Rollenspiel in Zeiten der Barriere
Zwischen den Lagern und Gleiche
Hoch im Gebirge # 3

26.03.2002 09:57#1
Radeck Hoch im Gebirge #3
Brecht euch ni...*räusper*



26.03.2002 10:09#2
Dark Avenger Geduckt verharrte Avenger auf einem Felsen und spähte den Pfad entlang, die Luft schien rein, keine Verfolger zu sehen. Heute würde er sicher das Versteck erreichen, die Frau musste nur etwas getrieben werden, dann würde sie auch vorankommen. Dieses Weibsstück wurde tatsächlich frech, der ging es wohl zu, aber das würde er ihr schon noch austreiben, so....oder so...Wieder ein fieses Grinsen, dann wandt er sich um und rutschte von dem Fels runter. Langsam schritt er zurück zur Höhle, Zeit weiterzuziehen. Neben Jamira blieb er stehen und sah auf sie runter, beide schliefen noch, wenn er nur dran dachte was ihn dieser Quälgeist wieder an Nerven kosten würde...aber das würde sich durch die Mutter schon noch ausgleichen.
"Los, aufstehen, aber dalli!"
Er nahm das Kind in seiner Verpackung in die Linke, zog Jamira mit der Rechten in eine Sitzposition und drückte sie an die Wand.
"Es geht weiter Süsse, also sieh zu das du wach wirst!"
Anschließend legte er das Kind neben ihr ab, machte das Seil los und packte seinen Kram zusammen...



26.03.2002 10:29#3
Jamira Jamira sprang jäh auf, nahm das Kind in ihre Arme und schaute den Fiesling an. Ihr Füße waren immer noch zusammengebunden, sonst wäre sie ihm wohl an den Hals gesprungen. Sollte er sie quälen, aber nicht die Kleine. Ihr ein und alles. Sie wagte nicht zu sprechen. Sie hatte keine Ahnung wo sie sich befand, alles was sie noch hatte war die Hoffnung und Freya. Schweigend wartete sie ab was jetzt passieren würde.



26.03.2002 10:36#4
Radeck Zwei Gestalten stapften den felsigen Pfad hinauf, zwei Krieger, davon zeugte ihre Statur, wenngleich der Eine nur spärlich gerüstet war, aber das lag eher an seinem Lager, das ihn ganz unten in der Nahrungskette vergammeln ließ, der Andere war da etwas besser dran. Beiden war die Kälte ihrer Seelen anzusehen, bereit ohne zu zögern zu töten, was immer ihnen feindlich gesonnen war, wobei die Definition von feindlich sehr weitschweifend war.
Radeck hielt die Klinge wieder in der Rechten, auf dem Rücken wäre sie bei einem Überfall fehl am Platze. Frosty hatte sein Schwert am Gürtel, seine Aufmerksamkeit war allerdings nicht geringer. Jeder wusste was hier oben Alltag war, Räuber waren plötzlich da, meuchelten und verschwanden wieder, immer und immer wieder. Trotz der Bemühungen der Garde diesem Treiben Einhalt zu gebieten geht das immer weiter, die Brüder haben mehr Zulauf als irgendeines der Lager, die meisten Eingelieferten sind halt doch Verbrecher.
Die Beiden kamen an eine, vom Regenwasser mit Schlamm zugespülte stelle und stoppten apruppt. Drei Spuren?! Zwei Männer und die Frau. Radeck ging in die Hocke und prüfte die Abdrücke, zweifellos, einer mehr, allerdings schien er später vorbeigekommen zu sein.
Sein Kopf ruckte nach oben und richtete sich auf, wenn dieser jemand vor ihnen den Schatten schnappen würde, wäre eine hervorrangende Chance verspielt sein Versprechen einzulösen!
"Los, wir müssen schneller vorwärts, wer weiss was das für einer ist..." Eigentlich war es ihm egal, wenn er ihm die Sache vermießen wollen würde wäre er tot, egal was seine Motive sein mögen.
Radeck sah nochmal zu Frosty, dann schritten die Beiden in zügigem Tempo weiter...



26.03.2002 10:43#5
Dark Avenger "Immer sachte Schätzchen, wir können uns später noch austoben." Mittlweile hatte der Schatten alles zusammengepackt und war reisefertig, er trat vor Jamira und zog seinen Dolch, setzte ihn an ihren Hals und ließ die Klinge langsam nach unten gleiten, bis in den Ausschnitt ihres Kleides. Mit einem gierigen Grinsen starrte er auf ihre Brüste, dann ging er in die Knie und schnitt die Fessel auf. Wieder vor ihre aufgerichtet sah er sie an und zwinkerte frech, dann packte er sie am Arm und drückte sie in Richtung Höhlenausgang. "Weiter geht's, heut gibt's auch was zu essen, das ich mir nicht noch blaue Flecke hol, hehehe."
Am Pfad angekommen ging es weiter nach Süden, wieder trieb er seine Geisel zu Eile, er wusste sie musste er schöpft sein, aber wenn sie heir verrecken würde wäre es ihm auch egal, nur schade um den verpassten Spass...


26.03.2002 11:22#6
Jamira Jamira hatte steif dagestanden, der Blick voller Hass und die Hände unwillkürlich zu Fäusten geballt. Sollte er es wagen!
Doch schon wurde sie weiter gestoßen, ihre Füße waren von den Fesseln noch etwas taub, sie stürzte und blieb im Dreck liegen. Unsanft hoben sie die groben Hände wieder an und stießen sie weiter. Eine Träne lief Jamira über die Wange. Jetzt bloß keine Schwäche zeigen, dass würde ihn nur noch mehr anstacheln. Krampfhaft hielt sie ihr Kind an sich gepresst und stolperte vorwärts.



26.03.2002 12:47#7
Radeck Radecks Hand schloss sich fester um den Schwertgriff, es kribbelte auf seinem Handrücken, es kribbelte jedesmal auf seinem Handrücken wenn etwas anstand, wenn etwas negatives anstand. Blut würde fließen und das nicht zu knapp. Sein Umhang flatterte nach hinten weg, immer wieder bließ ihnen der Wind in Böen entgegen, mal stärker mal schwächer, aber das hinderte die Beiden wenig. Radeck sah zu Frosty, ein seltsamer Geselle, so recht konnte er ihn nicht einordnen. Der erste Eindruck war eindeutig falsch, der Kerl war kalt ohne Frage, aber keineswegs so ehrlos wie es zunächst schien. Würde sich zeigen was er drauf hatte...
Wortlos ging es weiter, es wurde wieder flacher, das Gebirge war bestiegen. Jetzt fehlte nur noch die Beute...



26.03.2002 12:56#8
Nardas Der Tronjer fuhr hoch, Geräusche nicht fern hatten ihn geweckt. Langsam richtete er sein müdes Haupt auf, einige Wirbel gaben ein unangenehmes Knacksen von sich, dass war wohl die Folge des schlechten Schlafes. Das Einauge blickte über den Felsen und sah einen Mann der ohne Skrupel eine Frau mit ihrem Kind antrieb. So was machte man noch nicht mahl mit den dümmsten Eseln. Ein Lächeln nahm auf dem Gesicht des Tronjers platz, er hatte es tatsächlich geschafft und so schnell. Nun hieß es handeln, der Entführer hatte schon fast die stelle des Hinterhalts passiert. Ein Grausames Lachen schallte von den Felswänden auf den Entführer und seine Geiseln nieder. Mit einem Sprung über den Felsen stellte sich der Verhüllte Tronjer dem Entführer in den Weg. Nardas machte keine Anstallten den Typen zu mustern, er war sich Siegessicher vielleicht ein Fehler. Stumm stand der Verhüllte Tronjer vor dem Kerl, jederzeit bereit sein Schwert zu ziehen.



26.03.2002 13:06#9
Jamira Jamira fuhr erschrocken zusammen, wo kam der Mann plötzlich her? Ein Freund von dem Anderen? Obwohl, so sah er eigentlich nicht aus. Vorsichtig trat sie etwas zur Seite weg und sah zu Avenger, dann wieder zu dem Fremden. Er sah finster aus, schien ihren Entführer nicht zu mögen, vielleicht wollte er ihr helfen? Er musste, er konnte sie doch unmöglich bei diesem Verrückten lassen. Zögerlich und mit einem flehenden Blick wandt sie sich an den Unbekannten. "Helft mir, bitte, ihr müssten mir helfen..."



26.03.2002 13:14#10
Nardas "Nicht mal das Maul habt ihr dem Weib gestopft schwach."
Der Tronjer zog seine Klinge. "Die Beiden da kommen mit mir, das heißt aber nicht das ich dich am leben lasse." <öten kann ich ihn nicht, lebend is der mehr wert.>



26.03.2002 13:14#11
Dark Avenger Unverzüglich glitt Avengers Klinge aus der Scheide, er trat einen Schritt nach vorn und sah Jamira finster an, nahm das Schwert in die Linke und schlug ihr mit dem Handrücken der Rechten ins Gesicht.
"Klappe Süsse, niemand wird dir helfen und der da schon gar nicht!" Die Frau schwankte rückwärts und kam an der Felswand zum Stehen, sofort landete das Schwert wieder in der rechten Hand und der Schatten ging in Kampfstellung. "Also dann Kleiner, mach dich bereit zu sterben!"
Avenger sah den Novicen finster an, was stellte der sich ihm auch in den Weg, dafür würde er bezahlen müssen.



26.03.2002 13:19#12
Jamira Völlig unerwartet hatte die Hand getroffen, geradeso konnte sie ihr Kind halten und sich wieder fangen. Ihre Lippe war leicht aufgeplatzt, sie schmeckte das Blut und schlagartig war jegliche Wut verschwunden, Angst erfüllte sie, Angst um sich und ihr Kind. Eine Träne rann ihr die Wange hinab und tropfte vom Kinn auf ihr Kleid, langsam sank sie an dem Fels zusammen und kauerte sich auf den Boden, Freya dicht umschlossen. Ängstlich blickte sie aus den Augenwinkeln zu den Beiden Kämpfern, jetzt konnte sie nur hoffen...



26.03.2002 13:36#13
Nardas Nardas verfolgte den Schlag der gegen die Frau gerichtet war mit Gleichgültigkeit. Dieser Kerl unterstich damit nur sein Todesurteil, in einem Gericht in dem Bullit der Richter war. Mit einer erhobenen und Arroganten Stimme sprach der Tronjer. “Ihr seid Dreck nur ein Stück Dreck. Kommt her, ich versuche euch zu Waschen.“



26.03.2002 13:42#14
Dark Avenger Avenger grinste, der Kerl schien sich sehr siegessicher.
"Hehe, du hast wohl zuviel Sonne abbekommen?!"
Der Kämpfer trat langsam auf den Fremden zu, das Schwert leicht hinter seinem Körper geführt, zwei Meter vor ihm stoppte er und sah ihm finster in die Augen, das Grinsen wich einem durchdringenden Blick. Dann ruckte der rechte Arm nach vorn und zog die Klinge nach sich direkt auf den Novicen zu, ein letzter Schritt brachte sein Ziel in Reichweite...



26.03.2002 13:52#15
Nardas Nardas sah das Schwert auf sich zu schnellen. Mit einem Ruck sauste auch die Klinge des Tronjers auf das Schwert des Feindes zu. Die Schwerter trafen sich mit ungeheuerer wucht. Doch Nardas brachte mehr Kraft auf und warf seinen Feind zurück um dann mit einem Vertikalen Schlag zu kontern.



26.03.2002 13:58#16
Dark Avenger Avenger wich zur Seite aus und ließ die Klinge seines Kontrahenten an seiner zur Seite weg abgleiten, die Linke schnellte nach vorn und traf den Novicen in den Bauch. Er trat zurück und ging wieder in Stellung und sofort schnellte der Stahl wieder nach vorn, sich in die Brust des Gegners zu bohren...


26.03.2002 14:11#17
Nardas Nardas konnte den Schlag voraussehen, aber zum ausweichen war keine Zeit. So spannte er die Bauchmuskeln so das der Schlag erheblich an Wirkung verlor. Jetzt schnellte der Feind erneut nach vorn mit aller Kraft schlug Nardas auf die Klinge des Feines ein so das diese Abgewehrt wurde. Nun konnte der kurze Moment genutzt werden in der der Feind ungedeckt war. So trat der Tronjer seinem Feind mit Wucht in die Seite und hoffte, dass ein paar Knochen einbrechen würden.


26.03.2002 14:37#18
Dark Avenger Aber wozu hatte er die Schattenrüstung, das meiste des Trittes wurde durch das harte Leder abgefangen, ein Fehler von Seiten des Novicen. Avenger knallte dem Mann den Ellebogen ins Gesicht, ein kräftiger Schlag mit dem Schwert gegen das des Sumpflers drückte es ewg und der Schatten ließ das Seine im gleichen Zug zurück schnellen, direkt gegen den Brustkorb seines Gegners. Der Stahl durchdrang die leichte Rüstung und schnitt in Nardas Fleisch. Nicht tief konnte die Waffe eindringen, die Rippen und der mangelnde Schwung verhinderten Schlimmeres, aber es reichte um dem Besiegten den Rest geben zu können...


26.03.2002 14:45#19
Jamira Langsam hatte sich Jamira indess mit ihrer Tochter an der Wand entlanggeschoben, wollte die Gelegenheit nutzen zu entkommen. Beide waren abgelenkt und hatten es nicht bemerkt, gerade war sie hinter einen Felsen, als sie sah wie ihr Entführer den Fremden verletzte. Ein Schreck fuhr durch ihren Körper und trieb sie zur Eile, er würde sie jagen und wenn er sie wieder einfing...sie schüttelte den Kopf und rannte los, so schnell sie ihre Beine trugen, die letzten Kraftreserven ihres geschwächten Körpers brachte sie auf um sich und das Kind zu retten...


26.03.2002 14:54#20
Nardas Nach diesen Attacken viel der Tronjer auf die Knie, Blut rann Nardas aus dem Körper. Er presste seine Hand auf die Wunde und hob das Schwert wieder an. Sichtlich geschwächt setzte der Tronjer einen Täuschungsschlag nach rechts an, den er dann mit der verbleibenden Kraft nach links zog. Nie könnte das Einauge sich eingestehen das er besiegt wurde und so machte er weiter. “Ahhh ich werde dich töten. “Die Chancen des Tronjers verringerten sich Sekunde um Sekunde, Bluttropfen um Bluttropfen.



26.03.2002 14:55#21
Frosty Wildes Kampfgeschfrei hatte Frosty und Radeck aufgeschreckt. Die beiden Krieger rannten zur Quelle der Geräusche, an einer steilen Felswand blieben sie stehen. Das Geschrei und das Geklirre von aufeinanderprallendem Stahl kam von oben...


26.03.2002 15:03#22
Dark Avenger Avenger hatte mit diesem Angriff keine Probleme mehr, er wehrte den Schlag ab und versetzte dem Novicen einen tritt gegen die Brust. Gerade wollte er ihm das Herz durchstoßen, als er einen obligatorischen Blick zu Jamira werfen wollte, diese aber nicht mehr da war. Er fuhr herum, sie war weg!
"Grrr, verdammt!" Er überließ den Besiegten den Wölfen und rannte den Pfad weiter, wäre doch gelacht wenn ihm dieses Miststück entkommen würde! Er sprang wütend um die nächste Ecke, ein Stück weit war sie zu erkennen, kletterte eine Wand empor. Schnellen Schrittes war der Schatten heran und begann mit dem Aufstieg, zwei Schritte tat er nach oben, dann packte er sie am Bein und zog sie ohne Rücksicht nach unten. Er sprang wieder nach unten und fing die Frau unsanft, das Kind hielt sie krampfhaft fest.
"Du spinnst wohl?! Das wirst du noch bereuen Süsse!"
Verärgert zerrte er sie zurück zum Pfad, dann stoppte er unvermittelt und drehte sich um, sein Blick die pure Finsternis. Er packte das Baby und entriss es der jungen Mutter, ohne mit der Wimper zu zucken warf er es leichte nach rechts weg, eine Klippe hinab...
"Ich hab dich gewarnt!"



26.03.2002 15:11#23
Frosty Ein gellender, herzzereißend hoher Schrei ließ den Prinzen zusammenzucken. Er kannte dieses Geräusch, er kannte es nur zu gut. Auch die Kehle seiner kleinen Schwester hatte dieser Laut einst verlassen - als ihr selbige von Razul Zuba höchspersönlich durchgeschnitten wurde.

Reflexartig schossen Frosty's Hände nach vorne. Ein kurzer Ruck, für einen winzigen, kaum in Sekunden meßbaren Zeitabschnitt, hatte des Prinzen Herz gestockt.

Das Geheule und Geplärre des Kindes war ohrenbetäubend laut und piesackte die Trommelfelle der beiden Krieger. Aber es zeugte davon, dass es unversehrt war. Zitternd überreichte Frosty Radeck das Baby..



26.03.2002 15:17#24
Nardas Der Tronjer krümmte sich vor Schmerzen auf den Boden, Dreck rieb sich in die Wunde. Schwanken richtete sich der Tronjer wieder auf und humpelte dem Typen hinterher. Sein Schwert schliff auf den Boden, da Nardas die Kraft fehlte es zu führen... Mit letzten Kräften schliff sich der Tronjer hinter dem schon längst verwundenen Entführer her.



26.03.2002 15:25#25
Jamira Voller Entsetzen stand Jamira da, angewurzelt, konnte sich kein bisschen rühren, ein Schrei entglitt ihrer Kehle. Ihr wurde ganz anders, es kam ihr vor wie ein Traum, ein unendlich schrecklicher Traum. Sie wollte sich von dem Schatten losreissen, aber er hielt sie fest am Arm, ließ es nicht zu, das sie ihrem Kind folgte.
"NEEEEEIIIIINNNN!!!", sie brach zusammen,"Frrreeeyyaaa?!"
Was hatte er getan, er hatte ihr das Liebste genommen, jetzt hatte sie nichts mehr, jetzt war sie allein. Mit einem Ruck riss sie sich los und kauerte sich dicht an den Boden, was sollte sie nur tun?!



26.03.2002 15:43#26
Radeck Sein Gefährte hielt ihm mit einem seltsamen Ausdruck das Kind entgegen, Radeck nahm es und sah von dem Kleinen zu Frosty und wieder zurück und wieder zur Frosty. Ein Kind? Sein Begleiter stand starr da, die Kälte war gewichen, irgendetwas ging in ihm vor, etwas hatte ihn aus der Fasung gebracht. "Ähhh...öhhm...ja...hmmm...Hmpf."
Ratlos stand der Krieger da, ein Kind in den Armen. Noch nie hatte er ein Kind gehalten, ein eigenartiges Gefühl, dieses wehrlose Wesen, vollkommen auf ihn angewiesen, total schutzlos.
Langsam nahmen seine Ohren das Geschrei wahr, dieses hochfrequente Kreischen konnte den stärksten Ork in die Flucht schlagen. Was sollte er jetzt damit tun, unbeholfen versuchte er das Kind zu beruhigen, wiegte es etwas und redete auf es ein, nichts schien zu helfen...
"Was machen wir jetzt?"
Noch immer konnte er nicht wieder klar denken, ratlos sah er seinen Begleiter an...



26.03.2002 15:53#27
Frosty Frosty biss die Zähne zusammen, um das Zittern seiner Gesichtsmuskeln zu unterdrücken. Dieses kleine Ding, dieses Baby hatte frapierende Ähnlichkeit mit Layra, seiner hingemordeten Schwester. Das rundliche, zerbrechliche Antlitz, die kleinen, aufmerksamen Äuglein, aus denen dicke Tränen rannen, die Nase, der Mund, alles schien wie aus des Prinzen Erinnerungen geschnitten. Ein seltsames Gefühl keimte in seiner Brust, inmitten des gewaltigen Eisblocks wurde eine kleine, unscheinbare Flamme entfacht. Ein Bild schoss ihm durch den Kopf, eine Momentaufnahme von wunderbaren Stunden, die er mit seiner Familie verbracht hatte. Eine längst vergangene, glückliche Zeit. Auf ewig beklagt und begraben unter den dreckigen Klingen des ehrenlosen Zuba Packs. Frosty's Miene verfinsterte sich, er ballte die Hände zu Fäusten. Das Zittern stellte sich ein und seine Haltung wurde wieder locker.

"Lasst uns den räudigen Hund finden, der diesem unschuldigen Kinde fast den Tod brachte. Er soll mit seinem Blut bezahlen."

Die Flamme war nicht erloschen...



26.03.2002 16:01#28
Dark Avenger Immernoch drang das abartige Geplärre von unten herauf, waren diese Quälgeister denn unverwüstlich?! Aber das würde schon das Viehzeug erledigen...Er packte die Frau wieder am Arm und zerrte sie hoch, es musste weitergehen, viel Zeit hatte er verloren, was mischte sich dieser Sumpfler auch in seine Angelegenheiten. "Komm schon, der lästige Stressverbreiter ist eh im Eimer! Ich hab doch gesagt das du sowas bereuen würdest, aber du wolltest ja nicht hören..." Mit einem Ruck zog er sie weiter, zurück auf den Pfad und weiter in Richtung Hauptversteck...



26.03.2002 16:13#29
Radeck Radeck nickte und sah wieder zu dem Kleinen. Es musste Bullits Kind sein, ihm war nichts von weiteren Kindern bekannt, zumindest was Geborene angeht. Er hielt das Baby im linken Arm und zog das Schwert wieder aus dem Boden, ließ es in die Scheide auf seinem Rücken gleiten und sah zu Frosty.
"Gehen wir, die Kleine nehmen wir vorerst mit, es muss zu seiner Mutter, sie ist die Einzige, die sie füttern kann...denk ich...Ich glaub kaum das die Amazonen...Achwas, gehen wir!"
Radeck sah nach oben, sie waren so nah und doch unerreichbar, sein Blick schoss nach links und rechts, suchte einen Weg hinauf.
"Da entlang!", er wandt sich um und schritt los, Frosty hielt sich schräg hinter ihm, aber dem Krieger war nicht entgangen, das da noch etwas war. "Wollt ihr davon erzählen?"



26.03.2002 16:19#30
Jamira "NEEIINN!" Jamira nahm all ihre Kraft zusammen und hielt sich an einem Baum fest. Sie hatte Angst, große Angst. Aber sie hatte auch gerade ihr Kind verloren, ihr ein und alles, den Sinn ihres Lebens. Was lohnte es sich da noch zu leben? Sie hatte versagt, es nicht geschafft Freya vor ihrem Mörder zu beschützen. Sie wollte weinen, wollte zusammensinken und nur noch von Trauer erfüllt sein. Aber es kam keine Träne. Stattdessen nahm Wut den Platz der Trauer ein, zum Trauern war noch später Zeit...

Das Schreien des Kindes drang zu ihr hinauf. Freya lebte! Ihre Kleine, sie lebte! Sie mußte zu ihr, mußte sie retten, bevor die Wölfe sie...nicht auszudenken...
Krampfhaft hielt sie sich am Baum fest, keinen Schritt würde sie gehen, wenn ihr Kind dort unten lag. Aber wenn er sie tötete und das Kind noch lebte? Angst stieg wieder in ihr auf. Todesangst. Sie wußte nicht was sie tun sollte, hielt instinktiv den Baumstamm umschlungen und bewegte sich nicht von der Stelle.


26.03.2002 16:28#31
Nardas Nardas zuckte zusammen als er einen Schrei vernahm, der alles bisher gehörte in den Schatten stellte. Der Tronjer enthüllte sein Gesicht, Schweiß lief ihm über die Stirn. Das Blut begann immer stärker zu fliesen doch Nardas dachte nur an dieses Schwein. Aus Leibeskraft schrie der Tronjer nach diesem Schatten. “Mein Herz schlägt noch ,ich werde euch finden.“ Ein Hustenanfall folgte nach diesem Schrei und die trockene Kehle brannte. Doch der Tronjer zog sich langsam weiter vorwärts.



26.03.2002 16:40#32
Dark Avenger Was hatte er sich da nur wieder aufgeladen, es wäre einfacher gewesen Bullit mitten im Alten Lager aufzuschlitzen und dann durchs Nordtor nach draussen zu spazieren.
"Was soll der Scheiss, entweder du kommst mit oder ich setze dem Ganzen hier und jetzt ein Ende, dann wirst du die Kleine in der Hölle wiedertreffen!" Er nahm ihre Arme und riss sie förmlich von dem Baum ab, holte das Tuch mit dem Äther heraus und hielt es ihr fest ins Gesicht, langsamlöste sich die Anspannung in Jamiras Körper, sie sank zusammen und er hob sie wieder auf seine Schulter, so würde er schneller vorankommen und den Weg konnte sie sich auch nicht merken...
Der Schrei des Novicen hallte über die Felsen, was wollte der denn noch?! Aber länger würde er sich nicht von ihm aufhalten lassen, zügig schritt er weiter nach Süden, er hatte eine Höhle zu erreichen...



26.03.2002 16:59#33
Frosty Frosty's Augen formten sich zu Schlitzen. Diese Frage musste irgendwann einmal kommen. Sollte er seine Geschichte diesem einsamen Krieger erzählen? Vielleicht würde es ihm helfen, Radeck's Herz schien ebenso mit dem Streben nach Ehre erfüllt zu sein wie das seine. Eine Weile blieb er stumm und dachte nach. "Sagen wir, es gibt da jemanden, dessen Schädel ich gerne zwischen meinen Fäusten bersten spüren würde. Dieser jemand brachte meiner Familie einst den Tod und mir die Verdammnis."
Er wollte noch etwas sagen, entschied sich schließlich aber doch dagegen. Radeck würde es genug sein, um sich ein Bild des Prinzen zu machen...


26.03.2002 17:04#34
Jamira Es wurde dunkel um sie herum und sie sank in ein tiefes Loch. Bilder erschienen vor ihrem innern Auge, schreckliche Bilder, die sich in ihr Gedächtnis brannten und sie nicht mehr losließen. Sie hörte entfernt das Geschrei von Freya, wollte zu ihr, sie retten, ihre Kleine in die Arme schließen... Aber da verschwand sie wieder, schwebte fort, unerreichbar...wieder Dunkelheit...



26.03.2002 17:32#35
Nardas Die Sinne schwanden ihm und auch tat sich eine Müdigkeit in seinem Körper auf, der er nicht gewachsen war. Bis hier her und nicht weiter, der Tronjer ergab sich dem Drang zu Schlafen. Die Wunde umgab ein Stück Stoff, dass Nardas mit letzten Kräften von seiner Kleidung riss um die Blutung aufzuhalten.


26.03.2002 17:37#36
Radeck Radeck zögerte kurz, ein "tut mir leid" oder "mein Beileid" hatte er sicher schon oft genug gehört, sowas half wenig. Er sah den Mann von der Seite an, er gab sich also kälter als er war.
"Irgendwann bekommt jeder seine Chance zur Rache und wenn es soweit ist werdet ihr vor der Entscheidung stehen. Entweder werdet ihr sie ausüben, oder ihr lasst es gut sein und schließt euren Frieden mit euch selbst und der Sache. Aber genug der schlauen Sprüche, wir haben eine Beute zu jagen." Radeck sah zu dem Kind, so langsam kam es zur Ruhe, das Geschaukle auf seinem Arm schien es zu besänftigen.
"Versteht ihr etwas von Babies?"



26.03.2002 17:42#37
Frosty Frosty ließ sich das unaufhörlich plärrende Kind reichen und betrachtete dessen rundes, von Tränenflüssigkeit pitschnasses Gesicht. Seine eisgrauen, bohrenden Augen, die seit jeher den Anblick von Blut und Tod zu ertragen gewohnt waren, trafen die unschuldigen, winzigen Äuglein des Kindes. Der Blick des Prinzen blieb starr, kein Muskel regte sich. Würde sich die Kälte seiner Seele auf seinen Körper übetragen hätten sich kleine Eiskristalle auf der Netzhaut gebildet.
Das Baby verstummte abrupt und starrte Frosty mit weit aufgeschlagenen Augen an.

Wortlos gab er Radeck das kleine Ding zurück.



26.03.2002 17:52#38
Radeck Radeck nahm es wieder und sah zu Frosty, ein rätselhafter Mann. Das Kind war still, neugierig blickten die Kulleraugen umher, ein seltsamer Ort diese Barriere...Aber wenigstens einer von ihnen hatte Ahnung.
Die Beiden mussten weit gehen, immer weiter dem Pfad entlang, bis sie den Ort des Geschehens erreichten, Blut bedeckte den felsigen Boden, aber längst war alles vorbei, der Schatten vermutlich schon wieder über alle Berge und jetzt auch noch das Kind...
"Wer immer ihm sich hier in den Weg gestellt hat schien nicht sonderlich erfolgreich gewesen zu sein...ziehen wir weiter..."



26.03.2002 18:02#39
Dark Avenger Weit war er gekommen, die Stille tat gut, kein schreiendes Kind und die Frau machte auch keine Zicken. So kam er viel schneller voran, warum war er nicht gleich auf die Idee gekommen?!
Sein Ziel war nah, sehr nah, ein paar hundert Meter noch.
Während des Endspurts überlegte er sich, wie er die Frau dem Gardeführer präsentieren könnte, im ganzen oder der Reihe nach Stück für Stück, ein fieses Grinsen breitete sich wieder auf seinem Gesicht aus.
Er bog vom Pfad ab und trat vorsichtig, schattenmäßig, zwischen den Büschen hindurch und verschwandt dahinter und kurz darauf in einer Höhle, der Eingang war recht klein, kein Mensch konnte da durch ohn sich zu bücken, aber das Innere bot genug Platz für eine ganze Gruppe. Er legte die Frau ab und blieb daneben hocken, strich ihr die Haare aus dem Gesicht und fuhr über ihre zarte Haut. "Hehe, wir werden noch viel Spass haben Süsse...aber gedulde dich noch etwas..."
Er stand wieder auf und machte Feuer, erstmal essen...



26.03.2002 18:23#40
Jamira Langsam schwand die Dunkelheit, sie spürte harten Boden unter sich und schlug die Augen auf. Verschwommen nahm sie einen hellen Schein wahr, ein Feuer? Der Geruch von gebratenem Fleisch drang in ihre Nase. Essen...
Benommen stüzte sich Jamira auf einen Arm. Freya...wie eine Nebelschwade durchdrang nur ein Gedanke ihr Gehirn...Freya...
Sie blinzelte. Sie wollte sich auf diesen Kerl stürzen, ihm die Augen auskratzen. Aber die Angst und die Benommenheit hielten sie zurück. Sie konnte immer noch nicht ganz klar sehen.



26.03.2002 18:45#41
Radeck Frosty und Radeck folgten weiterhin dem Pfad durchs Gebirge, mit der Frau konnte der Schatten nicht neben dem Weg gehen, es würde ihn zuviel Zeit kosten. So hielten sich auch die beiden Verfolger auf diesen. Ein Stück weit kamen sie, als eine Gestalt vor ihnen auf dem Boden kniete, sie schien verletzt zu sein. Der Krieger sah kurz zu seinem Gefährten und sie schritten dann auf den Fremden zu. Bld entpuppte sich dieser als Novice.
"Nardas?! Was verschlägt euch denn hier her?"
Die Beiden stoppten bei dem Sumpfler, er war verletzt, also war er der, der gegen den Schatten gekämpft hatte. Sofort fuhr Radeck wieder herum und pürfte die Umgebung, so weit konnte er doch nicht sein, aber was sollte er jetzt tun? Nardas sah nicht gerade so aus, als könnte man ihn allein hier lassen...


26.03.2002 19:02#42
Nardas Nardas griff nach seinen Schlachter und hielt ihn der Gestallt die vor ihm stand an die Kehle.
Erst im zweiten Moment erkannte er Radeck und ließ das Schwert wieder zu Boden fallen. “Ich habe ihn unterschätz ....Wasser....”



26.03.2002 20:02#43
Dark Avenger "Na, wieder aufgewacht?! Da hast du was zu essen, mehr gibt's erstmal nicht..." Er warf ihr ein Stück Brot und einen Apfel rüber, er selbst hatte schon gegessen und saß nur da und beobachtete seine Gefangenge. Er hatte es geschafft, Bullits Frau entführt und bis in sein Versteck gebracht, jetzt konnte er diesen Mistkerl erstmal etwas leiden lassen...



26.03.2002 20:09#44
Radeck Radeck sah wieder zu Nardas und holte eine Flasche hervor, die er ihm gab. "Hier, trinkt soviel ihr wollt. Sind sie den Weg weiter oder von ihm abgewichen?"
Wieder sah er den Pfad entlang, es drängte ihn weiterzuziehen. "Kommt ihr klar oder sollen wir euch mitnehmen?"



26.03.2002 20:28#45
Nardas Nardas trank soviel er mit einem Schluck nur trinken konnten, ein großer Teil des Wassers lief an den Mundwinkeln vorbei. Jetzt sah er wieder zu Radeck. “Ich dachte ich würde alleine mit dem Kerl fertig, eine Fehleinschätzung, falsch gedacht. Keine Sorge ich kann gehen.“ Mit großen Schmerzen die er nach außen verbarg raffte der Tronjer sich auf. “Seht ihr alles in bester Ordnung. Das Schwein ist den Weg weiter entlang gegangen. Ich werde ihn.... Aber Moment mal, wo kommt ihr überhaupt her und was ist das für eine Gestalt da, mit den Toten Augen?“



26.03.2002 21:07#46
Radeck "Dann lasst uns gehen...wir haben keine Zeit zu verlieren!" Er wandt sich um und schritt los, die anderen folgten ihm.
"Das ist übrigens Frosty, ein...Freund. Lasst euch von seinem Blick nicht stören, er ist ein ehrbarer Krieger. Er hat mir seine Hilfe angeboten und dem Kind hier, Bullits Kind, das Leben gerettet."
Zügig schritt er weiter, Frosty stützte etwas Nardas, während Radeck noch immer das Kind trug. Mit unschuldigen großen Augen sah das Baby den Krieger an, hatte keine Ahnung von dem was hier geschah, war völlig auf ihn angewiesen. In diesem Moment wusste er, das er sein Leben für es geben würde, genauso wie für seine Mutter...



26.03.2002 21:12#47
Jamira Jamira griff schnell nach dem Brot und dem Apfel, bevor er es sich wieder anders überlegte. Sie saß in eine Ecke gekauert, schlang das Brot hinunter und biss dann in den Apfel. Ihre Gedanken waren leer, das liebste war ihr genommen. Sie konnte es noch nicht so richtig fassen, die Betäubung mußte noch etwas wirken. Wie ein Traum zog alles an ihr vorbei. Es war nicht wahr, sie mußte nur aufwachen, aufwachen und neben sich Bullit sehen und die kleine Freya in ihrem Bettchen...
Eine Träne rann ihr über die Wange.



26.03.2002 22:59#48
Dark Avenger Jetzt heulte die auch noch rum, Weiber...
Er sah von ihr weg ins Feuer, erinnerte sich an seine Kameraden, das Gemetzel durch die Garde. Es weckte jedesmal den Hass in ihm, wenn er begann zu zweifeln rief es ihm inden Kopf zurück, warum er das Ganze machte.
"Mach es dir nicht unnötig schwer, wenn du machst was ich dir sage kommst du vielleicht sogar mit dem Leben davon. Wenn du allerdings derartige Aktionen wie heute startest, dann sicher nicht, das verspreche ich dir."



27.03.2002 00:19#49
Radeck Radeck stand wieder auf einem kleinen Felsen, der seine Genossen überragte, sein Blick fiel weit in den Süden, es war schon eine Weile stockdunkel, nichmal der Mond zeigte ihnen den Weg, einzig die Sterne strahlten in voller Schönheit, aber es reichte nicht zum weiterziehen. Und Nardas war auch noch ziemlich angeschlagen. Ein finsteres Raunen entwich seiner Kehle, eher einem orkischen Grunzen gleichkommend, es drückte ebensolchen Zorn aus.
Er senkte den Kopf und sah wieder das Kind an, was trug er es eigentlich die ganze Zeit bei sich? Seit er es von Frosty genommen hatte, hatte er es nicht eine Sekunde abgelegt...die Kleine schlief, es war ein harter Tag für sie, so einen Sturz machte man nicht alle Tage.
Wieder trafen Radecks Gedanken auf den Schatten, er zog seine Klinge von Rücken, kniete sich auf das Rechte Bein und stellte die Spitze der Waffe auf den felsigen Boden, er würde ihn schnappen und er würde ihn eintauschen, sein Leben gegen das Leilas. Sollte Bullit nicht mitmachen oder nicht können, blieb wieder nur der andere Weg und der würde viel Blut kosten, verdammt viel Blut...aber kein Unschuldiges, so wie diese Jagd, sie musste ein Ende nehmen, bald!


27.03.2002 00:31#50
Jamira Wieder überkam sie Angst. Freya war verloren, was hing sie noch am Leben? Es war nichts mehr wert, sie konnte es ohne weiteres aufgeben. Aber sie hatte Angst. Angst vor dem Tod, Angst vor dem Fremden, Angst vor der Zukunft. Selbst wenn sie das hier überlebte, was blieb ihr? Bullit, er war ihr einziger Halt, der ihr noch geblieben war.
Hier so hilflos zu sitzen und diesen gierigen Blicken ausgesetzt zu sein...sie mußte etwas tun.
Was habt ihr mit mir vor?



27.03.2002 00:32#51
Frosty Der Prinz hatte die klaffenden Wunden des tapferen Tronjer mit einigen Kleidungsfetzen der Leichen auf dem Karren eingewickelt um die Blutung zu stoppen. Nachdem Nardas eingeschlafen war, erhob sich der Prinz und blickte zu den funkelnden Sternen. Seufzend sank er auf die Knie und nahm neben Radeck platz. Wortlos ließ er seinen Blick über das nächtliche Panorama der Kolonie schweifen...



27.03.2002 00:38#52
Dark Avenger Avenger sah wieder zu Jamira.
"Hehe, das willst du nicht wirklich wissen. Aber wenn du meinst, warum ich das alles mache, es geht mir nur um die Rache, die Rache an Bullit. Er hat alle meine Männer niedergemetzelt, sie hatten keine Chance, selbst die, die sich ergaben...Dafür wird er jetzt büßen, ich spüre wie er leidet und der Tod eures Kindes wird ihm eine Wunde verpassen wie es kein Schwert der Welt könnte..." Ein zufriedenes fieses Grinsen zog sich über Avengers Gesicht, sein Ziel war fast erreicht, der Gardeführer würde für das alles bezahlen! "Und ansonsten...hehe, wir zwei Hübschen verstehen uns doch bestens, was meinst du?!"



27.03.2002 00:43#53
Radeck "Welche Wendungen das Leben doch nehmen kann, ganz unvermittelt und ohne Vorwarnung."
Fing der Krieger plötzlich an, seine Stimme war gedämpft, immerhin schliefen schon zwei.
"Mein Leben lang habe ich getötet, Orks, Orks, Orks. Ein Gemetzel folgte auf das Andere, kein Ende schien es nehmen zu wollen, bis keiner mehr da war, der gegen sie kämpfen konnte...ausser mir. Warum ich, nur um hier zu landen und einen durchgedrehten Schatten zu jagen? Ihn auszuliefern um eine Frau zu retten? Was für ein riesen Haufen Scheisse und wir sitzen mittendrin, wenigstens ist's da warm..."



27.03.2002 00:57#54
Frosty Frosty runzelte leicht die Stirn und blickte kurz zu Radeck, dann wieder zu, Firmament.
"Ich trage Hass in meinem Herzen. Nichts weiter. Hass und Kälte, mein Körper mal lebendig sein, meine Seele ist bereits tot. Ehre, das ist der letzte Anker, an den ich mein jämmerliches Dasein hängen kann, das Streben nach Rache, nach dem Blut des Mannes, der mir alles im Leben raubte. Meine Familie, meine Heimat, mein Habe, meine Ehre."
Er senkte seinen Blick und starrte eine Weile gedankenverloren auf den moosbedeckten Steinboden.
"Seid Eurem Schicksal dankbar, Radeck. Verdammt es nicht, so wie ich es einst tat. Oder es wird Euch verdammen. Ihr habt noch Menschen, die Eure Hilfe benötigen, Menschen, für dessen Leben Ihr kämpfen könnt."
Aus den Augen eines toten beobachtete der Prinz mit kaltem Blick die quälend langsam vorbeiziehenden Wolken am Himmel.
"Blut und Ehre."
Diese letzten beiden Worte sprach er im Flüsterton aus, kaum hörbar. Die tiefen Töne seiner Stimme wurden vom aufziehenden Wind sofort verschluckt und in die Ferne getragen...



27.03.2002 00:59#55
Jamira Jamira gefror das Blut in den Adern. Jetzt wünschte sie sich, sie hätte diese Frage nie gestellt. Dieser Blick...sie schauderte.
"Ich möchte jetzt schlafen", sagte sie trocken. Ihre Stimme kam ihr fremd vor. Sie richtete den Blick starr nach vorn, versuchte ihren Entführer keines Blickes zu würdigen. Was war das für eine Hölle in der sie gelandet war! Jamira schloß die Augen, legte den Kopf zurück und atmete tief ein.



27.03.2002 01:06#56
Radeck Radeck wusste das der Mann recht hatte, nur zu gut wusste er es, aber er war unsicher, die Barriere hatte ihm Seiten an ihm gezeigt die er nicht kannte oder verdrängt hatte. Dieses Neue, Ungewohnte, er wollte es nicht recht zulassen... "Es wird sich auch für euch etwas finden, was eurem Leben wieder einen Sinn verleiht, ihr dürft es nur nicht fortstoßen, wenn es da ist..." Er hob das Schwert wieder an und ließ es in die Scheide gleiten. "Es ist mir eine Ehre euch bei dieser Mission an meiner Seite zu wissen!" Der Krieger hielt Frosty die Hand entgegen, seit dem Austritt aus der Garde der Erste überhaupt, ein erster Schritt das Neue zu akzeptieren...


27.03.2002 01:10#57
Frosty Eine Weile starrte Frosty wortlos auf die Hand des Kriegers. Hatte er möglicherweise recht? Gab es doch einen letzten Rest Lebenswille in seinem Herzen? Er wusste es nicht. Doch er war gewillt, es herauszufinden. Mit einem Ruck ergriff er Radecks Hand und drückte fest zu. "Es ist mir eine Ehre, Radeck. Gestattet mir, mich vorzustellen, mein Name ist Olandor Naqui, letzter meines Clans. Blut und Ehre."
Diesmal hatte er die Worte laut und deutlich ausgesprochen.



27.03.2002 01:11#58
Dark Avenger Der Schatten sah von der Frau wieder ins Feuer und grinste in sich hinein, irgendwie befriedigte ihn die Angst Jamiras, war Balsam auf den Erinnerungen an seine gefallenen Freunde.
"Na dann schlaft euch mal aus und erholt euch, ihr werdet es brauchen..." Er stieß einen Holzscheit in die Flammen, Funken stoben auf und ein kurzes Knistern hallte durch die Höhle, die Frau beachtete er nicht weiter, auch er war müde, es wurde Zeit...



27.03.2002 01:25#59
Radeck Der Krieger nickte."Blut und Ehre...", ein wahrlich einmaliger Zeitgenosse. Radeck sah dem Kind ins Gesicht, unendlich friedlich schlief es, frei von allen Sorgen.
"Lasst uns auch schlafen gehen, morgen haben wir wieder einen anstrengenden Tag vor uns, dann erzähle ich euch, worum es bei dieser Mission geht, das bin ich euch schuldig."
Die Beiden machten sich um das Feuer breit, Radeck noch immer mit dem Kind, wieso hatte er es nicht Frosty gegeben, der hatte doch viel mehr Ahnung...Aber jetzt war es eh zu spät, morgen war auch noch ein Tag, solange sollte sie eben bei ihm bleiben...



27.03.2002 10:19#60
Dark Avenger Avenger stand vor dem Eingang der Höhle und sah der Sonne bei ihrem Aufstieg zu, ein herrlicher Morgen, kaum Wind, die warmen Strahlen der Sonne und die frische Luft der Berge. Jamira hatte noch geschlafen, als er hinausgetreten war, eine seltsame Frau. Jahrelang von einem Baron zum Nächsten weitergereicht und dann wird sie die Frau des Mannes, der diese in ihrem Treiben unterstützte. Versteh einer die Weiber...
Mit einem Ruck fuhr die Klinge aus der Scheide, ein Geräusch, etwas hatte sich bewegt, ein Geräusch! Mit einem Satz war der Schatten dicht an der Felswand und drückte sich in eine Nische, geduldig wartete er ab. Zwei Gestalten traten durch die Büsche hindurch und schritten auf die Höhle zu. Sie unterhielten sich, Avenger hörte nicht genau hin, aber sie schienen gelassen, als würden sie nichts von ihm wissen. Geduldig wartete er ab, wollte sie an sich vorbei lassen und ihnen dann in den Rücken fallen. Die Beiden stapften an ihm vorbei und traten in die Höhle, der Schatten verließ sein Versteck und folgte ihnen...


27.03.2002 10:26#61
Jamira Dunkelheit, nichts als Dunkelheit. Kein Traum. Dann endlich erwachte sie, langsam öffneten sich ihre Augen, aber wollte sie überhaupt zurück in die Realität? Vorsichtig hob sie den Kopf und sah sich um, das Feuer brannte schwach, sonst war nichts zu sehen. Plötzlich verdunkelte sich die Höhle, zwei Schatten fielen auf den Boden und Jamira sah erschrocken zum Eingang. Zwei Männer von kräftiger Statur traten einer nach dem anderen ein, unsicher rutschte sie an der Wand entlang weiter nach hinten. Wer waren diese Gestalten? Würden sie ihr helfen? Und wo war ihr Entführer?



27.03.2002 10:29#62
Dark Avenger Der Erste der Beiden stoppte und sah verwundert zu der Frau, der Andere trat neben ihn und war nicht weniger überrascht. Sie sahen sich an und grinsten. "Na wen haben wir denn da? Wie kommst du denn hier her, hast dich wohl verlaufen?"

Avenger hielt sich indess noch zurück, entkommen konnten sie ihm sowieso nicht, aber er hatte sie noch nicht eindeutig zuordnen können, also blieb er neben dem Höhleneingang, immer darauf achtend keinen Schatten in die Behausung zu werfen...



27.03.2002 10:32#63
Jamira Ihre Blick wechselten von einem zum anderen, sie waren ihre einzige Hoffnung. Zögerlich kroch sie wieder etwas nach vorn.
"Bitte, helft mir, ich wurde entführt und hier her verschleppt, so ein wahnsinniger Schatten, bitte, ihr müsst mir helfen, ich flehe euch an!"


27.03.2002 10:43#64
Dark Avenger "Hehe, hast du das gehört Sandro? Von einem Schatten entführt, sowas ist mir auch noch nicht untergekommen. Was machen wir jetzt mit ihr?" Der Größere, Sandro genannt behielt eine ernste Miene, dann verlor sich sein Blick und er fuhr herum, die Hand schon am Schwert, aber es war zu spät. Avenger hielt ihm bereits die Klinge an den Hals und grinste ihn breit an. "Sandro, du wirst alt mein Freund, früher wäre dir das nicht passiert." Der Angesprochene sah weiterhin aus kalten Augen.
"Achwas, ich wollte dir die Freude lassen. Wer ausser dir ist schon so verrückt und entführt ne Frau aus dem Alten Lager. Dachte ich mir das wir dich hier finden. Hier, das ist Pedro, ich hab ihn unterwegs aufgegabelt, sonst konnte ich keinen aus unserem Clan finden."
Avenger nickte."Ich hatte ja nicht mal damit gerechnet dich wiederzutreffen, ich dachte keiner hätte überlebt. Aber ich bin froh dich zu sehen. Setzt euch, lasst euch von der nicht stören..."
Die Drei setzten sich um das letzte Bisschen Feuer und Avenger sah zu Jamira. "Mach dir keine Hoffnungen, die werden dir sicher nicht helfen, eher zu deinem Vergnügen beitragen, hehe. Sandro ist ein ganz Zärtlicher, der hat die exotischsten Techniken drauf..."
Er warf ihr noch ein fieses Grinsen zu und wandt sich dann wieder an den alten Bekannten...



27.03.2002 10:53#65
Jamira Jamiras Hoffnung schwand ebenso plötzlich wie sie gekommen war. Die drei kannten sich, schienen gute Freunde zu sein. Statt Rettung war die Situation jetzt nur noch aussichtsloser geworden. Wie sollte sie drei Leuten entkommen, wenn sie es nicht mal bei einem geschafft hatte? Aber sie würde nicht kampflos sterben, der Tod ihres Kindes mußte gerächt werden... Rache? Seit wann dachte sie an Rache? Noch nie in ihrem Leben hatte sie an sowas wie Rache gedacht. Doch jetzt spürte sie es, den Hass, die Wut. Die Verzweiflung, die Angst.
Sie kauerte sich wieder tiefer in die Ecke und schaute ängstlich zu den drei Männern am Feuer hinüber.



27.03.2002 10:55#66
Radeck Radeck stand schon wieder ungeduldig auf dein Felsen, die mussten doch mal aufwachen?!
Frosty trat gerade neben ihn, als das Kind plötzlich anfing zu schreien. "Was ist jetzt, ich hab nichts gemacht?! Was hat die auf einmal?" Er sah zu dem Begleiter und dieser grinste nur, zwar zeigte er es nicht aber Radeck sah es ihm an, innerlich schien er sich über irgendetwas zu amüsieren. Dann wurde es langsam spürbar, der Krieger sah auf das Bündel. "Oh nein, nicht doch, sie hat doch nicht etwa..."
Frosty nickte nur und verschränkte die Arme.
"Hmpf...und wer soll das jetzt machen?" Radeck sah zu Nardas, dann wieder zu Frosty.
Nardas hielt sich sofort die Wunde und zog ein von Schmerz erfülltes Gesicht, Frosty blieb so kalt wie immer und rührte sich keinen Milimeter. "Na dann wollen wir mal." Vorsichtig wickelte er die Decke auf und das Problem wurde deutlich, der Krieger verzog seine Miene und sah sich nach einem Ersatz um. Wiedermal nichts da, also zog er sein Schwert, legte es neben sich ab und löste den Umhang. Notdürftig säuberte er Freya mit den letzten Wasservorräten und packte sie dann in den Umhang ein, die Decke warf er ins Feuer, dessen Flammen sofort in den Himmel schossen.
"Den bekomm ich aber wieder...und wehe du machst damit das Gleiche! Das setzen wir deinem Vater auf die Rechnung..."
Er hob das Kind wieder hoch und sah die anderen Beiden an, Nardas und Frosty standen neben ihm und hatten ihm zugesehen, von Schmerzen keine Spur. "Worauf wartet ihr?! Los geht's, wir haben nur auf euch gewartet!" Er packte sein Schwert, ließ es wieder in die Scheide gleiten und schritt los...


27.03.2002 11:20#67
Frosty Frosty ließ seinen Blick über den Horizont schweifen, über die scheinbar endlosen Bergkämme, Wälle und Schluchten. Hier boten sich zahllose hervorragende Positionen für hinterhältige Meuchelmörder, sie mussten auf der Hut sein, wollten sie nicht unverhofft den Schaft eines Pfeiles aus ihrer Brust ragen sehen.

