Rollenspiel in Zeiten der Barriere
Das Kastell des ZuX
Das Kastell des ZuX # 3

28.11.2001 20:39#1
Don-Esteban Das Kastell der Dämonenbeschwörer #3
Don-Esteban war nach der Bestattung ins Kastell zurückgekehrt. Er ging in das Gästezimmer, daß er schon fast als sein Zimmer bezeichnete und hörte dem Wispern der Bäume im Tal zu. Hier hatte er das erste Mal das Flüstern der Pflanzen vernommen, nachdem Kampf mit dem Dämon war das gewesen. Er hatte diesen Kampf nur mit orphelias Hilfe überlebt.
Er hörte am nächsten Tag, daß Gäste kamen und wieder gingen. Ebenso irgendein neuer Magier, der sich mit einem der Schattendämonen auseinandersetzte. Doch es interessierte ihn nicht.

Am folgenden Nachmittag packte der Don sein Bündel und trat auf den Gang hinaus. Er rief nach einem Dämonen.

"Versiegele das Zimmer orphelias. Niemals mehr soll irgendein Wesen diesen Raum betreten."

Der Dämon nickte und eilte davon. Don-Esteban drehte sich sich um und ging die Flure entlang zur Eingangshalle. Das Tor öffnete sich und er trat nach draußen. Das Leben ging weiter, er hatte noch wichtige Aufgaben zu erledigen. Der Don verließ das Kastell in Richtung der Taverne zum Schattenläufer.


29.11.2001 12:44#2
Ahram Ashram schlug das alte Buch zu. Eine kleine Staubwolke erhob sich, die einzelnen Staubkörner reflektierten das Licht, so dass sie in der Morgensonne sichbar wurden. Der Schwarzmagier erhob sich und verließ die Bibliothek. Er bemerkte dass die Bücher eigenständig wieder an ihren Platz zurückkehrten und lächelte. Dann stieg er die verlassenen Treppen herab und eilte durch die leeren Gänge, bis er schließlich in der großen Eingangshalle ankam. Wie immer herrschte düsteres Zwielicht, die gegenüberliegenden Wände waren nicht viel mehr als Schemen. Ashram trat auf das Eingangstor zu, welches sich selbstständig öffnete. Der junge Magus verließ das Kastell Richtung Neues Lager.



30.11.2001 06:35#3
Zarzu Zarzu hatte nun gegessen und stapfte immernoch völllig durchnässt richtig Eingang, öffnete das Tor und begab sich auf seine letzte Reise, die Reise, die jeder Mensch einmal tun wird...



30.11.2001 21:12#4
Lim-Dûl Lim-Dûl, der erst seit kurzem in der Barriere war, kam, nachdem er sîch überall umgeschaut hatte, zum Kastell der Dämonenbeschwörer, das er leerstehen sah. Er begab sich in die Bibliothek und schaute sich erstmal verschiedene Bücher an. Dieses Kastell war auf den ersten Blick kalt und ungemütlich, aber es bot für den Anfang Platz für einen Neuen, gerade jetzt, wo es leerstand.


01.12.2001 13:38#5
Lim-Dûl " Ein neuer Tag, und nichts hat sich geändert." *s*. Lim-Dûl stand auf und begab sich kurz nach draussen. Er wollte sich die verschiedenen Lager noch genauer ansehen und begab sich erst mal aus dem Kastell heraus Richtung Sumpflager, wo er gedachte, sich über den Schläfer genauer zu informieren.



03.12.2001 14:30#6
Warman Endlich kam Warman am Kastell an, eigentlich wollte er so schnell nicht wieder hierherkommen. Er öffnete die Tür und trat ein, es war relativ ruhig, nur der Wind säuselte durch die langen Gänge. Warman ging wieder wie beim letzten mal die Treppe hinauf und es dauerte nicht lang bis er fand wen er suchte. Eigentlich kotzte es ihn schon wieder an, wenn er daran dachte das der Kerl nicht normal reden kann...:"Ich grüße euch, Schattendämon, ich brauche eure Hilfe." Er erzählte ihm von dem Vorfall in der Taverne und von dem Schwert, dann zog er es und zeigte es dem Dämon. In seiner unendlichen Gelassenheit schien es ihn irgendwie zu beunruhigen. "Könnt ihr mir sagen was es damit auf sich hat?", Warman machte sich auf Kopfschmerzen gefasst...



03.12.2001 14:51#7
Schattendämon Doch der Dämon nahm wortlos das Schwert und verschwand plötzlich.
Wenige Augenblicke später, Warman wollte sich gerade darüber aufregen, daß der Dämon das Schwert einfach klaute, kam der Dämon zurück und scheppernd erklang die gefürchtete Stimme im Kopf von Warman.

"Dieses Schwert nennt sich Mardariel. In den neun Höllen Beliars ist es wohlbekannt. Es diente schon vielen Recken, Dämonen aller Art zu besiegen. Denn dafür wurde es gemacht.

Ein Schwert, zu bezwingen
Mensch und Ork.
Wesen mit Schwingen,
den Dämonenlord.

Das ist der Spruch, der seit alters her zu diesem Schwert gehört."
Der Schattendämon gab das Schwert zurück an den Banditen, dem es noch gewaltig in den Ohren klingelte.



03.12.2001 14:51#8
Warman Nach dem in Warman's Kopf wieder Ruhe einkehrte legte er das Schwert an, drehte sich um und wollte gehen, als die Stimme des Dämon noch einmal erklang:"Aber seid gewarnt! In den Händen eines Dämons ist es eine mächtige Waffe, da es das einzige seiner Art ist!" Warman drehte sich um:"Habt dank für eure Hilfe!", dann machte er sich auf den Rückweg...



03.12.2001 15:15#9
Raphael Raphael kam zum Kastell und erschrak vor einem Dämon der vor ihm stand. Raphael fasste sich an seinen Kopf denn er hatte leihte Kopfschmerzen bekommen. "Ich habe doch nur selten Kopfschmerzen, ist es dieser Dämon der sie verursacht?" dachte sich Raphael. Von irgendwo her kam dieser Dämon, denn er kannte ihn.


03.12.2001 15:25#10
Raphael Raphael lief ohne weiter Worte us dem Kastell.



03.12.2001 17:12#11
Lim-Dûl "Der Stabkampflehrer ist tot, Raphael. Ich sah Zarzu noch in seinen Tod gehen.", sagte Lim zum schon wieder gehenden Raphael. "Aber ich werde mir hier wohl fürs erste mein Labor einrichten, um einige Runen produzieren zu können. Ich habe in der Aussenwelt ein bisschen die Kultur der Orks erforscht, aber dies tat ich immer in verlassenen Höhlen und Dörfern. Den lebendigen Orks bin ich immer aus dem Weg gegangen und mein bisschen Orkisch reicht wohl kaum für eine Unterhaltung." Lim begab sich in die Bibliothek.



03.12.2001 17:19#12
Lim-Dûl Lim sprach das Wort "Orksprache", doch nur ein sehr dünnes und ein nur wenig dickeres Buch sprangen aus dem Regal und fielen vor ihm auf dem Boden. Er nahm sie auf, setzte sich hin und begann zu lesen.



03.12.2001 19:14#13
Lim-Dûl Nachdem Lim die Bücher kurz überflogen hatte, legte er sie wieder ins Regal zurück. "Soviel kann ich ja praktisch schon selber", sagte er sich. "Wenn ich richtig Orkisch lernen will, muss ich die Orks schon selber fragen. Raphael kann mir sicher sagen, wo ich eins dieser mysteriösen Ulu-Mulus herbekomme." Trotzdem blieb er noch kurz im Kastell, um Bücher über Beschwörungen zu studieren.


03.12.2001 21:41#14
Lim-Dûl Es wurde langsam Nacht und Lim-Dûl legte sich in einem Zimmer, das er schon fast seines nannte und auch gewissermassen eingerichtet hatte, schlafen, nachdem er einen Schwarzen Weisen geraucht hatte.



04.12.2001 08:33#15
Lim-Dûl Nachdem Lim-Dûl aufgestanden war, entschied er sich, für heute ins Alte Lager zu gehen, nachdem er eine gebratene Scavengerkeule gegessen hatte. Er begab sich aus dem Kastell und lief los.



04.12.2001 22:52#16
Shakuras Lim Dül traf kruz vor dem AL auf SHakuras einem Buddler.
Der buddler Shakuras guckte Lim Dül etwas fragend an,denn er hatte ihn noch nie vorher gesehen.

=Shakuras="Einen guten Tag wünsche ich euch und möge Innos eine schützdene Hand über euch halten."

Shakuras ging ins Al und ging durch den außenring um Diego zu suchen,ob er hier im AL ist.



05.12.2001 05:41#17
meditate als meditate im kastell ankam, fing es gerade an, hell zu werden. so leise wie möglich öffnete sie die große tür und stellte ihren korb ab. niemand war zu sehen. sie ging sofort in die bibliothek und rief "dämonen" vier bücher fielen aus den regalen. sie nahm sie und setzte sich an einen tisch. zumindest die rassen und arten der dämonen sollte sie studieren. vielleicht würde sie ja das ding identifizieren können, dass sie aus den augen des don angesehen hatte.
sie las einige stunden und hatte das gefühl, dass sie eines der bücher mitnehmen müsse. würde der schattendämon das gestatten? das buch hieß daemonicon und enthielt hinweise, wie dämonen durch bestimmte fragen zu identifizieren wären.
sie trat in die halle und fragte laut:

"schattendämon, ich weiß, dass du keines der bücher dieser bibliothek aus diesen mauern lässt. kannst du diesmal eine ausnahme machen? ein guter freund bedarf dringend der hilfe. dieses buch ist so dick, dass ich mir das so schnell nicht merken kann, hilfe braucht dieser freund aber jetzt. ich verspreche dir, ich werde mein leben daransetzen, dass das buch wieder hierher kommt, völlig unbeschadet."

während sie auf ein zeichen des dämons wartete holte sie aus ihrem korb das schwert von superlümmel, dass sie aus dem bauch von warman gezogen hatten. nach dem kampf hatte sie es an sich genommen, weil das schwert ganz offensichtlich zu gefährlich war, um es irgendwo liegen zu lassen.

sie ging die langen gänge entlang, die sie schon einmal betreten hatte als sie der stimme der geheimnisvollen pflanzenmagie gefolgt war. dann stand sie wieder vor der geheimnisvollen tür. diesmal ließ sie sich sofort öffnen. meditate brauchte diesmal keine magische hilfe. sie nahm das schwer tund legte es auf den nunmehr leeren tisch. möge es hier blieben, bis die ursache des übels gefunden wäre.



05.12.2001 11:47#18
meditate der schattendämon blieb verschwunden, also nahm meditate das buch an sich und verließ das kastell.

da sich die tür vor ihr öffnete nahm sie an, dass das mit dem buch schon in ordnung gehen würde.

draußen wartete wie immer ihr treuer freund fenris und geleitete sie sicher zur taverne



06.12.2001 19:32#19
meditate meditate, warman und lümmel kamen nach einem längeren fussmarsch im kastell an. die schwere tür öffnete sich knarrend und ließ die drei in die unheimlichen hallen ein.

"ich habe dein schwert in einen sicheren raum gebracht. ich würde dir raten, die dämonen des kastells zum schwert zu befragen, bevor du es wieder an dich nimmst. ich denke, das ist besser für dich und für uns alle. wir werden inzwischen ins neue lager gehn und dich allein lassen. wenn du uns brauchst, der weg ist ja nicht so weit."

meditate gab ihm die hand und wünscht ihm viel glück. dann verließen warman und meditate das kastell in richtung neues lager



06.12.2001 19:44#20
Superluemmel die schwere tür schlug hinter superlümmel zu. still lagen die hallen des zirkels vor ihm. zu still um genau zu sein. das letzte mal als er hier gewesen ist konnte man das rascheln von bücherseiten hören und ab und zu konnte man sogar einen der finsteren schwarzmagier erblicken. was war hier los? entschlossen begab sich superlümmel tiefer in das kastell und hilet ausschau nach einem der dämonen von denen meditate gesprochen hatte. jetzt, wo er hier war, fragte superlümmel sich wie es wohl orphelia ging. er nahm sich vor sich mal nach ihr zu erkundigen.



06.12.2001 19:54#21
Schattendämon Plötzlich hallte eine laute, Kopfschmerzen verursachende Stimme in seinem Kopf "orphelia ist nicht mehr hier. Du findest sie oberhalb des Kastells. Sie liegt unter dem Grabhügel mit dem großen, schwarzen Stein." Der Schattendämon war ohne Vorwarnung vor Superlümmel aufgetaucht.



06.12.2001 21:31#22
Superluemmel superlümmel hielt sich mit beiden händen den schmerzenden kopf. was hatte der dämon gesagt? orphelia tot?! diese neuigkeit traf superlümmel wie der schlag eines schmiedehammers. verdammt, wie konnte das nur passieren? in superlümmel schäumte wut auf. er versuchte sie wenigstens noch kurzzeitig zu unterdrücken. superlümmel sprach mit leiser, mühsam beherrschter stimme : eine magierin brachte vor noch nicht all zu langer zeit ein schwert in dieses kastell da sie befürchtete, dass es von bösen mächten missbraucht werden könnte. ich bin gekommen um genau diese klinge zurückzufordern.



06.12.2001 22:27#23
Schattendämon Das Schwert befindet sich hier. Doch ich muß dich warnen. Dieses Schwert ist kein Schwert, wie jedes andere.

Ein Schwert mit unheimlicher Macht,
geschmiedet durch schwarze Gedanken,
die mit and'ren Gefilden verbunden.
Gehärtet in dunkler Nacht.
Ein sterblicher Träger wird wanken,
seine Seele furchtbar zerschunden.

Der Dämon verstummte nach diesem Spruch. Er hielt das Schwert in den Händen.


06.12.2001 22:40#24
Superluemmel superlümmel ergriff wortlos das schwert und steckte es in die scheide auf seinem rücken.
ich danke euch, dämon. ich werde mir euren rat zu herze nehmen. doch nun habe ich noch etwas zu erledigen.
superlümmel verließ das kastell und ging auf den hügel über den der dämon berichtet hatte. oben angekommen stand er vor einem aus schwarzem stein gehauenen stein der aussah, als wäre er für die unendlichkeit gemacht. superlümmel zog sein schwert, kniete sich vor dem stein nieder und stützte seine hände auf den lederumwickelten griff seiner waffe. er dachte an all die momente in denen er orphelia begegnet war und was er sie noch hätte fragen wollen. alles nun umsonst....eine einzelne träne kullerte über die wange des kriegers und wurde von den blumen am fuße des grabsteines aufgefangen.



07.12.2001 13:28#25
Superluemmel die ganze nacht und die hälfte des folgenden tages hatte superlümmel an orphelias grab verbracht und getrauert. nun stand er auf, wobei seine verspannten muskeln sich bemerkbar machten. lümmel verzog leicht das gesicht und steckte sein schwert wieder ein. mit einem letzten blick auf den grabstein drehte er sich um und wanderte zurück in das tal. lebt wohl orphelia. ich werde euch nie vergessen....



08.12.2001 21:12#26
Lim-Dûl Lim war spät gestern vom Amazonenfest heimgetorkelt und sofort eingeschlafen. Heute war er spät aufgestanden und schrieb jetzt an seinen Spruchrollen.


18.12.2001 15:04#27
Lim-Dûl Nachdem Lim-Dûl einige Tage von der Aussenwelt abgeschnitten im Kastell studiert hatte, begab er sich jetzt wieder hinaus, noch ungewiss, wohin es gehen möge.


23.12.2001 03:32#28
Don-Esteban Das Tor knarrte, wie immer viel zu leise für seine Größe. Herein kam ein Waldläufer, einen dunklen Umhang um und einen wirklich großen Bogen auf dem Rücken. Unter dem Umhang verbarg sich eine Umhängetasche. Don-Esteban war wiedereinmal ins Kastell gekommen. Doch diesmal war es anders. Er würde nicht wieder als Fremder gehen. Er hatte vor, zu bleiben.

Nachdem er seine Sachen in sein altes Gästezimmer geschafft hatte, begab er sich in die Bibliothek und sprach das Wort Beliar laut aus. Eine Menge Bücher fielen aus den Regalen. "Oh Gott, das soll ich alles lesen?" seufzend setzte sich der Don an einen Tisch, die Bücher neben sich zu hohen Stapeln geordnet. Dann began er zu lesen. Über Beliar, seine Herkunft, seine Zukunft, alles, was über ihn geweissagt worden war, über seine Kreaturen und noch vieles mehr. leider waren viele Bücher in fremden Sprachen geschrieben, so daß der Don sie erstmal weglegen mußte, da er nur myrtanisch, seine Muttersprache, beherrschte. Von den anderen Sprachen oder gar fremden Schriftzeichen hatte er keine Ahnung. Aber das würde sich ändern.

Der Don las die ganze Nacht im Licht mehrerer flackernder Kerzen.


23.12.2001 13:55#29
Carthos nettes eigenheim. der baron klopfte lautstark an das tor und hoffte auf eine reaktion von innen.



23.12.2001 14:01#30
blutfeuer das tor öffnete sich selbsttätig und mit einm tiefen bedrohlichen ton. das kastell wirkte unheimlich und abweisend wie immer. feuerglanz und der erzbaron traten ein. der gardist war irgendwo auf der srecke geblieben.
feuerglanz sah sich staunend um. hier war sie noch nie gewesen. das war ja ein gemäuer zum fürchten.

feuerglanz tat das, was sie immer tat in solchen situationen, bevor der baron etwas dagegen tun konnte rief sie lauthals "ist hier jemand"


23.12.2001 14:03#31
Krigga Eine Gestallt mit einer Lanze tauchte am Horizont auf...sie erblickte den Erzbaron wie er gerade das Tor durchschritt und die Gestallt duckte sich. kluges Kerlchen



23.12.2001 14:05#32
Carthos über den geschmack der magiekasper hier kann man sich streiten, dachte der baron. plötzlich tauchte eine gestalt am anderen ende des flurs auf.


23.12.2001 14:09#33
Krigga Krigga sah Gor in die Augen.
Er zog ein Blatt Papier aus der Tasche und steckte es in seinen Mund. Er kaute langsam und schluckte es.
Da landet dein letzter Hinweis wohl in meinem Magen.



23.12.2001 14:11#34
Carthos der baron war imer sten moment völlig überrascht. dann trat er näher an den kerl heran und sah ihm tief in die augen.
dann sagst du mir eben den letzten hinweis



23.12.2001 14:12#35
Krigga Warum sollte ich das ? Was springt für mich dabei heraus ?



23.12.2001 14:16#36
Carthos jetzt stellte der auch noch forderungen.
er packte den kerl am kragen und hob ihn hoch.
ich hab gesagt, sag mir wo ich das schwert finde. ansonsten zeig ich dir mein schwert das ich dabei habe



23.12.2001 14:20#37
Krigga Krigga stemmte seine Füße gegen Gors Schultern und stieß sich ab, er landete sanft auf den Boden und richtete sich auf.
Also so fangen wir erst gar nicht an mein lieber Erzbaron.



23.12.2001 14:23#38
Carthos schwing hier keine langen reden, sag mir wo ich es finden kann


23.12.2001 14:24#39
Krigga Für die richtige Menge an Erz wirst du dein kostbares kleines Schwertchen finden, sonst nicht



23.12.2001 14:25#40
Carthos ich geb dir gleich ein paar aufs maul. entweder du sagst es mir oder du wirst einige hinweise brauchen um deine einzelnen körperteile wieder zu finden


23.12.2001 14:29#41
Krigga Krigga setzte sich auf den Boden und begann einen Apfel zu essen. Sagmal bist du so blind oder tust du nur so, rund um uns sind hunderte Dämonen und alle leben sie hier um das Kastell zu beschützen und dafür zu SOrgen das Leute wie du keine PRobleme machen. Sobald du dein Schwert ziehst unterzeichnest du dein eigenes Todesurteil, außerdem wenn du mich nicht auszahlst wirst du dein Schwert nie finden.



23.12.2001 14:31#42
Carthos er sah sich um. erkennen konnte er nichts, aber man konnte nie sicher sein. pass auf das ich das erz nicht flüssig in dich reinschütte



23.12.2001 14:33#43
Krigga Also willst du nun dein Schwert oder nicht ? Für hundert Erz gehört es mit Sicherheit bald dir.



23.12.2001 14:40#44
blutfeuer feuerglanz konnte das nicht mehr mit ansehn

"sagt mal, habt ihr noch alle? baron, du hast doch wirklich erz wir stroh im kopf. wenn du ihn umbringst, bekommst du dein schwertchen nie und du waldschrat solltest dich auch zusammenreißen. du willst doch auch was von ihm.
keinem tut es weh, wenn er dem anderen hilft, ihr habt beide nur angst um einen zacken aus eurer krone. das ist so bescheuert, das kann man nicht mit anhören. los baron, gib ihm das erz, du schwingst einmal die peitsche und die buddler holen dir doppelt so viel rein."



23.12.2001 14:41#45
Krigga Krigga sah die Amazone an.
Na, hast du dich in der heutigen Nacht zur Moralapostel gewandelt.friede zwischen allen Welten.
Krigga musste lachen und zählte zuerst das Erz einmal nach. Dann wandte er sich zu Gor.
Also mein Lieber, dein Schwert wirst du da finden wo früher die Heiligkeit regiert hat, ich hoffe du weißt was ich meine....ich meine das alte Kloster. Krigga biss von seinem Apfel ab und schmatzte.
Ich wünsche eine erfolgreiche Suche.



23.12.2001 14:41#46
Carthos gieriger penner
sowas hatte er sich schon gedacht und sicherheitshalber etwas erz mitgenommen. das was die amazone eben gesagt hatte, klang zwar vernünftig, doch er war nicht hier um erz an bedürftige zu verschenken.
aber er merkte das es keinen sinn hatte mit dem unterbelichteten zu reden. er warf ihm einen beutel mit 100 erz vor die füsse.



23.12.2001 14:42#47
Carthos für ein wort so einen aufstand. eines tages kriege ich dich kleiner penner. wütend stapfte der baron aus dem kastell.



23.12.2001 14:44#48
blutfeuer feuerglanz sprang schnell hinterher, bevor die tür dröhnend ins schloss fiel.


24.12.2001 03:47#49
Schattendämon Der Schattendämon tauchte urplötzlich aus der Dunkelheit in den Tiefen des Kastells auf. Er packte Krigga am Kragen. Krigga verspürte trotz der Stille, die ihn umgab eine scharfe, schneidende Stimme, die ihm im Kopf wehtat. Höllisch wehtat.

"Beschädige nie wieder eins der Bücher aus der Bibliothek oder du erleidest nie endende Qualen, Sterblicher."

Und als ob die Kopfschmerz verursachende Stimme nicht ausreichte, quälte Krigga zu allem Überfluß auch noch ein starker Brechreiz. Er würgte die Seite aus dem Buch hervor, die er zuvor verschluckt hatte. Sie war unbeschädigt, nur vollkommen zerknittert und mit Magenschleim bedeckt. Die Tinte war wohl wasserfest gewesen.

Während der Dämon Krigga weiterhin fest am Genick gepackt hielt, fuhr er mit der anderen Hand über die auf dem Boden liegende Seite hinweg. Und siehe da, das Pergament sah wieder wie neu aus, sauber und glatt.

Der Schattendämon nahm die Seite an sich und machte sich auf in die Bibliothek. Unterwegs ließ er Krigga achtlos wie einen überflüssigen Sack Reis fallen. Dann verschwand er in der Bibliothek.

Krigga polterte auf den Boden, verließ schleunigst das Kastell und bewegte sich schnell in Richtung altes Kloster.



24.12.2001 04:10#50
Don-Esteban Der Don hatte die ganze Nacht in der Bibliothek gelesen. Er wußte nun ein bisschen über Beliar und seine Kreaturen. Einige Bücher hatte er gelesen, aber die Stapel der noch durchzusehenden Werke waren ungleich größer, als der kleine Haufen schon gelesener Bücher.

Als der Morgen dämmerte, ging der Don nach draußen. Er ging in Richtung des Haudh-en-Istarwen. Nach einer kurzen Zeit, die er schweigend davor verharrte, betrat er den Hügel und ging bis zum Stein, der an der höchsten Stelle stand. Der Don drehte sich um und schaute über das Kastell in Richtung Altes Lager. Bei dem klaren Winterwetter war die Sicht sehr gut. Der Don lehnte sich gegen den schwarzen, dreieckigen Stein. Doch ihm wurde auf einmal kalt. Der Grabstein schien ihm die Wärme zu entziehen. Als ob er nach seiner Lebenskraft griff. Schnell entzog sich Don-Esteban dem gierigen Sog des Steins.
Er faßte mit der Hand an den Stein, berührte ihn mit den Fingerspitzen. Sie froren fest, hatte er das Gefühl. Schnell zog er sie zurück. Ob das immer im Winter passierte? Oder war dies eine Reaktion auf irgendwelche Ereignisse. Spiegelte der Stein irgendetwas wieder? Der Don konnte sich erinnern, daß der Stein vorher noch nie so kalt gewesen war. Bisher war er überhaupt nicht durch seine Temperatur aufgefallen, nur durch seine Form, seine Oberfläche und Farbe.
Don-Esteban dachte an orphelia. Dann fiel ihm ein, daß er ja seine Sachen im Gästezimmer hatte. Eilig verließ er das Hügelgrab und ging ins Kastell zurück. Dort rannte er förmlich die Treppe hinauf und sah nach seiner Tasche, die im Zimmer lag. Ja, die restlichen 8 Heiltränke, die ihm orphelia damals gegeben hatte, als er sich aufmachte, seinen Bogen zu suchen, waren noch da. Er würde versuchen, ein genauso guter Alchemist zu werden, wie orphelia einst. Irgendwann würde er es schaffen, auch solche Heiltränke zu brauen, irgendwann nach langem Studium.

Das Studium... richtig. Der Don eilte wieder in die Bibliothek, setzte sich an den Tisch und schlug das nächste Buch auf. Nur, wenn er verstand, wie man Dämonen beherrschte, konnte er die Kontrolle über sich und das Böse in ihm behalten.



24.12.2001 15:45#51
meditate meditate stand vor der tür des kastells. mit einem dunklen ton öffneten sich beide türflügel von allein. sie trat ein. die dunkle halle des kastells empfing sie mit ihrer besonderen atmosphäre der bedrohung und der unheilvollen verkündung.

meditate suchte zuerst ihr ehemaliges zimmer auf. es war alles unberührt geblieben. sicher konnte sie wieder einige tage hier einziehen. das kastell hatte sie mit dem selbsttätigen öffnen der tür auf seine art willkommen geheißen.

meditate nahm die zwei bücher aus ihrem gepäck. das daemonicon würde sie wieder in die bibliothek legen. sie hatte es durchgelesen und hatte das gefühl, einiges verstanden zu haben. außerdem war es ohnehin eher ein nachschlagewerk. mit dem goldenen buch würde sie sich in den nächten tagen intensiver befassen. dieses buch war der grund ihres aufenthaltes und sie würde das kastell nicht eher verlassen, als sie antworten auf ihre fragen gefunden hätte.
meditate ging in den lesesaal. überrascht stellte sie fest, dass sie nicht allein war. über den büchern zusammengesunken schlief da jemand. also hatte der schatten dämon noch jemanden für würdig erachtet, in der bibliothek zu arbeiten. vorsichtig ging sie näher und musste überrascht feststellen, dass es don-esteban war.

seltsam, seinetwegen hatte sie doch das daemonicon geholt? ob er vielleicht sogar auf der suche nach genau diesem buch war? sie legte ihm das buch auf den tisch, genauso, dass er es sofort bemerken würde, wenn er erwachte.
dann ging sie in einen anderen raum der bibliotehk und rief "uralte" und griff dann nach dem buch, dass sich langsam aus dem regal schob.



25.12.2001 15:52#52
Lim-Dûl Wieder einmal stand Lim vor dem Kastell, und er konnte die Dunkelheit förmlich spüren, die davon ausging.

So trat Lim ins Kastell des ZuX ein, wo er sich vornahm, einiges zu lesen; zum Beispiel wollte er über das Wesen der Dämonen mehr erfahren. Er trat in die Bibliothek ein und sah zu seiner grossen Überraschung Don schlafend über einem Buch, neben ihm noch einen ganzen Stapel davon. Im Nebenraum sprach er leise "Dämonen" , doch es reichte, dass zwei dicke Wälzer laut polternd auf den Boden fielen. Hoffend, dass die Bücher heil geblieben und Don nicht erwacht seien, hob Lim sie vom Boden auf, dann zog er sich in einen anderen Raum zurück, wo er noch Meditate grüsste, und begann zu lesen. So wurde es langsam Abend, und spät in der Nacht liess Lim die Bücher auf dem Tisch liegen und begab sich in "sein" Zimmer, wo das Bett noch nicht gemacht war, und schlief ein.


25.12.2001 16:43#53
meditate meditate war spät auf ihr zimmer gegangen und in einen unruhigen schlaf versunken. immer wieder hatte sie diesen traum vom fliegen in einer kugel und hinzu kam, dass etwas in ihrer brust brannte, das ihr fast den atem raubte.
sie fuhr aus dem schlaf auf. eine eisige kälte lag im raum. alle wände waren eisbedeckt. seelbst der fußboden, alle möbel, selbst ihre haut schien eisbedeckt. sie schlotterte unter ihrer bettdecke und sehnte sich nach wärme. woher kam das alles?

sie wollte aufstehen, musste allerdings feststellen, dass sie sich nicht bewegen konnte. voller entsetzen wollte sie um hilfe schreien, aber kein schrei kam über ihre lippen.



26.12.2001 01:23#54
Schattendämon Der Schattendämon kam plötzlich ins Zimmer, als ob er den lautlosen Schrei meditates vernommen hätte. Er sprach zu ihr. meditate hörte seine Worte ohne Stimme in ihrem Kopf.

"Lege den Stein ab, Sterbliche,
der liegt mit Macht auf deiner Brust.
Sie ist eine für dich verderbliche
die in dunklem Ursprung fußt.
Wenn er dich deiner Kraft beraubt,
dann du wirst einer Mumie gleichen.
wenn er dich langsam aussaugt,
dann du gehörst zu den Leichen."

Nach diesen Worten trat der Schattendämon an meditates Bett heran und riß ihr den an einer Kette befestigten Stein vom Hals. Er schloß seine Klauen darum und als er sie wieder önffnete, war der Stein samt Kette verschwunden.
"Der Stein ist nun dort, wo er keinen Schaden mehr anrichten kann. Er ist auf einer anderen Ebene des Diesseits."

Damit verschwand der Dämon wieder. Die Tür hatte sich nicht bewegt.


26.12.2001 01:46#55
meditate meditate lag wie erstarrt. das brennen in ihrer brust war von ihr genommen. nachdem der schattendämon verschwunden war, erwärmten sich ihre glieder langsam wieder. das eis auf den wänden und auch auf ihrer haut löste sich auf und ruhe kam über sie.

konnte es sein, dass der kleine rote stein unheil stiften konnte? dass ihre beängstigenden träume von diesem stein ausgelöst wurden?
nun würde sie wohl keine signale mehr von warman empfangen können. vielleicht wollte der dämon ja auch gerade das unterbinden.

meditate rollte sich im bett zusamemn und schlief endlich wieder einmal traumlos und tief.



26.12.2001 02:10#56
Don-Esteban Der Don wachte auf. Die drei dicken Kerzen waren schon weit heruntergebrannt. Er mußte wohl lange geschlafen haben. Als Magier brauchte man wohl eine starke Konzentration und Willensbeherrschung.

Jemand hatte ein Buch auf seinen Tisch gelegt. Es hieß Daemonicon. Interessiert schlug der Don den schweren Deckel auf und blätterte darin. Bald hatte er sich festgelesen. Faszinierende Dinge wurden dort über alle möglichen Dämonen erzählt. Es gab viele Abbildungen von schaurig anzuschauenden Wesen.
Ein Kapitel interessierte den Don besonders. Es hieß "Inspectionis Daemonis" und handelte von der Kontrolle über Dämonen, sowie über die Macht, die man brauchte, um sie zu kontrollieren und es schloß mit der Warnung, das schreckliche Dinge passieren konnten, wenn die Kontrolle versagte. In einem Abschnitt des Kapitels waren dunkle Andeutungen über Erfahrungen mit Dämonen in den Körpern von Menschen zu lesen. Über Versuche damit und daß viele das nicht überlebt hätten. Es sei verboten, diese Versuche durchzuführen und jeder sei verdammt, der dies tat. Der Don schreib sich sorgfältig Wort für Wort dieses Kapitel auf einige Blätter Pergament.

Dann schloß er das Buch, ging fürs erste aus der Bibliothek in den Versammlungssaal und rief entschlossen nach dem Schattendämon.


26.12.2001 02:21#57
Schattendämon Der Dämon erschien und fast gleichzeitig mit seiner stimmlosen Stimme bohrte sich ein tiefer Schmerz in Don-Estebans Kopf.

"Was ist dein Begehr, oh Wissensdurstiger?"



26.12.2001 02:32#58
Don-Esteban Der Don biß die Zähne zusammen. Die Stimme des Dämons war wirklich schlimm. Irgendwie kreischend und als ob jemand mit einem scharfen Messer einem das Hirn in dünne Scheiben schneiden würde. Der Don zwang sich, die Stimme im Kopf auszuhalten und konzentrierte sich auf die Antwort.

"Ich möchte in den Kreis der Lehrlinge der Dämonenbeschwörer aufgenommen werden, damit ich später einmal ein mächtiger Magier werde. Ich habe Gründe dafür, über die ich nicht sprechen möchte und es fehlt mir nicht an dem nötigen Ernst, mit dem ich die Sache angehen will."

Langsam gewann Don-Esteban an Selbstsicherheit, als er sein Anliegen vortrug. Doch der Dämon blickte finster auf ihn herab. Er hatte wohl nur den einen Gesichtsausdruck, wenn man den Vorderteil seines abscheulichen Kopfes überhaupt Gesicht nennen konnte. Fratze hätte es wohl besser getroffen.


26.12.2001 02:51#59
Schattendämon "Ich kenne deine Gründe. Glaubst du etwa, du kannst sie vor mir verheimlichen?" Donnerte der Schattendämon den Don an. Der wurde fast rasend vor Kopfschmerz.
"Du hast in deinem Innersten einen Teil eines Dämons eingeschlossen und willst ihn kontrollieren. Das ist so offensichtlich, wie die Hölle Beliars heiß ist, oh Sterblicher.
Doch ich werde dich als Lehrling zulassen unter zwei Bedingungen: Erstens beantworte die nun folgenden Fragen wahrheitsgemäß und vor allem richtig. Zweitens bilde dich fort im Wissen über Dämonen, die in Körpern anderer eingeschlossen sind. Stelle dein Wissen, daß du dir so erwirbst in den Dienst der Allgemeinheit."

Der Dämon verstummte.



26.12.2001 03:01#60
Don-Esteban "Du hast recht, du hast recht." beeilte sich der Don, zu sagen. "Ja, es stimmt und ich werde die zweite Bedingung auch sicher erfüllen. Ich bin ja deswegen hierher gekommen. Aber bitte sprich nicht so laut. Es tut so weh. Vielleicht muß ich das erst lernen auszuhalten, wenn ich Magier weden will." Dann straffte sich die Haltung des Don. "Stelle mir deine Fragen. Ich bin bereit."
Und in Erwartung neuen Schmerzes biß er die Zähne zusammen.



26.12.2001 03:09#61
Schattendämon Die Stimme des Dämons sprach erneut, diesmal etwas leiser"Meine erste Frage an dich: Was zeichnet einen Dämonenbeschwörer gegenüber anderen Magiern aus?"
Der Dämon verstummte und wartete auf eine Antwort.



26.12.2001 03:32#62
Don-Esteban "Ein Dämonenbeschwörer gegenüber anderen Magiern." murmelte der Don. "Sie besitzen nicht nur die Macht, die andere Magier über bestimmte Elemente haben, sondern auch die Macht, Kreaturen erstehen zu lassen. Untote wie Skelette und Wesen von anderen Ebenen wie Dämonen und Golems. Doch diese Macht ist mit Vorsicht zu genießen, da sie, wenn sie außer Kontrolle gerät, zu schlimmen Dingen führen kann. Darum muß man beim Studium der dunklen Magie sehr gewissenhaft sein, ebenso wie bei der Praktizierung."



26.12.2001 04:00#63
Schattendämon "Gut. Meine zweite Frage," antwortete der Dämon. "Du stehst vor einer Gruppe von schwer Bewaffneten mit gezogenen Schwertern. Es sind 5 Leute. Sie sind gut bewaffnet und gerüstet. Beschwörst du zu deiner verteidigung drei Skelette oder einen Golem. Wenn einen Golem, was für einen und warum."

Abermals verstummte die Stimme ohne Klang.



26.12.2001 04:07#64
Don-Esteban "Ich werde weder Skelette noch irgendeinen Golem beschwören," antwortete der Don. "Ich werde zuerst versuchen, mit dem Anführer der Gruppe zu reden und mehr über die Situation herauszufinden."

Der Don war sich ziemlich sicher, daß das eine clevere Antwort war.


26.12.2001 04:33#65
Schattendämon "Meine letzte Frage ist einfacher Natur: Schwörst du, die Ziele der Dämonenbeschwörer bis zum letzten Atemzug zu verfolgen? Schwörst du, Daß du den Idealen der dunklen Magie immer treu bleiben wirst? Schwörst du, daß du Außer Beliar keinem zweiten Gott huldigen wirst?"

