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Rollenspiel nach Fall der Barriere
Onars Hof
Onars Hof # 17
| 28.02.2004 11:27 | #1 |
| Tuan |
Als die junge Kriegerin schliesslich auf den Trainingsplatz folgte, nahm Tuans Gesicht wieder den überheblichen, spöttischen Gesichtsausdruck an. Er betrachtete Aeryn, verfolgte ihre Bewegungen und Gesten, hörte ihre Worte. Nun, sie war zweifelsohne stolz. Und wild. Zu stolz und zu wild. Sie spielte gerne mit ihrer Erscheinung, veranstaltete ein Schauspiel. Nun, es gab sicher Leute, die sich dadurch einschüchtern liessen. Tuan wusste, dass man auch als miserabler Kämpfer gegen einen Meister bestehen konnte. Man musste nur den Meister davon überzeugen, dass man viel besser war als er. Psychologische Kriegsführung...
Doch Tuan kümmerte sich wenig um solche Dinge. Er wusste, dass er gut war. Und er hatte sich im Verlauf seiner Karriere als Kämpfer die Fähigkeit angeeignet, Schwächen des Gegners schnell herauszufinden, einfachste Gesten zeigten oftmals viel mehr, als man wahrhaben wollte. So zum Beispiel nun auch Aeryn. Indem sie ihr Lederband, das ihre Mähne zurückhalten sollte, entfernte, bot sie zwar einen schauerlichen Anblick, wie ihr Haar so im Wind flatterte. Doch Tuan zeigte sie damit, dass sie nicht wirklich so erfahren im Kampf war, wie sie vorgab. Denn gerade bei so langen Haaren war der einzig interessante Effekt im Kampf der, dass der Kämpfer (oder in diesem Fall die Kämpferin) durch sie in seiner (ihrer) Sicht eingeschränkt wurde. Deshalb trugen erfahrene Krieger ihr Haar auch kurz oder zu einem Zopf oder ähnlichem zusammengebunden.
Am Rande nahm der Schwertmeister wahr, dass sich Zuschauer beim Trainingsplatz einfanden. Doch wie schon damals bei den khorinischen Spielen liess sich Tuan davon nicht irritieren. Er konzentrierte sich nur auf sein Gegenüber. Die Kriegerin mochte vielleicht nicht so erfahren sein wie er, doch konnte sie ihn durchaus verletzen. Und sie wusste ja nicht, dass er nur eine kleine Lektion für sie im Sinne hatte.
Dann aber konzentrierte sich der Söldner auf den bevorstehenden Kampf. Er ging zu seiner Hütte und legte Snaga auf die Bank davor, seine Armbrust lehnte er daneben. Schliesslich zog er Shilasir und band den Gürtel mit der Scheide los. Auch diesen legte er auf die Bank. So hatte er nur noch wenige Dinge ausser seiner Rüstung, die ihn behindern konnten. Den Waffengurt mit seinen Wurfmessern zum Beispiel. Doch diese Behinderung war minim.
Danach trat er wieder auf den Trainingsplatz, stellte sich auf einer Seite auf und machte ein paar Lockerungsübungen. Aeryn schien schon ganz wild aufs Kämpfen. Tuan erhob seine Stimme: "Nun denn, seid Ihr bereit?"
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| 28.02.2004 16:28 | #2 |
| Dumak |
Zufällig hatte Dumak mitbekommen, was sich hier gleich abspielen würde. Gepannt war er vorsichtig nähergetreten, schlich sich an ein ruhiges Plätzchen, wo ihn keiner der beiden Duellanten sofort entdecken konnte, weshalb sie in Ruhe ihren Kampf beginnen konnten.
Leise rezitierte der Barde nur für sich selbst ein paar Verse aus »Die Schlacht von Varant«, als er sah, wie die beiden Kontrahenten sich gegenüber standen: Der große Söldner mit seiner massigen Rüstung, wohl schon ein Veteran unter Lees Männern und die gegen ihn eher zierlich wirkende Aeryn, die doch eigentlich gar nicht so sonderlich klein und schmal war. Mit wehendem Haar stand sie vor ihrem Herausforderer. Dumak flüsterte gedankenverloren: »Wie in Varant:
Und endlich ist es dann so weit,
die Krieger sind schon lang bereit.
Stumm stehen sie, vor Waffen starrend
Des Beginns des Kampfes harrend.«
Eine kurze Pause schloß sich an, er suchte nach weiteren passenden Zeilen aus dem langen Lied, das diese glorreiche Schlacht beschrieb. Wenn es auch vielleicht nicht perfekt den Umständen des kommenden Duells entsprach, so war doch der Geist, das dieses Lied ausdrückte, der gleiche, der hier aufflammte. Und der Barde fand eine weitere passende Passage:
»Doch weiterhin die Klingen singen,
splitternd Lanzenschäfte springen,
brüllend Krieger sich begegnen,
Pfeilehagel niederregnen,
Ketten rasseln, Rüstzeug splittert,
wird wie Pergament zerknittert,
wenn grausam Hiebe großer Wucht,
die vergebens gleiches sucht,
durch der Krieger Reih’n sich mäht,
erhob’nen Haupts der Tod umgeht.«
So oder so ähnlich würde es werden, wenn der Kampf angefangen hatte. Stille lehnte sich Dumak an einen Baum, der dicht neben einer Hauswand emporragte und war so fast unsichtbar für die Blicke anderer. Er erwartete den Kampf.
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| 28.02.2004 18:35 | #3 |
| Claw |
Der Söldner erreichte den Hof. Schweisstropfen perlten über seine Wange. Er war schon ziemlich kaputt. Minecrawler jagen war halt anstrengend. Doch nun galt es sich einer größeren Sache zu widmen. Der Konvoi wartete schon. Schnell hatte Claw den Hohen Söldner Vincent gefunden. Der Söldner, der extra ins Kastell gekommen war, um ihn eine Botschaft von General Lee zu überbringen."Claw ? Was willst du ?" fragte der Hohe Söldner.
"Die Frage ist, ob du was willst. Willst du dir einen Haufen Gold verdienen ?" fragte Claw in einem gehessigen Ton.
"Immer doch. Was soll ich machen ?"
"Mir folgen. Wir überfallen nen Erzkonvoi der Garde. Im Minental.""Gute Idee, bin dabei." meinte Vincent, schnappte sich ein paar andere Söldner und folgte Claw zum Aufgang des Hofs.
"Hier, nehmt die Masken und zieht sie euch an. Wäre nicht gut, wenn wir erkannt werden, falls was schief läuft." Claw verteilte die Masken und schaute hinauf zur Banditenburg. Nun musste alles schnell gehen, wenn sie den Konvoi erwischen wollten.
Doch just in dem Augenblick, in dem die Leute sich maskierten, kam der von Carras erwähnte Landstreicher.
"Ihr wollt wohl den Konvoi überfallen ? Würd ich euch nicht empfehlen. Soweit ich weiß haben die Orks das ganze Minental wieder in ihre Hand genommen. Da kommt ihr nicht durch." meinte er und grinste dämlich.
"Verdammt... Orks. Wir sind zu wenige, um durch zu kommen..." murrte Claw."Dann sollten wir es lassen und ein andermal zuschlagen. Das war ja sicherlich nicht der einzigste Konvoi..." meinte Vincent und enttäuscht löste sich die Söldnergruppe auf.
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| 29.02.2004 10:36 | #4 |
| Aeryn |
Die Kriegerin war bereit.
Der Söldner dagegen nicht. Aeryn beobachtete, wie er noch mal zu seiner Hütte zurückging und Waffen, die er scheinbar nicht verwenden wollte ablegte und wieder zurückkam. Dabei war er vor ihr zum Trainingsplatz gegangen… Hatte er geglaubt sie käme nicht? Die junge Frau knirschte ungeduldig mit den Zähnen.
Zuerst hatte sie versucht ruhig zu bleiben, das Feuer in ihrem inneren zu kontrolieren, nicht die Fassung zu verlieren, aber der Söldner gab keine Ruhe, er provozierte sie immer wieder, bis er sie schließlich zu dem Duell herausforderte und ihre eine Lektion zu erteilen. Was für eine Lektion sollte das sein? Daß es keinen Zusammenhalt zwischen den Söldnern gab? Das hatte seine Worte bewiesen. Er hatte sie grundlos provoziert, aber ihr wilder Stolz ließ es nicht zu, daß sie sich einfach umdrehte und ihn stehen ließ.
Die Kriegerin wußte, daß sie in einem Kampf gegen ihn wahrscheinlich schwer ein Bein an den Boden bekommen würde, aber sie wußte auch, daß sie ihr Gesicht bereits verloren hatte, wenn sie nicht gegen ihn stritt.
Der Söldner hatte ihre Fähigkeiten beleidigt und ihren Glauben an Lee geschmäht.
Hier und jetzt würde sie für ihn einstehen. Und wenn es ihren Tod bedeuten würde. Die Kriegerin war entschlossener denn je.
Aeryn nickte dem Söldner zu und zog blank.
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| 29.02.2004 11:49 | #5 |
| Trulek |
Der Drachenjäger wachte auf. Das erste was er erblicken konnte war der nackte Hintern eines Söldners, der versuchte eine viel zu enge Hose anzuziehen. Er hüpfte da auf einem Bein immer rückwärts, bis er schließlich rückwärts über Truleks Bett im Raum der Söldner stolperte. Der Kopf des Söldners wurde rot und er erntete viele grinsende Blicke der anderen. Er tat so als ob er einen Hut abnehmen würde und meinte: „Tschuldige, mein Fehler! Diese verdammte Hose muss eingegangen sein“ Trulek nickte ihm mit einem leichten Lächeln auf den Lippen zu. War schon ein lustiger Anblick, wie er da verrenkt und splitternackt auf dme Holzfußboden lag. „Kein Problem. Aber wo hast du deine Rüstung gelassen?“, fragte Trulek. Der Söldner erwiderte er habe sie in einer dieser Truhen getan und nun war sie weg. „Ich weiß wenn’s dir erstmal kalt wird findest du sie bestimmt!“, entgegnete der Drachenjäger. Trulek reichte dem tollpatschigen Söldner kameradschaftlich die Hand um ihn hochzuziehen. Sogleich stand er auf den Beinen, zwar immer noch nackt, aber er hatte seinen stolz nicht verloren. Immerhin hatte er gelernt jetzt die Finger von zu kleinen Sachen zu lassen. „Machs Gut!“, meinte Trulek und klopfte dem Mann auf die Schulter.
Nachdem er sich von ihm weggedreht hatte, ging er den Raum hinab, aus der Tür hinaus auf die kleine Terrasse. Der Tag begrüßte ihn mit vereinzelten Sonnenstrahlen und einem blauen Himmel. Die frische Luft suchte sich den Weg in seinen Körper und machte den Drachenjäger nun vollständig wach. Fröhlich hopste er runter auf den Rasen.
Plötzlich im Augenwinkel sah er etwas, dass er nicht erwartet hatte. Auf dem Trainingsplatz zu seiner Linken standen zwei Personen und eine davon war ihm sogar bekannt. Die Kriegerin, die vor einiger Zeit verschleppt worden war, stand nun wild entschlossen einem Mann gegenüber, der so aussah, als hätte er etwas mehr Erfahrung. Wahrscheinlich war es ein Trainingskampf.
Interessiert schritt er zum Trainingsplatz und setzte sich auf den Rasen daneben. Genüsslich biss er in einen saftigen Apfel, den er vorher aus seiner Tasche gekramt hatte.
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| 29.02.2004 12:31 | #6 |
| Squall_L |
Squall betrat zum ersten mal Onars Hof. Er hatte schon viel über die Söldner gehört und das emiste waren nicht gerade nette Sachen, aber nun wollte er sich selber mal davon überzeugen wie die Leute hier waren.
"Xion sollen wir uns auf den Wge in die Taverne hier machen?"
Xion nickte kurz und dann machte Squall sich auf eine Taverne zu suchen. Da es hier nur 3 große Gebäude gab, sollte diese Suche nicht so schwer sein.Das rechte Haus sah aus wie eine Scheune und dadrinne vermutet er keine Taverne. Das große Haus direkt in der Mitte sah ihm zu groß aus und dadrinne müsste Onar so wie der Anführere der Söldner leben. Also nahm er das Haus auf der linken Seite und er hatte Recht neben einem Laden und einer Schmiede war dort eine Taverne. es saßen zwar nicht viele Leute da aber er setzte sich trptzdem hin und bestellet für sich und Xion ein Bier.
"Ich habe wirklich erzählt das ich Zwerge gesehen habe? Das kann ich nicht glauben, das war bestimmt wegen deinem komischen Kraut ich werde es nie wieder anrühren. Wohin sollen wir eigentlich als nächstes gehen?
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| 29.02.2004 13:03 | #7 |
| Xion1989 |
Xion schaute Squall an und grinste. Kaum waren sie hier schien es so das Squall wieder weg wollte.
Ich habe keine ahnung wo wir als nächstes hin sollen. Snizzle ist eh nicht im Kloster so wie ich ihn kenne.
Die beiden Tranken wider an ihrem Bier und unterhielten sich weiter. Im stillen fragte sich Xion ob Trulek wohl da war denn ihn hatte er ja ewig nicht gesehen.
Ich freu mich schon auf die reise ins kastell bald. Da war ich ja schon lang nicht mehr und du musst mich da ja mal rumführen.
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| 29.02.2004 13:30 | #8 |
| Tuan |
Dann war es also soweit. Tuan fixierte seine Gegnerin. Sie stand da, ihr blankes Schwert in der Hand, und wenn Blicke töten könnten, dann wärs wohl schon um Tuan geschehen gewesen. Doch ein Blick alleine konnte niemanden töten, das wusste der Söldner. Ein Blick konnte zu einer furchtbaren Waffe werden, richtig eingesetzt gegen den richtigen Gegner. Doch töten konnte man damit nicht. Dazu bedurfte es doch immer noch irgend etwas anderem, in diesem Falle nun das Schwert.Aber Tuan wollte ja niemanden töten, zumindest momentan nicht. Vielleicht konnte er das Ganze sogar ohne eine Verletzung durchziehen. Das würde auch im Sinne Lees liegen. Dem General lag schliesslich nichts daran, dass sich seine Leute grundlos verstümmelten.
Schliesslich hob Tuan sein Schwert und winkte mit der freien Linken seiner Gegnerin zu. "Na los, kommt schon. Oder muss ich Euch erst holen...?" Spöttisch wie eh und je blickte er der Kriegerin ins Gesicht. Er konnte ihren Stolz, ihren verletzten Stolz, darin sehen.
Dann griff sie an.
Aeryn riss das Schwert nach oben und rannte auf ihn zu. Die fünf Schritte zwischen ihnen waren schnell überbrückt, dann hieb sie mit aller Kraft nach dem Söldner. Dieser streckte ihr fast lässig sein eigenes Schwert entgegen und parierte ihren Schlag. Etwas überrascht war er doch, als er bemerkte, wie stark sie zugeschlagen hatte. Anscheinend wollte sie ihre "Schmach" wirklich mit Blut abwaschen. Nun denn, sollte sie es ruhig versuchen.
Nach der Parade trat Tuan einen Schritt zurück und wehrte mit dem Schwert senkrecht vor sich den nächsten Hieb Aeryns ab. Ihr Haar flog wild umher, ihr Gesicht und die vom Kampfeszorn entstellten Züge halb verbergend. Tuan grinste. Er lachte ihr ins Gesicht. Er provozierte sie. Und die Kriegerin liess sich darauf ein. Mit wilden, aber nicht sehr gezielten Schlägen drosch sie auf den Söldner ein, der sich darauf beschränkte, ihre Hiebe abzuwehren und sie anzugrinsen.
Stolz war etwas gutes, edles. Doch wie mit allem kam es auf die richtige Dosis an. Es gab viele Kräuter, die heilen konnten. Doch zu viel davon, und sie töteten. So war es auch mit dem Stolz. Und gerade in einem Kampf waren sowieso jegliche Gefühle behindernd.
Immer wieder kreuzten sich die beiden Klingen, Aeryn keuchte vor Anstrengung, Tuan kam langsam auch etwas ins Schnaufen.
Als sich die Schwerter ineinander verbissen, stemmten sich beide Kämpfer dagegen. Aeryn keuchte: "Ist das alles, was Ihr könnt? Grosse Reden schwingen und Euch hinter Eurer Abwehr verstecken?" Tuan grinste noch immer. Er spannte seine Muskeln und stiess die junge Frau dann von sich. Sie stolperte zwei, drei Schritte zurück, Tuan tat ebenfalls zwei Schritte rückwärts. "Nun..." begann er, doch die Kriegerin liess ihn nicht aussprechen, sondern stürmte wieder auf ihn zu. Tuan senkte sein Schwert, während Aeryn das ihre hoch in die Luft riss. Der Söldner mass den Abstand zwischen ihnen, als sie noch zwei Schritte trennten und Aeryn zu ihrem Schlag ansetzte, sprang ihr der Schwertmeister entgegen. Überrascht versuchte sie nun, den Schlag umzulenken, um den Mann doch noch zu erwischen, doch da drehte sich dieser schon an ihr vorbei und befand sich plötzlich in ihrem Rücken. Das Schwert zerteilte zischend leere Luft. Als Aeryn wütend herumfuhr, erklang wieder Tuans Stimme. "Nun, ich dachte, ich würde Euch eine Chance geben. Aber bitte, wenn Ihr nicht wollt..." Und mit knapper Müh und Not gelang es Aeryn gerade noch, ihr Schwert zwischen ihren Körper und die heransausende Klinge des Söldners zu bringen.
Nun attackierte Tuan die junge Frau mit einer Reihe blitzschneller Schläge. Sie wurde langsam zurückgetrieben und wehrte sich mühsam. Tuan grinste noch immer, auch wenn er nun ebenfalls heftiger atmete. "Wisst Ihr, Ihr seid gar nicht mal so schlecht im Umgang mit dem Schwert..." erklärte der Söldner, während er die Kämpferin weiter bedrängte. "Ich muss gestehen, Ihr habt mich etwas überrascht." Ein weiter Schwinger zischte über den Kopf Aeryns, die sich grade noch geduckt hatte. "Doch Euer Problem ist nicht Eure Kampfkunst. Nicht nur..." Je länger Tuan so belehrend auf die Kriegerin einsprach, desto wütender schien sie zu werden. Sie packte ihr Schwert fest um den Griff und stach nach dem Söldner, so dass dieser einen Schritt zurückwich, dann schlug sie heftig nach ihm. Tuan wich der Klinge nach hinten aus und liess Aeryn ein paar wilde Hiebe ausführen, die er entweder blockte oder denen er geschickt auswich, dann ging er selbst wieder in die Offensive. "Wie gesagt..." fuhr er fort, als wäre nichts gewesen "... Eure grösste Schwäche ist nicht Euer mangelndes Geschick mit Eurer Waffe. Das könnte man Euch mit ein bisschen Übung beibringen." Der Söldner sprang zur Seite und wich einem diagonalen Hieb aus. "Euer grösstes Problem könnt nur Ihr lösen... Wie dem auch sei..." Tuan verstummte kurz und brachte Aeryn mit zwei schnellen Schlägen in die gewünschte Position. "Ich werde Euch nun etwas über Eure Waffe erklären." Aeryn hielt kurz inne, wahrscheinlich fragte sie sich, wie der Mann die ganze Zeit über so lässig reden konnte und sie dennoch arg bedrängte. Und jetzt wollte er ihr auch noch etwas erklären. Tuan konzentrierte sich, dann liess er Shilasir vorschiessen. "Wisst Ihr, ein Schwert ist wie ein Vogel... drückt man es zu stark, bäumt es sich auf!" Ein heftiger Hieb erschütterte beide Klingen und Aeryns Schwert prallte unkontrollliert von Tuans Waffe ab. Ihre Züge verzerrten sich. Tuan machte einen Schritt zurück, nur um gleich wieder anzugreifen. "Und lässt man es zu locker..." Und Tuan grinste über das ganze Gesicht "...fliegt es davon!"
Schwups, und sowohl Aeryn als auch Tuan ebenso wie die kleine Zuschauermenge starrten der Waffe der jungen Kriegerin nach, die sich dem Himmel entgegen schraubte, dann langsamer und langsamer wurde, bis sie für einen Moment in der Luft stehen blieb und schliesslich die Rückkehr zur Erde antrat. Wie erstarrt, geschockt, verfolgte Aeryn, wie ihr Schwert fünf Schritte von ihr entfernt im Matsch landete. Tuan trat zu ihr hin und tätschelte ihr den Arm. "Hoppla..." Dann wandte er sich um und ging ein paar Schritte davon. Für einen Moment noch blickte die Kriegerin wie paralisiert auf ihr Schwert, dann fuhr sie zu dem Söldner herum und packte ihre kleine Lederpeitsche am Gürtel. "Wir sind noch nicht fertig miteinander..." sprach sie, mühsam ihren Zorn unterdrückend. Die Peitsche entrollte sich. Tuan blieb ungerührt mit dem Rücken zu ihr stehen und antwortete: "Oh doch. Hört auf mich und lasst es sein." Seine Stimme hatte den spöttischen und überheblichen Klang verloren.
Doch er hatte Aeryns Stolz angegriffen, ihren Glauben an Lee geschmäht, ihre Fähigkeiten beleidigt. Das konnte sie nicht auf sich sitzen lassen. Ihr Arm mit der Peitsche fuhr zurück.
Und im selben Moment liess Tuan sein Schwert fallen, drehte sich um und griff gleichzeitig blitzschnell an seinen Waffengurt.
Und schon durchschnitt eines seiner kleinen Wurfmesser die kalte Luft, suchte und fand sein Ziel und bohrte sich zwischen Aeryns Schulter- und Brustpanzer ins weiche Fleisch der Frau.
Die Peitsche entglitt ihren Händen.
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| 29.02.2004 15:32 | #9 |
| Squall_L |
Während die 2 in der Taverne saßen und sich gemütlich ein Bier tranken dachte Squall an seine Magieausbildung. Eigentlich wollte er ja bei Xion etwas lernen und sich nicht nur besaufen, aber irgendwie hatte er nicht wirklich Lust weiter in den Büchern zu lesen. Squall dachte darüber nach was Xion ihn erzählt hatte, er soltle etwas von zwergen erzählt haben, das war für squall unvorstellbar wie soltle er denn darauf kommen das Zwerge heir herumliefen. Dann drehte er sich wieder zu Xion.
"Und was sollen wir nun machen, einfach hier sitzen und uns nur besaufen?"
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| 29.02.2004 15:47 | #10 |
| Xion1989 |
Xion schaute Squall und dachte sich das dies eine Gute frage war. Dieses einfache besaufen war ja nun wirklich nicht das ware. Irgentwie hatte er lust mal ein bisschen mit Squall zu üben doch das ging momentan schlecht. Hier kannte er sich nicht aus und so wusste er nicht wo er hin durfte. Nach einiger überlegung sprach xion dann aber
Hey squall ich hätte da mal eine Frage. Wie wird bei euch im Kastell eigendlich Magie unterrichtet?
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| 29.02.2004 15:57 | #11 |
| Squall_L |
"Ja also bei uns geht das ganz unkompliziert von statten. Am ANfang erklärt dir der Lehrmeister alles und zeigt dir auch ein wenig wie es geht. Dann legt er dir ein paar Bücher hin und du musst sie dir durchlesen und lernst dadurch wie du zb. eine Blutfliege oder ein Skelett beschwörst."
Dann schaute Squall sich wieder um, kaum jemand war hier und irgendwie langweilte ihn das alles etwas. Was sollten die 2 nur machen? Niemanden kannten sie. Nun war Squall hier und traf trotzdem keinen Söldner, so würde er nie herausfinden ob alles was man über sie erzählte auch stimmte.
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| 29.02.2004 16:11 | #12 |
| Xion1989 |
Tja bei uns wird die Magie anders gelehrt. Meister und Schüler verbringen viel zeit miteinander und der Meister zeigt dem Schüler alles was er wissen muss. Danach werden die Runen benuzt um selber zu üben.
Ruhig rauchte sich Xion einen Stängel Sumpfkraut und dachte nach was er denn als nächstes tun könnte. Da kam ihm eine idee. Er schloss die Augen und versank in gedanken. Nach einiger zeit der Ruhe öffnete er wieder die Augen und war richtig gut gelaunt. Grinsend schaute er dann zu Squall und fragte ihn ob sie nicht etwas durch das lager gehen sollten sich selber mal etwas erkundigen.
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| 29.02.2004 16:22 | #13 |
| Aeryn |
Die Kriegerin keuchte schwer. Der Stahl fraß sich seinen Weg durch Fleisch, Fasern und Muskel und schrabte schließlich über den Knochen. Der Griff des Wurfmessers zitterte in der Wunde.
Um Aeryn herum explodierten die Farben. Innerhalb von Augenblicken durchdrang der Schmerz ihre Sinne, zerfetzte jede ihrer Nervenbahn.
Ihre Zähne gruben sich tief, so tief in ihre Lippen, das sich Blutstropfen lösten, doch kein Schrei kam aus ihrer Kehle. Kein Schrei…. Zu stolz, zu wild… nur ein heisere Gurgeln… dann herrschte eisige Stille.
Tränen des Schmerzes standen in ihren schönen, rehbraunen Augen, deren Funkeln trotz allem nicht erloschen war. Langsam begann Blut aus der Wunde zu sickern , welches in roten Rinnsälen ihr Dekolteé benetzte und im Fuchskragen des Brustpanzers ihrer Rüstung versickerte.
Ihr Blick glitt langsam nach unten, betrachtete die Wunde, als wäre sie kein Teil von ihr, als wäre es nicht ihr Blut, welches dort gerade floß, während sie dann ihren Blick hob und den Söldner ansah, ihn in ihren rehbrauen Augen blicken ließ.
Erst jetzt drang der Schmerz in ihren Geist. Langsam glitten ihre Händen auf ihren Oberkörper, tasteten vorsichtig nach der Wunde. Das Wurfmesser steckte tief im Fleisch und ihr Versuch, allein den Griff zu berühren, ließ den Schmerz in ihrem Körper erneut explodieren.
Die Kriegerin taumelte.
Aus den Augenwinkeln glaubte sie zwischen den Schaulustigen Lee zu erkennen, der auf sie zukam.
Schwärze umhüllte sie, doch dann zwang ihr ungebrochener Überlebenswille, sie wieder die Augen aufzureißen und ihrem General entgegenzublicken.
Rehbraune Augen.
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| 29.02.2004 16:23 | #14 |
| Squall_L |
Squall trank sein Bier leer und lauschte den Worten von Xion. Das hätte Squall auch nicht schlecht gefunden, wenn ihn jemand am Anfang seiner Magieausbildung alles genauer eklärt und gezeigt hätte. Und wenn er ihn dann noch weiter begleitet hätte, dann wäre es alles bestimmt etwas einfacher gewesen. Aber er hatte es auch so geschafft und daher war es auch nicht so wichtig.
"Ja ich hätte nichts dagegen das Lager etwas zu durchlaufen. Vielleicht treffen wir ja jemanden."
Dann standen die 2 auf und verließen die Taverne und das Haus. Sie wollten gerade losgehen und sich alles genauer anschauen, als sie plötzlich einen Kampf sahen. Ein Mann, er sah aus wie ein Söldner, kämpfte mit einer Frau. Squall kam das alles ziemlich komisch vor, er drehte sich zu Xion und schaute ihn an.
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| 29.02.2004 16:45 | #15 |
| Trulek |
An einem weiteren Apfel kauend, schaute Trulek dem Kampfesgeschehen zu. Blitzschnelle Attacken der Kriegerin kreuzten sich mit der Klinge des Mannes. Dieser schien sich darauf zu konzentrieren die Schläge einfach nur zu parieren, anstatt selbst anzugreifen. Wahrscheinlich wusste er, dass er der selbstbewussten Aeryn weit überlegen war. Bis diese ihn dazu aufforderte anzugreifen, ging es erstmal so weiter. Dann als es soweit war ging alles blitzschnell. Trulek und ein paar andere Zuschauer kamen mit den Augen überhaupt nicht mehr mit. War das tatsächlich nur ein Trainingskampf? Die Attacken des Mannes waren schnell und Präzise und Aeryn kam kaum mit dem abwehren nach. Schließlich, beide waren außer Puste, redete der geübte Schwertkämpfer ein paar unverständliche Worte zu der Kriegerin und zack, einen Augenblick später lag das Schwert schon Abseits im Matsch. Trulek nahm aus versehen den ganzen Apfel in den Mund und schluckte ihn runter. Das ging aber ganz schön hart zu. Nun war er sich sicher, dass es nicht nur ein Trainingskampf war. Vielleicht hatte sich der Söldner, oder was er auch war, von der Kriegerin bedrängt gefühlt? Sie wirkte schon letztes Mal ziemlich stolz! Wahrscheinlich wollte er ihr einfach nur zeigen, dass sie niemanden unterschätzen sollte. Anscheinend hatte diese Lektion aber nicht geklappt. Die Kriegerin hatte nämlich ihre Peitsche gelockert um jetzt irgendetwas mit dem Söldner anzustellen. Doch bevor sie sich versah steckte ein kleines Messerchen in ihrer Schulter. Die Peitsche fiel zu Boden. Mit einem Hopser stand der Drachenjäger auf den Beinen. Er wusste nicht was er tun sollte. Aeryn helfen, oder warten was passieren würde? Die Entscheidung wurde ihm genommen, als General Lee auf die Kriegerin zulief.
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| 29.02.2004 16:48 | #16 |
| General Lee |
Lee bahnte sich einen Weg durch die Schaulustigen. Dann trat er auf den freien Platz, zu den beiden Kontrahenten. Der General liess seinen Blick schweifen, fixierte für einen Moment den Söldner Tuan, dann schliesslich richtete er sein Augenmerk auf die junge Kriegerin. Aeryn taumelte, wie es aussah, war sie einer Ohnmacht nahe. Doch ihr ungebrochener Stolz hielt sie aufrecht, obwohl sie ziemliche Schmerzen zu erleiden schien.
Lee trat zu ihr und wollte sie am Arm nehmen, doch die Kriegerin zuckte zurück. "Ich kann alleine stehen..." fauchte sie keuchend. Der General nickte und trat einen Schritt von der Kriegerin weg. "Nun gut, das müsst Ihr selbst wissen. Allerdings solltet Ihr wohl bald Eure Wunde versorgen." Lee wechselte einen kurzen Blick mit Tuan, dann fügte er an: "Und ich bin sicher, Tuan hätte gerne sein Messer zurück..."
Der Söldner nickte. Er hatte Aeryn nicht gerne verletzt. Aber wie er erwartet hatte, hatte sie seinen Rat nicht beachtet und wollte weiterkämpfen bis aufs Blut. Und ein so grosser Wohltäter, dass er für andere sein eigenes Blut vergoss, war Tuan nun doch wieder nicht.
Lee betrachtete die Kriegerin vor ihm. Dann sprach er: "Ich würde gerne mit Euch und Tuan sprechen. Wenn Ihr Euch für stark genug haltet, dann jetzt. Und sonst, kuriert erst Eure Wunde. Das Gespräch läuft uns nicht davon."
Tuan
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| 29.02.2004 17:18 | #17 |
| Flint16 |
Steh auf! sagte die tiefe Stimme unf Flint tat wie er gesagt hatte. Er richtete sich auf. Jedoch kam er sich noch immer sehr klein vor, denn sein gegenüber war noch immer 2 Köpfe größer und ein Bär! Sein Schwert glänzte bedrohlich und in den Augen funklete der Kampfesgeist.
ich ä, ich habe etwas aufgehoben, was ich fallen gelassen - das Schwert zuckte empor. Und wie bei dem Söldner in der Stadt hielt sie vor seiner Nase inne.Schweig! Flint kam sich einsam und klein vor, kleiner als er schon war. Ich kann es nicht dulden wenn jemand herumschleicht! Man wird dich sicher nicht vermissen, drum komm, Lee wird über dich richten! Flint wurde empor gerissen. ein Stoß zeigte ihm wo er langgehen musste. Und dann stand er vor einem Haus. Erneut wurde er unsanft gestoßen unf fiel die Treppe hinauf.Von rechts her höhrte er Stimmen.
Erneut wurde er gestoßen und nun fand er sich in dem rechten teil des Hauses wieder. Da stand en Tisch, um diesen saßen und standen Söldner aber auch Drachenjäger.
Boss! Hier, der hier hat vor dem Hof herumgeschnüffelt! und sofort wandten sich alle Köfpe des Raumes auf Flint. Eins Drachenjäger antwortete: Lee ist nicht da! die Minik des Söldners verfinsterte sich. Na gut! Also verdonnere ich dich zu Strafdienst in den Erzminen! Dann wurde er wieder hinausgestoßen. Der Söldner musste Flint immer wieder den Weg weißen und nach dem mühsamen Aufstieg einen schmalen Bergpass hinauf, stieß der Söldner die Tür zur Mine auf. Drinnen lagen Spitzhacken, 1 bekam er und der Söldner sagte nur unfreundlich:Jeden Tag schürfen! Und am Abend alles abgeben! Wenn du verpennst musst du zahlen! dann knallte er die Tür wieder zu. Das leise Schlösserknacken verriet ihm das der Söldner die Tür zuschloss.
FLint sah ängstlich die Hacke an, dann sah er in den Stollen hinein. Angst überkam ihm, doch dann höhrte er Stimmen! Stimmen vom Inneren. FLint ging hinunter, daraufgefasst immer zuschlagen zu können. Dann sah er wie schon weitere Schürfer auf die groben Klumpen immer draufzuhauten. Hey ein Neuer! Hier, da ist eine Stelle frei! die Schürfer wiesen Flint auf einen großen Brocken. Also machte FLint sich sofort auf. Vielleicht war es eine inronie des Schicksals das er ganz klein als Schürfer beginnen musste ehe sein Weg als großer und mächtiger Söldner ihn wieder zurück in die Stadt oder zu Ken führte.
Immer wieder sauste die Hacke hinab. Und Flint hatte aufgehöhrt die Brocken zu zählen die hinabfielen, auf jeden fall waren es viele.
Bis zum Abend.
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| 29.02.2004 17:20 | #18 |
| fighting_faith |
Kaum hatte Faith den Hof wieder erreicht kamen ihr schon die Neuigkeiten an die Ohren,... Ein Söldner soll eine junge Frau verletzt haben,.. ein Kampf soll stattgefunden haben und Lee sollte auch da sein. "Entweder haben die in meiner Abwesenheit das Bier geleert oder hier ist mal was los..." Faith ging zu der sich langsam lösenden Menge am Trainingsplatz und erblickte Tuan, Lee und eine jüngere Kriegerin, die sie schon öfters mal erblickt hatte, sie war verletzt. Faith schüttelte den Kopf, als sie über den Platz schritt auf die Hütte zu, in der ja auch Tuan lebte, was man alleine daran sah, dass er sein halbes "Gerumpel" an Waffen davor abgestellt hatte. "Schlimm sowas...", sagte sie grinsend und betrat Ceyx' Teil des Hauses, legte ihre Sachen ab und setzte sich dann vor die Hütte... "Kaum ist man mal weg kommt hier mal ein bisschen Aktion rein,... naja ich denke ich werde mich nachher wohl mal ein wenig durchfragen müssen,..." Ihre Augen suchten in der restlichen Menge nach bekannten Gesichtern, doch auf der Schnelle fiel ihr niemand auf. Was war hier nur los?
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| 29.02.2004 17:41 | #19 |
| Aeryn |
Lee!
Sie spürte seinen Blick auf ihr, seine Hand an ihrem Arm. Doch sie zog ihn zurück, fauchte den General keuchend an. Sie konnte stehen, wollte stehen…
Tuan hieß der Söldner also. Und er wollte sein Messer zurück? Bitte, das konnte er haben. Als Lee sah was sie Kriegerin vorhatte, reagierte er sofort. Er packte sie hart an der Schulter, während die junge Frau mit der Hand den Griff der Klinge umschlang. Ihre Hände voller Blut.
Das Blut einer Kriegerin… für ihn vergossen.
Aeryn schloß die Augen, sammelte sich scheinbar kurz, öffnete sie dann wieder und riß die Klinge ruckartig heraus. Ein Raunen ging durch die Menge. Die Kriegerin keuchte schwer, bleib erneut gerade so auf den Beinen, nicht zuletzt durch die Hand des Generals an ihrem Arm.
Doch diese sank herab, als Aeryn ihn anblickte.
„Stark genug um für Euch zu streiten, stark genug um mit Euch zu sprechen, Lee.“ Und so daß es nur er hören konnte, fügte sie ein leises „Danke“ hinzu.
Das blutige Messer warf die Kriegerin Tuan vor die Füße.
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| 29.02.2004 18:09 | #20 |
| Bloodflowers |
"A-also: Vo-or kurze-em eine nutzlose Streunerin bei ihrer, äh, Rei-eise ins Minental, öhm... be-egleitet. Und do-ort habe ich von einem "Be-ekannten" von ihr e-etwas Geld als, äh, Unkostene-entschädigu-ung bekommen."
Die zwei Geister schmunzelten ein wenig und unterhielten sich erstmal. Die Wartezeit wäre für Errol bestimmt ganz schön unangenehm, doch da musste er durch.
"Da können wir ansetzen, er hat irgendwas mit einer Frau angestellt, hab zwar nich kapiert was genau, aber wenn er's als Sünde gebeichtet hat dann wirds schon was gewesen sein." sprach Bloody zu Scipio und fing dann an zu dem kleinen Menschen zu sprechen:
"Höre Frevler, du hast Unrecht getan und dafür wirst du bestraft werden. Und zwar wirst du Buße tun, schwöre hier und jetzt bei..." Bloody stockte und sprach dann in der Geistersprache zu Scipio:
"Sag mal Scipio, bei wem soll er schwören?"
"Bei der heiligen Dreifaltigkeit?" Scipio zuckte mit den Achseln."Gut!" war Bloody mit der, sicher nicht ganz ernst gemeinten, Anmerkung Scipio's einverstanden.
"Höre Mensch! Schwöre bei den drei faltigen Ärschen der Götter, das du dich bei dem Opfer deiner Tat entschuldigen wirst und du kannst gehen. Aber sei gewarnt, eine Nichteinhaltung deines Schwurs wird Folgen für dich haben, ebenso wenn wir merken das du es mit deiner Entschuldigung nicht ernst meinst!" jawohl, Bloody hatte gesprochen. ...
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| 29.02.2004 18:20 | #21 |
| fighting_faith |
Faith erhob sich von wieder, die junge Kriegerin hatte sich Tuans Messer aus der Haut gerissen, hielt sich immer noch auf den Beinen. "Hmm,... sollte ich das nun Leichtsinn nennen oder Stolz,... oder beides,...", sie nahm ihren Bogen und ließ ihren Umhang zu Boden gleiten, den würde hier niemand stehlen. Den Köcher am Lederriemen haltend ebenso locker wie den Bogen schlenderte sie erneut über den Platz, der Szene wenig Beachtung schenkend. Am Rande des Platzes nahm sie dann die bewegte Zielscheibe ins Auge, setzte sie in Schwung und begann ein paar Schussübungen. Sie schulterte den Köcher und zog den Riemen fest, nahm den ersten Pfeil zwischen die Finger und fuhr durch sein schwarzes Gefieder, legte ihn an die Sehne. Während diese sich unter leisem Ächzen spannte nahm Faith das Ziel in Augenschein und schoss. Der Pfeil durchschnitt die Luft, spaltete sie förmlich und bohrte sich ins Ziel, ein zweiter seiner Art folgte seinem Beispiel, traf direkt neben ihm ein. Plötzlich lenkte etwas Faith' Aufmerksamkeit auf sich, auf dem Baum in ihrer Nähe saß ein Vogel. Sie begann zu lächeln in Erinnerung an ihre erste Bogenstunde, wo sie ein so armes Tierchen ausersehen durchlöchert hatte... Naja der war aber im Gegensatz du diesem Exemplar hier wirklich FETT. Zuerst wollte Faith nun auch diesen seiner Art als Zielscheibe benutzen, aber dann unterließ sie es doch, sammelte lieber ihre beiden Pfeile wieder ein und steckte sie zurück in den Köcher... Wandte sich doch ein wenig neugierig wie eine baldige Wirtin halt sein musste zum "Gesehen" um... Wie würde es da nun wohl weiter gehen,... Auf jeden Fall würde die Tuan noch mal zur Rede stellen, aber nur aus Neugierde.
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| 29.02.2004 19:16 | #22 |
| Shisha |
Shisha hatte den Kampf gespannt beobachtet und war durch den stolz der Kriegerin beeindruckt.Als deer Kampf wieder vorbei war schlenderte er wieder zu einer Bank zurück und setzte sich.
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| 29.02.2004 20:29 | #23 |
| Tuan |
Diese Weiber! Da gab man ihnen gut gemeinte Ratschläge und sie hörten nicht. Und danach waren wieder alle andern schuld an ihrem Leid, nur nicht sie selbst. Und dass die immer gleich alles so wörtlich nehmen mussten. Ihm hätte es auch gereicht, wenn er sein Messer nach dem Verarzten zurück bekommen hätte. Immerhin konnte jetzt das Blut ungehindert aus der Wunde strömen und so würde die junge Frau immer schwächer werden. Aber bitte, wie Lee schon gesagt hatte, sie musste es selbst wissen.
Kopfschüttelnd bückte sich der Söldner, hob sein Wurfmesser auf und griff auch nach Shilasir. Er zückte einen alten Lappen und säuberte das Wurfmesser vom Blute der Kriegerin, Shilasir befreite er vom Dreck. Danach steckte Tuan das Wurfmesser wieder an seinen Platz und schlenderte gemütlich zu seinen restlichen Waffen, die er sich schnappte und umgürtete oder -hängte. Dann schritt er zu Lee und Aeryn, hielt aber vorsichtshalber einen gewissen Abstand zu der Frau. Er wusste nicht, wie sie auf ihn reagieren würde. Dann führte sie Lee vom Platz, langsam, da Aeryn nur mühsam gehen konnte, sich aber nach wie vor tapfer hielt und keine Hilfe in Anspruch nahm.
Der General führte die beiden die Rampe zum Haupthaus hinauf, ins Haus hinein und steuerte dann in Richtung Treppe ins obere Stockwerk, wo sich seine Zimmer befanden. Aeryn stolperte fast, als sie die Treppe hoch ging, Tuan hätte ihr beinahe unter die Arme gegriffen, besann sich dann aber grade noch rechtzeitig eines besseren. Wahrscheinlich hätte sie ihn auf der Stelle angegriffen. Dann erreichten sie schliesslich Lees persönliches Sprechzimmer.
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| 29.02.2004 20:43 | #24 |
| Aeryn |
Schritt um Schritt ging Aeryn an der Seite von Lee Richtung Haupthaus.
In seinem Arbeitszimmer lehnte sie sich mit dem Rücken an die Wand. Die Geste war eindeutig. Tuan wollte sie nicht dort wissen. Und die Wand gab ihr Schutz und Halt, den sie sah nicht mehr so aus, als würde sie noch einen Dauerlauf gewinnen.
„Sprecht Lee.“
Die Stimme der Kriegerin war respektvoll, keuchend.
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| 29.02.2004 20:49 | #25 |
| General Lee |
Lee blickte die zwei Menschen in seinem Zimmer abwechselnd eine Zeit lang stumm an. Dann kam er schliesslich Aeryns Aufforderung nach. "Also gut, in Anbetracht Eurer momentanen Verfassung halte ich mich kurz... " Der General atmete nochmals tief durch, dann erklärte er der jungen Frau: "Ich muss Euch als erstes um Verzeihung bitten. Und darum, dass Ihr Tuan nichts nachtragt. Er hat ausschliesslich auf meinen Befehl gehandelt, als er gegen Euch kämpfte."
Tuan
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| 29.02.2004 21:09 | #26 |
| Xion1989 |
Xion war gelangweilt denn er hatte überhaupt nichts zu tun. Squall war nicht zu finden und alein hier rumstehen war nicht so toll. Nichts war hier schön und langsam bereute er es hier hin gekommen zu sein als er einen Mann auf einer Bank sitzen sah. Dies war doch eine ideale Gelegenheit und so schritt er zu ihm.
Guten abend werter her. Ich hätte hier ein Super angebot.
Xion öffnete seinen Rucksack und packte das sauber sortierte Kraut aus.
Ich bin Krautmischer aus dem Sumpf und bis jezt hat jeder gesagt das mein Kraut das beste wäre. Hättet ihr vieleicht interesse etwas zu Kaufen? Ich gebe euch einen Stängel zum Probieren.
Xion gab ihm den Stängel und hielt ihm die Preisliste hin.
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| 29.02.2004 21:11 | #27 |
| Aeryn |
Die Augen der Kriegerin weitete sich, ob der Worte ihres Generals. Oder war es einfach nur der Schmerz in ihrem Körper?
Tuan hatte auf seinen Befehl gehandelt? Es war Lee selber, der ihr sagen ließ, wie erbärmlich ihre Wache vor dem Haupthaus war? Lee selbst, der sie zurückwies?
Aeryn schüttelte fassungslos den Kopf. Der Mann für den sie selbstlos und mit wehenden Fahnen in den Kampf zog, hatte diesen selbst befohlen?
Man sah der Kriegerin ihre Sprachlosigkeit förmlich an.
"Warum?", brachte sie schließlich schwer atmend hervor.
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| 29.02.2004 21:15 | #28 |
| Shisha |
hmm klingt gut. Lass mal sehen! und er nahm die Preisliste und las sie sich durch.Dann sagte er ich nehm zwei Stengel und gab dem Händler die Preiliste zurück.
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| 29.02.2004 21:21 | #29 |
| Xion1989 |
Xion gab dem mann seine zwei stängel und nahm die 8 Gold. Grinsend zählte er ob es auch die richtige menge war und packte das Kraut wieder fein Säuberlich ein. Er zündete sich einen Stängel Schläferskraut unddrehte sich um. Er wollte gerade losgehen doch dort stand eine Frau.
Entschuldigung könnte ich mal durch?
Xion ging ein paar schritte nach rechts und wollte weiter gehen doch die Frau versperrte ihm wieder wen weg.
Ich möchte wieder in die Taverne also lasst mich bitte durch
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| 29.02.2004 21:22 | #30 |
| Burath |
Ungezügelte Energie, gebündelt im Körper einer Frau und jederzeit bereit zu explodieren. Eine gefährliche Mischung, wenn auch auf den ersten Blick unscheinbar. Der Anflug eines sanften Lächelns machte sich auf den Zügen des Kriegers breit, der Bogen und Pfeilköcher zwischen den Händen haltend gelehnt an einer Hauswand im Schutz des natürlich nächtlichem Schattens stand. Burath musterte die Frau aus tiefgrünen Augen. Ihr Anblick, diese Zusammenführung aus brennendem Feuer, atemberaubender Eleganz und Konsequenz, würde bleibenden Eindruck bei ihm hinterlassen, auch wenn sie den eigentlichen Kampf verloren hatte.
Eher unfreiwillig wurde Burath Zeuge des Geschehens. Er war durch die Ansammlung von Häusern gegangen und fand sich plötzlich inmitten einer Menschentraube wieder. Die Männer umringten die zwei Streitenden und erfüllten die kalte Abendluft mit hitzigen Ausrufen. Erst nach genauerem Hinsehen hatte Burath erkannt, dass einer der beiden Kämpfenden in Wirklichkeit eine Frau war. Ungebändigt, gleich einem wilden Tier in Gefangenschaft welches versuchte die Ketten zu sprengen, focht sie einen gnadenlosen Kampf. Burath schmunzelte.
Er lehnte noch immer an der Wand, als sich die Menschenansammlung lichtete und die Frau mit zwei anderen Männern verschwunden war. Der eiserne Wille der Kriegerin hielt seine Gedanken noch immer fest. Zeit verstrich ohne das Burath sich regte. Erst das Gröhlen eines Mannes, welches aus der Taverne drang und von einem frischen Lüftlein bis in die hinteren Winkel des Hofes getragen wurde, riss den in Gedanken versunkenen Krieger zurück in die Realität. Männer waren hier mittlerweile keine mehr. Allein ein Schwert und eine Peitsche zeugten noch vom Kampf, der hier vor weniger als einer Stunde stattgefunden hatte. Kopfschüttelnd nahm die Waffen an sich..
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| 29.02.2004 21:41 | #31 |
| fighting_faith |
Faith grinste den jungen Mann an. "Du willst also in die Taverne, bitte bitte." Sie deutete einer Verbeugung an und lotste ihn mit den Händen überflüssig durch die Türe. "Wenn der Herr mir folgen mögen..." Mit einem etwas verdutzten Blick folgte der Kerl ihr, bis sie auf einem Stuhl am Tresen deutete, dann zapfte Faith auch schon zwei Bier. Eines für sich und eines für den ihr völlig Unbekannten. "Frag dich nichts...", sagte sie als sie ihm den Krug vor die Nase stellte, "...ich denke mal du magst Koma-Bier, wozu solltest du sonst hier sein? Ich kenne dein Gesicht nicht und manchmal sind Fremde nicht so gerne gesehen hier, da mir aber momentan langweilig ist dachte ich mir, man könnte ja mal hallo sagen...", Faith lachte und trank einen tiefen Schluck aus dem Krug. "Geht auf meine Rechnung...", zwinkerte sie dem Mann zu. "Ich bin Faith, und dies ist mein Reich...", lachte sie.
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| 29.02.2004 21:51 | #32 |
| General Lee |
"Warum ich Tuan befahl, gegen Euch zu kämpfen?" Der General blickte Aeryn ins Gesicht. "Um Euch eine Lektion zu erteilen. Eine wichtige Lektion. Die Ihr besser so schnell wie möglich lernt und zu Herzen nehmt." Lee atmete wieder tief ein. "Ich habe Euch bei unserem letzten Gespräch wegen Eurer Entführung schon gesagt, dass Ihr nicht alles überstürzen sollt und die Dinge lieber etwas ruhiger angehen solltet. Aber nein, was erfahre ich ein paar Tage später? Ihr legt euch in Eurem geschwächten Zustand mit Eurem Entführer an, obwohl ich ausdrücklich gesagt habe, ich würde mich um ihn kümmern..." Der General stemmte seine Hände in die Hüften. "Wie sagt man kleinen Kindern? Wer nicht hören will, der muss fühlen. Ihr seid stolz und feurig. Das ist auch gut. Aber Ihr müsst lernen zu merken, wann Stolz angebracht ist und wann es nur falscher Stolz ist, weswegen Ihr etwas tut." Er deutete auf Tuan. "Als Tuan Euch beleidigte und herausforderte, da habt Ihr nicht gezögert und wärt in Euer Verderben gerannt, wenn er Euch wirklich hätte töten wollen. Es hätte ihn wahrscheinlich nicht einmal drei Schläge gekostet..." Tuan stand stumm daneben, er wusste ja schon lange, was sein General mit der Sache bezweckte. "Ihr könnt nicht immer alles mit dem Schwert lösen. Manchmal ist es mutiger, wenn man zu etwas nein sagt."
Tuan
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| 29.02.2004 21:51 | #33 |
| Xion1989 |
Xion guckte diese Frau komisch an. Was beim Schläfer sollte das? Er war in der lage selber zu Zahlen und musste sich nichts spendieren lassen und sowas Ärgerte ihn doch er lies sich nichts anmerken. Ruhig rauchte er an seinem stängel weiter und schwieg werend er diese Frau musterte. Nach einiger zeit des Schweigens trank er vom Bier und fragte mit Ruhiger klarer Stimme
Ihr seid hier die Wirtin? Naja sowas sol es geben. Ich bin Xion. Baal aus dem Sumpflager aber bis jezt wurde ich eigendlich freundlich behandelt. Ihr braucht mir kein Bier ausgeben ich zahle das Schon. Immerhin seid ihr in meinen augen eine Dame und für damen scheue ich keine Kosten.
Im stillen schweigen hoffte Xion dass jezt nicht jede Frau hier angestürmt käme und ein Bier von ihm wolle doch da brauchte er sich kaum sorgen machen. Die zwei bis drei frauen würden seinen geldbeutel nicht leeren.
Aber erzählt mal. Warum seid ihr , wenn Fremde nicht gern gesehen werden , so freundlich zu mir? Soetwas bin ich nichtmal in meiner heimat gewöhnt...
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| 01.03.2004 00:40 | #34 |
| Bloodflowers |
Beide Geister redeten nun gleichzeitig auf Errol ein, ja sie machten ihm richtige Angst, der kleine Knirps wurde nun einfach ohnmächtig. Frechheit! Aber gut, so hatte er wenigstens Ruhe, klar Scipio und Bloody konnten sich auch in Errol's Träume schleichen und ihm dort eine gnadenlos gemeine Verfolgungsjagd liefern, aber das waren sie dann doch nicht bereit zu tun. Sie wussten ja schliesslich nicht mal warum er hier gefesselt vor ihnen lag. Irgendetwas mit einer Frau war wohl der Grund. Hatte die Frau ihn hierher geschleppt? Ihn gefesselt? Unwahrscheinlich, Errol war zwar kein Riese, aber Frauen die Leute fesselten und knebelten, vermutlich noch auspeitschten...
"Hm... ja so eine Frau möcht ich auch mal kennen lernen!" schmachtete Bloody geistesabwesend. Scipio schüttelte den Kopf und entschwebte aus der Kapelle. Auch Bloody nutzte die Ohnmacht Errol's aus, um dieses Gemäuer für eine Weile zu verlassen.
Fröhlich geisterte er über den Hof, erschreckte den ein oder anderen, liess diesen und jenen an dessen Verstand zweifeln und entdeckte schlussendlich am Rande der Felder wunderbare Dinge.
"Krokusse... und da... Tulpen, Osterglocken... jippie es wird Frühling!" jedes Jahr das Gleiche. Die ersten Frühlingsblumen bahnten sich mühsam ihren Weg durch die Erde, waren noch nicht mal erblüht und Bloody freute sich riesig. Als ob es nur dieses Jahr so wäre mit dem Frühlingsanfang... aber naja so war er nun mal. ...
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| 01.03.2004 09:53 | #35 |
| Aeryn |
Tuan stand stumm neben dem Gerenal, doch Aeryn schaute nicht zu ihm. Schwer Atmend hörte die Kriegerin Lee zu. Die Worte die er sprach… fast erschien es ihr, als habe sie sie schon mal gehört… als wisse sie um das Feuer… um die verzehrende Kraft des Feuers. Seine Worte waren hart, ohne Zögern gewählt und voller Stärke.
„Wer nicht hören, will muß fühlen.“, hatte Lee gesagt. Und die junge Frau fühlte. Mit jedem Herzschlag drang das Blut aus der Wunde. Ihre Hände, die daraufgepreßt konnten es nicht verhindern.
Lee´s Worte fielen auf furchtbaren Boden, mit Blut getränkt.
"Ihr könnt nicht immer alles mit dem Schwert lösen. Manchmal ist es mutiger, wenn man zu etwas nein sagt."
- Lee –
Die Kriegerin nickte oder fiel nur ihr Kopf nach vorne?
Das Feuer in ihrem Inneren. Heiße Flammen der Leidenschaft. Ungezähmte Wildheit. Segen und Fluch zu gleichen Teilen.
Aeryn hob den Blick und sah Lee in die Augen. Für einen Moment war sie frei von Schmerz, nur ihr eiserner Wille hielt sie aufrecht. Sie stieß sich von der Wand ab.
Ihre zerbissenden Lippen teilten sich, doch ihrer Kehle entrann kein Laut. Sie wollte ihm so viel sagen, so viele Fragen, so viele Antworten… ja… und sie wollte lernen.
Auf einer neuen Welle ritt der Schmerz voran und drohte die stolze Kriegerin in die Knie zu zwingen.
„Lee“, keuchte sie schwer atmend. In dieser einen Silbe lag alles was sie in diesem Moment zu sagen vermochte. Der Tag um für ihn zu sterben, war noch nicht gekommen. Nicht heute, nicht hier. Tuan war nur das Werkzeug seiner Lektion gewesen... Und nun mußte sie nur noch dafür sorgen diese Lektion zu überleben.
Segen oder Fluch?
Die Kriegerin löste ihren Blick von Lee. Sie wollte noch was sagen, doch sie spürte deutlich, daß die Zeit für Unterhaltungen vorbei war. Aeryn war stolz, aber nicht töricht und Lee war nicht blind für sie gewesen. Im Gegenteil.
Sie würde zurückkommen und zu ihm sprechen, doch wenn sie jetzt nicht handelte würde er als nächstes ihre Totenrede halten.
…
Nach einer Zeit taucht aus dem Haupthaus die Kriegerin auf. Ihr Gang war unsicher, so als konzentriere die junge Frau auf jeden Schritt. Betrunken hätte ein jeder gemunkelt, wenn da nicht die klaffende Wunde, zwischen Schulter und Brust gewesen wäre.
Ihre Hände waren blutrot, doch ihr Blick fest entschlossen.
Die Kriegerin wandte sich Richtung Kapelle.
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| 01.03.2004 10:47 | #36 |
| Burath |
"Vermisst ihr nicht etwas?!" Klar und deutlich drang die Stimme durch frische Morgenluft, fordernd und zugleich im Schwung mit freundlicher Wärme. Burath hatte gewartet bis die Frau aus dem Haus des Generals getreten war, war ihr gefolgt und nun trafen ihre rehbraunen Augen seinen Blick. Der Krieger ertappte sich dabei, wie er sich von ihrem Anblick für den Bruchteil einer Sekunde gefangen nehmen ließ, mahnte sich aber gleich zu mehr Konzentration und weniger auffälligen Blicken. Es war wieder die kühl abschätzende und berechnende Beobachtung eines freien Kämpfers, wenn auch getrübt vom schönen Körper der Frau, der sich unter einer plattenbesetzten Lederrüstung abzeichnete.
Stark ausgeprägte Muskeln formeten das Bild der Kriegerin. Trotzdem blieben ihre weiblichen Züge erhalten und deutlich erkennbar. In Verbindung mit langen, dunkelbraune Haaren, die wild über die Schultern der jungen Frau fielen und den rehbraunen Augen ergab sich ein Bild vollkommener Schönheit. Ihre Rüstung, eine gestärkter Lederpanzer mit aufgesetzten Platten, einem einfachen Lederschurz mit Kettenüberzug, Arm- und Beinschienen sowie Schukterklappen, trug einen gewissen Teil dazu bei. Perfekt angepasst schloss sich wie eine zweite Haut um ihren Körper und betonte einige Akzente umso mehr.
Burath räusperte sich und sah der jungen Frau direkt in die Augen. Was er sah überraschte ihn nicht. Es war der blanke Schmerz, rote Wellen der Pein die ihren natürlichen Stolz hinfort zu schwemmen versuchten und ihren Geist mit gähnender Leere füllten. Sie kämpfte eisern und ließ nur wenige Zeichen der Schwäche zu. Doch die klaffende Wunde unter ihrer Schulter war unverkennbar. Er konnte es sich nicht länger ansehen. "Ihr werdet euch im die Wunde kümmern müssen. Sie wird sonst eitern und ihr liegt lange Zeit im Fieber. Ich kann euch helfen, wenn ihr wollt."
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| 01.03.2004 11:23 | #37 |
| Aeryn |
Eine weitere Welle des Schmerzes wogte heran und machte Aeryn das Sprechen unmöglich. Die Kriegerin taumelte stark. Die Verletztung begann ihren Tribut zu fordern. Haltlos griff sie nach dem Arm des Mannes.
Lange Augenblicke verstrichen, während sie einfach nur so da standen….
„Bringt mich zur Kapelle, fremder Kämpfer, bitte...“
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| 01.03.2004 12:00 | #38 |
| Burath |
Die Ohnmacht lange mit eisig kalten Armen nach dem Geist der jungen Frau, bekam sie jedoch nicht zu fassen. Die Kriegerin stand kurz davor ihrer letzten Kraftreserven beraubt zu werden und wäre beinahe unter der Last ihres eigenen Körpers zusammengebrochen, wären da nicht zwei starke Arme die sie unter Rücken und Knie zu fassen bekamen und empor hoben. Burath seufzte und schritt langsam auf die Kapelle zu, sie vorsichtig auf den Armen tragend und bedachte gaffende Söldner mit eiskalten Blicken. Ein frischer Wind pfiff durch die Ansammlung von Häusern und spiele mit den herabhängenden Haaren der Frau. Es dauerte nicht lang bis der Krieger die Kapelle erreichte und ein bekanntes Gesicht erlickte. Elpede stand vor ihm.
"Ich werde mich um sie kümmern" In Anbetracht der Tatsache, das Burath selbst nur über das nötigste Wissen zur Versorgung von Wunden verfügte, willigte er ein und übergab die Frau mit einem letzten Blick in die Arme des Wolfzüchters. "Kümmer dich gut um sie" Die letzten Worte waren eigentlich unnötig, dennoch empfand er das Bedürfnis etwas zu einem alten Gefährten zu sagen. Burath wusste, dass die Frau bei Elpede in guten Händen war. Er nickte den beiden zum Abschied zu und war kurz darauf auf den Feldern verschwunden.
Es dauerte nicht lang als das Surren von Bogensehne vom Wind durch die Luft getragen wurde...
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| 01.03.2004 12:14 | #39 |
| blutfeuer |
blutfeuer saß in der sonne und beobachtete ihren schüler bei den übungen.
"schneller musst du schießen. du musst immer damit rechnen, dass du zwei pfeile brauchst. übe verstärkt das schießen mit zwei pfeilen. und dann wechsle bitte mal den arm. du musst es lernen, auch wenn es ungewohnt ist."
blutfeuer warf immer wieder einen blick auf die kleine kapelle. irgendwann sollten sich die geister mal bei ihr melden. sie wollte eigentlich los. aber sicher war die mittagssonne den gespenstern nicht so zuträglich. vielleicht platzten sie ja in der sonne? man sollte das mal ausprobieren. einfach einen der beiden festhalten und in die sonne stellen. vielleicht waren sie ja wie schnee und schmolzen? oder sie platzten wie diese zarten schweinsblasen, wenn man sie zu lange in die sonne hielt?
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| 01.03.2004 13:41 | #40 |
| Aeryn |
Die Kriegerin hatte mit letzter Kraft um Hilfe gebeten, aber als der fremde Kämpfer ihren Worten Taten folgen ließ, rebellierte alles in ihr. Sie spürte seinen Griff um ihre Knie, seine starken Arme, dann umfasste er ihre Schultern und trug sie langsam in Richtung Kapelle. Ihr Kopf, ihr Oberkörper sank über seine Arme hinab und ihr langes kastanienbrauens Haar berührte den Boden.
Als der fremde Kämpfer den Körper der Kriegerin auf Elpedes Arme legte, bäumte sich ihr Oberkörper auf, in einem Versuch ihren helfenden Händen zu entrinnen, den irrwitzen Beweis zu erbringen, daß es ihr gut ging.
Die Antwort ihres Körpers war ein kleinere Schwall blut, der pulsierend aus der Wunde schoß. Schmerz zerfetzte ihre Nervenbahnen, der Kopf der stolzen Kriegerin sank über Elpede´s Arm in den Nacken.
Doch sie blieb bei Bewusstsein. Mit eisernen Überlebenswillen krallte sich sich an das Leben…
„Elpede!“ Nur ein Keuchen…
Das heisere Keuchen einer sterbenden Kriegerin.
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| 01.03.2004 13:54 | #41 |
| elpede |
Nur wenige Augenblicke verstrichen, die ihm wie Jahre vorkamen. Burath hatte ihm die schwer verwundete Aeryn in den Arm gelegt. Sie war bei Bewusstsein, aber so wie es aussah, nicht mehr lange. Aus einer großen Wunde unter der Schulter blutete sie sehr stark.
"Nicht sprechen."
Nu wenige Augenblicke verstrichen, bis elpede eine Entscheidung getroffen hatte. Er würde sie in die Stadt bringen, sofort und ohne Umwege. Sorge, Angst und bislang unbekannte Gefühle ließen ihn die Kraft finden, sie zu tragen, denn in voller Rüstung wog sie etliches mehr, als elpede je getragen hatte. Ein kurzer Pfiff, dann setzte er sich in Bewegung, so schnell es ihm eben mit seiner Last möglich war. Der Pfiff galt seinen Wölfen, die noch immer um die Kapelle strichen. Er war zwar ein Meister des Bogens, aber mit Aeryn im Arm würde er sich oder sie nicht verteidigen können. Das würden sie übernehmen müssen.
Eilig verließ der Wolfszüchter den Hof, ohne darauf zu achten, was hinter ihm geschah. Es kam auf jede Minute an, und elpede war nicht einmal in der Lage, ihre Wunden zu versorgen, so wenig wusste er über Heilkunde. In der Stadt hatte er einen kleinen Tempel Adanos gesehen, die Wassermagierr verstanden möglicherweise etwas von Heilung.
Die pure Verzweiflung trieb ihn an, doch bereits nach wenigen Hundert Metern wurde ihm bewusst, dass er es nicht schaffen würde, sie bis in die Stadt zu schaffen.
Der Ritter. Er wartete in der Taverne. elpede hatte die Botschaft und auch den Gefangenen ganz vergessen. Nun ja, ihr das auszurichten, dafür war später Zeit, wenn der Ritter es nicht gleich selbst machen würde. Aber er war ihre letzte Hoffnung, ohne dass sie es ahnte. Inständig betete elpede, dass er sein Wort gehalten hatte und in der Taverne "Zur toten Harpyie" wartete.
Bis dorthin würde er es schaffen.
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| 01.03.2004 14:00 | #42 |
| Flint16 |
Flint tat wie ihm gehießen. Am Abend noch kam ein Söldner herein, er schrie alle Schürfer an sie sollen das Erz schnappen und hinauf kommen. Flint kam als erster, zwar hatte er am wenigsten von allen geschürft doch war er auch nur einen halben Tag in der Mine, auserdem hatte er noch keine Erfahung im Schürfen.Drausen ging die SOnne schon als dunkelrote Orange unter und nun war da ein besonders prächtiger Söldner, alle die ihn sahengrßten ihn freundlich. Selbst die Söldner hatten respekt vor ihm.
Langsam wurde Flint zu ihm gefürt.
Oh, ein neues Gesicht? sagte er freundlich, doch dann war sein Blick nur auf die winzige Menge des Erzes gerichtet.
Nur so wenig? Flint suchte nahc einer schnellen Antwort: Ich war nur den halben Tag hier! AUserdem weis ich noch nicht mal warum ich hier gelandet bin! - Das wird schon seinen Grund haben! Nun gut! Lege alles hier hin, du hast Glück das ich heute eine Gute laune hab! Dann warf Flint das gesamte Erz auf eine Plane, dann schirtt er weg. Er müsste irgenwie fliehen! Doch schon wurde er an der Hand zu einer Hütte gezerrt. Dort stand ebenfalls ein Söldner, dieser schaute zufrieden in einen kleinen Sack.
Dann sagte er:
Dein Tageslohn! und erwarf Flint einen kleinen Haufen Gold in die Hände. Man wurde als bezahlt das man dort einen Tag lang in der Mine schuftet! Das Gefiel Flint, so würde er seinen Körer aufbauen, den Umgang mit einer Spitzhacke lernen und nebenher Geld verdienen, zwar ist das nicht viel dennoch reichte das aus.
Flint war müde und er ging zurück auf den Hof. Dort sah er einen großen Haufen von den Söldnern, die scheinbar über etwas oder jemanden diskutierten. Doch Flint war zu müde um hinzugehen und zu schauen um was es ging. Er sah eine Hütte, darin standen Betten und erkannte er wie die anderen Schürfer die in der Mine ebenfalls gearbeitet haben hinein gingen und sich hinlegten. Flint tat es ihnen gleich.
Sofort tauchte er ein in den erhohlsamen Schlaf der Arbeiter.
Am nächsten Morgen stand er frischgestärkt auf, ging hinaus und sah sofort einen Händler. Dort kaufte er sich von seinem eigens verdientem Geld ein halbwegs essbares Brot und einen erbeerroten Apfel. Hungrig stopfte er es in sich hinein. Dann machte er sich auf dem Weg in die Mine. Er würde noch ein bisschen arbeiten müssen um genügend Geld zu haben. Nunw ar dei Tür weit offen und nun kam ihm die Mine nihct mehr als tötliche alles verschlingende Falle vor sondern schon als einen Freund der sogar schon bereit war etwas Geld auszuleihen. Er ging hinein schnappte sich eine Hacke und begann an dem größsten Klumpen den er finden konnte sein Werk zu verrichten...
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| 01.03.2004 15:31 | #43 |
| Burath |
Burath tat wie es ihm von Blutfeier geheißen wurde, trotz der Aussicht auf die zu erwartenden Muskelschmerzen und aufgeriebenen Wunden. Die Handbewegung zum Köcher, das Einspannen des Pfeils und Abfeuern verinnerlichte er zunehmend. Der Ablauf nahm schon bald routinierte Züge an, auch wenn er noch lange nicht perfekt und begleitet von gelegentlichen Fehlgriffen war. Doch auch diese wurden mit der Zeit seltener. Seine Mundwinkel verzogen sich zu einem Lächeln als zwei Pfeile den Ballen spickten und Stroh aufgewirbelt wurde.
Der Vorrat an Pfeilen im Köcher lichtete sich zunehmend. Wie eine Maschine schoss der Krieger seine Pfeile auf das Übungsziel, ohne erst lange zu zielen sondern direkt aus der Hüfte heraus. Erst als er den Bogen in die andere Hand nahm verringerte sich die Schussgeschwindigkeit. Der erste Pfeil ging daneben. Burath blickte entschuldigend zu Blutfeuer und spannte den nächsten ein..
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| 01.03.2004 15:45 | #44 |
| blutfeuer |
"hehe, der schweigsame wird doch nicht etwa fluchen?
tröste dich, irgendwann liegst du in der sonne und läßt dir den bauch von der sonne wärmen. ich hab auch geflucht, als ich bei nienor lernen musste. das war ne harte zeit. die hat mich blätter auf dem wasser abschießen lassen. das war wirklich schwer. du wirst das schon noch merken."
blutfeuer erhob sich, denn langsam verschwand die sonne hinter den bäumen des waldes.
"mach mal schön weiter. ich geh schmok besuchen. mal sehn, ob ich leute finde, die genauso viel durst haben wie ich. dich will ich da aber noch nicht sehen. frühestens dann, wenn es dunkel wird. machs gut, burath"
blutfeuer winkte ihrem schüler noch einmal zu und verschwand in richtung taverne.
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| 01.03.2004 17:44 | #45 |
| Sheron J. Spark |
Mit flinkem Fuß und ohne einen Blick zurückzuwerfen verschwand Sheron, der Pirat, vom Hof des Großbauern. Er hatte lange genug auf eine Reaktion des Generals gewartet und ob dieser nun auf ein Bündniss eingeht oder nicht ist abhängig vom ihm, nicht von Sheron. Er wollte endlich zurück ins Piratenlager um dort nach dem rechten zu sehn. Lange genug war er von dort weggewesen und endlich würde er zu seinen Kameraden zurückkehren...
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| 01.03.2004 19:33 | #46 |
| Xion1989 |
Hier war es mehr als nur langweilig. Die Frau von gestern abend war nichtmehr da doch irgentwie dachte Xion die ganze zeit an sie. Er konnte einfach nicht fassen das jemand nett zu ihm war und so genehmigte er sich wieder einen Stängel Kraut. Dieser Tag war verabschäuungswürdig und so sezte er sich draussen auf einen Ruhigen fleck und Meditierte. Er war völlig in lehre versunken und merkte garnichts mehr bir er plözlich ein paar leute vorbei Laufen sah. Diese leute hatten irgentetwas in der Hand. Es war ziemlich gross und Golden. Am liebsten wär Xion jezt hinterher gestürmt doch er blieb lieber ruhig dort sitzen und entspannte sich. Niemand störte ihn und das war auch gut so. Er sah ein paar leute Sumpfkraut weiterverkaufen und darüber musste er lachen denn dieses Kraut hatte bei weitem nicht die Qualität von seinem. Das erkannte er schon an der farbe als er sie sah. Das Papier war auch nicht gerade das beste und so konnte man kein vernümftiges Kraut haben.
Was heute alles meint Kraut verkaufen zu können. Nichtmal Qualitäts Ware...
Xions kraut war dagegen 10 mal so viel wert und so etwas wollte er garnicht erst rauchen. Ihm war ziemlich kalt denn alles war zu geschneit und Xions Robe hatte keine Ärmel doch was sollte man dagegen machen? Die Taverne war voll und in die anderen gebäude wollte er nicht. Wie zur Hölle konnte man nur an so einem Ort wohnen? Es war kalt und ungemüdlich. Nichtmal die Taverne war gut. Wie Xion doch seinen guten alten Sumpf vermisste. Diese Wärme und diese leute. Im Sumpf war Xions "Familie" und dort wollte er auch sein doch ohne Squall wollte er hier nicht weg. Als sich Xion dann nach hinten in den Schnee fallen lies war die Käälte schon fast verschwunden. Er gewöhnte sich langsam dran doch der ausblick auf den Himmel war bemerkenswert. Noch nie sah er so viele Sterne und noch nie hatte er den Mond in so einer Pracht gesehen. Plözlich musste er wieder an diese Frau denken.
Verdammt nochmal warum geht sie mir nicht aus dem Kopf? Wir haben uns 5 Minuten unterhalten und trozdem kann ich nicht aufhören an sie zu denken...
Xion wollte nie wieder eine Frau , nein so konnte man das nicht sagen. Er wollte nie wieder so eine Frau kennen lernen. Es war wie ein zauber aus seiner Heimat. Er fühlte sich wie das Opfer von der Kontroll Rune denn er war bereit alles zu tun was sie ihm sagen würde. Verdammt wie konnte man nur so tief sinken. Der Sonst so uneingeschüchterte und befehlende Xion saß da wie ein Schoß Hündchen. Nein so konnte es nicht weiter gehen. Xion stand auf und ging schnellen schrittes in die taverne wo er auf jemanden wartete.
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| 01.03.2004 20:10 | #47 |
| Shisha |
Shisha rauchte seinen zwei Stängel Kraut und entspannte sich auf "seiner" Bank. Er beobachtete die Söldner und Bauern die vorbei gingen und schaute zum bewölkten Himmel auf.Ich hoffe es regnet heute nicht. sagte er zu sich selbst.
