sagte
<< Ein Edles Schwert. 130 Goldmünzen. >>

Warkid griff in eine Tasche und holte einen Lederbeutel heraus. Er zählte die Goldstücke und Montaron passte auf das er sich nicht verzählte. Er gab ihm die 130 Goldstücke und übergab Warkid das Schwert. Warkid festigte es an seinen Gürtel neben das Kurzschwert.

<< Bist 'n guter Kerl Montaron. Werd dich weiter empfehlen >>
Er lief aus der Waffenschmiede und ging in seine Rüstungsschmiede.


30.03.2004 20:13#142
Taurodir Dem Paladin fiel nicht ein, wie er reagieren sollte. Man könnte sagen, dass er sprachlos war. Er war es eigentlich schon die ganze Zeit, nachdem die Kriegerin erschienen war, und sich ihm stellte. Sie hatte sich freiwillig gestellt, ohne lange zu zögern.
Eine ehrenhafte Tat. Eine mutige Tat..er bewunderte es.

Und umso mehr freute es ihn, die Worte aus dem Munde des Hauptmannes der Stadt zu hören. "Nein" hatte er geschrien. Es war die richtige Entscheidung gewesen.
"Es gibt nichts zu danken", antwortete der junge Kommandant ihm, und blickte dabei zurück zur Kriegerin, in deren Augen Trauer zu sehen war. Trauer? Kurz schaute er in die Augen von Lyvîane, und wusste nicht, was er in ihren Augen sah. War er noch fähig dazu, aus ihren Augen etwas lesen zu können? Sah man aus seinen Augen, was er fühlte, dachte?

"Es war die richtige Antwort, Iwein. Es war die Antwort eines Hauptmanns", fuhr der Taurodir fort, schritt dabei langsam zurück, und schwieg an der Seite der anderen.



30.03.2004 20:13#143
Lord Arthas Nachdem Arthas seine Übungen beendet hatte, steckte er sein Schwert ein. Er schnaufte kurz aus und ging dann zu seinem Mantel den er vor dem Training ausgezogen hatte. Er zog ihn an und machte sich auf den weg Richtung Meer. Er ging sehr langsam von der Kaserne aus weg, denn er war schon sehr müde. Dann kam er an Bloodeye vorbei, und der fragte dann Arthas ob sie einen kleinen Übungskampf machen könnten.

Arthas stimmte zu. Diesmal lies er aber seinen Mantel an, er nahm nur die Kapuze ab und ging ein paar schritte nach hinten.



30.03.2004 20:17#144
Ferox Mit langsamen Schritten kam der Waffenknecht seinem Heimatgebäude bedrohlich nah. Er versuchte dabei nicht weit entfernt der Mauer zu gehen um möglichst wenig Aufmerksamkeit zu erregen, mit diesen tollen Rosen in der Hand. Diese in der rechten Hand gehalten, sahen sehr frisch aus und Dornen hatten sie auch keine mehr. Ein kleines Lächeln zierte das Gesicht des Knechtes und die Angst wuchs, je näher er der Treppe kam. Doch dann viel die glänzende Rüstung Lady Samanthas in sein Blickfeld. ‚Verdammt’, dachte sich Ferox und blieb abrupt stehen. Er schluckte hörbar, als sein Körper zweigeteilt wurde. Der eine Part befasste sich mit dem Glücksgefühl, welches aufkam beim sehen der Lady. Der andere Teil vertrat die Angst, der er vor dem Nahenden hatte.
Langsam setzte sich Ferox wieder in Bewegung und merkte, wie ihm immer heißer wurde. Mit der freien linken Hand zurrte er am Kragen seiner Rüstung und nährte sich Samantha spürbar immer mehr. Zum Glück hatte sie ihm den Rücken gekehrt und somit nicht bemerkt, wie er auf sie zuschritt.

In der Mitte der Treppe befand sie sich, mit ihrem wehenden Haar in den lauen Frühlingswinden. In der Entfernung von zwei Metern hielt Ferox an und versteckte die Blumen hinter seinem Rücken. Er stand steif wie eine Granitsäule, während seiner Begrüßung: „Ähm…“, begann er, „Guten Tag…ähm…Samantha“ Seine Anspannung musste offensichtlich sein. Mit einer galanten Drehung, die der Lady sogar in Rüstung gelang. Mit ihren funkelnden Augen, schien sie an Ferox vorbei zu sehen, doch zierte wie fast immer ein Lächeln ihr hübsches Gesicht.


30.03.2004 20:29#145
Grischnach Grischnach hatte den ganzen Tag über mit Leila im Hotel verbracht.Sie hatten gekuschelt. sich zärtlich geküsst usw.Was man halt in Frisch verliebt so tut.ABer er war sich schließlich bewusst das er zum Kloster zurückkehren musste da er es ja auch Norctorius versprochen hatte..Nun ging er zu Leila.Ich werde nur Kurz zum KLoster gehen..Is das Ok für dich??JA sicher das passt mit.Sie küssten sich nocheinmal zärtlich und dann schritt Grischnach mit seinem frommen gläubigen neben sich durch das Tor in Richtung Kloster....



30.03.2004 20:40#146
Norticus Norticus wartete schon den ganzen Tag darauf das sie zum Kloster aufbrachen. Nichtmahl der ruhige spaziergang den er am morgen am Meer getan hat konnte ihn beruhigen."Na, endlich" dachte Norticus als Grischnach zu im sagte "Pack deine sachen wir gehen ins Kloster." Endlich war es soweit Grischnach wartete draussen auf Norticus. Grischnach verabschiedete sich bei einer für Norticus unbekannten Dame.
Norticus trat aus dem Hotel heraus und folgte Grischnach der schon ein paar schritte gegangen war.
So durchquerten sie das Osttor richtung Kloster. ...



30.03.2004 20:54#147
Lei|a "Tschüss!" rief sie ihm noch nach, ja er war schon ein netter Kerl, der Grischnach und küssen konnte er, das war eine Tatsache, trotzdem, wird Leila ihn wohl für ne Weile nicht mehr sehen. Sie hoffte, dass er damit klar kommen würde, schliesslich merkte man ihm mehr als an, dass er Hals über Kopf in Leila verliebt war, das was sie für ihn empfand, war zwar zuneigung und sie mochte solche Liebeleien, aber von ewigen Bindungen hielt sie nun mal nichts, sie brauchte auch ihre Freheit und die Tatsache, dass sie nun verdammt lange in der Stadt herumgehangen hatte ohne etwas wirklich nützliches zu tun, brachten sie zu Entscheidung, dass sie langsam zum Hof und dann zum Piratenlager zurückkehren sollte.
So ging sie zurück zum Hotel und packte ihre Sachen, was schnell gemacht war, denn Bogen, Dolch und Kleiderbündel waren schnell zusammen, dann gab sie der Hotelbesitzerin den Zimmerschlüssel ab und bezahlte.
Als sie gerade das Hotel verlassen wollte, fiel ihr ein, dass sie Grischnach nicht ohne Meldung verlassen sollte, so kehrte sie in der Türe nocheinmal um und bat die besitzerin um ein Stück pergament und eine Feder, damit schrieb sie dann:

30.03.2004 21:05#148
Bloodeye Über dieses Ereignis freute sich Bloodeye sehr und er rannte schnell in sein Haus.
Als er wieder raus kam hatte Bloodeye zwei Holzschwerte bei sich.Sie sahen wie Schwerter aus nur sie waren aus Holz.
Bloodeye warf Arthas ein Schwert rüber und sagte:“ Bei Innos möge der in diesem Training besser kämpft den entscheidenden Sieg erringen, der als erstes aufgeben wird der hat verloren.“
Mit diesen Worten rannte Bloodeye auf Arthas zu.
Die ersten Schläge waren hart abzuwähren und immer wieder musste Bloodeye bei dieser stärke des Gegners ausweichen.
Der erste Schlag von Bloodeye striff den Mantel von Arthas.
Seit diesem Schlag an warf Arthas seinen Mantel auf den Boden und schlug immer fester zu.
Die Schweißperlen rannten die Stirn hinunter und die Hitze und Spannung in diesem Kampf war nicht auszuhalten.
Plötzlich schlug Arthas mit einer Wucht auf Bloodeye zu nur dieser konnte ausweichen.
Nun hat Bloodeye Freiraum und schlug genau auf die Schulter von Arthas.Dieser konnte mit einem Fausthieb den zweiten gefährlichen Schlag von Bloodeye abwähren.
Immer wieder dräschten die beiden Holzschwerter aufeinander.Der Kampf war noch lange nicht entschieden….



30.03.2004 21:06#149
Samantha Ihre Name wurde genannt und Samantha drehte sich herum. Erst sah sie niemanden, da sie nach oben schaute. Doch dann kam sogleich Ferox in ihr Gesichtsfeld, der jetzt die letzten Stufen der Treppe emporstieg, immer noch recht steifbeinig.Samantha faßte sich reflexartig ans Ohr und kratzte sich dort leicht. Was sollte sie jetzt tun? Wegrennen konnte sie schlecht, da der Waffenknecht sie schon gesehen hatte. Außerdem, wie sah das aus, wenn sie vor ihren eigenen Taten davonrannte. Sie hatte einen über den Durst getrunken und das war nun mal so passiert. Jetzt sollte sie auch dazu stehen. Und vielleicht war es Ferox ebenso ergangen und er konnte sich gar nicht mehr an diesen Abend erinnern.
Diese Vorstellung beflügelte Samantha und entlockte ihr ein Lächeln. Sicher wußte er nichts mehr. So musste es sein.
"Hallo Ferox", begrüsste sie ihn und musterte ihn zugleich. Gab es irgendwelche Anzeichen, dass er sich erinnern konnte?
"Ich hab gerade meine neuen Rekruten eingesammelt. Es war euch ein Verwandter von dir dabei, hat er zumindest behauptet."



30.03.2004 21:27#150
Lord Arthas Was Bloodeye an Stärke fehlte machte er mit seiner Schnelligkeit weg. Der Kampf dauerte schon ein paar Minuten lang an.
Der Kampf wurde immer schneller, und die Holzschwerter schlugen immer fester aufeinander.
Bloodeye rannte auf Arthas zu, dieser drehte sich ein wenig zur Seite und schmiss Bloodeye über seine Schulter.
Bevor aber Arthas zuschlagen konnte drehte sich sein Gegner weg, und holte ihn von den Beinen. Beide gingen wieder auseinander.
Aber sie stürmten gleich wieder aufeinander zu, Arthas konnte die schnellen Schläge von Bloodeye nur mit mühe abwehren. Dann schlug er mit aller Kraft auf Bloodeye ein, dieser konnte den Schlag zwar auskontern, viel aber nach hinten um, stand aber sofort wieder auf.



30.03.2004 21:28#151
Ferox Mit viel Angst im Körper und angestrengt, nicht zu zittern, stand er der Lady gegenüber, doch, wovon redete sie da? Von ihren Rekruten? Was für Rekruten? Ein verwandter von ihm? Das musste sein Cousin Lecram gewesen sein. Doch interessierten ihn diese Tatsachen im Moment herzlich wenig, viel mehr die Reaktion der Lady. Sie schien gar nicht bemerkt zu haben, welche Pein er empfand. War es ihm nicht anzusehen?

Sollte er beginnen oder nicht? ‚Fass einen Entschluss!’, rief er sich und entschied sich, der Lady zu beichten. „Ähm“, begann er stotternd, „Der Abend des Festes ist sicher nicht aus eurem Sinn getreten.“ ‚Nein’, sagte er sich schluchzend, als das Lächeln schlagartig nachließ und Samantha eine undeutbaren Gesichtsausdruck bekam. „Verzeiht mir“, rang sich Ferox durch zu sagen und stand immer noch wie angewurzelt, „Ich hätte euch in eurem angetrunkenen Zustand nicht euch selbst überlassen dürfen“, entschuldigte sich der junge Waffenknecht, während ein starkes Zittern in dessen Stimme lag, die in ein Weinen übergehen sollte. Ohne weitere Worte, hielt er den Strauss Rosen vor sein Gesicht um die Tränen zu verdecken, die nun seine Wange herab liefen. Mit einem Schluchzer vorangesetzt, sagte er ohne das Lady Zeit für eine Reaktion zu lassen: „Es tut mir leid, wie kann ich das wieder gut machen? Ich tue alles…“
Wenn man es nicht sah, konnte das Weinen klar an seinem Tonfall deutlich zu hören sein. Er schluchzte und schluckte und konnte nichts anderes als hoffen, dass Samantha seine Bitte annahm, und ihm nicht mehr böse war.


30.03.2004 21:32#152
Bloodeye Der Kampf wurde immer spannender.
Und die Dämmerung brach an.
Das Verhalten von Bloodeye war gut und die schnellen Schläge hatten immer Erfolg.
Bloodeye stieß seine Klinge immer wieder auf die von Arthas und das ermöglichte den beiden sich neu zu orientieren.
Nunh brach ein schnell Kampf an.
Arthas schlug paar mal von allen Seiten auf Bloodeye der wehrte nur drei von vieren ab und griff sich an die wunde
Mit einem Schnitt an der Stirn und einem schmerzenden Kopf rannte er wieder auf Arthas.
Wie der Blitz machte Bloodeye eine Rolle und schlug unerwartet zu.Einen lauten Schrei stieß Arthas aus der sich mit einer Hand auf seinen Rücken griff.
Nun wurde er immer stärker und stärker aber unvorsichtiger.
Mit dem harten Schlag von Arthas hatte Bloodeye nicht gerächnet und viel um.Schnell wie der Blitz er auch ist stand er auf und schlug genau auf die Spitze von Arthas Schwert.



30.03.2004 22:10#153
Lord Arthas Durch diesen Schlag fiel Arthas das Schwert aus der Hand. Nun hatte er ein Problem, denn er hatte keine Waffe mehr. Das Holzschwert ist so weit geflogen, dass Arthas es nicht mehr erreichen konnte.
Bloodeye war ganz kurz abgelenkt, darum hatte Arthas die Change ergriffen, und hat Bloodeye zu Boden befördert.
Er bliebe einen kurzen Augenblick am Boden liegen, aber dann stand er wieder auf.
Nun stand Arthas ohne Schwert dem bewaffneten Bloodeye gegenüber. Er hatte erkannt, dass er keine Change mehr hatte, denn ohne Waffe konnte er nicht mehr besiegen.
Darum hatte Arthas aufgegeben. Bloodeye hatte sich sehr gefreut, dass er Arthas besiegt hatte.

Arthas verabschiedete sich von Bloodeye, er holte noch schnell seinen Mantel und ging dann ins Hafenviertel. Als Arthas weg war ist auch Bloodeye in sein Haus gegangen, und legte sich dort schlafen.

Als Arthas im Hafenviertel angekommen war, hatte er sein Schwert gezogen und noch ein paar Mal den Vorwertsschlag geübt. Nach einiger Zeit war er dann auch mit den Übungen fertig, und ging dann in sein Haus. Dort hing er den Mantel auf, holte sich eine Fackel entzündete diese und verlies sein Haus. Mit der Fackel in der Hand ging er noch ein bisschen Laufen. Arthas lief vom Hafenviertel aus los bis zum nahe gelegenen Wald, von dort aus zum Kloster und wieder nach Hause. Nun war auch er mit seinen Kräften am ende und fiel nur so in sein Bett und ist auch sehr schnell eingeschlafen.



31.03.2004 16:48#154
Samantha Samantha stand ziemlich verdattert mit dem Strauß Rosen da und schaute den schluchzenden Waffenknecht an. Mit solch einem Gefühlsausbruch hatte sie nicht gerechnet, schon gar nicht von einem gestandenen Kerl. In ihrer doch jetzt schon recht langen Zeit hier in der Kaserne erlebte sie immer wieder Überraschungen.Sie nahm den Strauß entgegen und roch daran. Ein süsslicher Duft erreichte ihre Nase und zauberte ihr ohne Zutun ein kleines Lächeln auf die Lippen. Sie rochen nach Frühling, genau das was sie so fröhlich machte.

"Ach vergessen wir doch den Abend", sagte sie, doch die Reaktion des Waffenknechts verriet, dass dies wohl genau der falsche Ansatz war. "Ähm...ich meine, nicht vergessen, aber behalten wir ihn einfach als schön in Erinnerung."Sie zwinkerte ihm zu und suchte einen Platz für die Blumen. Schließlich fand sie eine Vase, in der sie diese provisorisch unterbrachte. Lord Andre schaute sie schief an, als die Lady mit den Rosen hereinkam und sie auf dem Tisch postierte."Ich hol sie nachher wieder ab", flötete Samantha fröhlich und war schon wieder nach draußen verschwunden. Lord Andre bekam das ungemütliche Gefühl etwas verpasst zu haben.

Schließlich stand Samantha wieder vor Ferox, der sich inzwischen wieder gefasst hatte. Ein Glück.
"Ich muss demnächst zu Akil und werde meine Rekruten mitnehmen. Hast du Lust mitzukommen? Vielleicht können deine Einhandschüler dort nochwas lernen."Sie schaute ihn fragend an.



31.03.2004 17:48#155
Ferox Genau wusste Ferox nicht, ob die Lady erfreut über die Blumen war oder nicht, doch konnte er nicht der Tränen, die noch immer aus seinen Augen quollen entledigen. So stand der junge Knecht schluchzend da und konnte sich keinen Fuß weit bewegen. Seine Augen befeuchtet, blickte ihn Samantha an mit ihrem Funkeln in den schönen grünen Augen an und verriet, dass sie Gefallen an den Rosen gefunden hatte. Die Angst des Mannes begann zu weichen und auch die Haltung lockerte sich ein wenig, als Lady Samantha ihr Wohlgefallen ausdrückte und die Blumen an einen dafür gut konzipierten Ort stellen wollte.

Während sie sich kurz entfernt hatte, um eben genanntes zu tun, hatte Ferox die Gelegenheit ruhig durchzuatmen und etwas Beruhigung in seinen Körper zu bringen.Was dachte sie jetzt wohl über ihn? Mochte sie ihn noch immer? War er jemals von ihr gemocht worden?

Fragen über fragen, die den jungen Geist doch nicht dazu bringen konnten eine Antwort zu finden. Doch war ihm eines klar geworden: Die Lady hatte ihm verziehen. Mit neuem Mut wartete er nun auf die Ankunft dieser, auf das ihre Gemüter sich wieder vertragen und noch viele Tage voller Freude das Leben der beiden jungen Menschen zieren werden, und keiner von solchen Eskapaden heimgesucht werden soll.

Um einiges entspannter war er gewesen, als Samantha den Weg zu ihm zurückfand und ein vergnügtes Lächeln ihr hübsches Gesicht zierte. Ferox erwiderte dies mit fühlender Erleichterung und freute sich auf weitere Erlebnisse mit der Lady. „Ihr habt recht, behalten wir diesen Abend in bester Erinnerung“, antwortete der Mann freundlich auf die Worte seiner Lady, „Dies war der schönste Tag, den ich seit langem hatte.“

Auf dem Weg zurück in die Kaserne berichtete ihm Samantha, dass sie mit ihren Rekruten zu Akils Hof gehen wird, um diesen ihrem Training zu unterziehen, und ob er nicht mitkommen wollte. „Gerne, verehrte Lady. Da kann ich meinem Lehrling gleich noch etwas beibringen. Doch sagt, warum bildet ihr die Rekruten aus? Habt ihr den Posten des ehrenwerten Ritters Uncle-Bin übernommen?“
Er wollte der Lady gratulieren, nachdem sie ihm erklärt hatte, was abgelaufen war. Auf dem Platz stehend, warteten beide auf ihre Schüler, um ein Baldiges Aufbrechen zu ermöglichen.



31.03.2004 18:06#156
Lord Arthas Arthas wusste, dass er mit der Lady und ein paar anderen Soldaten zu dem Hof von Akil gehen würde. Darum machte er sich am späten Nachmittag auf zur Kaserne. Er beeilte sich ein wenig, denn er wollte nicht dass die anderen ohne ihn losgingen, darum rannte er schnell zu Kaserne.
Als er dort abgekommen war, war aber niemand zu sehen. "Komisch wo sind denn alle?" Nachdem er einen Augenblick nichts tat, zog er sein Schwert und machte die Übung vom gestrigen Trainingstag. Der Schlag war mittlerweile kein Problem mehr für ihn, darum machte er ein paar andern Bewegungen mit dem Schwert.Da Auf dem Innenhof der Kaserne ein starker Wind ging, flattere sein Mantel unter dem Kampf stärker als sonst. Unterm Üben dachte er sich, "Ich mache solange weiter bis mich hier jemand holt!"



31.03.2004 18:55#157
Bloodeye Mit einem Fröhlichen Blick joggte Bloodeye in den Innenhof der Kaserne und sah schon Lady Samantha auf uns warten.
„Rekrut Bloodeye zu ihren diensten.“, sagte Bloodeye der schon ganz aufgeregt sich neben Arthas stellte.
Er begrüßte alle miteinander und machte noch mal ein paar freudens Liegestütze.Er packte sein Schwert machte ein paar Übungen und stellte sich wieder kerzengerade hin.
Die Sonne schien sehr hell und es war ein schönes Wetter um die Pacht auszutreiben…



31.03.2004 19:09#158
Tomarus Nachdem er heute extra früh aufgestanden war, lief Tomarus noch ein paar Runden durch die Stadt. Doch noch traf er niemanden, und so beschloss er:"Ich sollte mal zur Kaserne schauen, ob die anderen schon da sind." Also machte er sich kurzerhand auf den Weg. Auf dem Kasernenhof standen die Lady, zwei der Rekruten und ein Waffenknecht. Dieser war auf dem Fest viel mit der Lady unterwegs gewesen, wie Tomarus beobachten konnte. Doch das störte ihn nun wenig. Er gesellte sich zu den anderen Rekruten, die sich schon ein bisschen mit ein paar Schwertkampfübungen warmmachten.
"Ah, da bist du ja!" meinte die Lady. "Wir warten noch auf ein paar andere, dann geht es los."
Tomarus stellte sich etwas abseits von den anderen hin, zog sein Schwert und begann mit einigen Übungen. Er war stolz, dass er nun diese Schläge beherrschte.Nach einiger Zeit wurde es ihm dann langweilig, und er stellte sich wieder zu den anderen. Er hoffte, dass sich die anderen, auf die sie noch warten mussten, beeilen würden, denn langes Stillstehen mochte Tomarus überhaupt nicht.


31.03.2004 19:11#159
Warkid Warkid legte die halbfertige Rüstung hin und lief nach draußen. Die Sonne schien und der Frühling kam immer näher. Es wurde immer wärmer und die Vögel kamen zurück. " Die armen Ritter und Paladine in ihren Rüstungen. " dachte er sich. Als er sich umsah fand er 3Rekruten ,Ferox und Lady Samantha. Warkid lief zu der kleinen Gruppe. Er salutierte kurz vor der Lady und Ausbilderin und schenkte seine Aufmerksamkeit Ferox.

<< Guten Tag ,Ferox. Geht es heute weiter mit den Schwertübungen? >>
Warkid schaute zu seinem Gürtel hinab und schaute ob beide Schwerter da waren und nicht verloren gegangen sind. Sie waren noch da wo er sie hin hatte.
Er schaute nocheinmal gen Himmel um sich die Sonne noch einmal anzuschauen. Der Wind pfiff ihm an den Ohren vorbei und seine Haare wurden vom Wind mitgenommen.


31.03.2004 19:25#160
Ferox Nicht lange waren die beiden dort, am üblichen Standort der Lady, gestanden als auch schon langsam Samanthas Schüler eintrafen. Diese begrüßten sie alle sehr freundlich, doch nicht in jenem militärischen Ton, wie Ferox es von sich selbst gewohnt war. Kurz blickte er sie an und musterte ihren Körper, sowie das Lächeln, welches sich auf ihren Lippen zeigte. Die Schüler schienen allesamt recht viel von sich zu halten, jedenfalls hatte der Waffenknecht den Eindruck es sei so. Einer begann sogleich mit seinem Schwert…na ja…herumzufuchteln...anders konnte man das nicht nenne, was der Rekrut dort tat. Doch hörte dieser auch nach kurzer Zeit erschöpft auf und tat die erkennbare Erschöpfung als Langeweile ab. Die anderen beiden waren auch nicht wirklich besser, denn sie hatten sich sogleich hingeschmissen und taten ihr bestes um vor Samantha mit ihren Liegestützen zu glänzen.

Als all diese gekommen waren, betrat sein erster Schüler Warkid die Bildfläche und begrüßte Ferox nach einem Salut vor Lady Samantha. „Hallo“, erwiderte der Knecht den Gruß seines Schülers. Sein Blick wanderte sogleich nach unten und musterte die beiden Schwerter, die den Gürtel seines Gegenübers zierten. „Was soll das?“, fragte er und zog das scheinbar neue Schwert aus der Scheide Warkids. Es lag erstaunlich gut in der Hand und schien recht gut geschliffen zu sein. Sein Kamerad war einen Schritt zurückgewichen als Ferox das Schwert kurz vor dessen Nase aufrecht zum Stillstand brachte. Ein paar kleine Schläge damit vollführt, meinte er: „Liegt ja gut in der Hand dein Schwert. Doch du hast doch nicht vor dein Training damit fortzusetzen, oder?“ Vorwurfsvoll blickte er seinem Schüler in die Augen.



31.03.2004 19:32#161
Warkid << Naja. Noch würde ich mit dem Kurzschwert kämpfen. Aber wenn du meinst das ich mit dem üben soll dann würde ich das tun. Ich hab aber vergessen das ich es noch bei mir hatte. >>

Ferox gab Warkid das Schwert zurück und er machte es wieder am Gürtel fest.
<< Bekommen die Rekruten heute ihre Ausbildung? Es scheint so als würden sie irgentwo hingehen. >>

Warkid schaute wieder gen Himmel. Es war alles wie vorher. Nur die Sonne schien bald unterzugehen.

Warkid lief auf die Mitte des Kasernenhofes zu und nahm dabei das Kurzschwert heraus. Er stellte sich hin und machte ein paar Schläge. Er wartete darauf bis etwas passierte.



31.03.2004 19:41#162
Ferox „Gut“, sagte der Waffenknecht, denn das neue Schwert war doch etwas schwer zum Üben. „Kämpfe vorerst mit deinem ersten Schwert weiter!“ Nach diesen Worten befestigte Warkid das Schwer wieder an seinem Gürtel und begab sich zur Mitte des Kasernenplatzes um ein wenig zu üben. Wie gewohnt beobachtete Ferox die Schläge, die wirklich schon gut aussahen, doch fehlte noch etwas ganz entscheidendes, was die nächste Lehreinheit füllen sollte. „Verehrte Lady“, begann der Knecht, „Die ist mein Schüler“, und lächelte ihr zu. Er spürte ihren Blick im Nacken, während seine Schritte den Meister zum Schüler trugen. Kurz wartete er ab, bis der Waffenknecht einen Schlag von oben Ausführte um blitzschnell sein Schwert zu ziehen und diesen abzuwehren. „Dies wird das nächste sein, was du zu lernen hast: Blocken“, erklärte er dem Schüler, „Achja, wir werden Lady Samantha begleiten, bei der Ausblidung ihrer Rekruten, dabei setzt du dein Training fort!"



31.03.2004 19:58#163
Samantha Samantha schaute einen nach dem anderen an. Das konnte ja ein heiterer Ausflug werden. Die ersten begannen mit Liegestützen, obwohl sie ihre Kräfte wohl lieber noch etwas schonen sollten. Etwas übermotiviert, ihre ersten Rekruten. Oder waren sie etwa alle so? Für einen kurzen Moment bildeten sich Horrorvisionen vor den Augen der jungen Lady. Eine Reihe durchtrainierter Rekruten, die allesamt nicht zum Erschöpfen zu kriegen waren. Eine schreckliche Vorstellung.
Doch zum Glück war es noch nicht soweit gekommen und ihre Rekruten standen alle brav vor ihr. Vier Stück waren es inzwischen geworden, eigentlich eine recht überschaubare Zahl. Doch sie fühlte sich schon jetzt an einen Hühnerhaufen erinnert, der sich nur schwer zusammenhalten lassen würde. Deshalb würden ein paar Verhaltensregeln wohl nicht schaden.

"Bevor wir gehen, noch ein paar Dinge", verkündete sie ihnen, "ihr geht auf eigenes Risiko mit. Es kann gefährlich werden, es muss aber nicht. Ich weiß selbst nicht was uns auf dem Weg begegnen wird. Ihr solltet euch auf jeden Fall nicht überschätzen. Wenn euch Gefahr droht, versucht euch so gut wie möglich selbst helfen. Wenn das nicht mehr gegeben ist, zieht euch zurück und ich und Ferox werden für eure Sicherheit sorgen. Ihr solltet bedenken, dass ein guter Krieger Innos' Risiko eingeht, aber nicht töricht handelt. Ihr nützt der Garde recht wenig wenn ihr euch dem Gegner vor die Füsse werft. Also denkt lieber zweimal nach, bevor ihr etwas törichtes tut."

Damit drehte sie sich zu Ferox herum und hoffte dass ihre Rekruten einen kleinen Dämpfer erhalten hatten. War sie auch so gewesen? Sie konnte sich nicht mehr genau erinnern. Sooo schlimm aber bestimmt nicht. Oder doch?"Es sind alle da, wir können losgehen", sagte sie zu Ferox. Der Waffenknecht nickte und gemeinsam stiegen sie die Stufen hinab.
Bald darauf verließ die kleine Gruppe die Stadt und machte sich auf den Weg zu Akils Hof.



31.03.2004 20:51#164
Die Paladine Lord André stand wie gewohnt vor einem kleinen Tisch, die Arme vor sich geschränkt, und ernst blickend in die Umgebung. Draußen sah er die Waffenknechte, die mit ihren Schwertern fleißig übten.
Vor kurzem hatte er noch einen der Kommandanten gemeinsam mit dem Hauptmann und zwei Kriegerinnen erspäht, wie sie im Hof miteinander sprachen. Worum es ging, würde er selbst aber nie erfahren.

Aber sah er auch eine Person da draußen stehen, über die er selbst einiges zu Ohren bekam. Ein Rekrut der Stadt. Wenn er sich richtig erinnerte, lautete dessen Name Host.

Langsam schritt er hinaus aus dem Zimmer zum Hofe, und näherte sich jener Gestalt, de ihn nun leicht überrascht anblickte.

"Host ist euer Name, richtig?
Ich bin Lord André, wie ihr wisst.
Und man sagte mir vor kurzem, dass ihr den Segen eines Paladins erhalten hättet. Dies ist etwas, was nicht immer stattfindet, und auch nicht wirklich einfach ist.
In meinen Augen halte ich dies sogar als grund genug, euch vom Rekrut zum Waffenknecht zu befördern", sprach der Mann ernst blickend, aber in seinem Gesicht dennoch mit einem Lächeln gekennzeichnet.

Taurodir



31.03.2004 21:17#165
Host Host wären beinahe die Augengläser von der Nase gefallen, so unerwartet war das jetzt gekommen. War gerade wirklich Lord Anrdè zu ihm gekommen? Hatte ihn der ehrenwerte Lord wirklich gerade angeredet? War er wirklichgerade einfach so befördert worden? Nur wegen Yenais Heldenausbildung? Hehe, da is gerade ein Vogel vom baum gefallen...ähm, na ja, Beförderung. Warum nicht?
Stolz salutierte der frischgebackene Waffenknecht, schlug wohl etwas zu stark und trotz Kopfschmerzen ließ er sich einen kurzen Luftsprung nicht nehmen. Vielleicht vor einem so hohen Tier nicht unbedingt die angebrachteste Geste, was man an Andrès hochgezogener Augenbraue und dem skeptischen Blick sehen konnte, aber das würde ihn schon nicht den neuen Rang kosten.

Noch einmal bedankte sich der junge Mann bei seinem Vorgesetzten, dann ging er fröhlich pfeifend seines Weges. Sein Weg führte ihn zur Rüstungsschmiede, woer ja als Waffenknecht kostenlos ein neues Tsück bekommen sollte, doch war gerade niemand da.
Etwas enttäuscht war er darüber zwar, aber die Laune ließ er sich nicht verderben. Das musste gefeiert werden.

Im nächsten Wirtshaus angekommen spuckte Host cool in die Ecke, lehnte sich mit finsteren Blick an die Tecke und schielte den Wirt über die Augengläser hinweg hinterlistig an. Heute wollte er es einmal krachen lassen, so richtig einen drauf machen. Seine Stimme war tief und zog ein unheimliches langes Echo aus dem Nichts nach sich, das eigentlich physikalisch unmöglich ist und nur zur Atmossphäre da ist.

Ich nehme eine Weißweinschorle...



01.04.2004 12:12#166
Lady Lyvîane Einen Moment hatte die junge Lady darum gerungen, nicht in das Streitgespräch Taurodirs und eines egoistischen Hauptmanns einzugreifen, welcher seine Prinzipien und Männerehre wohl über alles Andere stellte und diese auch noch versuchte mit den Gesetzen Innos zu verteidigen. Rangmissbrauch empfand sie dies. Und das wollte ein ehrenhafter und gnadenvoller Hauptmann sein? Hatte dieser seine Prinzipien egal als Ritter oder Hauptmann denn gar verloren, seinen Eid dem er dem König alias ihrem Familienverwandten und auch Innos gab, Ehre, Mut, Gnade, der Wille zur Gerechtigkeit, und das Empfinden von gar Mitgefühl vergessen? Die junge Lady vom Festland wagte in jenen Moment zu zweifeln, wäre Taurodir nicht da gewesen und hätte ihn nicht im letzten Moment an seine Vernunft und an sein Herz appelliert, was Iwein wohl nach einigen Gewissensbissen auch erkannte.

Trotzdem war die junge Lady, welche in letzter Zeit öfters schwieg nicht zufrieden, als er sie, Lady Sara, welche seit einiger Zeit ihr aus unnatürlichen Gründen den Namen verschwieg, einfach wie ein billiges Stück Etwas behandelte. Als eine Soldatin. Eine Niederrangige. Eine ersetzbare Soldatin?
So riss ihr damit der Faden der Vernunft, den sie die ganze Zeit versuchte zu wahren und sich aus dem Streitgespräch einigermaßen herauszuhalten, aber sie konnte nicht als auch ihr Herz konnte einfach nicht zusehen und akzeptieren, wie eine Ihresgleichen eine solche Schande über sich ergehen musste, auch wenn Sara anscheinend in allen Emotionen außer der Kälte beraubt, diese mit einem steinernen Herzen gegenzuzeichnen versuchte.

„Ihr solltet euch schämen!“

Ihre smaragdgrünen Augen visierten den Hauptmann mit einem Scharfen höchst ungehaltenen Blick, aber ihre Stimme war ruhig, als sie von Taurodirs Seite wich. Ihr samtrotes Kleid mit den Goldenen Zierden wirbelte herum, als sie die beiden Schultern der starren Schwertgenossin sanft ergriff, um ihr zur Seite zu stehen.

„Behandelt Ihr euere Landsleute immer wie Ersetzbare Tiere, weil sie euch um einige Rangzeichen unterlegen sind? Oder ist Sie bereits in eueren Augen irgendeine Soldatin von niederem Wert, weil sie euere Mannesehre verletzt hat? Ihr müsst blind in Euerem Herzen sein, wenn ihr jegliche Gefühle verloren habt und Menschen nach einem Rang abmisst, nicht wer sie in ihrer Persönlichkeit sind. Sie hat euere Wunden geheilt, als ihr Schwach wart. Nun bereitet Ihr der Lady Wunden. In ihrer Seele. Oh Innos bewahre diese Stadt und ihre Menschen, die diesem Hauptmann zuteil ist.

Habe Ich nun ein Vergehen begangen, weil ich meine Ansichten vertreten habe? Ja dann verdient eine Tochter eines Paladins wohl eine harte Strafe, da milde Strafen wohl nichts von Nütze wären. Dann geht und straft mich so wie Ihr es von Nöten haltet, dann habt ihr wohl eurem König einen Gefallen getan, seine Anverwandte in einen Kerker seines eigenen Landes eingesperrt zu haben! Denn ich bin nur eine Waffenmagd!

...

Kommt Lady, lasst uns gehen...“

Höchst wütend über soviel Unwürde und trotzdem immer noch ruhig, nahm die junge Frau die versteinerte Soldatin in Schutz, zu dieser Lyvîane sanft und freundlich sprach. Natürlich hatte sie sich in jenen Moment auch nicht sonderlich Standesgemäß verhalten und ihre Gehorsamkeit gegenüber einem Kriegsführer sichtlich in den Schatten gestellt. Doch die junge Lady vom Festland konnte einfach nicht ohne weiteres mit ansehen, wie die Ihresgleichen für eine Tat und in ihren Augen mit wohl begründetem Hintergrund eine solchen Schmach austragen sollte. Wie konnte ein Mensch sich so wandeln. Im Krankenlager hat er um sein Leben gekämpft und sie hatte geholfen. Das war der Dank dafür.
Ungehindert so blickte die Lady Taurodir nicht an, da sie nicht wollte, dass er wegen ihrer Ansicht und Meinungsfreiheit zu Schaden komme, sondern verließ mit der schweigenden und vollkommen perplexen Lady das Gebäude hinunter zu den Straßen.



01.04.2004 13:54#167
Leto Atreides Nachdem Leto 2 Wochen bei Matteo verbracht hatte, war es ihm danach, endlich mal ins Kloster zurückzukehren. Er hatte es gerüchteweise aus der ganzen Stadt erfahren, dass irgendetwas mit dem Kloster im Gange gewesen sein musste. Man erzählte sich von einem merkwürdigen Ereignis, laut dem sich das gesamte Areal verändert haben soll.
Leto konnte nun nicht mehr hier bleiben. Fast alle Schäden waren beseitigt und so konnte der Adept ohne Umschweife zum Kloster aufbrechen.
Er schnappte sich seine Habseligkeiten, darunter auch der Lohn von Matteo für seine Mühen, verabschiedete sich vom Händler, dessen Frau und seinem Gesellen.Wollen doch mal sehen, was es so auf sich hat mit dem Kloster. Leto folgte dem Weg zum Stadttor und war bald außer Sichtweite der Torwachen.


01.04.2004 14:31#168
Sir Iwein Da gingen sie dahin, die beiden Waffenmägde, sie eilten die Stufen hinab zu den Straßen der Unterstadt. Niederen Ranges waren sie, aber Iwein menschlich dennoch so überlegen. Er hatte nichts erwidern können, und schon gar nicht wollte er sie nun aufhalten. Hätte er Lyvîane bestraft, alles wäre noch schlimmer gekommen. Mit versteinerter Mine sah er ihnen nach, bis sie um die nächste Hausecke bogen und verschwunden waren. Seine Hand ballte sich zur Faust. Dann schloss er die Augen und atmete tief durch.

Für einen Moment hatte er angenommen, sein Urteil, der jungen Soldatin werde nichts geschehen, könne alles rückgängig machen... sie würden ihm verzeihen können... es würde weitergehen, als wäre nichts gewesen. Doch dieses zornige Funkeln in Lyvîanes wachen, grünen Augen sprach eine eindeutige Sprache. Er hatte dieser Waffenmagd Wunden zugefügt, die so schnell nicht verheilen würden, vielleicht niemals ganz. Er hatte etwas für sie empfunden, doch nun hatte er wegen seines angeschlagenen Ehrgefühls alles zunichte gemacht. Hatte sein Herz das gewollt? Das war nun sein Dank dafür, dass die beiden ihn am Krankenbett tagelang gepflegt hatten, als es schlecht um ihn gestanden hatte.
Die bisher unbewegte Mine des Hauptmanns brach nun zusammen, sein Gesicht verzog sich vor innerem Schmerz. "Was hab ich getan, Taurodir?", murmelte er, und seine Stimme bebte als er den Kopf hob und den Paladin aus leeren, glasigen Augen unverwandt ansah. "Ich habe versagt... als Hauptmann, doch vielmehr als Mensch. Dieses Urteil kann nicht alles wiedergutmachen. Geh' du mit den beiden und lass sie wieder fröhlich werden, ich muss alleine sein." Damit kehrte er Taurodir den Rücken und trottete langsam davon, in Richtung Meer, einen letzten flüchtigen Blick zurück werfend. Er weinte.



01.04.2004 14:47#169
Taurodir Nun stand der Paladin alleine vorm Hofe der Kaserne da. Ohne sich zu rühren, ohne etwas zu sagen.
Mit großen Augen hatte er bei den Worten Lyvîanes sie angeblickt. Ihre Wut über den Hauptmann konnte er selbst recht gut verstehen. Sie hatte es ihm ins Gesicht gesagt, zornig, ohne ihre Zunge zu hüten. Und vielleicht war dies auch genau das richtige gewesen.
Er hatte die Gestalten der beiden Frauen, die immer weiter in der Ferne verschwanden, verfolgt, bis sie für seine Augen nicht mehr zu sehen waren. Allein stand er dort, und blickte recht besorgt in die Umgebung. Seine Schülerinnen waren fort, und auch sein Freund, der immer mehr in die Ferne schritt.

Leicht seufzte der Krieger, als er sich umdrehte, und dem Weg des Hauptmanns nahm, Richtung des Meeres. Dort sah er ihn, mit Tränen, die aus seinen Augen strömten. Ein trauriger Anblick..

"Iwein", sprach der junge Kommandant, und legte seine Hand langsam um dessen Schulter.

"Jeder macht Fehler.
Das Leben besteht aus lauter Fehlern.
Weine, aber gebe nicht auf für das, was dir gar nicht so unwichtig zu sein scheint.
Das wichtigste ist, dass man seine Fehler anerkennt, und aus ihnen lernt. So beweise beiden, dass du ein Mann bist, der kein kaltes Herz besitzt. Das Leben besteht aus lauter Wegen. Doch kehre nicht um von deinem Weg, und suche nicht die Flucht. Beweise es ihnen beiden, mein Freund. Du hast nicht versagt, es ist nur die Zeit gekommen, etwas dazu zu lernen", fuhr Taurodir fort mit einem Lächeln im Gesicht, jedoch hoffend, dass Iwein seine Worte auch verstehen würde.

"Denke darüber nach. Melde dich bei mir. Ich hab für dich immer ein offenes Ohr", sagte der Paladin dem Hauptmann, als er ihn dort allein stehen ließ, und selbst in Richtung der Kaserne wieder schritt. Still, in Gedanken versunken, lief er die Stufen der Treppe hinab, und setzte sich auf die leere Banke. Wieder seufzte er, diesmal wesentlich lauter.
Wo die beiden nur waren?
Ob er mit Lyvîane noch mals sprechen könnte? Gerne würde er ihre Stimme hören. Gerne würde er der Kriegerin ohne Namen helfen.
Aber nun war er eine einsame Gestalt auf der Bank, die an die Lady aus Erathia dachte.



01.04.2004 15:21#170
Sir Iwein Lange sah Iwein dem jungen Paladin nach. Nun hatte er ihn auch noch weinen sehen, verflucht... Tränen in den Augen eines Hauptmannes! Doch Taurodir hatte sich nicht über ihn lustig gemacht, wie es andere wohl getan hätten. Er war wahrlich ein Freund. Ein Freund war einer, der einen verstehen konnte, der einem stets beistand, mit Rat und Tat, und einer, der verzeihen konnte.
Noch einige Zeit dachte Iwein über seine Worte nach, während er am Kai entlangschritt und hinab ins Wasser starrte. Dieses klare Wasser, das seine Töne zu immer neuen Melodien zu verbinden vermochte. Er starrte in die hohen Wellen der Flut, die immer wieder aufs Neue an die Kaimauer brandeten. Fehler... wieviele Fehler hatte er wohl schon immer wieder aufs Neue gemacht, allein gegenüber den beiden Waffenmägden und Taurodir? Gelernt hatte er daraus, und zweifellos erkannte er diese Fehler jetzt an. Doch wie sollte er nun handeln? Wie sollte er sich ihnen beweisen? War es nicht schon viel zu spät dafür?

Eine einzelne, schneeweiß gefiederte Seemöwe flog heran, von den kräftigen Windböen getragen, ohne einmal mit den Flügeln schlagen zu müssen. Sie flog dicht über Iwein hinweg, wendete dann elegant, flog wieder davon und verschwand schließlich hinter den Klippen. Der Wind ließ nun langsam nach, die Wellen wurden kleiner.

War es wirklich zu spät? Nein, es war nie zu spät. Das hätte auch Taurodir jetzt gesagt. Der Ritter wischte sich die letzten Tränen aus den Augen und machte sich dann auf den Rückweg zur Kaserne.



01.04.2004 15:38#171
Realdennis Dennis sagte zu Norticus: Ich gehe dann mal meine Geschäfte machen,du kannst dich hier ausruhen,wir treffen uns dann in der Abenddämmerung hier wieder. Norticus nickte.
Der Anwärter ging sdurch die Stadt,ausschauhaltend nach dem Schmied Nikmaster. Als er dann am Freibierstand war,bemerkte er einen Mann,der genau der beschreibung passte.
hallo? Bist du Nikmaster? Der Mann bejahte dies.
Ich habe einen Auftrag von Grischnach,du sollst ihm eine Kette anfertigen. Hier ist das Material,was soll es kosten?
...



01.04.2004 16:17#172
Nikmaster Nikmaster kam mit Typhus in der Stadt an. Der Waffenknecht gab seinem ehemaligen Lehrmeister den Bogen zurück. Gemeinsam gingen sie in die Kaserne. Nikmaster legte das gefundene Gold in seine Truhe, er zählte es noch kurz und war überrascht. Die anderen Sachen legte er auch in die Truhe. Dann schaute er sich seine Rüstung an. "So bald mir der Rüstungsbauer über den weg rennt, werde ich ihm die Rüstung geben", beschloss Nikmaster.

Er verlies die Kaserne, nachdem er die Truhe wieder verschloss und ging zum Freibierstand. Er bestellte sich eins und wartete. Plötzlich sprach im jemand aus dem Kloster an. Dieser Fragte ob er der Goldschmied wäre. "Ja. Das bin ich, was hast du für mich??" Realdennis, so hieß er, gab Nikmaster einen Zettel wo ein Gebet darauf stand. und sagte: "Grischnach, ein Adept des Feuers, möchte das du ihm eine Kette machst, mit Flammen und anderen Innos Zeichen verziert, und dieses Gebet auf dem Anhänger. Der Anhänger soll die Form einer Flamme haben. Was wird das kosten??" Nikmaster nahm den Zettel las ihn sich durch, dachte lange nach und sagte: "350. Da sind arbeit und Material dabei, sag ihm er soll nächste Woche mal wieder vorbeischauen, sonst kommt vielleicht jemand." Realdennis gab den Goldschmied alles was er brachte und verabschiedete sich. Er ging in Richtung Taverne.

Nikmaster nahm das Zeug und steckte es sich in die Tasche. "Ich kann mir das ja später ansehen, nun muss ich mich mal trinken"



01.04.2004 16:29#173
Tiffi the Bone Als sie nun so am Kai standen, machte Tiffi the Bone eine Bestandsaufnahme ihres spärlichen Hab und Gut. Jeder der befreiten Sklaven hatte 20 Goldstücke und einen Gutschein für eine Woche freies Essen erhalten. Mit ihren gemeinsamen 40 Goldstücken würde sich schon eine Unterkunft finden lassen.
Bone fragte einen Matrosen der sich gerade neben ihm an den Tauen zu schaffen machte wer denn im Hafenviertel über die Wohnungslage Bescheid wüsste. Dieser verwies ihn an den Wirt welcher ihm bestimmt helfen könne. Schnell gingen er und seine Mutter in die Hafenkneipe und kämpften sich dort durch das Gedränge von besoffenen Tagelöhnern und Matrosen. Endlich erreichten sie die Theke und fanden dort einen so hoch wie breiten etwa fünfzigjährigen Mann vor, welcher sich gerade einen Rum genehmigte. Er schreckte erst ein wenig zurück als er Tiffi the Bone sich vor ihm aufbauen sah. Dieser über 2m große junge Mann war trotz seines dürren Körperbaus etwas ehrfurchteinflößend, vielleicht gerade weil er nicht sehr stämmig war. Nach diesem kurzen Augenblick kam der Wirt aber ins Gespräch und sagte ihnen, dass eine kleine Hütte am Strand in der Nähe des Kais frei sei. Die Hütte hatte vorher einem Freund von ihm gehört, welcher aber nach dem letzten Sturm nicht zurückgekehrt sei.
Tiffi the Bone nahm dankend die Schlüssel an, besonders als der Wirt ihm sagte ,dass er keine Miete verlange. Die Hütte war etwas baufällig, doch das würde er schon in den nächsten Tagen hinbekommen. Morgen wollte er sich eine Arbeit suchen gehen, denn lange würden die 40 Goldstücke nicht halten.


01.04.2004 17:35#174
Montaron Montaron hatte gerade den immer weiterschrumpfenden Bestand der einfachen Schwerter aufgestockt, sodass er sich keine Sorgen mehr machen musste, dass sie ihm eines Tages ausgehen. In letzter Zeit nahm der Waffenschmied außerordentlich viel Gold ein. Die Idee den Posten in der Kaserne anzunehmen war spitzenmäßig, auch wenn Montaron immernoch von der schönen, alten Zeit schwärmte. Der Waffenknecht verstaute die frischen Schwerter in einem Fass, in der Ecke und richtete die Ausstellungsstücke auf seiner Theke zurecht. Nun war er für neue Mitglieder der Garde oder anderen Ansturm auf seine Waren gerüstet.


01.04.2004 17:50#175
Lady Lyvîane Einsam gingen die beiden Frauen zusammen aus der Kaserne hinaus, wobei Lady Lyvîane die Waffenmagd und Mitstreiterin beschützend und tröstend eher führte. Beide schwiegen, als sie aus dem Haupttor der Kaserne schritten und die fragenden Blicke der vorbeikommenden Rekruten, Waffenknechte und Milizsoldaten ignorierten. Sollten sie denken was sie wollten, Lyvîane nahm jedoch von ihren Gesichtsausdrücken oder Bemerkungen keine Notiz. Ihre Sorge und Bestreben lag alleine mit der Tröstung und Aufmunterung ihrer Begleiterin, welche sie zu einem abgelegenen Platz der Kaserne führte. Ein einsamer magerer Baum stand auf der kahlen kleinen Wiesenfläche. Von diesem Platz konnte man jedoch bequem auf das rauschende Meer schauen und wirklich niemand schien anwesend zu sein, als sich die beiden Frauen Anstalten machten, sich auf eine nahe liegende Seekiste zu setzen, die im Gras stand.

„Setze Dich...“

Ihre grünen Augen blickten die Frau freundlich an, als sie ihren Arm von ihr nahm und sich neben ihr auf die Kiste setzte. Still hörte sie eine Weile dem Rascheln der Blätter zu, während beide nicht sprachen, sondern auf die Aussicht zum Meer und dem davor liegendem Hafensteg genossen. Der Wind strich über die Grashalme so wie über das Haar der jungen Frauen, doch Lyvîanes war das Einzige, was sich spielend mit dem Winde bewegte. Es war schon ein später Nachmittag und die Sonne lächelte die Beiden Kriegerinnen Innos an, welche wohl bald hinter dem Horizont verschwinden würde und den Abendhimmel in ein leuchtendes Orange verwandeln würde.

Es war einige Zeit vergangen, als sie Minutenlang da saßen und nichts sagten. Lyvîanes Augen blickten freundlich mit ihrer sanften Art hinaus zum Horizont, wo sie dem sich näherndem Sonnenuntergang entgegen fieberte. Auf ihren Lippen war ein leichtes Lächeln zu sehen, während ihre Haarsträhnen immer wieder ins Gesicht strichen, als sie einen Moment die Augen schloss und weiter hinausschaute.

„Es ist lange her, dass ich mal wieder Zeit finde, einem Sonnenuntergang beizuwohnen...“

Sie hielt kurz an, als sie den Möwen zuschaute, die über das Meer kreisten.
„Es erinnert mich an meine Kindheit. An die weiten Wiesen, die Felder, das Hohe Gras... Erathia hatte wirklich viele weite Graslandschaften. Sehr viele. Wie oft bin ich als Kind durch diese gegangen, mich an dem Wundern der Natur erfreut, meine Freiheit genossen, auch wenn meine Amme oftmals einer anderen Meinung war. Ich brauchte nur in die weiten Felder zu rennen. Sie waren mein Versteck. Aber wenn mein Vater von seinen langen Reisen als Feldherr und Paladin unseres Königs zurückkehrte, war er es immer, der mich als Erste fand. Es waren Sonnenuntergänge so wie diese...“

Ihre Stimme erstarb leise, als in ihren Bildern der Vergangenheit das Kinderlachen eines Kindes, welches von ihren Vater vor Freude in die Lüfte geschwenkt wurde, verschwand. Eine so ferne Erinnerung und doch war sie gegenwärtig. Ihre Hand ruhte auf ihrem Schwert. Trotzdem wollte sie sich nicht von ihrer begonnenen Erzählung abwenden.

