Rollenspiel nach Fall der Barriere
Das Kastell des Zux
Das Kastell des ZuX # 17

21.02.2003 13:05#1
tor zum kastell Das Kastell des ZuX # 17
der weg war mühsam, und nun schau!
dort auf dem höchstem fels zu sehn,
die hohe burg, der finstre bau.
bleib vor dem dunklen tore stehn

__________an der hohen felsenwand
__________der alte turm und das kastell
__________leuchten weithin übers land
__________flieh nun wandrer, laufe schnell

im hause spukt es, sieh dich vor:
ein käuzchen weint, es ruft dich heim.
es warnt ein dunkles blutiges tor!
vergiss die angst und tritt herein.

__________um den turm die raben kreisen,
__________die weit ins land sehn, weit und alt.
__________sie wissen viel, die alten weisen
__________ihr schrei wohl in den ohren hallt

der zux streckt seine bleiche hand
mit hilfe seiner dunklen mächte
die nacht sinkt nieder auf das land
als ob sie nimmer weichen möchte.

__________zwei bleiche wächter an der wand
__________fordern dich zur demut auf.
__________eines mächtgen magiers hand
__________zwangen sie am tor hinauf.

genagelt an des tores holz
weit die arme ausgebreitet
künden sie vom hohen stolz
der des kastelles willen leitet

__________märtyrern gleich ans kreuz gebunden
__________sank auf die brust ihr kopf herab
__________mit efeu war der fuß umwunden
__________des eingangs bogen war ihr grab

an jedem flügel einer hing
brüder noch im tod sie waren
'ne krähe sich ein auge fing
bald kamen sie in ganzen scharen

__________die haut in fetzen hing vom schädel
__________gebleichte knochen überall
__________ehdem der körper stark und edel
__________so war der tod sein tiefer fall

das fleisch verdorrt und abgenagt
skelette hell im mondenschein
dies mahl den raben wohl behagt
hier mußte keiner hungrig sein

__________die schädel blank im mondenschein,
__________die knochen hell im lichte leuchten
__________der anblick fährt durch mark und bein
__________betrachtern sie lebendig deuchten.

als warnung an den wandersmann
war'n die toten auserkoren
kam er nur als narr hier an
nichts er hatte hier verloren

__________so sollte es nun jedem geh'n
__________der hierher kam aus übermut
__________vor diesem tor blieb jeder steh'n
__________hier war man besser auf der hut.

in demut kam man zum kastell
um zu bitten, nicht zu fordern
nur, wes geist war klar und hell
konnt' hoffen, beliar zu ordern.

__________war die hilfe erst gewährt
__________war sie ein versprechen
__________und dies gelübde nie verjährt
__________sonst würd's das tore rächen.

gefürchtet wurde weit und breit
der dunkle gott, der hier verehrt.
nur weg von hier nach möglichkeit
dies sehnen war hier nicht verkehrt.



21.02.2003 13:19#2
blutfeuer blutfeuer legte dem steindämonen aus einem beutelchen mit goldtalern erst 10, dann 20, dann 50, dann 100 taler hin.

"wie viel willst du denn noch? das artet ja in wucher aus. mir hat medi sogar mal kostenlosen zutritt erlaubt. wir wollen nur alle ein warmes bad und dann mit maximus sprechen."

die hand mit dem teller zuckte, aber zog sich noch immer nicht zurück. plötlich stach eine stimme in blutfeuers hirn

"der schwarzmagier weilt zur zeit nicht im kastell und das baden von vögeln hat es noch nie gegeben. entsprechend hoch ist wohl der preis."

beim ersten schmerz hatte blutfeuer ihr schwert gezogen und stach sofort auf den dämonen ein, desssen gesicht gleich darauf ein hämisches grinsen zierte. die waffe ging natürlich durch ihn hindurch wie durch wasser. die umgebung waberte ein bisschen, aber es floss kein blut.

"ihr solltet eure temperament etwas zügeln, werte dame. ich bin ein schattendämon. wenn ich zuschlage ist das real für euch. stellt euch mal vor, ich wäre genauso temperamentvoll und hatte soeben zurückgeschlagen."
"dann wär medi aber mächtig sauer gewesen. sicher hätte sie dich zu innos geschickt auf strafarbeit. stell dir mal vor 2 wochen im kloster zu dienen und zwar unter shakuras. ich denke, das würdest du kaum überleben.
also, was soll ich jetzt zahlen?"

"leg noch hundert drauf. ich denk, damit wird unsere kasse zufrieden sein."
wütend packte blutfeuer noch einen beutel in die schale und folgte dann dem dämonen, der sie alle in das bad im keller führte. dann ließ er die vier nach einer sehr tiefen verbeugung allein.

"ich wusste doch, dass er nach dem aussprechen des wortes "shakuras" das große zittern kriegen würde.

wardrag war inzwischen aus seiner ohnmacht erwacht, realisierte aber noch nicht wirklich wo er war. yenai stand vor staunen der mund offen, nur der vogel stürzte mit einem freudenschrei in eine große schaumgefüllte wanne.


21.02.2003 15:48#3
Erzengel Kains Frühstück dauerte nicht lange, er aß nur einen Pfandkuchen und ein paar Croissants, beides mit wohlschmeckender Erdbeermarmelade. Er verließ das Refektorium und begab sich zum Innenhof, er musste nachdenken.
Die Esche glänzte noch schöner im Sonnenlicht als gestern und die Landschaft begann ganz langsam zu aufzublühen. Dort, weit weg vom Kastell erspähte er eine kleine zierliche Blume, ein Schneeglöckchen, da wusste Kain der Frühling war zurück.

Er freute sich nicht sonderlich darüber, aber dennoch blieb er im Innenhof, um das helle Licht der Sonne auf seiner Haut zu genießen.



21.02.2003 16:51#4
TheRock Der Schlaf des Schwarzmagiers endete diesmal ziemlich früh, er musste sein neu errungenes Wissen doch auch noch in der Praxis üben,
also zog er sich an und verließ sein Zimmer, sein Ziel waren die Übungsräume.
Als er vor dem angekomen war in dem er sonst schon immer gelernt hatte sah er dass die Tür bereits erneuert worden war und trat ein.
Im Kopf ging Rock noch einmal alles durch was er gelesen hatte und konzentrierte sich auf ein inneres Bild, welches ein Blutfliegenskelett darstellte..
Er nahm sich die Rune, streckte seinen Arm von sich und konzentreirte sich völlig auf die Erschaffung dieses Skeletts..
Rote Rauchschwaden waberten um ihn herum, und es bebte leicht, dann bildete sich nahe dem Boden ein ziemlich dunkel roter und intensiever kleiner Wolkenrest aus dem dann hoffentlich das erwartete Geschöpf auftauchen würde..
Doch den Erwartungen zum Trotz erschien ein sehr unförmiger schwarzer Klumpen mit mickrigen Flügeln, welche diesen Kloß nicht einmal halten konnten..dieser Armselige Versuch verschwand nach wenigen Sekunden und hinterließ etwas roten rauch..

Ok ein zweiter Versuch..
diesmal entstand ein kleiner Klumpen welcher aber immerhin gute Flügel hatte und sich in der Luft halten konnte..

nun gut.. ein dritter Versuch..
Diesmal war schon zu erkennen dass es eine Blutfliege sein sollte, aber immer noch etwas unförmig..
Noch ein Versuch..
Diesmal hatte Rock ein schäzungsweise passables Gebilde eines Blutfliegenskeletts vor sich, also gab er ihm den Auftrag den Raum einmal zu durchfliegen und dann zu ihm zurück zu kommen..
das tat das skelett auch, unterwegs sackte es zwar ab und zu ab und berührte mit dem Stachel den Boden, aber sonst hielt sich Rocks Geschöpf ganz wacker..
zufrieden für diesen Tag verließ Rock den Übungsraum und begab sich in die Bibliothek um noch einmal ein paar Seiten zu überfliegen..



21.02.2003 18:24#5
shark1259 Shark verließ das Kastell in Richtung Khorinis.
Er hatte schon alles recht genau geplant. Er wollte sich ja keine Hektik machen. Alles ganz ruhig und mit viel Zeit zum Nachdenken und Zeit für sich selbst.Im Refektorium hatte er sich eine kleine Jause packen lassen, für den Weg. In seinem Gürtel hatte er sein Schwert und auch die Runen der ersten Stufe der Schwarzen Magie. Er war bereit wiedereinmal das Kastell zu verlassen. Der Sonne war gerade untergegangen, als Shark den Tunnel hinunter ging und dann entgültig die richtung nach Khorinis einschlug.
Irgendwie fühlte er sich recht gut. Die Frische Luft, das wunderschöne Panorama, alles schien ihm mehr oder minder perfekt.



21.02.2003 20:06#6
TheRock In der Tat hatte der Schwarzmagier einiges vergessen, doch durch das wiederholte lesen konnte er sich nun ein gutes Bild davon machen wie es aussehen sollte ein Blutfliegenskelett zu erschaffen..

Also verließ er abermals die Bibliothek um zu Üben, im Übungsraum angekommen nahm er sich sofort die Rune zur Erschaffung eines Blutfliegenskeletts und stellte sich auf..
Die Gedanken voll auf das Wirken der Rune gelenkt ließ der Schwarzmagier ein Blutfliegenskelett erstehen, ein etwas unförmiger Klumpen mit zwei schönen Flügeln und der Form dessen was es eigentlich auch sein sollte..aber es fehlte noch einiges.. und war auch an einigen Stellen einiges zu viel..
Also noch ein Versuch, Rock erinnerte sich noch einmal an all das was er gelesen hatte und wiederholte seine Beschwörung.
Wieder eine rote Wolke welche sich an einem Punkt konzentrierte und dann schwebte ein passables Blutfliegenskelett vor Rock.

Ok dann flieg mal eine Runde im Raum und komm zu mir zurück..
Dies war der Befehl den Rocks Diener bekam und auch sofort ausführte..Diesmal hatte die Fliege eine stabile Flugbahn und -lage, sie wackelte nicht mehr so beim fliegen wie letztens und kam auch ohne einmal den Boden zu berühren wieder bei Rock an.
Kurz blieb sie noch vor ihm in der Schwebe und verfiehl dann wieder.Ach ja, nach ausgeführter Aufgabe zerfallen die Viecher ja..
Leicht erschöpft begab sich der Schwarzmagier in das Refektorium und bestellte sich etwas Wasser und Brot..
welches er auch sofort verschlang..



21.02.2003 23:36#7
Yenai Yenai war fast ebenso erfreut wie der Scavenger, wieder einmal baden zu dürfen. Allerdings dachte er ebenso wenig wie der Vogel daran, sich vorher der Kleider zu entledigen. Er badete immer so (und er schimpfte nach jedem Mal, warum seine blöde Rüstung so quietschte). Unter den verwunderten Blicken der anderen stieg der Ritter in die Wanne und schrubbte sich die Rüstung. Die hatte eine Reinigung auch dringend nötig, war sie doch schon mit ihm durch Schlamm, Dreck und orkische Gefangenschaft gegangen. Das Badewasser sah schon bald eher nach dem Inhalt einer Dreckpfütze aus, aber warm war es trotzdem. Also blieb Yenai behaglich sitzen und streckte sich so gut es ging.

Nicht einmal mehr vor den Dämonen in diesem Kastell brauchte er Angst zu haben, die würden es sicher nie wagen, einen Diener Innos zu behelligen. Sogar die Skelette an der Pforte hatten gekuscht. Diesen üblen Kreaturen würde es schlecht ergehen, wenn er erst einmal groß und stark war!



22.02.2003 01:44#8
meditate in der berühmten blauen teleport-spirale der hüterin erschien meditate wieder im kastell. ein dämon unterrichtete sie von der anwesenheit der amazone blutfeuer und ihrer gefährten. als sie erfuhr, wie empört die torwächter über den vogel waren, erklärte sie dem dämonen, dass von nun an dieser spezielle scavenger menschenstatus genießen würde.

dann ging die magierin auf den innenhof, weil sie sich noch ein bisschen frische luft gönnen wollte nach dem schwefelgemisch aus dem lavaturm. auf der bank unter der esche sah sie kain sitzen. leise trat sie an ihn heran.

"woran denkst du? hast du dich ein bisschen umgesehen bei uns? könnte dir das gefallen?"



22.02.2003 01:49#9
Erzengel Gebannt vom Licht des Mondes starrte Kain weiter in den Himmel, erst beobachtete er die Wolken, dann den Sonnenuntergang und danach die Sterne. Tief in den Anblick der Sterne versunken, nahm er meditate erst nicht wirklich wahr, erst jetzt verarbeitete er ihre Wort und formulierte ein passende Antwort. Ja, es... gefällt mir hier sehr, dieser Ort befreit mich von... meinen... Problemen.


22.02.2003 01:53#10
meditate er befreit dich? das ist interessant. davon musst du mir irgendwann mehr erzählen.

aber wenn es dir bei uns so gefällt, dann tritt doch einfach unserem zirkel bei. ich glaube, du passt gut zu uns. ich lad dich ein, in unserem zirkel ein magier der dunklen künste zu werden.



22.02.2003 01:58#11
Erzengel Wirklich? Mit großen Augen blickte er meditate an. Ja! Ihr glaubt gar nicht wie sehr mich das freut. Und er freute sich wirklich sehr darüber, das er so schnell aufgneommen wurde. Er würde weiterhin mit Horaxedus hier bleiben und gemeinsam würden sie die Anfänge der Magie erlernen. Zwar hatte Kain die ganze Zeit darüber nachgedacht, wie es wohl sein würde, als Mitlgied des Zirkels, jedoch hatte nicht damit gerechnet, das ihm Beliar so wohlgesonnen war.


22.02.2003 02:17#12
meditate "dann nehm ich dich hiermit auf. du kannst dich ab heute als mitglied unseres zirkels sehen. streng dich an, dann wirst du bald einer der mächtigsten geschöpfe in khorinis sein."

meditate erhob sich und begab sich zurück in das dunkle gemäuer. dem dämonen sagte sie noch, dass sie nicht gestört werden möchte, da sie zu arbeiten gedenke und dann verschwand sie in ihrem labor.



22.02.2003 02:31#13
Erzengel Die Dämonen schienen von dem Wörtern Aufnahme und Mitglied des Zirkels angezogen worden zu sein, sie nahmen Kain seinen langen schwarzen Mantel ab und brachten ihn in das erste Stockwerk.

Gespannt öffnete Kain die Tür und untersuchte sein neues Zimmer genauestens. Der Boden änderte sich nicht, ebenso wie fast überall im Kastell war der Fußboden aus schwarzem Marmor, doch hier waren auch alle Wände und die Decke aus dem edlen Gestein.

In der Mitte war ein großes rotes Pentagramm, an jeder der Spitzen stand eine Kerze, eine schwarze für die Dunkelheit, eine blaue für das Wasser und eine rote für das Feuer. Jedoch standen noch zwei weitere Kerzen da, eine weiße und eine braune. Kain konnte sich nur denken das sie für Luft und Erde stehen, aber so genau wusste er das auch nicht.

Zu seiner Rechten erspähte er ein überdimensionales Bett, das für mindestens vier größere Personen reichte. Himmelbett, Wäsche und Laken waren allesamt aus reinster blutroter Seide. Bei Beliar, da drin würde er ewig schlafen können.
Zu seiner Linken er selbst, ein Wandspiegel, ein bisschen klein geraten, direkt daneben eine kleiner Holzschrank.

Geradaus eröffnete ihm sich der weite Blick auf den Innenhof und noch viel weiter darüber hinaus, über den großen See bis zum anderen Ende des Tals konnte er sehen. Doch was war das? Ein mannshoher Rahmen durchtrennte die sonst so klare Glasscheibe, eine Tür. Kain schritt hindurch und betrat seinen neuen Balkon, der wie ein kleiner Halbkreis von der Wand abstand, er war auch aus Marmor, allerdings aus weißem.

Kain drehte sich auf dem Absatz um und stand damit wieder in seinem Zimmer, auf seinem Bett lag nun sein Mantel, den er einst von Vatras geschenkt bekommen hatte. Die Dämonen hatten ganze Arbeit geleistet, sie hatten kein Stück Stoff des Mantel abgeschnitten, sondern ihn, zu Kains Freude, nur umgenäht. Der Teil des Mantels, der früher immer soweit im Wind wehte, war nun ein richtiger Umhang geworden, der dennoch ein Teil der Robe war. Der Rest war einfach zu einer Robe umgearbeitet worden, auf der sich nun ein paar schlichte und einfache Verzierungen befanden. Sogleich probierte er seine neue Robe an und stellte fest, das die Dämonen ihr Fach wirklich beherrschten, sie saß wie angegossen. Doch gleich zog er sie wieder aus, um weiter mit seinen neuen Sachen herumzuprobieren, er gähnte und beschloss, zunächst einmal das Bett zu testen. Mit Erfolg, schon nach wenigen Minuten befand sich Kain im Land der Träume.


22.02.2003 04:46#14
HoraXeduS Die schweren Vorhänge der grossen Fensters öffneten sich langsam. Im hellen Schein des Mondes, der das Zimmer des Lehrlings Horaxedus nunmehr einnahm, öffnete sich leise die Zimmertür. Die Umrisse einer dunklen Gestalt zeichneten sich ab, welche am Bett des Schlafenden vorbei zum großen Tisch an der gegenüberliegenden Seite des Raumes huschte. Wenige Sekunden später war der Spuk vorbei, die Tür wieder geschlossen, die Vorhänge glitten langsam wieder in ihre vorherige Position und verwiesen das kalte Mondlicht unsanft in seine Schranken.
Als einige Stunden später von Osten her der erste Sonnenstrahl von den schwarzen Mauern des Kastells verschluckt wurde, erwachte Horaxedus abrupt. Er richtete sich auf und versuchte sich zu orientieren. Was war los? Er fühlte keine Ruhe, keinen Frieden, wie es sonst der Fall gewesen war, wenn er im Kastell erwachte. Stattdessen lähmte ihn eine schwere Müdigkeit und sein Blick wanderte unruhig durch die Dunkelheit in seinem Zimmer. Die Augen des Lehrlings brannten vor Müdigkeit und Überanstrengung. Wieder einmal hatte er den ganzen vorherigen Tag mit seinen Studien über den Glauben an Beliar verbracht. Entäuscht stand Horaxedus auf. War es nun also doch so gekomen, dass er nicht jeden Tag ausschlafen konnte und morgens nicht glücklich und erholt aufwachte. Keinerlei Anziehungskraft ging mehr von der Matratze aus, auf der er geschlafen hatte und Horaxedus bedauerte dies aufrichtig. Aufstehen bei Tagesanbruch. Was für eine ernüchternde Enttäuschung.

Der Lehrling begab sich zu seinem Waschraum. Auf dem Weg dorthin entzündete sich die weisse Kerze, die auf dem schweren Eichentisch stand. Horaxedus hielt inne und richtete seinen Blick auf die Mitte der Tischplatte. Er trat einen Schritt näher und seine Augen gewöhnten sich verhältnismässig schnell an das helle Licht der Kerze.

Das war es also! Der Lehrling lächelte leise in sich hinein. "Wenn das alles ist!" sprach er lachend und löschte die Kerze wieder. Dann begab er sich zurück zu seinem Bett. In der zufriedenen Gewissheit, dass er nun doch noch seinen ersehnten, traumlosen schweren Schlaf geniessen konnte, wurde er von der weichen Daunendecke eingepackt und entspannte sich augenblicklich. Kurz darauf war Horaxedus bereits sanft eingeschlafen.

Als die weiteren Strahlen der aufgehenden Sonne sich an dem schweren Vorhang vor dem Fenster des Lehrlings versuchten, erreichten nur die tapfersten von ihnen den Tisch, auf dem der Dolch lag. Die gläserne Klinge war an mehreren Stellen abgesplittert und gab, vom Zahn der Zeit nahezu vollständig mattiert, auch durch die leuchtenden Sonnenstrahlen nichts von ihrem einstmals zweifelsohne vorhandenen schwarzen Glanz preis.



22.02.2003 08:45#15
meditate meditate wollte zu bett. die ganze nacht hatte sie im labor an heiltränken und neuen giften gearbeitet. alle bestände waren aufgefüllt. die heiltränke dienten eingentlich nur noch der erprobung diverser gifte. immerhin konnte auch ein dämonenkastell die vielen versuchstiere nicht produzieren, die für meditates experimente notwendig waren. also vergiftete sie in dieser nacht immer wieder die gleichn weißen molerats und heilte sie danach wieder. dann kamen sie wieder in die ställe. sie hoffte, dass ihre schüler das heilen verstehen würden wenn es so weit war. jetzt ging es ja erst mal um verbandstechniken, heiltränke und heilsalben, pülverchen und wässerchen gegen so alltägliche sachen wie schwertwunden, axthiebe, bisswunden, amputationen, chirugische eingriffe und so weiter. schwerpunkt der ausbildung war allerdings das herstellen der berühmten heiltränke, die jeden natürlichen heilungsprozess erheblich beschleunigen konnten.

dann ging die magierin in die küche. immerhin hatte sie gestern das krokodilmaul herbeordert. mal sehen, ob es angekommen war.

und richtig, da wirbelte es die pfannen in gewohnter weise durch die luft und nur minuten später hatte medi ein omelett mit frischen pilzen auf dem teller. woher die wohl um diese zeit die frischen pilze hatten?

über die herkunft der speisen hatte medi schon längst aufgehört, sich gedanken zu machen. hier gab es weder vorratskammern, noch stallungen, noch beete oder anpflanzungen. nie fanden transporte statt, nie wurden abfälle vernichtet.
irgendwann hatte der küchendämon auf eine entsprechnde frage was von "recycling" gemurmelt, aber da meditate das wort nicht kannte und sie ihre unwissenheit nicht zugeben wollte, hatte sie nie weiter nachgefragt.

mitten in das essen platzte ihre amazonenfreundin blutfeuer herein.
"das ist ja schön, dass ich dich sehe. was treibt dich denn wieder mal zu uns?"


22.02.2003 08:51#16
blutfeuer "zuerst mal das gute essen. und ich konnte gestern schon mit entzücken feststellen, dass du krokomaul aus seiner gefangenschaft im lavaturm befreit hast. ich gratuliere uns dazu.

he alter, bring mir mal was süßes. ich will kuchen und sahne und pudding und.......... oje, ich bin doch hoffentlich nicht schwanger.
nun zu dir, ich will dich mitnehmen. nein, widersprich nicht, hör erst mal zu. ich will mit ein paar freunden in den gletscher. also musst du mit, du bist ja auch eine freundin.

du hast ja sicher von den gefahren und der ungemütlichen gegend gehört. also ich denk mal, wir können dich gut gebrauchen. damals waren don, aber auch maximus dabei, aber die sind ja offensichtlich nicht da. und außerdem finde ich, dass deine robe an einigen stellen spannt. es wird zeit für dich, mal wieder was für deine kondition zu tun. pack deine sachen ein, vor allem deine schnell wirkenden gifte und lass uns aufbrechen."



22.02.2003 08:53#17
meditate "du kommst ja auf ideen. inzwischen lauf ich doch nicht mehr einfach so durch die gegend und beschäftige mich mit irgendwelchen monstern.

ich bin die hüterin des kastells und die herrin des lavaturms. was interessieren mich gletscher und so was?"



22.02.2003 08:54#18
blutfeuer "dich interessieren doch aber sicher drachen und wegen des drachen werden wir in den gletscher gehn. ich will auf einem reiten und euer feuerdrachen ist dafür ja wohl eher ungeeignet."



22.02.2003 08:55#19
meditate und wiel du auf einen feuerdrachen steigen willst, soll ich frieren? ich glaub, du bist verrückt."



22.02.2003 08:55#20
blutfeuer "außerdem will ich nur verhindern, dass du noch dicker wirst. ein bisschen sport kann dir nun wirklich nicht schaden."



22.02.2003 08:56#21
meditate "ich hab aber schüler, die meiner leitung und unterweisung bedürfen."


22.02.2003 08:58#22
blutfeuer "die antwort ist aber extrem blöd. die welt braucht nichts weniger als schwarzmagier,die heilen lernen. die lernen das sowieso nur, um später umso besser vergiften zu können. und das kann auch noch ein paar tage warten.
habt ihr eigentlich noch immer keinen transportablen teleport erfunden? den man überall hin mitnehmen kann? dann könnten wir alle und ständig hin- und herzappen. zum schlafen ins kastell und am tag im kampf gegen den luzkan."


22.02.2003 09:00#23
meditate "der luzkan ist die bestie, aus deren fell dein mantel ist oder? das wäre natürlich ein argument für so eine expedition ins eis. wenn so ein mantel dabei rausspringt?"

meditates augen begannen zu leuchten.

"warum auch nicht. du hast ja recht, ich bin ewig nicht mehr draußen gewesen. in ordnung, ich komme mit, aber gib mir noch einen tag, mich vorzubereiten und ein paar sachen abzuschließen."



22.02.2003 09:05#24
blutfeuer "das passt mir auch. ich hab noch etwas mit einem baal zu bereden, der schuldet mir was und das muss ich noch eintreiben, bevor der das ganz vergisst.
ich würde sagen, wir treffen uns in zwei tagen im amazonenlager. du kannst dich da ja wohl hinzappen. zieh dich warm an und vergiss deine gifte nicht. die brauchen wir."

blutfeuer stand auf und beschloss, ihre leute zusammenzutreiben, was sicher nicht einfach werden würde, das essen hier war einfach zu gut. aber sie wollte unbedingt noch mal in den sumpf. einerseits scatty holen, andererseits ihren gewinn einfordern.



22.02.2003 10:42#25
TheRock Gut gesättigt erhob sich der Schwarzmagier und begab sich noch einmal in einen Übungsraum um noch einmal alles durch zu probieren.
Er marschierte wieder durch die hohen, langen Gänge des Kastells, immer einer goldenen Linie an der Wand folgend welche ihm auf Augenhöhe immer gegenwärtig war.

In dem Übungsraum angekommen stellte sich Rock vor den Tisch auf dem nun alle Runen lagen und wählte die zur Erschaffung einer Lichtkugel aus.Rock drehte sich nicht einmal um, denn mit der Lichtkugel konnte er nun schon sehr gut umgehen, also erschien eine Kugel zwischen seinen Händen welche er dann über seinem Kopf schweben ließ.
In kleinen Kreisen schwebte sie dann langsam um den Schwarzmagier herum bis hinunter zu seinen Füßen wo Rock sie dann auch erlöschen ließ.
Die Rune legte er wieder sorgfälltig zurück und wählte die zur Erweckung eines Blutfliegenskeletts aus, welches er dann mit einer Schattenflamme wieder ins Reich Beliars zurück schicken wollte..

In Gedanken sah Rock die Fliege die er am gestrigen Tage einmal beschworen hatte, und hoffte wieder so ein Ergebnis zu erzielen.
Aus dem roten Rauch erhob sich ein perfektes Blutfliegenskelett, leider ohne Flügel, es sah aus als hätte diese Fliege nur zwei Streichhölzer anstele Flügeln..
Naja.. immerhin sieht se gut aus..

Diese Fliege ließ er auf dem Boden sitzen, was sollte er auch sonst damit tun und beschwor sich dann eine neue, welche schon bedeutend besser fliegen konnte, aber nicht mehr ganz so schön aussah.
Aber seine Skelette sollten ja auch keinen Schönheitswetbewerb gewinnnen.
Nun war es an der Zeit seine Geschöpfe wieder zu vernichten, also nahm er sich die Rune für die Schattenflamme und richtete seine Hand auf die am Boden sitzende Blutfliege.. oder halt das Skelett von einer.. und konzentrierte sich auf einen Brennenden Pfeil welcher sein Ziel zerstören sollte.
Aus seiner Hand hervor kam eine Schattenflamme, so wie sie sein sollte und riss sein Ziel in Stücke, das hatte ja schon gut geklappt..Nun war das fliegende Ziel an der Reihe, abermal Konzentration und ein Schuss, das Ziel wurde nur am Stachel getroffen, welcher auch abfiehl und zu Staub wurde, aber der rest flog nun wirr umher da Rock ihm keine Befehle gab ruhig zu bleiben..
Also zielte Rock immer auf einen Punkt vor seinem Opfer und hoffte so zu treffen..
der Schuss löste sich aus seiner Hand und traf wie erhofft den Kopf der Fliege, welcher sich dann in Windes Eile in Beliars Reich verzog..

Ich schätze mal ich bin bereit für meine Prüfung..

Rock verließ den Raum und begab sich in sein Zimmer, wo er seine Robe und andere Utensilien ablegte und schlafen wollte..



22.02.2003 14:26#26
Erzengel Die warmen Strahlen der Mittagssonne kitzelten Kain aus dem Schlaf, er zog sich seine neue Robe über und ging zum Frühstück in Refektorium. Sein Brunch war eine wahre Wohltat, für seinen Magen, de er gestern kein Abendbrot gegessen hatte. Umso genüsslicher verzehrte er die frisch gebackenen Croissants, heute mit einer Nuss-Nougat-Creme statt Marmelade. Die Creme zerfloss wunderbar in seinem Mund, geschmolzen von den warmen Croissant darunter, einfach lecker.
Nachdem er sein Mal beendet hatte schlenderte er durch die Gänge und erblickte eine neue Tür, die ihm vorher noch nie aufgefallen war. Er öffnete sie und sah nur ein paar Treppen und tiefe Dunkelheit, das musste der Keller sein.


22.02.2003 16:03#27
Erzengel Er beschloss Horaxedus davon zu berichten, denn allein bekamen ihn keine 10 Scavanger darunter, aber mit Horaxedus sah die ganze Sache schon anders aus. Von einem Dämonen ließ er sich zu Horaxedus Zimmer führen, welches zufällig direkt neben seinem lag. Scheinbar hatten die Dämonen ihre Freundschaft erkannt und ihre Zimmer passend dazu nebeneinander gelegt.

Horaxedus schlief jedoch noch, Kain nahm einen kalten Waschlappen aus einem Zuber, den die Dämonen bereitgestellt hatten und ließ das kalte Wasser direkt auf Horaxedus Gesicht laufen. Hey Schlafmütze, aufwachen! Doch Horaxedus drehte sich nur um und schlief weiter, offenbar verlangte das nach stärkeren Mitteln. Er verkniff sich die alte Methode, dem Schlafenden die Decke wegzuziehen, stattdessen versuchte er es mit einem kräftigen Schütteln, doch auch das half nichts...