Nardas schien sich mittlerweile wieder einigermaßen erholt zu haben, das Wasser, die notdürftigen Verbände und der Schlaf hatten einen nicht unbeträchtlichen Teil seiner Kraftreserven regeneriert. Und das war gut so, die Kampfkraft des Novizen würde ihnen noch von Nutzen sein. Der Prinz trat an den Tronjer heran und half ihm auf.
"Lasst uns weiterziehen. Ehrenlose Haut stinkt meilenweit. Ich kann ihn riechen."



27.03.2002 11:29#68
Radeck Ein kurzer Blick nach hinten um sich zu vergewissern, das die beiden Helden noch hinter ihm waren, dann reduzierte er etwas sein Tempo, der Verletzte hatte noch immer Schmerzen, auch wenn es er nicht zeigen wollte. Aber ihre aufgabe war wichtig, auf keinen Fall durften sie zu spät kommen!
"Wir sollten sie heute einholen, jeder weitere Tag könnte dazu führen, das wir sie verlieren! Das wäre fatal, nicht auszudenken, hier oben würde es ewig dauern sie wiederzufinden."
Das Kind hatte sich wieder beruhigt und sah ein paar Vögeln zu, die über den Jägern kreisten, besser so, es würde sie nur frühzeitig verraten...


27.03.2002 11:46#69
Dark Avenger "Hehehe, du bist wirklich verrückt, entführt die Frau des Gardeführers, wirklich köstlich. Was hast du mit ihr vor?"
Avenger grinste finster und sah zu Jamira."Na rat mal, sieh sie dir doch an, sowas bekommt man nicht alle Tage!"
Sandro sah ebenfalls zu ihr und musterte sie mit gleichgültigem Blick, ihn berührte sowas nicht, er war ein Krieger.
"Na wenn du meinst, sag bescheid, dann geh ich vorher raus..." Pedro, glotzte wie ein Frettchen in Lauerstellung, ihm war anzusehen was er dachte, aber Sandro sah ihn böse an, sofort hielt der Ermahnte inne und sah wieder ins Feuer, aber irgendwann würde er auch schon noch drankommen...


27.03.2002 11:58#70
Frosty In vollem Bewusstsein der Gefahr, in der sie sich befanden, wanderten die vier tapferen Krieger einen realtiv steilen und engen Gepirgspass entlang, der sich langsam dem Gipfel entgegenschlängelte. Frosty hatte seinen Bogen geschultert und das Breitschwert ergriffen um gegen plötzliche Angriffe aus dem Hinterhalt gewappnet zu sein. Der Prinz bildete das Schlusslicht, Radeck ging voran. Auf diese Weise schützten sie den Schwächsten unter ihnen, eine Taktik, die beiden aus alten Zeiten in Fleisch und Blut übergegangen war.

Auf einmal blieb der Prinz abrupt stehen und bedeutete seinen Kameraden, dasselbe zu tun. "Habt Ihr das gehört?", flüsterte er. Frosty legte den Kopf in den Nacken und spähte hoch. "Das kam von dort oben!"



27.03.2002 12:06#71
Radeck Nichts zu hören, ein paar Vögel und der Wind, sonst nichts. Radeck sah nach hinten, Frosty lauschte noch immer, Nardas sah sich um, konnte aber auch nichts feststellen.
"Was habt ihr gehört?"



27.03.2002 12:09#72
Frosty "Das klang wie ein Lachen. Ein dreckiges Lachen aus einer ehrenlosen Kehle, in freudiger Erwartung baldiger Untaten."
Frosty's Augen formten sich zu Schlitzen, der Griff um sein Schwert wurde fester.
"Lasst uns über die Felsen dort hinaufklettern. Wir sollten nicht mehr diesen offenen Pass benutzen."



27.03.2002 12:13#73
Radeck "Hmm...einverstanden, packen wir's an."
Die Drei machten sich daran die Felsen emporzuklettern, von einem Stein zum Nächsten ging es, Frosty half wieder Nardas, Radeck trug Freya. Immer höher ging es, wenngleich es ein beschwerlicher Weg war. Aber wenn Frosty recht hatte, dann würden sie den Schatten gleich haben und dann würde sein Alptraum beginnen...


27.03.2002 12:31#74
Dark Avenger Avenger sah zu Sandro und wieder zu Jamira.
"Hehe, wie wär's, wenn du gleich mal verschwindest, draussen ist schönes Wetter. Ihr könntet mal schauen ob die Luft rein ist, was auch immer...und nimm Pedro mit."
Der Ex-Schatten grinste Sandro an, dieser verzog nur seine Miene, schnappte sich den anderen. Die Beiden stapften nach draussen und entfernten sich ein Stück von der Höhle, das Gestöhne Avengers und Gejammer Jamiras musste sich Sandro nicht antun.
Avanger hingegen sah wieder zu Jamira, den Kopf leicht gesenkt, mit einem lüsternen Blick.
"Na Süsse, wie sieht's aus? Komm her!"



27.03.2002 12:40#75
Jamira Jamira zuckte erschrocken zusammen. Schon als die beiden anderen die Höhle verlassen hatten, wurde ihr unwohl. Jetzt rutschte sie ein Stück an der Felswand zurück, weiter ins Höhleninnere. Der Fluchtweg nach draußen war ihr versperrt. Ängstlich starrte sie ihren Entführer an.



27.03.2002 12:48#76
Dark Avenger Avenger zog ein ernstes Gesicht und sah der Frau fest in die Augen. "Komm her!" ... "Sofort!"



27.03.2002 12:48#77
Frosty Die beiden Männer waren das Musterbeispiel von ehrenlosen Dreckskerlen. Ungewaschen, unrasiert und bis zum Himmer stinkend. Sie standen vor einer kleinen Höhle und plauderten über irgendwas, vermutlich prahlten sie mit begangenen Schandtaten. Ab und zu lachte der eine, der andere schien sich etwas zurückzuhalten. Wenn man ganz still war und den Atem anhielt, konnte man leises Gewimmer aus dem Höhleneingang vernehmen.

Frosty zog seinen Bogen und bedeutete Radeck und Nardas aus ihrem Versteck in den Büschen zu schleichen und sich von links durch das Dickicht an die beiden heranzupirschen. Freya legte er neben sich ins weiche Moos und bedachte das kleine Mädchen erneut mit einem eisigen Blick um verräterisches Geheuele zu unterbinden. Der Prinz griff an seinen Köcher und fischte einen Pfeil heraus. Das Timing war nun entscheidend...



27.03.2002 12:51#78
Jamira Jamira fing an zu zittern. Sie würde sich keinen Zentimeter bewegen, sie konnte es nicht mal. Alles in ihr erstarrte. Sie blickte weiter ängstlich den Fremden an.



27.03.2002 12:59#79
Dark Avenger Avenger stand auf und schritt zu ihr rüber, packte sie am Arm und zog sie zu sich nach oben.
"Was hab ich gesagt? Wenn du tust was ich dir sage passiert dir nichts!" Er sah der vor ihm Stehenden hart in die Augen und fuhr ihr mit dem Finger dan Hals hinab und in den Ausschnitt, bis er den Saum des Kleides erreichte. "Na was meinst du, willst du den lästigen Stoff nicht loswerden?"


27.03.2002 13:11#80
Jamira Jamira presste sich an den Felsen, bis es nicht mehr weiter nach hinten ging. Immer näher kam er ihr, sie konnte seinen Atem spüren und seinen ungewaschenen Körper riechen. Angeeckelt drehte sie den Kopf zur Seite. Am liebsten hätte sie ihm ins Gesicht gespukt. Aber dann würde er sie totschlagen, sie wußte es. Steif blieb sie an die Wand gedrückt.



27.03.2002 13:20#81
Radeck Radeck nickte dem Kämpfer zu und bewegte sich langsam zwischen dem Gestüpp hindurch und weiter im Schutze der anderen Gewächse, die die Felswand säumten. Dicht an den Fels gedrückt rückte er weiter vor, die Beiden schienen nicht sonderlich wert auf Vorsicht zu legen, umso besser für den Krieger. Immer näher kam er ihnen, das Risiko stieg mit jedem Schritt. Nur ein einziges Geräusch und er würde sich verraten...



27.03.2002 13:28#82
Dark Avenger "Zier dich doch nicht so, wirst sehen, es wird dir gefallen." Er nahm ihren Kopf mit der Rechten und küsste sie auf die Wange, mit der Linken streifte er das Kleid von ihrer rechten Schulter. Der Stoff riss etwas und Avenger drehte ihren Kopf zu sich.
"Komm schon, sonst wird's nur umso schlimmer..."



27.03.2002 13:36#83
Frosty Mucksmäuschenstill kauerte der Prinz in seinem Versteck und beobachtete die Lage mit starrem Blick. Radeck hatte es geschafft, sich an den beiden vorbeizuschleichen und befand sich nun im Rücken des Größeren. Frosty legte den Pfeil auf die Sehne und spannte den Bogen. Mit langsamen, präzisen Bewegungen brachte er seine Waffe auf gleiche Höhe mit der Stirn seines Opfers. Er hielt den Atem an. Jeder Muskel in seinem Körper war bis ans äußerste angespannt. Ein Zischen durchbrach die verräterische Stille.

Ein lautes Knacken, das ebensoschnell wieder verhallte, wie es erklungen war, begleitete das Bersten der Schädeldecke. Noch bevor das aus dem klaffenden Krater im Kopf des Übeltäters herausschießende dunkle Blut auf den Boden klatschen konnte, war Radeck aus seinem Versteck gesprungen...


27.03.2002 13:46#84
Radeck ...ein metallisches Schleifen begleitete das Gleiten der Klinge aus seiner Scheide, Augenblicke später ein dumpfes Geräusch, wieder ein leises Schleifen. Der kalte Stahl bohrte sich durch den Rückenpanzer Sandros, brach Rippen und zerstörte die Lunge. Kein Mucks brachte er hervor, perfekt war der Stich plaziert. Ein weiterer Stoß und die Schwertspitze drang durch den Brustkorb wieder nach draussen. Leicht drehte Radeck die Waffe um die Längsachse und trat den Räuber von sich weg. Sein lebloser Körper stürzte nach vorn, die Zacken des Schwertes verwandelte die Eintrittswunde in ein widerliches undefinierbares Etwas aus Fleisch, Knochen und Blut. Radeck nickte dem Schützen mit kaltem Blick zu und wandt sich gerade zum Höhleneingang um, als...



27.03.2002 14:01#85
Jamira Alles in ihr wandt sich, angewidert presste sie sich weiter an die Wand. Sie spürte seine nassen Lippen auf ihrer Wange, fühlte die grapschenden Hände an ihrer Schulter. Er starrte sie gierig an. Jamira schloß verzweifelt die Augen. Raus. Ihr einziger Gedanke, weglaufen, sich wehren und dieser Hölle entkommen. Koste es was es wolle.
Jetzt fuhr seine Hand weiter nach unten, das Kleid war angerissen und legte ihren halben Oberkörper frei. Seine Hände grapschten gnadenlos weiter und sie fühlte plötzlich wieder seine eckelhaften Lippen in ihrem Gesicht... "NEEEEEEEIIIIINNNN!!", verzweifelt schrie sie auf, nahm all ihre Kraft zusammen und ließ das Knie in die Höhe stellen. Der Gedanke an den Verlust, die Erinnerungen was er ihr angetan hatte, halfen ihr dabei, alles in diesen Kick zu geben was sie an Kraft hatte.
Ihr Entführer schrie auf, ließ von ihr ab, krümmte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht und hielt sich die Weichteile. Jamira nutzte die Gelegenheit, stieß sich von der Wand ab und rannte aus der Höhle...



27.03.2002 14:18#86
Dark Avenger Avenger brach auf die Knie, ein bestialischer Schmerz fuhr durch seinen Körper, dieses Miststück! Auf allen Vieren schleppte er sich Richtung Höhlenausgang, rappelte sich mühsam auf und torkelte weiter, kurz stützte er sich am Fels nochmal ab dann wankte er weiter nach draussen...



27.03.2002 14:23#87
Frosty Frosty beachtete die Frau fast gar nicht, als sie kreischend aus der Höhle gekrabbelt kam. Er konnte zorniges Röcheln aus dem Eingang vernehmen, das beständig näher kam. Der Prinz setzte eine gleichgültige Miene auf und baute sich vor dem kleinen Loch auf, aus dem die ehrenlose Ratte gerade gekrochen kam. Dieser blickte ersckrocken auf und konnte einen Moment lang keinen Muskel rühren. Diesmal konnte sich Frosty ein Grinsen nicht verkneifen, als er in das verblüffte Gesicht des Mistkerls blickte. Der Print zog eine Augenbraue hoch, hob sein rechtes Bein und rammte dem Hund seinen Stiefel mit aller Kraft gegen das karies-zerfressene Gebiss...



27.03.2002 14:26#88
Nardas Mit verschränkten armen sah der Tronjer seinen beiden Gefährten zu, die Wunde war noch zu frisch als das er auch zur Klinge griff. Jedoch war das Einauge immer dazu bereit, den beiden zu Hilfe zu eilen falls sich die Lage verschlechterte.



27.03.2002 14:33#89
Radeck Radeck hatte die Frau abgefangen und hielt sie fest, wenn sie jetzt nochmal im Gebirge verschwinden, das wäre dann wirklich zu dumm. Er sah zu Frosty. "Pass auf das er noch selber zum Alten Lager laufen kann, ich trage ihn jedenfalls nicht."
Dann blickte er zurück zu Jamira, die Lippe war etwas blau und das Kleid zerrissen, lieber stellte er sich nicht vor was da drinnen passiert ist, für Bullit würde nichts übrig bleiben.
Mit einem Nicken zu Nardas gab er diesem zu verstehen, das er das Kind bringen sollte, dann wieder zu Jamira.
"Beruhige dich, du bist in Sicherheit, dir wird nichts geschehen."


27.03.2002 14:50#90
Jamira Jamira brach zusammen und fing an zu weinen. Die ganze Anspannung von eben löste sich, war sie in Sicherheit? War sie wirklich gerettet? Ängstlich schaute sie zum Höhleneingang zurück, ein Mann bearbeitete gerade ihren Entführer. Sie wandte das Gesicht wieder ab und schlug die Hände vor die Augen.


27.03.2002 14:58#91
Nardas “Zeigt ein bisschen Stärke meine Dame. Hier seht, das wird euch heiter Stimmen.” Das Einauge übergab der Frau das Kind und wendete sich im gleichen Moment ab. Als er das Kind kurze Zeit in den Händen hielt, machte sich so etwas wie Mitgefühl in ihm breit. Zum Glück nur für den Bruchteil einer Sekunde.


27.03.2002 15:03#92
Radeck Radeck hockte neben Jamira und sah sie etwas ratlos an, im trösten war er eigentlich nicht sonderlich bewandert, aber das Wiedersehen mit ihrem Kind dürfte das Geschehene vorübergehend vergessen machen.
"Wir sind hier um euch zurückzubringen, ins Alte Lager, zu Bullit..." Zurückzubringen, ins Alte Lager...der Alptraum schlechthin für jede andere Frau...



27.03.2002 15:13#93
Jamira Jamira stockte der Atem, sie vergaß zu weinen, vergaß den Kampf, der vor dem Höhlenausgang stattfand, vergaß die Männer um sie herum..
"Freya!", sie schloß die Kleine in die Arme, drückte sie an sich und wiegte sie glücklich an ihrer Brust. "Freya...meine Kleine..."
Sie konnte ihr Glück kaum fassen. Freudentränen rannten ihr über die Wange. Immer wieder drückte sie die Kleine an sich. Sie lebte!



27.03.2002 15:25#94
Dark Avenger Ein harter Tritt traf ihn mitten ins Gesicht und ruckte seinen Kopf nach hinten, was für ein beschissener Tag. Er brach auf den Boden und rollte sich zusammen um vor weiteren Tritten mehr Schutz zu haben. Aber stattdessen wurde her hochgezerrt und an die Felswand gepresst, wieder traf ihn ein Schlag Frostys in den Magen. Der Räuber zuckte zusammen, kurz fiel sein Blick auf den blutüberströmten Körper Sandros, sie waren tot, jetzt war er den Kerlen ausgeliefert. Wer waren die üb...ein dumpfer harter Schlag riss ihn aus dem Bewustsein und ließ ihn zusammensinken...



27.03.2002 15:34#95
Radeck Radeck richtete sich wieder auf und sah zu Frosty, der hatte den Schatten schon sehr dezent gezeigt was er von ihm hielt und machte sich gerade daran ihn ordentlich zu verpacken. Radeck ging in die Höhle und sah sich um, sammelte alles zusammen was sie gebrauchen könnten und ging wieder nach draussen. "Wir nehmen die Rüstungen und Waffen der Kerle mit, so schlecht ist deren Ausrüstung nicht. Vor allem die Schattenrüstung da, die scheint mir recht gut. Einigt euch am Besten..."
Er ging weiter zu Jamira und ging wieder in die Knie.
"Hier, eine Decke für das Kind, mein Umhang ist nicht wirklich dafür geeignet, aber ihr könnt ihn euch umhängen, das Kleid ist hier oben im Gebirge nicht das Wahre..."



27.03.2002 15:51#96
Jamira Jamira versuchte sich zu fassen, sie konnte es immer noch nicht glauben. Ihr Kind, Freya... ihr kam alles vor wie ein Traum. Gleich würde sie aufwachen und wieder auf dem kalten Höhlenboden liegen, die Beine gefesselt und den gierigen Blicken ihres Enführers ausgesetzt. Aber sie wachte nicht auf. Dankbar schaute sie ihren Retter und den ihres Kindes an.
"Wie kann ich euch danken? Ihr habt das Leben meiner Tochter und meines bewahrt." Sie nahm den Umhang ab und wickelte Freya in die Decke. Bei Gelegenheit würde sie schmunzeln über die chaotische und ungeübte Wickelweise der Männer, aber jetzt war ihr nicht danach. Ihre Tochter lebte, sie selbst lebte, alles würde gut werden. Das zählte.



27.03.2002 16:06#97
Radeck "Ihr schuldet uns nichts, wir sind hier um...", wie würde es jetzt wohl klingen, wenn er sagen würde, warum er den Auftrag angenommen hatte?! Er ließ es lieber bleiben...
Radeck nahm den Umhang und legte ihn Jamira um, dann erhob er sich und sah zu den anderen Beiden, die den Toten und Avenger die Ausrüstung abnahmen. "Wir sollten heut noch die Rückreise antreten, warum unnötig Zeit verlieren..." Dann sah er nochmal nach unten.
"Könnt ihr gehen? Ein Stück nur..."



27.03.2002 17:36#98
Nardas Nardas fand gefallen an der Schwarzen Schattenrüstung, kurzerhand war diese im Gepäck verstaut. Nun stellte sich der Tronjer in die Nähe der Frau, um zu zeigen das er für die Abreise bereit war. “Alles ist bereit, wie geht es der Frau können wir los?”



27.03.2002 20:34#99
Jamira Jamira sah zu den Beiden auf, auch der Dritte kam mit...mit diesem Schatten. Sie stand auf, die Freude überwog alle Schwäche.
"Lasst uns gehen, ein Stück schaffe ich sicher. je eher wir zurück sind, desto besser."
Dann sah sie wieder zu dem Kämpfer, der ihren Entführer mit sich schleifte. "Nehmen wir den mit?", fragte sie mit einem leicht schockierten Unterton...


27.03.2002 20:42#100
Radeck Radeck nickte ihr zu und Frosty schleifte Avenger zu einem Eimer Wasser, ließ ihn fallen und kippte ihm das kalte Nass über. Der Räuber wachte langsam auf und Frosty packte ihn gleich wieder, hob ihn hoch und stieß ihn vorwärts. "Na dann los..."
Die Gruppe machte sich auf den Weg, Frosty mit Avenger vorne weg, Nardas und Jamira in der Mitte und Radeck am Schluss...



27.03.2002 22:22#101
Dark Avenger Noch immer schmeckte er das Blut in seinem Mund, ein paar Zähne waren ausgeschlagen und seine Beine schmerzten. Immer wieder traf ihn Frostys Handballen am Rücken und stieß ihn vorwärts, ab und zu stolperte und hatte Mühe nicht auf den harten steinigen Boden zu stürzen. Er war gescheitert, die Frau befreit, noch nichtmal das Kind war tot, verdammt! Aber noch würde er nicht aufgeben, zumindest sich konnte er noch retten und neue Pläne schmie...ein weiterer Schlag, diesmal konnte er sich nicht halten und schlug auf den Boden auf, ein schmerzerfülltes Stöhnen, er blieb liegen, er konnte nicht mehr...


27.03.2002 22:42#102
Radeck Radeck blieb neben Avenger stehen und sah mit abfälligem Blick auf ihn nieder. "Also gut, wir rasten hier, das Weichei kann nicht mehr. Frosty, wärst du so freundlich?"
Das ließ sich der Prinz nicht zweimal sagen, er schleifte ihn zum nächsten Baum und fesselte ihn, zog die Stricke derart straff das es dem Gefangenen fast ins Fleisch schnitt, aber gewiss ein paar Adern abdrückte. Radeck entfachte indess ein Feuer und die Gruppe setzte sich darum, Jamira hatte nur Augen für ihr Kind, es war ihr nicht zu verdenken.
Es war geschafft, sie war befreit, jetzt mussten sie nur noch ins Alte Lager zurück.



27.03.2002 23:02#103
Jamira Sie hielt das Kind in ihren Armen, hielt sich dicht am Feuer, damit es nicht fror. Die Decke schützte es etwas, aber die Kälte der Nacht drang langsam überall durch.
Ihr Blick fiel auf den Gefesselten. Hass war in ihren Augen zu lesen. Sie fühlte den Rollentausch, geschah ihm ganz recht, jetzt ähnlich behandelt zu werden wie er sie behandelt hatte. Angeeckelt wandte sie den Blick wieder ab.
Freya fing an zu schreien. Sie hatte wohl hunger, ihre Kleine, hatte ja auch den ganzen Tag noch nichts bekommen. Fürsorglich nahm sie sie zur Brust, das angerissene Kleid erleichterte die Angelegenheit. Schlagartig kehrte Ruhe ein, nur ein leichtes Schmatzen unterbrach die Stille. Ein glückliches Lächeln legte sich auf die Lippen der Mutter. Sie blickte ihre Retter an. "Wie habt ihr mich eigentlich aufgespürt?"



27.03.2002 23:11#104
Radeck Die Männer vermieden es Jamira auf die Brust zu sehen und blickten ihr, wenn überhaupt fest in die Augen. Radeck erhob das Wort, er kannte seine Begleiter genug um zu wissen das sie nichts sagen würden.
"Zunächst bin ich eurer Spur durch den Wald gefolgt, ein paar abgerissene Stofffetzen eures Kleides, zertretene Äste und dergleichen. Im Gebirge war es dann einfach, es gab nur einen Pfad, allerdings war es ein glücklicher Zufall, das uns eure Tochter in die Arme fiel. Frosty, der finstere Kerl zu meiner Linken, fing es auf, er war es auch, der die beiden Räuber vor der Höhle reden hörte...und dann war es ein Leichtes...naja, den Rest kennt ihr ja..." Er zog etwas Obst hervor und reichte es Jamira.
"Hier, ihr könnt sicher auch etwas vertragen..."



27.03.2002 23:37#105
Jamira Jamira nahm dankbar das Obst an. Sie hatte seit einer halben Ewigkeit nichts mehr gegessen, ein Wunder dass sie nicht schon längst völlig entkräftet zusammengebrochen war. Wahrscheinlich hatte sie die Freude über das Leben ihres Kindes davor bewahrt. Jetzt fühlte sie langsam wieder die alten Kräfte zurückkehren.
"Ich bin euch so dankbar. Wenn ihr Freya nicht aufgefangen hättet, nicht auszudenken..."



27.03.2002 23:50#106
Radeck Nardas und Radeck sahen zu Frosty, wie zu erwarten war blieb dieser weiter stumm.
Radeck erinnerte sich an sein Zittern, dieser Blick, als in ihm die Erinnerungen aufgekommen waren. Was musste er erlebt haben, das der Anblick eines kleinen Kindes ihn derart aus der Fassung brachten.
"Wir werden euch sicher ins Lager zurückbringen.", sein Kopf wandt sich wieder Jamira zu."Bullit wird euch schon vermissen, ihr scheint für ihn alles zu sein, ich habe ihn gesehen, den Krieger genauso wie den, seiner Familie beraubten, Vater...
Aber genug jetzt von den Trübsinnigkeiten, wir sollten uns ausruhen, wir haben einen weiten und beschwerlichen Weg vor uns...
Ich übernehme die erste und letzte Wache, Nardas, ihr solltet euch auch noch ausruhen, drei Schichten reichen."
Der Sumpfler legte noch etwas Holz nach und warf einen kurzen Blick zu Avenger, der schlief schon, oder verstellte sich nur, es tat nichts zur Sache...


28.03.2002 11:38#107
Nardas Seit einiger Zeit war Nardas schon wach und starrte verbittert in den Himmel.Selbst die Nachtwache Radeck hatte sich dem Schlaf ergeben, kein Wunder nach solch einer Suchaktion.
Der Tronjer wendete sich vom Himmel ab und schritt auf Radeck zu um ihn mit einem leichten Tritt zu wecken. ”Wacht auf, hier kann es einer nicht erwarten Bullit zu treffen und wir haben noch ein ganzes Stück Weg vor uns.” Der Verbrescher legte einen finsteren Gesichtsausdruck an den Tag, als er diese Worte mitbekam.



28.03.2002 11:43#108
Radeck Wie vereinbart hielt Radeck die letzte Wache...mehr oder weniger, er saß auf einem Felsen und spähte den Horizont ab, zuminedst wollte er das...Wenn der Kerl hier noch mehr Freunde hatte könnte es gefährlich werden, waren die Beiden bei der Höhle nur zufällig da gewesen? Oder gehörte das zu seinem Plan... Ein Stoß riss ihn wieder zurück und er sah auf, Nardas...langsam wanderte sein Blick durch das "Camp", Jamira und ihr Kind schliefen noch, Frosty stand gerade auf. Mit einem Satz war der Krieger von dem Felsen runter, Nardas war etwas vorsichtiger. Radeck wandt sich nochmal zu ihm um:
"Wie geht es euch? Ich hoffe ihr könnt die Reise durchhalten, frühestens ab Frostys Karren könnt ihr euch ausruhen..."



28.03.2002 11:59#109
Jamira Schwach blinzelte Jamira und lauschte den Geräuschen der Männer um sie herum, es waren ihre Retter, ein Gefühl der Erleichterung machte sich in ihr breit. Es war noch immer wie am Vortag, als sie sich schlafen legte. Langsam richtete sie sich auf und sah sich um, die Kämpfer waren schon damit beschäftigt alle Vorbereitungen für die Weiterreise zu treffen. Auch Freya erwachte und schaute ihre Mutter mit großen Augen an, ein Lächeln in ihrem unschuldigen Gesicht gab Jamira die Kraft das alles durchzustehen, sie würden heimkehren. Liebevoll wiegte sie ihr Kind in ihren Armen und gab ihm einen sanften Kuss auf die Stirn, dann machte auch sie sich daran, sich auf den Marsch vorzubereiten. Sie konnte nicht erwarten, das sie auch noch getragen würde, das wollte sie auch nicht, die Männer hatten schon so viel für sie getan, hatten ihr Leben und dessen Sinn, das Leben ihrer Tochter, gerettet. Sie schuldete ihnen schon jetzt unendlich viel und die Tatsache das sie nicht das Geringste dafür zu wollen schienen kam ihr wie ein Traum vor. Aber sie würde sich dennoch irgendwie dafür erkenntlich zeigen, es würde sich schon etwas finden...



28.03.2002 12:18#110
Nardas "Ich habe mich genug ausgeruht, dass Gröbste ist überstanden ist ja nicht das erste mal. Wir sollten schnell weiterziehen, mir gefällt das hier alles nicht.” Der Tronjer verschränkte die Arme und wartet wieder bis es weiter gehen konnte.


28.03.2002 12:29#111
Radeck Radeck hatte der jungen Mutter noch etwas zu essen gegeben, dann wandt er sich wieder an Nardas.
"Gut, wir werden gleich aufbrechen..."
Frosty band inzwischen Avenger vom Baum los, nicht weniger behutsam als er ihn festgebunden hatte und zerrte ihn auf die Beine. Die Hände fesselte er ihm wieder hinter dem Rücken und hielt das andere Ende des Strickes fest in der Hand. Mit einem Nicken gab er dem Hohen Novicen zu verstehen, das es losgehen konnte.
Dieser sah zu Jamira und reichte ihr die Hand, ihr beim Aufstehen behilflich zu sein. Noch immer trug sie seinen Umhang und würde ihn wohl auch bis zum Alten Lager behalten, das Kleid war zu zerrissen um es mti nichts zu reparieren. Dicht hielt sie ihr Kind bei sich und nickte Radeck lächelnd zu, auch sie war bereit. "Also dann, los geht's, Nardas bildet die Spitze, dann Frosty mit dem Gefangenen, dann ihr und ich deck uns den Rücken...wenn wir uns ranhalten können wir schon morgen im Lager sein..."
Die Gruppe setzte sich in Bewegung, Jamira hielt etwas Abstand von ihrem einstigen Peiniger und ließ sich soweit es ging zurückfallen, bis sie neben Radeck lief, so ganz wohl war ihr trotz der Fesseln nicht.
Der Sumpfkrieger hingegen hatte wenig Zeit auf derartiges zu achten, Frosty bewachte Avenger, das musste reichen. Gefährlicher war die Umgebung, diese bedurfte ständiger Überwachung, ein Hinterhalt wäre fatal...


28.03.2002 18:01#112
Dark Avenger Finsteren Blickes schritt Avenger hinter dem Novicen her, dieser Narr, wandt ihm den Rücken zu, sein Glück das da noch zwei waren. Voller Wut sah er sich um, hier musste es doch etwas geben, was ihm zur Flucht dienen konnte. Es gab so viele Räubergruppen und keine lief ihnen über den Weg?! Schliefen die alle? Seit seine Gruppe zerschlagen wurde war hier absolut nichts mehr los... "Hey, gebt mir Wasser, ich habe Durst!"
Keine Reaktion, die Kämpfer schienen überhaupt nicht hinzuhören. "Hey! Hört ihr schw..uff..", der Räuber landete auf dem harten felsigen Boden und schlug sich die Arme auf, er rollte sich auf die Seite und sah nach oben, die kalten bösen Augen Frostys sahen ihn vernichtend an, von denen würde er nichts bekommen.
Avenger rappelte sich wieder auf und ging langsam weiter, des Prinzen Faust in seinen Nieren animierte ihn allerdings schneller zu gehen. Blut lief ihm die Ellen hinab in seine Handinnenseiten und tropfte schließlich von den Fingerspitzen, aber er wusste das es für ihnen keine Gnade geben würde und wenn die Frau von seinem Versuch sie zu Vergewaltigen berichten würde, wäre er vermutlich tot, noch bevor er das Alte Lager erreichte...



28.03.2002 19:05#113
Radeck Mittlerweile hatte Radecks Konzentration nachgelassen, es dämmerte auch schon und die Gruppe war noch immer im Gebirge. Wenn sie morgen nicht weiter kämen, würden sie erst den Tag darauf ankommen. Aber jetzt wurde es zu dunkel, die einfachsten Fallen könnten für sie tödlich enden.
"Wir rasten!", teilte der Hohe Novice den anderen mit. Frosty ließ es sich nicht nehmen, den Gefangenen mit einem gewaltvollen Ruck zu stoppen, so das dieser fast hinten über stürzte. Radeck grinste nur etwas und selbst Jamira schmunzelte aus Schadenfreude. Wieder wurde Avenger festgebunden und ein Feuer entfacht, allerdings dieses noch kleiner als das Letzte, der Schein könnte sie verraten und ihnen unnötigen Ärger einbrocken.
Der Krieger gab wieder etwas zu essen an Jamira ab, dann hielt er sich etwas abseits des Feuers und der Anderen. Warum wusste er nicht genau, aber er musste plötzlich an jemanden anderes denken, der Hauptgrund für diese ganze Aktion. Würde es so werden wie er sich es erhoffte? Es lag weniger an ihm als vielmehr an Bullit und den Baronen.
Er ballte die Hand zu einer Faust, die Venen traten hervor und er spürte den Puls in jedem einzelnen Finger. Es musste gelingen, es wäre sonst ungemein schwerer...



28.03.2002 20:30#114
Superluemmel Der Aufstieg war lang und beschwerlich. Doch Frost trieb sich selbst immer weiter voran, zwang seine Beine dazu, seinen Körper weiterzuschleppen. Sein Weg hatte ihn an den Rand des Gebirges geführt und nun war er dabei, einen steilen Abhang zu erklimmen, welcher auf ein hochliegendes Plateau führte, von welchem aus man einen wundervollen Ausblick auf die darunterliegende Ebene hatte.
Die Sonne war schon längst untergegangen, aber Frost dachte gar nicht daran, sich schlafen zu legen. Eine unnatürliche Unruhe hatte von ihm Besitz ergriffen. Langsam wurde das Gelände flacher und Frosts Ziel kam in Sicht. Noch ein letztes Mal raffte der Krieger seine Kraft zusammen und beschleunigte seine Schritte. Dann stand er schließlich am Rande des Felsplateaus. Frost leiß seinen Blick in die Ferne schweifen. Irgendwo in der Ferne zeichneten sich ein paar Lichter in der Dunkelheit der Nacht ab. Dort, viele Kilometer entfernt musste Drakia liegen. Frost fragte sich, wie es wohl Gnat gehen mochte. Er sollte ihn mal wieder besuchen, wenn er Zeit fand. Sonst vegetierte der Statthalter nur in seinem Büro herum und langweilte sich.

Langsam ließ sich Frost auf die Knie sinken. Klirrend zog er sein Schwert aus der Scheide und legte es vor sich auf den Fels. Dann schloß er die Augen und versuchte, seine Gedanken zu sammeln.

Er wußte nicht, wieviel Zeit schon vergangen war. Auf jeden Fall lag die Ebene vor ihm noch immer im Dunkel. Der Krieger atmete tief und gleichmäßig. Langsam hob und senkte sich der Brustkorb, wobei jedesmal ein leises Scharren von Horn zu hören war. Dann, plötzlich hörte Frost ein Geräusch hinter sich. Jemand näherte sich ihm. Geduldig öffnete Frost wieder seine Augen. Er wusste schon bevor er sich umdrehte, wer ihm gegenüber stand.



29.03.2002 00:17#115
Radeck Noch immer stand der Krieger im Dunkeln und starrte ins Nichts. Schon eine Weile stand er nur so da, völlig gedankenverloren, da und abwesend. Dann ein tiefer Atemzug, er legte den Kopf in den Nacken und wandt sich dann um, langsam schritt er zurück zu den anderen.
"Ich übernehm diesmal nur die letzte Wache, Nardas die Erste, dann Frosty..." Er setzte sich an einen Baumstumpf und lehnte sich zurück, bald darauf schlief er ein...



29.03.2002 12:00#116
Superluemmel Der Angriff kam schnell und plötzlich, aber nicht unerwartet. Frost entging dem Stich seines Gegenübers, indem er ein Rad zur Seite schlug und dabei gleich noch sein Schwert aufnahm. Sein Gegner sprang sofort einen Schritt zurück, fasste das Schwert mit beiden Händen, ging leicht in die Knie und nahm die Waffe etwas nach hinten. Es war die typische Stellung, die Frost bevorzugte, wenn er einen Angriff erwartete und abwehren wollte.

Kein Wunder, so stand doch ein paar Meter vor dem Krieger sein exaktes Ebenbild. Doch Frost war nicht überrascht, wie man vieleicht meinen wollte. Dieser Kampf gehörte ihm alleine, wenn er ihn verlor, war das sein Ende. Wenn er jedoch gewann, so würde er gestärkt aus ihm hervorgehen und eventuell seine inneren Ängste ein für allemal besiegen können.

Nun ging Frost selbst zum Angriff über. Der Eisbrecher zuckte wie eine geschliffene Gletschernadel nur Millimeter über dem Boden in einer Aufwärtsbewegung auf Frosts Gegner zu. Dieser entlud in dem Bruchteil einer Sekunde die angestaute Kraft und sprang mit einer Körperdrehung zur Seite weg. Sein Schwert kam aus der Drehung vor und traf Frost hart am Rückenpanzer. Frost taumelte nach vorne, sah aus den Augenwinkeln wie sein Zwilling erneut angriff und rettete sich in einer Vorwärtsrolle.

Am Ende der Bewegung stieß sich der Krieger vom Boden ab und katapultierte sich in die Luft. Mit einem Salto flog er über seinen Gegner hinweg und ließ seine Klinge auf den Rücken seines Ebenbildes hinabfahren. Dieses Mal reagierte sein Zwilling zu spät und taumelte selbst nach vorne, konnte sich jedoch abfangen.
Klirrend trafen die beiden Schwerter aufeinander, als Frost seinem Gegner nachsetzte. Die Klinge seines Gegners befand sich nur ein paar Zentimeter vor seinem Gesicht, aber seinem Zwilling erging es auch nicht besser. Frost sammelte all seine Kraft und versuchte mit dem Eisbrecher die andere Waffe wegzudrücken. Vor lauter Anstrengung traten die Adern wie Würmer an seinen Armen und Händen hervor, aber er ließ nicht locker. Das Gesicht seines Gegners war ein exakter Spiegel seiner selbst. Nur leider war sein Ebenbild auch genauso stark wie er und versuchte genauso, die Waffe wegzudrücken.

Dann traten sich die beiden Kämpfer im selben Moment gegen das Schienbein. Beide taumelten nach hinten und lösten sich dadurch aus der tödlichen Umklammerung. Doch im nächsten Moment trafen die beiden Schwerter erneut aufeinander.
Es war ein Aussichtsloser Kampf. Für jeden Treffer, den Frost bei seinem Feind erzielte, musste er selbst einen einstecken. Die beiden Kontrahenten bluteten schon längst aus einer Vielzahl an kleineren Schnitt- und Stichwunden und der Boden des Kampfplatzes war durch die schweren Stiefel aufgewühlt. Doch keiner der beiden konnte gewinnen. Wie sollte Frost auch sich selbst im Kampf besiegen? Sein Gegenüber kannte alle seine Tricks, genauso wie er selbst jede einzelne Bewegung seines Zwillings vorhersagen konnte. Doch dann kam dem Krieger eine tollkühne Idee.

Er konnte nicht gewinnen, doch er DURFTE nicht verlieren. Frost blieb nur noch eine Wahl. Schnell sprang er ein paar Schritte zurück und hob sein Schwert. Dann folgte eine blitzschnelle Drehung der Hand und die Spitze des Eisbrechers zeigte nach unten. Mit der linken Hand hob Frost die Brustpanzerplatte seiner Rüstung etwas an. Frosts Blick bohrte sich in den seines Zwillings. Er glaubte in den eisblauen Augen seines Gegners etwas wie Trauer zu erkennen. Dann zuckte seine Hand nach unten, der Eisbrecher schnitt durch Knochen und Knorpel und zerfetzte Frosts Herz. Schließlich stieß die Spitze der Waffe auf den Rückenpanzer seiner Rüstung. Frosts Blick war noch immer auf die Augen seines Feindes gerichtet. Blut lief aus Frosts Mundwinkel, dann zog er mit letzter Kraft die Klinge noch ein Stück nach oben. Kurz bevor die Welt um ihn herum in Dunkelheit fiel, konnte er sehen, wie sein Zwilling ebenfalls zu Boden ging. Dann ertrank Frosts Bewusstsein in Schwärze.



29.03.2002 12:01#117
Jamira Jamira saß schon eine ganze Weile wach, das Kind an der Brust, damit es nicht schrie und die Krieger aufweckte. Wie lange würde diese Reise wohl noch dauern? Bald mußten sie doch das Alte Lager erreicht haben. Wie sie sich nach Normalität sehnte, nach einem weichen Bett zum Schlafen, nach ihrem Mann... Die Sonne kam langsam am Horizont hervor. Ein neuer Tag, was würde er bringen? Zumindest war sie in Sicherheit und ihrer Freya ging es gut. Sie lächelte das Kind an und stupste es am Näschen. Freudige Laute kamen aus der Decke.


29.03.2002 12:16#118
Radeck Nachdenklich saß Radeck auf einem Felsen und sah zu den Beiden, was für ein Anblick, schon dafür hatte sich das alles gelohnt! Verdammter Schatten, Bullit würde ihn leiden lassen bis der Schmerz seinen Geist zerfrisst. Mit einem schwachen Knurren richtete sich der Krieger auf und sprang von dem Stein. "Wir brechen auf!"
Frosty und Nardas waren wenig erfreut über das unsanfte Wecken, aber es musste schließlich weitergehen. Radeck ging zu Avenger und band ihn los, hob ihn hoch und drückte ihn gegen den Baum.
"Sei froh das dich Bullit lebend will, ich würde deiner Auffassung von Schmerz neue Dimensionen verleihen!"
Sein kalter Blick ließ dem Räuber das Blut in den Adern gefrieren, dann stieß ihn der Sumpfler Richtung Pfad. Die Anderen waren inzwischen bereit und kamen zusammen.
"Nardas Spitze, Frosty Rückendeckung."
Dann schritt er los, Avenger rücksichtslos vor sich herschiebend...


29.03.2002 20:10#119
Champ eine seltsame gestalt kletterte durch die berge. wenn man genauer hinsah, konnte man einen baal der sumpfbruderschaft erkennen. allerdings trug er nicht mehr das traditionelle gewand, wie man es erwarten konnte. sondern vielmehr nur noch die fetzen, die vom klettern in den bergen von der robe übrig waren. champ suchte sich eine halbwegs flache stelle zum ausruhen. er setzte sich um genoß der wunderbaren ausblick, den man von hier oben hatte. in der ferne konnte man die spitzen der türme des alten lagers erkennen. weiter westlich mußte das sumpflager sein, aber davon war von hier oben nichts zu erkennen. nach einer weile des rastens kletterte champ weiter. irgendwo hier in der nähe mußte das ehemalige lager der templer sein, die sich vor ein paar wochen dem sumpf angeschlossen hatten. dort hoffte der baal etwas essbares sowie kleidung zu finden.
es dauerte aber noch einen halben tag, bis er dieses lager in den bergen erreichte. wenn er nicht mit radeck damals hierhergekommen wäre, hätte er es wohl niemals alleine gefunden.
er durchsuchte als erstes die einzelnen höhlen und wurde auch recht bald fündig.interessant war vor allem eine alte templerrüstung, die zwar auf grund des alters keinen rechten schutz bot, aber immerhin sehr gut als kleidung benutzt werden konnte.
nach dem ankleiden sah der sumpfler nicht mehr wie ein magier aus, man mußte ihn jetzt für einen waschechten templer halten.
in einer der kisten fand sich auch noch etwas reis, das nur darauf wartete, gekocht und gegessen zu werden. also machte champ sich an die arbeit. nach dem essen würde er hier übernachten und dann morgen weiter ziehen.


30.03.2002 12:28#120
Radeck Dumpf schlug ein Körper auf hartem Felsen auf, die Gefährten haben den Pfad kurz verlassen um Zeit zu sparen, dafür war es allerdings beschwerlicher. Avenger knallte von einem kleinen Vorsprung, nicht ganz ohne Radecks Hilfe. "Na hoppla, so ein Pech aber auch..."
Raunte der Sumpfler kalt hinab und sprang dann hinterher und landete neben dem Gefangen. Mit einem kräftigen Ruck riss er diesen wieder auf die Beine und stieß ihn gegen einen der verdorrten Bäume, die da oben ab und zu aus dem Boden sprießten. Dann sah er zu den anderen beiden, die noch folgten. Jamira half er den Absatz hinunter, Frosty sprang dann ebenfalls.
"Wir sollten bald am Fusse des Gebirges sein, heut schaffen wir das auf alle Fälle noch."
Er packte den Räuber und drückte ihn weiter voran, es drängte ihn aus dieser Todeszone. Jeder Tag, jede Stunde, die sie hier länger verbrachten erhöhte das Risiko auf Wegelagerer zu treffen...



30.03.2002 13:37#121
Dark Avenger Mit jeder Stunde steigerte sich die Wut in Avenger, was bildete sich dieser verdammte Kiffer ein?! Wenn er nicht gerade gefesselt wäre, er würde ihn zerrteten wie eine Fleischwanze! Dann plötzlich ein kleiner Stein der vor ihm zum Stehen kam. Ein losgetretener Stein...das konnte nur eines bedeuten. Der Exschatten legte ein finsteres Grinsen auf, die Sache war noch nicht entschieden, das Blatt schien sich ein weiteres Mal zu wenden. Unauffällig suchte er die Felsen ab, irgendwo da mussten sie sein und dann würde der Novice sterben, einen qualvollen Tod. Nur diese verdammten Fesseln, sie saßen fest, sehr fest. Sie würden ihn behindern, wenn es also losginge würde er sich erstmal etwas entfernen müssen, hoffentlich würde sich dafür auch der Platz bieten. Suchend spähte er aus den Augenwinkeln, worauf warteten die noch?! Dann endlich, ein Kopf hob sich langsam hinter einem Stein hervor, es ging los, gleich würde er fre...



30.03.2002 13:51#122
Radeck ...ein harter Schlag traf Avenger ins Genick und warf ihn zu Boden, auch Radeck hatte die Verfolger bemerkt und sicher war sicher. der Gefangene hätte wahrscheinlich versucht zu fliehen und dieses Risiko wollte der Krieger nicht eingehen. Sekunden später hatte er seine schwere Einhandklinge vom Rücken gerissen und hielt sie fest umschlossen in der Rechten.
"Hinterhalt!"
Er fuhr herum, legte den linken Arm um Jamira und zog sie mit sich an die Felswand, Nardas und Frosty gingen ebenfalls in Deckung, der Novice mit Schwert, Frosty mit Bogen. Schon schwirrte der erste Pfeil durch die Luft, dann ein Aufschrei und die Gewissheit, das der Prinz getroffen hatte. Hastig schoss Radecks Kopf nach links, dann nach rechts. Eine Spalte, da hätte Jamira Deckung. Zügig drückte er sich mit ihr an der Wand entlang bis zu dem Unterschlupf, dann sondierte er die Lage. Der Feind schien kaum Bogenschützen zu haben, eigentlich ein Fehler...aber umso besser für die Gefährten. Die Ersten der Banditen schlitterten schon die steile Wand hinab, Radeck ging leicht in die Knie und hielt das Schwert neben seinem Körper, jetzt wurde es lustig...


30.03.2002 19:02#123
Jamira Erschrocken presste sich Jamira in die Felsspalte. Räuber! Sie drückte Freya dicht an ihre Brust, damit ihr nichts geschah. Zisch, ein weiterer Pfeil flog nur knapp an der Spalte vorbei und blieb wenige Zentimeter von ihr entfernt im Fels stecken. Ängstlich drückte sie sich enger in die Spalte, die Arme schützend um ihr Kind gelegt. Sie wartete und beobachtete was draußen vor sich ging.


30.03.2002 19:53#124
Radeck Mit einem kräftigen Satz sprang Radeck von der Spalte weg, auf den ersten Angreifer zu, dieser erreichte gerade den Pfad und schon hatte er des Sumplfers Faust im Bauch. Sofort schoss die Rechte nach vorn und der Schwertgriff traf den Räuber hart ins Gesicht, das Nasenbein brach die Knochensplitter wurden ins Hirn geschoben. Leblos ruckte der Kopf nach hinten weg und der Körper knallte gegen die Felswand, die er eben hinab kam und sank an dieser zusammen. Radeck fuhr herum, der Nächste war heran sein Ende zu empfangen, das Schwert schnitt horizontal durch die Luft und verfehlte den Wegelagerer nur knapp, dieser schnellte nach vorn und stach zu. Der Krieger entging mit einem Ausfallschritt der Verletzung und packte den ausgestreckten Arm seines Kontrahenten, für Augenblicke sahen sie sich in die Augen, Radeck zog ein finsteres Grinsen, dann erloscht das Leben in seinem Gegenüber. Tief hatte sich Kriegertod ins Fleisch eingegraben und war erst an der Wirbelsäule zum Stehen gekommen. Mit einer leichten Drehung um die Längsachse riss der Sumpfler die gezackte Klinge wieder aus seinem Ofper und verteilte dessen Lebenssaft auf seiner Rüstung, dann sackte das Restfleisch zusammen. Hinter ihm schlug ein weiterer Körper auf, Frosty leistete ganze Arbeit, einen nach dem Anderen holte er mit seinem Bogen runter, auch Nardas schlug sich gut, Leben um Leben schwand, Leiche um Leiche säumte den Pfad, Blut rann den Fels hinab, vereinigte sich mit dem anderer Körper und bildete kleine Bäche. Kurz sah der Hohe Novice zu Jamira, ihr ging es abgesehen von dem Schrecken gut, dann ging es weiter, noch immer stürmten ein paar der Kerle herunter nur um dann gleich von dem kalten Stahl der Kämpfer durchbohrt, zerteilt, erschlagen oder erschossen zu werden. So langsam verbreitet sich der süssliche Geruch des Blutes in der kleinen Schlucht, wurde nur ab und zu von einer Böe hinweggeblasen.
Dann ertönte ein Horn, das Zeichen zum Rückzug, die Köpfe der Überlebenden verschwanden vom Rand der Felsen, die, die schon unten waren hatten keine Chance. Gnadenlos durchtrennten die Schwerter deren Muskeln, brachen Knochen...
Schwer atmend sah sich Radeck um, es war geschafft, sie waren besiegt. Frosty stand auf und überschaute mit kaltem Blick das Leichenfeld, Nardas reinigte seine Waffe und Jamira...Jamira stand noch immer wie angewurzelt in der Nische. Der Prinz suchte den Gefangenen raus, der von den unmengen Körpern und Blut fast volltändig begraben wurde.
Nachdem auch der Hohe Novice seine Waffe gereinigt hatte ließ er sie wieder in die Scheide gleiten und sah von einem zum Anderen.
"Gehen wir weiter, hier hält uns nichts mehr..."
Sein Blick fiel auf Jamira, noch immer hatte sie sich nicht aus der Spalte getraut...



30.03.2002 21:08#125
Jamira Die Gefahr schien vorbei. Einer der Männer, Radeck war sein Name wenn sie sich nicht irrte, kam auf sie zu.
"Sind sie weg? Ist es vorbei?", fragte sie ihn, Freya immer noch dicht an sich gepresst.
Radeck nickte und bedeutete ihr aus der Spalte zu kommen. Draußen jedoch wünschte sie sich, sie wäre dort geblieben. Überall Blut, und auch wenn der Mann sie möglichst weit weg um den Kampfplatz führte konnte sie die Leichen erkennen. Ein seltsamer Geruch lag in der Luft. Wolken hatten sich vor die Sonne gelegt. Freya fing an zu schreien. Hohl hallte es von den Bergen zurück und erschreckte die Kleine wohl selbst, zumindest war sie schlagartig wieder stumm. Jamira beugte ihrem Kopf zu ihr hinunter, schaute in die großen runden Augen und wiegte sie leicht hin und her.
"Wann denkt ihr dass wir das Alte Lager erreichen? Heute noch?", ihre Stimme klang hoffnungsvoll.



