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Rollenspiel nach Fall der Barriere
Die Stadt Khorinis
Die Stadt Khorinis # 16
| 12.07.2003 19:46 | #1 |
| Longbow |
Die Stadt Khorinis #16
Long entschied sich, nun endlich mit den Ermittlungen über den Angriff auf die Rote Laterne zu beginnen. Lange hatte er das vor sich hergeschoben, eigentlich zu lange. Gleich am nächsten Tag hätte er beginnen müssen.
Doch besser spät als nie. Der Hauptmann ging zunächst zu dem Überbleibsel des Bordells. Als er am Eingang stand, versuchte er sich genau zu erinnern und den Angriff in seinen Gedanken zu rekonstruieren. Doch machte ihm diese Arbeit Mühe, da er sich während des Kampfes vor einigen Tagen mehr auf seine Feinde konzentriert hatte. Doch beim Ablaufen des Kampfschauplatzes fiel ihm das meiste wieder ein. Außerdem erinnerte er sich an einige Gesichter. Doch um diese eindeutig wieder erkennen zu können und sie zur Rechenschaft zu ziehen, musste er ins Amazonenlager reißen. Da auf seinem Terminplan sowieso nichts anderes stand, entschied er sich auch kurzerhand dafür.
Um sich nach dem besten Weg zu erkundigen, schritt er zu Lord André:„Guten Abend, André.“
„Nabend, Hauptmann. Was gibt’s?“
„Ich will ins Amazonenlager. Welchen Weg empfiehlst du?“
„Was? Du willst auch noch ins Amalager?“
„Ja, was ist daran schlimm?“
„Kano, der Statthalter, ist soweit ich weiß ebenfalls dorthin aufgebrochen. Er nahm ein Boot!“
„Umso besser, dann werde ich ihn gleich da aufsuchen. Und vielen Dank!“Als nächstes ging Long zu Pablo, dem trotteligen Waffenknechten, und befahl ihm mit zu kommen. Natürlich willigte er ein, woraufhin beide sich ein Boot nahmen und sich auf den Weg machten.
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| 12.07.2003 20:05 | #2 |
| Tomekk |
Tomekk hatte sich herumgedreht und sah sich die beiden rothaarigen Fremden am Tisch genau an. Wie Kinder sahen sie wirklich nicht aus. Vielleicht waren es ja die falschen? Andererseits, wie viele Menschen hatten schon so rote Haare und liefen zu zweit herum? Bis auf das Alter passte die Beschreibung des Baals wie die Faust aufs Auge. Vielleicht hatte er sich auch geirrt. Es überraschte ihn nicht wenig, als sie ihn plötzlich ansprachen und seinen Namen wissen wollten. Der Baal erhob sich von seinem Stuhl und stülpte die Ärmel seiner Robe übereinander, wodurch niemand im Raum sehen konnte, dass er bereits einen Zauber bereit hielt. Dann ging er näher zu den beiden und blieb neben ihrem Tisch stehen. "Mein Name ist Tomekk. Sagt, ihr ward nicht zufällig vor einigen Tagen im Pyramidental der Bruderschaft?" Seine Frage war natürlich sehr auffällig, aber er hatte auch nicht vor, seine Absichten zu verheimlichen. Würden die beiden kneifen? Wahrscheinlich. Sie hatten zwar die Sumpfmagie gestohlen, aber sie sahen ihm nicht so aus, als könnten sie sie anwenden.
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| 12.07.2003 20:21 | #3 |
| everchar |
Lucia betrachtete den Kerl etwas genauer, diese dummen weiten Kleider waren absolut ungeeignet um Leute einzuschätzen. Vielleicht hatte er ja einen knackigen Po, aber man konnte ihn nicht sehen, schade das er kein Rockträger war wie so viele andere aus seiner Bruderschaft.
Ln: "Doch, wir waren dort, es hat uns wirklich gut gefallen !"
La: "Ich habe noch nie soviele Männer mit Röcken und Kleidern auf einen Haufen gesehen, außer damals in diesem Kloster, kannst du dich noch erinnern mein Bruderherz ? In Sorramonda, dieser Stadt mit der witzigen Beleuchtung !"
Ln: "na klar kann ich mich noch erinnern, dort war es fast so schön wie bei den Glatzen."
La: "Was haben wir uns denn alles angeschauert, mein Gedächnis ist auch nicht mehr da beste."
Ln: "Wir haben die großen Bäume bewundert "
La: "Die Freundlichkeit der Menschen erleben dürfen"
Ln: "Die heimelige Atmosphäre war auch nicht zu verachten "
La: "Wir haben einem Baal die Fesse poliert"
ln: "und das Trinken in der Taverne war gut und billig "
La: "Ja, alles in allem ein wirklich komfortables Plätzchen, wenn wir nicht zwei Mörder auf der Durchreise wären, würden wir uns glatt dort niederlassen, nicht wahr mein Bruderherz ?"
Ln: "Absolut !"
La: "Ach, ich seh schon, wir reden wieder zu viel !"
Ln: "Wie immer, dauernd müssen wir plappern, dabei haben wir einen Gast !"
La: "Lassen wir doch den Gast ein bisschen plappern !"
Ln: "Genau, ...Tomekk....richtig ? Erzähl uns mal, was führt dich hierher, so ganz alleine und weit weg von deinen Brüdern, was willst du hier in dieser Stadt ?"
La: "Wir haben gehört, dass einem hier viel passieren kann !"
Ln: "Ja, Leute sollen schon ermordet worden sein, nur weil sie Kleider getragen haben, ist das zu fassen ?"
La: "unglaublich, was sagts du dazu Tomekk, ist das nicht schrecklich ?"
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| 12.07.2003 20:26 | #4 |
| Montaron |
Montaron war durchaus durch die Kunst des Schwertkampfes der Dreienbegeistert, doch durch das lange Stehen schmerzten ihm die
Beine, deswegen beschloss er ein Stückchen zu gehen.
Er machte sich auf den Weg Richtung Hafenviertel, wo er auchgleich auf ein abgebranntes Gebäude stieß. Das ist wohl das Bordell oder besser gesagt: Das war es Mal!, dachte er
sich, Wer wohl der Täter ist?
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| 12.07.2003 20:30 | #5 |
| Tomekk |
"Ja, das ist schrecklich. Andere wurden schon umgebracht, weil sie sich mit den falschen angelegt haben." Tomekks Gesichtsausdruck wurde wieder hart wie Stein. Diese Menschen kannte wohl keine Skrupel. Gerade hatten sie zugegeben, dass sie es waren, die den Baal angegriffen hatten, und das ihm direkt ins Gesicht. Langsam ging er um den Tisch herum und stand nun hinter der Frau, die noch immer am Tisch saß und sich nicht stören ließ. "Wißt ihr, wir haben hier einige sehr wichtige Regeln. Eine heißt "Leg dich nie mit dem falschen an". Eine weitere "Halte dir immer einen Ausweg offen". Aber die wichtigste ist "Pass auf deinen Rücken auf""
Mit diesen Worten zog Tomekk die Arme auseinander und das Funkeln der Magie in seiner Hand kam zum Vorschein. Noch bevor einer der beiden reagieren konnte, ließ Tomekk die Sturmfaust auf sie los. Tische und Stühle flogen umher, als wären sie blosse Kieselsteine und zertrümmerten Fenster und die Theke, hinter der Coragon im letzten Moment Schutz suchte. Die beiden Rothaarigen wurden samt ihren Stühlen durch den gesamten Raum geschleudert.
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| 12.07.2003 21:33 | #6 |
| Trisson |
Nach der überaus peinlichen Vorfall in der toten Harpie hatte Trisson nun endlich wieder Grund zur Freude. Schließlich hatte er gerade erfolgreich mit ein paar Handwerkern einen Handelspakt getroffen. Nun ging es endlich wieder aufwärts. Aber mal wieder
nahm das Schicksal eine Wendung und verpasste trisson einen tritt in den Hintern. Als er an einem Haus vorbeiging fingen dort die Fenster an zu klirren und ein Stuhl der auf ihm zuflog, sieß ihn nieder.
Durch die zerbrochen Fenster hindurch sah Trisson was dort drinnenlos war. Eine Person namens Tomekk die er schon öfters hier gesehen hatte schleuderte die gesamte Inneneinrichtung durch den Raum.
Das Ziel dieses Zaubers waren wohl 2 so rothaarige Gestalten gewesen die es kaum noch schafften wieder auf die Beine zu kommen.
Nur gut, dachte er sich dass ich da nicht gerade drinnen war!Also in der Haut von dennen möchte ich jetzt nicht stecken!
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| 12.07.2003 21:34 | #7 |
| everchar |
Die unglaubliche Kraft der Sturmfaust war verheerend, alles was in dieser Taverne nicht angenagelt war wurde durch die Luft gefetzt. Lucia traf diese Druckwelle am stärksten da der Baal genau hinter ihr gestanden hatte. Sie trudelte durch den Raum wie eine Feder, wurde einmal von einem Tischbein in der Magengegend getroffen, die restlichen umherfliegenden Trümmer konnte sie anbwehren. Dann kam plötzlich eine Böhe von hinten und schleuderte sie gegen die Wand.
Aber das Mädchen war geschickt, gekonnte fing sie ihren Aufschlag ab, drehte sich um und hockte nun an der senkrechten Wand, als ob sie auf dem Boden säße. Bis der Sturm abflachte verharrte sie in dieser Position.
Ihrem Bruder Lucien erging es schlimmer, er war schwerer und nicht ganz so geschickt wie seine Schwester, der unglaublich starke Wind riss ihn in die Höhe, schleuderte ihn gegen die Holzwand der Taverne, die bei seinem Gewicht so schnell brach, als ob sie aus Pappe wäre.
Draußen schlug er hart am Boden auf und einige Trümmer landeten noch auf ihm.
Inzwischen war der Sturm abgeflacht und hatte ein Bild der Zerstörung hinterlassen, wenn man genau hinhörte, konnte man ein leises Wimmern hinter der Schenke hervordringen hören, Coragorn schluchzte bei dem Gedanken das alles wieder aufbaun zu müssen.
Für Lucia begann wieder das Gesetz der Schwerkraft zu wirken, sie landete behutsam am Boden, rieb sich kurz den Bauch und schnappte sich dann einen Sessel der ganz geblieben war.
Gemütlich setzte sie sich wieder hin und lehnte sich gegen die Wand.
La: "Ich würde rennen."
Tomekk blickte sie etwas verwirrt an, das war soeben einer der stärksten Zauber des Schläfers gewesen und sie drohte ihm noch ?
Wie konnte das sein ?
Lange musste er nicht warten, denn der Grund kündigte sich durch ein leises Geräusch an.
Der Baal blickte durch das Loch in der Wand, die Trümmerteile die auf Luciens Körper lagen glitten langsam von ihm herab. Der Körper des Hühnen war von einem seltsamen blauen Schimmern umgeben, langsam richtete er sich wie von Geisterhand auf, er selbst half dabei nicht nach, die Arbeit tat der Telekinesespruch.Als er wieder fest auf beiden Beinen stand putzte er sich ein wenig den Mantel ab und betrat dann wieder die Taverne, diesmal durch die Tür.
Ln: "Weißt du, eure Zauber sind gar nicht so schlecht, wir werden den einen oder anderen in unser Repertoire aufnehmen. Besonders dieser schwebe Spruch hat es mir angetan, keine Ahnung wie ihr den nennt, aber ich finde ihn praktisch. Man kann Dinge damit fliegen lassen, gestern habe ich meine Schwester damit scherzhalber in den Fluss geworfen, das war doch lustig, oder ?"
Lucia wandte sich von ihrer Fingernagelsäuberung beiläufig ab und verdrehte die Augen.
La: "Jaja, Jungs und ihre Spielzeuge !"
Ln: "Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass das einer meiner Lieblingszauber werden könnte, aber genug geplauscht, ich werde mal versuchen dich ein bisschen fliegen zu lassen !"
Plötzlich hob Lucien seinen rechten Arm, (ein Stuhl der hinter Tomekk auf dem Boden lag begann plötzlich bläulich zu schimmern) ziehlte auf Tomekk (der Stuhl erhob sich lautlos vom Boden) und wartete. Tomekk sah an sich herab und erkannte keinen blauen Glanz.
T:"Klappt wohl nicht !"
Ln: "Hehe, oh doch !"
Plötzlich raste der Stuhl von hinten auf den Baal zu und traf ihn hart im Kreuz. Der Aufprall ließ Tomekk nach vorne wanken, direkt auf Lucien zu. Dieser holte mit seiner rechten Faust aus und schlug dem torkelnden Baal von oben herab auf die Stirn. Es war kein besonders starker Schlag, wäre er das gewesen, hätte sich wohl des Baals Wirbelsäule zerlegt.
Doch der Schlag reichte aus um ihm kurz schwarz vor Augen werden zu lassen, diese Zeit nützte der Rotschopf um seinen Gegner zu packen, ihn in die Höhe zu heben und mit aller Kraft gegen das Regal hinter der Theke zu schleudern. Beim Aufprall zerbrachen viele Flaschen und Gläser die dort aufgestellt waren. Hart landete der Baal hinter der Theke neben Coragorn, der sich noch immer dort versteckte, und einige Glasbruchstücke folgten ihm.
La: "Musst du denn immer soviel Lärm machen ?"
Ln: "Er hat angefangen."
La: "Kindskopf."
Ln: "Faule Nuss !"
Mit diesen Worten kehret Lucien der Theke den Rücken zu und ging zu seiner Schwester.
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| 12.07.2003 21:50 | #8 |
| Tomekk |
Tomekk rieb sich den Rücken und stand langsam wieder auf. Diese Typen konnten also doch die Schläfermagie anwenden. Trotzdem hatte er noch immer einen Vorteil. Er wußte, was jeder Spruch bewirkte und war im Umgang mit ihnen geübt. Schon ließ der rothaarige Mann weitere Stühle und Tische in seine Richtung schnellen, aber Tomekk wehrte sie mit der Windfaust ab, wodurch diese an Wänden und am Boden aufkamen und zerbrachen. So, jetzt oder nie.
Schnell verpasste Tomekk dem Mann eine Pyrokinese, die nicht besonders stark war, aber trotzdem unheimlich wehtun mußte. Kaum hatte er den Zauber beendet, da sprach er auch schon das magische Verschließen auf die Theke. Da die Theke einen Teil des Raumes vom Rest abtrennte, funktionierte der Zauber hier, und schuf eine unsichtbare Wand von der Oberseite der Theke bis zur Decke. Jetzt mußte er nur noch darauf warten, dass sich sein Feind die Zähne daran ausbiss.
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| 12.07.2003 21:53 | #9 |
| Trisson |
Als Trisson das verwüstete Haus hinter sich ließ, kamen seine
Schild davor. Auf diesen Schild stand ,, Die rote Laterne".
Also schon wieder ein Fehlschlag , dachte sich Trisson,warum straft mich Innos nur so sehr??? Auch wunderte sich
über diese Gewalt; als erstes dieser Kampf vorhin und jetzt das.
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| 12.07.2003 22:17 | #10 |
| Montaron |
Montaron drehte sich um und sah auf einmal eine Gestalt neben ihm stehen. Sein Blick war auf die abgebrannte "Rote Laterne" gerichtet.Hallo!, begrüßte ihn Montaron, darf ich fragen wie du heißt?Und könntest du mich über den Vorfall hier informieren?.
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| 12.07.2003 22:29 | #11 |
| everchar |
Luciens rechte Hand lag verkrampft auf seinem Brustkorb, er hatte keine Ahnung was das eben für ein seltsamer Spruch gewesen war, nichts kam auf ihn zugeflogen, keine äußeren Verbrennungen waren vorhanden, nichts. Es war, als ob man ihm einen Feuerball direkt in seinen Körper hineinteleportiert hätte. Eine nicht sehr angenehme Erfahrung. Lucia blickte gelangweilt auf ihren Bruder.
La: "Sagmal was wird das hier, ich habe keine Lust ewig in diesen blöden Kaff herumzusitzen, wir wollten doch heute noch nach Drakia. Wirklich, alles muss man selber machen."
Blitzschnell zog sie einen Wurfdolch und schleuderte ihn genau auf Tomekks Hals zu. Das Geschoß flog so schnell, der Baal konnte unmöglich ausweichen, aber das brauchte er auch gar nicht, denn der Dolch prallte an der unsichtbaren Kuppel ab und landete am Boden.
Ln: "Na du Superheldin, was machst du jetzt ?"
La: "Ein Schutzschild, wie interessant."
Das Mädchen erhob sich nun erstmals und ging auf den Baal zu, welcher lächelnd hinter der sicheren Theke stand.
La: "Du fühlst dich wohl sehr sicher da, hinter deinem unsichtbaren Schild. Denkst, du hättest uns überlistet, was ?
Vielleicht denkst du auch das eure Magie die einzige war, die wir auf unseren Reisen absorbiert haben ? Aber das stimmt nicht mein Freund, das stimmt ganz und gar nicht."
Der Rotschopf wandte sich wieder von dem Baal ab, stellte sich zu ihrem Begleiter und hob die rechte Hand. Erst jetzt konnte man sehen, dass sie auch so eine Magieabsaugvorrichtung hatte. Eine feurige Energie sammelte sich unter ihren Handflächen an, sie wurde immer größer und stärker, bis sie die Ausnamße eines Feuersturmes erreicht hatte. Mit einer leichten Handwegeung schoss sie das feurige Geschoß ab, welches die Theke und somit den Bereich wo das Schutzschild nicht vorhanden war, durchschlug und knapp neben dem Baal aufprallte.Der hochprozentige Alkohol entzündete sich sofort, das hölzerne Regal und die Theke fingen auch relativ schnell Feuer. Tomekk und Coragorn flüchteten in eine Ecke, denn ihre Lage schien aussichtslos.
Würde der Baal sein Schutzschild wieder aufheben, warteten Wurfdolche und andere Magien die sie vernichten würden, würde er das Schutzschild aufrecht halten, käme das Feuer recht bald auch zu ihnen und das einzige was von ihnen überbleiben würde, wäre ein Häufchen Asche.
Lucien und Lucia starrten genüsslich auf ihr Opfer und das Lächeln in ihren Gesichtern war kaum zu übersehn. Sie genossen der Anblick wirklich, es war immer schön mitanzusehen wie zwei Menschen verbrannten. Doch plötzlich drangen von draußen mehrere Stimmen herein, Rüstungsteile schlugen gegeneinander und laute Schritte waren zu hören.
Ln: "Ich denke wir sollten gehn, ich habe keine Lust mehr auf irgendwelche Auseinandersetzungen mit Halbstarken."
La: "Der Meinung bin ich auch."
Ln: "Dann gehabt euch Wohl verehrter Magier, ich würde ja auf bald sagen, aber ich denke das trifft nicht mehr zu !"
Lachend verschwand das Duo durch den Ausgang, kurze Zeit später kamen zwei Milizsoldaten herein und blieben geschockt stehn.
Lucien und Lucia waren bereits wieder weg, draußen in der Wildniss, auf der Suche nach weiteren nützlichen Dingen die sie sich unter den Nagel reißen konnten.
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| 12.07.2003 22:41 | #12 |
| Tomekk |
Tomekk sah sich hastig um. Die beiden Fremden waren weg, aber dafür war jetzt die Miliz da. Mist. Das hatte er sich wirklich anders vorgestellt. Coragon hustete neben ihm. Er konnte jetzt nicht einfach weg, auch wenn sie seine ganze Taverne zerstört hatten, sollte er ihm wenigstens das Leben retten. Schnell hob der Baal die Hand und ließ den magischen verschluß verblassen. Dann zog er Coragon vor sich und schleuderte diesen per Windfaust quer durch die kläglichen Reste der Taverne aus der Gefahrenzone hinaus.
Kurz darauf begann die Luft um Tomekk auch schon grünlich zu schimmern, Nebel stieg auf und umgab den Baal vollkommen. Als der Nebel sich langsam wieder verzog, war er verschwunden.
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| 12.07.2003 22:47 | #13 |
| Hitman/Wolf |
Wolf wachte auf. Er streckte alle Gliedmaßen von sich und stand auf, jetzt erst merkte er das es schon sehr spät war. Puh, da habe ich aber lange geschlafen. Das müssen wohl die Warge von heute Nachmittag gewesen sein. Er verspürte komischer Weise kaum Hunger. Wolf beschloss noch etwas durch die Stadt zu spazieren zu gehen. Den Hund könnte er ja morgen immer noch kaufen. Er zog sich seine leichte Lederrüstung an und steckte auch seinen Dolch ein. Anschließend verließ Wolf seine Hütte und beschloss als erstes hoch zur Kaserne zu gehen. Dort saß auf der Treppe, ein Waffenknecht und begutachtete misstrauisch sein Schwert. Wolf fragte ihn ob etwas nicht stimmte, da sagte der Waffenknecht: Na guck dir doch mal das Standartding an! Hey! Du bist doch auch seit kurzem Mitglied, findest du nicht das die Empfangswaffe nichts richtiges ist? Wolf antwortete: Was, man bekommt so'n Teil wenn man aufgenommen wird? Das wusste ich ja garnicht. Der Waffenknecht: NATÜRLICH bekommt man eine Waffe!! Komm am besten ein anderes mal wieder, um sie abzuholen. Ich weiß nicht wann der Waffenvergeber Zeit hat! Wolf bedankte sich und verließ den Waffenknecht. Jetzt wollte er noch einmal zum Hafen. Er dachte sich: Auch wenn diese Waffe nicht die beste ist, so ist sie immer noch besser als mein Dolch!
Am Hafen angekommen setzte er sich auf eine Bank. Wie schön das Meer aussah, so am ende vom Sonneuntergang. Wolf seufzte. Warum wusste er selber nicht aber es passte jetzt einfach. Er musste gähnen, Nagut, dann werde ich mich mal auf zu meiner Hütte machen, bin immer noch Müde, von den Strapazen, von heute Nachmittag. Er ging zu seiner Hütte, schloss die Tür auf, verriegelte sie, legte seine Lederrüstung und seinen Dolch ab und legte sich ins Bett. Mann, heute war vielleicht ein Tag! Fasst wäre ich gefressen worden, aber zum Glück kam der Hauptmann. Jaja, das war echtes Glück. Oder war es alles Schicksal? War alles so vorherr bestimmt? Wer weiß. Mit diesen Gedanken schlief er ein.
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| 12.07.2003 23:11 | #14 |
| Todesfürst |
Die kleine Gruppe betrat die Stadt geradewegs durch das Stadttor. Die Wachen schauten sie zwar ihrerseits blöd an, weil es schon ungewöhnlich war, dass eine Gruppe von drei Mann mitten in der Nacht in die Stadt wollte, auch noch mit dieser brisanten Mischung, der eine sah aus wie ein typischer Novize aus dem Sumpflager, der andere wie irgendein Magier und der letzte wie ein einsamer Wanderer oder vielleicht Jäger, doch trotzdem ließen sie sie durch.In der Stadt blickten sie erstmal auf den Marktplatz, der jetzt menschenleer war, doch etwas anderes erregte die Aufmerksamkeit, der Krach aus Coragons Kneipe. Hier hielt sich wohl die grobe Masse auf, um jetzt den Feierabend zu genießen. Wie gern wäre er jetzt in die Herberge gegangen und hätte sich schlafen gelegt, doch noch war es nicht Zeit, er hatte noch etwas zu tun.Schnell führte er die Gruppe an, um sie geradwegs in die Unterstadt zu hetzen. Dort wurde er von einer Milizstreife angehalten, was den anderen beiden die Möglichkeit gab, wieder aufzuschließen.
Halt! Was treibt ihr euch zu so später Stunde in der Unterstadt herum, ihr habt doch keine bösen Hintergedanken?
-Nein haben wir nicht, unsere Schritte lenken uns zum Hafenviertel...-Hafenviertel? Was wollt ihr denn bei dem Abschaum?
-Nun ja, ich hörte, dass man nur am Wasser mit einem Boot ablegen kann, ist doch richtig so oder?
-Werdet nicht frech oder ich lasse euch verhaften
-Oh verzeiht, aber ich frage mich was Lord Andre dazu sagen würde...gute Freunde einfach so in den Knast stecken....
-Ähmmmm, ja dann geht halt ins Hafenviertel, aber verschwindet von hier! Das mit Lord André war natürlich ne Lüge, doch das konnte dieser freche Milizsoldat ja nicht wissen und so konnten sie passieren.
Als sie am Steg waren, suchten drei Augenpaare nach einem Fischer oder einem Segler, irgendwen halt, der sie rüberbringen konnte, doch es war wohl schon zu spät, die Fischer waren wohl auch alle in der Kneipe, allerdings der von Kardiff, zumindest nach dem Lärm zu urteilen.
Also, ihr beide sucht einen, der uns nach Drakia bringen kann, ich habe währenddessen noch was zu erledigen, ich bin in einer Viertelstunde wieder da, ihr wartet hier auf mich. Noch Fragen?
-Wo wollt ihr denn jetzt hin?
-War das eine Frage? Ich glaube nicht, also bis gleich...
Schnell verschwand er wieder Richtung Unterstadt während die anderen beiden die Taverne betraten, naja, wenn sie keinen Erfolg haben würden, dann würde er ihnen den passenden beschaffen, er hatte da nämlich eine sehr sehr gute Quelle, doch deswegen ging er nicht zu Vatras.
Er hatte Glück, noch immer war er in dem nun finsteren Schrein und betete, doch nun wurde er gewollt gestört. Er machte es nicht gern, aber er hatte nunmal nicht ewig Zeit.
Bei Adanos,
verzeiht die Störung oh Vatras aber ich habe nach langer Zeit mal wieder Zeit gefunden euch zu besuchen. Ich möchte Buße tun, bitte nehmt diese fünfhundert Goldstücke als Zeichen meines Glaubens und ich hätt da noch ne Frage: Kennt ihr jemand, der mich und zwei Bekannte nach Drakia bringen könnte?
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| 12.07.2003 23:31 | #15 |
| shark1259 |
Nun betraten auch diese Zwei komischen Gestalten das nächtliche Treiben in der Stadt. shark hatte Angroth erklärt, dass Schwarzmagier, Anhänger Beliars, nicht wirklich erwünscht waren hier. Er hatte sich schon gewundert, warum man ihn hatte eintreten lassen, jedoch hatte er hier vorsichtig zu sein, denn wenn ihn eine nicht gut gelaunte Miliz aufgreifen würde, dann wäre er schneller im Gefängnis als er schauen konnte. Doch er hatte es hier schon oft geschafft nicht aufzufallen und genau das hatte er auch diesmal wieder vor.
Es war wie immer recht viel los in der Stadt, überall waren Fackeln angezündet und überall waren auch Menschen anzutreffen. Immer wieder ernteten sie komische Blicke oder Worte wie "diese Schwarzmagier, verbrannt gehören sie, ich sage, verbrannt" oder auch "ein Sumpfler und einer der dunklen Seite, was wollen die hier". shark deutete Angroth er solle sich nichts drauß machen, aber das hätte er anscheinend eh nicht, der Sumpfler war eher darauf bedacht endlich eine weiter Spur zu finden.
Und diese fanden sie mit einer kleinen Gruppe absolut entgeisterter Stadtbewohner, die voller Panik umherliefen und schrieen. Schnell fragte sie Angroth nach dem Grund, und siehe da, in einer Taverne war ein Kampf passiert. Ein Sumpfler hatte sich mit 2 solch komischen gestalten mit ROTEN HAAREN gestritten. Mehr wussten sie aber auch nicht, doch dies genügte schon.
Schnell waren der Lehrmeister und sein Schüler unterwegs zu jenem Ort. Und IN der Taverne war ein Kampf gewesen war einfach nur mehr maslos untertrieben. Es sah eher so aus, als hätte die Taverne selbst gekämpft.
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| 12.07.2003 23:36 | #16 |
| doooom |
Kurz nachdem sie die heruntergekommene Hafentaverne betreten hatte ließen die beiden ihre blicke durch genau diese schweifen auf der suche nach einem einigermaßen erfahrenen Seefahrer der sie nach Drakia übersetzen sollte. Schnell fiel Dooooms blick auf einen Mann anfang fünfzig, der sich in einer der hinteren Ecke aufhielt. “Guck dir den dort an, der wäre doch ideal“ sagte er zu Fatalis und deutete auf den unrasierten Mann, der gerade seine Wacholderflasche zum Mund führte. “Bist du sicher, das der uns rüberbringen kann?“ fragte Fatalis, dem man die Skepsis an der Stimme anhören konnte. “Mal gucken. Wenn wir ihn nicht ansprechen finden wir es nie raus.“ Die beiden drängelten sich durch die Hafentaverne zur anderen Ecke, in der der Tisch stand, an dem der Mann saß. Kurz tippe Doooom dem Kerl auf die Schultern und sprach ihn gleichzeitig mit einem unsicheren “Öhm, dürfen wir mal stören?“ an. Der alte drehte sich auf dem Stuhl zu Fatalis und Doooom, den Wacholder noch immer in der Hand haltend und lallte dann ein recht unverständliches “Hey, was is? *Hicks* “. Sofort kam den beiden reisenden eine große Wolke entgegen und sie konnten die Fahne des Mannes fast in der ganzen Taverne riechen. “Ach nichts. Schon gut.“ antwortete Fatalis schnell, der schon erkannte, das der Mann ihnen in seinem Zustand nicht weiterhelfen konnte. “Da hast du dir wirklich den richtigen ausgesucht, der hat doch schon mindestens 10 Bier intus. Der würde doch vom Stuhl fallen, wenn da keine Lehne dran wäre. Also der kann uns wirklich nicht rüber schaffen.“ Fügte der vermummte leise gegenüber dem Novizen hinzu. “Hey, das kann ich doch nicht ahnen, das man so besoffen sein kann. Von der Tür aus sah er halt nüchtern aus.“ antwortete Doooom und fügte kopfschüttelnd noch den Satz “Ich würde mich nie so volllaufen lassen hinzu.“
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| 12.07.2003 23:52 | #17 |
| Nyána |
Sanft Schaukelten die Wellen das noch immer angebundene Kleine Boot in welchem ein Zusammengerroltes Fellknäul und eine Decke lagen. Nyána stand noch an der Hafenmauer und blickte auf das ruhige Meer hinaus. Nur Sanft schlagen die Wellen gegen die Mauer und auch das Boot lag recht ruhig. Noch einmal blickte die junge Frau nach rechts und Links, dann verschwand sie mit einem geschickten sprung neben dem fellknäul im Boot. Sanft schuppste sie Till ein wenig zur Seite. „Mach mal Platz…“ Murmelte die Amazone leise vor sich hin während sie das Boot Feinfühlig wegstieß. Langsam kam das kleine Ruderboot in Fahrt und die junge Frau und das kleine Frettchen verließen die Hafenstadt in Richtung des Amazonenlagers. Immer kleiner Wurden die Lichter der Stadt, bis sie schließlich komplett erloschen und nur noch ein leichter Lichthauch vom Horizont ausging.
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| 12.07.2003 23:53 | #18 |
| Todesfürst |
Fünfhundert Goldstücke, dass ist eine ganze Menge, Fürst Pergamo, seid ihr sicher, dass ihr soviel Gold spenden wollt?
-Hm, ihr habt echt ein gutes Gedächtnis, wobei doch dutzende von Gäubigen jeden Tag zu euch kommen, doch ich bin euch im Gedächtnis geblieben, aber dann solltet ihr auch wissen, dass ich nicht scherze, wenn es um solche Dinge geht, also nehmt die Spende, sie ist ernst gemeint und wird nur einen Teil meiner Schuld begleichen, die ich den Göttern schulde, wenn ihr die Vergangenheit kennen würdet, würdet ihr mich verstehen.
-Gut, gesegnet seist du, Adanos möge dich auf deinen unergründlichen Wegen leiten, dir ein Licht in der Finsternis sein und dich beschützen.-Danke, kommen wir nun auf den Fischer zurück...
-Ja richtig, ihr habt Glück, ich kenne da tatsächlich mehrere. Also drei Kandidaten hätte ich da für euch, alle waren in letzter Zeit bei mir. Also da wäre zum einen ein Mann, der ziemlich wohlbeleibt ist, sicher an die hundert Kilo, er trägt ein blaues Hemd und hat ein ungepflegtes Erscheinungsbild. Er wollte noch einige Zeit in der Stadt bleiben, wahrscheinlich treibt er sich irgendwo im Hafenviertel herum. Dann noch einen Mann, namens Theris, er sagte nur, dass er auf einer Mission sei, naja, der ist wohl schon weg, hab ihn schon länger nicht mehr gesehen und als letzten Kandidaten hätte ich euch eine komische Type anzubieten. Er hockt die ganze Zeit in Kardiffs Kneipe und kommt einmal pro Tag hier zu mir um meinen Worten zu lauschen, doch danach haut er immer gleich ab. Ich weiß nciht, ob er auch Seefahrer ist aber er kam erst vor einer Woche an und die Stadtwachen wissen von nichts....der Mann hat eine lederne Rüstung an und gelbe Zähne, mehr kann ich euch nicht sagen.-Danke, ihr habt mir sehr geholfen, danke oh Vatras, ich bitte darum mich zu verabschieden, bis zum nächsten Mal.
-Die Bitte sei euch gewährt.....
Der Fürst verabschiedete sich von dem Wassermagier und ging zurück ins Hafenviertel, wieder über die Unterstadt und wieder begegnete er dem Milizionär, doch er hütete sich ihn anzusprechen.
Als er wieder in Kardiffs Kneipe eintrat, suchte er erstmal die anderen beiden, bevor er sich diesem Gelbzahn widmete, für ihn war klar, dass nur er in Frage kam, die anderen waren ihm zu vage....
Als er seine Augen über das Treiben gehetzt hatte, entdeckte er in einem Winkel die beiden, wie sie an einem Tisch mit einem Betrunkenen standen, dass der Mann betrunken war, sah er von hier schon, also wenn die das Arbeit nannten, dann konnten sie jetzt was erleben. Etwas zornig aber doch besonnen bannte er sich durch die mehrheitlich betrunkene Masse um sich das mal näher anzuschauen.
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| 13.07.2003 00:10 | #19 |
| Angroth |
Für einige Momente glich Angroth doch mehr einem Jagdhund, der endlich Witterung aufgenommen hatte, denn einem erfahrenen Templer. Eine Wand war eingebrochen, Holzbalken und -splitter verteilten sich über den gesamten gepflasterten Boden, auch einige Stuhlbeine oder Tischfragmente waren zu identifizieren. Ungläubig ob der von roher Gewalt verursachten Zerstörung trat er nicht durch die Tür, sondern vielmehr um das Loch in der Wand. Holz knirzte und knackte unter seinem Gewicht, ein an einer müden Faser hängender Balken riss sich gestärkt von der Schwerkraft los und schmetterte zu Boden, weitere Spähne verteilend. Im innern brannte ein kleines Feuer an der Theke, dicker Rauch stieg auf und die Flammen leckten gierig und vom Alkohol gespeist weiter in alle Richtungen, griffen das Holz an. Einige Flaschen die bisher wie durch ein Wunder heile geblieben waren, zerplatzten unter dem Druck der Hitze, ihr Inhalt nährte die Flammen weiter und jedes Mal folgte auf das Klirren ein lautes Rauschen, der Brand wuchs.
Alarmiert musste der Templer nun Beweise sicherstellen, Hinweise finden so schnell es ging! Ein ächzen neben ihm am Boden ließ ihn dorthin schauen - es war ein Mann. Dieser wimmerte und schluchzte die ganze Zeit etwas von "Oh, meine Taverne, meine Taverne! Ohooooh nein, oh nein nein nein! Bei den Göttern warum bei mir?" Die Milizionäre die gekommen waren, schienen genug mit anderen Dingen wie der evakuierung der Verletzten zu tun zu haben, sie beachteten den Fremden Sumpfler kein Stück.
Behutsam kniete er nieder und stützte den verletzten Mann, der wohl der Wirt sein mochte. Und er fragte jenen mit leiser und besorgter Stimme:
"Guter Mann, wer hat euch und eurem Gasthaus dies angetan? Wer vermag euch so übles zu tun, und mit welchem Grund?" Mit glänzenden Augen und sichtlich unterdrückten Tränen erwiderte Coragon: "Da war so ein Mann, Rothaarig, riesig und mächtig. Er hatte eine Frau dabei, so gut sie aussah so gefährlich war sie auch. Achja, sie war auch Rothaarig. Ein dritter Mann war schon vorher hier, die drei haben sich kurz unterhalten, doch plötzlich ist der dritte einfach .... einfach explodiert! Dann ging alles schnell, es flogen Möbel und Menschen, Messer und Feuer. Ich habe Angst, oh meine Taverne! Meine Taverne, sieh das Feuer, es frisst alles auf .... alles auf!" Der Mann begann zu weinen, krümmte sich wie ein kleines Kind.
Bemüht um seine Fassung und Geduld, da er in seinem geistigen Auge seine Chance verrinnen sah, drängte er weiter nach Antworten. "Wirt, sagt mir ob ihr etwas über sie wisst! Irgendetwas, haben sie denn nichts gesagt?" der Templer hatte vor Aufregung begonnen, den Wirt bei seiner Frage zu schütteln, und der stammelte dann auch weiter. "Ja, sie haben viel erzählt, sie sind Geschwister. Und sie sind grausam, schrecklich grausam, und sie schmeissen mit Feuerregen wie Messern gleichsam ... oh meine Taverne! Wenn die beiden nicht nach Drakia flüchten würden, ja dann würde ich sie vor den Richter schleifen! Ja, das würde ich tun, bei Innos!"
Abprubt ließ Angroth den Wirt fallen, er hatte was er wollte! Drakia! Da wollten sie also hin. Dort gab es einen Bootsbauer, soviel wusste er. Und von dort hatte man guten Anschluss nach Gorthar, warum also würden die beiden wohl dorthin wollen? Um sich nach Gorthar abzusetzen! Doch das würde der Ruchká zu verhindern wissen, solche zwei Gestalten sollten seinen Heimatboden nicht entehren! Er stürzte aus der brennenden Taverne und nahm Shark ins Schlepp, sie würden nach Drakia reisen, so schnell es ging! Endlich hatten sie eine Spur, dachte Angroth für sich.
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| 13.07.2003 00:25 | #20 |
| Todesnebel |
Jo sicher, nüchtern sehen sie doch alle aus, aber wenn man dann mal näher rankommt hat sich das. Ich erinnere mich an einen Novizen in der Taverne des Sumpflagers, als ich das erste mal dort ankam. Der Mann wirkte sehr vertrauensseelig und redete an diesem Abend viel und gern, auch der Alkohol schien ihm nicht fremd zu sein und es mundete seinem Rachen sehr. Der Alkohol war schnell in das Blut des Mannes eingedrungen und hatte sein Gehirn verwirrt, seine Sinne wurden komplett ausgeschaltet und es wäre ein leichtes gewesen ihn zu bestehlen, doch zum Glück kam er in die Gesellschaft eines Mannes, der ihm mehr oder weniger interessiert zuhörte, am Ende eskortierte er ihn in seine Hütte, so dass er den Abend ausklingen lassen konnte und keine Dummheiten anzustellen.
Am nächsten Morgen war der Mann total geplättet und hatte einen üblen Kater, er war so verwirrt, dass er sich sogar beschwatzen ließ und sich um 10 Goldstücke ärmer machen ließ, obwohl er die nie hätte zahlen müssen, da er sogar das Getränk seines Gastes zahlte, doch war das noch nicht alles, er nahm den fremden Mann, den er nicht mal kannte mit in seine Hütte, er hätte dort alles mitgehen lassen können, er war so betrunken, dass er nichts gemerkt hätte, alles hätte er nehmen können, doch er tat es nicht.
Nun ja, nur eine kleine Anekdote aus den unergründlichen Windungen meines Seins, aber was ich euch damit sagen will ist, wer dem Alkohol zu sehr zusagt, der kann schneller als ihm liebt in große Probleme kommen. Ach übrigens hier habt ihr zehn Goldstücke.
Gerade als er Doooom die zehn Münzen in die verblüffte Hand zählte, kam der Fürst angerauscht, wie ein Wirbelwind bannte er sich seinen Weg durch die Masse, die meisten nahmen das nichtmal war, die anderen kümmerten sich nicht drum.Leicht säuerlich im Gesicht ahnte Fatalis schon was jetzt kommen würde, entweder er hatte keinen Erfolg bei seiner Aktion gehabt oder er war sauer.....Sacht mal, versteht ihr das unter einer erfolgreichen Suche oder wolltet ihr nur mal einen Betrunkenen studieren, ich brauche einen nüchternen Seefahrer und keine Schnapsleiche....
-Wacholder!
-Wasssss???
-Ähmmm nichts.....
-Wo war ich? Verdammt ihr habt mich rausgebracht....ah ja jetzt, also im Gegensatz zu euch habe ich Informationen über einen Mann, der sich hier aufhalten soll. Lederrüstung, gelbe Zähne, also ziemlich auffällig, den suchen wir jetzt ihr geht am besten zum Wirt, ich such mal so.....
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| 13.07.2003 00:32 | #21 |
| JP_Walker |
Walker wurde unangenehm von einem der Aufseher in der Kaserne geweckt.Der Aufseher trat ihm in die Seite und nuschelte etwas von wegen Faulpelz.
Walker war noch total verschlafen und taumelte ein wenig durch die Gegend. Nach ein wenig Zeit, die ihm zum aufwachen geblieben war wollte er wieder ein wenig weiter trainieren.
Im Kasernenhof trainierten mal wieder Milizen, Waffenknechte und Rekruten. Walker stellte sich dabei und trainierte mit den Rekruten, da manche der Waffenknechte und die Milizen besser waren als er. Er wurde mit der Zeit immer besser und seine Haltung hatte er sich von den besseren Kämpfern abgekuckt.
Nach ein paar Stunden extremen Training war es Mittag. Da es um diese Zeit sehr heiß war wollte Walker sich ein wenig erfrischen. Er ging zum Hafen und sprang dort ins Wasser.
Es hatte den anschein, als würden die anderen genau so denken wie er. Er war also nicht alleine im Wasser. nach einem kurzen Bad legte sich Walker auf die Steine und wartete, bis er getrocknet war.
Nun wollte er ein wenig in der Stadt spazieren gehen, aber er wollte mal etwas mehr erleben, als nur in der Stadt herum zu laufen.
Somit machte sich Walker auf den Weg aus der Stadt. Er wollte zu den Klippen gehen.
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| 13.07.2003 00:58 | #22 |
| doooom |
Die kleine Freude über die paar Goldmünzen, die recht schnell im kleinen Lederbeutel verstaut waren, der wenige Sekunden später schon wieder an der Innenseite des Novizenrocks baumelte, wo er hoffentlich nicht allzu schnell von Dieben, die es in diesem heruntergekommenen Hafenviertel sicherlich zu genüge gab, bemerkt wurde. Doch kaum war der Beutel wieder an seinem Platz stürmte ein sichtlich erzürnter Fürst durch die Tür der Taverne und erklärte nach einer kurzen Kritik, an der Person die Doooom für die Überfahrt geeignet hielt, wie der Mann aussehen sollte, der sie wirklich bis zu dieser Stadt bringen konnte. “Gelbe Zähne? Geht’s eigentlich auch etwas genauer? Das trifft doch auf fast jeden hier zu.“ Tönte der Novize etwas zu laut durch die Kneipe und bekam daraufhin ein paar recht böse blicke zugeworfen. Ein abfälliges “Ein Kerl der einen Rock trägt meckert über gelbe Zähne? Sachen gibt’s“ war aus Richtung des Tresens zu vernehmen und stimmte Doooom nicht gerade fröhlich. “Na dann guck halt nach einer Lederrüstung, davon gibt’s hier nicht ganz so viele. Aber wehe ihr kommt mir nochmal mit so einer Alkoholleiche an.“ entgegnete ihm Pergamo. Die drei Reisenden verteilten sich in der Kneipe, in der Hoffnung das der mann überhaupt hier war und sahen sich jeden einzelnen dieser Trunkenbolde genau an. “Hey, der hier könnte es sein“ rief Fatalis den anderen beiden zu, die sich daraufhin wieder zu ihm gesellten. Schnell musterten sie den potentiellen Seefahrer und der Fürst sprach ihn an. “Seit ihr in letzter Zeit öfters bei Vatras Tempel gewesen?“ Der Mann mit den kurzen dunklen Haare, den man auf ende zwanzig, höchstens anfang 30 schätzen konnte und der sich nicht sofort angesprochen fühlte antwortete er nachdem der Fürst seine Frage noch ein weiteres mal wiederholt hatte. “Ja, aber wer will das wissen.“ “Wir sind drei reisende, die jemanden suchen der uns nach Drakia bringt.“ Mischte sich Doooom ein. “Um diese Zeit? Muss das sein?“ “Ja, es ist recht dringend“ antwortete diesmal Pergamo. “Na gut, wenn es so dringend ist“ war die etwas genervte Reaktion des Mannes “kostet euch aber ähm sagen wir 25 Goldstücke.“ Fügte er noch hinzu. “Ok, das ist ein fairer Preis. Die gibt’s aber erst wenn wir da sind“ Der Seefahrer stimmt zu und die 4 Männer verließen die Taverne.
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| 13.07.2003 01:47 | #23 |
| Todesnebel |
Hatte er also die richtige Person gefunden, hoffentlich würde der Fürst sich jetzt wieder abregen, schließlich hatten sie nun, was sie wollten und vorallem was er wollte.
Der Mann stand langsam auf und legte dann zwei Goldmünzen auf den Tisch, die der Wirt sofort einsackte, bevor es jemand anders tat und verließ mit der kleinen Gruppe aus der Tür.
Draussen angekommen war es schon ziemlich finster und die ganze Stadt wurde durch einen ungewöhnlich hohen, grellen Mond beleuchtet, er war fast Voll, es fehlten nur noch wenige Sicheln, dass heißt in den nächsten Tagen würden sie Vollmond haben....
Doch hauptsache sie sahen, wo sie ihre Schritte hinlegten und Fatalis schaute zu Doooom der scheinbar etwas müde gähnte.
Tja, wenn man nichts tut, wird man schnell müde!
-Ach lass mich, ich muss ne Runde pennen, hoffentlich sind wir bald auf dem Schiff, sonst penn ich im stehen ein....
Der komische Mann führte die drei zum Pier, wo ein großes boot lag. Es war zwar winzig im Vergleich zum Paladinschiff, dass ganz in der Nähe wasserte, aber es hatte nicht wirklich Ähnlichkeit mit den typischen Fischerbooten, die hier zu vielen zu Anker lagen.
Um so besser dachte er sich, so hätten sie zumindest genug Platz für alle. Der Typ sprang in sein Boot und winkte den dreien zu, diese ließen sich nicht lange bitten und sprangen ebenfalls hinein. Als der Typ das Tau gelöst hatte, hisste er die Segel, anscheinend war das kein Ruderboot, sonderne in Segelschiff, um so besser, denn es wehte ein lauer Wind, der sie auch rasch aus dem Hafen brachte. Als Fatalis sich mal wieder nach seinen Begleitern umsah, sah er Doooom an einem Mast lehnend und mit geschlossenen Augen, der war also schon weg, der Fürst lehnte an einer Bordwand und schien einen Zettel in der Hand zu haben mit dem er sich beschäftigte. Es hätte ihn ja schon interessiert was da drauf stand, aber er wollte ehrlich gesagt nicht zu neugierig sein und so blieb er auf Distanz. Da der Fürst wohl auch bald pennen würde wäre er dann der einzige, der noch wach war und so entschloss er sich, die ganze Überfahrt zu wachen, denn wer weiß was das für ein Typ war, am Ende raubte er sie noch aus und schmiss sie dann über Bord, nur um dann weiterzuschippern, dass wollte er lieber nicht riskieren, schlafen konnte er auch noch, wenn sie da waren...
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| 13.07.2003 02:01 | #24 |
| Todesfürst |
Der Fürst war zufrieden so wie es jetzt lief. Eine zeitlang sah es so aus, als ob sein sehr knapp bemessener Zeitplan ins Wanken geraten würde, doch nun befanden sie sich auf der Fahrt nach Drakia und würden sicher morgen ankommen, er hatte dann genau einen Tag Zeit diese Stadt zu erkunden, für genau Landschaftsbegutachtung blieb da leider nicht, er hoffte mal die Stadt alleine zu schaffen, denn er hatte keine Ahnung wie diese Stadt aussehen würde. Danach ins Amalager, hm, da müsste er wieder per Boot hin. Wahrscheinlich würde er den Seefahrer darum bitten, auf ihn zu warten, was das wieder kosten würde....hoffentlich hatten die drakanischen Händler wenigstens die Waren die er hatte, ansonsten würde das ganze ja ein Schuss in den bekannten Ofen....Als der mittelgroße Kahn jetzt durch das wilde Meer segelte, nahm er sich mal seine Liste zur Hand, um sie mal wieder zu aktuallisieren, sein Freund war dabei der Mond, der genau auf die Liste schien und so das ganze erkennbar machte.
-5 Froschschenkel erledigt
-10 Blutfliegenflügel
-5 Blufliegenstachel
-3 Lurkerklauen
-1 Schattenläuferhorn
-1 Zunge von einem Feuerwaran
-4 Wolfsfelle erledigt
-20 Laborwasserflaschen erledigt
-10 Stengel Sumpfkraut erledigt
-1 Kilo reines Sumpfkraut erledigt
-10 Feuernesseln erledigt
-5 Kilo, oder 20 Dunkelpilze
-5 Kilo Mehl erledigt
-Eine Zange erledigt
-50 Gramm Silber
-1 Kilo roter Farbstoff erledigt
-2 Rollen Seide erledigt
Als er die Liste so überflog merkte er, dass er dicht vor dem Ziel war, nur noch sechs der benötigten Dinge fehlten, davon Dunkelpilze, die er selber besorgen wollte und das Silber, dass er hoffentlich von der zurückkehrenden Schmiedinn bekam. Eigentlich fehlte nur noch das ganze Jagdzeug, wenn er Glück hatte gab es in Drakia nur Jäger, aber das grenzte schon an eine Unwahrscheinlichkeit von beinahe Null. Doch wie dem auch sei, die letzten Tage waren zwar anstrengender als ein doppelter Lauf in den Hallen vor der Bibliothek aber trotzdem war er zufrieden, er wollte den Auftrag für Priester Tolban unbedingt erledigen, dass war er ihm schuldig, allein schon, weil er immer so zuvorkommen und freundlich war. Doch bis sie in Drakia ankommen sollten, konnte er eh nichts tun, und so rollte er die Liste wieder zusammen und verstaute sie in seinem Allesbeutel nur um kurz darauf an der Wand einzuschlafen, das sanfte Rauschen des Meeres, dassfast bedrohlich an die hölzerne Wand des Seglers krachte, wiegte ihn sanft in die Träume...
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| 13.07.2003 02:22 | #25 |
| Die Stadtwache |
Eine seltsame Nach war das. Normalerweise war es um diese Uhrzeit immer ruhig auf den Straßen. Außer den Milizen schlenderte nie Menschen durch Khorinis. Aber heute, da kamen zu erst eine dreier Gruppe recht finsterer Gestalten herein. Die Wachen am Tor hatten sie genau gemustert, aber keinen Grund gefunden ihnen den Einlass zu versperren.
Ragnar, einer der im Dienst befindlichen Stadtwachen, schlich dieser Truppe hinterher. Doch fiel ihm nichts kriminelles auf, auf das er hätte Alarm schlagen müssen. Als sie dann mit dem Boot verschwanden, ging er auch wieder auf seinen Posten.
Aber dann gab es da noch eine kleine Gruppe von zwei Leuten, die ebenfalls finstere Gestalten machten. Der eine mehr als der andere. Auch ihnen spionierte ein Stadtwächter hinterher.
Sie schienen auch nicht ein ganz so klares Ziel zu haben wie die anderen drei. Doch kaum liefen diese durch die Stadt, schon brach Unruhe auf. Doch war das nicht genug. Kaum kamen diese Gestalten hierher, schon brannte auch gleich die Taverne.
Sofort wurde Alarm geschlagen. Alle Milizsoldaten wurden aus ihren Betten getrommelt, und die Brandwache gerufen. Eigentlich kam die schon wieder zu spät, aber das war der Miliz egal. Ihr ging es darum, die Schuldigen zu finden und möglichst gleich am Tatort zu verhaften. Doch außer die zwei finsteren Gestalten, die gleich verschwanden, fiel der Miliz niemanden auf. Und die beiden konnten es nicht sein, da sie ganze spioniert wurden.
Da keine Verbrecher dingfest gemacht werden konnten, half die Miliz nun doch beim Retten und Löschen.
Inzwischen waren alle Soldaten aus den Betten getrommelt, alle Brandwächter im Einsatz und so viele Bewohner wie möglich packten mit an. Eine Menschenkette hatte sich gebildet und schleppte Eimer mit Wasser heran. Alest, der Kommandant der Feuerwehr, schrie Kommandos durch die Brände und die Soldaten versuchten so viele Menschen wie möglich aus der Flammenhölle zu retten.
Longbow
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| 13.07.2003 10:45 | #26 |
| Trisson |
Völlig verstört beachtete Trisson den Mann, der ihn so freundlich begrüßte, und ging geistesabwesend zum Meer. Hier am Hafen war das Meer schmutzig und tot. Doch draußen, so dachte er, müsse es wunderschön sein. Plötzlich spürte er eine eiskalte Hand auf seiner Schulter. Erschroken fragte Trisson:Bist du ein Bote Beliars , der kommt, um mich zu holen? Würde mich nicht wunder, bei den Fehlschlägen in der letzten Zeit!! Nein, Tot bist du noch nicht. aber bald, wenn du weiterhin so in der Gegen rumstehst!
Trisson drehte sich um, und sah einen alten Mann. Ja so hatte er sich immmer einen Piraten vorgestellt. Alte abgedragrene Kleider,
lange verfilzte Haare, und eine komische Mütze. Zwar hatte dieser Mann weder Augenklappe noch Holzbein, aber ein Glasauge ,und er hinkte zumindest. Nur eins machte Trisson stutzig; der Typ hatte
eine Stimme als hätte ihm gerade jemand einen tritt zwischen die Beine verpasst. Also wusste er nicht mehr was er hier vorsich hat.
Entweder ein sehr weibischer Mann, oder eine sehr häßliche Frau dachte er sich. Doch nun sprach die alte Person, die warscheinlich ein Mann war:Ich hab gesehen wie du aufs Meer hinausgestarrt hast, und da dachte ich, du möchtest vielleicht ein Boot mieten! Nur 5 Goldstücke pro Fahrt, und wenn du das Boot versenkst , nochmal 50!
Begeistert stimmte Trisson zu, gab den Mann seine 10gold und ruderte mit einer kleinen Nußschale etwas hinaus. Jetzt, am ruhigen Wasser
, konnte sogar er ohne erfahrung auf See etwas herumrudern. Dochals er etwa 200 Meter vom Hafen entfernt war, zogen langsam Wolkenauf.Mal wieder typisch!!!!! dachte er verärgert, und ruderteso schnell wie er konnte zurück zum Hafen. Doch auf einmal kam ein schrecklicher Surm auf. ER trieb immer weiter aufs Meer hinaus, 500
Meter, 1 Kilometer, das Ruderboot kenterte, und Trisson flog im hohen Bogen heraus. Spätestens jetzt wusste er , dass er sterben ürde. Doch ausnamsweiße hatte er auch mal Glück im Unglück. Gerade
jetzt machte sich ein kleineres Kriegsschiff wieder auf den Weg zurück nach Khorinis. Einer der Passagiere, ein Miliz
, warf Trisson eine Strickleiter herunter. Für 200 darfst du mit! Froh gab er ihm die 200. Zum Glück bemerkte er nicht dass er jetzt nur noch 1000 hat, und er hatte einen Hausverkäufer versprochen
3x 1000 Wochenraten zu zahlen für ein Eigenheim am Marktplatz.
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| 13.07.2003 10:47 | #27 |
| Hitman/Wolf |
Wolf wachte auf. Er hatte sehr gut geschlafen. Er zog sich seine leichte Lederrüstung an und steckte seinen Dolch ein. In seiner Tasche fand er noch zwei Äpfel. Er aß sie schnell, und verließ seine Hütte. Vor der Hütte überlegte er sich was er jetzt machen sollte: Der Waffenvergeber hat bestimmt noch keine Zeit. Ich könnte ja jetzt mal nach einem Schäferhundwelpen schauen. Doch wo sollte er bloß einen bekommen? Er beschloss durch das Hafenviertel zu ziehen und auf Gebell zu achten. die ersten zehn Minuten hörte und fand er nichts. Doch dann auf einmal hört er ein Kläffen, sofort ging er in die Richtung aus der es kam. Wolf musste zwischen mehrern Hütten durch und schließlich wurde er fündig. In einem Zwinger waren fünf junge Welpen drinn. Neben den Zwinger saß ein Mann. Wolf ging zu ihm und sprach ihn an: Guten Morgen! Ich spiele mit dem Gedanken mir einen Hund zu kaufen. Was kostet er denn? Daraufhin der Mann: Was für einen möchten sie denn? Ich habe hier Schäferhund und Mischling.
Wolf: Ich würde Schäferhund nehmen! Der Mann: Ok, aber das wird ein kleines Bisschen teurer, da die Schäferhunde ja reinrassige sind und auch noch einen starken Körper haben. Wolf fragte wieviel denn ein Schäferhundwelpe kostet. Der Mann: Ich habe hier zwei Schäferhunde, ein Rüde und eine Fehe, also ein Weibchen. Der Rüde kostet, hmm naja, sagen wir 40 Goldstücke und das Weibchen 30 Goldstücke! Wolf tastete nach seinen Geldbeutel, doch er war nicht da. Er dachte sich: Ups, ich muss ihn wohl Zuhause auf den Tisch liegen gelassen haben. Er sagte dem Mann bescheid, dass er noch schnell seinen Geldbeutel holen müsse. Damit verließ Wolf den Mann und ging zu seiner Hütte. Angekommen, schloss er die Tür auf und ging zum Tisch. Der Beutel lag da. Wolf nahm ihn auf und zählte die Goldstücken. Mist, ich hab bloß 30 Gold, ich könnte mir davon das Weibchen kaufen, doch ich würde lieber einen Rüden nehmen. Nagut da muss ich wohl noch ein paar Äpfel und Beeren pflücken und sie wieder verkaufen. Richtige Lust habe ich eigentlich nicht dazu, nachdem was gestern passiert ist, aber was solls, es ist immerhin für eine gute Sache. Er ließ den Beutel auf dem Tisch liegen, weil er ihn nicht verlieren wollte, und verließ seine Hütte. Er ging zum Stadttor und entfernte sich von der Stadt.
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| 13.07.2003 10:55 | #28 |
| Uncle-Bin |
Neeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin Uncle-Bin wollte sich gerade sein Morgenbierchen bei Coragorn einflößen, da sah er auch schon das schreckliche Bild der Zerstörung. Es stand nicht mehr viel von Uncles Lieblingskneipe, nur noch ein von Ruß verschmiertes Steinskellet war übrig geblieben. Einige verkohlte Balken ragten in die Höhe und aus allen Ecken und Kanten strömten noch immer kleine Rauchschwaden. Überall wuselten Milizen und Brandwachen herum, doch niemand konnte ihm Auskunft geben über das was hier passiert war. In seinem Inneren verfluchte Uncle-Bin den Willen schlafen zu gehen, nur deshalb hatte er es nicht verhindern können. Was wollt ihr mir noch nehmen? Beeeeliiiiiiaaaaaaaaaaaaarrrr! Adaaaaaanoooooooooos! und du Innooos! Seid ihr nun Glücklich? Die pure Verzweiflung spiegelte sich in Uncles Gesicht wieder. Wo sollte er denn jetzt das überlebenswichtige, kostbar gereifte, himmlisch schmeckende und einzigartigste Bier aus ganz Myrtana hernehmen. Uncle-Bin sackte auf die Knie und begann zu schluchzen. Neieieiein. Ihr verdammten Bastarde. Niemand darf so etwas ungestraft machen. Nicht mit mir und auch nicht mit meinem Freund dem Paladiner. Langsam kullerten die zahlreichen Tränen seine Wangen hinunter und tränkten seine leichte Milizrüstung in ein Bad der Verzweiflung und der grausamen Rache. Es war genau der Moment in dem Uncle-Bin schwor den Verantwortlichen für immer zu jagen oder zumindest so lange bis sein Bier wieder da war. Dann rappelte er sich wieder auf und ging auf den ebenfalls weinenden Wirt zu. Coragorn saß gegenüber seiner Kneipe auf einer Bank und drückte sich die Fäuste ins Gesicht. Nach einem Moment der Stille bemerkte er jedoch Uncle-Bin und begann sein Klagelied zu weinen. Das ist das Ende. Verdammt Uncle ich habe kein Geld mehr, um noch mal alles neu bauen zu lassen. Nun rollten noch mehr Tränen auf den Gesichtern der Beiden hinunter auf den kalten Boden und immer mehr Angst und Verzweiflung machte sich in ihren Seelen breit. Uncle-Bin umarmte den armen Mann und begann dann wieder zu schluchzen... Ich werde dir helfen, damit alles wieder so kommt wie es einmal war. Du wirst so viel Gold von mir bekommen wie ich aufbringen kann. Nur versprich mir weiter dein Bier zu brauen. Bitte wir dürfen jetzt nicht aufgeben. So saßen die Beiden noch eine ganze Weile heulend auf der kleinen Bank am Rande des Chaos...
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| 13.07.2003 11:05 | #29 |
| Trisson |
Als er wieder am Hfen angelangt war schlenderte er durch die Gegend.Dabei kam Trisson aber wieder an dem zerstörten Hausn vorbei. Erst jetzt merkte er , dass es ein Wirtshaus war. Als er vor 2 Jahren eingesperrt wurde, wohnte hier noch die Familie Balado. Er hatte keine Anung, wie man so einen bescheuerten Namen heben konnte.
Schließlich entschied er sich dazu, das Gebäude zu betreten.In einer Ecke saßen 2 Männer am Boden. Und sie heulten. Und wie sie heulten. Wie so ein kleines Baby dem Mann den Lutscher weggenommmen
hatte. Verwundert sagte Trisson:Hallo, meine Name ist Trisson! Was tut ihr hier?
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| 13.07.2003 11:24 | #30 |
| Trisson |
Die beiden waren noch immer völlig verstört und gaben ihm deswegen keine Antwort. Diese Gelegenheit nutzte er . Seine Diebeskunst hatte er schon verlernt, aber wenn keiner hinschaut etwas mitgehen zu lassen kann jeder. Und genaugenommen war es auch nicht illegal,
weil er ja Pleite war und es war so etwas ähnliches wie Mundraub.Und der ist ja auch erlaubt. Also schliech er sich an den beiden vorbei und durchsuchte das abgebrannte Haus nach Wertgegenständen.
Wenig später verließ er das Haus mit ein paar Goldstücken in der Tasche und einer Halsketten. Aber wenn der Wirt herausfindenwürde wer es war, würde er Trisson dafür das Genick brechen.
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| 13.07.2003 11:37 | #31 |
| JP_Walker |
Walker schlief an diesem Morgen recht lang. Ihm tat immer noch alles weh. Er wollte ein wenig trainieren. Gestern hatte ihm Milgo die Abwehrhaltung beigebracht.
Walker überlegte sich, wie er diese am besten trainieren könnte, dann kam ihm eine Idee. Er ging noch einmal zu dem Schiffswrack und suchte sich einen Stab, dann nahm er diesen, steckte ihn in den Boden, band ein Stück Seil am oberen Ende fest und bog den Stab, sodass Spannung entstand.
Nun nahm Walker sein Schwert zur Hand und trainierte wieder und wieder die Schlagabläufe. Erst übte er den Vorwärtsschlag und dann die Seitwärtsschläge, nach links und rechts.
Dann ging er zu dem unter Spannung stehenden Stanb. Er schlug mit seinem Schwert gegen den Stab, dieser fing an zu schwingen und plötzlich, nach einem etwas heftigeren Schlag ging der Stab zurück und schoss mit einem Schwung wieder hervor.
Dies war die beste Gelegenheit für Walker seine Abwehrhaltung zu trainieren. Er setzte sein Schwert in beide Hände und hielt es vor den Stab, dann drückte er den Stab weg.
Es war nicht einfach, da der Stab immer wieder zurück kam und er ihn immer wieder abwehren musste. Walker übte diese Abwehrhaltung einige Stunden. Dann kam ihm die Idee, wenn der Stab zurück schnellt wäre er ungedeckt, somit dachte sich Walker er könnte in sein Abwehrtraining ein paar Schläge integrieren.
Und so kam der Lauf der Dinge. Der Stab schnellte zurück Walker schlug zu, der Stab ging noch weiter zurück und sprang mit einer phänomenalen Geschwindigkeit wieder hervor.
Darauf war Walker nicht vorbereitet. Der Stab schoss gegen seinen Arm und Walker wurde von dem Schlag weggedrückt, flog ein Stück durch die Luft, fiel auf den Boden und rollte bis ins Meer.
Walker gab aber nicht auf er probierte es immer wieder und immer wieder wurde er durch die Luft geschleudert. Walker dachte, dass es so nicht weitergehen könnte. Diesesmal schlug er und als der Stab zurück schnellte nahm er sein Schwert und wehrte den Schlag ab.
Die wucht, die der Stab hinter sich hatte war so stark, dass das Schwert in seine Hand schnitt. Walker trainierte immer noch diese Techniken, bis er seine Arme nicht mehr spüren konnte.
Als Walker die Abwehrhaltung einigermaßen benutzen konnte war er trotz all der Verletzungen zufrieden. Der Stab ging ein letztes mal in die Biege. Walker nahm sein Schwert. Er wehrte nich ab, er schlug genau auf den Stab, sodass der Stab durch seine eigene wucht und durch die härte des Schlages in zwei geteilt wurde.
Nun war Walker total fertig. Er ging in seine Hütte und holte sein Feldbett heraus. Da es sehr warm war stellte er das Bett in den Schtten, aber vorher ging er in die Grotte neben seiner Hütte.
Es war Flut. Das bedeutete, dass die Grotte voller Wasser war. somit zog Walker seine Sachen aus und legte sich in das schön kühle Meerwasser. Seine Wunden brannten wie Feuer, doch er wusste, dass sie dadurch schneller heilen würden.
Nach seinem Bad legte sich Walker auf sein im Schatten stehendes Feldbett. Er wollte nun erst einmal von der ganzen Anstrengung und Aufregung ausspannen.
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| 13.07.2003 11:37 | #32 |
| Hitman/Wolf |
Wolf kam in die Stadt hinein, er sah haufen Bürger kreuz und quer rennen. Wolf fragte die Stadttorwache was den passiert sei. Diese sagte ihm völlig aufgeregt, dass letzte Nacht ein Feuer in Coragorns Kneipe ausgebrochen sei, die Täter, wenn es welche gibt sind noch nicht gefunden worden. Wolf Wolf verließ die Stadtwache und machte sich auf zu den Händlern am Markt. Er ging zum selben Händler wie gestern. Wolf sprach den Händler an: Guten Tag, ich möchte hier die ganzen Äpfel und Beeren verkaufen! Doch da merkte Wolf das ihn der Händler garnicht zuhörte sondern bloß den ganzen herumrennenden Bürger nachsah. Wolf: GUTEN TAG!!! Jetzt erst merkte der Händler das er Kundschaft hatte: Huch entschuldigung! Wissen sie es ist bloß wegen den Feuer was letzte Nacht in der Kneipe ausgebrochen ist. Diese ist fast nurnoch Schutt und Asche. Das darf einfach nicht war sein. Wolf: Ich habe schon davon erfahren, ich werde meine Augen offen halten nach verdächtigen Personen! Aber jetzt möchte ich erst einmal meine Äpfel und Beeren verkaufen, hier! Der Händler schaute sich kurz alles an und stimmte zu. Ich gebe die 20 Gold dafür, einverstanden? Wolf war einverstanden und nahm das Gold. Er verließ den Händler und dachte sich: Wer kann denn bloß so etwas getan haben? War es irgend ein besoffener Bürger? Oder gar Schlimmeres? Ich werde erst einmal mein Gold nachhause schaffen und dann schau ich mich mal dort um! Er ging zu seiner Hütte, inzwischen hatte sich alles ein wenig beruhigt. Erschloss die Tür auf und ließ das Gold in seiner Geldbeutel fallen. Er legte den Beutel wieder auf den Tisch und verließ seine Hütte. Er machte sich auf zu Coragorns Kneipe, sie war ein Stückchen entfernt, doch umso näher er kam umso lauter wurde es. Jetzt sah er es, alles war verbrannt. Ach du Scheiße ! wer macht denn soetwas? Mein Gott. Er sah den Wirt mit einem anderen Mann dasitzen. Wolf wollte ihn jetzt nicht stören, denn soetwas muss man erst einmal verdauen.
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| 13.07.2003 11:43 | #33 |
| Montaron |
Nicht gerade freundlich!, sprach Montaron zu sich.
Der Mann hatte ihn nicht einmal beachtet.
Montaron ging weiter durch die Unterführung Richtung Markt.
Dort fand er viele Stände mit Waffen, Tränken, Nahrung und
verschiedenen Sachen. Er trat näher an den Stand einer
jungen Frau und fragte: Hallo, junge Frau, was hast du anzubieten?Du hast Glück gerade habe ich frische Ware reinbekommen! Was willst du? Saftigen Käse, Knackiges Brot oder däftiges Fleisch?,
erwiederte die Händlerin. Montaron bemerkte, dass er überhaupt keinGeld besaß und antwortete: Ich hätte jetzt schon Lust auf ein Stück Brot mit Käse, doch ich besitze nichts, das ich dir anbieten könnte! Komm mal näher!, forderte ihn die Frau auf.
Montaron trat näher. Nun flüsterte die Händlerin ihm etwas ins ohr:Der Mann da vorne stiehlt öfter bei mir, doch ich hab nichts gegen ihn in der Hand. Ich habe keinerlei Beweise.
Die Dame erzählte Montaron, dass ihr heute zu wiederholten Male3 Äpfel fehlten. Ich gebe dir 30 Goldmünzen, wenn du den Dieb ein für alle mal das Fürchten lehrst!, versprach sie ihm.
Montaron willigte ein und machte sich auf den Weg zu dem Dieb.Hallo, begrüßte ihn Montaron, Wer bist du und was machst du hier? Ich esse einen Apfel, sieht man doch!, gab der Mann
arrogant von sich. Wo gibt es denn Äpfel?, fragte Montaron gespielt unwissend. Da vorne, bei dieser Händlerin gibt es die besten!, antwortete der Dieb langsam genervt. Aha. Wieviel kostet denn einer?, erkundigte sich Montaron. Lass mich endlich in Ruhe, was soll die Fragerei!, schrie der Dieb Montaron an. Er zog einen Dolch, doch Montaron war schneller. Er schlug ihm
den Dolch aus der Hand und mit ein paar Handgriffen lag der Dieb auf dem Boden. Montaron nahm ihm die restlichen drei Äpfel ausder Tasche und machte dem Dieb klar: Ich will ,dass du dich hier nie wieder blicken lässt!Der Mann nutzte die Chance, die ihm Montaron gelassen hat und rannte davon. Nun drehte sich Montaron
zur Händlerin um:So! Der Dieb wird keinen Ärger mehr machen, hier sind die zwei Äpfel! Behalt sie!, sprach die Frau großzügig und überreichte Montaron die 30 Goldstücke.
Dankend machte er sich wieder auf den Rückweg.
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| 13.07.2003 11:48 | #34 |
| NevadaKnights |
Sofort als NevadaKnights in der Stadt angelangt ist erzählte er Lord Andre, der scheinbar schlechte Laune hatte, von den Banditen. Andre sandte gleich 4 Stadtwachen aus obwohl ihn NevadaKnights gebeten hatte mit zu dürfen. NevadaKnights ging auch zum beschrieben Ort. Schnell fand er die Steintreppe auf der schon Blutflecken zu sehen waren. NevadaKnights lief langsam die Stufen hoch, er konnte nur 3 tote Menschen am Boden liegend sehen. Als erstes dachte er an den Auftrag des Händlers am Markt, NevadaKnights durchsuchte die 3 toten Banditen aber fabd nichts was ihm weiterhelfen konnte. Einer von ihnen hatte ein paar Goldstücke dabei und einen Ast, der mit Blut befleckt war, den er in der Hand hielt. NevadaKnights nahm die 47 Goldstücke und den schweren Ast mit.Weiter hinten in der Höhle in der die Banditen lagen stand eine Kiste die anscheinend unversehrt war. Er öffnete die Kiste, endlich hatte er gefunden wonach er so lange gesucht hatte. In der Kiste waren 350 Goldstücke und verschieden Tränke in allen Farben und Größen.
NevadaKnights machte sich auf, zurück zur Stadt.
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| 13.07.2003 12:39 | #35 |
| NevadaKnights |
In der Kaserne sprach NevdaKnights mit Andre: Ich habe gehört, dass die Miliz schon länger nach dem Banditenlager gesucht hat?
Lord Andre antwortete: Wir sind dir zu Dank verpflichtet, danke für diese Information. Diese Banditen haben unsere Bauern schon mehr als einmal überfallen und fahrende Händler blieben auch nicht von ihnen verschohnt.Hier nimm das als Zeichen unserer Dankbarkeit.
Andre übereichte NevadaKnights einen Lederbeutel. NevadaKnights bedankte sich und ging weiter zum Tränkehändler, der ihn auch gleich wegen des Diebes ansprach: Ich hab dich hier schon lange nicht mehr gesehen! Hast du den Dieb und was noch wichtiger ist hast du mein Gold und die Tränke?
NevadaKnights reichte dem Händler das Gold und die Tränke obwohl er mit dem Gedanken spielte dem Händler einfach nichts zu geben, aber er dachte sich das würde seinem Ruf nicht gut tun und fragte nach einer Belohnung: Wie stehts mit meiner Belohnung?
Der Händler steckte NevadaKnights ebenfalls einen Lederbeutel zu. Es wurde schon langsam dunkel und NevadaKNights ging zum Hotel, aber vor dem schlafen Gehen öffnete er noch die beiden Lederbeutel: In dem einen waren 100 Goldstücke und ein goldener Ring in den Für Innos eingraviert war. NevadaKnights zog den Ring an, er wollte ihn mit Stolz tragen, und öffnete den zweiten Lederbeutel: Es befanden sich jeweils 3 blaue und 3 rote Tränke in dem Beutel, zusätzlich waren noch 75 Golstücke darin.
NevadaKnights war zufrieden, er hatte viel erlebt in den letzten Tagen und er hatte auch gut verdient, viele Belohnungen hatte er in seinen Taschen.
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| 13.07.2003 12:55 | #36 |
| Círdan Oronrá |
Ah, tut das gut! Círdan war noch nie hier. Die nette Dame die ihn Eingeladen hatte, kannt er nicht. Normalerweise würde er versuchen die holde Weiblichkeit um den Finger zu wickeln, aber diesmal hinderte ihn ein inneres Gefühl daran. Ich danke Ihnen, dass Sie ich so nett um mich kümmern versuchte Círdan die Stille zu unterbrechen. Die Herrin des Hauses drehte sich von der Kommode ab und reichte ihm ein frisches Tuch. Erst jetzt betrachtete er sie etwas näher. Eine etwas korpulente Statur aber dennoch reizvoll. Man konnte sich denken, dass sie bereits einige heikle Situationen regeln konnte. Er entstieg dem mit angenehm warmen Wasser gefüllten Bottich und trocknete sich genüsslich ab. Sein letztes Bad ist schon eine Weile her.
Du erinnerst mich an meinen Sohn. Auch er hatte dieselben blauen Augen. Leider habe ich ihn schon einige Jahre nicht mehr gesehen. Vielleicht half sie ihm darum. So genau, wusste sie das nicht.
Círdan setzte sich auf den Bettrand. Nach ein paar belanglosen Sätzen fingen sie an, sich gegenseitig Ihre Geschichten zu erzählen. Die Frau erzählte wie sie in ihre Situation kam und warum sie ihren Sohn nie wieder gesehen hatte. Er erzählte was ihm an diesem Abend alles wiederfahren ist. Sein Gegenüber musste bei der seinen Beschreibungungen einzelner Szenen herzhaft lachen.
Wie bist Du eigentlich nach Khorinis gekommen? wollte die Dame nach einer Weile wissen. Círdan erzählte die Geschichte von der verfolgten Frau und dem Mann in der roten Robe. Eigentlich kenne ich den Mann noch immer nicht. Er nannte mir nie seinen Namen. Er sagte mir nur, dass er aus einem Kloster kommt und irgend einem Orden angehört. Die Frau musterte ihn von oben bis unten. Interessant, interessant. Ein Mann bringt Dich in die Stadt. Du hast zwar keine Ahnung wer das ist oder was er will. Aber Du rennst ihm hinterher. Entweder hast du unermessliches Gottvertrauen oder bist einfach zu gutgläubig. Immerhin bist Du noch am Leben. Das spricht bereits für Dich. Die Dame schüttelte den Kopf und grinste. Du hast also keine Ahnung wie es hier aussieht? Der Junge Mann verneinte. Nun, denn. Lass Dir erklären was für verschiedene Gruppen es hier gibt.An diesem Abend in irgendeinem Haus in Khorinis lernte Círdan, ohne dass es ihm bewusst war, bereits die erste Regeln kennen. Die Gilden...
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| 13.07.2003 13:13 | #37 |
| Hitman/Wolf |
Wolf dachte sich: Jetzt will ich mir aber endlich mal einen Welpen kaufen! Er ging zu seiner Hütte, schloss die Tür auf und nahm den Geldbeutel. Er verließ die Hütte und machte sich auf zu dem Mann und den Hundzwinger. Zuerst fand er nicht gleich die Stelle, doch dann hörte er wieder das Kläffen und Wolf wusste wo er hinmusste. Angekommen sprach er den Mann an: Ich habe jetzt genug Gold. Der Mann: OK, dann werden wir mal in den Zwinger gehen. Er stand auf und nahm den Zwingerschlüssel aus seiner Tasche. Er schloss die Tür auf und sofort kamen die fünf Welpen angetapste, Wolf folgte dem Mann in den Zwinger. Der Mann griff nach einem der beiden Schäferhundwelpen und schaute nach ob es der Rüde war. Ja das ist er, wie Sie sehen ist er völlig gesund und munter. Hier nehmen sie ihn. Wolf war völlig aus dem Häusschen. Er nahm den jungen Welpen auf seinen Arm, das Fell war unglaublich weich, und der Welpe leckte Wolfs Hand ab, und knapperte an seiner Rüstung. Hey das darfst du aber nicht, die war teuer, mein kleiner Wuschel! Der Mann beobachtete Wolf mit einem glücklichen Läscheln. So los ich muss den Zwinger wieder verschliesen bevor sich einer verflüchtigt! Wolf verließ den Zwinger und der Mann schloss die Tür hinter sich zu. Der Mann: So kommen wir zur Bezahlung! Achso beinahe hätte ich es vergessen! Möchten sie noch gleich eine Lederleine mit Halsband kaufen? Beides kostet fünf Gold! Wolf willigte ein und gab dem Mann das Gold, der Mann bedankte sich. Wolf setzte den kleinen Schäferhundwelpen auf den Boden und machte ihm das Halsband und die Leine fest. Der Mann fragte Wolf: Wissen sie denn schon wie er heißen soll? Wolf: Ach na eben! Nein der werde ich wohl noch den gazen Tag zu tun haben. Er bedankte sich bei dem Mann und ging langsam mit seinen neuen Freund zu seiner Hütte. Angekommen, beschnüffelte der Welpe erst einmal alles, wolf schloss die Tür auf und sie gingen hinein. Wolf machte die Tür wieder zu und dem Welpen die Leine ab. So mein Kleiner, wie nenn ich denn nun mal? ... Mist mir fällt nichts ein! Währenddessen sprang der Welpe auf Wolf's Bett und kaute an der Decke herum, Wolf musste lachen, da es wirklich witzig aussah. Oh mann jetzt wird mir erst einmal klar was ich dir noch alles beibringen muss! Aber das werden wir schon schaffen, nicht war! Mit diesen Worten nahm er den kleinen Bälger und graulte ihm am Bauch. Wolf überlegte...
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| 13.07.2003 13:19 | #38 |
| Sir Iwein |
Iwein stand noch immer fassungslos vor den verkohlten Überresten von Coragon´s einst so prächtiger Taverne. Wer konnte das getan haben? Wie konnten verdächtige Leute unbemerkt von der Miliz mitten in der Unterstadt ein Feuer legen? Und aus welchem Grund? Fragen über Fragen, doch das alles war Iwein egal. Dies war einmal Coragons Taverne gewesen. Er würde nie wieder dessen ausgezeichnetes Spezialbier trinken können...
Noch immer schwirrten die Ereignisse der letzten Nacht in seinem Kopf herum.
Mitten in der Nacht war Iwein von einem ungeheuren Aufruhr in der Kaserne aufgewacht. Milizsoldaten rannten laut poltetrn mit Wassereimern umher, der Hauptmann brüllte die schlafenden Soldaten wach und man konnte aus der Unterstadt das laute Knistern von Flammen hören. Wenig später ertönte die Glocke der Brandwache.
"Aufwachen, Soldaten!! Feuer!!! Feuer in Coragons Taverne!! Feuer in der Unterstadt!! Wacht auf, Soldaten!!"
Laut ertönte die Stimme von Alest, dem Kommandanten der Brandwache.Feuer in Coragon´s Taverne?? Eilig stieg Iwein aus dem Bett, zog seine Rüstung an und lief hinaus auf den Kasernenhof. Wassereimer der Brandwache standen herum, unzählige Soldaten wuselten umher, griffen sich die Eimer und verschwanden in Richtung Unterstadt.
Iwein tat es ihnen ohne lange zu überlegen gleich, schnappte sich einen der Eimer und lief eilig zur Kasernentreppe, wo er das Chaos erblickte.Coragons Taverne stand in Flammen! Es war ein schrecklicher Anblick. Die hohen, gierigen Flammen krochen an den Balken hinauf.
Iwein wollte gerade hinabrennen, um beim Löschen zu helfen, als ein dicker Querbalken der Taverne herunterfiel. Krachend stürzte eine Wand ein. Ein lauter Aufschrei war aus den Reihen der Bürger, die nahebei standen, zu hören.Iwein blieb geschockt stehen und ließ seinen Eimer fallen. Nein, hier war nichts mehr zu machen. Das Haus brannte lichterloh, und nun war es auch noch eingestürtzt.
Nur der Wirt war glücklicherweise in Sicherheit, von mehreren Milizen umringt saß er auf einer Bank, zuckte und krümmte sich und weinte bitterlich...
Iwein wandte sich ab. Coragon´s Taverne, seine Stammkneipe, war nun nicht mehr. Tränen liefen ihm die Wangen hinab, doch ohne sich umzudrehen lief er die Treppe hinauf, zur Kaserne. Die anderen Soldaten saßen erschöpft, niedergeschlagen und geschockt am Boden. Keiner grüßte Iwein, als er bitter an ihnen vorbei, zur Schmiede ging.
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| 13.07.2003 14:10 | #39 |
| Skeleon |
Mit einem dumpfen Schlag traf das Holz der langen Amazonenbarke auf die steinerne Kaimauer des Hafens. Noch nie war Leon so froh, dieses Geräusch zu hören.
Ohne auf Ritas freundlich gemeinten, schrecklich aufbereiteten Ratschläge zu lauschen schwang sich der Dieb auf den Pier empor, bot Satura galant und schelmisch grinsend seine Hand an und zog sie mit hinauf. Mitten in Ritas Redefluss warf der Dieb ein: "Vielen Dank für's herbringen, Rita." Ohne ein weiteres Wort und mit stummem Kopfschütteln wandte er sich ab, zog die junge Frau etwas grob mit sich und legte ihr - in einiger Entfernung zu Rita, die ihnen noch viel Glück, gutes Wetter und viele, feine Sachen wünschte - schließlich sanft und mit einem entschuldigenden Blick den Arm um die Hüfte. Gemächlich schlenderten die beiden die Hafengasse empor zur Unterstadt, wandten sich nach links und stiefelten auf den Marktplatz zu.
Überall standen Menschen herum und gafften - misstrauische Blicke trafen die Amazone, war doch ihr Lager verdächtigt, beinahe einen stadtweiten Brand ausgelöst zu haben. Andere trauerten auch mehr wegen dem Hauptziel, der Roten Laterne. Beweisen konnten sie Satura jedoch nichts, und so blieb es bei feindseligen Blicken.
Leon fühlte sich nicht minder unwohl in der Stadt, die vor kurzem noch seine Heimat gewesen war. An seiner Kleidung als Schürfer erkenntlich warfen ihm die Leute, insbesondere die Wachen, um so böswilligere Blicke zu. Nur gut, dass sie nicht wussten, was er wirklich war.