Die Stimme des Dämons war wieder unerträglich laut im Kopf des Dons geworden. Plötzlich verstummte sie und Leere machte sich im Kopf des Don breit.


26.12.2001 04:44#66
Don-Esteban Die plötzliche Stille, war fast noch schlimmer, als die Stimme des Dämons.
"Ich schwöre." erwiderte Don-Esteban feierlich und doch etwas zu schnell. Er wollte die Prüfung schnell hinter sich bringen.



26.12.2001 04:53#67
Schattendämon "Du bist hiermit aufgenommen. Meine Fragen hast du alle richtig beantwortet. Was die zweite Bedingung angeht... ich werde dich beobachten.

Du wirst hier im Kastell wohnen und deine Studien fortsetzen. Ich werde dich beobachten. Du bekommst ein Zimmer im Westflügel. Die Bibliothek steht dir jederzeit offen. Du darfst Bücher aus der Bibliothek mit auf dein Zimmer nehmen, um sie dort zu studieren.
Erweise dich würdig.

Hier ist deine Robe." Der Dämon hielt plötzlich eine schwarze schmucklose Robe in einer seiner Klauen und reichte sie dem Don.



26.12.2001 05:07#68
Don-Esteban Don-Esteban nahm die Robe entgegen und verschwand schnell aus dem Saal. Er war sehr zufrieden, mal abgesehen von den Kopfschmerzen, die ihn ins Bett des Gästezimmers trieben. Sein Zimmer würde er morgen suchen, heute war er zu müde zum umziehen.

Er war in den Zirkel der Dämonenbeschwörer aufgenommen.



26.12.2001 09:50#69
blutfeuer feuerglanz betritt das alte kastell. zuerst hatte sie gegen die schwere tür getreten, die sich einfach nicht öffnen wollte. erst als sie all ihre kraft zusammennahm und schon verzweifelt aufgeben wollte, stand sie plötzlich in der gewaltigen halle.

das war seltsam, denn auf der suche nach dem schwert, war die tür ganz leicht aufgegangen. heute wollte sie eigentlich nur mal nachsehen, ob man hier etwas klauen könnte. bei ihrem letzten besuch hatte sie registriert, dass hier alles alt aber auch kostbar aussah.

vorsichtig schlich sie durch die räume. in vielen befanden sich geheimnisvolle truhen und schreine, die förmlich auf sie zu warten schienen.
trotzdem hielt die unheimliche atmosphäre sie zunächst davon ab, sich ihrer beute zu nähern. erst als sie in einem raum einen großen, goldenen kelch von makelloser schönheit entdeckte, konnte sie nicht mehr widerstehen. sie griff zu und stürzte mit einem lauten schrei zu boden. was war das gewesen? sie hatte in ihrem kopf in dem moment eine stimme gehört. die "noch nicht" gerufen hatte in einer lautstärke und intensität, dass sie das gefühl hatte, der kopf würde explodieren. das licht verschwamm vor ihren augen und ihr wurde übel. was war das denn gewesen? der schmerz war so intensiv, dass sie von einem zweiten versuch, sich dem kelch zu nähern, abstand nahm.

"diese zauberscheiße muss ich mir nicht antun, es wird sich auch noch etwas anderes finden" weiter schritt sie durch die räume und öffnete auch einige truhen. sie waren alle leer. die meisten türen zu räumen, die sie interessiert hätten, waren ohnehin nicht zu öffnen.

in einem weiteren raum befand sich in einem gläsernen schrein einen dolch, edelsteinverziert und funkelnd. hier war eigentlich nur das glas zu zerstören. das musste eigentlich klappen.

feuerglanz griff zu und stürzte wiederum zu boden. die gleiche stimme in ihrem kopf, die gleichen worte "noch nicht", der gleiche schmerz und eine panische angst in der kehle, ließen sie den raum fluchtartig verlassen.
"das wird wohl nix mit dem klauen hier. ich mach mich aus dem staube. mit diesem zauberkram kann man mir gestohlen bleiben."

auf ihrem weg zum ausgang warf sie noch einen blick in die bibliothek, eine wahnsinnssammlung. feuerglanz konnte zwar lesen, hatte aber mit büchern eigentlich nichts am hut. sie ging einige schritte in den raum und plötzlich flog ein buch auf sie zu. sie konnte nur schnell die hände ausbreiten und es einfangen. sonst wäre es wohl an ihrem kopf gelandet und der war nun wirklich schon geschädigt genug.

das war ein schönes buch und niemand hatte eben in ihrem kopf "noch nicht" gebrüllt. sollte das bedeuten, dass sie dieses buch klauen könnte? sie sah es sich näher an. auf dem einband fand sie den schriftzug "donnra". feuerglanz setzte sich einen moment an einen der tische, den schmerzenden kopf in die hand gestützt, blätterte sie einige seiten um. wie von geisterhand stand plötzlich ein getränk vor ihr. nur ein lufthauch hatte angedeutet, dass hier wohl eben jemand war. vorsichtig nippte sie an dem getränk. schlagartig war der kopfschmerz weg.

feuerglanz sah sich suchend um. keine seele weit und breit. seltsames kastell, hier würde sie wohl nicht so schnell wieder auftauchen. trotzdem blätterte sie noch ein bisschen in dem buch.



26.12.2001 11:45#70
blutfeuer das buch war eine abhandlung über die göttin der amazonen. warum war ihr das buch in der bibliothek entgegen geflogen? sie hatte mit diesem ganzen götterkram ja nun wirklich nichts am hut. auf den ersten seiten bemühte sich das buch, dem leser das besondere an der magie der amazonen zu erklären. lauter verworrenes zeug.

nur die besonderen hinweise auf die männeropfer fanden das interesse von feuerglanz. und dass es eine göttin war, die den frauen eine dominante rolle im geschlechterkampf zuwies.

"vielleicht ist ja doch was dran an dieser göttin. ich sollte mir das bei gelegenheit unbedingt näher ansehen. möglicherweise habe ich donnra ja unrecht getan. aber im moment gibt es andere prioritäten."

feuerglanz klappte das buch zu, stellte es wieder ins regal (das klauen im kastell war ihr vergangen) und verließ diese hallen. diesmal ging die tür nach draußen sogar von allein auf, als wollte das kastell sie rausschmeißen.


26.12.2001 14:53#71
meditate meditate erwachte seltsam erfrischt. sie stand auf und wusch sich und ließ sich in der küche von den dämonen etwas zum essen servieren.

weil es eine alte gewohnheit war, griff sie an ihre brust um mit einem griff zur kette zu kontrollieren, ob es warman gut ging, aber die kette war ja nicht mehr da. der dämon hatte sie für immer mit sich genommen. die verbindung war endgültig gelöscht.

trotzdem war sie nicht wirklich traurig. es war auch, als wäre eine fessel von ihr abgefallen. was gut und was schlecht war, würde sich irgendwann in der erinnerung zeigen. die zeit würde den blick auf die geschehnisse der letzten wochen schärfen.

danach ging sie wieder in die bibliothek. das goldene buch lag unberührt an seinem platz und meditate setzte sich. vorsichtig passte sie die kralle in die vertiefung und öffnete das wertvolle buch.

die texte der ersten seiten konnte sie nicht entziffern. einige seiten versuchten wohl, ihr nachricchten in den kopf zu schicken, aber irgendwie fehlte ihr der zugriff. hilfesuchend sah sie sich um, dann sagt sie "sprachen" und es fielen mehrere bücher aus den regalen. sie sammelte sie ein und ging wieder an ihren tisch. das war arbeit für tage.



26.12.2001 16:02#72
Champ champ steht vor dem großen tor des alten kastells und will anklopfen, doch die tür öffnet sich wie von selbst. champ geht schnell rein, die kälte draußen behagt ihm garnicht. und schon ist das tor wieder zu.
er schaut sich erstmal um, ob er jemanden sehen kann.
da erscheint plötzlich ein dämon.
auf dessen frage, was champ hier zu suchen hat, antwortet er: "Ich suche Odin. Wenn er hier ist, bring mich zu ihm. Es ist wichtig"


26.12.2001 16:15#73
Joni Odin von Hassenstein Odin war mal wieder in das Buhyrrische Buch vertieft.
Als er unten Stimmen hörte, legte er seinen Bogen an und ging die Treppe hinunter.
Unten angekommen sah er den Dämon und Champ, einen alten Bekannten, dem er erst neulich Erz geschenkt hatte.
Odin murmelte ein paar unverständlich Worte, worauf der Dämon sich verzog. Champ,
Fragte Joni erstaunt.
was wollt ihr denn hier?



26.12.2001 16:23#74
Champ erfreut registriert champ, daß joni odin tatsächlich da ist. der mann war schwer aufzutreiben, im normalfall.
"Ich will bei dir den Umgang mit dem Einhänder lernen. Bei uns im Sumpflager gibt es im Moment keinen, der es mir beibringen kann und ins alte Lager will ich nicht gehen. Und da bist du eben der einzige, der mir bekannt ist. Also, kannst du mich unterrichten ?"
gespannt wartet champ auf eine antwort



26.12.2001 16:31#75
Don-Esteban Don-Esteban kam aus seinem Zimmer, um in die Bibliothek zu gehen und seine Studien fortzusetzen. Er setzte sich wieder an seinen Tisch und las weiter. Drei neue Kerzen standen darauf und brannten mit ruhiger Flamme. Jemand hatte sie dorthin gestellt. Nur, wenn ein kleiner Lufthauch, der beim Umblättern einer Seite entstand, die Flamme erfaßte, erzitterte diese ein wenig, nur um sich dann sofort wieder zu beruhigen.

Der Don vertiefte sich in ein weiteres Werk. "Fundamentum Arti Magicae Beliaro". Zum Glück war nur der Titel in der Sprache der Gelehrten gehalten. Doch möglichst bald würde er die auch richtig lernen müssen.

Don fing an zu lesen und vertiefte sich so in die Lektüre, daß er die Welt um sich herum vollkommen vergaß.



26.12.2001 16:33#76
Joni Odin von Hassenstein Joni überlegte kurz.
Das war das erste mal seit Ewigkeiten, dass er jemandem den Umgang mit dem Einhänder beibringen sollte.
Doch er war nicht gerostet.
Hör zu...
Du magst viele Lehrer in deinem Leben treffen die gut sind und die effektv lehren können, doch keiner, kein einziger, wird im Umgang mit dem Einhänder so erfahren sein wie ich. Ich bin die härteste Einhandschule Myrtanas durchlaufen, wenn es nicht eine der härtesten der Welt war.
Also, daher die Summe von 2500 Erz, die du an mich zu entrichten hättest. Odin pausierte kurz und betrachtete Champs Gesicht.
Dann fuhr er fort.
Weisst du...früher, vor einigen Monaten, war ich einmal im Sumpf. Ich sah zu wie Baal Netbek einem Novizen namens Hamir ein Amulett mit einem könisblauen Edelstein in der Mitte schenkte. Ein Amulett dass die Magische Kraft im Körper eines Jeden, oder sagen wir, fast im Körper eines Jeden, steigerte. Ein paar Wochen später efuhr ich von Gor Na Rem, Hamir sei gestorben. Nun...finde das Amulett und du kriegst meine Ausbildung zum Preis von 400 Erz. Odin blickte Champ mit zusammengekniffenen, aber nicht bösen, sondern viel mehr wartenden Augen an.



26.12.2001 16:43#77
Diego | R@PC Zwei Gestalten kamen den Berg herauf. Eine davon erkannte man schon von weitem als dem Alten Lager zugehörig: Knallrot!

Als sie näher kamen konnte man Diego und Schläfer erkennen, wie sie sich dem Kastell näherten. Als sie vor der Tür standen rückte Diego seine Robe zurecht und bat an der Tür um Einlass...



26.12.2001 16:51#78
Champ jetzt mußte champ erstmal schlucken. 2500 erz war schon eine ganze menge. und ein amulett zu finden, das einem novicen vor langer zeit vom einem verrückten geschenkt wurde, war sicher genauso schwer. aber was solls, champ hatte keine wahl.
"Also gut. Ich gehe dann nochmal ins Sumpflager zurück und werde sehen, ob ich dazu im Stande bin. Ich melde mich wieder, also geh nicht weg." champ wollte sich als baal schon ins sumpflager teleportieren, als ihm einfiel, daß er dafür noch garkeine rune hatte.
Prima, darf ich schonwieder durch den Schnee laufen
dachte sich champ.
kurz darauf verschand er wieder in richtung sumpflager



26.12.2001 16:56#79
Schläfer langsam und knarrend öffnete sich das tor und die beiden gingen hinnein keinen umweg zu machen liegen sie in die biblio und wie von geisterhand flog ihnen ein buch entgegen "diego kannst du bitte nach einem dämon der neuen höllen suchen ich glaube ich schaff das heute nicht mehr"



26.12.2001 16:56#80
Diego | R@PC Diego schlug das Buch auf und legte es auf ein Pult. Tatsächlich fand er einen Abschnitt über neue Höllen...

Jetzt hieß es suchen. Ein Ritual...

*les*



26.12.2001 17:21#81
Schläfer der schatten kam auf dem berg an und die tür öffnete sich von selbst auf direktem weg ging er zu schläfer der zusammen mit diego in der bibliothek an einem buch arbeiteten. "hier" er übergab ihm das schwert





26.12.2001 17:25#82
Diego | R@PC Das passte wie die Faust aufs Auge. Diego hatte nämlich gerade das gefunden, wonach Schläfer und er gesucht hatten.

Ich hab's! Lass und gehen!

Diego schnallte sich sein Schwert wieder etwas fester um und beide verließen das Kastell.



26.12.2001 18:46#83
Champ nach einer weile kam champ wiedermal durch den schnee gestapft und stand wieder vor der tür des alten kastells.
die tür ging auf und champ trat ein.
er sprach den nächstbesten dämon an um joni odin zu holen.
"Sag ihm, ich habe alles, was er wollte"



26.12.2001 19:25#84
Joni Odin von Hassenstein Odin kam die Treppe hinunter.
Als er das Amulett in Champs Händen sah, glänzten seine Augen ein wenig, sein Gesichtsausdruck blieb jedoch hart wie immer.
Gut, gib mir das Amulett.
Odin nahm das Amulett an sich und verstaute es unter seiner Robe. Dann wollen wir mal.
Also, zu den wichtigsten Sachen beim Kampf mit dem Einhänder ist deine Geistige haltung. Du musst gerade denken und gerade fühlen, gerade wie ein Schwert. Du musst die Euphorie und doch die Kälte des Stahls fühlen. So musst du in die Schlacht ziehen.
Doch...praktisch gesehen musst du ersteinmal einige grundlegende Dinge lernen. Zieh dein Schwert.
Champ zog sein rostiges Schwert.
Na also, das ist bei allen Anfängern so. Du darfst es nicht mit 2 Händen anfassen, auch nicht wenn du es ziehst. Das ist ein Einhänder. So, dann zieh das Schwert diesmal in einem schönen Bogen von Links nach rechts, fasse das Schwert nicht verkrmapft, jedoch hart an, so dass es die Bewegung deiner Hand nachgeht.
So, jetzt zieh.
Champ versuchte das Schwert so zu ziehen wie Odin es gesagt hatte. Ja, das war schon nicht schlecht. Aber fasse das Schwert noch weniger verkampft an.
Nach dem vierten mal klappte es.
Na siehst du, es geht doch. Wenn du zuhause bist, über das immerwieder, immer wenn du Zeit hast, bis du das Gefühl hast es wirklich zu können. Nun geh ein paar Schritte mit dem Schwert in der Hand.
Champ tat wie ihm gesagt wurde.
Na, ist dir etwas aufgefallen?
Champ blickte Odin stumm an.
Genau, du hältst das Schwert zu weit oben; das verbraucht viel zu viel Kraft. Versuche den Arm hängen zu lassen, lockere den Griff um das Schwert. Jetzt muss das Schwert fast eine Linie mit dem Arm bilden...siehst du. Geh noch ein paar Schritte. Nun, ich denke...das geht so in Ordnung.
Jetzt kommen wir zu den Schlägen. Weisst du wie Kinder Steine werfen? So darfst du nicht schlagen. Stell dir eine Windrose vor. Gut, du darfst jetzt nicht von Nord nach Süd schlagen, sondern von Nord-Nord-Ost nach Süd-Süd-West und von Nord-Nord-West nach Süd-Süd-Ost. Wenn du ausholst, knicke deinen Arm leicht. Nun schlage schräg nach unten. Du musst so schlagen, dass wenn dein Arm ausgestreckt ist das Schwert eine gerade Linie mit deinem Arm bildet. Wenn du so schlägst, kannst du schon fast kleine Kombinationen machen. Einmal von Nord-Nord-Ost sach Süd-Süd-West, dann nimm den Schwung des Schlages mit und schlage den nächsten Schlag von Nord-Nord-West nach Süd-Süd-Ost.
Versuche es nun.
Champ war am Anfang noch etwas ratlos, doch nach einigen Versuchen klappte es einigermaßen.
Odin schmunzelte leicht.
Das ist nicht schlecht. Übe das so oft du kannst, alles. Komm vielleicht zum üben auxch mal bei mir vorbei. Das kostet dann nichts.
Odin zwinkerte Champ an.
Dein Geschick im Umgang mit Einhändern ist um einiges gestiegen. Komm bald wieder, es gibt viel zu lernen.
Ach ja, ich kriege noch 400 Erz von dir.



26.12.2001 19:58#85
Joni Odin von Hassenstein Als Odin Champs Blick sah, sagte er
Nun denn, bezahle, sobald du das Erz hast.
Aber lass dir nicht zu viel Zeit, denn nach einer Gewissen Zeit werde ich unruhig, und wenn ich unruhig werde, geht meistens etwas kaputt. Ach ja, falls du schlafen willst, geh rein, immer den Gang lang, da kommt ein großer Raum mit Stühlen und einer Pritsche. Leg dich auf die Pritsche wenn du willst, aber nicht auf den Tisch.
Odin dreht sich um und ging.



26.12.2001 20:31#86
Champ nach dem vielem training war champ erst einmal völlig erledigt. auch das viele laufen hatte seinen teil dazu beigetragen. wenn er wenigstens ein paar ski dabei gehabt hätte.
Die mühe hatte sich aber wenigstens gelohnt, der kampf mit dem einhänder war ihm jetzt nicht mehr völlig fremd. im gegenteil, er konnte jetzt damit richtig gut umgehen. obwohl er die windrosentechnik etwas merkwürdig fand. völlig erschöpft nahm er das angebot, hier im kastell übernachten zu düfen, an. das es nur eine pritsche war, war champ heute egal.
er ging den beschriebenen gang, legte sich auf die pritsche und schlief ein.



27.12.2001 00:35#87
Joni Odin von Hassenstein Odin saß in seinem Zimmer.
Auf dem Tisch das Amulett und das Buhyrrische Buch. Er versuchte Schriftzeichen aus dem Buch mit Schriftzeichen auf dem Amulett zu vergleichen, doch seine Vermutung blieb unbestätigt, die Zeichen hatten nichts gemeinsam. Das Amulett hatte für ihn etwas unbeschreibliches. Nicht weil es sensationell mächitg war, sondern weil es einerseits jemandem der sich mit Magie beschäftigte sofort auffallen würde, andrerseits aber so unwichtig schien. Diese Art von Magischer Ausstrahlung war Odin völlig neu, er meinte auch noch nichts von ihr gehört zu haben. Um den blauen, abgerundeten Edelstein waren einige wenige Schriftzeichen geritzt. Sie waren Odin zwar nicht völlig fremd, jedoch glaubte er auch sie noch nie gesehen zu haben.
Eine der wenigen Sachen die er über das Amulett wusste war, dass es die Magische Kraft in einem steigerte, so sagte jedenfalls Baal Netbek als er das Amulet an Harim überreichte.
Über Harim selber wusste er nicht viel, doch über Gor Na Rem, welcher ihm von Harims Tod berichtete. Gor Na Rem war Odins Bekannter, es schien als würden sie gute Freunde werden. Doch eine kurze Zeit nach Harims Tod starb auch Gor Na Rem.


Nach einiger Zeit des Brütens entschloss sich Odin aufzubrechen, vielleicht würde er in die Taverne gehen, vielleicht ins Alte Lager...genau wusste er es noch nicht.



27.12.2001 07:33#88
blutfeuer feuerglanz erreichte das alte Kastell und stand vor der tür, bereit, sich wieder mit aller kraft gegen den widerstand der tür behaupten zu müssen. eigenartigerweise öffneten sich diesmal die türflügel von allein, wie von geisterhand. ein tiefer ton erklang, als wolle die tür sie einladen oder warnen. das war wirklich ein unheimliches gebäude, welches ein eigenes leben zu führen schien.

sie ging einige schritte und plötzlich erschien ein dämon vor ihr. feuerglanz erschrak bis ins mark. diese geistersachen waren ihr wirklich absolut unheimlich. trotzdem widerstand sie dem verlangen, das kastell sofort wieder zu verlassen.

der dämon sagte kein wort. er winkte ihr, zu folgen und führte sie in einen raum, offensichtlich ein gästezimmer. dort legte sie ihre sachen ab. der dämon war schon wieder verschwunden.

feuerglanz starrte an die decke. hier würde sie nun einige zeit verbringen müssen. bei ihren nächtlichen grübeleien war ihr klar geworden, dass sie unbedingt wissen musste, was in dem buch gestanden hatte. es war fast so, als hätte die göttin der amazonen ihr das buch selbst in die hand gegeben.


27.12.2001 09:44#89
Raphael Die Tür knarrte und eine Gestalt trat ein. Sie wurde von einem Dämon empfangen und die Bücherei gebracht. Es war Raphael. Er sprach die Wörter Letzte Lektion mit dem Schwert aber da kann Buch hinunterfiel suchte er es. Nach einer Stunde fand er und verushcte es zu lesen. Anscheinend wollte das Buch nicht gefunden werden aber Raphael las es. "Kapitel 1 Wie Gardisten perfekt mit dem Schwert umgehen.
Kapitel 2 Wie Söldner und Banditen perfekt mit dem Schwert umgehen. Kapitel 3 Wie Sektenangehörige Schwerter perfekt nutzen.
Kapitel 4 Wie Orks erstmals Schwerter schmiedeten.
Kapitel 5 Wie Dämonenbeschwörer perfekt mit dem Schwert umgehen Kapitel 6 Wie man 2 Dolche zur gleichen Zeit perfekt halten kann. Das sechste Kapitel fesselte Raphael besonders. "Das wäre was für Flonos!" Er fragte einen Dämon ob er es mitnehmen konnte doch der antwortete "Lies es hier oder mach dir eine Abschrift." Er führte Raphael in sein Gästezimmer wo er das Buch genauer studierte. Nachdem Raphael nach einiger Zeit Abschriften der wichtigsten Seiten gemacht hatte, ging er mit damit in Richtung Sumpflager davon.


27.12.2001 14:28#90
Lord_Xardas - N Nek kam vor dem Kastell an. Eine grosse Tuer war vor ihm, er klopfte an...


27.12.2001 14:34#91
Lord_Xardas - N Einige skunden spaeter knarrte die Tuer und sie ging auf. Nek trat ein paar schritte vor und murmelte.
Ja das scheinen wirkliche Daemonenbeschwoerer zu sein...



27.12.2001 14:37#92
blutfeuer feuerglanz war gerade auf dem weg in die bibliothek, als sie plötzlich nek, ihren lehrer in der einganshalle sah.

"seh ich richtig? was machst du denn hier?"



27.12.2001 14:39#93
Lord_Xardas - N Feuerglanz, auf dich trifft man immer bei denn unmoeglichsten angelegenheiten. Das gleiche koennte ich dich fragen! Warum bist du nicht im Lager?


27.12.2001 14:41#94
blutfeuer "ich werde hier jetzt einige zeit bleiben. tut mir leid, wenn ich deiner aufforderung von heute nacht nicht folge leisten konnte

mir ist in diesem kastell merkwürdiges widerfahren und der sache muss ich auf den grund gehen. ich bin gestern schon einmal hier gewesen und das kastell wollte mich nicht haben. das habe ich deutlich gespürt.

du weißt, dass ich diebin bin und ich wollte einfach ein paar der schätze mitnehmen aber ich wurde von einer stimme daran gehindert. allerdings sagte die stimme "noch nicht" was ja schon an sich sehr merkwürdig klingt.
dann war ich in der bibliothek und mir ist ein buch entgegengeflogen, welches offensichtlich von mir gelesen werden möchte. ich weiß zwar nicht, warum ausgerechnet von mir, aber seitdem muss ich ständig an das buch denken. es ist ein buch über donnra unsere göttin und ihre magie. das buch will, dass ich mich mit ihm befasse. das war eindeutig eine entschei-dung, die das buch getroffen hat und der ich mich nicht entziehen kann.

du bist mein lehrer und einer der ganz wenigen menschen, denen ich hier vertraue. ich habe bisher noch mit niemandem darüber gesprochen. ich weiß auch noch nicht, wo mich die ganze sache hinführt. aber da es für mich im moment draußen ohnehin zu gefährlich ist, werde ich in der nächsten zeit wohl hier bleiben.

wenn ich das buch nur ansehe, wächst in mir der hass und ich finde, dass das ein sehr gutes gefühl ist. und wenn das buch meinen hass verstärkt, wird es mich ja vielleicht auch zu we-gen führen, diesen hass letztendlich zu befriedigen. es ist ein buch über magie der donnra und wenn der einzige weg, rache für mir angetane schmach zu nehmen, die magie sein soll, dann werde ich mich eben mit magie befassen. gegen die hochgerüsteten gardisten des alten lagers habe ich mit waffen ohnehin keine chance. vielleicht wird sie ja magie das fürchten lehren.
sage meiner königin dass ich hier bin, wenn sie mich braucht, werde ich da sein. ansonsten wird ich lesen und ich werde lernen und ich werde erkennen,


27.12.2001 14:49#95
Lord_Xardas - N Stop!
Ausatmen nicht vergessen grinste Nek.
Eigentlich schade, ich wollte dich gerne noch unterrichten. Ich kenne denn weg der Magie. Pass auf. Hier herrscht Beliar. Seine Magie verbreitet finsternis.
Ich habe bis jetzt nur wenig mit solchen Priestern zu tun gehabt, die auch diese Magie voellig beherrschten.

Aber das du hier bist ist garnicht mal so schlecht. Das Alte Lager wird es nicht wagen das Kastell anzugreifen!
Und wenn du dich mit Magie befassen willst dann tu das.
Ich will dich nicht hindern.
Das du mich als einen Freund siehst ist schoen. Damit waerst du wohl neben Mylanaa die erste Amazone die mich nicht am liebsten gleich umbringen will.
Ich suche Don, und denn obersten Priester Beliars. Ich hoffe du kannst mir helfen?



27.12.2001 14:56#96
blutfeuer "ich vermute, don wird schlafen. gestern sah ich ihn noch in der bibliothek. jetzt weiß ich nicht wo er ist. vorhin habe ich noch meditate gesehn, aber ich weiß auch nicht, wo sie ist. den oberen priester dieser dunklen sekte habe ich noch nie zu gesicht bekommen. ist sicher auch besser so.

vielleicht setzt du dich ja auch in die bibliothek und wartest auf don. wegen des oberpriesters würde ich einfah mal laut rufen. ich weiß, dass es hier jede menge dämonen gibt, von anderen menschen weiß ich nichts."



27.12.2001 15:01#97
Lord_Xardas - N Laut rufen meinst du?

HEY, HIER BIN ICH!
Ich suche denn Obersten Priester Beliars!
rief Nek...
Und ich bin jetzt in der Bibleothek falls ihr micht sucht.
fuegte Nek leise hinzu.

Ok dann zu Don, wenn ich recht habe bekommt er noch ordentlich eine drauf, er hat meine Ruestung geklaut und weiss nicht wie gefaehrlich sie ist! Also lass uns in die Bibleothek gehen.



27.12.2001 15:13#98
Lord_Xardas - N Nek und Feuerglanz gingen in die bibleothek, dort nahm sich Nek ein buch in die Hand. Es war betittelt mit: Andere Kampfkuenste. Es schien interesant zu sein. Er nahm es und setzte sich zu Feuerglanz die bereits ein Buch in Haneden hielt. Wahrscheinlich das Buch von dem sie erzaehlt hat...



27.12.2001 16:45#99
Joni Odin von Hassenstein Joni kam am Kastell an. Vor dem Kastell wütete ein kräftiger Schneesturm. Odin liebte den Schnee. Es begann langsam zu dämmern, Odin blickte zurück, der Schnee wehte an ihm vorbei, eine dicke weisse Decke bedeckte allen Grund um ihn herum, ganz weit in der Ferne sah er einen Turm des Alten Lagers... Dieser Anblick, dieser Wind, diese Kälte...er wollte am liebsten draussen bleiben, doch er schritt ins Kastell hinein, in sein Zimmer, und schlug das Buhyrrische Buch auf.



27.12.2001 19:01#100
Bullit Allein wanderte Bullit durch den Schnee. Vor ihm erhob sich das kastell der Dämonenbeschwörer. Hier sollte er Nek treffen. Er klopfte an und die Tür schwang auf. Der Nordmann trat ein.
"Nek?!"
Bulli sah sich in der Eingangshalle um.



27.12.2001 19:04#101
Lord_Xardas - N Nek schrekct auf, sein name. Sein name ist gefallen. Wer ruft ihn? Ich bin hier in der Bibleothek!



27.12.2001 19:08#102
Bullit Bullit erstieg die Stufen endloser Treppen, um schließlich in dem mit Büchern gefüllten Raum anzukommen. Er entdeckte Nek an einem der Tische. "Ah, da bist du ja."
Er setzte sich Nek gegenüber.
"Na, was gibts denn zu..."
Dann fiel der Blick des Nordmannes auf die Amazone. Ein breites Grinsen erschien auf seinem Gesicht.
"Aha, na schau mal an, das passt ja alles wunderbar. So schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Aber erstmal zu dir, Nek."
Er wandte sich wieder dem Angesprochenen zu.
"Was kann ich für dich tun?"



27.12.2001 19:10#103
Lord_Xardas - N Nek legte das Buch weg und grinste zu Bullit.
Neine, sie steht hier unter anderem unter meinem Schutz und wird nicht mit dir mitkommen!
Ich wollte mit dir ueber das vorgefallene reden, und wie es aussieht bist du ein edelmann. Du bist alleine gekommen.
Mein Vater hatte also recht.
Er haelt viel auf dich mein freund. Er haelt sehr viel auf...


27.12.2001 19:17#104
Bullit Bullit wurde etwas ernster.
"Achja, ein Ehrenmann, hehe. Weißt du dass es das Wort bei uns im Norden garnicht gibt? Ich bin nicht mehr als ein Krieger, und im Kampf liegt für mich die einzige Ehre. Ich wusste garnicht dass dein Vater Kontakt zu dir hatte, er hat nie etwas derartiges erwähnt. Naja, er hatte bestimmt seine Gründe. Auch ich habe ihn immer respektiert, denn er war mein Freund und Führer seit ich hier angekommen bin, und das ist nun schon ziemlich lange her. Von ihm habe ich gelernt die südländische Mentalität zu verstehen."
Bullit wurde kurz nachdenklich, fing sich aber schnell wieder.
Nun gut, was gibt es denn wichtiges, junger Freund?



27.12.2001 19:23#105
Lord_Xardas - N Oh, ich lese seine Tagebuecher und anderes. Und dort sehe ich das du anscheinend ein ganz netter kerl bist. Nicht so wie manch anderer. Ein guter Freund und vertrauter. Der einzige vertraute meines Vaters. Deswegen wollte ich dich auch alleine sprechen.
Es geht um sie hier.
Nek zeigte kurz auf Feuerglanz die sill daneben sass.
Sie hat versucht dich zu ermorden, nunja irgendwie logisch nachdem was du ihr angetan hast. Und na Drak...
Doch du wirst sie nicht bestrafen.
Ich bin ihr Lehrmeister. Sie ist meine Schuelerin und ich bin fuer sie verantwortlich.
Neks stimme war ruhig und gelassen. Er sprach langsam...
Doch ganz ohne strafe wird sie auch hier nicht davon kommen. Nur werde ich entscheiden was getan wird...
Und sie wird auch nicht ins Alte Lager gehen.
DU weisst selber was dann passiert.



27.12.2001 19:32#106
Bullit Bullit nickte.
"Sie würde im besten Falle im Kerker verotten."
Er sagte dies ernst, denn es entsprach der Wahrheit.
"Nun gut, ich werde sie heute verschonen, doch dies mache ich nur weil ich dich respetiere, Nek."
Der Hüne sah Feuerglanz an.
"Hör zu Kleine. Ich hab kein Interesse mit dir zu kämpfen, denn es liegt für mich keine Ehre im Kampf gegen eindeutig Unterlegene. Doch merke dir, dass ich trotzdem kein Problem damit habe dich zu stellen und zu töten sollte ich auch nur noch ein einziges Mal von einer solchen Tat erfahren."
Bullit lehnte sich im Stuhl zurück. Dieser ächzte etwas. Sein Blick ruhte wieder auf Nek.
"Du solltest ihr vor allem beibringen zu überleben, denn sie scheint ihre eigene Stärke noch nicht einschätzen zu können. Das könnte nochmal böse enden."


27.12.2001 19:36#107
Lord_Xardas - N Ich danke dir.
Und ich wusste das wenn ich mit dir rede du alles verstehen wirst...
Sie wird sich hier erstmal etwas besinnen. Hier im kastell. Ich werde sicherlich auf sie aufpassen. Damit soetwas nicht nocheinmal vorkommt.

Doch sagt Bullit, wisst ihr etwas ueber die Ruestung meines Vaters?


27.12.2001 19:39#108
Bullit Bullit überlegte.
"Nun, es war eine Schwere Garderüstung. Er trung sie jeden Tag, genau wie jeder Andere auch. Soweit ich weiß hatte er sie auch an als er von uns gegangen ist um sich in den Tod zu stürzen."



27.12.2001 19:42#109
Lord_Xardas - N Nek laechelte ...
Was ein glueck das dieser Gardist nichts davon weiss, dann stimmt es also. Nur er und Stone wussten von der Ruestung. Gut und jetzt wussten noch ein paar mehr davon. Und Don hatte sie. Doch das wuerde nicht mehr das groesste problem darstellen...

Ich danke euch fuer denn Beusch.
Ich hoffe wir koennen auch als freunde verbleiben.



27.12.2001 20:03#110
Joni Odin von Hassenstein Odin trat ein. er hatte Stimmen gehört.
Routinekontrolle.
Odin grinste in den Raum.
Wen haben wir denn hier? Herr Gardist? Sie habe ich im Alten Lager schonmal gesehen...
Aber die Dame dort...
Nachdem die Leute nicht antworteten, verzog sich Odin wieder. Er wunderte sich ein Wenig über die Verschwiegenheit der 3 Gestalten.


27.12.2001 20:43#111
blutfeuer feuerglanz hatte sich während des gesprächs sehr zurückgehalten. sie wusste, dass sie im kastell sicher war. meditate hatte ihr vorhin erzählt, dass dieses kastell von mächtigen dämonen beschützt würde und sie jeden des kastells verweisen würden, der den regeln zuwider handelt. sie hatte auch erfahren, dass die dämonen noch zu ganz anderen sachen fähig waren, die ein mensch sich gar nicht vorstellen konnte.

sie hatte ihrem feind gegenüber gesessen und die ganze zeit getan, als wäre sie so in das buch vertieft, dass sie gar nichts mitbekam von dem besuch des feindes. in der zwischenzeit musterte sie ihn genau und beobachtete seine sprech- und ausdrucksweise. er war ungewöhnlich groß und kräftig. körperlich würde sie ihm nie das wasser reichen. er wirkte aber auch sehr trainiert und schnell. obwohl feuerglanz viel von ihrer eigenen schnelligkeit hielt, wäre das wohl auch kein pfand, mit dem sie in diesem falle gewinnen könnte.
andererseits fiel er auf, dass er sehr langsam sprach und seine worte mit bedacht wählte. die bücher hatte er kaum beachtet, nachdem er einige zeit auf dem schriftzug des buches vor nek geblickt hatte. sie schlussfolgerte, dass er mühe beim lesen haben würde. wahrscheinlich hatte er nie eine richtige schule besucht, sondern immer nur seinen körper weiter entwickelt. das würde möglicherweise seine intellektuellen fähigkeiten mindern. andererseits wollte sie ihn auch nicht unterschätzen.

bullit hieß er also. der 2. feind hatte einen namen. bullit und warman.
sie formte die namen mit den lippen und spürte dem geschmack nach. es schmeckte nach blut und es schmeckte süß. rache war süß.

diese körperlich so überlegenen feinde würden eines tages um ihr leben flehen. nie wieder würde sie so einen törichten versuch machen, einen der beiden aus dem hinterhalt zu erlegen. sie sollten sich erniedrigen. vor ihr. und sie hatte auch schon eine ahnung, auf welchen weg sie das schaffen könnte. das buch der donnra hatte ihr den weg geöffnet.



27.12.2001 23:23#112
Don-Esteban Der Don schreckte hoch. Er war wieder einmal über den Büchern eingeschlafen. 'Was für eine Kerzenverschwendung' dachte er noch, dann sah er Feuerglanz, die Nase tief in ein Buch gesteckt. Sie schien ihre Umgebung gar nicht wahrzunehmen.