„Ich war 6 Sommer alt, als ich eines Tages beim Benutzen eines verbotenen Gegenstandes ein teueres altes Familiengeschirr kaputt gemacht habe. Ich hatte Angst auf die Folgen, sodass ich davon gerannt bin. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht wie sehr ich meiner Mutter Sorgen bereitete, als man mich die ganze Nacht suchen musste und erst am nächsten Morgen durchnässt am Uferschilf fand. Ich war voller Angst, sodass nur log wo ich konnte. Da nahm mich eines Abends mein Vater zur Seite und verzieh mir für alle Lügen und Taten und machte mich auf einen ganz bestimmen Grundgedanken aufmerksam, für den ich sehr Dankbar bin. In all meinen Lügen die ich gegenüber meiner Amme, meinen Geschwistern und wie auch meiner Mutter und Vater vorher entgegnete, habe ich immer stets wegen meines Befindens gehandelt. Es waren meine Ängste, die mich dazu verleitet haben, aber ich hatte nie auf die Gegenseite geblickt und nie auf die Ängste anderer Menschen. Mein Vater lehrte mich, dass jeder Mensch egal wie mutig er wäre, Ängste besitzt, die er nur nicht zugibt. Doch es ist ein Unterschied ob man die Ängste eines Anderen ignoriert oder sie akzeptiert. Meine Familie hatte Angst um mich, dass mir etwas zugestoßen sein könnte. Das habe ich vorher nie gesehen, da ich zu beschäftigt war, meinen eigenen Ängsten nachzugehen.
Wir alle sind nicht Vollkommen. Und wir machen viele Fehler in unserem Leben, aus denen wir erst für die Zukunft willens lernen können. Kein Streiter Innos wird einen fehlerlosen Hinweg zu seinem Dasein als Paladin, Feldherr, Kommandant oder Hauptmann besitzen. Erst die Erfahrung die wir mit uns nehmen, macht uns erst zu großen Kriegern. Sie lehrt uns das Richtige zu tun. Ehre. Gerechtigkeit. Gnade.

Ich glaube, dass dieser Tag wohl einer der Wichtigsten in meinem Leben gewesen war und mein Denken bis heute noch beeinflusst. So glaube ich – zumindest will ich es glauben – dass selbst ein Mann wie der Hauptmann von Khorinis erst aus seinen Fehlern wie diesen lernen muss....

Ach was red ich eigentlich...“

Sie packte sich an den Kopf und lächelte kurz verlegen. Die junge Frau wusste auch nicht warum sie gerade ihrer Begleiterin etwas aus ihrem Leben erzählt hatte.



01.04.2004 19:12#176
Taurodir Die leeren Augen des Paladins blickten hin zum Marktplatz. Zu der lebendigsten Stelle der Stadt. Hier war fast immer was los. Bürger kauften ein, Händler legten sie so gut sie konnten rein, indem sie ihnen einredeten, ihre waaren wären die besten auf dem Markt. Und natürlich glaubte man dies ihnen sofort.
Ein wenig gelangweilt nahm Taurodir sein Schwert in die Hand, und beobachtete mit seinen Augen die dünne schwarze Linie genaustens. Doch immer, wenn seine Augen diese Linie in der Klinge genau anblickten, verschwand diese Linie. Und noch immer konnte es sich der Krieger nicht erklären, was dies zu bedeuten hatte.

Wo Lyvîane nun war? Wo sie beide nur waren?

Alleine saß er weiterhin auf der Bank, ohne sich wirklich zu rühren. Ab und zu führte er sein Schwert durch die Luft, oder kreiste mit der Spitze im Boden.
Wieso dachte er nur so oft an sie?
War es wirklich Liebe? Hatte er sich kurz nach dem Tod von Telma so rasch verlieben können?

Er wusste es nicht. Nur wusste er, dass er nicht wirklich für diese Person empfand. Immer wurde er in ihrer Gegenwart nervös, und wusste nicht, wie er genau handeln sollte. Nun war sie weg, und seit langsam herrschte zwischen beiden eigentlich eine Stille, bis auf den Tanz neulich..

Wieder zog er einen Strich durch den Boden, bis er es aber nicht mehr auf der Bank aushielt. Sein schwarzer Umhang schwebte in der Luft, als er aufstand, und sich in Richtung des Unterviertels bewegte. Ein kurzer Spaziergang könnte nicht schaden, wo er ohnehin schon die ganze Zeit am Nachdenken war.


01.04.2004 21:38#177
Lord Arthas Endlich hatten sie die Stadt erreicht, "Ich glaube darüber sind alle Froh!", dachte sich Arthas. Er selbst war auch froh darüber, denn endlich konnte er wieder in seinem Bett schlafen und das wichtigste war, dass er mit dem Einhandtraining fortfahren konnte.
Er selbst hatte von diesem Ausflug nur ein paar Kratzer an den Armen und im Gesicht, die kamen davon, dass er den Banditen umgerannt hatte. Sie waren aber nicht wirklich schlimm. Nun hatte er dann auch noch den Dreck von seiner Rüstung abgeklopften, denn in der Stadt waren sie auf jeden Fall sicherer als auf den Wegen außerhalb der Mauern.
"Ich hoffe, Morgen hat mein Lehrmeister Orcdog für mich Zeit, denn ich würde gerne was Neues lernen!" Nun zählte es aber erst einmal den Auftrag zu beenden.


01.04.2004 21:41#178
Lady Cathaine Eine schneeweiße Möve kam vom Meer her und ihr heller Schrei erscholl über der Kaserne. Die junge Soldatin lehnte ihren Kopf gegen die Schulter ihrer Freundin und ganz langsam, nach und nach, brach der eisige Kern und heiße Tränen des Schmerzes rangen über ihre Wangen, über die Narbe in ihrem Gesicht. Vielleicht genau in dem Moment, als Iwein am Hafen stand und weinte.

Lyvîane hielt sie ganz fest. Hielt sie und trocknete ihre Tränen. So wie Traurodir Iwein´s Tränen trocknete.

Ein Hauptmann, der weinte? Eine Soldatin, die weinte? Deren Herz aus Eis keinen weiteren Schmerzen ertragen konnte…. Bebend lag sie in den Armen Lyvîane´s.
Es dämmerte bereits, als sie ganz leise zu sprechen begann. Sie erzählte von dem Überfall, der Gefangenschaft bei den Piraten, die unmenschliche Behandlung, die lüsternen Blicke… schließlich die Flucht und ihre Rückkehr in die Kaserne…
Die Worte kamen nur stockend. Zeigte die junge Frau sonst kaum eine Regung, so war sie in diesem Moment geradezu überflutet mit Gefühlen. Immer wieder tröstete Lyvîane sie, wirkte beruhigend auf sie ein, bat sie sich auszuruhen und morgen weiterzureden, doch als die Lady ohne Namen einmal den Sprung gewagt hatte, sprach sie weiter. Es tat gut zu reden, und sie wollte reden. Schon so lange hatte der Schmerz ihr junges Herz zerfressen.

Und sie erzählte von dem Brief von ihrem „Vater“. Von den Mann, der sie als Baby aus der Hand von Räubern gerettet hatte und sie aufgezogen hatte. Sie erzählte von einem großen Gutshof und von ihrer harten Ausbildung unter seiner Hand. Disziplin, Gehorsam, Ordnung. In dem Alter, da andere Mütter ihre Töchter für den ersten Ball herrichteten, führte sie bereits den Degen wie Musketier. Samtwams und Hut ihres Vaters habe sie noch in der Kaserne erzählte sie und ein wenig stolz lag in ihrer Stimme. Doch der Schmerz war unverkennbar.
Sie wußte nicht wer sie war.

Wohin sie gehörte.

Und wie sehr ihr dies Kummer bereite. „und darum“, schloß sie „habe ich meinen Namen abgelegt, denn er ist nicht meiner.“



01.04.2004 21:50#179
Tomarus Erschöpft und erleichtert kam die Gruppe an den Stadttoren an. Die Torwachen machten Platz und halfen, den Wagen durch das Tor zu schieben, und fragten, ob die Lady ernsthaft verletzt sei. Doch sie verneinte und scheuchte, zusammen mit Feroy und Warkid, die Bürger auf dem Marktplatz aus dem Weg, damit der Wagen unbeschadet die Kaserne erreichen konnte.
Lord Andre erwartete sie schon.
"Da seid ihr ja, Lady Samantha." rief er ihnen entgegen. Dann bemerkte er die Verletzung am Bein der Lady.
"Bei Innos, ist euch etwas zugestoßen?" fragte er erschrocken."Wir wurden von Banditen überfallen, doch wir haben sie in die Flucht geschlagen."
"Verdammtes Dreckspack..." murmelte Lord Andre. "Ah, aber ich sehe, ihr habt die Abgaben des Bauern Akil retten können. Ist alles überprüft?" "Natürlich." antwortete die Lady. Dann fügte sie, an die Rekruten gewandt, hinzu:
"So, jetzt heißt es wieder ausladen. Bringt das ganze Zeug in die Kaserne." "Nicht schon wieder..." stöhnten die Rekruten.
"Dann sollen wenigstens noch ein paar Soldaten kommen und uns helfen!" rief Tomarus.
"Was?! Ach, na gut." meinte Lord Andre und rief einige Milizen, die gerade im Kasernenhof trainierten, zusammen.
Diese waren auch nicht begeistert davon, doch Befehl ist Befehl. Tomarus stellte sich auf den Wagen und reichte den anderen die Säcke mit Getreide, die diese dann ihn die Kaserne brachten.
"Hihi, so muss ich nicht laufen..." dachte sich Tomarus.
Die anderen Rekruten schauten ihn ein bisschen verärgert an, wahrscheinlich, weil sie nicht selbst auf diese Idee gekommen waren. Doch nach und nach entleerte sich der Karren, und bald würden sie sich wieder ihrer Freizeit zuwenden können.



01.04.2004 22:38#180
Nikmaster Endlich hatte er sein Bier ausgetrunken. Er schaute sich den Auftrag nochmal an. Eine Kette. Er dacht nach wie viel Gold er dafür nehmen konnte. Der Goldschmied entschied sich für 20 Goldmünzen. Dieses wenige Gold legte er in die Schmiede, den Rest in seine Truhe in der Kaserne. Der Waffenknecht stellte sich die Kette vor. Er sah wie es aussehen sollte. "Zählt sich heute noch etwas aus?", fragte er sich.

Am Ende entschloss er sich den Anhänger mal zu pressen. Dafür nahm er 10 der Goldmünzen und erwärmte diese, bis es zähflüssig wurde. Dann formte er es zu einer Flammenförmlichen Scheibe. Er legte diese danach zum erstarren zur Seite.
Derweil ging er zum Freibierstand und holte sich ein Getränk. Mit welchen er dann wieder in die Schmiede ging. Dort angekommen, erinnerte er sich an den Wunsch des Musters. Es solle Innoszeichen haben und einen Text. Doch wie bekommt er Flammen in das Gold? Er holte sich etwas Wasser und einen weiteren Eimer. "Auf einer Seite lass ich es glatt, da kommt der Text drauf. Aber die anderen Seiten übergieße ich einfach mit dem Wasser, damit eine Gravur hinterlassen wird", dachte sich der Waffenknecht.

Doch war das Material schon zu hart. Also musste er es wieder etwas verflüssigen. Nur ein wenig, nur so weit, dass das Material an der Oberfläche verformbar wird. Wenn der zukünftige Anhänger diesen Zustand erreichte, übergoss er es wieder mit Wasser. Es klappte, das Wasser hinterließ eine Streifspur, welche mit etwas Fantasie nach Flammen aussah.

Nun sperrte er die gesamten Bauteile in die Vorratskammer und holte sich noch ein Freibier.



01.04.2004 23:24#181
Lady Lyvîane Es war bereits späte Nacht geworden, als die beiden Frauen noch immer zusammen auf der einen alten Seekiste oben an dem Einsamen Wiesenfleck vor der Kaserne saßen. Die Sonne war schon längst untergegangen und nach dem wundervollen Farbenspiel wie Lyvîane es nannte, war der Mond aufgestiegen und erhellte nun das einsame Paar. Doch obwohl die junge Lady die funkelnden Sterne, die ab und zu durch die großen Schwarzen Wolkenflächen funkelten, noch so sehr liebte, interessierte sie sich heute nicht dafür. Still und wie eine Zuhörerin so hörte sie den stockenden Worten ihrer Mitstreiterin. Über Tiefpunkte. Lebenswandlungen. Veränderungen. Ja sie kamen von einem Moment zum Nächsten. Manchmal zu unerwartet.

Zu schnell.

Die junge Lady aus Erathia konnte wahrhaftig mit der jungen Frau mitfühlen, welche das ganze Leben über mit einer Lüge gelebt hatte und dies auf eine schlimme Weise erfahren musste. Die ganzen Jahre im Glauben daran, eine Tochter eines Mannes zu sein und am Ende zu erfahren, dass sie nie einen wirklichen Namen besessen hatte, weil ihre Existenz nicht Erklärbar war. Ein furchtbares Gefühl ein Niemand für die Restliche Welt zu sein. Gedemütigt vom Schicksal. Ein Leben lang.

Doch Lyvîane wollte nicht, dass ihre Mitstreiterin – eine Freundin, wie sie seit dieser Nacht für die stets einsame Lady vom Festland geworden war – namenlos ein Niemand blieb, sodass sie den Kopf schüttelte, als ihre Schwertgenossin davon sprach.

„Nein...“

Ihre Stimme klang sanft, als sie mit einem Hops von der Seekiste aufstand und sich zu ihr umdrehte, während ihre grünen – durchs Mondlicht nun grauen – Augen sie anvisierten und noch immer in ihrem Gesicht das sanfte und anziehende Lächeln geschrieben stand.

„Niemand ist ein Niemand – ein Namenloser. Keiner. Niemand hat eine solche Strafe verdient. Ich will das nicht... ich will das nicht. Wenn dir niemand einen Namen gibt, dann brauchst du jemanden der dir einen Namen gibt. Und wenn du nicht weißt wohin du hingehörst, dann brauchst du jemanden der dir einen Platz gibt, wohin du immer zurückkehren kannst.

Dann gehörst du jetzt zu mir.
Ich werde zumindest versuchen immer für dich da zu sein...“

Das helle Mondlicht beleuchtete ihre Gestalt und ließ sie im Moment ein wenig bedeutungsvoller im Licht erscheinen, während sich ihre Haare noch immer leicht in einer aufkommenden Meerbrise bewegten. Sie würde versuchen für sie da zu sein. Ja das würde sie. Und ein Name sollte das wenigste Problem sein...


02.04.2004 09:07#182
Alest Alest stand auf und tritt aus dem Gasthaus heraus. Die Luft war kalt und frisch, die ersten Vögel zwitscherten auf der Suche nach der Partnerin fürs Leben.*
Der Anwärter ging auf den Marktplatz und kaufte Tabak... eine Morgenzigarette ist nie das Schlechteste.
Er setzte sich und rauchte in aller Ruhe ein Kippchen... der Tag konnte kommen.


02.04.2004 15:35#183
Sir Iwein Wie so oft in jenen Tagen wanderte Iwein auch heute am Strand entlang. Hier war der beste Ort, um nachzudenken, aber auch, um Abstand zu gewinnen. Das sanfte Rauschen der Wellen; die schrillen Schreie der Seemöwen; die Sonnenstrahlen, die vom Meer glitzernd zurückgeworfen wurden; das leise Glucksen des Wassers, das immer wieder langsam den Sand heraufkroch und des Ritters nackte Füße umspielte - all das auf sich einwirken zu lassen, tat unendlich gut. Der Ritter hatte seine Rüstung abgelegt und trug nur leichte Fetzen, sodass der milde Wind, der von der See her wehte, bis unter seine Kleidung drang und ihn herrlich erfrischte.

Während er so am Strand auf und ab ging, dachte er oft an die junge Soldatin. Erst jetzt fiel ihm auf, dass sie oder jemand anderes ihm nie ihren Namen gesagt hatte - und er fand es seltsam. Aber nicht nur an sie dachte er, sondern auch an Lyvîane und Taurodir. Der Paladin hatte ihm zweifellos verziehen, doch die anderen beiden? Gewissensbisse plagten ihn und, obwohl er fest entschlossen war alles wiedergutzumachen... er wusste einfach nicht, wie er vorgehen sollte. Eine aufrechte Entschuldigung? Nein, das hatte nicht gereicht. Schmuck? Auch lieber nicht. Gold war nicht angebracht. Doch vielleicht nur als Zeichen der Reue?
Der Ritter war ratlos. Und schließlich beschloss er, nicht weiter darüber nachzudenken, sondern wanderte weiter, immer weiter, auf und ab, und atmete dabei die frische, salzige Meeresluft.



02.04.2004 15:40#184
Norticus Norticus drehte sich von Roy weg "Auf Wiedersehen, mein Freund" sagte er zum Abschied. Norticus machte sich auf den Weg zurück zur Stadt er musst Dennis finden.
Norticus überquerte die kleine Holzplatte an deren seiten zwei Stadtwachen standen. Er sah auf dem Marktplatz einen weiteren Anwärter stehen. "Hallo mein freund mein Name ist Norticus" stellte er sich vor. "Mein name ist Alest" antwortete der Fremde.
"Dennis und ich haben den Auftrag bekommen in den Sumpf zu gehen möchtest du uns begleiten?" fragte Norticus.
"Ja sicher, möchte ich das wann starten wir?" fragte Alest. "Wir warten auf Dennis und brechen anschließend auf." antwortete Norticus während er das kleine päckchen von Roy in seine Tasche steckte.


02.04.2004 15:56#185
Taurodir Taurodir lief in der Nähe des Meeres, und genoß dabei die frische Luft, und die Wärme, die von der Sonne ausging. Ein wirklich warmer Tag. Aber er war wohl nicht die einzigste Person, die sich hier befand. In der Ferne sah er die Gestalt des Hauptmannes.

Er blickte kurz hin zur Sonne, während ein leichter Windzug von hinten seinen Umhang zum Wehen brachte. Es war tierisch warm. Schweiß bildete sich auf seiner Stirn.

Wo nur die beiden Kriegerinnen waren? Wie sollte er selbst nur nun handeln? Könnte er ihnen helfen? Er wusste selbst nicht, welchen Weg er gehen sollte.
"Hey Iwein", rief der junge Kommandant von hinten ihm zu, und sah den überraschten Gesichtsausdruck von dem jungen Mann.
Seine Finger rührten sich langsam um den Knauf seines Schwertes. Er spürte die Lust nach einem Kampf. Wieder frei zu sein. Frei von allen Gedanken. Er wollte kämpfen. So zog er die Klinge aus der Scheide, und betrachtete sie im Schein der Sonne, wie sie da vor ihm glänzte.

"Na, wie wäre es mit einem Kampf unter Freunden? Das Wetter ist schön, und ich denke, ein Kampf am Meer ist eines der schönsten Sachen auf dieser Welt", sprach er ihm zu, und zog dabei die Rüstungsteile ab, wie auch seinen schwarzen langen Umhang. Nur noch untenherum war er bekleidet mit seiner langen schwarzen Hose, die mit einigen Rüstungsplatten bedeckt war.
Die Strahlen, die nun auf seinen freien Oberkörper schienen, taten gut. "So frei ohne Rüstung lässt es sich doch schon viel besser bewegen.
Na, hättest du Lust? Ansonsten werd ich alleine hier üben", lächelte er ihn an.


02.04.2004 16:07#186
Sir Iwein Überrascht blickte Iwein den Paladin an, wie er sich da so spontan aus seiner Rüstung geschält hatte und nun mit gezogenem Schwert und freiem Oberkörper da stand. Ein Kampf? Das wäre das letzte was er nun erwartet hatte, als Taurodir aufgetaucht war. Er hatte damit gerechnet, dass sie jetzt einige Zeit lang über all die Probleme reden würden... und wieder würde Iwein sich den Kopf zerbrechen und an seine Fehler erinnert werden. Doch er wollte frei sein, frei wie der Wind, der vom Meer her wehte. Wenn er sich´s recht überlegte, war ein Kampf dafür gar nicht so schlecht.

Der Ritter grinste breit und blickte zu seiner Schwertscheide, die bisher beim Laufen immer nur sanft gegen sein Bein gebaumelt war. Stets trug er es bei sich. Schwungvoll zog er die edle Klinge, die sogleich im Sonnenlicht blitzte, ebenso wie die Taurodirs. Sie war nicht mehr ganz scharf, was wohl daran lag, dass er sie schon ewig nicht mehr geschliffen oder gar benötigt hatte.Dennoch würden sie beide aufpassen müssen, den anderen nicht zu verletzten, denn sie waren nur leicht bekleidet.

Lauernd wanderte der Ritter um Taurodir herum, sein Schwert in kampfbereiter Haltung. Er hatte gehört, der Kommandant sei ein Schwertmeister. Das versprach spannend zu werden, und er selbst konnte seine erst kürzlich erworbenen Fähigkeiten auf die Probe stellen.
Iweins Schwert durchschnitt geschmeidig geführt die Luft, wirbelte herum, auf Taurodir zu. Es hatte begonnen, und Iwein lächelte.



02.04.2004 16:15#187
Taurodir Die Klinge des Paladins, den man vom weiten sicher nicht als Paladin erkennen würde, strich durch den Sand, und erhob sich auch sogleich in die Luft.
"Hab keine Rücksicht. Kämpfe so gut du kannst!", rief Taurodir ihm zu, und hielt sein Schwert nun fester dabei in der Hand.
Sein Blick wurde sogleich ernst. Lange hatte er sich schon gewünscht, wieder einmal wie ein freier Mann zu kämpfen. Er hatte es seit langem nicht mehr getan. Doch nun wurde der Wille immer stärker.
Seine grünbraunen Augen musterten den Ritter, der um ihn herumschritt, bis sich ihre Klinge kreuzten.

Metall schlug gegen Metall.
Der Kampf hatte begonnen.

Der junge Kommandant parrierte den Angriff seines Freundes ohne größere Schwierigkeiten, schritt dabei leicht zurück, und griff sogleich selbst an. Mit aller Kraft.
Er spannte all seine Muskeln an..
Sein Schwert, Aradreon, traf heftigs auf die Klinge des Hauptmannes. Beide kämpften, und es würde gewiss kein schnelles Ende für einen der beiden werden. Immer wieder trafen die Klingen aufeinander. Für jemanden, der sich in der Nähe befand, wären die Laute, die durch die Schwerter erzeugt wurden, nicht einfach so zu überhören.

Ein Kampf, der dem Krieger spaß beriet.
Er griff an, der Ritter parrierte. Er schritt nach rechts mit seinen Füßen, der Ritter nach links. Ein interessanter Kampf beim Sonnenuntergang. Nur zu hoffen, dass keine Klinge mit dem Fleisch des anderen in Berührung kommen würde.


02.04.2004 16:18#188
Typhus Der Waffenknecht saß einfach nur da! Typhus hatte sich einen Stuhl geholt und saß vor dem Schießstand, der Bögner und dachte einfach nur so ins blaue des Himmels nach.
Während Typhus da so angestrengt Nachdachte, sah er den einzelnen Bogenschützen zu, wie sie da auf die Zielscheide schossen. Es musste doch was geben, was auch die Anfenger beschießen können. Es muss sich aber auf sie zu bewegen. Aber in der Wildnis, könnte sie das Töten. dachte sich Typhus.
Weiters dachte Typhus: Es ist immer eine riesen Verantwortung, das man die Schüler mit auf die Jagt mit nimmt. Aber nur so können sie den Abstand, abschätzen lehrnen. Das wollte Typhus ändern.
Aber wieee! das war die Frage die ihn immer noch beschäftigte!
Jetzt viel es ihm, wie ein Gedankensblitz ein. Typhus könnte sich auf der Seite des Übungsplatzes einen kleinen Seilzug bauen, der einen Sack voll mit Stroh durch die Luft zog. So konnte Typhus den Schülern zeigen und sie vor allem auf die Wildis, mit den wilden Tieren, vorbereiten.
Genial, musste sich Typhus selber gestehen. Sogleich stand er auf, und besorgte Seil, zwei kleine Räder, die er an der Wand und an der gegenüberliegenden Wand befestigen konnte, einen Kartoffelsack und einen Ballen voller Stroh. Und nun fing die Arbeit an. Mal sehen, ob es etwas wird.



02.04.2004 16:18#189
Alest Alest blickte über dan Platz und drehte sich eine Zigarette... wie hieß der, auf den sie warteten? Realdennis? Interessanter Name.

Er schmiss den verkrüppelten Versuch eine Kippe weg und begann, sich eine neue zu drehen.

Sag mal, in den Sumpf? Das ist komisch... was gibt es denn da außer Schlamm, Templern und Sumpfkrau... MIST!

Schon wieder flog ein etwas davon, was nicht einmal entfernte Ähnlichkeit mit einer Zigarette hatte.

...Sumpfkraut? Ich meine, was ist dort für die Magier von Interesse? ARGH!!!
Genervt warf Alest den dritten Versuch in den Staub...

Kommst du mal mit? Ich brauche Zigaretten...


Sie gingen zum Krauthändler und kauften vorgedrehte Zigaretten. Nun endlich schaffte es Alest sich eine anzuzünden. So fiel das Warten auf Realdennis leichter...



02.04.2004 16:30#190
Sir Iwein Mit ein paar harmlosen Schlägen hatte der Kampf begonnen, doch rasch wurde er schneller und heftiger. Taurodir und auch Iwein waren hochkonzentriert, voll fixiert auf den Gegner und seine Waffe. Schnelle Schlagkombinationen führten beide aus, immer wieder trafen die Klingen klirrend aufeinander. Beide führten sie sie wie ein Meister.
Doch Iwein hatte kaum mit einer solchen Schnelligkeit, Präzision und zugleich Kraft seines Gegenübers gerechnet, sodass er oft in arge Bedrängnis kam. Manchmal konnte er nur mit letzter Kraft einen wuchtigen Hieb von oben blocken, indem er sein Schwert rasch schräg empor riss und Taurodirs Klinge daran abgleiten ließ.

Er versuchte früh, eine Lücke in der Deckung des Paladins auszumachen, doch es gab scheinbar wirklich keine. Einmal meinte der Ritter, einen klugen Angriff machen zu können, er vollführte zwei blitzschnelle Hiebe und machte dann eine Drehung, sodass er sich sehr dicht an seinem Gegner befand, doch der hatte sofort, fast reflexartig, seine Klinge vor seinen Körper gebracht, blockte damit Iweins Schlag und beförderte ihn dann mit einem wuchtigen Befreigungsschub einige Schritt nach hinten.

Iwein musste sich mit einem Arm im Sand abstützen, so heftig musste er taumeln, doch dann war er sofort wieder auf den Beinen, und wachsam. Wahrlich, er war mittlerweile wieder recht gut in Form gekommen. Mit der freien Hand wischte er sich all die kleinen Schweißperlen von der Stirn. Trotz des frischen Windes war es doch recht heiß, und der Kampf war nun auf die Dauer verdammt anstrengend. Der Ritter grinste und streckte sein Schwert nach vorne aus. "Ongard!"

Dann ging es weiter.



02.04.2004 16:39#191
Taurodir ..und wieder küssten sich die beiden Klingen, nach dem Ruf des Ritters. Taurodir musste aufpassen. Er dürfte es nicht allzusehr übertreiben. Aber er dürfte den Hauptmann auch nicht unterschätzen. Die klinge war zwar nicht sehr scharf von seinem gegenüber, doch reichte sie dazu aus, seine Haut zu schädigen.
Mittlerweile folgten von beiden schnelle Kombinationen. Der eine griff an, der andere wehrte ab, und schon gleich folgte ein Konter.

Hier würde wohl nun nur die Ausdauer von beiden Freunden entscheiden, wer den Kampf gewinnen würde. Aber noch ging der Kampf fort. Und so schnell würde ihn der Paladin nicht beenden wollen.
Er grinste Iwein an, als er mit schnellen Angriffen ihn zurückdrang, und sich dann zur Seite umdrehte, um ihn damit zu überraschen. Doch der Angriff wurde parriert.

Als er wieder angreifen wollte, fiel er aber fast zu Boden, konnte sich jedoch noch auf die Knie retten.
"Greif weiter an", rief er dem Ritter zu, der nicht darauf Rücksicht nehmen sollte, dass er nun im Nachteil war.
Aber auch wenn er nun in dieser Haltung zu kämpfen hatte, konnte er die Angriffe noch gut parrieren.
Wieder und wieder wurden laute erzeugt, bis der Paladin wieder auf seine Füße gelang, und sich den Schweiß von der stirn wisch.
Gar nicht so übel..

Er fühlte, wie es in ihm immer freier wurde. Und dem ritter ging es ebenfalls so.
"Noch sind wir nicht am Ende angelangt. Weiter gehts!"

Die beiden Gestalten bewegten sich hin und her. Ein schneller Kampf, aber kein schnelles Ende.



02.04.2004 16:53#192
Sir Iwein Schneller noch, als Iwein vorher, war Taurodir wieder auf die Beine gekommen. Selbst aus dieser misslichen Lage hatte er sich ohne größere Schwierigkeiten befreien können. "Nicht schlecht!", staunte Iwein. Diese Gewandtheit war einfach unglaublich. Ungebremst durch Scheu oder Rücksicht auf den anderen wirbelten die Klingen nun wieder durch die Luft. In Sekundenabständen klirrte es nun, wenn die Schwerter aufeinander trafen.
Und scheinbar war Taurodir des Kämpfens noch längst nicht müde, auch wenn auf seiner Stirn ebenfalls schon der Schweiß stand. Doch auch Iwein sehnte sich - noch - längst kein Ende des Kampfes herbei. Dieser Kampf befreite ihn, er befreite seine Gedanken...

All die anderen, die Paladine, Lyvîanes vorwurfsvoll funkelnde Augen, die Soldatin ohne Namen, seine eigenen Fehler... alle waren sie für diesen glücklichen Moment fast gänzlich aus seinen Gedanken vertrieben. Es gab nur den Gegenüber, die beiden Schwerter - und den Strand, das Meer.

Es konnte noch lange so weitergehen. Hätte es zumindest gekonnt, würde sich nicht doch allmählich die Erschöpfung bemerkbar machen. Falls Taurodir sie auch spürte, verbarg das allerdings gekonnt.



02.04.2004 17:07#193
Taurodir Die Muskeln begannen zu schmerzen. Er musste wieder seine Muskeln anspannen. Es schmerzte, doch der Schmerz zählte nun nicht.

Dafür war das Gefühl der Freude in ihm viel zu stark, um an den Schmerz an der Seite, an seine Wunde, zu denken.
Immer mehr Schweiß entstand auf seiner Stirn. Die Tropfen kullerten seinen ganzen Körper entlang hinab. Es war wirklich sehr heiß..

Der Paladin umgriff sein Schwert wieder, tat so, als würde er Aradreon auf die linke Seite schwingen, doch drehte der Krieger noch schnell ab, und griff von der rechten Seite an, was Iwein ersah, aber nur mit letzter Mühe parrieren konnte. Die Klingen trafen wieder aufeinander, und er blickte dabei seinem Freund mit einem Grinsen im Gesicht, in die Augen.

Die beiden Schwerter lösten sich, und beide sammelten noch mals Kraft. Er spürte, dass bald das Ende des Kampfes folgen würde, auch wenn er sich danach sehnte, noch für eine Ewigkeit zu kämpfen. Dafür wurden beide aber zu müde. Und er wusste auch nicht, wie lange der Hauptmann es noch aushalten würde.
"Komm, noch ein letzter Tanz der klingen", rief der junge Mann dem ritter zu, ging dabei in Angriffsstellung. Seine Füße traten tief in den Sand. Er holte noch mals Luft, und griff dann mit aller Kraft den Ritter an.
Die letzten Takte des Kampfes wurden geschlagen.



02.04.2004 17:24#194
Sir Iwein Der Schweiß rann nun von seiner Stirn herab bis zur Nasenspitze und zum Kinn, wo die dicken Tropfen schließlich nach einer schnellen Bewegung Iweins in den Sand fielen und sofort versickerten.
Der Ritter spürte bereits, wie seine Muskeln, vor allem sein rechter Arm, zu schmerzen begannen, doch Taurodirs Ausruf und sein eigener Ehrgeiz trieben ihn für einen letzten Kampfabschnitt noch einmal zu Höchstleistungen, obwohl sein ganzer Körper widerstrebte.

Er riss die Klinge hoch und schmetterte sie, nun mit aller Wucht, dem Paladin entgegen. KLIRR! Dann der nächste Schlag. Seine Hiebe waren nun noch weit kräftiger als zuvor, fielen dafür in längeren Abständen. Für einige Minuten würde Iweins Geist, der brennend darauf bestand, noch weiterzukämpfen, vielleicht die Oberhand behalten, im Kampf gegen den Körper. Drei mal traf das Metall von solch starker Hand geführt fast donnernd aufeinander, und jedesmal musste Taurodir all seine Kraft aufwenden, um zu parieren.
Dann ging der Paladin seinerseits ein letztes Mal in die Offensive, rasche, heftige Hiebe. Mit letzter Energie blockte Iwein sie alle, während er immer weiter nach hinten stolperte.

Dann hielten sie beide inne. Iwein ließ zuerst das Schwert sinken. Sein Atem ging schwer keuchend, sein Herz hämmerte. Der Griff seiner Hand um das Schwert löste sich, und die Klinge fiel in den Sand. Er war zu weit gegangen. Japsend ließ er sich rücklings zu Boden sinken. Doch ihm war entgangen, dass die Sonne den Sand schon den ganzen unbarmherzig erhitzt hatte - er war heiß geworden wie ein Pechkessel. Schreiend sprang der Ritter auf und rettete sich in die Fluten. Das war erfrischend! Dass seine Kleider dabei nass wurden, war ihm jetzt ganz egal...



02.04.2004 18:10#195
Milgo Irgendwann kamen die Stadtmauern Khorinis in Sicht. Plötzlich erkannte Milgo die Gefahr der Situation.
Milgo: Ihr wollt mich hängen! Lasst mich los!
Ritter: Hier her ihr dummen Wachen, der macht Ärger!
Die zwei Wachen vom Tor kamen an und halfen den beiden Rittern den zu Tode verängstigten Milgo zu befreien.
Milgo: ICH BIN KEIN SÖLDNERFREUND!
Doch Milgos Schreie nutzen nichts... Zusammen schafften es die Männer Milgo durch die verdutzen Menschenmassen hinauf zur Kaserne zu bewegen, wo noch einige Milizsoldaten kamen. Alles war aus, dachte Milgo. Lord Andre tat vor ihm. Auch das noch... Was würde jetzt passieren? Keiner würde ihn retten!Lord Andre: Milgo ...
Jetzt kams...
Lord Andre: ... bist du bereit zur Garde zurückzukehren?
Milgo schaute auf.
Lord Andre: Ja, ich kann dich verstehen, du bist sauer... Wir haben dir Dinge unterstellt... Unsere Quellen sind nun mal manchmal... Ach, lassen wir das. Du kannst natürlich auch wieder gehen...
Milgo: Nichts lieber würde ich als zur Garde zurückzukehren.Lord Andre: Sehr gut! Du hast deine Milizrüstung noch?
Milgo: Ja, Sir.
Lord Andre: Die anderen wären sicher sauer, würdest du wieder hoch einsteigen, also willkommen zurück als Milizsoldat... Besorg dir nen Job wennde willst und mach alles gut. Wir sind froh dich wieder unter uns zu haben!


02.04.2004 18:38#196
Nikmaster Nikamster schaute sich die Aufzeichnungen des Adept genauer an. Ein Text oder die Kette pressen. Fragte er sich. Er wiegte die Vor und Nachteile ab und entschied sich den Text zu schreiben. Der Goldschmied nahm den Anhänger aus dem Vorratslager. Er legte das Halbfertige Schmuckstück auf den Arbeitstisch. Holte sich etwas mit dem er gut scharen konnte und lass sich das Gebet noch mal durch.

Innos, Gott des Feuer, Gott des Lichtes
Mein Gott, ich bitte dich deine Streiter
zu unterstützen. Ich bitte dich uns gegen
die Streiter Beliars zu schützen, und mich
zu stärken um mir die nötige Kraft zu geben.
Für Innos

Stand darauf. "Das ist einiges an Text. Am besten ich erwärme die obere Schicht noch mal", dacht sich Nikamster. Dies tat er dann auch. Die Schicht wurde zähflüssig. Er nahm das Werkzeug und begann zu scharen. Er ritzte jeden Buchstaben ein.



02.04.2004 18:52#197
Alest Alest und Norticus saßen noch immer auf dem Marktplatz und warteten geduldig... naja, zumindest warteten sie.

Realdennis ließ sich erheblich Zeit, so dass die beiden beschlossen zunächst einmal in der Taverne zu Abend zu Essen. Dort saßen sie nun und ließen sich zuerst eine Suppe und dann einen Schinken schmecken. Dazu gab es frischgebackenes Brot... eine wahre Delikatesse...

Alle paar Minuten verließ entweder Norticus oder Alest die Kneipe um zu sehen, ob Realdennis nun endlich auf dem Marktplatz erschienen war... und Alest auch um eine zu rauchen.



02.04.2004 18:52#198
Taurodir Auch Taurodir hatte sich mit dem kühlen Wasser des Meeres erfrischt, und saß nun still auf dem feuchten Sand. Dass seine Hose vollkommen nass war, störte ihn recht wenig. Immer tauchten kleine Wellen auf, die bis zum Paladin schlugen, der sich daran erfreute.
Iwein befand sich noch immer im Wasser..

Der Kampf hatte wirklich dafür gesorgt, dass es beiden wieder besser ging. Aber was war mit den anderen beiden? Könnte er überhaupt was für sie noch tun?
Langsam stand er auf, und schlug den Sand von seinem Körper fort. Er schritt langsam zum großen Felsbrocken hin, worauf sich seine Rüstungsteile und sein Schwert befanden. Aber seine Rüstung würde er nun nicht wieder anziehen. Später, wenn es gegen Abend kühler werden würde.
Er war zwar recht müde nach dem Kampf, dennoch umklammerten seine Finger den Griff seines Schwertes. Ein wenig würde er noch üben. Gemeinsam mit der Luft..
"Hey Iwein. Nicht das du mir dort ertrinkst", rief er dem Hauptmann grinsend zu, während er Aradreon durch die Luft immer wieder schwang. Ein wenig hoffte er, dass er die beiden Frauen schon bald wieder sehen würde.



02.04.2004 19:25#199
Milgo Milgo nahm sich eines der leeren Betten bei den Schlafräumen, legte dort seine restlichen Sachen ab, zog seine schwere Milizrüstung aus seinem Rucksack an und nahm dann die Söldnerrüstung und gab sie einem Rekruten.
Milgo: Hier, nimm das bisschen Gold und bring diese Rüstung zum Schmied. Er soll sie einschmelzen, was auch immer, jedenfalls soll sie vernichtet werden!Der Rekrut nickte und lief davon. Hoffentlich würde er sich nicht selbst die Rüstung anziehen... Milgo stöhnte und ging zurück. War nun alles wie vorher, als er Milizsoldat war? Vielleicht. Vielleicht sollte er die Zeit nutzen und einfach weiter machen, nur anders. Nun hatte er die Chance sein Leben zu verändern, dass wusste Milgo. Und das wollte er auch...



02.04.2004 22:30#200
Norticus Die Nacht war hereingebrochen und Norticus wurde immer nervöser. Wo blieb Dennis der sollte doch schon längst hier sein.
"Wir müssen den Auftrag noch erfüllen den uns der Feuermagier gegeben hatte" dachte Norticus. Die Taverne begann sich zu leeren Alest und Norticus saßen weiterhin an ihrem Tisch und warteten auf Dennis. "Was kann denn solange dauern, dass er den Auftrag verschiebt?" frage sich Norticus "Nunja, wenigstens muss ich nicht alleine warten."



03.04.2004 00:11#201
Milgo Milgo sah das große und weite Meer an. Er war wieder zurück in Khorinis. Er saß auf einer Bank im Hafenviertel und sah auf das Meer. Dort hatten sie einst angelegt, die Orks. Mit Flammen waren sie gekommen und hatten Bürger verschleppt... Milgo hatte hier geschlafen, da er das Boot für Carthos hatte bauen müssen... Die Orks waren da gewesen. Milgo hatte gekämpft und Verstärkung gerufen und plötzlich dieser Schmerz. Dann hatte ihn ein Ork gepackt und mit an Bord genommen. Milgo nahm eine Flasche Bier hervor und trank. Sie hatten ihn mitgenommen und bauen lassen. Milgo wurde oft gepeitscht und in den Dreck geworfen, weswegen nun sein ganzer Körper vernarbt war... Milgo spuckte etwas von seinem Mittagessen in das Hafenbecken, wo es versank. Plötzlich war Mirogulu gekommen. Wo war Mirogulu eigentlich jetzt? Und ... Avril? Immer hatte er an seine ehemalige Schülerin denken müssen... Milgo trank weiter. Das Hafenviertel hatte sich verändert, doch es war zu dunkel um zu erkennen was sich genau verändert hatte...
Milgo seufzte und trank die Flasche leer, die er dann in das dunkle Wasser schmiss, so sie mit einem "Platsch!" unterging. Milgo rann eine Träne die Wange hinunter. Warum weinte er? Weil alles anders war? Wegen seinem Pech? Wegen seiner verlorenen Liebe? Milgo konnte es nicht beschreiben... Es lag so viel verdammte Trauer auf ihm. Er wischte sich die Träne weg und stand auf. Er spuckte noch einmal in das dunkle Hafenbecken, bevor er wieder zur Kaserne zurückging um dort schlafen zu gehen, schließlich musste er morgen für den Dienst früh aufwachen, was er heute ja nicht getan hatte. Milgo gähnte auf dem Rückweg. Er hatte den Weg über das Handwerkerviertel und dann über den Marktplatz gewählt. Heute Nachmittag war der Markt noch voller Menschen gewesen, jetzt tummelten sich die letzten noch an dem Freibierstand und bei irgendeinen komischen Tabakhändler...



03.04.2004 09:39#202
Lecram Nachdem alle wieder in der Kaserne ankamen ging Lecram erstmals zu Tomarus um mit ihm über die Maske zu Reden “ Nun Tomarus ich wollte ja das du mir eine Maske anfertigst, ich weis jetzt genau wie diese aussehen also, also als erstes soll es ein Dämonen Kopf werden, so wie ich dir sagte, ich weis zwar nicht ob du je schon mal einen Dämonen gesehen hast aber ich glaub du wirst es hin bekommen. Natürlich soll die Maske mit Farben beschmückt werden damit die Maske echter erscheint und Tomarus meinst du, du bekommst das hin(?), wenn ja reden wir gleich mal über den Preis.“ Nachdem er gesagt hatte was er sagen wollte wartete er nur noch darauf was Tomarus zu ihm sagen würd….



03.04.2004 09:52#203
Tomarus Nach ihrer Arbeit mit dem Kornausladen sprach Lecram Tomarus noch einmal auf die Maske an.
"Nein, einen echten Dämonen hab ich noch nicht gesehen." lachte Tomarus. "Aber ich hab schon öfters Bilder von diesen Wesen gesehen, und ich denk mal, ich bekomm das hin."
"Gut. Sie sollte schön farbig sein, damit sie auch was hermacht. Dann lass uns jetzt über den Preis reden."
Sie verhandelten einige Zeit, und schließlich einigeten sie sich auf 50 Goldstücke. Tomarus hatte sich zwar mehr erhofft, doch der Rekrut wollte nicht nachlassen. Tomarus war es im Endeffekt egal, auch für seinen ersten Auftrag, die Statue, hatte er 50 Goldmünzen bekommen.
Und in nächster Zeit musste er sich nichts größeres kaufen.
Nachdem sie das Geschäft unter Dach und Fach gebracht hatten, verabschiedete sich Tomarus ersteinmal von Lecram und ging wieder einmal zu Tschared. Er hatte noch nie eine Maske angefertigt, und er wollte seinen Meister fragen, wie er es am besten angehen sollte.



03.04.2004 10:44#204
Realdennis Dennis wartete immer noch am freibierstand auf Nikmaster und die Kette für Grischnach. Zwischendurch hatte er sich ein kühles Bier genehmigt,doch noch einen ganzen Tag wollte er nicht mehr warten,denn Norticus wollte sicherlich schon los.
Dennis ging zum Bierwirt und richtete ihm aus,dass er Nikmaster sagen soll,wenn er bald kommen würde,dass er die Kette bald abholen würde.
Der Wirt schwörte dem anwärter noch,dass er das wohl machen würde und widmete sich dann wieder den Gästen zu.
Dennis ging müde zum Marktplatz. Doch dort war niemand mehr. Bestimmt ist er schon weggegangen, meine Dennis und setzte sich müde auf die Treppe zur Tverne. Langsam schlief er ein...



03.04.2004 10:44#205
Tomarus Als Tomarus am Haus seines Meisters Tschared ankam, traf er niemanden an. Er schaute ins Haus, doch auch dort war niemand.
"Wo steckt der bloß wieder..." fragte sich Tomarus.
Dann fiel ihm ein, dass er ja das Bogenschiessen lernen wollte. Also lief er zur Kaserne, um diesen Typhus, von dem ihm Lord Andre erzählt hatte, zu suchen.Im Kasernenhof angekommen, fragte er einen Milizen:
"Wo finde ich Typhus?"
"Typhus? Der ist bestimmt wieder auf dem Schiessplatz und bastelt an seiner komischen Apparatur..."
"Gut, danke!" sagte Tomarus und machte sich gleich auf den Weg zum Übungsplatz der Bogenschützen.
"Komische Apparatur? Was das wohl ist..."
Als er auf dem Schiessplatz ankam, sah er einen Soldaten, der an einer Art Seilzug herumwerkelte. Er sprach ihn an.
"Bist du Typhus, der Bogenschütze?"
"Ja, der bin ich. Was kann ich für dich tun?"
"Ich möchte Bogenschützenunterricht nehmen. Lord Andre sagte mir, dass du im Moment Zeit hättest..."



03.04.2004 11:00#206
Typhus ...Achso, das ist eh schon in aller munde? So, wenn das die anderen Leute sagen, dann wird das wohl so sein! sagte Typhus ein wenig gereitzt und stand auf.
"Wenn das die Leute sagen, sehen die da nicht, dass ich an meiner Maschine arbeite, die möchte ich schon noch fertig bekommen.
Naja, aber eigentlich haben sie auch wieder recht. Den einen Schüler habe ich nicht mehr, also ist wieder ein Platz für einen nächsten."

Na gut, dann komm mal her! sagte Typhus wieder mit seiner normalen Stimme. Hast du vor kurzem ein Training schon absolviert? fragte der Meister den Schüler und wartete auf eine Antwort, während dessen er ihn sehr gründlich unter die Lupe nahm.



03.04.2004 11:16#207
Tomarus "Ein Training? Nun, ich habe früher einmal ein bisschen mit meinem Vater..." "Was du früher gemacht hast, interessiert jetzt wenig. Hast du in letzter Zeit ein Training absolviert?"
"Nun, als letztes habe ich den einhändigen Schwertkampf trainiert, auch wenn es meiner Meinung nach hauptsächlich Krafttraining war..."
"Ah, du hattest also gerade erst Krafttraining? Dann bist du hoffentlich noch in Form. Kraft ist auch beim Bogenschiessen sehr wichtig."
"Auch hierfür? Oh nein..." dachte sich Tomarus.
"Nun gut, dann können wir ja gleich anfangen." sagte er dann."Wo bekomm ich einen Bogen her?"
"Warte hier, ich hole welche."
"Gut."
Der Bogenlehrmeister drehte sich um und ließ Tomarus einen Moment allein."Sind Bögen wirklich so schwer, dass man dazu Krafttraining braucht?" wunderte sich Tomarus, doch er hatte nicht viel Zeit, darüber nachzudenken. Sein Lehrer kam mit einem Bogen in der Hand und seinem eigenem auf dem Rücken zurück und reichte Tomarus den in seiner Hand.
"So. Ist zwar kein besonders toller, aber zum Üben wird es reichen. Jetzt pass auf!"
Typhus holte seinen Bogen heraus und begann, Tomarus die Grundlagen des Bogens und wie man damit umgehen muss zu erklären.



03.04.2004 11:27#208
Lady Cathaine In dieser Nacht wurden die beiden Frauen zu Freundinnen. Sie sprachen lange und vertraut miteinander, zusammengeschweißt durch die Ereignisse, den Kampf gegen die Orks, die Rettung Taurodirs und der Pflege des Hauptmann und des Kommandantens, in den langen Nächten in denen sie um deren Leben gebannt hatten.

Zwei Frauen, zwei Waffenmägde der Garde des Innos. Zwei Frauen wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. Die eine militärisch korrekt, im strengen Drill erzogen und diesem total unterworfen, die anderen immer wieder aufbrausend, sich Befehlen und Anweisungen widersetzend. Die eine vielleicht drei, vier Sommer älter als die andere…

Zwei Frauen…

Die Lady ohne Namen nickte matt. „Ja, ich brauche einen Namen. Meine Namen. Ich… irgendwo gibt es vielleicht jemanden, der meinen Namen trägt, der meine Mutter geküsst hat, ihren Mann der seine Kinder beschützt hat.“

Alle Kinder, außer Dir… oder welcher Vater läßt zu, daß sein Kind in die Hand von Räubern gerät? Vielleicht wollten sie Dich loswerden? Vielleicht suchsts du eine Familie, die Dich vor langer Zeit verdammt hat?

„Doch wo soll ich meinen Namen suchen? Meine… Familie?“ Ein Hoffnungsschimmern lag in den Augen der jungen Frau, als sie ihre vertraute Mitstreiterin anblickte.

„Wo?“



03.04.2004 11:30#209
Typhus Als Typhus sich überzeugt hatte, dass sein neuer Schützling auch die nötige Kraft hatte, konnte er ihm jetzt beruhigt zeigen, wies richtig gemacht wird.So, ... sagte Typhus und nahm seinen Diener von der Schulter. Zuerst ist die Stellung der Füsse wichtig. Stell dich gleich so hin wie ich. Gut. Typhus zeigte ihm die Stellung und Tomarus machte es artig nach.
Jetzt kommt der Oberkorper! Den Bogen nimmst du so in die Hand. Richtig! Dann streckst du den Arm horizontal gerade von dir weg. Der Meister streckte den Arm aus.
Und nun, zu guter letzt, nimmst du die übriggebliebene Hand und probierst die Sehne zu spannen. Zieh sie einfach in Richtung Gesicht. So wie ich! Für Typhus war das schon so selbstverständlich, den Bogen zu spannen. Und vor allem zu halten.

Übe das jetzt einfach, und ich sehe mir das bei einem Glas Wasser an! Das du mir jetzt vorher noch schnell holst. Danke im Vorraus. Typhus musste sich das Lachen zurückhalten. Aber er wollte auch mal so wie Iwein sein. Einfach nur gemein!


03.04.2004 12:04#210
Norticus Norticus blinzelte da ihm durch das spröde holz Sonnenstrahlen in die Augen fielen. Er blickte sich um. "Waren wir die ganze Nacht hier?" fragte er sich "Ey, wach auf" rief er Alest zu der immernoch den Kopf auf dem Tisch liegend schlief. "w-was? ach du bist es" antwortete Alest im halbschlaf. Selbst der Wirt war weg und Norticus drängte Alest dazu sich aufzurappeln da sie auf den Marktplatz gehen mussten um zu sehen wo Dennis blieb. "Wenn er jetzt nicht da ist gehen wir ohne ihn" dachte sich Norticus. Doch...
dort mittem auf dem Marktplatz stand Dennis und hielt ausschau nach Norticus und Alest. Als er die beiden entdeckte gingen sie aufeinander zu. "Wo hast du dich solange rumgetrieben?" fragte Norticus während sich Alest und Dennis miteinander bekannt machten. "Naja, jedenfalls sollte wir jetzt aufbrechen." Er drehte sich und blickte richtung Osttor.



03.04.2004 12:05#211
Lord Arthas Arthas wollte mal wieder mit seinem Einhandlehrmeister Orcdog ein paar Übungen machen, darum ist er von seinem Haus zur Kaserne gegangen. "Ich hoffe er ist heute da!", als er nach ein paar Minuten die Kaserne erreicht hatte sah er keinen Orcdog, darum ging er erst einmal in den Innenhof der Kaserne. Auch dort war sein Lehrmeister nicht, Arthas wusste nicht was er davon halten sollte, dass sein Lehrmeister wieder nicht da war.

"Naja, trotzdem werde ich ein bisschen trainieren.", sagte er sich. Als erstes fing er an zu laufen, er lief wieder aus der Stadt hinaus zum nahe gelegenen Waldrand und von dort wieder zur Kaserne. Auf dem Weg hoffte er, dass wenn er wieder ankommt Orcdog da ist. Aber er war noch immer nicht da, darum machte Arthas auf dem Hof ein paar Liegestützen und noch andere Übungen. Nachdem er einige Minuten lang seine Übungen gemacht hatte, zog er sein Schwert und machte einige Schläge.