Ingesamt probierte Kain es mit über zehn verschiedenen Aufweckmethoden, bis er sich verzweifelt auf den Boden fallen ließ. Plötzlich stand er auf und rannte nach unten, sie musste hier irgendwo sein, er hatte es doch in den Chroniken gelesen.

Es dauerte noch ein Weile, aber als er sie fand begann er zu staunen. Ein gigantisches Instrument, das sich über den ganzen Raum erstreckte und wahrscheinlich noch viel weiter darüber hinaus. Sogleich setzte er sich an die Maschine und probierte sie aus.

Ein tiefes Grollen durchfuhr das Kastell, er musste auch unbedingt das C in der großen Oktave austesten. Wage erinnerte er sich an ein paar einfache Stücke, die er mit... ihm damals immer gespielt hatte.

e1 h1 ges2 as2

des1 as1 es2 e2

as es1 b1 h1

Baby join me in death...

[markieren]
[Join me © by HIM. notenerklärung: 1 = eingestrichen, 2 = zweigestrichen, (nichts) = kleine. gibt hier ja leider keine noten]

Doch etwas fehlte... der Bass, die Laute... er fehlte.

Das musste einfach reichen, um Horaxedus zu wecken, mehr konnte und wollte Kain nicht spielen.



22.02.2003 19:46#28
Erzengel Stunden hatte er gewartet, doch Horaxedus schien von nichts aufgeweckt werden zu können. So machte sich Kain auf ins Refektorium, es war Zeit für die nächste Mahlzeit.

Etwas fernöstliches wünschte er sich, der Dämonen erfüllten seinen Wunsch und brachten ihm Reis mit Hähnchenstücken, dazu seine leckere Sojasoße. Ein insgesamt sehr köstliches Mal, danach ging er in die Bibliothek, wenn er die Magie endlich erlernen durfte, wollte er vorbereitet sein. So schnell sein Ex-Mantel, und neue Robe, es erlaubte eilte er durch die Regalreihen der Bibliothek. Als er mit ein paar Büchern in der Hand wieder zu den Tischen ging, wurde er bereits von Horaxedus erwartet.

Wie sich herausstellte hatte auch er den Keller entdeckt, beide Lehrlinge nahmen sich jeweils eine Fackel von der Wand und verschwanden dann in der Dunkelheit des Keller.

Ein Raum mit tausend Türen, ein schier unendlicher Gang erwartete sie unten. Wahllos schritten sie durch eine der Türen, wieder eine Treppe. Lass uns umdrehen ja? Ich will nicht allzu tief in den Keller vordringen, zumindest nicht heute. Fragte Kain seinen Mitlehrling, der stimmte ihm zu und beide schlenderten die Stufen wieder hoch. Doch sie waren bereits zu tief vorgedrungen, die Stufen verschwanden und wurden zu einer ebenen Fläche, einer Art Rutschbahn.
Die Lehrlinge glitten die Rutsche hinunter, wie eine Ewigkeit kam es ihnen vor. Die Rutsch-Partie endete in einem großen Wasserbecken, bis hier unten war die Wärme noch nicht vorgedrungen, so landeten sie hart auf der Eisdecke, die nun unter ihrem Gewicht zusammenbrach. Im eisigen Wasser strampelten die Lehrlinge wild umher, griffen nach allem, was ihnen Halt geben könnte. Aber das Eis, welches sie ergriffen, gab immer wieder, immer weiter nach. So würde das nie was werden, deswegen beschlossen sie einfach unter zu tauchen.

Eine geballte Faust schlug durch die eisige Decke, zwei Köpfe tauchten auf und rangen nach Luft. Horaxedus und Kain waren bis zum Beckenrand getaucht und kletterten nun am Rand aus dem Wasser. Horaxedus stand als erster auf der Randmauer und half nun Kain aus dem Wasser, doch der rutschte ab. Er hielt seine Augen geschlossen und wartete aus das Kühle nass, doch es kam nicht, seine Robe hatte sich am brüchigen Gestein verfangen und hielt ihn sogar. Erst jetzt realisierte Horaxedus die Situation und riss Kain reflexartig nach oben, doch der Schwung war groß und beide fielen von der Mauer, über den hohen Rand.
Der Flug war lang gewesen und die Landung viel weicher als erwartete, eine riesige Ebene aus Sand lag vor ihnen. Den Lehrlingen blieb nichts andres übrig als los zu gehen, denn die Mauer kämen sie niemals wieder hinauf. Wie konnten hier unten nur diese Hitze herrschen, wo oben alles gefror? Und wie bei Beliar konnten diese völlig gegensätzlichen Landschaften nebeneinander existieren?
Sie gingen weiter und weiter, auf einmal stieß Horaxedus gegen etwas hartes, mitten in der Luft. Zumindest dachte er es sei Luft, die Wand, gegen die er gestoßen war, war genauso wie der Sand angemalt, es viel überhaupt nicht auf, das es eine Wand war.

Mit einer Hand an der Wand entlangschleifend, gingen sie diese ab und fanden nach einiger Zeit wonach sie suchten. Eine kleine Einkerbung, welche sie mit gemeinsamer Kraft durchschlugen. Als sie sich aufrichteten waren sie wieder einem Raum, der aussah wie jeder andere im Kastell auch, als sie sich umdrehten, um noch einmal die Mini-Wüste zu betrachteten, war das Loch verschwunden.
Waren sie überhaupt je dort gewesen? Oder war dies der erste Raum des Keller, den sie nie verlassen hatten? Vielleicht waren sie auch einem Halluzinogen zum Opfer gefallen. Von jetzt an würde Kain Horaxedus die Führung überlassen.


22.02.2003 22:01#29
shark1259 Schon als Shark das Kastell nur betreten hatte stellte sich eine wohltuende Zufriedenheit in ihm ein. Er war Zuhause. Schon lange war es her dass er dies wirklich gespürt hatte. Sofort ging er einmal hinauf in sein Zimmer und wusch sich ganz gründlich sein Gesicht. Dann zog er die schmutzige Robe aus und hängte sie über den Stuhl. Noch bevor er in seine zweite schlüpfte sah er sich in seinem kleinen Spiegel die Wunde an. Wie er sich es selbst sagte, nur um zu sehen wie groß sie war. In Wirklichkeit war natürlich auch ein wenig Angst dabei und er wollte wissen ob sie vielleicht doch gefährlich werden konnte. Doch im Grunde sah sie wirklich nicht schlimm aus. Sie war nur klein und nicht besonders tief. In ein paar Tagen würde sie wieder vollkommen verheilen. Wenigstens hoffte er das. Kurz fur er mit den Finger leicht darüber, doch schnell schreckte er zurück, der Schmerz war größer als er dachte. Trotzdem, das wird schon gehn. Es musste ja schließlich.
Er wandte sich von dem Spiegel ab und zog seine Robe über. Sie fühlte sich sauber und frisch an und hatte einen himmlischen (oder doch höllischen, wie man es nahm) Duft. Was machten nur diese Dämonen mit den Sachen? Shark sah sich noch einmal in seinem Zimmer um und als er zufrieden feststellte, dass alls an seinem rechten Platz war stand er auf und verließ sein Gemach.
Nach langer Zeit wieder schritt er die schier endlosen Gänge des Kastells entlang. Es war nicht einfach sich hier zurecht zu finden, doch mit der Zeit war es schon immer besser geworden. Nun brauchte er für den Weg ins Refektorium nicht einmal ein 10tel als jene Zeit zu Anfang.
Shark betrat das Refektorium. Leider sah er noch keinen seiner Freunde, doch das würde schon werden. Zuerst einmal etwas gutes zu Essen. Am besten... Scavengerkeulen. Das würde ihn stärken. Und ein Bier dazu. Endlich wieder das gute Essen des Kastells. Da kam auch schon der Dämon und brachte das gewünschte. Und es schmeckte unglaublich.



22.02.2003 22:11#30
Zloin Zloin schaute sich um. Nichts hatte sich in seinem Heim verändert.Das Fiebsen seiner Ratte war recht laut. Schnell wollte er ins Refektorium gehen und was für den kleinen Fratz bestellen - und für sich natürlich auch.Doch zuerst ging er in sein Zimmer und verstaute seinen Wanderstab.Nachher ging er schnell in den Innenhof und fand dort eine Schachtel. Er nahm sie auf und setzte Nâr rein. Dann polsterte er den Boden mit ein wenig heu und nahm sein ganzes Werk ins Refektorium.
Dort sass auch Shark und ass gemütlich Scavengerkeulen.
Zloin schlich sich von hinten an "Buh"! Shark zuckte kurz zusammen und erkannte dann seinen Freund.



22.02.2003 22:23#31
shark1259 Beliar zum Gruße, lieber Freund.
Zufälle gibts. Gerade habe ich überlegt wie es wohl meinem Freund Zloin erging. Und da kommst du auch gleich.

Shark musterte seinen Freund. Irgendwie sah er ein wenig müde aus. Doch hatte er bei sich eine kleine Schachtel.

Welchen Zweck hat diese Schachtel?

Ach wie unhöflich von mir. Willst du eine Scavengerkeule?

Zloin nickte nur kurz und bediente sich.
Dann hob er an die Frage zu beantworten. Shark war schon sehr gespannt über seinen Bericht.



22.02.2003 22:54#32
Zloin "Ach das. Das ist mein neuer Begleiter!".

Er zog aus der Schachtel seine Ratte.

"Das ist Nâr! Ich hab sie bei der Expedition zu meiner verlassenen Höhle gefunden. Die war übrigends total leergeräumt und verwüstet!
Zloin bestellte sich Brot und Schinken. Ein Glas Wein und eine Wurst für die Ratte.
Er hebte die Wurst vor Nârs Nase. Doch sie zog den Kopf weg.
"Hmmm... dann versuchen wirs halt mit Rohkost".

Ein Teller kam mit kleinen Nüssen, Karotten, Salat und anderen vegetarischen Herrlichkeiten. Voller Neugier ging Nâr ins Schlaraffenland und stürzte sich auf die Körner.

"Und was hast du so gemacht?"



22.02.2003 23:02#33
shark1259 Shark sah die Ratte an. Die sag eigentlich auch recht nett aus. Und shark hatte Ratten eigentlich immer schon gemocht.

"Ich war in Khorinis. Ein kleiner Ausflug nur mal für mich allein. Das war eigentlich recht angenehm. Wenn man davon absieht dass eigentliche alle recht unfreundlich waren. Aber sonst wirklich nett."

Shark musste unweigerlich grinsen, obwohl im eigentlich gar nicht danach zu mute war.

"Ich bin heute einfach nur mehr müde. Ich kann nicht mehr lange reden. Ich muss ins Bett. Die Reise hierher war sehr anstrengend.

Aber wir sehen uns sicherlich in den nächsten Tagen wieder, mein Freund. "
Shark aß zu Ende und verließ das Refektorium. Es war schon mitten in der Nacht und er schlief, sobald er in seinem Zimmer war, sofort ein.



23.02.2003 00:37#34
Sazabi Verstohlen beobachtete Sazabi die Gruppe um die hübsche Amazone, die es sich gerade im Refektorium gut gehen ließ. Ein Ritter und ein Milizsoldat waren dabei, bei denen musste er aufpassen, nach seinen Erfahrungen in Khorinis. Besonders das Gesicht des Ritters kam ihm bekannt vor, wenn er nur wüsste, woher...Egal, immerhin brachten sie etwas Leben in die Bude, dem Magier fiel hier mal wieder die Decke auf den Kopf. Vielleicht waren sie sogar so freundlich und erlaubten ihm, sie ein Stück zu begleiten? So wäre er geschützt und trotzdem nicht im Kastell.

Sazabi trat an den Tisch der Essenden. „Entschuldigt, wie ich sehe, seid ihr auf Durchreise hier. Macht es euch etwas aus, wenn ich euch ein Stück auf eurem Weg begleite? Ich mache euch keinen Ärger und könnte euch sogar einen Teil meiner Ersparnisse anbieten, wenn ihr mich mitnehmt.“ Achja, was tat man nicht alles, um ein bisschen Khorinis zu sehen ohne gleich von der nächsten Riesenratte verspeist zu werden.



23.02.2003 00:49#35
Zavalon Leicht blinzelnd stand Zavalon in meditates Labor und bereitete Salben und anderes, wie die Priesterin es ihm aufgetragen hatte. Schon torkelte der Molerat im Labor herum, während er unangenehme Bekanntschaften mit den Sachen machte, die darin Standen... "Ach bei Beliar halt doch still, bin ja gleich fertig. Wenn du dich selber umbringst kann ich dich nicht mehr heilen..." Er besah sich den Heiltrank, das Gift aus Nachtschatten, welches dem Tier eingeflößt war, machte dem Magier ganz schön zu schaffen.

Nach einer weiteren Stunde sabberte das kleine schweinartige Wesen den ganzen Boden voll, Alkohol im Heiltrank war wohl doch nicht so gut. Dieser war in einer zweiten Probe weggelassen worden und nach Stunden bewegte sich der Kleine endlich wieder normal, grunzte vor Lebensfreude und ließ sich von Zavalon in die Stallungen führen.

Als Zavalon wieder zurückkam, besah er sich gerade sein Rezept für Pulver gegen Schnittwunden, als ihm Zloin über den Weg lief. Sein Blick verwandelte sich in ein finsteres Grinsen. Er brauchte ja auch ein Opfer, an dem er das heilende Zeuch testen konnte, dafür musste dieses aber erstmal verletzt sein. "Seid mir gegrüßt, ich möchte an euch eine ganz bestimme Art von Begrüßungsritual durchführen, es heißt: Bumbumhaullo. Ich werde euch morgen aufsuchen."
Sich die Hände reibend trat Zavalon in seine Gemächer und versank in der Welt der Fiktion...



23.02.2003 01:34#36
Yenai Yenai schaute missbilligend. „Ein Schwarzmagier, was? Hab ich dich nicht schon mal wo gesehen?“ Er schaute hilfesuchend zu Wardrag, aber dieser zuckte nur mit den Schultern. „Nun, ich würde sagen, Hau a...Nein warte, komm mit, ich hab natürlich nichts dagegen“ versicherte der Ritter eilig, als er realisierte, wo er sich gerade befand. Hier, in der Höhle des Löwen, sollte man wohl kaum dem Löwen Wünsche abschlagen. „Ich denke, wir können gehen, sobald wir fertig gegessen haben.“, meinte er und bestellte sich die vierte Portion.
Als dann schließlich die Yenais gesättigt und die Essenspakete geschnürt waren, stieg schon der Mond am Himmel auf. Jedoch war es dem Ritter wohler beim Gedanken daran, unter freiem Himmel zu übernachten als im verhexten Gemäuer der Schwarmagier.



23.02.2003 05:25#37
HoraXeduS Die beiden Freunde setzten Ihren Weg fort und betraten einen weiteren Raum, welcher von Fackeln ausgeleuchtet wurde, die an seinen seitlichen Wänden angebracht waren. Während Horaxedus eines der Feuer von der Wand nahm, setzte Kain in der Mitte des Raumes ein Knie auf den Boden, wobei er die Augen schloss und um Ruhe suchend die Hand hob. "Riechst Du das auch?"

Horaxedus hielt inne. Etwas lag tatsächlich in der Luft, ein schwacher Duft, der ihm seltsam vertraut vorkam und den er jedenfalls nicht hier im alten Kastell erwartet hatte. "Holz!" murmelte Kain leise, als fühlte er sich beobachtet. "Ja", stimmte sein Begleiter zu, "frisch geschlagen."

Kain stand auf und ging zu der Tür, die dem Eingang, durch den Sie den Raum betreten hatten, gegenüberlag. Auf dem Weg dorthin griff er sich eine Fackel. Horaxedus trat zu ihm und legte vorsichtig ein Ohr an die mit eisernen Verschlägen verzierte Tür. Er hielt die Luft an. Die Fackeln knisterten leise, ansonsten war es still im Raum. Kain hörte seinen gespannten Herzschlag und sah Horaxedus fragend an. Der jedoch starrte ins Leere, wobei er sein Ohr nun noch fester an die Tür drückte. Kains Spannung stieg. Konzentriert versuchte er, im Gesicht seines Freundes etwas abzulesen. Vergeblich. Horaxedus straffte kaum merklich seinen Körper. Ohne seine Ohrmuschel von der Zimmertür zu nehmen, deutete er Kain, ihm die Fackel abzunehmen. Mit der nunmehr freien Hand griff er schliesslich zielstrebig in seine Robe und zog langsam einen Dolch hervor.
Verdammt, was war los? Kain starrte wie gebannt auf seinen Kameraden, Adrenalin schoss durch seine Venen. Eine Waffe? Sein Herz klopfte wie wild. War etwa jemand auf der...

Der Hechtsprung aus dem zum zerreissen gespannten Stand fiel Horaxedus nicht schwer. Mit der freien Hand riss er den neben ihm stehenden Freund zu Boden, eine Fackel flog in hohem Bogen durch den Raum. Im nächsten Augenblick zerbarst mit lautem Krachen die Tür, vor der die beiden Kameraden soeben noch gestanden hatten, in tausend Teile und gab den Weg frei für einen großen Ast, der mit hoher Geschwindigkeit in das Zimmer geschoben wurde. Ein Schwung grüner Nadeln wehte als Wolke durch den Raum und brachte den intensiven Geruch harziger Hölzer mit sich. Der große Ast, der sich immer tiefer in den Raum hineinbohrte, wurde immer größer und kräftiger, kleinere Äste und Zweige waren trotz der rasenden Geschwindigkeit auszumachen.

Immer weiter näherte sich die hölzerne Gefahr geradewegs der gegenüberliegenden Tür, durch die vor wenigen Minuten Kain und Horaxedus diese unheimliche Stätte betreten hatten. Derweil war der Rahmen um die andere Tür längst herausgebrochen und einzelne Steine des Mauerwerks gaben der gewaltigen Kraft dieser heftigen Erscheinung nach. Längst war erkennbar, dass es sich mitnichten um einen Ast handelte, der hier durch den Raum geschossen kam. Es war vielmehr ein ausgewachsener Baum, der soeben brachial durch die gegenüberliegende Tür schlug und seinen krachenden Weg mit unvermittelter Geschindigkeit fortsetzte. Wenige Augenblicke später schoss ein gewaltiger Sog von Tannennadeln dem Gewächs, das keinerlei Wurzeln zu haben schien, hinterher und der Spuk war beendet.
"Alles in Ordnung, Horax?" Kain rappelte sich auf und begann, seine Robe abzuklopfen. Der Kamerad bejahte und hob seine Fackel von der Erde auf. Dann wandte er sich seinem Freund zu: "Das war wohl die Tanne."

"Danke für den Hinweis, ich hätte es sonst gar nicht bemerkt", grinste Kain. Horaxedus setzte seine Rede unbeirrt fort: "Ich habe in einer der Chroniken von einer Tanne gelesen, die früher im Innenhof des Kastells gestanden haben soll." "Vielleicht hat man sie herausgerissen, weil sie den Lebensraum der Esche eingeschränkt hat?" warf Kain ein. "Nein, die Tanne muss genau da gestanden haben, wo heute die Esche steht. Ich kriege die Geschichte nicht mehr ganz zusammen. Den Baum hatte, ich weiss, das hört sich verrückt an, irgendeine Schuld getroffen. Die Tanne wurde daraufhin in einer Vollmondnacht geschlagen. Sie nannten es den Tannen-Verrat."



23.02.2003 10:09#38
Zavalon Streichhölzer zierten das Gesicht des Zavalon, Müdigkeit und Eifer erforderten selbstsardistische Maßnahmen. Vor ihm thronte der Alchemie Tisch, in seiner Hand ein Beutel mit dem Heilpulver... Endlich war es vollbracht, das Ziel erreicht. Jetzt kommt Zloin ins Spiel. *Rums* Die Gravitation hatte ein weiteres Opfer gefunden, ein lautes Schnarchen durchdrang sogar fast die dicken Wände des Labores. Aber ein Stechen riss Zavalon aus seinem tiefen Schlaf. Nach einem starken Kaffee und ein paar Momenten Ruhe danach im Refektorium bestieg Zavalon langsam die Treppe, an einem Tier hatte die Mixtur schon funktioniert, 5 Minuten später ging das Vieh wieder aufrecht, aber an einem Zloin? Herzklopfen machte sich in Zavalon breit, würde er die erste Hürde bestehen?

Zavalon klopfte an die Tür Zloins...



23.02.2003 10:18#39
Zloin Wrum Wrumm, machte es!

Zloin wachte vom Geklopfe an seiner Tür auf. Er rieb sich die Augen und verstand gar nicht erst was los war. Neben ihm auf dem Tisch stand die Schachtel mit Nâr drinn. Sie schlief immer noch.

"Ja? Wer ist da? Ich bin gleich da!" rief Zloin.

Schnell streckte er sich und zog seine Magierrobe an. Wer wollte den so früh etwas von ihm? Der abenteuerdurstige Shark vielleicht? Nein - der hatte gestern so müde ausgesehen der schläft heute bestimmt bis nach dem Mittagessen.
Er öffnete die Tür und vor ihm stand Zavalon!
Zloin fragte warum er hier sei.



23.02.2003 12:58#40
Zavalon "Das schon besagte Begrüßungsritual meinerseits, steht an, Magier... Folge mir." Zavalon blickte ab und zu zu Zloin zurück, ann wand er sich wieder ab und grinste. Jede Treppenstufe brachte ihn an den Erfolg seines Experimentes näher heran. Nur noch ein paar Meter, die Tür schlug knarrend auf. "So ich habe schon alles vorbereitet. Auf euer Zeichen beginne ich."



23.02.2003 13:04#41
Zloin Zloin war absolut verwirrend und schaute sich um.
Was wollte Zavalon? Was war das für ein Begrüssunsritual? Er kam überhaupt nicht nach.

"O.. ok! Dann lass mal los!" sagte Zloin unsicher und schaute dabei Zavalon an.Irgendetwas musste jetzt passieren. Zloin wurde langsam aber sicher misstrauisch, dass das irgend eine Begrüssung geben sollte.



23.02.2003 13:08#42
Zavalon Zloin willigte ein. Der Beutel mit dem Pulver lag zu Zavalons Rechten, der Stab zu seiner Linken. Er warf einen verstohlenen Blick zu Zloin, zückte den Stab und *DUMB* Zloin fiel regungslos zu Boden, eine kleine Prellung an seinem Kopf wurde in Form eines blauen Flecken sichtbar. Zavalon griff zufrieden nach dem Beutel, er hatte einen Knock-Out erzeugt. Das Puler wirkte sofort, die Blutstaung verschwand.

Nun wurde der Magier Zloin auf dem Rücken Zavalons transportiert wieder in sein Gemach geschleppt. Zavalon konnte endlich Heilpulver herstellen, sein Experiment war erfolgreich... hoffentlich... Er lud Zloin auf seinem Bett ab, deckte ihn wieder zu und verließ fröhlich das Zimmer, Richtung Labor.



23.02.2003 13:10#43
Erzengel Kain lief, wissensdurstig wie er war, wieder zurück zur Bibliothek, doch er wurde aufgehalten. Horax! Komm mal schnell! Die Tür ist versperrt, klemmt oder verschlossen... oder sonst was. Horaxedus Idee folgend versuchten sie die Tür vor der steilen Treppe zu zerbrechen, das morsche Holz brach schnell doch fiel es nicht zum Erdgeschoss hin, es polterte die Treppe hinunter, zum Glück konnten sich Horax und Kain noch rechzeitig an die Wand drücken. Die beiden Lehrlinge hielt etwas zurück, da musste etwas faul sein, Horax nahm einen Holzsplitter, der direkt vor ihm liegen geblieben war, und warf ihn durch die Tür. Zwar kam er auf dem Boden des Erdgeschoss wieder an, jedoch leicht verkohlt. Irgendwer oder Irgendwas muss hier magisches Verschließen auf diesen Türrahmen gewirkt haben. Sagte Kain, worauf Horax ihn nur fragend anstarrte. Wie der Name schon sagt, er verschließt Dinge... nicht die Tür selbst sondern ihren Rahmen oder auch Höhleneingange und Ähnliches, zumindest habe ich das so verstanden. ... Und dieser dämliche Zauber hier nicht wäre, könnten wir das auch in der Bibliothek nachschlagen.

Kain wollte gerade um Hilfe schreien, doch Horax hielt ihn zurück. Hast du vergessen was meditate gesagt hat? Der Keller ist verboten! Wenn sie rauskriegt, das wir hier waren, werden wir vielleicht aus dem Zirkel verbannt?! Kain war unsicher, sie sollten den Keller nicht betreten, als sie noch Gäste waren, doch jetzt waren sie Bewohner. War das nicht etwas anderes? Scheiße, dann lass uns die wandelnde Tanne suchen, vielleicht steckt sie hinter alledem hier. So suchten sie dann auch.



23.02.2003 13:58#44
Harald Ein letztes mal ging der Magier in das Refektorium und nahm einen kleinen Imbiss zu sich. Er hatte vor das Kastell zu verlassen und nicht weiter in den Diensten Beliars zu stehen. Er suchte eine neue Herausforderung. Nach der Mahlzeit begab er sich wieder auf sein Zimmer. Er legte seine Priesterrobe und die Runen ab und übergab sie einem Dämonen. Dann zog er seine alte Sträflingskleidung an, deren Zustand lies wirklich zu wünschen übrig, aber er konnte ja auch nicht nackt gehen. Harald erinnerte sich an ein Schwert, das er vor langer Zeit einmal bei Fisk gekauft hatte. Bisher hatte er es nie brauchen können. Nun war es an der Zeit es aus seiner Truhe zu holen, denn wer wusste schon was ihn auf seinem Weg erwartete. Er legte das Schwert an und verließ dann sein Zimmer.
Die Sonne stand hoch am Himmel, so als wenn sie ihn in ein neues Leben begrüßen wollte. Ihre jetzt schon warmen Strahlen nahmen ihm ein bisschen von seinen düsteren Abschiedsgedanken. Langsam und ohne sich noch einmal umzudrehen schritt er durch das Tor hinaus aus dem Kastell. In diesem Moment wurde er kurz von einem gleißenden Lichtstrahl getroffen. Er wusste was das zu bedeuten hatte. Beliar hatte ihm seine magischen Fähigkeiten genommen. Von jetzt an war er auf sich alleine gestellt. Langsam folgte er dem Pfad, der ihn vom Kastell weg und damit in eine ungewisse Zukunft führte.



23.02.2003 15:37#45
shark1259 Genüsslich schlürfte shark seine Suppe aus. Er fühlte sich wieder im vollen Besitz seiner Kräfte. An die Wunde an seinem Rücken verschwendete er keinen einzigen seine, doch so kostbaren Gedanken mehr. Im Moment fragte sich shark nur wie es möglich war, dass die Dämonen seine Robe gesäubert und ihn dann wieder ins Zimmer gebracht hatten. Denn als er am Abend zu Bett gegangen war, waren sie noch dreckig gewesen, dass wusste er ganz genau. Doch am morgen, besser gesagt mittags, als er wieder erwacht war, waren sie vollkommen sauber gewesen und hatten wieder diese angenehmen Duft an sich. Doch er führte diesen Gedanken nicht zuende, denn es war wahrscheinlich unmöglich zu einem Schluss zu kommen. Heute war ihm irgendwie langweilig. Nein. Das war der falsche Ausdruck. Vielmehr war er auf der Suche nach einem Gesprächspartner. Er wusste nicht einmal was er genau los werden wollte. Doch, das würde im Laufe des Gespräches schon zum Vorschein kommen. Es war ihm, also würde eine ihm unbekannte Sorge seine Seele bedrücken. Ganz tief in ihm drinnen. Vielleicht war es nur das, scheinbar Herrenlose Kastell, das ihm sorgen machte. Denn er hatte zwar in den letzten Tagen zwei Neue entdecken können, der eine war Kain und wer der andere war wusste er noch nicht, doch wollte er es bald herausfinden. Doch von den wahrlichen größen, die das Kastell ja wahrlich besaß, wie zum Beispiel die Hüterin, von der er zwar wusste das sie einmal da gewesen war, oder Don-Esteban, hatte schon ewig keinen mehr gesehen. Es war fast so als würden diese sich zurückziehen und erstmal beobachten würden, wie es den Neuen im Kastell alleine erging. Es war ja nicht so, dass sich shark sorgen um sich oder das Kastell machte, eher fragte er sich nur, was genau los war. Irgendwie kam ihm der ganze Zirkel im wandel vor, nur hatte er davon noch keine Materiellen anzeichen. Natürlich konnte er sich total irren, und vielleicht war es doch der Blutfliegenstich, der ihn ein wenig durchgedreht machte, doch war es ihm so, als passierte etwas, auf das er aber keinen wirklichen Einfluss hatte. Nun saß er also im Refektorium, wo er eigenltich immer saß wenn er jemanden suchte, und löffelte den Rest der köstlichen Suppe aus, und wartete auf einen Freund, am besten würde es Rock sein, denn er wusste, dass dieser heute seine Prüfung hatte. Dann könnte er ihm auf diesem Wege auch gleich viel Glück wünschen.



23.02.2003 16:00#46
olirie Das Pentagramm des Kastells pulsierte und es erschien wiedermal olirie. Er gähnte kurz und ging dann in sein Labor. In diesem nahm er sich fünf Runenrohlinge und holte seine eigenen herraus. Dann suchte er sich noch verschiedenste Zutaten zusammen und begann mit der Massenproduktion.
Zu allererst war die Rune für den Lichtzauber an der Reihe. Der Hohe Schwarzmagier ritzte das Zeichen auf der Rune ab und schrieb auf die Rückseite des Runensteins "hergestellt von olirie". Mit Sonnenblumenfasern befestigte er nun eine Fackel auf dem Stein und noch viele andere Pflanzen, die in der Sonne wachsen, bis auf dem Runenstein kein Platz mehr war. Zur Vollendung der Herstellung des magischen Werkzeugs hielt olirie die neue Rune an seine eigene und wirkte dann den Zauber. Einge Lichtkugel stieg über seinem Kopf auf und verschwand auf sein Geheiß auch wieder. Die neue Rune hatte alle Zutaten aufgesaugt und war nun erfüllt von der Magie des Lichts. Den neuen Runenstein legte der Hohe Schwarzmagier auf seinen Tisch. Die eigene steckte er weg.
Als nächstes stellte olirie nun zwei Runen zur Beschwörung von untoten Blutfliegen her. Als Vorlage nahm er wieder seine eigene Rune und als eine art magischer Datenträger dienten zwei leere Runensteine. Der Hohe Schwarzmagier ritzte die Zeichen ab und ritzte auf der Rückseite der neuen Runen auch die Worte "hergestellt von olirie" ein. Dann pappte er auf jede der beiden Runen einen Blutfliegenflügel. Der restliche Platz auf den Runen wurde mit verschiedensten Heilkräutern belegt. Nun lagen zwei völlig behangene Runenrohlinge und eine richtige Rune vor olirie auf dem Tisch. Er nahm sich alle und hielt die beiden neuen Runen an seine eigene. Dann begann er, den Zauber zu wirken. Ein Blutfliegenskelett erschien, doch es verschwand auf Befehl des Hohen Schwarzmagiers gleich wieder in den Gefilden Beliars. Seine eigene Rune steckte er weg, doch die anderen beiden frisch hergestellten Runen legte er auf die neue Lichtrune.