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| 01.03.2004 21:06 | #48 |
| Bloodflowers |
"Was mach ich nur? Was mach ich nur?" leise vor sich hinflüsternd flog Bloody immer um's Haupthaus herum. Als ob Lee die Frage beantworten könnte, aber das konnte niemand ausser der Geist selbst. Die Angst, das etwas bei einer möglichen Rückverwandlung schief gehen konnte, war momentan ziemlich stark in ihm. Doch er konnte ja nicht für immer so bleiben. Es galt also eine ausgewogene Lösung zu finden, sprich eine Mischung aus richtig und falsch. Am besten mal an Blutfeuer wenden.
Der Geist flog auf dem Hof umher und suchte die Amazone.
"Wo hat sie sich nur wieder verkrochen?"
Ja eine gute Frage, wo gingen Amazonen gerne hin? Also ausser jetzt in Gorr's Bett natürlich.
Ich schau mal in der Taverne nach! beschloss er und flog hinein in die stickige Kneipe. Er entdeckte die Amazone auch gleich:
"Hallo? Hörst du mich?" ...
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| 01.03.2004 21:06 | #49 |
| fighting_faith |
Faith betrat die Taverne, die Abdrücke ihrer nassen Stiefel hinterliessen ihre Spuren, während sie an die Theke schritt, inne hielt und sich nocheinmal umdrehte. Da sass doch wieder der Sumpfie von gestern, der so erstaunt gewesen war, dass jemand nett zu ihm war... diese Sumpfies hatten doch alle irgendwie ne Meise.
"Hi Xion!", rief Faith und winkte dem jungen Mann zu, begab sich hinter den Tresen und begann Bier zu zapfen für einen Haufen Gäste,... die alle mal wieder nicht zahlen würden... wie immer. Sie stellte die vollen Krüge auf ein Tablett, nahm es auf die Hand und schmiegte sich mit einer halben Drehung an Xion vorbei und musste bei der Fülle der Besucher lachen. "Wie gehts wie stehts...", brüllte sie ihm mehr zu als sie sprach, denn der Tisch an dem sie das Bier brachte verursachte einen Höllenlärm. "Hey Jungs... JUNGS!!!... Ein ganz kleines bisschen leiser bitte... danke.", Faith wusste, dass es zar nicht lange halten würde, aber die Männer Lees hatten langsam Respekt vor ihr,... in der Taverne wusste sie sich durchzusetzten,... "Apropos durchsetzen, wo ist eigentlich Ceyx,... der Boden ist so dreckig...", witzelte sie innerlich und stellte sich den Tollpatsch vor, der es immer schaffte alles falsch zu machen. Mäuse mit einem Zweihänder in der Küche jagen, alles vergießen und so stand ja bei ihm an der Tagesordnung.
Faith schritt zurück an ihren Platz hinter dem Tresen und blickte Xion an... "So, habe nun a wenig Zeit,... schiess los...", sprach sie lächelnd.
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| 01.03.2004 21:08 | #50 |
| General Lee |
Nachdem Aeryn das Zimmer verlassen hatte, blieben Lee und Tuan noch für eine Weile stumm stehen, jeder in seine Gedanken versunken. Der General hoffte, dass sich die junge Kriegerin seine Worte und seine Lektion zu Herzen nahm. Und dass sie sich so schnell wie möglich um ihre Wunde kümmerte. Was Stolz nicht alles anrichten konnte, zum Guten oder zum Schlechten. Ein zweischneidiges Schwert...Schliesslich wandte sich Lee an seinen Untergebenen. "Ich danke dir dafür, dass du mir bei dieser Sache behilflich warst. Auch wenn sie es jetzt wahrscheinlich noch nicht sieht, du hast ihr einen grossen Gefallen getan. Lass ihr etwas Zeit und sie wird zur Vernunft kommen, dann wird sie dir hoffentlich auch verzeihen..." Tuan nickte nur. "Du bist der General." Dann drehte auch er sich zum Gehen, verliess Lees Zimmer und bald darauf das Haupthaus.
Tuan
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| 01.03.2004 21:19 | #51 |
| Xion1989 |
Da war diese frau also wieder. Das war schon fast verwirrend so oft sah er sie. Er war zwar eigendlich eher der Ruhige typ aber jezt musste er ja etwas Lauter sprechen da sonst niemand etwas verstehen würde. Ruhig bezahlte er sein bestelltes bier und grinste.
Vom zahlen halten diese Typen recht wenig oder?
Xion musste irgentwie lachen denn er war selten so unter menschen. Der Hof aber war ihm nicht so ganz heimisch. Hier waren überall diese Söldner. Aber was konnte er anderes erwarten immerhin hatten sie hier ihr Lager. Diesen lärm hielt Xion wirklich nicht aus.
Ich gehe jezt etwas nach draussen frische Luft schnappen. Du kannst gerne nachkommen wenn du zeit hast aber hier ist es mir etwas zu voll.
Xion verlies wieder die Taverne und legte sich an ein ruhiges Örtchen. Diese Sterne waren nicht zu verachten denn so etwas sah Xion gerne.
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| 01.03.2004 21:26 | #52 |
| blutfeuer |
"huch, klar bin ich hier, wo sollte ich denn abends sonst sein? für romatische stunden im abendrot ist ja wohl nicht die zeit. und da gorrs bett von hummelchen besetzt ist, muss ich mich hier vor kummer besaufen.
wo warst du denn die letzten nächte? ich hatte so tolle ideen. ich wollte mit dir experimentieren oder mit deinem kameraden im geiste."
blutfeuer grinste und hob den humpen.
"ich trink auf dein wohl, du gespenst. wie lebt es sich eigentlich ganz nüchtern? das ist doch wohl seit hundert jahren das erste mal, dass du das ertragen musst? dass du das überhaupt überlebst ist ja schon ein wunder."
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| 01.03.2004 21:27 | #53 |
| Tuan |
Tuan blieb oben an der Rampe von Onars Haupthaus einen Moment lang stehen. Er blickte sich gedankenverloren um. Dann setzte sich der Söldner langsam in Bewegung, schlenderte die Rampe hinunter und steuerte schliesslich die Taverne an. Wegen Aeryn machte er sich keine Gedanken. Angst vor einer möglichen Racheaktion hatte er keine, es wäre ihr Fehler, sollte sie auf solche dummen Gedanken kommen. Und dass sie wegen der Verletzung sterben würde, bezweifelte der Schwertmeister auch in höchstem Masse. Dazu war sie viel zu verbohrt, sie musste ihren Stolz aufrecht erhalten und würde niemals einfach so vor sich hinsterben...
Die Tür ging auf und dem Söldner drang die stickige Luft des Schankraums in die Nasenflügel. Die Söldner und Bauern erholten sich von ihrem mehr oder weniger anstrengenden Tagewerk, wie üblich, und auch die ein oder andere unbekannte oder zumindest nicht zum Hof gehörende Gestalt war auszumachen. Tuan zwängte sich zur Theke durch. Auf halbem Wege kreuzte er mit einem Sumpfheini, wie es schien. Der Mann verliess die Taverne.
Tuan wollte seinen Weg zur Theke fortsetzen, als er plötzlich stehen blieb und schnell nachdachte. Seinem Freund Ceyx ging es in letzter Zeit nicht so gut, hörte er doch wegen eines Schlages von einem Ork auf seinen Helm nichts mehr. Er würde sich sicher über etwas Sumpfkraut zum Rauchen freuen. Und dieser Sumpfler da hatte sicher irgendwas rauchbares dabei. Kurzentschlossen drehte der Söldner um und verliess hinter dem Sumpfler die Taverne wieder. Draussen blickte er sich um und suchte den Mann. Da war er ja, lag auf dem kalten Boden und betrachtete die Sterne. Tuan schritt zu ihm hin. "Eine schöne Nacht, nicht wahr?" Er legte seinen Kopf in den Nacken und blickte für einen Moment zu den Sternen hoch.
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| 01.03.2004 21:30 | #54 |
| Bloodflowers |
"Danke, würde liebend gerne mit dir anstossen... hach, wenn ich noch sterben könnte würd ich an der Nüchternheit auf kurz oder lang zugrunde gehen. Aber manchmal ist das Geisterleben an sich schon Rausch genug. Vor allem der Nervenkitzel wenn man um jemand rumschwebt und er einen nicht sieht." Bloody schaute einmal tief in Blutfeuers Bierkrug, seufzte und fuhr fort:"Was wären das denn für Experimente?" Bloody war neugierig geworden. ...
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| 01.03.2004 21:33 | #55 |
| fighting_faith |
„Sie zahlen schon aber nicht mit Gold und Münze…“, Faith zwinkerte den Mann zu, dann trank er sein Bier aus und verließ die Taverne, Faith wusste, dass er wollte, dass sie folgte, also warum sollte sie es nicht einfach tun. Zu ihrer Verwunderung hatte auch Tuan kurz die Taverne betreten war aber dann anscheinend Xion nach draußen gefolgt, Faith ihnen nach. Als sie die frische Luft fast erschlug und sich ihre Augen langsam an das fahle Licht der Sterne gewöhnten sah sie die beiden auch schon. Eigentlich wollte Faith sich an Tuan ran schleichen und ihn erschrecken, doch duselig wie sie war machte sie einen solchen Lärm, dass er es schaffte ihr auszuweichen und sie neben Xion auf dem Boden landete, ihr Fall von einem „Wahaaaa…“, begleitet, der in einem Lachen endete. Faith raffte sich wieder auf und streckte Tuan die Zunge raus… „Liebenswürdig wie eh und je…“, mit einem Zwinkern wendete sie sich zu Xion und setzte sich neben ihn… „Na, führt ihr hier nun Männergespräche?“
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| 01.03.2004 21:37 | #56 |
| blutfeuer |
"na ich wollt mal feststellen, was gespenster so aushalten. was ist, wenn man euch in die sonne legt und was ist in einem eiskeller? bekommst du schnupfen oder was? kann man pfeile durch dich durchschießen und kann man mit dem schwert zwei gespenster aus dir machen? naja und lauter solche sachen. kann man sex mit einem gespenst machen?"
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| 01.03.2004 21:40 | #57 |
| Bloodflowers |
"Sex? Naja höchstens platonischen!" grinste Bloody. "Das mit dem Pfeil kannst du grad mal testen dann weisst du es." er schwebte direkt vor Schmok's Safari-Trophäe(einem Tigertanga, der auf einem Schattenläuferkopf an der Wand hing) und meinte:
"Ich bin direkt hier vor Schmok's Trophäe, schiess wenn du willst!" ...
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| 01.03.2004 21:41 | #58 |
| Xion1989 |
Xion blickte zu dem mann.
Ja diese Sterne sind schön aber wer seid ihr wenn ich Fragen darf? Ich habe euch noch nie gesehen und daher wunder ich mich das ihr mich ansprecht.
Doch als er dann faith neben ihm auf den Boden fallen sah musste er grinsen. Er half ihr hoch und blickte wieder zu den Sternen.
Nein wir haben uns nur unterhalten. Ehrlich gesagt hat er mich angesprochen und das wars aber ich frag mich wie du aus der taverne gehen kannst ohne angst zu haben das das bier geklaut wird. Ich passe ja auch auf mein Sumpfkraut auf.
Xion stellte sich hin und schaute den Mann an.
ein name ist Xion. Ich bin der Krautmischer des Sumpfes und ich kann versprechen meine ware ist das beste was es auf dieser ganzen Insel gibt.
Danach legte er sich wieder in den Schnee und schaute die Funkelnden Sterne an.
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| 01.03.2004 21:45 | #59 |
| blutfeuer |
die amazone legte an und *ziiiingg* steckte der erste pfeil im tanga. noch bevor schmok auch nur piep machen konnte, wippte auch der zweite teil im gleichen einschussloch.
"hab ich dich jetzt aufgespießt?"
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| 01.03.2004 21:52 | #60 |
| Tuan |
Ha, da hatte er ja wirklich Glück gehabt. Jetzt konnte er für Ceyx erst noch erstklassige Ware besorgen, nicht diese gepanschten Rauchstengel, die normalerweise auf dem Hof im Umlauf waren. "Nun, mein Name ist Tuan. Und wie es der Zufall so will, wollte ich Euch auf gut Glück nach etwas Sumpfkraut fragen. Ein Freund würde sich über ein kleines Geschenk sicher freuen... Also, was habt Ihr anzubieten?" Faith blödelte wie üblich in der Gegend rum.
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| 01.03.2004 21:56 | #61 |
| Bloodflowers |
Bloody zitterte, schon wieder hatte diese Frau es fertig gebracht ihn zu "Tode" zu erschrecken.
"Uff, das war eine Schrecksekunde, ich wusste selbst nicht was passiert, aber ich glaube mir ist nichts geschehen." nach dem der Schreck gewichen war, drehte er sich um und schaute sich die Treffer der Amazone an. Dann flog er wieder zurück zu ihr, ganz nah ran und flüsterte:
"Wieso wundert es mich nicht... das Schmok jetzt zwei Pfeile in der empfindlichsten Stelle zu stecken hätte?" natürlich nur wenn Schmok den Tanga angehabt hätte.
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| 01.03.2004 21:59 | #62 |
| fighting_faith |
Faith beobachtete die beiden beim HAndeln, hüpfte mit einem breitem Lächeln und den Armen hinter den Rücken verschränkt zu ihnen und blickte übertrieben von Tuans auf Xions Händen und umgekehrt.
"Und was ist mit mir,... ich will auch Geld und Drogen Paps...", witzelte sie Tuan an, der es ja niucht anders kannte, Xion grinste nur. "Lach du nur, du weisst ned wie hart das ist wenn hier nur so wenige Frauen auf die vielen Männer kommen...", die Männer begannen zu lachen, Faith auch, der Satz war einfach nur blöd gewesen...
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| 01.03.2004 22:02 | #63 |
| blutfeuer |
"sag mal, bloody, mein schatzchen, wie groß bist du jetzt eigentlich? ich kann das nur erahnen, weil ich dich ja nicht richtig sehen kann. nur son flirren hin und wieder in der luft. bist du so groß wie vorher?"
blutfeuer versuchte krampfhaft, etwas von ihrem geist zu sehen.
"ach komm doch mal ganz dicht ran. so ein geist ist doch sicher ganz weich und kuschlig. vielleicht können wir und ja arrangieren? ich ess für dich und trink für dich und du verscheuchst alle lästigen verehrer?"
blutfeuer tastete vorsichtig um sich herum. wär doch schön, wenn sie ihn irgendwie packen konnte, aber immer war da nur luft.
"übrigens - wenn du nicht mal sex haben kannst, keinen alkohol und keinen braten, dann solltest du lieber gleich sterben oder aber mit mir ins kastell kommen. schnapp dir deinen kumpel und wir ziehn los. wir lassen don zuerst an scipio rumprobieren und wenn es dann schief geht, dann wissen wir es beim nächsten mal besser."
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| 01.03.2004 22:03 | #64 |
| Xion1989 |
Xion zeigte Tuan seine Preisliste.
Grüner Novize: 4
Schwarzer Weiser: 8
Traumruf: 20
Beerenkraut: 6
Apfelkraut: 7
Weinkraut: 15
Nun musste er leicht grinsen da Faith nichts anderes tat als rumzublödeln. Aber irgentwie hatte sie schon recht. eine Frau hatt es unter vielen Männern schon schwer das konnte sich Xion vorstellen. Ruhig fragte er Tuan wass er denn gerne hätte und warf Faith und Tuan einen Gratis Stängel Rüber...
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| 01.03.2004 22:14 | #65 |
| Bloodflowers |
Der Geist lachte... was ein wenig schauerlich klang... aber trotzdem lachte er."Das mit Scipio ist ne gute Idee, aber wenn dann umgekehrt, ich hab ihn ja erschreckt und er ist deswegen ein Geist. Wenn es fair zugehen würde, müsste ich schon das Versuchskaninchen spielen."
"Die Grösse... hm ich bin glaub ich noch genauso gross wie vorher, sogar noch grösser weil ich mir mehr traue, wenn ich ein Mensch wär müsste ich ja Konsequenzen fürchten, das brauch ich jetzt nicht!" normalerweise würde er ja Blutfeuer zuzwinkern, aber er hatte sich als Geist diese eigenartigen Gesichtszuckungen abgewöhnt, es konnte ja doch niemand sehen.Er schwebte nun noch dichter an die Amazone ran und legte den Arm um sie:"Meinetwegen können wir los, muss nur Scipio holen. Übrigens bin ich immer kuschelig, aber nur wenn ich mich rasiert habe, sonst bin ich kratzig!" Bloody grinste...
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| 01.03.2004 22:28 | #66 |
| blutfeuer |
blutfeuer spürte, dass sich die kleinen härchen auf dem arm und im nacken aufrichteten. war da eine berührung gewesen?
"sag bloß, du musst dich als geist rasieren? wie machst du denn das? ich stell mir das eh immer ganz seltsam vor. wenn die stacheln wachsen? piecksen die auch nach innen? wenn ich darüber streicheln würde? tut dir das weh oder kitzelt das?"
blutfeuer ließ sich von schmok einen neuen krug mit komabier bringen.
"weißt du was? ich trink für dich mit. dann kannst du in meinen rausch kommen und wir haben gemeinsam ein bisschen spaß. du sagtest doch, du kannst in träume kommen oder?"
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| 01.03.2004 22:34 | #67 |
| Bloodflowers |
"Naja, wenn's ein bisschen lang wird, kratzt's auch, aber wenn jemand drüber streichelt nicht direkt, es hört sich zwar so an, aber es kratzt dann wirklich nicht!"
Blutfeuer trank einen Schluck herrliches, wohlschmeckendes, prickelndes und fabulöses Komabier.
"Ja ich kann in Träume kommen, aber da bin ich dann auch ein Geist, also können wir den Spass genauso gut hier haben!" jetzt hatte er sich doch dazu hinreissen lassen zu zwinkern... aber das sah ja niemand. ...
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| 01.03.2004 22:37 | #68 |
| Tuan |
Tuan überflog die Liste. Er hatte eigentlich keine Ahnung, was guter Stoff war und was nicht, immerhin rauchte er selbst kaum. Lieber genehmigte er sich mal ein Bierchen. Aber wie war doch die goldene Regel? Je teurer desto besser. Also sprach der Söldner: "Ok, ich nehm dann mal ein Dutzend Traumrufe. Moment..." Er kramte in seinen Taschen und förderte den Geldbeutel hervor. Währenddessen holte der Sumpfler die geforderten Stengel heraus. Tuan zählte das Gold ab und sie besiegelten das Geschäft. "Danke." Der Sumpfler nickte. "Immer wieder gerne." Tuan verstaute Geldbeutel und Krautstengel.
Eine Zeit lang quatschten die drei noch, dann bat der Sumpfler um etwas Ruhe. Tuan nahm Faith am Arm und führte sie zur Taverne, er wollte jetzt doch noch sein Komabier trinken. Und für etwas war die junge Frau ja Wirtin.
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| 01.03.2004 22:40 | #69 |
| blutfeuer |
"das mit den träumen war aber ernst gemeint. ich werd gleich mit dem kopf auf die tischplatte knallen. also bleibt nur der traum. bis gleich, mein blutiges feuer."
damit legte blutfeuer ihren kopf auf die arme und tat das, was zu diesem zeitpunkt schon eine menge söldner taten, sie entschwebte ins land der träume.
"... beeil dich ... ich warte ..." waren die letzten worte, die noch aus blutfeuers mund kamen, dann war sie eingeschlafen.
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| 01.03.2004 22:47 | #70 |
| Scipio Cicero |
Scipio war immer wieder Mal in die Kapelle geflogen um zu sehen, wie es Errol ging und ob er schon wieder aufgewacht war, doch schien er in eine tiefe Ohnmacht gefallen zu sein. Eine Zeit lang würde er sich wohl noch erholen müssen, also konnte Scipio ruhig irgendetwas anderes unternehmen.
Etwas gelangweilt schwebte er in die Taverne, wo ja immer etwas los war, selbst für einen Geist. Dass es auf dem Hof spukte hatte ja anscheinend schon jeder begriffen und es störte bereits keinen mehr, wenn irgendjemand mit der Luft, also einem der Geister, redete.
Und wirklich, Blutfeuer saß mit dem toten Bloody zusammen. Kurzerhand gesellte sich auch der Geist des Waldläufers dazu, erst jetzt bemerkte er, dass die Amazone zu schlafen schien, also wandte er sich sofort an den Banditengeist.
Gibts irgendwas was Neues was ich wissen sollte, oder was ich nicht wissen sollte, aber wissen will?
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| 01.03.2004 22:48 | #71 |
| Bloodflowers |
"Hach, das Mädel verträgt keinen Alkohol... das muss ich mir merken, für den Fall das ich wieder ein Mensch werde!" dachte so ein Gentleman?"Sie schläft ja schon..." stellte Bloody fest und sah dann zu Scipio:"Nö neues gibt's bis jetzt noch nicht. Sag mal wollen wir in ihre Träume rein und Unfug machen?"...
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| 01.03.2004 22:52 | #72 |
| fighting_faith |
Frisch gezapft stellte Faith den Krug mit dem Bier vor die Nase des Söldners, setzte sich zu ihn, trank aber nichts. Ein wenig Stille trat ein,.. ungewohnt wenn man in Faith' Nähe war...
"Was war da eigentlich zwischen dir und dieser Frau,... ich will mich ja nicht einmischen aber...", Faith blickte in Tuans Gesicht, dieses Grinsen,... "Ahh nein du Depp,... ich weiß das hörte sich nun mal wieder dumm an aber,... arrrr...", Faith verschränkte eingeschnappt die Arme und schmollte, was Tuan nur mehr zum Lachen brachte... "Egal,.. nun sag...", sagte sie dann schließlich doch, denn ihre Neugierde trieb sie. Tuan nahm noch einen Schluck von dem Bier, dann schien er sich zu sammeln,... oder er wollte sie nur ärgern und warten lassen.
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| 01.03.2004 22:55 | #73 |
| Scipio Cicero |
Ein listiges Blitzen warin Scipios Augen zu sehen, wenn auch höchstens für Bloody erkennbar. Grinsend betrachtete der Waldläufer die friedlich schlafende Frau und unwillkürlich schossen ihm tausend Gedanken durch den kopf. Was würde Blutfeuer wohl träumen? Diese wilde, ungehaltene Amazone, die wohl lieber sterben würde, als auch nur einmal in ihrem Leben ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Wahrscheinlich würden die beiden eines der bestgehütetsten Geheimnisse der menschlichen Geschichte lösen, konnte man da widerstehen?
Worauf warten wir noch?
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| 01.03.2004 22:57 | #74 |
| Tuan |
"Nana, mein kleines Eichhörnchen, sei mal nicht so hastig..." grinste Tuan. Aber dann erklärte er der zappelnden Faith: "Es war nichts wirkliches, zumindest für mich nicht. Eine Bitte von Lee, er wollte der Frau eine Lektion erteilen, da sie nicht auf ihn hörte und sich ständig kopflos in Gefahr stürtzte. Ich hoffe, sie lernt aus dem Geschehenen..." Der Söldner nahm einen Schluck vom Komabier und blickte sich in der Taverne um. Einige der Gäste träumten schon friedlich ihre Bierträume. Tuan fragte sich, ob die beiden Gespenster Scipio und Bloodflowers im einen oder andern Traum Unfug anstellten.
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| 01.03.2004 23:05 | #75 |
| Dumak |
Dumak hatte den Kampf atemlos beobachtet, war den Bewegungen des Söldners und der Kriegerin gefolgt, so schnell es die Augen zuließen. Und schneller, als er dachte, war es auch schon wieder vorbei gewesen. Und das Ergebnis war das von Dumak befürchtete. Natürlich hatte ihr dieser Schrank von einem Veteran eine Lektion erteilt. War ja klar. Diese Aeryn war einfach viel zu Stolz. Sie war blind vor Stolz. Wie hieß es so überaus treffend?
Dummheit und Stolz, die wachsen auf einem Holz.
Er würde sicher mal ein Lied drüber schreiben. Ja, über die Dinge, die ein wahrer Krieger vermeiden sollte. Das war eine gute Idee, befand er. Damit würde er Lee sicher einen guten Dienst erweisen. Aeryn und der Veteran waren im Haus verschwunden. Der Barde hingegen dachte noch über den Kampf nach. Ob dieser ominöse Borias, von dem Aeryn ständig erzählte, auch so ein unbedachter Haudrauf gewesen war? Wenn ja, war es kein Wunder, daß er nun tot war, von irgendwem, der schneller war, erschlagen. Tsetsetse... Aber wenn er nur einen Fünkchen Verstand besessen hatte zu seinen Lebzeiten, dann hätte er jetzt sicher gesagt:›Aeryn‹, hätte er gesagt, ›Aeryn, du mußt wenigstens einen Augenblick vorher nachdenken, ehe du dich in den Kampf stürzt. Sonst wird das nie was. Bei Innos!‹ (Oder woran auch immer diese wilden Barbaren glaubten.) Und da mußte Dumak dem imaginären Borias in seiner Vorstellung zustimmen. Wenn er es so recht überlegte, dann hatten die meisten seiner Raubzüge und Diebstähle in seinem vergangenem Leben vor allem aus Abwarten und Nachdenken bestanden. Abwarten, daß die richtige Gelegenheit käme und Nachdenken darüber, wie man diese Gelegenheit am besten nutzen könnte. Wenn Abwarten und Nachdenken dann abgeschlossen waren, ging der Rest blitzschnell und war eigentlich kaum der Rede wert gewesen. Und irgendwie, vermutete Dumak, irgendwie würde das beim Schwertkampf auch nicht anders sein. Er hatte zwar bei Fisk nur die Grundlagen der Waffenkunst erlernt, aber wenn man sich mehr damit beschäftigen würde, käme man sicher zum gleichen Ergebnis: Abwarten und Beobachten war die Devise. Und dann zuschlagen, wenn der richtige Augenblick gekommen war. Nicht wildes, von Wut und Kampfeszorn gesteuertes Rumgefuchtel.
Da Aeryn nun im Hause verschwunden war, trollte sich Dumak und bekam so nicht mit, wie sich die verletzte Kriegerin in die Kapelle schleppte. Und selbst wenn, außer Mitleid hätte er ihr nichts bieten können, denn von der Quacksalberei verstand er rein gar nichts.
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| 01.03.2004 23:06 | #76 |
| fighting_faith |
"Immer diese ungestümen Frauen die nie nachdenken...", Faith rollte die Augen und lachte, Tuan würde sich garantiert wieder seinen Teil denken. Als er sie Eichhörnchen nannte musste sie sich an ihre erste Begegnung erinnern, als sie da auf dem Baum sass...
"Erinnerst du dich noch daran wie Bloody mir seine Nüsse angeboten hatte?", diesmal hatte sie es so gemeint immerhin hatte er es ihr so damals gesagt... Tuan nickte leicht. "Das waren noch Zeiten,... dann hatte ich ja auch Ceyx kennen gelernt,... und bin später von Slys Bett in eure Hütte gezogen... genau die feldräuberinvasion war damals,.. erinnerst du dich?" Faith sah den Söldner an,... es war schön mal wieder mit ihm reden zu können.
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| 01.03.2004 23:08 | #77 |
| Bloodflowers |
"Gut, ich zähl bis drei!" die beiden machten sich innerlich bereit. Dann zählte Bloody ein und bei jeder Zahl wippten die beiden synchron mit den Köpfen. "... Drei! ein grosser Wipper und beide tauchten zeitgleich in Blutfeuers Träume. ...
... Nach anfänglicher Orientierungslosigkeit, fragten sie sich wo sie gerade waren(*gg*). Dann stellten sie fest das sie auf einer Insel waren, eine Insel auf der Männer angekettet waren... schrecklich ein echter Alptraum. Auf einem Thron saß die Amazone und liess sich verwöhnen. Viele waren da... Schmok wedelte Luft zu, Scatty war als Narr verkleidet und sorgte für akrobatische Unterhaltung...
"Du sag mal Scipio... warum ist Krieger auf nem Schaffott? Hat der was ausgefressen?"
Scipio zuckte mit den Schultern und beide schwebten auf den Thron der Königin zu.
"Ob sie uns sieht?" ...
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| 01.03.2004 23:15 | #78 |
| Tuan |
"Aber sicher erinnere ich mich noch an all das Zeugs..." Der Söldner dachte an seine vielen Erlebnisse hier auf dem Hof. Und seine Gedanken wanderten weiter und weiter, all die Abenteuer, die er mit seinen Freunden schon bestanden hatte. Und die Zeit, die er nun schon ein Gefolgsmann Lees war. Seid damals, seid er durch ein Unglück in die Barriere gelangt war. Doch wenn er ehrlich war, entpuppte sich dieses Unglück als wahrhaftiges Glück. Denn so hatte er seinen Platz bei den Söldnern gefunden, einige wirklich gute Freunde kennen gelernt und nicht zuletzt auch Ceyx wieder getroffen, als dieser ebenfalls in der Barriere landete. Mit einem Lächeln dachte Tuan daran zurück, wie sie in der Wildnis aufeinander gestossen waren... "Jaja, die gute alte Zeit." sprach der Schwertmeister verträumt vor sich hin.
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| 01.03.2004 23:22 | #79 |
| fighting_faith |
"Erinnerungen sind imemr was schönes...", sprach Faith schon fast flüsternd, dann sah sie Tuan an. Sie erinnerte sich daran, als sie ihn mal spontan mit nem kuss überrumpelt hatte oder sie sich auf den Boden der Taverne geprügelt hatten... Sie erhob sich und begann zu grinsen... "Tuan ich,... muss dir was gestehen,... es tut mir leid aber..." Stille. Sie sahen sich an. "... du verlierst diesmal..." Sie stürzte sich auf ihn und der Söldner liess den Krug zu Boden fallen bevor die beinden neben in landeten. Faith wusste das sie unterlegen war, aber darum ging es ihr nicht. "Auf die alten Zeiten,...", zwinkerte sie ihm lachen zu, als sie sich "balgten".
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| 01.03.2004 23:24 | #80 |
| Scipio Cicero |
Scipio traute seinen Augen nicht, was war hier bloß los?
"Tja, die innersten Wünsche einer Amazone...", flüsterte Bloody. Der Drachenjäger nickte nur stumm und sah sich weiter um.
War das der Don, der da am Lagerfeuer saß und Fische über dem offenen Feuer genießbar machte. Kaum zu glauben, wie der sonst so stolze Hohepriester der dunklen mächte ganz dreckig und in zerrissenen Lumpen da im sand hockte und so schnell wie möglich seine Arbeit verrichtete.
Irgendwo entdeckte der Waldläufer auch Frost - und schon stieg die trauer in ihm an. Wusste die Amazone etwa nicht, dass der Waffenmeister bereits tot war? Lange jedoch konnte er nicht lange daran festhalten, denn der Anblick von Lord Carthos, wie er der Königin die Füße küssen musste, war einfach zu lächerlich.
Seltsame Träume, wirklich sehr seltsame Träume...
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| 01.03.2004 23:35 | #81 |
| Bloodflowers |
"Hallo... hier sind wir!" riefen die zwei Geister.
Blutfeuer war ganz erstaunt das sie die beiden ja sehen konnte. Hier in ihren eigenen Träumen.
"Was machen wir nun?" in dem Moment kam ein Baal angerannt, der nebenbei verzweifelt klagte das er seine Teleportrunen nicht finden konnte und zu Fuss gehen musste, und fütterte die Amazone mit Trauben. Mit vollem Mund forderte die Frau die beiden Geister auf, auch etwas für ihre Unterhaltung zu tun."... singt. Ihr seid doch im Moment sowieso Eunuchen oder sowas!" lachte Blutfeuer. Das hatte gesessen, Bloody und Scipio zogen ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter plus ein Pfund Zitronen zum Frühstück.
"Du bist auch in deinen Träumen so herrlich charmant, lass dich drücken!" sentimentalisierte Bloody doch die Amazone bestand darauf unterhalten zu werden."Na schön, Scipio was singen wir?" ...
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| 01.03.2004 23:56 | #82 |
| Scipio Cicero |
Etwas verdutzt sah Scipio sein Gegenüber an, bevor er kurz hustete. Bin ich eine Barde? Nun gut, was solls...
Der Waldläufer holte tief Luft und fing dann an.
Oft ess ich gern mal ne Keule Fleisch,
mit einer ähh...Schüssel Reis,
das schmeckt nicht schlecht, da ess ich mehr,
und was nicht schmeckt das...das...das werf ich ins Meer.
Da trink ich auch mal 'nen Schluck Bier,
bis ich meinen Verstand verlier,
dann trink ich besser nen Schluck Wein,
und dann öhm..dann lass ich es sein.
Gerade wollte der Geist zur dritten Strophe ansetzen, als Bloody schreiend seinen Kopf in den Sand steckte und Blutfeuer einige ihrer "Sklaven" anwies ihn zu packen und ans Schaffott zu bringen...
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| 02.03.2004 11:36 | #83 |
| blutfeuer |
das war ja ein traum gewesen.
blutfeuer hielt sich den schmerzenden kopf. sicher hatte eines der gespenster ihr irgendwas ins bier geschüttet. oder die hatten was in ihrem traum veranstaltet, dass sie jetzt schon wieder vergessen hatte.
die waren doch tatsächlich in ihren traum gekommen und hatten ... gesungen?!?
blutfeuer schüttelte sich. singende geister, das musste man sich mal auf der zunge oder auf dem trommelfell zergehen lassen.
wie war sie überhaupt hier auf ihren strohsack gekommen? das letzte, an das sie sich erinnern konnte, war der harte tisch in der schänke und die bierlache, in der sie gelegen hatte, wie in einem angenehmen badezuber.
blutfeuer rannte hinter die scheune und hielt den kopf unter die wasserpumpe. die jungs auf dem hof machten sich ein gaudi daraus, den schwengel zu betätigen und der amazone immer neue wasserschwalle über den kopf zu gießen.
"so jungs, jetzt ist genug. ich bin doch kein fisch."
blutfeuer rubbelte sich trocken und warm und spähte aufmerksam um sich. wo waren die geister? mussten geister auch schlafen? oder wo waren die wieder?
nach einem kräftigen frühstück schlenderte blutfeuer wieder zur trainingswiese, auf der burath bereits wieder verbissen trainierte.
der machte sich wirklich gut.talent kam zu fleiß und verbissenheit. das war ne gute mischung für den perfekten schützenm, dem nie ein schuss danebenging, aber ob das auch spaß machte?
"ich seh schon, du kannst es auch mit dem anderen arm. na los, zeig mal, was du drauf hast. nimm mal pfeile, die wirklich schießen und ziele auf das hinterteil von sentenza. wenn du das triffst, dann hast du die erste hürde genommen und kannst dich schütze nennen. aber wart noch nen moment, ich will mich erst in sicherheit bringen.
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| 02.03.2004 15:33 | #84 |
| Trulek |
So an sich hatte der Tag schon vor längerer Zeit angefangen, doch Trulek begrüßte ihn erst jetzt mit einem beherzten Gähnen. Er hatte keinen Schimmer wie er hier auf dem Trainingsplatz eingeschlafen war. Es war dieser Kampf der Kriegerin gewesen, aber dann war sie auch schon wieder weg. Jetzt aber war es fast leer hier. Keine Schaulustigen und kaum übende Kämpfer. Müde stand der Drachenjäger von seinem Plätzchen auf. Das verbogene Gras richtete sich langsam auf und Trulek ging einige Schritte in Richtung Haupthaus. Doch irgendetwas stimmte nicht, da fehlte was. Er drehte sich um, nahm sein Schwert vom Boden und hängte es vorsichtig an seinen Gürtel. Es war ihm schon so leicht vorgekommen, aber jetzt stimmte es wieder. Beizeiten müsste er mal den Umgang mit der Klinge lernen, nur fand er nie jemanden, der gerade Zeit hatte es ihm beizubringen.Langsam und gemütlich ging er zwischen der Scheune und dem Haupthaus entlang. Es war so unangenehm leise auf dem Hof. Die meisten Söldner standen müde auf ihren Posten und warteten, genau wie Trulek darauf, dass etwas geschah. In letzter Zeit ereignete sich nämlich so gut wie nichts hier, wenn man mal von dem Orküberfall absah, der vor einiger Zeit stattgefunden hatte. Dummerweise, oder vielleicht war es auch besser so, war Trulek genau zu diesem Zeitpunkt nicht hier gewesen.
Sein Blick schweifte über das Land und was er sah wunderte ihn. Da in der Nähe der Taverne saß jemand ganz ruhig einfach auf dem Boden und schien in so Etwas wie einen Schlaf gefallen zu sein. Der Drachenjäger kannte das von seinen Zeiten aus dem Sumpf. Die Baal meditierten oft um engeren Kontakt zum Schläfer herzustellen. Interessiert ging Trulek leise auf den Mann zu um ihn nicht in seiner Ruhe zu stören. Es war niemand anderes als Xion, der da am Boden hockte und seine Gebete sprach. Er kannte ihm noch aus dem Sumpf, aber nicht als Baal. Er raschelte mit dem Gras unter seinen Füßen um ihn nicht zu erschrecken. Wahrscheinlich hatte dieser ihn aber mit seiner geistigen Kraft sowieso schon gespürt.
“Xion? Klar du bists! Lange nicht gesehen und soviel hat sich verändert.“ Der Baal öffnete die Augen und schaute ihn aufmerksam an. “Was führt dich hier her? Hast du ein paar Geschäfte zu erledigen oder trieb dich die Langeweile hier her? Ich war übrigens auf dem Fest im Sumpf neulich, konnte dich aber nicht sehen.“ Jetzt überhäufte er Xion schon wieder mit irrelevanten Ereignissen. Er wollte sich erstmal anhören, was dieser zu sagen hatte.
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| 02.03.2004 15:53 | #85 |
| Xion1989 |
Xion saß ruhig da und meditierte als er plözlich jemanden hinter ihm bemerkte. Er grinste denn er konnte sich schon denken wer es war. Wen auser Trulek kannte er hier schon und sonst würde ihn keiner anreden doch als er auch noch ´Truleks Stimme hörte war er sich sicher.
Mich treiben geschäft und Langeweile her. Als Baal hatt man nichtmehr so viel zu tun da man nicht Arbeiten muss. Ich bin einer der wenigen Baals die auch wirklich Arbeitspflichten haben denn ich bin Lehrmeister der Sumpfischen Magie. Das lezte mal als wir uns sahen ist ewigkeiten her. Wann war das? Als ich hoher Novize war? Naja auf jeden fall ziemlich lange und um ehrlich zu sein war es ziemlich langweilig die ganze zeit. Das einzige was mich im Sumpf hält sind meine freunde und meine verantwortung. Auserdem will ich ihn ja nicht ohne einen organisatorischen kopf lassen wenn du verstehst.
Xion musste Lachen denn der Sumpf käm eigendlich ganz gut ohne ihn klar doch das sollte er besser nicht hier rum posaunen.
Mein Guter Alter laden läuft auch ganz gut doch in erster Linie bin ich mit Squall dem Schwarzmagier auf einer kleinen Sauftour hier. Naja jezt sitze ich abends an der taverne und rede mit Faith aber sonst ist mir die ganze zeit langweilig. Und was hast du die zeit so getrieben?
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| 02.03.2004 16:10 | #86 |
| Trulek |
Trulek hörte dem Baal aufmerksam zu. So viel war bei ihm also auch nicht passiert. Dass er Lehrmeister der Magie war, wunderte ihn. Magie war nämlich eine komische Sache, die Trulek noch nie verstehen wollte. Und das musste er auch nicht, da er kein Mann des Glaubens mehr war. Er wandte sich überlegend an Xion. Ja was hatte er eigentlich die ganze Zeit getrieben?
“Wirklich viel ist bei mir auch nicht passiert. Ich kam auf den Hof, man hat mich nett aufgenommen. Ich traf ein paar nette Leute, Söldner, Drachenjäger und so. Jetzt bin ich eigentlich auch einer der Drachenjäger, aber ich habe es in Erwägung gezogen wieder als Söldner weiterzuarbeiten. So seh ich ja auch aus!“ Trulek schaute an sich runter und konnte seine Söldnerrüstung sehen. “Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wann wir uns das letzte mal gesehen haben, aber es ist auf jeden Fall ne Weile her. So viel hat sich verändert. Eigentlich mag ich Veränderungen ja nicht, aber hier läst es sich ganz gut leben. Die meisten Jungs sind völlig in Ordnung. Das meiste Zeug das gemunkelt wird sind nur doofe Lügen. Du hast es aber auch schon weit gebracht im Sumpf. Baal, Lehrmeister, Krautmischer. Ich bin nur ein Kämpfer, der nichts zu tun hat.“ Trulek setzte sich zu seinem alten Freund auf den Boden und überlegte kurz. “Hier, das Schwert hab ich im Minental gefunden.“ Der Drachenjäger nahm das Schwert von seinem Gürtel und wog es in der Hand. “Es scheint gut zu sein, scharf alt und nicht verwittert. Dummerweise habe ich nicht wirklich eine Ahnung wie man damit umgeht. Der Lehrmeister, der mir es beibringen wollte, hab ich schon seit Wochen nicht gesehen. Ach was ich erzähle viel zu viel von mir. Eine Idee was wir anstellen können?“
Trulek blickte in die Luft. Es tat gut mal wieder zu reden.
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| 02.03.2004 16:27 | #87 |
| Xion1989 |
Mist. Daran hatte Xion jezt garnicht gedacht. Was könnten sie denn Tun? Ich glaube nicht das sich jezt mal so eben ein Gardler zum verhauen auftreben lies und tiere Jagen wollte Xion nicht. Was blieb da denn noch übrig? Zusammen rauchen hatte sich Xion gedacht doch soweit er wusste Rauchte Xion nicht. Das war schon komisch denn er dachte das die meisten Söldner Rauchten. Naja nicht jeder rauchte das wusste er aber wenigstens ein paar. Seine freunde waren nicht dabei aber er konnte sich ja keinen kunden an Bäumen wachsen lassen also würde er nie all sein Kraut loswerden. Um so besser da konnte er mehr Rauchen. Irgentwie hatte er aber auch eine kleine idee. Irgentwann musste er hier einen Posten von seinem Laden aufbauen denn hier schien er gut gewinn machen zu können.
Irgentwann werde ich hier noch einen Laden aufbauen lassen um auch den Söldnern zu ermöglichen meine Ware dauerhaft zu geniessen. Aber was könnten wir jezt machen... Ja ich habe eine gute idee. Wie wäre es wenn du mir mal das lager zeigst? Ich wollte hier eh mal rumgeführt werden.
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| 02.03.2004 16:48 | #88 |
| Trulek |
Xions Idee war gar nicht mal schlecht fand Trulek. Ein Laden hier im Lager, falls er die Erlaubnis bekommen würde. Gegen Sumpfler hatte hier eigentlich niemand etwas, immer gern gesehen, vor allem wenn die Kraut dabei hatten wie Xion. “Also gut, ich zeig dir mal den Hof. Gibt nicht viel zu sehen und eigentlich mag ich den Hof nicht besonders. Trotzdem fühle ich mich irgendwie verpflichtet hier bei Lee zu bleiben. Er ist ein großer, ehrenwürdiger Mann. Na gut auf jeden Fall das hier links ist einmal die Taverne, die Schmiede und daneben der Laden des Schmieds. In dem rechten Haus war ich noch nicht, hab also auch keine Ahnung was da veranstaltet wird.“ Mittlerweile hatten sich die beiden aufgesetzt und schlenderten auf das Haupthaus zu. “Da im Haupthaus wohnt einmal links Onar, rechts ist das Besprechungs- uns Schlafzimmer der Söldner. Oben hat Lee sein Zimmer und ich glaube noch Torlof, einer seiner Berater. Na ja was erzähl ich hier Einzelheiten. Links den Weg lang geht’s zu einer alten Kapelle. Keine Ahnung warum die da steht, aber ist ja auch nicht so wichtig. Gut, rechts gibt’s dann noch den Trainingsplatz für Schwertkampf und für Schützen. Alle anderen Häuser wurden von einzelnen Söldnern errichtet.“ Trulek blieb stehen. Das war schon alles? Ja hier gab’s tatsächlich nicht viel zu sehen. “Im Sumpf hat sich nicht viel geändert oder? Hier gibt es auch keine Änderungen, doch ich hoffe trotzdem darauf, dass etwas passiert.“
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| 02.03.2004 17:05 | #89 |
| Xion1989 |
Ich weis nicht ob du den rausschmiss von Samantha und Angroth mitbekommen hast oder iob du da schon weg warst. In meinem Kopf vergeht alles nach einer zeit. Wenn du willst kann ich dir ja mal ein paar Kunststückchen zeigen aber das hat noch etwas zeit. Lee ist euer Boss oder? Ich habe ihn vor ein paar tagen nach dem kampf kurz gesehen. Ich schätze aber das ich mich bald wieder zurück auf den weg in den Sumpf machen. Ich muss meinen Pflichten nachkommen. Ich habe Schüler im Sumpf die unterrichtet werden müssen doch ich will hier noch etwas erledigen. Ich brauche Teleport Runen und die will ich auch sammeln. Mal schauen wo ich eine herkrieg
Die beiden schauten sich an und Xion zündete sich einen Stängel Kraut an. Dies tat er gestern das lezte mal und so durfte es nicht sein.
Was hast du denn heute noch so vor Trulek?
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| 02.03.2004 17:18 | #90 |
| Trulek |
“Na ja Lee ist nicht unser Boss sozusagen. Wir folgen ihm alle freiwillig aus eigenem Willen. Manche einfach weil sie nur hier weg wollen. Andere sehen ihn als Freund. Er führt uns aber und heckt meistens die Pläne aus. Mit Teleportrunen kann ich dir leider nicht dienen, da ich keine Ahnung von so was habe. Wüsste jetzt auch nicht wo du eine herbekommst.“ Der Drachenjäger blickte in die Ferne.
“Ich hatte heute nichts vor und werde auch weiterhin nichts vorhaben. Es war Glück, dass wir uns getroffen haben, sonst würde ich immer noch hier meine Zeit absitzen. Doch zusammen geht die zeit viel schneller um. War auf jeden Fall schön dich wieder gesehen zu haben. Sollten wir öfter mal machen.“ Die beiden schlenderten noch einige Zeit auf dem Hof herum, bis Trulek sich endgültig verabschiedete: “Wir sehn uns ja sicher bald wieder!“. Er ins Haupthaus ins Besprechungszimmer der Söldner und setzte sich sein Bett. Immerhin mal wieder in guter Tag.
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| 02.03.2004 19:38 | #91 |
| fighting_faith |
Faith trottete über den Hof, wie ein treudummes Hündchen, nur dass ihr "Herrchen" taub war und sie alleine gelassen hatte momentan. Ziellos streifte sie umher, nahm ihren Bogen vom Rücken und spannte die Sehne, welche schon ziemlich lediert war,... "Vielleicht sollte ich ihn irgendwann mal bei Gelegenheit neu bespannen lassen...", dachte sie, schulterte den Bogen wieder und spazierte ein wenig durch den dunklen Wald. Ihre Kapuze tief ins Gesicht gezogen, ein Wolf, der in der Nähe aufheulte und einen kleinen Korb in der Hand... (ne das war ne andere Geschichte ^^)
Irgendwann führte sie ihr Weg wieder auf den Hof zurück, kurzum,... Faith war im Kreis gelaufen. "Man ist mir öde,...", sagte sie, als sie jemanden erblickte, den sie doch kannte,... den Xion... ob er sie wohl bemerkt hatte?
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| 02.03.2004 19:45 | #92 |
| Xion1989 |
Xion hatte faith schon lang bemerkt doch es ging ihm bemerkenswert schlecht. Er war eben einsam und so gut wie niemand wollte was mit ihm zu tun haben. Von allen seiten hörte man Sumpfspinner doch wie sollten die leute dies beurteilen können wenn sie nie dort waren? Xion schloss die Augen und merkte das Faith kein bisschen näher gekommen war so nahm Xion seine Telekinese Rune und legte Stöcker so hin das es die worte "Komm ruhig her" ergiben. Dies war der Vorteil eines Magiers. Man musste sich nicht so viel bewegen. nach einiger zeit war Faith auch angekommen und Xion sprach leise
Was führt euch denn in einer so stillen und einsamen Nacht an diesen Ort?
Auf dem Hof hätte er sich ja nicht gewundert doch er saß etwas hinter dem Hof schon fast im Wald.
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| 02.03.2004 19:51 | #93 |
| fighting_faith |
"Ich wollte meine Grossmutter suchen und ihr ein paar Pilze sammeln,...", sie blickte ihn verwundert an, was hatte sie da gesagt? Egal,... sie schüttelte ihre Gedanken ab und setzte sich zu ihm. "Ich latsche ein wenig umher, wenn ich denn darf.", sie lächelte und betrachtete den Sumpfler. "Was tust du hier in der "Einsamkeit",... sag ned böse Geister beschwören oder schlafen..." Faith betrachtete das Laubdach und die Sterne, die sin hinter ihm am Himmelszelt befanden, verdeckt von einigen Wolken, die wie leichter Nebel über die beiden Menschen hinweg schwebten. Faith wühlte in ihrer Asche und holte einen Apfel hervor, hielt ihn zu Xion und nickte ihn zu. "Auch einen?"
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| 02.03.2004 20:09 | #94 |
| Shisha |
Shisha stand auf blickte zum Himmel auf und ging langsam aber wachsam über den Hof.Es überkam ihn wieder Lust auf einen frischen harzigen Stengel Kraut.Er suchte den Kraut Händler und fand ihn schliesslich in einer der wenigen ruhigen Ecken des Hofes.Hey Sumpfler! Wie ist dein Name? Ich hätt gern einmal Beerenkraut und einen Grünen Novizen.
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| 02.03.2004 20:10 | #95 |
| Xion1989 |
Xion schaute weiter gerade aus als ob Faith nicht da gewesen wär doch sprach leise
Ich sitze hier in der einsamkeit weil es mich kaum interesiert was die anderen machen. Diese einfachen dinge wie die Sterne beachtet niemand mehr. Stattdessen gehen alle nur Saufen und Rauchen. Na ok von mir aus können sie Rauchen gehen solange sie alles bei mir Kaufen... Nein danke ich möchte keinen Apfel.
Xion griff in seine Tasche und holte selber einen Apfel raus.
Ich hab selber einen
sprach Xion leise und schaute faith weiterhin nicht an. Sie brauchte seine blicke nicht zu spüren denn es würde eh nichts bringen. Warum sollte Xion sie auch anschauen? Diese zweisamkeit würde ihm eh nicht helfen. Er würde sowieso sein leben alein verbringen.
Ich frag mich wozu das ganze gut sein soll. Wozu diese gilden? Einsam bleib ich eh ich bräuchte eigentlich keiner Gilde beizutreten. Oh entschuldige das ich dich mit meinen persönlichen problemen belaste. Kommt nicht wieder vor...
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| 02.03.2004 20:15 | #96 |
| fighting_faith |
"Naja ne Gilde kann einem Halt bieten und einen gewissen Zusammenhang...", Faith blickte nun in den Wald, fragte sich, was er wohl gerade denken mochte,... er wollte sie partout nicht ansehen,... also warum nicht fargen? "Hey Xion,... warum siehst du mich ned an,... sehe ich so schlimm aus oder jage ich dir Angst ein?" Diesmal war sie es, der ihn nicht ansah. Sie biss in ihren Apfel, schmeckte den süssen Saft, träumte ein wenig vor sich hin im Schein der einsamen Sterne. "Aber du hast Recht,...", sagte sie dann irgendwann... "Heutzutage schätzen nur noch wenige den Anblick der Sterne..."
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| 02.03.2004 20:22 | #97 |
| Xion1989 |
Xion blickte weiter in den dunklen Wald. Er grinste leicht als Faith ihm recht gab doch als sie fragte warum er sie nicht ansah verschwand das grinsen wieder. Es ging sie eigendlich nichts an doch er wollte ihr diese frage nicht offen lassen und so sprach er ruhig und gemüdlich
Nein du jagst mir keine Angst ein und ganz bestimmt bist du nicht hässlich. Ich finde nur das ein einzelner blick die ganze stimmung ändern kann und ich möchte jezt nicht irgentwas falsches machen also schau ich dich erst garnicht an. Wenn dich das Stört sag es und ich schau dich an aber ich wüsste nicht warum eine so schöne Frau wie du will das ich sie anschau. Soetwas ist irgentwie schon abnormal. Aber ich bin irgentwie verwirrt also wundere dich nicht über das was ich sag.
Stillschweigend bediente er kurz den Söldner , nahm sein geld und schaute weiter in den dunklen wald.
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| 02.03.2004 20:31 | #98 |
| fighting_faith |
"Also erstmal bin ich nun auch nicht die Göttin der Schönheit, also ned so hohe Töne...", sie musste Lachen, er schien wirklich wein wenig verwirrt. "Ansehen kannst du mich, imemrhin tun es auch einige Söldner,... die ned immer nur "gerade" Gedanken zu haben scheinen,... Aber du wirst mich wohl nicht auffressen oder?" "Nein...", antwortete er kurz. "Dann kannst du mich doch ansehen oder?" Er nickte leicht...
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| 02.03.2004 20:38 | #99 |
| Xion1989 |
Xion sollte sie also ansehen. Er hatte ja auch zugestimmt das er es konnte nur ob er es wirklich machen würde war die andere frage. Eigendlich war er ja ein freundlicher mann aber heute schien ihm alles auf den Geist zu gehen. Langsam drehte er den Kopf nach rechts und schaute Faith in die Augen.
Tja ich kann es den Söldnern nicht übel nehmen das sie dich ansehen. Nur müsstest du merken das ich nicht einer dieser durchschnitts typen bin. Ich hab nicht gesagt das ich was besseres wär nur ich hasse es wenn andere Frauen mit lüsternden blicken nachstarren. Wegen solchen leuten wird es für Frauen gefährlicher und wenn ich solche leute seh würd ich sie am liebsten zusammenschlagen doch sowas gehört sich als magier nicht. Früher war ich mal ein krieger. Ich habe es wirklich geliebt das blut meiner gegner an meinem Körper zu spüren doch die zeiten sind vorbei... Schon lange. Ich denke gerne an früher zurück. Da waren noch all meine freunde beisammen und jezt sind sie überall verteilt. Trulek der Drachenjäger zum beispiel ist hier und ich hab ihn heute getroffen aber soetwas interesiert dich sicherlich kein bisschen. Wie wärs. Möchtest du etwas mit mir durch den Wald spazieren gehen?
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| 02.03.2004 20:45 | #100 |
| fighting_faith |
„Naja mich interessiert es alles,... wenn ich etwas über nette Leute erfahren kann habe ich immer ein offenes Ohr und spazieren, immer gerne…“, Faith erhob sich und wischte den Dreck von ihrem Umhang, zog ihn enger und wartete auf Xion, der sich auch aufrichtete. „Also einfach drauf los…“, Faith machte den ersten Schritt und die zwei „Mann“ Gruppe wanderte in den Wald. „Ich kann leider nicht viel von mir erzählen, ich war einst im Kerker, da ich Milizen getötet hatte, die Bauern tyrannisiert hatten,… dann kam ich durch Zufall zu den Lees und blieb hier, da ich Freunde fand und Arbeit…“ Sie blickte ihn flüchtig an, wahrscheinlich suchte sie nach dem Grund, warum sie es ihm gesagt hatte, aber er hatte ihr ja auch von sich erzählt. „Wie lange hast du noch vor hier aufm Hof zu bleiben…?“, fragte sie Xion schließlich, ihre Neugierde brannte in ihr.
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| 02.03.2004 20:52 | #101 |
| Xion1989 |
Xion wusste es nicht. Er hatte wirklich keine ahnung wie lange er hier bleiben würde denn nichts hielt ihn hier. Er schaute sich die Bäume und Tiere an und musste grinsen denn so viele tiere sah er selten auf einem haufen. Langsam sezte Xion seine Kapuze auf und senkte den Kopf. Ihm war irgentwie nicht danach gesehen zu werden und so sprach er klar und ruhig
Ich weis nicht wie lange ich noch bleib. Nichts hält mich hier und Schaden würde es auch keinem wenn ich gehe. Das einzige was man hier von mir will ist Sumpfkraut. Ich habe aber noch eine bitte.
Eine ganze zeit schwieg Xion still bis er dann schnell sprach
Komm mich irgentwann mal im Sumpf besuchen. Ich will dir mal meine heimat zeigen. Naja ich bitte eigendlich sehr selten um etwas aber da du mich hier so freundlich behandelt hast will ich das du mal meine Gastfreundschaft erfährst.
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| 02.03.2004 21:02 | #102 |
| fighting_faith |
Faith grinste. "Klar komme ich dich im Sumpf besuchen, war lange nicht mehr da... Das Angebot ist angenommen,... ich komme dich besuchen und das tue ich auch gerne,... was machen wir dann,... ein wenig Tratschen...?" Sie schritten schweigent nebeneinander her, bis Xion ein leises "Danke" murmelte. Sie hatte ihn wohl wirklich beeindruckt,... er schien den freundlichen Umgang nicht gewohnt. "Was tust du so den ganzen tag in deiner Heimat?", fragte sie ihn schliesslich, als sie eine kleine Lichtung erreichten, auf der eine Herde Scavanger schlief... Sie hielten inne. Sollten sie ein wenig "jagen" oder einfach passieren?
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| 02.03.2004 21:09 | #103 |
| Xion1989 |
Was ich den ganzen tag in meiner heimat mache? Mich langweilen , Rauchen und Schüler unterrichten. Mehr gibt es nicht zu tun.
Xion schaute faith kurz an und bat sie zu warten. Xion schritt langsam auf die Scavenger zu und zückte seine Sturmfaust. Ruhig schloss er die Augen und konzentrierte sich auf die Rune. nach einiger zeit hatte sich auch ein geballter Sturm in seiner Hand geladen. Als er diesen Sturm loslies flogen alle Scavenger wie kleine Spatzen durch die Luft. Xion musste Lachen und die Scavenger konnten nichtsmehr tun.
Ich habe das hier aus einem bestimmten grund gemacht... Hier kann man so schön die Sterne und den Mond sehen ohne gefahr zu laufen gestört zu werden. Aber keine sorge ich mache nichts unüberlegtes. Manch anderer hätte jezt bestimmt etwas nicht ganz schönes getan denn was könnten ein Mann und eine Frau wohl aleine an einer lichtung tun ausser....Sterne gucken.
Xion muss grinsen doch wie überraschend es für Faith wohl gewesen sein muss das 2 Stühle dort standen.Ich war heute mittag schonmal kurz hier. Hab das alles hier geplant.Überrascht das ich mich so gut auskenn? Trulek hat mir alles gezeigt.
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| 02.03.2004 21:16 | #104 |
| fighting_faith |
Faith betrachtete die Szenerie, den Zauber und die Stühle... "Was hast du geplant,... mit mir heute abend auf Stühlen aud der Lichtung zu sitzen un in die Sterne zu schaun,... das tue ich oft spontan und auch ohne Stühle", witzelte sie und sah ihn an... "Was eine Frau und ein Mann alleine tun,..." plötzlich schossen ihr Bilder in den Kopf,... diese Lichtung, die alte Weide. Ceyx,... ihr erster Kuss,... die Annäherung. Alles strömte auf sie ein, dann packte sie wieder die realität, oder eher Xions Hand auf der Schulter. "Ist alles okay,...", fragte er und sie nickte und lächelte breit, hüpfte ein wenig hin und her,... leicht verlegen. "Ja,... ich war nur,... ein wenig in Erinnerungen..."
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| 02.03.2004 21:26 | #105 |
| Xion1989 |
Xion nahm die hand wieder weg und schaute zurück zu den sternen. Er fragte sich was ihn jezt dazu bewog. Das war das erste mal das er jemanden anfasste ohne das es unbedingt nötig war. Stillschweigend saß Xion auf dem Stuhl und dachte nach. Es kahm ihm so vor als ob sich Faith über ihn lustig machte. Das fehlte ihm gerade noch. Eine weitere person die über ihn spottete. Ruhig stand er auf und sprach
Das mit dem besuchen war glaub ich doch keine so gute idee. Es ist nicht böse gemeint aber jedesmal wenn wir reden fühl ich mich nach ner zeit schlecht. Das etwas länger auszuhalten ist nicht so leicht. Am besten vergisst du mich einfach. Wird schon nicht so schwer.
Xion schaute faith noch einmal an und lies ein kleines "Machs gut" rausgleiten. Dann nahm er seine Teleport Rune. Er konzentrierte sich und plözlich schoss ein heller lichtblitz in alle richtungen. Als der Blitz erloschen war war Xion verschwunden. Er stand auf der Pyramiede im Sumpf...
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| 02.03.2004 21:32 | #106 |
| fighting_faith |
Faith stand nun alleine da, wollte ihn eigentlich noch fragen, warum es ihm wegen ihr nach einer Weile schlecht ging, doch sein plötzliches Verschwinden liss sie im Regen stehen. "Xion...", dachte sie und ihre Hand streckte sich immer noch ins Leere, ihre Finger schlossen sich als sie ihren Arm langsam zurück zog und sich auf den Boden legte. "Das lasse ich nicht so stehen,... wenn ich mal gelegenheit bekomme werde ich ihn Besuchen und zur rede stellen,...", dachte sie, denn nette Menschen konnte man nicht einfach so vergessen. . . nein das konnte man nicht. . .
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| 02.03.2004 21:41 | #107 |
| Scipio Cicero |
War das vielleicht ein Traum gewesen, Scipio war jetzt noch baff. Gerade als irgendein Schafrichter, der Drachenjäger dachte Tuans Stimme gehört zu haben, an dem armen Möchtegernsänger sein grausiges Werk verrichten wollte, schafften es die beiden Geister noch im letzten Augenblick wieder aus diesem kleinen Horrorkabinett zu flüchten. Schon erstaunlich was im Kopf einer Amazone so vor sich ging, beinahe angsteinflößend. Außerdem, wer weis, was passiert wäre, wenn einer der beiden im Traum gestorben wäre? Was wär mit ihnen passiert? Hätte es einfach "Plop!" gemacht und sie wären wieder in der realen Welt gewesen? Wahrscheinlich war es besser, wenn sie es garnicht wussten.
Wie dem auch sei, die beiden Gespenster schwebten fröhlich über den Hof, als sie ihre Lieblingsamazone auch schon wieder auf dem Bogenplatz erspähten. Falls sie wirklich wieder zum Leben erweckt werden können, würde Scipio ihr irgendwann mal Einen ausgeben müssen, oder irgendetwas in der Art. Denn nicht nur, dass sie ihnen half so gut es ging, sie brachte auch etwas Stimmung in ihr Leben ähh...ihren Tod.
Kichernd flog der Waldläufer zu Blutfeuer und wollte ihr von hinten in die Rippen pieksen, doch seine Hände gingen glatt durch sie durch. Nun ja, soviel zum Thema...
Und wie geht's und heute, Königing? Gut geschlafen?
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| 02.03.2004 21:44 | #108 |
| Yenai |
Yenai war derart niedergeschlagen, dass er unterwegs nicht einmal Berichte seiner Heldentaten verkündete. Dass Ferox ihn zu trösten versuchte, nahm er zwar dankbar zur Kenntnis, doch wusste er, dass der Waffenknecht nicht die ungeheure Gefahr, die von den Fleischwanzen ausging, ermessen konnte. Niemand konnte es, da keiner ihre genaue Anzahl und ihren Anführer kannte. Doch in den langen Monaten seines Kampfes gegen diese Untiere hatte der Paladin schon so manche wichtige Erkenntnis gewonnen, die ihm eine Ahnung von der Macht der Wanzen vermittelte.
Tief in Gedanken versunken hatte er den Hof bereits fast erreicht, als ihm einfiel, wie böse die Leute dort das letzte Mal zu ihm gewesen waren. Mit einer für ihn völlig untypischen Vorsicht und Planung schlug er einen weiten Bogen und gelangte bald an die alte Kapelle. Nun wurde es gefährlich. Daher beschloss er, seine im Kloster durch den fiesen Novizen verhinderte Schleichtaktik nun anzuwenden. Gewandt robbte er halbnackt über den feuchten, kalten Boden, wobei er eine Spur ähnlich der eines Pfluges hinterließ. Ferox stellte die Sache weniger schlau an und verzichtete gänzlich darauf, sich im Dreck zu wälzen. Selbst schuld. Sollte er doch sehen, wie er jetzt zur Schmiede kam. Der Paladin hatte inzwischen, gefolgt von den verwunderten Blicken einiger Söldner, sein Ziel erreicht. Behutsam klopfte er an die Hintertür, wobei er nur hoffen konnte, dass der fiese Kerl von damals und kein anderer aufmachte. Andererseits – wenn der Fiesling nun viele tausend Meilen entfernt auf Khorinis saß und Yenai sich hier nahe der Hauptstadt befand? Dann hatte die Welt doch noch eine Chance und er konnte schon mal die Wattebällchen bereit legen...
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| 02.03.2004 22:01 | #109 |
| Taeris Steel |
Stolzen Schrittes kam Taeris mit Resonja im Schlepptau auf Onars Hof an. Er ging an den beiden wachhabenden Söldnern vorbei, die ihn nickend als Hohen Söldner registirerten, worafhin er dann den Weg Richtung Taverne einschlug. Trotz der Kälte war einiges los auf dem Hof. Einige Söldner und Banditen standen wie immer herum und nterhielten sich. Hier und da erkannte man auch einige Bauern, die unruhig vor prasselnden Feuern hockten. Taeris Blicke schweiften hinüber zur Taverne.
Gelächter und hin und wieder Gegröhle drang aus der Eingangstür heraus, wie immer also. Hin und wieder ein bekanntes gesicht grüßend gingen Taeris und Redsonja über den Hof und kamens chliesslich an der Taverne an. Taeris ging voran und stieß die Tür auf, die er sogleich für Sonja aufhielt. Ein wenig Gentlemanlike musste man sich ja schon hier und da mal benehmen. Dann schlenderten die beiden zur Theke.
Taeris zog seinen dunkelgrünen schweren Umhang ein Stück zurück, sodas man seine Schwere Söldnerrüstung halbwegs sehen konnte, denn er hatte keine Lust von pöbelnden Söldnern dumm angeredet zu werden. Bei jedem seiner Schritte klimperten die beiden Schwerter auf seinem Rücken leicht gegeienander und die Panzerstiefel trafen hart auf die Holzbolhen die den Boden der Taverne nochimmer bedeckten. Als Taeris und Sonja schliesslich einen freien platz an der Theke ergattert hatten wollte Taeris gerade bestellen, als ihn jemand auf die Schulter tippte.
"Hi Taeris ! alnge nicht gesehen!" sprach eine laute Frauenstimme die TAeris wohlbekannt war. Er fuhr herum und er erblickte Faith. Seine alte Schülerin, mit der er viel zeit verbracht hatte, doch lange hatte er sie nichtmehr gesehen, seit seinem Umzug ins Minental und den Abenteuern die er mit immer noch viel abenteuerlicheren Abentuerern bestritten hatte. "Nabend Faith. Schön dich mal wieder zu treffen. Du arbeitest noch immer hier in der Taverne?" Faith nickte und lachte schelmisch. "Was wollt ihr haben? n Bier?" Taeris nickte. "Genau, 2 Bier." sprach Taeris und machte es sich auf dem recht unbequemen abrhocker bequem, während Faith am fass verschwand und in Windeseile das Bier zapfte...
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| 02.03.2004 22:28 | #110 |
| blutfeuer |
"ach da seid ihr ja wieder. der abend wird also doch noch schön. guckt euch doch meinen schüler an. ich hab ihm heute mittag gesagt, er solle sentenza in den arsch schießen und was macht der? der hat angst glaub ich. jedenfalls hat er es bis jetzt nicht getan. also ich ... ich hab niemals angst. wie ihr daran erkennen könnt, dass ich mit euch rede und nicht kreischend in die büsche flüchte.
nagut, ich ertränke meine angst vielleicht im komabierfass, aber ich hab sie voll im griff auf die weise."
blutfeuer grinste breit und versuchte wieder mal, ihre durchgeistigten freunde zu kraulen.
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| 02.03.2004 23:02 | #111 |
| Scipio Cicero |
Zwar war Scipio nie der Frauentyp gewesen, aber wenn er bedachte, welche Stelle Blutfeuer da gekrault hätte, wäre er doch gern wieder lebendig gewesen. Die Geister genossen kurz die reine Vorstellung, bevor sie weiter sprachen.
Du hast also wirklich nie Angst, sagst du? Also ich denke, da ist jetzt echt ein Beweis fällig. Kannst dich auch vorher besaufen, wenn du meinst. In einer für die Amazone unverständlichen Sprache unterhielten sich die Geister einen Moment lang, bevor sie leise kichernd weitersprachen. Deine Aufgabe ist ganz einfach: Siehst du Gorn da? Wie er da fiedlich über den Hof läuft?
Der Söldner ,ging gezielt auf einen Baum zu, der etwas abgelegen vom Hof stand um kurz auszutreten, also war er das perfekte "Opfer".
Also wenn du deinen Mut beweisen willst, zündest du ihm jetzt schlichtweg das Hosenbein an, während er noch seiner Tätigkeit nachgeht. Möglichst so, dass er es nicht sofort merkt, versteht sich, aber deinen Bogen darfst du nicht benutzen. Schnapp dir einfach 'ne Fackel oder sowas.
Voller Erwartungen starrten die beiden Geister jetzt auf die Amazone. Mal sehen, ob sie wirklich so mutig ist, wie sie vorher behauptet hat...
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| 02.03.2004 23:12 | #112 |
| blutfeuer |
"also das ist wirklich ein bisschen primitiv. warum denn das hosenbein? wenn ich was anzünde, dann seine haare. aber mal ehrlich. ich hab gesagt, ich hab keine angst, ich hab nicht gesagt, ich wär dämlich!"
blutfeuer schüttelte den kopf.
"das ist ne blöde aufgabe. aber ich kann in onars schlafzimmer einsteigen und ihm den schlüssel unter dem kopfkissen klaun, dann können wir in die vorratskammen. wie wärs damit? oder ich tausche schmoks bierglas gegen ein glas voll limonade, das ist gewiss eine größere harausforderung als ein hosenbein anzuzünden."
blutfeuer lehnte sich gemächlich gegen die wand der taverne, aus der laute lieder drangen.
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| 02.03.2004 23:34 | #113 |
| Burath |
Es gab nur ihn und den Hintern. Groß und breit traten die Fleischmassen vor sein geistiges Auge, ummantelt von gähnender Dunkelheit kam das gigantische Hinterteil in greifbare Nähe, auch wenn Burath mit gespanntem Bogen in Wirklichkeit mehrere dutzend Schritt vom seinem Ziel entfernt hinter der Deckung einiger Fässer kniete. Sentenza verweilte, einen Krautstengel zwischen den Lippen geklemmt, vor den Häusern des Hofes und ging seiner
Lieblingsbeschäftigung nach, dem Anpöbeln von Leuten. Doch diesen Abend sollte es für ihn anders laufen als er es vielleicht gedacht hatte.
Statt beleidigenden und verletzenden Worten drang ein schmerzerfüllter Schrei aus seiner Kehle, gefolgt von einer Bewegung die durchaus mit der eines krähenden Hahns zu vergleichen war. Reflexartig riss Sentenza seine Hände in Richtung Hinterteil und versuchte in aller Eile den hölzernen Schaft eines Pfeils aus seiner Pobacke zu ziehen, wenn auch weniger erfolgreich bei den ersten Versuchen was mit Geschrei in verschiedensten Lagen quittiert wurde. Burath las in dem Gesicht des Mannes den blanken Schmerz und Wut in ihrer reinsten Form. Der Anflug eines Lächelns verzog seine Mundwinkel, dann war Burath auch schon im Dunkel der Nacht verschwunden..
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| 02.03.2004 23:39 | #114 |
| blutfeuer |
den schrei konnte niemand überhören.
kurze zeit später kam sentenza in die taverne gewankt und hielt sich mit einer hand seinen allerwertesten und mit der anderen schwenkte er einen abgebrochenen pfeil. dabei brüllte er nach einem quacksalber, der ihm die pfeilspitze aus seinem arsch schneiden konnte.
"hat er es also doch geschafft - ein teufelskerl."
blutfeuer freute sich, als hätte sie den meisterlichen schuss selbst abgeschossen.
"da staunt ihr was?"
sagte sie in richtung der schillernden lufterscheinungen, die vor ihr schwebten.
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| 02.03.2004 23:50 | #115 |
| Bloodflowers |
"Ach, zwischen furchtlos und dämlich ist es nur ein schmaler Grat!" mischte sich Bloody dazwischen, also er mischte sich zwischen das Wasser der Regentonne, welche neben der Amazone stand. Ein angenehm kühles Gefühl... oder doch nicht? Jedenfalls war es einfach Klasse so mit dem Wasser zu verschmelzen ohne naß zu werden.
"So, du willst also beweisen das du keine Angst hast... vor nichts und niemanden... ok wir glauben dir!" Scipio hieb wütend in Bloody's Seite als dieser sich wieder neben seinen Geisterkollegen gesellte.
"Schön, dann glauben wir dir nicht." ja was denn nun jetzt?
Wieder berieten sie sich ein wenig. Wieder kamen sie zu einem Schluss:"Also höre denn Weib, wir wollen das du... ähm... also erstmal schliesst du jetzt die Augen..."
"Toll Bloody, und dann?" flüsterte Scipio erregt.
"Keine Ahnung, erstmal will ich sehen ob sie uns vertraut!"
Die Amazone, die ja keine Angst kannte, schloss auch prompt die Augen. Bloody fuchtelte mit seiner Hand vor ihrem Gesicht rum.
"Bloody... auch wenn sie die Augen auf hätte sieht sie dich nicht!"Einsichtig beendete der Bandit den Test auch sofort und erhob seine Stimme erneut um in der Sprache der primitiven Menschlinge zu sprechen."Also, gehe nun durch die gefüllte Taverne, lasse die Augen geschlossen... folge nur unseren Anweisungen auf das du sicher wieder aus der Hintertür hinaus kommst." nun sollte sie wirklich mal beweisen wie sehr sie den Geistern vertraute und sich furchtlos in ihre Hände begab. Sekunden später rannte Sentenza in die Taverne und stellte dort alles auf den Kopf."Hehe, wir wünschen dir im vorn herein schon mal viel Spass!" lachten die Geister. ...
