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Rollenspiel nach Fall der Barriere
Die Stadt Khorinis
Die Stadt Khorinis # 10
| 14.04.2003 15:34 | #1 |
| Milgo |
Als Milgo durch die Oberstadt streifte, bekam der das Verlangen noch einmal zu Lord André zu gehen. So machte er sich auf den Weg zu ihm. Doch er fand dort ein paar wütende Wachen und Milizen vor, welche auf Lord André einredeten. Milgo ging zu ihnen, und hielt sie davon ab ihm an die Gurgel zu springen.Milgo: Was ist hier los?
Wache: Eine Diebin!
Miliz: Sie ist geflohen!
Wache: Sie hat mich fast umgebracht!
Dann folgte wieder hektisches Geschrei. Milgo wurde es nun satt.Milgo: RUHE!!!
Endlich waren diese Typen ruhig.
Milgo: Gut, und jetzt erzählt mir alles im einzelnen.
Wache: Also, da waren zwei. War zu schläfrig als dass ich sie erkennen hätte können... Die hatten so'n komisches Viech dabei... Ich wollte das Biest untersuchen, aber die haben mich angesprungen und haben mit ihren Schwertern rumgefuchtelt. Doch ich habe vollen Einsatz erwiesen und sie in die Fluch geschlagen! Doch leider sind sie mir entkommen...
Milgo: Sind sie in Khorinis?
Wache: Nein, sie sind in Richtung Taverne gelaufen...
Milgo konnte sich konnte sich keinen Reim drauf machen... Er beruhigte die Milizen und die Wachen, die bald gingen. Milgo wusste auch, dass sie das ganze nur erfunden könnten... Deshalb machte er sich keine großen Gedanken darum...
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| 14.04.2003 16:49 | #2 |
| Molaven |
Molaven saß auf seiner Bank und wusste nicht wohin mit seiner Zeit. Die Meeresluft strich über den Hafen und ein paar Möwen kräten. Molaven dachte über seine Vergangenheit nach. Nun war er ein braver Bürger Khorinis. Wollte er zur Garde? Vielleicht. Die Söldner waren ihm zu hart, ins Kloster. Ja, da wollte er hin... Aber solang er hier nicht wegkam, musste er halt hier bleiben.Er konnte nicht kämpfen. Er hatte nur einen Dolch, mitdem konnte er mit größten Schwirigkeiten einen jungen Wolf oder einen Goblin platt machen.Er schaute über das Meer. Ja, das Meer. Gerne wäre er Seefahrer, aber hier wurde keiner gebraucht. Molaven stand auf und ging Richtung Handwerker Viertel.
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| 14.04.2003 16:56 | #3 |
| Eorl |
Eorl saß auf einer Bank vor seinem Haus und überlegte. Seine Gedanken kreisten noch immer um das Gespräch mit dem Bogner. Er würde sich bald ins Sumpflager aufmachen, um noch einmal zu versuchen dort eine Armbrust zu kaufen. Aber vorher mussste er noch einen Dieb finden, den er ins Söldnerlager schicken konnte. Irgendjemand, der gut war, aber trotzdem verrückt genug für sowas.Es würde sich schon einer finden.
Mit diesem Gedanken stand Eorl auf, und verließ seine Hütte. Er ging die Händlergasse hinauf und bog dort ab zum Tempel, vorbei an der Taverne und zum Marktplatz. Er kaufte sich etwas zu essen und ging dann bei den Torwachen vorbei. fast automatisch prüfte er ob er sein Werkzeug dabei hatte, dann durchquerte er das Tor. Er brauchte mal wieder Holz.
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| 14.04.2003 18:32 | #4 |
| Dreia |
Ihre kurze Reise in die Stadt war ereignislos gewesen, zu ihrem Glück. Dreia wusste, dass sie gegen ein grösseres Tier kaum eine Chance hätten. Nicht einmal zu zweit.
Aber zum Glück waren sie ja jetzt in der Stadt. Eine Amazone, die sie vor einiger Zeit getroffen hatten, hatte ihnen gesagt, dass man von der Stadt aus Schiffe mieten konnte, um ins Amazonenlager zu kommen.
Also wandten sich Dreia und Redsonja dem Hafen zu, wo sei einen Fischer ansprachen. Sie hatten wieder Glück. Er sagte ihnen, dass er mit ihnen zum Lager der Amazonen fahren konnte- für einen kleinen Preis.
Redsonja gingen fast die Augen über, als der Fischer den kleinen Preis nannte, aber Dreia zog sie weg und sagte, dass sie ihm morgen das Geld zahlen würden.Der Fischer nickte glücklich und sagte ihnen eine Uhrzeit.
Dann gingen die beiden Frauen in Richtung einer Taverne. Dreia sagte zu Redsonja, dass sie etwas zu essen bestellen sollte, sie würde gleich nachkommen.Aber erst musste sie Geld beschaffen.
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| 14.04.2003 18:55 | #5 |
| Gotrek |
Gelangweilt stand der junge Milizsoldat mit verschränkten Armen vor einer Gruppe von trainierenden Rekruten und Waffenknechten. Ihre Künste im Umgang mit dem Einhandschwert waren allesamt nicht sonderlich berauschend und sie mussten noch sehr viel üben um einmal Meister in dieser Kampfart zu werden. Gotrek gab ein paar Tipps, wie sie ihr Schwert zu halten hatten und wie sie am besten ihren Gegner Schaden zufügen konnten. Noch ein paar Minuten blieb er bei den Schülern, dann drehte er sich um und verließ die Kaserne um ein wenig in Khorinis nach dem rechten zu sehen.
Die Bürger schauten den Milizionär nach seiner Beförderung respektvoller an. Waffenknechte waren ja schon etwas normales in der Stadt, aber einen Milizsoldaten bekam man kaum außerhalb der Oberstadt kaum zu Gesicht. In einer engen Menschenmasse machten manche sogar Platz, sowas war er zwar nicht gewöhnt, aber es gefiel ihm und er würde sich sicherlich schnell daran gewöhnen. Heute wollte er unbedingt seine alte Waffe loswerden, aber bei keinem Händler konnte er ein besseres Schwert entdecken. Also gab er die Suche fürs erste auf. Als er gerade wieder zur Kaserne zurückkehren wollte, sprach in ein Händler noch an: "Hey, falls du ein neues Schwert brauchst, dann schau doch mal beim Kloster vorbei. Dort soll eine Waffenschmiedin arbeiten, die gute Arbeit leistet." Gotrek blickte nocheinmal über seine Schulter und bedankte sich, dann machte er sich aber auf, um die Schüler weiter zu trainieren, denn es sollten ja einmal würdige Streiter werden, die für Innos kämpfen konnten.
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| 14.04.2003 19:36 | #6 |
| Gotrek |
"Nun gut, für heute habt ihr genug gelernt, wenn noch jemand weiter trainieren will, kann er das gerne tun, wenn nicht kann er nun irgendetwas anderes machen." Gotrek beendete die nötigen Trainingstunden für heute, denn er hatte etwas besseres vor, als Anfängern stundenlang beim trainieren zuzuschauen. Einige der Rekruten und Waffenknechte nutzen die Chance und verließen den Trainingsplatz in Richtung Taverne, andere jedoch wollten noch weiter trainieren. Daran merkte man schon, welche Milizionäre sich wirklich Mühe machten und welche nicht. Kopschüttelnd ging der Milizsoldat zu den Schlafräumen und holte seine schwarze Kutte, die er im Sumpflager erworben hatte hervor. Er streifte sie sich schnell über und setzte die Kaputze auf, dann machte er sich auf um einmal die Taverne zu toten Harpyie zu besuchen, denn dort konnte er vielleicht etwas Anbstand von den nervenden Bürger, mit teilweise sehr kleinlichen Problemem gewinnen.
Gerade als der junge Milizionär die Treppe hinuntergestiegen war, rannte ihm jemand direkt gegen die Brust. "Hey, was soll das. Pass gefälligst auf wo du hintrittst." Der junge Mann, der Gotrek da gerade vor die Nase gelaufen war entschuldeigte sich knapp, sprang dann auf und rannte weiter. Kurz danach, kam ihm schon ein Bürger hinterhergelaufen, der "Haltet den Dieb!" brüllte. Gotrek musste lächeln, vielleicht sollte er diesem Dieb hinterherlaufen, aber dazu hatte er nun wirklich keine Lust. Der Mann hatte ja auch nur ein Stück Brot unter dem Arm gehabt und soetwas ist war wirklich nicht sonderlich wichtig. Nach dem kleinen Zwischenfall ging der Milizsoldat dann weiter um endlich ein Bier in der Taverne trinken zu können.
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| 14.04.2003 19:51 | #7 |
| Taurodir |
Der junge Paladin schaute sich seine neue Rüstung an, wie herrlich sie strahlte, so schön, doch war sie auch schwer. Dennoch sein Wappen, den er bekam war nur zu bewundern.
Er war wirklich nun zum Kommandanten befördert worden. Bei Lord Hagen erfuhr er alles weiter über seine jetzigen Aufgaben. Zum größten Teil war es genau das selbe, doch bei wichtigen Aufgaben durfte und sollte nun Taurodir mitreden und seine Ideen den anderen mitteilen. Wie süß das doch war...
Seine Schülerin Nienor war eifrig am Trainieren, sie nahm grad einen Scavenger aus, jedenfalls versuchte sie es, während ihr Lehrmeister weiterhin seine Rüstung bestaunte. Doch da bekam plötzlich der Krieger auf was anderes lust."Nienor, gönn dir nun eine Pause, wir werden mal die Taverne besuchen um uns etwas zu trinken gönnen.
Was ich bisher sehe, gefällt mir ganz gut, für den Anfang ist dies sehr gut sogar, ich bin mir sehr sicher, dass du alles in wenigen Tagen verstehen wirst. Falls du Fragen hast, dann frag ruhig." Oh man, der letzte Satz war sowas von überflüssig. Eigentlich war die junge Kriegerin nur am Fragen, sie wollte unbedingt alles wissen. Zwar fand es der Jagdlehrmeister zu beginn nervig, doch musste er zugeben, dass sowas doch eine eifrige Schülerin auszeigte. Sie war wirklich voll neugierig...
Beide verliesen gemeinsam die Oberverstadt, ein kleiner Gruß zu den Wachen, die nun auch nicht mehr mit schwarzen Rüstungen herumzulaufen hatten, und dann wurde der Weg nach unten geradewegs genommen. Die Taverne befand sich ja schließlich in der Nähe des Hafens.
Ein weiter weg war es nicht, beim Vorbeigehen sahen sie den Schmied, der mächtig am Arbeiten war, voller Schweiß sah er aus, solch einen Job wünschte sich Taurodir auf keinen Fall.
Nach wenigen Schritten standen sie dann aber auch schon vor ihrem Ziel, beide schritten hinein, der Gestank war nicht zu überriechen, mensch waren hier die Männer am Trinken, eher gesagt am Saufen.
Sie suchten sich eine etwas ruhige Ecke aus, ob man aber hier von Ruhe reden konnte? Sicherlich nicht.
Nun war warten angesagt, nur warten, bis der Wirt dann endlich erschien."Wir hätten gern zwei mittlere Krüge voller Bier, würde das gehen?"Ein Nicken der selbstverständlichkeit war zu sehen und sofort machte sich dieser gierig auf den Weg zur Theke, füllte zwei leere Krüge mit seinem Bier. Man muss dabei noch betonen, dass die Krüge nicht gewaschen wurden, und wer weiß, wer zuvor daran getrunken hatte?
Gleich schritt dieser Wirt mit einem Lächeln im Gesicht zurück, und klatschte die Krüge auf den Tisch der beiden Gäste. Ohne zu warten schritt dieser ungehorsame Kerl wieder zurück und kümmerte sich um andere Leute. Taurodir blieb der Mund dabei offen, was ging hier nur vor sich? Konnten die Köpfe der Männer hier nicht mehr klar denken? Er wiederte sich regelrecht vor dem Krug, der vor ihm stand...
"Weiß du Nienor", kam leise aus ihm raus, "ich fände es besser, wenn wir eine ander Taverne besuchen würden, ich kenn da noch eine, sie heißt "Zur toten Harpyie", wollen wir es nicht lieber dort versuchen? Hier ist es heute nicht auszuhalten..."
Bloß zu hoffen, dass seine Schülerin auch damit einverstanden war, ausgerüstet mit allem, was sie brauchen würden für den Weg, waren sie ja beide...
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| 14.04.2003 20:04 | #8 |
| Uncle-Bin |
In den letzten zwei Wochen hatte er sich mit viel Mühe durchs Leben kämpfen können. Er war abgemagert, denn die Lebensmittelkiste neigte sich dem Ende, bei dem sein Geldbeutel schon längst angekommen war. Er hasste diesen Hunger, er war das schlimmste das er in diesen Leben erfahren hatte. Allerdings gab es auch Hoffnungsmomente: Es gelang ihm nämlich ein wenig Rohstahl von den örtlichen Händlern zu stehlen. Damit konnte er sich auch etwas Geld verdienen. Er hatte seine verkommene Lehrlingsschmiede aufgeräumt, allerdings war hier nicht mehr viel zu machen. Wie auch immer er war überzeugt das er hier zumindest ein wenig Geld erwirtschaften konnte. Diese Ausrüstung sollte doch zumindest für kleine recht stumpfe Schwerter reichen. Für sich hatte er schon seinen alten Dolch verbessert und ein Paar Ringe für ein Regenfass angefertigt. Er hatte auch ein kleines Schild mit der Aufschrift „Uncle-Bin’s Rumpelschmiede“ an der Hütte angebracht. Nun knurrte aber sein Magen so das er sich setzen musste und einen kleinen Apfel und etwas Zwieback in sich hineinstopfte. Er wartete an seiner provisorischen Schmiede auf Kundschaft. Kundschaft die Ringe für Fässer oder kleine Dolche brauchte und das zum vernünftigen Preis.
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| 14.04.2003 20:29 | #9 |
| Nienor |
Nienor horchte auf. "Machen wir doch gleich einen kleinen Jagdausflug daraus." Das war mal nach ihrem Geschmack, endlich wieder raus aus der großen, lärmenden Stadt. Sie verstand den Paladin. hier in der Kneipe war es stickig und es wimmelte nur so vor üblen Gestalten. So stimmte sie ihm denn auch gerne zu. Außerdem war die Tote Harpyie ein guter Ausgangspunkt für die Jagd in die umliegenden Gebiete.
"Es heißt doch, daß die Bauern durch Feldräuber attackiert werden würden. Vielleicht könnten wir dort ein paar dieser Räuber erlegen."Sie begann, ihre Sachen zurechtzurücken, gürtete das Schwert fester und schob den Krug mit Bier weg.
"Ich werde nur noch meinen Bogen holen, dauert nur einen Moment." Und schon war sie verschwunden, um in ihr Zimmer zu gehen, wo der Bogen lag. Der Langbogen war einfach zu groß und unbequem, um ihn immer mit sich zu tragen.Nur wenige Minuten später ware sie wieder da, den Bogen auf dem Rücken."Wir können losgehen." Und so machten sie sich auf, um über den Markt zu laufen, der um diese Tageszeit still dalag. Die Händler haten ihre Buden und Stände alle eingepackt und nur noch ein paar wenige bürger gingen über den Platz. Kurz darauf durchschritten sie das Stadttor und ließen Khorinis hinter sich. Der Weg begann anzusteigen, Tannen standen links und rechts und ließen das spärliche Licht des Abends kaum noch hindurch. Dies war der Weg zur Taverne namens Tote Harpyie.
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| 14.04.2003 20:57 | #10 |
| Samantha |
Nach einem fröhlichen frühlingshaften Spaziergang über die Insel Khorinis kamen Sammy und das Hörnchen endlich in der Stadt an. Sie warf den Torwachen einen Gruß herüber und marschierte dann schnurstraks durch die engen Gassen und Häuserreihen zur Bognerei.
Ohne eine Vorwarnung stürmte die Templerin herein.
"Hallo, ich bin mal wieder in der Stadt. Wie siehts aus, wann kann ich die Bogenprüfung machen?
Zu ihrem Erstaunen blickte sie in der Verdutzte Gesicht Bospers."Oh ähm... Kano ist nicht zufällig hier?"
Der alte Mann teilte ihr mit der Bogenlehrer sei auf dem Schießplatz. "Na wunderbar... danke, tschuldigung die Störung!"
Und so schnell wie sie hineingestürmt war so schnell war die hohe Templerin auch schon wieder draußen.
Toll, jetzt hatte sie den ganzen Weg umsonst gemacht. Hätte sie gleich am Eingang der Stadt rechts zur Kaserne abbiegen können.
Also machte sich Samantha auf den Weg zurück und trat dann in die Kaserne. Eine Gruppe Milizen schwang gerade schnittig ihre Schwerter. Samantha musterte die Männer ein Weilchen und freute sich, dass sie komplett aus dem Konzept kamen, bis sie Kano in einer Ecke bei seinen Schüler entdeckte und auf ihn zuging. "Kano? Hallo. Ich bin mal wieder da. Und ich würd gern meine Prüfung ablegen, wann paßt es dir denn?"
Das Hörnchen hatte bereits erfreut ihre Schulter verlassen und begann an ein paar achtlos auf die Mauer geworfenen pfeilen herumzuknabbern. Die Federn am Ende kauten sich besonders gut, so weich und flauschig. Freudig knusperte das Hörnchen an seine neuen Beute herum.
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| 14.04.2003 21:05 | #11 |
| Kano |
Sie mussten besser werden, Schützen waren gefragt, um die Stadt effektiv von den Mauern und Türmen aus verteitigen zu können. Die Wachposten waren deutlich aufmerksamer, die letzte Zeit und es patrouillierten auch viel mehr der Männer. Kano war nun auch öfter damit beschäftigt, neue Schützen auszubilden, wie es der ehrenwerte Lord André angeordnet hatte.
Dann aber kam eine junge Frau die Stufen zur Kaserne herauf und verdrehte den Übenden den Kopf...die Templerin und ihr Hörnchen, sie waren jederzeit wiederzuerkennen.
"Hallo, also ich habe Zeit, wann immer du willst. Es liegt bei dir, wenn du dich prüfen lassen willst, dann nur zu. Aber bedenke, es geht darum, die Meisterprüfung zu bestreiten...das wird nicht leicht. Fühlst du dich dazu bereit?"
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| 14.04.2003 21:10 | #12 |
| Samantha |
Das war ihr von Anfang an klar gewesen, dass es nicht leicht werden würde. Sie hatte ja schon die letzte Prüfung geradeso geschafft, aber diesmal war sie vorbereitet. Richtig gut sogar. Wenn man fliegende Blätter in der Luft traf dann mußte man gut sein. Hoffte sie zumindest. Er konnte hier ja schließlich nicht unmögliche Dinge von ihr verlangen.
"Sehr gut, ich will gleich damit anfangen. Ich fühl mich bestens vorbereitet, jetzt mußt du mir nur noch sagen was zutun ist."
Das Hörnchen hatte den Pfeil inzwischen in zwei Teile geknackt und biß nun auf den Enden herum. Mist, hoffentlich mußte sie das Stück nicht ersetzen. Aber war auch nicht so schlimm, so teuer konnten die Pfeile schließlich nicht sein.
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| 14.04.2003 21:12 | #13 |
| Khamôn |
Nach langer Suche hatte er endlich das gefunden wonach er gesucht hatte, er wusste nun wo sich die gesuchte Dame aufhielt. Nun musste er nur noch diesen Kerl finden, oder herbeirufen. Sein Blick fiel auf das Amulett, welches ihm dieser komische Kauz gegeben hatte.
Khamôn hatte noch nie viel von Hokuspokus gehalten, deshalb hatte er dieses Ding bisher noch nicht benutzen wollen, doch nun war es an der Zeit es zu probieren.Sorgsam nahm er das vorsteinzeitliche Handy in die Hand und begutachtete es eingehend. Ein seltsamer Aufkleber auf der Rückseite, mit der Inschrift "Telekom" machte jedoch alle Hoffnungen zunichte über dieses Ding jemals jemanden zu erreichen.
Hmpf... war ja klar das ich wieder mit dem letzten Mist abgespeißt werde. Wenn ich den Kerl erwische haue ich ihn zu Klump.
grummelte der Waffenknecht vor sich hin.
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| 14.04.2003 21:18 | #14 |
| Kano |
"Nun gut, dann wollen wir mal."
Kano sah kurz zu seinen Schülern.
"Schluss für heute, Jungs. Morgen geht's weiter."
Dann drehte er sich wieder Samantha zu und betrachtete ihren Bogen."Hmm, willst du den da nutzen? Das ist doch noch der Erste, den ich dir damals gegeben habe, wenn ich mich nicht irre...Wie sieht's aus, willst du vor der Prüfung noch einen Neuen kaufen? Ich könnte dir, wie damals schon angeboten verschieden gute Stücke verkaufen. Ansonsten musst du dich der Prüfung halt mit dem da stellen...
Was meinst du?"
Sein Blick fiel auf das Hörnchen, als dieses den Pfeil zerknackte...das Viech musste echt alles anfressen. Aber den Pfeil würde sie ihm schön bezahlen...
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| 14.04.2003 21:18 | #15 |
| Malicant |
Der Blick der Leute wandte sich plötzlich von Vatras ab, als über seiner Kapelle ein Lichterschauspiel die nächtliche Dunkelheit zu erhellen begann. Die Lichter flogen erst ungebunden durch die Gegend und wechselten dabei ständig die Farben, langsam kamen sie näher zusammen und letztendlich nahmen fiel ein Mensch vom Himmel. Malicant stand auf dem Dach des Tempels und starrte entgeistert nach unten. Dieser verdammte Vollstrecker...
Der Magier hatte keine Wahl, er musste sich wohl oder übel an den Abstieg machen. Er sprang vom Dach, landete auf einem Stapel Kisten, und hopste von diesen auf die Straße. Die leute um ihn herum beachtete er nicht weiter, ihn interessierte nur, ob einer so aussah wie ein Schwertkampflehrer...
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| 14.04.2003 21:23 | #16 |
| PropheT |
PropheT hatte es in der Zwischenzeit im Raum-Zeitkontinuum gemütlich gemacht, als plötzlich sein Ring am Mittelfinger anfing rot aufzuleuchten.
„Verdammt, wer verlangt zu dieser späten Stunde noch nach mir……“ murmelte der Priester in seinen Bart.
Noch bevor er sich über die abendliche Telekommunikation aufregen könnte, zog ihn Etwas nach hinten und PropheT erwachte er im Hafenviertel hinter eine der abgelegenen Hütten.
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| 14.04.2003 21:30 | #17 |
| Milgo |
Milgo beschloss am Abend noch einmal zur Kaserne zu gehen und dort mit seinem Schwert zu trainieren. So ging er zur Kaserne. Dort zog er sein Schwert und betrachtete ganz genau seine Haltung. Diesem Yenai würde er es schon zeigen...Er achtete auf jeden kleinsten Fehler und korrigierte ihn. Dabei war der Einhandlehrer für die Milizen manchmal sehr hilfreich.
Dann versuchte er den Vorwärtsschlag, welcher erfolgreich klappte. Kein Problem mehr für Milgo. Dann kam der Seitwärtsschlag, bei dem Milgo schon ein paar Probleme mehr hatte. Doch nach ein paar guten Ratschlägen hatte er auch diesen Schlag vollends drauf. Milgo seufzte erleichtert auf. Dieser Yenai sollte sich noch wundern!
Dann verabschiedete er sich in der Kaserne, und ging zurück in seine Hütte. Jetzt fiel ihm erst auf dass er nun mehr lernen konnte.
Er wusste, nachdem er Einhand gemeistert hatte wollte er Bogen lernen und meistern. Danach... Was sollte er danach machen? Zweihand! Einen mächtigen Zweihändler zu führen! Das wäre eine gute Eigenschaft... Und schleichen... Für den nächsten Gegenschlag. Milgo grinste bei dem Gedanken in sich hinein und betrat seine Hütte.
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| 14.04.2003 21:32 | #18 |
| Samantha |
Samantha schaute von ihrem Bogen zum Hörnchen, dann zu Kano und wieder zurück zu ihrem Bogen.
"Hmm... meinst du der ist nicht gut genug? Aber mit einem noch ungewohnten Bogen eine Prüfung zu machen ist auch nicht gerade ratsam. Oder willst du mir nur die Lage erschweren, na?"
Sie grinste den Lehrmeister hinterlistig an.
"Jaja, ich kenn euch doch. Aber nein, ich will die Prüfung noch mit dem hier machen. Danach kauf ich mir dann einen neuen bei dir. Aber nur wenn ich bestanden hab."
Ihr Grinsen wurde breiter.
"Also, fangen wir an?"
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| 14.04.2003 21:33 | #19 |
| Khamôn |
Gerade als er das Billligding an die nächste Hauswand feuern wollte, gab es neben ihm einen lauten Rumms und ein dunkel gekleideter Mann knallte gegen eine herumstehende Tonne. Bei genauerer Musterung erkannte er seinen Gesprächspartner aus der Taverne.
Breit grinsend stellte er sich nun vor ihn.
Hallo, euer Spielzeug scheint doch zu funktionieren. Nun denn ich habe eure Gesuchte gefunden. Ich habe jemanden in der Kneipe getroffen der behauptet sie zu kennen, oder zumindest weiss wo sie sich aufhält.
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| 14.04.2003 21:40 | #20 |
| Kano |
"Nun, wie du willst, dann kann es ja losgehen..."
Er sah zu einem der Rekruten, die gerade grölend vorbeisappten und sich wohl auf dem Weg zum Wirtshaus befanden. Die kamen gerade recht.
"Hey du da, anmarsch, aber zackig! Du bewegst die Scheiben da, die Tamplerin hier will mal zeigen, was sie drauf hat."
Der angesprochene Rekrut murrte irgendwas in sich hinein, folgte dann aber dem Befehl und machte sich an die Kurbel.
"So, dann viel Erfolg, fünfzig Meter, bewegte Scheibe, fünf Schuss, wenigstens vier in den drei inneren Ringen."
Kano sah Samantha an und nickte, dann trat er zur Seite und an die Mauer. Das Hörnchen packte er am Schwanz, hob es hoch und umschloss es mit der anderen Hand, ohne es zu zerdrücken. Nicht das es wieder unkontrolliert rumbiss."So Kleiner, schauen wir mal, was deine Chefin drauf hat, was?"
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| 14.04.2003 21:49 | #21 |
| PropheT |
Nach dem sich der Hohepriester wieder aufgerichtet hatte und die Umgebung beobachtet hatte, wandte er sich an den Waffenknecht.
„Soso, interessant. Hast du also schon einige Hinweise gefunden. Dann hoffen wir mal, das deine Informationsquelle auch mit praktischem Nutzen gesegnet ist…Nun gut, für mich zu deinem Informanten und wir werden sehen in wie weit ich dir nach der Unterhaltung entgegen kommen kann“, sprach PropheT mit ernstem Ton, während er leicht abwesend an seinem Bart kratzte.
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| 14.04.2003 21:53 | #22 |
| Samantha |
Samantha konzentrierte sich auf die Zielscheiben. Kurz schloß sie noch mal die Augen, sammelte alle Energie die ihr der Schläfer zuteil werden ließ. Jeder Schuss mußte sitzen.
Sie begann mit dem ersten. Nach einigen Sekundenbruchteilen innigen Bangens traf der Pfeil direkt im Schwarzen auf. Samantha wurde etwas lockerer. Sie wußte doch, sie konnte es. Die nächsten Pfeile schossen los. Ein weiterer traf die Mitte, zwei andere die innersten Kreise, davon einer ziemlich knapp. Zum Schluß landete sie noch einen zentralen Treffer im Schwarzen.
Zufrieden drehte sich die Templerin herum, um die Meinung ihres Prüfers zu hören.
Das Hörnchen wandt sich unterdessen wild in den Händen Kanos. Es zupfte und zerrte, drehte sich und zappelte, aber der Griff war zu fest. Schließlich fing es auch noch an zu Quieken und zu Zetern, keiner fing ein Hörnchen einfach mal so ganz ungestraft. Zu guter Letzt dann biß es herzhaft in den Handrücken des Bogners und bohrte seine kleinen Zähnchen tief in das Fleisch.
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| 14.04.2003 22:01 | #23 |
| Khamôn |
Der Waffenknecht hatte gehofft das der Kerl nun selbst losziehen würde, aber wann war schonmal etwas einfach in diesem Leben ?
So ging er also voran und hielt schnurstraks auf den Eingang der Hafenkneipe zu. Der Türsteher Moe machte diesmal keine Anstalten sich den beiden in den Weg zu stellen und schon befanden sie sich inmitten des abendlichen Trubels.Khamôn deutete auf einen der etwas ältere Männer, der scheinbar unbeteiligt an all dem Geschehen an einem Tisch saß.
Guten Abend, hier bin ich wieder. Ich hab den Mann mitgebracht, welcher nach dieser jungen Dame sucht. Erzählt ihm das was ihr mir erzählt habt.Der Mann schien sich von dem Äusseren des Fremden nicht beeindrucken zu lassen und began mit seiner Erzählung.
Nun, ihr müsst wissen, eine solche Frau wie sie sticht deutlich hervor in dieser Gegend, zumal ich auch behaupten kann alle Menschen in Khorinis zu kennen. Ich saß wie immer am Kai als sie vorbei kam. Sie fragte mich, wie man hier schnell zu Geld kommen würde. Ich wollte ihr natürlich nichts von der roten Laterne erzählen, also schickte ich sie in die Kneipe. Es ist schlimm mit diesen jungen Dingern, sie sind zu leichtgläubig. Keine Ahnung wen sie getroffen hat, aber kurze Zeit später hab ich sie am Eingang zur Kanalisation entdeckt, wenn ihr euch hier unten auskennt wisst ihr was das bedeutet.
Der alte Mann sah sie finster an.
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| 14.04.2003 22:01 | #24 |
| Kano |
Kanos Hand zuckte und zog sich fester um das Hörnchen, so nicht, fieser Nager. Dachte der, so kam er frei? Der Milizionär hatte damit gerechnet, dass das Hörnchen zubeißen würde und sich darauf vorbereitet.
"Gib es auf Kleiner, ich hab schon mit Hörnchen gerungen, da hast du noch an der Zitze deiner Mutter gehangen...Also lass gut sein und uns Frieden schließen, liegt ganz bei dir."
Kano betrachtete das Tier in seiner Hand, seit es zugebissen hatte und er etwas fester zudrückte, konnte es längst nicht mehr so frei atmen und die Luft für wilden Kampf einsaugen...irgendwann würde er schon aufgeben müssen."Das war nicht schlecht, gut sogar, besser als damals. Du hast dich gut gemacht, Respekt. Aber bestanden hast du noch nicht."
Der Lehrmeister sah zum Himmel und dann wieder zu Samantha.
"Such dir einen raus."
Ein Zwinkern folgte.
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| 14.04.2003 22:10 | #25 |
| Satura |
Endlich - sie hatte es geschafft. Rons Plan hatte tatsächlich funktioniert - jeder hatte sie für einen Novizen gehalten, und sie war ohne Probleme auf eines der Schiffe nach Khorinis gekommen. Bei ihrer Ankunft hatten sie die Paladine, die sonst jeden neu ankommenden Passagier genau unter die Lupe nahmen, schnell durchgewinkt.
So weit so gut - was nun? Sie war müde von der langen Fahrt, und ihr Magen knurrte so laut, dass sie befürchtete, er würde bald beginnen, sich aus Protest selbst zu verdauen.
Sie beschloss, zunächst einmal den Strand von Khorinis entlang zu spazieren; vom Schiff aus schon hatte sie einige verlassen wirkende Hütten gesehen. Wer weiß, vielleicht fand sich dort noch etwas Brauchbares, wenn sie Glück hatte, sogar ein Schlafplatz.
Denn die Nacht war hereingebrochen, und bei der Vorstellung, nachts in einer fremden Stadt herumzugehen, war ihr nicht ganz wohl.
Nur wenige Meter vom Anlegeplatz entfernt fand sie eine passende Hütte - oder besser gesagt, einen Haufen loser Bretter. "Nun," sagte sie zu sich, "solange es nicht zu regnen beginnt..."
In der Hütte roch es modrig; Algen hatten sich auf den Planken, aus denen der Verschlag zusammengenagelt worden war, angesiedelt. Von draussen drang das Gekreische der Möwen herein, und ab und an konnte man aus der Ferne die Stimmen von Menschen vernehmen. "Ich bin da..." dachte Satura. Die Anstrengungen der letzten Wochen, der Verlust eines geliebten Menschen, das alles hatte ihr mehr zugesetzt, als sie sich eingestehen wollte. Auch war ihr klar, dass der größte Teil wahrscheinlich noch vor ihr lag. Wie sollte sie sich hier nur zurechtfinden - und wo wohnte diese Sagitta, die Heilerin, von der Cord sprach? Wenn sie wirklich so zurückgezogen lebte, wie er erzählt hatte, würde es wahrscheinlich kein leichtes sein, sie zu finden.
Satura setzte sich vorsichtig auf das morsche Bett, dessen Bretter als Antwort protestierend ächzten. Doch sie hielten - und im nächsten Moment fielen Satura auch schon die Augen zu. Sie fiel in einen tiefen, traumlosen Schlaf...
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| 14.04.2003 22:16 | #26 |
| Samantha |
Samanthas Blick folgte dem des Lehrmeisters. Allerhand Getier flatterte da oben rum, alles Flugfähige aus der Umgebung schien sich dort versammelt zu haben. Die Templerin schaute nochmal kurz zu dem Bogner und musterte das Hörnchen in seiner Hand.
"Hey, drück ihr nicht die Luft ab, ja? Sie hat sich manchmal etwas zickig, aber das legt sich auch wieder wenn du lieb zu ihr bist."
Dann ruckte ihr Kopf wieder in den Abendhimmel. Eins davon mußte sie treffen. Nur welches? Schnell hatte sie ihr Opfer gefunden, etwas kleines Flattriges. Fast so wie die Blätter im Sumpftal.
Samantha legte an und zielte. Zischend flog der Pfeil durch die Luft und bohrte sich durch sein Opfer. Das schwarze Etwas sauste zu Boden und blieb zappelnd liegen. Samantha ging neugierig näher heran.
Es war eine Fledermaus. Herrje, sie hatte eine Fledermaus vom Himmel geholt. Wenns wenigstens ein saftiger Fasan oder sowas gewesen wäre, aber an dem Viech hier war ja fast nichts dran. Der Pfeil hatte die Flugmaus am Flügel erwischt und ihn durchbohrt. Heftig zappelte das Tierchen nun auf dem Boden herum.
Samantha hob die Fledermaus vorsichtig hoch und befreite sie von dem Pfeil. Ernsthaft verletzte war sie nicht, nur der Flügel war vorerst unbrauchbar. Sie würde sicher so nicht überleben. Also faßte sich die Sumpflerin ein Herz und nahm das zappelnde Flatterviech an sich. Das Hörnchen in Kanos Hand begann bereits eifersüchtig zu Quieken. Was hatte die da für ein ekelhaftes kleines Monstrum angeschleppt? Das Ding hatte ja nicht mal nen Gescheiten buschigen Schwanz, dafür so nackte Haut an den Seiten. Protestiernd zappelte das Hörnchen in Kanos Hand, auch wenn ihm langsam die Luft ausging.
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| 14.04.2003 22:20 | #27 |
| PropheT |
Mittlerweile hatte der Priester Platz genommen und unweit hinter ihm stand der Waffenknecht und sah sich, mit einem gleichgültigen Gesichtsausdruck in der Taverne um.
„Nun leider kenne ich mich in dieser Stadt nicht so gut aus, aber ich bin mir sicher, das ihr mir auch in dieser Hinsicht weiterhelfen könnt!, erwiderte der Magier.
„Meine Informationen sind kostbar und werden bestimmt nicht jedem zu Teil ..wieso sollte ich Euch weiterhelfen, Ihr seit mir völlig unbekannt!“, kam es dem alten Mann, mit einem hämischen Lächeln über die Lippen.
Unbeeindruckt von den taktischen Spielerrein, erwiderte der Priester die Worte des alten Mannes, mit einem kalten, stechenden Blick.
„Ich weiß nicht mit welchen Idioten du sonst Geschäfte machst, aber ich hab keine Zeit für deine belanglose Handelstrategie. Hier sind 100 Goldstücke und jetzt rück die Informationen raus, bevor ich ungemütlich werde!“
„In Ordnung, nur nicht aufregen….Ihr wisst wohl, wie man die Dinge hier unten angeht….100 Goldstücke sind eine akzeptables Angebot. Hier, nehmt diese Karte der hiesigen Kanalisation“, sprach der alte Mann mit einem aufgesetzten Lächeln.
PropheT hatte die gewünschte Information und verschwand nun mit Khamon in Richtung Marktplatz.
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| 14.04.2003 22:30 | #28 |
| Kano |
Das Hörnchen wurde wirklich langsam müde. Und er war eine Sie? Sowas...aber woher sollte das Kano auch wissen, stand ihm ja nicht aufs Fell geschrieben. Aber das erklärte das zickige Verhalten. ein kleines Bisschen lies der Schütze locker, so dass das Tier wieder bequem in der Hand lag.
"Na Kleine? Lass gut sein. Schau sie dir an, hat sie so ein Viech da...dabei bist du doch viel hübscher, was? Die weiß doch nicht was gut ist."Kano strich dem Nager über das kleine Köpfchen.
"Was meinst du, ich geb dir paar Nüsse aus...und Wein mochtest du ja auch so."
Er grinste das Hörnchen an und ging dann ein paar Schritte auf Samantha zu."Gut gemacht...auch wenn das Tier nicht tot ist, aber nunja. Du hast es getroffen.
Glückwunsch, Templerin, du hast die Prüfung bestanden.
Aber bedenke, zwar kannst du dich, wenn du willst, eine Meisterin im Bogenschießen nennen, aber dennoch wirst du ewig ein Schüler sein."
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| 14.04.2003 22:43 | #29 |
| Samantha |
Samanthas Gesicht wurde von einem freudigen Strahlen überdeckt. Sie hatte es geschafft, sie hatte gemeistert. Nun war sie eine Bogenmeisterin, ein seltsames Gefühl. Sowohl im Nahkampf als auch im Fernkampf konnte ihr von nun an kaum noch einer was. Das war ein gutes Gefühl.
"Super! Und wie versprochen werde ich einen Bogen bei dir kaufen. Was kannst du mir denn empfehlen?"
Die Fledermaus in ihren Händen fand langsam Gefallen an seiner neuen Ruhestätte. Sie hörte auf zu zappeln und begann neugierig auf ihrer Handfläche herumzukrabbeln.
Das Hörnchen hatte inzwischen ebenfalls aufgehört zu zappeln. Irritiert schaute es zu dem Bogner auf. Wieso war der plötzlich so verändert? Und nun streichelte er auch noch, wie wundervoll. Genüßlich ließ sich das Hörnchen verwöhnen. Schließlich lockerte sich die Hand sogar. Angetan schnupperte es auf der Handfläche herum und kroch dann den Arm des Bogners hinauf. Oben angekommen, hockte es sich wie selbstverständlich auf Kanos Schulter und kuschelte sich an seinen Hals. Die schwarzen Äuglein funkelten die Templerin eingeschnappt an.
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| 14.04.2003 22:55 | #30 |
| Kano |
Sowas, das Hörnchen wurde ja ganz zutraulich. Gewusst wie.
Der kleine plüschige Körper kitzelte am Hals und der Schwanz wedelte immer wieder mal gegen den Kopf.
"Hmm, was ich die empfehlen kann? Wie damals schon gesagt, hängt das davon ab, wieviel du bezahlen willst. Ich kann dir alles bieten, vom einfachen Jagdbogen bis hin zum Kriegsbogen oder...einer Sonderanfertigung."
Kano ging langsam ein paar Schritte in Richtung der Stufen, 'schob' die Templerin aber mit sich.
"Also was meinst du, nur nicht zimplerich sein, eine so gute Schützin wie du, die sollte schon mit einem guten Bogen ausgestattet sein...zwar kommt es vorrangig auf das Können an, aber auch die Ausrüstung kann entscheidend sein."
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| 14.04.2003 23:04 | #31 |
| Samantha |
Samantha warf einen mißtrauischen Blick zu dem Hörnchen, welcher sofort böse zurückgeworfen wurde. Was war bloß los mit dem Viech?
Die Templerin ließ sich zu den Stufen schieben und ging dann langsam hinunter."Hmm, also das Beste vom Besten kann ich mir nicht gerade leisten. Aber einen guten anständigen Bogen, aus der Oberklasse der Bögen, aber halt nicht der obersten Oberklasse..."
Die Fledermaus hatte nun vollends Gefallen an ihr gefunden und kraxelte ihren Arm hinauf. Auf der Schulter angekommen, klammerten sich die Füsschen an ein Ohrläppchen der Templerin und verhalfen ihr sogleich zu einem neuen lebendigen Ohrschmuck. Kopfüber baumelte die Fledermaus nun daran herunter.Das Hörnchen schaute unterdessen nur noch eifersüchtiger drein. Demonstrativ kuschelte es sich enger an den Dreitagebart des Bogners. Ui, der hatte ja auch bald ein Fell. Es rückte noch ein Stückchen näher und knabberte dann zärtlich an seinem Ohr herum.
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| 14.04.2003 23:14 | #32 |
| Kano |
Dem Soldaten blieb dieser Konkurrenzkampf nicht verborgen, was hatte die Frau nur immer mit ihren Tieren. Die Beiden...Vier...machten sich also auf den Weg zur Bognerei.
"Nun ja, aber du hast noch nicht gesagt wieviel er kosten soll. Ich könnte dir einen Kriegsbogen verkaufen, kostet zweitausend Goldstücke. Darüber läge nur ein Drachenbogen oder der Höllenbogen...für Zweitausendfünfhundert oder Dreitausend. Darunter läge dann ein Eichenbogen für Eintausendachthundert...oder Buche für eintausendvierhundert Münzen...Das wäre dann aber schon untere Oberklasse..."Beiläufig kraulte Kano das kleine Hörnchen unter dem Kopf und strich ihm über den Rücken...echt plüschig das Tierchen, jetzt konnte er verstehen, warum sie das immer dabei hatte. Das wärmste am Hals ungemein, vor allem im Winter sicher praktisch.
"Nun, was sagst du? Nimm doch was Ordentliches...dann kannst du die meisten Gegner schon mit dem Anblick der furchterregenden Waffe abschrecken..."Der Bogner zwinkerte ihr zu und grinste.
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| 14.04.2003 23:23 | #33 |
| Samantha |
"Jaja, du willst doch nur deine teuren Bögen verkaufen!", erwiderte die Templerin lächelnd. Sie hatte ihn durchschaut, keine Frage. "Ich nehm den Kriegsbogen. Zweitausend ist wirklich meine Obergrenze, ich hab mir letztens erst ein teures amazonisches Kettchen auf dem Markt gekauft, das war auch nicht gerade billig. Dafür ist übrigens das ganze Geld draufgegangen, weswegen ich erst jetzt einen bogen bestelle."
Sie grinste leicht, während die Fledermaus seelenruhig an ihren Ohrläppchen hin und her schwang. Es schien ihr zu gefallen, dieser wandelnde Ruheplatz. Das Hörnchen genoß inzwischen die Streicheleinheiten sichtlich. Freudig gurrte es vor sich hin.
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| 14.04.2003 23:28 | #34 |
| Kano |
Nicht lang dauerte es, dann hatten sie das Haus erreicht und traten ein."Gut, dann also ein Kriegsbogen. Gute Wahl."
Viel mehr hatte er sich sowieso nicht erhofft, die Templerin war eine hartnäckige Kundin. Der Bogner ging also zum Bogenaushang und nahm den imposanten Kriegsbogen von der Wand. Der Einzige, er sollte einen Neuen anfertigen...Damit ging er wieder zu Samantha und hielt ihn ihr entgegen."Also dann, zweitausend Goldstücke macht das. Pfeile und einen Köcher bekommst du gratis dazu...weil du es bist."
Er zwinkerte ihr zu und legte den Bogen dann auf den Tresen."Machst du heut wieder zurück ins Sumpflager? Oder bleibst du in der Stadt?"
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| 14.04.2003 23:32 | #35 |
| Krigga |
Die Nacht war ruhig, es ging fast kein Wind und es war auch nicht eisigst kalt so wie in den Nächten der letzten Wochen. So manches nachtaktives Tier kam aus seinem Versteck herausgekrochen und schnupperte vorsichtig ob irgendwelche Gefahren lauerten und ob der Boden schon aufgetaut war. Doch nicht nur die Tiere kamen aus ihren Höhlen und Nestern hervorgekrochen, auch so manch anderes Getiert bewegte sich durch die Nacht, eine seltsame Gattung, denn es bewegte sich nicht wie ein normales Tier.
Man sah die Bewegungen eigentlich so gut wie gar nicht, nur wenn man ein genauer Beobachter war, sah man hier und da einen sich biegenden Ast, ein paar Blätter die am Boden aufgewirbelt wurden, eine wippende Baumkrone, aber mehr schon nicht.
Das ganze war auch nicht hintereinander, nein...diese winzigen Bewegungen waren immer in großen Abständen..mal 10 Meter, mal mehr, mal sah man gar nichts, als ob es sich ständig von einem Punkt zum anderen teleportieren würde.Das einzige was man irgendwie schlussfolgern konnte war, dass es sich in Richtung Khorinis bewegte.
Am Südtor der Stadt Khorinis standen wie immer zwei Wachen, sie beschützten die Stadt vor feindlichen Eindringlingen, urteilen wer in die Stadt kommt und wer nicht, doch auch sie sind nur Menschen.
Zu so einer späten Stunde konnte man von ihnen doch nicht erwarten, dass sie hellwach sind, nein. Wenn jemand kommen würde, würden sie das schon hören und wenn nicht, isses nicht so wichtig. Wenn die Fremden was anstellen würden, würde die Miliz denen schon ordentlich den Kopf waschen.
So standen sie leicht zusammengesackt da, der eine stützte sich auf seinem Schwert ab, der andere lehnte an der Wand, und dösten ein bisschen.
Ein schwarzes Etwas schoss an ihnen vorbei, durch das Tor und hinein in die Stadt wo es aprupt stehen blieb. Der Umhang der Gestallt flatterte nach vorne wegen dem schnellen Stop, hing dann aber wieder in gewohnter Form herab.Eine Wache öffnete ein Auge, blinzelte ein bisschen in die Nacht hinaus und schloss es wieder. Ein Windhauch.
Doch die dunkle Gestallt war alles andere als ein Winhauch, sie war ein Mensch aus Fleisch und Blut, musste genau die selben Lasten tragen die jeder Krieger mit sich schleppte, doch hatte sie..oder besser gesagt er eine gewisse magische Gabe der Last der Menschen ein wenig entgegen zu steuern.
Die Magie die Elfenstiefel erlosch und Krigga sah sich um.
Wo war der alte Sturbock nur, der Druide war sich sicher das er damals beim Fall der Barriere nicht untergegangen war. Der Händler war aus anderem Holz geschnitzt, eher würden die Steine zum sprechen anfangen als das er von der Konkurenz zertrampelt werden würde.
Doch wo war er, in dieser großen Stadt würde es wohl schwierig werden ihn ausfindig zu machen. Krigga ging einige Meter weiter...blieb stehn und starrte auf einen, den er aus alten Zeiten kannte.
Er trug die Rüstung eines Schutztrupplers, die Wachen des Händlers Brach. Krigga wusste seinen Namen nicht mehr, doch die Rüstung hatte er sich gemerkt. Es waren wahre Meisterwerke und die Schutztruppler alles Elitekämpfer.Der Druide entschloss sich zu dem großen Gebäude zu begeben wo die Wache vor der Eingangstür stand und wurde auch sogleich angesprochen...
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| 14.04.2003 23:33 | #36 |
| Samantha |
"Ich bleib in der Stadt", erwiderte die Templerin. "Deshalb würd ich auch gern morgen erst zahlen und den Bogen abholen. Ich hab noch ein paar Dinge zu erledigen und auf dem Rückweg nehm ich ihn dann mit."
Sie schaute sich den Bogen genau an und gab ihn dann dem Bogner zurück. "Wirklich ein guter Bogen, du hast nicht zuviel versprochen. Er gefällt mir. Aber ich werd jetzt nicht weiter stören, ich muss noch ins Gasthaus mir ein Bett besorgen. Also dann, bis morgen oder so. Gute Nacht."
Sie schaute das Hörnchen auffordernd an, aber das kleine Kerlchen rührte sich keinen Zentimeter. Es wollte also nicht mit? Nungut, Samantha war auch ein sturer Kopf. Wenn es nicht wollte dann sollte es eben da bleiben. Es würde schon wieder zurückfinden wenn ihm danach war.
Die Templerin drehte sich mit der Fledermaus am Ohr um und verließ die Bognerei, um sich auf den Weg zum Gasthaus zu machen. Das Hörnchen blieb dicht an Kanos Hals geschmiegt zurück.
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| 14.04.2003 23:38 | #37 |
| Kano |
Seltsam, jetzt war sie weg und das Hörnchen noch da...sehr seltsam...Und es schien auch nicht weichen zu wollen. Nun gut, war es eben Kanos Gast.Der Bogner nahm den Bogen wieder an sich und hängte ihn an die Wand."Was meinst du, machen wir Feierabend, was?"
Das Hörnchen quieckte leise und sprang an einen der Stützbalken, wetzte spiralförmig daran nach oben und flog mit einem kräftigen Satz quer durch den Raum bis zum Schrank neben Kanos Bett. Der Soldat brauchte etwas länger, kam aber ebenfalls bald oben an und machte sich daran, schlafen zu gehen. Das Hörnchen wartete geduldig, bis der Kerl fertig war, kletterte dann wieder vom Schrank herunter und rollte sich schließlich auf der Decke des Bogners zusammen. Immerhin roch es hier nicht so stickig modrig...hier ließ es sich aushalten...
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| 14.04.2003 23:47 | #38 |
| Dante van Sin |
Dante hatte die rasche Ankunft des dunklen Gastes bemerkt, es bedeutete nichts gutes wenn solche seltsamen Gestallten auf derartig wundersamer Weise ankamen. Mit einem unbehaglichen Gefühl in der Magengrube und mit der rechten Hand auf den Schwertknauf sprach er dann zu dem Fremden:
D:"Halt, wohin des Weges ? Wenn ihr zu Brach dem Händler wollt, das Geschäft hat schon geschlossen !"
K:"Früher kam ich immer zu solch später Stunde, es wird ihm nichts ausmachen !"
D:"Das kann ein jeder sagen, wer bist du überhaupt ?"
K:"Ein Stammkunde "
D:"Deine Stimme kommt mir bekannt vor, haben wir uns schonmal gesehen ?"
K:"Ja, du bist Schutztruppler des Händlers Brach, ehemaliger Händler im alten Lager der Barriere, er hatte dort ein gewaltiges Anwesen zusammen mit seinem Bruder Berne. Du bist einer der 30 ELitekämpfer die den Betrieb des Händlerduos schützen sollen."
D:"20...es sind nur mehr 20...10 haben bei dem Fall der Barriere und den darauffolgenden Gefahren ihr Leben gelassen. Berne ist noch immer im Minental und der Betrieb ist auch nicht mehr so groß...aber ich sehe du kennst dich aus."
-Dante überlegte kurz-
D:" Wenn Brach dich nicht sehen will, werde ich dich eigenhändig rausschmeißen !"
K:"Du kannst es ja mal versuchen."
Dante öffnete dem Fremden die Tür und musterte ihn noch immer misstrauisch, wenn er wenigstens seine Kapuze abnehmen würde, dann könnte er in dessen Gesicht sehen, doch so sah er nur eine schwarze Masse die ihn umhüllte nicht das geringste Leben durchsickern ließ.
Der Mann strahlte eine unangenehme Kälte aus.
K:"Wo ist er ?"
D:"Die Treppe da hinunter, er arbeitet....so wie immer."
Die dunkle Gestallt sah sich um, ging zu der Treppe, sah Dante wieder an und schritt dann die Stiegen hinab.
Von unten drang ein lautes Hämmern empor....
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| 14.04.2003 23:50 | #39 |
| Satura |
Unsanftes Erwachen
Satura erwachte; irgendetwas Nasses hatte sie an der Stirn berührt. Instinktiv wollte sie sich mit der Hand über die Stirn fahren - doch sie erstarrte mitten in der Bewegung, als sie ein Röcheln an ihrem Ohr vernahm, das von einem üblen, fauligen Geruch begleitet wurde. Sie presste die Lippen zusammen und unterdrückte mühsam einen Schrei. Sie kannte dieses Geräusch, dieses von einem Zischeln begleitete Röcheln, und diesen abstoßenden Geruch. Es war ein Waran, der sie mit seiner feuchten, gespaltenen Zunge beschnüffelt hatte.
Bleib ruhig, dachte sie sich. Sie wußte, das Reptilien nicht gut sehen konnten - im herkömmlichen Sinn - sie konnten Wärmebilder wahrnehmen und hatten einen ausgeprägten Geruchssinn. Solange sie keine hektischen Bewegungen machte, konnte es gut sein, dass der Waran sie nicht als ein nervöses, ängstliches Beutetier wahrnahm. Wenn sie Glück hatte.
Endlos lange Minuten lag sie regungslos da, ihren Atem und ihre Angst kontrollierend. Sie spürte den heißen Odem des Tieres über ihr Gesicht gleiten. Anscheinend fragte sich der Waran auch, was er jetzt tun sollte. War das interessant riechende Ding da ein gutes Abendessen, oder nur ein Spielzeug...
Denk nach! Jede weitere Sekunde des Zögerns könnte ihr Todesurteil sein. Sie hatte nur eine Chance: sie musste das riesige, aber behäbige Reptil ablenken, um sich eine Fluchtmöglichkeit zu verschaffen.
Satura öffnete langsam die Augen, die sich erst an die Dunkelheit gewöhnen mussten. Durch das Loch, das vor langer Zeit vermutlich einmal die Tür der Hütte gewesen war, drang das zitternde Licht einer entfernten Fackel, was den Schatten , den der Waran an die Wand warf, noch größer und bizarrer erscheinen ließ.Wenn sie schnell war, könnte sie sich mit einem Sprung durch die Tür retten - der Rest würde sich dann schon ergeben. Aber in der engen Hütte hätte sie keine Chance gegen das Reptil.
Der Waran bezüngelte sie noch immer neugierig - doch man konnte nie wissen, wann er zuschnappen würde.
Im Halbdunkel konnte sie das Tier nur schemenhaft wahrnehmen; doch mit einem gezielten Treffer in die Augen wäre es vielleicht möglich...Blitzschnell umfasste Satura den rauen Griff ihres Dolches, zog ihn aus der ledernen Halterung in ihrem Gürtel und stach mit voller Kraft auf das Tier ein. Sie spürte einen harten Widerstand, bevor sich die scharfe Klinge in weiches Fleisch bohrte - offensichtlich hatte sie das Auge des Warans verfehlt. Ein schmerzerfülltes, wütendes Röcheln des Tieres folgte dem Stich, und als er seinen Kopf ruckartig nach oben riß, wurde Satura, die sich noch immer an den Griff der Waffe klammerte, nach vorne geschleudert und landete hart auf dem sandigen Boden vor dem Eingang der Hütte. Stolpernd rappelte sie sich auf, ignorierte den stechenden Schmerz in ihrem Handgelenk und lief los.
Das Hafenviertel ist nicht weit, renn!sagte sie sich. Und sie rannte, strauchelte... ihr war, als könnte sie den stinkenden Atem des Verfolgers im Nacken spüren... sie lief weiter, da, ein Paladin!
Der Ritter warf ihr zunächst einen prüfend-strengen Blick zu, aber im nächsten Moment erkannte er die Gefahr. Er zog sein Schwert. "Da ist wieder eins von den Mistviechern!" Mit schnellem Schritt trat er dem Waran entgegen und streckte ihn mit einem Streich nieder. Zufrieden steckte er sein Schwert wieder weg und meinte selbstgefällig: "Ich hab's immer noch drauf!"
Satura hatte es für das beste gehalten, nicht aufzufallen und sich, noch während der Paladin sich in seinem Selbstlob sonnte, leise aus dem Staub gemacht.
Trotz der späten Stunde war das Hafenviertel von Khorinis noch voller Leben. Satura schlich geduckt an den Wänden der Hütten entlang.
Sie war todmüde und erschöpft... da, eine offene Tür... ein leeres Bett... kein Licht! Sie schickte ein Stoßgebet an Innos, das die Hütte tatsächlich unbewohnt war und ließ sich in das weiche Bett fallen...
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| 14.04.2003 23:58 | #40 |
| Gor Na Blade |
Scheiße! das waren die Worte mit denen Blade aufwachte, nachdem er sich seine übergroße Rübe an der Bettkante gehaun hatte.
Er sah auf und rieb sich dabei seine wunde Stelle. Die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen und so bewegte sich Blade schwerfellig zum Fenster und zog die Rollanden hoch. Au dem Hof war noch nicht viel los und in dem Zimmer regten sich seine kamperaden und beschwerten sich über den Schrei, der über den ganzen Raum gehallt war. Blade zog sich an und verließ den Raum.. er spazierte etwas auf dem Hof der kasserne herum un setzte sich dann auf eine bank.. er hatte heute seinen Freinen Tag und würde sich wohl die ganze zeit langweilen.
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| 15.04.2003 00:25 | #41 |
| Brach |
Bang
Bang
Bang
Brach nahm ein leicht gräuliches Tuch aus seiner Brusttasche heraus und wischte sich den Schweiß von der Stirn, schön langsam kam er in das Alter wo er sich ein paar Gesellen suchen sollte die die Arbeit für ihn übernahmen. Dieses ewige Hämmern ging doch sehr auf seine geplagten Knochen. Der Händler atmete tief ein und weiter ging es.
Bang
Bang
Bang
K:"Guten Abend"
Pok
Klesch
Brach war so erschrocken das er den Hammer aus versehen ausgelassen hatte, dieser sauste auf einen Schwertständer der dann mit einem lauten Scheppern auf dem Boden aufknallte.
Der Händler fasste sich ans Herz und drehte sich um, hinter ihm stand Krigga.
B:"Sag mal bist du wahnsinnig geworden ? Wie kannst du mich nur so erschrecken, kommst einfach so hier runter und..."
K:"Sagst guten Abend...."
B:"Genau, du...ach was red ich überhaupt, dass du nicht richtig tickst weiß doch ein jeder der dich auch nur einigermaßen kennt. Was willst du und...was bitte hast du mit deiner Rüstung gemacht ?"
K:"Nichts !"
B:"Ja, dass sieht man ! Ich habe meine ganze Liebe in dieses Prachtstück gesteckt und du lässt es so verkommen und verrotten. Kannst du nichtmal auf deine Rüstung acht geben wenn du dich da draußen mit deiner Tieren herumtreibst ?"
K:" Mit diesen Dingen kenne ich mich nicht aus."
B:"Du wirst es doch wohl noch schaffen mal ab und zu das Teil zu säubern...aber wenn man dich so ansieht hältst du vom säubern ja grundsätzlich nicht viel."
K:"Und du hältst anscheinend nicht viel vom Leben, sonst würdest du nicht solche unpassenden Worte von dir geben."
B:"Ach jetzt sei doch nicht wieder so eingeschnappt, sag mir lieber was du von mir willst."
K:"Du hast dieses Thema bereits angeschnitten, ich brauche eine neue Rüstung."
B:"Kein Problem, du weißt das es für mich jedesmal eine große Freude ist mich selbst übertreffen zu versuchen, bei deinen Rüstungen ist mir das jedesmal gelungen, es wird zwar etwas dauern...aber das weißt du ja bereits."
K:"Es gibt nur ein Problem, ich habe kein Erz."
B:"Was willst du denn mit Erz, hier bezahlt man mit Goldstücken !"
K:"Oh, das hab ich wohl versäumt !"
B:"Du solltest dich mal öfters unter Menschen begeben mein Lieber. Und überhaupt, was glaubst du denn womit ich mein Leben bezahle ? Mit dem schönen Gedanken das du eine neue Rüstung hast ? Ich kann dir keine Rüstung umsonst geben, wo kämen wir da denn hin ?"
K:"Ich weiß, ich dachte an Dienstleistungen die ich erledigen könnte."
B:"Pfft....ich habe Schutztruppler die das für.....aber warte mal, vielleicht.
Schau mal, die meisten Leute die bei mir einkaufen, haben das nötige Gold bei sich, dann gibt es welche die es erst später zahlen und dann gibt es welche, die nach einem Besuch meiner Schutztruppler bezahlen.
Leider gibt es auch ein paar unangenehmere Kunden die mir noch immer Gold schulden und durch ein paar Hindernisse kann ich ihnen nicht meine Schutztruppler auf den Hals hetzen.
Wenn ich dir zum Beispiel eine Liste gebe mit den Namen und anderen Angaben über diese Personen, könntest du sie dann.....auffordern mir mein Gold zurückzuzahlen ?"
K:"Tot oder Lebendig ?"
B:"Sie sollen natürlich am Leben bleiben."
K:"Naja ,hätte nicht viel an meiner Einstellung geändert. Schreib mir eine Liste und du wirst ein paar Probleme weniger haben die dich quälen."
Der Händler lächelte und setzte sich an einen Tisch um auf einem Zettel einige Notizen zu machen, während dessen sprach er weiter mit Krigga.
B:"Gut, dann mache ich dir eine Rüstung und du erledigst meine Probleme. Aber wegen der Rüstung, wenn du diesmal eine absolut perfekte Rüstung haben willst, dann musst du schon da bleiben. Alle anderen Rüstungen die ich dir bis jetzt angefertigt hatte waren nur an bestimmte Maße deines Körpers angepasst. Am idealsten wäre es, dir diese Rüstung an den Leib zu schmieden. Desswegen bräuchte ich dich, oder eine...hehe, Statue von dir."
K:"Das ich hier bleibe kannst vergessen, ich habe besseres zu tun als hier Modell zu stehen...oder was auch immer. Das mit der Statue ist eine bessere Idee."
B:"Und wie stellst du dir das vor....soll ich eine Form machen die dir entspricht."
K:"Ich besorge die Form, du besorgst Gips oder etwas das du dann einfüllen kannst."
B:" Und wie bekommst du so eine Form wen ich fragen darf ?"
Plötzlich nahm Krigga seinen Umhang ab und legte auch seine restlichen Kleidungsstücke ab, Brach schaute etwas verwundert und auch angewiedert auf die langen und fettigen Haarberge die sich überall auf Kriggas Körper breitmachten.Was hatte dieser Spinner denn vor ?
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| 15.04.2003 00:52 | #42 |
| Krigga |
Das letzte Kleidungsstück das Krigga am Leibe trug viel zu Boden, da stand er nun, so wie man ihn erschaffen hatte.
Auf Brachs Stirn waren immer mehr Falten zu erkennen, was hatte dieser Verrückte vor ?
Der Verrückte, Krigga, ging auf eine einigermaßen freihe Fläche, positionierte sich und schloss dann seine Augen.
Einige Sekunden lang geschah nichts, Brach wollte schon aufstehen um seine Schutzttruppler zu ersuchen den Idioten rauszuwerfen, als plötzlich 3 kleine Pflanzen durch die Ritzen im Boden unter Krigga hindurchblinzelten. Sie begannen sich um des Druidens Fuß zu schlengeln und krochen dann sein Bein hinauf, auch das andere Bein wurde von 3 Schlingpflanzen umschlungen. Kein Zentimeter Haut war mehr sichtbar, sorgsam und auf den Milimeter genau passtens ich die Pflanzen an den Körper Kriggas an und bedeckten ihn. Sie hatten schon seinen Hals erreicht und gingen weiter hinauf, bis man nur mehr eine grüne Gestallt dastehen sah.
Es dauerte wieder ein wenig bis der nächste Schritt der Prozedur eintrat, doch er kam.