Zu letzt kamen die Runen für den Zauber einer Schattenflamme an die Reihe. Der Hohe Schwarzmagier ritzte wieder alle Zeichen ab und ritzte wieder auf der Rückseite der Runen die Worte "hergestellt von olirie" ein. Die Rohlinge wurden nun mit brennbarer schwarzer Farbe bestrichen. Diese Farbe zündete olirie an und es stieg kurz eine kleine Stichflamme empor. Das Feuer wurde nun mit verschiedensten Pflanzen genährt. Hauptsächlich welchen, die in der Dunkelheit wuchsen. Sobald alle Zutaten verbrannt waren, zog der Hohe Schwarzmagier feuerfeste Handschuhe über und nahm dann alle drei Runen. Die beiden neuen noch nicht ganz fertiggestellten hielt er an seine eigene Rune. Dann wirkte er den Zauber und es entwich eine Schattenflamme. Diese flog gen Wand und prallte dort auf. Die beiden Runenrohlinge hatten alle Zutaten aufgesogen und waren nun einsatzbereit. Olirie steckte alle Runen ein und verließ sein Labor in Richtung des Refektoriums.

Im Refektorium setzte er sich an einen mittelgroßen Tisch am Rande des Raumes. Er bestellte sich eine Schattenläuferkeute mit einer Pfifferlingssoße. Dazu ein paar Kartoffeln und gebratene Birnen. Auf der Gemüseplatte sollten Erbsen, kleine Möhren und Bohnen sein. Als Getränk wünschte er sich einen Rotwein. Bald schon erschien das Gewünschte und olirie begann, zuzulangen.


23.02.2003 16:15#47
TheRock Gut ausgeschlafen wachte Rock auf, er wusste irgend etwas wichtiges war an diesem Tag, doch er wusste nicht was..
Er hoffte beim Frühstück würde es ihm wieder einfallen, desshalb zog er sich seine Robe über, legte Amulett und Dolch an und verließ sein Zimmer.Auf dem Weg ins Refektorium flogen ihm Gedankenfetzen von irgend etwas mit Magie durch den Kopf, was in einem so absonderlichen Gebäude natürlich alles mögliche sein konnte..

Im Refektorium angekommen sah er Olirie an einem der Tische sitzen und ihm fiehl auch ein warum er aufgestanden war, heute war seine Prüfung und er sollte jetzt seinen Lehrmeister treffen..
Also durchquerte er den Raum und ließ sich an Oliries Tisch nieder.
Gute Morgen,
verzeit falls ich zu spät bin, aber ich habe einen angenehmen Schalf hinter mir, welchen ich aber auch nötig hatte, von den ganzen Anstrengungen beim Lernen...
Aber jetzt erst mal zu meinem Frühstück..

Die Gedanken an eine Schüssel gefüllt mit den feinsten und besten Zerialien und etwas Milch wurde sofort von einem Dämon in die Wirklichkeit umgesetzt..Leise Schmatzend verschlang er sein Müsli und sah Olirie an..
Wann und wo werde ich geprüft??
Seine Konzentration galt dem Müsli, welches er genüßlich verspeiste..


23.02.2003 16:34#48
olirie "Wo die Prüfung stattfinden soll? Also ich würde die Wildnis vorschlagen, wir können einen Scavenger oder sowas jagen, doch erst, wenn wir aufgegessen haben."

olirie nahm noch ein großes Stück Fleisch, tunkte es in die Pfifferlingssoße und beförderte es dann in seinen Mund, wo er es kleinkaute. Als er das Stück runtergeschluckt hatte, nahm er sich eine gebratene Birne und aß auch diese auf. Sofort beförderte er ein paar Erbsen und Bohnen hinterher. Mit einem Schluch Wein spülte der Hohe Schwarzmagier nach. Ihm schmeckte das Essen sichtlich, ausserdem hatte er auch einen großen Appetit.



23.02.2003 16:37#49
meditate die hüterin wandelte wieder einma durch die gänge. gestern hatte sie nach langer zeit mal wieder den klang der orgel gehört und so suchte sie den raum. sie fand ihn nicht und musste sich ert mit hilfe der dämonen die tür zeigen lassen.
als die die kapelle betrat, stellte sie fest, dass hier alles recht verwahrlost aussah. die anhängerschaft beliars war wirklich ausgesprochen gottlos. sie beorderte einige niedere dämonen und ließ diese saubermachen. dann setzte sie sich an die orgel und bald tönten wehmütig schluchzende leise töne durch die gänge, die an den alten mauern widerhallten und das ganze kastell bald mit echos und dissonanzen erfüllte.

meditate legte sich ins zeug und ließ die füße und die hände über die tasten und hebel gleiten. wer ihr zugesehen hätte, würde sicher staunen, wie zielsicher sie die verschiedenen manuale bediente und mit welcher geschwindigkeit ihre füße die pedalen betätigten. zwei kleine dämonen arbeiteten am balg und füllten ihn beständig mit neuer luft.

wohl niemand hätte hinter der erzeugerin der magischen wirkung der flehenden und seufzenden töne, die mächtige herrscherin über das kastell vermutet.


23.02.2003 16:43#50
TheRock M.. mmm...mm.. Jagen, das ist gut..
Kauend und schlürfend beförderte er noch den letzten Löfel in seinen Mund und wandte sich wieder an Olirie.

Und wo werden wir jagen?
vor den toren des Kastells oder weiter weg??

Rocks Gedanken malten schon wilde Verfolgungsjagten aus und großartige Trophäen, wozu es wohl eher nicht kommen würde..
Wärend er so über die Jagd nachdachte vernahm er leise Töne durch das Kastell gleiten, bisher hatte er noch nie jemanden Orgel spielen gesehen oder gehört.. wer das wohl war..

Aber eine Jagd als Prüfung war nicht schlecht, der Schwarzmagier hatte es sich anders vorgestellt, aber so war es auch gut..
Also ich wäre dann fertig.. wir können gehen wenn ihr fertig und bereit seid.


23.02.2003 17:10#51
olirie "Ja, ich hab ja auch grad zuende gegessen, also können wir losgehen, nimm aber vorher schonmal die Runen an dich."

Olirie wischte sich mit einer Serviette den Mund ab und holte die drei Runen für Rock raus und gab sie ihm. Begleitet von den Klängen der Orgel verließen beide das Kastell. Doch eine Frage stellte sich dem Hohen Schwarzmagier, wer spielte im Kastell Orgel? Hatte plötzlich ein Dämon seine musikalische Seite entdeckt? Oder war das ein zeichen Beliars? Vielleicht wollte er, dass man ihm mehr huldigte? Vielleicht wollte er darauf aufmerksam machen, dass es ihn auch noch gibt?



23.02.2003 17:30#52
Erzengel Horax! Da! Aufgeregt lief Kain auf die Tanne los, doch immer wieder merkte die Tanne etwas, so ging es nun schon Stunden. Wenn wir hier wieder rauskommen, müssen dringend etwas an unserer Körperbeherrschung tun. Meinte Kain, worauf Horaxedus antwortete. ...und etwas Schleichen wäre auch nicht schlecht.
Schweren Atems mussten die beiden stehen bleiben, während Horaxedus Lunge nach frischer Luft verlangte, plagte Kain ein nervendes Seitenstechen. *röchel* So kann da... *tieflufthol* nicht weiter gehen... Offenbarte Horaxedus. ...ja, nur so lang...au, scheiße...so lange wir nicht nach Oben kommen, bleibt uns nichts anderes übrig. Erinnerst du dich nicht an mehr aus der Chronik? Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, da stand ,au, etwas von einem erstarren der Tanne bei Neumond. Sprach Kain, was Horaxedus in einem unüberhörbaren Unterton erwiderte. Ja, nur werden wir bis dahin verhungert, oder wahlweise auch verdurstet, sein. Nein, danke. Weißt du was? Feuer, wir fackeln das Ding ab. Das jedoch lehnte Kain ab. Und wenn das magische Verschließen Dann immer noch wirkt? Was wenn es weiter funktioniert? Dann sitzen wir hier für immer... okay, fackeln wir sie ab. Aber wenn das Verschließen bleibt, dann rufen wir um Hilfe. Das war ein annehmbares Angebot. Okay, gut. Besser als weiter dem wandelendem Nadelkissen hinterher zu laufen. So schnappten sich beide ein Fackel und versuchten sie an die Tanne heran zu schleichen.

Da! Da ist sie! Flüsterte Horaxedus, worauf beide Lehrlinge, wie sie vorher abgemacht hatten, ihre Fackeln auf die Tanne warfen. Die alten vertrockneten Nadeln der Tanne waren ideales Brennmaterial, so brannte der Baum lichterloh wie ein Weihnachtsbaum.

Sie sprang wild umher und versuchte sich selbst irgendwie zu löschen, um das Kastell nicht in Brand zu stecken, schubsten die beiden die lebende Fackel, mit Hilfe eines herumstehenden Stuhls, in ein Wasserbecken, welches zufällig gleich daneben stand. Gibt ein schönes Treibholz ab, findest du nicht auch? Scherzte Kain. Komm schon, lass uns jetzt endlich verschwinden. Meinte Horaxedus, was sie dann auch taten.

Wieder im Erdgeschoss mussten sie erst mal ihren, bis jetzt unterdrückten, Hunger stillen. Nachdem sie das im Refektorium getan hatten, gingen sie auf dem Weg zur Bibliothek wieder an der Kellertür vorbei. Die Dämonen hatten ganze Arbeit geleistet, eine neue Tür ,die allerdings auch die alte hätte sein können, war schon eingesetzt. In der Bibliothek widmeten sich beide ihren Studien.


23.02.2003 19:44#53
Zloin Zloin wachte auf. Sein Schädel brummte ein wenig.
Er sah sich um und hatte plötzlich ein Déjà Vu. Es kam ihm vor als wäre er aufgestanden und danach gleich noch einmal aufgestanden.
Er ging zu Nâr und merkte, dass sie hellwach war und wohl auch ein Frühstück vertragen konnte.
Er nahm seine Ratte aus der Schachtel. Da sie ihm bestimmt abhauen würde hielt er sie im der rechten Hand fest und ging ins Refektorium.
Ein paar Körner für Nâr und ein ordentliches Frühstück mit Orangen, Brot, Schinken und Milch für den Magier.
Nâr krabbelte auf dem Tisch herum und schnüffelte an den Körner herum. Anscheinend gefiehl es dem Nagetier.

Nachdem sie gegessen hatte bestellte sich Zloin noch eine Karotte für Nâr.Mit der Karotte und der Ratte in der Hand verliess er das Refektorium und ging in den Innenhof. Dort setzte er sich ins Gras; mit den Beinen gekreuzt. Nâr setzte er auf seine Schulter.
Er wollte ihr beibringen, dass sie dort oben bleiben sollte.Doch der erste Versuch scheiterte masslos. Nâr steigte ihm den Kragen hinab und verlief sich in der Robe. Voller Schreck fuhr Zloin auf und sah noch wie Nâr aus der Robe auf den Boden fiel. Voller Mitleid nahm er sie und streichelte sie.Zweiter Versuch: Er setzte Nâr auf die Schulter. Diesmal versuchte Nâr herunter zu klettern. Doch es war zu steil deshalb blieb sie oben. Zloin nahm seinen Gehärten und hielt im die Karotte vor die Schnauze - als Belohnung. Nâr knabberte genussvoll daran.
Danach kam Zloin zum dritten Versuch.
Diesmal blieb Nâr einfach auf der Schulter und schaute sich um. Zloin stand auf und merkte wie sich die kleinen Zehen der kleinen Füsse in die Robe einkrallte, damit sie nicht mehr herunterfiel.

So spazierte Zloin mit der Ratte auf der linken Schulter ein wenig im Innenhof herum.



23.02.2003 20:17#54
TheRock Rock betrat das Kastell, begab sich mit dem erlegten Scavanger direkt in das Refektorium wo er ihn dem Küchendämon gab und ihn zubereiten ließ, außerdem ordnete er an dass man den Kopf doch bitte mit Holzspäne ausstopfe und ihm auf sein Zimmer bringen ließe..

Er ließ sich neben seinem Freund Shark nieder und begrüßte diesen..


23.02.2003 20:28#55
shark1259 Shark musterte den, sich neben ihn setzenden Rock. Auf seinen Lippen lag ein zufriedenes Lächeln und er sah irgendwie ein wenig stolz aus, jedoch nicht überheblich.

"Ihr sehr zufrieden aus, mein Freund. Also darf ich annehmen du hast die Prüfung bestanden."

Rock nickte kurz mit dem Kopf und sein Lächeln wurde schnell zu einem Lachen. Und auch shark stimme in das fröhliche Vor-sich-hin-Lachen mit ein. Er freute sich sehr für seinen Freund zumal er wusste, dass dieser schon lange den Wunsch gehabt hatte, diese Prüfung zu bestehen. Langsam erhohlten sich dann beide von dem spontanen Lachanfall und shark ließ mit stolzer Stimme verlautbaren:
"Dann lasset uns feiern, bis wir unter dem Tisch liegen."

Rock erklärte ihm kurz, dass er schon einen Scavenger zur Zubereitung, in die Küche gegeben hatte. Und schon nach kurzer Zeit kam dieser auch. Es waren feinste Scavengerkeulen, ein Scavenger Steak mit Wildbeersauce und aus dem Rest ein vorzügliches Ragout. Schon beim alleinigen Anblick lief den beiden Mitgliedern des Zirkels das Wasser im Munde zusammen. Und dazu brachte man ihnen zwei gehörige Krüge Bier und eine große Flasche eines sehr guten Weines.
"Stoßen wir auf deinen Erfolg an. Und auf das du auch die Zweite Prüfung so gut überstehst wie diese erste."

Nun langten beide erstmal recht kräftig zu.



23.02.2003 20:39#56
TheRock Vielen Dank, ich hoffe der heutige Abend wird wie meine Prüfung.. ein voller Erfolg.. Hahahaha...

Oh mann, was da alles auf dem tisch stand, kaum zu glauben..
Rock nahm sich eine Keule, um den gröbsten Hunger zu stillen, der Krug Bier war innerhalb weniger Sekunden gleert, kurz darauf natürlich wieder von Dämonen gefüllt.. und wieder geleert..

Ich hoffe ich finde heute noch mein Zimmer..hihi..

Die Keule war verputzt, der Teller voll und Die Krüge gut gefüllt,Shark und Rock feierten ausgelassen.. leider lag die Musik vom Vormittag nicht mehr in der Luft, was den Abend noch vervollkommen gemacht hätte..
Sag mein Freund, war deine Prüfung auch actionreich??
Mich hat dieser Scavanger fast umgebracht..



23.02.2003 21:47#57
shark1259 "Dann kannst du es ja noch mehr genießen ihn zu verspeisen, oder."
Shark griff wieder zu seinem Bierkrug und leerte diesen wieder mit einem Zug. Schon jetzt spürte er, dass das Bier seine Wirkung tat. Doch war es noch lange nicht soweit, dass sie nicht mehr konnten. Dazu würden sicherlich noch ein paar Bier nötig sein, die sie jedoch auch mit Sicherheit noch zu sich nehmen. Nun feierten sie erst einmal ausgelassen. Shark griff zu einer Scavengerkeule, da er gerade mit seinem Ragout fertig war. Rock machte sich gerade an einem Steak zu schaffen. Er wirkte ein wenig unbeholfen, als ob er das nicht oft getan hätte. Vielleicht waren es auch nur die, mittlerweile recht zahlreichen, Getränke, die ihm das schneiden ein wenig erschwerten. Doch auch das war nicht im Stande ihre Laune zu trüben. Sie waren heute einfach glücklich. Und durch den fröhlichen Abend vergaß auch shark ganz das ernsthafte Reden, dass er ursprünglich vorgehabt hatte, doch das machte ihm, auch im nachhinein, nichts aus, denn was waren ernste worte im Gegensatz zu einem frohen Fest mit einem guten Freund.
So feierten nun noch beide sehr lange und sehr munter weiter. Wobei sie am Schluss des abends nicht mehr im Stande waren die Treppe zu ihren Zimmern hinauf zu steigen. Deshalb einigten sie sich, naja das war das falsche wort dafür, vielmehr zerrte Rock shark dann in die Richtung des Gästezimmers in denen die nicht ZuXler meistens übernachten. In diesem Zimmer waren mehrere Betten und beide ließen sich mehr oder weniger auf ein Bett fallen. Und schliefen auch recht bald ein...



24.02.2003 00:07#58
HoraXeduS Nachdem er sich von Kain verabschiedet hatte, ging Horaxedus auf sein Zimmer. Er legte seine verschmutzte Robe gewohnt sorgsam über die Stuhllehne, während er noch über die Geschehnisse im Keller nachdachte. Irgendwas passte nicht ins Bild, doch er kam nicht dahinter, vielleicht war es einfach noch nicht an der Zeit.

Daraufhin griff der Lehrling noch einmal zu seiner Robe und zog den gläsernen Dolch hervor. Er hob die Waffe über seinen Kopf, holte kurz schwungvoll aus und schmetterte sie dann mit voller Wucht trocken gegen die Wand über seinem Bett. Die seltene Stichwaffe prallte nur wenig von der Wand zurück und landete unversehrt auf Horaxedus' Bettdecke. "Hab ich's mir doch gedacht" murmelte der Lehrling.

Dann nahm er eine Kerze vom Tisch und hielt sie hinter die Waffe. Verdammt, wer auch immer dieses Stück hergestellt hatte, er musste ein wahrer Könner seines Fachs gewesen sein. Nicht weil das Glas so dunkel war, nein, dies würde kein Problem darstellen. Doch war der Dolch von ausserordentlicher Reinheit und sehr präzise gearbeitet. Und auf eine derartige Stabilität, nicht allein brüchige Härte, verstanden sich nur die besten. Und dieser Dolch war als Waffe verwendet worden. Die Absplitterungen an den Kanten zeugten davon. Schade, dass das dunkle Glas dieses edlen Stückes im Laufe offenbar vieler Jahrzehnte so matt geworden war.

Nun, wer auch immer es war, der Horaxedus vorletzte Nacht mit dieser Arbeit betraut hatte, er sollte seine neue Waffe bekommen.

Der Lehrling wusch sich kurz, dann zog es ihn bereits in sein Bett und die Kerzen erloschen. Horaxedus murmelte noch leise etwas von einem "verdammt heissen Ofen", dann fiel er auch schon in den ersehnten schweren, traumlosen Schlaf.



24.02.2003 01:22#59
Inachos Inachos hatte aus lauter Langeweile begonnen, die Bücher des Kastells zu zählen. Nach dem ersten Regal war ihm diese Aufgabe allerdings schon zu blöd.
Wo mochte sein Bruder nur stecken ? Dieser hatte normalerweise interessantes zu berichten, zu erzählen, oder wenigstens eine Empfehlung für eines der Bücher. Nichtmal seine Heißgeliebten Bücher spendetem ihm trost.

Nach einigem gerange mit sich selbst entschloß er sich einen der Dämonen nach dem Verbleib seines Bruders zu fragen. Natürlich wusste dieser zu berichten das er mit einem Vogel, Meditate und einer Gruppe Reisender in dne Sumpf aufgebrochen war.

Der Sumpf ! Seine Entscheidung stand fest : Gleich nachdem die Stimme und damit auch die in dne wahnsinn treibenden Kopfschmerzen verklangen war überprüfte er ob er seine Runen dabei hatte und machte sich schnellen Fußes auf in den Sumpf.
Etwa 400 Schritte war er gegangen, bis ihm bewusst wurde, das er eigentlich keine Ahnung hatte wo der Sumpf war. Also machte er auf dem Satz kehrt um den Dämon um Rat zu bitten. Glücklicherweise konnte man sich auf diese verlassen. Natürlich konnte er Inachos den Weg beschreiben.

Ein weiteres mal machte er sich also auf den Weg in den Sumpf, und diesmal wusste er sogar, wo es lang ging...



24.02.2003 09:08#60
meditate meditate packte. außerdem wunderte sie sich über sich selbst. welcher teufel hatte sie geritten, bei diesem abenteuer zuzusagen? kalt war es da und sicher auch sonst gefährlich. aber itgendwas hatte sie ja bewogen zur expedition. sie würde mal in den truhen das kastells suchen. sicher fanden sich noch genug warme kleider, damit sie auch den anderen aushelfen konnte.

zum abend wollte sie dann ins amazonenlager. sie freute sich schon auf hummelchen und ihre angenehme freundliche art.



24.02.2003 16:22#61
TheRock Mit einem Kater wchte der nun halb nüchterne Schwarzmagier auf, war jedoch nicht im stande sich an irgend etwas vom gestrigen Abend zu erinnern.. er hoffte nur dass er sich nicht allzu sehr daneben benommen hatte..

Etwas drückte ihn im Kreuz, anscheinend ein Stein, desshalb drehte sich Rock auf die Seite, leider auf die falsche..
er fiehl aus dem Bett und landete auf dem harten Boden.
Langsam und unter starken Schmerzen erhob sich der Schwarzmagier und blickte sich im Raum um, er entdeckte Shark mit dem er gestern abend gefeiert hatte, um diesen nicht zu wecken schlich er aus dem Zimer und musste sich erst mal orientieren, doch da es ihm patou nicht einfallen wollte wandte er sich nach rechts und lief ein wenig den Gang entlang.. als er sich dann schließlich in der riesigen Eingangshalle des Kastells wiederfand wusste er wo er war..
Langsam durchquerte er die Halle und suchte die Treppe..
nach kurzem Suchen stand er davor, stieg sie schleichend empor und versuchte sein Zimmer zu finden..
als er es nach einer viertel Stunde immer noch nicht gefunden hatte, wobei er schon tausend mal dran vorbei gegangen war, bewegte er sich die Treppe wieder runter..

Unten angekommen suchte er das Refektorium, er wollte sich einen Muntermacher brauen lassen um endlich wach zu werden.
Obwohl der Raum den er suchte riesen groß war hatte er echte Probleme diesen zu finden, schließlich fragte er einen Dämon wo sein Ziel zu finden sei, dieser schickte ihn zwei Gänge weiter um einige Ecken, dort fand er dann das Ende seiner Suche..

Er bat den Küchendämon ihm ein Getränk zu mixen welches ihn wach machen sollte und hoffte auf ein annehmbares Ergebnis..



24.02.2003 16:49#62
shark1259 Nun wusste shark entgültig, dass er doch einen funkionierenden Kopf hatte. Denn dieser schmerzte wie schon seit ewiger Zeit nicht mehr. Doch warum nur?Shark richtete sich im Bett auf und sah sich um. Naja, sehen. Eher Tasten, denn seine Augen waren noch nicht an das Licht gewöhnt. Trotzdem wagte er es einmal. Seit wann war es so hell in seinem Zimmer? Oder war es doch schon so spät. Nach kurzem überlegen kam er zu dem Ergebnis, dass es wirklich schon so spät war und es nicht einmal sein Zimmer war in dem er sich befand. War es überhaupt noch das Kastell? Ja doch das musste das Kastell sein, kein anderes Gebäude war so ausgestattet und sah so schön und doch so alt aus, wie das Kastell. Er stand auf und wollte recht zügig das Zimmer verlassen. Doch irgendetwas hinderte ihn daran. Höchstwahrscheinlich waren es seine Füße, die einfach nicht gerade aus gehen wollten. Vielleicht waren aber auch seine Augen und sein Gleichgewichtssinn Schuld, das konnte er im Moment noch nicht genau feststellen.Nachdem er ungefähr drei mal hingefallen und fünf mal gegen die Wand gedonnert war, kam er langsamen Schrittes, denn den Versuch schnell zu gehen hatte er schon lang aufgegeben, im Refektorium an.
Da fiel ihm Rock sofort ins Auge, der gerade ein komisch aussehendes Getränk zu sich nahm. Achja, war da nicht irgendetwas mit Rock gewesen? Der hatte doch gestern seine Prüfung gehabt?
Langsam, sehr langsam um ehrlich zu sein, kehrte sein Wissen wieder zurück. Er hatte den gestrigen abend damit verbracht mit Rock zu feiern. Und es musste sehr "lustig" gewesen sein, sonst würde ihm sein Kopf nicht so weh tun.
Bist du auch so munter wie ich? Im meinen Kopf kommt es mir vor, als ob tausende Snapper herum laufen.



24.02.2003 16:57#63
TheRock N Snapper??....
Ich hab nur n Scavanger im Kopf.... oder hab ich den Kopf eines Scavangers.. oder er mich??

Man war das kompliziert..
Rock konnte noch immer keinen klaren Gedanken fassen..
Doch das Getränk zeigte langsam seine Wirkung,
er konnte sich jetzt daran erinnern dass er gestern eine Prüfung hatte, und sie auch bestanden hatte, dann erinnerte er sich noch an einen gut gedeckten tisch, doch das war für den Moment alles..

Ich glaube ich habe etwas Getrunken, und der Wirkung nach zu urteilen war es etwas alkoholisches..
doch ich kann mich an nichts erinnern..




24.02.2003 17:07#64
shark1259 "Und ich glaube wir hatten es recht lustig, denn wenn nicht, hätten wir wohl nichts so wohlschmeckendes getrunken."
Shark machte das Sprechen noch ein wenig mühe. Erst jetzt bemerkte er den Dämonen der seinen Wunsch lesen wollte, doch anscheinend nicht viel in seinen Gedanken fand außer diesen Snappern. Irgendwie schien er verwirrt und stand ganz hilflos da. Shark musste leicht Lachen über den Anblick des Dämonen, doch schnell fing er sich wieder.

"Einmal das gleiche wie mein Freund hier.", sagte Shark, denn er hatte ganz vergessen wie es funkionierte angestrengt an etwas zu denken. Der Dämon wirkte erleichter, als er endlich wusste was er tun sollte und ging für einen kurzen Moment weg. Nach wenigen Augenblicken war er wieder da und hatte das selbe, seltsam aussehende Getränk wie Rock.

"Was ist das denn überhaupt?..."

Doch ohne auf die Antwort zu warten nahm er einen Schluck davon und machte ein dummes Gesicht. Das Zeug schmeckte ja grässlich. Doch half es ihm, ein wenig wieder zu denken zu beginnen.



24.02.2003 17:21#65
TheRock Das ist ne Spätzialität des Hauses..

Rock musste leicht grinsen, denn der Anblick seines Gegenüber beim ersten Schluck war wirklich nicht mehr normal gewesen..

Wie ich sehe schmeckt es dir..
Wenns so wirkt wie's schmeckt bin ich gleich wieder munter..
Immer noch recht müde, aber nicht mehr so benebelt und mit etwas mehr Gleichgewicht im Kopf und Knochen.
Der Schwarzmagier würde mit sicherheit den ganzen Tag, oder auch länger, schlafen..

Ich glaube ich geh in mein Zimmer und schlaf mich noch mal richtig aus.. Den letzten Schluck des tollen Getränks hatte Rock schon genommen, also machte er sich nun auf den Weg in sein Zimmer..

Dort angekommen fand er den Kopf des Scavangers ausgestopft den er erlegt hatte.. vorerst legte er ihn auf den Schrank, die Robe legte er ebenfalls weg und dann schlief er schon fast im Fall auf sein Bett ein..



24.02.2003 17:41#66
Erzengel Während Horaxedus es vorzog, schlafen zu gehen, wollte Kain unbedingt mehr über die Tanne und den Keller erfahren, deswegen sprach er die Wörter Keller des Kastells laut und deutlich aus. Ein Buch, nicht weit von ihm entfernt, fiel, Kain nahm es und setzte sich damit an seine Tisch.

Die Tanne war ein Baum, der tatsächlich einmal dort stand, wo heute die immergrüne Esche steht. Genauso, wie Horax gesagt hat. Murmelte Kain vor sich hin. Doch wurde sie nicht gefällt um der Esche platz zu machen, viel mehr war es ein Dämon, der die Tanne als Wirt benutze. Die Tanne war also besessen, dann war es kein Wunder das sie laufen konnte.

Obwohl das Erlebnis mit der Tanne ihn hätte warnen sollen, verspürte Kain doch ein immer intensiver werdendes Gefühl der Neugier nahm in ihm Überhand. Wenn er erst mal etwas gegen seine Hilflosigkeit im Kampf getan hätte, würde er wieder hinabsteigen und weitere Geheimnis lüften.



24.02.2003 17:51#67
shark1259 Shark verabschiedete also seinen Freund. Und er übereinstimmte mit ihm vollkommen, auch er würde sich erst einmal ausruhen. Zuvor jedoch musste er irgendwie dieses grässliche Getränk loswerden, egal wie. Einmal versuchte er noch es zu trinken, gab das aber sehr schnell wieder auf. Irgendwie musste er seinen Freund im tiefsten inneren bewundern. Denn kein normaler Mensch konnte dieses Gebräu trinken, geschweige denn genießen. In seinem Kopf ratterte es. Seine Gedanken überschlugen sich. Wie konnte er nur diese Folter loswerden. Naja, es würde ihm nicht viel anderes übrig bleiben, als es zu trinken. Er schloss die Augen und hielt es zu seinem Mund.
Nein! Das ist doch die reine Qual... Aber andererseits vielleicht hilfts ja doch...
Auf einmal kam der Dämon wieder, der zuvor so verwirrt dagestanden hatte. Und, ob nun versehentlich oder absichtlich, stieß er am Magier an und dabei floss shark das Getränk die Kehle hinunter. Ganz erschrocken musste shark erstmal anständig husten. Erst nachdem er sich wieder erhohlt hatte suchte sein Blick den Dämonen, aber es gab so verdammt viele von jenen, deshalb fand er ihn nicht. Naja, wahrscheinlich war er ohne hin selbst schuld daran gewesen.Nun machte er sich auf den Weg in sein Zimmer um sich ebenfalls auszuruhen. Und es ging erstaunlich schnell, denn er konnte wieder fast ganz normal gehen. Er schwankte zwar ein wenig, aber alles im allen gings ganz gut. Kaum oben angekommen legte er sich ins Bett und schlief auch gleich darauf zufrieden ein.