Der einfache Vorwärtsschlag war nun sehr leicht für ihn, er führte ihn aus als wenn er nie etwas anders gemacht hatte. Da aber kein Lehrmeister da war um ihm neue Schläge beizubringen, versuchte er irgendwie schneller mit dem Schwert zu werden. Und er versuchte sich auch neue Schläge beizubringen aber viel half das nicht. "Ich hoffe Orcdog kommt bald!"



03.04.2004 12:08#212
Typhus Typhus musste die Lippen zusammenpressen, als er diesen Satz vollendet hatte. Tomarus aber sah den Meister an und stellte den Bogen weg. Dann drehte er sich um und ging ohne ein Wort weg.
Während dessen nahm sich Typhus seinen Stuhl, den er schon einige Male brauchte, zur Hand und setzte sich auf ihn.
Der Waffenknecht saß nicht lange auf dem Stuhl, als Tomarus mit dem Befohlenen kühl kam. Typhus nahm die sehnsüchtige Erfrischung an, und trank davon.
Inzwischen stellte sich Tomarus auf und zog das erste Mal an der Sehne. Gar nicht mal so schlecht. dachte sich Typhus. Und Tomarus versuchte es immer und immer wieder. Der Junge gefällt mir! dachte sich Typhus uns saß weiter nur so herum.
Ach, kann das Leben als Meister nicht schön sein? dachte sich Typhus und lehnte sich gemütlich zurück und genoß die Sonne.
Während sein Schüler sich mit dem Bogen abkämpfte.



03.04.2004 12:20#213
Taurodir Ruhig hielt der Paladin, der noch immer nicht seine Rüstung trug und im Sand saß, das Buch über die Magie in seinen Händen, und laß die Worte genaustens durch. Sein Schwert ruhte neben ihm, die Spitze im Sand steckend. Inzwischen war die Müdigkeit nach dem Kampf gegen den Ritter auch vorüber, und eifrig blätterte er die Seiten weiter, als könnte er gar nicht aufhören zu lesen. Mittlerweile war es das letzte Buch, dass Taurodir zu lesen hatte. Hierbei ging es darum, dass er die Magie Innos zu verstehen lernte, doch ob er sie auch anwenden könnte, würde sich noch später beim Statthalter heraustellen. Die Zeit verstrich, und der junge Kommandant näherte sich immer mehr dem Ende des Buches, bis er es schließlich erreicht hatte.
Mit einem leichten Seufzen legte er es zur Seite, und streckte seine beiden Arme in den Himmel. Endlich hatte er diese Bücher, die ihm die Lady gegeben hatte, durch.
Während er die warmen Sonnenstrahlen spürte, die auf seinen nackten Oberkörper schienen, legte er die Bücher in den Beutel, und zog sich wieder seine Sachen an. Es dauerte recht lange, bis er das letzte Rüstungsteil angeschnürrt hatte. Zuletzt wurde noch sein langer schwarzer Umhang mit den Rüstungsplatten an seinen Schultern festgebunden. Nun war er bereit.
Iwein befand sich in seiner Nähe, und lächelnd begab er sich zu ihm hin.
"Danke dir für diesen Kampf, mein Freund. Ich muss nun etwas erledigen. Wir werden uns aber schon bald wieder sehen", sprach er ihm freundlich zu, und marschierte dann auch schon in Richtung der Stadt. Sein Ziel war das Oberviertel. Dort müsste er Kano finden. Die Zeit am Meer, insbesondere der Kampf, hatten gut getan.
Nach einigen Metern trafen seine Füße wieder auf festen Boden, und nicht auf den Sand. Er schlug noch mals die letzten Stückchen von seiner Rüstung, und nahm dann nachdenklich den Weg hin zum Oberviertel.
Als er es erreichte, salutierten die beiden Wachen vorm jungen Kommandanten. Das Bild erinnerte ihn an die Kriegerin ohne Namen.
Ob er sie heute noch sehen würde? Aber sein Herz wünschte sich, eher eine andere Person wieder zu sehen, die ihm in der Kaserne ohne ihn anzublicken, dort stehen lies.
Neugierig blickte sich der junge Paladin nach dem Statthalter um, in seinen Händen den Beutel, in denen die Magiebücher aufbewahrt waren.


03.04.2004 12:44#214
Typhus Als Typhus eingeschlafen ist, hatte sich Tomarus aus dem Staub gemacht. Der Waffenknecht sah wirklich lustig aus. Der Stuhl stand nur auf zwei Beinen, aber er stand. Das Glas hatte er in den Schoß, mit einer Hand haltend, und Typhus fing auch schon an zu Sabbern. Ein Meister, der am Übungsplatz schlief, wenn sich das ein Schüler erlauben würde. Der wahr dann die längste Zeit Schüler.
Aber bei Typhus, wer sollte da was sagen?
Eine kleine Briese ging, aber das reichte offenbar schon aus und Typhus ließ das Glas aus der Hand gleiten und schüttete sich an.
Voller Schreck wachte er sofort auf und kippte mit dem Stuhl auch noch um. Mit schmertzverzerrtem Gesicht lag er nun da. Plötzlich hörte er ein Gelächter. Sofort sprang er auf und sah, wer das war. Ein paar Rekruten. RUHEEE... Ihr Nichtstuher. Oder soll ich euch eine Aufgabe erteilen? schrie Typhus durch den Übungsplatz.
Sofort wurde es wieder ruhig!
Wütend von sich selbst, ging er vom Übungsplatz weg. Und er ließ auch seine Erfindung unfertig stehen.

Da sah er Montaron. Von ihm brauchte er eh noch was.
Morgen, alter Rekrutenfreund. Wie gehts? fragte Typhus.
Gut danke, aber was verschafft mir die Ehre? sagte Montaron und wollte gleich auf den Punkt des Besuches kommen.
Typhus räusperte sich und fing an.
Mein anliegen ist folgender:
Ich besitze nur dieses normale gewöhnliche Rekrutenschwert. Aber ich will was besseres. Mir schwebt ein Langschwert im Kopf herum. Ein gutes, hartes, aber doch leicht und leicht zu Führen muss es auch sein. Viele Verzierungen oder mit Gold bespickt soll es nicht sein. Und nimm den härtesten Stahl her. Wie gesagt, Geld ist kein Faktor.
Also harter Stahl, leichte Fertigung, gut Händelbar, der Griff sollte aus Silber sein. Und es soll am Griff drauf, links und rechts mein Name eingrawierd sein. Schön lesbar.

Also, was sagst du zu meinem Hirngespinst? fragte Typhus den Schmied?


03.04.2004 13:06#215
Sir Iwein Lächelnd winkte Iwein dem Paladin hinterher, als der den Strand verließ und sich wieder zur Stadt begab. Auch für den Hauptmann wurde es nun langsam Zeit, wieder zur Kaserne zurückzukehren. Er hatte diesen Kampf genossen, er war wie ein Befreiungsschlag gewesen.
Noch für ein paar Minuten - oder waren es Stunden? - lag der Ritter am Strand, ließ sich vom Wind erfrischen, sich die Sonne auf die Haut scheinen und beobachtete dabei das weiß schäumende Wasser, das sich wenige Meter dort draußen vorm Strand hoch aufbäumte und sich dann tosend überschlug. Der Ritter spürte die salzige Gischt auf seiner Haut. Es war so ruhig hier, bis auf die Schreie der Seevögel, die kreischend ihre Kreise über der tiefblauen See zogen.
Zum ersten Mal dachte Iwein jetzt wieder an die junge Soldatin... die Kriegerin ohne Namen. Ja, er kannte sie nur als Kriegerin ohne Namen, die Befehlen bedingungslos gehorchte. Doch was war sie wirklich? Erst zweimal hatte er einen kurzen Einblick in ihr Inneres gewinnen können. Und was er gesehen hatte, war Trauer und Einsamkeit - und das hatte ihn selbst betrübt werden lassen.Gerne hätte er jetzt mit Taurodir über sie geredet, ihm Fragen gestellt über sie. Er musste doch mehr über die Waffenmagd wissen - wer sie war, wo sie herkam, was sie betrübte. Vielleicht wusste er auch einen Weg, wie Iwein seine Reue zeigen könnte. Denn nichts wünschte er sich sehnlicher, als dass sie und Lyvîane ihm seine Fehler verzeihen würden.

Seufzend erhob sich der Hauptmann und wanderte den Strand entlang, zurück zur Hafenstadt. Er wollte nicht weiter darüber nachdenken. Vielleicht brauchten sie alle jetzt ein wenig Zeit. Stattdessen wollte er sich in der Kaserne wieder um seine Pflichten kümmern. Vielleicht gab es neue Schüler, die schon am Trainingsplatz warteten. Und wenn nicht, dann würde er selbst ein wenig mit dem Bogen trainieren oder seine Lehre bei Bosper, dem Bogner, fortsetzen.


03.04.2004 13:19#216
Typhus Montaron hatte sich alles genauestens Notiert, aber Typhus musste wieder weg. Also vereinbahrte er und Montaron, dass er später noch mal vorbei schauen würde, und etwaige Unklarheiten zu beseitugen.

Also konnte Typhus sich wieder dem Einhandtraining witmen. Typhus ging von der Schmiede, die eh im Kasernenhof lag, zum Übungsplatz des Schwertkampfes, wo er hoffte seinen Meister zu finden.
Es dauerte auch nicht lange, dann fand er ihn auf.
Der Waffenknecht ging, wie es sich für einen Schüler gehört zum Meister, und bat um das langersehnte Schwertkampftraining.

Typhus, der jetzt in die Rolle des Schülers geschlüpft war, hielt seine Hand schon am Handgriff seines Schwertes und wartete auf Anweisungen von Ferox.


03.04.2004 13:24#217
Ferox „Hallo mein Freund“, begrüßte Ferox den soeben eingetroffenen Typhus, der mit der Bitte um weiteres Training gekommen war. Der Waffenknecht begab sich in die Mitte des Kasernenhofes und zog galant das Edle Kurzschwert, welches bis dahin längere Zeit in der Lederscheide geruht hatte. Gespannt wartete er ab, was sein Gegenüber nun tun wollte. Sein Schüler schien aufgeregt zu warten, dass Ferox endlich begann ihm etwas Neues beizubringen. „Du hast viel gelernt, Typhus. Deine Fähigkeiten mit dem Schwert sind schnell sehr gut geworden.“, sprach er, während er die Grundstellung zum Kampfe einnahm, „Na los, greif mich an“, sagte der Meister vertrauensvoll seinem Schüler, während sich ihre Blicke trafen.
Nur ein paar Momente musste er warten, bis Typhus auch schon sein Schwert gezogen hatte und in seine gut gekonnte Grundpose einstieg. Das Schwert vor sich gehalten, wartete Ferox auf den Angriff seines Schülers und bereitete sich schon innerlich darauf vor, seine Angriffe nicht zu Hart anzusetzen.
Dann begann er: Typhus machte einen Schritt auf ihn zu und bewies gleich, wie fix er war, doch traf die Klinge nur auf Metall. ‚Der hat ganz schön Kraft’, dachte sich Ferox, während er auf den nächsten Angriff seine Schülers wartete…


03.04.2004 13:35#218
Typhus Es war für Typhus sehr ungewohnt, gegen seinen eigenen Freund kämpfen. Aber solange beide gut auf sich und vor allem auf den Anderen acht geben, konnte ja nichts passieren.
Also nahm Typhus nach dem Angriff wieder die Grundstellung ein und wartete, bis er sich sicher war, dass auch Ferox bereit war. Was er sich eigentlcih auch sparen konnte, denn Ferox hatte schon viel mehr Erfahrung, als Typhus. Trotzdem!
Dann griff Typhus wieder an. Jetzt machte er einen Kreuzschlag. Den er schon recht gekonnt einsetzen konnte. Aber Ferox sah, wie durch ein Geisterauge, alle Bewegungen schon voraus. Was Typhus auch ein wenig beruhigte, denn die Gefahr ist doch einer Verletztung!
Aber Ferox ließ die Klingen schon recht laut auf einander prallen. Das gefiel auch Typhus. Stahl auf Stahl, der männliche Urschrei!Aber das konnte Ferox wirklich gut, das Blocken.
Typhus griff immer und immer wieder an. Einmal mit einem normalen, von links oben nach rechts unten, und dann wieder einmal die Kombination von beiden Schlägen.
Typhus kam schön langsam ins Schwitzen.



03.04.2004 13:44#219
Ferox Es war wirklich toll anzusehen, wie sehr sich sein Schüler bereits verbessert hatte. Die wahren Ambitionen eines Meisters, dachte sich der junge Waffenknecht, während ein weiterer Angriff erfolgreich abgewehrt wurde. „Du bist wirklich gut“, sagte Ferox ohne Erschöpfung zu spüren, die bei Typhus eigentlich schon offensichtlich zu beginnen schien. Immer wieder ging sein Freund in die Grundstellung über, nachdem ein Angriff ausgeführt worden war, doch war dies nicht wirklich Sinn eines Duells. Schließlich würden Andere, oder auch Tiere ihn nicht immer den Grundschritt einnehmen lassen. Es wurde Zeit für den Meister aus dessen passiven Modus herauszutreten und in die Offensive einzusteigen.
So wich Ferox der Klingewährend des nächsten Angriffes seines Kameraden aus und brachte ihn in Arge Bedrängnis. Fast hinter ihm stehend, begann der Knecht einen Hieb auf seinen Freund, natürlich nicht ganz so schnell und sehr abgeschwächt, den dieser abwehren musste. ‚Mal sehen, wie er da wieder rauskommt’, sagte sich der Meister vergnügt, während er auf die Defensive seines Schülers wartete…


03.04.2004 13:49#220
Nikmaster Der Goldschmied legte heute die weiteren 10 Goldmünzen zum Schmelzen in eine Spezialpfanne. Er erwärmte sie und goss das Gold in eine Kugelform. Das so lange bis ihm das Gold ausging. Die dämpfe waren nicht mehr auszuhalten, selbst wenn ein Dieb kommen würde. Deshalb holte er sich mal wieder ein Bier, welches er dann neben dem Gold hinstellte.

Inzwischen hatte das Gold der Kugeln den richtigen Zustand um sie aneinander zu pressen. "Die Kugelaneinander zu pressen, das hab ich schon mal getan, nur wie...............Genau ich nehme einfach 2Kugel lege sie dort rein und presse, danach das selbe mit anderen." dachte sich Nikmaster. ER nahm 2 Kugel mit einer Zange. legte sie in die Kugelzusammenpressmaschine. Es war eigentlich nur eine Zange doch was sind schon Namen von Werkzeugen.
Dies tat er bis er Lauter Kettenreihen aus je 2 Kugeln hatte. Dann drang er noch ein Schluck vom Bier und dachte nach wie er da das Flammenmuster rein bringen würde.



03.04.2004 13:54#221
Typhus Typhus war auf so was nicht vorbereitet gewesen. Dass sein Meister nicht nur Blockte, sondern jetzt auch noch Angriff. Und auch noch so schnell!Das überforderte Typhus auf aufs Neue.
Typhus wollte sich noch schnell umdrehen, und in die Defensive gehen, doch es war schon zu spät. Der Schüler spürte die Breitseite des Schwertes auf seinem Allerwertesten. Daraufhin folgte gleich ein lautes Lachen, worüber Typhus überhaupt nicht lachen konnte.

Beim Schwertkampf, musst du auf alles immer Vorbereitet sein, und achten! Das ist wichtig, sonst bist du schon der Zweite und du weist, was der Zweite ist? sagte Ferox, nachdem er ausgelacht hatte. Ja, das weiß ich. Der Zweite, ist immer der, der sechs Fuß unter der Erde dann haust. antwortete Typhus und griff sofort wieder an.
Aber auch diesen Schlag blockte Ferox gekonnt, und antwortete noch: Gut, dann haben wir das eh geklärt. Also weiter.
Und wieder und wieder ertönte ein lauter Ton, wenn die Klingen zusammenstießen und sich gegenseitig mit dem zerteien der Luft vergnügten.



03.04.2004 14:08#222
Ferox Typhus schien etwas gekränkt zu sein, wegen dieses Lachers, denn Ferox ihm verpasst hatte, doch was war nicht möglich darüber hinwegzukommen. Seine Aufregung war gut zu merken an der schnellen Schlagfolge, die er nun an den Tag legte. Zwar hatte der Waffenknecht nicht wirklich Probleme damit, die Schläge seines Freundes immer wieder abzuwehren, doch lag eine gewisse Beeindruckung vor, die augrund dieser Schläge vorlag. Mit jedem Schlag drängte, Typhus seinen Meister weiter zurück, doch wusste er noch immer nicht um das richtige Abwehren. So ließ Ferox seine Klinge am Punkt oberhalb des Kopfes stehen, wo die beiden Klingen ein metallenes Geräusch verlauten ließen. Schnell hatte sich das Blatt gewendet, denn der junge Gardler hatte mit einer gekonnten Drehung das Schwert seines Gegners nach unten gerissen und begann sogleich mit ebenso schnellen Schlägen das Abblocken Seitens Typhus herauszulocken. Auch dies versetzte den Meister in Staunen. Gekonnt wehrte Typhus jeden Schlag ab, der von ihm ausgeführt wurde, doch die Erschöpfung war ihm anzusehen.

So ging es noch einige Schritte nach hinten weiter, bis Ferox erkannte, dass Typhus wirklich gut geübt hatte und den Umgang mit dem Schwert gut beherrschte. Nach dem letzten erfolgreich abgewehrten Schlag, den er ausgeführt hatte, holte er mit aller Kraft aus und schlug auf die Seite seines Freundes ein. Da dieser Schlag unmöglich hätte abgewehrt werden können, und weil Typhus genug getan hatte, um zu beweisen, dass das Schwert gut in seiner Hand lag, stoppte Ferox kurz, bevor die Klinge seinen Kameraden getötet hätte. Langsam atmete er aus uns stellte sich aufrecht hin, um die Kampfpose zu verlassen. „Gut“, begann er und steckte sein Schwert weg, „Du hast die Grundbegriffe des einhändigen Kampfes gut verstanden und ausgebildet.“ Auch Typhus hatte mittlerweile die Klinge zurück in die Scheide geführt und bedankte sich bei seinem Meister. „Nichts zu danken“, sagte Ferox und grinste ihn an. Schnell verabschiedet bahnte sich Typhus den weg durch das Getümmel an Milizen zurück zur Schmiede, wo ihn seine Schritte hinaus getragen hatten, bevor das Duell der beiden begonnen hatte. Langsam ausatmend stellte sich der junge Waffenknecht an seinen Angestammten Platz an der Kasernenmauer und genoss die Sonne und Frühlingswärme. Ein leiser Hauch durchzog die Luft, als die Gedanken des jungen Mannes wieder zu Lady Samantha abschweiften…



03.04.2004 14:43#223
Nikmaster Nikmaster entschloss sich das Problem genauso zu lösen wie beim Anhänger. Er legte die kleinen Kettenteile unter fließenden Wasser, so dass es eine Spur hinterließ und legte sie danach zur Seite. Wie beim Anhänger musste er die Oberflächen wieder erwärmen, bevor er die Schmuckteile mit dem Wasser verzieren konnte.

Doch war auch dies geschafft. Nun machte er aus den Zweierketten Viererketten. Aus denen Achterketten. Jedes mal musste er den Rand erwärmen damit dies auch hielt. Als letztes wurden aus den Teilen eine Kette.

"Ich lasse es mal liegen. Es soll ja trocknen. Oder probiere ich mal etwas neues.......................Ja ich werde es unter kalten Wasser halten, dann wird es schon kälter", dacht sich der Goldschmied. Er legte es vorsichtig unter Wasser und die Musterung wurde sogar verbessert. Eine der Kugeln der Kette erwärmte er und den Anhänger auf der Rückseite auch. Danach presste er die beiden Teile aufeinander und wartete, dass es fest wurde, dann konnte der Adept kommen.



03.04.2004 16:58#224
Uncle-Bin Die letzten Tage hatte Uncle in der Stadt verbracht, hatte im Hafenviertel patrouilliert und auch im Rest der Stadt Präsenz gezeigt. Dabei war jedoch eine Veränderung in Uncle zum Vorschein gekommen, die sich schon seit einiger Zeit durch unbeherrschtes Singen ausdrückte. Spätestens seit dem Stadtfest war ihm klar, dass in seinen Venen das Blut eines Musikers floss. Zwar war er sich nicht sicher, wie es dort hineingekommen war, doch wieder entfernen wollte er es auch nicht. So kam es, dass er nach heimlichen Proben in der dunklen Nacht und fröhlichem Singsang am Tage, nun in voller Rüstung auf den mächtigen Holzbrettern des Galgens stand. Zu seiner linken hatte er einen verdienten Instrumentenkünstler stehen und vor sich eine kleine Gruppe von Bürgern, von denen einer wie der andere erwartungsvoll zu den beiden hinaufstarrten. Dann trat Uncle einen Schritt vor und räusperte sich.

<>, rief er so laut er konnte und warf noch einen kurzen Blick auf die größer werdende Menschenmenge. Sein angeheuerter Musikus hatte die Laute bereits gestimmt und nickte Uncle zu. Er zögerte noch eine Sekunde und schloss dann langsam seine Augen. Sein erster Auftritt sollte nun beginnen und über seinen weiteren Werdegang als Musikus entscheiden.

< bedeckt sein Grinsen, macht ihn munter.
Sein Schwert, das ist des Todes Seele,
auf das es nie den Feind verfehle.

Sein Lächeln sich nur selten zeigt
und wenn, dann auch nicht lange bleibt.
Freude ist dem Schlächter fern,
nur das Töten hat er gern.

Doch ist auch er ein Mensch in Innos Gnaden.
Durfte auch in des Lebens Becken baden.

Kommt er unter gute Leute,
schaudert sie, die ganze Meute.
Keiner will den Kämpfer haben,
jeder nur am Glück sich laben.

Böse Blicke erntet er in Massen.
Niemand will sein Leiden fassen.
Jeder sich nur schnell wegdreht,
in der Hoffnung, das er geht.

Doch ist auch er ein Mensch in Innos Gnaden.
Durfte auch im Becken des Lebens baden.

Krankheit, Fluch und schlechtes Word,
beendeten sein Leben, wie gemeiner Mord.
Nun ist die Zeit seines Lebens vorbei
und seine gequälte Seele endlich frei.>>

Uncles tiefe brummige Stimme verhallte und der edle Ritter öffnete langsam die Augen.



03.04.2004 17:32#225
Sir Iwein Iwein lächelte glücklich, als das Lied des Barden zuende war. Während des ganzen Auftrittes hatte er den Versen gelauscht, hier mitten in der Menge stehend, nachdem es in der Kaserne nichts zu tun gegeben hatte. Ja, der Bursche hatte eine vortreffliche Stimme, und noch dazu hatte der Text seines fast traurigen Liedes den Hauptmann tief berührt - spiegelte er doch so absurd genau Iweins Leben als Ritter Innos' wider. Welch Ironie, aber doch so geniale Kunst..."Bravo!", rief der Ritter und klatschte begeistert, dann aber drängte er sich durch die Menge, um diesen tollen Sänger zu sehen, diesen Held; ihm zuzujubeln und ihm einige Goldstücke hin zu werfen. Der Mann hatte es sich wahrlich verdient. "Innos segne diesen Menschen! Überschüttet ihn mit Gold, meine Mitbürger!!"

Als Iwein sich jedoch bis in die erste Reihe vorgekämpft hatte, versteinerte sich seine zuvor so fröhliche Mine, und seine Rufe erstarben jäh. "Bei allen Göttern!?" Das war Uncle? Der Hauptmann rieb sich bebend, vor Wut, die Augen. Kein Zweifel. Uncle war ein Barde geworden. Er war sogar nüchtern, soweit Iwein das beurteilen konnte, und seine Stimme war nicht mehr ganz so grässlich wie sonst gewesen, wenn er an einem der bierreichen Tavernenabende auf einen Tisch hüpfte und seine jämmerliche Poesie zum Besten gab.
Dann aber schnaubte Iwein verächtlich. "Welch schlechter Auftritt! Jeder Ork kann besser singen!" Der Ritter griff nach einem am Boden liegenden, zertretenen Apfel und schmetterte ihn Uncle entgegen. Sein fieses Lachen erstarb jedoch, als er bemerkte, dass die Menge ihm lauthals zujubelte. Was fanden sie bloß an diesem jämmerlichen Trunkenbold? Abermals laut schnaubend drängelte sich Iwein wieder zurück. Er hatte genug gesehen.



03.04.2004 18:09#226
Uncle-Bin Die Jubelrufe der Menge erschallten, als Uncle sein Lied beendet hatte und auch der zarte Klang der Laute seines Mitspielers im Lärm der Stadt verschluckt wurde. Bis auf einen klebrigen Apfel und dem bös gemeinten Fluch von Iwein kamen jedoch nur positive Rufe an Uncle heran. <>, verkündete Uncle und sprang dann gleichzeitig mit seinem Spielmann von der alternativen Bühne hinab. Die Leinenbeutel für die Spenden lagen schon bereit und wurden nun im schnellen Lauf durch die Menge zumindest teilweise gefüllt. War der khorinische Bürger mit dem Jubel noch freigiebig, wie eh und je, so war sein Gold ihm nun das persönlichste Gut. Als Uncle und sein Geselle wenig später wieder am Galgen ankamen, schätzten sie ihren Gewinn auf gut 100 Münzen oder weniger. <>, brabbelte Solimo, der Lautenspieler. Uncle überlegte kurz und sprang dann auf die Bühne. <> Solimo hüpfte hinterher und begann, auf Uncles Nickzeichen, mit dem Lautenspiel. Uncle lächelte, ging noch kurz den Text in Gedanken durch und fing dann an.

< Er schaufelt Erde auf sein Grab.
Vergessen wir der bald schon sein.
Der Weg führt weiter und ist bald mein.

Gestorben, Tod und bald verwesend,
spürt der Kerl, wie der Druck wächst.
Seinen Namen wird hier keiner lesen,
denn vergessen ist er längst.

Ist es das, was kein Mensch möchte?
Ist es das, was keiner mag?
Was ändert sich, wenn ich dann flüchte?
Nicht mal die Lettern auf meinem Sarg!

Wichtig war er nie gewesen
und auch nicht sonderlich schlau.
Die Zeit wirkte gegen ihn, wie ein Besen
Und er fand auch nie ne Frau.

Hauptmann durfte man ihn nennen
und man musste auf den Boden sich schmeißen.
Doch wollte er sich zu Göttern bekennen,
selbst wenn sie Beliar heißen...>>



03.04.2004 18:12#227
Teufelslama Die Mauern der Stadt, wie lange war es her? Wie lange seit er sein neues Heim verlassen hatte um andernorts für es zu kämpfen? Es hatte noch einige Tage gedauert bis der Soldat das Kastell der Schwarzmagier verlassen hatte und sich endgültig von seinen Gefährten trennte. Endgültig? Wer wusste schon was die Zukunft bringen würde und insgeheim hoffte Lama auf ein Wiedersehen mit all seinen Freunden. Noch zu gut konnte er sich an die Nacht erinnern an der sie die "Erbstücke" Hilias entgegen genommen haben. Mit zitternden Händen hatte er das Medallion ergriffen, das Symbol Innos. Wieso er, warum sollte ein einfacher Mensch wie er so einer Geste würdig sein? Bis heute hatte er noch nicht den geringsten Schimmer was er damit anfangen sollte. Das Metal drehte sich in seiner Hand bevor er es wieder zurück in seine Tasche wandern ließ. Seufzend stieß er die Luft aus und trat durch die Tore, hinein in die Stadt. Die Blicke einiger Waffenknechte und Milizsoldaten hafteten auf ihm, kein sagte etwas doch schienen alle zu fragen wo er jetzt auf einmal herkäme, er hatte seine Pflicht die Stadt zu schützen vernachlässigt und irgendwie schien sich hier ohnehin einiges verändert zu haben. Einige der Gebäude erschienen teilweise wie neu an anderen Stellen zerfallen. Was war hier während seiner Abwesenheit geschehen?

Seine Schritte beschleunigten sich, brachten ihn schnell näher an sein Ziel. Am Galgen wurde er ausgebremst, der Galgen, hier hatte alles seinen Anfang genommen doch was war hier und jetzt los? Uncle Bin stand oben und schien eine Ansprache zu halten. "Dunkle Tage", was für dunkle Tage, hier stimmt doch alles vorne und hinten nicht. Hastig erklomm er die letzten Treppenstufen, ohne sich vom plötzlich erschallenden Gesang des Ritters irriterien zu lassen. Endlich betrat er die Kaserne.



03.04.2004 18:26#228
Sir Iwein Nur mit halbem Ohr hatte Iwein Uncles nächster Ausführung gelauscht, während er sich durch die Menge zur Kasernentreppe drängelte. Verflucht, was mussten diese Leute für einen verdorbenen Geschmack haben? Als dann jedoch das Wort "Hauptmann" fiel, begriff Iwein erst, dass dieses Lied ihm selbst gewidmet war. Sein Gesicht lief rot an, während er den letzten Versen lauschte, in denen Uncle sich aufs Äußerste über ihn lustig machte. Vor dem gesamten Volk! Gut, dass die meisten Bürger zu dämlich waren, um auf den tieferen Sinn zu kommen und all die Anspielungen zu verstehen.
"Entfernt diesen Barden vom Galgen, er hat dort keinen Zutritt!", wies der Hauptmann einen Milizsoldaten an.
"Aber Herr, findet Ihr nicht auch, dass der Mann äußerst gut ist? Lauscht nur seinen Texten, sie sind einfach faszinierend..."
"Halt die Schnauze, oder hab ich dich um deine Meinung gebeten? Ihr werdet den Kerl entfernen, habt Ihr gehört?"
"Aber mein Hauptmann, er ist ein Streiter Innos'! Das wäre Gotteslästerung!"Iweins Gesichtsfarbe wechselte zu dunkelrot, während er tief Luft holte."DU HAST MEINEN BEFEHL AUSZUFÜHREN!! AUF DER STELLE!"



03.04.2004 18:30#229
Tiffi the Bone An diesem Morgen machte sich Tiffi the Bone frohen Mutes auf die Suche nach einer Arbeit in Khorinis. Er streifte erst eine Weile durch das Hafenviertel, fand aber nichts wo er Arbeit oder wenigstens eine kleine Aufgabe hätte finden können. Als er so verträumt durch die Gassen lief und an seine Zukunft dachte, stolperte er auf einmal über etwas. Er war sofort wieder hellwach und drehte sich um. Er war über die Beine eines besoffenen Hafenarbeiters gestolpert, welcher dort an einer Hauswand saß. Bone entschuldigte sich und ging weiter. Im Weiterlaufen hörte er ein Murmeln hinter sich, doch als er sich umdrehte, war es schon zu spät und die Faust des mittlerweile aufgestandenen Mannes traf genau sein Kinn. Benommen taumelte Bone rückwärts, doch seine Gedanken wurden schnell wieder klar und er konnte dem nächsten Hieb ausweichen. Als er so da stand, den wild mit den Fäusten umherfuchtelnden Arbeiter direkt vor sich, stieg in ihm wieder der Zorn auf, ein lange angestauter Hass und Rachedurst, welchen er eigentlich gegen die Orks hegte. Auf einen Schlag brach es aus ihm heraus und er stürzte sich mit einem wilden Schrei auf den verdutzten Hafenarbeiter. Es hätte vielleicht ein böses Ende genommen, doch zum Glück kamen in diesem Moment, durch den Schrei angelockt, mehrere Bürger- darunter auch Tiffi the Bones Mutter- angelaufen und zogen ihn von dem Mann herunter. Bone hatte sich schnell wieder im Griff. Er wusste nicht, wie das passieren konnte. Bevor er weiter auf Arbeitssuche ging, entschuldigte er sich nochmals bei dem Mann und schenkte ihm 5 Goldstücke.



03.04.2004 18:58#230
Uncle-Bin Uncle-Bin hatte sein Lied gerade beendet und war bereits von der Bühne gesprungen, um noch einmal die Geldbeutel kreisen zu lassen, da kam ein Milizsoldat angerannt und deutete ihm zu verschwinden. <>, nuschelte der Mann. Offensichtlich gefiel ihm der Befehl von seinem Hauptmann weniger, als Uncle, der seine Verse durch dieses unflätige Benehmen gestärkt sah. So erwiderte Uncle mit ruhiger Stimme: <> Uncle hatte sich im Laufe der kurzen Rede unweigerlich in seinen Zorn gegen Iwein hineingesteigert, doch konnte er seine Fassung bewahren. Der Milizsoldat verbeugte sich verlegen und rannte dann in Richtung der Kaserne davon. <>, rief er seinem Gefährten zu und ging dann an der noch immer erheiterten Menge vorbei. Sie waren gute Menschen, die einen schlechten Hauptmann noch lange im Gespräch halten würden...



03.04.2004 19:07#231
Sir Iwein Zufrieden sah Iwein von der Kasernenmauer aus zu, wie Uncle und der komische Kauz mit seiner Laute sich widerwillig und unter heftigstem Protest vom Galgenplatz entfernten und sich voller Enttäuschung in die Gassen verkrümelten. Gegen die Waffengewalt von Iweins treu ergebenen Milizen hatten sie nichts entgegenzusetzen. Nun, oft jedoch soll der Wunsch allerdings die Erzählungen ein wenig von der Wahrheit abweichen lassen.
Das Volk war nicht gerade begeistert, als der Barde den Platz verließ. Murrend begaben sie sich in die nächstgelegenste Taverne. Doch all diese Unwissenden wussten ja nicht, wie Uncle sie zu beeinflussen versuchte. Er wollte lediglich seine Machtposition verstärken sowie die Stadt von innen her zerfressen wie ein Parasit, indem er üble Nachrede unter das Volk streute.
Glücklich verschwand Iwein vom Geschehen, nachdem er einige Milizen angewiesen hatte, den Galgen im Auge zu behalten, falls Uncle und sein Gefährte zurückkehren würden.



03.04.2004 19:37#232
Sir Iwein Wieder einmal war Iwein in seiner hitzigen, jähzornigen Verfassung. Diese elenden Milizen, nie gehorchten sie aufs Wort - wenn sie überhaupt da waren. Im Kasernenhof angekommen, erblickte Iwein einen Waffenknecht. Was ihn allerdings störte war, dass er diesen Waffenknecht schon seit einer halben Ewigkeit nicht mehr gesehen hatte. Ja, etwa seit der Zeit vor dem Orkangriff hatte er ihn nicht mehr zu Gesicht bekommen. Sein Name war ihm nur noch im Gedächtnis geblieben, weil es so ein äußerst seltsamer war...
"Waffenknecht Lama!", begann der Hauptmann stirnrunzelnd. "Wo hast du dich so lange herumgetrieben? Dich hatte ich bisher als verantwortungsvollen, ehrlichen Milizen in Erinnerung, doch scheinbar kann man sich wirklich auf niemanden verlassen. Und ich habe da so eine Vorahnung: wo warst du während des Orkangriffs? Ich habe dich nicht in der Stadt auf den Wällen gesehen! Gib´s zu! Hast du dich verdrückt? Ha, würd mich ja nicht wundern..."



03.04.2004 19:50#233
Teufelslama Im Hof schaute sich Lama nach jemanden um der ihm Auskunft geben konnte über das was hier geschehen war. Ein polternder und laut brüllender Hauptmann stellte sich als diese Person heraus. Ein Orkangriff? Auf die Stadt? Das war es also was hier passiert ist und nun forderte Iwein eine Rechtfertigung. Nur zu gut erinnerte sich der Soldat an den Abend als er Hilias verhaftet hatte und an seinen Hauptmann der sich mit eben jener Tat gebrüstet hatte, auch sein Verhalten als ihre Blicke sich darauf begegnet waren hallten noch in seinen Ohren. Sollte er diesem Vorgesetztem etwa die Wahrheit sagen?

Sollte er sagen wie er mit einem Toten die Stadt verlassen hat, ihm einige Schwarzmagier folgten und den Mörder zu untotem Leben erweckten?
"Hauptmann, nach der Hinrichtung des ehemaligen Waffenknechts Hilias verließ ich die Stadt um ihn zu begraben. Nach getaener Arbeit erblickte ich zwei Männer in schwarzen Kutten die sich als Diener Beliars herausstellten."
Sollte er berichten wie sie zum Kastell gelangten, dort die als Gäste aufgenommen wurden und mit ihrer Mission betraut wurden Khorinis vor einer Armee der Untoten zu retten?

"Ich folgte den Männern ungesehen bis zum alten Gemäuer in dem sie Hausen, dort schlich ich mich hinein und erfuhr so von ihrem Plan. Eine Armee der Untoten sollte Khorinis überrollen und drei Schwarzmagier machten sich auf dem Weg zum Ursprung dieser Seuche."

Hätte er von den Sumpflern erzählen sollen die sich anschlossen, von den Abenteuern die sie erlebten, den Weg den sie beschrieben, den Kämpfen die sie bestritten und den Gefährten die sie verloren?

"Gemeinsam mit einigen anderen machten wir uns ebenfalls auf zu dieser Quelle der Zerstörung und es gelang uns die finstern Pläne zu durchkreuzen sie zu erwecken. Zwei gute Freunde verloren dabei ihr Leben. Nun bin ich wieder zurück gekehrt um meine Pflicht gegenüber der Stadt und Innos zu erfüllen, genau so wie ich es immer getan habe."



Diese leichte Verdrehung der Tatsachen passte dem Soldaten gar nicht in den Kram doch was blieb ihm anderes übrig? Haltung annehmend erwartete er wie sein Hauptmann reagieren würde und ob er auf den Trick hineinfiel.


03.04.2004 20:03#234
Sir Iwein Kritisch beäugte Iwein den Waffenknecht. Sein Gegenüber blieb indessen ruhig. Der Hauptmann überlegte nicht lange, ob er diese Geschichte glauben sollte. Schwarze Magier, die eine Armee Untoter erwecken wollten? Oder für immer verbannen - Iwein hatte nicht so genau zugehört -, aber das machte auch keinen Unterschied.
"Wie du es immer getan hast?" Iwein lachte laut. "Ich durchschaue dich. Du hast ganz einfach Angst vor den Orks gehabt und deshalb desertiert! Ist es nicht so? Du weißt ja nicht, welchen Schaden die Stadt genommen hat, wieviele Tote! Es hätte das Ende der Menschen auf Khorinis sein können, wäre ihre letzte ernsthafte Stellung gefallen - Onars Hof kann man ja keine ernsthafte Stellung nennen. Da brauchten wir jeden Mann, doch leider gab es viele, die deinem Beispiel folgten!"

Der Waffenknecht blieb immer noch ruhig und leugnete die Vermutung des Hauptmannes. Er zeigte keinerlei Anzeichen von Furcht. Das beeindruckte den Ritter ein wenig. Irgendwie musste doch etwas dran sein an seiner Geschichte."Na schön, hast du irgendetwas von deiner abenteuerlichen Reise mitgebracht, das du mir zeigen kannst, Waffenknecht? Ein außergewöhnliches Artefakt, eine Waffe oder... ein Schmuckstück vielleicht? Ich weiß doch, was man von solchen Grabstätten mitbringt!"Diese Frage musste jedoch auch noch von etwas anderem bewegt worden sein. Ja, die Gier in Iweins Augen war nicht zu übersehen.


03.04.2004 20:13#235
Teufelslama Der Vorwurf feige geflohen zu sein war wie ein Stich in die Brust dennoch blieb er ruhig. Dieser Ritter mochte zwar ein Diener Innos sein aber sein Verhalten als Mensch stand auf einem ganz anderem Blatt. Innos? Das war es doch, Iwein wollte einen Beweis sehen und er sollte einen erhalten.

Ohne ein Wort zu verlieren griff er in seine Tasche und kramte nach kurzer Suche das Medallion heraus, entschlossen hielt er es in der ausgestreckten Hand.

"Dies ist ein Artefakt des Gottes Innos, ein Wegweiser der uns an unser Ziel geführt hat und durch den es uns erst möglich war unsere Mission im Namen des Herrn zu erfüllen.

Nicht im Angesicht der Bedrohung durch die Orks hier gewesen zu sein trifft mich schwer und ich würde mein Leben geben wenn dafür die guten Männer die bei der Verteidigung der Stadt gefallen sind ihres zurück erlangen, doch war mir ein anderer Weg vorbestimmt."


Etwas von seiner wundersamen Magie hatte der Gegenstand immer noch in sich, doch würde das reichen um den Hauptmann zu überzeugen? Immerhin war dies schon eine recht phantastische Geschichte.



03.04.2004 20:17#236
Nikmaster Der Adept des Feuers, Grischnach der Name, holte sich seine Kette ab, sie schien ihm zu gefallen. Nun wo Nikmaster keine Arbeit mehr hatte ging er zum Freibierstand und bestellte sich eines. Er trag dies mit einem Schluck aus. Er bestellte sich ein zweites und wollte nun einen Spaziergang durch die Straßen.
Plötzlich sah er jemanden winken und schreien. Nikmaster wollte wissen wer der verrückte war, "Wer bist du?? Und warum schreist du hier so." Die Antwort des Fremden: "Ich bin Bob, Makler von Khorinis und Umgebung. Warum ich so schreie dieses Haus ist zu kaufen und ich will das es heute noch jemand kauft, hast du nicht Interesse, es kostet nur 3000 Goldmünzen. Bevor du nein sagst schau dir das Gebäude doch von innen an![/b]"

So meinte Nikmaster, dass er es sich gern mal ansehen würde. Bob ging vor und zeigte dem Waffenknecht das Haus. Vom Dachgeschoss bis Runter sah Nikmaster nun alles. "Wie viel soll es denn kosten?", fragte Nikmaster. "[i]So etwa 3000 Goldmünzen", antwortete der Makler. Nikmaster verabschiedete sich kurz und musste nachsehen ob er 3000 Goldmünzen hätte. Er ging zur Kaserne und suchte sich seine Truhe. Er zählte das Gold und stellte fest das es etwas mehr als 3000 Goldmünzen waren. Den besagten Preis steckte er ein und ging zurück zu Bob.
"Hier 3000Goldmünzenen. ist doch noch frei oder??", fragte Nikmaster. Bob antwortete: "Jaja, hab?s nur für dich frei gehalten. Gib das Gold her und du kannst den Schlüssel bekommen" Nikmaster gab ihm das Gold und erhielt den Schlüssel und Bob verabschiedete sich. Nikmaster musste sich das Haus mal genauer ansehen.



03.04.2004 20:30#237
Sir Iwein Gebannt starrte Iwein auf das Medallion in Lamas Hand, wie es golden im Abendlicht schimmerte. Das baumelnde Ding zog den Hauptmann fast ganz und gar in seinen Bann. Wahrlich, ein solch außerordentliches Stück gab es bei keinem Händler auf ganz Khorinis zu kaufen. Dieses prächtige Stück Gold... so schön und vollkommen war es.
Unwillkürlich schnellte Iweins Hand nach vorne, doch die Reflexe des Waffenknechts waren schneller. Er musste etwas derartiges geahnt haben.
Der Hauptmann hob langsam seinen Blick und starrte Lama für einen Moment zornig an, ihre Blicke begegneten sich, einer so hart wie der andere. Das Sonnenlicht spiegelte sich plötzlich für den Bruchteil einer Sekunde in dem Medallion und fiel in das Auge des Hauptmanns. Sofort darauf erweichten seine Züge. Und da war es Iwein klar. Dieses Schmuckstück Innos' verdiente es gar nicht, in den Händen eines Mannes wie ihm, dem Hauptmann, der einen Fehler nach dem anderen machte, zu landen. Lama hatte etwas von Bestimmung erzählt. Damit hatte er wohl recht. Dieses Schmuckstück war für ihn bestimmt.

"Nun gut. Ich sehe, dass deine Geschichte nicht gelogen ist. Ich weiß nicht warum, aber mit diesem Schmuckstück hat es etwas Seltsames auf sich. Gib besser gut darauf Acht, wenn du einen Rat haben willst. Ach, und noch etwas. Auch wenn ich spüre, dass du mir einen Teil der Wahrheit verschweigst, denke ich, dass du nicht länger Waffenknecht bleiben musst. Nach einem solchen Abenteuer, in dem du in Innos Willen gehandelt hast, bist du dem Rang eines Milizsoldaten mehr als würdig. Denn vielleicht hast du ja so die Stadt auf... andere Weise beschützt. Wenn es dein Wunsch ist, kannst du in der Schmiede nun eine bessere, schwere Rüstung kaufen. Meinen Glückwunsch, Soldat."

Ein weiteres Mal in diesen Tagen hatte Iwein das gute Gefühl, richtig gehandelt zu haben. Er hatte sich wahrlich verändert, wenn diesmal auch dieses Medallion Innos', ohne dass er es gewusst hatte, einen nicht unerheblichen Teil zur richtigen Entscheidung beigetragen hatte.



03.04.2004 20:43#238
Teufelslama Gierig eilte die Hand des Ritters nach vorne doch nicht schnell genug, das Misstrauen des Soldaten war also gerechtferigt gewesen, zumindest schien es so bis zu den Worten des Hauptmanns.

Die Gesichtszüge die bis jetzt so eisern waren drohten nun zu entgleisen. Dieser Iwein schien zwei Gesichter zu haben, von einem Moment zum anderm änderte sich scheinbar seine ganze Persönlickeit. Vielleicht war er ja auch gar kein so schlechter Kerl, mochte es nicht sein das sein Posten das aus ihm gemacht hatte und ihn zu schweren Entscheidungen zwang die ihm Nachts noch schwer auf der Seele lasteten?


Wieder einmal erinnerte sich Lama nie ein zu vorschnelles Urteil über jemanden zu fällen. Wieder gefasst salutierte er vor seinem Vorgesetzten.
"Ich danke euch Hauptmann, für eure anerkennenden Worte und euren Rat noch mehr als für die Beförderung. Einen schönen Abend wünsche ich."

Mit diesen Worten verschwand Lama in der Schmiede, wieder mal kein Schmied am Platz, wie gewöhnlich. Einer der Rekruten war mit sauber machen beschäftigt.
"Hey Junge, weisst du wo der Schmied ist?"

"Warkid? Keine Ahnung aber hinterlasst ihm doch einfach eine Nachricht, die wird er schon finden."

Warkid? Er konnte sich nur verhört haben, sein Mitbewohner konnte doch nicht auf einmal der Schmied der Garde geworden sein. Der alte Nichtschwimmer hatte es in seiner Abwesenheit scheinbar weit gebracht. Unwillkürlich musste er schmunzeln als er eine kurze Notiz verfasste.


"Hey mein Freund, falls du diese Nachricht findest bevor ich dich finde sei so gut und fertige mir deine beste Rüstung für einen Milizsoldaten an. Zeit das wir uns mal wieder sehen.

Gruß Lama"


Die Kaserne verlassend genoß der Soldat die kühle Abendluft des Hafenviertels als er auf dem Weg nach Hause war. Zu Hause, endlich war er wieder da.


03.04.2004 21:10#239
Tomarus Nachdem Tomarus Lehrmeister eingeschlafen war und er sich aus dem Staub gemacht hatte, ging er wieder zu Tschareds Haus. Diesmal saß der Tischler wieder auf der Bank und arbeitete.
"Morgen! Wo warst du vorhin?"
"Musste noch was erledigen, ist nicht weter wichtig. Kann ich dir helfen?" "Ja, du könntest mir mal wieder ein paar Tips geben. Ich soll für einen Freund eine Holzmaske schnitzen. Hast du sowas schon mal gemacht?" "Eine Holzmaske? Nein, gemacht hab ich sowas noch nie, aber gelernt habe ich das mal irgendwo. Was willst du denn wissen?"
"Naja,... was muss ich beachten, und was für ein Holz nehme ich am besten?" "Komm mal mit, ich glaub', ich hab da noch etwas Holz, das sich dafür gut eignen würde..."
Tschared führte Tomarus in den Lagerraum und gab ihm einen Block, aus dunklem, relativ weichem Holz.
"Hier, damit geht es wohl am besten. Und jetzt pass auf."
Tschared holte sein Schnitzmesser heraus und begann, Tomarus zu zeigen, wie man am besten anfing, was man beachten musste, und schließlich noch, warum das Holz besonders geeignet war.
Danach machte sich Tomarus, stolz, wieder etwas dazugelernt zu haben, munter ans Werk und begann schon, sich genau auszumalen, wie der Dämonenkopf einmal aussehen sollte.



03.04.2004 23:08#240
Nikmaster Das Gebäude gefiel ihm immer mehr. Das es nur 3000 Goldmünzenkostete, konnte er mittlerweile nicht mal mehr glauben. Er entdeckte sogar eine Falltüre unter einem Teppich. "Das könnte ich als Geheimkammer benützen.", dachte er sich. ER schaute sich die große Kammer an. Ging wieder heraus guckte in die Küche, in die Werkstädte, in einem Kleiderschrank, welcher nur ein Teil der Geheimkammer war. Die Werkstädte war überdachte und dennoch im Freien. Im Schlaffzimmer stand ein großes Bett, ein weiterer Kleiderschrank und eine kleine Ablage.
Nikmaster ging zu der Schmiede schaute in die Vorratskammer und trüg die Handvoll Sachen in die Geheimkammer. Ging wieder raus und meldete sich bei Lord Andre: "Ich habe eine andere Schmiede, Goldschmiede. Du kannst das Gebäude wieder verkaufen." Andre schien etwas verärgert das jemanden ihn um diese Zeit stört. Der Waffenknecht ging in die Schlafräume und nahm das ganze Gold aus seiner Truhe und legte dies ebenfalls in die Geheimkammer, doch in eine andere Truhe als zuvor. Aus der Truhe legte er die Lederrüstung und den Dolch zuerst beides in sein Schlaffzimmer. Die Rüstung hängte er in den Kleiderschrank und die Waffe legte er in eine Ecke in der Geheimkammer.

Der Waffenknecht versuchte eine Runde im neuen Schlaffzimmer zu schlaffen.


04.04.2004 10:19#241
Typhus Typhus schlief lange, aufgrund des gestrigen Tages. Es war ein sehr anstrengender Tag für ihn gewesen, aber was würde man für die Garde nicht alles Opfern. Der Waffenknecht bäumte sich auf dem Bett auf. Er musste zu einem ruhigeren Platz gehen, nicht hier, wo die meisten Betten standen, und alle noch schliefen.
Also ging Typhus in Richtung Hafensviertel. Dort hatte er ja noch sein Erbe, von Sigmund. Das schöne Segelboot und das Haus, nahe am Pier.
Und da kam Typhus auch schon zu seinen Hauptsorgen. Was sollte er mit den Sachen anfangen? Wollte erüberhaupt ein Leben als Fischer verbringen? Diese und noch viele Fragen mehr beschäftigten ihn zur Zeit. Das kleine Haus, dass wollte Typhus auf jeden Fall behalten. Nicht nur als andenken an seinen guten Freund, nein, sondern auch weil es sicher noch den ein oder anderen guten Dienst leisten wird. Denn es ist maßiv gebaut worden.
Aber da war auch noch das Boot. Was sollte er mit dem machen? Das Segelboot zu behalten, zahlt sich nur aus, wenn man es auch mit arbeit verbant, und das Tat Typhus in letzter Zeit nicht so besonders.
Nun stand Typhus Entscheid fest. So schwer es ihm auch fiel, er musste das Segelboot verkaufen! Also ging Typhus zum Hafenmeister, der Fischer und verküngete es ihm.
Nun war es offiziell, mal sehen wohin das Boot geht.



04.04.2004 12:22#242
Tomarus Nachdem Tomarus heute aufgestanden war, hatte er sich, nach einem ausgiebigen Frühstück, gleich auf den Weg zum Bogenschiessplatz gemacht. Einige Milizen waren dort bereits am Trainieren, doch Tomarus Lehrmeister war nicht unter ihnen. Er fragte einen der Schützen:
"Weißt du, wo Typhus steckt?"
"Nö, keine Ahnung. Er ist heute früh raus, er war der erste der aufgestanden ist. Wahrscheinlich ist er wieder am Hafen und muss irgendwas erledigen." "Hmm..."
Tomarus überlegte, ob er zum Hafen gehen und und seinen Lehrmeister suchen sollte. Doch er entschied sich dafür, zu Tschareds Werkstatt zu gehen und an der Maske für Lecram weiterzuarbeiten.
Als er dort ankam, sah er niemanden, doch aus dem zweiten Stock des Hauses hörte er, als er in den Lagerraum trat, ein verdächtiges Schnarchen."Nanu, sonst ist er doch immer so früh auf..." dachte sich Tomarus. "Aber naja, heut ist ja Sonntag..."
Tomarus ging, so leise er konnte, durch den Lagerraum und nahm sich seine angefangene Arbeit und ein Schnitzmesser. Damit setzte er sich wieder an die frische Luft und begann, die ersten Formen aus dem Holzblock zu schnitzen. "Mal sehen, wie gut mir meine erste Maske gelingen wird..."