Erleichtert atmeten die beiden auf, als sie das Stadttor hinter sich ließen, Satura sah den Dieb erwartungsvoll und neckisch zugleich an."Was denn?" wollte der Junge wissen.
"Kein Apfel? Nichts?" griente sie.
Daraufhin sog der Dieb scharf die Luft ein.
"Nein, wir waren zu auffällig. Ich wäre erwischt worden."
Leise fluchend stapfte er weiter, den Bergpfad empor.
Schließlich wandte er sich ihr nochmal zu.
"Was hälst du von einem Picknick auf der Wiese?" lächelte er.
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| 13.07.2003 14:38 | #40 |
| Hitman/Wolf |
Nach mehreren Überlegungen viel Wolf ein Name ein. Ich nenne dich SENAR! Ja so sollst du heißen. Der Welpe schaute ihn an und wedelte mit dem Schwanz. Wolf ging zum anderen Ende des Raumes und rief: SENAR, komm her! Dabei bückte sich Wolf und klatschte mit seinen Händen auf seine Knie. Senar sprang vom Bett und kam zu Wolf gerannt. Sehr schön, fein gemacht SENAR! Wolf streichelte ihn und betonte dabei immer seinen Namen, damit der Welpe auch lernt das er jetzt so heißt. Da viel wolf ein das er ja garnichts zu essen für den Hund hatte: Hmm, was machen wir denn da? Ach ich hab ne Idee, wir gehen dann mal ein bisschen vor die Stadt und sammeln ein paar Fleischwanzen auf und bringen sie wieder mit hierher. So lernst du gleich zu töten und entwickelst deinen Jagdtrieb. Doch bevor es los ging beschloss Wolf noch ein kleines Schläfchen zu machen. Er hatte noch eine kleine Decke herumliegen, diese legte er auf den Boden neben seinem Bett und stupste Senar vorsichtig bis zur ihr. Dann legte er ihn auf sie. Wolf stieg in sein Bett und zog sich die Decke bis zum Kinn. Senar blieb komischer weis liegen, anscheinend war es sehr Müde vom Herumtollen. Zufrieden schlief Wolf ein.
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| 13.07.2003 15:13 | #41 |
| Montaron |
Montaron beschloss Mal wieder bei der netten Händlerin vorbeizuschauen. Sie winkte ihm auch gleich, als sie ihn von weitem sah. Hallo! Mir ist eingefallen, dass ich noch gar nicht weiß wie du heiß! , sprach Montaron. Die Dame antwortete: Ich bin Edna! Und wie heißt du? Ich bin Montaron und wohne zur zeit noch im Hotel, bis ich was Besseres gefunden habe. Nun muss ich aber gehen!, sagte Montaron und ging zurück Richtung Hafenviertel.
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| 13.07.2003 17:38 | #42 |
| Montaron |
Montaron schlenderte aus Langeweile wieder Mal durch das
Hafenviertel. Er sah sich die Häuser an, die meist nur grausigeBaracken waren. Doch zwischen zwei Bruchbuden erblickte
Montaron ein besonders liebevoll errichtetes Haus.
Dahinter muss viel Arbeit stecken!,wunderte sich Montaron. Montaron beschlossetwas näher an das Haus zu treten. So was gibt es wirklich nicht oft!, dachte er sich. Im selben Augenblick als Montaron
die Verarbeitung der Holzmasten untersuchen wollte, trat ein Mann aus der Tür. Verwundert sprach Montaron: Ähm....Tut mir Leid! Ich wollte nur......mal sehen! Sie haben wahrlich ein schönes Haus, Herr! Darf ich mich vorstellen? Ich bin Montaron, mit gehört eine kleine Schmiede hier in der Nähe.
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| 13.07.2003 17:48 | #43 |
| Hitman/Wolf |
Wolf wachte auf, aber nicht von alleine sondern durch Senar. Dieser zog anscheineng mit voller Freude die Decke von Wolf immer mehr hinunter. UAH! Ich steh ja schon auf! Wolf stand auf und zog sich an. Jetzt wollte er ja mit senar ein paar Fleischwanzen holen gehen. So was brauch ich denn alles? Den Dolch nehme ich mal vorsichtshalber mit und einen Beutel. SO es konnte losgehen. Er legte noch schnell Senar die Leine an und beide verließen die Hütte.Auf den Weg zum Stadttor guckten viele Bürger nach Senar, dieser lief Tabsick neben Wolf her und beschnüffelte alles neugiereg. So jetzt nur noch durch's Stadttor hindurch und dann folgen wir mal den Weg zur Taverne des Toten Harpyers. Und sie gingen weiter.
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| 13.07.2003 17:49 | #44 |
| Trisson |
Trisson schlenderte wieder durchs Hafenviertel. Irgendwie hatte es ihm dieses Viertel angetan. Plötzlich sah er Montaron. Montaron
war ein Schmied der hier seine Schmiede hatte. Trisson hatte vorhinmitangehört wie er einer Händlerin erzählte, dass er noch im Hotel wohnte. Er fand Montaron sympathisch, deswegen wollte er ihm anbietengegen Miete in seinen Haus wohnen zu dürfen. Der Schmied unterhielt sich gerade mit jemanden, doch da Trisson nicht gerade sehr höflih war, unterbrach er die beiden und fragte Montaron:Hallo, wie gehts denn???
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| 13.07.2003 17:53 | #45 |
| Montaron |
Hallo! Dich kenn ich doch! Ich hab dich mal angesprochen, doch da bist du einfachweggerannt. Naja nix für ungut! Wer bist du eigentlich?
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| 13.07.2003 17:58 | #46 |
| Trisson |
Ich bin Trisson der Händler. Damals war ich gerade ein bisschen benommmen. Aber was ich dich fragen wollte: Bist du wirklich ein Schmied?? sagte Trisson.
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| 13.07.2003 18:02 | #47 |
| Montaron |
Ja ich bin Schmied! Nur kein Waffenschmied! Ich bin spezialisiert auf Werkzeug und kleineren Schmuck, antwortete Montaron,
Willst du irgendwas?
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| 13.07.2003 18:07 | #48 |
| Trisson |
Ja! Ich musste vorhin mitanhören ,das du noch im Hotel wohnst. Darum wollte ich dich fragen ob du dir nicht mit mir ein Haus teilen willst. wir teilen uns den Kaufpreis!!
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| 13.07.2003 18:09 | #49 |
| Montaron |
Danke für das Angebot, aber das Hotel war nur vorrübergehend meine Bleibe! Meine Schmiede ist nun wieder bewohnbar!, lehnte Montaron ab.
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| 13.07.2003 18:09 | #50 |
| Heavenis |
Heavenis wollte sich gerade vor dem Gast vorstellen doch da rief er einen Namen und rannte hin. Heavenis war ein bisschen verwundert, doch er machte sich nichts weiter draus und rief:
Ich hoffe wir sehen uns irgendwann wieder, Montaron, bis dann!Heavenis schloss hinter sich die Tür und nahm ein Bier aus der kleinen Speisekammer, setzt sich an den Tisch, presste die ganze Flasche samt Deckel an die Tischkante und haute auf den Deckel drauf, worauf der Deckel abbrach und Heavenis erstmal einen ordentlichen Schluck gekühltes Bier nahm. Anschließend machte er sich auf zur Hafenkneipe. Langsam schritt er durch das raue, nach Fisch stinkende Hafenviertel und war ganz hin und weg als Halvor der Fischhändler mit stinkenden Fischen an ihm vorbei kam. An der Kneipe angekommen betrat er diese, setzt sich an einen freien Tisch, der der einzigeste Freie war, wie Heavenis später bemerkte.
Hallo, ich möchte bestellen!
Nach wenigen Sekunden kam einer der Betreuer der Kneipe und nahm die Bestellung auf. Heavenis bestellte 2 Fleischkeulen, ein Bier und Reis. So aß er friedlich und zufrieden das leckere Mahl.
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| 13.07.2003 18:19 | #51 |
| Montaron |
Montarons Magen knurrte nun langsam und sein Mund Hals war auch rechttrocken, deswegen beschloss er die hafenkneipe aufzusuchen.
Hoffentlich brennt die nicht auch noch ab!, dachte er sich.
In der Kneipe angekommen erkannte er auch sofort den Besitzerdes wundervollen Hauses. Montaron setzte sich neben ihm und sprach:Hallo! Es tut mir Leid, dass ich vorher einfach so abgehauen bin, aber ich hatte etwas Wichtiges zu tun!
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| 13.07.2003 18:44 | #52 |
| Erin89 |
Erin nahm seine ware die aus einem Dolch, 10 äpfeln, und 5 Fleisch keueln bestand und ging damit auf den markt um sie dort feilschzubieten. Er stand schon 2 stunden fast ohne erfolg da als ihn ein novize ansprach:
"Hey du bist doch händler, oder? ich hab einen auftrag für dich.""und der wäre" fragte erin begeistert.
"geh ins sumpflager und frag nach Lars. sag ihm du bist händler. Er wird dir alles weitere erklären. Erin nahm seinen dolch und ging zum östlichen stadttor hinaus...
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| 13.07.2003 19:23 | #53 |
| Heavenis |
Nachdem Heavenis gut gegessen hatte unterhielt er sich eine Weile mit Montaron.So, ich hab noch was zu erledigen, bis dann irgendwann mal!
Er gab dem Wirt die Goldmünzen und machte sich auf zur Kaserne, denn er hatte vergessen sein Sold abzuholen, da er ja geholfen hatte die Banditen festzunehmen. So machte er sich nun zu Lord Andrè auf um diesen zu erhalten.Sei gegrüßt Lord Andrè, ich hatte mich bei der Festnahme der Banditen neulich beteiligt und wollte meinen Sold erhalten
So soll es sein, aber dein Sold ist kein Gold sondern ich ernenne dich hiermit zum Waffenknecht der Garde, herzlich Willkommen!
Heavenis war ganz ausser sich, er bedankte sich kurz und machte sich mit Freudensprüungen auf zu seinem Haus.
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| 13.07.2003 20:14 | #54 |
| Sir Iwein |
Iwein hatte Wachdienst. Er stand an der westlichen Kasernenmauer und ließ seinen Blick über das weite Meer schweifen, in dem die Sonne soeben eintauchte. Die Sonnenuntergänge waren von hier aus immer besonders schön zu beobachten. Der angenehm kühle Wind blies dem jungen Waffenknecht ins Gesicht und ließ seine dunkelblonden, schulterlangen Haare flattern. Die letzten Sonnenstrahlen ließen sie fast golden erscheinen.
Er blickte hinab ins Hafenviertel. Die niedere Gesellschaft tummelte sich vor und in Kardifs Taverne, die ja nun leider die einzige in der Stadt war. Schmerzlich kam ihm wieder die Erinnerung an die letzte Nacht, die Bilder von der lichterloh brennenden Taverne und dem weinenden Coragon. Eine tragische Sache. Wer auch immer das getan hatte, die Rache sollte er bitter zu spüren bekommen...
Da hörte er auf einmal aus der Kaserne Schritte zu ihm kommen, doch sie waren ungleichmäßig, fast Sprünge. Neugierig drehte sich Iwein um und erblickte... Heavenis! Ein breites Grinsen war auf seinem Gesicht zu sehen. "Hallo Heavenis, was stimmt dich denn so fröhlich?"
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| 13.07.2003 20:21 | #55 |
| Heavenis |
Heavenis war nun an der westlichen Kasernenmauer angekommen, immernoch mit einem breiten grinsen und vielen Sprüngen zu begutachten. Heavenis hatte Iwein, seinen Freund garnicht erst wargenommen als dieser in Ansprach. Aber dann drehte er sich noch einmal um und nahm den Waffenknecht wahr.
Halli Hallo Iwein mein Freund, warum ich so glücklich bin? Ich bin Waffenknecht, genau so wie du! Los lass uns was unternehmen! Ich muss zur Kaserne mir meine Waffenknechtrüstung abholen, die bekomme ich ja umsonst.Also was ist, kommst du mit?
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| 13.07.2003 20:26 | #56 |
| Sir Iwein |
Das waren ja Neuigkeiten. Die Festnahme der Banditen zusammen mit Iwein hatte sich wohl für ihn gelohnt. "Haha, meinen Glückwunsch zur Beförderung, Kumpel", lachte Iwein und klopfte seinem Kameraden auf die Schulter. "Jetzt kann ich dich ja gar nicht mehr herumkommandieren. Klar komm ich mit. Hab zwar eigentlich Wachdienst, aber sowas muss gefeiert werden. Mit einem Bier... oder zwei... ach nein, Coragon´s Kneipe ist ja leider nicht mehr. Na dann, gehen wir eben zum Freibierstand."
Iwein und Heavenis wandten sich vom Sonnenuntergang ab und liefen an der Mauern entlang zur Kaserne, um in der Schmiede Heavenis' neue Milizrüstung abzuholen.
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| 13.07.2003 20:37 | #57 |
| Heavenis |
Beide liefen im Gleichschritt nebeneinander zur Schmiede, Jabasch war dort vorzufinden.
Hallo Jabasch, ich bin nun Waffenknecht und wollte mir die entsprechende Rüstung abholen.
Jabasch nickte, verschwand kurz in einem der Hinterzimmer und kam dann mit einer neuen, glänzenden Rüstung heraus, gab sie Heavenis und Heavenis grinste Iwein aus unerklärlichen Gründen an.
Kann ich mal kurz in einen der Hinterzimmer verschwinden und die neue Rüstung anlegen?
Jabasch stimmte zu, somit verschwand Heavenis. Iwein unterhielt sich eine Weile über die Preise der Rüstungen, das konnte Heavenis hören. Nachdem er die Rüstung übergezogen hatte, lief er eine Weile in dem Raum herum, die Rüstung passte wie angegossen. Heavenis begab sich nun wieder in den Vorraum, grüßte alle und verließ mit Iwein die Schmiede.
Ok, also wo wollen wir hin?? In die Kneipe oder zu mir nach Hause?Iwein überlegte...
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| 13.07.2003 20:45 | #58 |
| Sir Iwein |
Heavenis sah etwas ungewohnt aus für Iwein, in seiner neuen Rüstung. Iwein überlegte kurz und antwortete dann: "Lass und noch was trinken. Aber nicht in Kardif´s Kneipe, das Bier dort ist versifft und wässrig. Coragon´s Taverne steht ja nicht mehr. Komm, wir gehen zum Freibierstand und saufen uns ordentlich einen an!", grinste Iwein. "Für heute ist Feierabend."
So gingen die beiden Milizen hinunter in die Unterstadt, zum Freibierstand. Dort drängten sich nun sehr viel mehr Menschen als sonst. Es blieb für den Wirt zu überlegen, ob er das "Freibier" nicht doch ein paar Goldstücke kosten lassen sollte...
Das Geschäft würde sicherlich gut laufen, ohne ernstzunehmende Konkurrenz.
Wie auch immer, die beiden suchten sich einen Platz, griffen zu den bereitstehenden Krügen und kurze Zeit später sickerte das Bier ihre Hälse hinab. Es war nicht mit Coragon´s Spezialbier zu vergleichen, doch besser schlechtes Bier als kein Bier. Und es war immerhin kostenlos. Und weil das so war, tranken die beiden Milizen noch ein bisschen mehr... und mehr. Bis sie schließlich von einigen Leuten schon schief beäugt wurden. "Immer diese versoffenen Deppen von der Stadtwache", murmelte eine Bürgerin zu ihrer Freundin hinüber.
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| 13.07.2003 20:54 | #59 |
| Heavenis |
Heavenis war nun doch schon sehr angetrunken als er das Gemurmel der Bürgerin vernahm.
Ey *hicks* hier wird nicht gemurmelt *hicks*
Heavenis holte aus und verpasste der Bürgerin eine und viel dann zu Boden, das kam ihm sehr bekannt vor. Iwein der sichtlich mehr verdrägte war noch gut im Spiel, während Heavenis schon am Boden besoffen lag und die Bürgerinn verachtend auf den Boden zu Heavenis schaute.
Iwein mein Kumpel, Iweien, Iwiiin helf mir mal hoch, alter Kamerad.Heavenis wollte Iwein ebendfalls eine verpassen, als der ihn auslachte. Doch als er ihn aufstehen half, ließ er ihn dann doch in Ruhe.
Gibt mir noch ein Bier!!!
Heavenis schrie schon nach Bier.
Nein, irgendwann ist auch mal Schluss mit dem kostenlosen Bier ihr alten Saufsäcke, erwiderte der Wirt.
Iwein stützte Heavenis auf den Tisch wo die Biere standen und nahm noch einen kräftigen, tiefen Schluck
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| 13.07.2003 21:33 | #60 |
| Trisson |
Gut ist auch egal! Wo liegt denn eigentlich deine Schmiede? Vielleicht könntest du mir mal ein paar Sachen schmieden!
fragte Trisson neugierig. Daraufhin erklärte Montaron ihm den Weg zu seiner Schmiede und willigte ein Trisson ein paar Dinge zu schmieden.Daraufhin verschwand er in das Haus des Mannes mit dem er vorhin geredet hatte. Trisson ging daraufhin zurück zum Marktplatz, wo er sich mit Bob dem Makler zuvor verabgeredet hatte, um die erste Wochenrate zu bezahlen. Hier dein Geld. 1012Gold, keine Münze mehr oder weniger! sagte Trisson, aber was ich dich noch fragen wollte, wann kann ich einziehen?? ,,Jetzt gleich, wenn du willst.Aber du fliegst wieder raus, wenn du die Raten nicht bezahlen kannst!! Daraufhin spazierte Bob weiter und sah sich die Stände am Markt an. Trisson jedoch wqar sehr glücklich über sein neues Eigenheim, allein schon wegen der günstigen Lage!Direkt am Marktplatz. Am nächsten Morgen müsste er gleich einen Handwerkerdamit beauftragen, ihm einen ordentlichen Verkaufstand vor seinem Haus aufzubauen, doch dieser Gedanke verflüchtigte sich mit einem Blick in seinen Geldbeutel.
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| 13.07.2003 21:36 | #61 |
| Sir Iwein |
Heavenis schrie laut um sich: "Bier, Bier, Bier!"
Iwein grinste in sich hinein. Dieser kleine Soldat vertrug aber wirklich überhaupt nichts. Er stieß dem frisch gebackenen Waffenknecht unsanft in die Rippen.
"W-w-w-w-ass is??", grunzte dieser ärgerlich zurück.
Iwein packte Heavenis am Arm und riss ihn vom Bierstand weg. "Hör mal, Kleiner! Du bist gerade befördert worden! Das ist doch gut, oder? Und wenn du nicht willst, dass deine Rüstung gleich vollgekotzt wieder abgegeben werden muss, und du von Andre eine Strafe aufgebrummt bekommst, solltest du aufhören, die Bürger zu belästigen."
Iwein zerrte den stockbesoffenen Heavenis die Kasernentreppe hinauf, über den Trainigsplatz, und in die Schlafbaracke, wo er ihn auf ein freies Bett schmiss. Iwein selbst legte sich ebenfalls hin, hielt aber die Augen noch etwas auf und blickte hinüber zu Heavenis. Diesem troff der Speichel aus dem weit offenen Mund, und er grunzte laut.
Wenige Sekunden später hörte man ein zufriedenes Schnarchen von ihm, er war zwar jetzt auf den Boden gefallen, doch das störte Iwein nicht, und auch er fiel nun in einen tiefen, traumlosen Schlaf.
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| 13.07.2003 21:45 | #62 |
| Eorl |
Eorls Laune befand sich auf dem absoluten Tiefpunkt, als er sich einen Weg über den Marktplatz bahnte. Er hatte den Morgen über trainiert, und war dann in der Schmiede gewesen. Er hatte es geschafft sich so eine Blöde ritterrüstung fast auf den Fuß zu schmeißen, als er im Lager rumgeräumt hatte, und als er dann später in die Kneipe wollte, hatte er feststellen müsssen, das irgend so ein Vollidiot Coragons Schuppen halb abgefackelt hatte. Die Brandwache, die auszurüsten er mitgeholfen hatte, war selbstverständlich nicht rechtzeitig gekommen, um das Haus zu retten, also gab es für die nächste Zeit nur noch die Hafenkneipe, wenn man irgendwo Auswärts essen wollte. Da allein der Gedanke an die winzige Hütte voller übelriechender, volltrunkener Gestalten ein erfolgreiches Mittel gegen Appetit war, musste Eorl sich wohl oder übel selbst versorgen. Er ging zu Baltrams Stand hinüber, und kaufte sich von dem Händler einen Schinken, ein paar Äpfel und ein Brot, dann ging er zum Freibierstand hinüber. Dort holte er sich einen Krug Paladiner ab, und ging dann zur Kaserne hinauf. Er ging links an dem Gebäude vorbei, und stieg zu dem Baum hinunter, der einsam auf der Grünfläche über dem Hafenviertel stand, und setzte sich dort auf den Rasen. Er lehnte den Rücken an den Baum, und began mit seinem Abendessen. Ein flattern unterbrach ihn, und Ruhk kam von der Kaserne heruntergeflogen. Der Rabe war in letzter Zeit immer zutraulicher geworden, und verbrachte nun die meiste Zeit in der Nähe des Milizsoldaten. Eorl gab ihm etwas von dem Schinken, und der Rabe zerhackte ihn sogleich mit seinem scharfen Schnabel, und schlang ihn herunter. Dann hockte er sich auf die Schulter des Milizionärs, und begann sein Gefieder zu putzen. Eorl wandte sich wieder seinem Abendessen zu.
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| 13.07.2003 23:21 | #63 |
| Ceyx |
Ceyx befand sich immer noch auf der Suche nach Seilen. Beziehungsweise nach einem Seiler oder einem Händler, der Seile verkaufte. Bis jetzt war er noch nicht fündig geworden, aber heute hatte der Bandit einen heissen Tipp bekommen. Hoffte er zumindest. Ein Mann Namens Aragorn oder so ähnlich sollte anscheinend Seiler sein. Jetzt galt es nur noch, diesen Mann zu finden und zu hoffen, dass er a) auch Seiler war, b) seinen Job auch ausführte und c) zwanzig Kilo Seile an Ceyx verkaufte. Dieser wunderte sich indess immer noch, wie jemand auf die Idee kam, Seile nach Gewicht zu kaufen.
Für heute hatte Ceyx aber genug gesucht und nichts gefunden. Er war auf dem Weg zu dem Gasthaus, in dem er schon die letzten Nächte verbracht hatte. Zum Glück hatten ihn die Wachen in die Stadt gelassen. Er hatte keine Ahnung, wo er sonst Seile herbekommen sollte, wenn nicht aus Khorinis. Vielleicht gäbe es im Sumpflager noch jemanden, der Seile herstellte. Oder in der Burg im Minental, dort wurden sicher auch jede Menge Seile gebraucht. Aber bei den Sektenspinnern fühlte er sich nicht so ganz wohl und ins Minental, nur wegen ein paar Seilen, das wollte der Bandit sicherlich nicht. In einer Hafenstadt musste es aber sicher irgendwo einen Seiler geben. Er musste ihn nur noch finden. Und mit viel Glück wusste er nun, wo er suchen musste. Aber wie gesagt, erst wieder morgen. Heute wollte Ceyx nur noch einen kleinen Schluck Bier als Schlummertrunk und dann ab ins Bett.
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| 14.07.2003 00:21 | #64 |
| Hitman/Wolf |
Wolf und Senar näherten sich der Stadt, zum Glück worden sie nicht von irgend einen Vieh angegriffen. Sie gingen durchs Stadttor und gleich zu Wolf's Hütte, Wolf schloss die Tür auf und beide betraten die Hütte. Er verriegelte die Tür und legte seinen Rucksack und den Dolch auf den Tisch und zog seine Lederrüstung aus. Senar lag schon auf seinem Platz neben Wolf's Bett. Wolf gähnte und sagte: Heute war ein langer Tag und wir haben viel erreicht, mein Kleiner! Mit diesen Worten streichelte er Senar noch einmal übers Fell und legte sich schlafen.
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| 14.07.2003 09:36 | #65 |
| Círdan Oronrá |
Also, noch mal von vorne. Ich bin ein Bürger. Kann man ein Leben lang bleiben, wenn man will. Die Talentierteren aber haben die Möglichkeit eine Karriere in einer der vielen Gilden zu starten. Es gibt die Garde Innos', den Orden Innos', die Amazonen, die Sumpfbruderschaft, die Jünger des Lee, Gildenlose, Orks und... Argh! Schon wieder vergessen! Während seiner Aufzählung schlenderte Círdan durch Khorinis. Er war so mit seinem neu erlernten Wissen beschäftigt, dass er nicht einmal mitbekommen würde wenn die Welt untergeht. Vom Hafenviertel herkommend durch den Marktplatz bis bald zum oberen Viertel. Für einmal zählte er zu den Glücklicheren, verbrachte er die letzten Nächte in den richtigen Gebäuden. Tagesgespräch waren zwei Häuser die kurz hintereinander zerstört oder abgebrannt wurden. Langsam wurde es ungemütlich hier. ...aha, genau. Der Zirkel um Xardas gibt es noch. Langsam habe ich den Bogen raus...
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| 14.07.2003 11:54 | #66 |
| Hitman/Wolf |
Wolf wachte auf, Senar schlief noch. Wolf stand ganz langsam auf, der Welpe hatte gestern viel erlebt, kein Wunder das er noch schlief. Wolf holte sich ein Stück Fleisch von der Toten Fleischwanze aus dem Sack. Die anderen die noch lebten wuselten im Sack herum. Er beschloss sich noch etwas hin zu legen, heute würde er Senar noch mehr beibringen, und gelerntes festigen, doch kurz darauf gähnte er und schlief noch einmal ein.
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| 14.07.2003 14:42 | #67 |
| Phoenixfee |
Phoenixfee verlies das kleine Segelboot und kletterte die Kaimauer hinauf als sie das Boot fest vertäut hatte, und Stand nun auf der Promenade des Hafenviertels.
Sie schaute sich um und musste lächeln als sie die Lücke zwischen den Hütten sah, wo einst de Rote Laterne gewesen war, hatten doch ihre Amazonenschwestern dieses zwielichtige Lokal einfach abgefackelt.
Sie lächelte immer noch bei dem Gedanken und fand es schade das sie bei der Aktion nicht dabei hatte sein können da sie damals noch in und um Onar’s Hof gewesen war und nicht zu erreichen gewesen war, aber was soll’s so konnte sie auch nicht für was bestraft werden was sie nicht gemacht hatte.Sie erreichte das Unterviertel und überlegte was sie nun machen sollte, sie wollte zu Cifer der aber war wahrscheinlich im Oberviertel und sie glaubte nicht das die Ritter die am Tor zur Oberstadt wache standen sie so einfach durch lassen würden, auch wenn sie zu einem Paladin wolle.
Also blieb nur der Weg zu Lord Andre, aber vorher wollte sie bei ihren Eltern vorbei und von da über den Markplatz zur Kaserne, wieder lächelte sie, na mal sehen vielleicht find ich ja noch was nützliches auf dem Markt.
So machte sie sich erst auf den weg zu Ihren Eltern und wurde von ihnen herzlichst begrüßt als sie Ihre Tochter wieder einmal in die Arme schließen konnte.
Ihrem Vater fiel direkt Ihr Neues Schwert auf, der alte Waffennarr fragte gleich ob er sich das Kampfrapier mal ansehen könne und begutachtete die elegante Waffe.
Nebenher erzählte sie ihren Eltern was sie in den letzten Wochen alles so erlebt hatte und beide staunten nicht schlecht als sie ihnen sagte das sie mittlerweile auch gegen Orks gekämpft hätte.
Nach einiger Zeit verabschiedete Fee sich wieder von ihren Eltern und schlenderte über den Markt und begutachtete die ausgestellten Waren der Händler.Sie kaufte nichts dafür war auch noch nach dem Besuch bei Cifer noch zeit und so ging sie gegen über dem Hotel die Stufen zur Kaserne hinauf.Sie fragt den Milizen der vor dem Durchgang zum Kasernenhof stand ob Lord Andre zugegen sei und der bejahte und so ging sie durch den Durchgang und betrat den Kasernenhof.
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| 14.07.2003 14:43 | #68 |
| Aragorn89 |
Aragorn wollte das haus betreten als ihn gerade ein milize ansprach:"Hey geh mal in die taverne, jemand sucht nach dir."
Aragorn rannte die kaserne hinunter richtung taverne. Er betrat sie und fragte den wirt:
"Hey wer wollte mich sehen?"
"der da"
Aragorn ging auf den mann zu und setzte sich.
"ich bin aragorn was willst du?"
"ah endlich ich brauche 20 kilo seile für linky."
"ok 20 kilo....das sind 100 meter...ok ich machs bis morgen früh ich triff dich hier..."
grinsend verlies aragorn die stadt, mit seineem dolch bestückt, und überlegte woher er soviel seil bekommen würde...
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| 14.07.2003 14:54 | #69 |
| Eorl |
Eorl stand am Amboss, und hämmerte auf ein Stück metall ein, das irgendwann einmal eine Panzerplatte werden würde. Noch war das Metall roh, grob und matt, bald aber, wenn es richtig geschmiedet war, würde es glänzen, und jedem Schlag widerstehen, selbst wenn der Angreifer ein Ork wäre. Am morgen, war einer der Ritter gekommen, die normalerweise das Schiff im Hafen bewachten, und hatte sich eine neue Rüstung abgeholt. Eorl wollte gar nicht wissen, was der Kerl mit der alten Rüstung gemacht hatte, aber das Gold, das der andere ihm bezahlt hatte, kam ihm sehr gelegen. Er beschloss einen Teil davon für die Schmiede aufzusparen, und sich von dem Rest ein Erzschwert schmieden zu lassen, wenn er den Schmied der Paladine dazu überreden konnte. Immerhin hatte er noch Erz von dem Überfall auf die Banditenburg im Lager. Während er sich das durch den Kopf gehen ließ, bearbeitete er die Panzerplatte weiter, und formte das unförmige Metallstück, zu einem Brustpanzer, wie er zu den Rüstungen der Paladine gehörte. Ruhk kam mit anlauf durch die Tür der Schmiede geflogen, und setzte sich auf den Tisch. Eorl nahm eine Schüssel aus dem Regal, und goss etwas Wasser hinein, woraufhin der Rabe gierig zu trinken begann. Der Rüstungsschmied wandte sich wieder dem Brustpanzer zu, und hoffte, das in nächster Zeit ein paar Aufträge hereinkamen, damit er den teuren Umbau der Schmiede auch bezahlen konnte.
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| 14.07.2003 15:03 | #70 |
| CiferXIV |
Der Paladin betrat das Plateau zur Kaserne. Bisher hatte er keine Amazone gesichtet. Also musste er nun wohl selbst das Amazonenlager aufsuchen. Lord Andre würde ihm sicher einen vertrauenswürdigen Soldaten für die Bootsfahrt zur Verfügung stellen. Zu irgendwas sollte die Miliz ja schließlich zu gebrauchen sein. Von 2 Bränden in den letzten Tagen gehört, aber zum Glück gab es ja nun die Brandwache.
Auf dem Kasernenhof blieb er stehen. Zufall? Da stand doch tatsächlich Fee als wenn sie nur auf ihn gewartet hätte. Und schon hatte sich das Problem von selbst gelöst. Leicht lächelnd schritt er auf sie zu und begrüßte sie: Guten Morgen, meine Hübsche. Was treibt euch denn hier her? Fee grüßte zurück und meinte, dass sie wegen ihrem Dolch nachfragen wollte. Den selbigen zog Cifer sogleich aus der Halterung. Ein 2-Klingen-Dolch mit Erzüberzug. Ich hoffe er ist so geworden wie ihr ihn euch vorgestellt habt. Hat schon mehrere Tage Feinstarbeit gekostet aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Fee begutachtete die Waffe. Cifer hoffte das sie zufrieden war, er hatte sich alle Mühe gegeben. Mit hochgezogenen Augenbrauen und einem vorsichtigen Und? wartete er auf die Reaktion. Er war ja dennoch kein Kunstschmied und stellte eher selten Dolche her.
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| 14.07.2003 15:19 | #71 |
| Montaron |
Gut gelaunt stand Montaron auf und sprach zu sich Endlich mal wieder ausgeschlafen! Er beschloss am Markt nach etwas Essbarem
für sein Frühstück zu schauen. Auf dem Weg zum Marktplatz traf erauf den Milizsoldaten, der ihn letztes Mal so dumm gekommen ist.Auf einmal sprach der Soldat: Hey du! Bleib mal stehen! Du scheinst als wärst du doch ein bisschen stärker geworden!
Montaron antwortete verwundert: In der Tat! Um einiges!
Würdest du denn gern zur Garde? Wenn ja kannst du gleich anfangen!, fragte der Soldat.
Klar will ich!, gab Montaron von sich.
Der Milizsoldat erklärte Montaron, dass er noch sein Schwert vonYale abholen soll, dann kanns losgehen.
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| 14.07.2003 15:30 | #72 |
| Phoenixfee |
Phoenixfee begutachtete den Dolch, ja so hab ich ihn mir vorgestellt wundervolle Arbeit. sagte Fee auf das gefragte UND von Cifer.
Darf ich hier ein paar Übungen machen? Ich frag lieber, ich weis ja wie allergisch die Milizen darauf reagieren, wenn man innerhalb der Stadt, mit einer Waffe rumfuchtelt. Sagte Phoenixfee und muss ja genau wissen wie der Dolch in der Hand liegt. Fee zwinkerte zu Cifer und dieser gab ihr sein Ok und so ging sie in einer ecke des Kasernenhofes, unter den misstrauigen Blicken einiger Milizsoldaten und Machte ein paar Kombinationen mit dem neuen Dolch.Dieser war nicht einfach zu Führen da er an beiden enden eine Lange breite Klinge hatte und Fee musste aufpassen das sie sich nicht selbst verletzte, aber nach einiger Zeit hatte sie den Bogen heraus und lies den Zweiklingenkampfdolch in ihrer Hand Wirbeln und nach ein paar weiteren Minuten kam sie zu Cifer zurück.
Ja, eine sehr gute Arbeit, ich bin sehr zufrieden. Was bekommst du noch dafür? Fee lächelte den Paladin an und wartete auf seine Antwort.
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| 14.07.2003 15:32 | #73 |
| Ceyx |
Ceyx sass zufrieden im Hafenviertel auf der Kaimauer, liess seine Füsse Richtung Wasser baumeln und blickte übers Meer. Sein Problem hatte sich ja anscheinend von alleine gelöst. Anstatt noch lange nach diesem Aragorn suchen zu müssen, war der Typ gleich von alleine aufgetaucht. Und er wusste anscheinend schon Bescheid über Ceyx' Anliegen. Die Buschtrommeln funktionierten in Khorinis also genausogut wie in anderen Städten auch.
Da er nun nichts mehr zu tun hatte, ausser zu warten - Aragorn musste die Seile zuerst herstellen - konnte der Bandit die Zeit mit Nichtstun verstreichen lassen. Ein bisschen das Geschehen im Hafen zu beobachten war mal was anderes als die ewigen Schlägereien auf dem Hof. Aber auch hier ging es teilweise hart zur Sache. Ceyx jedoch war bisher verschont geblieben. Er würde es auch keinem anraten, sich an seiner Geldbörse zu vergreifen.
Bei all dem Nichtstun durfte er nur nicht vergessen, rechtzeitig wieder in der Taverne zu sein, sonst würde er Aragorn mit den Seilen verpassen. Er musste also aufpassen, dass er hier auf der Kaimauer nicht einschlief.
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| 14.07.2003 16:05 | #74 |
| CiferXIV |
Cifer lächelte zufrieden und war auch ein wenig erleichtert. Die Amazone konnte erstaunlich gut mit der Waffe umgehen. Mit einem Dolch mit 2 Klingen hätte er wenig anfangen können.
Auf ihre Frage antworte Cifer grinsend Was ich noch dafür bekomme? Noch ein nettes Lächeln wäre nicht schlecht. Du weißt doch, dass ich euch etwas schuldig war. Ihr habt erst mein Leben gerettet und dann den Paladine in der Burg bescheid gegeben als wir von Harpien und dem Troll angegriffen wurde. Ohne diese Unterstützung wären wohl mehr Männer als ein Milizsoldat gestorben. Du siehst, dass wir, und vor allem ich, dir und Tuan mehr schuldig sind. Der Dolch is das wenigste was ich tun kann. Freut mich dass er dir gefällt.
Cifer schaute verlegen und würde sich dann wohl noch ein wenig in der Kaserne umschauen.
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| 14.07.2003 16:21 | #75 |
| Phoenixfee |
Phoenixfee bedankte sich bei Cifer und verabschiedete sich von ihm und dankte noch mal, gerade als sie sich schon halb umgedreht hatte, überlegte sie es sich noch mal anders, drehte sich noch mal zu Cifer um, ging den Schritt auf ihn zu, drückte ihn einen Kuss auf, die doch Schlechtrasierte; Wange, sagte nochmals danke drehte sich schnell um und lief, den verdutzten Cifer hinter sich lassen durch den Durchgang und die Stufen hinunter und Richtung Marktplatz.
Dort erst machte sie halt und atmete mal kurz durch und schlenderte noch einmal die Marktstände ab.
Bei einem der Waffenhändler machte sie halt und kaufte noch ein paar Pfeile und drei Wurfmesser, man konnte ja nie wissen, wo man so was mal gebrauchen konnte und sie kannte einige Ihrer Amazonenschwestern die auch mit solchen Wurfmesser ausgestattet waren. Nachdem sie, alles Bezahlt hatte, in Köcher und Beutel verstaut hatte machte sie sich auf den Weg zurück ins Hafenviertel.Dort kletterte sie die Kaimauer wieder hinunter machte ihr Boot los, stieß sich von der Mauer ab und setzte das Segel.
Langsam segelte sie aus dem Hafen hinaus und verlies so wieder die Stadt.
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| 14.07.2003 17:39 | #76 |
| Eorl |
Eorl hämmete auf das Metall ein, das vor ihm lag, und versuchte es in die Richtige Form zu bringen. Diesmal war es eine Beinschiene, oder würde das zumindest, nach einiger Zeit werden. Der Brustpanzer war mittlerweile fertig, aber da die Sonne noch hoch stand, hatte Eorl beschlossen noch ein weiteres Rüstungsteil anzufangen. Mit etwas Glück konnte er Morgen oder Übermorgen, die Teile zu einer Rüstung verbinden. Er blickte von seinem Amboss auf, als er draußen Schritte hörte, und erhaschte durch die tür der Schmiede einen Blick auf einen Paladin, der in der Kaserne herumspazierte. Wenn mich nicht alles täuscht, ist das doch Cifer, der Erzschmied, dachte er, und legte den Schmiedehammer beiseite. Er trat mit Ruhk auf der Schulter aus der Schmiede, und sprach den anderen nach kurzem zögern an.
"Verzeiht, aber ihr seid doch der Erzschmied, nicht wahr? Wenn das zutrifft, kann ich bei euch dann eine Erzklinge in Auftrag geben?"
Der Paladin hatte ihn jetzt bemerkt, und wandte sich ihm zu.
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| 14.07.2003 19:22 | #77 |
| CiferXIV |
Mit weit aufgerissenen Augen stand Cifer auf dem Kasernenhof. Hui, diese Mädels... dachte er nur und drehte sich lächelnd weg. Hatte ihn die Amazone doch einfach geküsst, süß. Und da solle einer nochmal sagen Paladine hätten dicke Bäuche und riechen nach Schweiß aus ihren Rüstungen.
Noch in den kühnsten Gedanken versunken sprach ihn plötzlich ein Soldat der Miliz an und fragte ob er nicht eine Erzwaffe bestellen könne. Aber immer doch junger Streiter. Währendessen musterte Cifer ihn. Er machte einen aufrichtigen Eindruck und Andre macht auch nicht jeden zum Milizsoldaten. Soweit er sich erinnerte musste das der Rüstungsschmied sein, welcher seine Werkstatt auch mit im Oberviertel bauen wollte. Eorl hieß er wohl. Also wenn du das Gold aufbringen kannst, sollst du ein Erzschwert haben. Das wird wohl um die 2000 Gold kosten, je nach Größe der Klinge und Sonderwünschen. Ich hätte übrigens auch gerne ein paar kleine Änderungswünsche an meiner Rüstung. Aber darüber reden wir später nochmal.
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| 14.07.2003 19:43 | #78 |
| Trisson |
Trisson wachte gutgelaunt auf.Endlich mal eine Nacht in einen richtigen Bett! Dies war die erste Nacht in seinem neuen Haus,
und er hatte sich komplett daran gewöhnt. Als er ein paar Stunden später durch die Straßen Khorinis' spazierte wurde er plötzlich auf etwas aufmerksam. Einer dieser Diebe stahl heimlich einem Handwerker
den Geldbeutel. Als er sich den Dieb genauer anschaute, traf ihm fast der Schlag. Dieser Mann hatte ihn , nach dem er aus dem Kerker geflohen ist, ausgplündet. Dieses Gesicht mit dieser Narbe die sich quer durchs ganze Gesicht zog, würde er überall wiedererkennen.
Trisson konnte es zwar noch nicht einmal mit einem Scavanger aufnehmen, doch sich mit einem Dieb prügeln, der genausowenig Kampferfahrung hatte wie er und noch dazu unbewaffnet war, schaffte er schon.Hoffte er zumindest. Also packte er den Dieb am Kragen seiner leichten Lederrüstung und warf ihn auf den Boden. Schnell
richtete sich der Dieb auf und wollte Trisson eins mit der Faustverpassen. Doch dieser wich aus und schlug dem Dieb mit seinemKnüppel direkt in den Magen. Nachdem der kurz nach Luft schnappte,zückte er plötzlich ein Messer.Doch nicht so unbewaffnet
dachte sich Trisson. Doch schon rannte der Dieb mit dem Messerweit nach vorne gestreckt auf ihn zu. Er wollte noch ausweichen,doch der Bandit schaffte es ihm mit dem Messer die rechte Wangeauf zu schneide. Zum Glück war es kein tiefer Schnitt, nur ein kleiner Ritz. Trotzdem würde Trisson diese Narbe ewig bleiben.
Einen kurzen Moment lang wunderte sich Trisson, warum die Wachen nicht eingriffen, wo doch die Absichten des Diebes offensichtlich
waren. Doch solche Hoffnungen gab er schnell wieder auf, dennnach diesen Kampf waren sie entweder einen lästigen Dieb oder einen nutzlosen Händler los. Doch der Dieb machte einen großen Fehler.
Im glauben Trisson damit losgeworden zu sein, war er nur einenMoment lang unvorsichtig. Diese Chance nutzte der Händler.
Er stürmte au den Dieb zu und schlug den Dieb so kräftig mit den Knüppel auf dem Kopf wie er nur konnte. Daraufhin wurde dieser bewusstlos und viel zu Boden. Die paar Händler die um die beiden
herumstanden jubelten Trisson zu und die beiden Soldaten die zuschauten schleppten den ohnmächtigen in den Kerker.
Das wird jetzt endlich mal einer guter Tag
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| 14.07.2003 20:14 | #79 |
| Eorl |
Eorl rieb sich die Hände und nickte.
"Fein fein, das mit dem gold sollte kein Problem sein. Rüstungen sind sehr einträglich. Und außerdem hab ich kaum Sonderwünsche. Ich möchte nur ein einfaches, starkes Langschwert. Die ganzen Verziehrungen und der Quatsch stören beim kämpfen ohnehin nur. Das einzig wäre, ihr könntet mir diese Perle hier in den Griff einsetzten." Er holte die schwarze Perle hervor, die er noch von der Banditenjagd hatte, und gab sie dem Paladin.
"Was eure Rüstung betrifft, so könnt ihr jederzeit vorbeikommen, wenn es euch passt. Ich bin meistens in der Schmiede, oder im Oberviertel auf dem Trainingsplatz."
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| 14.07.2003 20:53 | #80 |
| xChrizzx |
Chrizz lebte sich relativ schnell wieder in Khorinis ein und gewöhnte sich rasch an die wenigen veränderungen den Stadt. Chrizz wachte an diesem Morgen auf und zog erstmal seine Handpfeiffe aus der Tasche. Der Rest vom Vorabend wurde noch kurz weggeraucht und Chrizz merkte das er kein Kraut mehr hatte, das aus dem Sumpf war. So machte sich Chrizz aus dem Hotel raus und schaute sich um. Ein leichter Wind zog durch Khorinis, die Gräser verzogen sich leicht im Wind und Blätter raschelten. Ein Fetzen Papier flog vor Chrizz, dieser wurde direkt von ihm aufgehoben und gelesen, der Zettel sah zwar neu aber dennoch zerfetzt aus.
"Banditenjagd erfolgreich abgeschlossen. 5 Anhänger der Garde überfielen Banditen in einer Verlassenen Mine. Einer der Krieger wurde schwer verletzt und im Sumpflager gepflegt. Für die Waren die sie verkauften bekamen die Helden 300 Goldstücke pro Kopf."
Das erinnerte Chrizz wieder daran das er mal wieder Uncle oder Iwein besuchen konnte. Doch Iwein war bestimmt noch beim Training und wo das Haus von Uncle-Bin stand wusste er nicht. Deshalb machte er sich auf den Weg zum Freibierstand und verbrachte dort mit nur wenigen Bier den Tag. Er kaufte sich noch etwas Apfeltabak vom Krauthändler und machte es sich auf seiner Treppe bequem. Es wurde Abend und Chrizz bekam einen leichten tritt in den Rücken. Er drehte sich sofort um und erkannte seinen alten Freund Iwein.
"Ah Iwein, wie geht's dir?.......Was ist das für eine Rüstung?" Chrizz guckte ihn fraglich an und wartete gespannt auf antworten. Eine Mischung aus Freude des Widersehens und ungeduld wegen der Frage machte sich in seinem Gesicht bemerkbar.
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| 14.07.2003 21:04 | #81 |
| Sir Iwein |
Iwein war ganz erstaunt, als er Chrizz erblickte. Er wollte sich gerade nach dem harten Training bei Hauptmann Longbow ein paar Bierchen am Freibierstand gönnen, als er die in einen dunklen Umhang vermummte Gestalt auf der Treppe sitzen sah. Kommt dieses Gesindel in schwarzen Roben nun ganz unbehelligt hier in die Unterstadt. Er gab dem Kerl einen leichten Tritt in den Rücken, woraufhin dieser sich erschrocken umdrehte.
Doch da musste Iwein lachen. Das war Chrizz, sein alter Freund. Er hatte ihn das letzte mal vor vielen Wochen im Sumpflager gesehen, Chrizz war dortgeblieben, um ein Auge auf den verletzten Uncle zu werfen.
"Chrizz! Man, tut das gut, dich wieder zu sehen", sagte Iwein, setzte sich neben Chrizz auf die Treppe und klopfte ihm auf die Schulter. "Ich dachte schon, du kommst gar nicht mehr zurück und das Kraut dieser Brüder hätte deine Sinne vernebelt. Was das hier für eine Rüstung ist?" Der junge Waffenknecht machte eine Pasue und grinste. "Nun... die erfolgreiche Banditenjagd hat André ziemlich beeindruckt. Und jetzt bin ich Waffenknecht und trage die Rüstung der Miliz. Aber was hast du in der Zwischenzeit gemacht?"
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| 14.07.2003 21:14 | #82 |
| xChrizzx |
Chrizz zog seine Kaputze vom Kopf und ein leichtes lächeln war zu sehen."Ich war erst im Sumpf und hab' auf Uncle aufgepasst. Ein Tag nach seiner Abreise hab' ich mich dann auch auf den Weg nach Khorinis aufgemacht. Doch für mich war der Sumpf kein Vergnügen sondern eine Qual. Ich hatte jede Nacht Alpträume und konnte nicht mehr ruhig schlafen. In den Träumen sah in eine mit Tentakeln bestückte Kreatur, um die Dämonen schwirrten. Ich glaube sie wollte mir etwas sagen, es war aber zu undeutlich um zu verstehen was es war. Du kannst es dir nicht vorstellen aber die Freundschaft zu Uncle war mir jeglichen Schmerz Wert. Jede Nacht diese Träume...." Iwein unterbrach ihn und sagte "Du musst mir das nicht erzählen, lass uns lieber einen trinken." Chrizz stimmte zu und die beiden gingen zum Freibierstand und holten sich jeweils ein Bier. Sie unterielten sich noch ein wenig über das Leben im Sumpf und anderes....."Können wir Morgen vielleicht noch Uncle besuchen? Ich wär' schon alleine gegangen, weiss aber nicht wo er wohnt." Chrizz guckte verlegen und die beiden gingen in einem leichten Gelächter aus.
"Das erste Bier wär' geschafft. Es warten noch massenhaft Krüge auf uns." Die beiden lachten weiter und tranken noch ein, zwei....oder auch mehrere Biere leer.
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| 14.07.2003 21:23 | #83 |
| Sir Iwein |
Nach einigen Bierkrügen allerdings hörten die beiden auf, zu trinken. Iwein wollte nicht schon wieder halb besoffen in die Schlafbaracke taumeln und zerrte Chrizz fort.
"Das Bier hier am Freibierstand ist nicht so gut, wie das von Coragon, aber was soll man machen. Coragon´s Taverne steht nicht mehr." Iwein drehte sich um und deutete auf die verkohlten Reste des Gebäudes. "Hast du ja sicherlich schon gesehen."
"Ja", antwortete Chrizz, "was ist denn da passiert?"
"Das weiß keiner so genau", antwortete Iwein. "Auch wir von der Stadtwache haben keinen blassen Schimmer, wie das nur passieren konnte. Unsere Brandwache kam leider zu spät, die Taverne brannte schon lichterloh, als wir dazu kamen." Bedauernd blickten die beiden auf die einst so pärchtige Taverne. "Und jetzt gibt´s vorerst kein Coragon Bier mehr", schloss Iwein.
Die beiden wandten sich ab und spazierten, an den Trümmern vorbei, zum Hotel. "Morgen besuchen wir Uncle. Er wohnt in der Unterstadt, gleich hier um die Ecke. Aber jetzt bin jetzt zu müde. Du sicher auch. Bis morgen, Chrizz.""Bis morgen, Iwein", verabschiedete sich Chrizz und verschwand im Hotel, während Iwein müde und leicht wankend zur Kaserne lief, um sich ebenfalls schlafen zu legen.
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| 14.07.2003 22:09 | #84 |
| CiferXIV |
Cifer nickte. Gut dann werde ich die Rüstung mal vorbei bringen. Das mit der Perle sollte zu machen sein.
Eorl nickte zurück. Dann waren sie sich ja einig. Er wandte sich von dem Milizionär ab und verließ kurz darauf auch die Kaserne. Ein paar Dinge für den alltäglichen Gebrauch waren noch einzukaufen und außerdem wollte er mal etwas anderes essen. Also schaute er sich den Rest des Tages noch auf dem Marktplatz um und schlenderte auch mal durch den Rest der Stadt. Sonst kam er ja nicht aus dem Oberviertel raus und wer weiß welche Gestalten ihm noch begegnen könnten. Das Hafenviertel etwas aufmischen und vom ganzen Gesocks befrein wäre auch eine willkommene Abwechslung.
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| 14.07.2003 22:54 | #85 |
| Phael |
nahch tagelanger reise kam Phael endlich nach korinis,die grosse stadt.er schlenderte eine bisschen durch die stadt und ging zum marktplatz.er überlegte wo er übernachten sollte. auf jedenfall waren schon viel händler schlafen gegangen und deshalb konnte er sie nicht um was zum essen und einen schlafplatz anschnorren.eins stand fest am nächstn tag musste er sich nach einem job umschauen.
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| 14.07.2003 23:03 | #86 |
| Longbow |
Long war völlig übel. Während der ganzen Fahrt hatte er nichts mitbekommen und wie er sich zu erinnern glaubte auch nur Schwachsinn gefaselt. Eine Person, die er nicht erkennen konnte, schleppte den völlig kaputten Mann in die Kaserne.
Von alledem bekam er aber nur recht wenig mit. Weder von der Fahrt, noch von dem Gegenwärtigem.
Als er in einem Bett angekommen war, eilte gleich einige Barbier zur Hilfe, um ihm wieder halbwegs auf die Beine zu bringen. Immerhin gelang es ihnen, ihn wieder so hinzukriegen, dass er kurze Zeit später eindößte.
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| 14.07.2003 23:16 | #87 |
| Phael |
Phael kam an der hafenkneipe vorbei ging aber weiter.nach einiger zeit kam er zu einer Herberge mit dem namen "Hannas Taverne".vieleicht konnte er gegen ein bisschen gebratenes fleisch übernachten.er ging rein.die besitzerin an der theke sagte:"ah, eine neuees gesicht.ich nehm an du willst hier die nahct verbringen.keine sorge die paladine bezahlen das alles.geh rauf und such dir ein bett aus."ohne ein wort zu sagen ging er befolgte er die anweisungen.er war einfach zu müd um etwas zu sagen.er legt sich hin.diesen nacht würde er sicher tief schlafen.
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| 15.07.2003 10:48 | #88 |
| Baal |
Baal ging zu einer Händlerin, er hatte viel Hunger . Er wollte 2 Schinken und 5 Käse . Doch die Händlerin hatte gar nichts . Sie sagte
Ich habe im Moment keine Waren denn mein Kollege der mir die Waren immer beschafft hat ist mit meinen Waren durchgebrannt .
Baal guckte etwas ungläubig denn er war seit seinem Unfall sehr mißtrauisch geworden doch er sagte
O.K. ich werde ihnen helfen wenn sie mir dafür sie 2 Schinken und 5 Käse um sonst geben .
Die Händlerin schien froh
Natürlich, so eine Hilfestellung nehme ich gerne an . Sie müssten bei meinem Kollegen 13 Schinken, 34 Wacholder, 6 Schwarze Paladiner, 3 Heilkräuter und 23 Käse finden . Meistens ist er am Marktplatz .
O.K.
sagte Baal und ging ...
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| 15.07.2003 11:24 | #89 |
| Phael |
Phael stand auf.er hatte lang geschlafen.er ging runter und wollte sich am marktplatz ein wenig umsehen.dar stand ein feuermagier.
Phael dachte sich:"man ein feuermagier zu sein muss cool sein.so viel magie die so stark ist." er brauchte eine neue waffe.das dumme war nur das er nur noch 10 goldstücke hatte und nur noch ein bischen nahrung zum verkaufen.also redete er mit ein paar händlern und versuchte ihnen essen und waffen abzuschnorren.keiner gab ihm was.aber von einem händler bekam er heraus das einer der handwerker immer raus ging in den wald um kräuter zu suchen.der händler sagte auch das er umbedingt snapperkraut,kronstöckl,drachenbeere und goblinbeeren brauchte.Phael sagte:"wenn ihr mir 1000 gold gebt such ich alles für euch.""1000 gold?!?!?!?",rief der händler,"ich geb dir 500.""das ist zu wenig 800 nicht weniger.wenn nicht könnt ihr eure waren selbst suchen."der händler sagte"also gut 800 und jetzt geh.von allem was ich dir gesagt hab 1 stück kapiert?""okay,"sagte phael und er ging raus aus dem statdtor...
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| 15.07.2003 14:09 | #90 |
| Uncle-Bin |
Lasst mich durch ihr Narren. Ich habe wichtige Neuigkeiten für Lord André. Uncle-Bin stieß die beiden Torwachen einfach zur Seite und hastete über den Marktplatz. Wie üblich drängelte sich hier eine kleine Hundertschaft von Händlern, Dieben und allerlei Käufern. Einige von fluchten etwas hinter dem Waffenknecht hinterher, als dieser ohne Rücksicht durch die Massen raste. Ein paar mal spürte er dumpfe Schläge von wütenden und aufgebrachten Bürgern, aber entschuldigen konnte und wollte er sich jetzt nicht. Endlich kam er an der Kaserne an und verschnaufte hier zum ersten Mal. Die Mittagssonne brannte unbarmherzig auf die Stadt nieder und der Schweiß lief in Strömen an ihm herunter. Hey du! Ja genau du. Komm mal rüber. Du siehst so aus als ob du ein Bierchen vertragen könntest… Das war doch mal eine gute Neuigkeit und Uncle-Bin drehte sich auch gleich dem Wirt zu, der hier sein Bierchen verteilte. Wir haben mal wieder eine kleine Ladung bekommen und unsere Miliz braucht doch sicher eine Stärkung, also nimm dir einen Schluck. Uncle-Bin schnappte sich den Krug, kippte ihn schnell an seinem Mund und schlürfte alles mit einem Zug aus. Danke Wirt, das hab ich wirklich gebraucht. Dann rannte er die Treppe hinauf bis in Lord Andrés Zimmer. Mein Lord. Ich bringe Neuigkeiten von Onars Hof. Es wird gemunkelt, dass Lee gestürzt wurde. …
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| 15.07.2003 14:41 | #91 |
| Montaron |
Dann wolln' wir mal! , murmelte Montaron vor sich hin und
ging schnellen Schrittes durch die Unterführung auf die Kaserne zu.Immer drei Stufen auf einmal nehmend, stieg er die Treppen hinaufund erreichte schließlich den Vorplatz.
Also, wo muss ich jetzt hin, fragte sich Montaron.
Diese Frage erübrigte sich als er lautes Hämmern aus einer der Kammernhörte. Da ist wohl die Schmiede! Hier werde ich auch sicher meine Waffe bekommen! , sprach der frischgebackene Rekrut von sich
überzeugt. Montaron betrat die schmiede, wo er auch gleich einenMann, der auf einem glühenden Stück Eisen herumhämmerte auffand.Sofort fragte ihn Montaron: Hallo! Du wirst wohl der Waffenschmied sein! Ich soll mein Schwert bei dir abholen. Was hast du mir denn anzubieten?
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| 15.07.2003 15:05 | #92 |
| Yale |
Ein verdammt heißer Tag und schon wieder musste Yale die Vorräte an Trainingsschwertern aufstocken. Wieso konnten diese Anfängeridioten eigentlich nicht mal aufpassen wo sie hinschlugen? Alle paar Minuten kam einer von diesen Dummschädeln in die Schmiede und bat um eine neues Schwert weil er das alte an der Kasernenmauer "aus Versehen" zerschlagen hatte. Allmählich kam in Yale der Gedanke auf, dass die Hohlköpfe das absichtlich machen würden, aber selbst dazu wären sie wahrscheinlich zu dumm. So schuftete der Schmied weiter in der sengenden Hitze die der Ofen verbreitete und ackerte sich die Hände wund.
Gerade während er ein glühendes Stück Rohstahl auf dem Amboß bearbeitete betrat schon wieder jemand die Schmiede. Jetzt reichte es, ein für alle Mal war es genug. Er drehte sich um und fuchtelte dem Mann mit dem glühenden Eisen vor der Nase rum. Doch sofort bemerkte Yale, dass der Typ gar keiner von den Holzwürmern da draußen war, sondern ein neuer Rekrut, der sich sein Schwert abholen wollte.
Oh, entschuldige bitte mein impulsives Auftreten, aber diese Nichtskönnerdeppen auf dem Kasernenhof rauben mir noch den letzten Nerv. Ich frage mich wie Wulfgar das aushält. Aber Du bist ja nicht hier um mir zuzuhören, sondern um Dein Geschenk von mir zu empfangen. Einen kleinen Moment bitte.
Yale verschwand im Lagerraum, kramte kurz herum und kehrte mit dem Begrüßungsschwert für neue Rekruten zurück. Es war zwar keine Augenweide, aber es erfüllte den Zweck.
So, bitteschön. Hier ist Dein neues Schwert, wie Du siehst keine geschmückte Erzklinge, aber für den Anfang sollte es mehr als reichen. Möge es Dir auf all deinen Wegen stets ein guter und tödlicher Begleiter sein. Und mach ja keinen Unsinn damit, obwohl, Du gehörst zur Garde und wir machen ja keinen Unsinn. Also viel Erfolg und Spaß damit!
Yale gab dem Rekruten sein neues Schwert verabschiedete sich von ihm und wandte sich wieder seiner Arbeit zu. Bevor diese idiotischen Typen auf dem Hof nicht lernen würden wie man mit einem Schwert umzugehen hat, würde auch Yale nicht zur Ruhe kommen, einfach ein teuflischer Kreislauf......
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| 15.07.2003 15:24 | #93 |
| Kano |
Zügig steuerte das kleine Boot auf den Hafen Khorinis' zu, unterwegs hatten sie gewechselt und Kano hatte die zweite Hälfte der Strecke übernommen. Nun waren sie an ihrem Ziel angekommen. Zwar war es recht frisch auf der See, aber dennoch brannte die Sonne erbarmungslos auf sie nieder, weshalb es dir Krieger unterwegs auch vorgezogen hatten, die Rüstungen abzulegen.
Mit einem Ruck kam das Boot knackend zum Stehen, als der Bug gegen die Mauer stieß und durch die Wucht leicht brach. Beide Insassen konnten sich nur mit Mühe halten.
"Hey verdammt, pass doch auf!", zischte Aaron seinen Freund an.
"Ich? Du bist doch Steuermann, sag mir gefälligst bescheid, wenn dass wir da sind, Mann!", fuhr Kano zurück und erhob sich. Er warf seine Ausrüstung auf die kleine Plattform am Fusse der Stufen und sprang dann aus dem Boot. Langsam füllte es sich mit Wasser, der Riss zog sich von der Spitze des Buges bis nach unten in den Rumpf.
"Du solltest hinmachen, lange schwimmt das Teil nicht mehr."Kano grinste etwas und legte seine Rüstung an.
"Ja Mann, immer mit der Ruhe..."
Auch Aaron warf seine Ausrüstung an Land, welche teils schon nass geworden war. Das kleine Boot füllte sich unter der Last des Soldaten sichtlich schnell mit Wasser und er würde nur noch wenige Sekunden haben, bis...
Gerade wollte Aaron aus dem Gefährt springen, als der Rand des Rumpfes an die Wassergrenze geriet und sich mit einem Pfloppen mit Wasser füllte und absank. Ebenso fiel der Sprung des Soldaten wortwörtlich ins Wasser.
Kano lachte auf und hielt sich den Bauch.
"Hehehe, du solltest dich sehen, siehst du, das hast du nun davon. Hehe!"
Murrend zog sich Aaron aus dem Wasser und warf seinem Vorgesetzten einen giftigen Blick zu.
"Lach nur...nur weil du kein Boot fahren kannst..."
Auch er machte sich daran seine Ausrüstung anzulegen und schließlich gingen die Beide die Gassen des Städtchens entlang zur Kaserne hinauf...
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| 15.07.2003 16:41 | #94 |
| xChrizzx |
Chrizz wurde durch die Sonnenstrahlen, die durch das enge Fenster des Hotels schienen wecken und machte sich voller Freude aus dem Hotel raus. Er rauchte noch, wie üblich, einen Kopf Apfeltabak und ging dann zum Freibierstand um sein Frühstück zu sichern. Er schluckte gemütlich sein Bier und machte sich Richtung Marktplatz auf. Plötzlich sah Chrizz einen MAnn in Blauer Robe, um ihn herum viele Bürger. Chrizz machte sich auch dorthin auf und lauschte den weißen Worten des Mannes.
"Ein ewiger Streit zwischen Innos und Beliar....Adanos brachte das Gleichgewicht.......Das Kloster der Feuermagier ist nur für Paladine und Anhänger des Ordens betretbar. Es ist ein schönes Gebäude und es werden immer gerne neue Mitglieder gesehen und aufgenommen." Das brachte Chrizz auf die Idee ihn zu fragen was es mit dem Kloster auf sich hat und er ging zu dem Magier.Er wurde plötzlich etwas verängstigt, doch er gab sich einen Ruck und redete."Ehrm...Wo steht dieses Kloster? " fragte er.
"Lass mich raten...du willst dich dem Orden innos anschliessen und fragst nach dem Weg....Bei der Taverne "Zur toten Harpie" ist eine Ausschilderung dorthin, vielleicht bekommst du einlass, als Gast......Sag einfach ich hätte dich geschickt.
Diese Worte waren für Chrizz sehr bedeutend udn er machte sich sofort auf den Weg, Iwein, seinem besten Freund neben dem schon längst verschollenen D4rk und berichtete ihm seine Lage.
"Iwein! Iwein! Ich will zum Kloster, kannst du mir helfen dorthin zu kommen?"
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| 15.07.2003 17:01 | #95 |
| Sir Iwein |
Auch heute trainierten Iwein und Corie an den Übungspuppen ihre Schwertschläge. Die beiden trafen nun schon sehr sicher, und keine der Strohpuppen hatte nach einigen Minuten Schwertschlägen der beiden noch Stroh in ihrem Mantel.Long, der vor kurzem für einige Tage die Stadt verlassen hatte, lag verletzt im Bett, aber hätte er gesehen, wie sehr seine Schüler inzwischen ihre Technik verbessert hatten, hätte er sie sicher aufs höchste gelobt.
"Eure Schläge sind nun gekonnt und sicher. Auch die Kombinationen beherrscht ihr mittlerweile recht gut. Noch ein paar Tage Üben, und ihr könnt mit Duellen beginnen. Schon bald werdet ihr euch dann zurecht Schwertkämpfer nennen können."Long entließ nun die beiden, was diese mit Erleichterung aufnahmen. "Geht ein bisschen praktisch Üben, macht einen kleinen Ausflug, ich habe noch zu tun. Wir sehen uns morgen, oder noch heute abend."
Iwein schlenderte nun zum Marktplatz, um sich dort ein wenig umzusehen und auf Diebe zu achten. Doch schon an der Kasernentreppe wurde er stürmisch von Chrizz begrüßt, der ihm irgendetwas wichtiges mitteilen wollte.
"Iwein! Iwein! Ich habe eine wichtige Entscheidung getroffen! Ich bin es leid, durch die Lande zu streifen, und kaum richtige Freunde zu haben außer dir und Uncle, oder Dark. Ich weiß jetzt auch, wo letzterer verschwunden ist. Er ist ins Kloster gegangen, um dort Novize zu werden und den Feuermagiern zu dienen und zu Innos zu beten. Hat man mir erzählt. Ich habe es mir reiflich überlegt, und ich werde ebenfalls mein Leben in den Dienst Innos' stellen."
Iwein staunte. Auf einmal wollte sein junger Freund zu den Magiern im Kloster, abgeschottet von der Außenwelt? Das musste er erst einmal verarbeiten."Ins Kloster? Aber... Wie du meinst! Leb wohl!", antwortete Iwein traurig."Aber wieso? Ich kann dich doch oft hier in der Stadt besuchen kommen, ich muss nicht rund um die Uhr im Kloster sein. Oft haben die Magier Aufträge für uns, zum Beispiel Botengänge in die Stadt, da können wir uns treffen und wie in alten Zeiten einen heben gehen."
Iwein grinste und nickte verständnisvoll, als Chrizz so sprach."Kommst du mich bis zur Klosterpforte und begleitest mich? Ich kenne den genauen Weg nämlich noch nicht."
Warum nicht?, dachte sich Iwein. Sein Training für heute war ohnehin beendet, und er sollte doch in die Wildnis, um etwas in der Praxis zu üben. Und da er sich auch nicht gleich jetzt von Chrizz verabschieden wollte, nickte er schließlich und lächelte.
"Ich bin bereit", sprach Iwein. "Können wir aufbrechen?"
"Einen Moment noch", antwortete Chrizz erfreut. "Ich hole noch meine Sachen aus dem Hotel und kaufe mir auf dem Markt noch ein wenig Proviant. Solltest du auch tun."
Mit diesen Worten verschwand Chrizz im Hotel, während Iwein in Richtung Markt spazierte, wo die Händler lautstark ihre Waren anpriesen...
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| 15.07.2003 17:13 | #96 |
| xChrizzx |
Chrizz holte aus dem Hotel seine Große Wasserpfeife, die Reise dürfte schwer werden mit einem so großen Gewicht. Chrizz verabschiedete sich noch von der Hotelbesitzerin und ging dann auch zum Marktplatz. Iwein hatte es übertrieben und gleich für Chrizz mit eingekauft. Mindestens 10 Keulen Fleisch und 5 Flaschen Wasser hatte er dabei. Chrizz nahm ihm einige Kuelen ab und die beiden gingen zum Tor. Für Iwein war es eine normale Reise, doch Chrizz tat sich schwer, bei dem Abschied von Khorinis. Er wusste nicht, ob es stimmt das er ausgang hat und wusste auch nicht ob er noch mit Iwein in Kontakt treten konnte. Doch bei dem Gedanken D4rk wiederzusehen wurde er gestärkt. Sein Freund Besarius war für ihn so gut wie Unbesuchbar, und mir Uncle hatte er auch kein Wort mehr gesprochen. Das Stadttor machte Chrizz sogar ein wenig Angst. Ein Gefühl, das er nie zuvor spürte....doch! Einmal in seinem Leben verspürte er dieses Gefühl. Als er nach einem Gebet in der Kapelle seines Heimatdorfes zurückkam und er die Leichen der Dorfbewohner vorfand verspürte er dieses. Chrizz wurde kalt und er legte sich seine schwarze Kaputze über.
"Hoffentlich ergeht es mir dort gut." dachte sich Chrizz und machte sich aus den Toren der Stadt Khorinis raus.
"Ich werde dich vermissen, Khorinis!" dachte er sich als er den letztenm Schritt in die Freiheit tat.
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| 15.07.2003 17:27 | #97 |
| firevirus |
Als Fire am nächsten Tag aufwachte, sah er das Varyliak noch schlief. Also dachte er sich ich geh lieber und Weck ihn nicht. Er braucht den Schlaf. Und ging hinunter um die Frau an der Rezession zu bitten sich um Varyliak zu kümmern und einen Artzt zu holen. Als er zuende geredet hatte gab er ihr 100 Goldstücke. Sie sah ihn an und sagte“: Na gut ich werde gucken was sich machen lässt.“ Firevirus verabschiedete sich und ging hinaus. Er wollte später nach seinem Freund noch mal gucken. Jetzt musste er aber erst mal zu seinem Meister. Als Fire so zu seinem zukünftigem Meister ging sah er sich noch ein bisschen um, aber als er schon im Sichtbereich von einem zukünftigem Lehrer war ging der ihm schon entgegen und sagte:“ Hast du mein Schwert immer noch nicht.“ Fire sagte mit einem leichtem Nachdruck:“ Was denkt ihr von mir Meister, ich würde nicht wagen ohne euer Schwert zu ihnen zurück zu kehren.“ Mit diesen Worten holte er das Schwert hervor. Der meister sah ihn sehr überrascht an und sagte ziemlich erfreut“: Wo denkt ihr hin. Ich würde eure Fähigkeiten nie unterschätzen. Würdet ihr mir nun bitte das Schwert geben.“ Er begutachtete das Schwert.“ Das ist ja nicht mein Schwert aber, das ist nicht schlimm dieses Schwert ist auch gut.“Fire sah ihn ziemlich merkwürdig an aber, es war ihn auch eigentlich egal. Er hatte es gefunden und sich daher keiner Straftat schuldig gemacht. Fire zögerte kurz und fragte“: Werde ich auch von ihnen als Lehrling aufgenommen.“ Als er zu gewißert
bekam das er als Lehrling aufgenommen werde. Gab er ihn das Schwert. Der Meister sah sich äußerst interessant das Schwert an als ob er es noch nie in den Händen hielt. Dann nach ein paar Minuten sagte fire“: Können wir bitte noch heute mit der Ausbildung anzufangen.“ Hans (so heißt der meister mit Namen) meinte“: Nagut so sei es ich werde dich heute noch unterrichten.“ Mit diesen Worten gab der Meister fire 3 dicke und echt dicke Bücher. Fire dachte was soll das den. Da musste er doch erst einmal fragen“: Und was soll ich damit tun.“ Hans:“ Lesen, du hast 3 Tage zeit um sie zu lesen.“ Fire machte es nicht gerne den er lernte gerne gleich im Praktischem Bereich, so hatte er es bis jetzt nur erlebt.
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| 15.07.2003 18:51 | #98 |
| Trisson |
Endlich schienen die Götter auf seiner Seite zu stehen.
Das Geschäft lief wieder, und am Vortag hatte er einen Dieb zur Strecke gebracht. Doch an diesen Tag sollte Trisson wieder eine Überraschung erleben. Kurz nach Mittag kam nämlich ein Bote vorbei.
Diesen Brief gab mir vor etwa einen Monat eine alte Frau aus einen kleinen Dorf , dass ziemlich weit von hier liegt.
Und mit diesen Worten verschwand der Bote auch wieder. Als Trissonden Brief öffnete, war er sehr gespannt, schließlich hatte er jetzt schon seit 11 Jahren keinen Brief mehr bekommen. Der Absender des Briefes war Klara Brission . Als er diese Zeilen las, traf ihn fast der Schlag. Der Brief war von seiner Tante Klara, die er das
letzte mal vor 10 Jahre gesehen hatte. Das war ein Jahr, bevor er von zuhause weglief. Damals wanderte auch sie aus. Er wunderte sich stark, woher sie wusste, das er jetzt in Khorinis wohnt.
Aber ohne weiters darüber nachzudenken, las er sich den Brief aufmerksam durch. Doch leider warem die Nachrichten die ihm
dieser Brief brachten nicht so schön wie Tante Klaras Handschrift.Sie schrieb ihm das sein Vater vor einen Monat verstarb. Doch wenn er ehrlich zu sich war, berührte ihn der tot seines Vaters sehr wenig. Sie hatten sich ja schon neun Jahre nicht mehr gesehen,
und außerdem war sein Vater unerträglich seit er diesen Nervenzusammenbruch nach den Tod Trisson's Mutter hatte.
Weiters stand in den Br ief auch noch die Todesursache: Vergiftung durch einen Pilz. Aber was in der letzten Zeile des Briefes stand,
schockierte ihn doch ein bisschen: Sein Vater hatte Trisson
zum Alleinerben ernannt! Gut viel war da nicht mehr zu erben,sein Vater machte nach den Zusammenbruch fast keinen Gewinn mehr, und gab das ganze Geld für seine Trunksucht aus. Also machte sich Trisson keine Hoffnungen mehr, auf das Vermögen, das sein Vater einmal besaß.
Doch am unteren Rand stand noch ein PS.
PS: Das war alles was ich noch finden konnte.
Was meint sie wohl damit? Trisson schüttelte den Umschlag in dem der Brief drinnen war. Plötzlich fiel ihm ein Goldstück vor die Füße, dass sicher um die 50 wert war.Das ist also alles , was noch übrig geblieben ist!
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| 15.07.2003 19:40 | #99 |
| Die Paladine |
Lord André las gerade wieder in einem seiner Bücher, diesmal handelte es von Innos. Doch dann unterbrach ihn einer der Milizsoldaten mit einer wirklich überraschenden Neuigkeit.
"Was sagst du?! Lee ist gestürzt? Das muss Lord Hagen sofort erfahren. Überbringe ihm die Nachricht und verliere keine Zeit!"
Der Lord kratzte sich am Kinn und überlegte, während er sich abwand. Der Soldat hatte seine Befehle bekommen.
Jetzt hieß es handeln, das war eine einmalige Gelegenheit, die Obersten würden darüber beraten müssen...
W/K
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| 15.07.2003 19:47 | #100 |
| Montaron |
Montaron zog gut gelaunt durchs Hafenviertl, guckte sich einbisschen um und traf auf seinen alten Kumpel Trisson.
Hallo, Trisson! Wie du siehst bin ich jetzt bei der Garde!
begrüßte ihn Montaron, Du wolltest dich doch auch mal melden, so weit ich weiß. Woran lags denn, dass du nicht aufgenommen wurdest?
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| 15.07.2003 20:39 | #101 |
| Eorl |
Eorl kam zusammen mit Long aus dem oberviertel, und ging mit ihm zum Marktplatz. Auf dem Weg untersuchte er die kaputte Rüstung, und stellte fest, das er Leder brauchen würde. Es war zu viel kaputt, als das man die rüstung einfach zusammennähen könnte. Bei einem der Händler kaufte er etwas gehärtetes Leder, das Zeug hatte er nicht auf Lager, seit er sich nurnoch um die schweren Rüstungen kümmerte. Die Rechnung überließ er dem Hauptmann, schließlich war es ja seine Rüstung. Angekommen in der Schmiede, begann er sogleich die defekten Stellen an der Rüstung auszubessern, und jene zu ersetzen, die zu stark beschädigt waren. Er vernähte auch die Einschnitte, und erneuerte die obere Schicht der Rüstung, sodass man ihr nicht ansah, das sie geflickt worden war. Nach kaum einer halben Stunde war die Rüstung so gut wie neu. Er gab sie Long zurück, der ihm geduldig zugeschaut hatte, und der prüfte sie kritisch, ehe er sie entgegennahm.
"Nicht schlecht," sagte er dann. "Was kostet mich das?" Eorls antwort kam prompt. Der ander war, soweit Eorl wusste, Lehrer im Einhändigen Kampf, konnte ihm also bestimmt noch ein paar Ratschläge geben.
"Das Material habt ihr ja selbst bezahlt, und damit hat es sich. Aber du könntest mir noch ein paar Tipps zum Einhandkampf geben. Ich mache bald meine Prüfung"
Long erklärte sich einverstanden, und zusammen verließen sie die Schmiede, und machten sich wieder auf den Weg ins Oberviertel.
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| 15.07.2003 21:46 | #102 |
| Trisson |
Das ist jetzt schon eine Zeit her das ich mich beworben habe sagte Trisson zu Montaron.Sie haben mich deshalb nicht aufgenommen weil ich noch nicht mal ne woche hier war. Doch sie sagten wenn ich genug erfahrung sammle und noch ein wenig warte nehmen sie mich vielleicht auf. Übrigens, glückwunsch das du aufgenommen wurdest!!
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| 15.07.2003 21:53 | #103 |
| Montaron |
Danke! Ich bin mir sicher, dass du auch bald aufgenoomen wirst!, meinte Montaron und kramte in seiner Tasche herum,
Hier, nimm das! Das ist ein Dietrich, kann man immer gebrauchen! Falls du noch mehr davon brauchst, kannst du sofort mitkommen, ich hab noch mehr davon. Die kosten dich dann aber ne Kleinigkeit.
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| 15.07.2003 21:58 | #104 |
| Trisson |
OK!Ich komm mit!
Aber vorher so ne Frage...Wie viel kostet denn ein Dietrich?
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| 15.07.2003 22:11 | #105 |
| Montaron |
Einer drei Goldstücke. Ist dir der Preis recht? , erkundigtesich Montaron. Montaron verfolgte dieses komische Gefühl, etwasvergessen zu haben. hm.., da war doch noch irgendwas......Ach ja stimmt! Ich muss doch noch den Schlüsselbund für Chrizz anfertigen! Die beiden Freunde gingen zügig Richtung Montaron's Schmiede,
wo Montaron Trisson fünf Dietriche reichte. Das macht dann 15 Goldstücke!, kaum hatte Montaron den Satz ausgesprochen, schon
nahm er ein Stück Rohstahl, hielt ihn eine Weile ins Feuer, nahmihn wieder heraus und legte ihn erstmal auf seinen Amboss. So Trisson, würde es dir was ausmachen jetzt zu gehen? Ich hab noch eine Menge zu tun! , fragte Montaron und Trisson verließ die Schmiede.
Schon machte sich Montaron wieder an die Arbeit und allmählich wurde der Schlüsselbund fertig. Völlig erschöpft fiel er in seinBett und schlief sofort ein.
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| 15.07.2003 22:23 | #106 |
| Trisson |
Trisson hatte soeben 5 Dietriche um nur 15 Gold bei Montaron erstanden. Außerdem hat ihm MOntaron seine komplette Preisliste mitgegeben. Kurz ging er noch zu seinen Verkaufstand um die Dietriche auch gleich wieder los zu werden.Zum Glück kam ein sehr spendabler Herr daher , der ihm die Dietrichs gleich wieer um 20 Gold abkaufte. Ja so stellte er sich das Händlerdasein vor.Einkaufen und teurer wieder verkaufen.Leider habe ich nicht das Gefühl als ob der nette Herr von vorhin die Dietriche nur benutzt um seine Haustüre aufzusperren wenn er mal den Schlüssel vergessen hat Kurz bevor er einschlief las sich Trisson noch die Preisliste durch, und überlegte welche Waren er am besten kauft
und verkauft. Jetzt war er endlich einmal glücklich. Darüberhinaus hätte er fasst den Brief vom Nachmittag vergessen.
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| 15.07.2003 23:18 | #107 |
| Heavenis |
Heavenis hatte nun schon seine 2.Nacht in der Kaserne verbracht. Als er früh morgens aufwachte waren alle Betten bereits leer und er fand sich auch neben dem Bett auf. Er raffte sich hoch, doch als er fest auf 2 Beinen stand kam ihm das gestrige Erlebniss in kleinen Stücken wieder in Erinnerung. Diese machten sich mit einem Kater besonders gut, er beschloss erstmal zu seinem Haus zu stiefeln um dort erstmal nach dem Rechten zu sehen. Er schritt langsam durch das raue Hafenviertel, denn sobald er zu schnell wurde, begannen die Kopfschmerzen schlimmer zu werden. Durch die Gassen der Hafenviertel wehte ein kühler Wind, der sehr erfrischend auf Heavenis wirkte. Er kam in die Gasse in dem sein Haus standt. Ryoten war bereits draussen am Arbeiten.
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| 15.07.2003 23:29 | #108 |
| Ryoten |
Ryoten war bereits früh aufgestanden um sich um den Garten und um das Haus zu kümmern, da Heavenis diese Nacht nicht anwesend war.
Wenn man vom Teufel spricht! Hallo Heavenis!
Heavenis sah nicht gerade gesund und gut gelaunt aus. Er hebte nur kurz die Hand und lief mit Buckel in das Haus hinein. Ryoten dachte erst das Heavenis irgendetwas gegen ihn hätte, doch als er so nachdachte, kann man so nur aussehen wenn man einen über den Durst gedrunken hat. So gang Ryoten hinterher und sah den armen Heavenis am Tisch mit einer Flasche Milch sitzen.
Warst du so betrunken das du nicht mehr nach Hause kommen konntest?uhhh...Mann, red nicht so laut. Ja ich hab mich so gefreut das ich Waffenknecht bin da hab ich einfach zu viel getrunken!
Heavenis war jetzt dabei die Milch zu schlürfen, die ihm sichtlich nicht allzu gut schmeckte. Ryoten war etwas überrascht das Heavenis keine Milch mochte.Na gut ich geh mal weiter arbeiten, bis dann!, sagte Ryoten und begab sich nach draussen. Er hatte sich 2 Bier mitgenommen, falls er Pause machen wollte. Er konnte später vernehmen das Heavenis sich nach oben begab.
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| 16.07.2003 10:43 | #109 |
| Baal |
Baal war immernoch unterwegs um den Kollegen der Händlerin zu suchen . Doch plötzlich fiel ihm ein das er gar nicht wusste wie dieser Kerl hieß . Also ging er zurück zur Händlerin ...
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| 16.07.2003 13:22 | #110 |
| NevadaKnights |
NevadaKnights lies es sich gut gehen, er hatte genügend Geld verdient. Er lief zur Kneipe und bestellte sich ersteinmal einen Schinken, der ihn zwar 15 Goldstücke kostete aber NevadaKnights dachte sich: Man muss sich ja auch mal was gönnen.
NevadaKnights schlenderte durch die Strassen ohne das etwas ungewöhnliches passiert. Er lief über den Marktplatz bis hinunter zum Hafenviertel, wo er sich nach einem Kartenzeichenr umhörte. Ihm kam zu Ohren, dass es neben der Pinte einen Kartenhändler gab. NevadaKnights lief gleich zu ihm und kaufte eine Landkarte von Khorinis, die ihn 40 Goldstücke kostete.Er setzte sich auf eine freie Bank am Hafen und überblickte das neu erworbene Stück. Die Karte war gut erhalten und man konnte noch alles erkennen. NevadaKnights dachte nach, ihm fiel die Steintreppe, die er gesehen hatte als er zum ersten Mal zur toten Harpie lief, ein, wo er auch sofort hinlief.
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| 16.07.2003 13:46 | #111 |
| NevadaKnights |
Dort angelangt hies ein netter Bauer NevadaKnights auf dem Hof von Akil wilkommen. Dort schien es nichts interessantes zu geben und NevdaKnights entschloss sich in der Pinte zur toten Harpie zu übernachten.
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| 16.07.2003 20:29 | #112 |
| xChrizzx |
Chrizz erreichte die Stadt und er merkte wie es allmählich dämmerte, der Abend kam näher und Chrizz machte sich sofort zur Kaserne auf.
Vom Osttor ging er an dem Marktplatz von Khorinis vorbei und sah schon die Treppe nach oben. Er hörte keinerlei Kampfschreie von oben, wie es sonst üblich war. Iwein war wohl nicht am trainieren und Longbow, den er suchte nicht am Lehren.