30.03.2002 21:50#126
Radeck Die Gruppe entfernte sich immer weiter von dem Schlachtfeld, Nardas bildete wieder die Spitze und Frosty zerrte den Gefangenen mit sich. Radeck und Jamira gingen am Schluss.
"Ich fürchte nicht, aber wir könnten noch heute den Wald erreichen. Morgen dann kommen wir an, das verspreche ich euch, so weit ist es nicht. Nur sollten wir nicht in der Nacht reisen..."
Das Gefälle wurde langsam flacher und die Vegetation nahm zu, ein Stück noch, dann würden sie rasten...



31.03.2002 00:04#127
Radeck Vor ihnen ersteckte sich der Wald, das Gebirge hatten sie hinter sich, nur noch der teils felsige Boden zeugte davon und Radeck beschloss hier zu rasten. Ein Feuer konnten sie sich nicht mehr leisten, zu ungedeckt waren sie hier, man hätte die Flammen weithin sehen können. Aber es würde auch so gehen, sie teilten alles, was sie noch an Vorräten hatten, unter sich auf, Jamira und Nardas erhielten etwas mehr. Die Gruppe hatte sich ein Plätzchen gesucht, bei dem es einigermaßen bequem und doch nicht zu ungeschützt war, Radeck hielt Wache, mehr oder weniger, eigentlich hatte er sich nur da hingestellt um seinen Gedanken nachzuhängen, immer wieder ereilten ihn Zweifel an dem Gelingen seiner persönlichen Mission, berechtigte Zweifel, es war ein hoher Preis...Vermutlich würde nicht mal der Gardeführer derartige Forderungen erfüllen können. Und dann würde er selbst wieder......es musste so gehen, es musste!



31.03.2002 03:04#128
Radeck Mittlerweile schliefen die anderen, Radeck hielt wache, immer wieder sah er zu Avenger, dann wieder in den Wald. Feinde könnten sich gut anschleichen, ihn sogar mit einem gezielten Schuss ausschalten, aber wenn er nicht hinausspähte könnten sie heran kommen. So war die Chance immer noch besser. Immer wieder dachte er an später, wenn Bullit seine Familie wiederhaben würde. Würde er sein Versprechen halten? Und würde er so weit gehen? Radeck wusste es nicht, er wusste nur, das er nicht eher ruhen würde, bis das Versprechen eingelöst sein würde. Leise Schritte näherten sich, dem Krieger entgingen sie nicht, Zeit zur Wachablöse, Frosty war dran und Radeck ging zu den anderen, setzte sich und sah zu Jamira und dem Kind. Friedlich schliefen sie da als wären es ihre Betten im Alten Lager. Der Kämpfer hingegen hatte schon ewig keinen der artigen Schlaf mehr, geplagt von den Erinnerungen, den Gesichtern der Toten, den Fratzen der Orks. Langsam übermannte ihn die Müdigkeit und wieder sank er in diesen Schlaf, der ihn weniger Erholung brachte, als vielmehr Kraft kostete, ihm langsam den Verstand raubte...



31.03.2002 11:50#129
Dark Avenger Langsam lichtete sich die Dunkelheit, Avegner hob langsam den Kopf und sah sich um. Der Wald, sie waren schon aus dem Gebirge, jetzt war er verloren, jetzt konnte ihn nichts mehr retten. Finster blickte er zu den Gestalten die ihm alles kaputt gemacht hatten, unbändigen Hass verspürte er, aber er konnte nichts tun...
Dann sah der Räuber an sich runter, Blut klebte an seinem Körper, überall Blut. Den ganzen Kampf hatte er nicht mitbekommen, aber das hier zeugte von einem regelrechten GEmetzel. Und die Kerle lebten alle noch, sogar die Frau und das Kind, was für eine Scheisse...
"Hey, ihr verdammten Hundesöhne, macht mich los, ich reiss euch eure Ärsche auf und erhäng euch mit euren Eingeweiden! Los, kommt schon, oder habt ihr Schiss?! Verfluchtes Pack, sollen euch die Zombies die Haut vom Schädel nagen! Aber da seid ihr ja zu feige, ihr wisst das ihr gegen einen Krieger wie mich keine Chance hättet und fesselt mich deshalb lieber. Aber wartet's nur ab, wenn ich frei komme, dann werde ich euch einen nach dem anderen häuten und bei lebendigem Leibe von Maden fressen lassen! Und die Frau, der Frau werd ich mal zeigen was ein richtiger Mann ist, die wird sich dana..."



31.03.2002 12:02#130
Radeck Während der Exschatten seinen Phantasien nachhing machte sich Radeck zur Weiterreise fertig. Die Anderen kamen nicht drum herum durch dieses Geschreie zu erwachen, auch das Kind fing an zu weinen und übertönte Avenger schon fast. Und als dieser dann von Jamira anfing war endgültig genug, mit kalter Miene schritt der Krieger auf den Gefangenen zu, zerrte ihn so weit hoch, wie es die Fesseln zuließen und donnerte ihm die Faust in sein ehrloses Gesicht, die Nase zerbarst regelrecht unter dieser Wucht und der Mann brach ohnmächtig zusammen. Tief atmete Radeck ein, musste wieder zur Ruhe kommen, dann wandt er sich um. "Wie brechen auf, macht euch fertig..."
Der Sumpfler band Avenger los und hob ihn auf die Schulter, dann sah er nochmal zum Rest der Gruppe und schritt los, heute würden sie ankommen, je früher desto besser. Die Anderen sahen etwas verdutzt hinter ihm her, aber packten dann zusammen und folgten ihm...



06.04.2002 23:56#131
Superluemmel Irgendwo, weit oben in den still daliegenden, zerklüfteten Felsen des Gebirges war das leise Scharren eines Schwertes zu hören. Ein Teil der Felsformation fiel durch ihre ungewöhnliche Form besonders auf. Dort streckten sich die Felsen wie ein steinerner Stachel in die Höhe, leicht gebogen und nicht so steil, dass die Felsen nicht zu besteigen gewesen wären. Die Spitze des Stachels bildete eine kleine, beinahe runde Plattform, von der man einen unglaublichen Ausblick auf die Ebenen des neuen Gebiets hatte.

Das fahle Mondlicht brach sich auf blankem, geschliffenen Stahl. Dann verschwand der Eisbrecher in seiner Scheide. In der Mitte der Plattform war die Gestalt eines Mannes zu erkennen, schwarz wie die Nacht, ja fast dogar noch dunkler. Die mattschwarze Panzerung des Kriegers schien selbst dem wenigen Licht des Mondes, welcher wie eine helle Scheibe am Firmament hing, zu trotzen und das wenige Licht, das von dem Gestirn der Wölfe gespendet wurde, zu verschlucken.
Mit einem tiefen Atemzug sog Frost die kühle Nachtluft ein. Durch die niedrige Außentemperatur kondensierte die Luft beim Ausatmen zu kleinen Wölkchen. Scheinbar in Gedanken verloren verfolgte Frosts blick die Wölkchen, bis sie sich in der Dunkelheit verloren. Dann blieb der Blick des Kriegers an dem Erdtrabanten hängen. Für einige Zeit kreisten seine Gedanken wie Orbitale um den Mond, dann riß sich Frost zusammen und blickte wieder einmal auf die Ebene vor sich.

Mit einem Seufzer drehte sich der einsame Krieger schließlich um und schon bald war nur noch das Geräusch von schweren Stiefeln auf dem harten Untergrund zu hören.
Der einzige Zeuge von dem, was hier oben auf dem kleinen Felsplateau vorgefallen war, waren zwei Lachen aus mittlerweile getrocknetem Blut am Rande des Plateaus.


12.04.2002 19:53#132
El SiEsTa El lief schnell den Weg über den Pass entlang, dann machte er halt und zündete sich seinen letzten stengel an, er schaute in den Sonnenuntergang und zog wie Wuld an dem Stengel, der ihn langsam übernahm. Dann stand er auf und versuchte den Bündel mit den Schwertern aufzuheben, doch das Bündel riss und er musste alle schwerter in den Sack nehmen. Ein leichter Wind fegte über den Pass als El weiterlief und seinen Umhang angezogen hatte. Bis er schliesslich unten ankam.


13.04.2002 20:30#133
rachestahl rachestahl erreichte den höchsten der berge, lehnte sich gegen einen grossen stein und entzündete ein feuer, über dem er begann ein paar scavengerkeuelen zu braten. er hatte nicht das bekommen was er besorgen wollte, das würde die sache heute nacht schwieriger machen.
rachestahl sah über die kolonie von hier oben hatte man sonst wircklich eine gute sicht doch heute schienen die wolken einen blick in die ferne nicht zuzulassen.

er nam sich eine keule vom feuer und begann zu essen "nur noch ein paar stunden, hoffe blutfeuer findet den weg und verspätet sich nicht"



14.04.2002 00:32#134
blutfeuer nach einer längeren wanderung erreichten blutfeuer und raven den berggipfel und stießen auf rachestahl, der das abendbrot schon fertig hatte.
"darf man platz nehmen? na, alles gekriegt? ich habe sicherheitshalber meine ostereier mitgebracht,die ich im kastell gefunden hatte. wenn nichts mehr hilft, das zeug wirkt sicher."



14.04.2002 00:36#135
rachestahl "hehehe das zeug habe ich nicht bekommen, aber ich hab hier noch ein flasche schlafmittel die ich von einer extrem leichtsinnigen magierin geklaut hab das sollte auch reichen. also was is wollmer gleich los oder essen wir noch was" rachestahl biss ein stück von seiner keule ab und wies den beiden die 2 verbleibenden zu.



14.04.2002 00:49#136
blutfeuer "ach du warst das, der meditate beklaut hat? ich weiß von der sache. die war wirklich sauer damals. ich glaub, die hat sone art kopfgeld auf dich ausgesetzt. du hast ja mut, in dieser dämonenhochburg was zu klauen. aber egal, lass uns losgehn. die nacht ist die schwester der diebe und befreier."
blutfeuer hielt es kaum auf einer stelle. sie wollte den legendären räuberhauptmann endlich kennenlernen.

als die drei aufgegessen hatten, begannen sie den abstieg. währenddessen erklärte blutfeuer den beiden männern ihre vorstellung von einem genialen plan.


14.04.2002 02:45#137
blutfeuer weit vom neuen lager entfernt, in einer kleinen felshöhle, fand die kleine gruppe zuflucht für die nacht. raven zündete ein kleines feuer an und rachestahl holte reste der scavengerkeule heraus. in der zeit erwärmte blutfeuer ein bisschen wasser, nahm einen lappen und ging zu dem besinnungslosen banditen. sie setzte sich und nahm seinen kopf in ihren schoß. so ein hübscher kerl. wütend sah sie rachestahl an. womöglich hatte der ihm ja die nase gebrochen.
blutfeuer wischte ihm mit dem lappen das gesicht sauber. so ein jammer. warum nur hatte er so einen unsinn gemcht und könig spielen wollen. nach seiner kleidung zu urteilen, war er doch ein hoher magier. das war doch eine beachtliche stellung. sie schaute ihn sich genauer an. wirklich niedlich. wenn er morgen wieder bei sich war, musste sie unbedingt herausbekommen, ob man sich mit ihm auch unterhalten kann.

sie behielt den kopf von saleph auf ihrem schoß, lehnte ihren rücken an die felswand und schlief ein.



14.04.2002 02:54#138
rachestahl rachestahl ging an den eingang der höhle er würde wache halten, den das neuelager würde nicht lang brauchen um heraus zu bekommen das saleph weg war.
er lehnte sich an die wand und sah nach draussen, wie friedlich die kolonie doch nun schien. nichts war da was irgendeine gefahr zeigte, die wolken waren nun verzogen und man konnte das farbenprächitge spiel der barriere bewundern. plötzlich fiehlen ihm einfach die augen zu, er träumte sich weit weg von hier zu orten die seinen erinnerungen nach der freiheit am nähsten kamen.


14.04.2002 08:31#139
blutfeuer der morgen kam aus dem tal gekrochen und schickte nebelfelder vor sich her. blutfeuer war erwacht und hatte sich erhoben, nachdem sie festgestellt hatte, dass ihre beine eingeschlafen waren. vorsichtig hatte sie den kopf von saleph auf die erde gelegt und war an dem schlafenden rachestahl vorbei aus der höhle getreten.

der nebel hatte alle niederungen gefüllt. wenn sie ihren blick in die runde schweifen ließ, sah die ganze barriere aus, als würde sie nicht mehr existieren. unter ihr wogte ein weißes totes meer. keine lager, keine wälder, keine menschen.

irgendwo da unten wartete tomekk auf seine schülerin und hier oben war wohl alles erledigt. es war ein amüsantes abenteuer gewesen, manmouse seinen gefangenen zu stehlen, es würde sicher auch amüsant werden, seine verzeihung zu erreichen.

blutfeuer nahm ihre sachen, nachdem sie einen letzten blick auf die schlafenden geworfen hatte. der rebellische magier war ja wirklich niedlich, aber ob er das leben in der barriere lange genießen konnte, wenn er sich nicht anpassen konnte?

blutfeuer folgte dem schmalen pfad, der kaum erkennbar auf dem gipfel entlangführte. als sie am rand einer schlucht entlanglief, fiel ihr plötzlich der eingang einer höhle auf. irgendetwas sah dort anders aus als normal. so ging sie neugierig darauf zu.

die höhle hatte einst menschen beherbergt. das war an gewissen spuren deutlich zu erkennen. neugierig trat blutfeuer ein. an den wänden waren seile gespannt und es fand sich eine erkaltete feuerstelle sowie reste von schlafstätten. die höhle fiel nach hinten leicht ab und blutfeuer entzündete eine fackel und folgte dem gang. am ende fiel der höhlenboden plötzlich ab. blutfeuer starrte in die finsternis unter sich. ganz tief war ein leises rauschen zu hören, als würde sich dort ein fluss seinen weg bahnen.

da blieb ihr blick plötzlich an einem seil hängen. das seil war an einem felsvorsprung befestigt und wies eine ganz besondere flechtart auf, die blutfeuer noch nie gesehen hatte. sie zog das seil vorsichtig aus dem abgrund empor.

es war staubig und spinnen hatten es in ihre netze einbezogen. ganz offensichtlich war es schon lange nicht mehr benutzt worden. sogar einige flechten hatten sich auf ihm niedergelassen. blutfeuer zog es hanz herauf und staunte über seine beachtliche länge. trotzdem war es federleicht. es ließ sich stärker dehnen, als alle seile, die blutfeuer je gesehen hatte und schien trotzdem nicht zerreißen zu wollen.

das war offensichtlich ein besonderes fundstück. blutfeuer rollte es zusammen, befestigte es an ihrem gürtel und beschloss, sich erst einmal um die sache mit tomekk zu kümmern. diese höhle würde sie sicher noch einmal aufsuchen und dann würde sie nachsehen, wo einstmals das seil endete und was aus den höhlenforschern geworden war.

zügig schritt blutfeuer den bergpfad in richtung sumpf. als sie den gipfel hinter sich gelassen hatte, wurde sie irgendwann von dem kalten nassen nebel verschlungen, der dick wie dampf war, nur leider kalt und klamm.


14.04.2002 12:31#140
Saleph Als Saleph aufwachte konnte er sich nicht mehr an den gestrigen Tag erinnern. Eines stand für ihn aber fest, er war frei.
Anscheinend hatte er das Rachestahl und Raven zu verdanken. Saleph wusste das er gefährlich war, auch ohne seine Runen, daher beschloss er zu gehen.
Saleph marschierte weiter in die Berge.



14.04.2002 12:52#141
rachestahl rachestahl erwachte und blickte sich in der höhle um, alle bis auf ihn und raven hatten sich verzogen. was sollte er nun tun, das neuelager schien nun nicht der geeigneteste ort zu sein.

er stand auf und ging nach draussen, wunderschön zog der nebel nach oben und berührte die bergspitzen in ihrer unglaublichen pracht.
"schaun mer mal irgendwo wird sich ja ein sicheres plätzchen finden lassen" rachestahl lief einen der vielen bergpfäde herab.



14.04.2002 13:27#142
Yin&Yang YY folgte dem weg bis er vor einer weggabelung stand."Was nun...?"überlegte YY.Er entschied sich für den linken Pfad.Nach einer weile kam ein scavenger auf ihn zugestürmt.YY zog sein schwert und erwartete den angriff des scavengers.

Doch der scavenger lief an ihm vorbei."Was kann den nur so aufgeregt haben?"grübelte YY.Doch da sah er es.4 Schattenläufer kamen angerannt. YY konnte sich gerade noch hinter einem stein verstecken.Nachdem die schattenläufer weg waren machte sich YY weiter auf den Weg.Doch nur 1 km weiter endete der weg vor einem hohen berg.YY beschloss kurzer hand hinauf zu klettern.





Nach 4 Stunden klettern kam YY völlig erschöft auf einem felsvorsprung an.Er sah eine höhle vor sich und ging hinein.Man konnte das AL von hier oben sehen.YY zog seine kutte aus und legte sich auf den boden.Dann setzte er sich auf die kutte und beobachtete den Gebirgspfad.



14.04.2002 13:39#143
Saleph Saleph hatte das Pech in der Höhle zu sitzen, vor der ein Reisbauer nun Rast machte.
"Hoffentlich entdeckt er mich nicht," dachte Saleph leise, "ich hoffe es für ihn, denn wenn er mich sieht werde ich ihn töten müssen."
Er zog sich noch ein weitere Stück in die Höhle zurück und versuchte so wenig Geräusche wie möglich zu machen.



14.04.2002 14:18#144
Yin&Yang YY hörte etwas weiter hinten in der höhle.Er dachte:"Wird nur eine fledermaus sein....".Er nahm eine scavengerkeule aus seiner tasche und zündete eine fackel mit der er ein kleines feuer entfachte.YY spießte die Keule auf einen Pfeil und hielt sie übers feuer.

Nachdem sie gar war aß er ein stück.Den rest warf er in den hinteren teil der höhle."Da hast du was zu fressen...."rief er.YY nahm einen schluck von dem reisschnaps und nahm dann ein stück pergament aus seiner tasche.Er zeichnete eine karte damit er die höhle wieder finden würde.



14.04.2002 14:22#145
Saleph Die abgenagte Scavengerkeule traf Saleph am Kopf. Er war richtig sauer geworden, da er es hasste mit essen beworfen zu werden.
Er entschloss sich YY zu verjagen.
Mit viel gebrüll rannte der Magier auf den Reisbauern zu und hoffte das YY erkennen würde, wer Saleph war.



14.04.2002 14:33#146
Yin&Yang YY erschrak fürchterlich.Er erkannte einen Wassermagier....YY sprang auf und wich zurück.Draussen zog er seinen Bogen und zielte auf den magier.YY rief:"Ok bleib ganz ruhig.Wer bist du?!Ich tu dir nichts"



14.04.2002 14:37#147
rachestahl rachestahl sah wie YY saleph bedrohte, doch leider war er zu weit entfernt. die distance war gross genug um ihn nicht mit dem bogen erreichen zu können also rannte er los. "das gibts ja nicht das neuelager sucht schon nach ihm"


14.04.2002 14:44#148
Saleph "Steck den Bogen weg, oder meine Magie wird dich in deine Einzelteile zerlegen. Falls dus noch immer nicht gemerkt hast: Ich bin Saleph!"
sagte Saleph trotzig.
"Du schiest eh nicht. Dafür bist du noch zu jung hier, Grünschnabel." sagte Saleph grinste böse.



14.04.2002 14:51#149
Yin&Yang YY sagte zu saleph mit kalter stimme:"Soso saleph also,die führer des NL werden mich sicher belohnen....Und nun steck die magie weg wenn du nicht willst das der pfeil deinen körper durchbohrt."YY ging näher an saleph ran.Dann blieb er stehen.Er spannte den Bogen voll durch und wartete darauf das Saleph die rune auf den boden warf.



14.04.2002 14:58#150
rachestahl ein sirren schnitt die luft und die sehne von YY´s bogen schnitt in zweiteile der pfeil der darin gespannt war fiehl zu boden, rachestahl stand 10 meter entfernt "ich glaube zu haust jetzt ganz schnell ab sonst überleg ich mir ob ich noch einen zweiten pfeil abschiessen soll"



14.04.2002 15:00#151
Saleph Saleph grinste böse:"Danke Rachestahl. Und jetzt zu dir. Hier hast du deine Rune!" Saleph schmiss die Rune, die eigentlich ein gewöhnlicher Stein war an YY's Kopf, der kurz darauf zu Boden ging.



14.04.2002 15:11#152
Yin&Yang YY rappelte sich 3 minuten später auf und rannte weg.30 Meter von der höhle entfernt warf YY 1 Crysmesser auf saleph.Das messer schlitze die robe auf.YY warf sich in die büsche und versuchte die sehne seines bogen zusammen zu binden.nach kurzer zeit war es ihm gelungen.Der bogen hatte zwar keine große schusskraft mehr aber man konnte damit schiessen.

YY zog einen pfeil heraus und zielte auf salephs hand.Doch der pfeil verfehlte ihn.YY schoss noch einen pfeil ab.Diesmal auf rachestahl.Auch dieser pfeil ging daneben."Verdammt"rief YY.Da nahm YY eine fackel und entzündete damit den pfeil.Er schoss nochmal.Er verfehlte saleph um weiten aber er traf einen alten baumstamm welcher sofort feuer fing.

YY nahm seinen letzten pfeil und feuerte ihn ab auf einen kleinen stein.Der stein war oberhalb der höhle und kam ins rollen.Es löste sich eine steinlawine aus welche die höhle halb zu schüttete.Saleph war darin gefangen mit rachestahl.

Doch man konnte entkommen den die höhle hatte auf der andren seite einen ausgang...YY hoffte das saleph ud rachestahl nichts davon wussten.Er rannte los richtung NL um verstärkung zu hohlen.



14.04.2002 15:29#153
Saleph Saleph und Rachestahl standen vor der Höhle. Der Steinschlag hatte sie nicht begraben wie YY gehofft hatte. Rache und Saleph lachten über den dummen Reisbauern.
Nun rannten Rache und Saleph zu YY und verprügelten ihn nach Strich und Faden.


14.04.2002 15:41#154
Raven the 4th Raven wunderte sich, dass keiner mahr in der Höhle war. Er stand auf, packte seine Sachen und rannte los. Er dachte sich: "Wenn ich schon hier bin kann ich ja gleich jagen gehen... Ich frag mich bloß wo Saleph ist, ich würde zu gern noch etwas mit ihm unternehmen... Ich wäre auch mit ihm abgehauen, aber..." Er sah Fußspuren. "Die müssen von Saleph oder Rachestahl sein... Blutfeuer hat meiner Meinung nach einen leichteren Gang. Ich werde ihr folgen, vielleicht treffe ich ja auf Saleph!"
Raven freute sich und rannte den Fußspuren hinterher.



14.04.2002 15:43#155
rachestahl "lasst uns von hier verschwinden befor der noch mit ein paar anderen zurück kommt" die beden rannten vom berg in richtung der ebene "hei saleph glaubst du wircklich das die anderen diesem reisbauer glauben wenn er ihnen erzählt was hier passiert ist"



14.04.2002 15:51#156
Raven the 4th Raven war etwas außer Puste, als er in weiter Ferne einen oder etwas am Boden liegen sah. Er nahm seinen Bogen in die Hand und rannte hin. Als er näher ran kam, sah er, dass es ein Reisbauer war.
Erst wollte er ihm helfen, rannte dann aber doch schnell an ihm vorbei... Er konnte es nicht sicher sagen, aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass er diesen Bauer liegen lassen solle.
Er sah wieder schwache Spuren und verfolgte sie.



14.04.2002 15:59#157
Raven the 4th Die Spur führte Raven zu einem Weg, der in die Ebene führt, er folgte ihm.


14.04.2002 16:21#158
Yin&Yang [OT]Ich bin Schürfer[/OT]
YY rappelte sich auf und schwor rache.Er ging hoch zur höhle und suchte nachder kutte.Nach kurzer suche fand er sie auch total unversehrt.YY zog die kutte über und ging in rchtung AL.
Nach einer weile kam er im AL an.



14.04.2002 17:15#159
Yin&Yang YY kam zurück zur höhle und suchte nach spuren.Endlich entdeckte er ein paar spuren.Er folgte ihnen bis er aus dem gebirge kam und eine riesige ebene vor sich sah.



15.04.2002 09:44#160
Yin&Yang Als YY am ende des weges angekommen war,sah er keine spuren mehr.YY ging zurück vorbei an der höhle richtung NL.Nach einer weile stand YY endlich vor dem Lager und betrat es.



16.04.2002 08:40#161
Samantha Eine Gestalt arbeitete sich im Morgengrauen das Gebirge hinauf. "Kondition sollte ich auch mal wieder ein bisschen verbesserun, nicht wahr?", sprach Mylanaa schwer atmend zu dem Wolf, der leichtfüßig neben ihr hertapste. Er schaute sie nur mitleidig an und senkte die Nase dann wieder witternd zu Boden.

Immer steiler wurde es, teilweise mußte sie Geröllhaufen umklettern und dabei höllisch aufpassen dass sich kein Stein löste und damit der halbe Berg abrutschte.
Doch die Mühe lohnte sich. Schwitzend erreichte sie den Gipfel und genoß erstmal die Aussicht. Auf der einen Seite die weite Ebene und dahinter das Meer, auf der anderen die ursprüngliche Barriere mit den einzelnen Lagern. Mylanaa setzte sich auf einen Fels und beobachtete wie die Sonne langsam hervorkroch und die Landschaft in ein rotes Licht tauchte.



17.04.2002 17:09#162
Yin&Yang YY rannte jetzt .Endlich stand er vor der halbzugeschütteten höhle.Er krch in die höhle .Drinnen angekommen wälzte YY einen stein in den eigang.niemand konnte mehr rein oder raus.

YY's erster gedanke war das Sumpfkraut zu verstecken.Er grub mit seinen händen ein kleines loch am boden und legte das Sumpfkraut und das rezept rein.


17.04.2002 17:18#163
Talas Der Novice blieb weit genug hinter dem Reisbauern und dem toten Schatten zurück, daß er sehen konnte, wohin beide verschwunden waren.
Talas überlegte, ob er jetzt wieder zurück ins Sumpflager sollte, blieb aber dann doch noch um weiter zu beobachten. Er hockte sich hinter einen Felsen und steckte sich einen schwarzen Weisen an. Den Eingang der Höhle ließ er nicht aus den Augen. Außerdem achtete er auf verdächtige Geräusche.

17.04.2002 17:44#164
Yin&Yang YY überlegte noch wie er am schnellsten ins NL komme aber ihm fiel nichts besseres ein als aus der höhle zu stürmen und ins NL zu rennen.YY machte sich also bereit aus der höhle zu stürmen.



17.04.2002 18:49#165
Yin&Yang YY rollte den felsen zur seite und riskierte einen blick, entdeckte aber niemand.YY zog die schwere felsbrocken vom hinterausgang weg.
Nach einer weile waren alle steine weg bis auf einen grossen. YY suchte einen ast und stieß auc diesen felsblock weg.Allerdings gab es ein problem: vor ihm lag eine tiefe schlucht.

YY dachte:"hmm wen ich da runnter komme dann bin du direkt auf dem pfad zum NL...wenn ich lebendig runnterkomme..."

YY wusste das ihm ein hartes stück arbeit bevorstand...Aber er wagte es und begang mit dem abstieg.Doch der abstieg war eine sehr harte sache.
Nach 1 stunde hatte YY nochnichtmal die hälfte hinter sich.Er erreichte einen felsvorsprung.Dort war zum glück eine kleine höhle ,zwar nicht sehr gross aber von oben konnte man ihn nicht sehen.
Er ruhte sich kurz aus und machte sich dann weiter an den abstieg.

Nachdem er die hälfte geschaft hatte löste sich plötzlich ein steinschlag.Ein grosser stein traf YY's bein doch er kletterte weiter.

Nach 4 stunden anstrengendem abstieg setzte sich YY unten hin und ruhte für 15 minuten aus.Er nahm nur einen schluck wasser und versuchte dann auf zustehen doch er war zu müde.YY wusste das dass den tod bedeuten würde.Er rappelte sich mit seinen letzten kräften auf und ging los.

Sein bein schmerzte sehr doch YY folgte dem Pfad.Endlich sah er vor sich einen wald.Er hatte das gebirge hinter sich gelassen und war nun fast in sicherheit.
YY blickte in den wald und sah keine biester auf dem weg.Er durchquerte den Wald langsam.



17.04.2002 20:32#166
Talas Talas hatte beobachten können, wie der Typ in der Kutte wieder aus seinem Versteck gekrochen kam. Die Warterei hatte sich also doch gelohnt. Verwundert sah er ihm zu, wie er die Steine wegräumte und sich dann langsam an den Abstieg machte.
"Komischer Kauz, anstatt den Weg zurück zu laufen, den er gekommen war, klettert der den Felsen runter", dachte sich Talas. Er sah dem Schürfer hinterher. Beim Klettern war die Kutte soweit verrutscht, daß der Novice erkennen konnte, wer sich dahinter verbarg. Es war der sowieso schon gesuchte Yin Yang. Talas sah die Teife hinunter. Etwas schwindling wurde ihm bei der großen Höhe schon, aber Cor Kalom würde ihn sicher reich belohnen, wenn er ihm den Aufenthaltsort des Diebes nennen konnte. Also kletterte er ihm hinterher.
18.04.2002 20:04#167
El SiEsTa El lief über den Pass und legte ab und zu eine Pause ein. Als plötzlich ein Wolf vor ihm stand und er auch schon von hinten ein knurren hörte wurde ihm unwohl und er zog seinen Rächer. Er schaute zürück und dann nach vorne hinten zwei, vorne einer. Vorne! El rannte auf den Wolf vor ihm zu und schlitze ihm im Laufen den Hals ein. Dann drehte er sich um und stellte sich den anderen beiden Wölfen. Er liess sie auf ihn zukommen und wartete bis sie absprangen, El sprang zurück un schlug sofort zu als die Wölfe landeten. der eine rannte blutend davon, und der andere knurrte immer noch, dann schrie er auf und riss El zu Boden, das Schwert fiel El aus der Hand und der Wolf lag auf ihm. Er suchte in dem Sack nach einer Waffe während der Wolf sich verdächtig viel Zeit nam. dann schnitt sich El an etwas und hatte kurz darauf einen Dolch in der Hand, diesen steckte er dem Wolf in den Bauch und zog in wieder aus und dann stach er wieder zu, bis der Wolf sich senken liess und dann starb. El hatte keine Zeit für ein Gebet, sondern lief sofort weiter in den Wald und dann ins Alte Lager.


19.04.2002 10:51#168
El SiEsTa El lief über den Pass als plötzlich ein Snapper auf ihn zu kam und ihn nachdem er das Schwert gezogen hatte in den Arm bis El schrie auf und trat ihm in den Hals, der Snapper machte ein paar schritte zurück und sprang dann ab, El wich aus und traf den Snapper in der Luft am Hals. Dieser schrie auch auf und rammte El mit dem Kopf gegen eine Wand. El spürte den harten schlag im rücken, der Snapper rannte auf ihn zu und biss zu, in den Bauch. El rammte ihm mit letzter Kraft das Knie in den Bauch, der Snapper liess los und versuchte jetzt dieses zu Attackieren,doch El nam das Schwert und rammte es im in den Bauch, der snapper biss ihm ins Knie. El wurde schwarz vor Augen. Das letzte was er hörte war ein lautes schreien und dann ein paar schritte auf ihn zukommen, dann fiel er in eine tiefe Ohnmacht...



Zwei Männer und eine Frau, kamen angelaufen, sie sahen das ein Mann einen erbitterten Kampf mit einem Snapper führte, sofort namen alle ihre Bögen und schossen gleichzeitig auf den Snapper, dieser flog zu Boden und sie sahen den Mann mit geschlossenen Augen am Boden liegen, zuerst zogen sie ihm die Rüstung aus und die Frau nam ein paar Heilkräuter aus ihrer Tasche, kaute im Mund auf denen herum und legte sie in die grosse Wunde im Bauch, dazu kam etwas Seraphis und anschliessend ein orkblatt. Der eine Mann riss sich das Halbe Hemd auseinander und sie banden es um den Bauch. Dann kam das Knie ran, es wurde mit Heilkräutern umgebunden und dann etwas Stoff vom zweiten Man drum. Der arm sah schlimmer aus als es war: Ein bisschen Wasser rein um die Wunde zu desinfizieren( so gut es ging)und dann eine Waldbeere drüber auspressen, etwas Stoff rum und das ging schon wieder. Dann hielten sie ihm einen Starken schnaps unter die Nase und El nieste, wachte auf und erschrack: Wer seid ihr? Was wollt ihr? wo ist der Snapper? Wo ist mein schwert?

Die Leute sagten, sie seien Wanderer und haben ihn hier Kämpfen gesehen. Ob El noch laufen könne?
Nein, El konnte nicht laufen sie bastelten eine Bare und trugen ihn dann hinunter zur Ebene. Bei jeder Bewegung schrie El auf.



19.04.2002 15:13#169
Kessa Radeck und Kessa erklommen mühsam den Weg hinauf ins Gebirge. Kessa mußte immer mal wieder stoppen und sich den Schweiß von der Stirn wischen. Die warme Mittagssonne trug nicht gerade zur Erleichterung des Aufstiegs bei. Immer wieder warf sie verstohlene Blicke zu ihrem Begleiter. Es schien nachdenklich, aber mehr konnte man aus seinem Gesicht nicht ablesen. Sie suchte nach einem Gesprächsthema.
"Das ist aber nicht der Weg den ich gekommen bin", fing sie an,"der andere war viel flacher. Und sandiger."



19.04.2002 15:36#170
Radeck Radeck hatte die ganze Zeit dem monotonen Scheppern der Stahlplatten seiner Rüstung gelauscht, wie hatte er es vermisst, die Last der schweren Panzerplatten um seinen Körper, der Zweihänder auf seinem Rücken, die Last des Stahls. Es verschaffte ihm das alte Gefühl der Sicherheit und Macht, der einstige Krieger kehrte wieder zurück...
Dann riss ihn Kessas sanfte Stimme aus den Gedanken und er wurde sich der Dummheit bewusst, was stapfte er hier unachtsam lang, wie ein blutiger Anfänger...
"Du bist nicht über das Gebirge gekommen? Wo bist du dann lang? Am Fjord entlang?"
Er sah kurz in den Himmel, es wurde langsam wieder Sommer, der Frühling hielt schon überall Einzug...



19.04.2002 15:50#171
Kessa "Ich weiß nicht, alles war flach und sandig. Und ein paar Hügel kamen dann auch noch, aber nicht so hohe wie hier. Es ging alles so schnell, ich wollte einfach nur weg von diesen Viechern und bin gerannt ohne mich lang umzuschaun." Kessa atmete schwer. Schließlich blieb sie stehen und ließ sich auf einem Felsen nieder.
"Können wir bitte kurz rasten? Ich bin so lange Wanderungen nicht gewohnt." Sie schaute bittend zu Radeck auf.



19.04.2002 16:39#172
Radeck Der Templer stoppte und sah zu der jungen Novicin.
"Gut, machen wir eine Pause. Hier, etwas zu essen und trinken..." Er reichte ihr einen Teil der Vorräte des Novicen aus dem Sumpf und setzte sich neben sie. Langsam ließ er seinen Blick umherschweifen, eine angenehme Stille herrschte hier oben, nur der Wind säuselte leise zwischen Sträuchern und Felsspalten hindurch. Er lauschte dem Keuchen seiner Begleiterin, sie schien wirklich ziemlich erschöpft, sollte er vielleicht in Zukunft selbst etwas darauf achten. Wer weiss wie lange sie sich schon mitquälte.
"Wir werden eine Weile hier rasten, es ist schön hier oben. Und wir haben noch viel Zeit um ins Moor zu kommen."
Er sah zu Kessa rüber und nickte lächelnd, sollte sie sich erstmal ausgiebig erholen...



19.04.2002 17:20#173
Saleph Nach einem halben Tagesmarsch erreichte der erschöpfte Magier die Berge. Unbedingt wollte er etwas zu Essen haben. Unterwegs hatte er alle 3 Sumpfkraut Zigarretten geraucht, die er von Furtuno bekommen hatte. 20 Meter vor ihm entdeckte Saleph eine junge Molerat. Ein nahm den größten Stein den er finden konnte, hebte ihn hoch und ging auf die Molerat zu. Das kleine Biest erschrack, ging aber gleich in Kampstellung. Es stürmte auf Saleph zu, während der schweratment den kleinen Felsen oben hielt. Als das Tier nah genug bei Saleph war lies er den Stein nach vorne fallen. Dieser fiel der Molerat ins Genick und es gab ein lautes Knackgeräusch als das Genick des jungen Tiers zerbrach. Die Erschöpfung stand Saleph ins Gesicht geschrieben. Er war bequem geworden, denn damals, als er noch seine Runen hatte war es viel einfacher an Nahrung heran zu kommen. Schnell rollte er den Stein vom Genick des Tiers und wuchtete den Kadaver auf die Schultern. Saleph wollte nicht unbedingt warten bis die Eltern herkamen um nach ihrem Jungen zu sehen, daher verschwand er mit seiner Mahlzeit in höher gelegene Teile der Bergregion.
10 Minuten später schnitt sich Saleph ein paar Fleischstücke aus dem Tier und verzehrte sie. Mit ein paar Feuersteinen hatte er ein dürftiges Feuerchen gemacht, aber es reichte um zu grillen. Saleph genoss das Mahl, denn das war sein erstes nach 4 Tagen des wanderns.



19.04.2002 17:36#174
rachestahl rachestahl erreichte die gebirgskette "irgendwie komisch hier, egal wie oft ich dieses hochland besuche, es kommt mir immer noch ungewohnt fremd vor." nach mehreren stunden harten aufstieg, erkannte er ein feuer das seinen rauch nur wenige meter von ihm entfernt in die luft stiess. langsam ging er näher und konnte seinen augen nicht trauen saleph sass da ruhig dort und ass etwas.


19.04.2002 17:42#175
Saleph Saleph aß genüsslich, dabei bemerkte er nicht, das jemand hinter ihm stand. Das Fleisch der jungen Molerat war so zart und saftig, das Saleph nicht davon ablassen wollte.
Als Rachestahl ihm auf die Schulter tippte sprang er auf.
"Man hast du mich erschreckt!!" wetterte der Magier.
Als er sich wieder etwas beruhigt hatte und der erste Schrecken gewichen war sagte er "Du verfolgst mich bis in den Tod hab ich so das Gefühl." Saleph grinste, und freute sich einen alten Freund wieder zu sehen.


19.04.2002 17:49#176
rachestahl "hehehe der tod ist manchmal so nah das du denkst er steht neben dir, doch manchmal ist er auch so fern das du denkst er wird dich nie erreichen." er zog 2 grosse scavengerkeulen hervor und legte sie über das feuer, dann bot er saleph eine flasche reiswein an "hier frisch aus der hütte von Baal Thorus" wieder huschte ein grinsen über seine lippen, wusste er doch das diese flasche nur von einem händler stammte der diese allerdings auch unfreiwillig abgab. "wie ist es dir die letzten tage ergangen"



19.04.2002 17:54#177
Kessa Kessa lächelte zurück und genoß die herrliche Aussicht.
"Eigentlich ist es doch wunderschön in dieser Barriere, oder nicht? Das einzige störende ist die Tatsache, dass man nicht mehr rauskommt. Aber wozu rausgehen? Hier gibts doch alles was man braucht. Außer vielleicht ein paar wilden Tieren zuviel..."
Sie biss hungrig in den Proviant und betrachtete ihn dann lange. "Wo bekommen wir eigentlich das Essen her und die ganzen anderen Sachen?"


19.04.2002 17:55#178
Saleph "Jetzt las ma nich den Poeten raushängen, ich weiß ganz genau das du ein alter Raufbold bist, hehehehe."
Die gebotene Scavengerkeule nahm Saleph gerne an. Er hatte die Molerat zwar schon verzehrt, aber der Hunger von 4 Tagen ist schwer zu stillen. Gierig schlang Saleph das Fleisch herunter und stürzte den Schnaps hinterher, woher das Zeug kam war Saleph absolut egal.
Es hätte von Gomez sein können oder von Beliar persönlich, das hätte den Magier nicht gekümmert, denn für ihn zählte im Moment nur eines, essen essen und nochmal essen.
Zwischen zwei Happen sagte er: "Tschuldigung...das ich das Essen...so runter..schlinge, aber...ich hab seit 4...Tagen nichts mehr gegessen. Und wie...läufts bei dir?...Sucht mich...denn niemand?"



19.04.2002 17:59#179
rachestahl "um ehrlich zu sein sucht dich niemand, nicht ein einziger kommt darauf nur einen finger krum zu machen. ich habe mich zwar erst heute wieder blicken lassen, doch ich glaube nicht das seitdem aufbruch von YY sich noch jemand für die sache interessierte." er legte noch eine keule aufs feuer "ess dich ruhig satt, wenn du willst kannst du ja meine vorräte haben"



19.04.2002 18:02#180
Radeck "Das liefert der König, im Austausch gegen Erz...das Erz das in den Minen dieser Kolonie gefördert wird. Mittlerweile wird hier auch ein geringer Teil selbst angebaut, Getreide in Drakia...Das Meiste bekommt das Alte Lager, das Sumpflager tauscht dann das Kraut gegen die Nahrung..."
Er sah ihr weiter beim Essen zu, wie sie die Nahrung in ihren wundervollen Mund schob und kleine Stücke abbiss, ganz im Gegensatz zu Seth, der fraß wie ein Molerat...



19.04.2002 18:03#181
Saleph "Pah!" rief Saleph laut aus und stand auf. "Als ich gefangen war haben sie alle nen Aufstand gemacht!" langsam setzte er sich wieder, "Aber jetzt, wo's darum geht mich wieder einzufangen, da ziehen sie den Schwanz ein! Hahahaha! Die haben vor mir Angst obwohl ich keine Runen habe."
Dankbar nahm Saleph den Proviant von Rachestahl an.
"Vielen Dank Rachestahl. Benutzt du das Schwert noch, welches ich dir mal gegeben habe?"
Der Proviant wurde für Salephs weitere Reise sicher in einer der Taschen der Robe verstaut.



19.04.2002 18:06#182
rachestahl rachestahl warf den kopf etwas zur seite und machte das schwert vom rücken "ja ich führe es immer bei mir, doch ich denke dir wird es nun nützlicher dienen als mir. nimm du es wieder an dich" er reichte ihm das schwert sammt scheide. "was hast du jetzt vor, was willst du tun. das vernünftigste währe zurück zu gehen und mit saturas zu sprechen, er wird dir sicher vergeben"



19.04.2002 18:12#183
Saleph "Nein, ich kann das Schwert nicht wieder nehmen. Es gehört dir. Ich habs dir geschenkt und du sollst es auch behalten." sagte Saleph in einem leicht melancholischem Ton.
"Außerdem werde ich wieder ins Neue Lager gehen. Wenn die mich nich suchen scheinen sie mir ja verziehen zu haben, hehehe. Mal sehn ob ich mit Sat vernünftig reden kann."
Saleph stand auf, klopfte den Dreck von der Robe und fragte dann: "Wolln wir gehen?"



19.04.2002 18:16#184
rachestahl "ok gehen wir" er rannte ein paar meter vor und warf ihm dann das schwert zu "nur für die reise und wehe deiner solltest du es verlieren" er grinste ihn keck an, dann machten sich beide auf den weg zurück zum neuen lager. mehrere gedanken schossen rachestahl durch den kopf, hoffentlich hatten sie saleph verziehen er wollte nicht das er weiterhin draussen leben musste hier in dieser eiseskälte zu schlafen musst ein hartes los gewesen zu sein.



19.04.2002 18:40#185
Kessa Kessa knabberte hungrig an dem Brot. So langsam kamen ihre Kräfte wieder. "Gehen wir weiter? Hier wirds langsam langweilig."
Sie stand schon wieder tatendurstig auf.
"Ich will jetzt zurück, es dauert doch nicht mehr lang oder?"


19.04.2002 18:54#186
Radeck Der Templer sah zu ihr auf, verstehe einer die Frauen...
"Einverstanden, gehen wir weiter, es ist ungefähr nochmal soweit..." Er richtete sich auf und streckte sich, dann sah er sich um, alles ok, so schien es.
"Aber es geht nicht mehr weiter bergauf...wenn du nicht mehr kannst sag es, dann nehm ich dich Huckpack..."
Etwas verlegen sah er zu ihr, aber was war schon dabei...



19.04.2002 20:34#187
Kessa Kessa lachte auf bei diesem Gedanken.
"Oh nein, danke, aber ich denke es geht schon. Meine Beine werden mich noch bis zum Moor tragen, das müssen sie lernen."
Freudig und mit neuer Kraft sprang sie über einen Stein.
"Erzähl mal ein bisschen von dir.", Sie schaute Radeck erwartungsvoll an.


19.04.2002 20:59#188
Radeck Langsam ging es wieder an den Abstieg, die Ebene lag schon vor ihnen. Radeck sah kurz zu seiner jungen Begleiterin und dann wieder auf den Weg, was sollte er ihr denn jetzt erzählen?
"Hmm...was soll ich da sagen, eine kurze Zusammenfassung meines Lebens wäre, das ich relativ früh mit dem Unterricht im Kämpfen und all dem begann, dann aber aufhörte um mit meiner...damaligen Freundin zusammensein zu können, bis sie eines Tages von den Orks getötet wurde und ich nur knapp entkam...dann bin ich wieder in die Armee und hab seit dem nur noch gekämpft. Erst Orks und dann später, als meine ganze Einheit aufgerieben wurde, meine Freunde und Familie alle tot waren, dann bin ich entgültig aus der Armee raus und fortan durch das Land gezogen, hier und da ein paar Verbrecher und Orks zur Strecke gebracht und schließlich durch eigenes Versagen hier gelandet, als ich eine Frau davor bewahren wollte in diese Barriere geworfen zu werden..."
Er holte tief Luft, das hatte weh getan. Er stoppte und starrte in die untergehende Sonne, was für ein Leben, noch nie hatte er es so im ganzen betrachtet und wenn er jetzt daraüber nachdachte, hatte er gut daran getan...


19.04.2002 21:18#189
Kessa Kessa blieb neben ihm stehen und schaute schweigend in den Sonnenuntergang. Sie warf einen kurzen Seiteblick auf Radeck, der in Gedanken versunken dastand. Was mußte er alles durch gemacht haben, nicht gerade ein erfreuliches Leben. Kessa zögerte kurz, dann legte sie ihm die Hand auf die Schulter und drückte sanft zu. Verlegen ließ sie den Blick in die Ferne gerichtet und räusperte sich kurz.
"Ein...ein ereignisreiches Leben. Du hast wesentlich mehr erlebt als ich, viel mehr. Die ganzen Schlachten...", sie sprach nicht weiter.



19.04.2002 21:26#190
Radeck Ein hitziges Gefühl schoss durch seinen Körper, als er Kessas Hand spürte, ein eigenartiges Gefühl, vertraut und doch fremd.
"Was würde ich darum geben ein langweiliges friedliches Leben gehabt zu haben...ohne diese Schmerzen..."
Ach zwang sich damit aufzuhören, je mehr er davon erzählte, desto mehr Erinnerungen kamen auf.
"Aber was geschehen ist, ist geschehen...es lässt sich nicht mehr ändern." Der Templer sah zu seiner Begleiterin und versuchte zu lächeln, ihr Anblick ließ ihn das Vergangene langsam wieder vergessen, irgendwie hatte er den Drang sie wieder...aber...zögernd stand Radeck da, in solch einer seltsamen Situation hatte er sich noch nie gesehen...



19.04.2002 21:50#191
Kessa Kessa drehte den Kopf und schaute Radeck an. Das seltsame Gefühl war wieder da, aber es war nicht unangenehm, es war sehr schön und rief nach mehr. Aber sie zögerte. Was kam da in ihr auf? Was war das? Ihr Verstand meldete sich, rief sie auf die Hand wegzunehmen und weiterzulaufen. Aber die Berührung was so...elektrisierend.
Die Hand zuckte etwas zurück. Sie sollte wohl besser wirklich weitergehen...


19.04.2002 21:59#192
Radeck Ein kühler Windzug strich ihm durch das Gesicht, wirkte dem erhitzten Gefühl entgegen und ließ den Umhang leicht aufflattern. Er musste es wieder tun, er wollte es wieder tun, was hatte er schon zu verlieren...
Radeck nahm ihre Hand, dann zog er sie zögernd an sich und umarmte sie wieder. Er spürte sein Herz rasen, was tat er da?! Aber er hielt sie schon so dicht bei sich, in seinen Armen, nur ein paar Sekunden noch...



19.04.2002 22:18#193
Kessa Kessa spürte wie ihr Puls zu rasen begann. Was passierte da? Ihre Gefühle überschlugen sich plötzlich. Augenblicklich fand sie sich in Radecks Armen wieder, spürte jede kleinste Berührung mit ihm. Das meiste war zwar nur Rüstung, aber trotzdem gab es immer noch kleine Stellen an denen kein Metall war. Sie schaute zu ihm hoch. Ihre dunklen Augen fanden seine. Sie spürte wie ihre Knie weich wurden. Ihr Puls war schon gar nicht mehr in Schläge zu unterteilen, so schnell klopfte er. Tief versank sie in seinen Augen. Der Sonnenuntergang, die Felsen, die Aussicht, alles das verschwand aus ihrem Wahrnehmungsbereich. Wie von einer unsichtbaren Hand geführt bewegte sich ihr Kopf vorwärts. Sie schloß die Augen. Ihre Lippen öffneten sich leicht und trafen dann auf seine...


19.04.2002 22:27#194
Radeck Ihr Blick ließ ihn nicht mehr los, fesselte ihn in einer Weise, wie es nichts sonst konnte. Langsam kam sein Kopf Kessas entgegen, seine Augen schlossen sich mit ihren, alles was er sehen musste, konnte er auch so erkennen. Als dann schließlich seine die warmen und weichen Lippen Kessas berührten war alles vergessen, nichts spielte mehr eine Rolle, jetzt zählten nur noch sie. Sanft drückte er sie enger an sich und küsste sie immer wieder, bis seine Lippen dann ganz auf Kessas haften blieben, ein wunderbarer Schauer druchströmte seinen Körper und vermittelte Radeck seit Jahren ein Gefühl des Glückes, zwang den Krieger nieder und ließ den Menschen in ihm heraus...



19.04.2002 22:42#195
Kessa Die Zeit blieb stehen. Sie versanken ganz in diesem Kuss, zwei Schatten, die gegen die dunkelrote Dämmerung eins wurden. Noch nie hatte Kessa sich so glücklich gefühlt, noch nie war sie einem Menschen so nahe gekommen. Immer noch hatte sie die Augen geschlossen und spürte nur noch seine weichen Lippen und seinen Körper an ihrem.

Endlich trennten sie sich wieder. Kessa öffnete die Augen und wurde sich dann ihrer Situation bewußt. Was hatte sie getan? Sie lief knallrot an und ließ von ihm ab.
"Ent...entschuldigung", schnell drehte sie sich herum. "Wir sollten weitergehen bevor es dunkel wird", rief sie ihm im weitergehen zu.