Weiter entfernt saß Nek. 'Hoffentlich gibt das keinen Ärger...' Die Sache mit der Rüstung war für Nek sicher noch nicht ausgestanden. Der Don tat es Feuerglanz gleich und vertiefte sich in eins der Bücher. "De Bellum Beliarem" Was immer da drin stand, in diesem Augenblick war es für den Don von größter Wichtigkeit, so daß er die Wirklichkeit um sich herum zu vergessen schien. 'Hoffentlich entdeckt Nek mich nicht!'



27.12.2001 23:30#113
Lord_Xardas - N Neks kopf ging langsam in die hoehe. Diesen kerl kannte er! Wie in zeitlupe spielte sich das bild ab...
Er sprang auf und ueber seinen stuhl in richtung Don-Esteban. Seine waffe lies er besser stecken dachte Nek noch. Doch es ging um diese maechtige Ruestung. Nek schlug das buch das der Don gerade in der Hand hielt zur seite. Ach der Don!
Der Ruestungsdieb.
Neks hand griff nach Dons hals, doch er konnte schnell genug zurueckspringen... Ich will die Ruestung, sofort. Sonst passiert etwas was du dir nichtmal im traum vorstellen kannst!



27.12.2001 23:37#114
Don-Esteban Der Stuhl fiel polternd um, als der Don zurücksprang. Eine der Kerzen verlosch mit leisem Zischen. "Hehe langsam, langsam. Ich hab die Rüstung doch gar nicht für mich genommen." Der Don war zurückgewichen und stand nun mit dem Rücken gegen ein hohes Bücherregal gepreßt. "Ich glaubte, daß ihr für diese Rüstung nicht bereit seit, darum wollte ich sie in Sicherheit bringen. Ich habe sie nicht mehr, sie ist an einem sicheren Ort und wird dort auch nicht benutzt werden." Der Don ließ Nek nicht aus den Augen.



27.12.2001 23:44#115
Lord_Xardas - N Nek ging einige schritte zur seite...
Du glaubst also das die Wassermagier die Ruestung nicht benutzen? Ich hatte in genau der Nacht eine vision. Dabei wurde das ganze Neue Lager in die Luft gesprengt, von einem Magier. Er hat "nur" einen eispfeil werfen wollen. Doch die Ruestung hat seine Macht so verstaerkt das alles in die Luft ging. Nek schnellte nach vorne und presse seine Hand an Dons Hals. Hast du oder ueberhaupt einer eine ahnung was fuer eine macht hinter dieser Ruestung steht? Ich koennt euch garnicht vorstellen was man damit machen kann. Es gibt genau 2 leute, oder es gab.
Neks augen funkelten...
Die kapiert haben, und nur einen burchteil davon gesehen haben was die Ruestung vermag!
Stone und mein Vater. Er ruhe in Frieden.
Nichtmal er war so dumm und gab die Ruestung weg. Und meine aufgabe sollte es sein sie zu bewachen. Nicht sie zu nutzen. Doch du bringst uns alle hier in gefahr.
Neks griff wurde fester...
Ich hoffe fuer dich das keiner der Magier die Ruestung anlegt. Weil wenn doch wird er irgendeine art von Magie anwenden. Und wenn er das tut fliegt uns diese verdammte....
...Nek war wutentbrannt.
Um die Ohren!



27.12.2001 23:46#116
blutfeuer feuerglanz sah entsetzt der schlägerei zu. ihr lehrer macht sich über den don her, den sie auch als guten bekannten bezeichnen würde. das konnte doch nicht wahr sein. die bücher fielen zu boden und das regal begann zu wanken.
feuerglanz sprang hinzu um wenigstens die bücher aus dem kreis der beiden männer zu beseitigen. danach lehnte sie sich an das regal um es am umfallen zu hindern.

sie war selbst sehr verwundert über sich. sie beschützte und sorgte sich um bücher? feuerglanz, der kleine diebin, tänzerin und sängerin, seltsame sachen gingen hier vor.



28.12.2001 00:03#117
Don-Esteban Das Gesicht des Don lief blau an. "Loslassen" röchelte er. Nachdem Nek den Griff einigermaßen gelockert hatte ohne den Don ganz aus seiner Gewalt zu lassen, fuhr er hustend fort. "Woher wißt Ihr, daß ich die Rüstung den Wassermagiern gegeben habe? Aber es stimmt. Sie haben sie eingeschlossen, magisch, in irgendeine Kiste und sie werden sie nicht benutzen. Hoffe ich." sagte er leise zum Schluß. "Wenn ihr sie wiederhaben wollt, dann geht dorthin und stellt die Wassermagier zur Rede."

Mittlerweile hatte Nek losgelassen, als er staunend den Worten des Don folgte. Der klopfte sich seine Robe ab, holte ein paar mal tief Luft und griff sich an den Hals.



28.12.2001 00:10#118
Lord_Xardas - N Nek schloss die Augen, eine Magische umgebung. Er wollte denn leuten im Kastell zeigen was er sah. Sie wuerden es ihm sonst nie glauben. Er streckte seine Arme zur seite...
Dann sieh es dir!
Nek haelt sich seine Hanede an die Schlaefen und konzentrierte sich. EIn greller Blitz durchfuhr denn raum. Die Magische atmosphaere verhalf ihm seine Vision deutlich zu machen.
--alle im kastell sehen das:
Es war dunkel, ein licht. Es war die wohnhoehle im Neuen Lager zu erkennen. Der erz haufen. Blaeulich funkelte er. Doch dort ein Magier. Er trug die Ruestung. Der Magier machte irgendetwas, alles verschwommen. Doch dann eine grosse magische explosion. Alles breitete sich aus. Das Neue Lager war nicht merh zu erkennen. es breitete sich ueber die ganze Bariere...
Es wurde wieder dunkel.
--
Nek krachte auf die knie.
Nun weisst du, was ich meine.



28.12.2001 00:18#119
Don-Esteban "Jemand sollte die Magier dort warnen. Möglichst bald. Aber heute nicht mehr." meinte der Don. "Doch ich schlage vor, wir machen uns schonmal auf den Weg und gehen bis zum Schattenläufer. Von da aus wird es morgen nicht mehr so weit sein. Im Schattenläufer könnt Ihr Euch auch für Euren Angriff auf mich hier in der Bibliothek entschuldigen, und zwar, indem Ihr die Zeche zahlt." fügte der Don grinsend hinzu. Der Hals schmerzte fast gar nicht mehr. "Ich hole nur noch meine Sachen."

Damit verschwand er, ohne daß Nek etwas erwidern konnte und kam erst nach ein paar Minuten wieder, nun einen Umhang über die Robe geworfen und seinen Bogen auf dem Rücken. "Nu, was ist? Können wir gehen?"



28.12.2001 00:22#120
Lord_Xardas - N Nek hatte sich wieder aufgerafft. Und nickte.
Ich werd euch begleiten. Doch ich werde heute noch bis ins Amazonen Lager gehen. Ich muss noch etwas erledigen...
Und ich verspreche euch wenn die Magier die Ruestung nicht wieder herausruecken werde ich sie mir eigenhaendig holen.

Also lasst uns gehen.
Nek verabschiedete sich noch von Feuerglanz.
Macht keine dummheiten. Ich werde dich sicherlich nochmal besuchen kommen... Bis bald meine schuelerin.

Dann gingen der Don und Nek aus derm Kastel hinaus...



28.12.2001 00:22#121
blutfeuer feuerglanz freute sich, das war ja noch mal gut gegangen.

"nehmt ihr mich mit? wartet bitte einen moment"



28.12.2001 00:29#122
Lord_Xardas - N Nek hielt die gross eingangstuer offen.
Gerne dann komm her...



28.12.2001 00:31#123
blutfeuer feuergalnz war schnell zu meditate gelaufen.

"los, komm auch mit. du musst doch mal raus aus diesen mauern. du bistja schon ganz verschimmelt. wir haben einfach mal ein bisschen spaß."
meditate zog sich ihr schattenläufercape an und folgte den anderen


28.12.2001 02:06#124
Joni Odin von Hassenstein Odin schritt aus seinem Zimmer hinaus. Er war ein wenig verärgert dass er gegenüber dem Gardisten, der Frau und dem Jungen mann nicht hartnäckiger gewesen war. In dem Raum knisterte die Luft, er spürte dass irgendetwas bsonderes zwischen diesen Personen geschehen war. Besonder ärgerlich fand er sein inkonsequentes Auftreten der leicht bekleideten Dame gegenüber. Sein Führer Malek mochte anders denken, soch solange er nicht aufzufinden war war Odin entschlossen solch unmoralische Erscheinungen nicht zu dulden. Nun, es war geschehen, doch falls sie sich nocheinmal treffen würden, würde er sie zur Rede stellen.
Odin ging aus dem Kastell hinaus, in die stille Außenwelt hinein. Der Mond und die Sterne waren klar zu sehen, der Himmel war wolkenlos und es war Kalt. Odin stapfte durch den hohen Schnee hindurch gen Taverne.



28.12.2001 12:10#125
Bullit Bullit machte sich abreisefertig. Die Nacht hatte er im Kastell verbracht, er hatte nochmal einige Bücher nach Schawachstellen der Dämonen durchstöbert. Leider schien es keine Universallösung zum Töten eines solchen Wesens geben, denn jede Art hatt ihre persönlichen Eigenheiten.
Der Nordmann legte seine Schwerter an, Asgard auf den Rücken, den Vollstrecker an den Gürtel. Heute würde er einen Dämonen erlegen. Die Miene des WIkingers hellte sich etwas aif, in freudiger Erwarung auf einen Kampf der ihn zur Abwechselung mal fordern würde. Endlich mal was Anderes als Jagd auf törichte und schwache Amazonen oder kleine Buddler.

Bullit verließ das Kastell, ein schmales entschlossenes Grinsen hing auf seinen Lippen, während er leise die Melodie eines nordischen Kampfliedes summte.


28.12.2001 14:18#126
Bullit Eine ganze Zeit später schleppte Bullit sich keuchend vor die Tore des Kastells. In der Fratze seiner Rüstung klaffte ein Loch aus dem sich ein Blutrinnsal ergoß. Der Nordmann stützte sich schwer auf sein Schwert, mit der anderen Hand schleifte er den leblosen Körper eines Monsters hinter sich her. Die große Tür schwang auf und Bullit stolperte herein.
"Ich hab ...*keuch*... ich habs geschafft...hehe."
Der Nordmann grinste geistesabwesend und fiel der Länge nach auf den Steinboden der Eingangshalle, wo er bewusstlos liegenblieb. Ahrams Körper lag etwas weiter hinter ihm.



28.12.2001 14:38#127
meditate meditate, die sich bisher mit den verletzten der tavernentragödie befasst hatte fuhr zusammen, als einer der kastelldämonen hinter ihr auftauchte und ihr ins gehirn gab, dass sie in der vorhalle gebraucht würde und dass das wohl höchste priorität haben sollte.

meditate stürzte hinaus. dort lag einer der gardisten aus dem alten lager und hatte eine tiefe wunde in der brust, aus der das blut stoßweise auf den steinfußboden des kastells lief und dort eine immer größer werdende blutlache verursachte. hier ging es wirklich um sekunden.

einige schritte hinter ihm lag eine schreckliche kreatur, die aber nicht mehr zu leben schien.

meditate rief zwei dämonen, die jeder einen der körper auf den arm nahmen. den einen dämon bat sie, das seltsame monster in einen gut verschließbaren raum zu bringen, den anderen dämon wies sie an, den gardisten auf eine liege in einem der noch leer stehenden räume zu bringen.

prüfend sah sie danach den gardisten an. sie hatte ihn schon gesehn. er war sehr weiß im gesicht und sie war sich nicht sicher, aber wenn er der führer der gardisten war (was sie fast vermutete) dann war sie wohl in einer der situationen, zu denen der schattendämon seine bohrenden fragen gestellt hatt.
sie war nicht herr über leben und tod. sie würde ihre kunst in den dienst des lebens stellen und diesen gardisten heilen.



28.12.2001 14:51#128
Ahram Schwärze umfing Ahram. Unendliche Schwärze. Die quälende Umklammerung des Dämons war endlich von ihm gewichen, doch sie hatte ihn sehr geschwächt. Er war gefangen, gefangen in seinem eigenen Körper. Allein würde er es nicht schaffen zurück an die Oberfläche zu kommen. Er wartete.



28.12.2001 15:05#129
meditate zuerst öffnete meditate das winzige schwarze fläschchen und gab dem verletzten einige tropfen der schwarzen flüssigkeit. entsetzt stellte sie fest, dass es die letzten tropfen waren, die sie ausgerechnet einem mann gab, der den tod wahrscheinlich eher verdient hatte als alle anderen hier in der barriere.
egal, es war ihre pflicht. das würde ihr die paar entscheidenden minuten zeit einräumen die sie brauchte, um die schreckliche wunde zu schließen. um die schmerzen zu nehmen, blies sie ihm vorsichtig goldstaub in die nase und dann holte sie ihr elfenbeinpulver. der dämon, der ihr assistierte, öffnete die wunde, so dass sie bis in den grund sehen konnte. das herz des gardisten schlug nur noch schwach. die erste prise des pulvers schloss die tiefsten spuren. das herz begann etwas kräftiger zu schlagen, der starke blutfluss versiegte.
meditate wartete einige sekunden, bis die erste gabe ihre arbeit verrichtet hatte. danach streute sie die nächste prise in die wunde, die nächsten ebenen schlossen sich, die wunde hörte auf zu bluten.

die dritte prise bewirkte, dass sich die wunde langsam schloss. sie konnte beobachten, wie sich nerv um nerv, ader um ader und muskel um muskel zusammenfügte. die knochen knirschten und griffen mit feinen, zusammenwachsenden fasern ineinander.

ganz zum schluss holte meditate eines ihrer öle und begann, den zerfetzten brustkorb einzuölen. strich um strich ihrer hände ließen die schreckliche wunde verschwinden und die haut glatter werden. man konnte annehmen, dass es ihre hände waren, die das wunder bewirkten.

der gardist schlief tief und fest. er war gerettet und würde gesund werden. meditate sah ihn lange an. wenn sie doch auch seinen kopf heilen könnte mit ein paar berührungen ihrer hände, sie hätte gern den ganzen tag weiter gestreichelt und auch die ganze nacht. aber gegen bosheit gab es wohl keinen heilzauber.
leise verließ die heilerin den raum.



28.12.2001 15:19#130
Lord_Xardas - N Nek kam denn weg zum Kastell gerannt. Hier hatte man fast die ganze kolonie im ueberblick. Nek schaute sich um und es war nichts wirklich schlimmes was als zeichen dern akunft galt zu sehen...
Nek klopfte an der Tuer, und wieder oeffnete sie sich.
Hallo, ist jemand hier?



28.12.2001 15:31#131
Joni Odin von Hassenstein Odin war an einem Feuer wieder zu Bewusstsein gekommen. Wer ihn aus den Trümmern befreit hatte wusste er nicht. Was er wusste war, dass eine Frau, die er schon einmal im Kastell getroffen hatte, sein Bein versuchte zu versorgen. Das Brettstück das in seinem Oberschenkel steckte, schien sie entfernt zu haben. Verbunden war er auch...nicht viel, für solch eine tiefe Verletzung, aber Odin war kampferprobt und hatte schon schlimmeres erfahren. Früher, bevor er in die Kolonie kam, währe er nun mit leichtigkeit ins Kastell gegangen, doch er war gerostet. Er musste häufiger kämpfen, wieder trainieren. Jetzt konnte er nur humpelnd mit der Frau schritthalten. Diese Frau trug auch Don-Esteban, und Odin fragte sich wieso er eigentlich ins Kastell dürfe.
Nun, im Kastell angekommen legte er sich ersteinmal in sein Bett, um sich auszuruhen. Als er nach einigen Stunden Stimmen hörte, ging er die Stufen hinab. Dort sah er den Mann, den er gestern schon einmal mit dem Gardisten und der Dame gesehen hatte.
Einen schönen guten Tag wünsche ich euch. Dürfte ich nun erfahren wer ihr seid?


28.12.2001 15:35#132
Lord_Xardas - N Nek schaute sich um, ein Magier. Und dazu ein hoher Magier Beliars. Er verbeugte sich leicht.
Seid gegruesst!
Mein name ist Nek.

Und ich suche Meditate, Don Esteban und Feuerglanz.



28.12.2001 15:35#133
Warman Wolken zogen sich zusammen, der Himmel färbte sich schwarz. Blitze schlugen rund um das Kastell ein, das Zentrum der magischen Energie der Kernpunkt in Sachen Dämonenbeschwörung. Ein blutrotter Lichtblitz erhellte den Berg so das dieser ein unheimlichen Anblick bot.

Warman schwebte wieder in der Luft, sackte aber schnell zu Boden. Nun war er wieder frei, frei gekommen aus der Hölle, erlöst von dem Hass und der unbeschreiblichen Gewalt die in ihm wohnte. Er lag regungslos da und starrte in den Himmel, die Wolken verzogen sich langsam wieder.

Dann wollte er sich aufrichten und spürte den Schmerz in seinem Bauch. Er riss den Stachel heraus, eine unterarmlange Stichwaffe, er beschloss sie vorert zu behalten. Mühsam stand er auf, die frische Luft tat gut, nicht dieser verwesende Gestank, wie er ihn die letzten Wochen ertragen musste. Wieviele es wohl gewesen sind, ihm kam es wie eine Ewigkeit vor. So lang war er da unten umhergeirrt, um überhaupt erst die Sphäre zu finden...

Er sah in der Ferne das Alte Lager, seine Heimat. Er musste sie warnen, vor der drohenden Gefahr, aber er war schwach und würde es wohl nicht schaffen. Er lehnte sich gegen die Tür des Kastells, sollte er eintreten? Zu den Dämonen? Lieber nicht, aber er hatte keine Wahl, also zwengte er sich durch einen Spalt und stolperte hustend durch die Gänge...



28.12.2001 15:40#134
Lord_Xardas - N Hinter Nek oeffnete sich das Tor und Warman kam herein gefallen... Warman?
Warman wieder hier?
Nek drehte sich um fing ihn auf...
Warman!
Was machst du hier?
DU bist, du warst...
... Nek wusste nicht was passiert war.



28.12.2001 15:42#135
Joni Odin von Hassenstein Nek? Ich kenne einen Nek, doch der war Gardist im Alten Lager... nun, wo Don-Esteban ist, kann euch nur meditate sagen. Feuerglanz...nie gehört.
Plötzlich wurde Odin übel. Er fühlte sich, als habe er Tage nichts gegessen, und währe doch überfullt.
Das Amulett schien sich in seine Brüst zu drücken, unerbittlich immer tiefer in seinen Körper.
Odin verzog sein gesicht. Er musste sich an die Wand anlehnen. Er meinte Schritte in den Gängen zu vernehmen.
Ist da wer? Wer ist hier? Wer hat diesen Ort betreten?
Rief Odin so laut er es in seinem Zustand vermochte. Das Amulett baumlete fridelich um seinen Hals, sein Körper entspannte sich, doch die Übelkeit blieb. Dann sah er einen Gadisten. Er war anders als die anderen.
Wer bist du?



28.12.2001 15:45#136
Warman "Gefahr........gro..ße...Ge...fahr...", er hatte Mühe zu sprechen, die Verletzung war schwer und er hatte viel Blut verloren, wovon die Spur hinter ihm zeugte."Unto...te wollen an....grei...", er verlor das Bewusstsein...


28.12.2001 15:47#137
Lord_Xardas - N Noch ein schwerverletzter...
Nek zog Warman hinein und legte ihn vorsichtig hin, dann rannte er zu Odin. Kommt ich helfe euch.

Mein Vater war der Chef der Garde im Alten Lager. Ihr kennt wahrscheinlich ihn. Oder kanntet. Er ist tod. Ich bin sein Sohn.



28.12.2001 15:54#138
Lord_Xardas - N Ok Nek hatte ein problem, Odin war irgendwie Krank. Und Warman war fast tod. Und meditate war nicht da...
Das war garnicht gut.
Nek stuezte Odin und lies ihn sich auf einen stuhl setzen dann rannte er wieder zu Warman.
Er nahm einen Trank aus seinem Rucksakc und floesste ihm denn Trank ein... Hoffentlich wuerde er ihm helfen.
Gefahr?
Also doch! Die untoten wollen uns angreifen?



28.12.2001 15:57#139
Joni Odin von Hassenstein Odin schaute Nek erstaunt an. Für einen Moment vergaß er seine Übelkeit. Er ist tot? Warum ist er gestorben?

Odin holte ein nasses Tuch und wischte die Stirn des Gardisten ab. Erzählt mir Nek, wer ist dieser Gardist?
Odin musste sich fast übergeben, doch danach wurde es bessser.


28.12.2001 16:00#140
Warman Warman spürte wie etwas seinen Körper hinab floss, es fühlte sich warm an und gab ihm Kraft, er öffnete wieder die Augen. Nek stand bei ihm, dieser musste es erfahren, bevor er stirbt."Ich war...sie wollen uns angreifen, die Barriere überfallen, alle töten, ich muss die anderen warnen!" Seine Atmung war schnell und er stotterte, hoffentlich hatte Nek alles verstanden...



28.12.2001 16:00#141
Lord_Xardas - N Er hat sich in denn Tod gestuerzt...
Aus verschiedenen gruenden.

DIeser Gardist ist Warman, er war von Daemonen gefangen....



28.12.2001 16:02#142
Lord_Xardas - N Nek hielt Warmans kopf...
Ja soetwas dachten wir uns schon...
Die Erzbarone und die anderen Lager hoffentlich auch, haben alle vorbereitungen getroffen.
Wie viel zeit haben wir unsere Arme aufzustellen?



28.12.2001 16:04#143
Warman "Er sprach von einigen Tagen, dieser verdammte.....viel zeit werden wir nicht haben....wie lang war ich weg, wieviele Wochen, was ist geschehen? Und wie geht es meditate?"



28.12.2001 16:11#144
Joni Odin von Hassenstein In den Tod gestürzt...Odin würde später dazu mehr erfahren wollen. Doch was redete dieser Warman von Dämonen? Er musste die Lagerführung warnen, doch...Orphelia war tot, vabun war ewig nicht mehr dagewesen, Malek...Malek fehlte.
Er entschloss sich eine Nachricht im Konferenzraum zu hinterlegen. Ich denke...ich kann nicht mehr viel helfen...falls ihr hilfe braucht, geht den Gang entlang, durch den großen Rau hindurch, dann die zweite Tür rechts. Das ist mein Zimmer.
[/i]Sagte Odin zu Nek.
Dann ging er in sein Zimmer, um sich auszuruhen, sein Bein fühlte sich nicht gut an.[/i]



28.12.2001 16:25#145
Lord_Xardas - N Ok einige Tage. Das sollte eigentlich reichen!

Du warst uebrigens nur wenige stunden weg...
So wo ist Meditate wenn man sie braucht?



28.12.2001 16:42#146
meditate meditate kam aus dem raum, in dem sie den gardisten verarztet hatte und sah als nächstes nek, der in seinem schoß den kopf von warman hielt. bestürzt lief sie zu ihnen.

"was ist passiert? was ist ihm zugestoßen? er sieht ja schrecklich aus. beim anblick des zerschundenen mannes, mit dem sie so viele schöne sachen erlebt hatte, wurde ihr ganz weh ums herz. aber das war lange her und jetzt galt es zu helfen.

behutsam untersuchte sie ihn. er hatte überall kampfspuren am körper und eine tiefe wunde im bauch. sie hatte goldstaub und elfenbeinstaub ja noch in den händen. warman kannte ihre mittel und verzog angewidert das gesicht, als sie ihm den goldstaub geben wollte. er sagte irgendwas von "diese schmerzen mus ich ertragen, damit ich sie nie vergesse" und versuchte, den elfenbeinstaub, den meditate danach in seine wunde stäubte gelassen hinzunehmen. dann aber sank sein kopf nach hinten und er verlor das bewusstsein. schnell behandelte sie die sehr tiefe wunde. nek hielt den kopf weggedreht. der tolle recke konnte anscheinend auch kein blut sehen. trotz der dramatischen situation musste meditate lächeln.


28.12.2001 16:46#147
Lord_Xardas - N Sieht ja nicht sehr gut aus.
Wie schnell bekommst du ihn wieder auf die beine?



28.12.2001 16:59#148
meditate er wird auf jeden fall bis morgen in meiner obhut bleiben müssen. es ist eine schwere wunde und meine magischen fähigkeiten sind leider noch nicht voll entwickelt.

ich glaube, morgen wird er wieder gehen können und wenn ihr ihm noch einen tag ruhe gebt, wird er auch wieder kämpfen können, wenn er es sich nicht vekneifen kann.



28.12.2001 17:02#149
Warman Warman verfiel in einen Traum, er stand auf einer Wiese, schneebedeckt war sie und ab und zu spähte ein Halm nach Licht.
Er sah sich um, nicht zu sehen, als plötzlich der Schnee schmolz und das Gras verbrannte. Der Boden begann zu vibrieren, dann wurde es ein beben. Dämonen tauchten am Horizont auf und näherten sich schnell und unaufhaltsam. Auch Skelette und Zombies bahnten sich ihren Weg aus der Unterwelt empor, erst nur Hände und Arme, dann kamen ganze Körper aus dem Boden und bauten sich vor ihm zu einer gigantischen Armee auf. Er drehte sich um, neben ihm standen Bullit und Gnat, hinter ihnen die Garde. Zu den Flanken hielten sich einerseits Templer, auf der anderen Söldner bereit. Immer näher kamen die Horde von Untoten, dann ein Riss, er wieder allein, blutgetränkt der Boden, überall Tote und Untote...
Er wachte auf, Schweiss lief ihm über die Stirn. Das war ein Vision, aber sie war nicht zu Ende:"Mist!", stieß er enttäuscht aus, wer hatte gewonnen? "Ich muss ins Alte Lager, wir müssen Vorbreitungen treffen!"...



28.12.2001 17:02#150
Lord_Xardas - N Gut, behaltet ihn hier.
Wo ist DOn?
Wo ist Feuerlganz?

Und wo ist das Gift das ich kaufen wollte?
Nek laechelte.
Es ist sehr wichtig...



28.12.2001 17:05#151
Crowner Crowner steht vor dem grossen Tor und Klopft mit einem Grossen Ring aus Erz auf eine Kleinere Fläche aus Erz, es ist ziemlich laut. Nun tritt er ein und läuft auf die Paar Läute im Saal zu und erkennt Warman der gerade von meditate behandelt wird und seinen Kopf auf die Beine von Nek liegen hat. Es sieht ziemlich schlecht aus das ganze, die vielen verdrackten Fleischwunden. Crowner muss fast weggucken, so grässlich sieht das aus. Er bleibt ruhig und niemand scheint ihn gesehen zu haben.



28.12.2001 17:13#152
meditate meditate gab einem der wartenden dämonen ein zeichen, dass er warman wegtragen könne und ihn zu seinem gardistenfreund ins zimmer legen solle und dann stand sie auf.

"ich grüße dich crowner. dich schickt der himmel, hier sind so viele kranke zu heilen und ich habe noch ein spezialproblem, aber erst muss ich mich um nek kümmern, ich habe ihm was versprochen."

zu nek gewandt sagte sie:

"komm mit mir. ich habe die gifte in meinem zimmer." sie ging voraus bis in ihr zimmer. einer der dämonen hattes sich davor als wache aufgestellt, um jeden unbefugten am eintritt zu hindern. sie ging vor und nek folgte ihr. es war sicher das freundlichste zimmer in diesem düsteren gemäuer und war auch nicht so weit vom eingang und von der bibliothek entfernt.

auf der fensterbank stand eine seltsame pflanze, halb vertrocknet, die meditate in dem labor des kastells gefunden hatte. sie fristete zwar ein mühevolles leben, aber es war ein bisschen freundlichkeit in diesen trostlosen räumen.
meditate gab nek das gewünschte und verlangte 500 Erz. das war zwar etwas überzogen, aber es war ja gift. und sie brauchte zum heilen dringend neue zutaten. und von den verletzten konnte sie das erz ja wohl nicht nehmen.


28.12.2001 17:16#153
Krigga Krigga traf endlich beim alten Kastell ein. Mit aller Kraft öffnete er das Tor und stapfte durch die Gänge zu seinem Zimmer, er versuchte Kontakte zu anderen zu vermeiden, ihm ging es wieder ziemlich schlecht. Er wusste nicht ob ihn jemand sehen konnte oder ob er unentdeckt blieb, er wollte nur in sein Zimmer. Krigga öffnete die Tür und setzte sich auf sein Bett..wieder starrte er einige Momente auf seine Hände und legte sich dann hin.



28.12.2001 17:16#154
Lord_Xardas - N Nek gab Meditate einen Beutel mit 500 Erz. Jetzt hatte er selbst nur noch 100 erz dabei...
Ich danke euch.
Ich werde mich dann auch verabschiede ich werde spaeter wieder kommen Bis bald!
Nek ging hinaus und eilte davon mit unbekanntem ziel...



28.12.2001 17:21#155
Warman Warman spürte den Dämon genau und wusste das dieser ebenfalls spürte, was mit dem Gardisten passiert war. Er legte die Hand an das Schwert, breit es jeden Augenblick zu ziehen und in den Dämon zu stoßen. Dieser brachte ihn zu Bullit und legte ihn neben diesem ab. Der Gardeführer war nicht bei bewusstsein oder schlief, er sah aber auch nicht gut aus...



28.12.2001 17:25#156
Crowner Crowner geht in das Zimmer, in dem meditate verschwunden ist und begrüsst sie.


28.12.2001 17:28#157
Bullit Langsam erwachte Bullit. Die Schleier der Bewusslosigkeit wurden rissig und verschwanden schließlich ganz. Eine Sekunde lang war der Nordmann orientierungslos, dann fielen ihm die letzten Ereignisse wieder ein. Sofort fuhr seine Hand über die mächtige Brust, tastete die Haut ab. Sie fühlte sich neu und empfindlich an, doch ein paar Tage unter der Rüstung würden ihr schon die richtige Robustheit verleihen. Der Nordmann grinste grimmig. Er war am Leben, und der Dämon nicht. Er war der Gewinner. Langsam setzte er sich auf seiner Liege auf. Wo war seine Trophäe? Wo war Asgard? Eine kleine Stirnfalte erschien kurz auf Bullits Gesicht, verschwand jedoch sofort wieder. Das Schwert lehnte in einer der Raumecken, der Kadaver würde sich schon finden. Dafür war noch jemand anderes im Raum, nämlich der gardist Warman.Nun schwang sich der Hüne endgültig aus dem Bett und atmete tief durch. Auch wenn er selber ein reiner Krieger war konnte er den Nutzen von Magie und Alchemie nicht verleugnen. Ohne sie würde er wohl nicht mehr leben. Er griff nach seinem Brustpanzer. Die Stahlfratze war unbrauchbar, die Knochenklinge hatte sich mitten durch ihr bösariges Maul gebohrt. Enttäuscht warf der Nordmann das Stück in die Zimmerecke Ecke. Er legte seine Hose und seine Bein- und Unterleibspanzer an, den Oberkörper ließ er frei. Dann wandte er sich an Warman.
"Na, was führt dich denn hierher?" Bullit grinste schon wieder.


28.12.2001 17:40#158
Warman Warman grinste Bullit an und begann dann, ihm die ganze Geschichte zu erzählen, abgefangen mit Gnats "Geburtstagsfeier", bis hin zu der "Wiedergeburt". Beide Gardisten wurden ernst, einem so mächtigen Feind hatte noch keiner gegenübergestanden.

Warman richtete sich mühsam auf:"Wenn du jetzt ins Lager gehst, dann nimm mich bitte mit. Es gibt viel zu tun, ich meinen jungs bescheid sagen und meine Ausrüstung ausbessern.", dann zeigte er ihm den Dämonenstachel:"Der landete in meinem Bauch, als der Kadaver des Biests explodierte..."



28.12.2001 17:43#159
Crowner Meditate begrüsst ihn flüchtig und sagt ihm, er soll sich wie zuhause fühlen, sie habe noch was zu tun. Crowner legt sich auf das Bett und da er so wahnsinnig müde ist, schläft er gleich ein.



28.12.2001 17:45#160
Bullit Bullit sah den Stachel an.
"Hmmm, diese Dämonen scheinen ja alle gleich auszusehen. Der den ich eben erlegt habe hatte auch so ähnliche Dinger... Naja, wie auch immer wenn du recht hast mit deiner Vision sind wir alle in großer Gefahr. Wir brechen gleich auf, doch zuerst sag mir mal wer mich geheilt hat. Ich dachte ich würd draufgehen."


28.12.2001 17:50#161
Warman "Das war sicher Meditate, Heilerin aus dem neuen Lager, du hast sie sicher schon einige Male getroffen. Aber sag mal, was meinst du mit " Die sehen alle gleich aus?!", wie gesagt, der den ich erledigt habe, der tauchte eben erst auf und war überl zugerichtet, bist du etwa auch einem begegnet?"



28.12.2001 17:59#162
Bullit Bullit grinste.
"Tja, einer von denen hat sich mit mir angelegt, aber das ist ihm schlecht bekommen. Wenn ich nur wüsste wo seine Leiche ist... ich hab sie mitgenommen da bin ich sicher, aber hier ist sie nicht mehr. Sie wird sich schön ausgestopft in meinem Schlafgemach machen,hehehe."



28.12.2001 18:07#163
Warman Warman sah Bullit zunächst nachdenklich, dann grinsend an:"Dann schulde ich dir viel, ohne diesen Dämon, den du da runter geschickt hast wäre ich nicht hier, Danke mein Freund! Aber wegen der Trophäe...das wird Jamira sicher nicht gefallen...", er grinste ihn amüsiert an."Jetzt lass uns aber aufbrechen!"


28.12.2001 18:07#164
meditate meditate machte einen rundgang durch die räume der verletzten, besuchte manmouse und ging zum schluss in den raum, in dem die beiden gardisten lagen. erstaunt musste sie feststellen, dass der gerade dem tod entronnene gardistenboss schon wieder im zimmer herumlief und pläne schmiedete.



28.12.2001 18:09#165
Bullit Bullit sah Meditate ins Zimmer kommen. Er lächelte die Frau. "Seid gegrüßt, ihr müsst meine Retterin sein. Wirklich eine saubere Arbeit die ihr da geleistet habt. Nun, ich stehe in eurer Schuld."



28.12.2001 18:18#166
Warman Warman sah Meditate an und rutschte von der Liege runter, wie konnten sie sich so weit entfernen, sie waren sich mal so nah...

"Chef, wir sollten wirklich langsam! Die Dämonen werden sicher nicht auf uns warten, bis wir uns formiert haben", es drängte ihn, diese Sache würde böse enden, er spürte es...

Er trat zu Meditate:"Ich entschuldige mich bei dir für alles was ich dir in den letzten Tagen und Wochen angetan hab, aber ich war nicht ganz ich selbst...pass gut auf dich auf, wir werden uns vielleicht nie wieder sehen...", er küsste sie auf die Stirn und verließ den Raum und das Kastell, draussen wartete er auf Bullit...



28.12.2001 18:27#167
Bullit Bullit nickte Warman zu, dann sah er nochmal Meditate an.
"Er hat recht, wir müssen gehen. Danke für eure Hilfe, ich werde es sicher nicht vergessen."
Der Hüne hatte seine Rüstung komplett angelegt und verließ das Zimmer. "Wir sehen uns."
Bei Warman angekommen sagte er:
"Na denn mal los."
Die Beiden machten sich auf den Weg.



28.12.2001 19:07#168
meditate meditate sah den beiden hinterher. einwände hätten sicher keinen zweck gehabt, den soldaten ging pflicht über alles. und sie würden die verwundungen schon überstehen. zur not müsste sie eben noch mal nach ihnen sehen.
sie sah wie sich die schweren türen des kastells von allein schlossen und übelegte. beide männer hatten etwas in den gesichtern gehabt, was hoffnung wecken könnte. andererseits dachte sie an die leute im kerker und an die geschäfte mit dem könig und an die geschundenen frauen. sicher war dieser zarte hoffnungsschimmer nur ein wunschtraum. es waren vertreter des alten lagers und sie würden nie wirkliche menschen sein können.

meditate drehte sich um´und ging zurück in ihr zimmer. unterwegs sah sie die tür des ehemaligen zimmers von krigga angelehnt. wer konnte denn hier drin sein. ein leise hingemurmelter befehl ließ einen dämon an ihrer seite erscheinen und sie stieß die tür auf



28.12.2001 19:16#169
Krigga Die Tür wwurde aufgestoßen und ein Dämon kam herein. Krigga lag nur da und beobachtete aus den Augenwinkeln das Treiben. Er blieb aber ruhig im Bett liegen und atmete schwer. Die Stimme des Dämons drang in seinen Kopf ein. Fremdling wer bist du
Krigga antwortete..
ich bin der Besitzer dieses Zimmers, Krigga und jetzt verpiss dich aus meinem Kopf
Ein Energieschub in Kriggas Kopf trennte die Verbindung und der Dämon wich zurück..dann schwebte er aus dem Zimmer heraus und Meditate stand alleine da. Sie beugte sich über Krigga doch der reagierte nicht, er war wieder in seinen Gedanken in seinen Alpträumen gefangen.



28.12.2001 19:28#170
Ahram In einem der kleinen Zimmer lag Ahram noch immer regungslos und wartete auf seine Rettung. Seine geistigen Kräfte waren zurückgekehrt, er den Umständen entsprechend gut. Während er in seinem dunklen Verlies verharrte dachte er über letzten Tage nach. Er hatte nur sehr bruchstückhaft mitbekommen was der Dämon gemacht hatte, und er fragte sich wieso die Bestie seinen Körper wohl freigegeben hatte. Die Antworten auf diese Fragen würde er wohl erfahren wenn er wieder unter den Lebenden weilte.