04.04.2004 12:32#243
Tiffi the Bone Ein Händler an einem Stand hatte Bone versichert, im oberen Teil der Stadt eine Beschäftigung zu finden. Er hatte sich sofort auf den Weg gemacht und lief jetzt kreuz und quer durch den Stadtteil, wobei er langsam seinen, seit dem Aufstehen immer noch nicht gestillten, Durst zu spüren bekam. Er hatte zwar reichlich gegessen, doch zu trinken hatten sie nichts im Hause gehabt. Als Bone einen vorbeilaufenden Bürger befragte, verwies dieser ihn an einen Freibierstand in der Nähe. Als Tiffi the Bone ihn endlich erreichte, konnte er es kaum noch erwarten und stürzte sein Bier n einem Zug hinunter. Er blickte sich nun langsam um und bemerkte neben sich einen Milizsoldaten, welcher ihn auf eine Idee brachte: Warum nicht in der Kaserne nachfragen, man würde hier doch sicher auch für einen normalen Bürger eine Arbeit oder einen Botengang zu erledigen haben. Schnell stieg er die Treppe zur Kaserne hinauf.



04.04.2004 12:32#244
Lady Cathaine Langsam stieg die Sonne höher und höher, doch schon seit dem Morgengrauen übten die beiden Waffenmädge im Kaserneninnenhof. Immer und immer wieder gingen sie zusammen die Übungen durch, die der Kommandant der Stadt, der junge Taurodir ihnen gezeigt hatte. Zwischen ihnen herrschte ein fast greifbares Miteinander, und jeder der die beiden kennengelernt hatte, könnte es spüren, wenn er sie ansah. Es war als wären sie... durch irgendetwas verbunden. Etwas was über Freundschaft hinausging, aber dennoch für keine der beiden greifbar war.


04.04.2004 12:45#245
Milgo Milgo wachte auf. Es war schon Mittag, war ja klar gewesen dass er wieder verschlief. Milgo sprang auf, um dann wieder in sein Bett zurück zu fallen und dann langsamer aufzustehen. Milgo gähnte. Es hätte ohne weiteres sein können, dass er keine Sekunde geschlafen hatte... Milgo rieb sich seine Augen und machte sich dann auf eine Runde patrolieren. Milizsoldat? Was war das schon für ein Rang für Milgo? Er gehörte mindestens zu den Lords! Milgo nahm eine Flasche Bier und trank sie in einem Zug leer. Dann rölpste er einen Bürger mitten ins Gesicht, welcher ein paar Schritte weitertorkelte. Milgo konnte danach irgendetwas hinter ihm platschen hören, komisch, hier war Wasser? Milgo krammte eine weitere Flasche aus seiner Tasche. Es war zwar kein Bier, aber es würde schon irgendwie Alkohol enthalten, hoffe Milgo und schüttete sich das Zeug rein. Es war Wein. Milgo schnalzte mit der Zunge als er die Weinflasche fertig hatte. Er lallte irgendetwas von Innos würde ihn schon beschützen und patrolierte dann weiter.



04.04.2004 13:35#246
Lady Lyvîane „Da seid ihr Ja!“

Eine fremde Stimme unterbrach den Kampf der beiden Waffenmägde, die gemeinsam ihr Schwert zu einer Übung erhoben hatten, um die Kunst des Schwertes zu erlernen. Dabei wirkten sie sehr beseelt und für einander abgestimmt, als eine dritte Person keuchend auf sie zukam. Die Weiße Schürze der molligen Frau schien bereits reichlich benutzt und die Suppenkelle, welche immer am Gürtel hang, schien irgendwo in einem Topf seinen Platz gefunden zu haben.
„Ich suche Euch schon die ganze Zeit – Kinder, habt ihr etwa die ganze Nacht hier draußen verbracht? Auch du meine Güte, ihr wirkt so unterkühlt. Euere Gesichter sind so blass – Lyvîane deine Hand ist auch ganz kalt. Geht schnell in die gute Stube aber rasch meine Lieben. Wärmt euch beim Feuer und ich werde euch eine warme Suppe geben. Husch!“

Wie eine bedachte Mutter, so schien das Kindermädchen der jungen Lyvîane um das Wohl ihres Schützlings – obwohl diese bereits längst dem Kindesalter entwachsen war – zu sorgen und schloss auch gleich Lyvîanes Mitstreiterin darin ein, sodass sie diese dazu trieb in das übliche große Haus der Soldaten zu gehen. Lyvîane war diese Behausung fremd, da sie es noch nie für nötig gehalten hatte, hier Seite an Seite mit Männern zu schlafen, wenn sie bereits eine andere Behausung im Handwerker-Viertel besaß. So setzte sich die junge Frau ans Feuer während sie ihre Amme beobachten konnte, die einige Meter weiter am brodelten Kessel stand und leise vor sich hin sang. Doch blickten die smaragdgrünen Augen der Lady doch eher auf ihre Freundin, welche unmittelbar neben ihr saß. Sie fragte sich was sie dachte, während sie nun stillschweigend neben ihr am Feuer saß und die friedliche Atmosphäre genoss. Doch wie lange würde eine solche halten...? Nur einen Moment.



04.04.2004 14:42#247
Dumak Und wie es an manchen Tagen so häufig geschah, durchschritt das Tor zur Stadt ein Besucher, genauer gesagt, ein Mann mit einer Leute auf dem Rücken.Mit einem freundlichen Wort auf den Lippen begrüßte er die Torwache. »Na, was macht das Wachestehen?«
»Verschwinde!«, knurrte einer der Wächter.
»He, warum so unfreundlich? Die Sonne scheint. Die Luft ist mild. Die Bäume werden bald grün und die Vöglein zwitschern.«
»Pass bloß auf, daß ich dir nicht eins überziehe, dann hörst du sie noch viel lauter zwitschern.« Der zweite Wächter lachte.
»Haha, grobe Kerle...« Doch Dumak ließ sich davon nicht beeindrucken. »Wenn ihr keine Lust auf Wachestehen habt, dann macht doch was anderes?«»Ach, und was soll das sein?«
»Keine Ahnung, worauf habt ihr denn Lust?«
»Mhm«, der Wächter kratzte sich an den Bartstoppeln, »So ein schönes Bier wäre was...«
»Na dann sagt ihr zum Nächsten, der in die Stadt will, daß er euch ein Bier vom Freibierstand besorgen soll oder ihr laßt ihn nicht in die Stadt.«»Potztausend! Das is ne Idee.«
(Daß der Bierholer dann natürlich längst in der Stadt war, entging den beiden Wächtern.)
Dumak verließ die beiden und wandte seine Schritte in Richtung des Tores zur Oberstadt. Sein Hund folgte ihm mit hoch erhobenem Haupt und aus der Schnauze heraushängender Zungenspitze.



04.04.2004 14:43#248
Shaela Neugierig schaute sich Shaela in der Stadt um. Es war erst das zweite oder dritte Mal, dass sie nach dem Fall der Barriere hier war. Es hatte sich einiges verändert in der Zwischenzeit, der Drache hatte einiges verwüstet. Schon bald war die hohe Amazone unbeabsichtigt im Hafenviertel angelangt. Hmm. Wo sollte sie denn nun schauen? Die meisten Leute schienen ihr nicht sehr Heilkundig, deshalb beschloss sie erst mal wieder in die feineren Gegenden der Stadt zu gehen. Just in dem Moment fing ihr Magen mächtig an zu knurren. Vor lauter Schnubbi hatte sie nun das Essen vergessen. Also ging Shaela pfeifend zur nächsten Kneipe, in der Hoffnung, dort etwas zu essen zu kriegen. Gerade als sie flink neben dem bulligen Türsteher der Spelunken vorbeiwitschen wollte packte sie dieser und knurrte sie mit seinem gehörigen Mauldampf an:„Das Tierchen da bleibt draußen, sonst landet es heute Abend im Topf...“„Pass bloß auf, was du sagst! Das hier ist Schnubbi, mein Scavenger, und wenn du nur noch ein Wort sagst, dann... beisst er dir kräftig in den Arsch!“Von der Seite der Türstehers kam nur ein fieses, hinterhältiges Lachen und die Frage, ob der „Kampfscavenger“ ihm nicht mal zeigen wolle, was er draufhabe.Grrhhmmpf, dieser Trottel, ließ sich von nichts einschüchtern.„Nun gut, du hast es so gewollt!“ stammelte die Amazone etwas unsicher und zu ihrem Riesenvogel flüsterte sie: „Komm, zeig ihm, was eine Harke ist!“ und schubste ihn in die Richtung des Mannes.
Doch Schnubbi grinste nur dumm und blickte dümmlich zu Boden. Als er dann noch das rechte Bein hob und sich über den Schuhen des Türstehers erleichterte wurde dieser wild.
„Na warte, du Mistvieh!“ brüllte er, hob Schnubbi in die Höhe und warf ihn brutal zu Boden.
Dieser miese Schuft! Entschlossen zog die hohe Amazone ihr Schwert, doch ehe sie es in den Händen hielt lag sie am dreckigen, feuchten Boden des Hafenviertels, niedergestreckt durch die Faust des Türstehers.
„Dir wird ich’s noch zeigen...“ keuchte sie noch, bevor alles schwarz wurde.


04.04.2004 14:57#249
Lady Cathaine Der leise Gesang der Amme, das Brodeln in dem Topf und der warme Schein des Feuers... alles wirkte so warm... friedlich... Zum ersten Mal seit langer Zeit spürte die Lady ohne Namen so etwas wie Geborgenheit. Gleich einem Hauch streifte dieses Gefühl sie. Einem warmen, weichen Hauch.

Die Soldatin hob den Blick als sie spürte, daß ihre Freundin sie anblickte.
Was sie jetzt wohl dachte?

Sie hatten den ganzen Morgen trainiert und darüber einen Teil ihrer Sorgen vergessen, doch jetzt da sie saß und sich der Ruhe hingab, kamen die Gedanken wieder über die Menschen, die sie fortgestoßen... oder verloren hatten.
Wo sollte sie nur suchen?



04.04.2004 14:58#250
Shaela Prustend versuchte Shaela, Luft zu bekommen. Alles war nass und schwer – nachdem sie schreckhaft die Augen geöffnet hatte, sah die Amazone auch, woran das lag: Sie war im Hafenbecken von Khorinis. Dieser miese, gemeine Schuft von Türsteher hatte sie umbringen wollen! Und überhaupt, wo war ihr Schnubbi? Panisch hundelte sie sich zum nächsten Kahn und hievte sich hoch.
Keuchend versuchte sie, klare Gedanken fassen zu können. Doch alles, was der verzweifelten Amazone in den Kopf kam war die Suche nach Schnubbi. Sie musste los und ihn finden, bevor ihm noch etwas zustieß. Also stand sie auf und rannte die Treppe zur Straße hoch. Doch, Moment. Da war ja vor ihr schon einmal jemand nasses lang gelaufen. Sofort kombinierte ihr Gehirn und brachte ein ganzes Wort heraus: Schnubbi!
Schnell folgte die tropfende Frau den Wasserspuren. Ein unangenehmes Gefühl machte sich in ihrem Bauch breit, als sie sah, wie die Spuren immer weiter in die Slums von Khorinis führten. Ihrem Scavenger würde doch nichts zugestoßen sein...?
Verzweifelt und wütend trat Shaela nach einer fiependen Ratte, die über die Straße huschte. Doch halt – das war doch Schnubbi’s Gefiepe, was sie da gehört hatte. Hoffnungsvoll folgte sie dem Geräusch, bis sie ihren Vogel dümmlich und verliebt grinsend neben einem verwunderten Milizsoldaten fand. „Schnubbiiii!“ rief Shaela fröhlich, rannte zu ihm und nahm in den Arm. Der Scavenger schien das ganze als nicht ganz so dramatisch wargenommen zu haben und befreite sich wieder schnell aus Shaela’s Knuddelattacke, um sich wieder zu dem Soldaten zu wenden und sich herzhaft zu schütteln. Massen von Wasser und Parasiten spritzten diesem nun entgegnen.
„Nein, Schnubbi! Du böses, böses Tier!“



04.04.2004 15:09#251
Teufelslama Der neue Morgen war herangebrochen und der Soldat war endlich von seiner langen Reise heim gekehrt. Schön wieder einmal im eigenem Bett, in den eigenen vier Wänden zu schlafen. Doch sahs es dort aus wie auf einer Müllhalde, Warkid und Fudler... denen würde er die Hammelbeine langziehen müssen sobald er sie traf. Kaum war er mal ein paar Tage nicht da ging alles vor die Hunde. Immerhin hatte er so den Morgen über etwas zu tun und mistete erst mal die Milizen Wg aus.

Er hatte gerade den Staub von Jahren hinaus auf die Straße gekehrt als er hinter sich etwas bemehrkte. Rasch wand er sich um und sah sich einer grausigen Bestie gegenüber, ein verdammter Scavenger. Doch noch bevor er dazu kam seine Waffe zu ziehen war das Untier auch schon bei ihm und... und stupste ihn mit seinem Schnabel an. Nur mit Mühe und Not konnte Lama verhindern vor Überraschung hinten rüber zu fallen. Was war das denn schon wieder? Ein pudelnasser, liebesedürftiger Scavenger? Diese Stadt war wirklich verrückt geworden.

Der Soldat kam gar nicht erst zum überlegen was er nun wohl tun sollte als eine Frau um die Ecke bog und rasanten Schrittes und lauten Schreies auf ihn und seinen neuen Freund zugestürmt kam. Anscheinend kannte sie das Vieh, oder sie war total durchgedreht sonst wäre sie dem Scavenger nicht so um den Hals gefallen. Ausserdem war sie mindestens so naß wie ihr gefiederter Freund, hm vielleicht sogar ein wenig nasser.

Schnubbi, so der Name des wohl doch nicht ganz so gefährlichen Monsters, begrüßte sein Frauchen mit einem herzhaftem Schüttel das zur Folge hatte das Lama nun kaum minder tropfte als die anderen dieser illustren Runde, aber was waren das für schwarze, kleine Biester die ihm da um die Ohren flogen?
"Ähm... hallo oder so. Mein Name ist Lama und... gehört dieser Vogel hier euch?"
schwer mit seiner Fassung zu ringen und gleichzeitig einen halbwegs gescheiten Satz heraus zu bringen.



04.04.2004 15:17#252
Shaela „Ja, warum nicht?“ meinte Shaela demonstrativ ihren Schnubbi umarmend. Seltsamer Typ. Doch jetzt wo sie schon einmal in einem Gespräch war, konnte sie ihn ja auch nach einem Heiler fragen.
„Ähm, wisst ihr zufällig, wo es hier einen Tierarzt oder einen Barbier gibt? Mein Schnubbi“, Shaela streichelte ihn ganz arg doll lieb „hat da so eine seltsame Krankheit: Schon seit Tagen hüpfen gemeine kleine Biester in seinen Feder herum und plagen ihn mit fiesen Bissen.“
Neugierig blickte sich die Amazone um und schaute kurz in das Haus. Tz, Männerhaushalte, dachte sie abfällig.



04.04.2004 15:23#253
Kano Zügigen Schrittes marschierte die Gruppe den Waldweg entlang, geradewegs auf das Stadttor zu. Weit war es nicht mehr, auch die Taverne war schon passiert. Vor ihnen hob sich nun das Osttor in den Himmel. Wachen standen auf den Türmen und vor dem Tor, empfingen die hochrangigen Offiziere der Garde mit freundlichen Grüßen und gingen ihrem Dienst nach. Samantha, Taurodir und Kano betraten die Stadt und schritten langsam über den Marktplatz. Sie waren wieder zurück und Der Statthalter konnte seinen Begleitern ansehen, dass sie froh waren. Vermutlich hatten sie noch anderes vor, wieder die Dinge, die sie schon zuvor davon abgehalten hatten, zu lernen.
"Also dann, da wären wir. Ich erwarte, dass ihr übt.", meinte der Paladin knapp und wand sich dann ab. Langsam schritt er in Richtung des oberen Viertels, mit etwas Glück hatte Miraweth sogar noch etwas Essen übrig. Dann konnte er gleich seinen Hunger stillen...



04.04.2004 16:24#254
Teufelslama "Ehrm, ja gut... wirklich schönes... also hübscher Schnabel, wirklich. Einen Tierarzt sucht ihr? Nun also ich kenne leider keinen aber ich bin Barbier."
Uh oh das hätte er lieber nicht sagen sollen in Anbetracht des Blitzens in den Augen seines Gegenübers.

"Ok, ok ich sehs mir mal an. Na dann komm mal her mein Kleiner."
mit einem Satz sprang Schnubbi den Soldaten an und riss ihn zu Boden, unter dem Gewicht des Tieres ächzend wand dieser sich aus der seltsamen Umarmung.
"So war das aber nicht gedacht und nun halt still."

Vorsichtig untersuchte der Barbier den Scavenger, schliesslich wollte er nicht wieder unter einer Tonne Fleisch begraben werden und so misstrausich wie diese seltsame Frau ihn anblickte sollte er wohl besser keine falsche Bewegung machen.
Aus seiner Hängetasche kramte er eine Pinzette hervor, spreizte langsam den kleinen Flügel Schnubbis und versuchte eines dieser Insektenartigen Viecher zu lösen. Doch sie saßen so fest das er selbst mit Gewalt nicht weiter kam, ausserdem schien Schnubbi diese Prozedur auch nicht wirklich zu gefallen. Die Fremde hatte schon die Fäuste in die Hüften gestemmt und funkelte jetzt noch viel intensiver.

Lama, Lama, wo hast du dich da wieder reingeritten? Resignierend schüttelte er den Kopf, einmal zum Scavenger Doktor degradiert zu werden hatte er sich auch nie vorstellen können.

Irgend woher kannte er diese Parasiten doch, nur woher? Es lag ihm quasi auf der Zunge nur wollte es da partou nicht weiter gehen. Nunja, wie auch immer, er ging kurzentschlossen zurück in die Hütte und tauchte kurz darauf mit einer übelriechenden Tinktur wieder auf. Mit gerümpfter Nase träufelte er etwas auf ein Leinentuch und begann Vorsichtig das Gefieder des Hausmonsters einzureiben. Das einzige Ergebnis bestand aber darin das in den nächsten paar Tagen wohl kein Bösewicht näher als 15 Meter an sie herankommen würde.

Langsam schlich sich Ratlosigkeit beim jungen Barbier ein und die von einem Fuß auf den anderen tippelnde Dame half dabei auch keinen Deut weiter. Doch da traf es ihn wie einen Blitz, wenn auch nicht ganz so hell und schmerzhaft.

"Jetzt weiss ich was das ist, das sind sogenannte kA Parasiten. Lästige Biester die sich bei ihrem Wirt festbeissen und sich auch noch weiter verbreiten. Es gibt kein Gegenmittel gegen diesen Befall, ausser einem... aber das ist schon wahnwitzig überhaupt daran zu denken."

ein Blick auf Schnubbis Frauchen und der Barbier kam jedoch zu dem Schluß das dies absolut keine Rolle spielte.

"Also gut, gegen die kA Parasiten ist nur ein Kraut gewachsen, die khorinische Avanzie. Eine äusserst seltene Blume, obwohl sie an den unterschiedlichsten Orten beheimatet ist. Sie zu finden ist schon mehr als ein Glücksspiel doch wenn ihr sie suchen wollt würde ich hohe Berge, Sumpfgebiete oder auch einen tropischen Strand empfehlen um danach ausschau zu halten. Eine andere möglichkeit sehe ich leider nicht für den armen Schnubbi."

Er streichelte sanft über den Kopf des Scavengers, irgendwie wurde er ihm sympathisch... oder er wurde auch wahnsinnig, genau wie alle anderen hier auch, hm auch egal.



04.04.2004 16:30#255
Typhus Typhus, so sehr er sich auch weiterte, musste er trotzdem mehr oder weniger, von dem Boot abschied nehmen. Und so gab er es zum Verkauf frei. Ich werde mich schon um den Verkauf kümmern! sagte der nette Hafenmeister, der für die Schiffe verantwortilch ist.

Typhus musste sich jetzt auf andere Gedanken bringen. Weg von der bedrückenden Vergangenheit. Hin zur Zukunft, Augen auf, Nase hoch und das wird schon wieder. Mit diesen aufmunternden Worten zu sich selbst, ging Typhus wieder in die Kaserne, immer begleitet von seinem träuen Diener, den er immer auf der Schulter herumtrug.
In der Kaserne angekommen, wollte er zum Übungsplatz gehen, da sah er seinen besten Freund Ferox, der zugleich auch sein Schüler war, wie er fleißig am Bogen übte.
Nun, war es an der Zeit,... dachte sich Typhus ... dass er den nächsten Schritt macht. Mal sehen, wie er sich anstellte.
Der Waffenknecht ging geradewegs zum Schüler hin und sagte: Gut gut, dass du so fleißig Übst. Das sieht alles schon recht ordentlich aus. Gefällt mir! Aber nun, können wir die nächste Stufe hinauf gehen. Der Meister, nahm seinen Diener von der Schulter, und holte einen Pfeil aus dem Köcher.
Jetzt nehmen wir einen Pfeil hinzu. Komm wir gehen noch etwas näher an die Zielscheibe heran. Ja so ists gut!
Typhus spannte den Bogen, hielt ihn einige Sekunden lang und dann ließ er einfach los!
So, und jetzt du. Probiers einfach. Typhus streckte Ferox einen Pfeil entgegen.


04.04.2004 16:52#256
Ferox Ferox war erfreut ein Lob seines Meisters erhaschen zu können, doch sogleich gespannt, was ihm neues gelehrt werden sollte. Das zuerst erlernte, nämlich die Sehne zu spannen und gespannt zu halten, war nicht wirklich ein großes Problem für den Meister im Einhandkampf, denn dies erforderte auch einiges an Kraft. Doch schien es bedeutend schwerer gleichzeitig die Konzentration auf den Pfeil und die Spannung im Arm zu richten. Es sah doch einfach aus, wie Typhus dies bewerkstelligte. Im inneren hoffte der junge Waffenknecht, dass er sich nicht blöd anstellte mit dem was er tat, da seine Einhandschüler sich gänzlich nicht schwer damit taten ihre Schwerter zu führen, wenigstens sein jetziger Meister und Freund nicht.

Typhus hatte ihn noch etwas weiter an die Zielscheibe herangeführt, bevor er sich an das Schießen machen sollte. Kurz von ihm vorgemacht erklärte sein Meister nicht viel zum Umgang mit dem Pfeil sondern zeigte nur kurz, wie er machte. Wie ihm aufgetragen machte Ferox was ihm gesagt wurde. Er nahm den Bogen, legte den Pfeil auf, ohne zu wissen, ob dies der Richtigkeit entsprach oder nicht, und schoss ihn ab…geradewegs an der Zielscheibe vorbei. Unter den kritischen Augen des Meisters, setzte der Lehrling eine verwunderte Mine auf, da er eigentlich damit gerechnet hatte, wenigstens die Scheibe zu treffen…


04.04.2004 16:52#257
Tomarus Tomarus betrachtete sein Werk. Die Maske sah schon nach etwas aus. Das Gesicht kam Tomarus Vorstellung von einem Dämonen sehr nahe. Würde er einem solchen Monster in der Realität begegnen, hätte er sicher Angst.
Doch nun legte Tomarus seine Arbeit zur Seite und rief Tschared, der inzwischen aufgestanden war, zu:
"Ich bin auf dem Schiessplatz, wenn du mich suchst!"
"In Ordnung, bis nachher." rief der Tischler zurück.
Tomarus ging über den Marktplatz, durch die Kaserne und trat auf den Übungsplatz der Bogenschützen. Bevor er zu seinem Lehrmeister, den er zu erkennen glaubte, ging, betrahtete er eine Zeit lang die anderen Bogenschützen. Hauptsächlich achtete er darauf, ob sie trafen, doch ließ er auch ihre Körperhaltung und ihren Umgang mit dem Bogen nicht unbeachtet, und er erhoffte sich, so ein wenig mehr zu lernen. Doch nach einiger Zeit wurde ihm das einfache Zugucken langweilig und er ging zu Typhus. Ein anderer Waffenknecht, nämlich der, der die Rekruten und die Lady auch zu Akils Hof begleitet hatte, stand ebenfalls dort und übte mit dem Bogen.
"Aha, das ist also mein Trainingsgefährte..." dachte sich Tomarus.Typhus hatte ihn wohl kommen hören, denn er drehte sich um und begrüßte Tomarus."Na, wie geht's? Willst du auch trainieren?"
"Ja, natürlich, sonst wäre ich ja nicht hier. Kann ich einfach mitmachen oder soll ich warten, bis ihr fertig seid?"



04.04.2004 17:09#258
Typhus Typhus sah den Schuß von seinem Freund mit kritischen Augen an. Aber bis auf die Lage des Pfeils, passte sonst schon alles recht gut.
Nun gut, Ferox. Du musst den Pfeil direkt aud die haltende Hand legen und du darfst nicht den Pfeil mit der ganzen Hand an der Sehne ziehen, sondern nur mit zwei Fingern. Du hältst ihn so zu sagen zwischen den Fingern drinen, den Pfeil. Typhus nahm gleich noch einen Pfeil aus seinem Köcher, und sagte:Hier, probier es gleich noch mal. Jetzt wird es sicher klappen. mit einem Augenzwinker drehte der Waffenknecht sich um, denn er hörte eine vertraute Stimme. Es war sein zweiter Schüler.
Ahh. Du kommst gerade richtig. Tomarus! Komm gleich her und übe schon mal am Bogen ein bisschen. Ich komme gleich zu dir. Typhus gab Ferox den Pfeil und ging dann anschließend zu Tomarus.
So, nun bin ich nur für dich da! Ich hoffe du hast fleißig geübt, denn dann könnten wir schon vielleicht gleich mit dem Pfeile schießen anfangen. So wie Ferox, den du eh schon kennst.
Also ließ Typhus seine zwei Schüler reglich am Bogen werken. Und da kam sein geliebter Stuhl wieder zum Tragen. Typhus gönnte sich nach den Anweisungen eine kleine Pause, aber nur weil er saß, hieß das noch lange nicht, dass er kein wachsames Auge auf seine Schüler hatte.



04.04.2004 17:11#259
Tiffi the Bone Bone war oben auf der Treppe angekommen und schaute sich nun etwas ratlos um.Im Hof trainierten einige Milizsoldaten,doch er wollte nicht dort hereinplatzen und sie stören.Auf eine günstige gelegenheit wartend stellte er sich unter den Durchgang und schaute den Kämpfern zu.



04.04.2004 17:22#260
Ferox Ein Licht ging dem jungen Waffenknechten auf, denn es war nach der Erklärung seines Meisters bedeutend klarer, was der Fehler war in den Bewegungen. ‚Wie war es denn Möglich, gleichzeitig Sehne und Pfeil zu halten?’, fragte sich Ferox und machte sich innerlich bereit viel Kraft aufwenden zu müssen. Hinter sich hörte er eine vertraute Stimme, wie sie Typhus auf sein Bogentraining ansprach. Tomarus war also ebenfalls Schüler seines Freundes. Er war sehr engagiert gewesen, als Lady Samantha auch mit ihm die Ausbildung der Rekruten angetreten hat. Zu seinem größten Bedauern war es dem Knechten in seiner gegenwärtigen Position nicht möglich den Neuankömmling zu begrüßen, aufgrund der innerlichen Anspannung die zurzeit seinen Körper beherrschte.

Langsam den Pfeil in die Hand genommen, wurde von ihm die Sehne des Bogens fest gepackt und gleichzeitig zurückgezogen. Mit zwei Fingern war es eine deutliche Anstrengung, die sein Arm zu bewältigen hatte. Die Spitze des Geschosses auf der den Bogen umgreifenden Hand abgelegt, folgte sein Blick dem langen Stück Holz direkt in das Schwarz der Zielscheibe. ‚Diesmal wird es was!’, sagte er sich und lies während dem Prozess des Ausatmens die Sehne los und schoss somit den Pfeil geradewegs nach vorne ab und traf tatsächlich die Scheibe. Schwer atmend umgedreht, begrüßte er Tomarus und blickte erwartungsvoll seinen, nun sitzenden, Meister an.



04.04.2004 17:35#261
Milgo Milgo schwankte zurück zur Kaserne. Mittlerweile war er mit 4 Bier- und 2 Weinflaschen voll und konnte kaum noch sehen. Er redete angeregt mit der Luft, wo er einen Carthos sah.
Milgo: Jaaaaaaaa, Srr... Isch trinke??? Niiiiiie! Du muscht schon gehn? Dann tschööööö!
Grinsend wie ein Irrer gin Milgo weiter. Plötzlich sah er einen Mann und hatte eine teuflische Idee. Da Milgo nichts schreiben konnte wollte er dem Mann eine mündliche Botschaft geben. Er umarmte den Mann wie einen alten Freund und hielt ihn dann an der Schulter fest, damit er nicht weglaufen konnte.Milgo: Hi, du!
Milgo rölpste ihm ins Gesicht und grinste dann. Der Geruch von einer toten Echse musste dem Mann nun in die Nase steigen...
Milgo: Kannst du was für mich tun? Sach dem lieben Lee mal dass ich, Milgo, wieder zurück innnn Khorinis bin... Die Zeeeeeit bei ihm war echt krass, aber hier ist es einfach besser.
Wieder rölpste Milgo. Dann krammte er in seiner Tasche und gab dem mann einen Sack mit 50 Gold.
Milgo: Und nun zisch ab und wehe Lee erhält die Botschaft nicht... Ich bin Miiiiiilgo, ein staaaaaarker Miliiiiiiiiiiiizsoldat!
Torkelt ging Milgo in die Kaserne. Er machte sich keine Sorgen, die Warnung konnte man nicht in den Wind schlagen!



04.04.2004 17:51#262
Tomarus Typhus hatte sich nun wieder auf seinen Stuhl gehockt und beobachtete seine Schüler.
"Woll'n wir mal hoffen, dass er nicht wieder einpennt..." dachte sich Tomarus. Doch nun musste er sich um seine Ausbildung kümmern. Er betrachtete den Bogen nocheinmal, es war derselbe, mit dem er bereits gestern trainiert hatte. Er nahm ihn in die Hand und zog mit der anderen an der Sehne. Noch immer fiel es ihm schwer, diese llänger zu halten. Jetzt merkte er so langsam, wozu das Krafttraining nötig war.
Er machte kurz Pause und sah zu, wie Ferox auf Anweisung des Lehrmeisters einen Pfeil in den Bogen einspannte. Auch der Waffenknecht schien damit noch seine Probleme zu haben, doch mit den Tips von Typhus sah es schon ganz gut aus.Nachdem Ferox es begriffen hatte und alleine übte, kam Typhus zu Tomarus."So, jetzt zu dir. Hast du gestern fleißig gelernt?"
"Ja, natürlich, noch sehr lange, allerdings hast du das ja nicht mehr mitbekommen!" sagte Tomarus mit einem leichten Grinsen.
"Jaja, ich weiß. So, aber jetzt kannst auch du mal damit anfangen, einen Pfeil einzuspannen. Pass auf."
Typhus nahm seinen Bogen und zeigte Tomarus, wie man den Pfeil einspannt und wie man ihn halten muss.
"Es ist anstrengend, aber du musst es üben. So. Mit der einen Hand hälst du den Bogen, mit der anderen den Pfeil und die Sehne. Versuch es mal, aber pass auf, dass der Pfeil nicht losgeht."
Tomarus stellte sich bei seinen ersten Versuchen nicht sehr geschickt an. Einmal ließ er die Sehne aus Versehen los, doch es war nicht weiter schlimm, da der Pfeil nach ein paar Metern liegen blieb.
Da Tomarus es nun unbedingt schaffen wollte, tat er das, was ihm auch schon beim Schwertkampf geholfen hatte: Er konzentrierte sich ausschließlich auf den Bogen und den Pfeil, und darauf, dass er alles richtig hielt.
"Gut, dann versuch doch mal, auf die Scheibe zu schiessen." klang Typhus Stimme, fast schon als sei sie weit entfernt.
Tomarus visierte die Scheibe an, hielt den Bogen leicht schräg, so wie er es bei einigen anderen Schützen gesehen hatte, und ließ die Sehne los.Der Pfeil flog wie in Zeitlupe, und zu Tomarus großer Freude traf er die Scheibe, wenn auch nicht in der Mitte. Tomarus war erleichtert und wandte sich wieder seinem Lehrmeister zu.
"Nicht schlecht. Gleich der erste richtige Schuss ein Treffer. Kompliment. So, jetzt kannst du das ja erstmal üben." sagte Typhus und wandte sich wieder seinem Hocker zu.
Tomarus ließ sich das nicht zweimal sagen und spannte sogleich den nächsten Pfeil ein.



04.04.2004 17:54#263
Ferox „Verzeiht mir, Meister, doch muss ich vorerst das Training hier beenden…ich werde später möglicherweise zurückkehren“, sprach Ferox leise zu seinem Freund und Meister im Umgang mit dem Bogen und begann wegzutreten, während Typhus sich ebenfalls, mit etwas Trauer in der Stimme verabschiedete. Selbstredend blieb auch die Verabschiedung von Tomarus nicht aus, während sich der junge Waffenknecht langsam den Weg zurück in den Hof der Kaserne machte. An seinem Stammplatz an der Mauer lehnte er sich an und zog sein Schwert, um ein wenig damit herumzufuchteln. ‚Hmm’, begann sein Geist zu erkennen, ‚Gegen einen Ork sehe ich damit echt alt aus…’ Langsam schwebten hm Überlegungen im Kopf, ein neues Schwert zu besorgen. Sollte er nun, oder sollte er nicht? Schließlich erlangte er die Erkenntnis, dass es wohl besser wäre, sich ein langes, schweres Schwer zu besorgen, bei dem jeder das Zittern bekommen würde. So begab sich der junge Knecht schnell zur Waffenschmiede und begrüßte das vertraute Gesicht: „Hallo Montaron“, begann er seinen alten Kameraden zu grüßen, „Ich brauche ein Schwert. Du bist wohl dafür zuständig.“



04.04.2004 18:12#264
Montaron Hallo, Ferox! An was hättest du denn gedacht?, erkundigte sich Montaron, wie wärs mit einem Bastardschwert oder einem Langschwert? Nein, mein Schwert soll keinem Dieser hier ähneln, ich will ein Schwert, das viel effektiver ist als Jedes andere!, meinte Ferox. Einen Moment lang schaute Montaron Ferox etwas skeptisch an und fing dann an zu sprechen: Dazu musst du mir aber genaue Informationen geben und dabei auch die Kosten bedenken! Doch der Waffenknecht meinte, kein Preis sei ihm für solch ein Schwert zu hoch. Als Ferox dem Waffenschmied jedes kleinste Detail über das Schwert verriet zweifelte Montaron ein wenig an seinen Fähigkeiten. Er hatte so ein Schwert nie zuvor geschmiedet. Doch als er an das Gold dachte, das er damit verdienen würde stieg seine Motivation ganz schnell wieder an. Also, das wird zu machen sein und sagen wir....300 Goldmünzen kosten. Ist das Ok für dich?, fragte Montaron, worauf Ferox auch gleich vollkommen entschlossen nickte. Es wird ein kleines Bisschen länger dauern als ein normales Schwert, ungefähr 5 Tage! Kaum hatte Montaron diese Worte ausgesprochen, verabschiedete sich Ferox auch gleich und verließ die Schmiede. Auch Montaron verabschiedete sich und machte sich an die Arbeit. Denn nun hieß es, innerhalb einer Woche gleich zwei Schwerter anzufertigen.


04.04.2004 19:15#265
Tiffi the Bone Beinahe hätte Tiffi the Bone den besoffenen Soldaten einen ordentlichen Schlag verpasst, als er aber dann merkte was dieser ihm mitzuteilen versuchte beruhigte sich sein Gemüht. Auch wenn der extreme Mundgeruch alle Erfahrungen, die jemals in seiner Orkgefangenschaft gemacht hatte in den Schatten stellte, hörte er ruhig zu. Doch als ob diese seltsame Begegnung nicht genug wäre drückte ihm der Soldat auch noch ein Säckchen mit 50 Goldstücken in die Hand. Bone wollte sich die Botschaft an Lee gerade aufschreiben, aber der Soldat hinderte ihn daran und sagte sie müsse mündlich überbracht werden. Nachdem er noch, so gut es in seinem Zustand ging, eine Warnung an Bone ausgesprochen hatte, ging er in die Kaserne. Bone blickte ihm etwas verdutzt nach.
Da war er nun den ganzen Morgen durch die Stadt gerannt und hatte keine Arbeit gefunden und bekam nun von einem Besoffenen Milizionär einen Auftrag der ihm nicht nur 50 Goldstücke einbrachte, sondern auch noch ins Söldnerlager brachte. Bone wollte den Botengang Morgen erledigen, denn es war schon spät und er musste noch die notdürftigsten Stellen an seiner Hütte reparieren, damit es heute Nacht nicht wieder durchregnete.



04.04.2004 19:43#266
Lecram Nun da der junge Händler das Rekruten Training beendet hatte und beim Freibier stand war, bemerkte er das ihm sein Haus gar nicht Fehlte. “Es komm mir schon ein bisschen merkwürdig vor. So sehr wie mir das Hafenviertel, mein Haus und mein Lagerhaus in den ganzen langen Jahren wo ich nun schon hier Leb, scheint mir so das ich es kaum vermisse, es gefällt mir wohl kaum so wie ich es mir immer Ausgemalt habe. Aber lasse ich das jetzt nun, da ich das alles jetzt hinter mir lassen kann, kann ich endlich noch anderes machen. Der Freibierstand geht mir so langsam auch schon ein bisschen auf die Nerven, ich werde mich später noch mal hier hin begeben und sehen ob es mir dann wieder belegt etwas Bier zu mir zu nehmen. Erstmal muss ich sehen wie es meiner Katze geht und ob sie mich vermisst oder ob sie gar das Haus angekratzt hat was schon seit etwas längerer Zeit in meinem besitz ist.“

Nachdem der junge Rekrut seinen Gedankenfluss beendet hatte, machte er sich auf den weg zum Adanos Tempel um ein paar Gebete zu sprechen. Lecram beendete den weg dort hin schon nach ziemlich kurzer weile, so wie er es meist tat. Da er nun vor dem Tempel stand, ging er erstmal auf seine Knie und Betete zu seinem Gott Adanos. Nachdem er das beendete stand er wieder auf und machte sich mit einigen kurzen schritten auf den weg zu Vatras. Bei diesem kurzen Marsch hatte er kaum eine Gelegenheit gehabt seinen Gedanken freien lauf zu Lassen. “ Ich Grüße euch ehrenwerter her Magier des Wassers, ich wollte Adanos dem Gott des Wassers eine kleine spende geben und mir von Ihnen einen Segen geben lassen“. “ An einen wie hohen Betrag der Spende dachtet Ihr den?“ “ Ich dachte daran, das meine Spende 100 Gold betragen soll“. “Gut, Möge Adanos dich Schützen.“

Da der junge Gardler nun einiges getan hatte, dass er eigentlich jeden tag tun sollte machte er sich wie so häufig auf den Weg in das Hafenviertel hinein. “ Zu meinem beiden Göttern Adanos und Innos sollte ich öfters Beten auch wenn es nicht ganz in den Zeitplan von mir reinpasst, sollte mir eigentlich mal der Gedanke kommen das öfters zu machen.“ Der junge Händler dachte beim gehen wie so öfter ohne sinn und sah dabei wie immer sehr verdutzt an. Leider bemerkte er es selber nicht. “ Mir würde es doch mal gerne gefallen wie mein Gesicht aussieht, wenn es mir beim gehen Belangt zu denken, dies sollte doch eigentlich etwas Lustig aussehen.“ Beim denken beachtete er wie fast immer nie die anderen Leute und bemerkte es gar nicht wie sie ihn ab und zu mit ihren großen Augen anstarrten. “ Mir gefällt es langsam gar nicht mehr daran zu denken wie mein Gesicht wohl Aussehen würde wenn ich denke. Ich führe meine weg besser mal in die Taverne zum Stinkenden Eber von Kardiff, dort wo ich mich auch schon lange nicht mehr Blicken lassen. Genau dies werde ich jetzt machen, er glaubt bestimmt ich könnte ihn nicht mehr ausstehen.“

Nun hatte Lecram es mal wieder getan und machte sich auf den weg zu der Taverne dem „Stinkenden Eber“, dort wo er sich als Rekrut (Miliz) eigentlich eher weniger blicken lassen sollte, so wie er es bis jetzt tat. “ Ich sollte mal aufhören meine Beine und meinen ganzen Körper in diese Taverne zu bewegen, hier sitzen eindeutig die Falschen Leute rum, mit denen ich es mir nicht erlauben sollte etwas zu unternehmen, weil dies Tödlich für mich und meinem Körper enden könnte und ich glaube dass, dies einiger meiner Freunde nicht unbedingt gefallen würde.“ Doch bevor Lecram richtig drinnen war ging er wieder Heraus nach dem er sich mal überlegte was, das für Auswirkungen haben könnte wenn er sich mit den falschen Personen abgebe würde.

Nun da sich der junge Rekrut anders Endschiet ging er den Restlichen weg direkt zu seinem Haus ohne in irgendwelchen dunklen neben wegen herum zu lungern wie er es so häufig tat. Der weg den er zu seinem Haus brauchte sah wie immer langweilich aus, dass er eigentlich auch war. Lecram betrat gerade die Tür da bemerkte er dass seine Katze irgendein Totes Tier mal wieder in sein Haus brachte. “ Ach Mensch, Laries wie häufig hab ich mir meine Zeit genommen um dir zu erklären wie ich es finde wenn du deine Beute in mein Haus bringst, ich glaube es wird bald zeit das ich dir auch wenn du einen Katze bist eine Tracht Prügel geben muss. Beim nächsten Mal bekommst du dies bestimmt. Nun Laries ich werde dir jetzt einen Teller voll Milch geben und dann wird von mir verlangt das du, deine beute außerhalb meines Haus Tötest und Frisst.“ Dies tat Lecram dann auch, wie immer freute sich seine Katze. Kurz bevor er sein Haus verließ sagte er noch. “ Vergiss es bloß nicht das Tier heraus zu bringen“
Nachdem sich der junge Händler aufgeregt hatte machte er sich mal auf den Weg zur Kaserne. Bei diesem weg dachte er nicht, was er eigentlich selten beim gehen tat. Dieser weg den er zur Kaserne ging war wie immer so was von Langweilich das er fast eingeschlafen wäre, weil Lecram nichts Interessantes in der Kaserne fand ging er zum Marktplatz. Dort angekommen rannte so fort ein bekanntes Gesicht auf ihn zu und fragte ihn irgendwas, was er nicht so fort verstand “ Also Bloodeye bevor du das nächste Mal deinen Mund öffnen willst, hör auf so ein Kauder welch zu reden und erkläre mir richtig was du von mir möchtest“ Da der junge Rekrut jetzt ein bisschen runtermachend mit Bloodeye gesprochen hatte hoffte er das sich Bloodeye nicht einfach wieder umdrehen würde sondern wieder holen wird was er von Lecram wissen wollte…



04.04.2004 20:04#267
Bloodeye Mit großen Augen sah Bloodeye Lecram an.
„Für Innos, mein Rekruten Freund.“, sagte Bloodeye und blickte in den Himmel.Die Sonne schien nur mehr über die Berge und der Marktplatz verdunkelte.Die Leute zogen sich in ihre Häuser zurück und nun waren nur mehr die Händler Bloodeye und Lecram am Marktplatz.
Irgendwas vergas Bloodeye zu sagen nur was.
Bloodeye krümelte und kratzte sich am Hinterkopf.
„Ahh ich habs ich wollte die fragen ob du mit mir Jagen gehen willst ich hab mir zwei Köcher mehere Pfeile und zwei Bögen gekauft, war zwar kostspielig aber es hat sich gelohnt.“, sagte Bloodeye und gab Lecram die Sachen….


04.04.2004 20:19#268
Lecram “ Hm……… Was könnte ich nur zu dir sagen, also erstmal danke mein Freund. Das einzige Problem was mich nun mit dem Köcher, Pfeilen und dem Bogen Plagt ist das ich kein bisschen Ahnung habe wie man mit diesem Bogen schießen soll, imomend ist mir das noch ein Geheimnis und wie ich sehe hast du auch nicht viel Erfahrung gesammelt wie jemand nun mit einen Bogen umgehen soll. Aber ich vermute das dich das so viel Kratzt wie es mich Kratzt und zwar kein bisschen, nun gut ende mit der Diskorei, natürlich komme ich mit dir Jagen. Dann lass uns erstmals auf den weg zum Tor begeben, dann sehen wir weiter.“
Nachdem sich der junge Rekrut ein bisschen mit seinem mittlerweile recht gutem Freund Blooodeye unterhielt, dass sich am ende fast zum Alaingespräch entwickelte, ließen sich die Beiden Rekruten erstmal von ihren Beinen zum Stadttor am Markt platzt Tragen. Als sie (die beiden) gerade die Stadt verlassen wollte sagte Lecram zu Bloodeye. “Nun da es eine Idee war Jagen zu gehen, und ich mich dazu Endschloss dir dabei zu helfen fände ich es nur gerecht wenn du mich zu der Stelle führen würdest wo du jagen willst, bin mir sicher das dies auch in deinem sinne wäre. Also magst du mir den weg zeigen wo du jagen willst?“ Nun da Lecram sich gut rausgeredet hatte das Bloodeye es nicht bemerkte das keine Ahnung hatte wo es hingehen sollte, guckte er erst einmal wie sein Freund da drauf reagieren wird…..



04.04.2004 20:25#269
Nikmaster Das Haus ist einfach nur schön. Ist die Meinung von Nikmaster. Er schaute sich die Möbeln an und die paar kleinen Löcher und der restliche Schaden war ihm egal. Der Waffenknecht wusste nicht was er tun könnte so entschloss er sich seinen Sold abzuholen. Er ging deshalb zu der Kaserne und holte sich den Sold von dem Zuständigen Mitglied der Garde. Das Gold legte er ihn die Geheimkammer, welche er so schätzte und beim verlassen des Hauses sperrte er die Tür ab. Danach wollte er eine Runde jagen, einfach nur die letzten Pfeile verschießen. Der Waffenknecht nahm seinen Bogen sein Schwert aus der Kammer und nahm die letzten Pfeile, welche er noch vom Training hatte. Er durchschritt das Stadttor und ging den Weg entlang, Richtung den Wald wo er mit Typhus Training ging.


04.04.2004 21:07#270
Nikmaster Mit den beiden Teilen ging er also durch das Stadttor. "Was kann man mit so einem Bogen machen?? Am besten ich kaufe mir einen neuen.", entschloss Nikmaster. ER wusste aber leider nicht wer die Bögen herstellt. Er könnte nun Typhus fragen, doch wusste er nicht warum er nicht einfach Lord Andre stören sollte. So ging er wie schon so oft, auch wenn es nun weniger werden sollte, die Treppe zur Kaserne hoch. Der Waffenknecht blieb vor der Tür zum Lord stehen atmete tief ein und aus.

Er klopfte und wurde hineingerufen. "Ehrenwerter Lord Andre, mein Bogen ist zerbrochen und ich wollte einmal Fragen wer die Bogen baut.", fragte Nikmaster mit einer ehrenvollen Stimme. "Das ist Iwein, seine Handwerksstube ist nur einige Häuser neben dem Tor und nun verschwinde wieder" Nikmaster wollte nicht stören und verlies deshalb den Raum. Ein kleines Salut und weg war er.
Nikmaster beschloss dieses Gebäude aufzusuchen. Fand es auch nach einer Weile. Der Waffenknecht klopfte an der Tür und wartete auf eine antwort, nichts. Er versuchte es noch weitere Male, jedes mal nichts. Nikmaster trete sich um und sah eine Bank. "Ich warte einfach bis der Bogner wieder kommt", dachte sich Nikmaster. Und so setzte er sich auf die Bank.



04.04.2004 21:20#271
Cadhar Cadhar wachte auf. Er hatte heute schlecht geschlafen da er sorgen hatte ob er die nächsten Tage noch gut durchkommen kann da ihm langsam das wenige Geld das ihm die Paladine nach seiner befreiung gegeben hatt ging nun zur Neige. Er ging die Treppe des Hotels hinab und fragte die Besitzerin wo man hier am besten Geld verdienen kann. Sie antwortete ihm das die Rekruten oben in der Kaserne immer irgendwelche Leute für Botengänge und sowas brauchen. Er solle sich mal bei Milgo melden da dieser sie gefragt hatte ob irgendeiner vielleicht einen Job haben will. Nach diesem Gespräch verließ er das Hotel und standt vor der Kaserne. Er ging die Treppe hoch und wurde plötzlich von einem Rekruten angeschnautzt der hier gerade Wache hielt. "Was willst du hier?" "Ich soll mich bei Milgo melden" "Ok, geh einfach weiter gerade aus!" Cadhar betrat die Kaserne....



04.04.2004 21:27#272
Milgo Milgo hatte dem Schrecken alle sieben Inseln in die Augen geschaut! Er hatte es gesehen! Ein Bürger kam auf ihn zu. Immer noch im leichten Bier-Wahn stürzte er sich auf ihn
Cadhar: Sind sie...
Milgo: ICH HABE SIE GESEHEN!
Cadhar: Was denn?
Milgo: Sie sind gierig, sie kratzen, sie schnüffeln! Eine war ganz dicht bei mir!
Cadhar: Was denn?
Milgo: Du wirst da rein gehen und die Viecher töten! Es müssen zehn, nein hundert, nein, TAUSEND sein!
Diesem Bürger schien nicht mehr wohl zu sein, bei Milgos Worten... Aber der Bürger würde es schon schaffen. Milgo schob ihn in den Schlafraum der Milizen, nun würde er ihnen bevorstehen, den KILLERWANZEN!!!



04.04.2004 21:36#273
Sir Iwein Als Iwein nach diesem ereignisreichen Tag endlich munter pfeifend die Treppen vom Oberviertel herabkam, lag die Stadt schon im Dunkeln. Nur die wenigen Laternen in den Gassen der Unterstadt spendeten stellenweise Licht, das Hafenviertel jedoch war um diese Zeit kein schöner Ort mehr für Spaziergänge. Der Nachmittag war so schnell vergangen, während der Barde gespielt hatte, dass Iwein darüber hinaus die Zeit ganz vergessen haben musste.
In Bospers Laden brannte kein Licht mehr, die Tür war bereits verschlossen. Auch, wenn der alte Bogner ihm einen Schlüssel anvertraut hatte, wollte Iwein um diese Zeit nicht mehr stören - obwohl er dem Laden gerne noch einmal einen Besuch abgestattet und sich ein wenig mit den Bögen beschäftigt hätte. Gerade wollte er sich zum Gehen in Richtung Kaserne wenden, als er einen jungen Waffenknecht auf einer Bank gegenüber des Ladens sitzend bemerkte.
"Nicht auf deinem Posten, Soldat? Oder warum hockst du so spät noch hier rum? Wartest du auf jemanden?"
Der Waffenknecht erhob sich überrascht.
"In der Tat, mein Herr. Ich hoffte den Bogner noch anzutreffen, ehe er nach Hause kam."
"Meister Bosper schläft bereits. Aber ich stelle bei ihm die Bögen für die Garde her, zumindest helfe ich ihm dabei. Brauchst du Ausrüstung?""Ja, Hauptmann. Ich habe vor kurzem meine Ausbildung bei Typhus abgeschlossen, und der Trainingsbogen, den er mir überlassen hat... nunja, der hat ausgedient."Iwein lachte laut in die Nacht hinein, dann klopfte er dem Jungen auf die Schulter. "Wahrlich, diese Trainingsbögen sollte man nicht für die Jagd benutzen. Ich kann dir einen neuen, besseren Bogen verkaufen, wenn du willst. Ich denke, ein Weidenbogen wäre für einen Anfängerschützen wie dich erstmal das Richtige. Kostet auch nicht soviel, zweihundert Goldstücke."Der Waffenknecht überlegte nicht lange, dann schlug er ein. "Abgemacht, und noch einen hübschen Köcher und ein paar neue Pfeile dazu. Wann kann ich sie holen?""Nun, komm morgen Nachmittag vorbei, wenn der Laden geöffnet hat. Ich denke, wir haben noch ein paar fertige Bögen im Laden."
"Jawohl, Herr Hauptmann."
"Schönen Abend noch, Soldat."

Noch um einiges besser gelaunt machte Iwein sich dann endlich auf den Weg zur Kaserne, in sein Zimmer, in sein warmes Bett. Er bedauerte nur, dass niemand dort war, der sich um das Kaminfeuer gekümmert und Essen angerichtet hatte...


04.04.2004 21:54#274
Bloodeye Bloodeye brachte kein richtiges Wort mehr raus und wurde immer schwächer und schwächer.
„Ich werde……Hilfe Lecram ich brauche Hilfe.“, flüsterte Bloodeye und wurde immer kälter.
In diesen Moment sprangen Gedanken von der Vergangenheit und Vorstellungen aus der Zukunft durch Bloodeye´s Gedächnis.
„Mutter Vater.“, sagte Bloodeye und spuckte Blut aus den Mund.In seiner Vorstellung lag er sanft in seinem Bett und seine Mutter streichelte seinen Kopf.
Sei Vater hütete die Schafe und winkte immer zu Bloodeye.
Plötzlich erwachte Leben in Bloodeye´s Glieder´n und er richtete sich auf.Er hatschte verwirrt zu einem der Händler lies sich einen Trank geben und legte sich dann sofort in das Kasernen bett schlafen….