19.04.2002 22:53#196
Radeck Entschuldigung? Wofür...dafür, das sie ihm gezeigt hatte, was ihm hier wirklich noch etwas bedeutet? Das sie ihm wieder die zweite Seite des Lebens gezeigt hatte?
Radeck ging hinter ihr her und schloss langsam zu ihr auf, noch immer hatte er das Gefühl ihrer Lippen auf seinen, versuchte es so lang wie möglich festzuhalten. Als er wieder neben ihr lief sah er kurz zu Kessa, dann aber gleich wieder nach vorn.
"Wir werden bald da sein, die Ebene ist relativ schnell überquert..."


19.04.2002 22:59#197
Kessa "Wunderbar, ich möchte endlich wieder im Moor sein.", Kessa schaute konzentriert nach vorn. In ihrem Kopf wirbelten unterdessen die Gedanken. Was hatte sie da angestellt. Was sollte Radeck von ihr denken? Dass sie sich auf diese Weise bedanken wollte? Sich anbot? Oder etwas einschleimen wollte, damit er ihr ja auch weiterhin half?
So mußte es aussehen, ganz klar. Dabei wußte sie selbst nicht was in sie gefahren war. Es kam einfach, das Gefühl hatte gesiegt als der Verstand kurzzeitig nicht aufgepaßt hatte.

Ihre Lippen brannten. Ihr war, als spürte sie immer noch seine weichen warmen Lippen auf ihren. Konzentriert schloß sie kurz die Augen und schluckte. Langsam erreichten sie das Moor und ließen die Ebene und das Gebirge hinter sich.



20.04.2002 14:49#198
El SiEsTa Die vier Buddler liefen zügig aus furcht vor den Wegelagerer hier über den Pass ohne eine Pause zu machen, jeder hatte hundert Erz, und seit dem Besuch ein Grobes Schwert, dass El ihnen als Belohnung geschenkt hatte. Schnell hatten sie das Gebirge mit Rückenwind überguert und stiegen jetzt vorsichtig, Abseits des Weges hinunter in die Wälder.



24.04.2002 15:13#199
Uher Die Stimme
Uher

Der Templer überblickte die Berge. Er war auf den höchsten Gipfel des Gebirges gewandert, hier hatte er eine kleine, verlassene Höhle gefunden. Ein kleines Lagerfeuer knisterte vor sich hin, der Templer saß vor dem Feuer und entzündete daran einen Stengel Sumpfkraut. Er legte ihn in eine Schale vor sich und begann die Meditation. Uher schloss die Augen und atmete den Rauch tief ein... Schläfer...erhöre mich...
*****Einen Tag später*****
Noch immer war der Templer in Trance. Er versuchte seine Gedanken zu ordnen. An seinem Gesichtsausdruck war anstrengung zu erkennen, kleine Schweißtröpfchen bildeten sich auf seiner Stirn und er atmete schwer.
Schläfer...Ich bin es, dein treuer Diener...Uher...Gib mir ein Zeichen...bitte...
*****Zwei Stunden später*****
Willkommen, Diener
Uher schreckte aus seiner Trance hoch. Er hatte eben eine Nachricht erhalten, war sie etwa von ihm? Dem Schläfer? Nein, oder... doch sie musste von seinem Gott sein. Uher versuchte zu antworten.
Meister...Endlich, ihr habt mich erhört...
Der Templer konzentrierte sich, vielleicht würde er eine Antwort erhalten... *****Eine Stunde später*****
Du hast einen Weg zu mir gefunden, Diener...
Da war sie wieder! Die Stimme war zurück! Der Templer versuchte sofort wieder Kontakt aufzunehmen...
Ja, Meister...Ich habe eine Bitte...
Eine Weile kehrte Stille in Uhers Gedanken ein, doch dann kam sie wieder... Sprich...
Der Templer begann...
Meine Bitte ist...erkläre mir bitte, warum ich diesen Weg eingeschlagen habe...Warum bin ich ins Sumpflager gegangen, warum führte mich mein Weg zu diesem, einzig wahrem Glauben?...
Wieder kehrte Stille ein...
*****Tief in der Nacht*****
Du stellst schwierige Fragen, Diener...Aber vielleicht sehe ich eine Chance diese zu beantworten...
Bitte, Meister...antwortet...bitte...
Die Stimme des Templers klang weinerlich.
Nun gut, Diener...Ich werde dir nun über meine Gedanken eine Karte zukommen lassen...folge dem Weg wenn du meinst du bist bereit...
Abrupt hörte die Stimme auf in den Gedanken Uhers zu sprechen und endlich erwachte der Templer aus seiner Meditaion.
Er fiel sofort in tiefen Schlaf, der Austausch der Gedanken mit der Stimme hatte ihn stark beansprucht.
*****Am nächten Tag*****
Der Templer hatte seine sieben Sachen zusammengepackt und war bereit die Höhle zu verlassen. Sämtliche Vorräte hatte er verzehrt nach seinem Gedankenaustausch. Nun machte er sich auf, zurück ins Lager zu gehen. Uher war zwar noch verwirrter als vorher, aber immerhin glaubte er mit dem Schläfer geredet zu haben...


27.04.2002 09:59#200
El SiEsTa El kam übers Gebirge gelaufen, in dem Mund ein Stengel, er lief langsam über die nervenden Steine am Boden, dann sah er das Skelett des Snappers wieder, es lief ihm Kalt über den Rücken.
Von weitem sah er das Alte Lager und lief etwas schneller.



02.05.2002 16:50#201
Uher Die Karte führte in Richtung der Erweiterung der Barriere.
Inzwischen befand sich der Templer auf einem schmalen Pfad durch das Gebirge. Vereinzelt fand er vertrocknete Vegetation vor, von Zeit zu Zeit sogar eine Beere. Steine bröckelten manches Mal von den Hängen, sonst war es auffällig ruhig.
Die Sonne schien Uher auf den kahlrasierten Schädel, Anstrengung war in seinem Gesicht zu erkennen. Die rechte Hand immer an seinem Einhänder, in der linken Hand das Pergament, so bahnte sich der Templer seinen Weg durch das Gebirge.


03.05.2002 20:53#202
Nellas Der Boden zitterte leicht, als die Gruppe Amazonen auf ihren Beissern den Gebirgspfad entlangritten. Das Kastell war ihr Ziel, da gab es vielleicht weitere Infos zu dem Humbug am Berg...



04.05.2002 18:49#203
Yin&Yang Yin folgte dem Pass durch das große Gebirge.Es wurde immer dunkler un so zündete Yin vorsichtshalber gleich eine Fackel an.Nach einer Weile wandern stand Yin entlich am Fuß eines gigantischen berges.Yin speißte noch einmal kräftig und began dann mit dem Aufstieg was kein Zuckerschlecken war.Überall lose steine.Yin kletterte immer höher und kam bald darauf ins schwitzen.Jeder falsche zug würde das ende seines lebens bedeuten,dass war ihm bewusst aber er kletterte mutig weiter.

Stunden später war Yin fast am ende seiner kräfte da sah er keine 10 meter über sich einen felsvosprung.Yin mobilisierte noch einmal alle kräfte und kletterte dort hin.Völlig erschöpft zog sich Yin hoch und blieb für kurze Zeit am Boden liegen.Doch dann raffte sich Yin auf und nahm einen großen schluck Wasser.
Yin bemerkte das der felsvosprung gar nicht so klein war und dass hier ein paar bäume waren.Yin packte das alte fell aus seiner tasche und legte es unter einen der bäume.Er genoss die frische luft und die herrliche aussicht.Ein paar vögel zwitscherten und unten im tal plätscherte ein kleiner bach.Es war einfach herrlich hier oben.
Nachdem Yin de aussicht genossen hatte legte er sich auf das Fell um sich etwas auszuruhen.



04.05.2002 20:02#204
Yin&Yang Nachdem sich Yin ausgeruht hatte fiel ihm ein das er hier nicht über nacht bleiben könne denn er musste am nechsten morgen sehr früh zum training kommen.Also rollte Yin das alte fell zusammen und packte es in seine tasche.Danach began Yin mit dem leichteren abstieg.Yin versuchte nicht nach unten zu schauen und kletterte so schnell er kontne einfach geradeaus nach unten.Nach einer weile hatte es Yin geschaft er war unten angekommen wo er sich kurz ausruhte und dann los rannte denn er wollte noch heute weiter trainieren.
Endlich sah Yin das ende des Gebirgspasses.Er verließ den Pass in richtung Neues Lager.



08.05.2002 16:31#205
Kessa Tränen rannten ihr über die Wange, als Kessa ziellos durch das sporadische Gestrüpp über den Berghang stapfte. Sie schmeckte das Salz, schmeckte die Traurigkeit die sie erfaßte. Wie konnte er nur soetwas tun? Wie konnte er sie nur so hintergangen haben? Und sie hatte gedacht er wäre ihr Freund. Die Enttäuschung war schrecklich. Sie konnte kaum noch etwas sehen durch die Tränen in ihren Augen, energisch blinzelte sie sie weg. Wohin nur? Ihr einziges Zuhause war das Moor gewesen. Ihr Zuhause. Wie das klang. Das alles war jetzt von einer Sekunde auf die andere verloren gegangen.
Sie trat einen Felsbrocken weg und setzte ihren Weg ins Ungewisse fort.


11.05.2002 16:24#206
Leila Mit großen Augen schaute sich Leila den ganzen Weg über immer wieder um. Was hatte sie alles verpaßt! Diese Barriere war ja riesig, und sie hatten noch nicht mal die Hälfte durchquert.
Nachdem sie das Alte Lager verlassen hatten, waren sie durch einen Wald gewandert. In der Ferne sah Leila immer wieder unbekannte Tiere auftauchen, aber keines kam ihnen so nah dass der Baron seine Kampfkünste zum besten geben mußte.
Als sie den Bergkamm erreichten, tauchte die weite Ebene vor ihnen aus dem Nebel auf. Leila blieb kurz stehen.
"Huiiii, schaut euch das an. Gehört das alles noch zur Barriere?"


11.05.2002 16:37#207
Carthos na drak sah hinaus auf die weite ebene die vor ihnen lag.
ja. durch einen kleinen zwischenfall hat sich die barriere vergrössert. nun ist alles bis zum horizont von ihr umgeben.
dieser weg hier ist der einzig mir bekannte der uns richtung süden bringt. wenn wir ihm weitert folgen, erreichen wir drakia, ein kleines dorf das von der barriere eingeschlossen und nun vom alten lager übernommen wurde. die beiden marschierten weiter auf die ebene zu. während der erzbaron sich permanent nach möglichen bedrohungen umsah, bewunderte leila die schönheiten der natur ohne sich über mögliche gefahren gedanken zu machen.
aber er würde aufpassen das ihr nichts passieren würde. weder hier noch im amazonenlager. notfalls würde er den ganzen laden zu kleinholz verarbeiten um leila zu beschützen.



11.05.2002 17:07#208
Carthos die eben schien eine unendlich weit zu sein. der nebel verschlechterte die sicht, so das die beiden nicht mehr viel erkennen konnten. leila rührte sich nun nicht mehr von na draks seite, und letzterer hatte trotz der enormen sichtbehinderung die umgebung noch genau im blick.
plötzlich wehte den beiden ein lauer wind um die ohren und man konnte das salzwasser des fjordes richen.
gleich haben wir drakia erreicht. dort frage ich nochmal nach wie man zum amazonenlager kommt.
zielsicher, aber trotzdem vorsichtig und auf alles gefasst gingen die beiden weiter. die rsten menschlichen geräusche, wie den klang eines schmiedehammers, der auf ein stück eisen herabsaust oder die ersten menschlichen schreie, die zweifelsohne aus der taverne kommen mussten.

die beiden passierten die ersten häuser. na drak sah sich nach jemandem um, der ihnen den weiteren weg beschreiben konnte.
hey du komm mal her. ein schatten der eben noch faul auf einer bank gelegen hatte kam nun imlaufschritt auf den erzbaron zu.
wie kommen wir zum amazonenlager
die beiden bekamen eine ausführliche wegbeschreibung, und machten sich nach einer kurzen essenspause im rathaus wieder auf den weg.
der nebel hatte sich nun etwas verzogen und gab somit den blick auf das meer frei. leila blickte auf das meer hinaus, während na drak weiterhin ihren weg im auge behielt.
die zeit zog sich in die länge, bis sie endlich in einiger entfernung ein grosses tor sehen konnten.
da ist es. bleib dicht bei mir, ich regel das schon



23.05.2002 21:49#209
Carthos mühsam krakselten na drak und leila den berg hinauf. der baron trug mittlerweile nicht nur seine waffen, sodnern auch leilas malsachen. ein blick in ihre richtung lieferte den grund dazu. mit rotem kopf und schweiss auf der stirn mühte sich die kleine zierliche frau den berg hinauf.
notfalls hätte er sie auch noch getragen.
wir haben es gleich geschafft, dann gehts nur noch bergab nach weiteren minteun hatten sie endlich die steigungen hinter sich gelassen und mussten nur noch bergab.
das ist wieder die ebene, ab jetzt wirds einfacher



23.05.2002 21:56#210
Leila Aus dem anfänglichen Hüpfen war ein Schlendern geworden, was schließlich in einem Schleppen endete. Was waren hier auch die Berge so hoch! gabs denn keinen anderen Weg in dieses verrückte Lager?
"Ists noch...weit?", stöhnte Leila.
Zum glück war es schon Abend, wenn ihr jetzt noch die Sonne aufs Hirn gebrannt hätte wäre sie wahrscheinlich zusammengeklappt. Aber so blieb es noch angenehm kühl.



23.05.2002 22:01#211
Carthos nein, ab jetzt ist es nur noch ein katzensprung. hier nimm mal deine sachen überrascht nahm leila ihr malzeug entgegen und sah den baron an. dieser packte die frau und nahm sie auf seine arme.
so jetzt ist es nicht mehr ganz so anstrengend der erzbaron beschleunigte nun seinen schritt. seine kondition ar zwar ebenfalls fast am ende und er war kurz davor zusammenzubrechen, doch der wille war eisern.
mit leila im arm bloss keine schwäche zeigen. und schneller als erwartet sahen sie die ersten lichter von drakia.



25.05.2002 20:31#212
Leila "Oh Mann, muss man denn immer durch dieses Gebirge wenn man zum Meer will?", japste Leila, tapfer einen Fuß vor den anderen setzend.
Der Baron lächelte sie an und nahm das Malzeug in die andere Hand. Dann streckte er ihr seine freie entgegen und half ihr die letzten Meter den Berg hinauf. Oben angekommen, blieb Leila stehen und verschnaufte erstmal. "Wieso könnt ihr keinen Tunnel bauen? Das Alte Lager kann doch sonst alles..." Na Drak lachte. "Na ich glaub das wird dann doch ein bisschen zu schwierig." "Och schade. Naja, weiter, ich will heute noch nach Hause." Leila hatte neue Kraft geschöpft und zog den Baron vorwärts.


25.05.2002 20:40#213
Tomekk Tomekk erreichte das Gebirge und begann mit dem Aufstieg. Nach der Karte mußte er bis fast ganz nach oben klettern, bevor er ins Tal absteigen konnte. Die Kletterpartie war gar nicht leicht mit seiner schweren Rüstung und dem Zweihänder auf dem Rücken. Immer wieder rutschte er ab und einmal wäre er fast abgestürzt. Dann erreichte er ein kleiner Plateau, wo er eine Rast einlegte.
Er trank etwas Wasser und aß Scavengerfleisch, während er den guten Ausblick von dort oben genoß. Man konnte von dort fast die gesamte alte Kolonie überblicken, lediglich die Trollschlucht blieb seinen Augen verborgen, denn die Berge zu beiden Seiten der Schlucht waren zu hoch.

Nach einer Weile packte er seine Sachen wieder zusammen und setzte die Kletterpartie fort. Er erreichte einen kleinen Pass, der auf die andere Seite des Gipfels führte. Von dort sah man noch einen zweiten, kleineren Berg, der hinter dem stand, auf dem er gerade stand. Dazwischen war ein kleines unberührtes und grünes Tal. Das mußte das Tal sein, von dem Radeck gesprochen hatte.

Der geübte Templer machte sich an den Abstieg und kam gut voran. Überall gab es Risse oder kleine Vorspünge, an denen er Halt fand. Als er fast unten war, hörte er ein Kreischen. Es war ihm gut bekannt, welche Wesen ein solches Kreischen von sich gaben. Er sprang von der Wand ab und landete unten, was ihm mit einem stechenden Schmerz im rechten Bein gedankt wurde.

Schon sprang sein Zweihänder in seine Hände und kurz darauf waren die drei Harpien heran. Die erste flog direkt auf ihn zu und direkt in seine Klinge. Das Kreischen aus der Kehle der Harpie versiegte. Doch schon griffen die anderen beiden mit einem Kreischen an. Tomekk wirbelte herum und schlug gleichzeitig mit dem Schwert zu und eine der beiden Harpien verlor einen Fuß, mit dem sie gerade nach ihm greifen wollte.

Die andere Harpie griff ihn von der Seite an und zerfetzte seine Rüstung an der Schulter. Darunter sickerte Blut hervor, nicht viel, aber immerhin. Tomekk warf den Kopf zur Seite, funkelte die Harpie an und schickte ihr ein blitzendes tödliches Band aus Stahl entgegen. Die Klinge teilte ihren Hals und der Kopf fiel kurz vor dem Körper zu Boden.

Die verbliebene Harpie, die, der der Fuß fehlte, schien durch den Verlust desselben Probleme mit dem Gleichgewicht zu haben. Sie war langsamer geworden und hing leicht schief in der Luft. Kurz darauf stürzte sie zu Boden, eine klaffende und blutende Wunde quer über der Brust. Als Tomekk sich vergewissert hatte, dass die drei Harpien nie mehr kreischen würden, setzte er seinen Weg fort in das Tal, um die Kräuter zu suchen.



26.05.2002 21:36#214
hoRny aPe Die frische Abendbrise umschmeichelte die raue Haut des Affenkriegers und sorgte für eine angenehme Gänsehaut. Hier oben war die Luft noch rein und klar, keine Spur von dem ätzenden Sumpfkraut-Smog in der kolonialen Fußgängerzone. Einige unglückliche Zugvögel schwirrten über des Affen Haupt umeinander und wussten anscheinend nicht sorecht wohin mit ihrer Flügelpower. Ab und zu stießen zwei der verirrten Federviecher zusammen und verhedderten sich gegenseitig in ihrem Gefieder was zu recht amüsanten Szenen führten. Die armen Flattermänner konnten einem aber auch leid tun, ihr Trieb, gen Süden zu ziehen, wurde durch die Barriere doch dezent in Mitleidenschaft gezogen.

aPe sah den Vögeln noch eine Weile nach und strich sich nachdenklich über den Bart. Was für eine grausame Laune des Schicksals dies doch war... Man war immer der Ansicht, der Mensch erreiche die absolute Freiheit, würden ihm nur Flügel wachsen. Doch sogar dieser Traum von ewiger Unabhängkeit wurde durch die bloße Existenz der Barriere zerquetscht, wie die Mücke, die sich just unvorschtigerweise auf aPe's Unterarm niedergelassen hatte. Doch eines Tages würde dieser Traum aus den schwummrigen Untiefen der menschlichen Sehnsüchte aufsteigen, zum alles erhellenden Licht emporsteigen und Wirklichkeit werden! Die Gefangenen werden mit unschlagbaren vereinten Kräften gegen ihren übermächtigen Peiniger in der letzten, alles entscheidenden Schlacht antreten und ihm die Stirn bieten, ja, ihn vernichten und auf ewig begraben unter der Asche der gesprengten und verbrannten Ketten, die den Tapfersten den Tapferen einst die Freiheit nahmen, oh ja, der Tag wird kommen, an dem sie sich aus der Finsternis der Unterdrückung befreien und kämpfen, für ihre Freiheit, für ihre Unabhängigkeit, FÜR IHRE EHRE!!!!

Von weitem ertönte leise die amerikanische Nationalhymne und sämtliche Flagge in Korinis begannen wie von Zauberhand zu wehen, natürlich in Zeitlupe. Abrupt setzte sich aPe auf seinen Allerwertesten, zog eine unschuldige Miene und dachte an etwas anderes...



27.05.2002 21:58#215
hoRny aPe Lange war es her dass aPe im Schlaf von einer solch entzückenden Maid geträumt hatte. Ihr Haar fiel voll Anmut auf ihrer grazilen Schultern, auf der die Leidenschaft wie wilde Tropfen in heißer Glut perlte. Und wie das für Träume so üblich war, schreckte aPe just in dem Moment in dem er seine Hand nach dem Objekt der Begierde ausstrecken wollte, plötzlich hoch und befand sich wieder im hier und jetzt. Genauer gesagt inmitten karger Felsen und regelrechten Ozeane aus unförmigen Gesteinsbrocken. Die Nacht war klar, der Mond schien hell und die durch Abwesenheit glänzenden Wolken gaben den Blick auf das prächtige Funda...Firmament frei. Aus weiter Ferne drang ein gedämpfter Rummser an des Affen Ohr, den er nur zu gut zu identifizieren wusste. Da war mal wieder ein unvorsichtiger Wanderer des nachts gegen die pechschwarze Mauer des Kastells geknallt. Der Tonlage nach zu urteilen war der arme Teufel nicht gerade aufmerksam gewesen, als Innos die Intelligenz verteilte.

Ruckartig schoss aPe nach oben, wirbelte herum und hatte binnen Sekunden sein Schwert aus der Scheide gerissen und Kampfhaltung eingenommen. Der Affe mochte zwar etwas krank im Kopf sein, seine Instinkte und sein Verstand waren trotzdem scharf wie die Klinge, die in diesem Moment stoßbereit in aPe's Faust ruhte. Er horchte und formte die Augen zu Schlitzen. Da war es wieder. Ein Knurren...


28.05.2002 17:40#216
hoRny aPe Langsam und bedächtig war aPe dem merkwürdigen Geräusch gefolgt, stets bereit seine Klinge tief in die Brust eines möglichen Angreifers zu graben. Das Knurren war mittlerweile in ein seltsam anmutendes Grollen umgeschwungen, es klang fast wie eine Trollmama in den Wehen. Der Affe spitzte konzentriert die Ohren und schlich weiter voran, tastete sich an den kargen Felswänden entlang und achtete penibel darauf jede Bewegung exakt und präzise auszuführen. Von seinen früheren Abenteuern wusste er nur zu gut, dass ein falscher Schritt den Tod bedeuten konnte, gleich wo man sich aufhielt. aPe fokussierte alle seine Sinne auf den merkwürdigen Ton, der aus weiter Ferne und nächster Nähe zugleich zu kommen schien. Nichts lenkte ihn in diesem Moment ab, nichts beanspruchte seine Aufmerksamkeit außer der potentiellen Bedrohung, nichts brachte ihn aus der Fassung. Langsam zog er eine Banane aus der Tasche, schälte sie eilig, schob sie in den Mund, schmatzte genüsslich und warf die Schale achtlos über die Schulter. Wenn es etwas gab, dass der Affe über alles liebte, dann war es das liebliche Geräusch von matschigen Bananenschalen die auf trockenen Felsboden klatschten. Seltsamerweise ertönte diesmal stattdessen ein zorniges Fauchen und ein heftiges Schaben, das von entsetzlich scharfen Klauen zu kommen schien. aPe wirbelte herum...



28.05.2002 18:01#217
hoRny aPe Yeah, der Tag ist mal wieder gelaufen...
Es war das erste Mal das aPe einem Troll gegenüberstand. Er hatte ja schon viele Geschichen über diese Biester gehört und die meisten als Ammenmärchen abgetan, die von Großvätern erzählt wurden um ihren Enkeln einen Schrecken einzujagen. Nunja, so wie die Dinge nun standen waren besagte Opis doch nicht so senil wie der Affe angenommen hatte. Das erste Wort das einem auf die Zunge springt, wenn man einem Troll begegnet ist freilich "Haare". Sie waren überall. Am ganzen Körper und vermutlich auch im ganzen Körper. Haare, Haare und nochmals Haare, ein Ozean aus Haaren, vermutlich der langjährigen Wohnort tausender vielfüßiger Parasiten und Brutstätte bislang unentdeckter Bakterienkulturen. Das nächste Wort würde wohl zweifelsohne "Pranken" sein. Auch diese waren extrem maniküre - bedürftig und aus irgendeinem Grund fühlte sich aPe beim Betrachten der gewaltigen Fäuste wie die Fleischwanzen auf der er neulich versehentlich gelegen hatte. Irks, das war eine eklige Arbeit die ganzen zerquetschten Eingeweide vom Umhang zu waschen...

Nicht dass aPe Zeit gehabt hätte sich über all dies Gedanken zu machen. Vielmehr durfte er gleichmal reflexartig zur Seite hechten um dem ersten Prankenhieb des Bergtrolls zu entkommen, der an aPe's ehemaligen Standort einen dicken Krater samt emporsteigender Rauchschwaden hinterließ. Eilig rechnete aPe im Kopf seine Skillpunkte zusammen, erkannte das er herzlich wenig Chancen gegen dieses Ungetüm hatte und machte umgehend von seinen Beinmuskeln Gebrauch...


28.05.2002 21:32#218
Ishido Ishido maschierte mit schnellen schritten weiter, immer dem weg entlang der auf der Karte verzeichnet war. Neben ihm erstreckte sich das Gebirge mit seinen wunderschönen Bergen und Schluchten. Es war wundervoll anzusehen wie sich die Sonnenstrahlen zwischen diesen brach und wieder erstrahlte. Kaum hatte er eine anhöhe erreicht sah man bereits das klitzern des Wassers im Fjord in dem Sonnenstrahlen glänzten. Dort unten lag das Amazonen Lager, man konnte es aber von hier noch nicht sehen, es war gut versteckt... Nun ging es langsam Bergab und mit der zeit erkannte man eine Insel auf der das Lager stand. wundervoll anzusehen. Dort war auch ein Wald. Aber die Brücke schien bewacht zu sein...



01.06.2002 13:40#219
Elessar Eine dunkle Gestalt sass starr wie eine Steinstatue auf einem grossen, abgerundeten, leicht bläulichen Stein, zuoberst auf einem grossen Berg nahe dem Amazonenlager.
Der Himmel war blau, die Sonne gelborange und einiege Wolken schmückten das Bild. Es war angenehm warm, die Steine erwärmten sich schnell, die Pflanzen reckten ihre Blätter dem Licht entgegen.

Elessar beobachtete die Umgebung, diesmal jedoch nicht den Boden, die Pflanzen, sondern er achtete viel mehr auf die Lebewesen, die es hier gab. Er sah Ameisen, Käfer, Würmer und zwischendurch einen grossen Vogel, der um die Berge fliegt...
Langsam nahm er seinen Essensbeutel hervor, kramte etwas Fleisch und Brot hervor und verzerrte es.
Behende hüpfte der Gildenlose vom Stein hinunter und streckte sich auf der Erde aus. Nach wenigen Minuten war er eingeschlafen...



02.06.2002 01:26#220
Tomekk Der Wald wurde immer dichter und dunkler. Wie soll ich hier diese Kräuter finden?, dachte Tomekk sich und ging weiter. Nach einer Weile wurde das Unterholz so dicht, dass er sich seinen Weg mit dem Schwert freischlagen mußte. Es war anstrengend, durch diesen Wald zu kommen, auch schon ohne die Scavenger, Molerats, Blutfliegen und Warane. Wirklich gefährlich waren diese Tiere zwar nicht, aber sie waren lästig.

Nachdem er sich eine Weile auf einem Stein ausgeruht hatte, schlug er sich weiter durchs Unterholz, in irgendeine Richtung. Eine war so gut wie jede andere, wenn man nicht wußte, wo man hin mußte. Nach einer weiteren guten Stunde sah er seit langem endlich wieder einen Lichtstrahl. Aber er konnte doch unmöglich schon den ganzen Wald durchquert haben. Nach seiner Schätzung hatte er ihn gerade erst zur Hälfte durchquert.

Als er näher kam, sah er dann auch, dass es nur eine Lichtung war, über der sich ein Loch im Blätterdach befand. Aber das war egal, Hauptsache, es war dort hell. Als er die Lichtung fast erreicht hatte, sah er jedoch noch etwas anderes. Ein Schattenläufer lief mitten über die Lichtung. Dies war zwar merkwürdig, denn Schattenläufer hatten ihren Namen ja nicht von ungefähr, aber diesen hier schien das wenig zu interessieren, denn er lief genau an der Stelle auf und ab, die wohl die hellste in einem Umkreis von vielen Kilometern war.
Tomekk schlich sich etwas näher heran, soweit dies im dichten Buschwerk mit seinen knackenden Zweigen überhaupt ging, um zu gucken, weshalb der Schattenläufer so viel im hellen herumlief, wo sie doch das Dunkel vorzogen, konnte jedoch keinen Grund erkennen. Dafür sah er jedoch etwas anderes. Kräuter, wie er sie noch nie gesehen hatte wuchsen auf dieser Lichtung. Das mußten die Kräuter sein, die er für Radeck holen sollte. Mist, warum mußte der Schattenläufer gerade auf dieser Lichtung sein?

Normalerweise war ein Schattenläufer ja kein Problem für Tomekk, doch hier hatte er weder die Möglichkeit, eine Falle zu bauen, ohne bemerkt zu werden, noch hatte er den Zorn des Schläfers dabei. Dieser war bei Brach, um neu geschmiedet zu werden und mit dem Zweihänder, den er dabei hatte, konnte er noch nicht so schnell und genau zuschlagen wie mit seinem Eineinhalbhänder. Versuchen mußte er es trotzdem. Und da es unmöglich war, vor einem Schattenläufer zu fliehen, da diese Tiere trotz ihrer Größe sehr schnell waren (was Tomekk manchmal reichlich merkwürdig vorkam), mußte er es wohl auch auf einen Kampf ankommen lassen.
Der Hohe Templer durchsuchte seine Taschen und fand zwei Heiltränke. Wahrscheinlich würde er diese auch bitter nötig haben nach dem Kampf. Er hoffte, er würde noch dazu kommen, sie zu trinken. Leise schlich er sich näher an die Lichtung heran. Der Schattenläufer mußte ja nicht früher als unbedingt notwendig auf ihn aufmerksam werden. Leise glitt die Klinge seines Zweihänders aus der Lederscheide und blitzte leicht im Sonnenlicht, doch der Schattenläufer bemerkte es nicht.

Als der Schattenläufer ihm gerade den Rücken zugekehrt hatte, sprang der Hohe Templer auf und rannte mit erhobener Klinge auf das gigantische Tier zu. Noch bevor es sich umdrehen konnte hatte es sein Klinge bereits zu spüren gekriegt, doch diese war nicht tief genug eingedrungen. Der Schattenläufer gab ein schmerzerfülltes Knurren von sich und schlug dann mit seiner Pranke nach Tomekk, welcher auch direkt getroffen wurde und nach hinten auf den Rücken fiel, eine blutige Wunde am Arm.

Schon war der Schattenläufer über ihm, eines seiner Beine stellte er auf Tomekks rechtes Knie, welches unter dem riesigen Gewicht einfach unter einem leuten Knacken brach. Der Templer schrie und legte alle seine Wut, seinen Schmerz und seine Verzweiflung in eine Bewegung. Er nahm sein Schwert und stieß es dem Schattenläufer von unten in den Hals, quer hinauf in den Kopf.
Das Ungetüm erzitterte und brach dann zusammen, so dass es den Templer fast unter sich begraben hätte, was sicherlich sein Ende bedeutet hätte. Er konnte sich gerade noch unter dem Schattenläufer unter großen Schmerzen im Knie wegrollen, bevor er neben sich das starke Zittern des riesigen Leibes verspürte, der zu Boden fiel und alles unter sich dem Erdboden gleich machte. Er blieb einen Moment liegen und genoß es einfach, ein- und auszuatmen, denn er hatte nicht damit gerechnet, dass er es jetzt noch konnte.

Dann setzte er sich auf, wobei er die Zähne zusammenbiss, denn sein Knie schien zertrümmert zu sein und unter normalen Umständen wäre es wohl nie mehr zu gebrauchen. Er holte die Heiltränke hervor und trank sie direkt beide aus in Anbetracht seiner Verletzungen. Plötzlich rumorte es in seinem Knie und die Knochen fügten sich wieder zusammen, was auch wieder sehr schmerzte, doch Tomekk wußte auch, dass dieser Schmerz gut war, denn es war der Schmerz der Heilung.
Nach einer Weile tat sich nichts mehr in seinem Knie und so erhob er sich. Das Knie schmerzte noch immer, die beiden Heiltränke hatten nicht gereicht, ihn vollkommen zu regenerieren, doch das Knie war so weit geheilt, dass es belastet werden konnte und vor allem wieder von allein heilen konnte, ohne das bleibende Schäden zurückbleiben würden. Er ging ein paar Schritte und wäre fast gefallen. Auf dem Rückweg würde er einen Stock als Stütze benutzen müßen.
Bald hatte er einen Stock gefunden, der die richtige Länge hatte und seinen Körper aushielt. Damit war er zwar nicht schnell, aber immerhin kam er vorran. Tomekk sammelte schnell einige der Kräuter ein und nahm noch das Horn des Schattenläufers sowie sein Fell an sich, dann folgte er dem Weg, den er ins Unterholz geschlagen hatte, zurück. Er merkte, dass er mit dem Stock in etwa genau so schnell war, wie er auf dem Hinweg gewesen war, als er die Schneise geschlagen hatte, was in Wirklichkeit ziemlich langsam war, aber es störte ihn nicht. Nach drei Stunden hatte er das Gebirge wieder erreicht und begann mit dem Aufstieg, der sich Dank seines Knies als echte Herausforderung darstellte.
Doch auch dieses Hinderniss war bald überwunden, wenn auch mit einiger Mühe, und so machte er sich auf den Weg zurück ins Lager, wo er sein Knie behandeln lassen würde. Danach würde er ins Moor fahren, um Radeck die Kräuter zu bringen, die Tomekk fast das Leben gekostet hatten.



04.06.2002 06:39#221
Elessar Es war schon hell, die Sonne zwar nicht sichtbar, aber der Tag hatte begonnen. Ein dünner Wolkenschleier bedeckte den Himmel und hüllte die Umgebung in eine düstere Atmosphäre...

Ein kleiner Stein hüpfte den Hang hinunter, mehrere Male schlägt er auf und klirrt leise. Immer tiefer kullert der Stein, unaufhaltbar setzt er seinen Weg fort, ungewiss was ihm widerfahren wird.
Ein dumpfer Aufprall, ein überraschter Ausruf gefolgt von einer drohenden Gebärde. Der Stein hatte sich als Stopper den Kopf eines Wanderers ausgesucht, welche hier nicht allzu häufig waren...

Elessar rieb sich den Hinterkopf, wie unberechenbar sie doch war, die Natur, voller Geheimnissen und Hinterlist. Rasch wanderte der Gildenlose bergab, achtete aber dennoch auf jeden Fusstritt, eienerseits durfte er nicht ausrutschen, andererseits keinen Lärm machen, wobei zweiteres eher eine Angewohnheit vieler Gildenlosen und dennoch nicht zwingend oder überlebensichtig war.

Wo wollte er hin? Hm... er musste in den Lagern herumfragen, er suchte schliesslich immernoch einen Einhandlehrer und einen Barbier... Wie er wohl aussieht? Er wollte es selber nicht wissen...



04.06.2002 16:22#222
hoRny aPe Die minutenlange Hetzjagd durch die Pampa kam dem Affen wie eine halbe Ewigkeit in Zeitlupe vor. Verdammt, so ein Troll war fett, unförmig und bestand zu 79% aus Ballaststoffen also warum war dieses Mistvieh so unverschähmt schnell? Zwar gelang es dem aerodynamisch geformten Primaten stets einen gewissen Sicherheitsabstand einzuhalten, sein Körper begann jedoch bereits zu rebellieren was sich in starkem Keuchen, Husten, Hyperventilation und vorzeitiger Ejakulation manifestierte (worauf wir an dieser Stelle nicht näher eingehen wollen). Der Troll hingegen schien der Marathonlauf alles andere als schwer zu fallen, vielmehr drang alle paar Minuten ein immer lauter werdendes hämisches Grunzen an aPe's Ohr, das von der Vorfreude auf ein baldiges ausgiebiges Mittagessen zeugte.
Mjolnyr, Medusa, ein Troll...ich lern doch immer die tollsten Leute kennen...
Doch auch ein scheinbar endlos langer Tunnel entblößt irgendwann ein gleißendes Licht am Ende. In diesem Fall war es der riesige Wachturm des Alten Lagers. aPe rannte um sein Leben...



05.06.2002 11:44#223
Nellas Nellas und die anderen Kriegerinnen ritten mit ihren Beissern langsam immer weiter hinauf ins Gebirge, noch hatten sie eine Weise unter sich, aber der Wald lag schon vor ihnen. Und wo Wald war, da waren meist auch Schattenläufer und genau das war es, was sie suchten, einen einzelnen Schattenläufer, der ihnen mehr oder weniger bereitwillig sein Blut geben würde. Ein paar Meter von den ersten Bäumen entfernt stoppte Nellas und sah sich um. Alles ruhig, zu ruhig, kaum Vögel, da war sicher etwas in der Nähe, vielleicht sogar das, was sie suchten. Wäre praktisch, dann könnten sie sich das ewig lange Suchen ersparen.
Langsam ging es weiter, eine nach der anderen Amazone steuerte ihr Reittier in den Wald und vorsichtig zwischen den Bäumen und Sträuchern hindurch. Jede Einzelne von ihnen war hellwach, wenn sie schon entdeckt worden waren könnte ein plötzlicher Angriff eines Schattenläufers tödlich enden.
Die Luft war kühl und es ging kaum Wind, in gewisser Weise ein Vorteil, konnten sie so schlechter gewittert werden, aber das hieß nicht, das sie nicht trotzdem schon beobachtet wurden.

Dann ein Knacken, vielfach hallte es im Wald wieder, schien von überall zu kommen und war keiner Richtung zuweisbar. Hastig fuhren die Blicke der Jägerinnen herum, immer wieder, suchten zwischen den Gewächsen aller Art nach etwas, was sich bewegte, was eine Gefahr darstellen könnte. Nellas stieg schließlich ab und band den Beisser provisorisch an einem Baum fest, dann nahm sie ihren Speer in beide Hände und ging ein paar Schritte. Sie war sich sicher, das hier ein Schattenläufer lauerte, oder sich zumindest aufhielt...aber die Tiere waren nicht dumm, die waren zwar selten, aber das nicht aufgrund ihrer mangelnden Überlebensküste.

„Macht euch bereit, zwei bleiben hier bei den Tieren, die anderen kommen mit mir. Wir werden versuchen das Biest aufzuspüren und zu töten, wenn es flieht oder wir fliehen müssen, dann sollten die Beisser bereit sein.“ Die Erzamazone nickte den Beiden zu, die sie meinte und dann zu den anderen, die mit ihr kommen würden. Jede der Amazonen bestätigte ebenfalls mit einem stummen Nicken, dann ging es los, langsam pirschten sich die Kriegerinnen weiter im Unterholz vorwärts, die Augen suchend umherschweifend und die Waffen bereit zuzustoßen, wenn sich ihnen ein Ziel bieten würde...



05.06.2002 16:47#224
Nellas Immer weiter drangen dir Kriegerinnen in den Wald ein, es wurde mit jedem Meter dunkler, das dichte Blätterdach ließ kaum Sonnenstrahlen hindurch und das Licht vom Waldrand wurde ebenfalls schwächer, mit jedem Baum, die Strahl um Strahl absorbierten. Nellas schritt noch immer an der Spitze, den Speer fest mit beiden Händen umschlossen und für Angriff und Verteidigung bereit haltend. Die Augen aufmerksam umherschweifend, jede Bewegung, jedes Geräusch kontrollierend.
Dann stoppte sie ruckartig und spähte nach vorn, etwas Großes hatte sich gerührt, das könnte sein wonach sie suchten. Ein Wink nach links, einer nach rechts und die Anderen verteilten sich zu beiden Seiten, dann rückten sie weiter vor. Jede der Amazonen war aufs Äußerste angespannt, ein Schattenläufer war ein harter Brocken, selbst für die Erfahrensten von ihnen. Dann war es soweit, sie hatten ihr Opfer, es war tatsächlich das Gesuchte. Scheinbar noch ahnungslos graste es die Farne und vereinzelten Gräser, Pilze und heruntergefallene Früchte vom Waldboden ab. Die Amazonen kreisten das Tier ein, noch immer in Deckung bleibend. Erst wenn alle bereit waren würden sie losschlagen, um größtmögliche Erfolgschancen zu haben.

Ein paar Minuten dauerte es, dann hatte Nellas von den Amazonen zu ihrer Linken und Rechten den Bescheid, das alle soweit waren. Ein kurzes Nicken, dann sprang sie auf und aus ihrem Versteck, nur Sekundenbruchteile schwirrten einige Speere heran und gruben sich tief in das Fleisch des vor Schreck zusammenzuckenden und anschließend aufbrüllenden Tieres. Die Waffen noch immer in den Flanken, wandt es sich links und rechts, versuchte sie abzuschütteln, rieb sich an Bäumen um sie abzustreifen oder –brechen und wurde durch den Schmerz mit jedem Augenblick noch mehr angestachelt.

Die anderen Kriegerinnen, die ihre Speere noch bei sich hatten, gingen zum Angriff über. Vorsichtig näherten sie sich dem wütenden Schattenläufer und blieben immer dicht an Bäumen, um nicht urplötzlich Opfer des Tonnengewichts dieses Tieres zu werden. Einige Pfeile heulten durch die Luft und bohrten sich in die dicke Haut ihres Zieles, immer wieder ein ohrenbetäubendes Brüllen. Einige der Frauen, auch Nellas waren nah genug heran, um den Schattenläufer anzugreifen, immer wieder pieksten sie das Tier in Kopf und Beine, sie mussten versuchen es zu Fall zu bringen.

Aber dann tat das Monstrum genau das, was die Jägerinnen am wenigstens gebrauchen konnten, es ging zum Angriff über, schlug mit dem Kopf wutentbrannt und von Schmerz geplagt gegen einen dicken Baum, splitterte das alte Holz mit seinem mächtigen Horn ab und stürmte dann geradezu auf Nellas los. Mit einem beherzten Sprung rettete sich die Kriegerin hinter einen anderen Baum, aber der Gejagte, der nunmehr zum Jäger wurde ließ nicht locker, zwängte seinen gewaltigen Körper zwischen zwei Stämmen hindurch, von deinen einer schließlich nachgab und zur Seite wegbrach. Nellas, die inzwischen ein paar Meter weggerannt war, musste sich nichtmal umdrehen um zu wissen, dass das Biest ihr jetzt auf den Fersen war. Der Boden erzitterte förmlich unter dem Gewicht, das jeder einzelne Aufschlag der tödlichen Pranken auf den weichen Waldboden in selbigen weiterleitete.

Immer weiter ging es durch den Wald, was die Amazone an Wendigkeit und Beweglichkeit im Wald zu bieten hatte, machte ihr Verfolger durch die eigentlich höhere Geschwindigkeit und brachiale Gewalt, mit der er durch das Unterholz pflügte, wett. Dann auf einmal, ohne jegliche Vorwarnung stand die Kriegerin an einer Schlucht, gesehen hatte sie sie nicht, dazu ragte das Blätterdach zu weit darüber um es vom Rest des Waldes abzuheben, erst direkt davor erkannte sie das Problem. Gerade so konnte sie sich an einem Baum festhalten, schwang drum herum und sah sich dann dem Schattenläufer gegenüber.

Dieser hielt noch immer gnadenlos auf sie zu, schien ebenso wenig zu ahnen was da wartete, vielleicht war das die Lösung. Immer näher kam er, Nellas spannte die Beinmuskeln und machte sich bereit, dann sprang sie. Der Schattenläufer donnerte gegen den Baum, welcher der Amazone eben noch das Leben gerettet hatte, zersplitterte den Stamm in Hunderte kleiner Teile und knickte den Rest einfach weg. Doch anstatt dann einfach in die Schlucht zu fallen, so wie sich das die Erzamazone vorgestellt hatte, schlug er noch mal nach ihr und erwischte sie an der Hüfte. Unweigerlich wurde Nellas zurückgerissen, zu dem Schattenläufer hin, der jetzt den schnellen und tödlichen „Abstieg“ begann.

Ein Aufschrei, weniger aus Schmerz als vielmehr durch die Aussicht auf den Fall herausgestoßen, hallte durch den Wald, verschluckt von den Bäumen, erstickt in der Tiefe der Spalte...



26.06.2002 21:06#225
Argos Argos hatte seinen Standpunkt gut gewählt, er war hinter einem Grat verborgen, die 3 Scavenger, die vor ihm friedlich grasten, konnten ihn unmöglich sehen. Lautlos steckte er einen Pfeil auf die Sehne seines Bogens. Das kurze Gras unter seinem Arm knickte ohne Geräusch, als sich Argos' Ellenbogen darauf abstützte. Er nahm drei weitere Pfeile aus dem Köcher, sicher war sicher, und spannte dann endlich die Sehne. Ein kurzes, leises Geräusch erklang, gefolgt vom markerschüternden schrillen Todesschrei des getroffenen Vogels. Schnell nahm Argos den zweiten Pfeil, und wenige später war der zweite Vogel getroffen. Argos erhob sich nun vollends aus dem Gras, er wusste, dass der Vogel seinen Standort längst wissen musste. Tatsächlich kam der Vogel auch in seine Richtung gerannt. Argos runzelte die Stirn, die Zeit war zu knapp, um den Bogen erneut zu spannen.

Entschlossen sprang er das Tier an und stach ihm mit dem Pfeil mitten in den fedrigen Hals, was das Tier zum Röcheln brachte: Die Luftröhre hatte ein Loch. Schnell zog Argos den Pfeil wieder heraus, doch die Widerhacken machten ihm die Arbeit schwer. Ungefähr drei Sekunden zappelte das erlahmende, wilde Tier noch um sich, ehe Argos sich mit einem weiteren Stoss in die Schläfe des Tieres den Sieg sicherte.

Schweiss- und Blutüberströmt stand Argos neben den drei Kadavern. Die Arbeit war noch nicht zu Ende. Er schulterte alle drei Kadaver und machte sich auf den Weg.


05.07.2002 11:37#226
Saleph Leicht knirschte es, als der Magier auf die Kieselsteine trat, die hier und da den Weg säumten. Nur wenige kleine Bäume standen abseits der Wege. Es war auch nichts unnatürliches, das in dieser unwirtlichen Gerölllandschaft nur Büsche, Sträucher, Gräser und vereinzelt auch kleinere Bäume wachsen konnten. Demnach gab es hier auch nur wenige Tiere. Saleph schaute beim Wandern in der Gegend herum, und kurz darauf war es auch schon passiert! Saleph war über einen Stein gestolpert. Es war ein dicker weißer Kalkstein. Wieso hatte Saleph den Stein nicht bemerkt? Plötzlich gab es ein dumpfes Geräusch und Kiesel spritzten durch die Gegend, wie als Hätte jemand mit dem Fuß hineingetreten. Kurz hinter Saleph war ein weiterer Kalkstein eingeschlagen. Aus Instinkt schaute Saleph zum Himmel.
Vier Harpiyen flogen dort, und sie hatten Steine bei sich. Genau solche, wie sie neben Saleph lagen.
Is ja 'n Ding. Jetzt haben sie sich ne andere Jagdmethode einfallen lassen. Aber ob Steine werfen was bringt? sprach der hohe Wassermagier im Flüsterton zu sich selbst.
Der Lederriemen von Salephs Tasche war schnell geöffnet und der Magier holte die Eisblitz Rune hervor.
In Gedanken sprach er die Formel, während er in der linken die Rune und in der rechten das sich bildente Eis hatte.
Kleine Eiswürfel lagen nun in Salephs rechter Hand. Ein weitausgeholter Wurf beförderte die Eiswürfel in Richtung der Harpiyen. Die Würfel formten sich im Flug in Windeseile zu spitzen Zacken aus Eis. Die Eispfeile bohrten sich in die Schulter, den Magen und in die Flügel des vordersten Ungetüms. Kopfüber fiehl die Harpiye im Sturzflug zu Boden. Ein lautes Klatsch-Geräusch war zu hören, als der Körper der Harpiye auf einem Felsen zerschellte.
Das wird denen hoffentlich ne Lehre sein dachte Saleph und ging weiter. In der Ferne konnte er schon den Sumpf und das Alte Lager sehen, sein Heimatlager war noch hinter einem der Bergkämme und somit noch nicht zu sehen. Doch der Anblick der beiden anderen Lager lies Saleph neuen Mut fassen und er setzte seinen Weg mit eiligeren Schritten fort.



09.07.2002 12:56#227
Tak Kar - Kashor
Der Ork warf wieder einn kurzen Blick auf seine Karte, anschließend betrachtete er die Umgebung. Hier müsste es sein. Irgndwo hier, er war ganz nahe, er konnte es förmlich spüren. Trotzdem war nirgendwo ein Eingang zum Grab des Orkhäuptlings Cor'Dal zu entdecken, nicht einmal ein Hinweis. Kar - Kashor stand auf einem hoch gelegenen Felsplateau. Der Aufstieg hatte lange gedauert, fast einen ganzen Tag. Die Sonne ging bereits unter. Still war es hier oben. Fast schon zu still, nur der Wind rauschte und pfiff gelegenlich auch ein wenig, wenn er sich durch eine schmale Felsspalte zwängte. Langsam holte der Ork eine Flasche Wasser hervor, wärend seine Augen weiterhin das Plateau absuchten. Das Grab musste hier irgendwo sein. Er wusste es... Aber woher wusste er es? Es kam Kar - Kashor fast so vor, als würde jemand ihn kontrollieren.
Der Krieger ließ die Flasche wieder sinken. War es so? Wurde er kontrolliert? Er hob ein kleines Stinchen auf, das zwischen seinen Füßen herumlag und warf es ein paar Mal in die Höhe. Er ließ es von einer Hand in die Andere gleiten und hielt es letztendlich zwischen Daumen und Zeigefinger seiner Rechten. Er berachtete das Steinchen kurz und ließ es dann wieder auf den Boden fallen. War er nicht mehr als ein Steinchen in der Hand eines Unbekannten?
Der Krieger schüttelte energisch den Kopf. Er war kein Steinchen, keine Spielfigur. Auf keinen Fall. er war von selbst gekommen, weil er diese sonderbare Karte bekommen hatte. Aber wie er sie bommen hatte, wusste Kar - Kashor nicht mehr. Nicht mehr? Hatte er es überhaupt je gewusst?
Inzwischen war es zu dunkel geworden um weiter zu suchen. Der Orkkriger suchte sich daher einen einigermaßen 'bequemen' Felsen, lehnte sich dagegen und legte seinen Bogen neben sich. Er würde morgen weitersuchen, und er würde morgen Erfolg haben. Auf jeden Fall.