28.12.2001 19:38#171
Champ champ stand von der pritsche, auf der er längere zeit gelegen hatte, auf. bei dem lärm im kastell konnte man auch garnicht in ruhe schlafen. was war nur aus dem sonst so ruhigen ort geworden ? hier gings ja mittlerweile wie im taubenschlag zu.
bevor er das zimmer verließ, legte er noch den beutel mit den 400 erz auf den tisch. joni odin würde ihn schon finden. wenn nicht, würde ihn sicher einer der allwissenden dämonen darüber informieren. er schloß hinter sich die tür ab und ging.
kurze zeit später war champ durch das eingangstor verschwunden und ging wieder zurück in das sumpflager



28.12.2001 20:37#172
Crowner Crowner erwacht und bemerkt, dass er ja eigentlich mit meditate sprechen wollte und sie sagte ihm, er könne sich setzten und dann ist er auf ihrem Bett eingeschlafen. Nun sitzt er auf und überlegt sich, wo meditate sein könnte.


28.12.2001 20:38#173
meditate meditate besah sich krigga und stellte sofort fest, in was für erbärmlichem zustand de waldläufer war. sie gab dem dämonen, der jetzt vor der tür wartete den auftrag ein ganz bestimmtes öl zu erwärmen und ihr zu bringen. der dämon verschwand.

meditate holte aus ihrer tasche ein pulver, welches sie in das warme öl streute, dass der dämon ihr brachte.

dann setzte sie sich zu krigga und tauchte ihre hände in das öl. dann nahm sie zuerst sein gesicht in die hände.



28.12.2001 20:42#174
Krigga Kriggas Hand schnellte hinauf zu Meditate und packte sie am Hals, dann erst öffneten sich seine Augen. Medidate sah ängstlich zu Krigga hinab, doch ihre Blicke verschwanden in seinen trüben Augen.
Krigga ließ los und und seine Hand landete wieder im Bett.
Er röchelte..bitte...hilf mir
Dann schlossen sich seine Augen wieder.



28.12.2001 20:58#175
meditate meditate begann leise zu summen. nichts besonderes, alte kinderlieder, die ihr in den sinn kamen aus der alten welt. das beruhigte und krigga entspannte. sie begann mit dem heilöl seine unzähligen wunden zu salben. der ganze körper war übersät von rissen, splittern, schwielen udn wunden. es war kaum mit anzusehn.
unter der wundersamen massage begannen sich die wunden zu glätten und zu schließen. strich um strich ließ wunde um wunde vergehn. der körper von krigga war in einem erbärmlichen und halb verhungerten zustand. sie winkte noch einmal den dämon heran, der krigga sichtlich misstrauisch ansah, und flüsterte ihm weitere anweisungen zu.

inzwischen war krigga unter ihren beruhigenden händen eingeschlafen. sicher war es das erste mal seit wochen oder monaten, dass er teif schlief, nicht ständig fluchtbereit nur kurz unter der oberfläche. auch die zusammgerollte schützende schlafhaltung öffnete sich und krigga lag endlich da - völlig entspannt - wie ein kind.

so würde er einige stunden kraft schöpfen können und seine wunden würden heilen. nachher würde sie mit einer wundersamen stärkungsspeise wieder kommen.


28.12.2001 21:02#176
Krigga Krigga fühlte Wärme, Wärme die er noch nie gespührt hatte, er fühlte sich äußerich sehr wohl,aber innerlich....



28.12.2001 21:15#177
meditate meditate ging in ihr zimmer. dort traf sie crowner immer noch an. sie zog ihr schattenfellcape an und bat crowner. willst du mitkommen?



28.12.2001 21:17#178
Crowner "Wohin willst du jetzt noch? Etwa zur "Taverne"? Wenn du die meinst, sage ich ja, ich wollte auch nochmal dort hin, aber in Begleitung. Ich habe vieles herausgefunden, als ich dort meditierte und gewisse Magische Schwingungen aufgenommen habe."



28.12.2001 21:51#179
meditate beide gingen durch die große halle zur tür, die sich bereitwillig von allein öffnete. meditate drehte sich noch einmal um und winkte den dämonen, dass sie sich um die verletzten kümmern sollten.

dann verschwanden beide im dunklen wald.



28.12.2001 21:58#180
Raphael Raphael kam im Kastell an und machte sich auf dem Weg zur Bücherei. "Kampf gegen Untote!" Ein Buch viel hinunter, es war dicker als jedes Buch das Raphael je gelesen hatte. Es hatte 10 Kapitel die Raphael alle las. Nach mehreren Stunden war er fertig und probierte aus was er gelernt hatte. "Ein Stich in den Kopf und der Dämon ist geschwächt. Ein weiterer Stich in das Herz und der Dämon ist gebändigt und fällt zu Boden. 5 weiterte Stiche in den Bauch und der Dämon ist dahin." Raphael machte sich wieder auf den Weg in seine Höhle. Als er aus dem Kastell trat wurde er von 5 Skeletten empfangen. 2 der Skelette näherten sich ihm und verschleppten ihn. Es schienen keine vom Zirkel um Xardas beschworenen zu sein.



28.12.2001 22:56#181
Schattendämon Der Schattendämon tauchte auf.

Er hielt auf den Don zu, der in der Bibliothek saß und über die Ereignisse nachdachte.


"Ich habe eine erste praktische Aufgabe für dich, bei der du mir assistieren wirst. Schau zu und erweise dich als nützlich." erklang die grausame Stimme des Dämons, zu deren Verstehen man keine Ohren brauchte.

"Nimm dieses Buch und lies das Kapitel vierundzwanzig. Dann gehe in das Zimmer ganz hinten im Westflügel mit der dunkelrot eingerahmten Tür. Ich werde dich dort erwarten"

Der Dämon verschwand



28.12.2001 22:57#182
Krigga Krigga wachte auf. Seine Blicke wanderten im Zimmer umher, nichts zu erkennen, nur kahle Wände, ein Regal und ein Schrank.
Er erhob sich und ging zu dem Schrank, darin befand sich nur ein Nachthemd. Krigga schloss die Schranktür wieder. Das Regal war auch leer, nur ein Buch lehnte am Rande am untersten Brett. Krigga nahm das Buch und blätterte es kurz durch, ein Buch über die Zubereitung von Hühnchen in 400 verschiedenen Arten. Krigga lies das Buch auf das Bett fallen und starrte es desinteressiert an. Dann nahm er sich den Kopfpolster vor...er schupfte ihn in ein paar mal in die Höhe und warf ihn dann wieder zurück ins Bett.
Das Fenster war sehr schmal, Krigga drehte sich um und stellte seine Beine in den Fensterrahmen, er war nun in einer waagrechten Position, in einer Position die dazu gedacgt war Liegestütze zu machen. Krigga fing an. 1, 2, 3, 4, ..vielleicht konnte er ja seinen inneren Schmerz wegtrainieren.


28.12.2001 23:05#183
Don-Esteban Nachdem die Kopfschmerzen verschwunden waren, fing der Don an zu lesen. "Mutatio Daemoni

Kapitel XXIV
Mutatio Figurae

Habet ihr einen Dämonen in seiner gegenwärtigen Gestalt in Körper und Geist getrennet und sei es vorgegeben, daß der Geist des Dämons, seine Quintessenz oder von den Alten Weisen auch spiritus obscurus genannt, in mehr oder geringerem sicheren Gewahrsam sei, es also zu einer dauerhaften Trennung der augenblicklichen körperlichen Gestalt von dem dunklen Geist gekommen ist, so könnet ihr versuchen, die Form, die der Dämon hinterlassen hat, in eine andere Form zu wandeln.

Dabei müsset ihr aber mit großer Vorsicht zu Werke gehen, denn da die Form eines Dämonen nach Volumen, also Ausdehnung in drei Richtungen, die da wären nach oben, seitwärts und nach hinten, meist größer und in einigen Fällen auch kleiner, als die ursprüngliche Form des Opfers ist, wird sich, wenn diese Form von ihrer Ausdehnung her geänderet wird, eine ebensolche von der Größe der Ausdehnung her der Formänderung äquivalente Formänderung in der Nähe des verformten Objektes ergeben.

Die Größe und Entfernung der dann auftretenden Ausgleichsverformung hänget sowohl von der Größe und puren Masse des Zielobjektes ab, als auch von anderen Faktoren, die auch movator genannt werden. Doch näheres zu den Berechnungsvorschriften findet ihr in Kapitel XL Deformare Ratio.
Doch möget ihr gewarnet sein, denn es gibt Anzeichen, die es verbieten, eine Transformation eines Körpers durchzuführen. Bei Auftreten dieser Anzeichen auch signum mortis genannt, endet die Prozedur der Umverformung mit dem sofortigen und unwiderruflichem Tode des Opfers. Die Anzeichen sind im Kapitel XXXVII Signum Mortis Permutationes beschrieben."

Nachdem er das gelesen hatte, klemmte sich der Don das Buch unter den Arm und lief mit wehender Robe durch die Gänge des Kastells in das vom Schattendämon beschriebene Zimmer.



28.12.2001 23:13#184
Ahram Dunkelheit. Ahram grübelte vor sich hin. Was war bei der Beschwörung falschgelaufen? Ein Fehler in der Formel? Der falsche Zeitpunkt? Zu wenig magische Energie? Er wusste es nicht. Er wusste nur dass er schleunigst hier herausmusste, denn zuviel Zeit zum Nachdenken war nicht gut wenn es keinen Weg die Antworten zu erfahren. Doch plötzlich horchte er auf. Er meinte die schwache Gegenwart eines Dämons spüren zu können. Ahram war gefangen, und seine Kräfte waren fast völlig verschwunden, doch einen Dämon konnte er noch immer wahrnehmen wenn er einige Meter von ihm entfernt war. Hoffnung stieg in dem ehemaligen Magier auf. Vielleicht war seine Rettung näher als er zu träumen gewagt hatte...


28.12.2001 23:50#185
Schattendämon Der Schattendämon stand neben dem Körper des Monsters, in dem noch die Seele von Ashram eingeschlossen war. Wenn Ashram Glück hatte, wurde er durch die Magie der Dämonenbeschwörer wiedererweckt.

Der Raum, in dem Ashram lag, war vollkommen dunkel. alle eingänge waren verschlossen, alle Fenster, wenn überhaupt welche vorhanden waren, waren abgedunkelt.

Don-Esteban stand neben dem Schattendämon und sah zu, was mit dem Monsterkörper passierte.



29.12.2001 01:22#186
Lord_Xardas - N Nek kam am Kastell an. Er klopfte und das Tor oeffnete sich. Er trat ein. EIn Daemon war hinter der TUer platziert, weise entscheidung... Er fragte ihn ob er ueber die nacht bleiben koenne. Der Daemon wies ihn auf ein zimmer. Nek ging dorhin und legte sich mit einem Buch in der Hand aufs Bett...


29.12.2001 01:45#187
Don-Esteban Don-Esteban stand neben dem Dämon, das Buch in den Händen. Er schlug es auf und es strahlte ein fahles Licht aus, so daß er es auch im Dunkeln lesen konnte. Er schlug es auf und blätterte bis zu Kapitel 37.

"Kapitel XXXVII Signum Mortis Permutationes

Scheinet es so, daß die Anzeichen für eine perfekte Umwandlung des Opfers in den Körper eines Dämons gegeben sind, dann ist diese Umwandlung mit noch größerer Vorsicht zu betrachten, als im anderen Fall, denn ihr könnet nicht ohne weitere tiefergehende Untersuchungen in eurem Werke fortfahren.

Das wichtigste Anzeichen aus der Gruppe der signum mortis heißt oculus daemoni. Wenn die Pupille des Opfers die Form einer perfekten Dämonenpupille angenommen hat und wenn darüber hinaus die Farbe der Pupille der bei einem Dämonen üblichen entspricht, ist das wichtigste Anzeichen für die nicht mehr rückgängig zu machende Umwandlung gegeben.

Ein zweites Anzeichen ist die forma perfecta, die ausgewachsene Form des Dämonen, die, solange sie noch nicht voll ausgebildet ist, noch rückgängig gemachet werden kann, aber sobald sie vollkommen hergestellet wurde, nicht mehr ohne große Gefahren für beide, das Opfer und den Magier rückgängig gemachet werden kann.

Sollten diese beiden genannten Anzeichen auftreten, dann ist von der Rückverwandlung unter allen Umständen abzusehen. Weitere Anzeichen, die die Umwandlung eines Körpers unmöglich machen, sind in Appendix E aufgelistet."
Don-Esteban schaute sich den Körper des Dämons an, nachdem er das gelesen hatte. Dann schaute er in die Augen. Sie sahen nicht wie die eines Menschen aus. Bloß, waren es schon fertig ausgebildete Dämonenaugen? "Ich würde von einer Rückverwandlung absehen, da die Zeichen schon zu weit fortgeschritten sind. Er muß wohl in diesem Körper weiterleben, bis wir eine Möglichkeit gefunden haben, ihn zu transformieren." sagte der Don. "Darum laßt uns bis morgen die Erweckung des Ursprungsgeistes vorbereiten."



29.12.2001 03:17#188
meditate mitten in der nacht kam meditate in das zimmer von sador. neben ihr schwebten zwei dämonen mit den schrecklichen werzeugen für eine amputation. sador schlief, bis meditate an seinem bett stand. dann schlug er plötzlich die augen auf. schreckgeweitet sah er die heilerin an, aber der eine der dämonen hatte ihm bereits ein tuch auf mund und nase gedrückt. sador fielen die augen zu.
dann machten sich die dämonen an ihr blutiges werk. selbst meditate verließ fast all ihre kraft als sie mit ansehen musste, wie sador sein zerschmettertes bein verlor.

als das werk getan war, arbeitete meditate mit elfenbeinstaub und ärtzpulver und konnte sich nach kurzer zeit zufrieden zurückziehen. sadors beinstumpf war versorgt und würde zügig heilen. in wenigen tagen würde er bereits laufen können, wenn es ihr oder einem anderen gelang, eine vernünftige prothese zu besorgen.



29.12.2001 04:04#189
Sador der Wirt Sador erwachte. Sein Bein tat weh. Er griff an das Bein, aber da war nichts. Erschreckt tastete er umher aber er fand nichts. Mühsam richtete sich Sador auf, um einen Blick auf das Bein zu werfen. Als er die Veränderung an seinem Körper sah, traf ihn die volle Wucht des Schicksals mit geballter Faust in die Magengrube. Ihm wurde schlecht, doch bevor er das richtig bemerkte und der Brechreiz einsetzen konnte, fiel er in eine Ohnmacht, die in einen tiefen Schlaf mündete.



29.12.2001 11:16#190
blutfeuer feuerglanz hatte den ganzen tag in der bibliothek gesessen und in dem buch über donnra gelesen.

den trubel und die aufregungen im kastell prallten von ihr ab, als hätte eine magie um sie einen zauberkreis gezogen, in den kein störer eindringen konnte. richtig war auch, dass niemand sie den ganzen tag angesprochen hatte. hin und wieder kam ein dämon und setzte ihr einen krug eines seltsamen getränkes vor, das sie wach hielt und ihr die nötige kraft zum weiterlesen verlieh.
manchmal kam es ihr vor, als würde sie nicht über die göttin der amazonen lesen, sondern als würde donnra mit ihr sprechen. was ihr früher schwer gefallen war, lange seiten mit endlosen texten zu lesen und auch aufzunehmen, fiel ihr auf einmal nur so zu.

in allen elementen gibt es weibliche und männliche elemente. während in den unbelebten elementen der gleichklang von männlich und weiblich naturgegeben und unverrückbar war, hatten die belebten elemente die wahl, welchen teil sie denn bevorzugen würden. die meisten elemente hatten sich für die weibliche dominanz entschieden. nicht so die menschen.

der wettkampf zwischen beherrschen und unterliegen hatte dazu geführt, dass bei den menschen das männliche element unverdientermaßen eine dominanz erhalten hatte, die zu einer destabilisierung der tatsächlichen kräfteverhältnisse geführt hatten.

das wollte donnra mit hilfe ihrer dienerinnen der amazonen ändern. indem sie den frauen die fehlende körperkraft verlieh, sie zu unnachgiebigen kämpferinnen und hassern aller männlichen dominanzbestrebungen machte.

anhängerinnen dieser religion zu finden war nicht schwer, die frauen hatten genug schmach empfunden, um aus den offenen händen ihrer göttin kraft und willen zu erhalten, es fehlte aber an einem vertreter donnras auf erden. offensichtlich war das buch ein schlüssel. aber wozu?



29.12.2001 11:37#191
Krigga Krigga war die ganze Nacht lang wach, diese wohltuende Massage von Meditate war sehr belben, nur wusste er nun nichts mehr anzu fangen mit seinen Zeit. E lehnte sich aus dem Fenster und hing nun an der Außenwand des Kastells die Beine waren abgehackt im Fensterrahmen sodass er Sit-ups machen konnte. Sein Rabe flog um das Kastell und zog seine Kreise immer enger, da entdeckte er seinen Freund, Krigga, er flog auf ihn zu und landete auf seinen Knien. Oh, wie nett das du mich auch wieder besuchst Nimmermehr ächzte Krigga. Der Rabe hüpfte herum und machte anstalten das er mit ihm in den Wald gehen wollte, Krigga beugte sich hinauf zu ihm und schwang sich wieder in den Raum hinein.
Ok, auf gehts !
Krigga öffnete die Tür und stürmte aus dem Kastell auf in den Wald.


29.12.2001 18:10#192
Don-Esteban Don-Esteban stand immernoch in der dunklen Kammer und schaute dem Dämon bei seinen Vorbereitungen für eine Wiedererweckung zu. Der Schattendämon machte einige schnelle und einige weniger schnelle Bewegungen mit seiner rechten Kralle.

Daraufhin erschienen die Linien eines Pentagramms langsam im Boden. Anfangs waren sie kaum zu sehen, sie stellten nicht mehr, als undeutliche helle Stellen dar, die sich vom Schwarz des restlichen Zimmers abhoben. Mit der Zeit wurden sie imemr deutlicher und beganne zu leuchten. Erst dunkel, dann immer rötlicher, am Ende Purpur und so stark, daß man, wenn man eine Weile auf eine der Linien geschaut hatte, Phantomlinien sah, wenn man den Blick abwendete, so, als ob man direkt in die blendende Sonne geschaut hätte und danach für kurze Zeit blind sei.

An den Eckpunkten des Pentagramms erschienen mit einer Bewegung der linken Kralle des Schattendämons komplizierte Apparaturen. Diese Apparaturen waren Konstrukte aus Bronze, angefüllt mit Zahnrädern, die komplizierte Mechanismen bildeten, welche sich unablässig drehten. Dann und wann klickte es in einem der Apparate und eine Kugel fiel heraus und rollte entweder in die Mitte des Pentagramms, wo die Bahre mit Ashram stand oder in die entgegengesetzte Richtung. Es schien keine Regelmäßigkeit zu bestehen, weder in den Zeitabständen, in denen eine der Kugeln aus den Apparaten ihre Bahn zu beschreiben anfing, noch in der Art und Weise, wie die Kugeln mal nach innen und mal nach außen wegrollten.

Der Don stand hinter dem Dämon, leicht links von ihm und schaute ihm im übertragenen Sinne über die Schulter. Natürlich überragte ihn der Dämon um einiges.



29.12.2001 18:27#193
Schattendämon Der Schattendämon fuhr fort mit dem Ritual. Langsam war doch eine Art Gesetz auszumachen im Lauf der Kugeln. Die fünf Apparate an den Eckpunkten des Pentagramms schienen immer schneller zu arbeiten, Kugeln verließen die Öffnungen in immer schnelleren Abständen. Nach innen, nach außen. Klack, klack, klack. Die Apparate machten immer mehr Lärm. Anfangs waren sie ganz leise gewesen. Die Linien des Pentagramms leuchteten immer stärker. Bald war der Raum in ein gleißendes rötliches Licht getaucht, heller als Sonnenlicht. Es blendete alles und jeden. Die Apparate liefen immer schneller. Kugeln flogen nur so aus ihnen heraus. Klackklackklack. Eigentlich waren die Apparaturen viel zu klein für diese Unmenge an Kugeln.

Der Schattendämon erhob die Arme und streckte die Krallen in die Luft. Auf einmal hatte er eine Stimme, nicht diese übliche, messerartig im Kopf bohrende, die kein anderer hörte, nein, eine richtige, eine unglaublich dumpfe Stimme. Er sagte, nein schrie folgende Worte: "Mutabor ancalime corrafugem elicere inferarum."

Ein Tosen erhob sich, die Luft wurde von einem Pfeifen erfüllt, das sich in eine Brise verwandelte, die Brise in einen Wind, der Wind in einen Sturm. Der don hielt sich die Ohren zu und versuchte, sich irgendwo festzuhalten, damit er nicht weggeweht wurde. Doch siehe, hinter dem Dämon war eine Stille. Woanders würde der Wind immer stärker, er bildete einen Wirbel um die Bahre und trug sie hoch mit sich davon, die Apparate waren alle umgefallen. Die Bahre schwebte hoch über den Köpfen des Dons und des Dämons.



29.12.2001 18:35#194
Ahram Ahram spürte eine unglaubliche Energie seinen Körper durchfließen. Die unsichtbaren, doch nichtsdestotrotz massiven Sperren, die ihn bis jetzt festgehalten hatten, wurden schwächer.
-Das ist meine Chance!
Dachte der Exmagier und stemmte sich gegen sein Gefängnis. Und tatsächlich, er schien Erfolg zu haben. Der leblose Körper begann zu zucken, erst leicht, dann heftiger. Der Brustkorb hob und senkte sich unregelmäßig und schnell, die Augen flatterten. Noch hielten die Barrieren, doch Ahram gab nicht auf...


29.12.2001 18:45#195
Don-Esteban "Superare inferorum animas figuramque." stieß der Don hervor. Er wußte nicht, woher er die Worte hatte, aber er wußte, es waren die richtigen. Und "Fuge improbus, relinquere malus." waren die nächsten Worte. Auch das waren durchaus die richtigen Sätze, dessen war sich der Don gewiss, nur, woher er die Gewissheit hatte, wußte er nicht.

Die Bahre begann sich, in der Luft zu drehen. Hatte sie bisher eher ruhig in der Luft geschwebt, so dreht sie sich jetzt immer schneller um die eigene Achse. Die Konturen der Bahre verwischten, so schnell wurde die Rotation. Es gab ein gewaltiges "Wusch", gefolgt von einem Knall. Das Tosen verstummte, die Bahre war verschwunden und auf dem Boden lag der Körper des Dämonen. Die Finger dar Gestalt bewegten sich leicht.



29.12.2001 19:00#196
Ahram Die Grenzen stürzten! Ahrams Körper zuckte leicht, dann riss er die Augen weit auf. Der Oberkörper ruckte nach vorne, so dass er in eine sitzende Position kam. Der monströse Rachen öffnete sich und ein furchtbar lautes Brüllen durchschoss das Kastell. Schwer atmend sah Ahram sich um. Der Raum war klein und dämmrig, doch komischerweise konnte der junge Mann trotzdem die beiden Wesen wahrnehmen die ihm Gesellschaft leisteten. Das erste Geschöpf war ein Mensch wie Ahram, offensichtlich ein Magier. Das zweite weitaus größerer Geschöpf war ein waschechter Dämon. Von diesen Geschöpfen hatte der Exmagier seit seinem Unfall ziemlich die Nase voll, doch er war sich sicher dass er es eben diesem Dämon zu verdanken hatte dass er überhaupt noch lebte.
Langsam stand er auf. Irgendwie hatte er ein komisches Gefühl am ganzen Körper, als ob jemand ihn in eine Rüstung gesteckt hätte. Er sa an sich herunter - und wäre fast vor Schreck wieder in Ohnmacht gefallen. Das was er sah war auf keinen Fall sein Körper. Schuppige, hornige Haut, schwarze Krallen und ein merkwürdiges Gefühl in Armen und Beinen. Er hob seine Hände und betrachtete sie. Die Hände eines Monsters.
-Nein... Nein, das...das kann nicht sein...
stammelte er. Dann drehte er sich zu dem Magier und sah ihn an. Panik und Verzweiflung standen in seinen Augen.
-Was ist bloß geschehen?



29.12.2001 19:15#197
Don-Esteban "Beruhigt Euch, ich weiß, Ihr seid verwirrt." sagte der Don zu ihm. "Doch es war und im Moment unmöglich, Euch eure ursprüngliche Gestalt wiederzugeben, die Verwandlung Eures Körpers in einen Dämon war schon zu weit fortgeschritten, als daß sie ohne Komplikationen wieder rückgängig gemacht werden könnte.
Es war schwer genug, Euch überhaupt wieder euf die Ebene der Lebenden zurückzuholen. Eventuell wird den Magiern des Kastells nach langen intensiven Forschungen eine Weg geöffnet werden, um Euren Körper wieder in den eines Mernschen zu transformieren."



29.12.2001 19:35#198
Ahram Ahram sah den Magier zuerst nur verständnislos an, doch dann begann er zu begreifen. Der Dämon hatte mehr getan als Ahram nur zu beherrschen. Er hatte ihn verändert, und zwar allen Anschein nach auf Dauer. Erst jetzt wurde Ahram sich der vollen Tragweite seines Fehlers bewusst. Seine magische Energie war verschwunden, entweiht für unheilige Zwecke von einem Geschöpf Beliars. Er kam sich so unendlich dumm vor. Wie war er bloß auf den törichten Gedanken gekommen einen Dämon beherrschen zu können? Dämonen waren mehr als einfache Untote, weit mehr, das wusste Ahram nun. Seine ledrige Zunge fuhr über eine Reihe scharfer Reißzähne. Zwischen einem Menschen und diesen Wesen lagen Welten, sie waren das pure Böse, stofflicher Hass.

Ahram senkte den Kopf.
-Ich danke euch. Ihr habt mir wohl das Leben gerettet. Ich stehe in euer Schuld.

Seine Stimme war tief und grollend, die sanfte Melodie von früher hatte einem bedrohlichen zischenden Unterton Platz gemacht. Ahram fühlte sich hundselend. - Könnt ihr mir sagen wie ich hier hergekommen bin? Das...Wesen in mir hatte meinen Geist plötzlich losgelassen, mich würde interessieren warum es sich dazu entschieden hat. Oder wude es gezwungen? Hatte ihr vielleicht etwas damit zu tun?"

Ahram sah den Magier wieder aus seinen Stahlblauen Augen an. Es war der einzige Teil seines Körpers an dem man noch so etwas wie Gefühle erkennen konnte. Im Augenblick zeigten sich Resignation und Traurigkeit.



29.12.2001 19:47#199
Don-Esteban "Nein, ich habe damit nichts zu tun. Der Führer der Garde des Alten Lagers hat gegen den Dämon, der diesen Körper beherrschte, gekämpft. Soweit ich weiß, hatte er irgendeinen Zauber dabei, den ihm mehrere Magier zusammen hergestellt hatten. Dieser Zauber war dafür verantwortlich, daß der Dämon diesen Körper verließ und wieder zurück in seine Ursprungsdimension fuhr.

Aber Euer Körper war schon so weit umgewandelt, daß eine Rückverwandlung wohl kaum möglich sein wird, jedenfalls ist die Chance dazu sehr gering. Ihr habt Euch wohl übernommen, als ihr die Magie Beliars angewandt habt und dabei habt nicht Ihr einen Dämon beherrscht, sondern er Euch." fuhr der Magier fort.
"Darum seid vorsichtig in Zukunft, die Magie Beliars ist nicht zum schnellen Ausprobieren gedacht, sie will lange erforscht und studiert werden. Wenn Ihr noch mehr wissen wollt, lest in der Bibliothek nach. Dort gibt es zu allen Themen wissenswertes zu erfahren. Aber behandelt die Bücher mit Respekt. Der Schattendämon wird nicht zulassen, daß die Bibliothek beschädigt wird."


29.12.2001 20:16#200
Ahram -Ich danke euch für eure Hilfe, Magier. Seid versichert dass ich mich in Zukunft von der schwarzen Magie fernhalten werde. Doch ich befürchte euch um noch etwas bitten zu müssen. Wenn so wie ich jetzt bin...
Ahram wies auf seinen nackten Körper.
-... das Kastell verlasse werd ich von den Bewohnern der Kolonie wahrscheinlich gejagt wie eine Bestie. Wisst ihr wo ich einen Mantel oder etwas Ähnliches herbekommen kann?



29.12.2001 20:23#201
Don-Esteban "Ein Mantel... möglichst mit Kapuze und schön weit..." Doch eh der Don zu Ende gesprochen hatte, war schon der Schattendämon mit einem langen, weiten und dunklen Umhang erschienen. Don-Esteban wies Ashram auf das Kleidungsstück in den Armen des Dämons hin. "Hier, ein Mantel für Euch. Seht Euch vor da draußen. Haltet Euch nach Möglichkeit fern von den Lagern und den vielbegangenen Wegen. Wenn Ihr Nahrung braucht, dann kommt ins Kastell. Ein Gästezimmer wird Euch auch immer offenstehen. Lebt wohl."



29.12.2001 20:32#202
Ahram Ahram verbeugte sich tief.
-Ich stehe tief in eurer Schuld. Wenn ihr irgendwann irgendetwas auf dem Herzen habt, sagt es mir und ich werde euch helfen so gut ich kann. Der Exmagier schwang den Mantel um seine Schultern und verließ das Zimmer. Bei jedem Schritt schabten die schwarzen Krallen über den Steinboden, eine ständige Qual für Ahrams Geist, denn so wurde er permanent an sein äußeres Erscheinungsbild erinnert. Er erreichte das große Tor des Kastells. Fast lautlos schwangen die beiden Flügel auf und gaben den Weg in die Winterliche Landschaft frei. Ahram verließ das beeindruckende Bauwerk.



29.12.2001 20:44#203
Don-Esteban Nachdem Ashram gegangen war, führten die Schritte des Don in die Bibliothek. Er setzte sich wieder an seinen Tisch, öffnete das Buch, das zuoberst des Stapels lag und begann zu lesen.

"Elicere Inferorum Animas

Caput 1: De Naturam Beliari

Vor unendlichen Zeiten, als Himmel und Erde getrennt wurden, wurde das Chaos verdrängt und die Götter schieden es vom Rest der Welt und verbannten es in die tiefsten Tiefen auf das es immerdar verschwunden sei vom Antlitz der Erde und auf ewig verborgen vom Angesicht des Himmels.
Doch das Chaos war nicht leer. Inmitten der unendlichen Hitze, umgeben von Lava und flüssigem Schwefel thronte der Gott der Unterwelt, Beliar, Herr über die Horden der Untoten, Toten und Dämonen, eingehüllt in eine Aura des Feuers. Noch über zahlreiche andere Wesen gebot er, eins schrecklicher als das andere, Wesen, die die Erdoberfläche niemals gesehen hat und die die Erde zum Schreien brächte, wenn sich eines Tages die Tore der Hölle öffnen würden und die Legionen der Untoten über die Schlachtfelder marschieren würden.
Beliar aber sitzt auf seinem Thron, um über seine Armeen zu herrschen. Gar groß und schrecklich von Angesicht. Mit Augen, glühend wie flüssiger Stahl. Wen sein Blick trifft, erstarrt augenblicklich zu Stein und wenn er wieder aufgeweckt wird, so wird er eine Kreatur
Beliars sein und dem Willen des Gottes gehorchen ohne eigene Gedanken zu haben, denn eigenes ist den Kreaturen Beliars nicht erlaubt. Beliar kontrolliert sie alle. Und er teilt seine Macht nicht mit jedem, sondern gibt sie nur höchst ungern her."



29.12.2001 21:10#204
Lord_Xardas - N Nek packte nun endlich seine sachen, er hatte die ganze zeit fast ohne schlaf buecher ueber daemonen und die unterwelt studiert...
Gestern schon hatte er einen Brief an denn Hochmeister verfasst. Heute wueder er eine antwort bekommen, wie immer im Neuen Lager.
Nek verlies sein zimmer. Er bedankte sich bei dem Daemon.
Er bedankte sich bei einem Daemon? Etwas ohne gefuehle,nunja Nek war vielleicht doch etwas muede...
Er ging aus dem Kastell und maschierte mit schnell schritten in richtung Neues Lager.



29.12.2001 22:19#205
Ahram Das Kastelltor schwang auf und Ahram trat ein. Sein Umhang war mit pulvrigem Schnee bedeckt, der bereits zu schmelzen begonnen hatte, denn im Kastell war es um einiges wärmer als in den Wäldern. Der Exmagier stapfte durch die leeren Gänge, bis er die Bibliothek erreicht hatte. Seine Kapuze hatte er zurückgeschlagen, denn sein monströses Antlitz war an diesem Dämonischen Ort wirklich nichts Besonderes. Mit einem erleichterten Grollen ließ er sich in einen der Stühle sinken. Dann schloss Ahram die Augen und begann etwas zu dösen während der gelbliche Schein der Fackeln seine schuppige Haut erwärmte.


29.12.2001 22:58#206
Don-Esteban Nachdem der Don das erste Kapitel gelesen hatte, ging er nahtlos zum zweiten über. Dieses Werk schien sehr interessant zu sein, eine Art Kompendium über die Wesen in Beliars Hölle. Später schienen Anweisungen zu folgen, mit denen man verschiedene Untote und Dämonen je nach dem Willen des Magiers herbeirufen, beschwören konnte. Der Don las weiter:

"Caput 2: Creaturae Beliari

Beliar, der Fürst der Hölle steht im ewigen Widerstreit mit den Göttern des Himmels, die einst das Chaos ordneten und Beliar in die entfernten Ebenen der Wirklichkeit verbannten. Seitdem gebietet er über ständig wachsende Heere von Kreaturen, um den ewigen Kampf der Götter für sich zu entscheiden. Beliars Kreaturen können in verschiedene Gruppen klassifiziert werden. Als erstes die substanzlosen Geister, die nur in den Ebenen der Welt Beliars ihr Dasein fristen.
Dann die eigentlichen Untoten, einmal als fleischbehaftete Untote, auch Zombie genannt und dann als vollendete Untote, Skelette. Diese bilden die Hauptmacht des dunklen Gottes.
Als nächstes sind die Golems aufzuzählen, die je nach Element ein anderes Aussehen und haben somit auch von anderer Natur sind.
Zu den höheren Kreaturen Beliars gehören die Dämonen. Hier gibt es eine große Vielfalt. Vor allem Feuerdämonen bevölkern die verschiedenen Ebenen der Hölle. Darüber hinaus gibt es noch höhere Wesen, die gar schrecklich in ihrer ganzen Größe sind und deren Beschwörung sich ein Magier Zeit seines Lebens enthalten sollte, denn sei gewarnt, der du das liest, je größer und mächtiger die Kreaturen sind, die hier aufgezählt werden, desto mächtiger ist auch der Willen, den ihnen Beliar eingepflanzt hat. Und so wird der Willen eines Magiers, sei er auch noch so talentiert, schnell gebrochen sein, wenn er der Macht der Kreatur nicht widerstehen kann.
Von all den genannten Wesen gibt es unzählige Arten und Unterarten, die bis heute nicht alle erforscht sind, denn es braucht viel Geduld, die richtigen Wesen zu beschwören und von ihrer angestammten Daseinsebene zu entfernen und je mächtiger die Wesen werden, desto gefährlicher wird die Beschwörung für den Magier sein."



29.12.2001 23:41#207
rachestahl rachestahl staunte nicht schlecht die düsteren hallen schienen ihm heute ganz besonders unwohl trozdem schritt er mutig neben den anderen her. er steckte dämonentot nicht weck es schien ihm wenig sinnvol hier ohne waffe an der hand durch die gegend zu laufen.



29.12.2001 23:44#208
Joni Odin von Hassenstein Odin machte sich bereit gen Altes Lager zu gehen. Er hatte Gerüchte über ein Zusammentreffen Vertreter aller Lager gehört, Odin wollte da nicht fehlen. Das Erz von Champ hatte er gefunden, auch wenn ihn etwas ärgerste dass selbiger einfach so in sein Zimmer spaziert war.
Nun brach er auf.



29.12.2001 23:45#209
Crowner Crowenr schiebt seine Schnee-Kiste über eine Schwelle in die Vorhalle, dann sagt er: "Ich bin ziemlich müde, ich hab hier noch immer ein kleines Zimmer, in dem ich lebe, ich hau mich dann mal aufs Ohr. Gute Nacht zusammen und träumt was schönes von Toten Untoten." Crowner schiebt die kiste vor sich her bis zu einer Türe die er bald darauf aufschliesst und die Kiste (die gerade durch den Türrahmen passt) schiebt er hinein und schliesst die Tür wieder hinter sich. Dann legt er sich aufs Bett und Schläft sofort ein.



29.12.2001 23:51#210
Schattendämon Plötzlich befand sich der Schattendämon hinter rachestahl.

"Was ist dein Begehr, Fremder?" ließ sich die grausame Stimme vernehmen und brachte rachestahls Schädel dabei fast zum platzen.



29.12.2001 23:52#211
meditate meditate schüttelte den schnee von ihrem schattenfellcape und rief einen dämon herbei.