04.04.2004 22:12#275
Cadhar Cadhar betrat den Raum.....er ahnte schlimmes....seine Augen waren geschlossen.....er bebte....."wieso passiert immer mir das, mir der diese Viecher doch so hasst" fragte er sich....überall hörte der das kratzen der Wanzen auf den Stühlen und auf dem Boden. Dann öffnete er langsam seine Augen.....als er sie einen Spalt geöffnet hatte, sah er wie eines dieser Biester auf ihn zukrabbelte...er musste handeln....er sprang auf eines der Betten rechts von ihm und entfloh so der Gefahr....er versteckte sich hinter dem Bett......das Feuer ihm Kachelofen brannte........die Funken sprangen.....er dachte nur noch"Oh Innos hilf mir um diese Probe zu bestehen!" aus diesem Gebet schöpfte er neuen Mut....er sah sich um.....plötzlich sah er einen der Äste die am Ofen lagen der näher als alle anderen an ihm war.....er überlegte"ich springe jetzt schnell zu diesem Ast, zerschlage die Biester, und dann nichts wie raus hier zu Milgo!" er sprang auf rannte zum Ast schnappte ihn und ging wieder in Deckung "des ging leichter als ich dachte" hörte er sich sagen. Da stand er auf rannte auf fünf dieser Viecher zu die gerade damit beschäftigt waren ein trockenes stück brot zu zerlegen. Er schlug einfach in die Menge.....er wartete auf das was passierte...zwei der Viecher lagen tot am Boden...drei andere suchten unter den Betten Schutz. Doch dann kamen noch ungefähr zehn von den Viechern her und stellten sich vor ihm auf......der Ofen stand zwei Schritte von ihm entfehrnt....auf der anderen Seite befanden sich die Betten der Rekruten.....er sprang zum Ofen.....die Fleischwanzen sahen ihn an.....er legte das Holz in den Ofen und kockelte es an, nach einiger Zeit nahm er es aus dem Feuer....es glühte....er ging auf die Fleischwanzen zu......sie starrten ihn an....er holte zum Schlag aus...die Wanzen wichen ihm aus.....er ließ nicht locker.....er erwischte eine die sofort kockelnt auf den Boden "stürzte"....die anderen zehn gingen auf ihn zu.....jetzt kamen auch die anderen drei angegrabbelt....sie umstellten in "Oh Innos hilf mir!" dachte sich Cadhar.....die Wanzen kamen näher und näher.....er holte zum schlag aus..schlug zu und erwischte noch zwei.....sie zogen ihren Kreis noch enger....der Anführer der Wanzen sprang auf Cadhar zu....er zog ihm mit dem Prügel eine rüber das er gegen die Wand geschleudert wurde...auf eines der Betten wurde eine Schleimige grüne Masse gespritzt....der Anführer war tot.....Cadhar tötete jetzt auch noch die anderen Wanzen die nun ohne ihren Anführer hilflos waren....nach dem Kampf war der Boden vor dem Ofen mit dem grünen Zeug befleckt.....Cadhar suchte ein Tuch....auf der anderen Seite des Raumes fand er eins....er holte es und wischte das Zeug vom Boden und dem Bett auf...den Lappen warf er ins Feuer "den wird sowieso keiner vermissen." dachte der sich...die toten Fleischwanzen warf er ins Feuer....es fing furchtbar an zu stinken.....nachdem Cadhar nun alles erledigt hatte, trat er durch die Tür wo bereits Milgo auf ihn wartete.....



04.04.2004 22:32#276
Milgo Milgo lugte in ihren Schlafraum. Tatsächlich, der Bürger war was wert.Milgo: Ich hoffe du fängst bei uns an, Junge! Du gehörst zur Miliz und die Miliz zu dir.
Milgo grinste noch etwas betrunken. Dann kammte er schon zum zweiten Mal Gold aus seiner Tasche, genau 10 Goldstücke.
Milgo: Hier nimm, bistn guter Junge.
Er gab dem Bürger die 10 Goldmünzen und schickte ihn dann wieder weg, um dann in ihren Schlafraum zu gehen und sich hinzulegen. Das Gespräch mit Carthos war sehr anstrengend gewesen. Vielleicht würde man ihm irgendetwas verleihen, wie er die Miliz vor Carthos vorgestellt hatte. Carthos hatte gesagt er würde ihnen beitreten... Mit diesem Gedanken schlief Milgo seelig in seinem Bett ein.


04.04.2004 22:55#277
Lecram Nachdem Lecram und Bloodeye sich dann verabschiedeten konnte leider keiner der Händler ihm einen Trank verkaufen deswegen war er mal wieder auf die Heilende Hand eines Magiers oder eines Barbiers angewiesen. “Hm………Langsam aber sicher werden selbst mir meine schmerzen unerträglich. So etwas ist mir bis jetzt noch nie in meinem nicht gerade prächtigen Leben passiert, dass meine Schmerzen so doll wurden das Selbst mir fast ein schrei entgleiten würde. Das mir so was passieren konnte hätte ich mir niemals Träumen lassen, beim Jagen von Banditen angegriffen zu werden, dies kann doch nur mir passieren. Langsam kommen mir die Gedanken das ich nur Pech in meinem Armsehliegen Leben bekommen hatte und je bekommen werde. Aber nun sollten meine Beine mich in die Kaserne Tragen damit meine Wunden Behandelt werden, was Denke ich dar meine Wunden ist nur eine Wunde und zwar eine wie mir sie noch nie vor den Augen trat.“

Nachdem sich der junge Rekrut ein paar nicht grad guten Gedanken Gedacht hatte wusste er nicht genau was er nun machen sollte. Der junge Händler lies sich Langsam aber sicher von seinen Beinen zu der Kaserne Tragen das Problem dabei war das sein ganzer Körper anfing zu zittern. “Mensch was hat dies nun schon wieder zu bedeuten meine Rüstung ist im Arsch, mein Körper ist Kaputt und mein Körper Zittert gegen meinen willen, was ist das nur für ein sau Dummer Tag. Aber ich sollte versuchen meinen Cousin Ferox zu finden, so weit ich weis ist er ein Gelehrter Barbier, dies könnte mir eigentlich recht gut weiterhelfen genau dies werde ich jetzt tun.“

Der junge und auch verletzte Rekrut schaffte es mit kleinen Langsamen schritten in die Kaserne herein. Als Lecram da war wäre er fast umgeknickt seine schmerzen sind an einem punkt Angelangt wo er es gerade noch schaffen konnte sich auf den Beinen zu hallten. Der junge Händler sah in seinem linken Augenwinkel wie ein Milizsoldat an ihm vorbei rannte als hätte Lecram keine einzige Verletzung. “ Ey, (tief ein atmend) Kannst du mir sgen (tief aus atmend) wo Ferox ist?“ “Ja er müsste da drüben sein“. “ Dan… Danke“

Nun erfuhr der junge Rekrut wo sein Cousin abgeblieben war, er machte sich so schnell auf den weg dort hin wie er konnte, doch besonders schnell war er nicht. “ Fe…. Fe.. Ferox kkkk… kannst du m… m… mir helf… hefen?“ Ferox sein Cousin schaute Lecram ein bisschen ungläubig an, er schaute ihn so an als wurde er sagen wollen, “ Wie schaffst du es mit einer Verletzung die fast Komplet durch die Schulter geht und mit so einem großen Blutverlust noch stehen?“ “ F…Feox gguc mich bit…te ich s…so an (ein atmen und aus atmen zwischen durch) son..sondern hil...hilf mir“ Lecram schaffte es gerade noch das zu sagen und dabei nicht zusammen zu Brechen und wollte das Ferox ihm schnell antworten und ihn schnell behandeln würde…



04.04.2004 23:19#278
Ferox Gerade noch stand Ferox ruhig an der Kasernenmauer und spielte mit seinem Kurzschwert herum, dass sich bald in ein etwas längeres verwandeln sollte, als ihn der Klang einer geplagten Stimme erreichte. „Bei Beliar“, sagte er leide zu sich, während er seinen Cousin Lecram ungläubig anstarrend, geistesabwesend das Schwert zurück in die Scheide führte. Wie angewurzelt stand der Barbier noch immer am selben Platz und konnte seinem Mund nicht das Schließen beibringen. ‚Wie hatte sein Cousin es fertig gebracht mit einer solchen Wunde noch zur Kaserne zu kommen?’ Die verbitterten und wehleidigen Rufe Lecrams konnten den Barbier gerade noch aus seinem Traumzustand reißen, so dass ihm klar wurde was zu tun war.

Schnell hastete er zu seinem am Boden liegenden Cousin, um ihm aufhelfen zu können und in ein weiches Kasernenbett zu legen. Schnell half Ferox ihm auf und trug ihn nahezu in die Schlafgefilde. Da Lecram kein Bett in der Kaserne besaß, sonder ein Haus am Hafen, legte der Waffenknecht seinen Kameraden hastig in sein eigenes und zog so gleich seinen Rucksack mit dem Verbandsmaterial unter dem Bett hervor.

Wie sich schnell herausstellte, war die Wunde, die sich, bei Beliar, über den halben Bauchbereich ausgedehnt hatte, Adanos sei Dank von einem Schwert verursacht worden. Dies machte die Sache um einiges einfacher, denn eine gerade Wunde war noch immer besser behandelbar als eine die von ungeraden oder stumpfen Material hervorgerufen wurde. Schnell hatte Ferox etwas von seiner grünen desinfizierenden Salbe geholt und wusch die Wunde sogleich mit Wasser aus, denn schien sein Cousin den von Parasiten überwucherten Waldboden belegen haben. Die Verbände umgelegt, war das Leben des jungen Rekruten erstmal gerettet. „Adanos sei Dank“, begann er leise zu sprechen, „Wie hast du das nur geschafft?“ Der Kerl, der trotz seiner jungen Jahre schon so viel erlebt hatte, war wirklich bewundernswert. Nicht viele hätten mit einer solchen Verletzung noch aufrecht stehen können, geschweige denn einen solch weiten Weg beschreiten. Lecram war wahrlich eine große Bereicherung für die Garde, soviel stand fest.


05.04.2004 12:47#279
Milgo Milgo wachte auf. Er wusste was er tun musste, doch wollte er lieber weiterschlafen… Er wendete sich noch einige Male im Bett, doch es nutzte nichts… Langsam, Schritt für Schritt, Gelenk für Gelenk richtete sich Milgo auf, gähnte wie immer und holte dann eine Flasche Bier und trank sie direkt halbleer. Heute würde Carthos wahrscheinlich in die Miliz kommen. Außerdem half das Bier gegen die schlimmen Kopfschmerzen. Deshalb trank Milgo direkt auch noch eine Flasche leer. Er hickste leicht und rölpste dann die letzten Milizen wach. Milgo murrmelte Entschuldigung und ging dann leich grinstend aus ihrem frisch gesäuberten Schlafraum. Er krammte wieder eine Falsche heraus und fing an zu trinken. Doch den Inhalb spuckte er gleich wieder aus. Wasser! Igitt! Zornig krammte er eine Bierflasche hervor, hielt sie sich vors Auge und begann dann befriedigt zu Trinken. Nun konnte er vor Carthos treten.... So begann Milgo seine Streife um nach Carthos zu suchen und bösen Schurken eins auszuwischen...


05.04.2004 13:31#280
Lecram “Was? Wer? Wo? Wo bin ich hier? Was ist das für ein merkwürdiger Raum der mir noch nie vor die Augen trat. Wem Gehört den dieses komische Bett? Ah. Genau jetzt geht es wieder in meinem Kopf herein, Bloodeye und ich wir sind doch von diesen 2 Banditen überfallen wurden und mir wurde beim retten von Bloodeye die man nicht mit Tränken heilen kann. Mist……. Genua jetzt fällt mir auch wieder ein wo ich mich hier befinde, dies ist doch der Schlafsaal der Milizen, wie? Wie bin ich denn hier hingekommen? Adanos sei dank das ich noch unter den Lebenden weile. Könnte es sein das dies das Bett von Ferox ist? Na ja werde ihn mal rufen, von alleine kann ich mich und meinen Körper eh nicht erheben aus diesem Bett auch wenn es mein verlangen wäre“

Nun wusste der junge Rekrut wieder wo er sich befand im Schlafsaal der Milizen, wie er genau hier her kam wusste er nicht mehr, sich an die Ereignisse vom Vortag zu erinnern war nicht gerade Leicht gewesen doch er schaffte dies, auch wenn es ihm Schwer viel. “ Ferox… Ferox…. Wo hast du dich hin begeben ich brauche Hilfe, ich schaffe es nicht meinem Körper aus deinem Bett zu erheben die Verletzung ist noch ein bisschen zu stark dafür. FFFeeerrroooxx bist du überhaupt in der nähe?“

Da der junge und Schwerverletzte Gardler seinen Cousin Ferox eine weile rief sah er wie eine Waffeknecht in den Schlafsaal lief leider konnte er nicht genau ausmachen ob es Ferox oder Thypus oder irgendein anderer Waffenknecht war. “Ferox bist du das?“. “ JA“. Lecram blickte eine Kurze weile zu seinem Cousin hin bis er vor ihm stand. “Was möchtest du von mir?“ “Nun Ferox ich muss leider noch mal deine Hilfe in Anspruch zu nehmen, du magst mir doch sicher Helfen zu Lord André zu gelangen ich glaube kaum das ich es noch mal schaffe alleine zu gehen und überhaupt schaffe ich es dementsprechend mit dieser Verletzung es nicht aufzustehen, weswegen weis ich auch nicht ich habe kein al zu großes Allgemein wissen über Verarztungen und Barbiere. Nun magst du mir Helfen zu Lord André zu gelangen?“ Lecram hatte nun alles gesagt und hoffte das Ferox sein Cousin ihm helfen wird zu André zu kommen ansonsten müsste er es selber versuchen.



05.04.2004 13:49#281
Ferox Der heutige Tag war früh von Ferox begrüßt worden, was daran lag, dass er nicht in seinem Bett hatte schlafen können, weil sein Cousin dieses belegte, der sich am Vortag mit einer großen Verletzung an der rechten Schulter zur Kaserne schleppen musste. Noch immer übersiegte die Bewunderung dieses Mannes die Neugier, wie dies passiert war. Schließlich hatte ihn jemand außerhalb der Stadt mit einem Schwert angegriffen. Ferox vermochte es nicht, sich auszumalen, wer dies gewesen sein könnte. Vielleicht war es abermals dieser Aros, der sich fälschlicherweise als Freund des jungen Waffenknechtes ausgegeben hatte um ihn später überfallen zu können. Noch immer nicht, konnte er den Zorn über diese Ereignisse ablegen.

Der Morgen war dazu verwendet worden, bei den Händlern etwas Milch und Wasser für Lecram zu besorgen, der hoffentlich noch immer das Bett hütete. Um möglichst schnell wieder die Rückkehr antreten zu können, war Ferox möglichst früh gegangen damit die Markstände nicht zu überfüllt waren.

Schnellen Schrittes bewegte er sich wieder zurück zu den Schlafsälen und wurde sogleich auf die Rufe seines Cousins aufmerksam. „Hallo“, begrüßte er ihn in flüsterndem Ton und wich gleich zurück, als ihm die ungewöhnliche Bitte seines Gegenübers klar geworden war. „Zu Lord Andre? Ja natürlich“, sagte er und begab sich gleich daran seinem Kameraden aufzuhelfen. ‚Ein solch tapferer Mensch konnte keine unwichtigen Neuigkeiten für den Lord haben“, sagte der Geist dem jungen Waffenknechten.

Schleppend bei Lord Andre angekommen, klopfte Ferox dreimal kräftig an und trat auf das kräftige „Hallo“ seines Vorgesetzten in das Büro. Wie so oft begutachtete dieser seine Akten. „Guten Morgen mein Lord, verzeiht die frühe Störung, doch mein Cousin Lecram hat euch etwas zu sagen“



05.04.2004 14:32#282
Die Paladine Lord Andre starrte zwar wie immer in seine Akten, doch in Gedanken war er, wie immer, ganz weit fern.
Er hörte förmlich das Rauschen des Meeres, die beruhigenden Züge der Wellen, wenn sie neue Muscheln an den Strand spülten. Feine Klänge ertönten, leicht exotisch und mit Freude angehaucht. Spärlich bekleidete Frauen kamen herangesprungen und schwangen ihre Hüften im Rhythmus, sehr gekonnt, wie der Lord zugeben musste. Er selbst saß in einem bequemen Liegestuhl, ein Mischgetränk in der Hand mit einem kleinen Schirmchen oben drauf. Weiche Finger umgarnten seinen Dreitagebart und die Welt hätte nicht schöner sein können, wenn da nicht...

"Ja?"
Er fuhr in die Höhe und schaute die Störenfriede an.
"Was hat er denn zu sagen?", fragte der Lord etwas grummelig und wünschte sich zurück auf die Insel.

sammy



05.04.2004 14:44#283
Lecram “ Nun Lord André ich habe euch etwas zu sagen fast die letzte ganze Nacht hab ich darüber nach gedacht. Ich wollte euch etwas über dieses Gesindel von Banditen erzählen, nun wurde ich in 3 tagen unterschied 2-mal angefallen von den Banditen. Das eine mal war wo ich mit ein paar anderen Leuten und mit Lady Samantha bei der Rekruten Ausbildung. Das zweite Mal war gestern im Wald wo ich mit meinem Kollegen und mittlerweile auch guten Freund Bloodeye Jagen gehen wollte, doch wir konnten nicht Jagen gehen, weil wir von dem Mistpack der Banditen angegriffen wurde und dadurch habe ich eine Schwere Verletzung erlitten. Nun habe ich die frage an euch ob ihr irgendwas dagegen unternehmen könnt dass, dieses Gesindel sich nicht mehr so weit vor die Stadt traut. Und könnt ihr? Ich bin auch selbst mit meiner schweren Verletzung hier her gekommen um eine Antwort von ihnen zu bekommen und ein nein werde ich nicht akzeptieren. “

Da Lecram es kaum schaffte zu Salotieren blickte er Lord André wenigstens in die Augen dabei er trotz seinen schmerzen Energisch dabei blieb. Er hatte sich vorgenommen so lange in der Kabine von Lord André zu bleiben bis er irgendetwas gegen die Banditen unternehmen wird…



05.04.2004 14:56#284
Die Paladine Lord Andre zog leicht spöttisch eine Augenbraue in die Höhe. Ein aufgewecker Kerl, dieser Rekrut. Nur an ausreichendem Respekt fehlte es ihm noch. Oder warum sonst machte er ihm vorschriften wie er zu antworten hatte?

Er dachte nicht lange nach. Ein Lächeln erschien in seinem Gesicht."Das ist wohl wahr, Banditen tummeln sich ständig in den Wäldern, mal mehr, mal weniger. Ihr seid also auch der Meinung, dass sich dies als eine ernsthafte Gefahr für die Stadt entwickelt, richtig?"
Er schaute Lecram und seinen Cousin an. Ersterer nickte eifrig."Dann sollten wir doch schnellstens etwas dagegen unternehmen. Und wie ich sehe habt ihr schon jemanden dafür mitgebracht."
Sein Blick ruhte auf Ferox, freundlich aber bestimmt.
"Ihr habt euch schon gut bewährt in der Garde, es wird Zeit für eine ordentliche Aufgabe. Sucht euch ein paar Helfer zusammen und sorgt dafür, dass dieses Gesindel der Stadt fern bleibt und die Händler wieder unbeschadet die Wege hierher beschreiten können. Nehmt diesen Rekruten ruhig mit, er scheint mir sehr informiert."

Dass dies ein Befehl war ließ sich nicht überhören. Lord Andre ließ sich lächelnd wieder in seinen Stuhl zurücksinken und entschwebte zufrieden wieder zu seiner fernen Insel.

sammy



05.04.2004 14:59#285
Tomarus Tomarus trat hinaus auf die Straße und streckte sich ersteinmal. Er war noch immer sehr müde, doch er wollte die Maske für Lecram heute fertigstellen, deshalb machte er sich gleich auf den Weg zu Tschareds Tischlerei. Anscheinend schlief Tschared noch, deshalb schlich Tomarus wieder in den Lagerraum und nahm sich seine halbfertige Maske. Mit dieser und einem Schnitzmesser setzte er sich auf einen Hocker an der frischen Luft und begann, das Werk zu vollenden. Inzwischen konnte man die Formen schon deutlich erkennen, und als nächstes würden dann die Augenlöcher fertig sein.
"Kann man doch schon tragen." meinte Tomarus.
Doch noch war die Maske nicht fertig, und der Rekrut würde sie in diesem Zustand nicht haben wollen.
"Noch hier ein bisschen weg... so... gut, die Form dürfte jetzt passen." Tomarus testete es und setzte sich die mMaske einmal probehalber selbst auf. Sehr bequem fand er sie nicht, doch was sollte man bei Holz schon erwarten. Ansonsten schien nichts die Zufriedenheit des Drechslers zu trüben."Sehr gut, dann fehlen nur noch ein paar Verzierungen hier und da..." So bastelte er noch einige Zeit an der Maske, und nach und nach erkannte man sie immer genauer.
"Fehlen nur noch die Farben..."



05.04.2004 15:09#286
Ferox Gespannt lauschte Ferox den Ausführungen seines Cousins über die Banditen, die zum wiederholten Male Rekruten der Garde angegriffen hatten. Er schien wirkliche Mühe zu haben, dies fehlerfrei und in voller Konzentration vorzutragen und versuchte ernsthaft dabei, trotz der Verletzung, noch Haltung zu bewahren. Bemerkenswert, wie der junge Waffenknecht fand. Auch er blieb die ganze Zeit über streng in einer Haltung, wie der Lord es von seinen Untergegebenen erwarten konnte. Schnell war das Ende der Besprechung erreicht und sogleich war das eingetreten, was zu erwarten gewesen war. Mit einem leichten Grinsen, das merklich ausdrückte, er erfreut Andre war, sah er die beiden Gardler an. Wie es nicht anders hätte sein können, trug er ihm, Ferox, in befehlendem Ton die Ergreifung der Banditen auf. ‚Nein’, dachte er, während sein Körper einen kurzen Moment lang an Spannung verlor. „Jawohl“, sagte der Knecht etwas lauter und in sehr strengem Ton, wonach sein Salut die Absicht zu gehen ausdrückte. Lecram aufgeholfen, bewegten sie sich zur Tür und ließen Lord Andre wieder allein in seinem Kämmerchen.



05.04.2004 15:25#287
Lecram Draußen angekommen sprach Lecram seinen Cousin noch mal an. “ Hör mal Ferox es tut mir Leid das du das nun durchziehen musst, aber nun können wir auch nichts mehr daran ändern?“ Ferox schien ihn im ersten Moment nicht ganz gehört zu haben. “ Aber ich muss es ja auch machen, Nun also dann müssten wir uns erstmals überlegen wen wir Dafür mitnehmen, ich finde du kennst eingeschlossen mit mir mehr Gardler. Also meine Vorschläge
Wären Tomarus, Thypus , Host eventuelle und Ucnle-Bin das wären die einzigen Leute die mir einfallen würden, die uns wirklich dabei helfen könnten und welche Leute fallen dir ein? Am besten sollten wir mit 10 Leuten losgehen. Wenn wir dann mindestens 8 haben zeige ich euch die Stelle wo ich und Bloodeye angegriffen wurde. Also noch mal darauf zurück zu kommen wer fällt dir jetzt spontan ein den wir mitnehmen könnten? Aber bitte schlag nicht Iwein vor.“ Nachdem Lecram seine frage gestellt hatte wartete er darauf was sein Cousin zu ihm sagen würd…



05.04.2004 15:57#288
Tomarus Als Tomarus sich gerade überlegte, wo er Farbe herbekommen könnte, stolperte Tschared aus dem Haus.
"Oh, Morgen, schon so früh fleißig?"
"So früh ist es nun auch wieder nicht!" grinste Tomarus. "Ach übrigens, weißt du, wo ich Farbe herbekommen kann?"
"Ouff, Farbe... keine Ahnung, also ich hab keine mehr. Und hier in der Stadt wüsste ich jetzt auch keinen Maler. Du könntest es höchstens mal am Marktplatz versuchen, vielleicht hat ja noch jemand zufällig ein bisschen..." "Gut, ich werde gleich mal sehen."
"Ach ja, warte, hier, diesen Brief habe ich gestern Abend hier gefunden. Er ist für dich."
Tschared reichte Tomarus eine Pergamentrolle mit einem roten Siegel, die er erstaunt annahm.
~ An Tomarus ~ stand dort mit einer edlen Tinte geschrieben. Tomarus entfernte vorsichtig das Wachs und entrollte den Brief. Erstaunt las er:
Ich funkle wie ein Edelstein
und bin meistens genau so rein
Geben tuts mich in vielen Farben
trotz meiner vielseitigen Gaben
Härte ist mir nicht bekannt
doch geben tuts mich in jedem Land

Eine Person wird dir Frage und Antwort stehen
doch musst du schon selbst zu ihr gehen
Sie tragen ein Gewand, blau wie die Nacht
und über ihnen ein sehr mächtiger Gott sie bewacht
Sprich den richtigen an und du wirst erfahren
dass du wurdest ausgesucht in seinem Namen

Verwirrt rollte Tomarus das Pergament wieder zusammen. Tschared guckte ihn gespannt an.
"Und? Was steht drin?"
"Scheint ein Rätsel zu sein..." dachte sich Tomarus.
"Ich weiß es nicht, aber ein gewöhnlicher Brief ist es nicht." "Hm, ... naja, geht mich wohl nicht weiter was an." brummte Tschared und ging wieder in sein Haus.
Tomarus las die Nachricht immer und immer wieder. Es schien wirklich ein Rätsel zu sein, denn eine Aussage konnte er nirgends finden.
"...ein Gewand, blau wie die Nacht...ein sehr mächtiger Gott..." überlegte Tomarus. "Das werden Magier sein. Sie werden von einem mächtigen Gott bewacht. Und ein blaues Gewand... natürlich, solche Magier habe ich im Kloster gesehen, als ich neulich da war!" schoss es Tomarus durch den Kopf. "Dort werde ich wohl mal wieder hin müssen..."
Doch so aufregend es auch war, zuerst musste Tomarus die Maske fertigstellen und sich dafür einen Eimer Farbe kaufen. Also machte er sich auf den Weg zum Marktplatz und hoffte inständig, dass einer der Händler noch einen kleinen Rest hätte.



05.04.2004 15:58#289
Ferox Murrend war Ferox aus Andres Büro getreten und hörte nicht auf die Worte seines Cousins. Selbst wenn er es gut meinte mit seiner Hilfe, so würde er doch keine große sein. „Du solltest dich vorerst wieder ins Bett begeben“, sprach der Knecht zu seinem Freund und begleitete ihn noch bis zu Bett. „Ich werde alles in die Wege leiten“, fügte er noch hinzu, bevor er wieder aus den Schlafräumen hinaustritt. Vorerst wollte er sich Gedanken darüber machen, wie genau diese Ergreifung ablaufen sollte. Vor seinem inneren Auge liefen die Personen ab, die ihm dabei behilflich sein konnten. Lecram und Bloodeye könnten als Lockvögel eingesetzt werden, dachte er und schlenderte durch die Stadt, hoffend, dass ihm etwas einfallen würde.

Plötzlich blieb er abrupt stehen und sagte sich: „Lecram muss der einhändige Kampf gelehrt werden!“ Diesen Entschluss gefasst ging der junge Mann in Gedanken versunken weiter und atmete die frische Luft ein, die von hellen Sonnenstrahlen durchzogen war und intensiver als sonst den Meergeruch mit sich trug.


05.04.2004 16:06#290
Taurodir Der junge Krieger Innos lief in Gedanken versunken die Straße der Stadt entlang, die zum Arbeiterviertel führte. Von weitem war schon der Schmied zu hören, der eifrig den Hammer aufs Stahl knallte.
Gestern hatte er sich nach dem Auftritt des Bardes mit dem Lichtzauber beschäftigt. Er hatte sich so gut er konnte konzentriert, und das Licht war sogar mal recht nah vor ihm gewesen. Doch war es ihm nicht gelungen, dass Licht Innos anzuwenden. Hoffentlich würde er dieses Ziel heute aber erreichen. Am späten Abend würde er sich damit wieder beschäftigen. Seine Gedanken waren jedoch bei ganz anderen Sachen. Bei zwei Personen, zwei Kriegerinnen. Lyvîane und die Frau, die keinen Namen trug. Seit einigen Tagen hatte er keinen von beiden zu Gesicht bekommen. Und er machte sich Sorgen, ob er gegenüber den beiden möglicherweise falsch gehandelt hatte.

So näherte er sich dem Gebäube der Lady aus Erathia, dass eines mal Telma gehört hatte. Ob sie sich drinnen befanden? So ganz traute er sich nicht, ihnen zu begegnen. Vielleicht sollte er sie einfach mal in Ruhe lassen. wahrscheinlich bedrängte er auch Lyvîane schon viel zu sehr. Da sollte er sich nicht wundern, wenn sie eher die Ferne von ihm suchte als die Nähe.

Leicht seufzend setzte sich der Kommandant ans Haus gegenüber, und blickte hinüber zu den Festern der Hütte, während seine Finger mit der Rune spielten, die er in den Händen hielt. Er legte sie jedoch zur Seite, und griff um den Knauf seines Schwertes. Er würde sich wohl immer nur auf die Klinge verlassen können, anstatt auf irgendeine Magie.



05.04.2004 16:26#291
Tomarus Tomarus verstaute den Zettel sicher, so dass er ihn nicht verlieren würde, und machte sich auf den Weg in Richtung Marktplatz.
"Es muss doch hier in Khorinis irgendwo Farbe geben..." dachte er sich, und als er ankam, sprach er gleich den ersten Händler an, den er sah."Hallo, ich suche... Farbe, eien kleinen Farbeimer. Hätten Sie da etwas?" "Was willst du? Farbe? Mensch, ich bin Waffenhändler, Jungte! Sieht man das nicht?"
"Oh... Entschuldigung..."
"Frag den Kerl da drüben, der hat alles mögliche, bei ihm wirst du das wohl am ehesten finden."
"Gut, danke."
Tomarus ging schnellen Schrittes über den Marktplatz und kam sich ein bisschen dämlich vor, dass er ausgerechnet einen Waffenhändler hatte ansprechen müssen. Doch nun stand er vor dem Mann, auf den de Händler gezeigt hatte, und er fragte nun ihn.
"Guten Morgen, mein Herr, ich brauche einen Eimer Farbe, und de Herr dort hinten meinte, Sie hätten alles mögliche..."
"Mmmhh... Farbe gibt es hier nicht viel. In ganz Khorinis gibt es keinen Maler. Allerdings gibt es einen Söldner, der Maler ist. Ich kann die Typen ja normalerweise nicht ausstehen, aber der Kerl hat Talent. Und ich habe ihm mal öfters Farbe abgekauft, ich muss mal nachsehen..."
Tomarus wurde langsam ungeduldig, doch es schien sich zu lohnen. Der Händler drückte ihm einen kleinen Topf in die Hand.
"So hier, das ist der letzte Rest. Nimmst du ihn? Sagen wir... 10 Goldstücke, ich werd den hier sowieso kaum los."
"In Ordnung, geben sie her."
Tomarus hatte also Glück gehabt. Wenn es wirklich keinen Maler in Khorinis gibt, dann wäre eine bunte Maske schwierig geworden.
omarus machte sich gleich wieder auf den Weg zu der Tischlerei. Er lief am Hotel vorbei, und über den Tempelplatz, wo Vatras wie jeden Tag vor einigen Bürgern predigte. Plötzllich schoss es Tomarus durch den Kopf, und er blieb wie angewurzelt stehen.
"Oh Mann, natürlich, die Wassermagier.. warum ist mir Vatras nicht eingefallen? Ich Idiot..."
Den Farbtopf noch in de Hand, ging Tomarus auf den Magier zu."Entschuldigt, Vater Vatras, könnte ich euch kurz sprechen? Ich habe das hier bekommen..." sagte Tomarus etwas leiser und kramte den Brief hervor, wohlbedacht darauf, dass dieser den anderen Bürgern nicht auffallen würde.


05.04.2004 16:43#292
Magier Adanos ".. und Innos in seiner Weisheit tat es."

Vatras predigte, wie jeden Tag, schon seit vielen Jahren. Er konnte sich noch genau daran erinnern, wie er auf die Insel gekommen war.. damals, als junger Magier des Wassers. Doch nun war er alt, aber sein Glaube an Adanos verlieh ihm jeden Tag die Kraft, die Geschichte der Schöpfung zu predigen, wobei er nie die Hoffnung aufgab, dass seine Zuhörer ihre Lehren daraus zogen.
Doch heute wurde er in seiner Predigt unterbrochen. Ein junger Mann stand plötzlich vor ihm und reichte ihm einen Brief. Vatras las nur die erste Zeile. Er wusste sofort, worum es darin ging. Seine strengen, aber freundlichen Augen musterten den Mann. Er war groß und überragte den Priester, und schlank war er, muskulös, kräftig gebaut. Seine langen, braunen Haare hingen lose herab, und in seinen blauen Augen standen viele Fragen. Doch noch war dieser junge Mann nicht so weit, dass Vatras ihn einweihen konnte. Doch wenn seine Brüder ihn für würdig erachtet hatten, den Ring mit seinem Körper und seinem Geist zu bereichern, würde Vatras ihn den Weg geleiten.

"Deine Entscheidung, zu mir zu kommen, war richtig und weise, mein Sohn. Ich sehe viele Fragen in deinen Augen, doch ich kann sie dir nicht beantworten. Dir ist eine große Ehre zuteil geworden, denn nicht viele Menschen finden einen Brief wie diesen. So begib dich alsbald wie möglich in das Kloster der Feuermagier. Dort wirst du deine Antworten finden."

Mehr brauchte der junge Mann im Augenblick nicht zu wissen. Der Ring zog es vor, im Verborgenen zu agieren, und das sollte auch so bleiben.

Vatras gab ihm den Brief zurück.

"Eine Sache noch, bevor du gehst : Dieser Brief ist für dich bestimmt - und nur für dich. Sprich´ mit niemandem darüber. Geh´ mit dem Segen Adanos, mein Sohn. Möge er dich hüten und beschützen. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder. Bis dahin leb´ wohl."

Vatras wandte sich ab und fuhr fort in seiner Predigt. Wenn der junge Mann sich als würdig erweisen sollte, würde er ihn schon bald wiedersehen..
elpede



05.04.2004 17:10#293
Tomarus Wirklich schlauer war Tomarus durch die Antworten des Magiers auch nicht geworden, doch er hatte kaum Hoffnung, noch mehr aus ihm herauszubekommen. Also machte er sich gleich wieder auf den Weg in die Tischlerwerkstatt. Er wollte zwar Vatras nicht enttäuschen, doch nun musste er ersteinmal die Maske anmalen. Tschared sah Tomarus kommen und rief ihm zu:
"Und? Hast du Farbe gefunden?"
"Ja, einer der Händler hatte tatsächlich noch einen Rest. Ich denke, dass wird für die Maske reichen." antwortete Tomarus und zeigte dem Tischlermeister den Topf mit Farbe.
"Ja, das wird wohl reichen." meinte Tschared. Dann fügte er leise hinzu: "Und was ist jetzt mit dem Brief?"
"Ich glaube, darüber solte ich lieber nicht reden..."
Tomarus ging an dem etwas verdutzten alten Mann vorbei und schnappte sich die Maske, die immernoch dort lag, wo er sie vorhin so gut wie fertiggestellt hatte."So, dann woll'n wir mal..." sagte sich Tomarus und öffnete den Farbtopf. Viel war nicht mehr darin, doch die Farbe sah noch ganz gut aus.
"Hast du irgendwo 'nen Pinsel?" murmelte Tomarus, an Tschared gewandt."Im Lager liegt bestimmt noch einer, ich guck mal nach."
Tschared wanderte ins Haus und kam nach einiger Zeit des Wühlens mit einem groben Pinsel und einem Stab zum Anrühren der Farbe wieder.
"So, bitteschön, damit sollte es gehen. Du willst ja kein Gemälde malen." Tomarus rührte die Farbe an, tauchte den Pinsel ein und begann, die Farbe auf den Dämonenkopf aufzutragen. So, mit einer relativ grellen Farbe, machte die maske doch einiges her, und man konnte damit sicherlich leicht jemanden erschrecken. Es dauerte eine Weile, bis der ganze Kopf farbig war, doch nach einiger Zeit konnte Tomarus zufrieden sein Werk betrachten und es zum Trocknen in die Sonne legen.
"So, Lecram, jetzt kannst du kommen..."



05.04.2004 17:50#294
Lecram Lecram lag nun einige stunden im Bett von Ferox, bis jetzt konnte er sich gut ausruhen, aber er wachte auf und wusste nicht mehr wo er war. “Was wo wer? Wo bin ich denn hier der ort kommt mir bekannt vor aber ich weis nicht mehr wo her ich ihn kenne, ach ja stimmt doch hier ist doch das Bett von Ferox und dieser Raum hier das ist doch Der Schlafsaal genau der Schlafsaal von den Milizen. Was, was ist das auf seiner Kommode mal gucken“ Lecram sah einen Brief der da rum lag, “ Ach der ist bestimmt von Ferox er wollte mich nicht aufwecken, bestimmt hat er schon ein paar Leute aufgetrieben und wollte mich nicht deswegen wecken.“ Lecram hob den Brief auf und darauf stand “ für Lecram“ also nahm sich der junge Händler den Brief in die Hand und fing an ihn zu Lesen, auf den Brief stand:
Ich funkle wie ein Edelstein
und bin meistens genau so rein
Geben tuts mich in vielen Farben
trotz meiner vielseitigen Gaben
Härte ist mir nicht bekannt
doch geben tuts mich in jedem Land

Eine Person wird dir Frage und Antwort stehen
doch musst du schon selbst zu ihr gehen
Sie tragen ein Gewand, blau wie die Nacht
und über ihnen ein sehr mächtiger Gott sie bewacht
Sprich den richtigen an und du wirst erfahren
dass du wurdest ausgesucht in seinem Namen

“ Was ist das von Ferox bestimmt nicht so reimt der nur zu seiner Freundin was könnte das nur sein?“ Nun da Lecram diesen Komischen Brief in der Hand hatte aber nicht wusste wofür dieser Brief gut war richtete er sich erstmal auf, weil er in einer aufgerichteten Fase besser Konzentrieren konnte, “ Mal sehen wie man das Endrätseln kann

Ich funkle wie ein Edelstein
und bin meistens genau so rein
Geben tuts mich in vielen Farben
trotz meiner vielseitigen Gaben
Härte ist mir nicht bekannt
doch geben tuts mich in jedem Land

HM…… Was könnte die wohl von mir wollen mit diesen Worten Edelstein und Rein ich kenne keine Person aus die, diese Worten passen. Den Rest verstehe ich auch nicht wirklich na dann gucke ich mal das andere.

Eine Person wird dir Frage und Antwort stehen
doch musst du schon selbst zu ihr gehen
Sie tragen ein Gewand, blau wie die Nacht
und über ihnen ein sehr mächtiger Gott sie bewacht
Sprich den richtigen an und du wirst erfahren
dass du wurdest ausgesucht in seinem Namen

Blau wie die Nacht, blau wie die Nacht? Bleu wie die Nacht? Blau wie die Nacht? Genau ein Blauer umhang, jetzt weis ich es, eine Blaue Robe, ihr Gott ist der Gott des Wassers Adanos, es sind die Wassermagier und auf wen passt es wohl der hier in der nähe lebt? Natürlich warum bin ich nicht sofort drauf gekommen dort war ich gestern, es kann nur Vatras sein, es fällt mir kein anderer ein. Am besten werde ich mich sofort dort hin Begeben, nur wie ich kann nicht Laufen. Ach was ist das ein Stock zum Laufen der Kann nur von Ferox sein Danke Ferox.“
Nun wusste Lecram von wem der Brief war er nahm sich den Stock Nahm ihn in die Linke Hand steckte seinen Brief ein und ging Los. Dieses mal war der weg den Lecram gehen musste nicht gerade Kurz er war ja auch recht schwer verletzt, aber er schaffte es.

“ der Mensch erschlug das Tier und es Trat ein in Beliars reich“
Hörte Lecram, weil er es Hörte versuchte er schneller zu gehen. Als er dann endlich bei Vatras ankam sprach er ihn sofort an. “Guten Tag ehrenwerter Magier des Wasser. Vatras ich habe eine frage an euch könnte dieser Brief von ihnen sein?“ Nachdem der junge Rekrut das sagte zeigte er Vatras natürlich den Brief… Vatras sagte zu ihm….



05.04.2004 17:53#295
Nikmaster "Sprach der Hauptmann nicht von Nachmittag??.....Ich schaue einfach mal vorbei und frage ob der Bogen fertig sei. Wie viel Gold werde ich brauchen??......Ich nehme mal 350Goldmünzen zusätzlich mit!", dachte sich Nikmaster. Er ging in die Geheimkammer in seinem Haus und nahm das zusätzlich Gold mit. Danach verlies er seine Hütte und ging wieder zu der Bognerei.

"Wird der Bogen und das andere Zeug schon fertig sein", fragte er sich in den Gedanken schon am Wege zur Bognerei. Vor der Tür blieb er kurz stehen und dachte nach was alles geschehen konnte. Er öffnete die Tür schaute sich um. Er sah einiges and Werkzeug und andere Sachen, er glaubte auch das ein oder mehrere Bogen dabei wären. Nikmaster Schritt weiter vor und der Hauptmann, der auch den Auftrag entgegennahm, Stadt hinter dem Tresen.
"Hast du mein Zeug schon fertig?", fragte der Waffenknecht.



05.04.2004 17:55#296
Sir Iwein Seit den frühen Morgenstunden war Iwein in der Bognerei und arbeitete an dem halbfertigen Weidenbogen für Nikmaster. Unglücklicherweise waren keine mehr auf Lager gewesen, sodass der Ritter sich einen fertig getrockneten Rohling genommen hatte und daraus den Bogen geschnitzt hatte. Mittlerweile hatte er seine Arbeit beendet und wartete darauf, dass der Waffenknecht von gestern Abend ihn sich abholen würde.
Gleichzeitig war auch Bosper zufrieden mit dem Werk seines Lehrlings, der nun Kanos Nachfolge angetreten hatte. Der alte Mann nämlich kümmerte sich lieber um seine dämlichen Felle als um die Ausrüstung der Garde mit Bögen, da war er froh über einen Gehilfen.

Auch Iwein war glücklich über ein wenig Abwechslung. Über all die Ereignisse in den letzten Tagen - der Kampf am Strand mit Taurodir, der Auftritt des Barden im Oberviertel und nicht zuletzt seine Arbeit als Bognerlehrling - hatte er Lyvîane und die Kriegerin ohne Namen fast vergessen. Seit ihrer letzten unglücklich verlaufenen Begegnung hatte er die beiden nicht mehr gesehen. Eine Weile war er froh darum gewesen, nun aber wollte er sich nicht länger von den ihnen abwenden. Er wollte sie wiedersehen und um Verzeihung bitten.
Doch wo nach ihnen suchen? Auch Taurodir schien nicht mehr in der Stadt zu sein - der einzige, der ihm vielleicht dabei helfen könnte.

Der Ritter wurde aus seinen Gedanken gerissen, als jemand durch die Ladentür eintrat. Sofort erhob sich Iwein von seinem Platz hinter dem Tresen und begrüßte den Kunden. Es war Nikmaster, der Waffenknecht von gestern.
"Ah, sei mir gegrüßt. Ja, dein Bogen ist fertig, ich habe ihn selbst angefertigt. Dort drüben hängt er an der Wand. Du musst ihn nur noch spannen. Oh, und hier hast du einen Köcher, ich habe bereits zwei Dutzend Pfeile hineingefüllt, wie bestellt. Die sollten reichen. Das macht zusammen dreihundertdreißig Goldstücke... und für einen Schüler von Typhus nur dreihundert."
Iwein zwinkerte dem Waffenknecht zu, während er ihm seine Bestellung reichte. Es war gut zu sehen, dass Typhus, sein ehemaliger Schüler, als Lehrmeister gute Arbeit leistete.



05.04.2004 18:18#297
Teufelslama Der frisch beförderte Milizsoldat schritt gelangweilt durch die Straßen, nicht viel los im Vergleich zu den Abenteuern die in letzter Zeit doch Überhand nahmen. Dann noch diese seltsame Frau von Gestern mit ihrem Scavenger, er wusste nicht was ihm lieber war, Langeweile oder eine weitere Begegnung mit einem Wahnsinnigen. Vielleicht war es auch Zeit einen Plan den er schon eine ganze Weile hatte in die Tat umzusetzen. Seit er damals in dieser Stadt auf Arbeitssuche gewesen war hatte er mit verschiedenen Gedanken gespielt. Unter anderem wollte er seine Dienste als Barbier anbieten und genau das war es was er nun in die Tat umsetzen wollte.


Ein kleiner Spaziergang und schon kam er im Hafenviertel und kurz darauf an seine Hütte an. Etwas Geld um die Ausgaben zu finanzieren wanderte in seine Tasche, sonst hatte er bisher kaum etwas von seinem Sold ausgegeben und sollte er dennoch einmal in finanzielle Nöte geraten blieben ihm immer noch die zwei Säcke mit den Harpyien Eiern und die zwei Erzbrocken die er im Sumpf fand.
So gerüstet machte er sich auf zum Marktplatz und fing an mit den Händlern zu feilschen, ein Angebot wurde hier eingeholt und beim nächsten Händler mit höheren Preisen genannt, so sparte der Soldat gutes Geld und am Ende hatte er so ziemlich alles was er wollte für nicht mal 75 Goldmünzen.

Einen Satz scharfer Scheren und Rasiermesser, einige Schüsseln und Gläser, einen Mörser und ein paar Nadeln. Nun brauchte er nur noch ein Werkzeug. Seine Tattoowiernadel, er hatte sie selbst entworfen doch brauchte er einen fähigen Schmied um das Gerät zu formen. Seine Wahl fiel auf Harad und glücklicherweise schien dieser gerade genug Zeit für die Worte eines Milizionärs zu haben.

Lama beschrieb den stählernen Schaft und die feine aber höchst scharfe Spitze, er betont ausdrücklich die Ausbuchtung in der die Farbe gefüllt werden sollte und das Loch in der Spitze durch das selbige fließen musste. Harad versicherte ihm das dies alles kein größeres Problem darstellen würde und bestellte den Barbier für die frühen Abendstunden um seine Bestellung ab zu holen.
Doch was in der Zwischenzeit tun? Ein wenig Training am Schwert würde nicht schaden um das vom Templer gelernte nicht wieder zu vergessen. Er würde zwar noch einen Lehrmeister brauchen um wahrhaft mit der Waffe umgehen zu können, doch das hatte noch Zeit. Seine Wahl des Trainingsortes viel auf die Kaserne. Nicht viel los hier aber um so besser für eine ungestörte Einheit. Surrend fuhr die Klinge vor und durchschnitt in den nächsten Stunden immer wieder die Luft, vollführte tanzende Bewegungen, schrieb Kreise und blockte unsichtbare Schläge.


05.04.2004 18:29#298
Magier Adanos "Und der Mensch erschlug das Tier und es ging ein in Beliars Reich .Adanos aber sah, dass nun Chaos und Ordnung ungleich waren.."

Wieder wurde der Priester in seiner Predigt unterbrochen. Für gewöhnlich kam es selten vor, dass ihn jemand ansprach, wenn er zu den Bürgern sprach, aber heute war es bereits das zweite Mal in nur wenigen Stunden. Doch Vatras nahm es gelassen. Menschen, die seiner Hilfe oder seines Rates bedurften, bekamen ihn. Denn auch das gehörte zu seinen Aufgaben als Prediger der Stadt, ebenso wie seine Heilkünste hoch geschätzt waren und immer wieder in Anspruch genommen wurden.

Wieder war es ein junger Mann, der nun vor ihm stand, doch auch er sah ratlos aus. Ohne den Brief gelesen zu haben, den ihm der junge Mann hin hielt, ahnte er, was diesen zu ihn geführt hatte. Selten wurde der Ring erweitert, denn viele, die geeignet schienen, fielen durch die Prüfungen, die ihnen auferlegt wurden. Einen einwandfreien Leumund, das wichtigste aller Kriterien, die ein Kandidat erfüllen musste, hatten bei weitem nicht alle.

Die strengen, aber freundlichen Augen musterten den jungen Mann. Groß war, doch kleiner als der andere, der ihn aufgesucht hatte. Bekleidet war er mit einem langen, braunen Mantel. Eine schnelle Auffassungsgabe konnte man ihm ansehen, sicher war er klug und würde einmal große Weisheit erlangen, wenn er den richtigen Weg einschlug.

"Du suchst Antworten, mein Sohn. Du möchtest wissen, was dieser Brief zu bedeuten hat. Du hast erkannt, an wen du dich wenden musst, doch ich kann dir nur eine geringe Hilfe dabei sein, das Rätsel zu ergründen, das dich beschäftigt und zu mir geführt hat. Ich bin nicht der, den du suchst. Begib´ dich ins Kloster der Feuermagier. Dort wirst du deine Antworten finden. Adanos segne dich, mein Sohn. Doch einen Rat gebe ich dir noch mit auf Weg : Dieser Brief ist für dich bestimmt - und nur für dich. Ich denke, du weisst, was ich dir damit sagen will. Ich hoffe, wir werden uns bald wiedersehen - bis dahin leb wohl."
Das Gespräch war beendet, und Vatras wandte sich wieder seinen Zuhörern zu, die geduldig darauf warteten, dass er seine Predigt fortfuhr.

elpede



05.04.2004 18:35#299
Nikmaster Nikmaster bedankte sich bei Iwein und verlies danach die Bognerei. ER ging in Richtung seines Hauses. Er legte das weiter Gold in die Geheimkammer und holte seine Angel. Er wollte einfach mal wieder Angeln. Er erinnerte sich das es im Hafenviertel nur wenige Fische gibt, so verließ er die Stadt und ging Richtung seines Geheimplatzes. ER legte sich hin und wartete.

Nach einer Weile zog auch schon der erste Fisch an der Leine. Nikmaster versuchte die Leine zu halten und zog den Fisch nur mit sehr viel Kraft heraus, und dennoch was es nur ein kleiner Fisch. Er Wurf die Angel erneut aus, holte sie aber bald wieder ein, da er ein Geräusch aus den Büschen hörte. Er nahm seinen Bogen und zielte. Er sah das es ein Wolf war. Er schoss, traf das Tier und verfehlte dieses. Er legte den Bogen bei Seite zog das Schwert und schlug damit auf das Tier ein. Es flog nieder. Er nahm den Bogen wieder und angelte weiter.



05.04.2004 18:43#300
Estragon Estragon erkannte vieles wieder. Oder besser gesagt, er kannte die Erinnerungen des Hilias und glich sie nun mit dem Stadtbild ab.
Kobalt stand lässig mit einem Fuß auf der Reling und sah Estragon an. "Wie sieht’s aus? Bekomm ich meine Belohnung noch?" fragte der Fischer, aber er lächelte.
Estragon drehte sich zu ihm um und zog den Lederbeutel vor. Er sortierte noch fünf weitere Edelsteine aus, die übergab er dem Fischer.
"Eure Dienste waren sehr Hilfreich. Für wahr." Kobalt nickte, aber sein Blick haftete wie hypnotisiert an den Steinen.
Das Boot legte an. Estragon betrat den Boden der Stadt. Viele, üble Erinnerungen hatte Hilias an diesen Ort. Nur wenige waren schöner Natur.
Doch Estragon blieb offen und unvoreingenommen. Alles was er sah war für ihn so typisch Menschlich, das er schon gar keine Missbilligung mehr empfinden konnte. Einige der wenigen Empfindungen, die ihm noch geblieben waren.
Er trat vor, drehte sich noch einmal zu Kobalt um und verbeugte sich knapp. Seine Augengläser spiegelten in einem warmen Rot die Umgebung wieder. Der Fischer grinste fröhlich und stieß sein Boot sogleich von der Dockmauer ab. Er schien nicht viel Interesse an der Stadt zu haben.
Der Kräuterkauer ging vorwärts. Die Strasse empor. Langsam führten ihn seine Schritte weiter nach oben. Er passierte die Schmiede des Harads. Er kam an Konstantions Kräuterlabor vorbei. Alles war nicht neu für ihn, nur sah er es zum ersten Mal aus einem völlig neutralen Blickwinkel.
Nur beim Adanostempel blieb Estragon kurz stehen. Der Wassergott. Der schwächliche, unentschiedene Wassergott. Estragon verzog einen Moment das Gesicht, dann ging er auf den Galgenplatz zu und blickte an dem Tötungsgerät empor.
Sein Gesicht war in eine grübelnde Mine versunken. Hier bin ich zum ersten Mal gestorben…ein Teil von mir…oder jemand völlig fremdes?
Es spielte keine Rolle. Estragon wollte sich schon abwenden und die Stadt in Richtung Kastell verlassen, als er den Hauptmann der Stadt, Sir Iwein auf der Kasernentreppe stehen sah. Der Hauptmann überblickte die Stadt mit ruhigem Blick. Estragon starrte ihn unverhohlen an.
Dann trafen sich die Blicke der Beiden. Ohne das Iwein ihn erkannte, glitt der Blick des Hauptmannes zum Freibierstand und zurück.
Diesmal stockte der Blick bei Estragon. Wohl daher, das ihn der Fremde unentwegt anstarrte.