11.07.2002 16:15#228
Tak Kar - Kashor
Verschlafen lehnte Kar - Kashor an dem Felsen, mit halb offenen Augen beobachtete er, ie sich der Horizont langsam rot färbte. Die Sonne ürde in Kürze aufgehen, aber viel Wärme würde sie wohl nicht bringen. Dafür war es hier oben einfach zu windig. Nicht, dass es den Ork störte, er hatte sich an Wind und Kälte gewöhnt.
Was ihm zu schaffen machte, wr dr innere Zwiespalt, den er an diesem Ort empfand. Ein Teil von ihm wollte einfach nur weg von hier, der andere, dominierende, Teil aber war fest entschlosen, dieses ominöse Grab zu finden, koste es was es wolle. Notfalls auch sein Leben...

In Gedanken versunken beobachtete der Orkkrieger, wie die Sonn langsam und majestätisch hinter dem Horizont hervorkam. Stück für Stück suchte sie ihren Platz am Firmament.
Plötzlich, als die Sonne halb aufgegangn war, beleuchtete ein Lichtstrahl einen großen, runden Fleck auf dem Boden vor Kar - Kashor. Der Ork blinzelte in die Ferne und sah, dass das Licht durch eine eigentümliche Felsormation in Form eines Kreisrunden Loches genau auf das felsplateu geworfen wurde, auf dem er sich befand. Interessante Launen, die die Natur manchmal hatte...
Oder nicht...? ie Erkenntnis traf Kar - Kashor wie ein Schlag. Sofort war er hellwach, er sprang auf, zog seine Axt und markierte die beleuchtete Stelle durch Linien, die er im Boden zog. Das musste er sein, der Eingang zum Grab. Auf jeden Fall.
Doch wie konnte er sich da so sicher sein? Vielleicht war es doch nur eine Laune der Natur...?
Aber die fast kindliche Freude, die von Kar - kashor Besitz ergriffen hatte, spülte die letzten Zweifel fort. Der Ork begann, wie besessen zu graben...


12.07.2002 17:57#229
Tak Kar - Kashor
Kar - Kashor registrirte weder die schmerzen in seinen Gliedmaßen und in seinem Rücken noch die Müdigkeit, die von ihm Besitz ergriffn hatte. Für ihn gab es nach fast 24 Stunden ununterbrohener Buddelei nur noch eine fast schon erschreckend große Freude darüber, endlich den Eingang zu Cor'Dals Gruft freigelegt zu haben. Das eiserne Gitter, das ihm jetzt noch den Weg versperren wollte, war in einm ziemlich schlechten Zustand und würde kein Problm für ihn sein.
Der Ork Packte zwei der Gitterstäbe und ruckelte an ihnen herum. sie waren wirklich nicht mehr besonders stabiel, gleich würden sie nachgeben, gleich würde er den langen, dunklen Gang btreten, der hinter dm gitter lag, gleich würde er die uralte Luft riechen, uralte Schätze finden...
Halt. Kar - Kashor ließ die Gitterstäbe los. Er durfte jetzt nicht überstürzt handeln. Ein paar Minuten verharrte der Ork bewegungslos, um seine Gedanken zu ordnen und sein Vorgehen zu planen.
Zunäht viel ihm auf, das er ohne Waffe dastand. Seine Axt, die er zum graben in der harten, steinigen Erde genutzt hatte, lag noch oberhlb der von ihm freigelegten Treppe zum Gitter. Und sein Bogen befand sich noch bei dem Felsen, bei dem er die Nacht über geschlafen hatte.
Kar - Kashor streckte sich und lockerte seine verspannten Muskeln, bevor er seine Waffen aufsammelte. Jetzt musste er noch die Fackeln finden, die er mitgenommen hatte...

Eine halbe Stunde später war er endlich bereit, das Grab zu betreten. Ein paar wohl gezielten Axthieben hatte das Gitter am Eingang der Gruft nicht viel entgegenzusetzen. Mit einer Fackel in der Hand betrat Kar - Kashor den langen, dunklen Gang...



12.07.2002 18:31#230
Tak Der Gang schien sich endlos hinzuziehen. Die Wände waren glatt und kahl, keine Bilder oder Schriftzeichen. Langsam aber icher nahm Kar - Kashor Notiz davon, wie erschöpft er eigendlich war, doch er ging weiter, wie von einem unsichtbaren Motor gtrieben. Schritt für Schritt...
Die Welt verschwamm vor seinen Augen, de Ork wusste nicht mehr, wo oben und wo unten war. Kar - Kashor streckte den Arm aus um Halt zu finen, doch er fand keinen. Der Krieger taumelte kurz, stolperte über seine eigenen Füße und stürzte schwer auf den Boden. Die Erschöpfung hatte endlich gesiegt.

"Verdammt..."
Kar - kashor drückte die Hände an seine Schläfen, sein Schädel brummte, Übelkeit wollte ihn nun übermannen. Doch es gelang dem Ork, den Brechreitz zu unterdrücken.
Langsam schlug er die Augen auf. Er befand sich nicht mehr in diesem Gang, sondern in einer Halle von gegantischen Ausmaßen. r lag auf einem altarähnlichen Podest, seine Waffen und seine Ausrüstung befand sich neben ihm. Kar - Kashor setzte sich auf und blickte in die Runde...



15.07.2002 18:36#231
Tak Es war dunkel hier unten, aber nicht so dunkel wie es hätte sein müssen. Wahrscheinlich war diese seltsame, wenn auch schwache, Helligkeit im Raum magischer Natur. Doch das Licht reichte aus, damit Kar - Kashor einen Schatten wahrnemen konnte, der sich anscheinend durch den Raum auf ihn zu bewegte. Sekunden später erkannte der Ork - Krieger einen Schädel, der von wenigem, verrottetem Fleisch bedeckt war. Es war ein untoter Ork...
'Shit, I see dead pople...' schoß es Kar - Kashor durch den Kopf, als der Untote zwischen seinn Händen eine grün leuchtende Kugel aus Magie erzeugte. Die Kugel wurde zusehens größer und strahlnder, auf einmal schoß sie auf den Ork - Krieger zu. Kar - Kashor riss die Arme vor sein Gesicht, aber Magie würde er damit kaum aufhalten. Die grüne Kugel explodierte geräuschlos als sie auf den Körper des Orks traf und tauchte den gesamten Raum in ihr grünes Licht...


"So, jetzt solle es dir eigendlich besser gehen."
Kar - Kashor schlug die Augen auf. Er saß noch immer auf dem altarähnlichen podest in der Mitte der Halle und hielt die Arme vor sein Gesicht. Langsam nahm er sie hinunter, und blickte zu dem Untoten, der seinen Standort auch nicht verändert hatte.
Es ging Kar - Kashor tatsählich besser. Die Übelkeit, die Erschöpfung, die Schmerzen in seinem Rücken und seinen Gliedern waren weg. Er fühlte sich fast wie neu geboren.
Verwundert starrte der Ork - Krieger den Untoten an.
Der Untote schien gelassen zurückzustarren.
"Wer...und was...bist du?" frgte Kar - Kashor schließlich.

"Ich bin der Besitzer dieses bescheidenen Grabes, junger Krieger. Ich bin ein Lich, ich bin der Lich Cor'Dal. Ich habe dich erwartet, oder besser, ich habe dich zu mir geholt."
Die Stimme des Untotn vermittelte ein Gefühl ungeheurer Macht, Kar - Kashor schluckte. Cor'Dal... Von Cor'Dal geholt...
"Wie...geholt?"
Der Lich legte die Fingerspitzen aufeinander und blickte Kr - kashor in die Augen. Wieder schluckte der Ork - Krieger.
"Die Karte, Junge. Meine treuen Diener haben dir die Karte gegeben, die dich zu meinem Grab fürhrte."
"Deine Diener...?"
"Geister, die außerdem deinen Willen beeinflusst haben. Du musstest zu mir kommen. Und jetzt bist du da. Aber keine Angst, sobald du deine Aufgabe erledigt hast, lasse ich dich wieder gehen."
Plötzlich war die Übelkeit wieder da. Aufgabe. Von einem Untoten. Auch das noch...
"Warum unbedingt ich?"
Cor'Dal verzog seine fauligen Lippen zu einem Grinsen, bevor er antwortete. "Zufall, junger Krieger... Du warst die erste geeignete Person, die mine Diener gefunden haben. Tja, jetzt hast du keine Wahl..."
"Warum nicht?" Wut stieg in Kar - Kashor hoch, ausgerechnet jetzt... "willst du weglaufen?" fragte der Lich. "Fliehen? Nein, das kannst u nicht. Ich würde dich töten, ganz einfach..."
Kar - Kashor winkte genervt ab.
"Dann sag mir eben was ich tun soll..."
"Na also, schon besser. Pass auf, junger Krieger...
Vor einigen hundert Jahren beherrschte ein Dämon meinen Clan und mich, doch wir konnten ihn letztendlich doch besiegen. Wir kerkerten en Dämon hier ein, und ich ließ mich in einen Untoten verwandln um den Dämon für immer zu bewachen. Doch das Höllenwesen gewann mit der Zeit immer mehr Macht, es gelang ihm vor Kurzem, einige der magischen Fesseln zu sprengen. Der Dämon nahm mir einen Teil meiner Macht und errichtete in den unteren Ebenen dieses Grabes einen magischen Schild, der mir den Eintritt verwehrt. Ich kann den Dämon nicht mehr bannen, er wird bald seine volle Stärke erlangen und endgültig hier ausbrechen. Nur du kannst das noch verhindern..."
Kar - Kashor blickte dn Lich an. War wohl nicht so sein Tag heute, da sollte er ggen einen Dämon antreten...
"Na toll. Und was soll ich tun?" fragte er entgeistert.
"Nimm diesen Runenstein und sperre den Dämon darin ein." Cor'Dal zog einen glatten, eierförmigen Stein hervor.
"Bring ihn dann zu mir, ich werde den Rest übrnehmen."
Kar - Kashor nahm den Stein entgegen. Er war leichter als er aussah und schien in der Hand des Orks zu pulsieren.
"Und nun geh." wies der Lich ihn an.
Kar - Kashor ging.



17.07.2002 22:30#232
Tak Kar - Kashor fand den weg zu den unteren ebenen ohne schwierigkeiten, obwohl Cor'Dal ihm keine wegbescheibung oder etwas vergleichbares gegeben hatte. Nach den bisherigen Ereignissen verwunderte das den Ork allerding nicht besonders. Eine halbe stunde nachdem er Cor'Dal verlassen hatte, erreichte Kar - Kashor ein riesiges, in den Fels gehauenes Tor. Er bemerkte einen leichten Schimmer, der die Torflügel überzog - das magische Schutzschild, das den Lich daran hinderte, in das Reich des Dämon vorzudringen. Ein lebender sollte allerdings keine Probleme mit dem Schutzschild bekommen - mit dem, was dahinter lag schon eher...
Kar - Kashor nahm seinen Bogen zur Hand und legte einen Pfeil auf die Sehne. Eine seltsame Ruhe überkam ihn, als er sich langsam dm Portal nähete. Plötzlich öffneten sich die Torflügel fast geäuschlos und gaben den Blick auf die dahinter liegende Anlage frei. Kar - Kashor stockte der Atem - soetwas hate er sich nicht in seinen kühnsten Träumn vorzustellen gewagt. Die hinter dem tor ligene Höhle schien fast schon größer zu sein als die Barriere selbst und trotze allen Gesetzen der Schwerkraft. Und dann ar es noch nicht einmal eine natürliche Höhle. Kunstvoll verzirte Säulen ragten an der Höhlenwand aus dem Boden und liefen nach oben hin zusammen, so dass sie letztendlich diese Kuppel ergaben. Kar - Kashor kannte kein Volk, das diesen Architektur - Stil jemals benutzt hatte, weder Orks noch Menschen...
Langsam tastete sich Kar - Kashor vor, dn Bogen stets schussbereit. Hintr ihm schloß sih das Tor wieder, aber das bemerkte er nur am Rande. Er interessirte sich eher für die dunkle Energie, die von der Mitte der riesigen, kuppelförmigen Höhle ausging. Das musste der Dämon sein.
Und er hatte Recht. Doch es handelte sich nicht nur um einen einfachen Dämon, sondern um einen Dämonenlord. Und zwar ausgerechnet um einen, der jetzt stinksauer auf Kar - Kashor zuflatterte, um diesem Sterblichen, der es wagte, sein Reich zu betreten, seine Grenzen aufzuzeigen.
Ruhig spannte Kar - Kashor den Bogen. Ruhig zielte er...



18.07.2002 22:24#233
Tak ...und ließ die Waffe wieder sinken. Mit dem Bogen würde er dem Dämon nicht einmal einen Kratzer zufügen können, mit der Axt auch nicht. Dies war nicht der richtige Augenblick zum kämpfen.
Ohne Hast hing sich Kar - Kashor den Bogen wieder über die Schulter, obwohl der Dämonenlord immer näher kam.
Noch immer ohne eine Spur von Hektik oder gar Angst holte der Ork den Runenstein hervor, in dem er den Dämon fangen sollte. Kar - Kashor wunderte sich selbst, wie er so ruhig bleiben konnte - wahrscheinlich hatte da wieder Cor'Dal seie knochigen Hände im Spiel.
Jetzt wurde es ernst. Der Dämon war noch höchstens zwanzig Meter entfernt, und er kam immer näher. Kar - Kashor hielt den Runenstein in die Höhe und fing plötzlich an, Wörter zu murmeln, die auch für ihn selbst unverständlich waren...
"Ki sar nor dalhan, mut kevor rusch nago, schar danor gal mar..." Der Dämon wurde immer wütender - oder erkannte er die Gefahr? Noch zehn Meter...
"...do ki hor nak schar, del ran, aronor wal gay..."
Der Dämon wurde immr wütender - und immer schneller. Noch fünf Meter... "...dri torom nuiat kar wannori..."
Jetzt hatte der Dämon Kar - Kashor erreicht. Die Höllenbestie brüllte und holte zum Schlag aus. Die flammenden Krallen verfehlten Kar - Kashor nur um wenige Zentimeter, als r sich gerade noch rechtzeitig zur Seite warf, ohne den sonderbaren Zauberspruch zu unterbrechen...
"...chri agaron mar di horatikor..."
Der Dämon brüllte erneut und flatterte hinter Kar - Kashor her, der krampfhaft versuchte, sich rückwärts krabbelnd in Sicherheit zu bringen. Doch der Ork war zu langsam, bald hatte die Höllenkreatur ihn eingeholt. Der Dämon hob seine Pranke zum entscheidenden Schlag...
"...mal haro nurk algaris TIR MOCHAAR!"
Die Explosion magischer Energie, die plötzlich die Höhle erfüllte, hätte sich Kar - Kashor nicht einmal im Traum vorstellen können. Der gesamte, riesige Komplex wurde in grelles weißes Licht getaucht, Kar - Kashors Augen schmerzten obwohl er sie zukniff. Der Dämon brüllte so laut, dass man denken konnte, die Russen kämen...


Sekunden später war alles vorbei. Kar - Kashor öffnete die Augen, doch zunächst sah er nur tanzende Farbklekse. Nur langsam normalisierte sich alles wieder. Als er wieder richtig sehen konnte, betrachtete der Ork den Runenstein in seiner Hand. Er schien in einem sonderbaren bläulichen Licht zu pulsieren - der Dämon musste gefangen sein...



19.07.2002 22:12#234
Tak Wie - das wars schon? Kar - Kashor kratzte sich am Kopf. Er hatte eigendlich einen schwierigeren Kampf erwartet...
Allerdings machte sich der Ork nicht lange Gedanken darüber. Er hatte keine Lust, länger als nötig in dem Grab zu bleiben, daher machte er sich so schnell wie möglich wieder auf den Weg zu Cor'Dal, um ihm den Runenstein zu bringen.

"Aah, du hast deine Sache sehr gut gemacht, Sterblicher... Die Zeit ist...endlich...gekommen..."
Der Lich hielt den Runenstein in seiner Knochenhand und betrahtete ihn von allen Seiten.
"Und nun, junger Krieger, werde Zeuge meiner...Wiedergeburt... Endlich..."


20.07.2002 10:46#235
Tak Kar - Kashor verschränkte die Arme vor der Brust und beobachtete, wie Cor'Dal den Runentein auf ein kleines Podest legte. Anschließend murmelte der Lich ein paar Sätze in dieser seltsamen Sprache, die auch Kar - Kashor verwendet hatt, um den Dämon in den Stein zu bannen.
Je länger Cor'Dal redete, desto spürbarer wurde die magische Energie, die den Raum ausfüllte. Kar - Kashor hatte den Eindruck, als würde es zugleich heller...
Der Untote breitete die Arme aus und hob plötzlich vom Boden ab. Er schwebte fünfzehn Zentimerter hoch in der Luft, hatte die Arme ausgebreitete und murmelte noch immer irgendwelche Formeln. Die Energie, die den Raum erfüllte, wurde immer stärker. Kar - kashor trat ein paar Schritte zurück, langsam wurde ihm das Ganze doch etwas zu viel Magie auf einem Haufen...
Ein grünlicher Schimmer begann, Cor'Dal einzuhüllen. Der Schimmr wurde immer stärker, bald war der Lich von einer hellen, grünen Aura umgeben. Die Aura begann, Blitze in alle Richtungen zu verschießen. Wo diese Blitze auf Stein trafen, verwandelte sich der Fels in rotglühende Lava. Kar - Kashor wich noch weiter zurück...
Auf einmal war die Hölle los. Die grüne Aura explodierte förmlich, die Hitze verbrannte die Haut Kar - Kashors, seine Augen schmerzten und er hatte das Gefühl, seine Trommelfelle würden platzen.
Felstrümmer lösten ich aus der Höhlendecke und krachten auf den Boden... Inmitten des Infernos, das nur wenige Sekunden dauerte, Kar - Kashor aber wie viele Stunden vorkam, erspähte der Ork kurz den Dämonenlord, der in dem Runenstein gefangen war. Er war irgendwie...durchsichtig und wirbelte wie verrückt um den Lich, der noch immer mit ausgebreiteten Armen dastand, herum. Dann war alles vorbei.



20.07.2002 12:01#236
Tak Mühsam richtete sich der Ork wieder auf, zahlreiche Brandwunden bedekten seinen Körper und schmerzten bei jeder Bewegung. Taumelnd näherte sich Kar - Kashor dem Lich, der vorn übergebeugt vor den Resten des Sockels kniete, auf den er den Runenstein gelegt hatte.
Ruckartig wendete der Untote seinen kopf und starrte Kar - Kashor an. "Es ist vollbracht... So lange hat er mich hier festgehalten... Doch jetzt..." Kar - Kashor starrte den Lich an, Cor'dal starrte zurück.
"Sterblicher, es ist an dr Zeit, das du die Wahrheit erfährst. Ja, die Wahrheit..."
Kar - Kashor trat schon wieder einen Schritt zurück. Langsm bereuhte er, jmals hier hergekommen zu sein.
"Die - Wahrheit?" stammlte der Ork unsicher.
Cor'Dal richtete sich auf. Er schien...größer zu sein als vor dem Ritual. "Jawohl, die Wahrheit ist... ich BIN garnicht Cor'Dal!"
Kar - Kashor stolperte unbeholfen über seine eigenen Füße und stezte sich unsanft auf den Hosenboden. Der Lich lachte hämisch und kam langsam auf Kar - Kashor zu...
"Ich war auch nie Cor'Dal...Cor'Dal war der DÄMON, den DU im Runenstein gefangen hast, haaahahahaha! Und dabei hättest du MICH fangen müssen...denn ICH bin der Dämon!" Der Lich...oder der Dämon, Kar - Kashor wusste nicht mehr, was er von ihm halten sollte...blieb stehen und begann scheinbar zu übrlegen. "Ich will dich nicht unwissend sterben lasen, junger Krieger... Daher werde ich dir die ganze Geschichte erzählen, bevor es Zeit für dich ist, deinem Schöpfer gegenüberzutreten...
Vor langer Zeit beherrschte ich Cor'Dals Clan, Sterblicher. Doch diesen aufsässigen Orks gelang es, mich zu besiegen! Die Einzelheiten erspare ich dir... Sie sperrten mih in dieses Grab, und Cor'Dal ließ sich in einen Untoten verwandeln, um mich bis ans Ende allr Tage zu bewachen. Doch diese törichten Sterblichen hatten nicht daran gedacht, das sich meine Kräfte erneuern. So gelang es mir nach einiger Zeit...damit meine ich ein paar tausend Jahre...von Cor'Dals Lich - Körper Besitz zu ergreifen, seinen Geist hingegen sperrte ich in den Körper eines Dämonenlords. Cor'Dal verlohr dadurch auch die Macht, die ihm noch geblieben war. Aber leider habe ich ihn unterschätzt - es gelang ihm, eine Barriere zu erschaffen, um mich von ihm und den unteren Ebenen des Grabes fernzuhalten. Allerdings ist mein Lich - Körper an dieses Grab gebunden - würde ich es verlassen, wäre dies das Ende meiner körpelichen Existenz. Die Lösung für dieses Problem lag darin, das ich Cor'dals Macht brauchte, um meine eigenen Kräfte vollständig zu regenerieren und damit nicht mehr auf den Körper eines toten Orks angewiesen zu sein.
Und jetzt kamst du ins Spiel - ich konnte aufgrund des Schutzwalls nicht zu Cor'Dal vordringen, du schon. Du brachtest mir seine Essenz in dem Runenstein, ich musste sie nur noch verwerten. Jetzt bin ich wieder vollständig, Sterblicher - und nicht mehr auf diesen Körper angewiesen..."
Kar - Kashor hob den Kopf und starrte den Lich hasserfüllt an. "Verdammter Dämon, ich hol mir deinen Kopf, wie auch immer der aussehen mag!" Der Dämon lachte nur...



20.07.2002 19:55#237
Tak Kar - Kashor stellte sich breitbinig hin und spannte seinen Bogen. Er zielte genau auf den Kopf ds Untoten, der unbeweglich stehen blieb. Plötzlich blähte sich der Körper des Lich förmlich auf, eine mit langen Klauen bewährte Hand durchstieß die Bauchdecke des Untoten. Knapp unterhalb des Kopfes platze plötzlich der faulige Hals von Cor'Dals körper, ein Kopf bahnte sich seinen Weg nach draußen.
Immer mehr kam die eigendliche Gestalt des Dämons zum Vorschein, das Bersten uralter Knochen und das Reißen ledriger Leichenhaut beglitete das makabere Schauspiel, als sich das Höllnwesen nach und nach von seiner zu engen Hülle befreite. Kar - Kashor war fast unfähig zu atmen...
Mit einer theatralischen Geste packte der Dämon ein Stück Lichhaut, das sich an seinem Unterarm verfangen hatte, und schleuderte es zur Seite... Er hatte eine hundeartige Schnauze, in seinem Maul befanden sich einige hundert tödliche Zähne. Der Körper des Dämon war mit Schuppn bedeckt, die an die von Reptilien erinnerten, auf dem Rücken befanden sich Flügel, die Beine endeten in Hufen.
"Und nun, kleines Wesen, wirst du sterben!" Die Stimme klang tiefer, böser und mächtigr als die des Lich. Langsam hob Kar - Kashor seinen Bogen... Der ämon starrte den Ork mit seinen brennenen Augen an und öffnete sein Maul für einen Kampfschrei, der die Erde erzittern ließ. Er setzte zum Sprint an, Kar - Kashor nahm nur noch war, wie etwas großes auf ihn zuschoß. Im nächsten Moment seglte er durch die Luft, der Bogen in seiner Hand bestand nur noch aus wenigen Bruchstücken.
Als der Ork den Boden wieder rreichte kündete ein leises Knacken davon, das sein linker Arm an mehreren Stellen brach. Kar - Kashor brachte noch ein protestierendes Quieken hervor, dann wurde es schwarz um ihn.
"Ach komm schon, du machst es mir viel zu einfach!" spottete der Dämon und näherte sich dem regungslosen Körper.
"Wo sind der Kampfgeist und die Energie, die ihr Orks normalrweise an den Tag legt?"



21.07.2002 15:10#238
Tak Kar - Kashor öffnete die Augen, langsam, viel zu langsam wurde sein Geist wieder einigermaßen klar. Das Erste, was er sah als er wieder bei Bewustsein war, war allerding nicht besonders ermutigend - der Dämon hatte sich genau vor ihm aufgebaut und betrachtete ihn spöttisch.
"Na, wieder aufgewacht...?" Der Dämon holte langsam zum nächsten Schlag aus... Kar - Kashor wusste, das er jetzt sterben würde. Hier und jetzt, er hatte keine Chance. Aber er würde nicht kampflos zu Grunde gehen...
Der Ork riss seine Axt aus dem Gürtel und schlug nach dem Dämon. Das überraschte Höllenwesen machte einen Satz zurück und fing dann an zu lachen. "Na also, es geht doch, Sterblicher!"
"Ja, das tut es..." knurte Kar - Kashor und richtete sich mühsam auf. Sein ganzer Körper schmerzte, sein linker Arm baumelte nutzlos an ihm herum. Er traute sich nicht, einen Blick auf den Arm zu werfen, sonst würde der Schock am Ende noch dem Dämon die Arbeit abnehmen...
Kar - Kashors Gegner stand inzwischen etwa 10 Meter von dem Ork entfernt und beobachtete seine Beute lauernd. Als der Krieger dann mit erhobener Axt auf ihn zustürmte, bewies das Höllenwesen, das seine Flügel nicht nur zur Zierde da waren...
Der Dämon flatterte nun an der Höhlendecke über Kar - Kashors Kopf herum und lachte wieder.
"Hahaha, du hast doch nicht etwa geglaubt, mich mit einem stupiden Stumangriff außer Gefecht setzen zu können? Ich muss dih nicht einmal berühren, um dich zu töten..."
Kar - Kashor knurrte böse, aber viel machen konnte er jetzt auch nicht mehr. Als sein Gegner dann auch noch anfing, im Akkord Feuerbälle nach dem Ork zu werfen, gab es nur noch eines: Weglaufen.



22.07.2002 17:58#239
Tak Kar - Kashor rannte wie verrückt im Kreis herum, hinter ihm explodierten ständig Feuerbälle auf dem Boden. Der Dämon flatterte vergnügt an der Decke und lachte, dieses kleine Spielchem machte ihm offensichtlich Spaß...
Lang würde der Ork diese Im - Kreis - Rennerei nicht mehr durchhalten, er musste irgend einen Weg aus der Höhle finden, irgend einen Ort zum verschnaufen. Kar - Kashor hob kurz den Kopf.
Er brauchte soetwas wie den Gang dort drüben...
So schnell wie möglich lief der Krieger auf den rettenden Gang zu, er erreichte ihn gerade noch rechtzeitig und sprang hinein. Der Feuerball, der sonst Orkschnitzel aus Kar - Kashor gemacht hatte traf nur noch die Höhlenwand über dem Gang.

Langsam kam der Dämon wieder auf den Boden.
"Sterblicher, du kannst ich nicht vor mir verstecken!"
Kurz vor dem Gang blieb er stehen. Da drin war etwas, das dem Dämon nicht ganz geheuer war, so eine sonderbare Macht spürte er in der Dunkelheit. Etwas gefährliches? Und wenn ja - gefährlich für wen?

Kar - Kashor lief immer weiter, er war sich so gut wie sicher, das er verfolgt wurde von seinem Gegner. Der Gang teilte sich, ohne zu überlegen rannte Kar - Kashor nach links. Der Gang teilte sich ein weiteres Mal, wieder lief der Ork ganz selbstverstänlich nach links...

Wenn überhaupt gefährlich, dann für den Sterblichen, denn er, Y'Ordal, war jetzt mächtiger denn je. NIEMAND konnte ihm mehr gefährlich werden, nichts und niemand. Er würde diesen läc herlichen kleinen Ork finden, egal wo er sich versteckte, und ihn...für seine Armee rekrutieren...
Der Dämon betrat ebenfalls den Gang.

Kar - Kashor erreichte ganz unvermittelt einen kleinen Raum, Runen verzierten die Wände, von denen ein sonderbares, warmes Licht ausging. Der Krieger fühlte sich hier irgendwie sicher, geborgen...
Er entdeckte einen Sokel in der Mitte des Raumes, auf dem Sockl lag eine Waffe...ein Bogen.

Aufgrund seiner übernatürlichen Sinne war es für Y'Ordal ein leichtes, dem Ork durch das Labyrinth zu folgen. Er spürte, wie er ich dem Sterblichen immer weiter näherte. Aber auch dieser sonderbaren Macht...

Eine Inschrift am Sockel... Kar - Kashor bückte sich und las den Text, der in orkischer Sprache verfasst war:
"Dies ist die Waffe, mit der Y'Ordal, Versklaver unsres Clans, Verteidiger des Chaos...blablabla...getötet werden kann. Doch gib Acht, Erwählter, du hast nur eine Chance. Wenn du sie verpatzt, bist du dran."
Kar - Kashor runzelte die Stirn. Auf dem Sokel lag neben dem Bogen auch noch ein sonderbarer Pfeil. Anscheinend konnte man den Dämon mit diesem Pfeil töten. Aber wie sollte er den Bogen benutzen? Sein linker Arm sah aus wie Hackfleisch und war auch genauso nützlich...

Y'Ordal hatte den Ork fast erreicht. Hinter der nächsten Wegbiegung musste er sein, der Dämon spürte es. Er blieb kurz stehen und konzentrierte sich, bavor er in den Raum stürmte...
Der Verteidiger des Chaos stutzte. Da war der Ork, aber was tat er? Einen Bogen hatte er, den er spannte. Er spannte ihn mit den Zähnen...
Kar - Kashor öffnete seine Kiefer, die Sehne schnellte nach vorn, der Pfeil schoß schnurgerde auf den Dämon zu. Wenig später steckte er in der Brust des Höllenwesens. Y'Ordal brüllte und krümmte sich, als sein Körper begann mit atemberaubender Geschwindigkeit zu verwesen...



22.07.2002 18:56#240
Tak Blutend, erschöpft, aber siegreich schleppte sich Kar - Kashor ans Sonnenlicht. Als er ins Freie trat, war ihm, als hätte er noch nie etwas schöneres gesehen als diese kargen Felsen - diese von der Sonne beschienenen kargen Felsen... Der Ork lächlte. Sein Arm würde heilen, genau so wie seine anderen Wunden. Aber Y'Ordal würde so schnell niemanden mehr ärgern.
Der Ork lachte.
Endlich war es vorbei.
Endlich war es überstanden.
Doch wie lange?
Wieviel Zeit würde vergehen, bis er das nächste Mal einem solchen Feind gegenüberstand?
Nicht viel. Und daher musste er diese Zeit nutzen.

Langsam stolperte Kar - Kashor wieder in Richtung Orkstadt...


27.07.2002 16:23#241
Carthos die sonne brannte gnadenlos auf den trupp nieder, während dieser sich mit großen anstrengungen den steilen weg über die entlangquälte.
na drak hielt ausschau nach einer geeigneten stelle zum rasten. sie waren seit sie das lager verlassen ohne pause durchmarschiert. selbst die kräfte der stärksten krieger hatten nun endgültig nachgelassen. ein buddler war unter der brennenden sonne schon zusammengebrochen und wurde lag nun auf einem der holzwägen.
der erzbaron blickte nun des öfteren zu leila hinüber. der schweiß stand ihr auf der stirn, doch bisher hielt sie anscheinend mühelos durch. sie überraschte ihn jedesmal aufs neue. sao viel stärke hätte er ihr nie zugetraut. nach endlosem gekracksel hatten sie nun die spitze des gebirges erreicht. vor ihnen tauchte eine ebene auf, die von kleinen felsen vor wind geschützt war. der platz schien ideal für ein zwischenstop zu sein.
OK LEUTE WIR RASTEN HIER. die stimme des barons war an jeder ecke des konvois zu hören gewesen. mit sichtbarer erleichterung marschierten die gardisten, schatten und buddler auf die ebene zu.
die felsen konnte man bei näherem betrachten auch als einen improvisatorischen wachturm benutzen. na draks blick blieb an einem höhleneingang hängen. endlich ein schattiges plätzchen. schnurstracks ging er darauf zu, aus den augenwinkeln sah er wie leila neben ihm hertappste. alleine wollte sie wohl auch nicht bei den gardisten bleiben. der höhleneingang entpuppte sich als ein 3 meter tiefer einschnitt in der felswand.
erschöpft setzte sich der erzbaron auf einen kleinen felsen. ich hasse spazirgänge während der mittagshitze. stöhnte er und zog eine bierflasche aus einer seiner taschen hervor.



27.07.2002 16:48#242
Leila Leila hatte erleichtert aufgeseufzt als sie das Wort 'Rast' hörte. Endlich, lange hätte sie nicht mehr diesen unscheinbaren Gesichtsausdruck halten können. Erschöpft tapste sie hinter Gor Na Drak her und ließ sich dann neben ihn auf den Felsboden plumpsen.
"Puh."
Sie drehte den Kopf zu ihm und beobachtete wie das Bier in seine Kehle floß. "Netter Spaziergang. Aber das reicht dann auch erstmal. Wie lange werden wir hier bleiben?"
Irgendwie stachen sie immer wieder spitze Felsen in den Rücken und sie rutschte etwas herum, bis sie eine bequeme Stelle fand.



27.07.2002 16:57#243
Carthos na drak warf die bierflasche in hohem bogen einen abhang hinunter. ich hab keine ahnung wann wir weitergehen. das wird gnat entscheiden. ich hoffe nur das das nicht so bald sein wird, meine füße tun höllisch weh er kramte wieder in seinen taschen und zog einen apfel hervor.
wiederlich sowas gesundes, aber hier gabs erstmal nichts anderes. wenn du hunger hast, auf einem der wagen wird proviant sein. kannst dir nehmen was du rbauchst ist genug da.



27.07.2002 17:21#244
Radeck Schritt um Schritt drang der Hohe Templer tiefer ins Gebirge vor, die Sonne stand hoch und brannte unbarmherzig nieder. Zum Glück reflektierte die silberne Rüstung das Meiste, immer wieder blitzten die dicken Panzerplatten auf. Etwas abwesend starrte Radeck auf die Armpanzer, die im Sonnenlicht hell erstrahlten. Mittlerweile waren die Gedanken über das Zusammentreffen mit den Gardisten durch die ersetzt worden, wie er die schlechte Nachricht Leila beibringen sollte.
Kurz danach wechselten sie zu Erinnerungen, Erinnerungen an die Zeit mit Kessa, wie sie sich getroffen hatten, wie hilflos sie war und er sich geschworen hatte auf die Acht zu geben...und dann...dann starb sie durch seine Hand. Wie er es hasste, immer wenn mal etwas gut war, dann kam etwas anderes und zerstörte es wieder.

Hart schlug er mit der rechten, zu einer Faust geballten, Hand in die linke und sah auf. Ihm war nach schreien, einfach nur schreien, aber hier war nicht der Ort dafür, hier wimmelte es nur so von Banditen und anderem Gesindel, das nur darauf bedacht war, einem Hab und gut abzunehmen...

Dann war er da, gerade passierte er eine Biegung des Bergpfades, als er reges Treiben vorfand und schon waren auch die ersten Armbrüste auf ihn gerichtet. So ganz schien ihnen die Anwesenheit eines Templers nicht zu passen, aber Cutter, der damals schon von Bullit informiert wurde, erkannte den Fremden wieder und weiß die anderen zur Ruhe an. Radeck trat direkt zu ihm hin und nickte. „Hallo Cutter, danke das ihr mich nicht gleich gepfählt habt...ich suche Bullit...und Leila, eine von Gomez’ Frauen soll auch hier irgendwo sein...“
Der Hohe Gardist strich sich mit kalter Miene über das leicht Stoppelige Kinn. „Bullit ist nicht hier, er ist auf einer Mission...aber eine Frau schon, sie ist irgendwo da drüben...“
Er weiß in Richtung der Felswand, die eine Seite des Lagers schützte. „Gut, danke...“
Jetzt wurde es ernst, langsam schritt Radeck zwischen den Kriegern, Schatten und Buddlern hindurch, die noch immer damit beschäftigt waren einen einigermaßen sicheren Posten zu errichten.

Dann stoppte er ruckartig, da saß sie, der Baron war bei ihr...das konnte ja echt heiter werden...Sollte er nicht lieber umkehren und sich von dem fremden Feind auf dem Schlachtfeld umbringen lassen? Wäre wohl einfacher.. Kurz blickte er auf Kessas Halskette, dann ging er langsam auf die Nische zu...


27.07.2002 17:39#245
Leila Proviant? Das klang gut. Leila bemerkte, wie ihr Magen deutlich knurrte. Sie erhob sich ächzend und klopfte sich den Staub vom Kleid.
"Dann werde ich mal rüber zu den Karren gehen und mir was zu essen holen." Eine Gestalt erschien am Eingang. Leila konnte sie wegen der blendenen Sonne nicht erkennen, aber sicher war es jemand der zu Gor Na Drak wollte. Sie machte sich daran sich an ihr vorbeizuquetschen...



27.07.2002 17:46#246
Radeck Radeck trat einen Schritt zurück und machte Leila platz, ließ sie ein Stück gehen und sah ihr dann hinterher.
"Leila..."
Was sollte er jetzt sagen, wie sollte er es sagen...
"Hast du einen Moment, ich muss mit dir reden..."
Oh mann, das wurde von Sekunde zu Sekunde schwerer...



27.07.2002 17:57#247
Leila Die Stimme kannte sie doch. Leila hielt inne und drehte sich herum. Das erste was ihr auffiel, war die mächtige Templerrüstung. Dann wanderte ihr Blick weiter zu dem Menschen, der in ihr steckte. Ein Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. "Oh hallo Radeck. Du hier...", sie sah seine Miene und das Lächeln auf ihren Lippen verschwand schlagartig. Sein Gesichtsausdruck machte ihr Angst. "A-aber natürlich hab ich Zeit. Was ist denn?"
Ihre Gedanken überschlugen sich. Was könnte er von ihr wollen? War etwas passiert?



27.07.2002 18:03#248
Radeck Radeck nahm sie beim Arm und zog sie ein Stück weg von den anderen, dann stellte er sich ihr gegenüber und sah ihr fest in die Augen. Ihr Blick schon wieder, sie war doch jetzt schon total durch den Wind, wie sollte es erst danach sein... "Ich...es ist etwas passiert, Kessa...sie ist...tot..."
Er wandt den Blick von ihr ab und sah an ihr vorbei irgendwo hin, nur nicht in ihre Augen, das würde ihn innerlich zerreissen...



27.07.2002 18:31#249
Leila Leila riß entsetzt die Augen auf. Ihr Mund öffnete und schloss sich wieder. Die Worte drangen in ihre Ohren, arbeiteten sich bis zum Gehirn vor und wollten so recht nicht verarbeitet werden. Irgendwie konnte sie in diesem Augenblick gar nichts denken. Der Schock saß tief.
"W---w-was?!", brachte sie tonlos hervor.
Ihre großen Augen starrten auf Radeck.
"Wie?", fragte sie nach eine längeren Pause zögerlich.



27.07.2002 18:36#250
Radeck Der Templer zögerte ebenfalls, was für eine scheiss Situation... "Es geschah vor zwei Tagen...in einer Höhle, sie war mit einigen anderen unterwegs um mich zu suchen. Ich war zu der Zeit irgendwie nicht ich, unter der Kontrolle eines Dämonen und als er merkte, das Kessa in mir etwas weckte, was seine Macht über mich schmälerte, zwang er mich...sie...zu töten..." Jetzt war es raus, die Sekunden wurden zu einer Ewigkeit in Erwartung Leilas Reaktion, es musste ein gewaltiger Schock für sie sein, das letzte Fammilienmitglied...tot...
Radeck wagte noch nichteinmal sie zu umarmen, vermutlich würde sie ihn auf ewig hassen, er hatte ihre Schwester getötet, gerade er...



27.07.2002 18:42#251
Shakuras Shakuras kämpfte sich den letzten Hügel mit der letzten Steigung hoch. Innos Licht brannte in seinem Falten verzierten Gesicht, das mit mit den Jahren so langsam hell-bräunliche Farbe annahm.
Das knirschen seiner Zähne war zu vernehmen und man konnte deutlich mit ansehen, wie der alte Kauz sich den letzten Hügel hoch kämpfte.
Er marschierte bereits schon einen Tag und das ohne Pause.
Noch dazu kam sein Alter, dass Anfang 40 ging.
Er konnte einfach nicht mehr.
Doch er musste.
Schritt für Schritt kämpfte er sich hoch.Schritt für Schritt stützte er sich mit seinen restlichen Kraftreserven auf seinen Stab und Schritt für Schritt näherte er sich seinem Ziel.
Nach einiger Zeit, die für den Priester wie eine Ewigkeit vorkam, setzte er den letzten Schritt ab und stand an der Spitze des Hügels.
Erst jetzt vernahm er die Geräuschkolisse.Ganz durcheinander und schwindelig vor Augen ging er noch einige Schritte und ließ sich auf einen Karren fallen. Gardisten drehten sich blitzartig um und richteten ihre Armbrüste auf den Magus, der das sichtlich gar nicht bemerkte.
Als die Gardisten ihn eingehender beäugten, senkten sie ihr Fernkampfwaffen und einer der Gardisten schrie:
=Gardist="Holt Wasser und etwas zum Essen!"
Sofort sprangen 2 Schatten auf und rannten zu einem Karren, wo sich das Proviant befand.Augenblicke später standen sie vor dem sichtlich erschöpften Magier.Der Gardist riss den Schatten die Nahrungsmittel aus der Hand und bot es den Magus an.
=Gardist="Hier, trink und isst das.Es Wird euch stärken."
Zitternd griff der Alte zum Proviant, öffnete den Stöpsel der Trinkflasche und trank diese, ohne auch nur abzusetzen, aus.
Danach machte er sich zu schaffen an die 2 gebratenen Fleischkeulen und zu guter letzt an den Apfel.
Die Gardisten, Schatten und Buddler waren mitlerweile schon verschwunden und der Magier, der wieder ganz langsam zu Kräften kam, saß dort alleine.Er ließ seinen Blick schweifen und entdeckte einen Felsvorsprung, worunter um die 4 Leute platz haben könnten.
Ein Baron namens Gor Na Drak hatte dort schon Platz genommen. Mit einer Ruckartigen Bewegung richtete er sich auf und begab sich zum Baronen.Ihm drückte er noch Respekt aus durch ein kurzes Nicken und ließ sich in dessen Nähe zu Boden gehen.Er schloss die Augen und wollte für ein paar Stunden seine Ruhe, in einem schönen schattigen Platzchen.



27.07.2002 18:42#252
Leila Leila schluckte hart. Ihr Blick durchbohrte Radeck regelrecht. Vor ihr stand der Mörder ihrer Schwester. Er hatte sie umgebracht...getötet...ihre arme wehrlose kleine Schwester...und dabei hatte sie ihm vertraut...aber der Dämon...der war ja schuld...es war wie ein Fluch...sie wußte noch nicht mal ob sie den Templer dafür hassen sollte...
Plötzlich kamen die Tränen. Sie wußte auch nicht wie ihr geschah, auf einmal waren sie da, kullerten in Bächen ihre Wange hinab und ließen die junge Frau in die Knie sinken.
"NEIN!", schrie sie heraus, "nicht Kessa, nicht sie..." Die letzten Worte waren nur noch ein Wimmern.



27.07.2002 19:01#253
Carthos na drak hatte sich daran gemacht eine weitere flasche bier zu vernichten. die nische im fels schien ganz gemütlich zu sein für eine nacht. besser als auf freiem feld schlafen zu müssen.
gerade woltle er einen weiteren schluck nehmen, als er in seiner aktion von einem aufschrei unterbrochen wurde.
er fuhr herum und sah, wie leila neben dem templer zusammensackte. bei genauerem hinsehen erkannte er das ihr gesicht von tränen übersät war. die bierflasche fiel klirrend zu boden und mit einem satz stand er bei den beiden.
was ist los ? sein blick haftete auf der jungen frau, glitt hinüber zu dem templer und wieder zurück.



27.07.2002 19:08#254
Radeck Dieser Schrei, das dämonischste Brüllen war nichts gegen diesen Schrei. Er zerfetzte den Templer regelrecht, er wusste das er ihr alles genommen hatte. Nur mit Mühe hielt er eine Träne zurück und wandte den Kopf ab. Ohne weitere Worte zu verlieren ging er davon, der Baron war erstmal an der Reihe...


27.07.2002 19:24#255
Leila Leila konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und saß wie ein Häufchen Elend auf dem Boden. Ihre Schultern zuckten mit jedem Schluchzer. Eine ganze Weile saß sie da so, nahm nichts mehr um sie herum wahr, nur noch dieses dumpfe Rauschen in den Ohren. Ewigkeiten schienen zu vergehen, Tage, Wochen. Aber in Wirklichkeit waren es nur wenige Momente.

Langsam nahm Leila wieder ihre Umgebung wahr. Sie spürte jemanden über ihr, spürte die Anwesenheit Gor Na Draks. Sie schaute zu ihm auf, die Augen rotgeweint und die Wangen noch feucht.
"Meine Schwester...sie...sie ist...tot..", sprach sie so leise, dass man es kaum hören konnte.



27.07.2002 19:40#256
Carthos schwester ?
dunkel erinnerte er sich an die frau die er mit dem templer, der sich eben verdrückt hatte, auf dem burghof angetroffen hatte. na drak war damals mit leila auf dem rückweg vom amazonenlager gewesen, als die beiden im burghof gewartet haben.
hilflos stand er vor der jungen frau. so viele dämonen und anderes pack hatten ihm das leben schwer gemacht, doch egal wie schwierig die situation auch war, er hatte immer einen ausweg gefunden. doch hier, heute und jetzt war er vollkommen hilflos. er hatte keine ahnung wie er nun reagieren sollte. all die jahre an diesem rauen ort hatten seine gefühle verdrängt, manchmal zweifelte er an ihrer existenz.

er nahm sein schwert, warf es auf den boden, setzte sich neben leila und legte einen arm um sie.
er wollte noch etwas sagen, doch ein blick in ihr verzweifeltes gesicht zeigte ihm, das es keine worte gab, die hier helfen konnten.



27.07.2002 19:46#257
Leila Leila spürte die warme Hand auf ihrer Schulter und drückte sich an den Baron. Wieder kamen Tränen, doch diesmal siegte sie und verdrängte den Ausbruch erfolgreich. Einige Gardisten starrten schon herüber, aber das störte Leila nicht. Ihr kam das alles so Unwirklich vor. Wie ein Traum. Sie schniefte. Dann hob sie den Kopf und schaute Na Drak ins Gesicht.
"Ich muss sie sehen", sagte sie ruhig, "ich muss dahin."
Eine weitere Träne wanderte die Backe hinab.



27.07.2002 19:55#258
Carthos mit einem strengen blick in richtung der gardisten signalisierte er ihnen das sie sich umdrehen sollten. diese verstanden das kommando und kümmerten sich augenblicklich um alle möglichen dinge.
dann wandte er sich wieder leila zu.
ich halte das für keine gute idee. wenn du sie siehst wird der schmerz noch größer. ausserdem willst du doch nicht das das letzte was du von ihr gesehen hast ihre leiche ist. beim letzten mal in der burg wart ihr so glücklich euch wiedergefunden zu haben. das sollte deine ewige erinnerung an sie sein. nicht das was du sehen wirst wenn du jetzt losziehst.



27.07.2002 20:24#259
Radeck Nun wusste sie es, jetzt war es raus, er sollte das Kapitel abschließen, so schnell wie möglich, vergessen...Auch wenn es nicht gehen würde, er nahm es sich vor, es schien ihm das Einfachste...
Und dann war da noch der Krieg...bisher hatte er den Schmerz immer im Krieg ersticken können, die Schlachten brachten ihm anderes Leid, leichter erträgliches, wenn auch nur ein wenig...aber es lenkte ab.

Oder die Magie? Vielleicht sollte er seinen Frieden in der Magie suchen, das Buch hatte ihm einige Einblicke in sein Inneres verschafft, ihm verstehen geholfen wie es sich mit dem Einklang zwischen Körper und Geist verhält, wie man die Energien auch anderweitig nutzen konnte, nicht nur ihm Schwingen einer Waffe.
Vielleicht sollte er...er sollte beides kombinieren, seinen Gefühlen in den Schlachten unerbittert freien Lauf lassen und sich in den Ruhephasen dem Studium der Magie widmen...

Dies schien ihm am Besten und der Hohe Templer beschloss diesem Plan gerecht zu werden. Sollte er auf dem Schlachtfeld sterben, es würde ihn wenig stören, Angst vor dem Tod hatte er schon lange nicht mehr, er war zu einem ständigen Begleiter geworden, einem Gefährten. Der Tod...manchmal hatte er bei seinen Gedankengängen fast das Gefühl ihn herbeizusehen und dann, wenn es auf dem Feld darum ging um sein Leben zu kämpfen, dann schickte er der Verdammnis unzählige andere Seelen, nur seine eigene blieb aus...

Verwirrt schüttelte Radeck den Kopf, jetzt war aber gut, dieses wirre Zeugs war Mist, um es kurz auszudrücken...und so beschloss der Templer, sich wieder der Magie zu widmen, es gab noch einiges zu lesen und dieses Innere Licht musste er auch noch entfachen...



27.07.2002 21:50#260
Radeck Etwas abseits saß der Templer auf einem Flecken weichen Grases und starrte vor sich hin auf die kleine Flamme der Kerze, die er in seinen Händen hielt. Sie brannte nur sehr schwach und drohte bei jedem der leichten Windstöße, die sie passierten, zu erlöschen, hielt sich aber wacker. Innerlich suchte Radeck den Weg sie auszublasen, Hundder hatte gesagt, der Ursprung der Magie des Schläfers liege im Magier, nicht in den Runen. Wenn er es also richtig verstanden hatte, so musste ein gewisses Minimum an Kraft in jedem stecken und Radeck hoffte, das es ausreichen würde um dieses schwache Flämmchen zu löschen...
Schon eine ganze Weile saß er da und machte nichts anderes als starren und suchen. Irgendwie kam es ihm langsam zwecklos vor, als plötzlich ein leichtes Kribbeln durch seinen Körper fuhr und die Flamme flackerte. Jeder Zuschauer hätte gemeint es wäre wieder der Wind gewesen, aber Radeck hatte das Gefühl diesmal war er es gewesen, der die Flamme ‚berührt’ hatte. Dieses Kribbeln, es kam tief aus ihm heraus, aus einem Winkel seines Geistes, den er bisher nicht wirklich wahrgenommen hatte, den er bei dem Spruch der Pyrokinese zwar bemerkt aber ignoriert hatte, der ihm aber jetzt als die Quelle der Kraft, der Magie schien...

Angespornt von diesem kleinen Erfolg versuchte er es weiter...und wenn es ewig dauern würde, jetzt hatte er die Richtung gefunden, jetzt würde er diese einschlagen und bis zu seinem Ziel verfolgen...