24.02.2003 20:27#68
meditate meditate hatte alles zusammengepackt und blickte noch einmal prüfend in den spiegel. alles perfekt. sie sah aus wie ein gletscherprofi. jedenfall so, wie sich ein laie einen gletscherprofi vorstellt. da im kastell zur zeit sehr viele leute herumwuselten, beschloss sie, unauffällig zu verschwinden. vorher musste sie aber die aufsicht über das kastell jemandem anvertrauen. sie bat einen der dämonen, ihr den magier olirie zu bringen.



24.02.2003 20:33#69
olirie Das Pentagaramm pulsierte und es erschien olirie. Er wollte gerade in die Bibliothek gehen, als ihn ein Dämon abfing und mitteilte, dass er auf meditates Zimmer kommen sollte, es sei wichtig. Olirie dachte kurz nach und ging dann los, er konnte ja immernoch in die Biblithek. Als der Hohe Schwarzmagier das Zimmer der hüterin betrat, sah er meditate bei ihrem Spiegel stehen. Scheinbar wartete sie schon.



24.02.2003 20:39#70
meditate "ich grüße dich. wie du siehst, habe ich vor, das kastell für einige zeit zu verlassen. und da ich diesmal nicht im lavaturm sein werde, brauche ich einen vertreter. ich weiß nicht, wann die verrückten mich wieder aus dem gletscher weglassen. also übergeb ich dir hiermit mal die obhut über das kastell.
achte auf neue leute und pass auf, dass hier nicht die mäuse auf den tischen tanzen wenn ich weg bin. hier ist der schlüssel für alle räume. zavalon darf als einziger in mein heiler-labor. er lernt gerade die heilkunst. ansonsten musst du dir selbst helfen. don und maximus sind ebenfalls weg und wo prophet ist, weiß ich nicht. aber dem verrückten kann man das kastell ohnehin nicht anvertrauen.
hast du noch fragen? sonst würde ich jetzt verschwinden."



24.02.2003 20:51#71
olirie Das war ja wirklich ein wichtiger und besonderer Grund, den meditate hatte, olirie zu sich zu rufen. Sie übergab dem Hohen Schwarzmagier, wenn auch nur für kurze Zeit, die Aufgabe, auf das Kastell aufzupassen. So etwas passierte nicht alle Tage. Dieses Angebot konnte olirie keinesfalls ablehnen.
"Das wäre eine große Ehre für mich. Und der Schlüssel öffnet alle Türen im Kastell? Seltsam, von so einem Schlüssel habe ich bisher noch nichts gehört. Aber ich nehme ihn mit Freude an mich und passe während deiner Abwesenheit gut auf das Kastell auf. Sei dir sicher, es wird keiner randalieren, stehlen, oder sich sonst wie sittenwiedrig im Kastell verhalten, ohne danach von mir zu hören."



24.02.2003 20:56#72
meditate "dann danke ich dir mein freund. naja, das mit denm schlüsseln ist nur eine vermutung. in dons labor kann man nicht rein, der versiegelt es zusätzlich magisch. außerdem hat er allerlei bissige biester da drin. und in die vorratskammer oder das, was ich dafür halte, würd ich auch nicht reingehn. du weißt ja, das krokomaul ist wieder da und der ist sehr eigen.
ansonsten gehen die türen ja immer von allein auf, also ich weiß nicht wirklich, wofür die schlüssel sind. aber egal, ich hab sie von malek und da werden sie schon ihren sinn haben.

lass es dir gut gehn. wir sehn uns wieder."

damit griff die magierin ihren beutel und verschwand in ihrer blauen teleportspirale.



24.02.2003 21:17#73
HoraXeduS Nachdem Horaxedus aufgestanden war und zum Frühstück sein Abendessen eingenommen hatte, ging er zurück in sein Zimmer und sah aus dem Fenster. Eine herrlich klare Luft war das da draussen, sternenklar und mit einer weiten Sicht, obwohl es dunkel war.

Der Lehrling liess die Zeit Revue passieren. Die jüngere Vergangenheit, hier im Kastell. Und auch die Zeit davor, in der Stadt und auf dieser ganzen Insel. Es war ihm gut gegangen, er hatte ganz schön Glück gehabt in letzter Zeit. Wie es wohl da draussen war?

Einfach nachschauen! Aufgeregt griff Horaxedus nach seinem Bündel. Am Besten ins Tal zur Bruderschaft. Das lag nahe und es war auch immer etwas los. Stürmisch öffnete Horaxedus die Tür und lief auf den Flur, Richtung Treppe.


24.02.2003 21:22#74
shark1259 Shark war gerade aus seinem Zimmer gekommen. Immer noch etwas müde und wackelig auf den Beinen. Und da gab es natürlich nichts angenehmeres als gleich von einem Lehrling umgerannt zu werden. Denn genau das passierte. Irgendso einer hatte es wieder einmal besonders eilig und konnte da natürlich nicht nach vorne sehen und auf den Magier aufpassen.

"Ehem. Ein wenig Vorsicht wäre angebrachter hier. Du musst nicht unbedingt laufen."

Shark stand erstmal wieder auf und putzte sich die Robe gerade. Wahrscheinlich hatte er wieder nur überreagiert. Das hätte ihm genauso passieren können. Also warum so unfreundlich sein:

"Verzeih mir. Ich wollte nicht belehrend wirken. Ich bin shark, ein Magier des Zirkels. Und du bist?

Wo wolltest du eigentlich hin? Willst du vielleicht eine Begleitung. Ich lerne immer gerne neue Leute kennen. Wenn du nichts dagegen hast, würde ich gerne mit dir gehen."



24.02.2003 21:31#75
HoraXeduS Ausgerechnet ein Magier! Hätte er nicht irgendwas anderes über den Haufen rennen können, gegen eine Wand oder durch einen Dämonen oder so? Nun ja, dieser Magier sah ja ganz nett aus. Vorsichtig hob Horaxedus sein Haupt.

"Ich bin Horaxedus, ich bin seit kurzem Lehrling hier. Meinen Ellenbogen kennt Ihr ja schon." Horaxedus errötete über den schlechten Witz. "Nein, ich hoffe wirklich, ich habe Euch nicht verletzt oder so? Ich habe Euch nicht gesehen, wirklich, nicht dass Ihr zu übersehen seid, neinnein ganz im Gegenteil, also, was ich meinte war, Eure Robe war so dunkel und ich, also..."
Der Magier grinste und der Lehrling gewann wieder etwas Fassung. "Nun, ich wollte" und grinste nun seinerseits, "gerade bei der Bruderschaft ein Bier trinken gehen. Ich würde mich über Eure gesellschaft sehr freuen. Seid mein Gast." Er wusste noch nicht, wie er die Einladung ohne einen einzigen Taler in der tasche bewerkstelligen sollte, aber den Magier wollte er schon gerne versöhnen. Und vor allem: er wollte ihn kennenlernen.



24.02.2003 21:36#76
olirie Olirie sah noch zu, wie meditate verschwand und verließ dann ihr Zimmer. Die Tür schloss sich hinter ihm. Er schaute sich nocheinmal den Zentralschlüssel an, zuckte dann mit den Schultern und steckte ihn ein. Wie meditate schon sagt, irgendeine Bedeutung würde er schon haben. Olirie gähnte kurz, er hatte seit einiger Zeit nicht mehr geschlafen und ging in Richtung der Bibliothek.
In der Bibliothek ging der Hohe Schwarzmagier wieder zwischen die Bücherregale und durchforstete sie. Dann hatte er das richtige gefunden, ein zweiteiliger Lehrband über das Beschwören eines Skeletts. Der Hohe Schwarzmagier nahm sich beide Bücher und ging mit ihnen zum Platz von Rock, der scheinbar grad nicht da war. Vielleicht erholte er sich ja grad von den Strapazen der Prüfung. Olirie wusste es nicht genau, wichtig war eigendlich vorallem, dass Rock den neuen Spruch zu genüge übte. Die Bücher legte der Hohe Schwarzmagier auf den Tisch von Rock und legte noch eine Notiz hinzu.
Hallo Rock,
lange wirst du dich wie es scheint nicht von deiner Prüfung erholen können, denn ich habe schonmal den ersten Spruch für die nächste Prüfung herrausgesucht. Es ist ein klassischer Spruch des Beschwörens. Und zwar sollst du erlernen, wie du ein Skelett beschwörst. In diesen beiden Büchern steht alles Wissenswerte drin. Wie immer musst du dir auch diesmal die Zeit gut einteilen, denn deine Lehre besteht nicht nur aus dem Lesen, sondern auch wieder aus Praktischen Übungen.Viel Spaß,
olirie

Nachdem nun alles platziert war, verließ olirie die Bibliothek und ging in sein Zimmer. In diesem zog er seine Robe aus und streifte seine Schlafrob über. Dann legte der Hohe Schwarzmagier sich ins Bett und schlief seelenruhig ein.


24.02.2003 21:42#77
shark1259 "Du kannst ruhig du zu mir sagen, damit habe ich kein Problem. Und lass es uns anders machen. Du sollst mein Gast sein für heute. Du siehst auch nicht gerade reich aus, und ein Bierchen werde ich uns wohl doch zahlen können.
Dann also lass uns gleich aufbrechen."

Der Lehrling nickte nur kurz und machte sich schon auf zum gehen. Shark schüttelte noch einmal den Kopf, nicht etwa weil ihm der Lehrling nicht sympathisch gewesen wäre, eher das Gegenteil traf zu, nein nur war es so, dass er doch noch einen kleines Rest des konsumierten Alkohols vom Vortag spürte und erstmal wieder die Gedanken ordnen wollte. Nun sah er das Horaxedus schon an der Treppe wartete. Und shark trottete hinterher, immer noch nicht ganz gerade, aber wenigstens so normal, dass es nicht auffiel wenn man nicht darauf achtete.
"Du bist also der zweite Neue. Mit dem andren, war nicht Kain sein Name, habe ich schon einmal gesprochen, wenn auch ganz kurz. Er scheint mir ja ein netter Mensch zu sein. So wie du auch, wenn du nicht gerade in mich hinein rennst."
Die beiden verließen die Eingangshalle und somit auch das Kastell.


24.02.2003 23:33#78
HoraXeduS Die Nacht war noch nicht allzutief vorangeschritten, als shark und Horaxedus durch das Tor zum Kastell traten. Dennoch waren beide etwas müde, denn es war zwar nicht sehr weit bis zum Lager der Bruderschaft, aber wenn man es gewohnt war, einen Grossteil seines Tages mit lesen und studieren zu verbringen, konnte man bei einem zügigen Marsch doch schon einmal etwas aus der Puste geraten.
In der Eingangshalle bedankte sich der Lehrling für die Begleitung und Einladung durch den Magier und während beide die Treppe ins erste Stockwerk hinaufgingen, verabschiedeten sie sich von einander. Sie würden sich sicher bald wieder über den Weg laufen. Und nicht über den Haufen, hoffte shark.

Ein jeder von ihnen suchte sein Zimmer auf und schloss zufrieden über den angenehmen Abend die Tür hinter sich.



25.02.2003 12:08#79
Erzengel Die Chroniken waren einfach faszinierend, an fast jedem Tag fand Kain eine neue Seite und neulich war beim rufen sogar ein neues Buch hinuntergefallen. Es berichtete allein über die Versetzung des Kastells aus dem Mienental hierher in die Umgebung von Khorinis, in diesem Buch versunken saß er da und bemerkte nichts um sich herum.

...Auch Keller wurde dabei nicht verschont, Teile des Keller blieben am alten Standort, da sie soweit vom Kastell entfernt lagen, zu tief in der Erde. Andere Teile des Kellers wurden teilweise oder sogar komplett neu zusammengefügt, zum Beispiel wenn sie genau auf der Grenze des Teleportnebels lagen...
Das würde heißen, das die Angaben der älteren Chroniken, über den Keller, in einigen Fällen gar nicht mehr stimmen. Seine immerwehrende Neugier ließ sich auch damit nicht abschrecken, er musste einfach noch einmal da runter.
Schon war es Sonne, die ihn an den Morgen erinnerte. Wie lange hatte er schon nicht mehr geschlafen? So schnell es seine Müdigkeit zuließ ging er ins Refektorium, um vor dem schlafen gehen noch eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. Soweit er sich erinnerte war seine letztes Essen ein Brunch gewesen, folglich bestellte er sich Mittags-Menü.

Diese Molerats ließen sich aber auch auf jede erdenkliche Art und Weise zubereiten und immer schmeckte es lecker, trotzdem war heute etwas anders. Das Essen schmeckte noch ein bisschen voller, ein bisschen besser als sonst. Vielleicht haben wir ja einen neuen Koch. Scherzte Kain vor sich hin, obwohl niemand anderes da war, außer den Dämonen.

Nach dem Mittagessen ging er zu den Waschräumen und duschte sich mit ein paar Eimern voll Wasser ab. Zuletzt ging er in den Innenhof, er wollte noch etwas entspannen bevor er schlafen ging. Er merkte wie seine Haut langsam aber sicher braun wurde, noch ein paar Tage in der Sonne und er würde mal wieder richtige Farbe haben, nicht diese käsige Weiß. Doch bevor er genauer darüber nachdenken konnte, befand er sich auf seinen Beinen, auf dem Weg zur Treppe.
Oben im ersten Stock fand er sich gut zurecht und erspähte auf anhieb seine Zimmertür. Horaxedus schlief auch noch und so wollte Kain ihm im Land der Träume Gesellschaft leisten. Er verschloss von innen sein Tür, zog sich aus und warf sich in sein Bett. Wie von Geisterhand schlossen sich darauf die schweren Gardienen vor seinem Panorama-Fenster und Kain schlief ein.



25.02.2003 15:25#80
Erzengel Doch sein Schlaf wehrte nicht allzu lange, zu groß war das verlangen nach Wissen in ihm. Ein kurzer Kampf gegen sich selbst und er war aufgestanden. Die Gardienen gingen auf und die Sonne drang in den muffelige Raum. Kain konnte den Geruch nicht mehr ertragen, deswegen wies er einige dienstbare Dämonen dazu an, sein Zimmer auszulüften.

Wieder lenkte er seine Schritte zum Waschraum und wieder duschte er. Während das kalte Wasser über seinen Rücken lief, überlegte er, was er als nächstens tun sollte. Ebenso wie vorhin ging er in den Innenhof, vielleicht bekäme er ja wirklich etwas Farbe, daran war ja nichts auszusetzen. Wieso auch?
Nach dieser langen Ruhepause im Innenhof, ging Kain wie immer in die Bibliothek, um dort zu studieren. Köperbeherrschung. Er hob die Bücher auf und schlenderte gemütlich zu seinem Tisch.

Lange hatte er gelesen und am Ende des ersten Buches fand er einen Hinweis.
...Kein noch so gutes Buch kann das. Nur ein Mensch, der wahrer Meister dieses Gebiets ist, kann wirklich diese Fähigkeit lehren...

Dieses mal konnten ihm die Bücher also nicht helfen. Zurück Dann musste er eben solch einen Meister finden, einen Lehrmeister.



25.02.2003 18:06#81
Zavalon Ein Heulen kam aus meditates Labor. Der Molerat Yuwie war an den Folgen einer Vergiftung gestorben, welche Zavalon nicht heilen konnte. Nun war seine Motivation verflogen und er hatte das kleine Schweinchen eigentlich auch ganz doll lieb gehabt. Niedergeschlagen schliff er durch das Kastell. Nach ganzen 10 Minuten aber war er wieder happy wie normal.

Zavalon holte den zweiten Molerat aus den Stallungen, es musste ein Gegengift geben! Eifrig zermörserte er Kräuter und anderes. Eine gewisse Muskelpartie war durch Mörsern, Kampf mit dem Stab und eine andere intime Tätigkeit besonders stark ausgebildet, sodass der Magier keine Probleme hatte die Objekte stundenlang zu zerkleinern. Der Molerat machte schon Anstalten sich auf den Tisch der Priesterin zu übergeben, als Zavalon endlich die nach seinen Kenntnissen richtige Substanz gefunden hatte die Vergiftung zu heilen. Wieder grunzend aber dennoch benommen betrat der Molerat seinen Stall...
"Genug für heute!" Zavalon packte sich seinen Stab auf den Rücken und verließ das Kastell Richtung Wallhalla.



25.02.2003 18:19#82
HoraXeduS Das mit dem Glasofen würde also klappen. Wärend Horaxedus seinen Oberkörper wusch, begann er, sich auf sein Handwerk zu freuen. Nicht auf die knüppelharte Auftragsarbeit, die er früher verrichtet hatte! Nein, auf das glühende Glas und die besonderen Dinge, die man daraus schaffen konnte. Und Angroth würde ihm nun dabei helfen, dass dieser Traum wahr wurde.

Der Lehrling stand vor dem Spiegel und kratzte sich leicht an der Schläfe. Das mit der Bezahlung des Ofens würde er schon irgendwie hinbekommen. Auch um Werkzeug zu beschaffen, hatte er alle Zeit der Welt. Es war etwas anderes, was ihn nunmehr nachdenklich machte. Wo um alles in der Welt sollte er hier im Kastell eine Werkstatt einrichten? Im Keller? Horaxedus schmunzelte bei dem Gedanken daran, wie ihm ein paar neugierige Ableger der Tanne bei der Arbeit zusahen. Nein, Keller ging nicht. Die oberen Stockwerke schon gar nicht. Hm, guter Rat war teuer.

Nun, Horaxedus wollte erstmal frühstücken und machte sich auf den Weg ins Refektorium. Mit vollem Bauch liesse es sich sicher besser planen.


25.02.2003 18:25#83
Erzengel Unter heftigen Schmerzen erfuhr Kain, das alle Höherrangigen Mitglieder, darunter auch der Lehrmeister im Schleichen, zur Zeit unterwegs waren. Niedergeschlagen setzte er sich, mit samt einem Stapel Bücher, in den Innenhof und genoss den Sonnenuntergang. Er fragte sich, was Horaxedus wohl gerade machte, denn seid dem Ausflug im Keller hatte er ihn nicht mehr gesehen. Der Keller, das hatte er ja völlig vergessen, mit oder ohne Körperbeherrschung, er wollte noch einmal dort hinunter.

Vor der Tür angekommen klemmte er sich mit Hilfe des rotes Teppichs fest, damit sie auch ja nicht zugehen konnte. Dann nahm er eine große Fackel aus einem der Halter und ging Langsam, Schritt für Schritt, die Treppe zum Keller hinab.


25.02.2003 20:25#84
Angroth Ein wenig schnaufend und besorgt um Cara, am Fuße des Felsens wartend, lief Angroth hinüber zu der Statue, die auch sogleich mit unheimlich purpur leuchtenden Augen ihre Hände ausstreckte, eine Gabe fordernd. Er kramte in seinem Goldbeutel, sah die Münzen in seiner Hand ab und schätzte, es würde genügen. Die Hände zogen sich zurück, das Leuchten verschwand. Er durfte passieren. Langsam und ein wenig ratlos lief er durch die Halle, seine Schritte schallten an den Wänden wider. Der Schwarz - Weiß karierte Boden glänzte auf magische Art und Weise, ein Imposantes Gebäude, was es immer wieder neu zu entdecken galt, befand er mit einem schmunzeln. Aber jetzt konzentrierte er sich doch auf einen Ort, an dem er seinen Aushang postieren könnte. Ihm kam die Idee, ihn in den schönsten Ort dieses Kastells zu hängen, dort wo er nur einmal gewesen war, damals, ganz am Anfang seiner Bekanntschaft mit Gardiff und Krieger. Der Innenhof, dieser ewig frühlingshafte Ort des entspannens und vergessens. Mit vielen Irrwegen und ohne Hilfe eines Dämons fand er Schlußendlich jenen Platz, fand auch bald eine schöne Stelle in der Nähe einer Bank. Er hing den Zettel auf, las ihn noch einmal kontrollierend durch.
Für Handwerker

Es ist eine schwere Zeit hereingebrochen, es gibt zwar Arbeit, aber nicht alle bekommen sie. Es gibt Handwerker und Alteingesessene, die bekannt sind und als einzige von allen ständig Kundschaft erhalten. Manche wünschten, sie könnten sich auch noch mit anderem beschäftigen, aber sie finden einfach keine Zeit mehr. Ich, Angroth, Braumeister und Bauherr im Pyramidental will dies ändern! Es gibt so viele Handwerker ohne Arbeit und Bekannte, diesen soll geholfen werden!
So tretet denn ein in die freie Handwerksgilde, Zusammenschluss der Handwerker aus allen bekannten Lagern. Ihr werdet nur gutes Erfahren, Hilfe von erfahrenen Handwerkern bekommen und Bekanntschaften erleben. Desweiteren soll eure Goldsorge somit ausgemerzt sein, also, ein weiteres Mal:

Tretet ein, für eine bessere Organisation und Freundschaft.

Angroth aus dem Sumpfe

Zufrieden nickte er, war sich sicher seine Arbeit getan zu haben und war gespannt auf die Reaktion der Kastellaner. Hoffentlich würden sie ihn nicht verfluchen oder hassen, sie wussten ja, er war der schuldige für diesen Brief. Doch er vergass schnell jene Gedanken, nichts als Pech würden sie ihm bringen und ihn nur fürchten lassen. Und so verließ er das Kastell wieder, die Wege hatten sich geändert, sein Ziel allerdings war das selbe geblieben. Hallenden Schrittes entzog er sich dem Bann dieses unheimlichen und doch so faszinierenden Ortes.



25.02.2003 22:13#85
Malicant Mit einem *Wuuusch* und etwas blauem Dunst erschien Malicant in der Eingangshalle des Kastells. Der Magier sah sich kurz um, ob noch alles am rechten Platz war, und das war es. Und auch wieder nicht. Das Kastell schien anders zu sein, und doch auch wieder gleich...
Malicant schüttelte kurz den Kopf und verbannte die Gedanken daran in die hinterste Besenkammer seines Gehirns. So war eben das Kastell, ein wenig durchgeknallt...
Nachdem er einen Fussel von seiner Robe entfernt hatte ging Malicant ein paar Schritte weiter und warf einen kurzen Blick in die Bibliothek, bevor er im Refektorium verschwand. In selbigem fand er tatsächlich das Krokomaul vor, das mal wieder kräftig am braten war. Schade, dass er ihn gegen einen Giftmischerdämonen austauschen musste. Er fragte sich ohnehin, was Maditate dazu gebracht hatte, den Krokodämon ins Kastell zu verfrachten - sie war eben noch viel zu nett.
Gaaanz zufällig schlenderte Malicant zum Krokomaul, stopfte es in einen Sack und teleportierte sich zurück in den Lavaturm...
Nun ja, zumindest hätte er das gerne getan, aber er bezweifelte dass die Aktion letztendlich von Erfolg gekrönt wäre. So beschränkte er sich also darauf, nach dem Giftzwerg zu fragen. Der küchendämon hob den Kopf und deutete kurz in eine der Ecken, bevor er weiter auf ein Schnitzel eindrosch. Malicant kniff die Augen zusammen und spähte in benannte Ecke, und nach etwas Sucherei erkannte er tatsächlich einen dämon. Einen verdammt kleinen Dämon...
Der Magier ging hin und streckte seine Hand nach der Kreatur aus, als diese aber ziemlich böse fauchte zog er sie schnellstens wieder zurück."Und du willst der neue Küchendämon sein? Du bist ja kaum größer als drei Äpfel..." fragte Malicant verwundert, die Antwort des Dämons kam schnell und heftig. Er wuchs ganz einfach. Die kleinen Flatterflügel wurden zu beachtlichen, ledrigen Schwingen, die kurzen Ärmchen verwandelten sich in muskulöse Glieder mit klauenbewehrten Händen und die glimmenden Äuglein wurden zu feurig glühenden, leblosen, und doch mit einer unheimlichen Intelligenz beseelten Augen.
"Öhm...ja..." Malicant stockte. Warum wollte Meditate unbedingt dieses Viech im Lavaturm haben? Etwas verunsichert sah er sich nach dem Krokomaul um, der Küchendämon jedoch interessierte sich nur für seinen Käsesalat. Hatte er nicht eben noch Schnitzel gemacht? Na egal...
Der Magier drehte sich um und betrachtete den Giftmischer erneut. Hmm, da blieb ihm wohl nichts anderes übrig... Er streckte die Hand aus und grabschte sich einen Finger des Dämons, bloß nicht zu viel anfassen, und jetzt nix wie weg. Malicant murmelte die Worte, konzentrierte sich, und schon waren er und der Dämon in einem blauen Nebel verschwunden.



26.02.2003 14:00#86
Erzengel War er hier nicht schon einmal? ...oder auch zweimal? Schon wieder im Kreis? Hoffnungslos ließ sich Kain an der Wand herunter rutschen, an die er sich bis eben noch gelehnt hatte. Er hatte sich verlaufen... er hatte um Hilfe geschrieen, sich Zeichnungen gemacht, die Wände markiert.

Hier musste es doch einen Trick geben, doch nichts konkretes fiel ihm ein, deswegen wollte er, bis ihm etwas einfiel, weiterhin wahllos durch irgendwelche Türen spazieren.

Die Tür ging auf, Kain trat hinein und staunte. Er hatte es was unvergleichliches gefunden, aus uralter Zeit, eine Therme. Sofort legte er seine Robe ab und sprang zuerst in das lauwarme Becken, es war groß genug um einige Runden darin zu schwimmen, einfach herrlich. Die Therme unterschied von der Architektur her völlig vom Rest des Kastells, doch sie hatten ein gemeinsam. Wie fast alle Böden im Kastell waren auch Boden und Becken der Therme aus edlem Marmor. Überall waren Bilder, von den damaligen Menschen, in den kostbaren Stein gehauen. Nach dem Planschen im Kaldarium ging Kain unter die Dusche und danach ins das kalte Becken, wieder duschen und fertig. Frisch und munter verließ Kain diesen wunderbaren Ort, um sich wieder seiner Suche zu widmen.
Diese Dämonen sind auch nie da, wenn man sie braucht. Plötzlich stand genau so einer vor ihm. Ihr habt gerufen? Etwas erschrocken brachte Kain eine Antwort hervor. Erschreck mich doch nicht so, tut mir leid... das was ist gesagt habe... Doch der Dämon unterbrach ihn. Nein, mit tut es leid, euch so erschreckt zu haben. Was kann ich für euch tun? So ein Dämon war Kain auch noch nicht untergekommen, war vielleicht ein Unikat. Ich suche Die Treppe zum Erdegeschoss des Kastells, ich habe mich wohl verlaufen. Auch dieses mal erwiderte der Dämon seine Worte, auf merkwürdige Weise. Ja sicher, hier entlang. Kain folgte ihm. Hier unten kann man sich schnell, verlaufen. Früher ist mir das auch oft passiert... als ich noch ein... ach lassen wir das. Was gibt es das oben neues? Irgendwas war faul an der Sache, seit wann plauderten die Dämonen so aus dem Nähkästchen? Trotzdem verkniff Kain sich die Frage aus Höflichkeit, stattdessen antwortete er dem Dämon und unterhielt sich ein bisschen mit ihm.
Endlich Kain hatte die Treppe erreicht und bedankte sich für die Hilfe von dem Dämonen und der wiederum bedankte sich bei Kain für die nette Unterhaltung. So gingen beide ,mehr oder weniger glücklich, ihrer Wege.

Das Refektorium war der erste Ort, den Kain aufsuchte. Nach dem Essen hatten ihn sämtliche Kräfte verlassen, er ging auf sein Zimmer, zog sich aus und legte sich ins Bett.



26.02.2003 19:37#87
Erzengel Zu später Stunde erwachte Kain aus seinem Schlaf, hier im Kastell, hier in seinem neuen zu Hause hatte er fast vergessen, was ihn so quälte. Der Teufelskreislauf begann wieder von vorne, Trauer, Wut, Hass, Rache, Trauer... Trauer... unendliche Trauer. Er riss sich aus seine Gedanken und rannte aus seinem Zimmer hin zu den Waschräumen, er musste seine Tränen abwaschen und endgültig damit aufhören.

Die kalte Dusche hatte ihn wieder zu klarem Verstand verholfen, so ging ins Refektorium und bestellte sich ein Tages-Menü. Währendessen dachte er an Horaxedus, er hatte ihn schon längere Zeit nicht mehr gesehen. Was er wohl gerade machte?



26.02.2003 20:14#88
HoraXeduS Die vergangene Nacht war nicht sonderlich ergiebig gewesen. Horaxedus hatte im Erdgeschoss einen ganzen Flügel des Kastells untersucht und allerhand Kranken- und Gästezimmer entdeckt sowie einige kleinere Räume, deren Verwendung ungeklärt schien, aber für seine Werkstatt waren die wenigen freien Räume eigentlich nicht wirklich geeignet. Es lagen dort edle Teppiche oder sie waren einfach zu gross.
Als Horaxedus sich nun auf den Weg ins Refektorium machte, um sich für eine Nacht der Erforschung des gegenüberliegenden Flügels im Erdgeschoss zu stärken, sah er Kain durch die halb geöffnete Tür im Speisesaal sitzen. Der Freund sass mit dem Rücken zur Tür und hatte wieder mal reichlich auftischen lassen.
Wo liess der Bursche all die Köstlichkeiten, so sie ihm denn in seinem manchmal etwas vergeistigten Zustand nicht ohnehin auf seine Robe kleckerten? Egal.
Horaxedus lehnte die Tür zum Refektorium wieder an und verbarg sich im Korridor. Dann öffnete er sie einen Spalt breit und schob sich zwei Finger in den Mund, um einen gellenden Pfiff auszustossen. Doch da er bereits jetzt so sehr lachen musste, kam nur ein schwaches Zischen und Sabbern gleichzeitig zwischen seinen Lippen hervor und augenblicklich bekam Horaxedus einen Lach- und einen Hustenanfall gleichzeitig. Die Luft blieb ihm weg und er begann zwischen dem Prusten immer wieder leicht zu röcheln. Egal, das sollte gewirkt haben. Gewiss würde Kain ihn jetzt suchen. Hehe, mich kriegst Du nicht, Kleiner.


26.02.2003 20:29#89
Erzengel Na dieses Lachen kam ihm doch bekannt vor, schnell stopfte er sich noch ein paar Stücken Fleisch in den Mund und ging dann zur Tür des Refektoriums. Ganz toll, jetzt wollte der alte Sack auch noch verstecken spielen. Kain war innerlich auch mal wieder nach etwas Spaß, besonders nach seinem Anfall vorhin.
Horax, ich finde dich so oder so, wie lange es auch dauern mag. 1,2,3 ich komme. Eine gewisse Nostalgie kam auf, hatte er doch früher auch immer diese Spiel gespielt... damals mit... Kal. ... Damals war damals, heute spielte er mit Horaxedus, Hauptsache keiner der Magier würde sie dabei entdecken, das könnte sonst etwas peinlich werden.