"ich denke, ich brauche noch schlafgelegenheiten für die herren. ist in den krankenzimmern schon etwas frei? zumindest das zimmer der beiden gardisten müsste doch wieder frei sein. richte es bitte für die beiden her.*
meditate nahm die zaubertränke, die spruchrollen und die anderen magischen gegenstände und brachte alles in ihr zimmer.

dann kam sie wieder in die vorhalle



29.12.2001 23:55#212
Ahram Müde öffnete Ahram seine Augen. Er hatte Geräusche aus der Eingangshalle vernommen. Der Exmagier streckte sich in seinem Stuhl. Die noch immer relativ unbenutzten Gelenke knackten hörber. Vielleicht würde sich eine Gelegenheit ergeben mit einigen der Reisenden zu sprechen, ihn interessierte was in letzter Zeit mit der Kolonie passiert war und im Übrigen konnte es nicht schaden wenn die Menschen von seiner Existenz erfuhren. Geduldig wartete er in der Bibliothek.



29.12.2001 23:57#213
rachestahl rachestahl drehte sich zu dem dämon um und steckte sein schwert wieder weg "du bist ein schattendämonen hab ich recht mein alter meister erzählte mir viel von ihnen. ich bin hierher mit einer gruppe gekommen und wahr eigentlich nur als wache gedacht"



30.12.2001 00:05#214
Burath Geduldig wartet Gnat in der Vorhalle des Kastells. Er war noch nie hier, alles kam ihm etwas komisch vor. Er klopfte den Schnee von seinem Umhang und wartete bis Meditate wieder die Vorhalle betritt.
Ich werde mich nun wieder in mein Lager begeben. Ihr seid gut angekommen und ich glaube somit meine Aufgabe erfüllt zu haben
ein Lächeln huscht über sein Gesicht. Kann ich noch etwas für euch tun?


30.12.2001 00:12#215
rachestahl der dämon schien rachestahl nicht mehr zu beachten und darum ging er ins kranken zimmer "wenn du noch ´zeit hast kannst du ja nochmal kommen warf er dem dämon zu" wo er sich gleich schlafen legte.



30.12.2001 00:17#216
Schattendämon "Verhaltet Euch ruhig und fasst nichts an. Wenn Ihr euch ausruhen wollt, setzt Euch in die Bibliothek und genießt die Wärme." Die Stimme im Kopf und der Dämon verschwanden.



30.12.2001 00:31#217
meditate meditate ging, nachdem sie noch mal in allen krankenzimmern war (es war nur noch sador da) in die bibliothek. sie ging zu ihrem tisch, auf dem immer noch das geheimnisvolle goldene buch lag, nahm es in die hand und stellte es ins regal. dafür war jetzt wohl keine zeit. die kralle legte sie auf den kaminsims und sah sich um. in einer ecke saß feuerglanz und las. sie wollte zu ihr hingehen, musste aber feststellen, dass sie nach einigen schritten auf eine undurchdringliche elastische wand traf, die feuerglanz offensichtlich vor dem trubel im kastell schützte. meditate wollte der sache nicht weiter nachgehen, die seltsamen geheimnisse des kastells verwunderten sie schon lange nicht mehr.
im umdrehen sah sie plötzlich ein seltsames wesen in einem der sessel. offensichtlich ein dämon, dem sie noch nicht begegnet war. oder war das etwa...?

zögernd ging sie einige schritte auf ihn zu. wenn das der war, mit dem bullit gekämpft hatte, dann war er sicher gefährlich. aber er war doch tot gewesen? und wenn er doch nicht tot war, was machte er hier?



30.12.2001 00:43#218
Schattendämon Doch eh meditate sich näher mit Ashram befassen konnte und ihn aus seinen schweren Gedanken aufschreckte, erschien plötzlich der Schattendämon hinter ihr und seine wohlbekannte Stimme ertönte in ihrem Kopf. "meditate. Ich habe dir etwas mitzuteilen. Folge mir."

Damit drehte sich der Dämon um und verschweand aus der Bibliothek. Im Gang angekommen, schwenkte er nach links und ging diesen entlang, bis fast zum Ende. Dort öffnete sich wie von Geisterhand eine Tür und der Dämon trat ein.


30.12.2001 00:44#219
Burath Meditate verschwand auch schon wieder so schnell wie sie gekommen war. Gnat kam sich ein bisschen komisch vor, sie schien ihn einfach zu ignorieren. Er fühlt sich etwas unwohl. Hatte er etwas falsches gemacht? Fragen über Fragen auf die er keine Antwort wusste.
Er rückte seinen Umhang zurecht, lockerte den Schwertgriff und setzte die Kaputze über bevor er wieder in der Nacht verschwand, allein mit den Massen des Bösen. Irgendetwas musste er falsch gemacht haben, Zorn stieg wieder in ihm hoch, diesen würden einige Skelette heute noch zu spüren bekommen.


30.12.2001 00:49#220
meditate meditate warf noch einmal einen blick auf das seltsame dämonenhafte wesen, das sowieso zu schlafen schien und folgte dem schattendämonen schnell. sie musste rennen um ihn nicht aus den augen zu verlieren ud folgte ihm in den raum


30.12.2001 00:55#221
Schattendämon Die Tür schloß sich nmit einem dumpfen Knall und meditate war in Dunkelheit und Stille gefangen. Doch bald vernahm sie die bekannte stimmlose Stimme in ihrem Kopf, auch, wenn kein Geräusch von außen an ihre Ohren drang. Der Dämon sprach zu ihr.

"Ich weiß, daß du bald eine besondere Fähigkeit benötigen wirst. Eine fähigkeit, über die du im moment nicht verfügst und die dem Kastell eine unschätzbare Hilfe sein kann und sein wird."

Nach diesen Worten war erst einmal Ruhe. Dann hörte sie erneut die Worte ohne Stimme, der Klang ohne Hall: "Es handelt sich um eine Fähigkeit, die nur den höchsten Magiern zuteil wird. Nur den würdigsten unter ihnen wird das Wissen um die Magie des richtigen Verschließens zuteil werden.

Bist du bereit, in dieser Magie unterwiesen zu werden?"



30.12.2001 01:03#222
meditate meditate kannte inzwischen die stimme des dämons in ihrem kopf aber immer wenn er sie unterweisen wollte, erhielt die stimme eine klangfärbung, die ihr schmerzen bereitete und der sie sich gern entzogen hätte. andererseits hatte er von einer fähigkeit gesprochen, in die er sie einweisen wollte. das war es mit sicherheit wert, dei schmerzen im kopf zu ertragen. mit fester stimme antwortete sie:

"ich bin bereit, ja ich will. und bin mir bewusst, dass eine solche fähigkeit herausforderung und anerkennung für mich sein wird."



30.12.2001 01:19#223
Schattendämon Der Dämon fuhr ungerührt fort.

"Magisches Verschließen kann ein mächtiger Zauber sein. Das Beherrschen dieses Zaubers kann den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten, der für euch Sterbliche so wichtig ist. Denn manchmal wird es notwendig sein, eine undurchdringliche Barriere zu errrichten, zwischen den Feinden eines Magiers und ihm selbst. Der Zauber kann aber auch für profane Dinge angewandt werden, etwa, um eine Kiste oder eine Tür zu einem geheimen Raum dem Zugriff anderer zu entziehen.

So höre mir denn gut zu, wenn ich dich jetzt in das Geheimnis dieses Zaubers einweihe. Das Verschließen von Dingen und Zugängen beruht auf der Tatsache, daß magische Kraft in alen Dingen ist. Wenn diese Kraft durch einen Stimulator gesammelt, gebündelt und auf einen Punkt konzentriert wird, kann man sie zur Veränderung der Eigenschaften eines Materials benutzen. Dabei wird das Material so verändert, daß es eine Art Willen aufweist. Diesen willen steuert der Magier mit dem Stimulator. Der Stimulator kann ein Stab, ein Amulett oder auch nur die magische Kraft im Körper des Magiers selbst sein. Durch ihn wird die magische Energie des zu verschließenden Gegenstandes, bzw. des zum Verschluß gebrauchten Gegenstandes so aufgebaut, daß diese in eine Art Willen transformiert wird. Der Willen, zu verschließen und nichts hindurchzulassen. Dieser Willen wird gesteuert und konserviert durch ein Siegel, das der Magier aufbringt. Dieses Siegel besteht entweder aus einer speziellen Rune oder aus anderen geeigneten Materialien. Wichtig ist, daß das Zeichen des Verschließens darin enthalten ist.

Hast du soweit alles verstanden?"



30.12.2001 01:39#224
meditate "ich will diese magie lernen und ich verstehe ihren sinn. wenn du sagst, ich kann diese magie lernen, dann will ich es gern tun. das kastell mit seinen schätzen und seine bewohner haben mir schon so viel gegeben, ich würde dem kastell gern mit dieser fähigkeit zu diensten sein. ich höre und lerne"


30.12.2001 01:53#225
Schattendämon "So höre denn, Sterbliche." fuhr der Dämon fort. "Das magische Verschließen läuft nach folgendem Grundmuster ab."

Der Dämon fing an, den Ablauf zu erklären. Zuerst müsse man das Material kennen, daß man zum verschließen benutzen wollte. Holz würde anders reagieren, als Metall und dieses wiederum anders, als Stein. Je weicher das Material und je leichter, desto mehr Energie und Zeit müßte aufgewandt werden, um den Zauber wirksam werden zu lassen. Die Konzentration des Magiers dürfte während des Zaubers nicht unterbrochen werden und das zu verschließende Material müßte möglichst unbeweglich sein. Die Verschlußzeit könnte erhöht werden bis zur Unendlichkeit. Es gäbe Siegel, die schon vor vielen tausend Jahren angebracht worden seien und imemr noch fest hielten. Es Hinge von der Güte es Materials des Sigels ab, zu jedem Material, das als Verschluß diene, gäbe es ein geeigentes Material, um es dauerhaft zu verschließen. Weiterhin seine die richtigen Worte wichtig, die dabei ausgesprochen werden müßten. Das Zeichen des Verschließend nicht zu vergessen.

Am Ende gab der Dämon meditate ein Buch aus der Bibliothek, das den simplen Titel "claudere magica" trug. "Lies das bis morgen. Dort ist all das, was ich dir jetzt erzählt habe, ausführlich erklärt. Mach dir Abschriften der wichtigsten Dinge. Es ist von großer Wichtigkeit, daß du diesen Zauber in kurzer Zeit beherrschst.

Und jetzt beweise mir, daß du die Grundlagen des Verschließens beherrschst."
Eine hölzerne Kiste erschien. Sie war mit Metallbändern beschlagen. "Wähle zwischen den richtigen Zaubern für Metall oder Holz. Für welche wirst du dich entscheiden?"

Der Dämon wich zurück.



30.12.2001 02:03#226
meditate "das ist nicht schwer. was will ich verschließen? die holzkiste. wenn ich die bänder verschließe sind nur die bänder nicht mehr zu öffnen. holz ist ein weiches material, man kann es auf verschiedene weise zerstören. die verschlussbänder kann man umgehen. ich würde einen zauber auf holz aussprechen. wenn de zauber wirkt, wie meine heilzauber, dass strukturen sich zusammenfügen, dann muss ich die holzfasern so beeinflussen, dass sie nicht mehr gelöst werden können"



30.12.2001 02:17#227
Schattendämon "Deine Antwort, oh Sterbliche, ist richtig. Laß dich nicht ablenken von Dingen, die wichtig erscheinen, doch nebensächlich sind. Dies gilt nicht nur für das Verschließen, das ist bei jeglicher Art Magie von Wichtigkeit. Doch jetzt darfst du gehen. Lies das Buch, daß ich dir hier gegeben habe und beherzige meine Ratschläge." Die Tür öffnete sich wieder und meditate war entlassen.


30.12.2001 02:22#228
meditate meditate wankte totmüde in ihr zimmr, ließ sich auf das bett fallen und war sofort eingeschlafen



30.12.2001 02:32#229
rachestahl "dämon" rief rachestahl dem das warten langsam überdrüssig wurde.


30.12.2001 09:16#230
meditate meditate erwachte und musste sofort an die unterweisung des dämons in der vergangenen nacht denken. neben ihr lag das büchlein, dass dieser ihr gegeben hatte. sie griff es sich und begann zu lesen. die formen des verschließens waren sehr unterschiedlich.

am einfachsten war das verschließen von behältnissen. hatte man erst einmal die struktur des materials begriffen, war sie es, die verändert werden musste. die magie des materials war auf sich selbst zu richten und mit dem willen des magiers zu vereinen. daraus würde sich ein siegel formen, dass dem behältnis die eigenschaft verlieh, nur von dem geöffnet werden zu können, der diesen zauber einmal gewebt hatte. diesen zauber konnte man auch zeitlich begrenzen, danach würde das siegel verschwinden.

schwerer war schon das verschließen von gebäuden und landschaften. auch hier ging es in erster linie darum, die magie der struktur zu erkennen. gebäude waren sehr komplex und der zauber müsste alle elemente einschließen. würde auch nur eines vergessen, würde das siegel nicht halten und sofort wieder abfallen. zum verschließen von gebäuden und landschaften gab es einen stab, den man benutzen musste. dieser stab sammelte die magie der einzelnen bestandteile und fügte sie in einem fokus in sich zusammen. erst wenn der magier sicher war, dass alle strukturen ihre magische energie an den stab abgegeben hatten, dann würde der magier mit ihm das siegel erzeugen können.

dieses siegel würde sich materialisieren und sich auf das zu verschließende gebäude oder die zu verschließende landschaft legen und man würde es sehen können. damit wäre das weben des zaubers aber noch nicht beendet. da die magischen strukturen der verschiedenen bestandteile, nachdem sie sich in dem fokus gesammelt hatten, von keinem magier der welt mehr erkennbar sein würden, würde das siegel selbst die art seiner versiegelung fordern. dann würde es aufgabe des magiers sein, den richtigen weg zu erkennen. dieses siegel wäre nur durch ein ritual zu entfernen, dass dem seiner anbringung in umgedrehter reihenfolge entsprach. ein fehler hierbei hätte den tod aller beteiligten zur folge.



30.12.2001 09:57#231
meditate am schwersten ist das versiegeln von dingen, in denen noch andere magie enthalten ist als die der struktur. das können mit magie versehene behältnisse sein aber auch magische portale oder magische landschaften.
auch hier wäre wieder der stab als fokus vonnöten. zuerst müsste die alte magie erkannt werden und dem gegenstand, der landschaft oder dem portal entzogen werden.

dieses mal müsste der stab die alte magie erst in sich sammeln und in ein wirksames gefäß übertragen. dieses ritual erfordert höchste konzentration und dürfte auf keinen fall unterbrochen werden. in den dazu erforderlichen bannspruch müsste die zu bezwingende magie eingefügt werden. welche magie dem ursprünglichen gegenstand, dem portal oder der landschaft innewohnen würde, müsste der magier selbst identifizieren. ein fehler hierbei hätte den sicheren tod des magiers zur folge.

das gefäß, dass dann die alten zauber beinhalten würde, müsste in dem zu verschließenden behältnis, raum oder der landschaft verbleiben. nur dann würde das magische verschließen, welches unmittelbar zu folgen hätte, auch erolgreich ablaufen. aber auch hier lauerten mannigfaltige gefahren, die sich aus dem verschließen derart komplizierter gebilde ohnehin ergaben.

das am schluss anzubringende siegel könne in seiner struktur und in seiner mannigfaltigkeit niemals von einer person erkannt werden. hier wären dann die erfahrungen der ganzen welt einzubringen, damit das versiegeln erfolgreich verlaufen könne. ein fehler würde den tod aller beteiligten zur folge haben.


30.12.2001 10:05#232
meditate meditate legte das buch zur seite. das war ja wirklich eine merkwürdige magie. was zuerst wie ein einfacher zauber aussah, entpuppte sich als mächtiges magisches werkzeug, dem sie sich eigentlich nicht gewachsen fühlte. das war magie einer stufe, an die sie nicht einmal zu glauben gewagt hätte.
sehr oft war in dem buch vom tod des magiers die rede und es nahm bezug auf einen stab. da meditate diesen stab nicht hatte und auch nie von einem solchen stab gehört hatte, ging es ja wohl doch eher um das verschließen von behältnissen. das war sicher praktisch, denn wenn sie an feuerglanz und all die anderen banditen in der barriere dachte, war das sicher ein wirksamerer schutz als schlösser.

meditate legte das buch auf den tisch und ging erst einmal in die küche frühstücken.



30.12.2001 12:02#233
Ahram Langsam öffnete Ahram die Augen. Für das was er in der letzten Zeit erlebt hatte hatte er ziemlich gut geschlafen. Er konnte sich an eine Frau erinnern die kurz in seinen Träumen aufgetaucht war. Doch war es nur ein Traum gewesen? Der Exmagier war sich nicht sicher. Er erhob sich aus seinem Sessel und durchschritt mit seinem üblichen raubtierhaften Gang die Bibliothek. Er hatte es versucht aber näher kam er den menschlichen Schritten nicht mehr ohne eine Verrenkung in den Fußknöcheln zu riskieren. Die geweiteten Nasenflügel blähten sich, er nahm den Geruch von frischen Nahrungsmitteln wahr. Ahram fühlte sich als hätte er seit Monaten nichts mehr gegessen, und so machte er sich auf den Weg zur Quelle dieser verlockenden Gerüche...



30.12.2001 12:43#234
Ahram Die Tür schwang auf und Ahram trat in den Raum. Er blickte in die Runde und fand einen leeren Raum vor. Fast leer. an einem der Tische saß eine junge Frau und aß langsam und ohne Eile ihr Frühstück. Es war die Frau aus Ahrams Träumen. Nunja, da sie hier sitzt hab ich es wohl doch nicht geträumt. dachte der Exmagier. Trotzdem erschrak er, denn als er sich zu ihr setzen wollte überkam ihn der starke Drang diese Frau anzuspringen und umzubringen. Mit geweiteten Augen taumelte Ahram einige Schritte zurück. Dort verharrte er um sich zu beruhigen. Die tierischen Instinkte waren immer noch vorhanden. Waren es wirklich tierische Instinkte? Ein Tier tötete nich ohne Grund. Vorsichtig ließ Ahram sich auf einem Stuhl an der an der gegenüberliegenden Seite des Tisches nieder. Er hatte sich wieder unter Kontrolle. Die Frau schien keine große Notiz von ihm zu nehmen, denn ein Dämon war hier nicht gerade selten anzutreffen. Der Exmagier schlug seinen Mantel vollends zurück und nahm sich eine Fleischkeule von dem reichgedeckten Tisch. Nach einem gemurmelten Seid gegrüßt, welches eher nach einem Grollen klng began er langsam zu essen.



30.12.2001 13:22#235
meditate meditate hatte den fremden durchaus gesehen. jetzt war sie sich sicher, es war der dämon, den bullit mitgebracht hatte. und dass er am leben war, war eigentlich nur natürlich, schließlich befand sich meditate in einer dämonenfestung. die dämonen hatten sicher dafür gesorgt, dass keiner ihresgleichen so schnell vernichtet wurde.

er sah auch nicht wirklich böse aus. vielleicht war das böse in dem kampf zwischen bullit und dem dämonen ja auch bullit gewesen. und sie hätte sich eigentlich zuerst um den dämonen kümmern müssen.

plötzlich fiel ihr etwas auf. der dämon aß wie ein mensch. wie konnte das sein? sie hatte dämonen noch nie essen sehn. das war eindeutig merkwürdig.
meditate beschloss der sache auf den grund zu gehen und näherte sich dem tisch.


30.12.2001 13:31#236
Ahram Ahram sah die Frau näherkommen. Er schluckte den letzten Bissen eilig herunter und sah sie an. Irgendetwas Vertrautes lag in ihren Zügen. Aber natürlich, die Frau die ihn damals zum Sumpflager geschickt hatte! Ahram wollte sie anlächeln, doch dann fiel ihm sein Gebiss ein. Es würde eher so aussehen als ob er sie fressen wollte. So entschloss er sich einfach möglichst viel Freundschaft in seine Augen zu legen, wovon er hoffte dass es klappen würde. -Seid gegrüßt, verehrte Magierin...
Ahram hoffte richtig geraten zu haben.
-Was kann ich für euch tun?
Der Exmagier hasste den Klang seiner Stimme sie war so unnatürlich tief und grollend. Gleichzeitig hoffte er dass die Frau, die anscheinend öfters in diesem Gebäude weilte, solch unmenschliche Klänge gewohnt war.



30.12.2001 14:01#237
meditate meditate war überrascht. der dämon hatte mit ihr in einer ganz normalen stimme gesprochen und die stimme hatte sie normal mit den ohren gehört und nicht im kopf.

sie setzte sich zu ihm und betrachtete ihn das erst mal aufmerksam. er hatte eine amphibienhaut, das war das erste was auffiel. sie schimmerte grünlich schwarz und war wohl an den armen stärker strukturiert. zum gesicht hin verlor sich die schuppung und wurde eher lederartig. lange dicke schwarze haare fielen bis auf die schultern und bildeten dort dicke stränge. die schultern waren breit, überhaupt schien das wesen über sehr viel kraft und schnellkraft zu verfügen. sein körper wirkte sehr elastisch und kraftvoll. vor ihr saß ein perfektes raubtier. als er eben versucht hatte zu lächeln, konnte meditate gefährliche zähne blitzen sehn. obwohl das untier das lächeln sofort zurücknahm, hatte meditate genug gesehn.

nur die augen, diese augen sahen überhaupt nicht unmenschlich aus. sie waren von einem klaren blau und in ihnen erkannte meditate so viel schmerz und ein flehen tief in ihnen, dass sofort alle furcht von ihr abfiel. dieses wesen konnte kein dämon sein. in dieser schrecklichen hülle steckte ein wesen, dass über alle menschlichen empfindungen verfügte, deren ein mensch nur fähig sein konnte.
meditate streckte die hände aus und griff nach seinen händen. einen moment wollte sie sie vor schreck vor den schwarzen krallen, die sich ihr entgegenstreckten,wieder zurückziehen aber dann fasste sie doch zu. es gab keinen grund zur furcht. mitleid war wohl eher das angebrachte gefühl.


30.12.2001 14:13#238
Ahram Überrascht blickte Ahram die Frau an. Er hatte mit viel gerechnet doch nicht damit dass sie seine Hand nehmen würde. Er achtete darauf dass die Krallen nicht mit ihrer Haut in Berührung kamen. Es war ein gutes Gefühl. Der Exmagier hatte die Hoffnung schon fast aufegeben je wieder normal mit Menschen umgehen zu können, doch als dieses weibliche Wesen ihn ansah wusste er dass sie keine Angst vor ihm hatte. Ahram erhob sich um sich zu verneigen.
-Ich sehe ihr habt keine Angst vor mir, und dafür bin ich euch sehr dankbar. Mein Name ist Ahram, wir sind uns schon einmal begegnet. Damals, als ich noch keine... Bestie war.
Die Augen des Exmagiers wurden wässrig, doch er fing sich schnell wieder. -Erinnert ihr euch?



30.12.2001 14:24#239
meditate "ich erinnere mich, aber wieso?"

meditate konnte es nicht fassen. wie kam der fremde, den sie vor ein paar wochen das erste mal gesehen hatte in diesen körper.

"erzählst du mir was geschehen ist? wenn es dir allerdings zu weh tut, dann lass es sein, ich seh dir an, dass es dir schwer fällt darüber zu sprechen. wir haben hier in der barriere nichts so viel wie zeit. du kannst es mir auch später erzählen.

aber kommst du mit diesem körper zurecht? bereitet er dir schmerzen oder sonst irgend welchen kummer? sag mir wenn ich dir helfen kann, ich werde mein möglichstes tun. vielleicht findet sich ja auch ein weg aus dieser hülle.
und sag mir bitte noch eins, wer hat dich erweckt? ich dachte du wärest tot gewesen."



30.12.2001 14:55#240
Schattendämon Das Gespräch wurde unterbrochen durch den eben erschienenen Schattendämon, der einen langen, schlichten Holzstab in den Krallen hielt. Er häherte sich meditate und augenblicklich füllte seine Stimme ihr Hirn.

"Du wirst dieses Artefakt bei der Bewältigung der vor dir stehenden Aufgaben benötigen. Es ist der Stab von Narghotarius, einem Magier, der es vor vielen Jahrhunderten vorzog, seine Existenz auf dieser Ebene zu beenden und durch die Weiten der hölle Beliars zu ziehn. Dies geschah nicht ganz freiwillig. Denn er ließ seinen Stab zurück, der seitdem als eines der mächtigsten Artefakte zum magischen Verschließen weithin gilt."

Der Dämon überreichte der Magierin den Stab.

"Ich gebe diesen Stab in deine Hände, doch bringe ihn mir zurück, sobald die vor dir liegenden Aufgaben erledigt sind. Die Macht des Stabes sei dir nur für kurze Zeit untertan."

Der Dämon verschwand und ließ meditate mit dem Stab zurück.



30.12.2001 15:01#241
rachestahl rachestahl erwachte "dämonen nie da wenn man sie braucht" er schnallte sich dämonentot um warf seine rüstung über und machte sich auf den weg nach drausen er wollte ins al und ein paar besorgungen erledigen. langsam schlenderte er durch die eingangshalle er müsste noch einmal zurück kommen und den dämon wegen seines schwertes fragen. schade das er heute nicht erscheint dachte er sich wärend er weiter lief



30.12.2001 15:49#242
meditate meditate betrachtete den stock mit erstauntem blick, es war ein ganz einfacher holzstab und in ihm sollte so viel magie wohnen? und ihn sollte sie benutzen? sie konnte es kaum glauben.

plötzlich fing der boden des kastells an zu zittern und ein dumpfes grollen war zu hören. meditate und auch ahram sprangen von ihren plätzen und meditate lief in die vorhalle. rings um sie begann der raum zu beben und risse zeigten sich in den wänden. der alte bau ächzte, als wolle er auseinander fallen. alle jetzigen bewohner des kastells stürzten aus ihren räumen. nur aus sadors zimmer klangen jammerlaute, er konnte sich nun wirklich nicht aus dem bett bewegen.
die einzige,die nicht erschien,war feuerglanz. ihre magische schutzhülle hatte auch diese störung von ihr fern gehalten.

meditate stürzte vor die tür. sie sah zum himmel. eine gewaltige blaue säule aus licht ragte von irgendwo aus der nähe des neuen lagers in den himmel. die gesamte kuppel erstrahlte in diesem blauen licht. dann verschwanden die konturen und es sah einen moment so aus, als würde die kuppel verschwinden. dann aber konnte man erkennen, dass sie auseinander zu fließen begann, als würde die blaue lichtsäule die kuppel der barriere auseinander drücken, als würde sie wachsen.
atemlos beobachteten die bewohner des kastells die vorgänge. dann fiel plötzlich die lichtsäule in sich zusammen und es herrschte wieder stille. totale stille.


30.12.2001 16:39#243
Ahram Ahram hatte das Spektakel von einem der schmalen Fenster aus beobachtet. Seit seinem Erwachen gingen die Dinge drunter und drüber. Skelette, Dämonen, riesige Energieentladungen. Was kam als nächstes? Die Apokalypse? Der Exmagier suchte Meditate, vielleicht hatte sie eine Erklärung für die Ereignisse.


30.12.2001 17:46#244
Schattendämon Nachdem alle das Spektakel betrachtet hatten, rief der Schattendämon meditate mittels seiner Stimme wieder zu sich.

"Vor dir liegt eine Aufgabe, eine schwere Aufgabe. Die Armeen Beliars unternehmen einen Vorstoß. Sie werden nicht von Beliar gesteuert und es handelt sich bei diesen Armeen auch nur um einen winzigen Bruchteil der seiner Geschöpfe.

Was genau passiert ist, ist für dich unwichtig, doch ein niederer Heerführer Beliars ist ohne Zweifel darin verwickelt. Die genauen Zusammenhänge würdest du nicht verstehen, wichtig ist, daß diese Untotenheere zurückgehalten und vernichtet werden.

Doch das kann nur an der Quelle, an ihrem Ursprung geschehen. Und der befindet sich nicht an der Oberfläche, sondern tief unter uns in den Tiefen der Erde. Alles, was auf der Erdoberfläche an Kämpfen gewonnen und an Schlachten geschlagen wird, ist nicht endgültig, nicht für immer.

Die Quelle des Übels befindet sich inm großer Tiefe, dort, direkt aus dem Höllenschlund entweichen die Horden der Untoten, Kompanie um Kompanie, ein Bataillon nach dem anderen, Armeen über Armeen. Es werden ständig neue kommen, denn ihre Zahl grenzt an die Unendlichkeit.

Darum finde das unterirdische Tor und verschließe es. Ich habe dir zu diesem Zwecke die nötigen Mittel gegeben. Das Tor zu verschließen, ist das einzige Mittel, um zu beenden, was jetzt angefangen hat."

Die Stimme verstummte.



30.12.2001 19:18#245
Ahram Ahram fand Meditate vor den Toren des Kastells. Er trat neben sie. -Wißt ihr was das gerade war? So etwas hab ich noch nie gesehen.


30.12.2001 20:31#246
meditate "ich kann es dir nicht sagen, ich hab so etwas noch nie gesehn. erst dachte ich, wir wären diese verdammte barriere endlich los, aber es ist wieder so wie es immer war."

meditate traten für einen moment tränen in die augen, die sie aber sofort herunterschluckte als ihr einfiel, was für eine last ahram zu tragen hatte. gefangen in der barriere und zusätzlich gefangen in solch einem körper.
"komm wieder herein, es ist vorbei, erzähle weiter. ich kann mich an einen mann namens ahrab erinnern und das wollt ihr sein?"



30.12.2001 20:42#247
Crowner Crowner ist bis am Abend in seinem Zimmer geblieben und Studierte seit früh am Morgen seine Bücher über die Magie. Irgend etwas komisches ging draussen vor sich, Crowner verspürt riesige Magische Schwingungen, die nun langsam aber sicher schwächer werden. Crowner zieht sich sein Wassermagier-Mantel über und geht in die Eingangshalle, wo er meditate und Ahram trifft und sie begrüsst. Dann sagt er: "Wisst ihr zufälligerweise, was forgefallen ist?"


30.12.2001 20:54#248
meditate "irgendetwas ist passiert. über unserem lager ist eine blaue säule erschienen, die nun aber wieder weg ist."



30.12.2001 21:00#249
Crowner Crowner schaute nach draussen, er hatte das unbestimmte Gefühl, dass die Barriere grösser geworden war, doch sie war noch da. Nun fragt er meditate: "Ist dir was besonderes dabei Aufgefallen? Und ist sonst noch was passiert?"


30.12.2001 21:05#250
meditate "ich habe eine botschaft erhalten über die ich nicht sprechen möchte. ich muss erst etwas überprüfen. bitte sieh im neuen lager nach, was dort passiert ist. ich habe das dumme gefühl, wir werden gebraucht. aber ich hab noch die verletzten hier, ich kann im moment noch nicht weg."



30.12.2001 21:11#251
Crowner "Okey, ich kann mich ja direkt aufs Pentagramm teleportieren. Also dann, kümmere du dich um deine Patienten und ich schau mal nach. Ciao meditat, auf wieder sehen." Crowner schwebt in der Luft und zapp ist er weg.



30.12.2001 21:17#252
meditate meditate fasste jetzt ahram am arm und zog ihn in die bibliothek.


30.12.2001 21:19#253
Ahram Die beiden verließen die Kälte.
-Um auf eure Frage zurückzukommen,ja ,ich bin Ahram. Bis vor Kurzem war ich ein Magier Beliars, doch ich habe mich überschätzt. Ich war so töricht und glaubte einen Dämonen unter meine Kontrolle bringen zu können. Nun, etwas ging schief, ich weiß nicht genau was, aber die nächste Erinnerung die ich habe ist dass ich eine schreckliche last von meinem Geist wich und ich bemerkte dass ich die Kontrolle über meinen Körper nicht mehr allein erlagen konnte. Dazwischen, so berichtete mir ein Schwarzmagier, muss ich wohl von einem Dämon besessen gewesen sein, welcher glücklicherweise von dem Führer der Garde besiegt werden konnte. Diese Bestie verwandelte meinen menschlichen Körper in dieses... Ding... Ahram schaute kurz auf seine Hände.
-Dabei verbrauchte er alle meine magischen Reserven bis aufs Letzte. Nun bin ich unfähig weiterhin magie zu wirken.
Der Exmagier lachte bitter auf. Ein merkwürdiges Geräusch.
-Dafür bin ich jetzt wohl ganz gut im Klettern wie ein dummer Affe. Was für ein Tausch.
Er machte eine kurze Handbewegung.
-Doch genug des Selbstmitleids. Ich habe Skelette durch das Land streifen sehen. Was geht hier vor?



30.12.2001 22:57#254
meditate "es gehen unheilvolle dinge vor. es ist ein schleier zerrissen, aus der unterwelt kommen geschöpfe, die in unserer welt keine heimat haben. die barriere ist zu einem eingang geworden und niemand weiß, ob es auf unsere barriere beschränkt bleibt.

armeen aus dem schattenreich werden sich über uns ergießen und wir werden ihrer nicht herr werden, wenn wir nicht gemeinsam kämpfen und zusammenstehn."
meditate hatte ein seltsames vertrauen zu dem bedauernswerten geschöpf gefasst und begann ihm von der prophezeihung des schattendämons zu erzählen und von dem eigenartigen zauber, den er ihr beigebracht hatte.

als sie fertig war, sah sie ahram lange an.

"könntest du dir vorstellen mir zu helfen? vieleicht benötigt die bevölkerung dieser barriere ja gerade jemanden mit deinem aussehen. vielleicht hatte das alles ja einen sinn, der sich uns noch nicht erschlossen hat. einen menschen im körper eines dämonen und er erscheint genau zu diesem zeitpunkt. an so viele zufälle mag ich gar nicht glauben. ich hätte dich gern an meiner seite bei dieser mission. ich habe das gefühl, dass du unser wichtigster trumpf sein könntest."



30.12.2001 22:57#255
Ahram Ahram sah Meditate an. Dann neigte er sein Haupt.
-Es wäre mir eine Ehre euch helfen zu dürfen. Wenn das Schicksal mich bestimmt hat in diesem Körper zu leben so will ich sehen dass er für edle Taten benutzt wird. Wohin ihr auch geht, ich werde euch begleiten.
Der Exmagier sprach jedes seiner Worte mit großem Ernst. Die junge Magierin hatte viel mit ihm gemeinsam, und Ahram würde sie mit seinem Leben beschützen.


30.12.2001 22:58#256
meditate "ich möchte morgen ganz früh hoch ins gebirge gehen und etwas untersuchen. du könntest mir da sehr gut helfen. nicht nur, dass ich dann nicht allein bin, mich wird deine gestalt ja möglicherweise auch schützen. wenn die schattenwesen glauben, du wärste einer von ihnen, sind wir vielleicht vor ihnen geschützt. wenn meine vermutungen zutreffen, könnten wir eine möglichkeit finden, in die unterwelt zu gelangen

und vielleicht wird mir deine gestalt dann ja sogar schon wieder von nutzen sein, denn wenn zutrifft, was ich vermute, dann wird es sehr schwer für mich allein. mit deiner hilfe wäre es aber zu schaffen.

ich würde mich freuen, wenn ich dich an meiner seite weiß"



30.12.2001 23:09#257
Ahram Ahram nickte. Er war froh einen Freund in dieser Zeit gefunden zu haben. -Ihr könnt auf mich zählen. Wenn ihr nun verzeiht, ich bin noch geschwächt von den Anstrengungen der letzten Tage. Mein Fleisch mag stark sein, doch geistig bin ich noch nicht völlig gesund. Wir sehen uns morgen.
Er neigte noch einmal zum Gruße den Kopf und begab sich in sein Schlafgemach. Morgen würde ein anstrengender Tag werden.



30.12.2001 23:21#258
Don-Esteban Der Don las in seinem Buch.

"Caput 3: Larva Sine Materia

Auf unterster Ebene stehen die dienstbaren Geister, die keinerlei Substanz besitzen. Sie existieren nur auf den Feuerebenen in den tiefsten Höllen. Denn nur dort sind sie durch die spezielle Umgebung in der Lage, zu existieren. Sollte ein Geist auf eine andere Ebene des Daseins transferiert werden, som uß ebenso ein Teil seiner Umgebung auf diese, unsere Ebene transferiert werden, denn ohne seine Umgebung, seinen Hauch, ist er nichts und nicht. Der Teil der Umgebung, der mit transferiert wird, muß dabei in eine Art Blase eingehüllt werden, denn der Odem der Hölle ist flüchtig und muß aufgehalten werden. Die Substanz, die diesen Odem umschließ und sicher einbehält, konnte bis jetzt noch nicht in Versuchen herbeigeführt werden und ist bisher nur durch Zufall entstanden, so daß es nicht möglich ist, eine sichere Aussage zum Beschwören dieser Geister zu machen. Nichtdestotrotz..."

An dieser Stelle wurde er unterbrochen, da meditate an ihn heran trat.


30.12.2001 23:22#259
meditate meditate streifte durch das nun schon recht leere kastell. die krankenzimmer waren leer und wieder geräumt. in einem zimmer lag noch der bedauernswerte sador. an seinem bett saß manmouse, der ihm oder sich selbst die zeit vertrieb mit rätselhaften deutungen der neuesten ereignisse.

ahram hatte sich zurückgezogen. nur in der bibliothek brannten ununterbrochen die kerzen. meditate sah in den raum und entdeckte feuerglanz und don-esteban, beide völlig in ihre lektüre vertieft.

sie versuchte noch einmal an feuerglanz heran zu kommen, aber wieder verhinderte die elastische barriere jeden kontakt.

meditate drehte sich um und ging zu don-esteban. im ersten moment war sie richtig erstaunt, hier auf keine barriere zu stoßen. der don war wirklich ansprechbar und meditate setzte sich zu ihm.