Also machte sich Chrizz noch zum Freibierstand auf um einen zu trinken.Er nahm sich einen Holzkrug vom Tisch und trank ihn gemütlich aus.Er schaute sich noch um, er bemerkte das die Blicke, die sonst von den Bürgern auf ihn fielen, fehlten.
Woran es ligeen könnte fiel ihm nicht ein. Als er seine Kaputze aufziehen wollte, merkte er, das er seine ANwärterrüstung trug, deshalb fehlten die Blicke. Chrizz gefiel es, nicht von jedem und jeder angeglotzt zu werden.Er genoss es und nahm sich einen weiteren Krug.
"Ich muss nch hoch zur Kaserne also kein Bier mehr!" dachte er sich und ging zur Treppe.
Die wenigen Stufen waren leicht zu bewältigen und er war oben, er konnte schon auf die entfernung einige Übungspuppen sehen, jedoch keinerlei Menschen.Er sah nicht Iwein und nicht Long. Er suchte weiter und sah die Kammer von Lord André. Er ging hinein und fragte.
"Weisst du zufällig wo sich Longbow momentan aufhält?"
"Nein, er hat für heute feierabend und bewegt sich nun frei." antwortete Lord André und Chrizz verließ die Kammer.
Dann ging er zum Freibierstand, die Treppen nach unten und holte sich noch ein Bier.
Er setzte sich auf die Treppe und stopfte seine Handpfeiffe mit einem Kopf Apfeltabak und wartete bis sich Long blicken ließ.
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| 16.07.2003 21:59 | #113 |
| Eorl |
Eorl verließ das Oberviertel, um sich in der Unterstadt nach einem Handwerker umzuschauen. trotz des trainings, musste er schließlich auch an die Schmiede denken. Nachdem Coragons Taverne abgefackelt war, gab es eigentlich nur eine Anlaufstelle für ehrbare Leute, wenn sie sich einen Schluck genehmigen wollten: Den Freibierstand. Der Stand war sehr gut besucht, und die meisten Gäste der Taverne schienen hierher ausgewichen zu sein. Es dauerte auch nicht lange, bis Eorl einen Handwerker gefunden hatte, der seinen Vorstellungen entsprach. Der Mann war ehrbar, Bürger von Khorinis, und machte einen zuverlässigen Eindruck. Außerdem schien er an dem job interessiert zu sein. Sie verständigten sich schnell darauf, die Bezahlung nach dem Bau zu regeln, der Bürger hatte offenbar noch vertrauen in die Aufrichtigkeit der Miliz, was eine willkommene Abwechslung zu dem Argwohn war, der den Soldaten von den meisten Einwohnern entgegengebracht wurde. Eorl führte ihn zu Lord Andre, und erbat für ihn die Erlaubniss im Oberviertel zu arbeiten. Der Lord stimmte dem zu, nachdem er sich selbst von der Aufrichtigkeit des Mannes überzeugt hatte. Er stellte ihm jedoch trotzdem einen Milizsoldaten zur Seite, der ihn begleiten sollte. Nachdem died also geklärt war, führte Eorl den Soldaten und den Handwerker zu der Schmiede, zeigte dem Baumeister alles, und gab ihm die Notizen, die er sich für den Ausbau der Schmiede gemacht hatte. Dann verabschiedete r sich, und kehrte zum Trainigsplatz zurück.
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| 16.07.2003 22:38 | #114 |
| Kilian v. W. |
Wahnsinn. Super. Toll. Es war einfach unglaublich, wie sehr die Wachen immer noch auf den Trick mit den Jägern hereinfielen. Einmal kurz mit ein paar Fellen herumgewedelt, ein paar Goldstücke in die Tasche hüpfen lassen, und schon liessen sie einen vorbei und gaben sogar noch Tips, wo man die Ware am besten los wurde. Hmm...vielleicht sollte Kilian wirklich Jäger werden, obwohl...nein, das Leben als Bandit war zu spassig. Innerlich immer noch lachend folgte er der Wegbeschreibung, die ihm eine der Torwachen gegeben hatte, und die ihn direkt zu Kano führen sollte.
Dieser hielt sich angeblich gerade am Schiessplatz neben der Kaserne auf, und dahin latschte der Bandit auch brav. Bei den Göttern..jetzt wusste er wieder ,warum er sich Lee angeschlossen hatte, hier kam es ihm so vor, als würden die Leute ihre Hosen ein wenig zu eng wählen und zu hoch tragen...Nunja, um nicht näher darauf einzugehen, lenkt er sich mit einem Strohhalm ab, bis er schliesslich am Schiessplatz angekommen war. Zahlreiche Leute trainierten dort, aber einer schien herauszuragen. Erstens war er Ritter, zweitens nicht so schwatzhaft, und drittens schoss er verdammt gut! Das musste er sein. "Entschuldigt meine Störung, werter Herr. Seid ihr nicht Kano, der Lehrmeister für die Hohe Kunst des Bogenschiessens? Ich würde mich gerne im Umgang mit dieser vorzüglichen Waffe ausbilden lassen."
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| 16.07.2003 22:41 | #115 |
| Kano |
Kano hatte sich entschieden, noch etwas zu schießen, das entspannte.Dann jedoch wurde er von einem Mann unterbrochen, der ihm wenig nach Soldat aussah. Dennoch wollte er sich im Bogenschießen unterrichten lassen."Hmm, der bin ich. Aber ihr seht mir nicht aus, wie ein Soldat des Königs. Zu welchem Zweck wollt ihr euch dann diese Fähigkeiten aneignen?"Der Ritter musterte sein Gegenüber skeptisch, jedem ließ er die Ausbildung ja nun auch nicht zu Teil werden...
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| 16.07.2003 23:02 | #116 |
| Kilian v. W. |
"Wisst ihr, es gibt mehrere Gründe. Zuallererst natürlich will ich mich selbst besser schützen können, es gibt genug Gesinde auf den Strassen, wenn man wie ich als Jäger und...nun...sagen wir grösstenteils Freischärler herumzieht." Der Bogenlehrmeister schien einen regen Geist zu besitzen, dennoch hoffte Kilian, dass er nicht merken würde, dass er ein Lee war. Sonst war es wohl mit der Ausbildung vorbei.
"Ich habe zwar einen Vorgesetzten, aber bei dem muss ich mich selten sehen lassen, ihr versteht. Und das zweite wäre natürlich, dass ich einfach nach Alternativen suche. Ich versuche mir immer einen zweiten Weg offen zu halten, das habe ich schon in meiner Kindheit gelernt, man sollte nie nur einen Weg beschreiten können, es wäre möglich, dass er auf halber Strecke im Abgrund endet." Puh, dieser Lehrer stellte Fragen. Naja, aber er konnte ihn verstehen, schliesslich sollte sein Handwerk nicht in falsche Hände gelangen. Und das war bei einem Lee zwar anzunehmen, aber er hatte nicht wirklich etwas gegen die Garde.
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| 16.07.2003 23:06 | #117 |
| Kano |
Der Kerl redete recht viel, dafür, dass es eine einfache Frage war. Sicher hatte er etwas zu verbergen...In der Stadt hatte er diese Gestalt jedenfalls noch nicht gesehen.
"Hmm, soso. Jäger und Freischärler also...nicht zufällig einer von Onars Leuten?"
Kano fragte direkt heraus, wenn einer schon so ankam, dann war es relativ verdächtig. Vielleicht irrte er sich ja, dann würde er wohl ein Nein bekommen, aber wenn er recht hatte, würde er es an der Antwort und der Art, wie sie gegeben würde, merken.
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| 16.07.2003 23:09 | #118 |
| Longbow |
Nachdem er Eorls Übungen gemustert hatte und dieser verschwand, machte auch er sich auf dem Weg zurück in die Kaserne.
Dort entdeckte er auf der Kasernentreppe eine Klosterfritze. Höchst selten, dass sich so einer auf der Treppe zur Kaserne niederließ.
Da er eh gerade nichts Besseres zu tun hatte, trat er an ihn heran:„Nabend!“
„Moin! Du, ich suche immer noch einen Longbow. Kennst du ihn?“„Klar, er steht in voller Montur dir gegenüber? Was gibt’s?
„Ich bin Chrizz, Anwärter, und komme im Auftrag des Klosters.“„Aha, und was will das Kloster von mir?“
„Nun, es spendet 500 Goldmünzen für den Wiederaufbau der Taverne. Du, als Hauptmann, wirst sie sicher ehrlich nutzen.“
„Hehe, klar! Nur her mit dem Geld. Hab dank, und dank dem Kloster von mir. Bei Gelegenheit werde ich mich revanchieren.“
„Öhh…?“ Der Anwärter streckte gierig seine hand aus.
„Was denn noch? Ach, verstehe. Warte kurz.“
Long ging in die Schmiede, nahm sich eins der üblichen, billigen Breitschwerter, die immer die neuen Rekruten bekamen, und ging wieder zu Chrizz.„Hier, im Namen der Miliz übergebe ich die dieses Schwert. Ist kein Schmückstück, aber zum Brotschmieren sollte es reichen! Machs gut, für Innos!“„Für Innos“ erwiderte dieser und verschwand in der Dunkelheit.Der Hauptmann begab sich nun wieder ins den Schlafsaal und legte sich noch mal hin, denn allzu gut fühlte er sich trotz der Medizin immer noch nicht.
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| 16.07.2003 23:59 | #119 |
| Ceyx |
Endlich konnte Ceyx diese olle Stadt wieder verlassen. Er hatte die Seile für Linky schlussendlich doch noch bekommen. Aragorn war was dazwischen gekommen und so hatte er einen Tag länger auf die Ware warten müssen. Aber besser spät als nie, wie es doch so schön hiess. Und lieber etwas länger für Qualitätsware warten, anstatt schnellschnell huschhusch und miese Ware bekommen. Linky handelte ja grundsätzlich nur mit bester Qualität, da wollte Ceyx natürlich dafür Sorge tragen, dass dies auch so blieb. Und wenn Aragorn auch etwas länger benötigt hatte, die Qualität stimmte. Ausserdem hatte Ceyx nur hundert Goldstücke bezahlen müssen. Und die waren ja nicht mal von ihm, sondern von Linky. Den Rest konnte er sogar behalten, hatte der Händler gesagt. Also war er nun um hundert Goldstücke reicher. Das war zwar nicht übermässig viel, wenn er daran dachte, was er von seinem letzten Abenteuer mitgebracht hatte, aber immerhin. Er hatte diesen Job nicht umsonst machen müssen. Nun war es aber wirklich Zeit, auf Onars Hof zurückzukehren und die Seile abzuliefern. Ausserdem wartete ja noch das schönste und liebste Geschöpf auf Erden. Bei den Gedanken an Faith wurde Ceyx gleich wärmer ums Herz. Er wollte sie so schnell wie möglich wieder in seine Arme schliessen können. Also beeilte er sich, rasch nach Hause zu kommen und verliess die Stadt durch das Stadttor Richtung Onars Hof.
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| 17.07.2003 07:10 | #120 |
| Kilian v. W. |
Jetzt befand sich der Bandit in einer Zwickmühle. Herrgottnochmal, warum musste dieser Bursche auch so verdammt neugierig sein? Natürlich konnte er versuchen ihn anzulügen, aber wie gesagt, er sah nicht gerade dumm aus und war es wohl auch nicht, wie so einige Gardler, mit denen er das Vergnügen gehabt hatte. Er klärte kurz seine Kehle, und sprach dann weiter, ohne seine Position oder seinen Tonfall zu ändern.
"Ihr habt ein scharfes Auge. Ja, ich gehöre zu Lee´s Leuten, aber das heisst nicht gleich dass ich ein raubender, mordender, plündernder Raufbold bin. Tja, schlecht für mich, das Ehrlichkeit wohl eine meiner Tugenden ist..." Er wendete sich gerade um, um wieder zu gehen, als Kano ihm bedeutete zu warten. Anscheinend hatte er ihm noch etwas zu sagen.
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| 17.07.2003 08:55 | #121 |
| NevadaKnights |
Zurück in Khorinis schaute NevadaKnights in der Kaserne vorbei, Lord Andre sah ihn kommen, aber es schien nichts ungewöhnliches passiert zu sein. Sein nächster Gedanke war sich um neue Ausrüstung zu kümmern, aber wo?
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| 17.07.2003 13:09 | #122 |
| Heavenis |
Heavenis ging nach oben um sich ins Bett zu legen zum Schlafen, denn sein Kater war wieder schlimmer gewurden. Als er sich in das Bett schmiss, die Decke über den Körper ziehen wollte und anschließend die Augen schließ, hörte er Ryoten die Treppen hochkommen.
Hey Heavenis, aufwachen!!!! Ich kenn nen gutes Mittel gegen den Kater! Sumpfkraut! 2 Stengel reichen dann biste wieder voll drauf!
Heavenis sprang auf umarmte Ryoten ohne was zu sagen, und machte sich auf zur Kaserne, er musste einen Boten finden, denn er schaffte es sicherlich nicht zum Sumpflager zu kommen, da es nur da sowas gab. Das hatte Heavenis gehört, als sich zwei rauchende Bürger sich das erzählt hatten. Es ging anscheinend um die verschiedenen Sorten Sumpfkraut. Heavenis blieb mitten im Hafenviertel stehen und hielt anch Boten ausschau.
Da erblickte er jemand der gerade auf ihn zukam!
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| 17.07.2003 13:28 | #123 |
| Círdan Oronrá |
Was für ein schöner Tag Heute. Círdan schlenderte gedankenversunken im Hafenviertel umher. Er holte die Erinnerungen an die Erlebnissen der letzen Tage zurück. Wieviel er schon gelernt hat! Zu seinem Glück fehlte jetzt eine richtige Aufgabe, wo noch ein kleiner Verdienst drin lag. Schliesslich wollte er doch noch aufregende Abenteuer erleben. Aber er besass weder ein richtige Rüstung noch eine wirkungsvolle Waffe. Abgesehen davon konnte er, auch wenn er ein Schwert hätte, nicht damit umgehen.
Sein Blick fiel auf eine schöne Bürgerin. Er drehte seinen Kopf und lächelte sie an. Hübsches Gesicht dachte sich Círdan und schaute ihr einen Sekundenbruchteil zu lange nach. ACHTUNG! schrie der Mann vor ihm noch, doch es war zu spät. Círdan rammte den Herren voll. Entschuldigen Sie bitte vielmals! Ist ihnen auch nichts passiert? Ich, ich habe sie nicht gesehen. Es tut mir leid. Schamesröte trieb in sein Gesicht. Wäre er ein grosser Magier, so hätte er sich umgehend von hier weg teleportiert, so peinlich war ihm das..
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| 17.07.2003 13:37 | #124 |
| Heavenis |
Heavenis hatte auch einen Moment nicht aufgepasst, da wurde er umgerannt.Nun das auch noch!
Heavenis fluchte über den heutigen Tag, wie verrückt. Der Mann entschuldigte sich bei ihm.
Ja ist ok, du bist du zufällg neu hier?
Der Mann nickte, was Heavenis sehr erfreute.
Ich habe einen Auftrag für dich, ich brauche so schnell wie möglich 5 Sumpfkrautstengel
Heavenis sah das der Mann keine Waffen hatte. Er gab ihm ein Dolch, den Heavenis immer bei sich hatte.
Hier nimm! Also insgesamt bekommst du 75 Goldmünzen in deine Kasse, du kannst ja selber errechnen wie das ist, wenn ein Stengel 5 Münzen kostet. Ok, kannst du dann ja selber machen. Also ich gebe dir 25 Goldmünzen für die Stengel. Am besten du machst dich jetzt auf den Weg!
Heavenis reichte die Münzen rüber und machte sich wieder auf nach Hause, der Mann schien etwas überrascht, es ging ihm wo alles zu schnell!
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| 17.07.2003 13:53 | #125 |
| NevadaKnights |
Nevada war auf der Suche nach Händlern für edlere Ausrüstung wie Schwertgehänge nicht fündig geworden. Er war schon bei den Händlern am Marktplatz aber dort gab es auch nur Standart. NevdaKnights war auf der Suche nach etwas besonderem und ausergewöhnlichem, er wolltewas, was nicht jeder hatte.
Er lief zu einem Schmied der zwar keine Waffen aber Schmuckstücke herstellte. Nevada wollte sich ein Ring kaufen, dieser Ring sollte sein Zeichen sein. Er sollte nicht wie ein gewöhlicher Ring sein, er sollte wie ein Symbol sein.Der Goldschmied war erfreut über Kundschaft, er zeigte Nevada seine besten Stücke aber es war nichts dabei was wirklich einzigartig war. NevadaKnights wollte, dass der Schmied einen Ring aus Gold macht und dann mit Silber einen Drachen und einen Palladin einprägt. Der Schmied war sehr überrascht über den ungewöhnlichen Wunsch aber nahm den Auftrag war. Er sagte zu NevadaKnights, dass er in den nächsten Tagen wieder vorbeikommen sollte um den Ring abzuholen. Der Goldschmied fügte noch hinzu, dass die Gravur auf der Innenseite des Rings im Preis inbegriffen war.
Nevada bedankte sich noch im Gehen und lief zufrieden zum Freibierstand. Er zog sich noch ein paar Bier rein und als Nevada schon gut deabei war und es schon wieder dämmerte torkelte er zum Hotel und legte sich in ein Bett, er schlief schnell ein.
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| 17.07.2003 13:55 | #126 |
| xChrizzx |
Das Bett im Hotel war nicht so weich wie die im Kloster, dennoch war es sehr gemütlich.
Chrizz wachte auf und schaute aus einem der Fenster des Hotels.Er sah keine großartigen geschehen, ausser einigen Händlern, die ihren Kunden ihre Waren präsentierten. Er sah auch streifende Stadtwachen, diese ignorierte er jedoch.
Chrizz bewunderte sein neues Schwert, D4rk wäre neidisch drum gewesen. Iwein musste es sehen, doch nun machte sich chrizz erstmal aus dem Hotel raus. Die Treppe nach unten ging er an der Hotelbesitzerin vorbei.
Ein sonniger Tag bot sich und Chrizz holte tief Luft. Er ging wie jeden Morgen zum Freibierstand und schluckte einen Krug leer.
Dies war sein letzter Tag in Khorinis und Chrizz wollte noch einmal die Stadt besichtigen.
Er ging Richtung Hafenviertel um auch dort die Gegend unsicher zu machen.An der Schmiede vorbei ging er in Richtung Hafen, an dem etwas steileren abgang unten angekommen hörte er eine Stimme die zu ihm sprach.
"Hast du zufällig Geldprobleme? geh einfach in diese Hütte und leih dir etwas." sagte sie, doch Chrizz ignorierte die Ansprache und ging weiter.Sein Schwert, das er nicht gerade gut führen konnte, war deutlich zu sehen und die Oberarme von Chrizz sollten Schurken abschrecken.
Plötlich hörte er ein lautes Hämmern und das gekläppere von Stahl, es kam nicht aus der Schmiede sondern weiter im Unteren Viertel.
Chrizz ging dem Ton nach und fand eine Schmiede vor. Ein muskolösen Mann ließ sich sehen und Chrizz wurde von ihm angesprochen.
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| 17.07.2003 13:59 | #127 |
| Círdan Oronrá |
Nun, das ging jetzt aber sehr flott. Sumpfkraut? Auftrag? Jetzt ist mal Durchatmen angesagt. Sein Gegenüber machte auf dem Absatz kehrt und lief auf ein unübersehbares Haus direkt am Hafen zu. Vielen Dank Herr! Herr? Wie ist Euer Name? Finde ich Euch in diesem Haus? Der Mann drehte sich nochmals kurz um: Heavenis und ja Dann ging er zum Haus. Relativ baff stand Círdan einige Minuten einfach da. Um seine weichen Knie wieder etwas in den Griff zu bekommen setzte er sich zuerst mal auf eine Bank am Pier Wow! Ein Auftrag, Geld und Dolch... Jetzt kann das Abenteuer losgehen!
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| 17.07.2003 14:02 | #128 |
| Montaron |
Hallo! , begrüßte Montaron den Mann, Was kann ich für dich tun?. Montaron fiel etwas an dem Fremden auf.
.Muss wohl son' Typ vom Orden sein. Der wird schon ein paar Goldstücke besitzen!, dachte er und sprach ihn an: Dieses Seil um den Hals ist nicht gerade typisch für einen Magier oder was auch immer du sein magst. Die Leute werden dich eher für einen Wandersmann halten!Hier hab ich was für dich, du hast Glück, ich habe es erst gestern angefertigt!, Der Schmied verschwand kurz in seiner Schmiede und kam mit einem prächtigen Schlüsselanhänger zurück.Dieses Schmuckstück hier wird dir gefallen! Hiermit hast du die Möglichkeit, deine Schlüssel und Dietriche immer bei dir zuhaben!
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| 17.07.2003 15:43 | #129 |
| Círdan Oronrá |
Immer noch aufgeregt über seinen Auftrag, macht sich Círdan auf den Weg ins Sumpflager. Zuerst wollte er aber noch seine Vorräte überprüfen: insgesamt 105 Gold, der Dolch und ein paar Heilkräuter für Notfälle. Jetzt aber los! Nach ein paar Schritten traf ihn die Erkenntnis wie ein Hammerschlag. Ich Depp habe nicht die leiseste Ahnung wo sich das Sumpflager überhaupt befindet! Also werde ich mich mal zuerst durchfragen müssen. Er löcherte einige Bürger mit seinen Fragen. Doch die Antworten waren eher Ernüchternd (offenbar wussten die Wenigsten wo sich das Sumpflager genau befand oder es kam zu widersprüchlichen Aussagen) Unser Recke stampfte für's Erste Richtung Osttor. Die Meisten meinten, ich müsse nach dem Osttor rechts halten. Richtung "Zur Toten Harpyie" sagte er mehr zu sich selbst. Als er das Osttor passierte schaute er nochmals nach Khorinis zurück. So, hier beginnt es für mich! Er atmete tief durch. Und auf den Wegen bleiben! ermahnte er sich. Und schon war er einige Schritte von Khorinis entfernt...
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| 17.07.2003 16:33 | #130 |
| Kano |
"Ich Gegenteil.", erwiderte der Ritter.
"Eure Ehrlichkeit soll belohnt werden. Ich werde euch unterrichten. Aaaber, da ihr ein Lee seid und man nie weiß, wann man mal sowas gebrauchen kann, schuldet ihr mir als Bezahlung einen Gefallen. Die Ausbildung wird euch kein Gold kosten, nur diesen Gefallen, den ich einlöse, wenn es soweit ist."
Kano musterte sein Gegenüber, er schien ein aufrichtiger Mann, auch wenn sich der Ritter nicht sofort davon überzeugen lassen wollte. Vielleicht war es ja doch nur ein geschickt inszeniertes Spiel, das er da trieb.
"Seid ihr einverstanden? Dann will ich euch auch unterrichten..."
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| 17.07.2003 16:49 | #131 |
| Phael |
Phael kam in die Stadt.Erst so spät da er sich entschlossen hatte sich draussen noch ein bisschen umzuschauen.Er ging zu dem Händler und sagte:"Hier hast du deine Kräuter....und jetzt gib mir das Geld."Der Händler nahm die 800 Goldstücke aus der Tasche und gab sie Phael.dieser ging weiter und überlegte was er damit machen sollte.Also schaute er sich zum 3.Mal die stadt an.
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| 17.07.2003 18:02 | #132 |
| Etah Corused |
Gut gelaunt schritt Etah durch das Tor und machte sich zu Baltram auf um Baltram seine Lieferung von Akil zu geben. Als ihn ein Paladin aufhaltet und sich als Lothar vorstellt. Lothar erklärte Etah in einem langen Gespräch, was er zu beachten hat, solang er in dieser Stadt lebt. Das einzige nützliche was er erfährt ist das er sich im Gasthaus "Zum schlafenden Geldsack" ausruhen kann. Etah macht sich auf um seine Pflicht zu erfüllen und gibt Baltram die Lieferung. Müde von dem Weg in die Stadt entschliest Etah sich auszuruhen. Er geht zum Gasthaus wo er freundlich von Hanna begrüsst wird. Hanna spricht nicht viel, sagt ihm nur wo sein Bett ist. Froh über das gemütliche Bett, das im viele Wochen gefehlt hat, schläft er schnell ein.
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| 17.07.2003 18:45 | #133 |
| Trisson |
Trisson kam wieder einmal bei der Schmiede Montarons vorbei
,denn er brauchte ein paar Sachen.Montaron hatte gute Qualität und war preisgünstig, fand er zumindest. Der Schmied unterhielt sich gerade mit einen Kunden, dem er so einen Schlüsselbund verkaufte.
Als der Mann weg war sprach Trisson Montaron an. He wieviele Dietriche hast du denn noch auf Lager? Ich bräuchte nämlich noch so um die 25. Ich habe auch die 75Gold . Diese Dietriche verkauften sich echt gut. Er jkaufte sich die Teile bei Montaron und verkaufte sie ein paar Goldstücke teurer. Traurig an der Sache war nur, das man daran merkte, wie kriminell Khorinis wirklich war.25? Ja so viel hab ich noch! Hier! Die beiden tauschten Geld und Dietriche
aus und verabschiedeten sich. Aber außnahmsweise verkaufte Trisson sie nicht. 10 Stück behielt er sich selbst zurück, für einen ,,Notfall".Kann man ja immer mal gebrauchen. Dachte er sich.
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| 17.07.2003 18:47 | #134 |
| Uncle-Bin |
Wie sie wünschen mein Lord. Mit diesen Worten verschwand Uncle-Bin aus dem dunklen Raum in der Kaserne. Lord André hatte ihm, auf Uncles persönlichen Wunsch hin, die Ermittlung im Fall der abgebrannt Kneipe übergeben. Das er neulich zu Lord Hagen ins Oberviertel durfte, um diesen die Nachricht vom Notstand der Söldner zu berichten, hatte ihm einen merklichen Vorteil eingebracht und so durfte er sich seine nächste Aufgabe mal selbst aussuchen. Als erstes wollte Uncle-Bin zu Coragorn gehen, doch im Moment hatte er nicht die geringste Ahnung wo der Kerl zu finden war. Also schlenderte er über den Markt, kaufte sich ein paar Brote und etwas Wurst und fragte einige der Milizen, ob sie den Wirt gesehen hatten. Viel konnte er dabei nicht in Erfahrung bringen und so machte er sich auf zum Tempel der Wassermagier. Einige wenige Leute standen da und hörten dem Magier bei seiner Predigt zu, wobei die meisten von ihnen mit einem furchtbar gelangweilten Gesichtsausdruck Löcher in das schöne Gebäude starrten. Uncle-Bin wandte sich einem Bürger zu der gerade gehen wollte und fragte ihn… Guten Tag. Haben sie eine Ahnung wo Coragorn zu finden ist? Sie stehen hier ja nun sicherlich schon eine Weile und haben vielleicht etwas von ihm mitbekommen… Der Mann wartete einen Augenblick, biss ein Stück von seinem Brötchen ab und begann dann mit einem flüsternden Tonfall zu sprechen… Ja. Ich weiß wo er lang gegangen ist. Es hat ihn ja mächtig erwischt. Armer Mann. Vielleicht würde ihm ein wenig Beten gut tun. Hilft mir ja auch immer. Seit dem ich hier jeden tag mein Gebet spreche und mir diese Weisheiten anhöre hat sich viele in meinem Leben zum Guten gewendet. Früher… ja… zu Zeiten der Barriere musste ich noch in Armut leben. Die Schläger aus dem Hafenviertel haben fast jeden Tag vor meiner Tür gestanden und mich um mein Geld gebracht. Ja ja…. Mit den Paladinen wurde vieles besser… wie sagen sie doch gleich? Bei Innos… hehe… ja durch ihn haben sie es geschafft Ordnung und ein wenig Wohlstand zu bringen. Zumindest für mich. Meine Familie hat’s da schlimmer erwischt, die sind Händler und nun wo die Bauern nicht mehr liefern wollen geht’s ihnen dreckig. Nun ja… vielleicht sollten sie auch mal beten. Bei mir hat’s ja was gebracht… hehe… Uncle-Bin war sich sicher, dass dieser Kerl noch Stunden lang vor sich hin faseln würde und beschloss einfach zu gehen. Das kam nun davon, wenn man sich jeden Tag von den Predigern berieseln lies. Vielleicht würde er bei den Händlern der Handelsstraße mehr erfahren oder zumindest von den Leuten, die den ganzen Tag dort herum lungerten um Arbeit zu finden…
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| 17.07.2003 18:54 | #135 |
| Isgaron |
Mit schneller Fahrt fuhr das Segelboot mit Isgaron und Carthos an Bord auf den Steg zu. Der Lord machte das Boot fest, während Isgaron schon an Land sprang und seinem Kumpel das Boot wieder überreichte, um die Kaution wiederzubekommen. "Das ging ja richtig schnell", rief er dem Lord zu und lachte, "ich muss jetzt auch schon weiter, ich hab so das Gefühl der Sumpf braucht mich. Machs gut, Ende der Woche werde ich wieder zurückrudern, ich denke man sieht sich dort."Er verabschiedete sich und eilte dann aus der Stadt hinaus. Noch vor Einbruch der Dunkelheit wollte er seine Heimat erreichen.
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| 17.07.2003 18:58 | #136 |
| Sir Iwein |
Das Training von Corie und Iwein machte gute Fortschritte. Die beiden konnten ihre Schläge mittlerweile sehr gut koordinieren. Long hatte die beiden Schüler heute einen kleinen Zweikampf machen lassen. Dabei hatten Corie und Iwein allerdings noch Probleme. Vor allem das Reagieren auf den Schlag des Gegners und die richtige Blocktechnik fiel ihnen schwer. Long, der immer noch nicht wieder ganz fit war, gab ihnen dazu jedoch Anweisungen, sodass das Blocken schon bald besser wurde.
Iwein freute sich über seine Fortschritte. Er würde gut gerüstet mit Milgo und den anderen ins Minental ziehen. Die einzige Sache, die ihm missfiel, war die miserable Qualität seiner Klinge. Es war höchstens ein Kurzschwert, und damit wollte der junge Waffenknecht nicht ins Minental ziehen.
Er beschloss, noch heute Milgo aufzusuchen, und bei ihm ein Schwert in Auftrag zu geben.
Als Long sie für heute aus dem Training entließ, machte er sich sofort auf den Weg zur Kasernenschmiede, um den Waffenschmied zu besuchen. Allerdings waren weder Milgo noch Yale in der Schmiede zu finden. Warscheinlich trieben sie sich wieder im oberen Viertel herum.
Sollte er warten? Nein, dafür hatte er keine Zeit. Er beschloss, eilig eine Skizze des gewünschten Modells anzufertigen und Milgo eine kurze Nachricht zu schreiben.
Ritter Milgo!
Ich brauche für den Ausflug ins Minental ein besseres Schwert. Ich habe auf der Rückseite des Zettels eine Skizze der Waffegezeichnet. Ich wäre dankbar, wenn du das Schwert bis zur Abreisefertig haben würdest.
Iwein
Iwein legte den Zettel mit der Nachricht und der Skizze der Klinge auf den Tisch und legte einen herumliegenden Schmiedehammer darauf.
Hoffentlich würde Milgo die Nachricht rechtzeitig bekommen, sodass das Schwert rechtzeitig fertig wäre.
Nun verließ Iwein die Schmiede wieder und verließ die Kaserne, um sich am Bierstand ein paar Paladiner zu gönnen.
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| 17.07.2003 20:43 | #137 |
| Denaia |
Eine Woche oder mehr war vergangen, seit Denaia den Hafen von Khorinis mit dem Handelsschiff erreicht hatte. Die 2 Magier wiesen sie gleich in die Gesetze der Stadt ein und schickten sie dann in das Hotel zum „schlafenden Geldsack“. Die Paladine kamen für alle Hotelrechnungen auf. Die Händler freuten sich mehr oder weniger darüber, aber Hanna, die Leiterin des Hotels, stellte ihre Herberge wohl nur ungern kostenlos zur Verfügung.
Denaia hatte sich erst einmal eine erholsame Nacht auf einem breiten Bett gegönnt, welches nicht hin und her schaukelte.
Am nächsten Tag schien die Sonne wieder herrlich und die Fenstergläser glitzerten wie Diamanten. Denaia machte sich auf die Stadt zu erkunden. Das Hafenviertel hatte sie bei ihrer Ankunft schon kennen gelernt. Dort gab es nicht viel Interessantes zu sehen, außer Kardifs Kneipe zum „Einbeinigen Klabautermann“ und ein Etablissement namens „Rote Laterne“. Und zahlreiche andere dunkle Gestalten huschten durch die engen Gassen der Hafenmole. Bei einem allerdings sehr netten Kartenzeichner hatte sie eine Karte über gesamt Khorinis erhalten. Ein bisschen feilschen und das Stück Papier war für 167 Goldstücke in Denaias Tasche. Obwohl gesamt Khorinis nicht stimmte, das berühmt berüchtigte Minental, wo allerlei schreckliches Getier und Orks hausen sollen, war nicht mit eingezeichnet. Doch Denaia wollte sowieso nicht dahin, sondern die Magie dieser Insel kennen lernen. Und die fand sie bestimmt nicht im Minental, sondern im Kloster Innos, oder der Sumpfbruderschaft. Sie hatte Vatras schon nach den Magien gefragt und er hatte diese beiden Orte genannt und noch einen dritten, das Amazonenlager. Dieses weibliche Volk betete zu Donnra, einer Göttin, von der nicht allzu viel bekannt war, zu mindest hier, in der Stadt.
Weiter ging es mit der Besichtigungstour. Der Marktplatz gleich neben Hannas Hotel war schnell gefunden und er bot für jedermann ein interessantes Sortiment an Waren aller Art, egal ob Waffen, Nahrung, Kräuter oder exotische Artikel. Letzteres stammte meist von den südlichen Inseln. Am meisten Interesse fand Denaia an Zuris’ Stand mit seinen Kräutern und Tränken. Doch es war alles ziemlich teuer. Denaia hatte zwar etwas Gold von ihrem Vater genommen, die Heuer von dem Handelsmann, auf dessen Schiff sie hierher gekommen ist und das etwaige Geld, das sie für ihre Barbierkünste an Bord erhalten hatte. Arm war sie nicht, aber alles zum Fenster raushauen wollte sie auch nicht gleich.Nach dem Markt besichtigte Denaia noch den restlichen Teil der Stadt. Die Kaserne glich vom Südtor einem Tempel, um den Göttern zu huldigen. Das alte Gebäude ragte aus der Unterstadt empor und stellte auf eine Höhenstufe mit der Oberstadt, dem Viertel der feinen Pinkel, die viel Gold in der Tasche hatten. Der Handelsmann, auf dessen Schiff Denaia hier her kam, gehörte auch zu diesen wohl habenden Leuten.
Langsam dämmerte es und die Sonne verschwand hinter einer nicht allzu weit vom Hafen entfernten Insel. Es sah aus, als ob das kleine Eiland in Flammen getaucht sei, als die Sonne sich hinter die Insel schob. Ein paar komische, heißere Gurgelgeräusche drangen von dort zum Hafenbecken herüber. Es klang, wie als ob sich Warane dort tummelten, aber die Möwen übertönten nun alles und Denaia stapfte zum Hotel.
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| 17.07.2003 20:57 | #138 |
| Arram |
Arram schlenderte durch Khorinis, ohne etwas vor zu haben, ein weiterer langweiliger Tag in der Hafenstadt.
Kurz vor dem Stadttor stand ein Magier in blutroter Robe. Hochnäsig schaute er auf den Arbeiter.
"Was willst du?!"Fragte er zornig. "Ich bin beschäftigt!" Der Magier dachte das Gespräch wäre beendet und wendete sich einem reichen Bürger zu, der nicht minder hochnäsig auf Arr starrte, da antwortete Arram:
"Scheint ja wirklich wichtig zu sein." Mit einem abwertenden Wink drehte er sich um und ging.
"Na dem werde ich Manieren beibringen." Flüsterte der Magier und sah mit fiesem Grinsen zu dem Bürger. Er packte eine Rune aus, fuhr einmal mit der Hand drüber und auf einmal fing sie an zu Glühen. Kurz danach entfachte sich eine kleine Flamme in seiner nach oben gerichtenden Handfläche. Kurz visierte er Arr an und lies die Flamme auf ihn schießen.
Sie traf ihn am linken Oberarm und stieß ihn mit riesiger Wucht zu Boden. Doch dann kam sein Freund....
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| 17.07.2003 21:12 | #139 |
| xChrizzx |
Chrizz sah dem Mann verwundert zu wie er mit einem goldenen Ring zurückkam, das ding war so angefertigt das man es um den Gürtel binden konnte, ausserdem war er so groß das mindestens 20 Schlüssel daran platz fanden.
Der Ring sah sehr kunstvoll aus, allerding ohne verzierungen.Chrizz, der eigentlich nur schöne Sachen wie zum Beispiel seine Gürteltasche besaß, wusste sofort das es zwar Gold war, jedoch sah es nicht schön aus."Kannst du das Ding noch irgendwie verzieren?" fragte Chrizz."Diesen hier nicht, dazu müsste ich einen neuen schmieden, das kostet allerdings Extra. Dazu noch die Verzierungen......Wie wär's mit 300 Goldstücke?Chrizz machte große Augen als er diesen Preis hörte.
"Zu viel, für 200 bin ich dabei. Das gefiel dem Händler anscheinend und dieser machte sich sofort auf den Weg in seine schmiede.
"komm in 2 Stunden wieder rief er aus der schmiede raus und Chrizz verstand.Der Händler bot Chrizz einen sitzplatz und etwas Wasser an, Chrizz lehnte nicht ab, wartete und schaute dem Mann bei der Arbeit zu.
Er nahm ein kleines Stück gold und legte es ins Schmiedefeuer, er formte es zu einem dünnen, großen Ring. Er nahm eine Art Nadel und ritze damit einige verzierungen in das heisse Gold und ließ es abkühlen.
"Ist so gut wie fertig!" sagte er und nahm einen Schluck Wasse."OK." sagte Chrizz "300 Goldstücke kriegst du." der Betrag "300 Goldstücke" erinerte Chrizz an den Überfall der Banditenhöhle, an dem er beteiligt war. Das Gold, das ihm kaum Zusatnnd würde er nun für ein bisschen Gold ausgeben....."egal." sagte er sich und wartete geduldig bis der Ring fertig war.Schöne Verzierungen, die einer art Schrift ähnelten.
Der Ring gefiel Chrizz und er befestigte an diesem gleich seine 3 Schlüssel. Der Schlüssel zum Kloster innos, der Schlüssel zu den Schlafräumen im zweiten Stock des Klosters und der Schlüssel zu seiner privaten Truhe wurden daran befestigt.Chrizz bedanke sich noch bei dem Mann und übergab ihm die Summe von 300 Goldstücken.
Nun verließ Chrizz wieder die Schmiede und wollte sich zum Kloster aufmachen, da es aber schon Abend wurde, ging er zum Hotel, um dort Die Nacht zu verbringen. Den Weg vom Unteren Viertel nach Oben ging Chrizz entlang und folgte dem Weg gen Freibierstand. Dort angekommen genehmigte er sich noch einen kühlen Schluck "Pisse", wie es in der Umgangssprache genannt wurde.
Nun ging Chrizz zum Hotel um die Nacht so schnell wie möglich zu Beenden. Die Treppe nach oben und sofort in ein Bett gelegt.
Im Hotel musste er wohl keine Angst vor Schurken haben, weil immer eine Aufsichtsperson da war.
Die Nacht verlief reibungslos und Chrizz schlief schnell ein.Er wollte erst gen Mittag wieder aufwachen.
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| 17.07.2003 21:22 | #140 |
| Sengert |
"Long... wer???" Sengert hatte das Nuscheln der Wache kaum verstehen können, doch der Rüpel in Uniform weigerte sich, für die immerhin drei Goldstücke, die er eingestrichen hatte, seine Information noch einmal zu präzisieren. So war der distinguierte junge Kaufmann leider gezwungen, sein Glück in dieser Stadt auf's Neue alleine zu finden.
Doch immerhin, eines hatte ihm die Wache verraten. Auf die Frage, wer in dieser verkommenen, armseligen Ortschaft für Recht und Ordnung sorge und der richtige Ansprechpartner für Belange von Recht und Anstand sei, hatte Sengert einen Namen zur Antwort erhalten. Den Namen dessen, der ihn mit sicherer Hand in das Obere Viertel der Stadt führen würde, zu Menschen mit Anstand, Bildung und Niveau. Seinesgleichen.
Den Namen dieses fremden Wohltäters, ausgestattet mit feinen Manieren und zartem Äußeren, würde Sengert nie wieder vergessen. Jedenfalls dann, wenn er ihn erstmal richtig kennen würde. "Long... und weiter?" Doch die Wachen ignorierten den anmutigen Händler. Bestien!
Und so spazierte Sengert hastig in die Stadt, immer Ausschau haltend nach einem vertrauenerweckend ausschauenden Menschen, der ihm seine alles entscheidende Frage beantworten konnte: "Kennt Ihr einen gewissen Hauptmann Longboot? "
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| 17.07.2003 21:31 | #141 |
| Salandro |
Salandro kam gerade von seinem Spaziergang wieder und sah Arram, seinen einziegen Freund, am boden liegen und einen Feuermagier.
Er dachte sich: "Was ist denn hier los. Was hat Arram schon wieder ausgefressen?"
Sal überlegte nich lange und rannte auf den Feuermagier zu. Er rammte den Magier und dieser fiel zu boden. Sofort lief Salandro zu Arram und half ihm auf."Was ist los? Was hat es mit dem Feuermagier auf sich?" fragte Salandro Arram, als er diesem auf half.
Arr antwortete nur: "Ich erklär dir alles später. Lass uns erstmal von hier abhauen!"
Sal nickte und sie rannten los. Salandro schaute noch schnell nach hinten und sah den Feuermagier, der aufstand.
"Beeil dich! Der Typ ist wieder auf den Beinen!"
Sie rannten durch das Tor und bogen nach links ab. Der Magier lief hinterher und sah nur noch, dass die beiden Freunde im Wald verschwanden.
Er kehrte zurück in die Stadt. Währendessen ruhten sich Arram und Sal, im Schutz des Waldes, aus...
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| 17.07.2003 22:16 | #142 |
| Longbow |
So, nun hatte der Hauptmann wieder Feierabend und konnte den Abend frei genießen. Und was wollte er anderes machen als erstmal anständig zu saufen? Dazu schlenderte er die Kasernentreppe hinunter zum Freibierstand, wo er auch gleich wieder alte Bekannte traf. Diese interessierten ihn aber vorerst recht, da er kurz abschalten wollte.
Doch da erregte eine seltsame Person seine Aufmerksamkeit. Ein penibler, hochnäsiger Bürger in einer übertrieben aufwändigen Kleidung laberte sämtliche Wache voll, in dem er diese nach einem Hauptmann „Longboot“ fragte. Da es nicht schwer zu erraten war, dass er damit gemeint war, stellte er sein Bier ab und lief zu der Person.
„Guten Abend, Fremder. Was gibt’s?“
„Guten Abend, verehrter Herr! Sie machen mir einen recht wichtigen Eindruck. Kennen sie den Hauptmann?“
„Ja, der bin nämlich ich!“
„Och, wie schön. Dann bitte ich um Verzeihung für die unnötige Belästigung.“Long ging der Kerl nun schon auf dem Sack. Seine unnötig langen und penetranten Sätze nervten den schlichten Krieger und Soldaten.
„Was zum Henker wollen sie von mir?“
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| 17.07.2003 22:32 | #143 |
| Sengert |
Endlich einmal wieder war das Glück auf Sengerts Seite. Er hatte den Mann gefunden, der ihn trocken und sicher ins Obere Viertel der Stadt bringen konnte, wie es hieß. Die Tage, in der sich der gutaussehende Kaufmann hier unten durch den Pöbel winden musste, waren nun endgültig gezählt. Spontan zog Sengert eine Goldmünze aus seiner Westentasche. Doch aufgeregt, wie er war, rutschte ihm der Taler durch die Finger und fiel vor dem stattlichen Hauptmann in den Staub. "Das ist für Euch", lächelte Sengert aufrichtig, "Ihr dürft sie aufheben und behalten."
Ohne die Reaktion seines Gegenübers abzuwarten, warf Sengert seinen Kopf in den Nacken und legte sich theatralisch seinen Handrücken auf die erhitzte Stirn: "Stolzer Hauptmann Longboot, Ihr seid mein Retter. Mir wurde geheißen, Ihr könnt mir Zugang zur Oberstadt verschaffen." Sengert seufzte tief. "Ach bitte, helft mir. Ich folge Euch treu, wenn Ihr mir nur diesen einen Wunsch gewähren wollt."
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| 17.07.2003 22:39 | #144 |
| Longbow |
War der Kerl nicht mehr ganz dicht? Er wollte ihn, einen Offizier, eine Goldmünzen anbieten, und als Gegenleistung verlangen, dass er ihn ins obere Viertel schleust?
„Nun pass mal auf. Erstmal will ich deinen Namen und Beruf wissen.“„Ohja, bitte verzeiht mir. Mein Name ist Sengert, Kaufmann in Khorinis!“Hmm...toll!
„Und du Knirps willst dahin, wo unsere reichsten Kaufleute wohnen. Na, wundert mich nicht. Aber nun pass auf. Nur angehörige unseres Ordens oder der Miliz kommen dahin. Sprich, du wirst dich uns anschließen müssen und warten, bis Lord André oder ich dich zum Milizsoldaten befördern. Erst dann, und nicht vorher, bekommst du Zugang.“
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| 17.07.2003 22:48 | #145 |
| Sengert |
"...Mein Name ist Sengert, Kaufmann in Khorinis!" Hatte er das eben selber gesagt? Sengert konnte es kaum fassen. Niemals hätte seine ausnehmend gute Erziehung es zugelassen, daß er einen ehrbaren Offizier anlog. Er war zwar Kaufmann, doch in Khorinis hatte er seinen Beruf ja noch gar nicht ausgeübt. Zwinkernd blickte Sengert auf die im Staub liegende Münze. Dieser Hauptmann war ein Mann von Ehre. Sein Tonfall war ein wenig grob, doch unter seiner rauhen Schale steckte sicherlich ein weicher Kern.
Oha! Nun schaute ihn der Hauptmann ernst und fragend an. Und Sengert war ja ganz in seine Gedanken vertieft gewesen. Was hatte der stattliche Offizier da gerade... Jedenfalls erwartete er offenbar eine Antwort.
"Ähm, ja sicher, Herr Hauptmann Longboot. Selbstverständlich. Natürlich, ganz ohne jeden Zweifel, Ihr habt ja so recht!"
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| 17.07.2003 23:00 | #146 |
| Longbow |
Der Kerl schien in der Tat ein wenig krank im Kopf zu sein. Zumindest deutete dies Long anhand seiner Gesichtsausdrücke. Doch seine penible Haltung wird er schon richten können, denn immerhin hatte er soeben das Ja zur Aufnahme in seiner Einheit gesagt.
„Nun denn, Sengert. Ich werde dich in der Miliz aufnehmen, aber unter einer Bedingung. Ich werde eine kleine Prüfung abhalten, um zu gucken, ob du was taugst. Und außerdem heiße ich Longbow, und nicht Longboot. Sobald du aber in der Garde bist, darfst’ mich Long nennen!“ Dabei klopfte er dem neuen freundschaftlich auf die Schulter.
„Oben auf dem Dach der Kaserne liegt jede Menge Dreck, überwiegend Schlamm vom letzten Regenguss. Meine Prüfung sieht so aus, dass du dir eine Schaufel nimmst, hinaufkletterst und, sagen wir, ein Drittel des Dachs säuberst! Ich hoffe doch, du weißt was ein Drittel ist?“
Der Mann räusperte sich einmal.
„Aber ja, ich besuchte eine äußerst gute Schule!“
„Gut, dann denke ich, wirst du mit dem Säubern auch keine Probleme haben. Wenn doch, hast du in der Garde nichts verloren.“
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| 17.07.2003 23:16 | #147 |
| Kilian v. W. |
Kilian drehte sich grinsend um. Sachen gabs ja, da war ein Bandit einmal ehrlich, und schon wurde es belohnt. Freudig packte er die Hand des Ritters und schüttelte sie kräftig. "Gerne will ich euch einen Gefallen versprechen, solange er nichts damit zu tun hat, meinen Ruf zu schädigen." Abermals ein Grinsen. Einen Ruf? Als Bandit? Lächerlich. "Nun, ich freue mich, von euch ausgebildet zu werden, man sagt ihr seid gut...sogar sehr gut...ich für meinen Teil kann sagen, dass ich noch nie im Leben mit einem Bogen geschossen habe. Nungut, ein, zweimal, damals, in Estia..."
Kurz taten seine Gedanken gewaltige Sprünge in seine bewegte Vergangenheit, aber in Sekundenbruchteilen war er wieder im hier und jetzt. "Wie dem auch sei, können wir gleich anfangen? Bogen habe ich zwar keinen, aber ich habe wohl etwas Gold dabei, und will gerne auf eure Kaufempfehlung hören. Wenn es am Anfang auch ein Übungsbogen tut, sagt es mir nur, ich bin lernfähig." Gespannt wartete der Bandit auf des Ritters Antwort.
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| 17.07.2003 23:32 | #148 |
| Kano |
Kano ging ohne etwas zu antworten zur Wand und nahm einen der einfachen Jagdbögen, ebenso einen kleinen Köcher mit ein paar Pfeilen. Damit ging er wieder zu seinem neuen Schüler zurück und reichte es ihm.
"Den Ersten gibt's gratis, aber du solltest dir später einen Besseren zulegen."Der Ritter drückte es dem Banditen in die Hand und nickte.
"Also dann, fangen wir direkt an, was?
Wie man sowas hält weißt du ja sicher, eine Hand an den Griff, die Andere hält das Ende des Pfeiles an der Sehne. Sorge dafür, dass du sicheren Halt hast und fest auf dem Boden stehst. Die Füße leicht versetzt ist recht ideal."Er zeigte es seinem Schüler alles anschaulich und fuhr dann fort."Dann einfach spannen, zielen und loslassen, ganz einfach, fürs Erste. Dann sollte der Pfeil davonzischen und irgendwo da hinten landen...Probier das erstmal."
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| 18.07.2003 06:26 | #149 |
| Etah Corused |
Etah wacht schon früh auf. Die meisten Händler liegen noch gemütlich im Bett und schlafen als er sich auf den Weg macht die Stadt zu erkunden. So früh am Morgen ist die Stadt wie ausgestorben. Nur Vatras der Betet und ein paar wenige Millizen die Trainieren sind wach, weil Etah`s Geldbeutel leer ist und er so früh am Morgen noch keinen Job bekommt setzt er sich hin und schaut einfach mal dem Training der Millizen zu. Vielleicht kann er ja etwas lernen. Er versucht sich ihre Bewegungen genau einzuprägen. Auch wenn er sie vielleicht gar nie brauchen wird.
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| 18.07.2003 12:52 | #150 |
| xChrizzx |
Chrizz wachte, wie geplant erst gegen Mittag auf. Die Sonnenstahlen erhellten sein Gesicht und weckten ihn sanft.
Als er nach seiner Pfeiffe greifen wolte, fiel ihm auf das er weder Sumpfkraut, noch Apfeltabak zur verfügung hatte.
Also machte er sich aus dem Hotel raus um zum Kraut- und Tabakhändler zu gehen. Niemand war
in den Betten des Hotels zu sehen und Chrizz ging die Treppe nach unten. Er verabschiedete sich für längere Zeit von der Hotelbesitzerin.Draussen angekommen, hörte er wieder den üblichen Trubel. Schreiende Händler und Preisklagende Kunden. Ausserdem laute Rülpser und seltsame Parolen vom Freibierstand.
Chrizz ignorierte die Umgebung so gut wie möglich und ging zum Tabak "Stand", der direkt neben dem Hotel angebracht war.
Chrizz entschied sich dafür 10 Köpfe Sumpfkraut und 15 Köpfe Apfeltabak zu kaufen. Er ließ sich das ganze 50 Goldstücke kosten.
Nun wollte er wieder aus der Stadt, da er wieder zum Kloster wollte.Nun war die Zeit gekommen, für lange, sehr lange Zeit Abschied von Khorinis und seinen Freunden dort zu nehmen.
Chrizz ging auch zurück zum Kloster um eine Entlohnung für seine Dienste zu bekommen. Nein, er wollte kein Gold, auch keine Waffen, nur der Dank und Segen Innos, das war für den Anwärter schon genug.
Aus Chrizz wurde nach der Zeit ein sehr gläubiger Mensch, der zwar hin und wieder einen trinken geht, jedoch es nicht übertreibt.
Das Stadttor war noch 10 Meter von Chrizz entfern als er sich den letzten Ruck gab und durch die Tore von Khorinis ging.
"Khorinis, bald werde ich wieder kommen!" dachte sich Chrizz und ging den letzten Schritt in die Freiheit.
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| 18.07.2003 12:56 | #151 |
| Uncle-Bin |
Endlich hatte er mit seiner Suche Erfolg. Nachdem er gestern noch mehrere Bürger in der Händlerstraße ausgefragt hatte, konnte er den Wirt heute Vormittag im Klabauter auffinden. Der arme Coragorn saß allein an einem wackligen Tisch und kippte sich gerade einen Becher Wacholder hinter. Er schien ziemlich viel getrunken zu haben, seit dem seine Taverne abgebrannt war. Ah.. du hiiier… *hicks*… komm setz dich… hehe… kannst dir ja nen Bierchen bestellen… *hicks* Uncle-Bin zog sich einen Schemel vom Nachbartisch herüber, setzte sich und bestellte dann einen schönen Paladiner nach Hafenviertler Art, was nichts anderes bedeutete, als das der Wirt einen Ordentlichen Schuss Wasser und diversen Alkoholischen Getränken zutat. Kopf hoch Coragorn. Ich hab die Leitung über die Ermittlungen an deinem Fall übernommen. Mit etwas Glück können wir die Typen, die deine Kneipe auf dem Gewissen haben noch erwischen. Also erzähl mir mal ganz genau von dem was am Abend alles so passiert ist. Der Wirt murmelte etwas, starrte dann einen Moment die Wand an und kippte dann, zur Seite weg, auf den Boden. In diesem Zustand konnte Uncle-Bin unmöglich ein ordentliches Verhör mit dem Wirt führen, also beschloss er den Schluckspecht mit nach Hause zu nehmen, damit er endlich mal wieder ordentlich schlafen konnte. Wirt! Wie viel hat der Mann getrunken? Kardif schaute kurz auf eine kleine Liste, machte ein nachdenkliches Gesicht und antwortete dann… Das waren jetzt ungefähr 6 Paladiner, etwas Wein und 2 Wacholder. Doch das meiste hat er schon bezahlt. Ist nen armer Kerl ich wüsste nicht wie ich reagieren würde, wenn jemand meine Hütte hier einreißt. Also lass ich 5 mal grade sein, aber pass mir bloß auf das er wieder auf die Beine kommt. Uncle-Bin schulterte Coragorn und trug ihn nun aus dem Hafenviertel heraus bis zu seinem Haus. Der Wirt schnarchte dabei einige lustige Melodien und lies sich auch durch einige laute Ausrufe der verdutzten Leute nicht dabei stören. In Uncles Haus angekommen legte er den armen Kerl auf Joris Bett und überlies ihn erstmal seinem Rausch. Er würde nun solange auf ihn aufpassen, bis er wieder ansprechbar sein würde…
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| 18.07.2003 14:17 | #152 |
| Etah Corused |
Es waren mehrere Stunden vergangen, in denen sich Etah bei den Händlern umgeschaut hat. Momentan hörte er gerade eine Predigt von Vatras über die weisen Entscheidungen Adanos und wie man weise Entscheidungen im eigenen Leben fällen kann. Als ein junger Novize aus dem Kloster der Feuermagier zu Vatras herauf steigt und ihn in seiner Predigt unterbrecht, nur um seinen Segen zu bekommen. Vatras bittet ihn, dass er ihm beweisst dass er Adanos anerkennt. In gedanken versunken wie er dieses Problem lösen könnte laüft er an Etah vorbei. Da riet ihm Etah: " Wie wäre es, wenn du dich mit einer unverwischlichen Kunst verzierst ?" "Du meinst ich soll mich Tätoowieren lassen?", fragte der Novize aus seinen Gedanken gerissen. "Genau, das hab ich gemeint!", bestätigte Etah hoffnungsvoll. "Wie wäre es mit zwei Motiven von Adanos an deinen beiden Oberarmen, die würden etwa 70 Gold kosten ?", schlug Etah vor. " Von mir aus, micht hat der Segen von Inos 100 Goldstücke gekostet da lass ich mir den Segen Adanos schon 70 Goldstücke kosten." Glücklich über seinen Auftrag sticht Etah pfeifend das Tatoo. Als das Kunstwerk vollendet ist bekommt er dann auch seinen hart verdienten Lohn von 70 Goldstücken.
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| 18.07.2003 17:17 | #153 |
| Phael |
Phael war sehr müde da er aus Sorgen,ihm könnte jemand sein geld stehlen,nicht einschlafen konnte.Er stand auf und ging nocheinmal in die stadt in der Hoffnung ihm würde irgendjemand etwas anbieten...
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| 18.07.2003 19:14 | #154 |
| Trisson |
He! Du bist doch Phael, oder? Ich suche gerade einen Untermieter und habe noch keinen gefunden. Also fals du einen Ort zum Schlafen brauchst, dann komm zu mir! sagte Trisson zu einem Mann der gerade durch die Straßen Khorinis spazierte.
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| 18.07.2003 19:19 | #155 |
| Phael |
"Naja einen Schlafplatz zu haben wäre schon gut.Wie hoch wären die Mietkosten?"sagte Phael zu dem Mann.Er hatte schon lange überlegt ob er nicht mal wo bleiben sollte anstatt immer nur umher zuwandern.
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| 18.07.2003 19:25 | #156 |
| Trisson |
Also beim letzten mal als ich nen Untermieter hatte verlangte ich 20 Gold pro Tag für ein Zimmer mit kompletter Einrichtung. Also ein Bett ein Schrank und was sonst noch alles dazugehört.
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| 18.07.2003 19:33 | #157 |
| Phael |
"20 pro Tag?Das Kann ich mir auf die Dauer nicht leisten....sagen wir 10 am Tag."meinte Phael.
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| 18.07.2003 19:42 | #158 |
| Trisson |
Hmmm.. Ja so hoche unkosten hab ich ja nich.Eigentlich gar keine.... OK, mit 10 bin ich einverstanden. Also 10Gold pro Nacht. Du kannst gleich einziehen wenn du willst.
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| 18.07.2003 19:46 | #159 |
| Phael |
"mhhh",Phael überlegte wie lange er damit auskomme...60 nächte..."Wenn es dir nichts ausmacht wären mir Goldstücke lieber",meinte der Mann
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| 18.07.2003 19:58 | #160 |
| Trisson |
Also gut, noch mal von vorn. Ich verlange 10Goldstücke pro Übernachtung in einem Zimmer in meinen Haus das sehr günstig direkt am Marktplatz liegt. Das Zimmer ist komplett eingerichtet mit Bett, einem Schrank und einen kleinen Tisch. Den Kleinkram wie Lampen zähl ich lieber nicht mit. Und du wirst warscheinlich länger als 60 Tage auskommmen den du verdienst ja auch was. Also wäre dir dieser Handel recht?Dann sag einfach ,,OK!". Und du könntest jetzt schon einziehen.
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| 18.07.2003 20:02 | #161 |
| Phael |
"Nein ich verdiene leider nichts",sagte Phael,"aber gut da ich warscheinlich eh bald ins Kloster ziehen werde nehm ich das angebot an."
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| 18.07.2003 20:04 | #162 |
| Trisson |
Achja bevor ichs vergesse.. Du kannst natürlich jederzeit wieder ausziehen. Außerdem ist die erste Nacht gratis.
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| 18.07.2003 20:05 | #163 |
| Etah Corused |
Langsam ging der Tag in die Endphase die Etah eindeutig am besten gefiel. Ist es nicht einfach das Köstlichste nach einem strengen Arbeitstag (und allen anderen Tagen auch) sich ein kühles, erfrischendes Bier zu genehmigen. Wenn es dazu noch Freibier gibt ist das ein Luxus, den man den ganzen Abend geniessen sollte. So machte Etah es dann auch. Als er sich schon einige Bier genehmigt hatte gesellte sich ein Novize zu ihm, der ihm nach einiger Zeit und schon ziemlich betrunken offenbarte das er zwei Stengel vom "Traumruf" besizt. Er bot ihm an, mit ihm diese Stengel zu geniessen. Sie gingen zum Tabakwarenverkäufer und bereiteten zwei Wasserpfeifen vor. Etah zog und .... lange Zeit sah er vor sich nur viele Grüntöne, bis er dann ein Hoher Baal sah der .. "Moment mal! Das war ja er selbst!" .. der verkündete ....
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| 18.07.2003 20:15 | #164 |
| Trisson |
Gut. Noch was ich werde bald eine Woche lang nicht da sein. Also hast du das Haus für dich allein.Stell aber keinen Blödsinn an!Ich muss nämlich zurück in die Stadt, in der ich aufgewachsen bin. Naja mein Vater ist gestorben... Der Weg ist nicht gefährlich und Ich hab schon mit ein paar guten Schwertkämpfern geredet die ebenfalls dorthim müssen. Also wird mir nichts passieren.
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| 18.07.2003 20:17 | #165 |
| Phael |
"Okay ich nehem es",meinte Phael,"ab jetzt hast du 10 Goldstücke täglich mehr.Ich wüsste nur noch gerne wo das Haus steht."
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| 18.07.2003 20:24 | #166 |
| Trisson |
Mein Haus steht am Marktplatzsagte er noch zu Phael. Er führte in zu seinem Haus und verabschiedete sich. Ob der Typ jetztt schon einzog war im egal, er war hundemüde. Nach einem langen aber erfolgreichen Tag mmit abschließenden verhandlungen mit Phael, den er jetzt als Untermieter hatte, schliefTrisson zufrieden ein. Er musste ja früh schlafen gehen, immerhin hatte er eine lange Reise vor sich.
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| 18.07.2003 20:37 | #167 |
| Uncle-Bin |
Guten Abend Coragorn. Uncle-Bin hatte gerade etwas von Onars Bier zu sich genommen, als Coragorn sich langsam aus seinem Tiefschlaf befreite. Zum Glück hatte er sich nicht übergeben und so zeugte nur ein mürrisches Gesicht von seinem Kater. Coragorn schüttelte den Kopf, stöhnte kurz auf und schaffte es dann, nach einigen Drehungen, sich auf die Bettkante zu setzen. Wo bin ich? Und was ist passiert? Uncle-Bin reichte ihm einen Becher Wasser und setzte sich dann auf einen Hocker, gegenüber von Coragorn. Du hast dich im Klabauter bis zum Umfallen betrunken bis ich dort eintraf. Bist auch gleich in Ohnmacht gefallen und da ich dich sowieso sprechen wollte, hab ich dich einfach mit in mein Haus genommen. Ist nur ein Steinwurf von deiner ehemaligen Taverne entfernt. Coragorn nickte und murmelte ein leicht verzerrtes „Dankeschön“ in seinen Dreitagebart. Mit aller Mühe versuchte er aufzustehen, doch seine Kraft reichte noch nicht aus und so plumpste er bei jedem Versuch aufs Neue in Joris Bett. Bleib ruhig noch eine Weile hier. Ich muss dich noch über die Ereignisse kurz vor dem Brand ausfragen. Am Besten du erzählst mir alles was da passiert ist. Nachdem Coragorn noch ein paar Mal umgekippt war schien er sich nun entschlossen zu haben, Antworten auf die zahlreichen Fragen des Waffenknechtes zu geben. Ich kann mich nur noch an Bruchstücke erinnern. Alles fing an, als 3 Gestalten in die Kneipe kamen. 2 von ihnen hatten rotes Haar, an den anderen kann ich mich nicht mehr ganz erinnern... Es ging alles so schnell... Nach einer Weile fingen sie wohl an sich zu streiten und plötzlich flog alles in der Taverne herum. Ich glaube, dass dieser eine zu den Gefangenen gehörte, die aus dem Minental geflohen waren, aber sicher bin ich mir nicht mehr... Jedenfalls zerbrachen Tische und Stühle an der Wand und nur einen Augenblick später hatten die Fackeln alles entzündet. Der Typ, der mit all dieser schrecklichen Magie angefangen hatte, rettete mir das Leben und schütze mich einen Moment lang vor den anderen beiden und dem Feuer. Auf einmal begann ich zu fliegen... ja zu fliegen... aber ohne Kontrolle bis hinaus durch die Tür. Dann fiel ich in Ohnmacht und wachte erst kurze Zeit später auf, als mich die Milizen umringten. Uncle-Bin klopfte dem Wirt auf die Schulter und machte dabei ein zufriedenes Gesicht. Gut Coragorn. Danke für deine Offenheit. Es wird mir sicher weiterhelfen. Ich werde dir etwas zum Essen machen... leg dich solange hin und ruh dich aus. Du hast es dir verdient. ...
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| 18.07.2003 20:42 | #168 |
| Phael |
Phael legte das Messer und das Gold auf den Tisch,räumte die Lederrüstung in den Schrank und schlief sofort ein.
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| 18.07.2003 21:05 | #169 |
| Dragonia |
Dragonia erreichte die Stadt ohne weite Zwischenfälle mit irgendwelchen Tieren, Bestien oder gar Menschen.
Sie fing an unbeschwert vor sich hin zu Pfeifen als sie die Stadtmauer sah und näherte sich den Stadtwachen.
„HALT!“ Sagte einer der Milizen und Dragonia blieb erschrocken Stehen.
„Ja, Bitte, was gibt’s?“ Fragte sie den Soldaten.
„Du bist doch eine dieser Furien, aus dem Weiberlager.“
„Wenn du damit sagen möchtest das ich eine Amazone bin, da hast du recht, ich bin eine AMAZONE.“ Dragonia betonte das letzte Wort überdeutlich da sie sich durch diese Sexistische Äußerung des Soldaten angegriffen fühlte.
„Ja, ja dann eben Amazone und es werden von einigen Leuten halt ein Paar von euch gesucht.“
„Wieso das den?“ Dragonia konnte es sich aber schon denken, es werden Wohl einige der Soldaten Sauer auf die Amazonen sein, weil ein paar Dragonias Schwestern, vor ein paar Wochen, die Rote Laterne hier in der Stadt abgefackelt hatten, aber das sie es wusste sagte sie dem Kerl nicht.
„Na, es werden ein paar der Amazonenweiber als Brandstifterin gesucht.“
„Ach so und nun, nur weil ich eine Amazone bin soll ich auch noch eine Brandstifterin sein, du ich weis nicht was dich geritten hat aber wann bitte soll ich ein Feuer gelegt haben und vor allem wo?“
„Die Amazonen haben den P... ähhh die Rote Laterne Abgebrannt und vielleicht warst du ja dabei.“
„Ohh, echt?“ Dragonia tat total verwundert „Aber ich war nicht dabei! Ich bin Unschuldig.“
„Ja das sagt ihr doch Alle.“
„Ich bin echt unschuldig ich bin jetzt längere Zeit im Sumpflager gewesen und weis gar nichts was so bei uns im Lager los ist.“
„Und was willst du jetzt in Khorinis?“
„Ich möchte ein wenig Proviant Kaufen für den beschwerlichen weg zurück ins Lager.“ Dragonia machte bei den Worten beschwerlich einen Augenaufschlag, das ein Normaler Kerl, dabei wie Butter schmelzen würde, aber diese Dickschädel von Stadtwachen beachteten das gar nicht.
„So, Proviant Kaufen, willst du. Wie viel Gold hast du bei dir?“
„Wieso soll ich dir sagen wie viel Gold ich dabei hab.“ Sagte sie herausfordernd und stemmte ihre Hände in die Hüften.
„Na das ist ganz einfach. Ohne Obolus kommst du nicht in die Stadt rein.“
„Was Bitte?“ Fragte Dragonia erstaunt „Moment mal! Wir sind doch hier an der Stadt Khorinis.“ Dragonia schaute sich übertrieben nach allen Seiten um, „ und nicht bei den Söldner auf dem Hof des Grossbauern.“
„Ja du bist hier an der Stadt.“
„Hmmm, und warum verlangt ihr einen Wegezoll? Das kenn ich eigentlich nur von den Söldnern.“
„Tja, du bist eine Amazone und vielleicht eine der gesuchten noch dazu, also muss ich dafür sorgen das solchen Gesindel nicht mehr die Stadt betritt, aber wenn du die 100 Münzen an die Kasse der Stadtwachen bezahlst, kannst du in die Stadt.“
„Was 100 Goldstücke? Soviel hab ich nicht ich hab die letzten Wochen in einem Hotel genächtigt und bin jetzt fast Pleite.“ Dragonia spielte die entsetzte, zum Glück hatte sie immer oben in ihrer Tasche einen Goldbeutel liegen der höchstens 40 Goldstücke enthielt und diesen zog sie heraus zählte den Inhalt in Ihrer Hand ab.
„Ist das alles was du dabei hast?“
„Ja hab nur noch diese 40 Goldstücke, für ein wenig Proviant zu kaufen reicht das gerade noch. Mein anderes Gold hab ich gut versteckt im Amazonenlager.“
„Tja, dann kann ich dich nicht herein lassen. 100 klimpernde Goldmünzen oder du kommst nicht rein.“
„Bitte, sei nicht so hartherzig, ich bin an dem Vorfall unschuldig und ich möchte doch nur etwas Proviant kaufen und vielleicht mal fragen ob mich einer der Fischer mit seinem Boot ins Lager bringt, dann muss ich ARME KLEINE WEHRLOSE FRAU nicht durch DAS SCLIMME MINENTAL, mit diesen GEMEINEN ORKS.“ Dragonia betonte vereinzelnd die Wörter und setzte einen Traurigen Blick auf, so hoffte sie dem Gemeinen Kerl doch zu erweichen.
„Entweder 100 Gol..............“ Dragonia lies ihn nicht ausreden den, als sie den nächsten Satz sagte drückte sie sich eine Träne aus den Augen.
„Bitte, du bist doch ein ehrenwerter Soldat und du willst so eine wehrlose Frau ohne Nahrung durch das Minental schicken.“ Und eine weitere Träne kullerte über die Wange Dragonias, wie gut das sie das schon immer gut konnte dies hatte sie als Kind schon gelernt als sie auch schon mal beim Klauen erwischt worden war und dann das Kleine bemitleidenswerte heulende Kind gespielt und auch als weinende Frau kann man die herzen der Kerle erweichen.
„Hör auf zu heulen!“ Aber Dragonia fing jetzt erst richtig an und schlurzte so laut das sich die Wachen ansah und auch hinter sich durch das Stadttor. „Ist ja gut, hör bitte auf zu weinen, sonst wird noch jemand aufmerksam und wir wollen ja nicht das man uns für schlimme Frauenverprügler halten soll.“ Aber Dragonia hörte nicht auf mit dem Weinen und eine nach der anderen Träne kullerte über ihre Wangen nach unten und sie schlurzte bitterlich.
„Ist ja schon gut so hartherzig sind wir auch nicht und wir glauben dir das du mit der Sache nichts zu tun hast. Du darfst in die Stadt.“
„Wirklich? Fragte Sie mit einem lauten schniefen.
„Ja, geh in die Stadt.“
„Danke, ich wusste doch das ihr nicht so hartherzig seit.“ Sagte Dragonia und als sie an den beiden Soldaten vorbei war wischte sie sich mit einem breiten Grinsen, die Tränen von den Wangen und stand kurze zeit später auf dem Marktplatz.
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| 19.07.2003 00:26 | #170 |
| La Lynx |
Das kleine Segelboot legte unbemerkt im Hafen der Stadt an. Rita verabschiedete sich noch von den beiden und sah ihnen lächelnd nach, als sie in Richtung Hafenviertel davongingen.
Es war dunkel - perfekt für eine Schandtat. Doch Lynx nahm sich zusammen, schließlich mußte Melliandra nicht gleich alles erfahren, denn wer wußte wie sie reagieren würde? Sie würde zunächst mit ihr darüber reden müssen.
Die beiden spazierten zu dem Hotel in der Nähe des Marktplatzes, in dem Lynx nach ihrer Ankunft in Khorinis genächtigt hatte. Sie bekamen ein Zimmer, von dem aus man direkt auf die Kaserne sah...
Die junge Diebin ließ sich auf das Bett fallen und sah Melliandra prüfend an. Die Amazone setzte sich zu ihr, und wollte sie umarmen, doch Lynx wehrte ab. Zuerst gab es etwas zu klären... war das mit der Goldmünze nur ein Zufall gewesen, oder hatte Melliandra etwa auch einmal gewisse Fähigkeiten benutzt, um sich zu bereichern?
"Hör mir zu, du weißt wenig über mich." begann sie, und ihre Stimme klang seltsam kühl. Sie stand unruhig auf und ging im Zimmer hin und her. "Falsch, du weißt gar nichts über mich." Lynx' Finger verkrampften sich um ihren Dolch.
"Ich trage einen Schmerz in mir, den du gefühlt hast... und ich weiß, auch du hast viel gelitten. Ich habe es gespürt. Du brauchst es mir nicht zu erzählen, wenn du nicht willst... ich muss nur von dir wissen... was bezweckst du? Wie stellst du dir das weiter vor? - Ich... ich kann nicht an einem Ort bleiben... ich weiß nicht einmal, ob ich hier in Khorinis bleiben kann." Sie schüttelte traurig den Kopf. "Versteh mich nicht falsch, ich bin froh, dass du mich begleitet hast - nur... ich muss einen Auftrag erfüllen, und ich muss wissen, ob du hinter mir stehst."
Lynx sah Melliandra fest an, hoffend, die Amazone würde trotz ihrer wirren Worte verstehen, was sie meinte.
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| 19.07.2003 01:06 | #171 |
| Kilian v. W. |
Erwartungsfreudig nahm Kilian den Jagdbogen in die Hände. Hm...das Holz war anscheinend gut verarbeitet, die Maserung tadellos. Hier war wohl ein guter Bogner am Werk gewesen. Natürlich würde er gerne wissen, ob Kano solche Dinger herstellte, aber dafür war später noch Zeit, jetzt hiess es ersteinmal schiessen. Seine rechte behandschuhte Hand packte er fest um den Bogenschaft, direkt über der Kerbe für den Pfeil. Mit seiner freien Hand griff er sich ein Holzgeschoss aus dem Köcher, legte ihn vorsichtig zwischen Daumen und Bogen. Dann versuchte er mit seinen Füssen eine leicht versetzte Parallelstellung zu bilden, was aber in dem Moment zunichte gemacht wurde, als er die Sehne losliess.
Das schnelle Sirren liess ihn seine Augen kurz schliessen, und durch die Wucht der Sehne rutschten seine Füsse etwas weg. Selbst durch das derbe Leder spürte er den Aufprall und den dumpfen Schmerz, den die zurückschnellende Bogensehne auf seinen Unterarm ausübte. Verdammt, das tat vielleicht weh. Der Pfeil, die eigentlich Hauptsache beim Bogenschiessen, war weit und breit nicht zu sehen, Kilian konnte nur hoffen, dass íhn niemand in den Kopf bekommen hatte. Obwohl...so ein fetter Lord. Ein diebisches Grinsen schlich sich auf sein Gesicht.
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| 19.07.2003 02:16 | #172 |
| Sengert |
Den er suchte, musste er finden. Da war es wieder, dieses Bewusstsein, das den Kaufmann packte und auf sein Ziel ansetzte, seinen Willen klärte und ihm die Gewissheit gab, nicht ohne Grund hier zu sein. Sengerts Miene verfinsterte sich augenblicklich. Jegliches freundliche Gefühl, jede Überheblichkeit wich im Bruchteil einer Sekunde. Nichts Liebenswertes zeichnete mehr die Züge des weichen Gesichtes nach. Und nicht einmal ein Topf voller Gold oder eine Dose seidiger Handcreme würde den Händler aus dieser kurzen Trance reißen. Die Kurskorrektur war vollzogen. Woher auch immer sie kommen mochte. Den er suchte, musste er finden.
"Gebt mir endlich eine Schaufel und lasst uns nicht länger hier herum stehen." Sengert blickte Longbow ernst und tief in die Augen. Der Hauptmann bekam nihct die Gelegenheit zu verstehen, welche Wandlung in seinem Gesprächspartner vorging. Doch wie der Fremde das Dach putzte, wollte er schon gerne mit eigenen Augen sehen.
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| 19.07.2003 02:33 | #173 |
| Longbow |
Long freute sich schon auf das Bevorstehende, auf das Zugucken, wie Sengert, der pingeligste Kaufmann, dem er je begegnet war, das Dach seines Hauptquartiers putzte. Und dann noch bei absoluter Dunkelheit. Mehr als das fahle Licht des Vollmondes beschien nicht das Dach der Kaserne.
Schmunzelnd ging er zusammen mit Sengert in den Abstellraum, nahm eine Schaufel zur Hand und ging dann zum Schießstand der Bogenschützen hinters Gebäude. Dort nahm er eine Kiste zur Hand und stellte sie Sengert zurecht. Zwischen Dach und Kiste waren nun ungefähr noch 60 Zoll Luft.
„Nun, Sengert! Klettere gleich mal da hoch.“
Der Kaufmann ließ sich nicht einschüchtern, warf die Schaufel aufs Dach und stellte sich auf die Kiste. Nun drückte er seine beiden Hände auf das Dach und versuchte sich hoch zu drücken. Doch misslang ihm der Versuch. Nach einer Sekunde abstützen, landete er wider auf der Kiste.
„Na, was ist los? Wird’s denn gehen?“
„Jaja, wart nur ab.“
Sengert versuchte sein Glück nochmals, doch kam wieder das Gleiche bei raus.„Hachje, ich wird dir mal unter die Arme greifen.“
Während der Kaufmann sich abstütze, half Long ihm hoch, in dem er seine Hände faltete und Sengerts Fuß sich auf diesen stellte und hoch gelang. Für den Milizsoldaten war es nun ein leichtes ebenfalls hinaufzukommen und mit der Arbeit zu beginnen.
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| 19.07.2003 02:47 | #174 |
| Sengert |
Der Hauptmann ließ sich nicht lumpen und hob Sengert, der eigentlich nur kurz eine Pause einlegen wollte, um sein offenes Schuhband zu verknoten, mal eben auf das Dach der Kaserne. Dunkelheit herrschte hier oben, Sengert sah kaum seine Hand vor Augen. So versuchte er, durch geschicktes Ertasten seiner Umgebung herauszufinden, wohin er sich sicher bewegen konnte. Da er keine Lust verspürte, sich zu bücken, benutzte er zum Tasten allerdings die etwas klobige, schwere Schaufel.
"PENG!"
Von der Schaufel ungeschickt und hart getroffen, verabschiedete sich ein ehedem die Kaserne behütender Dachziegel in der Dunkelheit und polterte krachend vor dem Gebäudeflügel zu Boden. Sengert, der seine Aufgabe gewissenhaft zu erledigen gedachte, blickte sich kurz nach seinem Hauptmann um, doch da es so dunkel war, konnte er ihn nicht wirklich sehen. "Soll ich hier?" flüsterte Sengert, um niemanden, der vielleicht unter seinen Füßen schlief, zu wecken, und ließ erneut die schwere Schaufel auf das solide Dach krachen. Und wieder zerbarst ein Ziegel. Immerhin, dieser fiel nicht auch noch vom Dach.
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| 19.07.2003 02:57 | #175 |
| Longbow |
Da kam wieder die unerfahrene Haltung Sengerts zum Vorschein. Immer nur fragen…fragen…fragen. Nur dieses Mal offensichtlich auch noch Krachmachen. Umso zorniger wurde Long:
„Na klar hier, wo denn sonst? Ich will außerdem, dass du nach dem Putz ordentlich dreckig aussieht und sich mein Heraufkommen gelohnt hat, verstanden?“„Na klar, Chef.“
Dem Kaufmann schien die strenge Haltung des Offiziers zu missfallen, aber dies interessierte Long auch weniger.
Damit sein neuester Bewerber nicht vom Dach fiel, zündete er eine Fackel, die er mitgenommen hatte, an und stellte sie an die Wand.
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| 19.07.2003 03:08 | #176 |
| Die Stadtwache |
Pablo wurden von einem Gepollter und Krachen geweckt.
Was zur Hölle ist denn hier los? Darf man inzwischen nicht mal mehr pennen?, dachte er.
Mit zusammengekniffenen Augen schleppte sich der Waffenknecht aus dem Bett, nahm seinen Dolch zur Hand und begab sich auf den Kasernenhof.
Was er dort erblickte, schockte ihn zutiefst. Da war doch glatt mitten in der Nacht eine Gestalt auf dem Dach der Kaserne und hämmerte mit einer Schaufel rum. Durch ein Licht, das vom Dach selbst kam, konnte Pablo die Person eindeutig identifizieren. Es war der verrückte Kaufmann, der sich schon einige Zeit in der Stadt aufhielt. Außerdem erkannte er noch die Silhouette einer zweiten Person. Doch zur ersten sagte er:
„Hey du da! Was willst du auf dem Dach? Komm da sofort runter!“„Tut mir leid, geht nicht. Anweisung vom Hauptmann.“
Pablo nickte:
„Ach, verstehe. Der ist auch nicht mehr ganz klar im Kopf! Viel Spaß da oben wünsch ich noch!“
Dann schlenderte der Innosler wieder in den Schlafraum und legte sich zurück ins Bett.
Long
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| 19.07.2003 04:17 | #177 |
| Melliandra |
Die Stimmung in dem Zimmer war ungewöhnlich und ein eigenartiger, ungewohnter Schauer lief der Amazone über den Rücken.
Melliandra war ein Stück vor dem jungen Mädchen zurückgewichen. Nicht aus Angst, sondern um ihr den nötigen Abstand zu verschaffen, den die junge Frau jetzt wohl zu brauchen schien. Ein wenig irritiert sah sie Lynx ist in die funkelnden Augen. Melliandra hatte den Umschwung in ihrer Stimme bemerkt, ihre Abweisung gespürt. Ihre Erregung und eine Art der Hilflosigkeit.
Gemächlich kroch die Amazone zum Kopfende des Bettes hinauf und setzte sich im Schneidersitz auf das weiche Kissen, während sie Lynx dabei beobachtete wie sie im Zimmer unruhig auf und ab lief.
Um ehrlich zu sein verstand Melliandra nicht, warum sich Lynx jetzt so verhielt. Noch vor wenigen Stunden schien sie einen glücklichen Eindruck zu machen. Gestern am Strand im Amazonenlager hatte sich die junge Frau noch darüber gefreut, das die Amazone sie begleiten wollte. Das sie Satura eine Absage erteilt hatte. Und nun?
„Und was weißt du über mich?“ Die Stimme der Amazone klang weich und keineswegs erschrocken. „Du weißt von mir genauso wenig, wie ich von dir. Doch was ist so schlimm daran? “ Melliandra schlug mit ihrer Hand leicht auf das weiße Bettlaken, wies Lynx so an zu ihr zukommen. Die junge Frau blickte auf. In ihren Augen lag eine Spur der Unentschlossenheit.
„Nun komm schon, setzt dich zu mir“, Melliandra lächelte als das Mädchen ihrer Bitte zaghaft nachkam.
„Du weißt was uns verbindet. Ob es für die Ewigkeit ist, kann ich dir nicht sagen. Auch wenn sich mein Herz nichts sehnlicher wünscht als dies.“ Sie hörte ihre zitternde Stimme, als sie das sagte, so als wenn sie Lynx jetzt schon verloren hätte. Zärtlich aber zaghaft streichelnd, berührten sich ihre Hände. Die plötzliche Spannung zwischen ihnen schien zu weichen. Lynx schien sich ihr wieder an zunähern.
„Ich bin nicht an einen Ort gebunden, nur weil ich an die Göttin Donnra glaube. Sie ist überall, wo mich der Glauben an sie hinträgt.“ Die Amazone lächelte, während sie ihre rechte Hand bestimmend von dem Mädchen wegzog und in die Tasche wanderte, um die Goldmünze hervorzukramen, die Lynx dort gestern mit Zauberhafter Geste untergebracht hatte.
„Ich will dich nicht unglücklich machen, oder dir bei deinem Auftrag hinderlich sein. Allerdings kann es gut möglich sein das ich dir helfend zu Hand gehen kann. In jedem Fall stehe ich hinter dir. Hab keine Scheu.“
Melliandra lächelte leicht wehmütig, bevor sie fortfuhr.