26.02.2003 20:54#90
HoraXeduS Die Treppe wollte Horaxedus nicht nehmen, er fand sich dort oben noch nicht wirklich gut zurecht. Es war fast so, als müsste er das erste Stockwerk jeden Tag auf's Neue entdecken, allein um sein Zimmer jeweils wiederzufinden.
So flitzte der Lehrling an den Gästezimmern vorbei und öffnete leise eine der Türen zu den Krankenzimmern. Niemand da, sehr gut. Horaxedus legte ein Ohr an die Tür und lauschte. Ha, Kain würde ihn selbst dann noch suchen, wenn er selbst längst im Refektorium sitzen würde, um sich über die verwaisten Speisen des Kameraden herzumachen. Ein kindisches Grinsen huschte über Horaxedus Gesicht. Und es beschloss, noch ein Weilchen dort zu bleiben.



26.02.2003 21:06#91
Zloin Nach dem kleinen Herumirren im Innenhof machte sich Zloin (mit Nâr auf der Schulter) auf in sein Zimmer.
Er schaute sich mit Nâr im Spiegel an und fand, das sie beide zusammen passten. Nâr schnupperte herum. Mit den Schnauzenhaaren kitzelte er Zloin.Zloin machte sich seine Pfeife mit Tabak bereit und lies sie mit Feuer entfachen. Mit der langen dünnen Pfeife im Mundwinkel verliess Zloin sein Zimmer und ging nach unten ins Refektorium.

Er hatte gar keinen Hunger, doch Nâr bestimmt. Er bestellte einige Nüsse und hielt sie Nâr vor die Schnauze. Genüsslich knabberte seine Ratte an den Nüssen.Zloin liess sich wieder mal einige Gedanken durch den Kopf gehen. Seit er im Zirkel war, erlebte er so viel.
Sein Freund Shark und er mussten zum Beispiel für Don-Esteban einen alten Orkfriedhof im Minental auskundschaften und nach alten Artefakten suchen.Sie fanden eine rote Steinkugel die aufleuchtete wenn man sie auf das zugehörende Dreibein stellte!
Was war wohl damit? Der Don hatte die Artefakte in Sicherheit gebracht und wollte sie später anschauen - ob er schon etwas damit angefangen hatte?Doch der Don war nicht im Kastell, wo er war wusste Zloin nicht.


26.02.2003 21:06#92
Erzengel Na das Spiel dauerte ja nicht lange, Horaxedus hatte doch wirklich die Tür, hinter der er verschwunden war, einen Spalt offen gelassen. Horax, das macht keinen Spaß... Kain stand nun genau so an der Tür, das Horaxedus ich nicht mehr sehen konnte. ...wenn du es mir so einfach machst. Dann knallte er die Tür mit voller Wucht zu, sodass man dahinter nur einen stolpernden Horaxedus hörte. Kain brach ein schallendes Gelächter aus und merkte gar nicht das Horaxedus wütend die Tür aufgerammt hatte, nun lagen beide lachend auf dem Boden.


26.02.2003 21:18#93
shark1259 Der letzte Tag war sehr ruhig für shark verlaufen. Er war ein wenig im Innenhof herumspaziert, wie er das so oft zu machen pflegte und hatte die Köstlichkeiten im Refektorium genossen. Auch das war nichts ungewöhnliches. An diesem Tage hatte er sich wiedereinmal vollkommen ausgeruht. Er hatte zwar nicht überlange geschlafen sondern war vielmehr den ganzen Tag sehr entspannt irgendwo im Kastell gewesen. Einmal hatte er sich ein Buch in der Bibliothek zu Geiste geführt, dann war er einmal die ewig scheinenden Gänge des Kastells entlang gewandert und hatte sich sehr gut umgesehen. Er hatte Gemälde von großen Schwarzmagiern, von Männern und Frauen die er noch nie gesehen hatte und auch von ihm scheinbar unbekannten Gebäuden entdeckt. Diese waren ihm noch nie bewusst aufgefallen, doch wäre das Kastell ohne sie, kaum das was es war. Nun war shark, vielmehr um sich die Zeit zu vertreiben als seinen Hunger zu lindern, auf den Weg in das Refektorium, dass eigentlich stets und seit je her der Treffpunkt war, an dem man neue Bekanntschaften machte, oder seine schon bekannten Freunde traf. Dass er Horaxedus am Gang getroffen hatte, war da mehr die Ausnahme als wirklich Sitte.
So betrat shark den beliebten Raum und sofort viel im Nâr auf, die auf einem ihm sehr bekannten Magier saß, und fröhlich ein paar Nüsse hinunterschlingte.
"Gegrüßet sollt ihr sein, Freund.

Hast du nicht vielleicht Lust ein wenig mit mir spazieren zu gehen? Heute ist so ein schöner Abend und ich möchte nur allzugern einmal unsere magischen Kräfte auf ihre tatsächliche Macht prüfen."

Normalerweise war es nicht sharks Art sofort mit dem Thema ins Haus zu platzen, doch er war heute einfach gut gelaunt. Und für ein Gespräch hatten sie, würde Zloin ihn begleiten, schließlich noch lange genug Zeit.



26.02.2003 21:24#94
Zloin Nâr schaute Shark an. Versäumte aber nicht weitere Zeit und machte sich wieder hinter die Nüsse her.

"Ah Shark. Du bist es. Ich dachte schon dich sieht man gar nie mehr. Also für einen kleinen Spaziergang bin ich schon zu haben... aber nicht zu lange!" sagte Zloin und hebte seine Ratte die nicht unbedingt froh darüber war, dass sie jetzt kein Essen mehr hatte.
Er setzte sie auf die linke Schulter.

Plaudernd gingen die zwei befreundeten Magier über den Boden der Eingangshalle und verliessen das Kastell in der Absicht auf einen erhohlsamen Nachtspaziergang.



26.02.2003 22:05#95
HoraXeduS Es hatte eine Weile gedauert, bis Horaxedus' Nasenbluten nachgelassen hatte. Kain hatte ihm angeboten, ihn zu stützen, doch der Glasmacher war zu stolz gewesen, das Angebot des Jüngeren anzunehmen.

Eine kleine Mahlzeit im Refektorium brachte ihn wieder fest auf die Beine. "Kommst Du gleich mit in die Bibliothek?" fragte Kain, "Ich habe nicht übel Lust, die halbe Nacht in einigen Büchern zu stöbern." Horaxedus fand die Idee nicht verkehrt. Etwas Ruhe würde ihm gut tun. Und ohnehin hatte er vor, noch etwas über den Verrat der Tanne zu erfahren. Er tupfte sich mit einer Serviette noch einmal kurz über die Nase, dann standen die beiden Freunde auf und gingen zur Bibliothek, wo sie sich wieder einmal einander gegenüber an den großen Tisch setzten.

Während Kain bereits einen ganzen Stapel Bücher herantrug und sie kreuz und quer auf dem Tisch verteilte, wandelte Horaxedus leise und nachdenklich durch die Regalreihen. Scliesslich blieb er stehen und flüsterte, kaum dass es zu hören war: "Tannen-Verrat?"



27.02.2003 16:02#96
Erzengel Während Horaxedus über diese Tanne aus dem Keller las, ging Kain schmökernd durch die großen Reihen der Bibliothek und suchte nach nichts. Er wusste nicht genau, was er lesen sollte, schließlich hatte er mit dem Studium der Magie noch nicht begonnen, auch wenn er sämtliche zu findende Bücher über den Lichtzauber gelesen hatte. Vielleicht gab es hier ja wirklich keine Romane oder Ähnliches, denn dies hier war immerhin eine Bibliothek des Wissens. Doch hatten die meisten Geschichten nicht auch eine Moral und waren somit lehrreich?
Nun ging er schon Stunden hin und her, die Tische hatte er schon längst aus dem Augen verloren. Er schloss seine Lider und griff ein Buch aus dem Regal. Entstehung der Götter... och nö. Genau dasselbe hat Vatras immer gelabert, kenn ich auswendig. Kain stellte das Buch zurück und griff erneut in das Regal. Der erste Dämon... scheinbar ist hier alles voll von Schöpfungs-Geschichten und so nem Zeug. Enttäuscht ging er ein paar Reihen weiter und wiederholte die Prozedur. Fledermäuse... die fliegenden Säuger... na ja was solls, meinetwegen.
Kain fand tatsächlich zu den Tischen zurück und setzte sich an den seinen, der gleich neben Horaxedus Tisch stand, welcher immer noch in ein Buch versunken war.



27.02.2003 20:39#97
Schmok Gegen Sonnenuntergang kamen Schmok und Gorr endlich beim Kastell an. Mit großen Augen konnte es Schmok kaum erwarten, einen ersten Blick vom Kastll zu erhaschen. Er hatte sich die tollsten Fantasien ausgemalt, wie es hier wohl aussehen könnte. Ein Ort, rammelvoll mit Schwarzmagiern? Dutzende Diener Beliar´s auf einen Haufen? Das konnte nur geil werden. Schlussendlich standen die Lees vor den Toren ihres Zielorts. Leicht grinsend sah Gorr seinen Bruder an. Der jedoch machte irgendwie ein Gesicht, wie drei Tage Regenwetter. Verdutzt fragte der Schmied seinen Bruder, was denn sei. "Ach, nöschts." - "Na, ich denke, du hast dich so gefreut, hierher zu kommen. Du hast mich doch die ganze Zeit auf dem Weg hierher genervt, wann wir endlich da sind." - "Ja, ich hab mir das Kastell halt irgendwie anders vorgestellt." - "Wie denn?". Schmok druckste rum:"Naja, irgendwie viel toller. Ich dachte, das Kastell wäre die sinnbildliche Verkörperung von Anarchie und Terror. Angst, Hass und Verfall regieren hier. Die Luft wäre erfüllt von Schreien und grausamem Gelächter. Ich nahm an, Meuchelmord und Verrat wären die wichtigsten Verbündeten der hier ansässigen, hier her zu kommen wäre gleichbedeutend mit Selbstmord. Ein Leben hier wäre ohne Wert. Nur Leid, Tod und Zerstörung herrschen hier. Ich hoffte, man müsste hier auf sich aufpassen, andernfalls ende man als entstellte, verzerrte Monstrosität, die von niemals endenden Schmerzen gequält wird. Dämonen wären hier auf der Jagd nach unvorsichtigen Wanderern, denen sie bei lebendigem Leibe die Gliedmaßen entreißen würden, und sie damit erschlagen würden.". Während Schmok weiter seinen Ausschweifungen frönte, wurde Gorr kahlweiß. Nachdem Schmok fertig war, sprach der Söldner: "Ich glaube, du solltest in Zukunft besser auf deinen Umgang achten." - "Ja, mag sein... aber wenigstens ein Lebkuchenhaus hätte es sein können. Unter meinem Bett sieht es gruseliger aus, als hier.".Nach dieser heiteren Diskussion gingen die Beiden weiter. Ein riesiges Tor symbolisierte den Eingang zum Kastell. Es war gigantisch. Für normale Menschen auf jeden Fall viel zu groß. Es war mit bleiernen Stichen dekoriert, die allesamt verschiedene Szenen zeigten, was genau, konnte Schmok nicht erkennen. Denn auf beiden Türflügeln hing jeweils ein Skelett. Sie waren gekreuzigt. Na wenigstens etwas. Als Schmok und Gorr näher kamen, bewegten sich die Knochen, und die Schädel starrten die beiden Besucher an. Eines, das Rechte, fing an, zu sprechen:
"Halte ein, oh Wanderer, dies ist das Kastell,
hör´ auf deine Furcht und flüchte, schnell!
Diener Beliars hausen hier,
und sie dulden kein Getier, wie ihr.
Zeigt, dass ihr würdig seid,
oder seid für alles ...bereit.
Schmok freute sich wie ein kleines Kind und sagte dann zum rechten Skelett:"Der letzte Reim war scheiße..." . Alle Beteiligten der munteren Runde sahen Schmok verwirrt an. Dann sagte das Skelett:" Ja, find ich auch, ich sitz schon seit Jahren an dieser Zeile. Sie bringt mich noch zur Weißglut." - "Nun, ich denke, dass es auch ziemlich schwer ist, Gedichte zu schrieben, wenn man an eine Tür genagelt ist." - "Das kannst du laut sagen. Das eigentliche Problem ist aber mein fehlendes Gehirn. Denk dir mal tolle Reime aus, ohne ein Gehirn." - "A propos... wie seid ihr überhaupt da oben hingekommen?". Das linke Skelett ergriff das Wort:"Puuuure Willenskraft!". Dann wieder das Rechte:"Naja gut, eigentlich waren es die Schwarzmagier. Die fanden das scheinbar unheimlich witzig.". Lächelnd sprach Schmok:"Wenn ihr wollt, kann ich euch runterhelfen. Dann könnt ihr.... könnt ihr....puh, was weiß ich." - "Neenee, lass mal. Wir haben uns hier grad heimisch eingerichtet. Und wenn ich schweinische Lieder singe, vergess das hier sowieso immer." sagte das rechte Skelett. Nachdem sich Schmok freundlich von seinen neuen Freunden verabschiedete, traten die beiden Lees ein. Nun waren sie in der großen Eingangshalle. Ein große Treppe manifestierte sich in der Mitte der Halle. Überall waren Türen und generell war hier drinnen sehr drückende Luft. Vor der Treppe stand ein rotzhässliche, steinerne Figur. In den Händen hielt sie eine große Schale. Gorr fragte Schmok: "Was ist das denn?" - "Die Putzfrau wirds wohl kaum sein..." - "Echt? Stimmt, ich erinner mich wieder! Hier musste man eine Spende abgeben, wenn man die Dienste des Zirkel´s benötigte." - "Klar, << Spende >>...".
Gorr holte seine Geldsack heraus und packte, wie in der Bedinenungsanleitung auf einer Messingplatte zu Füßen der Statue geschrieben stand, einen Betrag in die Schale, der seinem Reichtum und den Diensten, die sie erwarteten, entsprach: 1000 glitzernde Goldstücke. Jetzt mussten sie nur noch warten, ob das Geld angenommen wird, oder nicht. Dann müssten sie nur noch eine/n Tränkebrauer/in auftreiben, was angesichts der verspielten Architektur des Gebäudes nicht leicht werden würde.



27.02.2003 20:56#98
shark1259 Die beiden Magier Zloin und shark betraten das Kastell. Zloin war schon recht müde und nach einem kurzen Gespräch verabschiedete er sich von shark und ging in sein Zimmer.
Shark hingegen zog es vor noch ein kleines Getränk zu sich zu nehmen bevor er ins Bett gehen wollte.
Deshalb besuchte shark noch das, allseits beliebte, Refektorium. Ein paar Gedanken weiter, saß er schon mit seinem Bier in der Hand an einem Tisch. Doch auch bald war er zu müde um noch etwas zu tun und nachdem er seinen Krug geleert hatte stand auch er auf und begab sich in sein Zimmer, in dem er dann auch bald darauf einschlief.



27.02.2003 21:55#99
Angroth So schnell es den dreien möglich war erreichten sie das Kastell über einen bis dahin dem Sumpfler unbekannten Pfad, welcher allerdings den verletzten schonte, welcher sich nicht gerade bei seinen Kräften befand! Die Statue forderte emotionslos und unberührt wie immer ihren Tribut, bekam ihn auch nach hastigem Suchen zugesteckt. Dann gingen sie weiter in die Halle, wo der Bürger letztendlich zusammenbrach. Angroth rief panikerfüllt und mit Blutverschierten Händen:

So helft uns doch, der Mann hier stirbt!

Cara jaulte nebenher, der Ruf hallte durch die Gänge und traf hoffentlich auf gütiges Gehör.



27.02.2003 21:59#100
shark1259 Shark erwachte. Er wusste nicht genau warum, denn weder war es laut gewesen noch hatte er schlecht geträumt. Aber irgendetwas in ihm sagte ihm, er solle aufstehen.
Schnell zog er sich an. Das viel ihm gar nicht so leicht, denn er war doch sehr müde. Nachdem ihm dieses Ritual geglückt war, verließ er sein Zimmer. Schnellen Schrittes ging er die langen Gänge des Kastells entlang hin zur Treppe. Die Treppe hinunter.
Nun höhrte er einen Hilfe schrei und seine Schritte wurden sogar noch schneller.Als er in der Eingangshalle ankam sah er zwei Männer und ein... ein Wolf? Egal. Shark dachte gar nicht darüber nacht. Einer der Männer schien schwer verletzt zu sein. Und ein anderer schien ihm bekannt zu sein. Es war Angroth, der ihm im Sumpf begegnet war. Shark nickte ihm kurz zu und dieser flehte um einen Trank.Ohne lange zu überlegen und ein Wort zu verlieren ging shark in einen Raum, der ihm bisher noch gar nicht bekannt war und nahm einen Trank heraus. Irgendwie wusste er dass dies der richtige war. Es war einfach so.
Zurück in der Eingangshalle übergab er Angroth den Trank.



27.02.2003 22:19#101
Angroth Wortlos nahm Angroth den Trank entgegen und sah dem Magier in die Augen, dank spiegelte sich in den seinen wieder. Dann verabschiedete sich der müde Mann auch schon wieder und murmelte noch etwas von "warum war ich jetzt wach?" und "wir sehen uns sicher bald wieder!", verschwand in Richtung seines Auftauchens. Nickend verabschiedete der hohe Novize ihn und flößte Carras das Gebräu ein, in der Hoffnung so die richtige Wirkung zu erzielen. Es dauerte seine Zeit bis der ungestüme Bürger wieder ganz bei Sinnen war und sich bei seinem Helfer bedanken konnte. Cara die Wölfin schleckte dem Verwundeten auch gleich fröhlich das Gesicht ab. Nicht lange hiernach endlich war er auch schon wieder in der Lage zu stehen. Angroth stand mit ihm auf und stützte den wackeligen Kerl ein wenig, wischte sich das Blut von den Händen. Bald würde er wieder seine Kleidung reinigen müssen, so sah es zumindest aus.

Der Sumpfler schimpfte mit dem baldigen Bruder was er denn für ein Hitzkopf sei, dabei beließ er es dann aber auch. Der Schläfer wollte das Carras lebte, und das tat er nun auch, nicht zuletzt mit Hilfe von Angroth und Shark. Sie blieben noch eine Weile und setzten sich in den warmen und angenehmen Innenhof, genossen die Luft und entkrampften einfach mal ihre Muskeln. Die Wunde von Carras sah gleich nicht mehr so schlimm aus, aber ein Verband würde besser sein, deshalb beschlossen sie zurück in das Pyramidental zu gehen und einen Verband zu besorgen, das Kastell wollten sie nicht weiter belasten, es hatte schon ein Leben gerettet. Und so fanden sie auch nach einiger Verwirrtheit und abblockens der Hilfe eines Dämons (wegen Kopfschmerzen) hinaus in die Natur.


27.02.2003 22:55#102
Gorr Mit einem Mal war der ganze Batzen Gold verschwunden. Das vorher überhäufte Schälchen war nun komplett leer. Aus der Dumkelheit vor ihnen schwebte den beiden Brüdern eine Kreatur von solcher Anmut entgegen, wie Gorr sie noch nie in seinem Leben gesehen hatte. Sein Hand ballte sich um den Griff seiner Axt, beim Anblick dieses Geschöpfen, bereit jeden Moment gegen den Krieger aus Beliar's Reich zu kämpfen. Du brauchst keine Furcht haben... ich bin hier um euer Anliegen zu erhören... Gorr brach unter den heftigsten Kopfschmerzen zusammen die er je gehabt hatte. Was soll das? Was zur Hölle bist du? Wie kommst du in meinen Kopf ? der Dämon flog weiter auf die Beiden zu, auch Schmok stand gebannt auf seinem Platz. Ich werde alle eure Fragen beantworten. Ich bin ein Dämon beschworen aus Beliars Reich, um meine Lebzeit hier in diesem Kastell zu verbringen und die Magier bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Ich kommuniziere mit dir über eine wesentlich weiter entwickelte Sprache, als eure primitive Verständigung durch Laute. Ich kann deine Gedanken lesen und meine Gedanken ebenso in deinen Kopf projezieren. Nun, veratet mir...was ist euer Anliegen? Gorr stand ein wenig konfus da, doch dann antwortete er: Wi...wir suchen jemanden, der uns einige Substanzen beschaffen kann, Substanzen ähnlich wie Tränke. Schmok schaute Gorr verwirrt an als sein Schock sich langsam lößte. Warum redest du mit dem Vieh...? Gorr warf ihm einen scharfen Blick zu Klappe zu, Bruderich ! fuhr er ihn an und wandte sich wieder dem Dämon zu. Ich denke eine sehr weise Magierin aus den Kreisen unseres Kastells wird euch helfen können, ihr Name ist Meditate, sie hällt sich gerade im Lager der kriegerischen Frauen auf.Das ist alles was ihr wissen müsst...nun geht! Gorr und Schmok waren nicht in der Lage dem etwas entgegenzusetzen also bewegten sie sich langsam rückwärts auf den Ausgang zu. Als sie draussen waren fragte Schmok verwirrt: Was jetzt? Was sollen wir tun? Und was meinte er mit dem "Lager der kriegerischen Frauen" ? Gorr dachte ein wenig nach. Mir macht mehr Sorgen dass ich gerade tierisch Kohle los geworden bin, und wir immernoch keine Antworten haben. Ich denke er meint das Amazonenlager, ich kenne den Weg, lass uns aufbrechen !


28.02.2003 15:44#103
Erzengel So, ein weiteres Buch war dem Wissen von Kain hinzugefügt. Diese Fledermäuse waren viel interessanter, als er geglaubt hatte, hier im Kastell gab es doch sicher auch einige davon. Er ging an Horaxedus, welcher immer noch in einem Buch las, vorbei in Richtung Refektorium.

Ihr habt doch auch sicher so eine Art...ach wie heißen die noch mal... Brötchen, diese kleinen runden Mini-Borte? Der Dämon starrte Kain an und verzog dabei keine Mine, offenbar hatte er verstanden, den er verschwand sogleich in der Küche. Was da drinnen wohl vor sich geht? Kain stand von dem gut gepolstertem Stuhl auf und ging langsam auf die Küchentür zu, Schritt für Schritt. Er stand jetzt genau vor der Tür und legte seine rechte Hand auf die Klinke. Plötzlich schlug die Tür kräftig in weitem Bogen auf und Kain landete auf dem frisch gebohnerten Fußboden, wobei er diesen noch einige Meter entlang rutschte. Erstaunlicherweise war seine Robe sauber geblieben, er sollte sich lieber darüber freuen, anstatt sich zu wunder.

Schon nach wenigen Minuten saß er am wieder am Tisch und aß die angeblichen Brötchen. Das konnten auch keine sein, sie schmeckte irgendwie anders, als er sie in Erinnerung hatte, außerdem war ein großen Loch in der Mitte deutlich zu sehen. Ähm...hallo? Wieder erschien der Dämon vor ihm. Was sind das? Er empfing die Antwort unter donnernden Schmerzen. Beagles. Brötchen waren wohl aus, naja egal, diese Dinger waren auch gut. Er hatte solange in der staubigen Bibliothek gesessen, sodass er nun ein wenig frische Luft gut vertragen konnte. Deshalb ging er, mit seinem Beagle in der Hand, zum Innenhof.

Heute war leider etwas bewölkter, als an den letzten Tagen, dennoch genoss Kain es unter der Esche zu sitzen. Nach einiger Zeit entdeckte er seinen Balkon und eilte schnell wieder ins Kastell, vorbei an der Bibliothek, wo er Horaxedus zurief, das er schlafen gehen würde, hoch in den ersten Stock, in sein Zimmer.
Innen schloss er den Raum ab und öffnete die Tür zum Balkon, den er sofort darauf betrat. Er liebte den herrlichen Ausblick von hier oben, es gab ihm ein Gefühl der Freiheit. Frei von der Welt, von allem... von seinen Problemen... frei, von den Gedanken an ihn...

Da fiel Kain eine Lied aus... von damals ein.


Wie teuflisch muss es sein, dass es scheint ich wollte dir

schaden und dass du leidest, ich werd doch selbst gefoltert hier
Es ist schwierig abzuschätzen, doch es ist sicher nich mehr weit
diese Tage sind die Letzten, der Spuk ist bald vorbei...

...und wir sind frei

frei

und wir sind frei

frei


Als ob wir leiden müssten, macht es uns schwach, ängstlich und krank
und ich glauben, dass ich nicht wüsste, wie es ist, wenn der Schmerz dich übermannt.

Die paar Tage sind es noch und beendet ist das Leid

Halte deine Hoffnung, wir sind bald schon alle frei


und wir sind frei

frei

und wir sind frei

frei


Stumpf, müde und kühl, macht uns das Leben hier

so stirbt das Mitgefühl für den, in der Zelle neben dir

Doch behalte deine Sinne da ist Licht am Horizont

dort regnet Feuer von dem Himmel wenn der Erlöser wiederkommt
und wir sind frei

frei

und wir sind frei

frei

und wir sind frei.

frei

und wir sind frei

frei



frei

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*editier* habe ich völlig vergessen: (c) by Glashaus (oder zumindest deren Plattenfirma)



28.02.2003 22:00#104
Zloin Zloin wachte auf. Er hatte sehr gut geschlafen nach dem Spaziergang gestern. Er beugte seien Kopf über die Schachtel mit seiner Ratte drinn. Sie schlief noch, und das sollte vorerst auch noch so bleiben. Leise zog er seine Magierrobe an und verliess er sein Zimmer und ging die Trepper herunter.
Es war wie immer alles gleich und darüber war Zloin sehr froh.Er mochte Veränderungen nicht sonderlich. Am liebsten wollte Zloin mitten in einem Moment (einem Moment in dem es allen gut geht) einen Hebel ziehen, so dass es keine Veränderungen mehr gab. Doch leider gab es so was nicht. Auch nicht so schlimm!

Er ging ins Refektorium und bestellte sich ein doppeltes Glas Milch mit einer Wurstplatte und jede Menge Käse.
Er genoss sein Frühstück und verschlang sein Essen. Als er danach gegessen hatte fiel ihm ein, dass er eigentlich noch gar nie sich Zeit genommen hatte, das Kastell so richtig zu durchsuchen!
Heute wollte er das Kastell so richtig unter die Lupe nehmen und die verborgensten Stellen finden!
Datendurstig schmiss er das Tuch auf den Teller und begab sich in die Gänge. Dort streifte ihn ein Mann sein Weg.
Er hatte eine Lehrlingsrobe an.

"Sei gegrüsst Lehrling. Mit wem hab ich denn hier die Ehre zu reden?" fragte Zloin in einer freundlichen Stimme.



28.02.2003 22:12#105
HoraXeduS Irgendwo musste es doch einen Raum für die Werkstatt geben, einfach nur irgend... oha! Beinahe hätte Horaxedus schon wieder einen Magier umgerannt. Nur das nicht!

"Ich bin Horaxedus, also ich meine, es ist mein Name." Der Lehrling räusperte sich und war darum bemüht, eine gerade, aufrechte Haltung anzunehmen. "Ich bin erst eine kurze Zeit hier, doch es gefällt mir ausgezeichnet. Wer seid Ihr? Kann ich Euch vielleicht irgendwie behilflich sein?"

Hatte er sich da etwas zu weit vorgewagt? Was sollte der Magier denken, dass er ihm gleich seine Dienste anbot? Dass er es mit einem Kriecher zu tun hatte? "Ich bin kein Kriecher." sagte Horaxedus impulsiv. Oh nein, wie peinlich!


28.02.2003 22:19#106
Zloin Zloin schaute ein wenig komisch drein.

" Äh nein, eigentlich brauch ich nicht deine Dienste. Ich bin Zloin; Zloin Vis. Ich bin Magier hier im Zirkel. So, war schön mit dir zu reden HoraXeduS! Ich wünsch dir auf jeden Fall noch viel Spass hier im Kastell. Lass es mich wissen wenn du Fragen hast.".

Zloin verabschiedete sich und liess HoraXeduS hinter sich. Er ging zuerst in die Eingangshalle und schaute sich um. Auf dem Boden war das rote Pentagramm und daneben eine steinerne Dämonenfigur mit einer Schale in den Händen.Zloin konnte sich noch erinnern als er bei der Zeit bei den Lees mal im Kastell war. Sie mussten Erzbrocken in die Schale legen, danach nickte die Figur und die Erzbrocken gingen in Luft auf. Es war der Spendeteller.
Er glitt mit der Hand in die Hosentasche und krammte einige Goldmünzen hervor und legte sie in die Schale.
Doch leider passierte nichts - das funktionierte wahrscheinlich nur mit den Nicht-Kastellmagier.



01.03.2003 06:12#107
HoraXeduS Die Situation war zutiefst unangenehm. Man konnte mit Fug und Recht behaupten, dass Horaxedus sich erneut einem Magier des Zirkels auf eher ungewöhnliche Weise vorgestellt hatte. Zwar hatte dieser freundlich reagiert und ihm sogar Hilfe versprochen, wenn er einmal welche brauchen sollte, doch einen Augenblick später war der Magier Zloin auch schon verschwunden.

Horaxedus seufzte. Nun, es war ja nicht zu ändern. Etwas enttäuscht und zugleich erschöpft lehnte sich der Lehrling gegen die Tür, vor der er stand. -Und im nächsten Moment lag er auch schon in dem dahinterliegenden Zimmer, nach Maikäferart, auf dem Rücken.

Gerne hätte er sich ein wenig orientiert, doch da die Tür sich hinter Horaxedus sofort wieder geschlossen hatte, war es stockfinster im Raum. Zu allem Unglück liess sich die Türklinke nicht einen Millimeter bewegen. Gefangen in einem dunklen Raum, von dem er nicht wusste, wie gross er war und was (oder wer?) sich ausser ihm noch darin befand, fühlte sich Horaxedus zunehmend unbehaglich und dieses Gefühl nahm noch an Intensität zu, als er feststellen musste, dass das Fenster, zu dem er sich eine kleine Ewigkeit lang mühsam hingetastet hatte, ebenfalls wie verrammelt war.