Die Pflanzen wurden zunehmend dünkler, sie verholzten und ein paar neu Schlingpflanzen die aus dem Boden sprossen umgarnten das ganze nocheinmal und verholzten auch. Sie verschmolzen miteinander und schlussendlich stand da ein hölzerner Krigga. Doch die Außenhaut war uneben, man konnte noch die Konturen der einzelnen Pflanzen erkennen und das Holz war rauh. Außerdem war dieser Krigga natürlich größer als das Original, desswegen ließ der Druide ja auch einen Riss entstehen. Das Holz spaltete sich genau in der Mitte der hölzernen Statue, ein gerader Riss durchzog das Material der Länge nach bis zum Boden. 2 Hälften klappten auseinander und schlugen mit einem dumpfen Aufprall am Boden auf.
Krigga öffnete die Augen, holte einmal tief Luft und betrachtete dann sein Abbild.
Innen war das Holz gazn glatt und entsprach ganz genau den Formen des Gildenlosen. Es waren keine einzigen Unebenheiten zu sehen und alles war so wie er es geplant hatte.
Nachdem alle Kleidungsstücke und Waffen wieder da waren wo sie hingehörten und Brach nicht mehr perplex dastand ohne etwas zu sagen ging das Gespräch weiter:
B:"Wie hast..."
K:"Keine Fragen, hier ist deine Form, ab jetzt ist es deine Angelegenheit."
B:"Öhm..ja, aber...naja..ok, dann werd ich mich mal sogleich an die Arbeit machen, irgendwelche besonderen Wünsche ?"
K:"Ich verlasse mich so wie immer auf dein besonderes Können, aber ein besonderes Detail das ich mir überlegt habe werde ich dir dennoch vorschreiben."
B:" Und was bitteschön ?"
K:"Das erfährst du schon noch, fang auf jeden Fall noch nicht mit der Unterbekleidung an."
B:"Ok. Das wars dann eigentlich...oder ?"
K:"Du hast es erfasst, tu deine Arbeit und ich werde meine tun. Gehabt euch wohl."
Krigga schnappte sich die Liste die noch am Tisch lag und verließ das Anwesen des Händlers wieder.
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| 15.04.2003 02:32 | #43 |
| Krigga |
Auf dem Weg zu der alten, flüchtigen Bekanntschaft die ihm noch einen Gefallen schuldete, wollte Krigga gleich einen auf seiner Liste erledigen. Es war ein Mann namens Skar, ein junger Dieb der gerade erst frisch in die Diebesgilde aufgenommen wurde. Er hatte bei Brach einen größeren Einkauf gemacht und nie bezahlt. Würde der Händler seine Schutztruppler auf ihn hetzen, gäbe es einen verdeckten Krieg zwischen ihm und der Diebesgilde. Soetwas musste vermieden werden, also sollte Krigga die Arbeit übernehmen. Skar soll sich meistens in der Taverne im Hafen aufhalten.
Krigga steckte den Zettel weg und sah den Türsteher an, der vor der Taverne stand und sich mit einem anderen Mann unterhielt.
Langsam schritt er an beiden vorbei und trat ein in die warme, rauchige Stube.Drinnen saß nur ein Mann hinten am Tisch und der Wirt stand hinter der Theke. Beide starrten ihn an als ob er ein Ork wäre.
Der Druide sagte mit lauter Stimme:
Wer von euch ist Skar ?
Keiner der beiden meldete sich und ihre Gesichtszüge blieben starr, plötzlich hörte Krigga schnelle Schritte die dann in ein Laufen übergingen, er drehte sich um und sah, dass der junge Mann mit dem sich der Türsteher unterhalten hatte gerade weglief.
Wie nett, ein Fluchtversuch.
Krigga ging ihm schnellen Schrittes nach, Moe stellte sich auf einmal vor ihn, zog sein Schwert und meinte:
M:"Hey ,wenn du hier raus willst musst du an..."
Zu mehr kam er nicht.
Unter dem schwarzen Umhang den Krigga stets trug schnellte seine Hand vor und verschwand gleich wieder darunter. Moe hatte einen Wurfdolch unter seiner linken Schulter stecken und wankte zurück.
Ohne sein Schrittempo zu stoppen ging der Gildenlose an ihm vorbei, zog dabei den Dolch aus dessen Schulter und schlug ihm noch mit der Faust auf den Hinterkopf, worauf der Türsteher nach vor taumelte und sich dann an einem Holzbalken festklammerte um nicht umzufallen.
Skar war inzwischen bei den Hütten vom Hafenviertel und versuchte in den schmalen Gassen unentdeckt fliehen zu können. Niemand war weit und breit hinter ihm, dass jemand über ihm sein konnte hatte er auch nicht erwartet. Plötzlich flog etwas hinter ihm zu Boden, mit einer schnellen Bewegung drehte er sich um, zückte seinen Dolch und stieß in blindlings einfach zur Sicherheit nach vorne. Doch da war nichts, ein Besen war umgeflogen....einfach so.
Einfach so ?
Etwas funkelte im Mondlicht.
Skar blickte etwas genauer auf den Boden und erblickte den Besen. Etwas steckte im Stiel...
-eine schwarze Gestallt die von den Dächern kam landete ohne ein Geräusch zu verursachen hinter ihm-
...es war ein Wurfmesser das im hölzernen Stiel steckte...aber von wo...
Krigga packte Skar von hinten an seiner ledernen Rüstung, hob ihn in die Höhe und warf ihn mit voller Wucht gegen eine Hauswand.
Dem Dieb trieb es die ganze Luft aus den Lungen, der Aufprall war hart, sehr hart. Seinen Dolch hatte er verloren, seine Orientierung auch. Er versuchte aufzustehen, öffnete seine Augen und sah eine Faust auf sich zuschnellen. Sein Kopf wurde nach hinten gerammt, als ob ihn ein Schattenläufer mit seinen Pranken erwischt hätte. Sein Nasenbein war gebrochen, doch der Druide ließ ihm keine Ruhepause.
Wieder packte er ihn, diesmal am Kragen, hob ihn in die Luft und schüttelte ihn heftigst durch, Skar brachte einige Bruchteile eines Satzes heraus:
S:"Wer...hat dich..geschickt ?"
K:"Niemand, ich verprügle für mein Leben gerne Diebe wie dich...."
S:"Woher wusstest du...meinen Namen ?"
K:"Wenn deines gleichen besoffen sind reden sie viel, such dir lieber einen ehrlichen Job und einen neuen Freundeskreis, der indem du jetzt bist bringt nur Probleme.....mich zum Beispiel.
Aber genug geredet, Zeit zu bluten !"
Krigga warf sein Opfer in die Höhe, holte mit seinem Bein aus und noch während Skar zu Boden segelte traf ihn von der Seite ein wuchtiger Fußhieb in den Bauch sodass er erneut gegen eine Hütte prallte und sogleich bewusstlos war. Der Druide blickte auf den Geschlagenen herab, zog einen seiner Handschuhe aus und nahm die Liste aus seiner Tasche. Mit dem Zeigefinger fing er ein bisschen Blut auf, dass Skar aus der Nase rann und strich damit dessen Namen auf der Liste durch. Dann nahm er noch dessen Geldbeutel und Wertsachen, von denen er nicht viele besaß, an sich, zog den Handschuh wieder an, verstaute die Liste und zog auch wieder den Dolch aus dem Besenstiel heraus.
Ein letzter Blick ob der Junge auch wirklich viel abbekommen hatte und dann verschwand der Druide wieder über die Dächer Khorinis hinaus in den Wald wo sein zu Hause war.
Er musste noch etwas erledigen.
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| 15.04.2003 08:43 | #44 |
| Kano |
Kanos Nase juckte. Als der Milizionär erwachte, spürte er eindeutig ein Kribbeln an dem Riechorgan. Schließlich folgte ein Niesen und Hörnchens Schwanz hüpfte kurz auf, fiel dann aber sogleich wieder in Kanos Gesicht. Erschrocken erwachte der kleine Nager und auch der Soldat kam vollends zu Bewusstsein. Ein Kratzgeräusch erklang, als das Hörnchen auf dem Laken beschleunigte, einen Bogen auf dem Bett rannte und schließlich am Rand der Bettdecke bei Kanos Kinn zum Stehen kam. Die kleinen schwarzen Äuglein schauten diesen neugierig an, der Mann starrte zurück. Was war das denn? Ach ja, richtig...Samanthas Haustier...Schnüffeln zappelte die Nase des Nagers in seinem Gesicht und die Zähnchen schabten leicht aufeinander.
„Guten Morgen....Hörnchen. Sag mal, hast du eigentlich keinen Namen?“Kurz stutzte Kano und schüttelte dann den Kopf. Jetzt redete er schon mit Tieren...
„Na los Kleiner....-ne....machen wir uns mal was zu essen.“
Essen? Das musste das Stichwort gewesen sein. Wieder das Kratzgeräusch, als sich die kleinen Krallen in die Bettdecke gruben und sie ein wenig aufrissen. Das Hörnchen wetzte zur Treppe, sprang wieder an den Stützbalken und schoss daran nach unten. Ein weiteres Mal den Kopf schüttelt stand der Soldat auf und kleidete sich ein, legte Rüstung und Schwert an und folgte schließlich.
Hörnchen saß schon auf dem Tisch, die Vorderbeine angelegt und ungeduldig drein schauend. Was brauchten die Menschen nur immer so lange, faule träge Viecher waren das. Und das sie ihr Fell immer ablegten...keinen Anstand....Hungrig klopfte es mit dem rechten Hinterbein auf den Tisch und legte den Kopf schräg. Gab es nun was zu essen oder nicht?! Dann sprang es aber schnell bei Seite, als der Kerl mit einem Teller und irgendwas darauf ankam und diesen auf dem Tisch abstellte.
Dennoch siegte die Neugier und Hörnchen schnüffelte erneut. Das war aber irgendwie nichts. Wo waren die Nüsse, gestern hatte er welche versprochen. Kerle, waren doch alle gleich. Erst Versprechungen machen, um einen ins Bett zu kriegen und am nächsten Morgen wussten sie nicht mal mehr deinen Namen.
Kano wollte sich gerade hinsetzen, als er den strengen Blick des Hörnchens bemerkte, das schaute irgendwie genauso, wie sein Frauchen, als er sie damals wegen des Sumpfkrautes verhört hatte...war ja gruselig. Schnell holte er ein paar der Wallnüsse, die er noch von Bosper hatte und legte sie dem Tier vor das Schnäuzchen.
„Hau rein, Kleine...“
Das ließ sich Hörnchen nicht zweimal sagen und schon splitterte die harte Schale der ersten Nuss unter einem Knacken auf. Auch der Soldat machte sich daran, sich zu stärken, gab wieder viel zu tun, an diesem Tag....
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| 15.04.2003 12:22 | #45 |
| Eorl |
Eorl lenkte seine Schritte die Händlergasse hinunter. Die Sonne schien schon wieder über die Stadt hinweg, obwohl es gerade mal mittag war. Die See war ruhig, es gab kaum Wind und es versprach ein guter Tag zu werden. Doch Eorl war noch immer auf der Suche nach einem Dieb, und so hatte er sich heute auf den Weg in den Hafen gemacht. Grade wollte er die Kneipe betreten, als ihn ein verlumpter, volkommen bekiffter Kerl, der vor der Tür rumhing am Arm pakte."Hey Mann, du musst hier Eintritt zahlen." johlte der Kerl.
"Na klar", grummelte Eorl. Er war gerade erst aufgestanden und in der idealen Stimmung für solche Spässe.
"Dann nimm schon mal das", brummte er und ließ seinen Arm aus der Elle nach hinten oben schnellen. Die Faust traf denn Kerl mitten ins Gesicht und er taumelte zurück. Eorl fuhrt herum, holte aus, und setzte ihm mit aller kraft die Handfläche vor die Brust. Der Penner wurde zurückgeschleudert, prallte gegen den Pfosten vor der Kneipe und viel zusammen.
"Dreckspack", brummte Eorl und trat ein. "Ich liebe den Hafen."Er wandte sich an den Wirt der Spelunke, und begann leise vornübergebeugt auf ihn einzureden. Wenig später, und etwas ärmer verließ er die Kneipe wieder, mit dem Wissen das der nächste Dieb, der den Wirt um Arbeit fragte zu ihm gechickt werden würde. So weit so gut.
Ohne weiter auf den röchelnden Türsteher zu achten, verließ er den Hafen wieder, um sich in der Kaserne an die Arbeit zu machen. Das Holz, das er gestern geschlagen hatte, wollte er noch verarbeiten. Er würde in der Schmiede noch ein Paar Regale und Waffenständer aufstellen.
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| 15.04.2003 12:52 | #46 |
| Milgo |
Milgo war bereits aufgestanden und hatte gefrühstückt. Die Bürger starrten ihn immer wieder an, hier in dem Hankwerker Viertel. Ein Unverschämtheit!Milgo wollte deswegen wieder zum Herold, um zu fragen ob sich denn zwei gefunden hätten. Er konnte ihn schon sehen. Ein paar lachten über ihn, einen Ritter im Handwerker Viertel! Milgo rümpfte die Nase. Dann kam er beim Herold an.Milgo: Guten Tag, haben sich schon zwei oder zumindest einer gefunden?Herold: Zwei. Na ja, einer ist ihnen untergeben. Ich habe ihn hiergehalten...Milgo schüttelte kaum merklich den Kopf. Dann sah er sich um, und wusste sofort wer ihm helfen würde.
Milgo: Guten Tag!
Eorl: Guten Tag, ehrenwerter Ritter.
Ardas: Hallo.
Milgo: Ok, ich wollte umziehen...
Eorl: Ich mach's freiwillig. Ich bin schließlich euer Untergebener.Ardas: Wie viel Gold?
Milgo: 50 Gold, nicht mehr.
Ardas: Ok, das geht in Ordnung.
Wow! Milgo wollte den beiden eigentlich 40 Gold geben, aber wenn es einer freiwillig machte... 30 Gold gespart...
So ging Milgo vorraus zu seiner Hütte. Nach kurzem kamen sie an. Jetzt fiel ihm erst Mirogulu wieder ein! Hoffentlich würde er die beiden nicht verscheuchen...Milgo: Ok, also, ins obere Viertel, das Haus neben dem Haus der Paladine. Das Paladinhaus ist hoch gebaut und zu diesem Haus führt eine Treppe. Sagt den Wachen, dass ihr in Milgo's Auftrag handelt. Dann könnt ihr ins obere Viertel. Ach, da wäre noch mein junger Wolf Mirogulu... Aber er tut euch nichts...Dann schloss Milgo auf und machte die Tür auf. Sofort nahm er Mirogulu an die Leine, damit er die anderen beiden nicht anspringen konnte.
Milgo: Also, los mit euch!
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| 15.04.2003 12:58 | #47 |
| Eorl |
Dann mussten die Regale eben etwas warten. Immerhin konnte er sich hier endlich mal nützlich machen. Eorl beeugte den Wolf einen Augenblick lang kritisch, dann machte er sich an die Arbeit. Er packte zusammen, was er fand, und soviel er tragen konnte. Dann holte er von seiner Hütte den Holzkarren, den er normalerweise beim Holzfällen dabeihatte und belud ihn. Als wirklich nichts mehr drauf ging machte er sich auf den Weg ins Oberviertel.
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| 15.04.2003 13:07 | #48 |
| Milgo |
Milgo sah sich um. Was besaß er eigentlich? Ein kleines Regal, seine schwere Kiste, einen Tisch, zwei Stühle, ein Bett und noch eine Kiste. Milgo schaute den Arbeitern genau zu, nicht dass sie ihm etwas klauten. Dann würde er endlich seine Kampftechnik an lebenden Opfern ausprobieren können...
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| 15.04.2003 13:09 | #49 |
| Ardas |
Ardas erschrack als er den Wolf sah.
Er war zwar noch jung, aber er sah trotzdem gefährlich aus.
Ardas schnappte sich den ersten Gegenstand der nicht gleich so schwer aussah und ging in richtung oberes Viertel.
Wache: "Hey, was hast du denn damit vor?"
Ardas: "Ich handle im Auftrag von Milgo, die Sachen sollen ins obere Viertel."Wache: "Ok, er hatte sowas erwähnt, also geh oder willst du wurzeln schlagen?"
Ardas ging schnell an den Missgelaunten Wachen vorbei, es war das erste mal das er ins obere Viertel war, es war schön gebaut, und er hoffte das er eines tages sich auch so etwas leisten könnte.
Als er die Sachen abgelegt hatte und zurück ging begegnette er Eorl.Eorl: "Warte gleich auf mich, da ist ein Schrank den wir zu zweit nehmen müssen."
Ardas "Ok ich warte"
Eorl und Ardas machten sich zurück um den Schrank zu tragen, als Ardas den Schrank anhob, wunderte er sich über sein schweres Gewicht.
Es war eine Qual den Schrank diese treppen hochzutragen und dann noch das Grinsen und die hönischen Worte der Wachen.
Als die Zwei wieder zurück waren, gab Ardas Eorl erstmal ein Schluck wein zur erfrischung.
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| 15.04.2003 13:14 | #50 |
| Milgo |
Dieser Ardas kam zurück. Mirogulu zog an seiner Leine. Ardas schreckte zurück.Oh nein!, dachte Milgo und zog noch fester. Plötzlich rieß die Leine und Miro sprang auf Ardas und rieß ihn zu Boden. Milgo rappelte sich wieder auf, während Miro damit anfing das Gesicht Ardas' abzuschlecken.
Milgo: Aus!
Es nützte nichts. Er rannte zu Ardas, und zog Miro weg. Er beschimpfte Miro und entschuldigte sich bei Ardas.
Milgo: Entschuldigung, er will alles und jeden abschlecken.
Dann nahm Milgo eine neue Leine und leinte Miro noch einmal an. Dann kam Eorl zurück.
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| 15.04.2003 13:19 | #51 |
| Ardas |
Ardas war im ersten moment wie gelähmt, aber als der Wolf in abschleckte musste er Grinsen.
Ardas "Ich dachte erst er wollte mich anfallen, aber dein Wolf ist ja zahm wie ein Lam, wie haben sie ihn so zahm bekommen Ritter Milgo?"
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| 15.04.2003 13:24 | #52 |
| Milgo |
Milgo: Das ist allein mein Geheimniss... Aber zuerst hat er mich auch zerkrazt...
Milgo konnte sich nur zu gut an seine Kratzer erinnern, die Mirogulu ihm verpasst hatte...
Milgo: Aber jetzt arbeitet weiter, ich will in die Oberstadt! Vielleicht werdet ihr mich hier nie wieder sehen... Na ja, zumindest nicht als Stadtwache...Er erinnerte sich daran dass er noch Schmied war, deshalb hätte er besser die Klappe gehalten...
Milgo: Also, rasch!
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| 15.04.2003 13:30 | #53 |
| Ardas |
Ardas machte sich sofort wieder an die Arbeit, Milgo hatte es anscheinend sehr eilig.
Ardas nahm sich aller hand Sachen unterm Arm, soviel er nur Tragen konnte.Dies Machte er einige male.
Ardas konnte nach einiger Zeit seine ganzen Knochen spüren, es war ja auch schon einige Zeit her das er sich so angestrengt hatte.
Es waren Fast alle Sachen oben, als Ardas sich eine kleine pause gönnte, er hoffte das Milgo dieses einsehen würde und ihn nicht gleich wieder an die Arbeit treibt.
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| 15.04.2003 13:34 | #54 |
| Milgo |
Dieser Faulpelz Ardas hatte natürlich nichts besseres zu tun als faul rumzusitzen!!! Milgo wollte ihn wieder zur Arbeit schicken, als er es sich anders überlegte und selber mal anpacken konnte.
Er zog seine Ritterrüstung aus, seine alte Milizrüstung an, damit er geschützt war, ins obere Viertel konnte und trotzdem nicht zu schwer war. Dann beide Stühle. Er stülpte sich beide übereinander und ging dann ins obere Viertel.Die Wachen guckten ihn zwar blöde an, doch Milgo störrte das weniger. Er brachte die Stühle in seine neue Wohnung, und rannte dann zurück. Doch es war nichts geklaut worden...
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| 15.04.2003 13:47 | #55 |
| Ardas |
Ardas war überrascht darüber das Milgo selbst an die Arbeit geht, als er Milgo zurück kommen sah, stand Ardas auf, gab Milgo die Halb volle Flasche Wein und machte sich zurück an die Arbeit.
Es war ja nicht mehr viel, er nahm sich die Schwere Kiste und war überrascht das er sie doch leichter heben konnte als gedacht, er fand wohl langsam wieder zu seiner alten Form.
Schnell ging er zum oberen Viertel, als er bei Milgo war, sah er die Letzten Sachen am Bodenliegen, er nahm sie auf und unterhielt sich ein bisschen mit Milgo als sie gemeinsam zum oberen Viertel gingen.
Ardas "Ritter Milgo, wie ist das Leben als ritter so? Denken sie manchmal es war die Falsche entscheidung?
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| 15.04.2003 13:55 | #56 |
| Milgo |
Die beiden Arbeiter machten ihre Arbeit gut, und es würde höchstens eine Stunde noch kosten, bis sie fertig waren. Das war eine gute Nachricht. Er hatte seine Ritterrüstung wieder angezogen, und endlich nahm Ardas die letzten Sachen und sie gingen zur Oberstadt. Dort fragte Ardas etwas, und Milgo musste über die Frage nachdenken.
Sein ganzes Leben hatte aus falschen Entscheidungen bestanden. Na gut, fast alle.
Milgo: Nein, es gab für mich kaum falsche Entscheidungen...
Er dachte nach. Er hatte all seine Freunde verloren. Er hätte im Mienental bleiben sollen, und dort kämpfen müssen. Doch er war feige hier hin geflüchtet, und nun hatte er keine richtigen Freunde mehr...
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| 15.04.2003 13:58 | #57 |
| Ardas |
Das ist schön zu hören sagte Ardas und kam auf ein anderes Thema,Ardas "Ritter Milgo was ist eigentlich mit ihrer alten Hütte? Könnte ich die beziehen, ich habe momentan noch kein festen Wohnsitz."
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| 15.04.2003 13:59 | #58 |
| Milgo |
Darüber hatte sich Milgo noch keine Gedanken gemacht!
Milgo: Klar, nur ein bisschen musst du schon springen lassen. Oder Miete... Was wäre dir lieber?
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| 15.04.2003 15:25 | #59 |
| Ardas |
Ardas sagte das er später darauf zurückkommen würde, milgo gab Ardas das versprochene Geld.
Sie verabschiedeten sich und er ging zur Stadt zurück.
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| 15.04.2003 15:25 | #60 |
| Skeleon |
In der Hafenkneipe ...
... saß ein junger Mann etwas abseits in einer Ecke. Über seine schäbige Kleidung hatte er eine Robe geworfen, darunter war eine abgenutzte Lederjacke und, an seiner Hüfte festgegurtet, das Blitzen von Stahl zu sehen. Er schien keinen Hehl daraus machen zu wollen, die andren Gäste aufs Dreisteste zu beobachten. Doch er schien auf etwas zu warten.
Jetzt, am frühen Nachmittag, waren noch wenige Gäste in der Kneipe, um so genauer beobachtete der Junge diese.
Nur ab und zu zog er an seinem Krug Bier, blieb sonst jedoch vollkommen passiv.Er wartete, dass es endlich Nacht würde.
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| 15.04.2003 18:46 | #61 |
| Molaven |
Molaven hatte sich einen voll getrunken und schwippte die Gasse entlang, darauf bedacht nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Er lehnte sich nun an eine Mauer, um nicht aus dem Gleichgewicht zu gleiten.
Er atmete ein und aus. Vielleicht hätte er doch nicht wettsaufen sollen... Dafür hatte er gewonnen! Na ja, er hatte auch nur weitergespielt da sein Geld ausgegangen war... War ja aber noch einmal gut gegangen. Er ging noch etwas weiter, in Richtung einer Bank. Endlich erreichte er sie und sich darauf sinken. Nur mit größter Anstrengung konnte er die Augen offen halten.Er dachte nach. In welche Gilde sollte er nun? Er wollte nicht zu den bösen Söldnern, einer hatte ihn schon verprügelt. Auch das Zirkel war ihm nicht geheuer. Er hatte ein paar Typen hier in der Stadt gesehen... Das hatte ihm gereicht. Die Sumpfbrüder wären vielleicht etwas... Obwohl die ziemlich verraucht in der Birne waren. Die Garde war ihm zu strebsam. Der Orden... Vielleicht. Doch nun konnte Molaven einfach nicht mehr die Augen offen halten, und er nickte ein.
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| 15.04.2003 19:17 | #62 |
| Nachtigaller |
Nachdem Nachtigaller Andre gesagt hatt das er die Garde verlassen würde ging er mit seinem Besitz von 50 GS zum Hotel. Er wollte seine Freiheit nichts machen zu müssen erstmal ausnützen und trat ins Hotel.
Hanna die Besitzerin des Hotels sprach ihn an:
"Willst du hier schlafen oder nur Inrormationen?"
"Ich will eigentlich schlafen," sprach Nachtigaller.
"Wieviel kostet es denn?"
"Nichts. Die Paladine zahlen alles."
"Na ja. Schon gut das die Paladine hier sind."
Er gin die treppe hinauf und legte sich auf ein freies Bett. Hier war es ruhig, weil die Händler noch nicht da waren. Er überlegte sich was er den nächsten Tag machen wollte da fiel ihm ein das er immer noch nicht die Umgebung von Khorinis angeschaut hatte.
"Dann werd ich mal schlafen so das ich morgen gut ausgeschlafen bin."
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| 15.04.2003 21:47 | #63 |
| Skeleon |
Bei Abenddämmerung wurde der junge Mann in der Hafenkneipe plötzlich lebendig. Er erhob sich schweigend, ließ einige Goldmünzen auf dem Tisch, an dem er gesessen hatte liegen - er hatte vor, hier noch öfter herzukommen - und verließ die Taverne. Den Türsteher Moe beachtete er gar nicht mehr. War ja nicht das erste Mal, dass er von dem Idioten angepöbelt wurde.
Er blieb an den Docks stehen und atmete die kühle, salzige Meeresluft tief ein. Einige Minuten verstrichen so, in denen er stumm zum Himmel hinaufblickte und seine Lungen von der verrauchten Kneipe erholte.
Abrupt wandte er sich schließlich ab und schlenderte die Gasse zur Handwerksstraße hinauf. Aus Lehmar's Schuldenbude drangen die Geräusche einer handfesten Keilerei - ein Schuldner vermutlich, die Stadtwache, die nicht unweit davon stand, tat als höre sie nichts.
Mit einem leichten Kopfschütteln ging er an ihr vorrüber und sah sich auf der düsteren Handwerksstraße um. Niemand zu sehen bis auf die Torwachen und ein-zwei Patrouillen.
Doch plötzlich wurde er einer Gestalt, vor sich auf der Bank sitzend, gewahr. Langsam schlich Leon sich an und lauschte - der Mann schlief eindeutig seinen Rausch aus.
Mit einem schiefen Grinsen auf dem Gesicht schlich sich Leon noch näher an den Schläfer heran. Seine Finger zuckten bereits nach dessen Geldbeutel. Er sah sich noch einmal um - nur zur Vorsicht. Und das war sein Glück. Denn eben kam eine Stadtwache um die Ecke stolziert. Flink machte Leon ein paar Schritte zur Seite, doch es war zu spät. Die Wache hatte ihn bemerkt."Na, noch zu so später Stunde hier unterwegs?"
Leon nickte nur.
"Sieh zu, dass du dich von Ärger fernhälst, Junge."
Damit ging der Wächter weiter - doch Leon sah, wie er sich noch einmal umdrehte und ihn offen beobachtete.
Leon sah auf den Schläfer.
"Glück gehabt, du Penner" murmelte er.
Leise vor sich hin fluchend verschwand der junge Mann in eine der Seitenstraßen - in Richtung Hafenviertel.
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| 15.04.2003 22:30 | #64 |
| Satura |
Als Satura erwachte, dämmerte schon wieder der Abend. Ein intensiver Geruch nach heisser Fischsuppe stieg ihr in die Nase, und sofort meldete sich wieder ihr Magen.
Sie schlug die Augen auf; wie war sie doch hierhergekommen - ach ja, der Waran... der Paladin... ihr Kopf war noch schwer und der Blick getrübt von dem langen, tiefen Schlaf.
In diesem Moment hörte sie Schritte, und im nächsten Augenblick trat eine schlanke, hochgewachsene Frau durch die Tür. "Guten Morgen Fräulein, gut geschlafen?" Sie lächelte freundlich. "Ach, bevor ich es vergesse - mein Name ist Edda. Hier, iß erst mal eine gute Fischsuppe, das wird dich stärken." Satura war verduzt. War die Hütte, in die sie sich gelegt hatte, nicht leer gewesen?
Mmh, die Fischsuppe, die Edda ihr gereicht hatte, duftete verführerisch. "Danke," sagte Satura und aß hastig. Edda schien sehr freundlich zu sein, trotzdem beäugte Satura sie mit einem gewissen Misstrauen. In einem Land, von Krieg und Verbrechen geplagt, gab es selten freundliche, großzügige Leute. Sie aß hastig und gierig; seit Tagen schon hatte sie nichts warmes mehr im Magen gehabt.
Während Satura aß schwirrte Edda in der Hütte herum, putzte mal hier und mal da und plapperte fröhlich vor sich hin.
"Oh, du hast schon aufgegessen! Warte, ich bringe dir noch einen Teller Suppe, Mädchen. Du siehst richtig fertig aus!"
Im Laufe des Abends erzählte Edda viel aus ihrem Leben, ohne Satura mit Fragen zu belästigen. Sie schien geradezu froh zu sein, einen unerwarteten Gast zu haben. Satura entschuldigte sich zwar mehrmals, doch Edda tat dies jedesmal mit einer kurzen Handbewegung und einem freundlichen Lächeln ab: "Ist schon okay. Wir Frauen müssen doch zusammenhalten, oder? Jetzt ruh dich erst einmal aus, und wenn du wieder bei Kräften bist, kannst du mir ja vielleicht ein bisschen zur Hand gehen."
Satura nickte und aß - schon etwas weniger hastig - den fünften Teller heißer, dampfender Fischsuppe.
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| 15.04.2003 23:15 | #65 |
| Satura |
Satura fühlte sich das erste Mal seit Tagen wieder so richtig satt und gestärkt. Sie bedankte sich bei Edda, die ihr einen Schlafplatz angeboten hatte - gegen kleinere Hilfeleistungen.
Satura beschloß, sich ein wenig in der Stadt umzusehen. Edda warnte sie zwar vor dem "miesen Pack", das sich am Hafen herumtrieb, doch Satura schlug die Warnung in den Wind - als ob sie sich nicht wehren könnte! Edda zuckte mit den Schultern und murmelte etwas unverständliches.
Es war dunkel draussen; vereinzelt drang flackerndes Licht aus den Fenstern. Wie am Tag zuvor war auch heute noch recht viel los zu dieser späten Stunde.Sie musste irgendwie herausfinden, wo diese Sagitta wohnte, die Heilerin, von der Cord geredet hatte. Welcher Ort war besser, um Informationen zu bekommen, als eine Kneipe? Gesagt- Getan.
Aus dem Gebäude am Eck tönten laute Männerstimmen und weinseliges Gegröle. Satura atmete noch einmal tief durch - und ging dann schnellen Schrittes auf die Tür zu.
"Haaaalt, Kleine." Vor dem Eingang der Kneipe stand ein schmieriger Typ mit einer breiten Narbe, die sich von der Wange über das linke Auge bis auf die Stirn erstreckte. Er grinste breit. "Na, so spät noch unterwegs? Was willst du denn hier?"
Satura war wütend - was bildete sich dieser Trottel ein? Sie kannte diese Sorte Mann... "Na was wohl - Typen wie dir mal so richtig die Fresse polieren!" schleuderte sie ihm trotzig entgegen. Der Typ riß erstaunt die Augen auf - dann begann er laut zu lachen. "Sieh mal an, du bist wohl eine ganz Harte, was? Sei nur froh, dass ich so ein humorvoller Mensch bin. Hey, weißt du was, wir machen einen Deal - ich lass dich in die Kneipe, und dafür bist du ein bisschen nett zu mir, ok?"
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| 15.04.2003 23:38 | #66 |
| Skeleon |
Noch immer auf Gott und die Welt fluchend ging Leon durch die dunklen Gassen der Hafengegend. Ganz von selbst führten ihn seine Schritte zu seiner zweiten Bleibe, der Hafenkneipe neben der Roten Laterne.
Eben sprach der Türsteher - Moe - mit irgendeiner jungen Frau. Offensichtlich wollte er sie nicht reinlassen und sie war darüber sehr ungehalten ...
Kurz bevor sie Moe eine heftige Ohrfeige verpassen konnte war Leon bei den beiden angekommen.
Moe sah auf und funkelte Leon aus zugekniffenen Augen an.
"Was willst du schon wieder hier, du halbe Portion?!" schnauzte er ihn an.Leon ignorierte ihn und musterte stattdessen die Kleidung der jungen Frau."Ausgebeulte Taschen, guter Stoff ..."
Ohne Vorwarnung umfasste er sie bei der Taille - "Die Dame gehört zu mir" - und führte die verwirrte Frau am noch verwirrteren Moe vorbei in die Kneipe. Er nutzte die Gelegenheit um ihre Taschen nach Wertsachen zu durchsuchen, fand jedoch nur Kräuter, Salben und einen Stengel Sumpftkraut - den er in seine Taschen wandern ließ.
Dann löste er sich wieder von ihr, führte sie mit sanfter Gewalt zu einem der Tische und setzte sich.
Als sie noch immer verwirrt stehen blieb deutete er auf den Stuhl ihm gegenüber."Setz dich doch."
Dabei dachte er: "Jetzt muss ich wenigstens so tun als hätte ich einen Grund gehabt, ihr zu helfen ... und das alles nur für ein bisschen Sumpfkraut. Und das vorhin hat auch nicht geklappt - was für ein Tag ..."
Er verdrehte etwas die Augen und wartete ab, ob sie sich doch noch setzen oder zur Marmorsäule erstarren würde.
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| 15.04.2003 23:45 | #67 |
| Satura |
Satura wusste nicht so recht, was sie von dem Jungen halten sollte - er war nur unwesentlich größer als sie und hatte nicht gerade eine furchterregende Ausstrahlung. Da saß er nun und lächelte sie verschmitzt an. Nun, immerhin hatte er ihr geholfen...
Sie fasste sich wieder und ließ sich betont locker auf den Stuhl fallen, den er ihr angeboten hatte. "Danke." sagte sie knapp. Worüber dachte der Typ nur so angestrengt nach? Und warum, um Beliars Willen, hatte er ihr geholfen? Sie beschloss, nicht unhöflich sein zu wollen. "Ähm- ich bin Satura - und du?"
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| 15.04.2003 23:53 | #68 |
| Skeleon |
"Na wunderbar, da fängt das Verhör schon an."
Leon behielt sein freundlichstes Lächeln bei und versuchste sich nichts anmerken zu lassen.
"Mein Name ist Leon - aber wer mich nicht leiden kann, nennt mich Skeleon - so wie meine Eltern."
Eher ungewollt verzog er sein Lächeln zu einem schiefen Grinsen. Es trat eine dieser peinlichen Pausen ein.
Leon widerstand der Versuchung nicht, sich abzuwenden. In seiner Hilflosigkeit rief er dem Wirt zu, er solle doch zwei Bier bringen.
Dann wandte er sich wieder der jungen Frau zu.
Er fragte grade, was ihm als erstes in den Sinn kam.
"Öh - kommst du oft hierher?"
Hinter sich hörte er, wie die beiden Bierkrüge zischend gefüllt wurden.
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| 16.04.2003 00:08 | #69 |
| Satura |
Leon - ein schöner Name... sie hatte sein Unbehagen ob des unbeabsichtigten Versprechers seiner Eltern wegen registriert. Sie nutzte die Zeit, in der er das Bier bestellte, um ihr Gegenüber zu mustern. Er war eine eher unauffällige, fast schmächtige Person, doch er wirkte gerissen. An seinem Gürtel blinkte ein wunderschöner Dolch. Wie konnte sich so ein Typ so einen Dolch leisten? Sie verscheuchte die Gedanken gleich wieder. Immerhin hatte er ihr geholfen, so schlecht konnte er nicht sein..
Sie durfte nicht vergessen warum sie hier war; vielleicht konnte er ihr ja etwas über diese ominöse Sagitta sagen. Obwohl sie nicht damit rechnete, dass er - ein Taugenichts aus dem Hafenviertel - etwas über eine Heilerin wusste. Hatte er gerade was gesagt? Sie war so in Gedanken versunken gewesen... Leon grinste schon wieder. Ob ich öfter hierherkomme? Was soll die Frage... "Äh, nein, ich bin gerade erst in Khorinis angekommen..."
In diesem Moment knallte der Wirt zwei Bier auf den Tisch. Verdammt, schoß es ihr durch den Kopf - ich hab doch gar kein Gold mit... sie musste sich irgendetwas einfallen lassen, um sich elegant aus der Affäre zu ziehen. Sie kramte in ihren Taschen herum - nein, nichts. Nur die paar Kräuter und Salben. Hey, hatte sie nicht noch einen letzten Stengel Sumpfkraut gehabt? So ein Mist, den musste sie wohl irgendwo verloren haben.
Als Leon ihr zuprostete, fiel ihr auf, dass sie wohl schon länger so schweigend dasitzen mussten.
"Entschuldige, ich muss ziemlich unfreundlich auf dich wirken... ich bin nämlich auf der Suche nach jemanden... vielleicht kennst du sie... Ihr Name ist Sagitta, sie ist eine Heilerin und soll irgendwo auf dieser Insel leben..."
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| 16.04.2003 00:17 | #70 |
| Skeleon |
Was starrte ihn die Frau so seltsam an? Er sah an sich hinunter - seine Kleidung war zwar abgerissen aber nicht sooo dreckig.
Er deutete ein Achselzucken an, und wandte sich dann der Frage zu, die sie gestellt hatte.
"Ähm, ja, ich kenne die alte Sagitta ... oder besser, kannte ..."Die junge Frau sah ihn mit Entsetzen an.
"Ist sie ...?"
"Was? ... Achso, nein nein, ich habe nur kaum noch Kontakt mit ihr ... früher bin ich mehr in den Wäldern unterwegs gewesen und habe sie öfter mit meinen Freunden besucht. Eine nette Frau - schon sehr alt, aber man sieht es ihr kaum an. Und immer hilfsbereit, egal, was ihr der Schnorrer eben noch an den Kopf geworfen hat ..."
Er sah zu den Deckenbalken, wie in Gedanken.
"Aber wie gesagt, ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen."Damit sah er die Frage als beantwortet an.
"Du sagtest, du bist zum ersten Mal in Khorinis. Wo kommst du her? Und was willst du hier? Ein Heilmittel von Sagitta?"
Dann blickte er auf ihren kaum angerührten Bierkrug.
"Magst du kein Bier?"
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| 16.04.2003 00:24 | #71 |
| Satura |
Satura überlegte kurz. "Doch - schon - ich mag Bier - nur..." Sie beschloß, ihm die Wahrheit zu sagen - schließlich hatte er das Bier bestellt. "Ich habe kein Gold bei mir." Hastig fügte sie hinzu - "Aber du bekommst es zurück, sobald - sobald ich Sagitta gefunden habe. Mein Ziehvater - er ist vor kurzem heimgekehrt in Beliars Reich - er kannte Sagitta vor langer Zeit. Ich soll sie suchen, und bei ihr lernen..." Sie spürte, dass sie rot wurde, und nahm einen kräftigen Schluck Bier.
Fast hätte sie das Gesicht verzogen - das Bier schmeckte schal und wässrig. Leon schien das nicht entgangen zu sein - er grinste.
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| 16.04.2003 00:29 | #72 |
| Skeleon |
"Jetzt soll ich für den erbärmlichen Haufen Sumpfkraut auch noch bezahlen? ... Aber bitte ..."
Während er so dachte behielt er seine gute Miene zum bösen Spiel bei.Mit einem leisen Grunzer legte er das Gold für beide Maß Bier vor sich auf den Tisch.
"Wegen dem Bier mach dir keine Sorgen. Du musst mir das nicht zurückzahlen. Es ist nur - ich hatte schon bessere Tage."
Er nippte an seinem Bier, überlegte es sich nochmal anders und nahm einen großen Schluck.
"Dein Ziehvater ist also tot? Sehr traurig das ..."
Es klang nicht sehr echt.
"Wieso Ziehvater? Was ist mit deinen Eltern passiert?"
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| 16.04.2003 00:34 | #73 |
| Chaos13 |
Nach einem längeren Fussmarsch in der Kälte erreichte Jori endlich die Stadt Khorinis, von der er schon viele beunruhigende Geschichten gehört hatte. "Zum Glück waren keine Wegelagerer in der Nähe" dachte er erleichtert. Andererseits war bei ihm ja auch nicht viel zu holen, er war völlig blank und auch seine schmutzige Kleidung war nur notdürftig geflickt. Sein wertvollster Besitz war seine geliebte Gitarre, mit der er schon so manche brenzlige Situation überstanden hatte. Gedankenverloren näherte sich Jori dem Hauptor. Als er die beiden stämmigen Wachen entdeckte zuckte er instinktiv zusammen, und seine rechte Hand schloss sich um den in seiner Jacke verborgenen Dolch. Die Chancen standen schlecht das er gegen diese gut ausgebildeten und erfahrenen Männer einen Treffer landen könnte, geschweige den ihre schweren Plattenrüstungen mit dieser primitiven Waffe durchdringen könnte, doch wenn es sein müsste würde er ihnen einen Kampf liefern. Mit dröhnendem Herzklopfen schritt er zwischen den beiden hindurch und erwartete jederzeit einen Angriff. Einer der Soldaten musterte Jori kurz misstrauisch, lies ihn allerdings ohne Gegenwehr die Stadt betreten. Das war erstmal genug Aufregung für eine Nacht. Zielstrebig und sichtlich entspannter bewegte sich Jori auf das nächste Gasthaus zu. "Mal sehen ob man hier nicht irgendwo ein Zimmer bekommen kann"
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| 16.04.2003 00:38 | #74 |
| Satura |
Die Art, wie Leon die paar Münzen auf den Tisch warf, ließ ihr die ganze Sache noch unangenehmer werden.
Hastig antwortete sie: "Ach, das ist eine lange Geschichte..." Satura beschloß, dass sie sich nicht auf seine halbherzige Frage einlassen würde - ihr war eine Idee gekommen.Leon schien zwar nicht der Stärkste zu sein, aber er kannte sich ohne Zweifel auf der Insel aus. Und immerhin lebte er bis jetzt noch."Du hast gesagt, du kennst Sagitta-" sie verbesserte sich: "kanntest Sagitta. Heisst das, du weißt, wo sie wohnt? Ich könnte dir einen Handel vorschlagen - du bringst mich heil zu Sagitta - und ich verschaffe dir eine Möglichkeit dich - nun, sagen wir mal, dich in Sagittas Haus ein bisschen umzusehen..." Sie schien Leon überrascht zu haben. "Hältst du mich für blöd - deine alten Klamotten, kein Schmuck, und dann so ein schöner Dolch?"
Um ehrlich zu sein, hatte Satura nur geraten - aber Leons Reaktion nach schien sie voll ins Schwarze getroffen zu haben.
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| 16.04.2003 00:45 | #75 |
| Skeleon |
Es fiel ihm wie Schuppen von den Augen. DA hatte sie die ganze Zeit draufgestiert, seinen Dolch. Er merkte, dass er sie nun schon recht lange angestarrt hatte. Er hätte sich selbst geohrfeigt.
Stattdessen nahm er einen langen Zug von seinem Bier und leerte den Krug fast bis auf den Boden.
Mit einem erleichterten Keuchen setzte er das Glas wieder ab.
Dann blickte er wieder zu ihr.
"Na gut - ich denke, du hast mich durchschaut. Schön ins Blaue geraten oder habe ich dir zuviele Hinweise gegeben? Wie auch immer - ... ja, ich kenne mich aus auf der Insel. Ich habe die meisten Jahre meines bisherigen Lebens damit zugebracht hier durch die Wälder zu streifen ... und ja, ich kann dich zu Sagitta's altem Heim führen. Ob sie dort noch wohnt, weiß ich nicht."
Diese junge Frau wurde ihm immer unangenehmer - war er so unvorsichtig geworden oder sie so aufmerksam?
In Gedanken trat er sich selbst gegens Schienbein und verlangte sich mehr Konzentration ab.
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| 16.04.2003 00:56 | #76 |
| Satura |
Satura lächelte - nun hatte sie ihn verunsichert. Sie glaubte sich nun wieder auf sicherem Boden, nahm noch einen Schluck von dem abstoßend warmen Bier und stand energisch auf. "Gut, dann komm morgen einfach vorbei - ich wohne bei Edda. Du kennst doch Edda?" Natürlich kannte er Edda. Im Gegensatz zu ihr war er ja hier aufgewachsen. Sie ließ den halbleeren Krug Bier am Tisch stehen, drehte sich um - und ging.
Ein siegessicheres Lächeln lag auf ihren Lippen - sie spürte förmlich die fragenden Blicke Leons, die sich in ihren Rücken bohrten.
Als sie an dem Türsteher vorbeiging, der vorher nur knapp wüsten Beschimpfungen entgangen war, warf sie ihm ein freches Lächeln zu: "Bis bald dann!" Wenige Minuten später lies sie sich zufrieden in 'ihr' Bett fallen...
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| 16.04.2003 01:00 | #77 |
| Skeleon |
Mit einem fast verzweifelten Kopfschütteln sah er ihr nach. Dann nahm er die Münzen vom Tisch, ging hinüber zur Theke und warf sie dem Wirt wortlos hin.
"Bei Edda ... soso ..."
Leise vor sich hin murmelnd verließ er die Kneipe und verkroch sich in eine der unbenutzten Lagerhallen bei den Docks, in denen er sonst nur tagsüber schlief.
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| 16.04.2003 08:34 | #78 |
| Kano |
Wieder ein neuer Morgen, wieder ein neuer Tag. Langsam schoben sich Kanos Augenlider in Richtung Stirn und direkt vor ihm tauchten ein paar verschwommene Umrisse auf, die dann aber schnell schärfer wurden. Er blickte direkt auf das Hörnchen, welches den Soldaten, wieder auf seiner Brust sitzend, aus seinen schwarzen Äuglein heraus anschaute. Auf den ersten Blick sah es richtig groß aus, wie es da mit seiner Nase zuckte und die Barthärchen hin- und herschwangen. Es hatte wohl schon wieder Hunger, wie? Das Viech ließ sich wirklich von vorn bis hinten bedienen.
‚Sieh sich doch mal einer diesen verschlafenen Kerl an. Liegt er da und pennt, während ich auf meine Nüsse warte. Tz...Männer...
Oh, er wacht auf, jetzt schnell ganz hungrig schauen, damit er mal bisschen hin macht.
Na? Gut geschlafen? Bist doch sonst nicht so faul, hab dich doch gestern den ganzen Tag beobachtet. Und jetzt willst du hier Faullenzen? Nene, so nicht.’
Prompt quiekte das Hörnchen kurz auf und machte einen Satz nach oben, um dann gleich wieder auf Kanos Brust zu landen. Verschmitzt schaute es den Bogner an, ob er’s endlich verstanden hatte?
Dieser brummelte etwas vor sich hin und richtete sich dann auf, dass das Hörnchen nach hinten wegkullerte und ungefähr bei den Knien wieder zum Stehen kam. Etwas überrascht raffte es sich auf und starrte Kano an, dann sprang es vom Bett und hinüber zum Balken.
‚Komm schon, ich warte unten!’
Der Blick des Tieres sagte alles, Fressen...hatte das sonst nichts zu tun? Wieder einmal schüttelte Kano den Kopf und legte dann seine Ausrüstung an. Heut war weniger Zeit, Bogenschützen trainieren und einen neuen Kriegsbogen anfertigen. Viel zu tun also...
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| 16.04.2003 08:50 | #79 |
| Skeleon |
Als Satura nach einer entspannenden, aber viel zu kurzen Nachtruhe wieder erwachte - stand Leon über sie gebeugt, mit einem breiten Grinsen.
"Du siehst wunderschön aus wenn du schläfst ... aber du schnarchst."
Er grinste noch breiter und wich gerade noch rechtzeitig vor der zischenden Ohrfeige zurück.
"Na, ich warte draußen, bis du fertig bist - wir müssen früh los, es ist weit."
Dann wandte er sich ab, umarmte Edda - man könnte meinen, sie wäre seine Mutter - und verließ das Haus, lehnte sich jedoch deutlich hörbar neben dem Türstock an die hölzerne Wand.
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| 16.04.2003 09:06 | #80 |
| Satura |
Was bildete der Kerl sich eigentlich ein? - wenn sie ihn nicht brauchen würde, dann aber... natürlich wusste Leon, dass sie ihn brauchte. Sie beschloß, kein Wort mehr mit ihm zu reden. Nun, zumindest nicht mehr, als nötig.Satura sprang aus dem Bett und tauchte ihr Gesicht in den Bottich mit eiskaltem Wasser, der neben dem Bett stand - jetzt war sie munter. Sie schnappte sich noch einen Apfel aus Eddas Nahrungsvorrat und umarmte Edda betont herzlich. "Pass auf dich auf, mein Kind." Edda sah ihr ernst in die Augen. "Das Leben vor den Stadtmauern ist kein Kinderspiel! Geh mit Innos." Edda schien Satura fast nicht loslassen zu wollen; schließlich löste sie sich doch und gab Satura einen Beutel mit Proviant mit. Es roch streng nach Fisch...
Als Satura aus dem Dunkel der Hütte trat, kniff sie die Augen zusammen - die Sonnenstrahlen hatten eine ziemliche Kraft für diese Tageszeit. Sie konnte das nicht ausstehen...
Schnell gewöhnte sich an das Licht und sah Leon der lässig an den Türstock gelehnt stand. Er grinste - natürlich. Tat der Typ mal etwas anderes, als zu grinsen?
"Na, worauf wartest du noch - gehen wir!" sagte sie schnippisch und stapfte los. Leon schien auf etwas zu warten - er bewegte sich keinen Zentimeter. Nach wenigen Schritten war Satura auch klar, auf was - so selbstbewusst sie auch losgegangen war - sie hatte keine Ahnung, wohin sie gehen musste. Satura blieb stehen und funkelte Leon aus ihren grünen Augen an. Der machte sich betont langsam auf den Weg - aber er unterdrückte diesmal ein Grinsen. Was Satura nicht weniger wütend machte...
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| 16.04.2003 09:16 | #81 |
| Skeleon |
Jaaah, das würde ein Spaß werden, den er schon lange nicht mehr gehabt hatte. Nachdem Satura ein wenig vorausstolziert war musste sie wohl oder übel Leon die Führung überlassen. Ein Glück, dass er vor ihr lief, sonst hätte sie ihm doch noch eine Ohrfeige verpasst.
Er führte sie von Eddas Heim auf einem kleinen Umweg an Halvor's Fischladen vorbei - hier roch, genau wie bei Edda, alles nach den kleinen, schuppigen Viechern - , dann bog er hinter der Roten Laterne - die Satura misstrauisch beäugte - in Lehmar's Schuldengasse ein.
Totenstille in Lehmar's Hütte - hatte ihn der Schuldner totgeschlagen?Unauffällig warf er einen Blick hinein im Vorbeigehen. Lehmar saß wie üblich in seinem Sessel, hielt sich jedoch einen Eisbeutel an den Kopf, sein Gesicht mit blauen Flecken geziert.
Jaah, das würde wohl wirklich ein schöner Tag werden.
Im Weitergehen blickte er zum wolkenlosen Himmel empor und lächelte - nicht spöttisch wie sonst, sondern einfach zufrieden. Ein Glück, ja, dass Satura das nicht sehen konnte.
Leon führte sie über den Marktplatz zum Stadttor, steckte beim Vorbeigehen an einem der Stände zwei Äpfel ein und verbarg sie in den weiten Taschen seiner Jacke.
Die Wachen am Tor sahen ihn misstrauisch an, hielten ihn aber nicht auf. Der Pfad gabelte sich, er wählte den rechten Weg, und etwas abseits der Stadtwachen drehte er sich zu Satura um, die noch immer in dunkles Schweigen gehüllt war.
"Magst du Äpfel?"
Und mit diesen Worten warf er ihr ohne Vorwarnung einen der Äpfel zu.
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| 16.04.2003 09:25 | #82 |
| Satura |
Satura ging hinter Leon her; zum ersten Mal erlebte sie die Stadt bei Tag. Von überall her hörte man die anbietenden Rufe der Händler, die alle möglichen Waren verkauften. Sogar einen Fischhändler gab es - langsam entwickelte sie eine Abneigung gegen den Fischgeruch, der im Hafenviertel naturgemäß hing. Sie sehnte sich nach den Wäldern, nach dem Geruch von frischen Tannennadeln, von Dunkelpilzen und Kräutern. Andererseits war sie sich nicht sicher, ob die Wälder in Khorinis zum Spazieren so geeignet waren - Edda hatte sie sicher nicht umsonst gewarnt.
Satura war überwältigt von all den neuen Eindrücken um sie herum, sodass sie Leon kaum mehr Beachtung schenkte. Ein mulmiges Gefühl beschlich sie aber, als sie an den Wachen vorbei aus dem Stadttor traten.
Behände fing sie den knackigen, grünen Apfel, den Leon ihr zugeworfen hatte. Woher hatte er den schon wieder?!
"Danke", sagte sie etwas verduzt.
"Sag mal, " begann sie nach einer kurzen Pause, "Kennst du Edda gut? Ich meine nur, du hast sie so herzlich verabschiedet..."
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| 16.04.2003 10:23 | #83 |
| Molaven |
Molaven wachte auf. Er lag auf seiner Bank, wo er durch das Bier eingeschlafen war. Er rappelte sich auf, und sah sich um. Es schien noch früher Morgen zu sein... Das war nicht allzu schlimm.
Molaven ging in Richtung Tempel, und dann zum Osttor. Sollte er versuchen zur Taverne zu kommen? Molaven überlegte, was ihm mit dem immer noch verbleibenden Bier schwerer fiel. Dann zuckte er einfach die Achseln, und ging aus dem Osttor.
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| 16.04.2003 13:10 | #84 |
| Malicant |
Menschen...
Malicant hasste Menschen...
Vor allem so viele. Auf dem Marktplatz wimmelte es nur von diesem Ungeziefer. Mit ihren quäkenden Stimmen priesen die Händler ihre nutzlosen waren an, feilschten mit ihren Kunden wenn diese die unfairen Preise nicht zahlen wollten. Kinder spielten im Dreck und wurden von herumschimpfenden Milzen verscheucht, Betrunkene grölten irgendein Loblied an den König.
"Hey, pass doch auf, du Spinner!" rief ein Mann ungehalten, als Malicant ihn rücksichtslos zur Seite stieß und ihn damit beinahe in den Obstkorb eines Händlers befördert hätte. Der Magier antwortete nur mit einem kalten, stechenden Blick, Hass flammte in seinen Augen auf, so abgrundtiefer Hass, dass der Mann es nun vorzog zu schweigen.
Malicant rückte seine Kapuze zu recht, man konnte fast denken, er würde das Sonnenlicht fürchten und sich daher in seiner Robe verkriechen wollen. Vielleicht war es sogar so. Aber es waren vor allem die Blicke all dieser Menschen, die Malicant nicht mochte...
Sein Blick streifte über den Marktplatz. Sie waren wie Vieh... Blökten nur und fraßen, hauptsache es war ein Hirte da, dem sie hinterherlaufen konnten. Hirten wie der Feuermagier Daron, der geweihte Innos', der etwas abseits von der Menge gerade einen Bürger segnete. Malicant frgte sich, wie viel Gold der dumme Mann gezahlt hatte, nur damit Daron seine Formel herunterleierte. Und das sollte der Wille des Gottes der Wahrheit sein? Das ahnungslose Bürger der Kirche für nichts und wieder nichts Gold in den Rachen schmissen, Gold, das doch letztendlich nur dazu diente, dass sich die Magier ein Leben in Saus und Braus leisten konnten?Malicant schüttelte langsam den Kopf, angewiedert und doch belustigt. Wer so dumm war, darauf hereinzufallen, nun, der sollte sich eben arm zahlen und nichts dafür bekommen.
Plötzlich bemerkte er einen schwarz berobten Typen in der Menge, er kniff die Augen zusammen und sah näher hin. Tatsächlich, er kannte dieses Gesicht, wenn auch nur flüchtig. Der Mann war Angehöriger des Zirkels. Was der wohl hier wollte? Aber was noch viel besser war - es war genau der, der laut dem Vollstrecker Schwertkampf unterrichtete. also genau der, den er gesucht hatte...Malicant knurrte unwirsch und rammte seinen Ellenbogen einer plärrenden Bürgerin, die ihm im Weg stand, in die Hüfte. Die folgenden Schimpfeskapaden nicht beachtend, bahnte sich der Magier seinen Weg durch die Menge, um seinen 'Berufskollegen' zu erreichen...
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| 16.04.2003 13:33 | #85 |
| Samantha |
Samantha blinzelte. Irgendwas kitzelte sie an der Nase. Sicher das Hörnchen. Noch etwas verschlafen faßte sie nach oben und stellte sich darauf ein in das weiche buschelige Fell des Hörnchens zu greifen, stattdessen aber faßten ihre Finger nur ledrige Haut. Huch? Hörnchen nun auch kahlrasiert? Würde zum Sumpf passen, aber das würde das Viech doch sicher nicht freiwillig dulden. Sie selbst war dem Messer ja auch noch gut entkommen. Ihre lange Mähne reichte inzwischen schon einiges nach unten.
Verwundert riß die Templerin nun die Augen auf. Das war kein Hörnchen, das da neugierig an ihrer Nase herumknabberte. Vielmehr war es eine Fledermaus, die auf Tagaktivität umgeschaltet haben mußte.
Samantha schüttelte das Fluggetier ab und richtete sich auf. Beim heiligen Schläfer, es war ja schon wieder Mittag. Sie hatte einen gesunden langen Schlaf, das mußte man ihr lassen.
Nun war es aber Zeit nach Hause aufzubrechen.
Gestern hatte sie noch ein paar Sachen auf dem Markt besorgt, Felle, Geschirr, Kleinkram. Was man halt so gebrauchen konnte. Heute würde sie ihren Bogen holen und dem Hörnchen eine letzte Chance geben.
Also ging sie hinunter und verließ das Gasthaus. Die Fledermaus klammerte sich unterdessen krampfhaft an ihrer Rüstung fest. Der linke Flügel, den ihr Pfeil durchbohrt hatte, war notdürftig verbunden. Wenn sie zurück im Sumpf war, würde sie einen Barbier aufsuchen, der die Haut wieder heilen sollte. Irgendwelche Mittelchen würde es da doch sicher geben.
Samantha bog nach links ab und machte sich auf den Weg zur Bognerei.
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| 16.04.2003 13:58 | #86 |
| Chaos13 |
Langsam öffnete Jori die Augen. Verdammt, so eine grosse Stadt und nicht ein einziges Zimmer ist umsonst zu haben" zischte es ihm sofort wütend durch den Kopf. Jori hatte die Nacht wie ein Obdachloser auf der Strasse verbracht, aber im gewissen Sinne war er das ja auch. Er musste sich heute unbedingt einen Job besorgen, oder er würde die nächsten Tage hungrig bleiben. "Vater wusste immer was zu tun war wenn man mal knapp bei Kasse war! Aber wahrscheinlich war das auch sein Verderben..." schoss es ihm nachdenklich durch den Kopf. Langsam erhob sich Jori auf die Füsse, streckte sich kurz und wartete auf das befriedigende Knacken seines Rückens. Noch immer schläfrig bewegte er sich langsam auf den nahen Fluss zu, dort würde er sich wenigstends umsonst waschen und viell. etwas trinken können.
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| 16.04.2003 14:45 | #87 |
| Nachtigaller |
Das Sonnenlicht das durch die Fenster schien hatte Nachtigaller geweckt. Langsam stand er auf und ging die Treppe runter und auf die Straße. Hier war es schon sehr belebt.
"Kein Wunder", dachte er sich. " Hier schläft eben nicht jeder so lange wie ich."
Er lief die Straße entlang bis er zum Marktplatz kam. Er setzte sich auf eine freie Holzbank und guckte sich die Händler und kunden an die versuchten ein möglichst gutes Geschäfft zu machen. Er träumte davon auch mal richtig reich zu sein und das zu káufen was er mochte.
Er vertrieb den Gedanken wieder.
"Davon bekommen ich nur hunger und ich will doch noch mein letztes Geld sparen."
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| 16.04.2003 15:33 | #88 |
| Chaos13 |
"Ah, schon besser! Wie sich herausstellte war das Wasser des Flusses angenehm kühl und sogar genießbar. Es schmeckte zwar mehr nach Spülwasser, doch bei dieser unbarmherzigen Sonne beschloss Jori dennoch den Versuch zu wagen und es zu trinken. Nachdem er sich gewaschen und ausreichend getrunken hatte beschloss er zur Taverne zu schlendern denn viell. gab es ja dort wenigstends etwas zu essen. Während Jori durch die vollen Strassen wanderte nutzte er die Zeit um sich die Menschen ein wenig genauer anzusehen. Die gesamte verdammte Stadt war voller Banditen, Wegelagerer, Halsabschneider, Glücksritter und ähnlichem. Er würde aufpassen müssen wenn er auch noch in den nächsten Wochen irgendwo hingehen wollte. Mit einem etwas mulmigen Gefühl und ohne der geringsten Ahnung was ihn erwarten würde betrat Jori die Taverne...
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| 16.04.2003 16:36 | #89 |
| Sven S. |
Erschrocke fuhr Sven hoch, er hatte einen Schrecklichen Alptraum gehabt in dem Untote Zombies nach ihm griffen und ihn tief in einen Sumpf hineinzogen. Erleichtert das es nur ein Traum gewesen war setzte sich Sven auf und wischte sich den Schweiß von der Stirn. "Wo bin ich?" fragte er sich und schaute sich in dem Raum um, da fiel ihm ein das er ja in einem Gästezimmer der Taverne war. Almählich beruhigter er sich wieder und fing an seine Sachen aufzusammeln und zu verstauen. Dann zog er sich noch schnell seine Sachen an, steckte das Schwert ihn die vergoldete Scheide mit den vielen Mustern und Runenwörtern und ging hinunter in den Schankraum.
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| 16.04.2003 16:43 | #90 |
| Sven S. |
Unten angekommen ging er zum Wirt und bedankte sich und ging hinaus.Eine leichte Brise vom Meer kam und zog an ihm vorbei. Er genoß jeden Atemzug der für ihn wie ein Geschenk des Himmels vorkam nach der verbrauchten Luft in der Taverne.
Langsam ließ er den Blick über die Menschen und teilweise auch Tiere schweifen, die geschäftig durch die Gassen eilten. Sven beschloß mal beim Freibierstand sich umzusehen und ging die Straße hinunter zum Galgenplatz.
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| 16.04.2003 16:58 | #91 |
| Sven S. |
Doch was sah er da als Sven beim Stand ankam, ein Novize aus dem Kloster in das er schon immer wollte, geschwind eilte Sven auf den Novizen zu. "Innos zum Gruß!" sagte der Novize als er Sven erblickte." Gleichfalls." gab Sven zurück."Wir haben dich erwartet, Sven S.! Du willst dem Orden beitreten, nun die Magier wissen schon das du kommen wirst. Sei unbesorgt du wirst als Anwärter im Kloster aufgenommen. Und nun laß mich dieses köstliche Bier trinken, wenn ihr Fragen habt sucht euch jemand anderen ich habe meinen Auftrag ausgeführt!" leierte der Novize herunter. Schweigend verließ Sven ihn "Woher wußten die Magier bloß das ich den Orden beitreten will." murmelte er unendwegt vor sich hin. Seine Gedanken wurden aber bald abgelenkt von seinem knurenden Magen." Essen muss her! Also ab zum Marktplatz" sagte Sven halblaut und rannte los."