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| 02.03.2004 23:56 | #116 |
| blutfeuer |
"ich hab damit kein problem. aber ihr gestattet ja wohl, dass ich dabei mein schwert in der hand halte oder?
ich sagte ja schon, ich bin furchtlos aber nicht dämlich."
blutfeuer schloss die augen in der sicheren erwartung, dass sie jetzt in den lokus geführt wurde oder in den rachen eines scheußlichen hofhundes oder etwas vergleichbares.
wie sie die beiden kannte, vor allem dieses durchgenallte blutblümchen, waren die scherze immer nahe am erbrechen. das konnte ja heiter werden.
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| 03.03.2004 00:10 | #117 |
| Scipio Cicero |
Ein Schwert? wenn du meinst, soll ja nicht heißen, du bist dämlich ähh, nun ja...ok.
Leise seufzend hob Scipio eine Augenbraue und tadelte sich selbst nochmal für den dummen Kommentar.
Dann mal los, würd ich sagen, oder?
Blutfeuer nickte stumm und so setzten sie sich in Bewegung. Links, links, noch mehr links, RECHTS!!!, wieder links, nein verdammt, nicht so. Aaahhhh, vorsicht! Ok, gut so, dann mach mal den ersten Schritt. Langsam ging die Amazone los, ihr Schwert fest in der Hand und stets vorsichtig, einen Schritt nach dem anderen. Bloody und Scipio wechselten sich ab. Während der eine die Anweisungen gab, schwebte der andere kurz vor ihr und überprüfte, ob sie die Augen ja nicht auch nur einen Spalt öffnete. Nun ja, zumindest der Drachenjäger tat das, während sein Kollege wieder einmal die meiste zeit damit verbrachte ihr in den Ausschnitt zu glotzen. Hätte er noch richtige, wären ihm wohl die Augen rausgefallen. Nun ja, irgendeinen Vorteil musste der Tod ja haben.
Blutfeuer wurdeinzwischen angespornt schneller zu gehen, schließlich wäre es ja langweilig, wenn sie weiterso langsam herumschleicht. Nach kurzer zeit kamen sie an der Taverne an.
So, vorsicht, jetzt kommt die Tür. Pass auf und renn nicht dagegen. "Und wo ist sie genau?"
Die ist vielleicht noch einen halben Mete...
Und schon krachte es. Glücklicherweise, ob für Blutfeuer oder eher für die geister sei hier mal vorbehalten, schien es nicht besonders weh zu tun. Lediglich der Schreck schien durch ihre Glieder gefahren zu sein, oder täuschte sich der Geist da?
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| 03.03.2004 00:16 | #118 |
| blutfeuer |
na klasse, das gab bestimmt ein klasse blauschimmerndes horn. aber sie wollte den kleinen geistern ja nicht den spaß verderben - obwohl ...
"sagt mal, ihr habt mich in den schankraum geführt. da lauf ich jetzt mit geschlossenen augen durch, jeder hält mich für bekloppt weil euch ja keiner sehen kann und über mein delirium reden die leute noch in hundert jahren?"
blutfeuer hob ihr schwert und riss die augen auf.
"es reicht! jetzt drehn wir den spieß mal um, ich will doch mal sehn, ob ihr furchtlos seid."
blutfeuer grinste und schnappte mit den händen nach den flirrenden gebilden vor ihr.
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| 03.03.2004 00:23 | #119 |
| Scipio Cicero |
Leicht verdutzt sahen sich die Geister an, bevor sie grinsend auf Blutfeuer sahen. Was sollte einem Geist schon groß Angst machen? Geisterjäger vielleicht? Dass es sowas auf Khorinis gibt, wär zumindest dem Waldstreicher neu, aber nun gut, mal sehen was die Amazone sich ausgedacht hat.
Dann lass mal hören, was du für uns hast. Für uns, die zwei mutigsten Gefolgsleute des ehrenwerten General Lees.
Scipios achtete dabei drauf sein gekünsteltes Husten nicht in einer für Menschen wahrnembaren Frequenz hervorzubringen.
Er musste zugeben, dass er jetzt wirklich gespannt war.
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| 03.03.2004 00:26 | #120 |
| blutfeuer |
"ihr kommt mit mir ins kastell. ich übergeb euch an don-esteban und ihr werdet euch nicht aus dem kastell bewegen, bevor sich euer aggregatzustand nicht geändert hat. das ist wahrer mut.
ich brauch noch einen tag mit meinem schüler und dann können wir aufbrechen. habt ihr den mut?"
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| 03.03.2004 00:30 | #121 |
| Bloodflowers |
Natürlich waren Geister furchtlos... was für eine Frage. Bloody war sofort in die Baumkronen gezischt und Scipio schwebte wie angewurzelt vor der Amazone, unfähig sich zu rühren. Echte Helden des Alltags eben!
Von oben betrachtete Bloody wie die Amazone nach Scipio grabschte, dabei hätte es endlich mal anders rum laufen sollen.
"Das wär was geworden... besonders wenn sie an Gicht-Karl's Stammtisch vorbei gekommen wäre..." grinste der Geist. Ja Gicht-Karl und Epilepti-Ken waren bekannt dafür jedes weibliche Wesen zu betatschen was an ihnen vorbei lief, und rein 'zufällig' hätte die Amazone genau an diesem Tische eine Pause einlegen müssen... aber jetzt galt es erstmal Scipio beizustehen und aufzuhören mit der Träumerei.
Bloody schwebte wieder hinunter und lauschte wieder Scipio's Worten:
Dann lass mal hören, was du für uns hast. Für uns, die zwei mutigsten Gefolgsleute des ehrenwerten General Lees.
Ja das würde ihn auch mal interessieren, aber erstmal musste Bloody sticheln:"Soso, das war jetzt die mutige Amazone?" Bloody tat gut daran jetzt nicht weiter zu machen, schliesslich würde er irgendwann einmal wieder lebendig, dann könnte sie ihn tatsächlich aufschneiden.
"Das wahr ja wohl nichts!" lachte Bloody, so langsam sollte er sich echt zusammen reissen, sonst wärs vorbei mit der Freundschaft.
"Also den Beweis bist du uns jetzt aber schuldig geblieben." Bloooody, iss gut jetzt:
"Also nee sowas feiges..." lachte der Geist und Blutfeuers Gesichtsfarbe wurde immer rötlicher, den Vorschlag mit dem Kastell hatte er in seinem Redeschwall glatt überhört, bis ihn Scipio darauf aufmerksam machte.
"Kastell? Meinetwegen... wir haben nämlich wirklich vor NICHTS Angst!" zum Glück sah sie nicht das Bloody zitterte wie Espenlaub. ...
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| 03.03.2004 00:43 | #122 |
| blutfeuer |
"nunja, wir werden sehn. auf jeden fall hast du ja schon einen ordentlichen abstand zwischen dich und mein schwert gelegt.
ich weiß, das ist purer zufall. aber nun folgt mir mal bitte."
blutfeuer schob sich zwischen den tischen hindurch, schenkte schmok ihr zauberhaftestes lächeln und schob sich, ihre geister im gefolge, in die küche. faith wurde ebenfalls zur seite geschoben und dann stand blutfeuer da, wo sie hinwollte.
"ihr wollt dcoh sicher, dass ich mich an eurer gestalt ergötzen kann?"
damit zog sie die mehlschublade auf und stäubte eine ordentliche postion in die luft. die geister konnten nicht schnell genug ausweichen und waren sofort in der mehlwolke gefangen.
"iiiiiihhhh, keiner hat mir gesagt, dass geister nix anhaben und soooo hässlich sind!"
damit verdrehte blutfeuer die augen und sank in ohnmacht.
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| 03.03.2004 01:01 | #123 |
| Bloodflowers |
Blutfeuer fiel in Ohnmacht! Kein Wunder, nackte Geister sah man schliesslich nicht alle Tage. Auch Faith kreischte wie wild, einzig nur Schmok schien es nicht zu stören. Klar, Schmok und Bloody hatten im Sommer ja des öfteren am See(von den Hofbewohnern nur "blaue Lagune" genannt) gebadet, Schmok wusste wie Bloody aussah. Naja, jedenfalls wie Bloody als Mensch aussah. Jetzt mit dem ganzen Mehl drauf, sahen die beiden wirklich aus wie unförmige Mehlklumpen. Trotzdem, der Wirt registrierte das ganze ziemlich gelassen.Vor Schreck(weil die beiden ja so mutig waren) schwebten sie in der Taverne umher und wussten nicht was sie tun sollten. Woraufhin im Schankraum leichte Panik ausbrach. Sogar Sentenza vergaß zeitweilig seinen blutenden Hintern und staunte nicht schlecht.
"Mach das ab, mach das ab!" rief Bloody seinem Kumpanen zu.
"Wie denn, wie denn?" fragte Scipio, nicht minder panisch, zurück."Keine Ahnung... warte ich hab's, ab ins Bierfass!" sprach Bloody und zischte mit einem Swusch einmal durch das Fass hindurch. Scipio folgte nach und... das Ergebnis war... beide hatten jetzt sozusagen Bierteig am Körper. Durch den Luftzug blieb das Zeug noch ein wenig an ihren "Körpern" haften. Erschreckt flogen die beiden hoch bis unter die Tavernendecke.
"Wie du aussiehst!"
"Und du erst!"
Dann flatschte das Zeug hinunter auf die Tavernengäste. Und die Geister waren wieder unsichtbar.
"Na warte Schätzchen..." grinste Bloody und flog, gefolgt von Scipio zu der ohnmächtigen Frau.
Ja... Blutfeuer würde heute sicher wieder von Geistern träumen. ...
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| 03.03.2004 01:15 | #124 |
| Scipio Cicero |
Ohne zu zögern schlüpften die beiden Geister in Blutfeuers Kopf und damit in ihre Träume. Diesmal ließen die beiden rachsüchtigen Toten ihrer ganzen Macht, nun gut, dem kleinen bisschen halt, freien Lauf und so manipulierten sie den Traum der Amazone nach ihren Vorstellungen und boshaften Wünschen. das Szenario war perfekt. In einer dunklen Nacht unter einem finster bewölkten, regnerischen Himmel, befand sich eine kleine, schaurige Burg. Von dort aus, tief drinnen in den untersten Ebenen des Kellers in einem Raum, weit hinten am Ende eines dunklen Ganges, waren schrille, unkontrollierte Schreie zu hören, die das ganze Gemäuer schier zum beben brachten.
Mitten in einer kleinen Folterkammer, umgeben von Skeletten, die ausgehungert in Zellen dahinmoderten, taten die zwei gnadenlosen Gespenster ihr grausiges Werk an der jungen Frau, die unfähig sich zu wären auf eine Bank gefesselt war und von Bloody und Scipio scheinbar eine unendlich lange Zeit.........am ganzen Körper gekitzelt wurde. Zwar war es nur ein Traum, doch die Anwesenheit der Geister gab der ganzen Sache noch einen hauch Realität und seelische Qual. Das würde für Blutfeuer sicher noch eine lange Nacht werden. Tja, man soll sich eben nicht mit Geistern anlegen.
In der Taverne wunderten sich inzwischen Schmok und Faith warum die Amazone durchgehend ein gequältes Lächeln auf den Lippen zu haben schien...
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| 03.03.2004 15:53 | #125 |
| Gorr |
Gorr erörterte ein sanftes Pochen an der versteckten Hintertür der Schmiede, sie war ewig nicht genutzt und von einem Werkzeugschrank verdeckt worden. Selbst Hummelchen wusste nichts von dieser Tür.
Wenn er genau nachdachte, hatte Gorr sie auch erst einmal benutzt.Das Klopfen wurde heftiger und Gorr wieder daran erinnert, was er eigentlich vorgehabt hatte. Er wollte die Tür öffnen, doch das bedeutete ersteinmal, dass er den Schrank beiseite schieben musste.
Der Schmied presste seine rechte Schulter gegen die Seitenwand des Schrankes und schob ihn unter großer Kraftanstrengung allmählig beiseite. Der Schrank war voll mit gewichtigen Werkzeugen und somit keine wirkliche Leichtigkeit, aber für Gorr kein unüberwindbares Hinderniss.
Er öffnete die Holftür geräuschlos. Sonnenlich drang durch einen kleinen Spalt, drückte sich durch die Öffnung zwischen Tür und Wand und erhellte viele kleine Staubteilchen, welche in der gestauten Luft der Schmiede einen bizarren Tanz abhielten.
Gorr steckte seinen Kopf nach draussen. Wer da ?
Ein dreckiger und fast unbekleideter Mann postierte sich vor ihm.Es war dieser Ritter !
Junge, du siehst ja fast genauso aus, wie als du fortgegangen bist ! Willst du dich uns etwas anschließen ?
Hinter ihm tauchte plötzlich ein Jüngerer auf. Er war in städtischer Art gekleidet.
Yenai schüttelte eifrig den Kopf.
Ich will mich euch nicht anschließen, ich brauche eine Rüstung.Das glaube ich auch. entgegnete Gorr spöttisch.
Wer ist der Knabe da ?, fragte der Schmied und deutete auf den jungen Mann hinter Yenai.
Yenai warf einen Blick über die Schulter. Das ist Ferox, er ist Waffenknecht bei uns.
Gorr musterte ihn gründlich. Yenai wurde ungeduldig.
Lässt du mich nun endlich ein ? Ich brauche eine Rüstung ! Zum Schutz ... zum Schutz gegen die Wanzen !!!
Gorr warf einen skeptischen Blick auf den vermeintlichen Ritter und gab sich dann einen Ruck. Mit einem barschen Kopfnicken "bat" er Yenai einzutreten.Aber der Waffenknecht kann draussen warten ! forderte er noch hastig.
Die Türe verschlossen und von innen verriegelt, standen Yenai und Gorr nun zusammen in der Schmiede.
Gorr begann mit ein wenig sinnloser Unterhaltung. Und ? Was macht das Ritter-Leben ? Sein Gegenüber zuckte die Achseln. Nicht viel, ich bin kein Ritter mehr.
Gorr gingen die Ohren auf als er das hörte. Ist das so ? Das ist ja interessant ! murmelte er, mehr zu sich selbst als zu seinem Gesprächspartner.Was brauchst du denn für eine Rüstung ?
Yenai brauchte nich lang nachzudenken. Möglichst eine gute. Ich hab' aber nicht so viel Gold, 300 Thaler nur. Und auch die sind geliehen ... Deswegen kann ich mir auch keine Paladinrüstung kaufen, wie sie mir gebührte, dieser Halsabschneider von Schmied will 3000 Thaler dafür !
Gorr wurde nachdenklich. Im ersten Moment hatte er gedacht, Yenai sei aus der Garde geflogen, oder hätte sie einfach verlassen, aber so wie es aussah, war er befördert worden.
Du bist zum Paladin befördert worden ? Du ? Selbst die Banditen hier am Hof sehen gepflegter aus als du ! ... Und das will schon was heißen ...Yenai runzelte wütend die Stirn und stemmte die Fäuste in die Hüfte.Dafür kann ich nichts ! Das sind die äußeren Umstände ! Die Fleischwanzen sind schuld !
Gorr verdrehte innerlich die Augen. Die Fleischwanzen ...
Seine Gedanken über den geistigen Zustand des Paladins unterdrückte er einfach und setzte ein Lächeln auf. Kein Problem. Ich wollte nicht unhöflich sein. Jeder Kunde ist bei mir König., sprach er mit breitem Grinsen. Hinter seinem Rücken griff er nach einem Holzschaft, für eine Axt, die Klinge daram fehlte noch.Schau mal 'rüber in meinen Laden, gleich die Tür da hinten, ich glaube da müsste noch eine Lederrüstung herumliegen...
Sofort, als sich der Paladin umgedreht hatte, riss der Veteran den Holzknüppel in die Luft und pfefferte ihn so fest er nur konnte gegen Yenais Kopf, direkt auf die Schläfe.
Den Schaft warf er beiseite und zog den Bewusstlosen Paladin in den Schatten, wo er Blicken von der Tür her verborgen blieb.
Gorr hob den Holzschaft wieder auf und hielt ihn mit der rechten Hand hinter dem Rücken versteckt. Mit der Linken öffnete er die Hintertür nach draussen.Ferox stand mit verschränkten Armen und dem Rücken zu Gorr auf der Wiese, schien die Umgebung eingehend zu betrachten. Als sich die Tür öffnete, drehte er sich um.
Wo ist Yen...? begann er zu fragen, dann wurde es schwarz um ihn. Gorr knüppelte ihn genauso butal nieder wie seinen Begleiter, er hatte keine Chance zu reagieren.
Schließlich begab sich Gorr, die beiden Unglücklichen Gardler über je eine Schulter gelegt, zum Haupthaus.
Mit einem festen Tritt, seiner Stahlkappen bewehrten Schuhe, öffnete der Veteran die Tür zum Konferrenzsaal und warf dem verwunderten Lee die beiden Bewusstlosen auf den Tisch, das es nur so knallte.
Ich hab hier ein Präsent für sie, Herr General. feixte Gorr und deutete eine Verbeugung an.
Der Paladin und sein Waffenknecht hier, scheinen sich verlaufen zu haben ...
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| 03.03.2004 16:16 | #126 |
| General Lee |
Lee war ein wenig verdutzt. Damit hatte er, zumindest jetzt, überhaupt nicht gerechnet.
Wie kommst du darauf, dass er Paladin ist ?
Gorr drehte Yenai vom Bauch auf den Rücken. Sehen Sie, es ist der Ritter, den wir vor einiger Zeit hier gefangen hatten und der dann ... äh ... geflüchtet ist ... gewissermaßen.
Wie dem auch sei: er scheint befördert worden zu sein, konnte sich aber keine Paladinrüstung kaufen, deswegen kam er zu mir. Ich sollte ihm eine Rüstung geben.
Lee nickte verstehend. Und der andere ?
Gorr zuckte die Achseln. Es ist sein Begleiter. Der Pala hat gesagt der Typ sei Waffenknecht.
Lee schnaufte nachdenklich. Vielleicht kriegen wir ja ein paar nützliche informationen aus ihnen heraus. Ich werde mich darum kümmern.Ollek ? Bollek ? Bringt die Beiden in das Verließ ! Brot und Wasser.Wir werden sie später verhören.
Die beiden Söldner nickte und machten sich sofort daran ihren Befehlen folge zu leisten. Gorr begleitete sie.
Gorr
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| 03.03.2004 20:50 | #127 |
| Tuan |
Tuan spitzte seine Ohren. Die Hoftrommeln trommelten, dass Gorr anscheinend einen Paladin und einen Waffenknecht überrumpelt hatte, als die beiden versuchten, in seine Schmiede einzudringen und die Schmiedegeheimnisse des besten Schmiedes von ganz Khorinis zu stehlen. Der Schmied soll sich eine wahre Schlacht mit den beiden geliefert haben, doch am Schluss ging er, zwar verletzt mit zahllosen Wunden, aber dennoch als Sieger aus dem Gefecht hervor.Tuan jedoch wusste ja, dass den Hoftrommeln nicht zu trauen war. Ständig wurde noch unmögliches dazugedichtet, so dass die eigentlichen Neuigkeiten übertrieben und ausgeschmückt waren. Er glaubte nicht, dass Gorr der beste Schmied von ganz Khorinis war, einer der besten, ja, aber nicht der beste... Wie dem auch sei, Tatsache war, dass sich nun zwei Soldaten aus der Stadt im Gewahrsam von Lee und seinen Söldnern befanden. Der General würde aus den beiden Typen sicher das eine oder andere Geheimnis herausbekommen. Vielleicht die entscheidenden Tipps, um endlich von dieser Insel verschwinden zu können. Aber vielleicht gingen sie auch leer aus. Es wäre ja möglich, dass der Paladin nicht mehr ganz richtig im Kopf war und während der Befragung ständig irgendwas von einer Fleischwanzeninvasion schwafeln würde... Bei diesen Paladinen wusste man ja nie, an was man denn nun eigentlich war. Dieser Post ist mit der nötigen Portion Ironie und Humor zu lesen... *g*
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| 03.03.2004 22:19 | #128 |
| Ceyx |
Ceyx schlenderte über den Hof. Die Sonne, die den Tag über die Kälte des Winters in die Schatten vertrieben hatte, war hinter den Bergen im Westen verschwunden, und die Kälte wieder aus den Ecken gekrochen.
Ceyx verlies die Hütte, und ging schnurrstracks in die Taverne. Er hatte Faith den ganzen Tag lang nicht gesehen.
Es war erstaunlich ruhig hier. Naja, es war für Ceyx überall erstaunlich ruhig, aber in der Taverne sassen erstaunlich wenig Leute. Was ja nicht unbedingt hies, dass es wenig Leute waren, sondern einfach weniger als sonst. Aber egal.Er entdeckte sie an der Theke. Sie hatte sich mit einem Arm darauf gestützt, und blickte in die Leere. Ceyx ging zu ihr hin, setzte sich gegenüber von ihr, doch irgendwie schien sie ihn nicht bemerkt zu haben. Ceyx versuchte, ihren Blick zu fangen.
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| 03.03.2004 22:31 | #129 |
| fighting_faith |
Faith dachte an Xion,... er schien ihre Nähe irgendwie,... sowohl meiden zu wollen als auch irgendwie zu mögen,... aber irgendwann hatte doch ersteres die Überhand genommen und er wollte sie nicht mehr sehen,... oder konnte oder,... "Ach...", Faith schüttelte den Kopf in der Hoffnung, ihre trüben Gedanken würde einfach abgeschüttelt, doch so war dem nicht. Sie seufze, so hatte noch nie jemand auf sie reagiert...
"Was geht wohl in seinem Kopf vor, dass er so handelt,... vielleicht sollte ich ihn doch nicht aufsuchen,...", dachte Faith, blickte auf, da sie gerufen würde, sie sollte Kellnern, doch dann hielt sie erschrocken Inne. "Ceyx... wo...", da viel ihr wieder ein, er konnte sie nicht hören, sie ließ sich kraftlos wieder auf den Hocker sinken, ignorierte den Söldner, der gerade begann aus Wut rumzubrüllen. Am Liebsten hätte Faith sich jetzt ihre Augen und ihre Ohren verbunden,... die Stille und Dunkelheit genossen, doch nicht mal das konnte sie. Da spürte sie eine vorsichtige Berührung, Ceyx strich ihr über die Wange, eine ihrer Strähnen aus dem Gesicht, welche nach und nach langsam wieder von seiner Hand glitten und ihr wieder vor die Augen vielen. Sie musterte seine Augen, genau wie damals auf der Lichtung,.. die Lichtung auf der Xion... "NEIN... lenk dich ab,...", dachte sie, schüttelte sich unbewusst und Ceyx nahm die Hand zurück und sah sie verwundert an. "Ach nein ich wollte nicht,... ach ja,.. du hörst mich ja nicht,... du weißt nicht wie gerne ich momentan einfach ein Schatten wäre,... einer Schatten deiner...", sie lächelte ihn an, wollte ihn nicht ihre Sorgen geben,... reden konnte sie ja eh nicht mit ihm...
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| 03.03.2004 22:37 | #130 |
| Bloodflowers |
Die gute Blutfeuer schien ein wenig erschöpft zu sein von den Alpträumen der vergangenen Nacht. Jedenfalls hatten Bloody und Scipio heute noch nicht einen Mucks von ihr gehört. Naja, jedenfalls schlawinerte Bloody ein wenig über den Hof und schaute hier und da ein wenig in die Häuser(gab ja nicht allzu viele hier). Würde heute wieder irgend etwas passieren? Vermutlich nicht, denn schon der Tag war auf leisen Sohlen davon gezogen, ohne sich beim Geist ordentlich gemeldet oder gar verabschiedet zu haben.
"Ich hab's gewusst, hier passiert nichts!" rief Bloody zu sich selbst und deutete damit an das er es schon vorher gewusst zu haben schien. Wie immer eigentlich, die Leute sagen hinterher immer das sie alles schon vorher gewusst haben. Ja, das war irgendwie so ähnlich wie mit dem vergangenen, extrem trockenen Sommer. Bloody erinnerte sich da an ein Gespräch zwischen Bauern. Nun eigentlich war es ein älterer Bauer der mit seinem Enkel an den Feldern stand und das mickrige Getreide betrachtete. "Ich hab's gewusst, ich hab's gewusst!" hatte der Alte in einem fort gestammelt, der kleine Enkelsohn hatte daraufhin ein wenig geschluchzt.
Jaja, das erinnerte den Geist an seinen eigenen Grossvater. Es muss so ungefähr fünfzehn Jahre her sein. Damals wanderten Klein-Bloody und Alt-Bloody(der Grossvater) durch die Wälder, es war ein bisweilen kalter Tag im hereinbrechenden Frühling. Klein-Bloody hörte damals zum ersten Male eine bestimmte Vogelart zwitschern.
"Das mein Junge sind Wacholderdrosseln!" antwortete der Grossvater auf die Frage des Kleinen. Aber wie bei Grossvätern so üblich, zwitscherten danach noch viel mehr Antworten auf ungestellte Fragen hinterher.
"Früher haben wir die oft als fette Krammetsvögel verspeist!" ja, das waren so Antworten die man als kleiner Knirps nie verstand. Im Gegenteil, die Antworten der Grossväter warfen nur noch mehr Fragen auf.
Bloody verdrückte, aufgrund dieser Erinnerungen, eine Träne und schwebte dann zurück zur Kapelle.
"Möge Grossvater ewig auf Rosen tanzen!" sprach er und verschwand im dunklen, kalten Friedhofsgemäuer. ...
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| 03.03.2004 22:39 | #131 |
| Ceyx |
Sie sassen da. Ceyx auf der einen, Faith auf der einen Seite der Theke. Ihre Blicke trafen sich, und Ceyx las darin Schmerz und Trauer.
Doch er konnte sie nicht hören, und versuchen ihre Sorgen von ihr zu nehmen. Und mit einem Mal kam es ihm vor, als wäre die Theke, die zwischen ihnen lag, viel mehr als das, als wäre die Theke etwas, das sich zwischen sie geschoben hatte, wie eine unsichtbare Wand, ein Wall, der sie trennte.
Faith legte ihre Hand auf das kalte Holz, schob sie langsam bis zur Mitte. Ceyx tat es ihr gleich, bis sich ihre Fingerspitzen berührten.
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| 03.03.2004 22:49 | #132 |
| fighting_faith |
Faith erhob sich, ihre Hände glitten auseinander, sie verliess die Taverne, er folgte ihr. Ihre Schritte führten sie in die Hütte sie setzte sich aufs Bett, er blieb etwas verwundert in der Tür stehen, als er sie da sah, ihre Hände stützten ihren Kopf, ihre Haare verdeckten ihr Gesicht. Er setzte sich auf den Boden, sah selbigen an. . . Stille . . . Dann, plötzlich erhob sich faith, setzte sich zu Ceyx, legte ihren Kopf in seinen Schoss, kuschelte sich an ihn und lächelte leicht. Sie hatte ihn vermisst, wie jede Minute ohne ihn doch irgendwie immer eine gewisse Art von Leere besaß. Er streichte durch ihr Haar, zögerlich. Sie spührte seine Wärme, seine ewige Schüchternheit immer und immer wieder... Sie drehte ihren Kopf so, dass sie ihn ansehen konnte, blickte ihn lange an, dann hob sie ihre Hände und formte ein Herz, er umfasste ihre Hände und küsste sie, lächelte...
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| 04.03.2004 14:13 | #133 |
| blutfeuer |
"nun gib dir mal ein bisschen mühe. ich hab doch nur gesagt, dass du versuchen sollst, diese riesenscheiben zu treffen."
die amazone warf schon seit einiger zeit tellergroße holzscheiben in die luft.
"ich will ja nicht mal, dass du die dinger aufspießt, nur ein bisschen aus der bahn schubsen mit den pfeilen. ein schütze muss das schon hinkriegen. die dinger sind groß wie mühlsteine, die trifft ja ein blinder!"
blutfeuer und burath standen wieder auf der großen wiese und übten sich im schießen.
"übrigens war das toll mit dem angeber. nicht nur, dass er mal ein paar tage stehen muss und sich nicht setzen kann, er hat noch nicht mal geschnallt, wer diesen vortrefflichen schuss gesetzt hat. ich bin jedenfalls stolz auf so einen schüler.
und wenn du dich weiter so geschickt anstellst, bist du auch bald meister.
übrigens müssen wir heute unsere sachen packen. ich muss zwei freunde ins kastell geleiten. die brauchen unbedingt schutz und fürsorge. nur scheinen sie noch zu schlafen, also müssen wir noch ein bisschen warten.
halte dich aber bitte trotzdem bereit, wenn meine schätzchen auftauchen, dann gehts los. wir üben dann in der nähe des kastells weiter.
wenn du allerdings lieber ne pause machen möchtest, ist mir das auch recht. dann machen wir später weiter,"
wie immer antwortete der einsiedler nicht sondern versuchte verbissen weiter, die von blutfeuer in die luft geworfenen teller zu treffen.
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| 04.03.2004 16:18 | #134 |
| Ferox |
„Verdammt“, sagte Ferox leise zu sich, während sich der Waffenknecht die schmerzende Stelle am Kopf rieb, „Was war denn das?“ Der Schmerz am Kopf schien nicht von ungefähr zu sein, wie sich der junge Barbier dachte, denn an dessen Hinterkopf lies sich eine dicke Beule spüren. Er versuchte sich an das geschehen zu erinnern, während sein Blick den Raum, oder eher das Loch, musterte in dem er sich Befand. In einer Ecke erkannte er den Paladin Yenai, mit dem der Weg zu diesem Hof bestritten ward und den Ferox eigentlich auch wieder auf selbigem verlassen wollte. Dies jedoch hatte sich, wie Ferox aus dem dreckigen, schleimigen Loch ersah, zumindest für den jetzigen Zeitpunkt erledigt. Ein dunkler Raum, keine Fenster, schleimige Wände, ein paar Fleischwanzen krabbeln am Boden und die Gitterstäbe, welche der Waffenknecht nun jetzt beäugte zeugten eindeutig von einem Kerker. „Bei Adanos“, dachte sich der junge Mann und kratze sich am Kinn, „Was war dieser Yenai doch für ein Hornochse“ Nur mit Unmut mochte der Gardler sich dies denken, so war dieses verkümmerte Häufchen Elend doch tatsächlich ein Paladin, oder war dies gar nicht die Wahrheit? Hatte dieser Mensch ihn vielleicht belogen, betrogen? Möglicherweise wusste dieser ‚Yenai’, falls dies überhaupt sein richtiger Name war, sehr wohl, dass der Ort an dem sie sich befanden Khorinis war. Vielleicht sollte Ferox durch einen heimtückischen Trick abserviert werden. „Kann das denn sein?“, fragte sich sein Geist, der gerade völlig ruhig war, trotz der misslichen Lage, „Was Yenai überhaupt dazu fähig, so etwas zu tun?“ War Ferox nämlich ehrlich zu sich, gab es keine Möglichkeit dies zu glauben. Das abstruse Auftreten des Paladins, dessen Verstand nicht unbedingt von sonderlich viel Intelligenz zeugte, lies es nicht zu solche Anschuldigungen zu tätigen. „Hey Yenai“, flüsterte der Barbier dem am Boden Liegenden in das ihm zugewendete Ohr und begann ein wenig sie Schultern jenes Paladins zu schütteln. War er doch nicht tot, was aufgrund der Atmung und des Herzschlages sofort für den Mediziner ersichtlich gewesen ist, so schien sein Geist in den Träumen seines Selbst gefangen. Er verstärkte sein Schütteln, was dazu beitrug, dass der ohnehin schon Verletzte gegen die steinige Wand schlug. Dies wiederum jedoch sorgte für das allmähliche erwachen des Patienten, wie es alle Kranken für ihn waren. Schnell konnte Ferox in die Augen seines Vorgesetzten sehen, der sich ebenfalls den schmerzenden Kopf rieb.
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| 04.03.2004 17:38 | #135 |
| Yenai |
Langsam richtete sich Yenai auf, während er die große Beule an seinem Hinterkopf befühlte. Er brauchte nur einen Blick, um festzustellen, wo er sich befand: In der Unterwelt. Die Fleischwanzen hatten ihn zu Tode getrampelt (davon zeugte die Beule) und er musste nun in diesen lichtlosen Gefilden warten, bis Innos sich etwas Zeit nahm, seine Gläubigen abzuholen, sie über eine Brücke, so schmal wie die Schneide eines scharfen Messers, zu führen, anschließend ins Paradies zu stecken und es von außen abzuschließen. Dann musste der Streiter Innos den Rest der Ewigkeit fröhlich sein, durch blühende Gärten wandeln und versuchen, halbnackte, sich auf ausgebreiteten Decken räkelnde Jungfrauen zu ignorieren, da Unzucht einem Paladin streng verboten war. Keine guten Aussichten für die nächsten Hunderttausend Jahre...
Immerhin war Ferox bei ihm, so konnten sie sich wenigstens etwas anfreunden. Genug Zeit hatten sie ja nun. Allerdings sollte er den Waffenknecht nicht unnötig beunruhigen, angeblich war schon so mancher vor Schreck gestorben als man ihm berichtet hatte, dass er tot war.
„Du weißt, wo wir uns befinden, oder?“, erkundigte sich der Paladin bei seinem Begleiter, „Beliar hat uns in die Unterwelt gesteckt und wir müssen nun warten, bis Innos uns erlöst und ins ewige Licht führt. Glücklicherweise war ich zeitlebens ein mustergültiger Mensch, so dass wir nicht lange warten müssen. Vielleicht haben wir noch ein paar Prüfungen zu bestehen, aber das wird kein Problem, vertrau mir. Warten wir einfach, bis jemand kommt.“
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| 04.03.2004 17:59 | #136 |
| Squall_L |
Als Squall aufwachte konnte er Xion nirgendwo mehr erblicken. Er lag auf eine Bank vor der Taverne und hatte keine Ahnung was geschehen war. Warum lag er hier? Und warum war Xion nicht mehr da? Squall machte sich auf um nach ihn zu suchen, denn er konnte nicht glauben, dass er einfach so abgehauen war.
Nach einiger Zeit Suche durch das ganze Lager gab er es auf. Xion war verschwunden. Squall war wütend darüber. Nachdem Spaß den die beiden in Khorinis und Umgebung hatte, verschwand er nun einfach ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Sie wollten doch noch das Kastell besuchen, aber daraus wurde wohl nun nichts mehr. Squall hatte keine Lust mehr weiter hier zu verweilen und machte sich auf den Weg zurück in das Kastell der Schwarzmagier.
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| 04.03.2004 19:32 | #137 |
| Ferox |
Schon längst war Ferox vom Korpus des am Boden liegenden Streiter Innos’ weggetreten, da ihm bereits das Aufwachen von jenem bewusst war. „Bei Adanos“, sagte Ferox leise zu sich, während dem abermals albernen Geschwafels des Paladins. An den Gitterstäben stehend wanderte sein Blick über den dunklen Flur, falls dieses Loch eine derartige Bezeichnung verdient hatte. „Hm“, dachte Ferox, „keine Fenster, nur wenig Licht von oben und diese einzelne Tür“ Schnell war dem jungen Waffenknecht bewusst, dass es so schnell kein Entrinnen aus jener misslichen Lage geben würde. Als Yenai fertig mit seinem abstrusen Ideenspinnen war, erhob Ferox sich zu Wort: „Yenai, wir sind nicht tot, wir sind auf Onars Hof in Khorinis. Versuch nicht mir zu widersprechen, es ist die Wahrheit“ Bei Beendigung dieser Worte wanderte des Waffenknechts Blick zum hinter ihm stehenden Paladins, der etwas verwirrt drein blickte. „bitte glaub es mir“, flehte er seinen Gott an und wiederholte nachhaltig das Gedachte in gesprochener Form für den ranghohen Gardler, der verängstigt dreinblickte, vermutlich wegen der am Boden herumirrenden Fleischwanzen. Das Schauspiel tat sich Ferox nicht weiter an, sondern sah stattdessen einen Schatten unter dem Lichtstrahl der Tür blitzen. Standen dort Wachen, fragte er sich. Einen Versuch war es sicherlich wehrt, so wie er fand: „Hey, Herr Söldner!!!!!“, rief er mit aller Kraft nach oben und hoffte auf Gehör. Tatsächlich tat sich nach einem Moment die Tür auf und es kam der unfreundliche Ruf „Was ist“ zurück. „Ich…ähm…Wir wünschen euren Anführer zu sprechen“, brüllte der Barbier freundlich zurück und wartete auf die Antwort. Jedoch kam statt dem erwarteten ein Dumpfer Knall, gefolgt von einem Murren des Söldners. „Mist“, dachte sich Ferox und erwartete von dem Paladin hinter ihm keine große Hilfe.
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| 04.03.2004 19:46 | #138 |
| Taeris Steel |
Nach einem nuns chon recht langen Aufenthalt auf dem hof, beschlossen Redsonja und Taeris, ihn wieder zu verlassen und zum Räuberlager zurück zu kehren. TAeris trank seinen Bierkrug aus und verabschiedete sich von faith. Dann zog er seinen Umhang zu und die beiden traten hinaus in die harsche Kälte. Bald würden sie wieder im Minental sein. Sehr bald...
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| 04.03.2004 21:27 | #139 |
| blutfeuer |
blutfeuer schnürte ihr bündel und machte sich reisefertig. wenn der sture burath nicht mitkommen wollte, dann sollte er halt bleiben, wo der pfeffer wächst.
auf der suche nach den gespenstern kam ihr zu ohren, dass es gefangene gab im lager. sollten wohl gardisten sein oder sogar paladine. und einer sollte sich besonders dämlich angestellt haben.
blutfeuer kannte einen gardisten, der immer so tat, als sei er dämlich. also bestand ja zumindest die möglichkeit, dass es sich um ihren traurigen ritter handelte.
unauffällig schlich sie in richtung kerker.
blutfeuer wusste, dass man das ding bewachte und fremde nicht gern gesehen waren, aber sie musste es unbedingt herausbekommen.
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| 04.03.2004 21:48 | #140 |
| Scipio Cicero |
Die beiden Geister hatten ihre sieben Sachen gepackt, sich noch ausgiebig von ihrer Wohngemeinschaftshütte verabschiedet, also der Kapelle, und waren nun auf der Suche nach Blutfeuer, die sie ins Kastell führen wollte.
Allerdings war sie nirgendwo zu finden, weder auf dem Trainingsplatz, noch in der Taverne. Tja, wo sollte man die Amazone den sonst noch suchen? Sie klapperten den ganzen Hof ab, fanden jedoch nichts, bis sie irgendwann in die Nähe des Kerkers kamen, wo die scheinbar Verschollene auf leisen Sohlen herumschlich.
Zum Spass schwebten Bloody und Scipio eine Weile neben ihr her und beobachteten sie bei ihrer Nacht-und-Nebel Aktion, bevor sie ihr leise ins Ohr hauchten.
Wo soll's hingehen?
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| 04.03.2004 21:55 | #141 |
| Yenai |
Yenai schüttelte verdrießlich den Kopf. Er hätte sich ja denken können, dass Ferox mit Unglauben auf die traurige Nachricht reagieren würde. Schließlich war sein Begleiter nur ein einfacher Soldat, nicht geschult im Umgang mit Gott und Religion. Der Paladin dagegen wusste, wie man mit dem Tod umzugehen hatte: Man stimmte ein angemessenes Klagelied an und pries die Taten des Verstorbenen. Da anscheinend gerade niemand für ihn singen wollte, beschloss er, sich selbst zu preisen. Einer musste es ja tun.
Doch zuerst galt es, seine Stimme in Form zu bringen (obwohl er sozusagen der geborene Badezimmerbariton war, galt es, noch zu üben. Für die eigene Beerdigung musste schließlich alles perfekt sein), anschließend musste der Text verfasst werden.
Der wackere Recke hob die Hand zur Brust und stimmte ein noch etwas schüchternes “Mi-Mi-Mi-Mi-Mii!“ an. Das klang gar nicht schlecht. Er fasste Mut, und schon bald klang ein liebliches „Do-Re-Miii-Faaa-Soooo!“ durch die dunklen Gemäuer. Begeistert stimmte er ein furioses Solo aus improvisierten Lauten an, die nur ein Banause für furchtbar schräg klingende, wild zusammengewürfelte Wortverstümmelungen halten konnte.
Yenai hingegen vertrat die Ansicht: Um Melodie, Harmonie und Text konnte man sich ja später noch kümmern, jetzt musste erst einmal ausführlich geklagt und gesungen werden.
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| 04.03.2004 22:04 | #142 |
| blutfeuer |
"seid ihr wohl still!" blutfeuer lauschte angestrengt. die stimme kannte sie. es stimmte alles. das konnte nur ihr alter busenfreund yenai sein, ihr lieblingsritter von der traurigen gestalt, ihr treuester beschützer und die geistige inspiration zu vielen bunten abenteuern.
"hört ihr das? das ist ... egal. ich sage euch, ohne den sänger werd ich euch an don verfüttern. holt ihn mir da raus. ich will ihn mitnehmen."
blutfeuers ohr lag an der rückwand des kerkers und lauschte durch die dicken wände.
"das ist er, jede wette. die blöden leeler haben meinen yenai eingesperrt. das geht natürlich auf keinen fall. das ist mein gefangener auf lebenszeit.
ihr zuckersüßen, schlauen und verwegenen geister, wir nehmen yenai mit. denkt euch was aus.
ohne ihn geh ich nicht. kein bisschen geh ich ohne ihn hier weg."
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| 04.03.2004 22:10 | #143 |
| Kilian v. W. |
Langsam hob sich der dämmrige Schleier von den Augen des Söldners, und er begann, die Welt wieder in klarem Licht zu sehen. Nun, soweit man die mickrige Fackelbeleuchtung auf dem Hofe als klar, wenn überhaupt als Licht ansehen konnte. Wie dem auch sei, er war wach, und das war wichtig. Nun konnte er sich vielleicht mal wieder einen vernünftigen Schlafplatz sichern, und nicht wieder hinter der Taverne neben dem erbrochenen irgendeines Vollidioten, der seine Grenzen nicht kennt, aufwachen. Kilian wusste wenigstens wo seine Grenzen waren, die hatte er schon oft genug lang und breit ausgetestet. Schliesslich lebt man nur einmal.
Da er ja jetzt wach war, beschloss er nach kurzem Frisur und Klamottencheck in einer nahen Pfütze, endlich seinen Bogen abzuholen. Es war ihm nun egal, ob Legolas da war oder nicht, er würde das Geld einfach im Haus hinterlegen, was sollte da schon gross passieren? So machte er sich eilenden Schrittes auf zum Trainingsplatz, nur um wenig später die Bude des Bogenbauers zu betreten. Recht unaufgeräumt, schien wohl lange nicht mehr dagewesen zu sein. Naja, ihm sollte es egal sein. Und dann sah er ihn. Ein Meisterwerk von einem Bogen, die Einlegearbeiten glänzend-golden, der Bogen selbst rötlich-braun, und von unbeschreiblicher Eleganz. Der Name schoss ihm durch den Kopf, als er ihn prüfend in den Händen wog. "Hmm...du sollst Gwydyonshauch heissen, nach dem grossen Keltischen Kriegsgott! Auf dass du meinen Feinden den Tod so nahe bringst wie ihre eigene Mutter." Mit einem leichten Grinsen im Gesicht verliess der Söldner die Hütte, nicht aber ohne das versprochene Gold dazulassen. Er war vielleicht ein Säufer, ein Rauhbein, aber er hatte seine Ehre.
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| 04.03.2004 22:16 | #144 |
| Bloodflowers |
"Wie denn? Ist dir noch nicht aufgefallen das ich momentan nicht mal ansatzweise ein Schloss öffnen kann? Ausserdem hab ich das zusammen mit Gorr entwickelt, so leicht wär das nicht aufgegangen. ... Vielleicht irrst du dich ja auch und es ist gar nicht Yenai!" meinte Bloody und huschte mal eben in die Zelle hinein. Zerknirscht kam er wieder heraus geflogen.
"Doch es ist Yenai..." jetzt saßen die beiden Geister verdammt tief in der Scheisse. Was sollten sie tun? Ewig hier bleiben und nie wieder lebendig werden oder mal eben den General -und die Söldner- verraten und den Gefangenen befreien?
Vor lauter Gewissenskonflikten und innerlicher Zerissenheit, teilte sich Bloody auf der Stelle in zwei(etwas kleinere) Geister und redete nun doppelt auf die Amazone ein.
"Weisst du eigentlich was du da verlangst?" doch wie zu erwarten war, machte Blutfeuer keinerlei Anstalten von ihrem Standpunkt abzuweichen. Die zwei Geister verdrehten gequält die Augen und murmelten:
"Na schön, dann machen wirs eben..."
Fragte sich bloss noch wie? Das war nämlich das nächste Problem. ...
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| 04.03.2004 22:23 | #145 |
| blutfeuer |
"soll ich euch was sagen? ihr müßt euch keine birne machen. alle sagen, yenai wär blöd. nun stellt euch mal vor, lee nimmt den ernst und glaubt ihm seine geschichten. das wär doch wirklich schrecklich. das wäre eine katastrophe für eure ganze truppe. yenai redet euch ein, dass der könig in khorinis ist oder so was, der general rast in die stadt, die paladine schnappen ihn und er wird hingerichtet. wär das nicht schrecklich?
solche sachen kann yenai anrichten. glaubt mir, wir tun ihm nur einen gefallen. man wird euch dafür ehrenkränze flechten. außerdem stellen wir es so an, dass keiner auf euch kommt."
blutfeuer unterbreitete den beiden dann ihre idee, wie man in den besitz des schlüssels kommen konnte. die beiden waren für das einlullen der wachen zuständig, den rest würde die amazone schon übernehmen.
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| 04.03.2004 22:30 | #146 |
| Bloodflowers |
"Wachen? Von Wachen weiss ich nichts... und den Schlüssel hat Gorr, er ist der einzige glaube ich, eventuell hat Lee noch einen Schlüssel, aber da bin ich mir garnicht mal so sicher." Blutfeuer schien vor Tatendrang nur so zu sprühen, doch da konnte man leicht mal ins Unglück laufen.
"Aber ich hab eine Idee wie es ohne Schlüssel geht..., kann aber eine Weile dauern das Ganze, was sagst du?" ...
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| 04.03.2004 22:43 | #147 |
| Scipio Cicero |
In einer für Menschen nicht hörbaren Frequenz begannen die Geister miteinander zu reden. Bloody fing an seinen Plan zu erläutern.
Also folgendes: Ich hab keine Ahnung was wir machen sollen, damit wir diesen Paladin befreien.
Na spitze, was machen wir dann?
Weis ich eben nicht.
Schon klar. Nun gut, mal sehen. Können wir Gorr dazu bringen uns den Schlüssel zu geben?
Wohl kaum.
Lee ist wohl auch kein Thema. Hmm, es gibt keinen Geheimgang, oder so? Ebenfalls nein, aber warte mal. Ich bin ja gelernter, geprüfter und talentierter *hust* Dieb. Könnte Yenai sagen, wie er sich selbst befreien kann. Klasse, dann fang ambesten gleich an. ich versuch so lange die Leute von der Schmiede fernzuhalten, damit möglichst keiner die Flucht bemerkt.
Bloody verschwand sofort hinter der Tür und Scipio wandte sich in einer für Lebende hörbaren Sprache mit Blutfeuer zu reden.
Komm schnell, du kannst mir helfen. Raus aus der Schmiede...
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| 04.03.2004 22:49 | #148 |
| Bloodflowers |
Nachdem die Absprachen getroffen waren, huschte Bloody flugs zur Zelle. Er nahm diesmal nicht den "Geisterweg" sondern den normalen den Yenai gleich gehen musste. Sprich, er flog zuerst durch die Falltür und dann den langen Gang bis hin zum Kerker. Ohne gross darüber nach zu denken, was er da eigentlich grade anrichtete, schwebte er hinein in die Zelle und sprach Yenai leise an."Pass auf, wenn du hier raus willst dann mach schnell und vor allem mach das was ich dir sage?" Yenai guckte etwas dümmlich drein, man war fast verleitet zu sagen wie immer, doch Bloody glaubte zu wissen warum. Er hatte noch garnicht erwähnt wer er denn eigentlich war, dass er es wagte einem Paladin Befehle zu erteilen.
"Vertraue mir, ich bin Innos, gekommen um meinen Erwählten Streiter bei zu stehen!" flüsterte Bloody. ...
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| 04.03.2004 23:07 | #149 |
| Yenai |
Yenai salutierte zackig. Der Chef. Da hieß es strammstehen und erfreut aussehen. Vielleicht entließ Innos ihn dann früher aus dem Paradies. Er setzte also ein breitestes Lächeln auf, lauschte kurz der sonderbaren Stimme und folgte dem Gott dann zur Tür. Ohne Ferox zu beachten, der sich ein „Warum fletschst du denn die Zähne so sehr, werter Paladin?“ nicht verkneifen konnte, zog er ein kleines Stück Draht aus der einst schmuckvollen, doch inzwischen von langen Reisen zerfetzten Schwertscheide und machte sich nach Anweisungen, die Innos ihm zuflüsterte, am Schloss der Tür zu schaffen. Vermutlich war das eine der Prüfungen, die man nach dem Tod bestehen musste. Offensichtlich war bei dieser Aufgabe unbedingter Gehorsam und etwas Fingerspitzengefühl gefordert. Der Held glich den Mangel an letzterem durch ein Übermaß an ersterem aus und wurde einige Minuten mit einem satten Klicken belohnt. Er schüttelte die schmerzenden Hände und tapste neugierig den Gang entlang, der sich nun vor ihm erstreckte. Hinter ihm fiel die Tür wieder ins Schloss – offenbar war es für Ferox noch nicht an der Zeit, ins Paradies zu gehen. Schulterzuckend wandte Yenai sich ab und folgte dem Gang bis zu einer Leiter, die ihn in größeren Raum brachte. Vorsichtig, um keine bösen Geister der Unterwelt zu wecken, schlich er hindurch und fand sich dann in einer Welt wieder, die gewisse Ähnlichkeiten mit der ihm bekannten hatte. Sollte diess das Paradies sein?
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| 04.03.2004 23:10 | #150 |
| blutfeuer |
nunja, die leute ablenken durfte für eine begnadete magierin der amazonen kein problem sein. der illusionszauber sollte da durchaus alle wünsche erfüllen.
blutfeuer versenkte sich tief und suchte den kontakt zu ihrer göttin. gleichzeitig suchte sie nach dem succubus, der ihr beistand versprochen hatte, wenn sie es einmal dringend nötig hatte.
"ich brauche ein ballett, ein ballett von elfen oder so einen mist. irgendwas sehr erotisches. dass den leuten der mund offen bleibt und keine zum kerker guckt.
hummelchen wird schon schlafen, sie hat nen megadicken bauch und träumt von zwillingen und gorr muss sie beschützen, aber alle anderen müssen den elfen verfallen."
es dauerte keinen augenblick und die lieblichsten zarten durchscheinenden elflein tanzten im mondschein. halb nackt waren sie auch noch, also man sah alles durch ihre dünnen hemdchen und kein söldner der welt achtete jetzt noch auf den kerker.
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| 04.03.2004 23:20 | #151 |
| Bloodflowers |
Bloody folgte Yenai hinauf in den Schmiedraum. Der Paladin murmelte was von einem Paradies und stierte die Rüstungen die hier überall lagen an. Doch Bloody dachte an etwas anderes... an Ferox!
"Möcht nich wissen was die mit dem anstellen werden!" wieder knirschte der Geist mit den Zähnen und wieder schwebte er schnell zurück in den Kerker. Dort fand er den verdutzten Waffenknecht vor und rief, da die Zeit drängte, laut und recht schnell:
"Hör zu, du wirst vermutlich verhört werden, und die erste Frage wird vermutlich sein, wie es gelang das der Paladin flüchten konnte. Wenn du deine Haut retten willst dann sag die Wahrheit. Sag das Yenai von Bloody, dem Banditen und Verräter an Lee und seinen Leuten, befreit wurde."
Ohne ein weiteres Wort schwebte die unsichtbare Stimme wieder aus der Zelle und hinauf zu Yenai.
Der Bandit steckte den Kopf durch die geschlossene Vordertür und peilte die Lage. Weder Scipio noch Blutfeuer konnte er ausmachen, dafür sah er kleine seltsame Wesen umher tanzen, vermutlich ein Zauber der verrückten Amazone. Bloody liess seinen Blick einmal über den Hof schweifen, erkannte das Torlof sich schon hinauf zu Lee begeben hatte und seinen Bericht abgab. Die Haupthauswachen waren, so wie der Rest der Leute, von den Elfen fasziniert und hatten keinen Blick mehr für andere Dinge. Bloodflowers zog seinen Kopf wieder ein:
"So Yenai, los gehts, schnell und leise." der Paladin öffnete daraufhin die Tür an welcher sie plötzlich von Scipio erwartet wurden. Dann begab sich Yenai, die Schatten der Nacht ausnutzend, zur alten Krypta. Gefolgt von zwei nervösen Geistern, die sich andauernd umschaute, nicht das es jetzt schon jemand bemerken würde. ...
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| 04.03.2004 23:20 | #152 |
| Scipio Cicero |
Scipio...Scipio....Scipio!!!
Hmm, wie, was, wann, wie, wer, wo, waru, weshalb, in welcher Weise, der Wievielte, hä?
Der Geist schreckte auf, hatte er die Augen doch gerade bei Blutfeuers beschworenen Elfen gehabt. Die Amazone machte inzwischen Anstalten, dass der Waldläufer sehen sollte, wo sein Geisterkollege blieb.
Einen letzten traurigen Blick warf er der Illusion zu, sie waren ja in gewisser Weise so etwas wie Geister, zumindest vermutete dies der Drachenjäger, und verschwand dann rasch in der Schmiede, wo er auch so gleich Bloody mitsamt dem befreiten Yenai erblickte.
Beeilt euch, wir haben nicht viel Zeit. Keine Ahnung wie lange Blutfeuers Zauber hält und ignoriert alles, was ihr da draußen seht. Seit für ein paar Augenblicke schwul oder so...
Bloody kehrte seltsamerweise nochmal schnell, kam aber gleich wieder und ohne zu warten flüchteten sie mit Blutfeuer im Schlepptau zur Krypta. Wie würde es jetzt wohl weitergehen? Das sagen hatte ja nscheinend die Amazone, aus welchem Grund auch immer...
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| 04.03.2004 23:26 | #153 |
| blutfeuer |
die amazone achtete nicht groß auf den mann, den ihre gespensterfreunde da aus dem kerker geholt hattn. selbst wenn es nicht yenai war, der spaß mit den elflein war allemal die ganze mühe wert.
sie raste in die scheune und schnappte ihre sachen und ihren bogen und schon gings los in richtung wald.
"schnell weg und passt mir auf, dass unser kostbares beutestück sich nicht verläuft. am besten, ihr haltet ihn fest."
blutfeuer rannte in richtung waldrand und ein paladin, von zwei gespenstern eskortiert, rannte ihr hinterher.
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| 04.03.2004 23:47 | #154 |
| Scipio Cicero |
Es ging zügig voran, Blutfeuer führte sie auf einem schnellen und bis jetzt sicheren Weg durch die Wälder von Khorinis. Etwas verdutzt schleppte sich Yenai hinter Blutfeuer her, bis er irgendwann eine Frage in den Raum stellte, mit der Scipio und die Amazone nicht wirklich viel anfangen konnten. "Wohin führst du mich, Innos? Und warum ist Blutfeuer hier?" Ratlos seufzte der Waldläufergeist. Was hatte sich Bloody da wieder ausgedacht. Der Bandit begann mit dem Paladin zu sprechen.
Wir gehen ins Kastell, ich äh...muss noch etwas mit Beliar klären und du sollst mir beistehen, wenn er einen hinterhalt plant. Blutfeuer bringt uns hin, weil ich öhm...den Weg nicht mehr weis. Hab viel getrunken.
Scipio gab seinem Gespensterkollegen einen kurzen Schlag auf den Hinterkopf, wegen dieser blöden Aussage, doch bevor dieser sich beschweren konnte, begann Yenai zu sprechen.
"Ich? Wie soll ich die ganzen Dämonen den Aufhalten?"
Ähm, zweifelst du etwa an meinen göttlichen Kräften?
"Was hat das damit zu tun"
Das hat in sofern damit was zu tun, dass ähh...du schaffst das schon. Sei still, Innos muss nachdenken.
So gingen sie still weiter, bald würden sie im Kastell sein.
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| 05.03.2004 08:17 | #155 |
| Gorr |
Gorr saß am Frühstückstisch, zusammen mit seiner werten Ehefrau, Hummelchen. Sie aßen gemeinsam belegte Brote und Omelett.
Ein Söldner, einer der Kerkerwachen, kam ins Wohnzimmer gestürzt.Gorr fuhr hoch.
Ey, Kunde ! Was fällt dir ein hier einfach reinzuplatzen ?
Der Söldner war völlig ausser Atem, anscheinend war etwas schlimmes passiert.Er schüttelte nur den Kopf.
Was is, Junge ??? hakte Gorr forsch nach.
Der Söldner japste. Der *keuch* der Paladin *stöhn* WEG !
Gorr fiel das Besteck aus der Hand. Seine Augen weiteten sich.Nein ! Warum sagst du das mir ? Warum bist du nicht gleich zu Lee gegangen ?Der Söldner schwitzte heftig. Der lässt mich doch köpfen, wenn der das erfährt ...
Gorr fasste ihn beruhigend auf die Schulter und schaute ihm in die Augen. Keine Sorge, so ein Arsch ist Lee nicht, wir sind hier schließlich nicht bei der Garde...
Man konnte die Erleichterung des Söldners fast riechen. (Wobei das irgendwie eklig ist.) Seine angespannten Gesichtszüge entspannten sich langsam. Gorr ging durch die Tür.
...ein paar Nachtwachen wirst du trotzdem mehr schieben..., sagte der Veteran nebensächlich beim Verlassen des Raumes. Aber das war dem Söldner eh scheißegal, lieber das, als Prügelstrafe.
Fassungslos stand der Schmied im Keller vor dem Kerker, der Wächter kam kurz hinter ihm die Treppe herunter.
Das Schloß des Kerkers lag auf dem Boden, die Gitterstab-Tür war leicht geöffnet. Und zu allem Überfluss saß der Waffenknecht noch im Kerker !Gorr schob die Gedanken um das Warum erstmal beiseite. Jetzt interessierte ihn erstmal das Wie. Er beugte sich zu dem geöffneten Vorhängeschloß herunter und nahm es in die Hand.
Unfassbar. Keine Spuren von gewaltsamer Einwirkung.
Auf dem Boden lag ein Draht. Alles passte zusammen.
Er wusste sofort was passiert sein musste.
Gorr schmetterte das Schloß auf den kalten Steinboden zurück.VERDAMMTE SCHEISSE !!!
Der Schrei war noch bei Sekobs Hof zu hören.
Schnaufend stapfte Gorr in den Kerker, packte Ferox am Schlawitchen.Wir gehen zu Lee !
Gelassen hörte sich der General die Erklärung des Waffenknechts an.Der Waffenknecht zog es vor, auf den Boden zu starren, statt in Lees stahldurchdringende Augen.
...Da war ... dieser Bandit ... "Bladdy" hat er sich genannt ... oder so ... er zeigte Yenai, wie er das Schloß knacken konnte ...
Der General lachte laut auf. Dann wurde seine Miene binnen einem Sekundenbruchtal wieder zu Stein.
Erzähl' keinen Scheiß !!! bellte er den jungen Mann an.
Bloodflowers ... Unsinn. Der mag vielleicht ein bisschen verdreht sein, aber einem Paladin aus dem Kerker helfen, sowas würde er nie ...
Lee schaute zu Gorr, der Schmied nickte.
Also doch ?, der General war erschüttert.
Bloody und ich, wir sind die einzigen, die wissen wie man diese Art von Schlössern knackt. Wir haben sie zusammen entwickelt. Er muss es gewesen sein.Eine Mischung unglaublicher Wut und Enttäuschung spiegelte sich in Gorrs Gesicht wieder. Eine Träne floss über seine Wange, er schaute zum Boden und wischte sie weg, so schnell es ging, damit der General es nicht sah.
Warum tust du mir das an ? Ich dachte wir seien Freunde ...?Gorr war in Gedanken versunken, doch dann nahm die Frustration und die Wut wieder überhand.
Wenn ich ihn erwische ... DANN REISS ICH IHM DIE EIER AB UND GEB' SIE IHM ZU FRESSEN !!! schrie der Veteran und schlug gewaltig auf den langen Tisch, an dem Lee saß. Ein paar Holzbecher fielen um und vergossen ihren Inhalt auf der Tafel.Beruhig dich, Gorr, ich kann jetzt keine Hitzköpfe gebrauchen... sprach der General besänftigend.
Gorr schluckte seine starken Emotionen herunter.
Eine Frage ist es, die mich immer noch verzehrt, Waffenknecht.Ferox schaute auf.
Warum - in Adanos' Namen - bist du im Kerker geblieben ?
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| 05.03.2004 17:07 | #156 |
| Ferox |
Auf dem Hof des Großbauern stand Ferox nun vor dem Anführer der Söldner, der wohl auf den Namen Lee hörte. Von Yenai in der vergangenen Nacht allein gelassen und durch jenen Schmied aus dem Kerker gezerrt, der die beiden Gardler hinterhältig niedergeschlagen hatte. So stand der Barbier nun schon einige Zeit, die Fragen des Söldners beantwortend, vor Lee und versuchte, wie die Stimme ihm Gesagt hatte ehrlich zu antworten und freundlich zu bleiben. Nach der Frage, warum er nicht mit dem Paladin zusammen ausgebrochen war, wanderte sein Blick zu Lee. „Hatte er gerade ‚bei Adanos’ gesagt?“, entsann sich Ferox während sein Geist angestrengt nachdachte, was er davon halten sollte. „Ich ähm…“, stammelte der Waffenknecht, „Die Tür fiel ins Schloss bevor sich für mich die Möglichkeit ergab mich davon zu stehlen“ Immer noch angestrengt nachdenkend wollte sein Gedächtnis ihm nicht preisgeben, in welchem Zusammenhang der Name ‚Lee’ schon einmal in seinem Leben gefallen war. Die Stirn in Falten gelegt, sah er sicherlich nachdenklich aus. „Warum folgt Lee Adanos“, fragte sich der junge Mann, während er einige plausible Möglichkeiten aufzählte. Es wäre wohl, wie Ferox fand, ziemlich dumm, nur dem Weg Adanos zu folgen, weil man selbst den Weg der Paladine als falsch empfand. Gab es möglicherweise eine Organisation entfernt von den Wassermagiern oder Streiter Adanos und wenn, könnte dieser Söldner dort Mitglied sein? Ferox wunderte sich, wie klar sein Verstand war und wie viel ein Mensch auf einmal denken konnte. Zudem kam die Frage auf, wie lange ein einziger Moment eigentlich dauern konnte, während man einem Feind in die Augen sah.
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| 05.03.2004 18:37 | #157 |
| Dumak |
Seit Tagen hatte Dumak Aeryn nicht mehr gesehen. Überall hatte er auf dem Hof gesucht. In der Taverne, im Schlafraum der Söldner, in den Hütten der Handwerker, in der Schmiede, selbst im Haus Onars war er gewesen und hatte sich vorsichtig hindurchgeschlichen. Doch nirgendwo hatte er auch nur eine Spur von ihr entdeckt. Er hatte verschiedene Leute gefragt, doch keiner wußte bescheid. Langsam brach sich die Erkenntnis Bahn, daß Aeryn nicht mehr auf dem Hof sein konnte. Doch wenn sie nicht hier war, wo war sie dann? Ein frisches Grab hatte Dumak nicht entdeckt, das nahm er als gutes Zeichen.
Doch was nun? Wo befand sich die größte Menschenansammlung auf der Insel? Wo gab es die meisten Neuigkeiten? Wo konnte man finden, was es woanders nicht gab? Richtig, in der Stadt. Und deswegen verließ Dumak nun auch den Hof, um dort nach Informationen zu suchen, die den Verbleib Aeryns aufklären konnten.
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| 05.03.2004 20:03 | #158 |
| Gorr |
Gorr konnte es nicht glauben.
Was redest du da für einen Stuß ? Die Tür stand offen, als ich dich heut' morgen gefunden habe ... und der Söldner hatte sich nicht daran zu schaffen gemacht.Mit anderen Worten du hättest einfach rausspazieren können.
WARUM also, hast du das nicht getan ???
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| 05.03.2004 20:23 | #159 |
| Ferox |
„Ahh“, dachte Ferox und stocherte mit reibenden Bewegungen in seinem Ohr, „Musste dieser Söldner so brüllen?“ Lee sah mit hochgezogener Braue an, was der Waffenknecht mit seinem Ohr tat und schien auf eine passende Antwort zu warten. Erzürnt stand der wütende Söldner neben Ferox und wollte wohl schleunigst die Antwort darauf haben. In Bruchteilen einer Sekunde, oder war es möglicherweise doch um einiges länger, wälzten sich die Gedanken im Kopf des Barbiers was nun die beste Möglichkeit wäre zu Antworten. Zweitrangig beschäftigte ihn der Hörsturz, dessen Folgen er sicherlich bald zu spüren bekommen würde. „Gestern Nacht“, begann der Waffenknecht leise zu Lee, während der Schmied neben ihm immer ungeduldiger zu werden schien, „Gestern Nacht ist die Türe zugefallen, nachdem mein Vorgesetzter seinen Weg beschritten hatte“ War die Tür heute morgen wirklich nicht verschlossen gewesen?, kam ihm in die Gedanken. „Bei Beliar“, fluchte er innerlich. Die einzige Möglichkeit des Entkommens, war ihm verwährt geblieben, und warum? Darauf fiel ihm keine Antwort ein. Wie kann man etwas Derartiges bloß übersehen? „Werde ich jemals wieder hier wieder heil rauskommen“, jammerte sein Geist in seinem Kopf, während dem Warten auf die Wirkung seiner Aussage.
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| 05.03.2004 20:41 | #160 |
| Tuan |
Ein leises Liedchen auf den Lippen sass Tuan auf der Bettkante in seiner Hütte. Auf seinen Knien lag die Armbrust, oder besser gesagt lagen die Einzelteile der Armbrust. Er war zwar kein Armbrustbauer, aber da er seine Waffen ja auch pflegen musste, wusste er zumindest, wie man sie auseinandernahm, reinigte, und danach wieder zusammensetzte, so dass sie auch wieder richtig funktionierten. Und heute war der Söldner dabei, die Armbrustsehne zu ersetzen. Die alte war schon halb durchgescheuert, kein Wunder, er hatte die Armbrust schon viele Male benutzt. Und im Winter, bei Schnee und Regen, nutzten sich die Dinger sowieso immer schnell ab.
Schliesslich legte Tuan die wieder zusammengesetzte Armbrust neben sich aufs Bett. Er blickte einen Moment trüb vor sich hin, dann liess er sich nach Hinten aufs Bett kippen und starrte gedankenverloren die Decke der Hütte an.
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| 05.03.2004 20:46 | #161 |
| Gorr |
Gorr schaute herüber zu Lee.
Da fällt mir nichts mehr zu ein.
Lee zuckte ebenfalls die Achseln.
Der Veteran wandte sich zurück an Ferox.
Also, was machen jetzt mit dir, hmm ?
Kannst du mir das sagen ?
Gorr schaute den Waffenknecht durchdringlich an.
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| 05.03.2004 20:59 | #162 |
| Ferox |
Auf diese Frage hatte der Waffenknecht schon die ganze Konversation über gewartet, doch waren ihm die Folgen der Antwort, die er selber noch nicht wusste, gänzlich schleierhaft. „Was sollt ich bloß tun mein Herr?“, betete er zu seine Gott und sah einen Moment lang nach oben. „Ähm…“, begann er ohne auch nur zu wissen, was unter den fragenden Blicken der beiden Söldner aus ihm herauskommen sollte. „Ich denke nicht, dass ich großartig zu entscheiden habe, was nun mit mir passieren soll. Ich werde da nichts zu sagen, denn wenn meine Antwort wäre, dass ich gehen wollte, würde dass eurige Gelächter meine Aussage preisen. Ich bitte jedoch darum, von der Folter abzusehen“ Hoffentlich war dies zu ihnen durchgedrungen, denn Foltern sollten sie ihn nicht, dann schon lieber töten, doch das war sicher auch keine sehr gute Idee gewesen. „Hilfe…Typhus…Haskeer…“, dachte er und betete inständig, dass sie ihn vermissen würden und irgendjemand davon Wind bekommt, dass sein Aufenthaltsort hier war.
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| 05.03.2004 21:12 | #163 |
| Gorr |
Gorr überlegte sichtlich.
Wir sollen dich nicht foltern ... okay.
Wie wär's, wenn wir dich stattdessen exekutieren würden ? Besser ?Gorr und Lee lachten auf fiese Weise.
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| 05.03.2004 22:43 | #164 |
| Ferox |
So langsam fragte sich der Waffenknecht, ob diese Söldner Gedanken lesen konnten. ‚Exekutieren?’, rief sich Ferox ins Gedächtnis. Der Name Lee schwebte immer noch haltlos in seinem Kopf herum, ohne dass ihm auch nur einfiel, wo dieser her kam. „E…Exekutieren…“, stammelte der Barbier, „Ich persönlich fände diese Idee nicht sehr vorteilhaft für mich“ Das Gelächter der beiden Söldner wurde nicht weniger, doch schienen sie nicht gewillt zu sein einen Waffenknecht zu töten. ‚Lee’, schwebte ihn der Name wieder in den Gedanken, doch fiel ihm abermals nichts dazu ein, ‚Wo habe ich den Namen bloß schon mal gehört….Lee….General Lee…!’ Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, ‚sollte dieser Mann dort der legendäre General Lee, Berater des Königs sein, von dem Ferox’s Bruder während seiner Kindheit oft erzählt hat? ‚Kann das sein?’, dachte der Gefangene, ‚General Lee ein Söldner?’ Es war scher vorstellbar, doch passte die Beschreibung, die noch wage in der Erinnerung des Gläubigen verankert war. Die böse Grinsenden Blicke der Söldner stachen ihn, als Ferox sich traute zu fragen: „Ähm…darf ich mir eine Frage erlauben?“ Lee sah ihm in die Augen und mache eine Geste mit den Brauen, die das Sprechen erlaubte. „Seid ihr General Lee, der legendäre Berater des Königs? Verraten von jenen seines eigenen Standes?“ Ein wenig schien der, nun einen erstaunten Ausdruck auf dem Gesicht habende Lee, verblüfft und gleichzeitig geschockt. In dieser Situation war es für Ferox lediglich möglich die Reaktion seines Gegenübers abzuwarten und zu darauf zu hoffen, nicht Hingerichtet zu werden, weder öffentlich noch vor verschlossenen Mauern.
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| 06.03.2004 09:31 | #165 |
| Gorr |
Lee beugte sich hervor.
Hat sich das mittlerweile schon herumgesprochen ?
Er zog die linke Augenbraue nachdenklich nach oben, atmete hörbar aus.Dann lehnte er sich zurück in den Stuhl.
Wer erzählt denn sowas ?
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| 06.03.2004 09:44 | #166 |
| Ferox |
‚Rum gesprochen’, fragte sich Ferox, ‚Eigentlich nicht, sein Bruder hatte davon erzählt’ Was sollte er davon halten, dass Lee das nicht wusste. Von allen auf der Insel sollte diese Person eigentlich am besten wissen, wer diese Gegebenheit wusste, und wer nicht. „Rum gesprochen“, begann der Waffenknecht, „Eigentlich nicht“ Nach Abschluss dieser Worte ward der ehemalige Berater des Königs hellhörig. Was genau er dachte, wusste Ferox natürlich nicht, doch konnte man es sich leicht ausmalen. „Mein Bruder, ein Paladin des Königs, erzählte während meiner Kindheit oft von euch und auch von dem was mit euch passiert war.“ Lee schien ungläubig, doch war dies genau der Tatbestand wie der junge Barbier es rekapitulieren konnte. „Der Hofstaat und der König selbst hat einen großen Fehler begangen, euch als gewöhnlichen Verbrecher dastehen zu lassen“ Inständig hoffte er, dass seine Worte irgendwas bei Lee bewegten, doch war dies sicherlich nicht so. ‚Bei Adanos! Hilf mir bitte’, begann der junge Gläubige zu beten, während dem Warten auf eine Reaktion Seitens des Generals.
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| 06.03.2004 09:53 | #167 |
| Gorr |
Das stimmt. Das war der größte Fehler, den sie in ihrem Leben je begangen haben und ... es wird ihr letzter sein !
Lee erhob sich, stellte sich neben seinen Rüstungsschmied. Er schaute auf den Waffenknecht herab, er war ungefähr einen Kopf größer.
Was soll das ? Willst du mir jetzt Honig um's Maul schmieren ?Damit ich dich freilasse ?
Vergiss es, da musst du schon was besseres bringen ...
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| 06.03.2004 10:06 | #168 |
| Ferox |
‚Honig ums Maul schmieren’, wiederholte er in Gedanken die Worte seines Gegenübers. ‚Wollte er dies nun? Eigentlich nicht.’ Dieser Mensch schien wirklich erzürnt über das Auftreten des Waffenknechtes in seinem Lager. ‚Oh verdammt, das war ein großer Fehler gewesen’, sagte sich Ferox. „Ähm…“, begann er mit leichtem Zittern in der Stimme, „Natürlich wollte ich nicht bei euch schleimen, ich weis aus Erzählungen, das ihr darauf nicht reagiert. Doch es schien mir wichtig gesagt zu werden, da diese Sache eine Ungerechtigkeit war, die man von einem König nicht erwarten dürfte“ Langsam atmete der Waffenknecht vor dem etwas größer gewachsenen Lee aus. In seinem Inneren Betete etwas, dass Lee ihn nicht hängen lassen würde, oder derartiges. Die stechenden Augen des Söldners in die Ferox sah, schienen sich bis in die tiefsten Tiefen seiner Seele hineinzubohren, doch war es nicht Möglich den Blick abzuwenden. In seinem Nacken konnte er beinahe schon den Atem des Schmiedes spüren, doch war es dessen Anwesenheit, die ihm Angst machte. Angst, hatte er eigentlich Angst, und wenn, wovor eigentlich? Es würde schon jemand merken, dass ich hier festsitze und irgendjemand würde bestimmt kommen um ihn zu retten – jedenfalls hoffte er das.
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| 06.03.2004 10:31 | #169 |
| Gorr |
Lee trat einen Schritt hervor und wäre fast umgefallen.