Was sollte der Lehrling jetzt tun? Um Hilfe rufen oder versuchen, die Tür einzutreten oder gar das Fenster einzuschlagen? Das fehlte gerade noch. Er war bereits einmal unangenehm aufgefallen heute, das musste er ja nun wirklich nicht unbedingt wiederholen.



01.03.2003 12:13#108
Erzengel Kain hatte sich gestern noch schlafen gelegt und wurde nun vom Sonnenaufgang geweckt. Schon merkwürdig wie sein Schlafrhythmus aussetzte, mal wachte er Mittag mal Morgens auf, manchmal sogar mitten in der Nacht, wie alle anderem Schwarzmagier auch. Aber ein Schwarzmagier war er ja noch lange nicht, erst mal müsste er überhaupt Magier werden und die Grundsätze beherrschen. So sehnlichst wünschte er sich diesen Moment herbei, fast so sehr wie ein Moment... ihm.
Nein, er würde jetzt nicht traurig werden, er hatte es satt dauern zu trauern. Stattdessen ging er gleich in Phase 2 über, die Wut und nachdem etwas kaltes Wasser in den Waschräumen diese Wut vertrieben hatte, machte er sich auf zum Refektorium. Ein Frühstücksmenü bitte. So was wurde hier wohl eher selten bestellt, außer Kain saß niemand im Speisesaal, wie immer. Das hatte er hinter sich gebracht und er ging in die Bibliothek, wie immer.

Er konnte es kaum glauben, das hier wirklich so eine Art Routine für ihn entstanden sein könnte, das tatsächlich schon alles hier selbstverständlich war und das es ihn teilweise sogar schon langweilte. Selbst der Keller war keine große Herausforderung mehr für ihn, also überlegte er, was er ansonsten noch tun könnte und schlenderte dabei weiter durch die Gänge des Kastells.
Kannte er diese Tür nicht irgendwo her? Er betrat den Raum und fand sich in der Kapelle mit der Orgel wieder. Dieses mal war es nicht so staubig und mit Spinnenweben bedeckt wie letztes mal. Hier und da waren Dämonen zu sehen, die ständig hin und her flogen, um ein weiteres Staubkorn zu entfernen. Anscheinend hatte er irgendetwas geweckt als er auf der Orgel gespielt hatte, aber vielleicht sollte der Raum auch einfach nicht mehr in Vergessenheit geraten. War er das überhaupt jemals?

Doch Kain war jetzt nicht nach spielen, deswegen verließ er den Raum und setzte seinen Weg zur Bibliothek fort. Dort angekommen suchte er dann weiter in den Regalreihen nach interessanten Büchern, wie immer.



01.03.2003 17:29#109
Angroth Wieder einmal betraten die beiden das Kastell, Angroth zählte schon nicht mehr seine Besuche, einmal weil er wahrscheinlich nicht mehr so weit zählen konnte und zum anderen weil es völlig unwichtig war wie oft man welchen Ort besucht hatte. Und im Kastell konnte man nie sagen das man sich auskannte, auch wenn man Bewohner war. Dieses mystische Bauwerk neigte ja dazu, über Nacht alles umzuräumen und ständig anders zu stehen. Eine Tatsache die es nicht minder interessant machte hier einmal vorbei zu schauen. Doch nun war es wieder an der Zeit sich auf seinen Grund zu konzentrieren, weshalb er dem Kastell und seinen Bewohnern erneut seine Aufmerksamkeit schenkte. Die Konzentration schien stark zu wirken, denn sogleich kam ein Dämon und sprach auf äusserst Schmerzerfüllende Weise:

Tränke willst du. Folge mir!

Auch Cara hatte ihn anscheinend "gehört" und winselte unter Kopfschmerzen. Dann flog das beschworene Wesen davon, einen der vielen Gänge entlang, vorbei an dutzenden Gemälden und Wandteppichen in Samtrot. Der Schmerz ließ nach.


01.03.2003 17:36#110
shark1259 War das ein Traum gewesen, letzte Nacht. Irgendwie war es ihm so real vorgekommen. Aber woher sollte er denn wissen, in welchem Raum er zu gehen hatte, wenn er einen Trank suchte. Und woher, welcher der richtige war. Also musste es fast ein Traum gewesen sein. Aber warum träumte er solchen Unsinn. Diese, und noch mehr fragen tummelten sich in sharks Gedanken. Mit eiskaltem Wasser, wusch er sich das Gesicht und gleichzeitig auch das wirre denken ab. Er stempelte es einfach einmal für den Moment als Traum ab, was war denn schon dabei, wenn man mal wirres Zeug träumte. Das konnte ja auch jedem einmal passieren. Es war ja nichts besonderes.
Shark verließ sein Zimmer, nicht nur um irgendwo hinzugehen, in diesem Fall ins Refektorium, auch um damit seine Gedanken im Zimmer zurück zu lassen. Wie immer schritt er im schnellen Schritte die Gänge des Kastells entlang. Wie immer dauerte es einige Zeit bis er die Treppe erreicht hatte, denn die Gäng waren wirklich sehr lang, obwohl man es außerhalb des Kastells gar nicht so stark vermutete, wenn man es sah.
Nun hatte shark endlich die alte Treppe erreicht und ging langsam die Stufen hinunter. Nun trieb ihn schon mehr der Hunger als der Gedanke, auf andere Gedanken zu kommen. Denn man roch direkt die guten speisen vom Refektorium.Als er gerade die Treppe heruntergekommen war, sah er gerade einen Dämon, mit einem Mann einen Gang entlang gehen. Zuerst nahm shark es nur zur Kenntnis, doch dann sah er genauer hin und erkannte, dass da ein Wolf dabei war. Ein Wolf, an was erinnerte ihn das? War der Mann da nicht Angroth aus dem Sumpfe? Schnell rannte shark zu ihm, und tatsächlich war er es. War sein Traum also doch nicht nur ein Traum gewesen.

"Seid Gegrüßt Angroth. Was führt euch ins Kastell?"



01.03.2003 17:52#111
Angroth Angroth wandte sich herum und erblickte den Magier, dessen Name ihm leider nicht geläufig war. Er dachte daran, und sofort kam der Dämon ihm zu Hilfe. Es war zu spät für den hohen Novizen sich noch zu wehren, und so brach eine Kopfschmerzwelle über ihn herein. "Shark ist sein Name." sprachen die tausend Stimmen zu ihm, jaulen ging von Cara aus. Dieses Mal ließ der Dämon nun von Angroth ab und wandte sich direkt dan das kleine Knäul, welches da weinend am Boden herumrutschte. So gut ein fliegendes Geschöpf es vermochte beugte es sich herab und gab aus einem sehr primitiven Mund glucksende Laute und entferntes Bellen von sich, wobei es auf und ab wippte. Der Sumpfler bedachte das Gefühlslose Ding mit einem überraschten Seitenblick und verschränkte die Arme vor der Brust als sein Wort wieder dem dunklen Kastellaner galt:
Ich brauche Heiltränke, wer weiss was mich alles während meiner Reisen ereilen kann? Ich hatte ja nicht damit gerechnet in derart kurzen Zeitfolgen auf euch zu stoßen. Wisst ihr wo ich Tränke bekommen kann? Es eilt mich nicht, hier passiert mir ja wohl auch keineswegs etwas. Ein besonders lautes Glucksen ertönte, Angroth sah hinüber zu dem wippenden Dämon und einer Cara die verwirrt aber Still den Kopf schiefgelegt hatte. Anscheinend hatte der Dämon telephatischen Kontakt vermieden und suchte eine andere Kommunikation. Ausser vielleicht Kopfschmerzen, wenn man eure Kreaturen betrachtet...



01.03.2003 18:15#112
shark1259 "Wieso in so kurzen Zeiträumen? Wann haben wir uns denn das letzte Mal gesehen. Das war doch im Sumpf, oder nicht?"

Shark kamen nun auch schon selbst die Zweifel, ob doch alles nur Einblidung gewesen war. Er sah Angroth an, und der schüttelte nur den Kopf.
"War es also kein Traum? Hab ich dir also wirklich einen Heiltrank gegeben? Naja, etwas komisch ist mir, aber eigentlich ist es ja nichts schlimmes."
Wirklich fühlte er sich nun ein wenig flau im Magen, verdrengte aber den Gedanken schnell und widmete sich wieder dem Besucher zu:

"Mit den Tränken wirst du leider nicht viel Glück haben. Die geben normalerweise nur Heiler aus. Da kann ich dir eigentlich nicht weiterhelfen."
Shark dachte kurz nach und überlegte eine Lösung:

"Doch woher habe dann ich den genommen, den ich dir übergeben habe?
Da wo einer ist, müssten doch theoretisch auch mehrere sein... Wenn du wirklich genug Zeit hast, dann lass uns auf die Suche nach ihnen gehen."


01.03.2003 18:29#113
Angroth Angroth nickte begeistert und wollte sogleich los. Der Dämon war noch mit Cara beschäftigt, die kleine saß weiterhin verwirrt herum und schaute auf das wackelige und glucksende Wesen mit Riesenflügeln. Es wurde ihr dann doch zu Bunt und sie knurrte warnend vor sich hin, ihr Nackenhaar krauste sich. Sofort verstummte die Kreatur, aber sie redete scheinbar wieder über telephatie, denn Cara fing sofort an zu jaulen, aber ließ sich nicht wieder derlei einschüchtern und biss dem großen Etwas in den Schwanzzipfel. Ein Röcheln ertönte und der Dämon entzog sich dem Welpenbiss, krächzend und fauchend schwebte er hastig den Gang fort. Shark und Angroth tauschten einen Blick aus, der Sumpfler zuckte die Achseln. Endlich lief der Magier vor, der Besucher folgte ihm auf dem Fuße. Allerdings schien Shark nicht genau zu wissen wo es langgehen sollte, also liefen sie in die Richtung in die das beschworene Geschöpf verschwunden war. Der Gang schien lebendig zu sein, wie ein magisches pulsieren erweckte es den Eindruck der Wände. Hinter den beiden Männern lief eine äußerst stolze und triumphierende Cara her....



01.03.2003 18:50#114
shark1259 Wohin er genau gehen musste wusste shark tatsächlich nicht. Er versuchte sich ein wenig an sein Erlebnis in der vorangegangen Nacht zu erinnern, doch irgendwie blieb es ihm verschleiert. So ging er einfach mal an jedem gekreuzten Gang links, warum wusste er nun selbst nicht genau, doch es war wiederum so ein "Gefühl". Auf dem Weg versuchte er sich ein wenig über diesen Angroth schlau zu machen:

"Du bist also aus dem Sumpf..."
Ok, das war nicht gerade der beste Anfang für ein Gespräch gewesen, doch zum Glück hatte es Angroth anscheinend ohnehin nicht verstanden, denn er fragte nach, was der Magier gesagt hatte:

"Woher hast du eigentlich diesen Wolf? Darf ich überhaupt "Du" zu dir sagen. Ich bin heute nur ein wenig zerstreut."

Shark war es ein bisschen peinlich, wie er mit dem Sumpfler gesprochen hatte, doch nun war es gesagt, und er konnte ohne hin nichts mehr daran.
Also wandte er sich weiter den Gang entlang. Da fiel ihm auf einmal eine Türe auf, die ihm vorher sicherlich noch nie aufgefallen war. Und sie kam ihm merkwürdig vertraut vor. War die nicht die gewesen, die er auch...
Der Wolf an Angroths Seite fing plötzlich an zu knurren und unterbrach den Gedankengang des Magiers. Spürte er auch, diesen komischen Hauch dieser Türe und auch des Zimmers dahinter?



01.03.2003 19:03#115
Angroth Angroth sah zu Cara und wieder zu Shark, der Mann wusste anscheinend selbst nicht was dies für eine Tür war, aber auch egal. Er ignorierte den Luftzug, eine Fähigkeit die ihm eigen schien, und auch seine kleine Knäuelbegleiterin, die immer noch knurrte und langsam, mit dem Selbstbewusstsein einen Dämon vertrieben zu haben, ging sie auf die knarrende Tür zu. Den hohe Novizen kümmerte dies wie gesagt nicht, er achtete auf Shark und versuchte seine Fragen sinngemäß zu beantworten. Langsam sprach er, mit einem gewissen Mitleid in der Tonlage:
Von mir aus duzen wir uns eben. Und sicher komme ich aus dem Sumpf, warum fragst....du?



01.03.2003 19:18#116
shark1259 Shark überhöhrte die leicht sarkastische Antwort seines Gefährten und ging nicht näher darauf ein. Er ging dem Sumpfler nach. Und betrat den Raum. Es war wirklich der, den er schon aus jener Nacht kannte. Nur waren es damals andere Umstände gewesen. Damals hatte er ihn ohne jegliche Zweifel betreten, und nun... Nun war er sich nicht einmal mehr sicher ob er sich überhaupt mit Recht in diesem Raum war, geschweige denn dass er sich hier auch nur nehmen konnte was er wollte.
Er sah sich jetzt erstmal im Raum um: Er war alt, und kam ihm fast noch älter vor als das Kastell selbst, obwohl er natürlich wusste, dass dies vollkommen unmöglich war. Die Spinnen hatten hier anscheinend einen Spielplatz denn alles war voll von ihren Netzen. Ein recht großer Tisch stand in der rechten Ecke auf dem allerlei Flaschen und Gefäßestanden. Auf jedem war eine Ettikette mit sehr seltsam aussehenden Zeichen drauf. Shark hatte absolut keine Plan, welche davon Heiltränke waren, und welche vielleicht zum vergiften verwendet wurden. Oder besser gesagt werden sollten.
"Weißt du was davon ein Heiltrank ist, und was nicht? Ich nämlich bin in solchen Sachen nicht unbedingt sehr gewannt. Auch wenn es am besagten Abend vielleicht so ausgesehen haben mochte. "



01.03.2003 19:32#117
Angroth Draufgängerisch und sorglos griff der hohe Novize zum ersten Trank und öffnete mit einem hohlen Geräusch die Flasche. Ein Atemzug später schmiss er den trank angeekelt in die Ecke, es roch wie Trollpipi. Woher er wusste wie Trollpipi roch wusste er nicht, aber es kam so hin. Die Flasche zerbrach mit einem schrillen Splittern, mehrere Spinnweben mussten ihre Existenz aufgeben. Die nächste Flasche beroch er gar nicht erst, er kippte sie einfach in sich hinein. Der Sinn entzog sich jeder Nachvollziehbarkeit, denn einen Trank zu kosten musste nicht seine positive Wirkung entfalten, es konnte auch nach hinten losgehen. Ein süß-scharfer Geruch (absicht) rann seine Kehle hinab, er verzog sein gesicht, aber ließ es geschehen. Dann warf er Shark auch einen herüber, der ihn gekonnt fing.

Probier mal die purpurnen, die hab ich noch nicht gehabt.

Lallte er.



01.03.2003 19:39#118
HoraXeduS Es war später Nachmittag, als Horaxedus die Augen aufschlug. Die letzten Strahlen der fast schon frühlingshaft anmutenden Sonne erhellten noch in mattem Rot den Raum, in dem der Lehrling seit der vergangenen Nacht eingesperrt war.
Nicht sehr groß war das Zimmer, doch ein Mann würde wohl einige Schritte in jede Richtung machen müssen, bevor er an eine Wand stoßen würde. Zimmertür und Fenster, die beiden Schufte, die Horaxedus den Ausgang aus dem finsteren Raum vor einigen Stunden standhaft verwehrt hatten, lagen in einander gegenüberliegenden Mauern versenkt. Der Lehrling selbst hockte am Boden, in einer warmen Ecke und hatte den Kopf auf die angezogenen Knie gebettet. So musste er wohl eingeschlafen sein.

Moment, wieso war diese Ecke eigentlich warm? Horaxedus beugte sich nach vorn und langte hinter sich an die Wand. Sie war von angenehmer Temperatur, was sicher nicht allein von seiner eigenen Körperwärme stammen konnte. Nun, wahrscheinlich gab es auf der anderen Seite der Wand einen Kamin, dessen Abwärme man auch auf dieser Seite spüren konnte. Aber wieso war dann die Wand bis zum Boden, und dieser sogar selbst ein Stück weit, angewärmt? Da musste es sich schon um einen Schornstein handeln, der aus einem Kamin in einem tiefergelegenen Stockwerk hervorging. Aber der Lehrling stand doch im Erdgeschoss? Augenblicklich überkam ihn eine Gänsehaut. Horaxedus wollte besser gar nicht wissen, wozu ein Kamin im Keller des Kastells wohl verwendet würde und so beschloss er, sich lieber weiter in dem fast leeren Raum umzusehen.
An einer der Wände stand ein hohes, schmales Regal, während an einer anderen eine Art langer Arbeitstisch entlangführte. Beide Möbelstücke waren leergeräumt und etwas staubig, machten aber einen soliden Eindruck. Mehr gab es nicht zu sehen. Mithin beschloss Horaxedus, nach einer Möglichkeit zu suchen, diesen Raum wieder zu verlassen.

Der Lehrling erhob sich also umständlich vom Boden und ging auf die Zimmertür zu, wobei ihm völlig unvermittelt der gläserne Dolch aus dem Ärmel rutschte. Er fiel auf die hölzerne Fläche des Arbeitstisches und zersprank dort leise klirrend in tausend Stücke.

Erschrocken wankte Horaxedus einen Schritt zurück. Wie hatte das geschehen können? Dieses war doch derselbe gläserne Dolch gewesen, den er noch vor wenigen Tagen voller Wucht gegen eine Wand geworfen hatte! Und nun zerbarst die Waffe, als sie nur eine handbreit tief auf eine Holzplatte rutschte? Der Lehrling trat nachdenklich einen weiteren Schritt zurück und stiess mit dem Ellenbogen gegen die Tür, die sich geöffnet haben musste, als der eingesperrte Horaxedus durch das überraschende Ende des gläsernen Dolches einen Moment abgelenkt worden war.
Doch schon in der nächsten Sekunde hellte sich Horaxedus’ Miene plötzlich auf, gerade so, als hätten sich soeben die Puzzleteile eines Rätsels hinter seiner Strin zusammengefügt. Er schüttelte lächelnd den Kopf und verliess den Raum, um sich zu seinem Zimmer zu begeben. Er würde sich jetzt wirklich waschen müssen, denn er war ganz staubig geworden. In seiner neuen Werkstatt.


01.03.2003 21:46#119
TheRock Gähnend wachte der Schwarzmagier auf, er hatte sich von den Strapazen der Prüfung und des vorangehenden Trainings gut erholt,
um zu gucken ob es schon wieder weiter gehen würde mit dem Lernen bekleidete sich Rock und verließ sein Zimmer..

Auf seinem weg durch das Kastell stellte er mit bedauern fest, dass diese Wohltuenden ,teilweise traurigen Klänge fehlten..

In der Bibliothek fand er nichts was auf weiteres Lehrmaterial hinwies.. also fragte er einen Dämon ob etwas für ihn hinterlegt wurde..
die Antwort war ja, aber der Dämon wüsste auch nicht wo diese jetzt zu finden wären.. außerdem seien jetzt keine Bücher auf seinem Platz.. also müsse er auf seinen Lehrmeister warten bis dieser ihm seine Lehrmatierialien gäbe..
Also verzog Rock sich ins Refektorium wo er erst mal frühstückte..da dieses aber etwas trocken ausgefallen war wünschte sich der Schwarzmagier noch eine Milch.. schön kalt..

Bei dem Glas Milch sah Rock aus dem Fenster und erblickte zum ersten Mal diesen wunderschönen Nachthimmel, bisher hatte er ni auf soetwas geachtet.. schluck für schluck trank er sein glas leer und bewunderte diesen Nachthimmel..Rock verließ dann das Refektorium und begab sich in den Innenhof um besser den Sternenhimmel begutachten zu können..



01.03.2003 22:06#120
Erzengel Stunden war er umhergeirrt, doch er hatte nichts gefunden und langsam aber sicher wurde er müde. Er ging durch die Reihen aus Regalen, vorbei an der Kapellentür, hoch in den ersten Stock, hinein in sein Zimmer. Wie immer schloss er den Raum von Innen ab. Als er sich zu seinem Panorama Fenster hindrehte, sah bemerkte er zum ersten mal, das er auch bei Nacht einer wunderbare Aussicht hatte. Es kam ihm so vor, als ob die Sterne heute noch heller leuchteten als sonst. Sie funkelten nicht nur, sondern leuchteten richtig auf.
Erst jetzt bemerkte er den Grund es war Vollmond, das hatte er völlig vergessen, heute war Monatsende. Sein Balkon reichte jedoch nicht, die magisch Mauer, von der er abstand, verwehrte Kain den Ausblick auf weitere Sterne. Erneut ging er zur seine Zimmertür und schloss auf, wieder im ersten Stock ging er in Richtung Innenhof.

Dort angekommen erblickte er einen Schwarzmagier, der ebenfalls den schönen Sternenhimmel erspäht hatte. Kain wollte ich nicht stören und setzte sich still hin, mit respektvollem Abstand zu dem immer noch in den Himmel versunkenen Magier.



01.03.2003 22:15#121
TheRock Ein wirklich schöner Mond.. ich muss blind gewesen sein all die Monate..Jahre..
Rocks Blick wanderte von stern zu Stern.. als sein Blick fast bei dem Rand des Innenhofes angekommen war, und er das Dach sah anstelle der Sterne erblickte er den Lehrling den er bereits einmal im Refektorium getroffen hatte, ihn dann aber wegen Übermüdung verlassen musste..
Wie Rock sah auch er in den Himmel, anscheinend war Rock nicht der einzige der von dem Nachthimmel angezogen wurde..
Langsam näherte er sich der sitzenden Person und ließ sich neben ihr auf der Bank nieder..

Entschuldigt wenn ich euch störe, aber ich habe bisher noch niemanden des Nachts im Innenhof gesehen der den Himmel bewundert..
wie ich seid heute..



01.03.2003 22:22#122
Erzengel Sind wunderschön nicht war? Die Sterne Kain hatte gar nicht überlegt, was er da gesagt hatte. So direkt und unförmlich, das war so gar nicht seine Art. Sonst platze so etwas nie aus ihm heraus, er hoffte das dies das letzte mal gewesen sei.

Nachdem er seine sonst so starke Fassung wiedergefunden hatte, wartete er möglichst ruhig auf die Antwort des Schwarzmagiers.



01.03.2003 22:27#123
TheRock Ja, komischerweise sind mir die Sterne noch nie so aufgefallen..ich frage mich ob sich die Sterne jeder für sich bewegt oder alles von Beliar oder seinem Bruder angeordnet wird..
oder die Sterne sich gar nicht bewegen..


Die komischen Gedanken die gerade durch Rocks Kopf flogen verwunderten ihn selber.. aber da er auf seine Frage auch keine Antwort wusste wollte er natürlich eine bekommen..

Ich frage mich ob es Bücher über die Sterne in der Bibliothek gibt..habt ihr euch schon einmal mit unserem Firmament beschäftigt??



01.03.2003 22:34#124
Erzengel Sicher gibt es Bücher über die Sterne zum Beispiel Astronomie der Götter, außerdem steht in den Chroniken des Kastells etwas über einen Hohepriester namens Don-Esteban, er ist unterrichtet in der Kunst des Sternendeutens. Dieser Don ist den Chroniken zu folge noch nicht von unserem Meister zu sich geholt worden. Er lebt angeblich hier im Kastell... der Name ist euch nicht zufällig geläufig?



01.03.2003 22:44#125
TheRock Doch doch.. natürlich..
nur über diese Sachen wusste ich nichts..
ob er mich wohl in der Kunst des lesens der Sterngebilde unterrichten kann??Weil das würde mich schon interessieren..


Davon hatte Rock bisher noch gar nichts gewusst.. aber da er bisher leider auch noch nicht all zu viel mit dem Don zu tun hatte, außer bei der Sache mit seiner Verhaftung und Einkerkerung, war ihm nichts darüber bekannt.. Er müsste wohl mal etwas mehr Zeit in der Bibliothek verbringen, wenn er Zeit hatte..
Wärend er redete hatte er versucht Muster und Gebilde in den Sternen zu erkennen, manchmal hatte er das Gefühl etwas zu erkennen, doch sicher konnte er sich ja nicht sein.. nach seiner Prüfung würde er sich umfassend mit den Gestirnen befassen..



01.03.2003 22:48#126
HoraXeduS Wenn Horaxedus nicht dauernd über die Herstellung von Glas nachgedacht hätte, oder besser gesagt, sich darauf gefreut hätte, dann wäre er die Treppe von seinem Zimmer aus hinuntergegangen und geradewegs zum Refektorium. Genau so nämlich hatte er es sich vorgenommen, als er sich in seinem Zimmer gewaschen und seine Lehrlingsrobe ausgeklopft hatte.

Nun aber kreisten seine Gedanken und ebenso tat es auch Horaxedus. Er zog seine Bahn durch die verwinkelten Gänge des Kastells und erkannte nicht einen Gang wieder und nicht eine der vielen Türen, die er passierte, kam ihm bekannt vor. Oder eigentlich doch, denn sie sahen im Prinzip fast alle gleich aus.
Doch was war das? Ein leises knurrendes Geräusch drang an sein Ohr. Konnte das sein? Ein Wolf im Kastell? War Fenris hier? Das wäre ja ein Ding. Sofort öffnete Horaxedus die Tür, vor der er stand. Vor ihm stand tatsächlich ein Wolf. Ein Miniwolf. War das nicht das Tier von...

Und da sah der Lehrling die Bescherung. Im Halbdunkel Standen, oder sollte man besser sagen: hingen zwei Gestalten, deren Umrisse ihm bekannt vorkamen. Der eine war shark. shark, der Magier. Und der andere war Angroth. Der irgendwie leicht grünstichig ausschauende Angroth.



01.03.2003 22:55#127
Erzengel Ich kenn den Don nicht, aber nachdem, was ich bisher über ihn gehört und gelesen habe wird er euch das sicher beibringen. Ich weiß nichts genaueres über die Kunst des Sternendeutens, doch ich glaube nicht das sie eines Lehrers bedarf, der nötige Wille und Zeit für ein paar Bücher werden denke ich ausreichen.
Wenn ich fragen darf, mit wem unterhalte ich mich eigentlich? Ich rede mit euch und kenne nicht einmal euren Namen.



01.03.2003 23:00#128
Zloin Nachdem er sich ein wenig umgeschaute hatte verliess Zloin die Eingangshalle und bog dann nach links ab. Da war ein Gang, den Zloin noch nie sah. Er war sehr eng und sehr schlecht beleuchtet. Deshalb beschwor er sich eine Lichtkugel und erkundigte den neuen Gang.
Es war plötzlich sehr still. Er kam in einen total leeren grossen Saal. Viele Stützen bewahrten das Dach ein zu brechen und waren in Reih und Glied aufgestellt.
Der Staub lag auf dem Boden und verriet Zloin, dass dieser Saal wohl schon lange nicht mehr genutzt wurde. Am Ende war eine grosse Einbuchtung in die Wand mit einigen prunkvollen Fenstern. Es war so gross und so leer. Warum war der Raum nicht mehr in Benützung?
Dann erkannte er einen Thron am Ende des Saals. Er war gross und zeigte die Macht dessen, welcher einmals darin sass.
Zloin setzte sich drinn. Der Sessel war gemütlich eingerichtet; man konnte mehrere Tage darin verbringen.
Doch warum sollte Zloin noch weiter in diesem mystischen Raum verbringen? Er bemerkte dass seine Lichtkugel langsam aber sicher abnahm.
Mit dem letzten Licht eilte Zloin zurück aus dem Saal - aus dem verlassenen Thronsaal.

Nach der kleinen Expition in die Geheimnisse des Kastells ging Zloin noch nach oben zu Nâr. Er bemerkte, dass sich seine Ratte überhaupt nicht wohl füllte. Kein Wunder wenn sie in dieser langweiligen Kartonschachtel den ganzen Tag eingesperrt war.
Er nahm Nâr auf die Schulter, öffnete das Fenster und warf die Schachtel im hohen Bogen über die Bäume.
Er brauchte ein vernünftiges Zuhause. Einen richtigen Käfig mit Futterspender und einem Laufrad.
Zloin nahm sich einen Bleistift und ein wenig Pergament Papier und verzog sich ins leere Refektorium.
Er begann zu zeichnen wie der neue Käfig aussehen sollte. Eine grosser hölzerner Quader mit einem Futterspender und einem metallenen Laufrad; damit die Ratte nicht zu fett wird.
Ausserdem ein kleines Innenhäuschen, ein wenig grösser als die Ratte selbst, damit sie auch einen Platz hat sich zu verkriechen.
Die fertige Skizze legte er neben sich. Er brauchte also nur noch, der jemand davon etwas verstand.



01.03.2003 23:08#129
TheRock Oh.. sicher verzeit mir.. mein Name ist Rock, ich bin, wie ihr warscheinlich schon gesehen habt Schwarzmagier und seid ein paar Vollmonden im Kastell.. noch vor dem Umzug..
als es die Barriere noch gab..
Und wie lautet euer werter Name??

In Gedanken an die Barriere versunken kam Rock gar nicht darauf auf eine Antwort zu warten, wie in trance redete er weiter..

Da fällt mir ein.. die bläulichen Schimmer die des Nachts den Himmel überzogen haben werden wohl mein Interesse an dem Himmel getrübt haben.. wart ihr auch in der Barriere??

Wie aus einem Schlaf erwachte der Schwarzmagier und stellte fest dass er seinem Gesprächspartner gar keine Zeit für eine Antwort gegeben hatte..Rock hoffte trotzdem auf zwei oder mehr Antworten und wartete ab..