Der Kräuterkauer schob die Augengläser etwas nach unten. Der Hauptmann Sir Iwein. Er war es tatsächlich. Was hätte Hilias wohl getan, hätte er dem Kerl, der ihm an den Galgen gebracht hatte, noch einmal gegenüber gestanden? Aber war diese Frage nicht belanglos?
Estragon war neugierig, wie viel der Hauptmann noch von Hilias wusste. Wie gut er sich erinnern konnte. Eine kleine Feldstudie sozusagen.
Er winkte den Hauptmann zu sich runter. Der runzelte die Stirn, setzte sich aber mit langsamen Schritten in Bewegung.



05.04.2004 18:44#301
Lecram Lecram ging erst einmal ein Stückchen weiter, bis er seine Gedanken wieder zusammensetzen konnte. “ Ich soll zum Kloster der Magier gehen na Toll ich soll also zum Kloster der Magier gehen was ich genau dort soll weis ich nicht ich werde wohl auf Vatras Rat hören aber erst einmal begebe ich mich auf den Weg zu Tomarus, ich glaube er wohnt bei den Tischler Thared oder so einem Kauz, hm…. Werde einfach mal sehen.“

Nachdem Lecram weit weg war von Vatras und dem Tempel Adanos, konnte er schon fast das Haus von dem Tischler sehen. Als Lecram ankam Klopfte er dreimal an die Tür, weil er keine antwort bekam Trat er einfach rein. “ Morgen Tomarus, na ja eigentlich ist es ja Abend nun ich bin gekommen um zu schauen wie weit meine Maske ist, was ist das denn für ein Brief?“ Lecram ging hin und Bemerkte das auf den Brief von Tomarus das gleiche stand wie auf seinem. “ Ähm….. Lassen wir das mal kann es sein das du heute mal bei Vatras warst und dir Vatras den Tipp gegeben hatte zum Kloster zu gehen?“ Bei dem was er sagte schaute er Tomarus fragend an auch wenn es ihm schwer viel.



05.04.2004 18:51#302
Milgo Milgo hatte Carthos tatsächlich gefunden! Nachdem Milgo seinen Rundgang fertig gerundet war, ging er mit Carthos zurück zur Kaserne.
Milgo: Hihi, weiß uu wasss, Carithosi? Hihi, du bisssn echt juter Froint, hihi.Gemeinsam mit Carthos torkelte Milgo nun zu Lord Andre, der ihn mit großen Augen ansah.
Milgo: Jaaaa, da stauuust du, nich, Lordi Adreeeeeee, hihi! Das hiirrr is mein Froint Cartiihooos, hihi.
Milgo grinste Lord Andre an.
Lord Andre: Du bist nicht ganz bei Trost!
Milgo: Doch, doch! Das ist schon Carti, hihi. Weiß uuu, er will zurück zu den Miliiizen, hihi. Du niiimms ihn dooch auf, oda, hihi?
Lord Andre: Jaja, ich werde mit ihm sprechen und nun gehen sie bitte, Milgo.Milgo: Ok, meen Lieber, hihi.
Milgo torkelte zurück um neues Bier zu besorgen. Er hatte nun 5 Flaschen intus und ihm ging langsam das Bier unweigerlich aus... Aber Milgo war sich sicher, dass Carthos aufgenommen werden würde, schließlich war er ein hohes Tier... Milgo kicherte wieder und torkelte weiter. Der Bierstand kam mit jedem Schritt näher, so dass Milgo bald sich ein Bier schnappen konnte und es in sich kippte. Dann nahm er sich noch ein paar Bier und unterhielt sich mit einem Milizsoldaten der ebenfalls am Bierstand war. Seinen Namen konnte Milgo sich nicht merken, aber es war ein sehr netter Mann, der auch viel trinken konnte!


05.04.2004 19:02#303
Sir Iwein Iweins Stirn zog sich in Falten. Was wollte der komische Kerl von ihm? Dem Hauptmann war keineswegs entgangen, dass der Blick des Mannes schon seit geraumer Zeit auf ihm ruhte. Und das tat er obendrein keineswegs unauffällig. Merkwürdig, Iwein hatte ihn noch nie zuvor in der Stadt gesehen - aber was kam nicht heutzutage für Gesinde ungesehen in die Stadt. Ungewöhnlich waren nur diese Dinger da in seinem Gesicht... wie nannte man sie gleich? - Augengläser, ja das war die Bezeichnung. Stufe für Stufe schritt der Ritter nun die Kasernentreppen hinab, jedoch ohne einmal die Augen von dem Kauz zu lassen. Der indess musterte ihn weiter und lächelte dabei wissend. Der Hauptmann wurde bei diesem Anblick langsam aber sicher zornig über diese Unverfrorenheit, diese Respektlosigkeit ihm gegenüber.
Dann hatte der Ritter die letzte Stufe genommen und trat nun auf sein Gegenüber zu, bis sie sich ganz dicht gegenüberstanden. Abermals musterte Iwein ihn abfällig von Kopf bis Fuß. Reich sah er keineswegs aus, eher ganz normal. Aber diese Augengläser... das trugen doch nur "gebildete" Menschen... ja, so schimpften sich diese Leute, die in Wahrheit Ketzer waren und die Weisheit der Kirche Innos' in Frage stellten. Iwein lächelte ihm schief ins Gesicht und legte dabei den Kopf schräg.
"Was gafft Ihr so dumm, Fremder? Gefalle ich Euch? Oder kennen wir uns etwa? Ha, nicht, dass ich wüsste!"



05.04.2004 19:03#304
Tomarus Nachdem Tomarus also die Maske fertiggestellt hatte, verzog er sich nach drinnen, da es ihm draußen zu warm war. Er holte noch einmal den Brief heraus und versuchte, das erste Rätsel zu lösen.
"...ich funkle wie ein Edelstein... das könnte vieles sein..." dachte sich Tomarus, als er in seiner Konzentration von einem lauten Klopfen an der Tür gestört wurde. Tomarus versuchte hektisch, den Brief wegzustecken, schließlich hatte Vatras ihm geraten, ihn niemand anderem zu zeigen. Doch in dem Moment öffnete sich die Tür. Zu Tomarus Erleichterung war es nur Lecram, doch er konnte einen kurzen Blick auf den Brief erhaschen.
"Du hast... den Brief auch bekommen?" fragte der Rekrut verwundert."Du etwa auch?" Tomarus war mindestens genauso verwundert.
"Warst du schon bei Vatras?"
"Ja, war ich... naja, wenn wir beide den Brief haben, ist es wohl nicht so schlimm, wenn de andere davon erfährt. Nun, mein Freund, was gibt's?" "Och, ich wollte mal sehen, wie's meiner Maske geht." sagte Lecram."Ich habe sie gerade vorhin vollendet. Sie liegt draußen, damit die Farbe trocknen kann. Komm mit."
Tomarus geleitete den jungen Händler nach draußen und zeigte ihm die Maske. Vorsichtig fühlte er, ob die Farbe bereits getrocknet war.
"Bitteschön. Gefällt sie dir?"
Lecram schien sie zu gefallen. Er blickte die Schnitzerei mit funkelnden Augen an und zückte bereits seinen Geldbeutel.



05.04.2004 19:13#305
Lecram “ Nun Tomarus du bist wahrhaftig ein guter Handwerker so etwas habe ich noch nie gesehen, jetzt muss ich nur noch warten bis Uncle mal wieder betrunken ist dann wird er einen Schrecken erleben, aber lassen wir das. Wir beide haben so einen Brief, ich glaube wir müssten uns später mal darüber unterhallten aber nur wenn wir uns versichern können das wir alleine sind. Ich hätte da noch eine andere Sache, wie du siehst bin ich verletzt nun mein Freund Bloodeye und ich wollten gestern Jagen gehen und nun haben Ferox und ich einen Grund die Nahe liegendem Wälder von der Stadt von diesem Gesindel zu Befreien. Weil ich noch nicht weis ob Ferox ein paar gefunden hat die uns helfen wollte ich wissen ob du uns Helfen könntest und magst du uns dabei helfen das könnte zwar noch ein bisschen dauern bis es los geht aber könntest du uns Helfen?“ Lecram sah ihn wie Kurz zu vor fragend an.



05.04.2004 19:16#306
Estragon So arrogant und engstirnig wie eh und je. Estragon lächelte dünn. „Keineswegs, ich bin neu in der Stadt und wollte euch eine Frage stellen, wenn ihr es erlaubt…Heer.“ Das würde dem Innosler gefallen. Wenn man sie kraulte, wackelten sie mit ihren Schwänzen wie treudumme Hunde. Aber man musste vorsichtig sein, Es gab auch einige unter ihnen die clever waren. Wenige, eine Hand voll. Iwein gehört zu dieser Hand.
„Ich habe gerade diesen Galgen betrachtet. Ein wahrhaftig Respekteinflößendes Werkzeug der Rechtssprechung. Sicher oft im Einsatz in dieser Stadt. Denn die Zeit sind hart.“ Der Hauptmann sah stirnrunzelnd zu dem Galgen und dann wieder auf Estragon. Kalte Emotionslosigkeit in der Stimme des Fremden machte ihn wohl misstrauisch.
„Sagt mir eins, Herr. Wann ist dieses Ding das letzte Mal benutzt worden?“ Estragon wartete ab. Sein Gesicht war wie kaltes Eis, das Lächeln ohne jeden Humor. Die Gläser vor seinen Augen hatten begonnen, sich in helles grau zu wandeln.



05.04.2004 19:24#307
Tomarus Ja, Lecram schien die Maske wirklich zu gefallen. Doch das Angebot, mit Ferox und ein paar anderen die Banditen zu jagen, klang für Tomarus sehr verlockend. Er wusste zwar nicht, ob es sich bezahlt machen würde, doch arm waren diese Banditen bestimmt nicht, und allein schon aus Hass hätte Tomarus sie gerne nochmal vermöbelt.
"Alles klar, ich bin dabei. Wann soll's losgehen?"
"Als bald als möglich. Wir können dann gleich Ferox suchen und gucken, ob er schon ein paar andere gefunden hat."
"Ach ja, und wegen dem Brief.. am besten unterhalten wir uns auf dem Weg ins Kloster, wenn es nicht zu lange dauert, bis wir aufbrechen können. Oder meinst du, du musst mit deiner Wunde noch lange hier bleiben?"
"Wenn ich es schaffe, Banditen zu jagen, schaffe ich es auch, zum Kloster zu wandern." meinte Lecram, und dem hatte Tomarus nichts hinzuzufügen. Außer:"Achja, bevor ich's vergesse: Auch wenn wir gute Freunde sind, auch ich brauche Gold zum leben..." "Achja, natürlich, hier, die ausgemachten 50 Goldtaler. Das ist die Maske wert."
"Schade, diesmal hab ich nicht das doppelte bekommen..." dachte sich Tomarus und dachte mit einem leichten Grinsen an die Statue zurück. Doch seinen Freund würde er sowieso nicht betrügen.
"Also denn, von mir aus können wir aufbrechen. Nimm doch die Maske mit, dann kannst du sie gleich an den Banditen ausprobieren." grinste Tomarus, und die beiden machten sich auf den Weg, Lecrams älteren Cousin zu suchen.


05.04.2004 19:36#308
Sir Iwein Die Verwunderung des Hauptmanns über diesen Fremden wurde immer größer. Er blickte zum Galgen empor, kalt stand er da, unbenutzt, in der Abendsonne. Schwer vorzustellen, welche Qualen die Verurteilten hier leiden mussten, ehe sie der Tod dahinraffte. Dann starrte der Ritter wieder den Fremden an. Worauf wollte er hinaus? Sprach er nur Stuss? Diese Kühle in seiner Stimme, als triebe er ein Spiel mit Iwein... das gefiel dem Hauptmann nicht. Er hasste Menschen, die in Rätseln sprachen, mehr als alles andere. Das hatten die Gebildeten so an sich. Eine Weile funkelte er den Mann schweigend an, dann erst begann er, über dessen Frage nachzusinnen.

"Das letzte Mal... es muss schon eine Ewigkeit her sein, dass hier jemand hingerichtet wurde." Nachdenklich fuhr sich der Ritter durch den Bart, blickte aber weiterhin misstrauisch den Fremden an, der ruhig wartete. "Es haben hier in letzter Zeit oft Barden gespielt, oder aber Verbrecher wurden ausgepeitscht... aber eine Hinrichtung? Lasst mich überlegen ... Ja, jetzt fällt´s mir wieder ein! Es war letzten Winter. Doch noch nicht allzu lange her. Damals war..."Die Stimme des Hauptmanns erstarb. Fast hatte er diesen Tag vergessen. Das eigentliche, das ihm im Gedächtnis geblieben war, war der Abend zuvor. Plötzlich sah er sie wieder vor sich. Hilias' Fratze. Die Fratze des Todes. Er sah die toten Gesichter seiner Kameraden vor sich, die dieser Mann auf dem Gewissen hatte. Grausam hatte er sie zugerichtet mit seiner Sengfaust. Dabei hatte Iwein ihn immer für einen treuen Diener Innos' gehalten. Wie man sich täuschen konnte.

"Der Mann hieß Hilias. Ich hatte ihn immer für einen Freund gehalten. Doch er hatte drei Soldaten der Miliz auf brutalste Weise getötet. An jenem Abend stand er vor mir, mit einer Waffe, die Angst und Schrecken verbreitete. Eine gewaltige Eisenkugel, befestigt an einer Kette, ja, das war sein Werkzeug des Todes. Wir kämpften, genau hier, wo wir beide jetzt stehen. Und sein Gesicht..." Iwein brach ab und senkte traurig den Kopf. All die Erinnerungen waren zuviel. Langsam blickte er zu dem Fremden auf und gewann allmählich die Fassung wieder. Was erzählte er ihm das alles? Es musste ihn völlig kalt lassen."Er verdient es auf ewig in der Hölle zu schmoren. Aber Ihr werdet das nicht denken, was wisst ihr schon davon? Ihr wart ja nicht dabei..."


05.04.2004 19:37#309
Lecram Lecram und Tomarus suchten ein bisschen die Stadt ab bis Lecram ein viel wo sein Cousin womöglich sein könnte oder wo er hingehen könnte. “Tomarus komm mit wir gehen am besten zu der Kaserne end weder Treibt er sich dort Rum oder er wird da irgendwann dort herum gehen, deswegen wäre es am Besten wenn wir uns sofort dort hinbegeben ist auch ein bisschen besser für mich.“

Nachdem Lecram das gesagt hatte machten sich beide auf den weg zur Kaserne, dies ging nicht so schnell wie normal, weil Tomarus ab und zu auf Lecram warten musste, weil Lecram nicht so schnell war. Die beiden waren dann nach einigen Minuten da. “Also Tomarus ich weis nicht was du jetzt vorhast zu Trainieren dich zu Unterhallten oder Dich zu Langweilen aber ich selbst setze mich jetzt erst einmal auf die Bank da vorne.“ Lecram Tat dies auch Tomarus dagegen Blickte immer wieder von der einen Seite der Kaserne zur anderen, “ Er will wohl unbedingt mitkommen“ dachte sich der junge Rekrut.



05.04.2004 19:42#310
Estragon Estragon sah den Hauptmann aus stahlgrauen Augen an. Er empfand weder Mitleid noch Verständnis für ihn, Hilias oder der anderen Männer, die durch die Dämonenhände des Gehängten gelitten hatten.
Es waren Geschichten, die auf toter Erde lagen. „Ja, was weiß ich schon davon.“ sagte der Krautkauer langsam und zog einen Halm Estragon aus der Tasche und begann ihn zu kauen.
„Hilias...klingt, als wäre es ein hartes Stück Arbeit gewesen, ihn zu stellen. Wer konnte ihn am Ende überwinden?“
Mit gelassener Neugier betrachtete er Iwein trauriges Gesicht.


05.04.2004 19:52#311
Sir Iwein Iwein hatte Recht behalten. Der Fremde schien kein bisschen Mitleid zu haben, die ganze Geschichte bewegte ihn kein bisschen. Stattdessen kaute er auf seinem Kraut herum. Angewidert beobachtete Iwein ihn, während er nach einer Antwort suchte.
Doch er konnte sich nicht mehr genau erinnern. Alles, was da war, war diese schreckliche Fratze, dieses verfaulte Gesicht, die schwarzen Zähne... Der Ritter wusste nur noch, dass die beiden miteinander gekämpft hatten. Und wie sie gekämpft hatten. In jenem Kampf hatte Iwein mehr Furcht empfunden als in jedem anderen seiner bisherigen. Doch ebenso groß war sein Hass gewesen auf diesen Menschen, der kein bisschen Skrupel gehabt hatte... auch noch höhnisch lachte. Ob Iwein den Kampf alleine gewonnen hatte, oder welches Glück ihm letztendlich zum Sieg verholfen hatte, wusste er nicht mehr.
"Ich habe ihn gestellt. Wir haben lange gekämpft, und der Kampf war heftig. Wir schnappten ihn, und am nächsten Tag schon wurde das Urteil vollstreckt: der Tod durch den Strick. Oh, wie lange hat mich sein Gesicht in all den schlaflosen Nächten verfolgt." Weitere Prahlereien, wie er sie sonst vielleicht von sich gegeben hätte, unterließ er. Die Erinnerung ging noch zu tief.


05.04.2004 20:07#312
Estragon Der Krautkauer war wenig überrascht von Iweins Antwort. Lamas heldenhaften Kampf schien der Hauptmann einfach unterschlagen zu wollen. Estragon nickte. Sein Verdacht hatte sich bestätigt. Er hatte Recht behalten. Weder Genugtuung noch Enttäuschung kam in ihm auf. Lediglich das trockene Gefühl, als wenn man eine Zutun-Liste abhakt machte sich in seinem Decken breit.
Iwein sah immer noch etwas verträumt zum Galgen. Estragon räusperte sich. „Also, dann will ich euch die Hand schütteln.“ Bevor Iwein wusste was geschah, hatte Estragon die Linke des Hauptmannes gepackt und begann sie kurz aber kräftig zu drücken.
„Ich wollte schon immer einmal einem echten Helden die Hand schütteln.“ Estragons Gesicht blieb kalt und leer. Seine Augengläser waren nun Schwarz wie die Nacht und das Abendrot gab ihnen einen gefährlichen Glanz.
Iwein löste endlich mit einem Ruck seine Hand aus der des Fremdens und wischte sie unbewusst an seiner Kleidung ab.
Estragon nickte knapp und ging zum Tempelplatz zurück. Iwein sah ihn entgeistert nach. „Ach, da wäre noch etwas…“ sagte der Krautkauer. Iwein sah misstrauisch in seine Richtung.
„Wisst ihr wo ich Lama finde? Ich würde nämlich auch ihm gerne die Hand schütteln, wo er doch der wirkliche Bezwinger des Hilias war.“Iweins Augen schauten verwirrt, dann weiteten sie sich erschrocken.Bevor der Hauptmann verstand, was hier wirklich vorging, nickte Estragon ihn nur noch einmal knapp zu und verschwand mit einem kalten Lächeln zum Tempelplatz.


05.04.2004 20:24#313
Sir Iwein Iwein klappte der Mund auf, während seine geweiteten Augen dem Mann hinterher starrten, wie der hinter der sich in Richtung Tempelplatz entfernte. Ja, nun fiel es auch ihm wieder ein... Lama war ihm zu Hilfe gekommen, damals. Jener Mann, der ihm gestern dieses merkwürdige Medallion gezeigt hatte. Jener, den der Hauptmann daraufhin selbst befördert hatte. Er hatte Hilias letztendlich gestellt, nicht Iwein.
Der Hauptmann hätte sich ohrfeigen mögen dafür, dass er wieder nicht bei der Wahrheit geblieben war. Auch, wenn sie ihm diesmal wirklich entfallen gewesen war. Im Zweifelfall, hatte sich der Ritter gedacht, bin ich der Held und Bezwinger. Der Ritter stapfte müde und tief in Gedanken versunken die Kasernentreppe hinauf. Wieder hatte er sich lächerlich gemacht, wenn auch eher ungewollt.
Dann, als er die letzte Stufe genommen hatte, wandte er sich, von einem plötzlich Geistesblitz durchzuckt, auf der Stelle um. Sein Blick wanderte über den Galgenplatz, bis zum Marktplatz auf der gegenüberliegenden Seite und suchten den Fremden von eben in der Menge.

Erst jetzt fragte sich Iwein, woher dieser Kerl Lama kannte, wo er doch behauptete, neu in der Stadt zu sein. Und woher hatte er gewusst, wie die Dinge an jenem Abend verlaufen waren, als Hilias gestellt wurde? Wenn er dabei gewesen war, warum hatte er dann vorhin so interessiert gefragt, scheinbar vollkommen unberührt von der Geschichte? Ja, seinem Verhalten zufolge waren ihm Iweins Erzählungen meilenweit vorbeigegangen. Die Gedanken des Ritters arbeiteten fieberhaft.

Wer war dieser Fremde?

Erregt streiften Iweins Augen über den Platz. Doch der Mann war natürlich längst verschwunden. So schnell, wie er gekommen war.



05.04.2004 20:26#314
Teufelslama Es war heiß geworden das Training zog sich nun schon zwei Stunden hin und war mit aller Intensität geführt worden, die Muskeln begannen zu schmerzen und der Schweiß drang aus allen Poren. Den Blick gen Himmel erkannte Lama das es Zeit war zu Harad zurück zu kehren um die Bestellung abzuholen. Rasch verschwand er in den Aufenthaltsräumen, eine Schüssel kaltes Wasser sorgte für Abkühlung und Sauberkeit. Der Milizsoldat klaubte noch seine anderen Erwerbungen des Tages zusammen und verließ dann die Kaserne Richtung Händlergasse.

An diesem Abend schien nicht viel los zu sein, ein paar bekannte Gesichter die er erblickte mehr auch nicht und so verlief der Weg zum Schmied der Stadt ohne Zwischenfall.

"Seit gegrüßt Meister Harad, seit ihr mit eurer Arbeit fertig geworden?"
"Stinkt ein Ork aus dem Maul Junge? Hier ist euer Spielzeug, genau wie ihr es euch gewünscht habt."

Die Apparatur wanderet durch Lamas Finger, in der Tat, so hatte er es sich vorgestellt. Der Schaft, die Ausbuchtung und die Öffnung durch die die Farbe fließen sollte. Damit würde das tattoowieren zum Kinderspiel.
"Eine ausgezeichnete Arbeit Meister, was bin ich euch für eure Dienste schuldig?"

"Für einen wackeren Recken der Stadt gibt es selbstverständlich einen Sonderpreis, 90 Goldmünzen." das raue Lachen des Schmieds durchzog die Gasse.
Ein angemessener Preis, Lama bezahlte Harad und verabschiedete sich. Sein Weg führte ihn nun ins Hafenvierel, zurück in seine Hütte. Ein schöner Abend, viel zu schade um ihn im stickigen Innern der Milizen WG zu verbringen, also begab er sich nach draussen und setzte sich auf die Bank vor der Eingangstür um noch die letzten Strahlen der Sonne zu genießen bevor diese im Meer versank.


05.04.2004 20:47#315
Estragon Der Krautkauer hatte beschlossen, doch nicht so schnell zum Kastell zurück zu kehren. Er wollte sich erst einmal gebührend aufmöbeln lassen. Aus der Hilias-Enzyklopädie wusste er, das Lama zusammen mit einigen anderen Stadtbewohnern, eine Wohnung im Hafenviertel bezogen hatte. Und Lama war Barbier, der sich auf die käufliche Hygiene verstand. Ein gutes Bad, eine Rasur vom Fachmann, ein Haarschnitt. All das waren Dinge, die Estragon gut brauchen konnte.

Er fragte sich bei einigen der Hafenbewohner durch –die meisten rieten ihr, auf sehr derbe weiße, er solle Beischlaf an sich selbst durchführen, aber sie in Ruhe lassen- und kam in eine enge Gasse. Dort sah er Lama schon, wie er auf einer Bank ruhte und die langen Beine entspannt ausstreckte.„Seid gerüßt...“ Lama! konnte er sich gerade noch verbeißen. Er wollte nicht noch mehr auffallen, als ohne hin schon. Das mit Iwein war schon gefährlich an der Grenze gewesen.
„Ich habe gehört ihr seid Barbier? Wenn dem so ist, würde ich gerne eure Dienste in Anspruch nehmen.“ sagte Estragon. Seine Augengläser waren jetzt in Perlmutartigen Glanz gehüllt. Ein frisches Orangerosa lag darin.


05.04.2004 21:04#316
Teufelslama Leise döste der Barbier mit geschlossenen Augen vor sich hin bis sich sein Blickfeld verdunkelte, wiederwillig öffnete er ein Auge, dann das andere. Ein seltsam anmutender Fremder stand da vor ihm und erhob die Stimme zum Gruße. Langes schwarzes Haar und ein muskulöser Körperbau schmückten ihn, doch was eher ins Auge viel waren die Gläser auf seiner Nase. Selten hatte Lama so etwas zu Gesicht bekommen und dieses Exemplar schillerte dazu noch in einer Farbe.
Die Erscheinung hielt ihn für kurze Zeit gefangen, irgendetwas war seltsam an diesem Mann, sein Gebaren, irgendetwas stimmte damit nicht. Wie auch immer, Lama räusperte sich.

"Ja, ja ich bin ein Barbier. Man nennt mich Lama und wer seit ihr wenn die Frage gestattet ist? Und was genau wünscht ihr für Dienste von einem Barbier?"


05.04.2004 21:11#317
Estragon „Estragon. So nennt man mich.“ Er verbeugte sich knapp. „Ich wünsche das volle Programm, das ihr anzubieten habt. Eine ordentliche Rasur. Die Haare müssen geschnitten werden, sagen wir, bis knapp an den Hintern. Außerdem müssten sie danach leicht zu einem Zopf zu binden sein. Aber auch offen will ich sie tragen können, ohne das man mich gleich für einen langhaariges Monster hält.“Lama nickte immer wieder. „Ach, und von einigen Bürgern weiß ich, dass ihr euch auch auf die Kunst des Tätowierens versteht. Ich würde mir gerne eins machen lassen.“



05.04.2004 21:43#318
Typhus Typhus hatte entlich alles hinter sich gelassen und konnte sich nun beruhigt mit seiner Übungsmaschine beschäftigen. Er wollte sie unbedingt fertig stellen. Heute noch!
Die zwei Rollen hatte er schon befestigt, Typhus musste nur noch das Seil durchfädeln und es straff zusammen knoten. Es war eine schweißtreibende arbeit, so ganz alleine das zu bewerkstelligen, aber es half ihm ja niemanden. Sicher könnte er einfach ein paar blöd dastehenden Rekruten das Befehlen, aber er wollte seine Autorität nicht unnütz missbrauchen.
Also machte er es selbst. Sigmund sagte immer: Wenn du es richtig haben willst, dann musst du es selber machen! und das
Tat auch Typhus.
Nachdem er das blöde Seil entlich straff oben hatte, musste er nur noch den Sack, voll mit Stroh, oben auf dem Seil fixieren. Dann konnte er schon den ersten Versuch starten.
Nach weiteren 15 min. hatte er entlich auch noch den Sack oben fest befestigt, und nun konnte es los gehen.
Na, dann. Wollen wir es einmal Probieren! sagte Typhus zu sich und ging wieder in Richtung, wo die Schützen immer standen, um einen Pfeil auf die Zielscheibe zu schießen.
Der Waffenknecht stand genau auf dem Platz, wo nacher sein oder ein Schüler stehen wird, der dann den Sack, wenn er auf ihn zukam, unter beschuß nimmt, so sie ein herannahendes Tier.
Die perfekte Simulation. dachte sich Typhus.
Jetzt ging Typhus noch drei Meter züruck, wo er dann stehen wird, und das Seil ziehen wird, sodass sich der Sack überhaupt bewegt.
Typhus zog so schnell, wie er konnte an dem Seil und es funktionierte genau so, wie er es haben wollte. Der Sack kam nicht gerade auf ihn zu, sondern schländerte so wie ein betrunkener Mann hin und her. Also musste der Schüler nicht nur gerade aus, sondern auch ein bisschen zumindest nach links und rechts zielen.
Und das wichtigste was, dass der Sack den Schüler höchstens umstieß, aber ihn nie ernsthalt verletzten würde, so wie es ein Scavenger oder sogar ein Wolf machen würde.
Typhus hatte sich nach der Plagerei wirklich ein Bier verdient und das holter er sich auch. Dann würde er wieder kommen und sich auf seinen Stuhl setzten und sein eigenes Meisterwerk ihn Ruhe betrachten.



05.04.2004 21:43#319
Teufelslama Estragon also, Estragon, das sagte Lama... rein gar nichts. Wie auch immer höflich schien dieser Mann auf jeden Fall zu sein.

"Dann tretet doch bitte ein und wir werden sehen was sich machen lässt."
Er wieß dem Fremden einen bequemen Sessel zu und setzte einen Kessel Wasser auf das Feuer. Beginnen würde er mit der Rasur, die erste Bewährungsprobe für die neuen Messer. Der Barbier breitet einiges an Utensilien auf dem nebenstehenden Tisch aus und sogleich breitete sich ein Aroma aus den verschiedensten Düften aus. Der Barbier lehnte seinen Kunden etwas zurück und pinselte ihn mit einer duftenden Flüssigkeit ein die nach einigem hin- und herstreichen zu schäumen begann. Dann wurde das Messer gezogen und ein Lederriemen bereit gelegt. Vorsichtig fing Lama an den Ohren an und fuhr langsam herunter, dabei nahm er den Schaum mit und hinterlies glatte Haut. Mit flinken Bewegungen war er mittlerweile an der Kehle angelangt, genau unter Estragons Adamsapfel verharrte er und drauf zuckte sein Arm plötzlich unwillkürlich. Verdammt, fast hätte diesen Mann einen Kopf kürzer gemacht, was war nur los? Sowas passierte ihm doch sonst nie, es war fast als hätte eine unsichtbare Macht seine Hand geleitet.
Rasch überwand er sich und führte die Rasur zu Ende, das Messer wurde am Lederriemen gewetzt und in einer Schüssel ausgewaschen.

Zeit für ein Bad. Der bereits dampfende Kessel wurde mit einem Tuch von der Feuerstelle genommen und in den Zuber gefüllt. Ein paar Blätter und einige Öle fanden ebenfalls ihren Weg in das Holzkonstrukt. Ein intensiver aber angehmer Geruch breitete sich in der Hütte aus, aromatisch, entspannend. Die verschiedenen Zutaten wirkten auf unterschiedlichste Art und Weise. Die einen lockterten die Muskulatur, die anderen waren ein Segen für die Haut und die Haare, wieder andere machten die Nase frei und drangen bis tief in den Kopf ein wo den sie von allem störendem befreiten.

"So hier geht es weiter, nehmt bitte im Zuber Platz und genießt das warme Wasser."

Der Soldat verschwand kurz um seinem Kunden die nötige Privatssphäre zu lassen, als er ein leises platschen vernahm kam er zurück mit einem weiterem Kessel heißen Wassers. Diesen benutze er um die endlos langen und tief schwarzen Haare zu waschen. Noch während Estragon sichtlich das Bad genoß fing der junge Barbier mit dem Schnitt an. Schnitt um Schnitt säumten immer mehr Büschel den Boden, nun noch die Formgebung. Dazu wählte Lama eine feinere Schere und bereitete Spitzen und Stufen um der Frisur Aussehen zu verleihen.

"So der Herr, jetzt muss ich euch leider bitten auszusteigen."
Ein großes Handtuch hielt er vor dem Badegast ausgebreitet in das sich dieser sogleich hüllte und dann wieder auf dem Sessel Platz nahm. Mit einem zweitem kleinen Handtuch wurden nun die Haare trocken gerubbelt und dann mit einem Kamm ausgebürstet. Eine langwierige Prozedur bei der Fülle. Als auch dies getan war, war es Zeit für den Zopf, mit zwei kleinen Lederbändern war ein Pferdeschwanz schnell gerichtet und die Arbeit abgeschlossen.


"Damit wären wir soweit, bis auf das Tattoo. Was schwebt euch da so vor? Machbar ist so ziemlich alles."

insgeheim war Lama schon ganz versessen darauf sein neues Spielzeug aus zu probieren.



05.04.2004 21:54#320
Sir Iwein Schließlich hatte Iwein die Suche aufgegeben. Am Tempelplatz war der Fremde nicht, und auch nirgendwo sonst in der Unterstadt. Gedankenversunken trottete Iwein zurück zur Kaserne. Er musste ihn unbedingt noch einmal treffen. Allein um ihn zur Rede zu stellen. Aber da war noch etwas... etwas, das sich der Ritter nicht erklären konnte. Irgendetwas war seltsam gewesen an dieser Person. Sie hatte ihm etwas verschwiegen.
Doch damit musste der Hauptmann sich vorerst zufrieden geben. Er musste jetzt auf andere Gedanken kommen, bevor er sich zu Bett begab. Er war zwar müde, doch dieser Mann störte seine Gedanken. Ebenso wie Hilias. Die Erinnerung an ihn ging ihm nicht mehr aus dem Kopf.

So führten ihn seine Schritte schließlich zum Übungsplatz der Bogenschützen. Er lag fast völlig im Dunkeln, hier im hinteren Teil der Kaserne. Doch der Mond, der vom beinahe wolkenlosen Himmel herabschien, spendete noch ein wenig fahles Licht. In diesem Licht erkannte der Ritter eine weitere Person auf dem Platz."Typhus!?", begrüßte er seinen jungen Schüler verwundert. Er musste lachen, als er sah, dass der Waffenknecht sich gerade ein Bier genehmigte. "Prost! Darf man fragen, was du um die Uhrzeit noch hier hockst?"



05.04.2004 22:01#321
Lord Vincent Es dunkelte als Vincent die Stadt erreichte, doch das hielt ihn nicht davon ab in die Kaserne zu gehen. Langsam schritt er die Gassen entlang in der Luft lag der Geruch von Regen dieser mischte sich mit den verlockenden Gerüchen aus den Tavernen, in die er schon ewig nicht mehr eingekehrt war. Auf den Straßen kreuzte er den Weg einiger ihm bekannten Gesichter, die er mit einem nicken grüsste.
Im Kasernenhof war auch nicht mehr die Masse los, die meisten hatten sich wohl in ihre Betten verkrochen, um ihrer Müdigkeit beizuwohnen. Einige gingen aber noch ihren Schwert Techniken nach und wiederholten ihre Luftschläge um in die Routine eine Perfektion zu schaffen. Der Waffenknecht ließ sich mit den Rücken an die Mauer fallen und rutschte dann an ihr hinunter bis er saß. Sein Blick viel auf die Zielscheiben. Er dachte an die Zeit zurück, als er wie ein besessener die Grundgriffe des Bogenschießens an ihnen Lernte.Hier wollte er die Bogenklasse auch beenden. Wer wohl jetzt der Ausbilder dieser Klasse war? Sicher würde es Vincent bald in Erfahrung bringen, er senkte den Kopf und lauschte den Knistern der Fackeln, die wie in vergangenen Tagen die Nacht im Kasernenhof in eine seltsame Atmosphäre hüllten.



05.04.2004 22:06#322
Typhus Im Gedanken versunken, musste Typhus mit seinem Gleichgewicht gegen die Schwerkraft, die ihn zu Boden liegend haben wollte, ankämpfen. Der Waffenknecht hatte mit dieser Stimme nicht gerechnet. Nicht das er die Stimme nicht hören wollte, ganz im Gegenteil, aber der plötzliche Riss aus seinen Gedanken, machte ihm doch sehr zu schaffen.
Als er sein Gleichgewicht wieder erlangte, stellte er den Stuhl, so wie es sich gehörte, auf alle vier Füsse. Dann stand er auf und begrüßte den Hauptmann gebührend. Hallo Iwein? Mit dir hätte ich jetzt ehrlich nicht gerechnet. Ich dachte du bist noch ausserhalb der Stadt. Aber umso mehr gefällt es mir, wenn du zu mir her findest. Trotz dieser Reden, salotierte Typhus vor Iwein. Der Form halber.
Ich bewundere mir meine neue Erfindung. Ich habe sie für die Schüler entworfen. Dass sie noch nicht bereit für die wilden Tiere sind, aber trotzdem den kitzel verspüren sich einem nähernden Objekt zu stellen. Das ist meine Eerfindung. Und was sagtst du dazu?
Typhus drehte sich weg von der Übungsmaschine, hin zu Iwein.


05.04.2004 22:07#323
Estragon Estragon bat um einen Spiegel, in der er sich kurz aber eindringlich betrachtete. „Sehr gute Arbeit.“ lobte er mit kühler Stimme und setzte seine Augengläser wieder auf die Nase.
„Gut. Habt ihr etwas zum Schreiben hier?“ fragte er Lama, nach dem er um eine genauere Erläuterung des Motivs für Tätowierung gebeten wurde.Er bekam ein Pergament und ein kleines Tintenfass gereicht. Estragon überlegte kurz, der Federkiel ruhte geduldig in seiner Hand.

Dann zeichnete er auf, was ihm gerade in den Sinn kam. Es entstand aus seinem tiefsten Inneren. Fern von Herz und Verstand.
Am Ende beäugte er sein Werk. Er hatte einen linken Arm mit Schultergürtel und Halsansatz gezeichnet, aus verschieden Perspektiven.
Über den Arm bis rauf zum Halsansatz und ein gutes Stück um die Schulter und den Schulterrücken rankten sich dünne Pflanzenschlingen und Zweige. Ihre zarten Hälse waren mit dolchartigen Stacheln und Dornen besetzt. An wenigen Stellen sprossen Blätter aus den Zweigen. Ihre Kannten wiesen ebenfalls scharfe Ecke und Spitzen auf. Insgesamt machte die Pflanze einen wehrhaften, fast raubtierartigen Eindruck. Das entsprach genau seiner Vorstellung.
Auf der dem Oberarm, in der Seitenansicht, prangte das Zeichen des Saturns. Estragon hatte dieses Symbol gemalt, ohne sich dessen bewusst gewesen zu sein. Doch nun überraschte es ihn wenig.
Lama schaute dem Krautkauer neugierig über die Schulter.
„So. Das ist es. Macht euch ans Werk Lama. Ich vertraue ganz auf eure Künste.“ In diesem Satz war keine Wertung zu hören. Weber Lob noch Misstrauen. Es war, als wären die Worte mit Staub belegt. Völlig ohne Emotionen.Estragon setzte sich mit regungsloser Mine auf einem, ihm zugewiesenem Hocker.„Es könnte weh tun.“ sagte Lama, immer noch die Skizze studierend. „Es wird keine Schmerzen geben.“ sagte Estragon tonlos. „Beginnt nun.“


05.04.2004 22:10#324
Ken Suyoko Jora! Ich habe die Bestellung! der Händler blickte Ken selstam an, doch dann schien er sich an die Bestellung zu erinnern. Ahhh, ich dachte schon die kommt gar nicht mehr! Aber gut, es waren doch 1200 Goldstücke? Aber... Bringen die Ringe und Amulette auch ihre Wirkung? Ken war sehr erstaunt das Jora sofort zum Geschäftlichen ging. Ja, ich habe sie getestet! Und nun möchte ich mich verabschieden, vielen dank ! 1200 Goldstücke schwerer schlenderte Ken zum Freibierstand. Um diese Uhrzeit war das meiste los, da die Händler nun ebenfalls ein Bier sich genemigten und die Milizen zum Teil von ihren täglichen Pflichten erlöst waren.
Ken hatte unglaublich große Lust sein Gold zu verbrauchen, dennoch dachte er auch daran das man Geld nicht einfach so ausgeben sollte.
Er genoss wie das kalte Bier seine Kehle hinunterronn. Dennoch, schien es ihm nicht so stark zu wirken. Auch war das Bier eher warm als kalt aber daran war wohl sein Feuerring schuld und darum dankte er ihm, er müsste sich viele Ringe zulegen um mit jeder Situation fertig zu werden...



05.04.2004 22:16#325
Flint16 Flint ging hinein.
Er dachte einen Augenblick lang Kens Gewandt zwischen den Menschen am Freibierstand zu sehen doch da müssten ihn seine Augen geirrt haben.Leider war es schon spät und die Händler hatten ihr Waren schon längt verstaut doch wollte Flint dann am nächsten Tag versuchen die Dinge seiner Begierde zu erhaschen. Er trat in das Hotel ein, es war beinahe foll dennochf and Flint einen Schlafplatz. Er rollte sich bequem auf seinem Bett zusammen und versuchte Augenblicklich einzuschlafen.



05.04.2004 22:16#326
Sir Iwein Bewundernd sah Iwein zu, wie Typhus ihm seine Konstruktion vorführte. Der schwere Sack, der mit einem Haken am Seil befestigt war rauschte hinab, dem Schützen schräg entgegen. "Beeindruckend, in der Tat. Guter Einfall, dafür muss ich dich loben. Hätte nicht gedacht, dass es hier in der Miliz solche Erfinder gibt, hehe."Der Waffenknecht grinste breit und salutierte abermals, diesmal aber begann er leicht zu wanken. Es schien Iwein, als habe der junge Soldat schon ein wenig zu tief ins Glas geschaut.
"Nun, ich denke es ist besser, du gehst jetzt schlafen", sprach der Hauptmann freundlich, aber bestimmt. Typhus widersprach nicht, er schien selbst recht angetan von diesem Vorschlag. Er gähnte nur und nickte leicht, dann wankte er zur Schlafbaracke. Iwein indess blieb noch ein wenig und feuerte einige Pfeile auf die Zielscheiben ab. Ein Schuss ging leider daneben und landete irgendwo auf dem Marktplatz.
"Verflixte Dunkelheit!", fluchte der Schütze lauthals, und sein Ausruf hallte vielfach über den Kasernenhof. Gut, dass da unten niemand mehr war um diese Uhrzeit.



05.04.2004 22:32#327
Lord Vincent Vincent hörte das Surren von Pfeilen, ein zweifellos schönes Geräusch. Er hob den Kopf und erblickte einen Hochdekorierten Mann, zu seiner Schande wusste er nicht wer das war.
Konnte das vielleicht der neue Lehrmeister sein? Der Haltung und Geradlinigkeit seiner Schüsse, könnte dies durchaus möglich sein. Vincent nahm den Bogen vom Rücken, spannte einen Pfeil ein und lies ihn gegen die Scheibe schnellen. Er traf, aber wo konnte Vincent nicht ausmachen. Der Waffenknecht richtete sich auf und bewegte sich in Richtung des Mannes der hier Zweifellos etwas zu sagen hatte.



05.04.2004 22:39#328
Teufelslama "Hm, vielleicht hätte ich sagen sollen es wird weh tun", dachte sich der Milizsoldat. Ganz zu schweigen davon das es bluten wird und das wird es, wenn auch nur leicht und kurz.

Noch einmal betrachtete er die Zeichnung, ein leiser Seufzer entfuhr seiner Kehle. Das würde sich bis in die Nacht ziehen, so viel Aufwand für so ein abweisendes Bild, nun ja es war nicht sein Körper.

Alles was benötigt wurde legte der Barbier sich zurecht während Estragon vor dem warmen Feuer saß und einen heißen Tee genoß den Lama angeboten hatte. Er hatte ihm bedeutet es sich bequem zu machen da die ganze Sache länger dauern würde. Während dessen bereitete er alles weitere Vor. Das Gerät lag schon bereit, genau so wie eine hoch alkoholische Lösung zum desinfizieren, die schwarze Farbe wurde angerührt, einige Wurzeln und Blätter, das sollte die nächsten paar Jahrzehnte halten. Dann folgte eine geringere Menge grüner Farbe die auf die gleiche Weise gewonnen wurde. Mit dem Mörser wurden allerlei Pflanzenteile zermalmt und Öle beigemengt.


"So, jetzt gehts los, bitte nicht verkrampfen oder zucken das würde dann nicht mehr ganz so gut aussehen."

Der Barbier füllte die erste flüssige Farbe in die Vorrichtung, nichts tropfte vorne aus der Öffnung der Spitze heraus. Zufrieden lächelte er, so hatte er sich das gedacht. Zuerst würde er das Symbol stechen, die Umrisse, dann das innere ausmalen. Vorsichtig setzte er an und drückte die Nadel unter die Haut. Er beobachtete seinen Kunden doch der nippte nur weiter an dem warmen Getränk, hart im nehmen der Kerl. Gut dann musste er immerhin nicht all zu viel Rücksicht nehmen. Die Einstiche kamen jetzt flotter und langsam zeichnete sich die erste Linie ab. Zwischenzeitlich musste er immer wieder kleine Bluttropfen wegwischen und mit der desinfizierenden Lösung nachhelfen. Eigentlich musste das furchtbar brennen doch zeiget sich keinerlei Emotion auf Estragons Gesicht.
Die Zeit flog nur so dahin und endlich war es geschafft. Das Symbol war fertig gestellt und prangte jetzt auf dem Oberarm des Fremden. Nun ging es zu den Schlingpflanzen. Kurz wischte Lama sich den Schweiß von der Stirn bevor er fortfuhr. Die Schwierigkeit nun bestand darin das zwei Farben ineinander übergreifen sollten. Das würde noch einmal mehr Zeit erfordern.
Der junge Barbier entschied sich zuerst alles mit der schwarzen Farbe vor zumalen und dann einige übrig gelassene Stellen mit Grün aufzufüllen.
Wieder dauerte es ewig doch unter seinen tiefen Stichen wuchsen Blätter, wuchsen Stängel, wuchsen Dornen. Förmlich konnte man sehen wie das bedrohliche Pflanzengefüge unter den Handgriffen des Künstlers wuchs, Form annahm und sich ausdehnte, am Arm ihren Anfang nahm, sich über die Schulter bis hin zum Hals ausbreitete.

Die Arbeit war enorm, die Muskeln begannen zu schmerzen und abwechselnd mussten Blut aus den Stichen und Schweiß von der Stirn des Barbiers gewischt werden. Doch irgendwann war das Gebilde fertig. Das Grün spielte in das dunkle Schwarz hinein und vollendete die den Körper umschlingende Pracht.


Lama konnte nicht sagen wie lange es gedauert hatte, doch draussen breitete sich Finsterniss aus und längst war kein Mensch mehr zu sehen, froh fertig zu sein und stolz auf seine geleistete Arbeit gab der Barbier den Spiegel erneut in die Hände Estragons. Kein Wort war gewechselt worden doch war das Schweigen weniger bedrückend gewesen als es hätte sein sollen.

"Vielleicht wäre ein Gespräch mit ihm viel schlimmer als die tiefste Stille" dachte sich der Soldat während er auf dessen Urteil wartete.

"Ich gebe euch noch eine Lösung mit, die nächsten drei Tage werdet ihr damit die Bilder einreiben damit sich nichts entzündet, aber ansonsten sind wir fertig." er verschränkte die Arme und betrachtete den Fremden.



05.04.2004 23:01#329
Estragon Estragon erhob sich, streckte kurz die eingeschlafenen Glieder und sah sich das Werk an. Die feinen Linen am Handgelenk gefielen ihm besonders. Sie zeigten sowohl die zarte, elegante Schönheit der Pflanzenwelt auf, aber auch ihre unbändige Härte und Skrupellosigkeit.
Die Stängel wurden entlang des Armes immer stärker. Ihr gefährliches Aussehen summierte sich, je höher man mit den Augen kam.
Das Symbol des Saturns betrachtete er in dem Handspiegel sehr genau. Die ganze Zeit hatte er nichts gesagt. Seine Mine hatte sich nicht einmal aufgehellt. Lama stand nervös neben ihm und wartete zapplig auf das Urteil seines Kunden.Saturn…warum übt er eine solche Faszination auf mich aus? dachte Estragon. Das Zeichen war perfekt gelungen, die Abmessungen stimmten genau. Es verschmolz mit den Dornenranken zu einer untrennbaren Einheit.

„Ihr seid sehr talentiert, Lama. Ich werde euch sicher weiter empfehlen.“ sagte Estragon knapp. Lama seufzte erleichtert.
„Ich werde euch nun entlohnen.“ Der Krautkauer zog aus seiner Tasche einen der kleinen Lederbeutel. Dabei fiel ihm einer der Dolche aus der Abtei in die Hände. Er betrachtet ihn kurz. Das war der, den er vom Schreibtisch hatte mitgehen lassen.
„Ich denke, euer Kunstwerk sollte nicht nur mit Gold belohnt werden. Dafür habe ich keine Verwendung mehr. Vielleicht nütz er euch.“ Er legte den kleinen Beutel –darin waren etwa zwanzig Edelsteine minder Sorte enthalten, aber jeder Einzelne würde sicher einen Preis von mehren hundert Goldstücken bringen- auf den Tisch. Der Dolch fand gleich daneben seinen Platz.
Estragon nahm noch die einzelnen Flaschen von Lama entgegen, steckte sie in seinen Rucksack und streckte zum Abschluss dem Barbier die Hand entgegen.„Ihr habt gute Arbeit geleistet. Ich bin sehr zufrieden.“ Dann verließ er das Haus. Beim Rausgehen reckte er noch kurz den Kopf über die Schulter.„Und meidet in Zukunft lieber den Westen Gorthars. Noch ist es da nicht sicher.“ Lama nickte nur abwesend, der Inhalt des Beutels hatte sich auf seiner Handfläche ausgebreitet und verschlug ihm glatt den Atem. Doch dann reagierte er auf das Gesagte und hob ruckartig den Kopf. Doch der Fremde war bereits verschwunden.

Estragon hatte die Stadt Khorines auf schnellstem Wege durch das Osttor verlassen.



05.04.2004 23:55#330
Teufelslama "Was zur Hölle? Wer zur Hölle?

Jetzt ist es offiziell, ich bin wahnsinnig, ja irre, total ausgerastet. Das kanns doch alles gar nicht geben, aber was will man erwarten auf einer Insel voller Durchgeknallter. Die wurden wahrscheinilch alle hier hingekarrt damit sie unter sich sind und ich Esel komm hier freiwillig her. Sowas... das gibts doch gar nicht. Nimm dich in acht... HA. Irre, einfach wahnsinnig..."

man hörte noch lange das Gezetere des Soldaten in dieser Nacht. Erst nach Stunden hatte er sich gefasst. Der Beutel mit den Edelsteinen lag vor ihm genau wie der reich verzierte Dolch. Irgendwie schien er zu pulsieren, als würde Leben in ihm stecken. Fast war es Lama als würde etwas vom Dolch aus ihm zurufen. Doch um für so etwas empfänglich zu sein war er viel zu erschöpft. Ausserdem schwanden seine Gedanken immer wieder um zu diesem Fremden. Estragon, woher wusste er was er wusste, warum war er bei all den Barbieren der Stadt ausgerechnet zu ihm gekommen? Warum kam er ihm so bekannt vor obwohl er ihn doch offensichtlich zum ersten mal gesehen hatte und was war das für eine seltsame Ausstrahlung die er gehabt hatte.

Fragen die ihn den Rest der Nacht wach halten sollten.



06.04.2004 00:39#331
Lord Arthas Als Arthas den ganzen Tag über in seinem Haus gearbeitet hatte, ging er abends noch einmal vor die Tür. Dort hatte er überlegt was er noch tun könnte.Da ihm nichts Besseres mehr eingefallen war ging er zurück in sein Haus und holte seinen Mantel und sein Schwert. Mit diesen Sachen ging er zur Kaserne, in der Stadt war zu diesem Zeitpunkt schon ruhe eingekehrt, denn es schien so als ob schon fast alle geschlafen hatten.

Als Arthas den Innenhof der Kaserne erreicht hatte, war auch niemand mehr da. Darum hatte er lieber wieder den Übungsplatz der Kaserne verlassen, denn er wollte keinen der Soldaten aufwecken. Weil er wollte keinen Ärger mit ihnen bekommen, wenn diese am nächsten Tag wieder früh raus mussten. Er ist mit seinen Sachen vor die Mauern der Stadt gegangen, "Dort werde ich niemanden stören!", dachte er sich.

Vor den Mauern suchte er sich ein ruhiges Plätzchen und fing an Übungen mit dem Schwert zu machen. Aber er machte nicht nur Übungen mit dem Schwert, auch andere für den Muskelaufbau hatte er gemacht. Nachdem er nach längerer Zeit mit seinen Übungen fertig war, zog er seinen Mantel an, denn in der Nacht war es sehr kalt gewesen. Nach den Übungen ging er auch wieder in die Stadt zurück. Dort rannte er auch zu seinem Haus, denn es fing an leicht zu regnen und nass wollte er nun auch nicht mehr werden.