Er rückte sich sofort zurecht, um wieder stramm dazustehen, mit Anstand.Er schaute Ferox in die Augen, irgendwie war das jetzt auch leichter, er schien jetzt gar nicht mal mehr so viel größer zu sein, als sein Gegenüber.Lee blickte zum Grund seines Stolperns. Es waren Gorrs Stiefel !Lee hatte sich anscheinend irgendwie aus Versehen darauf gestellt udn Gorr hatte durch die Stahlkappen nichts davon gemerkt.
Der General schaute zu dem Veteranen herüber. Der schaute einfach nur gleichgültig aus der Wäsche und zuckte die Achseln.
Wie dem auch sei ..., dachte sich der General.
... Du meintest also, dass du das unbedingt sagen musstest, ja ?Weil es ja soooo wichtig ist, dass ein Waffenknecht , Lee betonte dieses Wort besonders mit Verachtung, mir sagt, was ich sowieso schon weiß....Du hälst dich wohl für besonders schlau, was ?
Ferox schaute nicht geradeso, als würde er eine Antwort auf diese Frage wissen, beziehungsweise aussprechen wollen.
Gorr, schaff' ihn fort ! Ich muss mir überlegen, was wir mit dem machen ... aber pass' gut auf ihn auf ! Wenn der auch noch verschwindet, ziehe ich dich persönlich dafür zur Verantwortung.
Der Schmied nickte zähneknirschend und packte Ferox wieder am Kragen, um ihn herauszuzerren. Lee ! Da ist was, was ich ihnen noch sagen muss !!!, rief er dem General noch zu, als Gorr ihn aus dem Konferrenzsaal schleifte.Gorr zog ihn stillschweigend weiter hinter sich her.
Bis sie in der Unterkellerung angekommen waren, wo Gorr den Gefangenen in den Kerker warf und die Tür mit seinem Sicherheitsschloss verriegelte.Jetzt hing das gute Stück wieder an seinem Platz und diesmal würde Bloody es nicht aufbrechen, dafür würde Gorr jetzt selbst sorgen.
Ferox sah irgendwie resigniert aus. Gorr legte den Kopf schief, stützte ihn gegen die kalte graue Wand.
Was ist ? Was willst du jetzt machen ? fragte Gorr neugierig.
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| 06.03.2004 10:59 | #170 |
| Ferox |
Von diesem Schmied weggezerrt, saß Ferox nun wieder in seinem Kerker. ‚Als wenn er nicht hätte selber gehen können’, dachte der junge Waffenknecht. ‚Konnte er ihm nicht wenigstens eine Fakel geben’, fragte sich Ferox, als Gorr ihn eine Frage stellte, worauf gerade keine passende Antwort in seinem Kopf auftauchen wollte. „Hmm“, begann er, „Was könnte ich denn hier tun?“, und blickte dem blöd grinsenden Schmied in die Augen. Von Gastfreundschaft hatten die hier auch noch nichts gehört. Sein Geist wälzte sich nach einer passenden Antwort. ‚Was kann ich tun?’ „Wisst ihr, das ist eine sehr interessante Frage“, fing der Knecht an, „Ich lasse nun davon ab diese zu analysieren, da der Wortlaut nun schon alles preisgibt. Doch möchte ich euch sagen, was ich gedenke zu tun“ Erwartungsvoll blickte der Söldner während dieser kurzen Pause in seinen Worten an. „Ich werde mich zum Gebet zu meinem Gott Adanos zurückziehen und hoffen, dass der Paladin es nicht versäumt, jemandem von der Garde bescheid zu sagen, dass ich hier festsitze. Des Weiteren warte ich auf den Einmarsch der Orks“ ‚Wovon redete er eigentlich da?’, er sagte dies, um den Söldner ein wenig abzuschrecken, doch wissen, ob Orks einmarschieren würden, konnte er ja nicht, doch schienen seine Worte sein Gegenüber irgendwie zum stutzen gebracht. Im der Dunkelheit des Kellers in dem sie waren, grinste Ferox, ohne das bemerken dessen Seitens des Söldners. ‚Hoffentlich bringen meine Worte etwas’, flehte er. Das Selbstbewusstsein nach außen, hatte der Geist des jungen Feros schon längst nicht mehr. Jedoch schien der Söldner zu glauben, dass die Angst ihm fern war.
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| 06.03.2004 15:29 | #171 |
| Sly |
Sly saß wiedereinmal gelangweilt auf dem felsen , in der banditenbrug und sah den kleinen schürfern zu wie sie in der wiese spielten. Sie hatten heute wohl ihren freien tag. Ab und zu kam ein böser Bandit vorbei verprügelt einen Schürfer nahm sein geld und dann weinte der Schürfer ganz doll. "Kindergarten!" dachte sich Sly nur und sprang von dem hohen Felsen runter. Dabei machte er einen salto kam unten auf , knickte die Beine ein und rollte sich über die Schulter ab und sprang erneut auf. Es war langweilig geworden auf dem Hof. Nichts war los überall nur verlierer und generell alles mist. Sly hatte mal wieder seinen Alles-ist-scheiße-Tag und dementsprechend ging er auch den Weg runter zum Hof und dabei ging ihn wohl so ziemlich jeder aus dem Weg. Unten angekommen sah er sich auf dem Hof um. Die meisten Gesichter kannte er, doch ansprechen wollte er sie nicht wirklich, aber dennoch interessierte es ihn was wohl so in der Taverne abing. Langsam ging er auf das Gebäude zu und trat ein, da erkannte er auch bereits ein ihm bekanntes Gesicht: faith. Schnellen schrittes ging er auf sie zu und sprach sie an "Hey Faith. Wie gehts dir denn so? Lang nichtmehr gesehen stimmts?"
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| 06.03.2004 15:38 | #172 |
| fighting_faith |
Faith war gerade dabei gewesen einen Krug zu säubern, als sie Sly erblickte, der sie auch prompt ansprach. „Hey, du hast Recht, lange ist her,… aber schön dich mal wieder zu sehen.“ Faith bat ihm was zu trinken an, was er dankend annahm. „Was hast du die ganze Zeit getan, oder eher wo hast du dich so rumgetrieben…“, sie bediente nebenbei noch ein Wenig Kundschaft, ihre Aufmerksamkeit blieb jedoch an Sly haften,… es waren schon ein paar mehr Tage seit ihres letzten Treffens vergangen… „Ich finde wir sollten irgendwann mal wieder was zusammen unternehmen, wie in guten alten Zeiten..:“, zwinkerte sie ihm lächelnd zu, achtete nicht auf ihre Hänge und stieß so erstmal einige Krüge um, dessen Inhalt sich nun säuberlich über den Boden ergoss… Faith fluchte und lachte zugleich… „Ich hole kurz nen Lappen!“, rief sie und joggte in die Küche um das kleine Malheur im Schankenraum wieder wegzumachen.
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| 06.03.2004 15:47 | #173 |
| Sly |
Sie war immernoch wie früher eine kleiner Wirbelwind dachte Sly bei sich während er an dem bier nippte. "Was kleines unternhemen." dachte er bei sich. Da würde sich doch sicher was arrangieren lassen. "Naja du weißt doch dass ich mich immer in der Weltgeschichte rumtreibe. Ein paar Monster verprügeln, ein paar Innosler ärgern , die Welt retten das übliche eben. " sagte Sly lachend. "Apropos was unternehmen. Wie wärs wenn wir mal ein wenig Khorinis terrorisieren?" Faith strahlte den ehemaligen Söldner freudestrahlend an und nickte eifrig. "Na dann los." "Wie jetzt?" "Ne in hundert jahren. Natürlich jetzt, wann denn sonst?" faith wollte erst protestieren doch dann Zog der ehemalige Söldner sie schon aus der Taverne raus und machte sich mit ihr auf den Weg um mal ein wenig Terror zu stiften.
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| 06.03.2004 16:12 | #174 |
| Trulek |
Langsam setzte sich der Drachenjäger aufrecht auf sein Bett. Es war an der Zeit mal wieder etwas zu tun, denn er hatte endgültig genug gefaulenzt. Seine Prioritäten gingen vom lernen des Schwertkampfes bis zum einfachen Konditionstraining, dass er in letzter Zeit vernachlässigte. Erstmal wollte er aber endlich den Umgang mit dem Schwert lernen. Die Zutaten besaß er ja, musste nur noch ein Lehrmeister gefunden werden. Fisk wollte ihm das eigentlich beibringen, aber ihn hatte er ewig nicht gesehen. Wahrscheinlich hatte er viel zu tun.
Trulek stand vom Bett auf und verließ den Raum in die Vorhalle und dann schließlich ganz nach draußen. Es begrüßte ihn Schnee, wenn man es so nennen konnte. Denn eigentlich war es eher wässrige Pampe, die den Boden durchweichte. Der Drachenjäger mochte dieses Zeug nicht besonders, aber was sollt man machen? Vielleicht sollte man einen Magier fangen und ihn ein bisschen Feuer machen lassen, wenn es geschneit hatte. Schnell merkte Trulek wie blöd seine Idee war und konzentrierte sich wieder auf sein eigentliches Ziel. Er stand dort im Schnee vorm Haupthaus und überlegte. Hatte er nicht Xion versprochen ihn mal besuchen zu kommen? Er hatte zwar nicht daran gedacht schon bald dort im Sumpf aufzutauchen, aber bei der Gelegenheit konnte er gleich gucken, ob sie dort einen Einhandlehrmeister hatten.
Leider musste er nun laufen, aber das machte nun auch nichts mehr. Langsam schritt er zwischen den Häusern hindurch und verließ den Hof über den Hauptweg.
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| 06.03.2004 17:39 | #175 |
| Claw |
"ORKS ?????" herrschte Claw den Banditen an, der gerade in die Taverne gekommen war. Er wurde losgeschickt, weil der Vorposten zu Bengars Hof eine Orkarmee ausgemacht hatte, die sich auf die Stadt zubewegte.
Claw fiel zurück auf seinen Stuhl in Schmoks Taverne. War es jetzt soweit ? Hatte jetzt die große Invasion der Grünfelle begonnen ? Also war die große Jagd vergeblich gewesen. Sie hatte nichts gebracht, da die Orks wieder da waren, und noch viel zahlreicher als vorher. Dem Söldner war bewusst, wenn die Orks die Stadt angreifen würden und diese fallen würde, wäre das das Ende der ganzen Insel. Auch nicht die anderen Gilden konnten sich so einem Ansturm erwehren. Die Orks mussten aufgehalten werden, so schnell wie möglich.
Die Taverne war ein Ort des Aufruhrs. Überall standen die Hofbewohner und unterhielten sich laut und voller Sorge über die Geschehnisse. Sie wussten, dass die Orks bald wieder den Hof heimsuchen könnten und das sie dieses Mal sogar gewinnen könnten. Claw erfasste die Initiative, sprang auf und sprach zu den Männern.
"Wir müssen sofort handeln. Wenn die Stadt fällt, fallen als nächstes wir. Wir können keine ganze Orkarmee aufhalten, dafür brauchen wir Hilfe. Auch wenn wir die Garde verachten, sie hassen, können wir sie nicht im Stich lassen, gegen die Orks. Die Menschen müssen zusammenhalten, um gegen diese Gefahr zu bestehen. Rüstet euch Männer und sammelt euch vor dem Hof. Wir müssen der Bedrohung der Orks Herr werden !" rief Claw und die Menge jubelte. Er hatte das Talent, die Menge in Aufruhr zu versetzen. Und hoffentlich würden genug sich rüsten, um gegen die Orks ins Feld zu ziehen.
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| 06.03.2004 17:58 | #176 |
| X_Blade_X |
Mit langsamen Schritten, fast schienen sie mühsam, bewegte sich eine grosse Mannsgestalt auf den General der Söldner zu, der am Tisch im Versammlungsraum sass. "Blade? Schön dich zu sehen was gibt es? Wieso höre ich eine solche Aufregung vom Hof her?" fragte der General seinen treuesten Veteranen "Orks!" meinte Blade knapp, alle schauten ihn entsetzt an und wollten gerade ihre Waffen packen, aber Blade winkte ab "Sie sind auf dem Weg zur Stadt!" ruhe kehrte wieder ein in den Reihen der Hohen Söldner und Veteranen die um den General versammelt waren. "Einer der dreikäse hoch hat es für klug gehalten die Söldner anzustacheln den Orks in den Rücken zu fallen, die wollen erst gar nicht auf deinen Befehl warten Lee!" führte der Veteran fort "Die Idee ist nicht mal so dumm, aber es fehlt ihnen ne gute Führung! Also dachte ich, geh ich doch eifnach mit um auf die Grünschnäbel zu achten, währenddessen könnt ihr euch hier schonmal auf einen möglichen Angriff vorbereiten, wenn die Orks aber erstmal zur Stadt gehen, wirds noch ein paar Tage dauern bis sie zu uns kommen! Wenn wir also nicht zurückkehren wirds brenzlig für euch!" fügte der Hüne noch hinzu. "Gut Blade, ich weiss, dass ihr es schafft und flieht bevor ihr alle sterbt! Hier habt ihr die bessere Position sobald sie euch entdeckt haben! Wir werden hier schon mal Vorkehrungen treffen!" Lee winkte den anderen zu, sich auch zu setzen, dann meinte er noch "Die Götter mögen euch beistehen, kehrt mir heil zurück!" Blade klopfte seinem langjährigen Vorgsetzten und schon fast Freund auf die Schultern und meinte "Wir werden den Grünhäutern schon einheitzen!" dann zwinkerte er noch einmal und verliess den beratungssaal.
Währenddessen hatten sich schon einige Söldner vor dem Hof aufgefunden und hatten sich um Claw versammelt. Sie alle schauten auf als der Veteran mit seiner mächtigen Axt auf dem Rücken ankam. "Gut Jungs, ich habe mal Lee informiert, er wird hier die nötigen Vorkehrungen treffen, wir können also los! Wer doch etwas zu viel angst vor den orks hat sollte besser jetzt schon abhauen, bevor er sich beim Anblick der Horde in die Hosen kackt!" meinte Blade verächtlich, während er auf die Söldner herab schaute. Es waren zwar alles in allem gute Kämpfer, aber Blade hielt nicht viel von ihnen, die Hohen Söldner die gingen noch, die wussten wie man sich zu verhalten hatte und die hatten auch schon einige Erfahrung auf dem Buckel, aber diese hier hatten die wenigsten schon eine wirklich grosse Schlacht miterlebt. Nunja neben Blade und Lee waren das auch sonst nur wenige.Blade stemmte seine Axt auf dem Boden und lehnte sich darauf. "Warten wir noch lange oder gehen wir gleich los? Zeit haben wir zumindest nicht vorig!" sprach Blade dann weiter und schaute in die Runde.
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| 06.03.2004 18:21 | #177 |
| Die Banditen |
Sehr schnell hatte Kalle, der Schürferbossvertreter, von dem Vormarsch der Orks gehört. Und kurz darauf auch davon, dass der Hof mobil machte. Und da Kalle ja gerne alles, was sich bewegte und nach Feind aussah, niedermetzelte, hatte er schnell eine Gruppe Banditen bereit gemacht. Ein Dutzend, mit ihm dazugerechnet. Zu Zwölft also verliessen sie die Banditenburg und trafen auf dem Hof ein, wo sich schon einige Krieger versammelt hatten. Claw und ein Veteran, groß gebaut mit einer dicken Axt, standen vor der Gruppe und wollten wohl aufbrechen."Boss ! Boss, bin hier !" rief Kalle und Claw drehte sich um. Er war wenig überrascht, Kalle hier zu sehen, da er ja wusste, dass dieser schnell wusste, wo wann Ärger in der Luft war. Zwölf Banditen waren bei ihm.
"Ich komme mit, will Orks töten !" geiferte der bärenstarke Bandit."Ok, Verstärkung können wir immer gebrauchen." meinte Claw lachend. "Warte hier, ich hab da noch so eine Idee..." mit diesen Worten verschwand Claw in Richtung Taverne.
Claw
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| 06.03.2004 18:28 | #178 |
| Claw |
Der Söldner ging zurück zur Taverne. Er hatte gehört, dass Gorr unten im Kerker sich befand, warum auch immer und schnell rannte der Söldner dort hin. Und tatsächlich. Gorr war im Kerker und stand vor den Gittern. Hinter ihnen befanden sich ein Waffenknecht, den der Schmied zuvor wohl vernommen hatte. Claw musterte verachtend den Feind, hinter den Gittern. Unter normalen Umständen hätte der Söldner den Gardisten auf der Stelle hingerichtet, aber er wusste, dass die Stadt jeden Mann brauchte. Der Instinkt zu überleben, schien größer als jeglicher Hass auf die Gardisten zu sein.
"Gorr, wir brauchen dich. Die Vorposten haben gemeldet, dass eine Orkarmee zur Stadt aufgebrochen ist. Wenn wir nicht eingreifen, wird diese fallen und wir als Nächste ! Eine Gruppe hat sich draussen schon versammelt und jede Hilfe wäre recht. Der da." meinte Claw und zeigte auf den Waffenknecht. "Der könnte auch helfen. Gib ihm eine Waffe und nimm ihn mit." schlug Claw in der Hoffnung vor, Gorr würde ihm recht geben.
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| 06.03.2004 18:41 | #179 |
| Ferox |
Von der Oberfläche war schon länger lautes Getuschel zu hören und Gorr blickte den Waffenknecht immer noch böse an. Jedoch war Ferox sehr wohl bewusst, was oben vorging, denn nachdem er in der Taverne nur das Wort Orks jemanden rufen gehört hatte, war er unruhig. Doch Gorr schien dies auch gehört zu haben und schien etwas unruhig. ‚Was war bloß los?’, fragte sich der junge Mann als ein aufgeregter Söldner in den Kerker gerannt kam um Gorr zu holen. Dieser jedoch schien sich zu freuen, vermutlich deswegen weil er mal wieder was zum töten brauchte. „Gorr“, sagte der Waffenknecht hastig, „Du musst mich raus lassen. Das kannst du nicht machen. Ihr Söldner müsst doch Ehre haben, vermutlich sogar eine größere als wir selber“ Der Schmied blickte ihm in die Augen und schien überzeugt von den beiden Männern, denn auch der aufgeregte Söldner redete auf ihn ein. Schließlich zog er den Schlüssel und öffnete das Vorhängeschloss, sodass Ferox austreten konnte. „Vielen Dank“, sagte der Waffenknecht, „Das werde ich dir nie vergessen“ Einen kleinen Seufzer gab es von seinem Gegenüber zu hören, während sie nach oben rannten und Ferox schon die Menge Söldner sah, die sich versammelt hatte.
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| 06.03.2004 18:51 | #180 |
| William Sirens |
William befand sich nun schon seit geraumer Zeit auf dem Hof, seit er Tags zuvor von der toten Harpyie aufgebrochen war. Der Hof machte einem Großgrundbesitzer wirklich alle Ehre, überall waren Knechte und Mägde, die Felder streckten sich ins endlose, der einzig befremdliche Anblick waren die Horden von Bewaffneten. Kein Wunder das die Garde sich hier nicht zum eintreiben der Steuern hintraute, die Söldner waren mehr als gut gerüstet um sie gebührend zu empfangen.
In der Taverne herrschte reger Betrieb, besoffene, laute, grölende und lachende Kämpfer, Diebe, Halsabschneider. Hier war es doch gleich viel hübscher als in der Stadt schmunzelte der Langfinger. Tatsächlich gefiel ihm die Atmosphäre hier so gut das er sich vorstellen konnte fürs erste hier zu bleiben, den ein oder anderen Ausflug in die Stadt zur "Geldbeschaffung" natürlich nicht ausgeschlossen. Die meisten der in Rüstungen gehüllten Männer waren zwar raubeinig aber dennoch lustige Gesellen, zumindest untereinander. Ihm hatte man zur Begrüßung erst mal mehr oder weniger aufdringlich um 50 Goldmünzen gebeten, als Schutzgebühr so zu sagen. Doch das sollte auch nichts machen, schließlich bekamen sie da nicht sein Geld und selbst das könnte er sich hier wohl rasch zurück holen.
William war gerade beim essen, er vergrub seine Zähne in ein Stück gebratenen Fleisches und spülte das ganze mit einem der besten Biere hinunter die ihm bekannt waren als plötzlich Stimmen laut wurden.
Orks, in Horden vielen sie auf der Insel ein, was war ihm nur eingefallen sich hier nach Abenteuern umzusehen? Nun würde er vermutlich mehr davon haben als ihm lieb sein konnte. Einer der Söldner rief zum Aufbruch um den sich den Grünfellen in den Weg zu stellen. Absoluter Wahnsinn, aber vielleicht war ein Bündniss mit der Garde der einzige Weg dem totalen Untergang der menschlichen Bevölkerung Khorinis entgegen zu wirken. Langsam versammelten sich draussen die Männer, sie strömten herbei, alle gut gerüstet und kampfbereit, gewiss gegebenen falls in ihren Tod zu ziehen und trotzdem voller Zuversicht.
William war tatsächlich versucht ihnen zu folgen und wenn es nur war um sie zu beobachten.
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| 06.03.2004 19:05 | #181 |
| X_Blade_X |
"So mehr werden wohl nicht mehr kommen!" meinte Claw der wieder zurückgekommen war. "Gut, dann lasst uns mal losgehen!" meinte Blade barsch, packte seine Axt und marschierte los.
Die anderen taten es ohne eine Mucks zu machen dem Veteranen gleich.Es war also wiedereinmal an der Zeit den orks zu zeigen wer die wahren Meister des Kampfes waren. Der Veteran und Zweihandkünstler freute sich seltsamerweise schon wieder auf eine Begegnung mit den orks, er hatte die Belagerung des Hofes schon hinter sich gelassen oder aber die Wut auf die orks aufgestaut bis er sie sah.
Es schien den anderen irgendwie Ehre oder Mut zu geben, da Blade dabei war, er hatte schon eine Austrahlung, die nicht jeder hatte und ausserdem, wurde ihm nicht ohne Beweise nachgesagt, er sei der beste Axtkämpfer von Khorinis.
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| 06.03.2004 23:34 | #182 |
| Tuan |
Einer der Meldeläufer kam keuchend angerannt. Er stoppte kurz vor Lee, Torlof, Tuan und den anderen hohen Tieren der Söldner. Mit einem heftigen Atemzug pumpte er Luft in seine Lungen, dann meldete er: "In der Stadt wird heftig gekämpft. Hohe Verluste, soweit wir sehen konnten. Es ist eine grosse Armee von Orks. Und auch so komische Echsenwesen sind dabei. Und..." Der Mann verstummte kurz, dann besann er sich und redete hastig weiter. "...und mindestens ein Drache..." Der General sog die Luft ein. "Nun, das erklärt das riesige Feuer..." Schon seit einer Weile war im nächtlichen Himmel, jenseits der weiten Felder, ein grosser rötlicher Schimmer zu sehen. Dort, wo Khorinis lag. "Der Drache ist anscheinend nicht alleine für die Feuersbrunst zuständig. Irgend jemand hat den Wald angezündet, wir wissen nicht, wer. Vielleicht die Orks, vielleicht die Menschen, vielleicht wars nur ein glühender Span, der sich aus einem Herd verirrt hat. Jedenfalls brennen auch die Wälder, soweit wir von unserem Beobachtungsposten sehen konnten." Lee nickte. Der Meldeläufer hatte sonst keine weiteren Nachrichten und machte sich wieder auf den Weg zurück zu seinem Posten. Vielleicht war ja schon ein neuer Söldner auf dem Weg hierher, um die neusten Informationen der Schlacht zu liefern.
Lee wandte sich an Torlof. "Kommt ihr gut voran, die Bauern und Vorräte zur Burg hochzuschaffen?" - "Es könnte schneller gehen. Aber momentan sind ja noch keine Orks auf dem Marsch hierher, soweit wir wissen. Also haben wir noch Zeit." Lee nickte wieder, dann sprach er Tuan an: "Und die Verteidigungslinie steht?" Tuan nahm eine Karte in die Hand, auf der grob der Hof von Onar und seine Felder eingezeichnet waren. "Hier, hier und hier..." der Schwertmeister zeigte mit dem Finger an verschiedene Stellen auf dem Stück Papier "...haben wir kleine Teams plaziert. Ebenso da und da. Sie alle haben nochmals mindestens einen Späher vorgelagert, der mögliche anrückende Orks ausmachen soll. Und alle sind angewiesen, beim kleinsten verdächtigen Zeichen sofort Alarm zu geben, damit wir uns hier auf dem Hof auf den Kampf vorbereiten können." Der Führer der Söldner verschränkte die Arme vor der breiten Brust. "Sehr gut. Hat sich Onar auch endlich von seinem Tafelsilber trennen können und ist zur Vorsorge zur Burg hochgebracht worden?" Ein Söldner gab die Bestätigung.
Seit der Kunde, dass eine grosse Orkarmee Richtung Khorinis marschierte, herrschte auf dem Hof hektisches Treiben. Eine Gruppe Freiwilliger war ja aufgebrochen, um den Orks in den Rücken zu fallen und der Stadt zu Hilfe zu eilen. Und der General hatte sich sofort mit seinen Beratern zusammen gesetzt und die weitere Planung zur Verteidigung des Hofes übernommen. Daraus resultierte, dass alle nicht kampffähigen Bewohner vorsorglich zur nahen Burg gebracht wurden, ebenso wie eine möglichst grosse Anzahl von Vorräten. Sie hatten da oben ja schon immer ein Lager für den Notfall, aber wenn sie noch zusätzlich Waren hinaufschaffen konnten, umso besser. Die Burg war der letzte Rückzugsort. Lee wollte, wenn es denn zum Kampf kam, den Hof so teuer wie möglich verkaufen. Und erst im letzten Augenblick alle seine Männer zur Burg zurückziehen. Dort oben konnten sie lange ausharren, die Orks würden sich nur blutige Nasen holen. Aber wenn eine Drache dabei war...
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| 07.03.2004 14:23 | #183 |
| Die Söldner |
Lee und seine Berater sassen gerade am Tisch im Versammlungszimmer, als sie von einem Banditen der ins Zimmer hastete gestört wurden. Ein Hoher Söldner der daneben stand wollte den Banditen schon packen und wieder herausschmeissen, doch Lee winkte ab. "Lass ihn doch erstmal ausreden! Also was gibts?" fragte er dann den Banditen barsch. "Blade schickt mich, wir haben mit einer Truppe Templer zusammen die Orks in die Flucht geschlagen, während die Garde kläglich verloren hätte. Man muss ihnen jedoch lassen, dass sie das Glück hatten den Drachen der noch gekommen war, töten zu können, vieleicht sollte man ein paar Drachenjäger in die Stadt schicken damit sie den Drachen ausnehmen können! Aber das eigentliche Begehr Blades ist, dass ihr ihm Verstärkung zum Pass schickt, er vermutet dort die überlebenden Orks die sich wieder zusammenschliessen um erneut anzugreifen oder anderswo Unheil anzurichten!" brachte der keuchende Bandit nur mit Mühe heraus. "Hmm, das sind eigentlich sehr gute Nachrichten, ich denke wir sollten Blade die Hofverteidigung zu Hilfe schicken, die Burg sollte jedoch weiter bemannt bleiben, man weiss nie was die Orks noch so für Überaschungen breit halten! Dies beweist nur schon das Auftauchen des Drachens! Schickt ausserdem einen Boten zu Blade, damit diese wissen wann sie angreifen könnnen! Es kann uns hohe Verluste ersparen, wenn wir koordiniert angreifen! Torlof, du rufst die Männer auf dem Hof zusammen und eilst auf dem nahen Weg zum Pass, wenn ihr Kampfeslärm hört schreitet ihr sofort ein ansonsten wartet ihr noch einen Momenent, ich will keine Unnötigen Verluste!" meinte Lee darauf "Jawohl Lee! Hoffen wir Blade hat unrecht, aber wenn es stimmt was er sich denkt, ist es besser zu handeln!" meinte Torlof und machte sich auf den Weg die Söldner und Hohen Söldner auf dem Hof zusammen zu rufen.
Lee und seine Berater atmeten erleichtert auf, sie konnten ersteinmal Pause machen, aber sollten doch gerüstet sein, falls die Orks noch stärker waren als Blade dachte.
Alle vefügbaren Söldner, Hohe Söldner und Veteranen, die zur Hofverteidigung eingeteilt wurden, haben sich schnellstmöglich vor dem Hof zu versammeln, auf Befehl General Lees und seinem besten Krieger Blade werden wir letzerem zum Pass folgen, da sich da möglicherweise noch Orks aufhalten, ansonsten können wir ersteinmal aufatmen, denn die Stadt ist wieder sicher, dei Alarmbereitschaft bleibt jedoch bestehen!" rief dann Torlof auf dem Hof aus und machte sich mit einer kleinen Gruppe Hohe Söldner, die im Versammlunszimmer gewesen waren auf um vor dem Hof auf die anderen zu warten.
Da sie auf Verteidigung eingestellt waren, verbreiteten sich Torlofs Worte wie ein Lauffeuer und schon bald hatte sich eine Gruppe von ebenfalls knapp 50Mann vor dem Hof versammelt, im Gegensatz zu Blades Truppe bestand diese jedoch vorwiegend aus Söldner und Hohen Söldnern.
"Gut, da wir nun komplett sind können wir losziehen! Wir haben keine Zeit zu verlieren, Blade kann jederzeit den Pass erreichen!" Meinte Trolof noch bevor er sich auf den Feldweg bewegte und gefolgt von seiner Truppe inrichtung Pass aufbrach.
by Scorp
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| 08.03.2004 17:31 | #184 |
| elpede |
Am späten Nachmittag schließlich erreichten sie den Hof des Großbauern. Aeryn schien mit jedem Schritt, den sie nähergekommen waren, ein wenig fröhlicher geworden zu sein, auch wenn sie ihre Fröhlichkeit selten durch ein Lächeln unterstrich.
Ihre Augen funkelten, als die drei an den Wachposten vorbei gingen und den kleinen Hügel erklommen, auf dem die Häuser des Hofes gebaut worden waren.
Vor ihnen erhob sich das Haupthaus, zwar noch etliche Schritte entfernt, aber Aeryn war zielstrebig.
"Ich will zu Lee" sagte sie voller Überzeugung, und ihre Begleiter verstanden, dass sie keinen Aufschub wollte.
So gingen sie die letzten Schritte gemeinsam mit ihr. Die beiden Wachen ließen sie passieren, sie erkannten Aeryn, und Dumak hatte ja erzählt, dass auch er zu den Söldnern gehörte, ja von Lee selbst geschickt wurde, um nach ihr zu sehen.
Ein weiterer Söldner, der innen stand, führte sie schließlich in das Zimmer, in dem der General saß.
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| 08.03.2004 17:55 | #185 |
| Dumak |
Scheinbar hatte gerade eine Beratung stattgefunden. Oder zumindest war sie noch nicht allzulange her, denn es standen noch jede Menge Becher auf dem Tisch, mehr, als es für die Anwesenden notwendig gewesen wäre.
Lee und seine Leute schauten erstaunt auf, als Aeryn mit den beiden Männern unterm Arm hereinkam. Lee machte ein unbeteiligtes Gesicht. Was ging hinter seiner Stirn vor?
Dem Barden war's egal. Dumak machte dann auch gar keine langen Umschweife, sondern fing, gleich nachdem sie Aeryn auf eine herumstehende Bank niedergelassen hatten, an zu reden:
»Ich grüße Euch, General. Wie Ihr sehen könnt, bringen wir Euch eine Eurer Kämpferinnen wieder. Und wie Ihr weiterhin zweifelsohne gesehen habt, ist sie verletzt. Doch dies hängt nicht mit dem Angriff der Orks in den letzten Tagen zusamen, den sie, und da bin ich mir sicher, gerne an Eurer Seite kämpfend abgewehrt hätte. Ihre Verletzung stammt vielmehr von einem Eurer Söldner. Den ihr damit beauftragt hatte, gegen Aeryn zu kämpfen. Ich weiß nicht, ob Ihr wißt, daß sie beinahe verblutet wäre. Doch möchte ich Euch höflichst an Eure Pflichten Euren Männern gegenüber erinnern, darum laßt mich bitte aussprechen.«Er griff nach seiner Laute, Kenner wußten nun schon, was sie erwartete.»Um Euch das zu sagen, was Euch angeht, hab ich meine Worte in gefällige Reime gebracht und ich hoffe, daß meine Worte nicht ungehört verhallen.«Er griff in die Saiten und kam nun einer der Pflichten eines jeden Barden nach, nämlich seinem Herrn gegenüber offen zu sein und auch Kritik in angemessener Form, wie es Brauch war an allen Höfen höherer und niederer Herren, vorzutragen.
»Vom Geben und Nehmen
Mancher sich schon lang gefragt,
was es wohl bedeuten kann,
wenn zu Lee er hat gesagt,
daß von nun an er sein Mann.
Drum will ich versuchen nun,
so getreulich, wie es geht,
euch erklären euer Tun
und euch sagen, wie es steht.
Wenn ihr Lee die Treue schwört,
eins ist unbestritten wahr:
Auf sein Wort von nun ihr hört,
allesamt, die ganze Schar.
In den Kampf gemeinsam zieht
Und dann gilt vor allem eins:
Was eurem Leben auch geschieht,
wichtiger allein ist seins.
Wenn einen Auftrag er erteilt,
Lee erwartet von euch schnell,
daß ihr zur Erfüllung eilt
hurtig wie vom Berg ein Quell.
Gibt’s für euch nur noch die Pflicht?
Und zum Klagen einen Grund?
Ich sage euch, so ist es nicht,
Lees Schuldigkeit tu ich nun kund.
Euch zu nähr’n ist seine Pflicht,
hat er dann zu kleiden auch
jeden, der hier für ihn ficht,
damit keiner friert am Bauch.
Kampfeswunden, Krankheit, Harm
sollte von euch halten fern
er mit seinem mächtig Arm,
wie’s sich anschickt für den Herr’n.
Sorgen soll er nicht zuletzt
sich um euer leiblich Wohl.
Darum sag ich es euch jetzt:
Sein Versprechen ist nicht hohl.
Denn sein Wort hier jedem nützt,
laßt’s durch euren Geiste zieh’n:
Euer Leben er beschützt,
mit eurem Leben schützt ihr ihn.«
Der Barde verstummte und hoffte, damit seiner Pflicht zu Offenheit Genüge getan zu haben. Bei den letzten Strophen hatte er an Aeryn gedacht. Er hatte beide Seiten betrachtet, so daß sich Lee nicht ungerecht behandelt vorkommen konnte. Hoffte er jedenfalls.
»Vielleicht wollen die anderen beiden noch etwas sagen.«
Er verneigte sich kurz und trat dann zurück.
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| 08.03.2004 19:16 | #186 |
| Aeryn |
„Euer Leben er beschützt, mit eurem Leben schützt ihr ihn.“
- Dumak –
Die Worte des Söldnerbarden hallten durch den Raum. Aeryn, die von Elpede auf einer Bank niedergelassen wurde stand nun auf und trat vor ihren General. Der Blick ihrer rehbraunen Augen lag ruhig auf ihm. Viel ruhiger, als das er sie jemals gesehen hatte. Ja, die Verletzung hatte sie geschwächt, und so nahe sie dem Tod auch gewesen war… sie hatte überlebt. Das sprach für sie… Doch da war noch etwas anderes. Reue? Schmerz? Hatte sie ihre Lektion gelernt? Ein Blick in ihre Augen bestätigte es ihm. Ja… sie kam zurück… Wäre ihr Stolz noch immer so brennend gewesen, wäre sie vorgegangen, nie zu seinem Hof zurückgekehrt…
Doch die Kriegerin stand dort vor ihm. Aufrichtig, wie sie war, kehrte sie zu ihm zurück.
„Lee,“ sprach sie ruhig „ich trete heute vor Euer Angesicht, um den Bund den ich mit Euch einging zu bekräftigen. Eure Lektion war hart und der körperliche Schmerz, den mir Eurer Söldner Tuan zufügte, nichts gegen die Qualen, die ich in meiner Seele erlitt.“
Jedes Wort, das Aeryn sprach war voller Überzeugung, aber ohne den inbrünstigen Stolz den er bis dahin von ihr gekannt hatte. Er hatte sie verletzt, doch sie hatte sich nicht wie ein beleidigtes Kind, dem man sein Spielzeug weggenommen hatte, verkrochen, sondern sie kam zu ihm zurück. Sie hatte gelernt und sie würde weiter lernen. Wenn er sie ließ…
„Elpede hier und der Ritter, der sich auf Eurem Hof eingeschlichen hatte, der falsche Jäger Badure, haben mich in die Stadt gebracht und meinen Körper einem Heilkundigen übergeben. So habe ich überlebt.“ Die Frage, warum keiner der Söldner sich um Aeryn gekümmert hatte, stellte sie nicht. Es war unwichtig. Sie hatte überlebt. Allein das zählte für sie. Dumak dagegen hatte es in seinem Lied deutlich anklingen lassen.
„In Zukunft werde ich Euch vorher fragen, ob meinen Taten in Eurem Sinne sind, den ich werde keine Anerkennung für Dinge von Euch erfahren, die Euch missfallen.“ Dies waren keine Worte der Reue, sondern der Erkenntnis. Die ersten jungen Früchte seiner Lektion.
„Ebenso legte ich hier Zeugnis darüber ab, daß ich von nunan versuchen werde die Dinge mit dem Wort und nicht sogleich mit dem Schwert zu regeln und ich mich zu keiner Tat aus falschem Stolz verleiten lasse.“ Dies würde noch schwerer werden… Doch sie mußte es versuchen.
Jetzt hier, da sie vor ihm stand, da er sie anblickte, war kein Zweifel mehr in ihrem Herzen. Dies hier war Lee! Der Anführer. Ihm würde sie folgen, seiner Stärke und seiner Kraft. Und seinen Worten, die sie lehrten. Denn das war er auch. Ihr Lehrer.
„Lee, sag mir, welche Aufgabe teilst Du mir zu?“ Ihre Stimme war respektvoll und leidenschaftlich zugleich.
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| 08.03.2004 19:17 | #187 |
| Gorr |
Gorr hatte die ganze Zeit hinter dem jaulenden Knaben gestanden und die Augen verdreht, sodass sie fast schon weh taten.
Als der geendet hatte, trat der Veteran vor.
Halt jetzt mal dein Maul du schleimiger Hampelmann ! sagte der Schmied und klatschte Dumak die flache Hand an den Hinterkopf.
Lee bedachte ihn mit einem grimmigen Blick.
Auch an Ayryn schob er sich vorbei und flüsterte ihr noch zu, dass sein Anliegen doch recht wichtig war. Sie nickte verständnisvoll.
Herr General, der Sieg gegen die Orks ist errungen... begann er. Lee musterte ihn von oben bis unten, er blutete an allen Ecken und Enden, seine schwere Söldnerrüstung war völlig derangiert und verbeult und sein Gesicht mit Schrammen und einem blauen Auge verziert.
Wir haben am Pass zwar Verluste erlitten, aber die halten sich in Grenzen.Lee nickte. Hervorragend.
Gorr senkte peinlich berührt den Kopf und knackte ein wenig mit den Fingern. Er schwitzte stark. Was er jetzt sagen wollte war ihm mehr als unangenehm.Da gibt es aber noch eine andere Sache, die ich ihnen mitteilen muss ...
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| 08.03.2004 19:36 | #188 |
| Dumak |
Dumak rieb sich den Kopf.
Was war das denn für ein hirnloser Vollidiot?
Und so einen hatte Lee in seinen Reihen? Das konnte doch nicht sein.Seit wann nahm Lee sabbernde Orkimitate ohne jedes Fünkchen Verstand auf. Wie der schon aussah: krumme Beine, kahler Schädel, leicht schwachsinniger Blick. Und dann stammelte er irgendwas, das war ja nicht zum Aushalten. Konnte nichtmal richtig sprechen. Bisher hatte Dumak gedacht, daß Kreuzungen zwischen Menschen und Orks nicht möglich seien, aber das war der lebende Beweis, das es doch ging.Während Dumak sich den Kopf hielt, machte er sich insgeheim lustig über den zurückgebliebenen Söldner, der nichtmal die einfachsten Regeln des Anstandes kannte. Selbst Lee verdrehte bei seinem Anblick die Augen. Dieser Mann beinhaltete all das, wofür die Garde die Söldner verachteten. Eben hatte Dumak ihm vorgezählt, was er unter Lee für Rechte hatte, doch er war sich sicher, daß er es gar nicht kapiert hatte. Womöglich ließ er sich alles von Lee gefallen und glaubte dann noch, es wäre wunder was für ne Ehre. Naja, es mußte auch Idioten geben, die die Drecksarbeit für die anderen erledigten.
Dumak ließ sich selbstverständlich nichts anmerken und behielt seine Gedanken tunlichst für sich, so wie es die Höflichkeit gebot. Aber dieser Typ war unbestreitbar ein wunderbares Vorbild für jede Menge Spottlieder.Dumak hatte sich unauffällig in eine Ecke gesetzt, um dem Fortgang der Dinge zu harren.
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| 08.03.2004 20:04 | #189 |
| General Lee |
Lee stütze sich mit den Ellenbogen auf seine Beine, in seinem Sessel leicht nach vorn gelehnt. Seine Gesichtszüge waren wie immer wie in Stein gemeißelt. Emotionen konnte man nur selten erkennen.
Das war früher schon so gewesen, da hatte er immer mit verschränkten Armen in seiner Höhle gestanden, nichts getan und keine Miene verzogen.Sprich ! Was hast du mir zu berichten ?
Gorr neigte den Kopf zu beiden Seiten und ließ seine Nackenwirbel knacken, er war nervös und angespannt.
Es ist folgendermaßen:
Als die Orks angriffen, kam Claw zu mir in den Kerker gerannt und meinte ich solle Ferox freilassen, man könnte ihn beim Kampf gegen die Orks gebrauchen. Ich dachte dann, dass das wohl auch besser sei, anstatt nutzlos im Kerker 'rumzusitzen...
Lee schüttelte den Kopf.
Du lässt dir Befehle von einem jüngeren Söldner erteilen ? Wozu habe ich dich denn befördert ?
Gorr seufzte.
Es war kein Befehl, es war eine Bitte. Und ich habe mich so entschieden. Ich hätte mich wohl auch anders entscheiden können, aber mein Plan war es Ferox während der Kämpfe zu begleiten und schließlich wieder einzukerkern.Lees Blick verrieht ihm was er von diesem Plan hielt.
Jedenfalls wurde ich dann im Kampf niedergeschlagen und habe ihn verloren. So einfach ist das.
Der General lehnte sich im Sessel wieder zurück.
So einfach ist das also ?
Du weißt, was ich dir gesagt hab'. Du hattest die persönliche Verantwortung für ihn. Jetzt wirst du die Strafe für deine Fehlentscheidung tragen müssen.Gorr nickte zustimmend. Das werde ich, Herr General.
Du schiebst ab jetzt zwei Wochen lang Wache, vorne am See. Die Söldner am Vorposten werden sich über eine Ablösung freuen.
Ich denke das dürfte reichen. Ich weiß ja, dass du es gut gemeint hast, aber ich weiß auch, dass ich dir einen direkten Befehl erteilt habe und du hast dich einfach widersetzt. Das muss geahndet werden.
Gorr deutete eine Verbeugung an.
Dann ist ja alles klar.
Gorr
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| 08.03.2004 20:08 | #190 |
| Dumak |
Dumak konnte nicht mehr an sich halten und prustete laut, als er das verdutzte Gesicht des dummen Söldners sah. Selbst Lees eisiger Blick konnte dran nichts ändern. Der Söldner warf ihm einen bösen Blick zu, aber das war Dumak dann auch egal. Laut lachend lief er schnell nach draußen und war verschwunden. Jedenfalls würde er in den nächsten zwei Wochen Ruhe vor ihm haben und mußte so auch nicht dessen dummes Gesicht immer wieder sehen.
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| 08.03.2004 22:14 | #191 |
| General Lee |
Das mit dem Milizen war äusserst ärgerlich, aber wenigstens war die unmittelbare Gefahr durch die Orks gebannt. Lee überlegte kurz, ob es jetzt vielleicht günstig wäre, einfach alle seine Männer zusammen zu trommeln, mit ihnen nach Khorinis zu marschieren und durch die halb zerstörte Stadt zum Schiff zu gelangen, um endlich von dieser Insel verschwinden zu können... Aber dann wurde der General durch ein Seufzen wieder auf die anderen, Aeryn und ihre Begleiter, aufmerksam. Er wandte sich der jungen Frau zu. Prüfend blickte er sie an. Sie sah geschwächt aus.
Während er sie so betrachtete, liess Lee Dumaks Lied und Aeryns Worte noch einmal durch seinen Kopf ziehen. Er hatte die Spitzen in dem Lied sehr wohl verstanden, wie auch die versteckten Worte Aeryns, die sie nicht ausgesprochen hatte, ja vielleicht sogar nicht einmal bewusst produziert hatte. Er wusste, dass er ein Risiko bei der Wahl seiner Lektionsmethode eingegangen war. Und er machte sich selbst auch Vorwürfe. Es war ja überhaupt nicht geplant gewesen, dass irgendjemand verletzt werden sollte. Aber anscheinend hatte der General Aeryns Wut sogar noch unterschätzt. Tuan hatte ihm im Nachhinein erzählt, dass er sie gewarnt und ihr zur Aufgabe geraten habe, nachdem er sie offensichtlich im Schwertkampf besiegt hatte. Doch die junge Frau wollte nicht hören, zu zornig und kampfeswütig war sie gewesen. Lee konnte Tuan keinen Vorwurf machen, dass er sich selbst verteidigt hatte.
Wenn man es genau betrachtete, war jeder der Beteiligten in gewisser Weise schuldig. Aber das spielte eigentlich keine Rolle mehr. Wie es schien, hatte Aeryn die Lektion verstanden. Und darauf kam es Lee an.
Er stemmte seine Hände in die Hüften, schaute auf die junge Frau hinaub und sprach zu ihr: "Als erstes werdet Ihr gesund. Das heisst, Ihr verhaltet Euch ruhig, ruht Euch aus, kommt langsam wieder zu Kräften. Danach sehen wir weiter, was Ihr für mich tun könnt."
Tuan
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| 08.03.2004 23:05 | #192 |
| Ceyx |
Ein Stern. Noch einer. Noch einer. Verwirrend. Wie viele waren das denn? Vor allem...warum bewegten sie sich. Nein, warte...Ceyx bewegte sich, darum schienen sich die Sterne zu bewegen, dass war, als wenn man sagte, das Zeit relativ zum Beobachter ist. Nein, im Grunde genommen hatte das eine mit dem anderen nichts zu tun, doch Ceyx konnte nach dem Genuss eines Traumrufes einfach nicht mehr sehen dass es gar keinen Zusammenhang gab, den es da zu sehen gab. Aber egal, er einigte sich mit seinem Kopf darauf, als er da rumlief, dass die Sterne sich bewegten, und er selber absolut stillstand.
Jemand schien da anderer Meinung. Spätestens als Ceyx im vollen Lauf gegen ihn knallte, und beide, Ceyx und dieser Jemand unsanft zu Boden plumbsten.Warte mal...Ceyx kannte den Typen. Ein Blitz fuhr durch seinen Kopf. Der Idiot, der ihm ein Bier über den Kopf geleert hatte, dann einen Eimer Wasser von Ceyx bekommen hatte, ziemlich unfreundlich war, und ihm dann Sumpfkraut geschenkt hatte. Heeeey, das war ein Freund von ihm, ganz klar.
Hätte Ceyx reden können, hätte er gefragt, wie es so geht, doch das ging schlecht, so packte er den Typen, dessen Namen er nicht mal wirklich kannte, am Arm, und schleppte ihn in die Taverne auf ein Bier.
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| 09.03.2004 00:03 | #193 |
| elpede |
Da elpede eigentlich nur Aeryn hergebracht hatte, aber nicht wusste, worum es bei dem Kampf zwischen einem Söldner und Aeryn überhaupt gegangen war, hatte er es Dumak gleich getan und sich aus dem Raum zurückgezogen.
Er hatte das Haupthaus gerade verlassen und wollte in die Taverne gehen, um dort ein Bier zu trinken und auf Aeryn warten, als es plötzlich unerwartet knallte. elpede hatte für einen kurzen Moment den Sternenhimmel betrachtet, und prompt war einer dieser Söldner gegen ihn gelaufen und hatte ihn zu Fall gebracht. Er richtete sich auf und wollte eine Bemerkung anbringen, als er sein Gegenüber erkannte. Das war doch dieser Söldner, mit dem er sich neulich in der Taverne geprügelt und der ihm sein ganzes Sumpfkraut geklaut hatte. Noch ehe elpede reagieren konnte, packte der Söldner ihn am Arm und zog ihn in die Taverne. Jeder Widerstand war zwecklos, denn der Söldner reagierte überhaupt nicht auf elpede´s Proteste. Richtig, er konnte ja nicht sprechen, erinnerte sich der Wolfszüchter, und so fügte er sich in sein Schicksal.
Bald saßen sie gemeinsam am Tresen, und das Bier floss in Strömen.
elpede dachte nach. Er wollte eigentlich schon seit Tagen im Kastell sein, aber er hatte blutfeuer verpasst. Sie war wohl schon dort, sonst hätte er sie sicher hier vorgefunden. Außerdem brauchte er endlich eigene Pfeilgifte, damit er gleich, nachdem er die Lieferung von Legolas erhalten würde, loslegen konnte. Auch dazu musste er ins Kastell, er wusste, dass die Hohepriesterin sich damit auskannte, denn blutfeuer hatte das Gift ebenfalls von ihr bezogen.
Nachdenklich betrachtete er den Söldner. Vielleicht.. ja, das war es. elpede war ihm etwas schuldig für die Schlägerei neulich. Bestimmt würde der Söldner gerne sprechen können, und wen konnte man besser um Rat fragen, als die Hohepriesterin ? Vielleicht wusste sie ja ein Mittel, das seine Zunge lösen würde - aber nicht so, dass sie herausfiel, das wäre nämlich unpraktisch.
"Weißt du", meinte er und sah dem Söldner freundlich in die Augen, "Ich werde morgen ins Kastell gehen. Und du kommst mit. Kann doch nicht sein, dass du für den Rest deines Lebens stumm bist. Kopf hoch, wir finden eine Lösung, da bin ich ganz sicher."
Sprach´s und leerte den nächsten Krug. Er klopfte seinem Gegenüber auf die Schulter und interpretierte dessen Nicken, begleitet von einem charmant-doofen Lächeln der Marke 'Wat ? Wer bist du denn ?' als ein klares Ja.
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| 09.03.2004 08:41 | #194 |
| Shuya |
Shuya erreichte den Hof, bereits von der Ferne erkannte man die Häuser der Bauern, die schon munter auf den Feldern am schaffen waren. Pflüge wurden durch den gefrorenen Boden gezerrt, Schweiß floss, die Erde brach auf,... Andere Arbeiter schienen am Rande zu stehen, über die neue Saat zu reden, Felder zu bestellen. Ein Hirte trieb seine Schafe an Shuya vorbei Richtung Onars Hof, verschwand jedoch hinter dem großen Bauernhaus aus Shuyas Sichtfeld. Shuya schlenderte ihm nach, eine neue Zigarette zwischen seinen Fingern drehend, er befeuchtete das Papier mit seiner Zunge, schob sich dann sein Werk zwischen die Lippen und entzündete sie. Rauch zog in kleinen Wölkchen, die des Frühlings Morgennebel glichen und vom Wind getragen an ihm vorbei, während er durch das feuchte Gras schritt. Die Tautropfen hingen an seiner Hose, tränkten sie, doch das störte Shuya nicht weiter.
Als er den Weg zum Hofe passieren wollte, sah er die erste wache Person des Tages, einen der Söldner, der hier am Eingang de Hofes Gold fürs Passieren verlangte, so zu sagen ein kleiner Pfand für die eigene Sicherheit. Shuya warf ihm schon im Vorbeigehen einen kleinen Beutel zu, die Münzen klimperten als der Wachposten ihn verwundert auffing und nur nickte, ohne ein Wort zu sagen. Seine Schritte führten Shuya in die Taverne, doch selbst hier schien es, als ob die Pest alle niedergerafft hätte. Verlassen lag der Raum vor ihm, niemand war zu sehen, bis auf zwei Gestalten, die anscheinend ihren Rausch ausschliefen. Als Shuya an hinter die Theke schritt, sich eine Flasche Wasser nahm und ihren Inhalt seine trockene Kehle befeuchtet hatte legte er das passende Gold unter die geleerte Flasche, er wollte niemanden was schuldig sein, immerhin hatte Faith auch immer ihre Schulden beglichen. Als er wieder hinter dem Tresen hervorblickte, sah er direkt in das Gesicht des einen Mannes, irgendwie kam es ihm bekannt vor. Er musterte auch das Gesicht des anderen kurz, doch bei diesem Mann war er sich sicher, ihn nicht zu kennen. Shuya setzte sich an einen der leeren Tische, blickte immer wieder aus dem Augenwinkel zu den beiden Männern und das Chaos um sie herum. Sumpfkraut lag auf dem Boden, leere Krüge Bier rollten wild umher, Pfützen aus Alkohol sammelten sich Wer war der Kerl in dem Chaos, dass er Shuya so bekannt vorkam? Nun viel es ihm wie Schuppen von den Augen. Er hatte ihn schon öfters gesehen. Es war der Söldner, der auch damals im Sumpf im Fass gesteckt hatte, der Söldner, mit dem er sogar mal eine Worte gewechselt hatte, wenn auch nur flüchtig. Gehörte er nicht zu Faith,... war es nicht ihr Kerl?... Shuya versuchte sich an den Namen zu erinnern, während Bilder aus seinen Erinnerungen in seinen Kopf traten. Doch, er gehörte zu Faith, sie hatte ihn oft genug zum Wischen verdonnert, sich mit ihm getroffen, auch wenn die beiden Shuya nie bemerkt hatten, einst hatten sie sogar eine Art Date unter dem Baum, auf den er schlafen wollte... Ceyx,... kam es dann endlich Shuya in den Kopf, ja, das war der Name des noch jungen Söldners...
Shuya blickte sich nach Faith um, doch diese war weit und breit nicht zu sehen, wäre sie in der nähe wäre sie sicherlich nicht gerade sehr erfreut über den Anblick gewesen. Shuya tat was er tun musste, immerhin hatte Faith immer mit ihm Trainiert, also konnte er sich auch mal revangieren. Er holte einen Eimer kalten Wassers und den Mob aus dem Seitenraum, tränkte ihn und entleerte das Nass im Gesicht des Söldners, welcher sogleich sehr wach erschien und Shuya verwundert anblickte. Er stellte den Mob neben den Eimer an die Theke, direkt neben Ceyx, er blickte erst auf die Arbeitsutensilien, dann auf Shuya. Dieser deutete nur kurz auf das Chaos, an welchem der Söldner anscheinend nicht ganz unbeteiligt war. „Wenn dir was an Faith liegt solltest du mindestens ihre Taverne achten, immer hin scheint ihr an ihr sehr viel zu liegen,... wie an dir wohl auch...“, Shuya wandte sich ab und verließ das Gebäude, ließ sich aber vor selbigem auf einer Bank nieder und begann das langsam auf dem Hof erwachende Leben mit einer leisen Melodie zu unterstützen, die Hoffnung in die schweren Zeiten bringen sollte und die Seelen derer, die durch die Hände der Orks gestorben waren, in das Reich der Toten tragen sollte, damit sie nicht ruhelos umherwandern müssten.
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| 09.03.2004 09:31 | #195 |
| Ceyx |
So stand Ceyx nun da, unsanft aus einem Traum erweckt, ein Traum, der ihm sogleich wieder entfallen war, aber auf jeden Fall stand Ceyx etwas hilflos da, und überlegte sich, was der Typ gerade eben von ihm wollte, und versuchte herauszufinden, woher er das Gesicht des Mannes kannte, der ihm einen Mop in die Hand...
EINEN MOP?
Was in aller Welt sollte er denn mit einem Mop. Man, er war ein Kämpfer, ein Schwertkämpfer. Kein Mopper. Sein Blick schweifte über das Innere der Taverne. Leere Flaschen, Pfützen, Unnordnung. Scherben.
Nein, so hatte es gestern abend hier drinnen nicht ausgesehen. Ein schlechtes Gewissen beschlich Ceyx, als ihm klar wurde, dass er auch ausgiebig mitgefeiert hatte, und somit alles andere als unschuldig an diesem Chaos war.Er zuckte mit den Schultern, und machte sich auf in den Kampf. Sein Gegner: Der Schmutz. Seine Waffe: Ein Mop. Seine Rüstung: eine pinke Küchenschürze. Er wollte doch nicht seine teure Söldnerrüstung vollsauen.
Elpede indessen schnarchte fröhlich weiter. Er schien ja einen guten Schlaf zu haben, und Ceyx war dies nur recht. Es musste ihn ja niemand in diesem Aufzug sehen.
Schmutz wich langsam der Sauberkeit, glitzernde Scherben wurden aufgewischt, und Alkoholpfützen wurden mit Wasser vertilgt, Stühle wurden wieder an Ort und Stelle gerückt und als letztes brachte Ceyx die Theke auf Vordermann.Mit in die Seiten gestützten Armen stand er nun da, am Ausgang, und lies seinen Blick über das innere der Taverne gleiten. Sah doch schon besser aus.Fröhlich verlies er die Taverne. Shuya. Nun fiel es ihm wieder ein. Faith hatte ihn ihm vorgestellt. Der Mann mit den weissen Haaren sass nun neben der Taverne und lies seine Finger über seine Laute gleiten. Kein Ton war für Ceyx zu hören, doch allein der Anblick, mit welcher Geschwindigkeit seine Finger über die Saiten huschten, war faszinierend.
Ceyx schlenderte zu ihm hin, worauf dieser seinen Blick hob, und Ceyx zuerst mit grossen Augen ansah, und dann anfing zu grinsen.
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| 09.03.2004 09:54 | #196 |
| Shuya |
Shuya hörte Schritte neben sich und blickte auf, Ceyx stand da und sah ihm beim Spielen zu, sagte aber keinen Ton. Shuya grinste, er hatte doch tatsächlich peputzt, wie es schien. "Vielleicht bist du ja doch kein so schlechter Kerl,...", sagte Shuya dann und legte die Laute auf die Seite, Ceyx schwieg. "Hmm,... so still habe ich ihn nicht in Erinnerung,... ich meine bei mir wäre es ja normal, ich rede nicht viel, wozu auch, was gehen mich die Menschen an, aber er?...", seine Blicke zu Boden gewandt saß Shuya da, dann lehnte er sich plötzlich zurück und schaute in den Himmel. Vielleicht wollte Ceyx ja nicht mit ihm reden, dachte er sich still bei sich, doch wie konnte man dann diesem Mann einige Worte entlocken? Shuya redete auch nciht viel, obwohl seine Kunst mit Worten umzugehen ja imens war, aber Menschen interessierten ihn nicht wirklich, doch dieser Kerl,... irgendwie erinnerte er Shuya an sich selbst. Aus dem Augenwinkel betrachtete er die tiefen und traurig scheinenden Augen des Söldners, die nachdenklich zu Boden gewandt waren. Shuya kramte in seiner Tasche rum, fand auch das, was er suchte. Einige unsauber gefaletet Pergamentblätter kamen zum Vorschein, Liedtexte mit schneller und schnwungvoller Schrift niedergeschreiben. Shuya zog ein Stück Kohle aus der Tasche, spitze sie an der Klinge seines Schwertes, mit Icedancer hätte er dies nie getan. Er reichte dem Mann die beiden Gegenstände, welcher ihn etwas verdutz anblickte. Shuya nickte ihm zu. Reden war vielleicht nicht die Stärke von beiden, aber schreiben konnte nicht schaden an dem einsamen Morgen, der langsam begann...
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| 09.03.2004 13:06 | #197 |
| Nachtigaller |
Ganz schön schön hier mal wieder zu sein, dachte der ehemalige Sumpfler der an der Theke der Taverne stand und schweigend sein Bier genoß. Einen Sumpfkrautstengel hielt er in der anderen Hand. Der Geruch erinnerte an eine Mischung aus Schweiß der Söldner und Bier. Nicht gerade das beste, aber dafür bin ich wieder da wo ich hingehöre, murmelte er vor sich. Er drückte den Stängel Sumpfkraut aus und setzte sich dann schließlich an einen Tisch wo er sein Krug mit Bier noch gemütlich zu Ende trank. Zwischendurch kamen ein paar Söldner rein und raus, grölten schon um diese frühe Uhrzeit herum, aber es war niemand dabei den er kannte. Es hatte sich einiges geändert seit er das letzte mal da gewesen war, zumindest die Leute haben sich geändert. Schließlich bezahlte er und verliße die stickige Taverne um sich draußen einmal umzugucken. Nachtigaller trat heraus und guckte in die grelle Sonne. Gbelndet taumelte er ein bisschen zurück, abver ging dann doch mit dem rechten Arm seine Augen vor den Sonne schützend ersteinam, zu einer Bank um dort ein wenig zu entspannen und wieder einen neue Stängel zu entzünden. >>Ahh...herrlich. Hier kann man wirklich entspannen. Hier gibt es keine nervigen Baale. << sprach er zu sich selbst. Nachdem der Stängel weg war stand der ehemalige Sumpfler auf um sich auf dem Hof noch ein bisschen umzugucken.
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| 09.03.2004 13:08 | #198 |
| Ceyx |
Ein Lächeln huschte über die Lippen des Söldners, als er das Pergament und das Stück Kohle in seiner Hand betrachtete. Shuya schien zu wollen, dass er ihm etwas schrieb.
Ceyx setzte sich etwas hilflos neben Shuya auf die Band, das Pergament auf den Knien, und drehte die Kohle in der Hand. Was sollte er ihm schreiben? Zuerst dachte er daran, einfach ein banales Hallo auf das Blatt zu schreiben, aber schliesslich schien ihm das zu simpel. Es war komisch, was ihm gerade durch den Kopf ging, als er das noch leere Pergament ansah, aber irgendwie erinnerte es ihn an die Vergänglichkeit des Lebens, das Leben war vergänglich, wie dieses Pergament begrenzt. Irgendwann würden Zeilen es füllen, und wahrscheinlich viel schneller, als es einem lieb war, doch bevor man erkannte, wie viele Zeilen man verschwendet hatte, für nichts, war schon die letzte Zeile da, an der man den Stift ansetzte, und noch alles schreiben wollte, was einem wichtig war, und keine Chance hatte, alles auf eine Zeile zu bringen, und man keine andere Wahl hatte, als all dies, was einem so wichtig erschien, mit sich zu nehmen, und irgendwann zu begraben...
Shuya nahm ihm das Blatt aus der Hand, und die Kohle, schrieb etwas, und reichte es ihm wieder.
Warum schreibst du nicht einfach, was dir gerade durch den Kopf ging? Ceyx runzelte die Stirn. Warum...? Irgendwie bezweifelte er, dass Shuya dies interessierte, als er seine Gedanken wieder durchging. Shuya zündete sich indessen eine Zigarette an, in aller Ruhe. Schliesslich setzte Ceyx die Kohle an.
Ich hab gerade gedacht, dass das Leben wie ein Stück Pergament ist...
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| 09.03.2004 13:36 | #199 |
| Shuya |
Shuya wollte gerade erneut seine Zigarette zum Mund führen, als Ceyx ihm das Stück Pergament reichte. Mit der linken Hand führte er seine Bewegung zu Ende, in die rechte nahm er as Papier und las.
Ich habe gerade gedacht, dass das Leben wie ein Stück Pergament ist... Shuya nickte leicht, atmete den Rauch aus und begann mit der Zigarette zwischen den Lippen konzentriert zu schreiben. Seine Hand zeichnete schwungvolle Linien, das leise Scharben der Kohle trat an Shuyas Ohr, bis er einen Punkt setzte. Der Söldner blickte schon die ganze Zeit wie gebannt auf Shuyas Hände, schien sich über seine Fingerfertigkeit zu erstaunen. Shuya reichte ihm das Papier. Das Leben ist ein Ozean, an manchen Tagen ist die Oberfläche ruhig, die Umgebung spiegelt sich ungebrochen und wunderschön in ihr, die Sonne erhellt sie und lässt sie einzigartig wirken wie eine wolkenlose Nacht, an der millionen von Sternen am Himmel um die Wette scheinen,... an anderen Tagen jedoch, wenn Wolken den sanften Kuss der Sonnenstrahlen verhindern, der kalte Wind gegen das Wasser kämpft und es beginnt Wellen zu werfen, zu tosen scheint ist alle Ruhe vergangen, aber dennoch bleibt seine wundersame Einzigkeit erhalten und das Wasser an sich hat sich nicht geändert...
Faith redet ausserdem sehr viel von dir,... du scheinst ihr echt was zu bedeuten...
Shuya hatte nicht nachgedacht als er schreib, er erinnerte sich nur an die gemeinsamen Trainingsstunden mit der jungen Frau, Ceyx war eines der wenigen Worte welches sie immer und immer wieder erwähnt hatte, auch wenn er sie mal etwas unsanft erwischt hatte, bei der Aussprache und dem Gedanken an ihn kam immer ein Lächeln auf ihren Lippen zum Vorschein,...
"Wie kann man sich nur so an Menschen binden,...?", fragte sich Shuya und blickte in den aufgewühlten Himmel, während ein stärker werdender Wind begann aufzukommen...
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| 09.03.2004 14:08 | #200 |
| Aeryn |
Tief drückten sich die Abdrücke ihrer schweren Stiefel in den matschigen Boden als die Kriegerin über den Hof schritt. Es hatte geregent und überall hatten sich Rinnsäle und kleinere Pfützen gebildet.
Schon den ganzen Morgen hatte Aeryn den Hof nach einem bestimmten Mann abgesucht, doch bisher ohne Erfolg. Sentenza schließlich konnte mit den Worten mit denen sie den fremden Mann beschreibt erkennen und ihr sagen, daß er schon gestern den Hof verlassen hatte. Wohin? Keine Ahnung. Richtig Taverne zur toten Harpie.
Die Kriegerin schnaufte wütend. Sie wußte, daß sie ihm was schuldig war, doch der Preis war sicher nicht ihre Klinge, das Schwert des Borias. Sie würde es sich zurückholen. Nun ein Spazierganz im Sinne ihrer Erholung wäre sicher in Lee´s Interesse, dachte sie schmunzelnd.
Doch wo war Elpede? Sie fand ihn in der Taverne, den Kopf auf den Tisch liegend, die langen schwarzen Haare teilweise mit dem Wachs einer Kerve verklebt.
Aeryn stieß den Wolfzücher sanft an den Schulter an.
"Aufwachen, Elpede! Wach auf!"
Sie wartete einen Moment, bis er die Augen aufgeschlagen hatte, dann sprach sie leiser weiter. "Erinnerst du Dich an den Mann, der mich zur Kapelle trug? Wie ist sein Name? Erzähl mir bitte alles über ihn was du weißt!"
Abwartend blickte die Kriegerin ih an. Nach einer weiteren Nacht Schlaf schien es ihr besser zu gehen. Und wo war Dumak? Wollte er sie auf ihrem "Spaziergang" begleiten?
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| 09.03.2004 14:24 | #201 |
| elpede |
Jäh wurde der Wolfszüchter aus seinen hier nicht näher erwähnten Träumen gerissen. Eine sanfte Stimme und ein leichtes Rütteln holten ihn in die böse, grausame Realität zurück.
Er hob den Kopf und drehte ihn dabei. Sein Blick fiel auf den Körper, der neben ihm stand, und noch bevor sein Blick von der Hüfte über Bauch und Brust hoch zum Kopf wanderte, wusste er bereits, wer da neben ihm stand. Aeryn.
Sie redete bereits munter weiter.
elpede gähnte.
Ihm war es so, als hätte er gestern wieder an einer Party teilgenommen, einer Privat-Party für zwei Mann, aber als er sich umsah, sah alles ordentlich und sauber aus. Seltsam, dachte er.
Ach ja, erinnerte er sich, Aeryn war ja auch noch da und wollte etwas wissen. Aber wo zur Hölle war der Söldner hin ? Noch einmal sah er sich um, konnte aber keine Spur von ihm entdecken. Nicht einmal hinter dem Tresen lag er.
"Hm ?", wandte er sich dann an die schöne Kriegerin. "Ach so, Burath. Ich habe dir schon neulich von ihm erzählt, er war eine Weile mit blutfeuer, Leila und mir unterwegs. Soweit ich weiß, wollte sie ihm das Saufen.. äh.. Bogenschießen beibringen. Was ist mit ihm ?"
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| 09.03.2004 14:51 | #202 |
| Aeryn |
Burath also… Die Kriegerin knirschte mit den Zähnen. Diesen Namen würde sie sich merken!
“Er hat meine Klinge an sich genommen und den Hof verlassen,“ sprach sie aufgebracht zu Elpede. „Sentenza hat ihn gesehen! Gestern morgen soll er den Hof Richtung Taverne zur Toten Harpyie verlassen haben!“
Die junge Frau schnaufte wütend und vergaß darüber für einen Moment, daß er ihr ja auch geholfen hatte. Und als es ihr wieder einfiel ergab es erst recht kein Bild. Außerdem hatte er das Schwert vor ihr verbergen können…
Mit aller Kraft versuchte sie die auflodernden Feuer zu zähmen und befahl sich selber erst mal zu setzen.
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| 09.03.2004 15:15 | #203 |
| elpede |
Traurig schüttelte elpede mit dem Kopf, als er Aeryn so sah. Schon wieder wurde sie von einer Wut ergriffen, obwohl sie sie diesmal deutlich besser zu verbergen wusste, als beim letzten Mal.
"Wirst du es nie begreifen ?", fragte er traurig, als sein Blick die rehbraunen Augen Aeryn´s fixierte.
"Du solltest einmal darüber nachdenken, was dir Freundschaft bedeutet, Aeryn. Und wenn du das getan hast, reden wir über Burath."
Sein Blick wurde hart.
"Ich habe dich nicht von hier fortgetragen, damit du da weitermachst, wo du aufgehört hast, kaum dass du wieder laufen kannst."
Er masste sich nicht zuviel an. Er hatte eine Menge riskiert, nur um ihr gottverdammtes Leben zu retten. Warum, das war ihm nicht einmal selbst klar. Klar war ihm aber, wie sie in diese Situation hineingeraten war, und klar war ihm auch, dass sie sich würde ändern müssen, wenn sie noch viele Sommer erleben wollte. Aber ihr war das scheinbar nicht klar, und das enttäuschte ihn.
Er wandte sich ab.
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| 09.03.2004 15:39 | #204 |
| Gorr |
Gorr packte seine Sachen, er war bereit zur Abreise, Hummelchen wirbelte die ganze Zeit um ihn herum.
Soll ich dir immer etwas zu Essen bringen ? Du brauchst doch täglich eine warme Mahlzeit auf dem Tisch !
Gorr verdrehte die Augen, manchmal übertrieb seine Frau es wirklich.Hummel, meine Süße, beruhig' dich. Es sind nur zwei Wochen. Außerdem bin ich ja in der Nähe des Hofes, es gibt keinen Grund zur Beunruhigung ... und ... was das Essen angeht: ich werde einfach ab und zu ein paar Keiler jagen. Die geben einen sehr saftigen Braten ab.
Das habe ich früher auch gekonnt, ich werde es kaum verlernt haben ...Irgendwie war ihre Fürsorge ja süß.
Okay. meinte Hummel resignierend Ich werde dich besuchen kommen.Gorr packte einen Notizblock und ein paar Kohlestifte ein, er musste ja für ein bisschen Unterhaltung sorgen, so selten wie jemand mal den Weg zum Hof ging.Tu das, aber überanstreng' dich bitte nicht. Du weißt, sowas bekommt dem Kind nicht gut !
Er gab ihr einen liebevollen Abschiedskuss und setzte seinen Rucksack auf. Mach's gut. Ich liebe dich !
So stiefelte er los, zum Vorposten am See...
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| 09.03.2004 17:05 | #205 |
| Aeryn |
Sein Blick war hart. Seine Worte ebenso. Schließlich wandte er sich ab. Die Kriegerin schnaufte wütend und starrte auf seinen Rücken. Wie Ebenholz glänzte sein langes schwarzes Haar. Doch er sprang mit ihr um als sie ein kleines Kind, oder ein Hund dem er was befehlen konnte. Ihr Zorn richtete sich erst gegen sich selbst, dann gegen ihn.
Ja, es stimmte, er hatte sie gerettet, hatte sie fort getragen und beschützt. Aber das gab ihm nicht das Recht zu bestimmen wohin sie ging!
Freundschaft… was bedeutete das schon… Ja, was bedeutete es überhaupt?
War es ein Gefühl oder nur ein Wort? Oder fand es in der Tatsacheausdruck, daß man Hilfe von anderen annahm.
Auf dem Weg zurück hatten Dumak und Elpede die Kriegerin gestützt. Etwas was sie vor den Ereignissen mit den beiden vielleicht niemals zugelassen hatte. Fand Freundschaft ihren Ausdruck in solchen Gesten?
Wo war Dumak, wenn man ihn brauchte. Vielleicht gab es ein Lied über Freundschaft?
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| 09.03.2004 17:13 | #206 |
| Dumak |
»Hey, psssst!« Eine leise Stimme drang von von draußen, von der Tür her aus dem Schatten, den das tief über die Hauswand hängende Dach bildete.»Ist dieser Dummkopf weg? Ihr wißt schon, dieser um sich schlagende Volltrottel. Ich glaub, er hieß Gorr.«
Dumak trat aus dem Schatten, vorsichtig um sich blickend. Hinter ihm trabte sein Hund an, der womöglich Gefallen daran gefunden hatte, die Bewegungen seines Herrn nachzuahmen, auch wenn er überhaupt nicht wußte, wozu es gut sein sollte, sich an eine Hauswand gedrückt vorwärts zu schleichen. Es machte wohl Spaß. Jetzt schaute er neugierig durch die Türöffnung, in der Dumak stand.»Der wird sich noch wundern. Irgendwann kann der nirgendwo mehr hingehen, überall, wo die Leute seinen Namen hören, werden sie sofort lauthals losprusten vor Lachen, weil ich schon vor ihm da war und was nettes über ihn gesungen habe.«
Der Barde lächelte grimmig. Oder eher verschmitzt?