01.03.2003 23:20#130
Angroth Angroth und Shark tranken Trank um Trank, es war eine lustige Runde, doch da kam ein Schatten! Was war das für ein Schatten beim Schläfer? Der letzte Trank den der hohe Novize zu sich genommen hatte musste wohl halluzinogene Wirkungen haben, oder gar die Sinne verstärken? Denn der Schatten wurde größer und größer, die Tür knarrte ein wenig in der Bewegung, Spinnweben wirbelten mit Staub zusammen von monatelanger Starrheit auf, eine leichte und unbekümmerte Bewegung hatte sie alle durcheinander gebracht. Es war ein Mann, seiner Kleidung nach zu urteilen ein Kastellaner. Des Sumpflers Augen weiteten sich als er die Person erkannte, die sich vorsichtig aus den ewigen Schatten dieses Bauwerkes schälte. Hastig schluckte er herunter, bemerkte das auch Cara ihn erkannt hatte und rief, lauter als es notwendig war:

Ja, wenn das nicht der alte Horaxedus ist? Wie komme ich denn zu dieser Ehre? Ist das hier ein geheimer Treffpunkt? Sags schon, du kennst Shark ja.
Beiläufig klopfte er selbigem auf die Schulter, der grinste nur und kippte einen weiteren Trank weg, wieder kein Heiltrank. Eigentlich keine gute Idee alle Tränke gefahrmissachtend wegzuschießen, aber für derartige Überlegungen war es zu spät. Horax antwortete ihm er wolle zum Refektorium, und als Angroth einen fragenden Blick in den Raum stellte der sogar eine Spinne zum Lachen bringen konnte antwortete Shark dies sei eine art Mensa, ein Ort der Mahlzeiten. Freudig nickte er daraufhin und schlug vor, sie sollten jenes Refektorium zusammen aufsuchen, die zwei Trankprobanten konnten sich dann ihre Mägen freispülen. Und so liefen sie den Weg in jene steril weiß gehaltene Räumlichkeit. An einem Tisch etwas ferner des ihren saß ein Magier, allein, und in völligem Kontrast zu dem Weiß in Schwarz gekleidet und arbeitete an einer Zeichnung. Die drei Mannen und die kleine Wölfin setzten sich an einen Tisch und warteten auf eine Bedienung. In dem Raum war es still, man hörte nun leises kritzeln des Stiftes von jenem Mann dort drüben und das Hecheln der kleinen Welpe.



01.03.2003 23:24#131
Erzengel Die wenigen die mich kennen, rufen mich Kain, entschuldigt auch mich dafür. Ich bin manchmal etwas vergesslich. Die Erinnerung an die Barriere zog unweigerlich auch die Gedanken an seinen Vater wieder hoch. Wie er Kains schwangere Mutter verlassen hatte, um die Dämonen zu jagen, welche sein Heimatdorf vernichtet hatten. Ohne zu zögern war er ihnen in die Barriere gefolgt, dieser Bastard.
Plötzlich merkte Kain schon wieder seine Vergesslichkeit, er urteilte über jemanden den er niemals gesehen oder gar gekannt hatte. Als er wieder einen einigermaßen klaren Kopf hatte, antwortete er auf die Fragen des Schwarzmagiers.
Nein... ich war nie in der Barriere, obwohl ich manchmal kurz davor war hinein zu springen... ... ...die Welt hier draußen ist... war so... schrecklich für mich. Ich hatte die Hoffnung, das es vielleicht in der Barriere besser wäre. Kain erinnerte sich daran, wie er vor der Klippe stand und in das blaue Leuchten starrte, wie er kam und Kain davon abbrachte. Nein, jetzt nicht, mit aller Kraft riss Kain sich zusammen und machte weiter. Manchmal wäre ich schon gerne lieber dort gewesen.



01.03.2003 23:42#132
TheRock Etwas verwundert über diese Antwort erschauderte Rock.. bei dem Gedanken an das was kurz vor seinem Wurf in die Barriere geschehen war..
Äm.. ich glaube nicht dass ihr gerne dort drin gewesen wärt.. für mich war es zwar nicht so schlimm, aber die Umstände unter den ich da rein geworfen wurde waren schlimm für mich, und sind es immer noch, mein eigener Vater musste mir auf Geheiß des Königs meine Erinnerung an meine früheres Magier dasein löschen, ich habe keine Ahnung wie er es gemacht hat, aber wenn ich doch bloß die restlichen Erinnerungen zurück bekommen könnte.. oder gar alle.. aber ich glaube ich werde meinen Vater und damit auch den "Gegenzauber" niemals finden.. der Hof meines Vaters, ein recht kleiner war mal direkt vor den Östlichen Toren von Korinis..

aber laut meinen Informationen ist dort nur noch ein Schiffswrack und Gras..
Oh.. ich komme vom Thema ab..

Die Gedanken an dieses schreckliche Ereignis hatte Rock die ganze Trauer und Betrübtheit zurückgebracht die er für all das empfand was sein Vater tun musste und was er,der Mörder Rock davor getan hatte..
Dennoch versuchte er beim Thema zu bleiben..
Äm.. hm m.. also ich denke ich werde den don trotzem mal aufsuchen und fragen.. denn ich denke mit einem Lehrmeister dürfte es einfacher sein..


01.03.2003 23:54#133
Erzengel Tut mir Leid, mich verbindet ebenfalls ein... trauriges Ereignis mit der Barriere. Damals, da... ach lassen wir das. Der Don kann euch sicherlich besser helfen, Lehrmeister sind immer besser als sämtliche Bücher über ein Fach. Glaubt mir ich spreche aus Erfahrung. Dieser Satz kam so leicht aus ihm herausgeplatzt und doch war es so schwer ihn wieder zu vergessen, Kal hatte ihm damals das meiste beigebracht, über das... Ausleihen, ohne zu fragen. Und wie immer trug eine Erinnerung an Kal auch unweigerlich eine Erinnerung an ihn mit sich. Wieder zeriss er Kain innerlich, doch er durfte es den Magier nicht wissen lassen, sonst würde er ihn vielleicht für schwach halten.



01.03.2003 23:55#134
HoraXeduS Es dauerte nicht lange und ein Dämon eilte herbei, der shark einige der feinsten Pastetchen servierte, die Angroth je gesehen hatte. Ein anderer Dämon brachte gleichzeitig Horaxedus verschiedene Platten, reich belegt mit allerlei Fleisch und Früchten sowie einer unglaublich gut riechenden Sosse.

Als der Brauer seinen Arm hob, um seine Bestellung aufzugeben, waren die Dämonen bereits wieder fort. Horaxedus grinste shark aus dem Augenwinkel heraus an und auch der Magier konnte sich ein leichtes Grinsen beim Anblick des Hohen, aber hungrigen Novizen nicht verkneifen. Schliesslich fasste shark sich ein Herz: "Was möchtest Du denn essen, Angroth? Denk einfach dran und es wird Dir aufgetischt werden."



02.03.2003 00:03#135
TheRock Ja, ich glaube auch.. aber morgen muss ich mich wieder mit Büchern beschäftigen, meine zweite Prüfung wird in zwei Wochen anstehen.. dann werde ich mir eine kurze Auszeit gönnen und vielleicht irgendwo rumziehen..

Vielleicht wird das ja sowas wie eine Forschungsreise..
Vielleicht werde ich meine Vater suchen.. wer weiß..

Oder mal ins Mienental zurückkehren??


Rocks Gedanken flogen wirr umher und ließen ihn die seltsamsten Sachen denken.. und teilweise auch sprechen..

Naja.. es tut mir leid wenn ich euch mit meinem Gefasel langweile.. ich glaube ich brauche jetzt Schlaf.. oder etwas zu trinken..

Wobei der Schwarzmagier ja zu letzterem tendierte, da er so seine Trauer vielleicht vergessen könnte..



02.03.2003 00:16#136
Angroth Angroth sah seine Begleiter ein wenig misstrauisch an, aber sie schienen es ernst zu meinen. Da zuckte er mit den Achseln, im Kastell war wohl so ziemlich alles möglich, ausserdem kannte er die Dämonen ja von ihrer Dienerfunktion her. Er dachte an Cara und an das, was sie normalerweise aß, aber das war nicht dies was er gerne hätte, deshalb konzentrierte er sich auf seinen Hunger und wünschte sich ein riesiges Steak á la Gordon Bleu mit Pommes. Sekunden später vernahm er Flügelschlagen und ein röchelndes Ungetüm kam herbei, ein silbernes Tablett in der Kralle. Die Augen des hohen Novizen weiteten sich schon voller Vorfreude, aber er wurde bitter enttäuscht! Anstatt ihm das Tablett zu servieren flog der Dämon weiter zu der Schwanzwedelnden Wolfswelpen, die voller Fröhlichkeit leise vor sich hin schnaufte. Das Tableau senkte sich auf Höhe der Sichtbarkeit, ein ganzer Scavengerkadaver knusprig kross gebraten erschien. Das Tablett stand gerade auf dem Boden da begab sich der junge Magen auch schon auf Kriegsfuß mit dem Fleisch zu stehen. Aber die kleine schlang noch weiter und hinterließ nur ein enttäuschtes Gesicht ihres Herrchens zurück, welcher instinktiv "scheiße" fluchte. Kurz nach dem Ausdenken scholt er sich selber, denn er ahnte bereits was diese blind gehorchenden Dämonen nun heranbrachten. Als das flattern auch schon unheilvoll wie der Nemesis von Myrtana langsam herankam rollte Angroth schon unwohl die Augen, er würde sich vor den Magiern unwiederruflich blamieren. Das silberne Tablett sank auf den Tisch, er mochte gar nicht hinsehen. Er erwartete Reaktionen jeder Art von Shark und Horax, aber es herrschte nur Stille. Damit hatte er nicht gerechnet, aber vielleicht waren sie auch zu geschockt von den unflätigen Gedanken ihres Besuchers. Nach äonenlangem Kampf wie es ihm schien rang er sich dazu durch den Teller zu begutachten. Ihm rutschte das Herz in die Hose - Gordon Bleu und Pommes! Da hatte er wohl nicht laut genug gedacht bei seinem Fluchgedanken, und so genoß er sein Mahl doch noch unter den interessierten Blicken der beiden Kastellaner. Er fühlte sich unbeschwert, doch wer sagte das es keine Nachspeise gab......


02.03.2003 00:18#137
Erzengel Die beiden standen auf und schlenderten gemütlich ins Refektorium, wo sie sich bald bei einem guten Glas Rotwein wiederfanden. Merkwürdigerweise wurde Kain nicht so warm wie sonst immer, wenn er unter Alkoholeinfluss stand. Wobei er nie wirklich von Alkohol beeinflusst wurde, sondern lediglich ein wenig offener als sonst war. Ob das wohl an seiner Robe lag? Schließlich hatte sie ihn schon des öfteren vor Stürzen bewahrt, damals bei der Feier im Sumpflager und erst neulich im Keller, aber Horaxedus war auch immer dabei, es könnte auch viele andere Gründe haben, er so genau wollte Kain das auch nicht wissen. Momentan interessierte ihn vielmehr die Unterhaltung mit dem Magier, doch ihm fiel nichts ein worüber sie sich unterhalten könnten, deshalb wartete er darauf, das der Schwarzmagier begann.



02.03.2003 00:30#138
TheRock Das erste Glas Rotwein hatte eine Wirkung bei Rock wie Wasser.. das zweite ebenfalls.. doch das dritte Glas zeigte langsam Wirkung..
Dem Schwarzmagier wurde etwas wärmer, außerdem empfand er die schmerzende Wirkung der neu aufgekommenden Erinnerungen nicht mehr als so schlimm..
Was waren eure Gründe dem Zirkel bei zu treten??
Es würde mich mal interessierenwas euch mit der Magie verbindet..
Eine Frage die den Schwarzmagier in der Tat interessierte,
die er aber für seinen Geschmack etwas zu direkt und schnell gestellt hatte.. aber das lag anscheinend an dem Alkohol..



02.03.2003 00:41#139
Erzengel So genau weiß ich das selber noch nicht, doch ich... ich spüre das mich etwas mit der Magie verbindet... ich weiß nur noch nicht was. Ich hoffe es bald heraus zu finden.

Ich bin eigentlich hier, weil mich das Kastell befreit. Es gibt mir das Gefühl der Freiheit... frei von all meinen... Problemen... von meinen Sorgen und Ängsten. Und frei von meiner Vergangenheit, fügte Kain in Gedanken hinzu. Da fiel ihm ein, das er darüber noch einmal mit Meditate reden wollte, sie sagte das es interessant sein. Auf jeden Fall musste es mit den magischen Mauern des Kastells zu tun haben, so viel stand für Kain fest.



02.03.2003 00:44#140
Zavalon Die letzten Sonnenstrahlen schienen durch das Fenster des Labors meditates in das Gesicht des Schwarzmagiers, welcher sich mithilfe dieser eine seiner heilenden Mixturen betrachtete. Seit Tagen schuftete er wie blöd, um mehr zu lernen über die ersehnte Kunst der Heilung. Doch nun war auch er ausgelaugt, seine Augen hielt er nur noch mithilfe seiner astralen Energie offen, genauso seinen ganzen Körper. Nur ging diese langsam zu Neige.

Zavalon stellte die Laborflasche auf den Keramiktisch, schloß die wuchtige Tür hinter sich. Der Rest des Weges wollte kaum enden. Wann würde dieser Gang in eine Treppe übergehen. Wie eine Erlösung schien der nach dem magischen Abschließen der Tür vollführte Sprung in das Bett.



02.03.2003 00:48#141
TheRock In der kurzen Zeit in der Kain geredet hatte leerte der Schwarzmagier zwei weitere Gläser, was sich bereits negativ auf seine Sinne auswirkte..Ja.. da habt ihr ja noch eine schöne Aufgabe vor euch.. das raus zu finden wird bestimmt nicht leicht..
ich wünsche euch viel glück bei der Suche nach der Antwort..
Rock wurde langsam schläfrig und klar denken war auch schon ein kleines Problem.. und da er nicht wieder in einem Gästezimmer schlafen wollte erhob er sich und verabschiedete sich von Kain..
Ich wünsche euch eine gute Nacht, ich werde ich nun auf mein Zimmer begeben..
Mit diesen Worten verschwand der Schwarzmagier aus dem Refktorium und begab sich auf sein Zimmer, nach der üblichen Prozedur, heißt robe ablegen und so weiter.. lag Rock seitlich auf seinem Bett, blickte durch das Fenster nach draußen und beobachtete die Sterne..
bis ihm die Augen zufiehlen und er einschlief...



02.03.2003 00:55#142
Erzengel Ich wünsche euch auch eine gute Nacht Rock.Als der Schwarzmagier verschwunden war erspäht Kain seinen Freund Horaxedus gemeinsam mit ein paar anderen Männern am anderen Ende des Tisches sitzen. Das die ihm nicht früher aufgefallen waren, wunderte Kain nicht weiter, schließlich war ihm das hier im Kastell schon öfters passiert. Ohne zu zögern rutschte er die Stuhlreihen entlang bis er neben Horaxedus saß.

Hallo, lange nicht gesehen. Wie gehts deiner Nase?



02.03.2003 01:15#143
HoraXeduS "Kain!" Horaxedus erhob sich erfreut von seinem Platz. "Danke der Nachfrage, meine Nase ist wieder im Lot. Du wirst es nicht glauben, ich habe endlich einen Raum für meine Werkstatt gefunden." Dann bemerkte er, dass Kain etwas verlegen in die Runde schaute.

"Oh, entschuldigt. Ich will Euch gerne erstmal vorstellen." Der Lehrling wandte sich an seine Tischnachbarn: "Dies ist Kain. Wir sind gemeinsam zum Zirkel in das Kastell gekommen. Aber ich glaube, Ihr kennt Euch schon?" shark nickte freundlich, um sogleich wieder von seiner Pastete abzubeissen. Angroth grinste. "Ich kenne Euch aus dem Lager unserer Bruderschaft, aber Ihr kennt mich wahrscheinlich nicht, denn Ihr habt damals geschlafen. Mein Name ist Angroth und dies ist Cara." erkklärte er, während er auf die junge Wölfin wies, die satt und zufrieden zu seinen Füßen lag.

"Nun", hob Horaxedus noch einmal an, "und dort am Nebentisch, der Magier, der dort so eifrig zeichnet, ist Zloin Vis. Ich kenne ihn kaum, aber er machte mir einen freundlichen Eindruck."



02.03.2003 01:24#144
Erzengel Kain grüßte alle und setzte sich dann wieder neben Horaxedus. Ich habe geschlafen? Vielleicht kommt ihr mir deswegen so bekannt vor, naja auch egal. Dann wandte er sich wieder an den Lehrling. Das freut mich zu hören Horax, wann wirst du denn anfangen mit deiner Glasbläserei. Ein ungewolltes Lächeln machte sich auf Kains Gesicht breit, als er das letzte Wort mit einem Unterton aussprach. Er wusste nicht wieso, doch irgendwie, warum auch immer, war es komisch. Auch von den anderen Gästen, war ein unterdrücktes Kichern zu vernehmen.



02.03.2003 01:49#145
HoraXeduS Horaxedus versuchte, die Anspielung seiner Kameraden zu ignorieren. War ja nicht das erste Mal, dass er ob seiner Berufsbezeichnung merkwürdige Blicke geerntet hatte. Trotzdem ärgerte er sich ein wenig. Schnell hob er sein Weinglas. Da er nicht wusste, wen man in der Bruderschaft so alles hochleben liess, hielt er seinen Trinkspruch neutral: "Wir erheben unsere Gläser auf, äh..."
Als die Tischgenossen Ihre Gläser geleert hatten, wandte sich Horaxedus an Kain: "Ich habe bislang erst den Raum für die Werkstatt. Und den Auftrag, sie zu errichten. Aber das erkläre ich Dir gern ein anderes Mal. Den Bau des Glasofens vermittelt unser Freund Angroth hier. Fehlt nur noch das Werkzeug. Aber das sollte kein Problem sein. In ein paar Wochen kann es also sicher losgehen. Ach, sag mal, mit wem hast Du dort drüben gespeist? Sah wichtig aus."


02.03.2003 02:03#146
Erzengel Oh ja, das war einer der Schwarzmagier, sein Name lautet Rock. Er ist ein echt netter Kerl finde ich, er will bald die Kunst des Sterndeutens erlernen. Von einem gewissen Don-Esteban, der Name ist dir nicht zufällig geläufig?
Jedenfalls überlege ich, ob ich mir nicht auch ein Haustier anschaffe. Dabei blickte Kain unter den Tisch und sah die junge Wölfin, die sofort angelaufen kam. Kain mochte Wölfe und Hunde immer schon gerne und das beruhte meist auf Gegenseitigkeit. Nachdem er ein weiteres mal an seinem Weinglas genippt hatte, gab er der Wölfin ein Stück Schinken, welchen er sich von einem Dämon hatte bringen lassen.



02.03.2003 02:34#147
HoraXeduS "Don-wer? Nie gehört." Horaxedus erinnerte sich noch gut an einen üblen Tyrannen namens Don-mier, dem er auf einer seiner weiten Reisen mal begegnet war. Aber mit Sterndeutung hatte der gewiss nichts im Sinn gehabt.

Der Lehrling wandte sich wieder seinem Tischnachbarn zu: "Soso, ein Haustier also. Woran dachtest Du denn da? Willst Du Dir vielleicht auch so ein durchgeknalltes Hörnchen zulegen wie diese Schlammcatcherin aus dem Sumpf? Na, viel Spass."

Horaxedus streichelte noch einmal der jungen Wölfin durch das widerspenstige, aber weiche Fell. Dann stand er auf und entschuldigte sich bei seinen Kameraden. "Es tut mir leid, aber ich muss noch etwas erledigen." Unter dem angeregten Gemurmel der anderen verliess der Lehrling das Refektorium und lief die Treppe hinauf in den ersten Stock. Dort schritt er den Korridor entlang zu seinem Zimmer.



02.03.2003 04:56#148
HoraXeduS Als Horaxedus zurück ins Erdgeschoss kam, fiel es ihm erfreulicherweise nicht schwer, den richtigen Raum zu finden. Unweit der Küche öffnete er die Tür und schob sich mitsamt seiner weichen Fracht in das dahinterliegende Zimmer.
"Meine Werkstatt!" sprach der Lehrling, als könnte er es immer noch nicht glauben. Und als wollte er diese Worte unterstreichen, warf er die Decken, die er aus seinem Schlafzimmer mitgebracht hatte, auf den Boden in der 'warmen Ecke', wie er sie fortan nennen wollte. Solange jedenfalls, bis der Ofen hier errichtet würde. Wie praktisch, dass bereits ein Schornstein vorhanden war, in welchen verdammten Kamin in den Kellern des Kastells der auch münden mochte.
Horaxedus schloss die Tür und löschte die Kerze. Dann legte er sich wie ein stolzes Kind, das sich über ein besonderes Geschenk freute, in sein improvisiertes Nachtlager. Und siehe da, der Schlaf im Erdgeschoss war ebenso wunderbar schwer und schwarz wie oben im ersten Stockwerk. Nur war er nicht ebenso traumlos. Aber wer träumte nicht gerne von harter Arbeit?


02.03.2003 13:52#149
Erzengel Auch Kain hatte noch etwas zu erledigen, nämlich schlafen. Er hatte jetzt sich er ein oder zwei Tage lang nicht mehr geschlafen, also wurde es langsam mal wieder Zeit. Aber wenn er schon mal hier war, dann konnte er auch gleich frühstücken. Ein paar Croissants, mit etwas Nuss-Nougat-Creme darauf, später war er endlich satt. Danach nahm er noch schnell ein Glas Wasser zu sich und verschwand dann aus dem Refektorium.

Im ersten Stock angekommen ging er umgehend auf sein Zimmer und schloss es von innen ab, wie immer. Es war reine Routine und Kain konnte es nicht glauben. Er zog sich aus und legte sich in sein Bett, wie von Geisterhand schlossen sich die Gardienen und die Dunkelheit erfüllte den Raum. Jetzt war alles bereit zum einschlafen, nur Kain selbst nicht.

Er war nicht müde, er wollte nur schlafen gehen, da er wusste das ein zu langes aufbleiben dem Körper schadet. Das Gehirn muss sonst im Schlaf zu viele Gedanken verarbeiten und er hatte viele Bücher gelesen. Doch warum wurde er nicht müde? War Verarbeitung des Wissens vielleicht schon abgeschlossen? Naja auch egal, das war sicher nicht der Grund. Wie gestern mit seiner nicht ansteigenden Temperatur, obwohl er Alkohol getrunken hatte. Es musste wohl am Kastell selbst liegen, vielleicht machte auch das alles hier, diese Ereignisse, die Verbundenheit mit der Magie aus. Aber wer wusste das schon?
Trotz alle dem wälzte sich Kain in seinem großen Bett hin und her, in der Hoffnung vielleicht doch noch ein zu schlafen. Doch warum hatte er diese Hoffnung? Was war denn so schlimm daran nicht zu schlafen? Es brachte viel Zeit mit, Zeit die er nun in sein Studium investieren könnte. Erfreut aber irgendwo auch Enttäuscht stieg er aus dem Bett, um sich sogleich wieder hinein fallen zu lassen. Die Müdigkeit war gekommen, auch gut.



02.03.2003 14:26#150
TheRock Die vergangene Nacht war ein einziger Alptraum für den Schwarzmagier, ihn hatten Träume aus seiner Vergangenheit geplagt und ihn nur schlecht schlafen lassen.. was auch der Grund dafür war dass er sich sehr viel bewegt haben musste und nun recht hungrig war.. vielleicht ist er ja wieder durch das Kastell gewandert??
In kompletter Montur, mit Robe, Amulett, Schwert, Dolch und Runen verließ der Schwarzmagier sein Zimmer und fand sich schließlich im Refektorium wieder..Einen kompletten Laib Brot, sowie ein riesiges Tablett mit allen möglichen Belägen und ein schwarzes Getränk welches recht kofein haltig war und dampfte sollte sein heutiges Mahl bilden..

obwohl die Anzahl der Dinge die vor Rock standen doch eher für eine ganze Familie gereicht hätten, als für eine einzige Person..
Rock schnitt sich großzügig die scheiben ab und verspeiste mehrere von ihnen.. wobei er manche Sachen die er zur Auswahl vor sich ligen hatte noch nie in seinem Leben gesehen hatte..



02.03.2003 14:44#151
shark1259 Wie spät es wohl schon wieder war. Es musste ja schon der nächste Tag sein, doch shark fühlte sich nicht im geringsten müde. Vielleicht hatte er einen Art "Wachbleib"-Trank erwischt, der ihm nun die schläfrigkeit aus den Augen trab. Angroth der Sumpfler war vor einiger Zeit am Tisch eingeschlafen und schnarchte nun neben ihm her. Er hatte inzwischen wieder gefrühstückt und hatte ein wenig nachgedacht über dies und das. Doch über was wusste er selbst jetzt nicht mehr. Also konnte es nicht all zu wichtig gewesen sein.
Shark streckte einmal seine Glieder aus, denn die waren nicht ganz so munter wie der Geist von shark, doch auch sie waren keines Wegs erschöpft. Nur ein wenig eingeschlafen, weil sie mittlerweile doch schon einige Zeit hier am Tisch gesessen waren. Nun sah sich shark in dem recht großen Raum um. Und da erblickte er wiedereinmal seinen alten Freund Rock, der an einem Nachbartisch saß und gerade Unmengen von Essen vor sich hatte. Shark dachte nicht lange nach und machte sich hinüber zu seinem Freund.

"Guten Morgen Rock, oder welche Urzeit es auch immer sein möge...
Ich sehe du bist sehr gut Ausgerüstet. Hast du etwas bestimmtes vor? Und willst du vielleicht meine Begleitung?"

Nach einer kleinen Pause fügte er erklärend hinzu:

"Ich sitze nämlich schon die ganze Nacht hier, da würde mir so ein kleiner Ausflug nicht schlecht bekommen. Allerdings möchte ich mich natürlich nicht aufdrängen. Wenn du alleine gehen willst, dann nur zu."



02.03.2003 14:54#152
TheRock Erfreut sah Rock seinen Freund Shark, welcher seinen Worten zufolge die Nacht hier verbracht hatte und nun an die frische Luft wollte...
Aahhh.. guten Morgen setzt euch mein Freund,
ich wollte nur noch eine Kleinigkeit zu mir nehmen und dann in der Tat etwas nach draußen..

Hunger??
Schlag zu ich werde sowieso nicht alles essen können..
Oder hast du schon gegessen?


Munter speiste der Schwarzmagier weiter, nicht mehr lange und er würde sich gesättigt fühlen und mit Shark aufbrechen können..



02.03.2003 15:03#153
Erzengel Doch Kains Schlaf wehrte nicht lange, schon bald stieg er aus seinem Bett und begrüßte kurz die Sonne von seinem Balkon aus. Vielleicht war es der Hunger, der ihn aus dem Bett trieb. Das hatte er vollkommen vergessen, die Croissants bestanden doch aus Blätterteig, kein Wunder das sie schnell ihre sättigende Wirkung verloren. Er streifte sich seine Robe über, schloss seine Zimmertür auf und ging durch die Gänge des Kastells, die Treppe hinunter, hin zum Refektorium.
Dort angekommen bemerkte er zwei bekannte Gesichter, den freundlichen Magier Shark und den erst gestern wirklich kennen gelernten Schwarzmagier Rock. Anscheinend waren sie gute Freunde, zumindest wirkten sie so auf Kain. Er setzte sich zu ihnen, begrüßte sie und bestellte sich bei ein Mittags-Menü.


02.03.2003 15:16#154
shark1259 Ach, da war ja Kain.

"Hallo Kain. Du bist schon wieder wach. Oder immer noch, so wie ich."
Shark grinste den leicht verwirrt blickenden Kain an. Doch nun wandte er sich wieder zu seinem Freund Rock:

"Ich fasse das einfach mal als 'Ja' auf. Und werde dich ein wenig an die Frische Luft begleiten. Sonst passiert dir ja wo möglich auch noch was.
Und gegessen habe ich schon, ja. Aber ein wenig Hunger habe ich fast immer. Also nehme ich dein Angebot dankend an."

Shark griff munter zu. Doch die Auswahl viel ihm hier sehr schwer. Die Dämonen hatten sich wiedereinmal selbst übertroffen und eine Köstlichkeit neben der Anderen hingezaubert. Shark nahm sich ein Stückchen geräuchertes Fleisch, legte es auf ein Brot und bis herzhaft hinein. Als er hinuntergeschluckt hatte, meinte er zu Kain:

"Du könntest uns doch auch begleiten. Hier im Kastell versäumst du ohne hin nichts wichtiges.

Eher würdest du etwas versäumen, würdest du mein Angebot abschlagen."
Shark griff wieder nach seinem Brot und wartete die Reaktion von Kain ab.


02.03.2003 15:27#155
Erzengel Ich habe nur eine Stunde geschlafen, das zählt nicht. Nebenbei stopfte er sich einen Brei aus Reis und Scavangerfleisch in den Mund, den er sich von einem Dämon hatte bringen lassen.

Danach stürzte er sich auf eine weitere fernöstliche Spezialität, die ihm von den Dämonen als Chopsuey angeboten wurde. So etwas leckeres hatte er schon lange nicht mehr gegessen und erst diese köstliche Sauce, aber das Fleisch erst, perfekt. Während Kain weiter vor sich hin schwelgte sprach der Magier weiter.
Ich begleite euch sehr gerne, wo soll es denn hingehen? Fragte er, wobei er gleichzeitig eine weitere Schale Chopsuey bestellte.



02.03.2003 15:35#156
TheRock Es geht nach draußen vor die Tore des Kastells, wir werden ein wenig spatzieren gehen, und vielelicht die ein oder andere Lebensform treffen..

Die Platte die vor dem Schwarzmagier stand war noch nicht einmal halb leer, und schon wurde nichts mehr von ihr gegessen..
schon schade um das gute Essen, aber die dämonen wussten bestimmt etwas damit anzufangen..

Rock und Shark hatten ihre letzten Brote verspeist und auch Kain war mit seiner ominösen Suppe fertig..

Also erhoben sich die drei und verließen das refektorium,
in der Eingangshalle fragte Rock
Alles dabei??
gut dann lasst uns gehen..
Und die Gefährten veließen das Kastell..



02.03.2003 16:50#157
Zloin Zloin wachte auf. Sein Kopf war mir einem Bleistift geziert. Er schaute sich um und befand sich nicht in seinem Schlafzimmer - nein, er war im Refektorium. Warum das?
Als Zloins Kopf sich langsam wieder gefunden hatte, verstand er, dass er anscheinend gestern hier eingeschlafen ist, als er seine Skizze studierte. Er nahm den Bleistift vom Kopf und legte ihn neben die Skizze.
Wo er doch schon mal im Refektorium war, wollte er auch noch kräftig frühstücken.
Er bestellti sich einige Pfannkuchen und dazu Marmalade. Als das Essen einige Sekunde vor ihm auf dem Tisch stand staunte Zloin nicht schlecht; vor ihm war ein Teller mit mindestens zehn Pfannkuchen auf einander gehäuft. Daneben ein Messer und seine Marmalade mit Erdbeer Geschmack.
Er nahm ein wenig daraus und strich sie direkt auf den ersten Pfannkuchen. Er rollte denn Pfannkuchen zusammen und schon läufte ihm der Speichel im Mund zusammen. Fröhlich liess er den ersten Pfannkuchen in seinen Mund geleiten. Die Süsse tat ihm richtig gut - es war einfach unglaublich, dass die Dämonen so etwas kochen konnten, wo sie doch keine Ahnung von Geschmack oder Gefühlen hatten.