30.12.2001 23:37#260
Don-Esteban "Guten Abend, was führt Euch zu mir? Wollt Ihr meine Lektüre mit mir teilen oder führt Euch ein anderer Grund hierher?"

Der Don lehnte sich zurück und wartete auf die Entgegnung der Wassermagierin. Sicher hatte sie etwas interessantes zu berichten. Vorhin war zum Beispiel eine Art leichtes Erdbeben zu vernehmen gewesen. Ob sie es auch gespürt hatte?


31.12.2001 00:33#261
meditate "ihr bekommt wirklich überhaupt nichts mit oder? um euch von eurer lektüre fortzulocken muss wohl erst die barriere explodieren? so etwas ähnliches scheint ja auch vorhin passiert zu sein. ich weiß nichts genaues. es gab eine blaue lichtsäule, eine starke erschütterung und mehr weiß ich auch nicht.
viel schlimmer ist, dass überall wesen aus der unterwelt aufgetaucht sind. es sind so viele, dass wohl etwas geschehen sein muss, dass die erde sich aufgetan haben muss um all den unrat auszuspeien.

ich habe von düsteren visionen erfahren und der schattendämon hat mir gesagt, dass ich eine aufgabe zu erfüllen hätte. über den sinn der prophezeiung und die aufgabe des schattendämons muss ich noch nachdenken. ich weiß noch nicht wohin.
mir ist nur eingefallen, dass ich etwas überprüfen muss morgen. hattet ihr nicht eines der wundersamen seile, die so lang und unzerreißbar sind?"


31.12.2001 01:11#262
Don-Esteban Don-Esteban staunte. "Die Barriere fast zerstört? Überall Untote? Aber die Bücher... Ja es scheint so, daß ich nichts mitbekomme, sobald meine Nase in einem dieser Bücher verschwunden ist. Dieses Wissen hier, diese Fülle an zusammengetragener Weisheit ist so beeindruckend."

Dann stockte er und schien erst jetzt die Frage der Magierin verarbeitet zu haben. "Ein Seil? Ja, ich habe eins, stimmt. Ein sehr leichtes und doch auch sehr festes Seil, etwa 20 Klafter lang. Ich werde es sofort holen."
Damit sprang er auf und lief eilig aus der Bibliothek, um in seinem Zimmer nach dem Seil zu suchen.



31.12.2001 02:06#263
meditate meditate ließ ihre blicke streifen, während sie auf don wartete. diese bibliothek mit ihren unsagbaren schätzen übte wirklich eine magische wirkung aus. eine wirkung, der sie sich auch nicht entziehen konnte. es war, als hielte die bibliothek einen fest mit magischen bändern.

wenn sie ihre mission erfüllt haben würde, wäre die bibliothek möglicherweise auch eine heimat. eine in die man wirklich gern zurückkehrt.


31.12.2001 02:31#264
Don-Esteban Während meditate ganz in Gedanken versunken in der Bibliothek saß, kam der Don aschon wieder zurück. "Hier, das Seil. Ihr könnt es haben, aber bringt es mir zurück, man kann nie wissen, wann man es noch einmal braucht."
Mit diesen Worten hielt er ihr ein eher dünnes, graues, geflochtenes Lederseil hin. "Es ist aus Moleratleder, besonders weich und trotzdem fest."


31.12.2001 02:37#265
meditate meditate nahm das seil und ließ es langsam durch ihre finger gleiten. sie war sich sicher, es würde ihr gute dienste leisten. das würde morgen ein sehr schwerer abstieg werden. und sie brauchte unterstützung und gutes werkzeug. mit ahram und diesem zauberseil sollte die aufgabe zu bewältigen sein.
meditate verabschiedete sich von don und ging in ihr zimmer.


31.12.2001 02:50#266
Don-Esteban Nachdem die Magierin ihn verlassen hatte, wandte sich der Don wieder seinem Buch zu. Er begann bei Kapitel 4.

"Caput 4: Immortuus

Nicht zu verwechseln mit unsterblich, immortalis. Denn Untote sind keineswegs unsterblich. Untote sind durch die Macht Beliars wiedererweckte Tote und statt der hellen Lebenssäfte, die sie in ihrem ersten Leben durchflossen, stattet sie Beliar mit den ihm eigenen dunkeln Säften aus, so daß sie Kreaturen seines Willens werden, denn mit jedem Tropfen, der ihre Adern durchfließt und der im Mark ihrer Knochen sitzt, übt Beliar seinen Willen über diese Geschöpfe aus. Untote können sehr wohl..."

An dieser Stelle schlief der Don über dem Buch ein. Er war sehr müde.


31.12.2001 09:40#267
meditate sehr früh am morgen sah man zwei in ihre großen umhänge gehüllten personen das kastell verlassen. die größere der beiden personen trug einen schwarzen umhang und auffällig an ihr war ein seltsamer gang, als würde sich die person nicht in schritten vorwärts bewegen sondern in sprüngen, die andere person trug einen schwarz-weißen schattenläuferumhang. beide bemühten sich, nicht zu sprechen und keine überflüssigen geräusche zu verursachen. wie um das zu unterstützen, hatten sich die riesigen tore des kastells lautlos geöffnet und wieder geschlossen.
beide schlugen den weg ins gebirge ein.



31.12.2001 13:20#268
dr.babidi Gerade waren sie angekommen da stehen plötzlich 3 Skelete vor ihnen. Blitzartig ziehen alle ihre Waffen. Alle Novizen umrunden die Skelete und greifen an. Nach dem Angriff lagen nur noch ein par Knochen und Schwerter am Boden. Babidi hebt ein Rostiges Schwert auf. Für den Anfang wird das reichen sagt er mit einem lächeln im Gesicht, das ist seine erste Waffe. Ich steck es vorläufig noch weg. Bis ich damit umgehen kann. Die Truppe geht weiter ins Kastell. Dort studiert Raphael die Bücher.
Und, was hast du herausgefunden? fragt Babidi.



31.12.2001 13:28#269
Raphael Nach einigen Stundne hatte Raphael Das Buch durch. "Es gibt Dämonen die kann man mit jeder Waffe töten. Und es gibt Dämonenlords für diese brauch man spezielle magische Waffen. Warman der Gardist hat eine solche Waffe ich auch aber meine Waffe ist sehr magisch. Es scheint als müsste man sie bändigen. Und ich weiß auch nicht wie man damit einen Dämon tötet. Aber ich werde hier alle Bücher studieren." Raphael sprach das Wort Dämon aus und sehr, sehr viele Bücher fielen hinaus. Nach dem ersten kapitel sprach Raphael zu Babidi "Wenn du willst kannst du dir ja ein paar Bücher über den Einhandkampf durchlesen. Oder du gehst zurück ins Sumpflager. Ich komme hier schon zurecht." Dann las Raphael weiter


31.12.2001 17:23#270
Superluemmel Die Tore des Kastells schwangen lautlos auf und Superlümmel kam mit ein paar Schneeflocken zusammen herein. Ebenso lautlos schwangen die Tore hinter ihm wieder zu. Superlümmel schritt durch die stillen Hallen, immer auf der Suche nach einem der Magier.



31.12.2001 17:28#271
Raphael Raphael trat aus der Bücherei. Vor ihm stand Superlümmel. "Und geht es deiner Wunde besser?" fragte Raphael und wartete auf eine Antwort.



31.12.2001 17:32#272
Superluemmel Superlümmel antwortete mit seiner üblichen leisen Stimme:
"Ja. Ich habe ja gesagt dass es nur ein Kratzer ist. Ich habe schon schlimmeres erlebt. Übrigens danke für die Gastfreundschaft."



31.12.2001 17:35#273
dr.babidi Ok Raphael ich gehe jetzt. Kann ich irgend etwas für dich tun im Lagersagte Babidi und machte sich bereit zu gehen.



31.12.2001 17:39#274
Raphael Raphael antwortete Babidi "klar du kannst dich solange um die WG kümmern. Ich werd ehier bleiben und die Bücher studieren." Dann drehte er sich zu Superlümmel um. "Und warum bist du hier? Ich studiere die alten Bücher über Dämonen. Zu solchen Zieten wie jetzt ist es empfohlen das zu tun."



31.12.2001 17:43#275
dr.babidi Ok ich geh dann. Machs gut. sagt Babidi und geht mit den Novizen ins Sumpflager.


31.12.2001 17:44#276
Superluemmel "Ich brauche einen bestimmten Zaueber. Sagen wir es mal so: ich habe ein Problem, das ich gerne aus der Welt schaffen würde und dazu benötige ich die Hilfe eines der Magier."



31.12.2001 19:56#277
Raphael Raphael erklärte Superlümmel: "Hier sind schon seit langem keine Magier mehr. Es gibt nur noch die Dämonen und ein paar Besucher. Aber ich habe gehört ein Lehrling sei ins Hohe Gebirge aufgebrochen. Aber es soll auch einer höheren Ranges im Alten lager sein. Also hier findet ihr mit sicherheit keinen."


31.12.2001 20:23#278
Raphael Raphael las noch stundenlang bis in die Nacht hinein. Es wurde langsam sehr, sehr dunkel. So dunkel wie es noch nie war. Es schien an der baldigen Invasion zu liegen. Raphael sprach das Wort "Schläfer" aus und ein Buch viel hinunter. Es hatte nur eine Seite auf der stand: Liebes Tagebuch. Wer immer das auch liest er solle sich die Worte merken. Ich Refrem, der Novice habe mich auf den Weg gemacht den Schläfer zu suchen. Er hat mich erleuchtet und zu seinem einzigen Werkzeug gemacht. keine Gurus keine Templer, nur ich! Ich stehe nun in einem ungewöhnlichen Gebäude. Ich wurde hier herei teleportiert doch es gibt keinen Ausweg. Was bewegt sich da in der Dunkelheit? Es sind Skeelete! Ich bin anscheinend unter einem Friedhof. Schläfer behüte mich! doch was haben sie für Waffen? Dass..." Hier endete das Tagebuch. Es ist warscheinlich von einem verrückten geschrieben worden der den Schläfer suchte aber dne Tod fand. Raphael packte das Buch wiede rins Regal denn es war uninteressant. Dann las er die anderen Bücher wieder. Nach einigen Stunden war er mit dem letzten Buch fertig und er machte sich auf den Weg zum Sumpflager. Vor dem Kastell begegnete er einem Skeelet. Ohne große Mühen konnte Raphael es auslöschen und ging weiter ins Sumpflager.



01.01.2002 10:34#279
blutfeuer feuerglanz saß nun schon seit tagen über büchern und hatte von den geschehnissen um sich herum nichts mitbekommen. ihr schien, als schliefe sie nie und als würde sie nie essen. die normalen bedürfnisse des körpers gab es nicht mehr. wenn sie eines der bücher fertig hatte, wurde der ständig gleich bleibende bücherstapel vor ihr durch neue exemplare ergänzt.

die dämonen des kastells versorgten sie mit einer flüssigkeit, die offensichtlich nicht nur nahrung war sondern auch ihre geistigen kräfte steigerte.

nur schemenhaft konnte sie die menschen warnehmen, die sich manchmal außer ihr in der bibliothek aufhielten. das war eine andere welt. das war nicht wichtig


01.01.2002 12:30#280
Superluemmel Schon seit geraumer Zeit wanderte Superlümmel durch die stillen Hallen des Kastells ohne einen Magier ausfindig machen zu können. Er hatte nicht mehr lange Zeit....Deshalb blieb er mitten in einer der Hallen stehen und erhob seine Stimme.
"Diener des Kastells! Ich bin hier her gekommen, da ich eure Hilfe in einer Sache mit den Geschöpfen Beliars benötige!"



01.01.2002 14:33#281
Schattendämon Doch plötzlich erklang eine grausame Stimme, nur in seinem Kopf.
"Was wünschst du, Sterblicher?"

Der Schattendämon hatte gesprochen. Und jetzt kam er auch aus der Dunkelheit hervor und ragte vor Superlümmel empor.



01.01.2002 14:47#282
rachestahl rachestahl stand vor den toren "ich bitte um einlass" er sah sich um von hier oben hatte man einen guten blick über die kolonie und so liess er seinen blick schweifen.



01.01.2002 15:55#283
Superluemmel Superlümmel erwiderte:
"Ich benötige die Hilfe des Zirkels um einen untoten Wächter zurück in Beliars Reich zu verbannen. Mit normalen Waffen kann man ihn zwar verletzen, aber nicht endgültig töten."



01.01.2002 16:18#284
Schattendämon Während sich das Tor wie von Geisterhand öffnete und Rachestahl einließ, erwiderte der Dämon auf Superlümmels Bitte: "Um was für einen untoten Wächter handelt es sich? Die Magier hier besitzen viele verschiedene Zauber, um Untote zu Staub zerfallen zu lassen."



01.01.2002 16:28#285
rachestahl rachestahl sah den dämon wie er sich mit jemanden unterhielt, ihn jetzt zu stören wäre unhöflich aber er hatte keine zeit "dämon ich habe ein anliegen an dich sieh dir das schwert hier an ich sah ein ähnliches bei einem garditen und kenne es zwar von meinem alten meister von früher aber er gab es mir erst als ich ihn von einem dämon erzählte ich glaube ich werde es noch brauchen hier sieh" rachestahl gab dem dämon das schwert



01.01.2002 16:29#286
Superluemmel Superlümmel rief sich den Kampf mit dem Monster wieder ins Gedächtnis. Dann antwortete er:
"Zuerst war er ein normales Skelett, wurde dann jedoch unsichtbar und nahm langsam wieder seine einstige Form an. Nachdem ich ihn eigentlich getötet hatte, stand er wieder auf und kämpfte weiter. Erst nachdem ich ihm mein Schwert in die Brust stieß, rührte er sich nicht mehr."



01.01.2002 16:38#287
Schattendämon "Der ZuX hat Spruchrollen gegen diese Art von Untoten. Zahle 300 Erz oder stehe in der Schuld der Dämonenbeschwörer." Der Schattendämon hielt eine Pergamentrolle in der rechten Klaue, die er Superlümmel hinhielt. "Sprecht sie aus, wenn ihr vor ihm steht und die Wirkung wird eintreten."
Dann wendete er sich rachestahl und seinem Schwert zu. "Was ist mit diesem Schwert?"



01.01.2002 16:41#288
Superluemmel Verdammt, warum wollte immer jeder Erz haben? 300 Erz...soviel hatte Superlümmel erst ein einziges Mal.
"Verzeiht, ich habe keine 300 Erz. Kann ich sonst irgendetwas tun, im Ausgleich für die Spruchrolle?"



01.01.2002 16:41#289
rachestahl "das würde ich gerne von dir erfahren als ich es zuletzt einem dämon in die brust warf wurde er so stark geschwächt das er von diego zurück in die unterwellt verbannt wurde."



01.01.2002 16:52#290
Schattendämon Der Dämon ließ seine Stimme im Kopf des Kriegers erklingen. "Wenn du jetzt nicht zahlen kannst, dann zahle später oder sei bereit, wenn der ZuX dich einmal braucht"

Dann sah er sich das Schwert an, das in seinen Krallen lag.
"Schwarzes Schwert für schwarze Seelen.
Tödliches Treffen für torkelnde Untote.

Mehr weiß ich zu diesem Schwert nicht zu sagen, Sterblicher."


01.01.2002 16:56#291
Superluemmel Superlümmel überlegte. Der Gedanke in der Schuld von Dämonenbeschwörern zu stehen gefiel ihm nicht so ganz. Trotzdem streckte er schließlich die hand nach der Schriftrolle aus.
"Einverstanden. Entweder ich zahle oder ich erledige etwas für den Zirkel."


01.01.2002 17:05#292
rachestahl "danke das hilft mir vorerst weiter aber ich glaube ich werde wieder kommen vielleicht ist in der bibliothek etwas zu finden nochmals danke und lebe wohl" rachestahl nahm das schwert und schritt aus den toren.



01.01.2002 17:11#293
Superluemmel Nachdem Superlümmel die Schriftrolle in seiner Tasche verstaut hatte. drehte er sich herum und schritt von dannen, Richtung Orkgebiet.



02.01.2002 23:18#294
manmouse Nachdem der Schattenläufer bis auf die Grundmauern nieder gebrannt war fand sich Manmouse hier im Kastell des ZUX's wieder.Manmouse musste wohl bei dem Brand bewustlos geworden sein.
Er erinnerte sich wage daran das Rachestahl ein riskantes Unterfangen versuchen wollte.Doch wann war dies gewesen??Wieviele Tage waren seit dem vergangen??Manmouse sah sich um,dann legte er seinen Mantel an,nahm seinen Wnaderstab und machte sich auf den Weg die Mission von Rachestahl zu überprüfen.....



03.01.2002 05:12#295
Joni Odin von Hassenstein Odin kam am kastell an, schritt die Stufen hinauf und ging in sein Zimmer. Dort angekommen schlug er seine Standart-Lektüre, das Buch aus Buhyrr, auf. "En Arfum fro lé morca Morcarium fro Buhyrr. Staàlèn fro lé Marfectum Acesto, geven en morcu esa."
"Ein Artefakt aus den dunkeln Minen von Buhyrr. Geschmiedet von den Magiern des Wassers, mit dunklem Sein angereichert." So in etwa übersetzte Odin die Zeilen, die er in dem Buch las. Auch wenn die letzten Worte eher wie aus einem Kochbuch klangen, schienen die Zeilen eine Bedeutung zu haben. Odin verspürte schon seit er das Buch kannte eine starke Macht von ihm ausgehen.
Doch Odin war müde, und er legte sich schlafen.



03.01.2002 17:29#296
Kaelan Kaelan kam angerannt und klopfte an der Tür des KAstells und wartte darauf, dass jemdn rauskam !



03.01.2002 18:04#297
Kaelan Da ihn wohl niemdn hörte ging er wieder zurück ins Sumpflager


04.01.2002 12:13#298
Lim-Dûl Nach langen Tagen der Lektüre hatte Lim den inneren Drang, etwas zu tun. So liefen massenweise Untote herum, wie er gehört hatte. Entschlossen, im Kampf gegen sie zu helfen, ging Lim aus dem Kastell.



06.01.2002 00:07#299
blutfeuer blutfeuer hob die augen von dem buch. die ganze lektüre war durchgearbeitet. vor ihr lag nichts mehr. die dämonen hatten alles weggeräumt. auch die schützhülle um sie war verschwunden.

blutfeuer hatte einiges verstanden, wusste aber nicht, warum sie diese schrecklichen bücher über magie der donnra hatte lesen müssen. verstört sah sie sich um. alles war plötzlich anders. sie sah an sich herunter. ihre diebeskluft mit den vielen taschen war plötzlich ganz unpassend und in der tasche die kassette des tavernenwirtes?

plötzlich widerte sie ihr bisheriges leben an. zuerst ging sie in sadors zimmer, der als einziger verletzter der tavernentragödie noch im kastell schlief. sie stellte ihm die kassette auf den tisch und verließ danach das kastell. sie wollte ins amazonenlager.



06.01.2002 01:15#300
blutfeuer nach einer längeren zeit kam blutfeuer wieder und begab sich sofort wieder in die bibliothek. die dämonen erwarteten sie und legten ihr zu dem neuen buch einige weitere dazu. dann schloss sich die unsichtbare glocke wieder.


06.01.2002 14:27#301
Ahram Die Tür der Bibliothek schwang auf und zwei in Mäntel gehüllte Personen traten ein. Ihre Kleidung verströmte Kälte, es war unschwer zu erkennen dass sie eine Wanderung durch die Schneelandschaft hinter sich hatten.

Ahram warf die Kapuze zurück, und schaute sich um. Der gemütliche Raum war leer, abgesehen von einer einsamen Gestalt, die in ein Buch versunken an einem der Tische saß. Eine merkwürdige magische Glocke schien sie zu umgeben.
Der Exmagier schenkte ihr keine weitere Beachtung, da auch sie die Anwesenheit der zwei Besucher nicht mitzubekommen schien. Er legte seinen Mantel ab und setzte sich zu Meditate, die es sich bereits an einen der schweren Holztische bequem gemacht hatte. Auch Ahram setzte sich, fast automatisch streckte er seinen Körper und ließ sich ein wenig tiefer in den Sessel sinken. Dieses Gemäuer war für ihn das, was er am ehesten als sein Heim bezeichnen würde, hier fühlte er sich zuhause. Die Flammen prasselten fröhlich im Kamin und wärmten seine Haut.

Die Suche nach Antworten auf die merkwürdigen Rätsel der letzten Tage konnte beginnen.



07.01.2002 07:02#302
meditate meditate erwachte und benötigte einen moment der orientierung. sie war im sessel neben dem kamin eingeschlafen und wurde von einem ersten lichtstrahl, der durch die schmalen fensterschlitze drang, geweckt. sie sah zu ahram, der noch fest schlief und beschloss, zu dem grabmahl der orphelia auf dem "haudh-en-istarwen" zu gehen, dem hügel, auf dem sich das grabmahl der orphelia befand. sie schritt zur tür des kastells, die sich völlig lautlos für sie öffnete. "seltsam, die tür reagiert wie ein menschliches wesen, man merkt, ob man willkommen ist oder nicht, ob das kastell einem wohlgesonnen ist oder nicht und man hier hilfe finden wird oder nicht."



07.01.2002 07:06#303
meditate meditate kniete sich an den großen schwarzen stein. das ganze land bedeckte ein weißer teppich, nur auf dem stein lag keine einzige schneeflocke. meditate ging sehr gern hier hoch. der weite blick in die landschaft, sogar die nahe kuppel der barriere waren hier oben schön und friedlich.

sie legte ihre hände auf den stein, der immer eine gewisse wärme speicherte.
"ach orphelia, wenn du hier wärest, du hättest mir helfen können, du könntest diese ganzen verwirrenden rätsel lösen. ich bin ganz allein mit all den fragen!"

plötzlich traf ihr gesicht ein sturmstoß und blies ihr die langen haare aus dem gesicht. es war ein eiskalter wind, der wie ein griff aus der welt der toten auf ihrem gesicht brannte, erschrocken sah sie zum himmel. das blau war verschwunden und der himmel bezog sich in einer atemberaubenden geschwindigkeit mit schwarzen wolken. das ging so schnell, dass die augen kaum die formen aufnehmen konnten. die säume der wolken erstrahlen in einem dunklen rot und blitze zuckten von einem ende zum anderen.

die wolken kamen immer näher und meditate hatte den eindruck, als würde sich der ganze himmel auf sie konzentrieren. sie konnte nichts mehr erkennen nur noch das bleierne grau sehr schwerer wolken. plötzlich konnte sie etwas erkennen: in den wolken entdeckte sie bleiche gesichter, grimmige gesichter und böse, edle gesichter und traurige, stolze, schöne und hasserfüllte gesichter - aber die meisten verfault, verwest, zerfressen. eines der gesichter näherte sich ihr und sie konnte augen sehen, die sie liebevoll ansahen. dann hörte sie in ihren kopf eine stimme – orphelias stimme.

"sammle alle kräfte, alle sieben glieder müssen sich schließen. du wirst versiegeln und es wird dir unerträgliche schmerzen bereiten. das ist der preis den du zahlen musst. dann werden wir wieder dort bleiben, wo wir unseren frieden finden müssen."

orphelias gesicht zerfloss in den wirbeln, die der sturm jetzt formte. plötzlich riss es meditate in die luft und sie wurde davon getragen. viel weiter als die barriere ursprünglich reichte, sehr viel weiter - in einem wahnsinnigen höllenritt. hoch über das gebirge, über eine fremde wüste, über einen fluss und eine insel, von der sich heerscharen von schattenwesen in die fluten stürzten. am anderen flussufer krochen sie ans land und fluteten, einer schwarzen sintflut gleich gegen das gebirge.

meditate wurde wieder herumgewirbelt und jetzt kam ihr aus dem wolkigen wind eine fratze entgegen, die den ganzen himmel für sich in anspruch nahm, das gesicht bestand nur aus feuer und schrecken. meditate schloss vor entsetzen die augen, aber all ihre mühe war umsonst, das schreckliche höhnische lachen in ihrem kopf konnte sie nicht verbannen.

plötzlich warf der sturm sie aus hoher höhe in ein dunkles loch, aus dem es nie wieder ein entrinnen geben konnte.

dann war stille. meditate öffnete die augen. sie kniete noch immer an dem schwarzen stein, beide hände an den stein gelegt. erschöpft ließ sie sich auf den rücken fallen. über ihr zogen zarte blaue wolken ihre ruhige bahn


07.01.2002 08:22#304
Ahram Langsam öffnete Ahram die Augen. Er fühlte sich gut, die Nacht war ruhig und erholsam gewesen. Der Exmagier streckte Arme und Beine, die schuppige Haut schabte uber den Sesselbezug. Gähnend blickte er sich im Raum um, betrachtete die Unmengen an alten und verstaubten Büchern, die schweren Tische und bequemen Stühle. Meditate war nirgends zu entdecken.

Ahram merkte wie irgendetwas in ihm schon wieder begann unruhig zu werden, doch der Dämonenmensch zwang es in die Knie. Die Magierin war kein kleines Kind, sie würde wohl auf sich aufpassen. Wahrscheinlich war sie nur frühstücken gegangen. Ahram beschloss ihrem Beispiel zu folgen und begab sich in die Küche. Sie war leer.

Der Exmagier wollte schon umdrehen um seine Gefährtin zu suchen, aber wieder zwang er sich zur Ruhe.
-Sie kommt auch allein zurecht....

Ahram wiederholte die Worte ein paarmal murmelnd. Die grollenden, kehligen Töne hallten durch den verlassenen Speisesaal, als der Dämonenmensch sich zwang an einem der Tische Platz zu nehmen. Langsam und appetitlos begann er zu essen, seine Gedanken weilten bei seiner Gefährtin.



07.01.2002 08:46#305
meditate als ihr kalt wurde, drehte sich meditate um und ging zum kastell zurück. sie hatte in den letzten tagen viele bilder empfangen und langsam formte sich das puzzel zu einem ganzen. sie würde mit ahrams hilfe und der hilfe der schätze der bibliothek schon herausbekommen, was jetzt zu tun sei.

sie betrat das kastell und ging zuerst in die küche um etwas zu essen. als sie ihn in der küche sah, sah sie ahram und setzte sich zu ihm.
"geht es dir gut mein freund, ich hoffe, du hast in den viel sichereren mauern des kastell gut geschlafen. wir haben es ja beide nicht in unsere zimmer geschafft. dann lass uns mal überlegen, wie wir dem geheimnis der vielen prophezeiungen nähr kommen."



07.01.2002 08:57#306
Ahram Ahram fiel ein Stein vom Herzen, als Meditate durch die Küchentür trat. Er lächelte, dachte nicht an seine Zähne.
-Sei gegrüßt Mylady. Danke der Nachfrage ich habe sehr gut geruht. Du habt recht, wir sollten uns an die Arbeit machen. Und so wie es aussieht sind wir hier im Kastell genau richtig wenn es um schwarze Magie und Dämonen geht.
Er fragte sich wo seine Begleiterin wohl gesteckt hatte, unterließ aus Höflichkeit jedoch die Frage danach



07.01.2002 09:04#307
meditate "ich war auf einem hügel hier in der nähe, dort ist das grab von orphelia, der ehemaligen hüterin des kastells. du weißt, dass ich seit einiger zeit träume oder visionen habe. heute ist mir orphelia erschienen. auch sie sprach wieder von sieben gliedern, aber in einer anderen vision war auch schon die zahl fünf aufgetaucht. und immer wieder wird von einigkeit gesprochen. ich kann nur mit den unterschiedlichen zahlen nichts anfangen. außerdem werde ich ein siegel verschließen müssen, eines das wiederherzustellen ist, was ich deiner dämonenbegegnung in der unterwelt entnehmen konnte."



07.01.2002 09:12#308
Ahram Ahram nickte.
- Es scheint eine Menge Arbeit auf uns zuzukommen. Wir sollten auf jeden Fall die Bücher prüfen, in denen die Rede von alten Gemeinschaften ist, besonders im Zusammenhang mit dem Reich Beliars.

Die beiden Gefährten aßen zu ende, dann verließen sie den Speisesaal und erreichten bald die Bibliothek. Während Ahram vielversprechende Bücher aus den Regalen suchte, machte sich Meditate schon an die Lektüre.



07.01.2002 09:42#309
meditate es waren fünf visionen odeer träume gewesen, an die sich meditate erinnern konnte. die weißen schnitter kamen aus dem nebel die feuerpeitschen aus der lava. gestern hatte sie im wasser um ihr leben gekämpft und heute hatte sie der sturm mit sich gerissen. lümmel hatte von einigkeit geprochen und einem ring der geschlossen werden müsste. und von einem siegel, dass zerbrochen wäre.
es deutete alles auf ein zerbrochenes sigel hin, das es den heerscharen der hölle ermöglichte, auf die erde zu fluten. der schattendämon hatte ihr gesagt, dass sie die magie des magischen verschließens zu lernen hatte um eine aufgabe zu erfüllen und einen weg finden müsste. den weg hatte sie offensichtlich, die fähigkeit, etwas zu verschließen hatte sie inzwischen auch. einigkeit konnte eigentlich nur bedeuten, dass alle bewohner der barriere zusammen die aufgabe lösen mussten. sicher sollte das bedeuten, dass aus jedem lager ein mitglied mit in den höllenschlund musste.

allerdings war in den visionen immer auch von der zahl sieben die rede gewesen, also konnte dieses siegel wahrscheinlich nur von sieben personen verschlossen werden und ahram könnte eine dieser personen sein.

andererseits war sie auch immer wieder gewarnt worden, einen fehler zu machen. ihr fehlte noch eine bestätigung, ihr fehlte ein buch



07.01.2002 16:04#310
Ahram Ahram schritt die Regale ab. Auf Meditates Tisch lag schon ein beträchtlicher Stapel alter Bücher, doch der Exmagier war noch längst nicht fertig mit der Sichtung der Bestände. Die Suche war ermüdent, Etage um Etage, Regal um Regal forschte sich der Dämonenmensch durch die Bibliothek. Wieder nahm er eines der etwas interessanter aussehenden Bücher in die Hände - und seine Augen weiteten sich überrascht. Das Buch schien alt, doch das war nichts Außergewöhnliches in dieser Bibliothek. Nein, es waren die Schriftzeichen mit denen dieses Buch beschriftet war, die den Magier stutzig machten. Er kannte diese Schrift, zuletzt sah er sie in der großen Halle unter der Kolonie, an der Stelle wo er seine Begenung mit dem Dämonen hatte.

Es war die Schrift der Unterwelt, die alten Runen der Vorzeit, als die Welt ein finsterer Ort voller unheiliger Kreaturen gewesen war. In den Zeiten seines Magiestudiums, vor seinem "Unfall", hätte er seine Seele für ein Buch wie dieses verpfändet.

Mit leicht zittrigen Händen schlug Ahram die erste Seite auf. Die schwarzen Runen schienen ihn gierig anzufunkeln, ihn zu locken. Der Exmagier begann zu lesen...



07.01.2002 16:27#311
meditate meditate beobachtete ahram schon eine ganze weile und konnte sich oft ein grinsen nicht verkneifen. an die oberen buchreihen der bibliothek kam so schnell kein mensch heran, man musste leitern holen und diese mühselig an den buchreihen entlangschieben. ahram hatte da eine andere möglichkeit gefunden. er hangelte sich mit seinen klauen schnell und gewandt bis in die oberen regale. das sah äußerst geschmeidig aus und trotzdem irgendwie witzig. meditate überlegte die ganze zeit was passiren würde, wenn der schattendämon jetzt käme und in ahrams kopf sprechen würde.

wie würde das dann aussehen, wenn er abfiele vom regal? denn das würde er wohl kaum so aushalten.



07.01.2002 16:52#312
Ahram Die Runen drehten sich in Ahrams Kopf. Sie verklebten seinen Geist, webten ihn ein in ein dichtes Netz aus Verwirrung. Gleizeitig stärkten sie den Jäger, hoben ihn empor aus den Tiefen des Unterbewusstseins. Er gewann an Macht. Jaaaa, gleich würde er...

Mit einer unglaublichen Anstrengung öffnete Ahram seine Hand, das schwere Buch fiel knallend auf den Boden, kurz danach landete Ahrams Körper daneben.
Benommen rappelte er sich auf, taumelte noch etwas, dann schaute er sich orientierungslos um. Schließlich sah er das Buch und trat reflexartig einen Schritt zurück. Er sah zu seiner Begleiterin hinüber, die mit überraschtem Gesichtsausdruck auf ihrem Platz saß.
-Es... es hat mich angegriffen...

Langsam beruhigte sich der Exmagier wieder. Seine Brust hob sich als er tief durchatmete.
-Was ich sagen will, ich glaube dieses Buch kann spüren was mit mir los ist. Es... Es hat... ich weiß nicht, es hat versucht meinen Geist zu trüben und das Tier zu wecken. Ich glaube ich fasse es besser nicht mehr an.


07.01.2002 22:20#313
meditate meditate trat hinzu und hob das buch auf. in ihrer hand lag es ganz unauffällig, ja ganz bedeutungslos. die schriftzeichen konnte sie nicht entziffern. aber offensichtlich war das buch eine gefahr für ihren gefährten. sie nahm es und legte es in ein regal, in dem sich im laufe der zeit schon einige besonders gefährliche bücher gesammelt hatten. morgen würde sie versuchen, über dieses buch den zauber des magischen verschließens zu weben. allerdings müsste sie dazu noch einmal in das büchlein sehen, dass ihr der schattendämon überlassen hatte.
meditate rief jetzt in den raum "unterwelttor und siegel". ein dickes buch fiel ihr in die hände.

wenn das jetzt die richtigen worte waren, die sie gewählt hatte, würden sie in diesem buch einige antworten finden.

"wir sollten uns vorher zum schlafen begeben. zur abwechslung könnten wir ja mal ein richtiges bett wählen." sie begab sich in ihr zimmer und einer der dämonen öffnete auch ahram einen raum, den er von jetzt an bei bedarf bewohnen könnte.


08.01.2002 16:23#314
Ahram Gedankenversunken saß Ahram in einem Sessel. Sein entspannter Körper schimmerte golden im Schein der Wandfackeln. Der Blick der tiefblauen Augen ruhte auf seinem Gegenüber, der Heilerin Meditate.

Fasziniert betrachtete Ahram die feinen Linien ihres Gesichts, die Art mit der ihre zarten Finger die alten Seiten des dicken Buches umblätterten, in dem sie gerade las. Ihre Brust hob und senkte sich in einem beruhigenden, regelmäßigen Rhytmus, auf und ab... auf und ab.

Mediate war ganz in ihre Lektüre vertieft, sie schien die weichen Blicke des Exmagiers nicht zu bemerken. Dieser genoss es für einen kleinen Zeitraum alles zu vergessen, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen, sich vorzustellen wie es wäre in diesem Augenblick seinen alten Menschenkörper zu besitzen.


08.01.2002 20:02#315
meditate meditate hörte plötzlich im kopf die stimme ihres lehrers saturas. er rief sie. sie musste unbedingt zu ihm, er rief sie.

meditate wollte ahram nicht beunruhigen, daher sagte sie nichts zu ihm und verließ die bibliothek. sie warf ihr cape über und verließ leise das kastell. die tür schloss sich lautlos.

meditate machte sich auf den weg ins Neue Lager. nach wenigen schritten fand sie sich eng umringt von einem wolfsrudel, das sich um sie scharte, als wollten sie eine schutzmauer um sie bilden. meditate war sehr gerührt. was hatten die menschen den wölfen alles angetan auf der jagd nach ihrem pelz und ihren klauen. und trotzdem waren sie bereit, ihr leben mit ihren kräften zu schützen, die angesichts der übermacht der kreaturen aus der hölle nur sehr gering waren.
schnell schritten sie aus und erreichten unbehelligt das Neue Lager


08.01.2002 23:08#316
meditate nach einigen stunden kam meditate wieder, jetzt in ihrer neuen robe, die ihr eine ganz andere haltung verlieh. auf einmal konnte sie die schritte ganz anders setzen, die körperhaltung war gerader, es war ein neues gefühl. sie wollte sich ihrem neuen gefährten gleich zeigen, aber er war nicht in der bibiliothek. beunruhigt sah sich meditate um. dort auf dem tisch lag das aufgeschlagene buch, in dem sie den ganzen tag gelesen hatte und daneben lag der stapel, den ahram aus dem regal geräumt hatte. wo aber war er?

sie konnte sich dennoch jetzt nicht verzetteln. sie musste in diesem buch die lösung aller rätsel finden. ihre sorge um ahram musste sie unterdrücken.
sie vertiefte sich wieder in das buch.