»Naja, ich glaube, ich sollte mich für ne Weile vom Hof verziehen. Weiß nur noch nicht, wohin. Was habt ihr jetzt vor?«
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| 09.03.2004 17:35 | #207 |
| elpede |
elpede drehte sich um.
Ihm war nicht entgangen, dass Aeryn ihn nicht verstanden hatte. Vielleicht war sie noch nicht so weit, aber das würde er schon hingekommen. Sie verstand nicht, dass ihm etwas an ihr lag. Sie war der Meinung, dass sie gut selbst auf sich aufpassen und sich verteidigen konnte. Sicher, da hatte sie sogar Recht. Aber in jenen Momenten des Lebens, in denen Waffen nicht gefragt war, versagte sie hoffnungslos, wieder und wieder, und ihr falscher Stolz ließ es nicht zu, dass sie es bemerkte. Noch. Denn wenn es sein musste, würde er ihr zeigen, dass es noch anderen Schmerz gab, als den, den sichtbare Wunden hervorriefen, sie diesen Schmerz spüren lassen. Aber im Moment gab er sich damit zufrieden, dass sie nachdachte. Denn auch wenn sie äußerlich wütend war, so spürte elpede doch, dass sie seine Worte überdachte. Doch dafür war später noch Zeit.
"Nun", sagte elpede an Dumak gewandt, "Ich für meinen Teil werde ins Kastell aufbrechen und einen der Söldner mitnehmen. Er ist stumm, wisst Ihr.. Die Hohepriesterin soll ihn sich mal ansehen. Wenn Ihr uns begleiten wollt, nur zu. Ein schweigender Weggefährte ist zwar sicher interessant, aber nicht ganz das Wahre, wenn man Unterhaltung sucht."
"Was dich betrifft..", wandte er sich an Aeryn, "Du suchst Burath. Ich weiß, wo er zu finden ist. Du kannst entscheiden, ob du mich begleiten willst, dann werde ich dich zu ihm bringen. Aber wenn du etwas falsches sagst oder tust..."
Er sprach den Satz nicht zuende.
"Burath ist ein guter Freund von mir, Aeryn", begann er stattdessen, "Und dein Schwert ist bei meinen Freunden gut aufgehoben."
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| 09.03.2004 17:58 | #208 |
| Dumak |
Ungeachtet der Unterhaltung, die zwischen den beiden gerade im Gange war, meinte Dumak: »Das Kastell? Hervorragend.« Sein Gesicht hellte sich auf. »Da wollte ich doch schon immer mal hin.«
Er kam nun ganz in die Taverne herein und setzte sich zu den beiden.»Zufällig hat mich eine ranghohe Magierin daselbst ins Kastell eingeladen. Als ich ihr in der Toten Harpyie nämlich etwas vorgespielt habe, war sie so beeindruckt, daß sie gemeint hat, ich solle doch bitteschön recht bald im Kastell vorbeischauen und dort meine Kunst zum Besten geben.«Mit einem breiten Grinsen und einladend weit geöffneten Armen rief er »Kastell, ich komme!«
Dann sah er Aeryn, die wiedermal wütend dreinschaute.
»Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen? Ich finde, es ist doch alles prächtig gelaufen. Wir waren bei Lee, er hat uns angehört und nicht rausgeschmissen. Du bist außerdem wieder fast ganz geheilt. Also bestell dir einen Humpen bier und streck die Beine aus.«
Und genau das tat er dann selber. »He, Wirt, ein Bier.« Dann hievte er seine Beine unter den Tisch, streckte sie aus und sein großer, schwarzer, strubbeliger Hund, von dem der Barde immer geheimnisvoll behauptete, er sei der letzte von Gomez' Jagdhunden, verschwand unter der Sitzbank, auf der Dumak saß und legte die Schnauze zwischen die Pfoten.
»Ähm... kann jemand bezahlen? Ich bin grad nicht so flüssig.«
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| 09.03.2004 20:57 | #209 |
| elpede |
"Na dann", schmunzelte elpede, als der Barde von seiner Einladung erzählte, "Wollen wir hoffen, dass es ihr gefällt. Nicht dass Ihr plötzlich verschwindet und nicht wieder aufgefunden werdet. Soll ja alles schon vorgekommen sein." Zumindest hatte er die Worte der Hohepriesterin bei seiner ersten Ankunft im Kastell noch im Ohr, die ihn deutlich davor warnte, allein durch das Gebäude zu wandern. Vielleicht waren das aber auch nur Ammenmärchen, die nur deshalb erzählt wurden, um den Bewohnern allzu neugierige Gäste zu ersparen.
Aeryn saß schweigend daneben. Sie trank zwar ein Bier, aber es war elpede unmöglich, zu erahnen, was in ihr vorging. Auf die Frage, ob sie mitkommen wolle, nickte sie nur schwach, ohne ihn anzusehen, und elpede hoffte, dass er nicht allzu hart gewesen war. Vielleicht war sie aber auch stolz und sturr, wie eh und je, und sprach deshalb nicht. Aeryn blieb auch an diesem Abend ein Buch voller ungelöster Rätsel. Wenn sie doch nur begreifen würde... aber jetzt wollte elpede nicht weiter darüber nachdenken. Es war schon spät, und er wollte eigentlich los ins Kastell.
"Oh, mach´ dir keine Sorgen um das Bier, Dumak", meinte elpede schon leicht angeheitert, denn als er an das Kastell gedacht hatte, waren ihm auch wieder blutfeuer und die beiden Geister eingefallen. Bloodflowers war ihm ohnehin noch etwas schuldig. Zum einen für das Kartenspiel, zum anderen dafür, dass Errol entkommen konnte.
"Bloodflowers zahlt die Rechnung, sobald er wieder unter den Leb.. äh.. zurück ist."
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| 09.03.2004 21:17 | #210 |
| Dumak |
»Bloodflowers? Mhm, guter Mann.« Dumak kannte diesen Bloodflowers zwar nicht, aber wenn er das Bier zahlte, dann konte man das nur als sehr lobenswert einschätzen.
»Und im Kastell werde ich nicht verschwinden. Ich hab da einen Trick.« Er kramte in seiner ledernen Umhängetasche.
»Hier, das bewahrt mich vor allen Gefahren dort.« Ein Bindfadenknäuel rollte über den Tisch. Elpede schaute verwirrt.
»Ich werd wie der Held Teresias aus der alten Sage den Weg zurück durch das tödliche Labyrinth finden. Ich knote am Anfang einfach den Faden fest und dann kann ich mich nicht verlaufen.
Teresias hat dazumal
den geknüpften Faden
weit gespannt durch manchen Saal,
sich Schätze aufgeladen.
Doch den allergrößten Schatz
den fand er erst am Ende:
Der Prinzessin Kerkerplatz
verbargen dicke Wände.
Naja, ne Prinzessin finde ich ganz bestimmt nicht im alten staubigen Kastell, aber wer weiß, man munkelt davon, daß die Schwarzmagier manche Schätze in ihren Mauern bergen. Von einigen wissen sie bestimmt selber nichtmal was. Vielleicht find ich ja einen?«
Er lächelte selig und schnappte sich seinen bierkrug. Das Knäuel rollte vom Tisch und sein großer Hund sprang unter der Bank hervor und stürzte sich darauf.
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| 09.03.2004 21:34 | #211 |
| elpede |
Nun, elpede kannte weder den Helden, noch die Sage, von der der Barde sprach, aber er verstand, was Dumak meinte. Der Bindfaden war wirklich eine gute Idee. Solange er nicht riss oder ebenfalls spurlos verschwand... aber er wollte dem Barden seine Bedenken nicht aufdrängen. Dieser nahm es ohnehin ziemlich locker.
elpede´s Blick fiel auf das Tier, das die ganze Zeit auf dem Boden lag und nun mit dem Knäuel Bindfaden spielte. Es sah einem Wolf nur entfernt ähnlich, aber trotzdem konnte man die ferne Verwandschaft noch erkennen. Es war ein Hund, so nannte man die Tiere, die schon vor langer Zeit die Wildnis verlassen und sich den Menschen angeschlossen hatten. Sie waren bereits weiter angepasst, als elpede´s Wölfe. Sie ließen sich besser abrichten und trainieren, da sie ohne den Menschen nicht oder nur schwer zurechtkommen konnten. Eine Idee durchfuhr den Wolfszüchter. Warum mühsam Wölfe züchten und abrichten, wenn man stattdessen auch Hunde verwenden konnte ? Das war eigentlich viel einfacher, als die Wolfszucht, und außerdem sicher ertragreicher. Die Menschen fürchteten sich vor Wölfen. Unbegründet zwar, aber sie taten es. Das machte es ihm schwer, hier Kunden zu finden. Aber wie sollte er auf dieser Insel an Hunde kommen ?
"Sag´ mal.. Wie bist du an dieses Tier gekommen ?", fragte er Dumak.
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| 09.03.2004 21:47 | #212 |
| Dumak |
»An den?«, fragte der Barde gedehnt, froh, wieder mal einen gefunden zu haben, dem er die übliche Geschichte erzählen konnte. »Das war, als ich vor einiger Zeit mal im Minental war. Ich hab mich an den Orks vorbei geschlichen, wollte runter nach Drakia und plötzlich seh ich, wie ein großes schwarzes Fellknäuel auf mich zukommt. Ich denke im ersten Moment ›Oh Mist, ein Warg!‹ Doch dann teilt sich das Fellknäuel und es sind sogar zwei Warge. Ich steh da, nur mit meinem Messer und meiner wilden Entschlossenheit bewaffnet, auf einmal hetzt ein drittes schwarzes Viech über ne Kuppe und greift den ersten Warg mit einem großen Satz an, beißt ihm glatt die Kehle durch. Ich denke erst ›Hey, beißen sich diese Tölen jetzt schon selber tot? Da bleibt ja gar nichts mehr für mich zu tun übrig‹, aber dann seh ich, das dritte ist gar kein Warg, es ist ein Hund. Der zweite Warg hat schon die Gefahr gewittert und ist mit eingekniffnem Schwanz davongeprescht. Der Hund dagegen kam an, setzte sich vor mich und wedelte mit dem Schwanz. Da hab ich ihn mitgenommen. Und dann hab ich mich erinnert: So wie der angegriffen hat, das mußte ein Jagdhund gewesen sein. Und wer war der einzige, der früher echte Jagdhunde in der Kolonie hatte? Richtig: Gomez, der Schlächter. Das hier ist also der letzte von Gomez' Jagdhunden. Und jeder weiß ja, Gomez hat manchmal irgendwelche Buddler mit seinen Hunden hetzen lassen. Also ist das ein irre gefährliches Vieh, da solltest du aufpassen.«Es war doch immer wieder schön, diese alte Geschichte zu erzählen. Irgendwann würde sie Dumak so oft erzählt haben, daß er selber daran glaubte. Zufälligerweise hatte der Hund gerade beim letzten Satz des Barden wild losgeknurrt. (Der Faden war unter eine Bank gerollt und der Hund hatte Mühe, ihn wieder hervorzuholen.)
Mhm, hatte Elpede eigentlich zugehört? Er schien einen der Söldner zu begrüßen. Aber warum antwortete der Typ nicht? Komische Kerle gabs hier.
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| 09.03.2004 22:13 | #213 |
| Ceyx |
Ein dicker Schwall aus Rauch war Ceyx entgegengeschlagen, als er die Taverne betreten hatte. Doch beinahe gierig hatte er die Eindrücke, die ihm entgegenkamen, aufgenommen, um den Lärm, der ihm fehlte, zu ersetzen. Für den Bruchteil einer Sekunde hatte er die Augen geschlossen, als ein Schritt ihn über die Türschwelle brachte, setzte für diesen Augenblick auch diesen Sinn ausser Kraft, hatte versucht, den Raum um sich zu spüren, hatte versucht, sich den Lärm, der hier herrschen musste, sich vorzustellen.
Er öffnete wieder die Augen, nicht zu früh, denn um ein Haar wäre er wieder mit Elpede zusammengestossen, der ihm entgegengekommen war, und nun seine Hand schüttelte und irgendetwas sagte, wohl aus reiner Gewohnheit und Ceyx nickte darauf einfach mit dem Kopf.
Hinter ihm folgte Shuya, welcher Elpede auch zunickte, und genau so wenig sagte, wie Ceyx. Shuya und er waren den ganzen Tag lang draussen auf der Bank gesessen, hatten dann und wann, wenn ihnen etwas durch den Kopf ging, etwas auf das Blatt geschrieben und sonst einfach die Stille genossen.
Elpede zog Ceyx kurzerhand mit sich an einen Tisch. Ceyx nickte den anderen kurz zu - er erkannte Aeryn und jemand, denn er nicht kannte - und sah sich etwas hilflos nach einem Bier um. Es war ihm etwas unangenehm hier zu sitzen, er hätte sich lieber in eine ruhige Ecke zurückgezogen, da er zur Zeit alles andere als gesprächig war. Shuya hatte sich indessen auch einen Stuhl geschnappt.
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| 09.03.2004 22:38 | #214 |
| elpede |
"Okay, sagte elpede, als sie alle am Tisch Platz genommen hatten, "Ich schlage vor, wir trinken noch einen auf den guten, alten Bloodflowers und dann machen wir uns auf den Weg. Zu fünft dürfte es nicht allzu gefährlich werden."
Er bestellte eine Runde und prostete dem Söldner zu, nachdem er seinen Krug erhalten hatte. Dieser lächelte treudoof, wie eh und je.
Kaum hatte die Gruppe ihre Krüge geleert, brachen sie auch schon auf. Der scheinbar schon angetrunkene Ceyx wurde von elpede einfach am Arm gepackt und mitgezogen, auch wenn er sich wehement wehrte. Dumak schaute etwas skeptisch und begann dann eine Unterhaltung mit dem elpede unbekannten Mann, der offenbar ebenfalls ein Barde war, auch wenn er nicht wirklich viel sprach. Dumak hatte jedenfalls jemanden gefunden, dem er noch viele alte Geschichten und Gedichte erzählen konnte. Der Weg war ja noch lang.
So machten sie sich auf den Weg, elpede, der den Söldner Ceyx hinter sich herzog und ihn mit einem Stengel Sumpfkraut besänftigte, Aeryn, die schweigend neben elpede ging, gefolgt von Dumak und Shuya, die sich lebhaft unterhielten, auch wenn eigentlich nur Dumak zu vernehmen war. Irgendwo dazwischen lief der Hund des Barden und sorgte dafür, dass auch jeder mitbekam, dass er da war, indem er sich immer wieder vor die Füsse der kleinen Gruppe warf.
elpede pfiff einmal laut, während sie den Hügel hinuntergingen, und irgendwo auf der linken Seite der Felder erschienen drei Wölfe aus den Büschen und liefen dann weit vor der Gruppe den Weg hinauf.
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| 09.03.2004 22:59 | #215 |
| Shuya |
Nun steckte er also in einer Gruppe aus fremden Menschen, einem Hund und Wölfen und bis auf Ceyx kannte er niemanden, obwohl er ihn mehr durch Faith als von sich selbst aus kannte. Dumak, wie der Barde heißen schien, der Shuya gerade angesprochen hatte redete ein Wenig, doch als er bemerkte, dass Shuya nur auf seine Finger sah als er sich seine Zigarette drehte und nicht auf ihn hörte gab er es irgendwann auf,… für ungewisse Zeit. Neben den Mann, der Elpede hieß, wie Ceyx es Shuya am Mittag erzählt hatte ging eine junge Frau, die ebenfalls schwieg. Es wurde ein stiller Marsch werden wurde es Shuya schnall klar, denn Ceyx konnte momentan nichts hören, darum redete er auch nicht, Elpede zerrte aber an ihm herum als hätte er was mit ihm, die junge Dame schwieg, Shuya schwieg ebenfalls wie immer nur Dumak, der trällerte fröhlich vor sich hin. Ein Weichen verging, Shuya betrachtete immer wieder die Wölfe, die zu Elpede gehörten, sie erinnerten ihn an die Tage mit Dual, doch daran wollte er nun nicht denken… Nein, hingegen beschloss er einfach am Ende des Grüppchens hinterher zutrotten. Die Frage warum er überhaupt mit ging blieb für ihn unbeantwortet, doch was sollte er sonst schon tun, außer Musizieren, was aber schon Dumak tat… Und rauchen,… nein,... so weit sollte ihn seine gehasste Sucht nicht bringen.
Der Weg schien unendlich, Shuya zog seine Laute und achtete auf Dumak, stieg dann zu dessen Verwunderung in seine Melodie mit ein und begleitete sie als Zweitstimme kurzzeitig, dann verstummten beide, „Lass uns was zusammen spielen, such dir was aus…“, brachte Shuya schließlich hervor und betrachtete den Nachthimmel, hoffte das durch die Töne die sich aneinander reihten die Minuten es ihnen nach tun würden und schneller vergehen… Doch vorerst hieß es auf Dumaks Reaktion warten.
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| 10.03.2004 18:08 | #216 |
| X_Blade_X |
Wie immer, wenn er nicht unterwegs war, sass Blade mit seiner imposanten Figur auf einer Bank vor dem Haupthaus. Seinem Gesicht konnte man, ebenfalls wie immer, nicht anmerken, wie er sich fühlte oder an was er dachte. Der Hüne war ein stählerner Krieger und so wirkte er gegen aussen, er zeigte selten Gefühle und sprach sehr wenig und wenn nur in knappen Sätzen.
So merkte keiner wie er in stiller Trauer an die gefallenen dachte, die er, nach der Schlacht auf dem Weidenplateau mit den Orks, mit den anderen Lee`s die an der Schlacht teilgenommen hatten, vergrabe hatte. Gleichzeitig freute er sich aber, dass die Schlacht nur von kurzer dauer war und nur wenige gefallen waren. Torlof und er hatten, jedem der tapferen Krieger noch einen Spruch zum Begräbniss aufgesagt. Meist waren es alte Kriegerweisheiten, die zum Gefallenen passten. Zwar kannte Blade die wichtigkeit von Freund und Kameradschaft, diese pflegte er auch in guten Beziehungen zu halten, aber was ihm schon lange fern war, war die Liebe, ein Gefühl, das er schon als junger Rekrut verpönte und nie richtige kennen gelernt hatte, aber wer weis, vieleicht würde es dem stahlharten Krieger eine stärkung seines weichen Kerns gut tun, schliesslich konnte auch ein Mensch auf das Niveau eines Orks fallen und nur noch den Kampf und Tod als Ziel sehen, Blade war zwar nicht gefährdet so tief zu fallen, aber dem Veteranen würde etwas Unernehmenslust und mehr Kontakt zu den jüngeren Mitglieder gut tun, er zeigte zwar gegen aussen etwas abneigung, gegen die Grünschnäbel, aber wer weiss was so alles in dem Krieger steckte, als den eisernen Kämpfer.
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| 10.03.2004 19:23 | #217 |
| .::Legolas::. |
Legolas stand auf. Er hatte sich mal richtig ausgeschlafen. Er trug nun nur sein Hemd und SEine Hose. Er musste jetzt die Bögen von elpede bauen. Einen Buchen- und einen Langbogen. Dann noch Pfeile. Er hatte die Harpyenfeder in einer kleinen Schüssel in seinem Haus aufbewahrt. Einen Langbogen hatte er noch. Er zog die Rüstung an, nahm eine Axt und seinen Bogen sowie pfeile mit. Dann nahm er noch den Langbogen und ging hinüber ins Bauernhaus. Es war neuaufgebaut worden und Legolas hatte die Dachgeschosswohnung wieder hergerichtet. Es stand nun darin ein Kamin und ein Bognertisch. Überall lagen Späne und Holzstücke rum. Er spannte die Sehne aus dem Langbogen und stellte ihn in einen der Bogenständer. Dann verließ er das Haus.
Er musste nicht weit vom Hof gehen als er eine Buche sah. Er fand nach einigem umhersehen auch einen geeigneten Ast für den Bogen er kletterte hinauf und schlug immer wieder auf. Die Klinge der Axt spaltete Splitter und späne ab. Dann krachte es und der Ast fiel hinab. Legolas sprang hinunter und entastete ihn. Die grünen Zweige warf er in den Wald den Axt nahm er mit auf aden Hof.
Dort angekommen schälter er die Rinde ab und schnitzte den Bogen in die richtige Form. Der Ast war perfekt. Er hatte ein Mittelstück, dann baugte er sich beidseitig nach aussen, und leif langsam weider in die gerade. Legolsc schnitzte alle unebenheiten weg. Dann spannte er den Bogen in eine geeignete For mein und ging an dei frische Nachtluft.
Aus der Taverne dringten Geräusche. Legolas ging hinein und bestellte sich ein Bier.
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| 10.03.2004 20:33 | #218 |
| Scipio Cicero |
Nach einer Wanderung durch halb Khorinis war Scipio wieder, mehr oder weniger wohlbehalten, auf dem Hof angelangt. Sein Weg führte ihn ohne große Umschweife zur Taverne, wo seinen Schüler Claw zu finden hoffte. Tatsächlich saß der Söldner in einer Ecke undkaute lustlos auf einem Stück Brot herum, seinen Lehrmeister bemerkte er dabei nicht. Der Waldläufer versicherte sich noch einmal, dass um die Taverne keiner der höheren Söldner oder gar Lee selbst anzutreffen war, bevor er sich rasch und möglichst unauffällig dem Auszubildenden näherte. Wenige Meter vor ihm, noch immer hatte der nicht bemerkt, dass er wieder da war, machte er auf der Hacke kehrt und verließ die Taverne. Es war besser das geschäftliche morgen zu erledigen, heute schien ihm aus irgendeinem grund der falsche Zeitpunkt zu sein.
Vor der Taverne verschwand Scipio schnell in der Dunkelheit, da Blade auf einer Bank vor dem Haupthaus saß. Solange die geringe Gefahr bestand, dass man ihn für den Ausbruch von Yenai, dem Paladin, für schuldig befand, wolte erlieber niemanden zu nahe kommen. Sowas musste er mit Lee selbst regeln, sobald die Zeit dafür reif war. Irgendwann...
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| 10.03.2004 21:44 | #219 |
| Allantir |
Nach einiger Zeit kam Allantir zum Grossbauern. Er ging zu einem der Söldner und sprach ihn an. "Hey, du! Was muss ich tun um bei den Söldnern aufgenommen zu werden?" Fragend schaute er ihn an.
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| 11.03.2004 07:35 | #220 |
| Gorr |
Knochenknirschend wälzte er sich aus dem Bett.
Wieder ein neuer Tag und nichts hat sich geändert !
Er gähnte laut hörbar, streckte sich und schlurfte zur Tür der kleinen Blockhütte. Die Sonne ging gerade am Horizont auf und färbte den Himmel kirschrot. Die warmen Strahlen in dieser kalten Jahreszeit hatten Gorrs Gesicht gekitzelt und er war aufgewacht. Das war auch gut so.
Er sollte so gut wie immer Wache halten, er war jetzt der Einzige am Vorposten, nachdem er Ollek und Bollek abgelöst hatte.
Die Beiden waren darüber verdammt froh gewesen, hier am See war es zwar wunderschön, aber gleichzeitig auch stinklangweilig.
Gorr hoffte wirklich darauf, dass mal jemand vorbeikam. Wenigstens zum Quatschen.
Jetzt schlüpfte er erstmal aus seinen Kleidern, er trug immernoch die arg in mitleidenschaft geratene Söldnerrüstung, hier am Vorposten wollte er sich ein Konzept für eine Neue ausdenken, genug Zeit dafür hatte er ja. Völlig entblößt stand er nun vor dem See und mit einem gewaltigen Sprung warf er sich in das kühle Nass. Und das war schockierend "kühl". Einen fast-Herzinfarkt später schwam er genüsslich in dem klaren Bergsee herum, das Rauschen des Wasserfalls spielte mit dem Pfeiffen des Windes eine Melodie, die Gorr nur zu gut kannte. Zwitschernde Vögel hätten dem ganzen das Sahnehäubchen verliehen, aber die waren im Moment nicht da.
Nachdem er ein paar Runden geschwommen war und sich die Meinung gebildet hatte, dass es langsam ein bisschen zu kalt wurde, stieg er wieder aus dem See am Weg zu Onars Hofe heraus, seine Füße hinterließen nasse Spuren im taubefangenen Gras.
Mit einem kräftigen Ruck zog sich der Veteran an der Dachkante hoch und setzte sich auf das Holzdach der Blockhütte.
Dann zündete er sich an einer Fackel einen grünen Novizen an und genoss den wundervollen Sonnenaufgang ...
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| 11.03.2004 10:11 | #221 |
| Tuan |
Tuan drehte sich überrascht um. Er blickte den jungen Mann vor sich an, betrachtete ihn misstrauisch von Kopf bis Fuss. Die beiden waren wahrscheinlich etwa gleich alt, auch wenn ihre Erscheinung alles andere als gleich war. Tuan, in seiner schweren Rüstung, mit all seinen Waffen behängt, trotz seiner jungen Jahre schon weit in der bekannten Welt herumgekommen und viele Kämpfe durchgemacht. Und der junge Fremde... Nun ja, Tuan kam zu dem Schluss, dass es sich bei dem Typen wahrscheinlich um einen armen Handwerkssohn handelte, der genug von seinem alten Leben hatte und nun das grosse Abenteuer suchte. Vielleicht hatte er auch etwas ausgefressen und musste aus der Stadt verschwinden...
Tuan runzelte die Stirn und ging auf die Frage des Fremden ein. "Wie du bei uns aufgenommen wirst?" Der Fremde nickte eifrig. "Kannst du kämpfen?" Diesmal dauerte es länger, bis eine Reaktion kam. Und als sie schliesslich kam, bestand sie auch nicht wie zuvor aus einem Nicken, sondern einem zaghaften Kopfschütteln. Tuan seufzte. "Habe ich es mir doch gedacht... In dem Fall vergiss es. Der General nimmt nur Männer, die auch etwas taugen. Du könntest höchstens in die Minen und dort zeigen, ob du was kannst... Dazu müsstest du aber mit dem Schürferboss reden."
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| 11.03.2004 11:47 | #222 |
| Nachtigaller |
Lautes Getrampel weckten den jungen Mann Nachtigaller. Verschlafen guckte er sich um und sah ein paar Bauern die sich gerade für die ihre Arbeiten fertig machten. Nachtigaller drehte sich noch einmal im Bett um, stand dann aber doch auf. Verschlafen tappste er aus der Tür des Bauernhauses um erstmal in die Sonne zu gucken und lautstark zu gähnen. Schließlich nahm er einen größeren Holzeimer mit kalten Wasser und tauchte seine Kopf in das nasse Kühl. Mit nassen Haaren, aber erfrischt ging Nachtigaller wieder uin das Bauernhaus und zog sich seine alte Nietenrüstung über und verließ das Haus dann wieder um dann sein Frühstück, etwas Schinken und einen schwarzen Weiser, auf einer Bank zu verzehren. Er zündete den Weiser an und genoß es ersteinmal, zwischen den Zügen nahm er auch ein paar Bisse vom Schinken...
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| 11.03.2004 13:13 | #223 |
| Allantir |
So hat er sich das aber nicht vorgestellt. In die Mienen... Das klang nicht nach Abenteuer oder so etwas, eher nachharter Schufterei und Sklaverei. Er malte sich das aus. Wer ging den freiwillig in die Sklaverei? Aber vieleicht dachte er sich das auch ganz falsch. Es könnte ja ganz gut sein. Zumindest für den Anfang. "Naja, wie isst das denn so in den Mienen? Und kann man den dab da irgendwann ein Söldner werden?" Fragend schaute er den furchterregenden Krieger an.
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| 11.03.2004 15:12 | #224 |
| Claw |
Viel, nein, viel war untertrieben... sehr viel war in letzter Zeit geschehen. Erst der Kampf im Kastell gegen die Schnecken, dann der Kampf gegen die Orks auf dem Hof, dann die Quälgeister Bloody und Scipio am Hals, dann einen Kampf gegen Minecrawler in den Minen, dann der Orkangriff auf die Stadt, dann der Orkangriff am Pass... Eigentlich war für die nächste Zeit mit dem Kämpfen erstmal ausgesorgt, dachte sich Claw, als er in der Taverne in seiner beliebten, dunklen Ecke saß und auf seinem Brot rumkaute. Er wollte mal wieder etwas anderes erleben, als ständig nur zu kämpfen. Er liebte es zwar, aber irgendwann war man ausgelaugt und brauchte mal eine Erholungszeit. Abwechslung...Sofort musste der Söldner an Bloodflowers und Scipio Cicero denken, die tot waren und ihn lange Zeit lang schlaflose Nächte bereitet hatten. Er wollte ihnen doch helfen. Aber seit Claw wieder auf dem Hof war, hatte er die zwei Geister nicht mehr gesehen.
"Die tauchen schon noch auf..." murmelte der Söldner und bestellte sich ein Bier, dass auch mehr oder weniger schnell seinen neuen Besitzer erreichte und in dessen trockene Kehle floss. Herrlich, dieses Komabier !
"Wird Zeit, in der Mine nach dem Rechten zu sehen." dachte sich Claw nach dem Bier, stand auf, bezahlte und schlenderte gemütlich aus der Taverne hinaus, in Richtung Banditenburg. Schliesslich sollte er als Schürferboss regelmäßig oben sein, was in letzter Zeit allerdings nicht oft war, da seine Söldnerpflichten Claw zur Verteidigung des Hofes zwangen.
"Hoffentlich seh ich Bloody und Scipio bald wieder..." fuhr es dem Söldner noch einmal durch den Kopf, ehe er den steilen Weg der Banditenburg in Angriff nahm.
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| 11.03.2004 16:27 | #225 |
| .::Legolas::. |
Legolas wachte in der Bognerei auf. Er hatte die Nacht durchgearbeitet und der Buchenbogen war nun fertig. Er musste nurnoch eingespannt werden, was er auch tat. Jetzt musste er sich an die Blasrohre machen. Die fand man am Vorposten, am rande des Sees. Legolas kämmte seine Haare und verließ das Haus. Er grüßte Sentenza und wanderte gut gelaunt über die Felder. Er trug sein Schwert, den Jagddolch und den Bogen. Die Erzdolche lagen in der Bognerei. Die Bauern ackerten das Feld auf. Der Boden war noch leicht gefroren. Langsam kam das Blockhaus am See immer näher. Er erkannte ein Lagerfeuer und einen Umriss am Dach. Als er näher kam erkannte er wie die Gestalt auf den Bofen zurückkam und als Legolas ankam aus dem Schatten kam. Es war Gorr. Er schien anscheinend als Wache hier zu sein.
"Guten Tag Gorr, wie gehts?" fragte ihn Legolas und setzte sich zu ihm auf die Bank. Er zündete seine Pfeife an und sah sich nach einem guten Schilfrohr um...
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| 11.03.2004 16:34 | #226 |
| Gorr |
Wie soll es schon gehen ? Mir ist langweilig !
Gorr schüttelte den Kopf.
Die ganze Zeit sitz' ich hier rum, starre auf den See und warte, dass jemand mal die Straße runterkommt, aber es kommt keiner ...
Gorr hustete ein wenig, er schien eine leichte Erkältung zu haben.Und ? Wie gehts dir ?
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| 11.03.2004 16:39 | #227 |
| .::Legolas::. |
"Ich hab etz den Einhandkampf gemeistert und brauche für einen Auftrag Schilfrohr. Wo wir gerade so reden ich brauche neue Ausrüstung. Wie immer zahl ich gut. Auch ein paar Pfeilspitzen wären gut."
Legolas stellte sich sein neues Schwert im Kopf vor. Ein Griff ohne parierstange mit langer Klinge. Und dann noch zwei lange geschwungene etwas kleinere Schwerter auf den Rücken mit weißem Griff. Ausserdem musste er sein geschwunenes Schwert erneuern.
"Was machst du überhaupt hier?" fragte Legolas den anscheinend etwas erkälteten Veteran und besten Schmied in Khorinis, so fand Legoals jedenfalls....
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| 11.03.2004 16:50 | #228 |
| Gorr |
Gorr seufzte. Ich habe einen Gefangenen fliehen lassen, deswegen muss ich hier zur Strafe zwei Wochen absitzen und Wache halten ...
aber das ist nicht der Rede wert. Er verdrehte die Augen.
Die Zeit hier scheint sich zu einer Ewigkeit hinzuziehen...
erklär mal ein bisschen genauer. Was für Ausrüstung brauchst du ?
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| 11.03.2004 17:01 | #229 |
| .::Legolas::. |
"Wie gesagt bin ích ein nun fast ein Meister im Umngang mit dem Schwert. Und wie du dich sicher erinnerst, schmiedest du mir dieses Schwert als ich Wegelagerer war."
Legoals zog Schwungstahl und reichte es Gorr.
"Seitdem hat es viele Belssuren ertragen müssen. Es müsste ausgebessert werden. Zudem ist mir ein Kurzschwert verloren gegangen. Nun brauche ich zwei neue Kurzschwerter und ein Erzschwert. Die Kurzschwerter sollen gebogen sein und etwa so aussehen." Legolas reichte Gorr eine Skizze.
"Das Schwert soll geschwungen sein und so aussehen." wieder kramte Legolas eine Skizze hervor.
"Zu beiden Scheiden und für die Kurzschwerter Rückenhalfter. Geht das, und wie viel kostet das dann?" fragte Legolas den Schmied. Der sah sich die Skizzen näher an und rechnete im Kompf anscheinend etwas durch.
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| 11.03.2004 17:09 | #230 |
| Gorr |
Gorr musste wieder husten, als er die Skizzen sah, aber irgendwie kam es diesmal nicht von der Erkältung.
Okay, Lego... du willst ja immer recht ... nun ... extravagante Sachen. Nicht, dass ich ein Problem damit hätte, aber ... na ja, billig wird's nicht !Legolas schaute ihn immernoch fragend an.
Ich würde 5500 Thaler veranschlagen, für alle drei zusammen.Jetzt schaute Gorr wiederum fragend zu Legolas herüber...
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| 11.03.2004 17:14 | #231 |
| .::Legolas::. |
Legolas gingen die Augen über. Es war ein angemessener Preis aber Legolas konnte es sich nicht auf einmal leisten.
"Gut dann mach mir erst die Messer und überzieh mir das Schwert das ich schon habe mit Erz. Den Rest mach ich dann später. Wieviel verlangst du für die Reperatur und die zwei Messer?" fragte ihn Leoglas. Der Schmied rechnete erneut. Legolas musste nun endlich mal etwas verkaufen. Er würde irgendwann die Malerei aufgeben. Er hatte ja noch einige Tierübereste.
"Nimmst du als Bezalhung auch Tierüberreste?" fragte der Söldner den Veteranen hoffnungsvoll und nuckelte an der Pfeife.
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| 11.03.2004 18:12 | #232 |
| Khalef |
Langsam schritt Sky über den Waldweg in Richtung der Bauernhöfe. Er hatte sich zwar gestern Abend bereits auf den Weg dorthin gemacht, doch war es schon zu spät und zu dunkel um den ganzen Weg dorthin auf sich zu nehmen. Also hatte er sich noch einmal für eine letzet Nacht in der Wildnis ein kleines Lager errichtet.
Kurz hielt Sky an und ließ seinen Rücken knacken. "Die Nacht war die reinste Hölle..." stöhnte er leise.
Nach einiger Zeit kam er an einen See mit einem Wasserfall und einer kleinen Hütte am Ufer vorbei. Vor der Hütte saß ein Mann mit einem Irokesenschnitt in einer prächtigen Rüstung. Sky pfiff leise, irgendwie war er neidisch auf den Mann. "Nette Rüstung!" sagte er mehr oder weniger laut zu sich, nicht sicher ob der Mann vor der Hütte ihn hören konnte. Dann trat er an ihn heran und ergriff das Wort.
"He! Ist das der Weg zu Onar? Auf seinem Hof sollen sich doch Söldner niedergelassen haben, stimmt das? Will nur sichergehen, dass es hier nicht noch einen anderen Großbauern gibt, der Söldner anheuert!"
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| 11.03.2004 19:01 | #233 |
| Gorr |
Okay, gib mir ein paar Felle und ich mach' dir die Reperatur dafür, Hörner, Knochen und sowas nehm' ich auch...
Die beiden Messer musst du aber bezahlen, die kosten jeweils 1000 Thaler. Was sie zusammen kosten, kannst du dir ja ausrechnen.
Gorr schaute sich um, während Legolas noch ein wenig über den Preis nachdachte, und sah endlich mal jemanden den Weg zum Hof entlang kommen.Nachdem er seinem Wohlgefallen an Gorrs Rüstung ( er trug wieder seine mittlere Söldnerrüstung, die schwere war ja völlig demoliert worden) Luft gemacht hatte, kam er zu ihm herüber und fragte nach Onars Hof.
Gorr nickte. Ja, der fette Onar hat General Lee angeheuert ihn und seinen Hof vor den Übergriffen der Miliz zu schützen. Wenn du den Weg hier geradeaus ganz bis durch gehst, kommst du zum Gehöft des Großbauern. Ein paar hohe Söldner werden dir wohl gleich am Eingang einen herzlichen Empfang bereiten ...Er grinste teuflisch und wartete auf Reaktionen...
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| 11.03.2004 19:09 | #234 |
| Sir Scorpion |
*kloing* @°¬&)=ç*°|¬+"=)&?~§|{[ ein aufprallen eines Metalltopfes und ein fürchterlicher Fluchausstoss hallte über die Lichtung, auf dem das Lager der Weglagerer stand. Sofort sahen sie alle in die Richtung aus der diese Geräusche gekommen waren, doch als in dieser Richtung nichts anderes als Scorps Hütte stand, drehten sie sich beruhigt wieder ihrer Beschäftigung zu. Einige schmunzelten sogar, da sie sich etwa vorstellen konnte, was dem Hohen Söldner passiert war.
In der Tat, seid Scorp wieder gesund war, hatte er mit einigen Sachen mehr Probleme als vor seiner langen Krankheit. Er wusste nicht was es war, konnte sich die Ursache nicht erahnen und war für mehrere Wochen flach gelegen. Ja da verlor man schon etwas Kraft und Gewicht. Scorp war entsetzt als er feststellen musste, dass sein Bauch etwas eingegangen war und so hatte er sich heute vorgenommen eine dicke fettte Mahlzeit zu bereiten, damit er sich wieder vollstopfen konnte. Doch was musste er da erst feststellen, während seiner Krankheit, hatte er zu wenig Kraft und Willen seine Töpfe zu waschen und so musste er erst Hausmädchen spielen und die Küche aufräumen. Als dies dann endlich fertig war, machte er sich an die Zubereitung seiner Mahlzeit und was nun, der ganze Topf mit dem heissen Wasser war dem Hohen Söldner auf den rauhen Holzboden gefallen und nun konnte er nocheinmal so lange warten, bis das eiskalte Wasser von draussen, wieder zu dampfen begann.
Mit zornrotem Gesicht hastete er so zu seiner Hütte heraus um nocheinmal Wasser zu holen.
Bald war er beim Brunnen angekommen und hatte seinen Topf gefüllt hatte und gerade zurück zu seiner Hütte wollte, stiess er beim umkehren mit einem Söldner zusammen, der ihn gerade ansprechen wollte. Zu allem Übel verschüttete der gute Scorp natürlich den ganzen Wassertopf auf sich und den Söldner, so dass die beiden plitschnass in der Kälte standen. Verdammt, kannst du nicht aufpassen? brüllte der Hohe Söldner den Söldner an, der darauf nicht nur vor kälte zitterte, ohne weiter auf den Söldner zu achten füllte er seinen Topf nocheinmal und ging sofort wieder in Richtung seiner Hütte los. "Ähm, ent.. entschuldigung, Scorp.. Scorpion, ich.. ich muss.. muss mit dir reden! Es.. es ist wegen Gen.. General Lee!" sofort stoppte der durchnässte Hohe Söldner und drehte sich um "Dann, komm verdammt nochmals mit und erzähl mir in meiner Hütte was Sache ist ich habe keine Lust mir hier draussen den Arsch abzufrieren, schliesslich war ich erst gerade krank!" und ging dann wieder weiter.
Als er seine Hütte wieder betreten hatte und den Topf voll Wasser wieder übers Feuer gehängt hatte, erreichte ihn der Söldner dann endlich. "Ah, da bist du ja, also dann erzähl mal und fass nichts an, ich mag keine Tollpatschs!" herrschte er dann den hereingekommenen an und wartete auf eine Antwort. "Es.. es geht darum, dass General Lee möchte, dass du dich als Einhanlehrmeister betätigst!" meinte dieser ängstlich. Scorp stockte bei diesen Worten, Lee wollte, dass er andere unterichtet, er der Dreikäsehochhasser, nunja, hatte zwar seinen Spass die schwächeren zu schikanieren und sie zur Arbeit zu zwingen, aber ihnen etwas beibringen, das war dann schon etwas anderes, aber irgendwie gefiel ihm der Gedanke auch "Wer sagte eigentlich, dass ich das auch will?" fragte er dann in sarkastischem Ton "Wei.. weiss nicht!" stotterte der Söldner, dem es nun zwar wieder wärmer war, aber dem die grinsende Visage Scorps wohl mehr als Angst einjagte. "Haha, mach dir mal keine Sorgen Kleiner, richte Lee aus, dass ich den Job mal übernehmen werde, wenn ich dann fehl am Platz bin, werd ichs ihm schon mitteilen!" sprach dann der Hohe Söldner, der es belustigend fand, den Söldnern, so angsterfüllt zu sehen. "Gut, ich werde es ihm ausrichten!" meinte dieser immer noch ängstlich und verschwand dann wieder.
Ah, endlich konnte er sich seinem Essen zuwenden. Voller freude sah er, dass es aus dem Topf, der über dem prasselnden Feuer hing, bereits Dampf aufstieg. Also nahm er den Topf wieder vom Feuer, trug ihn behutsam zum Küchentisch, stellte ihn darauf und schnipselte nun die verschiedensten Nahrungsmittel die er noch so auf Lager hatte hinein. Vorallem waren das die verschiedensten Fleischsorten, sowie Gemüse und Pilze. Dann rührte er mit einer Holzkelle ein paar mal kräftig durch die Masse die sich nun im Topf bildete und hängte diesen dann wieder übers Feuer. Er freute sich schon darauf bald eine köstliche Mahlzeit geniessen zu können und ging so im Zimmer auf und ab, da er es nicht erwarten konnte, dass das Essen endlich fertig war.
Nach einiger Wartezeit, die dem Hohensölder wie mehrere Tage vorgekommen war, nahm er den Topf wieder vom Feuer, stellte den Topf wieder auf den Küchentisch, setze sich dann selbst daran und nahm einen grossen Holzlöffel. Dann begann er langsam, aber dennoch gierig den Topf auszuessen.
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| 11.03.2004 19:12 | #235 |
| Abaddon |
Abaddon schlenderte nun sehr langsam den Pfad auf Onars Hof zu. Mit der rechten umklammerte er fest den Griff seines Zweihänders welcher auf seiner Schulter ruhte und bedrohlich im Licht der Fackel glänzte welche der Templerführer in seiner freien Hand trug. Die Söldner musterten ihn vorsichtig als er mit einem nahezu tödlich ernstem Blick seinen Weg fortsetzte.
Als er den Haupthof erreichte sah er Gorr auf einer Bank sitzen. Neben ihm Legolas und Sky welche er mit einem Nicken begrüßte. Dann wandte er sich dem Veteranen zu und blickte ihm mit unerschütterlicher Mine tief in die Augen. Er nahm seinen Zweihänder herunter und steckte ihn vor sich in den Boden. Beide Hände legte er daran und nickte. Dies war ein Zeichen der Aufforderrung zum Kampf.
Ihr wart verschwunden nach dem Kampf an der Lichtung draußen im Wald. Ich hatte lange Zeit zu tun doch nun bin ich hier eure letzte Prüfung einzufordern. Seit ihr bereit euch zu stellen ?
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| 11.03.2004 19:25 | #236 |
| Gorr |
Gorr war völlig baff.
Abaddon ? Hier ?
Gorr versuchte eine Antwort zusammenzukriegen: Ich ähh, bereit ? Wieso bereit ? Öhm ... Wofür brauche ich denn eine Prüfung ? Ich weiß doch, dass ich es kann !Abaddon schüttelte den Kopf. Es ist völlig irrelevant was du denkst, wie gut du seist. Ich werde bestimmen, ob du gut genug bist, um als würdiger Krieger aus meinen Lehren hervorzugehen.
Dafür werden wir miteinander kämpfen. Wenn du zu schlecht bist und verlierst, werde ich dich töten. Ich vergeude meine Zeit nicht gern an Leute, die es nie lernen.
Wenn du gewinnen solltest, weißt du wirklich, dass du es drauf hast.Abaddon starrte ihn mit einem durchdringenden Blick an.
Okay, ich bin bereit. sagte Gorr und griff nach seiner Zweihandaxt...
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| 11.03.2004 19:33 | #237 |
| Abaddon |
Abaddon nickte wobei er den durchdringenden Blick beibehielt. Er wandte sich ab und schritt eine Fuß weit um eine gute Kampffläche zu erhalten. Noch als er mit dem Rücken zu Gorr stand ergriff er fest seinen Zweihänder und fuhr geschickt herum und ließ die Klinge auf die Schneide des Veteranen prallen. Der Templferührer wusste das er mit Kraft keinen Blumentopf mehr gewinnen konnte und so versuchte er wie bei Cathal alles auf Technik zu legen. Die flüssigen Bewegungen des Templers waren zwar noch nicht perfekt da er sich im Kampf noch nciht umgewöhnt hatte doch musste auch Gorr denken denn so sah er seinen lehrmeister noch nie Kämpfen.
Abaddon beschränkte seine VIsuelle Wahrnehmung auf seinen Gegner und schottete sich von jeglichen äußeren Einflüssen ab. Alles was um ihn herum geschah war fort. Er nahm einen leeren schwarzen endlosen Raum wahr in dem nur noch Gorr platz hatte. Alles andere ignorierte er. Er versuchte wieder in den Tanz zu verfallen und alsbald schwangen Umhang und Klinge des Templers harmonierund durch die Lüfte. Diese Technik kam nun erst zum zweiten male zum Einsatz und erforderte höchste konzentration. Nichts durfte ihn nun aus der Ruhe bringen.
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| 11.03.2004 19:57 | #238 |
| Gorr |
Gorr war selten so angespannt gewesen, wie eben in diesem Moment.Beide umkreisten einander wie Geier, versuchten eine Schwachstelle des Gegners ausfindig zu machen. Abaddon machte einen Satz nach vorn, es wirkte fast, als würde er schweben, wie er so auf Gorr zugeprescht kam.
Gorr sprang beiseite und parierte mit der flachen Seite der zweischneidigen Axt einen gekonnten Hieb zur Seite Abaddons.
Sein ehemaliger Lehrmeister landete trotzallem sanft wie eine Katze und wandte sich ebenso schnell wieder herum, um sich Gorrs Gegenangriff zu stellen.Trotz der stählernen Rüstung, die Abaddon da trug, konnte er sich erstaunlich gewandt bewegen, die Rüstung behinderte ihn aufgrund von Kettenstellen an den wichtigen Punkten so gut wie gar nicht. Obschon sie klapperte wie ein Haufen Schrott.
Ab und zu schien Abaddon aus seinem Rythmus zu kommen. Er bediente sich eines, Gorr unbekannten, Kampfstils, schien aber selbst noch ein wenig Probleme damit zu haben. Der Veteran wusste das zu nutzen.
Er holte weit aus und schwang die Zweihandaxt über die rechte Schulter. Abaddon hielt so fest er konnte dagegen.
Beide Männer waren groß und stark, Abaddon war in der Körperlänge leicht im Vorteil, wogegen Gorrs Arme wiederum noch ein bisschen muskelbepackter waren, als die des Sumpflers. Im Endeffekt nahmen sie sich beide nichts und so konnte Gorr nicht darauf bauen, durch seine pure Muskelkraft zu gewinnen. Sicher, er war stärker als sein Gegner, aber nicht genug um allein dadurch diesen Kampf für sich zu entscheiden.
Jetzt kam es darauf an, mit seiner Geschlichkeit aufzutrumpfen.Gorr konzentrierte sich darauf immer festen Stand zu haben und mit leichten, sanften Schritten über den Boden zu gleiten. Elegant und geschmeidig.Immer wieder tauschten die beiden Hünen Hiebe untereinander aus.Sie schienen absolut ebenbürtig zu sein.
Ein weiterer Schlag Gorrs wurde von seinem Kontrahenten abgewehrt und als die Waffen scheppernd aufeinander krachten, fuhr die Erschütterung Beiden durch Mark und Bein.
Sie ließen die Waffen aneinander abgleiten und erzeugten damit einen leuchtenden Funkentanz, begleitet von einem unangenehmen Kratzen.
Sky und Legolas standen wie gebannt daneben und betrachteten das Schauspiel aus sicherer Entfernung...
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| 11.03.2004 20:06 | #239 |
| Abaddon |
Abaddon kreiste seinen Zwiehänder immer wieder sanft umher um stets angreifen zu können aber dennoch eine gute Verteidigung zu haben. Wenn er nur jetzt schon sein Training der KÖrperbeherrschung gemeistert hätte wäre der Kampf bereits entschieden. Doch da er selbst er den Schleichteil absolviert hatte und selbst diesen nicht perfekt beherrschte war ihm ein geschickter Einsatz dieser Fähigkeit nicht vergönnt und so velrieß er sich vonn und ganz auf seine Kampfkunst welche ihm die Einheit von Geist und Schwert verlieh.
Surrend als würde sie ein Lied singen glitt die Klinge durch die stille der Nacht und gab immer wieder ein durchbrechendes klirren von sich wenn sie auf die Klinge Gorrs traf. Abaddon hatte den Kampf bereits vergessen. Gewinnen oder verlieren war nicht mehr wichtig er wollte diese Technik, diesen Tanz, diese Musik genießen. Oh wie sich diese Dinge doch ähnelten und trotzdem Grund verschiedenen waren. Dennoch behielt er weiter die Konzentration auf seinen Gegner fixiert und ließ geschickt und immer wieder dicht hintereinander die Klinge auf seinen Gegner niedersurren. In dieser fast völligen Geisteslehrer jedoch übersah er eine Kleinigkeit. Die beiden hatten sich inzwischen in den nahen Wald gekämpft und eine aus dem Boden ragende Wurzel entpuppte sich als Stolperfalle. Er trudelte gen Boden und schaffte es noch rechtzeitig sich abzufangen. Jedoch gelang es ihm nicht schnell genug sein Schwert wieder in eine gute Verteidigungsposition zu bringen.
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| 11.03.2004 20:17 | #240 |
| Gorr |
Abaddon und Gorr bahnten sich ganz allmählich einen Weg vom Vorposten weg, hin zur anderen Seite, wo der Wald anfing. Sky und Legolas folgten ihnen mit gewissem Abstand, um selbst nicht involviert zu werden.
Abaddon stolperte über eine Wurzel nach hinten, er fing sich, gab sich aber Blöße, die Gorr nützen konnten.
Wenn er denn jetzt die Initiative ergriff.
Der Veteran ruckte seine schwere Axt zur Rechten, nur um sie dann geschwind wieder auf die andere Seite zu reißen. Die Klinge durchschnitt die kühle Abendluft mit einem lauten Zischen und ihr Besitzer machte eine komplette Drehung um die eigene Achse.
Die Axt traf die Waffe seines Gegenübers mit voller Wucht und schleuderte sie davon.
Das Schwert blieb hin und her schwingend im steinhart gefrorenen Waldboden stecken.
Gorr wurde durch das Gewicht seiner Waffe zu Seite gerissen und landete auf den Knien.
Er zog seine Zweihandaxt wieder nach oben, stütze sich mit der linken Hand darauf, und baute sich vor Abaddon auf.
Wie es aussieht ... hab' ich bei dir einiges gelernt ... verkündete er stolz, immer noch kräftig nach Luft schnappend.
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| 11.03.2004 20:24 | #241 |
| Abaddon |
Abaddon lächelte und verbeugte sich mit einem Handgruße vor Gorr.
Wahrlich das habt ihr. Nun trennen sich unsere Wege als Lehrer und Schüler entgültig. Ihr seid nun ein Meister des Zweihänders, tut damit was euch beliebt.
Dann schritt Abaddon zu seinem Zweihänder herüber und legte diesen wieder auf die Schulter. Mit einer winkenden Geste verabschiedete er sich von dem Veteranen und verließt den Hof so schnell wie er gekommen war.
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| 11.03.2004 20:33 | #242 |
| Gorr |
Gorr schaute seinem ehemaligen Lehrmeister noch hinterher.
Ein komischer Typ, war nur gekommen, damit Gorr ihm beweisen konnte, dass er gut genug war um sich Zweihandmeister zu nennen.
Ansonsten hätte sich der Sumpfler wohl in der Ehre verletzt gefühlt, wenn sein Schüler das nicht geschafft hätte.
Skydiver und Legolas schritten peut a peut auf den Veteranen zu ...
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| 11.03.2004 20:35 | #243 |
| Garos |
Garos ging mit Pak durch die Gegend, er überlegte ob er diesem Jungen Mann von seiner Idee erzählen sollte, er entschloss sich es zu tun aber mitten auf dem Hof war das schlecht so lud er den Jungen auf ein Bier in die Kneipe ein.Ich habe mir überlegt eine Schmelze aufzubauen, irgendwo auf dem Hof, dann müssten wir nich mehr das ganze Erz so transprotieren und verkaufen und wir hätten einen Vorteil den Gardlern gegenüber. Die haben nur ganz normalen Stahl, unserer is aus magischem Erz, vielleicht könnten wir auch sammeln und es zu einem gutem Preis an die Paladine verkaufen. Ich habe gehört sie sind ganz scharf auf sowas.... Aber was mir fehlt ist ein Gehilfe, du scheinst mir ein tüchtiger Bursche zu sein, was hälst du davon beim Bau und beim betreiben der Schmelze zu helfen? Garos hatte sich das wohl überlegt, er müsste noch mit Lee reden und ihm die Idee unterbreiten aber er hatte schon einige Argumente gesammelt. Er hoffte er konnte Lee überzeugen.
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| 11.03.2004 22:28 | #244 |
| Tuan |
Tuan verschränkte seine Arme vor der Brust.
"Na, wie isses wohl in einem dunklen, finsteren Stollen ohne Tageslicht, wo Männer durch harte Muskelarbeit mühsam dem Gestein hartes Erz abtrotzen und wenn sie nicht aufpassen von tödlichen Minecrawlern zum Frühstück verspeist werden...?" Tuan lachte in sich hinein, als er den Gesichtsausdruck des Fremden sah. Es war gefährlich und anstrengend, in der Mine zu schürfen, aber er hatte doch ein bisschen übertrieben.
"Übrigens, du solltest dich an den Typen da..." Tuan zeigte auf Claw, der gerade über den Hof und Richtung Banditenburg schritt "...wenden. Das ist der Schürferboss, Claw heisst er. Der kann dir alles haargenau erklären. Ich muss wieder, bis dann." Der Söldner nickte dem Fremden zu und wandte sich dann um. Er eilte über den Trainingsplatz und betrat seine Hütte. Dort kramte Tuan kurz in seiner Truhe, in die er einfach alles, was er nicht grade brauchte und was klein genug war, reinschmiss. Schliesslich beförderte er das gesuchte zu Tage, stopfte es in einen Beutel an seiner Seite und verliess dann geschwind wieder sein Heim.
Mit langen Schritten überquerte der Söldner den Hof und schritt dann über die Felder seinem Ziel entgegen.
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| 12.03.2004 10:59 | #245 |
| Milgo |
Milgo lag auf dem Hof. Nun gut, er lag nicht mitten auf dem Hof, er lag an einem Baumstumpf gelehnt abseits der anderen Leute. Er hatte viel die letzte Zeit gedacht. Dass er doch ein Paladin gewesen war, hatten ihm viele nie verziehen und so lebte er abseits der anderen Leute um nicht die ganze Zeit Verspottungen anhören zu müssen. Die Söldner waren einfach Halsabschneider... Lee war ja noch ein Edelmann und hatte Milgo gewähren lassen, doch Milgo war kein Söldner, sondern ein Ausgestoßener. Warum? Nein, er wollte nicht in die Garde zurück, was suchte er dort? Dort würde er nun auch Spott erleiden... Wo war nur Escaron hin? Flugrim? Samirula? Wahrscheinlich waren sie schon alle tot. Um sie alle tat es ihm Leid, besonders um Samirula, war sie doch fast seine eigene Tochter gewesen. Milgo kaute auf einem Grashalm rum, weiter in Gedanken versunken. Manchmal war Claw gekommen, doch hatte er Milgo nicht zum Aufgestehen gebracht... Er lag hier sein 4 Tagen und belieferte sich aus seiner eigenen Tasche. Das Gras unter ihm hatte angefangen zu faulen, doch Milgo sah das als keinen Grund an aufzustehen. Er würde erst wieder aufstehen wenn er wüsste was er tun sollte... Selbst Avril war weg! Spurlos! Wahrscheinlich waren sie alle getötet worden. Innos hasste ihn wahrscheinlich... Warum hatte er es so schwer? Doch was brauchte es ihm sich selbst zu bemittleiden? Er spuckte den Grashalm weg und nahm ein Bier aus seiner Tasche. Er trank es in einem Zug aus. Dann warf er sie hinter sich, wo sie klirrend bei den anderen Flaschen landete.
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| 12.03.2004 14:38 | #246 |
| .::Legolas::. |
"Glückwunsch." sagte Legolas zu Gorr. Er hatte gerade gegen einen Sumpfler gekämpft. Legolas hatte den ganzen Kampf nicht mit beobachtet da er währenddessen fünf geeignete Schilfrohrpflanzen geshcnitten hatte. Bei ihm war ein Mann gewesen der gerade erst am Vorposten angekommen war."Gorr, wir sehen uns. Ich muss jetzt nach hause. Ich zahle dann wenn ich die Messer habe." mit diesen Worten wandte sich Legolas ab und ging über die Felder auf den Hof zurück...
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| 12.03.2004 16:09 | #247 |
| Blue_Angel |
Von einem langen Fußmarsch geschwächt und von den Strapatzen der der Reise sichtlich mitgenommen schwankte Blue auf den Hof in der Hofnung den Mann zu finden von dem er schon so viel gehört hatte: Legolas
Dieser aufrichte Mann so sagte man ihm sei ein guter Freund und Bekannter von seinem Jugendfreund dem Kaligulas, den er schon seit mehreren Jahren zu finden hoffte.
Als Blue nuhn auf dem Hof stand wischte er sich die Schweißperlen von seiner Stirn und sein schwerer Atem dampfte, als er sich mit seinen roten Augen schwach blintzelnd um sah.
Seine Kleidung war halb zerfetzt und das helle Blut rann aus mehreren kleinen Wunden, als er den Mann entdeckte, auf den die Beschreibung von Legolas passte. Mit letzter Kraft schleppte er sich mühsam zu ihm hin und sprach ihn an!
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| 12.03.2004 16:35 | #248 |
| Blue_Angel |
Mit geschwächter aber dennoch fester Stimme fragte er den Mann, ob er jehner sei der ihn zum Kalle führen könnte und bestellte sich sovort acht Bier und eine Flasche Wein, um seinen geschwächten Körper wieder neue Lebenskräfte zu entlocken.
Genüsslich kippte er sich das kühle Nass die verdorrte Kehle hinunter und schaute sein gegenüber erwartungsvoll an, während er langsam wieder dabei war aufzuleben.
Anschließend bestellte er noch drei Bier nach und legte zusätzlich ein schönes trinkgeld auf die bezahlung drauf!
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| 12.03.2004 17:55 | #249 |
| Khalef |
"Netter Kampf!" sagte Sky zum Söldner, der hier an der Hütte scheinbar Wachdienst schob. Die Hütte schien sowas wie ein Vorposten der Söldner oder der bauen zu sein, wobei Sky sich nicht vorstellen konnte, das Bauern einen Vorposten brauchten.
"Und eine nette Waffe! Woher habt ihr die Axt?" fragte Sky gleich darauf. Er wusste nicht genau wieso er so komisch mit diesem Söldner sprach, aber lieber sprach er so als von ihm Prügel zu kassieren, denn der Typ sah irre stark aus.
"Und was soll das heißen, ein paar Hohe Söldner werden mir am Eingang einen herzlichen Empfang bereiten?" Sky sah seinen Gegenüber verwirrt an.
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| 12.03.2004 18:28 | #250 |
| .::Legolas::. |
Legolas hatte herumprobiert und nach 3 Felhversuchen war es ihm gelungen ein Blasrohr zu bauen. Das von elpede war fertig, auch aus dem letzten SChilf bastelte er eines. Es sollte für ihn bestimmt sein. Doch noch hatte er keine rechte Ahnung wie er die Pfeile dafür machen sollte. ELpede hatte etwas von Harpyenfedern gemurmelt. Doch noch fiel ihm nichts dazu ein. Er legte die beiden Rohre zu den beiden fertigen Bögen und machte sich an die Pfeile. Er hatte noch zirka 30 Rohlinge dafür hier. Spitze hatte er auch noch 20. Legolas holte drei Harpyenfedern, zerschnitt sie ordnungsgemäß und setzte sie dann an den Pfeil. Mit einem dünnen Bindfaden wickelte er in die Zwischenräume der Federn und befestigte sie somit am Pfeil. Der erste war fertig. Die spitze war auch angebracht und Legolas ging weiter ans Werk. Es war eine fitzelige Arbeit. Der Bogen von Kilian war aus seinem Haus verschwunden, stattdessen lag auf dem Bett ein Beutel voll Gold. Es war nicht soviel wie bei Claw aber es war trotzdem genug um die Messer zu bezahlen. Jetzt musste er erstmal die ganzen naturalien der Tiere loswerden...
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| 12.03.2004 19:59 | #251 |
| .::Legolas::. |
"Linky!" schrie Legolas laut und klatschte sich gegen den Kopf. Von ihm konnte er Sehnen bekommen und er würde ihm den Ramsch bestimmt abkaufen. Die Felle waren gesäubert und auch alles andere war abgewaschen. Legolas ging aus der Werkstatt, schloss ab, und trat wenig später in sein Haus ein. Er suchte die ganzen Felle, Zähne, Krallen und anderen Tierüberreste zusammen und packte alles in einen großen sack. Er war sehr schwer und diente einmal zum Transport von Pfeilmassen. Legolas schulterte den Bogen und sah nochmal nach wieviel Gold Kilian hinterlassen hatte. Es waren 600 Thaler. Er hängte sich seinen Goldbeutel an die Seite und ging dann mit dem Sack auf dem Rücken ächzend über die Felder. Als er am Vorposten vorbeischritt grüßte er Gorr und den Fremden, der sich als sky vorgestellt hatte. Es war ein seltsamer Anblick Legolas mit einem sack auf dem Rücken und ächzend zu sehen. Endlich erreichte er Linkys Haus mit dem See davor. Er ging zur Tür und klopfte. Nichts zu hören. ER klopfte nocheinmal fester. Man hörte gerumpel und wenig später öffnete der Händler die Tür."Guten Abend Linky, darf ich reinkommen?" fragte Legolas und trat selbstredend in die hell erleuchtete Stube.
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| 12.03.2004 20:09 | #252 |
| Linky |
"Hast du das nicht schon längst getan?", murmelte Linky und drehte sich um. Niemand anderes als Legolas stolzierte mit breiter Brust durch die Ladentür."Stimmt...", räumte Legolas ein, ging aber weiterhin bestimmend auf den Händler zu.
"Was hast du denn da versteckt?", sprach Linky und deutete auf einige Dinge hinter Legolas Rücken hin. Ein paar Felle und andere nette Dinge schauten ansatzweise hervor.
"Ach, nichts...", meinte Legolas und fing zu erst mit seiner Anfrage an, "hast du eigentlich Harpyensehnen?"
"Kann ich besorgen? Aber jetzt zeig mal, was haste da hinter'm Rücken?"Legolas reagierte schließlich und knallte so einiges auf den Tisch, "könntest du mir da eventuell ein gutes Angebot machen?"
"Höh, das könnte länger dauern... Wie wär's damit, wenn du erstmal verdampfst und in den nächsten Tagen wiederkommst - dann wenn ich diese komischen Harpyensehnen besorgt hab'?!
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| 12.03.2004 20:18 | #253 |
| .::Legolas::. |
"Ok schau dir die Sachen an. Ich weiß du bist ehrlich und würdest nichts entwenden. Ich lasse sie dir in gutem Gewissen hier. Schau das du die Harpyensehnen schnell bekommst. Wenn nciht dann beeil dich wenigstens mit dem Angebot. Ich bin ein wenig knapp bei Kasse." fügte Legolas hinzu."Ich meld mich bei dir. Tschüss, Für Lee." mit diesen Worten verabschiedetet sich Legolas und betrat die kalte Luft. Er ging wieder gut gelaunt richtung Hof. Am Vorposten setzte er sich schweigend zu Gorr ans Feuer und zählte seine Thaler. Er verzählte sich einige Male kam dann jedoch auf ungefähr 4000 Goldmünzen. Er hatte das wenige das er ausgegeben hatte wieder hereingewirtschaftet. Der meiste Teil kam noch von Claws Großauftrag. Der Söldner zog das Blasrohr aus der Tasche und holte eine Harpyenfeder hervor. Er hantierte damit und wusste nicht recht was er damit anstellen sollte...
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| 12.03.2004 20:48 | #254 |
| Arrath |
Arrath erhob sich von seinem Schlafplatz und ging in Richtung der Stadt um sich ein wenig an den Ständen der Händler zu bereichern.
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| 13.03.2004 04:45 | #255 |
| Balbero |
Balbero wankte blutverschmiert und auf einen Ast gestützt an der Schildwache vorbei auf den Hof. Sie sah sich kurz um ging zu einer nahegelegenen Wasserlarche und versuche ihre Wunden notdürftig zu reinigen. Anschließend wand sie neue Leinenfetzen als Verbandersatz um die Stellen an der das Blut wieder versuchte durch die noch imma offenen Wunden nach draußen zu gelangen. Erschöpft von der Reise und mit den Kräften am Ende lehte sie sich mit dem Rücken an die Taverne in der Hoffnung, das die Nacht bald um sei und sie sich nach einem herzhaften Früstück, einem Krug Bier und einer sicheren Schlafstelle umhören. könnte. Wahrlich das Früstück und das Bier wären das kleinste Problem dabei. Aber eine sichere Schlafstelle zu finden war in diesen Tagen verflucht schwer. Und so saß sie nuhn da, kämpfte gegen die aufkommende Müdigkeit an und betete das nur bald jehmand vom Personal vorbeikommen möge um sie einzulassen.
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| 13.03.2004 23:32 | #256 |
| Balbero |
Nach dem sie sich nuhn etwas ausgeruht hatte stand Balbero auf und klopfte mit noch immer geschwächten Schlägen an die Tür der Tarverne.
Nach dem ihr ein noch schlaftrunkenes Gesicht jehne öffnete, entschuldigte sie sich für die frühe Störung und bat um Einlass. Als sie dann an einen der Tische auf der kühlen Bank saß, bestellte sich Balbero ein frisches Bier und untersuchte erneut ihre Wunden.
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| 14.03.2004 12:47 | #257 |
| Nachtigaller |
>> Was für ne scheiße ist das hier<< rief Nachtigaller durch das ganze alte Bauernhaus. Die idiotischen Bauern hatten ihn schon wieder auf dem Weg zur Arbeit geweckt. Einige Bauern drehten sich um um sich zu entschuldigen, andere ignorierten ihn gekonnt. Nachtigaller hörte sich die Entschuldigungen an, drehte sich dann mürrisch im Bett um um noch eine Runde zu schlafen. Zwei gute Stunden später erwachte der ehemalige Sumpfler wieder, diesmal ganz von alleine und dazu noch gut ausgeschlafen.
Langsam stand er auf und zog sich seine Rsüstung über, nahm seine billigen Dolche und ein bisschen Gold und verließ das Haus. Heute wollte er mal wieder in die Stadt Khorinis gehen um dort ein bisschen einzukaufen. Er wusch sein Gesicht nocheinmal im eiskalten Wasser das in einem Holzeimer neben dem Bauernhaus stand und lief dann die weiten Felder hinab. Es waren einige Menschen schon auf den Feldern, sonst war nichts zus ehen was von bedeutung wäre. Nachtigaller beschleunigte seine Schriite um möglichst schnell die Stadt zu erreichen.
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| 14.03.2004 12:56 | #258 |
| Milgo |
Söldner: Hey, beim Wetttrinken verloren oder was?
Milgo: Nein, ich hab mein Leben verloren.
Lachend schritt der Söldner wieder von dannen. Milgo saß immer noch. Das Gras war mittlerweile tot, doch Milgo war weiter gekommen. Er hatte 5. Möglichkeiten. Er könnte sich umbringen, er könnte zu den Paladinen, was aber fast wie Möglichkeit 1 war, er könnte hier bleiben und normal leben um irgendwann freiwillig zu 1 zu kommen, er könnte zu den Orks, sich dort töten lassen aber seine Eltern gerächt haben oder einfach hier raus. Milgo könnte alleine in der Wildnis leben, wo ihn niemand findet. Ja, doch, irgendwie war das die beste Möglichkeit. Milgo erhob sich. Einige Söldner starrten ihn verdutzt an, doch hatte er keine Zeit. Er hatte seine Sachen, sollte er Lee davon sagen? Nein, er könnte es wie einen Unfall aussehen lassen. Ja, genau. Milgo schritt in Richtung Taverne. Er hatte seinen alten Bogen, sein Schwert, Pfeile, Nahrung. Gut, er hatte nichts vergessen. Wo sollte er leben? Milgo wusste es nicht. Einfach weg von den Menschen...
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| 14.03.2004 13:04 | #259 |
| Shisha |
Shisha trank einen tiefen Schluck Bier und hörte sich Garos' Vorschlag an. Hmm..hört sich gut an! Ich werde dir helfen!
Er trank sein Bier aus und wartete auf die Antwort seines gegenübers.
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| 14.03.2004 13:22 | #260 |
| Balbero |
Balbero sah sich in der nuhn schon gut gefüllten Taverne um und suchte jehmanden, der aussah wie jehmand der sich mit Wunden auskannte. Sie war zwar keine Spizialistin, aber dennoch erkannte sie das sie sich schnellstens in Ärzlichebehandlung begeben mußte um keinen Wundbrand zu bekommen. Mistrauisch beäugte Balbero die unherstehenden und sitzenden Leute.
Sie vertraute niemanden und war von daher immer vorsichtig wenn es darum ging eine Behandlung an ihren Körper durchzuführen.
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| 14.03.2004 13:37 | #261 |
| Khalef |
Sky gähnte. Lange Zeit hatte er wie hypnotisiert auf den See udn auf den Wasserfall. Nun war er wieder in der realen Welt. Dann senkte er den Blick auf den Boden und dachte an die Zeit, bevor er hierher nach Khorinis kam. Damals, als sein Dorf überfallen wurde und alle getötet wurden. Die Banditen hatten nur ihn damals verschont und mit in ihr Lager genommen. Allein durch dieses Ereignis war er auf diese Insel gekommen, damals als Gefangener, erwischt bei einem Raubmord. Dann stockte Sky. Eines war seltsam. Damals, als die banditen ihr sehr kleines Dorf angriffen, hatte er seine Familie weder kämpfen sehen, noch ihre Leichen gefunden. Waren sie vielleicht gar nicht tot wie er es immer angenommen hatte?
Sky schüttelte den kopf. Sie waren tot, etwas anderes fand in seinem Kopf keinen Platz. Warum hätten die banditen sie auch verschonen sollen? Andererseits, warum haben sie Sky verschont?
"Verdammt... Das ist Vergangenheit, das hier und jetzt ist wichtig!" sagte er zu sich und schüttelte nochmal den Kopf.
Dann griff er in seinen Beutel und holte ein Messer und ein Stück Holz heraus. Nun begann er zu schnitzen, wie er es oft tat wenn ihm langweilig war. Außerdem wollte er endlich seine Pfeife vollenden.
Nach einiger Zeit kam der Mann wieder, der sich vor ein paar Tagen mit der Wache hier unterhalten hatte, als Sky gerade hier ankam. Dieser setzte sich mit auf die Holzbank, auf der auch Sky und die Wache saßen.
"Hey Du!" sprach Sky den Mann mehr oder weniegr unfreundlich an. "Gehörst du auch zu den Söldnern?"
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| 14.03.2004 13:53 | #262 |
| .::Legolas::. |
"Ja man nennt mich Legolas, Sohn Thandruils, Söldner und Bogner General Lees. Wer seid ihr?" Fragte der den Fremden der an einem Stück Holz umherschnitzte. Legolas hatte seine Pfeife angezunden und rauchte nun genüsslich. Er bließ einen Ring aus und wartete auf Antwort von dem Fremden.
Gorr rumorte im Haus herum. Der Wachdienst war hart für ihn das merkte Legolas. getrennt von Fmailie und Schmiede. Es war schrecklich...
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| 14.03.2004 14:23 | #263 |
| Gorr |
Mit einem Kohlestift und seinem Notizblock trat der Veteran wieder aus dem Vorposten-Häusschen. Er warf die Zeichen-Utensilien auf das Holzschindel-Dach der Blockhütte und zog sich an der Dachkante nach oben.
Auf dem Dach stehend zog er sich sein Hemd aus. Es war ein herrlicher Tag, es war herrlich kühl, aber nicht zu kalt und die Sonne erwärmte mit ihren sanften Strahlen seinen nackten Oberkörper.
Es war perfekt. Und Gorr war genau in der richtigen Stimmung um sich eine neue Rüstung zu entwerfen.
Er wollte etwas, was an die alten Rüstungen aus dem neuen Lager angelehnt war. Er hatte ja die Söldnerrüstungen nach seinem Geschmack geändert, als er Rüstungsschmied geworden war, jetzt aber wollte er Coles Stil wieder ein wenig einbringen, er hatte den schon immer ziemlich gut gefunden, aber man kennt das ja: wenn jemand neuer Rüstungsmacher einer Gilde wird, will er erstmal alles bestehende umstürzen und Inovationen bringen.
So waren die neuen Söldner-Rüstungen entstanden.
Doch jetzt musste was Neues her, etwas, das ihn in seinem neuen Rang richtig darstellte. Etwas, das zeigte, dass sein Leben für Lees Anhänger lassen würde, wenn es sein müsste. (Obwohl das aufgrund der neuen Rüstung auch erschwert werden sollte.)