„Und unser beider Schmerz werden wir teilen. Ich werde dir alles von mir erzählen was du wissen möchtest. Doch nun lass uns schlafen Lynx, es ist schon spät.“
Die Amazone beugte sich zu der jungen Frau herüber und nahm sie in den Arm. Mit leichten Tränen in den Augen, sah sie zum Fenster, während sich ihre roten Lippen zu einem verbittertem schmalen Strich verzogen.
Ja, sie würde ihr alles sagen, auch wenn ihr manches Detail zu ihrer Vergangenheit schwer fallen würde. Lynx hatte ein Anrecht darauf.
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| 19.07.2003 04:29 | #178 |
| Sengert |
Stundenlang polterte und klopfte Sengert mit der schweren Schaufel auf dem Dach umher. Es wäre hilfreich gewesen, wenn der Hauptmann ihm einen Besen zur Verfügung gestellt hätte, anstatt hämisch grinsend und mit trotzigem Stand dem Händler bei seinem nächtlichen Werk zuzuschauen.
Sengert hatte kein Einsehen, wieso es nötig war, ein Drittel des Daches der Kaserne zu reinigen, doch schabte und schlug er Klumpen um Klumpen von dem trockenen Moos von den matten Ziegeln, warf Steine und sogar einen alten Stiefel in den alten Sack, den Longbow ihm zur Verfügung gestellt hatte. Nur schmutzig wollte er nicht werden.
Die Finger bei der Arbeit weit von dem Stiel der alten Schaufel gespreizt, das feine Jackett durch anmutige Bewegungen vor Schaden durch den schmierigen Schmutz des jahrzehntelang bewucherten Daches geschützt, vollendete der schwitzende, aber stolze Händler sein Werk innerhalb weniger Stunden. Longbow sah es mit Verwunderung. Und daß der Fremde noch immer zumindest äußerlich sauber wirkte, ärgerte den Hauptmann doch ziemlich. Soeben wollte er seine Aufgabe für den, den er für seinen neuesten Bewerber befunden hatte, noch einmal präzisieren, als dieser plötzlich vor ihn trat: "Herr Hauptmann, etwa ein Drittel des Daches ist sauber."
Und noch während Sengert in der Dunkelheit sein spöttischstes Gesicht aufzusetzen versuchte, weil seine Kleider so schön sauber geblieben waren, stieß er gegen die Fackel und begann sogleich, diese zu klonen, indem er selber Feuer fing. Lichterloh brannte augenblicklich der feine Zwirn, den der intelligente Händler am Leibe trug und heizte selbigem mehr ein als ihm lieb war.
Um es kurz zu machen, einen schäbigen Lachanfall Longbows später stand Sengert mit freiem, im Dunkel der fortgeschrittenen Nacht weiß leuchtenden Oberkörper auf dem Dach der Kaserne der Garde von Khorinis. "Mach Dir nix draus." Longbow lächelte und klopfte seinem Schützling aufmunternd auf die verschwitzte Schulter. "Es ist spät, Zeit zu schlafen. Ich zeig Dir, wo Du die Nachtverbringen kannst. Und benimm Dich anständig."
Sengert tat, als habe er die letzte Bemerkung nicht gehört. Banause!
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| 19.07.2003 11:09 | #179 |
| Etah Corused |
Etah kam langsam wieder zu sich. Die vielen Grüntöne hatten sich aufgelöst und er sah die umriese vom Tabakwarenladen vor sich. Der Novize stand besorgt neben ihm, er fragte sich ob er es nicht zu weit getrieben hatte. Etah konnte nicht anders als ihm von seiner Vision (zumindest hielt er es dafür) zu berichten. Der Novize, der übrigens Morat hiess, meinte dass es einfach zu viel für ihn war. Ein so unerfahrerner Körper kann noch keine Botschaften des Schläfers (Visionen) entfangen. Das alles sollte nur wirres Zeug gewesen sein. Nein, darann konnte Etah einfach nicht glauben. Nur eines wusste er bis jetzt, der Weg des Schläfers ist der richtige für ihn. Er hatte sich schon fest entschlossen zum Sumpflager zu wandern. Aber vorher würde er wohl noch einmal den Freibierstand geniessen.
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| 19.07.2003 11:41 | #180 |
| Montaron |
Verwundert sah Montaron dem mysteriösen Mann nach. Ob alle Fritzen vom Kloster so reich sind? , fragte er sich, Ich selber könnte mir sowas nicht leisten. Montaron beschloss einen kleinen
Spaziergang im Hafenviertel zu machen. Er trat aus seiner Schmiede aus, sperrte ab und sah sich um. Endlich mal wieder frische Luft! Hatte ja viel zu tun in letzter Zeit., sprach der Schmied zu sich.
Montaron ging in Richtung Warenlager, begrüßte ein paar Bürger , dochauf Höhe der abgebrannten Kneipe traf er auf einen Soldaten. Ob erWaffenknecht oder Milizsoldat war konnte er nicht erkennen.
Der Soldat begrüßte Montaron:Hallo! Wie ich gehört habe bist du Schmied?Montaron antwortete:Ja das bin ich! Was gibts' denn? Ich hätte da einen Auftrag für dich! , verkündete der Mann
und Montarons Ohren wurden länger:Um was handelt es sich denn? Die Taverne soll wieder aufgebaut werden, dazu brauchen wir noch einen Schmied. Du könntest dir dabei schon einiges verdinen!,
meinte der Soldat und Montaron sagte sofort zu:Natürlich! Ich bin dabei! Zur Zeit habe ich sowieso keine Aufträge!
Dann wär das geklärt! Ich gebe dir Bescheid, wenn wir mit dem Wiederaufbau beginnen!, der Mann verabschiedete sich und machte sich auf den Weg zurück zur Kaserne. Sieht nach ner' Menge Arbeit aus! , dachte sich Montaron, aber das Gold kann ich gebrauchen!
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| 19.07.2003 11:54 | #181 |
| Phael |
Phael stand auf.So gut hat er schon seit Ewigkeiten nicht mehr geschlafen.Das Bett war nicht so rauh und unbequem sondern ganz weich.Das Bettzeug ebenfalls.Er nahm sich seine Lederrüstung aus dem Schrank,steckte sein Messer ein,zählte die Goldstücke nach,sah das noch alle da waren und steckte sie ebenfalls ein.Trisson hatte nicht gelogen ,denn das Haus hatte wirklich einen guten Standort.Als er aus der Haustür rauskam war er sofort am Marktplatz.Er kaufte um sein Geld Schinken,Gebratenes Fleisch,Wasser,Bier,Brot und ein paar Heilkräuter.So jetzt konnte er eigentlich schon in die nächste Siedlung wandern.Am meisten würde ihn das Amazonenlager interresieren.Aber er wusste nicht wie lang er es dort aushalten würde.Er ging noch nicht sofort los,aber eins stand fest: er würde heute noch losgehen und morgen wieder zurückkommen.Schliesslich will er nicht das Geld für das Haus umsonst ausgeben wollen.
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| 19.07.2003 11:54 | #182 |
| NevadaKnights |
Am nächsten Tag war nichts besonderes, alles war normal, NevadaKnights beschloss mal wieder gegen den Kerl, hinter dem Lagerhaus im Hafenviertel, mit der Narbe im Gesicht zu kämpfen. Nevada hatte nichts besseres zu tun, er versuchte die Zeit tot zu schlagen, am Mittag lief er zum Lagerhaus um an einem Kampf teilzunehmen.
Der Einsatz wurde erhöht da es schon der zweite Kampf der beideen war. 50 Goldstücke lagen jetzt von jedem im Topf.
Schon damals hatte Nevada den Kerl mit der Narbe besiegt, auch dieses Mal schlug NevadaKnights den Kerl mit wenigen Schlägen nieder. Die 100 Goldstücke nahm Nevada zu sich und verschwand.
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| 19.07.2003 12:41 | #183 |
| Longbow |
Long hatte Sengert in die Schlafräume der Kaserne gebracht, und das mit gutem Grund. Denn immerhin hatte er seine kleine Prüfung bestanden und somit den Eintritt in die Miliz verdient.
Als der Hauptmann am nächsten Morgen aufwachte, war er neben zwei anderen Personen die einzigen im Raum. Peinlich genug für ihn, als längstes zu pennen. Als er sich umblickte, entdeckte er in einem Bett den schnarchenden Pablo, und in einem anderen Sengert!
Der Hauptmann wusch sich schnell, zog sich seine Rüstung an, band Schwert um die Taille und schritt zum Bett des Neuen. Nun packte er ihn an den Schultern, rüttelte ihn und schrie dabei:
„Aufwachen, du verdammter Penner. Es wird Zeit!“
Zunächst wusste er nicht wie ihm geschah, aber als er in das Gesicht des Offiziers blickte, wurde er sofort hellwach, sprang aus dem Bett und salutierte.
„Was gibt’s, Chef?“
„Erstens, hier wird nicht salutiert und man nennt mich nicht Chef, sondern einfach Long!
Zweitens, deine Leistung heute Nacht hat mich beeindruckt. Nicht nur, dass du wie in gieriger Hund unser Dach geputzt hast, sondern auch noch, dass du die Aktion mit dem Feuer überlebt hast. Ich halte mein Wort. Willkommen in der Garde!“
„Ohhhh! Ich bin drin? Wie schöööön!“
Der Rekrut machte einen Schritt nach vorne und fiel dem Hauptmann in die Arme. Sofort drückte Long sein Gegenüber wieder weg:
„Na, soweit sind wir noch nicht.
Bevor ich’s vergesse. Ein Schwert bekommst du bei unserem Waffenschmied Yale, und eine Rüstung… Tja, da wäre eigentlich Jabasch für zuständig, aber der ist zur Zeit nicht da. Alternative ist Eorl, aber der hockt im Oberviertel. Mal sehen was sich machen lässt!“
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| 19.07.2003 12:42 | #184 |
| La Lynx |
Verwirrt war Lynx gestern noch lange wach gelegen; hatte über Melliandras Worte nachgedacht, wieder und wieder. Sie hatte von Donnra gesprochen... Nun, Lynx wußte nicht viel von den Göttern, bisher hatte es immer auch so geklappt. Andererseits war ihr jeder Gott recht, wenn sie seine Macht nur benützen könnte, um ihre Interessen durchzusetzen.
Irgendwann war die junge Diebin doch eingeschlafen, hatte sich durch wilde Träume gequält im Bett hin und her gewälzt. Sie träumte von Melliandra, von ihren sanften, schmerzerfüllten Augen, von Isaja, von dem toten Mann, der nun aufgedunsen im Hafenbecken trieb und sie anklagend anstarrte. Schweißüberströmt erwachte sie gegen Mittag. Neben ihr lag Melliandra, in tiefem Schlummer geborgen. Seufzend stand Lynx auf, bedacht darauf, leise zu sein, um ihre Gefährtin nicht zu wecken. Ein sanfter Kuß zum Abschied, dann entschwand Lynx aus der Tür. Es gab viel zu tun...
Der Marktplatz war belebt, wie immer herrschte Gedränge um die Stände, und die Händler boten schreiend ihre Waren feil. Unauffällig drängte sich ein junges Ding durch die Menschen, und im allgemeinen Gedränge fiel es nicht auf, dass ihre Hände suchend mehrere Taschen durchwühlten - und fündig wurden. Mit einem entspannten Lächeln stahl das Mädchen sich wieder davon, ließ den Marktplatz hinter sich und ging pfeifend durch die Gassen der Stadt. Dieser Tag konnte nur noch besser werden.
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| 19.07.2003 12:55 | #185 |
| Dragonia |
Noch in der letzten Nacht
Dragonia war bis am Marktplatz geblieben, bis die Händler ihre Sachen einpackten und entweder ins Hotel oder die Strasse weiter runter zum Freibierstand gingen.Als Sie vorher so über den Marktplatz schlenderte, viel Ihr ein Mädchen auf, der so 15-18 Jahre alt sein durfte, die Kleine war eine Diebin und wie es schien, eine sehr geschickte dazu, den wahrscheinlich, war es nur Dragonias geschultes Auge, die ihre Aktionen genaustes beobachtete, sie hatte ja selber das Diebeshandwerk von ihrer Mutter erlernt.
So wie die Kleine aussah, lebte sie wohl auf der Strasse, ob freiwillig oder unfreiwillig wusste sie nicht aber die Kleine war sehr geschickt und sie wollte sie Testen.
Als die Händler abgebaut hatten folgte sie ihr, aber weit ging sie nicht den sie trieb sich auch noch eine ganze zeit bei dem Freibierstand rum.Schließlich verschwand sie Richtung Hafenviertel und dort ging sie ohne Umschweife auf die Kaschemme zu die der Wirt großspurig Taverne nannte, erst beobachte sie von draußen ob sie wieder heraus kam aber da sie doch länger in der Taverne blieb ging Dragonia schließlich auch hinein, oder vielmehr wollte hinein gehe, doch sie wurde von dem nach Schweiß und Alkohol riechenden Kerl, der an einem Pfeiler lehnte angesprochen.
„Hey, Schnuckel wo willst du den hin?“ Dragonia versuchte ihn zu ignorieren und ging einen schritt weiter. „Süße ich rede mit dir.“ Der Kerl, lies seine schweißnasse Hand auf die linke Schulter Dragonias klatschen und packte zu.Dragonia ging durch das gewischt der Hand ein Stück in die knie.
„Erstens ich bin nicht dein Schnuckel und auch nicht deine Süße!“ Sagte Dragonia ohne ihren Kopf zu drehen und ohne den Kerl anzusehen, in einem leisen, ruhige, aber auch eisigen Ton.
„Zweitens, ich möchte in diese Taverne und drittens, wenn du nicht sofort, jenes, verdreckte Körperteil was du Hand nennst, von meiner Schulter nimmst, kannst du dich von ihr schon mal für immer verabschieden.“
Der Kerl zog die Hand zurück und Dragonia wollte gerade wieder einen schriet auf die Tavernentür zu machen als der Kerl wieder was sagte.
„Wenn du in die Taverne willst, musst du mir 50 Goldstücke bezahlen.“
„Von den 50 Goldstücken kannst du Träumen! Die bekommst du nicht.“
„Wenn du sie mir nicht freiwillig gibst, Süße, nehme ich sie mir.“ Als er das sagte drehte Dragonia den Kopf soweit das sie ihn aus den Augenwinkel sehen konnte und sie sah das er den Dicken Knüppel aus seinem Gürtel zog, ausholte und nach Dragonia, einen Schlag ausführte.
Dragonia konnte noch locker ausweichen den der Kerl war nicht gerade der schnellste.
„Das hast du doch gerade nicht gemacht Junge, oder hast du tatsächlich mit einem Knüppel nach mir geschlagen.“ Dragonia blieb vollkommen ruhig, auch als der Kerl wieder mit ein Paar Schlägen antwortete, denen Sie ohne Not ausweichen konnte.„Junge du hast es nicht anders gewollt.“ Dragonia zog ihr SchertDie nächsten Angriffe des Kerls blockte sie, bis sie einen schnellen Konter ausführte, aber ihr Schwert so drehte, das es mit der Flachenseite den Kerl in Nierengegend traf, ihr gelangen noch ein paar solcher Treffer, die den Kerl ins keuchen brachten.
Mittlerweile gab es ein paar Schaulustige um sie herum, die beide Kämpfer anfeuerten, bis es Dragonia zu bunt wurde und sie aus einer halben Körperdrehung heraus den Kopf des Kerls, mit der Flachen Schwertseite traf.Viel Wucht steckte hinter diesen Angriff und der Kerl blieb stehen, schaute auf die Amazone herab wollte irgendwas sagen, aber verdrehte nur die Augen und kippte um.
Dragonia lies ihn liegen und betrat die Kaschemme, schaute sich um und sah die Kleine am Tresen stehen und mit dem Wirt sprechen.
Sie schaute sich weiter um und den Eindruck den sie von außen von dem Lokal hatte bestätigte sich hier drin auf wunderbarste weise.
Nur ein paar Tische mit ein paar wackligen Stühlen und Saubergemacht war hier wohl vor Jahren das letzte mal, dagegen ist die Taverne auf Onars Hof ja das reinste Luxuslokal, dachte sie bei sich.
Nach der Musterung des Lokals ging sie zum Tresen und rief nach dem Wirt.
„Hey, Wirt ein Bier!“
Der Kerl drehte sich nach ihr um und grinste, nach ein paar Minuten kam er mit einem Bierkrug zu ihr.
„Hier dein Bier, macht dann 3 Goldstücke.“
Dragonia griff in ihre Tasche und holte von weiter unten Ihren prall gefüllten Goldbeutel hervor, öffnete ihn und gab den Wirt die 3 Münzen, der bei dem Anblick des Beutels große Augen bekam.
Sie steckte den Beutel wieder sorgfältig weg und beobachtete den Wirt aus den Augenwinkeln, dieser ging wieder zu der Kleinen und redete leise mit ihr, während Dragonia einen Schluck Bier trank sah sie wie der Wirt verstohlen auf sie deutete und zu der Kleinen wieder ein paar Worte sprach.Nachdem Dragonia das Bier halb getrunken hatte, stellte sie den Humpen wieder auf den Tresen und verlies die Taverne.
Draußen hatte sich gerade der Kerl wieder aufgerappelt und hielt sich den Kopf.
„Na, Kopfschmerzen.“ Sagte Dragonia als sie an ihn vorbei ging und grinste breit
„Warte dich bekomm ich noch mal in die Finger.“ Murrte der Kerl und mit einem „Ja, ja.“ Ging Dragonia an ihn vorbei zur Kaimauer.
Sie stellte sich so das es aussah, als ob sie auf Meer hinaus sah, aber mit den Augenwinkel beobachtete sie den Eingang der Taverne und lange brauchte sie auch nicht zu warten und die Kleine erschien darin, schaute sich um und ging unauffällig zur Kaimauer, wie es schien hatten sie ihren Köder geschluckt und der Wirt hatte der kleinen einen Tipp gegeben wie die an einen Großen Fang kommen könne.
Dragonia wollte sehen was die Kleine wirklich drauf hatte und so schlenderte sie durch die Gassen des Hafenviertels, immer verfolgt von der Kleinen.Dragonia musste Lächeln, so unauffällig auffällig wie die kleine sie verfolgte, musste sie noch eine Menge lernen.
Dragonia wollte mit ihr sprechen und als sie um eine ecke bog sah sie eine Dunkle Nische zwischen zweit Hütten und lautlos huschte sie dorthinein und wartete auf die kleine Diebin.
Diese kam auch und blieb verdutzt stehen den sie sah ihr Opfer nicht mehr schnell ging sie ein paar schritte zur nächsten ecke und schaute sich um.Dragonia musste wieder Lächeln als sie lautlos aus der Nische schlüpfte und sich der Kleinen unbemerkt näherte.
„Suchst du mich.“ Sagte Dragonia und die Kleine fuhr mit vor Schreck verzogenem Gesicht zu ihr herum.
„Ja ...... ähhh ........ Nein ...... W.... warum sollte ich euch suchen.“ Die kleine stotterte erschrocken und wollte, nachdem sie das gesagt hatte wohl am liebsten verschwinden.
„Doch, du bist mir aus der Taverne gefolgt, du bist eine kleine Diebin und du konntest den Tipp des Wirtes nicht widerstehen, leugnen nützt nix ich hab dich am Nachmittag auf dem Marktplatz beobachtet und wollte mit dir sprechen.“
„Ihr ... m .. mit mir.“ Fragte die kleine nun ganz verdutzt.
„Ja, ich wollte mit dir sprechen ich hab gesehen das du sehr geschickt bist, ich kenne da was von, aber wie heißt du eigentlich? Ich bin Dragonia.“
„Xidoni.“
„Freud mich, Xidoni, aber es ist schon spät oder besser zu früh. Was hältst du davon das wir uns heute irgendwo treffen und uns mal etwas ausführlicher unterhalten, ich bin müde und brauch erst einmal ein paar stunden Schlaf und du siehst auch nicht mehr ganz so fit aus, also was meinst du?“
„Ja können wir, aber was willst du mit mir besprechen?“
„Das wirst du dann sehen. Was meinst du am Nachmittag oben am Marktplatz? Dragonia sah wie Xidoni nickte. „Also abgemacht, dann bis nachher.“
Dragonia ging wieder Richtung Unterstadt und lies eine recht verwunderte Xidoni im Hafenviertel zurück.
Die Amazone erreichte das Hotel gegenüber der Kaserne ging hinein und bekam noch ein Bett, nachdem sie sich hingelegt hatte schlief sie ein.
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| 19.07.2003 14:24 | #186 |
| FoN_UrIeL |
In der Stadt angekommen setzte sich Uriel erstmal auf eine Bank und guckte sich um, ihm fiel das erste mal die Schönheit der Stadt auf, das hatte sonst immer nur beim Sumpf bemerkt, ab und zu schritt ein Miliz an Uriel vorbei, die Milizen mochte Uriel überhaupt nicht, bis auf die paar die er kannte, er dachte darüber nach ob er eine Wasserpfeife rauchen sollte, aber dann fiel ihm ein das das Sumpfkrautrauchen in der Stadt verboten war.
Und so guckte er sich weiter um, in der Hoffnung er würde vielleicht jemanden treffen den er kannte.
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| 19.07.2003 14:28 | #187 |
| Phael |
Phael ging am Marktplatz weiter und kam zu einem Waffenhändler.Er schaute sich seine Waren an hatte aber nichts was ihn interessierte.
Also ging er weiter zum ihn bekannten Kräuterhändler.Er sah eine Spruchrolle Feuerball.Phael fragte:"Wie viel kostet ein Feuerball?""50Goldstücke"sagte der Verkäufer."Gut ich nehme 2."Phael wühlte in seinem Geld und gab ihm 100Golstücke.Der Verkäufer überreichte ihm die Spruchrollen.Phael ging weiter.
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| 19.07.2003 14:56 | #188 |
| Uncle-Bin |
Coragorn war gleich nach dem Frühstück wieder aus dem Haus verschwunden. Trotz aller Gastfreundschaft, die er erfahren hatte, wollte er wohl doch lieber auf eigenen Beinen stehen und lies sich so auch nicht von Uncle überzeugen, etwas länger zu bleiben. Nun saß der Waffenknecht wieder ganz allein in seinem Haus und machte sich seine Sorgen über den weiteren Verlauf der Ermittlungen. Zwar wusste er nun, dass diese Übeltäter wahrscheinlich aus dem Sumpflager kamen, aber die Beschreibung von Coragorn war wohl doch zu mager, um jemanden zu identifizieren. Uncle-Bin wischte sich den Schweiß von der Stirn und begann leicht nervös im Haus herum zu laufen. Wenn Jori hier gewesen wäre, dann hätte er bestimmt etwas zu diesem Fall sagen können. Doch Jori war nicht hier und so musste Uncle-Bin sich allein Gedanken machen. Vielleicht war den anderen Stadtwachen ja wenigstens eine der Gestalten aufgefallen und konnte so mehr berichten. Genau. Das mach ich jetzt. Uncle-Bin griff sich seine Uniform, zog sie schnell über und rannte durch die Tür hinaus an das grelle Tageslicht. Eins hatte er sich gemerkt: Wenn die innere Ruhe gestört ist dann braucht man ein Bierchen. Also hieß es auf ins Hafenviertel zu Kardif und seinem Klabauter. Ein paar Schlückchen vom Gebräu Innos würden ihn sicher auf die richtige Idee bringen. Im Klabauter angekommen schlug ihm auch schon eine köstlich duftende Welle alten Biergeruchs entgegen. Auf dem Boden lagen einige Betrunkene und grunzten etwas in ihre Bärte. Am Tresen stand der Wirt und schenkte mit einem gierigen Grinsen im Gesicht kräftig aus. Coragorn hatte sich auch unter die Gesellschaft gemischt und genoss einen schönen großen Wacholder. *Rülps* Hehe… Was darf sein? , kam aus allen Richtungen, denn offensichtlich wollte so ziemlich jeder der Betrunkenen den anderen was ausgeben. Für mich nur einen Paladiner, aber zügig. , schrie Uncle-Bin, denn die Lautstärke in dieser Kneipe war fast unerträglich laut. Doch was das Bier anging, es kam schneller als erwartet und so konnte sich Uncle-Bin auch sogleich mit 2-3 Krügen an einen der Tische setzen. Es schmeckte wieder einmal einfach köstlich, obwohl Kardif mal wieder mit etwas zu viel Wasser verdünnt hatte. Uncle-Bin ließ nun seinen Blick durch die Kneipe schweifen und sah dabei ein kleinen sich ständig zwischen den Betrunkenen bewegenden Punkt. Als dieses Schauspiel auch nach mehrmaligem Kopfschütteln nicht aufhörte, beschloss Uncle-Bin dem Phänomen auf den Grund zu gehen und lief schnurstracks darauf zu. Es war eine kleine Fleischwanze, die offensichtlich auch schon einiges an Bier hinter sich hatte, denn bei genauerem Betrachten fiel auf, dass sie merklich verwirrt immer wieder gegen den Arm eines in einer Bierpfütze liegenden Kerls torkelte. Uncle-Bin ging nun wieder zu seinem Tisch zurück und warf dem Wirt einen enttäuschten Blick zu. Wie konnte er nur zulassen, dass sich eine Fleischwanze in seiner Kneipe herumtrieb, immerhin würde es bei Coragorn wahrscheinlich eine Menge der Kundschaft vertreiben. Doch nach dem Uncle ein paar Gedanken mehr darüber verschwendet hatte, kam es ihm auch gar nicht mehr so schlimm vor und so trank er wieder aus seinen gut gefüllten Bierkrügen. Nach einigen Stunden machte er sich dann auf den Weg um die Torwachen auszufragen und lies den Klabauter hinter sich…
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| 19.07.2003 20:22 | #189 |
| Dragonia |
Lange hatte die Amazone geschlafen, war sie ja auch erst gegen Morgengrauen ins Bett gefallen, nachdem sie sich was frisch gemacht hatte und etwas gegessen ging sie hinunter zum Markplatz.
Sie schlenderte an den Ständen vorbei und besah sich die Waren, Am ersten Stand gab es direkt Lebensmittel, von gefüllten Wasserflaschen, in verschiedenen Größen bis hin zum 10l Wasserschlauch, dann noch Milch, Käse, Wurst, Brot und was der Dinge mehr, die man als Nahrung brauchte.
Der zweite Stand war ein Stand für Alchemisten und Magier, aber nicht nur Dragonia schaute sich lange die waren an und überlegte ob sie sich nicht mal eine dieser Spruchrollen Kaufen sollte. Aber die waren verdammt teuer und da sie sehr mit ihrem Gold haushaltete verzichtete sie schließlich doch darauf sich eine dieser Spruchrollen zu Kaufen.
Dann waren da noch die ganzen Waffenhändler, bei einem blieb sie stehen und besah sich die Waffen und besonders ein paar gefährlich aussehende Wurfmesser.
„Hallo gnädiges Fräulein, mein Name ist Hakon, mit was kann ich dienen?“
„Hallo ich schaue mich nur einmal um, aber wenn sie mich gerade fragen. Was kosten diese Messer?“ Dragonia deutete auf die Wurfmesser.
„Ohh gnädiges Fräulein hat einen sehr guten Blick für das besondere: Diese Wurfmesser sind nach dem neusten Stand der Technik geschmiedet und nicht aus einfachen Eisen, nein auch nicht aus dem Magischen Erz, diese sind aus Schwarz Erz geschmiedet besser als Eisen aber nicht so gut wie aus Magischem Erz.“
„Ja und was sollen die Kosten?“
„60 Goldstücke das Stück.“
„60! Da bekommt man ja schon einen sehr guten Dolch.“
„Ich bitte sie gnädiges Fräulein, diese Messer sind aus Schwarz Erz und sehr gut verarbeitet, dazu bekommen sie noch eine kunstvoll verarbeitete Lederscheide, wenn sie 3 nehmen kostet sie das nur 160 Goldstücke und bekommen noch einen Beingurt dazu.“
„Sie können doch bestimmt noch was an dem Preis machen. ? Was halten sie davon, wenn ich ihnen 125 Goldmünzen für die 3 Wurfmesser, die Lederscheiden und den Gurt bezahle?“
„Wollen sich mich Arm machen.“ Hakon raufte sich entsetzt die Haare. „Aber in Ordnung, ich habe heute meinen guten Tag und verlange 155 Münzen.“
„130“
„Bei Innos! Wollen sie mich ruinieren. 150!“
„135!“
„145 Goldmünzen, das ist mein letztes Angebot und damit ruinieren sie mich ja noch.“ Der Waffenhändler war fast den Tränen nahe.
„OK, lassen sie mich noch mal überlegen. Sie wollen 145, ich biete 135, ich erhöhe noch mal um 5 münzen und sage 140 klimpernde Goldstücke Zahl ich für die Messer die Lederscheiden und den Gurt.“
„140? 140? Gnädiges Fräulein ich habe Frau und Kinder zu Hause die ich ernähren muss.“
„Ja, denken sie mal, wenn ich diese Sachen hier für 140Goldmünzen kaufe haben sie daran bestimmt noch einen Gewinn gemacht und wenn ich die nicht für 140 Münzen bekomme lasse ich sie hier liegen, also heißt das für sie heute 140 Gold mehr oder weniger zu haben. Wenn sie Feierabend machen.“
Hakon raufte sich wieder die Haare.
„Sie müssen mit Beliar unter einer Decke stecken, aber in Ordnung 140 Münzen und sie machen mich arm.
Aber so einem Netten Fräulein kann ich keinen Wunsch abschlagen sie bekommen sie für 140 Goldstücke.“
Dragonia holte ihren Goldbeutel heraus und zählte die 140 Goldstücke ab und sie bekam von Hakon 3 der Wurfmesser mit passender Lederscheide und einem Beingurt.
Nachdem das Gold und die Waren die Besitzer gewechselt hatten verabschiedete sich Dragonia von dem Waffenhändler und schlenderte an den anderen Ständen vorbei, bis zu einer Bank, auf die sie sich setzte und auf Xidoni wartete.
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| 19.07.2003 20:42 | #190 |
| Melliandra |
Melliandra schlug die Augen auf. Suchend glitt ihre Hand über das zerwuselte Laken, tastend nach Lynx. Doch das Mädchen war nicht mehr da. Erschrocken schnellte der Oberkörper der Amazone nach oben. Die junge Frau hatte sich also scheinbar entschieden. Mit Tränen in den Augen warf sich Melliandra zurück auf das weiche Kissen und blickte starr zur getäfelten Holzdecke hinauf. Waren ihre Worte von gestern abend umsonst gewesen?
Selbstzweifel stiegen in der Amazone auf. Wieso hatte Lynx sie gefragt nach ihrer Begleitung gefragt, um dann gleich nach der Ankunft, bei der nächstbesten Gelegenheit die sich ihr bot, zu verschwinden.
Die Amazone ballte enttäuscht eine Faust und schlug sie wuchtig in die Matratze. Wenn Lynx jetzt glaubte Melliandra würde hier in dem stickigem Zimmer warten, bis sie wieder zurückgekommen war, dann hatte sie sich in den Finger geschnitten. Wenn die kleine überhaupt zurückkehrte.
Die Amazone verwarf die bitteren Gedanken an die junge Frau, schlüpfte in ihre Rüstung und verließ das Zimmer und somit auch das „Hotel“. Khorinis hatte sicher viel zu bieten.
Als Melliandra vor das Hotel trat, stiegen ihr die verschiedensten Düfte in die Nase. Die Händler räumten langsam die nicht verkauften Waren aus ihren Ständen und machten sich für den Abend bereit. Leichter Wind blies durch die breiten Gassen der Stadt. In der Ferne war noch für einen Moment das dumpfe Hämmern der Schmiede zu hören, dann lag die Stadt fast ruhig vor ihren Füßen.Die Amazone grinste über die bleichen Wangen, je weniger Leute sich jetzt in den Gassen herumtrieben umso besser.
Zu viele Menschen waren schlecht. Die Amazone durfte nicht erkannt werden. Die Männer der Stadt hatten dem Frauenvolk die Aktion mit der Roten Laterne mit Sicherheit noch lange nicht verziehen. Und gegen ein paar Goldstücke, die so manche Zunge lockerten, war das „freie“ Leben einer vermeintlichen Verbrecherin nichts wert.
Was Melliandra jetzt überhaupt nicht gebrauchen konnte, war das man sie aufgriff.
Die Amazone wollte gerade den Weg zu ihrer rechten einschlagen, als ihre Blicke auf der Frau haften blieben die auf einer Bank etwas abseits der aufräumenden Händler saß und sich neugierig das Treiben anschaute. Das war doch Dragi. Was trieb sie denn so offen in der Stadt.
Die Amazone blickte kurz um sich und schritt dann im Schatten der Mauern an die Bank heran und stellte sich hinter der Frau auf.
„Na du, auf was warten wir denn hier?“ Grinste Melliandra die junge Frau mit funkelnden Augen an.
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| 19.07.2003 21:03 | #191 |
| Dragonia |
Die Händler machten Feierabend und packten wieder ihre ganzen Sachen zusammen und so langsam wurde, aus diesem Aufbruchs und zusammenpack Chaos, langsam wieder was geordnetes und auch die ruhe gehrte so langsam wieder ein.
Die Amazone schaute dem treiben der Händler zu, Xidoni hatte sich bis jetzt nicht Blicken lassen und Dragonia war ein wenig enttäuscht die Kleine hatte, ihr imponiert aber sie kannte auch dieses Gefühl, wenn man ertappt wurde und sie war sich bestimmt noch unsicher und überlegte ob sie wirklich mit der Amazone sprechen sollte.
In Gedanken versunken saß Dragonia auf der Bank, als sie auf einmal von einer bekannten stimme angesprochen wurde.
Sie fuhr zu der Sprecherin um und sagte.
„Hallo Melli, hast du mich erschrocken, lernst du mittlerweile Schleichen, habe dich gar nicht kommen gehört.
Was machst du den eigentlich hier in der Stadt?“
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| 19.07.2003 21:16 | #192 |
| La Lynx |
Ziellos war Lynx den ganzen Tag durch die Stadt gestrichen. Was für ein Bastard war sie doch... Kaum von Melliandra weg, war sie wieder am Stehlen; sie brauchte den Adrenalinstoß, den ihr jede Heimlichkeit, jeder Diebstahl, jeder Raub gab. Und Melliandra... sie paßte nicht in ihr Leben, sie war viel zu wertvoll, als dass sie eines Tages ihretwegen würde im Knast versauern müssen... für ihr Leben hatte sie diese Möglichkeit einkalkuliert; sie würde damit fertig werden, würde immer einen Weg finden. Doch wie konnte sie einen anderen Menschen, noch dazu jemand so feinen, so sensiblen wie Melliandra in ihr schreckliches Leben mithineinziehen? Nein, das durfte sie nicht... es wäre egoistisch.
Sie hatte lange Zeit am Hafenbecken gesessen und nachgedacht. Inzwischen senkte sich langsam die Dunkelheit über die Stadt, und Lynx beschloß, zu Melliandra zurückzukehren. Nur einige wenige Tage noch hier verbringen, hier mit ihr. Und dann sollte die Amazone wieder in die Sicherheit ihres Lagers zurückkehren, in Donnras Schutz. Das Leben mit ihr war viel zu gefährlich... das konnte sie nicht verantworten.
Die junge Diebin ging raschen Schrittes zurück zum Hotel, viel zu lange schon war sie weg. Sie hoffte, die Amazone würde ihr das nicht übel nehmen... nun, sie würde sie gehörig entschädigen, dachte sie lächelnd bei sich.
Als sie das Hotel erreichte, sah sie Melliandra... und eine andere Frau. Beieinander stehend, redend. Lynx' Augen verengten sich zu Schlitzen, und ihre Hand griff fast schon automatisch zu ihrem Dolch. Sie zog ihn wenige Zentimeter heraus, sodass die gezackte Klinge zum Vorschein kam, an der noch das getrocknete Blut des Betrunkenen klebte...
Festen Schrittes ging sie auf die beiden zu. "Du bist also wach." Ihre Stimme war kalt und hart, und sie warf der anderen Frau einen Blick zu, der eine harte, leere Kälte ausstrahlte. Pure Berechnung. Abschätzend glitt ihr Blick wie beiläufig über den Körper der Fremden, nach Wertvollem einerseits, nach Schwachstellen andererseits suchend. Ihr Körper spannte sich unmerklich, wie der eines Luchses; bereit zum Angriff.
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| 19.07.2003 21:54 | #193 |
| Melliandra |
„Hm was ich hier mache? Nun ja, also ich dachte ich gehe mal ein bisserl shoppen. Wenn du verstehst was ich meine.“ Melliandra grinste nun wie ein Honigkuchenpferd, fast bereit laut loszulachen. „Nun ja eigentlich bin ich hier nur auf der Durchreise, mit einer „guten“ Bekannten. Melliandra blickte auf, wenn man vom Teufel sprach.
Mittlerweile war Lynx wieder aufgetaucht, die junge Frau hatte sie also nicht so einfach verlassen.
Das Mädchen trat dicht an die beiden Frauen heran, musterte Dragonia mit einem analytischen kalten Blick, drehte sich dann zu Melliandra um und raunte die Amazone an, während ihre Stimme war noch kälter als gestern abend auf dem Zimmer klang.
"Du bist also wach."
Melliandra warf einen entschuldigenden Blick auf Dragi, es tat ihr leid das Lynx sich in ihrer Gegenwart so unfreundlich benahm.
„Sicher bin ich wach, sonst würde ich wohl kaum hier stehen und mich mit einer guten Freundin unterhalten. Das ist übrigens Dragonia.“ Die Amazone trat mit einer Geste auf Dragi einen Schritt zurück.
„Und das liebste Dragi ist Lynx. Eine Freundin von mir. Das Mädchen maß die ihr nun vorgestellte Frau, mit einem kalten, fast schon gehässigen Blick, schaute dann fast schon giftig zu Melliandra und drehte sich einfach um. Die Amazone konnte nichts anderes tun, als zusehen wie das Mädchen im Hoteleingang verschwand. Melliandra hatte die lodernde Eifersucht in ihren Augen gespürt. Aber sie konnte ihr nicht nachjagen und Dragonia einfach so hier sitzen lassen.Sicher, sie war ein wenig böse auf Lynx gewesen. Aber musste sie sich gleich so aufspielen, nur weil Melliandra ihr ebenso kühl geantwortete hatte? Lynx hatte sich doch aus dem geteilten Bett davon gestohlen und nicht sie. Melliandra hatte doch die Angst gehabt, das sie von ihr verlassen worden war und nicht sie.
Mit gespieltem irritiertem Blick schaute die Amazone wieder zu Dragonia. „Es tut mir leid. Wahrscheinlich hatte sie einfach nur einen schlechten Tag.“ Entschuldigte die Amazone das Eifersüchtige verhalten ihrer Geliebten.„Aber sag mal was hat dich nach Khorinis, so weit ab von unserem Lager getrieben?“ Fragte sie Dragonia sichtlich bemüht die Kurve zu kriegen.
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| 19.07.2003 22:09 | #194 |
| Dragonia |
Dragonia hatte den Blick dieser Lynx förmlich gespürt und sie hatte auch gesehen das die junge Frau ihre Hand auf dem Griff ihres Dolches liegen gehabt hat.
„Ja, das glaube ich dir gerne, das deine Bekannte einen schlechten Tag hat. Na ja, was ich in Khorinis treibe? Och du weist doch ich bin eine Herumtreiberin und halte es eh nicht lange an einem Ort aus und mein weg hat mich eben mal wieder in die Stadt geführt.“
Dragonia lächelte.
„Und außerdem wo gibt es sonst so viele Möglichkeiten um zu shoppen."Sie zwinkerte ihrer Amazonenschwester zu.
„Aber mal zu dir. Bist hier also auf durchreise, wo soll es den noch hingehen?“Fragend schaute Dragonia, Melliandra an.
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| 19.07.2003 22:16 | #195 |
| Phael |
Phael sah eine Bank.Jedoch saßen zwei Amazonen drauf.Doch er musste sich einfach hinsetzten er war den ganzen Tag herumgegangen."Ich störe euch in eurem Gespräch ja nur ungern aber würde es euch was ausmachen wenn ich mich auf die Bank setze?Ich bin den ganzen Tag gegangen."sagte Phael.
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| 19.07.2003 22:26 | #196 |
| Melliandra |
„Ja so könnte man es auch nennen“, lächelte Melliandra, sichtlich erfreut, das Dragonia nicht weiter auf die Begegnung mit Lynx einging. „Ich begleite Lynx. Zum shoppen habe ich eh nicht das nötige Kleingeld, auch wenn ich mal wieder ein paar neue Stiefel gebrauchen könnte.“
Die Amazone setzte sich zu Dragonia auf die Bank, um Lynx würde sie sich später kümmern. Sollte das junge Ding doch erst mal ein wenig vor sich hinbrüten.„Ich wollte mir eigentlich die Stadt mal genauer ansehen. Das letzte mal als ich hier war, hatte ich nicht so recht die Zeit dafür mich hier näher umzusehen. Du scheinst dich hier ja schon besser auszukennen als ich, wo sollte ich mich deiner Meinung nach als erstes umsehen?“
Dragonia wollte soeben zu einer Antwort ausholen, als plötzlich der junge Mann an die beiden Frauen herantrat, sich ziemlich unfreundlich in die Frauenunterhaltung drückte und schon auf der Bank neben Dragonia Platz genommen hatte. Melliandra maß den Fremden mit einem skeptischen Blick, grinste dann unverhohlen und antwortete ihm noch recht freundlich.
„Ihr braucht nicht auf eine Antwort zu warten, denn wie ich sehe sitzt ja ihr schon!“
In der Stadt war es wohl gang und gebe, einfach in Unterhaltungen zu platzen. Kopfschüttelnd wandte sich die Amazone wieder an ihre Schwester.
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| 19.07.2003 23:27 | #197 |
| Dragonia |
„Du könntest........“ setzte Dragonia an zu sprechen als sie von dem Jungen Mann unterbrochen wurde.
„Ich störe euch in eurem Gespräch ja nur ungern aber würde es euch was ausmachen wenn ich mich auf die Bank setzen? Ich bin den ganzen Tag gegangen.“ Sagte der junge Mann.
Dragonia die wusste wie schlecht Melli auf das Männliche Geschlecht zu sprechen war schaute ihre Amazonenschwester fragend an, aber da hatte der Mann sich schon neben Dragonia gesetzt.
Melli gab ihren Kommentar, aber blieb recht freundlich, also drehte sich Dragonia zu dem Mann um und sagte
„Ja du sitzt ja schon.“ Und sie lächelte ihn an. „Mein Name ist Dragonia und das hier ist Melliandra.“ Mit den letzten Worten deute sie auf die genannte Frau und fragte den Ankömmling.
„Dürfen wir auch euren Namen erfahren?“
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| 19.07.2003 23:33 | #198 |
| Phael |
"Ah das ist freundlich",meinte Phael wärend er die Amazone Melliandra scharf anschaute,"ich heisse Phael.Ich bin erst vor kurzem hier in Khorinis eingezogen,jedoch habe ich nicht vor sehr lange hier zu bleiben.Was macht ihr hier?"
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| 20.07.2003 00:35 | #199 |
| Melliandra |
Die Amazone blickte den jungen Mann mit einer gesunden Portion Skepsis in die Augen. Der Kerl war ja neugierig.
Na wenn der nicht lange hier in der Stadt bleiben wollte, warum drängte er sich dann den jungen Frauen auf, anstatt nicht einfach seinen Hintern hinter die Stadtmauern zu schwingen.
„Nun was Frauen halt so in der Stadt am Marktplatz machen. Ein bisschen shoppen, und auf Bänken zu privaten Gesprächen treffen.“ Erwiderte die junge Frau freundlich anstelle eines weiteren Seitenhiebs.
Phael, wie sich der junge Mann eben vorgestellt hatte, erwiderte das Lachen der beiden Frauen grinsend, und blickte dabei den ansässigen Händler, die inzwischen alle Waren verstaut hatten, dabei zu, wie sie den Marktplatz räumten um in ihre Häuser oder die Tavernen zu ziehen.
Melliandra blickt zum ihrem Fenster des Hotels hinauf und fragte sich was Lynx wohl gerade dort oben trieb. Ob ihr Ärger mittlerweile verflogen war? Oder ob sie noch immer erregt auf dem Bett saß, und Dragonia am liebsten tot in einer Ecke sah.
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| 20.07.2003 00:52 | #200 |
| Dragonia |
Dragonia bewunderte Melliandra, wie sich die Junge Amazone zusammenriss, den sie wusste wie schlecht Melli auf Männer zu sprechen war und förmlich konnte Dragonia fühlen wie unwohl es Melliandra gerade war in Gegenwart eines Mannes.Sie musste aber auch Lächeln über den Kommentar den Melli machte und fügte selber noch hinzu,
„Ja, so in der Art wie meine Amazonenschwester es gerade gesagt hat, wir sind halt zum shoppen hier, aber nicht nur.“
Dragonia setzte ihr freundlichstes Lächeln auf und sagte dem Jungen Mann noch.„Wie beide sind Amazonen und auch nicht hier in der Stadt zuhause, sondern von hier aus südlicher hinter dem Minental, da liegt das Lager der Amazonen und ich bin halt eine Abenteurerin und möchte dieser Tage wieder weite über die Insel ziehen. Und wo willst du den hin, wenn du nicht mehr lange in der Stadt bleiben möchtest.“
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| 20.07.2003 00:57 | #201 |
| Phael |
"Ich will ins Kloster und Novize werden.Naja da ich den eindruck habe das ich hier sowieso unerwünscht bin und auch ziemlich müde werd ich dann mal gehen.Schliesslich will ich nicht von ein paar Amazonen niedergeschlagen werden.Vieleicht treffen uns wir ja irgendann mal wieder."sagte Phael.Er stand auf und bewegte sich auf sein Haus zu,wo er auch gleich schlafen ging.
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| 20.07.2003 01:37 | #202 |
| Galtror |
Galtror saß nun schon seit einiger Zeit hier am Hafen. Schon jetzt liebte er diesen Platz und hatte beschlossen hier öfter zu sitzen, denn es war einfach zu schön hier. Der junge Mann, der sich nun wohl Bürger dieser Stadt nennen konnte, hatte tatsächlich die Sone untergehen sehen. Nun, für einen normalen Menschen mochte dies ein ganz normales Ereignis sein, doch für Galtror, der noch nie das Meer gesehen hatte, und somit auch noch nie die Chance gehabt hatte einen Sonnenuntergang dort zu erleben, war dieses Ereignis einfach atemberaubend gewesen. Dieser Zauber wenn die Sonne den so nahen Horizont berührte und die ganze Gegend in ein blutiges Rot verwandelte. Dieses Geräusch wenn der Wind das Meer in aufruhr versetze und die kleinen Wellen langsam aber unaufhaltsam gen Hafen strömten und dort an den Felsen zerschellten. Dieser Geruch der Fische, der frischen Meerluft, er stieg Galtror in die Nase und wollte gar nicht mehr heraus.
Mit einem breiten Lächeln erhob sich der Bürger nun von der Bank und vertrat sich etwas die Füße. Auch dachte er langsam daran irgendwo einen Ort zum schlafen zu finden, doch das eilte ihn nicht. Er war überraschenderweise kaum müde. Trotz der langen anreise und der vielen Strapazen. Doch trotzdem würde ihm ein wenig schlaf gut tun. Doch zuerst wollte er sich noch umschauen. Es war nicht gerade die nobelste gegend hier am Hafen. So ging er recht zügig richtung Innenstadt. Dort war ein kleiner Markt, hier wollte er sich einmal etwas umsehen, doch leider war nicht mehr viel los hier. Nun es war doch irgendwie klar, wer wollte auch schon um diese Zeit noch in der Stadt einfach so herumgehen. Nicht wirklich viele. Galtror sah ein paar betrunkene und ein paar ohne heim hier und da herumliegen. Hoffentlich würde es ihm nicht auch so gehen.
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| 20.07.2003 01:49 | #203 |
| Melliandra |
Na besser ich treffe dich nicht noch mal, das einemal hat mir gereicht. Dachte sich die Amazone amüsiert.
Schließlich will ich nicht von ein paar Amazonen niedergeschlagen werden. - Wiederholte die junge Frau hämisch. Der konnte doch von Glück reden, das Melliandra heute einen guten Tag hatte.
Kopfschüttelnd wandte sich Melliandra an Dragonia.
„ Also, wenn alle Bewohner der Stadt so drauf sind, dann möchte ich hier schnellstmöglich wieder weg“, grinste sie ihre Amazonenschwester an.
Langsam wurde es in der Stadt immer ruhiger, die Laternen wurden entzündet und schafften eine Gemütliche Atmosphäre. Der Himmel war wolkenfrei und der Mond strahlte in seiner vollen Pracht vom Himmel, wurde jedoch von einigen Dächern halb verdeckt.
Melliandra seufzte, das Stadtleben war nun wirklich nichts für sie. Dieser eine Tag hatte ihr schon gereicht. Doch für Lynx würde sie alles aufgeben, und selbst sogar in eine solche Stadt ziehen, nur um bei ihrer Geliebten sein zu können.Wieder glitt ihr Blick hinauf zum Zimmer, hinter den Vorhängen brannte Licht. Lynx war also noch nicht am schlafen. Ob sie hochgehen sollte um sich zu entschuldigen?
Melliandra schreckte auf, Dragonia hatte ihr eine Frage gestellt. Verwirrt lächelnd schaute sie ihrer Schwester in die Augen. „Entschuldige. Ich war gerade mit meinen Gedanken woanders.“
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| 20.07.2003 02:04 | #204 |
| Dragonia |
Melli schaute verträumt aber auch nachdenklich in den Himmel und auch glitten ihre blicke des Öfteren zu einem der Fenster im Hotel.
Einige Zeit saßen die beiden Frauen so schweigend auf der Bank, nachdem Phael sich verabschiedet hatte.
Dragonia sah auch hinauf zum Mond bis sie in das Schweigen hineinfragte.
„Wohin wollt ihr Zwei eigentlich?“ Melliandra schaute sie fragend an und sagte
„Entschuldige. Ich war gerade mit meinen Gedanken woanders.“
„Ja das merkt man.“ Dragonia lächelte
„Könntest du den vielleicht noch mal sagen, was du eben gesagt hast ich hatte es nicht mitbekommen.“ Melliandra schaute etwas verlegen zu Boden und murmelte noch ein „Entschuldigung“
„Nicht schlimm Melli. Ich meinte nur zu fragen wohin deine Bekannte und du gehen wollen, na ja könnte euch ja ein wenig begleiten, aber deine Bekannte scheint mich nicht zu mögen.“
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| 20.07.2003 02:43 | #205 |
| Galtror |
Ein kalter nachtwind zog durch die Stadt. Galtror schnürte sich seinen dünenn Mantel enger herum. Wieder saß er auf einer Bank und beobachtete bewundernd eine Fackel beim Brennen. Kurz drohend auszugehen, sich dann aber wieder fangend. Kleine Insekten hatten sich um sie versammelt und schwirrten in immer wieder kehrenden Kreisen um sie herum, dumm und einfältig, doch genauso schön. Galtror versank kurz in dem Gedanken, in dem er diese Insekten beneidete, ihre einfachheit. Hatte ihre Existens überhaupt einen Sinn? Wahrscheinlich hatte ein Gott, wer nun auch der richtige war, worüber sich der junge Bürger noch nicht im klaren war, schon eine Aufgabe für sie, so klein sie auch sein mochte, sie würde doch nicht unwichtig sein. Gar nichts war unwichtig, oder andersherum war gar nichts wichtig, wie man es nahm. Sie waren alle nur Teil einer großen welt und konnten alle nur einen kleinen Beitrag dazu leisten, der jedoch große Auswirkungen haben konnte. Höchstwahrscheinlich sein leben aber nie. Er war sich im vollen darüber im klaren, dass er nicht viel bewegen konnte, aber solange es ihm gut gang und er gesund war, wollte er glücklich sein und sein leben weiter leben. Goltrar war ohnehin nicht einer der gerne wichtig war, er war froh wenn ihn ein mancher mochte, wenn dies hier auch noch nicht der fall war, aber bestimmt kam das noch.
Galtror stand auf und ging zu dem Haus, welches sich als Hotel und Raststätte entpuppt hatte. Er war positiv überrascht als ihm nicht geheißen wurde zu zahlen und er auf ein kleines beschauliches Zimmer gebracht ward. Hier sollte also seine kleine Geschichte in Khorinis beginnen.
Guter laune wankte Galtror ins Bett und schlief bald darauf ein. Ein süßer schlaf mit ebenso süßen Träumen erwartete ihn.
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| 20.07.2003 03:44 | #206 |
| Melliandra |
„Ich weiß selbst nicht so genau wohin es uns als nächstes verschlägt, geschweige denn wie lange wir noch in diesem Loch hier bleiben.“ Melliandra lächelte noch immer verlegen.
„Wir sind seid erst seid gestern hier, musst du wissen. Und wegen dem nicht mögen. Nun ich denke Lynx hatte echt nur einen schlechten Tag. Sie ist sonst eine Herzallerliebste Seele, wirklich.“
Wieder blickte die Amazone zu dem Fenster hinauf. Lynx war so anders seitdem sie in der Stadt aufgetaucht waren. Sie schien geradezu wie ausgewechselt zu sein. Lange sollte sie die junge Frau nicht mehr warten lassen.
Melliandra seufzte noch einmal auf und drehte sich dann wieder zu der Amazone.
“Wo hast du denn dein Lager in dieser Stadt gefunden Dragi? Auch in diesem Hotel? Oder in einer der Spelunken am Hafen?“ Die Amazone wies auf das Hotel und erzählte das sie dort ein Zimmer bekommen hatte. Melliandra lächelte. Dann waren sie ja fast Nachbarn. Die beiden Frauen unterhielten sich noch eine Zeitlang und beschlossen dann spät am Abend ihre Zimmer aufzusuchen. Den Mann der vor ihnen das Hotel betrat bemerkten die Frauen nicht.
Als Melliandra das Zimmer betrat, schenkte ihr Lynx einen kühlen Blick. Die Amazone versuchte den trockenen Kloß, der in ihrer Kehle steckte, herunter zuschlucken, trat dann auf das Mädchen zu und wollte sie versöhnlich umarmen. Doch Lynx wich zurück. „Ach Liebes. Ich könnte ebenso empört darüber sein das du solange weg warst. Ich hatte mir schon Sorgen um dich gemacht.“ Melliandra klang bestimmt jetzt wie eine Glucke. Die Amazone war sich dessen bewusst, und sie wollte Lynx auf keinen Fall einengen, oder ihr im Weg stehen, bei was auch immer.
Melliandra zog sich langsam die Rüstung aus und kletterte ins Bett.„Ich liebe dich. Und nur dich. Hab doch Vertrauen zu mir. Dragonia ist einfach nur eine gute Freundin mehr nicht.“
Die Amazone kroch langsam zu Lynx, die am Bettende hockte und starr zum Fenster blickte. Vorsichtig legte Melliandra die Arme auf die Schultern der jungen Frau. Legte langsam das offene Haar von Lynx zur Seite und küsste ihr zärtlich den Hals. Wohl wissend, das es so auf keinen Fall mehr weitergehen konnte. Die beiden Frauen sollten morgen, wenn nicht am besten heute noch, endgültig miteinander reden. Und gemeinsam ihre Ängste wegschaffen, die sie scheinbar beide verunsicherten. Scheinbar hatte der vorherige Abend nichts gebracht.
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| 20.07.2003 11:33 | #207 |
| La Lynx |
"Du sprichst von Vertrauen, und doch sehe ich dir die Unsicherheit an, warum ich so lange weg war... Ich hatte etwas zu erledigen. Ich gehe wann ich will. Und diese Dragonia..." Sie zog ihre Augenbraue hoch und wandte ihren Kopf zum Fenster. "Ich mag es nicht, wie sie dich ansah. Es war aufdringlich... ich mag aufdringliche Menschen nicht. Ausserdem hat sie mich seltsam angesehen... als würde sie sich meinetwegen Sorgen um dich machen." Ich habe alles beobachtet... Sie verkniff es sich; Melliandra mußte nicht wissen, dass sie die ganze Zeit über am Fenster gesessen war, und die beiden beobachtet hatte. "Sie kommt vielleicht noch auf die Idee, uns begleiten zu wollen." schloß Lynx kühl das Gespräch. Sie legte sich hin und drehte sich weg.
Eifersucht? Auf Dragonia? Sie lachte bitter. Sie hatte das Mädchen beobachtet, jede ihrer sanften Bewegungen hatte sie in Lynx' Augen verraten. Sie war wohl der Typ Frau, der zum Heulen begann, wenn er nicht bekam, was er wollte. Verächtlich zog sie ihre Mundwinkel nach unten. Sie hatte wahrhaft Mühe gehabt, nicht dem Trieb nachzugehen... Es ließ sie vor ihr selbst erschrecken, wie nahezu fahrlässig sie geworden war, seit sie Melliandra kennengelernt hatte. Sie hatte sich bis jetzt nie zu einem Angriff auf offener Straße, wo es jeder hätte sehen können, hinreißen lassen - nie. Sie war impulsiv, doch immer kontrolliert genug, um klug zu töten. Sie konnte die Toten nicht mehr zählen - wohl jedoch ihre Tage in einem Verlies: genau einer. Danach war sie mangels Zeugen freigelassen worden... doch hier, fernab ihrer Heimat, ohne den Rückhalt ihrer Fürsprecher, war es noch mal etwas anderes. Sie rügte sich selber, für ihre Unachtsamkeit.
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| 20.07.2003 12:21 | #208 |
| Phael |
Phael stand auf.Er zpg sich die Rüstung an und nahm sich seine Sachen.Er überlegte was er heute tun sollte.Er wird zu Onars Hof wandern.Hoffentlich sind die Söldner nicht allzu unfreundlich.Er dachte an die Amazonen von gestern Abend.Er ging ausdem Haus raus und ging zu dem Händler der die Nahrung hatte.Er kaufte sich Noch einen Schinken,ein Brot und Wasser.Dies aß er jedoch gleich.Als er mit seiner Mahlzeit fertig war ging er aus dem Stadttor hinaus.
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| 20.07.2003 13:46 | #209 |
| Melliandra |
Melliandra spürte wieder das kühle Gefühl der Abgewiesenen, der sich wie ein Ring eng um ihren Hals legte und ihr die Luft nahm. Sie fragte sich was das Mädchen damit bezwecken wollte. Lynx hatte sie gefragt, ob sie bereit war sie zu begleiten, aber sie hatte es nicht verlangt. Die Amazone lag in dieser Nacht noch lange wach. sie hörte den unruhigen fast keuchenden Atmen der junge Frau die neben ihr lag. Mal ging er keuchend und schleppend, dann wieder entspannt und ruhig. Melliandra lächelte verbittert, Lynx hatte sie gefragt was sie von ihr wusste, hatte sich nach ihren Schmerzen erkundigt. Und wieder viel der jungen Frau auf das sie nichts, aber auch gar nichts von Lynx wusste. Sie wollte warten bis das Mädchen bereit war selbst mit ihr darüber zu sprechen. Sie nicht bedrängen wollen.
Früh in den Morgenstunden, überzeugte sich die Amazone das Lynx halbwegs fest schlief, stand dann auf und schlüpfte in ihre schwarze Lederrüstung. Suchend glitt ihre Hand dabei zu der Goldmünze, die Melliandra gedankenverloren durch ihre Finger gleiten ließ, während ihr Blick auf der schlafenden Lynx ruhte. Sie würde schon sehen, was und wer sie wirklich war. Vorsichtig schritt die Amazone zu dem Bett und legte die Münze mitten auf das Kopfkissen.
„Pass gut auf sie auf Liebste, ich komme bald zurück um sie mir wieder zu holen.“ Hauchte die junge Frau dabei, in der Hoffnung das Lynx den Wink mit der Münze verstand. Dann schritt die junge Frau zu Tür, blickte noch einmal zurück zu Lynx und verließ leise das Zimmer.
Es war kalt als Melliandra vor das Hotel trat. Durch die winkligen Gassen der Stadt blies ein ungewöhnlich scharfer Wind und der Himmel war mit dichten schwarzen Wolken verzogen. Melliandra ließ ihren Blick über den Hotelvorplatz geleiten und schlug dann den Weg nach links in Richtung Hafenviertel ein.
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| 20.07.2003 14:03 | #210 |
| Sir Iwein |
Iwein wachte erst gegen Mittag mit seltsamen Kopfschmerzen in seinem harten Feldbett auf. Er hatte sich kaum seine Rüstung übergeworfen, als ein Rekrut in die Schlafbaracke gerannt kam.
Rekrut: Du bist doch Waffenknecht Iwein? Ich habe eine Nachricht für dich. Der Ritter Milgo ist bereits mit 3 Gefährten aufgebrochen. Er hielt es nicht für notwenidig, deinen kostbaren Schlaf zu stören, also ließ er dir ausrichten, dass er deine Wenigkeit um halb drei an der Taverne zur toten Harpie erwartet. Ihr müsst sofort aufbrechen.
Iwein stöhnte. Heute würde er ja mit den anderen ins Minental ziehen, und er hatte den Aufbruch völlig verschlafen. Verflucht, das kam bestimmt von dem vielen Bier, das er am Vortag getrunken hatte.
Iwein: Gut, aber ich muss noch das Schwert, das ich bei Milgo...Rekrut: Keine Zeit dafür!
Iwein: Aber...
Rekrut: Auch dafür keine Zeit, ihr müsst los! Du wirst dein Schwert noch bekommen, keine Angst.
Iwein musste unbedingt noch sein Schwert abholen, das er bei Milgo und Yale in Auftrag gegeben hatte.
Doch der Rekrut drängte so zur Eile, dass Iwein nur schnell sein Schwert gürtete und all sein Gold aus der Truhe in einen großen Lederbeutel füllte. Wer wusste, wofür er das im Minental und im Amazonenlager ausgeben konnte.Ohne seine Pfeife, ohne Stock, ohne Hut und ohne Proviant brach er so auf. Er musste sich beeilen, wenn er in 20 Minuten bei der Taverne sein wollte. Notfalls könnte er dort Proviant einkaufen.
Eilig warf er sich noch seinen Umhang über und verließ dann die Kaserne, lief eilig über den Marktplatz und verließ die Stadt durch das Osttor, in Richtung Taverne zur toten Harpie.
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| 20.07.2003 14:24 | #211 |
| Diego | R@PC |
Nachdem er nun mit den Lords der Stadt alles geklärt hatte was Klärung bedurfte schlenderte Diego nun zum Marktplatz. Irgendetwas war doch...sollte er Brot holen?
Wasser?
Bier?
Wein?
Waffen?
Waffen!
Er schlug sich mit der Hand vor den Schädel...nachdem ihm dann ein Bürger wieder aufgeholfen hatte und seine Beule wieder halbwegs in den Helm passte ging er zu einem Waffenhändler.
Seid gegrüßt edler Paladin. Ich bin geehrt das ihr meine Waren zur Prüfung zieht.
hm? antwortete Diego verdutzt.
Ich freu' mich das ihr bei mir was kaufen wollt, Herr Paladin. brummte der Händler. Steht in dem Buch das ich mir gekauft hatte. "Nobbläss Oblidsch" oder so. steht drin das ich mehr verkaufe wenn ich nett bin.
Nachdem Diego sich von "Nobbläss Oblidsch" erholt hatte begann er den Stand zu durchwühlen... was wohl nur aufgrund der Metallhandschuhe ohne größere Verletzungen von statten ging. Schließlich fand der Paladin was er suchte.Was soll dieses Schwert kosten? fragte er und zeigte auf eine wunderbar gearbeitete äusserst kurze Klinge.
Dieser Zahnstocher? Den bekomm ich eh nicht verkauft. Ich geb ihn euch für 300 Goldstücke.
Diego drehte sich um und plötzlich kostete das Schwert 250 Goldstücke.
Pfeifend und einen knurrenden Händler hinter sich lassend verließ der Paladin Khorinis auf dem Weg ins Amazonenlager.
...allerdings sprintete ein Waffenknecht heran und pfiff ihn zurück... Diego solle sich sofort in der Oberstadt melden. Verwundert folgte der Paladin...
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| 20.07.2003 14:49 | #212 |
| Galtror |
Leichtes Licht fuhr durch das offene Fenster und brachte den jungen Mann zum erwachen. Es war eigenartig, draußen war es kalt und stürmisch, kein schöner Tag so weit er dies nun sehen konnte. Der himmel war mit Wolken gerade zu zugeplfaster und kaum sonnenstrahlen fuhren herunter von ihm, nur dieses dumpfe licht das praktisch immer da war.
Auch war ein wenig Nebel herum der von dem scharfen Wind herumgefegt wurde. Außerdem war es kalt
Galtror streckte sich aus und erhob sich dann von seinem einfach Bett, auf welchem er jedoch eine angenehme Nacht verbracht hatte. Rasch zog er sich sein Gewand über und wollte schon wieder hinunter gehen, als er noch schnell einen Moment beim Fenster hinauslugte.
Im zweiten stock war er hier und er hatte eine wunderbare aussicht auf die kleine Innenstadt. So entschloss er sich kurzerhand bevor er nach unten zu gehen entschied, sich einfach noch ein wenig auf das Fenster zu hocken und herumzusehen was es so gab. Was sollte er auch groß am Marktplatz tun, viel Geld hatte er nicht nur ein paar Goldmünzen die ihm sein Vater mitgegeben hatte und das würde nich für viel und vorallem nicht für lange reichen. Er würde also später nach irgendeiner arbeit suchen müssen, doch konnte er nicht viel. Galtror war ein klein wenig besorgt, es würde bestimmt nicht leicht mit diesen voraussetzungen etwas zu finden, doch fasste er sofort wieder mut, irgendwie würde er auch dies überleben. Außerdem war bei so einem Wetter ohne hin nicht gut draußen zu sein, es regnete zwar nicht, oder nicht mehr doch kalt war es und der dünne Mantel des jungen Bürgers würde nicht sehr dich halten
So sah er nun hinunter, alles war so klein und beschaulich und man konnte den Stress der tatsächlich unten herrschte gar nicht so mitbekommen. Es sah einfach aus wie eine kleine gemütliche Stadt an einem ruhigen Nachmittag. Galtror genoss es am Fenster. Sogar das düstere Wetter bereitete ihm freude, er liebte den Geruch, wenn Regen gefallen war auch fand er die Wolken einfach faszinierent. Hin und wieder fuhr ein Blitz gen Boden und erhellte den dunklen Raum.
Galtror konnte sogar etwas weiter weg das wunderschöne Meer zu gesicht bekommen. Kaum hatte er es etwas länger angesehen breitete sich irgendwie eine innere ruhe in ihm aus und eine art zufriedenheit. Vergessen waren die Fragen von geld und die Fragen nach einem Lager, erst wollte er einmal ein Zeitchen hier bleiben, sich an der Stadt erfreuen und neue leute kennenlernen.
Irgendwie kam sich Galtror selbst komisch vor, dass Meer, es war weder ruhig noch beruhigend zu dieser Zeit, trotzdem setzte es genau diese Gefühle in ihm frei, auch wenn ein Sturm draußen ging und die Wellen um sich schlugen und gegen die Felsen schwabbten. Dunst fuhr wieder auf und Galtror funkelte es in den Augen. Es gefiel ihm sehr.
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| 20.07.2003 16:20 | #213 |
| Uncle-Bin |
Uncle-Bin stieß ein lang gestrecktes uriges Gähnen aus seiner wieder einmal trockenen Kehle, die es nun zu ölen galt. Er hatte gestern noch ein wenig bei den Torwachen herumgefragt und leider feststellen müssen, dass keiner von ihnen ein besonders gutes Gedächtnis hatte. Zu allem Überfluss war Kardifs Bier diesmal so schwach gewesen, dass er bis in die Morgenstunden trinken musste um halbwegs betrunken nach Hause zu watscheln. Er drehte sich auf die Seite und versuchte wieder einzuschlafen. Seine Augen hielt er geschlossen und dunkel war es auch, doch irgendetwas stimmte nicht. Der leichte Biergeruch in der Luft schloss aus, dass jemand ins Haus eingedrungen war und die Bettdecke war angenehm feucht. Doch irgendwie kam ihm der Tag komisch vor, etwas fehlte, was konnte er noch nicht sagen. Langsam öffnete er sein rechtes Auge und suchte die Umgebung ab. Die Wand war weiterhin grau oder zumindest im fahlen Licht so zu erkennen. Plötzlich fiel es ihm wie schuppen von den Augen: Er war wach und hatte noch kein Bier in der Hand. Schnell sprang er aus dem Bett und rannte in seinen Unterhosen auf das Fass der Söldner zu. Einen Krug hatte er sich schon im Rennen gegriffen und nun schöpfte er sich ein ganzes Maß Bier ab. Herrlich. Ah… Heureka… Was für ein herrliches Bier.. Doch schon wieder stimmte etwas nicht. Das Bier schmeckte herrlich, das Licht schimmerte immer noch nur Fahl durch die verhängten Fenster und nun roch es sogar noch stärker nach Bier. Diesmal schloss er das linke Auge und suchte den ganzen Raum ab. Die Wand war grau, das Fass sah auch recht grau aus und eigentlich war alles grau in diesem Raum. Er schüttelte den Kopf und nahm noch einen Schluck vom Bier. Einfach fantastisch, das Bier verströmte nicht nur den normalen köstlichen Geruch, es ernährte auch noch eine süße kleine Fleischwanze, die leise vor sich hin quietschend am unteren Ende des Fasses eine kleine Pfütze austrank. Fleischwanze? Bier austrank? Hey! Du du… warte ich kenn dich doch. Man dich hab ich doch gestern schon mal in Kardifs Kneipe gesehen. Du gehst wohl immer dahin wo es nach Bier riecht… hehe… Du erinnerst mich an jemanden… hm… ach ja an mich… hehe… Uncle-Bin hob das kleine Tier auf seine Hand und legte sie Sanft auf den Esstisch. Dann roch er an seinen Händen und machte ein glückliches Gesicht. Deinen ersten Test hast du jedenfalls bestanden. Die verströmst einen netten Duft nach Bier… Ich wird dich behalten… wenn du willst natürlich… hehe… Jori wird sich freuen. Ich nenne dich… ja… das ist jetzt ein Problem… Sein Blick ging einmal rundum durch das Haus und kam schließlich wieder an seinen Händen an. Da kam ihm die zündende Idee. Ich ernenne hiermit zu Bierchen der Fleischwanze. Ja Bierchen ist ein schöner Name. Uncle-Bin streichelte über den kleinen blanken Panzer und stellte ihr auch gleich eine kleine Schüssel mit Bier hin. Das könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft werden dachte sich Uncle-Bin und sah der kleinen Fleischwanze „Bierchen“ eine ganze Weile beim austrinken der Schüssel zu…
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| 20.07.2003 17:06 | #214 |
| Denaia |
Der Markt am Osttor der Hafenstadt war heute wieder wohl besucht und Denaia lies sich diesen Andrang nicht entgehen. Sie lieh sich bei Hanna, der Leiterin der Herberge, in der Denaia wohnte, einen Stuhl, stellte ihn an den Straßenrand neben einen der Waffenstände und stellte ein Schild mit einem Werbezug auf. Nun musste nur noch Kundschaft kommen. Denaia wetzte schon mal die Scheren und bog die Zähne des Kammes wieder gerade. Ihre Barbierausrüstung hatte unter der Überseefahrt etwas gelitten. Schon stand der erste Kunde vor ihr und wünschte sich eine Rundumpflege. „Der Bart soll weg und die Haare mal wieder ordentlich kurz.“ Mit diesen Einzelheiten lies Denaia den stämmigen Mann, offenbar ein Matrose, Platz nehmen. Etwas Schaum hier, etwas Schaum da; zack, zack, ein paar Mal mit der Rasierklinge drüber und schon war das Kinn glatt wie ein Babypopo. Jetzt waren die Haare dran. Und das war auch bitter nötig. Sie hingen in fettigen Strähnen hinab und reichten ihm bis auf die Schultern - sehr unpassend für einen Mann. Denaia schöpfte dreimal mit einer Kelle das Wasser aus einem Bottich, der neben ihr stand und übergoss das Haar des Mannes. Dann nahm sie ein paar Pflegekräuter und -essenzen, schon fertig zermahlen und massierte den Kopf des Matrosen. Weißer duftender Schaum entstand. Danach übergoss Denaia ihn noch einmal mit Wasser. Nun ging’s ans Schneiden. Die triefenden Strähnen zähmte sie erst mal mit ihrem notdürftigen Kamm. Dann schnitt sie ihm flink mit der Schere das Haar strubbelkurz. Schon fertig. Gekonnt zog Denaia den Umhang seitlich weg und die Haare des Matrosen landeten auf die Straße. Der Kunde strich sich durch das kurzgeschorene Haar und den nicht mehr vorhandenen Bart. „Hm, ordentlich! Hier fang!“, der Kerl schnipste ihr das Gold hinüber. 15 Goldstücke. Klar, die hätte niemand gleichzeitig fangen können, aber es war alles in einem kleinen rauen Lederbeutel untergebracht und den konnte jeder fangen. Ein kleines Lächeln hatte sie für ihren heutigen ersten Kunden übrig, drehte sich aber schnell um und machte sich an ihren Geräten zu schaffen. Ein paar Kunden folgten noch und am Abend, als schon fast alle Händler abgebaut hatten, waren 130 Goldmünzen mehr in ihrer Tasche. Es waren nicht alles Kunden für einen Haarschnitt, manche hatten auch kleine Verletzungen oder Beschwerden. Die konnte sie natürlich auch lindern. Einmal kam auch ein ganz übler Fall, den hatte sie gleich zu Vatras geschickt.
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| 20.07.2003 17:07 | #215 |
| FoN_UrIeL |
Uriel hatte die Nacht in der Herberge der Stadt übernachtet und war erst spät aufgestanden. Dann hatte er mit Chaos (Hauswolf) in der Taverne gefrühstückt und sich geärgert das er hier nach dem Essen keine Wasserpfeife rauchen darf, danach hatte er sich entschlossen einen Rundgang durch die Stadt zu machen, er hielt am Freibierstand an und holte zwei Biere, er wollte mal testen ob Chaos auch Bier mag, er hielt ihm den Krug hin und Chaos begann sofort den Krug auszusaufen, Uriel fand das irgendwie praktisch, jetzt musste er in den Kneipen nicht immer nach einer Schüssel Wasser fragen und dann dumm angeguckt werden. Als beide ihr Bier ausgetrunken hatten, setzte Uriel seinen Spaziergang fort.
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| 20.07.2003 17:24 | #216 |
| firevirus |
Fire überlegte kurz wo er sich in ruhe hinsetzten konnte damit er lesen konnte. Dan wusste er
es. Er begab sich zurück auf die Hauptstraße die aus sehr vielen und schönen Häuser umgeben war. Als er ankam ging er auch gleich weiter die Straße hinunter da sah er jetzt einen Mann der mit einer Fleischwanze spielte. Beim Vorbeirennen roch es merkwürdig nach Biere und der Man sagte“: Hier Fang Bierchen.“ Und warf ein sehr kleines Stückchen Brot zu ihr. Jetzt
Bog er in eine andere Straße die nach rechts führte nun ging er zielstrebig weiter zu einer Treppe. Die ging er hoch dann stand er auf einem kleinem stück wiese. Fire kannte es weil er hier schon ein paar mal zu seiner stamm Kneipe ging. Jetzt setzte er sich hin und guckte sich in der Gegend um. Dann legte er alle Bücher außer den oberen das hieß“ Grundlagen des Ringschmiedens“ Er dachte: das wird eine Stinklangweilig. Er wollte eigentlich gar nicht lesen. Dann sagte er sich aber das er wenn er es nicht lesen würde könnte er auch nicht das Praktische machen. Und nun nach 10 Minuten mit den Gedanken die Bücher einfach nicht zulesen gespielt hat. Dann fing er aber endlich an. Er schlug die erste Seite auf. Schon nach 10 Minuten hatte er schon 30 von Fire überlegte kurz wo er sich in ruhe hinsetzten konnte damit er lesen konnte. Dan wusste er 300 Seiten durch. Er machte eine kurze Pause und ging auf den Marktplatz. Aber vorher ging er zu dem Freibierstand und ließ sich ein Bier geben, dass e dann genüsslich und in aller ruhe trank. Nach dem Bier. Hatte er aber eigentlich keine Lust mehr sich in das Getümmel auf dem Marktplatz zustürzen. Also ging er zu der Bank auf der die Bücher lagen zurück. Doch zu seinem entsetzen sah er das sich ein Mann an seinen Büchern zuschaffen machte. Fire rannte wutentbrannt auf den Dieb zu. Der Dieb rannte weg und zu Fires glück lies er die Bücher liegen. Fire dachte sich: Hinter den her zu laufen macht eh keinen Sinn der eh über alle berge ist. Also setzte er sich wieder hin und lass weiter.
Nach 3 stunden war er fast durch. Er sah das sich der Himmel langsam zu einem Rot verfärbte und dann wurde es ziemlich schnell dunkel. Fire konnte nicht mehr die Worte erkennen deswegen ging er zurück zum Hotel.
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| 20.07.2003 17:30 | #217 |
| La Lynx |
Als sie erwachte, spürte sie, dass sie alleine war. Vielleicht konnte sie in diesem ersten, umnebelten Moment des Erwachens erst die Gefühle nachvollziehen, die Melliandra gestern gehabt hatte, als Lynx nicht da war. Im nächsten Moment saß die junge Diebin aufrecht im Bett, den Raum mit ihren Blicken absuchend. Die Geliebte war fort. Sie sprang aus dem Bett, verwirrt, wütend vielleicht sogar, als plötzlich etwas klimpernd zu Boden fiel. Ihr Blick glitt über den Boden, suchend - und fand die kleine Münze, die sie Melliandra in die Tasche gesteckt hatte. Sie mußte plötzlich lächeln. Wie dumm war sie doch... sie könnte die Zeit mit Melliandra genießen, statt die Amazone ständig vor den Kopf zu stoßen.
Rasch wusch und kleidete sie sich an. Ihre schwarze Lederrüstung betonte ihre weiblich-schlanke Figur und lag eng an ihrem Körper an. Den schmalen, einfachen Gürtel mit dem prunkvoll verzierten Dolch legte sie um ihre Hüfte und zurrte ihn gut fest.
Sie verließ das Hotel, und trat auf die Gasse hinaus. Ihr fiel plötzlich ein, dass sie gar nicht wußte, wo sie Melliandra suchen - geschweige denn finden sollte!
So begab sie sich in Richtung Hafenviertel, wo sich zumindest die Gelegenheit für einen kleinen Diebstahl ergeben könnte.
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| 20.07.2003 17:39 | #218 |
| Uncle-Bin |
Uncle-Bin hatte sich nun auch endlich ans Tageslicht gewagt und kniff im ersten Moment seine Augen zusammen. Das Tageslicht war schon von einem ganz anderen Kaliber, als die zarten Lichtfetzen, die in das Haus gedrungen waren. Na komm Bierchen. Los trau dich… Uncle-Bin erzielte schon die ersten Fortschritte beim dressieren des kleinen Rackers. Er hatte eine lange Brotspur aus dem dunklen Haus bis nach draußen zu einer kleinen Bank gelegt. Bierchen hatte seine Rolle in dem Spiel offensichtlich schon gut verstanden, denn es rannte zielstrebig an den Brotkrumen entlang bis hin zu Uncle-Bin um da an seinen Schuhen zu knabbern. Hey! Was machst du denn Bierchen? Uncle nahm den Schuh in die Hände und schaute sich die Stelle an, an der Bierchen versucht hatte zu knabbern. Hm… gut gemacht Bierchen… hehe… du hast also das Bier an der Sohle gerochen und bis dem Geruch gefolgt. Gratuliere du bist ein echter kleiner Uncle-Bin. Uncle-Bin tätschelte das kleine Wesen und hatte nun die blendende Idee, einfach die Krumen an den Schuh zu drücken und dann auszulegen. Es funktionierte, anders als bei den anderen Brotkrumen rannte Bierchen nicht nur vorbei sondern aß sie auch auf. Eine Weile schmiss er immer wieder kleine Krümel zu Bierchen hinunter, bis er irgendwann den Eindruck hatte, dass sie voll genug war. In der Zeit waren einige Leute an ihnen vorbeigelaufen und einer von ihnen kam Uncle-Bin nicht nur bekannt sondern auch nützlich vor. Er war gerade eben mit einem großen Hund an ihnen vorbei gelaufen und war noch nicht weit genug von den Beiden weg, um nicht mehr eingeholt werden zu können. Uncle-Bin nahm Bierchen in die Hand und Rannte der Gestallt hinterher. Halt stehen bleiben! Der Mann drehte sich um und guckte etwas verdattert zu Uncle-Bin hin. Ah… Du bist es. Genau, ich kenne dich doch. Du hast mir mal eine Wasserpfeife verkauft und wie ich sehe bist du inzwischen zur Sekte übergelaufen. Ich hab mal ein paar Fragen an dich… So schnell wie das Gespräch angefangen hatte, endete es auch beinahe wieder als der große Hund, der einem Wolf sehr sehr ähnlich sah an Uncle-Bin hochsprang und beinahe Bierchen aus der Hand gefressen hätte. Doch ein lauter Pfiff seines Herrchens und ein schneller darauf folgender Klappser konnten es gerade noch so verhindern…
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| 20.07.2003 17:46 | #219 |
| Der Inquisitor |
Leise schabte das Holz des Bootes am steinernen Kai, der alte Fischer, dem der kleine Segler gehörte, warf eine Leine ans Ufer. Sofort war einer der Hafenarbeiter zur Stelle und machte das Gefährt fest, bevor die vier Insassen an Land kletterten.
Dorrien ließ seinen Blick über das geschäftige Hafenviertel streifen. Endlich wieder in Khorinis, nicht in irgend einem Grab, in dem es vor Zombies wimmelte, in einem Wald, in dem geflügelte kleine Viecher herumwuselten, die bei ihrem Tod in blauem Feuer vergingen, keine Ex – Generäle, die einfach so Volksaufstände entfesselten, keine Kultisten, keine verräterischen Schwarzmagier...Nur ein paar schmutzige Hafenarbeiter, Milizionäre, ein abgebranntes Bordell und einige Paladine.
„Nun ja, ich schlage vor, wir suchen uns ein Gasthaus. Und dann könnten wir uns auf den Weg zum Kloster machen. Ich sollte mal langsam wieder dort aufkreuzen...“
Dorrien grinste ein wenig. Ja, das Kloster... Seltsam, wie wenig er mit diesem eigentlich zu tun hatte. Er benahm sich nicht wie ein Novize, er sah nicht aus wie ein Novize... und doch war er einer.
Nun ja, jeder diente Innos eben auf seine Weise, und er tat das eben lieber als Inquisitor denn als Novize. An der Spitze der kleinen Gruppe stapfte er nun also in Richtung Taverne...
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| 20.07.2003 17:59 | #220 |
| FoN_UrIeL |
Uncle-Bin stellte Uriel ein paar fragen über die Taverne in der Stadt die ausgebrannt war, Uriel überraschte das sehr und er antwortete: "Ich habe davon nichts mitgekriegt, ich war die letzten zwei Wochen im Sumpflager und habe hauptsächlich gepennt, gegessen bin mit Chaos raus gegangen und hab ab und zu ne Wasserpfeife geraucht, aber habe mich nicht mit Leuten unterhalten, also ich würde dir gerne weiterhelfen, wenn du eine Aufgabe für mich hast, aber so kann ich dir nichts sagen, weil ich ja wie gesagt nichts davon mitbekommen habe. Aber ich kann mich ja im Sumpf für dich umhören, oder dir anders helfen."
Dann kam ein Bote an und bestellte Uncle-Bin in die Kaserne, Uriel und Chaos folgten ihm.
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| 20.07.2003 18:11 | #221 |
| Galtror |
Ein weiterer Blitz züngelte von den dunklen Wolken hinunter, dem Meer entgegen. Es war so faszinierend, diese Kraft, diese Schnelligkeit und alles in dieses passierte in diesem Bruchteil einer Sekunde.
Ein dumpfes Donnern war zu vernehmen, von weit her und erst einige Sekunden nachdem der Blitz zu sehen gewesen war.
Doch dieses Donnern riss Galtror aus seinen Gedanken und brachte ihn zurück hier her. In diese kleine beschauliche Stadt, die doch gleichzeitig die größte war, die Galtror je gesehen hatte.
Viel Zeit hatte er nun am Fenster verbracht und nichts getan, einfach nur den Wind und den immer wieder kehrenden Regen beobachtet wie er Tropfen nach Tropfen entsendete. Doch nun war es Zeit sich etwas umzusehen.