27.07.2002 22:21#261
Leila Wahrscheinlich hatte der Baron recht. Es würde nur noch mehr schmerzen. Aber andererseits, vielleicht bereute sie irgendwann, nicht wirklich von ihrer Schwester Abschied zu nehmen. Wie auch immer, sie würde ihr Grab besuchen. Sobald der Krieg zuende war würde sie sich aufmachen und sie besuchen. Das nahm sich Leila fest vor.
Ihr Blick haftete immer noch auf Gor Na Drak.
"Gut, ich werde hierbleiben. Aber ich möchte ein bisschen allein sein, nichts gegen dich. Nur ich muss das erstmal aufnehmen."
Sie stand vorsichtig auf, noch etwas zittrig auf den Beinen, und ging ein paar Schritte. In ihrem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Erinnerungen kamen auf, gemeinsame Erinnerungen aus der Kindheit...

...Leila war so in Gedanken versunken gewesen, dass sie gar nicht bemerkt hatte, wie weit sie gelaufen war. Sie war jetzt am Rand des Lagers, etwas abseits des Trubels. Und da entdeckte sie Radeck, die Augen konzentriert auf eine Kerze gerichtet die im Wind zu flackern schien. Die junge Frau zögerte. Doch dann gab sie sich einen Ruck und trat neben den hohen Templer. Da war noch was zu klären. Sie räusperte sich.
"Ähm...darf ich mich zu dir setzen?"



27.07.2002 22:43#262
Radeck Radeck zuckte etwas erschrocken zusammen, das hatte er nicht erwartet, die Worte rissen ihn aus seiner Konzentration und die ganze Aktion war erst mal im Eimer. Kurz atmete er durch und sah dann auf, Leila, ohje, Leila... „Ähm...sicher, setz dich...“
Er sah sie an, sie war fertig, sie musste eine Ewigkeit geweint haben, aber warum auch nicht, sie war eine Frau, sie konnte das so viel sie wollte. Und ihr Schmerz war wohl mindestens so groß wie seiner...sie war ihre Schwester... Immer noch sah er sie an, aber er wusste nicht mehr was er sagen sollte, er hatte das Gefühl, das sobald er den Mund aufmachte, sie den Dolch von damals ziehen und ihm in die Brust rammen würde...



27.07.2002 23:06#263
Leila Leila setzte sich schweigend neben den hohen Templer. Eine Weile starrte sie in die Dunkelheit, dann drehte sie den Kopf und schaute ihn an. Radeck schien das Ganze ebenfalls ziemlich mitzunehmen, er sah erschöpft aus und mitgenommen. Leila richtete ihren Blick wieder in die Ferne.
"Ich möchte noch etwas wissen", fing sie an zu sprechen. Es fiel ihr nicht leicht, in ihrer Stimme schwang immer noch die Traurigkeit mit. Es würde lange dauern, bis sie den Tod ihrer Schwester verarbeitet haben würde. Drüber hinwegkommen würde sie wohl nie.
"Ist sie schon beerdigt?"



27.07.2002 23:12#264
Radeck Radeck nickte nur stumm und sah wieder in die Kerze, für ein paar Sekunden war nur das Zirpen der Grillen zu hören, dann brach er die Stille wieder. „Ja, im Moor, das war ihr Zuhause, ich dachte da ist es am Besten...“ Unruhig saß er da und spielte mit der Kerze, was sollte er nur tun... „Ich kann verstehen wenn du mich jetzt hasst, ich hasse mich selber dafür...“ Langsam zog er die Halskette hervor und sah auf den Anhänger, dann hielt er ihn zu Leila.
„Das ist das Letzte was ich von ihr habe...wenn du willst gebe ich es dir, als Erinnerung...“



27.07.2002 23:20#265
Leila Leilas Blick ruhte auf dem Anhänger. Vor ihrem geistigen Auge sah sie, wie Kessa ihn um ihren Hals trug, das fröhliche Gesicht, die dunklen Locken... Ihr Blick fiel wieder auf den Templer. Sie hob eine Hand und umschloss damit Radecks um den Anhänger.
"Behalt ihn", sagte sie leise, "sie hätte es so gewollt. Sie hat dich geliebt." Schon wieder drangen ihr Tränen in die Augen. Sie ließ sie laufen und legte den Kopf in die Arme, die Augen geschlossen.



27.07.2002 23:30#266
Radeck Ein kurzes Lächeln huschte über seine Lippen, leicht erzwungen aber auch ehrlich.
„Danke, irgendwie hatte ich gehofft das du das sagen würdest... Wenn ich dir irgendwie helfen kann sag es, ist vielleicht die letzte Gelegenheit...“
Er wandte seinen Blick von ihr ab und starrte wieder in die Flamme. „Ich denke ich kann mein Versprechen nun nicht mehr einhalten... Dich zu befreien hat sich ja irgendwie schon erledigt...und das beschützen...dazu bin ich nicht geeignet, da halte dich besser an den Baron, der hat mehr Mittel und Möglichkeiten...“
Und er selbst hatte nun schon zum zweiten Mal bewiesen, das er es nicht konnte...



27.07.2002 23:42#267
Leila Leila schluckte die immer wieder aufkommenden Tränen runter. "Ich bin da gut aufgehoben wo ich bin", sagte sie leise, "das ist mein Zuhause, da geht es mir gut."
Sie hob den Kopf wieder und drehte ihn zu Radeck.
"Was geschehen ist, ist geschehen. Das kann man jetzt auch nicht mehr rückgängig machen. Es war wohl ihr Schicksal."
Sie sann eine Weile über diese Worte nach. So war es, so mußte sie es lernen zu akzeptieren. Aber das sagte sich so leicht...
"Eine Bitte habe ich noch", sie schaute den Krieger fest an, "ich will ihr Grab besuchen wenn der Krieg vorbei ist."



27.07.2002 23:47#268
Radeck Ihr Schicksal...Schicksal...wie er es hasste, verfluchtes Schicksal... "Kannst du, wann immer du willst, wie gesagt es ist im Moor, an der Südseite des H...des Hauses in dem wir wohnten..."
Wieder wurden Erinnerungen wach, warum konnte er es nicht begraben, tief unten, unter allem anderen, unter Hass und Wut und dergleichen, die es einfacher machten es zu ertragen, damit fertig zu werden, zumindest zunächst... "Du solltest nicht hier bleiben, nach allem was ich erfahren hab, wird es hier vielleicht bald sehr gefährlich, du solltest zurück in die Burg wo du sicher bist..."
Wenn sie so dickköpfig wie ihre Schwester war, hatte das sowieso keinen Sinn...


27.07.2002 23:54#269
Leila Endlich, die Tränen waren bezwungen. Leila wischte sich die restliche Feuchtigkeit von der Wange. Ihr Gesichtsausdruck wurde wieder fester. "Nein, ich bleibe", sagte sie bestimmt, "ich habe hier eine Aufgabe. Ich kann Menschen helfen. Und ich kann etwas lernen. Ich werde gebraucht. Wo werde ich das sonst noch..."
Sie schwieg eine Weile.
"Ich glaub ich werde mal zurückgehen. Gute Nacht."
Sie stand auf, drehte sich dann aber nochmal um.
"Danke dass du sie beerdigt hast."
Damit verschwand sie in der dunkelheit.

Zurück in der Höhle traf sie auf den Baron, der noch wach war. Sie setzte sich neben ihn.
"Wie werden wir heute nacht schlafen?", fragte sie leise, "gibt es Decken oder sowas?"



28.07.2002 00:25#270
Carthos der erzbaron hatte die ganze zeit auf leila gewartet. so verzweifelt und hilflos war sie noch nie gewesen. in dem dunkel der höhle konnte er gerade so ihre umrisse erkennen.
er hatte sich vor ein paar minuten 4 decken gekrallt und gab zei davon nun der jungen frau.
hier, zwei für dich. die eine kannst du als unterlage benutzen. ohne wird es etwas unbequem auf dem steinboden
er selbst stand auf, breitete eine seiner decken auf dem boden aus und ließ sich schliesslich darauf nieder. mit der zweiten decke deckte er sich zu und starrte auf die die decke der nische.
wenn dir das zuviel werden sollte kannst du jederzeit wieder zurück ins alte lager. es zwingt dich keiner hierzubleiben. flüsterte er zu ihr hinüber.


28.07.2002 00:29#271
Leila Leila tat es ihm nach, breitete die eine Decke aus und schob sich unter die zweite.
"Ich werde hierbleiben", versichterte sie zum zweiten mal an diesem Abend jemanden, "ich werde hier gebraucht. Von wem auch immer."
Sie schmunzelte in die Dunkelheit, wurde dann aber gleich wieder ernst. Das Bild von Kessa tauchte vor ihr auf. Sie blinzelte heftig um es zu verdrängen. Das konnte eine Nacht werden..



28.07.2002 00:30#272
Radeck Weg war sie...Stille erfüllte wieder Radecks Umgebung, nur das Labern der Innosler in der Ferne war zu vernehmen. Radeck konzentrierte sich wieder auf die Kerze, das Training musste weitergehen, er musste sich ablenken bevor er wieder dem Hass verfiele, wieder der erbitterte Krieger wurde, der er einst in der Garde des Königs war, der das Schlachten der Orks genossen, das Blutvergießen zu seinem Lebensinhalt gemacht hatte...

Nein, so durfte er nicht wieder werden, der Glaube und die Magie, der Glaube an die Magie in ihm sollte ihn einen anderen Pfad weisen. Hartnäckig schaute er tief in die Flamme und noch tiefer ich sicher selbst, bis er wieder die Stelle gefunden gemacht hatte, die ihm die Kraft verlieh die Kerze zu berühren, auf eine nichtphysikalische Art...



28.07.2002 01:14#273
CiferXIV CiferXIV saß mit einigen Gardisten am Lagerfeuer. Da er keine Armbrust oder andere Schusswaffen besaß, war die Chance ziemlich gering, dass er zum Wache halten beordert wurde. Seine Fähigkeiten würden wohl erst gebraucht werden, wenn sie dem Feind gegenüberstehen.
Da stellte er sich auch die Frage, wie sie Drakia von den Besatzern befreien wollen. So stand er auf und machte sich auf den Weg zu Jackal und Cutter, die den Aufbau koordiniert hatten und nun in der Mitte des Camps standen um alles zu überblicken.

Doch da fiel ihm ein Schatten ins Auge: Sly! Er werkelte gerade an einem der Zelte herum. CiferXIV überlegte nicht lange, und schon gesellte er sich zu ihm.
Hi, Sly. Du auch hier? Wie gehts?

Ah, Cifer. War mir wieder klar, dass du den Anschluss verpassen würdest. Darum hab ich auch deine Jagdwerkzeuge mitgenommen. Ich hatte sie gestern mal zur Nachbearbeitung des Schattenläuferfells gebraucht. Ich hoffe du hattest nichts dagen?

Der Gardist grinste und nahm seine Utensilien entgehgen. Nein, schon gut. Aber sag mal, müssen die Schatten nicht die Umgebung im Auge behalten?
Ja klar, machen wir immer. Ich bin aber erst in einer Stunde dran. Bis dahin hau ich mir noch eine Scavengerkeule rein.

CiferXV und Sly unterhielten sich noch eine Weile. Und wie die Zeit so schnell verging, machte sich der Schatten dann auch schon bereit für einen sicherlich netten, gemütlichen Nachtausflug. CiferXIV war froh, dass er nicht an Slys Stelle war und ging auch bald schlafen. Niemand wusste was sie alle morgen erwarten würde. Eine große Schlacht, oder eine weite Wanderung - man musste auf alles gefasst sein.



28.07.2002 02:20#274
Shakuras Shakuras Augen waren geschlossen, doch er schlief noch nicht.Auf diesem harten Untergrund konnte der Alte Kauz nicht einschlafen.
Er bekam die, für Heute wohl, letzten Worte des Barones mit, die an Leila gerichtet waren.Anscheinend hatte sie Probleme.
Der Magier war geschafft von seinem Marsch, doch hier konnte er nicht schlafen.Er erhob sich leise, um den Baron und seine Gefährtin nicht zu wecken.Dann begab er sich leicht außerhalb des Camps, wo der erste Ansatz der Ebene schon entstanden war.Weiches Grass.
In der Ferne konnte der Magus ein Licht erkennen und ein zwielichtige Gestalt, doch er kümmerte sich nicht darum.Bestimmt ein wache haltender Schatten oder Gardist.
Ein Mann in seinem Alter, benötigte viel Schlaf, wenn man sich zuvor großen körperlichen Anstrengungen ausgesetzt hatte.
Müde, macht er es sich bequem auf dem sanften Grass und schlief ein.


29.07.2002 12:24#275
Carthos noch halb im schlaf blinzelte der baron in die sonne. zu dieser tageszeit bot der felsvorsprung nicht genügend schutz vor den frühmorgendlichen sonnenstrahlen. na drak rappelte sich auf und stieß dabei an die decke der kleinen höhle.
autsch verdammter sch.... den rest des satzes unterdrückte er als er sah das leila noch schlief.
leise zog er seine rüstung an und beobachtete das treiben auf der wiese. seit 2 tagen verweilten sie nun schon auf der ebene im gebirge. hoffentlich würde gnat bald das kommando erteilen weiterzumarschieren. Der baron wurde langsam unruhig. Sie konnten nicht ewig hier bleiben. Wenn der feind spähtrupps aussendete und diese sie ausfindig machen würden, wäre das alles andere als gut.
Sie waren dem gegner deutlich unterlegen und konnten somit nur mithilfe des überraschungsmomentes gewinnen.



29.07.2002 12:39#276
Samantha Ein dumpfer Laut weckte Leila. Irgendwas mußte da gegen den Fels gedonnert sein. Ein folgendes unterdrücktes Fluchen ließ sie zu dem Schluss kommen, dass es ein Baronenschädel war, der jetzt sicher gewaltig brummen würde. Sie ließ die Augen weiter geschlossen und lauschte. Dann, nach einer Weile, öffnete sie das linke Auge einen Spalt breit und lunste hindurch. Da saß er, mit dem Rücken zu ihr, und starrte hinaus auf die Ebene.
Ganz vorsichtig öffnete Leila auch das zweite Auge und richtete sich leise auf. Ein breites Grinsen erschien auf ihren Lippen. Langsam kroch sie auf dem kalten Boden vorwärts, von hinten an Gor Na Drak heran.
"Buh!"

[edit]menno schon wieder falscher acc...[/edit]



29.07.2002 12:58#277
Carthos na drak hatte sich gerade eine flasche bier aus seinen vorräten geholt und hatte bereits einen großen schluck genommen um wach zu werden, und um nebenbei dieses brummen aus dem schädel zu bekommen.
gerade wollte er die flasche wieder an seinen mund setzen als er von hinten ein lautes buh vernahm.
erschrocken fuhr er hoch, verlor dabei seine flasche die in hohem bogen durch die luft segelte und mit einem lauten klirren an einer felswand zerschellte. zeitgleich griff der baron nach seinem schwert, wirbelte es durch die luft und drehte sich um.
sein blick fiel auf leila die ihn mit einem frechen grinsen anschaute. erleichtert und gleichzeitig etwas verärgert, als er die blicke der gardisten sah.
umdrehen schallte es in na draks bestem befehlston über die ebene. dann wendete er sich wieder der jungen frau zu, und senkte dabei seinen zweihänder.
na warte du... er machte ein paar schritte in leilas richtung, packte eine kleine wasserflasche aus und leerte diese grinsend über leila aus. hehe guten morgen



29.07.2002 13:01#278
Shakuras Der Duft von saftigen Wiesen stieg dem Magier durch seine Nasenflügel, tief in die Lungen.
=Shakuras="Ach....Ist die Natur nicht herlich? Immer bereit ein Spiel zu spielen."
Die sanfte Brise fuhr spielerisch durch seine schulterlange, schwarze Haarpracht.Langsam erhob er sich, um den Tatsachen in die Augen zu schauen.Er glättete seine heilige Robe von den Liegefalten und schaute dann vom hohen Punkt, auf dem er sich befand, auf die weite Ebene.Beeindruckend.Sie wollte gar nicht enden, so kam es dem Magier vor.Es schien so, als würde ein langer Marsch vor ihm liegen.

Fest umklomm er seinen Stab und machte sich auf zum inneren Camp. Dort angekommen, nahm er sich eine Kleinigkeit vom Proviant und aß es gemächlich.Ein guten Schlug Rotwein durfte natürlich nicht fehlen.


29.07.2002 13:43#279
Leila Das Grinsen wich aus ihrem Gesicht und Leila schaute begossen zu dem Baron auf. "Wääääääh...boah na warte!"
Kampfeslustig sprang sie auf, schnappte sich Na Draks Rucksack und rannte damit auf die Ebene hinaus. Hinter sich hörte sie den Baron die Verfolgung aufnehmen. Im Laufen griff sie in den Beutel, wühlte darin herum und beförderte eine Bierflasche zutage. Sie warf die Tasche beiseite, während sie mit den Zähnen den Verschluss öffnete und dann die Flasche mit vorgehaltenem Daumen schüttelte. Grinsend blieb die junge Frau wieder stehen und drehte sie herum. Der Daumen wich wie in Zeitlupe von der Öffnung, zischend spritzte die kostbare Flüssigkeit heraus, sprudelte in die Luft, direkt auf den Baron. Leila lachte, ließ sich ins Gras fallen und lachte weiter.

Bis sie schließlich bemerkte was sie da gerade getan hatte. Einen Baron geärgert vor gaffender Untergebener, sein kostbares Bier verschüttet, ohoh... Das Lachen verstummte und sie schaute schuldbewußt zu dem Begossenen auf.


29.07.2002 13:52#280
Carthos na drak sah an sich hinunter. das teure bier....
die gardisten sahen zu ihnen hinüber. einige mit einem grinsen, andere mussten bereits lachen.
aber eine hatte er noch. blitzschnell hatte er seine letzte flasche aus einer tasche geangelt, öffnete diese udn sah den ersten gardisten an. hast du gelacht ? in diesem moment schüttelte er die flasche und das bier schoss dem gardisten entgegen. der baron schwenkte die flasche so das alle in der nähe was abbekamen. nun ging alles blitzschnell. ruck zuck waren 50 flaschen gezückt und überfall schoss bier durch die gegend. ich krieg dich na warte... hey du feigling bleib stehe.. BIERSCHLACHT die gardisten rannten umher und jeder war bemüht gleichzeitig anderen bierfontänen auszuweichen und dabei die anderen mit dem eigenen sprudelwasser zu treffen.
der erzbaron nahm leila auf seine arme udn trug sie schützend zurück in die höhle.
bist ein böses mädchen grinsend sah er dem treiben aus der ferne zu. seit zwei tagen hatten die gardisten nur rumgesessen, irgendwann wurde man dabei wirklich verrückt und kam auf die kindischsten ideen.
nach kurzer zeit bereits war der spass vorbei und die mäner der garde setzen sich, nass wie sie waren, in die sonne als wäre nicht geschehen. doch der biergestank in er luft zeugte noch von der eben erfolgten morgendlichen dusche.


29.07.2002 14:09#281
Leila Leila beobachtete schmunzelnd das alberne Treiben. Das Alte Lager war doch ein riesiger Kindergarten manchmal... Kopfschüttelnd wickelte sie sich in eine Decke. Man könnte meinen die erwachsenen Männer da draußen seien vernünftig. Aber nein, die ständig herunterprallende Sonne hatte ihnen wohl doch sehr zugesetzt. Wurde Zeit dass es weiterging.

Ihr fiel auf, dass sie das erste mal nach der Nachricht vom Tod ihrer Schwester wieder gelacht hatte. Und zwar wirklich gelacht, nicht nur zwanghaft die Mundwinkel verzogen. Zwei Tage war das jetzt schon her, und es kam ihr immer noch so Unwirklich vor. Sie fühlte, dass jeden Augenblick ihre Schwester um die Ecke kommen könnte. Aber sie würde nicht kommen, nie mehr...
Mit einem Seufzer lehnte sie sich an die Wand und betrachtete den duftenden und dampfenden Baron.
"Entschuldige, das kam so über mich", erklärte sie ihm, "das schöne Bier...naja schmeckt eh nicht..."
Ihr kam ein Gedanke.
"sind wir hier nicht in der Nähe von diesem Amazonenlager? Können wir denen nicht mal einen netten Besuch abstatten? Vielleicht haben die noch Bier." sie grinste. Seit dem Vorfall mit dem Konvoi war sie nicht sehr gut auf diese emanzipierten Frauen zu sprechen.



29.07.2002 15:06#282
Carthos bis zum amazonenlager ist es noch ein gutes stück. aber wir hätten theoretisch noch genug bierreserven um das ganze lager samt belegschaft wegzuspülen. aber ich wil so schnell keine mehr von denen sehen. nur zu gut erinnerte er sich noch an den überfall, besonders die letzten momente als er mylanaa gegenüberstand hatten sich besonders in sein gedächtnis gemeiselt.
hoffentlich gehts bald weiter. man wird ja fast verrückt hier bei der prallen sonne.



29.07.2002 15:17#283
Shakuras Als der Alte mitbekam, was dort von statten ging, huschte er quer durch Camp und begab sich hinter einem Busch in Sicherheit.Das auch ja nicht seine heilige Robe mit Bier beschmutzt wird.
Hinter dem Busch schaute er sich das Schauspiel an.
Überall Gardisten die nach Bier stanken und triften.Die Flüssigkeit des bitteren Geschmacks flog durch die Lüfte und prasselte nieder auf die Buddler, Schatten und Gardisten.
Auch der Alte konnte sich nicht ein herzhaftes Lachen verkneifen.Es sah einfach zu lustig aus.Mit der Zeit legte sie die Schlacht und Ruhe kehrte wieder ein.Der Magus begab sich aus seinem versteckt und tat seinen üblichen Spaziergang.


29.07.2002 15:20#284
Leila "Mir ist langweilig und heiß", murrte Leila, "nicht mal das nasse Kleid kühlt..."
Sie legte die Decke weg und blinzelte hinauf zur Sonne. Keine Wolke am Himmel, keine Aussicht auf ein bisschen Schatten. Selbst hier unter dem felsvorsprung war es stickig heiß.
"Was ist jetzt eigentlich aus meiner Rüstung geworden? Bekomme ich eine?" Sie zupfte Grashalme aus.



29.07.2002 15:33#285
Carthos oh, gut das du mich an die rüstung erinnerst. gnat wollte dir unterwegs eine bauen. ich werde ihn nachher mal deswegen fragen. wer weiß wann wir auf die penner da stoßen, dann wäre es gut wenn du eine hättest. man kan ja nie wissen, sicher ist sicher.
wie hatte er das nur vergessen können. am liebsten hätte er sich selbst geohrfeigt. wenn sie ihn nicht dran erinnert hätte, und sie am ende einem dieser kerle schutzlos gegenüber gestanden hätte...... das hätte er sich niemals verzeihen können...



29.07.2002 17:31#286
Radeck Heiss brannte sie Sonne auf den schwarzen Umhang des Hohen Templers nieder, heizte die Rüstung auf und trieb dem Krieger den Schweiss auf die Stirn. Aber das störte Radeck wenig, er hatte nur die Kerze vor Augen, immer noch die Kerze...sie war schon fast runtergebrannt...aber Radeck war ein gutes Stück weitergekommen.

Wieder konzentrierte er sich ausschließlich auf die Flamme, die Magie, den Wind. Leicht flackerte das Feuerchen, schon eine Weile, trotz totaler Windstille. Aber der Templer war auch nicht ganz bei der Sache, irgendwie lenkte ihn der Gedanke an Kessa ab, stetig war er da und ließ keine vollkommene Konzentration zu. Immer wieder sah er sie vor sich, ihr Lächeln, dann plötzlich das Bild ihres Todes, seine Klinge in ihrem Leib.
Dieses Bild löste in ihm einen Impuls aus, der seine Kraft bündelte und in einem konzentrierten Stoß abgab. Ein leichter Luftzug bildete sich um Radeck, das Flämmchen flackerte und erlosch, er hatte es geschafft.

Innerlich grinste der Templer breit, hätte einen Freudenschrei ausstoßen können, aber nach Aussen hin blieb er regungslos. Er hatte es geschafft, er hatte die Flamme der Kerze ausgeblasen, durch die Kraft seines Geistes, durch Magie... Jetzt hieß es eine andere Richtung einzuschlagen, die Kerze wieder entzünden, das Feuer neu entfachen...ein Lichtzauber...



29.07.2002 17:37#287
Carthos na draks blick glitt über die menge auf der ebene. sein blick blieb an gnat hängen, der zum ersten mal an diesme tag nichts zu tun hatte. ich glaube wir gehen dir mal eine rüstung besorgen. der baron und die junge frau erhoben sich und marschierten hinüber zu dem gardisten.
so hier sind wir. ich bräuchte eine rüstung für die junge dame hier. er deutete auf leila.



29.07.2002 18:12#288
Burath Endlich hatte er einen Moment Zeit für sich selbst, konnte einfach ungestört hier im Schatten eines der Karren ausruhen und sich einen Schluck Wasser genehmigen. Neben sich funkelte der stählerne Brustpanzer, den er für diesen Augenblick abgelegt hatte. Ruhig atmend lehnte er seinen Kopf gegen das Holzrad, schloss die Augen und versuchte die Geräusche seiner Umgebung zu ignorieren. Das ständige Getrammpel, Gebrülle und Klirren von Waffen und Rüstung. Doch plötzlich dröhnte eine Stimme von der Seite. Von diesem Gekrächze aufgeschreckt starrte er benebelten Blickes nach oben und erkannte das kantige Gesicht des Erzbarones Gor Na Drak. Ein leiser Seufzer entfuhr ihm, war mehr ein Zeichen seines Unmuts doch schien nicht ausreichend um den Baron von seinem Vorhaben abzulenken. Sich kurz mit der Hand über das schweissnasse Gesicht fahrend drückte der hohe Gardist sich nach oben und stand bereits kurz darauf vor seinem Vorgesetzten. Nachdem Gnat ihn eine Weile aus wütend funkelnden Augen angestarrt hatte drehte er dem Baron den Rücken zu und ging gemächlichen Schrittes auf einen der Lastkarren zu. Als er diesen lange Zeit mit seinen Händen durchwühlt hatte zog er etwas rötliches heraus. Eine komplette Schattenrüstung. Erst jetzt begann er zu sprechen. "Diese hier ist die einzige die ich euch anbieten kann. Wenn das euren Vorstellungen entspricht werde ich sie einwenig umbauen. Was meint ihr?" Abwechselnd zu dem Baron und Leila schauend erwartete er die Antwort und damit verbunden wieder einen Haufen Arbeit.



29.07.2002 18:27#289
Leila Leila musterte das mürrische Gesicht des Gardisten. Sie hatten ihn wohl in seiner Ruhe gestört. Was war der Baron auch ein Trampel. Da mußte man mit Gefühl rangehen.
"Ui die sieht aber fein aus", strahlte sie den Mann an, "würden ja nur einige kleineren Veränderungen sein, nicht wahr?"
Sie hoffte die Laune des Gardisten milder gestimmt zu haben.


29.07.2002 18:37#290
Burath Das Strahlen der Frau ging nicht unbemerkt an dem Gardisten vorbei und sorgte dafür das sich auch seine Stimmung etwas besserte. Nun nicht mehr ganz so grob antwortete er. "Ich würde die Hose etwas kürzen und den Brustpanzer ausbeulen, vielleicht auch noch einige Teile auswechseln. So wäre die Rüstung noch etwas leichter. Wärt ihr damit zufrieden oder habt ihr andere Vorstellungen?" fragte der Gardist abschließend.



29.07.2002 18:42#291
Leila Leila hörte konzentriert zu und versuchte gleichzeitig sich das Beschriebene vorzustellen. Die Hose etwas kürzer...also so wie ein Rock? Sehr gut. Obenrum weiter, verstand sich von selbst. Sonst würde ihr die Luft wegbleiben. "Das klingt gut. Oder?", sie drehte sie zu Gor Na Drak um.



29.07.2002 18:46#292
Carthos na drak sah zu leila, dann zu gnat und nickte.
ok mach das. aber nimm nicht zuviel weg, die rüstung soll immerhin noch ihren zweck erfüllen. und ein gürtel wo man das schwert befestigen kann bräuchte sie auch noch.
sein blick glitt zurück zu leila , welche mit strahlenden augen auf die rüstung blickte.



29.07.2002 18:55#293
Burath Funken stoben auf als der Hammer mit enormer Wucht auf die silbernen Metallplatten aufschlug. Leicht darüber gebeugt kniete Gnat und verrichtete seine Arbeit. Während der Baron und Leila in der Gegend umherspazierten konnte er in Ruhe die Rüstung verändern.

Fast eine Stunde war vergangen als der hohe Gardist erleichtert aufatmete, den Schweiss von der Stirn wischte und sich mit der Rüstung im Arm auf den Weg zu den beiden Turteltäubchen machte. Endlich hatte er sie gefunden und hielt der Frau die Rüstung vor die Nase. "So ich denke meine Arbeit nun getan zu haben. Probiert die Schattenkluft bitte gleich an damit ich sehen kann ob sie auch richtig passt"



29.07.2002 19:03#294
Radeck So langsam loderte es in ihm auf, ein Kribbeln beherrschte seinen Körper, war es die Magie? Er war sich in diesem Moment nicht sicher, es schien ihm eher etwas vertrauteres, eine Kraft, die ihn schon einmal beherrscht hatte. Langsam erhob sich der Templer und steckte die Kerze weg, dann ließ er seinen blick schweifen. Überall Gardisten, aber noch kein Bullit. Wer weiss wo der war...vielleicht sollte er erst mal Kontakt mit dem neuen Gardeführer aufnehmen, sehen was der für ein Typ war.

Die Sonne neigte sich langsam dem Untergang, auch wenn ihr Licht die Berge noch einige Stunden erhellen würde. Die schwere Templerrüstung war inzwischen ziemlich aufgeheizt, aber was sollts, es gab Schlimmeres. Radeck sah es als ein Training an, im Kampf konnte er sie schließlich auch nicht ausziehen, wenn es zu warm würde.
Schwer klackten die Schritte des Kriegers über den harten Felsboden, Meter um Meter lief der Hohe Templer zwischen den unzähligen Gardisten, Schatten und Buddler hindurch, die immer wieder mal durch die Sonne, die sich in den dicken silbernen Panzerplatten spiegelte, geblendet wurden.

Dann stoppte er, inmitten des Camps, und sah sich um. Hier irgendwo musste ja der Anführer dieses Haufens finden. Dann traf sein Blick auf den Baron, der immer mit Leila rumrannte, ihm gegenüber ein Gardist, der nicht gerade nach irgendwem aussah...vielleicht sollte er diesen mal ansprechen, man konnte nie wissen...aber war der erst mal beschäftig und so würde das wohl warten müssen. Allerdings kratzte es den Krieger wenig, sich unmittelbar daneben zu stellen und abzuwarten...



29.07.2002 19:08#295
Leila Leila nahm die Rüstung in Empfang und wollte sie schon anprobieren, als ihr was einfiel.
"Ähm...moment...", schnell verschwand sie hinter einem Busch. Man hörte Klappern und Klirren, bis sie schließlich kurz darauf wieder erschien, das Kleid über den Arm gelegt und die neue Rüstung am Körper. Sie war noch etwas unbequem, nur wußte Leila nicht ob das Rüstungen generell so ansich hatten oder ob da was noch nicht saß. Sie hatte noch nie eine Rüstung getragen.
"Fühlt sich seltsam an", bemerkte sie, während sie sich drehte und den Sitz überprüfte.



29.07.2002 19:16#296
Alonso Es war schon spät geworden, als Alonso das Lager des Stoßtrupps erreichte. Es war still, das einzige was zu hören war, war das Klirren einiger Schwerter der Trainierenden. Es war noch hell genug etwas zu sehen, doch man konnte zusehen, wie es immer dunkler wurde.

Von Weitem konnte Alonso auch schon Gnat ausmachen, der in die Ferne starrte und den Gardisten wohl schon ausgemacht hatte. Er war vorsichtig, der Überfall auf Drakia hatte ihn wohl etwas nervös gemacht.

Alonso trat an den Hohen Gardisten heran und sagte:

=Alonso= "Hey Gnat, wollt mich nur kurz bei dir anmelden, Bullit schickte nach mir und hier bin ich! Ich werde versuchen deinen Trupp so gut es geht zu unterstützen."
=Gnat= "Alles in Ordnung, Alonso! Mach was du willst, ruh dich aus trainier ein bißchen oder besauf dich!"
=Alonso= "Naja, mal sehen! Man sieht sich!"

Gnat wendete sich wieder der wunderschönen Frau und Na Drak zu, den Alonso auch gleich grüßte. Alonso setzte sich zunächst mal ans Lagerfeuer, er war etwas erschöpft von den Ereignissen der letzten Tage und dem Marsch ins Gebirge. Danach wollte er mal sehen, ob Na Drak ihm noch etwas mit der Armbrust zeigte.


29.07.2002 19:24#297
Burath An der kalten Steinwand lehnend zog Gnat genüsslich an seinem Glimmstängel und betrachtete die herankommende Frau von oben bis unten, versuchte bereits jetzt die weniger passenden Stellen ausfindig zu machen. "Hmm nein die Rüstung muss perfekt sitzen. Bedenke ein Krieger muss eigentlich Tag und Nacht in ihr aushalten deshalb müssen wir nochmal schauen. An welchen Stellen sitzt sie denn nicht richtig?" fragte der hohe Gardist als er langsam auf sie zuging.


29.07.2002 19:28#298
Leila "Öhm...", Leila versuchte den Blick des Gardisten zu deuten, aber er schien undurchdringlich.
Sie deutete an ihre Hüfte und dann noch an die rechte Schulter. "Da in der Seite rutscht sie etwas, wohl zu weit. Und hier an der Schulter bohrt sich etwas in die Haut."
Sie hoffte auf den fachmännischen Ansatz des Mannes, sollte er irgendwie anderweitig grapschen hätte er in sekundenschnelle eine gefangen. Ihre Augen beobachteten ihn genaustens.
"Zieh sie aus, dann kann ich sie bearbeiten", sagte der Gardist. Leila seufzte. Dieses ewige An- und Ausziehen. Sie verschwand wieder hinter dem Busch und kam kurz darauf wieder im Kleid hervor.
"Bitteschön" sie überreichte ihm die Rüstung.



29.07.2002 19:49#299
Burath Wieder wurde auf den Brustpanzer eingehämmert, dieser etwas ausgeweitet und eventuelle Druckstellen abgeflacht. Immer wieder blickte Gnat zur Frau und anschließend zur Rüstung, versuchte dies und jenes noch besser an die Körperproportionen anzupassen. Als er auch das Problem mit der Hüfte bereinigt zu haben glaubte erhob er sich wieder, hielt die Rüstung vor Leila und musterte sie noch einmal
genauestens. "So bitte probiert sie noch einmal. Jetzt müsste sie hoffentlich passen"



29.07.2002 19:57#300
Leila Ein drittes mal bewegte sich die junge Frau hinter den Busch. Wieder Klirren und Klappern, und wieder kam sie mit dem Kleid auf dem Arm zurück. Sie ging wieder zu den Männern.
"Ich glaub jetzt ist es besser", verkündete sie. Fühlte sich doch schon viel bequemer an.



29.07.2002 20:20#301
Shakuras Shakuras beendete seinen Spaziergang und kehrte wieder zurück zum Camp, wo sich anscheinend wieder neue Gesichter ausfindig machten.
Mit einem nicken begrüßte er die zum Teil schlecht gelaunten Gardisten, die jedoch den Gruß nicht erwiderten.

Der Lehrling setzte sich auf einen großen Stein, der geeignet war zum hinsetzen.Von dieser Position aus ließ er seinen Blick durch das Camp schweifen.
Er konnte einen Templer ausmachen und den Hohen Gardisten Gnat, der anscheinend hier noch das Komando hatte.Neben diesen Personen war die bezaubernd hübsche Leila und der kräftig gebaute Baron namens Gor Na Drak.
Nachdem der Magus die Personen länger beäugigt hatte, glitt sein Blick zum Lagerfeuer, wo er Alonso erkannte, der erschöpft am Lagerfeuer saß.
=Shakuras murmelte="Ob das die richtige Entscheidung war, hierher mitzukommen?"

......................



29.07.2002 21:26#302
Carthos na drak musterte leila von oben bis unten.
siehst ja richtig süss aus in der rüstung. jetzt passt sie auch, sieht wesentlich besser aus als vorher.
er wandte sich an gnat.
vielen dank. hast was gut bei mir



29.07.2002 21:35#303
Leila Leila zwinkerte dem Baron ein paarmal zu. Bloß nicht zeigen dass ihr das Kompliment gefallen hatte. Dann lächelte sie nochmal den Gardisten an und wandte sich dann auch um.
"Dankeschön", sagte sie im Gehen, "ist noch etwas ungewohnt, aber man fühlt sich viel geschützter als mit dem dünnen Kleid. Hoffentlich brauch ich es nicht..." So langsam kamen ihr doch Bedenken auf. Das Schlachtfeld rückte näher und sie wurde nervös. Auch wenn sie nicht vorne kämpfte, die Verletzten zu sehen und zu behandeln war sicher nicht einfach wegzustecken.



29.07.2002 22:01#304
Carthos das gleiche hoffte er auch. leila in offenem kampf, das konnte nicht gutgehen. sie hatte keinerlei erfahrung wie man mit einem schwert umgeht. sie würde bei der schlacht zurückbleiben.
kämpfen musst du sicher nicht. du siehst hier die besten krieger der kolonie, die machen den kerlen da beine. ich pass auf dich auf. wer zu nahe kommt wird in streifen geschnitten. er lächelte leila an. die aussage eben klang zwar etwas spaßig, doch dahinter steckte bitterer ernst. na drak würde ohne vorwarnung ejdne umnieten der leila zu nahe kam. und wenn der kerl nur nach dem weg fragen wollte.



29.07.2002 23:01#305
Burath Grüne Rauchschwaden zogen hinauf zum sternenklaren Nachthimmel, ein Meer aus Fackeln zeichnete ein waberndes Muster an die kalten und grauen Felswände, ein Spiel aus Schein und Schattenfeldern welche sich beinahe tänzelnd über die glatten, von der Natur geschliffenen, Oberflächen wagten. Das verhaltene Knistern des Feuers, vermischt mit dem leisen Tuscheln der Menschen ergab einen sinnlichen und voller Entspanntheit zeugenden Ausklang des Tages. Die Ruhe vor dem Sturm, wie einige zu sagen pflegen. Ausgelassen saßen die vielen Männer, vor allem Gardisten, um die Feuerstellen, unterhielten sich über allerlei Erdenkliches, polierten und putzten ihre Waffen.

In Gedanken versunken saß Gnat auf einem kühlen Stein, sog langsam und genüsslich an seinem Glimmstängel. Ein dunkles und schattiges Plätzchen hatte er hier gefunden, einzig und allein das Funkeln seiner Augen zeugte von seinem Dasein. Immer wieder musste er sich fragen, wie es wohl weitergehen sollte. All diese Menschen hier waren beinahe zum Tode verurteilt, wenn es zur Schlacht kommen sollte. Vielleicht wäre er sogar einer davon. Diesmal war es anders. Nicht so wie beim Krieg gegen die Untoten, wo man Wesen gegenüberstand die einem gar nichts bedeuteten, diesmal stand man Menschen gegenüber. Menschen mit Familie, Menschen die ihr Leben genauso liebten wie die eigenen hier Anwesenden. Wo sollte das nur alles enden?

Langsam und ohne Hast ließ Gnat seinen Blick über die vielen Köpfe schweifen, genoss das Gelächter und die Lebensfreude die sie ausstrahlten. Doch wie lange noch? Schon morgen könnte das alles vorbei sein und sie allesammt in einer roten Lache den grasigen Boden zieren. Er vermisste sie. Seine Gefährtin Kiina. Gerade in solchen Stunden fehlte sie ihm und brachte beißenden Schmerz in sein Herz, doch andererseits war es beruhigend sie in Sicherheit zu wissen. Diese Gewissheit überdeckte die sehnsüchtige Qual und machte sie erträglich.
Plötzlich blieb sein Blick auf einer fremd wirkenden Person haften. Kaum mehr als ein Schemen in dieser Dunkelheit auszumachen, konnte der hohe Gardist trotzdem erkennen das es sich nicht um einen der eigenen Männer handelte. Langsam blickte er in die Richtung dieses Fremden, erkannte an den Konturen und dem leichten Lichteinfall das es sich um einen Templer handelte, eingehüllt in einen schwarzen Umhang. Wie er selbst. Sich fragend was dieser Jemand wohl hier zu suchen hatte erhob er sich langsam und ging gemächlichen Schrittes auf ihn zu. Sich neben ihn an die Wand lehnend fixierte er ihn abermals in seinem Blick und begann leise zu sprechen. "Wie ist euer Name und dürfte man erfahren welch Ziel ihr verfolgt während ihr hier unter uns weilt?"


29.07.2002 23:30#306
Radeck Radeck hatte sich, als Leila plötzlich hinter einem Baum hervorgekommen war, wieder von dem Gardisten entfernt und in etwas Entfernung abgewartet. Allerdings war er dann in Gedanken etwas abgeschweift und sann über...ja...eigentlich über gar nichts nach. Die Erinnerungen spukten wieder in seinem Kopf umher, Bilder, Worte. Warum kamen sie nur immer wieder, konnten sie nicht aus bleiben, ihn verschonen mit den Schmerzen, die sie verursachten...

Dann rissen ihn ein paar tieftönige aber ruhig gesprochene Worte aus dem Chaos. Langsam drehte der Templer sich zu dem Gardisten und erkannte jenen, den er sprechen wollte.
„Mein Name? Radeck, Hoher Templer des Sumpfes und Verwalter deren Aussenpostens. Und mein Ziel...ich bin hier, weil ein Krieg bevorsteht, oder ihr euch mitten darin befindet. Der Sumpf war ebenfalls schon Ziel eines Angriffs. Und ich bin nun hier um euch zu helfen, beziehungsweise meine Hilfe anzubieten...und die meiner Templer, wenn ihr es wünscht...aber auf jeden Fall werde ich hier bleiben, einem Freund helfen...“

Kurz hielt er inne und sah in die Dunkelheit hinaus...
„Aber sagt, wer ist jetzt der neue Gardeführer, wenn Bullit zum Baron wurde?“


29.07.2002 23:45#307
Burath Gnat lächelte ruhig, klemmte sich einen neuen Glimmstängel zwischen die Lippen und warf auch einen dem Sumpfler entgegen. Die leisen aber energisch gesprochenen Worte waren mehr als nur interessant, beinhalteten einen kleinen Funken neuer Stärke. Wie sich aus den wenigen Worten ergab hatten er selbst und dieser Templer einiges gemeinsam. Nicht nur ihre Stellung in den verschiedenen Lagern war annähernd ähnlich, beide führten eine Siedlung und meideten keinen Kampf. Langsam rutschte der hohe Gardist die kühle Felswand hinab und blieb in Richtung Himmel schauend auf dem Boden sitzen.

"Bullit ist noch immer unser Führer. Er war nichts anderes und wird es bis zu seinem Tode auch nie sein. Selbst wenn er jetzt unter den Baronen weilt, bleibt er für uns der Gardeführer." Wieder musste Gnat lächeln als er sich seinen Freund bildlich vorstellte, doch verfinsterte sich seine Mine als er daran denken musste was dieser jetzt wohl gerade tat. "Ihr wollt uns also helfen. Ich glaube nicht das ich euch mitzuteilen brauche welchem Gegner wir hier gegenüberstehen. Ihr selbst meint bereits Kontakt mit ihm gehabt zu haben, deshalb werdet ihr wissen mit welcher Gefahr wir es hier zu tun haben. Ich werde euch nicht zwingen hierzubleiben, ebenso wenig will ich das ihr das Leben eurer Männer riskiert doch wäre ich natürlich sehr dankbar. Und sagt mir .. von welchem Freund sprecht ihr?"



29.07.2002 23:49#308
Shakuras Shakuras machte sich Gedanken, wie er seinen Feinden im Krieg gegenüber stehen würde.Er hatte unzählige Male Tiere getoetet seinen eigenen Verzehr, er hatte schon gegen so manch ein magisches, bösgesonnenes Wesen gekämpft und er war dabei den Krieg gegen die Untoten zu beenden.
Er hat viel erlebt und an Wissen und Macht gesammelt in seinem Leben. Doch er hatte noch nie einen Menschen getoetet und dies sollte in diesem Kampf geschehen.
Erst jetzt machte sich der Lehrling über seine Aufgabe hier bewusst. Er wollte den Gedanken verdrängen, als ob es für ihn etwas alltägliches wäre....Doch es war nichts alltägliches und so konnte er diesen Gedanken einfach nicht aus seinem Kopf schlagen.
Nachdenklich stopfte er seine Pfeife mit Tabak und Sumpfkraut. Eine ideale Mischung zum entspannen.
Er zündete seine fertig gestopfte Pfeife an und atmete tief den geschmackvollen Rauch ein.Diesen atmete ringförmig aus.
Er knief seine Augen etwas mehr zusammen, um mehr Konturen zu erkennen.Dann ließ er seinen Blick umherschweifen.
Buddler, Schatten und größten Teils Gardisten saßen am Lagerfeuer und tuschelten, währenddessen sie ihre Schwerter polierten und schliffen.


29.07.2002 23:57#309
CiferXIV CiferXIV saß auf einer provisorisch aufgebauten Bank und laß in der Übersetzung der Schriftrolle. Viele fremde Worte tauchten darin auf. Wohl irgendwelche Bezeichnungen für Artefakte. Mit dem ganzen Dingen auf der Liste konnte er nicht viel anfangen. Er hatte auch keinen blasses Schimmer wo man danach suchen sollte.

Doch bei einem war er sich sicher: die Haut eines Erzgolems. Die hatte er schon. Er hatte sie solange aufgehoben, als wenn er gewusst hätte, dass sie später noch zu was zu gebrauchen wäre. Und außer ihm wusste nur Sly wo sie war: begraben in seiner Hütte im Außenring. Niemand würde auf die Idee kommen, dort ein Loch zu graben, dort war sie sicher.

Dann holte er die Karte hervor, drehte sie in alle 4 Richtungen und wurde immer noch nicht schlau daraus. Bis der Gardist neben ihm anfing zu grinsen und fragte:

Hey, Cifer. Was ist das? Eine Schatzkarte?

Ja, sieht so aus. Nur weiß ich nicht wo das sein soll.

Hm, kenn ich auch nicht. Ist bestimmt im neuen Koloniegebiet. Frag doch mal in Drakia, die haben sicher Karten der erweiterten Barriere.

Hey, gute Idee, mach ich. Aber erst müssen wir es befreien.
Die beiden grinsten sich an und gönnten sich sogleich noch ein Bier - auf den Sieg gegen die Besatzer!



30.07.2002 00:02#310
Radeck Auch Radeck lies sich langsam sinken und legte die Arme auf die Knie. "Kontakt hatte ich noch nicht, ich war zu der Zeit...unterwegs... Aber ich habe gehört, was vorgefallen war und es war sehr beunruhigend, die Rede war von einem Schiff, einem Kriegsschiff...Ausserdem nicht wenigen Soldaten und Kriegsmaschinen. Das ist sehr schlecht, haben wir hier sowas schließlich nicht.
Und was meine oder die Dienste meiner Leute angeht, wir haben alle das Selbe Problem, den selben Feind, also sollten wir auch zusammen arbeiten, wie es die Lager schon einmal taten, gegen die Bedrohung durch die Untoten. An mir soll es nicht liegen, das es nicht wieder so wird, schaden kann es wohl nicht..."
Der Templer sah zu dem Gardisten rüber und folgte dann seinem Blick zu den Sternen.
"Mein Freund...Bullit...seit ich Jamira...aber naja...seit dem sind wir befreundet und ich habe nicht vor, ihm hier den ganzen Spass allein zu lassen...oder ihn hier allein sterben zu lassen. Wir haben einen Schwur geleistet und den werde ich auch einhalten, koste es was es wolle!"
Wieder zurück zu Gnat wanderte sein Blick, eine ernste und bestimmte Miene im Gesicht, die seinen Worten noch mehr Ausdruck verleihen sollten, obwohl das vermutlich ohnehin nicht notwendig war...



30.07.2002 00:12#311
Burath Etwas überrascht von den letzten Worten blickte der hohe Gardist in des Templers Antlitz und nickte ruhig. "Ich selbst kann mich wohl als Freund des Gardeführers bezeichnen. War er es der mich im Kampf lehrte, der mir die wichtigsten Lebensweisheiten beibrachte und dem ich es heute noch zu verdanken habe das ich lebe. Ich weiss nicht wo ich heute ohne ihn stände." Der Gardist wurde ruhig und starrte verloren auf den kalten und von der Natur gezeichneten Boden. In einem klirrenden Laut fielen die schweren Panzerhandschuhe zu Boden, auf dem Gesicht des Mannes erstrahlte ein knappes Lächeln als er sich aufraffte, vor den Templer trat und ihm die Hand freundschlaftlich entgegenstreckte. "Man nennt mich Gnat, hoher Gardist des alten Lagers und Verwalter der Siedlung Drakia"


30.07.2002 00:17#312
Radeck Auch Radeck rappelte sich auf und streifte seinen Handschuh ab, schlug ein und nickte.
"Dann sind wir ja sozusagen Kollegen...und haben schon Einiges gemein. Also ich werde wie gesagt hier bleiben und mich euren Leuten anschließen. Von mir aus auch euren Befehlen unterordnen um eine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen, behalte mir aber vor sie zu verweigern."
Der Templer grinste kurz und zog seine Hand zurück.
"Wisst ihr schon wie es weitergeht? Wann wir weiterziehen und wo wir den Feind in einen Hinterhalt locken? Anders werden wir ihn bei seiner Truppenzahl ja wohl kaum bezwingen können..."



30.07.2002 00:33#313
Burath "Genauso ist es. Unmerklich habe ich heute bereits ein paar Schatten entsand, die die Umgebung genauestens auskundschaften und mir Morgen Bericht erstatten sollen. Dann werden wir weitere Schritte einleiten. Wie dies genau aussehen soll werden wir morgen sehen. Unser Hauptziel wird es sein einen Hinterhalt vorzubereiten, doch sind auch noch eine ganze Reihe anderer Dinge notwendig. Zum Beispiel dachte ich mir die Errichtung eines kleinen Stützpunktes am Fuße des Gebirges, wo wir den Aufstieg begannen. Dort werden die Versorgungsgüter gelagert und unsere Verwundeten untergebracht. Durch die ausreichende Anzahl an Buddlern und Schatten und dem anliegenden Wald wird der Bau eines solchen Außenpostens kaum Zeit in Anspruch nehmen. Ebenfalls könnten wir versuchen einige Zugänge und Pässe zu verschütten und damit zu blockieren. Die anderen könnten wir durch Fallen absichern. Das soll sich im Zentrum des Gebirges abspielen. Auf der anderen Seite, wo der Aufstieg von der Ebene beginnt werden wir versuchen die besten Möglichkeiten der Umgebung, aus denen wir versteckt und geschützt handeln können, auszuschöpfen. Ich würde die Gesammtstreitmacht teilen und nach Möglichkeit in verschiedenen, versteckt liegenden, Höhlen unterbringen. Den kleineren Teil im Stützpunkt, den größten Teil im Zentrum, wo wir die Zugänge durch Fallen und andere Barrieren für uns begünstigen, und den Rest am Rande des Gebirges zur Ebene. Diese werden sich versteckt halten, die gegnerische Armee passieren lassen und dieser dann in den Rücken fallen, während wir den Gegner im Zentrum durch den stärksten Teil der Streitmacht und mithilfe der Fallen auseinandernehmen. Was meint ihr?"