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| 16.04.2003 17:16 | #92 |
| Nachtigaller |
Nachtigaller stand auf und dachte:
"Ich melde mich lieber wieder. Am Ende verhungere ich noch."
Also ging er zur Kaserne und holte seine alte Lederrüstung von Wulfgar.Er zog sie an und dachte sich genauso als er sie zum ersten mal an hatte. "Sie ist unbequem. Aber immerhin bietet sie etwas Schutz."
Ich werd mal gucken ob mich hier jemand mit dem einhändigem Schwertkampf vertraut macht.
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| 16.04.2003 19:21 | #93 |
| Kano |
Kano stapfte langsam von der Kaserne zurück zu seinem Laden, das Hörnchen thronte auf seiner Schulter und beobachtete aufmerksam die Umgebung. Misstrauisch beäugte es jeden Bürger, der an dem Soldaten unter ihm vorbei ging. Sein Näschen schnupperte neugierig umher.
Bald erreichte der Bogner sein Haus und trat hinein, der angefangene Kriegsbogen lag noch auf dem Tisch auf welchen das Hörnchen sogleich hoppste.Es war ein ruhiger Tag gewesen und nun hatte der Krieger wieder einmal Feierabend. Endlich ausruhen. Inzwischen wusste Hörnchen, wo seine Nüsse lagen und versorgte sich selbst, dann gesellte es sich wieder zu dem Milizionär, der sich in seinem Schaukelstuhl niedergelassen hatte und in dem seltsamen Buch las, welches er in der Höhle gefunden hatte....
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| 16.04.2003 19:44 | #94 |
| Larson |
Nach harten Verhandlungen mit den Händlern am Marktplatz, welche ihm unter Murren seine Felle zu einem einigermaßen annehmbaren Preis abkauften und einer Nacht in einem freien Bett im Hotel, wo er trotz des Lärms der seit anbruch des neuen Tages draußen herrschte, bis weit nach Mittag geschlafen hatte, wanderte Larson nun durch die Stadt. Wie er schon am gestrigen Abend flüchtig festgestellt hatte, hatte sich hier nicht viel verändert, bis auf die Tatsache das nun Tagsüber viel mehr Milizsoldaten auf den Straßen Patrolierten, oder auf den Mauern der Stadt verstärkt Wache schoben. Aber das alles Interresierte ihn nur beiläufig, er ging, sich von größeren Menschenansammlungen fernhaltend, am Rand des Marktes entlang zur Kaserne, um dort Ausschau nach Kano zu halten.
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| 16.04.2003 20:32 | #95 |
| Larson |
In der Kaserne angekommen, schaute sich Larson dort um, ob er den gesuchten vielleicht Irgendwo dort entdecken konnte, Fehlanzeige, es waren zwar einige Milizsoldaten und Waffenknechte dort Anwesend und trainierten, aber der gesuchte war nicht Unter ihnen.
Also schaute Larson erstmal ein bisschen beim Training zu, bis einer der Soldaten eine Pause machte. Dann schlenderte Larson gemütlich zu ihm rüber, Tag Kamerad hab einmal eine Frage der angesprochene schaute erst skeptisch auf und musterte die leicht abgerissene und verwildert aussehende Figur die vor ihm stand, dann blitzte so was wie erkennen in den Augen des Soldaten auf, ach du bist es in dem Aufzug hab ich dich nicht erkannt, warst ja ne weile weg, also was willst du wissen? Ich brauch nur eine Auskunft, ich suche jemanden und zwar den Bogenbauer und Lehrer Kano, ich dachte dass ich ihn hier finden würde aber das war wohl ein Irrtum. Klar kann ich dir das sagen, der hat sich ne Hütte unten im unteren Viertel gesucht, schau mal dort nach ich muss nun weitertrainieren mach’s gut bis zum Nächsten mal Larson schaute noch kurz beim Training zu, dann machte er sich auf den Weg in den anderen teil der Stadt.
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| 16.04.2003 20:56 | #96 |
| Sven S. |
Herzhaft Rülpste Sven als er sich erstmal vollgestopft hatte mit all den Schönen dingen wie Schinken, Milch, Brot, gebratenes Fleisch und einer oder auch mehrere Flaschen, schließlich musste ja seine Aufnahme im Kloster gefeiert werden.Leicht besoffen schaute er sich um:
Sven saß auf einer Bank vor dem Marktplatz auf dem er all die Nahrungsmittel genüßlich vertilgt hatte die er beim Händler gefunden hatte.Doch jetzt fiel ihm eine Veränderung auf: Seltsam viele Milizsoldaten patrolierten auf den Straßen, und die Mauern waren besetzter als bei seiner Ankunft."Naja, wahrscheinlich haben die sich eingebildet die haben einen Ork gesehen dabei wars bestimmt nur ein herumstreichender Wolf.
Habe ja schon von einigen Leuten gehört das die Stadtwache ziemlich dumm sei!Hmmm, vielleicht lags ja nur daran das die Leute alle die Wachen hassten! hicks!!!"
sagte Sven leise zu sich und torkelte dann blindlings in die Nacht hinein.Weit weit raus nichtsahnend das er gerade die Stadt verlassen nur wissend das er einen Platz zum schlafen suchte.
So ging er weit weit raus...
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| 16.04.2003 21:24 | #97 |
| Larson |
Jetzt wo es dunkel geworden war, und die meisten der Bewohner in ihre Häuser zurückgekehrt waren, fand Larson die Stadt viel angenehmer und Ruhiger und seine Laune besserte sich dadurch enorm. Nach einem Spaziergang quer durch die Stadt erreichte er schließlich die Unterstadt und schaute sich um wo hier wohl das Haus sein Könnte in dem sich Kano Niedergelassen hatte, nebenbei drängte sich ihm die Frage auf, ob dieser um diese Stunde wohl noch wach war, oder ob er ihn Wecken würde, denn die meisten Menschen reagierten ziemlich unwirsch wenn sie aus ihrem wohlverdienten Schlaf gerissen wurden.
Da er das gesuchte Haus nicht auf anhieb fand, fragte er einen der Wacheschiebenden Milizsoldaten, der ihm ohne zu murren bis vor das Haus brachte und dann seine Patrolie fortsetzte. Larson schaute sich kurz um dann klopfte er laut gegen die Tür, damit der Hauseigentümer nicht dachte er wolle was klauen, betrat dann mit einem lauten Guten Abend das Haus und schaute sich Interresiert um, um zu sehen was es hier so alles an Waffen, auch in seiner Preisklasse, gab...
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| 16.04.2003 21:32 | #98 |
| Emyar |
Ruhig erhob sich die Sonne am Horizont, um anschliessen wieder in selbigen einzutauchen. Wieder ging sie auf und wieder unter, dieses endlose Schauspiel war fast die einzige Abwechslung, die die Schützen auf den Mauern und Türmen mitbekamen. Man, ist das langweilig! Wer denkt sich so eine Scheisse denn aus? Brummte ein naher Rekrut unüberhörbar vor sich hin. Unsere Vorgesetzten... ,also zoll ihnen ein wenig mehr Respekt. Dennoch kann ich mit dir mitfühlen.. schon seit zwei Tagen hocke ich fast ununterbrochen hier und bisher ist ja wirklich nichts passiert! Hier mal ein Wanderer, da mal ein Händler .. naja wenigstens haben wir hier ein dach über'n Kopf. Er deutette mit einem Pfeil grob in die Richtung der anderen Schützen. Die sind zwar jewals immer nur einen halben Tag oben, dafür aber ohne Dach und ohne Sitzmöglichkeiten...
Der Waffenknecht liess das Geschoss wieder im Köcher verschwinden und schulterte anschliessend den noch jungfreulichen Kompositbogen. So, aber nun ist meine Schicht vorrüber! Ich wünsche euch drei hier noch eine ruhige Nacht und dass ihr auch schön wach bleibt. Sein freches Grinsen verkündette den leichten Zynismuss, den auch jeder der drei Rekruten verstand. Flüchtig verabschiedetten sie sich von emyar und nahmen augenblicklich wieder die Positionen am Rand des Turmes ein.
Einige Momente vergingen, doch endlich öffnette sich knarksend die leicht ramponiert aussehende Holztür, aus welcher der 'etwas' erschöpfte Bogenmeister tritt. Ohne jegliche Hast lief Emyar quer über den immer noch gut besuchten Marktplatz, verkündette am einen oder anderen Stand sein Intress an den verschiedensten Waren, kaufte schlussendlich aber doch nichts.
Was nun? Zurück zur Kaserne und schlafen? Nein, die Taverne wäre jetzt das Richtige..
Unverzüglich richtete er seinen Körper auf das nicht allzu weit entfernte Schankhaus aus und begann die kurze und ereignisslose Reise zur Tür des Gebäudes.
Nur wenige Schritte wurden getätigt und schon schwang das Brett mit Scharnieren (die einfache Holztür also..) auf und stoppte erst kurz vor der Wand. Ernüchterte Blicken folgten neugierigen auf dem Fusse und kaum die Pforte durchschritten, wurde der Barde unverzüglich vom anscheinend nicht wirklich ausgelastetten Wirt mit freudiger, aber leicht träger Stimme begrüsst. Ahhhh..der Herr Barde, naa wollen wir ein paar Weisen, oder Lieder zum Besten geben? Hm? Entzückt über das gute Gedächniss des rundlichen Mannes verlieff sich ein kleines Grisnen auf dem bisher erschöpften Gesicht Emyars, doch da seine Laute mal wieder im Schlafraum der Miliz lagerte und die Stimme zu allererst mit einigen Krügen Bier aufgelockert werden musste, beliess er es bei einem Nein Herr Wirt, diesmal bin ich ein einfacher Gast, der euer Bier begehrt. Bier, das hiess Gold für den Wirt und genau deshalb lächelte er auch etwas verstohlen, führte den Barden dann aber an einen noch freien Tisch in der Mitte des Schankraumes.
In Zeitlupe liess er sich auf den harten, aber im Vergleich zum Wachturm, bequemen Suhl sinken, schrak dann aber blitzartig auf. Der Bogen... Stammelte er leise vor sich hin, nahm slbigen dann aber schleunigst ab und stellte die Waffe an den Tisch. Gerade hatte der müde Körper wieder auf dem Stuhl platz genommen, als auch schon der biertragende Wirt ankam. Perfektes Timing.. Freudig nahm Emyar das kühle Gesöff entgegen und schüttete einen Schluck augenblicklich in den nach Flüssigkeiten schreienden Rachen. Eine wahre Wonne, wie erfrischend ein kühles Bier am Abend doch sein konnte.
In kleinen, geniessenden Schlücken trank er immer wieder vom Gerstensaft und blickte dabei auskundschaftend durch den gut gefüllten Raum.
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| 16.04.2003 21:37 | #99 |
| Kano |
Kano stand auf und ging zum Tresen, das Hörnchen blieb auf der Lehne des Schaukelstuhls zurück und schaute interessiert drein. Ein Besucher? Um diese Zeit? Was konnte der noch von dem Bogner wollen? Ob er vielleicht Nüsse dabei hatte? Neugierig wetzte das Hörnchen den Balken hinauf und dann darauf entlang bis über Larson. Vorsichtig lugte es hinab und spähte nach Essbarem, der musste doch was dabei haben.
"Hallo Larson, alles klar bei dir? Sprich, was führt dich zu mir? Vielleicht ein neuer Bogen? Für einen Jäger doch sicher immer von Vorteil...oder nur ein paar Pfeile?"
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| 16.04.2003 21:58 | #100 |
| Larson |
"Gut geraten, das erstere also einen Bogen, mein alter is öhmm naja...." verlegen blickte Larson in Richtung Boden," kaputtgegangen, war ein Unfall, aber das ist ja nun unwichtig, wie schon gesagt ich breuchte einen Neuen, aber die Sache hat leider einen Hacken, er darf kein Vermögen kosten, ich hab nicht allzuviel Gel..."
Ein kratzendes Geräusch über ihm unterbrach die Krampfhaften Erklärungsversuche und ließ ihn einen Blick nach oben werfen. "Was den das", überlegte er, "hat der Mensch merkwürdige Aufenthaltsorte für Haushaltsgeräte, eine Flaschenbürste oben auf den Balken, was für eine Ordnung", verwirrt den Kopfschüttelnd sah er nun das das Buschige etwas sich bewegte, nun sah er auch das andere Ende des Dings und stellte fest, das dort zwei Augen waren die ihn Neugierig beobachteten, wobei eigentlich schauten sie eher nur gierig...
Das als Tier identiefizierte Objekt Ignorierend, schaute er wieder seinen Gegenüber an, "wo war ich doch gerade stehengeblieben, achja der Preis, wie gesagt besitze ich nicht viel Geld, gibs vieleicht ein Exemplar im Angebot so für Circa 300 Goldmünzen??" fragend schaute er Kano an.
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| 16.04.2003 22:05 | #101 |
| Kano |
"Hmmm, dreihundert...nun...wie wäre es mit einem Kompositbogen? Zwar kostet der mehr, aber da wäre ja noch der Milizionärsrabatt und den Rest...nun...sagen wir, du schuldest mir einen Gefallen, auf den ich zu gegebener Zeit zurück komme, einverstanden?"
Kano sah den Mann fragend an.
Inzwischen hatte das Hörnchen die Lage überprüft, da war wohl nichts zu holen, wenn er sich gerade so einen Bogen leisten konnte, so einen Billigen, nichtmal so einen Schönen wie Samantha...Samantha, wo sie wohl war?
Sofort schaute das Hörnchen böser, als es sich an diese miese Fledermaus erinnerte. Hätte die nicht sterben können, als sie vom Himmel geschossen wurde? Da musste sich doch was machen lassen...
Vielleicht eine Intrige spinnen? Genau, der Soldat da unten ließ sich sicher für so etwas gewinnen.
Vermerk: Fledermaus ausschalten.
Das Hörnchen wetzte auf dem Balken entlang wieder zurück und sprang auf den Stuhl. Dann holte es sich eine neue Nuss und begann, sie aufzuknacken...
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| 16.04.2003 22:18 | #102 |
| Larson |
" Hmmm Ok, das ist doch ein Wort " erfreut schaute Larson auf, " Ich nehm das Angebot an " dann krammte er nach seinem Geldbeutel und legte ihn auf den Ladentisch. Während er den Geldbeutel entlehrte und die Summe auf dem Ladentisch abzählte, beobachte er aus den Augenwinkeln wie das Tier sich zurückzog und es sich auf einem Stuhl bequem machte und begann eine Nuss zu verspeisen, der Anblick erinnerte ihn daran das er seit gestern nichts mehr gegessen hatte, was seinem Magen zu einem Knurren veranlasste.
" So da ist das Geld" Larson wies auf das kleine Häufchen Münzen und betrachtete wehmütig den Beutel in dem noch 2 einsame Münzen Klimperten.
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| 16.04.2003 22:22 | #103 |
| Kano |
Kano nickte und ging zur Aushängewand. Der Bogner griff nach dem Kompositbogen und kehrte zum Tresen zurück, auf den er die Waffe legte.
"So, viel Spass damit, wie immer sechs Monate Garantie, es sei denn es liegt der Tatbestand der mutwilligen Zerstörung vor. Aber ich denke, wenn du ihn behandelst, wie es sich für einen Bogen gehört, wirst du keine Probleme damit haben, im Gegenteil, eher viel Freude.
Soo, hast du noch einen Wunsch?"
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| 16.04.2003 22:32 | #104 |
| Larson |
Neugierig betrachtete Larson das exemplar der Waffe die Kano ihm überreichte, "Sieht doch nicht mal schlecht aus, eigentlich sogar ziemlich gut" dachte er bei sich und zu Kano gewandt meinte er "Keine Angst, ich werd gut darauf aufpassen so Ungeschickt bin ich kein Zweites mal" hoffe ich jedenfals" fügte er in gedanken an den Satz an. "Und nein ich hab keine Weiteren Wünsche, wenn du mich suchst, diese Woche bin ich mindestens noch in der Stadt wahrscheinlich auch die nächste, irgendwo am Hotel oder in der Kaserne bin ich dann zu finden, aber nun möchte ich nich länger Stören, einen Schönen Feierabend noch, Tschau" dann wandte er sich um zu Tür und verließ das Geschäft.
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| 16.04.2003 22:33 | #105 |
| Larson |
sorry, bitte löschen, danke......tss
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| 16.04.2003 22:39 | #106 |
| PropheT |
Khamon und PropheT hatten mittlerweile den Marktplatz erreicht.Der Schatten der Nacht hatte sich bereits über die Hafenstadt gelegt und hier und da brach vereinzelt das Licht von Fackeln und Laternen durch das spätabendliche Dunkel.
Trotz der späten Stunde hatte sich noch immer ein beachtlicher Pulk auf dem Platz und in den anliegenden Gassen gebildet.
Der Priester und sein Begleiter hatten Mühe sich durch die Massen zu wühlen.Das Gerangel wurde aber jäh unterbrochen, als ihn eine dunkel gekleidete Person ansprach.
„Verzeiht mir Meister, ich muß dringend mit Euch sprechen.“
Etwas verwundert über die Präsenz eines weiteren Schwarzmagiers in der Stadt, wandte sich der Priester dann an seinen Zirkelbruder.
„Äußerst seltsam, hier noch einen Vertreter unseres Zirkels anzutreffen……leider sind wir uns bis jetzt noch nicht begegnet…aber trotzdem, wie kann ich Euch weiterhelfen?“
Ein gewisses Maß an Misstrauen lag in der Stimme des Hohenpriesters, das er ab zu verstecken wusste.
Der Magier erzählte PropheT, daß er auf der Suche nach einem Meister der einhandgeführten Schwertkunst war, der ihn unterreichten könne.
„Nun, das trifft sich gut, mein Begleiter und ich waren gerade auf dem Weg ein Training zu absolvieren. Ihr könnt Euch ruhig anschließen. Über die Details meiner erbrachten Leistung, sprechen wir dann zu gegebener Stunde.Wir sollte und einen Platz aussuchen, bei dem wir weniger unbehelligt sind…..“, sprach der Priester mit fragendem Gesichtsausdruck an den Waffenknecht gerichtet......
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| 16.04.2003 22:43 | #107 |
| Kano |
Kano sah dem Mann kurz nach, dann ging er zur Tür und schloss ab, für diesen Tag war schluss. Es war Zeit für Feierabend, aber endgültig.
Dann ließ er sich wieder in seinen Schaukelstuhl nieder, das Hörnchen musste dabei kurz weichen, kehrte aber bald wieder zurück, mit einer neuen Nuss.Wieder las der Bogner in dem Buch, auch wenn er nur die Hälfte verstand und ein guter Teil in seltsamen Schriftzeichen verfasst war...irgendwann würde er dahinter kommen, bei Gelegenheit sollte er das Kloster aufsuchen, um die Magier um Rat zu fragen...
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| 17.04.2003 01:22 | #108 |
| Kilian v. W. |
Während er dem tollen Geschwafel seines Lehrmeisters zuhören durfte, kam er nicht umhin, seine Fähigkeiten im Einhändigen Kampf zu bewundern. Alle Schläge gingen butterweich von der Hand, und jede Kombination griff flüssig in die andere über. Der imaginäre Gegner, den sich Kilian vorstellte, wurde regelrecht verschaschlikt. Ein breites Grinsen wanderte über seine Lippen, und ein Strohhalm fand seinen Platz zwischen denselben. Vielleicht war es doch keine so schlechte Idee, weiter bei Yenai zu lernen, der schien unter den ganzen Perlen und Goldkram doch was auf der Pfanne zu haben.
Um sich "einzuschwingen" versuchte der Wegelagerer zunächst die einfachen Links-Rechts und Oben-Unten Kombinationen, die ihm auch gut gelangen. Selbst Yenai hatte daran nichts auszusetzen, auch wenn man ihm anmerkte, dass er gerne irgendwas brüllen würde, um Kilian zur Schnecke zu machen. Dies trieb dem Lee nur ein noch breiteres Grinsen auf die Lippen. Auch versuchte er immer mal wieder einen Ausfall in sein Herumgeschwinge einzubauen, und auch da hatte der Lehrmeister nichts zu meckern. Ungewohnte Situation zwar, aber extrem entspannend. So konnte er sich mehr auf das Training konzentrieren, was dadruch ersichtlich wurde, dass selbst zu dieser späten Uhrzeit der Schweiss über das Angesicht des jungen Mannes floss. Immer wieder ging er die Kombinationen durch, unter den Argusaugen seines Lehrmeisters...
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| 17.04.2003 13:08 | #109 |
| Milgo |
Milgo rannte so schnell es mit dieser Rüstung ging, in die Kaserne. Die Rüstung klapperte und klapperte. Milgo glaubte die halbe Stadt aufzuwecken... Doch dieser Yenai würde nicht gut über Verspätungen zu sprechen sein. Er beeilte sich. Endlich konnte er die Kaserne sehen. Der kühle Wind wehte ihm ins Gesicht, doch in seiner Rüstung schwitzte er wie Sau. Er spurrtete die Treppen auf, obwohl er lieber umgedreht wäre. Dieser Yenai war doch nicht ganz dicht...Und sofort ging es los:
Yenai: Wo warst du denn, du Langschläfer??? Auf den Boden! Liegestütze. Zehnundzehnzig!
Milgo guckte verdutzt den anderen Lehrling an, doch der wollte anscheinend einfach in Ruhe gelassen werden...
Milgo: Ähm, es gibt die Zahl zehnundzehnzig nicht! Und ich mache auch keine Liegestütze!!! Ist das klar???
Dann zog Milgo sein Schwert und nahm die Grundhaltung ein ...
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| 17.04.2003 16:56 | #110 |
| Mykena |
Mit einem kräftigen Rumms landete das kleine Boot der Amazone am Kai und schüttelte die Insassen kräftig durch. Der Wolf purzelte vor Schreck ins Wasser und spritzte dabei sein Frauchen gehörig nass. Mykena wischte sich entnervt das Wasser aus dem Gesicht, stieg aus dem Boot und machte es fest."Mußte das jetzt schon wieder sein? Wenn du so weiter machst wirst du Skippy noch zur Konkurrenz!"
Der Wolf tauchte angesichts dieses bösen Vergleichs mit dem tolpatschigen Scavenger schmollend unter. Eine Weile war er nicht mehr zu sehen, dann tauchte er mit einem langen Gegenstand im Maul wieder auf und schwamm an Land. Triefend tapste er zu Mykena auf die Promenade und legte ihr sein Fundstück schwanzwedelnd vor die Füsse. Es war ein rostiges Schwert.
Mykena zog die Brauen zusammen.
"Bei Donnra, was soll ich denn bitteschön mit einem alten verrosteten Einhänder?!"
Sie schüttelte unwillig den Kopf, drehte sich herum und stapfte davon. Der Wolf ließ den Schwanz enttäuscht hängen und trottete dann seiner Herrin hinterher, nicht aber ohne das rostige Fundstück vorher mitzunehmen.
Die Amazone und der Wolf mit seinem breiten Gepäck liefen gemächlich durch das kleine Städtchen. Ihr Ziel war die Bognerei, schließlich wollte sie endlich etwas anfangen können mit ihrem wertvollen Stück. Doch kurz vorher stieß sie erstmal mit einer mittelgroßen Frau zusammen, die wohl das selbe Ziel hatte wie sie.
"Huch, tschuldigung!"
Die hohe Templerin drehte sich um. Kannte sie die nicht? Irgendwo war ihr diese Frau doch schonmal begegnet. Diese Gesichtszüge kamen ihr so bekannt vor. Bloß wer war sie? Irgendwie fehlte was an ihr. Aber Mykena kam nicht drauf, was es sein könnte. Stattdessen starrte sie nur entgeistert auf den merkwürdigen Ohrschmuck der Frau. Schwarz und ledrig, fast wie eine Fledermaus. Sah wirklich täuschend echt aus.
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| 17.04.2003 17:05 | #111 |
| Samantha |
Samantha wollte gerade in die Bognerei eintreten, da rempelte sie diese Amazone an. Wirklich, manche Leute schienen keine Augen im Kopf zu haben. So schmal war die Gasse ja nun auch wieder nicht und neben ihr war noch massig Platz. Ärgerlich drehte sich Samantha um und wollte dem Rempler ihre Meinung sagen, als sie die Frau sah. Die kannte sie doch irgendwoher. Woher nur? Die hohe Templerin durchforstete fieberhaft ihr Gehirn, aber irgendwie kam sie nicht drauf.
Jetzt erst fiel ihr Blick auf das Tier neben ihr. Ein Wolf. Süss schaute er drein, richtig treuseelig. Aber was hatte er da hässliches im Maul? Sah aus wie ein rostiges Schwert. Was hatte diese Frau so seltsames Spielzeug für ihren vierbeinigen Begleiter? Die waren doch wirklich seltsam diese Amazonen.
"Schon ok, ich hab wohl auch nicht aufgepaßt. Wollt ihr auch in die Bognerei? Ich hol grad meinen neuen Bogen und mein Hörnchen dort ab, dauert gar nicht lange."
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| 17.04.2003 17:10 | #112 |
| Mykena |
Hörnchen? Mykena schaute etwas seltsam drein. Die rauchten wirklich viel zu viel Kraut, diese Sumpfler. So bekifft kam ihr die Frau zwar gar nicht vor, aber die waren das sicher schon so gewohnt dass es nicht gleich jedem auffiel.
"Ähm.. ja, doch, ich wollte in die Bognerei. Eigentlich wollte ich nur zum Bogenlehrmeister."
Zu allem Übel bewegte sich nun auch noch dieser hässliche Ohrschmuck. Ein kleines Mäulchen öffnete sich, gähnte und verschwand dann wieder zwischen dem schwarzen Fell. Mykena zuckte unwillkürlich zusammen. Wäh, eckelhaft. Die hatte doch tatsächlich eine Fledermaus am Ohr.
"Ähh...ihr habt da was hängen..."
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| 17.04.2003 17:14 | #113 |
| Samantha |
Samantha folgte dem Blick der Amazone und faßte zu ihrem Ohr. Ach klar, die Flugmaus. Sanft strich sie dem Nachttier über das Köpfchen.
"Ach das. Das ist Egon, er schläft nur grad."
Ihr Blick fiel wieder auf den Wolf.
"Aber was schleppt euer Freund denn da mit sich rum?"
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| 17.04.2003 17:18 | #114 |
| Mykena |
Mykena schaute etwas irritiert drein. Egon. Aha.
"Der Wolf? Öhm, das sieht nur so seltsam aus weil es noch nicht gesäubert ist. Als Tarnung, damit es nicht gleich jeder Tagdieb klaut. Das ist nämlich die heilige Klinge von Azostra, jawohl."
Sie machte einen wichtigen Gesichtsausdruck und schaute die Templerin fest an.
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| 17.04.2003 17:18 | #115 |
| Irock von Elladan |
Irock und sein Gehilfe gingen die Straßen hinauf und bogen zur Taverne ab. Sie trafen einige Leute, die den Magier und den Novizen grüßten. Die Taverne war bis auf zwei junge Männer und den alten Wirt vollkommen leer. Es lag wohl daran, dass alle anderen Leute ihren Arbeiten nach gingen. Irock bestellte sich einen Krug Wein. Der Novize saß nur da und sprach mit dem Hausbesitzer. Nach dem der Wassermagier den Pokal geleert hatte, sprach er zu den beiden Gästen: „Ich grüße euch Bürger von Khorinis. Wie ich sehe habt ihr keine Arbeit und besonders reich scheint ihr mir auch nicht. Warum ist dies so?“ Einer der beiden antwortete: „Ich bin neu hier in der Stadt. Ich bin erst vor kurzem angekommen. Mein Schiff sank nicht weit vom Hafen.“ „Gut dann brauchst du sicherlich eine Aufgabe oder?“ fragte Irock. Der Bürger nickte und der Magier sprach weiter: „Hättest du Interesse den Göttern einen Dienst zu erweisen? Ich will eine Expedition ins Minental beginnen. Dazu brauche ich allerdings noch einen Gehilfen. Welche Talente hast du vorzuweisen?“ Lächelnd antwortete der Mann darauf: „Mit Vergnügen werde ich euch begleiten. Ich kann mit Einhandschwertern und Bögen umgehen. Aber in keinem der beiden Talente bin ich Meister.“ „Das reicht, ich nehme dich mit. Die Bezahlung bekommst du am Ende der Reise. Es liegt daran wie nützlich du dich machst.“ Sagte Irock und bestellte ein kräftiges Bier für seinen neuen Helfer.
Als alle sich zur Weiterreise bereit gemacht hatten, verließen sie die Taverne. Schon bald kamen sie wieder zum Stadttor und gingen hinaus.
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| 17.04.2003 17:22 | #116 |
| Samantha |
"Azostra? Nie gehört."
Samantha blickte nochmal von der Amazone zum Schwert und wieder zurück. Das Ding kam ihr eher vor wie ein altes Blechstück, das man achtlos weggeworfen hatte. Aber wenn die Amazone meinte...
"Ihr könnt ruhig vorgehn, meine Sache dauert wohl doch etwas länger glaub ich. Hängt ganz von dem Viech ab.."
Jetzt war ihr endlich wieder eingefallen, wen sie da vor sich hatte. Natürlich, die Amazonenkönigin. Was trieb sie nur hierher? Hatte sie nicht zuhause auf ihrer Insel zu hocken und ein Lager zu führen?
Neugierig blieb die Sumpflerin am Türrahmen stehen, während Mykena in die Bognerei trat. Was hatte eine Amazonenkönigin wohl bei einem khorinischen Bogner zu suchen?
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| 17.04.2003 17:49 | #117 |
| Milgo |
Yenai schien doch ziemlich verwundert, zumindest ließ er den Ritter in Ruhe sein Schwert ziehen und die Grundstellung einnehmen. Und auch störte er ihn auch nicht, als er den Vorwärtsschlag machte. Der Vorwärtsschlag war perfekt. Keine Zweifel. Dann versuchte er Seitwärtsschläge. Als diese ihm nicht gelangen gab ihm Yenai mit komischer Stimme was er anders machen sollte. Und es klappte. Er übte es noch ein paar Mal, aber wie lang wollte ihn dieser Yenai damit noch aufhalten???
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| 17.04.2003 20:00 | #118 |
| Chaos13 |
Als Jori die Strassen Khorinis betrat musste er erstmal tief durchatmen. Diese stickige Luft in der Taverne war wirklich nichts für ihn und seine Lungen.
"Puh das ist besser!" stieß er unter einem Seufzer hervor.
Während er die vorbeigehenden Leute beobachtete bewegte er sich langsam schlendernd auf den Marktplatz zu.
Als er ihn schließlich erreicht hatte kam ihm plötzlich die Idee seinen zuvor gefundenen Ring zu verkaufen. Jori beobachtete mehrere Händler bis er einen gefunden hatte, der ihm für den Handel geeignet schien.
Der Händler war schon ziemlich alt, aber immer noch gut in Form und mit einem kräftigen Körperbau versehen. Jori begrüßte ihn freundlich.
"Hallo guter Mann, seid ihr an einem Geschäft interessiert?"
"Kommt darauf an um was es sich handelt."
"Ich bin ein wenig in finanziellen Nöten und biete ihnen darum diesen Ring zum Verkauf an."
"Er gefällt mir, sieht aber nicht besonders wertvoll aus! Mehr als 8 Goldmünzen kann ich dir dafür leider nicht geben."
"Nur 8? Für weniger als 12 Goldmünzen verkaufe ich nicht!"
"Du handelst gut, Fremder, aber soviel kann ich dir dennoch nicht bezahlen! Wie ich sehe ist deine Kleidung in schlechtem Zustand! Ich wäre bereit deinen Ring gegen diesen Mantel aus Wolfsfell zu tauschen, damit lässt sich die Kälte bestimmt besser ertragen."
"Ihr beliebt zu scherzen! Dieser wertvollen Ring gegen einen schäbigen Mantel wie diesen hier? Wenn du mir noch 5 Goldmünzen drauflegst kannst du ihn haben, ansonsten verschwende ich hier nur meine Zeit" antwortete Jori und wandte sich zum gehen.
"Wartet! Na gut, wie ich sehe ist hier nicht mehr zu holen! Das Geschäft gilt: Der Mantel und 5 Goldmünzen gegen deinen Ring. Warte, bevor du gehst wie heißt du eigentlich?"
"Nenn mich Jori" antwortete er, nahm seine Waren, drehte sich um und verließ mit dem Gefühl ein gutes Geschäft gemacht zu haben den Marktplatz in Richtung Taverne
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| 17.04.2003 20:15 | #119 |
| Sontar |
Sontar erreichte grade die Stadt, weil er mit dem Wachmann von Früher gut befreundet war kam er durch das Toor, als er jedoch die Stadtwachen sah bekam er es mit der Angst zu tun, schnell schlich er geschickt ins Hafenviertel runter und suchte nach alten bekannten. Da ihm dies nicht gelang schlicht er zu den Fischern und fand einen der ihm seine "Hütte" lieh um sich auszuruhen, am nächsten Tag machte er sich auf den weg die Stadt zu erkunden, sofort sah er das sich einiges geändert hatte. Alte bekannte fand er aber keine. Er suchte immer weiter, er ging durch alle Gassen, bis er in einer engen muchtigen Gasse angelangte. Da er meinte ohne Waffen zihmlich unsicher zu sein ging er zu Uncle-Bin's Schmiede die genau vor ihm lag.
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| 17.04.2003 20:20 | #120 |
| Uncle-Bin |
Uncle-Bin saß vor seiner Schmiede. Schon seit Tagen hatte er keinen Kunden gehabt und der Hunger stach in seinem Magen. Da bog ein junger etwas schmächtiger Kerl um die Ecke. Er sah nicht besonders reich aus, aber Uncle-Bin brauchte Kunden."Hey sieh da!! Ja sie, sie sehen so aus als könnten sie einen Dolch gebrauchen" Er hoffte das der Mann ihn nicht ignorieren würde, aber da lief der schon auf ihn zu.
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| 17.04.2003 20:21 | #121 |
| Nachtigaller |
Nachtigaller ging langsam durch die Straßen der Unterstadt. Als er vor der Schmiede von Harad an kam dachte er sich anstatt zum Hafenviertel zu gehen lieber in die Kneipe am Tempelplatz zu gehen.
Also ging er durch die kleine Unterführung. Er sah den Alchemisten Constantino der gerade etwas zusammen braute. Er grüßte ihn höflich und ging dann weiter.
Als er an der Kneipe an kam sah er das es ziemlich voll da drinnen war.Nachtigaller ging zum Wirt und sprach:
"Hallo, wie läuft denn hier das Geschäfft?"
"Guten Tag," antwortete der Wirt.
"Das Geschäfft läuft gut. Wer seit ihr denn? Ich kenn dich gar nicht."
"Ich bin Pabo Nachtigaller, aber man nennt mich nur Nachtigaller. Ich bin erst seit kurzem in der Stadt und habe mich vor kurzem als Rekrut gemeldet."
Der Wirt stellte sich auch vor und die beiden unterhielten sich noch länger.
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| 17.04.2003 20:30 | #122 |
| Uncle-Bin |
"Guten Tag werter Herr, ich bin auf der suche nach einer Waffe, leider habe ich kein Geld und würde diese später zahlen" sagte der Mann. Uncle-Bin brauchte unbedingt Geld: früher oder später. Hauptsache war jedenfalls, so dachte er, dass sein Kunde zufrieden sei. "Hmm mein Herr, Ich könnte ihnen da einen Vorschlag machen, aber sie müssen mir versprechen das sie dieses Geschäft einhalten. Sie würden nicht viel Zeit haben es zu bereuen falls sie mich übers Ohr hauen wollen.", brabelte er in seinen Dreitagebart. " Ich mache ihnen ein Angebot: Sie bezahlen mir den Dolch später und machen unterdessen ein wenig Werbung für mich oder sie tauschen einfach etwas anderes gegen den Dolch. Ich brauche nur etwa 10 lumpige Minuten dann ist das Ding scharf wie ein Schattenläuferzahn, was meinen sie?"
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| 17.04.2003 20:37 | #123 |
| Sontar |
"Ok, einverstanden, da ich nichts zum tauschen habe werde ich die werbung nehmen."
Schon stand der Schmied auf und verzog sich in seine Hütte, Sontar ging in den 10 Minuten noch weiter durch die Stadt um bekannte zu suchen doch als er keine fand und er auch schon 15 Minuten weg war eilte er zurück zur Schmiede um seinen Dolch zu hohlen.
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| 17.04.2003 20:46 | #124 |
| Uncle-Bin |
"Ahh da sind sie ja mein Herr. Ich dachte schon sie wären umgekommen. Wär ja bei den dunklen Gesellen hier kein Wunder, oder? Aber hier ist ihr Dolch. Ein gutes Teil habs früher selbst geführt, aber nun brauch ich Geld und keine Waffen." Der Mann sah ihn an als ob ihm ein Stein vom Herzen gefallen war. "Ich hoffe sie halten sich an die Abmachung. Wär unschön ihr junges Gesicht bluten zu sehen. Viel Glück, und nicht vergessen legen sie ein paar gute Worte für mich ein" Er drehte sich um und setzte sich auf die kleine Bank vor der Rumpelschmiede.
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| 17.04.2003 20:49 | #125 |
| Sontar |
Sontar freute sich sehr über sein neuen Dolch und ging gleich richtung Stadttoor um ihn wagemutig an einem Jungen Wolf auszuprobieren, doch kurz davor wurde er von einem Mann angehalten...
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| 17.04.2003 20:56 | #126 |
| Xion1989 |
Xion schaute Sontar an und grüste ihn.
Möge der Schläfer dich erleuchten!
Wer seit ihr?
Mein name ist Xion und ich komme aus dem Sumpflager um leute wie euch auf den rechten weg zu führen
Und was ist der richtige weg?
Der des Schläfers.
Wer oder was ist der Schläfer?
Folgt mir bitte . Dort wird euch jemand alles erklären.
und so folgte Sontar ihm
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| 17.04.2003 21:07 | #127 |
| Uncle-Bin |
Uncle-Bin war glücklich. Sein erster Kunde war von ihm zufrieden gestellt worden und machte jetzt ein wenig Werbung für ihn. Die Werbung hatte er bitter nötig, als er den knurrenden Bauch und das letzte bisschen Essen in der Vorattstruhe bemerkte. Aber was solls der Kunde war glücklich, also war er auch glücklich und nun würde sich die Lage sicherlich sehr schnell bessern, dachte er sich. Schnell grabschte er sich noch einen trocknen Zwieback und ein Stück Pökelfleisch, schlang es hinter und schmiss sich aufs Bett. Es war ein anstrengender Tag gewesen und nun schlief er sofort ein.
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| 17.04.2003 21:56 | #128 |
| Yenai |
Dieser Bengel! Behauptete der doch glatt, es gäbe kein zehnundzehnzig. Was verstand der denn schon von höherer Mathematik? Allerdings kamen nun auch Yenai Zweifel. Hieß es nicht elfundzehnzig? Ein wahrhaft schwieriges Rätsel, vor das ihn die Welt hier mal wieder gestellt hatte. Da musste man genau nachdenken, um auch auf die richtige Lösung zu kommen, was hier unmöglich war. Außerdem gab es hier nirgends dieses Getränk, welches das Denkvermögen so sehr steigerte, auch Bier genannt im Volksmund. Er musste also an einen Ort gehen, an dem die Vorrausetzungen für Denksport besser waren als hier.
„Übt fleißig weiter“, brüllte er seinen Schülern gütig zu, „wenn ihr euch langweilt, könnt ihr auch mal gegeneinander oder gegen Wulfgars Leute Kämpfen, viel Spaß dabei. Ich muss...denken gehen.“
Der Ritter marschierte schnurstracks zu Coragorns Taverne, hier konnte man ganz besonders gut nachdenken. Natürlich setzte er sich nicht einfach hin, das wäre langweilig gewesen. Also klimperte er zuerst mit seinen Goldkettchen und Ringen und zückte dann lässig sein kunstvoll geschmiedetes Schwert, um es auf seine Schärfe zu prüfen und es dann zurückzustecken. Das Gleiche tat er mit seinem Zweihänder, jedoch war dieser so lang, dass der Streiter Innos dabei große Teile der Deckenbeleuchtung abräumte. Nun endlich beachteten die Leute ihn. Zufrieden setzte sich Yenai an einen erst mit einer Person besetzten Tisch und beruhigte den etwas aufgebrachten Wirt mit einem: „Bring mir das Beste, ich zahle gut. Natürlich auch für die Leuchten.“ Dabei spielte er gaanz unauffällig seinen prall gefüllten Geldbeutel. Diese Expedition auf den Gletscher war ein voller Erfolg gewesen: Nun konnte er endlich mit etwas angeben, alle beachteten ihn. Schööön...
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| 17.04.2003 23:30 | #129 |
| Kano |
Kritisch betrachtete Kano den Kriegsbogen in seiner Hand. Die Waffe war gut geworden, fehlte nur noch eine Sehne. Aber das würde er später machen, er hatte lange genug am Wurfarm gewerkelt. Immerhin brauchte auch ein Bogner mal eine Pause...Und da es keine Bestellung sondern nur eine Bestandsauffüllung war, hatte er ja Zeit.
Kurz fiel sein Blick auf den Kalender, nur beiläufig, aber ihm fiel auf, dass seine derzeitigen Schüler recht lang brauchten. Samantha war schon spät dran gewesen und Aylana nutzte offenbar auch ein paar Zusatzübungen...nunja, wenn es erforderlich war.
Der Soldat legte die Waffe auf der Werkbank ab und machte Feierabend. Zielstrebig steuerte er auf den Wohnraum mit dem Schaukelstuhl zu. Das Hörnchen, welches die ganze Zeit aufmerksam zugeschaut hatte, folgte. Wann immer es die Balken entlang wetzte, man hörte seine kleinen Krallen daran klacken. Der kleine Fellbuschel zischte an dem Bogner vorbei, schnappte sich eine Nuss und platzierte sich dann auf der Lehne des Stuhls, wo es auf Kano wartete. Diese Menschen waren immer so langsam unterwegs, faule Spezies...
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| 17.04.2003 23:37 | #130 |
| Chaos13 |
Jori war eine Zeit durch die Straßen der Stadt gelaufen um seine Nerven nach dem Kampf zu beruhigen.
Er brauchte eine Unterkunft, doch in die Taverne würde er diese Nacht besser nicht mehr zurückkehren.
Da fiel ihm das Hotel ein.
Ein wenig erleichterter beschleunigte er sein Tempo und betrat schließlich das Hotel.
Der Vorraum bestand aus einer Theke hinter der die Betreiberin des Hotels stand und einer Holztreppe die höchstwahrscheinlich zu den Zimmern hoch führte.
Jori begrüßte die Betreiberin freundlich:
"Hallo, ich suche eine Bleibe für die Nacht, habt ihr noch etwas frei?"
"Du hast Glück Fremder, ein einziges Zimmer ist noch frei! Hier der Schlüssel!"
"Danke!"
Jori war zu erschöpft um das gespräch noch weiter zu vertiefen, deshalb ging er die Treppe hoch in sein Zimmer und legte sich schlafen...
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| 17.04.2003 23:38 | #131 |
| Emyar |
Laut scheppernd fielen Kerzen und einige Metallstücke zu Boden, worauf der Barde etwas verwirrt aufblickte. Anscheinend hatte da ein Ritter die grösses des Zweihänders unterschätzt. Jedoch besiegte sein Hunger die Neugierde und so fiel Emyars Blick zurück auf den noch halbvollen Teller, in welchem eine zwar nicht wirklich gut schmeckende, aber hungerstillende Suppe ihr kurzes Dasein fristete. Wie schon so oft davor tauchte auch nun der Löffel tief in die bräunliche Brühe ein und hob einige Fleischstücke aus selbiger heraus, die dann zügig im Rachen des hungrigen Waffenknechtes verschwand. Eine Mischung aus Kauen und Schlucken folgte, doch das genussvolle Bewegen des Unterkiefers wurde vom unüberhörbaren Geprahle des neu angekommenen Streiter Innos' unterbrochen.
Irgendwas von einem Gletscher, Reichtum bla bla. Ja super, wir Waffenknechte dürfen Wache auf den Türmen schieben und die Ritter verdrücken sich in die Arktis .. naja Für Innos' edler Ritter!
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| 18.04.2003 01:02 | #132 |
| Kilian v. W. |
Kilian stand inmitten des Kasernenhofes, misstrauisch beäugt von Wulfgar und seinen Kumpanen, und stützte sich auf sein Schwert. Gegen jemanden kämpfen? Hm, war wohl gar keine so schlechte Idee. Allerdings, wenn Yenai sie weiterhin so allein lassen würde, müsste er wohl mal ein ernsthaftes Wort mit ihm wechseln. Das ging ja nun nicht, einen Drachenritter einfach so sitzen zu lassen. Wo kämen wir denn da hin.
Mit einem Seufzen richtete sich der Wegelagerer auf, hob sein Schwet und liess es einmal um sein Handgelenk kreisen. Milgo schien damit beschäftigt zu sein, seine Ritterrüstung zu betrachten und die alten, einstudierten Schläge zu wiederholen. Der Lee hingegen blickte zuerst auf den Mond, der direkt über dem Trainingsplatz stand und Stein wie Gewächs in fahles Licht tauchte, und dann auf die Gruppe von Milizen, die etwas abseits von ihnen völlig synchron ihre Schwerter schwang. Bei genauerer Betrachtung fiel jedoch auf, dass einer dieser Burschen noch nicht so geübt zu sein schien. Ein dreckiges Grinsen wanderte über Kilian´s Gesicht. Perfekt, um hinterhältige Tricks und fiese Kniffe einzustudieren. Er pfiff durch die Zähne, woraufhin alle Milizen wiederum synchron den Kopf zu ihm wandten. Der Wegelagerer stutzte. Komisches Völkchen, diese Leute von der Garde. Naja, jedenfalls zeigte er auf den Kerl, der nicht so geübt zu sein schien. Dieser starrte ihn an, und kam dann auf ihn zugewackelt. "Sei mir gegrüsst, werter Miliz. Lust auf ein Übungskämpfchen?" "Bin Spezialmiliz Doofy...Kämpfen guuuut!" Ein dicker Speichelfaden troff über das Kinn des Gardemitglieds. Bei den Göttern...sowas durfte heutzutage Milizionär werden?
"Ähh, ja, schön...Doofy. Dann lass uns doch mal loslegen." Ein wirres Nicken seitens seines Gegenübers, und Kilian begab sich ohne viel Federlesens in Kampfstellung. Auch Doofy nahm das ein, was er wohl als Kampfstellung betrachtete. Die Kontrahenten begannen, sich zu umkreisen, einzuschätzen, wo die Schwachstellen des Gegners liegen mochten. Schon wieder musste der Wegelagerer grinsen. Sein Gegenüber wimmelte nur so von Schwachstellen, ja, er könnte sogar eine Zuchtfarm für Schwachstellen aufmachen. Kilian hob seinen Fuß zu einem weiteren Seitwärtsschritt, führte ihn jedoch nie zuende. Stattdessen schoss sein Fuß nach vorne, und sein Körper glitt nach. Während er nach vorne sprang, fasste er seinen Arawnsstahl noch fester, und liess ihn dann in einer kräftigen Aufwärtsbewegung von unten auf den Magen des jungen Mannes zusausen. Dieser erwies sich jedoch als doch nicht so dämlich, denn er glitt beiseite und lenkte den Schlag mit seinem Schwert in den Boden.
Kreischendes Metall und spritzende Funken waren die Folge, doch so schnell gab sich der Wegelagerer nicht geschlagen. Er wirbelte herum, täuschte einen Schlag von links unten nach rechts oben an, nur um letztlich seinen Fuss gegen die Kniescheibe des völlig verwirrten Milizionärs zu zirkeln. Dieser stolperte grunzend nach hinten, fing sich jedoch aber schnell wieder. Nun war es an Doofy, einen Überkopfschlag auszuführen. Mit nichteinmal unbeachtlicher Geschwindigkeit raste die Klinge des Breitschwerts auf Kilian zu. Mit aller Kraft riss er sein Schwert nach oben, und wiederum kreischte Stahl als er den Schlag abfing und dabei in die Kniee ging. Mehrere Sekunden lang versuchten beide Gegner, den anderen wegzudrücken, bevor sie mit einem grossen Satz zurücksprangen. Die Schwerter quittierten die Trennung mit einem lauten Sirren. Doch keine Ruhepause war ihnen vergönnt, schon stürzten die Kontrahenten wieder aufeinander zu, und Zuschauer hatten sich mittlerweile auch schon eingefunden. Dieser Kampf mochte noch dauern...
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| 18.04.2003 10:26 | #133 |
| Milgo |
Milgo hatte sich direkt einen guten Freund aus den Trainierenden genommen, sie hatten auch bei Einhandkämpfen zusammen trainiert. Doch nun war Milgo Ritter, aber sie verstanden sich immer noch prächtig. So ging Milgo zu ihm, und sie zogen ihre Schwerter.
Sie guckten sich an und vereinbarten, dass Milgo angreifen sollte. Ihm war komisch zumute, schließlich konnte er sich zum Affen machen... Doch er nahm allen Mut zusammen und ließ das Schwert auf seinen Gegner sausen. Dieser hielt sein Schwert schützend vor sich, doch er hatte nicht mit so viel Stärke Milgo's gerechnet, so das sein Schwert mitgedrückt wurde, und er es nur mit kräfitigen Befreiungsschlag wegdrücken konnte. Milgo ließ sein Schwert nach hinten saußen, so dass es für die Seitenschläge bereit war. Dann legte Milgo los, und obwohl er wahrscheinlich noch purer Anfänger sein musste bedrängte er seinen Gegner doch ziemlich. Er war schon 5 Tage mit Angriff beschäfigt, aber noch kannte er keine Abwehrhaltung. Er hörte mit den Schlägen auf, was seinen Gegenüber doch ziemlich freute...
Milgo: Kannst du mir zeigen, wie ich eine Abwehrstellung machen kann? Dieser Yenai soll sich wundern!
Miliz: Geh besser zu Wulfgar...
Milgo tat wie ihm geheißen, und fragte noch einmal. Wulfgar zeigte ihm was er machen musste. Milgo merkte sich alles, doch selber bekam er es nur halb hin. Wulfgar konnte ihm zwar ein bisschen helfen, aber Yenai war hier gefragt...
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| 18.04.2003 12:24 | #134 |
| Uncle-Bin |
Er wachte diesen Morgen sehr spät auf. Kein Wunder schließlich hatte er ja Gestern bis Mitternacht geschuftet. "Verdammter Hunger" brüllte er immernoch vom Schlaf benommen. Sein Magen knurrte wie ein leeres Fass, dachte er. Da kam ihn eine Idee: "Fässer, das ist es" murmelte er voll in gedanken versunken. Er stand auf und lief in die kleine Werkstatt. Ausgezeichnet, er hatte ein paar Bretter aus sehr gutem Holz und der Rohstahl den er vor wenigen Tagen gestohlen hatte war noch unangetastet. Er hatte alles was er zum umsetzen seiner Vorstellung brauchte und so lief er dorthin wo Leute sind, die das Ding brauchen und es auch bezahlen können. Schnell lief er durch die engen Gassen direkt auf das nahe Ziel zu. Vorbei an schreienden Händlern und finster glotzenden Milizen. Da war sie: Coragorns Kneipe. Jeder dieser Saufbolde allen vorran der Wirt würden ein Fass brauchen. Drinnen war es ziehmlich leer, der Wirt ein paar Gäste und darunter zwei Ritter die zusammen an einem Tisch ein Bierchen leerten. Einer schaute ihn seltsam mit einem fragenden Blick an, aber Uncle-Bin ließ sich nicht einschüchtern und ging auf ihn zu. "Guten Tag mein ehrwürdiger Herr Ritter. Sie sehen so aus als würden sie lieber zu Hause trinken. Da hab ich doch was für sie. Genau sie habens erraten ein Fass. Können sie als Regentonne oder zum abfüllen von Bier verwenden. Was meinen sie? Es hat gute Qualität und in ca. 6 Stunden kann ich liefern oder sie holen es selber ab. Ich wohn im Hafenviertel. Gleich links von der Handlergasse und dann immer gerade aus zu Uncle-Bin Rumpelschmiede. Und wollen sie ein Fass?"
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| 18.04.2003 12:35 | #135 |
| Yenai |
Yenai blickte erfreut auf. Ein ganzes Fass voller Bier immer neben Bett stehen zu haben war sicher praktisch, da musste man nicht immer in die Kneipe laufen und konnte sich so ungestört einen Bierbauch antrainieren. Was die anderen Ritter im großen Schlafsaal davon hielten, wusste er nicht, aber eigentlich war es auch egal. Er als Retter der Welt konnte sich so ein bisschen Luxus durchaus leisten.
„Gut“, erwiderte der Ritter, „Wenn du mir ein schönes Bierfass baust und es noch mit Schnitzereien von meinen Heldentaten verzierst, gebe ich dir zwei Tage zeit und vierhundert Goldstücke, einverstanden? Außerdem hast du dann was bei Innos gut, der freut sich immer, wenn seinen Anhängern geholfen wird.“
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| 18.04.2003 12:48 | #136 |
| Uncle-Bin |
Uncle-Bin schluckte. Hatte er richtig gehört? 400 Goldstücke. Er schluckte und begann leicht zu zittern. Mit 400 Piepen, meinte er, könnte erlocker 2 bis 3 Monate überleben. "Danke mein Herr. In 2 Tagen meld ich mich bei ihnen sagen wir hier oder woanders? Ich bin immer dort wo sie mich haben wollen. Innos Segen sei mit euch und mit meinen Händen. Ich werd ihnen ein Fass zimmern, das hält länger als jedes andere Fass in Khorinis. Wenn sie mich sprechen wollen wissen sie ja wo sie mich finden." Uncle-Bin dreht sich um und ging mit langsamen fast gelähmten Beinen auf den Ausgang zu. "Ich werd das beste Fass machen das Khorinis jemals sehen wird", grübelt er.
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| 18.04.2003 12:55 | #137 |
| Yenai |
„Liefere es in das Haus der Paladine in der Oberstadt“, wies Yenai den Fassmacher an. „Und noch was: Schnitze in das Fass eine Szene, in der ein edler Ritter auf eine riesige wuschelige Schneebestie besiegt und nebenbei noch eine hübsche Amazone rettet. Ich habe zwar noch viel mehr Heldentaten vollbracht, aber die würden leider nicht alle auf ein Fass passen.“
Nun wandte er sich wieder seinem Tischnachbarn zu und bemerkte erfreut, dass dieser der Stadtmiliz angehörte. Vielleicht konnte er ihm ja beim Denken helfen. „Jaja, für Innos, find ich auch. Sag mal, wie heißt du? Weißt du wer ich bin? Ich bin der Yenai, großer Held und Retter der Welt. Bezwinger des Bösen in Form einer Fleischwanze und blutfeuers Lieblingsschatten. Ich bin ein edler Streiter Innos und hab mehr Geld als du Flöhe.“ Bei diesen Worten wedelte er wieder einmal lässig mit dem Geldbeutel. „Sicher freut es dich sehr, so Leute wie mich zu kennen und ihnen auch mal eine Frage beantworten zu können. Du kannst doch sicher rechnen? Nicht, dass ich es nicht auch könnte, ich...hab grade keine Lust dazu. Also, kannst du mir sagen, warum es zehnundzehnzig nicht geben soll? Ein frecher Kerl hat das behauptet, um mich zu ärgern, und jetzt musst du kommen und ihm sagen, dass er nicht Recht hat, klar?“
Der Ritter nahm den Bierkrug, welchen ihm der Wirt inzwischen gebracht hatte und erkundigte sich: „Habt ihr auch Strohhalme?“ Auch dieser Wunsch wurde ihm erfüllt. Bis jetzt ist noch nicht geklärt, woher Coragon die Strohhalme hatte, doch das interessierte Yenai auch herzlich wenig. Zufrieden schlürfte er sein Getränk und wartete auf die Antwort des offensichtlich etwas verwirrten Milizionärs.
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| 18.04.2003 13:06 | #138 |
| Kano |
Frustriert schlug Kano das Buch zu. Verfluchte Schriftzeichen, das konnte doch kein Mensch lesen. Konnte der Verfasser nicht alles in einem Stil schreiben, anstatt das Lesbare immer wieder mit einer, dem Bogner unbekannten, Schrift niederzuschreiben?! Er musste unbedingt ins Kloster. Alles, was er bis jetzt hatte aus der Lektüre erfahren können, war, dass es sich einst um die Klinge eines Rachedämonen gehandelt haben musste. Wann immer sie sich durch das Fleisch ihrer Opfer geschnitten hatte, hatte der Stahl einen Teil derer in sich aufgenommen und ihre Seelen gefangen....Zumindest stand es so in dem Buch, wenn er das richtig verstanden hatte.
Kano hatte das Gefühl, dass das Buch eine Art Übersetzung war und die Stellen, die noch unlesbar waren, waren selbst dem Verfasser ein Rätsel geblieben. Ob ihm dann die Magier überhaupt weiterhelfen konnten? Ein Versuch war es allemal wert...zu gegebener Zeit. Derzeit war die Stadt in hoher Alarmbereitschaft, da konnte er sich als Offizier kaum davon machen. Und immerhin lag die Priorität der Stadt und ihrer Sicherheit weit höher, als die der gefangenen Seelen in dem Schwert.
Mit einem leisen Blobb landete das Hörnchen auf dem Buch und schaute den Bogner aus seinen kleinen schwarzen Knopfäuglein an. In seinen Vorderpfoten hielt es eine Nuss, die es Kano entgegenstreckte. Ob er vielleicht Hunger hatte, nach dem vielen Lesen? Auf jeden Fall hatte er immer ein paar Nüsse da, das war doch wunderbar, da konnte man ihm sogar mal eine abgeben. Im Sumpf hatte es sowas nie gegeben...
Miese Fledermaus, ob sie immer noch da war? Hatte ja nichtmal einen Schwanz. Und Nagezähne auch nicht, was konnte die Templerin nur an dem hässlichen Viech finden. Hing die ganze Zeit faul am Ohr rum...
Dennoch vermisste das Hörnchen seine Freundin, wann immer es an diese kleine verfluchte Fledermaus dachte, erfüllte sich sein kleines Hörnchenherz mit Wut und Eifersucht. Der Soldat war ja ganz net, aber eben ein Kerl. Mädels mussten auch mal unter sich sein...
Insgeheim beschloss das Hörnchen in dem Moment, sich Samantha wieder zurückzuerobern, wenn sie so stur war und nichts unternahm, musste eben das Hörnchen handeln, um die Freundschaft zu wahren...
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| 18.04.2003 13:07 | #139 |
| Mykena |
Mykena schaute etwas zerknirscht zu der neugierigen Templerin an der Tür. Naja, dann würde sie eben warten müssen.
Die Amazone trat in den Verkaufsraum der Bognerei und schaute sich um. Sogleich hüpfte ihr ein felliges Etwas entgegen und purzelte auf der Ladentheke herum. Twix wurde sofort aufmerksam und ließ mit einem lauten Scheppern das rostige Schwert fallen. Davon wiederum wurde das Hörnchen scheu und hüpfte eilig zu Kano und verschwand in dessen Rüstung. Der Wolf schaute traurig seiner entwischten Beute nach.
"Öhm...hallo? Kano?", rief Mykena unterdessen in den Raum. Hoffentlich war der Bogenlehrer überhaupt da, sonst war sie ganz umsonst hergekommen.
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| 18.04.2003 13:12 | #140 |
| Uncle-Bin |
Der Ritter hatte ihm noch etwas nachgerufen. Er wendete sich um und antwortete, "Wie ihr wollt mein Herr. In 2 Tagen am Haus der Paladine und schöne Schnitzereien auf dem Fass. Ein Schneemonster, eine Amazone und natürlich sie mein Herr. Wie ihr wünscht mein Herr."
Nun hielt er es aber nicht mehr aus. Er rannte los, wieder durch die Händlerstraßen und rein ins alte Hafenviertel. An seiner Schmiede angekommen legte er sich die Sachen die er brauchte zurecht und setzte sich kurz hin. "Hmm... Als erstes die Bretter hinlegen, dann mit einer Schnur abmessen und danach die Fassbinder schmieden. Morgen werd ich dann schnitzen und das Fässchen zusammen bauen."
So fing er an und musste allerdings wegen seinem Hunger nochmal kurz aufhören. Ein Apfel, 2 Zwiebackscheibchen und dazu ein Stück Fleisch, das wars und schon konnte es weitergehen.
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| 18.04.2003 13:22 | #141 |
| Liana |
Liana schritt durch das Tor. Es war lange her, seit sie von hier geflüchtet war ohne Grund. Es hatte sich kaum was verändert und als sie an manche Stände am Marktplatz ging, begrüßten die Händler sie freundlich und bestaunten ihre Rüstung. Sie kaufte sich einen Apfel, den sie an Ort und Stelle ass. Die Kitsche flog in den nächsten Eimer rein und sie schländerte weiter über den Marktplatz. Sie lächelte die ganze Zeit und lachte auch gerne. Doch wenn sie grade mit niemandem Sprach, summte sie ein Liedchen vor sich hin und genoss den Trubel um sie herum.
Sie wusste nicht ob sie über Nacht bleiben sollte oder nicht. Ihr eigenes Haus, als sie dran vorbeiging war noch genauso, wie sie es hinterlassen hatte und so ging sie hinein und sammelte ohre Restlichen Sachen ein. Unter anderem das Schwert ihres verstorbenem Vaters und den Dolch , den er ihr als Kind gescheknt hatte, damit sie nicht Wwehrlos herumlaufen konnte. Mit diesen Sachen verließ sie ihr Haus und ging wieder auf den Markplatz. Dort setzte sie sich erstmal hin und dachte nach.
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| 18.04.2003 13:33 | #142 |
| Kano |
Eilig zwängte sich das Hörnchen durch Kanos Rüstung, boah! Unruhig stand der Soldat da und ertrug die kleinen Krallen in seiner Brust. Mist, das war allerdings gar nicht lustig...
"Ähm...ja, hier..."
Der Milizionär stand auf und ging zum Tresen.
"Oh, hallo, Mykena, was führt dich denn hier her?"
Der Krieger stützte sich auf und sah zu ihrem Begleiter.
Vorsichtig lugte auch das Hörnchen wieder aus der Rüstung. Ha, blödes Hündchen, leg dich bloß nicht mit mir an, sonst gibt's von meinem Freund hier was auf die Mütze und der zieht dir das Fell über die Ohren! Aber immerhin hatte dass Viech einen einigermaßen buschigen Schwanz.
"Das Teil da räum dein Wolf aber wieder weg, nicht dass der das hier rumliegen lässt und mein nächster Kunde verletzt sich daran. Ich bin nicht haftpflichtversichert, ich zahl mich doch mein Leben lang dumm und dusselig.Aber erzähl, was führt dich in mein Haus?"
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| 18.04.2003 15:24 | #143 |
| Mykena |
Mykena blickte hinunter zu dem Metallstück.
"Twix, was fällt dir ein das wertvolle Schwert von Azostra einfach auf den Boden fallen zu lassen? Heb das sofort wieder auf. Wir nehmen es wieder mit."Der Wolf zog angesichts ihrer strengen Stimme eilig den Schwanz ein und nahm das rostige Schwert zwischen die Zähne. Treuseelig blickte er zu ihr auf. Mykena schmunzelte leicht. So ein Wolf war schon praktisch. Viel praktischer als ein Mann, der Wolf widersprach wenigstens nicht.
Nun aber lächelte sie den Bogner an.
"Ich bin hier, weil ich endlich etwas mit meinem schönen neuen Bogen anfangen will", sie holte das teure Stück hervor, "nur an der Wand soll er schließlich nicht hängen. Du bist doch Bogenlehrer, nicht wahr? Wäre da vielleicht noch ein kleines Plätzchen für mich frei?"