Galtror ging nach unten und von dort aus hinaus auf den Marktplatz. Es war nicht mehr viel los und schon gar nichts mehr von der gestrigen angenehmen Atmosphäre zu spüren. Die Leute waren in Eile und wollten das schlechte wetter nicht länger als nötig erleben. Auch der junge Bürger verweilte nicht lange in der Kälte dort draußen. Nach kurzem überlegen entschied er sich dafür sich zu einer Taverne durchzufragen.
Diese fand er auch bald.
Etwas verängstigt aber guten mutes dass er jemand nettes treffen würde lugte er hinein. Vereinzelt saßen dort ein paar Männer mit einem Krug Bier in der hand. Auch saßen dort zwei Männer und eine Frau um einen Tisch. Galtror wusste nicht warum doch irgendwie wurde er von ihnen angezogen und er musste sie einfach ansprechen.
"Verzeiht mir, doch ich würde gerne wissen ob nicht irgendjemand von Euch weiß, woher ich Arbeit bekommen kann...
Mein name ist Galtror und ich bin gerade erst hier angekommen."
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| 20.07.2003 18:22 | #222 |
| Kano |
Kano schmunzelte etwas.
"Halte den Bogen nicht so steif fest, sei etwas lockerer. Wenn du willst, kannst du dir auch einen der Handschuhe da holen, die sind extra dafür da, Unterarme zu schützen."
Der Pfeil seines Schülers war weit vorbei gegangen, wie die der meisten Neuen."Versuche etwas ruhiger zu schießen, am besten du atmest erst ruhig und gleichmäßig und hältst die Luft erst kurz vorm Schuss an, damit sie dir nicht bei längerem Zielen ausgeht.
Versucht es gleich nochmal, nicht von den anfänglichen Fehlschlägen unterkriegen lassen, die hat jeder mal..."
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| 20.07.2003 18:29 | #223 |
| Uncle-Bin |
Uncle-Bin war schon bis zur großen Treppe gerannt, als ihm eine Idee zu den weiteren Ermittlungen kam. Er hielt schlagartig an und drehte sich in der Hand zu Uriel hin. Sag mal... kannst du mich in den Sumpf bringen? Ich soll herausfinden wer für den Brand in der Taverne verantwortlich ist. Da kann ich einen Kontaktmann, der seine Ohren offen hält, gut gebrauchen. Also ich will ins Sumpflager und mich umhören und du würdest mir als Spitzel dienen. Wenn du was aufschnappst, dann könnte ich dich gut bezahlen. Uriel wirkte einen Moment lang verunsichert, aber nach einer kurzen Bedenkpause stimmte er zu. Uncle-Bin rannte nun weiter in die Kaserne und guckte nun die Umstehenden Personen an. Keiner sah so aus als ob er was von ihm wollte und dieser dümmliche Rekrut hatte auch nichts Genaueres gesagt. Also rannte er wieder einmal kurz entschlossen zurück und traf den Rekruten mit ungewöhnlich viel Glück noch kurz vor seinem Haus an. Hey du... verdammter... Wer wollte, dass ich in die Kaserne komme? Nun rede schon oder muss ich es erst herausprügeln? Der Rekrut fing bei diesen Worten fast an zu weinen und brabbelte "Hauptmann" in seine Rüstung hinein. Als Uncle-Bin dann nun schon leicht erschöpft an der Kaserne ankam, stand Hauptmann Longbow auch schon bereit und rief ihn gleich zu sich. Uncle-Bin! Du wirst hiermit zum Milizsoldaten erklärt. Deine tadellosen Aktion auf dem Hof von Onar, dein gelungener Einsatz gegen den Drogenring im Hafenviertel und die Information über die Gefangennahme von Lee haben bewiesen, dass du sowohl dem König treu ergeben, als auch tatkräftig genug bist um die Rüstung eines Milizsoldaten zu tragen. Wobei über deine Trinkgelage großzügigerweise hinweggesehen wurde. Longbow stand dem nun sprachlosen Milizen mit einem breiten Grinsen gegenüber. Danke. Mein Hauptmann. Ich werde nun zum Lager der Sekte aufbrechen, um dort zusammen mit Uriel, einem der Novizen über die Geschehnisse zum Brand in der Taverne geführt haben genauere Informationen zu sammeln...
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| 20.07.2003 18:34 | #224 |
| Der Inquisitor |
Dorrien musterte den Mann kurz mit einem prüfenden, aber nicht unfreundlichen Blick, während er mit der Rechten etwas gelangweilt seinen Bierkrug hin und her schob. Aylana saß dicht neben ihm und knabberte an einer Scavengerkeule, während Superfly etwas gelangweilt in der Gegend herumstarrte.
„Ich bin Dorrien, das hier ist Aylana und der Söldner da nennt sich Suppenfliege...äh, Superfly. Setzt Euch doch.“, antwortete der Inquisitor schließlich und deutete auffordernd auf einen der noch freien Stühle am Tisch. Galtror nickte dankend und ließ sich nieder.
„Nun, Arbeit... Hmm... Ich habe vor, bald ins Kloster aufzubrechen. Wenn sich das Wetter etwas gebessert hat. Dort erwarte ich noch einige Informationen in einer... Angelegenheit. Vielleicht habe ich... oder die Kirche Innos’... dann etwas für Euch.“
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| 20.07.2003 18:36 | #225 |
| Melliandra |
In der Ferne blitze es auf, zuckend entlud sich der Blitz kurz, dann grollte ein Donner krachend auf die Stadt herab und störte die Zeitweilige Ruhe. Das Gewitter entlud sich in Strömen direkt über der kleinen Stadt. Melliandra liebte diesen Duft, diese Stimmung. Lachend stapfte sie durch den Regen, trat bewusst mit ihren Sandalen in die Pfützen und ignorierte die fragenden Blicke der Stadtmenschen die aus ihren Häusern hinaus sahen. Das Ziel der Amazone war klar, und es hatte nicht lange gedauert bis sie es schließlich erreicht hatte.Mit nassem strähnigem Haar schlich die junge Frau durch das Hafenviertel. Hier würde sich schon ein Opfer finden lassen. Als Melliandra das Hafenbecken erreichte, stellte sie sich unter einem Vordach unter, wo sie einen guten Blick auf den Eingang der Taverne hatte. Ein junger Mann trat hinein und schien dort Schutz vor dem Regen zu suchen.
Sein dunkles Haar klebte ihm widerspenstig ins Gesicht und seine Statur war fast mickrig. Die Amazone grinste leicht. Na wenn er als erstes die Taverne wieder verlassen würde, dann hatte sie ihr Opfer.
Melliandra versuchte ihren nassen Körper näher in den Schatten der Hauswand zu drücken, um so weniger aufzufallen. Ihre schwarze Rüstung bildete fast eine Einheit mit der Wand und so konnte man die junge Frau nicht mehr so leicht ausmachen. Sie hatte Zeit, viel Zeit und irgendwann würde der junge Mann wieder heraus kommen.
Dann plötzlich, völlig unerwartet griff sie etwas an der Schulter und riss sie brutal herum.
„Na Süße was machen wir denn so alleine hier.“ Melliandra erschrak, ihr Hand wollte suchend zum Griff ihrer Waffe schnellen, doch soweit kam sie nicht mehr. Unsanft wurde die junge Frau in eine Gasse gezogen. Es waren zwei Männer von kräftiger Statur. Die Amazone wollte aufschreien, doch eine dreckige schwielige Hand legte sich auf ihre Lippen und drückte fest zu. „ Aber aber Schätzchen, wir werden viel Spaß haben. Du wirst sehen.“
Inzwischen hatten die beiden Männer die Frau an einer trockenen Stelle geschafft und drückten sie auf den Haufen Holzscheide die hier gelagert wurden. Melliandra keuchte auf. Der größere und kräftigere Mann umpackte ihre Arme und drückte sie brutal in ihren Rücken, während sich der andere daran machte seine schmiereigen Finger auf ihre Brüste zu legen. Er öffnete seinen Mund und ein widerlicher Geruch von Bier und Fäule schlug der Amazone entgegen.
„Nein, bitte nicht.“ Der Kerl lachte nur dreckig und schlug der jungen Frau mit der Faust ins Gesicht.
„Halt dein Maul und genieße es einfach, Süße. Es wird dir gefallen, und wir werden die das geben was du brauchst“
Hektisch glitten seine Hände zu ihren Schenkeln herab.
Melliandra schrie um Hilfe, sie weinte und fühlte sich schrecklich...
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| 20.07.2003 18:41 | #226 |
| FoN_UrIeL |
Uriel begrüßte Long freundschaftlich, er war froh nicht in der Miliz zu sein und diesen pikfeinen Ton anzulegen, also sagte er: "Tag Long, dich hat man zum Hauptmann ernannt? Dann Gratuliere."
Long grüßte zurück und sagte das er auch mit in den Sumpf wolle, also machten sie sich auf den Weg in den Sumpf, als sie über den Marktplatz gingen sagte Uriel zu Long: "Willst wieder Sumpfkraut rauchen gehen?" Darauf antwortete Long nur: "Nicht so laut ich bin doch jetzt Hauptmann, wenn das die Leute erfahren." Und so gingen sie weiter und verließen die Stadt durch das Osttor.
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| 20.07.2003 18:56 | #227 |
| Galtror |
Das Kloster. In den letzten Tagen hatte er schon viel gehört über das Kloster, besonders auf seinem Weg hier her. Immer wieder hatte er eine beschreibung aufgefasst worin das Kloster der Magier Innos' vorgekommen war. Nun Galtror musste zugeben, es reizte ihn sehr auch wenn es immer geheißen hatte, er solle nicht einfach so jemanden begleiten, den er überhaupt nicht kannte. Vollkommen unbewaffnet und wehrlos wie er nun mal war, auch wenn er in seinen Händen doch einige Kraft hatte, war es eben gefährlich. Doch war es kaum minder gefährlich, ging er allein herum.
"Ja", sagte er nach einiger zeit des überlegens, "ich werde euch begleiten, doch kann ich nicht sagen, dass ich gerade ein fleißiger anbeter Innos bin, ich weiß noch nicht recht welches der richtige Gott ist. Auch nicht welchem Lager ich mich anschließen werde, ich möchte mir einfach noch etwas Zeit lassen bei meiner entscheidung. Doch wenn er etwas für mich zu tun habt, dann begleite ich euch gerne. Ich kann nicht viel aber etwas zum bezahlen von Essen brauche ich doch. Wie würde denn meine Aufgabe aussehen?"
Neugierig sah er sich die Gestalten etwas genauer an. Sie sahen etwas müde aus, doch nicht unsympathisch so wie Galtror das nun einschätzen konnte. Er würde sehen was er als antwort bekam.
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| 20.07.2003 19:11 | #228 |
| Der Inquisitor |
„Oh, um die Bezahlung müsstet Ihr Euch beim Kloster keine Sorgen machen. Der Orden zahlt gut...“
Dorrien grinste ein wenig und nahm anschließend ein paar Schlucke aus seinem Bierkrug. Klackend stellte er das Tongefäß wieder auf die Tischplatte.„Auch eines?“, fragte er Galtror, bevor dieser jedoch antworten konnte, hatte der Hexenjäger schon den Wirt herangewinkt und ein Bier für den jungen Mann bestellt.
„Wie genau deine Aufgabe aussehen würde, weiß ich noch nicht. Das kommt darauf an, was ich eben im Kloster für Informationen erhalte. Was ich selbst für Aufträge bekomme.“
Dorrien lehnte sich in seinem Stuhl zurück und zog seinen Mantel ein wenig zurecht. Nachdenklich strich er sich mit der Hand über sein – endlich wieder rasiertes – Kinn, während er Galatror einmal mehr musterte. Der Junge könnte es zu etwas bringen...
„Ihr seid noch nicht lange in Khorinis, nicht wahr?“, führte Dorrien schließlich das Gespräch fort. Sein Gegenüber nickte bestätigend.
„Was führt Euch hier her?“
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| 20.07.2003 19:15 | #229 |
| La Lynx |
Sie schlenderte in Richtung Taverne, als es zu regnen begann. Herrlich, dieses Wetter... Das Wasser perlte von der eingefetteten Rüstung ab, und ihre langen Haare klebten in Strähnen an ihrem Gesicht. Wo Melliandra sich bloß herumtrieb? - Die Antwort kam prompt, als sie erstickte Hilfeschreie aus einer Seitengasse dringen hörte. Das war doch...
Lynx duckte sich in den Schatten der Hausmauer und bemühte sich, möglichst leise zu sein, als sie sich immer weiter in die Gasse hineinwagte. Sie erkannte bald, dass ihre Bemühungen umsonst waren... die beiden Männer waren abgelenkt genug.Lynx' Kehle schnürte sich zu, und ein eisernes Band legte sich um ihre Brust, das das Atmen schier unmöglich zu machen schien. Ihr Puls begann zu jagen, als sie die Situation erkannte.
Es war einer dieser Momente, in denen ein Teil in ihr sich selbstständig machte, ohne Rücksicht darauf, dass diese beiden Männer viel stärker als sie waren, ohne Nachdenken spulte sich ein Mechanismus in ihrem Kopf ab, der die Kontrolle über ihr Handeln übernahm.
Lynx spurtete los, jeder Muskel in ihrem Körper war bis zum Zerreißen gespannt. Im Laufen zog sie den gezackten Dolch aus dem Gürtel, dessen Klinge bereits das noch nicht vergossene Blut roch.
Sie holte aus, und rammte dem ersten den Dolch bis zum Anschlag in den Rücken, zog ihn mit einem festen Ruck wieder aus der Blut speienden Wunde und stach ein zweites mal zu. Die Klinge, ihre Hand... blutüberströmt. Sie wischte sich mit dem Handrücken eine Strähne aus dem Gesicht und wandte sich mit blutverschmiertem Gesicht dem zweiten Verbrecher zu, der sie zunächst erstaunt ansah, dann aber ihr Handgelenk packte, mit eisernem Griff umschloß und hämisch grinste. "Was willst du Kleine?"
Lynx reagierte sofort, lockerte die Hand und ließ den Dolch fallen. Noch während er fiel, drehte sie sich blitzschnell unter dem schraubstockartig ihr Handgelenk festhaltenden Arm ihres zweiten Opfers durch. Mit einem lauten Knacksen kugelte das rechte Schultergelenk aus, und im nächsten Moment hielt die junge Diebin den Dolch in ihrer Linken - und rammte ihn dem Angreifer direkt in sein Herz. Mit einem erstaunten Ausdruck in seinen verlöschenden Augen klatschte der Mann zunächst gegen die Mauer und fiel dann zu Boden.
Es kostete sie einige Kraft, den Dolch aus dem zusammensackenden Körper zu ziehen. Lynx stemmte einen Fuß gegen den Brustkorb des Toten und zog die Klinge aus dem erkaltenden Fleisch. Der Dolch wurde lautlos in den Gürtel zurückgesteckt.
Das Feuer in ihren Augen erlosch, und sie wandte sich zu Melliandra um. Lynx' rechter Arm hing schlaff herab, doch sie ignorierte es. Der Rausch war verflogen, und ohne Worte nahm sie die Geliebte in den Arm, sie küssend. Lynx blutverschmierte Linke streichelte ihr Gesicht. "Wir... wir müssen hier verschwinden..." sagte sie gehetzt. und zog die Amazone sachte stützend hoch. Sie wusch sich kurz in einer Lache das Blut ab.
"Lass uns zur Taverne gehen, bevor das Geschrei losgeht."
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| 20.07.2003 19:28 | #230 |
| Galtror |
"Nun ich kam her von einem kleinen Dorf weiter im Norden erst gestern kam ich hier an, ich kenne mich also auch noch kaum aus hier. Und warum ich her kam..."Galtror zögerte ein wenig mit der Antwort. Er fühlte sich nicht wohl dabei einem komplett fremden seine Geschichte zu erzählen und schon gar nicht hier in der doch etwas schäbigen Taverne. Aber was konnte er schon groß verlieren, er hatte ja nichts. Nur ein paar Münzen Gold die wahrscheinlich nicht einmal für ein Gutes essen reichen würden.
"... ja, meine Familie war eigentlich nie richtig arm, wir hatten immer genug geld um uns zu erhalten und uns hat es nie an etwas gefehlt. Doch dann kam die schreckliche Nachricht, dass Verwandte meines Vaters, seine Schwester, von Orks überfallen worden waren, jedoch zum Glück nicht getötet. Doch waren sie in die Armut gestürzt, da sie ihren Hof und all ihr Hab und gut verloren hatten. Nun, da mein Vater ja ein guter Mann ist hat er ihnen mit Geld ausgeholfen, so dass sie weiterleben konnten, doch hatte er dann nicht mehr genug um auch mich noch zu ernähren. so musste ich ziehen, was ich im Grunde nicht ungern tat. Ich liebe das Leben und Abenteuer genauso. Ich bin gespannt was mich noch alles erwartet und offen für neues."
Lachend nahm er einen kleinen Schluck des Bieres, es war besser als das, dass er kannte. Diese Leute waren irgendwie nett zu ihm, vielleicht sogar zu nett, wer spendierte einem auch schon einfach so ein Bier? Galtror kannte keinen, nun zumindest bis jetzt noch nicht.
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| 20.07.2003 19:33 | #231 |
| Eorl |
Eorl kam auffallend fröhlich aus dem Oberviertel und schlenderte die Handwerksgasse hinunter. es gab Tage da liebte er seinen Job. Cifer hatte ihm heute seine Erzklinge gegeben und es war ein wahres Meisterstück. Die Klinge war zwar schlicht, aber die Perle war im Griff eingelassen, und das Schwert war ohne jeden Schnickaschnack, ganz so wie er es sich gewünscht hatte. Mit dem Schwert war er bei Milgo gewesen, und der hatte dann seine Ausbildung für beendet erklärt, und ihm den Meistertitel im Einhändigen Kampf verliehen. Nun war er gut gegen die meisten Gefahren gewappnet, die es auf der Insel gab. Er ließ das Schwert vergnügt durch die Luft wirbeln, Rabenklaue hatte er es genannt, und fing es wieder auf. Ruhk hatte ihn zu dem Nahmen inspiriert, und er hatte irgendwie Gefallen daran gefunden, und dann auch sein Messer, das er schon länger gehabt hatte, Rabenschnabel genannt. Jetzt wollte er etwas essen, und sich dann noch etwas in die Kasernenschmiede zurückziehen, um etwas zu arbeiten. Der Handwerker hatte ihm versprochen, heute mit dem Bau an der neuen Schmiede zu beginnen. Er warf das Schwert noch einmal hoch - und fing es wieder auf.
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| 20.07.2003 19:45 | #232 |
| Melliandra |
Die Amazone blickte noch kurz auf die Leichen zurück sich fragend ob sie selbst schuld an der Misere war. Lynx war zwar im richtigen Moment gekommen, und Melliandra war einer drohenden Vergewaltigung entronnen, doch sie hatte es nicht ohne die junge Frau geschafft. Und das schmerzte ihr fast noch viel mehr in der Brust. Doch sie behielt ihre Gedanken für sich und schaute Lynx traurig in die Augen, als die beiden Frauen vom „Tatort“ in die dunkle Gasse verschwanden. Die beiden Leichen würden Fragen aufwerfen, wenn man sie entdeckte. So oder so.
Fast ruhig, ohne jegliche Hast schritten die beiden Frauen auf den Weg in Richtung Hafentaverne. Die Gassen waren leer, weil sich bei dem schlechten Wetter keiner so recht auf die Straße traute und so erreichten die beiden Frauen das sichere Ziel ohne weiter beachtet zu werden.
Dichter Qualm und beißender Gestank schlug Melliandra in die Nase, als sie hinter Lynx in den lauten Schankraum eintrat. Keiner der Anwesenden blickte auf, als sich die Frauen in einer der hintersten Ecken einen Platz suchten, bis auf den fettleibigen Wirt, der schwitzend seine Bierwampe auf sie zu bewegte.
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| 20.07.2003 20:12 | #233 |
| La Lynx |
Stumm starrte Lynx auf die Tischplatte, ihre Gedanken kreisten um Melliandra. Sie nahm vorsichtig ihre Hand unter dem Tisch und streichelte sie wortlos. Der Wirt fragte , was die beiden Damen denn bestellen wollten, und Lynx bestellte für sie beide ein starkes Bier.
Ihr Herz zog sich zusammen, als sie in die traurigen Augen der Amazone sah. Sie hoffte nur, dass die beiden Lustmolche litten... Der Wirt stellte ihnen zwei tönerne Krüge, randvoll mit frischem Bier auf den Tisch, doch keinen der Beiden war auf Anstoßen zumute - Worauf auch? So tranken sie denn schweigend das bittere Getränk.
"Hey, wer wird denn da so ein Gesicht ziehen?"
Das durfte doch nicht wahr sein... Da stand doch schon wieder so ein schmieriger Typ vor ihnen und grinste Melliandra lüstern an. Lynx Linke glitt an den Griff ihres Dolches, und im nächsten Moment stand sie auf. "Verschwinde, oder du erlebst dein blaues Wunder." zischte sie.
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| 20.07.2003 20:40 | #234 |
| Melliandra |
„Lynx setzt dich!“ Sagte die Amazone ruhig und sichtbar gelassen. Das Mädchen sah fragend zu Melliandra, musterte sie und dann den gaffenden Ochsen kurz und nickte dann, während sie sich zurück auf ihren Platz setzte.„Und ihr solltet besser auch verschwinden.“ Richtete die Amazone ihre Stimme an den Mann.
Der war jedoch nicht sonderlich begeistert und nahm die Drohung nicht für voll, sondern setzte Dreisterweise seinen mit Metallbeschlagenen Stiefel auf die Bank zwischen die Beine von Lynx und wanderte mit der Stiefelspitze nach oben.„Ich liebe kleine Kratzbürsten,“ grinste er das Mädchen an.
Lynx wollte gerade aufspringen und dem Kerl an die Wäsche gehen, doch Melliandra kam ihrer Geliebten zuvor.
Zischend zog sie ihr Schwert aus der Scheide, trat den Tisch zur Seite und verpasste dem erschrocken aufblickenden Mann mit dem Schwertknauf eine voll Breitseite ins Gesicht. Der Mann keuchte kurz auf und hielt sich seine Hand auf die Blutverschmierte Wange wobei er noch immer grinste.
„Ich habe die gesagt das du besser verschwinden solltest“, fauchte Melliandra und vergaß sich. Langsam brach ein leichter Tumult in der Taverne aus und die Frau wurde mit lachendem Beifall angefeuert.
Die Amazone beachtete die Rufe nicht weiter, sondern schlug mit ihrer Waffe auf den Kerl ein. Der Typ hatte sich heute echt den falschen Tag ausgesucht. Die Schneide des Schwertes lies sich butterweich in die Schulter bohren, und unter einem wabernden Glucksen wieder heraus ziehen. Blut tropfte zu Boden und immer wieder stach Melliandra zu. Die Amazone konnte ihre Wut nicht im Zaum halten und der Kerl musste das erleiden, was sie bei den anderen beiden Männern die nun tot und aufgeschlitzt in der Gasse lagen, verpasst hatte. Glucksend taumelte der Mann nach hinten an die Wand und rutschte langsam an ihr herunter, während sich auf den Holzdielen der Wand eine Spur von Blut herunterzog. Die Amazone bemerkte nicht das er schon lange tot war, denn sie war immer noch im Wutrausch.
Wieder schlug sie auf den Toten ein, und bemerkte dabei nicht was nun in der Taverne passierte.
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| 20.07.2003 20:59 | #235 |
| Der Inquisitor |
„Sie hat ihn umgebraaaaaaaacht!“, brüllte plötzlich irgendwer, Dorrien fuhr herum, reflexartig zuckte seine Hand zum Griff seines Schwertes. Dann sah er sie auch, eine junge Frau, die mit blutbesudelter Waffe vor einem dicken Kerl stand, der an der Wand lehnte und schon lange nicht mehr besonders lebig zu sein schien. Dennoch stach die Frau immer weiter auf den regungslosen Körper ein, ihr Gesicht war eine vor Wut und unkontrollierter Raserei verzerrte Fratze...Um die Szene hatte sich ein Pulk von Leuten gebildet, die größtenteils wütend herumquäkten, jedoch schien keiner den Mut haben, einzugreifen. Dorrien schüttelte den Kopf. Alles musste man selber machen...
Mit einem Satz stand der Hexenjäger auf dem Tisch, konzentrierte sich einen Augenblick. Die Luft um seine rechte Hand herum schien kälter zu werden, etwas später führten feine Eiskristalle einen wilden, unregelmäßigen Tanz um seine Finger auf. Er zielte kurz, dann schickte er den Zauber auf die Reise...Ein Schweif gefrorenen Wassers hinter sich herziehend rauschte das magische Eisgeschoss auf die Verrückte Frau zu – doch im selben Moment beschloss irgendwer, sich ein Herz zu nehmen, und stürzte aus der Menge heraus auf die Dame zu. Natürlich genau im ungünstigsten Augenblick, wuchtig traf der Zauber auf den Mann und fror ihn mitten im Rennen, kurz bevor er Melliandra hatte erreichen können, ein.
Wie ein Mann drehte sich der gaffende Pöbel um, die Leute starrten wütend auf Dorrien. Der Hexenjäger verdrehte genervt die Augen, während sich seine Hand um den Griff seines Schwertes schloss...
„Auf iiiiiiihn!“, brüllte plötzlich irgendwer in der hinteren Reihe – das war das Signal, auf das sie alle gewartet hatten. Plärrend stürmten die Tavernenbesucher vor, mit einem schabenden Geräusch glitt Dorriens Schwert aus der ledernen Scheide...
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| 20.07.2003 21:18 | #236 |
| Galtror |
Ob es nun Glück oder Pech war, das Galtror ereilt hatte, konnte er noch nicht sagen. Wäre er nun allein in der Taverne wäre er noch eine spur hilfloser, so fühlte er sich wenigstens ein wenig geschützt, da dieser Mann aus dem Kloster doch schon die Magie zu beherrschen schien. Doch das Unglück war, dass nun alle anwesenden im Raum sich gegen sie aufgerichtet hatten, und wenn man sie jetzt ansah, als sie alle aufgestanden und zusammengerückt waren, kamen sie einem viel mehr vor als zuvor einzeln an Tischen sitzend.
Ein guter Einstand war dies Gewiss nicht, erst der zweite Tag hier und schon in eine Prügelei verwickelt, wie das wohl enden würde.
Lange blieb dem jungen Hernn jedoch nicht zu überlegen, schon kam jemand auf ihn zugerannt. Es war auch irgendwie logisch, da er ja direkt neben dem Magier stand der zuvor den Eiszauber gewirkt hatte, dass nun jemand meinte er gehöre zu ihnen, was er im Moment auch anscheinend tat. Nur hatte er einen kleinen Nachteil, er war, im Gegensatz zu seinem Gegner welcher einen Dolch in der Hand hatte, vollkommen unbewaffnet und auch nicht sonderlich darauf trainiert zu kämpfen.
Galtror musste vorerst einmal ein paar Hiebe in kaufnehmen, bis er sich endlich unter einem hindruch bücken konnte und sich nun somit seitlich des Mannes befand. So fest es nur ging trat Galtror gegen das Bein desselben, welcher voller schmerz aufheulte. Im nachhinein wusste er selber nicht mehr wie, doch irgendwie schaffte es Galtror dem frenden seinen Dolch wegzunehmen. Mit diesem schlug er dem Gegner in den Bauch, bis Blut herausquoll und der erschöpft zu Boden ging. Galtror wollte ihn nicht töten und das hatte er auch hoffentlich nicht.
So sah er sich wieder um, die meisten schienen zum Glück mit den anderen dreien zu tun zu haben, welche alle samt um einiges stärker und geschickter waren als der Neue hier in der Stadt. Bewunderd blieb Galtror einen Moment stehen und sah nur den Kämpfern zu. Wie sie geschickt ihre Schwerter schwangen, hin und wieder zuckte ein Zauber durch den Raum. Und die Gegner wurden langsam weniger.
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| 20.07.2003 21:59 | #237 |
| La Lynx |
Lynx hatte mit einem bewunderndem, fast zufriedenen Lächeln zugesehen, wie Melliandra den Angreifer niedergemetzelt hatte. Sie genoß es, zuzusehen, wie der Mann, der zuvor noch so überheblich gewesen war, blutüberströmt zu Boden ging. "Der wird nie mehr eine Frau belästigen..." Lynx grinste hämisch. Langsam begann es ihr hier zu gefallen...
Und wieder einmal hatte sich etwas bestätigt: Melliandra und sie mußten nicht miteinander reden, um zu wissen, was sie zusammenhielt. Es war nicht nur der gemeinsame Schmerz, es war auch die gemeinsame Lust - auch die Lust am gemeinsamen Töten, dem sonst so unterdrückten Haß freien Lauf zu lassen - ohne an die Konsequenzen zu denken.
Lynx hatte ihren Blick auf den auffälligen Feuermagier gerichtet, der sich ins Geschehen eingemischt hatte. Ihr war nicht entgangen, dass er eigentlich Melliandra hatte einfrieren wollen... Das Geschehen konzentrierte sich nun ganz auf ihn und seinen jungen Begleiter, und das nutzte Lynx, um sich ihrerseits zu Melliandra durchzuschmuggeln, und sie von der übelst zugerichteten Leiche wegzuziehen. Das Gesicht der Amazone war mit fremdem Blut bespritzt, und ihr Blick war nicht mehr traurig... eine gewaltige Wut loderte in ihm. Lynx küßte sie zärtlich, die Menschen hatten anderes zu tun, als dass hier zwei sich küssende Frauen auffallen würden.
Die junge Diebin zog Melliandra an den Tisch. "Trink etwas." Dann beugte sie sich zu ihr. "Und ich fürchtete, du würdest mich nicht verstehen... ich bin stolz auf dich."
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| 20.07.2003 22:02 | #238 |
| Dragonia |
Den ganzen Tag war Dragonia durch Khorinis gegangen, aber von der jungen Diebin war keine Spur zu entdecken gewesen.
Seit einiger Zeit saß sie wieder am Marktplatz und beobachte den zweiten Tag hintereinander wie die Händler, ihre Waren zusammen packten und die Stände für die Nacht leerten.
Noch eine ganze weile saß Dragonia so auf der Bank, bis der letzte Händler weg war und eine Stadtwache Posten, auf dem Markt, bezog.
Was sollte sie nun Machen, weiter nach der Diebin suchen, den irgendwo in Khorinis musste sie sein.
Dragonia stand auf und schlenderte die Wege hinunter, den sie wollte noch mal im Hafenviertel suchen gehen.
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| 20.07.2003 22:51 | #239 |
| Melliandra |
Melliandra grinste, auch wenn sie ihm ersten Moment nicht so recht verstand was Lynx eigentlich von ihr wollte.
Noch immer wütend sah sie zu der Leiche und kippte sich dann das Bier den Rachen runter, das ihr das Mädchen gereicht hatte. „Er wollte ja nicht hören!“ Immer noch sichtlich erregt von dem Kampf küsste sie Lynx den lachend den Hals, und drehte sich dann erst in der Taverne um. Der Wirt hatte sich hinter seinen Tresen verschanzt und blickte fragend, fast verzweifelt auf die sich prügelnden Männer in der Taverne. Im Schankraum herrschte das reinste Chaos.„Ich liebe dich“, hauchte die Amazone in Lynx Ohr, dann stürzte sie sich mit dem Mädchen ins Geschehen.
Wer weiß eventuell würde sie doch noch ihr ausgewähltes Opfer von eben bekommen.Melliandra wühlte sich mit Lynx im Schlepptau durch die stöhnenden Männer, um sich dem jungen Mann zu nähern. Er war wirklich noch jung, sein dunkles Haar hing ihm wirr ins Gesicht und er beobachtete staunend wie sich der Magier mühelos durch die Gegner metzelte. Die Amazone lachte kalt, na das schien ja einfach zu werden. Melliandra warf noch einen kurzen Blick über ihre Schulter zu Lynx, die sich der Magierfratze näherte und erreichte dann ihr Ziel.„Na du? Der Kerl da scheint es ja ganz schön drauf zu haben oder?“ Melliandra grinste den Kerl funkelnd an. Ihr Gesicht war noch immer mit dem Blut ihres Opfers besudelt, und eigentlich war das nicht gerade der geeignete Moment für ein romantisches Treffen. „So etwas willste wohl auch mal können oder? Nun ja ich kann es dir gerne beibringen.“ Ohne Vorwarnung rammte Melliandra dem jungen Mann ihr Knie in den Bauch des jungen Mannes. Der dann keuchend nach vorne einsackte.
„Oh. Das war keine Absicht“ erwiderte Melliandra mit einem unschuldigen Blick. Ihre Augen glitten suchend an dem Körper des jungen Mannes herab. Nirgends war ein Beutel zu sehen. „Kann ich dir aufhelfen?“ Grinste die Amazone mit gezücktem Schwert.
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| 20.07.2003 23:08 | #240 |
| Galtror |
Galtror wusste überhaupt nicht was er machen sollte. Es war ihm von anfang an klar gewesen, dass diese Frau, oder doch eher noch Mädchen, Galtror war immer schon schlecht gewesen im alter schätzen, naja mädchen war auf jeden fall etwas untertrieben, nur ein spiel mit ihm spielte. Doch was sollte er nur machen? Er schlug keien Frauen, dass war ihm immer eingebläut worden, sowas machte man einfach nicht, doch wie sollte er sich nun währen. Ein Mann der vor einer Frau davonlief, wollte auch er nicht sein. Verzweifelt sah er sich um. Nichts, wirklich nichts war da was ihm hätte behilflich sein können. Die Frau wollte ihm eine Ohrfeige geben. Noch gerade zur rechten Zeit fing Galtror diese ab und hielt so nun die Hand der Dame fest. Sie hatte bei weitem mehr Kraft als sich der junge Mann erwartet und erhofft hatte. Es war ihr ein leichtes seinen Druck gegenzuhalten, doch zum Glück war sie dann auch wieder nicht so stark, dass sie sich einfach hätte befreien können.
"Was wollt Ihr von mir? Hab ich euch etwas getan? Warum tut ihr das?"
Er musste sich anhören wie ein kleiner Feigling, nun vielleicht war er dies sogar. Doch was hätte hier ein halbwegs ehrenwürdiger Mann auch schon tun können?
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| 20.07.2003 23:17 | #241 |
| La Lynx |
Melliandra hatte Blut geleckt; sie stürzte sich begeistert wieder ins Getümmel, und Lynx ihr nach. Magier hatten die Eigenschaft, oft recht wohlhabend zu sein...
Der Feuermagier war ausreichend damit beschäftigt, die heranstürmenden Männer, die sich geradezu anstellten, um sich mit ihm zu prügeln, abzuwehren, und so konnte Lynx sich ihm ungehindert nähern. Ihre Augen glitten über ihren Körper - und sogen sich an seinem Gürtel fest, an dem auffällig ein kleines, schwarzes Beutelchen baumelte. Ihr Dolch zuckte vor und trennte es mit einem scharfen Schnitt vom Gürtel. Niemand bemerkte die kleine Hand, die das Beutelchen an sich nahm.
Lynx zog sich wieder an den Tisch zurück, nippte gemächlich an ihrem Bier und räumte die etwas 50 Goldstücke in ihren eigenen Beutel. Das leere Beutelchen des Feuermagiers steckte sie dazu.
Die Diebin lächelte fröhlich in sich hinein und beobachtete die Kämpfenden weiterhin. Melliandra hatte sich mit leidenschaftlicher Wut auf den Begleiter des Feuermagiers gestürzt, und der Magier selbst bekam langsam die Situation unter Kontrolle.
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| 20.07.2003 23:53 | #242 |
| Melliandra |
Melliandra blickte den jungen Mann prüfend an. Entweder war der einfach nur überschnappt sich einer Mörderin im Rausch zu stellen, oder er wusste es einfach nicht besser. Die Augen der Amazone funkelten kalt.
„Wärst du zufrieden mit der Antwort, wenn ich dir sagen würde das du zum falschen Zeitpunkt, einfach nur am falschen Ort warst? Gib mir dein Gold, was du mit dir rumschleppst und du kannst dich dann von mir und meiner Schwester, die übrigens dort hinten steht, auf ein Bier einladen lassen. Na das ist doch was, findest du nicht?“
Die Amazone hatte die Hand mittlerweile aus dem Griff des Mannes gelöst und blickte fordernd in die dunkelblauen Augen.
Wie würde sich der junge Mann mit einer Schwertspitze am blanken Hals liegend, entscheiden?
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| 21.07.2003 00:16 | #243 |
| Galtror |
Die Situation schien aussichtslos und dass wusste Galtror genauso wie sein Gegenüber. Er hatte praktisch keine Chance. Und genau diese wollte er nutzen, so verrückt es auch klang.
Galtror schnellte mit seiner Hand nach vorne und schob die seiner Angreiferin weg. Diese war vollkommen überrascht, dass sich der Feigling nun doch etwas traute, und schon lag sie am Boden, von Galtror hinunter gedrückt, aber nicht so dass sie hart aufkam eher dass sie sanft landete.
Und Galtror lief.
...
Nunja, die idee war wahrscheinlich doch nicht so gut gewesen. Ungefähr 2 Sekunden später war er schon wieder eingeholt gewesen und nun stand er wieder an der Wand mit einem Schwert an der Kehle.
Schon mit harten zweifeln in den dunklen Tiefen blauen Augen verdtrehte er selbige.
"Ok, ich habe es versucht, nehmt mein Geld, es ist nicht viel, doch ein bisschen etwas schon. Seid zufrieden... Seid nur zufrieden."
Nun war es also vorbei mit dem ein paar Tage auskommen mit dem Geld, er hatte absolut keines mehr, nun blieb ihm gar nichts mehr anderes übrig als mit dem Fremden ins Kloster zu gehen nud dort sein Glück zu versuchen. Etwas verzweifelt senkte er den Kopf.
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| 21.07.2003 00:48 | #244 |
| Melliandra |
Die Amazone blickte den jungen im ersten Moment finster an, als der junge Mann jedoch von dem Gold sprach begann sie kühl zu lächeln. –Na also, so schwer war die Wieder-Eingewöhnung in ihre Fähigkeiten ja nicht. Sie musste ihrer Geliebten danken.
Melliandra nahm dankend den Beutel mit dem Gold entgegen, und wog ihn abschätzend in ihrer zierlichen Hand. Viel hatte er ja nicht zu bieten gehabt. „Warum nicht gleich so?“, grinste die junge Frau.
„Na eigentlich halte ich ja meine Versprechen, aber ich überlege mir gerade. ob du dir deine Einladung auf ein Bier eben nicht verspielt hast Süßer.“ Prüfend blickte sie dem jungen Mann in die dunkelblauen Augen, dann trat sie einen Schritt zurück und zeigte mit dem Kinn zum Tisch wo sich Lynx befand und amüsiert zu den beiden herüber blickte.
„Aber ich will ja mal nicht so sein. Du sollst dein Bier bekommen. Nach dir wenn ich bitten darf.“
Melliandra blickte sich noch kurz im Schankraum um, von dem kleinen Überfall hatte keiner etwas mitbekommen und der Magier schien immer noch mit seinen Angreifer beschäftigt zu sein.
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| 21.07.2003 00:59 | #245 |
| Galtror |
Irgendwie musste Galtror bei der vorstellung schmunzeln, dass er von der ihn eben ausraubenden zu einem Bier eingeladen wurde. Es war irgendwie mal etwas neues. Nicht das erste mal war dies gewesen, dass er ausgeraubt worden war, doch noc nie war er danach auf einen drink eingeladen worden.
Lächelnd sagte er noch zu der schönen Diebin:
"Ich musste es ja versuchen, sonst wäre ich mich mit meiner Ehre als Mann nicht mehr klar gekommen."
Galtror verstand sich zwar selbst kaum noch, seit wann spaßte man mit einer Diebin, doch irgendwie war es ein positiver Überfall gewesen, wenn man dies so sagen konnte.
Langsam setzte er sich auf den besagten Tisch, wo noch eine Frau auf ihn wartete und ihm entgegenlächelte. Diese war jedoch noch um einiges jünger als die andere, und erst wenn man sie verglich merkte man, dass die Diebin von vorhin doch schon älter sein musste als Galtror zuvor geschätzt hatte. Die andere musste ungefähr in seinem Alter sein und auch sie war nicht minder hübsch als die andere.
"Wenn ich mir die Frage erlauben darf? Warum raubt Ihr mich zuerst aus und ladet mich dann auf ein bier ein? Ich kann dem Gedankengang nicht ganz folgen."
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| 21.07.2003 01:24 | #246 |
| Melliandra |
Melliandra sah den jungen Mann lächelnd in die Augen. Sein Blick war ungewöhnlich aufgeweckt, vielleicht lag es aber auch nur daran das er so einen netten Eindruck auf die Frau machte. Die Amazone nahm einige Goldstücke aus dem Beutel, warf Lynx dann selbigen zu, den das Mädchen lächelnd verschwinden ließ, dann setzte sich die Amazone ebenfalls an den Tisch.
„Was ist dir denn lieber? Das wir dich auf ein Bier auf den Schrecken einladen und dann laufen lassen, oder das wir dich töten?“ Erwiderte sie die Frage kühl, während sie ihren Blick demonstrativ über den Leichnam des gaffenden Ochsen schweifen ließ.
Eigentlich hatte Melliandra selbst keinen Plan, sie hatte den jungen Mann spontan eingeladen. Vielleicht wollte sie so aber auch nur verhindern das der junge Mann gleich aus der Taverne stürmte und die Stadtgarde alarmierte. „Also, werter Mann was wollt ihr trinken?“ Fragend sah sie den jungen Mann an, während sie den Wirt zu sich heranwinkte. Der Wirt blickte auf die Leiche dann zu Melliandra und schritt dann zögernd auf die beiden Frauen und den Kerl zu, als Melliandra das Gold in ihrer Hand aufblitzen ließ. Das der junge Mann der nur mit den Schulter zuckte bestellte Melliandra drei Tonkrüge Bier und drückte dem Wirt ausreichend Gold in die Hand.
„Der Rest ist für diese Sauerei hier“, rief sie dem Wirt lachend hinterher. Lynx grinste böse und wendete sich dann an den Mann.
„Ihr seid nicht von hier zu sein“, fragte sie während sie den jungen Mann analytisch musterte. Von ihm schien keine Gefahr auszugehen.
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| 21.07.2003 01:55 | #247 |
| Der Inquisitor |
Wuchtig krachte Dorriens Stiefelspitze gegen das Kinn eines kleinen, untersetzten Kerls, er auf den Tisch zu klettern versucht hatte. Der Angreifer taumelte einen Schritt zurück und hielt schützend die Hände vor seinen Mund, bevor Aylana ihn mit Hilfe eines Stuhlbeins Schachmatt setzte.... Pfeifend bahnte sich die Klinge des Hexenjägers ihre Weg durch die Luft, traf mit einem dumpfen Aufprall gegen die Keule eines weiteren Mannes und schleuderte diesem die Waffe aus der Hand. Ein Feuerpfeil löste sich zischend aus der Hand Dorriens, woraufhin der Angreifer begann, quiekend durch den Raum zu hüpfen und sich mit den Händen auf das brennende Gesäß zu schlagen.
Dorrien musste angesichts dessen kurz grinsen, bevor er sich wieder auf den Kampf konzentrierte – und feststellte, dass dieser vorbei war. Wer nicht KO auf dem Boden herumlag, hatte sich inzwischen aus der Taverne verkrümelt...Der Inquisitor zögerte noch einen Augenblick, bevor er endlich sein Schwert wegsteckte und vom Tisch heruntersprang. Seine erste Sorge galt Aylana, aber die junge Amazone hatte alles überlebt und kam mit einem abgebrochenen Stuhlbein in der Hand hinter einer hölzernen Säule hervor. Ein paar bewusstlose Tavernenbesucher lagen um sie herum auf dem Boden.
„Sieh an, dir liegt ja mal wieder die Männerwelt zu Füßen.“, grinste Dorrien und zog die junge Frau an sich, um ihr einen sanften Kuss zu geben, bevor sein Blick zu Galtror und den beiden Frauen wanderte, die den ganzen Tumult ausgelöst hatten...
Ohne Eile schlenderte er auf die drei zu, seine schweren Lederstiefel knarrten auf den Holzdielen der Taverne. Ohne wirkliches Interesse zu zeigen musterte er die Leiche an der Wand, bevor er erst die Mörderin, dann deren Begleiterin mit einem kalten, scheinbar desinteressierten Blick maß.
„Wir sollten hier weg.“, meinte er schließlich tonlos. „Die Garde wird jeden Moment hier auftauchen.“
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| 21.07.2003 02:33 | #248 |
| Galtror |
Galtror wusste nicht genau, ob nun er oder die beiden Frauen mit dem Satz gemeint gewesen waren. Oder gar alle drei?
Galtror stand zur Sicherheit auf jeden fall einmal auf, jedoch nicht ohne seinen Bierkrug zu leeren.
Beim umsehen erkannte er, dass es im Raum völlig ruhig war. Überall lagen nur mehr Leute herum, ob die nun tot waren oder nur bewusstlos war schwer zu erkennen, auf jeden fall hatte der zauberer ganze arbeit geleistet. Galtror schenkte ihm einen weiterem bewundernden Blick. Doch dieser hetzte sie nun ein wenig. Er verstand zwar nicht wirklich warum, doch es würde schon seine richtigkeit haben.
Schnell verließ Galtror die Taverne und entschwand in den Nachtnebel. Es war noch um einiges kälter als es am Tag gewesen war. Der junge Mann zog seinen Mantel enger und fragte leise in die Nachtluft:
"Wohin gehen wir nun? Was haben wir vor? Und was macht Ihr mit den zweien da?"
Neugierig versuchte er etwas zu erkennen, jedoch war es sehr schwierig bei so dichtem nebel.
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| 21.07.2003 11:01 | #249 |
| Etah Corused |
Mit drönenden Kopf wachte Etah auf. Diese Freibierstände sind einfach eine Gefahr. Das waren wohl ein paar Bier zu viel gewesen, er war so betrunken, dass er es geschaft hat mehr als einen Tag durchzuschlafen. Er musste noch Proviant kaufen gehen. Auch wenn er schon längere Reisen als ins Sumpflager ohne Proviant überstanden hat. Schliesslich wusste man ja nie was passieren würde. Also ging er zu Baltram, der ihn mit Akil`s Waren versorgte. Bevor er abreisste wollte er noch abwarten bis sein Rausch vorbei war und hoffte diesen Vorgang mit einem Bad schneller vorantreiben zu können.
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| 21.07.2003 11:15 | #250 |
| Dragonia |
Dragonia erwachte Am Frühen morgen und dachte noch mal über den gestrigen Abend nach, das Mädchen hatte sie nicht gefunden, die kleine schien sich gut in der Stadt zu verstecken, na ja was soll’s dann eben nicht, dachte sie bei sich.Nachdem sie aufgestanden war und sich angekleidet hatte überprüfte sie noch einmal ihre Ausrüstung, verstaute wieder alles ich Ihre Tasche und verlies das Zimmer.
Sie gab unten den Schlüssel des Zimmers ab und ging zum Marktplatz, dort kaufte sie sich noch ein Wenig Proviant, marschierte auf das östliche Stadttor zu und verlies so wieder einmal die Stadt Khorinis.
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| 21.07.2003 15:46 | #251 |
| (pisi)Härda |
Ismael saß in der Taverne.
Aber nicht in der im Sumpflager in Khorinis, sondern in Coragons.Um genau zu sein saß er nicht, er verließ sie gerade.
Im Sumpflager war es ihm zu langweilig geworden und so hatte er sich nach Khorinis aufgemacht. Viermal hatte er wegen der Hitze auf dem Weg nach Khornis campiert, sein Falke flog eigendlich nur im Schatten der Bäume oder irgendwelcher Felsen, doch Ismael waren leider keine Fkügel gegeben und so wurde er von der Sonne überl bebrütet.
Deshalb hatte er auch zwei Bier bei Coragon bestellt und war auf dem Weg zu seinem Boot um die frische Briese des Meeres zu genießen und beizeiten auf seine kleine Insel zurückzukehren und sich vielleicht endlich einmal dem Buch zuzuwenden, wegen dem er die Insel überhaupt befahren hatte.
Also ging er hinunter zum Hafen und machte sein Boot fertig.Auf dem Weg hatte er sich noch einen breitkrrempigen Strohhut gegen die Sonne gekauft. Trotzdem war der Wind hier unangenehm warm und brachte die Leute ziemlich ins Schwitzen. Ismael nahm noch einmal seine Konzentraion aus dem ermüdenden Strom der Nachmittagshitze zusammen und machte das Boot so schnell wie möglich fertig.
Schnell war er auf See und nach wenigen Minuten war er weit hinausgefahren, wo ein kühles Windchen wehte.
Er reffte die Segel, warf Anker und sprang hinunter in kühle Nass.Der Falke, der sich auf der Mastspitze niedergelassen hatte, beobachtete ihn amüsiert, wie er sich im kühlen Wasser vergnügte.
Als Ismael sich ausgetobt hatte legte er sich ins Wasser und entspannte sich.Für fast zwei Stunden ließ er sich im Schatten des Bootes treiben und entspannte...
Eigendlich hatte er gar keine Lust wieder in Boot zu klettern, aber seine Finger waren derbe krüselig und so trocknete er sich ab, legte sich ins Boot und steckte sich einen schwarzen Weisen an, den er sich seit langer Zeit aufbewahrte...
Hier auf See konnte er sich keinen richtigen Rausch erlauben also leiß er den leichten Rauch des Weisen durch seine Lungen ziehen.
Und auch die stark entspannende Wirkung setzte ein und ließ ihn einschlafen...
... und erst zwei Stunden später wieder aufwachen als die Sonne schon tief stand und die Wärme sich gelegt hatte.
Ismael streckte sich, gähnte lange und ausgiebig und machte sich dann auf zur Insel. Leider hatte der Wind ebenfalls nachgelassen und es war zunehmend schwül geworden. Ismael ahnte schon, dass ein Sturm kommen würde und er sollte recht behalten...
Gerade als er auf den Boden der Insel aufgelaufen war, ertönte der erste Donner. Ismael hatte gar nicht auf die dunklen Wolken geachtet, die am Himmel aufgezogen waren. Erkonnte gerade noch seine Verpflegung ins Haus bringen, als ihm der Wind die Tür aus der Hand riss. Durch den Strum kämpfte er sich zu seinem Boot durch, schleppte es durch den einsetztenden Platzregen bis zum Haus und band es mit den stärksten Tauen dort fesst. Vollkommen durchnässt betrat er seine Hütte und legte seine Klamotten ab.
Nun sollte das Haus dem Wind mal zeigen, aus welchem Holz es gebaut war...
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| 21.07.2003 17:23 | #252 |
| fighting_faith |
Taeris und Faith erreichten Khorinis nach einen kleinen Fußmarsch. Sie kontrollierten nochmals den sitz ihren Umhänge dann passierten sie die Wachen ohne große Probleme. „Hey Taeris, wennde das nächste Mal großen Hunger hast aufn Hof aber keine Lust auf kochen oder bezahlen hast sag mir Bescheid, ich kann ja immerhin kochen, dann geb ich mal einen aus.“ Faith schlenderte an Taeris’ Seite Richtung Marktplatz, während sie sah, wie er einen Kerl ins Gespräch verwickelte durchwühlte Faith ihren Beutel nach Gold und besorgte eine Kräuter und zwei große gute Stücke Fleisch. „Wenn man schon mal hier ist.“, sagte sie, dann orderte sie sich noch einen Apfel und ließ es sich glücklich schmecken, während sie auf Taeris wartete.
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| 21.07.2003 17:44 | #253 |
| Taeris Steel |
Taeris versuchte den gerber von letztem mal auszumachen. Er fand ih nicht. Er ging auf einen herumstehenden Händler zu und sprach ihn an. "Tag, Wo kann ich n hier Jevor den Gerber finden?" Der Händler überlegte. "Jevor....Jevor....Jevor? Der müsste entweder unten im keller der Kaserne sein oder hier irgendwo rumgammeln. versuchs mal dahinten. " Der Händler deutete in eine Menschenmenge. Taeris seufzte und bedankte sich bei dem mann. Dann ging er mit Faith im Schlepptau weiter. Schliesslich fand er jedoch endlich Jevor. er stand mitten in der Menschenmenge und diskutierte mit einem anderen ziemlich heruntergekommen mann. Taeris schubste ihn leicht beiseite, nachdem er genug davon hatte zu warten bis die beiden fertig waren. "Hi jevor. Kennst du mich noch? Ich bin der,d er bei dir den Köcher und die Schwertscheide bestellt hatte. Ich hab mein Schwert hier gelassen." Jevor überlegte, doch schliesslich fiel es ihm wieder ein. "Ah ja ich erinnere mich. Warte kurz ich hol deine Sachen." Mit diesen Worten verschwand er murmelnd richtung Kaserne. Taeris blickte Faith an und musterte dann die Umgebung. Sie standen inmitten einer Menschenmenge, die sich um die Händlerstände ringte und wie wild feilschte und schrie. Nach einem Augenblick, der Taeris ewig lang vor kam erschien Jevor wieder er trug einen wunderschönen braunen Köcher, verziert mit geringelten Fäden und Bögen, sowie Taeris Zweitschwert und dessen neue scheide bei sich. Die Schwertscheide war ähnlich verziehrt wie der Köcher und ppasste wunderbar zu ihm. Zufrieden begutachtete Taeris die Arbeit. "Sehr gut, das Material ist gut verarbeitet und excellent verziehrt. Was soll mich das ganze kosten?" fragte Taeris neugierig. Der Gerber überlgte kurz, nannte aber schliesslich den Preis. "150 Goldstücke macht das werter Herr." Taeris nickte. Gut einverstanden. Hier nimm." Taeris reichte dem Mann einen kleinen Geldbeutel und liess die Goldstücke darin klimpern. Jevor nickte zufrieden und steckte das Goldweg, während Taeris seine Pfeile in den neuen Köcher steckte und ihn af den Rücken schnallte. Auch sein Zweitschwert steckte er in die neue Scheide und schnallte es sich um. Zufrieden verabschiedete er sich vom Gerber. "Sehr gut, ich emphele dich bei gelegenheit weiter." "Danke, war mir ein vergnügen mit ihnen geschäfte amchen zu dürfen" antwortete der gerber und verschwand wieder in der Menge. "So und was machen wir jetzt?" fragte Taeris und wandte sich zu Faith...
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| 21.07.2003 17:53 | #254 |
| fighting_faith |
„Hmm, blöde Frage, ich denke wir sollten uns mal ein unschmökerisches Bier gönnen, da ich heute mal spendabel bin sogar auf meine kosten.“ So machte Faith sich Platz und drängte sich durch die Menge, dann gingen sie und ihr Lehrer in die Kneipe und sie bestellte zwei schön angenehm kühle Bier. Taeris und sie setzten sich und Faith genehmigte sich erst einmal einen tiefen Schluck, es war vielleicht nicht Schmoks Bier, aber eine angenehme Abwechslung. „Schön mal nicht bedienen zu müssen sondern bedient zu werden.“, warf Faith mitten in die kleene Runde, dann nahm sie noch einen Schluck. „Was tut der werte Herr eigentlich den ganzen Tag, wenn er mal net Unterrichtet oder sich langweilt...oder schläft?“
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| 21.07.2003 18:00 | #255 |
| Taeris Steel |
Taeris musste überlegen, "Jetzt hast du ja schona lles vorweggenaommenw as ich hätte antworten können" grinste Taeris verlegen. "Na sag schon" sprach Faith neugierig. "Ja....also eigentlich essen, Bier trinken und dann und wann halt was jagen gehen. Vor allem wenn ich mal wieder nen Auftrag vom "lieben" Gorr kriege. Ansonsten hast du wirklich alles vorweggenommen, ausser vielleicht noch mit Freunden Abenteuer unternehmen, wie letztens Scorpions Racheaktion." Taeris trank einen grossen Schluck Bier. Das kühle Bräu, aich wenns nicht so gut schmeckte wie das Hofgebräu erfrischte an einem solchen tag mehr denn je. Es war erbärmlich heiss draussen. "Und was machst du, ausser mit ceyx, Tuan und Blöödy rumhöängen und Bedienen?" fragte Taeris im Gegenzug....
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| 21.07.2003 18:08 | #256 |
| fighting_faith |
"Ich,.. hmm...", Faith überlegte einen Moment, dann trank sie erstmal einen weiteren Schluck des Bräus. "Wenn ich mal net mit Ceyx, Tuan oder Bloody oder den anderen zusammen bin und nicht Bediene bin ich entweder am Kochrezepte austüfteln, den Nachthimmel bewundern, irgendwelche Bäume unsicher machen oder Trainieren, da ich, falls ich es icht tue keine so rosige Zukunft habe.", zwinkerte sie Taeris zu, dann lachte sie. Nach einer weiteren Runde Bier und einigen netten Gesprächsthemen wie Faiths Beerdigung von Mr.Blubbfisch und der Story von Bloodys Wunderhosen bei Scorps Racheaktion machten sich die beiden langsam wieder aufn Weg zurück zum Hofe, denn immerhin wurde Lee immernoch gefangengehalten...
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| 21.07.2003 18:11 | #257 |
| Kano |
Kano hatte sich entschlossen, seinem Schüler erstmal etwas Zeit zum Üben zu lassen, bevor er ihm weitere Kniffe beibringen würde. So hatte Kilian die Möglichkeit, sich mit dem Gefühl des Bogenschießens vertraut zu machen. Der Ritter selbst machte sich derweil erstmal auf ins obere Viertel, er konnte etwas Ruhe gebrauchen und da war das genau der richtige Ort dafür...
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| 21.07.2003 19:08 | #258 |
| Gor Na Blade |
Der leidenschaftliche Katzenjäger hatte es satt dauernd im Gebiet der Garde seine Katzen zu felitierne und so marschierte er schnurstracks aus der Stadt hinaus um vieleicht draußen ein paar Katzen zu finden....
im AMazonenlager sollte es ja ein paar besonders schmackhafte Kätzchen geben *knurr* ()
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| 21.07.2003 21:08 | #259 |
| Khamôn |
Khamôn saß auf einem der Teppiche bei dem Tabakhändler und starrte gebannt auf sein Schwert. Wie lange trug er es schon mit sich herum ? Und was hatte er bisher damit anfangen können ?
Der Waffenknecht nahm einen kräftigen Schluck von seinem Bier und beobachtete die Leute um ihn herum. Ein paar Händler hatten sich wie jeden Abend hier versammelt um gemeinsam über die Neuigkeiten des Tages zu plaudern. Aber Khamôn kannte sie alle schon, schliesslich war er jeden Tag im hafenviertel und auf dem Marktplatz unterwegs und wusste daher genau was passiert war. Er wusste nun auch das sein Bruder sich diesem Sektenlager angeschlossen hatte, weshalb er beschloss dieses am nächsten Tag aufzusuchen. Aber ihm gegenüber treten wollte er noch nicht. Zumindest nicht bevor er mit seiner Klinge umgehen konnte.
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| 21.07.2003 21:54 | #260 |
| Kilian v. W. |
Sein Lehrer hatte ihn schon vor einigen Stunden verlassen, und mittlerweile spannte sich schon das erste zarte Nachtblau über das Firmament. Nur von den funkelnden Sternen beschienen, trainierte Kilian immer weiter. Inzwischen hatte er sich sogar den dicken Handschuh genommen, auf den ihn Kano verwiesen hatte, und nun spürte er ausser einem dumpfen Aufprall nur noch wenig von der Bogensehne. Er glaubte auch, und das bestätigten ihm sogar die Blicke der Bogenschützen, die neben ihm auf bewegliche Ziele schossen, dass er den Bogen nun endlich richtig hielt, nachdem er ihm zuerst ein paar mal aus der Hand geflogen war, da er ihn zu locker gehalten hatte. Ja, sogar der Pfeil näherte sich mit jedem Schuss, den der Bandit abgab, mehr der Scheibe. Er war richtig stolz auf sich.
So stolz sogar, dass er seinem Körper mal eine Pause gönnte, und sich auf das nächstgelegene Fass setzte. Schweiss floss ihm in dünnen Rinnsalen und dicken Tropfen über sein Gesicht, flog in spiralenförmigen Drehungen zu Boden und zerplatzte dort mit einem nicht hörbaren Geräusch. Ermattet griff er in seine Rüstung und holte eine Wasserflasche heraus, dessen Inhalt er sogleich in einem Zug leerte. Kilian wusste selbst noch nicht, ob er weitertrainieren sollte, aber es hiess wohl ersteinmal auf den Lehrer warten. Und wie konnte er Wartezeit besser überbrücken, als Bogen zu schiessen? Genau, er legte sich ein Patience. Unter kritischen Blicken der Umstehenden packte er sich einen Grashalm zwischen die Backen und fing an, die Karten auszulegen...
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| 22.07.2003 00:24 | #261 |
| Phael |
Phael ging durch das Stadttor und war auch schon am Marktplatz.Er ging zum Freibierstand und nahm sich ein Bier.Er sprach einen Novizen an der da stand"hey du kommst doch aus dem Kloster oder?""Ja",antwortete der Novize"Wie ist es dort?Ich würde auch gerne ins Kloster""Da tust du gut daran.Ich mag es im KLoster,auch wenn ich dort nur die Drecksarbeiten erledigen darf.""Danke",sagte Phael und ging wieder zum Marktplatz Richtung sein Haus,wo er sich auch gleich schlafen legt.
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| 22.07.2003 11:34 | #262 |
| Todesfürst |
Langsam stand er auf, es war ein wundervoller Morgen, er hatte sich gestern nur noch zu Vatras schleppen können und war dort zusammengebrochen, soviel wusste er noch, aber sonst....da war nichts, ein Loch, eine Gedächtnislücke. Doch jetzt, jetzt ging es ihm wieder viel besser, er hatte wohl das bekommen, was er sich erhoffte, Heilung.....
Er lag auf einem Bett, die Sonne schien durch das Fenster hinein, es war wundervoll anzusehen. Seine Glieder, ja gar sein ganzer Körper füllte sich dazu bereit aufzuspringen, er wollte hoch und er schaffte es auch ohne Mühe sich auf das Bett zu setzen.
Er tastete sich vorsichtig an seinen Kopf, an der Stirn befand sich ein feuchtes Tuch, das nach Kräutern duftete. Scheinbar hatte es den Schmerz gelindert, den er in seinen Hirn fühlte, seine Gedanken waren klar und rein, er war die vollkommene Perfektion, das Einst. Es fühlte sich so wunderbar an einen klaren Kopf zu haben, eine so simple Sache....er war so froh, dass er es wieder fühlen konnte, diese wunderbare Sache....
Doch was sollte er nun tun, es war nicht so, dass er nicht mehr wusste, was gestern geschehen war, er erinnerte sich an alles, die Stimme, die Tränen, der Kuss, alles.....doch er konnte es besser lenken, es war nicht mehr so schwer zu verstehen, es war nun möglich....
Er dachte nach, irgendetwas musste geschehen, die Gestalt, oder was auch immer das war, sie hatte die ersten Schritte gemacht, doch jetzt müsste er den nächsten Schritt machen. Doch er wollte der Gefahr nicht unbewaffnet gegenüber treten, er wusste nicht, ob es zu einem Kampf kommen sollte, ob es vorhergesehen war, doch eins wusste er, er würde vorbereitet sein.
Er überlegte kurz, wer in der Lage wäre ihm die Kunst des einhändigen Schwertkampfes beizubringen, denn das wäre seine Wahl der Waffen gewesen und dann schoss ihm der Name, wie der Name selber in den Kopf. Long, der Milizsoldat, lange hatte er seinen Freund nicht mehr gesehen, doch sollte er ein fähiger Trainer sein, schließlich war er bei der Miliz. Und auch das war ein Vorteil, denn ein Milizionär muss in der Stadt sein, am ehesten auf Patroulie oder in der Kaserne...und zu dieser wollte er jetzt auch hin...Als er seinen leichten Körper hochwuchtete, ächzte das Bett trotzdem und am Anfang war er auch noch etwas wacklig auf den Beinen, doch eines war sicher, er war von dem schweren Schaden, von dem schweren Geistesschaden, geheilt worden....
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| 22.07.2003 13:45 | #263 |
| Montaron |
hm... ,dachte sich Montaron , Stark bin ich ja geworden, aber ich weiß immernoch nicht mit dem Schwert umzugehen!So
beschloss er einen fähigen Mann aufzusuchen, der ihm einigermaßendes Schwertkampfes lehren könnte. Montaron fragte sich in
der ganzen Stadt nach Schwertkampflehrern durch, wurde aber durch die Aussagen der Bürger nicht schlauer, deswegen fragte er einen
Milizsoldaten, welcher ihn auch gleich zur Kaserne schickte.
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| 22.07.2003 13:53 | #264 |
| Círdan Oronrá |
Die knöcherne Hand griff nach ihm. Vermodertes Fleisch und Kleiderfetzen hingen daran. Eine schreckliche Fratze flog an seinem Gesicht vorbei. Eine Zweite. Er rannte den Gang hinunter, vorbei an altem Gemäuer. Unter einem Steinbogen durch. Dieser schien auf ihn einzustürzen. Skelette versperrten ihm einen kurzen Moment den Weg, dann zerfielen sie zu Staub. Er rannte weiter. An alten Gemälden, Schwerter und gewobenen Teppichen vorbei. Nichts auf diesen Sachen ergab einen Sinn. Die Gestalten auf den Gemälden und Teppichen wurden Lebendig. Sie trachteten nach seinem Leben. Der Gang wurde immer länger. Der Weg zu rettenden Türe immer weiter. Doch je schneller er rannte umso mehr entfernte sich die Türe. Dann plötzlich aus dem Nichts eine Treppe. Hinunter. Immer tiefer. Er wollte fliehen. Wohin? Seine grausigen Verfolger waren immer schon da. Nach ihm greifend. Ein Dämon riss sein fürchterliches Maul auf und wollte Círdan verschlingen. Dunkelheit.
Círdan wachte auf. Sein Herz raste, aber zu seiner Überraschung war er nicht in Schweiss gebadet. Seine Haut fühlte sich eher kühl an. Was zum Teufel.... Dieser Traum. War es ein Traum? Es schien alles so Real. Irgendwer, nein eher irgendwas, ist in seine Gedanken eingedrungen. Wollte ihm etwas zeigen. Er war verwirrt. Letzte dunkle Schatten wanden sich in seinem Gehirn. Normalerweise müsste er von solch Visionen geplagt, schreiend vor Furcht auf die Strasse laufen. Aber er war seltsam berührt. Kein Angstgefühl eher Neugierde. Er schaute sich im Zimmer um. Wo war er? Als letztes konnte er sich an seinen Rückweg vom Sumpflager nach Khorinis erinnern.
Ein Heilkraut. Welch ein Glück! Eher er es sich wieder versah, befand er sich wieder neben dem Pfad. Er merkte nicht in welche Gefahr er sich begab. Nur das Heilkraut vor Augen ging er zum Gebüsch. Kaum streckte er seine Hand zur Pflanze aus, war er von 2 Blutfliegen umgeben. Gegen zwei Gegner solchen Kalibers hatte Círdan natürlich keine Chance. Er erinnerte sich an einen wilde Kampf und daran wie er mehrmals getroffen zu Boden ging. Eigentlich müsste er jetzt tot sein. Doch er befindet sich erholt in einem Zimmer. Erste Geräusche von der Strasse drangen an sein Ohr. Langsam wurde ihm bewusst, dass er bei Hanna in einem Hotelzimmer mitten in Khorinis war.
Wie kam er hierher? Wer hatte Interesse ihm das Leben zu schenken? Eine helle Macht war das auf alle Fälle nicht. Soviel war anhand des Traumes klar. Bevor er seine Gedanken richtig Ordnen konnte, spürte er es. Es war ein Gefühl tief in seinem Innern. Jemand oder Irgendwas will etwas von mir. Jemand den ich nicht einmal in meinen abgründigsten Träumen für Real gehalten hätte, wäre ich jetzt nicht vom Gegenteil überzeugt worden. Ich muss mich wissen was es damit auf sich hat Und er begab sich auf die Suche nach der Dunkelheit...
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| 22.07.2003 15:47 | #265 |
| Longbow |
Auf dem Weg in die Stadt bemühte sich der Jäger so viele Tiere wie möglich zu besiegen. Am Stadttor angekommen, hatte er einige Flügel und Stacheln von Blutfliegen, Wolfsfelle, Krallen von Scavengern und Feldräubern sowie die Zunge eines Warans im Gepäck. Sofort machte er sich auf zu einem Händler und verkaufte den Kram. Heraus kamen stattliche 250 Goldmünzen.
Doch nun musste er wieder in den Dienst treten und sein liebstes Hobby vergessen. Wie erwartet wartete wieder ein ganzer Stapel Papier auf seinem Schreibtisch. Er wollte sich gerade dem Stapel widmen, als er völlig überrascht zur Kasernentreppe schaute. Er konnte es kaum glauben, Pergamo ließ sich mal wieder blicken. Ohne lange zu warten lief er auf ihn zu, breitete seine Arme aus und begrüßte seinen alten Freund herzlichst.
„Hey, lange nichts mehr von dir gehört!“
„Hmmm, ja!!“
„Was führt dich in die Stadt?“
„Ich bin wegen dir gekommen. Ich muss nämlich endlich den Kampf mit dem Einhandschwert erlernen. Da du erfahrener Milizsoldat bist, hatte ich da an dich gedacht.“
Long erkannte die depressive Stimmung seines alten Freundes. Nie hatte er mit so kurzen Sätzen geantwortet und an sich immer ein freundliches Gesicht gemacht. Doch dieses Mal war er alles andere als glücklich. Trotzdem wollte der Innosler so freundlich wie sonst auch weiterreden.
„Klar, ist kein Problem. Hab selbst im Moment auch keine Schüler. Wann soll’s losgehen?“
„Gleich jetzt?“
„Hmm...ne! Normalerweise unterrichte ich aber immer nur zwei Schüler. Aber in der heutigen Zeit findet sich immer jemand, der dringend eine Ausbildung braucht. Du wirst noch ein paar Stunden warten müssen. Hab noch ne Menge Papierkram zu erledigen. Meld dich dann bei mir!“
Mit den Worten wandte sich der Hauptmann auch schon wieder ab und machte sich ran ans arbeiten.
Eine ganze Weile grübelte er über die Schriften, als seine Ruhe von einem Soldaten gestört wurde. Long kannte ihn, es war Montaron, einer der neuesten Rekruten.
„Was gibt’s?“
„Hallo, Hauptmann! Ich bin…“
„Jaja, ich weiß, wer du bist! Was gibt’s?“
„Nun, ich hörte du bist Lehrmeister des Einhandkampfes?“
„So ist es!“
„Nun, kann ich bei dir lernen?“
„Klar, trifft sich gut. Bist dann mein zweiter Schüler. Melde dich nachher bei mir, dann legen wir gleich heute los.“
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| 22.07.2003 16:00 | #266 |
| Todesfürst |
Long war mal wieder bester Laune, scheinbar hatte er nichts besseres zu tun als ihn mit seiner guten Laune anzustecken. Doch da war er schief gewickelt, mit guter Laune, da war nichts, er selber hatte gerade die ideale Selbstmordlaune gehabt und war zwar nun wieder von dem Gedankenwirrwarr geheilt, war aber immer noch total fertig, da hatte er echt keine Verwendung für so einen Mist.Gute Laune, das würde er haben, wenn er diesem Etwas gegenüber stehen würde, dann würde er Lächeln, die Frage war nur, ob er in den Tod oder in das Glück lächeln würde, genau das war die Frage, die er aber sicher nie beantworten würde, wenn er nicht bald mit der Suche anfangen würde und das würde er auch erst, wenn er kämpfen könnte und das wiederrum sollte also heute Abend beginnen.
Hoffentlich würde er seine Gedanken so in den Begriff bekommen, dass er sich auch wirklich auf die Worte von Long konzentrieren konnte, das schlimmste wäre gewesen, wenn er wieder diese Stimme hören würde, dann wäre er wirklich irre....zum Glück hatte er das Amulett, es schützte ihn vor dieser Stimme, doch anscheinend wollte diese gar nicht mehr auftreten, wieso auch, sie hatte ihr Ziel erreicht, den Mann in den Wahnsinn treiben und nun zum handeln zwingen, genauso sah ihr Ziel aus.
Hoffentlich ging das ganze schnell von dannen, er hatte keine Zeit für eine lange Ausbildung, dafür hatte er auch viel zu lange trainiert, doch das war schon ne Weile her, aber konnte man alles gelernte vergessen? Er würde es wissen...am Abend.
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| 22.07.2003 16:53 | #267 |
| Longbow |
Es war zwar noch nicht Abend, aber Long war schneller als geplant durch seinen Papierkram durch und konnte nun seine beiden neuen Schüler einweisen. Allerdings machte ihm die schlechte Stimmung Pergamos sorgen. Noch nie hatte er ihn so erlebt. Doch vielleicht würde das Training seine Stimmung ja heben.Er verließ das Arbeitszimmer und suchte zunächst den Rekruten auf. Wie erwartet wurde er in der Kaserne fündig.
„Hey, Montaron. Begib dich zum Trainingsplatz, es geht los!“„Okay, wird gemacht, Chef!“
Nun ging er hinunter und suchte Pergamo auf. Schnell fand er ihn, denn er stand immer noch da, wo er ihn verlassen hatte. Dieses Mal ohne großes Reden führte er auch ihn zum Übungsplatz und legte aufrecht stehend und mit den Händen am Rücken mit seinem Vortrag los.
„So, Jungs! Ab nun werdet ihr die Grundlagen des einhändigen Kampfes lernen. Ich werde euch beibringen, wie ihr das Schwert zu halten habt, euch richtig hinstellt, schwungvolle Schläge führt und zu letzt schon einige wenigen weiterführende Tipps geben, sprich Combos! Am ende seit ihr aber trotzdem noch nicht zu mehr in der Lage als einen Wolf oder eine Blutfliege zu besiegen.Nun, heute fangen wir mit dem Halten eurer Waffe an. Es ist wichtig, dass ihr diese von vorne rein richtig haltet, denn wenn ihr es erst mal falsch gelernt habt, wird’s nicht leicht den Griff zu korrigieren.“
Er sagte noch, wo sie ihre Hand haben mussten, machte es selbst einmal vor und wartete dann auf das Ergebnis seiner Schüler.
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| 22.07.2003 17:06 | #268 |
| Todesfürst |
Endlich begann das Training, er vermochte es gar nicht zu glauben, aber scheinbar musste er jetzt ernste Mine zum guten Spiel machen, er hatte keine Lust seine Laune besser werden zu lassen, denn in dem momentanen Stimmungstief fühlte er sich recht wohl, zumindest war er soweit wieder vom Selbstmordgedanken befreit und ob das mit guter Laune immer noch so war, wagte er zu bezweifeln aber was sollte es, er beschloss einen Mittelweg zu gehen, er wollte Long's Anweisungen Folge leisten und genau das machen, was er sagte, für ihn war Long nun ein Ausbilder und kein Freund mehr und das würde so lange dauernd, bis die Ausbildung fertig war.
Auch beschloss er nicht mehr viel zu reden, sondern einfach nur zu handeln, was ihm auch nicht wirklich schwer fiel, als Long nun wartend auf die Reaktion von ihm und dem anderen, er sah aus wie ein Milizsoldat oder einer von der Trachtengruppe, auf jeden fall trainierte er mit ihnen, zog er sein Schwert aus der reich verzierten Scheide.
Ruhig kam der Stahl des Schwertes hinaus und spiegelte sich in der Sonne wieder, Todesodem hatte nichts von seiner Schlichheit verloren, noch immer sah die scharfe Klinge aus, wie ein nutzloses Schwert, dass nur durch die Scheide zu beeindrucken wusste, doch da irrte sich der Beobachter, doch noch war nicht die Zeit für den Kampf gekommen, er wusste, dass er erst noch vieles lernen musste, aber wie man ein Schwert hielt, dass wusste er schon, schließlich hatte er nsgesamt drei Jahre seines frühen Lebens damit verbracht....Er hielt den Griff wie es sein musste, fest umwickelten die Finger den ledernden Griff und das Schwert saß so fest in der Hand, genau wie es sein sollte.Er blickte zu Long und dieser nickte nur, doch kam er nun auf ihn zu, um ihm zu sagen, wie er das ganze noch besser hinbekommen würde, entweder er hatte seine eigene Art ein Schwert zu halten, oder er würde doch noch was dazulernen.
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| 22.07.2003 17:14 | #269 |
| Montaron |
Montaron wusste gerade Mal wie man das Schwert richtig in der Handhält und schon versuchte er das Schwert zu schwingen, wie ein edler Ritter. Fast hätte er sich dabei selbst das Bein aufgeschlitzt.
Das war knapp! Es ist gar nicht so einfach wie es mir schien. Ich hab' mich wohl wieder mal selbst überschätzt!, dachte er sich.
Der Schmied versuchte das Schwert nun etwas langsamer zu schwingen,was er auch recht gut beherrschte. Doch mit so einer Geschwindigkeitkönnte er keinen Gegner zur Strecke bringen.
Da werde ich noch viel üben müssen! , sprach Montaron zu
sich und versuchte weiter Herr über sein Schwert zu werden.
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| 22.07.2003 19:04 | #270 |
| Khamôn |
Khamôn stand an seiner Truhe in der Kaserne und blickte noch einmal über seine Habseligkeiten die er nun bei sich trug. Zur Sicherheit hatte er über seine Rüstung noch ein Cape angezogen, sonst würde er anderswo vielleicht zu sehr auffallen. Er schnallte sich sein Schwert um und verließ die Stadt in Richtung des Lagers, wo er seinen bruder vermutete.
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| 22.07.2003 19:15 | #271 |
| _Jamal |
Ein dunkler Schwarm Vögel, flog über die Dächer der Markthäuser hinweg. Jamal warf den Krähen nur einen kurzen, forschenden Blick hinterher, wandte seinen Kopf aber sogleich vom Himmel ab, als die Sonne hinter dem Horizont verschwand. Von einem Moment auf den anderen änderte sich der Tag, schnurstracks, in die abendliche Dämmerung.
Ungewollt überlegte er blitzschnell und lies das erste Mal an diesem Tag, Worte aus seinem Mund.
“Ein Nirvana“, sprach er vor sich hin. Schüttelnden Hauptes, darauf folgend was er soeben von sich gegeben hatte, griff er nach seiner Kapuze und warf sie sich über.
Im nächsten Augenblick schritt er über die gepflasterte Straße entlang an Mauern und Markständen, in Richtung des Hafenviertels. Unterwegs lehnten sich seine Gedanken wieder an den Sonnenuntergang…
Ja, es war eindeutig ein Nirvana. Der Tag, er verlässt uns nicht für immer, sondern wandelt über die Dämmerung und Nacht, wieder in sich selbst wieder zurück. Sein Bestehen ist vielleicht nicht ewig, doch hält seine Abwesenheit genauso wenig für immer, leicht nickend sah er dabei den Boden an, der nun von Pflaster in Holzbretter übersprang. Was er in diesem Augenblick von sich gab, konnte er sich selbst nicht erklären.
Noch immer mit angespannten Gedanken, kam er an der Hafenkneipe an. Die Sonne war größtenteils verschwunden. Es lies einen glauben, sie würde sich verstecken und nur kurz über dem Meeresspiegel hervorspähen. Erleichterung kam in Jamal auf. Es lies ihn vergessen, dass er in dieser Stadt weder Unterkunft noch Geld hatte und somit wollte er über die Schwelle ins Wirtshaus treten, als er aus den Augenwinkeln etwas erspähte…
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| 22.07.2003 19:19 | #272 |
| _Jamal |
Im nächsten Augenblick, vernahm er herumkommandierende Stimmen. Immer wieder ertönten Worte wie "Beeilung!" oder "Los, los!" und erreichten auch den herumschlendernden Jamal. Er wandte seinen Kopf in die Richtung aus der die Stimmen kamen und dabei fielen ihm ein gut ausgerüsteter Ritter und weitere Soldaten auf. Und sie waren es auch, die hier am Hafen umher brüllten.
Einige Gefangene hatten Kisten zu schleppen. Holzkisten, in denen sich hätte Nahrung oder ähnliches befinden können. Die Arbeit die die Männer verrichten mussten, schien nicht besonders aufregend, aber es hätte gut sein können, dass sie dabei Gold verdienten. Auf diesen Gedanken hin schritt Jamal einem der Stadtwächter entgegen und sprach ihn an.
Er fragte, ob es hier etwas an Gold zu verdienen gäbe, doch die Antwort die ihm erwidert wurde, war alles andere als amüsant. "Was?! Hahahaha", der Soldat lachte mit einem breit geöffnetem Maul "falls du gut arbeitest, bekommst du Wasser und Brot."
Der Soldat wollte nicht aufhören über Jamal's Frage zu lachen. Doch dies störte den Einzelgänger kaum, er blieb weiterhin stehen und wartete ab.
"Milizsoldat, was soll dieser Unfug?", sprach eine Stimme. Jamal wandte seinen Kopf zur Seite, dem herankommenden Ritter entgegen.
Seine Rüstung war prachtvoll verziert, leuchtete in den unglaublichsten Farben, als seien sie Schmückstücke für die harten Eisenplatten. An manchen Stellen ragten leichte Dellen hervor, scheinbare Überbleibsel von Kämpfen. Trotzdem fiel es einem leicht über jene hinwegzusehen und sich die Pracht der Rüstung anzusehen, um sie zu genießen. Das mächtige Schwert versetzte einen nur schon beim Hinsehen, in Angst und Furcht. Ja, dies waren die
Der im Mantel gehüllte Jamal, nahm seine Kapuze ab und sah dem edlen Paladin entgegen.
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| 22.07.2003 20:43 | #273 |
| Eiswasser |
Am frühen Abend erreichte das kleine Boot der Amazone schließlich das Hafenbacken von Khorinis. Schnell war sie dem Boot entstiegen und bewegte sich eilig auf das östliche Tor zu, vorbei an den Häusern des Hafenviertels. Nun stellte sie sich selbst die Fragen, warum sie denn so schnell lief, war es der Dämon, der sich in ihrem Gehirn festgesetzt hatte oder waren es die Erinnerungen, welche sie bei jedem Besuch in der Stadt ihrer Jugend heimsuchten. Doch bevor Shiva eine Antwort fand hatte sie Khorinis bereits hinter sich gelassen.
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| 22.07.2003 20:53 | #274 |
| NevadaKnights |
In den nächsten Tagen war nicht viel los in Khorinis, NevadaKnights fand nichts besonderes. Nach drei Tagen wurde es Nevada endgültig zu langweilig, er wollte wieder was erleben.
Alles war wie immer, niemand tanzte aus der Reihe und Nevada hatte nichts zu tun. Als er mal wieder in der Kaserne vorbeischaute, sprach ihn Lord Andre an: Ich hätte einen Job für dich. Du könntest der Garde beitreten, ich hab viel positives über dich gehört. Wenn du bereit bist kannst du als Rekrut bei der Garde anfangen!
Nevada war überrascht, er fühlte sich ein bisschen überrumpelt, aber er war so erfreut und begeistert, dass er sagte: Ich bin bereit, ich will euch beitreten. Lord Andre war sichtlich erfreut und begrüsste das neue Gesicht in der Garde mit einem festen Händedruck.
NevadaKnights lies sich von Lord Andre noch einiges erklären und verschwand glücklich und zufrieden in der nächsten Pinte.
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| 22.07.2003 20:57 | #275 |
| NevadaKnights |
Nevada unterhielt sich mit vielen Leuten, auch ein paar neue Händler lernte er kennen. Sein neuer Rang verschaffte ihm mehr Ansehen in der Stadt und außerdem waren die Bürger nicht mehr so unfreundlich zu ihm. Er hatte Glück, dass sich sein Erfolg so schnell in der Stadt rumsprach.
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| 22.07.2003 21:45 | #276 |
| Longbow |
„So, Jungs! Am besten übt ihr jetzt erstmal noch ein paar Schwünge, aber passt auf, dass ihr euch nicht verletzt! Morgen geht’s dann weiter!“Nun hatte Long wieder Feierabend und konnte seinem zweiten Hobby nachgehen, nämlich dem Kiffen. Dazu entkleidete er sich seiner Rüstung und nahm seine Wasserpfeife aus seiner Schatztruhe heraus, und begab sich an den Hafen. Nach etwas umblicken fand er einen idyllischen Platz ganz in der hintersteten Ecke des Beckens.
Dort ließ er sich nieder und baute seine Pfeife erneut auf. Dieses Mal nahm er aber nicht das schwache Zeugs, dass er im Sumpf gefunden hatte, sondern das harte, was er vor langer Zeit bei Uriel gekauft hatte. Angeblich verursachte es sogar leichte Einschränkungen der Sinne. Doch ohne zu zögern zog er genüsslich den Rauch in seine Lunge.