Und im Moment hatte er genau die richtigen Gefühle und Gemütsbewegungen, um etwas wirklich gutes zu entwerfen.
Gorr machte sich sofort an die Arbeit, seine Erfahrungen mit der Ritter-Rüstung von Yenai ließ er diesmal auch einfliessen ...
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| 14.03.2004 15:24 | #264 |
| Khalef |
"Mein Name? Ich bezweifle, dass er euch wirklich interessiert! Aber gut, wenn ihr ihn hören wollt, man nennt mich Sky! Eigentlich SkyDiv@(a)r, doch so möchte ich nicht gerne genannt werden!"
Langsam zog Sky das Messer über das Holzstück. Langsam, ganz langsam, nahm es wirklich die Form einer Pfeife an. Sky hätte sich auch beeilen können und die Pfeife schon vor einiger Zeit vollenden können, doch er wollte sie sehr fein schnitzen, sie sollte ein kleines Kunstwerk werden.
Der Mann, der sich als Legolas vorstellte, hatte seine eigene Pfeife gezückt und angezündet, nun paffte er sich genüsslich und stieß einige Ringe aus Rauch aus.
"Was macht jemand wie ihr beid en Söldnern? Ich hätte euch eher für jemanden aus dem Sumpf gehalten. Was hält euch hier? Ich bin sehr interessiert an den Söldnern, ich überlege schon länger, mich ihnen anzuschließen!"
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| 14.03.2004 18:30 | #265 |
| .::Legolas::. |
"Nun hier ist man frei und Lee ist ein guter Mann. Ausserdem sind wir stark im Gegensatz zu den besoffenen Miliztölpeln."
Legolas lachte ein wenig.
"Kommt gehen wir zum Hof, Gorr hat sicher nichts dagegen der ist in seine Zeichnung vertieft." Er stand auf und Sky ging an seiner Seite richtung Hof. Über den Feldern brach die Dunkelheit herein. Sie betraten den Hof der in einen Lichtflecken getaucht war. Ihre schritten gingen Richtung Taverne. Die beiden setzten sich und bestellten sich was zu trinken.
"Wie habt ihr vorher gelebt?" fragte Legolas den Mann und sah ihn intressiert an...
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| 14.03.2004 18:53 | #266 |
| Garos |
Ok, du musst nur noch zu uns gehören, hör dich mal um wer das momentan macht, ich hab da grad keine Übersicht, frag mal rum. Ich muss jetzt weiter, wenn du mich suchst, dann findest du mich hier auf dem Hof So machte sich Garos aus der Taverne und schlenderte ein wenig durch die Gegend.
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| 14.03.2004 19:06 | #267 |
| Khalef |
"Wie ich gelebt habe? Ganz einfach: Arm! Och ahbe in einem kleinen Dorf an der Küste des Festlands gelebt. Mein Vater und die anderen Männer des Dorfes waren allesamt Fischer. Fische waren hauptsächlich unsere Nahrung und unsere Quelle zum Gold verdienen. Leider verdienten wir so nicht viel, deshalb mussten die Frauen aus dem Dorf auch arbeiten, Beeren im Wald sammeln zum beispiel. Aber das brachte auch nicht viel mehr ein. Naja, irgendwann sind dann banditen in unser Dorf gestürmt und haben es überfallen, geplündert und alle getötet. Alle außer mich. Mich haben sie mit in ihr Lager genommen. Dort lebte ich dann viele Jahre als Bandit, so habe ich zwar ein viel besseres leben geführt als in meinem alten Dorf, doch das Leben war immer nich hart und reich war ich so auch nicht. Irgendwann hat mich mein alter Anführer auf einen Hof geschickt, sollte dem dortigen Bauern eine Lektion erteilen. Hab dazu ein paar andere banditen mitgenommenb, die mich aber verraten haben... An der Miliz... Die hat mich gefangengenommen und für einige Jahre in den Kerker gesteckt... War also auch nicht besser als mein Dorfleben..."
Sky grinste leicht und nahm einen großen Schluck Bier.
"Schließlich sollte ich mit einem Schiff in ein anderes Gefängnis gebracht werden, hier in Khorinis. Dachten wohl hier würde ich verkommen, weil das nur eine winzige Insel ist... Falsch gedacht... Ich entkam von Bord und schwamm an den nächsten Strand dieser Insel"
Sky nahm noch einen Schluck Bier und besah sich kurz seinen Gegenüber, der die ganze zeit über zuhörte ohne auch nur einen Ton zu sagen.
"Tja, und nun bin ich hier! Tolle Geschichte was?" sagte Sky und lachte kurz auf.
"Wenn ihr nochwas wissen wollt, fragt nur! Mich interessiert aber auch, was euch hier auf diese Insel verschlagen hat? Außerdem könntet ihr mir etwas mehr über die Söldner, den Großbauern und diesen general Lee erzählen!" sagte Sky und sah Legolas erwartungsvoll an.
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| 14.03.2004 19:40 | #268 |
| Balbero |
Balbero entdeckte als sie sich umsah wie zwei Männer die Taverne betraten und sich beim Bier anscheinen über irgend etwas wichtiges unterhilten. Den ersten kannte sie nicht, doch der zweite schien ihr durchaus geläufig. Die Beschreibung nach dem Mann den sie suchte passte exakt auf ihn. Während sie ihn weiterhin mit ihren Blicken fixierte, trank sie ihr Bier aus.
Als sich dann die Gelegenheit ergab und in der nähe der beiden ein Platz frei wurde begab sie sich dort unauffällig hin, um die beiden besser beobachten zu können.
Sollte es ein wink des Schicksals sein? War sie auf glückliche Weise ihren Ziel doch schon so nahe? Bevor Balbero etwas überstürzte entschloss sie sich die beiden noch weiter zu beobachten und bestellte sich ein weiteres Bier, wobei sie versuchte sich in die Gespräche anderer mit einzubinden, damit ihre Überwachung nicht aufflog.
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| 15.03.2004 11:47 | #269 |
| Gorr |
Gorr betrachtete sein Werk.
Auf dem Papier war seine neue Rüstung jetzt fertig.
Aber eben nur auf dem Papier. Die wirklich schwere Arbeit, also die praktische Umsetzung der Idee, stand ihm noch bevor.
Jetzt konnte er das ganz aber erstmal abschreiben, erstmal musste er seine Strafwache hier absitzen, bis er abgelöst wurde und das konnte noch dauern.Also vertrieb er sich die Zeit weiterhin mit Sumpfkraut rauchen, bis endlich mal wieder jemand den Weg zum Hof gehen wollte ...
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| 15.03.2004 18:50 | #270 |
| Khalef |
Sky und Legolas unterhielten sich noch lange Zeit in der taverne. Sie erzählten Geschichten aus ihrer Vergangenheit und Geschichten über das, was sie noch vorhatten. Dann, nach dem 6. Bier dass die beiden sich bestellten, verabschiedete sich Sky von dem Söldner und trat aus der Taverne. "Netter Kerl!" sagte Sky zu sich. Er wandte sich um und betrat ein Bauernhaus. Legolas hatte ihm erzählt, dass hier Bauern und Gäste des Hofes schliefen, manchmal auch banditen, Wegelagerer und Söldner.
Am nächsten Tag stand Sky zeitig auf. Heute hate er etwas wichtiges vor, wichtig für ihn. Er zog sich seine Lederrüstung über seine Bürgerkleidung, legte seinen Mantel aus Wildleder um, band sich seinen Beutel mit allen Wertsachen um und verließ das Bauernhaus.
Er wandte sich nach rechts und ging den Weg entlang, direkt auf ein Gebäude, das größte des Hofes, zu. Legola shatte ihm gestern gesagt, dass sich der General Lee hier aufhielt. Der Großbauer Onar hatte seine Räume auch in diesem Gebäude, jedoch interessierte Sky das nciht sonderlich.
Gerade als er die Treppe hinaufsteigen wollte, stellte sich ein Söldner ihm ind en Weg.
"Halt! Wo willst du hin?" fragte dieser.
"Na, da rein! Ich will zu general Lee!" antworte Sky.
"Viele Leute wollen zu Lee! Nenne mir einen Grund warum ich dich zu ihm lassen sollte?"
"Ich will mich ihm anschließen, reicht das?"
"Ach, schon wieder einer... Na dann geh mal rein, siehst mir zumindest brauchbarer aus als die, die vor dir da waren! Gleich rechts ind en Raum, und ich warne dich, lass dich ja nirgendwo anders blicken!"
"Jaja, kein Problem!" antworte Sky ein letztes Mal knapp.
Dann stieg er die Treppe hinauf, trrat durch die Tür und betrat dann den rechten Raum. Bevor er eintrat, klopfte er von außen an die Hölzere Wand um auf sich aufmerksam zu machen.
"Verzeiht!" begann er und sah einen Mann in einer prachtvollen Rüstung am Ende eines langen Tisches an.
"Seid ihr General Lee?"
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| 15.03.2004 19:04 | #271 |
| General Lee |
Leise hallte das Klopfen durch den großen Raum. Lee erhob sein Haupt. Aus dem dunklen Gang trat eine Gestalt hervor,langsam bedeckte Licht seine Erscheinung. Ein muskolöser Mann stand vor ihm,zwar strahlte er keine Kraft aus,doch man sah,dass er welche besas. Er trug einen dunklen Bart der über seinen Lippen zusammentraf. Leise entwich diesen eine Frage,auf die Lee mit all seiner Routine antwortete:"Ja ganz richtig,ich bin Lee. Was führt dich zu mir?Ich habe dich weder zuvor einmal gesehn,noch bist du einer meiner Männer..."
Engardo
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| 15.03.2004 19:18 | #272 |
| Khalef |
Langsam betrat Sky den Raum und trat auf General Lee zu. Er spührte regelrecht die Blicke der anderen Söldner, die sich auch in diesem Raum befanden.
"Ähhh..." begann Sky leise und stotterte etwas. Er wusste, dass Lee eine Autoritätsperson war, doch dass er so eindrucksvoll war und Eindruck auf Sky machte, hatte dieser nicht erwartet.
"Ich..." Sky schluckte kurz. Er blickte sich um. Die anderen Söldner grinsten sich an und amüsierten sich darüber, was Sky äußerte oder es zumindest versuchte.
Sky atmete einmal tief durch.
"General Lee, mein Name ist Sky. Ich habe schon viel von euch gehört, von dem Geschehen auf dem Festland, das euch ind ei Schuhe geschoben wurde. Ich bin beeindruckt von euren Taten, von euch selbst und von dem, wa sihr als Rache plant! Ich möchte mich gerne in euren Dienst stellen!"
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| 15.03.2004 19:30 | #273 |
| General Lee |
Lee blickte zu seinen grinsenden Söldnern,sein Blick erschlug förmlich ihre Gesichtszüge. Er wollte kein spöttisches Lachen unter seinen Männern,schon gar nicht wenn der Grund dafür ein neuer Anwärter war...
Sein Kopf schwenkte langsam wieder zu Sky. Seine Augen vertieften sich in Gedanken:" Was auf dem Festland damals geschehen ist,ist nicht zu ändern. Kein Mensch der Welt,kann so viel Ungerechtigkeit verzeihen wie geschehen,nichteinmal der König...Doch bist nicht hier wegen alten Geschichten. Ich habe nichts gegen neue Leute und wer mich kennt weiss,dass ich jedem eine Chance gebe. SO sollst auch du deine bekommen. Du siehst aus,als wärst du zu gebrauchen. ALso gehe hinaus,mit deinem neuen Rang als Schürfer. Mache deine Sache gut und lass dich vor allem hier auf dem Hof nicht unterkriegen."
Engardo
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| 15.03.2004 22:16 | #274 |
| Bloodflowers |
Langsam flanierte Bloody den Weg an Linky's Laden vorbei und betrachtete das Haus des Händlers.
"Ja der Kleine hat's zu was gebracht, ein angesehener Händler ist er geworden. Hach, sie werden so schnell erwachsen!" der Bandit drückte eine Träne raus "... bei Gelegenheit werd ich mal bei ihm einbrechen und was klauen!"Konnte ja nich angehen das der jetzt ein Handelsimperium aufbaute, und das ohne Bloody zu fragen, Frechheit! Aber Linky war schon immer ein frecher Kerl gewesen... und das war auch gut so!
Doch jetzt kam etwas anderes ins Blickfeld des Söldners, der Vorposten war zu sehen. Und damit auch Gorr der im Fackelschein auf der Bank saß und eine Fleischkeule verdrückte.
"Ich dachte ich hab noch bis zum Hof Zeit, hier hätte ich ihn nicht erwartet, ob er geahnt hat das ich komme?" erst jetzt bemerkte Bloody wie schwer ihm die letzten Meter fielen und das obwohl es bergab ging. Bloody hatte seine Laterne, die er von Blutfeuer bekommen hatte, aus gepustet und kam immer näher zum Vorposten. Gorr schien den Ankömmling zu hören oder sonst wie wahr zu nehmen. Jedenfalls erhob sich der Schmied und starrte in die Dunkelheit hinaus. Eine ganze Weile musste Gorr schauen denn Bloody verharrte und traute sich nicht weiter zu gehen.
Jetzt oder nie, du kannst dem Ganzen sowieso nicht entgehen, wieso also hinauszögern?
Das Banditchen atmete tief durch und trat in den Fackelschein, dem Schmied fiel glatt die Keule aus der Hand. Hatte er etwa einen Geist gesehen?(*g*)
Am liebsten hätte Bloody jetzt los erzählt, wie sehr er sich schämte und vor allem wie Leid ihm alles tat, doch er brachte nicht ein Wort hervor. Scham, Reue und vor allem Angst schnürten ihm die Kehle zu. Er hatte ja nicht mal eine Waffe um sich zu verteidigen, einzig die kleine Laterne von Blutfeuer hielt er in der Hand, an sie klammerte er sich verzweifelt, wenn nicht anders müsste er Gorr eben damit eine überbraten. ...
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| 15.03.2004 22:41 | #275 |
| Balbero |
Nach dem der abend in der Taverne noch lang wurde und Balbero die beiden Männer aus dem Augenverloren hatte, da sie von zwei Taschendieben beeindruck war, die einen der Söldner während eines Pokerspiel´s ausnahmen.
"Mist" dachte sich Balbero bei sich selbst. Da hatte sie die Chance den einzigen Mann zu fragen der sie bei ihrer Suche weiterbringen konnte und sie ließ sie sich durch die Finger rinnen. Schnell stürmte sie nach draußen in der Hoffnung die beiden noch zu finden, doch gab sie bald die Hoffnung auf und suchte sich ein lager wo sie die nacht verbringen konnte.
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| 15.03.2004 22:46 | #276 |
| Khalef |
Erleichtert verließ Sky das Bauernhaus. Immer wieder stammelte er "Danke, danke" zurück Richtung General Lee. Dieser konnte sich jetzt auch ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.
Froh stieg Sky die Treppe hinab. Er musste sich zusammenreißen, sonst wäre er vor Freude in die Luft gesprungen oder den ganzen Weg bis zur Taverne entlanggehüpft.
Dann betrat er die Taverne. Sofofrt schlug ihm rauchige Wärme und Lärm entgegen."Sador lässt grüßen!" sagte er leise, denn diese Taverne war abends genauso wie die "Tote Harpie".
"Hm, ich muss noch zu Claw, Legolas hat gesagt er sei der Schürferboss und für die Schürfer zuständig... Aber das hat zeit bis morgen!"
Endlich, nachdme er sich den Weg durch viele Söldner gebahnt hatte, kam er an die Theke und bestellte sich ein Bier. Dieses kam zwar erst nach einiger Zeit, kein Wunder bei dieser überfüllten Taverne, aber Hauptsache es kam.
Gerade wollte Sky einen Schluck aus dem Bierkrug nehmen, zog ihn jemand an der Schulter, so dass er den halben krug verschüttete.
Dann ertönte hinter ihm eine junge Frauenstimme.
"Khalef? Bist du es wirklich?"
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| 16.03.2004 13:52 | #277 |
| Khalef |
Sky spuckte den Rest des Bieres, den er gerade trinken wollte, wieder aus, um vor Schreck nicht daran zu ersticken.
"Wer........?" röchelte er und drehte sich um.
Vor ihm stand eine junge Frau, kleiner als er, mit strohblonden Haaren und blauen Augen, die ihn freudestrahlend ansah.
"Khalef! Du bist es wirklich!" Sagte sie und fiel dem Schürfer um den Hals."Was zum... Wer zum... Was zum Teufel... Wer zum Teufel bist du?" keuchte Sky und sah verwirrt drein.
"Sag bloß du kennst mich nicht mehr? Ich bin es, Terra! Erinnerst du dich?"
Sky hustete den Rest des Bieres aus um endlich wieder richtig atmen und sprechen zu können.
"Nein! Sollte ich?" antwortete er dann.
"Nach so langer Zeit, die vergangen ist... Kein Wunder, dass du mich nicht erkennst..." sagte die junge Frau nun nachdenklich.
"Folge mir! Ich bin sicher, jemand anderes will dich gerne sehen!" sagte sie dann wieder fröhlich und zog Sky hinter sich her aus der Taverne.
Dann gingen die beiden nebeneinander her, am großen Bauernhaus vorbei, vorbei an den Trainingsplätzen, hinein in den Wald. Sky wagte es nicht zu sprechen, erstens war er noch sehr verwirrt und zweitens war es nicht zu empfehlen, in der Dunkelheit und ind er Wildnis eine fröhliche Unterhaltung zu beginnen.
Schließlich kamen sie an ein kleines Lager, ein Feuer brannte in der Mitte und davor saß ein älterer Mann, der Fleischkeulen über das Feuer hielt.
"Vater! Sieh wen ich gefunden hab!" sagte die junge Frau zu dem älteren mann. Dieser wand seinen Blick in ihre Richtung, danach wandte er den Blick auf Sky.
Sofort weiteten sich seine Augen und er sprang wie von eine Blutfliege gestochen auf.
"Khalef! Bist du es wirklich? Mein Sohn!"
Nun war es Sky, der erschrocken die Augen auf.
"Was habt ihr da gerade gesagt?" stammelte der Schürfer und stolperte nach hinten, weg vom Lagerfeuer. Plötzlich stolperte er über eine Baumwurzel, fiel nach hinten und schlug auf etwas hartem auf.
Dann wurde ihm schwarz vor Augen...
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| 16.03.2004 18:50 | #278 |
| Khalef |
Langsam öffnete Sky die Augen. Ein lautes, langes und schhmerzvolles Stöhnen entwich seinem Mund.
"Na, wieder bei Bewusstsein?" sagte die junge Frau, Terra, und lächelte leicht."Öhhhhhhhhhh! Mein Kopf... Was ist passiert?" fragte Sky langsam und wandte seinen Blick auf sie.
"Tja, die Überraschung deine Familie wiederzusehen hat dich umgehauen!" antwortete diese.
"Meine Familie???" stieß Sky ungläubig und erschrocken aus. Sofort war er bei vollem Bewusstsein und sprang auf.
"Meine Familie ist seit vielen Jahren tot!"
"Ach, wieder afgewacht?" sagte eine zweite Stimme hinter ihm. Sky fuhr herum. Der ältere Mann kam aus dem Wald heraus ans Lager geschritten.
"Hast du es ihm gesagt?" fragte der Mann Terra. Diese nickte."Tja Khalef, so ist es! Wir sind deine Familie!" sagte der Mann wiede rzu Sky gewandt.
"Ich sage es nochmal: Meine Familie ist seit vielen Jahren tot! Unser Dorf wurde von Banditen überfallen!" sagte Sky überzeugt.
Nun sahen der Mann und Terra betroffen auf den Boden.
"ähhhh... Khalef..." sagte Terra langsam.
"Sky! Mein Name ist Sky!" sagte der Schürfer.
Terra beachtete die Äußerung von ihm gar nicht.
"Dieser Überfalll... Wie soll ich sagen..." sagte sie langsam und leise."Ich und Terra haben Banditen angeheuert, die das Dorf überfallen sollen!" beendete der Mann den angefangenen Satz.
Nun sackte Sky vor Schreck zusammen, seine Beine gaben ohne weiteres nach."Aber... Selbst wenn ihr meine Familie seit... Was für einen Grund hättet ihr gehabt?" stammelte er.
"Nun... Es gab einige Leute in Jereiy, die mir Böses wollten..." sagte der Mann."Und warum dann das ganze Dorf?" fragte Sky scharf.
"Wie hätte es ausgesehen, wenn mehrere Dutzend Banditen ein paar Leute entführt und getötet hätten und das restliche Dorf wäre verschont geblieben? Versteh doch Khalef, es ging nicht anders!" antwortete nun Terra, bevor ihr Vater zu Wort kam.
"Ich glaube es nicht... Meine eigene Familie... Bei vielel leuten in Jereiy hoch angesehen, lässt ihr ganzes Dorf ausrotten! Jetzt verstehe ich auch, warum ich verschont wurde..." sagte Sky leise.
"Hast du etwa geglaubt, wir würden unsere eigenen Familienmitglieder töten lassen?" sagte der Mann.
"Und die Dorfbewohner, die praktisch Familienmitglieder waren, konntet ihr töten?" fuhr Sky ihn an.
"Khalef, versteh doch, es ging nicht anders mein Sohn!" sagte der Mann und legte seine Hand auf die Schulter des Schürfers.
"Fass mich nicht an! Gut, mein Name ist vielleicht Khalef, aber ich bin nicht dein Sohn! Ich habe keine Familie!" brüllte er den Mann und Terra ins Gesicht. Dann drehte er sich um und verschwand in der Dunkelheit.
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| 16.03.2004 20:34 | #279 |
| Balbero |
Ein stechender Schmerz riss Balbero jeh aus ihrem schlaf, als sie gerade von ihrer Kindheit träumte. Sie wuste nicht ob sie darüber froh oder betrübt sein sollte. ZUmindest mußte sie jetzt erst mal die Schmerzen lindern. "Verdammte Wunde" dachte sie bei sich. Seitdem sie vor einigen Tagen von einer Blutfliegen angegriffen worden war und sich nur mit müh und not das leben retten konnte, schmerzte ihre linke Schulter ununterbrochen.
Mühsam rappelte sich Balbero vom Boden auf. Sie mußte wohl im Schlaf auf die Seite gefallen sein. Mit schmerzerfüllten Gesicht schleppte sie sich zu einem Wasserbotich um die Wunde erneut auszuwaschen.
Mit grimmigen blick schaute sie sich um, in der Hoffnung jehnen Mann wieder zufinden den sie in der letzten Nacht so knapp aus den Augenverloren hatte."Nichts zu sehen",stellte sie entmutigt fest. Hoffentlich hielt er sich hier noch in der nähe auf. Zumindest war er immoment die einzige Hoffnung um ihre lange Suche und Reise zu beenden.
Zwar ausgeschlafen aber dennoch erschöpft setzte sich Balbero vor die Taverne ins Gras und begann an einem Stück Holz zu schnitzen.
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| 16.03.2004 21:20 | #280 |
| Balbero |
Sie hatte es sich fest Vorgenommen irgend wann noch mal eine halbwegs vernünftige Pfeife zu schnitzen und sich dann etwas Kraut von einem der Süpfler zu kaufen.
"Mist, schon wieder verschnitzt", dachte Balbero bei sich und nahm ein neues Stück Hilz in angriff. Irgend wann muß ich es doch noch mal schaffen. Werend ihrer Arbeit schaute sie desöfteren auf und musterte die Leute die an ihr vorbeigingen und sie mit einem amüsanten Lächeln musterten. Vileicht sollte sie sich einen anderen Platz für ihre Übungen suchen? Aber im Moment war ihr es egal. Sollten die Leute doch gucken. ZUmindest hatte sie einen Zeitvertreib und lag nicht regungslos in der Sonne rum wie es einige der Anwesenden taten.
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| 16.03.2004 21:34 | #281 |
| Trulek |
Der Drachenjäger hockte still am Wasser des Sees und schaute auf die glänzende, dunkle Oberfläche des sich leicht kräuselnden Wassers. Kurzerhand stand er aus der Hocke auf und schüttelte sich unwillkürlich. Den ganzen tag hatte er damit verbracht am See zu liegen, Steine hinein zu werfen und den davon ausgehenden Wellen nachgeschaut. Das hörte sich vielleicht eintönig an, doch das warme, schöne Wetter hatte den Tag super untermalt. Ein bisschen hatte er den neuen Wachtposten beobachtet, der seit einigen Tagen den Vorposten bewachte. Es wunderte ihn ja etwas, dass gerade der stämmige Schmied Wache schob, doch interessierte es Trulek nicht unbedingt warum er das tat oder tun musste. Logische Gründe gab es sicherlich und das reichte dem jungen Mann auch schon.
Nachdem er sich nun also erhoben hatte, beschloss er wieder Richtung Hof aufzubrechen. Beim Vorbeigehen am Vorposten nickte er dem Schmied zu und marschierte dann den Feldweg weiter entlang, an der Kreuzung vorbei auf den Hof. Trotz der schon recht späten Zeit herrschte reger Betrieb. Das lag höchstwahrscheinlich daran, dass es nun nicht mehr kalt war und man sich abends vors Feuer setzen musste um nicht zu erfrieren.
Die beiden Wachen am Haupthaus freundlich grüßend betrat Trulek dieses. Ein Schwank nach rechts und er schritt ins Besprechungszimmer. „Abend“, sagte er nur laut und pflanzte sich auf das freie Bett, dass er auch schon letztes Mal benutzt hatte. Die Söldner hielten ihn als einen von ihnen, was dem Drachenjäger irgendwie gefiel. Er hatte ja schon öfters drüber nachgedacht wieder Lee seine Dienste anzubieten anstatt weiter als einsamer Drachenjäger umherzuziehen, doch ließ er sich damit noch etwas Zeit. Außerdem fühlte er sich sowieso eher wie einer der Söldner, auch wenn er nicht direkt unter Lees „Befehl“ stand. Bei Gelegenheit würde er sich mit Lee drüber unterhalten, aber jetzt war er zu Müde und wollte sich einfach nur noch aufs Ohr hauen. Die frische Luft hatte ihn wirklich kaputt gemacht. Noch eine ganze Weile lag er wach dort und grübelte über seine Entscheidung.
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| 16.03.2004 21:56 | #282 |
| Sergio |
Wieder einmal gab es nichts zu tun und Langeweile breitete sich in den Gedanken eines gewissen umherschlendernden Banditen aus. Seit dem Orkangriff vor kurzer Zeit hatte Sergio nichts mehr zu tun und so verbrachte er bereits ein paar Tage damit, in der nahen Umgebung des Hofes umherzuwandern. Doch das erwies sich als äußerst eintönig. Immerzu die selben Wälder, Häuser, Leute und Idioten, die am Straßenrand herumlungerten. Idioten, die am Straßenrand herumlungerten? Moment mal. Stand da vorne nicht so einer an dem kleinen See hier vor Onars Hof? Ja, es war genau einer dieser Idioten, die sinnlos am Straßenrand herumstanden. Doch bei diesem war etwas anders: Dieses Exemplar blickte Sergio unverwandt und irgendwie profitwitternd an. Und jetzt setzte er auch noch einen Fuß vor den anderen und steuerte den Banditen an! Und wie nicht anders zu erwarten brachte er auch schon einige profitgierige Worte hervor, kurz bevor er sein potenzielles „Opfer“ erreicht hatte: „Hey du, du siehst aus als könntest du eine kleine Finanzspritze gebrauchen. Ich hätte hier was im Angebot, ganz speziell für dich... Interessiert...?“
Dieser Typ besaß doch tatsächlich die Dreistigkeit, Sergio mit so etwas Sinnlosem zu belästigen. Er sah komplett verwahrlost aus und trug völlig zerrissene und schmutzige Kleidung, die teilweise nur noch in Fetzen vorhanden war (die Kälte schien ihn aber wohl nicht im Geringsten zu stören). Eigentlich wollte sich Sergio mit so einem aufdringlichen Idioten nicht abgeben, doch mit dem kleinen Wort Finanzspritze hatte dieser genau ins Schwarze getroffen. „Was denn für ein Angebot?“, erwiderte der Bandit.
Ein gieriges Glitzern flackerte in den Augen des Fremden auf und mit einem scheinheiligen Grinsen zog er aus den unergründlichen Tiefen seiner abgerissenen Kleidung ein dickes, verstaubtes Buch hervor. Es sah aus als könne es direkt aus dem Kastell der Schwarzmagier stammen, so verstaubt war es. Der Fremde hustete laut (was sich nicht besonders gesund anhörte), als dicke Staubwolken von dem Buch aufstiegen. Er trat näher an Sergio heran und hielt ihm beschwörend das Buch vor die Nase. Immer noch stark hustend antwortete er: „Das hier (er wies mit dem Finger auf das Buch), mein *hust* Freund, ist der Schlüssel *keuch* zu *hust* unsagbarem Reichtum. Für dich nur *hust* 50 Goldstücke...“
Unsagbarer Reichtum? Das war zu viel für Sergio. Er konnte gar nicht anders und kramte so schnell es ging 50 Goldstücke hervor, die er dem Fremden (der bereits gierig die Hand aufhielt) ohne nachzudenken in die Hand drückte. Sofort steckte dieser das Geld weg und gab dem Banditen das Buch, der es ihm förmlich aus der Hand riss. Augenblicklich schlug Sergio das schwere Buch auf und erschrak: Was er sah war außer leeren Buchseiten im wahrsten Sinne des Wortes gar nichts. Wutentbrannt schlug er das Buch zu und ließ es fallen. Schon mit der Hand am Griff des Schwertes blickte er sich suchend um. Doch es war zu spät. Der Betrüger hatte sich bereits unauffällig aus dem Staub gemacht...
Gerade war Sergio im Begriff, aus lauter Wut das hinterhältige Buch wieder aufzuheben und in der Luft zu zerreißen, doch da spürte er etwas auf seinem Fuß liegen. Er sah hinunter und entdeckte ein großes Pergament, das aussah wie eine Landkarte. Sofort war das betrügerische Buch vergessen und das Pergament aufgehoben. Eindringlich musterte der Bandit die Zeichnungen. Es war tatsächlich eine Karte (dieses Exemplar war bereits vergilbt und zerknittert). Zu sehen war eine vergleichsweise kleine Insel (der Beschriftung nach zu urteilen lag sie nicht weit von Khorinis entfernt) namens „Tenebri“ (Sergio hatte Mühe die Schrift zu entziffern). Eine riesige leere Fläche machte den Großteil der Karte aus, doch irgendwo im Norden war eine Art Palast eingezeichnet, der allem Anschein nach zum größten Teil unter der Erde lag. Daneben prangte ein Symbol einer Schatztruhe. Was das wohl zu bedeuten hatte?
Als Sergio die Karte gerade wegwerfen und um seine vergeudeten 50 Goldstücke trauern wollte, entdeckte er auf der Rückseite der Karte einige Notizen in nahezu unleserlicher Handschrift:
Tenebri – einst stolze Stadt voller Reichtümer und glücklichen Menschen, heute einsame Ruine. Nichts ist mehr übrig geblieben von all dem Wohlstand, bis auf eine Sache: der immer noch intakte unterirdische Palast birgt einen unvorstellbaren Schatz...
Mittendrin brach die Schrift ab und der letzte Buchstabe endete in einem einzigen langen Strich, der völlig verwackelt sich bis zum Rand des Pergaments hinzog. Merkwürdig. Der Schreiber musste sehr hastig mit dem Notieren aufgehört haben und fluchtartig seine Position verlassen haben. Ob dieser hinterhältige Fremde diese Zeilen verfasst hatte? Sergio wusste es nicht. Doch ließ er es jetzt völlig außer Acht. Was zählte war der Schatz! (Und Sergio hatte natürlich keinerlei Zweifel an der Existenz des Schatzes.) Und den Schatz musste er haben, denn dann würde er ein gemachter Mann sein und keine Geldsorgen mehr haben. Doch im Alleingang war das wohl kaum zu bewerkstelligen. Also brauchte er tatkräftige Unterstützung. Und wer war da wohl besser geeignet als Leute vom Hof?
Eilig und voller Tatendrang lief Sergio zurück zum Hof, wobei er die soeben gefundene Karte zusammenfaltete und einsteckte. Flugs waren irgendwo in den Unweiten des Hofes Nägel und Hammer sowie Zettel und Schreibzeug besorgt und der Bandit schrieb auf einen Zettel (der Text wurde etwas hochtrabend formuliert):
Mutige und unternehmungslustige Abenteurer gesucht, die auf einer großen Schatzsuche ihren Mut beweisen und den Gewinn ihres Lebens machen wollen! Meldet euch bei mir, hier auf Onars Hof!
Gez.: Sergio, Bandit und Anhänger Lee’s
Dann befestigte Sergio den Zettel mithilfe von Hammer und Nagel an einem zentral gelegenen Baum. Doch ein Zettel musste noch für diese Nachricht herhalten. Der Bandit schrieb einen zweiten Zettel und verschwand in Richtung der „Toten Harpyie“. Bald darauf kam er zurück, er hatte den zweiten Zettel an einem Baum vor der Taverne befestigt. Doch nun hieß es warten. Warten, dass sich jemand meldete. Hoffentlich würden es nicht zu wenige, die den Schatz haben wollten und Sergio begleiten würden...
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| 17.03.2004 18:43 | #283 |
| Gorr |
Wie angewurzelt stand der Veteran auf der Stelle und musterte den ihm gegenüberstehenden Banditen.
Es war unfassbar. Wie konnte er es nur wagen ? Wie konnte er es wagen, sich hier blicken zu lassen ? Einfach so ?
Bloodflowers stand ihm gegenüber, es fiel kein Wort. Er starrte Gorr an und der starrte einfach nur zurück. Der Schmied war viel zu baff, um etwas zu sagen und zu gelähmt, um sich zu bewegen. Ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken.Es gab soviel, was er seinem alten Freund jetzt fragen wollte, ein Teil seines Ichs wollte um den Grund seines Verhaltens wissen. Ein anderer Teil wiederum wollte ihn einfach nur erwürgen. Und ein dritter forderte, dass er ihn anspie, sich umdrehte und einfach ging. Am besten zum General, um bescheid zu sagen, dass der Verräter zum Hof zurück gekommen war.
Gorrs Kopf war heiß, kleine Schweißperlen standen auf seiner, in tiefe Furchen gelegten, Stirn. Seine Zähne klapperten, seine Lippen bebten und das einzige, was er hervorbekam, war ein langer Seufzer.
Die Wut, die Enttäuschung und die Frage nach dem "Warum ?" rangen in ihm um die Vorherschaft. Es war unklar, welcher Teil seiner Gefühle gewinnen würde.Warum hast du mir das angetan ? Ich habs von diesem Waffenknecht erfahr'n !Wie konntest du den Paladin nur freilassen ? Wusstest du nicht, dass ich es herausfinden werde ?
Wir haben das Schloß zusammen entwickelt ! Niemand ausser dir und mir wusste, wie man es ohne Magie öffnet !
Wir waren die besten Freunde ... und du ... du wirfst das einfach alles weg. Und warum ?
Nur für diesen stinkenden, alten Freak ?
Das alles wollte er wissen. Über die Lippen brachte er es nicht.Der Sieger des Ring-Kampfes stand fest: die Wut ergriff nun die völlige Kontrolle über Gorrs Körper und Geist.
Mit einem markerschütternden Waaaaaaaaaaaaaagggggggggghhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh! rannte er auf den Endlos-Banditen zu.
Der Veteran warf sich auf ihn, packte ihn am Kragen, stürzte ihn zu Boden und schlug dessen Kopf in das Gras unter ihnen.
Ein lautes Gnaaaaaaarrrrrrrrrrr ! tönte aus seinem Hals. Eine Hand löste sich vom Hals el Banditos und fand ihren Weg hoch in die Lüfte. Mit rasch steigender Geschwindigkeit fuhr sie wieder nach unten und krachte effektvoll auf die Nase des, eigentlich schönen, Mannes. Doch mit der Schönheit war es jetzt vorbei.Blut spritzte und das Nasenbein gab unter dem gewaltigen Druck nach, der von Gorrs Faust ausging.
Jetzt riss der Schmied beide Arme nach oben, rittlings auf dem Bauch Bloodflowers' sitzend und schlug dem mit ihnen, abwechselnd, ins Gesicht. Links, rechts, links, rechts, links, rechts .... es war langsam kein schöner Anblick mehr ...
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| 17.03.2004 19:15 | #284 |
| Balbero |
Nachdem sie nuhn schon den sechsten versuch ihrer Pfeife wegschmeißen mußte, stand Balbero auf um sich im Wald neues Holz zu holen. Natürlich sie hätte sich auch einfach einen Holzscheit von einen der Stapel nehmen können, doch waren diese ihrer Meinung nach nicht besonders dafür geeignet. Noch immer leicht humpelnd begab sie sich so also richtung Wald. Doch als sie am Vorposten angelangt war, traute sie ihren Augen nicht. Dort hockte die sonst so ruihge Wache auf einen Mann drauf und war kurz davor diesen totzuschlagen. Verwirrt schaute sie sich um, doch die anderen Leute gingen achtlos daran vorbei oder sahen belustig zu.
"Was ist hier los?", fragte sich Balbero erschrocken. So hatte sie die Wache (von einigen erzählungen in der Kneipe wuste sie das er Gorr hieß) noch nie erlebt. Balbero war immer der Ansicht gewesen, das er ein selbstbeherschter Krieger war. Da sie noch immer geschwächt war und auch sonst Körperlich unterlegen blieb ihr nichts anderes übrig als sich die blutige Tat aus der Nähe anzusehen. Doch schnell wand sie sich ab und rannte Richtung Wald um neues Holz zu holen.
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| 17.03.2004 19:36 | #285 |
| .::Legolas::. |
Leoglas hatte ein Möglichkeit gefunden Pfeile herzustellen. Er hatte sich dünne aber feste "Spitzen" besorgt. Es waren eher Nadel. An sie hatte er kurze Harpyenfedern angebracht. Auf diese weise war es ihm gelungen 20 Pfeile herzustellen. Zehn für ihn, zehn für elpede. Er hatte auch zwanzig Pfeile mit Harpyenfedern gemacht. Die Bestellung von elpede war fertig. Er wickelte das Bambus und das Schilfblasrohr sowie die Pfeile in Stoff. Die Pfeile band er zusammen und er legte alles mitsamt den Pfeilrohlingen, zwanzig an der Zahl, zu den beiden Bögen. Er war fertig. Jetzt musste dieser Typ nurnoch seine Waren abholen....
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| 17.03.2004 21:56 | #286 |
| Bloodflowers |
Nicht schon wieder meine Nase! dann krachte es abermals.
Gorr's Fäuste waren wie Dampfhammer! Dampfhammer die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, Bloody's Gesicht ordentlich zu verdichten.
Durch den Treffer auf die Nase schossen unweigerlich Tränen in Bloody's Augen. Jetzt sah er kaum noch etwas. Später kam noch erschwerend hinzu, das ein Auge des Banditen ziemlich zugeschwollen war. Bloody sah aus wie ein Backpfeifengesicht.
Doch das eigenartigste war, Bloody konnte Gorr's Reaktion nachvollziehen, er hätte vermutlich genauso gehandelt. Trotzdem, länger konnte er es nicht ertragen. Gorr verschnaufte kurz und Bloody's Kopf drehte sich zur Seite. Der verschwommene Blick wanderte den seitlich ausgestreckten Arm entlang. In der Hand hielt er noch immer die kleine Laterne, die beim harten Aufprall zerbrochen war.
Mit einem Schrei riß der Bandit die Laterne hoch und hämmerte sie dem Veteran an den Kopf. Gorr war leicht benommen und Bloody konnte sich von ihm befreien. Er stieß den Schmied von sich und brüllte:
"Verdammte scheisse es tut mir leid was soll ich machen damit du mir verzeihst? ..."
Doch Gorr antwortete vorerst nicht sondern erhob sich langsam und beide starrten sich an. Unendlich lang schienen die Sekunden in diesem dramatischen Moment. Zwei Freunde die sich bekämpften. Zwei Freunde von denen einer ein Verräter war. Zwei Freunde die sich entzweit hatten? Wenn Blicke töten könnten... doch:"Man ich steh hier drüben!" raunzte Gorr.
"Achso, t'schuldigung, ich seh alles so verschwommen!"
Bloody wischte sich das Blut aus dem Gesicht und stürtzte sich auf Gorr. Diesmal wollte er wenigstens einen Heldentod sterben! ...
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| 17.03.2004 22:14 | #287 |
| Gorr |
Jetzt warf sich der Bandit wiederum auf Gorr und beide gingen zusammen zum Boden.
Bloodys Gesicht hatte wirklich gelitten, ein Auge war völlig zugequollen und erblühte durch ein strahlendes blau-schwarz. Aus den Mundwinkeln und der aufgeplatzten Lippe lief Blut, ebenso wie aus der gebrochenen Nase und einigen Platzwunden und Schrammen im Gesicht. Er war wirklich lediert, aber das hatte er auch verdient.
Gorr klammerte sich fest an Bloodflowers' Armen fest, während der das gleiche wiederum bei dem Schmied tat und so rollten sie über den Boden, wie Schweine, die sich im Schlamm wälzten.
Ein paar Backpfeiffen wurden ausgeteilt und wieder eingesteckt.Das ganze wurde langsam unansehnlich.
Warum tust du mir so eine Scheiße an ? fauchte Gorr.
Bloody schnappte nach Luft, konnte nicht atmen.
Der Veteran konnte sich losreißen und stemmte sich am Brustkorb seines "Gegners" auf.
Er wollte zutreten, doch plötzlich flog ihm etwas aus der Tasche.
Beide Kontrahenten schauten gebannt auf das kullernde Ding.
Es rollte durch den Dreck, machte eine Drehung und bewegte sich wieder auf die Beiden zu.
An Gorrs Fuß blieb es liegen.
Es war die geschnitzte Figur von Gorrs Wölfin Alex. Bloodflowers hatte sie ihm im neuen Lager geschenkt, als der gerade aufgenommen worden war.Gor trug das kleine Ding immer bei sich ...
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| 17.03.2004 22:19 | #288 |
| Bloodflowers |
Vermutlich wären beide wieder aufeinander losgegangen. Doch keiner bewegte sich, sie schauten stattdessen auf die kleine Holzfigur die da so harmlos auf dem Boden lag.
Bloody schaute als erster auf und betrachtete Gorr der noch immer zu Boden sah. Der Bandit schluckte den Kloß im Hals runter und sagte leise:"Du hast sie immer noch?" ...
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| 17.03.2004 22:24 | #289 |
| Gorr |
Gorr nickte, dann hob er die kleine Figur auf.
Ich hab' sie immer dabei ... er setzte sich neben Bloody auf den Boden und betrachtete das unscheinabre Ding im Schein der Fackeln.
...als Erinnerung, an meinen besten Freund.
Gorr senkte den Kopf beschämt.
Tut mir Leid, dass ich dich so zugerichtet habe ... ich habe überreagiert... das erste Mal war ich es ja gewesen, der Yenai hat fliehen lassen ... absichtlich.Bloody staunte nicht schlecht.
Aber ... er schaute auf, seine Augen flimmerten feucht, eine dicke Träne rollte seine linke Wange herunter.
Warum hast du ihn befreit ?
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| 17.03.2004 22:30 | #290 |
| Bloodflowers |
"Schon gut, ich hab's ja verdient!" meinte Bloody und musste sich erstmal wieder sammeln, das Ganze war zuviel für sein Gemüt. Einige stille Minuten vergingen ehe er weitersprach:
"Ich weiss es selbst nicht so richtig, weisst du Yenai ist ein harmloser kleiner Irrer, nicht der Rede wert. Ein kleiner Fisch trotzdem er Paladin ist. Und irgendwie tat er mir leid, ausserdem war ich ein Geist, ich war zwar ich aber auch wieder nicht!" reimte Bloody gekonnt und verwirrte damit vermutlich wieder nur.
"Yenai ist keine Gefahr für uns, er lebt in seiner eigenen kleinen Welt und hätte wohl nur wirres Zeug zu berichten gehabt. Trotzdem war es ein Fehler ihn zu befreien, das weiss ich jetzt. Jetzt wo es zu spät ist!" ...
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| 17.03.2004 22:39 | #291 |
| Gorr |
Gorr hatte ab einem gewissen Satzteil gar nicht mehr richtig zugehört.Denn der schwirrte ihm weiter im Kopf herum.
... ausserdem war ich ein Geist, ich war zwar ich aber auch wieder nicht ...Der Veteran schaute völlig verdutzt.
Wie bitte, was ? Was warst du ?
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| 17.03.2004 22:42 | #292 |
| Bloodflowers |
"Ich war ein Geist! Tot! Gestorben durch die Orkbarriere!" Bloody zündete sich einen Traumruf an.
"Ich habe probiert mit dir und den anderen Kontakt aufzunehmen, aber irgendwie hat es am Anfang nicht so richtig geklappt." ...
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| 18.03.2004 19:46 | #293 |
| Balbero |
Mit mehreren Holzscheite in den Armen, an dehnen Balbero weiterhin das Pfeifenschnitzen üben wollte, kehrte sie aus dem Wald zurück. Auf dem Weg zurück auf den Hof mußte sie am Vorposten vorbei. Mit erleichterung sah sie das die Schlägerei ein Ende gefunden hatte und die beiden Kontrahenten nuhn nebeneinandersaßen und sich unterhilten. Mit weit ausholenden Schritten ging sie, soweit es ihre noch nicht ganz verheilten Wunden zuließen, an den beiden Vorbei. Mit einem Kopfnicken versuchte sie zu grüßen, doch Balbero wurde völlig übersehen und ignoriert. So eilte sie wieder Richtung Taverne. Dort angekomen versteckte sie ihre Ausbeute aus dem Wald unter einer Plane und begab sich schnell ins Gebäude um sich erst mal auszuruhen und eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen.
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| 19.03.2004 00:54 | #294 |
| Bloodflowers |
Die beiden saßen die ganze Nacht über auf dem Boden und unterhielten sich. Bloody erzählte vom Geisterdasein und wie man da Blutfeuer am besten ärgern konnte. Gorr berichtete ausführlich warum er hier am Vorposten rumsaß.Im Prinzip auch meine Schuld! dachte sich Bloody als er still den Erzählungen des Schmiedes lauschte.
Nachdem die beiden dann in einer Kiste im Vorposten einige Weinflaschen gefunden hatten, die Wernfried -der Weinkenner unter den Söldnern- dort wohl bei seiner letzten Wachschicht vergessen hatte, begossen die beiden ihre Freundschaft neu. Seit langer Zeit breitete sich in Bloody wieder so etwas wie ein Gefühl von Frieden aus.
"Ich geh kurz zu Sagitta und lass mich ein wenig zusammenflicken!" meinte der Bandit dann im Morgengrauen und war losgezogen.
Vorbei an Sekob's Feldern und Obstbäumen, hinein in den Wald der Kräuterhexe, welche den Patienten überaus freundlich begrüsste.
"Was jetzt schon wieder? Ihr Jungs vom Hof sorgt nochmal dafür das ich vor Überanstrengung in Frührente muss! Also, soll ich wieder was amputieren?""Nein, nur eine angeknackste Nase und ein zugeschwollenes Auge!" meinte Bloody. Die gute Hexe holte einige Salben hervor und richtete mit einem Ruck, und einem Schmerzensschrei des Banditen, die Nase.
"Hab dich nicht so, wenn du jetzt nicht dauernd an deiner Nase rumfummelst, dann wird sie wieder so wie sie war. Hier ein paar Salben für die Platzwunden und das Auge."
Behutsam trug Sagitta die Salben auf. Bloody saß mucksmäuschenstill auf einem Schemel und wunderte sich. So eine Behutsamkeit und Fürsorge hätte er der Frau gar nicht zugetraut.
"Gibt es sonst noch Körperstellen an denen ich nicht rumfummeln sollte?" fragte Bloody dumdreist um ein wenig die Zeit totzuschlagen.
Sagitta lachte daraufhin heiser und schmierte ohne zu antworten weiter Salbe auf Bloody's Gesichtswunden.
"So, den Rest gebe ich dir mit, kühlt schön oder?"
"Ja angenehm, danke!"
Der Bandit erhob sich, verbeugte sich tief und sagte zum Abschied:"Auf wiedersehen Sagitta, wie so oft habt ihr einem Diener des Generals einen Gefallen getan. Mein Dank sei euch gewiß dafür. Ich werde euren Namen in die Welt hinaustragen und ihn lobpreisen. Oh Sagitta, herzensgute Kräuterhexe und anbetungswürdige..." nun, vielleicht übertrieb es Bloody ein klein wenig."Verschwinde endlich! Mit meiner schlimmen Migräne ertrag ich einen wie dich nicht länger. Also fort mit dir, sonst reiß ich dir die Nase wieder ab und näh sie an deinem Hinterkopf an."
"Dann würden mir ja meine eigenen Darmwinde sofort in die Nase steigen, so herzlos seid ihr also?" lachte Bloody und verschwand schnell, Sagitta hatte nämlich schon verschiedenste Gegenstände in die Hände genommen und wollte sie nach dem Banditen werfen.
Mittlerweile war es wieder Abend und Bloody befand sich auf dem Rückweg. Als er den Sonnenuntergang am Waldrand bewundert hatte, sah er noch eine Weile zu wie die Bauern und Tagelöhner langsam die Felder verliessen. Für die einen bedeutete der Frühling eben Freude und Ausgelassenheit... für andere wiederum harte Arbeit und Schwielen an den Händen.
Bloody kam dabei ins Grübeln. Was bedeutete der Frühling eigentlich für die unterschiedlichen Pflanzen?
Bloody's zugeschwollener Blick fiel auf einen der Bäume von Sekob. Genauer gesagt auf einen alten Apfelbaum. Dabei fiel ihm wieder sein Großvater ein der ihm einst ein Gedicht beibrachte, welches eventuell die Gemütslage von Pflanzen im Frühling beschrieb:
Nun ist er endlich kommen doch
In grünem Knospenschuh;
"Er kam, er kam ja immer noch"
Die Bäume nicken sich's zu.
Sie konnten ihn all erwarten kaum,
Nun treiben sie Schuß auf Schuß;
Im Garten der alte Apfelbaum,
Er sträubt sich, aber er muß.
Wohl zögert auch das alte Herz
Und atmet noch nicht frei,
Es bangt und sorgt; "Es ist erst März,
Und März ist noch nicht Mai."
O schüttle ab den schweren Traum
Und die lange Winterruh:
Es wagt der alte Apfelbaum,
Herze, wag's auch du.
Der Bandit schmunzelte:
"Recht so, den vergangenen Winter schüttelt man ab!" bestes Beispiel war die Versöhnung mit Gorr, den der Bandit jetzt auch sogleich aufsuchen wollte.
"Das nennst du kurz?" fragte Gorr gespielt vorwurfsvoll, während Bloody sich wieder neben den Schmied auf den kalten Boden setzte.
"Ich musste noch warten bis Sagitta meine Hämorridensalbe fertig hat!" lachte er, in Anspielung darauf das gerade der Boden noch relativ kalt zu dieser Jahreszeit war. Aber das war ihnen egal.
"Du sag mal Gorr, willst du mich nicht zu Lee bringen? Ich denke mal er weiss von der Sache mit Yenai... er ist bestimmt wütend!"
In Bloody's Herzen hielt wieder ein wenig Winterschwere Einzug, vielleicht war es auch bloss Frühjahrsmüdigkeit? Wer weiss. ...
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| 19.03.2004 16:29 | #295 |
| Gorr |
Gorr schaute el Bandito verwirrt an.
Bist du neuerdings Masochist, oder sowas ?
Ich dachte du hast genug gelitten, nach der kleinen Prügelstunde von mir ... hast du ne Ahnung, was Lee mit dir macht, wenn der dich in die Finger bekommt ?Bloody lechzte. Was denn ? fragte er, seine Zunge an der Seite aus dem Mund hängend.
Der Veteran verdrehte gequält die Augen.
Na ja, auf jedenfall irgendwas, was genau mit dem endet, von dem du dich gerade erst wieder erholt hast. Ich glaube nochmal hast du nicht das Glück, hier hängen zu bleiben ... das nächste Mal fährst du wirklich in die Höl...iiisch tolle Himmel...swelt.
Gorr klopfte seinem Freund auf die Schulter.
Du solltest dich von Lee fern halten, nicht für immer aber ... solange er lebt mindestens !
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| 19.03.2004 23:44 | #296 |
| Bloodflowers |
"Von Lee fernhalten? Wie stellst du dir das vor? Ich bin hier auf dem Hof, ich kann ihm nicht ewig entgehen! Schon allein wenn ich die Taverne betrete, und du weisst das sich das auf keinen Fall vermeiden lässt, dann werde ich dort sicher einem Söldner begegnen der mich zu Lee zerrt. Sei es nun Torlof oder Gorn oder sonst einer der Jungs." Bloody saugte wieder an einem Traumruf. Ja so langsam kam er wieder in Form, nur das mit dem Bier musste noch in den alten Zustand gebracht werden. Deswegen waren zukünftige Tavernbesuche von äusserster Wichtigkeit. Denn nur so könnte er wieder ein Vorzeigebandit werden!
"Ausserdem will ich das aus der Welt haben. Lee ist gerecht, wenn einer seiner Jungs scheisse baut dann bestraft er ihn, und wenn ehrliche Reue vorhanden ist dann wird er dem Sünder auch verzeihen. Das hoffe ich jedenfalls!"Gorr gab nochmal seine Bedenken zum besten doch Bloody's Entschluss stand fest. Er musste zu Lee!
"Bis bald Großer, ich werd mich aufmachen, aber erst hol ich mir meinen Herzensbrecher aus dem Wald. Der gibt mir immer ein wenig das Gefühl das mir nichts passieren kann!" er zwinkerte dem Schmied noch zu und trabte dann los.
Im Laufschritt betrat der Bandit den Wald bei der Kapelle und suchte genau die Stelle an der der Wolf das gute Stück verscharrt hatte. Er hatte es sich ja genau gemerkt und fand seine Waffe relativ schnell wieder.
Auf dem Rückweg kam Bloody am Friedhof vorbei und hielt kurz an:"Da ist ja mein Grab..." ein seltsames Gefühl, keine Frage. Man lebte und konnte sich doch seine eigene Ruhestätte anschaun. Was wohl passieren würde wenn er seine Waffe nun zu den Überresten packen würde? Würde seine Seele dann sofort den Ersatzkörper verlassen und er wäre endgültig weg vom Fenster, weg vom Hof, ja weg von der Schafsweide?
Am liebsten würde Bloody das ja mal ausprobieren, doch eine gehörige Portion Angst beschlich ihn. Langsam nur wagte er es den Streitkolben auf das Grab zu legen. Er schloss die Augen und liess die Waffe sanft auf die Erde nieder.
Eine Weile stand er mit zugekniffenen Augen und zittrigen Händen vor dem Grab."Lebe ich noch?" auf einmal kam eine Molerat angesprungen und biß dem Banditen in den Arsch.
"Arrr, verdammter Mist ich lebe noch!" ja es war manchmal eine wahre Freude am Leben zu sein. Schnell schnappte sich Bloody seinen Streitkolben und hieb auf das Vieh ein, nach einigen Treffern liess es quiekend von ihm ab und verschwand im Wald.
"Ich hab aber auch ein Glück... ob ich mir den Arsch jetzt von Sagitta einreiben lassen sollte? Oder lieber von Meditate... eigentlich könnte aber auch Blutfeuer..." lachend spazierte Bloody weiter zum Haupthaus. Darüber, warum er nun eigentlich noch am Leben war, dachte er nicht weiter nach. Vielleicht war es ja garnicht der Streitkolben gewesen der ihn hier gehalten hatte?
Der Bandit erreichte das Haupthaus und stieg die Rampe hinauf. Die argwöhnischen Blicke der Torwachen ignorierte Bloody so gut es ging. Lee befand sich noch unten im Konferenzraum, und hockte mit einigen Söldnern über streng geheime Pläne, als Bloody eintrat. Sofort wurde es still. Der General und die anwesenden Söldner schauten den Besucher kalt an. Bloody hingegen spürte wie sein Herz in seiner Brust wild pochte.
"Setz dich!" meinte Lee und wies auf einen Stuhl. Wollte er Bloody jetzt im Sitzen verprügeln?
"Naja also das mit dem Setzen ist grad ungünstig, mir hat eben eine Molerat in den Hintern gebissen." ...
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| 20.03.2004 15:57 | #297 |
| General Lee |
Setzen hab ich gesagt !!! brüllte der General wutentbrand, sodass Bloodflowers sich dermaßen erschreckte, dass er ohne großes zutun von allein auf einen Stuhl hinter sich plumpste.
Nach dieser kurzen Entgleisung versteinerten Lees Züge sich wieder zu einer undefinierbaren, emotionslosen Miene, welche er in solchen Momenten immer aufzulegen pflegte.
Was ist in dich gefahren ? fragte er mit, wieder beruhigter, Stimme.Was hat dich dazu veranlasst eine solche Dummheit zu begehen ? Unsere Feinde freizulassen ? Sicher, Gorr hat eigentlich dasselbe getan, aber er hat das wenigstens nicht absichtlich gemacht. Er wollte den Gefangenen ja wieder zurückbringen ... auch wenn sein Plan völlig bescheuert war - seine Absichten waren jedenfalls gut.
Was also waren deine Absichten ?
Gorr
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| 20.03.2004 17:15 | #298 |
| Bloodflowers |
Der Bandit kniff die Zähne zusammen als sein kleiner, wohl geformter, leckerer und unwiderstehlicher Apfelpo auf die Sitzfläche traf. Das schmerzte verdammt dolle.
"Ich *autsch* hegte keinerlei bestimmten Absichten, ich weiss selbst nicht warum ich den Paladin befreit habe, ich war nicht ich selbst. Was ich aber mit Bestimmtheit sagen kann... nie wieder wird mir so ein Aussetzer passieren." dies sprach der Bandit leicht schluchzend und mit feuchten Augen, und das lag nicht ausschliesslich an dem schmerzenden Hintern.
"Was soll nun geschehen, wie wirst du mich strafen Lee?" Bloody senkte den Kopf, dem Blick des Generals konnte er nicht mehr standhalten. ...
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| 20.03.2004 19:29 | #299 |
| General Lee |
Wie ich dich strafen werde ? wiederholte Lee voll hohn.
Der General erhob sich aus seinem Sessel, spazierte langsam am Tisch entlang, die Hand an der Tischkante führend, so bewegte er sich zu Bloodflowers.Du willst wissen, wie ich dich bestrafen werde, ja ?
Er schlug mit der Rechten kräftig auf den Tisch. Der erbebte kurzzeitig, unter dieser enormen Krafteinwirkung.
SAG DU MIR ERSTMAL WAS DER WAHRE GRUND FÜR DEINE KLEINE BEFREEIUNGS-AKTION WAR ! bellte er den Banditen an.
Erzähl' mir doch keinen Scheiß ... du weißt nicht warum du das gemacht hast ... das kannst du dem Weihnachtsmann erzählen, aber nicht MIR ! Lee war ausser sich vor Wut, aufgrund dieses Banditen, der partout nicht zugeben wollte, warum er den Paladin freigelassen hatte ...
Gorr
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| 21.03.2004 03:00 | #300 |
| Bloodflowers |
Was zum Henker wollte Lee jetzt hören? Klar wahrscheinlich die Wahrheit, aber die hatte Bloody erzählt, er wusste es wirklich nicht genau."Was willst du denn von mir hören? Ich kenne diesen Paladin eben und er tat mir leid! Ich habe ihn befreit weil ich der Meinung war er hätte uns sowieso nichts verraten können!" autsch, das war jetzt gefährlich was Bloody da von sich gab. Er hatte zugegeben, dass er sich anmaßte die Entscheidungen des Generals zu übergehen, die Gefangennahme als teilweise sinnlos darzustellen.Mittlerweile machte ihm sein Arsch keine Sorgen mehr, vielmehr beschäftigte es den Banditen ob er noch mit seinem Kopf auf den Schultern dieses Zimmer verlassen würde. ...
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| 21.03.2004 16:36 | #301 |
| Garos |
Garos saß mit Pak an einem Tisch in der Taverne. Hmm, ich glaube ich sollte ihm mal die Banditenburg und die Mine zeigen, wenn er zu uns gehören soll dann sollte er wenigstens die Mine und die burg kennen. dachte sich Garos und so fragte er: Hättest du Lust mal die banditenburg und die Mine zu besichtigen? Ich kanns dir gerne zeigen. Hier kommen alle die sich als Tagelöhner auf dem Hof bewährt haben hin. Wer sich hier bewährt kann sich schon fast als Mitglied der Lees sehen.
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| 21.03.2004 16:38 | #302 |
| Shisha |
gut. brechern wir sofort auf? Shisha schob seinen Hocker zurück.
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| 21.03.2004 20:48 | #303 |
| Grischnach |
Ganz verschwitzt kamen Leila und Grischnach auf dem Hof von Onar an.Sie hatten länger gebraucht als erwarter und es war jetzt auch schon dunkel.Sie hatten nicht sehr viel miteinander geredet aber das wäre Grischnach auch sehr schwer gefallenda er immerzu Leila angucken musste.Sie war einfach wunderschön und sie bewegte sich so anmutig.Er wurde von den meisten Söldnern ziemlich komisch angegaff weil es wahrscheinlich nicht oft vorkam das ein Anwärter aus dem Kloster hierher kam.Leila wollte hier anscheinend Metall oder Waffen kaufen sonst hätte sie ihn woll kaum hiehrer mitgeschleppt.Aber für sie würde er alles tun.Nun aber allzu lange konnte er nicht bei ihr bleiben da er sich nach einem Lehrer für den Waffenkampf aufsuchen da er sehr Hilflos war...
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| 22.03.2004 20:48 | #304 |
| General Lee |
Lee nickte, seine Unterlippe nachdenklich unter die Vorderzähne geschoben.Das klingt doch schon ganz anders, als "ich weiß es nicht", oder ?Der General zog langsame Kreise um den Stuhl, auf dem Bloodflowers saß. Mit einem durchdringenden Blick starrte er den Banditen an.
Aber ... das ist schon interessant. Er tut dir Leid ... das ist ja noch verständlich ... aber nur weil du der Meinung bist, dass er uns nichts verraten könnte, deswegen lässt du ihn frei ?
Einen kurzen Moment lang herrschte Totenstille.
BIST DU NOCH ZU RETTEN ??? fuhr der General auf.
Du kleiner, stinkender Bandit maßt dir an, meine Entscheidungen in Frage zu stellen ? Du wagst es über meinen Kopf hinweg zu entscheiden, nur weil du, mit deiner jahrzehntelangen Erfahrung mit Kriegsgefangenen ...
Mehrere Söldner kicherten sich ins Fäustchen. Ein Blick von Lee ließ sie auf der Stelle verstummen.
... nur weil du der Meinung bist, dass ich mich IRRE ?
Lee sog tief Luft ein, um bei der Beherrschung zu bleiben, ganz langsam bewegte er sich zurück zu seinem Sessel und ließ sich dort hineinsinken.Führt ihn mir aus den Augen. Ich muss mir erst eine passende Strafe ausdenken.
Ich will zwei Wachen direkt vor der Zelle sehen, der Eingang zum Keller wird von innen verriegelt. Die Tür wird nur auf mein Passwort geöffnet.General Lee winkte einen hohen Söldner zu sich und flüsterte ihm das Passwort ins Ohr. Dann schickte er ihn zusammen mit einem anderen los, um Bloodflowers einzukerkern.
[b]Dann wirst du eben erstmal an der Stelle deines Freundes verweilen ... grummelte der General noch, als sie den Raum verließen...
Gorr
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| 22.03.2004 21:02 | #305 |
| Lei|a |
"Komm mit, ich weiss wo man hier gratis pennen kann!" meinte Leila erschöpft und zog Grischnach hinter sich her. Nachdem sie den Hof überquert hatten, betrat sie ohne anzuklopfen das Bauernhaus. Die Bäuerin war gerade fertig mit dem Abwasch und lächelte sofort als sie Leila kommen sah. "Na wen haben wir den da?" fragte sie mit freudiger Stimme. "Meine kleien Leila, was treibst du denn schon wieder hier?" "Och ich muss ein paar Besorgungen machen, da es nun aber spät ist, wollte ich fragen ob wir hier schlafen könnten?" bei diesen Worten erst musste die Bäuerin den Klosteranwärter gesehen haben und ihr Gesichtsausdruck verriet wohl, dass sie nicht gerade erfreut über dessen Anwesenheit war. "Klar, meine Liebe, "ihr" könnt natürlich hier schlafen, du weisst ja wo die freien Betten sind! Ich leg mich nun auch schlafen!" meinte die Bäurin dann und ging.Leila zeigte Grischnach wo er schlafen konnte "Gute Nacht!" sagte sie ihm dann zum Abschied und ohne zu hören ob er auch noch was sagte ging sie zu ihrem eigenen Schlafplatz, oder besser gesagt, da wo sie früher geschlafen hatte, das Bett war immer noch frei und so zog sie schnell ihre Kleider aus, und schlüpfte dann in der Unterwäsche unter die warme Felldecke.
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| 23.03.2004 10:18 | #306 |
| blutfeuer |
die amazone hatte schon am frühen morgen das kastell verlassen und nach einem flotten ritt auf wuschel auch schnell den hof von onar erreicht. sie sollte nach hummelchen sehn, hatte ihr meditate aufgetragen und das wollte sie denn doch sofort machen. etwas erstaunt war sie, als sie anstelle von sentenza den gatten ihrer freundin als wächter antraf.
"sag mal, hat dich hummelchen rausgeschmissen oder warum musst du hier in aller frühe wache schieben?"
gorr freute sich, die amazone zu sehen, erzählte ihr dann aber von der sache mit der befreiung des paladins und dass er deswegen wache schieben musste als strafe sozusagen.
dann erzählte er ihr schon wieder etwas besser gelaunt, dass bloody jetzt seine rechte strafe bekommen würde, denn der würde im kerker über seine untat nachsinnen können, bis er verfaulen würde."
bloody im kerker? das ist doch nicht wahr oder?"
gorr bestätigte das aber sehr nachdrücklich, so dass blutfeuer ihm wohl glauben musste. was sollte sie denn jetzt machen? sie hatte die gespenster doch zu dieser tat angestiftet. da konnte man das bloody doch nicht allein ausbaden lassen.
blutfeuer bekam einen sehr entschlossenen blick.
"ich werde zu lee gehn. ich trage nämlich für die befreiungsaktion die verantwortung. ich werd erst mal zu deine frau gehn und dann werde ich lee gegenübertreten."
gorr meinte zwar, dass das wohl nichts bringen würde, denn der general würde schon wissen, was er tut, aber blutfeuer hatte auch ihre ehre. zur not würde sie eben mit bloody gemeinsam im kerker schmachten.
zuerst aber musste sie mal hummelchen aufsuchen und ihren auftrag ausführen. außerdem konnte sie ihr wuschel in pflege geben, den sie nun sicher nicht mit in einen kerker nehmen konnte.
womöglich würde lee ihr auch noch viel schlimmeres antun? sie womöglich sogar hinrichten? nunja, blutfeuer vertraute auf ihr sprichwörtliches glück, verabschiedete sich von gorr und ritt weiter zur schmiede. dort sprang sie von wuschel und klopfte an die tür.
"hallo hummelchen, hier kommt lieber besuch."
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| 23.03.2004 12:49 | #307 |
| Hummelchen |
"Ich glaubs ja nicht, das ist ja eine Freude. Mit dir hab ich ja am wenigsten gerechnet. Nimm Platz, meine kleine Amazonenprinzessin. Wie ist es dir ergangen, erzähl schon!"
Hummelchen ließ sich schwer auf die Bank fallen. Ihr Bauch hatte inzwischen einen beträchtlichen Umfang erreicht, so dass Blutfeuer staunend fragte, ob das denn nur ein Kind sei da in ihrem Bauch.
"Donnra wird es schon wissen. Uns ist es egal. Ich habe ein gutes Haus und einen herzensguten Mann. Was will ich mehr. Uns selbst wenn es drei Kinder würden, wäre das auch egal. ich bin ja nicht mehr die Jüngste, bei mir muss jetzt eben alles ein bisschen schneller gehn."
Hummelchen wies das Mädchen, das ihr im Moment zur Hands ging an, sich um Wuschel zu kümmern und stellte für blutfeuer erst einmal ein herzhaftes Mittagessen auf den Tisch.
"Vielleicht hast du Gorr ja gesehen, der muss Wache schieben, weil er einen Gefangen hat entkommen lassen. dabei kann er gar nichts dafür. Es war Bloody dieser Tunichtgut. Zum Glück ist er inzwischen wieder da und Lee hat ihn eingekerkert. Ich hoffe, er schmeißt den Schlüssel weg. Ach nein, er hat ja ein Passwort vergeben. Na vielleicht vergisst er dieses Passwort ja und dieser Strauchdieb verhungert im Kerker."
Hummelchen war ehrlich erzürnt. Dass man ihrem Gorr so etwas zumutete wie Strafwachen, konnte sie beim besten Willen nicht verstehen. Vor allem weil Lee doch sonst so ein feiner Mann war.
Zuerst wollte sie gehen und sich ihm zu füßen werfen und für ihren Gatten bitten, aber Gorr hatte ihr das strengstens verboten.
So musste die hochschwangere Frau all ihre Wutan den Töpfen und Pfannen auslassen,was sie auch kräftig tat.
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| 23.03.2004 13:48 | #308 |
| blutfeuer |
"reg dich bitte nicht auf. eigentlich ist die sache nämlich etwas anders abgelaufen und ich werde das jetzt gleich klären gehen. dich möchte ich aber bitten, dich nicht aufzuregen. das ist sicher nicht gut für das baby. immerhin hat mich meditate gebeten, dir ihre guten wünsche zu überbringen und dass du sie beim ersten zeichen von wehen holen sollst. ich sollte ihr bericht erstatten, aber ich denke, ich muss zuerst mal zu lee.
die sache ist nämlich ganz anderes gewesen..."
blutfeuer erzählte jetzt hummelchen alles und als sie geendet hatte, bat sie hummelchen, sich um wuschel zu kümmern.
"ich werde jetzt zu lee gehen und ihm alles beichten. ich kann nicht zulassen, dass meinetwegen bloody im kerker sitzt, wo doch ich der drahtzieher der ganzen sache war. dann werd ich auch dafür gradestehen müssen und die strafe auf mich nehmen müssen. ich hoffe mal, lee ist fair und läßt bloody wieder frei."
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| 23.03.2004 15:13 | #309 |
| Hummelchen |
"Bist du denn verrückt? Bloody wird sich schon irgendwie herauswinden. Immerhin hätte er sich ja weigern können. Wie ich den Lee kenne, sperrt er dich einfach dazu. Und wem wäre damit geholfen?"
Hummelchen tat es jetzt schrecklich leid, dass sie ihrer Amazonenschwester so schlechte Sachen zu Bloody gesagt hatte. Eigentlich konnte sie den Banditen ja auch irgendwie leider. Er war nur einfach zu dämlich, um ihn ernst zu nehmen, was mit Sicherheit am Alkohol lag. Hummelchen wusste schon, warum sie gegen das Teufelszeug so leidenschaftlich ins Feld zog.
"Der General wird dich sicher bestrafen, aber er wird dir auch ne Chance auf Wiedergutmachung geben. Und wenn nicht, dann bekommt er es mit mir zu tun.
ich versteh dich ja. Du hast genauso komische Vorstellungen von Ehre, wie mein Mann. Mach nur, ich werd aber auf dich aufpassen. Und auf Wuschel natürlich auch. Mach dir keine Sorgen."
Hummelchen klopfte Blutfeuer beruhigend auf die Schulter und umarmte sie dann noch einmal. Dann machte sich Blutfeuer auf den schweren Weg zu dem General.
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| 23.03.2004 17:06 | #310 |
| Gjaron |
Der Frühling war da - zumindest laut Kalender. Die ansteigende Wärme lies noch ein bisschen auf sich warten.
Gjaron hatte über den Winter hin nicht viel gemacht, geschweigedenn erlebt. Mittlerweile war es Nachmittag, der Tag war bis jetzt ganz ruhig verlaufen und sollte auch so weiter gehen. Der Bandit schlenderte über den Hof hinüber zur Taverne des guten alten Schmok.
Gjaron setzte sich an einen leeren Tisch, nicht weit weg von zwei betrunkenen Söldnern, die Karten spielten, anstatt den Hof zu bewachen und für Recht und Ordnung zu sorgen. Bis auf die zwei saßen noch ein paar andere im Schankraum. Gjaron bestellte ein Dunkles Paladiner, das einzig Gute, was diese Säcke aus der Stadt vom Festland mitgebracht hatten. Nach ein paar Minuten kam die Bedienung und stellte ihm einen großen Humpen vor die Nase. Gemächlich nippte und trank er vom Bier und beobachtete die Stube und das Areal draußen, welches man durch die offenstehende Tavernentür sehen konnte. Ein paar Leute liefen vorbei, nichts besonderes eigentlich, doch im Moment gab es leider nichts Interessanteres zu sehen. Nach ein paar Augenblicken wandte Gjaron den Blick davon ab und lauschte den Gesprächen in der Stube.
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| 23.03.2004 17:07 | #311 |
| Grischnach |
Grischnach hatte die letzten Tage mit Leila auf dem Bauernhof verbracht da sie hier einiges zu erledigen hatte.Grischanch half ihr dabei so gut er konnte.Er hatte das Gefühl das sie sich an ihn gewöhnt hatte und sie war ihm gegenüber nicht mehr so misstrauisch und so weiter.Allerdings war sie zu ihm immer noch nicht so wie er es sich wünschte.Nun Grischnach wuuste das er nicht einfach so ohne Kämpferische Fertigkeiten bei ihr keine Chancen hatte.Also MUSSTE er in die Stadt gehen um dort einen Lehrer für den einhändigen KAmpf zu finden.Er ging auf sie zu und saagte:"Leila ich muss in die Stadt.Ich kann nicht mehr hierbleiben was ist mit dir wirst du hierbleibeb???" Er war sich nicht sicher was sie sagen würde....