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| 18.04.2003 15:29 | #144 |
| Samantha |
Samantha hatte mit dem Hörnchen um die Wette gestarrt. Das kleine Tierchen hatte die Sumpflerin schnell erspäht und mit seinen dunklen Augen durchbohrt. Samantha beschloß ein Friedensangebot zu machen. Sie zupfte sich die verschlafene Fledermaus vom Ohr und steckte sie in ihre Tasche. Jetzt war die Schulter wieder frei für das Hörnchen. Ob es wieder zurückkommen würde? Hoffentlich, ihr fehlte der kleine Kerl schon richtig.
Nun mischte sie sich aber erstmal auch ins Gespräch.
"Ohja, er ist der beste Bogenlehrer den ich kenne. Nagut, außer unserem Sumpfbogner natürlich."
Sie grinste.
"Aber was ist nun mit meinem Bogen? Ich will ihn abholen, Gold hab ich auch dabei. Und das Hörnchen will ich wiederhaben...!"
Ihr Blick ruhte starr auf dem Fellknäul an Kanos Schulter.
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| 18.04.2003 15:40 | #145 |
| Kano |
Argh, gleich noch eine.
"Ja, ähm, immer mit der Ruhe meine Damen.
Aaalso. Sicher kann ich dich unterrichten. Und glaub der da nichts, denn wenn der Kerl im Sumpf so gut wäre, warum ist sie dann zu mir gekommen, um zu lernen."
Der Bogner zwinkerte der Amazone zu und grinste dann zu Samantha rüber.Achja, ihr Bogen, genau. Er ging zur Wand und nahm das gute Stück ab, dann überreichte er es der Templerin.
"Preis wie abgemacht."
Das Hörnchen hatte indess starr zu ihr rübergesehen. Das hässliche Viech war weg. Ein Zeichen? Vermisste sie es etwa genauso? Noch etwas skeptisch kletterte es aus der Rüstung und auf Kanos Schulter. Als dieser dann vor Samantha stand, entschied es sich, es zu wagen. Es hüpfte auf den Tresen und drehte sich zu Kano um, quietschte etwas auf hörnisch und schaute ihn an. Dann drehte es sich zu Samantha und sprang ihr an die Rüstung, wetzte hinauf auf die Schulter und grub demonstrativ seine kleinen Krallen hinein, von hier würde es nichts mehr verdrängen.
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| 18.04.2003 15:41 | #146 |
| doooom |
Das Kraut war gut versteckt, so das Doooom damit sicherlich keine Probleme haben würde. Aber von den Stadtwachen wurde er trotzdem angesprochen. “Hey, wo kommst du denn her, dich hab ich hier noch nie gesehen.“ Meinte eine der beiden Wachen. Die andere erwiederte daraufhin.
“Das ist einer von diesen Spinnern aus dem Sumpf, das erkennt man doch an seiner Rüstung.“
“Hm, hast recht. Aber was will der hier?“
Der Bruder antwortete “Ich wollte mir nur mal die Stadt ansehen. Ich wohne noch nicht lange in der Gegend und hab sie deshalb noch nie besichtigt.“Eine der Wachen erwiederte daraufhin in einem unfreundlichen Ton und mit lauter werdender Stimme “Der will doch bestimmt nur sein Kraut hier verkaufen. Ich kenne diese Kerle, die wollen nur allen ihre Drogen andrehen.“Doooom bestritt beharrlich, doch die Wachen glaubten ihm nicht. “Zeig mal deine Sachen her, da hast du doch bestimmt Sumpfkraut versteckt.“Der Bruder gab sein Gepäck an die Stadtwache weiter, die zwar alles durchsuchte aber nichts fand. Wie denn auch, schließlich hatte Doooom das Kraut ja gar nicht mit in die Sadt nehmen wollen und woanders deponiert.
“Hm, da ist kein Kraut. Hast du nochmal Glück gehabt. Du darfst passieren aber wir werden dich im Auge behalten.“ Nach diesen Worten des Milizen, der das Tor bewachte schritt Doooom langsam in die Stadt und begann sich umzusehen.
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| 18.04.2003 15:50 | #147 |
| Samantha |
Samantha stellte erfreut fest, dass das Hörnchen zurückgekehrt war. Doch, halt, noch nicht ganz. Dem wuscheligen Tierchen schien etwas eingefallen zu sein, denn mit einem Mal kletterte es zu Samanthas Tasche, wühlte darin herum und kam dann mit einer großen Nuss wieder zum Vorschein. Eilig hüpfte es mit der schweren Last wieder auf den Tresen und legte Kano das Geschenk hin. Es schaute kurz zu ihm auf, quiekte nochmal und hüpfte dann zurück auf die Schulter der Templerin.
Samantha hatte das Schauspiel schweigend beobachtet, wie auch die anderen im Raum. Schließlich fuhr ihre Hand nach oben und kraulte das Hörnchen am Bauch, dass die langersehnten Streicheleinheiten sichtlich genoß.
"Ein schöner Bogen, dankesehr", sie legte neben die Nuss noch den Beutel mit den abgesprochenen Goldmünzen. "Dann will ich mal nicht weiter stören. Der Sumpf ruft mich. Ach, und wenn ich euch was raten darf: Schießt ihm ja nicht in eurer ersten Stunde die Saugpfeile an die Stirn, das mag er gar nicht."Sie grinste und warf einen Seitenblick zu Kano, dann empfahl sie sich und ging nach draußen, das Hörnchen immer noch wohlbehalten zurück auf der Schulter.Kurz darauf verließ sie die Stadt.
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| 18.04.2003 15:52 | #148 |
| Mykena |
Mykena schaute der Templerin nach und wandt sich dann wieder zu Kano um."Also ich bin bereit. Du hast nicht zufällig jetzt Zeit? Ich weiß ja nicht wie voll dein Terminkalender ist."
Sie zwinkerte dem Bogner zu.
Dann aber lehnte sie sich ein Stück vor, nachdem sie sich versichert hatte, dass kein Kunde mehr im Laden war.
"Hmm, sag mal, wer war das denn? Die schien mir doch ziemlich zugekifft... oder sind diese Sumpfler etwa alle so?"
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| 18.04.2003 16:04 | #149 |
| Kano |
Kano grinste und nahm das Gold an sich. Auch die Nuss nahm er und besah sie. Was sollte er jetzt am Besten damit machen? Einfach mal aufheben. Für den Fall, dass das Hörnchen mal nichts dabei hatte...
"Naja, sie iast gar nicht so schlimm, wenn man sie erstmal etwas kennt. Aber ich glaube schon, dass das Normalzustand ist. Nunja. Du willst also bei mir lernen, hm? Gute Entscheidung. Ich werde dir alles beibringen, was für das Bogenschießen wichtig ist."
Er ging schnell, seinen Bogen und ein paar Pfeile zu holen, dann kam der Schütze um den Tresen herum und blieb neben der jungen Amazonenkönigin stehen."Also dann, fangen wir doch direkt an, wenn du das möchtest. Für dich hab ich doch immer Zeit."
Er zwinkerte ihr zu und schritt dann voran, aus der Bognerei...
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| 18.04.2003 16:11 | #150 |
| Mykena |
Mykena schein erfreut.
"Sehr gut, das freut mich doch wenn wir gleich anfangen können. Ist es sehr schwer? Und was meinte die Templerin da vorhin mit dem Saugpfeil an deiner Stirn? Ist das die erste Disziplin die ich können muss?"
Sie grinste frech.
Der Wolf tapste ihnen inzwischen hinterher, das Schwert immer noch im Maul. Mykena fragte sich, wie lang er das ecklige Ding noch mit sich rumschleppen wollte. So toll war es ja nun auch wieder nicht.
Schließlich hatten sie den Schießplatz erreicht.
"So, wie geht das nun?"
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| 18.04.2003 16:20 | #151 |
| Kano |
"So, nun gut. Erinnerst du dich an die erste Lektion vom Strand damals? Vermutlich nicht, warst ja nur halb bei der Sache und bist dann baden gegangen."Ein strafender Blick folgte und er nahm seinen Bogen vom Rücken.Der Schütze legte einen Pfeil ein und zielte kurz auf die Scheibe, dann schoss der Pfeil auch schon davon und prallte auf sein Ziel.
"Genau so geht das. Versuch es erstmal, du musst ja nicht gleich treffen, aber nur um ein Gefühl zu bekommen. Vielleicht nichtmal schießen, nur einlegen und spannen. Wie damals...
Versuch' es."
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| 18.04.2003 16:25 | #152 |
| Mykena |
Mykena wurschtelte mit skeptischem Blick an dem Bogen herum. Der Pfeil wollte mal wieder nicht so recht rein. Aber irgendwie mußte es doch passen..Verstohlen schaute sie zu den anderen übenden Bogenschützen rüber und guckte sich ihre Technik ab. Achja, klar. Einfach reinstecken.
Als sie den Pfeil drin hatte, fing sie langsam an zu spannen."Ist das Ding auch reißfest? Nicht dass es mir beim Spannen um die Ohren fällt..."
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| 18.04.2003 16:29 | #153 |
| Kano |
Potzblitz!
"Reißfest?! Ich wette mit dir, zwei deiner Amazonen könnten diese Waffe nicht auseinanderreißen! Reißfest...tz, wo gibt's denn sowas, das Holz allein wäre schon stark genug, hinzu kommt noch dir Verstrebung, den will ich sehen, der den Bogen zerbricht."
Da kannte Kano nichts, wenn es um seine Arbeit ging, war er äußerst empfindlich."So, und jetzt versuch dich daran, spannen und zielen, am Pfeil entlang. Halte die Luft an, kurz bevor du schießt, das erhöht die Genauigkeit und lässt dich nicht verziehen."
Der Lehrmeister verschränkte die Arme vor der Brust und wartete ab.
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| 18.04.2003 16:40 | #154 |
| Uncle-Bin |
Allmählich begann der Schweiß von seiner Stirn zu tropfen. Er hatte jetzt seit mehreren Stunden ohne Pause durchgearbeitet. Zuerst die Bretter ausgelegt und vermessen und zurecht gesägt. Ein wunderbares Holz dachte er. Er hatte den Bretterstapel im Winter als Brennholz genommen und es war noch jede Menge übrig geblieben, soviel das er noch mehrere Fässer bauen könnte. Als er dann endlich mit dieser Vorarbeit fertig wurde, begann er auch sofort mit dem Schmieden der Fassbinderinge. Er schlug mit aller Kraft auf den glühenden Stahl ein sodass dieser sich ganz langsam in eine runde Form bog. Die dicken Lederhandschuhe konnten die unausstehliche Hitze kaum abhalten und so musste er sie alle paar Minuten in kaltes Wasser halten. Als der Stahl dann endlich die Form eines eckigen Kreises annahm, legte er das Ding auf eine Form und konnte so eine fast perfekte Fassbinde schmieden. Er nahm sich einen Eisenstab und presste mit dem Ding ein schönes Muster in die Binde. Das ganze wiederholte er nun dreimal und als er endlich fertig war, waren seine Hände dick wie zwei Bärentatzen. Da er in diesem Zustand nicht weiterarbeiten konnte, lies er erst mal alles stehen und liegen und entspannte seine Hände in dem kühlem Nass. „Das ist der Auftrag meines Lebens“ sprach er so laut zu sich selbst, dass alle Leute in seiner Gasse verwundert stehen blieben, „und ich werde es nicht vermasseln“. So kam es das er nach der nur kurzen Rast wieder voll Eifer an die Arbeit ging. Jetzt machte er sich an das Zusammenzimmern der Bretter zu einem Rohfass. Alle Bretter wurden in ein geschwungene Form gebracht und mit einer Kerbe auf der einen und einer Spitze auf der anderen Seite versehen. Er schnitzte dann noch 3 Rillen ein damit die Fassringe nicht abfallen können. Jedes Brett bekam einzeln einen durchsichtigen Anstrich aus geschmackfreiem Pflanzenlack. Durch diesen Anstrich, der nachdem die Bretter zusammen gesteckt wurden noch ein zweites Mal aufgetragen wurde, verhinderte Uncle-Bin, dass das Fass später auslaufen würde. Nun machte er sich daran die Fassbinden über die Rohkonstruktion zu streifen. Die Ringe hatten die ganze Zeit in einem Topf mit siedendem Wasser gelegen und ließen sich so leicht auf das Fass bringen. Die Fassbinder kühlten ab und pressten das Fass in eine feste und stabile Form. „Genug für Heute“, murmelte er, „Morgen wird das Fass schön geschnitzt. Eine Amazone und ein Schneemonster hmm... ungewöhnliche Motive, aber was soll’s der Herr zahlt gut.“ Er legte sich auf sein Bett und schlief ein. Morgen würde er in aller Frühe anfangen zu schnitzen.
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| 18.04.2003 18:01 | #155 |
| Diego | R@PC |
Diego trat hinein... und als er es abgestriffen hatte ging er nach Khorinis.
Auf dem Marktplatz besah er sich erstmal den Stand des Alchimisten...
Seid gegrüßt. Ich brauche ein Sieb, einen ca. 1,50m hohen Dreifuß und einen Kessel.
Der Alchimist gab dem Paladin das Geforderte (Was die nicht alles dabei haben, ne?).
Diego setzte sich auf eine Bank und zündete sich eine der letzten Zigaretten an...
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| 18.04.2003 18:18 | #156 |
| Mykena |
Mykena lachte.
"Hehe, reg dich doch nicht gleich so auf, Süsser. Ich meinte doch bloß..."Da kannte er wohl nichts, der Kerl, wenn es um seine Arbeit ging. "So, dann wollen wir mal.. dahinten ist die Zielscheibe, ja? Auf die Scheibe oder den Rekruten daneben? Das klingt bestimmt besser wenn der Pfeil dort einschlägt, meinst du nicht? Hehe, aber ich glaub dann werd ich hier rausgeworfen, oder? Hat sich die Sumpflerin auch so dämlich angestellt das erste Mal?"
Herrje, sie fragte zuviel. Eilig wandte sie sich wieder dem Bogen zu und spannte.
"Was muss ich denn so beachten beim Schießen?"
Sie spannte wie verrückt. Dann mußte sie aber doch mal aufhören zu reden, sonst konnte sie die Luft nicht anhalten. Sie zielte viel zu lange, ihr Gesicht lief schon leicht blau an. Dann endlich schoß sie. Der Pfeil zischte meilenweit daneben und verschwand im Nirwana...
Mykena holte eilig Luft.
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| 18.04.2003 18:26 | #157 |
| Kano |
Hmm, naja, zumindest stellte sie sich nicht ganz so, wie Samantha an."Na, das war ja gar nicht schlecht...nur redest du zuviel. Erstens kommt dadurch deine Atmung durcheinander, zweitens kostet das zuviel Kraft und drittens lenkt es dich ab.
Also versuch es nochmal, aber jetzt ohne die ganze Zeit zu erzählen, Süsse..."Er grinste etwas und wartete auf den nächsten Schuss.
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| 18.04.2003 18:39 | #158 |
| Mykena |
Mykena verzog den Mund. Ihr Blick wanderte zu dem Wolf, der sich neben die Mauer gesetzt und das rostige Schwert vor sich auf den Boden gelegt hatte. Sollte der mal weiterreden, wenn sie schon nicht durfte. Doch der Wolf schaute sie nur treuherzig an. 'Mach schon, treff endlich!' sagten seine Augen.
Die Amazone seufzte und legte einen neuen Pfeil in den Bogen."Na wenn du meinst. Ich hoffe das bleibt nicht ewig so schwer."Ihr Zugarm spannte die Sehne. Mykena hielt die Luft an. Dann, nachdem sie ausgiebig gezielt hatte, ließ sie den Pfeil losschießen. So schwer konnte das doch gar nicht sein. Und tatsächlich, diesmal erwischte sie eine Scheibe, nur leider war es nicht ihre.
"Hey! Das ist meine Scheibe, verdammt! Schau gefälligst wohin du zielst, du Trott...oh...", der keifende Milizsoldat war unversehens verstummt, als er bemerkte, dass eine Amazone die Übeltäterin war.
"Entschuldigt, eure Scheibe war so nah an meiner..", erwiderte Mykena schlicht."Ähm..ja...macht ja nichts...ehemmhmm...", der Milize fingerte etwas ungeschickt an seinem Bogen herum, lächelte die Frau kurz an und ging dann wieder zu seinem Übungsplatz.
"Ihr solltet Trennwände einbauen", bemerkte Mykena zu ihrem Lehrer.
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| 18.04.2003 18:46 | #159 |
| Kano |
"Ach wozu, so viele Frauen lernen hier nicht Bogenschießen, es wird auch ohne gehn."
Frech grinste der Lehrer und trat einen Schritt zurück.
"Aber war schon gar nicht schlecht, versuch es nochmal. Du wirst sicher schnell lernen und sei unbesorgt, besser als die Templerin bist du bereits jetzt. Also enttäusch mich nicht."
Wieder wartete er auf ihren Schuss...
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| 18.04.2003 19:01 | #160 |
| Mykena |
Mykena warf dem Mann einen scharfen Blick zu, dass dieser noch mehr lachte, und zielte dann erneut. Das mit den Frauen war fies, das bekam er heute noch zurück. Sie mußte sich nur noch was passendes einfallen lassen.
Während die Amazone über einen Gegenschlag nachdachte, rammte sie einen Pfeil nach dem anderen in den Bogen und schoß ihn los. Zwei weitere wurden ins Nirvana befördert, drei landeten in der Kasernenmauer, einer bohrte sich in eine Holztür und vier verteilten sich auf den Scheiben der Nebenmänner.
"Ihr solltet die Zielscheibe verrücken...", murmelte sie.
Schließlich hatte sie doch zwei Pfeile in ihre eigene Scheibe gerammt, zwar ziemlich am äußersten Rand, aber immerhin auf der Scheibe.
"Ok, genug für heute. Morgen üb ich weiter, ist das ok?"
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| 18.04.2003 19:08 | #161 |
| Kano |
Kano nickte und sah nochmal zu den Scheiben.
"Ist ok, mach wie du denkst, unter Zwang geht es sowieso schlechter."Er nahm seinen Bogen und sah die Amazone an.
"Und was wirst du heut noch anstellen, in der Stadt?
Doch nicht wieder Unsummen für Schmuck ausgeben, oder? Oder betrinken?"Der Soldat dachte an das letzte Mal, als sie in der Taverne ein paar über den Durst getrunken hatte. Achherje, ob das wieder so ausarten würde?
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| 18.04.2003 19:12 | #162 |
| Mykena |
"Hey, deine Ideen sind gut. Ich wollte dich gerade fragen was man mit so einem angebrochenen Abend hier in der Stadt so alles anfangen könnte."Mykena schob sich den Bogen auf den Rücken und schaute den Lehrmeister an."Wie wärs mit einer reichhaltigen Mahlzeit in der Taverne mit diesem leckeren Wein von damals? Hunger hab ich jetzt auf jeden Fall, ich muss etwas essen. Magst du mitkommen? Ach, was frag ich denn. Natürlich kommst du mit. Auf gehts!"Und shcon hatte sie den Milizen am Arm gepackt und schleppte ihn hinter sich her in Richtung der Taverne. Twix schnappte sich sein Schwert und eilte sich hinterher zu kommen.
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| 18.04.2003 19:23 | #163 |
| Kano |
Bevor er etwas antworten konnte, wurde der Milizionär schon mitgezerrt. Aber etwas zu essen war keine schlechte Idee. Er hatte schon eine Weile kein köstliches Schattenläufersteak mehr gegessen. Das musste mal wieder sein. Im Gehen griff er kurz nach dem Amulett, welches um seinen Hals hing, das Schutzamulett, dass er von der Königin bekommen hatte.
Bald darauf erreichten sie das Wirtshaus und traten ein. Schnell war ein gemütliches Eckchen gefunden, in dem sich die Beiden niederließen, der Wolf platzierte sich unter dem Tisch und legte die Schnauze auf die Vorderbeine."So, dann wollen wir mal....WIRT!"
Der Mann kam herbei um die Bestellung aufzunehmen und blickte die Beiden abwechselnd an. Da Mykena noch überlegte, begann der Schütze und bestellte das Steak und Wein, wie es die Königin gewollt hatte.
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| 18.04.2003 19:33 | #164 |
| Mykena |
"Fein, für mich dasselbe, bitte."
Der Wirt nickte und ging wieder davon.
Mykena streckte die Beine aus und unterdrückte ein Gähnen.
"Puuuuh, was für ein Tag. Eigentlich hab ich nicht viel gemacht, außer massenhaft Pfeile in der Gegend herumgeschossen. Obwohl, das Rudern war auch ganz schön anstrengend. Mein Magen ist wie leergefegt, wird Zeit dass da mal was anständiges reinkommt."
Sie hatte ausversehn den Wolf getroffen, der den leichten Tritt mit einem jämmerlichen Aufheulen kommentierte.
"Huch, tschuldigung alter Kumpel."
Mykena faßte unter den Tisch und strich Twix über den Kopf.
"Aber jetzt erzähl mal, wie ist es dir inzwischen ergangen?"Der Wirt kam, stellte den Wein vor ihnen ab und verschwand wieder. Mykena hob das Glas vom Mund.
"Prost!"
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| 18.04.2003 19:41 | #165 |
| Kano |
"Prost."
Er hob ebenfalls das Glas und stieß mit der Amazone an.
"Wie es mir ergangen ist? Nun, viel ist nicht passiert. Das Übliche und...achja, wir haben den Söldnern eins ausgewischt, quasi als Revanche für die damalige hinterhältige Aktion gegen die Paladine im Minental. Nunja, wie du vielleicht bemerkt hast, ist die Stadt deshalb auch in höherer Alarmbereitschaft, für den Fall, dass die Kerle zurückschlagen.
Und bei dir? Irgendwas Neues?"
Er lehnte sich zurück und warf der Theke einen Blick zu, noch kein Essen in Sicht...
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| 18.04.2003 19:51 | #166 |
| Mykena |
"Nö, nichts neues. Alles noch beim Alten, das Lager steht noch, der Fjord führt auch noch Wasser und die Orks haben sich ebenfalls noch nicht hergetraut."Sie erspähte den Wirt mit zwei Tellern herankommen. Endlich. Gierig schaute sie zu, wie der Mann ihnen das Essen servierte und dann wieder verschwand."Aaaah, endlich. Hmm, riecht das lecker."
Mykena schnupperte. Auch der Wolf hatte das Essen gerochen und streckte neugierig die Schnauze unter dem Tisch hervor.
"Lass es dir schmecken."
Sie trank noch einen großen Schluck Wein, dann machte sie sich über ihr saftiges Steak her. Wirklich herrlich zart, genau richtig gebraten, nicht zu lang und nicht zu kurz, gerade so dass es noch etwas rot war. Das schmolz richtig auf der Zunge. Genüßlich schob sich die Amazone ein Stück nach dem anderne in den Mund.
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| 18.04.2003 19:55 | #167 |
| doooom |
Neugierig sah sich Doooom in der Khorinis um. Der Bruder war schon Ewigkeiten in keiner Stadt mehr gewesen, denn das Sumpflager konnte man mit einer Stadt eher schlecht vergleichen. Er begann sich etwas auf dem Marktplatz umzusehen, der sich direkt neben dem Stadttor befand. Mehrere Händler hatten ihre Stände hier aufgebaut und die verschiedensten Waren im Angebot. Von Nahrung über Tränke bis zu Waffen gab es alles. Und besonders letztere sah sich der Bruder interessiert an. Es war ihm zwar klar, das er sich davon keine einzige leisten konnte, aber die mächtigen, verzierten Zweihänder, die Wahrscheinlich noch zum Teil aus magischem Erz hergestellt waren erschienen ihm einfach zu beeindruckend als das er sie sich nicht einmal genauer angucken wollte. Die Schwerter hatten wirklich eine beeindruckende Größe und mit ihnen konnte man sicherlich auch die stärksten Rüstungen und dicksten Tierhäute durchdringen. Aber da er sich eine solche Waffe eh nicht leisten konnte, konnte ihm diese Tatsache ja egal sein.Der Bruder setzte seine Erkundung der Stadt fort. Die hübschen Fachwerkhäuser die sich hier befanden erinnerten ihn teilweise an Gorthar, zumindest an den Teil der nicht allzu zerstört war. Er ging durch die belebte Stadt, als er an einer Kneipe vorbeikam. Ideal, dachte sich der Bruder, schließlich hatte er seit dem Vormittag nichts mehr gegessen.
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| 18.04.2003 20:01 | #168 |
| Kano |
Auch Kano begann zu essen, hach herrlich, endlich wieder Schattenläufersteak, war schon viel zu lange her, das Letzte. Die Beiden aßen also ihre Steaks, während der Wolf hungrig zuschaute.
"Nichts Neues also, naja, nicht das euch zu langweilig wird, auf der Insel, was? Aber freut mich, dass du bei mir lernen willst. Wirst sicher nicht enttäuscht sein, mit dem Ergebnis. Wenn du dich allen Lektionen unterziehst, nicht nur den Grundlegenden, dann wirst du dich nach einer Weile mit den Besten im ganzen Land messen können..."
Murmelte Kano zwischen dem Essen.
"Wie ich sehe, hast du die Verletzung von damals gut überstanden, was? Hast du eigentlich schon was über den Anhänger herausgefunden? Oder ist es doch nur ein einfacher Rubin?"
Kurz lugte der Soldat in Mykenas Ausschnitt um nach dem Anhänger zu sehen, allerdings eröffneten sich ihm da noch ganz andere angenehme Einblicke...
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| 18.04.2003 20:03 | #169 |
| Nachtigaller |
Nachtiagller ging zum Marktpaltz um sich die verschieden Waren der Händler anzugucken. Geld hatte er nicht dabei aber er brauchte ja auch nichts. Er kam an und sah sich die Waffen die auf den Tischen in Reihen gelegt wurden an. Danach ging er wieder in die Kaserne und unterhielt sich mit seinen Kameraden.
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| 18.04.2003 20:15 | #170 |
| Mykena |
Mykena schob satt ihren leeren Teller von sich. Das Steak war schneller weggewesen als sie gedacht hatte. Nur einen Knochen hatte sie noch übrig, den warf sie jetzt unauffällig unter den Tisch. Sogleich hörte man ein Lecken und Schmatzen und ein leichtes Krachen der Wolfszähne auf dem harten Knochen.
Ihre Finger glitten nun zu dem Amulett in ihrem Ausschnitt und holten es hervor. Nachdenklich musterte die Amazone das Stück.
"Nein, ich weiß noch nicht wozu es gut ist. Manchmal hab ich das Gefühl, es strahlt eine Hitze aus. Irgendeine Kraft. Aber das ist dann auch schnell wieder weg. Ich müßte mal eine größere Bibliothek aufsuchen, in unserem kleinen Lagerbestand hab ich nichts über das Amulett gefunden."
Sie lehnte sich zurück und leerte inzwischen das fünfte Glas Wein. Das ging doch wirklich runter wie Wasser.
"Weißt du zufällig eine große Bibliothek in der Nähe?"
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| 18.04.2003 20:36 | #171 |
| Kano |
Auch Kano hatte das Mahl beendet und lehnte sich zurück, etwas Wein trinkend. Mykena war schon wieder erstaunlich schnell dabei, wenn das mal gut gehen würde...
"Eine Bibliothek? Hmm, ich denke mal, im Kloster findest du sicher eine sehr große Bibliothek."
Der Bogner überlegte und nickte dann zustimmend.
"Ja, ich denke, da findest du sehr sehr viele Bücher.
Ich muss da auch demnächst hin, das Buch, was ich gefunden hab, es enthält einige Rätsel, die mir die Magier hoffentlich zu lösen helfen können...Hmm, was meinst du, wir könnten zusammen dahin aufbrechen, ich kenne zumindest schon den Weg, ich glaube, du warst da noch nicht, oder?"
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| 18.04.2003 20:46 | #172 |
| Mykena |
Mykena lehnte sich ebenfalls zurück. Der Wein begann bereits beachtliches Chaos in ihrem Hirn anzurichten. Sie spürte ein leichtes Kribbeln in der Nase, ein Zeichen für den Alkohol, der warm in ihrem Blut angekommen war. Ihre Oberlippe war auch schon etwas taub. Wirklich seltsam, dass sich das so äußerte bei ihr. Dafür drehten ihre Augen schon gehörig, zwar nicht von außen sichtbar, aber von innen heraus kam Mykena der Raum doch schon recht wackelig vor. Alles schien so unecht, in ihren Ohren konnte sie deutlich das Rauschen ihres Blutes hören. Träumte sie?
Aber nein, sobald sie sich unsanft das Knie an einem Tischbein gestoßen hatte, wußte sie, dass dies kein Traum war. Doch der Schmerz dauerte nur kurz, dann verfing sie sich wieder in den Augen des Bogners.
"Eine grandiose Idee, wirklich", stieß sie hervor, "gehen wir ins Kloster, da wollt ich eh immer schonmal hin. Stimmt es, dass dort alle in langen Kutten herumlaufen?"
Sie beugte sich dichter zu Kano.
"Und stimmt es auch, dass die da alle etwas...nunja...anders sind?"Sie kicherte leicht, fing sich aber sogleich wieder. Mit ernstem Blick lehnte sie sich wieder zurück, mußte aber sogleich wieder grinsen.
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| 18.04.2003 20:52 | #173 |
| Eorl |
Eorl stand hinter der Theke der Kasernenschmiede und bastelte an einer Kriegsarmbrust herum. Seit die Garde vor ein paar Tagen die Söldner mit einem Angriff auf das Weidenplateau bis aufs Messer provoziert hatte, waren Waffen jeder Art gefragt wie nie. Eorl wusste nicht, was der Aktiuon der Paladine Vorrausgegangen war, aber die Aufregung und anspannung in den Letzten Tagen, in denen jeder mit einem Gegenschlag der Söldner rechnete, hatte sich für sein Geschäft als extrem Lukrativ erwiesen. plötzlich wollte jeder Paladin und Ritter, der momentan in der Stadt patrollierte, eine Armbrust haben, selbst wenn er nur gerade so damit umgehen konnte. Selbst diejenigen, die er erst vor zehn oder zwölf tagen mit Jagdarmbrüsten ausgestattet hatte, wollten jetzt größere, stärkere oder robustere Waffen. Die Mauern waren voll von Bogenschützen, die Türme waren ständig besetzt, und praktisch die ganze Stadt, lauerte auf das nächste Ereignis, den Gegenschlag, die Rache der Söldner die, so war sich jeder vom Bürger bis zum Paladin sicher, ganz bestimmt kommen würde. Eorl drehte sich um, und legte die fertige Armbrust ins Regal zu den anderen. Etwa ein halbes dutzend leichter Armbrüste hatte er noch auf Lager, doch alle wollten nur noch die größeren stärkeren Modelle. Seinen Besuch im Sumpflager hatte er auf unbestimmte Zeit verschoben, bis sich die Lage beruhigt hatte, würde er die Stadt nicht verlassen. Er vergewisserte sich, das er für den morgigen Tag genug Sehnen und Bögen bereit hatte, dann verließ er die Kaserne, um endlich ein viel zu spätes Abendessen einzunehmen. Er betrat die Taverne, setzte sich an einen Freien Tisch, und bestellte sich beim Wirt ein Steak.
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| 18.04.2003 21:01 | #174 |
| Kano |
Skeptisch beobachtete Kano die Auswirkungen des Alkohols, die sich bei Mykena bereits abzeichneten. Frauen...
"Nun, sie tragen Magierroben, ja. Zumindest die Magier, die Novizen tragen leichte Rüstungen. Und anders sein? Hmm, schwer zu sagen, einige haben sicher etwas Schaden davongetragen, aber verallgemeinern würde ich das nicht."Er grinste etwas und trank das Glas leer, sein Drittes.
"Zumindest die Schmiedin..."
Kano schenkte nach und trank noch einen Schluck.
"Aber ich denke, die werden schon recht normal sein...zu befürchten hast du jedenfalls nichts."
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| 18.04.2003 21:20 | #175 |
| Mykena |
Recht normal, das mußte bei diesem Stadtmenschen nichts heißen. "Normaler als diese Sumpflerin mit ihrem Zoo oder doch noch ein Stück unnormaler?"
Bei Donnra, ging das überhaupt noch verrückter?
"Aber wie auch immer, hier wirds langsam heiß und stickig, findest du nicht auch?"
Mykena fächerte sich Luft zu.
"Ich bin dafür dass wir zahlen."
Sie winkte den Wirt herbei, welcher sofort kam. Mykenas Blick wanderte zu Kano, er würde das 'wir' doch sicher nicht allzu wörtlich nehmen, oder?
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| 18.04.2003 21:33 | #176 |
| Kano |
Mykenas Blick und der des Wirtes trafen Kano. Ahja...es war wohl an ihm, zu zahlen, war ja klar...aber er hatte gut verdient, da konnte er schonmal was ausgeben, erst recht einer Freundin. Der Soldat holte ein paar Goldmünzen hervor und zahlte den Wirt aus, dann stand er auf und ging zu Mykena. Er half der Amazone etwas beim Aufstehen und stützte sie ein wenig. Langsam ging es zwischen den Leuten hindurch nach draußen, es hatte sich inzwischen gut gefüllt, im Wirtshaus. Der Wolf folgte mit dem verrosteten Schwert.
Langsam gingen sie die Gasse entlang und kano blieb am Brunnen stehen."Na, ein Bad gefällig, oder diesmal nicht?"
Er grinste und sah sich um.
"Vielleicht solltest du dich irgendwo hinsetzen, in deinem Zustand solltest du zumindest nicht allzuweit gehen..."
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| 18.04.2003 21:33 | #177 |
| Chaos13 |
Jori hatte den ganzen Tag in seinem Zimmer im Hotel der Paladine verbracht. Nach dem Kampf gestern Nacht würde ihm heute eine kleine Ruhepause bestimmt gut tun. Doch da sich der Hunger langsam meldete und er den Drang nach einem kühlen Bier verspürte beschloss er der Taverne doch noch einen Besuch abzustatten, Gefahr hin oder her...
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| 18.04.2003 21:33 | #178 |
| PropheT |
bitte löschen
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| 18.04.2003 21:38 | #179 |
| Mykena |
"Achwas, jetzt tu doch nicht so als wär ich stockbesoffen!", rief die Amazone etwas lallend. Sie löste sich aus seinem Halt und ging in Schlangenlinien weiter.
"Aber nein, der Brunnen ist heut nicht so das wahre. Ich hab noch genug vom letzten Mal." Sie lachte. "Das war schon witzig. Aber kalt. Sowas von kalt. Nene. Aber was hälst du vom Hafen? Lass uns doch irgendwo dort hinsetzen und das Wasser anschaun, dann fühl ich mich gleich wieder wie zuhause. Und achja, etwas fehlt noch. Moment."
Sie trat an einen späten Händler heran und verhandelte kurz. Dann kam sie mit einer Flasche Wein in der Hand zu Kano zurück.
"Verpflegung", grinste sie mit einem Tätscheln der Flasche.
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| 18.04.2003 21:41 | #180 |
| doooom |
Diese Taverne schien fast ein bisschen zu überfüllt zu sein. Doch ein paar Plätze waren noch frei, so dass der Bruder sich einen Tisch aussuchen konnte. Er legte seine Sachen dort ab und ging zum Wirt.
“Was willst du?“ war die Begrüßung, die der genervt scheinende Besitzer dieser Taverne ihm entgegenbrachte.
“Ich habe Hunger, gibt’s hier irgend etwas vernünftiges zu essen?““Wir haben zu Zeit nur Schafswurst und Schattenläufersteak, der Rest ist aus.“Der Bruder entschied sich für das Steak und ein kühles Bier, welches ihm aber bei weitem nicht so gut schmeckte wie das was man bei Aidar in der Taverne des Sumpflagers bekam. Währenddessen beobachtete der Bruder das treiben in der Taverne. Die Leute hier waren wirklich sehr gemischt, von Milizen und Rittern über Bauern und Handwerker bis hin zu Amazonen gab es wirklich eine Menge verschiedener Leute in dieser Kneipe. Und das war auch gut so, denn wenn hier nur Milizsoldaten wären wäre es doch ein bisschen eintönig gewesen. Eine Weile musste Doooom auf sein Steak warten, doch dann zeigte ihm der Wirt an das es fertig war. Ein schönes saftiges Steak, sowas hatte er lange nicht mehr gegessen. Und obwohl des Fleisch ein wenig zäh war schmeckte es doch hervorragend und der Bruder schlang es geradezu herunter.
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| 18.04.2003 21:44 | #181 |
| Kano |
Achherje...Verpflegung...Kano schüttelte den Kopf und überlegte kurz."Hmm, ich weiß etwas...da geht's lang."
Er nahm der Amazone die Flasche ab und zog sie dann mit sich, soweit es ihr Zustand erlaubte. Es ging die Stufen zur Kaserne hinauf und dann an der Außenwand entlang, bis sie schließlich die Treppe zum Hafen hin erreichten und wenig später den Baum.
"Na, wie ist es hier, etwas Rasen, ein Baum und ein wunderbarer Blick nach Westen, auf das Meer hinaus. Ist das nach deinen Vorstellungen? Und auch keine Leute, hier kommt selten jemand vorbei, von daher ist es recht ruhig."Kano setzte sich an den Baum und lehnte sich an dessen Stamm. Beiläufig tippte er leicht auf der Flasche, die er noch immer in den Händen hielt...
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| 18.04.2003 21:49 | #182 |
| Mykena |
"Wundervoll, genau nach meinen Vorstellungen."
Mykena ließ sich neben dem Milizen nieder. Twix kam ebenfalls herangetapst, legte sein Schwert ab und plumste neben der Amazone zu Boden. Er gähnte zufrieden und legte dann den Kopf auf die Pfoten, die Ohren aber noch wachsam aufgerichtet.
Mykena schielte unterdessen zu der Weinflasche.
"Die wird ja noch ganz warm in deinen Händen.. willst du sie nicht aufmachen?"Sie grinste verschmitzt.
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| 18.04.2003 21:54 | #183 |
| Yale |
Das kühle Nass rann die Kehle des Schmiedes hinab, um wenig später von noch mehr dieses edlen Getränks verfolgt zu werden. Welche Wunder ein Bier am Morgen doch vollbringen konnte. So oder so ähnlich würden wohl die Worte eines Alkoholikers in jener Situation klingen, aber dieses Bier nach dem Aufstehen war eigentlich reine Notwehr gegen Yale's enorme Kopfschmerzen. Seit ihrem geglückten Unternehmen gegen den Söldnertölpel-Abschaum hatte sich Yale frei genommen und die Geschäfte seinem Lehrling überlassen. Zumindest teilweise, denn mehr als Einhänder schmieden oder den Mob schwingen hatte er Milgo noch nicht beigebracht.
Aber alles zu seiner Zeit, das wichtigste war nun erst einmal das allmorgendliche Langstreckenbaden. Die Vorbereitungen waren schon beinahe abgeschlossen, als der Schiedsrichter verlauten ließ, es sei kein Badesalz mehr im Hause. Deswegen musste Yale die anderen Teilnehmer, überwiegend weiblich und jung, wieder nach Hause schicken und sich selbst mit klarem Wasser zufrieden geben. Wenn schon der Morgen so unvollständig anfing, wie sollte dann erst der Tag werden?
Nach seinem eher kurz gehaltenen Bad plünderte Yale seine Küche und machte sich ein Frühstück, für das selbst Godzilla eine Magenerweiterung gebraucht hätte. Aber wer drei Tage und Nächte nur von Bier, Schnaps und anderem Gesöff lebt, der darf sich hinterher auch mal den Wanst richtig vollschlagen. Mitten während eines philosophischen Gedankensprunges über die Zubereitungsart der 12 vor ihm liegenden Eier riss ein lautes Pochen den Meisterkoch aus seiner Backen-Braten-Kochen-Trance. Wer konnte so unverschämt sein und den Schmied mitten beim Kochen stören? Zwar wusste auch keiner, dass Yale gerade in der Küchenschürze unterwegs war, aber trotzdem konnte es nur einer sein. Kein anderer wäre so dreist. Er öffnete die Tür und es war wie erwartet Milgo, sein Lehrling. Anscheinend wuchsen ihm die Kundschaft und die Aufträge der letzten Tage schon über die Ohren, aber was konnte man schon erwarten, die Jugend von heute war nicht mehr so zäh und robust wie sie es zu Yale's Zeiten war! Der Schmied bat seinen Lehrling kurz herein, gab ihm einen Pott Kaffee und einen Teller mit Schinken-Rührei und schickte ihn wieder in den Laden. Bevor es zur Arbeit ging musste sich Yale erst einmal stärken, wer wollte schon mitten beim Schmieden einen Schwächeanfall bekommen?
Satt und zufrieden betrat der Meisterschmied seine Arbeitsstätte und wurde schon beim Anblick der herumliegenden Rohlinge von einem erotisch erweckenden Gefühl gepackt. Es war einfach eine magische Sache, aus einem einfachen Stück Stahl eine Klinge höchster Perfektion zu schmieden. Jeder der einmal dem Feuer der Schmiedekunst erlegen war, kam nie wieder davon los. So auch Yale, das Schmieden war für ihn im Laufe der Zeit beinahe zum Lebensinhalt geworden und dementsprechend präzise und perfekt entstanden seine Werke.
Ein neues Objekt, an dem er sich auslassen konnte war das Schwert für seinen Lehrling Milgo. Er hatte sich ein eher einfaches, aber dafür ausdrucksstarkes Schwert ausgesucht und noch lag der Schmied mit sich im Konflikt, ob er seinem Lehrling das Schwert verkaufen oder doch lieber schenken sollte. Sich jetzt darüber Gedanken zu machen war reine Energieverschwendung, es würde sich bestimmt noch zeigen, ob Milgo eines solchen Geschenkes würdig war. Immerhin war er erst kürzlich zum Ritter befördert worden, also käme das Präsent genau zur richtigen Zeit. Aber erstmal müsste das Schwert überhaupt existieren und dafür hatte er sich den heutigen Vor- bzw. Nachmittag reserviert.
Wie von selbst schob Yale den Rohling zu drei Vierteln in die Glut und öffnete sich nebenher ein Bier. Irgendwie musste man ja die Flüssigkeit wieder zu sich nehmen, die die schweißtreibenden Schmiedearbeit forderte. Das glühende Eisen fand seinen Platz auf dem Amboß, Yale schnappte sich den großen Schmiedehammer und schon ging das ohrenbetäubende Hämmern los. Das Schwert sollte im oberen Teil eine kleine Rille als Trennung der Klingenseiten eingearbeitet bekommen, die im unteren Teil in eine kleine Erhebung überging. Yale ging mit genauen Schlägen zu Werke und immer mehr formte sich aus dem einst quaderförmigen Stahlrohling eine ansehnliche Klinge. Obwohl Yale sich vollkommen seiner Arbeit hingab schien er doch zu langsam zu sein, denn Der Stahl war inzwischen zu kalt zum schmieden und so musste er ein zweites Mal ins Feuer. Vielleicht waren diese Sauftage doch vernichtender gewesen, las er es sich gedacht hatte. Nichtsdestotrotz setzte er seine Arbeit am mittlerweile wieder glühend heißen Rohling fort. Nachdem nun die Klinge fertiggestellt war ging es an den letzten Teil seiner Arbeit, den Handschutz und den Griff. Zum Glück gab es diesmal nichts großartig zu verzieren, deswegen gestaltete sich die Arbeit am Griff mehr als einfach. Yale formte mit dem kleinen Präzisionshammer aus dem Ende des Griffs eine kleine Pyramide, damit das Schwert nicht so einfach aus der Hand gleiten konnte. Der Handschutz wurde aus zwei kleinen Goldstreifen gefertigt und an das Schwert angepasst. Als letztes umwickelte Yale das Schwert am Griff mit einem bläulichen rutschfesten Lederband und gab somit seinem Meisterwerk den letzten Schliff. Es war, besonders für den Schmied selbst, immer wieder eine Freude einen gelungenen Auftrag in den Händen zu halten.
Milgo würde sich nun schon bald über sein neues Schwert, gefertigt von Meisterhand, freuen können. Ob es zudem ein kostenloses neues Schwert werden würde, würde sich noch im Laufe der Tage zeigen....
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| 18.04.2003 21:59 | #184 |
| Kano |
Kano sah ihren Blick, herjeminee...noch mehr davon?
"Naja ok....aber ich denke, den größeren Teil davon werde ich trinken..."Also machte sich der Bogner daran, die Flasche zu öffnen. Der miese Korken wollte erst nicht so recht, bewegte sich dann aber doch und plobbte schließlich leise aus dem Flaschenhals.
"Hmm, Gläser haben wir keine, wird wohl so gehen müssen...aber ich schätze, das wird dich kaum stören."
Er reichte ihr den Wein und behielt sie genau im Auge, um kontrollieren zu können, wieviel die Amazone davon trank."
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| 18.04.2003 22:09 | #185 |
| Rango |
.. es war still, ein seltener Morgen, die Händler machten keinen Krach. Rango streckte sich und schlüpfte in seine Stiefel. Er ging runter zu Hanna und gab seinen Bettlacken ab. "Was soll das" fragte sie "was soll ich damit???"."Das war meine letzte Nacht hier in deinem versifften Hotel und Diebeshorst. Ich gehe ins Pyramiedental, mach ett gut". Er verließ das Hotel. Da er nicht wußte wie er zum Pyramiedental gelangen sollte, ging er zu Brahim und warf einen Blick auf seine Karten. Brahim wollte 50 Gold für eine Karte von Khorinis haben. Aber für Rango war das zu teuer und er versuchte sich den Weg zum Neuen Sumpflager einzuprägen. Kurz darauf machte er sich auch schon auf den Weg...
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| 18.04.2003 22:13 | #186 |
| Mykena |
"Sicher nicht, nun gib schon her..."
Das Steak hatte durstig gemacht. Mykena griff nach der Weinflasche und nahm erstmal einen ordentlichen Zug davon. Schließlich setzte sie wieder ab und lächelte den Milizen an.
"Schau nicht so, ist noch genug für dich übrig."
Sie reichte ihm die Flasche. Dann lehnte sie den Kopf auf seine Schulter und schaute auf das Meer hinaus.
"Hachja, ist doch ein ganz schöner Ort hier. Ich dachte immer in der Stadt gibts keine ruhigen Fleckchen. Aber man muss sie wohl nur finden, sind gut versteckt."
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| 18.04.2003 22:30 | #187 |
| Kano |
Kano nahm die Flasche und trank ebenfalls etwas.
"Genau, man muss sie erstmal kennen...aber nun kennst du ja einen davon, vermutlich den Besten."
Der Bogner sah sie kurz an, dann ruhte plötzlich ihr Kopf auf seiner Schulter. Das dunkle Haar kitzelte an seinem Hals. Die Amazone wurde wirklich gesellig, wenn sie etwas getrunken hatte. Aber sie hatte recht, das Steak hatte wirklich durstig gemacht und so nahm er nochmal einen Schluck.
"Was meinst du, wieviele Sterne es da oben gibt? Sagt Donnra irgend etwas darüber?"
Kanos Blick wanderte gen Himmel und überblickte das Sternenfeld, unmöglich alle zu zählen, erst recht, wo sie sich noch bewegten. Zumindest laut den Lehren, die ihn in seiner Jungend prägten...
Aber wer wusste das schon, vermutlich nichtmal die weisesten Magier. Nur die Götter selbst konnten es wissen, aber ob sie ihr Wissen teilten?...
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| 18.04.2003 22:45 | #188 |
| Chaos13 |
Gemächlich und zufrieden schlenderte Jori die fast leeren Strassen Khorinis entlang.
Langsam begann er sich in der Stadt wohlzufühlen. Es war noch keine Liebe, aber trotzdem konnte er nicht leugnen das er eine gewisse Symphatie für diesen gottverlassenen Ort verspürte.
Noch gestern wäre er wenn er sich eine Fahrt hätte leisten können ohne dem geringsten Zögern von hier verschwunden, doch heute...
Wozu die Eile? Er würde erstmal versuchen sich eine schöne Zeit zu machen und wenn er in einigen Wochen genung Geld hätte könnte er es sich ja immer noch überlegen.
Mit diesen Gedanken im Kopf betrat er das Hotel.
Da er die Besitzerin nirgends erblicken konnte nahm er sich nur den Schlüssel zu seinem Zimmer und ging schweigend nach oben...
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| 18.04.2003 22:58 | #189 |
| Mykena |
Mykena blickte in den Himmel. Herrje, wirklich eine Masse an Sternen. Soviele waren das doch sonst nicht, oder?
"Donnra sagt...es gibt...vvviele Sterne, ganz vviele..."
Es funkelte geradezu. Alles hell und glitzernd. Konnte das denn sein? Normalerweise waren doch immer nur halb so viele Sterne am Himmel. Und nun lagen auch noch zwei Wölfe neben ihr mit zwei rostigen Schwertern...
Mykena schüttelte verwirrt den Kopf. Mist, sie hatte deutlich viel zu viel Wein. Jetzt sah sie doch tatsächlich schon alles doppelt und dreifach. Unsicher tatschte sie nach dem Milizen. Ob er auch ein paar mal da war? Tatsächlich, zweimal gleich. Aber das konnte doch nicht sein. Verwirrt streckte sie die Hände aus und versuchte zu ertasten, welcher der beiden Kanos denn nun der richtige war..
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| 18.04.2003 23:26 | #190 |
| Kano |
Kano setzte gerade wieder die Flasche ab und sah zu Mykena. Sie schaute etwas verwirrt drein und ihr Kopf wankte leicht. Dann näherte sich ihre Hand Kanos Gesicht, sank dann aber ab und tippte auf seine Brust, zog sich etwas zurück und näherte sich von Neuem. Ihr Fingernagel bohrte sich in seine Wange, knapp vorbei am Auge.
"Hey, lass das!"
Er nahm ihre Hand und betrachtete sie. Für eine Kriegerin hatte sie eine ausgesprochen feine Haut, schwer zu arbeiten schien sie wirklich nicht."Ich glaube, du hast für dieses Mal genug Wein, siehst du das auch so?"
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| 18.04.2003 23:40 | #191 |
| Mykena |
Mykena schüttelte den Kopf.
"Nö, ich seh gar nichts mehr", erwiderte sie und fing an zu kichern, "Hihi, hast du schonmal fliegende Schiffe gesehn? Schau mal, da vorn ist eins. Ne, zwei sinds ja eigentlich. Oder sogar drei? Die sind so hinterhältig, die versteckten sich immer hintereinander und kommen dann ganz plötzlich zum Vorschein."Sie ließ sich zur Seite fallen und lag nun quer über Kanos Schoß."Aber wie auch immer..hicks..huch...solang sie nicht hierher kommen stören die mich nicht. Was hattest du noch gefragt? Achja, sicher, der Wein. Willst du den etwa ganz alleine trinken? Du Schlingel, gib sofort die Flasche her, am Ende kannst du dann nicht mehr laufen und ich muss dihc nach Hause tragen."Sie kicherte.
"Nene, lass das mal lieber...gib doch lieber her..."
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| 18.04.2003 23:54 | #192 |
| Kano |
Der Soldat betrachtete die Königin und streckte den Arm zur Sicherheit, um die Flasche aus ihrer Reichweite zu bringen.
"Nana...lieber nicht. Du hast genug, glaub mir."
Kano stellte inzwischen auch bei sich die ersten Anzeichen fest, der Wein hatte sich im Körper ausgebreitet. Mist, er sollte auch nichts mehr davon trinken, wenigstens einer sollte noch laufen können...erst recht um diese Zeit. Und er als Soldat und Offizier...er konnte es sich schon gar nicht leisten, so in der Stadt gesehen zu werden. Oder gar von einem Vorgesetzten erwischt zu werden.Er stellte die Flasche ins Gras und legte die Arme über die Königin. Eine praktische Armstütze gab die junge Amazone ab, das musste man ihr lassen. Beiläufig tippte er mit den Fingern rhythmisch auf ihrer Rüstung und sah hinauf in den Himmel...es waren mehr Sterne...irgendwie...
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| 18.04.2003 23:58 | #193 |
| Mykena |
Mykena wäre fast eingeschlafen, wenn da nicht die harten Ellbogen des Milizen ihre rechte Niere getroffen hätten. Entrüstet fuhr sie in die Höhe und knallte gegen sein Kinn.
"Hey!...au...", stieß sie hervor und rieb sich den Hinterkopf."Mensch hast du harte Knochen. Schon mal überlegt was dagegen zu tun? Die sind ja lebensgefährlich..."
Sie ließ sich wieder hinabsinken, nicht aber bevor sie sich gemütlich eingerichete hatte. Sie schob und drückte ein bisschen an Kanos Oberschenkeln herum, bis sie die gewünschte Position einnahmen, dann legte sie sich wieder drauf.
"An was denkst du gerade?"
Mist, blöde Frauenfrage. Aber was anderes war ihr irgendwie nicht eingefallen.
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| 19.04.2003 00:20 | #194 |
| Kano |
Er sah vom Himmel zu ihr runter und überlegte kurz.
"An was ich denke? Ich weiß nicht, an nichts und so vieles...warum bin ich hier...und du auch...? Und ich denke, ich sollte nicht so viel trinken. Und ich denke, dass du eigentlich ganz hübsch bist...und längst nicht so kühl und erhaben, wie du dich gibst...unter normalen Umständen."
Er betrachtete sie eingehend und spielte an ihrem Haar, nettes Spielzeug war das.
"Und du? An was denkst du?"
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| 19.04.2003 00:32 | #195 |
| Mykena |
"Ich?", die Amazone hob kurz den Kopf und schaute zu dem Milizen hoch."Ich hab mir grad überlegt wie man diesen Käfer da am besten brutzelt. Da er so klein ist wäre Butter sicher nicht das richtige Bratmittel, man sollte schon Öl oder sowas verwenden. Dazu noch ein paar frische Kräuter, die geben dem Ganzen eine südliche Note. Und dazu ein gutes frisches Brot, frisch gebacken. Vielleicht noch mit ein paar Körnern drin...."
Was laberte sie da für einen Blödsinn. Irritiert hielt Mykena inne."Ich...ich...bin eigentlich...rundum...glücklich..."
Ihr fielen langsam die Augen zu und schließlich war nur noch ein leises Schnarchgeräusch zu hören.
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| 19.04.2003 00:49 | #196 |
| Kano |
Da war sie eingeschlafen...seltsam diese Amazone. Aber es war schon spät, sie hatte eigentlich recht. Er schob seine Arme unter ihr durch und hob sie an. Mühsam schob er sich am Baumstamm nach oben, bis er schließlich ganz stand, die Kriegerin auf seinen Armen.
"Na los Wölfchen, gehen wir schlafen...Und vergiss dein Messer nicht..."Der Wolf raffte sich auf und die Beiden stapften zurück zur Bognerei, Wölfchen mit Schwert, Bogner mit Amazone...
Wenig später erreichten sie das Haus und Kano öffnete die Tür.Wohin jetzt mit der Frau? Achja genau...sie hatte ja schon ihr eigenes Bett...Also schleppte er sie die Treppe rauf bis zu dem Bett. Geschafft legte der Schütze die Königin hinein und zog die Decke über sie...schob sie dann aber wieder zurück und besah sich das Ganze. Sie würde schon nichts dagegen haben...
Also machte er sich noch daran, die Rüstungsteile abzunehmen, bis die Kriegerin nur noch im Unterkleid da lag, so war es doch gleich viel bequemer...Kano deckte sie wieder zu und machte sich dann selbst bettfertig, schließlich wollte er ebenso wenig in der Rüstung schlafen...und der Kleidung, die er den ganzen Tag an hatte, ebenso wenig...
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| 19.04.2003 00:54 | #197 |
| Mykena |
Mykena blinzelte ein paar Mal und war wieder so halb wach. Huch, wo waren denn die ganzen Sterne hin? Verwundert brummelte sie etwas. Sie spürte das Gewicht von Twix zu ihren Beinen, er hatte sich also zu ihr ins Bett gelegt. Und überhaupt, wieso lag sie denn plötzlich in einem Bett? Das war doch reichlich seltsam.
Die Amazone drehte sich herum und stellte fest, dass sie kaum noch was anhatte. War sie etwa alleine ins Bett gestiegen? Das mußte es sein, sie konnte sich nur nicht mehr dran erinnern.
Nun aber stellte sich ihr ein neues Problem. Kaum hatte sie sich umgedreht, da stand ein nackter Mann mitten im Raum. WAS?!
Erschrocken schnellte Mykena in die Höhe.
"Waaah!"
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| 19.04.2003 00:58 | #198 |
| Kano |
Kano zuckte erschrocken zusammen, was schrie sie denn so rum."Hey, es ist schon spät, mach nicht so einen Lärm..."
Er vermied es sich zu ihr umzudrehen, so ganz schamlos war er dann doch nicht."Ich dachte, über die Sache wären wir drüber hinaus, spätestens seit der Sache am Strand damals, als du den kleinen Badeausflug unternommen hast und ich auf deine Sachen aufgepasst habe..."
Er grinste über die Schulter hinweg zu ihr rüber und tapste dann zu seinem Bett."Oder wie siehst du das?"
Er setzte sich und sah zu ihr.
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| 19.04.2003 01:04 | #199 |
| Mykena |
Mykena schluckte eine Antwort hinunter. So ganz schlecht war der Anblick ja wirklich nicht...
Aber sie hatte eh zu viel Wein intus als dass sie wirklich etwas registieren konnte. Alles was sie von sich gab war einnachdrückliches Brummeln, dann drehte sie sich in ihrem Bett wieder zur Wand und versuchte nicht an den nackten Kerl am anderen Ende des Raumes zu denken. Was ihr auch nicht weiter schwerfiel, denn kaum hatte sie sich wieder bequem hingelegt, da war sie auch schon wieder eingeschlafen...
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| 19.04.2003 01:09 | #200 |
| Kano |
Kano grinste, als er ihr Gesicht sah, aber dann wurde es wirklich Zeit. Morgen würde sie sicher weitertrainieren wollen...und außerdem hatte er ja noch andere Verpflichungen. Und wenn sie auch noch ins Kloster wollten, das wurde viel Arbeit. Da sollte er besser ausgeschlafen sein.
"Gute Nacht, bis Morgen."
Der Soldat legte sich hin und versuchte zu schlafen...
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| 19.04.2003 01:41 | #201 |
| Gabriel-666- |
Die Wachen am Osttor waren zu dieser späten Stunde bereits wieder nicht mehr so hellwach wie am Tage, gewitzte und leise Verbrecher könnten sich jetzt ohne weiteres in die Stadt schleichen, die Person die sich der Stadt näherte hatte aber gar nicht vor der Stadt schlechtes zuzufügen, und leise näherte sie sich gar nicht.
Eine Wache öffnete ihre müden Äuglein und erkannte in der Ferne eine schunkelnde, pfeifende, immer näher kommende, Gestalt.
Wer wohl zu dieser späten Stunde und noch dazu mit dieser guten Laune in die Stadt wollte ?
Die Wache weckte seien Kollegen und zusammen warteten sie darauf, bis sie die Person ertwas genauer sehen konnten.
Der schunkelnde Gabriel war bereits vom Pfeifen abgekommen und sang ein hübsches Liedchen. Er hielt sich links am Weg und sang:"
HEEEEEEEEEEEEEEEEE EOEEEEEE JEEAH !
rannte schnell zur rechten Seite und antwortete sich selbst mit:
HEY, HEY HEEEEY JEAH !
dann bewegte er sich eiligst in die Mitte und fuhr mit
ALLE ZUSAMMEN, TANZT DAS BROT !
fort und bewegte seinen Hüften zum nicht vorhandenen Rythmus, doch aufeinmal hielten ihn zwei unfreundliche Personen auf, die eine Wache sprach.
W:"Halt, was willst du in der Stadt zu solch einer späten Stunde ?"
G:"Ich bin Gabriel !"
W:"Nein, ich hab dich nicht gefragt wer du bist sondern was du hier vor hast !"
G:"Akilisodili, also Gabriel hat vor etwas zu verkaufen damit er sich etwas kaufen kann...."
W:"Aber du bist doch Gabriel !"
G:"Sag ich doch !"
W:"Öhm..was, warum...ach verdammt verschwinde wieder, Säufer können wir hier nicht brauchen !"
G:"Hey, ich habe nichts getrunken !"
W:"Dann bist du etwa einer dieser Kiffer ?"
G:"Nein, ich bin DER Kiffer !"
W:"Weißt du was dir hier erblüht wenn das Lord ANdre erfährt ?"
G:"Lilien ?"
W:"Was ?"
G:"Es erblühen Lilien ?"
W:"Nein, sie sperren dich in den Knast !"
G:"Awa geh, mich doch nicht. Ich bin Gabriel, ich bin so liebenswert, mich sperrt niemand ein und jetzt lasst mich durch, ich bin auch gleich wieder draußen aus dieser eurer schönen Stadt !"
W:"Was willst du denn eigentlich verkaufen ?"
G:"Nen Stoff !"
W:"Pffft, dafür wirst du glaub ich nicht viel bekommen, aber warum unterhalte ich mich eigentlich mit dir...hab ich nicht gesagt du sollst verschwinden !?"
G:"Nein ?"
W:"Doch ich sagte..."
G:"Das du verschwinden sollst !"
W:"WIllst du mir drohen ?"
G:"WIllst du mir drohen ?"
W:"Pass auf du Glatzkopf, ich kann dich einlassen oder nicht, das hängt ganz alleine von meiner Laune ab, also sei lieber freundlich zu mir und reiz mich nicht !"
G:"Ich könnte dich vielleicht aufreizen !"
W:"Ach verschwinde aus meinen Augen !"
G:"In welche Richtung darf ich denn verschwinden ?"
W:"In die Richtung aus der du gekommen bist !"
G:"Ich glaube ich bin aus der Stadt gekommen !"
W:"Das glaube ich nicht !"
G:"Pass auf, ich lass dir meine Waffen hier und dann kann ich eintreten...ok ?"
W:"Von mir aus, her damit !"
G:"Ich hab keine"
W:"Was ?"
G:"Waffen"
W:"Warum sagst du dann...ach, VERDAMMT GEH SCHON REIN !"
G:"Danke Schatzi !"
Nach diesem endlosen Gespräch hatte es Gabriel geschafft Khorinis zu betreten, doch wo gabs jetzt nen Händler für seinen Stofffetzn.
Gabriel beschloss einfach in irgend eine Hütte zu gehen und somit würde er ja irgendwann einen Händler treffen.
Er nahm gleich die erste Hütte links, öffnete die Tür, trat ein und rief:
GUTEN GABRIEL, MEIN NAME IST ABEND UND ICH HÄTTE GERNE MEINEN STOFFFETZEN VERKAUFT GEHABT !
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| 19.04.2003 01:55 | #202 |
| Brach |
Brach, der gerade mit Matheo zusammen speiste, blieb ein STück brot im Halse stecken. Da war er wieder, dieser verrückte Sumpfbaal der dauernd nur äußerst seltsame, kulinarische Bestellungen bei ihm aufgab. Der Typ war sicher mal wieder total dicht.
2 der Schutztruppler führten Gabriel zum Tisch wo die beiden Händler saßen und Brach meinte:
B:"Wie überaus schön dich zu sehen !"
G:"Ja, ich würde mich auch freuen wenn ich mich sehen würde...oder so !"
B:"Was kann ich für dich tun ?"
G:"Also ich hätte da was für dich !"
B:"Was denn schon wieder ? Ich brauche deinen nachttöpfe nicht, und schon gar nicht deine Spucknäpfe !"
G:"Nein, diesmal ist es etwas anderes, es ist was zum anziehn !"
B:"Nein, deine Unterwäsche kauft mir auch keiner ab Gabriel !"
G:"Ich meine das hier !"
Gabriel zog seine Baal Robe aus und darunter kam eine schwarze Robe zum vorschein, es war die eines Zux Magiers. Er entledigte sich auch dieser und zog dann wieder die Sumpfkutte an.
G:"Was meinst du, wieviel ist die Wert ?"
B:"Also mit den Roben kenne ich mich nicht sehr gut aus aber die sieht wichtig aus und der Stoff scheint ebenfalls sehr wertvoll zu sein, ich geben die 1000 Goldstücke dafür !"