09.01.2002 07:18#317
meditate im morgengrauen hatte sie endlich gefunden, wonach sie gesucht hatte. jetzt sollte sie in der lage sein, ihre aufgabe zu erfüllen.

es begab sich in den zeiten, als die welt noch eins war und alle geschöpfe sich ungehindert in allen ebenen bewegen konnten, dass die menschen aufbegehrten gegen die geschöpfe der unterwelt, die sich der ebene der lebenden immer wieder bemächtigten. die lebenden hatten den horden der unterwelt nichts entgegenzusetzen, da sie nicht über die entsprechende stärke und magie verfügten.

damals beschlossen die menschen, ihre götter zu bitten, das tor zur unterwelt, welches sich in myrtana befand, zu verschließen und magisch zu versiegeln, so dass den geschöpfen der unterwelt der zugang zur welt der lebenden für immer versagt wäre.

dieses siegel wurde von innos, adanos, beliar und donnra gewebt. sie benutzten dazu feuer, wasser, erde, luft, geist und blut. damals verschlossen sie alle magischen artefakte der unterwelt in einer säule, die beliar mit sich nahm. dieser durchschritt das tor bevor es sich schloss. seither wandelt beliar nicht mehr auf der erde, sondern wohnt bei seinen geschöpfen in der welt der dunkelheit und des todes.

allerdings hatte beliar mit hilfe einer list das siegel so gestaltet, dass er gelegentlich die oberwelt besuchen konnte und seine magier die kunst der dämonenbeschwörung ausüben konnten.

als das siegel verschlossen war, wurde die welt der lebenden endgültig vonder welt der toten getrennt. und so sollte es bleiben bis ans ende aller tage


09.01.2002 17:48#318
Flonos Kaelan und Flonos kammen beim Kastell an .Kaelan und er gingen langsam in das Kastell.Drinnen sprach Flonos laut:"Hat jemand etwas dagegen wen zwei Novizen des Sumpflagers sich hier umschauen?Wir wollen Bücher für die kleine Bibiliotek des Sumpflagers kaufen."Flonos wartete auf eine antwort.Indessen schaute er einen Dämon an,der in einer ducklen Ecke schwäbt.



09.01.2002 18:20#319
Ahram Lautlos schwangen die Torflügel auf und eine große, schwarze Gestalt stapfte herein. Ihre Schritte waren schwer, ihr Kopf leicht gebeugt.
Noch immer war Ahram von dem Kampf geschwächt, konzentriert setzte er einen Fuß vor den Anderen. Er fühlte sich müde, jede Faser seines Körpers schmerzte. Erst später auf seinem Weg hatte er die langen Schnittwunden gesehen, die sich quer über seinen Brustkorb, bis hin zum Bauchnabel zogen. An der rechten Schulter fühlte er die Abdrücke langer Zähne, wo der Schattenläufer versucht hatte seine Hornschuppen zu durchdringen. Glücklicherweise war es ihm nur zum Teil gelungen.

Es hatte den Exmagier nicht sonderlich erstaunt festzustellen dass sämtliche Wunden schon verkrustet waren und kaum mehr schmerzten. Dieser Körper war zu bizarr als dass Ahram sich anmaßte ihn zu verstehen.

Endlich erreichte er die Bibliotek. Knirschend schob er die Tür auf, seine Krallen kratzten über das kostbare Holz. Er sah Meditate an einem der Tische sitzen. Augenblicklich machte sich dieses warme Gefühl wieder bemerkbar, dieses Feuer in der Brust, gepaart mit einem angenehmen Kribbeln in der Magengegend.
Der Dämonenmensch trat an ihren Tisch und setzte sich behutsam in einen der Sessel. Ein leises, doch tiefes Grollen entfuhr seiner Kehle, als der Exmagier erleichtert seine Glieder streckte. Das Kaminfeuer wärmte seine Körper, so wie die Anwesenheit der Magierin seinen Geist wärmte. Ahram schloss die Augen. -Ich bin zurück, Liebste.

Einige Sekunden saß er noch entspannt da, dann riß er die Augen wieder auf. Was hatte er da gerade gesagt? Liebste?

Verlegen blickte er Meditate an. Seine tiefblauen Augen glänzten im Fackelschein.
-Entschuldigt, ich...ich... stammelte er hilflos...



09.01.2002 18:50#320
Kaelan halloho ? Ist hier jemand ? Ich würde die Bücher auch abschreiben ! !! Kaelan klopfte an einem holzramen !



09.01.2002 18:56#321
meditate meditate war froh, ihren gefährten wieder zu sehen, hatte sie sich doch einige sorgen gemacht.

meditate hatte in gedanken über seine bemerkung geschmunzelt mit der liebsten. sicher hatte er - wie viele in der barriere - familie, freunde und seine liebste in der alten welt zurücklassen müssen. es war für alle schwer und für ihn in diesem monströsen körper sicher schwerer als für andere. sie ging zu ihm.

"ich habe in diesem buch die lösung gefunden. ich muss in alle lager und dort leute gewinnen, die mit mir das tor zur unterwelt wieder verschließen. wir dürfen keine zeit verlieren. begleitest du mich in das alte lager? ich werde dir unterwegs erzählen was ich herausgefunden habe.

und du erzähl mir wo du warst und wo hast du dir die wunden geholt. erzähle es mir unterwegs, wir sind in eile."



09.01.2002 18:59#322
meditate beide holten ihre umhänge und verließen das kastell in richtung altes lager.


09.01.2002 19:09#323
Kaelan Kaelan meinte enttäuscht zu Flonos Ich glaube, dass wir hier nicht fündig werden ! Weißt du wo wir Bücher hebekommen können ? ALso über die Wasseer und die Feuermagie ? Am besten gehen wir ins alte und neue Lager oder was meinst du ? wir könnten Champ doch fragen, ob er uns ein Zeichen gibt, dass wir einen wichtigen auftrag haben ! Und man würde uns in die Burg und zu den Feuermagiern lassen ! Und zu den Wassermagiern !



09.01.2002 20:18#324
Flonos "Du hasst recht ,lass uns zurück in den Sumpf gehen.Dann fragen wir Champ."sagte Flonos .Beide gingen in richtung Sumpflager



10.01.2002 01:16#325
Don-Esteban Don-Esteban ging seiner Lieblingsbeschäftigung nach. Er saß in der Bibliothek, in ein dickes Buch vertieft. Es handelte sich imemr noch um das "Elicere Inferorum Animas", eins der Standardwerke über die Kunst der Beschwörung. Ein weiteres Kapitel war heute ins Visier des angehenden Magiers gerückt. Der Don las:

"Caput 5: Creaturae Elementis

Selbst die Elemente sind Beliar in seiner Macht untertan. Er gebietet über Erde, Wasser und Feuer. Und so, wie er über diese Elemente befiehlt, so kann er sie seinem Willen unterwerfen und aus ihnen Kreaturen erstehen lassen, die ihm gehorchen. Ihre Zahl ist Legion. Die Kreaturen teilen sich je nach Art des Elementes in Golems aus Feuer, aus Stein und aus Eis.

Aus der Gestalt der Erde entsteht der Steingolem. Festem Felsgestein wird soviel einer Seele eingehaucht, als daß die so entstandene Kreatur den Willen ihres Erschaffers ausführt. Die Eigenschaften des Felsens bilden die wichtigsten Merkmale des Golems aus Stein. So wie die Wucht eines Steinschlages alles unter sich begräbt, so wird auch durch das Treffen der Faust eines Steingolems für zermalmte Knochen bei seinen Gegnern sorgen."

Der Don machte eine Pause und begann zu träumen. Wie wäre es, wenn er mit einem Golem im Rücken durch die Barriere spazieren würde... Ja, es war definitiv die richtige Entscheidung, dem Zirkel beizutreten. Hochmotiviert las der Don weiter.


10.01.2002 15:57#326
Warman Stürmisch war's und kalt, aber Schatten kennen kein Hindernis. Der Bote erreichte das Kastell und schlug hart mit dem Schwertknauf an das Tor...


10.01.2002 16:32#327
Don-Esteban Ehe der Schatten ans Tor klopfen konnte, schwang es wie immer auf und ließ ihn herein. Der Schatten ging in die Vorhalle wo er auf den Don traf, der zufällig vorbei eilte.

"Was ist Euer Begehr?" fragte Don-Esteban kurz angebunden, denn eigentlich wollte er wieder zurück zu seinen Büchern.



10.01.2002 16:36#328
Warman Der Schatten atmete kurz durch:"Die Anführer haben sich morgen im AL einzufinden, wo eine Offensive gegen die heran stürmenden Untoten besprochen und geplant wird. Die Besprechung beginnt, sobald alle Anführer da sind. Also wenn ihr die Güte hättet eure staubigen Hintern aus euren Sesseln zu erheben und im Lager zu erscheinen...", er drehte sich um und rannte zurück zu AL...


10.01.2002 17:06#329
Don-Esteban 'Was für ein unwürdiges Geschöpf' dachte der Don bei sich. 'Ein Lager, das solche Menschen hervorbringt, ist nicht wirklich vertrauenswürdig. Die Magier des ZuX haben sicher keinen Bedarf, sich mit solchen niederen Wesen abzugeben. Wenn wir niemanden schicken, wird das diese hohlköpfigen Wichtigtuer sicher nicht stören. Und der ZuX hält sich diese Leute vom Leibe. Damit haben beide Seiten etwas davon. Sollen sie doch alleine mit den Untoten fertig werden. Wir haben ganz andere Verbindungen zu Beliar und sind sicher nicht auf diese aufgeblasenen Schwertfuchteler aus dem Alten Lager angewiesen. Ich werde die Botschaft also für mich behalten.'

Mit diesen Gedanken schritt der Don wieder gen Bibliothek. Sein Streben war längst wieder auf die Bücher gerichtet, die angefüllt mit unglaublichem Wissen waren, daß es zu entdecken galt.



10.01.2002 19:10#330
Krigga das schwere Tor des Kastells öffnete sich und Krigga trat ein, sogleich schwebte ein Dämon zu ihm..Krigga meinte im vorbeigehen..
denk dir die Rüstung weg und nen Lendenschurz dazu und du weißt wer ich bin Der Dämon verharrte kurz schwebte dann weiter.
Krigga sah sich um..vieleicht war Meditate ja in der Bibliothek.


10.01.2002 19:24#331
Krigga Krigga öffnete die Tür zur Bibliothek und trat ein. Er suchte nach Meditate sah aber nur einen Zuxler der in einem Buch stöberte.
Verzeihung wenn ich störe aber ist die Heilerin Meditate zur Zeit in diesem Kastell ?



10.01.2002 19:40#332
Don-Esteban Der don hob den Kopf. Wer wagte es, ihn zu stören?

"meditate? Die Heilerin aus dem Neuen Lager? Nein, soweit ich weiß, ist sie mit dem Dämonen in Menschengestalt oder besser dem Menschen in Dämonengestallt aufgebrochen.
Nein, ich weiß nicht, wohin sie gegangen sind und ich weiß auch nicht, wann und ob sie wiederkommt."

Nach diesen recht unhöflichen Worten vertiefte er sich erneut in seine Literatur, den Gast ignorierend. Es war immer noch das Elicere Inferorum Animas, welches einen unerschöplichen Vorrat an Wissen für den Don bereithielt.
Seine Begeisterung für die Bücher des ZuX hatten ihn wohl zu seinem Tonfall verleitet. Er wollte einfach nicht gestört werden. Wozu waren die Dämonen da? Sollten die sich um die Besucher kümmern, er war hier, um zu lernen.


10.01.2002 20:00#333
Krigga Krigga schmunzelte leicht.
Oh, ich hatte die Freundlichkeit der Zuxler vergessen, einfach unvergleichbar. Krigga trat einen Schritt hervor und sprach die Wörtet:
Sitte und Andstand

aus.
Er nahm das Buch und legte es behutsam vor den Zuxler hin.

Das ist auch ein nettes Buch.

Dann verschwand Krigga auf sein Zimmer.



10.01.2002 22:14#334
meditate meditate und ahram kamen in der dunkelheit im kastell an. mit einem dunklen dröhnen öffneten sich beide türflügel und die gefährten traten ein. in der bibliothek brannte noch feuer im kamin und die beiden beschlossen, sich noch etwas an das feuer zu setzen. an einem der tische saß immer noch blutfeuer, an einem anderen don-esteban, beide in ihre bücher vertieft.



10.01.2002 22:30#335
Don-Esteban Don-Esteban sah auf. Wieder zwei Gäste. Der Dämonenmensch und die Heilerin. Da war doch was. Ja richtig.

Der Don trat an die beiden heran.
"Ein Waldläufer hat nach euch gefragt. Er ist noch im Kastell, soweit ich weiß."
Er sah meditate an.
"Was geht im Moment in der Barriere vor? Wie steht es um die Untoten, die umherstreifen? Gibt es irgendwelche neuen Erkenntnisse?"

Auch, wenn er sich nur ungern von seinem Buch trennte, so schien ihm der Besucheransturm zu dieser Stunde merkwürdig. Erst dieser unsymphatische, schmierige Schatten aus dem Alten Lager, dann der Waldläufer und nun noch die Heilerin des Neuen Lagers zusammen mit Ahram. Wer weiß, wer oder was noch käme.


10.01.2002 22:53#336
Nienor Der Don bekam noch mehr Gelegenheit, sich zu wundern, denn das Tor des Kastells öffnete sich abermals, um eine Amazone hereinzulassen. Hinter ihr blieb eine Eskorte zurück, die sie vom Alten Lager aus durch das Orkgebiet zum Kastell hinauf begleitet hatte.

Nachdem sich das Tor geschlossen hatte, war Nienor allein in der hohen, dunklen Eingangshalle. Aus der Ferne hörte sie Stimmen. Eigentlich war es nur eine Stimme, die in fragendem Tonfall an jemand anderen gerichtet war. Nienor ging dem Klang der Stimme nach und erreichte bald darauf die ehrwürdige Bibliothek des ZuX. In hohen Regalen, die sich im Dunkeln verloren, stapelten sich Bücher über Bücher. So viele Bücher hatte sie noch nie gesehen. Ganz erstaunt und fasziniert blieb sie an der Schwelle stehen. Sie wollte etwas sagen, aber die vergaß es einfach.

Dann bemerkte sie, daß ihr der Mund offenstand und sie fing sich wieder und ging zu der Gruppe von Leuten, die sich unterhielten. Doch was war das? Nienor schreckte zurück. Eine schreckliche Gestalt hatte sich in einen der Sessel geklemmt, die Beine seltsam angezogen, das Gesicht eine furchterregende Grimasse, die Hände und Füße gefährliche Klauen. Doch die anderen unterhielten sich mit ihm. Ein merkwürdiger Ort, wo sich Menschen mit Dämonen vertrugen.
Eingeschüchtert sagte sie: "Mein Name ist Nienor. Ich wurde von den Amazonen geschickt, um bei einer schwierigen Aufgabe zu helfen. Aber ich weiß nicht, was das für eine Aufgabe ist.
Woher kommen all die vielen Bücher?" setzte sie noch hinzu, ihre Neugier gewann wieder die Oberhand über den Schrecken und das Erstaunen. Doch vor dem Dämonen hatte sie ihre Furcht nicht verloren. Sie nahm all ihren Mut zusammen und blieb vor der Gruppe stehen.



10.01.2002 23:10#337
meditate meditate bat das mädchen zu ihnen zu kommen und bat auch den don, sich zu ihnen an den kamin zu gesellen.

"es ist gut, dass ihr alle hier seid. so muss ich morgen nicht mehr ins amazonenlager. ich hatte eine vision, ich hatte unterweisung vom dämon, ich habe gelernt und mit ahrams hilfe haben wir sogar den richtigen weg gefunden. wir müssen in die unterwelt. dort befindet sich ein tor, dass geöffnet wurde. es war jahrtausende versiegelt und wir müssen es wieder verschließen ...."
meditate erzählte den umstehenden ihre sicht der dinge, stellte ihnen ahram vor und als sie geendet hatte fragte sie die beiden

"kann ich auf euch zählen, werdet ihr uns begleiten?"



10.01.2002 23:27#338
Nienor Nienor trat vorsichtig heran.

"In die Unterwelt?" hauchte sie. "Nehmen wir den Dämon etwa mit?" Doch diese Frage bereute sie sofort. Sie verstummte und sah Ahram schuldbewußt an. "Ja, ich werde mitkommen, aber das wird doch sicher gefährlich? Ich weiß nicht, wieso ich doert eine Hilfe bin."



10.01.2002 23:41#339
Don-Esteban Auch der Don horchte auf. In die Unterwelt? Da konnte er seine theoretischen Kenntnisse der Dinge gleich noch vertiefen. Er würde Pergament und eine Feder mitnehmen. Vielleicht würde er die Bibliothek des ZuX um eine eigenes Werk bereichern, daß seine realen Erfahrungen mit den Kreaturen der Hölle beschreiben würde, sozusagen in Natura beobachtet.

"Ich bin dabei, kann aber nur mit meinem Bogen dienen, nicht mit Magie. Noch nicht." fügte er stolz hinzu.
"Doch erzählt uns mehr über diese Reise, die uns bevorsteht. Kommt noch jemand mit? Etwa dieser Waldläufer von heute abend? Dann sollte ich mich wohl für meine harrschen Worte bei ihm entschuldigen."



11.01.2002 00:02#340
meditate "lass uns morgen weiter darüber reden. alle werden gebraucht, kleine nienor. ich bin auch nicht stark aber gemeinsam werden wir stark sein und gemeinsam werden wir uns beistehn. wir werden alle wieder heil zurück kehren."
meditate erhob sich und ging in ihr zimmer um die letzten vorbereitungen zu treffen. morgen sollte es los gehn.



11.01.2002 03:47#341
Don-Esteban Nach dieser Unterredung verließ der Don die Bibliothek und wanderte scheinbar ziellos durch das Kastell. Der mächtige Bau würde in tiefster Dunkelheit liegen, wenn nicht auf den umliegenden Bergen Schnee läge, der das blaße Licht des Mondes widerspiegeln würde. So ragten die schwarzen Mauern - gleich einer granitenen Klippe im Meer - aus dem Schnee empor, in Stille vereint mit den Bergspitzen hinter dem Kastell. Weit unterhalb, tief im Tal lag das Alte Lager. Lichtschein drang von der Burg dort unten herauf. Die Erzbarone feierten wohl noch die erfolgreiche Verschließung der Fokuspunkte oder den kommenden Krieg gegen die Untoten. Über allem blitzte dann und wann die Barriere auf und warf schattengleiche Reflexe aus unterschiedlich hellen, miteinander verschachtelten Linien auf den Schnee. Kurz darauf war alles wieder ruhig.

Durch die Gänge schlich der Don, eine Kerze in der Hand, die spärliches Licht spendete. Das Kastell dagegen lag in Dunkelheit. Aus keinem Fenster drang Lichtschein. Wenn man es nicht besser wüßte, so müßte man zu der Überzeugung kommen, daß das Kastell unbewohnt sei. Doch das wäre ein Trugschluß, denn im Inneren des majestätischen Baues ruhten Bewohner und Gäste, dazu streiften Schattendämonen umher, die die Aufgaben einer Dienerschaft übernahmen. Was im Inneren des Kastells ausgebrütet wurde, war schwer zu erraten, doch es hing sicher mit der derzeitigen Situation in der Barriere zusammen, mit der Explosion des Erzhaufens des neuen Lagers, mit den ganzen Untoten, die die Gegend unsicherer machten, als sie es jetzt schon war.

Durch die Gänge des Kastells ging der Don. Er schritt über weiche rote Teppiche, die den schwarz-weißen Marmorfußboden bedeckten. Ein Fußboden wie ein Schachbrett. Die Gänge, voller geheimnisvoller Artefakte, in Nischen angeordnet, seltsame Apparaturen, deren Zweck wohl niemand erklären konnte. Manchmal fehlten die Nischen, dafür hing dann als Ausgleich und zur Abwechslung ein merkwürdiges Bild an der glatten Wand, das nur ein krankes Hirn erschaffen haben konnte.
Der Don ging durch die Gänge, kam an Treppen vorbei und wählte dann und wann eine, um abzubiegen und in eine andere Etage zu gelangen. Scheinbar ziellos wanderte er so durch das Kastell. Er wußte nicht, wohin er ging, denn er war in Gedanken versunken. Wo führte das alles noch hin? Es standen Veränderungen an in der Barriere, soviel war gewiss. Von wo kamen diese Untoten, warum hörte man vom Neuen Lager so wenig und was wurde durch die Explosion des Erzhaufens ausgelöst? Viele Fragen und nur wenig Antworten.

Durch die Gänge schritt der Don, bis er scheinbar zufällig vor der Tür seines Quartiers stand und die Klinke niederdrückte. Er trat ein und stellte die Kerze auf den Tisch. Zufall? Gab es überhaupt einen Zufall? War es nicht viel mehr Bestimmung, was passierte? War nicht immer einer zur Stelle, wenn er gebraucht werden würde? Wie sonst sollte die Welt funktionieren. Aktion und Reaktion, war das nicht ein Grundprinzip des menschlichen Lebens? Dinge passierten und Entscheidungen wurden gefällt, Handlungen ausgeführt. Manchmal mit der Präzision eines dieser neumodischen mechanischen Uhrwerke und manchmal schlingernd, unsicher. Doch immer ging es weiter. So sicher auch jetzt.

In Gedanken lief der Don immer noch durch die Gänge. Doch er hatte die Kerze schon lange gelöscht und lag nun still in seinem Bett. Draußen wisperten die Bäume, diese Gabe des Hörens des Waldes hatte er seit seinem Unfall. Doch auch, wenn er es hörte, so verstand er es doch nicht. Komischerweise waren die Wutanfälle, seit er im Kastell war, nicht mehr aufgetreten. Vielleicht war die Aura, die das Kastell umgab und die magischer Natur war, dafür verantwortlich. Würden sie wieder kommen, wenn er morgen mit den anderen aufbrechen und aus dem Kastell heraustreten würde? Der Don fiel in einen unruhigen Schlaf.


11.01.2002 07:35#342
meditate meditate erwachte von einem ungewöhnlichen geräusch, das in ihren traum gedrungen war. sie schlug die augen auf und stellte fest, dass ihre tür offen stand. nie hatte sie sich in diesem kastell unsicher und bedroht gefühlt, so beunruhigte sie auch diese tatsache nicht. immer hatte alles seine bedeutung gehabt, nichts war zufällig gewesen. die tür war offen, also stand meditate auf und ging zu ihr. in der ferne sah sie ein licht und hatte das gefühl, dass sie diesem licht folgen sollte.

am ende des ganges führte eine treppe in einen der ausgedehnten kellergewölbe des kastells. plötzlich flammten neben meditate zwei kleine blaue lichter auf, die ihr offensichtlich einen weg wiesen. sie begann den lichtern zu folgen. immer weiter ging es gänge entlang, die wohl seit jahren oder jahrzehnten kein mensch mehr betreten hatte. immer wieder flammten vor ihr spinnengewebe auf, die von den blauen flämmchen in brand gesetzt, aufflammten und vergingen.
die gänge wurden niedriger und die luft wurde schwerer zu atmen. es sah hier aus, als hätte hier noch nie ein mensch einen fuß hingesetzt. die steine waren unbehauen und nass. auf dem boden konnte man an einem kleinen rinnsal ansehen, dass es noch immer weiter in den bauch der erde ging.

langsam überkam meditate doch ein etwas unbehagliches gefühl. wenn die lichter sie jetzt im stich ließen, würde sie nie zurück finden.

eine tür sprang auf und meditate trat in eine dunkle gruft, in der sich ein großer steinerner sarg befand. sein deckel war gesprungen und aus dem sarg drang ein schwacher lichtschein. die kleinen blauen flämmchen, ihre begleiter und wegweiser, blieben genau über dem sarg stehen.

meditate trat näher. durch den spalt konnte sie erkennen, dass der tote, der dort mumifiziert im sarg lag, einst einen hohen rang inne gehabt haben musste. er trug ein kostbares gewand und war mit schwerem schmuck behangen. an seiner knöchernen hand trug er einen siegelring, von dem das geheimnisvolle leuchten ausging. meditate hatte verstanden.

sie beugte sich über den sarg und warf die eine hälfte des deckels auf den boden. ein schauderhafter dunkler klang dröhnte durch die kellergewölbe. meditate war es, als würden die seelen vieler toter antworten. von allen seiten hörte sie klagen und stöhnen. oder war es nur ein echo?

behutsam zog sie dem toten den ring vom finger. und setzte ihn sich auf. ein plötzlicher schmerz ließ sie taumeln. der ring hatte etwas in ihren finger gebohrt - eine nadel? plötzlich hatte sie auch das gefühl, nicht mehr allein zu sein. die kleinen blauen flammen schienen sie zur eile zu drängen. sie flogen den rückweg nur so entlang. meditate musste sehr schnell laufen, um ihnen folgen zu können und sie nicht aus den augen zu verlieren.

und die ganze zeit folgte ihr etwas. sie versuchte, den ring von ihrem finger zu ziehen, aber es war nicht möglich. er saß wie festgewachsen. es hatte fast den anschein, als hätte der ring in ihr wurzeln geschlagen.

als meditate wieder den vertrauten gang des kastells erreicht hatte, fiel die tür in den geheimnisvollen keller hinter ihr zu. und als sie sich umsah, waren die flammen erloschen und an der stelle, wo vorher die tür war, befand sich nur noch nackter stein. als wäre hier nie eine tür gewesen. das einzige, was sie an ihren besuch in den kellergewölben erinnerte, war der ring an ihrem finger, der jetzt nicht mehr leuchtete.

es war ein schöner ring, der sich genau der größe ihres fingers angepasst hatte. er trug geheimnisvolle symbole und in der mitte einen schwarzen stein, in den ein siegel geschnitten war.

meditate ging in die küche und ließ sich etwas zu essen bringen. sicher würden auch bald andere in die küche kommen, um ihr gesellschaft zu leisten.


11.01.2002 11:03#343
Champ champ war die halbe nacht lang durch die barriere gewandert nd stand jetzt vor dem tor des alten kastells.
seine ankunft mußte von einem der dämonen bemerkt worden sein, das tor ging auf und champ trat ein.
da sonst keiner weiter zu sehen war, setzte er sich auf eine holzbank, die an der wand stand und machte die augen zu. etwas schlaf würde ihm jetzt guttun.


11.01.2002 12:12#344
Lim-Dûl Lim kam gegen Mittag ins Kastell und legte sich sogleich hin, um sich etwas auszuruhen.



11.01.2002 15:10#345
Ahram Dunkelheit umfing ihn. Nich ein Lichtstrahl drang in Ahram kleines Schlafgemach. Aufrecht stand der Exmagier in der Mitte des Raumes. Sein Geist war frei von Gedanken, eine reine Ansammlung von Emotionen Liebe, Mitleid, Freude, Trauer, Hass, Wut, alles war vertreten.

Der Dämonenmensch ging in sich. Er spürte das Blut durch seine Adern fließen, hörte sein übergroßes Herz ruhig und kraftvoll arbeiten. Langsam spannten sich einzelne Fasern der langen Muskelstränge, Finger zuckten und entspannten sich wieder.

Obwohl Ahram seine Augen geschlossen hatte, nahm er die Präsenz von mehreren Lebewesen wahr. Die starke Ausstrahlung eines Magiers kam aus der Richtung der Schlafsääle. Es waren noch einge andere Gäste im Kastell, doch vor allem fielen dem Exmagier die unverkennbaren Schwingungen seiner Gefährtin auf. Meditate war seit längerer Zeit wach.

Die Gedanken kehrten zurück, verdrängten die Emotionen in den Hintergrund, Ahram öffnete die Augen. Ohne Eile warf er seinen Mantel über die Schultern und verließ sein Zimmer. Er schritt zügig aus, das Kleidungsstück wurde von der Luft aufgebläht und wehte einige Zentiemeter über dem Boden hinter dem Exmagier her. Kurze Zeit später erreichte er die Küche. Seine klauenbewehrten Hände fassten nach dem Türgriff, schoben ihn geräuschlos auf.

Der Dämonenmensch trat ein, und setzte sich Meditate gegenüber. Während er sich Brot, Käse und Fleisch nahm sagte er
-Guten Morgen, Prinzessin. Ich hoffe du hast gut geruht.



11.01.2002 16:59#346
meditate meditate musste grinsen

"also zu ner prinzessin fehlt mir ja wohl doch ne ganze menge. lass mich mal lieber bleiben wie ich bin. das ist schon anstrengend genug. und wer weiß, ob mir mein hofstaat dann gestatten würde, mit so einem..."

meditate suchte eine weile nach dem richtigen wort, weil sie noch nicht einschätzen konnte, ob ahram seinen körper inzwischen akzeptiert hatte
"... einem unterweltwesen wie dir durch finstere glutgefüllte lavaröhren zu klettern und den teufel herauszufordern.

setz dich zu mir, wir werden heute noch aufbrechen. und dann gibt es sicher lange zeit keine normale mahlzeit."



11.01.2002 17:22#347
Ahram Ahram musste leicht grinsen als seine Begleiterin das Wort "Unterweltwesen" erwähnte. Die Zeit der Trauer um die Vergangenheit war vorbei, der Exmagier war nun gespannt was die Zukunft brachte. Der Jäger war besiegt, zersplittert in tausend Einzelteile, ankekettet in den tiefsten Dunkelheiten des Unterbewusstseins. Falls er sich jemals wieder erholen würde, so würde es zumindest nicht in der nächsten Zeit passieren.
-Sei unbesorgt, solange wir zusammen sind kann selbst der Teufel sein Heil nur in der Flucht suchen.

Die Beiden aßen gut und reichlich, die schweren Holztische wurden einfach nicht leerer, und so blieb noch genug übrig um die Proviantbeutel zu füllen. Zwischen den Bissen musste Ahram immer wieder zu der Magierin hinüberschauen, mit weichem Blick sah er ihr dabei zu wie sie kleine Käsestücke zwischen ihre Lippen schob, die weißen ebenen Zähne kurz zum Vorschein kamen.

Dem Exmagier wurde schon wieder ganz anders, und so versuchte er sich auf die Scheibe Brot in seiner Hand konzentrieren. Es gelang ihm nicht, wie üblich. Wieso schaffte es diese Frau sein Herz nur durch ihre bloße Gegenwart schneller schlagen zu lassen, seine Gedanken zu verwirren und seine Gefühle zu beflügeln? Er fand keine Antwort auf diese Frage, wollte sie auch garnicht finden, weil er die wohlige Wärme in seiner Brust und das leichte Kribbeln in der Magengegend genoß. Wenn doch nur...

Ahram presste die Augen kurz zusammen um sich auf den Boden der Realität zurückzuholen.



11.01.2002 18:15#348
meditate meditate erhob sich

"lass uns in die bibliothek gehen. ich bin sicher, die meisten werden schon da sein, es ist zeit aufzubrechen."

beide erhoben sich und verließen die küche. auf dem flur trafen sie bereits auf krigga, der sich ebenfalls auf dem weg in die bibliotehk befand.
drinnen war schon champ, der die harte holzbank gegen einige bequemere stühle in der bibliotehk eingetauscht hatte, die er sich zusammen geschoben hatte und auf denen er schlief oder meditierte. so genau konnte man das nicht erkennen.
die dämonen hatten solch frevelhaftes benehmen in den heiligen hallen der bibliothek seltsamerweise geduldet.

meditate, ahram und krigga setzten sich an den kamin und warteten. irgendwann mussten ja auch die leute aus dem alten lager eintreffen,



11.01.2002 18:41#349
Don-Esteban Doch stattdessen kam erstmal der Don in die Bibliothek. Er ging auf die Gruppe zu, sah dann Krigga und wandte sich mit folgenden Worten an ihn: "Verzeiht mir meine unfreundlichen Worte vom Vortag. Ich war in Gedanken bei einem interessanten Werk der schwarzen Magie und deshalb ärgerte mich jede Störung des Studiums dieses Buches. Wenn mein Tonfall zu scharf war, dann verzeiht ihn."
Dann sah er stirnrunzelnd, wie sich Champ hinflezte und setzte sich zu den anderen. "Ich bin bereit."
Er hatte seine schwarze Robe an, darüber den Umhang orphelias. Unter dem Umhang hing eine Tasche mit Spruchrollen, die er aus den Beständen des ZuX entliehen hatte. Vielleicht würde man die eine oder andere brauchen. Weiterhin befand sich in der Tasche einer der sehr starken Heiltränke orphelias, er hatte noch 7 weitere der ursprünglich 10 Flaschen, die er möglichst lange retten wollte. Außerdem befanden sich noch einige Nahrungsmittel darin, Brot, Käse, kaltes Fleisch. Als letztes waren einige Pergamentblätter, ein Tintenfaß und einige Federn in der Tasche. Im Stiefel steckte das von Gor na Jan gefertigte Messer mit dem Griff aus Schattenläuferhorn, auf dem Rücken hatte er seinen legendären Bogen "Tränenbringer" von Cavalorn mit Schnitzereien aus Schattenläuferhorn. An seinem Gürtel hing eine Flasche Wasser und der mit fünf Dutzend Pfeilen gefüllte Köcher aus Schattenläuferfell, auch von Cavalorn gefertigt.
"Wo ist eigentlich mein Seil?" fragte er plötzlich.



11.01.2002 18:58#350
meditate oh mann, an das seil hatten sie beide nicht mehr nach dem aufstieg gedacht. es war ja aber nicht zu erwarten, dass sich das seil jemand geholt hatte und die unterweltwesen brauchten kein seil als weg auf die erde.

"es ist dort, wo wir es brauchen werden als hilfe zum abstieg in die unterwelt. wir haben es gleich dort gelassen. ihm ist nichts passiert. wir werden es unbeschädigt vorfinden."

hoffentlich war dem kostbaren stück nichts passiert, sie könnte don nie wieder unter die augen treten



11.01.2002 19:04#351
Nienor Ehe den Don einer über den Verbleib des Seils aufklären konnte, stand auch schon Nienor in der Tür.

"Hallo, wann gehts denn los? Also ich bin fertig." Sie setzte sich in einen Stuhl, blieb dort aber nicht lange sitzen, sondern sprang wieder auf. Sie lief die Reihen der büchergefüllten Regale entlang und staunte ein weiteres mal über die vielen, vielen Bücher. Was stand da bloß drinne? Wer brauchte all das Wissen und wer las die alle?

Nienor lief durch die Bibliothek bis sie wieder bei der Gruppe war. Dann setzte sie sich wieder und spielte mit einer widerspenstigen Haarsträhne. Sie war in ihrer Amazonenrüstung aus Fell mit verstärkten Schultern und Brustpanzer, ein kurzer Rock aus harten Lederstreifen fiel ihr bis zu den Knien, die die engen Lederstiefel nicht ganz erreichten. Die nackten Oberarme verzierten dicke Bronzeringe. Darüber hatte sie einen Umhang aus dickem flauschigen Fell gelegt. Ihre langen Haare waren zum Zopf geflochten, nur ein paar Strähnen hielten sich nicht daran. An der Seite hatte sie ihr Schwert und auf dem Rücken Bogen und Köcher. Außerdem eine Wasserflasche am Gürtel. Sonst hatte sie in ihrer sorglosigkeit nichts mit. Nienor setzte sich und wartete unruhig, wie sich die Dinge entwickeln würden. Dem Dämonenmenschen traute sie immer noch nicht so richtig, aber wenn die anderen ihn für willkommen hielten, dann würde das wohl stimmen.

Sie saß im Sessel und wirkte etwas verloren, wie sie so mit ihrer widerborstigen Strähne spielte. Woran dachte sie? An das Amazonenlager, an ihre Schwester? Wer weiß...



11.01.2002 19:15#352
Ahram Ahram saß ruhig in seinem Sessel. Seine blauen Augen huschten aufmerksam von Gast zu Gast. Den Magier kannte er ja schon. Er war es gewesen der ihm damals ins Leben zurückgeholfen hatte. Er war ihm dankbar und hoffte dass das Schicksal keine solchen Unfälle für ihn bereithielt, wie der Dämonenmensch sie erlitten hatte.
Der Waldläufer und die Amazone waren ihm fremd, doch glaube Ahram dem Kind der Natur schon irgendwann begegnet zu sein.

Der Exmagier beschloss sich unauffälig zu verhalten und seiner Gefährtin das Reden zu überlassen.



11.01.2002 20:05#353
Carthos nach langem fussmarsch standen beide vor den grossen toren des kastells. na super. ich wette es dauert wieder ewig bis das scheiss tor aufgeht nach kurzer zeit allerdings öffneten sich die riesigen portale des kastells. die beiden traten ein und standen nun in der grossen eingangshalle.


11.01.2002 20:11#354
Schattendämon Das Tor öffnete sich und der Schattendämon erschien den beiden Kriegern in der Eingangshalle. Seine klanglose Stimme hallte in ihren Schädeln, daß es schepperte, als ob ein Buddler in eienn Haufen Rüstungen gefallen war.
"Ihr werdet erwartet. Folgt mit in die Bibliothek."

Dann drehte er sich um und führte die beiden in den Büchersaal des ZuX, wo die anderen warteten.



11.01.2002 20:19#355
Ahram Das waren sie also. Das waren die berüchtigten Männer aus dem Alten Lager. Ahram musste zugeben dass sie nicht so aussahen als ob sie sich besonders viel gefallen lassen würden. Vor allem der Erzbaron sah sehr von seiner zweifellos nicht unerheblichen Körperkraft überzeugt. Vorsicht war geboten, und so machte der Dämonenmensch keine einzige Bewegung, er saß in seinem Sessel wie ein Relikt aus finsteren Zeiten. Einzig die aufmerksamen Augen verrieten das der Körper des Exmagiers von Leben erfüllt war.