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| 23.03.2004 17:15 | #312 |
| Lei|a |
Leila schaute Grischnach ungläubig an. Da wartete sie ungedulig auf dem Hof bis sie mal zum richtigen Zeitpunkt den Schmied erwischen konnte, doch der schien nirgends zu sein. "Hmm, du musst also zur Stadt zurück" brachte sie dann hervor, denn eigentlich war er ja ganz nützlich, irgendwie schien er alles für sie zu machen wollen und doch ging dabei einiges schief. Nun es war schon klar, sie konnte das Leder hier lassen und später nocheinmal herkommen und den Schmied aufsuchen, doch was wenn sie ihn genau verpasste? Und ausserdem, was wollte sie überhaupt in der Stadt? Es gab ja nichts was sie an Grischnach hielt. "Wie wärs wenn du mir den Grund dafür nennen könntest, schliesslich warst du es ja, der mir helfen wollte!" sprach sie dann weiter und schaute Grischnach erwartungsvoll an, hätte er ein Grund sie mitzuschleppen oder war es einfach ein Wunsch, dessen Gründe er nicht preisgeben konnte? Oder war es gar nur Höflichkeit, sie hatte ja mal gehört, dass die Magier nur höflich waren.
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| 23.03.2004 17:30 | #313 |
| Grischnach |
Nun ähhhmmmm war das erste was er sagen konnte.Da du sowieso nicht hier einen Schmied findest könntest du es doch auch vielleicht in der Stadt versuchen.Ich finde ähm ich meine ich kenne da ein paar leute die dir vielleicht helfen könnten.Außerdem bin ich ähm mit meinem Trainer verabredert wir wollen ein paar Trainingstunden nehmen Log Grischnach!!
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| 23.03.2004 17:37 | #314 |
| Lei|a |
Er war unsicher und stotterte ein wenig, hatte das etwas zu bedeuten? Wollte er sie etwa verraten? Nein, das würde dem armen Schnaufer blos leid tun, er meinte es wohl ehrlich, hatte sich wohl nur nicht allzuoft mit weiblichen Personen, die eine solche härte wie Leila aufwiesen, zu tun. "Hmm, wieso nicht, ich mag die Stadt zwar nicht sonderlich, aber schaden kanns nicht! Ich werd dann mal meine Sachen holen oder der Bäurin zur Verahrung geben, dann komm ich gleich wieder!" meinte Leila dann. Ohne zu merken, dass Grischnach ein breites Lächeln nicht verkneifen konnte, huschte sie zurück ins Bauernhaus, wo sie schnell mit der Bäuerin abklährte was Sache war. Nach einem kurzen Gespräch hatte sie das Leder und die Stoffe der Bäurin zur Verwahrung gegeben und ihre Wandersachen, den Bogen und den Dolch wieder an sich genommen und stand einige Zeit später wieder bei Grischnach. "Also dann, es kann wiede zurück gehen!" meinte sie dann, worauf sie sich in Bewegung setzten. "Was lernst du denn?" fragte sie nachdem sie den Feldweg passierten.
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| 23.03.2004 19:31 | #315 |
| Cugar |
Nun war er also da. Onars Hof. Direkt fielen Cugar die schwer bewaffneten und gerüsteten Söldner auf, die an dem kleinen Häuschen, vor und auf dem großen Hof des Landbesitzers Onar standen. Damit hatte Cugar nicht gerechnet. Die Söldner flößten ihm Respekt ein, mit ihren imposanten Rüstungen.
Nach wenigen Minuten kam Cugar zum eigentlichen Hof und musste 50 Goldstücke an einen Söldner, mit dem Namen Sentenza, abdrücken. Angesichts der Rüstung, dem grimmigen Blick und dem Schwert, übergab Cugar dem Söldner ohne zu zögern das verlangte Gold. Mit Genugtuung liess er den Sumpfler durch, zum Gehöft. Das erste, was Cugar bemerkte, war das große Haupthaus. Dort liess man ihn wahrscheinlich nicht rein, also versuchte er es auch gar nicht erst. Der nächste Blick warf der Dieb auf die Taverne, in der ausgelassen gefeiert wurde."Oh ja, ein Besäufnis !" freute sich der Dieb. Da konnte er ja zwei Fliegen, mit einer Klappe schlagen. Etwas klauen und Freibier bekommen ! Und ehe man sich versah, stürmte Cugar auch hinein, in die Taverne und suchte nach einem freien Tisch. Er fand einen, an dem ein einzelner Mann saß. Er hatte weißes Haar und eine Banditenrüstung an.
"Ahhh, ein Gesetzloser. Ein Kollege." dachte Cugar und setzte sich rasch an den Tisch.
"Guten Abend." meinte er zu dem überraschten Banditen und nickte ihm zu, ehe er von einem Tablett einen großen Bierhumpen stibitzte und in kleinen Zügen anfing, das Gesöff hinunter zu spülen. Es brannte wie Feuer und Cugars Kopf dröhnte, als wenn ein Hammer von innen versuchte, den Schädel zu sprengen."Koma Bier." meinte sein Gegenüber grinsend und trank seinerseits von seinem Dunklen Paladiner.
"Kjomaah Bjier ?" kam es aus den brennenden Lippen des Sumpflers und er blickte das Bier argwöhnich an. "Gjeiles Zjeugs, wjill meeeer !" Das würde ein Abend werden !
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| 23.03.2004 21:30 | #316 |
| Errol |
Misstrauisch schaute sich Errol um. Eigentlich war er hier beim Hauptquartier des Bösen, der allgemeinen Finsternis und der Dunkelheit ja sicher vor dem ganzen Söldnerpack. Doch um sicher zu gehen, hatte er in seiner erhabenen Schläue einfach die Rüstung umgedreht. Es war sogar angenehmer als sonst, endlich einmal spürte er, dass da etwas seinen Körper umhüllte. Denn sonst wankte die für den kleinwüchsigen Milizen übergroße Rüstung immer in seltsamen Bewegungen an seinem Körper herum und zog alle Aufmerksamkeit des Betrachters an, die Errol selbst doch viel eher verdient hätte. Also beschloss er, sie von nun an nur noch umgedreht anzuziehen.
Nun trat er in die Nähe des Feldweges der zur Kapelle führte. Leise knackten und rauschten die Blätter im Wind, als wolle er sagen „Oh ja, geh da rein, ist gut so, dann haben wir dich endlich los!“ Dazu gesellte sich noch ein Zwitschern der Vögel, das sich anhörte wie hämischer Spott. Dämliche Unwissenden, dachte Errol und spuckte, wie sich das so gehörte verächtlich aus.
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| 23.03.2004 21:36 | #317 |
| Balbero |
Balbero war gerade bei ihrem achten Bier, als sich eine merkwürdige Gestalt namens Cugar durch die Menge schlich und sich an den Nachbartisch setzte. Er unterhilt sich mit einem weißhaarigen Mann über irgend ein getränk das beide zu sich nahmen. "Koma Bier?"
Warum hatte ihr noch niemand etwas von diesem besonderen Getränk erzählt? Frustiert bestellte sie bei der nächsten gelegenheit gleich drei große Krüge von diesem Bräu, wobei Balbero von der Bedienung merkwürdig gemuster wurde. "Was is nuhn? Bekomme ich das Bier bald?", fragte Balbero mißgelaunt. Sie konnte es nicht mehr erwarten endlich mal wieder was vernünftiges ihre Kehle runterrinnen zu lassen. ZU lange mußte sie nuhn schon auf vernünftigen Alkohol verzichten. Voller ungeduld wartete sie bis ihr die Krüge gebracht wurde. Als diese dann endlich auf ihren Tisch standen, setzte sie den ersten Krug gleich an die wunderschönen Lippen an un und stürzte die ersten Schlucke hastig herunter.Plötzlich riß sie die Augen auf. Etwas derartiges hatte sie bisher noch nicht getrunken. Es war zwar Bier, doch mit einem besonderen beigeschmack und es war sehr star. Ja auf soetwas hatte sie schon wirklich lange gewartet. Mit freude schluckte sie den Rest des ersten Kruges hastig hinunter, wobei ihre Laune sich von Schluck zu Schluck besserte.
Mit freude ging Balbero den zweiten Krug an, bei sie anfing querbeet irgendwelche Lieder zu summen. Die Söldner um sie herum grinsten sie unverfroren an oder stimmten in ihre Lieder mit ein. Von ihrer Stimmung mitgerissen fingen mehrere der Anwesenden an ein wahres Besäufnis zu starten und ehe man sich versah wurde aus dem freundlichen Abend in der Taverne ein "Wettsaufen" welches wohl den gesamten Lagerbestand der Taverne aufzehren würde.
Balbero mußte sich zwar schon von einem der Söldner stützen lassen, damit sie nicht nach hinten umfiel, trank aber munter weiter und erzählte Geschichten darüber, wie sie damals in ihrem Heimatdorf mit Kaligulas und einigen anderen die Keller ihres verhaßten Stiefvaters und der ortsansässigen Kneipe geplündert hatten.
Nachdem Balbero nach gewisser Zeit ihren dritten Krug geleert hatte und sich munter auf die Kosten der Söldner weiter abfüllte, hielt sie mehr oder weniger nach einer gewissen Person ausschau.
Wobei dies bei diesem gedränge und gegröle kaum möglich war.
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| 23.03.2004 21:52 | #318 |
| Balbero |
Zudem war sie von diesem "Koma Bier" schon der maßen angetrunken, das sie sich kaum mehr auf Gesichter konzentrieren konnte die weiter weg standen, da sich jehne immer wieder aufs neue wie magisch ihrem Blicken entzogen."Hoffentlich wird man von diesem wundersamen Gebräu nicht noch süchtig?", scherzte Balbero in Gedanken. Mit stark wankendem Schritt und sich immer wieder von Söldnern stützen lassend, erreichte Balbero nach einer halben Ewigkeit den Tresen. "N- nno- nochennnn Biiiiierrrrr büddeeeeeee! Aaberrr *hiecks* pronnntoooooo!"
Nachdem Balbero es geschaft hatte einen der Geste der auf einem der Stühle eingeschlafen war von eben jehnen runter zu ziehen, wobei sie fast selbst zu Boden gefallen wre, setzte sie sich mühsam darauf und redete erneut wirr auf irgendwelche ihrer Nachbarn ein.
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| 23.03.2004 22:06 | #319 |
| Sergio |
Als Sergio gerade nachdenklich in der Dunkelheit über den Hof stapfte (beinahe alle Bewohner des Hofes waren in der Taverne und erleichterten Schmok um einige Liter Komabier), glaubte er in einiger Entfernung in der Nähe der Kapelle eine Bewegung gesehen zu haben. Er ging näher heran und tatsächlich: dort stand irgendjemand ganz alleine, doch schien es keiner der Söldner zu sein. Die Gestalt war ziemlich klein geraten und wirkte nicht, als wenn sie vom Hof stammte. Vielleicht ja wieder mal ein Gardler in „unauffälliger“ Verkleidung? Der Typ schien den Banditen nicht zu bemerken, sondern starrte angestrengt zur Kapelle hinüber (vermutete er da drin etwa Beliar höchstpersönlich?). Unauffällig schlich sich Sergio näher heran, bis er schließlich direkt hinter ihm stand. Noch immer schien er nichts zu bemerken (hatte er solch eine Angst vor der Kapelle? Oder hatte er seelische Schwierigkeiten?), bis Sergio ihn laut ansprach: „Na, was machen wir denn hier, so ganz alleine?“
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| 23.03.2004 22:16 | #320 |
| Kilian v. W. |
Ach, Herrgott nochmal. Gibts ja garnicht! Wie konnte einem einzelnen Menschen nur so langweilig sein! Kilian saß äusserst betrübt auf einem ausgefransten Baumstumpf, der wohl schon mindestens so viele Jahre gesehen hatte wie der Söldner auf der Welt war, und starrte hinauf in den Himmel. Leichter Nieselregen trübte seine Sicht, dennoch waren die Sterne klar erkennbar, und auch der Mond warf sein fahles Licht auf die äusseren Ausläufer des Hofes, und die Kornfelder, die ihn umgaben. Er hatte sein Schwert bereits mit einem Öltuch gesäubert, hatte seinen Bogen dreimal, jawohl, dreimal neu gespannt und seine Zielgenauigkeit an ein paar unschuldigen Molerats ausgetest, was auch wunderbar funktionierte, und nun hatte er, nicht gerade berauscht von Sinneseindrücken, da um ihn herum Nacht war, und nur wenige, wispernde Geräusche wie das Zirpen von Grillen an sein Ohre drangen, einfach genug davon, sich einen Lenz zu machen. Er wollte raus, wollte mal wieder was erleben, nicht vor sich hin vegetieren. Der Entschluss war schnell gefasst.
Nach einem kurzen Abstecher in die Kneipe, um seine Vorräte ein bisschen aufzustocken, packte er an einem ruhigen Ort seinen Beutel, den er noch von der Banditenrüstung hatte. Er musste grinsen. Schon interessant, wie die Vergangenheit sich doch immer als nützlich erwies. Proviant hatte er genug, ausserdem war er Jäger, und auch sein Köcher war randvoll. Schlafsack und die restlichen Utensilien, die der Mann von Welt so benötigte, hatte er ebenfalls dabei. Nun schwang er sich die randvolle Schultertasche um, legte den gespannten Bogen an und vergewisserte sich ob des Sitzes seines Schwertes. Dann zog er los, die wenig beschienene, provisorische Strasse hinab, auf einem Strohhalm kauend, in das dunkle, nächtliche Khorinis, das sich vor ihm ausbreitete wie ein Vorhang aus blauem Samt...
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| 23.03.2004 22:22 | #321 |
| Bloodflowers |
Bloody saß im Kerker und schielte durch das Kerkerfenster(kurz unter der Zellendecke) nach draussen. Hier drinnen vergammelte man zusehends. Und die Manieren litten auch extrem.
"Hey Schätzchen... deine Bewegungen sind ein Hochgenuß... man möchte nen ganzen Haufen schlechter Gedichte drüber schreiben!" rief er einer vorbei schlendernden Frau zu.
Doch Bäuerinnen sind ja robust, sie holte einmal mit ihrem Stiefel aus und kickte eine Ladung Matsch durch die Gitterstäbe in das Gesicht des Banditen.Dieser spuckte sofort aus und hatte trotzdem noch den ganzen Dreck im Mund und im restlichen Gesicht.
"Na, das ist doch bestimmt noch besser als die Kerkerkost!" lachte die Bäuerin und schlenderte, verführerisch mit den Hüften wackelnd, weiter zu den Feldern. Sie drehte sich nochmal um, lachte noch einmal hell und klar und verschwand dann vollends aus Bloody's Sichtfeld.
Bloody klammerte sich an die Gitterstäbe und zischte leise:
"Wart mal ab bis ich hier raus bin! Dann würdest du dir das nicht trauen." naja, Bloody wusste genau das das nicht stimmte, sowas passierte ihm auch wenn er nicht im Kerker saß. Warum musste er auch immer frech zu allem und jedem sein?Besonders aber zum vermeintlich schwachen Geschlecht. Selber Schuld!
Dreckig und müde hüpfte der Bandit gegen Abend auf eine der Pritschen und saß dann sofort "senkrecht im Bett". Er hatte ja völlig vergessen das sein Hintern noch nicht komplett verheilt war.
"Arrr nein!" schrie er und war so schnell wieder von der Pritsche runter wie er rauf gehüpft war. Nur diesmal mit dem Gesicht als erstes... und zwar im schlammigen Boden.
Denn durch das Kerkerfenster kam bei dem starken Regen der vergangenen Tage fast schon flutwellenartig das Wasser hinein geschwappt.
Bloody gurgelte ein wenig mit Schlamm - um den Schlamm aus dem Mund raus zu bekommen - und machte sich dann an die restliche Salbe von Sagitta. Er zog sich die Hose runter, streckte dabie unbewusst den Hintern Richtung Zellentür und schmierte die Salbe auf die Wunde.
"Ahhh das ist angenehm... so schön kühl!" grunzte der Bandit.Plötzlich wurde die Zellentür mit einem:
"Abendbrooooot, heute gibts, genau wie gestern und vorgestern und die Tage vor vorgestern... leckeren Hirsebrei für unseren Häftling!" Ja der Wachsöldner hatte jetzt nen unbezahlbaren Anblick zu sehen bekommen. Und zwar den Bloody wie er sich den Hintern einrieb und dabei zufrieden stöhnte und gurrte."Ich geh wieder..." rief der Söldner und rummste die Tür schnell wieder zu."Hey, was ist mit meinem Abendbrot?" jetzt musste Bloody mit knurrendem Magen zu Bett(Pritsche) gehen. Schrecklich!
Der Bandit legte sich also nieder, natürlich auf den Bauch, und probierte einzuschlafen. ...
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| 23.03.2004 23:33 | #322 |
| blutfeuer |
blutfeuer hatte unendlich lange im vorzimmer von lee warten müssen. die frau von onar hatte sie zwischendurch zum abendbrot eingeladen und ihr sogar ein nachtlager angeboten, aber blutfeuer bestand darauf, unbedingt mit lee zu sprechen.
irgendwann in der nacht war dann seine lagebesprechung zu ende und er bat blutfeuer herein.
zuerst fragte er sie höflich, was er denn für die lady tun könne, aber als blutfeuer ihm erzählte, wie sich die ganze sache mit bloody abgespielt hatte, verfinsterte sich seine miene zusehends.
"er war doch ein geist und geister haben keinen eigenen willen. sie leben nur von emotionen und lassen sich treiben. man kann sie mit einem leichten hauch hin und herpusten. das geht ganz leicht. er war seinen emotionen hilflos ausgesetzt. er konnte nicht anders, er musste tun, was ich von ihm wollte."
der general lauschte den verworrenen geschichten der amazone mit immer seltsamerem gesichtsausdruck. dann knallte er mit der faust auf den tisch und meinte, dass ihm eine solche unverschämtheit noch nicht untergekommen sei. dass diese amazone sich erdreistete, seine mitstreiter zu verführen, ganz egal ob als mensch oder als geist wäre wirklich ungeheuerlich.
er brüllte, dass das hier kein irrenhaus wäre und er sowieso nicht an geister glauben würde und dass er jetzt die nase voll hätte von diesen geschichten.
dann brüllte er die wache herbei und ließ die amazone abführen.
"sperrt sie ein, wo sie nicht wieder rauskommt."
auf die hinweise der wache, dass es nur eine zelle gäbe, achtete er nicht mehr, denn er verschwand türen knallend in einem anderen zimmer. hinter der geschlossenen tür hörte man ihn noch weiter fluchen von "irrenhaus" und "austreiben" und "jetzt reichts".
die wachen nahmen blutfeuer das schwert und den bogen ab und zuckten mit den schultern.
"tut uns leid, mädel, diese nacht wirst du wohl in der zelle verbringen müssen. tut uns auch leid, dass wir dich zu dem irren sperren müssen, aber du hörst ja, was der general gesagt hat."
blutfeuer rückte zähneknirschend ihre waffen heraus und legte den wachen sehr ans herz, dass sie auf ihr zeug gut aufpassen sollten.
"wir sehen morgen weiter. bringt mich nur zu bloody, ich halt das schon aus, aber passt auf, dass meinem bogen nix passiert und dem gletscherschwert."
dann ließ sie sich widerstandslos in den kerker führen.
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| 23.03.2004 23:58 | #323 |
| Bloodflowers |
"Ist's schon wieder Zeit zum Aufstehen?" gähnte Bloody als die Zellentür aufgestossen wurde.
"Nee, du hast Damenbesuch." lachte der Wachsöldner.
"Mama?" fragte Bloody und rieb sich blinzelnd die Augen. Eine kleine zierliche Gestalt wurde in die Zelle geführt und Bloody könnte seinen blutenden Arsch verwetten das er die Person kannte. Aber lieber nich, den Hintern brauch man ja und wenn er sich irrte wär der ja weg.
"Blutfeuer?" fragte er leicht irritiert woraufhin der Söldner antwortete:"Lee hat angeordnet das sie eingebuchtet wird, jedenfalls vorübergehend!""Und was ist mit mir?"
"Du bleibst auch hier... wahrscheinlich noch für sehr sehr lange Zeit!" der Söldner grinste ganz gemein und verschwand dann wieder.
Die Wiedersehensfreude war enorm, zumindest bei dem Banditen. Er schloss die Amazone in die Arme.
"Schön dich zu sehen..." eine der beiden Hände wanderte vom Rücken abwärts bis zum Gesäß der Amazone.
"Und schön dich zu spüren... als Geist ging das ja nicht... ich muss schon sagen, sehr sehr angenehm!" grinste Bloody frech und setzte sich lässig auf seine Pritsche. Nur um kurz später die Zähne zusammen zu beißen und die Luft dadurch zischend aus dem Mund entweichen zu lassen:
"... andererseits hat man als Mensch nicht nur Vorteile." stammelte er halb wimmernd und wanderte aufgrund des Schmerzes in der Zelle umher.
Blutfeuer erzählte in der Zwischenzeit warum sie denn eigentlich hier war und das Lee sehr erzürnt gewesen war.
"Hm... können wir nur hoffen das seine Laune morgen wieder besser ist." meinte Bloody schmunzelnd und legte sich dann wieder bäuchlings auf seine Pritsche."Gute Nacht Blutfeuer, nimm dir am besten die andere Pritsche. Ist zwar nicht sehr bequem aber wir sind ja hier auch nicht in einem Wirtshaus." obwohl sie das ja streng genommen waren, denn der Kerker gehörte zum Handelskomplex und somit auch zur Taverne, irgendwie.
"Decken gibt's keine, wenn dir kalt ist musst du dir warme Gedanken machen!" gab Bloody noch seinen letzten Ratschlag(so von Knackie zu Knackie) und schlummerte dann ein. ...
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| 24.03.2004 04:41 | #324 |
| blutfeuer |
der schlief doch tatsächlich! hatte der gesoffen oder wwas? da kam sie, ihn zu retten und der welt zu zeigen, wie edelmütig sie war und dann sperrte der general sie ein und bloody sagte: "mach dir warme gedanken?"
blutfeuer verließ gerade über heißrote wangen ein ganzes stück ihres edelmutes. dieser bastard hatte sich eben auf die pritsche gepackt und begann bereits kräftig zu schnarchen und sie hatte noch nicht einmal eine warme umarmung bekommen?
sie legte sich dann auf die andere pritsche und starrte an die decke, dan der sich irgendwelche ameisenstraßen quer über die decke bewegten. morgen würde sie hummelchen von diesem misslichen ausgang der angelegenheit erzählen und vor allem bloody kräftig in den arsch treten.
sie breitete ihr dunkles gletscherfell über sich und träumte sich in die arme ihres sumpfkriegers. was waren das damals doch für zärtliche nächte gewesen.
ein sägendes schnarchen begleitete die sumpfamazone in den ersten albtraum.
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| 24.03.2004 12:54 | #325 |
| Errol |
Abschätzend betrachtete er seinen gegenüber: Ein unglaublicher Riese, mindestens vier Köpfe größer als er. Ein Drei-Tage-Bart, wie er sich gehörte, und wie ihn Errol auch zu tragen pflegte. Außerdem sah er etwas nach Steinzeitmensch aus, der Felle nach, doch seine Schmächtigkeit verhinderte dies. Eigentlich sah er sogar recht gutmütig aus der Typ. Also half es jetzt wahrscheinlich einfach, den Banditen etwas zu verwirren, dann würde er schon wieder abhauen. „Öh, äh, ja. Gute Frage. Äh. Hehe. Was ich mache. Naja, was man eben so macht, nachts im Wald und so. Du verstehst.“
Als er den fragenden Gesichtsausdruck seines Gegenübers sah ignorierte er den auch weitestgehend und faselte weiter. Wirres zeug, das war immer gut. Dann würde der Typ auch bald verschwinden.
„Ach, Herr Wieselsteig! Schon so früh auf den Beinen? Und grüßen sie die Sonne von mir, mit 3 runden Zacken und Freiwildsahne.“ lallte er mit vorgeschobenem Oberkiefer und großen Augen, die aus den Höhlen zu fallen schienen.In dem Moment fiel dem Milizsoldaten jedoch ein fataler Fehler auf: Vielleicht hatte er auch gerade eben das Gegenteil erzielt, und zwar das der Mann ihn nun verwirrt zu Lee schleppte oder in ein anderes Irrenhaus. Ängstig schluckend bereitete er sich also auf die Reaktion des Bandits vor.
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| 24.03.2004 13:43 | #326 |
| blutfeuer |
der morgen kitzelte mit einem sonnenstrahl in der nase der amazone und sie warf den schönen pelz von sich. auf der nebenpritsche lag bloody mit weit geöffneten augen und ebenso weit geöffnetem mund und starrte die decke an.
das bemerkenswerte war ansonsten, dass kein ton von ihm kam. draußen hatte der normale höfische lärm begonnen die ersten kamen schon vom frühschoppen zurück.
frühschoppen???
wie hielt bloody das nur aus ohne seine normale ration flüssignahrung? blutfeuer schielte vorsichtig zu ihm hinüber.
der bewegte sich noch immer nicht?!!
wenn er nun tot war? gestorben an durst, hunger und platzangst? zögernd ging die amazone auf ihn zu.
plötzlich knirschte es unter ihrer stiefelsohle und sie entdeckte eine dicke zermatschte schabe. überhaupt sah sie erst jetzt, wie viele der kleinen glänzenden braunen überlebenskünstler die zelle mit ihnen teilten.
blutfeuer bückte sich und mit einer blitzschnellen bewegung hatte sie so ein krabbeltier gefangen. sorgsam betrachtete sie ihre beute um festzustellen, dass die ganz gut genährt war. vielleicht war das ja genau das, was das leben ihres freundes retten konnte. der mund stand immerhin ziemlich einladend offen.
entschlossen ließ sie den kleinen krabbler in den feuchten schlund fallen.
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| 24.03.2004 16:42 | #327 |
| Nachtigaller |
Söldner liefen zum Hauptahus, andere verlißen es wieder und gingen dabei an dem Wegelagerer Nachtigaller vorbei der auf einer Bank gegenüber der Scheune saß und dem treiben der Menschen zu sah, der Melodie des Windes horchent. Zwischendurch entzündete er sich einige Stängel Sumpfkraut, sonst passierte nichts.
Regentropfen liefen durch die Haare und fielen dann schließlich herunter nd zerschlugen auf der Haut oder der Rüstung des Wegelagerers. Dieser saß immernoch auf der Bank, einen Stängel wie immer zwischen den Lippen, und wusste nicht so recht was er mit seiner Zeit anzufangen hatte.
Langsam erhob er sich und schlurfte durch den Regen in die Taverne um sich dort ein bisschen aufzuwärmen denn von dem Regen war er sichtlich durchgefroren.
Die Tür knarrte und Nachtigaller trat ein, eine stickige Luft und nur wenig Luft umgab ihn. Unter ihm bildete sich eine Wasserlache. Er schüttelte seine Haare um sich, dann lief er weiter zu einem freien Tisch und setzte sich. Ein herbes Bier, das war es was er jetz brauchte und es kam auch schon nachw enigen Minuten. Nachtigaller ließ einige Goldstücke über den Tisch wandern und trank dann.
>>Ahh! Herrlich!<< sprach er zu sich selbst. Dann verließ er die Taverne.
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| 24.03.2004 18:59 | #328 |
| Balbero |
Noch immer müde und total durchnässt wachte Balbero inmitten einer Pfütze auf. Sie hatte irgendeinen Stofffetzen um sich herumgewickelt, der aussah wie die überreste eines Mantels. "Was war gestern Nacht eigentlich passiert?", fragte sie sich und schaute sich in der Umgebung um. Sie war imma noch auf Onar´s Hof. SOviel stand schon mal fest. Mühsam erhob sie sich, wobei es ihr mit den durchfrohrenen Körper nicht gerade leicht viel. Als sie es endlich geschafft hatte, schwankte sie immer noch. "Hui muß das gestern eine Feier gewesen sein.", grinste Balbero in sich hinein. Doch als sie an sich herunter sah, bemerkte sie das ihre Hose offen war. "Diese Schweine! Oder konnt ich mal wieder nicht beherschen?"
Balbero wuste es nicht mehr. Naja. Sie konnte sich eigentlich an fast garnichts mehr aus der letzten Nacht errinnern. Doch für sie war es kein Weltuntergang mehr. Zu oft hatte sie schon solche oder ähnliche Abende erlebt. Schnell griff sie unter ihren Wams. "Puh. Glück gehabt." Zumindest war niemand auf den Gedanken gekommen sie auszurauben. Ihre Waffe hatte sie auch noch und somit war Balbero wieder einigermaßen gut gelaunt.
Mit erhöten Tempo machte sie sich jetzt wieder auf den Weg richtung Taverne um sich eine warme Mahlzeit zu gönnen und um ihre Kleidung an einer warmen stelle trocknen zu lassen. Sie Hoffte nur das sie keinen alzu bleibenden Eindruck bei den Wirtsleuten oder den Söldner hinterlassen hatte, zumal sie ja noch recht neu hier war.
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| 24.03.2004 21:07 | #329 |
| Bloodflowers |
Bloody träumte einen wunderbaren philosophischen Traum. Adanos sprach zu ihm und erteilte ihm weise Ratschläge.
"... ein Hamster mit Ziegelsteinen in den Hamsterbacken, hat einfach keine Zukunft."
"Ich verstehe Adanos, dein Rat erleuchtet wie immer meinen Weg... moment... da iss was in meinem Mund..."
Erschrocken wachte Bloody auf und bemerkte das da etwas knuspriges in seiner Mundhöhle war. Er knabberte unter knarpsenden Geräuschen darauf rum und sah dann die lächelnde Amazone neben seiner Pritsche. Was hatte er da im Mund?Er schaute auf Blutfeuers Hände und sah das sie dort schon weitere Kakerlaken gesammelt hatte.
Du freche kleine Göre... na warte!
Bloody wär nicht Bloody wenn er das ungestraft auf sich sitzen lassen würde. Doch was sollte er machen?
Sie lächelt doch so süß.
Der Bandit war ein wenig hin und hergerissen, bis ihm ein Einfall kam. Er verband einfach die Rache mit etwas angenehmen. Er packte die Amazone an den Schultern. Zog sie energisch zu sich und flüsterte mit halbvollem Mund."Wie wär's wenn wir uns die Kakerlake einfach teilen, du wolltest ja nur mein bestes!" grinste Bloody und erfreute sich an dem etwas ratlosem Gesicht von Blutfeuer.
Dann gab er ihr einen langen Zungenkuss und als er fertig war rief er:"Und? Hat's geschmeckt?" tja, Strafe muss sein. Blutfeuer hatte jetzt auch ein wenig Kakerlake im Mund. ...
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| 24.03.2004 21:12 | #330 |
| Sergio |
Was war das denn für ein Typ? Herr Wieselsteig? Freiwildsahne!?!? Irgendwas stimmte mit dem doch nicht! Und als er plötzlich lallte und die Augen aufriss, war Sergio völlig verwirrt. „Und was macht man so... nachts im Wald?“, fragte er. Der andere ließ die Grimasse sein und schaute wieder normal aus. „Och, öhm. Ich äh mache das eigentlich jede ähm Nacht. Ich bin ein äh, naja, hehe ein äh Waldläufer. Genau, ein Waldläufer. Ich bin äh sozusagen... gildenlos. Du verstehst? Ich äh halte mich eben gerne im Wald auf, du weißt schon. Wandern und sowas...“, kam seine Antwort. Höchst skeptisch blickte Sergio ihn an. Waldläufer? Gildenlos? Vielleicht ja doch ein Gardler, der sich tarnen wollte? Oder stotterte er nur so, weil er es als Einzelgänger nicht gewohnt war, mit anderen Menschen zu kommunizieren? Nein, das konnte alles nicht sein. Der Mann musste ernsthafte seelische Probleme haben. „Also, ich äh weiß ja nicht, ob das mit dem Waldläufer so stimmt, ehrlich gesagt... Also, ähm wenn du in Schwierigkeiten bist... Ich kann dich gerne zu General Lee bringen, der kann dir bestimmt helfen... Hast du eigentlich einen Namen?“, meinte der Bandit dann immer noch leicht verwirrt.
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| 24.03.2004 21:23 | #331 |
| Errol |
Das unruhige von-einem-Fuß-zum-andren-kippeln Errols verwandelte sich nun in ernsthafte Schweißausbrüche. Dieser Kerl war wirklich unangenehm und konnte ihn in noch viel unangenehmere Situationen bringen.
„Zu General? Oh, äh, nicht doch. Äh, nicht dass ich, hehe, mit ihm nicht, ähm, klarkomme, ich brauche nur seine Hilfe nicht.“ versicherte der Milizionär und lachte nervös.
„Hmm, also, dann Herr Wieselmann. Hehe.“ meinte Errol schnell mit der Hand winkend. Da ihm dies jedoch nicht ausgeflippt genug erschien, legte er noch eins drauf: „Äh, Frau Hübenbeck, wo war der Schatz doch gleich versteckt? Wie? Oh ja, natürlich würde ich ihn gerne, äh, haben.“ Jetzt hatte er sich aber wirklich Mühe gegeben mit der Sinnlosigkeit, und wenn dieser Bandit jetzt nicht endlich aus lauter Verwirrung schreiend durch den Wald rannte, dann würde Errol wirklich wütend werden.
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| 24.03.2004 21:36 | #332 |
| Sergio |
Schatz? Haben? Es fiel Sergio wie Schuppen von den Augen. Natürlich! Das musste es sein! Dieser Mann hier hatte anscheinend arge Verständigungsprobleme und wollte dem Banditen seine Hilfe bei der Schatzsuche auf Tenebri anbieten! Ganz klar. Er musste den von Sergio ausgehängten Zettel gelesen haben und wollte nun mit! Es konnte gar nicht anders sein. Erfreut und völlig begeistert rief der Bandit: Alles klar! Ich weiß was du meinst! Du willst mit auf die Schatzsuche. Hier, falls du dich nicht mehr erinnerst, komm mit!“ Er schleifte den armen Kerl zu dem Baum, an dem die Nachricht befestigt war, und zeigte darauf. „Da stehts! Ich würde dich natürlich liebend gerne mitnehmen! Steht dein Entschluss schon fest???“
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| 24.03.2004 21:43 | #333 |
| Errol |
Hä? Was wollte der? Schatz? Schatzsuche? Oh, das hörte sich gut an. Errol hatte zwar keine rechte Ahnung um was es genau ging, doch bei diesen Wörtern konnte nichts falsch sein und so nickt er fröhlich zustimmend, wie ein Tourist, der gerade eben irgendeinen muttersprachlich anmutenden Sprachfetzen von einem Einheimischen vernommen hatte, den er nach dem Weg fragte.
Nun schaute sich Errol den Zettel genauer an. Eine Insel oder so etwas Namens Tenebri. Vielleicht hieß auch der Schatz so. Auf jeden Fall musste man mit dem Schiff dort hinfahren. Schiff? Nicht gerade Errols liebstes Transportmittel, doch für einen Schatz und vielleicht sogar einen Drachen inklusive Jungfrau tat er alles und nickte nocheinmal freudig dem Halbsteinzeitmenschen zu.
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| 24.03.2004 21:47 | #334 |
| blutfeuer |
"willst ... du ... noch ... mehr?"
die amazone hatte eine weile die luft angehalten und die augen ganz fest zugekniffen.
ihre hand öffnete sich und die glänzenden krabbeltiere plumpsten nach allen seiten aus ihrer hand.
dann riss sie die augen ganz weit auf und schrie los. im selben moment schnellte ihre faust vor und traf den banditen zeilgenau auf die empfindliche nase.
"wachen ... lasst mich sofort hier raus. der mann hier hat mir ein leids getan!"
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| 24.03.2004 21:59 | #335 |
| Sergio |
Der Gildenlose nickte eifrig (hoffentlich verrenkte er sich nicht den Nacken). Das war doch geradezu ideal! Mindestens einen Begleiter hatte Sergio damit schon einmal. Dann musste er ja doch nicht ganz alleine die Goldberge schleppen. Und tatkräftige Unterstützung bot der kleine Mann bestimmt.
Der Bandit war noch immer völlig enthusiastisch und fing wieder an zu reden: „Also, da du ja wohl mitwillst, werde ichs mal kurz erläutern. Wir werden zu der Insel mit dem Boot übersetzen, - ich hab sogar eine Karte mit dem Weg – da hineinspazieren – es ist wahrscheinlich ein Palast voller Gold – und mit den Reichtümern nach Khorinis zurückkehren. Dann sind wir steinreich und leben in Saus und Braus! Das ist doch super! Außer dir werde ich wahrscheinlich noch ein paar andere Freiwillige mitnehmen, damit wir nicht so alleine sind. Wir würden uns alle dann in ein paar Tagen im Hafenviertel von Khorinis treffen und übersetzen. Ich denke fast schon in ca. 5 Tagen. Willst du noch immer mit?“
Der Mann nickte noch heftiger als zuvor und meinte dann (wo war bloß das Stottern abgeblieben?): "Aber immer doch! Wenn ich einen großen Anteil bekomme... dann brauch ich ja nie mehr arbeiten! Und so einfach kommt man nie an so viel Gold! Ich werd mich bereithalten und in 5 Tagen deine Ankunft im Hafen erwarten." Sergio grinste und antwortete: "Ja, dann ist ja alles klar. Wir werden uns dann wiedersehen!" Das Gegenüber erwiderte das Lächeln und hob zum Abschied die Hand. Dann verschwand der Mann mit dieser merkwürdigen Rüstung wieder im Wald und war so schnell wie er gekommen war außer Sicht...
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| 24.03.2004 22:01 | #336 |
| Trulek |
Fleißig hatte Trulek die letzten Tage mit dem Schwert weiter trainiert um auf seinem aktuellen Stand zu bleiben. Ohne Meister kam er nicht gut voran, aber er wollte nicht schon wieder von vorne beginnen, wenn er jemanden gefunden hatte. Gerade steckte er sein Schwert weg und pustete die warme Luft aus seinen Lungen, die an mit der kalten Luft sichtbar wurde. Um sich auszuruhen setzte er sich kurz auf den Boden und schloss die Augen kurz. Sein Atem ging nun immer langsamer und er erholte sich sichtbar schnell. Seine Ausdauer hatte merklich zugenommen in letzter Zeit, er spürte es. Er trainierte immer in längeren Runden mit dem Schwert und es klappte einwandfrei. Zufrieden lächelte er gen Himmel und öffnete langsam wieder die Augen.
Der Drachenjäger erhob sich wieder und ging langsamen Schrittes auf das Haupthaus zu um sich niederzulegen. Er hatte noch mehr getan in den letzten tagen als nur trainiert. Endgültig hatte er den Entschluss gefasst auf dem Hof zu bleiben und sich wieder Lee zu verpflichten. Ohnehin tat er kaum etwas anderes und wenn er weiter überlegte waren Drachen doch nichts für ihn. Es hatte überhaupt nicht einen wirklichen Sinn die mächtigen Wesen zu jagen und zu töten. Trulek strebte nicht nach Ruhm und Reichtum, vielmehr war es besser für ihn hier auf dem Hof bei den anderen Jungs zu bleiben. Auch wenn sie manchmal etwas seltsam drauf waren, mochte Trulek sie. Am morgigen Tage oder bei der nächsten Gelegenheit würde er mit dem General reden. Jetzt aber wollte er erst einmal in Ruhe schlafen.
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| 24.03.2004 22:02 | #337 |
| Bloodflowers |
Bloody kippte nach hinten weg und ein Schwall Blut floss aus seiner Nase. Ab sofort würde jeder fünf Goldstücke bezahlen müssen um einmal auf die Nase des Banditen schlagen zu dürfen.
Lächelnd lag er darnieder:
"Hehe, aber der Kuss war's wert!"
Die Wache spähte durch die Gitter um zu sehen was denn da nun vor sich ging. Was sie sah war schon etwas befremdlich. Der Dame war ein Leid angetan worden, doch der einzige der blutend auf dem Boden lag war der Bandit. Verwirrt kratzte sich der Söldner am Kopf. Zeit für Bloody die Sache zu erklären:
"Glaub der kein Wort... schau nur wie sie mich zugerichtet hat." Bloody hatte den Kopf ein wenig erhoben um dem Söldner die Nase zu zeigen und zweitens um seinen Gesprächspartener einen mitleiderregenden Blick zuzuwerfen.
"Lass die bloss nicht raus, die ist gefährlich... sie wird euch alle schlagen wenn ihr sie raus lasst." der Söldner wusste nun garnicht was Sache war und rannte los zu Lee. Bevor irgendwas falsches geschah war es sicher besser erstmal den General zu fragen.
Unterdessen erhob sich Bloody wieder und wischte sich das Blut aus dem Gesicht."Ich muss schon sagen... was für ein Schlag!" ...
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| 24.03.2004 22:11 | #338 |
| blutfeuer |
blutfeuer hatte schon in die tasche gegriffen und nach einem taschentuch oder etwas ähnlichem gesucht.
"es tut mir leid, ich wollte dich ja befreien und nicht umbringen. ich hab nur so einen schreck bekommen ... der kuss ... nee, es war wohl die schabe im mund ... oder war das deine zunge? ... warum machst du so was auch. du musst doch wissen, dass man mit mir so was nicht machen kann. ich bin eine ganz eiserne lady und niemand küßt mich ungefragt!"
blutfeuer hatte endlich ein stück wäsche gefunden, mit dem sie bloody die nase abtupfte.
der jammerte natürlich, aber blutfeuer versuchte ausahmsweise mal sanft zu gucken und die reine liebenswürdigkeit auszustrahlen.
"das wird schon wieder, ich kenn ne gute heilerin."
inzwischen war die wache zurückgekommen und machte die tür auf.
"komm raus, amazone. du sollst zu lee kommen."
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| 24.03.2004 22:18 | #339 |
| Balbero |
Noch immer frierend begab sich Balbero zu einem Tisch, an dem es weit aus wärmer war als im rest der Taverne. Langsam setzte sie sich und bestellte eine doppelte Portion einer heißen Suppe. Sie konnte sich noch immer nicht so recht entscheiden ob sie die durchnässten Kleider nuhn zum trocknen ausziehen oder doch lieber anbehalten sollte. Nuhn sie war zwar eine Frau, aber dennoch durch ihre Wanderschaften an die Blicke der Männer gewohnt. Das war das kleinste Problem für sie. Der Grund für ihr überlegen war, das sie nur so eine große Frostbeule war. Balbero hasste es zu frieren. Von daher war sie auch froh darüber, als sich die Taverne langsam füllte und die Luft durch die anzahl der Anwesenden aufgehitzt wurde. Als sich endlich die noch kochende Suppe vor ihr auf den Tisch befand und sie die ersten bissen forsichtig hinunterschluckte begannen ihre Lebensgeister wieder aufzuleben.
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| 24.03.2004 22:28 | #340 |
| Bloodflowers |
"Einen Moment noch..." meinte Bloody und nahm das Tuch der Amazone entgegen."Kakerlake oder Zunge? Ich schätze mal ein bisschen von beidem! Hab das nur gemacht weil du angefangen hast!" rief Bloody leicht ärgerlich. Dann wurde die eiserne Amazone mit dem eisernen Schlag abgeführt.
Bloody setzte sich auf die Pritsche und grübelte ein wenig.
Eiserne Lady also... pah alles gespielt!
Schlussfolgerte er, aufgrund der Tränen die sie nach ihrer Heilung im Kastell vergossen hatte.
"Achja, mit denen hat man's nicht leicht..." meinte Bloody und zischte schnell einen Banditen an, der am Kellerfenster vorbei taumelte:
"Hey, haste mal was zu rauchen?" schnell reichte der Bandit einen Stengel zu seinem leidenden Banditengenossen in den Kerker und taumelte weiter.
Bloody nahm den schon glimmenden Stengel und setzte sich paffend nieder. Für die nächsten Augenblicke war er wieder bei Adanos:
"... ich verstehe... Hamsterbacken mit Ziegelsteinen gehen in deinem Wasserreich unter und können dort nicht schwimmen..."
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| 25.03.2004 14:16 | #341 |
| Bloodflowers |
Bloody stand wie immer am Kerkerfenster und laberte einige Leute an."... seht welche Ungerechtigkeit mir hier widerfährt, eingekerkert wie ein Stück Vieh, gequält von einer bösen Frau ..."
Etwas später dann war Bloody soweit, sein Leben all denen die es hören wollten anzuvertrauen. Genauer gesagt hatte sich ein kleiner Junge vor das Kerkerfenster auf den Boden gelegt und war jetzt ungefähr auf Augenhöhe mit dem Banditen.
"... zum ersten mal bin ich im zarten Alter von vierzehn Jahren in eine Taverne geraten. Bin auch sofort dem örtlichen Kampftrinkerverein beigetreten. Ja Kleiner, ich war eines der Mitglieder der legendären 'Litertanten'! Wir sorgten damals zur Herrschaftszeit von Rhobar dem Grausamen(der erste) schon für Schrecken unter den königstreuen Garden! Da staunste wa? ..."
Stunde um Stunde verging, der Mittag war schon vorüber:
"... Ein Freund von mir geriet einmal an eine böse Hexe, die ihren Unterhalt durch drei kleine Kobolde sicherte. Durch einen bösen Zauberspruch wurde mein Freund verhext und etwas später hatte die Hexe dann schon vier kleine Kobolde. Wir haben alles probiert, Gegensprüche und so weiter. Doch es half nichts, er hatte seinen freien Willen schon längst verloren ..."
Der Bandit schaute den Jungen an. Seit der Kleine hier lag hatte er kein Wort gesprochen und den Lee bloss seltsam angeschaut. Normalerweise hätte Bloody ja vermutet das sich der Kleine über die Hexengeschichte ängstigte, so wie er es ja selbst auch tat, aber nix wars. Stattdessen bot sich dem Jungen -da Bloody mal ausnahmsweise den Mund hielt- zum ersten mal die Gelegenheit auch etwas zu sagen.
"Was ist denn mit deiner Nase passiert?"
"Ach, ich bin von einer Frau verhauen worden."
"War das auch so eine böse Hexe?"
"Nein, das war eine gute Freundin von mir!"
"Aber wieso hat sie dich gehauen wenn sie eine gute Freundin von dir ist?"Tz, Kinder, die können in ihrer Naivität so herrliche Fragen stellen, denn sie hatten ja noch keine Ahnung von zwischenmenschlichen Beziehungen."Naja, das war vermutlich ihre Art zu zeigen wie gern sie mich hat!""Das verstehe ich nicht."
Da konnte Bloody jetzt nicht viel erwidern, denn wenn er genau drüber nachdachte dann hörte sich die Erklärung, warum die Amazone ihn gehauen hatte schon ziemlich unlogisch an.
Dann plötzlich rief die Mutter nach dem kleinen Jungen und dieser erhob sich, winkte noch einmal und verschwand dann.
Bloody fühlte nochmal seine Wunde am Hintern und merkte das sie schon ganz gut verheilt war. Er konnte wieder sitzen!
Also tat er das auch und setzte sich auf seine Pritsche. Kurze Zeit später war er dann auch schon eingedöst. ...
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| 25.03.2004 15:39 | #342 |
| Claw |
"Wieder auf dem Hof..." murmelte der Söldner gereizt. Er wusste nicht, wie er es dem General beibringen sollte, wenn sein Unternehmen scheitern und das Erz der Mine ausgehen würde. Die Expedition musste einfach erfolgreich sein.Als Claw die Banditenburg verlassen hatte, ging er zielstrebig auf Schmoks Taverne zu. Dort hoffte er, einige Männer zu finden, die mit ihm die unerforschten Minengänge erforschen würden.
Schnell hatte der Söldner einen Tisch leergeräumt, den besoffenen "Besitzer" ebenso und ehe man sich versah, stand der Schürferboss auch schon auf dem Tisch."Hey, herhören Leute !" krakelte der Söldner in die Menge, die langsam verstummte.
"Ich brauche mutige Männer, die bereit sind, mit mir in der Mine der Banditenburg unerforschte Gänge und Höhlen zu erforschen. Wir brauchen das dortige Erz, der General braucht es." rief Claw. Er wollte es vermeiden, dass die Menge erfuhr, dass das Erz in den wichtigsten Haupt- und Nebenstollen, zur Neige ging. Auch General Lee brauchte es nicht zu erfahren, vorerst nicht, denn warum ihm unnötige Sorgen bereiten, wenn die Hoffnung bestand, in den hinteren Minenstollen genügend weiteres Erz zu finden ?
"Also, wer ist bereit, mit zu kommen ? Für General Lee !!!"
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| 25.03.2004 16:12 | #343 |
| Cugar |
Hatte Cugar gerade richtig gehört ? Hier gab es eine Burg ? Und eine Erzmine ? Und ein Abenteuer ? Erstaunt blickte der Sumpfbruder den Krieger an, der da auf dem Tisch stand. Er trug eine imposante Rüstung, aus Fell und Metall. An seiner Seite hatte er ein Schwert, auf dem Rücken eine kleine Armbrust und einen Langbogen. Ein Söldner dieses berühmten Generals, vermutete Cugar. Lange war er noch nicht hier, aber er hatte schon einiges über diesen Söldnerführer und ehemaligen General gehört. Er sammelte die stärksten und geschicktesten Krieger unter sich, um zum Festland zu kommen.
"Ich will mitkommen !" rief Cugar und stand auf. Bruchteile von Sekunden später war er überrascht, dass er das selbst gesagt hatte und etwas verwirrt blickte er die Menge an, die ihn ebenfals verwirrt anblickte. Doch dann raffte der junge Dieb seinen Mut zusammen.
"Ich will Euch begleiten. Ich suche das Abenteuer und ich will die Gegend und die Menschen hier kennen lernen." brach der Bruder wieder hervor. Doch der Söldner auf dem Tisch blickte ihn merkwürdig an. Wieso bloß ?"Ausgeschlossen." kam dann die Antwort von oben, vom Tisch. "Niemand außerhalb unserer Gilde ist der Zutritt zur Banditenburg und zur Mine gestattet. Du musst dir wohl oder übel ein anderes Abenteuer suchen..."
"Aber ich dachte das Sumpflager und die Söldner seien Verbündete !" protestierte der Sumpfler entschlossen. Er hatte jetzt Feuer gefangen, für dieses Abenteuer und wollte unbedingt mit. Doch der Söldner lächelte ihn nur an."Du willst es wohl echt wissen, oder ?" fragte er leicht ärgerlich und sprang vom Tisch und ging Cugar entgegen.
"Ich will mitkommen. Ich kann Euch sicher helfen, ich bin ein sehr guter Dieb..."
"Denkst du, du kannst den Minecrawlern dort in den Minen irgendwas klauen ? Oder uns ? Neeiin. Wir trauen dir nicht. Du könntest ein Gardespion sein. Wir sind da in der Hinsicht extrem vorsichtig." zischte der Söldner dem Bruder entgegen. "Verschwinde jetzt, oder du wirst als Unruhestifter den Kerker besuchen..." knurrte Claw und drehte dem Dieb den Rücken zu, auf der Suche nach anderen Freiwilligen.
"Verdammt..." dachte sich Cugar. "Ich will aber mit... es wird sicher einen anderen Weg geben..." dachte er und verschwand aus der Taverne. Nach einigen Minuten kam ihm dann der Geistesblitz. Er könnte sich als Schürfer verkleiden und so mitkommen, in die Mine ! Die Idee war idiotensicher, freute sich Cugar und wenige Minuten später hatte er vor der Taverne seinen Ledersack mit seinem gesamten Gold hingelegt und schon kam auch ein Schürfer, der gierig nach ihm schnappen wollte. Doch Cugar war so clever gewesen und hatte eine sehr dünne, fast nicht sichtbare Schnur an dem Säckchen befestigt und sich in einem Busch versteckt. Der Schürfer war sehr überrascht, als der Goldbeutel plötzlich auf die Hecke zuraste.
"HALT !!! KOMM ZURÜCK ZU PAPA !" rief der Schürfer erstaunt und als er den Busch erreichte, war er noch mehr erstaunt, als ein Schatten auf ihn zuhuschte und er wenige Sekunden später im Staub lag und Sternchen sah.
"Geschafft !" freute sich Cugar nach 5 Minuten und betrachtete sich. Er hatte die Schürferkleidung an und betrat wieder die Taverne. Er wollte nachher dem Söldner unauffällig, als normaler Schürfer folgen und ein Abenteuer erleben. An die Gefahr, dass der eben k.o. geschlagene Schürfer, der nackt in der Hecke lag, Hilfe rufen könnte, dachte der junge Dieb, Sumpfbruder und verkleidete Schürfer gar nicht, so gespannt war er darauf, diese mysteriöse Banditenburg und die Mine zu sehen...
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| 25.03.2004 17:07 | #344 |
| blutfeuer |
die amazone war zwar aus der zelle entfernt worden, wohl zum schutze von bloody, aber zu lee kam sie am gestrigen tage doch nicht mehr. man hatte sie in einem zimmer in onars haus untergebracht und ihr gesagt, dass lee sich ihrer annehmen würde, wenn er zeit hätte.
blutfeuer war es recht, wenn sie auch lieber den verletzten bloody gepflegt hätte. wenn sie an seine blutende nase dachte, wurde ihr ganz anders.
irgendwann war sie eingeschlafen und heute hatte onars frau sogar mit ihr gefrühstückt. immerhin war sie auch zu hummelchens hochzeit hier gast gewesen. maria hatte dann später hummelchen benachrichtigt und diese war natürlich sofort zu ihrer amazonenschwester gelaufen. nun saßen sie schon die ganze zeit beieinander und schmiedeten pläne, wie man lee milde stimmen könnte - und gorr, wenn er erfahren würde, wer wirklich hinter der befreiung des paladin steckte.
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| 25.03.2004 17:11 | #345 |
| Garos |
Als Garos von der Banditenburg zurückkam kam er zufällig an der Tavern vorbei. Er hörte dass im inneren irgendwas vor sich ging. UNd da es sich nich nach einer Rauferei anhörte interresierte ihn doch war darin vorging. also betrat er die Taverne und hörte Claw, den Schürferboss sagen: Also? Wer ist bereit mitzukommen? Er wusste zwar nich genau worum es ging aber ja sagen schadet ja nich.Ich will mit! rief er Claw zu.
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| 25.03.2004 19:35 | #346 |
| General Lee |
General Lee betrat das frisch bezogene Gastzimmer, indem Blutfeuer einquartiert worden war, nachdem sie den gefangenen Banditen Bloodflowers zusammengeschlagen hatte.
Zu seiner Überraschung saß sie mit Gorrs Frau Hummelchen zusammen, sie schienen zu tratschen.
Nun, Fräulein Blutfeuer ... dann will ich mich eurer mal annehmen.Der General schreitete langsam und wie immer respekterbietender Haltung auf sie zu und setzte sich auf einen Stuhl vor ihr. Er verschränkte die Arme ineinander.Hummelchen - ich wünsche, dass du gehst !
sagte er freundlich und doch bestimmt.
Nein, ich möchte ...
Ist mir egal, du sollst gehen ! unterbrach er sie barsch,
und fügte mit drohendem Unterton hinzu: Oder willst du etwa, dass Gorr erfährt, dass du mit dieser falschen Schlange gleiche Sache machst ? Er würgte die Worte fast heraus, als machten sie ihn innerlich krank.
Hummelchen gab sich seufzend geschlagen und verließ mit gesenktem Kopf den Raum. Als Lee die Tür ins Schloß fallen hörte, wandte er sich wieder seiner Gefangenen zu:
So, du meinst also, du kannst einfach hier auftauchen, mir erzählen, dass eigentlich du die Schuld für die Freilassung des Paladins trägst und damit Bloodys Hals aus der Schlinge ziehen ? Hast du dir das so gedacht, ja ? Er stützte sich mit seinen Händen auf die Knie.
Wie wäre es, wenn ich dir sage, dass du dem Strick überantwortet werden sollst ?
Gorr
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| 25.03.2004 19:58 | #347 |
| blutfeuer |
die amazone schluckte.
"general, ich weiß, dass ihr fair seid und nicht oberflächlich urteilt. die sache ist einfach ganz anders. mich hat liebe und verantwortung getrieben. yenai ist ein mensch, der mit mir in der schlimmsten hölle unterwegs war, die du dir sicher nicht mal vorstellen kannst. er war mit mir im gletscher von gorthar unterwegs, in dem man nur überlebt, wenn man wirklich füreinander einsteht.
yenai war ein kamerad, auf den ich mich immer verlassen konnte - blind. und er hat mich beschützt, zumindest hatte er den festen willen. er wäre für seine gefährtin in den tod gegangen. sollte ich ihn dann im stich lassen, wenn er hilfe brauchte? zumal ich weiß und meine hand dafür ins feuer lege, dass er immer nur edle und gute motive hat, auch wenn man das nicht immer versteht?
ich bin überzeugt davon, dass euch wirkliche kameradschaft genauso viel bedeutet. wäre ich euer kamerad, würde ich euch auch niemals im stich lassen, egal wessen man euch beschuldigte. ich würde euch nur verlassen, wenn ihr mich verraten hättet.
ich musste also yenai retten, denn er ist einfältig. es hätte leicht passieren können, dass er sich um kopf und kragen redet."
der general hatte die arme auf die lehne des stuhles gelegt, auf dem er rücklings saß und legte sein kinn auf die arme. aufmerksam betrachtete er die temperamentvolle amazone, die so überzeugend von freundschaft und kameradschaft sprach.
"nunja, und dass ich mich der geister bediente, war eine taktische entscheidung. immerhin waren es keine menschen und ich hab sie ehrlich gesagt auch etwas unter druck gesetzt. sie waren geister. irgendwo zwischen leben und tod ins nirgendwo entlassen. unternehmungslustig und hilflos. sie waren mir wirklich hilflos ausgeliefert.
sie wollten leben und ich habe ihnen das leben versprochen, wenn sie mir helfen. die konnten nicht anders.
könnt ihr euch vorstellen, wie es einem geist geht, der bloody heißt und kein bier trinken kann?
wenn ihr mein leben fordert ist das euer gutes recht. dann macht mir den prozess. ihr werdet mich ja nicht wie einen strauchdieb am nächsten baum aufhängen. ich werde für die treue unter kameraden auch mein leben geben, aber den dummen bloody lasst frei. ihn trifft wirklich keine schuld."
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| 25.03.2004 20:11 | #348 |
| General Lee |
Dumm ist der Knabe wirklich, das stimmt. Und ein elender Säufer noch dazu. Das sind unter anderem auch die Gründe dafür, dass er nie einer meiner Söldner geworden ist...
Lee bedachte die kriegerische Amazone mit durchdringendem Blick.Ich kann deine Beweggründe sogar verstehen. Aber dieser Yenai ist einer unserer Feinde und wer unseren Feinden hilft, ist selber einer von ihnen. Was Bloodflowers getan hat war hochverrat. Darauf steht normalerweise der sofortige Tod. Du hattest Glück, dass ich in seinem Falle noch ein wenig darüber nachsinnen wollte.
Jetzt allerdings steht mein Entschluss fest.
Ich werde Bloodflowers freilassen, allerdings wird er getötet, wenn er sich nocheinmal in die Nähe des Kerkers wagt. Ohne Wenn und Aber.Und du ... dich werden wir am nächsten Baum aufknüpfen. Dort lassen wir dich dann solange herumbaumeln, bis du von allein wiederherunterfällst...Lee unterbrach sich selbst mit schallendem Gelächter.
...ich denke nicht, dass du Argumente vorweisen kannst, die meine Entscheidung ändern könnten. Oder irre ich da ?
Gorr
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| 25.03.2004 20:23 | #349 |
| Sergio |
Claw stand auf einem Tisch und blickte in der Taverne umher. Endlich gab es wieder etwas halbwegs Abenteuerliches zu tun und dafür brauchte man mutige Krieger. Und wer war unerschrockener als Sergio? Schließlich hatte er selbst einige Zeit lang als Schürfer in den dunklen Stollen schuften müssen und kannte sich nun sogar teilweise dort aus. Der Bandit saß an einem Tisch und hatte bereits ein Bier intus. Jetzt stand er auf und ging in die Nähe des Tisches, auf dem der Schürferboss stand. „Ich werde auch mitkommen! Für Lee!“, rief der Bandit Claw zu...
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| 25.03.2004 21:31 | #350 |
| blutfeuer |
"und das ist dein letzter entschluss? ich bin keine von der garde, ich habe neben dir auf der hochzeit von gorr und hummelchen getanzt und wir haben sogar angestoßen miteinander. aber gut - wenn du es so willst, dann knüpf mich ruhig auf. dann entgeht dir aber ein sehr gutes geschäft! mich hat nämlich eigentlich noch etwas anderes an den hof geführt."
blutfeuer wurde langsam sauer. was war der alte general aber auch stur. dabei sah er doch mehr nach alter schule aus und kameradschaft sollte er doch verstehen? nun, wenn dem doch nicht mehr so war und ihn das leben in der kolonie so hart gemacht hatte, dass er mit den wirklich wichtigen dingen des lebens nicht mehr zurecht kam, dann würde sie ihm eben eine viel brutalere lehre verpassen. selber schuld.
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| 25.03.2004 21:54 | #351 |
| General Lee |
General Lee grinste breit. Der Ausdruck in Blutfeuers Gesicht verriet, dass sie das nachdenklich machte.
Ollek ! Bollek !
Die Tür tat sich knarrend auf, zwei große, kräftige Söldner betraten den Raum.Führt unseren Gast zu den Kirschbäumen am Übungsplatz, sie möchte ihren Aufenthalt hier ab jetzt am Baum verbringen.
Blutfeuers Mund stand offen wie ein Scheunentor.
Diese Aktion des Generals schien sie wirklich zu überraschen.Das bestätigte seinen Verdacht, dass sie nicht hinter seine Fassade hatte blicken können. Der General wusste ganz genau was er tat.
Spätestens bei "gutes Geschäft" war er hellhörig geworden. Gegen eine Verhandlung war ja nichts einzuwenden, aber er sah seine Handelspartner dann doch lieber in der passiven Haltung.
Blutfeuer wurde an beiden Armen gepackt und nach draussen verfrachtet.General Lee wies einen anderen Söldner an, einen Stuhl und ein langes Stück Seil zum Übungsplatz zu bringen.
Dort angekommen warf der es unter den wachsamen Augen seines Anführers über einen massiven Ast und verknotete ein Ende des Seils zu einer Schlinge. Der ausgesuchte Baum war hoch gewachsen und hatte den umfang eines Wagenrades. Er hatte schon die eine oder andere stürmische Nacht überlebt.
Der junge Söldner postierte den Stuhl unter dem "Galgen", Ollek und Bollek hoben die Kriegerin auf den Stuhl, der Strick wurde ihr um den Hals gelegt und die Schlinge festgezurrt.
Dann zog der Söldner das Seil über den Ast, bis es straff gespannt war und knotete es an einem weiteren Ast fest.
Ollek und Bollek hielten Blutfeuer immernoch an ihren Armen fest.Lee trat an sie heran, war aber ausser Reichweite ihrer Beine oder sonstiger Gliedmaßen.
Nun, werte Blutfeuer. Du hast jetzt eine letzte Chance.
Erläutere mir doch bitte, was für ein Geschäft du mir vorzuschlagen gedenkst...
Gorr
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| 25.03.2004 22:11 | #352 |
| blutfeuer |
na da hatte der alte kerl sich aber geschnitten. jetzt war nicht die zeit für geschäfte. gechäfte machte man unter gleichberechtigten partnern und nicht, wenn einer gefesselt war.
blutfeuer senkte den kopf. gnaz deulich spürte sie die runen auf den haut. sie wusste auch genau, wo die rune des traumbildes saß. ihre gesamte konzentration ließ sie fließen. ihre haut wurde wärmer und wärmer. dann spürte sie den zauber in ihrem kopf. sie hob das angesicht und riss dann die augen auf. die geballte kraft des traumbildes traf den völlig ungeschützten general, der einem solchen angriff natürlich völlig hilflos ausgeliefert war.
blutfeuer sah das feuer aus seinen augen zurück brennen. sein gesicht wurde rot und bekam einen verklärten ausdruck.
"oh gott" - dachte sich die amazone - hoffentlich hat er noch eine liebste, an die er in seinen träumen denkt, sonst wird er sich auf mich stürzen und ich hab die hände nicht frei um ihn abzuwehren. und das schlimmste ist, er hat einen bart!""
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| 25.03.2004 22:26 | #353 |
| General Lee |
General Lee konnte nicht fassen, was er zu sehen glaubte.
Er rieb sich energisch die Augen, versuchte das vermeintliche Trugbild zu vertreiben. Doch es blieb.
Ist es wirklich so ? Hat die Amazone sich fort gezaubert und dich an ihre Stelle gesetzt ?
Der General lachte erleichtert auf.
Mir soll es Recht sein. Das ist ein wirklich guter Tausch ! Lee rieb sich die Hände. Soooo lang habe ich darauf gewartet ... Ich kann nicht fassen, dass mein Wunsch heute Nacht in Erfüllung geht ! Er schüttelte den Kopf.Du hättest eben nicht auf diese einfältigen Arschkriecher hören sollen. Sie hatten die ganze Zeit nur ihre eigenen Ziele im Sinn !
So eine Verleumndung ... gerade von dir. Du hättest eigentlich wissen müssen, dass ich nicht schuldig war ! Ich wollte immer nur dein bestes ! Ich dachte du schaust hinter ihre falschen Gesichter.
Deinen vermeintliche Freunden zu glauben war dein größter Fehler und ...er funkelte ihn grimmig an ... dein letzter !
Langsam und effektvoll zog der General seinen Zweihänder aus dessen Halterung auf seinem Rücken.
Es schien wie eine heilige Zeremonie, auf die auszuüben er sich schon lange gefreut zu haben schien.
Immer näher trugen ihn seine Schritte zu der verhassten Person.Heute Nacht endlich ... wird mein Leidensweg ... ein Ende finden.Mit gehobener Waffe stürmte er auf die verhasste Person zu, ein markerschütternder Schrei drang aus seiner Kehle und grollte über den Hof:Stirrrb Rhobarrrrr !!!
Gorr
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| 25.03.2004 23:05 | #354 |
| blutfeuer |
oje, noch eine magie und sie war jetzt schon ganz erschöpft. wegteleportieren oder trugbild, das war hier die frage. die teleportpunkte waren aber alle so weit weg. und wuschel war bei hummelchen. sie müßte ja ewig laufen!
mal sehn, was ein trugbild so hergibt.
blutfeuer konzentrierte sich noch einmal und begann, die beine des generals zu biegen. der spürte, wie seine knochen jeden halt verloren und sank langsam auf die knie.
da gleichzeitig die magie der illusion verflogen war, lag der general jetzt auf den knien vor der amazone, und rhobar war verschwunden.
ollek und bollek hatte jetzt wirklich das blanke entsetzen ergriffen und sie hatten vor schreck die arme der amazone losgelassen. diese streifte sich den strick vom hals und streckte ihre hände dem general entgegen. gleichzeitig sank sie auch in die knie und meinte
"so redet es sich auch viel besser. wir setzen uns hier ins gras und überlegen gemeinsam, welche art von strafe angemessen ist. gleichzeitig verhanden wir über den freilassungspreis für bloody.
also, für bloody biete ich zwei fässer feuerlikör und ich könnte ne weile für dich arbeiten. wie du sicher gesehen hast, bin ich doch eine nicht zu unterschätzende zauberin. das kannst du doch sicher gebrauchen. sagen wir mal, ich diene dir ein jahr."
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| 25.03.2004 23:19 | #355 |
| Bloodflowers |
"Was? Sie soll gehängt werden?"
Mittlerweile hatte Frodo herausgefunden das Bloody im Kerker saß(ungewöhnlich lange hatte das gedauert, Frodo wusste normalerweise immer sofort wenn etwas passierte) und befand sich nun vor dem Kerkerfenster.
"Ich hab mit der noch ne Rechnung offen... Lee kann doch nicht einfach meine kleine Amazone hängen lassen!" Bloody ergriff die Panik. Wen sollte er denn ungefragt küssen, wenn nicht Blutfeuer? Es machte nämlich bei kaum jemanden soviel Spass wie bei ihr.
"Geh schnell hin und halte mich auf dem Laufenden!..." trug er seinem Banditenfreund auf und hielt ihn dann doch kurzzeitig davon ab sofort loszuziehen:
"... warte lass mir nen Stengel hier, ich bin so nervös das brauch ich jetzt!" dann erst konnte Frodo los.
Bloody hing an den Gittern und probierte irgendwelche verdächtigen Laute zu erhaschen die Aufschluss darüber geben könnten was genau bei SEINEN Bäumen vor sich ging. ...
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| 25.03.2004 23:19 | #356 |
| blutfeuer |
der general sah sie völlig verwirrt an und musste wohl erst in die realität zurückfinden.
dann meinte er, noch immer etwas verwirrt, dass das mit den fässern eine gute idee wäre.
"und meine dienste für ein jahr? ich kann eine menge. ich bin eine sehr gute bogenschützin, wenn nicht die allerbeste. ich glaube, ich bin die letzte amazone, die noch die magie beherrscht. das ist doch eine sehr wertvolle sache oder?"
der general sah blutfeuer lange an und überlegte. dann meinte er, dass das wirklich eine gute sache wäre, so eine illusionszauberin in seinen reihen zu haben.
mit einem ächzen erhob er sich vom boden und reichte blutfeuer dann seine hand um ihr aufzuhelfen.
"eigentlich ist das eine sehr gute idee. ich werde das angebot annehmen - unter einer bedingung"
"und die wäre?"
"du wirst nie wieder deinen general verzaubern."
"zu befehl, mein general."
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| 25.03.2004 23:26 | #357 |
| Bloodflowers |
Schon nach einer kurzen Weile kam Frodo wieder angerannt:
"Alles klar, nichts passiert!"
"Gott sei dank!" atmete Bloody erleichtert auf.
"So komisch hab ich den General aber noch nie erlebt... der hat so ganz eigenartig geguckt."
"Ich kann mir schon denken was vorgefallen ist... warte mal Frodo, Adanos nervt schon wieder!"
"Ja ist ja gut jetzt, ich hab begriffen das Hamster mit Ziegelsteinen in den Backentaschen nicht schwimmen können!"
Frodo verdrehte die Augen, er wusste das Bloody sich wegen dem Sumpfkraut schon wieder so eigenartig benahm.
"So, hab Adanos abgespeist, was ist jetzt mit Blutfeuer?"
"Weiss nich, sieht so aus als hätten sie sich geeinigt! Sie kommt hierher... nagut vielleicht geht sie ja auch in die Taverne..." grinste Frodo. ...
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| 25.03.2004 23:32 | #358 |
| blutfeuer |
blutfeuer hatte sich von dem general verabschiedet und raste schnell zu hummelchen, um ihr die gute nachricht zu überbringen. sie riss die tür zur schmiede auf und fiel ihrer schwester um den hals.
"er begnadigt bloody und ich bleib jetzt ne weile bei euch. ich hab mich dem general für ein jahr verpflichtet - als buße. und jetzt muss ich bloody bescheid sagen."
und schon war sie wieder raus. dann klebte sie mit ihrem kopf zwischen den gitterstäben.
"ich hab dich gekauft. für zwei fässer feuerlikör, die muss ich aus dem sumpflager holen. ich lass mir morgen von hummelchen die kutsche geben und hol meinen krempel. ich werde ein jahr auf dem hof leben müssen. das ist die buße für die befreiung von yenai.
aber ich hab inzwischen so viele freunde hier, dass das sicher keine schwere buße wird. wo ist dein haus? ich schlaf da mal heute nacht. morgen hol ich dann meine sachen."
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| 25.03.2004 23:36 | #359 |
| Bloodflowers |
"Mein Haus steht oben bei der Banditenburg, gleich die erste Hütte nach der Brücke, kannst es nicht verfehlen!" meinte Bloody und reichte der Amazone seinen rostigen Schlüssel.
"Was denn, mehr als zwei Fässer Feuerlikör bin ich nicht wert? Sowas aber auch... drei hättens wohl schon sein können. Zwei Fässer trink ich ja in einer Stunde leer. Was bedeutet das eigentlich... bin ich jetzt sowas wie ein Leibeigener? Dein Eigentum oder wie?" ...
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| 25.03.2004 23:41 | #360 |
| blutfeuer |
"danke, schlaf schön, morgen hau ich dich raus. und das mit dem leibeigenen überleg ich mir mal. gute nacht."
damit war die amazone auch schon in der dunkelheit verschwunden. natürlich nicht in richtung bloodys haus sondern in die nächste offen stehende tür, in die taverne.
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| 26.03.2004 11:28 | #361 |
| blutfeuer |
in fliegendem galopp kam die amazone auf dem hof an. der vogel hatte kaum angehalten, da verschwand sie auch schon in der schmiede.
"hummelchen, ich brauch die scavenger und einen wagen. du hattest doch einen."
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| 26.03.2004 11:48 | #362 |
| Hummelchen |
"Was willst du denn machen? Willst du den Schnaps holen für die Befreiung von Bloody? Dann geb ich dir den Wagen gern. Aber hetz die Tiere nicht so. die sind nix mehr gewöhnt."
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| 26.03.2004 11:55 | #363 |
| blutfeuer |
"ja, gib schon her, ich werd auf die küken schon aufpassen, ich bin doch eine meisterreiterin. imemrhin muss ich mein haus ausräumen. das ist schon ne menge kram, den ich zu transportieren hab. vielleicht reicht eine fuhre ja nicht mal."
die amazone spannte die beiden scavenger ein, schwang sich dann auf wuschel, griff die führungsleine und verließ mit ihrem gefährt die schmiede.
einen blick in den kerker von bloody riskierte sie noch, aber der kerl schlief und sie wollte ihn nicht wecken.
"bis bald, blutsbruder, die rettung naht."
dann verließ sie den hof in richtung taverne.
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| 26.03.2004 11:59 | #364 |
| Hummelchen |
Hummelchen schaute ihrer Amazonenschwester noch eine Weile hinterher. Dann ging sie langsam ins Haus zurück um ihrem Mann ein Frühstück zu bereiten. sie hieb ein paar Eier in die Pfanne, tat dpnne speckstreifen dazu und deckte dann einen Teller über das Ganze. Dann trat sie mit ihrem dicken Bauch den anstrengenden Weg zum Wachtposten an.
Die Sonnen stand schon hoch am Himmel und der Weg war trocken. die Amazone hatte eine STaubspur hinter sich hergezogen wie eine Orkarmee. Es hatte ja auch lange nicht geregnet.
Am Wachposten angekommen, überraschte sie ihren Mann, der an einen dicken Baum gelehnt, friedlich vor sich hinschlief.
Mit einem dicken Kuss weckte sie ihn und erzählte ihm dann die neueste Entwicklung im Falle Bloody und Bloody.