G:"Passt, dafür gibts genug zu essen, gib mir das Gold und du bekommst das Zeug da !"
B:"abgemacht"
Und so wurde der Deal abgewickelt, Gabriel kam nicht in den Sinn das man für diese Robe weitaus mehr verlangen hätte können ,in seinen Ohren klangen 1000 Goldstücke viel und somit war dann auch bald alles unter Dach und Fach.Brach hatte die Robe und Gabriel verließ mit 1000 Goldstücken im Lederbeutel wieder schunkelnd die Stadt.
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| 19.04.2003 02:16 | #203 |
| Bartok |
Etwas niedergeschlagen saß Bartok an seinem Stammplatz in Coragorns Taverne und spielte mit seinem ziemlich leeren Goldbeutel. Es war nicht mehr viel, das Leben hier war teuer. Leider wurde die Gegend um Khorinis immer gefährlicher, so dass er auf seinen Jagdzügen immer vorsichtiger sein musste, um nicht geradewegs einem Ork in die Arme zu laufen. Das reduzierte natürlich die Ausbeute und somit sein Einkommen. Es war wohl das Beste, den Jägerberuf vorerst an den Nagel zu hängen und sich in etwas anderem zu versuchen.
Händler zu werden wäre eine Möglichkeit, doch dafür brauchte er eine Marktlücke, um nicht in der schieren Masse unterzugehen. Plötzlich erhellte sich das Gesicht des Jägers. Das war die Lösung! Er wusste nun, was die Leute brauchten: Ein Mittel gegen Heuschnupfen! In der ganzen Stadt nieste und schnäuzte es zur Zeit gewaltig, die Leute würden sicher einiges zahlen, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Nun brauchte er nur noch einen Lieferanten. Vielleicht sollte er einen der Neuen auf die Suche schicken? Die hatten doch nie Arbeit, hier konnten sie sich einmal nützlich machen. Dummerweise schien gerade jetzt weit und breit kein armer Schlucker. Das war natürlich typisch: Kaum brauchte man sie, war keiner da.
-Yi
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| 19.04.2003 02:29 | #204 |
| Chaos13 |
Noch ein wenig müde betrat Jori Coragorns Taverne. Normalerweise schlief er tief und fest, doch heute plagten ihn seltsame Schlafstörungen.
Im Inneren der Taverne war es bis auf wenige Trunksüchtige ruhig. Die meisten Gäste waren bereits vor ihren Krügen eingeschlafen.
Nur ein einziger Gast war noch wach und saß mit grimmigem Gesicht stirnrunzelnd in der Ecke. Jori fragte sich worüber er wohl nachdenken mochte. Da er heute schon genug Biere getrunken hatte und ihm auch nach Essen nicht sonderlich zumute war beschloss er es herauszufinden.
Langsam ging er auf den Tisch des Fremden zu und begrüßte ihn schließlich freundlich.
"Hallo guter Mann, sie sehen aus als ob sie etwas Gesellschaft brauchen könnten! Kann ich mich zu ihnen setzen?"
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| 19.04.2003 02:38 | #205 |
| Bartok |
Bartok blickte auf. „Klar, setzt euch ruhig hin. Wie heißt ihr denn? Ihr seht aus wie ein fähiger Mann, genau so einen wie euch brauche ich jetzt. Habt ihr Lust, euch einige Goldstücke zu verdienen?“ Der Fremde nickte bejahend. „Gut, es geht um Folgendes: viel Bewohner von Khorinis leidet unter Heuschnupfen, wie ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt. Es ist nicht anzuhören. Ich bin der Meinung, dass man etwas dagegen tun muss. Allerdings bräuchte ich dazu ein Heilmittel gegen diese Krankheit, und da kommt ihr ins Spiel. Beschafft mir einen ordentlichen Vorrat an diesen Mitteln, am besten bei einem der Magier oder Barbiere im Sumpf oder Kloster. Einhundert Goldstücke gebe ich euch zu diesen Zewcke mit, mehr darf es nicht kosten. Also, seid ihr dabei?“
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| 19.04.2003 02:52 | #206 |
| Chaos13 |
"Ich bin Jori und du? Ich darf doch du sagen, oder? Was unser kleines Geschäft angeht, wieviel springt für mich dabei heraus?"
Jori war sichtlich überrumpelt von seinem Gegenüber. Eigentlich hätte er vorgehabt sich nur noch ein wenig die Zeit zu vertreiben und jetzt fand er sich plötzlich inmitten eines Geschäftes wieder
"Nachdem du mir das gewünschte gebracht hast, werde ich dafür entsprechend entlohnen!" antwortete der Fremde.
Jori dachte nach, sollte er ihm vertrauen? Da fiel ihm sein leerer Goldbeutel ein und er musste feststellen das er gar keine Wahl hatte als ihm zu vertrauen, wenn er nicht hungern wollte.
"Gut, ich bin dabei!" antwortete Jori und reichte seinem Gegenüber die Hand...
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| 19.04.2003 02:59 | #207 |
| Bartok |
"Sehr gut, ich hatte nichts anderes erwartet.", lächelte Bartok erleichtert. Nun war es nur noch eine Frage der Zeit, bis er endlich wieder etwas Geld verdienen konnte und seinem knurrenden Magen etwas mehr können konnte als alte Brot und billigen Wein.
"Wenn ihr mich nun entschuldigt, ich bin müde und werde mich jetzt schlafen legen. Wenn etwas von mir brauchen solltet: Ihr trefft ich meist hier oder am Marktplatz." Der Jäger reichte Jori noch einmal die Hand und verließ dann die Taverne.
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| 19.04.2003 03:16 | #208 |
| Chaos13 |
Jori blickte dem Jäger hinterher. "Hmmm, Bartok interessanter Name" schoss es ihm durch den Kopf.
Jori wartete noch kurz, stand dann auf und machte sich selbst daran die Taverne zu verlassen.
"Das wird morgen ein harter Tag werden!" dachte er, während er draussen noch kurz die kühle Brise genoß und sich schließlich Richtung Hotel aufmachte...
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| 19.04.2003 10:07 | #209 |
| Uncle-Bin |
Er war schon aufgestanden bevor die Sonne aufging und seit dem hatte er sich auf einem weißen Tuch aufgemalt was er in die Truhe schnitzen wollte. Dabei war ihm aufgefallen das er gar nicht wusste wie der edle Ritter hieß. So lief er los bis zur Händlergasse wo ein Milizsoldat, der vor Müdigkeit wankte, traf. „Guten Morgen, mein Herr können sie mir sagen wer der Herr Ritter ist, der Gestern bei Coragorn ein paar Bierchen schlürfte“, fragte Uncle-Bin. Nach dem er den Edelmann noch weiter beschrieben hatte, konnte der etwas benommene Soldat ihm dann endlich antworten: „Yenai, er heißt Yenai“. So trabte Uncle-Bin gleich wieder los um an dem Fass zu schnitzen. Er hörte dabei nicht wie der Miliz ihn nach dem Namen fragte.
In seiner ollen Rumpelschmiede, die jetzt auch als Werkstatt diente,angekommen malte er sofort weiter. Auf der oberen Hälfte sollte die Heldentat Yenais eingraviert sein und auf der unteren Hälfte würde er eine Inschrift einschnitzen. „DEM RITTER YENAI ZU EHREN ER BRAUCHT DEM TRUNK NIE ENTBEHREN“. So fing er an zu schnitzen und würde nicht aufhören bevor er fertig war.
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| 19.04.2003 11:30 | #210 |
| Mykena |
Am nächsten Morgen war Mykena schon sehr früh wach. Sobald sie sich aufrecht gesetzt hatte, spürte sie auch schon das Brummen in ihrem Kopf. Verdammt, deswegen also konnte sie sich nur noch bruchstückhaft an den gestrigen Abend erinnern.
Vorsichtig schälte die Amazone sich aus dem Bett und stellte fest dass sie kaum was an hatte. Eilig zog sie die Rüstung über und schaute sich um. Der Milize schlief noch, also würde sie ihn noch schlafen lassen.
Mykena tapste vorsichtig die schmale Treppe nach unten und durchsuchte die Kochecke. Bald schon hatte sie zwei Teller gefunden, einen großen Schinken, Äpfel, Brot und Käse. Dazu frische Milch, das war jetzt genau das richtige nach so einem langen Abend. Twix wuselte während ihrer ganzen Vorbereitungen zwischen ihren Beinen herum und brachte sie mehrere Male fast zum Stolpern. "Jetzt setz dich brav hin, wir warten mit dem Essen."
Mykena ließ sich auf einen Stuhl nieder und schaute den Wolf an. Das Tier kam heran und legte die Schnauze auf ihre Knie.
"Ja, ich weiß ja dass du Hunger hast. Ich ja auch. Aber wir warten auf den Hausherrn, verstanden?"
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| 19.04.2003 12:05 | #211 |
| Kano |
Unruhig lag Kano in seinem Bett, immer wieder zuckten die Gesichtsmuskeln oder kleine Rucke fuhren durch den ganzen Körper. Schweiß stand ihm auf der Stirn und Atmung sowie Puls rasten...
Mitten auf einer riesigen Wiese stand er, seine Rüstung um den Körper, sein Schwert in der Hand und um ihn herum der Tod. Seine Stiefel saugten sich an dem blutgetränkten Boden fest und der süßliche Gestank des Krieges stieg ihm in die Nase. Wo er nur hinsah, Soldaten kämpften gegen Orks, wurden von den furchterregenden Äxten in Stücke gerissen oder rammten ihre Klingen in die Körper der unheiligen Grünlinge. Ein Massaker, anders konnte er es nicht beschreiben, und er mittendrin. Sein Blick fiel auf sein Schwert, war es eben noch die dunkle Einhandklinge gewesen, hielt er jetzt den Zweihänder des Templers in seinen Händen. Durch und durch blutgetränkt war sie. Dabei hatte er nie gelernt, damit umzugehen...und woher kam das Schwert so plötzlich?
Doch mit einem Male verstummte alles um ihn herum, Stille. Als der Krieger wieder aufsah, waren alle fort, keine Toten mehr, keine Lebenden, nur noch das blutrote Gras. Unruhig sah sich der Soldat um, drehte sich mehrmals um seine Achse, bis ihn ein unheimlicher Windzug striff. Eisig war er und ließ es Kano kalt den Rücken hinunter laufen. Warum wusste er nicht, aber er spürte deutlich, wenn er sich ein weiteres Mal umdrehen würde, wäre da nicht noch einmal nichts.Langsam bewegte sich der Körper erneut und was der Milizionär dann erblickte, war noch grauenhafter, als alles, was er in den Sekundenbruchteilen zuvor in seinem Hirn durchgegangen war.
Nur zu gut erkannte er wieder, was da vor ihm stand, was die übelkeitserregende Luft in seinen mächtigen Brustkorb sog und dann mit seinem hörnerbewehrten Schädel nach vorn schnellte. Das gewaltige Maul öffnete sich, legte unzählige todbringender Zähne frei und stieß ein markerschütterndes Brüllen, das einem das Trommelfell zu zerfetzen vermochte.
Schweißgebadet fuhr Kano hoch, sein Puls raste und der Schütze japste nach Luft.Sekundenlang saß er regungslos da und versuchte das erlebte zu ordnen, Träume, Tor zum Unterbewusstsein, doch was hatte das dann zu bedeuten? Wieso tauchte das in seinen Träumen auf? Er war ihm nie begegnet, eigentlich war es längst tot.
Der Bogner stand auf und zog sich an, dann machte er sich frisch, wusch sich ausgiebig mit kalten Wasser, eine Wohltat. Mykena war schon aufgestanden und auch der Wolf war weg, wich ihr wohl nicht von der Seite. Noch immer überdreht stapfte er die Stufen hinunter in den Wohnraum, erstmal frühstücken, irgendwas musste er jetzt essen.
Zu seinem Erstaunen fand er die junge Königin am Tisch vor, welcher sogar schon gedeckt war.
"Guten Morgen, du hast Frühstück gemacht? Respekt, hätte ich nicht erwartet."
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| 19.04.2003 12:10 | #212 |
| Mykena |
Mykena schmunzelte.
"Naja, wenn ich hier schon regelmäßig unfreiwillig deine Gastfreundschaft annehme kann ich mich doch wenigstens etwas nützlich machen."Sie zwinkerte.
"Setz dich. Oder willst du noch irgendwas anderes zum Essen? Das war alles was ich gefunden hab in deiner Truhe. Übrigens ein heilloses Durcheinander da drin, typischer Jungesellenhaushalt..."
Ein leises Lachen kam über ihre Lippen, als sie den Milizen anschaute. "Fangen wir an, ich verhunger schon."
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| 19.04.2003 12:13 | #213 |
| Milgo |
Milgo war sofort, als er aufgewacht war zur Kaserne gegangen, und hatte dort trainiert. Yenai sollte wirkloch irgendwann mit der Verteidung anfangen. Vielleicht wollte er aber auch erst den Angriff fertig bekommen...Zumindest hatte Milgo die Schläge ohne Probleme drauf, und auch die Haltung ließ keine Wünsche offen. Seine acht wurde auch langsam rund, so dass Milgo schnell mit dem Training aufhören konnte, und zur Schmiede gehen konnte, um dort mal wieder zu arbeiten. In der letzten Zeit hatte er doch die Schmiede ziemlich im Stich gelassen.
So nahm er sich, als er angekommen war direkt einen Rohstahl. Yale war noch nicht da, so konnte er viel arbeiten, und damit Yale beeindrucken. Er müsste auch bald mal ein neues Schwert kaufen... Er hielt den Rohstahl ins Feuer, um ihn später mit aller Kraft zu verformen. Er achtete heute gesondert drauf, dass der Stahl nicht abbrach, wie er es sondst liebend gern tat...
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| 19.04.2003 12:16 | #214 |
| Kano |
Kano setzte sich und nahm sich gleich etwas Brot.
"Na und...dann sieht es bei dir ja nicht viel anders aus, oder?"Er zwinkerte, immerhin war sie ja auch allein da in ihrem Haus...nur dass sie jemanden hatte, der ständig Ordnung hielt. Königin halt...vielleicht sollte er sich auch eine Putzfrau zulegen, bei den Einkünften, die er so hatte, könnte er sich das sicher locker leisten. Das Geschäft lief hervorragend. Vielleicht sollte er sogar mal seinen Absatzmarkt ausweiten, auf das Sumpflager, zumindest weiter als nur Samantha und Isgaron. Die Beiden konnten da sicher gute Werbung machen...
Zufrieden grinste Kano vor sich hin, während er aß. Längst war der Traum wieder vergessen, vorerst.
"Und, gut geschlafen? Wenn ich mir dich so ansehe, war es doch ein wenig zuviel Wein gewesen, was? Aber keine Sorge, das vergeht wieder, zur Not steck den Kopf in einen Eimer kalten Wassers."
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| 19.04.2003 12:27 | #215 |
| Mykena |
Was grinste der so dämlich. Es schien doch wohl offensichtlich gewesen zu sein, dass sie einen über den Durst getrunken hatte.
"Ach, na und. Wann bin ich denn schon mal in der Stadt, das ist selten genug. Aber keine Sorge, mir gehts gut."
Ihr Kopf meldete ihr da etwas ganz anderes, aber das verdrängte sie kurzerhand. "Ich werde heute weitertrainieren, vielleicht geh ich auch mal zum Kloster. Mal schaun was der Tag so hergibt."
Sie schob sich ein großes Stück Käse in den Mund, während Twix sich an seinem Schinken erfreute, den er ergattern konnte.
"Und wie sehen deine Pläne aus?"
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| 19.04.2003 12:33 | #216 |
| Kano |
"Arbeiten.",
kam die Antwort kurz und knapp, eigentlich sagte das ja auch alles aus.Wie immer gab es was zu tun, Schützen ausbilden, den Bogen fertig bauen, das Übliche.
Genüsslich mampfte er weiter sein Frühstück und trank die Milch dazu."So schnell kann ich noch nicht zum Kloster, ich kann mir meine Pflichten nicht selber aussuchen. Aber wenn ich auch irgendwann mal König bin, sieht das dann schon etwas anders aus."
Der Soldat grinste und lehnte sich dann zurück, nachdem er fertig geworden war."Hauptsache, du vernachlässigst dein Training nicht, immer daran denken, was ich dir gestern beigebracht habe...das ist das A und O."
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| 19.04.2003 12:37 | #217 |
| Mykena |
"Tja, wenn ich nicht ein Lager zu führen hätte würd ich sicher auch irgendeinem anderen Job nachgehen müssen. Ein Glück nur dass mein jetziger so frei gestaltbar ist."
Sie wischte sich die Krümel von der Rüstung und erhob sich.
"Sehn wir uns nachher auf dem Trainingsplatz? Du hast doch sicher mal wieder dort zutun, oder? Ich werd nämlich dann gleich zum Kloster aufbrechen, es sieht so nach Regen aus und ich will nicht unbedingt gleich nass werden."Sie warf einen besorgten Blick nach draußen und dann wieder auf den Bogner.
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| 19.04.2003 12:44 | #218 |
| Kano |
Dieser stand auf und ging zu einem der Schränkte, kramte darin herum und kam dann wieder zum Tisch.
"Hier, nimm das. Wenn du den Weg nicht kennst, würdest du es wohl nicht vor Beginn des Unwetters schaffen. Die Karte ist aber gut gezeichnet und zeigt einen großen Teil Khorinis'. Damit solltest du keien Probleme haben...halte dich nur immer auf dem Weg.
Siehst du das da drüben?"
Er wieß auf das ausgestopfte Frettchen.
"Diese Biester lauern auf jeden, der die Wege verlässt...nur knapp bin ich mit dem Leben davongekommen, nach einem langen harten Kampf. Also pass auf dich auf, das Plüschwölfchen da, wird dich kaum beschützen können."
Er ging zum Fenster und sah zum Himmel, ein Weilchen würde es noch dauern."Keine Ahnung, ob ich am Schießstand bin, ich bin da, wo ich gebraucht werde."
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| 19.04.2003 14:33 | #219 |
| Mykena |
Mykena nahm dankend die Karte entgegen und steckte sie ein. Dann folgte sie Kanos Finger und musterte das ausgestopfte Frettchen. Ein leichtes Schmunzeln ging über ihre Lippen.
"Hihi, öhm, ja, sieht gefährlich aus das Tierchen."
Sie drehte ihm beim Packen den Rücken zu und grinste breit. Dann wurde sie wieder ernst.
"Also, ich verschwinde dann. Danke für die Unterbringung, ich hoffe wir sehn uns nachher noch."
Sie umarmte ihn kurz zum Abschied und verließ dann samt Wolf und rostigem Schwert die Bognerei. Ihre Schritte führten sie nach rechts, wo sie durch die Unterführung und an der Kaserne vorbei die Stadt durch das Osttor verließ. Kurz blieb sie stehn, schaute sich die Karte an und schritt dann in Richtung Kloster weiter.
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| 19.04.2003 14:38 | #220 |
| Chaos13 |
Die Sonne schien bereits hell in Joris Zimmer als er endlich aufwachte. Obwohl er so lange geschlafen hatte fühlte er sich wie erschlagen. Nachdem er sich gestreckt hatte um die Müdigkeit zu vertreiben kroch er aus dem Bett und zog sich an. Nach einem kurzen Blick auf die Strassen der Stadt verliess er schließlich das Hotel in Richtung Fluss...
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| 19.04.2003 15:01 | #221 |
| Nachtigaller |
Nachtigaller ging aus der Kaserne. Diesmal hatte er sich endgültig von der Garde Innos getrennt. Also ging er die Straße hinunter zur Taverne und stzte sich an einen freien Tisch. Er hatte von den Söldnern auf dem Hof des Großbauern gehört wollte mal in den nächten Tagen vorbei gucken.
"Vielleicht können die mich für etwas brauchen," dachte er sich.
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| 19.04.2003 15:31 | #222 |
| Liana |
Liana saß nun schon seit einiger Zeit auf der Bank. Sie kannt hier fast niemanden und die meisten sahen sie irgendwie komisch an, wegen ihrer Knappen Rüstung. So entschloss sie sich weiter zu reisen, bis sie alle Winkel von Khorinis gesehen hatte. Aber es war inzwischen dunkel geworden, als machte sie sich auf, um in der Herberge ein Zimmer für die Nacht zu ergattern.Sie hatte nicht sehr viel Gold dabei, doch musste das reichen, denn sie hatte 100 Goldstücke dabei und sofiel durfte es ja nicht kosten.
Es dauerte nicht lang, bis Liana die Herberge gefunden hatte und trat ein. Sie ging zum der Teke, wo die bedienung stand und unterhielt sich mit ihr.
L: Sagt werte Herbergsmutter, habt ihr noch ein Zimmer frei, dass nicht allzuviel kostet? Es ist nur für eine Nacht.
HM:Wir haben noch ein Zimmer, doch kostet es nichts, da die Paladine hier in der Stadt dafür aufkommen.
L:Ich danke euch.. habt ihr noch ein Zimmer, mit Waschzuber?
HM:Ja haben wir noch frei. Erste Etage, dritte Tür links
Liana bedankte sich herzlich und ging die Treppen hinauf und schloss die dritte Tür links in dem langen Gang auf. Es war aufgeräumt und es lag kein Dreck herum, wie es öfters der Fall war. Liana hatte den Verdacht, dass die Herbergsmutter dieses Zimmer nur für weibliche Besucher offen hielt und ein Lächeln bildete sich auf ihren vollen Lippen. Noch bevor sie ihre Sachen abgelgt hatte, klopfte es leise an die Tür und als sie auf machte, kahmen drei Männer herein, die sie alle begrüßten und grinsten. Jeder von ihnen hatte zwei metallene, große Eimer in der Hand und schütteten heißes Wasser in den Zuber, bis er voll war. Liana bedankte sich herzlich bei ihnen und sie verließen das Zimmer wieder. Liana zog sich aus und hüpfte wie ein kleines Kind hinein und erfreute sich an diesem wärmenden Wasser. Draußen fing es an zu nieseln und Liana kuschelte sich richtig tief in den Zuber hinein, bis nurnoch ihr Kopf aus ihm guckte.So saß sie drin und sah aus dem Fenster hinaus. Draußen eilten die verschiedensten Menschen über den Marktplatz und versuchten unterschlupf zu finden, da es inzwischen stärker angefangen hatte zu regnen. Liana schrubbte sich nochmal von oben bis unten, bis ihre Haut rot wurden und dann verließ sie dan kälter werdene Wasser und legte sich in das warme Bett. Sie dachte lange nach und der eine und andere Gedanke landete auf Diego, was ihr Herz höher schlagen ließ.
Dann schließ sie schließlich ein und hatte einen wunderschönen Traum.
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| 19.04.2003 15:33 | #223 |
| Kano |
Mit aller Kraft stützte sich Kano auf den Bogen und zerrte die Sehne nach oben. Mit einem letzten kräftigen Ruck legte er sie über die Halterung am Wurfarm. Geschafft, der Bogen war fertig, ausgezeichnet. Zufrieden mit sich selbst und seiner Arbeit, hängte er selbige an die Stelle, an welcher der Bogen gehangen hatte, den nun Samantha trug.
Sich nachdenklich übers Kinn streichend und die Waffen betrachtend, überlegte er, ob er nicht vielleicht noch einen Neuen in sein Angebot aufnehmen sollte. Vielleicht einen billigeren mit Verstrebung, für die weniger Begüterten? Hmm…ach woher, dann sollten sie eben einen Normalen nehmen.
Der Schütze verließ sein Haus und schloss, wie üblich, hinter sich ab. Sein Blick fiel auf das Südtor, es war viel besser bewacht, seit der Aktion gegen Onar. Auch die Türme waren besetzt und ab und an sah man einen Soldaten auf der Mauer entlang patrouillieren.
Einen derer, die Kano ausgebildet hatte. Und genau das musste er jetzt erstmal wieder tun, Schützen ausbilden. Der Lehrmeister machte sich also sogleich auf den Weg zur Kaserne, zum Schießplatz um genau zu sein, seine Schüler warteten sicher schon auf ihn…
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| 19.04.2003 15:50 | #224 |
| Aylana |
Aylana erwachte, wiedereinmal, in ihrem eigenen Bett. Stumm und regungslos lag sie darin und starrte ziellos auf die weisse Decke. Ihre Gedanken waren einzig und allein darauf fixiert, zu überlegen was sie heute tun könnte. Die letzten Tage hatte sie wirklich nicht sehr viel getan, ausser ein wenig mit dem Bogen geübt und faul rumgelegen. Das musste sie wirklich mal ändern, doch vorerst sollte sie wieder üben gehn. Aylana zwang sich zum aufstehen und setzte einen Fuss nach dem andern aus dem bett. Verschlafen zog sie sich an und tappste die Hölzerne Treppe hinunter ins Esszimmer. Sie trank nur einen schluck wasser und warf sich dabei in ihre Rüstung.
Langsam trottete sie nach draußen. Die Sonne war leider heute nicht zusehen, dafür viele kleine Wolken die komische formen hatten. Später würde sie sich das mal etwas genauer betrachte. Ihr schritte führten sie immer weiter in richtung der Kaserne, doch kurz vor den Treppenstufen bog sie ab und maschierte auf den Marktplatz zu. Gemächlich und ohne hast klapperte sie einen stand nach dem anderen ab, immer auf der suche nach etwas, das sie brauchen könnte. Doch diesmal ging sie leer aus, nichts wirklich brauchbares oder hübsches hatte sie heute erspähen können. Wirklich schade.
Sie warf noch einen letzten Blick auf einen einzelnen Stand und verliess den marktplatz dann wieder. Ihre füssen trugen sie wie von selbst die Kasernentreppen hinauf und langsam bewegte sie sich richtung Schiessanlage, wo bestimmt wieder viel zu viel los war. Was wollten die auch alle Bogenschießen, diese Milizen haben wirklich nicht mehr zu tun als in eine Bunte scheibe ihre Pfeile hineinzuschießen. Als sie um die Ecke gebogen war fiel ihr erster Blick auf Kano, der mal wieder seine Schüler beobachtete. Klar war ja auch sein job, aber ob das wirklich spass macht? Vorsichtig stellte sie sich hinter ihn und tippste ihm vorsichtig auf die Schulter, Guten tag Kano, ich bin hier um meine Prüfung abzulegen, natürlich nur wenn du gerade zeit hast !?
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| 19.04.2003 16:20 | #225 |
| Kano |
Kano drehte sich um und erkannte Aylana wieder.
"Ah, du bist's, gut, dann fangen wir doch direkt an.
Nimm am Besten die Scheibe ganz rechts, dreißig Meter Entfernung.Du hast fünf Schuss, vier davon müssen mindestens in die inneren Zwei Ringe oder die Mitte treffen. Viel Erfolg, junge Amazone."
Er nickte ihr zu und trat einen Schritt zu Seite.
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| 19.04.2003 16:21 | #226 |
| Kilian v. W. |
Ein Grunzen drang aus der Ecke des Schlafsaales, und schon im nächsten Augenblick wälzte sich eine müde Gestalt aus dem fluffig-weichen Bett, das er gestern bezogen hatte. Wie es der Zufall so wollte, war er zuweit gerollt, und durfte nun die angenehme Bekanntschaft des schmutzigen, speckigen Dielenbodens machen, der seinen Kopf dazu verleitete, heftig zu brummen. Bei den Göttern...wenigstens waren selbst zu diesen Krisenzeiten die Betten noch kostenlos. Anscheinend wollten die Gardler die Leute immer noch abspeisen, um ihnen vorzugaukeln, alles sei in Ordnung. Pah. Sollten sie doch nur mal einen Schritt vor die Stadttore wagen, dann würden sie sehen, wie in Ordnung alles war...
Ungeduldig trommelte der Wegelagerer mit den Fingern auf dem Boden herum. Nun, da er schoneinmal wach war, konnte er gleich trainieren gehen. Also raffte er sich auf, striff sich die bequeme Lederrüstung über, gürtete seinen Arawnsstahl um die Hüfte und flanierte die Treppe hinunter. Schon als er aus dem Hotel trat, natürlich nicht ohne Hanna zu grüssen, wusste er, dass heute ein schlechter Tag sein würde: der Himmel war, nicht wie sonst, klar und blau. Düstere Wolken schoben sich am Firmament umher, jede einzelne bereit, ihre nasse Ladung abzuwerfen. Hoffentlich würde es nicht dazu kommen. Kilian zuckte die Schultern, und setzte sich dann langsam in Bewegung Richtung Kaserne.
Dort angekommen erntete er nicht mehr als die üblichen argwöhnischen und verachtenden Blicke, und als er sein Schwert zog und in die Grundhaltung ging, waren auch die schnell vergessen. Wie in Trance liess er sein Schwert nach oben sausen, und führte es in flüssiger Bewegung über seine Schulter.
Dort verharrte es jedoch nicht lange, schnell wurde es in einem Ausfallschritt zu seiner linken Flanke gezirkelt. Dort liess er es einmal um seine Hand kreisen, bevor er sich um die eigene Achse drehte und seine Klinge tanzen liess. Zum Abschluss führte er noch eine sehr runde Acht aus, bevor er wieder etwas zurücksprang und in die Ausgangsstellung ging. Ein Grinsen legte sich über seine Lippen. Das Training war nicht umsonst gewesen, inzwischen war seine Haltung, und auch die Sicherheit der Schwertführung, um einiges verbessert worden. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis er die Prüfung vor Yenai ablegen konnte. Sein weiteres Trainingsprogramm für heute waren Schlagfinten, und der bessere Einsatz des Körpers. Er hatte die Söldner auf dem Hof beobachtet. Nicht wenige kämpften mit Tritten, Schlägen, oder einfach nur ihrem Körpergewicht. Und so fing Kilian an, und bald flossen die ersten Schweisstropfen, nur um in kleinen Bächen von seinem Antlitz auf den Boden zu plätschern und ihn mit salziger Flüssigkeit zu nähren...
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| 19.04.2003 16:42 | #227 |
| Aylana |
Einen moment blickte sie Kano stumm an, irgendwie schweiften ihre gedanken vom eigentlichen herkommen ab. Mit einem Kopschütteln gefolgt von einem kurzen nicken konzentrierte sie sich wieder auf das wesentliche. Eine hand wurde mit dem Bogen beladen und die anderen mit einem Pfeil. Vorsichtig wurde beides aneinander gefügt, der Bogen spannte sich immer weiter. Als sie mit der sehne an ihrem Kopf angelangt war zielte sie Kurz und lies dann den Pfeil durch die Luft gleiten. Ein Dumpfes aufprallgeräusch ertönte, der Pfeil hatte in den zweiten Ring eingeschlagen und sich dort festgesetzt. Aylana lies ein leises erleichterungs stöhnen von sich hören und legte den zweiten Pfeil auf, wieder wurde die Sehne bis zum Kopf gezogen. Diesmal jedoch das ganze etwas schneller und auch zielte sich noch ein wenig Kürzer. Der Pfeil durchbohrte die Luft, flog jedoch, Knapp am ziel vorbei und verlor sich irgendwo im Wald. Aylana atmete tief durch, so schwer war das nun auch nicht!
Wieder vorsichtiger wurde der dritte pfeil auf die Sehne gelegt und langsam gespannt. Sie spannte den Bogen soweit es ihre Kraft zulies um dann im richtigen moment loszulassen. Dieser Pfeil traf den ersten Ring, wieder mit einem dumpfen Aufschlagsgeräusch. Die zwei darauf folgenden schüsse trafen auch in die vorgegebenen ringe, wobei der eine ziemlich Knapp am äußersten rand des zweiten Ringes einschlug. Als auch der letzte Pfeil das Ziel getroffen hatte, sprang Aylana mit einem Jubelschrei in die Luft, auch wenn sie bezweifelte das dies alles war. Einige Milizen schauten etwas verwirrt zu ihr, was sie aber nicht weiter störte. Sofort drehte sie sich zu kano und stellte sich an seine seite, und was nun? Oder war das alles?
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| 19.04.2003 16:47 | #228 |
| Kano |
"Gar nicht mal schlecht, aber der zweite Pfeil war doch etwas...daneben..."Er ging ein paar Schritte weiter weg und drehte sich zu ihr um."Jetzt von hier, fünfzig Meter, gleiche Bedingungen. Viel Erfolg nochmals."
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| 19.04.2003 16:52 | #229 |
| Emyar |
Na super, da wollte man sich mal von seinen 'Heldentaten', welche aus simplen Wache halten und das auch noch bei Wind und Wetter bestanden, erholen und da kommt auch noch ein echtes Matheass an und prahlt mit seinen siegreichen Kämfen .. aber was will man machen? Immerhin ist die Blechbüchse da nen Ritter, also automatisch ein Höherrangiger.
Öhm .. Ritter Yenai, ich will ja nicht frech erscheinen... Warum eigentlich nicht? Nein, doch lieber die förmliche Variante....aber es gibt die Zahl zehnundzehnzig nicht.. Ein Ritter, der noch nichtma 'ne Dorfschule besucht hatte ... besser konnte es eigentlich nicht kommen ..
Doch einige Augenblicke später kam es noch schlimmer, immer deutlicher wurde der recht ekelige Gestank des Streiter Innos' und vermieste dem recht gut gepflegten Waffenknecht schon fast die Lust aufs Bier.Na sowas ..
Hm .. was jetzt, soll ich ihn nach seinen 'grossen Heldentaten' fragen und mir stundenlang belangloses Gelaber anhören, oder einfach meinen Mund halten? Wobei, der wird sowiso gleich anfangen von seinen ruhmreichen Taten zu erzählen.. da, er öffnett schon den Mund. Oh Inos' steh mir bei!
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| 19.04.2003 16:59 | #230 |
| Aylana |
Solangsam zweifelte Aylana an ihren Fähigkeiten. Sie warf einen verwirrten Blick zu Kano und wieder auf den Bogen. Einen moment schloss sie die Augen und blieb stumm stehn. Dann wurden die lieder wieder geöffnet und der erste Pfeil auf die Sehne gelegt. Diesmal versuchte sie alles noch vorsichtiger und genauer zu machen, und es schien zu funktionieren. Der Pfeil knallte in den ersten Ring, Aylana wäre beinahe wieder vor Freude in die Luft gesprungen, konnte sich aber noch zügeln. Der zweite pfeil traf diesesmal in den zweiten Kreis, sofort legte sie den nächsten nach. Nachdem sie die Sehne angezogen hatte und gerade zielen wollte, lies sie den Bogen wieder Locker und holte Tief luft. Ich will gar nicht wissen was die Prüfung für die meister ist...
Wieder spannte sie den Bogen und schoss. Der dritte Pfeil traf genauso wie der erste, in den ersten kreis. Nun noch einer, bei diesem lies Aylana sich sehr viel zeit. Das zielen dauert länger als gewöhnlich, doch letztendlich schoss der pfeil wieder durch die Luft. Diesmal war kein aufschlag geräusch zu hören, der pfeil hatte die zielscheibe nur gestreift und flog weit in den Wald hinein. Der war bestimmt kaputt.... Sie blickte kano an, dieser schien nicht ihrer meinung zu sein. Schnell konzentrierte sie sich wieder auf den letzten Pfeil. Dieser knallte wenig später in den zweiten kreis hinein. Aylana schmiss, vor lauter Freude, den Bogen weg und lief auf Kano zu. Hab ich es geschafft? Oder geht es noch weiter? Innerlich hoffte sie das es das war. Denn von noch weiter weg, hätte sie sicherlich nicht getroffen.
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| 19.04.2003 17:18 | #231 |
| Kano |
Kano blutete das Herz, als er sah, wie achtlos sie den Bogen wegwarf. Verflucht, Frauen, die waren ja wie...argh, verdammt, das konnte man ja nicht mit ansehen."Ja, du hast bestanden, keine weiteren Tests. Aber verdammt, man wirft seine Waffe nicht so herum!"
Er schüttelte den Kopf, wenigstens war es nur ein einfacher Jagdbogen."Glückwunsch, du hast die Grundregeln verstanden, damit kannst du dich eine Bogenschützin nennen. Nutze dein Wissen und die Fähigkeit weise..."
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| 19.04.2003 17:34 | #232 |
| Aylana |
Aylana ging zu dem bogen und hob ihn vorsichtig auf, Der arme bogen.... Hoffentlich hab ich ihm nicht wehgetan.... ein freches lächeln war auf ihrem gesicht aufgetaucht als sie mit dem Bogen zu Kano ging. Vielleicht solltest du mit ihm zum arzt gehen.... unvorsichtig drückte sie kano den Bogen in die Hand. Wo wir gerade bei bögen sind, ich brauch einen.... Schließlich muss ich ja auch mit irgendwas rumschießen können... und keine angst, ich werde ihn gaaannz vorsichtig behandeln. Kurz blickte sie sich um, einige Milizen waren noch am schiessen, jedoch nicht mehr so viele wie vorhin. Was ist hast du gerade noch ein wenig zeit, oder soll ich später wegen einem Bogen noch einmal Kommen?
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| 19.04.2003 17:42 | #233 |
| Kano |
Kano nickte und drehte sich in Richtung Treppe.
"Machen wir das gleich. An was für einen hattest du denn gedacht, ich kann die alles verkaufen, vom einfachen Jagdbogen bishin zu den Besten der Besten...aber die kosten dann entsprechend.
Sag mir am Besten, was du ausgeben willst, dann kann ich das Entsprechende raussuchen."
Die Zwei gingen zur Bognerei und traten ein, Kano ging direkt zu der Wand, an der die Waffen hingen und warf Aylana einen fragenden Blick zu.
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| 19.04.2003 17:45 | #234 |
| Larson |
Larson spazierte lustlos auf dem Marktplatz umher, die Stände der Händler abklappernd und sich die Waren ansehend die diese feilboten, aber die er sich im Augenblick sowieso nicht leisten konnte. Wenn er vorher dem Heutigen Tag nur geglaubt hatte das das Leben in der Stadt schrecklich wäre, nun war er sich dieser Tatsache absolut sicher. All die herum hetzenden, Lärmenden Menschen, die alle nur auf Ihren unmittelbaren Vorteil bedacht waren, erweckten in ihm eine Abscheu und durch den Lärm den sie machten bekam er Kopfschmerzen.
Fast fluchtartig verließ er den Marktplatz und begab sich zur Kaserne, nur einen Gedanken im Kopf "Erstmal So Schnell wie irgendwie Möglich aus diesem Irrenhaus voller Patienten und ohne Anstaltsleiter zu verschwinden" als er die Kaserne erreichte, beeilte er sich in die Quartiere zu gelangen. Die dicken und Stabielen Mauern schluckten einen Großteils des Lärms, was das schmerzhafte Pochen in seinem Schädel etwas reduzierte, aber trotzdem sein Entschluß stand erstmal fest, er mußte hier sofort raus, sonst würde er noch wahnsinnig werden wie all die anderen in der Stadt.
Larson durchkramte seine Taschen nach dem Schlüssel für seine Truhe und öffnete diese dann eiligst. Er warf den ganzen Inhalt aufs Bett und schloss die Truhe dann wieder. Dann kramte er kurz unter den Sachen rum, ob nicht irgendwas brauchbares dabei wäre, das einzige interresante was er fand war jedoch sein alter Geldbeutel in dem er sogar noch einige vereinzelte Münzen fand, die genau wie der Rest des Kisteninhalts achtlos in seinen Taschen verschwanden. Dann hängte er sich seinen Bogen zusammen mit dem Pfeilköcher über die Schulter und das alte Holzfällerbeil das Brach ihm vor, wie es schien einer ewigkeit, gegeben hatte hängte er an den Gürtel genau wie seine Dolche für das ausnehmen von Wild.
Dann drehte er sich um und verließ die Kaserne, sogleich begann es in seinem Schädel wieder zu Pochen und stechen. Also beeilte er sich, durch das gewühl der Menschen zu kommen. Als er das Stadttor erreichte und hinaus in die Natur trat, standen ihm vor erleichterung tränen in den Augen.
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| 19.04.2003 17:45 | #235 |
| Ben182 |
Es war inzwischen dunkel geworden als Ben die Stadt Khorinis erreicht hatte, ein langer beschwerlicher mit zahlreichen Gefahren bestückter Weg hatte nun sein Ende gefunden.
Er blickte mit staunender Mine auf die Stadt und bemerkte dass sich vieles verändert hatte, er erkannte Khorinis nicht wieder seitdem er das letzte Mal in seiner Kindheit hier war. Aber nichts desto trotz musste er nun erstmal ein Schlafgemach finden, indem er seine ganzen Sachen aufbewahren und endlich etwas Schlaf nachholen konnte. Mit müden Schritten ging er zum Marktplatz um sich dort zu erkundigen wo man hier freie Betten finden konnte.
Er unterhielt sich mit etlichen Bürgern der Stadt und zu guter letzt hatte er die Informationen die er brauchte, ging zu diesem Hotel in den Schlafsaal, fiehl in sein Bett und schlief ein .....
Am nächsten Morgen wollte er sich auf Erkundungstour begeben
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| 19.04.2003 17:48 | #236 |
| Aylana |
Du bist doch hier der Profi, ich hätte gern einen der nicht allzu viel Kostet. Aber trotzdem ganz gut ist! eigentlich wusste sie selbst nicht was sie wollte. Ich denke, du wirst schon den richtigen rausfinden für mich. Mach einfach mal ein paar vorschläge! Gemütlich lehnte sich Aylana gegen die Wand und wartete ab, was für Bögen Kano ihr wohl vorschlagen würde. Warscheinlich würde er gleich versuchen ihr die teuersten aufzubrummen. Gespannt blickte sie in seine Richtung.
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| 19.04.2003 18:11 | #237 |
| Kano |
"Hmm gut, dann halt den Standardbogen, Kompositbogen, für nur achthundert Goldmünzen, was sagst du?"
Er nahm die Waffe von der Wand und reichte sie ihr. Hoffentlich machte sie sie nicht gleich kaputt...
"Ein wirklich gutes Stück und nicht zu teuer, schon gar nicht für eine Diebin, ihr habt doch immer genug Gold dabei."
Er zwinkerte verschmitzt zu ihr, jaja, sie konnte ihm nichts vormachen...
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| 19.04.2003 18:28 | #238 |
| Aylana |
Aylana blickte nun total verwirrt zu Kano, woher wusste er das? Wenn ich eine Diebin wäre, hätte ich dich schon längst um dein Gold erleichtert Bogner! Und ausserdem würde ich mir dann sicher keinen Bogen "kaufen" sondern ihn mir einfach nehmen. Immernoch lehnte sie gegen die Wand, mal sehn ob er nun immernoch so überzeugt war das sie eine Diebin ist! Achthundert sagst du.... Na gut ich nehm ihn! So viel Gold sollte ich noch zusammenbekommen.... Kann ich den ein andermal zahlen? Im moment habe ich nämlich nichts dabei, hatte eigentlich nicht vor mir einen Bogen zu kaufen !?
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| 19.04.2003 18:35 | #239 |
| Kano |
"Schon vergessen? Wir haben dich schon dabei erwischt...
Aber nunja, wie auch immer, später zahlen geht nicht. Sowas gibt's bei mir nicht, wer weiß, ob ich dann jemals mein Gold sehe...Und ihr Amazonen haltet auch noch alle zusammen, da kann man dann nichtmal die Schulden eintreiben kommen.
Also kein Anschreiben."
Er hängte den Bogen wieder an die Wand und ging zurück zum Tresen.
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| 19.04.2003 18:45 | #240 |
| Aylana |
Ihr scheint mir nicht gerade sehr viel vertrauen zu Frauen zu haben, aber gut wenn ihr meint ihr könnt mir nicht vertrauen. Wann kann ich euch denn wieder hier antrefen? Heute meine ich, dann würde ich später noch einmal vorbeikommen. Na was sagt ihr? Aylana änderte ihre Postion und stütze sich mit den armen auf dem tresen auf. Ich kann allerdings auch kommen wenn ihr nicht hier seid.... da würde ich mir einiges Gold sparen.... Immernoch stützte sie sich mit den händen auf dem thresen, während sie etwas ungeduldig mit dem fuss auf den Boden tippste.
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| 19.04.2003 18:49 | #241 |
| Kano |
Auch Kano stützte sich auf.
"Ach ja? Dann würde ich dich töten...oder zumindest einsperren.Aber jetzt weiß ich ja, an wen ich mich wenden muss, wenn hier mal etwas fehlt, nicht wahr?"
Er grinste sie frech an und richtete sich dann auf.
"Keine Ahnung, ich bin immer irgendwo in der Stadt, wo ich gebraucht werde oder wo es etwas zu tun gibt...ich kann das nicht genau sagen..."
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| 19.04.2003 18:58 | #242 |
| Aylana |
bevor du mich einsperren könntest, müsstest du mich zuerst einmal kriegen. Und das wiederrum würde dir nicht gelingen. Ziemlich selbstsicher richtete sich auch aylana auf und blickte in Kanos Gesicht. Nun ja, ich denke ich werde euch schon finden. So viele möglichkeiten wo ihr sein könntet gibt es ja nicht. Sie blickte interessiert durch den Raum, hübsch hatte er es hier. Als Bogner muss man wirklich gut leben können. Ich werde jetzt gehn, bis bald, denke ich mal. Aylana drehte sich um und öffnete die Tür, in dem türrahmen blieb sie stehn und drehte sich noch einmal um. Ach übrigenes, schön habt ihrs hier. Mit diesen Wort schritt sie aus der Bognerei und machte langsam die Tür hinter sich zu.
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| 19.04.2003 19:40 | #243 |
| Kano |
Nachdem die Frau draußen war, ging Kano zur Tür und schloss von innen ab. Für heute war ihm nach Feierabend. Nachdem er aus dem Amazonenlager zurückgekehrt war, hatte er sich auch so eine praktische Wanne angeschafft, wie sie die Königin hatte. Das war doch wirklich Luxus, aber so ein Bad war jetzt genau das Richtige. Also machte sich der Bogner daran, Wasser aufzuwärmen, welches er dann später in die Wanne schütten würde, um darin sein Bad zu nehmen.Aber bis dahin war es noch etwas, immerhin musste das Wasser erstmal warm werden. In der Zwischenzeit würde er noch etwas essen und ein wenig lesen, so bekam man die Zeit allemal rum, immer in Vorfreude auf das entspannende Erlebnis...
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| 19.04.2003 20:23 | #244 |
| Liana |
Gähnend wachte sie auf und grinste erstmal. Am Fenster hatte sich ein kleiner Vogel niedergelassen, der unablässig pfiff und wie es aussah versuchte Liana auf jeden Fall wach zu bekommen.
So streckte sie sich und srand auf. Sie zog sich ihre Rüstung wieder an und schnallte sich ihr Schwert und ihren Dolch um, den sie wie es ausah jetzt wie einen Schatz hüten würde. Sie packte den Rest ihrer Sachen und verließ das Gasthaus und danach das Südtor von Khorinis und verschwand in der Wildniss.
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| 19.04.2003 20:41 | #245 |
| Kano |
Es war soweit, das Wasser war aufgewärmt. Schön warm aber nicht zu heiß, wie er durch fühlen festgestellt hatte. Er nahm ein Gefäß und schöpfte das Wasser ein, damit ging er zur Wanne und goss es hinein. Diese Prozedur vollzog sich dann wieder und wieder, bis die Wanne zur Hälfte voll war. Das würde reichen, den Rest würde sein Körper ausfüllen. Er legte die Rüstung ab und hängte alles fein säuberlich an seinen Platz, neben dem Badegefäß legte er das letzte bisschen Kleidung ab und stieg hinein.
"Ach...herrlich..."
Der Soldat ließ sich hinein sinken und brummte etwas Unverständliches vor sich hin. Kurz tauchte er unter, dann aber gleich wieder auf. Ein zufriedenes Grinsen erschien auf seinem Gesicht, ja, so konnte man es aushalten...
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| 19.04.2003 21:06 | #246 |
| Mykena |
Mykena erreichte die Stadt. Zu dumm, jetzt war es doch tatsächlich schon dunkel. Wars also doch nichts mit dem Trainieren heute. Kano war auch sicher nicht mehr auf dem Übungsplatz. Also beschloß sie einfach mal in die Bognerei zu gehn, vielleicht konnte der Lehrmeister ihr da noch ein paar Tipps geben. Auf jeden Fall hatte sie ja versprochen ihn heute noch zu sehn und für gewöhnlich hielt sie ihre Versprechen wenn nichts anderes dazwischen kam.
Vor der Bognerei jedoch mußte Mykena feststellen, dass zu war. Soviel sie auch an der Klinke rüttelte, die Tür öffnete sich nicht. Komisch. Vielleicht war der Bogner noch unterwegs? Irgendwann mußte er ja seinen Laden auch mal dicht machen, konnte schließlich nicht immer dort stehn. Er war sicher in der Taverne oder so.
Kurz setzte sich die Amazone auf einen Baumstamm in der Nähe, bis es ihr doch zu kühl wurde. Ihr Blick glitt an der Hauswand hoch. Das Fachwerk war nicht ganz eben, da boten sich genügend Möglichkeiten um Halt zu finden. Ebenso sah dieses eine Fenster dort nicht ganz geschlossen zu sein.
Mykena überlegte kurz, dann beschloß sie dass der Bogner sicher nicht dagegen hatte, wenn sie schonmal vor seinem Kamin Platz nahm. Schließlich wollte sie nichts stehlen, nur an einem warmen Ort auf ihn warten.
Die Amazone schaute sich um. Die Gasse war menschenleer, die meisten Leute waren wohl in der Taverne oder auf dem Marktplatz. Die Stadtmiliz an der Ecke hatte kurz ihren Posten verlassen und stand nun ziemlich eindeutig an der Mauer mit dem Rücken zu ihr. Das war ihre Chance.
"Twix, Platz. Bleib schön da sitzen, ich hol dich nachher wieder."Der Wolf konnte schlecht die Mauer hochklettern und zusammen schafften sie das nie schnell genug, ohne dass die Stadtwache es bemerken würde.
Twix legte sich also brav vor die Eingangstür und würde von nun an jeden Besucher böse anknurren, während Mykena sich an den Stützsäulen hinaufzog. Im ersten Stock angekommen, kletterte sie an der unebenen Mauer ein stück nach links und hangelte sich dann in das offene Fenster. Dort angekommen, stieß sie die Flügel etwas auseinander und sprang mit einem Satz hinein. Es war das Bad, wie ihr schien. Doch bevor sie den Innenraum inspizierte, drehte sie sich erstmal wieder herum und lehnte das Fenster wieder an, schließlich wollte sie alles wieder zurücklassen wie es gewesen war..
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| 19.04.2003 21:17 | #247 |
| Kano |
Kano döste regungslos vor sich hin und ließ das warme Wasser wirken, es entspannte ungemein. Doch dann plötzlich riss ihn etwas aus der friedlichen Stille, das leise Knarzen des Fensters und dann ein Poltern. Der Milizionär wand den Kopf in die Richtung, das war doch?!
"Mykena?! Was machst du denn hier? Und wieso...steigst du durchs Fenster ein?"Der Bogner bewegte sich kein Stück, jetzt lag er da in der Wanne und sie stieg doch tatsächlich durchs Fenster bei ihm ein, im Obergeschoss. Diese Amazonen waren manchmal wirklich seltsam.
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| 19.04.2003 21:23 | #248 |
| Mykena |
Mykena fuhr augenblicklich zusammen. Huch, der war ja doch da! Hilfe, bei Donnra, wie kam sie da jetzt wieder raus..
"Oooh....du bist doch zuhause...öhm..."
Sie stand sichtlich ungemütlich am Fenster und hielt sich hinter ihrem Rücken am Sims fest.
"Ähm.. naja, unten war zu und da dacht ich du bist noch nicht zu hause und ich wart einfach mal hier drin auf dich..."
Herrje, klang das erfunden. Aber das tat die Wahrheit ja meistens. "Es war so kalt draußen und ich sah das offene Fenster hier.."
Sie beschloß einen Angriff nach vorn.
"Aber du glaubst nicht was ich im Kloster alles herausgefunden habe! Kannst ruhig in der Wanne sitzen bleiben, das erzählen dauert etwas. Also.."
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| 19.04.2003 21:29 | #249 |
| Kano |
Kano zog die Stirn kraus und sah an ihr vorbei.
"Hmm schon gut, aber mach bitte das Fenster zu, wie du schon sagtest, es ist recht frisch draußen..."
Dann ließ er sich bis zum Kinn ins Wasser sinken und lehnte den Kopf an.Die Amazone begann dann zu erzählen, nachdem sie das Fenster geschlossen hatte. Sie berichtete von dem Anhänger, seinem Ursprung, seiner Kraft und der Verbindung zu einem Schwert. Bei der Beschreibung Selbigen horchte der Schütze jedoch auf.
"Meinst du etwa so, wie das, was ich unten hab?"
Er rutschte wieder etwas hoch und sah sie fragend an.
"Hmm, das wäre nicht unmöglich, so wie du das beschrieben hast...und außerdem habe ich den Anhänger gefunden, wo einst auch das Schwert war...seltsam..."
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| 19.04.2003 21:41 | #250 |
| Mykena |
Mykena war im Baderaum herumgewandert und hatte geredet. Nun hielt sie im Gehen an und blickte mit großen Augen auf den Mann in der Wanne.
"Natürlich! Deswegen kam mir das so bekannt vor! Klar, wieso bin ich da nicht gleich drauf gekommen!"
Sie schien ganz entgeistert.
"Einen Augenblick!"
Mykena verschwand durch die Tür in den Nebenraum und polterte die Treppe hinunter. Unten suchte sie eilig nach dem Schwert. Sie mußte nicht lange suchen, der Milizsoldat hatte es gleich neben seinem Kamin aufbewahrt. Mit dem Schwert in der Hand rannte sie gleich wieder hinauf ins Bad.
"Hier, schau! Der blutrote Stein, das kann nur dieser Stein sein von dem im Buch die Rede war."
Sie hielt Kano das Schwert entgegen und kniete sich neben die Wanne."Dumm nur, dass das Ende der Beschreibung gefehlt hat. Wir wissen immer noch nicht genau was passiert wenn man Schwert und Amulett zusammenbringt. Aber irgendwas muss geschehn."
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| 19.04.2003 21:46 | #251 |
| Kano |
Die Frau verschwand kurz und kam wieder, sie schon voller Enthusiasmus und Abenteuerdrang. Aber um diese Zeit? Und überhaupt...er badete hier, das schien ihr gar nicht aufgefallen zu sein...
"Hmm ja, das ist blöd...aber vielleicht steht da in dem Buch, das ich gefunden hab, mehr darüber. Aber heute nicht mehr, ich habe Feierabend und versuche noch etwas zu entspannen. Wie wär's, wenn wir da morgen weiter drüber reden...Fühl dich wie Zuhause, du kennst dich ja schon aus, hier."
Er grinste leicht und zwinkerte, sie hatte wirklich schon erstaunlich viel Zeit hier zugebracht. Mehr als irgendwer sonst, außer ihm...tz. Ein Wochenendhäuschen in der Stadt wohl. Die Königin wusste wirklich, wie man lebt...
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| 19.04.2003 21:53 | #252 |
| Longbow |
Als Long aufgewacht war, zog er wie immer seine Lederrüstung an und begab sich dieses mal zu André. Bei ihm angekommen, erlebte er gleich eine Überraschung."Na Long, da bist du ja endlich."
"Ja, ich weiß. Hab mich lange nicht mehr blicken lassen. Was gibts?""Glückwunsch. Ab sofort bist du Waffenknecht. Du bekommst eine vernünftige Rüstung. Davorne in der Truhe liegt sie bereit."
"Oh, äh, danke!"
"Ok. Dann mach mal weiter so. Bis dann!"
Long holte sich dann die Rüstung aus der Truhe und legte sich wieder schlafen. Sie richtig betrachten wollte er nun noch nicht, da er einfach zu müde war. Also legte er sich wieder hin.
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| 19.04.2003 21:53 | #253 |
| Mykena |
Jetzt erst bemerkte Mykena, dass der Milize ja immer noch in seiner Wanne hockte. Offensichtlich wollte er dort auch noch ein Weilchen bleiben. Verständlich. Nur zu gern hätte sich Mykena dazugesellt, dem warmen Wassers wegen natürlich, ohne den Milizen drin. Obwohl..
Nee, lieber nicht. Sie grinste bei diesem Gedanken.
"Na dann bade mal schön, ich werd mich inzwischen unten vor den Kamin setzen und was lesen. Achja, und den Wolf lass ihc noch rein, der hockt noch vor deiner Tür und friert sich die Pfoten ab. Kannst ja dann runterkommen wenn du sauber bist."Sie zwinkerte ihm zu, erhob sich und ging hinaus.
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| 19.04.2003 22:05 | #254 |
| Nachtigaller |
Nachtigaller stand auf und gin aus der Taverne. Es war schon dunkel. Er ging durch die Unterführung beim Tempelplatz und bog dann Richtung von Hafen ab. Als er an km entdeckte er die Hafenkneipe. Er hörte laute Stimmen aus dem Haus. "Dann werd ich mal gucken was hier os ist", dachte er sich und ging in das alte Haus.
Als er an den eingang kam in der Geruch von Bier und Schnaps in die Nase. Er blickte hinein und sah ein paar Leute an der Theke gelent. Andere waren an den wenigen Tischen und tranken sich voll.
Nachtigaller ging zur Theke und begann ein Gespräch mit einem ziemlich herunter gekommenen Mann.
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| 19.04.2003 22:55 | #255 |
| Kano |
Langsam hob sich der nasse Körper aus der Wanne und tapste zum Handtuchständer. Eine Weile hatte er noch das Wasser genossen, bis es lauwarme Temperaturen angenommen hatte. Nun war es aber genug gewesen und so kleidete er sich wieder ein, in etwas Bequemes, was grad greifbar war...Männerhaushalt, stets auf Praxis bedacht, so das immer überall alles zur Verfügung stand.
Wenige Minuten später trat Kano aus dem Bad und ging die Stufen hinunter in den Wohnraum. Mykena hatte inzwischen Holz im Kamin nachgelegt, sehr gut, so war das Feuer wenigstens nicht ausgegangen. Ihr Wölfchen lag neben dem Stuhl und den herausbaumelnden Beinen zu urteilen, saß sie selbst in dem Schaukelstuhl."Na, bequem da drin? Eigentlich lass ich da ja niemanden drin sitzen, außer mir...aber ich will mal nicht so sein...
Etwas Wein? Ein wenig zumindest...?"
Er ging zum Schrank und nahm eine Flasche mit zwei Gläsern heraus. Auf jeden Fall würde sie heut längst nicht so viel bekommen, sie hatte ja aber vermutlich sowieso daraus gelernt.
Der Bogner schenkte ein und trat dann neben den Stuhl, um Mykena eines der Gläser zu reichen.
"Auf...das Rätsel um dieses Cryanias..."
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| 19.04.2003 23:04 | #256 |
| Mykena |
Mykena dachte gar nicht daran den schönen bequemen Schaukelstuhl herauszurücken. Wer zuerst kam der saß eben gemütlich.
"Achwas, du hast doch die ganze Zeit schon gemütlich in deiner warmen Wanne gehockt. Jetzt darfst du auch ruhig mal auf dem Boden sitzen."Sie grinste hämisch zu ihm rauf.
"Du hast doch so ein schönes Wolfsfell dort liegen, ein totes und ein lebendes. Such dir eins aus. Aber achtung, ich glaub das lebende Fell wird sich wehren wenn du draufplumpst!"
Sie lachte und begann wild hin und her zuschaukeln.
"Schau mal, Süsser. Meine Füsse sind ganz verspannt. Ich könnt ne Massage vertragen..."
Sie hielt im Schaukeln innne und streckte Kano ihre wohlgeformten blossen Füsse entgegen.
"Na?", sie grinste auffordernd.
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| 19.04.2003 23:09 | #257 |
| Kano |
Hmpf, frech war sie...
Er setzte sich auf das Fell, neben das andere Fell und sah den Wolf an. Die Füße massieren? Sie war wirklich frech...aber was sollt's, in irgendwas musste er seine Hyperaktivität ja incestieren...
"Was bekomm ich denn dafür?"
Er sah zu ihr hoch und nahm den rechten Fuß.
"Kitzelig?"
Ein Grinsen erschien auf seinem Gesicht und strich mit dem Finger über ihre Fußsohle.
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| 19.04.2003 23:16 | #258 |
| Nachtigaller |
Nachtigaller verabschiedete sich von dem Mann und ging wieder aus der Kneipe heraus. Er atmete ein paar mal die frische Luft stark ein un begab sich dann auf den Weg zur Herberge.
"Hoffentlich ist noch ein Bett frei."
Er ging den Weg durch die Handwerkergasse und dann durch die Unterführung. Bei der Kneipe von Coragon hörte er noch laute Stimmen.
Nachtigaller hatte aber keine Lust noch weiter in einer Kneipe zu sitzen also ging er weiter zum Hotel.
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| 19.04.2003 23:18 | #259 |
| Mykena |
Ein leichtes angenehmes Kribbeln fuhr über Mykenas Rücken. Oh, das fing ja schonmal gut an.
"Kitzelig? Nö. Kein bisschen. Versuchs ruhig, die sind abgehärtet. Da mußt du schon mit härteren Geschossen aufwarten."
Sie stieß einen tiefen Seufzer aus und rutschte tiefer in den Schaukelstuhl. Das Feuer flackerte angenehm im Kamin, gab ein leises behagliches Knistern von sich und tauchte den Raum in ein warmes Licht.
"Fein, weiter links bitte. Aaaahja, genau da.."
Mykena schloß die Augen. Herrlich, so konnte sie jeden Abend ausspannen. Ob sie den Bogner als Masseur engagieren konnte? Das wär doch was. Aber der Milize würde sicher für keinen Preis der Welt seinen geliebten Laden aufgeben, nur um ihr jeden Abend die Füsse zu massieren. Mykena mußte leise lachen bei der Vorstellung.
"Fein, das machst du wirklch wunderbar.."
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| 19.04.2003 23:26 | #260 |
| Kano |
Tz, das gefiel ihr auch noch...naja, was sollt's, dann halt ein Freundschaftsdienst.
"Danke danke, ich geb mein Bestes...du bist die erste Kundin..."Sein Daumen strich mit etwas Druck über den Fußrücken, während die Finger weiter die Sohle bearbeiteten.
"Aber denk nicht, dass das jetzt zur Gewohnheit wird, da müsstest du schon was dafür bieten, als Gegenleistung. Nichts ist umsonst und so rein aus Freundschaft...naja, vielleicht mal, aber nicht ständig."
Kano zwinkerte ihr zu und wechselte dann den Fuß.
Vielleicht sollte er sie erstmal auf den Geschmack bringen und wenn sie dann nicht mehr ohne auskommen würde, seine Forderungen stellen...das war doch eine gute Idee. Ein Grinsen huschte über sein Gesicht, aber im flackernden Schein des Feuers kaum zu erkennen...
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| 20.04.2003 00:21 | #261 |
| Uncle-Bin |
Es war fertig. Ein wunderschönes Fass. Es wurde gehalten von drei Metallringen und war verziert mit 3 Bildern der Heldentat Yenais. Er würde sich sicher über die Inschrift freuen dachte Uncle-Bin. In Khorinis war es immer gut sich bei den Paladinen und ihren Handlangern beliebt zu machen und das hatte er ja jetzt hoffentlich geschafft. Leider hatte er noch ein Problem. Er wusste nicht wie er das Fässchen in Coragorns Kneipe bringen sollte. Als Einzelperson war es zwar nicht schwer zu tragen, aber er wollte kein Risiko eingehen. Also musste er sich einen Gehilfen suchen. Als er gerade die Tür verlies, ging ein junger Mann an seiner Schmiede vorbei. Er sieht ganz verlässlich aus meinte er und sprach ihn auch direkt an.