11.01.2002 20:44#356
meditate meditate ging den beiden neuankömmlingen strahlend entgegen.
"es ist schön, dass ihr jetzt auch da seid. wir haben nämlich keine zeit mehr zu verlieren. ihr wisst dass die kreaturen aus der unterwelt in wogen aus dem gebirge über uns herfallen und ich glaube, ich weiß, wie man dem übel begegnen muss. ich will euch von dem erzählen, was sich in dem buch gelesen habe, was hier vor mir liegt."

meditate begann von dem buch zu erzählen und von den visionen und den schlüssen, die sie daraus gezogen hatte, von dem ersten abstieg in die unterwelt, von dem zauberstab, den ihr der schattendämon übergeben hatte und von der seltsamen magie, die er ihr beigebracht hatte. dann stellte sie ihnen allen noch einmal ahram vor und erzahlte von seinen eigenartigen fähigkeiten.
"ich hoffe, ihr werdet ihn genauso ins herz schließen wie ich es getan habe, lasst euch nicht von seinem äußeren täuschen. vergesst es nie - auch wenn er mit an unserer seite kämpfen wird und sein aussehen sich noch einmal verändern wird. er gehört zu uns und ich weiß, dass wir unsere aufgabe nur mit seiner hilfe wirklich erfolgreich abschließen werden. ich habe aus jedem lager einen vertreter hergebeten, denn ich habe in diesem buch gelesen, dass das siegel, mit dem wir das tor zur unterwelt wieder verschließen müssen von innos, adanos, beliar und donnra gewebt wurde. sie benutzten dazu feuer, wasser, erde, luft, geist und blut. ich glaube, damit sind vertreter aller lager gemeint und mit erde wohl eine vertreter der anhänger der natur, ein gildenloser. ich selbst komme aus dem lager der wassermagier, beide herren hier in den dicken rüstungen kommen aus dem alten lager der feuermagier, wir haben eine vertreterein der amazonen, einen aus dem sumpf und meinen freund krigga von den gildenlosen und nicth zu vergessen don, der die gilde der dämonenbeschwörer vertritt. ich denke wir sind bestens gerüstet.

lasst uns aufbrechen. es sei denn einer von euch will nicht, dann muss ich einen anderen vertreter suchen. ansonsten macht euch bereit und nehmt proviant mit, ich weiß nicht, ob wir etws zu essen finden werden. nehmt alles mit, was uns auf einer langen wanderung nützlich sein kann, aber nehmt keine großen gewichte mit, es wird ein mühevoller abstieg."



11.01.2002 20:53#357
Burath Mit einem kurzen Nicken grüßte Gnat die Anwesenden. Nur bei diesem Ahram war er sich unsicher. Die Gestalt glich der eines Dämons, seine Klauen schienen gefährlich. Er wurde etwas misstrauisch und musterte ihn genauer dann wandte er sich wieder zu Meditate. Ich habe vorsichtshalber ein paar Sachen mitgebracht. dabei deutete er auf das große Fellbündel auf seiner Schulter. Meinetwegen können wir sofort aufbrechen .. ich bin bereit. Mit Hilfe der anderen müssten wir es schaffen da bin ich mir sicher Das Feuer der Fackeln die den Raum erleuchteten spiegelten sich in seinen Augen wieder. Sein Blick wanderte über die Personen die ihn auf der langen Reise begleiten würden.



11.01.2002 21:13#358
Nienor Nienor lauschte mit ständig größer werdenden Augen den Worten der Heilerin. Nervös biß sie sich auf die Lippen. all diese Sachen von Göttern und Elementen und Siegeln schwirrten in ihrem Kopf umher. Über all das hatte sie sich vorher noch nie Gedanken gemacht und so war es neu für sie. Als meditate in ihrer Erzählung an die Stelle kam, wo Beliar mit seinen Horden in die Unterwelt zog, sprang sie auf und setzte sich sogleich wieder. Es war alles so... spannend und ... schrecklich. Dort hinunter sollte sie? Ein kalter Schauer lief ihr den Rücken hinunter.



11.01.2002 21:17#359
Ahram Ahram hatte der Magierin aufmerksam zugehört. Als sein Name fiel, erhob er sich um eine leichte Verbeugung anzudeuten. Mißtrauische Blicke wurden ihm entgegengeworfen, der Dämonenmensch konnte die unterschwellige Furcht der anderen Teilnehmer fast körperlich spüren. Wer traute schon einem Monster?
Ahram machte ihnen keine Vorwürfe, es lag in der Natur des Menschen dem Unbekannten kritisch gegenüberzustehen. Er griff nach dem Beutel, den er am Morgen mit Vorräten gefüllt hatte, und streifte den Lederriemen über seine Schulter, so dass er nun quer über den schuppigen Oberkörper verlief und der Beutel an Ahrams linker Seite baumelte. Der Mantel folgte, dann nickte der Exmagier den Männern und Frauen zu. Der grollende Bass seiner Stimme erfüllte den Raum.
-Ich bin bereit.



11.01.2002 21:35#360
Carthos der erzbaron hörte stillschweigend den worten der magierin zu. nun erfuhr er zum ersten mal worum es eigentlich ging bei diesem unternehmen. bei dem genadenken an das was sie da unten erwrten könnte, zitterten ihm die knie, und das obwohl er schon einiges erlebt hatte. aber alle die hier versammelt waren hatten nur ein ziel.
das was ihnen da unten begegnen würde umzuhauen.
was sollte eigentlich schon gross schiefgehen ?
hier waren schliesslich keine deppen versammelt. zumindest hoffte er das. worauf warten wir ? ich will ein paar klappermännern und dämonen in den arsch treten



11.01.2002 21:43#361
Don-Esteban "Nicht so schnell, nicht so schnell." meinte der Don. "Ich habe in den vergangenen Wochen viel über die Wesen der Unterwelt gelesen und ich weiß, daß diese Kreaturen nicht ungefährlich sind, besonders in ihrer natürlichen Umgebung." Er strich sich über den am Kinn sprießenden schwarzen Bart. "Doch sollten wir bald aufbrechen, denn wenn wir noch viel Zeit vertrödeln, werden wir es sicher schwerer haben, denn die Zeit.. die Zeit arbeitet gegen einen, so oder so."

Was er mit den letzten Worten meinte, war nicht ganz klar, aber die Worte von Magiern und solchen, die es werden wollten waren sowieso nicht immer ganz verständlich für ihre Umwelt. Böse Zungen behaupteten, das läge an den vielen Büchern, die sie gelesen hätten, diese würden ihren Geist vernebeln. Magier selbst antworteten, auf die Frage, warum sie manchmal seltsame Dinge von sich gaben mit noch seltsameren Dingen, wodurch sich die Sache auch nicht erhellte.


11.01.2002 21:59#362
meditate meditate sah sich noch einmal um. würden sie je wieder hierher zuückkehren? würde sie diese bibliothek je wiedersehn? würden sie in einigen tagen oder wochen alle wieder hier sitzen können.

die gruppe ging zur gewaltigen tür des kastells und diese öffnete sich mit einem lauten durchdringenden dröhnen wie eine mächtige glocke, die ihnen zum abschied hinterherschallte. die sieben verließen das kastell in richtung sumpflager. nach einiger zeit, in der sie seltsamerweise nicht von untoten angegriffen wurden, bog die kleine gruppe ab auf den weg hoch ins Gebirge



13.01.2002 11:29#363
Joni Odin von Hassenstein Odin schritt unruhig auf und ab. Er hörte schon seit ein paar Tagen gerüchte, doch nun hatte er von einem Schatten aus dem Alten Lager eine offizielle Nachricht erhalten. Der Kampf gegen das Böse hatte begonnen. Man glaubte sie schon geschlagen zu haben, doch über das Südgebirge kamen mehr Untote. Dort irgendwo musste ihr Nest sein. Oder...sie kamen von ausserhalb der Barriere. Der Schatten hatte gesagt, das Oberhaupt der Zirkels müsse entscheiden, welchem Lager sich der Zirkel anschliessen wolle. Odin war danach etwas ratlos. Oberhaupt...Malek war verschwunden, vabun weg, und Orphelia...tja, Orphelia war...tot.
Doch wenigstens war er nicht mehr allein unter Fremden im Kastell. Ein Neuer, Chaze, würde bald offiziell zu ihnen stoßen. Sie hatten sich schon bekannt gemacht. Und manchmal beobachtete er Don, wie er in der Bibliothek saß. Am liebsten hätte er ihn rausgeworfen, doch er wurde von vielen Leuten nicht als Feind angesehen, was Odin sehr verwunderte. Also ließ er vorerst die Finger von ihm.
Schliesslich entschloss sich Odin, die Verantwortung für den Zirkel zun übernehmen. Er würde entscheiden, welchem Lager sie sich anschliessen sollten. Er war der einzig übriggebliebene, der sich aus seinem Zimmer auf den Flur, oder gar aus dem Kastell heraustraute. So schrieb der Hohe Schwarzmagier einen Brief in schöner Schrift:

Verehrte Mitglieder des Zirkels,
jeder der das liest, sollte sich unverzüglich gen Altes Lager begeben. Es ist geschehen, was kaum einer von uns erwartet hätte. Dämonen haben die Kolonie angegriffen. Alle Lager unterzeichneten einen Vertrag, welcher besagt, jedes Lager müsse alles in seiner Macht stehende tun, um einen Sieg der Dämonen, Skelette und sonstigen Untoten Wesen oder Nichtwesen zu verhindern. Ich selber habe meine Unterschrift unter diesen Vertrag gesetzt.
Wir allein sind zu Wenige, um eine schlagkräftige Truppe zu stellen. Also müssen wir uns einem Lager anschliessen. Es wird das Alte Lager sein. Dieses Lager weiss noch, was Krieg bedeutet, und wird uns nicht hinterhältig bestehlen, versuchen uns Sumpfkraut zu verkaufen oder uns gar zu bezirzen. Ebenso möchte ich bitten, wenn wir schon bei der Weiblichkeit angelangt sind, nein, ich befehle hiermit, dass kein Mitglied in einer Truppe unter einer Frau dienen wird. Das wäre eine Verletzung unserer Ehre.
Also begebt euch sobald ihr dies lest, mit eurer besten Ausrüstung, zum Alten Lager und sprecht mit den Hochrangigen Schatten oder Gardisten, sie werden euch weitere Anweisungen geben. Ein Aufmucken gegen die Art der Gardisten, der Erzbarone, falls ihr sie überhaupt zu Gesicht bekommen werdet, oder sonstige Mitglieder des Alten Lagers, ist nicht gestattet.
Solltet ihr Probleme haben, fragt nach und wendet euch an Jackal, ihm könnt ihr vertrauen. Falls er euch nicht helfen kann, fragt ihn wo ihr mich findet.
Beliar stehe euch bei,
Joni Odin von Hassenstein

Odin lehnte den Brief an den Kerzenständer auf dem Tisch des großen Saales. Dann schritt er in Richtung des Alten Lagers von Dannen.



13.01.2002 15:45#364
blutfeuer blutfeuer wurde aus ihrer konzentration durch einen lauten knall aus luft geweckt. sie erhob sich. die bücher verschwanden wie von geisterhand wieder im regal. hatte sie geträumt, hatte sie etwas versäumt?

blutfeuer erhob sich und streckte sich. ihre glieder waren wirklich eingefroren gewesen. sicher würde sie jetzt kein schwert führen können. sie griff zu schwert und bogen und verließ das kastell um zum amazonenlager zurück zu kehren


16.01.2002 19:10#365
Dexter Dexter öffnete das grosse Tor das ins Kastell,seiner Heimat, führte...dort ging er den grossen Gang entlang bis zum Ende...dann machte er eine Wende und ging schnurrstracks zur Bibliothek
wollen wir doch mal sehen ob ich mit hilfe irgend eines der bücher die schrifft auf emeinem ring entziffern kann...
er holte sich 6 oder 7 Bücher über die "Schrifften des Altertumsund der Neuzeit" , setzte sich an einen der alten Holztische und begann darin zu lesen...


16.01.2002 20:32#366
Chaze Chaze war in seinem Zimmer und las in einem der zahlreichen Bücher, die in fast jedem Zimmer standen. Doch langsam quälte ihn der Hunger. Er sah aus dem Fenster und bemerkte, dass es schon dämrig wurde. Von seinem Zimmer aus konnte er einen versunkenen Turm in einem See sehen. Nachdem er das Buch weggelegt hatte ging er den mit Fackeln beleuchteten Gang entlang und die Treppe runter. Von der Einhangshalle aus schritt er in einen der vielen Nebenräume, in dem einige schwere Holztische standen. Chaze setzte sich, packte eine Molerathaxe aus und lies sich von einem in der nähe schwebenden Dämonen eine Flasche gefüllt mit einem hauseigenen Trank, der erfrischend kühl war und süßlich schmeckte, bringen. Nachdem er gegessen hatte ging er, auf der Suche nach irgendetwas unbestimmten, im Kastell umher....



16.01.2002 20:37#367
Dexter Ah da steht es...Dexter sprang begeister auf Ein Ring voller Macht, ihn zu beherrschen das ist schwer...aber wer die Macht besitzt dem wird er helfen...im Kampf und im Schmerz...Dexter wurde nicht gerade schlau aus diesen worten.aber das war ihm nicht so wichtig.er würde einen der anderen db fragen wenn sie wieder da wären...
Ich habe genug vom lernen...ich glaube ich mache mich nochmal auf ins AL...vieleicht ist dort ja etwas los...und so schritt dexter ,nachdem er die Bücher wieder in das regal gestellt hatte aus der Bibliothek und schliesslich aus dem Kastell und machte sich auf den Weg ins alte Lager...Diesmal jedoch um einiges Schneller, da er nicht mehr bergaufwärtslaufen musste...


17.01.2002 15:22#368
Dexter Dexter war im Kastell angelangt.Doch er hatte keine Zeit sich umzusehen ob noch jemand anwesend wsr...er gin schnell hinab in seine Kasmmer,breitete den Stoff aus und überlegte was er alles verändern wolle...ich werde auf jeden fall meine Kaputze erweitern...auserdem werde ich die handschuhe in den inneren Härtebezug der Robe einnähen.Das ich sie wenn ihc will anziehen kann.aber wenn nicht, wenn ich in weiter zukunft einmal die magie beliars erlernen werde sie mich nicht behindern und ich sie ausziehen kann.Beim kämpfen stören sie mich ja nicht.Sei sind so dünn das man sie fast gar nicht spürt.aber dafür halten sie trotzdem warm. und einige fächer für gegenstände werde ich einnähen. damit ich nicht immer diese schwere tasche mit mir rum tragen muss. glückl. darüber sie nie wieder mit nehmen zu müssen schmiss er die Tasche in eine der Ecken.okay dann fangen wir mal an...das wird schon seine Zeit dauern... dachte er sich und fing an zu arbeiten...



17.01.2002 16:54#369
Dexter Okay fertig Dexter betrachtete sein Werk.hab ich echt klasse hin bekommen...die kaputze ist jetzt genau richtig und die fächer die ich eingenäht habe erkennt manb auch nicht wenn man es nicht weis...auserdem war es eine gute idee noch ein wenig stoff für den äuseren umhang zu verwenden...sieht jetzt ja um einiges besser aus...und die naht stellen erkennt man fast überhaupt nicht... Dexter war stolz auf sein werk.aber das musste er auch sein.Schlieslich war er früher...als er mit den Beddlern durch die Lande zog immer der der für die näharbeiten zuständig war...nun gut ich werde mal nach oben gehen und schauen ob sonst noch jemand da ist...achja und auserdem muss ich ja noch zu Brach ihm meine veränderte Robe zeigen... Schnell hatte Dexter sich seine "neue" Robe übergeworfen und schon stieg er die treppen zur eingangshalle empor...Dort erkannte er Chaze,der gerade aus einem Raum in die Eingangshalle kam...Hallo chaze wie gehts dir so?was hast du den gemacht und wohin willst du?


17.01.2002 17:01#370
Chaze Chaze sah Dexter auf sich zu kommen. Er war erfreut in zu sehen: Ich hab dich schon gesucht, sagte er. Ich brauche nämlich jemanden, der mich zum Alten Lager begleitet. Hast du vielleicht Zeit?



17.01.2002 17:05#371
Dexter im moment nicht...ich will erst mal runter ins SL oder ins NL mich dort ein wenig umsehen...Ich wollte zu einer spätereen Stunde dann nochmal ins AL ich muss zu dem Händler Brach... Was braucht ihr den aus dem Alten Lager?


17.01.2002 17:10#372
Chaze "Ich bin auf der Suche nach einem Einhänder", antwortete der Dämonenbeschwörerlehrling. "Im Moment habe ich nämlich noch keine Waffe, was hier ziemlich böse ausgehen kann, wie du sicher weißt. Ich könnte ja mit dir ins Neue Lager oder ins Sumpflager gehen, schließlich war ich bisher noch in keinem."



17.01.2002 17:20#373
Dexter ja wenn du willst kannst du ruhig mit kommen...Aber ohne Waffe?Naja egal.Ich hab ja eine...Hast du zumindest genug erz dabei?Für eine Waffe mein ich!wieviel?Ach noch was weist du schon irgend welche neuigkeiten aus dem Krieg?welcher unserer "Brüder" ist eigentlich mit rein gezogen?an die front?Wann wollen wir los?


17.01.2002 17:26#374
Chaze "Ich hab auf einem Tisch einen Brief von Joni liegen sehen. Scheinbar ist er der einzige unserer Gilde, der in den Krieg gezogen ist.
Ich hab ungefähr 460 Brocken Erz in der Tasche, reicht das?"


17.01.2002 17:35#375
Dexter ...oh, das könnte knapp werden...ich hab für meines 1680 bezahlt und dabei mmusste ich fisck noch ganz schn runter handeln.aber brach ist ein wenig billiger.Wir können uns ja erst mal im sl umschauen.dort kannst du ja einige novizen um ihre erspanisse erleichter.hast du auch dietriche für die truhen?ich hoffe es für dich.zur not könnte ich dir zwar meine 3 leihen.aber die will ich wieder haben...Dexter hielt chaze 3 dietiche hin nun gut lass uns aufbrechen...und mit schnellen schritten ging er zusammen mit chaze aus dem kastell in richtung sl...



17.01.2002 17:47#376
Chaze Chaze holte noch seinen schwarzen, innen mit blauem Stoff gepolsterten, Umhang aus seinem Zimmer und lief dann Dexter hinterher. Hinter ihm krachte das mächtige Holztor des Kastells ins Schloss. Der Himmel war grau und die Sonne schien nur stellenweise durch die dicke Wolkendecke. Schnellen Schrittes gingen die beiden Lehrlinge den Berg, auf dem das Kastell, stand hinunter.


18.01.2002 16:34#377
Chaze Inzwischen waren Dexter und Chaze im Kastell angekommen und hatten sich schlafen gelegt.

Am nächsten Morgen schaute Chaze, nachdem er aufgestanden war in das Zimmer von Dexter. Dieser schien noch zu schlafen und so machte Chaze sich alleine auf den Weg ins Alte Lager....



20.01.2002 17:24#378
Dexter Dexter war im Kastell angekommen, er schaute sich um, aber es schien so als ob niemand da wär.Also ging er in seine Kammer und legte sich ein wenig hin...


23.01.2002 19:36#379
Dexter Dexter wandere erfreut im Kastell umher...Endlich hat ihn sein Meister Malek zu einem Magier gemacht...endlich war er fähig die Kreise der Magie zu lernen...Er wusste zwar das dies eine ungeheure Anstrenung sein würde, aber er wollte es um jeden Preis schaffen...Also ging er im Kastell umher auf der suche nach dem Schattendämon,der ihm wie Malek erzählt hatte in den 1 Kreis der Magie einführen würde...Er suchte 5 Minuten vergebens...Bis er ihn Plötzlich vor sich im Gang erscheinen sah...:"Erwürdiger Schattendämon,ich bin ein so eben zum Magier befördert worden, und so frage ich,kannst du mich in den 1 Kreis der Magie einführen...Ich verspreche ich will ein gelehriger Schüler sein...Nun wie ist eure Antwort?"



23.01.2002 20:42#380
Schattendämon Der Schattendämon hörte die Bitte des frischgebackenen Magiers. Sein Wunsch, die Magie Beliars zu erlernen, war nur zu natürlich für ein Mitglied des erwürdigen Zirkels. Nur Joni Odin von Hassenstein schien nicht an Magie interessiert zu sein.

Die klanglose Stimme ertönte in Dexters Hirn und verursachte starke Kopfschmerzen. "Du wilst die dunkle Magie erlernen? Nun denn, ich werde dich als Schüler annehmen, doch erfülle mir eine Aufgabe, damit ich sehen kann, ob du würdig für die Magie Beliars bist. Denn wisse. Ein Magier wird auch durch seine Geduld ausgezeichnet." Die Stimme verstummte kurz und das Dröhnen im Schädel von Dexter ließ nach. Dann begann der Dämon wieder zu sprechen, das heißt, seine schreckliche Stimme ertönte wieder direkt im Kopf von Dexter. "Ich werde also deine Geduld prüfen. Deine Aufgabe wird folgende sein: Gehe ins Sumpflager und frage dort nach dem Baal namens Champ. Er wird am Ende dieser Woche wieder dort erwartet. Stehe ihm dann eine Woche für Aufgaben zur Verfügung. Erledige, um was er dich bittet. Und wenn es das Sammeln des Sumpfkrauts sei, denn nur dadurch wirst du deine Geduld beweisen können. Nach Ablauf der Woche komme wieder ins Kastell. Ich werde dann entscheiden, ob du würdig bist, die Lehren Beliars zu empfangen. Darum strenge dich an!"

Der Dämon entließ Dexter und verschwand.



23.01.2002 20:57#381
Dexter Danke erwürdiger Meister ich werde dich nicht entäuschen... dachte sich Dexter ...Und somit ging er erst in sein Zimmer um seine Waffen zu hohlen(Ein Dolch und ein schwert) und ging dann aus dem Tor des Kastell um ins Sumpflager zu kommen...



24.01.2002 21:34#382
Harald So, nun war Harald endlich im Kastell angekommen. Sein Meister Malek hatte ihn erst gestern zum Magier befördert. Er setzte sich erst mal, streckte die Beine aus und ließ seinen Gedanken freien Lauf. Was hatte er alles in den letzten Tagen erlebt. Er war mehrmals von Tieren angegriffen worden und nur durch beherzte Sprünge ins Wasser konnte er wohl sein Leben retten. Unterwegs hatte er Beeren gesammelt und auch ein paar Fleischwanzen konnte er mit einem Knüppel erschlagen. Das aß er nun vollen Genusses. Aber eins war ihm klar, er musste jetzt unbedingt an eine Waffe gelangen denn die Umgebung hier war einfach zu gefährlich und nicht immer waren ein Fluss oder ein Baum in der Nähe um sich in Sicherheit zu bringen. Er musste seine eigene Verteidigung sicherstellen. Er hatte mit Leuten geredet die ihm unterwegs begegneten und dabei erfahren, dass es im alten Lager jemanden gab, der mit Waffen handelt. Das wollte er sich für den nächsten Tag vornehmen.
Jetzt erhob er sich und sah sich erst mal um. Diese riesen Bibliothek faszinierte ihn. Was muss hier wohl für ein geballtes Wissen verewiglicht sein, so dachte er bei sich. Er nahm sich ein Buch und setzte sich satt und zufrieden wieder hin und begann zu lesen. Seine Augen wurden immer schwerer und schließlich schlief er ein.



24.01.2002 21:34#383
Dexter Dexter war im Kastell angekommen...Doch er sah niemanden in der EingangsHalle und somit ging er direkt auf das Grossse Pentagramm in der mitte der Halle zu , dort setzte er sich nieder, denn er wollte wieder in den meditalen Zustand von gestern verfallen, und hier, mitten im Zentrum der Macht Beliars mitten in einem Pentagramm würde er eohl noch intensiever diese Erfahrung erleben können...Er setzte sich, schloss die Augen und entspannte sich vollkommen, bis er wieder in diese eigenartig leere Traumwelt eintaucht....



25.01.2002 11:17#384
Harald Harald erwachte ganz plötzlich aus seinem Schlaf. Er fühlte sich frisch und sehr ausgeruht. Aber er hatte das eigenartige Gefühl nicht mehr alleine im Kastell zu sein. So erhob er sich und ging durch die Räumlichkeiten. Dort am Pentagramm saß regungslos eine Gestalt. Bei näherem hinsehen erkannte Harald das es sich um Dexter handelte. Dexter war auch Magier und Harald hatte ihn schon kennengelernt. Aber Dexter schien sich in einer Art Meditation zu befinden und Harald beschloss an diesem Zustand erst mal nichts zu ändern. Harald bemerkte, dass Dexter ein Schwert trug und so entschloss er sich mit Dexter zu sprechen, wenn dieser wieder erwachte. Vielleicht konnte Dexter ihm ja behilflich auf der Suche nach einem Schwert sein.
Er ging erst mal ins freie und sog seine Lungen voll von dieser herrlichen klaren Luft



25.01.2002 11:31#385
Harald Harald schaute sich um. Von hier oben hatte er einen wunderbaren Überblick und die Kolonie lag ruhig und friedlich vor ihm. In der Ferne sah er das alte Lager. Bei dem Anblick konnte er gar nicht glauben, das es so gefährlich war sich in der Kolonie ohne Waffe zu bewegen. Zu friedlich schien alles zu sein. Aber er war ja auch schon eines besseren belehrt worden. Mit einem Blick aufs alte Lager beschloss er dort heute hinzugehen. Aber vorher musste er noch mit Dexter sprechen.



25.01.2002 12:00#386
Harald Harald ging wieder ins Kastell zurück. Dexter saß immer noch regungslos am Pentagramm.Harald sah sich ein bisschen um. An einem Kerzenständer sah er einen Brief, der von Joni Odin von Hassenstein geschrieben wurde. Er las den Inhalt und erschrak, die Kolonie wurde also von Dämonen angegriffen. Er wusste, dass er im Moment nicht helfen konnte. Er wäre eher Ballast als das er helfen konnte. Hoffentlich gelang es den Bewohnern der Kolonie Herr der Lage zu werden. Denn nun lag ja auch sein Schicksal in ihren Händen. Eine seltsame Beklemmung hatte ihn ergriffen.



25.01.2002 15:54#387
Dexter Dexter öffnete die Augen...Heraus aus seiner Traumwelt gerissen,richtete er sich auf und sah sich um...Wo war er?Ach ja im Kastell...Ich mus wohl di eganze Nacht hier gesessen haben...Aber jetzt ist gut...Mal schauen ob sich sonst noch jemand im Kastell aufhällt...und mit diesen Worten machte er sich auf den Weg das Kastell zu durchsuchen...



25.01.2002 16:34#388
Harald Harald sah Dexter und seine finsteren Gedanken verflogen. Er hatte ja im Moment ein anderes Problem. Er musste sich jetzt eine Waffe besorgen. So begrüsste er den Magier und fragte ihn ob er ihm behilflich sein könnte sich ein Schwert zu besorgen...



25.01.2002 16:52#389
Dexter Hmmm das könnte ich antwortete ihm der Magier... Am besten wir gehen ins alte Lager,ich hoffe nur das mein Freund Brach da ist.Er verkauft die besten Schwerter hier in der Kolonie...Siehe her,das hab ich ihm abgekauft... er zog seine Klinge hervor und lies sie ein wenig schweifen...Dann steckte er sie zurück in die Scheide...Doch so eins wie dieses hier wirst du glaub ich nicht bekommen...Es hat mich 1000erz gekostet,und das nur weil wir befreundet sind...Normal häte es 1200 gekostet... Wieviel Erz hast du den bei dir? und wann hatest du vor zu gehen...?



25.01.2002 17:48#390
Harald Im Moment habe ich so um die 400 Erz und ne Menge Kräuter, die ich noch gegen Erz tauschen könnte, antwortete Harald. Wir könnten gegen späten Abend losgehen, was hältst Du davon.
Fragend sah Harald Dexter an



25.01.2002 17:55#391
Dexter Wenn dann kann ich nur jetzt gleich...Also was sagst du?wollen wir los?


25.01.2002 19:01#392
Dexter Ohne auf eine Antwort des Magiers zu warten ging Dex in richtung des Ausgangs...durschschritt ihn und ging in richtung AL.Harald folgte ihm...


25.01.2002 19:51#393
Harald Harald folgte Dexter. Er war froh, das sein Freund mitging, so brauchte er zumindestens keine Befürchtung haben das unterwegs etwas geschah. Dexter hatte ihm schon erzählt, dass er ihn nur bis zum alten Lager begleiten würde und das sich dann erstmal ihre Wege trennen würden, da Dex noch ins Lager in den Sumpf wollte.Gemeinsam zogen sie von dannen.



26.01.2002 03:43#394
Harald Endlich war Harald wieder im Kastell angekommen, erstmal setzte er sich und liess den Tag an sich vorbeigleiten. Er war von einem gewissen Stolz ergriffen. Er wollte sich an diesem Tag ein Schwert besorgen und das hatte er mit Hilfe seines Freundes dem Magier Dexter auch geschafft. Wie es wohl sein wird, wenn er das Schwert das erste mal gebrauchen wird. Er stellte es sich innerlich vor. Aber bei dem Gedanken das auch Blut, nicht sein Blut, fliessen würde graute ihm doch schon ein wenig. Bis jetzt hatte er nie in seinem Leben damit zu tun gehabt. Er beschloss ein wenig auszuruhen,jetzt und hier hatte er die Zeit dafür....



26.01.2002 13:05#395
Chaze Chaze lag schlafend im Bett, als die Sonne durchs Fenster schien und ihn aufweckte. Wie jeden Morgen ging er an den kleinen Tisch in seinem Zimmer, auf dem ein mit Wasser gefüllter Krug und eine Schale lagen. Nachdem sich Chaze gewaschen hatte, zog er sich seine Robe und seinen Umhang an und schritt dann aus dem Zimmer. Er ging den schmalen Gang entlang, als er plötzlich stehen blieb. Er klopfte an die Zimmertür von Harald.



26.01.2002 14:37#396
Chaze Der Magier schien entweder nicht da zu sein, oder er war nicht wach. Allerdings hielt Chaze letzteres für wahrscheinlicher, denn er konnte die Aura des Magiers spüren. Also klopfte er nochmals fester gegen die dicke Holztür.


26.01.2002 19:17#397
Harald Harald wurde von einem Geräusch das von der Tür her kam je geweckt. Er stand rasch auf um nachzusehen was das war. Er öffnete die Tür und Chaze stand davor. Hallo Chaze sagte Harald, komm nur herein...



26.01.2002 19:26#398
Chaze Chaze begrüßte den Magier und trat ein. Dann sagte er zu ihm: "Ich wollte auf Blutfliegenjagd gehen und da du ja jetzt ein Schwert hast, könntest du mich ja begleiten, wenn du willst."



27.01.2002 02:59#399
Don-Esteban Das große Tor öffnete sich wie von Geisterhand und zwei Gestalten kamen durch die Dunkelheit herein. Es handelte sich um Don-Esteban und meditate. Über das Gebirge watren sie hierher gelangt. Wochen voller Anstrenungen und Gefahren lagen hinter ihnen, sie hatten erlebt, was noch keiner erlebt hatte, sie hatten Erfahrungen gemacht, die ihr Leben beeinflußt hatten. Nichts war mehr so für sie, wie es vorher war. Erschöpft führte der Don seine Begleiterin in die Bibliothek. Hier, in der einmaligen Atmosphäre der großen ZuX-Bibliothek leißen sie sich auf gepolsterte Stühle mit geschnitzen Armlehnen fallen und ruhten sich aus. Die Stille der bücher hatte dem Don gefehlt. Wie es meditate ging, wußte er nicht, da sie schon den ganzen Tag über nichts gesagt hatte und in einer Art Apatie erstarrt war. Trauerte sie über Ahrams Verlust? Hatten sie die Eindrücke überwältigt? meditate hielt immer noch die Hand des Don fest in der ihren.


27.01.2002 04:20#400
meditate es war alles weiß. meditate befand sich auf einer ebene zwischen tod und traum, in der es kein oben und kein unten, kein vor und kein zurück gab.
sie ging, aber kam nicht vorwärts, ihre füße berührten einen boden, den es nicht gab, ihre augen sahen eine realität, die nicht vorhanden war. ihr herz pumpte unter großen mühen das leben in ihr voran, aber sie wusste nicht, warum. die lungen pressten luft aus ihr heraus und holten sich neue, aber warum?
das einzige, was in dieser unwirklichen weißen realität da war, war dieser schneidende schmerz, der nicht verging. meditate spürte dem schmerz nach. er war nicht körperlich, er bezog seine dimension aus scham und aus liebe. warum lebte sie noch? solche schmerzen sollte kein mensch ertragen müssen.
sie sah ahram in der lava untergehen. er streckte die arme nach ihr aus, rief ihren namen, aber sie konnte bereits nicht mehr zu ihm. die lava entriss ihn erbarmungslos ihren blicken. nur kurz tauchte seine gesicht noch einmal auf. sein mund formte die worte, die seine letzten waren, bevor sich das tor hinter ihm schloss und dann verschlang ihn die gierige flammende flut für immer.
meditate krümmte sich vor schmerz. sie war verantwortlich, sie hatte ihn diesem schicksal überlassen, sie wollte nicht mit dieser schuld weiterleben. sie wollte nur noch diesen schmerz los sein. aber immer wenn sie sich fallen lassen wollte, hielt sie etwas fest.

es war eine hand und so viel sie auch versuchte, sich diesem griff zu entziehen, die hand hielt sie. wie eine rettungsleine.

diese vertraut wirkende berührung war es, die sie einen moment in die realität holte, nur kurz und nur zum atem holen, aber diese berührung weckte auch etwas wie ermutigung in ihr. war diese berührung nicht auch eine hoffnung?
es war verwirrend. meditate konnte mit dieser hoffnung nichts anfangen. hoffnung bedeutet zukunft, gab es eine zukunft?

meditate fühlte sich plötzlich in der lage, den händedruck zu erwidern. "lass mich nicht hier in dieser weißen schmerzwelt zurück, hol mich, lass mich nicht los."



27.01.2002 04:43#401
Don-Esteban Immernoch dieser Händedruck. Der Don hatte das Gefühl, daß er während der Reise zugenommen hatte. Leise sprach er auf meditate ein: "meditate, wir sind im Kastell, sag etwas, mach wenigstens eine Bewegung, schau mich an oder zwinkere wenigstens, irgendwas, was mir zu verstehen gibt, daß du deine Umwelt noch wahrnimmst." Ihr Zustand machte ihm Angst. Völlig teilnahmslos saß sie auf dem Stuhl, ihm gegenüber und hielt seine Hand fest. Ihe hand war nicht kalt, keineswegs, doch hatte sie seit Stunden keine Aufmerksamkeit für ihre Umgebung gezeigt. Was war nur los mit ihr. Loslassen konnte er ihre Hand jetzt nicht.
Zum Glück brachte ein Dämon etwas Wein und Brot und der Don stärkte sich mit einer hand. Er hielt der Magierin den süß duftenden Wein unter die Nase, doch auch das erregte keine Aufmerksamkeit. meditate saß da, als ob sie in einer anderen Welt war, ihrer eigenen nur in ihren Gedanken existierenden Welt. Wo sollte das noch hinführen, irgendwann würde sie Schlaf brauchen, sie waren den ganzen Tag gelaufen und hunrig und durstig war sie sicher auch. Wenn sie doch bloß etwas sagen würde reagieren würde.



27.01.2002 05:17#402
meditate meditate spürte diese hand, die sie mit aller kraft aus dem weißen meer ziehen wollte. es war nicht wirklich wichtig, eigentlich war der schmerz ihr sogar willkommen, er war die vergeltung, aber die hand ließ sie nicht los. unerbittlich hielt sie sie im leben fest.

leben? schon wieder verantwortung? wenn sie jetzt losließe, würde sie in dieses weiße schmerzmeer fallen und darin ertrinken. dort wäre ruhe.
wenn sie diese hand nicht losließ, müsste sie jetzt die augen öfnen und wieder in das wirkiche leben eintreten. in ein leben mit diesem schmerz in der brust - und mit dieser winzigen hoffnung die wie ein windhauch da gewesen war, nur für einen augenblick

die agonie fiel von ihr ab, wie eine verbrauchte hülle, wie ein verband.
sie schlug die augen auf. neben ihr saß don-esteban. seine hand war es, die sie im leben festgehalten hatte. sie waren im kastell. sie waren angekommen.
sie legte auch ihre zweite hand in die hände des don und erwiderte seinen festen zuversichtlichen händedruck mit beiden händen. und dann lächelte sie das erste mal wieder.

"ich bin wieder da, ich bin zu Hause."

hier im kastell würde sie antworten finden auf all ihre fragen. hier war der ort, in dem sie der dämonenwelt des beliar am nächsten war. sie würde sich ahram wieder holen. sie würde ihn den dämonen nicht überlassen.



27.01.2002 05:46#403
Don-Esteban Don-Esteban bemerkte auf einmal die Bewegung in meditates Gesicht. Sollte sie wirklich wieder zu sich kommen. Ja, tatsächlich sie legte noch die zweite Hand in die seine und dann lächelte sie. Das schönste Lächeln, das man sich vorstellen konnte. Ja, sie war wirklich wieder da. Erleichterung machte sich in Don-Estebans Herzen breit. Er hatte sich den ganzen Weg über Sorgen um sie gemacht, doch die Kraft, die dem Kastell innewohnte, die selbe Kraft, die ihn vor noch nicht langer Zeit hierher geführt hatte, diese Kraft hatte wohl auch meditate gespürt und sie war ihr gefolgt und wieder in die Realität zurückgekehrt.

"Hast du es auch gespürt? Wie ein guter Geist, der dich beschüzt und leitet? Es ist die Kraft des Kastells, es ist Magie!" Der Don war froh, daß sie wieder ansprechbar war. Es gab doch noch so viel zu erzählen, noch auszuwerten und es waren noch so viele Ereignisse, über die es noch nachzudenken galt. Doch jetzt saßen sie erst einmal im Kastell und freuten sich darüber, daß sie heil wieder angekommen waren und genoßen die Stille und Ruhe. Keine Monster, keine Gefahren, keine Feinde. Das Kastell beschützte sie.




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