30.07.2002 00:45#314
Radeck "Hmm, das klingt sehr gut. Ich biete euch an, das ich ein paar Templer, so viel wir entbehren können, herbeorder und diese dann einen Teil der Truppe bilden. So könnten die Gardisten im Team arbeiten und ihr müsstet sie nicht trennen. Die Templer sind ebenfalls aufeinander abgestimmt und könnten dem Feind dann zum Beispiel in den Rücken fallen. Wenn ihr mir für die Überbringung der Nachricht einen Schatten zur Verfügung stellen würdet? Es ginge schneller als wenn ich selbst den Weg auf mich nehmen würde...ausserdem kämpfe ich besser als ein Schatten und nütze euch hier mehr..."



30.07.2002 00:48#315
Leila "Es wird schon nichts passieren, ich pass auf mich auf", versicherte Leila dem Baron im Weitergehen. Nur noch wenige Schritte, dann erreichten sie auch schon die Felsnische. Gor Na Drak ließ sich sogleich auf seine Decke fallen und wünschte ihr eine gute Nacht.
Leila blieb noch draußen sitzen. Sie spürte, dass sie nicht schlafen konnte. Zuviele Gedanken hatten sich in ihrem Kopf angesammelt, wollten überdacht und verarbeitet werden.

Tief atmete sie die frische Nachtluft ein. Irgendwo schrie eine Eule, glitt fast lautlos von einem Ast und huschte dicht über dem Kopf der jungen Frau in die Dunkelheit hinein. Leila zuckte erschrocken zusammen. Die Wildnis hier war ihr nicht geheuer. Zulange schon hatte sie in den stillen Gemäuern der Burg gewohnt, wo lediglich das Stöhnen der Erzbarone oder das Knarren der Türen zu hören war. Ab und zu verirrte sich mal eine Fledermaus herein, aber diese Viecher ließen sich auch nach einigem heftigen Gequietsche und etliche irrende Flugrunden in die Nacht hinaus vertreiben. Hier war das anders, hier war sie in dieser unendlich weiten und unbändigen dunklen Nacht.

Leila ging ein Stück und setzte sich dann auf einen Stein. Sie legte den Kopf in den Nacken und blickte hinauf in das weite Firmament. Wo Kessa jetzt wohl war? Da oben irgendwo? Oder doch ganz woanders?
Blau zuckte die Magiekuppel. Wo auch immer ihre Schwester war, sie würde es gut haben. Vielleicht besser als hier in der Barriere, mit all dem Leid und den Gefangenen. Wer weiß was noch alles passierte, vielleicht war diese Besetzung in Drakia erst der Anfang von allem Leid. Vielleicht hatten sie nur noch wenige Tage, Wochen oder Monate. Vielleicht war das hier ihr aller letzter Atemzug, bevor das große Unheil über sie herniederging.

Erschrocken blinzelte sie. Was für Gedanken schlichen sich ihr ein. Noch war nichts vorbei. Noch hatten sie den Willen und die Kraft zu Kämpfen. Und Leila wollte mitkämpfen. Wenn auch nicht vorne an der Front, dazu war sie zu schwach. Aber dafür hinten, als Lebensretterin der Verletzten und Seelsorge gebeutelter Kriegsleute. Einer mußte das schließlich auch tun.

Eine Eidechse huschte über Leilas linken Zeh. Flink arbeiteten sich die Füsschen vorwärts, hafteten perfekt auf dem steinigen Untergrund. Plötzlich hielten sie inne in der Bewegung. Das kleine Köpfchen ruckte in die Höhe, die Knopfaugen rührten sich nicht. Leila fragte sich was das Tierchen bei so später Stunde noch herumkroch. Langsam wurde es kalt, wenn es sich nicht beeilte würde es so die ganze Nacht starr verharren müssen.
Doch ebenso plötzlich wie der Stillstand huschte die kleine Eidechse wieder weiter, so flink, dass Leilas Augen kaum folgen konnten. Gerade noch so erkannte sie, wie der Schwanz in einer Felsritze verschwand. Ein Glück, wenigstens das Tierchen war in Sicherheit...nicht wie ihre Schwester...

Stumm verharrte Leilas Blick auf der Felsritze.



30.07.2002 00:51#316
Burath Der hohe Gardist begann zu grinsen. "Ich danke euch. Ein oder zwei Schatten für einen Botengang bereitzustellen wird sicherlich das kleinste Problem darstellen. Bietet man ihnen ausreichend Lohn so werden sie alles tun. Den Plan in die Tat umzusetzen wird einiges an Zeit beanspruchen, doch denke ich wird auch der Feind noch eine zeitlang brauchen eh seine Truppen direkt in das Land einmarschieren können. Dies dürfte also auch kein Problem darstellen. Unser eigenes Truppenaufgebot dürfte dem des Generals dann eigentlich in nichts nachstehen, sodass wir eine reelle Chance haben den Sieg davonzutragen und eventuell keine größeren Verluste beklagen müssen... wenn alles glatt geht."


30.07.2002 01:03#317
Radeck "Das tut es nie, nie geht alles glatt...glaub mir, das hab ich in unzähligen Schlachten gelernt...aber es wäre langweilig, wenn es so wäre, dann ginge der Reiz verloren. Aber eins versichere ich euch, wir werden es ihnen in jedem Fall nicht leicht machen! Gardist wird nicht jeder Hans Wurst, der in die Barriere fällt, genauso wenig wie Templer, wir sind die Elite der Barriere und wir werden auch so kämpfen, wenn es sein muss bis zum letzten Mann, bis zum letzten Blutstropfen...egal wie es dann aussieht...wir werden kämpfen...so oder so..."
Diese Worten entfachten in ihm die alte Kampfeslustm, die Bereitschaft alles zu geben, zu sterben, für die Sache, für Freunde...so wie es immer war... Ernst blickte er zu Gnat und nickte.
"Entschuldigt mich jetzt, wir werden die Sache genauer planen, wenn die Sumpfler da sind, Templer und Baals, dann werden wir sehen was wir haben. Aber jetzt ist es spät, ich werde mich vorerst zurückziehen, seit Tagen habe ich nicht mehr geschlafen, das ist schlecht...Gute Nacht Krieger, wir sehen uns. Blut und Ehre!"

Radeck nickte nochmal und wandt sich dann um, langsam und behäbig schritt er in der schweren Rüstung durch das Camp und versuchte leise zu machen. Er zog es vor am Rande zu nächtigen, inmitten der Innosler, das musste nicht sein... Allerdings schien das kein so guter Gedanke gewesen zu sein, traf er da auf Leila. Auf einem Stein saß sie und starrte vor sich hin. Warum er weiterging und nicht einfach umkehrte wusste er nicht, aber der Tod ihrer Schwester durch sein Verschulden, es drängte ihn irgendwie dazu, zumindest auf sie Acht zu geben...wenn auch nicht immer.

"Hallo, darf ich mich setzen?"
Er stoppte schräg hinter ihr und sah zu ihr hinunter, versuchte keine allzu ernste Miene aufzulegen...



30.07.2002 01:12#318
Leila "Waah!", sichtlich erschrocken sprang die junge Frau auf, machte einen Satz und drehte sich mit weit aufgerissenen Augen um. Der Schrei hallte grollend durch die hohen Berge, brach sich an den Felsen und wurde vielfach zurückgeworfen. Einige Gardisten wurden geweckt, murrende Laute ertönten, grunzen und nette Ausrufe wie "hey du idiot ruhe da draußen" waren die Antwort. Doch bald schon hatte sich das Camp wieder beruhigt und ein polyphones Schnarchen zeugte von ausgiebig genossener Nachtruhe seitens der Krieger.

Leilas Puls raste. Welch Ungeheuer hatte sie heimgesucht? Welch böser Dämon wollte sie vernichten?
Aber es war nur Radeck. Erleichtert stellte sie fest dass er keinerlei Ähnlichkeit mit sagenumwobenen Ungeheuern besaß und auch das Dämonische fehlte ihm gänzlich. Aber wer weiß, vielleicht war er eine noch unerforschte Spezies von Ungeheuer? Ein Mutant?
Skeptisch trat sie einen Schritt vor und setzte sich dann wieder auf den Stein. "Aber bitte doch."



30.07.2002 01:16#319
Radeck Ein seltsamer Blick traf ihn, zugern hätte er gewusst, was ihr da gerade durch den Kopf gegangen war. Aber das würde wohl ewig ihr Geheimnis bleiben. Radeck setzte sich auf den Stein und sah Leila an, dann in den Himmel. "Wie geht es dir?"
Eine blöde Frage, eine saublöde Frage, aber was sollte er sonst sagen...


30.07.2002 01:21#320
Shakuras Das Sumpfkraut wirkte und benebelte die Sinne des Magus'.Dieser jedoch hatte sich einigermaßen im Griff und wuste noch, was er tat.Jedoch sah er seine Umgebung verschwommen und alles um ihn drehte sich.Er vergaß den Gedanken, der sich vor einiger Zeit in seinem Hirn eingemeiselt hatte.Es schien so, als ob das Sumpfkraut diesen,
nicht-aus-seinem-kopfgehenden-Gedanken weg geblasen hatte.
Er lerrte seine zu Ende gerauchte Pfeife aus und entfernte sich abseits des Camps.Dot legte er sich wieder in das weiche Grass und schlief behutsam ein.


30.07.2002 01:22#321
Leila Oh was eine saublöde Frage. Was dachte er sich eigentlich dabei? War ihm bewußt wie saublöd diese Frage eigentlich war? Stellten Mutanten solch saublöde Fragen? Oder war das eher ein Zeichen für seine Ungefährlichkeit? Genausogut hätte er sie nach dem Wetter fragen können...

Leila überschlug flink in Gedanken die Möglichkeiten, die sie jetzt hatte. Antworten, wegrennen oder stum sitzen bleiben. Sie konnte sich einfach nicht entscheiden. Aber sie mußte sich entscheiden, der Templer schaute schon so ungeduldig aus.
"Naja...öhm...es geht schon...", murmelte sie.
Was wollte er bloß von ihr?



30.07.2002 01:28#322
Radeck Und nun? Zu dumm, er hätte doch umdrehen sollen, irgendwie saß er jetzt in der Klemme...einfach gehen ging schlecht. Und was konnte er sagen, irgendwie war sie gerade seltsam drauf, weder traurig noch sonst irgendwas...schlaftrunken vielleicht?
Er sah kurz zu ihr rüber und dann auf den Anhänger in seiner Hand. "Wirst du mir irgendwann verzeihen können?"



30.07.2002 01:37#323
Leila Verzeihen? Seltsames Wort. Schon so oft hatte sie es gehört, aber noch nie hatte es eine solche Bedeutung für sie gehabt.
Aus der Felsritze von vorhin ragte etwas heraus. Leila erkannte den Kopf der Eidechse, der neugierig herausragte. Was trieb sie sich hier noch herum? Sie sollte in ihrer Ritze bleiben, die Welt war gefährlich.

"Ich weiß es noch nicht", antwortete Leila. Ihr Kopf war plötzlich frei geworden, weg waren die Halluzinationen von Dämonen und bösen Ungeheuern. Der Schlafmangel machte sich wohl bemerkbar.
"Ihr habt gesagt ein Dämon hat sie besessen?", fragte sie leise. Zum ersten mal in diesem Gespräch hob sie den Kopf und schaute Radeck in die Augen.


30.07.2002 01:42#324
Radeck Wenn es doch nur so gewesen wäre, dann würde sie vielleicht noch leben. "Nein...sie war nicht besessen...sie war nur da weil sie mich gesucht hatte...mir helfen wollte...Sie...sie war unschuldig, wollte helfen und musste dafür sterben."
Es klang so hart wie er das sagte, er könnte sich selbst dafür hassen, wenn er es nicht schon längst tat. Langsam neigte sich sein Kopf wieder und er sah Leila in die Augen.
"Ich war der, der unter Einfluss dieses Wesens stand...ich war zu schwach, habe die Möglichkeiten, die sich ab und zu boten verstreichen lassen um diese Kontrolle von aussen zu bekämpfen..."



30.07.2002 01:50#325
Leila Leila schluckte. Ihre Gedanken wurden leer. Es war ein äußerst komisches Gefühl, dem Mörder ihrer Schwester gegenüberzusitzen, in einer stockdunklen Nacht, mitten im Gebirge, umgeben von schnarchenden Gardisten und wilden Tieren. Sie blickte in das Blau seiner Augen, dass durch die Dunkelheit kaum zu erkennen war. Ihr Herz stockte mit jedem weiteren Satz, den er von sich gab. Diese Schuldzuweisung war vielleicht durchaus korrekt, aber die Art und Weise in der er sie von sich gab, ließ Leila erschaudern. Sie spürte deutlich wie er selbst litt, wie er sich Vorwürfe machte. Was mußte es für ein Gefühl sein, von einem fremden Wesen besessen zu sein und sein ein und alles zu vernichten. Nichtsdestotrotz war er Kessas Mörder.
Leila wußte nicht was sie tun sollte. Auf der einen Seite das Verständnis, auf der anderen Seite die bitteten Tatsachen. Eine einsame Träne rann ihre Wange hinab.
"Sie war noch so jung..."



30.07.2002 01:56#326
Radeck Sein blick sank wieder nach unten, leise knirschten die Zähne kurz unter dem Druck, den die Anspannung seines Kiefers verursachte, die Hände ballten sich unmerklich zu Fäusten und pressten die Finger derart fest gegen die Handinnenseiten, das sie schmerzten.
Viel zu jung...
"Sie hätte nicht sterben dürfen...warum sie...erst der gescheiterte Versuch dich zu retten und dann der Fehlschlag sie zu beschützen...vielleicht sollte ich mich lieber auf das konzentrieren, was ich kann...das Kämpfen...fernab von dir oder sonstwem, dem ich derart schaden könnte obwohl er mir etwas bedeutet..." Wieder sah er auf und sah in die feuchten Augen Leilas.
"Es tut mir leid..."



30.07.2002 02:00#327
Samantha "Mir auch...", erwiderte Leila. Kurz starrte sie noch ins Leere, dann hob sie die Hand und wischte die Träne weg. Die Eidechse war wieder verschwunden, wenigstens ein vernünftiges Wesen auf dieser Welt.
Vorsichtig erhob sie sich, warf einen erneuten Blick auf die Sterne und die bläulich schimmernde Barrierenbegrenzung und wandte sich dann wieder an Radeck. "Du kannst nichts dafür. Es hat wohl so sollen sein."
Ein schwacher Trost.

[edit]lalala...falscher account...lala..ich mach mir das noch in die sig... [/edit]



30.07.2002 02:05#328
Radeck Auch der Templer hatte sich erhoben und sah auf einen der Sterne, die etwas heller erstrahlten.
"Danke...aber es wird ewig dauern, bis ich das auch so sehe...wenn überhaupt irgendwann...vielleicht bin ich bis dahin schon längst tot. Die kommenden Kämpfe werden hart und ich habe nicht vor mich oder den Feind zu schonen. Dummerweise hat das in der Regel ein schnelles Ende zur Folge, vielleicht eine Erlösung..." Sein Blick traf ein letztes Mal auf Leila.
"Alles Gute und pass auf dich auf, vielleicht sehen wir uns nicht mehr...gute Nacht."
Er wandt sich um und ging davon. Immerhin, sie schien ihn nicht zu hassen, ein leichter Trost inmitten eines Meeres aus Schmerz und Hass, ohne jegliche Insel, die Rettung bieten könnte...



30.07.2002 02:10#329
Leila "Gute Nacht...", ihre Worte verklangen in der Dunkelheit.
Ebenso plötzlich wie er gekommen war, war er auch wieder verschwunden. Leila beschloß es ihm nachzutun und sich ebenfalls der Nachtruhe hinzugeben. Der Schlafmangel mußte nicht noch extrem ausgereizt werden. Es langte wenn sie von Ungeheuern und Mutanten träumte, wer weiß was sich in fortgeschrittenem Stadium noch alles dazugesellte.
Gähnend tapste sie zurück in die Höhle, schlüpfte zwischen die Decken und schaute nochmal auf Gor Na Drak. Friedlich schlief er da, das Schnarchen diesmal ganz leise (oder lag es an der schlechten Akkustik der Felsen?). Müde drehte sich Leila um und schloss die Augen.



30.07.2002 02:18#330
Radeck Ein ganzes Stück war er gegangen, immer tiefer in die Dunkelheit, Erinnerungen blitzten auf, an die Zeit als er in dieser Umgebung sehen konnte wie an einem trüben Tag. Als er hören und riechen konnte wie ein wildes Tier...und ebenso wenig Denken konnte...
Dann stoppte er und ließ sich an einem Baum niedersinken, leise klackend setzte die schwere Rüstung auf den Fels auf, schleifend zog er die Füsse näher und legte die Arme wieder auf die Knie auf.

Was jetzt, es gab nichts mehr für ihn ausser dem Kampf...und der Magie...die entwickelte sich langsam, das Erlebnis des kontrolliert seins hatte seinen Geist für diese Richtung geöffnet, aber was hatte es gekostet...wenn er seine Ausbildung bei Hundder abschließen würde, er wäre mächtiger als jeder dieser Gardisten oder Barone, Magier und Krieger vereint in einer einzigen Person, die nichts zu verlieren hatte, die nur noch das Kämpfen, das Töten kannte...hatte...

Ein erschreckender Gedanke, wenn er dann wieder die Kontrolle verlor und vielleicht sogar wieder verstärkte Fähigkeiten erhielt, er wäre eine todbringende Waffe...andererseits...wenn er sich der Magie widmete minderte er das Risiko noch einmal durch andere Mächte kontrolliert zu werden...oder steigerte er es?....



30.07.2002 10:44#331
Radeck Welch unsanfter Schlaf, bot die Rüstung noch so guten Schutz, zum Schlafen war sie absolut nicht geeignet. Aber zumindest war die Nacht traumlos verlaufen, immerhin. Und jetzt gab es genug anderes zu tun. Metallisch klackten die schweren Kampfstiefel auf den harten Felsboden, bei jedem Schritt den Radeck durch das Camp tat.
Ein paar Schatten brauchte er, zwei sollten wohl reichen. Gnat hatte gemeint, gegen die richtige Bezahlung würden die schon den Auftrag ausführen, ansonsten musste er den Hohen Gardisten halt noch mal bitten die Kerle zu scheuchen.
„Hey ihr da, du und du, wollt ihr euch etwas Erz verdienen?!“ Die beiden angesprochenen Schatten sahen den Templer misstrauisch an und kamen langsam näher.
„Hier habt ihr jeder 300 Erz, du bring das ins Moor zu Khar und nur zu Khar! Und du, du bring das ins Sumpflager zu Baal Champ. Ich hoffe für euch, ihr führt den Auftrag aus, andernfalls werde ich euch jagen...und eure Jungs hier untergehen, dienen die Schriftrollen immerhin der Bitte u Verstärkung. Es ist also auch in eurem Interesse...und jetzt sputet euch!“

Ohne weitere Worte zu verlieren wandte sich Radeck von den Beiden ab und ging ein Stück, sollten die Beiden es wagen ihren Auftrag nicht auszuführen... Dann stoppte er wieder und überlegte, die Boten waren gesandt, morgen sollten die Männer, wenn sie bewilligt wurden, hier eintreffen. Dann konnte man sehen was zu Verfügung stand und die Leute nach Gnats Plan einteilen. Musste nur noch der Feind seine Truppen hier herführen...wenn nicht sah es schon wieder schlecht aus...wenn er wirklich so überlegen sein sollte, dann könnte man sich unmöglich auf einen direkten Kampf einlassen...obwohl, wenn alles nichts half...andererseits wollte er ja was...die Mienen...und die waren im Norden, hinter diesem Gebirge...

All die Männer hier, mehr oder weniger schuldig für ein Verbrechen verhaftet und in die Barriere geworfen, haben mittlerweile wieder zu einem relativ normalen Leben gefunden. Und jetzt mussten sie kämpfen, um ihr Leben, für das Erz, für die Barone und den König. Und das immer wieder...was für ein Gefängnis war das doch...

Langsam glitt das gewaltige Zweihandschwert aus seiner Scheide und fand festen Halt in den Pranken Radecks. Das Licht der aufgehenden Sonne reflektierte sich in dem blutroten Stahl, einst die Waffe eines Dämonen hatte sie nichts an ihrem furchteinflößenden Erscheinen verloren. Das Blut der Fallenden Krieger würde gar nicht auffallen auf dem Stahl, ihre Leben würden vergehen ohne Spuren an der Waffe, die sie ins Jenseits schickte, zu hinterlassen...

Aber wen interessierte das schon. Es war Krieg, im Krieg ging es nur um Leben und Tod, schneller und besser sein als der andere...und mehr Glück haben. Aber das war jetzt erst mal auch egal, Radeck beschloss sich dem morgentlichen Training der Gardisten anzuschließen, dem der Hohen um genau zu sein, hatten nur die Zweihänder...



30.07.2002 12:21#332
Shakuras Shakuras öffnete zaghaft die Augen und beäugte die Gegend, in der er sich befand.Mit einem erleichterten Seuftzer, ließ er seinen Kopf wieder ins weiche Grass fallen und schloss die Augen.
=Shakuras="Ich sollte wohl das nächste Mal die Mischung des Tabaks und des Sumpfkrautes besser dosieren."
Er genoß die wenigen Momente der Ruhe.Die Vögel zwitscherten ihr Lied und eine leichte und kühlende Brise glitt über das sanfte Grass hinweg auf dem Weg zum Camp, um auch dort Freude zubereiten.
Nach einigen Momente richtete er sich auf, fuhr sich mit seiner Hand durch die Haare und machte sich auf zum Camp.



30.07.2002 16:19#333
Radeck Schwere Schritte hallten den Bergpfad entlang und drangen nun auch schon leise bis ins Camp der Gardisten. Gor na Kosh und Gor na Khar, die beiden Anführer der zwei Trupps, die sich schon vorher getroffen hatten, stapften an der Spitze der 30 Templer den Weg entlang, in ihrer Mitte noch zwei Baals und ein paar wenige Novizen mit Versorgungsgütern. Der Boden erzitterte förmlich unter dem Gleichschritt der Krieger in ihren schweren Rüstungen und die Panzerplatten blitzten in der Sonne.

Auch die beiden Schatten waren bei ihnen, sie gingen vor den Templern, hatten ihnen den Weg gewiesen. Einige Gardisten, die Wache hielten, waren sichtlich erleichtert, als sie die Beiden um die letzte Ecke vor dem Lager biegen sahen, hatten sie vorher Schlimmstes befürchten müssen, auch wenn es aus Richtung Altem Lager kam.
Auch Radeck hatte mittlerweile die Ankunft der Sumpfkrieger vernommen und war ihnen ein Stück entgegen gegangen.

„Seid gegrüßt, Khar, Kosh...gut das ihr gekommen seid, wir können hier wohl jeden Mann gebrauchen. Der Feind ist stark und hat viel aufzubieten...“ „Meinst du wir lassen euch hier den ganzen Spass allein?!“
Khar grinste und winkte den Männern zu, sich hier ebenfalls erst mal niederzulassen, bis die Gardisten weiterziehen würden...falls sie das überhaupt tun würden.
„Gut gut, stellt auch ein paar Wachen auf, aber der Großteil soll sich ausruhen...ich werde Gnat bescheid sagen gehen...“

Mit diesen Worten wandte sich Radeck um und schritt langsam wieder tiefer ins Camp hinein, hier irgendwo musste der Hohe Gardist ja sein, er würde ihn schon finden...



30.07.2002 17:01#334
Carthos na drak stand auf einer kleinen erhebung auf der ebene und blickte in richtung drakia. das dorf konnte er zwar auf die entfernung unmöglich erkennen, aber vielleicht sah er dafür irgendwas anderes.
allmählich zogen wolken auf, die ersten vorboten für regen. nach der hitze der vergangenen tage war das vielleicht gar nicht so schlecht. der erzbaron ließ seinen blick über den horizont gleiten. auch wenn er von hier aus nur einen kleinen teil des flachlandes, an dessen ende sich drakia befand, überblicken konnte, war es doch immerhin genug um eventuell eine derart große armee wie sie der feind hatte erkennen zu können.



30.07.2002 18:02#335
Shakuras Auch dem Gelehrten ist es nicht entgangen, dass sich ein Templertrupp im Lager aufhielt.Neugierig beäugte erdie Personen, dessen Gesichtsausdruck, Verhalten und dessen Reaktion auf die Gardisten.
Es schien für den Alten so, als ob die meisten Templer den Kriegern und ihm wohlgesonnen waren.Es gab ein paar wenige Ausnahmen, die mürrisch und aufmerksam, als ob es gleich zu einem Kampf kommen würde zwischen den Kriegern, umherstreiften.Doch es gab immer Ausnahmen.
Außerdem waren auch noch ihre Truppenanführer dabei, die sie notfalls in die Schranken weisen würden.

Der Alte erhob sich von seinem Platz, umklomm seinen Stab und machte sich langsam auf zum Anführer der Gardisten.
Sein Name war Gnat.



30.07.2002 23:31#336
Radeck Auf einem Felsen stand der Templer, das gewaltige Schwert mit der Spitze auf den Fels aufgesetzt und sich leiht darauf stützend. Der Umhang flatterte im Wind, der ihm hier oben sanft ins Gesicht wehte, es war eine klare Nacht...und eine verdammt warme. Weit in der Ferne konnte er schwach die Lichter Drakias erkennen, ein noch unerreichbares Ziel.

Aber das würden sie sich schon noch holen, genauso wie sie diesen verdammten General wieder davonjagen würden. Ja...die Schlacht, irgendwie sehnte es ihn schon danach. Es wurde Zeit das sich etwas tat, er war Krieger, er war da um zu kämpfen und zu töten.
Hier abwarten war nicht sein Ding, absolut nicht...

Langsam legte Radeck den Kopf in den Nacken und starrte auf einen Stern, dann schloss er die Augen und konzentrierte sich, konzentrierte sich auf die Kraft der Magie. Das innere Licht entfachen, das waren die Worte des Obersten der Baals. In ihm brannte es, Radeck konnte es spüren...mehr als die Hitze der Umgebung brannte es. Langsam holte er die Kerze hervor und hielt sie vor sich, neigte den Kopf wieder etwas nach unten und öffnete die Augen. In dem Moment, in dem er fest auf den Docht blickte, fuhr ein schwaches Kribbeln durch den Körper des Templers, die Kerze entzündete sich. Nur schwach brannte sie, aber das Flämmchen hielt und wuchs an, soweit es ging und dann brannte die Kerze wieder, er hatte es geschafft...



30.07.2002 23:34#337
CiferXIV CiferXIV saß am Lagerfeuer und beobachtete die Templer. Männer, die sich täglich bekifften, Männer die an einen 'Schläfer' glaubten. So ein Unsinn. Doch, trotzdem waren sie starke Krieger und ausgezeichnete Kämpfer. CiferXIV konnte sich das nicht so recht erklären. Warum unterstützten sie die Garde? Die Sumpfleute hatten doch nichts zu befürchten vor dem Herzog, da sie keine Mine besaßen.
Jedenfalls waren sie nun hier und machten sich im Camp breit. Obwohl sie einen freundschaftlichen Eindruck machten, blieb der Gardist misstrauisch. Er musste auch aufpassen, dass er keinen Streit anfängt. Das wäre das letzte was man gebrauchen könnte, vor allem weil sie einem vielleicht noch stärkeren Gegner gegenüberstanden und jetzt eher zusammenhalten mussten.

So marschierte CiferXIV durch das kleine Lager und versuchte immer einen kühlen, gelassenen Eindruck zu hinterlassen, so dass ja keiner vermag ihn anzusprechen. Sein Ziel war Shakuras. In den Unterlagen über die Erzrüstung war die Rede von einer starken Magiequelle. Dem Gardisten fiel dazu gleich das Herz des Erzgolems ein, dass der Feuermagierlehrling an sich genommen hatte, als sie solch ein Monster im Wald der Verwirrung besiegt hatten.

Shakuras war leicht zu finden, unter den Gardisten und Templer fiel die Feuermagierrobe schon etwas auf. CiferXIV sprach ihn an:

Hey, Shakuras. Wie ich sehe bist du auch mitgekommen. Du ich müsste mal mit dir reden. Können wir uns setzen.

Nicht dass CiferXIV was schwerwiegendes auf dem Herzen hätte, er nahm nur Rücksicht auf den Alten.



31.07.2002 00:02#338
stressi Den steilen Hang kamen zwei dunkle Gestalten, die ganz ohne Fackel sich dem Lager der Gardisten und Templer näherten. Beide traten fest auf, damit die Wachen des Camps sie auch gleich bemerken würden und nicht etwa einen Schreck bekamen und ihre Schwerter blank zogen, bevor ein Wort gewechselt wurde.
Es war ein steiler Anstieg und trotz des Mondlichtes war er nicht so leicht. Die beiden waren richtig froh, als ihnen die Wachen in den Weg traten und nach irgendeiner Parole fragten.

Der Baal blieb ein paar Schritte hinter Stressi und beobachtete den Novicen, wie er mit den Wachen verhandelte. Im Ergebnis seiner Bemühungen wurden sie von zwei Wachen in die Mitte genommen und in das Lager geführt.



31.07.2002 00:16#339
Burath "Die Schatten sind zurückgekehrt" meldete einer der Gardisten als er Gnat erreichte und blieb nur flüchtig stehen, um die Antwort abzuwarten und seinen weiteren Aufgaben nachzugehen. Der hohe Gardist nickte nur stumm und murmelte ein paar kaum verständliche Worte in seine Richtung. "Dann werden wir uns morgen an die Durchführung des Planes machen. Ruht euch aus. Es wird ein anstrengender Tag"
Auch der junge Mann nickte kurz als Zeichen das er verstanden hatte und war schon kurz darauf im Schwarz der Nacht verschwunden. Auch Gnat schlenderte ziellos durch das Camp. Die Aufgaben des heutigen Tages hatte er sorgsam und genauestens durchführen lassen, hielt ständig ein Auge darauf und ging fast durchgängig seinen Plan noch einmal im Kopfe durch.

Jetzt war es an der Zeit das auch er einmal eine Pause machte. Am besten geeigneit wäre dafür wohl ein stilles und ruhiges Plätzchen, wo er ungestört entspannen könnte. Es dauerte eine ganze Zeit lang, ehe er sich an den Feuerstellen und Menschenmassen vorbeigearbeitet hatte, und endlich den Rand des Lagers erreicht hatte. Doch auch hier fand er keine Ruhe. Wieder trat einer der roten Krieger an ihn heran.
"Zwei weitere Sumpfler sind zu uns gestoßen." Gnat seufzte kurz " Ich werde sie persönlich empfangen und ihnen den Weg zu ihren Leuten weisen."
Nicht lange dauerte es da stand Gnat vor den beiden Gestalten, die in der Dunkelheit nur als Schemen auszumachen waren. "Seid mir gegrüßt. Wollt auch ihr euch den bereits eingetroffenen Templern anschließen?"



31.07.2002 00:24#340
Champ champ liess seine blicke durch das lager streifen. einige templer waren da und auch einige krieger aus dem alten lager. er kannte von denen die allerwenigsten, mit dem al hatte er weniger zu tun. aber er erkannte gor na drak und auch gnat. er hatte beide auf früheren abenteuern kennen gelernt.
gnat sprach ihn und stressi dann auch an und champ antwortete: "Ich wollte eigentlich nur mal nach dem Rechten sehen. Ich hab vorhin ein Schreiben von Radeck bekommen und wollte mich nur selber vergewissern, ob alles in Ordnung ist. Aber wie ich sehe, gibts kein Problem"



31.07.2002 00:29#341
stressi "naja, eigentlich wollte ich zu einem mann mit dem Namen Gnat und noch irgendwas davor. Er soll Schwertkampflehrer sein. Den wollte ich gern mal kennen lernen. Könnt ihr mir sagen, wo ich den finde?"



31.07.2002 00:36#342
Burath Kurz blitzte es auf in den Augen des hohen Gardisten, ein knappes Grinsen umspielte seine Lippen und war nicht ohne Grund an den Baal gerichtet. Gnat richtete seinen Umhang, lehnte sich gegen eine der kalten Felswände und klemmte sich einen Glimmstängel zwischen die Lippen. "Was wollt ihr denn von ihm? Er ist ein vielbeschäftigter Mann." Gnat konnte sich das Lachen kaum verkneifen, blieb nach außen hin aber gelassen und ernst.



31.07.2002 00:49#343
Champ champ hatte das blitzen in den augen absolut nicht verstanden. er wusste natürlich nicht, dass er jetzt nicht verraten sollte, wer der gardist war, der vor ihnen stand. aber er sagte trotzdem kein wort, sondern lauschte der kleinen unterhaltung, während er sich nach radeck umsah



31.07.2002 00:56#344
stressi Stressi sah sich um. Der Flegel vor ihm schien ein hoher Offizier zu sein. Möglicherweise würde er ihm gar nciht verraten, wer dieser Gnat war. Stressi ließ seine Blicke schweifen. Wie sah ein Schwertlehrer in diesem Lager der wandelnden Blechmänner aus? Sicher hatte der gleich mehrere Schwerter am Gürtel, so martialisch wie die Leute aus dem alten Lager aussahen.

Stressi hatte sie schon damals bei seinem Besuch im alten Lager ein bisschen albern gefunden. Weit und breit kein Feind, aber in vollem Ornat auf Wache stehn. Das war nicht nur unbequem, das war sicher auch ungesund. Besonders bei der Hitze.

"Sagt mir einfach, wie ich ihn finden kann und wie er aussieht. Ich such ihn mir dann schon allein."



31.07.2002 01:03#345
Burath Wenn ihr Gnat sprechen wollt so werdet ihr wohl oder übel mit mir Vorlieb nehmen müssen. Denn ich selbst bin es." lautete die Antwort. Das Gesicht wieder gewandelt zu einer steineren Maske betrachtete der hohe Gardist den Novizen vor sich ausgiebig. "Was wollt ihr denn nun?"



31.07.2002 01:11#346
stressi "Ihr seid Gnat? So habe ich mir allerdings den Schwertlehrer für die Einhandwaffen nicht vorgestellt. Ihr seht ja aus wie ein Heerführer.Naja, egal. Das Problem ist folgendes. Mein Lehrer Talas hat von mir veralngt, dass ich mit jedem Einhandlehrmeister einmal kämpfe. Erst dann will er mich zum Meister machen. Und nun bin ich hier und muss euch wohl fordern oder so. Nach meiner Erfahrung im Neuen Lager werdet ihr sicher auch nicht mit einem Holzschwert kämpfen wollen, oder?" Zumindest gibt es hier aber keine Arena. Das heißt, wir können über Stock und Stein?"

Stressi konnte seine freudige Erregung kaum verbergen. Dieser schwere Mann war zu seinem Gewicht auch noch mit dem Gewicht der Rüstung geschlagen. Das sollte im offenen und bergigen Gelände bald zur Ermüdung dieser kampfmaschine führen.
Stressi sah den Heerführer mit fragenden unschuldigen Augen an.


31.07.2002 01:22#347
Burath Ein Kampf? Gnat musste grübeln. Waren es doch schwierige Zeiten wo das Blut nur noch darauf wartete vergossen zu werden, allerdings könnte auch dieser junge Mann hier im Kampf nützlich sein. Vorrausgesetzt er verfügte über die nötige Erfahrung. Es wäre wohl das Leichteste es über einen Übungskampf herauszufinden. "Okay morgen früh dort oben auf der Anhöhe" meinte der hohe Gardist, während er sich bereits nach einem Schlafplatz umsah.



31.07.2002 01:29#348
stressi Stressi musste sich also wohl oder übel einen Schlafplatz unter freiem Himmel suchen. Dem Baal schien das nichts auszumachen. Der suchte sich einen Schlafplatz auf weichem Gras in der Nähe einer kleinen Quelle und drehte sich noch ein paar mal hin und her und war dann eingeschlafen.

Stressi ging es nicht so gut. Er hatte ja auch nicht so eine warme, praktische Robe an. Im Novicenrock war man eben doch nicht so praktisch angezogen für eine Nacht im Freien. Wie beneidete er jetzt den Blechmann um seine Rüstung und wie beneidete er den Baal um seine Robe.

Vielleicht reifte ja in dieser Nacht bei dem Novicen der endgültige Entschluss, zu den Baals gehören zu wollen. Auf jeden Fall war die Nacht unter dem klaren Sternenhimmel kälter als gedacht.



31.07.2002 01:41#349
Radeck Mittlerweile war die Kerze wieder erloschen, fiel auf den Fels und blieb liegen. Langsam sank der Templer hinterher, bis auf die Knie, stützte sich noch immer auf das Schwert, den Kopf dagegen gelehnt.
Eine Träne kämpfte sich unter der Flut an Erinnerungen, einem Chaos an Gefühlen, einem Wirrwarr an Empfindungen, die Wange hinunter und tropfte vom Kinn auf den aufgeheizten Stein.
Es zehrte an ihm, der Verlust, ihr Tod durch sein Verschulden, einfach alles. Innerlich zerrüttete es ihn und zerfrass ihn wie Maden eine Frucht...
Trotz aller Versuche es zu unterdrücken kämpften sich immer mehr Tränen hervor und fanden ihren Weg auf den warmen Felsen.
Warum das alles, immer wieder diese eine Frage, Warum?! Er fand einfach keine Antwort, gab es überhaupt eine? Und wenn ja, wollte er sie dann eigentlich wissen? Ihm war zum Kotzen zu mute, einfach raus damit, die Last abwerfen, dem Druck entfliehen.

Aber es ging nicht, es wollte einfach nicht gehen, es wurde eher noch mehr. So sehr er sich auch in die Magie und den Kampf floh, es half nichts, immer wieder holte ihn diese eine Sache ein und traf ihn jedes Mal von Neuem wie das erste Mal...



31.07.2002 11:01#350
Burath Von tödlicher Eleganz zeugend surrte die feingeschliffene Klinge durch die Morgenluft, zerteilte ihre unsichtbaren Gegner und tänzelte in wilden Kombinationen um den Körper des hohen Gardisten. Leicht ging er nach vorn in die Knie, ließ den Griff des Einhänders über das Handgelenk kreisen und vollendete die Bewegung, in dem er die Klinge gerade nach vorne streckte. Doch damit nicht genug. Sein linkes Bein zog er nach rechts herum, riss im selben Moment das Schwert senkrecht nach oben und ließ es, nachdem er die Drehung vollendet hatte, mit aller Kraft auf den Boden niederfahren. Zentimeter über der naturgrauen Oberfläche kam die Klinge zum Stehen.

Langsam glitt er nach unten uns saß auf dem kalten Stein, das Schwert über dem Knie ruhen lassend. Das silbrige Blatt funkelte im strahlenden Licht der aufgehenden Sonne. Die Augen waren geschlossen, der Atem ging ruhig und regelmäßig. Bei jedem Zug klirrten leise die Ketten, die seinen muskolösen Oberkörper überspannten. Doch etwas fehlte. Der Brustpanzer, die Fratze, hielt ein danebenstehender Gardist in seinen Händen. Gnat war soweit und brauchte nur noch auf den Sumpfler zu warten ...



31.07.2002 11:09#351
stressi Stressi war erwacht und fror jämmerlich. Diese blöde Novicenkluft hatte ihm sicher eine tolle Erkältung eingebracht. Da er keine Decke und keinen Umhang mithatte. war er immer wieder in der Nacht erwacht und hatte kurze Sprints zum Aufwäremen einlegen wüssen. Darum fühlte er sich eigentlich nicht so recht in Form. Das durfte er die Blechbüchse natürlich nicht merken lassen, die bestimmt perfekt auf ein Camping im Freien vorbereitet war.

Aber egal, jetzt hieß es Farbe bekennen. Suchend durchstreifte er das Camp, bis er den Gardistenchef gefunden hatte.



31.07.2002 11:15#352
Burath Langsam erhob sich der Gardist und sah wie der junge Novize auf ihn zu kam. "Einen guten Morgen wünsche ich" begann Gnat leicht grinsend und ging, sein Schwert locker in den Händen haltend, ein Stück auf Abstand. "Ihr wollt jetzt also kämpfen?"



31.07.2002 11:20#353
stressi "Ja, ich denke, wir sollten es hinter uns bringen. Darf ich einen Wunsch äußern? Ich würde gern im offenen Gelände kämpfen und nicht in einer Arena oder so. Ich meine so über Stock und Stein kommt es doch der Realität am nächsten ... und noch eine Frage, wollen wir nicht lieber mit Holzschwertern kämpfen oder mit Stöckchen. Ihr seht ja, so eine Novicenrüstung bietet keinerlei Schutz und ich muss diesen Übungskampf ja irgendwie überleben, sonst werde ich ja nie Meister."

Stressi sah den Schwertkampflehrer fragend an.



31.07.2002 11:27#354
Burath "Wir kämpfen gleich hier und jetzt. Holzschwerter gibt es nicht, so etwas führen wir im Krieg nicht mit uns. Ihr werdet also viel Wert auf eure Verteidigung legen müssen." Gnat blickte dem Novizen streng in die Augen und sah anschließend an sich selbst hinunter. Der Oberkörper war nur bedeckt von einem Kettenhemd, also auch nicht gerade der beste Schutz. Der Gardist ging leicht in die Knie, rückte die Beine etwas breiter auseinander und hielt die Klinge schräg nach unten gestreckt. "So greift an wenn ihr bereit seid"



31.07.2002 11:35#355
stressi Stressi sah dem Gardisten in die Augen. In den Augen erkannte man im Allgemeinen zuerst eine Angriffsabsicht und die Augenbewegungen verrieten auch, aus welcher Richtung der Angriff erfolgen würde. Stressi würde sich sehr vorsehen müssen. Eigentlich war ihm klar gewesen, dass der Gardist nicht mit Holzschwertern kämpfen wollte. Die Leute fanden immer, dass das Kinderkram war. Die Meinung würde sich erst ändern, nachdem sie ein paar heftige Schnitzer im Körper hatten.

In diesem Fall würde aber wohl er die Schnitzer davontragen. die Frage war nur, ob er seinen nackten Oberkörper so gut würde schützen können, bis sich seine bessere Beweglichkeit irgendwie als Vorteil herausstellen würde.
Stressi senkte sein Schwert und wartete. Er wollte nicht den ersten Angriff führen, er wollte seinen Gegner erst beobachten.



31.07.2002 11:51#356
Burath Gnat betrachtete den jungen Sumpfler etwas misstrauisch. Irgendwas stimmte nicht und jetzt musste er auch noch in den Angriff übergehen.
Leise seufzte er und ging dann langsamen Schrittes auf den Novizen zu. Mit seinen Augen fixierte er durchgängig das Gesicht des Gegners, versuchte bereits jetzt herauszufinden wo eventuelle Schwachstellen liegen könnten. Die Augen eines Menschen verrieten fiel. Langsam kam er immer näher, das Schwert ruhte noch immer in der schräg nach unten gehalteten Position. Seine Muskeln spannten sich unter der Kettenschicht, das Schwert fand festen Halt, wieder ging er in die Knie und trat den letzten Schritt vor den Novizen. Der hohe Gardist stemmte sich gegen seine Waffe und lenkte den Aufwärtsschwung zur Seite. Das Schwert beschrieb einen engen Bogen bevor es scheppernd auf die Klinge seines Gegners traf. Doch verharrte es dort nicht länger. Gnat wirbelte herum, ging dabei noch stärker in die Knie
und ließ das Schwert in einer vollendeten und schräg nach oben gezogenen Drehung in die Seite Stressis rasen...



31.07.2002 12:02#357
stressi Stressi hatte kaum Zeit, den Hieb zu parieren, aber durch eine schnelle Drehung, die ihn aus der Bahn des Schwertes trug, hatte er doch genug Zeit, sein Schwert senkrecht zu Boden zu führen, so dass der Hieb des Lehrers abgelitt. Damit ging der Schwung ins Leere. Der Gardist verlor für einen Moment die Kontrolle über seinen eigenen Körper, der sich dem Schwung anpassen musste. In dem Moment konnte Stressi im Gegenzug seinen eigenen Schwung ausnutzen und dem Gardisten einen kräftigen Schwerthieb gegen die Brust führen.



31.07.2002 12:26#358
Burath Gerade noch rechtzeitig schlug die Breitseite des Schwertes von unten an das von Stressi und drückte es ein weites Stück nach oben. Haarscharf glitt es über der Schulter des Gardisten an seinem Kopf vorbei. Ein knappes Grinsen erstrahlte auf Gnat's Gesicht dann presste er sein Schwert aus der gebückten Haltung heraus zur Seite und somit auch das Schwert des Sumpflers, welches unter dem seinem jetzt blockiert war. Der Oberkörper von Stressi war jetzt gerade zu einladend ungeschützt.



31.07.2002 12:40#359
stressi Damit hatte der schwertmeister aber seine eigene Deckung unterlaufen. Die Freude über seine zunächst wirkungsvolle Blockade hatte ihn etwas übersehen lassen, was Stressi sofort ausnutzte. Er ließ das Schwert einfach laufen und drückte kein bisschen dagegen. Dadurch glitt sein Schwert nach unten und fast automatisch in Gnats Seite. Stressi drehte sich nicht weg oder parierte nicht, sondern sprang mit ganzer Kraft nach vorn bis ganz dicht an den Körper des Lehrers. So konnte der nicht mehr zuschlagen, weil er seinen Arm nicht mehr zur Seite bewegen konnte. Damit war ihm jede Kraft genommen. Das hatte er von Talas gelernt: wenn man die klinge eines anderen nach unten drückt, bekommt man sie am Ende eigentlich immer selbst rein.

Stressi hatte das alles bedacht und benutzte jetzt sein Schwert um mehrmals hart zuzustechen. Das Kettenhemd des Gegners erwies sich hier nur als Scheinschutz, konnte das Schwert beim Zustechen einzelne Kettenglieder doch mühelos trennen.
Da Stressi sein Schwert leicht abbremste, sozusagen mit Gefühl zustach, würde der Gardist nur einige blaue Flecken davontragen.



31.07.2002 13:02#360
Burath Dies kam äußerst überraschend für den Gardisten. War er nach dieser Bewegung doch einfach machtlos und reagierte viel zu spät. Jetzt stand Stressi dich vor ihm, stach ständig mit dem Schwert zu und blockierte seinen Schwertarm. Das ganze verlief nicht ohne Schmerz doch war der hohe Gardist genau diesen gewöhnt und konnte ihn so aushalten. Es gab nur noch eine Möglichkeit. Gnat ließ sich in einer leicht sprunghaften Bewegung nach hinten fallen, vollführte eine Rückwärtsrolle die im sicheren Stand endete. Das Schwert in seiner Rechten, mit der Linken die wunde Stelle haltend blickte er erneut in das Gesicht seines Gegners und nickte. "Nicht schlecht nicht schlecht"



31.07.2002 13:18#361
stressi Gnat hatte Abstand gewonnen. Jetzt rannte Stressi geradewegs auf seinen Gegner zu, die Klinge dabei knapp über dem Boden. Kurz vor dem Gegner stieß er sich ab,zog die Klinge nach oben, schleuderte dabei die feindliche Parade zur Seite, drehte seinen Körper nach links, zog die Waffe nach und nutzte den Schwung der Bewegung für eine komplette Drehung, die in einem weiteren Schlag von derselben Seite wie der erste Angriff endete.

Als die Schwerter sich berührten, drehte Stressi sein Schwert, so dass die beidseitig angebrachten, leicht gebogenen Parierstangen sich zwischen den Parierstangen des Gegners und dessen Klinge verhakten.

Stressi zog sein eigenes Schwert mit einem kräftigen Ruck an sich und wollte den Gardisten auf diese Weise entwaffnen.



31.07.2002 13:35#362
Burath Doch der Gardist folgte der Bewegung in dem er auf Stressi zuging und ließ sich so das Schwert nicht abnehmen. Jetzt war er am Zug. Noch immer hatten sich die Parierstangen verkeilt. Gnat biss die Zähne zusammen, drückte sein Schwert und somit auch das seines Gegners senkrecht nach oben, dann wand er Stressi halb den Rücken zu und zog beide Schwerter sowie anschließend Stressi schwunghaft über seinen Rücken. Krachend landeten Klingen sowie der Sumpfler auf den Boden. Auch der Gardist musste sich abstützen. Leise begann er zu lächeln. "Ein wirklich guter Kampf. Ihr seid bereits jetzt ein meisterhafter Klingenführer"



31.07.2002 13:41#363
stressi Stressi hatte Mühe wieder zu Atem zu kommen, aber das hatte sich wirklich gelohnt. Dieser Gardist war nicht nur ein guter Schwertmeister, er hatte Stressi auch die Möglichkeit gegeben, ein paar ungewöhnliche Manöver auszuprobieren.
Er fühlte sich jetzt jedenfalls hervorragend. Dem Schwertlehrer reichte er die Hand und bedankte sich für den tollen Kampf und drehte sich dann zu dem Baal Champ um, der ihnen die ganze zeit zugesehen hatte.

"Das wars, ich habs halbwegs ordentlich hinter mich gebracht. Den zweiten Kampf hab ich für Talas bewältigt. Jetzt muss ich nur noch zu Alaerie. Mal sehn, wann das am besten passt.

Ich könnte jetzt gehn. Habt ihr noch etwas vor? Oder gehn wir gemeinsam zurück?"


31.07.2002 13:54#364
Champ "Nein, ich habe hier eigentlich nichts weiter zu tun, wir könnten dann zurück." champ war sehr beeindruckt von den fertigkeiten seinens hohen novicens im umgang mit dem schwert. vielleicht war sein wunsch, später mal baal zu werden doch nicht so richtig. wer so gut kämpfen konnte, war vielleicht als templer doch nützlicher. darüber mußte nochmal nachgedacht werden. aber das hatte ja noch zeit.
der guru kramte aus seiner tasche eine der gestern erst erworbenen teleportrollen und gab sie stressi.
"Hier, benutzt die mal. Ich hab keine Lust zu laufen. Einfach etwas Energie sammeln und dann die Schriftrolle lesen. Du wirst merken, das geht fast von alleine.
Wenn du angekommen bist, mach sofort einen oder besser gleich zwei Schritte zur Seite. Ich teleportiere mich direkt nach dir. Es weiß noch keiner, was passiert, wenn du noch an der selben Stelle stehst. Und ich hab keine Lust, das heute rauszufinden."
mit glänzenden augen nahm stressi die spruchrolle und tat, wie ihm geheißen. schon bald war er in einer magischen wolke verschwunden. der guru wartete vorsichtshalber einige augenblicke und war dann ebenfalls per teleport verschwunden



31.07.2002 14:00#365
Leila Leila räkelte sich, streckte die Arme und Beine aus und gähnte ausgiebig. Was ein fauler Tag, sie war sich sicher dass heute wieder nichts geschehen würde. Wie lange wollten sie denn noch hier verharren? Bis die Feinde von selbst kamen?