„Hey sie. Junger Mann na bleiben sie doch stehen.“
„Was ist? Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit. Will hier noch den Stadtteil erkunden.“
„Erkunden? Na das lassen sie mal schön bleiben. Üble Gegend hier. Ach sie wissen ja gar nicht wie ich heiße. Uncle-Bin mein Name. Bin Böttcher und Laienschmied. Ähm könnten sie mir helfen das Fass hier zu Coragorns Kneipe zu bringen? Und wie war doch gleich ihr Name?“
„Jori. Ich nenne mich Jori. Klar kann ich ihnen helfen. Allerdings würde mich erst ein kleines Entgeld überzeugen. Bin gerade knapp bei Kasse.“„Na gut. Einverstanden sagen wir 5 Goldstücke. Ist ja nicht soweit.“„Fünf. Na ja 5 sollten reichen. Also wo soll ich anpacken?“
„Sie hier und ich nehme die andere Seite. Das Fass ist ja nicht schwer, aber ich will sicher gehen das es nicht kaputt geht. Ich fall nämlich nur ungern bei den Paladinen in Missgunst. So dann wollen wir mal.“
Gemeinsam trugen sie das Fass nun durch die engen Seitenwege im Hafenviertel, über die leeren Händlergassen bis hoch zum Eingang der Kneipe. Dort angekommen konnten sie schon von draußen sehen, dass der Herr Ritter wieder mit seinem Freund am Tisch saß und sich wieder einen hinter die Binde kippte. „Hey Herr Ritter Yenai. Ihr Fass ist fertig. Ich hab’s dabei sie können es sofort haben“
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| 20.04.2003 00:50 | #262 |
| Yenai |
Nun hatte Yenai gerade damit anfangen wollen, Emyar von seinen großen Heldentaten zu berichten, als der böse Fassbauer hereinplatzte und ihm seine Bestellung brachte. Immerhin hatte er gute Arbeit geleistet, das Fass war wirklich schön und blutfeuer gut zu erkennen. Der schlaue Spruch verlieh dem ganzen das gewisse Etwas, ein wahrhaft würdiges Fass also, um darin gutes Bier aufzubewahren. Der Ritter winkte den Wirt herbei, drückte ihm eines seiner vielen Goldkettchen in die Hand und deutete auf das Behältnis. „Vollmachen.“
Dieser rollte es zwar offensichtlich verwundert, aber nicht unzufrieden davon, um es mit dem Gerstensaft zu füllen. „Hast du brav gemacht“, urteilte der Streiter Innos und wuschelte dem Handwerker väterlich durchs Haar, „Kriegst auch einen Lolli. Ach nein, warte falscher Text. So, hier: Gute Arbeit, ihr habt euch euren Lohn verdient. Wie viel waren es doch gleich? Vierhundert Goldstücke?“ Der Fassbauer nickte. „Hier ist euer Lohn. Achja, wenn ihr beide euch noch 15 Goldstücke zusätzlich verdienen wollt, dann bringt das Fass doch bitte ins Haus der Paladine in der Oberstadt.“
Mit diesen Worten stand der Ritter auf und machte sich auf den Weg zur Kaserne. Es wurde allerhöchste Zeit, wieder einmal nach seinen unfähigen Schülern zu sehen. Wenn er sie beim faulenzen erwischte, würden sie zehnundzehnzig Liegestützen aufgebrummt bekommen, ganz gleich ob es diese Zahl gab oder nicht.
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| 20.04.2003 01:01 | #263 |
| Uncle-Bin |
"Gern mein Herr. Was immer sie wollen"
Der Ritter gab ihm das Gold und Uncle-Bin ließ sich das Fass vom Wirt geben. Der guckte etwas verdattert gab es aber raus, als Yenai seinen fragenden Blick mit einem Nicken beantwortete.
"So mein Junge da müssen wir wohl noch ein bisschen schleppen. Geb dir natürlich mehr. Und ach Herr Ritter, Danke und ne schöne Nacht wünsch ich noch."Nun verließ er die Kneipe mit seinem Gehilfen in Richtung Oberstadt.Das Fass war nun voll mit Coragorns Bier und deshalb auch ziemlich schwer. So hatten beide ziemlich Mühe das Fässchen über die dunklen Staßen bis zum Eingang der Oberstadt zu tragen.
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| 20.04.2003 01:25 | #264 |
| Uncle-Bin |
"So wir beide werden uns dann wohl trennen. Hier dein Geld. 10 Goldstücke sollten ja reichen. Vielleicht treffen wir beide uns ja nochmal. Na gut wie auch immer gute Nacht."
"Gute Nacht und danke für den kleinen Job. Ich helf doch gern wenn die Bezahlung stimmt."
Uncle-Bin ging nun zufrieden über den heutigen Tag nach Hause in seine Hütte und schlief dort sofort ein. Er träumte glücklich über die 405 Goldstücken die er verdient hatte. hunger würde er jedenfalls vorerst nicht mehr haben.
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| 20.04.2003 01:36 | #265 |
| Kilian v. W. |
Ein ums andere Mal sirrte der blankpolierte Stahl durch die Luft, glitzernd spiegelte sich der Mond auf der Klinge seines treuen Schwertes, als es für einen kurzen Moment an seiner Seite zur Ruhe kam. Die Atemzüge des Wegelagerers kamen tief und voll, gierig sog er den Geruch der frischen Nacht in sich auf, klare, unverbrauchte Luft, das frische, grüne Gras, die Bierfahne, die sein Lehrmeister ausströmte...Moment...Bierfahne? Verwirrt blickte Kilian von dem Schlag, den er nach jetziger Information direkt unter die Nase seines Lehrmeisters gezirkelt hätte, auf und starrte dem Ritter ins Gesicht. Dieser starrte zurück und klimperte demonstrativ mit seinen Glasperlen. Der Wegelagerer grinste und musste den Kopf schütteln. Nungut, würde er Yenai mal zeigen, was er ohne ihn schon alles gelernt hatte.
Stakattoartig liess er Arawnsstahl durch die Luft sausen, alles eine flüssige Bewegung von dem Moment an, als er das Schwert aus seiner ruhigen Ausgangslage bewegt hatte. Wie eins mit dem Schwert war er, liess es über die Schulter gleiten und wieder herabsausen, drehte sich um die eigene Achse, und streute weitgefächerte Links-Rechts-Kombinationen und Achten ein. Zum Abschluss täuschte er noch einen Schlag nach rechts oben an, liess dann aber mitten in der Bewegung sein Schwert urplötzlich sinken, drehte sich um 90° und liess seinen bestiefelten Fuss direkt in den Brustkorb seines imaginären Gegners krachen. Er atmete lang aus, und ging wieder in die Ausgangsstellung. Wiederum fand ein Grinsen den Weg auf seine Lippen und er blickte Yenai interessiert an. Was er wohl sagen würde?
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| 20.04.2003 01:45 | #266 |
| Yenai |
Mit schon etwas glasigem Blick verfolgte Yenai die Bewegungen seines Schützlings. Mist, der machte seine Sache ja schon viel zu gut! Nun hatte er gar keinen Grund, ihn anzubrüllen. Da musste er sich etwas einfallen lassen. “Ziemlich gut.“, urteilte der Ritter mit schwerer Zunge, „Aber nun musst du etwas Neues lernen. Ein guter Kämpfer ist erst dadurch gut, dass er seine eigenen Fehler und Schwächen bemerkt und sie ausmerzt. So kann er immer besser werden, bis er ein mächtiger Held wird, so wie ich. Allerdings habe ich auch den Vorteil, dass ich keine Fehler habe und so unbesiegbar bin“, erklärte er mit einem treudoofen Lächeln.
„Also, wo denkt ihr, liegen eure Fehler?“ Das war die Gelegenheit: Wenn Kilian nichts auffiel, konnte er ihn deswegen anbrüllen und wenn ihm etwas auffiel, konnte er ihn wegen dieses Fehlers anbrüllen. Ein genialer Plan...
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| 20.04.2003 02:09 | #267 |
| Kilian v. W. |
Kilian stutzte. Fehler? Er? Bei den Göttern, er war ein Drachenritter, einer der edelsten Streiter in ganz Estia...und da lag der wunde Punkt. Denn, wie ihm jetzt wieder klar wurde, war er nicht in Estia, am Hofe seines Vaters, und ritt den Feuerdrachen zu Ruhm und Ehre, nein, er war hier, in Khorinis, und hatte sich als Dieb und Schläger verdingt. Wie konnte Yenai nur nach Fehlern fragen? Dank des Aufbegehrens des Familiendrachens strotzte er nur so von Fehlern. Natürlich gestand er diese weder sich noch anderen ein, das waren eben Eigenschaften, keine Fehler. Gerade wollte er beginnen, sein Herz auszuschütten, als ihm klar wurde, dass er nur die Fehler im Kampfe meinte.
Der Wegelagerer räusperte sich und begann. "Nun, ich finde, ich gehe persönlich zu wenig auf die Schlagabwehr ein. Ausserdem kann es sein, dass ich mich manchmal leicht überschätze, das weiss ich allerdings nicht so genau, denn ich habe in der Ausbildung ja noch nicht wirklich gegen einen Gegner gekämpft, der mir ans Leder wollte." Leich überschätzen? Jeder, der bei der Kneipenschlägerei damals auf dem Hof dabeigewesen war, würde jetzt vor Lachen zusammenbrechen. Wenn es jemanden gab, der es schaffte, sich immer wieder aufs Neue so maßlos zu überschätzen wie Kilian, dann hatte er einen Orden verdient. Natürlich waren das nicht die Gedanken des Wegelagerers, und so wartete er auf Yenai´s Antwort.
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| 20.04.2003 11:16 | #268 |
| Milgo |
Milgo, der wie immer nach dem aufstehen zur Kaserne gerannt kam sah schon von weitem Yenai und den anderen Lehrling. Yenai schwatzte ihn gerade an, als Milgo ankam. Der andere sagte etwas von wegen Schlagabwehr. Das war Milgo's Wort. Er hätte wetten können, dass Yenai gerade ihn wieder beschimpfen wollte, als Milgo ihm ins Wort fiel:
Milgo: Wann fangen wir mit der Abwehrstellung an? Ich bin jetzt schon fast eine ganze Woche mit Vorwärtsschlägen und Seitwärtsschlägen dran...Er guckte Yenai gespannt an.
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| 20.04.2003 11:35 | #269 |
| Yenai |
Endlich hatte Yenai wieder einen Grund, herumzubrüllen. Mit sich überschlagender Stimme schrie er Kilian an: „Du findest, du gehst zu wenig auf die Schlagabwehr ein, ja? Schlaues Bürschchen, und warum machst du dann nichts dagegen? Jeder Buddler vermöbelt dich, so schlecht wie du dich verteidigst! Außerdem ist es grauenhaft, wie du dich überschätzt! Wahrscheinlich denkst du sogar, du könntest es mit mir aufnehmen, ja? Arrogantes Muttersöhnchen. Merk dir eins: Hier sagt nur einer, dass er gut ist und das bin ich. Warum? Weil ich es auch bin und du nicht, klar?“ Es war wirklich prima, dass er keinen Lord, sondern nur Nieder- und Gleichrangige ausbilden musste. Mit denen konnte er machen, was er wollte.
Zu Milgo gewandt meinte der Ritter dann: „Du kämpfst jetzt gegen Kilian. Ich werde euch beobachten und euch sagen, was ihr noch grauenvoll schlecht macht. Los los, an die Arbeit.“
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| 20.04.2003 11:41 | #270 |
| Milgo |
Er, Milgo, vor kurzem zum Ritter befördert sollte mit dem Banditen kämpfen??? Was dachte sich dieser Yenai???
Milgo: Der Sieger kann ja dann gegen dich antreten, oh du hoher Yenai. *lach*Dann zog Milgo sein Schwert. Sein Gegenüber tat das gleiche. Nun fiel Milgo ein dass er ja gar nicht abwehren konnte, so machte er einen harten Vorwärtsschlag, und dann einige Seitwärtsschläge. Milgo konnte ausweichen. Das wusste er. Er hatte Kraft und eine gute Rüstung. Und wenn er gewinnen würde, dann könnte er Yenai das Maul stopfen, oh ja! Der Bandit hielt gegen die Schläge. Und nun war er dran, mit ein paar Seitenschläge. Milgo hielt das Schwert so, wie es der Bandit gemacht hatte. Doch anstatt auf die Seitschläge zu warten fing er wieder an drauf zu hauen...
Er guckte aus den Augenwinkeln zu Yenai. Er schien nicht allzu glücklich zu sein... Doch plötzlich breitete sich ein Grinsen auf seinem Gesicht aus. Milgo wunderte sich so sehr, dass der Bandit ihn traf, doch seine Rüstung federte zum Glück gut ab.
Yenai: Einen Moment mal... Du da...
Er zeigte auf Milgo.
Yenai: Zieh deine Rüstung aus!
Milgo: WAAAS???
Yenai: Zieh deine Klapperkiste aus. Wird's bald???
Milgo: Wieso denn das???
Yenai: Mach einfach!
Milgo guckte ihn entsetzt und zugleich verdutzt an. Sponn der? Milgo schüttelte den Kopf. Und dann sprach er mit einem scharfen Ton:
Milgo: Tret du doch gegen mich an! Ich wette, wenn ich noch ein bisschen mehr Abwehr kann, dann mach ich dich sowas von fertig...
Er drehte sich zu Yenai, seinen Stahl funkelnd. Gut dass er Schmied war, sonst hätte er das Schwert gleich wegschmeißen können... Aber er hatte es wieder einigermassen hinbekommen. Nun bäumte er sich auf und stellte sich zu Yenai. Dann bleckte er die Zähne. Das würde diesen Yenai hoffentlich beruhigen...
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| 20.04.2003 12:54 | #271 |
| Kano |
Mit einem letzten leisen Klacken saß die Rüstung wieder fest am Körper ihres Trägers. Diese Nacht war schon besser verlaufen als die Letzte, wesentlich erholsamer. Langsam stapfte er die Stufen hinunter, Mykena lag noch so halb im Schaukelstuhl, in dem sie die letzte Nacht eingeschlafen war. Seine Talente als Masseur schienen ja gar nicht mal so schlecht zu sein, vielleicht sollte er da ein Geschäft draus schlagen, natürlich oblag es dann aber ihm, auszusuchen, wer Kundschaft war und wer wieder gehen durfte.
Ein Grinsen huschte über sein Gesicht, wie gemein. Aber so war das Leben...Wölfchen lag auch noch neben seiner Herrin und schaute aus seinen Knopfäuglein zu dem Bogner, der sich diesmal daran machte, ein Frühstück vorzubereiten. Im Großen und Ganzen unterschied es sich nur unwesentlich von dem des Vortages."Weck mal die Chefin...", meinte Kano zu Twix, der sich sogleich aufraffte und die Vorderpfoten auf Mykena setzte und ihr dann über das Gesicht leckte. Lecker, diese Amazonen, und Wölfchen hatte es so einfach mal daran zu lecken.Kano wartete indessen am Tisch und summte irgendwas vor sich hin, mit den Fingern dazu auf der Tischplatte klopfend...
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| 20.04.2003 14:43 | #272 |
| Nachtigaller |
Nachtigaller wschlug seine augen auf und stand auf. Er nahm seine Sachen und beschloss das er heute mal die Landschaft angucken wollte. Also ging er die Truppe runter und ging aus der Tür des Hotels ins Freie.
"Zum Glück ist heute gutes Wetter", sagte er leise zu sich und ging über den Marktplatz zum Stadttor hinaus.
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| 20.04.2003 15:23 | #273 |
| Chaos13 |
Mit schmerzendem Rücken verliess Jori das Hotel.
Jeder Muskel in seinem Körper brannte noch von der Fassschlepperei gestern Abend.
"Und das für lausige 10 Goldmünzen" dachte er während er die vollen Strassen Khorinis entlangschritt.
Auch seine verletzte Hand schmerzte noch ein wenig, der Wolf hatte ihn doch ein wenig schlimmer erwischt als er gedacht hatte. Aber da er die Wunde gleich säuberlich ausgewaschen hatte würde sie sich wenigstends nicht entzünden und ihm würde erspart bleiben sein hart verdientes Geld irgendeinem Barbier in den Rachen zu werfen. So wie es aussah würden nicht einmal Narben bleiben."Naja wenigstens etwas!" dachte Jori während er zielstrebig auf die Taverne zuhielt.
Ein Bier hatte er sich jetzt verdient...
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| 20.04.2003 19:02 | #274 |
| Gorg |
Gorg erwachte. Sein erster Tag in Khorinis. Er schlenderte noch etwas durchs Havenviertel, bevor er sich in Richtung Marktplatz machte. Natürlich war diese Stadt etwas kleiner, als die aus der er kam aber das störte ihn wenig. Er war in Sicherheit. Das einzige, was ihm Sorgen bereitete war, dass er weder eine Schmiede noch Materialien hat um seinen Handwerk nach zugehen.Er beschloss Yale, den Waffenschmied der Garde aufzusuchen, um ihn um Erlaubnis zufragen, seine Schmiede mit nutzen zu dürfen. Auch nur um ihn erstmal unter die Arme greifen zukönnen. Hilfe kann man doch immer gebrauchen, dachte er so und begab sich auf die Suche nach der Schmiede.
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| 20.04.2003 21:13 | #275 |
| Uncle-Bin |
Uncle-Bin war spät aufgewacht und nun schmerzte sein Rücken. Das volle Fass von Gestern war ihm wohl nicht so gut bekommen. Durch den edlen Ritter hatte er jetzt genug Gold um für eine Weile gut und ohne Hunger zu leben. "Das alles nur durch einen Ritter. Ich will auch Gold als Soldat des Königs verdienen. Ich werde mich bei der Miliz melden. Ja das ist gut. Die Milizen haben immer einen Job, etwas Geld, viele Freunde und vorallem nie Hunger. Ich werde mich melden."
Voll Überzeugung ging er los um sich bei Lord Andre zu melden. Der lies nun schon seit vielen Wochen täglich durch einen Herold auf dem Marktplatz ausrufen, dass alle Bürger die Pflicht haben dem König an der Waffe zu dienen. Uncle-Bin ging am Ufer entlang immer auf die Kaserne zu. Die Sonne färbt sich am Horizont langsam in in ein mildes Orange und sie strahlte eine belebende Wärme aus. Bei der Kaserne angekommen sprach er auch gleich Lord Andre an.
"Edler Lord Andre. Ich bin Uncle-Bin, Bürger der Stadt, Laienschmied und Bötcher. Ich habe noch nicht viel Erfahrung im Schwertkampf, aber ich will mich hiermit freiwillig bei der Stadtmiliz anmelden."
"Aha, Uncle-Bin... äh... Laieinschmied und Bötcher. Ja du bist willkommen wir brauchen jeden Mann. Onar und die Orks machen immernoch Ärger, aber keine Angst du begibst dich vorerst nicht in Gefahr. Äh du hast keine Rüstung oder? Wenn nicht dann nimm die da hinten auf dem Hocker. Ist nur ne einfache Lederrüstung, sollte aber vorerst reichen."
"Danke mein Herr. Sagen sie wo kann ich ein ordentliches Schwert bekommen?""Am Markt natürlich. Melde dich dann mal bei den anderen Milizen, die haben sicherlich was für dich zu tun."
"Danke, und auf Wiedersehen dann."
Uncle-Bin nahm sich die Rüstung. Sie war aus weichem Leder und schmiegte sich perfekt an seinen Körper an. Er war nun offiziel Mitglied der Stadtmiliz und rannte auch sogleich die Treppe hinunter zum Marktplatz. Er brauchte noch ein ordentliches Schwert, da er nun wohl kaum noch mit seinem Dolch arbeiten könnte. Auf dem Markt standen sogar noch einige Händler die auch Waffen anboten."Hey, Händler! Ich brauche ein Schwert. Was hast du feilzubieten?""Wieviel wollt ihr ausgeben mein Herrß"
"100 Goldstücke für ein solides Einhandschwert."
"Ahhh. Da hab ich diese Klinge hier ein schönes Stück. Kurzes Gardeschwert. Frisch von Harad und scharf wie ein Wolfszahn. Nicht schwer zu führen für einen Anfänger, aber Vorsicht damit können sie keinen Waran oder gar einen Ork töten.""Es sieht gut aus. Ich werde es nehmen. Hier ihr Gold. 100 Goldstücke waren es ja."
Uncle-Bin nahm die Klinge an sich und lief nun wieder zu seiner Hütte. Er hatte Heute viel erlebt und war nun Müde. So kam es das er noch recht früh am Abend in seinem Bett einschlief.
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| 21.04.2003 00:27 | #276 |
| Yenai |
Yenai wackelte bedrohlich mit den Ohren. „Du forderst mich heraus? Mich, den Bezwinger des Drachen und der Schneebestie, den Unbezwingbaren, den Retter der Welt, Streiter für die Gerechtigkeit und so weiter? Gut, dann soll es so sein. Aber bevor ich dich zermalme, kämpfst du gegen Kilian. Und zwar ohne Rüstung, so dass die Vorraussetzungen für beide gleich sind. Wer aus diesem Kampf als Sieger hervorgeht, darf sich mit mir messen.“
Moment mal, hatte er das gerade wirklich gesagt? Das klang ja richtig gebildet und klug. Der Ritter erschauerte. Er konnte nur hoffen, dass dies nicht so weiter ging, sonst würde eines Tages an einer Überdosis Intelligenz sterben.Schnell verdängte er diesen furchtbaren Gedanken und richtete seine Blicke erwartungsvoll auf seine beiden Schüler. "Na los!"
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| 21.04.2003 01:47 | #277 |
| Kilian v. W. |
Während Milgo immer noch zu Yenai starrte, ging Kilian in sich, und überlegte, wie er den Kerl reinlegen konnte. Hmmm...sicher, er würde seine Tricks anwenden müssen, Bein stellen, Handrücken ins Gesicht hämmern, den alten Schnürsenkel-Trick...ja, so würde es gehen. Ein Grinsen teilte Kilian´s Lippen. Herausfordernd umschlich er Milgo, der Yenai immer noch anstarrte, als ob es dafür was zu gewinnen gäbe, sich aber langsam seiner Rüstung entledigte, und liess das Schwert um sein Handgelenk kreisen. Er wusste nicht, ob das was half, aber er wechselte noch ein- zweimal die Hand, bevor sich Milgo komplett seiner Rüstung entledigt hatte. Schade...
Bei diesen Rittern hätte er sich gut Strapse und Lederkorsetts vorstellen können, aber der kam doch tatsächlich in normaler Leinenhose und anständigem Hemd daher. Entweder waren die Gerüchte nicht wahr, oder sie schafften es gut, sie zu vertuschen. Schliesslich hob der entkleidete Ritter wieder sein Schwert, und versuchte nun, Kilian anzustarren. Der Wegelagerer grinste, und startete ohne Vorwarnung seinen Angriff. In einer weiten Ausfallbewegung glitt er nach vorne, und hieb sein Schwert in Richtung Nieren seines Gegenübers. Dieser tänzelte um die Klinge herum, und konterte seinerseits mit einem Seitwärtsschlag. Kilian jedoch tauchte unter der Klinge durch, drehte sich in seinen Widersacher hinein, und liess seine Rückhand gegen die Nase des Gardlers schnellen.
Innerlich grinste er, als seine Ohren den verlockenden Ton sich verschiebender Knochen empfingen. Doch der Ritter war auf Zack, holte aus, und fegte dem Wegelagerer die Beine weg. Auf einmal sah Kilian, wie schön tiefblau der Himmel doch war und die Sterne funkelten geheimnisvoll, als ihn die volle Härte des Lebens wieder einholte, und zwar in Form eines gepfalsterten Bodens. Der Lee entliess die Luft mit einem kräftigen Atemaustoss aus seinen Lungen, und rollte sich zur Seite weg, nur um einem Tritt seines Gegners zu entgehen. Dieser rannte ihm sofort hinterher, als Kilian urplötzlich stoppte, seinen Arawnsstahl unter seinem Körper hervorzauberte, und ihn in Richtung des Ritters stiess. Dieser prallte zurück, was dem Wegelagerer die Möglichkeit gab, aufzuspringen und über neue Varianten nachzudenken...
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| 21.04.2003 11:17 | #278 |
| Uncle-Bin |
Uncle-Bin wachte auf. Etwas hatte seinen Kleinen Zeh berührt. "Oh Nein schon wieder so eine verdammte Ratte" bläkte er und nahm sein Gardekurzschwert. Ein Schlag und der Kopf von dem Vieh war ab. Es hatte nicht mal Zeit gehabt noch zu quiken. Er wollte nicht zusehen wie das Mistvieh seine Hütte verdreckte und nahm die 2 Teile und schmiss sie vor die Tür des Nachbarn den er am wenigsten leiden konnte.
"Wenn das das Leben eines Rekruten der Miliz sein soll, dann will ich es auch genießen", mumelte er und zog sich langsam seine Lederrüstung an. Er wollte nun zu Coragorn ein Bierchen schlürfen und dann würde er sich bei den Milizen melden. So schlich er sich schon früh am Morgen durch die Gassen zur Kneipe. Dort war nicht sonderlich viel los und so setzte er sich an einen der vielen leeren Tische.
"Wirt! ein Bier bitte und zwar nen schön kräftiges"
Der Wirt lief mit unendlicher langsamkeit auf das nächste Fass zu und schenkte noch langsamer sein Bierchen ein. Dann trottete er Schritt für Schritt auf Uncle-Bin zu und stellte mit einem fast totem Blick das Glas auf den Tisch."Das macht 2 Goldstücke mein Herr" gähnte der Wirt.
Uncle-Bin gab ihn so schnell er konnte das Geld und wandte sich gleich danch vom Wirt ab. Er musste sich fast übergeben so wiederlich stank der Kerl aus dem Mund, aber sein Bier war klasse. So schlürfte er ganz allmählich sein Bierchen aus und blieb noch eine Weile sitzen. "Werd mich dann mal mit den Milizen bekannt machen" sagte er zu sich selbst. Doch genau in diesem Moment stand einer von denen in der Tür und kam auf ihn zu.
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| 21.04.2003 11:18 | #279 |
| Die Stadtwache |
Grummelnd verliess der sichtlich nicht gut gelaunte Milizionär André's Büro und hielt auf den Ausgang der Kaserne zu. Da denkste 'mach ich mir mal wieder nen schönen Tag in der Taverne', aber nein .. schon bekommste nen Auftrag von André. Wenn ich mich doch nur drücken könnte... Ziellos lief er drauf los, doch irgendwieführten ihn seine Schritte unweigerlich zur nahen Taverne, warum nur?
Das ist es! Vielleicht find' ich hier einen, der meinen Job übernimmt! Kaum hatte er zu ende genuschelt, schon öffnette der Milizionär die schmucklose Tür, welche den Eingang zum Schankraum der Taverne bildette. Da saßen ja schon wieder (oder immer noch?) welche, die Bierkrug nach Bierkrug leerten und ab und zu Trinklieder anstimmten. Unter all den Saufköpfen entdeckten die Augen des Mannes auch jemand, der ihm sicherlich behilflich sein konnte.
Für Innos'! Rekrut, wie ich sehe, hast du nichts zu tun.. Also ich habe einen Auftrag für dich! Der leicht erschrockene Blick des Rekruten entfachte ein schelmisches Lachen im Gesicht des Milizionärs. Wie du weisst, haben wir die Felder Onar's etwas ... unbrauchbarer gemacht, als sie es eh schon waren.. und genau das hat den Söldnern wohl nicht sehr gefallen. Deshalb sollst du nun dort hingehen und dich umhören .. frag von mir aus ein paar Bauern, das ist mir echt egal. Doch wenn die Lee's was planen, dann musst du es herausfinden! Verstanden? Gut. Hach, so das wäre geschafft. Und schon steht ein weiter freier Tag .. wie schön!
Deutlich erleichtert setzte er Kurs auf den Ausgang, doch bevor er selbigen durchschritt, wand sich der Mann noch einmal kurzzeitig dem Rekruten zu. Übrigens, sobald du fertig bist, meldest du MIR das .. über deine Entlohnung reden wir dann später.. Nun war alles gesagt und der Milizionör verliess rohen Gemütes die Taverne.
-Emyar-
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| 21.04.2003 11:36 | #280 |
| Carthos |
Carthos stand nun in der Kaserne bei Lord André und klärte diesen über die aktuelle Situation auf.
Ein paar Milizionäre könnten sämtliche Kohlevorräte der Stadt sammeln. Ausserdem will ich das ganze Pech haben, welches für die Fackeln benutzt wird. Dann hab ich noch den einen Auftrag den ich euch bereits erzählt habe. Wir brauchen das alles so schnell wie möglich. Der Lord machte sich schon wieder auf den Weg, es gab nun einiges zu tun.
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| 21.04.2003 11:47 | #281 |
| Uncle-Bin |
Verdammt jetzt war er seit Gestern Abend bei der Garde und schon hatte er einen gefährlichen Auftrag. "Na toll! Da sieht man Tag für Tag wie die Typen sich hier in der Stadt besaufen oder in den Puff gehen und ich bekomme gleich am ersten Tag nen Aufgabe aufgebretzelt. Ausgerechnet ich", murmelte er. Er würde bald losgehen, aber bis dahin wollte er noch ein Bierchen genießen und warten ob ihn nicht vielleicht jemand begleiten würde.
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| 21.04.2003 11:55 | #282 |
| Carthos |
Hey, ihr da, kommt mal mit. Holt euch ne Schaufel und Spitzhacken. Schnell. Carthos führte die Milizionäre über die Straßen der Stadt und blieb dann an gewissen Punkten stehen.
Hier müssen die Platten ausgehoben werden, wir graben dann ein paar Gärben auf den Strassen. Ihr fangt schonmal an, dir zeige ich wo die anderen Gräben hinkommen.
Im Laufschritt machten sich die beiden weiter. Überall in der Stadt war nun Hektik ausgebrochen, Ritter und die Miliz sprangen umher um alle möglichen Aufgaben zu erledigen.
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| 21.04.2003 11:57 | #283 |
| Emyar |
Eine kräftige Stimme riss Emyar aus seinen recht ruhigen und angenehmen Träumen. Hey du! Aufgestanden Soldat! Nur unter dem Aufwand grosser Kräfte schaffte er es letzenendes sich doch noch aufzurappeln und die müden Lieder zu erheben, doch kaum war dies geschehen machte sich allgemeine Körperspannung und Wachsamkeit breit. Vor ihm stand ein Paladin, oder etwas in der Richtung in seine prachtvollen Rüstung. Für Innos! Brachte der Barde gerade noch über seine Lippen, bevor der Vorgesetzte auch schon den Befehl verlauten liess. Für Innos'! Also ich habe einen auftrag für dich! Du begibst dich nun so schnell es geht zum Kloster und berichtest ihnen von der Gefahr eines Orkangriffes! Sobald das geschehen ist, bittest du sie HÖFLICH um Hilfe und kehrst dann mit der Unterstützung, sofern sie sie uns bewilligen, zurück nach Khorinis! Zeit ist hierbei ein entscheidender Faktor, also auf!
Etwas erschrocken sah er zu dem Mann auf, verbeugte sich dann aber flüchtig und nahm somit den Befehl an. Doch was hatte er denn alles verpasst? Orks? Hier? Das kann ja was werden... Im Eiltempo wurden die Milizrüstung und der Rest der Bekleidung übergezogen und fest verzurrt. Bogen und Köcher fanden ebenfalls Platz auf dem Rücken des Schützens und zu guter Letzt wurde der Dolch am Gürtel befestigt.
Ohne ein wort verliess Emyar das Kasernengelände und bewegte sich mit grossen, schnellen Schritten über das harte Pflaster des marktplatzes auf dem Weg zum Osttor. Unbeirrt vom fragenden Blick der reichlich müden Wachen, sprintette der Barde durch den beeindruckenden Bau und verliess somit die Stadt.
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| 21.04.2003 12:14 | #284 |
| Kano |
Helle Aufregung herrschte in der Stadt, überall rannten Bürger herum, versuchten noch schnell Vorräte zu sichern, Soldaten trafen Vorkehrungen und Diebe…dieser miese Teil der Bewohner Khorinis’ nutzte diese Situation mal wieder schamlos aus…aber sie würden schon noch dafür büßen, war das Hafenviertel doch ihre Heimat, so würde es als erstes des Orks zum Opfer fallen, wenn diese von der See her angriffen.
Zufrieden beobachtete Kano, wie die Waffenknechte und Rekruten bereits einiges an Stämmen und angespitzten Balken herbei geschafft hatten, mit denen später die Strassen verbarrikadiert würden.
Doch zunächst galt es, die Ballisten in Stellung zu bringen. Befehl von oben war es, die Geschütze vom Schiff zu holen und auf der Mauer der Kaserne sowie dem oberen Viertel zu postieren. Unzählige Soldaten und angeheuerte Bürger waren damit beschäftigt, die schweren Waffen vom Schiff her die Strassen entlang bis zur Treppe der Kaserne oder hinauf ins obere Viertel zu schleppen.Bei Ersterer zerrten weitere Männer die Ballisten über Bretter die Stufen hinauf.
„Hey, ihr da, nehmt euch noch ein paar Leute und beginnt damit, die Geschosse an Land zu bringen, aber seid vorsichtig!“
Schmetterte der Befehl Kanos zu einer Gruppe Soldaten, die dies mit einem Nicken quittierten und sich sogleich an die Arbeit machten.
Kanos Blick wanderte über die Mauern, überall waren Spähposten und Wachen verteilt, zwar verdeckte der Wald viel Sicht, dafür aber bot er idealen Schutz vor Belagerungswaffen, wie etwa Orkrammen oder Belagerungstürmen…Nur der verdammte Hafen…ewig schon war kein Schiff mehr angekommen, für das es sich lohnte, dieses Risiko zu erhalten. Vielleicht sollten sie…Kano kam da eine wunderbare Idee, die musste er sofort melden. Sofort machte er sich auf den Weg zu André…
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| 21.04.2003 12:34 | #285 |
| Clay |
Müde und erschöpft schritt der Paladin durch das Hafenviertel. In der gestrigen Nacht hatte er kein einziges Auge zugetan. Nach seiner Ankunft hatte er unverzöglich die Lords und den Generalstab geweckt und sie über die aktuelle Situation aufgeklärt. Jetzt hatte er einen Auftrag, der schnellsmöglicht erledigt werden sollte. Eine Schar Rekruten und Waffenknechte folgte dem Paladin. Nach einem kurzen Fußmarsch hatten sie endlich das imposante Schiff der Paladine erreicht. Hiermit waren sie also nach Khorinis gekommen. Doch jetzt gab es wichtigeres zu tun, als das Schiff zu bestaunen. Schnell betraten die Soldaten das hölzerne Schiff und waren sogleich unter Deck verschwunden. Sechzehn Katapulte galt es vom vorletzten Deck bis ganz nach oben zu schaffen. Gefolgt von den Helfern betrat Clay das Geschützdeck, das sich über die ganze Länge des Schiffes erstreckte. "Also gut, ihr wisst was ihr zu tun habt. Auf geraden Flächen könnt ihr die Geschütze rollen, bei den Treppen könnte es Schwierigkeiten geben, benutzt dort eure Seile. Schafft die ganzen Katapulte erst einmal draußen vor das Schiff an die Anlegestelle. Dann sehen wir weiter. Ich werde gleich wieder hier sein." Gut, seine Leute würden wissen, was sie zu tun hatten. Konnte man nur hoffen, das das ganze schnell über die Bühne ging. Mit diesen Worten verließ Clay das Schiff und wandte sich in Richtung der Oberstadt. Es war Zeit Lord Carthos und den anderen Bescheid zu geben.
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| 21.04.2003 12:43 | #286 |
| Die Stadtwache |
Missmutig kickte Pablo einen Stein, der ihm Wege lag, in hohem Bogen davon. Die Woche fing ja schon wieder prima an. Anstatt den schönen Tag mit einem kleinen Besäufnis zu feiern, durfte er nun Stroh vom bauernhof holen. Und das nur, weil eine große Horde Orks das Pyramidental überfallen hatte. Eigentlich waren sie doch hier, hinter den Stadtmauern, sicher vor diesen Bestien, wozu also dieser Aufruhr? Nunja, Vorsicht war wohl besser als Nachsicht, außerdem hatte er immerhin drei Rekruten zur Verfügung gestellt bekommen, so dass er nichts tun würde, außer sich mit Lobart über die Notwendigkeit dieser „Spende“ an die Stadt zu streiten.
Alles um ihn herum rannte, erledigte wichtige Aufträge,. Ritter gingen umher und versuchten, etwas Ordnung in das Chaos zu bringen während einige Milizen aufgebrachte Bürger beruhigten. All dies ließ Pablo jedoch völlig kalt, er war viel zu verkatert, um sich von irgend etwas aus der Ruhe bringen zu lassen. Bald passierten sie das Osttor und folgten dem Weg bis zu Lobarts Hof.
Yi
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| 21.04.2003 12:49 | #287 |
| Carthos |
Carthos trug zusammen mit mit ein paar Rittern die ersten Pechkrüge in die Stadt hinunter. Die ersten Gräben waren ausgehoben und mit allen möglichen Dingen ausgelegt, damit das Pech ja nicht versickern konnte, was aber ohnehin kaum passieren würde, da die Masse sehr dickflüssig war.
Wir brauchen noch Behälter mit glühenden Kohlen auf den Wällen. Die Bogenschützen sollen sich mit Brandpfeilen eindecken. Bringt auch noch ein paar große Kessel hierher an die Kaserne.
Carthos Stimme schallte über den Marktplatz, die Stadt war nun im Aufruhr, jeder versuchte zu helfen, dennegal was sie von den Paladinen hielten, vom handeln der königlichen truppen hing auch ihr Leben ab. Deshalb musste man die Stadt schützen.
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| 21.04.2003 12:56 | #288 |
| Firen |
Firen murrte als er hörte das er nur auf dem schiff war um die Katapulte hoch zu schleppen. Am Anfang war gehörte er zu den wenigen die nich über das schiff staunten, sondern sich nur freute etwas darauf machen zu dürfen. Doch nun war ihm das Schiff egal den die Arbeit begann. Die ersten machten sich unter Deck um die Katapulte zu holen. Schnell ging Firen hinterher. Auch wenn ihm schwere Arbeit nie gelegen hatte, konnte er so etwas tun statt faul auf seiner haut rumzuliegen was er lange getan hatte. Die ersten 4 Mann unter denen er war schnappten sich ein Katapult und schleppten es hoch. Direkt nach dem ersten Metern schien er unter dem gewicht zusammen zu brechen, doch die anderen Träger hielten es rechtzeit so das es im Gleichgewicht war. Erst jetzt fiel Firen auf wie faul er gewesen war, denn die anderen hatten kein sonderliches problem mit den Katapulten. Firen wollte nicht schlapp aussehen und versuchte sich einigermaßen zu halten, sodass er stattlich aussah. Doch er schaffte es nicht ganz, denn von seinem Gesicht konnte man ihm ablesen wie er unter dem Gewicht, obwohl sie zu viert waren, litt. Bald konnte er schon wieder den Himmel sehen, der ihm verkündete: Bald bist du mit dem Schleppen fertig. Doch eines war daran lächerlich, denn er musste das ganze mindestens noch einmal machen. Als sie das Katapult abgestellt hatten fühlte er sich erleichtert und lächelte halbwegs. Seine "Mitträger" gingen, aber direkt wieder los, und das lächeln verging wieder. Als sie mit dem nächstem Katapult hochkamen rannen Schweißperlen über sein Gesicht und sein Kopf glühte regelrecht vor Hitze. Jetzt durfte er sich eine kurze Pause gönnen. Er zog eine kleine Flasche aus dem ärmel und genähmigte sich einen genüsslichen Schluck.
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| 21.04.2003 13:00 | #289 |
| Stenic |
Bum. Das hörte Stenic als er aufwachte. Er lag am Boden und sah unter sein Bett. "Oh Mann. Ich fühle mich so als hätte ich tagelang durchgeschlafen." sagte Stenic zu sich als er auf stand. Wahrscheinlich war es auch so. Er wischte sich den schmutz von den Schultern und trat hinaus. Die Sonne schien stark und warm war es auch. Doch irgendwas lag in der Luft. "Was herrscht hier für ein truberl? Was ist los?" diese Gedanken schossen durch Stenics Kopf. Es sah fast so aus als würde eine Ork Armee angreifen. Sofort rannte er die Stufen hinunter. Jetzt muss er auch noch gegen Orks kämpfen. Doch wie kann er sich nützlich machen?
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| 21.04.2003 13:05 | #290 |
| Kano |
Alles lief auf Hochtouren, André hatte der Idee zugestimmt und Kano den Auftrag gegeben, alles Nötige dafür vorzubereiten. Unverzüglich machte sich der Krieger auf den Weg ins Obere Viertel und las unterwegs noch gut ein Dutzend seiner Leute auf.
"Los los, schnappt euch das Pech da und bringt es runter zum Hafen, ihr wisst was ihr damit zu tun habt. Für Umweltschutz ist keine Zeit, also erspart mir eure Einwände. Immerhin geht es um unser aller Leben."
Die Männer nickten stumm und machten sich daran, dass Pech auf Holzkarren zu verladen und brachten diese schließlich in Bewegung, hinunter zum Hafen. Unterwegs kamen sie an der Bognerei vorbei und Kano entschloss sich kurzerhand, noch ein paar Pfeile einzusacken. Bosper war schon schwer damit beschäfftigt, neue Munition herzustellen, Mykena war nicht da. Sie trainierte vermutlich auf dem Schießplatz, wenn sie hier noch raus wollte, sollte sie sich beeilen...
Mit der zusätzlichen Munition ausgestattet, schloss er sich wieder dem Trupp mit den pechbeladenen Karren an, sollten die Orks wirklich von der See her kommen, würden sie eine böse Überraschung erleben...eine sehr böse...
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| 21.04.2003 13:14 | #291 |
| Aylana |
Aylana erwachte durch einige Laute geräusche die von draußen kamen, neugierig stand sie auf und ging an das Fenster. Die ganze Stadt schien schon auf den beinen zu sein, Milizen rannten umher und sogar einige Paladine waren unterwegs. Noch immer etwas verwirrt warf sie sich in ihr Kleid, danach legte sie die Rüstung an. Wenig später marschierte sie die Treppe hinunter, schnappte sich ein stück brot und etwas wasser und verschwand zur Tür hinaus.
Kaum war sie draußen wurde sie von einem Rekruten fast überannt, wütend stellte sie ihm das Bein so dass er auf die Schnauze fiel. Dieser schien jedoch keine zeit zu haben sich bei ihr zu beschweren und rannte weiter. Was um himmels willen ist denn hier los? Die meisten Bürger schienen in großer angst, warum auch immer. Kurzfristig entschloss sich Aylana zur Kaserne zu gehn, vielleicht würde sie dort mehr erfahrn. Schnellen schrittes bewegte sie sich zur Kaserne um nach jemand ausschau zu halten, der sie vielleicht aufklären konnte.
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| 21.04.2003 13:17 | #292 |
| Firen |
Doch lange gönnte man ihm diese Pause nicht, denn schon wurden sie wieder los geschikt um die Katapulte weiter zu schleppen. Schnell war er wieder auf den Beinen und mit den ersten bei den Katapulten. Diesmal war der Weg ein bisschen länger als auf dem Schiff und das machte ihn nicht grad sehr froh. Trotzdem schnappte er sich mit 3 anderen ein KAtapult und lief los. Diesmal wusste er wie schwer es waren und so war der Anfang leichter. Vorsichtig liefen die 4 mit dem Katapult den Weg entlang. Er schien endlos und schon nach dem ersten 100 metern machte sich das Gewicht des KAtapultes stärker bemerkbar, denn ihn verließ langsam wieder die Kraft. Doch als er nun darüber nachdachte wieso sie die Katapulte eigentlich vom Schiff tragen sollten fiel ihm wieder alles ein was er am Schiff vergessen hatte. Er hatte gehört ein Orkangriff stünde bevor und verteidigungsmaßnahmen wären gestartet worden. Das hatte er schon gemerkt, auch schon bevor er zum Schiff gekommen war. Doch dieser Gedanke an einen Orkangriff erfüllte ihn nicht gerade mit zuversicht. Was er bisher über orks wusste war nicht viel aber ausreichend. Sie waren zahlreich und nicht gerade schwach. Er konnte sich noch zu gut an sie im Mienental erinnern, denn dort hatte er sich lange genug vor ihnen versteckt. Aber wenn sie mit einem richtigen her vor Khorinis auftauchen würde, dann würde es sicher schwer sein, obwohl die Paladiene hier waren. Die ganze Zeit als er in Gedanken versunken weiterlief, mussten die anderen 3 das Katapult immer so ziehen, das er nicht vor die nächste Ecke fiel. Doch einmal schafften sie es nicht, und das war kurz vor ihrem Ziel. Unsanft wurde er wieder in die Gegenwart zurückgeholt und spürte eine dicke Beule an seinem Kopf. Doch er kümmerte sich nicht weiter darum, denn er war ja da wo sie mit den Katapulten hinsollten. Er setzte sich kurz hin und trag wieder etwas, bevor er bemerkte, das sie durch ihn die letzten waren die mit den Katapulten hier angekommen waren.
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| 21.04.2003 13:18 | #293 |
| Gorg |
Gorg war immer noch auf der Suche nach Yale's Schmiede. Doch sein Magen knurrte schon gewaltig und er hatte kein Geld um sich etwas zukaufen. Na toll, und was soll ich jetzt machen? Die Orks hätten mich kurz und schmerzlos niedergetrampelt aber der Hunger streckt mich langsam zu Grunde. Gekrümmt vor hunger kam er an ein Wirtshaus. Gorg schaut gierig zur Scheibe hinein und sah menschen die sich die feinsten Sachen schmecken ließen. Einer der Gäste stand gerade auf. Hey der hat noch was auf dem Teller! Bemerkte Gorg. Der Wirt kassierte den Gast ab und nahm den Teller.
Wie ein Bessener stürmte Gorg durch die Tür, entriss dem Wirt den Teller und rannte damit nach draußen. In einem kleinen Hinterhof zwischen ein paar Schafen setzte er sich hin. Jawohl, ein halber Schinken und ein paar Steckrüben, mehr wollte ich ja gar nicht. murmelte Gorg mit vollem Mund vor sich hin und stopfte das Essen in sich hinein. Ein Schaf kam an und leckte auf dem Teller herum. Hör auf damit Drecksvieh! schrie er. da öffnete sich die Tür des bauern. Was machst du da bei meinen Schafen? Mach, dass du wegkommst du Wagabund! Gorg schnappte sich noch eine Steckrübe und den Schinken und verschwand wieder zum Hafen. Er hatte gerade ein vverbrechen begangen. Sollte er vielleicht doch lieber Dieb werden? Nein, auf keinen Fall. Dies war nur eine Ausnahme. Er muss nun Yale finden um ihn endlich zufragen ob er ihn als Gesellen aufnimmt.
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| 21.04.2003 13:25 | #294 |
| Carthos |
Der Kommandant stand auf einer der Zinnen der Kaserne und überblickte somit die nähere Umgebung. Der marktplatz war nun gut gesichert, das herbeigeholte Stroh war sehr hilfreich gewesen, somit brauchte man wesentlich weniger Pech. So Leute, kommt mit zum Südtor, von da kann zwar niemand kommen, da es keinen Zugang über die Berge gibt, aber sicher ist sicher.
Die kleine Gruppe, angeführt von Lord Carthos eilte nun durch die Unterstadt und setzte irhe Arbeit am anderen Ende der Stadt fort.
Das Kommando für die Arbeiten am Marktplatz hatte er an jemand anderes übergeben, so das sich Carthos nun um das zweite Stadttor kümmern konnte.
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| 21.04.2003 13:41 | #295 |
| Magier Innos |
In Vathras Tempel erschienen auf einmal 4 blaue Lichterscheinungen, deren Konturen sich langsam verdichteten und dann vollends erkennbar waren. 4 Magier aus dem Orden waren gekommen um den Paladinen bei der eventuellen Verteidigung der Stadt zu helfen.
Sie verließen den kleinen Tempel und gingen in Richtung oberes Viertel der Stadt.
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| 21.04.2003 13:59 | #296 |
| Gorg |
Gorg war nun einigermaßen gesättigt und ging Richtung Unterstadt. Auf dem Weg dahin begegnete er Carthos.
Gorg: Hey warte mal. Du bist doch Schmied oder? Ich komme aus der hauptstadt und suche eine Anstellung als Schmied.
Carthos: Ich bin zwar dem Schmieden fähig aber eine direkte Schmiede leite ich nicht. Tut mir leid ich kann dir nicht weiter helfen.
Gorg: Hast du nicht doch irgendeine Aufgabe für mich? Egal was.Carthos: Hmm nun gut. Melde dich bei Arson. Er kann noch Leute brauchen, die Barikaden am Hafen errichten.
Gorg: Ok ich mach mich sofort auf den Weg.
Endlich eine Aufgabe. Gorg war überglücklich. Zwar keine Aufgabe als Schmied aber besser als nichts. Gorg begab sich sofort zum Hafen um Arson aufzusuchen.
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| 21.04.2003 14:08 | #297 |
| Die Stadtwache |
Bepackt mit einer ordentlichen Menge Stroh stapfte die Gruppe um Pablo zum Tor hinein. Einige nagten an Broten und anderen Dingen, die sie auf Lobarts Hof mitgehen lassen hatten. Ein voller Erfolg, dieser Auftrag.
Die Milizen lieferten ihre Last an der Kaserne ab und warteten dann dort auf neue Befehle. Dank ihres nun vollen Magen waren sie hochmotiviert, sogar Pablos Kater hatte nachgelassen. Die Orks sollten nur kommen!
Yi
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| 21.04.2003 14:11 | #298 |
| Arson |
Schnellen Schrittes stapfte Arson durch die belebten Gassen von Khorinis. Es war verblüffend, wie schnell sich die ruhige Idylle der Hafenstadt in ein scheinbar anarchisches Chaos verwandelt hatte. Überall liefen Männer und Frauen umher, Gruppen von Milizionären und Rittern stampften im Gleichschritt die gepflasterten Straßen entlang. Auch Arson wurde begleitet von einem guten Dutzend der bewaffneten Stadtwachen, die stählernen Griffe ihrer Schwerter blitzten in der heißen Nachmittagssonne.
Die Krieger hatten keine Zeit zu verlieren, eilig durchquerten sie die engen Wege des Hafenviertels, erreichten den breiten Hafenpier, nur um sich auf der Stelle nach links zu wenden und auf die breite Sandbank unweit der Esmeralda, des ritterlichen Schlachtschiffs, zuzusteuern.
"Ihr da!"
Arson deutete auf einer Gruppe scheinbar unbeschäftiger Ritter."Schafft mir Holz heran, und zwar sofort. Es ist mir egal wo ihr es herbekommt, zur Nor nehmt das Mobiliar der gesamten Stadt."
Die Krieger nickten und setzten sich in Bewegung. Der junge paladin hatte sich bereits an die Milizionäre gewandt. Ein jeder der Männer hielt mehrere leere Jutesäcke in den Händen und starrte den Befehlshaber fragend an."Zum Strand, aber zügig! Füllt die Säcke mit Sand, ladet sie auf den Karren dort..." Arson deutete auf das am Pier wartende Gefährt. "Und dann bringen wir sie zum Hafen. Beeilung, wir haben nicht viel Zeit!"
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| 21.04.2003 14:13 | #299 |
| Carthos |
Seid herzlich willkommen, ich danke euch das ihr so schnell hergekommen seid. Carthos war zum ersten Mal in seinem Leben erfreut einen Magier zu sehen, hier sogar 4 auf einmal. Beim bevorstehenden Angriff konnte er jede Hilfe gebrauchen.Die Gelehrten Innos'gingen hinauf ins obere Viertel, während der Lord zusammen mit zwei Rittern ein paar der letzten Pechkrüge zur Kaserne brachte. Er hoffte das dort bereits alle weiteren Aufgaben erledigt waren, wie das herbeibringen von sämtlichen Bolzen und Pfeilen.
Dort angekommen stellte der Paladin seine Fracht ab udn trat an einen Milizen heran.
Geh zum Bogner, ich brauche alles Leder aus seinem Bestand. Hey, du da hinten, wir brauchen noch 2 große Kessel mit heissem Wasser auf den Wällen. Bringt mir auch alle alten Karren, Kisten und fragt den Tischler nach Möbeln die wir hier als Barrikade benutzen könnten.
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| 21.04.2003 14:16 | #300 |
| Eorl |
Eorl stand wieder einmal in der Schmiede und baute Bolzen. Das Exemplar das vor ihm auf dem Tisch lag und die anderen 10 die er heute morgen schon gebaut hatte, unterschieden sich jedoch recht gravierend von denen, die er für die Armbrüste auf Lager hatte.
Der unterschied bestand schlicht darin, das die verdammten Dinger ungefähr 2 Meter lang waren.
Die spinnen komplett. Das kann einfach nicht war sein., dachte er und rollte den fertigen Bolzen herum.
Seit er heute morgen von einem Milizsoldaten aus dem Bett geholt worden war, hatte er gedacht das der Tag schlimm wäre. Aber soo schlimm?Die Orks griffen angeblich bald die Stadt an, und irgend so ein Intelligenzallergiker hatte beschlossen das er als Armbrustbauer auch Ballistenbolzen herstellen könne. Das war zwar nicht dirket das Problem,die kostruktion war fast die gleiche, aber die Dinger waren einfach sauschwer. Er hievte den nächsten Holzstamm mit Mühe auf den Tisch und begann die schwere Eisenspitze anzubringen. Diese war nicht wirklich spitz, diente eher der Ballance, und war mit möglichst vielen Kerben und Löchern übersehen, damit das Pech besser haftete. Auf eine befiederung konnte man bei solchen Geschossen verzichten, er hatte stadt dessen ein hölzernes Leitwerk angebracht. Die fertigen Ballistenbolzen, stapelten sich bereits mitten in der Schmiede. niemand hatte bis jetzt Zeit gefunden die Dinger zu den Ballisten zu schleppen. Hier waren sie wenig nütze. Bevor er weitermachte würden die Dinger erstmal verschwinden müssen. Bald würde nämlich schlicht kein Platz mehr sein, um sich in der Werkstatt zu bewegen.
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| 21.04.2003 14:29 | #301 |
| Firen |
Kurz nachdem Clay verschwunden war und sie begonnen hatten die Ballisten richtig zu platzieren hörten sie jemand hinter ihnen etwas sagen. Firen drehte sich um und sah einen Paladin hinter sich stehen. Er ging zu ihm und hörte dieses Mal genau zu was er sagte: "Bringt die Ballisten wieder in den Hafen hinunter." Überrascht, aber auch ein bisschen sauer, teilte er den anderen den Befehl mit, die dann seine Auffassung teilten. Auch wenn Firen nicht darauf achtete, er hört als sie die Ballisten hochhoben, sachen wie: Soll das ein Scherz sein? Erst die Ballisten hochschleppen lassen und dann wieder hinunter? Doch er ingorierte die meisten Sachen die die anderen sagten, obwohl er das gleiche sagen könnte. Schnell liefen sie den Weg entlang Richtung Hafen. Das Gewicht der Ballisten kümmerte Firen nicht mehr, denn er wunderte sich, wie der Rest darüber. Der Rückweg ging schneller als der Hinweg, denn alle redeten und wollten eine Antwort hören. Kurz bevor sie den Hafen erreicht hatte, konnte Firen es nicht mehr hören und bat sie zu schweigen. Womit er nicht gerechnet hatte, war das sie es wirklich taten. Schweigend erreichten sie den Hafen und luden die Ballisten ab.
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| 21.04.2003 14:41 | #302 |
| Carthos |
Schafft den ganzen Kram hier hrüber an die Treppe. ein paar Ritter trugen mehrere Kisten an die Treppe der Kaserne um diese sicher zu verbarrikadieren. Lord André, schickt ein paar der besten Bogenschützen auf den Kasernenturm, gebt ihnen eine Fackel mit damit sie ihre Pfeile entzünden können. Der Abstand zwischen den Zinnen muss auch noch verkleinert werden. Wir brauchen auch noch Eimer mit kaltem Wasser, die Schmiede wird nun umfunktioniert, dort wird Pech und Wasser erhitzt. Auf die Türme im oberen Viertel kommen auch noch Kessel. Carthos gab einen Befehl nach dem anderen und trug dabei schwere Kisten und allerlei anders Zeug hin und her. In Kürze würden sie fertig sein, zumindest hoffte er das.
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| 21.04.2003 14:44 | #303 |
| Firen |
Nachdem die Ballisten abgestellt waren, machte konnte Firen wieder etwas machen was er wollte, denn sein Job war erfüllt. Doch was sollte er machen? Kurz grübelte er: Hmm lass mal sehen was mann in der Kaserne im Moment für Hilfe braucht. Schnell ging er los und kümmerte sich nicht mehr über die Ballisten, denn diese hatte er lang genug gesehen, bzw. getragen. Schon bald befand er sich an der Treppe zur Kaserne und ging hinein. Am Eingang stand ein Milizsolat. Firen redete nicht lange um den Brei rum: "Braucht ihr hier noch Hilfe?"Der Milizsoldat sah ihn lächelnd an und antwortete: "Na klar, wo braucht man das im? Naja egal, geh mal in die Schmiede und rede mit eorl, der hat sicher nen job für dich." Schnell ging er an ihm vorbei in die Kaserne und trat kruz danach schon in die Schmiede. In der Nähe stand Eorl und arbeitete grade an was. Schnell wandte sich Firen an ihn und sagte: "Mir wurde gesagt du könntest etwas Hilfe gebrauchen."
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| 21.04.2003 14:57 | #304 |
| Arson |
Arson gingen fast die Augen über, als sich die riesige Soldatentruppe auf dem steinernen Pier des Hafens verteilte. Ächzende Milizionäre und schwitzende Ritter schleppten gewaltige Konstruktionen aus Stahl und Holz, ein schwerfälliger Karren war voll beladen mit kantigen Steinbrocken und armdicken Ballistenpfeilen. Scheppernd wurden die Einzelteile der katapulte zu Boden gelegt, sofort eilten dutzende von Männern heran, umschwärmten die hölzernen Balken und Seilzüge wie Ameisen, um sie dann nach Anweisung der erfahrenen Baumeister die Rampe zur Kaserne hochzutragen.
"Herr Arson?"
Der Paladin wandte den Kopf und blickte in das Gesicht eines bärbeißigen Milizionärs.
"Was gibt es?"
-"Wo sollen wir die Sandsäcke abladen?" Der Soldat deutete auf den randvoll mit Jutesäcken beladenen Karren.
"Wartet noch bis die Ballisten und Katapulte zusammengebaut wurden, dann beginnt damit die Säcke zu einer Mauer um die Wurfmaschinen aufzuschichten. Bald müsste auch das Holz hier eintreffen, es wird bereits mit Leder bespannt, so sagte man mir zumindest."
Der Milizionär nickte und gab die Anweisungen an seine Kameraden weiter. Arson hingegen betrachtete das Treiben am Hafenbecken mit der Faszination eines Menschen, der zum ersten Mal Zeuge der komplexen Kriegsmaschinerie wird, die dem Geist des Menschen nach Jahrtausenden kreativen Schaffens entsprungen war. Der ameisenartige Menschenstrom war mittlerweile versiegt, dafür wuselten nun sicher gut fünfzig Männer und auch Frauen auf dem Pier und auf der Kasernenmauer herum, Hämmer wurden geschwungen, stählerne Nägel gruben sich tief in die Zwischenräume des Kopfsteinpflasters, befestigten die klobigen Füße der massiven Katapulte so an ihren Plätzen auf der Mauer. Bereits jetzt erhoben sich die ersten Balken in den Himmel, dicke Wurfschlingen wurden durch die dafür vorgesehenen Seilzüge gezwängt, die gewaltigen Sehnen der Ballisten gespannt.
Zehn Ballisten und Acht Katapulte bewachten nun das Hafenbecken der Stadt, der Großteil war auf der großen Mauer der Kaserne errichtet worden, einige Ballisten standen sogar auf der Rampe, lediglich zwei waren aus Platzgründen am Pier selbst montiert worden. Kaum standen die monströsen Maschinen, als die ersten Sandsäcke bereits vom Karren gehoben und vor die Katapulte gelegt wurden. Hinten, nahe der Esmeralda, füllten die Milizionäre noch immer fleißig weitere Jutesäcke mit Sand, während eine Gruppe Ritter endlich die versprochenen Holzplanken brachte.
"Wir haben die Markstände der Händler auseinandernehmen müssen, Herr Arson."Der junge Paladin nickte lächelnd.
"Sehr gut, nagelt Lederhäute auf die Latten und verwendet sie dann zur zusätzlichen Befestigung der Katapulte und Ballisten."
Die Ritter salutierten und machten sich gewissenhaft an die Arbeit.
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| 21.04.2003 15:01 | #305 |
| Emyar |
Puhh .. geschafft! Erschöpft aber erfreut darüber, wieder zurück zu sein, ging Emyar die letzten Meter bis zum Osttor. Überall tummelten sich Rekruten, Waffenknechte und Milizionäre .. sie gruben irgendwelche Löcher, welche dann mit einer schwarzen, stinkenden Flüssigkeit gefüllt wurden .. Pech? Waren die Orks etwas schon so nahe? Oder war das alles nur reine Sicherheitsvorkerungen? Beim Betreten der Stadt wischte er sich flüchtig mit dem Ärmel über die Stirn, um die Schweissperlen, welche sich beim sprint zum Kloster und zurück gebildet hatten, zu entfernen. Da stand er nun .. umgeben von aufgeregten und arbeitstüchtigen Milizen und Bürgern .. sogar der eine oder andere Ritter liess sich blicken .. Doch Was sollte er nun machen? Ambesten wäre es, er würde wie einmal Posten auf einem Wachturm beziehen und von dort nach den Ork-Heeren spähen .. Und falls sie es wagn würden, die Hafenstadt anzugreiffen gemeinsam mit den anderen in einen vernichtenden Regen von Pfeilen zu stürzen. Also wand er sich wieder einmal dem Wachturm zu und erklomm selbigen ohne zu zögern. Oben angekommen bot sich ein erstaunliches Bild. Zu Hauf hatten sich andere Milizen versammelt und schon die Bögen im anschlag .. Kohlepfannen standen zwischen den Zinnen und Brandpfeile waren in grossen Behältern alle paar Meter bereitgestellt. Das gefiel dem Bogenschützen aus Leidenschaft natürlich und so gesellte er sich zu den Anderen. Einige kannte er schon von den Nachtwachen, Andere waren ihm völlig unbekannt. Doch im Angesicht der Gefahr verhielten sich alle kameradschaftlich. Für Innos'! Schallte es dem Waffenknecht entgegen, welcher augenblicklich zurück grüsste und hinter einer Zinne Stellung bezog.
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| 21.04.2003 15:07 | #306 |
| Kano |
Die Arme in die Hüfte gestemmt, stand Kano am Hafenbecken und betrachtete die Sauerei. Wirklich widerlich, das würde dauern, eh sie das wieder sauber bekämen. Aber was sollt's, Umweltschutz wurde nicht sonderlich groß geschrieben. Inzwischen reichte der Pechteppich schon weit raus, aus dem Becken und der Mangel an Oberflächenströmung verhinderte, dass das zeug weggetrieben wurde."Gut so, das reicht! Stellt die Fässer links und rechts neben die Strasse, wir verwenden sie später, um die Gassen zu verbauen, sollen sie sich die Beine brechen, diese Biester!"
Zügigen Schrittes ging er dann auf einen altbekannten Paladin zu, der die Verladung der Ballisten überwachte. Arson erschien dem Schützen recht ruhig, aber dennoch auf Eile bedacht. Immer den Überblick behaltend, verteilte er die Aufgaben und wieß die Männer zu...
"MyLord, das Becken ist präpariert und die Jungs stehen jetzt wieder für andere Aufgaben zur Verfügung. Wenn euch noch Männer fehlen, so könnten sie mit anpacken und die Waffen in Stellung bringen.
Wie lautet eure Order?"