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| 26.03.2004 15:22 | #365 |
| Gjaron |
Gjaron erwachte dort, wo er auch gestern ins Reich der Träume entschwunden war: in Schmoks Taverne.
An viel konnte er sich nicht mehr erinnern, außer an so einen komischen, aber dennoch feundlichen Typen, der wohl gestern das erste Mal Komabier gekostet hatte. Er sah wie ein Bruder des Sumpfes aus.
Zum Munterwerden bestellte sich der Bandit dann auch gleich Schmoks Spezialität. Nach ein paar Zügen hatte Gjaron einen klaren Kopf und betrachtete die Umgebung, sah noch alles so aus, wie am Vorabend. Daraus konnte man nur schließen, dass keine Schlägerei stattgefunden hatte, seltsam.
Er trank noch ein bisschen weiter, als Claw in die Stube stapfte und einen Tisch ungefähr in der Mitte des Schankraumes von dem darauf liegenden Typen und den leeren Humpen befreite. Dann sprang er auf den Tisch und begann mit einer kurzen, aber wie immer sehr emotionalen Rede. Es ging um eine erneute Minenbesichtigung, wenn man es so ausdrücken will. Anscheinend war man auf der Suche nach Erz, komisch, hatten die etwa keines mehr in den Hauptstollen?Egal, Gjaron hob den Arm, sagte kurz: "Ich bin dabei Kumpel!" und war damit frischgebackenes Mitglied der Expedition in die Tiefen der Mine.
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| 26.03.2004 16:51 | #366 |
| Dumak |
Quer über die Felder kam Dumak ins Lager. Er nannte das Den kurzen Weg. Hinter ihm her trottete sein großer Hund, der neugierig an Kaninchenhöhlen schnüffelte und hier- und dorthin sprang.
»Der Frühling hat dir wohl Grillen unters Fell gesetzt?«, wunderte sich Dumak. Doch da war er schon auf dem Hof, der dem Besucher den gleichen Anblick wie immer bot und lugte vorsichtig um das erstbeste Gebäude.
Der Veteran Gorr war nirgends zu sehen. Dafür standen einige Männer um ein offenes Feuer herum, das auf dem freien Platz entzündet worden war. Nun, wo es draußen ein wenig wärmer geworden war, fingen die ersten an, ihr Komabier draußen an der frischen Luft zu trinken. Das hatte den Vorteil, daß man nicht mehr von der stickigen Kneipenatmosphäre beim Genuß des Bieres abgeleknt wurde.»He Leute!«, rief Dumak gut gelaunt und kam näher.
»Wie wärs, wenn ich eure Runde einfach mal durch ein kleines Lied auflockere?«Keiner sagte was. Dumak nahm das als günstiges Zeichen. Wenn sie es nicht wollen, hätten siei hm das schon gezeigt.
»Also ja? Dann hört gut zu. Ich werde vom tapferen Söldner Gorr singen, den ihr ja sicher alle gut kennt.
Heut von großer Tapferkeit
ich zu singen bin bereit.
Nach ’nem Söldner, Gorr mit Namen,
laßt mich im Gedächtnis kramen.
Zur finstren Stund’ bei Mitternacht
hält ein starker Söldner Wacht.
Glücklich scheint ihm diese Stunde
und so dreht er seine Runde.
Träumt vom nächsten Tage schon,
da bekommt er seinen Lohn.
Kratzt sich über seine Glatze,
zieht ne breite Grinsefratze.
Wieviel mag der Sold wohl sein,
den Onar ihm läßt angedein’n?
Angestrengt die Stirn zieht krause
er nach jeder Rechenpause.
Eben noch ans Geld gedacht
bei der langen Hofeswacht,
mit sich und der Welt im Reinen,
fängt er plötzlich an zu greinen.
Einen Schatten er geseh’n
und das Herze bleibt ihm steh’n.
Plötzlich dringt ein plätschernd Strudel
aus der gorrschen Söldnernudel.
So schnell wandelt sich das Bild:
Eben ungestüm und wild,
ganz mit sich zufrieden scheinend,
sieht man ihn nun bitter weinend.
Da - der Schatten sich bewegt,
hat man ihn hereingelegt?
Nein er selber ist’s gewesen,
hat die Zeichen falsch gelesen.
Sagt’ ich schon, daß er nun greint?
Die Gefahr ihm maßlos scheint.
Hat vor seinem eignen Schatten
Angst, wie’n Schaf vor Riesenratten.
Durch die drohende Gefahr
fällt ihm aus sein letztes Haar.
Panisch sieht man über Felder
ihn schnell rennen in die Wälder.
Wenn er nicht gestorben ist,
läuft der Gorr durch teuflisch List,
japsend vor dem Schatten fliehend,
ewig durch die Wälder ziehend.«
Die Mienen einiger der Männer hatten sich plötzlich merklich verfinstert. Waren das etwa Freunde von Gorr? Dumak packte eilig seine Laute weg und stand schleunigst auf.
»Mir fällt da ein... ich muß noch dringend weg... Soll für den Tavernenwirt noch neue Bierdeckel kaufen.«
Er hatte zwar keine Ahnung, was zum Henker Bierdeckel waren, aber egal, Hauptsache weg. Und diesen Gedanken setzte Dumak dann auch in die Tat um.Als er außer Rufweite war, lachte er auf: »Das war der erste Streich, Gorr«, sagte er zu sich selber. Dann überlegte er, wo ihn sein Weg denn als nächstes hinführen könnte.
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| 26.03.2004 17:17 | #367 |
| blutfeuer |
mit lautem peitschenknall raste die amazone an der wachstelle von gorr vorbei, der ihr fröhlich zuwinkte.
"na du wachschmied? haste sehnsucht nach einem weichen frauenpo?"
bevor der schmied ihr wütend hinterherrennen konnte, hüllte sie ihn in in eine dicke staubwolke.
wenig später fuhr sie auf dem hof vor direkt vor das haus von onar und lee.
"he, general, ich bringe hier etwas, dass dier für immer die augen öffnen wird."
die rumstehenden söldnern waren sehr gern behilflich, diese seltsam riechenden fässer vom wagen zu heben und gleich fingen sie an, nach verschlüssen zu suchen.
"ich warne euch, das zeug da drin brennt euch die kehlen weg. es ist nicht zum trinken da, auch wenn es so riecht. es ist schrecklich gefährlich!"
blutfeuer stellte sich schützend vor die fässer und bat hummelchen, die beiden anderen bei ihr unterstellen zu dürfen.
nachdem hummelchen zustimmte mit der bemerkung, dass man das sowieso nicht trinken könne, sahen sich die söldner betreten an. also wenn hummelchen das zeig in ihr haus ließ, dann war es wirklich nicht zum trinken.
die menge zerstreute sich und hummelchen setzte sich auf die fässer und fing an zu singen.
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| 26.03.2004 18:21 | #368 |
| Claw |
Es hatten sich tatsächlich ein großer Haufen Freiwilliger eingefunden, die bereit waren, mit in die Mine zu gehen. Einige wie Kalle, Gjaron oder Garos kannte Claw gut und war froh, dass sie mitkahmen. Andere schienen ihm fremd, aber es war egal, die Erfüllung der Mission hatte oberste Priorität."Also Männer, auf zur Banditenburg. Wir treffen uns dort auf dem Vorplatz der Mine. Rüstet euch, es kann ein langer, tiefer und gefährlicher Marsch in die Eingeweide der Berge werden..." rief Claw den Männern zu und ging als vor, zur Banditenburg, um mit Kalle, der oben wartete, noch die letzten Vorkehrungen zu treffen. Hinter Claw gingen einige Schürfer her und was der Söldner nicht wusste, war, dass auch ein Mitglied des Sumpflagers unter ihnen war. Cugar, der Bruder, der sich als Schürfer verkleidet hatte, trottete vorsichtig hinter den anderen Schürfern her.
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| 26.03.2004 19:50 | #369 |
| blutfeuer |
ein söldner kam nach einer weile aus dem haus und holte die amazone rein. etwas unsicher betrat sie den raum, in dem lee an einem kartentisch saß.
"nun setz dich ma hin mädchen und erzähle, was ich an dir profitieren kann und dann bring mir mal ein gläschen von deinem feuerlikör, immerhin will ich wissen, ob sich das zeug lohnt, für das ich nach deiner meinung den bloody freilassen soll."
blutfeuer ließ eines der fässer reinrollen und öffnete vorsichtig den wachsverschluss. mit einem verdächtigen zischen entwich ein heller rauch, der sich als wundervolles aroma im zimmer ausbreitete.
"feuerlikör ist mehr als ein getränk. es ist nach einer geheimen rezeptur für viele dinge benutzbar. du kannst damit schlösser zum schmelzen bringen, wunden desinfizieren, pfeile vergiften, defekte lederrüstungen reparieren, kinder abtreiben, spuren verwischen und vieles mehr.
und in maßen genossen schmeckt es sogar, räumt den magen und den rachen auf und schenkt dir nach einm gläschen einen klaren kopf und nach einem zweiten einen tiefen schlaf. so einfach ist das."
"und dieses zeug stellst nur du her?"
"dafür hab ich die absolut exclusive lizenz. niemand kennt das rezept. der alte sador wollte es mir schon abluchsen, aber ich habe es immer eisern gehütet."
"nungut, das ist das eine, aber was hab ich an deiner magie?"
"du kennst die amazonenmagie nicht wirklich oder?" der general verneinte.
"dann werde ich es dir vorstellen. die amazonenmagie schenkte uns donnra, die unsere weiblichen fähigkeiten magisch verstärkte. ich kann licht machen und magisch verschließen, so dass das schloss keiner mehr auf bekommt. ich kann mich teleportieren zu vielen orten in khorinis, weil ich die runen dafür habe. die andere magie ist illusionsmagie, du hast sie selbst kennen gelernt. es gibt die kraft der circe, die mich befähigt, einen mann dazu zu bringen, meinen befehl auszuführen. dann gibt es das traumbild, das war das, was dir deinen könig beschere und dann gibt es das trugbild. damit kann ich dir etwas vorgaukeln, was es nicht wirklich gibt.
ich kann scavenger reiten und beherrsche den berittenen kampf, das ist sehr vorteilhaft, verleiht es uns doch besondere schnelligkeit. leider kann ich deinen leuten das nicht beibringen, das ist eine fähigkeit, die nur uns amazonen zu eigen ist. hummelchen kann das auch, aber sie wird sich in ihrem zustand nicht auf einen vogel schwingen.
ich denke doch, dass du ein gutes geschäft gemacht hast. jedenfalls ein besseres, als wenn du mich aufgehängt hättest. da hättest du nullkommanix gehabt. jetzt steh ich fest an deiner seite und da ich dich symphatisch finde, wirst du an mir deine helle freude haben.
übrigens - mal ne andere frage: ich war heute auf einer burg, von der du dein erz beziehst. das ist ein wundervoller ort. kann ich dort einen baum pflanzen?"
lee lachte und meinte
"klar kannst du da einen baum pflanzen. und nun gib mir mal so ein gläschen von deinem likör, damit wir die sache mit bloody mal aus der welt schaffen können."
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| 26.03.2004 21:37 | #370 |
| General Lee |
Das Zeug rann ihm die Kehle herunter wie heißes Pech.
Er hustete kurz, fing sich aber sofort wieder.
Hmm, dein Zaubermittelchen scheint wirklich gut zu gebrauchen zu sein. Es erscheint mir als gutes Tauschobjekt, gegen Bloodflowers' Freilassung. Allerdings verlange ich ein wenig mehr als zwei läppische Fässer davon...Blutfeuer funkelte ihn misstrauisch an. Was verlangst du ?
Ich will, dass du mir dieses Zeug herstellst, wann immer ich das verlange. Und zwar kostenlos. Natürlich nur dieses Jahr, indem du mir dienen wirst.
Gorr
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| 26.03.2004 21:43 | #371 |
| blutfeuer |
"general, ich werde das natürlich hinbekommen. feuerlikör macht man aber nur einmal im jahr, der braucht fast ein jahr zum reifen. ich werd euch von der nächsten lieferung einen spürbaren vorrat herstellen. ich hab jetzt aber nur noch zwei fässer. dann ist die aktuelle ernte verbraucht. es ist ein kräuterlikör, der braucht schon gewachsene kräuter.
aber ich geb euch, was ich kann. im moment wär das noch ein fass. das letzte muss ich mit sador teilen, denn mit dem hab ich einen uralten vertrag, den kann ich nicht brechen.
kann ich bloody jetzt rausholen?"
blutfeuer war schon ganz kribblig.
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| 26.03.2004 21:50 | #372 |
| Trulek |
Langsam hatte sich Trulek aus seinem Bett gewälzt und hatte es schließlich geschafft an der einen Seite runter zu fallen. Es war ein Rumms zu hören, als er den Boden erreichte, doch er blieb eine Weile liegen, bis er es in Erwägung zog aufzustehen. Müde rieb er sich die Augen um wach zu werden. Sie schmerzten irgendwie, warum wusste er nicht. Er brauchte jetzt am frühen Abend auf jeden Fall eine Mahlzeit. Viel verlangte er nicht und er trug sowieso meistens etwas Fleisch und Wasser mit sich herum. So ging er hinaus aus dem Besprechungsraum der Söldner und machte es sich draußen auf einem Baumstamm bequem.
Langsam packte er ein Stückchen Fleisch aus und nagte daran. Es schmeckte nicht mehr unbedingt toll, jedoch war es auch noch nicht gänzlich verdorben. Noch einige Zeit knabberte der Drachenjäger daran und warf die angeknabberte Keule dann weg. Stattdessen packte er einen saftigen Apfel aus. Zwar wusste Trulek nicht wo er immer diese saftigen Äpfel zu dieser Jahreszeit her hatte, doch sie waren einfach da. Immer wieder mal fand man einen und steckte ihn ein. Sie schmeckten sehr gut und erfrischten ungemein. Mit dem Apfel im Mund schwang sich Trulek dann vom Baumstumpf und schlenderte eine Weile herum. Da fiel ihm wieder ein warum er tatsächlich auf dem Hof war: Lee sagen er wollte wieder mitmachen und das Einhandtraining beenden. Der Drachenjäger fand den Zeitpunkt Lee zu stören nicht gerade passend, deshalb wählte er die Alternative und sprach einen der stationierten Söldner an: „Hey du!“ „Jo, was gibt’s?“, fragte der Söldner. „Du weißt nicht zufällig wo man hier einen Einhandlehrmeister finden kann?“ „Doch klar, Scorpion ist ein neuer Lehrmeister! Hab ihm neulich erst die Nachricht überbracht. Er kochte grad so was wie ne Suppe glaub ich.“ „Gut und wo wohnt er?“, fragte Trulek. „War da hinten bei dem kleinen Lager“, meinte der Söldner und wies in die Richtung hinterm Hof. „Aber nimm dich in Acht, ist ein komischer Kerl!“ „Danke für den Tip, ich werd aufpassen. Bis später.“ Der fremde Söldner murmelte noch ein „Tschö“ und wandte sich dann ab. Na da wollte sich Trulek diesen Scorpion doch glatt mal anschauen. Hoffentlich hatte dieser Zeit und Lust ihn fertig auszubilden.
Zielsicher trabte er in die Richtung, in die der Söldner gedeutet hatte und suchte sich die nächstbeste Hütte aus. War es dreist um diese Uhrzeit zu klopfen? Vielleicht schon, aber es störte Trulek gerade nicht im Geringsten. Sein einziges Ziel war erstmal diesen Scorpion zu finden und wenn nötig aus dem Bett zu schmeißen. Laut und mit fester Faust klopfte er gegen die Tür. Nichts war aus dem innern der Hütte zu hören. Nur irgendwelche Naturgeräusche drangen in sein Ohr und das Geblabber einiger Wegelagerer, die am Feuer saßen. „Mist! Entweder er hat nen guten Schlaf oder er is nich da.“, murmelte der Drachenjäger. „Mir wäre ja das erste lieber.“ Trulek hämmerte noch einige Male fest gegen die Tür und wartete ab. Zeit hatte er genug und er würde warten. Häuser stürmen war eben nicht unbedingt sein Fall.
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| 26.03.2004 21:58 | #373 |
| General Lee |
Wie jetzt ? Jetzt ist es auch nur noch ein Fass, was ich kriegen kann ? Unter diesen Umständen kannst du Bloody nicht 'rausholen.
Ich kriege ja immer weniger, als ich eigentlich wollte !
Entweder ich kriege beide Fässer - und zwar jetzt sofort - oder der Bandit sieht nie wieder 'nen tropfen Alkohol, denn er wird im Kerker versauern...
Gorr
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| 26.03.2004 22:07 | #374 |
| Garos |
Garos stand mit Pak an der Taverne. Er hatte Pak überredet mitzukommen. Alles was Claw gesagt hatte war dass es zu Mine ging. Also, auf zur Mine! Unterwegs traf er noch ein paar andere Jungs die auf den Weg zur burg waren: Sagt mal, wisst ihr was Claw da oben in der Mine will? Ja, wir sollen neue Stollen erforschen da in den Haupt- und Nebenstollen das Erz knapp wird. antwortete der Bandit. So etwas in der Art hab ich mir auch schon gedacht. Die Schürfer bringen immer weniger zu Tage, das könnte zu einem ernsten Problem für Lee werden.
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| 26.03.2004 22:08 | #375 |
| blutfeuer |
"achwas, deine beiden fässer stehen schon vor deiner tür. ich habe noch zwei fässer, davon bekommt ihr eines und das andere muss ich behalten. von der neuen ernte gibt es wieder drei fass, es sei denn, ich bekomme hilfe bei der herstellung, dann können es auch gern mehr sein.
ich werde das zeug oben in der bergfestung aufsetzen, die klare bergluft wird den feuerlikör noch besser machen. ich werd da oben eine hütte für mich einrichten. immerhin hast du mir erlaubt, einen baum zu pflanzen."
blutfeuer lachte den general fröhlich an. der würde staunen, was sie für einen baum pflanzen würde.
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| 26.03.2004 22:22 | #376 |
| General Lee |
Der General hob eine Augenbraue.
Also krieg' ich drei Fässer ?
Das ist natürlich was anderes ! Jetzt lächelte auch er.
Du wirst Hilfe bekommen, keine Sorge, tu alles was nötig ist um deine Produktion anzukurbeln.
Er reichte Blutfeuer die Hand um den Handel abzuschließen.
Sobald ich das dritte Fass habe ist Bloody frei.
Gorr
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| 26.03.2004 22:31 | #377 |
| blutfeuer |
blutfeuer sprang auf und riss die tür auf.
"jungs, holt ein drittes fass von hummelchen, da hab ich noch zwei untergestellt."
dann drehte sie sich um und fiel dem general um den hals. jetzt hast du deine persönliche zauberamazone. danke, danke. ich werd dir treu zur seite stehen, wirste sehn"
der general wirkte etwas verlegen und meinte nur: "ist ja gut... ist ja gut."
als die söldner das schwere ding anrollten, sprang die amazone bereits die stufen herunter und raste zum kerker. dort umklammerte sie die stäbe und rief
"bloody, komm ran, gleich bist du frei. dem general hat der schnaps geschmeckt und ich bin jetzt ein jahr seine persönliche leibamazone oder so was. egal, du bist frei und hier auf dem hof ist es doch auch ganz lustig oder? ich zieh übrigens auch auf die burg. die ist ja wunderschön und ich werde dort meine schnapsbrennerei einrichten und wir werden dort oben feiern und vielleicht überfallen wir ja wieder mal karawanen."
blutfeuer konnte sich gar nicht bremsen.
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| 26.03.2004 23:05 | #378 |
| Bloodflowers |
"Mutti nur noch fünf Minuten!" stammelte Bloody und drehte sich auf seiner Pritsche um. Doch die Amazone liess nicht locker.
Verschlafen erhob sich Bloody und taumelte zur Gittertür.
"Was los? Frei? Überfälle? Schnaps... Schnaps... wo muss ich unterschreiben?"So richtig verstand er noch nicht was nun genau passierte. Bloody hatte anscheinend unter dem Gefängnisaufenthalt gelitten. Er musste dringend wieder biersozialisiert werden. Die unendlich langen... fünf Tage die er ungefähr im Kerker verbracht hatte, waren der Grund warum Bloody sich so sehr von der Gesellschaft, der Zivilisation quasi vom Leben auf dem Hof, entfernt hatte. Doch sollte man gerade solchen Menschen nicht besonders dabei helfen wieder in den Alltag hinein zu finden? Ein Glück das Blutfeuer da war:
"Mensch du bist ja so aufgedreht, liegt das am Frühling?" grinste der Bandit und war froh noch im Kerker sicher zu sein. Aber Blutfeuer schien eh nicht wütend.
"Sag mal wann bin ich denn nun genau frei? Ich will hier endlich raus... ich habe doch genug gebüßt, musste dich schliesslich küssen!" schon wieder so was freches... aber Bloody saß ja noch im Kerker... im sicheren Kerker!
Der Bandit klammerte sich nun auch an das Gitter und gemeinsam warteten sie darauf das irgendeiner den Kerker endlich öffnen würde. ...
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| 27.03.2004 00:54 | #379 |
| blutfeuer |
blutfeuer musste lachen als sie sah, dass hinter dem banditen längt die tür geöffnet war und zwei söldner grinsend von hinten zusahen, wie sich bloody verzweifelt an die gitterstäbe klammerte.
"dreh dich doch mal um. ich denke, dich treibt der instinkt zur futterkrippe. im moment scheint er aber zu versagen."
blutfeuer rief noch *put ... put ... put* und dann verschwand sie lachend in richtung taverne. das ding mit der kakerlake würde sie ihm später heimzahlen. jetzt sollte er sich erst mal wieder gesund trinken.
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| 27.03.2004 12:23 | #380 |
| Sir Scorpion |
*rumsbums* ein lautes Krachen war zu hören worauf der ganzen Hütttenboden bebte. Die Weglagerer auf dem Platz vor Scorps Hütte schauten erschreckt in deren Richtung und wussten wie freundlich der Hohe Söldner nun sein würde. Nun hörte man ein langsames, sich der Tür näherndes Knarzen auf dem Holzboden.Scorpion war stocksauer, wer wagte es seinen Schlaf zu stören? Im war es egal, im Schlafanzug näherte er sich nun der Holztüre die nach draussen führte, seine beiden Wachen hatten wohl wieder mal gedöst, dass sie einen solchen Rüpel an Scorps Türe liessen. Mit zornrotem Gesicht schritt er weiter, ein unruhiges aber lautes schnaufen gab er von sich, es hörte sich jedoch eher wie ein schnauben eines wilden Stieres an.
Dann riss er urplötzlich die Türe auf, nachdem er eine Weile still gestanden hatte, der Drachenjäger der davorstand, erschrak zwar nicht gros, aber die Faust die kurz darauf mitten in desssen Gesicht traf liess Trulek die kleine Treppe vor Scorps Haus hinuter stürzen. Du elendes Schneckengesicht, lausiger Kakerlakendreck, was fällt dir eigentlich ein meinen Schlaf zu stören? brüllte er dann los und die beiden Wachen schreckten aus ihren Träumen hoch, ebenso die wenigen Weglagerer die geschlafen hatten. Es ist doch immer das selbe mit auch schlappschwänzen, könnt ihr nichteinmal zu einer normalen Tageszeit kommen? jeder Muskel in Scorps Körper war angespannt und das kleinste falsche Wort, das nun von Trulek kommen würde, hätte banale Folgen.
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| 27.03.2004 16:52 | #381 |
| Trulek |
Der Drachenjäger rappelte sich langsam wieder vom Boden auf. Die Faust des hohen Söldners war verdammt hart gewesen und es dauerte ein Weilchen bis er sich wieder gesammelt hatte. Trulek klopfte seine leichte Söldnerrüstung ab und schaute dann gelassen in das wutentbrannte Gesicht seines Gegenübers. Er hielt es erstmal für besser Abstand zu halten, sonst würde er gleich schon wieder die Treppe runterpurzeln. Er überlegte kurz, was er wohl sagen sollte, um den hohen Söldner nicht noch mehr zu reizen. „Geht’s noch?“, wär jetzt wohl der falsche Ton, deswegen entscheid er sich für den freundlicheren Weg. Obwohl es ihn eigentlich reizte einen kleinen Faustkampf mit Scorpion auszutragen ließ er es, da er keine Lust auf blaue Augen und einen krummen Rücken hatte.
„Hey man, ich hab nur geklopft. Was kann ich dafür wenn mich niemand aufhält?“ Er zeigte auf die Wachen, die etwas verlegen dreinschauten. Der hohe Söldner würde ihnen sicher eine Lektion erteilen. „Aber egal, wo du jetzt schon mal wach bist kann ich ja sagen was ich will, oder?“ Scorpion sagte nichts, sondern schaute immer noch wütend, deswegen redete Trulek ruhig weiter. „Ich wollte wissen, ob du mich im Einhandkampf ausbilden kannst. Ich hab schon viel geübt, aber meine letzten beiden Lehrmeister sind spurlos verschwunden und ich komm allein nicht weiter.“
Trulek fasste sich an die Stirn, die von dem Schlag des hohen Söldners pochte. Immerhin war sie nicht aufgeplatzt. Geschickt lockerte er sein Schwert am Gürtel. „Willst du sehen was ich kann?“
Trulek ging gleich so direkt vor, da er sonst sicherlich keine Chance hatte bei diesem Rüpel einen Platz zu finden. Irgendwie gefiel er ihm aber trotzdem, oder war es gerade, weil er sich so verhielt? Der Drachenjäger holte noch einmal Luft, denn er hatte vergessen Scorpions Fragen zu beantworten.„Ach ja, 1. Ich bin kein Stück Kakerlakendreck, 2. Warum ich dich störe habe ich schon gesagt. Und 3. ist die Tageszeit doch egal. Wo sind wir denn hier, dass es hier Nachtruhe gibt?“ Trulek musterte den hohen Söldner. Es schien als hätte er ihn jetzt doch noch unabsichtlich mehr gereizt.
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| 27.03.2004 17:52 | #382 |
| Bloodflowers |
Nachdem Bloody sich wieder gesund getrunken und gefeiert hatte, erwachte der Bandit auf der kleinen Insel beim Vorposten. Wie er da hingekommen war wusste er selber nicht mehr, wahrscheinlich war Blutfeuer irgendwie daran schuld:"Klar wer sonst!"
Nachdem Bloody im See ein wenig schwimmen war und Gorr beim Wachen zugeschaut hatte, lag er nun wieder auf der kleinen Felsinsel inmitten des See's und leckte ein wenig an seinem eigenen Schatten.
"Hm, schmeckt irgendwie schlickig..."
Auf einmal kam ein Frosch, der noch nicht lange aus der Winterstarre erwacht zu sein schien, denn er hüpfte noch ganz hölzern, genau zur Insel geschwommen und hüpfte(hölzern und steif natürlich) vor Bloody's Gesicht umher. Sofort kam dem Banditen wieder das Buch aus dem Kastell in den Sinn.
"Hallo, Urahn... ja ihr seid bessere Ahnen als Affen... ihr schleimigen Amphibien... ihr könnt im Wasser und ausserhalb des Wassers existieren... man kann echt Stolz sein von euch abzustammen!" freute sich Bloody und betrachtete Stolz seinen Ur-Ur-Ur-Ur-Ur ... Ur-Grossvater.
Und während sich der Bandit freute und ein kleines Liedchen daher pfiff, mühte sich eine alte Bäuerin von Linky's Laden den Weg hinab zum Hof. Die Alte hielt an und schaute grimmig auf den Banditen. Dann keifte sie giftig:"Faule Jugend, wir Alten schuften und die jungen Leute liegen auf der faulen Haut!"
Bloody registrierte dies und flüsterte zu dem Frosch:
"Die gehört nicht zu uns... die gehört zu den Affen, eindeutig!"Doch vielleicht war die Alte ja auch:
"Eine verwunschene alte Kröte, jawohl das seid ihr!"
Bloody hatte sich erhoben und patzig die alte Frau beleidigt.Die wiederum fing nun erst recht an zu schimpfen. Doch Bloody erstarrte und grübelte wieder, er hatte in der Vergangenheit viel Mist gebaut. Hier und heute war der Zeitpunkt gekommen um ein wenig Buße zu tun. Ein wenig von der Schuld abzutragen.
Er sprang von der Insel hinein ins kühle Nass und holte sich neben einigen Blutegeln auch ne schöne Unterkühlung weg.
Am anderen Ufer angekommen(), patschte er mit nassen Klamotten genau auf die Alte zu. Die arme Alte(und vermutlich auch leicht irre...) Frau erschreckte sich so sehr das sie ihren Einkaufskorb fallen liess. Die Aktion des Banditen hatte sie jetzt völlig überrascht, vermutlich erwartete sie schon schlimmes. Doch Bloody schnappte sich stumm den Korb vom Boden und lief los zum Hof.
Das ist eine harmlose alte Omi, die sich in dieser Welt nicht alleine helfen kann. Sie ist verbittert und deswegen so unfreundlich, sie muss ihren Glauben an eine gute Welt vor langer Zeit verloren haben. Aber tief im Innern ist sie so herzensgut wie nur Omi's sein können.
Bloody zuckte kurz zusammen, dann wieder... und wieder...
"Gib mir meinen Korb zurück du Lump!" kreischte die Alte und mühte sich mit dem Banditen Schritt zu halten. Wenn sie dies denn ab und an schaffte, dann prügelte sie mit ihrem Gehstock auf Bloody ein. Der biß jedesmal auf die Zähne und probierte nicht durch zu drehen:
Das ist eine harmlose alte Omi...
Als sie dann endlich beim Hof ankamen, hatte sich der Bandit auch wieder erinnert wo die Frau wohnte. Wenn er sich nicht täuschte dann lebte die Alte in einer Kammer in Onar's Haus. Er betrat das Haupthaus und die Alte kam hinterher, zum Glück kreischte sie jetzt nicht mehr. Vor der Kammer hielt er an und stellte den Korb ab:
"So, wir sind da, dankt mir nicht ich habe es gern getan!" ok das war gelogen. Aber es war nunmal der übliche Spruch den man in solch einer Situation von sich gab.
Die Alte öffnete die Tür, nahm ihren Korb und brachte ihn hinein. Dann kam sie wieder zur Tür und meinte brummig und kleinlaut:
"Verzeiht die Schläge."
Bloody nickte stumm und wollte schon gehen:
"Wartet, eins noch! Das ist dafür das ihr mir so einen Schrecken eingejagt habt!" sie gab dem Banditen noch einen auf den Hinterkopf mit ihrem Stock und knallte dann die Tür zu.
Bloody taumelte ein wenig und verliess das Haupthaus wieder.Undank ist der Welten Lohn!
Er rieb sich ein wenig die schmerzende Stelle und steuerte dann die Taverne an. Bloody brauchte jetzt Bier, viel Bier! ...
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| 27.03.2004 19:52 | #383 |
| Sir Scorpion |
Es gibt keine Nachtruhe, aber es sollte mit dem Tode bestraft werden einen Hohen Söldner unbefugt zu stören! Brüllte Scorp gereizt weiter, aber dann lächelte er plötzlich nur noch fies und sein zornrotest Gesicht verlor allmälich seine Röte und seine Muskeln entspannten sich, ja er wusste wie er den Kakerklakendreck bestrafen würde, schliesslich wollte er ja einhand lernen!
"Nun, aber du willst einhand lernen und behauptest schon etwas zu können, ich hatte ja noch keinen Schüler, darum nehm ich dich mal, ich seh dich auf dem Trainingsplatz muss mich nur noch schnell anziehen!" mit diesen Worten drehte er sich um und schloss die Türe wieder hinter sich. Er würde es diesem kleinen Wurm zeigen, ob er wollte oder nicht, nun lag er ihm zu füssen und war abhängig von ihm, wie eine kleine kakerlake vom Küchendreck.
Langsam schritt der Hohe Söldner durch seine Hütte, nahm die schwere Söldnerrüstung aus der Kiste neben dem Bett und begann sie zu montieren. Draussen war es dunkel so spiegelten sich nur die Flammen des Lagerfeuers und der Kerzen in Scorps hütte in den Metallplatten und gaben eine unheimliche Stimmung in der Hütte. Nachdem er das tägliche Ritual des Rüstungsanziehen hinter sich hatte wusch er sich nocheinmal das Gesicht, da er das vernachläsigt hatte, als er geweckt wurde.
Zum schluss nahm er noch seinen Scimitar von der Wand und steckte seinen zweiten Dolch in die Steifescheide, dann schritt die Imposante Gestalt Scorpions wieder im falen kerzenlicht richtung Türe, er freute sich schon richtig auf die fertig Ausbildung des Drachenjägers. Als er die Türe aufschlug, die mit durch die Wucht fast aus den Angelng geflogen wäre, schreckten die beiden Wachen zusammen, sie hofften, dass Scorp wieder besser gelaunt war als vorher. Zu ihrem Glück war es so "Hähä, ihr beide werdet jetzt aber etwas besser aufpassen!" meinte Scorp blos, doch er knackte bedrohlich mit seinen Knöcheln. Dann ging er weiter. Trulek war inzwischen weg, wahrscheinlich würde er auf dem Trainingsplatz warten. So schritt der Hohe Sölnder gemächlich richtung Trainingsplatz.
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| 27.03.2004 20:19 | #384 |
| Trulek |
Zufrieden war Trulek schon mal zum Trainingsplatz marschiert und hatte sich warm gemacht. Sein frischer Lehrmeister wollte sehen, was er schon so drauf hatte und da musste er beste Form zeigen. Er hopste gerade auf beiden Beinen, als Scorpion ich dicker Rüstung und wohl bewaffnet die Wiese hinunter kam. Immerhin sah er nicht mehr so wütend aus, doch das konnte natürlich täuschen. Schließlich standen sich die beiden Lees gegenüber, beide hatten schon ihre Waffen gezogen. Trulek wusste zwar jetzt schon, dass er nicht die geringste Chance hatte, aber das war ja auch nicht der Sinn. Scorpion nickte, worauf hin beide etwas Abstand nahmen und in Stellung gingen. Die Nacht war bereits hereingebrochen, doch erleuchteten einige Fackeln den Platz und ließen die Rüstungen und Schwerter glänzen.
Scorpion wartete auf den Angriff des Drachenjägers und dieser kam ihm auch immer näher, bis er schließlich einen leichten Schlag gegen die Brust ausübte. Bis dahin kam er allerdings nicht, denn die Klinge des hohen Söldners fing Truleks Schwert mit Leichtigkeit ab. Es funkte leicht, als Trulek dagegen drückte und dann zurück wich. Jetzt setzte Scorpion an anzugreifen uns er tat es richtig hart. Mit schnellen Schlägen attackierte er den Drachenjäger, der etwas schlecht dastand. Gerade so blockte er die Schläge des hohen Söldners, der ein leichtes Grinsen aufgelegt hatte. „Ich muss ihm zeigen, was ich drauf hab!“ Der Drachenjäger sammelte sich wieder und setzte dann wieder zu einer Attacke von verschiedenen Schlägen an. Quer, Längs, von links unten nach recht oben. Leider musste er feststellen, dass es nichts nütze. Das was er konnte, beherrschte er zwar gut, aber es war einfach zu wenig. Er würde so lange sein Bestes geben, bis sein Lehrmeister irgendetwas sagen würde. Er wollte ja keinen falschen Eindruck von sich hinterlassen.
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| 27.03.2004 21:06 | #385 |
| Sir Scorpion |
Er war also noch nichteinmal richtig ausgebiltet worden, nun dann würde er ja wirklich seinen Spass mit ihm haben. Zwar beherrschte er das, was er konnte wirklich nicht schlecht, nur war es etwas wenig und seine Schläge wiederholten sich immer wieder. Scorp blockte alles mit Leichtigkeit und seine Angriff waren schon lange nicht mehr so lahm und doch so schwer zum abwehren.Klar hatte er die Statur und Körperbeherrschungsvorteile, aber er würde aus dem Kakerlakendreck einen wahren Krieger machen, koste es was es wolle, für ihn natürlich!
Plötzlich machte Scorp als er einen Schlag Truleks blockte eine Kreisbewegung mit seinem Schwert und ohne widerstand löste sich dessen Schwert aus seinem Griff und folg dann in weitem Bogen über den Trainingsplatz. Erschrocken schaute Trulek seinem Schwert nach und dann auf die Spitze der gekrümmten Klinge Scorps. "He ich muss zugeben, ein paar Sachen kannst du schon recht gut, aber du bist noch verbesserungwürdig, bis du dich ein Kämpfer nennen kannst!" das fiese Grinsen auf seinem Gesicht war nicht zu übersehen. Erstmal steckte er seinen Scimitar ein um die ungemütliche Situation für seinen ersten Schüler aufzuheben, dann wies er auf dessen Schwert, worauf er über den Platz huschte um es aufzuheben.
Im Licht der Fakeln sah die Gestalt Scorps bedrohlicher aus, als normalerweise, wie er so mit den Armen vor der Brust verschrenkt dastand und mit einem fiesen Grinsen auf den gepeinigten schaute wie er sein Schwert aufhob und zurückkam. "Nun eine der wichtigsten Lektionen eines Kämpfers ist, verliere niemals deine Waffe! Niemals hörst du! Denn es bedeutet in den meisten Fällen dein Tod!" sprach er dann als Trulek zurückkam "wir werden nun eine Übung machen in der du lernst dein Schwert fest und doch so zu halten, dass du es leicht führen kannst! Pro mal, dass ich dir deine Waffe aus der Hand schlage, wirst du mir 10 Liegestützen machen! Verstanden!" sprach er dann weiter "Ich werd dir aber auch jedesmal einen Tipp geben!" fügte er lächelnd hinzu.
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| 27.03.2004 21:32 | #386 |
| Trulek |
Zehn Liegestützen? Kein Problem, da konnte sich Trulek einige Patzer erlauben, doch das wollte er eigentlich gar nicht. War ja schon blöd genug für ihn gewesen wie er sein Schwert aus einem Baumstumpf ziehen musste. Irgendwie war der hohe Söldner aber nun freundlicher gewesen, vielleicht um nicht gleich wieder seinen Posten zu verlieren? Auf jeden Fall wollten sie nun eine Übung machen. Trulek hielt sein Schwert fest in der Hand und war davon überzeugt, das er es diesmal nicht verlieren konnte. Scorpion hatte sein Scimitar wieder gezogen und setzte nur einen Schlag von unten an. Schon flog das Schwert wieder einige Meter fort. Verwirrt holte Trulek es wieder und schaute seinen Lehrmeister fragend an. Daraufhin erklärte dieser ihm, dass er das Schwert nicht so krampfhaft halten sollte. Er sollte es fest in der Hand halten, doch auch das Handgelenk musste Mitspielen. „Okay!“, nickte Trulek und umfasste den Knauf erneut. Wieder attackierte ihn sein Lehrmeister mit Schlägen, die darauf aus waren, die Klinge in die Luft zu wirbeln. Es dauerte jedoch diesmal um einiges länger, bis Trulek die Konzentration verlor. Er hatte den Griff kurz aus versehen gelockert und sofort hatte Scorpion die Gelegenheit genutzt. Die Klinge landete diesmal aber nur kurz daneben. „Es klappt!“, meinte der Drachenjäger und das Ganze fing wieder von vorn an. Er hatte die Idee die Liegestützen bis zum Schluss aufzuheben.
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| 27.03.2004 21:43 | #387 |
| Sir Scorpion |
Nach einer Weile war wirklich nichts mehr an Truleks Griff auszusetzen, wenn Scorp seine normalen Atacken auf das Schwert startete, hielt dieser stand. "So, das beherrschst du schon ganz gut, du lernst schnell, doch kämpft nicht jeder nur wie es ihm der Lehrmeister lehrt, so beispielsweise ich, ich werde dir jetzt mal zeigen wie du harten Schlägen standhalten wirst!" meinte Scorp weiter, forderte dann Trulek wieder auf zu blocken, diesmal startete er nicht irgend eine Atacke von unten, links, rechts oder oben sondern holte weit aus und als die Klingen aufeinander schlugen spickte Truleks Schwert wieder durch die Luft und Scorps erster Schüler griff sich an den Arm, der unter dem Schlag zu leiden schien. "Tja, hier ist es wichtig eine Federfunktion zu nutzen, wenn du einen harten Schlag direkt blockst, wirst du dir höchstens die Arme brechen, auch wenn du dein Schwert weiterhin halten kannst, bei harten Schläge ist es wichtig, dass du die Klinge schräg hältst, sodass du die Kraft zwar blockst, aber so, dass sie neben dich ins Leere geht und nicht direkt auf dich!" Trulek nickte nur und hielt sich noch immer den Arm fest, der wohl oder übel schmerzen musste. "Los versuchs nochmal!" meinte Scorp und diesen Spruch würde er wohl noch öfters brauchen, denn er wusste aus Erfahrung, dass auch der stärkste Krieger irgendwann müde wurde, dann aber durfte er noch nicht aufhören, wenn er etwas lernen wollte.
So schlug er weitere Male mit härte zu, anfangs noch nicht voll, da Trulek erst lernen musste, wie er das Schwert halten musste, als er dann aber die mittelharten Schläge richtig abblockte, holte Scorp richtig hart aus und Trulek musste lernen, auf feinheiten zu achten, damit er nicht am ende zu geschaffen ist um die Liegestützen zu machen.
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| 27.03.2004 22:17 | #388 |
| Trulek |
Trulek hatte den Schmerz in seinem Arm überwunden und nun wieder beinahe vergessen, da er die ganzen Schläge des hohen Söldners blockte. Er bemerkte schon, dass man aus dem abwehren ziemlich viel Schwung zum angreifen bekam, darum ging es aber leider nicht. Auf jeden Fall war er erst einmal ziemlich zufrieden mit sich, was die Übungen anbelangte, die sie bisher absolviert hatten. Zwar hatten sich die Liegestütze bereits auf 60 gehäuft, doch in zwei, höchstens drei Durchgängen würde er das schon schaffen.
Nun aber holte Scorp mit aller Wucht aus und Trulek musste diesen Schlag blocken. Die Klinge Schräg angewinkelt haltend, sah er das Scimitar auf sich zurasen, das sich schließlich unter Funkengesprühe mit Truleks Schwert kreuzte. Der Arm des Drachenjägers federte leicht zurück um die Energie abzufangen, die hinter dem Schlag war. Trotzdem spürte er die Muskeln in seinem Arm hart arbeiten. Wenn Scorpion es gewollt hätte, hätte er Trulek einfach in der Mitte durchtrennen können, doch dazu war es Glücklicherweise nicht gekommen. „Ich hab’s nicht verloren!“, meinte Trulek mehr zu sich selber, als zu seinem Lehrmeister. Auch dieser nickte ihm zufrieden zu. Trulek absolvierte schon mal einige der Liegestütze, um sich nicht alles aufzuheben und rappelte sich dann wieder auf. Da er recht kräftig war, war es kein allzu großes Problem. Trotzdem fühlte es sich an, dass er mit jeder schwerer wurde. „So, was kannst du mir heute noch zeigen?“, fragte er seinen Lehrmeister. Der Drachenjäger war zwar schon ziemlich geschafft, aber er hatte noch genügend Energie für ein paar Übungen.
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| 27.03.2004 22:26 | #389 |
| silencia |
Silencia hatte Recht behalten. Nachdem sie noch eine kurze Zeit dem Feldweg gefolgt war, fand sie sich jetzt einem riesigen Haus gegenüber wieder. Nein, besser gesagt waren es drei Häuser, doch eines stach durch Größe und Bauart sofort ins Auge. Es musste sich um einen Bauernhof handeln, den rundherum waren große Felder angelegt worden. Sehr große sogar. Es musste eine unglaubliche Arbeit sein, sie zu bestellen. Und da sollten die Bauern auch noch einen Großteil ihrer Ernte an die Stadt abgeben? Mehr und mehr wuchs die Verachtung, die Silencia gegen die Bewohner von Khorinis hegte. Doch irgendwann würde sie dorthin zurückkehren müssen, alleine schon um Zidar vor dem Ableben in einer finsteren Zelle zu bewahren. Wie wollte sie dies eigentlich anstellen? Es war wohl schlichtweg unmöglich, einfach wieder in die Stadt zu spazieren, all den dort postierten Wachen ins Gesicht zu lachen, eben schnell mal eine Zelle aufzuschießen und vor allem dann noch ungesehen aus der Stadt zu verschwinden. Da bedurfte es auf jeden Fall Geschicklichkeit, den Schutz der Nacht und ein paar sonstige Dinge. Sie würde Seile, Haken, und Waffen brauchen. Mit ihrem Dolch würde sie wohl nicht weit kommen, würde höchstens auf ein müdes Lächeln seitens der Stadtwachen stoßen. Und einen Bogen benötigte sie dafür auch. Ein am Pfeil befestigtes Seil... aber genug davon, dies lag ja alles noch vor ihr, es galt jetzt erstmal, überhaupt einen sicheren Unterschlupf aufzutreiben. Aber wie es aussah, hatte sie den wohl bereits gefunden. Sicher würden diese Bauersleute niemandem am späten Abend noch ihre Unterkunft verweigern, besonders nicht wenn dieser jemand so unschuldig und hilflos aussah wie Silencia (ein Merkmal, dass ihr in der Vergangenheit übrigens sehr oft nützlich gewesen war).
Allerdings stoppte das Mädchen abruppt ab, als sie die nächsten paar Schritte auf den Hof zu gemacht hatte. Schnell hatte sie ihren Körper hinter einem Baumstamm versteckt, und schaute nun mit hochgezogenen Augenbrauen den Weg entlang. Eigentlich hatte sie vorgehabt, einfach geradewegs zu einem der Häuser zu spazieren, und dort anzukopfen. Nun aber wurde sie daran erinnert, dass sie stets wachsam zu sein hatte, wenn sie als Küken in einer Männerwelt überleben wollte (denn das waren diese Zeiten auf jeden Fall). Dort, wo sie eigentlich vorgehabt hatte ihre Schritte her zu lenken, ließen sich gerade zwei bullig aussehende Gestalten nieder. Die Kaskaden ihrer Gesichter konnte man nicht mehr erkennen, zu dunkel war es mittlerweile geworden. Zu vernehmen waren ihre Stimmen dafür umso deutlicher. Es waren dunkle, rauhe, unbeherrschte Stimmen, und was sie sagten, ließ Silencia die Ohren spitzen. "Gegen die zarten Schenkel eines jungen Dinges hätte ich jetzt nichts einzuwenden, was meinst du?" "Nein, ganz und gar nicht, harharhar!" Ein dreckiges, schmutziges Lachen, welches das Mädchen dazu bewog, ihr Vorhaben ein klein wenig zu verändern, und ihren Weg in den Büschen fortzusetzen.
Leise und geschickt schlich sie durch das Gestrüpp, und hatte diese beiden Kerle schon bald hinter sich gelassen. Nun konnte sie es wohl wagen, ins Licht der Fackeln zu treten. Lärmendes Getöse empfing sie, welches aus einem der Häuser nach aussen drang. Silencia rümpfte die Nase. Waren das denn hier alles nur Rohlinge, die ohne Respekt rumgröhlten und überhaupt nur laut waren? Vielleicht sollte sie ihren Entschluss, hier die Nacht über zu verweilen, doch noch einmal überdenken. Aber wo sollte sie denn sonst hin?
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| 27.03.2004 22:31 | #390 |
| Sir Scorpion |
"Nun du siehst, ein Schüler der gerade fertig in seiner Ausbildung geworden ist, kämpft so wie ich zu beginn gekämpft habe, mit normalen aber guten Schlägen, ein kräftiger krieger baut diese mit der Zeit zu solchen aus, wie du vorher zu abwehren lerntest, doch die perfektion im Kampf mit dem Einhänder ist es mit möglichst wenig kraft möglichst effektiv zu sein! Das erste mal heute abend, als ich dich entwaffnet hatte, war ein solcher Streich, solche Schläge zu blocken wirst du später lernen, doch ein bisschen Vorbereitung wird nicht schaden, denn wer weiss wie stark dein nächster gegner sein wird! Hier werde ich dir nur 5liegestützen zurechnen, wenns nicht klappt und 5 abziehen falls du es wirklich schaffst dein schwert noch zu halten, wichtig ist nun erstmal, dass du nach der Entwaffnung, falls sie stattfindet, ausser meiner reichweite bist!" meinte der Lehrmeister nun, er wollte seinen ersten Schüler nicht gleich verlieren, erst wenn er richtig abhängig ist, konnte er seine volle Härte entfalten.Die ersten drei versuche gingen voll in die Hosen, Scorps Scimitar war kurz nachdem Truleks schwert durch die Luft flog an dessen Kehle. "reaktion! Denke nicht, dreh dich eifnach weg, wenn du dein Schwert nicht mehr in deiner Hand spürst!" meinte Scorp weiter und startete noch einen versuch.
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| 27.03.2004 22:54 | #391 |
| Trulek |
Hui, wäre Scorp tatsächlich sein Feind gewesen, wäre Trulek jetzt schon drei Köpfe kürzer, doch er hatte die Klinge kurz vor der Kehle gestoppt. Er musste sich konzentrieren. Der Drachenjäger kam mit den Augen kaum mit, so schnell bewegte sich das Scimitar seines Lehrmeisters. Die Schläge waren zwar ziemlich leicht, doch waren sie so gezielt, dass Trulek sein Schwert nach einiger Zeit immer lockrer hielt. Schließlich kam es dann so weit, dass die Klinge ihm wieder wegflog. „Verdammt!“ grummelte er und schmiss sich zu Boden um der scharfen Klinge seines Gegenübers auszuweichen. Schließlich rollte er sich zurück und hob sein Schwert wieder auf. Mit mehr Körperbeherrschung hätte er auch einen halben Salto rückwärts machen können, doch war er dazu leider ja nicht in der Lage. Trotzdem fand Trulek, dass er das mit dem ausweichen ganz gut gelöst hatte. Er schritt wieder mit erhobener Klinge auf seinen Lehrmeister zu, der ihn erneut mit schnellen, geschickten Schlägen attackierte. Er glaubte langsam, dass ein kleiner Athlet gegen einen Kraftprotz gewinnen konnte, der durch seine Muskeln etwas in der Bewegung eingeschränkt war. Kraft ist eben nicht alles, die Technik macht’s.
Dieses Mal hielt er ziemlich lange den Attacken des hohen Söldners stand. Wie immer war es die Konzentration, die ihn schließlich das Schwert verlieren ließ. Dieses Mal jedoch wich er schnell zurück und fing die das Schwert am Knauf auf. Normalerweise hätte er das nicht getan, da seine Hand oder den Arm hätte aufschlitzen können, doch dachte Trulek nicht Mal drüber nach. Leicht grinsend trat er wieder auf Scorpion zu und blickte ihn an. Dem Drachenjäger stand der Schweiß auf der Stirn und in allen Ritzen, doch ein bisschen Power war noch vorhanden.
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| 27.03.2004 23:16 | #392 |
| Sir Scorpion |
"Nun gut, du hast es nicht fallen gelassen, das gibt 5Liegestützen weniger, aber tot wärst du trotzdem!" scorp lächelte, denn während Truleks Hand hochgeschnellt war um das schwert wieder zu fangen, hatte sich Scorps Scimitar mal schön vor Truleks Bauch stationiert. "Ich muss aber zugeben du lernst schnell, ich denke wir machen noch ein paar Versuche danach ist schluss für heute!" sagte er dann und griff erneut an, er wollte sehen ob Trulek wirklich fürs Leben lernte oder nur sein Kurzzeitgedächtniss benutzte. Denn Scorp griff erst einmal ruhig in normalem Tempo an, dann schlug er normal zu und trulek blockte gekonnt, dann verstärkte er seine Schläge, bis er mit voller Wucht auf Truleks klinge schlug, dieser hielt jedoch stand mit dem gezeigten trick, doch die Müdigkeit liess den Block nicht ganz so werden wie er sollte, so zitterte seine Hand darauf schon ein wenig, nun griff er leicht aber gezielt an, trulek hatte weiter Probleme doch schaffte er es immer wieder sich zu fangen, er war gut für sein bisheriges Können, doch nun war schluss, dachte Scorp und entwaffnete seinen gegner mit der selben kreisbwegung wie im ersen Kampf, da er aber ein wieder auffangen der Waffe unmöglich machen wollte, hieb er mit voller kraft nochmals auf das lose in durch die Luft fliegende Schwert ein sodass es mit voller wucht in den nächsten Baum krachte, Holzsplitter wirbelte um fahlen Fakelnlicht umher udn Trulek schaute bewundernd auf seinen lehrmeiste, dieser wollte erst lächeln, doch seine Hellhörigen Ohren hatten neben dem Aufschlag des mettals auf das Holz des Baumes noch ein weiteres Geräusch wahrgenommen, ob es nun ein ängstliches, erschrockenes keuchen eines Menschen oder das knurren eines Raubtiers war konnte Scorp nicht erahnen, aber er hielt trulek an der schulter fest "Da ist was im Busch! Ich hole dann wohl besser mal den schwert!" flüsterte er dann seinem Schüler zu, worauf ihn dieser etwas entgeistert anschaute, da er sich wohl selbst wehren konnte.
Als hätte er nicht gehört ging Scorp nun auf den Baum zu, dann sah er den schatten, eine menschen gestalt wollte sich gerade entfernen, mit einem kurzen anlauf und einem folgenden Sprung, den man dem Hünen nie zugetraut hätte sprang er durch die luft und erwischte die weghuschende Gestalt gerade noch an den Beinen. Die Gestalt musste mehr als erschrocken sein, als plötzlich eine fast zweimeter grosse gestalt, mit der breite eines orks auf sie zusprang als Scorp die etwas kleiner Person an den Beinen hochob musste er laut herauslachen hahahahaaaaaa, was will denn ein Mädel hier? grölte er und hob Silencia an den Beinen hoch, hätte er keine Rüstung angehabt hätte er wohl üble Kratz oder Beissspuren davon getragen, aber die schwachen Schläge der jungen Frau machten dem Hünen nichts aus. "Sie mal wen wir da haben!" meinte er zu Trulek, der scheinbar etwas irritiert über die Freude in Scorps Gesicht war der belustigend auf die Frau schaute die er an beiden Beinen mit einer Hand hochhielt und wild zappelte.
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| 27.03.2004 23:33 | #393 |
| silencia |
Wie sie vermutet hatte, nichts als Rohlinge hier. Doch ebenso erstaunt wie überrascht war sie aufgrund der Tatsache, dass sie allem Anschein nach von einem Krieger aufgegriffen worden war. Denn normalerweise erwartete sie, auf einem Bauernhof Landwirten zu begegnen, und nicht solch massigen Kolossen, noch dazu so gut ausgerüstet. Die wirklich eher schwächlichen Schläge schluckte die dicke Panzerung des Mannes wie selbstverständlich, und er schien noch nicht einmal ein Kitzeln zu verspüren. Hätte er davon überhaupt etwas mitbekommen, wenn da nichts das hohle Klingen wäre, das jedes Mal, wenn wieder ein Faustschlag auf der Rüstung landete, entstand? Vermutlich nicht. Dann halt anders. dachte sich das Mädchen. Mit der Zeit hatte sie gelernt, dass es wohl Widersacher gab, denen man mit roher Kraft und brutalem Schlagen nichts anhaben konnte. Anstelle dessen musste man sich eine rafinierte Taktik einfallen lassen, etwas, mit dessen Hilfe man die Überraschung des andere als größtes Plus benutzen konnte. Für solche Situationen gab es kein Patentrezept, man musste schon kreativ sein und ebenso einfallsreich handeln. Und vor allem, dies alles musste innerhalb weniger Augenblicke ablaufen, sonst wären alle Chancen vertan.
Silencia hatte sich von jeher darauf verstanden, diese Art der Verteidigung einzusetzen. Eine Idee schoss ihr in den Kopf, die gleich in die Tat umgesetzt wurde. Natürlich bestand das Risiko, damit fehl zu schlagen, doch diese Gefahr musste man halt eingehen.
Blitzschnell näherte Silencia sich mit ihrem Gesicht an jenes des Hühnen, solange bis sich ihre Nasenspitzen beinahe berührten. Ein letztes rasches Durchatmen, und schon hatte sie ihre Lippen auf die des Mannes gepresst, und wahrlich, wer würde in solch einer Situation nicht seinen Griff lockern? Lockern, jedoch aber nicht völlig lösen. Noch immer hielt er das Mädchen wie im Schraubstock, aber spätestens als sich für einen Augenblick ihre Zunge in seinen Mund tastete, hatte ihn die Überraschung wohl komplett übermannt, und er ließ das Mädchen fallen. Diese Gelegenheit nahm Silencia sofort wahr um einen Satz nach hinten zu tun, und mit lauernder Haltung, wenn auch mit einer derartigen Frechheit in den Augen, auf die Reaktionen des Mannes zu warten.
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| 27.03.2004 23:42 | #394 |
| Trulek |
Verwirrt außer Puste schaute Trulek seinen Lehrmeister an, der eine zappelnde Frau aus dem Gebüsch mitgeschleift hatte. Er übergab ihm sein Schwert, woraufhin der Drachenjäger es wieder an seinen Platz am Gürtel hängte. „Das hätte echt ins Auge oder sonst wo hin gehen können!“, meinte Trulek nun auch leicht belustigt über die Frau. „Lass sie lieber runter, sonst, keine Ahnung was sonst.“ Immer noch außer Puste von dem Kampf eben musterte er die Frau, die da in seinen Händen baumelte. Scorpion war bestimmt fast doppelt so schwer und ein ganzes Stückchen größer und das hatte er ausgenutzt. „Da hast du ja den richtigen Finder erwischt“, meinte Trulek murmelnd zu der Frau. Er war etwas näher gekommen um sie anzusehen, doch hielt er noch sicheren Abstand. Nun wandte er sich an Scorpion, der immer noch keine Anstalten machte die weibliche Gestalt runter zu lassen. „Ich glaube sie hat nun den richtigen Eindruck von dir!“Erst als die Frau dem hohen Söldner einen leidenschaftlichen Kuss gab, lockerte dieser seinen Griff und ließ sie fallen. Trulek hatte sich mittlerweile hingesetzt und fungierte als Zuschauer des „kleinen Spiels“. Die Liegestütze hatten Zeit. Er grinste, die Frau war echt geschickt gewesen, das musste man ihr lassen. Kein Mann der Welt hielt einem solchen Kuss gefühllos stand.
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| 27.03.2004 23:52 | #395 |
| Sir Scorpion |
Wie fühlte sich ein kleiner Junge wenn ihm zum ersten Mal ein Mädchen einen zungenkuss gibt? Ja genau so fühlte sich jetzt Scorp nur hatte er schon weitaus mehr erlebt als die meisten kleinen Jungen die ihren ersten Kuss bekommen und nunja, klein konnte man Scorp auch nicht nennen.
Doch auch der Moment der verwunderung war irgendwann vorbei und der hart durchtrainierte Scorp, konnte man nuneinmal schlecht ausser Fassung bringen. Ersteinmal spuckte er neben sich zu Boden um den Ekel den er empfand, oder zu empfinden vorgab, auszudrücken, dann packte er sein Scimitar und war in der selben Bewegung einen Schritt näher bei der Frau. "Nunja, herzliche willkommen auf dem Hof, des Grosbauern Onar, hier sind jegliche Gesetze der Garde Innos ausser Kraft, denn hier herschen die Jünger des Lee! Jede falsche Bewegung kann dein Tod bedeuten, Frau hin oder her! Als mein kleines, was macht ein so ding wie du im Busch? Wartest du nur darauf, Männer anzuspringen um sie von den "weiblichen" reizen zu überzeugen?" auf diese Worte folgte ein krankhaftes Lachen "Nicht wirklich oder?" fügte er an, bevor er zu Trulek brüllte "Liegestützen!" dieser, hatte bisher belustigt dem Schauspiel zugeschaut, wie so viele Söldner es getan hätten wenn sie noch wach gewesen wären.Nun schaute der Hüne wieder auf dei Frau vor dessen Gesicht die Scharfe klinge von "Biest" kreiste, der Scimitar Scorps könnte die sanfte Haut dieser Frau ohne viel druck zerteilen und im Fackellicht wurde dies Gefährlichkeit noch mehr zum Ausdruck gebracht, wie die Flammen sich so in der Klinge spiegelten.
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| 28.03.2004 00:12 | #396 |
| silencia |
"Alles was ich suche ist eine Unterkunft für diese Nacht. In Khorinis kann ich mich nicht mehr sehen lassen, also war ich auf der Suche nach einem Ort an dem man gute Manieren noch halbwegs zu schätzen weiß." Die letzten Worte zischte Silencia wie eine Schlange hervor, war darauf bedacht, dass sie auch die erwünschte Wirkung zeigen würden, doch dies traf nicht ein. War man darauf aus, nun emotionen im Gesicht des Hühnen zu sehen, so würde man eine lange Miene ziehen, denn da rührte sich nichts in den Zügen des Mannes. Kein Anschein von Betroffenheit oder vielleicht auch Belustigung, kein Anzeichen für irgendeine Empfindung ließ sich aus seinem Gesicht ablesen. Das gefiel ihr. Genau wie sie war er in der Lage, seine Emotionen zu verbergen (zumindest halbwegs, denn die "Liegestütze"-Rufe ließen doch schon einen leichten Anflug aus entweder gespieltem oder echtem Zorn und Verunsicherung erkennen).
So verstrichen ein paar Augenblicke, in denen Silencia zwischen den Augen ihres Angreifers, und der stählernen Klinge hin und her schaute. Beides strahlte gewisse Reize aus. Zum einen wahr es ein recht besinnliches Lichtspiel, wie selbiges, von den Fackeln kommend, in dem Stahl reflektiert wurde, und sich immer wieder neue Muster bildeten. Aber andererseits war es auch schwer, sich von diesen tiefgrünen Augen abzuwenden, die so stechend auf sie hinunter blickten. Doch hielt das Mädchen dem Blick stand, und so kam es zu einer Pattsituation. Natürlich würde der Kerl keine Anstalten machen, sie mit der Klinge auch nur zu berühren (zumindest hoffte sie das), aber andersherum würde sie nun keine Dummheit begehen, und eventuell überstürzt flüchte. Dann hätte sie sich zum einen die Option auf eine erholsame Nacht verspielt, und zum Zweiten war sie sich nicht wirklich sicher, wie der Fiesling reagieren würde. Wie gesagt, es war schwer ihn einzuschätzen, und genau das machte ihn so gefährlich. Ein wenig erinnerte er sie an Zidar. Doch der saß ein paar Tagesmärsche weit weg von hier in irgendeinem dunklen Loch, und wartete bestimmt nur darauf, befreit zu werden. Aber das würde noch einige Zeit dauern!
"Was ist nun? Traut ihr euch nicht, eure Klinge gegen mich zu verwenden? Vielleicht ist es euch doch nicht so egal, dass ich eine Frau bin? Ha! Ihr solltet eure Gelegenheit nutzen, sonnst könntet ihr stolpern, und sich des Schicksals Blatt wenden."
Natürlich hatte sie keine Chance den Mann zu überwältigen, glaubte auch kein Stück an das Ausgesprochene. Doch das musste er ja nicht wissen. Es konnte ja nicht schaden ihn im Glauben zu lassen, sie hätte noch eine Überraschung für ihn.
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| 28.03.2004 00:26 | #397 |
| Sir Scorpion |
Nun breitete sich ein fieses grinsen auf Scorps Gesicht, stolpern, das war etwas für Tolpatsche, aber nicht für einen Meister der Körperbeherrschung oder zumindest vielen nur Tolpatsche auf die Nase. Während er sein lautes auflachen unterdrückte meinte er dann zu Silencia "Wenn du Manieren suchst, solltest du auf der anderen Seite Myrtanas suchen, aber nicht hier, wenn du allerdings irgendwo pennen willst, könnte es unter umständen noch platz haben!" langsam und ruhig näherte sich die Klinge der Waffe dem Gesicht der Frau "Und keine angst ich werde meine Waffe gegen dich einsetzen, aber solange es nicht nötig ist, lass iche es!" sprach er nun wieder in seiner kalten Ruhe. Die Spannung stieg, denn lagen nur noch Milimeter zwischen der Klinge und dem Gesicht und dem Hals der Frau, dann plötzlich berührte die Scharfe Klinge das Kinn und verschand ebenso schnell wie sie gezogen wurde in der Scheide und nur eine kleine rote Spur am Kinn Silencias erinnerte an die Anwesenheit Scorps Scimitar. "Du siehst er schneidet gut und ich bin zielsicher!" sprach er in einem Ton der jedem noralem Menschen Angst einjagte. "Nun du willst doch irgendwo schlafen, doch seh ich das nicht so ganz, eine Frau unter Meinesgleichen.." er lächelte, ja es wäre eine zu harte Srafe sie ins Söldnerhaus oder in die Weglagererhöhle zu stecken "Du wirst da also am besten nur mit einem begnügen!" er lächelte kalt. Es nahm ihn wunder wie sie reagieren würde, schliesslich würde er ihren Kuss nicht unbezahlt lassen und so würde sie nicht einfach gehen können, nicht nur weil Scorps hand schnell war sondern auch, weil sie in der nahen Umgebung nur noch weitere Söldner erwarteten.
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| 28.03.2004 00:38 | #398 |
| silencia |
Von Scorps Gedankenwusste Silencia natürlich nichts, schließlich war sie nicht mit der Gabe ausgestattet worden, anderer Leute Denken zu vernehmen und zu verstehen. Dass er sie im Prinzip sogar noch schützen wollte, das würde sie nie erfahren. Alles, was für sie zählte, war einen Unterschlupf zu erlangen, egal wo. Da würde sie sogar die Anwesenheit dieses Rüpels ertragen, wenn es keine andere Möglichkeit gab. Und eigentlich war er ja auch ganz in Ordnung, abgesehen von dem kleinen Einschnitt, den er ihr beigefügt hatte. Es gab sicherlich schlimmere Kerle, und wie gesagt, irgendetwas reizte sie an diesem Kerl. Aber auch hierraus würde sich nie mehr entwickeln, ganz klar.
"Ja, um es in deiner Sprache zu formulieren, ich suche etwas zum "Pennen". Und wenn ich dich recht verstanden habe, dann gibt es hier die Möglichkeit. Du hast mir ein Angebot gemacht, und das würde ich gerne annehmen." Silencias Haltung lockerte sich, sie stand nun ganz normal, nicht wie jemand, der fürchtete im nächsten Moment erneut gepackt zu werden. Ja, sie hatte trotz allem schon Vertrauen in diesen Burschen gefasst, auch wenn das sonst überhaupt nicht ihre Art war. Vertrauen war eine gefährliche Sache, man musste vorsichtig damit umgehen, sonst konnte es eines Tages geschehen, dass man nicht mehr in der Lage war, aufzuwachen.
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| 28.03.2004 00:51 | #399 |
| Sir Scorpion |
Nun, dann hatte er sie ja in der Hand, doch zuerst musste er noch Trulek frei geben "Du kannst aufhören und dich hinlegen, wenn du weiter trainieren willst, du weisst ja wo ich wohne!" rief er also jenem zu, dann packte er Silencia am Arm, sie hatte ja eigentlich nichts verbrochen, so konnte er sie ruhig in seinem alten Zelt pennen lassen, er zog sie also hinter sich her, auch wenn er bei Griff um ihre Arm nicht gerade darauf achtete sanft zu sein, so folgte sie ihm doch ohne einen Ton zu sagen. Um das Lagerfeuer sassen nur noch die Wachen der Weglagerer und Scorps Wachen, zwar schauten sie alle kurz erstaunt zu Scorp und Silencia hoch, doch schauten sie schnell wieder weg, schliesslich kannten sie es wie Scorp mit manchen Menschen umging ebenso wie die Strafen die es gab, bei dummen Fragen oder Versagen.
"So, das ist mein altes Zelt, hier kannst du pennen, wahrscheinlich stinkts ein wenig und die Felle sind nicht allzu bequem aber besser als mein Fussboden allemal, ausserdem, bin ich zu hellhörig um eine zweite Person in meinem Hau schlafen zu lassen!" Scorp lächelte, auch wenn Silencia nicht erraten konnte, ob er sie damit auf den Arm nehmen wollte und eifnach einen Grund nannte, damit sie nicht bei ihm schlief oder ob er es ernst meinte! Da du zwar ungefährlich bist, aber ich dir nicht trauen kann, wirst du erst wieder hier rausgelassen wenn ich wach bin!" mit einem fiesen lächeln schloss Scorp das Zelt hinter Silencia und liess sie alleine darin. "Du bewachts das Zelt, lesst niemanden rein und auch niemanden raus verstanden?" befahl er dann einem der Wachhabenden worauf dieser ehrfürchtig nickte und sich vor das Zelt setze.
Mit einme gemeinen grinsen verabschiedete er sich dann auch von seinen Wachen, was ihne bedeuten sollte, dass sie diese Nacht nicht einschlafen sollten.Dann schloss er die Türe hinter sich zu, zog sich schnell die Rüstung aus, damit er sich endlich schlafen legen konnte, mit einme knarzen legte er sich in sein Bett, blies die letze Kerze aus um in einen tiefen Schlaf zu fallen.
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| 28.03.2004 10:21 | #400 |
| Gorr |
Gorr packte seine Tasche. Heute beendete er seine Wache am Vorposten.Der Schmied freute sich, endlich wieder eine Nacht neben Hummelchen verbringen zu können. Er vermisste seine Süße mehr als alles andere und sehnte sich danach sie in den Arm zu nehmen und zu knuddeln.
Hastig kratzte er sein Hab und Gut zusammen und preschte aus der Tür der kleinen Blockhütte. Das einzige, was man dann noch sehen konnte, war eine große Staubwolke die sich auf dem ausglatschten Weg zu Onars Gehöft rasend fortbewegte ...
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| 28.03.2004 17:01 | #401 |
| Trulek |
Gestern Abend hatte Trulek noch mühsam die letzten Liegestütze absolviert und war dann losgestolpert, um sich schlafen zu legen. Viel hatte er danach nicht mehr mitgekriegt, denn er war nur noch ins Bett gefallen und gleich eingeschlafen.
Jetzt aber erwachte der Drachenjäger mit frischer Energie und wollte eigentlich auch gleich weitertrainieren. Doch wollte er Scorpion nicht schon wieder wecken, da das sicher fatale Folgen für ihn hatte. Erst wollte er ja mit Lee wegen seiner Wiederaufnahme bei den Söldnern reden, doch immer wenn man ihn brauchte war er natürlich nicht da. Daraufhin beschloss der Drachenjäger trotzdem etwas zu trainieren. Scorpion würde vielleicht ja irgendwann aus dem Nichts auftauchen.
Truleks Gesicht erhellte sich merklich als er nach Draußen trat, war doch das Wetter von einer verdammt guten Sorte. Perfekt sozusagen zum üben. Etwas schneller joggte er nun zum Trainingsplatz und wärmte sich auf. Dazu machte der Drachenjäger einige Runden um das Hauptgebäude und noch ein paar kleine andere Übungen, bis sein Blut schneller floss um ihm die nötige Energie zur Verfügung zu stellen. Jetzt zog er die Klinge und ging in Stellung. Alleine konnte er die gestrigen Übungen nicht wiederholen, deshalb machte er nur ein paar Schlag und Blockbewegungen gegen einen fiktiven Gegner. Er merkte, dass er schon um einiges besser geworden war.
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| 28.03.2004 17:15 | #402 |
| Sir Scorpion |
Scorp hatte erstaunlich gut geschlafen, dafür, dass er letze Nacht zu früh geweckt wurde, hatte er heute nichteinmal so lange geschlafen und war trotzdem gut ausgeruht.
Nach dem täglichen Rüstungsanziehritual musste ersteinmal wieder ein dickes Frühstück dran glauben. Als dann schliesslich, alles abgewaschen und gegessen war, schritt der Hohe Söldner aus seiner Hütte, die beiden Wachen standen diesmal Hellwach neben seiner Türe, ein lächeln Scorps bedeutete, dass er dies bemerkt hatte, dann schaute er beim Zelt vorbei, in dem Silencia schlief, die Wache davor hatte nichts zu melden, so meitne Scorp blos, dass er sie rauslassen könne, wenn sie aufwache!
Dann schritt der Lehrmeister in Richtung Trainingsplatz, es nahm ihn wunder ob sein Schüler wacker trainierte oder ob, man ihm da auch nachhelfen musste.Er wusste so nicht ob er sich freuen sollte, als er im strahlenden Sonnenschein seinen Schüler auf dem Trainingsplatz erblickte.
"Na, ausgeruht?" fragte der Hüne seinen Schüler. Und stand mit verschrenkten Armen am Rande des Platzes, als Trulek aufhören wollte meinte Scorp nur "Nein, mach nur weiter, ich werd mir dein Können mal weiter ansehen um dann weiter zu entscheiden, was dir noch alles fehlt!
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| 28.03.2004 17:30 | #403 |
| Trulek |
„Jop“, meinte Trulek nur zu der Frage, ob er ausgeruht sei und schwang die Klinge locker weiter durch die Lüfte. Leider kam jetzt der blöde Vorführeffekt dazu, doch trotzdem kam der Drachenjäger nicht raus. Gekonnt wirbelte er die Klinge weiter. Es sah vielleicht noch nicht so ganz professionell aus, dafür aber sicher und gekonnt. Er wollte sich ja auch nicht übernehmen, sondern seinem Lehrmeister seinen Stand zeigen. Er hatte ja auch ne Menge trainiert seit er bei Kalle angefangen hatte und das konnte man sehen. Schließlich hielt er inne und schaute rüber zu Scorp, der alles nebenbei beobachtet hatte. „Kannst du mir noch etwas zeigen, oder ist das alles, was man als ausgebildeter Kämpfer wissen muss?“ Er dachte sich schon, dass es noch einiges zu lernen gab und er wollte ja auch den Weg zum richtigen Schwertmeister finden. Trotzdem hoffte er sich bald schon als ausgebildet bezeichnen zu können.
Scorpion schien eine Weile mit den Gedanken woanders, deshalb machte Trulek noch ein paar kleine Übungen. Es zischte, als er immer wieder die Klinge hin und her sausen ließ. Ein Söldner, der zusah fing auch an „Blockgeräusche“ zu machen, indem er mit der Zunge schnalzte. Der Drachenjäger jedoch schaute ihn mit böse aufgelegter Miene an, worauf hin der Witzbold sich lieber verzog.
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