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| 22.07.2003 21:50 | #277 |
| Gor Na Blade |
Blade erreichte keuchend das Lager... unter seinem Arm ein miauender Sack, der sich noch dazu bewegte. Ein böses grinsen hatte sich auf seinem Gesicht breit gemacht und er suchte sich nun einen ruhigen Platz, wo er sein Katzenragou machen konnte ohne gestört zu werden.
Schließlich bog er um eine Ecke und schrie auf.
Na wen haben wir denn daaa??? Na du Daumenlutscher!!!! er setzte sich grnsend neben Long und zeigte ihm stolz seinen wild miauneden und fauchenden Fang.Wolln wa teilen? fragte er grinsend und baute seine Panne auf....
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| 22.07.2003 22:15 | #278 |
| Longbow |
Da saß er Offizier gerade genüßlich am Pfeife rauchen, und dann kam Blade wieder an. Immerhin hatte er aber was zu essen dabei.
"Okay, erst essen wir, dann rauchen wir die Pfeife zu ende. Hab gerade exzellenten Tabak drin!"
Doch nun machte sich der Catbuster erstmal ran und ließ seine Katze dampfen.
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| 22.07.2003 22:21 | #279 |
| Gor Na Blade |
Hm.. ein bisschen Pfeffer da, noch etwas Salz hier und naja... ein bisschen Olivenöl würde nicht schaden. Die gerupfte Katze lag nun mit Hackfleisch gefüllt auf Blade pfanne und brutzelte.
Nachdem Blade fertig gewürzt hatte holte er einen exzeltenten Wiskey Marke Eigenbrau hervor und zeigte ihn Long, der zustimmend nickte. Dann öffnete er die Flasche und nahm einen kräftigen Schluck. Dann gab er die Flasche an Long weiter und dieser nahm auch ein paar gute Schlücke. Schließlich rauchten sie auch und Cain wendete zwischendurch manchmal den leckernen Katzenbraten.
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| 22.07.2003 22:25 | #280 |
| Longbow |
So gings dann eine ganze Weile. Einen Bissen von einer Innrei der Katze, dann mal wieder ein Schluck Whiskey, ein Zug vom härtesten Tabak, den es zu finden gab, und dann wieder die Katze. Das ganze drückte extrem auf dem Magen. Und wie es das Schicksal so wollte, kotzte nach dem letzten Happen, der die Klaue der Katze sein musste, alles wieder aus. Long hielt sich noch, doch wusste er nicht, wann ihm das Essen hochkam. Doch erstmal nahm Blade und er wieder die Flasche zur Hand und kifften weiter. Irgendwie sollte sich der Magen schon halten.
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| 22.07.2003 23:39 | #281 |
| Ceyx |
Wenig Zeit später kamen Ceyx und Faith gemeinsam in der Stadt an. Schon von weitem sah man die hellen Feuer von Khorinis leuchten, die zeigten, dass in Khorinis trotz der späten Stunde das Leben noch pulsierte.
Sie gingen dem Licht nach, dem Lärm, bis sie an eine Taverne kamen, aus der laute Musik drang. Ceyx und Faith zwängten sich durch die Leute, bis sie im innern der kleinen Taverne waren. Ceyx erkannte den Grund der Musik, eine kleine Band hatte sich in der Mitte Platz gemacht, und duddelte wild vor sich hin. Die Decke wogte schwer von dem ganzen Rauch, der sich darunter gesammelt hatte. Ceyx konnte die edelsten Sorten von Sumpfkraut erriechen, die so konzentriert waren, dass allein ihr hiersein zwangsläufig dazu führen musste, dass sie nachher bekifft waren.
Faith hatte indessen zwei Bier besorgt, und sie setzten sich erstmal an einen Tisch. Ihr Tischnachbar hob den Kopf, als sie sich setzten, und murmelte irgendetwas, dass diese scheisse Hippies sich irgendwann alle zu tode kiffen würden. Ceyx verstand zwar nicht, was er meinte, es klang aber ungemein witzig.
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| 22.07.2003 23:49 | #282 |
| fighting_faith |
Faith blickte ind er Taverne umher, hier würde sich Bloody sicherlich wohl fühlen, bei dem Kraut, dann erspähten ihre Augen einen Kerl, der einen Handstand auf zwei Wasserpfeifen machte während er einen Stengel Kraut rauchte. Faith deutete in seine Richtung und musste lachen. „Die spinnen, die Städtler.“, sagte sie zu Ceyx, der rege Interesse an ihrem Beisitzer gefunden hatte. „Ahaa, ich stimme ihnen da vollkommen zu…“, sagte Ceyx unter verstecktem Lachen zu dem leicht heiteren Mann, der eifrig den Kopf schüttelte. „Neyney Jünschen, dassis schlimm, schlümm sach i di, min modder wörde sajgen,… ja was wördsch si denn sajgen,… nischts, min mammi is ja dot, oda,…“, der Mann erhob sich und blickte sich eilig um. „Wosch meine MAAAAM!“, schrie er, dann torkelte er durch die Menge und Faith lächelte nur zu seiner Aktion. „Jajaa, die haben alle schon ihre kleinen Probleme…“,sagte sie, dann trank sie ihr Bier aus. „Naa, hätte der Herr Lust auf nen kleines Tänzchen?“, fragte sie ihn zwinkert, „oder will er noch nen zweites Bier?“
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| 23.07.2003 08:50 | #283 |
| Todesfürst |
Nach einer Stunde üben war genug für gestern, er hatte besseres zu tun als sich mit so einem Schwachsinn aufzuhalten, dem Rekrut ging es nicht anders, auch wenn die beiden noch kein Wort miteinander gewechselt hatten, so waren sie sich beide einig, dass das nichts bringen würde, einfach mit dem Schwert durch die Gegend fuchteln konnte er schon seit er vier war, aber das dabei ein Lehrer stehen würde, der korrigieren würde, der Tipps gibt und der einem Techniken beibringt, dass erhoffte er sich von dem Training, wenn das weiter so unspiritiv abging würde er sich doch jemand anders suchen müssen, er hatte einfach keine Zeit für Witze oder für gemächliches Training, es musste schnell gehen, schnell aber kompakt, mehr wollte er nicht.
Als er dann in die Herberge ging und sich schlafen legte, zweifelte er ernsthaft an der Richtigkeit, dass er nach Khorinis gekommen ist, wäre er mal lieber in Gorthar geblieben....
Die Nacht war heiß und schwül, deshalb war es für ihn fast unmöglich einzuschlafen, er musste immer wieder aufwachen, mitten in der Nacht beschloß er dann einen kleinen Spaziergang im Hafenviertel zu machen, wie er es so oft getan hatte, als er noch in Khorinis lebte.
Doch was er da fand, dass war nicht gerade gut, denn er sah ganz deutlich seinen Lehrer mit einem anderen Mann am Pier sitzen und laut gröllend durch die Gegend von irgendwelchen Dingen, die er nicht verstand, da er zu weit weg war, berichten. Als dann ein paar Leute kamen und sich das Schauspiel ansahen und der Milizsoldat sie wegschickte, kamen ihm schon ernste Zweifel.Ohne sich in das Saufgelage, oder was immer das sein sollte, einzumischen, ging er dann weiter.
Die ganze Sache verstärkte sein Mißtrauen nur noch mehr, wenn er heute wieder so ein komisches Training macht, dann würde das Konsequenzen haben...
Am Morgen nach dem ganzen Tag ging er schnell aus der Herberge, das ganze Haus passte ihm nicht, genau wie ihm die ganze Stadt auf den Nerv ging, diese ganze negative Aura war zum erbrechen. Doch es half nichts, es war dringend erforderlich jetzt sich nicht davon beeinflussen zu lassen, er musste das irgendwie durchhalten...
Nach einem kargen Mahl in einer Taverne ging er weiter, ohne Umweg zur Kaserne. Auf dem Platz standen schon viele Milizsoldaten, allerdings kein Long, wäre ja auch ein Wunder, wenn der seinen Rausch nicht ausschlafen müsste.Doch von all dem unbeeindruckt stellte er sich etwas abseits, direkt vor Long's Bude und übte weiter mit seiner Griffhaltung, er gab des Milizsoldaten noch zwei Stunden, wenn er dann nicht antanzen würde, würde er ihn schon zu wecken wissen, schließlich war er hier nicht im Urlaub, sondern wollte was lernen und am besten unter Aufsicht, so lernt sich's nämlich besser, sonst bräuchte er ja keinen Lehrer....
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| 23.07.2003 10:09 | #284 |
| Eorl |
Eorl verließ seine Hütte, und schlenderte durch die Gassen Khorinis'. Um diese Zeit war noch nicht viel los, die Händler bauten gerade erst ihre Stände auf, als er auf dem Marktplatz ankam. Oben in der Kaserne begannen die Waffenknechte ihr Training und man konnte Wulfgars Stimme hören, der sie in die Mysterien des Kampfes einwieß. Der Freibierstand, seit dem Brand in der Taverne der gesellschaftliche Mittelpunkt von Khorinis, war leer, abgesehen vielleicht von ein paar besonders hartgesottenen Trinkern, die schon wieder beim Frühschoppen waren. Eorl kaufte sich bei Baltram eine Tüte Äpfel, und erklom dann einen der Türme am Tor, um während des Frühstücks die Aussicht zu geniessen. Er ließ den Blick über die Stadt schweifen, und entdeckte Ruhk, der gerade sein Nest auf dem Dach von Eorls Hütte verließ, und ihm entgegenflog. Das flattern des nahenden Raben verwirrte einige der Soldaten die auf den Türmen wache hielten, und sie fuhren herum um sich der Bedrohung zu stellen.
Wahrscheinlich aus dem Minental hierherversetzt, dachte Eorl als er Ruhk, der inzwischen auf seiner Schulter gelandet war, übers Gefieder strich. Diese Leute werden den Drachenangriff dorrt wohl nie verarbeiten.
Nachdem er auf dem Turm gefrühstückt hatte, ging er zum Oberveirtel, und schaute sich die Fortschritte der Handwerker an, die Cifers Schmiede für ihn ausbauten. Zufrieden über deren Arbeitstempo machte er sich dann auf den Weg in die Kaserne und machte sich dort an die Arbeit. Er hatte sich vorgenommen, sich ein leichte Kettenhemd zu schmieden, das er unter der Rüstung tragen konnte. Das war zwar ein recht zeitaufwendiges unterfangen, würde ihm aber vielleicht einmal das Leben retten. Er begann damit, Rohstahl zum glühen zu bringen, und schlug dann mit eine Messer kleine Portionen von der Stahlstange ab. Diese Portionen formte er zu kleinen stäben, dann zu Ringen, und verdrehte sie so, das aus mehreren der Ringe ein flaches Geflecht entstand. Dann warf er das erste, kleine TSück in den Wasserkübel, um es abzukühlen. Als er es vorsichtig wieder herrauszog war es schon fast kalt, und hielt fest zusammen. Erfreut darüber, ging er ins Lager um sich noch mher Stahl zu holen, damit er die Arbeit fortsetzten konnte.
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| 23.07.2003 14:00 | #285 |
| Etah Corused |
Die Sonne kizelte schon eine ganze Weile in Etah`s Gesicht. Doch erst jetzt war Etah dazu bereit aufzustehen. Heute wird er wohl nicht mehr lange in der Stadt verweilen, auch wenn es ihm in der Stadt ganz gut gefiel. Seit seiner Vision konnte er an nicht`s anderes als an die mögliche Bedeutung der Vision denken, er musste einfach Wissen was dahinter steckt und hoffte im Sumpflager die Antwort zu finden. Etah suchte seinen Gestern eingekauften Proviant zusammen und lief schnellen Schrittes durch das Ost-Tor.
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| 23.07.2003 14:03 | #286 |
| Longbow |
Zwar fühlte er sich nach dem gestrigen Alkohol noch nicht ganz fit, aber für ein paar Worte zum Training sollte es reichen.
Etwas verwirrt begab er sich auf den Kasernenhof, wo bereits Pergamo und Montaron standen. Sie schienen wieder mal nichts zu feiern gehabt zu haben und heute Morgen gleich zur frühesten Stunde aufgewacht zu sein. Heute wollte er ihnen den ersten Schlag beibringen, der auch für den Rest ihres Lebens die Grundlage aller darauf folgenden Schläge sein wird.
„So, ich hoffe doch mal, ihr wisst wie ihr euch hinzustellen habt. Wenn nicht, beobachtet mich gleich und macht es nach. Allzu schwer dürfte das nicht sein. Ich zeig euch nun erstmal den ersten Schlag. Sehr wahrscheinlich wisst ihr schon welchen. Ihr hebt euer Schwert über eure rechte Schulter und schlagt mit Schwung nach unten links. Dabei geht’s nicht nur um einen kraftvollen Schlag, sondern auch um ein wenig Geschick.“
Long führte den Schlag einmal vor, und wartete dann auf das erste Ergebnis seiner Schüler.
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| 23.07.2003 14:18 | #287 |
| Todesfürst |
Na endlich kam der Herr Trainer, lange hatte es gedauert, mittlerweile war auch der andere Schüler der Trachtengruppe angekommen und stand ne Weile mit ihm da in der Gegend, ohne wirklich Interesse vorzugaukeln, ihm Gegenteil, Deinteresse bestimmten die Gesichtszüge der beiden.
Doch nun begann das Training endlich, der erste Schlag, naja, nichts außergewöhnliches, aber schon etwas, was er nicht gerade gut konnte, er hatte es mal gekonnt, zumindest in etwa, aber jetzt wollte er es endlich für immer lernen, jetzt war genau die richtige Zeit dafür.
Er zog wieder Todesodem aus der Warglederscheide und betrachtete kurz das Funkeln des Stahls, das sich wie Diamanten von einem Diadem in der Sonne funkelte.
Doch er hatte keine Zeit für eine lange Betrachtung, er musste trainieren. Und das tat er dann auch, zuerst einmal nahm er in aller Ruhe das Schwert in den richtigen Griff, schließlich wollte er nicht gleich das gestern ach so neue wieder falsch machen.
Als das Schwert fest in der Hand lag, blieb er kurz wie erstarrt stehen. Er überlegte sich noch einmal genau, wie der Lehrmeister geschlagen hatte, den Schlag vor Augen, führte er das Schwert über die Schulter, um es kurz darauf wieder nach vorne gleiten zu lassen. Am Anfang klappte das noch recht gut, aber dann schmerzte die Hand, durch den festen Griff. Long schaute kritisch auf das, was die beiden leisteten und meinte dann, dass er das Schwert zu fest halten würde.
Mit einem Griff in seine Hand, korrigierte er den Fehler und beobachtete dann weiter.
Mit der neuen Griffposition ging es deutlich einfacher von der Hand das Schwert zu schwingen und so absolvierte er noch zwanzig mal den Schlag. Nach dem zwanzigsten Schlag sollte es aber genug sein, schließlich konnte man nicht ewig nur das gleiche tun, das war im zu monoton.
Und was jetzt? Irgendwelche Veränderungen oder neue Ratschläge?
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| 23.07.2003 14:38 | #288 |
| Longbow |
Der Lehrmeister hatte wachsam die Schläge beobachtet. Wie erwartet hatten sie gestern doch Fehler gemacht. Na ja, Pech für sie! Im Laufe des Trainings sollten sie es lernen. Trotzdem half der Lehrer natürlich noch nach, verbesserte Griff und Schlag.
Allerdings gefiel ihm nicht, dass Pergamo den Schlag einige Male ausführte, und dann glaubte er könne ihn. So was braucht immer seine Zeit und kann man nicht in ein paar Minuten erlernen. Die Frage von Pergamo ignorierend sagte er:„Gut, nun wisst ihr wie es geht, und könnt das üben, falls ich mal nicht dabei bin. Nun werden wir was anderes trainieren.
Für den Schwertkampf braucht ihr nicht nur die Fähigkeit euer Schwert zu schwingen, sondern müsst Stärke und Ausdauer trainieren. Letzteres machen wir jetzt. Ihr legt euer Schwert nun beiseite, und läuft einige Runden entweder durch die Stadt oder in der Umgebung. Wo ist mir egal. Auf alle Fälle werde ich heute mit joggen!“
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| 23.07.2003 14:51 | #289 |
| Todesfürst |
Joggen? Ausdauer trainieren? Oh man der Kerl hatte doch eins an der Waffel, wenn er Ausdauer will, dann sollte er sich nen Trainer suchen, der sich mit ihm rumschlagen sollte, aber dafür war er nicht hier, er hatte kein Interesse seine Gesundheitswerte auf Vordermann zu bringen, die waren dank der gesunden Lebensweise in Hochform. Außerdem konnte er sich schon denken, warum Long mitjoggen wollte, schließlich ist es immer gut seinen rausch auszulaufen, er hatte da zwar nicht wirklich Erfahrung aber er wusste, dass man mit Sport den Alkohol ausschwitzen konnte. Aber ohne ihn, da konnte er lange warten.Wenn ihr unbedingt laufen willst, dann mach das, aber ohne mich, ich bin hierher gekommen, um den Umgang mit dem Schwert zu lernen und nicht um meine Ausdauerwerte zu verbessern, dass kann ich auch gut in den gorthanischen Wäldern, wenn mal wieder eine Horde von irgendwelchen Viechern hinter mir her ist, oder wenn ich wirklich Interesse daran habe, dann habe ich immer noch das hier.
Er zeigte mit einem Wink auf das Fläschchen an seinem Gürtel und dachte dabei an den Priester, bei dem er jetzt gerne gewesen sei, um ihm die unglaubliche Geschichte zu erzählen, aber er war nunmal hier, leider....
Wenn ihr mir jetzt nichts mehr beibringen wollt, dann werde ich eben diesen einen Schlag weiter trainieren, wahrscheinlich werde ich dadurch ramdösig und schlafe ein, aber wenn schon, selbst wenn ich ihn zweihundert Mal ausführen muss, immer noch besser als die Zeit mit so sinnlosen Gelaufe zu vertrödeln. Wenn ihr der Meinung seid, dass die Zeit gekommen ist, um weitere Schläge oder Techniken oder Ratschläge zu geben, dann meldet euch bei mir, ich steh wahrscheinlich den ganzen Tag in oder um der Kaserne rum.
Dann nahm er sein Schwert und begab sich auf den Vorplatz der Kaserne, nur um sich da wieder zu positionieren und den Schlag zu üben.
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| 23.07.2003 14:56 | #290 |
| Clay |
Das kleinere Boot, das ihm Lord Hagen zur Verfügung gestellt hatte, wurde bereits von fleißigen Arbeitern beladen. Verträumt rauschte das Meer in die geschützte Hafenbucht und ließ den Holzkahn leicht auf den Wellen schaukeln. Vor seinem Schiff tummelten sich einige Arbeiter und schienen über etwas zu debattieren. "Milizsoldat, was soll dieser Unfug? Worüber wird hier gestritten? Ihr solltet euch lieber an die Arbeit machen, ich habe einen wichtigen Auftrag." Und das war gar nicht mal gelogen. Das Gespräch mit Hagen war zu Clays voller Zufriedenheit verlaufen. Der Lord hatte ihm die Erlaubnis oder eher den Befehl gegeben, in das bei den Paladinen noch recht unbekannte Land Gorthar aufzubrechen und den Menschen dort in Sachen Innosglauben auf den Zahn zu fühlen. Die religiöse Komponente seiner Fahrt interessierte den "Streiter Innos'" nicht im geringsten, doch vor allem reizte den Paladin die Aussicht auf ein Wiedersehen mit dem Land, das er seit der großen Schlacht damals nicht mehr erblickt hatte.
Der Soldat und der Hafenarbeiter blickten ihn an. Plötzlich brachte der Milizsoldat mit seiner dreckigen Lache hervor: "Ach, es war nichts. Dieser Idiot von Arbeiter wollte nur Gold als Bezahlung haben. Da hab ich ihn eines besseres belehrt." Clay grinste den Hafenarbeiter an. Nunja es gab einen Weg für den Pöbel, der hier im Hafen arbeitete, Gold zu verdienen. Irgendjemand würde sich für diesen Job bestimmt finden. Clay erhob seine Stimme und wandte sich an die umherlaufen oder stehenden Arbeiter. "Wenn irgendjemand von euch Gold verdienen will: Ich brauchen für meine Reise jemanden, der mich rudert und mein Gepäck trägt. Wie lange es dauert, kann ich noch nicht sagen, allerdings sollte man sich auf einen längeren Aufenthalt einstellen. Gut bezahlen würde ich euch auf jeden Fall." Etwas zögerd erhob der Mann, der mit der Miliz gestritten hatte, seine Hand. Immerhin einer, der Interesse hat. "Gut, du würdest also mitkommen? Ich kann dir aber sagen, dass es unter Umständen eine recht mühselige Reise sein wird. Wie ist denn dein Name und woher kommst du?"
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| 23.07.2003 15:14 | #291 |
| Longbow |
Der Kerl schien ziemlich mitgenommen zu sein. Long wusste natürlich nicht, was sein alter Freund in den letzten Wochen getrieben hatte, aber es schien ihn hart getroffen zu haben. Doch dass er nun ein wenig Training verweigerte...Dem Lehrer war aber auch dies egal, schließlich war er freiwillig hier. Und wenn er glaubt es nicht nötig zu haben, dann soll er halt hier bleiben. Vielleicht wusste er ja auch nicht, das in so ziemlich jedem Training gelaufen wird. Mit Montaron allerdings machte er sich trotzdem auf. Im angemessenen Tempo lief er Richtung Hafen, vorbei an Pergamo. Ihr Weg führte am Hafenbecken entlang bis zur Galeere, wieder zurück und einmal durch die Stadt.
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| 23.07.2003 15:25 | #292 |
| Todesfürst |
Und eins und zwei und eins und zwei und eins......immer wieder wiederholte er den einen Schlag, es war so eintönig und langweilig, aber er hatte keine andere Wahl als zu trainieren, er war schließlich nur zum trainieren hierher gekommen, hatte nichts besonderes vor, keine dringenden Geschäfte, keinen Auftrag, den er unbeding erledigt haben musste. So blieb ihm nichts anderes übrig als das Schwert immer wieder über die Schulter nach vorne zu schlagen, immer wieder wurde der gleißende Stahl über die Schulter gehieft und immer fiel es leichter, die Griffposition war schonmal sehr gut, wenigstens das konnte er sagen, hatte er von Long gelernt, wär ja auch noch schöner, wenn er hier nur lernen würde, wie man nen Schwert über die Schulter wuchtet. Doch es waren ja erst zwei Tage vergangen, er musste sich gedulden, konnte nicht erwarten, dass es so schnell ging, doch irgendwie waren die zwei Tage schon eine Ewigkeit, er hatte so viel vor und war an diese verdammte Stadt gefesselt, nicht im Stande sie zu verlassen ohne das Training zu unterbrechen.
Also musste er weiter trainieren, immer weiter....irgendwann würde diese Monotonie schon weggehen, er würde schon noch andere Techniken gelehrt bekommen, doch wann, das war die Frage.
Das Schert wirbelte durch die Luft, im Rücken gewann es an Durchschlagskraft, die dann beim Schlag nach vorne mit Wucht verbunden wurde, ein einfach Schlag, mit dem man wahrscheinlich höchstens eine Fleischwanze töten konnte, doch es war ja erst der erste Schlag, er war sich sicher, dass noch weitere folgen würden....
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| 23.07.2003 16:11 | #293 |
| Taoik |
Kommt vor den Stadttoren an...
Taoik kam vor den Stadttoren an und keuchte erstmal aus, bekam jedoch dann gleich ein lachen auf dem Gesicht als er die prunkvolle Stadt Khorinis sieht mit den Flaggen auf den Türmen und den vielen Gebäuden in der Stadt...Er stand da und begutachtete zuerst einmal die Umgebung der Stadt welche sehr freundlich aussah und vorallem auch nicht gefährlich aussahht, was jedoch trügen könnte...
Taoik ging näher an das Stadttor heran wo ihn 2 Wachen fragten, was er hier wollte, worauf er gleich antwortete, dass er eintreten möchte, da er den Beruf einen Schmiedes gelernt hatte...
"He ihr da, was macht ihr da", fragte die Wache am Tor
Oh nichts... ich schaue mich nur um und erbitte Einlaß in die Stadt.. ich bin ein Schmied nichts weiter und habe auh nichts böses vor... ich will mich lediglich umsehen und mir diese prachtvolle Stadt ansehen... vielleicht schaue ich mich auch bei einem der Schmiedemeister in der Stadt nach einer Lehrlingstelle um... doch nun erbitte ich Einlaß..., gab Taoik als Antwort und lächelte dabei...
Nun... ihr seht mir auch nicht aus wie einer dieser Halunken die sich hier rumtreiben.... los tretet ein... ABER falls ihr ärger macht seid ihr schneller wieder draussen als ihr denkt,sagte die Wache mit einem etwas dreckigem Lachen...
Taoi betratt die Stadt und fragte gleich einfach ein paar Leute wo er die Handwerksstrasse finden könnte, wo er sich so gleich hinbegab...Unterwegs traff er auf ein paar Leute und hoffte darauf in ein paar Gespräche verwickelt zu werden, da er sich nicht traut soviele Fremde Leute anzusprechen...
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| 23.07.2003 16:21 | #294 |
| Firutin |
Da stand er also, nur mit 20 Goldstücken in der Tasche und einer unglaublichen gier danach jemanden um sein Gold zu erleichtern, aber da es noch hell war konnte er sich so was nicht erlauben, das wäre viel zu auffällig. Also suchte er erstmal die nächste Taverne auf, als er keine fand fragte er den nächst besten Milizen: "Hallo ich bin neu hier, kannst du mir ein paar fragen beantworten?"
Der Milizsoldat antwortete: "Sicherlich, dafür sind wir ja unter anderem da, frag nur."
Firutin sprudelte daraufhin sofort los: "Wo kann ich hier schlafen, wo ist die nächste Taverne, wo kann man hier Waffen kaufen... ."
Der Milizsoldat unterbrach Firutin indem er laut loslachte und sagte: "Du siehst so aus als könntest du gerade mal ein Schwert anheben, aber keinesfalls siehst du so aus als könntest du es durch die Luft schwingen, nein bei weitem nicht. Einen Dolch vielleicht, aber unter allem anderen würdest du ja zusammenbrechen." Der Milizsoldat kam aus dem Lachen kaum heraus, anscheinend stellte er sich Firutin mit einem Schwert in der Hand vor.
Firutin stellte sich auch grad sich selbst mit einem Schwert vor und fing auch an zu lachen und sagte: "Ja da habt ihr wohl recht, aber einen Dolch werde ich mir wohl zulegen. Was ist nun mit der Taverne und einem Schlafplatz?"
Der Miliz antwortete: "Ach ja das habe ich total vergessen, schlafen kannst du in der Herberge, gegenüber der Kaserne und die einzige Taverne die noch steht befindet sich im Hafenviertel."
Firutin fragte nach: "Die einzige? Gab es denn noch mehr?"
Daraufhin erwiderte der Miliz: "Ja es gab mal noch eine bei dem Platz vom Adanos Priester ich glaube der Besitzer hieß Coragorn, oder so ähnlich, sie wurde neulich niedergebrannt."
Firutin überraschte das sehr und fragte nach: "Wird sie wieder aufgebaut und vor allem, wisst ihr denn wer sie niedergebrannt hat?"
Der Milizsoldat antwortete: "Ja, sie wird wohl wieder aufgebaut werden, aber die Täter haben wir immer noch nicht gefasst. So ich muss jetzt wieder meiner Arbeit nachgehen."
Firutin verabschiedete sich von dem freundlichen Milizen und ihm viel auf das er vergessen hatte zu fragen wo denn nun genau die Taverne liegt, Hafenviertel, soviel hatte er schon mal raus, Firutin dachte: "Hafenviertel, hmm... hört sich interessant an."
Also machte er sich auch gleich auf die suche, er verließ den Marktplatz in Richtung Freibierstand, dort angekommen gönnte er sich erstmal ein Freibier, er dachte sich: "Schön jetzt habe ich zwar mein Bier, aber in einer Taverne kann man sich besser unterhalten", also trank er sein Freibier aus. Dann ging er nach Links und sah auch schon die abgebrannte Taverne, "ist ja nicht mehr viel von übrig" dachte sich Firutin. Die Herberge sah von hinten auch ein bisschen angekokelt aus, sie stand aber noch.
Firutin ging dann durch den kleinen Durchgang und stand dann neben einer Schmiede. Er machte sich nicht viel daraus denn er hatte schon öfters Schmieden gesehen, also ging er geradeaus weiter und kam in eine Gegend in Khorinis die irgendwie nach Hafenviertel aussah, keine richtigen Häuser sondern nur Hütten, keine Milizpatrouille, ja das musste das Hafenviertel sein. Er ging weiter und erblickte auch schon den Hafen. Das Meer lag ruhig in der Bucht und Firutin erblickte die Taverne die der Milizsoldat meinen musste. Wie es in Tavernen in Hafenvierteln normal war, lagen auch hier ein paar betrunkene auf dem Fußboden, die eine hohe Stolpergefahr darstellten. Da Firutin so was gewohnt war machte es ihm nichts weiter aus und er ging einfach über die am Boden liegenden. Firutin meinte, wer meinte sich so besaufen zu müssen, der dürfe sich auch nicht darüber beschweren wenn man einfach über ihn drüber läuft. Er suchte sich einen freien Tisch und setzte sich. Nach einiger Zeit kam der Wirt und fragte was er denn trinken wolle, Firutin sagte: "Ein Bier bitte, und zwei Moleratkeulen."Der Wirt antwortete: "Kommt sofort."
Nach ein paar Minuten wurde es dann serviert und Firutin genoss das leckere Essen, das Bier war ein bisschen verwässert, auch normal für Hafentavernen. Als er aufgegessen hatte, blieb er in der Taverne sitzen und bestellte noch ein zweites Bier.
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| 23.07.2003 18:05 | #295 |
| Firutin |
Firutin wollte dann mehr von der Stadt sehen, denn für ihn war hier noch alles neu, also ging er zum Wirt und fragte was die zwei Bier kosten würden, der Wir erwiderte: "Alles zusammen kostet 20 Gold."
"Schöne Scheiße", dachte sich Firutin und holte seine letzten 20 Goldstücke aus einer Tasche von seinem Schwarzem Umhang und legte sie widerwillig dem Wirt auf den Tresen und verließ die Taverne.
Draußen angekommen atmete er die Frische Nachmittags und Seeluft ein, die vom Meer über die Stadt wehte. Firutin fand es richtig schön hier, also lies er sich auf einer Bank nieder und schaute auf das Meer hinaus. Er dachte über vieles nach, ob er sich einen Job suchen sollte um Gold zu verdienen, oder ein einfacher Dieb bleiben sollte.
Als er so vor sich hin überlegte wurde es so langsam immer später und später. Man konnte es fast schon Abend nennen, als Firutin endlich von seinen Gedanken abkam. Er kam zu dem Schluss sich Arbeit zu suchen und so machte er sich auf den Weg zum Freibierstand. Denn er dachte sich das dort eine Menge los sein würde, bei dem schönen Wetter und um die Zeit.
Er ging den Weg zurück, hoch zur Schmiede, dann durch den Durchgang und dann links abbiegen, und schon stand er auch schon wieder vor dem Freibierstand. Aber es hatte sich nicht viel verändert seit er vorhin hier war, der Wirt stand immer noch alleine hinter dem aufgebauten Tresen und schenkte Bier aus. Aber wirklich viel war hier auch nicht los und vor allem war hier niemand der danach aussah als würde er Firutins Hilfe bei irgendetwas gebrauchen und ihn dann dafür bezahlen konnte.
Also ging er zum Marktplatz um mal zu gucken was dort so los sei, aber auch hier war der Hund verfroren, Firutin wunderte das sehr, das in einer ziemlich großen Stadt, wie dieser hier, kaum etwas los war. Aber er dachte sich, das sich das noch ändern würde.
Da nirgendwo etwas los war, ging Firutin zurück in die Taverne im Hafenviertel, in der Hoffnung dann vielleicht doch noch mal seinem alten "Beruf" nachzugehen und ein paar Leute um ihr Gold zu erleichtern. In der Taverne angekommen, setzte er sich an einen freien Tisch und schaute sich in der Taverne nach einem geeigneten Opfer um.
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| 23.07.2003 18:35 | #296 |
| _Jamal |
Er wollte ihn ansprechen, doch als jener ihn ansah, stoppte Jamal für einen Moment. Beide sahen sich in die Augen. Die des Einzelgängers öffneten sich weit. Es schien fast, als würde ihn der Diener Innos' in einen Bann reißen, dem er sich nicht entziehen konnte. Ein komisches Gefühl überkam ihn, Furcht drängte seine Standhaftigkeit zu Boden. Der Blick des Paladins war lebendig und drückte Stärke und Mut aus. Ehre, sowie auch Tapferkeit, waren ständige Begleiter dieser beiden Eigenschaften. Es wunderte Jamal nicht nur, dass es ihm möglich war seinen Gegenüber nur durch das Mustern des Äußeren zu erkennen, sondern auch, dass es überhaupt möglich war sein Inneres über das Aussehen zu beurteilen.
"Solange dieser Mann kein Gefangener ist, werden wir ihn angemessen bezahlen. Voraussetzung ist natürlich, dass er auch tatsächlich arbeitet.", nach Beendigung des Satzes, warf er Jamal einen kleinen Beutel zu.
Jener fing ihn auf und antwortete sogleich, als er bemerkte, dass sich der Paladin entfernen wollte.
"Wartet. Ich bitte euch, das kann ich nicht annehmen. Verpflegung und Unterkunft sind alles was ich zur Zeit brauche."
Der Paladin jedoch ging weiter, hob auf Jamal's Bitte hin nur die rechte Hand, als Zeichen dafür, dass er sich das Geld behalten solle, und betrat das Schiff. Jamal stand nur da und sah ihm hinterher, packte den Beutel seufzend in die Manteltasche und wollte ebenfalls aufs Schiff, als ihn der Miliz von vorhin aufhielt.
"Ich dachte du bist hergekommen um zu arbeiten. Los, hilf denen hier beim Tragen. Die Ware gehört ins Lager, du wirst es auf Schiff schon finden. Folge den anderen einfach. Und wegen der Sache soeben... du solltest dich sputen, mit Paladin Clay zu sprechen. Er ist ein hoch angesehener Soldat und unterliegt nur den Befehlen der Lords, ein falsches Wort und man findet deinen Kopf drüben am Ufer bei den Ratten. Und nun geh."
Jamal antwortete nicht, sondern machte sich sogleich an die Arbeit.
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| 23.07.2003 18:38 | #297 |
| _Jamal |
Einer der Gefangenen brachte noch die letzte Kiste aufs Schiff, trug sie ins Lager und somit hatten alle ihren Teil der Arbeit verrichtet. Alle mussten sich nochmals vor dem Schiff versammeln, damit einer der Milizen nachzählen konnte, ob auch keiner während der Arbeiten geflohen war. Jamal hingegen konnte sich von dannen machen und nahm so an einer Bank am Meeresufer platz.
Seufzend setzte er sich nieder, nahm seinen Geldbeutel heraus und zählte das Geld, dass ihm geschenkt wurde. Satte zwanzig Goldstücke hatte er sich verdient, vielleicht nicht zu recht, aber immerhin hatte er das Geld nun. Kurz bevor er es sich wieder zurücksteckte, sprach ein Kerl, der neben ihm saß, einfach vor sich hin.
"So ruhig, die heutige Nacht. Man könnte sogar im Sitzen einschlafen, ohne dabei auch nur einen Gedanken an Kissen oder Decke zu verschwenden...", dabei nickte er als ob ihm seine Halswirbel fehlen würden.
Mit fast schon geschlossenen Augen, nahm er wieder einen Zug an seiner Pfeife, inhalierte "den Shit" und lies den Rauch wieder durch die Nasenlöcher heraus. Dieser verformte sich, wirbelte eine Weile in der Luft umher und verzog sich schlussendlich in alle Richtungen.
"Big Bang?", fragte Jamal seinen Sitznachbar.
"Nein, schwarze Zitadelle."
"Mhm, ein klein wenig warm auf der Zunge, lässt sich nur schwer kühlen." "Wird es gut angebaut, reicht ein im Schatten stehendes Wasser vollkommen." "Davon hab ich auch schon gehört. Sollte aber etwas länger als zehn Sonnenuntergänge stehen, bevor man es einraucht."
"Das Aroma, denk an das Aroma"
"Oh jaa, das hatte ich auch schon vollkommen vergessen."
Nachdem er diesen Satz gesprochen hatte, und das Wort "vergessen" erwähnte, fragte Jamal sich wieder, woher sein Wissen über diese Kräuterdrogen herkam.
"Bist wohl ein Kenner, wie?", fragte der Kerl neben ihm und zog wieder an der Pfeife.
"Nun ja ... um ehrlich zu sein, weiß ich es selbst nicht so genau", antwortete er leicht zögernd und fuhr fort "ich weiß nicht einmal, wer ich bin.""~.~ ... Wie, du weißt nicht wer du bist?"
"Heute Mittag bin ich oben am Berg aufgewacht und weiß weder wie ich dort hingekommen bin, noch was geschehen ist. Ich hab nicht einmal eine Ahnung davon, wer ich bin..."
Jamal sah aufs Meer hinaus, nachdenklich saß er da und bewunderte die Ströme des Wasser. Der hell strahlende Mond, spiegelte sich in den Wellen und hatte dadurch seine runde Form verloren. Durch den abendlichen Wind, der über die See wehte, wirkte das Bild viel lebendiger. Als wäre er ein heller Schatten, der an der Wasseroberfläche haftet und über sie hinweg gleitet.
"Nun gut, ich geh' dann mal. Ich muss meine Sachen packen, morgen reise ich nach Gorthar. Und wenn mich Clay hier beim "chillen" ( ) erwischt, dann kann ich wohl meinen Hauptmannsposten streichen."
Jamal horchte auf, als der Kerl neben ihm etwas von "Clay" und "Hauptmann" daherfaselte. Aber das muss wohl das Gras gewesen sein, dass ihm die Sinne betäubt hatte. Trotzdem aber, konnte der Einzelgänger seine Neugier nicht zurückhalten und fragte zur Sicherheit nach.
"Ihr seid der Hauptmann der Garde?"
Das Reaktionsvermögen des Mannes war stark beeinträchtigt. Er benötigte seine Zeit um die Frage zu verarbeiten. (na ja, eigentlich kein unterschied vom nüchternen zustand ;-))
"Ähm ... ja, der bin ich. Um genau zu sein, führe ich die Miliz." "Aber, ihr seht gar nicht aus wie ein Hauptmann.", erwiderte Jamal, mit einem klitze kleinen Schuss an Frechheit.
"Was willst du damit sagen?!", trat es nur so aus dem Munde des Milizführers.
Als Jamal ihn auf diese Frage hin, von Kopf bis Fuß ansah und der Hauptmann seinem Blick folgte, grübelte er wieder eine Zeit lang und hatte nun verstanden.
"Du meinst wohl meine Kleidung. Hey, nur weil ich nicht in meiner Milizrüstung stecke, heißt dies noch lange nicht, dass ich kein armer Schlucker von der Straße ... äh, dass ich nicht der Hauptmann bin. Superman fliegt auch nicht immer Strumpfhosen und nem Umhang durch Metropolis."
Der Kerl war anscheinend breiter als ein von nem Troll platt gequetschter Molerat.
"Wie dem auch sei, ich mach mich mal vom Acker.", waren seine letzten Worte. "Seiet gegrüßt Hauptmann.", rief Jamal ihm hinterher, während dieser wackelnd, mit seiner Pfeife im Arm, durch die Gassen taumelte.
"Ach du Kacke, und so einer soll Hauptmann sein ... , dachte sich Jamal, während er dem Hauptmann nachsah.
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| 23.07.2003 19:39 | #298 |
| Todesfürst |
Hundertsechsundneunzig, hundertsiebenundneunzig, hundertachtundneunzig, hundertneunundneunzig und zweihundert!
Er hatte es geschafft, die letzten fünf Schläge, endlich war er auf zweihundert, seinem Ziel für heute. Er hatte Stunden nur diesen einen, billigen Schlag durchgeführt, dabei oft einmal eine Pause gemacht und sich etwas die Stadt angeschaut oder einfach nur nachgedacht, naja nachgedacht konnte man das nicht mehr nennen, immer wenn er nur eine Sekunde Zeit hatte, musste er an diese Gestalt denken an diese Stimme, einfach an alles, Vatras hatte ihn zwar vom Wahnsinn geheilt, doch war er immer noch total fertig, nach aussen spielte er den selbstsicheren Fürsten, der stark und frisch durchs Leben ging, doch innerlich war er noch immer ein Wrack, das konnte Vatras nicht beheben, das konnte wohl niemand, sondern wenn dann er, wenn überhaupt.
Hin und wieder fiel er in eine Depriphase, die dann schlagartig beendet wurde, wenn er das Amulett umschloss. Dann trainierte er wieder ehrgeizig mit Todesodem den einen Schlag und konzentrierte sich nur noch auf das Training, jeder, der ihn länger beobachtet hätte, hätte erkannt, dass etwas nicht mit dem Typen stimmen konnte, aber es war ihm eigentlich egal, wie er auf Außenstehende wirkte, er hatte sich geschworen nicht zu sterben, bevor er nicht vor dem Etwas stand und er würde sein Versprechen auch halten, was nicht selbstverständlich war, in dieser rauen Welt, voller Banditen, Räuber und sonstigen üblen Gesellen. Auch die Milizsoldaten waren nicht alle saubere Burschen und an jeder Ecke konnte ein Feind lauern.
Aber jetzt war endgültig genug, zumindest für heute, er hatte diesen vermaledeiten Schlag mindestens zweihundert Mal ausgeführt, jedesmal ging es leichter von der Hand, aber das spürte er kaum, bei der Einfachheit, aber man spürte schon, wie das fremde Schwert immer selbstsicherer in der Hand lag. Noch kein einziger Bluttropfen war auf der Klinge gewesen, doch das sollte sich bald ändern, er würde die Klinge im Blut ertränken lassen, auch wenn er keine Ahnung hatte in welchem Blut, feststand, dass er nicht allein war und das war schlecht für ihn....noch...denn seine Ausbildung würde auch irgendwann zuende sein und dann würde es schlecht sein...für seine Feinde.
Solange sollte er sich noch zügeln müssen, doch nicht mehr lange...nicht mehr lange.....
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| 23.07.2003 20:15 | #299 |
| Taoik |
Und dann...
So gleich kam ein dicker, schwergewichtiger Händler auf Taoik zu...Er war in ein prunkvolles Gewand gekleidet, welches goldenschimmert, als hätte man ihm dort Goldfäden eingewoben...
.oO(Oh man was sind den für wohlnährte Kerle hier in der Stadt, sowas habe ich noch nie gesehen das gibt es ja wohl nicht)Oo... denkt sich Taoik als der Mann an ihm vorbeiläuft und ihn von oben bis unten mustert.
Er lief weiter und schaute sich in der Handwerkergasse in den verschiedenen Handwerksbetrieben um, darunter natürlich die Schmiede, aber auch Tischler,Seiler und Weber. Er schaute hier und da auch ob er irgendwas finde was er noch nicht herstellen konnte und fand verschiedene gegoßene Figuren die er noch nie gesehen hatte oder Geräte die, wie beschrieben "für den Schiffsmann",waren.
"Werter Mann, sagt mir bitte was das hier für ein Gerät ist und für was ich es brauche..."
"Nun.. ein solches Stück nennt man Sextant... es ist ein Meisterwerk des Schmiedekunst und wird selbst uns nur angeliefert... es dient der Navigation auf Schiffen...", sagt der Händler in einem der Gemischtwaren Läden
Zufrieden und dankbar für die Auskunft verließ er den Laden mit ein paar Gedanken, ob er auch mal so einen Laden irgendwann führen wird oder ob er vielleicht auf einem Schiff anheuern sollte...
"Ach was... alles wirre Gedanken, dass werde ich niemals schaffen", sagte Taoik dann und lief am Mittag Richtung Hafen eine breite Strasse herunter wo ein paar Frauen Brot, Fisch, Wein , und andere gute Leckerbissen verkauften...Es wurden z.T auch Kräuter zum würzen von Speisen angeboten, wie man ihm zurief von den Ständen um seine Aufmerksamkeit zuerregen,jedoch winkte er den Händlern nur immer mit einem lächeln zu, dass er sich dies leider nicht leisten kann...
Als er am Hafenbecken unten ankam und am Kai stand, schaute er auf und sah ein paar Möven kreisen welche auch manchmal ins Meer stürzten um Fische für die Jungen zu holen, welche krächzend auf einer Anhöhe saßen und nur auf Essen warteten...
.oO(Wunderschöne Stadt hier, mein alter Meister Collom hatte recht, und ich bin froh meinen ersten Tag hier so schön erleben zu dürfen...)Oo....
Er schaute zum Himmel auf und sah das die Sonne sich zum Horizont senkte und er schloß darauf das es gegen 4 Uhr nach Hochsonne sein müsste...
"Ich kehre am besten nocheinmal bei einem Kartenzeichner ein, und frage ihn, ob er mir eine Stadtkarte geben könnte,...", sagt er zu sich selbst und sucht einen Kartographen, welchen er auch nach ein paar Minuten findet...
Er klopfte an die knorrige Alte Holztüre von dem heruntergekommenem Hause und trat dann gleich ein, auf Aufforderung von einer Stimme die von innen kam...Er sah sich gleich um und erkannt verschiedene Fischköpfe an der Wand, sowie einige Karten in großer Form, ein Tisch und 2 Stühle stehen da und eine Treppe führt nach oben zu einem Raum, welcher jedoch geschlossen war und auch keinen Einblick bat.
"Na, du kommst wohl nicht von hier",hört man eine alte krächzende Stimme hören...
"Nein da habt ihr rechter guter Mann...Ich komme aus einem weit entfernten Dorf mit dem Namen Felsriff... ich bin hierher gekommen auf die Empfehlung meines alten Meisters Collom, ein guter Mann, ich will hier mein Glück versuchen...Zunächst brauche ich aber einen Überblick über die wichtigsten Gebäude und die Handwerkshäuser der Stadt und deshalb komme ich zu euch um zu erfragen, ob ihr eine Karte habt, welche ihr mit vielleicht borgen könntet...
"Borgen sacht ihr, nun mein Junge, ich kann sie euch nicht borgen ohne etwas dafür zu verlangen tut mir leid, jedoch gäbe ich sie euch, wenn ihr mir versprecht, später auch etwas für mich zu tun, eine Kleinigkeit, wen ich euch brauche", sagt der Mann mit ruhiger Stimme und hofft auf eine einwilligende Antwort...
"Nun ich denke doch dass ich später für euch etwas tun kann, sprecht mich dann einfach an, denn ich benötige diese Karte jetzt und deshalb willige ich ein!"
Der Mann bedankte sich freundlich und lächelte euch kurz an, begab sich jedoch dann gleich zu einer selbst zusammengenagelten einfachen Kiste, wo verschiedene Karten in zusammengerollter Form standen...
Er griff eine und brachte sie Taoik gleich her, welcher diese gerne annahm und sich nocheinmals bei dem netten Mann bedankte....
Dann verließ er das Haus und winkte dem Mann nochmal zu, welcher jedoch das nicht mehr sah,da wer wieder am Karten kritzeln war...
Taoik stand nun vor der Tür des Karten Zeichners und rollte die eben geborgte Karte auf, welche ihm alle wichtigen Standorte der Händler zeigte, sowie den Hauptsitz einer Gilde, der Garde Innos...
Er begann nun ersteinmal die Karte in Ruhe zu studieren und dannach die einzelnen Häuser abzuklappern...
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| 23.07.2003 20:56 | #300 |
| Mitok |
Ein dumpfer aber dennoch unglaublich starker Schmerz am Kopf, dann ein Stechender im ganzen Körper, dann Wasser überall.
Das war alles woran sich der verwirrte Mann erinnerte der so einsam und verloren an der Seitenwand von Halvors Fischladen im khorinischen Hafenviertel lehnte.Die Gestalt war durch und durch nass, abgemagert und dreckig, der Anblick allein erzählte eine Geschichte des endlosen Leids, eine Geschichte die dem Mann selbst unbekannt war.Orientierungslos und völlig ohne Ziel stolperte er durchs Hafenviertel und hatte arge Probleme einen Fuß vor den anderen zu setzen.Mit seinem verschwommenem Blick musterte er einen stämmigen Mann, der anscheinend nach jemandem oder etwas Ausschau hielt.Entschuldige, kannst du mir sagen wo ich hier bin, ich habe nämlich...
Mehr brauchte es nicht um den Mann in lautes Lachen zu versetzen.Von ihm würde er wohl keine Informationen erhalten.Nach drei weiteren erfolglosen Versuchen etwas über seinen Aufenthaltsort herauszufinden schleppte sich die bemitleidenswerte Gestalt noch verwirrter als zuvor in die nächste dunkle Ecke und schloss die Augen um die höllischen Kopfschmerzen etwas abklingen zu lassen.Der Mann versuchte mit aller Kraft sich an seine Vergangenheit zu erinnern, erfolglos.Nicht, keine Erinnerung, keine Bilder, keine Töne, einfach...nichts.Langsam öffnete er dann wieder die Augen nur um sie gleich danach wieder aufgrund des grellen Sonnenlichtes zu schließen.Erst eine gute Stunde später erwachte er wieder aus diesem Halbschlaf und konnte zum ersten Mal wieder einen klaren Gedanken fassen.Er untersuchte seine Ausrüstung doch alles was er fand war ein halbstumpfer Dolch und, ein merkwürdiges Amulett und die leichte Lederrüstung, welche einst seinen Oberkörper vor Angriffen schützte, nun aber fast nur noch aus Rillen und Löchern bestand.Plötzlich schreckte der verwirrte Mann hoch, denn bei einem flüchtigen Blick nach Links saß er plötzlich einen fremden Mann neben ihm sitzen.
Na Mitok, zu viel Bier abbekommen?
Was?Mitok?Tausend Gedanken schossen dem Mann urch dem Kopf, war das sein Name und wenn ja, woher kannte dieser sichtlich angetrunkene Mann ihn.Mitok is doch dein Name, oder?Steht ja auf dem Ding da, das wohl mal ne Rüstung war.
Bei diesen Worten zeigte der Betrunkene auf die Schriftzeichen auf der Lederrüstung.Der Mann legte die Rüstung ab und nahm die Stelle unter die Lupe.Da stand tatsächlich "Mitok", zumindest lesen konnte der Mann noch.Nunja, ob Mitok tatsächlich mein Name ist, kann ich selbst nicht sagen, aber ich gehe davon aus das du recht hast.
Der Angetrunkene Mann wachelte etwas mit seiner halbvollen Bieflasche herum und machte noch einige schnippischen Kommentar wie "war wohl echt viel Alk,oder?" und "Wo du dich so zugedröhnt hast wäre ich auch gern gewesen" bevor er auf der Suche nach der nächsten Taverne davontaumelte.Zumindest konnte Mitok ihm nich ein paar Informationen entlocken, zum Beispiel das er sich in Khorinis befand, ein Begriff an den er sich vage, sehr vage, erinnerte.Wenige Augenblicke nachdem Mitoks neuer Freund sich aus dem Staub gemacht hatte folgte der Mann ohne Gedächtnis seinem Beispiel und verließ ebenfalls den dunklen Winkel.Da die Müdigkeit ihm immernoch fest in den Gliedern saß sah er sich nach einer Herberge um, vielleicht würde eine gesunde Portion Schlaf ja helfen die Erinnerung zurückzubekommen.
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| 23.07.2003 21:20 | #301 |
| Nachtigaller |
Er schritt mit schnellen Schritten durch das Tor. Zum Glück hatten sie Nachtigaller nicht erkannt das er ein Bandit war. Er wollte in die Taverne am Tempelplatz gehen und so ging er über den Marktplatz an dem zu dieser Zeit nicht mehr viel los war und kamm dann auf den Tempelplatz. Was er dort sah erstaunte ihn. Die Taverne war abgebrannt. Dann hatte die Garde endlich mal ein bisschen was zu tun bekommen, dachte er sich mit einem grinsen.
Naja, er baruchte jetzt aber erst mal ein Bier und so ging er auf direkten Weg zum Hafen und dann in die Taverne dort.
Er bestellte sich ein Bier und blieb erst an der Theke stehen.
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| 23.07.2003 21:30 | #302 |
| Firutin |
Firutin sah einen Mann die Taverne betreten. Er schien sich auch nicht groß über die immer noch am Boden liegenden betrunkenen zu wundern und ging zur Theke um sich ein Bier zu bestellen. Er sah nicht aus wie ein Miliz, aber er trug eine Art Rüstung, das konnte jeder erkennen.
Firutin wunderte sich sehr darüber und deswegen ging er auf den Mann zu und sprach ihn an: "Hallo, mein Name lautet Firutin. Und wie heißt ihr? Außerdem interessiert mich sehr was für eine Rüstung ihr da tragt und wo ihr herkommt, wie ein Miliz seht ihr ja nicht gerade aus!"
Da er die Antworten nicht abwarten konnte und noch mehr fragen hatte, holte er nur kurz Luft und sprudelte weiter: "Wisst ihr wo man Arbeit bekommen kann? ich habe vorhin mein letztes Gold für zwei Bier und drei Moleratkeulen ausgegeben!"
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| 23.07.2003 21:37 | #303 |
| Nachtigaller |
Ich? Ein Miliz? Niemals. Ich komme von...aus der Wildnis. Ich bin...Jäger.Nachtigallers antworten kamen ein bisschen zögernd. Er wollte ja nicht verraten das er vom Hof kam un dein Bandit war. Sonst könnte er ja gleich direkt ins Gefängnis gehen.
Ich weiss auch nicht wo es arbeit gibt. Aber du könntest mal zu einem der Bauernhöfe gehen. Dort gibt es bestimmt arbeit. Ich könnte idch hinführen wenn du möchstest.
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| 23.07.2003 21:51 | #304 |
| Firutin |
Firutin überlegte einen Moment, Nachtigaller wusste das er kein Gold mehr hatte, deshalb würde er ihn wohl kaum ausrauben.
Nach kurzem überlegen sagte Firutin: "Ja bringe mich zu einem der Höfe, ich kann dich zwar dafür nicht belohnen, aber ich werde sehen ob ich dich für deine mühen später bezahlen kann. Vielen dank schon mal im Voraus."
Nachtigaller antwortete: "Wenn du dafür bezahlst ist das Ok. Ich wollte sowieso heute wieder zurück gehen und da kann mir Gesellschaft nur recht sein. Besonders wegen den Tieren hier."
Und so standen die beiden auf und verließen die Taverne, sie gingen den Weg hoch zum Schmied und dann geradeaus über den Platz mit dem Adanos Priester und an der abgebrannten Taverne vorbei. Dann über den Marktplatz und zum Osttor hinaus.
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| 23.07.2003 21:55 | #305 |
| Taoik |
Nachdem...
Nachdem Taoik sich die Karte gründlich durchgelesen hatte, beschloß er ersteinmal in der Taverne einen großen Humpen zu trinken...
Er begab sich also sofort auf den Weg dort hin....
Unterwegs traf er wieder ein paar Leute, denen er freundlich zu nickte und auch ein paar Gesichter kamen ihm jetzt schon etwas bekannter vor,...
Als er in die Taverne einkehrte stieg ihm gleich der Duft von Malzen und Gerste in die Nase und er begann zu lächeln denn er hat lange nichts mehr mit mehr als 5 % getrunken...
Er geht sogleich zu Wirt und gibt seine letzten Taler für ein Starkbier aus, welcher er zu Hälfte in einem halben Zug leert...
Dann schaute er sich um und ihm fielen 2 Leute sofort besonders auf, die gerade ein Gespräch über Arbeit führten....er bekam nämlich ein paar Wortfetzen wie Bauernhöfe gehen...Arbeit...hinführen
mit...
.oO(Arbeit genau das brauche ich sonst werde wie einer dieser armen Kerle am verhungern...)Oo.
"Grüsse euch guter Mann", sagt er zu dem Mann der die Führung angeboten hat...."Ich bin neu in der Stadt und habe euer Gespräch mitbekommen... wäre es vielleicht auch möglich, dass ihr mich ebenfalls mitnehmen könntet? Ich bin auch auf der Suche nach Arbeit
Dann reichte er den beiden Herren die Hände und nickte ihnen freundlich zu...
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| 23.07.2003 22:11 | #306 |
| Linky |
Durstig, erholungsbedürftig und leicht genervt betrat Linky die einzige Stadt dieser Insel Khorinis, die den selben Namen trug. Das Pflaster speicherte noch einiges an Wärme in sich und so erhob sich die Mitteltemperatur deutlich vom Land ab. Linky wollte ja hier auch nicht großartig bleiben, sondern nur sein Plakat anbringen. Er entschied sich für den zentralsten aller Plätze, den Marktplatz, um das Plakat anzubringen. Zielstrebig marschierte er auf eine gut gelegene Hauswand zu und befestigte das Plakat.
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| 23.07.2003 22:54 | #307 |
| Ceyx |
Ceyx legte seine Stirn in tiefe Falten. "Ich habe die Wahl, zwischen einem Bier, und einem Tänzchen mit dir..." Spielerisch hob er seine Flasche gegen das Licht, und schaute hinein, als wollte er prüfen, wieviel Bier es noch drinnen hatte. Wie in Gedanken, ohne Faith anzusehen sprach er weiter. "Warte, wie war das, als ich das letzte mal mit dir getanzt habe? Es regnete, alles war voll Matsch, und am Schluss sogar ich...und du." Er stellte das Bier wieder hin, und sah nun Faith an. "Eigentlich steht da doch meine Wahl fest, nicht?" sprach er weiter, mit gespielter Ernsthaftigkeit.
"Aber da es hier nicht einmal regnet, und der Boden aus festem Holz besteht, will ich es doch wagen." Er stand auf, und nahm Faith beim Arm."Aber ich warne sie, meine Dame, ich bin ein verdammt schlechter Tänzer." sagte er, während er seine Arme um sie legte.
"Egal...tanz einfach..." flüsterte Faith ihm ins Ohr, gab ihm einen Kuss auf seine Wange, ihre Arme um seinen Hals legte.
Die Musik wechselte just in diesem Moment ihren Takt, wechselte zu einem langsamen, schwermütigen Lied, steigerte sich zum Mittelpunkt für die beiden. Die anderen Menschen schienen zu verblassen, ihre Stimmen, ihr Lachen, ihr Gegröhle verschwand, während Ceyx und Faith sich im Kreis drehten, langsam, und doch fühlte es in diesem Moment ihr ganzes Leben aus, die Musik schien nur noch an ihnen vorbeizugleiten, nur noch ein schwacher Hauch, der kaum noch zu ihren Ohren drang, sie leise umdrang, und sie doch weitertrug.
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| 23.07.2003 23:09 | #308 |
| fighting_faith |
Nach einer Weile wurden die Töne wieder lauter und die Welt schien sie wieder in ihren Bann zurück zu reißen. Ceyx und Faith lösten sich langsam voneinander und dann sah sie ihn lange an. „Hey, das mit dem schlechten Tänzer nimmst du zurück!“, sagte sie und zwinkerte ihm lächelnd zu, dann packte sie seine Hand und zerrte ihn aus der stickigen Taverne. Die frische Luft schien die beiden förmlich zu erschlagen, die Töne hallten noch in ihren Ohren wieder, der Geruch von Kraut ließ langsam von ihnen ab, doch eine leichte Wirkung blieb doch zurück. Faith ging ohne nachzudenken mit Ceyx ans Ende des Hafenviertels in eine dunkle Ecke, wo sie sich an einen Steg setzten und ins Wasser starrten, in dem sich der Mond in kleinen Scherben spiegelte. Wie die Lichter einer fremden und fernen Stadt taten es ihm die vielen Sterne nach, die sich immer wieder durch die dicken Wolken kämpften, als würden sie ihnen zeigen wollen, dass man nicht aufgeben soll. „Wunderschön hier…“, murmelte Faith leine vor sich hin, „und kalt.“ Ceyx lächelte sie an und zog sie näher an sich, dann küssten sie sich. „Wollen wir langsam zurück?“, fragte er, doch Faith war schon wieder in Gedanken bei den Sternen, ihrer Unendlichkeit. „Ich frage mich was das für ein Gefühl sein muss, so frei zu sein…“, murmelte sie fast unverständlich, „sie sind so hell und so viele, aber dennoch irgendwie einsam dort oben…“, fügte sie nach einer Weile hinzu. Die Zeit verstrich und irgendwann begann Faith sich wieder zu sammeln. „Ich denke wir sollten langsam aufbrechen…“, sagte sie und wollte sich erheben, doch Ceyx hielt sie sanft zurück. „Nur noch ein kurzes Momentchen, bitte.“ Faith und seine Blicke trafen sich, dann lehnte sie ihren Kopf auf seine Schulter und er legte seine Arme um sie. „Diese Wärme…“, dachte sie und schloss die Augen, „Ich wünschte die Zeit würde nie vergehen.“… Doch auch irgendwann kam für die beiden die Zeit wieder aufzubrechen, auch wenn es in Momenten wie diese für die beiden nicht immer leicht fiel. Sie erhoben sich und latschen durch die Stadt, passierten das Tor und schlichen durch die Wildnis zurück zu Onars Hof, ohne zu wissen, was sie erwarten würde…
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| 24.07.2003 00:06 | #309 |
| Kelvin |
Ein kühler Wind peitschte das salzige Meerwasser gegen die Hafenmauer der Handelsstadt Khorinis als ein kleines Fischerboot mit zwei Insassen anlegte.Einer der beiden war Kelvin, der dem Bootsführer die restlichen 25 Goldstücke übergab bevor er das Boot verließ und durchs Hafenviertel schlich.Er war froh das die Sonne diesen Teil der Erde längst der dunklen Nacht überlassen hatte und er so sein Gesicht einigermaßen von den neugierigen Einwohnern der Stadt verstecken konnte, schließlich war er hier kein unbeschriebenes Blatt.Seine nervösen und unwillkürlich schnellen Schritte trugen ihn in Richtung des Südtores, von dem ein Feldweg direkt zu Onars Hof führte.Doch noch bevor er dieses Tor erreichte blieb der junge Wegelagerer stehen und betrachtete ein kleines Häuschen in dem gerade eine glückliche Familie ihr Abenddmahl genoss.Ja, ohne Frage war dies das Haus in dem Kelvin fast sein ganzes Leben glücklich mit seinem Großvater verbracht hatte, bis zu jenem Tage....
Im fahlen Schein einer Fackel konnte man eine einzelne Träne Kelvins Wangen hinunterlaufen sehen und auch der Schmerz den sein Gesichtsausdruck zeigte wäre für jedermann sichtbar gewesen.Doch dies war sein Zuhause, nun lebte er auf Onars Hof, wohin er schnellstens zurückkehren wollte.EInmal blickte er noch durch das Fenster seines ehemaligen Heimes und murmelte einen letzten Abschiedsgruß bevor er sich wieder auf den Weg machte.Er passierte das Stadttor an dem wie immer einige Milizen postiert waren, die ganz schön verdutzt dreinsahen als Kelvin ohne ein Wort an ihnen vorbeiging, hineingelassen hätten sie so eine Gestalt wohl nie.
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| 24.07.2003 00:39 | #310 |
| Taoik |
Als Taoik sah, wie die beiden Herren das Gasthaus ihn ignorierent verließen, seufztet er kurz und dachte sich dann jedoch, dass das Gespräch zwischen den beiden wohl um eine feste Angelegenheit gegangen sein muste, und so setzte er sich wieder an den Tresen der Bar...
"Nunja das kann man nichts machen... ich werde morgen mein Glück hier in der Stadt nocheinmal versuchen..."
Er trank seinen Humpen aus und fragte der Wirt, ob er ihm für die Nacht ein Platz geben könnte, Taoik sagte auch, dass ihm auch zurzeit ein Stall reichen würde, in dem Stroh liegt...
Der Wirt gab ihm also einen einfachen, metallernen Schlüssel und sagte ihm, er solle raus in den Stahl neben dem Hause gehen. Dort sollte ich dann schlafen, sagte er. Taoik ging also aus dem Haus hinaus und schloß den kleinen Stall neben der Taverne auf...
Er legte sich dort in einen Haufen Stroh neben den schlafenden Schafen und deckte sich mit ein paar Händen voll Stroh zu und schlief auch gleich erschöpft vom Tage ein...
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| 24.07.2003 09:32 | #311 |
| Baal |
Baal war wieder bei der Händlerin angekommen . Er wollte endlich den Namen ihres Kollegen wissen .
Hey wie heißt den dein Kollege ?
Die Händlerin drehte sich zu Baal
Er heißt Rodan, du weißt ja wo du ihn findest .
Baal ging wieder Richtung Marktplatz
Ich werd die Sachen zu dir bringen !
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| 24.07.2003 09:39 | #312 |
| Todesfürst |
Schwül war die Nacht wieder gewesen und er spürte, wie sein Körper dieser Hitze ausgesetzt war, schrecklich, er wünschte sich mal wieder ein kräftiges Sommergewitter, er würde es in vollen Zügen genießen, ja darin baden, aber das schien nicht in Sicht, ja gar in weiter Ferne. Nichts desto Trotz überstand er die Nacht so lala, es war wie ein Zufall, mal schlief er tief und fest, nur um von der erdrückenden Hitze im nächsten Moment wieder geweckt zu werden.Die anderen Bewohner der Betten hier oben, denen schien es prächtig zu gehen, sie waren immer noch tief im Schlaf und einige sägten den gesamten khorinischen Wald ab.
Doch für ihn war es nun vorbei, er hatte kein Interesse mehr am Schlaf, er konnte nicht schlafen und er wollte nicht schlafen. Schlaf war in seiner Situation unnötig, in seinem Körper befand sich mehr Adrenalin als in einem Kämpfer, der einem Ork gegenübersteht, er war voll von der Droge, ohne Einnahme von irgendwelchen Kräutern oder Tränken, allein seine Verzweiflung brachte ihn da hin, sein gesamter Geist schaltete ab und ließ sich zu einem Tanz der Gefühle veranleiten, er konnte sie nicht stoppen, es war unmöglich....wie gerne hätte er all das vergessen, wäre wieder das was er mal war, doch der Wahnsinn ließ ihn nicht los, zwar war er nicht mehr so eine verkümmerte Gestalt wie vor einigen Tagen am Pier, doch der Wahnsinn war zurückgekehrt, er war nicht mehr Herr seiner Sinne....
Er versuchte sich zu beherrschen, nahm das Kissen und presste es über beide Ohren und sein Gesicht, er wollte sich irgendwie helfen, doch wie kann man denn Gedanken vertreiben?
Es half nichts, er konnte nicht vergessen es war unmöglich. Unmöglich? Nein, er hatte ja noch das Amulett....langsam ging sein rechter Arm zu dem Artefakt, doch es wurde immer langsamer, eine Barriere baute sich vor dem Amulett auf, seine Gedanken ließen es nicht zu, sie wollten verhindern das er daran kam, er durfte das Amulett nicht berühren.
Seine Kraft, die grade noch normal schien, wurde aus den Armen gesaugt, er wurde jede Sekunde schwächer, seine Energie floss in das Hirn, um die Gedanken weiter zu stärken, doch er hatte sich eins geschworen. Und er wusste genau was das war....
Mit einem unbändigem Willen ließ er den Arm zurück, gab ihn auf und betätigte nun die Hand, sie kam wenige Zentimeter an den blauen Saphir heran, doch dann wurde auch sie gestoppt. Doch er gab nicht auf, er durfte nicht aufgeben, nicht jetzt.....
Als letztes Mittel hatte er seine Finger, die aber auch schon fast tot waren, die Hand hatte sie auch schon fast, doch noch gab er nicht auf, ein Finger nach dem anderen wurde gestoppt, erst einer dann zwei dann drei dann vier.....doch der fünfte Finger schaffte es, sein rechter Ringfinger konnte das Amulett berühren, tatsächlich....
Und dieses ließ sich nicht lange bitten, mit einer unbändigen Kraft ließ es die Energie über seinen Körper heraus, sofort lebte alles tote wieder und vorallem, seine Gedanken waren wieder klar und rein, kein Schmerz, kein Zwang, keine Gedanken.....ein klarer Kopf...
Langsam stand er auf, saß betäubt auf seinem Bett und dachte über das gerade Geschehene nach, es war nicht mehr normal was hier geschah, es konnte alles nicht wirklich sein, es war so, so irreal, er wollte das alles nicht, er konnte das alles nicht. Er war nicht bereit, zu was auch immer, er wusste nichtmal worum es eigentlich ging.
Das Amulett war wieder blaß und hing an der ledernden Kette um seinen Hals, es war genauso ruhig wie er, zwei Leichen. Noch einmal dachte er an die Geschichte des Amuletts, in ihm lebte ein Mensch, das Herz von Wesiphone von Kozirus, das konnte doch alles nicht wahr sein....
Stille, selbst das schnarchen hatte aufgehört er war allein, allein mit dem Herz....
Er musste hier raus, diese Herberge machte ihn wahnsinnig, das machte ihn die restliche Stadt zwar auch, aber in seiner Verzweiflung tat er es.Er lief schnell die treppe hinunter und sah sich um, er verspürte kein Hungergefühl und auch keine weiteren Bedürfnisse, er musste nur irgendwas machen. Dann kam es ihm in Gedanken, dass er ja im Training stand, dass wäre jetzt genau das richtige, er würde weiter trainieren. Schnellen Schrittes ging er auf die Kaserne zu, in der Hoffnung Long zu finden, doch dieser war nicht da. Er war nicht zu sehen. Kein Trainer, keine Übungen. Enttäuscht lehnte er sich an eine steinere Wand und zog sein Schwert.
Plötzlich und ohne ersichtlichen Grund schlug er dann in die Luft, erst unkontrolliert wild, dann mit diesem Standartschlag von gestern. Es half nicht viel, aber er fühlte sich danach etwas besser, zumindest war er danach so kaputt, dass er nichts mehr machen konnte.
Wie von einer inneren Stimme geleitet verschwand er dann, wie ein Schatten verschwand er über eine Mauer der Kaserne und war nun außerhalb der Stadt, wie er dahinkam und wieso wusste er nicht, nur hatte er den Wahnsinn hinter sich, doch hier draussen.....erwartete ihn schon jemand.....ein ungebetener Gast, Beliar selbst schien hier, er schickte nicht irgendwen, keine Kreatur seiner Schöpfung, er schickte etwas viel schlimmeres......
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| 24.07.2003 10:47 | #313 |
| Taoik |
Als Taoik am nächsten Morgen aufwachte, hatte er beschlossen, sich erst von dem Heu zu befreien, und dann anschließend runter an den Kai zu gehen um sich zu waschen...
Das tat er auch gleich, sprang auf, kehrte das abgefallene Stroh wieder auf einen Haufen und packte seine paar Stücker Brot und die Flasche Milch nach einem kurzen Bissen wieder ein und stand dann auf, um sich am Kai waschen zu gehn
Dort unten angekommen standen bereits morgens schon wieder einige Fischhändler da die wieder umherschrien, um Kundschaft zu locken.
Taoik ging herunter ans Meer, kniff die Augen zusammen und wusch sich mit ein paar Händen voller Meerwasser, um wieder fit zu werden.
Dannach stand er auch, streckte sich und begann laut zu lachen, worauf einige Leute ihn verdutzt ansahen, da sie dachten, er hätte irgendwie etwas genohmen oder die Nacht wieder sein ganzes Geld versoffen, jedoch freute er sich nur in einer so schönen Stadt zu sein...
Abschließend ging er noch beim Wirt vorbei, dankte ihm für den Schlafplatz, gab ihm den Schlüssel zurück und ging Richtung, wie auf der Karte gezeichnet war, zum Marktplatz wo viele Händler standen...
Dort schaute Taoik sich ersteinmal um ...
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| 24.07.2003 12:50 | #314 |
| Mitok |
Es war eine sehr merkwürdige Nacht die Mitok in der khorinischen Herberge verbracht hatte, denn es war ihm als wäre er die ganze Zeit über wach im Bett gelegen doch hätte seine Müdigkeit dies niemals zugelassen.Aber das war ja eigentlich auch egal denn Mitok hatte zur Zeit ein viel größeres Problem:Er hatte seine Erinnerung immer noch nicht zurück.Es musste etwas wirklich schreckliches passiert sein, da war sich Mitok sicher doch über alles andere was in seinem früheren Leben stattgefunden hatte legte sich der finstere, undurchsichtige Schleier der Amnesie.
Immernoch etwas wackelig auf den Beinen bewegte sich Mitok langsam wieder aus der Herberge hinaus ans Tageslicht und machte sich auf den Weg diese große Stadt etwas zu erkunden, es bestand ja noch Hoffnung das er ein bekanntes Gesicht sehen würde.Nachdem er allerdings fast den ganzen Vormittag herumgeirrt war und nichts auch nur annähernd bekanntes erspähen konnte sank er wieder enttäuscht an einer Hauswand nieder.Was hatte er getan das Innos, Adanos oder Beliar ihm so schreckliches Leid zufügten.Innos Adanos oder Beliar?Ganz unbewust hatte er diese Namen ausgesprochen als wäre es das selbstverständlichste auf der Welt.Für die meisten Menschen war es das wohl auch doch nicht für Mitok der sich an so gut wie nichts mehr erinnerte, selbst die selbstverständlichsten Dinge wie der Name dieser Insel waren ihm unbekannt doch die Namen der Götter waren ihm immernoch ein Begriff.Hatten sich diese Begriffe einfach so in Mitoks Hirn eingebrannt das er es nicht vergessen konnte oder war es gar ein Zeichen der Götter, oder einem von ihnen.Dieser Sache musste Mitok baldmöglichst mal nachgehen und einen irdischen Vertreter eines Gottes, also einen Magier, danach fragen.Nun galt es aber zuallererst einmal etwas mehr über die Gegend herauszufinden, denn es schien nicht so als würde Mitoks Gedächtnis so einfach zurückkommen und man sollte ja nicht unbedingt uninformiert durch die Gegend laufen.Zwar hatte der Mann noch lange nicht alle Hoffnung auf seine Erinnerung aufgegeben aber was nützte einem schon die Vergangenheit wenn man in der Gegenwart nicht zurechtkommt?Um seine Kondition etwas auf die Probe zu stellen lief Mitok in schnellen Schritten zum Hafenviertel hinunter denn es war ihm so als hätte er dort irgendwo jemanden an einer Karte zeichnen gesehen.Es dauerte nicht lange bis Mitok diesen Mann wiederfand der einsam auf einer Holzbank saß und auf einem Stück Pergament herumkritzelte.Ein paar mal ging Mitok unauffällig an ihm vorbei um einen flüchtigen Blick auf das Schriftstück zu erhaschen, welches sich tatsächlich als Karte herausstellte die eine große Insel zeigte.
Entschuldige Kartenzeichner, könntest du mir gestatten einen Blick auf eine deiner Karten zu werfen?Leider habe ich keinerlei Zahlungsmittel bei mir und muss so auf deine Großzügigkeit hoffen
Der Mann zog eine Augenbraue hoch und sah Mitok etwas mürrisch an, er hatte aber wohl nur knapp die Hälfte von Mitoks kleiner Rede verstanden.Achselzuckend hiehlt er ihm eine Karte der Insel hin und bot Mitok auch sogleich einen Sitzplatz an.Wirklich ein netter Mensch..dachte sich dieser und begann jeden Millimeter der Karte zu studieren.Leider wurde auch seine Hoffnung, dass er sich an die Küstenlinie erinnern könnte schon bald zerschlagen und so begann er damit sich die Gegenden der Insel khorinis so gut wie möglich einzuprägen bevor er die Karte wieder zurückgab und das Hafenviertel hinter sich ließ.
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| 24.07.2003 13:24 | #315 |
| Longbow |
Beseitung des Schutthaufen der Taverne
Nun war es wieder soweit. Der neue Tag hatte begonnen und der Hauptmann durfte wieder seiner Arbeit nachgehen.
Irgendwie hatte er es am Vorband geschafft sich ins Bett zu schleppen, trotz der körperliche großen Anstrengung, die er geleistet hatte.
Er beschloss gleich mit dem Training anzufangen, doch erstaunlicherweise stand keiner der Schüler bereit. Nun gut, dann würde er eben erstmal andere Sachen erledigen.
Schnell fiel ihm eine Sache ein, die er gestern während des Abarbeitens des Papierkrams gelesen hatte. Er wusste zwar bereits vorher, dass Coragorns Taverne während seiner Abwesenheit abgebrannt war, doch hatte er sich noch nicht wirklich drum gekümmert. Also begab er sich zum Schutthaufen.Es blieb ihm eigentlich nicht mehr als zwei Sachen zu erledigen. Entweder den Täter zu ermitteln, oder den Schutthaufen aufzuräumen. Doch wie er im Sumpf mitgekriegt hatte, war Uncle bereits dem Täter auf der Spur. Also machte er sich ans Aufräumen.
Er lief zurück in die Kaserne und holte einige Rekruten und Waffenknechte beisammen. Da sie sonst eh nur Rumsitzen würden und das gute Essen auffuttern würden, befahl er jedem Karren zu holen, die mit dem Schutt zu beladen und dann den auf dem Landstück hinter der Kaserne abzuladen. Und das solange, bis der ganze Platz wieder frei ist.
Er selbst packte er nicht mit an, sondern überlegte mehr, was stattdessen dort hin könnte. Dabei kam ihn ein genialer Gedanke. Er plante selbst die Taverne wieder neu aufzubauen, dieses Mal aber mit mehr Luxus. Etwas Geld hatte er bereits aus dem Kloster erhalten, und noch mehr verdiente er durch den Sold und die Jagdausflüge. Doch würde das noch nicht ganz reichen. Er brauchte mindestens noch einen weiteren Investor, aber der sollte sich finden lassen. Allerdings machte das auch eine Menge Arbeit. Er wird Maurer, Steinmetze, Maler, Tischler, Böttcher, Schmiede und Schneider. Und bis auf einen Böttcher, nämlich Uncle-Bin, kannte er keinen, der so einen Handwerkerberuf ausübte. Doch hatte er auch noch Zeit. Erstmal musste der Schutthaufen beseitigt werden.
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| 24.07.2003 13:37 | #316 |
| Montaron |
Montaron hatte genau auf die Ratschläge für die richtigen Schlägegehört, hatte sie ein paar mal mit seinem Blitztod geübt
und genug gejoggt war er auch. Der Schmied fühlte
sich schon viel gewandter im Umgang mit seinem Schwert.
Doch das gestrige Joggen hatte ihn Zweifel eingeflößt: Was hat denn bitteschön joggen mit dem Umgang von Schwertern zu tun? Klar, das kann für die Ausdauer recht hilfreich sein, aber bin ich nicht hergekommen um geschickter im Schwertkampf zu werden?
Montaron wollte seinen Lehrmeister nicht beleidigen, deswegenbeschloss er ihn nicht darüber auszufragen und übte noch ein paarSchläge. Flink zog er Blitztod aus der Scheide und versuchteden Schlag sauber auszuführen, wie es ihm gestern gesagt wurde.Nach fünf Versuchen schaffte er es einigermaßen, das Schwertschnell zu schwingen. Ob meine Einhandkampftechnik ausreicht , um es mit einem Wolf aufzunehmen?, fragte er sich, das müsste ich mal ausprobieren! Aber nicht heute. Ich muss noch viel trainieren!
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| 24.07.2003 13:41 | #317 |
| Starseeker |
Starseeker lief langsam gähnend durch die Stadt.Was war nur passiert...er erinnerte sichlediglich daran dass er diesen einen Mann gestellt hatte und grade Informationen aus diesem herauspressen wollte....aber dann...naja es würde ihm sicherlich noch eine weitere Gelegenheit bieten.Zumindestens hoffte Starseeker und nahm einen tiefen Schluck aus seiner Wasserflasche.Die Sonne brannte vom Himmel auf ihn und die gesamte Stadt hinab.Wann hatte es doch gleich zuletzt geregnet?War wohl schon ne Weile her.Einen Stein vor sich herkickend ging er weiter.Plötzlich stand er auf einem größeren Platz auf dem ein Haufen Soldaten der Garde herumwuselten.Irgentwas war doch hier anders als
sonst............................ahhhhhhh die Taverne war weg!Starseeker schaute sich hektisch auf dem Platz um.Wie konnte ihm das nur nicht aufgefallen sein?Mmmh vieleicht lässt sich daraus ein gutes Geschäft erschließen.Starseeker stand eine Weile neben dem Schutthaufen und dachte nach..mmmh es sollte schon wieder eine Art Taverne sein denn sonst würde dies ein großer Verlust für die Bürger von Khorinis sein...eine exclusice Club Taverne...das wäre doch etwas.Alles mit einem Hauch von Luxus...Starseeker grinste.Dadurch ließe sich sicher eine Menge Geld verdienen.Plötzlich schrie ihn ein Soldat an der in der Nähe stand das er doch gefälligst mithelfen sollte.Wer war der Typ das dieser sich so aufspielte...wütend stapfte er in Richtung der Person als er zu seiner Überraschung erkennen musste das es sich um Longbow den Hauptmann der Garde handelte.UhOh da sollte er lieber nichts sagen dachte Starseeker sich und trat näher an Longbow heran.Einen wunderschönen Guten Tage sir sein leichtes grummeln in der Stimme konnte man einfach nicht überhören doch Starseeker emfand es als sehr praktisch das Longbow hier war.Mit ihm konnte er direkt mal über seine Tavernen Idee reden.Doch nach dem er diesen den Vorschlag unterbreitet hatte musste Starseeker feststellen das Longbow genau die selbe Idee hatte.Also einiten sie sich auf eine Zusammenarbeit in der Sache.Starseeker grinste fröhlich vor sich hin.Eine Hilfe war nun auch gefunden und vieleicht lässt sich zu zweit noch mehr erwirtschaften als alleine..hehehe
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| 24.07.2003 14:30 | #318 |
| Arcana |
Spät an diesem Tag erwachte Arcana in einem Bett eines Hotels. Verwirrt schaute sie sich um bis die Erinnerung kam. Sie war gestern mit einem Schiff in Khorinis angelegt. Diese Erinnerung hatte zur folge das Arcana hellwach aufsprang und die Treppen runter zur Straße hüpfte. Ich kann doch nicht den ganzen Tag verpennen. Schließlich will ich ein neues Leben anfangen. murmelte sie als sie die Straße entlangschlenderte. Abrubt blieb sie an einem Stand mit Lebensmitteln stehen. Und schaute begierig auf das Essen herab, erst jetzt wurde ihr klar wie hungrig sie war, aber sie hatte kein Geld.Na dann eben auf die alte Methode dachte sie sich und hielt nach einem Opfer auschau dem sie das Geld aus der Tasche ziehen konnte.
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| 24.07.2003 14:43 | #319 |
| Taoik |
Als Taoik mit dem Umschauen auf dem Marktplatz fertig war, begann er einem Geräusch zu lauschen, welches zweifelsohne mit körperlicher Arbeit verbunden war und was auch nach Anstrengung klang...
Taoik rollte die Karte zusammen und steckte sie in den Gürtel herein, dass sie in der Mitte etwas knickte, jedoch interessierte ihn das nicht, da er sehen wollte, was dort für eine Arbeit vollbracht wurde...
Er kam an einer alten Taverne vorbei die eingestürzt war und wo Waffenknechte mit Karren Schutt abtrugen...
Er sah dort auch einen Mann stehen, welcher ebenfalls in einer dieser roten Waffenröcke gekleidet war. Dieser Mann sah mit glänzenden Augen auf die Taverne und dachte sich wahrscheinlich, dass er sie wieder aufbauen könnte...
.oO(Ob ich da mithelfen kann... vielleicht springen am Ende sogar ein paar Taler für mich heraus dann kann ich mir erstmal den Bauch vollschlagen...)Oo....
"Ich werde mal hingehen und den träumenden Mann fragen ob er vielleicht Arbeit hat und ich hier helfen kann den Schutt wegzutragen", sagte Taoik zu sich selbst und ging zu dem Mann hin...
Als er bei dem Mann ankam begann er sofort ihn ohne irgendwelche Angst anzusprechen...
"Innos zum Grusse werter Herr... wie ich sehe wird hier gearbeitet...Habt ihr auch etwas Arbeit für mich? Ich gehöre zu Bürgerwehr nun will mich doch auch etwas für die Stadt einsetzten!"
Taoik nickte dem Mann zu und wartete auf seine Antwort...