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| 21.04.2003 16:07 | #307 |
| Chaos13 |
Mit dröhnendem Kopf wachte Jori in seinem Zimmer im Hotel auf.Er konnte sich nur noch daran erinnern das er betrunken auf der Bank eingeschlafen war, doch wie zum Teufel war er nach Hause gekommen?Etwas links von seinem Bett stand die halb leere Weinflasche."Vermutlich der Grund für meinen Gedächtnisverlust!" dachte Jori mit einem schelmischen Grinsen und verließ das Bett.
Nachdem er sich angezogen hatte und seine Kopfschmerzen einigermaßen erträglich wurden wollte er erst mal ein wenig Wasser trinken.
"Verdammt, nichts mehr da! fluchte Jori und trat gegen das Bett. "Das heißt wohl ich muss wieder zurück in die Taverne." dachte Jori während er die Treppe nach unten ging und das Hotel in Richtung Coragorns Taverne verließ.
Nach kurzer Zeit hatte er sie erreicht und betrat sie schließlich.
Die Taverne war voll von Dieben, Sumpfkrautsüchtigen und ähnlichem Abschaum. Jori würde gut auf seinen Goldmünzenbeutel Acht geben müssen wenn er nicht ohne Geld nach Hause gehen mochte.
Entschlossen schritt er zur Theke hinter der der fette, schwitzende Wirt stand. Sein Gestank brachte Jori fast dazu doch nichts zu bestellen, doch schließlich gewann der Durst doch die Oberhand.
"Wirt, bring mir ein Glas Wasser, aber ein kaltes"!
"Ohhh wie süß, darf es nicht doch lieber ein Glas Milch sein?" antwortete der Wirt spöttisch, machte sich dann aber doch daran ein Glas Wasser einzuschenken.
Jori setzte sich derweil an einen Tisch in der Ecke und begann leise ein Stück auf der Laute zu spielen...
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| 21.04.2003 16:09 | #308 |
| Uncle-Bin |
Uncle-Bin hatte gerade sein Bierchen, er wusste inzwischen nicht mehr wieviele es schon waren, ausgetrunken und wollte nun langsam loswandern, als sein Kumpel, der ihm neulich beim Fass tragen geholfen hatte, die Kneipe betrat. Jori lief an ihm vorbei, setzte sich an den nächst besten Tisch und fing an auf seiner Laute zu klimpern nach dem er ein Gläschen Wasser bestellt hatte. Uncle-Bin stand nun auf und lief durch den Raum direkt auf seinen nächtlichen Gehilfen zu. Mit einem lautem Rumms lies er sich auf den Stuhl fallen und sprach Jori an. "Hey Kumpel! Was hälst du davon wenn wir ein bisschen wandern gehen? Ich soll zu Onars Hof und könnte einen Weggefährten brauchen. Ich zahle dir auch gerne wieder ne Kleinigkeit. Wenn du willst natürlich. 25 Goldstücke sollten reichen. immerhin erlebst du ja ganz schön was auf so einer Reise."
Jori antwortete nicht sofort, weil er gerade das Glas Wasser ausschlürfte das der Wirt ihm mit einem spöttischen Blick hingestellt hatte, aber nun wandte er sein Gesicht zu ihm.
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| 21.04.2003 16:14 | #309 |
| Chaos13 |
Jori sah sein Gegenüber überrascht an.
“Du hast mich ja ganz schön erschreckt! antwortete Jori mit gespielter Aggression in der Stimme.
“Aber nun gut. Dein Angebot klingt interessant, aber Onars Hof ist nicht gerade ein Ort den man ohne Schutz betreten sollte. Und ich bezweifle ob es ein Rekrut und ein stinknormaler Bürger mit den Lees aufnehmen können.“ Doch dann fiel Joris Blick auf seinen fast leeren Goldmünzenbeutel und alle Zweifel lösten sich rasch in Luft auf.
“Du kannst auf mich zählen! antwortete Jori schließlich und reichte Uncle-Bin die Hand.
“Aus welchen Grund musst du den so unbedingt zu Onars Hof?
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| 21.04.2003 16:20 | #310 |
| Eorl |
Eorl sah zu dem Mann hinüber der ihn angesprochen hatte.
Klar kann ich Hilfe gebrauchen. Es ist nämlich so das mich die Paladine zum Bolzenbasteln verdonnert haben. Die stellen in der Stadt Ballisten auf, und die Geschosse dafür mache ich.
Das Gespräch wurde unterbrochen, als zwei Waffenknechte hereingerannt kamen. Beide sahen aus als wären sie schon den ganzen Tag am laufen.Einer von ihnen sprach ihn, nach Luft schnappend an:
Wir..sollen hier...Geschosse abholen, für die Ballisten.
"Fein", grinste Eorl. "Die dinger liegen da drüben, viel Spass beim tragen."Die Soldaten verzogen sich mit den ersten der Zwei-Meter-Bolzen und grummelten etwas von Rekruten denen der Humor im Dienst verboten werden solle. Eorl wandte sich wieder dem Besucher zu.
Also! Nun zu dir. Wenn du mir helfen willst bin ich dir dankbar. Die Bolzen herzustellen ist nicht so schwer, das hast du in ner halben Stunde gelernt. Das Problem ist nur das die Teile dafür recht groß und schwer sind. Also kannst du gleich mit anpacken. Diese blöden Eisenkeile da drüben sind die Spitzen, und die Stämme da geben den Schaft. zusammengesetzt werden sie hier auf der Theke. Und das Leitwerk machen wir aus diesen Brettern hier.
Eorl grinste den anderen an. Und jetzt, brummte er Sollten wir besser anfangen. Wir wollen ja nicht das die Orcs vor der Tür stehen, und die Geschütze ohne Munition herumstehen.
Mit diesen Worten machte er sich, unterstützt durch die unerwartete Hilfe des anderen wieder an die Arbeit.
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| 21.04.2003 16:21 | #311 |
| Uncle-Bin |
"Pssst, sei leise. Also ich bin seit Gestern bei der Miliz und hab Heute den Auftrag bekommen bei den Aufständischen ein bisschen zu lauschen. Angeblich sind diverse Racheaktionen geplant. Und nun wollte ich nicht ohne Begleiter los", flüsterte Uncle-Bin
Uncle-Bin war glücklich einen Mitstreiter gefunden zu haben. Er war nun entschlossen sofort aufzubrechen.
"Hey. Jori hohl deine Sachen und dann nichts wie los. Ich sollte schon längst losgehen"
Beide trennten sich eilig und liefen los um ihre Sachen zu holen.
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| 21.04.2003 16:21 | #312 |
| Carthos |
Ein paar Milizsoldaten trugen nun die Bottiche auf die Türme der Mauern im oberen Viertel. Hier hatte man die Wehrtürme besonders stark besetzt, da man von hier aus am weitesten sehen konnte.
Zusammen mit Albrecht ging es nun wieder zurück zur Kaserne, welche mitlerweile kaum wiederzuerkennen war.
Egal was passiert, die Kaserne ist der zentrale Punkt unserer Verteidigung. Es ist praktisch egal von welcher Seite sie kommen, wir haben überall nette Überraschungen versteckt. Albrecht nickte nur zustimmend. Carthos sah ihm an, dass er sich seinen Aufenthalt in Khorinis einfacher vorgestellt hatte als es nun im Endeffekt war.
Wir werden nun damit beginnen die Miliz richtig auszurüsten. Auch die Paladine sollten sich nunn mit Schwert und Runen bereit halten.
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| 21.04.2003 16:28 | #313 |
| Yale |
Als wäre es nicht genug gewesen, dass alle im Alkohol ertränkten Kopfschmerzen der letzten Tage mit einem Mal über den sensiblen Kopf des Ritters hereinbrachen, kam nun auch noch ein penetrantes Pochen an seiner Wohnungstür hinzu. Einfach schrecklich, diese Unbarmherzigkeit, mit der die Leute dem armen Schmied Tag für Tag das Leben schwer machten. War das etwa schon wieder Milgo? Das konnte nicht sein, es waren kaum neue Aufträge gekommen, seitdem Yale die ausstehenden Bestellungen erledigt hatte. Aber wer wäre sonst so dreist, einfach an die Wohnungstür zu klopfen, als würden alle Amazonen von Khorinis nackt auf dem Marktplatz stehen?
Stinksauer und trotzdem schmerzgeplagt machte sich Yale auf den beschwerlichen Weg vom Bett zur Tür. Wenn dieser pochende jemand nicht Lord Hagen persönlich war, würde der Schmied desjenigen Schädel abreißen, entkernen und sein Morgenmüsli daraus essen.
Je näher er der Tür kam, desto durchdringender plagten ihn die hämmernden Laute, bis er sich die letzten Schritte beinahe kriechend fortbewegen musste. Mit allerletzter Kraft erreichte sein Rauschmittel-zerstörter Körper die Klinke, hielt sich daran fest und öffnete kurz vor dem Zusammenbruch die Tür. Zuerst trat keiner ein und Yale lag halb vernichtet hinter dem massiven Holztor. Schließlich raffte er sich auf, lugte hinter dem Tor hervor und erkannte einen seiner vortägigen Saufkumpanen, einen Ritter, dessen Name eigentlich auch egal war. Er machte ein bedeutungsschwangeres Gesicht, grüßte dann den Schmied und trat ein. Kaum hatte der Ritter den ersten Schritt in Yales Wohnung gesetzt, schon fing er mit erzählen an. Yale ignorierte den schwafelnden Laberlappen und schwang seinen Hintern in rhythmischen Bewegungen Richtung Stuhl. Selbst als der schmiedende Ritter den Stuhl erreichte, hatte er noch immer keine Lust dem Wanderprediger in seiner Küche zuzuhören. einige Zeit später wurden die Themen, die der andere Soldat ansprach jedoch ungemein interessanter. Es ging um einen bevorstehenden Orkangriff! Zwischen den Sätzen hörte Yale Fetzen wie "Verteidigung aufbauen" und "jeder Mann wird gebraucht" heraus. Auf einmal fühlte sich sein verpfuschter Geist wieder lebendig, die Lebenskraft kehrte in den zersetzten Körper zurück. Es ging wieder ans Metzeln! Sollten sie doch bloß kommen diese Orks, er würde ihnen schon zeigen, wo der Schmiedehammer hängt! Diese einfältigen Grünhäute würden keinen unheiligen Fuß auf den Boden dieser Stadt setzen, das hatte er Innos geschworen!
Mit einem Satz sprang Yale von seinem Stuhl auf, bemerkte die Schmerzen in seinem Kopf und fiel sofort wieder zurück auf den Stuhl. Bloß nichts überstürzen hieß es jetzt. Langsam und vorsichtig leitete er alle Gegenmaßnahmen für den Kampf mit dem Kater ein.
Nach beinahe einer Stunde war es soweit und Yale stand in voller Kampfmontur schlachtbereit auf dem Innenhof der Kaserne. Mittlerweile hatte sich dort eine große Gruppe von Rittern und Milizionären versammelt, allesamt durstig nach Orkblut. Die Sonne ließ die silbernen Plattenpanzer der Krieger hell erstrahlen, es war als wollte Innos seinen Streitern zeigen, dass er ihnen zu jeder Zeit und jeder Stunde beistünde. Yales vorige Müdigkeit hatte sich vollständig umgewandelt, in pure Energie. Eiligen Schrittes ging er auf einen Milizen zu, erkundigte sich wo die Pechpötte hinzuschaffen seien und schnappte sich nach dessen Antwort zwei Kameraden um die Kübel zu bewegen. Jeder der Ritter packte mit den Panzerhandschuhen einen Eimer und machte sich auf den Weg zum Oberviertel. Die Hitze wurde schon kurz nach der Steintreppe beinahe unerträglich, der Schmied wollte seinen Panzer ablegen, sobald er die Oberstadt erreicht hatte.
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| 21.04.2003 16:32 | #314 |
| Firen |
So eine Arbeit war doch besser als Ballisten schleppen und macht im Gegensatz dazu auch mehr Spass, dachte er sich. Nicht nur das war gut, sondern die Bauteile waren viel leichter als die Ballisten. Am Anfang war der Bau der Bolzen für ihn schwer, denn er wusste nicht direkt was jetzt was war, doch nach einer kurzen Zeit war auch das kein Problem mehr. Eorl hatte recht gehabt, lange brauchte man nicht um es zu kapieren. Nach einer Zeit ging die Arbeit wie von Hand, denn es war ja jedes Mal das gleiche. Jetzt fielen ihm die armen Waffenknechte von vorhin ein. Sie hatten schwerere Arbeit und er würde auf gar keinen Fall tauschen wollen. Bolzen basteln, wie es Eorl genannt hatte war um einiges einfacher und kräftesparender als Ballisten hin un her tragen, und hatte auch noch Sinn. Dann machte er eine kleine Pause setzte sich hin und trank etwas aus seiner Flasche.
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| 21.04.2003 16:34 | #315 |
| Stenic |
Bürger, Rekruten, Waffenknechte und noch andere Leute rannten eilig umher. Stenic blieb noch immer stehen und starrte in den Himmel.
Langsam ging er die Mauer entlang. Falls es eine undichte stelle geben würde, müsste er es sofort melden. Irgendwo müsste er sich auch platzieren damit es nicht so aussah als würde er sich drücken.
Irgendwo fand er ein sicheren Platz auf der Mauer. Von dort aus konnte man ruhig in den Wald hineinschauen. Von da aus könnte er prima schauen ob die Orks angreigfen würde. Falls sie angreifen, würde Stenic schnell das schreien.
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| 21.04.2003 16:45 | #316 |
| blutfeuer |
die drei frauen und der junge leon näherten sich der stadt. schon von weitem war klar, dass hier irgendwas nicht stimmte.
"die warten doch nicht etwa auf uns? wir tun denen doch nichts. müssen doch nicht gleich auf uns losgehn."
blutfeuer stieg von ihrem scavenger und führte ihn an der leine. die vier gingen langsam weiter.
vor dem tor standen wachen und die tore waren geschlossen. oben auf den mauern standen scharfschützen und hielten ihre armbrüste bereit.
"hier muss was passiert sein. ob das wegen der paar orks ist, die die taverne angesteckt haben? da müssen sie doch nicht solche angst haben!
heda, wir sind keine orks, wir sind nur frauen, die auf den markt wollen!"
blutfeuer rief das laut in richtung tor. die würden es fertig kriegen und auch sie schießen, so viel angst wie die hatten.
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| 21.04.2003 16:46 | #317 |
| Eorl |
Eorl beobachtete Firen, als dieser einen weiteren der mörderischen Bolzen zusammensetzte. Der hatte nur etwa fünf Minuten gebraucht um sich mit der Arbeit vertraut zu machen. Jetzt arbeitete er wie ein Besessener. Vielleicht würden sie das mit den Bolzen doch noch fertigkriegen, bevor die Orks kamen.Er Schnappte sich eine weitere Metallspitze und befestigte sie an einem Schaft. Ohne von seiner Arbeit aufzublicken rief er zu Firen hinüber:Sag mal du hast nicht zufällig interesse an einem Job als Lehrling, oder? Wenn wir das hier überleben, zeig icg dir wie man richtige Bolzen baut. Und vernünftige Armbrüste. Vielleicht lassen die uns sogar mal an die Ballisten ran. Was meinst du?
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| 21.04.2003 16:47 | #318 |
| Chaos13 |
"Wir treffen uns dann beim Marktplatz ... und beeilt euch!" hörte Jori den Rekruten noch kurz rufen, bevor er um die Ecke verschwand.
Irgendwie ging ihm das alles ein wenig zu schnell. Gerade noch saß er bei einem Glas Wasser in der Taverne und jetzt musste er sich bereits beeilen und seine Sachen zusammenpacken.
So schnell es ging rannte Jori durch die verzweigten Strassen Khorinis in Richtung Hotel und stieß dabei beinahe eine junge Frau um. Sie wollte ihm noch etwas nachrufen aber Jori war bereits um die Ecke verschwunden bevor sie irgendeine Beleidigung plazieren konnte. Mit Glück erreichte er schließlich unfallfrei das Hotel, sauste die Treppe hoch und in sein Zimmer.
Dort musste er erstmal verschaufen. Er war untrainiert und hatte außerdem gestern viel zu viel getrunken, was dazu führte das er völlig außer Atem war.
Nach Luft schnappend nahm er seinen Lederrucksack, packte seinen Goldmünzenbeutel und die halbe Weinflasche ein und verließ das Hotel eilig.
5 Minuten später erreichte er den Marktplatz auf dem ihn Uncle-Bin schon erwartete.
"Hast ja ganz schön lange gebraucht" begrüßte der Gardist Jori spöttisch.Gemeinsam setzten sie ihren Weg fort und verließen den Marktplatz zügig in Richtung Nordtor der Stadt...
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| 21.04.2003 16:49 | #319 |
| Milgo |
Es war aufgeregte Stimmung in Khorinis, und Milgo kam mit dem Schwerter schleifen kaum mehr mit... Yale selber hatte das Schwerter schmieden übernommen. Die Orks würden versuchen sie zu überwältigen, und so lang er, Milgo nicht Einhand wusste er nicht ob er lebdendig davon kommen würde. Der Schleifstein glühte fast, und strahlte eine Hitze aus, die Milgo noch nicht gekannt hatte. Er würde beim Angriff nur mit seinem Schwert dienen können. Und dazu nur mit einem Einhänder. Zweihand würde er demnächst im Sumpf lernen, sobald sie nicht mehr belagert wurden...
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| 21.04.2003 16:52 | #320 |
| Firen |
Firen traf das Angebot Eorl's vollkommen überraschend. Als er seine Überraschung überwunden hatte, dachte er kurz nach: Wieso eigentlich nicht? Ein guter Job...Ich lieg nicht immer faul rum. Und...hmmm...Armbrüste...die.. reizen mich ja schon.
Dann sah er Eorl ins Gesicht, der, Firen wusste nicht wieso, seinen Gedankengang irgendwie gefolgt war, und nun grinnste. Dann sagte er: "Also...Willste?" Noch einmal wollte Firen sich nicht fragen lassen und streckte ihm die Hand entgegen um das Angebot anzunehmen.
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| 21.04.2003 16:54 | #321 |
| Kano |
[Am Osttor]
Die Wachen im Turm betrachteten die Frauen skeptisch, auf den Markt wollten sie? Nun, sie würden sie nicht aufhalten, aber sie sollten dennoch andere Sorgen haben, als Einkaufen...
"Öffnet das Tor!", schallte es hinunter und schon setzten sich die dicken Flügel knarzend in Bewegung und gaben den Weg frei.
"Immer herein die Damen, da draußen ist es rechtgefährlich geworden, wobei die Stadt nicht unbedingt sicherer ist."
Hinter den Frauen schloss sich das Tor wieder mit einem Donnern und wurden verriegelt wie zuvor...
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| 21.04.2003 16:56 | #322 |
| Eorl |
Eorl grinste als der andere einschlug.
Na also. Dann wollen wir mal. und wenn wir den Angriff überleben feiern wir das mit nem Bier, okay?
Nun lass uns aber weitermachen, bevor irgendeiner von den Rittern glaubt wir hätten nix zu tun.
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| 21.04.2003 16:56 | #323 |
| Carthos |
Da der Eingang zur Kaserne nun komplett mit allem möglichen gerümpel zugestellt war, hatte die Miliz eine Leiter an die Mauer gelegt, welche sie dann im Ernstfall sofort hochziehen würde.
Carthos erklomm diese soeben und ging direkt in die Kasernenschmiede.Seid gegrüßt, wir benötigen schnellstmöglich so viele Bolzen wir möglich. Wie viele habt ihr da ?
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| 21.04.2003 17:01 | #324 |
| Eorl |
Eorl blickte auf als der Ritter eintrat.
Bolzen braucht ihr? naja, Armbrustbolzen hab ich noch über 20 Köcher voll. In jedem sind 50 Bolzen. Also ziemlich genau 1000 Stück. Und von den Ballistenbolzen ist schon ein Teil unterwegs. zwei Waffenknechte schaffen die unentwegt zu den Ballisten. Nehmt nur alles mit was ihr braucht, ich habe auch noch einige sehr gute Armbrüste hier.
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| 21.04.2003 17:02 | #325 |
| blutfeuer |
das hatte doch prima geklappt, nach einem kurzen zwischenstopp auf dem markt wusste sie auch bescheid.
"lasst uns zuerst zu gracia gehn. da können aber nur wir frauen schlafen, leon, du musst zu hanna. wir legen mal ab und treffen uns dann am hafen. erst mal sehn, wann wir hier weggkommen."
die beiden amazonen und satura gingen in die unterstadt und leon suchte sich eine bleibe bei hanna.
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| 21.04.2003 17:05 | #326 |
| Carthos |
Endlich mal eine erfreuliche Nachricht. Der Lord nahm so viele Köcher ins eine Arme wie er nur tragen konnte. Zwei Köcher hängte er sich selbst um, den Rest verteilte er an die anderen Paladine. Falls dies nicht ausreichte, würden sie später noch mehr holen.
Nun machte er sich erst einmala uf ins obere Viertel, nun galt es sich selbst erst einmal zu rüsten, bevor er weitere Kommandos gab.
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| 21.04.2003 17:07 | #327 |
| Firen |
Zuerst hatte Firen gedacht der Tag wäre schlecht verlaufen, nur Arbeit, kraftverschwändende Arbeit. Doch nun war er ploötzlich Lehrling. Das war schon komisch, ein vollkommen anderes Gefühl. Vorher hatte er keine richtige Arbeit gehabt und nun ... Zweifelos das Angebot hatte ihn überraschend getroffen. Vorher hatte er eigentlich nur daran gedacht eine ausreichend gut bezahlte Arbeit zu finden, aber so...In der nächsten Zeit war es mit faulenzen vorbei, nicht mehr den halben tag rumsitzen und schlafen, nicht nur da jetzt ein Orkangriff bevor stand. Doch eins fragte Firen sich immer noch. Wieso gerade er als Lehrling? Meinetwegen er hatte es einigermaßen schnell erlernt Ballistenbolzen zusammen zu setzen, aber das könne doch wohl fast jeder, hatte er sich gedacht. Doch schnell verdrängte er die Frage und kümmerte sich weiter um diese Bolzen.
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| 21.04.2003 17:09 | #328 |
| Skeleon |
Heute wollte ihm wirklich nichts so recht gelingen.
Erst wäre Leon fast von einem tollwütigen Feldräuber aufgefressen worden, dann wurde aus der Rast in der Taverne nichts - von der Diebesbeute gar nicht zu reden, Ha! - und nun hatten diese Militaristen auch noch Khorinis abgeriegelt.Leon folgte den drei Frauen - einer davon warf er immer wieder wütende Blicke zu - durch das Stadttor und die Handwerkerstraße entlang.
Grummelnd und fluchend dackelte er den Frauen hinterher hinunter zur Hafenkneipe.
Dort machte sich Satura einen Spaß daraus, Moe zu necken, als sie die Taverne betraten.
Rund um einen der Holztische ließen sie sich erschöpft fallen. Und hier würden sie die nächste Zeit verbringen - heute kämen sie sowieso nicht mehr weit, wenn die Milizen die Tore verbarrikadieren würden.
Kopfschüttelnd berieten sie, was zu tun sei. Denn die Bedrohung durch die Orks schien die ganze Insel Khorinis in einen Hexenkessel verwandelt zu haben.
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| 21.04.2003 17:24 | #329 |
| Alonso |
Alonso begab sich in die Kaserne. Die allgemeine Aufregung über einen möglichen Angriff der Orks konnte Alonso nicht recht verstehen. Immerhin hielten sich die Gardisten Innos' in dieser Stadt auf. Aber dennoch Orks waren das Einzige was das Königreich Myrthana gefährden konnte. Die Stadt war gut gegen jede Gefahr gewappnet. Die Eingänge der Stadt waren verbarrikadiert und Bogenschützen konnten den Feind gut erkennen falls er sich näherte.
Alonso begab sich hinter die Barrikaden der Kaserne und wartete ab.
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| 21.04.2003 17:26 | #330 |
| Yale |
Die Sonne wurde beinahe tödlich heiß und Yale trug noch immer seinen Plattenpanzer. Die zwei Balken unter den Armen trugen den Rest zur Erschöpfung bei. Aber schlappmachen stand nicht auf der Liste von Yales Eigenschaften. Im Ernstfall beflügelte den Schmied immer eine unglaubliche Ausdauer, die Gedanken an eine von Orks besetzte Stadt taten ihr übriges zum noch schnelleren Schritt des Ritters.
Die Platten seiner Rüstung krachten immer lauter aneinander, die Geräusche wurden beinahe ohrenbetäubend. Er schaffte es jedoch gerade so ohne Hörsturz bis zur Kaserne. Dort bemerkte er, dass die Zugänge bereits mit allerlei Gerümpel und Barrikaden unzugänglich gemacht wurden, sodaß er seine Balken über eine Leiter auf das Kasernengelände reichen musste. Im Gegenzug ließ man ihm an einem Seil zwei weitere Pecheimer herunter, die ihren Weg zum Oberviertel schleunigst finden mussten. Yale orderte noch vier weitere Eimer und forderte gleichzeitig drei Ritter zur Verstärkung an. Die zwei fehlenden Kämpfer rief er vom Marktplatz herbei, sie hatten anscheinend gerade eine Pause eingelegt. Als letzte Amtshandlung legte er den Oberkörperpanzer ab und ließ ihn zu Milgo in die Schmiede bringen, zusammen mit dem Auftrag Einhandschwerter für den Nachschub zu schmieden. Zwar beherrschte Milgo noch nicht die Kunst des Schmiedens zweihändig geführter Waffen, aber sein Talent für Einhänder konnte auch Yale ihm nicht abstreiten. So setzte der Schmied sein volles Vertrauen in seinen Lehrling, auf dass dieser genug Waffen für die bevorstehende Schlacht produzieren würde.
Yale teilte den fünf Rittern ihre Aufgaben mit, die genauso aussahen wie Yales, und machte sich mit dem schwerbeladenen Trupp auf den Weg zur Oberstadt.
Bei der konzentrierten Kraft ihrer Vorbereitungen würden es die Orks sehr schwer haben, auch nur in die Nähe des Hafens zu kommen, geschweige denn ihre stinkenden Krankheitstreter auf das Stadtgebiet zu setzen. Es zerriß den Ritter innerlich, dass er noch immer vorbereiten musste. Warum nicht gleich die Orks herschaffen und ein feierliches Gemetzel veranstalten, bei Innos, diese Grünhäute würde er Knochen für Knochen zerlegen!
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| 21.04.2003 17:33 | #331 |
| Arson |
"Hau-Ruck! Hoch damit!"
Ächzend hievte der schwitzende Milizionär den letzten Sandsack auf den nun fast mannshohen Befestigungswall, klopfte sich dann den körnigen Sand von der Uniform und spuckte grinsend auf den Boden.
"Das war der letzte, Herr Arson."
Der junge Paladin nickte und betrachtete die Früchte ihrer Arbeit. Das ursprünglich verschlafene Hafenbecken war kaum wiederzuerkennen. Auf dem sonst glitzernden Wasser schwappte ein dicker, öliger Pechfilm, der Pier war von hohen Mauern aus Sandsäcken und Holzplatten umgeben, in deren Zwischenräume die Männer angespitzte Pfähle geschoben hatten. Auf der Kasernenmauer zeichneten sich die wuchtigen Umrisse der Katapulte und Ballisten ab, überall waren Männer damit beschäftigt die Wurfmaschinen mit schweren Felsbrocken oder armdicken Pfeilen zu beladen. An den Staßenzugängen stapelten sich weitere Säckeberge, Milizionäre in voller Rüstung warteten nur darauf die Zugänge zur Stadtmitte zu verschließen und auf den Zinnen patroullierten die Krieger gruppenweise. Arson wirkte sehr zufrieden, als er sich dem Bogenschützen Kano zuwandte.
"Die Männer haben hervorragende Arbeit geleistet. Ich denke, wir sind bereit für die Orks. Jetzt heißt es wohl abwarten."
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| 21.04.2003 17:37 | #332 |
| Kano |
"Wie ihr befehlt, Herr, dann werde ich die Männer anweisen, sich auszuruhen und für den Kampf vorzubereiten. Sie werden tapfer ihren Dienst tun, wie ihr es von ihnen erwartet."
Kano salutierte noch, dann wand er sich um und nickte den Männern zu."Ihr habt's gehört, macht Pause und sammelt eure Ausrüstung zusammen, ihr werdet eure Kräfte brauchen, wenn die Orks kommen."
Der Bogner selbst ging erstmal zurück in sein Haus, jetzt ging es darum, so viel wie möglich Munition bereitzustellen, da konnten Pfeile nicht schaden, Pfeile wohin man nur sah...
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| 21.04.2003 17:37 | #333 |
| Mort R'azoul |
Tally wurde von einem kleinen Ruderboot in der Bucht direkt an der Stadt abgeladen.
Dann stand sie da, wusste nicht was zu tun war. Sie hatte fast nichts, nur ihre alte Lederrüstung und zwei Tücher, 'doch was kann man damit schon gross anfangen?' musste sie sich danach selbst fragen.
Weiter vorne sah sie zwei Fischer stehen, auf die sie sogleich zuging."Hallo, könnt ihr mir helfen?"
"Klar, was willst du?"
"Nun, ich bin gerade erst hier angekommen, wo bin ich hier?""Ihr seid hier in Khorinis, der Hauptstadt der Insel."
"Das trifft sich gut und was kann man hier so tun?"
"wirklich alles, glaub mir. Ganz egal was du denn früher gelernt hast, hier wirst du eine Arbeit finden. Was bist du denn? Fängst du auch Fische?"grinste der Mann.
"Nein, ich bin Schneiderin, wisst ihr zufällig wo ich hier etwas finden könnte, um dort zu arbeiten."
"Hmm, wüsst ich grad nichts."
"Schau halt mal bei den Reichen vorbei und vielleicht gibts ja sogar was im Amazonenlager, wobei ich bezweifle, dass du dahin willst."
"Wieso bezweifelt ihr das?"
"Nun, die Frauen dort sind, hmm, ein wenig komisch, aber lass es gut sein, ich wünsche noch einen schönen Tag, habe noch einige Sachen zu erledigen.""Danke für die Hilfe, wir sehen uns sicher wieder einmal."
Eryna lief dem Kai entlang, bis sie auf einem kleiner Platz, direkt am Hafen stand. Am besten würde sie jetzt zuerst einmal ein bisschen mit den Leuten sprechen und die Stadt besichtigen.
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| 21.04.2003 17:37 | #334 |
| Carthos |
Der Paladin blickte auf den Marktplatz hinunter, so konnte man das noch nicht lassen.
Das ist ja alles nicht so tief, legt mal die Steinplatten wieder darüber. die herumstehenden Milizionäre packten die beiseite gelegten Platten und legten sie wieder an ihren ursprünglichen Ort, so das alles nicht auffallen würde, zumidnest wer es nicht wusste würde nichts sehen.
Der Lord nickte zufrieden und machte sich seinerseits wieder an die Arbeit.
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| 21.04.2003 18:40 | #335 |
| Bran |
Nebel lag über der sonst so hellen Stadt. Es war fast dunkel. Kein sonnenstral blickte mehr über den Horizont. Normale Bürger trabten unruhig in ihren Häusern umher, sie waren angewiesen worden in ihren Häusern zu bleiben und die Türen zu verbarrikadieren. Einige Frauen stiegen durch Fenster aus dem Haus und rannten zum Hafen um noch einen Fisch zum Abendessen zu fangen. Einige Milizsoldaten liefen in Khorinis Wache. Die Mannschaft an Paladinen und Rittern waren an verschiedenen Stationen in der Stadt positioniert. Einige Armbrustschützen liefen auf den Pallisaden umher. Bran zeigte sich barmherzig und brachte einer alten Dame Wasser. Bran ging nicht davon aus dass die Alte das Wasser bemängeln würde wenn es aus dem Meer kam also schickte er einen Soldaten hin einen Eimer zu holen. Bran wartete geduldig bis der Soldat mit einem Eimer Wasser zurückkam und sich den größten Teil des inhalts über die Rüstung ergoss. Er riss dem Soldaten das Wasser aus der Hand und klopfte an das Fenster der Alten. Sie öffnete es und nahm freudig das Wasser. Bran machte eine kleine Bewegung mit der Hand als abschiedsgruß und ging wieder los um sein Schwert zu reinigen. Der Soldat schaute Bran mit offenen Augen nach. Wie konnte dieser Tyrann dieser alten Dame einfach so Meerwasser zu trinken geben? Bran sah die Aufruhr und redete dem Soldaten ein sie wolle ihre Spülbecken waschen. Der Soldat zog ab und ließ dem Ritter seine Gedanken. Bran ging um zu schauen ob die Handwerker an den Pallisaden auch brav ihre ausbesserungsarbeiten taten. Man konnte nie wissen wenn einer von ihnen ein Spion der Orks war würden sie möglicherweise in nächster Zeit ein großes Loch in der Mauer haben. Der Ritter machte einige Sprüche über die Arbeitsgeschwindigkeit der Handwerker und ging dann weiter. Müde ließ sich der Ritter auf einem Markttisch nieder und rief einem Soldaten zu, er solle ihm bitte ein Bitburger bringen.
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| 21.04.2003 18:44 | #336 |
| Eorl |
Eorl schaute sich in der Schmiede um, und überlegte. Er konnte unmöglich sagen wie viele Geschosse er und Firen mitlerweile gebaut hatten. Die Soldaten trugen ständig welche heraus, und niemand hatte sich die Mühe gemacht die zu zählen. Er blickte zu Firen hinüber, der gerade einen Weiteren Bolzen vom Tisch rollte. Dann packte er den Eisenkeil auf dem Boden und trug ihn hinüber zur Theke. Dort setzte er ihn ab, und suchte in dem Chaos, das er hier seit dem Morgengrauen angerichtet hatte nach einem weiteren Schaft. Er wurde fündig. Jedoch, so stellte er fest, würden ihm Die Holzschäfte bald ausgehen, und ohne gab es auch keine Geschosse. Er fluchte und rief über den allgemeinen Lärm hinüber zu Firen: Hey! So wie ich das sehe gehen uns bald die Holzschäfte aus. Wir müsssen in den Wald vor der Stadt, wenn wir hier weitermachen wollen. Wie sihts aus, kannst du kämpfen?
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| 21.04.2003 18:58 | #337 |
| Firen |
Firen sah Eorl kurz an und nickte. "Ja, ich kann kämpfen, aber nicht sehr gut. Aber keine Sorge für Wölfe und sowas reicht es. Ich war ja auch einmal Jäger, also sollte das kein Problem darstellen." Eorl antwortete: "Gut, denn ich bin nicht besonders gut dadrin, naja egal dann lass mal los gehn." Firen trat hinter Eorl aus der Schmiede und sie machten sich in Richtung Tor auf.
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| 21.04.2003 19:02 | #338 |
| Eorl |
Für Wölfe reicht es? Na das will ich doch hoffen, Kumpel, dachte Eorl und kämpfte sich durch den Strom verwirrt herumrennender Soldaten. Firen war direkt hinter ihm. Er ging zu seiner Hütte, schnappte sich den Holzkarren und Zwei Holzfälleräxte und warf sie auf den karren. gleich darauf waren die Beiden schon am Südtor, und passierten die Wachen.
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| 21.04.2003 20:16 | #339 |
| Gorg |
Gorg kam endlich am Hafen an und sah Arson. Ein junger stolzer paladin. Mit untergebenen Blick begab er sich zu ihm und sprach mit zittriger Stimme:Verzeihung, du musst Arson sein richtig?
Arson: Ja so ist es. Was kann ich für dich tun?
Gorg: Nun eigentlich ist es so, dass ich etwas für euch tun möchte.Arson: Schau an, einer der nicht ohne Arbeit kann was?
Gorg: Nun eigentlich nicht, nein. Ich möchte arbeiten um nicht zuverhungern.Arson: Du brauchst also eine Aufgabe?! Nun wir sind hier unen eigentlich fertig. Die Barikaden stehen. Doch du kannst helfen die Balistas zuladen.Gorg: Danke.
Gorg schlich davon. Arson musste etwas schmunzeln über den jungen Mann. Gorg kam zu einer Balista wo bereits ein anderer Arbeiter dabei war, die balista zuladen. Hey pack mal mit an! schrie er Gorg an.
Deshalb bin ich ja hier. erwiderte er und half beim laden.
Wenig später waren die Balistas geladen und Gorg war erschöpft. Immerhin hatte er etwas gearbeitet. Sein "Kolege" lud ihn zu sich zum Essen ein. Gorg war überglücklich. Endlich wieder ein voller Magen. Zwei saftige Keulen vom Schaf bekam er, etwas Suppe dazu und ein frisches Bier. Sogar schlafen könne er hier wenn er wollte.
Gorg bedankte sich. Doch es war noch Zeit bis zum Abend. Erneut ging er heraus und diesmal hatte er Glück, er traf Yale. Sofort ging er auf ihn zu.
Gorg: Yale, du bist doch Yale der Schmied? Doch du musst es sein...Yale: Ja wieso? Wer will das wissen?
Gorg: Mein Name ist Gorg, ich komme aus der Hauptstadt. Ich war da Schmiedlehrling und würde gerne bei dir in die Lehre gehen...Yale: Moment mal. Du möchtest bei mir in die Lehre?
Gorg: Ja, ich bin wirklich gut und...
Yale: Ja mag ja sein aber im Moment tut es mir wirklich leid. Ich kann keinen Gesellen gebrauchen. Doch wenn du dir mal etwas dazu verdienen möchtest, kannst du ja ein paar kleinere Jobs für mich erledigen.
Gorg: Danke Sir.
Yale: Jaja schon gut. Wie gesagt, komm wieder wenn du was erledigen willst. Es gibt immer was zutun. Doch nun solltest du lieber ins Hotel gehen oder irgendwo hinein. Es könnte sonst ungemütlich werden
Da bemerkte Gorg erst was eigentlich vor sich ging... große Barikaden, Balistas, aufgescheuchte Menschen. Irgendwas stimmt doch hier nicht. dachte er sich. Er ging zu einem der Soldaten und fragte ihn, was eigentlich der ganze rummel soll.
Soldat: Was das weißt du nicht? Wo kommst du denn her? Vom Mond? Die Orks kommen!
Ist er vom Pech verfolgt? Gorg war verzweifelt. Gerade mal einen tag in Khorinis und schon sollte ein Angriff statt finden. Hoffentlich reichen die Barikaden aus. Und die balistas. Gorg ging zurück zu seinem Kolegen und legte sich in das Gästebett. Mit geöffneten Augen und einem rasenden Herz in seiner Brust wartete er bis es dunkel ward.
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| 21.04.2003 20:42 | #340 |
| Kano |
Geschafft ließ Kano das Werkzeug auf den Tisch fallen, der Pfeil landete im Köcher bei den anderen. Pah, genug für diesen Tag, das würde eine Weile reichen. Der Bogner lehnte sich zurück und schloss die Augen, langsam wischte er sich über das Gesicht und und sah sich dann um. Miese Orks...was mussten die hier alles so durcheinander...
Der Schütze erhob sich und ging langsam aus der Werkstatt in den Wohnraum, schnell suchte er sich was zu essen zusammen und ging damit zu seinem Schaukelstuhl. Feierabend...es war absolut genug für den Tag. Auch Bosper war schon weg, nur ein schwaches Knistern des Feuers war noch zu vernehmen...
Während er langsam in seinem Stuhl vor und zurück wippte, gingen ihm die verschiedensten Sachen durch den Kopf, die Verteidigung stand, sie hatten den ganzen Tag lang viel aufgebaut, Schutzwälle, das Pech, die Barrikaden. Ein tiefes Seufzen entfuhr dem Offizier, dann sank er ein wenig tiefer in den Stuhl, es war längst nicht vorbei, es begann erst...
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| 21.04.2003 20:55 | #341 |
| Mykena |
Mykena hatte tatsächlich den ganzen Tag über auf dem Schützenplatz gestanden und geübt. Pfeil um Pfeil hatte sie auf die Scheibe geschossen, unermüdlich, bis sie nur noch Kreise vor sich sah. Sie legte den Bogen weg, verabschiedete sich von den Trainingskollegen, die sie im Laufe des TAges kennengelernt hatte, und machte sich auf in die Bognerei.
Leise öffnete und schloß sich die Tür, als Mykena eintrat.
"Puh, was für ein Tag. War den ganzen Tag am Üben."
Sie ließ sich nebem Kano am Kamin nieder.
"Wie war dein Tag so?"
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| 21.04.2003 21:04 | #342 |
| Kano |
Der Schütze schluckte noch schnell einen Bissen runter und antwortete dann:"Hmm...frag nicht...den ganzen Tag nur Sicherheitsvorkehrungen getroffen, Pech geschleppt, Waffen verlagert, Barrikaden gebaut, rumgebrüllt, Pfeile gebaut."Er klopfte ein paar Krümel von der Kleidung und sah zu ihr rüber."Du hast also den ganzen Tag geübt? Nun, das hört man doch gern, als Lehrer.Wirst du jetzt in der Stadt bleiben? Es ist sicher riskant, jetzt zurück zu fahren, erst recht allein. Wenn du willst, bleib hier, so lang du willst, bis die Gefahr vorüber ist.
Hier bist du auf jeden Fall sicherer, als wenn du jetzt zurück fährst. Was sagst du?"
Er lehnte sich etwas vor und sah der Königin ins Gesicht, in ihre, im Schein des Feuers, leuchtenden grünen Augen...
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| 21.04.2003 21:07 | #343 |
| Mykena |
Mykena schaute etwas verwirrt drein.
"Wie? Was? Wieso sicherer? Ist denn was passiert?"
Hmm, das konnte auch den plötzlichen Hektikanfall im Kasernenhof erklären. Sie hatte es erst für eine kleine Stadtinterne Angelegenheit gehalten, eine Horde Diebe oder so, die die Miliz auf Trab hielten.
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| 21.04.2003 21:13 | #344 |
| Kano |
Verwundert sah er auf.
"Oh, du weißt es nicht? Die Orks haben das Sumpflager angegriffen und wir haben die Befürchtung, dass auch wir Ziel ihrer Angriffe werden könnten...deshalb die ganzen Vorkehrungen. Und es ist kein Geheimnis, das Orks Kriegsschiffe haben, sie wurden schon einige Male gesichtet, vermutlich sind sie jetzt, wo sie einen offenen Kampf begonnen haben, verstärkt auf dem Meer unterwegs..."
Er lehnte sich wieder zurück und sah ins Feuer.
"Deshalb wäre es mir ehrlich gesagt lieber, du bliebest hier...Allein da runterfahren, zu deinem Lager zurück...das wäre Selbstmord.Und es kann auch keiner mit, jeder wird hier in der Stadt gebraucht, wenn die Orks kommen, sie sind und zahlenmäßig weit überlegen, da kann nicht jeder noch wo anders hin. Du verstehst?
Wie gesagt, du kannst hier wohnen, wie schon die ganze Zeit über."
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| 21.04.2003 21:17 | #345 |
| Mykena |
Mykena schaute mit großen Augen zu ihm auf. Das war ja unglaublich, was er da erzählte. So ganz wollte es noch nicht in ihr Hirn, das klang alles so unwirklich.
"Oh...das Sumpflager? Orks..hmm...weißt du ob sie auch noch woanders unterwegs sind? Im Fjord, in meinem Lager?"
Ihr Blick sagte alles. Sie war im Zwiespalt.
"Wenn sie nur hier sind bleib ich natürlich da und helf soweit ich kann. Hmm. Ich muss wissen wie es da drüben aussieht. Gibt es denn nicht irgendwelche Leute die dort waren und berichten können? Oder ist die Stadt schon so zu?"
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| 21.04.2003 21:19 | #346 |
| Gorg |
Gorg konnte nicht schlafen. Obwohl die nacht herein gebrochen war kreisten seine Gedanken um nichts anderes als die Stadt. Was wenn auch Khorinis fallen würde? Er wollte nicht schon wieder fliehen. Gorg stand auf und ging nocheinmal nach draußen. Er setzte sich auf eine Bank und schaute gen Himmel. Es war etwas fröstelich doch trotzdem eine wunderbare Nacht. Wieso muss nur ein solcher Schatten darüber liegen. Er sah die Straße herunter zum Hafen und starrte auf die Barikade.
Er konnte nicht mehr anders. Diesmal würde er nicht tatenlos zusehen. Gorg ging zurück ins Haus, schnappte sich einen kleinen Dolch von dem bereits schlafenden Arbeiter und lief hinunter zum Hafen. Er wusste er würde mit einem Dolch nicht viel gegen die orks ausrichten können doch besser als nichts zutun und wehrlos zusterben. Unten am Hafen patroulierten schon einige Milizen. Arson weiß bestimmt jede Hilfe zuschätzen. dachte er sich, stieg auf eine kleine Anhöhe und beobachtete das Meer. Er hörte einige Wachen scherzen, was ein kleiner Wicht wie er überhaupt ausrichten kann. Nichts, und das wusste Gorg auch. Das einzige was für ihn zählte war, dass er da war, da um seine neue Heimat zuverteidigen.
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| 21.04.2003 21:20 | #347 |
| Eiswasser |
Wie es schien hatte Shiva Glück, in der Dunkelheit und bei der mangelnden Kundschaft war kein einziger Geldeintreiber zu sehen, vielleicht kam sie ja doch um die Standgebühren herum. Sorgsam knotete sie das Boot mit einem Seil fest, welches darin lag, extra für den Zweck. Schnell hatte sie das Hefenviertel verlassen, dieser Ort brachte zwar immer Erinnerungen an Tageslicht, doch in der Nacht war er nun einmal nach Shivas Meinung zu gefährlich. Es dauerte nicht lange und sie hatte das Hotel zum schlafenden Geldbeutel und damit auch ein Zimmer für die Nacht gefunden.
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| 21.04.2003 21:22 | #348 |
| Kano |
"Hmm, ich weiß es nicht...ich weiß es wirklich nicht.
Wir haben hier alles dicht gemacht, als wir von dem Angriff auf das Tal der Templer erfuhren. Von deinem Lager wissen wir nichts. Vermutlich patrouillieren die Orks schon auf dem Meer, um alles abzufangen, was die Stadt verlässt."Das half ihr sicher nicht viel weiter, er konnte ihr Besorgnis verstehen, immerhin ging es um ihr Lager, ihre Amazonen, Freundinnen..."Aber ich denke nicht, dass sie das Lager angreifen werden, so bekannt ist es nicht. Außerdem ist es gut befestigt und deine Frauen sind gute Kriegerinnen.Noch nie hatte sich da ein Ork blicken lassen...vermutlich wissen sie noch nichtmal um die Existenz des Lagers. Kopf hoch, e wird schon nichts passieren."Versprechen konnte er das freilich nicht...aber ihr jetzt das Schlimmste einreden, würde auch keinem helfen...
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| 21.04.2003 21:26 | #349 |
| Saria |
Langsam wurde Saria das Warten zu langwierig.
Mit einem dumpfen Pochen stellte sie ihren Becher auf dem Tisch ab und stemmte sich in die Höhe.
"Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe besseres zu tun, als mir hier den Hintern wund zu sitzen."
Nach einem bösen Blick zu Leon fuhr sie fort.
"Und ihr kommt auch ganz gut ohne mich zurecht. Wir treffen uns dann später bei Gracia."
Mit diesen Worten striff die Diebin ihren Mantel über und verließ die Taverne mit einem unbestimmten Ziel.
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| 21.04.2003 21:28 | #350 |
| Mykena |
Mykena schaute trübsinnig ins Feuer. Er hatte recht, viel konnte sie nicht tun. Es hieß abwarten. Wenn das Lager wirklich angegriffen wurde, dann hatte sie auch keine Chance rechtzeitig zu kommen. Durch die Orkgaleren auf dem Meer würde sie es wohl kaum unerkannt schaffen.
Sie seufzte.
"Na ich hoffe du hast recht. Das Lager wird sie nicht interessieren, es ist zu klein. Außerdem gibts immer noch die Möglichkeit sich im Gewölbe zu verstecken und alles zu verbarrikadieren. Sie werden es schon meistern."Sie streckte die Füsse aus und versuchte leicht zu lächeln.
"Versuchen wir uns trotzdem nen schönen Abend zu machen. Und danke für die Unterbringung. Ich werd mich auch nützlich machen wo es geht."
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| 21.04.2003 21:47 | #351 |
| Skeleon |
Leon sah ihr mit einem wütenden Blitzen in den Augen hinterher.Dann blickte er wieder auf sein Glas.
Sie hat eigentlich recht. Gibt nützlichere Dinge, die ich jetzt tun könnte als Bier zu trinken und den Krug anzuglubschen.
Mit einem Ruck erhob auch er sich.
"Ich werd' mir mal die Beine vertreten."
Mit einem Zwinkern verließ er die Taverne und stand in der kalten und dunklen Nacht. Er Legte sich den Mantel um, ließ die Kaputze jedoch am Rücken hängen.Jetzt nur die richtigen 'Geldballungszentren' finden ... in der Oberstadt sollen die Leute ihr Geld regelrecht auf die Straße werfen. Das wird sich lohnen.Und so machte Leon sich auf den Weg zur Oberstadt, überall patrouillierten Milizwachen und Ritter des Ordens auf und ab.
Wird keine leichte Übung werden ...
Schlimmer noch, als er das Tor zur Oberstadt erreichte war es vollkommen verbarrikadiert, nur die Stadtwachen wurden eingelassen.
Na toll, da drin ist alles noch mehr überwacht ... also zurück zur Handwerkerstraße ...
Und so schlenderte Leon die Gasse entlang, bis er zur Rechten ein vollkommen verdunkeltes Haus ausmachte.
Ein rascher Blick die Gasse hinunter - alles klar - und schon machte er sich daran, das Haus zu betreten.
Mit leisem Knarzen hießen ihn die alten Holzbohlen unter seinen Füßen willkommen. Geschwind lief er alle Zimmer ab, seine Augen gewöhnten sich schnell an die Dunkelheit und so sah er, dass das Haus vollkommen verlassen war. Ein perfekter Beginn für einen lohnenden Beutezug.
Die Hütte war zwar nicht gerade von einem Großbauern, aber immerhin fanden sich zwei schön verziehrte Langdolche und einiges an abgenutztem Tafelsilber. Hastig stopfte er alles in seine Taschen.
Mit der Spitze eines Dolches brach er schließlich noch eine Truhe auf, nicht gerade die sauberste Arbeit, aber er hatte keinen Dietrich zur Hand und so zerstörte er das Schloss einfach.
In der Truhe waren mehrere samtene Beutel aufeinander geschichtet.Ein paar Goldmünzen zierten den einen, der andere war leer bis auf einen schlichten Silberring, edleres Silberbesteck, offensichtlich für besondere Anlässe fanden sich im dritten Beutel.
Alles nicht allzu wertvoll, aber Kleinvieh macht auch Mist dachte sich Leon. Nun wurde es interessant, denn unter den Beuteln kam ein Bündel Kerzen zum Vorschein - eigentlich nicht so wertvoll, egal, eingesteckt - und da darunter lag ein vergilbtes Pergament.
Leon klopfte den Dreck ab, der sich auf dem Truhenboden gesammelt hatte und es kam eine alte Karte von Khorinis zum Vorschein. Eine ganz normale Landkarte, aber solche waren doch einiges Wert.
Und damit hatte er das erste Haus seiner Diebestour 'gesäubert', kein schlechtes Ergebnis für den Anfang.
Er stieg in den ersten Stock hinauf - hier waren nur leere Kammern oder verstaubte Möbel vorzufinden - und schlich sich zu einem der Fenster. Auf der anderen Seite der Straße gähnte ein dunkles Loch - noch ein mögliches Ziel? Leon kroch auf den Fenstersims und richtete sich auf. Eben gingen einige Milizwachen unter ihm vorbei, sahen jedoch nicht nach oben.
Nachdem die Soldaten die Gasse hinter sich gelassen hatten holte Leon tief Luft, ging in die Hocke und sprang.
Er verfehlte den Sims knapp, rutschte mit den Füßen ab, konnte ihn jedoch noch mit den Händen zu fassen kriegen.
Ächzend und keuchend zerrte Leon sich empor und sprang vom Sims aus ins Zimmer. Vollkommene Dunkelheit umgab ihn.
Vorsichtig trat er weiter vor, das Holz unter ihm knarrte, seine Schritte schienen wie laute Trommelschläge und sein Atem wie das Rasseln einer Molerat in der Stille.
Plötzlich stieß er gegen etwas hartes.
Er tastete sich an der Wand entlang, fand einen Türstock und stieg schließlich blind eine Treppe hinunter.
Aus einem Raum drang schwaches rötliches Licht, Leon ging darauf zu und spähte durch den Raum.
Und dort erblickte er Saria, die, wie vor kurzem im Wald, ein sanft rötlich schimmerndes Licht beschworen hatte.
"Du!" entfuhr es ihm.
Sein Schwert ließ er im Halfter, doch er fingerte in seinen Taschen nach einem der Langdolche.
Und als Saria sich umwandte war er für den Notfall bereit, anders als am Nachmittag in der Taverne.
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| 21.04.2003 21:49 | #352 |
| Stenic |
Gelangweilt stand Stenic weiterhin auf der Mauer und schaute in den Wald hinein. Derweil sah er keine Orks.
Nach einer Weile stehen wurde seine Kehle langsam trocken. Weiterhin darauf zu stehen würde er nicht aushallten. Er ging wieder zum Marktplatz und sah noch kurz um sich.
Am Galgenplatz sah es so aus als ob es gratis Bier gab. Ohne zu fragen,nahm sich Stenic ein Krug. Langsam lies er das kalte Gesöff seine Kehle hinunter fliessen. Nach jedem schluck war es schon viel leichter zu leben.
Nachdem der Krug leer war,stellte er ihn zurück auf dem Tisch und mit seinen Ärmel wischte er sich den Schaum von dem Mund. "Mal schauen wie die Situation im Hafenviertel ist." sagte Stenic zu sich.
An der Kaserne vorbei, erreichte er das Hafenviertel.
Zu erst sah er sich um. Nun ging er richtung Hafenkneipe.
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| 21.04.2003 21:49 | #353 |
| Mort R'azoul |
Tally lief den ganzen Abend in der Stadt herum, scheinbar waren alle ziemlich aufgeregt, die meisten rannten umher und verrichteten letzte Arbeiten, als ob irgendetwas angreifen würde. Sie wusste es nicht. Wie sie so durch die Gässchen der Stadt läuft, sieht sie sehr viele Leute, Händler, Handwerker, Paladine, alle am arbeiten, auch in der Nacht noch. Dann, sah sie unter einem kleinen Tempel einen Magier stehen, sie ging auf ihn zu, denn er wirkte sehr ruhig und gelassen.
"Hallo, könnt ihr mir helfen, gütiger Magier?"
"Aber sicher, was wollt ihr? Geistigen Beistand?"
"Nein, nunja, nicht direkt zumindest, ich wollte viel eher wissen, ob ich hier irgendwo übernachten kann."
"Aber sicher kann man das hier, schau, dort hinten, auf dem Platz musst du links abbiegen, gleich um die Ecke hat es ein Gasthaus, dort kannst du gratis übernachten, sofern du das willst."
"Ja, ich glaube schon, dass ich das möchte, ich danke euch, edler Magier."So lief Tally zufrieden auf den Platz, um dort links abzubiegen, und schon war es zu sehen, ein Eingang über dem ein Schild hing, 'ja, das schien sie zu sein.' sagte sie leise zu sich selbst und trat ein. Die Gastgeberin wies sie ohne viele Worte von sich zu geben ein. Oben war ziemlich alles besetzt, zumindest fast jedes Bett. Langsam und sanft schlief Tally ein.
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| 21.04.2003 21:54 | #354 |
| Kano |
Kano rutschte vom Stuhl und setzte sich neben sie auf das Fell."Hey...wird schon gut gehn."
Der Bogner legnte den Arm um sie und sah ins Feuer.
"Weißt du was, wenn das hier vorbei ist, komm ich mit, dann musst du nicht allein da runter.
Und bis dahin fühl dich hier wie daheim."
Er reichte ihr etwas zu essen und nickte aufmunternd.
"Wenn den neusten Berichten zu glauben ist, dann haben sich die Orks aber zurückgezogen, vielleicht haben wir erstmal eine Weile ruhe, die Templer haben sich tapfer geschlagen und den Grünlinge schwere Verluste zugefügt...Dadurch lassen sie vielleicht allen weiteren Vorhaben ab."
Er sah vom Feuer weg, zu ihr und lächelte sie aufmunternd an.
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| 21.04.2003 21:57 | #355 |
| doooom |
Interessiert sah sich der junge Bruder die Hafenstadt an. Obwohl die Dämmerung eingesetzt hatte konnte man noch alles recht gut erkennen. Wenigstens war dadurch die Hitze des Tages weg, obwohl es auch an diesem Abend noch relativ schwül für eine am Meer gelegene Stadt war. Doooom sah sich vor allem das Hafenviertel von Khorinis genauer an. Dort gab es im Vergleich zum Rest der Stadt, die er bisher besichtigt hatte nicht solche schönen Fachwerkäuser, sondern eher einfache Holzhütten, die ihn ein wenig an den Sumpf erinnerten. Doch im Gegenteil zum Lager der Bruderschaft war es hier leicht heruntergekommen. Da ihm die zustände in diesem Vieltel der Stadt nicht wirklich gefielen beschloss er sich wieder in die Mittelstadt zu begeben und dort die Taverne aufzusuchen. Schon seltsam, das es den jungen Bruder immer wieder an die ihm schon bekannten Orte wie die Taverne zog anstatt das er sich hier weiter umsah. Auf seinem Weg in die Kneipe der Stadt sah er mehrere Leute, die im Begriff waren ihre Arbeit zu beenden. So schien der Schmied der Stadt gerade seine Schwerter zu verstauen und auch der Tischler ging in sein Haus. Außer den wache schiebenden Milizen waren an diesem Tag nicht sehr viele Leute auf den Straßen und auch von denen waren nicht soviele da wie noch am Vortag.
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| 21.04.2003 22:04 | #356 |
| Carthos |
Der Lord hatte sich mittlerweile auf den Turm der Kaserne begeben und blickte nun aufs Meer hinaus. Sie hatten den Angriff erwartet, doch nichts passierte. Doch die ganze Arbeit war nicht umsonst, denn nun wussten sie wie man alles handhaben musste.
Der Kommandant blickte voller Stolz auf die Stadt hinunter, die trotzde des vermeintlichen Fehlalarms großes Vollbracht hatte. So schnell hatte er noch nie eine Verteidigungsanlage errichtet. Wären seine Leute damals genauso schnell gewesen....
Die Orks waren damals genauso gefährlich gewesen, doch man hatte auf die Verteidigungsanlagen vertraut, welche man damals hatte. Jedoch fielen diese schon bei der ersten Angriffswelle.
Noch einmal wollte er nicht eine Stadt aufgeben, egal wie stark der Feind war. Er wollte nicht noch einmal zusehen müssen wie eine Siedlung der Menschen von diesen grünen Bettvorlegern niedergemacht wurde. Diesmal würde er kämpfen bis zum letzten. Doch die Orks schienen sich erst einmal verzogen zu haben. Aber sie würden sicher wieder kommen, darauf hoffte Carthos zumindest.Diesmal trete ich euch allen in den Arsch, das verspreche ich.
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| 21.04.2003 22:06 | #357 |
| Gorg |
Gorg wurde es nun etwas langweilig. Er erhob sich und sprang von der kleinen Anhöhe herunter. Kein Schiff war zusehen und keine Orktrommeln zuhören. Gorg ging zu einem der Milizen.
Gorg: Ist es sicher, dass die Stadt überfallen wird?
Miliz: Hör zu kleiner. Selbst wenn, dann bist du keine große Hilfe. Diese grünen, riesigen borstenschweine haben schon das Sumpflager verwüstet, da ist es doch wohl naheliegend, dass sie Khorinis auch angreifen.
Gorg: Also besteht noch Hoffnung?
Miliz: Wenn du willst kannst du solage hoffen und zu Innos beten wie du willst. Ich schwöre da lieber auf die Barikade.
Gorg schlenderte an der Barikade entlang. Doch was war das? Gorg ging näher an die Barikade. BEI INNOS! Die barikade hat einen Riss. Ok er ist klein doch er kann wachsen. Gorg war perplex, was sollte er nur tun? Wie von der tarantel gestochen lief er in Richtung Stadt. Es schaute sich um. Es schienen beinah alle zu schlafen.
In der bognerei flackert noch ein Feuer. flüsterte er zu sich selbst. Schnell stürmte er hinein und sah Kano und Mykena.
Gorg: Schnell ihr müsst kommen. Die Barikade unten am hafen einen Riss.Kano: Na wie wäre es wenn du ihn dann stopfst?
Gorg: Ja aber mit was denn?
Kano: Geh zu Thorben. Vielleicht kann dir dir ja helfen.
Nun gut dann eben zu Thorben. Gorg ging schnell in die Tischlerei.
Gorg: Die barikade.... unten.... hat einen Riss.
Thorben: Und was soll ich da jetzt tun?
Gorg: Naja mir helfen den Riss zu flicken.
Thorben: Hör zu. Das ist eine barikade aus Sandsäcken und Leder. Wieso willst du da was stopfen? Wegen einem kleinen Riss passiert da auch nichts.
Gorg trottete nach draußen. Entweder nahm ihn oder die Siuation keiner enrst oder es war wirklich belang los.
Er ging wieder zum Hafen, nahm sich einen Ast von thorben mit, der draußen lag, setzte sich wieder auf seine anhöhe und began etwas rum zuschnitzen.Irgendwann werd ich Mitglied der Garde sein... träumte er und schaute aufs Meer
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| 21.04.2003 22:10 | #358 |
| Saria |
Im selben Moment, in dem Saria das Geräusch hinter sich hörte, erlosch ihr beschworenes Licht mit einem deutlich hörbaren Ploppen.
Kleine Lichtpünktchen sirrten durch die Luft und verteilten sich im gesamten Raum.
Erschrocken fuhr die Diebin zusammen und riss den Dolch aus der Scheide. Das war doch...Leon!
"Verdammt, geht's noch lauter!", zischte die Amazone gereizt. Ihr Puls beschleunigte sich zunehmend. Verdammt, das lief gar nicht gut. Wenn sie jemand bemerkt hatte....
"Scheisse, was bei Beliar machst du denn hier?", fragte sie leise nachdem sie sich etwas beruhigt hatte.
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| 21.04.2003 22:28 | #359 |
| Skeleon |
"Na, das gleiche wie du, du Unschuldslamm! Verdammt, mit deiner Wunderkerze lockst du uns noch die ganze Miliz hierher." zischte er zurück."Wenigstens schrei' ich hier nicht rum, du Amateur!" wisperte Saria gereizt.Er grummelte nur leise und packte den Griff des Dolches fester, hielt ihn jedoch in er Tasche verborgen.
Sie blickte auf seine in der Tasche versteckte Hand und schien zu ahnen, was er dort so verkrampft festhielt.
Er grinste grimmig.
"Und, schon was lohnendes entdeckt?!"
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| 21.04.2003 22:39 | #360 |
| Saria |
"Ich war gerade dabei, diese verfluchte Truhe zu knacken, als du mich aus meiner Konzentration gerissen hast!"
Langsam wurde die Diebin wirklich wütend. Heute haute ja auch wirklich gar nichts hin.
Erst versaute ihr Leon die Tour bei der Taverne und jetzt gab es schon wieder Probleme. Was jetzt noch fehlte, war eine übel gelaunte Stadtwache. "Aber jetzt wo du schon mal da bist, kannst du mir eigentlich mit diesem verflixten Schloss helfen. Ich hab nicht genügend Hände, um das Ding aufzubekommen...."
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| 21.04.2003 23:01 | #361 |
| Stenic |
Stenic sah sich nochmal im Hafenviertel um. ER schaute abwechselnd nach links,nach rechts und gerade aus. Auch hier schien es normal zuzugehen. Noch einen kleinen Blick und Stenic verliess das Hafenviertel. "Am besten gehe ich richtung Obere Stadt. Mal schauen wie es die Situation dort oben ist." sagte Stenic zu sich als er ein paar Schritte nach vorne ging.