Verschlafen richtete sie sich auf und schaute sich um. Der Felsvorsprung war außer ihr leer, wahrscheinlich waren alle draußen. Umständlich befreite sich Leila aus den Decken, zog die neue Rüstung über und hätte sich nichts sehnlicher gewünscht als einen Spiegel. Da sie sich aber eh noch waschen mußte, trat sie erstmal hinaus in die Sonne und tapste rüber zu einem kleinen See, den sie als Waschstelle nutzten. Ein paar Gardisten spritzten sich gerade Nass ins Gesicht. Als sie die junge Frau sahen, hielten sie inne und starrten herüber. Leila schaute sich kurz im spiegelnden Wasser an und war richtig überrascht. Das sah ja richtig schick aus. Der Kerl hatte gute Arbeit geleistet.
Nachdem sie sich ebenfalls etwas gewaschen hatte, ging Leila ein Stückchen über die Ebene. Irgendwo am Rande des Lagers setzte sie sich auf einen Stein und genoß die Aussicht:





31.07.2002 14:08#366
Carthos allmählich sah man das die leute unruhig wurden. seit einer halben woche saßen sie nun hier. man konte schon wetten abschließen was schneller vergammeln würde, die gardisten oder das essen was sie dbei hatten.
na drak stand an gnats feldschmiede an einem der schleifsteine und bearbeitete sein berserkerwort. das schwert hatte ewigkeiten in der waffenkammer gelegen und war nicht mehr das allerschärfste. im kampf konnte er mit dem stumpfen ding wirklich keine großen aktionen machen, sonst hätte er auf jedem gegner doppelt so lange herumhacken müssen.
die sonne brannte wieder vom himmel, was die arbeit nicht gerade erleichterte. die funken flogen durch die luft und der staub des schleifsteins erfüllte die luft.



31.07.2002 17:28#367
Radeck Langsam schritt der Hohe Templer durch das Camp der Sumpfler. Alle Vorbereitungen waren getroffen, die wenigen Novizen, die mitgenommen worden waren und die Versorgungsgüter transportiert hatten, lagen faul in der Sonne, die Templer meditierten oder trainierten mit Schwert, Armbrust oder Magie. Radeck war zufrieden, die Truppe war bester Laune und in guter Form...ausgezeichnete Voraussetzungen für den Kampf...und wenn ihnen das Gelände auch noch Vorteile verschaffen würde, es sah gar nicht mal mehr so schlecht aus...

Auch Radeck hatte sich dem Training gewidmet, am Vormittag...den Nachmittag verbrachte er mit Ruhen, sich sammeln und das suchen und steigern der Magie in ihm. Es lenkte ihn ab, verschaffte ihm etwas Entspannung des Geistes. Bald würde es losgehen, bald war er wieder im Krieg, auf dem Schlachtfeld, seinem Zuhause?


31.07.2002 17:40#368
Burath "Die Schatten sind allesammt zurückgekehrt" eröffnete einer der Männer das Gespräch. "Sie haben alles auf Karten gezeichnet, Pfade, Höhlen ... einfach alles. Die Gardisten warten schon lange auf den Abmarsch und die Buddler sitzen faul in der Sonne. Es wird Zeit." sprach er weiter. Gnat nickte nur stumm, sah jedem der anwesenden Krieger, welche die zwölf besten der sich hier im Trupp befindlichen Gardisten waren, in das Gesicht, vor allem in die Augen, und überlegte einen Moment. Mit zaghaften Gesten brachte er das Tuscheln zum Verstummen und verschaffte sich so Gehör. "Dies hier ist Radeck. Ein Templer aus dem Sumpflager." Gnat deutete mit seiner Hand in die Richtung des Schweigenden, welcher sich in seinen Umhang eingewickelt hatte und der Beratung lauschte. "Er wird uns mit seinen Templern unterstützen. Wir werden jedes Schwert brauchen also können wir nur dankbar sein." Ein zustimmendes Brummen ging durch die kleine Amsammlung.

"Nun zu meinem Plan" fuhr Gnat fort. " Wir werden uns aufteilen. Zehn Gardisten, zehn Schatten sowie alle Buddler werden noch heute den Abstieg in die Richtung beginnen, aus der wir kamen. Wenn sie den Fuß des Gebriges erreicht haben, also unten in der Nähe des Waldes, werden sie ein Lager aufschlagen. Doch diesmal kein kleines. Die Buddler und Schatten werden Bäume fällen, das geplante Lager mit leichten Palisaden absichern und mit mehreren großen Hütten füllen. Dort werden wir im Ernstfall die Verletzten hinbringen. Zwanzig Gardisten und zwanzig Templer werden hier im Zentrum des Gebirges mehrere Höhlen bewohnen und sich dort versteckt aufhalten.
Sie werden gelegentliche Patroullien durchführen und warten bis die Buddler ihre Aufgaben abgeschlossen haben. Dann werden diese hier hoch beordert und auch ihr bekommt neue Anweisungen. Die hier im Zentrum befindlichen Kämpfer werden unsere Hauptstreitmacht darstellen.

Der gesammte Rest an Gardisten, Templern und Schatten wird sich bereits an den Abstieg zur Ebene machen. Allerdings werden sie kurz vor Erreichen der Ebene sich ebenfalls in Höhlen verstecken und werden den Gegner, wenn er kommt, passieren lassen und in den Rücken fallen, während die Hauptstreitmacht im Zentrum frontal attackiert.
Die Schatten werden Durchgängig Ausschau halten. Wir teilen uns also in drei große Gruppen. Ich hoffe ihr habt verstanden welchen Sinn die ganze Sache erfüllen soll." Es dauerte eine Weile bis die Gardisten alles noch einmal durchgegangen waren doch nach und nach bekundete jeder seine Zustimmung. "Na dann an die Arbeit" beendete Gnat die Versammlung und schon machten sich die Gardisten daran den Plan auszuführen. Befehle und Anweisungen wurden durch die Gegend gebrüllt, Buddler angetrieben und die Karren wieder beladen.


31.07.2002 18:07#369
Shakuras Der Alte wollte sich gerade auf dem Weg machen zu Gnat, dem Hohen Gardisten, um ihn sämtliche Fragen über den Plan der Vorgehensweise und des Aufenthaltes der Templer zu befragen.Jedoch wurde er 20 Meter vor seinem Ziel abgefangen.Von einem Gardisten namens Cifer.
Dieser bat ihm an sich zu setzen, weil er anscheinend etwas dringendes mit ihm zu klären hatte.
Leicht entnervt schaute er sich Cifer an und seine Blicke wechselten zwischen seinem Freund und dem Hohen Gardisten.
=Shakuras="Okay.Ich habe jedoch nicht viel Zeit.Ich muss......" Shakuras ruhige Stimme wurde soebend übertönt von Gnats herrschender.Dieser verkündete lautstark den Plan der Vorgehensweise und weshalb sich die Templer hier aufhielten.
Auf dem Gesichts des Gelehrten entstand ein breites grinsen. Als Gnats stimme wieder verklang, weil alles gesagt wurden ist, drehte sich der Magus zu seinem Freund.
=Shakuras="Anscheinend habe ich doch mehr Zeit als angenommen." Die beiden ließen sich nieder auf einen einigermaßen sitzbaren Platz und der Gelehrte schaute Cifer interessiert an.



31.07.2002 18:39#370
CiferXIV CiferXIV lauschte Gnats Stimme aufmerksam. Die Pläne waren gut. Der Gegner würde keine Chance haben, war nur noch zu hoffen, dass die Besatzer die vorgesehene Route nehmen. Während die Buddler die Karren beluden und Zelte abbauten war noch ein wenig Zeit um mit Shakuras zu sprechen.

Und zwar, es geht darum: Kannst du dich an den Erzgolem erinnern, den wir auf der Suche nach Novatius bekämpft und besiegt hatten? Ich hab ihm die Haut abgezogen, während du das blau leuchtende Herz an dich genommen hast. Es ist sicher voll von Magie oder so. Jedenfalls steht in den Aufzeichnungen, dass man eine starke Magiequelle braucht. Und da dachte ich...

Die Worte des Gardisten verstummten. An Shakuras' Gesichtsausdruck merkte CiferXIV dass dem Feuermagierlehrling klar war, was er wollte. Jedoch schien er davon nicht gerade begeistert zu sein.



31.07.2002 20:09#371
Shakuras Shakuras lächeln aus seinem Gesicht verschwand und eine ersnte Miene kennzeichnete das Gesicht des Gelehrten.
=Shakuras="Kommt gar nicht in Frage.Hast du vielleicht eine Ahnung, wie wertvoll dieses Herz ist?
Nichts auf dieser Welt kann es bezahlen.Rein gar nichts.Ich habe mich über dieses Wesen in unserer Bibliothek erkundet und habe herausgefunden, dass es das letzte seiner Art gewesen sein musste.
Somit ist dieses Herz und auch deine Haut unbezahlbar.
Nur die mächtigsten Magier der verschiedensten Länder beherrschten solch einen Spruch, den sie aber laut Corristos Aussage, nur einmal in ihrem Leben wirken konnten.Ich werde dir dieses Herz nicht geben.
Außerdem muss ich es noch eingehender untersuche und studieren, wenn ich die Zeit kommt."
Cifers Gesichtsausdruck wurde leicht ängstlich.So hatte er den ruhigen und alten Magus noch nie erlebt, obwohl er ihn schon einige Jahre kannte.Der Magus fasste sich wieder, denn erst jetzt bemerkte er, wer vor ihm stand.Einer seiner wenigen Freunden.
=Shakuras="Ich denke, dass für deine Rüstung nicht so eine große Magiequelle benötigt wird.Es wird wohl die Kaft eines vollwertigen Magiers reichen.Ich würde dir meine Macht geben, wenn ich schon so mächtig wäre, aber die Magie die inne mir wohnt, fließt nicht so stark durch meine Adern wie diese eines vollwertigen Magiers.
Doch ich werde dir trotzalle dem meine Hilfe anbieten.
Ich könnte auch einige Feuermagier fragen, ob sie dir dabei behilflich sein würden."
Der Magus wechselte seine Miene von der ernsten und recht agressiven zu einer entschuldigten und nun freundlichen.
Wieder stopfte er sich langsam eine Pfeife, wobei er dieses Mal etwas weniger vom Sumpfkraut nahm.Dann zündete er sie sich an und ließ seinen Blick durch das regendes Lager gleiten, währenddessen er um eine Antwort des Kriegers wartete.


31.07.2002 22:26#372
CiferXIV CiferXIV war recht überrascht. So aufgebracht war Shakuras ja noch nie gewesen. Ihm schien es ja wirklich wichtig zu sein. Der Gardist dachte, dass er diesen Klumpen in einer Kiste verstaut und vergessen hatte. Dem war wohl nicht so. Und die Erzgolemhaut soll unbezahlbar sein? Da hatte er ja was tolles unter seiner Hütte vergraben.

CiferXIV schaute durch das Lager und sprach zu Shakuras:

Ich glaube nicht, dass ein Magier geeignet wäre. Schließlich hab ich es so verstanden, dass die Magie beim Schmieden der Erzrüstung dauerhaft übertragen wird. Also wäre das deine blaue Magiekugel dann im,...äh kaputt.
Jetzt hatte er sich aber auf die Zunge beißen müssen. Schließlich saß er neben einem Feuermagier. Und um die Rüstung aufzuladen, müsste er sich wohl noch was andres einfallen lassen. Das Herz konnte er vergessen. Selbst wenn er einen Schatten beauftragen würde, es zu stehlen, wäre sofort klar, wer dahinter steckt. Aber soetwas konnte er einem Freund doch nicht antun, schnell musste dieser Gedanke wieder vergessen werden.

Vielleicht komm ich auf dein Angebot zurück. Wer weiß wohin mich dieses Rätsel noch führen wird. Aber nun muss ich los. Wir werden für das Alte Lager kämpfen und siegen.

Etwas anderes kam für den Krieger gar nicht in Frage. Eine Niederlage der Garde konnte er sich gar nicht vorstellen.



31.07.2002 22:50#373
Shakuras Der enttäuschte Gardist verschwand, um sich anscheinend für den bevorstehenden Krieg vorzubereiten.
Der Alte dachte nach.Irgendwo musste es doch auch noch eine andere Magiequelle geben.Genügend Magier könnten ihre Kräfte vereinen und sie auf die Rüstung einwirken lassen.Schnell verwarf er den Gedanken, denn wieviele Magier würden einem Gardisten helfen, eine Erzrüstung zu erstellen.Sie hatten weiss Innos genug zu tun mit ihren wichtigen und kostbaren Studien.
Nein es musste auch noch anders funktionieren.
Plötzlich fiel ihm die Karte ein.Sie war nicht umsonst versteckt wurden und fast perfekt in die andere Rolle eingearbeitet.
Er würde Cifer seine Idee vortragen.....
Doch jetzt musste er auch sich auf die Lage vorbereiten.
Da half nur Meditation, bis sie wieder aufbrauchen, um den Plan zu vollführen.


01.08.2002 12:18#374
Leila Leila ließ amüsiert den Blick über das scheinbare Chaos schweifen, das jedoch durchaus System hatte. Alle von Gnat eingeteilten Gruppen fanden sich zusammen, halfen das vorübergehende Lager wieder abzubauen und schwärmten dann aus. Leila würde zwangsläufig wieder mit zurück gehen, schließlich hatte sie sich für den Sanitätsbereich gemeldet.

Viel zu packen gab es nicht. Leila nahm ihren großen Beutel und die Decken, als vom Eingang des Felslochs ein Schatten einfiel.
"Bist du fertig? Wir brechen auf. Ich werde den Aufbau des Lagers unten im Wald koodinieren. Wollen wir denen doch mal zeigen wer hier der Boss ist!", hart stieß Gor Na Draks Klinge ins feuchte Erdreich. Aber man sah ihm deutlich an, dass er viel lieber vorne an der Front mitgemetzelt hätte wie es sich für einen ordentlichen Krieger gehörte. Doch er hatte nun mal seine Pflichten als Erzbaron nachzukommen.

Leila lächelte ihm zu.
"Fein, kannst du ja immer ein wachsames Auge auf mich haben", sie zwinkerte und warf sich dann den Beutel über die Schultern. "Wir können." Draußen wartete bereits eine Horde Buddler sowie jeweils zehn Gardisten und zehn Schatten.
"Abmarsch!", die rauhe Stimme des Barons hallte über die Ebene.


01.08.2002 14:52#375
Radeck …Eine Krähe(?) krächzte durchs Gebirge, Templer, Gardisten, Schatten und Buddler setzten sich in Bewegung. 40 der Krieger waren dazu eingeteilt den Haupttrupp zu bilden, weitere 30 Übernahmen den Hinterhalt. Radeck und Gnat blieben bei Ersterer und führten sie die teilweise recht engen Pfade durchs Gebirge entlang, bis dahin, wo der Hohe Gardist den neuen Platz für das Lager bestimmt hatte.
Die Sonne hatte nur heut morgen geschienen, im Laufe des Vormittags war sie durch Wolken verdrängt worden, die sich immer weiter aufbauten. Zwar brannte der Stern jetzt nicht mehr so heiss auf die Mannen nieder, allerdings hatte der Boden genug Hitze gespeichert und auch die Luft war fast unerträglich warm. „Wird wohl bald regnen...hoffentlich flutet das nicht die Höhlen, die wir beziehen wollten...“
Raunte Radeck zu seinem Kollegen rüber, der mit ihm an der Spitze der Truppe ging.

Bald kam auch Wind auf und die Umhänge der Beiden wogen sich sanft in selbigem, erste Tropfen trafen den Hohen Templer ins Gesicht.
„Hab ich’s nicht gesagt...beeilen wir und etwas, eine vollgesaugte Rüstung ist um einiges schwerer, es würde die Männer nur unnötig Kraft kosten.“ Gnat nickte und die Krieger legten an Tempo zu, wollten sie schließlich wenigstens einigermaßen trocken erreichen, was ihr Ziel war...


01.08.2002 15:55#376
Shakuras Anscheinend beachtete niemanden den Magus.Er war führ die anderen wie "Luft".Sie ignorierten ihn größtenteils.Es schien, als ob die Krieger und Magier gerade nicht den besten Kontakt hatten.
Shakuras konnte also selbst bestimmen, zu welcher Gruppe er gehören wollte.Gnat und ein Templer namens Radek marschierten bereits mit weiteren 38 Mann in eine gezielte Richtung.
Der Alte entschied sich, ihnen sich anzuschließen.
Er holte mit Mühe den marschierenden Trupp auf und glich sich ihren doch zügigen Marsch an.
Langsam wurde der Magier nervös.Er konnte sich immer noch nicht vorstellen, wie er einen Menschen umbringen sollte.
Die Angst wuchs und somit auch die Nervosität......



01.08.2002 18:19#377
Carthos polternd rollte der karren den hang hinunter. die buddler und schatten mussten all ihre kräfte aufbringen um das hölzerne geschoss abzubremsen. na drak ging mit leila vorneweg, gefolgt von den gardisten und den mit dem abhang kämpfenden buddlern und schatten.
da unten sieht es günstig aus, ich denke da fälen wir die paar bäumchen und pflanzen unser lager hin mit großen schritten näherte sich der baron dem ausgesuchten platz und setze sich auf einen stein, während die anderen sich von dem holzkarren werkzeug herunter nahmen und damit begannen das lager aufzubauen.


01.08.2002 19:24#378
Alonso Alonso belächelte die Buddler und Schatten, die grösste Porbleme damit hatten den Karren unter Kontrolle zu behalten. Wenn er daran dachte, dass er vor kurzem selber noch so rackern hätte müssen...
Aber nun war er zu einem recht guten Kämpfer gewachsen, der schon in kürze ein paar Ärsche aus Drakia treten würde. Alonso verstand immernoch nicht ganz, wie dem mächtigsten Lager so ein Fehler unterlaufen konnte.

Alonso blickte in der Schlange nach Vorne, ein Sumpfler?
Was hatte der hier zu suchen? Alonso kannte ihn, er hatte mal mit ihm trainiert. Damals als er noch mitten unterm Einhandtraining bei Warman stand. Er hatte sich auch gemausert, aus ihm war ein stattlicher Kämpfer geworden. Naja, mit so vielen Männern und noch Verstärkung aus dem Sumpf, würden sie Drakia schon säubern.



01.08.2002 21:14#379
Burath Düstere graue Wolkenschleier zogen sich über den Himmel, brachten starken Regen und einen eisigen Wind. Der schwarze Umhang wehte wild auf, Wasserfäden zogen sich über den den silbernen Stahl. Wie aus Eimern schüttete es, Blitze vermischten sich mit denen der Barriere. Laut krachte der Donner, ließ die Schatten zusammenzucken. Schweigend und wie erstarrt stand Gnat auf einer Anhöhe, überlegte wie es jetzt wohl den Leuten erging, die für den Bau des Lagers verantwortlich waren. Wenn die Arbeiten nicht zügig vorangingen, dann würden die meisten in einer Pfütze nächtigen müssen. Doch er würde glücklicherweise nicht dazuzählen.

Mit einem Satz sprang Gnat nach unten, landete weich im nassen Gras und stapfte geradewegs auf den Templer Radeck zu. "Alles ruhig. Lass uns in eine der Höhlen gehen. Mein Magen knurrt" Ohne auf eine Antwort zu warten setzte er sich in Bewegung und steuerte den Pfad an, welcher sich eine Schräge hinauf schmiegte und zu einem der Unterschlüpfe führte...



01.08.2002 21:53#380
Radeck Das Wasser prasselte auf die Krieger nieder, als hätte es Monate nicht mehr geregnet, in wenigen Minuten waren die Männer durchnässt bis auf die Knochen, aber sie hatten es auch gleich geschafft. Pech für die, die bis zur angrenzenden Ebene mussten. Radeck sah sich kurz um, jeder der Kämpfer war hochmotiviert, auch der Regen konnte sie nicht umstimmen, wenngleich der ein oder andere fluchte...aber das gehörte dazu.

Er begab sich mit dem Gardistenführer und einigen anderen Truppführern wir Cutter, Khar und Kosh in eine der größeren Höhlen, sie brauchten schließlich auch noch Platz fürs Pläneschmieden.
Die Wände der Höhlen waren nass, sehr nass aber relativ warm. Die Männer richteten sich notdürftig ein und versuchten es sich wenigstens etwas gemütlich zu machen. Radeck zog es allerdings vor, seine Rüstung anzubehalten. So war er jederzeit bereit, komme was wolle.

„Naja, heimisch fühlt man sich hier nicht, aber besser als im Wald allemal...“ Wandte er sich an Gnat und griff nach einem Laib Brot, den ein Novize gerade hereingebracht hatte.
„Aber naja, wir sind zum Kämpfen hier, nicht zum Urlaub machen... Wir sollten stets ein paar Späher draussen haben, die uns auf dem aktuellen Stand halten...nicht das wir unerwarteten Besuch bekommen. Und ich wüsste zu gern, was Bullit gerade treibt...“



01.08.2002 22:03#381
Burath Leicht abwesend starrte der hohe Gardist in das verhaltene Lagerfeuer, lauschte dem Knistern und verfolgte seelenruhig die züngelnden Feuerschlangen welche sich die Scheite hocharbeiteten.
Das Höhleninnere, bewohnt von einigen Gardisten die im Kreis um das Feuer saßen, wurde in dämmriges Zwielicht getaucht, von draußen erklang noch immer der grollende Donner. Erst jetzt wandte Gnat seinen Blick dem Templer zu. "Es tut mir leid doch Bullit ist auf sich allein gestellt. Wir wären törricht ihm Spione hinterher zu schicken, denn das könnte den gesammten Plan gefährden, und würde so mit großer Wahrscheinlichkeit seinen Tod bedeuten. Um uns braucht ihr euch keine Sorgen machen. Da draußen sind ne Menge Schatten."



01.08.2002 22:34#382
CiferXIV CiferXIV hatte sich entschieden mit dem dritten Trupp Richtung Ebene zu marschieren um den Ggner dann in den Rücken zu fallen. Das Lager aufbauen war ihm zu langweilig, er wollte endlich kämpfen. Noch nie hatte er einen Menschen getötet. Aber es gab immer ein erstes Mal. Ohne Reue war der Gardist entschlossen diesen Wichtigtuern zu zeigen, was es hieß, sich mit dem mächtigsten Lager anzulegen.

Dennoch wollte CiferXIV nicht mit zur Hauptstreitmacht. Gnat und der Templer, der von von Anfang an dabei war, hatten dort alles gut im Griff. Ein offener Kampf wäre in den Schluchten eh schlecht möglich und so sollten die Templer ihre mächtigen Zweihänder schwingen während ein eher unscheinbarer Trupp den Feinden in den Rücken fällt.
Außerdem war er so mit Sly zusammen unterwegs, das war wohl auch ein Grund.
Der Trupp wurde von Jackal durch die Schluchten geführt. 15 Gardisten und genau soviele Schatten marschierten hinter ihm her. Die meisten waren Schützen, nur etwa ein Dutzend würden direkt angreifen, und CiferXIV war einer davon. Höchstwahrscheinlich würde man diesen mutigen Recken die Rüstung an den Schulterblättern noch soweit verstärken, dass sie einen Armbrustbolzen aushalten könnte. CiferXIV war das aber egal, er vertraute den Fernkampffähigkeiten seiner Kollegen.



02.08.2002 01:08#383
Radeck Nach einer kurzen Besprechung der Truppführer trat Radeck wieder aus der Höhle, der Regen hatte nachgelassen, es tropfte allerdings noch immer ab und zu. Auf einem Felsen bezog der Krieger erst mal Stellung und verschränkte die Arme vor der Brust. Weit konnte man sehen, die Lichter Drakias waren trotz des Wetters noch erkennbar.
Bald würde hier Blut fließen, hoffte der Templer zumindest...es sehnte ihn regelrecht danach, er wollte wieder in das Eintauchen, was ihn bis jetzt am Meisten geprägt hatte, dem Kampf, dem Krieg, dem Töten...

Und er spürte wie die Magie des Schläfers in ihm anwuchs, manchmal brannte es förmlich, wollte heraus, staute sich auf und entlud sich dann in schwachen Wind oder Lichtzaubern, die bisher lediglich Kerzen ausblasen oder entfachen konnten. Aber es würde mehr werden, wenn die Magie in ihm Einzug gehalten hatte, dann würde er sich wieder bei Hundder zeigen und sich näher in dieses Element einführen lassen...den Gebrauch von Runen trainieren und Schriftrollen für mächtigere Zauber bei sich tragen...vor allem die Pyrokinese, sein erster Zauber, hatte es dem Hohen Templer angetan...so zerstörerisch, so gewaltig und unaufhaltsam...

Ein leichtes finsteres Grinsen erschien auf dem Gesicht Radecks, aber niemand konnte es sehen...



02.08.2002 11:37#384
Leila Taufrisch glänzte der Wald in der Morgensonne. Fast die ganze Nacht hindurch hatte es geregnet, aber jetzt, rechtzeitig zum neuen Tag, strahlte wieder der große Energiespender hoch am Himmel. Wie frisch gewaschen lag die Landschaft da, ließ Blätter aufblitzen und einen leichten Dunst über der Wiese entstehen.
Leila gähnte und blinzelte in die Sonne. Sie hatten sich eine notdürftige Überdachung gegen den Regen gebaut, von der jetzt das letzte Wasser tropfte. Gleichmäßiges Hämmern drang in Leilas Ohr, dazu das Gebrüll einiger Gardisten und allgemeine Arbeitsgeräusche, die darauf schließen ließen, dass schon fleißig weiter am Lager gebaut wurde.
Leila stand auf und streckte sich. Vielleicht sollte sie eine Runde laufen? Nicht durch den Wald, wer weiß was da alles auf sie lauerte. Aber auf der Wiese sollte sie eventuelle wilde Tiere doch schon früh genug erkennen. Im langsamen Trab machte sie sich auf den Weg.



02.08.2002 13:02#385
Raven the 4th Immer weiter hinauf trieb es den Söldner hinauf, das Gefühl der Freiheit, das Raven immer hatte, wenn sich die Kolonie zu seinen Füßen ausbreitet und nur noch eine dünne Wolkenschicht zwischen ihm und der wahren Freiheit lag. Mit großen Schritten stieg der Söldner also einen kleinen Trampelpfad hinauf. Lionella hatte wieder ihren Platz auf der Schulter eingenommen und genoß das klare Sonnenlicht, das jetzt durch die Wolkenbarierre brach. Die Tasche war wieder einmal prall gefüllt, in der Nacht hatte Raven viel Wild erlegt, doch war noch Platz und der Jäger hoffte auf ein paar schwerere Gegner auf dem Gipfel des Berges. Es war jener Berg, der, wenn man vom NL zum Stonehenge hinaufging, zur rechten lag. Auf dem Weg zum Stonehenge, von wo er dann seinen Aufstieg gestartet hatte, waren ihm bereits ein paar Snapper und ein Bluthund begegnet, die der Söldner aber in zwar anstrengenden aber kurzen erfolgreichen Kämpfen besiegt hatte.

Nun war er schon fast auf dem Gipfel angekommen. Es wehte ein starker Wind und die Luft wurde kühler.
Der Jäger war erschöpft und suchte nach einer geeigneten Stelle, als er plötzlich vor einem kleinen Kessel kurz unterhalb des Gipfels stand. Er war völlig windgeschützt und viele Büsche und Blumen wuchsen in ihm. "Das ist ja ein kleines Paradies!", dachte sich Raven und setzte sich unter eine große Buche die in mitten des Kessels wuchs und deren Wipfel leicht im Wind schwankte.
Raven nahm sich etwas zu essen und zu trinken aus der Tasche. "Hier werde ich mir eine Hütte bauen!", dachte sich der Söldner und biss von dem Brot ab. "Das ist wirklich der ideale Platz für mich! Ein kurzer Weg zum Wald, nahe am NL und eine Ruhe, die ich nur sehr sehr selten erlebt hab. Ich werde so bald wie möglich anfangen, meine Hütte zu bauen, damit ich sobald ich meine Jagdaubildung hinetr mir hab hierherkommen kann."
Der Söldner schloß die Augen und schlief sogleich von dem Zwitchern ein paar Vögel und dem leichten Säuseln des Windes ein.



02.08.2002 13:28#386
Radeck Es wurde echt langweilig, warum passierte hier nichts?! Der Templer stand, in sich hinein murrend, bei den anderen 20 Sumpflern, die in diesem Trupp dabei waren und trainierten. Schatten patrouillierten im Süden, Gardisten hielten Wache. Die Templer hielten sich etwas abseits auf, um nicht von den anderen behindert zu werden.

Dann fesselte eine verdächtige Bewegung Radecks Blick an einen Busch. Es ging kaum Wind und dennoch hatten sich Äste des Gewächs’ bewegt. Ohne Regung blieb der Hohe Templer stehen und sah zu dem Busch, dann, etwas daneben eine Gestalt, die durch das dürre Gras pirschte. Khar schob sich unauffällig zu seinem Kameraden und raunte ein paar knappe Worte herüber, auch er hatte es bemerkt.
„Du links rum, ich rechts...wollen wir doch mal sehen...“
Die Templer gingen ruhigen Schrittes in entgegengesetzte Richtung davon und beschrieben einen weiten Bogen. Radeck war nach gut 10 Minuten in der Flanke des vorhin entdeckten Spähers, Khar musste inzwischen auch schon soweit sein. Vorsichtig und das Schwert fest in beiden Händen rückte der Krieger weiter vor. Es war schwer in dem Panzer geräuschlos zu bleiben und immer wieder klackten die Platten aneinander, aber zumindest konnte er es vermeiden nicht auf herumliegende Zweige zu treten.

Dann sah er Khar hinter einem Baum hervortreten, der Fremde war in der Falle, jetzt konnten sie sich auf das „Schleichen“ sparen. Beide schritten energisch auf den Kundschafter zu, dieser fuhr erschrocken herum als er die Templer bemerkte. Aber es war schon zu spät, Khar hatte seine Armbrust auf den nunmehr Gefangenen gerichtet, Radeck stand mit dem Schwert vor ihm.
Kurz musterte er den Kerl, ein Räuber oder Bandit wie es schien, zumindest der Rüstung nach zu urteilen.
„Was willst du hier, kundschaftest du für deine Bande aus? Wollt ihr uns etwa überfallen?! Tut mir leid, daraus wird nichts!“
Fies grinsend sah Radeck zu seinem Kameraden.
„Was meinst du, was machen wir jetzt mit dem? Gehen lassen nicht, mit runter nehmen?“
„Verhören wir ihn, gleich hier...“
Radeck sah wieder zu dem Gefangenen und wurde ernst...toternst... „Also dann, erzähl, wo ist euer Lager und wie viele seid ihr?!“ Der Bandit blieb stumm.
„Du willst nicht reden? Es ist die einzige Chance hier lebend davon zu kommen!“ Langsam schwand die Ruhe des Spähers und er sah seinem Gegenüber in die Augen, ein abscheulicher Anblick...
Der Templer trat einen Schritt zur Seite und schon zischte der Bolzen Khars herbei, surrte nur ein paar Zentimeter an Radeck vorbei und bohrte sich in die, nur durch ein Fell geschützte, Schulter des Banditen.

Ein Schmerzenschrei hallte durch das Gebirge, der Mann fiel zu Boden. „Letzte Chance...“
„Warte....ni...nicht...ich sag’s...Wi..Wir sind 17 Mann in einer Höhle, etwa eine Meile Nordwestlich von hier...bitte, bitte tö...“
Schon schob sich der kalte Stahl des Hohen Templers in den ungepanzerten Körper seines Opfers, bis die Spitze des Schwertes auf den Boden darunter traf. Aus entsetzten Augen starrte der Sterbende in die Radecks, es ging zu Ende...Die Templer hatten bekommen was sie wollten, Gefangene waren hier nur hinderlich... Khar nickte Radeck zu und die beiden gingen wieder nach unten, Gnat sollte vielleicht informiert werden, das da noch was im Rücken sitzt...


02.08.2002 15:01#387
Radeck Die beiden Templer schritten langsam durchs Lager, die Räuber waren nun wirklich keine Bedrohung und Drakia würde wohl auch noch eine Weile warten...So hatten sie Zeit...viel Zeit...Gnat war nicht in der Höhle, aber wozu standen die anderen Gardisten rum, wenn nicht zum Auskunft geben. Einer von ihnen verwies die Beiden Richtung Süden, wo sie den Anführer der Gardisten, auf einem Felsen stehend, vorfanden.

„Es gibt da ein ganz kleines Problem...aber nicht weiter schlimm...“ Radeck trat neben Gnat und folgte seinem Blick über die Ebene. „Räuber...wir haben eben einen Späher erwischt, der unser Camp auskundschaftete. Dummerweise ist er...tot...aber er hat uns vorher noch Standort des Lagers und dessen Truppenstärke verraten können.“
Dann sah der Templer zu seinem Kameraden.
„Wir sollten diese kleine Angelegenheit am Besten noch erledigen, bevor wir uns dem General widmen...nicht das die uns in einem ungünstigen Moment in den Rücken fallen...“



02.08.2002 16:19#388
Shakuras Der Lehrling begab sich schwerfällig aus seine magische Trance. Wenn man lange meditiert, fällt ein Magier mit der Zeit in diese magische Trance und aus dieser erwacht man nur schwerlich.
Diese Trance jedoch füllt das Mana des Magiers wieder auf, deshalb ist dieser Zustand sehr hilfreich für einen erschöpften oder nach Macht strebenden Magier. Leicht mitgenommen aus seinem Zustand, tat er einen Rundgang und sofort viel ihm auf, dass das Camp leicht in Aufruhr war.
Wie sich später herausstellte, weil einige Krieger aus dem Neuen Lager auch in der Nähe dieses Gebietes ihren Unterschlupf fanden.



02.08.2002 16:24#389
Burath Ruckartig setzte sich sein Körper in Bewegung, doch nur um die Schnalle am Rücken zu lösen und so den Griff des Zweihänders freizulegen. Unter den schweren, funkelnden Platten seiner Rüstung spannten sich die starken Muskelfasern, die Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen. "Kümmern wir uns drum. Kämpft sich wirklich schlecht wenn man einen Gegner im Rücken weiß und ein bisschen Übung kann wohl nicht schaden." brummte der hohe Gardist in einem deutlich kampfeslüsternen Tonfall, übersah kurz seinen Standplatz und schritt kurz darauf eine von der Natur geformte Treppe hinab.

"Ihr da angetreten" hallte es durch durch die mächtigen Gesteinsformationen und kam in Form eines verstärkten Echos wieder zurück welches sich Sekunden später mit dem lauten Scheppern der Platten, dem Klirren von Metall und dem Schaben von Stahl vermischte.
Nicht lange dauerte es und schon standen 5 Gardisten erwartungsvoll in einer Reihe vor den beiden Kriegern. "Passt auf" begann Gnat mit den Anweisungen. "Hier in der Näge gibt es ein Räuberlager. Naja die Typen stören mich und euch sicher auch" Ein tödliches Lächeln lag plötzlich auf ihren Gesichtern, die Hände wanderten beinahe unbewusst zu den Schwertgriffen. "Sehr schön das ihr mit mir da einer Meinung seid. Also Armbrüste laden und feuerbereit machen.
Ich will das wir das schnell und sauber durchziehen. Keine unnötigen Spielchen... alles nach Plan. Ihr teilt euch mit den Templern in zwei Gruppen und werdet sie in die Zange nehmen. Einen führe ich, den anderen Radeck. Die Schützen bilden die Vorhut und werden, nachdem sie ihre Ladung abgefeuert haben, von den Schwertmännern gedeckt. Noch Fragen?" Es blieb still also hatten sie verstanden. "Achso und noch etwas ... wir machen keine Gefangenen."


02.08.2002 16:43#390
Radeck Den Sumpfkriegern war die plötzlich veränderte Stimmung im Camp nicht entgangen und neugierige Blicke suchten Antworten auf die Frage ‚Warum’. Aber Sekunden später war Radeck heran und teilte ihnen mit, was kurz zuvor die Gardisten erfahren hatten. Weitere 5 Mann meldeten sich freiwillig und der Trupp war vollständig angetreten. Die Templer reihten sich bei den Gardisten ein und Radeck trat wieder zu Gnat.

„Ok, wir sind soweit, kann losgehen...“
Kurz darauf rückte der kleine Trupp aus, in Richtung Nordwesten, so wie es der Späher gesagt hatte. Unterwegs wurde auch den Templern noch mal der Plan erläutert und Schatten voraus geschickt, um eventuelle Fallen oder Hinterhalte auszumachen und auch das Lager der Räuber aufzuspüren...

Metallisches Klappern hallte den Pfad entlang, als die schwer gepanzerten Krieger sich durch das unwegsame Gelände kämpften, weit konnte es nicht mehr sein, eine Meile etwa war es gewesen. Und dann war auch schon der erste Schatten heran und meldete den genauen Standort. Allerdings auch die Truppenstärke und die entsprach nicht ganz dem, was der Gefangene gesagt hatte...waren es doch immer um die 35 Mann gewesen, die der Kundschafter der Gardisten gezählt hatte...

Ein kurzer Blick zu Gnat versicherte Radeck, das dieser genauso wenig wie er selbst gewillt war die Sache abzubrechen. Wäre doch gelacht, wenn die Krieger jetzt vor ein paar dahergelaufenen Wegelagerern kuschten. Also ging es weiter, die Templer bereit, die Schwerter oder Runen in den Händen, ebenso die Gardisten mit Schwert oder Armbrust bewaffnet...endlich gab es was zu tun, es erfüllte den Hohen Templer sichtlich mit Freude...



02.08.2002 17:59#391
Burath "Wieviele Schatten sträunen hier noch herum?" erklang noch einmal die Stimme des Hohen Gardisten Gnat, begleitet von einem lauten, schleifenden Laut als sich sein Zweihänder aus der Verankerung löste, über die Schulter glitt und festen Halt in seinen Händen fand. Im Schein der langsam untergehenden Sonne färbte sich die Klinge blutrot und zwang dem Träger ein finstres Grinsen auf die Lippen.

"Wir zogen mit etwas zehn Mann los." kam die kurze und knappe Antwort vom Schatten, der gerade im Begriff war zu verschwinden. "Sammeln und Bögen spannen. Ihr folgt uns bis nach unten, zeigt kurz den Räubern das wir da sind und verzieht euch dann." Sein Blick fixierte den riesigen Fels, welcher die zwei Pfade trennte die beide nach unten hinab in eine Senke führten. Dort lagerten die Räuber, an einem für sie denkbar ungünstigen Platz. Dort würden sie bald elende untergehen. Doch was sollte Gnat schon von solch einem Haufen erwarten? Umso besser. Dies würde das Durchbrechen der Verteidigung, wenn es überhaupt eine gab, nur vereinfachen.

"Hier trennen wir uns" gab Gnat Radeck zu verstehen. "Meine Leute und die Schatten werden den Angriff starten und so die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ihr fallt den Hunden dann von der anderen Seite in den Rücken." Ein kurzes Nicken und schon teilte sich der Trupp und eilte die Pfade hinab. Ein leichtes Kribbeln unter seiner Haut, ein Zeichen der deutlich spürbaren Kampfeslust, durchfuhr den Körper Gnats. Bald war es soweit...



02.08.2002 18:31#392
Radeck Die Templer, und wie sich herausgestellt hatte auch ein Baal, nahmen also den linken Pfad hinab zum Lager der Todgeweihten. Radeck freute sich wie ein kleines Kind, das Geburtstag hatte und ein neues Spielzeug bekam. Zügig trieb er die Truppe voran, dann waren sie auch schon in Sichtweite einer Holzkonstrukion.
Sofort gingen die Männer in die Knie und suchten Deckung.
„Ein Wachturm...nur ein Mann drauf...sollen wir ihn runterschießen?“ „Nein...“, er wandte sich an den Baal: „Wenn ihr so freundlich wärt...“ Der Magier nickte kurz lächelnd, hatte es sich also doch für ihn gelohnt. Wer hat gesagt, das Baals keine Lust zum Kämpfen hatten, dieser hier schien da jedenfalls eine Ausnahme zu sein.

Der Mann ging ein Stück vor und näherte sich vorsichtig der Wache, dann holte er eine Rune aus der Kutte hervor und sprach ein paar für den Templer unverständliche Worte. Nur wenige Sekunden darauf schoss ein schwacher blauer Strahl auf den Räuber, dessen Körper ruckte kurz, dann stand er still. Langsam drehte er sich um und lehnte sich über das Geländer des Turmes, dann fiel er einfach...ohne einen Schrei, einfach so...

Der Baal wandte sich breit grinsend an Radeck und nickte. Dieser sah den Magier verwundert an, ein wirklich seltsamer Mensch...
„Ok, weiter geht’s!“
Die Krieger rückten weiter vor und verstreckten sich dann am Fusse des Turmes im Gebüsch und hinter Felsen, jetzt mussten sie nur noch auf die Gardisten warten. Radeck sah sich kurz den Räuber an, komisch, ein Grinsen hatte der Kerl im Gesicht, ein breites glückliches Grinsen...



02.08.2002 20:36#393
Carthos der aufbau des kleinen lagers war nun fast abgeschlossen. an den improvisierten holzhütten wurde noch hand angelegt und die letzten löcher in der pallisade gestopft.
na drak saß auf einem großen stein und beobachtete die anderen bei ihrer arbeit. genüsslich nahm er den letzten schluck aus seiner bierflasche und warf diese danach hinter sich.
baut noch ne art aufstieg an die pallisade, so das dort ein, zwei leute mit armbrüsten wache halten können.
solange er nix machen musste ließ er ab udn zu imemr noch manche dinge ergänzen.
ein paar liegen waren bereits zusammengezimmert und standen in der größeren der beiden hütten bereit. die andere diente als lager und war ein platz an dem man sich ausruhen konnte.



02.08.2002 21:59#394
PropheT Der Aufstieg war beschwerlich, aber nach einigen Stunden hatte der Priester den perfekten Berg erklommen .
Genährt durch leckere Brownies mit Kräuterfüllung , schnallte er sein Wellenbrett © vom Rücken und schmierte es mit einem selbstproduzierten Fett ein.

Dieses Fett oder auch "Sax Wäx" wie er es nannte, gewann man aus den Drüsen alkoholabhängiger Molerats, die, man bei Vollmond einer Selbsthilfe Gruppe Lithiumabhängier und schwer depressiver Kleinnagetiere gegenüberstellte. Die so produzierten Streßhormone entwickelten dann ein Sekret, das beim Trocken zu Wachs wurde.


PropheT zog seinen feuerroten Überlebenswellenbrettanzug , den man bei Gefahr aufessen konnte, mit Kirschgeschmack an und sprang auf das gewäxte Wellenbrett.
Der Gebiergsgang war perfekt, eine starke Brise aus den höhergelegenen Gebieten gab ihm den richtigen Speed.
Das herumliegende Geröll wurde hinter ihm aufgerieben und in die Luft geschleudert.
Die kleinen Gesteinspartikel bildeten eine riesigen Tunnel hinter ihm.
Der Priester wurde immer schneller, als plötzlich vor ihm ein komischer Typ, der anscheinend einer extrem fundamentalistischen, politischen Naturhüterzelle angehörte, vor ihm aus einem Blumenmeer aus rosa Rosen auftauchte. "....Arghh , aus dem Weg Hoshi............."



02.08.2002 22:14#395
Krigga Der nichtsahnende, liebliche Krigga der einfach nur in Ruhe an seinen Blumen schnuppern wollte wurde plötzlich von einem feuerroten Geschwindigkeitsfreak überrascht.
Dieser raaste genau auf das arme Kriggalein zu, mit voller Wucht schoss die Spitze des Boards in Richtung Bauch, doch stark und athletisch wie der Druide nun eben war, packte er das Board noch bevor es ihn treffen konnte und hielt es noch im Fluge auf.
Naja, eigentlich schaltete er bloß sein Schutzschild ein, das Board kam ruckartig zum stillstand und der Macker der draufstand wurde weitergeschleudert, aber noch rechtzeitig von Krigga am Hosenbein festgehalten. So ist jeder ohne gröbere Verletzung davongekommen .
"ey du Saftnase, kannst du nicht aufpassen wo du hinbretterst ? Du bist wohl noch so ein Néwbie, ein Anfänger im Boarden.
Rein zufällig hab ich mein Wellenbrett bei mir und rein zufällig bin ich sehr gut in dieser Sportart, doch warte mal, ich muss mich noch umziehen." Hastig blickte sich unser noch angekleidete Held nach einer Telefonzelle um, ah, da war ja eine. Schnell spurtete er drauf zu, verschloss die Tür hinter sich und zog die Rolläden herunter.
3 Sekunden später stand er da, unser Held in Pink.
Er trug das selbe todschicke Kostüm wie damals beim Fest der Amazonen, der Anblick des Adoniskörpers ( und damit ist nicht der Fettsack aus dem Al gemeint) brachte jede Frau zur Errötung, so einen strahlenden Held sah man nicht alle Tage, so ausdrucksstark und fesch.
Da stand er, der Krigga..in seinem rosa Röckchen das er von Blutfeuer einst geschenkt bekam.
Mit einem großen Satz landete der Ballerino auf seinem Board und meinte in tiefer Bassstimme:
Na, jetzt hast du wohl angst bekommen was ?



02.08.2002 22:33#396
PropheT "Hey du Penner, was soll das auf meiner Welle rumzulatschen, du hast mit meinen ganzen Run versaut, der Kinderspielplatz ist dort drüben du Fußgänger. Na gut laß uns ein Wettrenen machen du rosa Hoshi." sprach der Magier in seinem feueroten und hautengen Catsuit, zum Aufessen.

verdammter sexy Krigga und dieser Hintern erst, das wird ein hartes Rennen.
Doch der feuerrote Priester ließ sich nichts anmerken und zeichnte eine Linie mit seinem Zauberstab in den Sand, fettete seine Board noch mal mit Säx Wäx und stellte sich an die Startlinie......



02.08.2002 22:45#397
Krigga Die Luft wabberte, die Motoren brummten und beide Kontrahenten mussten nun Nerven aus Stahl haben um den folgenden Wettkampf zu überleben. Die Nummerngirls....hops..falsches Forum.
Nochmal...
Ein hoher Grad an Luftfeuchtigkeit machte sich heute Nacht bemerkbar, nicht gerade ein Vorteil für den Propheten im Ganzkörperkondom, da hatte es Krigga doch einfacher mit seinem luftig lockeren Outfit.
Ein Eichhörnchen betrat den Schauplatz, es hatte zwei rote Fahnen bei sich und es positionierte sich genau vor den beiden Rivalen.
Ok Ladies, ich will ein faires Rennen, kein kratzen, beißen oder Bein stellen, ich werde jetzt bis 3 zählen und dann werdet ihr dem Puplikum mal zeigenw as ein richtiges Rennen ist !
Beide Surfer blickten sich um und bemerkten ein 5 köpfiges Puplikum, bestehend aus einem Warzenschwein, 2 Amseln, einem Wurm und einem Karnickel. Alle saßen sie gelangweilt da und fraßen Popcorn.
Doch zurück zu dem Eichhörnchen und dem Rennen.
Ein letztes Nachfetten, ein letzter Ölwechsel und dann konnte es los gehen. One
Two
two and a halve
a few moments bevore three
perhaps three
THREE !!!!!!!!!
Im Gehirn der beiden Kontrahenten stellte sich blitzchnell der "Vernunftmodus" aus und der "No Risk no Fun" Modus lief an.
Zeitgleich stießen sie sich ab und sie raasten den ABhang hinab, hinunter ins Ungewisse !



02.08.2002 23:10#398
PropheT der priester hatte einnen guten start. gekonnt hatte er seine reize zu geltung gebracht und den ärmel seines catsuits, sanft von der schulter rutschen lassen und eine lasziver augenaufschlag brachte ihm den entscheidenen zeitlichen vorteil.

der rosa hoshi stand wie versteinert neben ihm und wortlos tropfte ihm flüssigkeit aus dem mund.

"har, har verdammter anfänger, wir sehen uns im tal wieder, falls du dort überhaupt ankommst" lachte der priester mit einer hohen, femininen stimmen " *hust* verdammte bergluft" fügte er seiner argumentation mit einem tiefen und unheimlichen schrei zu.

unmittelbar nach dem start schnappte sich prophet das fahnenschwenkende eichhörnchen. ein kleinagetier konnte man in der freien natur immer gebrauchen.
der rote blitz hatte einen nicht zu unterschätzenden vorsprung herausgeschlagen, als ihm plötzlich eine attraktive, vollbusige zwergharpyie mit himmelblauen augen, die ein hauch von einem schwarzen nichts mit spizte trug, an den boxen auffiel.

mit einem lauten knall hing er in einem der riesigen nadelbaumen am rand der rennstrecke.



02.08.2002 23:24#399
Krigga Wie ein Blitz bretterte der Meister an dem Anfänger vorbei und rief zurück: "Na du Dumpfdino ? Wie schmeckt denn der Baum ? Wir sehen uns im Ziel !" Vielleicht war es der Höhenkoller, vielleicht der verflucht Enge Slip oder auch der Wolf mit den attraktiven Schenkeln der am Wegrand stand, jedenfalls kam Krigga etwas von der Bahn ab und raaste durch einen Wald.
Nun konnte man nichtmehr erkennen wie das Rennen für ihn verlief, aber man konnte es hören.

****, ahh..scheiß Ast.
Verschwinde du blödes Wiesel, raus aus meinem Rock.
Verdammter Scavengerdung.

Wenige Momente Später verließ Krigga den Wald wieder, er hatte einen Ast zwischen den Zähnen, ein Wiesel im Rock, sein Board war schmutzig und sein Tempo hatte sich stark verringert.
Mist.



02.08.2002 23:49#400
PropheT irgendwie hatte es der priester geschafft, krigga doch noch zu überholen. aber kurz vor der ziellinie, ungefähr 0,5648934 mm, bekamm prophet einen heftigen appetit.
er schnallte sein board ab und machte sich zu "erkans crazy forest döner drive in" auf, das direkt am wegrand stand.

doch plötzlich sah er krigga am berghang auftauchen, wie er den hügel hinunterpeitschte.

der magier hatte nur noch einen möglichkeit zu gewinnen- er zog das übergewichtige eichhörnchen mit den glubschaugen hervor, machte sich der tatsachen bewußt, daß er momentan unmenschlich transperierte und steckte es sich unter die arme.

einen gezielten wurf später und naczh einem exakten timing, landete der nager in kriggas gesicht.
diabolische flüche, herzerweichende schreie und todesbekundungen folgten auf den tödlichen wurf.

kriggas atemwege waren verätst, die sicht von öligem fell verspert. seiner sinne beraubt, schoß der druide über die klippen in den sicheren tod.
" hehe ich liebe es, wenn ein plan funktioniert[der autor ist ein cousin von hanibal smith(george peppard) und somit auch rechtmäßiger erbe seiner zitate]....ohne zwiebel, sonst mit allem und extra scharf, bitte." sprach prophet an erkan gerichtet, mit einem lächeln auf seinen lippen.
"wollen wirklich scharf, seien krassen, endgeilen psychopharmazeutischen gewurzsoße" erwiderte erkan.

"yo, extra scharf hoshi, kein problem" und mit diesen worten beendete auch prophet sein gemeinnütziges dasein.




Wir bedanken uns bei den Sponsoren der Preise.





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