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| 24.07.2003 16:15 | #320 |
| Clay |
Die Arme vor der Brust verschränk stand Clay vor dem Hafenbecken und ließ seinen Blick über das Treiben auf seinem Schiff schweifen. Die Hafenarbeiter waren noch immer dabei den kleinen Segler seetüchtig zu machen, doch wider Erwarten machte das faule Pack fortschritte. Jedenfalls arbeitenen sie tüchtig solange der Paladin neben ihnen stand und sie wie ein Gefängnisaufseher begutachtete. Dieser Jamal machte einen recht verlässlichen Eindruck auch wenn Clay noch nicht die Zeit gefunden hatte, seinen Reisegefährtne näher kennenzulernen. Diesem Gefährten Vertrauen schenken zu können, war eine wichtige Sache und bevor sie die Reise antreten wollten, würde sich der Paladin noch einmal eingehend mit Jamal unterhalten müssen. Clay fragte sich, ob ihm die Führung noch einen anderen Begleiter der Miliz zur Seite stellen würde. Immerhin musste die Stadt Khorinis selbst auch an der Erschließung neuer Handelswege oder diplomatischen Beziehungen interessiert sein. Die letzte Nacht hatte der Krieger ausschließlich mit der Planung der Route verbracht. Das Südende seiner Karte bildete der mächtige Fjord, allerdings war es von dort aus nicht mehr allzu schwer die Hauptstadt zu finden. Wenn man sich am südlichen Ufer hielt, konnte man den Hafen gar nicht verfehlen. Viel schwieriger schien da schon die Schiffsreise im offenen Meer, bis man den Fjord erreicht hatte. Eine Spazierfahrt würde das sicherlich nicht werden und niemand konnte wirklich sagen, was sich hinter dem dichten Nebel, der oftmals von Meer heraufzog, verbarg. Clay hatte sich vorgenommen in den nächsten Tagen aufzubrechen. Dieser Jamal würde sich hoffentlich auf das Rudern und Segel setzten verstehen. Nunja, Hauptsache er kann rudern. Segeln würde der Streiter Innos zur Not schon selbst schaffen, aber Rudern wie ein Sklave würde er sicher nicht. Voller Anspannung und freudiger Erregung beobachtete Clay, wie sein kleines Schiff nach und nach mit Proviant beladen wurde. Wie es schien, stand einem baldigen Aufbruch nichts mehr im Wege. Nach der langen Zeit hintern den Mauern der Stadt und der strengen Ordnung der könglichen Soldaten, war der Gedanke an fast uneingeschränkte Freiheit zu schön um wahr zu sein.
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| 24.07.2003 16:55 | #321 |
| Dämonenbeschwörer |
Nun stand Phil also an der großen Stadt Khorinis.
<< Sieht normal aus >> dachte er. Schon wollte er eintreten doch zwei Wachen hielten ihn davon ab :
<< Sowas dreckiges wie dich lassen wir hier nicht rein ! Verschwinde! >>
Brüllten sie ihn an und er verschwand auf dem langen Weg,schweigend in die Ferne.
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| 24.07.2003 18:29 | #322 |
| Eorl |
Der schwere Hammer fiel erneut auf den Amboss hinunter, und formte die glühende Stange Rohstahl zu einer flachen, kaum einen Zentimeter dicken Platte. Eorl nahm ein Beil zur Hand und zerteilte das Eisenstück in kleine längliche Nuggets, die er zu Ringen formte und dann zu einem Stück Kettenhemd zusammenfügte. Ein teil des Hemdes lag bereits fertig auf dem Tisch, ein anderer in dem Wasserbottich, den dritten hatte Eorl in der Hand. Zusammen bildeten diese drei Teile die Rückseite des Kettenhemdes, komplett mit Armen und allem. Später, wenn auch das dritte teil im Wasser abgekühlt war, würde er sie zusammensetzten. Das Hemd machte Fortschritte, und Eorl war erfreut darüber. Die Kettenteile die er für die Ritterrüstungen verwendete waren gröber und schwerer, dies hier war ein völlig anderer Fall. Die Idee, die hinter dem ganzen Steckte war es ein Kettenhemd zu schaffen, das er unter der Milizrüstung tragen konnte, und das ihn zusätzlich schützte, ohne dabei eine Belastung darzustellen. Deshalb waren die Ringe des Kettenhemdes feiner als die der Ritterrüstungen, und deshalb war es auch engmaschiger als diese. Eorl schmiss das Stück an dem er gearbeitet hatte ins Wasser, und räumte dann seine Werkzeuge zusammen. Er wollte die Werkstatt schon verlassen, dann überlegte er es sich aber noch einmal anders und zog den Bottich mit dem Wasser, in dem jetzt die Teile des Kettenhemdes lagen ins Lager und verriegelte die Tür. Er wollte schließlich nicht das ihm irgendjemand das Ding klaute, während er nicht hier war. Nachdem er also alles sicher verstaut hatte, machte er sich auf den Weg nach Hause. Zuvor aber, so überlegte er sich, würde er noch mal im Oberviertel vorbeischauen, wie weit der Umbau an der Schmiede war.
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| 24.07.2003 20:20 | #323 |
| Linky |
Nach einem ausführlichen Schlaf und einigen Stunden hier im Hotel wollte Linky wieder weiterziehen. Einzig das Amazonenlager stand noch auf seinem Reiseplan. Gemütlich trat er die Treppe hinunter und verabschiedete sich kurz von der Hotelchefin. Die war auch irgendwie nicht von hier. Tag und Nacht stand sie hinter der Rezeption und verdiente keine Goldmünze. Sehr seltsam und eigenartig.Draußen begrüßte er das milde Klima. Im Gegensatz zu gestern zogen dunkel angehauchte Wolken über das Land und insgesamt herrschte eine vertragbare Temperatur. Nachteil war nur, dass es eines von diesen Wettern war, dass Depressivität und schlechte Laune hervorweckte. Davon ungerührt lief Linky den mittlerweile vertrauten Weg vom Marktplatz aus durch die Händlergassen bis ins Hafenviertel entlang. Khorinis war wie immer sehr belebt, doch der Handel schien nicht so recht zu florieren. Bei so geizigen und unfreundlichen Händlern wie sie hier nicht selten waren kein Wunder.
Allein der verrauchte Geruch meldete dem Drachenjäger an, dass er sich dem niederen Viertel dieser Stadt näherte. Wie Nebel lag der Sumpfkrautrauch über den einfachen Dächern und bestimmte wohl auch Denken und Handeln. Auch am Pflaster erkannte man sofort, in welcher Gesellschaftszone man sich hier befand. Kein gewissenhafter Arbeiter hatte hier seine Arbeit getan. Ja und dann wunderte sich der König über die zunehmende Kriminalität in Myrthanas Städten. Würde jeder Teil der Stadt so edel ausschauen wie das obere Viertel, von dem Linky nur gehört hatte, würde das doch sogleich die allgemeine Stimmung und die Moral heben. Aber wie sollte das ein machtgeiler König verstehen. Wahrscheinlich hatte er nicht einmal "Modernes Händlersein" studiert - welch ein Flegel...
Nach und nach hatte sich der Geschäftsmann dem Gewässer genähert. Der Duft nach verfaultem Fisch, trübem Wasser und anderer typischen Hafeneigenschaften breitete sich so langsam aus. Suchend ließ Linky seinen Blick über den Hafen schweifen. Es gab mehrere kleine Fischerboote, nur wer konnte ihm eines vermieten?
"Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo ich hier ein Boot mieten kann?", sprach Linky einen augenscheinlichen Seemann. Mit verrauchter Stimme und seemännischem Akzent antwortete der nur: "Moin mein Bürschchen. Ich hob nix füa dich, aba schau dia mal den Vertigo doa hinten an. Dea müschte das haben, wasch du suchst."
Linky nickte kurz dankend und setzte dann seinen Weg zu diesem Vertigo fort. Allein schon der Name - also wirklich...
"Äh, hallo, ich hab gehört, du, Vertigo, vermietest Böötchen?!""Wenn man dad so nennen will. 80 Gold für zwei Tage. Mit 20 Gold Pfand inklusive versteht sich. Und wenn ich das Böötchen nich in zwei Tagen zurück habe, hetz ich alle Kapitäne der 3 Weltenmeere auf dich!"
Ohne weitere Worte ließ Linky Vertigo das Gold zukommen und steuerte auch schon auf ein Boot zu.
"Denn mal föhliches paddeln, mein Kapitän!", konnt er noch von dem Bootverleiher hören, da war er aber schon weiter aus dem Hafengebiet heraus.
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| 24.07.2003 21:03 | #324 |
| doooom |
Auch der junge Novize entstieg dem kleinen Boot und ging die wenigen Schritte zu seinem Begleiter. “Du willst noch hierbleiben? Klar, wieso nicht. Ich hab es eh nicht besonders eilig zurück in den Sumpf zu kommen, obwohl ich ihn schon irgendwie vermisse. Was passiert jetzt eigentlich mit dem Boot? Lassen wir das einfach hier?
“Klar lassen wir das hier? Was sollen wir denn sonst damit machen. Ich hab jetzt keine Verwendung dafür und die Amazone hat gesagt wir können es so lange haben wie wir es brauchen.“
“Na wenn das so ist.“
Beide standen etwas ratlos an diesem heruntergekommenen Hafen. Alles hier war irgendwie dreckig und zum Großteil trieben sich hier nur die Armen und Bedürftigen herum. Wahrlich kein schöner Hafen den dieser Ort hatte, man merkte deutlich das hier seit geraumer Zeit kein echter Schiffsverkehr mehr herrschte, die kleineren Boote mal ausgenommen. Irgendwie fragte sich Doooom, was einen Menschen dazu bewog, sich hier eine Behausung zu suchen und hier zu wohnen. Eigentlich war es doch an jedem Ort besser als in diesem Hafenviertel. Bei manchen Typen, wie diesem total besoffenen Kerl, der langsam auf die beiden zugetorkelt kam und den Novizen beinahe angerempelt hätte war das ja klar, dem würde wohl keiner eine Unterkunft geben, aber bei anderen war es ihm absolut nicht verständlich das sie hier lebten. Aber naja, das waren ja nicht seine Probleme. Er wandte sich lieber wieder Fatalis zu, der noch immer neben ihm stand und auch unter seiner Kapuze den kühlen Wind, der langsam von der Meerseite her übers Hafenviertel kam bemerken musste.
“Was hast du denn eigentlich noch vor, das du unbedingt hier bleiben musst?“ kam letztendlich doch vom neugierigen Novizen, der noch kurz gezweifelt hatte ob er das seinen Begleiter fragen sollte, doch seine Neugierde überrannte ihn wieder einmal, so das er die Frage nicht zurückhalten konnte.
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| 24.07.2003 21:24 | #325 |
| Todesnebel |
Fatalis war doch immer wieder überrascht, wie jemand so neugierig sein konnte, aber Doooom hatte das im Blut, er konnte nicht anders und so hatte er sich längst daran gewöhnt, von daher sah er die Fragen immer mehr mit Humor, als mit Mißtrauen, ja man konnte sagen Doooom war der einzige, dem er so eine Neugier erlaubte, was vielleicht auch daran laf, dass er einer der einzigen war, die er kannte.
Er wandte sich nun etwas von ihm ab und ließ ihn zappeln, das Meer lag nun hinter ihnen, doch der aufkommende Wind hatte es ihm angetan, er ließ den Wind in sein gesicht wehen, etwas frische Luft, die schön salzig nach Meer roch war genau das richtige. Aber dann erinnerte er sich an die Frage zurück und zögerte nicht mit der Antwort, schließlich musste er nicht nur auf die Frage antworten, er musste auch die Antwort ausführen.
Dringende Geschäfte, ich hab dir doch von meinen Quellen erzählt, die muss ich mal wieder aufsuchen, ich weiß da auch schon genau wen. Warte solange in der Taverne hier im Hafen auf mich, es wird nicht lange dauern, kannst ja schonmal ein Wasser bestellen, aber trink nicht soviel Bier.
Dann verabschiedete er sich mit einem eleganten Schwung, der seine blutrote Robe kurzzeitig zu einer Gestalt formte.
Ja da hatte er mal wieder zu früh gesprochen, denn er hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, zu wem er eigentlich wollte, sein erster Gedanke war ja der Fischhändler, aber den hatte er ja schon abgeschröpft.
Er verschwand in einer kleinen Gasse, um aus Doooom's Sichtfeld zu verschwinden, aber er beschloss im Hafenviertel zu bleiben,im Oberen Viertel konnte er sich nicht mehr blicken lassen und auch die Unterstadt war nicht gerade sicher.Er sah sich suchend um, hier trieben sich viele düstere Gestalten herum, aber ein etwas älterer Mann erweckte seine Aufmerksamkeit. Er schritt zu ihm und begrüßte ihn mit dem Gruße Innos, er spekulierte mal wieder auf seinen Robentrick. Der Erfolg war da, auch wenn es eher Zufall war, denn der Mann glaubte anscheinend nicht an Innos, aber war sehr vertrauensseelig. Auch beantwortete er geduldig die Frage, welche wichtigen Händler es denn hier alles gäbe. Vorallem das Wort Kartenzeichner erweckte Aufmerksamkeit in seinem Kopf, als der Mann dann noch auf ein Haus zeigte, dass unmittelbar neben ihnen stand, war er hellwach.
Nun musste er nur noch den Mann loswerden, der nicht gerade so wirkte, als ob er gehen wollte, das Risiko war einfach zu groß.
Schnell hatte er eine Idee, er wollte den Mann zu einem Bier einladen. Doch der Mann war mißtrauisch und wollte sich nicht einfach ein Bier holen und nachher auf den Kosten sitzenbleiben, also gab Fatalis ihm drei Goldmünzen und auf einmal war die trockene Kehle ziemlich schnell verschwunden, wunderbar, jetzt konnte er in aller Ruhe zum Kartenzeichner gehen.
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| 24.07.2003 21:56 | #326 |
| doooom |
Fatalis war in den dunklen engen Gassen der kleinen Stadt verschwunden und Doooom stand noch alleine am Hafen. Sein Begleiter hatte noch gesagt, er solle in die Taverne gehen, aber dieser Gedanke behagt dem Novizen nicht sonderlich. Diese dreckige kleine Hafentaverne war wirklich nicht sein Ding. Dort waren doch überall nur stinkende Alkoholleichen die leicht zu einer Schlägerei bereit wären, wie er beim letzten betreten dieser Kneipe festgestellt hatte. Über die Qualität der Getränke konnte er sich damals zwar keine Meinung bilden oder besser gesagt er konnte sie nicht kosten, denn seine Meinung darüber bildete er sich trotzdem. In diesem in seinen Augen heruntergekommenen Schuppen konnte es doch kein anständiges Bier oder Wasser geben. Dies alles bewog ihn dazu, seinen mageren Körper nicht zu den Trunkenbolden in der Kneipe zu bewegen, sondern sich einen Platz am Hafen zu suchen. Schnell viel ihm eine kleine Bank ins Auge, auf der er sogleich Platz nahm. Er lies seinen blick über das Meer gleiten, am Horizont entlang, an dem die Sonne schon vor einiger Zeit untergegangen war und dem Mond platz gemacht hatte, der am heutigen Tag nur als sehr kleine Sichel zu erkennen war und demzufolge nicht besonders viel licht auf die Erde und speziell diese Insel herabstrahlte. Er lies sich den Wind durch seine kurzen dunklen Haare fahren, die im Gegensatz zu den meisten anderen Mitgleidern der Brüderschaft nicht einer Glatze gewichen sind, sondern einem Barbier der sie schneiden konnte seit monaten nicht mehr zu nahe gekommen sind. Eine etwas stärkere Böe kam auf und zeigte dem Novizen, wie kalt es doch nachts ohne die wärmenden Strahlen der Sonne sein konnte. Denn der kühle Meerwind fuhr über seinen blanken Oberkörper, kein Wunder das ihm kalt war, so oben ohne.
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| 24.07.2003 22:18 | #327 |
| Todesnebel |
Noch einmal schaute er sich suchend um, er suchte nach Menschen, doch in dem Moment war diese Stelle am Hafen menschenleer, keine Seele war zu sehen, wunderbar, so konnte er ungestört vorgehen. Er ging zu dem Haus, das genauso schäbig wirkte wie der Rest des Hafenviertels und über dem Eingang stand ein Schild, "Brahim's Karten", also war er hier richtig. Er klopfte an, doch keine Antwort erschien, wieder klopfte er an, doch wieder kam keine Antwort. Wieso kam er nur auf die Idee, dass der Kartenzeichner nicht da war? Irgendwie lag die Idee nah und so kramte er in seinen Taschen, er hatte noch vier Dietriche von seinem Bruch neulich, die sollten genau das richtige Werkzeug sein, er brauchte exakt 5.6 Sekunden, bis das Schloß auf war, das war wirklich eine Beleidigung für seine Hände, er hätte sich schon ein besseres Schloß leisten können, aber nein, so machte er es Dieben und Einbrechern natürlich extra leicht, dass hätte er ja selbst als Lehrling noch hinbekommen.
Schnell war er eingetreten und schloss die Tür wieder hinter sich. Ein kleines Fenster war die einzige Lichtquelle, doch es reichte um die Truhe zu offenbaren, sein erstes Ziel in dieser Bruchbude. Nichtmal Mühe diese zu verstecken gab sich dieser Brahim, so war er schnell in der passenden Position. Besser ging es nicht, er nahm den einen Dietrich zur Hand und werkelte erst mal etwas auf Probe. Schnell hatte er die Kombination heraus, aber aus Leichtsinn brach der eine dann doch ab. Aber beim zweiten nahm er das ganze dann schon ernster und siehe da, nach sieben Minuten war die Truhe auf.
Schnell schaute er sich um, in der Truhe waren nur Karten, einfach nur Karten. Er nahm alle heraus und betrachtete sie am Fenster, eine gute Karte von Khorinis und den Wäldern nahm er an sich, außerdem noch eine komische alte Karte, sie wirkte wie ein altes, ja sehr altes Stück Pergament. Den Rest packte er schnell wieder zurück, schließlich wollte er kein Aufsehen erregen. Beim zurückpacken fiel ihm noch ein kleiner, nicht symetrischer Gegenstand in der Ecke der Truhe auf, über ihn wellten sich die Karten. Erst dachte er an einen Stein, doch zu seinem Glück war es ein Lederbeutel, dessen Goldinhalt er später ergründen wollte.
Jetzt hieß es weg hier, er schloss die Truhe und hinterließ ein vollkommen unberührtes Zimmer. Als hinter sich die Tür in die Angeln fiel, war alles vorbei, es hatte Spaß gemacht, endlich mal wieder eine Herausforderung, obwohl, ein Haus in einem Hafenviertel auszurauben, dass auch noch leer stand, naja, das war nicht wirklich schwer.
Jetzt musste er nur noch Doooom finden und einen Weg aus der Stadt finden. Ohne auf den Hafensteg zu achten ging er Richtung Taverne. Dort angekommen musste er sich wieder durch den Pöbel kämpfen, doch in der ganzen Kneipe, auch nicht in der finstersten Ecke, geschweige denn am Tresen, saß der Novize aus dem Sumpflager.
Also konnte er nichts anderes tun als wieder rauszugehen und da fiel ihm dann der nackte Oberkörper seines Freundes auf einer Bank auf. Kein Wunder, dass er ihn übersehen hatte, so wie er da saß, total versteckt.
Na was sagt das Meer? Ich hatte doch gesagt Treffpunkt in der Taverne, ich dachte schon du wärst weg, naja......sag mal, kann es sein, dass dir kalt ist? Du solltest dir mal was überziehen, zumindest am Abend. Ach was solls, du hältst davon ja eh nichts stimmts?
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| 24.07.2003 23:01 | #328 |
| doooom |
Die Ruhe, die beim Novizen während des blickes über das durch die fehlende Sonne pechschwarz erscheinende Meer, in dem sich der sichelförmige Mond spiegelte, wurde jäh durch Fatalis Worte gestört. Langsam drehte er seinen Kopf von der See weg, hin zu dem Mann, der mit großen Schritten der Bank auf der er saß näher rückte. “In diese Taverne kriegen mich keine 10 Scavenger rein. Das hat mir beim letzten mal schon gereicht. Die ganzen besoffenen da.“ Fatalis murmelte kurz etwas unverständliches von dem man nur einige kleine Wortfetzen wie “aufregen“, “besoffen“ und “unverständlich“ verstehen konnte, aber darauf achtete der Novize gar nicht. Er setzte seine Antwort auf die Fragen seines Begleiters ohne zu stoppen fort. “Deshalb hab ich mir halt einen Platz hier draußen gesucht, wo ich die Ruhe genießen konnte. Und etwas kalt ist mir schon, da hast du recht. Eigentlich könnte ich ja auch eine andere Kleidung tragen, die eines hohen Novizen, keine Ahnung wie sich das jetzt genau nennt, aber die kostet halt Geld, das ich nicht hab. Außerdem denkt man durch den Novizenrock halt, das ich niedriger gestellt bin als ich wirklich bin und unterschätzt mich, was eigentlich ein Vorteil für mich ist.“ Während er diese Worte von sich gegeben hatte war der baldige Sumpfler bis an die vier Fuss hohe Bank herangetreten. Doooom rückte ein wenig zur Seite und bot ihm an sich neben ihn zu setzen, was Fatalis auch ohne großartig zu zögern tat. “Dieser Blick aufs Meer ist doch herrlich oder?“
“Ja, finde ich auch. Besonders der Horizont sieht beeindruckend aus.“Doooom blickte den Mann von der Seite an ohne sein Gesicht wirklich erkennen zu können.
“Du wirkst so zufrieden, hast du das bekommen was du wolltest?““Ja, hat alles fast total problemlos geklappt.“
“Gut, dann können wir ja gehen, ich hab nämlich keine Lust irgendwo in dieser Stadt zu übernachten.“
Fatalis stimmte zu und so erhoben sich beide und schritten an der Taverne vorbei in Richtung Unterstadt. Dort angekommen war es schon sehr viel angenehmer, es sah einfach nicht so schmutzig und dreckig aus. Kurz nachdem sie die Unterstadt betreten hatten folgten sie dem Weg nach links, vorbei an einem Haus das augenscheinlich einem Schmied gehörte, zumindest würde das den Amboss vor dem Haus und die Schmiede direkt am Gebäude erklären und schritten durch einen kleinen Tunnel. Die Unterstadt war heute mehr als ruhig, der Lärm aus der dortigen Taverne, den er bei seinen bisherigen Besuchen in der Stadt nachts vernommen hatte war diesmal nicht vorhanden, aber das interessierte sie wenig. Sie gingen Schnurstracks in Richtung marktplatz, den sie schnell überquerten und verließen die Stadt ohne große Beachtung durch die beiden wache haltenden Milizen.
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| 24.07.2003 23:45 | #329 |
| Longbow |
Die Rekruten und Waffenknechte waren hart am Arbeiten. Sie hatten durch ihren guten Einsatz schon mindestens ein Drittel des Schuttes aufgeräumt. Doch dauerte das dem Hauptmann zu lange. Ein paar mehr Leute wären von Nöten.Da kam ihm der neue Bürger gerade recht.
„Ebenfalls zum Gruße, Fremder! Ich bin Longbow, Hauptmann der Miliz! Wer bist du?“
„Mein Name ist Taoik. Bin außerdem noch nicht lange hier und suche ein wenig Arbeit.“
„Gut, da bist du bei mir richtig. Wie du sicher bereits bemerkt hast, sind wir gerade dabei den Schutthaufen auf das Feld hinter der Kaserne zu bringen. Wenn du willst, pack doch bei den Rekruten und Waffenknechten einfach mit an. Bei Einbruch der Dunkelheit hört ihr aber auf, sonst wird’s draußen ein wenig zu gefährlich. Morgen geht’s dann weiter.“
Long wandte sich wieder ab und blickte zu Starseeker. Er stand eine ganze Weile neben ihm und hat mit die Arbeiter beglotzt. Selbst angepackt hatte er natürlich nicht. Außerdem wunderte es ihn, dass sein alter Kamerad ihn mit „Sir“ ansprach, wobei er doch länger bei der Miliz war als er. Dass nun Long der Hauptmann ist und nicht er, ist schließlich nur einem kleinen Zufall zu verschulden. Nach einigen weiteren Minuten rum stehen, hatte sich Long wieder dem Training gewidmet. Pergamo und Montaron hatten sich bereits am Kasernenhof versammelt. Pergamo schien noch benommener als am Vortag zu sein, doch ignorierte Long dies.„Nun, weiter geht’s! Heute bringe ich euch den zweiten Schlag bei, wobei der eigentlich eine Fortsetzung des ersten ist. Ihr beginnt mit diesem, wobei ihr anschließend euer Schwert vor eurem linken Fuß habt. Anschließend zieht ihr euer Schwert wieder von unten links zurück über eure rechte Schulter. Die beiden Schläge ergeben eine schon recht wirkungsvolle Kombination.“Der Lehrmeister machte den Schlag einmal vor, beobachtete dann seine Schüler, half ihnen bei Korrekturen und beendete schließlich das Training. Am Anschluss begab er sich zum Hafenkai, wo er sich an den Kifferabend mit Blade erinnerte. Der passte zwar eigentlich nicht zu den Manieren eines Offiziers, aber so war er nun mal. Doch bei dem Gedanken fiel ihm noch ein anderer ein. Wie in Trance musste er sich am Nächsten Morgen mit einem Bettler unterhalten haben und irgendwas mit Gorthar und Paladin Clay gefaselt haben. Genau konnte er sich nicht erinnern worum es ging, doch würde ein Gespräch mit dem Paladin oder dem Bettler, sofern er ihn wieder fand, die Sache klären. Er hoffte aber, dass er sich da nicht in irgendwelche Scheiße gelabert hatte.
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| 25.07.2003 00:47 | #330 |
| Taoik |
Taoik bedankte sich bei dem Hauptmann freundlich und lief sogleich zu den anderen Waffenknechten hinüber und schnappte sich sogleich eine Schubkarre, welche er abstelle und wartete, bis sie von den Waffenknechten, welche eine Schaufel in der Hand hielten, voll geladen wurden...
Dannach, als die Schubkarre vollgeladen war, hob er sie mit einem kurzen stöhnen an und begann sie Richtung Tor zu schieben und dann hinter die Kaserne zu schieben um dort alles auf dem Feld abzuladen, wo sich schon ein kleiner Berg angesammelt hatte...
Auf dem Weg zurück kamen ihm wieder 3 Waffenknechte entgegen, welche so aussahen, als ob ihnen das nicht gerade passen würde und als ob sie lieber mit ihrer Waffe schwingen wollten, als den alten Schutt wegzutragen...
Taoik jedoch lief immer wieder zu der Verladestelle und wieder hinaus aus dem Tor Richtung der Abladestelle, lud dort ab und lief wieder zurück...
Das ging 3 Stunden so, dann packte er sich für die letzten 2 Stunden noch die Schaufel und verlud in die Karren den Schutt, welcher jedoch wie ihm schien, nie weniger wurde, da der Berg ein unvorstellbares Ausmaß hatte...
Jedoch gab er nicht auf und schaufelte und schaufelte und schaufelte die Schubkarren der Waffenknechte voll welche immer wieder kamen...
Immer wenn er eine kurze Pause machen konnte, nahm er ein Schluck aus der Feldflasche, welche gestellt worden sind um seinen Durst zu stillen und manchmal goß er sich auch etwas über das Haupt um sich abzukühlen, den die Sonne brannte so heftig, dass es kaum auszuhalten war...
Am Abend, zur achten Stunde, stieß er dei Schaufel in den Boden und ging zum Hauptmann zurück...
"Nun werter Herr, ich habe meine Tagesarbeit erledigt, ich werde morgen wieder kommen um den Rest abzutragen, wir bekommen das morgen fertig denke ich, die Hälfte haben wir heute geschafft und den Rest werden wir morgen vollenden! Ich werde nun schlafen gehen um morgen meine Arbeit wieder vollkommen aufnehmen zu können!", sagte Taoik zu Hauptmann Longbow
Dannach bedankte er sich nocheinmal bei Longbow in dem er ihm eine leichte Verbeugung als Abschiedsgeste zeigte und dann ging er in die Herbege um dort die Nacht in Ruhe zu vollbringen um ausgeruht für den nächsten Tag zu sein....
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| 25.07.2003 09:36 | #331 |
| Phoenixfee |
Phoenixfee erreichte noch mitten in der Nacht den Hafen der Stadt Khorinis, Trotz aufziehenden Nebels mitten auf dem Fjord, dieser Nebel kostete sie einige Zeit.
Nachdem Sie das Boot an der Kaimauer vertäut hatte du diese hinauf kletterte, ging sie doch erst einmal zum Hotel, wo sie noch ein Bett bekam.Fee wollte so Spät oder besser so früh ihre Eltern nicht aus den Betten hohlen und so entschied sie sich halt für das Hotel, da sie auch zu müde gewesen war um weiter zu Marschieren, zu Ihrem eigentlichen Ziel den Hof des Grossbauern Onar.
Am Morgen, nach einer kurzen Nacht, erwachte Fee, und beschloss, da sie ja wieder einmal in der Stadt war doch einmal kurz ihre Eltern zu besuchen.Sie Kontrollierte, ob sie alles hatte verlies das Hotel und schlenderte über den Marktplatz und dann zu dem Haus ihrer Eltern hier in der Unterstadt.Freudig wurde sie von ihrer Mutter und ihrem Vater empfangen als sie an die Eingangstür des Hauses geklopft hatte und ihre Mutter diese öffnete.Bei einem reichhaltigen Frühstück, musste sie ihren Eltern von ihren letzten Abenteuer erzählen und diese Staunten auch nicht schlecht als Fee ihren erst gestern gelernten Zauber vorführte.
Nach einiger Zeit verlies Fee aber wieder Ihre Eltern, die ihr die besten Wünsche mit auf den Weg gaben und schlenderte wieder über den Marktplatz, vielleicht fand sie ja wieder was, was sie kaufen konnte.
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| 25.07.2003 10:52 | #332 |
| Todesfürst |
Man man man, gestern ging wieder alles drunter und drüber, irgendwie wusste er nichtmal so genau, was gestern passierte, nur soviel, dass er nach der Begegnung mit nem Nebel mit zwei Wölfen kämpfte, dann voller Blut zu dem kleinen See am Vorposten der Söldner lief und dann zurück nach Khorinis.
Irgendwie war seit dem die Erinnerung ausgelöscht, nur stand er wieder in der Kaserne und hatte trainiert, bis Long kam und den beiden Schülern, da war ja noch der andere von der Trachtengruppe, einen neuen Schlag beibrachte und irgendwas von kombienieren sprach.
Er musste wohl den Anweisungen Folge getragen haben und war dann in die Herberge gegangen, aber warum wachte er dann heute morgen auf ner Bank auf?Oh man dröhnte ihm der Schädel, aber zum Glück war alles noch da, Waffen, Gold, Kleidung.
Also kein Überfall, aber was dann? Etwa Alkohol oder Sumpfkraut? Nein das hielt er für unwahrscheinlich, wohl eher ein totaler Gehirnstau, ja das schien logisch, nachdem was alles passiert war.
Heute wollte er sich wieder voll und ganz auf das Training konzentrieren, mal sehen wie lange das klappte.
Er ging von der Bank bis zur Kaserne, was kein alzu weiter Weg war, da die Bank direkt vor der Kaserne stand.
Er holte sein Schwert heraus und machte zu Beginn einige Schläge des Fleischwanzenschlags, irgendwie musste er den so nennen, er wusste auch nicht warum. Als er dann halbwegs wach und auch seine Muskeln einigermaßen munter waren, wiederholte er den Schlag von Long gestern Abend. Immer besser klappte diese Kombination der beiden Schläge und allmählich sah das ganze schon recht gut aus, sicher, es war noch längst nicht perfekt und er konnte immer noch effektiver mit seinen Dolchen töten, als mit dem Schwert, was sich ja gestern erwiesen hatte, aber langsam bekam er ein Gefühl für sein Schwert, es war langsam kein fremdes Zierobjekt mehr, das nur aus Spaß mitschleppte, langsam aber sicher fühlte er, dass es durchaus eine Waffe sein konnte, doch bis er alles beherrschte sollte es noch lange dauern. Und so trainierte er weiter auf dem Hof der Kaserne, ehrgeizig und diszipliniert.
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| 25.07.2003 11:59 | #333 |
| Taoik |
Taoik erwachte am nächsten Morgen dadurch, dass ihm die Sonne, welche warm und klar wieder am Himmel stand, ins Gesicht schien
So pétzte er die Augen zusammen und wollte sich nocheinmal herumdrehen um weiter zu schlafen, doch das wurde nichts, denn der Raum wurde durch die Sonnenstrahlen so stark erhellt, dass es ihm nicht möglich war, weiter zu schlafen
Er stand also auf, streckte sich und bemerkte dann, das er noch nicht einmal der letzte war, der um diese Zeit am morgen noch geschlafen hatte, sondern es lagen noch 3 andere Bürger da, welche aber noch schliefen.
Taoik allerdings packte sein Zeug zusammen und verließ die Herberge, um frisch ans Werk zu gehen. Er zog wieder los Richtung der alten Taverne, um den anderen halben Berg des Schuttes hinter die Taverne zu transportieren.Als er ankam, sah er schon wieder die Waffenknechte mit einem verzogenen Gesicht voller langeweile die Schubkarren füllen, und andere, welche die Schubkarren hinter die Kaserne brachten.
Er nahm eine Schubkarre zu Beginn wieder und ließ sie wieder voll laden und brachte diese hinter das Haus, um sie abzuladen. Ihm fiel voralledingen auf, das der Berg von der Taverne kleiner wurde und der Berg hinter der Kaserne stetig wuchs, worüber er sich doch freute, da doch einen kleinen Teil der Arbeit auch auf seine Mithilfe ging.
Nun ging es zurück zur Verladestelle um dort sich eine Schaufel zu packen und wieder die Schubkarren für die Waffenknechte mit Schutt zu befüllen.
Als endlich Mittagspause war begab er sich zu einem Haus welche einen kleinen Streifen Schatten spendete und wo er sich hinsaß und sein Wasser genoß und er war sogar sehr froh, dass er sein Stück Schinken und ein Laib Brot noch dabei hatte...
Nach der Mittagspause ging es erneut ans Werk...
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| 25.07.2003 13:35 | #334 |
| Mitok |
An diesem Tage lief Mitok nicht einfach orientierungslos durch die Gassen und Straßen von Khorinis, diesmal hatte er ein Ziel:Er wollte mit dem Wassermagier Vatras sprechen den er schon einige Male bei dessen kleinem Tempel gesehen hatte, wo der Diener Adanos seine Reden hielt.Mitok hatte sich den Weg am Vortag gut eingeprägt un fand auch schon nach kurzer Zeit den altenMagier, der wie immer dabei war die Lehren Adanos dem Volk nahezubringen.So unauffällig wie ein Mann in völlig zerissener Lederrüstung nur sein konnte gesellt sich Mitok zu der Schar von Leuten die aufmerksam lauschten und wartete einige Minuten bis Vatras seine Rede vorerst beendet hatte.Gerade als der Wassermagier seine vom vielen Sprechen ausgetrocknete Kehle mit einer Flasdche kühlen Wassers wieder befeuchten wollte trat Mitok vor und begann ruhig zu dem Diener Adanos zu sprechen, wobei er als Zeichen seiner demütigkeit das Haupt leicht senkte und die Augen schloss.
Hoch geeherter Wassermagier, mein Name lautet Mitok, zumindest denke ich das.Ich wure vor wenigen Tagen hier im Hafen angespült und habe meine Komplette erinnerung verloren.Ich weiß das es nicht in eurer Macht liegt mir mein Gedächtnis wiederzugeben doch gibt es da etwas, das mir keine Ruhe lässt.Ich bin nur noch über die selbstverständlichsten Dinge im klaren, wie lesen und sprechen, der Name Khorinis sagt mir nichts mehr, genausowenig weiß ich etwas über den König oder das Festland, wie es genannt wird.Doch die Namen der Götter und ihrer Vertreter sind mir immernoch ein Begriff.Kann dies ein Zeichen sein.Vatras war etwas erstaunt über den Fremden der vor ihm stand und normalerweise hätte er ihn wohl ohne weitere Worte weggeschickt da in letzter Zeit immer mehr verrückte zu ihm kamen und Heiltränke für ihre Verletzungen und sonstigen Leiden wollten, und diese anschließend am Marktplatz um gutes Gold verkauften.Doch als der alte Wassermagier in Mitoks Augen sah und den Schmerz und die Trauer erkannte die sich darin wiederspiegelte wusste er das der Mann die Wahrheit sprach und er begann ernstahaft über Mitoks Fragen nachzudenken.Der Gedächtnis lose betrachtete etwas die Mine des Vatras welche schon von einiger Entfernung erkennen ließ das sich im Leben dieses Wassermagiers unmengen an Weisheit angesammelt hatten, wen er ihm nicht helfen konnte, wer dann?Nun Junge, wie du richtig sagst ist es mir nicht möglich dir mithilfe von Tränken oder Zaubern dir deine erinnerung einfach zurückzugeben und ich kann dir auch nicht sagen was deine Erinnerung an die Götter bedeuted.Natürlich könnte es ein Zeichen sein aber das musst du ganz allein herausfinden.Am besten begibst du dich zum Kloster hier, dort wirst du spüren ob es deine Bestimmung ist ein Diener der Götter zu werden.
Mit diesen Worten wandte sich Vatras wieder der Menge zu die schon ungeduldig auf die nächste Rede des weisen Wassermagiers wartete.Mitok war etwas enttäuscht von der dünnen Antwort, er hatte sich etwas handfesteres erwartet als den Rat zum Kloster zu gehen.Doch war es wohl das beste was Mitok in diesem Moment tun konnte, womöglich wurde er dort im Kloster ja tatsächlich den Wunsch verspüren ein Diener Innos oder Adanos zu werden.Nur wenige Minuten verharrte er noch in der Stadt bevor er durch das Stadttor trat und sich auf zum Kloster machte.
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| 25.07.2003 14:37 | #335 |
| Arcana |
Noch immer erschöpft stand Arcana auf. Sie war den ganzen letzten Tag hinter einem Mann hinterhergelaufen der einen besonders Prallen Gelbeutel hatte. Durch Gassen und Straßen ja sogar bis zum Tempelplatz musste sie ihn verfolgen bis sie ihm schließlich seinen Beutel vor den wachsamen Augen eines Wassermagiers mit dem Dolch abtrennen konnte. Sie hätte schwören können der Wassermagier hat sie gesehen. Sie musste nun vorsichtiger sein. und wenn möglich nur leichte Beute machen. Schnell ging sie hinunter zum Marktplatz um sich etwas zu essen zu kaufen denn sie hatte noch nichts seid ihrer Ankunft gegessen und ihr Magen zog sich schon Schmerzhaft zusammen. Gierig schaute sie auf die Waren hinab und suchte sich schließlich 1 Brot 1 Wurst und 1 Flasche Wasser raus. Das macht dann 85 Goldmünzen! sagte dann der Händler der anscheinend bemerkt hatte wie Hungrig Arcana war und deshalb so einen hohen Preis machte.Was! Für so wenig verlangen sie 85 Münzen. Wissen sie überhaupt was man sich davon alles kaufen kann! rief Arcana empört musste aber schließlich klein beigeben denn der Händler war zurzeit der einzigste in der Stadt der am Marktplatz Lebensmittel verkaufte. Von ihrer gestriegen Beute blieben also noch 700 Goldmünzen übrig.
Sie setzte sich auf eine Bank und begann nachzudenken was sie nun mit ihrem leben anfangen sollte, denn sie konnte ja nicht ewig die leute bestehlen und sich mit dem Geld versorgen. Sie brauchte einen Job, einen Beruf, eine Arbeit... Oder eine Gilde.
Eine Gilde währe perfekt. dachte Arcana und schaute sich suchend nach angehörigen einer Gilde um.
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| 25.07.2003 16:25 | #336 |
| Taoik |
Nachdem er seine Speise beendet hatte, stand Taoik auf und begann wieder den restlichen Haufen Schutt in den Schubkarren zu verladen.
Er stach ein und schaufelte die Schubkarren voll.Es war inzwischen Mittag geworden und die Sonne stach wie die Hölle vom Himmel, so dass es fast wieder nicht möglich war zu arbeiten, doch Taoik wusste, dass er jetzt nicht aufgeben durfte, denn es ging um seinen so wichtigen Lohn. Er brauchte Geld für Nahrung, den sein letztes Mahl hatte er zur Mittagspause verspeist.
Der Berg von Schut wurde allmählich kleiner und es waren nurnoch etwa ein viertel des ganzen Berges in der Stadt, der restliche Teil lag hinter der Kaserne auf dem Feld.
Zum Schluss packte er sich nocheinmal die Schubkarre und trug den Schutt heraus, bis der Berg dann entgültig verschwunden war.
Taoik lachte zufrieden, als endlich alles vollbracht war und freute sich von Herzen dass er einen Teil dazu beigetragen hatte, dass die Stadt wieder ordentlicher aussah.
Einer der Waffenknechte kam aus der Kaserne mit einer Schubkarre gelaufen, welche jedoch diesmal nicht mit Dreck,Schutt und Geröll beladen war, sondern voller klarem, kühlen Wasser.
Alle Waffenknechte und Taoik stürtzen sich sofort darauf und genoßen diese Erfrischung nach diesem anstrengendem Tage. Sie tranken es teilweise gleich aufeinmal aus, andere sparten sich etwas für die Kaserne auf und andere wie Taoik auch, genoßen mit der Hälfte des Wassers eine kleine, erfrischende Dusche.
Sie saßen noch eine Weile zusammen auf dem freien Grundstück und erzählten, bis jedoch Taoik aufstand und zu Hauptmann Longbow lief...
"Hauptmann Longbow Sir, ich habe meinen Auftrag beendet und as Grundstück ist geräumt, ich werde sobald die Besen anwesend sind, damit beginnen, das Grundstück zu kehren und zu reinigen!", sagte Taoik
"Gute Arbeit, die Bürgerwehr kann stolz auf Leute wie dich sein!", sagte Longbow zu Taoik
Kurz darauf kamen 3 Waffenknechte mit Kartoffelsäcken an, die jedoch mit Besen gefüllt waren, anstatt mit Kartoffeln. Sie teilten die Besen aus und auch Taoik nahm sich einen und begann das Grundstück zu kehren...
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| 25.07.2003 17:19 | #337 |
| Longbow |
Long hatte den letzten Zettel des heutigen Papierstapels erledigt und machte sich auf zu dem Überbleibsel der Taverne.
Seine Leute, und auch der neue Bürger, hatten gute Arbeit geleistet. Es war der gesamte Staub aufgefegt, und alle Reste des Gebäudes waren abgetragen. Nun stand da, wo eins die schönsten Taverne der Unterstadt stand, nichts mehr. Doch würden Starseeker und er das Wirtshaus wieder aufbauen und Coragorn wird seine Arbeit wieder aufnehmen können. Doch nun galt es erstmal die gute Arbeit der Männer zu belohnen. Doch Sold sollte nur Taoik bekommen, die anderen Gardisten hatten schließlich im Sinne der Stadt gehandelt.
Den Bürger fand er noch mit einem Besen in der hintersten Ecke:„Tag Taoik. Du kannst den Besen jetzt beiseite legen. Das reicht, gute Arbeit. Hier, nimm diese 90 Goldmünzen! Mit denen solltest du über die Runden kommen. Und wer weiß, vielleicht schließt du dich ja bald der Miliz an. Leute wie dich können wir gebrauchen!“
Long gab ihm noch die Hand und begab sich dann wieder zur Kaserne.
Dort warteten bereits wieder Montaron und Pergamo mit ihren Schwertern. „Also, Jungs! Erstmal was anderes. Ich glaub, ich werde in Kürze nach Gorthar reißen. Ihr werdet aber während meiner Abwesenheit alleine üben können. Heute gebe ich euch noch die letzten Grundtaktiken und einige Aufgaben, die ihr erledigen könnt.
Zunächst einen weiteren Schlag. Ihr beginnt mit den zwei, die ihr hoffentlich schon könnt. Am Ende solltet ihr euer Schwert wieder über eurer rechten Schulter haben. Nun schwingt ihr das Schwert über euren Kopf von rechts nach links und schlag dann zu. Solltet ihr gegen einen menschlichen Gegner kämpfen, so wird dieser Schlag jenem den Rest geben, schließlich trifft ihr dessen Hals oder Kopf.
Ansonsten übt ihr neben diesem Schlag noch kurze Zeit trocken, und geht in ein paar Tagen in den Keller der Kaserne, holt euch ein paar Strohpuppen und übt an denen. Wenn ihr euch traut, könnt ihr am Ende sogar selbst gegeneinander antreten.
Nun zeige ich euch aber noch den neuen Schlag samt den ersten beiden.“Als er fertig war, setzte er sich auf eine Bank und wartete auf das Ergebnis seiner Schüler. Er wollte außerdem unbedingt jeden Fehler, den seine Schüler machen, korrigieren, damit sie sich diese nicht einprägen und ihr Leben lang mit sich rumschleppen.
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| 25.07.2003 18:03 | #338 |
| Taoik |
Taoik nickte Longbow glücklich zu und gab einem der nebenstehenden Waffenknechte seinen Besen und bedankte sich bei Longbow für die Arbeit die er leisten durfte.
Dannach nahm er das Geld dankend entgegen und steckte es sich in die alte Hosentasche...
Na es wird aber auch mal wieder Zeit für eine neue Hose und vielleicht bekomme ich auch noch eine neue Weste bei einem Schneider in der Stadt... dachte sich Taoik
"Wegen der Miliz... ich danke euch für euer Lob und werde nochmal auf euch zurückkommen, ich kenne euch ja nun schon etwas besser, und euch meine Antwort bald zukommen lassen, ob ich der Miliz beitreten werde!
Ich werde mich noch in der Stadt ein wenig umsehen und noch die ein oder andere Arbeit angehen,um noch etwas dazuzulernen und dann werde ich wieder zu euch kommen und euch meine Antwort zu kommen lassen..."
Dannach gab er Longbow die Hand, nahm seine Weste über sie Schulter und ging Richtung Marktplatz von Khorinis
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| 25.07.2003 19:04 | #339 |
| Xidoni |
Die junge Frau in der Lederrüstung und mit dem Dunklen Cape, saß in der Hafentaverne und langweilte sich, sie war mittlerweile soweit sich selbst als Dummkopf zu betitulieren, warum war sie nicht vor ein Paar tagen auf das Angebot der Jungen Amazone eingegangen und hätte sich mal am nächsten Tag mit ihr getroffen.
Xidoni nahm wieder ein Schluck aus dem Bierkrug und fluchte leise vor sich hin.Sie musste hier raus, raus aus der Taverne, raus aus dem Hafenviertel und am besten raus aus der Stadt.
In einem Schluck trank sie den Rest des Bieres, stellte so fest den Krug so fest auf den Tisch ab das der fast kaputt ging, stand auf, winkte noch mal den Wirt und verlies die Taverne.
Nachdenklich ging sie hinüber zur Kaimauer und sah hinauf aufs Meer, was sollte sie tun, es endlich doch noch mal wieder wagen, sich alleine durch die Wildnis der Insel zu schlagen, unbewusst griff sie an den Griff ihres Dolches, sollte sie wirklich dieses Abenteuer wagen, aber wohin sollte sie gehen.Sie schaute sich unauffällig um und holte, die Karte aus ihrer Tasche, die sie vor ein paar Wochen einem der Soldaten, entwendet hatte.
Diese Karte war erst vor kurzem gezeichnet worden, Xidoni schaute wie gebannt auf das Stück Pergament, darauf war sehr viel eingezeichnet die gesamte Insel, samt Minental, dort war das Kloster des Orden eingezeichnet, genau wie das Kastell der Schwarzmagier, Xidoni lief ein kalter schlauer über den Rücken.
Die junge Frau, schaute noch lange auf die Karte, folgte mit den Fingern den, eingezeichneten Wegen, von der Stadt aus zu Akils Hof weiter zur Taverne „zur toten Harpyie“, dort kam ihr Finger ins Stocken, an der Taverne war ein Knotenpunkt der Wege die sich über die Karte zogen und somit auch über die Insel, wenn die Karte auch echt ist.
Kurz entschlossen faltete Xidoni die Karte zusammen und machte sich auf den weg durch die Stadt, alles was sie besaß trug sie bei sich und sie war entschlossen die Stadt zu verlassen.
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| 25.07.2003 19:21 | #340 |
| Sengert |
"Mein Name ist Sengert. Ich bin Mitglied der Garde Innos'. Ich muß unbedingt hindurch. So laßt mich doch endlich in die Oberstadt!" Eine kleine Ader an der Schläfe des Kaufmanns pulsierte bedrohlich. Doch die Wachen waren unerbittlich. "Hör zu, Freundchen: Seit fast einer Woche kommst Du mehrmals täglich hier vorbei, erzählst uns, Du seist wer-weiß-wie-wichtig und raubst uns unsere Zeit. Es langt jetzt! Wenn Du wirklich ein Mitglied der Garde bist, dann diene ihr auch und laufe hier nicht dermaßen..." Die Wache musterte den Fremden, der außer einer piekfeinen Stoffhose nur ein zerfetztes und offenbar angesengtes Unterhemd trug, voller Abscheu. "...unangemessen umher. Du bist eine Schande für die ganze Gilde!"
Bei diesen harten Worten zuckte Sengert zusammen. Dieser bewaffnete Taugenichts von einer weniger als durchschnittlichen Wache hatte sich doch selber allenfalls im Eiltempo in der Garde hochgeschlafen! Und nun wagte es dieser Verschnitt eines krummgehenden Soldaten, ihn, einen Sengert von reinem Blute, zu tadeln? Na warte, Bürschchen, das würde er seinem Hauptmann Longboot erzählen!
Die Wache unterbrach die stillen Hassgedanken des Kaufmanns jäh: "Und nochwas, Sengert oder wie immer Du Dich schimpfst: Wir werden Hauptmann Longbow von Deinem Benehmen hier Meldung machen, wenn Du noch einmal versuchst, unbefugt ins obere Viertel zu gelangen!"
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| 25.07.2003 22:17 | #341 |
| Taoik |
Da Taoik nun mit ein paar Goldmünzen auf dem Markt stand schaute er sich bei den gemeinen Händlern um nach etwas zu Essen, zu Trinken und vorallem neuer Kleidung, da seine alte Kleidung von Motten zerfressen war, nach Stall roch und vorallem nicht mehr besonders gut aussah.
Er kaufte also ersteinmal bei einem der Händler Brot,Wasser,etwas Käse und Fleisch, sowie eine kleine Flasche voll Wein ein...
"Werter Händler, bitte sagt mir, wo kann ich hier jemanden finden, der mir neue Kleidung verkauft"
"Ah wisst ihr, geht einfach zurück in die Handwerker Strasse, dort lauft ihr dann einfach bis fast an das Ende der Strasse und dort erkennt ihr gleich den Schneider, er hat bei seinem Laden ein Holzschild über dem Eingang hängen mit einer Eisenschere darauf festgemacht, es ist sein Zeichen als Schneider! Ihr könnt es gar nicht verfehlen..."
Taoik bedankte sich freundlich für die Auskunft und begab sich dann sofort los um noch rechtzeitig dort anzukommen, denn es war schon spät geworden und er wollte unbedingt noch die neue Kleidung bekommen und nicht noch eine Nacht in der alten Kleidung verbringen....
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| 26.07.2003 00:54 | #342 |
| Asghan |
Es war schon lange Ruhe eingekehrt in den Gassen Khorinis. Nur aus den zwielichten Etablissements und diversen Tavernen drang noch Lärm in die Dunkelheit. Die Gassen wurden durch schummriges Licht nur schwach erhellt. Im Hafenviertel war eine schon fast gespenstische Athmosphäre eingetreten. Wachen ließen sich hier unten kaum blicken, dazu war es hier nachts zu gefährlich. All jene, die die Kontrollen und vor allem die Garde mieden, waren hier zu finden. Diebe, Räuber, Meuchler, ominöse Händler, alles. Es war also genau der richtige Ort, um einen erträglichen Raub durchzuführen. Und das wusste Asghan. Und er würde dies nutzen. Er würde heute nacht mit mehr Gold in den Taschen aus Khorinis verschwinden als er vor ein paar Tagen angekommen war. Lange hatte er sich behutsam umgesehen, hatte den Leuten auf die Finger und vor allem auf ihre Geldbeutel geschaut, hatte herausbekommen, wo sie alle wohnten und welchen Aufgaben sie am Tag nachgingen. Und aus all diesen Informationen hatte er ein Opfer erkohren. Was genau er in der Hütte des Betreffenden finden würde, wusste Asghan nicht, jedoch wusste er, das sein Opfer verhältnismäßig wohlhabend war, zumindest für die Verhältnisse des Hafenviertels. Denn sein Opfer arbeitete als Schmied, und diese Leute sind bekanntermaßen niemals arm.
Im Moment saß er noch in der Taverne und genoss sein Bier. Hier war die Stimmung erfahrungsgemäß gut und man konnte sich hier unauffällig hinsetzen und sein Bier trinken, ohne das man auch nur einmal schief angesehen wurde. Typen wie Asghan waren hier der Alltag. Zwielichte Gestalten, die man lieber in Ruhe lies und sie nicht fragte welcher Beschäftigung sie nachgingen, Typen die für Gold alles taten und vor keiner Schandtat zurückschreckten.
Aber das er hier keine Beachtung fand, war dem Dieb nur recht. So blieb er wenigstens unerkannt. Lange hatte er heute abend schon hier gesessen und Bier getrunken, jedoch hatte er mit peinlicher Vorsicht darauf geachtet, dass es nicht zuviel Bier wurde, sonst wäre nicht mehr in der Lage für seinen pingelig geplanten Bruch gewesen. Und das wollte er unbedingt vermeiden. Denn sonst wäre seine ganze Planung, und alle Vorsicht, mit der er vorgangen war, für die Katz gewesen. Der Bruch musste heute nacht stattfinden, oder es wäre zu spät.
Mit all diesen Gedanken leerte Asghan seinen Krug und erhob sich von dem Schemel, auf dem er lange Zeit gesessen und nachgedacht hatte. Er legte die Goldmünzen für das Bier auf den Tisch und verlies zügig die Taverne.
Draußen angekommen, ging er in Richtung Hafenbecken. Dort war es um diese Zeit am dunkelsten, denn die Lampen der Gassen strahlten nicht ganz bis zu den Pollern, an denen bei Bedarf die Schiffe festgemacht werden konnten. Doch auch das kam Asghan zugute. Am Rande des Hafenbeckens konnte sich der Dieb fast ungesehen bewegen, und das gefiel ihm sehr gut. Denn je weniger Leute ihn sahen, desto weniger Leute können sich später an ihn erinnern.
Dann war es soweit. Er drückte sich an einer dunklen Hauswand entlang, und nach ein paar Metern sprang er geräuschlos hoch, und zog sie an der Dachkante hoch auf das Flachdach der Hütte. Oben angekommen legte er sich sofort flach hin und robbte fast geräuschlos über das Dach, ohne dabei Rücksicht auf seine Kleidung zu nehmen. Er verursachte nur leise Kratzgeräusche, die ebenfalls von einer Ratte hätten stammen können, von daher sollte im Moment keiner auf ihn aufmerksam werden. Nach ein paar Minuten war er bereits über das ganze Dach gerobbt und am anderen Ende der Hütte angekommen. Dort verlief eine andere Gasse, in die er nun eintauchen würde, parallel zu der, in der er sich eben noch befunden hatte. Glücklicherweise war an der Wand der Hütte Feuerholz gestapelt. Asghan suchte sich eine Stelle, an der er auf das Holz treten konnte, ohne dass es nachgab. Dabei musste er sehr vorsichtig sein, denn wenn er zu fest auf ein loses Stück Holz trat, würde dies herunterfallen und ihn möglicherweise verraten. Und das galt es zu vermeiden. Nach einigen erfolglosen Versuchen fand er endlich eine Stelle, an der er auftreten konnte. Innerhalb weniger Augenblicke hatte er sich vom Dach hinuntergeschwungen und das Holz als eine Art Stufe genommen, die er nur Bruchteile von Sekunden berührte. Blitzschnell hatte er sich vom Holz weiter Richtung Boden geschwungen und sich geräuschlos abgerollt. Nun stand er wieder auf beiden Beinen, umgeben von Stille und Dunkelheit. In der Gasse rührte sich nichts. Nur ein schwacher Wind wehte zwischen den Hütten und umspielte Asghans Körper, bevor er wieder abstarb und es vollkommen windstill wurde. Doch für all diese Details hatte Asghan im Moment nichts übrig. Er hatte sich kurz umgesehen und war dann auf auf der Gasse möglichst leise weitergegangen. Was für ein Pech, dass er niemanden gefunden hatte, der ihn näher in der Kunst Schleichen unterrichten konnte für den Moment. Er musste sich also doppelt vorsichtig verhalten, um nicht irgendwie aufzufallen.
Am Ende des Weges würde die Hütte des genannten Schmiedes stehen. Asghan hoffte inständigst, dass der Kerl auch wirklich weg war, andernfalls würde sich die ganze Situation dramatisch verkomplizieren und gegebenenfalls auch zuspitzen.
Vor der Hütte angekommen zog er einen Dietrich aus der Tasche und setze leise am Schloss an und begann sofort, ihn leise nach rechts zu drehen. Ein kaum vernehmbares Klicken ertönte, und ein feines Lächeln überkam den Dieb. Das ging ja schon gut los. Langsam drehte er den Dietrich zurück in die Mitte und drehte ihn dann erneut nach rechts. Perfekt! Wieder ertönte das leise Klicken. Asghan drehte den Dietrich erneut in die Mitte, diesmal aber dann nach Links. KLACK! Verdammt... fluchte der Dieb missmutig und zog den Dietrich raus. Glücklicherweise war er nicht abgebrochen. Also setzte er wieder an, drehte diesmal aber dreimal nach Rechts. Da er wusste, dass so ein normales Türschloss vier Stufen hatte, die es zu knacken galt, wusste er ebenfalls, dass dies nun der entscheidende Dreher war. Er drehte nach Links.Klick! und die Tür sprang mit einem leisen Knarzen einen Spalt weit auf. Asghan atmete ersteinmal tief durch. Der erste Teil war geschafft, offensichtlich war niemand zu hause, Glücksfall! Behutsam drückte er die Tür Stück für Stück auf, immer mit den Augen abwechselnd auf der Straße und dann ein verstohlener Blick in die Hütte. Es war wirklich niemand drin. Die Tür stand nun sperrangelweit auf und man konnte das gesamte Innere einsehen. Die Hütte war recht rustikal eingerichtet, so weit man das im Dunkel erkennen konnte. Ein Bett, ein Schrank mit Büchern und diversem, für Asghan uninteressantem Krempel, ein Tisch, auf dem noch dreckiges Geschirr stand, und eine Truhe. Und diese Truhe war das entscheidende. Asghans Körper war bis in die letzte Faser gespannt, er war hochkonzentriert und nahm seine Umgebung in diesem Moment kaum war. Seine ganz Konzentration galt der Truhe, und der Strecke, die er zurückzulegen hatte. Nun kam der entscheidende Sprung, da er es nicht riskieren konnte, bis zur Truhe zu gehen, und da er nicht in der Lage war, zur Truhe zu schleichen, musste er es auf diesen Sprung ankommen lassen.
Er ging tief in die Knie, spannte erneut jeden Muskel seines Körpers, und hob ab. Es war eine beträchtliche Strecke, die er zurückzulegen hatte, und das war ihm durchaus bewusst. Ungefähr nach der Hälfte der Distanz kam er wieder auf dem Boden auf, rollte sich geschickt ab und kniete direkt vor der Truhe. Perfekt! wisperte er leise und ballte die Hände zu Fäusten. Doch für langes Freuen blieb keine Zeit. Er zog erneut den Dietrich aus der Tasche und setzte am Schloss der Truhe an. Er durfte sich jetzt um nichts in der Welt aus der Ruhe bringen lassen und hektisch werden. Doch das war sehr schwierig, denn er stand unter Strom wie selten, und dann nicht hastig zu werden war eine Kunst für sich.KLACK!ertönte es von der Truhe. Mist!.Klick! Klick! KLACK! . Asghan zog den Dietrich aus der Truhe und atmete erneut tief durch. Doch als sein Blick auf den Dietrich fiel, erschrak er. Das Drecksding war abgebrochen. Das hatte ihm noch gefehlt. Das war sein Vorletzter gewesen, und nun kam es auf den einen an, den er noch hatte. Das setzte ihn zusätzlich unter Druck, und er wurde erneut hastig. Doch konnte er sich an die vorhergehende Kombination des Schlosses noch erinnern. Klick! Klick! Klick!. Asghan lies den Dietrich kurz ruhen. Ein Stoßgebet zu Innos würde ihm vielleicht helfen. Oh allmächtiger Innos, führe mich auf all meinen Pfaden und... er unterbrach sein Gebet.Ach schei* drauf! sagte er sich trotzig und drehte den Dietrich nach links.Klick!, doch es tat sich nichts. Diese Truhe genoss offensichtlich ein besseres Schloss. Asghan drehte den Dietrich erneut nach Links.Klick! und die Truhe schwang endlich auf. Und der Anblick, der sich Asghan bot, war mehr als befriedigend. Eine ganze Reihe Schwerter lagen in der Kiste, wovon ihm eine Klinge besonders ins Auge fiel. Hastig kramte er einen Sack hervor, und legte Schwert für Schwert hinein, immer darauf bedacht, keinen Krach zu machen. Die besondere Klinge band er sich sofort an den Gürtel. Nachdem alle Schwerter im Sack verstaut waren, blickte er erneut in die Truhe. Dort lag ein Sack Münzen. Bruchteile von Sekunden später verschwand dieser in Asghans Innentasche seines Rüschenhemdes. Sonst lagen in der Truhe nur Dokumente, und mit diesem Kram konnte er als Dieb nichts anfangen. Also schloss er die Truhe wieder und ging aus den Knien hoch. Langsam drehte er sich auf seinen Stiefelabsätzen herum und ging auf Zehenspitzen zur Tür. Auch hier verlief alles problemlos. Zu guter letzt stand er wieder vor der Tür der Hütte. Leise zog er sie zu und pirschte durch die Dunkelheit.So mein Freund, bleib jetzt ganz ruhig stehen, oder meine Klinge wird deinen Weg kreuzen! ertönte es plötzlich hinter dem Dieb. Er schloss die Augen und murmelte einige unverständliche Worte. Hinter Asghan stand der Schmied, den er gerade beraubt hatte, mit seinem Schwert. Asghan wendete sich ganz langsam zu ihm um. Dann lies er den Sack langsam auf den Boden sinken und streckte die Hände von sich.So ists richtig! Immer schön die Hände da, wo ich sie sehe! Asghan blickte in ein hartes, vernarbtes, von vielen Kämpfen gezeichnetes Gesicht. Er wunderte sich, warum der Schmied nicht die Wache geholt hatte, doch wurde ihm sofort klar, wo er hier war. Ich werde nun rüberkommen und mir den Sack nehmen, und wenn du dich nur rührst... . Asghan wusste was da noch nachkommen würde, auch ohne das der Schmied den Satz zu Ende sprach. Langsam, aber wirklich ganz langsam kam der alte Hund auf den jungen Dieb zu. Offensichtlich hatte er noch nicht gemerkt, dass Asghan das Prunkstück seines Schaffens am Gürtel trug. Und das kam ihm nun sehr zugute. Denn in dem Moment, als der Schmied den Sack aufheben wollte, blickte er hinunter und lies die Klinge leicht sinken. Diesen Moment nutzte Asghan aus, um einen Satz nach hinten zu machen, die Klinge zu ziehen und auf den Mann loszugehen. Dieser war nicht sonderlich vertraut mit der Waffe die er führte, dass merkte man sehr sofort. Er fuchtelte sehr unkoordiniert und unprädestiniert herum, und Asghan war es ein leichtes, den Hieben und Stichen, insofern man die Fuchtelei so nennen konnte, auszuweichen. Und noch nach kurzer Zeit war die Flanke des Mannes offen, und Asghan hieb erbarmungslos hinein. Die kalte Klinge bohrte sich in das warme Fleisch. Asghan hatte, soweit er das erkennen konnte, die Leber des Mannes getroffen. Blut quoll aus der Wunde und sein Gegner sackte keuchend und stöhnend zusammen. Die Wunde war tief, soviel war sicher, und dieser Kerl würde auch daran krepieren, soviel war auch sicher. Also machte Asghan es kurz. Der Schmied kniete auf dem Boden, die Hände auf die Wunde gepresst. Die Mimik des Mannes konnte er nicht erkennen, hätte er es gekonnt, hätte er den flehenden Blick des Schmieds erkannt. Doch er sah es nicht. Hart trat er in das Gesicht seines Gegners, so dass dieser entgültig auf dem Boden lag. Nun hob er erneut die Waffe, und gab dem Schmied den Todestoß (ich möchte das an dieser Stelle auch nicht näher ausführen, da ich hier keine Gewalt verherrlichen will). Ein letztes Gurgeln ertönte, dann war Stille. Asghan atmete schwer, der Kampf war trotz allem anstregend gewesen. Doch blieb keine Zeit. Er nahm den Mann auf die Schulter und brachte ihn in die Hütte, so würde sein Tod noch einige Tage verborgen bleiben.
Nachdem er den Kerl in sein Bett gelegt hatte, schnappte er sich den Sack mit den Klingen und verschwand entgültig in der Dunkelheit.
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| 26.07.2003 01:15 | #343 |
| Taoik |
Jedoch gerade als er am Ende der Strasse ankam, sah er, wie die Schneiderei schließen wollte. So began er zu rennen und gerade als die Tür zu ging, steckte er einen Fuß zwischen Tür und Angel, sodass der Schneidermeister ihn verdutzt ansah, jedoch im nächsten Moment sofort nocheinmal die Tür öffnete und Taoik fragend ansah.
"Verzeiht guter Herr, dass ich kurz vor eurem Ladenschluss noch stören muss, ich benötige jedoch dringend neue Kleidung, schaut mich an so kann ich doch nicht weiter herumlaufen. Bitte öffnet noch für einen Moment und gebt mir eine einfache Arbeiterhose und eine neue Weste.."
Der Ladenbesitzer schmunzelte und öffnete dann nocheinmal die Tür, sodass Taoik eintreten konnte.
Taoik stellte sich vor den Tresen und sofort begann der Mann schon in den Kleiderregalen hinter dem Tresen zu suchen...
Nach ein paar Minuten kam er an, legte eine Hose sowie eine einfache Weste mit Innenhemd auf einen Tisch und bat Taoik um 50 Goldstücke, welche Taoik ihm dann auch dankend gab..
Dannach verließ er den Laden, sich noch einmal herzlich bedankend bei dem Ladenbesitzer für seine Freundlichkeit, Richtung der Herberge von Khorinis um dort zu Bett zu gehen...
Er schlief dort voller Erschöpfung noch im Bett in seiner alten Kleidung ein und nahm sich vor erst die Kleidung morgen zu tragen um sie nicht gleich wieder zu verknittern...
Dannach war Ruhe und man hörte nur noch ruhiges Atem in der ganzen Herberge, denn es war spät und ein arbteitsreicher Tag stand auch morgen wieder aus...
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| 26.07.2003 02:22 | #344 |
| Asghan |
Nach und nach war auch in den Tavernen Zapfenstreich, und einige Bürger kamen hinausgestolpert, die offensichtlich ordentlich gebechert hatten. Wer das nicht sah, musste etweder selbst stockbesoffen sein oder blind. Aber das alles kümmerte Asghan herzlich wenig. Der stämmige Dieb huschte zwischen den Hütten und Mauernischen hin und her, den Sack mit den Klingen auf den Rücken gespannt. Er musste die Ware hier noch loswerden, er konnte damit Khorinis auf keinen Fall verlassen. Die Wachen an den Toren würden ihn fragen wozu er so viele Waffen brauche, und er konnte ihnen wohl schlecht antworten, dass er sie als Hehlerware aus der Stadt schaffen wollte. Nein, er musste einen anderen Weg finden. Sein erstes Ziel hierfür war die Hafenkneipe. Diese hatte als eine der wenigen bis ins Morgengrauen geöffnet, und dort trafen sich, wie er wusste, gern die übelsten Gestalten von ganz Khorinis. Einer von diesen Idioten würde ihm sicher eine Information geben, wenn nicht das Zeug gleich abkaufen.
Aufmerksam betrat er die Kneipe. Die Luft war stickig und verraucht. Der Sauerstoffgehalt war rapide gesunken, wie Asghan feststellen musste. Im ersten Moment hatte er noch Probleme richtig zu atmen, doch hatte er sich nach wenigen Minuten daran gewöhnt. Forschend blickte er sich um. Es waren nur noch wenige Leute im Schankraum, und diese blickten ihn misstrauisch und skeptisch an seit er hineingekommen war. Stille war eingetreten. Asghan schaute einem nach dem anderen prüfend in die Augen. In machen konnte er die Anzahl der Biere zu deutlich lesen: Zu viele. Die Augen waren matt, gläsern, müde. Jedoch fiel dem Wegelagerer ein Mann auf, der noch wach zu sein schien und mit dem man reden konnte. Das war der Wirt. Den Blick stur geradeaus gerichtet ging er zur Theke. Ein Bier!, dass sagte er bewusst so laut, dass es die ganze Kneipe hören konnte. Und im nächsten Moment setzen die Gespräche wieder ein und der Geräuschpegel stieg wieder auf ein Normalmaß. Niemand schenkte Asghan mehr Aufmerksamkeit. Das war ihm nur recht. Als der Wirt mit dem Bier kam deutete Asghan ihm, näher zu kommen.Sag mal Wirt, wer ist hier stets an frischer Ware aller Art interessiert raunte er mit gedämpfter Stimme dem Schnakwart so rüber, dass dieser die Worte gerade noch verstehen konnte. Mit festem Blick sah der Wirt sein Gegenüber an.Hmmmm, ich wüsste da jemanden, aber du kennst das doch sicher: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis! 5 Goldmünzen für einen Namen. Das war ein bescheidener Lohn, entschied sich Asghan. Kurz nestelte er mit den Fingern nach seinem Geldbeutel und lies fünf Goldmünzen springen. Der Blick des Wirts wanderte im nächsten Moment in eine andere Ecke des Raums. Der Kerl da hinten, Tyr heißt der Knabe, könnte dir da möglicherweise weiterhelfen. Asghan nickte, entrichtete ein knappes Danke an den Wirt und ging hinüber zu besagtem Tyr.
Tyr war ein sehr schmächtiger Bursche mit langen Fingern und stechendem Blick. Ihn hatte Asghan beim Hereinkommen gar nicht bemerkt, da er hinter einem kräftigen Seebären verborgen geblieben war. Seine Augen verrieten Raffgier und Misstrauen. Doch Asghan ging die Sache ganz ruhig an. Er stellte sein Bier auf den Tisch und setzte sich auf den freien Schemel am Tisch. Tyr blickte zu ihm auf und sah ihn scharf an. Was willst du? zischte er den Dieb an. Ich habe mir sagen lassen, du wärst ständig an frischer Ware aller Art interessiert! mit diesen Worten deutete auf die Tasche, die sicher zwischen seinen Beinen ruhte. Von wem weißt du das? zischte Tyr erneut giftig. Asghan deutete auf den Wirt. Von ihm da hinten.
Naaa gut! sagte Tyr schnell, etwas verlegen. Was hast du anzubieten? Und wehe, du willst mir irgendwelchen Ramsch andrehen! Dann schneid ich dir die Kehle durch! fuhr er Asghan heftig an. Der war schon jetzt von Tyrs unausstehlicher Art angewiedert, und wollte den Handel einfach nur schnellstmöglich beenden. Ich habe hier in der Tasche einen nagelneuen, frisch geschmiedeten Satz Schwerter. 11 Stück an der Zahl! fing er an. Interesse? fragte er noch beiläufig.Tyrs Augen blitzen bei Asghans Worten auf. Die pure Gier beherrschte ihn jetzt. Wieviel willst du pro Klinge haben, he?! fragte er scharf, den Blick fest auf Asghan gerichtet. Hm, es handelt sich bei den Dingern um astreine Langschwerter. Sagen wir 100 Münzen pro Stück, und du machst ein gutes Geschäft! sagte Asghan überlegen, er wusste das er Tyr in der Hand hatte, denn dieser wollte die Klingen um alles in der Welt haben, und würde jeden Deal eingehen, bei dem er die Schwerter günstiger bekam als beim legalen Händler. Er nuschelte und grummelte etwas in sich hinein. Dann sah er auf. Naaaa gut, das Geschäft läuft. Her mit den Schwertern!! seine Augen wurden dabei größer und größer, doch Asghan lies sich nicht aus der Fassung bringen. Langsam mein Freund. Erst das Gold. Ausserdem wickel ich kein Geschäft in einem öffentlichen Schankraum ab! Diese ernüchternden Worte vertrug Tyr wohl nicht. Er sah den Dieb böse an, hielt jedoch den Mund, da er wusste, dass Asghan Recht hatte.
Langsam erhob sich der Wegelagerer und ging hinaus, mit Tyr im Schlepptau. Draußen verschwanden sie hinter einer dunkeln Häuserecke. dort fand der Deal statt. Wo auch immer diese Mistratte auf einmal 1100 Goldmünzen herhatte, sie waren da und Asghan hielt sie in den Händen. Augenblicklich grapschte Tyr nach dem Sack mit Schwertern, nickte Asghan nocheinmal zu, und verschwand in der Dunkelheit.
Der Dieb blieb noch ein paar Minuten stehen und ergötze sich an den 1100 Goldmünzen, die er nun in der Tasche hatte. Dann zog er nocheinmal die Klinge, die er behalten hatte, und betrachtete sie genauer, insofern das bei den schlechten Lichtverhältnissen möglich war. Ein schönes Stück, elegant, zweifelsohne. Der Diebeszug hatte sich gelohnt. Nun machte er sich auf in Richtung Hotel, er war müde und musste schlafen.
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| 26.07.2003 10:34 | #345 |
| Todesfürst |
Na wunderbar, langsam fing das hier an zu funktionieren, endlich begann das richtige Training, so wie er es sich vorgestellt hatte, gestern lernten sie den ersten richtigen Schlag, dass Long sie jetzt verlassen würde war ihm ziemlich egal, endlich hatte er ein wirkliches Ziel vor Augen, nämlich diese drei Schläge zu verbessern und zu kombinieren, wenn der Milizionär zurückkommen sollte, wollte er die drei Schläge ausgezeichnet beherrschen, wofür er hart trainieren würde. Vergessen waren die Stimmen, die in seinem Kopf hausten, er freute sich einfach nur, dass er nun eine echte Aufgabe vor sich hatte, er würde sich mit Ehrgeiz dranmachen, ja das werde er.
Und so sollte es auch heute nicht anders sein, er war relativ spät in sein Bett in der Herberge gegangen, weil er noch den ganzen Abend mit dem anderen Schüler aus der Trachtengruppe gelernt hatte, scheinbar wollte dieser ebenso ehrgeizig trainieren und das konnte nur ein Vorteil sein, denn wenn sie mal gegeneinander kämpfen würden, würde das sicherlich beiden zugute kommen, denn Praxis am lebenden Objakt schien ihm besser als Praxis an irgendwelchen Strohpuppen, aber auch diese Möglichkeit würde er sich nicht entgehen lassen, gleich morgen würde er die Dinger holen, aber heute würde er erstmal die drei Schläge trainieren.Aber zuerst wollte er sich etwas aufwärmen und so beschloss er einen kleinen Lauf von der Kaserne bis zum Hafen und zurück zu machen.
Der Weg war relativ kurz und nicht zu vergleichen mit irgendwelchen Waldläufen, die er unbedingt mal wieder machen musste, am besten im gorthanischen Wald, aber nun stand für ihn nur eins im Vordergrund, trainieren.
Wieder angekommen auf dem Kasernengrundstück blickte er sich um, er war der einzige hier, keiner schien außer ihm schon wach, wunderbar dachte er sich, so konnte er ungestört trainieren.
Schnell zog er Todesodem aus der immer noch wertvollsten Scheide die er kannte und betrachtete wieder sein Schwert. Er wollte wieder eine emotionale Bindung mit ihm eingehen, wieder eins mit seinem Schwert werden.
Als er fühlte, dass es bereit war, fing er an, zuerst den Fleischwanzenschlag, dann den zweiten, dann die beiden kombinieren und dann ne kurze Pazuse und zum Schluss den neuen Schlag, am besten als Versuch mit allen dreien, das waren seine Ziele für heute.
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| 26.07.2003 11:16 | #346 |
| Montaron |
Montaron freute sich. Zum Glück lerne ich endlich richtig zuzuschlagen! , dachte er sich, und zum Glück muss ich auch nicht wieder durch die ganze Stadt rennen!Montaron folgte genau Long's Ratschläge und versuchte sie genaunachzuahmen. Um einiges schwieriger als der letzte Schlag,
murmelte der Rekrut vor sich hin. Er erinnerte sich auch noch daranwas er sich beim letzten Training vorgenommen hatte: Ich wollte auch noch in der Wildnis trainieren gehen, stimmt! Nachdem ich diesen Schlag einigermaßen drauf hab werd ich sicher ein bisschen in den Wald gehen! Montaron versuchte noch ganze zwei Stunden den Schlag zu perfektionieren und dachte sich ob er sich da nicht zu viel vornahm.
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| 26.07.2003 11:46 | #347 |
| Todesfürst |
Immer weiter trainierte er, der Fleischwanzenschlag war mittlerweile so tief in seinem Gedächtnis, dass er ihn gar nicht mehr vergessen konnte und auch die Kombination hatte er mittlerweile raus, nun hieß es nur noch den neuen Schlag verbessern, vorsichtig legte er das Schwert mit der Spitze zu Boden, zählte dann bis drei und schwang es dann erstmal ganz langsam auf seine Schulter, um es dann in einem Halbkreis über seinen Kopf schwingen zu lassen und dann in Kombination mit dem Fleischwanzenschlag wie mit einer Axt gerade noch unten zischen zu lassen, die Geschwindigkeit war natürlich noch längst nicht das wahre, aber er wollte sich ja nicht gleich zu Beginn den eigenen kopf abschlagen, das hatte Zeit für später.
Mittlerweile war auch der Rekrut aus der Trachtengruppe auf dem Trainingsplatz und absolvierte ebenfalls seine Schlagkapriolen und versuchte den neuen Schlag zu lernen, er wandte dabei aber eine vollkommen andere Technik wie er an, doch sollte es ihm egal sein. Allerdings keimte da ein Gedanke, wieso sollte er denn solange warten, wenn er schon jetzt ein kleines Kämpfchen machen konnte, irgendwie kam ihm die Sache lächerlich vor, denn mit seinen Dolchen hätte der Rekrut keine Chance gehabt, aber es ging ja erstens nicht ums töten und zweitens sollte er ja den Einhänder trainieren, was dann den Ausschlag für die Frage gab.Hey Du, Lust auf ein kleines Kämpfchen?
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| 26.07.2003 11:56 | #348 |
| Montaron |
hm......warum nicht?! , sprach Montaron selbstsicher.
Doch irgendwie hatte der Rekrut seine Zweifel: Er scheint recht stark zu sein! hm...., Ach was , umbringen wird er mich schon nich! Kaum hatte Montaron die Worte ausgesprochen, stand er schon
in Angriffsposition und forderte seinen Kameraden auf:
Los! Greif an ! ich bin bereit!
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| 26.07.2003 12:06 | #349 |
| Longbow |
Long begab sich wie immer wieder auf den Kasernenhof, wo seine Schüler bereits trainierten. Er wollte sie erstmal nur beobachten und auf Fehler achten, um sie zu korrigieren. Also setzte er sich wieder auf eine Bank. Auf selbiger erblickte er auch die Scheide von Pergamos Schwert. Sie war ihm schon mal ins Auge gefallen, aber nie hatte er sie genau betrachtet. Nun nahm er sie aber in die Hand und staunte. Sie war mit Gold und Diamanten bestückt, mehr als er jemals an einer Scheide gesehen hatte. Da konnte er über seine eigene nur lachen. Er glaubte sogar, dass selbst Lord Hagen kaum eine wertvollere hatte. Doch waren sowohl er als auch Long ein Krieger, dem es hauptsächlich um ein gutes Schwert ging. Wie die Scheide aussah, die eh bei jedem Kampf kaputt ging, war ihm ziemlich egal.
Er legte sie wieder beiseite und beobachtete weiter seine Schüler, als ihn plötzlich Lord André herbeirufen ließ. Als Long gerade über die Türschwelle trat, sagte André schon sofort:
„Guten Tag, Long! Paladin Clay plant eine Tour nach Gorthar, um das für die Paladine noch recht unerforschte Land zu erkunden und dort den Innosglauben zu verbreiten. Ich weiß, das liegt nicht im Interesser der Miliz, doch will ich trotzdem, dass du als Chef dieser mitgehst. Denn ich bin stark an Erschließung neuer Handelswege oder diplomatischen Beziehungen interessiert. Ich denke doch, dass ist eine Aufgabe für dich.“
„Klar, natürlich. Ich werde ich mitgehen. Außerdem danke für die ehrenvolle Aufgabe, die ich für die Stadt tun kann.“
„Gut, dann viel Erfolg!“
„Danke!“
Long machte wieder kehrt. Nun wusste er endlich, was er in einer Nacht bekifft mit einem Bettler besprochen hatte.
Es war die erste große Aufgabe, die er im Namen der Miliz tun durfte. Außerdem musste er unterwegs seinem Drang zum Alkohol und seiner Wasserpfeife widerstehen. So was machte sich schließlich in Anwesenheit eines Paladins nicht gut, auch wenn er Clay nun schon seit seiner Bürgerzeit kannte. Am Trainingsplatz sprach er noch kurz zu seinen Schülern. Diese kämpften zwar schon gegeneinander, doch unterbrach Long sie kurz und sagte, sie sollen ihre Stärke verbessern solange er Abwesen war. Nun verabschiedete er sich von ihnen, rüstete sich in der Waffenkammer und seiner Truhe aus und begab sich dann zum Hafen, wo er auf Clay traf. Nun kapierte er auch endlich, was das beladen eines Bootes, was nun schon seit Tagen andauerte, sollte.
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| 26.07.2003 12:23 | #350 |
| Todesfürst |
So weit so gut, seinen Kampfpartner hatte er also, fragte sich nur, wie er am besten vorgehen sollte, die Dolchvariante schloss er mal aus, schließlich war er ja ein fairer Kämpfer, außerdem hätte es ihm überhaupt nichts gebracht diesen Rekruten niederzusemmeln, außer dem Knast und vielleicht auch den Tod, also konnte er die Möglichkeit vergessen, auch wenn es sicher lustig gewesen wäre, wenn da, wo jetzt noch der Typ von der Trachtengruppe stand in 2.4 Sekunden nichts mehr stand....
Nun blieb für ihn nur noch die Frage, sollte er einfach nur seine Schläge runterspulen oder vielleicht doch mehr wagen und die Kombination von vorhin etwas schneller wiederholen? Nein das war alles Müll, er würde erstmal nur trainieren ohne irgendwelche Hintergedanken, einfach nur spüren wie es sich anfüllt, wenn Stahl auf Stahl traf, wobei er da deutlich im Vorteil war, denn der Rekrut hatte nur ein billiges Schwert von der milz, vielleicht ein Breitschwert oder ein edles kurzes aber längst nicht von der Qualität von Todesodem. Jener wurde nun unsanft aus der reich verzierten Scheide gezogen, es war immer wieder ein schöner Anblick für ihn, doch nun war nicht sie, sondern der Stahl im Mittelpunkt, oder sollte er eher sagen, das khorinische Erz, das hier mitverabreitet wurde.
Nun standen sie sich gegenüber, Auge in Auge und der Typ von der Trachtengruppe wartete auf einen Angriff, nun denn, den sollte er bekommen. Er lief die paar Schritte zu seinem Gegenüber mit gesenktem Schwert, doch das änderte sich, als er in Schlagdistanz war, denn jetzt begann es, er hob es in die Höhe und attakierte seinen Gegner mit der zweiten Attacke die Long ihm beigebracht hatte, doch die Geschwindigkeit nahm er extra etwas heraus, er wolle ja niemanden verletzen.