Auf dem weg zur Ober Stadt ,drang ein kleiner Ton in Stenic's Ohr. "Hier wird doch niemand...? Nein das würde doch keiner machen." dachte sich Stenic. Doch seltsam war es schon. Würde jemand einbrechen? Immer wie sich Stenic das fragte ,schüttelte er den Kopf und ging ein schritt weiter nach vorne. Doch dann fiel Stenic ein ,das er sich vielleicht das geräusch eingebildet hatt. Und nur wegen so etwas kleines würde er doch nicht gleich den schlimmsten Verdacht haben.Doch ins Obere Viertel traute sich Stenic jetzt nicht mehr. Soviele Millizen sah er noch nicht. Gut für ihn, muss er nicht schauen wie die Situation so ist. Er blickte kurz um sich und suchte eine Bank zum hin setzen. Doch nach kurzer Zeit fand er auch eine wo er sich drauf setzte und in den Himmel starrte.Ein schöner Sternenhimmel.
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| 22.04.2003 01:13 | #362 |
| Kilian v. W. |
Entnervt saß der Wegelagerer auf dem leeren Fass neben dem Freibierstand, kaute unwirsch auf seinem Strohhalm herum und hielt sich nebenbei die Ohren zu. Bei Gott, er könnte schreien. Niemals wieder, nie, nie, NIE wieder würde er einem Milizen ein Bier spendieren, nie! Ein besonders trauriges Exemplar dieser possierlichen Tierchen hing ihm nämlich förmlich an der Backe, und füllte seine Ohren seit einigen Stunden mit allerlei sinnlosem Geschwafel, seine Mutter habe ihn nie richtig gestillt, er sei als Kind immer der Prügelknabe gewesen, seine Milizkameraden klauen ihm immer die Strapse und hängen sie dann an den Galgen...
Lauter Zeug eben, für dass sich ein Wegelagerer, der zwangsweise Trainingspause machen muss und nur versucht bei einem...zwei..okay, sechs Bierchen zu entspannen, genausoviel interessiert wie wenn im Sumpflager ein Hai ein Beuerchen macht. Nämlich garnicht. Um dieser Szenerie ein Ende zu machen, sprang er auf, fuchtelte dem Milizen unwirsch mit einem Bierkrug unter der Nase umher, und keifte ihn an. "Bei Gott, wie kaputt bist du eigentlich? Warum gehst du nicht gleich zu Torben und lässt dir einen Sarg schneidern, man könnte meinen, du bist kurz vorm sterben! Verweichlichter Sohn deiner Mutter!" Tränenerstickt blickte ihm der Milize nach, als Kilian in Richtung Hotel verschwand. Überall herrschte noch reges Treiben, Kampfvorbereitungen wurden getroffen. Aber ihm war das herzlich egal. Mit dieser Stadt voller gespielter Tugend hatte er nichts am Hut, sollten wirklich Orks angreifen, würde er türmen oder sich irgendwo verschanzen. Bei den Göttern...er würde doch nicht für Innos und seine ach so tolle Gerechtigkeit oder für die Leute hier kämpfen und sterben.
Endlich durchschritt er die Schwelle zum Hotel, und liess sich in den schweren Ohrensessel plumpsen. Hanna schien nichts dagegen zu haben, und so blieb er sitzen, den Blick nach draussen gerichtet, auf die laue Nacht.
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| 22.04.2003 10:44 | #363 |
| Mort R'azoul |
Am nächsten Morgen stand Tally auf, scheinbar ziemlich früh, denn die wenigsten waren schon wach, ausser natürlich den kampfbereiten Verteidigern."Was macht ihr eigentlich hier?"
fragte sie einen von diesen achso tapferen.
"Nun, wir bereiten uns auf den Orkangriff vor, das Sumpflager wurde schon überrannt."
"Das Sumpflager? Naja, egal, weisst du, wo ich mich hier betätigen kann ohne gleich in den Krieg zu ziehen?"
"Also, wenn du Neu hier bist, wirst du's im Moment schwer haben, aber frag ein bisschen die fetten und reichen Händler, vielleicht haben die ja was für dich.""Ich danke dir, wir sehen uns sicher wieder mal."
verabschiedete sie sich und lief wieder weiter in die Stadt hinein.
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| 22.04.2003 11:02 | #364 |
| Longbow |
Long stand auf, öffnete seine Truhe, nahm seine neue Rüstung raus und betrachtete diese erstmal lange. Er war glücklich, endlich soweit gekommen zu sein. Dann zog er sie über und begab sich zum Wiesenplatéu, um weiter zu trainieren. Er wollte erstmal sehen, wie er mit seiner neuen Rüstung zurecht kommt.
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| 22.04.2003 11:16 | #365 |
| Gorg |
Gorg saß immernoch auf seinem kleinen Hügel. Seine Schnitzerei sah inzwischen schon aus wie ein Zahnstocher und um ihn herum lagen kleine Spähne. Er hatte was von einer Bürgerwehr gehört. Ob er dieser beitreten soll? Bestimmt würde ihm das mehr bringen, als den ganzen Tag auf seinem Hintern zusitzen und hinaus aufs Meer zustarren.
Er stand auf und wollte sich bei der Bürgerwehr melden. Endlich könne er im Kampf richtig mitmachen. Nun ja, zumindest mehr als bisher. Und wer weiß, vielleicht würde ihn das seinem Ziel, der garde etwas näher bringen. Er machte sich auf zur Kaserne. Mal sehen, vielleicht könne er sich da zur Bürgerwehr melden. Überall Barikaden, nun gut es wird bestimmt einen anderen Weg geben. Eine leiter, na das ist es doch. Gorg kletterte nach oben zur Kaserne. Langsam schlenderte er durch die kaserne. Da sah er Yale, der ihn Angeboten hat kleinere Aufträge für ihn zuerledigen. Nun gut warum nicht. dachte er sich und ging auf ihn zu.
Gorg: Ich bin es wieder. Du sagtest du könntest mir kleinere Aufträge geben? hast du im Moment etwas zu erledigen?
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| 22.04.2003 11:47 | #366 |
| Yale |
Welch ein herrliches Wetter, dachte sich Yale. Er stand, in voller Ausrüstung, auf dem Innenhof der Kaserne und genoß die warmen Strahlen der frühen Sonne. es war ein einmalig wunderschönes Wetter. Konnte solch ein Tag von Innos für eine Schlacht vorgesehen sein? Niemals, selbst der garstigste Ork könnte nicht die Schönheit des Himmels und der Natur leugnen und ihr durch Kriege freveln.
Nichtsdestotrotz herrschte unter den Leuten in der Kaserne eine gewisse Anspannung, die Ungewissheit ob die Orks ihren tollkühnen Plan dennoch wagen würden. Zwar wussten alle, dass der Angriff zum Scheitern verurteilt war, doch auch dieser Kampf würde nicht ohne Opfer enden und genau davor hatten die Männer Angst, keiner wollte zu diesen Opfern gehören. während der Schmied nun seinen Platz auf einem bequemen Stuhl gefunden hatte, trat ein Mann an ihn heran, der Yale nicht ganz unbekannt war. Richtig, es war dieser Typ von gestern, ein arbeitseifriger Kerl, immer bedacht und trotzdem schnell. Ohne große Worte zu verschwenden wurde Yale angesprochen und nach einer Arbeit gefragt.
Nun ja, leider habe ich nicht gar soviel zu tun, aber Du könntest mir trotzdem einiges an Arbeit ersparen, wenn Du mir neue Schmiederohlinge bei einem der Händler holen würdest. Ich kann und darf meinen Posten in der Kaserne nicht verlassen, weshalb sich die Sache für mich etwas schwierig gestaltet. Achso, Du könntest außerdem beim Zimmerer etwas für mich in Auftrag geben. Moment ich hole nur kurz die Pläne und das Geld!
Yale verschwand kurz in der Schmiede und trat mit einer großen Papierrolle unter dem Arm und einem Beutel Gold in der Hand wieder aus seiner Werkstatt hervor.
So, hier ist das Geld, bring mir einfach so viele Rohlinge wie Du dafür bekommst, aber von der besten Sorte! Und das hier sind die Pläne für meine Spezialtruhe. Bringe Sie zu Thorben und sage ihm, dass die Bezahlung bei Abholung erfolgt. Außerdem will ich die Pläne nach dem Auftrag wieder zurück, eventuell angefertigte Kopien auch. Aber dass dürfte Thorben eigentlich wissen. Nun gut, erledige die Sachen, komm wieder und dann bekommst Du selbstverständlich eine angemessene Belohnung. Und natürlich meinen Dank und meine Unterstützung falls Du mal Probleme haben solltest. Also dann, viel Erfolg!
Yale übergab dem Mann die Papierrolle und das Geld und begab sich gleich darauf in den Versammlungsraum in der Kaserne. Etwas zu Essen musste jetzt unbedingt her, sonst verhungerte der Schmied noch, bevor er überhaupt einen Ork zu Gesicht bekäme....
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| 22.04.2003 12:14 | #367 |
| Gorg |
Super, endlich durfte Gorg sich nützlich machen. Soviel Geld hielt er noch nie in seiner Hand. Also ab damit in einen kleinen beutel und wieder Richtung Stadt.Zuerst zu Thorben. Dann bin ich diese Rolle erstmal los. sagte er und kletterte die leiter wieder nach unten. Gorg ging vorsichtig in die Tischlerei.
Gorg: Thorben?
Thorben: Was ist? Ach du bist es. Geht es wieder um deinen ach so großen Riss?Gorg: Nein ich habe hier ein paar Pläne für dich. Sie kommen von Yale. Er bezahl dich sobald er die Truhe abholt.
Thorben: Aha, sonst noch etwas?
Gorg: Nein das wars. Achso und er möchte die Pläne samt aller Kopien zurück wenn er die truhe abholt.
Thorben: Ganz wie er meint.
Gorg ging nach draußen. Das hatte er erledigt. Jetzt nur noch zu einem Händler Schmiederohlinge abholen. Gorg ging gemächlich zum Marktplatz und sprach einen Händler an.Entschuldigung, verkaufst du Schmiederohlinge? fragte er. Glück gehabt. Der Händler hatte zufällig welche da. Gut ich nehme soviel, wie ich für dieses geld bekomme. Und nur die besten versteht sich. Der Händler schaute etwas verwundert. Gorg schien sich etwas sehr aufgespielt zuhaben. Als ob es sein geld sei. Der Händler übergab Gorg Einen großen Sack mit klimpernden Rohlingen. Uff stöhnte Gorg als er den Sack anhob. Er war ganz schön schwer. Der Sack ist im Preis mit drin. sagte der Händler und Gorg machte sich auf den Weg. Der Sack drückte schwer auf sein Kreuz doch Gorg sah es als eine Art Training. Und wie soll ich jetzt die Leiter hoch kommen? murmelte er als er vor der barikade stand. Gorg stieg vorsichtig auf die Leiter. Ganz langsam, Schritt für Schritt tastete er sich vor. Puh endlich oben. stöhnte er. Jetzt das Zeug nur noch zu Yale bringen. Wie es aussah wollte er gerade gehen.
Gorg: Warte mal.
Yale: Da bist du ja wieder. Hast du die Rohlinge?
Gorg stellte den Sack vor Yales Füße.
Yale: Warst du auch bei Thorben?
Gorg: Ja. Ich habe alles erledigt. Wie stehts mit meiner bezahlung?
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| 22.04.2003 12:40 | #368 |
| Yale |
Yale wollte sich gerade ein paar Flaschen Bier aus seiner Wohnung holen, als Gorg blitzartig vor ihm auftauchte. war der Kerl denn schon fertig mit seinen Aufgaben? Zumindest hielt er einen riesigen Sack auf dem Rücken der gefährlich verdächtig nach Rohlingen aussah.
Hallo Gorg! Etwa schon fertig? Meine Güte, hätte ich Dich doch ins Minental schicken sollen, so schnell wie Du bist. Na dann zeig mal her die Rohlinge!
Yale öffnete den abgestellten Sack und nahm drei Rohlinge zur Stichprobe heraus.
Ja, sehen ordentlich aus. Sehr gute Qualität, bestimmt Myrthana-Stahl. Aber ich will Dich ja nicht mit Details belästigen. Die Rohlinge sind sehr gut und Du hast auch gut viele bekommen, scheinst dem Händler ordentlich Dampf gemacht zu haben...diese alten Geizkragen! Und Thorben wird sich bestimmt in nächster Zeit bei mir melden.
Zusammengefasst, Du hast deine Aufgaben sehr gut erledigt und noch sehr schnell dazu! Ich bin sehr zufrieden, melde Dich einfach bei mir, falls Du wiedermal etwas erledigen möchtest, es gibt immer was zu tun. Achja, Deine Bezahlung hätte ich ja beinahe vergessen, kleinen Moment bitte.
Der Schmied ging in die Schmiede und kramte eine Weile nach ein paar Goldstücken. Hier und da purzelten sie rum, es müsste langsam mal wieder Ordnung geschaffen werden in diesem Chaos! Die letzten Münzen fand Yale unter einem Zettelhaufen mit erledigten Bestellungen. Er packte sie in einen kleinen Lederbeutel, schnürte diesen zu und ging wieder nach draußen zu Gorg.
So, ich habe mal ein wenig Gold zusammengesucht. es sind genau 200 Goldstücke. Ich denke das dürfte fürs Erste reichen, Du kannst immer wieder kommen falls Du Geldmangel haben solltest, Aufträge hab ich bestimmt. Und versauf nicht alles, das kannst Du noch oft genug machen wenn Du der Garde beitrittst! Na gut, dann mal viel Spaß mit dem Geld!
Yale verabschiedete sich von Gorg und setzte seinen Weg des Bierholens fort. Nun war es mehr denn je Zeit für eine Erfrischung, Yales Kehle fühlte sich trockener an als die Kalahari.
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| 22.04.2003 13:22 | #369 |
| Gorg |
Gorg war froh, endlich etwas Geld zuhaben. Schnell ließ er es in seiner Tasche verschwinden. Es musste ja niemand wissen, dass es sich nun einigermaßen lohnt, ihn zu überfallen.
Gorg ging in ein kleines Lokal und gönnte sich eine saftige Scavengerkeule. Schönes weißes muskelfleisch. genau das was er brauchte. Dazu nahm er noch ein teures Paladiner Schwarzbier. Nach dem er sich den Wanzt vollgeschlagen hatte war er bereits die ersten 15 Goldstücke wieder los.
Gorg machte sich nun auf den Weg, endlich Mitglied der Bürgerwehr zu werden.
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| 22.04.2003 14:40 | #370 |
| Diego2003 |
Mit viel Schlaf in den Augen wachte Diego auf und begrüßte den Morgen mit einen breiten Grinsen im Gesicht. Nach seiner Morgentoilette machte er sich ein deftiges Frühstück. Er haute zwei Eier in die Pfanne und schnitt sich ein par Scheiben Brot. Dann nahm er noch ein par Scheiben geräucherten Schinken und genoss die Morgenluft. Nach dem Leckerbissen begab sich Diego in den ersten Stock seiner Hütte und packte seine Sachen wieder in seine Truhe. “Mann was für eine Unordnung“, dachte er sich und räumte seinen Saustall von Truhe erst einmal auf. „So das dahin und das dahin und dies dort hinein, na nu was ist denn das??? Ach ja meine Schatzkarte. Nach seiner Aufräumaktion machte sich Diego mit seiner Karte auf zu seinen Schreibtisch. Mit einem Forscherblick beäugte er die alte Karte und bemerkte einen kleinen dünnen Schriftzug. Nach einigen Minuten gab er es auf die Schrift zu entziffern. Er beschloss sich eine Lupe zu kaufen, er würde wohl beim ZuX vorbei schauen müssen. Aber dafür hatte er jetzt keine Zeit, er musste sich ein Boot für etwa 10 Personen beschaffen schließlich wollten ja eine Menge Leute mitkommen. So machte sich Diego auf um ein Boot zu besorgen. Langsam und gleichmäßig schritt er aus seiner Hütte in die grelle Mittagssonne und begab sich zu dem Schiffsbauer, der gleich um die Ecke seine Werkstatt hatte. Nach langen Gesprächen und Verhandlungen um den Preis einigten sie sich auf 300 Goldstücke. Das Boot würde in einer Woche fertig sein und extra viel Last aufnehmen können. Langsam bekam Diego Hunger und machte sich auf zum Marktplatz. Eilig ging er die Straße in Richtung Marktplatz hinauf um sich von den Martschreiern jede Wahre andrehen zu lassen. Schon beim Tischler hörte Diego die leuten Schreie von den Händlern. Als er um die Ecke bog erblickte er die heruntergekommene Kaserne der einst glorreichen Stadt Khorinis. Man merkte auch in dieser Provinz, dass es dem Königreich immer schlechter ging. Nach kruzen Gedanken über das Königreich und den König ging er zu einem Lebensmittelhändler und kaufte Wein und Fleischeintopf. Dann setzte er sich auf die Bank vor der Kaserne und ließ sich sein wohlverdientes Mittagessen schmecken. Mampfend beobachtete er die Händler und ihre Kunden…
Eine Stunde später und einen vollen Magen mehr begab sich Diego auf einen Verdauungsspatziergang durch die Stadt. Er schritt durch die dünnen Gassen der Stadt und schaute sich hier und da was an…
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| 22.04.2003 15:28 | #371 |
| Skeleon |
Noch in der letzten Nacht ...
Mit einem unwilligen Grunzer ließ Leon sich neben ihr in die Hocke gehen. Er zückte den Dolch, den er schon die ganze Zeit über festgehalten hatte, hielt ihn ihr einen Moment lang spielerisch an die Kehle, ließ ihn jedoch dann zum Truhenschloss sinken.
"Wo Geschick versagt, braucht's Gewalt."
Und damit rammte er den Dolch in das Schloss, drehte, schob und zog ihn wild herum und mit einem Knacken barst der Mechanismus.
Leon hob den Truhendeckel an, die Einzelteile des Schlosses bröselten auf den Boden.
In der Truhe lagerten einige gutverschnürte Pakete, die einen widerlichen, modrigen Gestank ausströmten.
"Sumpfkraut" entfuhr es Saria.
"Dafür bekommt man einen Haufen Gold ... wenn die Zeiten besser wären."
Sie packten jeder zwei der Pakete ein und durchsuchten den Rest der Truhe.Einige schwere Beutel lagen auf dem Truhenboden aufgereiht und Saria wollte gerade zugreifen, als sie plötzlich schwere Schritte vernahm. Sie wandten sich um und wollten die Treppe empor fliehen, doch da war es schon zu spät.
Eine Stadtwache hatte das Haus über die Vordertür betreten, einen Moment auf die beiden Langfinger gelauscht und war nun eingetreten, das Schwert gezückt.Mit einem Grunzen stürzte er auf sie zu.
"Im Namen von Lord Andre seit ihr verhaftet!"
Doch er war zu schnell und Leon trat ihm gegen die Waffenhand, mit einem Schmerzensschrei ließ der Wächter das Schwert fallen und taumelte einen Schritt zurück.
Hier erwartete ihn schon Saria, die ihm mit dem gußeisernen Griff ihres Dolches eins überzog.
Die Wache verdrehte die Augen, sank vorwärts auf die Knie und fiel der Länge nach hin.
Einen Moment standen die beiden Diebe wie erstarrt.
Dann raffte Saria den restlichen Inhalt der Truhe an sich während Leon das Schwert und den Geldbeutel der Wache an sich nahm.
Gemeinsam verließen sie das Haus, warfen ihre Mäntel über und verbargen die Beute unter dem weiten Stoff.
"Wird Zeit, dass wir Khorinis verlassen, was meinst du?" wisperte Leon."Ja, die Wachen verstehen keinen Spaß, besonders jetzt nicht. Ich hoffe nur, der Aufwand hat sich gelohnt." Dabei dachte sie an die noch ungeöffneten Beutel.Schnellen Schrittes liefen Saria und Leon die Handwerksstraße hinunter, die Hafengasse entlang und wandten sich schließlich der Taverne zu, in der Satura und Blutfeuer auf sie warteten.
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| 22.04.2003 15:53 | #372 |
| doooom |
Doooom hatte an diesem Tag ein recht seltsames Gefühl als er durch die Stadt streifte. Irgendetwas musste passiert sein, nur was? Er würde es sicherlich noch früh genug herausfinden. Der Bruder sah sich am Marktplatz der Stadt um und sein Blick viel auf einen saftigen Apfel, was ihm seinen Hunger verdeutlichte, den er momentan verspürte. Doooom sprach eine der Händlerinnen an und erstand die Frucht schließlich für 2 Goldstücke. Der Bruder ging weiter durch die Stadt, wobei er das Obst langsam mit seinen Zähnen zermalte und in kleinen Stücken herunterschluckte. Wirklich eine leckere Frucht, dachte sich der Bruder. Beim Gang durch die Stadt, mit dem erneuten Ziel des Hafenviertels, wo er sich einen gemütlichen Platz suchen wollte um das Meer zu betrachten konnte Doooom das Gespräch einiger Bürger mit anhören. Zumindest zum Teil, aber er verstand immer wieder einzelne Worte, Wie Orks, Sumpflager und Angriff die ihm gar nicht gefielen. Der junge Mann blieb stehen um das Gespräch weiter verfolgen zu können. Die Bürger schienen tatsächlich etwas von einem Orkangriff auf seine Heimat das Sumpflager zu erzählen. Aber das konnte doch nicht sein, so etwas schreckliches durfte doch nicht passieren. Mit einem leicht schockierten Gesichtsausdruck unterbrach er das Gespräch der 3 Bürger und fragte sie aus. “Was erzählt ihr da von einem Orkangriff? Das kann doch nicht euer ernst sein. Die Orks würden es doch nie wagen das Sumpftal anzugreifen.“ Einer der Bürger entgegnete ihm “Aber genau das ist geschehen. Die Orks haben einen Angriff auf den Sumpf gestartet, hast du denn nichts davon mitbekommen? Das ist doch mittlerweile das Hauptgesprächsthema in der Stadt.“ Ungläubig schüttelte Doooom den Kopf, als von einem der anderen beiden Bürger ergänzt wurde “Der Angriff geschah aber schon gestern oder vorgestern, davon musst du doch etwas mitbekommen haben. Außerdem sollen angeblich einige Milizen und Paladine zur Unterstützung der Sumpfler aufgebrochen sein.“ Diese Worten weckten etwas Hoffnung beim verzweifelt blickenden Bruder. Er entschied schnell seine Sachen zu holen und die Stadt zu verlassen. Er musste einfach wissen, was im Sumpf nun vorgeht.
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| 22.04.2003 18:57 | #373 |
| Gorg |
Gorg ging mit einem breiten Lächeln durch die Straßen. Endlich war er Mitglied der Bürgerwehr. Im Moment gab es keine Aufagben aber sobald welche anstünden, wäre er der erste der sich darum reißen würde.
Da fiehl ihm ein, dass er gehört hat, dass einige Diebe sich in Khorinis aufhalten sollten. Eine Stadtwache, welche heute Nacht verletzt wurde, hatte ihm davon erzählt. Diese Nacht wollte er die Augen offen halten.
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| 22.04.2003 19:49 | #374 |
| Magier Innos |
Vathras erzählte gerade über die Heerscharen von Orks die vom bösen geleitet wurden und von Innos und Adanos mit Sicherheit geschlagen würden, als hinter ihm plötzlich eine, in blauer Magie umhüllte Gestallt sichtbar wurde. Serpentes, einer der Mitglieder des Rates vom Orden Innos erschien am Teleportplatz und marschierte sogleich in Richtung oberes Viertel, Vathras begrüßte ihn und wollte mit ihm sogleich eine Diskussion anfangen, Serpentes aber nickte nur beiläufig da er es eilig hatte. DIe Paladine mussten informiert werden.
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| 22.04.2003 19:50 | #375 |
| Longbow |
Long hatte genug trainiert. Er ging zurück in den Schlafraum, um seine Rüstung zurück in die Truhe zu packen. Doch er erschrak, als er sie öffnete, denn an die tausend Goldmünzen lagen dort drin. Der Waffenknecht hatte sie beim herausnehmen der Rüstung nicht gesehen, da diese obendrauf lag. Er erinnerte sich aber schnell, woher das Geld kam. Pergamo hatte sie bei ihm hinterlaßen, damit er drauf aufpassen kann, doch wusste Long, dass Pergamo inzwsichen zu den Söldnern gehört und deshalb wohl kaum noch das Gold abholen wird. Doch war er auch sein Freund, weshab er die Münzen erstmal in der Truhe ließ und sie wieder verschloß. Dann lief er zu Halvor, um einen Fisch zu kaufen. Dann gings weiter in die Taverne, wo er dem Wirt den Fisch gab und ihn bat, daraus einen leckeren Kräuterfisch zu braten, dann noch ein Bier bestellte und sich auf einen freien Platz setzte.
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| 22.04.2003 20:19 | #376 |
| Eorl |
Der Karren rumpelte durchs Tor, und Eorl und Firen waren wieder in der schützenden Stadt. Auch wenn die Orks wohl bald angriffen, noch war die Stadt ein sicherer Ort und bot Schutz vor den Gefahren des Waldes. Die beiden Soldaten begaben sich so schnell wie möglich zur Kaserne. Dort verbrachten sie eine halbe Stunde damit den Karren auszuladen, trugen die schweren Holzstämme in die Schmiede und stapelten sie dort auf. Für die nächste zeit hatten sie genügend Holz für die Ballistengeschosse geschlagen. Sie versuchten die Werkstatt halbwegs in Ordnung zu bringen, sodass sie am nächsten Tag auch weitermachwen konnten, und nicht über die Reste vom Vortag fielen.
Die fertigen Bolzen waren alle weg, wahrscheinlcih hatte man sie zu den Ballisten gebracht. Sie unterhielten sich noch eine Weile, dann verabschiedeten sie sich voneinander und gingen ihrer Wege, zumindest heute würden sie nicht mehr an die Arbeit gehen.
Eorl verließ die Kaserne und fuhr den Holzkarren zurück zu seiner Hütte. Dort konnte er stehen, bis sie das nächste mal Holz brauchten. Als der Karren untergestellt, und die Werkzeuge gesäubert waren, fiel Eorl auf sein Bett, und streckte sich aus. Er war geschafft von der Arbeit dess vergangenen Tages. Wenig später schlief er ein.
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| 22.04.2003 21:07 | #377 |
| Satura |
Satura und Blutfeuer waren bis tief in der Nacht in der Taverne gesessen. Satura hatte begierig jedes Wort der Amazone aufgesogen, alles, was sie wissen wollte über Blutfeuer und das Lager hatte sie sie gefragt. Die Stunden waren verflogen; sie hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß gehabt. Die Amazone beantwortete bereitwillig alle Fragen, die Satura ihr stellte - und erfuhr auch viel über Saturas Leben. Auch Blutfeuer konnte ihr nichts über Sagittas Verbleib sagen - sie schien selbst verwundert zu sein. "Aber vielleicht", meinte die Amazone, "weiß jemand im Lager genaueres. Vielleicht war sie auch nur einen Tag weg, besondere Kräuter suchen?" Satura stockte - daran hatte sie gar nicht gedacht...
Saria und Leon hatten die beiden bald alleine gelassen - so wie Satura Leon kannte, hatte er sich wahrscheinlich ein bisschen in der Stadt "umgesehen"... Erst spät in der Nacht waren die beiden wieder aufgetaucht - zusammen.
Was soll das? dachte Satura. Sie konnte eine gewisse Eifersucht nicht unterdrücken - immerhin hatten Leon und sie so ziemlich alles gemeinsam gemacht, seit sie hier auf Khorinis gelandet war... Sie musste sich zurückhalten, um nicht eine schnippische Bemerkung in Leons Richtung loszuwerden. Und ich war kurz davor, ihm zu vertrauen... dabei benutzt er mich wahrscheinlich nur für seine linken Touren... von wegen, er macht sich Sorgen um meine Zukunft... er will doch nur ins Amazonenlager, um sich zu bereichern... Satura schüttelte innerlich den Kopf... wie hatte sie nur so naiv sein können, zu glauben, es könnte sich so etwas wie Freundschaft zwischen ihr und Leon entwickeln? Er kannte die Bedeutung dieses Wortes wahrscheinlich nicht einmal...
Leon schien Saturas Blick nicht bemerkt zu haben, er war sehr aufgeregt und kam schnellen Schrittes auf den Tisch zu, an dem Blutfeuer und Satura saßen. Saria folgte ihm, einen nachdenklichen Ausdruck im Gesicht. Auch sie schien nervös, obwohl man das bei der kühlen Amazone nie so richtig beurteilen konnte. "Lasst uns verschwinden!" zischte Leon gepresst. Blutfeuer sah ihn prüfend an, nickte dann nur und zahlte. "Komm", sagte sie auffordernd in Saturas Richtung. Ihre Blicke sprachen Bände: Was haben die beiden jetzt schon wieder angestellt...
Satura folgte Blutfeuer, die die Tür der Taverne ansteuerte. Wenige Straßen entfernt waren die schweren Schritte der Miliz und befehlende Rufe zu hören - irgendetwas schien sie in helle Aufregung versetzt zu haben. Satura musterte Leon prüfend, der schweigend den Kopf senkte und seinerseits einen kurzen, vielsagenden Blick zu Saria warf.
Hoffentlich würden die Milizsoldaten bald von den Orks beschäftigt werden... Satura war erschrocken über ihre eigenen Gedanken - sie hatte gesehen, was von der Taverne übriggeblieben war, nachdem die Orks ihr einen Besuch abgestattet hatten. Ob Khorinis das gleiche Schicksal blühte?
Die vier sprachen kein Wort, als Blutfeuer sie im Laufschritt zum Lagerhaus im Hafen führte. "Da können wir übernachten." sagte sie, als die vier das dunkle Lager betraten.
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| 22.04.2003 21:18 | #378 |
| Mort R'azoul |
Tallulah lief den ganzen Tag in der Stadt umher, naja nicht ganz, zwischendurch sass sie auch eine Zeit auf dem Kai am Hafen. Doch wirklich gemütlich war es nicht, alle Leute waren ziemlich nervös. So verbrachte sie eigentlich den ganzen Tag mit süssem Nichtstun, bis ihr auf einmal ein untersetzter Mann auffiel. Sie ging auf diesen zu und fragte
"Sagt, könnt ihr mir helfen?"
"Oh, um was geht es denn, eigentlich kann ich das schon."
"Nun, ihr solltet wissen, ich bin neu hier und eigentlich wollte ich wissen, ob ihr mir helfen könnt, mich hier zurecht zu finden."
"Aber sicher kann ich das, nun, ihr befindet euch hier in Khorinis, im Grunde kann man sich hier sicher fühlen. Die Stadt wird von den Paladinen geführt und beschützt. Weiter gibt es ein wenig ausserhalb der Stadt den Hof des Grossbauern, dort leben einige Söldner, da würd ich allerdings sicher nicht hingehen, zumindest im Moment nicht, ist ziemlich gefährlich.Naja, noch weiter im Gebirge steht im alten Pyramidental das Sumpflager, das ist zur Zeit als Ausflugsziel noch weniger zu empfehlen. Wurde angegriffen.Nun, dann, ähm, ja, da ist halt noch das Kastell der Schwarzmagier, nicht gut, gar nicht gut.
Dann wieder ein wenig freundlicher sind die Magier im Kloster, liegt alles in der gleichen Richtung, nur sind die ziemlich abweisend, lassen dich eh nicht rein, vor allem im moment nicht.
Achja, ich glaube, dass es in der Nähe von Drakia, im Süden also, ein Amazonenlager gibt, naja, ich darf da aber nicht hin, kann dir also auch nichts genaues sagen."
"Wow, das war eine Wucht, ich danke dir, wirklich."
"Oh, da gibts nichts zu danken, war mir eine Ehre jemandem wie dir zu helfen, ich muss jetzt allerdings gehen."
"Nun gut, auf Wiedersehen."
und genauso schnell verschwand er auch wieder, wie sie ihn zuvor gefunden hatte. Jetzt wusste sie zwar, dass sich auf dieser Insel so manch tolle Sachen abspielten, doch von dieser Stadt wusste sie grade mal, dass sie von Paladinen regiert wurde, wie verwunderlich auch. Jedenfalls lief sie jetzt noch immer ziemlich planlos durch die Stadt.
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| 22.04.2003 21:48 | #379 |
| Gorg |
Gorg streifte durch die Nacht. Heute schienen die Diebe nicht am Werk zusein oder er hat sie noch nicht bemerkt. Er ging in eine kleine taverne und setzte sich an einen Tisch. Eine Flasche Wein bitte. Sprache er zum Wirt. Alleine machte er sich ans Trinken. Alleine saufen macht einfach keinen Spaß. stammelte er und nahm erneut einen tiefen Zug aus der Flasche. Hey Wirt, schrie er, bring mir etwas von dem stärksten was du hier im Hause hast. Der Wirt schaute verdutzt. Nun gut, Gorg bekam seinen Schnaps. Wenige minuten später war die halbe flasche weg und der Schnaps ebenfalls. Gorg saß schon ziemlich schwankend auf seinem Stuhl. Der Wirt fragte ihn was los sei, doch Gorg winkte ab und verlang nach einem weiteren Schnaps. Will den keiner mit mir mit trinken?! Schrie er in der Taverne.
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| 22.04.2003 22:06 | #380 |
| Satura |
Als Satura an diesem Morgen erwachte, schliefen die anderen noch. Sie schlich sich leise aus dem Lagerhaus, um auf den Markt zu gehen. Letztens hatte Leon sie schnell vorbeigelotst - und sie wollte mal sehen, was es dort so alles gab. Ausserdem brauchte sie einen neuen Umhang - ihrer war schon ganz zerschlissen, weil ein Teil davon für Sarias Verband draufgegangen war.
Sie schlenderte durch die schon recht belebten Straßen von Khorinis. Die Sonne strahlte hell, und Satura genoß ihre Wärme. Laut tönten die Rufe der Händler, und so war es nicht schwer, den Marktplatz wiederzufinden.
Auf den Ständen türmten sich die Waren: von Waffen über Kräuter und Tränke bis zu Nahrungsmitteln konnte man hier alles bekommen. Satura ließ sich Zeit und schlenderte über den Marktplatz; sie sah sich die Waren an, bis sie zu dem Stand kam, an dem Kräuter und Tränke verkauft wurden.
"Guten Tag, junge Dame! Kann ich Sie für meine frischen Kräuter und meine wertvollen Tränke begeistern? Oder darf es eine Salbe sein? Womit kann ich dienen?" Der Händler strahlte Satura an. Sie lächelte und meinte: "Kann ich sie vielleicht für meine Kräuter und Salben interessieren?"
Eine halbe Stunde später und einige Goldstücke reicher machte Satura sich fröhlich auf den Weg.
Sie hatte ein Lied auf den Lippen, als sie durch die Straßen von Khorinis spazierte. Endlich hatte sie wieder ein bisschen Geld in der Tasche!
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| 22.04.2003 22:22 | #381 |
| Gorg |
Wankend und im Halbschlaf saß Gorg noch auf seinem Stuhl. Er ging zum Wirt, nallte 20 Goldstücke auf den Tisch und begab sich nach draußen. Verdammter Mist! Schrie er. IHR VERDAMMTEN ORKS! Gorg sackte zu Boden und began zu weinen. Wieder kamen die Erinnerungen hoch. Erinnerungen an seine heimat, seine Eltern, wie das Tor fiel und wie die Orks einstürmten. Sollte es wirklich bald wieder genau so sein? Gorg raffte sich zusammen und schlenderte in dieser Nacht durch das Hafenviertel. Ein anderer Trunkenbold kam ihm entgegen. Was ist los du Idiot? fuhr er Gorg an. Hey, bleib stehen, das lass ich mir von so einem Suffkopf nicht gefallen. Beide gingen aufeinander los. Gorg musste viel einstecken. Er sah keine andere möglichkeit mehr und zog seinen Dolch. Mit einem Stich in die Hüfte streckte er seinen Widersacher nider.
Was hat er nur getan. Er hat diesen mann schwer verletzt. Vielleicht war er auch ein vater und Ehemann. Vielleicht wartet seine Familie schon auf ihn. Gorg nahm ihn nach oben und schleppte ihn vor eine Tür. achdem er lautstark anklopfte verschwand er schnell in einer der Gassen. Er war wieder wie nüchtern. Das erste Mal in seinem leben hatte er fremdes Blut an seinen Händen. Allmählich zweifelte er daran ob er wirklich ein Kämpfer werden sollte. Vielleicht sollte er lieber ins kloster gehen um sich auf einen friedlichen Weg zubegeben. Doch je einen menschen töten, das wusste er jetzt, bringt er nicht übers Herz.
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| 22.04.2003 22:51 | #382 |
| Firen |
Firen stand von seinem Bett auf, denn er war wundersammerweise, nach einem harten Arbeitstag nicht müde. Eorl war schon lange zu Bett gegangen und so war auch seine Arbeit für heute beendet, doch schlafen konnte er noch nicht, denn er war noch hellwach und man merkte bei ihm kein Anzeichen von Müdigkeit. Also beschloss Firen ein bisschen durch die Stadt zu schlendern und nachzudenken. Khorinis hatte sich in kürzester Zeit in seinen Augen stark verändert, alle bereiteten sich auf den bevorstehenden Orkangriff vor. Ballisten wurden aufgestellt und mit Bolzen bestückt und alles schien sehr wachsam zu sein. Er dachte nach und stellte fest, das er, so lange er sich entsinnen konnte, Khorinis noch nie so gesehen hatte. Den Gerüchten nach, die er gehört hatte, war am Kloster ziemlich viel los, und es war nicht ungefährlich dort einen Besuch zu wagen. Firen ließ es lieber, denn einerseit, war er schon wach genug um zu kämpfen, was nichts bringen würde, aber er hatte nur noch wenig Kraft. Bald würde auch er sich in sein Bett legen und schlafen, und wie viele andere hier weiter auf den Orkangriff warten. Doch Firen war gespannt, denn theoretisch hätte jede sekunde ein Orkheer vor dem Tor auftauchen können, was aber realtiv unwarscheinlich schien, da sie, so wie es aussah, noch am Kloster beschäftigt waren. Doch dies dachte er musste die Ruhe vor dem Sturm, bzw. der Schlacht sein, auch wenn diese auch erst in den nächsten Tagen kommen könnte. Nun war er am Tor angekommen, was in Richtung Mienental stand. Weit konnte er in der Nacht nicht sehen, doch irgendetwas geschah sicher dort draußen, er wusste bloß nicht was. Zum Kloster konnte er von hier aus nicht sehen, doch er konnte sich schon vorstellen was wohl dort im Moment geschah. In einem war er sich doch sicher, tauschen wollte er auf keinem Fall mit einem der Novizen. Sicher lockte ihn der Kampf gegen die Orks, doch es schien ihm wie so oft nur lächerlich sich im Kampf Mann gegen Mann, soweit man es so sagen konnte, gegen einen Ork zu stellen. Doch im Moment brauchte er sich darüber keine Sorgen machen, denn er würde schön in der geschützten Kaserne sein, in der er weitere Ballistenblozen herstellen würde. Mit diesen Gedanken und Fragen macht er sich auf zu seinem Bett. Denn nach diesem Spaziergang, wie man es nenen würde, war er müde genug um einschlafen zu können, und so neue Kräfte für den neuen Tag bekommen würde, die er im Moment redlich nötig hatte.
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| 23.04.2003 08:32 | #383 |
| Kano |
Zufrieden wanderte Kanos Blick über die Dächer der Stadt, die Verteiddigung stand, wunderbar. Sollten die Orks ruhig kommen, die Garde war bereit.Indessen trainierten auf dem Schießplatz weiter die Soldaten, die als Bogenschützen eingeteilt waren, auch Mykena übte eifrig, die Amazone machte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten recht gut und wurde immer sicherer.
Aber das war in derartigen Zeigen auch dringend erforderlich. Jeder Pfeil mehr, der auf das Orkheer niederprasseln würde, erhöhte die Anzahl der gegnerischen Toten und senkte das Risiko für die eigenen Nahkämpfer. Ein kaum bemerkbares Nicken folgte, ja, sie würden es den Biestern schon zeigen.
Der Blick des Offiziers blieb auf dem Hafen haften, bunt glänzte der ölige Film auf der Wasseroberfläche, selbst Bruno, der Rochen im Hafenbecken, trieb schon mit dem Bauch nach oben an der Oberfläche. Wenn das mal nicht irgendwelche Aktivisten mitbekämen...obwohl, die könnte man dann gleich den Orks ausliefern. Zwei Fliegen mit einer Klappe.
Kano schmunzelte und wand sich dann wieder den Schülern zu, es galt sie vorzubereiten, in jeder Hinsicht, körperlich, seelisch, moralisch, technisch. Und der Milizionär ließ in dieser Beziehung nichts aus...
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| 23.04.2003 10:45 | #384 |
| Firen |
Firen öffnete verschlafen die Augen und sah nach draußen. Es war ja schon hell...Eigentlich wollte er bei Sonnenaufgang direkt in die Schmiede gehen und Bolzen bauen, naja egal, dachte er sich, fang ich halt jetzt an. Seine Fragen über die er gestern nachgedacht hatte, waren noch unbeantwortet, doch jetzt nützten sie ihm sowie nichts, denn würde er bei der Arbeit darüber nachdenken, könnte er sich nicht so gut wie sonst auf die Ballistenbolzen konzentrieren. Schnell lief Firen zur Schmiede und traf dort Eorl an, der schon eifrig am arbeiten war: Moin, Firen! Mach dich direkt schon mal an die Arbeit!Er grüßte ihn nur zuurück, hollte kurz seine kleine Flasche aus dem Ärmel trank einen Schluck, und tat wie ihm geheißen. Im Gegensatz zu gestern, beim Holzfällen, war das hier das reinhste Kinderspiel. Jetzt wo er schon seit ein paar Tagen Lehrling hier war, hatte er kein Problem mehr mit dem Bau von diesem RiesenBolzen. Schnell schnappte Firen sich die Teile und baute alles richtig zusammen. So verging für ihn der größte Teil des Morgens.
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| 23.04.2003 12:13 | #385 |
| Milgo |
Milgo war dieses mal zuerst fleißig schmieden gewesen, bevor er Einhand Training machte. Er hieb feste auf die Schwerter drauf, und er schaffe sieben Schwerter. Wenn das nicht reichte wusste Milgo auch nicht weiter. Danach ging er auf den Platz der Kaserne um sein Training weiter zu führen.
Dieses mal wollte er die Abwehrhaltung probieren. Er ging zu Wulfgar, da Milgo sich bei ihm besser fühlte als vor Yenai, und ließ sich Tipps geben. Er sollte das Schwert jedes mal anders halten, damit der Gegner verwirrt wurde. Milgo gab sein bestes, doch er musste noch mehrere Male seine Haltung ändern.
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| 23.04.2003 12:36 | #386 |
| Yerodin |
Ein letztes mal glitt Yerodins Blick über das Kunstwerk das er geschaffen hatte. Mittlerweile erschien es ihm doch fast zu schade die Rüstung an den Käufer abzutreten, ohne dessen tatkräftige unterstützung er sie allerdings nie fertigstellen hätte können. Qualitatives magisches Erz war rar in dieser Zeit und dann auch noch die Menge aufzutreiben die für eine Rüstung erforderlich war - ein ding der Unmöglichkeit. Zufrieden tat der Rüstungsbauer einen Schritt zurück und ließ dann seine Augen davon ab. Er griff sich die Rüstung und verfrachtete sie in eine geräumige Holztruhe mit Metallbeschlägen wo sie fortan auf ihre Abholung warten sollte.
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| 23.04.2003 14:04 | #387 |
| Longbow |
Long hatte genug geschlafen. Er stand auf und ging wie immer zu André. Dieser hatte schon wieder eine Überraschung für ihn:
"Ich hab dich ind en letzten Tagen beim trainieren ein wenig beobachtet. Und dabei viel mir auf, dass du shon sehr gut geworden bist. Du darfst dich ab jetzt Meister des Einhandkampfes nennen!"
"Echt? Wow, danke!"
Dann ging der Waffenknecht stolz aus der Kaserne. Eigentlich hatte er vor, nun noch weiter zu trainieren, doch da er ja anscheinend gut genug ist, reichte ihm das auch fürs erste. Er ging noch schnell was essen und dann verließ er die Stadt, denn er wollte nun mal mit seinen neuen Fähigkeiten und seiner neuen Rüstung auf die Jagd gehen.
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| 23.04.2003 15:38 | #388 |
| Mort R'azoul |
Tally hatte den ganzen morgen geschlafen, erst gegen Mittag wachte sie auf. Heute wollte sie sich nochmals nach Arbeit umsehen, daher ging sie zuerst auf den Markplatz, doch dort waren nur die üblichen Händler zu sehen, die ihre Waren anpriesen.
Also lief sie dann weiter durch die Stadt, auf dem Tempelplatz sah sie plötzlich einen fetten Mann, der ziemlich reich aussah.
"hallo, ich fertige Kleider und andere Stoffe, könnte ich sie für etwas in diese Richtung begeistern?"
"Nun, eigentlich schon, doch habe ich alles was ich brauche und angesichts der Situation, eher nicht."
"Naja, schon klar. Trotzdem danke."
verabschiedete sie sich höflich und ging weiter durch die Gässchen der Stadt.
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| 23.04.2003 16:10 | #389 |
| blutfeuer |
nun hatte sie aber wirklich die nase voll.
"mädels, wir reisen ab"
die ganz stadt sah aus wie ein trümmerfeld, die paladine hatten die straßen aufgerissen, das ausgekippte pech verpestete die luft, die pflastersteine waren für irgendwelche kippvorrichtungen herausgerissen wordem. wo man hintrat, brach man sich die knöchel, weil es irgenwelche hinterhältigen fallen gab.
die aufgebrachten bürger der hafenstadt bewaffneten sich mit knüppeln und waffen und ließen die milizen nicht mehr in ihre straßen. sie waren der meinung, dass diese beschützer auch nicht besser seien als die orks. die würden die stadt auch nur kaputt machen, was die soldaten ja jetzt schon selber machten.
alles roch sehr nach aufstand und bürgerkrieg. die boote waren beschlagnahmt worden und blutfeuer hatte den ganzen rag gebraucht, um den dieben eines abzukaufen, um diesem heillosen wirrwar zu entfliehen. am frühen morgen waren sie dann so weit gewesen. vorsichtig und langsam hatten sie sich an der galeere der paladine vorbeigerudert und als sie offenes wasser erreichten, schnell die segel gehisst. nichts wie weg von khorinis, dieser stinkenden stadt.
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| 23.04.2003 16:46 | #390 |
| Gorg |
Endlich aufgewacht und mit einem stechenden Kopfschmerz machte sich Gorg auf zum Wasser, um sich ein wenig frisch zumachen. Ein klarer Himmel. Es sah gar nicht nach Krieg aus. Was jetzt wohl im Kloster los sei, fragte er sich.Gorg dachte noch einmal über den Vorfall von gestern Abend nach. Er konnte immernoch nicht fassen, wieso er sowas tun konnte. Er ging zur Unterstadt. Es roch nach Kampf was wahrscheinlich am noch klebrigen Pech lag. Er setzte sich auf eine Bank und began Ornamente zuschnitzen.
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| 23.04.2003 19:12 | #391 |
| stressi |
"heda wir kommen, sperrt die Tore auf, wir bringen ein Geschenk!"
Stressi lief seiner Karawane ein paar Schritt voraus, Bei den Rittern war alles möglich. Die würden den ersten Ork sehen und losballern ohne nachzudenken.
"Wir haben ein Geschenk und kommen in friedlicher Absicht."
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| 23.04.2003 19:16 | #392 |
| Die Templer |
Die Templer stießen die ORKS vor sich her, damit sie nicht stehen blieben. Nur der große Schwarze preschte immer noch voraus, als meinte er immer noch der Angreifer zu sein. Die schweren Ketten zeigten allerdings Wirkung, die anderen Orks waren längst nicht mehr so gut auf den Beinen. Sie taumelten und die templer holten immer mal wieder einen Eimer Wasser aus dem Bach neben dem Weg und begossen die Orks damit.
Dann standen sie vor dem Tor. Von oben starrten die verblüfften Ritter und brüllten irgendwelche Mitteilungen nach hinten. Keiner wagte, das Tor zu öffnen.
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| 23.04.2003 19:20 | #393 |
| stressi |
" he, macht euch mal nicht in die Hosen, die sind gefangen und aneinandergekettet. Ihr müsst keine Angst haben. Wir bringen sie euch verpackt und gebündelt. Die sind ein Geschenk an Cifer und Genossen für ihre Hilfe. Macht mit ihnen was ihr wollt, Vielleicht könnt ihr sie als Wachhunde vor die Oberstadt setzen oder in der Arena aufeinanderjagen. Ihr baut doch grad so ein Teil, hab ich gehört."
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| 23.04.2003 21:41 | #394 |
| Longbow |
Long war völlig fertig vom kampf. Ohne Umwege ging er in die Kaserne und sprach mit André:
"Ich hab gehört, du hast heut einen Ork erledigt."
"Woher weißt du davon?"
"Ich hatte einen Späher in dem Wald, wo du gekämpft hast."
"Ahja?"
"Ja! Und Respekt. Hätt nicht gedacht, dass du, sobald du Einhandkampfmeister bist, es gleich mit einem Ork aufnimmst."
"Hatte eigentlich auch nicht vor mit einem zu kämpfen und ach einige Angst. Bin froh, gewonnen zu haben."
"Deine Rüstung scheint auch einiges abbekommen zu haben. Geh am Besten mal zu Yerodin und frag, ob er sie dir repariert."
"Ok, werd ich machen. Aber erst morgen. Gute Nacht!"
"Ja, dir auch."
Dann begab sich Long zu einem Bett, legte noch Schwret und die zerdepperte Rüstung ab und legte sich dann hin.
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| 23.04.2003 21:55 | #395 |
| stressi |
Die Orks waren immer schwerer zu halten, Die Ketten knackten schon und die Templer machten besorgte Gesichter. Beim Anblick der unruhigen Orks wurden auch die Templer unruhig.
"Verdammt, das war eine blöde Idee. Ich glaub, wir gehn zurück. Es wird dunkel und ich will mit den Biestern nicht im Dunklen im Wald unterwegs sein. Und wir können sie ja schlecht freilassen. Passt bloß auf, wir drehn um."
Stressi hatte die Nase voll. Die Orks waren wundervolle starke Arbeiter, wenn man sie zu kontrollieren wusste und die blöden feigen Gardisten konnten ihre Furcht nicht in den Griff bekommenm. Dabei hatten sie beim Kampf im Sumpf doch so soubverän gewirkt.
Stressi gab das Abmarschsignal.
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| 23.04.2003 22:18 | #396 |
| Yenai |
Yenai glaubte, seinen Augen nicht zu trauen. Da kamen die Templer und brachten nette Spielkameraden und irgendwelche Sesselfurzer aus dem Rathaus gaben den Befehl, sie einfach wieder wegzuschicken? Unmöglich, da musste schnell etwas getan werden. Der Streiter Innos wandte sich an einige Milizen und Ritter: "Ihr da, mitkommen! Wenn ihr mir folgt, geb ich nachher eine Runde aus und ihr habt was gut bei Innos!"
Das wollte sich natürlich keiner entgehen lassen, also stürmte bald ein ganzer Trupp hinter den Templern drein. Hoffentlich war es nicht zu spät...
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| 23.04.2003 22:47 | #397 |
| Starseeker |
Starseeker war die schon den ganzen Tag und die halbe Nacht nun durch die Stadt patrouliert.Und insgeheim dachte er darüber nach ob es wirklich so klug gewesen war seie Höhle verlassen zu haben...andererseits hatte er Pflichten der Stadt,den Bürger und vorallem sich selbst gegenüber.Als er in die Nähe des Tores kam und sich an eine Hütte lehnte um eine Weile zu verschnaufen schaute er zum Himmmel.Die Nacht war Sternenklar und als es dunkel wurde hatte es sich schnell ziemlich aufgefrischt.Da jederzeit die Orks angreifen konnten wunderte Starseeker sich über die geringe Wachbesetztung.Jedenfalls hatte er es gestern so verstanden das die Stadt unter schwerster Bewachung stand.Das wollte er doch überprüfen und so lief er zum Tor und schaute sich um...sowas...kaum Soldaten waren da...wo waren bloß die Truppen geblieben?Vieleicht wurde auch nur eine Suchaktion gestartet und so ging Starseeker seinen Patroulliebweg in Richtung Markt ab.
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| 23.04.2003 23:32 | #398 |
| Mort R'azoul |
Scheinbar war es vorbei, einige Krieger, die sich Templer nannten, kamen vor einigen Stunden mit Orksklaven in die Stadt, das werden sie wohl gewesen sein, die die angegriffen hatten. Jedoch störte das Tallulah eigentlich überhaupt nicht, da sie hier wahrscheinlich sowieso sicher war. Langsam waren wieder mehr Leute zu treffen, vielleicht könnte sie ja jetzt endlich mal Arbeit finden, wo sich alles ein wenig beruhigt hatte, genau das versucht sie den ganzen Abend auch noch, doch die Leute waren nicht gerade freundlich gestimmt, eher wohl sogar mies drauf. Als es dann wirklich stockdunkel in den Strassen war, ging sie in das Gasthaus und legte sich in eines der Betten, um sich wieder einmal auszuruhen.
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| 24.04.2003 03:14 | #399 |
| Yenai |
Der Trupp Ritter und Milizen führte die drei Orks zum Stadttor hinein, nachdem den Bestien die Augen verbunden worden waren. Einer jedoch fehlte, den hatte sich Yenai als Spielkamerad mitgenommen. "So, jetzt erzähl doch mal ein bisschen was über dich", meinte der Ritter freundlich, "Würde mich mal interessieren, wo du herkommst."
"Grunz", sagte der Ork
"Aha, und wie ist es da so?"
Der Grünhäuter machte ein Geräusch, das wohl am besten als "rmpflgllgrml" bezeichnet werden kann
"Sag nur, tatsächlich? Und wie heißt du?"
"Grunz"
"Freut mich, dich kennen zu lernen. Ich bin der Yenai." Der Streiter Innos versuchte es mit einem warmen Händedruck, was Grunz natürlich als willkommenen Anlass nahm, ihn in in die Luft zu nehmen und gegen den Baum zu schmettern, an dem er angebunden war. Stöhnend rappelte sich Yenai wieder auf. "Du hast einen ganz besonderen Sinn für Humor, nicht wahr mein Kleiner?" Er lächelte etwas gezwungen. "Naja, wir werden sicher noch dicke Freunde werden, ganz sicher. Sollen wir was spielen?" Der Grünhäuter schüttelte energisch den Kopf. "Prima, ich hab auch grad Lust auf ein paar Spiele. Kannst du Elfer raus? Also, das ist ganz einfach..."
So saß ein etwas ungleiches Paar im Wald vor der Stadt und spielte Elfer raus (Um genau zu sein spielte Yenai mit den karten und Grunz fraß sie). Das würde sicher ein wudnervoller Spielabend werden.
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| 24.04.2003 12:28 | #400 |
| BloodyDeath |
BloodyDeath blickte ehrfürchtig auf die ganzen Verteidigungsanlagen. Überall liefen Milizen, Waffenknechte und Ritter herum. Auf dem Übungsplatz trainierten die Angehörigen der Innos Garde. BloodyDeath überquerte den Übungsplatz und betrat das Büro von Lord Andre. "Ich bin gekommen um meine Dienste als Heiler anzubieten",sagte BloodyDeath. "Na gut, Heiler können wir immer gebrauchen, aber wir können nicht allzuviel Gold entbehren. Ich biete dir 50 Goldstücke für deine Heilkünste", erwiderte Lord Andre. 50 Goldstücke, ach komm, mindestens 100!", entgegnete BloodyDeath. "Na gut, 75 Gold, das ist mein letztes Angebot und zwar nur weil wir so dringend Heiler brauchen", entschied Andre. BloodyDeath war mit der Bezahlung eigentlich ganz zufrieden, da er jetzt sowieso nicht mehr die Miete für die Taverne zahlen musste. Er verließ Andre´s Büro und ging zum Marktplatz um zu sehen, ob einer der Händler vielleicht eine bessere Waffe und eine Rüstung hätte. Immerhin hatte er jetzt mit seinen Ersparnissen schon 200 Gold beisammen...
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| 24.04.2003 14:13 | #401 |
| Eiswasser |
Die Dunkelheit verschwand und eine windige Ebene war deutlich zu erkennen. Sie sah ihn so nah vor sich, Erz, freuend rannte sie mit offenen Armen auf ihn zu, doch sie fiel, durch ihn hindurch. Bewegungslos lag sie da uns starrte über die Ebene ins Nichts, er war so nah... so greifbar und doch so fern. Er musste ganz in der Nähe sein, aber wo? Sie stand unbewusst auf und stand ihm nun gegenüber, dann zog er seine Robe aus und wunderschöne weiße Flügel erschienen aus seinem Rücken. Erz erhob sich und flog davon in Richtung Osten.
Der Hotelier rüttelte an ihr herum, sie solle doch aufwachen, sie könne das Bett nicht ewig belegen. Mühselig richtete Shiva sich auf dachte über den Traum nach. Plötzlich schnappte sie sich ihre Tasche, stürmte die Treppe hinab und rannte zur Tür heraus. Sie, sie war in Khorinis, da wo auch Erz gewesen war, dann flog er nach Osten, dort musste sie hin, nach Osten.
Kurze Zeit später hatte sie die Stadt aus dem nördlichen Tor verlassen, unwissend wohin sie ihr Weg tragen würde.
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| 24.04.2003 14:56 | #402 |
| Gorg |
Er konnte es nicht fassen. Wie dumm müssen die Milizen nur sein um sowas zuzulassen. Sofort rannte er zu einer miliz und fragte, was dieser grobe Unfug sollte. Sollen wir alle drauf gehen? schrie er und die Miliz stieß ihn weg. Hey du aufgeblasener Depp, ich habe dich was gefragt! Hörst du schlecht?! schrie Gorg weiter. Der Milizsoldat wurde sauer. Hau ab du Tölpel! Sonst polier ich dir mal deine Fresse! Gorg wurde sauer. Mit deinem scheiß Schwert fühlst du dich wohl stark gegen Bürger was? Darauf hin steckte die Miliz sein Schwert weg und Gorg ballte seine Fäuste zum Kampf. Beide umschlichen sich. Gorg griff an und landete den ersten Schlag genau im gesicht der Miliz. Doch dieser onterte mit einem saftigen Schlag in den Magen. Gorg sank zu Boden. Du törichter Depp. Hast du halbe Portion geglaubt, du könntest dich mit mir anlegen? Gorg rappelte sich auf und sprang der Miliz mit ausgestreckten Bein in den Magen. Die Miliz sackte zusammen und röchelte nach Luft als plötzlich weitere Milizen erschienen. Hey du! Was machst du da?! Na warte! Gorg sah ein, dass es keinen Sinn hatte gegen diese Übermacht zukämpfen. Drei ilizen waren einfach zuviel. Gorg nahm die beine in die Hand. Fast hätte er es geschaft, den Milizen zuentkommen, doch ein Pfeil streckte ihn nieder. So das würd dich lehren sich nicht mit uns anzulegen. Die Milizen zogen den pfeil aus sein Schulter.
Ein lauter Schrei war zuhören. Die Bürger sahen die Soldaten an wie sie den wehrlosen Gorg schlugen. Ihr Schweine! schrie er bevor ein Schlag ihn ko gehauen hatte.
Gorg erwachte in einer zelle der Kaserne. Lord Andre stand außerhalb. Endlich wach? Wurde auch zeit du strolch. Du wirst solange hier bleiben, bis Yerodin ein Urteil über dich gefällt hat.
Gorg war wütend. Wie konnten diiese Milizin sich das nur erlauben. Ihr Penner lasst die orks in die Stadt und ich soll eine gefahr darstellen? schrie er aus der zelle. Ihr habt sie ja wohl nicht mehr alle! Gorg legte sich etwas hin und wartete, dass ein urteil über ihn fällt.
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| 24.04.2003 15:54 | #403 |
| BloodyDeath |
BloodyDeath lief auf dem Marktplatz hin und her und guckte was die Händler anboten. Er sah ein schönes Schwert bei einem der Händler und probiere es zu heben, aber es war ihm zu schwer. Schließlich entschied er sich für ein kleines Kurzschwert, was nicht viel mehr als ein Dolch war und bezahlte dafür satte 50 Goldstücke. Nun brauchte er noch eine Rüstung. Er guckte herum und fand in der Unterstadt einen Händler der eine Lederrüstung verkaufte. Diese war ihm allerdings zu teuer, also verließ er die Stadt durch das Südtor und machte sich auf zu Lobart dem Bauern, da er gehört hatte dieser würde Bauernkleidung verkaufen.
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| 24.04.2003 16:32 | #404 |
| Snizzle |
Snizzle lief so schnell er konnte durch das Stadttor. Hoffentlich hatte Vatras noch Teleportspruchrollen zum Kloster. Die Sonne schimmerte auf das Wasser in einer Pfütze und zauberte so ein schönes Lichschauspiel auf die Hauswand eines Gebäudes. Über der Pfütze flog ein kleines Insekt fröhlich im Kreis herum. "Ihr Tierchen habt es gut, müsst euch nicht mit den verdammten Grünhäutern rumschlagen", flüsterte Snizzle im Vorbeigehen. Er aber war in höchster Sorge um seine Brüder im Kloster, wenn sie schon sterben müssten dann wollte Snizzle wenigstens sicher sein alles für sie getan zuhaben. Endlich erreichte er den kleinen Tempel indem Vatras niedergekniet saß und betete.
"Ich brauche eure Hilfe, Meister Vatras", stöhnte Snizzle vor lauter Erschöpfung. "Beruhigt euch, Novize! Ich weiß das das Kloster angegriffen wird, aber was möchtest du bei mir. Ich kann euch nicht bei der Verteidigung helfen, ich werde hier gebraucht." "Das ist es nicht, Meister. Ich war ein Späher und sollte die Lage sondieren aber als ich zurück kam war das Kloster schon schwer umkämpft. Nun komme ich nicht durch die Reihen der Orks um meinen Brüdern bei der Verteidigung zu helfen. Ich hatte gehofft ihr hättet noch eine Teleportspruchrolle, die ihr mir geben könntet." Vatras schmuzelte leise und schaute den Novizen nachdenklich an, dann began er wieder: "Ich kann euch keine Spruchrolle geben, aber einige Feuermagier sind in der Stadt. Vieleicht kann einer von ihnen dir helfen." Snizzle bedankte sich mit einer Verbeugung und schnellte dann davon. Schließlich war er am Tor zum oberen Viertel angekommen aber er musste nun ersteinmal verschnaufen bevor er mit den Magier reden könnte.
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| 24.04.2003 20:32 | #405 |
| Longbow |
Long ging als nächstes an diesem Tag in die Schmiede der Kaserne, um Yero aufzusuchen, den er aber zu seiner Enttäuschung nicht fand. Also verließ er wieder da Militärgebäude und ging in die Kneipe, wo er Halvor fand. "Nabend, Fischer. Brauch wie immer einen Fisch."
"und wie immer kommst du außerhalb der Öffnungszeiten."
"Ja und? Sei doch froh, dass du in den heutigen Zeiten überhaupt Fische verkaufst."
"Jaja, natürlich bin ich das. Also, wieviele brauchst du?"
"Nur einen!"
"Ach, tatsächlich? Also, hier bitte."
"Gut, hier das Geld. Bis dann!"
Dann begab sich Long in die Taverne und sprach den Wirt an:
"Hallo, kannst du aus diesem Fisch wieder das übliche Braten?""Du meinst einen Kräuterfisch?"
"Ja, das mein ich."
"Ok, und auch wieder ein Bier?"
"Ja, das wär nett!"
Dann setztze sich der Waffenknecht an einen freien Platz und wartete auf sein Essen.
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