06.04.2004 03:10#332
Lecram Lecram wartete nun auf der Bank schon eine halbe Ewigkeit, so langsam fing es an ihm Kalt zu werden. Im Gegensatz zu Tomarus blieb er an Ort um stelle um auf seinen Cousin zu warten. “ Wo bleibt der nur wo nur? Das verstehe ich nicht ob er noch dabei ist ein paar Leute aufzugabeln, ich glaube eher das er sich im Hotel ein Zimmer genommen hatte, damit er dort die Nacht verbringen kann, oder er hat sich zu seinem Bett begeben und Schläft dort, weil er dachte das ich in meinem Haus wäre, weil sein Bett lehr stand? Genau das glaube ich begebe ich mich erst einmal dort hin.“

Dies tat Lecram dann auch, nach einer kurzen weile des beobachten merkte er das sein Cousin in seinem eigenen Bett Lag. “ Puh, zum glück dann werde ich jetzt mal ein bisschen Trainieren, aber vor her schreibe ich noch eine Brief an Ferox damit er weis wo er mich auffinden kann.“ Lecram nahm sich ein stück Pergament und fing an zu schreiben“

Lieber Ferox

Ich wollte dir meinen ergiebigsten dank aussprechen, solltest du mich morgen suchen
Dann findest du mich im Hafenviertel in meinem Haus auf.
Wenn du dreimal anklopfst kommt der Schlüssel Automatisch zu dir. Also ich freue mich schon auf unser nächstes aneinander treffen.Tschüss… bis irgendwann.. nein natürlich nicht bis morgen

Viele Grüße
Lecram.

Nachdem Lecram seinen Brief zu ende schrieb brachte er ihn vorsichtig auf die Kommode von seinen Cousin. “ Nun dann wird ich mich erst einmal zum Kasernen Hof bewegen und mit einem Arm 50 Liegestütze machen danach sehe ich weite.“Dies tat Lecram dann auch vorsichtig ging er zu Boden, nachdem er dies Tat legte er seinen Linken arm auf seinen Rücken damit es nicht so schwer für ihn erschien.
Nach einer, weile konnte er dies auch beenden. “ 48… 49 …… 50 hm“
Nachdem Lecram seine Liegestützeinheit beendet hatte setzte er sich erst einmal in eine dunkele ecke damit man ihn nicht sofort erkenne würde wenn er dort so rum saß. Plötzlich kam ein Rekrut vorbei. “ Ist das Arthas ja das ist er, warum guckt er sich denn so um? Ich werde mal zu ihm gehen.“
Doch bevor sich der junge Rekrut überhaupt erheben konnte war sein Freund schon wieder weg. “Na was war das denn für ein auftritt? Also verstehen muss ich das nicht unbedingt, mal sehen bevor ich weiter Trainiere würde ich eigentlich schon gerne wissen ob ich in einer gewissen zeit zum Kloster muss. Aber Lassen wir das, dies kann ich auch noch später fragen.“
Jetzt richtete sich der junge Händler erst einmal auf, “Was mache ich als nächstes? Ah, ich weis ich werde erst einmal 50 Situps machen und wenn ich das beendet habe laufe ich einmal Komplet durch die Stadt. Das schwimmen sollte ich lieber lassen, sonst Locke ich noch ein paar Haie an“.


Dies tat Lecram dann auch, nach knapp einer stunde hatte er das Beendet. Nachdem er sein Training beendete machte er sich auf den weg zu seinem haus und erklärte Laries was sie machen soll wenn Ferox kommt. Nachdem er dies dann auch tat viel er in sein Bett hinein un schlief sofort ein.



06.04.2004 08:45#333
Sir Iwein Das war ja ein merkwürdiges Treffen gewesen, letzte Nacht.

Iwein fuhr herum, erschreckt durch das plötzliche Surren eines Pfeiles, der gleich darauf mit einem dumpfen Geräusch vorne im Stroh der Zielscheibe einschlug.
"Wie...? Jemand da?" Iwein starrte angestrengt in Dunkelheit hinter ihm. Ja, da war eine männliche Gestalt, die gerade den Bogen senkte, doch er konnte den Kerl kaum erkennen. "Was suchst du hier? Bist du bei der Miliz? ... Das war ein guter Schuss. Wer hat dir das beigebracht?"



06.04.2004 15:43#334
Lord Arthas Als Arthas in seinem Bett aufgewacht ist, hoffte er dass heute jemand was für ihn zum tun hätte. Denn die letzten Tage hatte er nicht sehr viel zu tun. Hoffnungsvoll stieg er aus dem Bett und sog sich erst einmal etwas an. Nach dem er mit dem Einkleiden fertig war ging er zu seinem Ofen, dort hatte er sich ein Stück Fleisch gebraten. Zu dem Fleisch gab es noch ein wenig Brot. Nach dem essen holte er sich ein paar Sachen.

Arthas holte seine Lederrüstung, seinen Mantel und sein Schwert, ebenfalls nahm er noch einen Beutel mit sich. "Wenn ich heute in den Wald komme, kann ich etwas zum verkaufen mitnehmen." Denn er hoffte, dass einer der Soldaten etwas für ihn zu tun hatte. Er ging mit seinem Gepäck zur Kaserne. Dort waren auch viele Leute der Garde, Arthas ging zu jedem von ihnen und fragte die Leute ob sie etwas für ihn zu tun hätten, aber niemand hatte eine Aufgabe für ihn. Ein wenig niedergeschlagen ging er zum Innenhof der Kaserne.

"Naja, wenn ich schon mal da bin kann ich mal wieder ein bisschen trainieren". Er zog seine Waffe und machte ein paar Kampfübungen, den einfachen Vorwärtsschlag beherrschte er schon sehr gut, darum probierte er ein paar andere Schläge aus. Vor allem wollte Arthas aber im Kampf schneller werden, denn er hatte zwar genug Kraft hinter seinen Schwerthieben aber an der Schnelligkeit fehlte es ihm. Darum hatte er fast keine Kraftübungen gemacht sondere Übungen bei denen er seine Geschwindigkeit und seine Reaktion trainierte. Aber um das noch besser zu können muss er erst noch mit einem Lehrmeister reden.Nach einem längeren Training war er ein bisschen müde geworden und darum setzte er sich auf den Boden. Dort hatte er sich an der Kasernenmauer angelehnt um sich von den Strapazen zu erholen.



06.04.2004 18:00#335
Tomarus Da Tomarus nun keine Lust mehr hatte, zu warten, bis Ferox den Beginn ihrer Banditenjagd verkündete, ging er auf den Bodenschiessplatz, um zu sehen, ob sein Lehrmeister anzutreffen war. Er lief durch die Kaserne, und überblickte den Übungsplatz. Wie immer waren einige Milizen, die Tomarus nicht näher kannte, am Trainieren, und wieder beobachtete er sie eine Zeit lang, um sich einige Tricks abzugucken. Als er sich dann nach Typhus umschaute, fiel ihm in einiger Entfernung ein Soldat auf, da dieser zwischen den ganzen Bogenschützen mit seinem Schwert hantierte. Tomarus ging auf ihn zu, und erkannte schließlich, dass es sein Lehrer war.
"Morgen! Warum fuchtelst du hier auf dem Bogenübungsplatz mit dem Schwert rum?" "Oh, hallo Tomarus. Nun, ich mache gerade bei meinem Freund Ferox eine Schwertkampfausbildung. Er ist zwar gerade nicht da, aber ein bisschen Übung kann nie schaden."
"Ach, Ferox ist auch Einhandlehrmeister?" dachte sich Tomarus. "Vielleicht sollte ich ihn mal fragen, ob er mich noch weiter ausbliden kann..." Doch er entschied sich, das auf später zu verschieben. Vorerst war ihm eins wichtiger:"Ehm, Typhus, hast du Zeit zum Trainieren oder ist dir das Schwert im Augenblick wichtiger?"
Tomarus hoffte, dass er wieder Bogenschiessen könnte, denn ihm war langweilig, und ihr Jagdausflug könnte sich noch hinziehen.



06.04.2004 18:08#336
Host Voller Tatendrang stolzierte Host durch die Straßen von Khorinis. Er, der soeben mit bloßen Hände eine estie bezwungen hat, flink und mit scharfen Zähnen bewaffnet, die nicht nur einmal von seinem fleisch und Blut gekostet haben. Das graue Fell war wie ein Panzer, eine mächtige Rüstung, die den ganzen Körper des Ungeheuers bedeckte. Die stechenden Augen würden den Waffenknecht noch lange im Schlaf verfolgen, doch er hatte sie besiegt, sie eingefangen, er hatte gewonnen, in einem Kampf auf Leben und Tod. Trotzdem, wenn er nur an die rasiermesserscharfen Klauen dachte, wurde ihm ganz schwindelig. Er betrachtete sich die gewaltige, heftig blutende Stelle, vermutlich eine Fleischwunde, wo er sie vor kurzem zu spüren bekam.
Sein stolzer Blick ließ sich jedoch nicht davon erschüttern, denn so schnell würde keine Maus mehr seinen Käse wegfressen. Zufrieden steckte er sich seinen Finger wieder in den Mund und saugte an der leicht brennenden Bisswunde des Nagetiers. Hatte ihn das bist doch tatsächlich gebissen und gekratzt. Nun, ein wahrer Held musste diese Qualen ertragen können.

Als Host über die Schlacht nachdachte, wurde ihm eiens klar. Hätte er eine waffe gehabt, wäre es viel einfacher gewesen, den Sieg für sich in Anspruch zu nehmen. Er musste lernen mit Schwertern umzugehen, also steuerte er ohne zu zögern die Kaserne an.

Im innenhof war jedoch so gut wie niemand. Nur Ferox, der sich mit geschlossenen Augen an die Wand lehnte und etwas vor sich hinträumte.
Unbeeindruckt begann der Waffenknecht zu brüllen.
Lehrmeister, Lehrmeister! Wo bist du? Du musst mir zeigen, wie man mit Schwertern umgeht. Bitte komm schnell, bitte!



06.04.2004 18:20#337
Typhus Ja sicher, können wir mit dem Bogen weiter machen. Der macht so und so mehr Spaß. Typhus richtete sich wieder auf und steckte das Kurzschwert wieder in die dafür vorgesehene Lederscheide hinein.
Nun denn, ... sagte Typhus. Lass uns mit dem Training beginnen.
Typhus ging zu einem freien Schußfeld, denn heute war ziemlich was los am Schießplatz. Ich hoffe, Tomarus, dass du viel geübt hast. Auch wärend meiner Abwesenheit? fragte der Lehrmeister seinen Schüler.
Typhus wartete die Antwort des Schülers gar nicht ab, denn er hatte schon wieder was anderes im Kopf. Er wollte jagen gehen! Aber Typhus musste sicher gehen, dass sein Schützling schon so weit ist, dass er durch diese Jagt nicht umkommt. Aber wenn Typhus aufpasste und ihm Tatkräftig zur Seite stand, dann würde das schon gehen.
Aber denn noch wollte Typhus doch einiger maßen sicher gehen, dass Tomarus sich weiter entwickelt hatte, dann kann er sich immer noch entscheiden!Nun gut, mein Schüler. Ich habe dir letztens gezeigt, wie man einen Pfeil abschießt. Also wie weit kannst du ihn schon wegschießen? Und vor allem, musst du dann auch noch das Ziel treffen. Zwei wichtige Faktoren, die einfach sitzen müssen. Komm gehen wir noch ein paar Meter näher.... das reicht. Typhus war nun sehr gespannt, ob er das Ziel traf. Na los, probier es! Konzentriere dich, und dann lass einfach los. Jetzt lag es nur noch an Tomarus.


06.04.2004 18:24#338
Lord Vincent Vincent schritt ins Licht, dabei zog er sich die Kapuze vom Kopf.„Mein Name ist Vincent und ich bin Waffenknecht der Garde. Ich hatte in letzter Zeit viele Botengänge für die Magier, daher habe ich hier einwenig den Überblick verloren.
Vielleicht könnt ihr mir zu Klarheit verhelfen. Ich Suche nach dem Bogenlehrmeister Kano, um die Kunst des Bogens zu vollenden!“ Der Waffenknecht stützte sich auf seinen Bogen und richtete seine grünen Augen Richtung des ihm Gegenüber.



06.04.2004 18:28#339
Ferox Gerade hatte Ferox sich wieder an seinen Angestammten Platz an der Kasernenmauer angelehnt, um auf seine und möglicherweise neue Schüler zu warten. Dösend genoss er die prickelnde Frühlingssonne, die dem Untergang nicht fern war und abermals den Himmel in ein herrliches Rot tauchte. Auch hatte er eben Typhus und Thomarus mit dem Bogen trainieren sehen, doch war dem jungen Knechten heute nun wirklich nicht danach. In der Hoffnung ein neuer Schüler würde auf dem Kasernenhof aufkreuzen, hatte er sich schon ein Schwert aus der Waffenkammer bereitgestellt, dass genau richtig in der Hand lag um damit einen guten Anfang machen zu können.
Schnell war der junge Knecht in einen fast schlafendem Zustand übergetreten, der ihn wieder in die Augen von Lady Samantha blicken lies. Ferox war erfreut darüber, dass die Gefühle noch immer nicht schwächer geworden waren, was eigentlich von der Natur und vom medizinischen Standpunkt aus gesehen sehr ungewöhnlich war. Ein leichtes Lächeln zeichnete sich auf den Lippen des jungen Mannes ab, je länger die Lady an seinen Gedanken Teil hatte.
Hatte sie vielleicht dieselben Gedanken?
Spürte auch sie diese Gefühle, immer wenn sie zusammen waren?Vermochte sie, ebenso wie er es nicht konnte, diese Gefühle in einer Art zu deuten?

Fast war der Meister im Einhandkampf gänzlich eingeschlafen und vermutlich zu Boden gesackt, wäre nicht ein laut rufendes Etwas auf den Kasernenhof gerannt gekommen. Mit einem Schlag waren die Lider des Knechtes wieder geöffnet, so dass Ferox mit müden Augen seinen neuen potentiellen Schüler beäugte. Wie es der Zufall so wollte, war dieser tatsächlich auf der Suche nach einem wie ihm. „Hallo Host“, begrüßte ihn der junge Waffenknecht freundlich, „Wie ich höre gedenkst du im einhändigen Kampfe unterrichtet werden. Ich könnte dies übernehmen“



06.04.2004 18:42#340
Tomarus Dass der Lehrmeister so schnell vorgehen würde, damit hatte Tomarus nicht gerechnet, vor allem nach dem Schwertkampftraining mit Orcdog. Doch nun musste er sich selbst und seinem Lehrer beweisen, dass er schon ein akzeptabler Bogenschütze war.
Tomarus packte den Übungsbogen fest mit der linken Hand, nahm sich einen Pfeil aus dem Köcher, der neben ihm lag, und legte sich das Geschoss zurecht. Wieder konzentrierte er sich voll und ganz auf die Sehne, er spannte den Pfeil ein und zog die Sehne zurück. Er wusste, dass er nun nicht viel Zeit haben würde, um zu zielen, da es noch sehr schwer für den Waffenknecht war, die Sehne lange zu halten. Also Schaute Tomarus, sobald er sich vergewissert hatte, dass der Pfeil auch richtig lag, in Richtung Zielscheibe. Er visierte die Mitte an, legte den Bogen leicht schräg und zielte etwas über das Zielobjekt. Da er merkte, dass sein Arm langsam aber sicher schwach wurde, kontrollierte er noch einmal, so schnell er konnte, alles wichtige und ließ schließlich die Sehne los.Es war kein meisterhafter Schuss, doch die Spnnkraft der Sehne reichte locker aus, und der Pfeil schlug in den dritten Ring der Scheibe ein. Tomarus war erleichtert und lockerte sich wieder. Fragend drehte er sich zu seinem Lehrmeister und wartete auf seine Bewertung.
"Und? Wie war das?" fragte Tomarus gespannt.
"Gut, natürlich, der hat fast genau ins Schwarze getroffen, besseres kann man von einem Anfänger nicht erwarten. Aber vielleicht war es auch nur Glück. Schiess doch gleich noch ein paar Mal!"
"In Ordnung." meinte Tomarus und nahm sich einen weiteren Pfeil.Er konzentrierte sich wieder darauf, dass alles seine Richtigkeit hatte. Diesmal ging er noch ein paar Schritte weiter zurück, um seinen Lehrmeister zu beeindrucken. Er spannte die Sehne, rückte den Pfeil in die richtige Position und feuerte das Geschoss ab.
Die Spannkraft war diesmal deutlich höher als beim ersten Versuch, doch da Tomarus nicht damit gerechnet hatte und wie sonst auch immer etwas über die Scheibe gezielt hatte, traf der Pfeil diesmal nicht in die Mitte. Er blieb in einem der äußeren Ringe stecken.
"Siehst du? Du musst lernen, die Spannkraft und die Zielanpeilung genau aufeinander abzustimmen. Aber trotzdem, schlecht war der Schuss auch nicht." meinte Typhus.
Tomarus war erleichtert, dass er seinen Lehrmeister überzeugen konnte. Gespannt wartete er darauf, was Typhus wohl als nächstes vorhatte.



06.04.2004 19:10#341
Typhus Nun gut, ehrenwerter Schüler. Da du die Spannkraft doch schon einiger maßen sicher drauf hast, aber das Ziel noch nicht ganz richtig im Gefühl hast, üben wir, b.z.w. du, einfach noch weiter. Denn es läuft uns eh nichts davon. Also einfach muter darauf weiter schießen. sagte Typhus kurz und unmissverständlich. Typhus Schüler war erst seit ein paar Tagen bei ihm und von der Sicht aus, hatte er eh schon einen großen Fortschritt gemacht.
Typhus war stolz auf Tomarus. Aber nichts desto trotz, wollte er kein Risiko eingehen.
Der Waffenknecht sah dem neuen Waffenknecht zu, wie er sich bemühte und plagte, einen besseren Schuß nach dem Anderen abzuliefern.
Der Waffenknecht war dann einmal eine kurze Zeit weg, als er sich ein kleines Bierchen holte, aber das merkte Tomarus eh nicht. Er war so in seinem Training vertieft, dass er nichts mehr um sich wahr nahm. Und das gefiel Typhus sehr.Typhus setzte sich auf seinen Stuhl und sah dem Schüler zu. Manchmal gab er ihm Tipps, aber es sah schon recht gut aus. Nur die Übung fehlte halt, aber dazu gab es ja noch genügend Zeit.



06.04.2004 19:12#342
Nikmaster Nikmaster nahm seine Beute, es war nur ein Fisch aber was soll?s. Er wollte den Fisch verkaufen und sah dabei, dass bei der Kaserne jemand gelangweilt herum sitzt. Nikmaster verkaufte den Fisch am Marktplatz und ging dann zu dem Mann bei der Kaserne. "Was sitzt du da so gelangweilt herum, Rekrut" Die Antwort von Lord Artus war: "Ich habe einfach nichts zu tun, aber wenn du was hättest..."
Nikmaster dachte nach. Er sah, dass Rekrut ein Schwert liegen hatte. "Du trainierst doch Einhand, gehe in den Wald jagen. Wenn du nicht alleine gehen willst komme ich mit.", sagte Nikmaster. So gingen die beiden zuerst zu Nikmaster's Haus wo er sich mit seinen Waffen ausrüstete und gingen danach durch das Stadttor.



06.04.2004 19:27#343
Tomarus Tomarus holte sich einen weiteren Pfeil, nun wollte er nichts anderes mehr als üben. Er spannte den Pfeil ein, konzentrierte sich auf das Ziel, er zielte diesmal ein bisschen tiefer und ließ die Sehne los.
Der Pfeil flog relativ gerade, doch diesmal traf der Waffenknecht nur in einen der unteren Ringe. Anscheinend war die Spannkraft dieses Mal wieder geringer. Nun merkte Tomarus erst, wie schwer die Abschätzung des Abschusswinkels und all der danderen Komponenten wirklich war. Doch das war für ihn nur ein Grund, noch mehr zu trainieren.
Er trainierte lange so, und er war so vertieft darin, dass er kaum noch etwas anderes warnahm. Als er sich einmal kurz zu seinem Lehrmeister umdrehte, saß dieser auf seinem Stuhl und hatte einen Bierkrug in der Hand."Hä? Wo hast du den denn her?" fragte Tomarus verwundert.
"Hihihi... Du warst so in dein Training vertieft, dass du gar nicht bemerkt hast, dass ich weg war. Ist aber gut so. Du scheinst dich wirklich zu bemühen." "Oh..."
Tomarus kam sich etwas seltsam vor. Hatte er sich wirklich so sehr auf sein Training konzentriert, dass ihm die kurze Abwesenheit seines Lehrmeisters völlig entfallen war?
Tomarus dachte nicht weiter darüber nach und verschoss unermüdlich einen Pfeil nach dem nächsten, bis er den Bogen halbwegs raus hatte. Schließlich, als die Sonne schon tiefer stand, meinte Typhus:
"Ich denke, dass reicht für heute. Du kannst natürlich gerne noch trainieren, wenn du willst, aber ich gehe jetzt. Ich hab noch was zu erledigen." Auch Tomarus merkte nun, wie spät es bereits geworden war. Er hatte alles andere völig vergessen, und damit auch Lecram. Er entschied sich, seinen Freund aufzusuchen, damit sie sich einmal in Ruhe über die mysteriösen Briefe unterhalten könnten. Also brachte Tomarus seinen Bogen weg und lief durch die Kaserne, um den jungen Rekruten zu suchen.



06.04.2004 19:35#344
Dumak »Und dann hab ich ihm gesagt ›Hey, hol mir mal ein Bier, Leibwächter!‹«, erzählte Dumak gerade.
»Und, hat ers getan?« Der Zuhörer wirkte nicht sonderlich interessiert.»Hehe, wo denkst du hin?! Als ob ein Ritter lostrabt und mir ein Bier holt. Und erst recht nicht mit angepisster Rüstung. Er meinte nur ›Verpiss dich, Idiot.‹ Aber das hat irgendein anderer Paladin gehört. Der hat ihn gleich angebrüllt, er solle sich in Gegenwart von feinen Damen gefälligst anständig benehmen.«Jetzt lachten alle lauthals. Den arroganten Paladinen gönnte es jeder, selbst der eine oder andere Milizionär, der hier in der Kneipe seinen Sold versoff, brüllte mit.
»Ich sage euch«, fuhr Dumak fort, »das ist ein feines Viertel. Alle Damen in teuren Kleidern. Die machen sich gewiss nicht mit irgendwelchen niederen Arbeiten dreckig. Dafür haben sie ja uns.«
Der Barde berichtete noch ein wenig von seinem Gastspiel im Oberviertel und versuchte, mehr oder weniger erfolgreich Neid bei den Zuhörern zu erwecken. Vielleicht spendierte ihm ja einer ein Bier, damit er noch mehr erzählte.


06.04.2004 19:44#345
Lecram Lecram hatte sich von seiner Wunde mitlerweile so erholt das er wieder normal gehen konnte.
Der junge Rekrut stand heute ziemlich spät auf, es war schon fast Nacht, doch dies lag daran das er ins Bett ging als die Sonne über der Welt erschien. “Ich würde gerne wissen ob Tomarus schon im Kloster ist oder nicht? Na ja erst einmal werde ich mich zur Kaserne bewegen, vielleicht werde ich Ferox dort auftreffen und na ja ich gehe einfach mal los.“
Dies tat der Händler dann auch. Nach kurzer weile stand er dann vor der Kaserne. Von dort sah er niemanden der ihm bekannt vorkam, das einzige was ihm bekannt war, waren die Männer mit den Milizrüstungen. Also trat Lecram in die Kaserne ein. Er musste nicht mahl nach einen der beidem suchen, weil Tomarus zu ihm angelaufen kam. “Lecram ich muss mal mit dir über du weist schon was Reden“. “gut Tomarus, aber nicht hier das ist ein bisschen Riskant hier sind zu viele Leute die uns belauschen können, lass uns am besten zum Kloster aufbrechen, über den Weg dort hin können wir uns Darüber unterhallten. Das einzige was uns belauschen könnte wären Tiere und eventuelle ein paar Banditen“. “Gut Lecram“.
Nachdem sie beredet hatten was sie als nächstes machen wollten, machten sie wie besprochen weiter. Als erstes machten sie sich auf den weg zum Stadttor, kurz bevor sie es durchquerten sprach Lecram Tomarus noch Mal an. “Also sobald wir Hundert schritten von dem Stadttor endfernd sind können wir weiter reden. Nachdem sie dann hundert Schritte entfernt waren fing Tomarus an……


06.04.2004 19:56#346
Host Allem Anschein nach hatte der Waffenknecht in Ferox die Lebensgeister geweckt. Tja, das war eigentlich ganz gut so, denn dieser bot Host eine Ausbildung mit dem Schwert an was zufälligerweise genau das war, was jener suchte. Muss wohl ein Geschenk von Innos sein, oder so, weil er den Kampf vorher so grandios gewonnen hat. der Kerl da oben war wohl ein größerer Wohltäter, als sonst so herum erzählt wurde.
Ein kurzes Zwinkern zum Himmel, ließ sich der Waffenknecht nicht nehmen bevor er endlich antwortete.

Ja, ich möchte lernen. Am besten sofort, schließlich könnte schon in naher Zukunft ein neuer Kampf auf mich warten.
Ein flüchtiger Blick auf seinen Finger erinnerte ihn nochmal selbst daran, wie dringend er den Schwertkampf lernen musste, bevor er weiter sprach. Also anscheinend bist du ja Lehrmeister für sowas. Ich bitte dich hiermit offiziel mir das Kämpfen bei zu bringen.



06.04.2004 20:07#347
Ferox Irgendwie war dieser Host doch ein komischer Kauz, kommt hier lautstark, fast mit Pauken und Trompeten in die Kaserne marschiert und ruft nach einem Meister des Einhandkampfes. Ferox lies es sich nicht nehmen seinen Kameraden mit hochgezogener Braue anzuschauen. ‚Offiziell?’, wiederholte er die Worte des Waffenknechtes. „Nun gut“, begann er schließlich mit der Unterredung, „Dort an der Wand steht ein Schwert, ich bitte dich, dies zu holen, dann können wir alsbald beginnen“ Im inneren fragte sich der junge Knecht wirklich, ob sein Freund dazu imstande sei, überhaupt das Schwert anzuheben, doch schien dies nicht wirklich ein großes Problem gewesen zu sein. So möge das Training beginnen.

„Nun gut, ich denke, wir beginnen sofort“, sprach Ferox mit halblauter Stimme zu seinem Gegenüber und machte sogleich die erste Bewegung vor, den Kreuzschlag. Um jene Technik besser erlernen zu können, teilte der Waffenknecht wir üblich den Schlag in drei Drittel und machte das erste mit kurzer Erklärung vor. Einen Schlag von oben rechts über den Kopf, nach unten links neben dem Fuß, und wies seinen neuen Schüler an diesen Schlag auszuüben.



06.04.2004 20:28#348
Host Dann mal los. Host krempelte sich die Ärmel hoch, spuckte in seine Hände, lief beim Anblick des grün-gelben Schleims zum nächsten Wassereimer, um sich das eklige Zeug wieder abzuwaschen und machte sich dann endlich bereit anzufangen. Konnte ja nicht so schwer sein, das Ganze.

Er packte das Schwert mit beiden Händen und riss es in die Höhe...vielleicht mit etwas zu viel Schwung, den sofort verlor übermannte ihn das Übergewicht und krachend fiel er mit dem Rücken auf den steinernen Boden. Das Schwert stand senkrecht vor seinem Kopf und begann langsam zu wackeln. Es kreiste und kreiste, schien dann immer größer zu werden und wie in Zeitlupe steuerte es langsam auf das Gesicht des Waffenknechts zu. In Gedanken schon längst tot, beobachtete er wie die Klinge immer näher kam und schließlich mitten auf seiner Stirn aufprallte.
Aua, das gibt ne Beule. So ein Mist aber auch.
Mit einer Hand hielt er sich die schmerzende Stelle. Na ja, zumindest war er noch am Leben, aber wie konnte er das bloß überlebt haben. Entweder war das Schwert nicht sonderlich scharf, oder Innos hatte ihm erneut geholfen. Ja, das war irgendwie wahrscheinlicher. Jetzt musste man nur noch logisch weiterdenken. Das konnte nur heißen, dass der Gott noch großes mit ihm vor hatte, wenn er ihn noch extra rettete. Eine rosige Zukunft stand ihm also bevor, soviel war sicher.
Darüber gut gelaunt, dass er die Gunst des höchsten Gottes gewonnen hatte, nahm er sein Schwert wieder, um einen letzten Test durchzuführen. Mit einem Finger fuhr er über die stumpfe Klinge und stellte schmerzlich fest, dass sie doch scharf sein musste. Also musste es wirklich stimmen, die Götter mochten ihn.
Jetzt war es allerdings Zeit die Übung zu beenden. Etwas langsamer hob er nun die Klinge und ließ sie richtung Boden die Luft zerschneiden.


06.04.2004 20:52#349
Teufelslama Die letzten Tage hatten in Sachen verwirrender Ereignisse nicht gerade abgenommen. Die Abtei, diese Verrückte mit ihrem Scavenger, dieser seltsame Mann von gestern Abend. Tausend Gedanken schwirrten im Kopf des Milizsoldaten herum, irgendwie musste er sich ablenken. Den halben Tag hatte er damit verbracht durch die Straßen zu ziehen doch auch das befriedigte ihn nicht mehr, etwas anderes musste her. Mittlerweile stand er am Fuße der Kaserne, kurz entschlossen entschied er das es gerade die richtige Zeit für ein kleines Training sei.
Schnell waren die Stufen erklommen und die Hand am Heft des Schwertes als er zwei andere Soldaten bemerkte. Beide scheinbar in ihre Übungen vertieft doch bei genauerer Betrachtung wirkte es mehr so als würde der eine den anderen anleiten. Interessiert verfolgte Lama die Bewegungen des Schülers und dachte dabei an seine Zeit als er die ersten Schritte bei Carras getan hatte. Vielleicht wäre es eine gute Idee sich mal bei diesem Lehrmeister vorzustellen um noch ein paar Kniffe zu erlernen, ausserdem wünschte er sich seine Ausbildung regulär unter den Augen eines Trainiers zu Ende zu bringen und so trat er an die zwei heran um sich kurz darauf kurz zu räuspern.

"Entschuldigt mich, mein Name ist Lama ich bin Milizsoldat der Garde. Ich habe euch bei euren Übungen beobachtet und wollte fragen ob ihr noch Zeit für einen Schüler habt? Ich habe auch bereits einiges an Kampferfahrung und würde meine Kenntnisse nur gerne noch verfeinern."



06.04.2004 20:55#350
Sir Iwein Iwein hob eine Augenbraue und musterte den Mann, insbesondere sein Gesicht, das bisher von einer Kapuze verdeckt gewesen war. Er kannte ihn nicht."Ihr seid ein Waffenknecht der Garde? Wahrlich, dann scheint Ihr schon lange nicht mehr in der Stadt gewesen zu sein. Denn nicht mehr Kano ist Bogenlehrmeister, er hat sich wichtigeren Dingen zu widmen. Ich habe jetzt seine Aufgabe des Lehrmeisters und Bogners übernommen."Der Blick des Hauptmannes wanderte wieder zum Bogen des Fremden. "Wirklich guter Schuss... Ihr habt bei Kano gelernt, nehme ich an? Wenn Ihr Unterricht haben wollt, werde ich sehen, was ich tun kann. Ich denke, es gibt noch ein paar Dinge, die ich Euch beibringen kann. Dinge, die für den Einsatz des Bogens in der Schlacht aber auch bei der Jagd von enormer Wichtigkeit sein können. Ist das Euer Wunsch?"


06.04.2004 21:08#351
Ferox Was machte dieser Waffenknecht da? Wie konnte sich jemand denn so dämlich anstellen? Host war tatsächlich bei diesem einfachen Schlag gestürzt und hatte sich beinahe selbst dem Tod hingegeben. „Host“, sagte Ferox mit leichtem Zorn in der Stimme, „Steh wieder auf und mach deine Übungen“ Nicht sehr glücklich war sein neuer Schüler über diese Anweisung gewesen doch richtete er sich murrend auf und vollzog abermals diesen Schlag, diesmal ohne sich dem Boden zum Opfer zu machen. „Wenn du dein Gewicht auf dem rechten Fuß nach vorne verlagerst, ist es einfacher die Balance zu halten“, fügte der Waffenknecht anbei. Wie es aussieht schien der Schlag nun wirklich besser zu gelingen, doch war er noch nicht einmal nahe der Perfektion.

Halb abwesend betrachte der Meister den immer wieder wiederholten Bewegungsablauf seines Schülers, der langsam die Form eines Schlages annahm. Schon wieder in den Halbschlaf gesunken, wurde er durch die Stimme eines anderen Menschen wieder in die Welt des nicht Schlafens zurückgeholt. Als der Mann näher kam, bemerkte Ferox erst die enorme Größen desjenigen, der mit den Namen „Lama“ benannt ist. Ein sehr ungewöhnlicher Name, wie der junge Knecht fand. „Guten Tag, mein Name Lautet Ferox, dies ist mein Schüler Host, beide im Stande Waffenknechte der Garde Innos’“ Mit einem leisen Lächeln wartete der Neuankömmling scheinbar auf irgendwelche Anweisung Seitens Ferox, der wohl wieder einen neuen Schüler gewonnen hatte. „Kampftraining ist gut, seid ihr imstande mir einige Kniffe vorzumachen, damit ich begutachten kann, wie weit ihr fortgeschritten seid?“, fragte der Gardler sein Gegenüber, der Anstalten zu machen schien, sein Schwert zu ziehen.

„Host“, meldete er sich wieder bei dem Mann, der neben dem großen Lama wirklich wie ein Zwerg wirkte, und gab hm die Anweisung nun selbigen Hieb von Links oben nach rechts unten auszuführen, während er mit seinem Schwert jene Bewegung ausführte.



06.04.2004 21:29#352
Host Der Neuankömmling war ja wirklich ziemlich groß, genauer gesagt riesig. Tz, wie konnte man nur so wachsen. Magie, gute Ernährung, Streckbank? Na ja, wer weis. Wenn er Lama so betrachtete, genau neben ihm stand - langsam kam ihm eine Idee. Wenn man den Riesen von unten betrachtete, sah essoa us, als ob sein Kopf weit, weit entfernt wäre.
Host nahm nun die Brille ab und sah noch einmal nach oben. Hehe, es sah so aus, als wär Lama so groß, dass sein Kopf in den Wolken steckt. Wenn jetzt ein Blitz einschlagen würde...

Der Waffenknecht schüttelte die Gedankena us seinem Kopf und nahm das Schwert wieder zur Hand.
Üben war jetzt wichtiger als irgendwelche Lamas, soviel war sicher. Also tat er erstmal das, was Ferox ihm aufgetragen hatte, wobei er sich ein paar flüchtige Blicke zu den beiden Anderen nicht verkneifen konnte. Er blickte zu ihnen obwohl er eigentlich nur trainieren sollte. Leise kicherte er in sich hinein. Er war vielleicht ein Schlitzohr, tat doch glatt nicht das, was ihm gesagt wurde...hach, herrlich.



06.04.2004 21:39#353
Teufelslama Eine Kostprobe sollte er geben? Nun ja warum nicht, schließlich war er dazu hier hoch gekommen. Kurz war er irritiert von diesem kurz geratenen Host, die Augengläser sprangen ihm in den Blick, wie die Estragons am Vorabend, nur ohne die bunte Färbung. Wie auch immer, er sollte nicht trödeln sondern das demonstrieren was er auch schon den Untoten der Abtei gezeigt hatte.
Die Klinge des Kurzschwertes fuhr aus ihrer Scheide und Lama begab sich in die erlernte Ausgangsstellung. Das rechte Bein als Standpunkt nutzend ließ er nun die Klinge vorschnellen, riß sie herunter und nutzte den Schwung für eine Piroette nach der er einen Schlag von rechts oben nach links unten vollführte. Mit einem Sprung brachte er sich ausserhalb der Reichweite seines imaginären Gegners und machte dann einen Ausfallschritt der jeden Schatten aufspiessen würde der sich ihm in den Weg stellte. Ein paar Blocks und einige Finten später befand er der Demonstration sei genüge getan und stoppte um sich Ferox Urteil anzuhören.



06.04.2004 21:54#354
Ferox Wie er es erwartete, hatte Host gemacht, was zu tun war, nämlich die Anweisungen seines Meisters zu befolgen. Auch wenn es nicht ganz so aussah, als wenn er irgendwas machte, schienen die Schläge doch langsam Formen anzunehmen. Dieser Waffenknecht lernte doch schneller als Ferox gedacht hatte und erreichte ziemlich schnell ein gutes Konzept hinsichtlich des Schlagens. Dies jedoch was nichts im Vergleich zu der außergewöhnlich guten Kampfkunst des neu hinzugekommenen Lamas. Mit leicht offenem Mund sah der Meister gebannt seinem zweiten Schüler zu und folgte eifrig der Klinge des Milizsoldaten.
„Respekt“, meinte er, während seine Lippen eine eindeutige Geste der Hochachtung vollführten, „Besser hätte ich es mir nicht vorstellen können“ Mit diesem Schüler, falls er überhaupt noch als solcher bezeichnet werden durfte, würde Ferox nicht viel Zeit verbringen müssen. Es würde sich erst im Kampfe herausstellen, was noch verbesserungswürdig war. ‚Ein wahrer Meister’, sagte sich der junge Waffenknecht im Geiste. Ein wenig stolz schien Lama sich noch größer zu recken als er ohnehin schon war und bedeutete damit seiner Überlegenheit gegenüber Hosts Kampfkünsten. ‚Hmmm’, dachte sich der junge Meister, ‚Ein kleiner Test sollte seine Würdigkeit zeigen’

„Kannst du beide Schläge kombinieren?“, fragte er Host, der noch immer mehr oder weniger mit seinem Schlag beschäftigt war, „Setzte einfach beide Schläge hintereinander“ Da dieser begann zu nicken, setze Ferox voraus, dass es der Möglichkeit entspräche. Nun sollte der Test seines zweiten Schülers folgen. Geschwind griff der Knecht zu seinem Schwert und führte die Klinge mit selbiger Bewegung auf Lama zu. ‚Mal sehen, sie gut er reagiert’…



06.04.2004 21:55#355
Flint16 Flint wachte sehr spät auf und sofort machte er sich auf auf dem Marktplatz nach schönen dingen ausschau zu halten. Bei einem Waffenhändler fand er einen Bogen, es war ein prächtiger und wunderschön verziehrter Bogen. Und sofort schoss ihm ein Gednake durch den Kopf. Er sollte Bogenschießen lernen! Mit seinem Ring würde seine Schüsse stärker werden und wenn er es lernt dann wäre er beinahe unbesiegbar. Also beschloss er sich einen Lehrmeister fürs Bogenschießen aufzusuchen. Bei den Milizen gibt es sicherlich jemanden der es ihm beibringen könnte. Also ging er die Stufen zur Kaserne hinauf. Kaum war er oben angekommen höhrte er schon die ersten Pfeile durch die Nacht surren. Er folgte dem Geräusch und fand sich in einem anderen Abteil der Kaserne wieder.
Einer der einen Bogen hielt blickte nur kurz auf als Flint zu ihnen kam, der andere jedoch ging Flint entgegen, er war scheinbar der Lehrmeister.


06.04.2004 22:05#356
Teufelslama War der irre? Noch einer von den Durchgeknallten nahm das denn gar kein Ende? Gerade noch redet dieser Ferox mit seinem Schüler und im nächsten greift er einfach einen unbescholtenen, naja mehr oder weniger, Soldaten an.
Mehr im Reflex als irgend etwas sonst riss er das Kurzschwert hoch und ließ so die Klinge des Lehrmeisters abgleiten. Das selbe durfte er mit den nächsten drei Hieben machen bevor er sich mit einem Satz in Sicherheit brachte. Keine Zeit zum überlegen, jetzt war er selbst an der Reihe. Mit noch vom Sprung gespannten Muskeln setzte er jetzt an und führte einen aus dem Handgelenk geschwungenen Hieb gegen die Hüfte seines Gegenübers, dieser war jedoch mehr als unbeeindruckt, auch die drauf folgende Schlagfolge mit der er vom Milizsoldaten eingedeckt wurde schien Ferox eher kalt zu lassen auch wenn er jetzt in der Defensive war.


"Verdammt, irgendetwas muss ich mir einfallen lassen" dachte Lama, der Kampf hatte ihn schon längst gepackt und jeden Gedanken an das Warum verdrängt.
Er täuschte einen Seitwärtshieb an und formte dann zu einem raschen Ausfall um dem der Schwertmeister mit einer eleganten Bewegung ins leere laufen ließ. Nun standen sich beide wieder gegenüber unter gleichen Voraussetzungen.


06.04.2004 22:23#357
Host Wow, heute hatte er wirklich schon ziemlich viel gelernt. zwei Schläge und zusammengelegt ein Dritter. Wo würde das bloß enden? Inzwischen wäre die Maus von vorher wohl schon kein Problem mehr gewesen und er wäre gänzlich ohne Wunden aus dieser Schlacht gegangen. Sicher könnte er jetzt schon...ZWEI Mäuse besiegen. Ja, so gut könnte er schon sein. So in etwa. Die erste würde er mit einem gezielten Tritt außer Gefecht setzen und die nächste mit einem Schwertstreich töten, bevor er die zweite, bereits Geschwächte ebenfalls in einem Kampf auf Leben und Tod niederstrecken könnte.

Nebenbei beobachtete er weiterhin, wie die beiden Anderen miteinander kämpften. Also so wie die mit dem Schwert umgingen, die könnten wohl locker GANZE VIER MÄUSE erlegen und nach einigen Operationen vielleicht sogar wieder selbst auf die Toilette gehen. Vielleicht.

Nun gut, er musste weiter trainieren, um irgendwann selbst ein so geschickter Krieger zu werden. Möglichst elegant schwang er das Schwert durch die Luft, denn eines hatte er bereits gelernt: Für einen Helden war es wichtiger, dass es so aussieht als wär er ein genialer Kämpfern, als dass er es wirklich war. Es musste gut aussehen, denn ein Held musste immer ein episches Bild nach außen geben. Ja, Yenai hatte ihm viel beigebracht.



06.04.2004 22:46#358
Ferox Lama hatte sich besser bewehrt als sich Ferox hätte je träumen lassen. Ein wahrer Meister seines Faches. Im Prinzip hätte er den Kampf schon nach den ersten drei Schlägen für beendet erklären um seinem Schüler, der eigentlich selbst den Meistertitel hatte haben können, getrost diesen zu übergeben. Doch war dies nicht was er tat, denn sein Spaß sollte nicht gebremst werden, durch irgendwelche Titel. Schließlich musste es auch einem Meister gegönnt sein, einen guten Kampf bestreiten zu dürfen. Die erste Salve seines Gegners wehrte Ferox zwar getrost ab, doch lies er Lama immer wieder erneut angreifen um die Defensivposition weiter aufbauen zu können. Eine schnelle Schlagfolge, mit vielen Drehungen verziert und guten Schlagkombinationen nach allen Richtungen.
Zwischendurch wanderte sein Blick immer mal wieder zu Host, der einen beeindruckten Eindruck über das kämpferische Geschick beider machte. Immer wieder dreschte Lama auf die Klinge des Meisters ein, was eigentlich ein großer Fehler gewesen wäre, wenn dieser Mensch nicht derart gut die Beherrschung seines Körpers erlernt hatte. Ein etwas undisziplinierter würde nicht dazu fähig sein genug Ausdauer zu besitzen eine solche Schlagkraft mit solch großem Geschick und Geschwindigkeit zu verbinden.

Nun jedoch wollte auch Ferox in den Offensivkampf einsteigen. So den richtigen Moment abgepasst, vollführte der Waffenknecht eine galante Drehung und befand sich nun hinter seinem Gegner. Sogleich setzte er seinen nächsten Hieb an und schlug seine Klinge in Richtung Hals des Kontrahenten und war erpicht darauf zu sehen, wie er da raus kommen wollte…



06.04.2004 23:00#359
Teufelslama Schnell war er das musste man ihm lassen. Der Kämpfer hatte die Bewegung seines Gegners erkannt, bremste seinen Lauf nicht ab sondern wandelte die Energie in eine Vorwärtsrolle um, wieder auf den Beinen schnellte er herum um gleich nach zu setzten. Ferox schien überrascht doch leitete sein Block den all zu kühnen Angriff ins Leere und mit ihm auch den zu impulsiven Angreifer.

Lama wäre fast hinter seinem eigenem Schwung hergefallen doch bremste er sich rasch ab um die Schläge des Lehrmeisters zu empfangen. Doch die blieben aus. Statt dessen stand Ferox völlig ruhig und gelassen da und wartete auf den Soldaten, dessen Zähne zu knirschen begannen. Ungestüm drang dieser nun auf den Meister ein und hämmerte Schlag um Schlag auf das Eisen. Völlig vergessen waren jegliche Technik, jegliche Vorsicht... jegeliche Deckung.

Mit eine Bewegung die so einfach aussah als könnte jedes Kind sie vollführen wurde das Kurzschwert aus Lamas Händen gehebelt. Der Kampf war vorbei. Etwas fassungslos sah er sich nun dem Lehrmeister gegenüber, noch nicht ganz im klaren darüber was gerade eben geschehen war.



06.04.2004 23:18#360
Ferox Der Kampf hatte so schön begonnen und nahm nun ein so jähes Ende. Die listige Drehung um seinen Schüler herum, was der Ausschlaggeber dafür, dass Lama wohl begann den Kampf etwas zu ernst zu nehmen, denn dieses Eindreschen ohne jedwede Technik war nicht Sinn und Zweck einer Ausbildung und auch nicht der Stil eines Meisters, wie Lama es einer war. Doch hatte jeder Kämpfer, war er auch noch so gut, eine Schwachstelle. Hier lag der Fehler eindeutig in der zu Offensiven Kampfweise. Zum größten Bedauern des jungen Waffenknechtes war es an der Zeit das Ende einzuläuten. Zwar hätte dies auch gleich zu Beginn geschehen können, doch war es am Lehrmeister den korrekten Zeitpunkt der Beendigung zu finden, der nun gewesen war.

Mit einem lauten Klirren viel das Schwert seines nun nicht mehr Gegners zu Boden, was durch im harten doch gezielten Schlag zuvor den Auslöser fand. Schade eigentlich.

„Lama“, begann er zu dem verdutzen Milizen zu sprechen, der auf der Suche nach seinem Schwert den Kasernenplatz mit seinem Blick abtastete, „Du bist ein wahrer Meister des einhändigen Kampfes, das kann ich ohne Zweifel sagen.“ Einen Moment lies der Meister seine Worte wirken, bis er weiter sprach: „Dennoch muss ich sagen, dass auch du einen Schwachpunkt hast, an dem es zu arbeiten gilt. Jeder Kämpfer hat eine schwache Stelle, die liegt bei dir eindeutig im zu offensiven Kampf. Es ist unmöglich sich einer Schwachstelle gänzlich zu entledigen, doch kann man daran arbeiten diese zu vermindern. So bitte ich dich, zum Wohle der Garde, etwas an deiner Defensive zu arbeiten.“ Mit einem „hier, dein Schwert“, warf er jenes gekonnt durch die Luft in die Hände des Milizsoldaten und wandte sich nun Host zu, der noch immer an der Verbesserung seiner Schläge feilte. „Gut“, sagte der Knecht zu seinem Kameraden, „Auch bei dir sind deutliche Erfolge abzuzeichnen. Mach nur weiter so und deine Kampfkunst wird an die des Lamas heranreichen.“



06.04.2004 23:54#361
Teufelslama Der Brustkorb hob und senkte sich stark, eine Haarsträhne wurde aus dem Gesicht geblasen. Besiegt, aber was für ein Kampf, er hätte nie gedacht das so etwas ihm einmal Spaß machen würde. Doch am besten von allem war das Lob, wie Honig auf seiner Seele. Er ein Meister des Einhändigen Kampfes? Stolz fing an sich auszubreiten doch dämpfte Lama dies schnell ab, lieber nahm er sich die Kritik zu Herzen. Seine Verteidigung verbessern, das war doch mal ein Trainingsziel, nicht ganz so unbesonnen zu sein und die Beherrschung wahren. Hatte sich der Tag doch noch gelohnt um etwas zu lernen.


"Danke für die Trainingsstunde und für die Tipps, ich werde sie beherzigen."
mit diesen Worten wand sich Lama zum gehen.



07.04.2004 00:05#362
Host Zufrieden steckte Host sein Schwert weg und wischte sich das bisschen Schweiß von der Stirn. Der Kampf war also zu Feroxs Gunsten ausgegangen, obwohl Lama ein großartiger Kämpfer zu sein schien. Gut zu wissen, dass der Riese zur selben Gruppierung, wie der Waffenknecht gehörte. Gegen den Kerl kämpfen wollte dieser wirklich nicht. Nun gut, vielleicht würde er ja irgendwann ein noch besserer Krieger sein, also wenn er ihn sicher schlagen könnte, dann vielleicht, aber nicht gern. Musste aber klasse aussehen, wenn er auf diesem gewaltigen Fleischberg thronte, einem Fuss auf der Brust des Hünen, ebenso wie die Schwertspitze, ein stolzer Blick, das wär schon was. Ein nettes Bild, doch wollte er das dem freundlich wirkenden Lama nicht antun. Schließlich wollte Host ein Held und kein Tyrann sein. Bloß das nicht, nein, nein, nein, nein, nein...
Für heute hatte er jedoch genug trainiert. Man sollte sich ja nicht gleich übernehmen.
Lama machte sich derweil bereit zu gehen, doch der Waffenknecht hielt ihn auf. Warte bitte. Nun ja, du musst doch auch Durst haben, willst du noch etwas trinken gehen. Von deinen Kampfkünsten war ich sehr beeindruckt musst du wissen und ich wollte fragen, ob du mir nicht den einen oder anderen Trick verraten willst.
Etwas nervös verbeugte er sich kurz und knapp, eigentlich wippte er eher mit seinem Oberkörper wenige Zentimeter, aber die Nachricht dürfte angekomen sein.


07.04.2004 00:09#363
Ferox Erfreut über die Tatsache, dass Lama der erste Meister war, dem er die Prüfung abgenommen hatte, wandte er sich zu Host und bescheinigte ihm das Ende des Trainings für den heutigen Tag. Doch wollte Ferox unbedingt noch zum Schießübungsplatz um das Bogenschießen weiter auszufeilen. Vielleicht traf er ja sogar seinen alten Freund Typhus dort. Schnelle Schritte trugen den Milizen über den gepflegten Innenhof der Kaserne hinüber zu den Zielscheiben. Wie es sich gehörte hatte der Meister, der nun wieder zum Schüler geworden war seinen Bogen voraussehend schon bereitgestellt, was eine enorme Wegersparnis für ihn bedeutete. Schnell waren Lama und Host in der Dunkelheit entfernt gewesen, denn diese begaben sich genau in die entgegengesetzte Richtung wie Ferox und schienen Anstalten zu machen nach Freibier zu dürsten.

Den Waffenknechten jedoch trieb es zu Typhus, den er sogleich als Schatten in der Dunkelheit erspähte. „Hallo mein Freund“, begrüßte er ihn freundlich, „Ich bin gekommen um meine Kenntnisse im Schuss mit dem Bogen zu verbessern“


07.04.2004 00:15#364
Teufelslama Etwas verstört blickte der Soldat auf seinen kleinen Kameraden und als dieser Anstalten zu einer Verbeugung machte konnte er sich nicht mehr halten. Lauthals lachend schlug er Host auf die Schulter.

"Mal nicht so förmlich mein Freund und Durst, ja Durst hätte ich in der Tat. Am besten lässt sich doch bei einem Bierchen über alles reden."
Ein kleines Besäufnis, wie lange das schon her war? Zu lang wenn man drüber nachdenken musste. Ferox hatte sich bereits Richtung Schießplatz verdrückt, da kam Lama die Idee.

"Komm, wir nehmen für den Herr Lehrmeister auch ein paar Humpen mit und lassen es uns hier in der Kaserne gut gehen. Am Lagerfeuer ist es ohnehin am gemütlichsten."

Zusammen gingen die zwei hinunter zum Galgenplatz und von dort zum Freibierstand. Rasch hatte der Milizsoldat drei Humpen in jeder Hand und bedeutete Host es ihm gleich zu tun.



07.04.2004 00:21#365
Typhus Hallo alter Freund Ferox. Welch eine Überraschung dich hier und vor allem um diese Uhrzeit zu sehen! Aber nichts desto trotz, wir haben noch viel zu machen und das Training, sollte man nie aus den Augen verlieren. Typhus war wirklich sehr überrascht, aber es gefiehl ihm auch noch Gesellschaft bekommen zu haben. Wie ich sehe, hast du den Bogen schon bereit. Na dann hält uns eh nichts mehr vom Training ab. Also los! Typhus ging vor und wies Ferox eine Schießbahn zu.Also, du weißt wie das schießen geht, also probier es immer weiter weg, von der Zielscheibe zu schaffen. Das ist dein Ziel.
Typhus ging einige Schritte zurück und wartete gespannt auf die Vorführung seines Freundes.