Doch sein Kampfpartner schien darauf nur gewartet zu haben und zog seinerseits sein Schwert hervor und so trafen sich Stahl auf Stahl. Im ersten Moment hatte er Mühe seinen Griff festzuhalten, doch durch das Training und Long's Verbesserung hatte er nach der ersten Erschütterung das Schwert wieder fest im Griff und setzte zum nächsten Schlag an, wieder wurde es geblockt, doch er ließ dem Rekruten keine Zeit zum agieren, der sollte schön reagieren. Wieder folgte ein Schlag der zweiten Kategorie, doch wieder wurde geblockt, doch als der Rekrut jetzt seinerseits agieren wollte, reagierte er sofort, nämlich mit dem guten Fleischwanzenschlag, der seinen Gegner dazu zwang seinen ursprünglich geplanten Angriff abzubrechen, um das Schwert hochzureißen, denn die Klinge zischte, immer noch wegen der Probe stark verlangsamt, auf ihn zu.Nun, wo er einige Sekunden Zeit hatte, da sich sein Gegner davon erstmal erholen musste, setzte er den neuen Schlag an, er legte die Klinge auf den Boden, zählte leise bis drei, wobei er das Schwert seines Gegenüber stets im Auge behielt und gerade als der wieder bereit war, zog er sein Schwert, doch er hatte zulange gewartet, nun hatte der Rekrut Zeit gehabt zu reagieren und das tat er auch, ebenfalls mit einer Abart des Fleischwanzenschlags. So musste er seine mögliche Kombi abbrechen und zwei Schritte rückwärts gehen, damit er nicht getroffen wird, denn auf einen Block hatte er keine Zeit mehr.
Jetzt hatte er nur das Problem, dass er reagieren musste, doch so schnell ließ er sich die Kombi nicht nehmen, während der Rekrut nun zum Angriff überging, umfasste er den Griff ganz fest, für das geplante Vorhaben, in dem Moment, wo der Stahl auftraf, umfasste er den Griff mit beiden Händen, so dass er zwar ungelenkiger, dafür aber viel kraftvoller in seinem Block war.Überrascht von der Reaktion hatte der Kampfpartner nichts entgegen zu setzen und musste unweigerlich nun seiner seits drei Schritte nach hinten machen, was er jetzt für die Kombo ausnutzte.
Wieder legte er seine Klinge zu Boden um bis drei zu zählen und diesmal beschränkte sich der Rekrut aufs warten nicht auf den Angriff.Als er bei drei war, wirbelte das Schwert nach oben um dann mit einem gewaltigen Ausfallschritt auf den kalten Stahl des Rekruten zu kommen, doch dieser Kombo hatte er nichts entgegenzusetzen und musste durch die Wucht des Aufpralls sein Schwert fallen lassen.
Etwas stolz über die gelungene Aktion stoppte er weitere Angriffe und ging zwei Schritte weg von ihm.
So jetzt du, zeig mal was du für Kombinationen gelernt hast. Auf einmal kam Long zu ihnen und gab noch letzte Tipps, bevor er sich dann fertig machte, um nach Gorthar zu gehen, nun ja, sollte er doch, er würde sich schon zu beschäftigen wissen. Nach der unfreiwilligen Pause wandte er sich wieder an den Rekruten.
So jetzt aber!
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| 26.07.2003 12:37 | #351 |
| Montaron |
puh! Du hast mich ganz schön niedergemetzelt!, sprach Montarongewitzt, Lass mir ein bisschen Zeit, ich muss mich von diesem Kampf erstmal ein wenig erholen!
Nach einer kurzen Erholungspause am Boden nahm der Rekrut
sein Schwert wieder auf und sagte: Also...viele Combos kann ich noch nicht, blos diesen hier, aber den kennst du ja.
Der Schmied schwang sein Blitztod zum Fleischwanzenschlag nachunten, zählte ruhig bis drei und zog es flink nach oben, sodasses direkt auf seiner rechten Schulter lag.
Den kannst du sicher, oder? hm... ich würde gern ein paar Combos von dir sehen.
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| 26.07.2003 12:47 | #352 |
| Todesfürst |
Tja, da biste an der falschen Stelle, ich kann genausoviel wie du, schließlich bin ich erst seit kurzem im Training und außer den drei Schlägen von Long hab ich noch nicht soviel Ahnung vom einhändigen Schwertkampf, aber das ist nicht so schwer, du must einfach deinen eigenen Stil finden, höre niemals nur auf einen Lehrer, ich kenne Long schon lange, deswegen bin ich auch hier, aber trotzdem lasse ich mir nicht alles vorschreiben, er ist der Lehrer, aber er ist nicht dein Herr.
Z.B den Schlag hier:
Wieder erhob er seinen Todesodem und hielt ihn waagerecht von sich, so das es aussah wie ein verlängerter Arm, dann knickte er seinen Ellenbogen ein, so dass das Schwert ganz von alleine in die Seite des Gegners, in dem Fall der Rekrut, zischte und nur einen Meter vor seinem Hals zu stehen kam, was bei einem echten Gegner natürlich tötlich gewesen wäre.
Diesen Schlag habe ich mir selbst angeeignet, es ist eine leichte Abhandlung von dem zweiten, den uns Long beigebracht hat, aber durch den verlängerten Arm wird die Geschwindigkeit viel höher und du kannst den Gegner so überraschen, dass er vielleicht noch Zeit findet diesen Schlag auszuweichen, aber den nächsten hätte er nicht mehr entgegenzusetzen, es sei denn er springt zur Seite.Aber wie gesagt, erwarte nicht zu viel, ich bin gerade erst dabei in die Materie des Einhänders einzutauchen, wenn du etwas von mir lernen willst, dann besorg dir einen Dolch, da kann ich dir schon viel mehr beibringen, denn im Dolchkampf macht mir meiner so schnell was vor.
So und jetzt üben wir nochmal weiter
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| 26.07.2003 14:45 | #353 |
| Isgaron |
Isgaron erreichte noch vor der Regenfront die Stadt. Die dunklen Wolken im Rücken, trat er durch das mächtige Tor und warf den Wachen einen mißtrauischen Blick zu. Hier wurde er weniger freundlich begrüßt, sah man ihm doch den Sumpfler und die geheimnisvolle Aura nur zu deutlich an.
Nachdem Isgaron durch die Gassen gelaufen war, erreichte er das Hafenviertel. Zu seinem Glück war gerade ein Fischerkahn dabei, zum Auslaufen fertiggemacht zu werden. Gegen eine kleine Summe Gold lud sich Isgaron zu der Fahrt ein und schipperte kurz darauf auf das Meer hinaus, dem Amazonenlager entgegen.
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| 26.07.2003 14:59 | #354 |
| Carthos |
Carthos eilte hinunter zum Hafen, ind er Hoffnung dort einen Fischer zu finden, der ihm weiterhelfen konnte. Er hatte jetzt genug trainiert und hoffte seine Prüfung machen zu können. Einmal um diese Sache endlich zu einem Abschluss bringen zu können, andererseits um endlich diese komische Emanze los zu werden.Zu seinem Glück stand gerade ein Fischer am Kai uns wickelte sein Netz zusammen.Hey, ihr da. Hier sind 100 Goldstücke, wäre es möglich das ihr mich ins Amazonenlager bringt ?
Beim Anblick des Goldbeutels stellte der Mann keine weiteren Fragen mehr und bat den Lord in sein Boot einzusteigen. Keine Minute später waren die Segel gesetzt und das kleine Boot schipperte nach Süden.
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| 26.07.2003 15:50 | #355 |
| Asghan |
Gemächlich schlenderte eine in relativ unauffällige Kleidung gehüllte Gestalt in Richtung Stadttore. Man hätte ihr nie angesehen, dass es sich um einen Dieb oder gar Wegelagerer handelt. Asghan legte, im Moment zumindest noch, sehr viel Wert auf sein Äußeres. Er wollte unter keinen Umständen verdächtig wirken, und so, wie er momentan gekleidet war, würde ihn niemand als Dieb festmachen.Ein weißes Rüschenhemd zierte seine Brust, und eine an den Seiten zusammengeschnürte Wildlederhose überdeckte seine Stiefel. Das ganze komplettierte ein feiner Umhang, der ihm ein vollkommen elegantes Aussehn verlieh. Asghan erinnerte mehr an einen extravaganten, reichen Händler denn an einen Bürger. Das Zeug hatte ihn etwas über 300 Goldmünzen gekostet, doch das war es ihm wert. Es bliehb ausserdem noch genug für die Nietenrüstung. So stolzierte er also über die Straßen Khorinis. Sobald er hier raus sein würde, würde er auch die Kleidung wieder verschwinden lassen und sie nur zu besonderen Anlässen hervorholen. Sonst jedoch würde er eine Nietenrüstung bevorzugen, diese jedoch musste er sich zu aller erst auf Onars Hof besorgen. Und das würde er nun tun.
Zügig ging er Richtung Stadttore. Die Wachen schenken ihm keine Beachtung. Streng starrten sie in Richtung Marktplatz, auf dem es heute besonders hoch herging. Die Hausfrauen und Händler stritten um jede Goldmünze, und es wurde bis zur Erschöpfung gefeilscht. Doch alldem schenkte Asghan keine beachtet. Kaum war er aus dem Blickfeld der Wachen verschwunden, beschleunigte er sein Tempo und rannte zu guter letzt in Richtung Hof.
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| 26.07.2003 16:10 | #356 |
| Arcana |
Schweigend zählte Arcana alle Gilden im Kopf auf von denen sie angehörige gefunden hatte:
Da waren als erstes die Stadtwachen. Nein danke zu denen gehe ich bestimmt nicht. Dann noch die Feuer und Wassermagier. Mmhh, muss nicht sein. Dann habe ich noch von Schwarzmagiern gehört was wiederrum schon eher mein Geschmack ist aber auch nicht gerade das beste. Desweiteren von Amazonen mit übertriebener Männerfeindlichkeit, zumindestens sagte mir das einer der Stadtwache. Dann gäbe es da noch die Söldner, aber auf jedem Rumzuhauen ist dann doch nicht das ware. Und es haben sich noch Typen mit Röcken hier herumgetrieben, diese Wiederrum sagten die ganze Zeit was von einem Götzen Namens Schläfer und einer Bruderschaft in einem nahen Pyramidental, das nun durch die Macht des "Schläfers" ein Sumpf geworden ist, jedenfalls scheints bei denen um mehr zu gehen als nur um den Schläfer und sie schienen glücklich zu sein. Naja, man kanns ja bei denen Probieren.
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| 26.07.2003 16:51 | #357 |
| Phael |
Die letzten Tage verliefen bei Phael nicht besonders aufregend.Er ging auf dem Markt,schlief und las ein Buch.Also beschloss er mal ins Hafenviertel zu gehen da er da noch fast nie war.Er ging vom Marktplatz aus zum Tempelplatz,durch den Durchgang zu den Händlern,beim Alchemisten und dem Schmied vorbei die Strasse hinunter zum Hafenviertel.Phael sah eine Händlerin und schaute sich ihre Ware an.Diese sah großteils nicht mehr besonders gut aus.Also ging der Junge Mann weiter.Er kam bald zu einem großen Schuppen wo eine Boot gebaut wurde.Phael fragte einen der Bootsbauer:"Sind sie der Chef hier?""Nein das ist der grosse Mann dort drüben.",antwortete der SChiffsbauer.Phael ging zu dem,dem ihn der Schiffsbauer zeigte und fragte ihn:"Ist es eigentlich schwer so ein Schiff zu bauen?"Der Chef lachte"Kommt drauf an,wenn Sie das nötige Wissen und etwas Übung hast nicht."antwortete er."Könnten Sie mir zeigen wie das geht?"fragte Phael."Naja als Lehrling kann ich Sie nicht aufnehmen ich hab schon genug",sagte der Schiffsbauer"Aber ich kann Ihnen sagen wie es geht und Sie könnten mir zuschauen.Wenn Sie dann noch ein bisschen üben kommen Sie können sie es nach einer Weile recht gut.""Das wäre nett.Also dann erzählen sie mal.",antwortete Phael."Das trifft sich gut.wi sind gerade mit einem Boot fertig geworden.Also schauen Sie gut zu.Zuerst bracuhen wir das Grundegerüst."Phael schaute ihnen ganz genau bei der Arbeit zu und wie sie verschiedene Holzbretter zusammenschraubten.
Nach einer Weile,in der ihm der Schiffsbauer ziemlich viel erklärt und gezeigt hat,war auch schon ein kleines Boot fertig."So ich hoffe Sie können jetzt ein halbwegs vernünftiges kleines Boot bauen.",sagte der Chef"Ja ich glaub schon,danke.Aber ich hätte noch zwei Fragen:Wie lange dauert es so ein Boot zu bauen?Und haben sie vieleicht einen Plan von so einem kleinem Boot?Sozusagen als kleine Auszeichnung für mich und falls ich mich mal nicht auskenne."sagte Phael.Der große Bootsbauer antwortete ihm:"Aber klar ich hab einen Haufen solcher Pläne.", Er ging kurz weg und kam mit einem Stück papier wieder"Hier das ist für Sie,und zu deiner vorherigen Frage:ohne Hilfe dauert ein kleines Boot zirka einen Tag wenn sie Durcharbeiten.Ein großes Schiff wo viele Leute draufpassen sollen kann ohne Helfern gut ein Jahr dauern.""Gut,Danke für alles sie haben mir einen sehr großen Gefallen getan.",rief Phael während er mit dem Plan in der Hand weiter ging.
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| 26.07.2003 18:15 | #358 |
| Trisson |
Entlich war Trisson zurück. Er war ja in sein Heimatdorf geritten, das 3 Tagesritte von Khorinis liegt. Dort hatte er seine Tante besucht, seine einzige noch lebende Verwandte, nach dem auch noch sein Vater starb. Zumindest hatte er noch einen kleinen Grund zu Freude, weil er das Haus erbte: Doch der große Hof war halb verfallen und so bekam er von einem Kaufmann der daran interessiert war nur noch 1000 gold. Bei der Heimreise recnete sich Trisson sein Vermögen aus.Also mein Begleiter verlangt als Entgeld für den Schutz und das Pferd für hin-und rückritt 200. Dann hab ich noch 100 mitgenommen. 1000 bekam ich von dem alten Kaufmann. und dann wären da noch die 300 die ich daheim in meiner Kiste lagere. Also hoffentlich hat Phael gut auf mein Haus aufgepasst, sonst sitz ich wieder auf der Straße. Vor seiner Abreise vor einer Woche hatte er Phael sein Haus angetrat. Er durfte darin wohnen für 10 gold pro Tag. Die beiden vereinbarten, dass Phael das gold zahlt, wenn er auszieht, um im Kloster zu wohnen. Als Trisson an diesen Aben völlig erschöpft in Khorinis ankam, gab er seinem Begleiter die 200 und ging in sein Schlafzimmer. Phael war gerade noch nicht da. 2 Minuten nachdem er sich in sein Bett legte war er auch schon eingeschlafen.
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| 26.07.2003 21:06 | #359 |
| Taoik |
Als Taoik am nächsten Morgen aufstand, machte er diesemal keine großen Aufstände liegezubleiben, sondern stand sofort auf und zog seine neue Kleidung die er von dem Schneider gekauft hatte an.Sie stand ihm gut, war nicht zu groß und vorallem hatte sie eine leicht rotbraune Farbe was ihn deutlich als Bürger der Stadt aussehen laß, als vorher mit den mottenzerfressenen Klamotten.Die alte Kleidung gab er dem Wirt der ihm dafür dankte, da sein kleiner Sohn auch mal wieder neue Kleidung brauchte.
Dannach verließ er, ein wenig stolziernd und sich präsentierend, die Herberge Richtung Hafen, um dort ein wenig auf das Meer zu sehen...
Am Meer angekommen schaute er ersteinmal darüber, atmete die frische Meeresluft ein und lauschte wieder den Vögeln und ihren hungrigen Jungen die auf dem Felsen saßen...
Daraufhin lief er ein Stück den Kai entlang und schaute nach einem Händler der Fische und andere Meerestiere wie Muscheln,Krebse oder vielleicht Hummer verkauft, jedoch war noch keiner da und so ging er nach einem kleinen Fußweg Richtung Handwerkergasse um dort eine der patroulierenden Stadtwachen nach der Situation außerhalb der Stadtmauern zu fragen...
Er musste nicht großartig suchen, denn ihm kam auch schon eine große hagere Gestalt entgegen, mit einer roten Rüstung und einem Schwert, wie es nur die Leute der Miliz besaßen...
"Grüsse werter Herr, ich wollte euch fragen wie es zurzeit außerhalb der Stadt aussieht, ich wollte vielleicht einmal ein wenig Kräuter und Pilze sammeln gehen, damit ich später mir auch noch etwas zu der jetzigen Nahrung dazu kochen kann...."
Die Wache musterte Taoik zu erst, sagte jedoch dann ruhig:"Alles ruhig da draussen, ein paar Wölfe und diese dreckigen Feldräuber sind dort, doch das sind ja die normalen Waldbewohner, einfach aufpassen das euch nicht solch ein Tier über den Weg läuft dann seid ihr sicher!
Taoik bedankte sich darauf hin bei der Stadtwache, welche auch schon weiter lief...
Taoik begab sich dann zum Osttor der Stadt um außerhalb von ihr Pilze zu sammeln...
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| 26.07.2003 21:48 | #360 |
| Eorl |
Eorl spazierte über den Marktplatz und ließ den Blick über die Gassen der Stadt streifen. Die Händler auf dem Platz räumten ihre Waren zusammen, und beeilten sich ihr Habe in Sicherheit zu bringen, bevor die langen Schatten der Stadtmauern sie erreichten, und den Marktplatz in Dunkelheit hüllten. Wie in jeder Stadt des Reiches gehörte auch in Khorinis die Nacht den Zwielichtigeren Gesellen. Und natürlich der Garde. Immer öfter sah man nun die Rekruten und Waffenknechte auf ihren Patrollien durch die Stadt. Nur den Hafen mieden sie, denn der Kampf gegen die Gauner dort, war schon lange verloren. Hin und wieder führte die Garde dort zwar Razzien durch, die waren aber eher geeignet Rekruten einzuschulen, als tatsächlich die Verbrechensrate zu senken. Der Rüstungsbauer zog seinen Mantel enger um die Milizrüstung, und lenkte seine Schritte durch die Handwerkgasse, als ihm all das durch den Kopf ging. Nachdem ein paar der Sumpfbrüder Coragons Taverne in einem Anflug von Zerstörungswut bis auf die Grundmauern abgefackelt hatten war der einzige Ort an dem man sich umhören konnte, wenn man Neuigkeiten von außerhalb der Stadt hören wollte, die Kneipe im Hafen. Eorl betrat das Gebäude, die Hütte, wie er sich in Gedanken rasch verbesserte, und setzte sich an einen der kleinen Tische. Hier würde er vielleicht ein paar Neuigkeiten erfahren. Oder ihm würde einer von den Knilchen ein Messer in den Leib rennen, um im ewigen Kampf zwischen Miliz und Verbrechern einen Punkt zu machen. Er bestellte sich ein Bier, und versuchte den Rücken so weit wie möglich zur Wand zu drehen. Er würde es früh genug erfahren.
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| 26.07.2003 22:34 | #361 |
| Todesfürst |
Der Rekrut griff nochmals an, mit allem was er hatte und der Fürst hatte tatsächlich Mühe den Angriffen auszuweichen oder sie abzublocken, aber es war auch kein Wunder, der Rekrut gab sich auch wirklich Mühe, sowas sah er immer gerne und die Mühe sollte auch belohnt werden, denn er ließ ihm seine Kombinationen und unterbrach sie nicht, indem er selber angriff. So ging es noch eine ganze Weile, erst hatte er angegriffen, dann der Rekrut. Am Ende hatten sie nur noch leichte Griffübungen gemacht, sie ließen ihre Schwerter immer im selben Rythmus gegeneinander krachen, um auszutesten, wo sie besser halten mussten und wo nicht, im Kampf auf Leben und Tod hätten sie schließlich auch nicht einfach ihr Schwert fallen lassen dürfen, nur wenn der Gegner sie angriff, aber deswegen trainierten sie ja. Irgendwie hatte er am Ende das Gefühl, viel besser schlagen zu können und auch er Rekrut war deutlich gereift, sie hatten beide von dem Training profitiert, wieso sollten sie das nicht fortsetzen, aber nun hatten beide aufgehört ihre Klingen tanzen zu lassen, verstummt war der Krach.Mal sehen, was der morgige Tag so bringen würde, aber für heute hatte er sein volles Pensum erfüllt, alles was er sich vorgenommen hatte, das war weit übertroffen worden und außerdem war es ein wundervoller Tag, keine Stimme, keine Gestalt, keine Gedankenstaus, einfach wunderbar.
Nun suchte er nur noch die Scheide seines Schwertes, er hätte schwören können, er hätte sie hier hingelegt. Er blickte fragend auf den Punkt, wo er sie abgelegt hatte, doch er fand sie nicht, erst als der Rekrut ihm auf die Schulter tippte.
Gehört das euch?
-Was....ja, dass ist die Scheide meines Schwertes, wo habt ihr sie gefunden?-Lag da drüben.
-Hm....ich hätte schwören können.....naja egal, danke, ich werd jetzt gehen, wir sehen uns morgen zum Training
-Ja genau
Er nahm das wertvolle Kleinod und verstaute sie wieder an seinem Gürtel, danach sauste Todesodem wieder hinein, als alles verstaut war, verließ er den Kasernenhof, er hatte ein neues Ziel, den Hafen. Danach würde er vielleicht noch ne Kleinigkeit essen, aber er hatte jetzt den ganzen Tag das klirren von Schwertern gehört, da wollte er jetzt die Einsamkeit des Meeres genießen und er wusste auch schon genau, wo er hingehen würde, die Stelle, wo er Halvor manchmal traf, wenn dieser einsam fischte, es war wundervoll dort.
Die Abkürzung über das Kasernengelände war schnell genommen und er lief die gesamte Hafenpromenade entlang, an dem großen Lagerhaus, das schon lange auf ein ankommendes Schiff wartete, an den kleinen Wohnhäusern, wo er nicht wissen wollte, was dahinter abgehen sollte und auch an der Taverne von Kardiff, wo sich jeden Abend der Abschaum von ganz Khorinis versammelte, dann kam er auch noch zu dem Platz, wo einst die "Rote Laterne" stand und auch Halvor's Fischladen, der immer noch nicht geschlossen hatte. Doch all dies ließ er hinter sich, sein Ziel lag hinter einem offenen Bergrücken mit Natursteinbrücke. Der Weg war zwar etwas mühsam, die ganzen Kisten und Taue die da herum lagen....aber er schaffte es, als er endlich da war, atmete er tief durch, die würzig, salzige Meeresluft liebte er und auch die Einsamkeit. Er zog seine Stiefel aus, wo immer noch seine wichtigsten Waffen drin versteckt waren und ließ die nackten Füße im kühlen Meerwasser baden.
Diese Ruhe hier war unvergleichlich, er liebte es hier her zu kommen, auch wenn es ein denkbar schlechter Zeitpunkt war, musste er wieder an die Gestalt denken, er wussteselber nicht, warum er sich damit jetzt quälte, aber er musste es einfach tun. Er sah deutlich die Gestalt vor sich, die wunderschöne Frau, doch gleichzeitig hörte er die Stimme, ebenfalls von einer weiblichen Person, die drohte ihn zu töten, waren es die selben? Von der einen kannte er das Gesicht, von der anderen die Stimme, er wusste einfach nicht, was er glauben sollte....Doch in dem Moment kam ein Wind auf, ein ziemlich stürmischer Wind und wieder waren es die Elemente, die ihn wahnsinnig machten, denn wieder spürte er die Anwesenheit von ihr, sie war hier, ja sie war hier. Ein Gefühl, wie ein Hauch von Sand, der über raue Haut weht, es war wieder wie immer, er sah nichts, er hörte nichts, er roch nichts, aber er spürte etwas, ja er spürte es....Seine Augen waren für eine Weile blind, sie schauten in ein schwarzen Loch, aber nun schauten sie wieder auf das weite Meer und dort erblickten sie etwas, ein Bündel, irgendein Paket oder etwas anderes, es sah aus wie eine Holzkiste, wie kam sowas auf das Meer? Während er dadurch abgelenkt war, versuchte die Gestalt wieder Aufmerksamkeit zu erregen, indem sie seinen Hals mit ihrem Armen tief umschlung, dadurch gelang es ihr, dass er wieder seine Blicke auf das unsichtbare Etwas lenkte und weg vom Meer, aber es half nichts, irgendwie schaute er wieder zufällig auf das wabbernde Wasser und er erkannte eine Gestalt, es war keine Kiste, da draussen trieb ein Mensch. Sofort wusste er, was zu tun ist, er musste den Mensch retten, doch wollte er sich von der lieblichen Gestalt nicht einfach so verabschieden. Er spürte ihre Anwesenheit, vermochte ihren Körper war zu nehmen und gab ihr einen Kuss auf die Wange, es musste total lächerlich aussehen, wie er da die Luft küsste, doch er wusste, dass seine Botschaft angekommen war und die Gestalt spürte es und nun spürte er wiederrum, wie sich ihre Lippen auf seiner Wange kurzzeitig befanden und dann war sie weg, er war irre einfach nur irre, aber das war jetzt egal, schnell hatte er wieder zurück gefunden und suchte die Gestalt, die er eben noch auf dem Meer gesehen hatte und dann fand er den Menschen, treibend auf dem Wasser, die gute Nachricht war, dass der Mensch seinen Kopf auf einer Kiste hatte, die schlechte, dass dieser jeden Moment abrutschen konnte.
Ohne zu zögern sprang er von dem Pier ins Wasser und schwamm, einfach nur in die Richtung.
Er hatte gerade die Hälfte der Strecke hinter sich, da geschah es, mitten in der Auftauchphase, man musste dazusagen, dass er die Kraulschwimmart bevorzugte, sah er kurz, wie die Gestalt nun tatsächlich abrutschte, er hatte es fast befürchtet, nun blieben ihm nur noch Sekunden, wenn die Gestalt sich nicht selber retten konnte, wäre sie in Sekunden ertrunken.
Nun schwamm er noch schneller, er wollte nicht, dass da vor seinen Augen jemand verreckte, oder war die Gestalt vielleicht schon tot? Vielleicht treibte die Leiche seit Wochen auf hoher See und wurde nun von der Flut hier angeschwemmt, an den Gedanken wollte er gar nicht denken, er wusste das die Person noch lebte, sie musste einfach.
Als er sie nach fast unendlich langer Zeit endlich erreichte, musste sie schon lange Zeit Wasser geschluckt haben, doch er gab die Hoffnung nicht auf. Er war nur noch zwanzig Meter von dem treibenden Etwas entfernt, da legte man ihm noch mehr Steine in den Weg, denn nun ging die auch noch unter, das durfte doch nicht war sein.
Fast drei Sekunden brauchte er noch, bis zu der Stelle, dann war er da, er zögerte nicht nachzudenken, was ihm da in die Finger kam, sondern tauchte augenblicklich nach unten, er hatte Mühe mit geöffneten Augen unter Wasser zu sehen, aber er fand die Gestalt und tauchte hinterher. Sie musste nun schon fünf Sekunden unter Wasser gewesen sein, Oh nein....
Als er sie endlich in die Arme bekam, waren es sicher schon zwanzig Sekunden und bis er mit dem doppeltem Gewicht wieder oben war, nochmal zehn, er selber hatte schmerzverzerrte Augen, aber seiner Lunge ging es gut, er war fit genug um sowas zu überstehen. Endlich kamen sie beide wieder an die Wasseroberfläche, teils erleichtert aber auch sorgenvoll atmete er auf, doch viel wichtiger war es, die Gestalt nun schnell zum Strand zu bringen und das versuchte er so schnell wie möglich zu machen, er war so fertig, dass er nichtmal merkte, dass die Gestalt eine Frau war, nein, so konnte man das nicht nennen, eher ein Mädchen, aber das würde er später noch merken.
Die Wellen brachen unter seinem Handschlag, mit der anderen Hand hielt er die Gestalt fest um nach endloser Zeit endlich am Strand anzukommen.Total fertig mit den Kräften zog er die Gestalt aus dem Wasser und schaute nach fast endloser Zeit auf das Gesicht, er fürchtete sich davor, dass kein Leben mehr in dem Menschen inne war, doch er musste sich umdrehen. Sein Schock war noch viel größer, als er sah, dass es sich um jenes Mädchen handelte, sie hatte dunkelblondes Haar, das nun nass über ihre Schultern hing und in der untergehenden Sonne glänzte, außerdem war sie ziemlich klein, naja nicht wirklich klein, aber er war schon wieder zwei Köpfe größer, zumindest sah es so aus, zuerst müsste sie für einen Vergleich auf beiden Beinen stehen, als Kleidung trug sie eine Lederrüstung, die seiner verblüffend ähnlich war, ja man konnte fast sagen, beide waren aus Snapperleder, aber das war jetzt alles Nebensache, denn sie lag noch immer leblos am Boden.
Vorsichtig ging er auf sie zu, nein, er kroch, denn er hatte nicht mehr die Kraft um zu gehen. Von Medizin hatte er keine Ahnung, doch er wusste wohl wo der Mensch seinen Puls hatte. Langsam fühlte er den Puls an ihrer Hand, deren Haut zart und wohlgepflegt wirkte, doch er spürte nichts. Verzweifelt ging seine Hand nun vorsichtig zu ihrem Hals, doch auch ihr war kein Puls zu spüren, sollte sie etwa, nein, das konnte nicht sein, das durfte nicht sein, das Mädchen war keine schwimmende Leiche, dafür war ihre Haut zu trocken und noch nicht abgelöst, sie hatte noch gelebt, sie durfte nicht tot sein, nicht vor seinen Augen.Er musste unweigerlich an die Stimme denken und als ob sie das gehört hatte, kam sie wieder in seinen Kopf.
Sie wird sterben, genau wie du sterben wirst hahahaha
Die Stimme hatte es mal wieder geschafft, er war wieder vollkommen demoralisiert, doch ein Blick auf die leblose Person ließ seine Wut wieder steigen, die auch sofort darauf antwortete:
Neinnnnnn! Sie wird nicht sterben, nicht hier, nicht jetzt. Mich kannst du vielleicht nehmen, aber nicht sie!
Beliar, du gottverdammter Teufel, du wirst sie nicht kriegen, bei Innos, sie nicht!
Er sah auf das Amulett, dass wieder glühte, was immer was zu bedeuten hatte, er musste es nur nehmen. In dem Moment, wo er den kalten Stahl anfasste passierte es wieder, die Macht entlud sich, doch diesmal nicht auf ihn, sondern auf das Mädchen, doch lange Zeit passierte nichts, aber die wohltuenden Strahlen heilten den leblosen Körper von innen, was nunmal seine Zeit brauchte, ihn aber immer verzweifelter machte, doch nun endlich, nach endloser Zeit, die in Wahrheit nur zwei Minuten waren, erwachte der Körper zum Leben, was sich daran äußerte, dass das Mädchen Wasser spuckte.
Innerlich dankte er Innos für dieses Gechenk und wartete nun auf die Reaktion von ihr.
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| 26.07.2003 22:53 | #362 |
| Alina |
Schmerzen.. das war das erste was Alina dachte, als sie versuchte ihre Augen zu öffnen. Sie hob die Hand und befühlte ihren Kopf.
Sie schob ihre Haare beiseite und es offenbarte sich eine große Platzwunde, die nun nachdem sie aus dem Wasser war anfing wieder zu bluten. Das Wasser schmeckte salzig, doch konnte sie wieder atmen.
Genüssliche nahm sie die Frische Luft in sich auf, die nichtmehr ständig durch Wasser gestopt wurde und sie husten musste.
Sie öffnete nun ihre blauen Augen und sah einer Person zu, die wie es schien ziemlich erschöpft war. Sie versuchte sich zu erheben und nach einigen Versuchen stand sie schließlich zitternd auf den Beinen. Sie sah ihren vermeindlichen Retter dankbar an und da sie ihre Stimme nochnicht wiedergefunden hatte umarmte sie ihn kurz und lächelte. Dann versuchte sie zu reden "I..Ich bin A..Alina. Ich komme vom Festland.. wo bin ich? Was ist passier?"
Sie sah sich verwirrt um und erkannte, dass sie in der Nähe eines Hafens war. Wo war sie blos gelandet. Sie sah den Fremden hilflos an und wartete auf eine Antwort.
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| 26.07.2003 23:08 | #363 |
| Todesfürst |
Nach dem vermeintlichen Atmen und den Lebenszeichen des Mädchens fiel er kraftlos in den weichen Sand und starrte gen Himmel, er wusste wem er das alles zu verdanken hatte und er war dankbar, er überlegte, ob es wieder Zeit war zu spenden, aber seine Überlegungen wurden von dem Mädchen gestört, dass ihn plötzlich umarte und ganz leise Worte röchelte, sie war noch so schwach, dass man sie kaum hören konnte und dich war es hier so still, dass er alles deutlich verstand.
Herzlich Willkommen Alina, du bist hier *keuch* in Khorinis, der Hauptstadt der Insel *keuch* Khorinis, ja die Hauptstadt heißt wie die Insel, also nicht wundern, mein Name *puhh* mein Name ist Pergamo, Fürst Pergamo, normalerweise erklär ich Fremden dazu noch ein paar Regeln, aber ich *keuch* hab dafür jetzt keine Kraft. Was passiert ist, weiß ich nicht, ich fand, bzw. sah euch, wie ihr auf einer Kiste im Meer getrieben seid, dann bin ich zu euch geschwommen, um euch zu retten, aber ihr habt zwischenzeitlich einen kleinen Tauchgang gemacht und jetzt, *keuch* seid ihr hier. Schön das ihr noch lebt.
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| 26.07.2003 23:14 | #364 |
| Alina |
Verwirrt und geschockt sah das erschöpfte Mädchen den Fremden an."In Khorinis? Oh nein! NEIN!" Sie hatte ihre Stimme inzwischen wiedergefunden und demponstrierte dies nun deutlich " M..Mein Vater hat mich verkauft ein einen reichen Herr in Khorinis. Ich soll seine... seine Sklavin werden! Ich muss hier raus... hilf mir bitte!"
Sie sah den Fremden, der sich Fürst Pergamo nannte flehend an und ein paar Tränen liefen ihre die noch nasse Wange hinunter.
Langsam fing sie an zu frieren. Das Wasser war nicht das wärmste gewesen und die Luft machte ihr nun noch mehr zu schaffen.
Der Fürst nickte und beide liefen los in Richtung des Tores, das sie aus dieser schrecklichen Stadt führen soll.
Bald hatten sie es auch erreicht und marschierten im eiligem Schitt hindurch. Sie wollte diesem Ort so schnell nicht wiedersehen.
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| 27.07.2003 01:17 | #365 |
| Krieger-BP |
Ein einsamer roter Punkt, im Meer des Gelächters und im Schimmer der weitentfernten, zum Teil abgeschirmten, Lichter saß in der Luft, ganz einsam, ohne dass sein Ursprung sich zu erkennen gab. Auf Beckenhöhe am Beckenrand glomm er mal stärker, mal schwächer und schien sich mehr und mehr ins Landesinnere zuglühen, wobei die Strecke von einem Standpunkt aus riesig, vom andren winzig zu definieren seie.
Zischend legte sich leise und schleichend ein räuchlicher Schleier über das rote Antlitz, wabberte in der Luft umher und verschwindet dann mit dem Wind, der ihm eine Affäre mit der Freiheit anbot. Herzklopfen war zu hören, langsames schweres. Das Gelächter aus der Taverne schien ein paar Augenblicke überpocht, legte einen unheimlichen Rhythmus über das Geschwafel, was es beinahe interessant klingen ließ. En weiterer Zug, dann war das pochen vorüber.Laut zischte eine Woge des herrlichen Sumpfkrautrauches zwischen Kriegers Lippen hervor. Wiedereinmal eine neue Reise musste dieser benebelnde Nebel unternehmen, weit übers Meer hinaus. Komischerweise kam der Wind Heute nicht vom Meer, sondern vom Landesinneren. Die grünen schulterlangen Haar kreuselten sich wild im Gesicht des Hohen Templers, vollführten einen Tanz auf seiner Nasenspitze. Die Einzigen, die das durften!
Krächzend protestierte die Templerrüstung vor dem Aufstieg. Braune Augen schweiften das Meer ab, fanden nur die endlose Ferne. Seufzend stieß Krieger eine Bananenschale mit dem Fuß ins Wassers. „Verdammte Ferne, bist so fern!“Aufgaben riefen den jungen Gesellen; lange eingeschnittene, im Schlaf machbare, Aufgaben. In den letzten paar Tagen hatte er dem Amazonenlager einen Besuch abgestattet, um dort den schuppigen Drachenpanzer für die holde Sumpfschönheit abzuholen. Das Wort Perfekt wurde in Form dieser Rüstung wieder einmal neu definiert, bot sie nicht nur Schutz, sondern auch besonders schön Optik fürs Auge, Frauengerecht halt. Auffallend zurückhaltend und robust beweglich charakterisierten diese Sonderbare Form eines Beschützers der eigenen Haut am besten.
Nun, mit dem schweren Bündel auf seinem Rücken und dem Sumpfstängel zwischen den Zähnen, löste der Templer sich schweren herzens von der florierenden Nachtmetropole und dem netten Hafenstädchen Khorinis.
„Bis bald!“
Ein Blick zum rotschillernden Gebäude folgte, „bis bald“
Nur ein paar handfeste, entschlossene Schritte folgten, ein grimmiger Blick beim passieren der Stadtwachen und danach ein Stöhnen über den verdammt arroganten Blick dieser, dann hatte der Meister des Kampfes diesen Ort verlassen ......
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| 27.07.2003 15:10 | #366 |
| <<|X3ph0n|>> |
Xephon war in Khorinis angekommen, er hatte bereits gegessen und für seine Kräuter die er vor ein paar Tagen gesammelt hatte, bei einem Krauthändler einen guten Preis bekommen. Für den Blauflieder hatte er 8 Gold bekommen, für das Heilkraut 14 Gold und für die Heilwurzel 22 Gold. Guten Mutes und mit einem, zumindest etwas, klimpernden Geldbeutel verlies Xephon Khorinis wieder.
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| 27.07.2003 15:14 | #367 |
| Isgaron |
Bald schon tuckerte der Fischkahn in den Hafen der Stadt ein. Isgaron war froh, dass der Lord bezahlt hatte. Er selbst hätte keine einzige Goldmünze mehr rausrücken können, selbst wenn er wollte. Hoffentlich verlangte Carthos nicht einen Teil zurück, dann hätte Isgaron ein Problem. Doch der Sumpfler beruhigte sich damit, dass er mit Sicherheit schneller rennen konnte als der gut gebaute Lord in seiner schweren Paladinrüstung.
Er zündete sich einen Stengel an, was bei dem starken Wind gar nicht so einfach war. Als das Glimmding endlich brannte, nahm er einen tiefen Zug und beobachtete, wie der Kahn anlegte. Das Messer, welches er aus dem Amazonenlager mitgebracht hatte, klemmte sicher an seinem Gürtel.
Ein Ruck ging durch das Gefährt, dann standen sie still. Isgaron sprang leichtfüssig auf den Kai und der Lord folgte sichtlich bedächtiger. "Ein Glück dass der Kahn da war, sonst hätte einer von uns Rudern müssen."Sein ruhiger Blick ließ keinen anderen Schluss zu, als dass es Carthos gewesen wäre, der zu den Rudern hätte greifen müssen.
"Sogar das Wetter hat durchgehalten", ein Blick zum Himmel folgte, "Glück für uns. Bei rauher See möchte ich nicht nocheinmal fahren."
Er rauchte den Stengel zu ende und warf ihn dann achtlos auf den Boden.
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| 27.07.2003 15:23 | #368 |
| Carthos |
Carthos versuchte ein breites Grinsen zu unterdrücken. Wenn hier jemand gerudert hätte, dann ohnehin der Novize. Schliesslich wollte er ja mal ein großer, starker Krieger werden.
Das Wetter wird auch noch schlechter, man hat es an dem starken Wind gemerkt, der uns so schnell hierher befördert hat. Ihr solltet langsam aufbrechen wenn ihr ohne Dusche in euer Lager wollt. Carthos blickte zum Himmel, der sich bereits in einem tiefen Grauton zeigte.
Dann wünsche ich euch eine gute Heimreise, bis dann. der Paladin marschierte schnellen Schrittes den Weg zur Unterstadt hinauf. Ihm knurrte bereits der Magen und deshalb wollte er sich in der Taverne am Marktplatz erst einmal etwas zu essen gönnen.
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| 27.07.2003 15:33 | #369 |
| Isgaron |
Isgaron beschloss ausnahmsweise mal den Rat des Lords anzunehmen und sich schleunigst auf den Weg in sein Heimatlager zu machen. Was musste der Sumpf auch so weit im Landesinneren liegen. Wasser gab es dort zu genüge, nur zum Meer gelangte man damit nicht.
Der hohe Novize warf sich den dunklen Umhang um die Schultern und verließ schnellen Schrittes die hellen Fachwerkhäuser von Khorinis.
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| 27.07.2003 17:31 | #370 |
| Migo |
Als Migo durch das Tor ging, war wie gewohnt viel los. Die Leute standen an den Ständen auf dem Marktplatz und betrachteten die Waren, oder kauften ihre Lebensmittel ein .Drei Frauen tratschten über ihre Männer und zwei kleine Jungs bewunderten mit leuchtenden Augen die Schwerter eines Verkäufers.Mitten auf dem Platz stand ein Feuermagier in seiner Robe, der vorzügliche Kunststücke mit seiner Magie vorführte .Alles in allem war dort eine tolle Stimmung.
Doch Migo hatte keine Zeit um sich mit diesem Trubel näher zu beschäftigen. Er musste zu Brach.
Er drängelte sich durch de Leute und kam schließlich am kleinen Tempel an, wo ein Magier Adanos predigte. Ohne ihn zu beachten ging Migo an der Menschentraube vor dem Tempel vorbei und ging auf die Straße der Handwerker.Man hörte ein Geblubber von unten, welches wahrscheinlich von einem Alchimist stammt. Sägespäne flogen umher und ein Schmied schliff ein Schwert.Migo ging in das erste Haus der Straße hinein. "Hier müsste es sein" ,dachte er. Tatsächlich war Brach drinnen, der Migo sogleich freundlich Begrüßte. "Guten Tag. Ich hätte gern 10 Pergamentblätter, ein Tintenfässchen und eine Schreibfeder" ,sagte der Hohe Novize. Der Händler verschwand darauf hin in einem kleinen Lagerraum und holte die Sachen. "Das macht 35 Goldstücke, sagte er. Migo zog den kleinen Lederbeutel mit dem Gold hervor und übergab Brach genau 35 Goldstücke.
Er nahm die Sachen und verabschiedete sich wieder. Draußen flogen wieder die Sägespäne umher, weil ein Tischler gerade einen Tisch mit einem Hobel bearbeitete.
Migo begab sich wieder ans andere Ende der Stadt und trat aus dem Stadttor hinaus.
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| 27.07.2003 21:14 | #371 |
| _Jamal |
Nach seinem Gespräch mit dem Hauptmann, stand auch er auf und verlies die Bank. Glücklicherweise hatte er sich am Nachmittag in der Stadt umgesehen und wusste dadurch, wo das nächstgelegene Gasthaus zu finden war. Als er eintrat, wunderte es ihn ein wenig, dass sich noch am so späten Abend Leute in der Kneipe versammelt hatten. Doch sein Interesse dafür schwand schnell, er wollte nur noch Bett und Kissen. Die Wirtin sprach ihn an, und fragte nach seinem Wunsch. Schnurstracks brachte sie ihn ins Obergeschoß, öffnete ihm die Tür zu seinem Zimmer und kassierte 10 Goldstücke für die heutige Nacht.
Der Raum war etwas klein, aber nett eingerichtet. Ein prachtvolles Bett zu Jamals Linken und Vis a Vis ein Tisch mit zwei Stühlen. Zwei Stühle und nur ein Bett? Jamal überlegte. Schlussendlich entschied er sich dafür, sich vorerst hinzulegen und seinem schlaffen Körper sowie auch dem Kopf etwas Ruhe zu gönnen. Über die Sache mit den Sesseln würde er noch grübeln…
Kaum hatte er seine Augen geschlossen, holte ihn der Schlaf ein und brachte ihm am nächsten Tag den Morgen. (irgendwie logisch, oder? gg)
Erfreut über die Aussichten, an ehrliches Geld zu kommen, machte Jamal sich auf den Weg zum Hafen. An diesem Vormittag war viel los. Kein einziger Marktstand war nicht besetzt. Wie blutdurstige Wölfe auf der Jagd nach Fleisch, hatten sich die Leute bei den Händlern angestellt. Jamal fühlte sich wie ein Außenseiter. Er war scheinbar der einzige, den die Begierde des Geldausgebens nicht erwischt hatte. Wie denn auch? Was hätte man sich schon mit 10 Goldstücken großartiges leisten können? So drängte er sich irgendwie an allen vorbei und konnte sich noch vor dem Erstickungstode gerade noch retten.
Die Truppe, die auf die Insel Gorthar wollte, bestand aus knapp einem Dutzend Mann. Darunter der Paladin Clay, Hauptmann Longbow, ein paar Milizen und mehrere Seefahrer. Nicht zu vergessen Jamal der der kleinen Gruppe entgegenkam, sich neben den Paladin stellte und darauf wartete, dass sie aufbrechen würden. Nun war es soweit. Der Kapitän, ein scheinbar ganz normaler Bürger, rief alle an Board und die Segel lies glech darauf die Segel hissen. Das Befestigungsseil wurde gelöst und der Anker eingezogen. (ja,ja, ich weiß, die Reihenfolge war falsch *g*) Als das Schiff sich im wogenden Wasser langsam vom Hafenrand entfernte, hörte man eine Stimme vom Festland nachrufen. Ein glatzköpfiger, junger Mann, mit einem komischen Rock und vller Tatoos, lief dem Schiff entgegen.
Der hat doch nicht etwa vor….?!, dachte sich Jamal und stellte sich zum Rand des Schiffes.
„Los, beeil dich, es ist noch zu schaffen!“, rief ihm der Einzelgänger laut zu.
Inzwischen hatten es die anderen auf dem Botta uch schon bemerkt. Fals alle sahen dem komischen Kerl entgegen, begannen von einem Moment auf den anderen über ihn zu lachen.
„Haha, seht euch diesen blöden Sumpfi an!!“, ertönte es aus dem stinkenden Maul einer dieser Seeratten.
Idiot, Jamal hätte in diesem Augenblick zu gerne laut gedacht…
Der Sumpfler war derweil kurz vor dem Wasser. Er beschleunigte ein wenig, nahm einen letzten Zug von seinem Kraut, warf den Blunt zur Seite, holte noch ein letztes Mal kräftig Schwung und trat dann den entscheidenden Sprung an. Ungebändigt brachte er sich immer höher, wie irre schlug er mit den Armen um sich. (Wahrscheinlich wollte er versuchen sich durch diese Technik, an den Flügelschlag der Vögel anzuschmiegen um seine Chance aufs Boot zu gelangen, zu erhöhen -.- *g*)
Langsam neigte er sich dem Fall seiner Flugbahn und hatte den Höchstpunkt soeben erreicht. Der Bottsrand jedoch war weiter entfernt als sich die Glatze gedacht hätte.
„Verdammt, ich hätte den Blunt doch etwas später rauchen sollen.“, stöhnte er im Flug.
Jamal teilte diese Meinung mit ihm und musste schnell handeln. Er lehnte sich über dem Boot weiter nach außen und hielt dem Sumpfler die Hand hin. Nun lag es nur noch an ihm, diese zu ergreifen und sich daran fest zu halten. Und ja, r hatte es geschafft. Durch seine Flugbahn jedoch konnte Jamal den Glatzkopf nur festhalten, und nicht gleich nach oben ziehen, sodass der Bruder aus dem Sumpf mit voller Wucht gegen die Breitseite des Schiffes klatschte. Gemeinsam mit einem Milizen zogen sie ihn aufs Schiff und legten ihn au fden Boden.
Inzwischen hatte sich die ganze Mannschaft um die halbtote Kifferleiche versammelt und wartete auf ein Lebenszeichen…
„Beim heiligen Schläfer, was ist passiert?“, fragte sich der Sumpfi, nachdem er zu sich gekommen war.
Er fasste sich auf die Stirn und lies nach einer Berührung die Hand sofort wieder weg. Eine prachtvoll geformte Beule hatte sich empor gehoben und repräsentierte sich den Leuten. Gelächter war in diesem Moment nicht zurück zu halten.
„Ich hätte ihm auch das Schiffsseil hinwerfen können, wenn er etwas gesagt hätte….“, meinte der Kapitän und ging kopfschüttelnd davon.
Jamal sah den Sumpfler nur an und begrüßte ihn vorerst auf dem Schiff „Willkommen an Board.“
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| 28.07.2003 01:13 | #372 |
| Livia XI |
Es war zwar mitten in der Nacht, Dunkelheit hatte sich über Khorinis gelegt, aber trotzdem wagte Livia ihren ersten Erkundungsgang.
Sie verließ ihren Gasthof, wenn man den so nennen durfte, und machte sich auf zum Marktplatz. Natürlich war niemand mehr an seinem Stand, aber trotzdem erkundete die Neue sich schon mal so gut es ging. Weiter ging es dann zum Tempel, von dem sie bereits gehört hatte. Ein weiser Wassermagier hielt hier angeblich predigen. Nun, Livia war kein frommer Mensch. Zwar hatte sie keine Abneigung gegen die Religion, doch neigte sie auch nicht dazu sich dieser zu verschreiben.
Weiter erkundete sich die Kaufmannsgasse, wo sie schon gleich die ersten Einstiegsmöglichkeiten entdeckte. Irgendwann würde sie einmal beim Schmied, Bogner oder Tischler einbrechen müssen, um hier über die Runden zu kommen. Weiter ging es ins Hafenviertel. Einige Leute waren noch war, oder besser feierten in der Kneipe. Auch hier, im Hafen, suchte sie nach Einstiegsmöglichkeiten. Doch erkannte sie schnell die Armut, die hier herrschte und beendete gleich ihre Suche. Sie brachte es nicht übers Herz armen Leuten ihr letztes Hab und Gut zu nehmen. Schließlich passierte dasselbe die ganzen Jahre mit ihr und war das der Grund, weshalb sie überhaupt in Khorinis ankam. Da sie gerade am Hafen war, nutze sie auch gleich die Chance sich an die Hafenmauer zu setzen und bei milder Abendluft die das brausen des Meeres zu genießen. Auf einer nahe gelegenen Bank setzte sie sich nieder und genoss die Ruhe. Doch plötzlich knackste es direkt hinter ihrem Rücken. Ihr lief ein Schauer über den Rücken, als eine Hand ihre Schulter anpackte. Eine zweite ergriff ihr Gesicht und zwang sie ihr Gesicht zum Unbekannten zu drehen. Nun blickte sie in ein hässliches, sabberndes Gesicht, aus dessen fleischigen Gebiss nur unverständliche Worte kamen. Natürlich war Livia ihrer Situation bewusst und erkannte die Gefahr, die vom Mann ausging. Dieser zerrte sie hoch und trug Richtung eine Ecke des Hafenviertels. Aus ganzer Kraft schrie sie nach Hilfe, doch wurde ihr Geschrei durch das Vorhalten der Hand des Mannes unterdrückt.
In der Ecke angekommen machte der Mann sich schon ran seine Hose zu öffnen, als mit einem Schrei zu Boden krachte.
Livia konnte wegen der Dunkelheit erst nicht erkennen was geschehen ist. Doch bald erkannte sie einen Milizsoldaten, der mit einem Knüppel den Mann zu Boden geschlagen hatte. Anschließend bot er Livia seine Hilfe an, die sie dankbar annahm. Er nahm ihre Hand und half ihr in die Kaserne. Dort legte er sie auf ein freies Bett und untersuchte sie hilfsbereit nach Verletzungen. Doch wie sich herausstellte erlitt sie keine.
Nun hatte schon wieder ein Soldat, der dem gleichen König diente, den sie so sehr hasste, ihr Leben gerettet. Sie würden sich bei den Vorgesetzten und ganz besonders bei ihm selbst bedanken müssen. Doch nun erstmal schlief sie ein ohne noch groß nachdenken zu können. Dem großen Schock war sie gerade noch davon gekommen.
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| 28.07.2003 11:12 | #373 |
| Todesfürst |
Langsam erwachte er wieder, er befand sich im Bett der Herberge, er hatte mal wieder keine Ahnung was letzte Nacht geschehen war, doch heute bestand sein Tagesablauf mal wieder nur aus trainieren, da war er sich sicher. Müde aber dennoch glücklich verließ er sein kuscheliges Bett, warum wusste er selber nicht, er hatte sowieso mal wieder kein Gefühl für seinen Denkapparat, er wollte nur seinem üblichen Tagesablauf nachgehen, irgendwie halt das tun, was so ein normaler Schüler halt macht, wahrscheinlich würde er heute Abend wieder mit tausenden von Gedanken ins Bett gehen, aber was sollte es. Es war doch immer das gleiche mit ihm, morgens wusste er nichts, abends wusste er alles. Dazu kam noch der täglich monotone Kraftverbrauch, genau wie die Fülle seines Kopfes war es auch hier ein Spiegelbild von perfekter Präzision, die sich nur sehr sehr selten änderte, morgens kraftvoll und nach anfänglichen Startschwierigkeiten voll auf der Höhe der Geschehnisse, aber Abends total ausgelaugt und nur noch froh, wenn er schlafen konnte, es war nicht immer so der Fall, zum Glück, schließlich war er kein Dingsbums, dass immer so lief, wie es der Macher wollte, irgendwie kam ihm da das Wort Maschine ins Gedächtnis, er musste kurz auflachen, als er dieses Wort sprach, aber er führte seinen lustigen Einfall auf das noch im Aufbau befindliche Gehirn zurück, wann sonst hatte man so abstruse Ideen wie am Morgen?Als er endlich sich gefangen hatte, erhob er sich von seinem Bett in der Herberge, wobei es wieder ein unheimliches Geräusch machte, fast wie, als ob es zusammenbrechen wollte, ja man konnte sagen, dass Bett schrie geradezu danach zusammenzubrechen. Es wirkte wie ein hilfloses Kind, schon so lange gequält war das Holz und nun wollte es nicht mehr leben, s wollte in den Freitod gehen, doch schaffte es das nicht und so hoffte das Bett, dass irgendwann ein netter Mensch vorbeikommen würde, und es zusammen brechen ließ, doch er war nicht dieser Mensch, denn er hatte kein Interesse daran, dass Bett zu zahlen, außerdem war das schon wieder Schwachsinn was er sich da zusammen dichtete, was war heute nur wieder los, wieder einmal kamen ihm ernste Zweifel, ob er irre war, doch diese Frage konnte er nicht beantworten, das wusste er und so ließ er es gar nicht so weit kommen und ging wieder einen Schritt Richtung Treppe.
Doch anstatt den nächsten und dann wieder den nächsten zu machen, drehte er sich noch mal um, er war doch total verrückt gewesen noch mal auf das Bett zu blicken und sich zu fragen, ob er wirklich dieses Holzgebilde zertrümmern sollte, aber dann hatte er eine andere Idee. Er hauchte an seine Handfläche, doch er roch keinen Alkohol, dann roch er an seiner Kleidung, es roch nach Sumpfkraut, aber das war klar, schließlich ward er gestern im Sumpflager gewesen, also viel das weg. Ihm fiel auf, dass er sich diese Frage schon mal gestellt hatte und letztes Mal hatte er auch diese beiden Dinge ausgeschlossen, was übrig war eine Verhexung oder ein Trank einer Magierin oder eines Magiers. Doch daran wollte er lieber nicht denken, zu unwahrscheinlich wirkte das alles und langsam wurde er auch immer wacher.
Aus den anfänglichen Spinnereien wurde langsam aber sicher wieder der teuflische Denkapparat, den er inne hatte, noch längst nicht lief er auf Hochtouren, doch er lief, was zur Folge hatte, dass er zumindest dieses bescheuerte Bett ignorierte und nun selbstsicher die Treppe hinunter stampfte, wobei sie wieder Geräusche von sich gab…..nein, dass ließ er lieber, er wollte nicht auch noch eine Treppe haben, die sich nach einem angeblichen Scheintod sehnte, was war da nur wieder in ihn hineingeraten, was hatte er gestern alles gemacht?Wenn er einmal versuchte sich an etwas zu erinnern, dann schaffte er das meistens auch, es schmerzte sehr, doch er schaffte es nicht. Er hätte es sicher geschafft, ein bisschen die Schläfen massieren, sich einen Tee gönnen und dann nachdenken, aber er wollte seine geschundenen Gedanken nicht länger so beanspruchen, er wusste nur, dass er bald alle brauchen würde, denn eines konnte er nicht vergessen, die Stimme und die Gestalt, die Henkerin und die Schöne, beide waren sie ihm unheimlich und doch musste er sie finden, irgendwann, irgendwie.
Komischerweise passierte nichts, als er an sie dachte, ansonsten kamen immer ein von beiden und entweder fühlte er sich dann geborgen und sicher oder wurde wütend und bekam Kopfschmerzen, es war doch immer das gleiche.Die Wirtin schaute ihn etwas ratlos an, er stand da, wie gelähmt und schaute nach draußen, er wollte ja gehen, doch wenn er nun mal versuchte sich zu erinnern, vergaß er alles um ihn herum, auch die Wirtin, oder auch andere Menschen.
Sagt mal, geht es euch nicht gut, soll ich jemanden zu Hilfe holen? Durch die Worte der Wirtin aus einer Trance erweckt, musste er erst mal seine Augen zusammen kneifen, dann rieb er sich noch die Schlafkörnen aus jenen, wobei er auch eine Wimper herausfischte, die er wohl hütete und draußen fliegen lassen wollte, doch zuerst wandte er sich der Wirtin zu.
Nein danke, mir geht’s genauso gut, wie einer Eintagsfliege, wenn ihr versteht Verwundert über den Satz ging er raus, was hatte er da gerade gesagt? Das waren doch nicht seine Worte, oder etwa doch? Wieso sagte er ausgerechnet, wie eine Eintagsfliege? Er verstand das nicht, doch da er das unbedingt verstehen wollte, dachte er über den Satz nach, wenn es ihm so gut gehen würde, dann bedeutete das auch, dass er nur einen Tag leben würde. Er grübelte lange, wie der Satz zu seinem Leben passen konnte und dann kam ihm des Rätsels Lösung, da steckte wieder die ominöse Stimme dahinter, sie wollte ihm wieder von seinem drohenden Tod erzählen. Zornig darüber ballte er seine Hände zu zwei Fäusten und wandte sich zuerst zu einer Mauer, dann drehte er sich im Kreis, um ja auch überall hinsehen zu können, doch es passierte nichts.
Mitten auf den Straßen von Khorinis schrie er dann in die Luft.Du verdammtes Mistvieh, du machst mir keine Angst mehr, schon lange nicht, glaub ja nicht, dass du in deiner unsichtbaren Fassade sicher bist, auch du wirst gefunden, ja du kannst dir sicher sein, ich werde dich suchen und wenn ich dich hab, dann…..dann wirst du aufhören mich zu quälen, niemals mehr. Noch immer wild gestikulierend und Fäuste ballend wollte er sich gerade wieder abregen, als sich die Stimme wieder meldete, war ja klar, dass sie sich das nicht entgehen ließ.
Lächerlich, du armseliger Mensch, doch du wirst trotzdem sterben, hähähähä Gerade wollte er sich wieder zu Wort melden, da wurde ein Milizionär auf ihn aufmerksam, er hatte schon vorher das Geschrei mit angehört, aber nun wurde es ihm anscheinend zu bunt, wie der Mann dort, nahe des Marktplatzes, randalierte, auch wenn man zu seinem Schutze sagen musste, dass er nichts zerstörte.Hey du da, hör sofort mit dem Geschrei auf, oder ich werfe dich in den Kerker. Erbost über den frechen Mann wurde er noch viel wütender, während er ein leises Kichern in seinem Ohr vernahm, das durfte doch alles nicht wahr sein, wieso musste ausgerechnet ihm das passieren. Doch jetzt hatte er erst mal den Idioten am Hals, der zu der Trachtengruppe der Stadt gehörte, was man an seiner Rüstung unverkennbar erkennen konnte, außerdem schien der Herr ziemlich nervös zu sein, den seine Hand lag schon an der rechten Schwertscheide lag, er vermutete ein Breitschwert, wie es auch der Rekrut trug, der mit ihm trainierte, oder aber ein edles Milizschwert, auf jeden Fall keinen ollen Plunder, auch sonst wirkte der Mann recht ordentlich, mit Abstand von seinen gelben Zähnen, die bei seinen Worten schon fast rausfielen, seinem unrasierten Dreitagebart und seinen Haaren, die bis zu den Schultern hingen. Kurz und knapp, er stand vor einem richtig sympathischen Kerl.
Nun hatte er die Wahl zwischen verschiedenen Dingen, entweder er riskierte einen Kampf, doch dann hätte er aus der Stadt fliehen müssen, weswegen dies schon mal flach fiel, dann wäre da noch die Möglichkeit zu gehen, das wäre sicher nicht schlecht, des weiteren hätte er sich auch als Mitglied der Trachtengruppe ausgeben können, doch da war das Risiko zu groß und als letztes fiel ihm noch die Möglichkeit ein, dass er einfach hätte sagen können, dass er ein persönlicher Freund von Long war, was ja auch stimmte, nur andererseits war jener nicht da und so entschied er sich dazu, einfach zu gehen.Er drehte sich wortlos um und ging, doch das schien dem Mann nicht genug zu sein, er hatte wahrlich gehofft, dass man nicht nur nach dem Äußeren gehen sollte, er hatte wahrlich gehofft, dass der Mann ein bisschen Anstand hatte und vor allem hatte er gehofft, dass das nicht einer dieser machtgeilen Typen waren, die sich erst befriedigt fühlten, wenn sie die Leute als Stiefellecker benutzen konnten, wie sehr hasste er doch diesen Typen Mensch, kein Innosglauben herrschte in ihnen inne, nur zu ihrem eigenen Vorteil handelten sie.Halt, ich will eine Entschuldigung haben, sofort, außerdem zahlt ihr zwanzig Goldstücke, weil ihr einem Milizsoldaten den Rücken zugedreht habt, weitere zwanzig für die Randale und noch mal zwanzig weil ihr ausseht, als ob ihr etwas Widerrechtlichtes im Schilde führt.
Ansonsten besuchen wir beide mal die Kaserne da oben, den linken Gang, hahahaha.-Warum denn nur sechzig, machen wir eine runde Summe draus, hundert würden auch doch viel besser gefallen stimmts.
Er war so sauer wie er es nur wurde, wenn er diese Stimme hörte und jetzt noch in Verbindung mit diesem Trottel, er war nahe daran seine Dolche zu ziehen und den Milizsoldat aus reiner Wut niederzustechen, er stand kurz davor ihn umzubringen. Doch während seine Gedanken schon die Dolche fliegen sahen, hatte sein Amulett noch nicht aufgeben, wieder glühte es wie wild, in dem Fall um ihm vor dieser Tat zu schützen, was auch gelang, denn abermals wandte er sich um und versuchte zu gehen, aber der Milizionär legte es echt drauf an.Abermals hielt er ihn auf, doch diesmal hielt er ihm am Kragen fest, so dass er sich nicht mehr bewegen konnte. Jetzt war Schluss mit lustig, er nahm seinen linken Arm, der noch nicht festgehalten wurde und in der nächsten Sekunde hatte sein Gegenüber einen Ellenbogen in der Schulter, dadurch gelang es zumindest mal, ihn wegzuschleudern. Ohne lange zu warten, dass der Spinner noch sein Schwert zog, folgte ein Tritt in die Magengrube. Der Mann keuchte schwer und flog nach hinten, was zur Folge hatte, dass er nach zwei Sekunden, in denen er nie im Leben hätte aufstehen können, den linken Fuß des Fürsten am Hals hatte. Ihm wurde so die Luft weggepresst und es fiel ihm schwer zu atmen.So, was mach ich jetzt mit dir? Ich sollte dich töten, doch dafür ist mir mein Fuß zu schade. Wie man so jemand wie ihr es seid in die Reihen der Miliz lässt bleibt mir ein Rätsel, aber zieht eure Bahnen, macht was ihr wollt, aber wagt es ja nicht mich noch mal in meiner Wut zu stören, denn das nächste Mal seit ihr tot.
Er presste noch ein letztes Mal seinen Stiefel auf die Lunge des Mannes und ließ dann los, um sich erst mal auf zum Marktplatz zu machen, der Milizionär hingegen keuchte noch mehrere Minuten, bis er sich nur noch taumelnd aus dem Staub machte, doch der war jetzt voller Rachegefühle und wollte ihn sicher noch mal angreifen, aber darüber machte er sich noch keine Gedanken, das würde sich schon noch früh genug klären lassen.
Jetzt hatte er erst mal Hunger und zwar beachtlichen Hunger, scheinbar fiel ihm endlich mal auf, dass er schon seit Tagen kaum, oder gar nichts gegessen hatte, wie man so lange ein Hungergefühl verdrängen konnte, war ihm ein Rätsel, doch nun hatte er es ja zum Glück gemerkt, was nun dazu führte, dass er sich auf Richtung Hafen machte, er wusste schon genau, was er essen wollte, Kräuterfisch, seine Leibspeise. Da fiel ihm auf, dass er gar keine Kräuter mehr hatte und die Taverne von Coragon war mittlerweile nicht mehr vorhanden, warum wusste er nicht, aber feststand, dass da, wo mal eine Taverne stand, ein leerer Fleck war. Er beschloss, sich die Kräuter selbst zu suchen, am besten er schaute mal bei Constantino vorbei, der sollte davon eigentlich immer was haben.Also kehrte er auf der Terrasse von der Kaserne noch mal um und machte sich auf Richtung Unterstadt. Während er da so ging, schaute er gen Himmel, es war ein schöner Tag gewesen, die Sonne ließ ihre Strahlen kräftig über die Stadt scheinen und erfüllte damit die Menschen mit Wärme und Licht. Man konnte kleine Schmetterlinge durch die Luft schwirren sehen, die wohl nach irgendwelchen Blumen Ausschau hielten oder aber einfach nur die Menschen mit ihrer Farbenpracht erfüllen wollten. Er sah so was auf jeden Fall gerne, schließlich wollte er den Sommer so viel genießen, wie es nur ging, eigentlich mochte er ja lieber den Winter, er war ein Kind der Kälte, aber trotzdem wollte er die Sonne genießen, doch dieser Sommer war bis jetzt ein ganz schlechter und zur Zeit sah es nicht aus, als ob sich das bald ändern sollte, doch er wollte daran jetzt nicht denken….nicht jetzt.
Als er die Treppen bei der Kaserne erreichte blickte er noch schnell in den Innenhof, doch sah er keinen Rekruten, den er kennen musste, also musste er sich auch nicht um sein Training kümmern. Weiter ging es über den Marktplatz bis zur Unterstadt und als er dann unter der Unterführung stand, fragte er sich, wie Constantino denn heute wieder gelaunt war.
Der alte Alchemist hing wieder mal über seinem Alchemietisch, wild mit Fläschchen durch die Gegend wedelnd und mit einem unheimlichen Blubbern wurde das ganze Szenario noch verstärkt, er hatte mal wieder nur Augen und Ohren für seine Experimente, na ja typisch Alchemist halt.
Bei Innos
sagt Constantino, könnt ihr mir ein paar Kräuter verkaufen?
-Was wollt ihr denn?
-Irgendwas zum würzen von Fisch.
-Was? Wegen so einem Schwachsinn stört ihr mich in meinen wichtigen Experimenten? Wenn ihr euer Essen verbessern wollt, dann geht zum Marktplatz, aber stört mich nicht!
Irgendwie konnte er ihn verstehen, doch seine Reaktionen waren teils schon übertrieben, na ja, wenigstens war er ganz der Alte, hatte sich kein bisschen verändert. Er verließ das kleine Labor wieder und lenkte seine Schritte Richtung Marktplatz. Dort angekommen suchte er nach ein paar Händlern, doch er hatte eigentlich keine Ahnung, wer von denen Kräuter verkaufte.
Ein kleiner Stand mit allen möglichen Lebensmitteln von Wurst, Käse und Brot über Schinken, Äpfel, Fleischkeulen und ne Menge mehr kam in sein Auge, vielleicht hatte dieser Händler ja ein paar Kräuter zum würzen für ihn.Der Händler wirkte eigentlich ganz nett, ein junger Mann, fast hätte er ihn für einen Bauerssohn gehalten, aber dafür trug er viel zu edler Kleidung, nichts außergewöhnliches, also keine edlen Stoffe, die die ganz Reichen des Oberen Viertels trugen aber es war einfach ganz normale Bürgerkleidung. Als der Mann bemerkte, dass der Fürst seine Auslagen betrachtete, fragte er ihn in Manier eines guten Händlers, ob er irgendetwas wünsche.
Das ließ er sich nicht zweimal sagen und bat um ein paar Kräuter, zum würzen eines Fisches. Der Verkäufer lächelte nur milde und kramte etwas unter seinem Stand heraus, es waren einige frische Kräuter, die mit ihrer grünen Farbe ins Auge stachen.
Nach kurzer Verhandlung über den Preis, überließ er dem Verkäufer zwanzig Goldstücke und dieser wiederum die Kräuter an den Kunden. So hätte er gerne öfters Geschäfte gemacht, schnell und freundlich, mit einem kleinen Feilschen, das er immer gerne machte und dann am Ende die Ware in Händen haltend.Mit dem kleinen Lederbeutelchen, in dem die Kräuter waren ging er dann noch mal zum Kasernengelände, um über die Terrasse und der kleinen Steintreppe dann endlich am Hafen zu sein. Man merkte schnell, wenn man im Hafenviertel war, die würzige Luft, die vom Meer heran geweht kam, stieg einem in die Nase und man konnte in Erinnerung schwelgen oder aber einfach sich Geschichten über die großen Seefahrer anhören, über Orkgaleeren und große Seekriege, über alte Schiffer und die Anatomie eines Schiffes, oder aber über Seemonster und leckere Fische, dass alles musste auch mal in Khorinis gewesen sein, doch wie lange kam kein Schiff mehr an den Hafen? Es mussten Monate gewesen sein, dass einzige Schiff war und blieb das Paladinschiff und dies war nur zur Zierde da, weder die Paladine selber, noch jemand anderes konnte damit was anfangen.Auf seinem Weg Richtung Halvor’s Fischladen schaute er immer wieder aufs Meer, wie die Wellen die Schaumkronen auf ihrer Spitze bildeten und wie das salzige Wasser in Form von ungebändigter Naturgewalt gegen den Stein am Hafen krachte, es war ein Anblick, den er gerne sah, doch auch nicht zu lange, denn in solchen Situationen hätte er manchmal Stunden nur auf irgendwas hinsetzen und in die Ferne schauen können und da vergaß er nun mal die Zeit und die brauchte er jetzt. Endlich kam er an Kardiff’s Kneipe an und auch jetzt am Mittag war da schon wieder Lärm heraus zu hören, von daher wurde er relativ simpel wieder in die Realität zu kommen.
Er konzentrierte sich jetzt wieder darauf, mal wieder voran zu kommen und war wenige Sekunden später vor Halvor’s Laden. Ein seltener Anblick wurde ihm dafür geboten.
Halvor selbst stand hinter seinen Auslagen und schien sich irgendwie zu langweilen, er hatte einen Sumpfkrautstengel im Mund und nippte daran etwas, kein Wunder, dass er gleich wieder an das Sumpflager denken musste bei dem Gestank, nun ja, sollte Halvor doch rauchen was er wollte und wie lange er wollte, hauptsache er war heute Morgen schon draußen gewesen und hatte frischen Fisch gefangen.
Schönen Mittag Halvor, kann ich nen Fisch haben?
-Klar, was darf es denn sein?
-Nun ja, einen frischen Fisch, haste was heute Morgen gefangen?-Jopp, meine Netze waren voll. Hätte nen dicken ein Kilo Brocken, ist das was?-Könntest du ihn bitte ausnehmen und mit den Kräutern hier garnieren?-Ok mach ich, aber das kostet dann alles in allem zwanzig Goldstücke ok?-Ok, der Preis ist in Ordnung.
Der Fischer nahm den Fisch fachmännisch, wie es ein Fischer auch können sollte, aus und gab dann immer eine Prise von den schon zerriebenen Kräutern hinzu. Als der Fisch fertig war, wurde er übergeben und der Fürst nahm ihn dankend an, das Gold hatte er schon auf den Stand gelegt und so ging er mit dem glitschigen Ding gleich in die Kneipe von Kardiff. Als er diese betrat, war es schon einigermaßen voll, aber die meisten Gäste hatten kein Interesse an ihm und widmeten sich lieber ihrem Bier. Den Rest beachtete er nicht, denn er hatte jetzt Hunger, Riesenhunger. Kardiff schaute ihn etwas abschätzig an, doch als er mit einem Goldstück in der Hand winkte, wusste er, dass es sich für ihn lohnen würde, doch der Fürst hatte nicht die Absicht ihn großartig zu bezahlen. Er überreichte den Fisch und bat den Wirt ihn zu braten, was dieser auch mit einem Murren machte. Er wartete währenddessen am Tresen und tat dem Wirt noch was gutes, denn er bestellte sich noch ein Wasser zum spülen. Prompt wurde geliefert und er musste zugeben, dass das Wasser gar nicht so übel schmeckte, zwar nicht von Bachwasserqualität, aber hundert Mal besser, wie das Wasser in der Taverne „zur toten Harpyie“. So konnte es sich’s leben lassen, aber er war nicht gerne in dieser Spelunke, es war einfach kein Platz für ihn, es hatte etwas schauerliches, hier konnte man manchmal Kreaturen sehen, die nicht wirklich viel mit Menschen zu tun hatten, auch fanden hier Schläger, Räuber und Taschendiebe ihr Bier. Nein, hier wollte er seinen Fisch nicht essen, er wartete, bis der Fisch schön braun war und machte dann den Wirt darauf aufmerksam, wahrscheinlich hätte dieser den Moment verpennt und er hätte nen verbrannten Fisch gehabt.
Er bat um einen Teller und bekam einen dreckigen, verkrusteten Teller vom Wirt. Dann trank er sein Wasser aus und hinterlegte dem Wirt jämmerliche fünf Goldmünzen, dieser hatte sicher mit mehr gerechnet, doch wieso sollte er mehr bekommen? Draußen angekommen suchte er eine Sitzgelegenheit, um einigermaßen gut essen zu können und fand dann eine Bank, direkt am Wasser, man konnte fast reinspringen.
Schnell machte er sich über den Fisch her, er achtete nicht auf gutes Benehmen, er hatte Hunger und da kannte er die Etikette der feinen Gesellschaft nicht mehr, sollten diese doch sein und bleiben wie sie sind, aber während diese fein verhungerten, wurde er unordentlich satt und das war nun mal der Unterschied. Obwohl, satt konnte man das nicht nennen, der Fisch schmeckte zwar deliziös, aber er war viel zu wenig, obwohl es gut 750 Gramm nach dem ausnehmen sein mussten. Die Gräten, die sich noch manchmal in seinen Zähnen verfingen, spukte er ins Meer, wieso auch nicht, dort würden sich einige Kleinstlebewesen freuen, denn da war noch genug zum abknabbern dran.
Anschließend wusch er sich noch seine Hände im salzigem Wasser, aber lieber salzige Hände, als ölige, denn ölig war der Fisch nach dem braten und leider war kein Besteck zur Hand.
Er überlegte noch kurz, ob Kardiff es verdient hatte, dass er ihm seinen super bakteriellen Teller zurückbrachte, aber er war ja kein Unmensch. Er stiefelte den kurzen Weg zurück, betrat die Kneipe und schmiss den Teller auf die Theke, nur um dann in der selben Sekunde dem Wirt den Rücken zuzukehren und dann endgültig aus der Kneipe zu verschwinden, aber nicht nur von der Kneipe, sondern auch vom gesamten Hafenviertel, nachdem er jetzt einigermaßen satt war, wollte er endlich dem nachgehen, was er eigentlich machen musste, dem Training mit dem einhändigen Schwert.
Langsam und etwas satt ging er wieder Richtung Kaserne, allerdings diesmal über den Weg vorbei am Geldverleiher und bei Constantino’s Unterführung.Als er dann endlich auf dem Trainingsplatz angekommen war, musste er sich erst mal setzen, das Essen stieß ihm doch etwas auf, deswegen wollte er es nicht gleich übertreiben. Er zog seinen Todesodem aus der reich verzierten Warglederscheide, doch diesmal widmete er ihr mehr Aufmerksamkeit, wie dem blanken Stahl, irgendwie hatte er keine Lust, sie noch mal abzulegen, das was vorgestern entstand war ihm schon etwas peinlich, denn da hatte er das Kleinod abgelegt, um besser trainieren zu können und später fand er es nicht wieder und nur dank des netten Rekruten, der sie ja auch mitgehen lassen hätte können, wieder bekam. Diesmal würde er sie am Gürtel behalten, wäre zwar etwas hinderlicher aber was solls.
Zuerst wollte er sich mit dem Fleischwanzenschlag aufwärmen, er nahm sein Schwert und wirbelte selbstsicher durch die Luft, um es mit einem Luftzug an seine rechte Schulter zu ziehen und dann mit einer schnellen Bewegung nach unten hackte. Das wiederholte er noch zwanzig mal, dann war’s genug, schließlich war das nur als Aufwärmung angesehen. Aber jetzt wollte er richtig trainieren, denn nun befasste er sich wieder mit den Kombos, links rechts und nach unten, er stellte sich langsam bildlich seinen Gegner vor und das fiel ihm nicht leicht sich da etwas vorzustellen, denn der einzige, den er wirklich vernichten wollte, war die Stimme und die hatte keinen Körper, kein Gesicht, gar nichts, er konnte sich keinen Gegner vorstellen, aber er wollte sich einen Gegner vorstellen.Irgendwie sagte Long doch mal, dass er und der Rekrut zum trainieren auch Strohpuppen aus dem Keller der Kaserne holen könnten, das wäre jetzt genau das richtige für seine Bedürfnisse, nur war da noch ein Problem, er hatte keine Ahnung, wo der Keller der Kaserne war. Etwas hilflos ging er daraufhin zu Lord André, in der Hoffnung, dass er auch heute noch in dem Kasernenteil stand, wo auch die Kerker waren. Sein Gefühl hatte sich nicht getäuscht, der Lord stand wie auch schon früher mit seiner dicken, stählernen Stahlrüstung hinter einem Buchständer und notierte wieder irgendwelche Dinge. Er fragte sich, was für Dinge, darüber konnte er nur spekulieren. Vielleicht waren es die Namen der Gefangenen und der Grund der Gefangennahme, oder aber die Goldsummen, die der Lord als Chef der Miliz andauernd als Belohnung oder Bezahlung für die gesamte Stadtwache oder für helfende Bürger bezahlen musste. Oder aber waren es die Geschehnisse, die im laufe des Tages hier so stattfanden aber vielleicht auch alle Mitglieder der Stadtwache, mit Namen und Adresse. Er konnte nur spekulieren, wissen konnte er es nicht.
Mit einem Lächeln ging er zu dem Lord, vor dem er schon Respekt hatte, weil er ihn für einen der wenigen wahren Gläubigen in dieser Stadt hielt.Bei Innos mein Lord
-Bei Innos Bürger, was willst du von mir?
-Nun, ich bin Schüler bei Long, ihr wisst schon Einhandtraining. Mir ist sehr daran gelegen jetzt weiter zu trainieren. Long meinte, ihr habt hier einen Keller, wo man sich einige Strohpuppen zum üben holen könnte, könntet ihr mir den Weg zeigen oder mir die Puppen holen lassen?
-Ach du lässt dich im Kampf bei unserem Hauptmann ausbilden? Gefällt mir, das ist immer gut, wenn man kämpfen kann. Das mit den Puppen lässt sich machen, aber ich hab dafür keine Zeit, aber ich werde einen der Milizsoldaten losschicken, der soll dir dann die Puppen holen.
-Ok danke, ich bräuchte zwei.
Der Lord nickte und der Gildenlose ging wieder ins Freie, um noch etwas mit dem Schwert zu trainieren, bis die zwei „Gegner“ kommen sollten. Jetzt fing er erst richtig mit dem Training an, jetzt wagte er auch mehr und übte die gefährlichen Kombinationen, die sehr knapp an seinem Hals oder über seinem Kopf gingen, nur so hatte es ihnen Long gezeigt und von daher vertraute er seinem Einhandlehrer und Freund, dass er ihnen da keinen lebensgefährlichen Müll beibrachte, aber er konnte sich das fast nicht vorstellen, denn die Kombination waren gut und er konnte sich auch gut vorstellen, einen Gegner damit zu Fall zu bringen, außerdem war das ja ein Stufentraining, zuerst war der Fleischwanzenschlag dran gewesen und nun war er wohl beim Wolfsschlag angekommen, vielleicht sogar schon bei Blutfliegen, wer weiß. Irgendwie belustigt über die Namensgebung der Schläge, beschloss er weitere Monsternamen mit Schlägen zu verbinden, aber zuerst einmal mussten die bisherigen Schläge perfektioniert werden. Er hatte nun schon ein gutes Gefühl in seinem Schwert, es war mehr als einfaches rumfuchteln, manchmal, wenn ein Schlag oder eine Kombination schnell ausgeführt wurde, da sah das ganze schon richtig gut aus, aber es passierten immer noch Fehler, die eigentlich nicht passieren durften und die ihm in einer Schlacht wohl den Kopf gekostet hätten. Manchmal rutschte das Schwert in eine falsche Grifflage, so dass er es unweigerlich krumm hielt und sogar fast auf sich selber richtete, was bei der Lerngeschwindigkeit ja noch nicht schlimm war, aber bei einem richtigen Kampf zum Selbstmord führen konnte, manchmal rutschte das Schwert aus seinem Griff, dass er es fallen lassen musste und manchmal vergaß er einfach den nachfolgenden Schlag, bei einer möglichen Kombination, doch das alles wurde immer besser, er hatte in der ersten Woche viel gelernt und er freute sich über jeden noch so kleinen Erfolg, den er mit dem Schwert machte, denn eins war klar, wenn er irgendwann mal einem echten Feind gegenüberstehen würde, nicht nur Wölfen und kleinen Schlägern, dann könnte er sich nicht auf seine Dolche verlassen, mit denen war er zwar verschmolzen, ja man konnte sagen die beiden waren Bruder und Schwester und er war ihr Vater, aber trotzdem waren Dolche nun mal keine ernstzunehmende Waffe.
Dabei musste er unweigerlich an zwei Dinge denken, dass eine war der Dämon in Gorthar, als er über mehrere hundert Meter von so einem Monster verfolgt wurde und sich schon im sicheren Lager wähnte und dann auf einer Wurzel stürzte und sich schon sicher tot sah, er hätte sich niemals retten können aber dann von der mutigen Amazone Satura gerettet wurde, das andere war diese ominöse Stimme, die ihn wahrscheinlich abgrundtief hassen musste und lieber gestern als heute tot sah, dieses Etwas war momentan sein schlimmster Gegner und wenn jemand die Macht hatte sich in die Gedanken anderer Leute zu wühlen, jemanden schrecklich zu verwirren und beinahe zum Selbstmord zu bringen, konnte man ja wohl davon ausgehen, dass es ein mächtiger Gegner war.
Doch noch jeder Gegner war sterblich, unsterblich war nichts auf dieser Welt nur Innos, Adanos und zu seinem großen Bedauern auch Beliar, die drei, dieses Trio, besaß diese seltene Gabe aber sonst niemand, da war er sich sicher und so konnte man jeden Feind auch besiegen, doch dafür musste man kämpfen können und das würde er bald, ja bald…..nur dafür musste er ehrgeizig trainieren.Gerade wollte er wieder eine gewagte Kombination durchführen, die von seiner linken Schulter über den Kopf, bis zum rechten Boden gingen sollte, da ertönte ein Husten hinter ihm…..
Das durfte doch nicht wahr sein, das konnte er einfach nicht glauben, bei allen Höllen Beliars, musste Lord André ihm ausgerechnet diesen Kerl schicken, ja es war der Milizionär, mit dem er heute Mittag Bekanntschaft gemacht hatte, das war wirklich ein Schock für ihn, aber er wusste sich zu beherrschen, eigentlich war es ja auch gar nicht so schlimm, hauptsache er hatte die zwei Puppen dabei.Na wieder erholt, übrigens war nicht böse gemeint, ich war nur etwas erregt, hehe.
-Dreckskerl, aber das zahl ich dir irgendwann heim.
-Ja sicher und dann wirst du mich niedermetzeln und im Wald vergraben oder nein besser, du behauptest, ich wäre von wilden Tieren gefressen worden, aber weißt was, musst dir gar keine Mühe geben, mich vermisst niemand, mich kennt niemand, von daher wird es auch niemand auffallen, wenn ich nicht mehr da bin. Aber ich glaube einfach mal, dass dich auch niemand vermisst, gut du bist bei der Miliz aber na ja, diese Leute können auch ganz schnell im Wald verschwinden und wisst ihr, man kann mit Gold ziemlich üble Gerüchte über einen in die Welt setzen, also macht euch aus dem Staub aber pronto, ich will trainieren.
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