07.04.2004 00:24#366
Host Host, der immer noch etwas erstaunt über die Aufegschlossenheit seines Begleiters war, lehnte sich weit über die Theke und flüsterte dem Wirt etwas zögerlich ins Ohr.
Kannst du mir drei alkoholfreie geben, oder sowas?
Der zwinkerte nur und holte nach kurzer Suche eine Flasche mit einer durchsichtigen Flüssigkeit hervor. Nun machte er drei Bierkrüge zur Hälfte voll mit Bier und den Rest füllte er mit deisem Zeugs auf.
Dann flüsterte dieser mit einem etwas verschlagenen Ton zurück. Das Zeug neutralisiert den ganzen Alkohol. Jetzt ist nichts mehr drin. Danke , sagte Host kurz und nahm dann die drei Krüge.
So, dann lass uns mal ordentlich saufen höhöhöhö. Richtig viel saufen, mit Alkohol und so. Richtig viel...Alkohol...ja genau...Alko...hol.
Zusammen gingen sie nun zur Kasernew, sie nach kurzerzeit Ferox fanden, zusammen mit einem Kerl, den Host allerdings nicht kannte.
Tja, mal sehen, was die Nacht noch bringt.



07.04.2004 00:35#367
Ferox Wie Ferox erwarten konnte, führte ihn sein Freund und Meister nun immer tiefer in die Kenntnisse des Bogenschießens ein. Die Stille die hier in der hintersten Ecke der Kaserne herrschte war unglaublich. Unter dem Schutz des Mondlichts und der Sterne am Firmament, spannte der junge Knecht die Sehne und lies sich extrem viel Zeit während dem Vorgang des Zielens. Ruhiger denn je hielt er die Sehne und den Pfeil und fühlte beinahe eine Verschmelzung mit beidem. Ein schönes Gefühl.

An dem Pfeil entlang traf sein Blick genau das Schwarz der Zielscheibe, welches er zu treffen ersuchte. Genau in jenem Moment da er bereit war die Sehne samt Pfeil aus seinen Fingern gleiten zu lassen, kamen grölend seine beiden Schüler durch die Kaserne geschritten und störten Typhus und ihn beim Fortlauf des Trainings, was sehr gegen die Freude der Gemüter beider wirkte.
Was dabei zur Stimmung enorm beitrug waren die vielen Bierkrüge, oder was auch immer, die die beiden dabei hatten. „Hallo, da seit ihr ja wieder“, begrüßte der Knecht seine beiden Kameraden freundlich, „Dies hier ist Typhus, Waffenknecht und Bogenlehrmeister der Garde, ich hoffe ihr habt für ihn auch was dabei“ Zwinkert wanderte sein Blick zu Typhus, der nicht unerheblich erfreut über das erscheinen der beiden Gestalten, die verschiedener nicht hätten sein können.


07.04.2004 00:53#368
Typhus Typhus war schon von den Anstrengungen des Tages ein fenig geschafft, da kam so ein kühles Bier gerade richtig. Sein letztes Bier war sicher schon Tage her, oder doch nicht? Naja, auch egal. dachte sich Typhus, was solls. Hallo, Soldaten von Innos. Wie ihr schon gehört habt, bin ich Typhus. Es ist mir eine ehre, euch kennen zu lernen, ich hoffe euch geht es ebenso. sagte Typhus höflich zu den Soldaten. Obwohl Typhus von den zwei Männern heute nicht mehr allzu viel verlangte, denn die sahen schon recht gut beisammen aus. Also Männer, wo ist jetzt mein Bier? Ich hoffe doch nicht, dass ihr es auf dem Weg hier her verlohren habt, denn das geht bei einem Bier sehr schnell. Typhus hielt verzweifelt nach einem Bier ausschau, bis er von Teufelslama einen Krug in die Hände gedrükt bekam. So gefällt mir das schon viel besser. Das Gesicht des Waffenknechts erhellte wieder, und er hiet den Krug hoch. Na dann, Prost. Ihr tapferen Soldaten von Innos. Und die ganze Runde machte auch im Chor ein herzhaftes "Prost" verlauten.
Wo sollen wir denn hin gehen,? Denn hier bleiben und stehen ist auch nicht das wahre! und Typhus schickte die Frage durch die Runde.



07.04.2004 01:07#369
Host Wie wäre es, wenn wir Holz holen und hier ein Lagerfeuer machen? Wär doch sicher gemütlich.
Die anderen stimmten zu und da Lama und Host bereits das Bier geholt haben, machten sich nun ferox und Typhus auf die Suche nach Brennmaterial. Der Milizsoldat machte dann den Vorschlag, dass sie noch mehr Bier holen könnten, worauf sein kleiner Kollege still zustimmte. Schmeckte irgendwiekomisch, dieses alkoholfreie Bier.

Kurze Zeit später kamen die beiden auch schon wieder, wobei Host sich wieder die seltsame Flüssgkeit ins Bier hat mischen lassen, die angeblich den Alkohol neutralisieren sollte.
Zur Freude der Beiden brannte bereits ein kleines Feuer und ein paar Bänke waren nahe an die wärmenden Flammen gerückt worden.

Dann mal hoch die Krüge. Prost!
Wirklich seltsam dieses alkoholfreie Zeug. Schmeckte wie mehr Alkohol...und es wirkte auch so. Seltsam, bestimmt bildete sich der Waffenknecht sich das nur ein.



07.04.2004 01:24#370
Longbow Der Gedanke nach dem Sinn des Lebens wollte nicht aus Longs Kopf verschwinden. Er ließ ihn auch nicht schlafen.
Mitten auf dem Weg ins Bett machte er wieder kehrt und marschierte in die Unterstadt. Sicher würden ein paar Biere die Gedanken zwingen aus seinem Kopf zu gehen. Das war zwar auch nicht die Lösung, die er sich erwünschte, aber für die Nacht schon mal ausreichend.

In der Unterstadt ging er in die Taverne. Doch seine Anwesenheit dauerte nicht lange, denn in seinem Haus stank es erbärmlich und nur der ärmste Pöbel trieb sich noch herum. Schnell ging er zu Coragorn und ließ sich ein kleines Fass aushändigen, mit dem er dann, völlig unbewusst, zur Kaserne lief.
Es wunderte ihn, dass sein Kopf ihn gerade hierher brachte, obwohl er sich fest gesagt hatte, möglichst nicht mehr hier aufzutauchen. Doch eine Sache stimmte nicht, denn es stank nach Feuer.
Die Ursache war schnell gefunden, ein paar Milizsoldaten hatten den Schützenplatz in Brand gesetzt, allerdings im positiven Sinne.
Der Paladin überlegte kurz, ob er alleine trinken sollte oder mit den Kameraden, entschied sich dann für letztes.
Mit dem Fass unterm Arm lief er zu ihnen und erkannte die Pyromanen sofort. Ferox, Typhus, Teufelslama und der von ihm gerade einberufene Horst. „Für Innos, ich denke mal, die Anwesenheit eines Paladins stört euch nicht. Oder, Horst?“



07.04.2004 01:37#371
Host Host, es heißt Host. , brummte der Waffenknecht in sich hinein, doch andererseits war er froh seinen alten Freund Peter wieder zu sehen. Der Kerl hatte ihn in dei garde aufgenommen, er war ihm immer noch zu goßem Dank verpflichtet. Außerdem war die lustige Runde so noch größer, also auch umso lustiger...nicht zuletzt war er von diesem angeblich alkoholfreien Zeugs schon so angetrunken, dass ihm alles egal war. Das war kein seltsames Zeug um den Alkohol aufzulösen, das war höchstens Schnaps, oder sowas.

Also Peter, du kennst lama sicher? Ebenso wie Ferox und Typhus. Setz dich doch, ich denke niemand hat was dagegen. Die sind alle so schön bunt, die können gar nichts dagegen haben. Nur du bist noch so grau, werd doch auch bunt. Host zwinkerte kurz und schnippte dabei mit den Fingern.
Siehst du? Geht doch.

Das waren die letzten Worte bevor er eine Minute bewusstlos umfiel.


07.04.2004 01:47#372
Teufelslama Es war schon eine schöne Unterhaltung am Lagerfeuer ausgebrochen. Lama erinnerte sich an Typhus, damals war er es gewesen der ihn zu Wulfgar geschleppt hatte der ihn dann hier aufgenommen hatte. Mittlerweile war er schon Waffenknecht und Bogenlehrmeister, tja Leute kommt zur Armee hier macht man Karierre.
Dann trat ein in Stahl gehüllter Recke an sie heran, Longbow in voller Montur und mit einem Faß Bier unter dem Arm, so war er ihnen doch immer willkommen. Als Host neben ihm irgend etwas brabbelte und dann umfiel machte er sich dennoch kurz Sorgen. Kurz und professionel untersuchte der Barbier seinen neuen Freund indem er sein Ohr über dessen Mund hielt.

"Atmet noch" das fachmännische Urteil

"Setzt euch doch, das Faß kommt uns gerade richtig. Die Humpfen vom Freibierstand sind schon leer und frisch vom Faße schmeckt es doch auch am besten."



07.04.2004 01:58#373
Longbow So kannte Long seine alten Untergebenen, immer bereit zum Saufen, wie es sich gehörte. Lord André und erst Recht Lord Hagen würden zwar durchdrehen, wenn sie sähen, dass einer ihre Paladine sich an der Sauforgie beteiligte, aber Long musste sich ja nicht erwischen lassen.

Gerade wollte er Horst auf seine Rechtfertigung seines Namens antworten, als er tot umfiel. Lama untersuchte ihn zwar, aber danach stand er auch nicht wieder auf. Da gab es aber eine Lösung, die Long in seiner langen Karriere gelernt hat und die, erstaunlicherweise besonders gut bei Milizen, immer funktionierte. Wenn ein Soldat bewusstlos wurde, wacht er von Bier wieder auf.

Schnell füllte er etwas von seinem frischen Alkohol in einen Becher und führte es an Horsts Lippen.



07.04.2004 02:11#374
Host Langsam öffnete Host die - nein, nicht die Augen - Lippen und ließ das kühle, frische, nasse, herrliche, wohlschmeckende Bier in seinen Mund fließen und von dort aus ohne Zwischenstopp in seinen Magen, oder besser in sein Blut. Erst jetzt kamen die Augen und langsam holte ihn sein Bewusstsein wieder ein.
Noch etwas benommen, aber fit genug um weiter zu trinken brachte er sich selbst erneut in eine aufrechte Position. Irgendwie war aber alles verschwommen und so bunt. Es war auch schon wieder Tag. Nein, jetzt wieder nacht. Wieder Tag, wieder Nacht, Tag, Nacht, Tag, Nacht. Seltsam das ganze. Sie konnten doch nicht etwa eine halbe Woche hier sitzen. Oder doch? Host wusste es nicht. Er wusste nur, dass er Peter jetzt auf die Schulter klopfen wollte. Das tat er auch, doch irgendwie wollte er nochmal. Also klopfte er nochmal drauf. Lama war ja auch noch da und der hatte fast unheimlicher Weise auch eine Schulter. Zwei Schultern, das ist ja klasse. Das war der schönste Tag in Hosts Leben. Zwei Schultern, wow.
Fröhlich klopfte er auf dei Schultern der beiden und lachte dabei immer lauter...



07.04.2004 02:21#375
Longbow Der Neuling der Garde war bekloppt, eindeutig. Nicht nur, weil er seine Höherrangigen gerade wie ein Söldner auf die Schulter klopfte, sondern und vor allem, weil er dabei seinen Oberkiefer vorschob, dann den Mund zu machte und komische Geräusche von sich gab. Eindeutig, dem Mann war nicht mehr zu helfen. Wer nach so wenig Alkohol schon einen so gewaltigen Hirnschaden bekam, war in der Miliz hoffnungslos verloren.
Wie sollte er das nur André erklären? Der Lord hatte ihm, Long, damals die Vollmacht für seine Einstellung gegeben und nun erwies Horst sich als ein verrückter Psychopath. Am besten, er geht mit Lama zu André, vielleicht konnte er ihn ja ein wenig decken.
„Los, Soldat, herkommen. Ich muss mich bei André entschuldigen, weil ich diesen Pseudomannten in die Garde gebracht hab, und ihm empfehlen, ihn rauszuwerfen.“Der Paladin lief los, André war nicht weit weg. Lange würde es nicht mehr dauern und der Kranke war wieder auf der Straße.



07.04.2004 02:34#376
Teufelslama Langsam vernebelte sich schon der Blick des Soldaten, waren wohl doch doch schon ein zwei Monate seit dem letztem Bier hergewesen und irgendwie tat seine Schulter weh. Ach das war dieser komische Host, warum lachte der eigentlich so?
Als dann Long mit ernster Mine aufstand sah es schon mal wieder alles andere als gut aus, mist Besäufnisse gehen auch nie gut aus. Was meinte der Paladin da? Host rauswerfen? Andre? Pseukonimsdings? Irgendwie klang nichts davon lustig und ausserdem, wieso musste er den Kameraden stützen? Naja voher noch nen Schluck zur Stärkung, da war ja auch noch ein angefangenes Glas vom Waffenknecht.
Mit einem Schluck rann der Rest die Kehle des Barbiers hinunter. Seltsamer Geschmack war das etwa Gift? Es lag Lama auf der Zunge und er wälzte es hin und her während sie zu dritt Richtung Andre schritten. Zwei volltrunkene Milizen und ein Paladin im Bierdunst, na der würde sich freuen sie zu sehen. Lang wollte grad die Schwelle betreten als es Lama einfiel.


"Schnapps, das war Schnapps. Host hatte Schnapps in seinem Glas, wer kommt denn auf sone Schnappsidee? Vor allem schlechte Marke, bestimmt son selbstgebrannter Kartoffelschnaps, schlecht verträglich und so."

erst jetzt viel ihm auf das er das laut gesagt hatte. Der Paladin war auf der Schwelle zu Andres Büro erstarrt während Lama mit Host noch auf dem Kasernenhof weilte.



07.04.2004 02:53#377
Longbow Schnaps? Legga!
Long war nicht ganz klar, woher ihm plötzlich der Einfall nach Schnaps kam, aber der Gedanke besänftigte ihn doch ein wenig.
Ein Schritt noch und er stand in Andrés Zimmer…nur war André nicht da. Long blieb stehen und guckte verdutzt. Sein Chef mal nicht an seinem Platz?Er machte sich nicht die Mühe, etwas genauer nach ihm zu suchen, sondern ging wieder auf den Hof.
Mensch, er hatte doch gerade was von Schnaps gehört. Von wem kam denn das?Doch seine Gedanken wurden schon wieder von Horsts Albernheiten unterbrochen. Der psychisch Labile führte doch tatsächlich gerade einen Freudentanz auf dem Hof auf und Lama stand mit glasigen Augen daneben.
Nein, nun hatte er zu viel, irgendwann musste Schluss sein.
„AUFHÖREN!“
Long war mit einem Satz weg von ihm und im Schlafzimmer. Solange der Kranke da war, brauchte er gar keinen Fuß mehr vor die Tür setzen, es sei denn, er fand endlich die Schnapsquelle.



07.04.2004 03:09#378
Host Schnaps? Schnaps? Das war doch das Zeug, das ihm der Typ aus dem Freibierstand gegeben hat. Dieser fiese Kerl, wollte er doch eigentlich etwas ohne Alkohol haben. Nun ja, also wenn Peter Schnaps wollte, wusste er zumindest, wo dieser etwas finden konnte.

Hey Peter, duwillst Schnaps? Am Freibierstand gibt's Schnaps. Das hat mir der Wirt Literweise unters Bier gemischt. Hab zusammengezählt sicher eins, zwei, drei,...ziemlich viele Krüge davon getrunken. Und halt noch Bier, deshalb bin ich auch so besoffen, hehe.

Laut lachend sackte Host mitten auf dem Innenhof der Kaserne zusammen, direkt neben Lama. Der versuchte ihm hoch zu helfen, scheiterte jedoch immer wieder, denn der Waffenknecht konnte sich bei bestem Willen nicht auf den Beinen halten.
Schließlich warf er ihn über die Schulter und trug ihn in einen Schlafsaal, wo beide, in GETRENNTEN Betten, friedlich einschliefen...



07.04.2004 03:19#379
Longbow Der Ruf nach Schnaps hatte Long wieder auf den Hof geholt, wo Horst auch gleich wieder zusammenbrach. Lama schaffte es zwar, ihn wieder aufzuhieven, wankte dann aber mühsam in den Schlafsaal.
Long aber eilte zum Freibierstand, an dem seltsamerweise noch ein paar Bürger am Saufen waren. Es muss irgendwas besonderes sein, dass Schnaps ausgeschenkt wurde, denn sonst gab es das am Stand nie. Doch würde er den bekommen? Seine Abneigung gegenüber dem aufgepuschten Bier am Stand war allgemein bekannt. Dennoch frag er höflich.
„Hi, du, gib mal den Schnaps rüber.“
Der Wirt glotzte ihn dumm an.
„Nu mach hinne, dalli, Beeilung!“
Der Wirt schüttelte den Kopf und beugte sich unter die Theke. Was hatte er vor? Mit einem großen Eimer kam er wieder hervor. Diesen stellte er vor Long ab und dann lief er wieder davon. Der Paladin roch kurz in dem Behälter. Kurz darauf erhellte sich sein Gesicht, als ob er in einen Gummibärchen gebissen hätte. Es war purer Schnaps!
Mit einem breiten Grinsen lief er die Kaserne hoch. Er hatte nun ein Fass Bier und einen ebenso großen Eimer Schnaps, die Zukunft war gerettet und vielleicht damit auch der Sinn des Lebens.
Er verstaute beides im Schlafraum unter seinem Bett. Dann suchte er kurz nach Lama und Horst und fand sie beide in einem Bett. Lustiges Pärchen war das, sicher dachten beide, sie haben sich in verschiedene Betten gelegt. Horst hatte zu dem noch seinen Daum im Mund und nuckelte genüsslich dran.Long machte es ihnen dann aber gleich, jedoch ohne Nuckeln und zweitem Mann im Bett.



07.04.2004 12:33#380
Montaron Montaron hatte gerade das Schwert von Ferox fertiggestellt und war nun dabei, die Arbeit an Typhus Langschwert zu beenden. Beide Schwerter wurden sehr schön, genauso wie es sich der Waffenknecht vorgestellt hatte. Er wischte sich zuerst mit einem Tuch, das auf der Theke lag den Schweiß von der Stirn und dachte darüber nach, sich in nächster Zeit vielleicht auch ein Schwert zu schmieden. Ich habe immernoch mein Breitschwert, das ich zu meiner Aufnahme in der garde bekam. Mit dem Geld, das ich schon eingenommen habe könnte ich mir eigentlich was Edles gönnen , dachte der Waffenschmied nach. Doch nun wollte er nach so langer Zeit erstmal wieder nach draußen gehen und sich vielelicht irgendwo eine Erfrischung leisten.



07.04.2004 13:14#381
Cadhar Cadhar stand auf. Sein Magen knurrte...Er brauchte etwas zu essen...aber um etwas zu essen zu kaufen braucht man Geld und um dieses stand es in seinem Beutel schlecht. Die zehn GS von Milgo hatte er bereits aufgebraucht...Er brauchte wieder einen neuen Job. Er verließ das Hotel und wollte gerade die Kaserne betreten (und Milgo fragen ob er wieder einen Job hat) da wurde er von Samantha aufgehalten...



07.04.2004 15:09#382
Taurodir Während der Paladin weiterhin vor der Hütte der Lady aus Erathia saß, spielten seiner Finger wieder mit der Rune des Lichtzaubers. Vielleicht sollte er es hier noch einmal probieren. Hier unter allen vielen Menschen. Dies wäre nicht mal so verkehrt. Er müsste sich konzentrieren.
Langsam und konzentriert laß er die Rune und schloss dann seine Augen. Er spürte wieder die Anspannung in sich. Es wurde wieder um ihm warm. Und so erschien nach einiger Zeit wieder der kleine Punkt in der Ferne. Das Licht Innos. Nun dürfte sich Taurodir nicht ablenken lassen. Er dürfte nicht an Lyvîane denken, nicht an sein Schicksal, an nichts. Nur das Licht, welches sich im Dunkeln in der Ferne befand, zählte nun.
Er konzentrierte sich, wiederholte leise die Worte, und lies nicht nach. Die Laute um sich herum hörte er schon gar nicht mehr.
Immer näher und näher kam das Licht auf ihn zu. Doch dürfte er nicht nachlassen. Er müsste es erreichen, und es nun verwenden können. Wieder wiederholte er die Worte, die sich auf der Rune befanden, nun in lauterem Ton.
Und so geschah es, dass sich das helle Licht vor ihm befand. Die Dunkelheit war verschwunden. Er spürte, wie die Strahlen gegen seine Augen schienen, und als er seine Augen öffnete, sah er zunächst alles nur verschwommen vor sich, da er geblendet wurde. Waren dies nun Strahlen der Sonne, oder die des Zaubers? Er wusste es zunächst nicht wirklich, und vielleicht war es auch nicht wirklich schlau gewesen, es am Tage zu probieren.
Heute, zur späten Stunde, würde es der junge Kommandant noch mal versuchen. Leise atmend tastete er seine Stirn, und spürte den Schweiß, der sich bei all der Konzentration gebildet hatte. Als einige Sekunden wieder vergingen, und das verschwommene Bild vor seinen Augen nachließ, erkannte er wieder die Umrisse der Hütte von Lyvîane.
Wo war nur das Licht? Außer der Sonne, die zwischen einigen Wolken den Bürgern mit ihren Strahlen Wärme schenkte, war nichts zu sehen.
Leicht seufzend und erschöpft blieb er vor der Hütte noch immer sitzen, ohne sich nun zu rühren.

Aber so könnte dies doch nicht die ganze Zeit weiter gehen. Er saß da, und tat nichts, und wartete darauf, dass jemand erschien. Nein, dies war nicht wirklich richtig.
Nach kurzem Nachdenken gab sich der Krieger einen Ruck und stand von seiner Stelle fast blitzartig auf, und schritt sicher an die Tür heran. Kurz atmetete er aus, als dann seine rechte Hand gegen die Tür der Hütte schlug. Doch folgte keine Reaktion.
Wieder klopfte er an und rief laut, dass er es wäre, aber nichts geschah. War denn niemand anwesend?
Etwas verwirrt kratzte er sich in den Haaren, und schritt langsam von der Tür ab. Hatte er nun die ganze Zeit umsonst hier gesessen, mit dem Glauben, sie würden sich drinnen befinden? So schien es.

Wo könnten die beiden dann sein?
Er müsste es in der Kaserne versuchen. Und wenn sie nicht dort waren, so würde er die ganze Stadt nach ihnen durchsuchen. Wenn es möglicherweise auch ein Problem gab, sei es, dass er sich falsch benommen hatte, so wollte er es wissen.
Sein Umhang wehte leicht in der Luft, als er sich umdrehte, und sich auf den Weg zur Kaserne begab. Die Gestalt des Paladins lief in recht schnellem Tempo die Straße entlang, bis seine Augen das große Gebäude schon ersahen. Auf der Bank, die sich davor befand, saßen die beiden auch nicht. So hoffte er, dass er sie oben erblicken würde.
Die Stufen der Treppen waren wie immer anstrengend, und besonders nach dem Versuch mit dem Lichtzauber, der durch die Sonne gescheitert war. Schließlich kam er aber oben endlich an, und atmetete erst mal aus.
Seine Augen musterten den ganzen Hof ab, aber außer den Millizsoldaten, die eifrig übten, erspähte er nichts. So wollte der Paladin umehren, wäre da nicht der schöne Geruch gewesen, den seine Nase vernahm. Woher kam dies dann? Sein Magen dürfte jetzt bloß nicht beginnen Laute von sich zu begeben, doch die Neugier war groß, und so folgte Taurodir auch dem Geruch, bis er sich vorm großen haus der Kaserne befand. Was ihn drinnen da erwarten würde? Es war doch recht seltsam, dass er solch einen netten Geruch hier in der Kaserne, wo sonst nur geübt wurde, vernahm.
Als er jedoch hineintrat ins Haus, so blieb er ruckartig stehen. Dort an einem kleinen Feuer erkannte er die beiden Kriegerinnen, Lyvîane, und die Frau ohne Namen. Aber sie waren nicht allein. Ein bekanntes Gesicht, welches er allzugut kannte, befand sich an ihrer Seite. Niemand anderes außer Nanny konnte dies sein.
Langsam schritt er in ihre Nähe, während seine Hand nervös seinen Umhang umklammerte, bis er vor den dreien stand, und seine Lippen zu einem leichten Lächeln rührte.

"Hallo", sprach er in freundlichem Ton.
"Schön euch zu sehen, euch dreien.

Wenn ihr wollt, könnten wir mit dem Training fortfahren."
[I]Ziemlich nervös blieb er vor ihnen stehen, ohne zu wissen, wie er wirklich handeln sollte. Seine Augen ruhten auf der Gestalt der Lady aus Erathia. Einige Tage waren vergangen, als er sie zum letzten Mal gesehen hatte. Und so freute er sich umso mehr, sie zu sehen.



07.04.2004 16:03#383
Ferox „Bei Adanos, war das eine Nacht“, sagte sich der junge Ferox, der mit noch geschlossenen Augen auf seinem Bett lag. Die Kopfschmerzen die ihn plagten wahren nahe dem Unerträglichen. Wieso hatte er nur so viel getrunken in der vergangenen Nacht? Lama, der vor ihm die Meisterprüfung abgelegt hatte und sein neuer Schüler Host, hatten ihn und Typhus während des eigentlich beabsichtigten Bogentrainings gestern mit einem Haufen Bier überrannt und waren doch tatsächlich noch imstande einmal neues zu holen, während die beiden Waffenknechte Feuer gemacht hatten. Ziemlich zum Ende ihrer Runde kam auch noch der Paladin Longbow zu der Gruppe und gesellte sich mit einem riesigen Fass Bier zu ihnen. Dies war wirklich ein gelungener Tag gewesen und davon musste Ferox heute die Folgen spüren.

Die Hand an die Stirn gepresst öffnete der Gardler langsam die Lider und kniff die Augen mit dem einfallenden Sonnenlicht zusammen. Musste dieser Raum so hell sein? Mit der Zeit gewöhnten sich seine Augen an die Helligkeit, doch hielt sich der junge Mann noch immer den Kopf in der Hoffnung die Schmerzen würden ihn verlassen. Langsam aufgerichtet, saß er nun auf der Bettkante seines Bettes in den Schlafräumen und beschloss sich an diesem Tag nicht zu rüsten, sondern seine übliche Kleidung anzulegen. Eine schlichte Schwarze Hose und sein Weißes Hemd. Ohne die schwere Rüstung lebte es sich um einiges leichter. Sein edles Schwert jedoch legte der Gardler ruhigen Gewissens an, damit sich dieses im laufe des Tages nicht verschlechterte.

Einen Moment verharrte Ferox mit dem Blick über seinem Nachttisch und wunderte sich nicht schlecht. ‚Lag dieser Brief auch schon dort, als er das letzte Mal dort hin geschaut hatte?’ Es stockte. Ernsthaft konnte sich sein Geist nicht danach entsinnen.

Genau musterte der Waffenknecht mit seinen verschlafenen Augen und erblickte sogleich das ersuchte: Einen Schriftzug mit seinem Namen. Durch reiche Verschnörkelung war dieser geschmückt, doch was die eigentliche Verwunderung hervorrief, war die seltsame Schrift mit der dies geschrieben war. Da hatte er doch schon mal drüber gelesen. Vorsichtig nahm er das dünne matt glänzende Stück Pergament in die Hand und begutachtete sehr akribisch diese Schrift und erinnerte sich, wie vom Blitz getroffen, an das Gelesene.

Ambigramme:
„Meistens nicht erkennbar, bei genauerem Hinsehen,
ist jedoch erkennbar, dass sie auf den Kopf gestellt
gleichsam aussehen, wie das Urbild“

‚Interessant’, sagte er sich, nachdem er das Pergament wendete und tatsächlich wieder seinen Namen erblickte. ‚Wer macht denn so was?’, zermarterte sich Ferox den Kopf, ‚Es hieß doch, dass nur ausgewählte Magier der alten Kunst das Wissen um solche Kunstwerke beigebracht bekamen…sehr abstrus’

Der nächste Schritt bestand im Aufrollen des Briefes. Auch das dort Niedergelegte stellte den Knecht auf die Probe.

Ich funkle wie ein Edelstein
und bin meistens genau so rein
Geben tuts mich in vielen Farben
trotz meiner vielseitigen Gaben
Härte ist mir nicht bekannt
doch geben tuts mich in jedem Land

Eine Person wird dir Frage und Antwort stehen
doch musst du schon selbst zu ihr gehen
Sie tragen ein Gewand, blau wie die Nacht
und über ihnen ein sehr mächtiger Gott sie bewacht
Sprich den richtigen an und du wirst erfahren
dass du wurdest ausgesucht in seinem Namen

‚Was soll denn das? Wer stellt denn solche Rätsel? Wieso Blau?’
Ein wenig dachte der junge Mann über den zweiten Teil des Rätsels nach, der hinsichtlich auf den ersten, recht einfach schien. Nicht lange Zeit des Überlegens war es, die den Knecht kostete, bis ihm klar wurde, dass nur ein Wassermagier ihm Frage und Antwort stehen wird. Das musste so sein, schließlich trägt sonst niemand ein dunkelblaues Gewand. Doch was war das erste?
Vorerst wollte er sich nicht weiter den Kopf darüber zermatern, so steckte er den Brief sorgfältig gefaltet in die Tasche seiner Hose und begab sich aus der Kaserne, um bei einem Spaziergang durch die Stadt seinen Kater loszuwerden und gegebenenfalls Vatras, den Wassermagier aufzusuchen.



07.04.2004 17:41#384
Amy Nach langer Reise legte das kleine Handelsschiff im Hafen von Khorinis an und Amy sprang sofort an Land. Die Schiffsreise hatte ihr zwar gefallen, aber trotzdem war sie froh darüber, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Amy verabschiedete sich kurz von dem Händler, der sie freundlicherweise nach Khorinis mitgenommen hatte, und stürzte sich dann ins Getümmel des Hafenviertels. Obwohl sie unglaublich froh war, endlich in der berühmten Stadt zu sein, und es gar nicht erwarten konnte sich alles anzusehen, war sie todmüde und wollte nur eins: ein weiches Bett und ein wenig Ruhe. Amy fragte den ersten Menschen, der ihr über den Weg lief, nach einer Herberge oder etwas Ähnlichem, doch der Mann beachtete sie kaum und ging ungerührt weiter. Auch der zweite Versuch jemanden anzusprechen endete nicht glücklicher .Scheinbar war jeder hier in der Stadt schwer beschäftigt und hatte keine zehn Sekunden Zeit, um ihr den Weg zu einer Herberge zu erklären. Betrübt setzte Amy ihren Weg fort. Sie fühlte sich einsam und hilflos inmitten dieser vielen Menschen, aber sie konnte nicht mehr umkehren, eine Heimkehr war unmöglich. Also ging sie weiter die schmale Gasse entlang, irgendwann würde sie schon einen Platz zum Schlafen finden.


07.04.2004 18:09#385
Longbow Der neue Tag schien wieder nichts Besonderes zu bringen. Long hatte ihn bisher in der Taverne verbracht und sich nach Verbesserungen umgesehen und umgehört. Viel hatte er dabei auch nicht herausgefunden, aber immerhin eine Kleinigkeit, denn es fehlten immer noch die Türklinken von Montaron. Der Schmied wollte die schon bei der Einweihung abgeben, hat es aber nie getan.
Long wollte der Sache nachgehen und besuchte ihn in der Kasernenschmiede. „Für Innos, Montaron. Kannst du dich noch an die Türklinken für den Club erinnern?“



07.04.2004 18:25#386
Montaron Hallo, Long! An den Auftrag kann ich mich noch erinnern, hab ich dann aber irgendwie vegessen. Ist ja auch schon ne Ewigkeit her, sagte Montaron zu Longbow. Er erinnerte sich noch verschwommen an die Einweihung des Rohbaus des Clubs. Wann sollen sie denn fertig sein? Wenn du willst mach ich sie jetzt gleich, fragte Montaron den Paladin. Je eher, desto besser, antwortete Longbow, worauf Montaron gleich den nötigen Rohstahl zur Hand nahm. Nach einer Weile und mehreren Gesprächen stellte Montaron die Klinken fertig und Long verschwand mit Diesen nach einer kurzen Verabschiedung aus Montarons Schmiede.


07.04.2004 18:30#387
Longbow Ein Sack Gold und Montaron war zufrieden. Long machte schon wieder kehrt, doch auf halbem Weg blieb er stehen.
„Ich Idiot!“
Er ging zurück in die Schmiede und wandte sich noch einmal an Montaron.„Es gibt da noch was. Ich kann schlecht die Klinken an die Tür machen, das musst du übernehmen.“



07.04.2004 18:32#388
Dyana Fortuna „Dyana, Dyana“, drang eine dumpfe Stimme zu ihr in die Kajüte hinunter, die zum dritten Maat des großen Schiffes gehörte. „Was ist denn James?“, fragte sie aufgeregt als dieser, unfreundlich wie er war, ohne das Anzeichen eines Anklopfens durch ihre Türe gestürmt kam. „Wir erreichen die Stadt“, erwiderte der gleich wieder nach oben gestürmte James und wies sie mit einer schnellen Gandbewegung an ihm zu folgen. So folgte sie schnellen Schrittes dem Mann auf das erste Oberdeck, um die freudige Nachricht mit eigenen Augen zu begutachten.
Dort angekommen erbot sich ihrem Blick ein unglaublicher Anblick einer in nahende Abendröte gehüllten Stadt. „Wie schön“, sagte sie leise zu sich selbst und vertiefte sich in das schöne Bild. Sie hatte es geschafft, ihr Ziel erreicht, sie war in Khorinis. Immer näher kamen sie dem Hafen, bis es endlich hieß, die Segel zu hissen und sich zum Anlegen bereit zu machen.
Schnell war dieses Ziel erreicht, was Dyana dazu bewegte gleich das Schiff zu verlassen. Etwas wankte sie noch, denn war sie es nicht mehr gewöhnt, auf festem Boden ihre Schritte zu tun. Sie waren nicht fern vom Zentrum der Stadt gelandet, so dass die 17-jähirge gleich einen Überblick über den Hafen bekommen hatte, der sie gleich eines Besseren über eine große Stadt, wie Khorinis es war, zu belehren. Nicht wirklich war dieser Ort schön anzusehen und der Geruch war nicht wirklich der beste. Hoffentlich riecht es hier nicht überall so schlecht dachte sich die junge Frau und drehte sich wieder zu ihrem Schiff um, damit sie sich wieder von ihrer Mannschaft, die über die Zeit eher Freunde geworden waren, verabschieden konnte. Sie wollte sich nicht lange damit aufhalten, denn wollte sie nicht mit Trauer ihr neues Leben beginnen. Lag doch schon genug Trauer in ihrem Herzen, aufgrund des Tods ihres Großvaters.

Mit einer galanten Drehung um sich selbst, stand sie mit dem Gesicht wieder zu ihrem Schiff und sah sogleich die versammelte sich verabschiedende Mannschaft vor sich. „Auf wieder sehn“, sagte sie mit ihrer sanft, wohlklingenden Stimmte und streifte eine vom Wind in ihr Gesicht gewehte Strähne, des schwarzen Haares hinter ihr Ohr. Ein laues Lüftchen wehte, welches das dunkelblaue Gewand Dyanas in Wallung versetzte.

Alle Männer verabschiedeten sich einzeln bei ihr, und traten gleich wieder an Deck, um es ihrer neu gewonnen Freundin nicht zu schwer zu machen. Der Kapitän, Verzingetorix genannt, wünschte ihr einen schönen weiteren Lebensweg und betrat ebenfalls wieder das Deck, nachdem er Dyana ihre Tasche überreicht hatte. Sie legten sogleich wieder ab und verließen schnell den Hafen. Sie winkte noch lange hinterher, bis das Schiff hinter dem Horizont verschwunden war und machte sich sogleich auf, die Stadt zu erkunden. Schnell trugen ihre Schritte sie aus dem Hafen, um dem Dreck und dem Gestank zu entgehen und sich das wirklich schöne Bild der Stadt anzusehen.



07.04.2004 18:38#389
Montaron Kein Problem!, sprach Montaron, wobei er sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Wo war der Club noch gleich? Ich kann mich noch daran erinnern, dass damals des öfteren von Coragons alter Tavenre die Rede war, fragte Montaron Long, der auch gleich antwortete: Genau da! Die beiden Gardisten machten sich auch gleich auf den Weg dorthin. Gleich an der Eingangstür fiel Montaron auch gleich das Fehlen einer Klinke auf. Dort fing er auch an die erste Klinke anzumontieren. Diesen Vorgang setzte er bei an restlichen Türen des Clubs fort. So...Nun wär auch das erledigt! , gab er Longbow stolz bescheid. Dieser bedankte sich, worauf sich der Waffenschmied, nach einem "nichts zu danken" gleich zurück in die Kaserne begab.



07.04.2004 18:49#390
Ferox Lange war Ferox durch die Stadt gelaufen und kam schließlich wieder an seinem Ausgangspunkt an, der Kaserne. Seine Kopfschmerzen waren glücklicherweise wieder weg, was jedoch auch nicht dazu beigetragen hatte, dass ihm eine Lösung für das Rätsel eingefallen war. Die Luft in Khornis schien wirklich ein gutes Heilmittel für Kopfschmerzen zu sein, beeindruckend, wie der Waffenknecht fand.
Abermals begutachtete er sein kurzes Schwert und fragte sich, warum sein Blick immer wieder darauf fiel.
Irgendwas war doch, sagte sich der junge Mann und ging weiter hoch und betrat den Hof der Kaserne, als ihn ein Geistesblitz ereilte. „Natürlich, mein neues Schwert“, sagte sich der Einhandmeister leise und begab sich sogleich zur Schmiede, um zu sehen, wie weit Montaron mit dem guten Stück fortgeschritten war.

„Hallo Montaron“, rief der junge Knecht schon fast und erkundigte sich gleich nach der Waffe.



07.04.2004 19:01#391
Montaron Innos zum Gruße, Ferox! Du kommst gerade recht, das Schwert ist vor ein paar Stunden fertig geworden, begrüßte Montaron Ferox und wandte sich zum Schrank, wo er das Schwert des Waffenknechts aufbewarte. Er nahm es heraus, hielt es dabei nur am Griff und mit dem Zeigefinger an der spitze der Klinge. Hier ist es, na, wie gefällt es dir?, fragte der Waffenschmied Ferox, obwohl er die Antwort schon an den Augen des Waffenknechts ablesen konnte. Ohne auf Montarons Frage einzugehen nahm Ferox die Waffe in die Hand und betrachtete sie von allen Winkeln. Montaron sah, wie Ferox Augen dabei größer größer wurden. Der Waffenschmied merkte schon, dass seine Arbeit im Allgemeinen sehr geschätzt wird. Bisher gab es über Diese nichts zu klagen. Zumindest nach den Urteilen der zufriedenen Kunden.



07.04.2004 19:06#392
Sir Iwein Schon eine Weile hatte sich Iwein mit dem Fremden, der sich als Waffenknecht ausgab, unterhalten, als eine dritte Person mit raschen Schritten den Übungsplatz betrat. Der Hauptmann fuhr herum. Wer erlaubte es sich da, die nächtliche Ruhe zu stören? Noch dazu schien der Mann ein Fremder zu sein. Iwein musterte ihn flüchtig, so gut es in der Dunkelheit, nur leicht durchbrochen vom fahlen Mondschein, möglich war.
Entschlossen ging Iwein auf ihn zu und versperrte ihm mit verschränkten Armen den Weg.
"Was suchst du hier? Du gehörst nicht zur Miliz! Und Bürger werden nicht im Schießen ausgebildet." Kritisch wanderten Iweins Blicke über die abgerissene Kleidung des Kerls. "Sag, wer hat dich denn in die Stadt gelassen? Wo kommst du her?"
Der Blick des Ritters durchbohrte den Fremden förmlich. Wahrlich, nun traute sich das Gesinde schon ohne Umschweife, den Kasernengrund zu betreten.


07.04.2004 19:12#393
Samantha "Mylady, immer zu euren Diensten."
"Lass das, Askan."
"Aber ich wollte doch nur..."
"Ja ich weiß, du willst immer nur."
"Aber diesmal wirklich..."
"Natürlich. Und ich bin Innos persönlich."
Samantha stolzierte die Stufen hinauf und erreichte endlich die Kaserne. An ihren Fersen hing der Paladin Askan, einer der beiden unverwechselbaren Zwillingsbrüder. Ein Wunder, dass er diesmal alleine war. Und natürlich hatte er mal wieder nichts anderes im Kopf als die junge Lady den ganzen Weg vom Oberviertel bis zur Kaserne zu foppen.
"Ihr seid spät."
"Wann bin ich das nicht."
"Stimmt, eigentlich seid ihr jeden Tag zu spät..."
"Hey, die Rede war nur von spät, nicht von zu spät."
"Achso, verzeiht."
"Gerade noch so."
"Wirklich?"
"Ja!"
Samantha drehte sich herum dass ihr blondes Haar umherflog. "Und was bei Innos willst du jetzt von mir?", fragte sie ihn leicht genervt. Einen dieser Brüder wieder loszuwerden war schwerer als ein Schwarm Hornissen.
Askan blieb stehen und hob die Brauen. "Ich weiß nicht recht, eigentlich wollte ich euch auf ein Bierchen in der Taverne einladen." Er zuckte hoffnungsvoll mit dem Mundwinkel, obwohl er genau wußte was jetzt folgte.
Samantha verdrehte leicht die Augen. "Vergiss es. Bevor ich mich von dir zu einem Bierchen einladen lasse ist Innos mit Beliar verbündet!"Sie warf ihm ein triumphierendes Lächeln zu und verschwand im Zellentrackt. Askan seufzte schmunzelnd und trollte sich wieder. Es war doch immer wieder spaßig mit der Lady.

Samantha hatte unterdessen das Gefängnis erreicht. Sie grüsste den wachhabenden Milizen mit einem lächelnden Nicken und trat dann an die Zelle, welche schon seit einiger Zeit von dieser Schwarzmagierin bewohnt wurde. Die junge Frau kauerte in einer Ecke und war unter der Decke kaum zu erkennen."Einen wunderschönen guten Abend die Dame", begrüsste Samantha die Insassin und ging in die Hocke. "Und, haben wir schon etwas nachgedacht?"


07.04.2004 19:17#394
Ferox Bei Adanos war dieses Schwert ein Traum, sagte sich der Waffenknecht, der schluckend die Waffe aus den Händen des Schmieds nahm und sie erst einmal staunend begutachtete. Dann nahm er sie in die Hand, um sie ein wenig zu führen. Sie lag großartig in der Hand und war einfacher zu führen als Ferox sich je hatte träumen lassen. Ein paar Male schwang der Knecht fasziniert das Schwert durch die Luft. Kein Ausdruck würde reichen, um dieses Kunstwerk zu benennen. Immer mehr wurde er in den Bann dieses Schwertes gezogen und konnte sich fast nicht mehr davon abwenden. Nach ein paar weiteren Schlägen wurde Ferox wieder auf Montaron aufmerksam, der sicherlich schon auf sein redlich verdientes Gold wartete und gespannt seinen Kameraden ansah.

Dann brach er ab, da ihm ein Wort in den Sinn gekommen war. Ein seltsames Wort, dessen Bedeutung nicht klar ersichtlich war. ‚Silivren’, was bedeutet das bloß? War er göttliche Eingebung? Sollte das Schwert diesen Namen Tragen? „Silivren“, wiederholte ihn Ferox und hieß ihn für überaus passend. „Kannst du mir vielleicht noch eine Passende Scheide geben?“, wandte er sich wieder an den Schmied, „Dieses Schwert ist ein Wunder, da muss ein richtiger Aufbewahrungsort her. Ich werde auch noch Gold drauflegen“ Demonstrativ legte Ferox einen Beutel mit 360 Goldstücken auf die Theke. „Hier sind 360 Goldstücke drin, dafür werde ich doch etwas Passendes bekommen“



07.04.2004 19:21#395
Flint16 Flint war etwas aufgebraust.
Seine Augen weiteten sich.
Kleine Brotkrümel hingen noch an den Lippen des Meisters. Auch sah er das sein Gegenüber fettende Ansätze in den Haaren hatte. Er antwortete ruhig.Wenn du immer so mit anderen umgehst dann wundert es mich das du überhaupt noch Schüler hast! Der Bogenmeister machte große Augen. Doch Flint konterte erneut: Und du solltest mal deinen Mund besser abwischen. Auch solltest du deine Haare mal wieder waschen. Rasieren wäre auch nicht schlecht! Der Schütze kochte innerlich scheinbar for Wut doch konnte er es noch nicht herauslassen. Er machte den Mund auf doch weider war Flint schneller. Das war nicht so gemeint! Nun war er verwirrt. Ich möchte ebenfalls das Bogenschießen lernen, mein Name ist Flint und ich bin Tagelöhner bei den Söldnern. Ein leichtes funkeln war in den Stattbewohner's Augen zu sehen.


07.04.2004 19:27#396
Aylen Ein Tag verstrich fast wie der andere. Inzwischen hatte sie schon jegliches Gefühl für Zeit verloren. Sie wußte nicht, wie lange sie hier schon kauerte und über einen Ausweg nachdachte. Sie wußte auch nicht, ob es bereits Sommer oder schon wieder Winter war. Die kalten Zellenwände gaben nicht viel davon preis wie es draußen aussah. Hin und wieder drangen ein paar Sonnenstrahlen durch ein schmales Fenster am Ende des Raumes, doch waren sie nie stark genug um die Zellen zu erreichen. Es war kein schönes Leben, was man hier drin führte. Eigentlich war es gar kein Leben.
So hob Aylen langsam den Kopf und schälte sich aus den Decken heraus. So lange sie auch hier festgesessen hatte, ihren Kämpfergeist hatte sie noch nicht verloren. Ihre dunklen Augen funkelten böse zu der Frau hinüber und sie machte keinerlei Anstalten, aufzustehen oder näher an sie heranzutreten. "Ich habe nichts zu sagen. Und ich werde auch nichts zu sagen haben."Damit zog sie sich erneut die Decke über den Kopf und beschloss weiterzuschlafen.



07.04.2004 19:31#397
Montaron Montaron lächelte, denn es freute ihn sehr, das eines seiner Werke wieder einmal gefallen fand. Ich seh mal nach, ob ich was Passendes finde!, gab der Waffenschmied Ferox bescheid und drehte sich zum Schrank, worin er noch ein paar Scheiden vermutete. Ein paar Minuten lang kramte er darin vergebens rum, doch dann stieß er auf eine Scheide, deren Größe und Form Ferox Schwert entsprach. Wie wärs denn mit der hier? Die einzige, die ich auf die Schnelle finden konnte, fragte Montaron und erkannte an Ferox zufriedenen Lächeln, dass sie ihm gefiel. Sie war zwar nicht so edel wie das Schwert. Doch was ist wichtiger, die Scheide oder das Schwert? Gut gelaunt schob Ferox den Beutel mit den 360 Goldstücken auf der Theke in Montarons Arme, verabschiedete sich und verließ schließlich Montarons Schmiede.



07.04.2004 19:37#398
Sir Iwein Irritiert fuhr Iwein sich durch seinen Bart, dann durch sein langes, fettsträhniges Haar. Verflucht aber auch...
Er kochte vor Zorn, seine Zähne knirschten und sein Gesicht lief dunkelrot an (was man aufgrund der Dunkelheit jedoch nicht bemerkte). Nun wurde dieser Fremde auch noch aufmüpfig. Obendrein gab er sogar noch offen zu, dass er als Tagelöhner für Onar arbeitete. Der Hauptmann packte den Fremden mit eisernem Griff an der Schulter.
"Ein kleiner Bauersknecht also. Noch dazu von Onars Hof. Ich sollte dich einkerkern lassen, doch da du nur ein unschuldiger Bauersjunge zu sein scheinst, werde ich Gnade walten lassen - nicht aber, wenn du es noch einmal wagen solltest, dein Maul so weit aufzreißen. Du denkst, du bist ein guter Schütze? Ha! Du bist Dreck unter meinem Fingernagel... Flint." Das letzte Wort sprach der Ritter überaus gekünstelt und spöttisch aus.
"Du willst also das Bogenschießen lernen", fuhr er verächtlich fort. "Ist diese Waffe nicht viel zu gefährlich für einen Bauern, der nicht einmal den Dolch richtig zu führen vermag?"



07.04.2004 19:51#399
Flint16 Damit hast du auch recht! Denn sonst würde ich wohl kaum einen Bogenmeister suchen. Ganz nebenbei. Hier Flint zeigte mit seinem Finger auf eine Masche der Rüstung. Hast du einen Fettfleck. Wenn du den nicht räuberst dann schimmelt es noch und die Garde wird dich rausschmeisen weil du so stinkst!Aprupt blickte der Ritter auf die gezeigte Stelle. Doch erkennte er nichts. Wie denn auch? Na warte Bürschchen! Flint wurde an der Schulter gepackt. Der Ritter hatte enorme Kraft das wollte Flint auch nicht bestreitigen. Hier! Deine Wortwahl ist sicherlich nicht so gut wie dein Umgang mit dem Bogen! Nun musste sich Flint auch noch duellieren. Obwohl er noch nie einen Bogen gehalten hatte. Aber er war zuversichtlich das ihn sein Ring retten würde.Er nahm einen Pfeil. Ungeübt wie er war fiel er ihm 2 mal heraunter ehe Flint es geschafft hatte eine Spammung auf den Bogen zu legen und noch immer den Pfeil zu halten...



07.04.2004 20:03#400
Sir Iwein Siegesgewiss grinste der Ritter. Dieser freche Bursche hatte sich eine Disziplin ausgewählt, in der er nur unterliegen konnte - kein Wunder, es war Iweins Spezialgebiet. Und gegen einen Landsknecht war es erst recht ein leichtes Spiel. Spontan hätte er ihm am liebsten eins übergebraten. Doch hier zuzusehen, wie er sich blamierte, war doch um Längen besser. Danach konnte er den Fremden immer noch einkerkern.
Das Grinsen des Hauptmanns verbreiterte sich immer mehr. Der Kerl stellte sich wirklich zu dumm an. Und man merkte ihm die Verärgerung sichtlich an, doch all sein Eifer half nichts - scheinbar hatte er noch nie einen Bogen in Händen gehalten.
Erst jetzt begann Iwein ebenfalls einen Pfeil auf die Sehne zu legen. Er ließ sich Zeit, doch der Tagelöhner hatte indess noch immer nichts zustande gebracht. Seufzend hob der Hauptmann seinen Höllenbogen an, zog die Sehne aus und zielte ruhig auf die Zielscheibe. Dann surrte der Pfeil los, wie ein Strich flog er auf die Scheibe zu und traf mit einem lauten "Klock!" auf - mitten ins Schwarze.Auch der Fremde schoss nun. Und wie erwartet trudelte sein Pfeil meilenweit vorbei an der Scheibe. Iwein lachte laut und herzlich, und sein Lachen hallte von der Kasernenmauer wider.
"Siehst du? Und nun werde ich dich wegen Beleidigung und Amtsanmaßung bei einem Diener Innos in den Kerker sperren. Morgen werde ich mich weiter mit dir befassen."
Er packte den Bauern fest mit seinen Panzerhandschuhen und schleifte ihn dann hinter sich her zum Zellentrakt. Im Kerker traf er Lady Samantha, die scheinbar gerade eine Gefangene verhörte. Er grüßte kurz, dann warf er den Tagelöhner in eine der hintersten Zellen und sperrte das Gitter zu.
"Das wird dir dein großes Maul stopfen, Junge." Mit diesen Worten und einem letzten verächtlichen Blick verabschiedete sich der Ritter und verließ die Kaserne. Jetzt brauchte er ein wenig frische Luft...Da der Abend noch jung war, beschloss er, noch ein wenig unten am Kai spazieren zu gehen - und damit ließ sich vielleicht ein Abstecher in die Hafenkneipe verknüpfen. Ein Bierchen brauchte er jetzt nämlich auch... nur eines.



07.04.2004 20:14#401
Flint16 Ja geh nur! brüllte Flint ihm nach.
Doch er schien nichts zu höhren und so war Flint alleine im Kerker. Zwar waren in den anderen Zellen noch andere Betrger oder Mörder aber in dieser gesellschaft will FLint nicht lange verweilen. Wie der Bgenmeister gesagt hatte würde er sich am nächsten Tag mit Flint befassen und da müsste er einen guten Zeugen finden.
Ken wäre da der richtige!
Also machte er es sich so bequem wie möglich. Aber die kleine pritsche war so hart wie Holz und so schmal das einer wie Flint nicht draufpasste. Also lehnte er sich sitzend gegen die Mauer und nickte schließlich ein.
Er wollte von einem Lehrmeister das Bogenschießen lernen und nicht in einem Kerker versauern...




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