Nach dem herrlichen Frühstück (er hatte restlos alles aufgegessen) macht er sich mit der Skizze in sein Gemach im oberen Stock.
Er musste jetzt einen Handwerker finden, der seine Skizze in die Realität setzten konnte. Er packte die Skizze also in seine Tasche, nahm sein Geldbeutel mit, packte Nâr auf die linke Schulter und nahm seinen Wanderstock an sich.Doch wo wollte er hin? Er hörte, dass auch das Sumpflager geflohen ist, als der Schläfer, ihr Herr, verbannt wurde. Anscheinend haben die Orks alles überrannt. Nicht weit von ihr gab es ein verborgenes Pyramidental, dort liessen sie sich nieder, wenn es stimmt was Zloin gehört hatte.
Datendurstig verliess er sein Zimmer, ging hinab ins Erdgeschoss und verliess, nach einem letzten Blick, sein Heim.



02.03.2003 18:25#158
Erzengel Unterwegs traf die Gruppe auf einen weiteren Magier, sie grüßten ihn alle kurz, doch er hatte es wohl eilig. Kurz darauf gingen sie alle weiter ihres Weges.
Vor dem Kastell angekommen erwateten sie bereits die beiden Skelette, die schon aus der Ferne über die Gruppe geredet hatte. Als die drei Mitglieder des Zirkels das reich verzierte Tor erreicht hatten, brach ein seltsames Schweigen über sie hinein. Ebenso wortlos gingen die Drei ins Kastell, nachdem sich das Tor geöffnet hatte.

Im Refektorium angekommen öffneten sich vorsichtig zu Tür zur Küche und legten darin die toten Riesenvögel ab, die sogleich von unsichtbarer Hand weiter verarbeitet wurden. Hier und da flogen Eier heran und schlugen sich selbst auf während daneben gerade Schale mit Paniermehl bereitet wurde. Wahrscheinlich gab es also panierten Scavanger mit... Reis, zumindest sah das, was in einem Topf vor sich hin brodelte wie Reis aus.

Wieder zurück im Refektorium selbst setzten sich die ZuXler an das untere Ende des großen Tisches und warteten auf ihre Mahlzeit.



02.03.2003 18:39#159
shark1259 Die drei Mitglieder des Zirkels hatten sich wieder an den Tisch gesetzt, wo immernoch Angroth lag und friedlich vor sich hin schlief. Er hatte wahrscheinlich gestern so etwas wie einen Schlaftrunk zu sich genommen, und nun schlief er sicherlich schon seit fast 10 stunden. Doch irgendwann würde dieser schon wieder aufwachen.
Shark versuchte nit allzulaut, aber auch noch nicht im Flüsterton zu sprechen:
"Es hat mich sehr gefreut, wiedereinmal etwas mit meinem Freund Rock zu unternehmen. Auch über die Begleitung von Kain war ich höchst erfreut. Also von mir aus, können wir ruhig öfter etwas zusammen unternehmen."
Shark grinste leicht. Es war wirklich nett gewesen und sogar die etwas prekere Situation mit dem Scavenger nahm er schon nicht mehr so ernst. Wäre er gestorben, war er sich sicher, hätte ihn Rock schon gebühren gerächt.Shark erschreckte fast ein wenig, als der Dämon neben ihm auftauchte und ihn in Gedanken darauf aufmerksam machte, er solle bitte kurz die Hände vom Tisch nehmen, damit dieser das Essen abstellen konnte. Im ersten Moment wunderte sich shark, denn der Tisch war normalerweise breit genug um das Essen abzustellen und dabei noch die Hände am Tisch zu haben. Aber der Dämon bewies ihm das Gegenteil. Denn es war tatsächlich keinerlei platz mehr. Alle drei Scavenger, zu allen möglichen Sachen verarbeitet. Und alles sah so lecker aus. Deswegen fingen auch alle drei sofort an zu essen, wenn man es überhaupt noch so nennen konnte.


02.03.2003 18:53#160
TheRock Die drei Scavanger nahmen wirklich sehr viel Platz weg, Rock schob die sehr weiten Ärmel seiner Robe nach oben und hoffte sie würden nicht nach unten ins Essen rutschen..
Der Schwarzmagier danke Beliar in Gedanken dafür dass er kein Dämon geworden war, soviele Gerichte und zubereitungen im Kopf zu haben, dann noch so viel anderes zu können und dabei noch klar denken zu können wäre für Rock warscheinlich eine unlösbare Aufgabe gewesen..

aber da es ja sein Essen war, und er es nicht zubereiten musste hatte er es bald wieder vergesen und machte sich über selbiges her..

Nachdem der Schwarzmagier sich satt gegessen hatte verabschiedete er sich von seinen Freunden, ein Dämon hatte ihm gesagt er habe die bücher und einen Zettel gefunden..
Also könnte Rock nun anfangen zu lernen..

Er verließ das Refektorium und begab sich in die Bibliothek, wo er einen Dämon vorfand welcher bei seinen Büchern wartete..
Dies sind eure Bücher, sie waren beiseite gelegt worden, für den fall das wir Besuch erhalten sollten und sie dann nicht abhanden kommen oder verlegt werden konnten.
Rock bedankte sich bei dem Dämon, und las den Zettel, welcher in seiner Tasche verschwand und schon saß Rock wieder in dem Sessel und nahm sich das erste Buch um die Nacht über zu lesen..



02.03.2003 19:27#161
Angroth Nach dem Gespräch gestern Abend dem zuletzt auch noch Kain beigewohnt hatte war der hohe Novize eingenickt über seinem wohlschmeckenden Mahl und die Nacht hatte Vergessen gebracht. Was genau noch passiert war wusste er nicht, aber jetzt war er wieder voll da und hatte immer noch eine Flasche in der Hand, ein Grund warum wahrscheinlich nicht mehr sehr viel Erinnerung angänglich war. Er hatte gefrühstückt und war mit Cara ein wenig herumgewandert, hatte seine Kastellkenntnisse erweitert und sich über die schönen und doch bedrohlichen Werke und Bauarten gewundert, die den Pyramiden des Tals in fast nichts nachstanden. Eine ähnliche Royalität ging von den Gemächern und Komplexen aus, immer neues gab es zu entdecken. Man sagte sogar - so hatte er es aufgeschnappt - das es Zimmer und Hallen gäbe die seit Jahrzehnten versteckt und vergessen seien, aber immer wieder entdeckt wurden. Manchmal waren es Königlich Anmutende Räumlichkeiten, dann wiederum gefährliche Kammern mit versteckten und tödlichen Fallen. Nach seiner Expedition in die Geschichte des Zirkels in der hochinteressanten Bibliothek hatte sein Weg durch Hunger beeinflusst das Refektorium beschritten, eine Suppe befriedigte nun seine hungrigen Gelüste. Auch Cara kam wieder nicht zu kurz und genoß ein Häppchen feinstes Moleratfleisch. Bald war das Mahl beendet und Angroth schlief ein weiteres Mal ein, satt und müde, die Wirkung der Tränke schien eine längere Zeit zu überdauern. Geräusche weckten ihn jedoch auf, nicht lange nachdem sein Geist in die Welt der Träume entflohen war. Shark kehrte nun wieder, begleitet von zwei anderen Männern, Kain und einem ihm unbekannten Mann. Und so sprach er:
Seid mir gegrüßt. Ich muss schon sagen, dieses Kastell ist ein wundervolles Bauwerk, ich habe tiefsten Respekt vor ihm. Wie geht es euch?


02.03.2003 20:00#162
Erzengel Die beiden Magier nickten kurz sagten das es ihnen gut ging, danach aßen sie weiter von den Scavanger, welche sie gerade noch gejagt hatten. Kain dagegen war schon wieder dabei ununterbrochen von dem Kampf mit den Scavanger zu erzählen. ...für ihn endete das ganze danach mit einem Genickbruch... Es war schon erstaunlich in welch kurzer Zeit Kain seine Introvertiertheit, in eine blühende Extrovertiertheit, verwandelt hatte. Das Kastell? Ein, im wahrsten Sinne des Wortes, bezaubernder Ort nicht wahr? Ich bin froh, das dies mein neues zu Hause geworden ist. Es birgt so viel Wissen und zugleich so viele Geheimnisse in sich. Auf ein mal bemerkte Kain, das er den Novizen gar nicht mehr zu Wort kommen ließ. Oh entschuldigt, ich rede heute ein bisschen viel. Er hoffte das Angroth ihm das nicht allzu übel nehmen würde.



02.03.2003 20:18#163
Angroth Der Sumpfler bemerkte das Kain mit einem Mal zurückhaltend wurde, obwohl er doch gar nicht so viel geredet hatte wie er es von den meisten anderen gewohnt war. Ein gütiges Lächeln zeichnete sich auf seinem jungen Gesicht ab, während er antwortete glitt seine Hand auf den Rücken seiner kleinen und schon wieder schlafenden Wölfin um das leicht angerauhte Fell zu streicheln. Neugierde schwang in seinen Worten mit.

Ja, das Kastell ist schon bezaubernd wie ihr sagt. Aber von was für einer Jagd sprecht ihr?



02.03.2003 20:37#164
shark1259 Da Kain nicht gleich auf die Worte des Novizen einging, machte das shark an seiner statt.

"Nunja, es war so lieber Freund."

Shark biss noch einmal von einem so köstlich schmeckenden Scavengerkeueln ab und hohlte noch einmal tief Luft:

"Dieser sympathische junge Lehrling hier, dann Rock, der, den ihr nur kurz gesehen habt und meine Wenigkeit haben kurzfristig beschlossen, einen kleinen Ausflug in die doch so schöne Natur zu machen, da es doch ein so angenehmer Nachmittag, oder halt abend, war. Als wir dann draußen waren, haben wir da vier so süße, kleine Scavenger herumstehen sehen. Und da wir uns mal selbst ein Abendessen jagen wollten haben wir sie kurzerhand angegriffen. Dass war ein spaß, den ersten haben Rock und ich gleich mal mit einer Schattenflamme platt gemacht. Den nächsten hat dann Kain hier das Genick gebrochen und Rock seinen noch schnell erschlagen. So wie ich auch meinen."

Etwas stolz zeigte shark auf die vier Scavenger, die in allen erdenklichen Arten zubereitet auf dem Tisch lagen.

"Greif nur zu, es sind genug von ihnen da.

Ich, werde mich aber nun von euch verabschieden. Ich bin müde von den ganzen Strapazen die wir heute erlebt haben und will nun in mein Zimmer gehen und schlafen."

Er bedankte sich noch bei Kain für den schönen Tag und verabschiedete sich noch ausgibieg von Angroth. Dann ging er die Treppen des Kastells hinauf und dann in sein Zimmer, in welchem er sich gleich zu bett legte.



02.03.2003 20:55#165
Erzengel Während sich die beiden anderen unterhielten ließ Kain immer wieder sein Weinglas füllen, dieses Zeug hatte seine seit gestern endgültig verloren. Er kramte einen Sumpfkrautstängel aus sein Robe hervor, den er noch vom letzten Besuch im Sumpflager aufgehoben hatte. Er zündete das Kraut an einer Kerze an und zog kräftig, aber auch das Kraut hatte schon lange keine Wirkung mehr auf ihn. Seit wann war er so resistent gegenüber Drogen? Und wie kam es überhaupt dazu? Damit musste Kain sich später einmal genauer beschäftigen, doch momentan fehlte ihm der nötige Nerv dazu. Er dankte dem Magier zurück und verabschiedete ihn ebenfalls.



02.03.2003 21:15#166
Angroth Er verabschiedete Shark und bedankte sich für den Spaß den sie hatten.Mit Vergnügten Blicken durfte Angroth sehen, wie Kain einen Sumpfstängel hervorgeholt hatte - der Sumpf reichte doch weiter als er dachte! Die Krautmischungen galten immerhin als verboten, und nun rauchte doch ein Magier hier etwas dergleichen! Es erfüllte ihn mit Stolz und fröhlichkeit, die Schwarzmagier waren anscheinend doch ein wenig lockerer als er dachte. Vergnügt schweifte sein Blick durch das Refektorium, es fiel ihm sonst niemand auf, wenige Leute bewohnten diesen Ort. Wieder drangen die einzigen Geräusche von ihnen her, die sie die einzigen hier waren. Nun klang eine Stimme durch den Raum, als der hohe Novize sprach:

Ich sehe ihr raucht unsere Produkte. Wollt ihr euch vielleicht einmal mehr dergleichen ansehen? Ich kann euch auch mein selbstgemachtes Krautbier zeigen, eine wunderbare Mischung aus starkem Dunkelbier und Sumpfkraut!
Er stützte die Ellenbogen auf den Tisch auf und setzte die Fingerspitzen aneinander.



02.03.2003 21:27#167
Erzengel Ja, wieso nicht. Meine Krautvorräte sind eh fast aufgebraucht, ich hole nur schnell mein Gold. So verschwand Kain aus dem Refektorium, in den ersten Stock und dort in sein Zimmer. Er öffnete seinen kleinen Schrank und nahm 100 Goldstücke mit, die er in eine Tasche in seiner Robe stopfte. Dann schrieb er noch schnell Horaxedus eine Notiz und hängte sie an seine Zimmertür, da dieser nicht in seinem Zimmer vorzufinden war. Bin mit Angroth ins Sumpflager, hole nur schnell etwas Sumpfkraut. Meine Vorräte sind leer. Spätestens morgen wieder im Kastell. Kain

Doch der Novize schüttelte den Kopf, er sagte, das er erst noch etwas hier zu erledigen hatte. Auch gut, Kain verabschiedete sich für heute von Angroth und bedankte sich für das Gespräch. Dann tat er es Shark gleich und ging schlafen. Als er an Horaxedus Zimmertür vorbei kam, riss er seine Notiz wieder ab und ging dann endgültig schlafen.

In seinem Zimmer angekommen verschloss er es, wie immer, verstaute das Gold wieder im Schrank, von innen und zog sich aus, legte sich ins Bett und schlief ein.



02.03.2003 22:14#168
olirie In oliries Bett regte sich etwas. Der Hohe Schwarzmagier erwachte. Gähnend rieb er sich die Augen und stieg aus seinem Bett. Er ging zu seinem Stuhl und nahm sich die Robe, die über dem Möbelstück hing. Dort, wo eben noch seine Schlafrobe war, welche olirie schon ausgezogen hatte, war nun seine richtige Robe. Er zupfte sie noch glatt und verließ dann auch schon sein zimmer in Richung der bibliothek.

In der Bibliothek verschwand er wieder zwischen den Bücherregalen. er kannt ja schon den Weg zu den Lehrbüchern. Hier griff er den zweiteiligen Band über das Beschwören eines Skeletts. Mit den beiden Büchern ging er zum Tisch seines neuen Schülers Alei. Es war für ihn an der Zeit, mehr über die Magie Beliars zu erlernen. Der Lehrmeister platzierte die Bücher auf dem Tisch und legte die übliche Notiz dazu:
Hallo Alei,
Ich habe dir hier die zwei Bücher für das Beschwören eines Skeletts hingelegt. Du hast eine Woche Zeit zum erlernen dieses Spruches. Die Zeit musst du dir gut einteilen, denn wie immer besteht das Lernen nicht nur aus Lesen, sondern auch aus praktischen Übungen. Für diese kannst du auch wieder die Übungsräume benutzen.
Viel Spaß,
olirie
Als das erledigt war, verließ olirie die Bibliothek und ging in Richtung des Refektoriums.



03.03.2003 00:10#169
Alei Alei verließ sein Zimmer und begab sich hinab ins Erdgeschoß, wo er zunächst das Refektorium aufsuchte, denn der Hunger peinigte ihn. Er hatte sich wohl noch immer nicht von den sieben Tagen, die er nichts gegessen hatte, erholt. Umso schmerzlicher war es da für ihn, dass sie vergebens gewesen waren.
Im Refektorium angekommen bestellte er sich etwas Scavengerbraten und einen guten Wein und speiste sehr gut. Es war wirklich ein Segen, dass Krokodilmaul wieder da war.

Nach dem Essen verließ der Schwarzmagier (Ah, wie gut es tat, diese Bezeichnung zu gebrauchen) das Refektorium und begab sich zielstrebig in Richtung Bibliothek. Es war lange her, seit er zuletzt seinen Geist geschult hatte. Sicherlich würde sich etwas interessantes für ihn finden, womit er sich die Nacht über beschäftigen konnte.

Als er die Bibliothek betrat, flüchteten sofort drei der vier Wände vor ihm und machten den Raum so um ein vielfaches größer, als er eigentlich sein konnte. Zunächst wollte er zu den Regalen gehen, um sich dort etwas herauszusuchen, doch dann bemerkte er, dass zwei Bücher auf seinem Platz lagen. Er hob sie auf und sah sie sich näher an. Sein Herz machte Freudensprünge, als er merkte, dass es die Bücher zum ersten Zauber des zweiten Grades waren.

Schnell ließ er sich auf dem Stuhl nieder und legte den zweiten Band wieder auf den Tisch, während er den ersten Band öffnete und begann, darin zu lesen. Die Notiz, die bei den Büchern gelegen hatte, beachtete er nicht weiter, denn was sollte da denn groß anderes drin stehen, als das er diesen Spruch in den nächsten paar Tagen lernen sollte? Schon bald war er so vertieft in seine Lektüre, dass er vom Rest der Bibliothek nichts mehr wahrnahm.


03.03.2003 13:26#170
Zavalon Ein Sonnenstrahl reizte das Riechorgan des Magiers, immer unruhiger wurde sein jetzt schon 2 Tage andauernder Schlaf. Seine körperlichen und auch geistigen Ruhebedürfnisse waren nun voll befriedigt, nur langsam machte sich der Magen bemerkbar. Auf einmal ein Skelett vor seinen Augen. Voller Hunger sprang der Magier auf. Er wollte nicht so enden wie in seinem Traum gezeigt... Er konnte sowieso nicht einsehen das ein Mensch 2 Wochen ohne etwas zu essen überleben konnte. Es schauderte ihm bei diesem Gedanken. Der Weg nach unten Richtung Refektorium war erlösend.

Zitternd trug Zavalon dem Krokodilsmaul auf, jegliche Lebensmittel zu bereiten. Stunden später verließ er zufrieden den Saal. Er verschwand kurz in seinem Zimmer, holte die verschiedenen Utensilien und verschwand in meditates Labor, welches ihm einladend die Pforten öffnete...



03.03.2003 13:59#171
Angroth Als Kain gegangen war beschloß Angroth, mit Cara ein wenig auf Entdeckungsreise zu gehen, sie hatten nun eine weitere Nacht Zeit sich umzusehen, und das galt es auszunutzen. Einen der zahlreichen Gänge war er entlanggegangen und viele Gemälde hatte er sich angesehen. Schlachten und Könige, Drachen und Tiere waren darauf abgebildet, historische Zeugnisse einer bewegten Vergangenheit des Menschen. Der Wert all dieser Bilder musste im unermesslichen liegen, aber es lag auch nicht im Sinne des hohen Novizen sie sich anzueignen. Cara schlenderte langsam und aufmerksam schnuppernd über die Schwarz-weissen Fliesen, der rote Teppich der wie ein leitender un sicherer Pfad durch die düstere Vernetzung führte hatte es ihr angetan. Viele Gerüche mussten haften geblieben sein, sie konnte eine Menge lernen und an Erfahrung hinzugewinnen. Die Pfotentapsen hallten wider, Schritte des Menschen verursachten ein hohl klingendes klopfen wie auf altem Holz. Auf den Rahmen der Bilder lag Staub, anscheinend machte hier niemand sauber oder der Gang war lange nicht mehr beschritten worden.
Einen Moment wünschte Angroth sich wirklich, er könnte zaubern, denn dann würde nun eine gleißende Kugel magischen Lichts über seinem Haupt schweben und seines unbändigen Willens gleich die Dunkelheit zurücktreiben. Jedoch war er kein Zauberer, nichtmals ein sehr erfahrener Krieger, und Fackeln trug er auch keine bei sich, deshalb blieb der Gang dunkel. Jetzt kam plötzlich ein Raum zum Vorschein, zaghaft betrat er ihn, Cara blieb vorsichtig hinter ihm versteckt. Dann aber erkannte Angroth den Raum, es handelte sich um das Refektorium! Wie beim Schläfer konnte das sein? Er war doch von dem Refektorium fortgegangen und hatte nicht eine Biegung in dem Gang bemerkt! Ein wenig durcheinander setzte er sich und fuhr sich durch die Haare. Er ließ sich ein Bier kommen und nippte verstört daran, Cara schnupperte nur neugierig und ließ sich nichts anmerken.


03.03.2003 14:04#172
Erzengel Bin mit Angroth ins Sumpflager, hole nur schnell etwas Sumpfkraut. Meine Vorräte sind leer. Spätestens morgen wieder im Kastell. Kain Er hoffte nur das Horaxedus den Zettel an seiner Zimmertür auch entdecken würde, Kain war bereits Stunden zuvor aufgestanden. Wie an jedem anderen Tag auch, stand er auf, ging zu den Waschräumen, duschte sich dort kalt ab und ging danach ins Refektorium. Dort traf er wider auf Angroth, der ihn wohl schon erwartet hatte.
Nach einem leichten Frühstück ging Kain noch einmal in sein Zimmer, holte sein Gold aus seinem Schrank und schritt dann wieder eilig hinunter in den Speisesaal. Seid ihr bereit Angroth? Geduldig erwartete Kain seine Antwort und nahm noch schnell einen Schluck Rotwein zu sich, den er sich zuvor von einem Dämon hatte bringen lassen. Jetzt trank er das Zeug auch schon zum Frühstück, wo sollte das bloß enden?



03.03.2003 14:13#173
Angroth Kain war schon wieder da, also musste es wohl Morgen sein! In diesem komischen Gemäuer vergaß aber recht schnell die Zeit, befand Angroth. Nicht das er es schlimm fand, es war nur so das er gedacht hatte nach seinem Bierchen ein wenig schlafen zu können und sich die Sache mit dem Korridor noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen - Pustekuchen! Aber er hatte es Kain versprochen und hielt derlei Dinge nunmal. So tat er möglichst fröhlich und trank sein Bier aus, erklärte sich auch bereit für die Heimreise. "Da werden die Wachen aber staunen wen ich mitbringe", dachte er sich insgeheim, ohne es böse zu meinen. Ein Dämon kam um seinen Krug zu entfernen, auch das Weinglas des Lerhlings traf diese Auslese der Reinigung. So locker wie es seine müden Glieder zuließen stand er auf und klatschte in die Hände, sprach:

Dann wollen wir mal!

Cara schaute auf, eine graue Staubschicht lag auf ihrer Nase und sie musste niesen. Ein Lachen ertönte in dem Refektorium, dann verließen sie selbiges und kurz darauf auch das Kastell, die Wölfin dichtauf.



03.03.2003 17:28#174
TheRock Noch kein bischen müde saß der Schwarzmagier nun in der Bibliothek und hatte es schon geschafft sein erstes halbes Buch durch zu arbeiten.. sein Wissen über die Beschwörung eines Skeletts war nun schon recht groß..vielleicht weil es etwas Ähnlichkeit mit dem Blutfliegenskelett hatte.. doch würde er Olirie in nächster Zeit mal etwas dazu fragen müssen..
Doch erst mal wollte er sich das restliche Buch über die Beschwörung eines Skeletts vornehmen, denn das interessierte ihn sehr stark und fesselte ihn in den Sessel, ließ ihm gar keine andere Wahl als sich mit diesem Buch zu beschäftigen..



03.03.2003 22:15#175
Erzengel Langsam öffneten sich die reich verzierten Tore des Kastells, es war der Lehrling Kain, der widergekommen war. Zwar unerwartet, aber er war da. Er ging so schnell wie möglich den schachbrettartig angeordneten Marmorfußboden entlang zur Treppe uns in den ersten Stock. Dort in sein Zimmer, welches er wie immer von innen abschloss, dann zog er sich aus und ließ sich erschöpft in sein Bett fallen.



03.03.2003 23:08#176
HoraXeduS Dieser verdammte Staub. Horaxedus hatte den ganzen vergangenen Tag damit zugebracht, den neu entdeckten Raum zu säubern, zu reinigen und von tausend kleinen Glassplittern zu befreien. Das Regal war nun sauber, die Arbeitstische blitzblank und vom Boden hätte man essen können. Nach einem weiteren Schlaf in der warmen Ecke, diesmal wieder ersehnt traumlos, schaffte der Lehrling sein Bettzeug zurück in sein Zimmer und hing es zum Auslüften halb aus dem Fenster. Anschliessend wusch er sich gründlich.

Ein Abstecher im Refektorium war gut gegen den wiederkehrenden Hunger und Horaxedus liess es sich redlich schmecken. Leider plagte ihn etwas das schlechte Gewissen. Was tat er seinem Körper mit diesem bequemen Leben an? Wenn er an sic herunterblickte, konnte er gerade so eben noch seine Zehenspitzen sehen. Er beschloss, der Verfettung entgegenzuwirken, wusste jedoch noch nicht genau, wie er das am besten anstellen sollte.

Ein weiterer Gedanke galt seinem Freund Kain. Er war offenbar nur deshalb ins Lager der Bruderschaft aufgebrochen, um sich Sumpfkraut zu beschaffen. Naja, jeder wie er mochte. Das Kraut war eigentlich nichts für Horaxedus, es machte ihn stets müde, wenn er es rauchte.

Der Lehrling beschloss, die Nacht dem Studium zu widmen. Für den morgigen Tag hatte er sich dann etwas besondere vorgenommen. In der Bibliothek würde er seine Sinne sammeln und Kraft tanken können.
Im Lesesal war nicht viel los. Horaxedus wandelte durch die Regalreihen. "Sand" sprach er, weniger schüchtern als sonst. Irgendwo plumpste ein einzelnes Buch zu Boden. Der Lehrling fand es und hob es auf. Hm, schwache Ausbeute. Worauf hatte er denn Lust heute? Er grübelte, wollte eigentlich endlich mal nichts von Glas oder Magie lesen, denn dies war schliesslich sozusagen sein freier Abend.
Urplötzlich fiel ein Schatten über das Gesicht des Lehrlings. Eines der Bücher, die er nach den Zufallsprinzip neugierig aus dem Regal gezogen hatte, war in schweres Leder geschlagen und trug als Titel nichts als ein tief geprägtes Symbol. Horaxedus kam das Symbol bekannt vor, und es versetzte ihm innerlich einen Stich, als er es entdeckte. Dabei hätte er ruhigen Gewissens schwören können, dass er es noch nie zuvor in seinem Leben gesehen hatte, denn es wäre die Wahrheit gewesen. Wie von einer Last gebeugt, ging Horaxedus zu dem Tisch, an dem er sonst gemeinsam mit Kain zu lesen pflegte. Warum nur konnte er jetzt nicht hier sein? Vor sich auf die Holzplatte legte er geschlossen das Buch, das keinen Namen trug und starrte auf den Einband.

Dann, nach kurzer Zeit, bewegten sich des Lehrlings Lippen. "Xiphias gladius" flüsterte er leise. Und es klang wie ein Fluch, als er den Titel des Buches aussprach.



04.03.2003 15:05#177
Erzengel Die schweren Gardinen öffneten sich und ließen die wohlig warme Sonne hinein, Kain streifte sich seine Robe über, richtete den Umhang und betrat seinen Balkon. Dort lehnte er sich gegen das marmorne Geländer und zog einen Schwarzer Weiser aus seiner Robe, das Kraut welches er gestern gekauft hatte, war besonders gut. Er zog daran, als ob er seufzten würde und starrte dabei in das Tal hinab. Der Rauch wurde im Schein der Sonne noch deutlicher und Kain erkannte ein Meer daraus. Das Meer... Khorinis. Er konnte seine Gedanken nicht davon ablenken, doch dorthin zurückkehren wollte er nicht. Er brauchte Ablenkung.
Im Waschraum versichtete er heute auf eine sonst so kalte Dusche und zog ein warmes Bad vor. Es entspannte seinen Körper, doch sein Geist konnte er damit nicht von Khorinis abbringen. In den Wasser schwammen viele kleine Blütenblätter von duzenden Rosen, für eine reine Haut, sagte ihm ein Dämon.
Gelangweilt und zugleich nachdenklich schaufelte Kain Bissen für Bissen in sich hinein, im Refektorium hatte er, außer ihm selbst, sonst niemanden gesehen. Er lies den Löffel in die Schale fallen, die mit einem Brei aus Milch und unerkennbaren Getreidesorten gefüllt war und ging zur wortlos zum Innenhof. Wo er dann ohne eine erkennbare Mine in den bodenlosen Brunnen starrte.


04.03.2003 22:04#178
HoraXeduS Lange, sehr lange hatte Horaxedus in der Bibliothek gesessen und auf das Buch gestarrt. Stunden waren vergangen und die Stille in der Bibliothek war immer unerträglicher geworden. Stimmen wanden sich in seinem Kopf und flüsterten es immer lauter, monoton, immer und immer wieder "Xiphias gladius". Der Lehrling stand auf und stellte das Buch zurück. Die Stimmen blieben. Daraufhin nahm er das Buch erneut an sich und lief zu einem der hinteren Regale, wo er es erneut einordnete. Ruhe stellte sich in seinem Kopf ein. Dann verliess er schnellen Schrittes die Bibliothek.

Die Tür zum Refektorium lag bereits vor ihm, doch Horaxedus war nicht nach essen zumute. Er sprang die Treppe nach oben, nahm drei Stufen auf einmal und eilte zu seinem Zimmer. Der Lehrling musste irgendwas unternehmen, einfach raus, eine Weile fort und einen klaren Kopf bekommen. Die Stimmen in seinem Kopf hatten ihn beunruhigt. Er ging zu seinem Stuhl und legte seine Robe ab. Kurz darauf stand er in seiner alten, gereinigten Kleidung vor dem Spiegel und warf sich sein Bündel und darauf sogleich Xions Degen über die Schulter. Gut, die Waffe war noch immer geliehen und er konnte sie kaum führen. Aber es war ein vertrautes Gefühl, sie wieder auf dem Rücken zu spüren. Das Ziehen der Waffe über die Schulter klappte noch immer so gut wie an dem Abend, als er sich den Degen zum ersten Mal wie einen Zweihänder über die Schulter geworfen hatte. Und im Spiegel sah es ziemlich bedrohlich aus. Vielleicht gab es irgendwo einen Scavenger, den er mit der Nummer das Fürchten lehren konnte?

Horaxedus ging noch einmal zum Fenster und liess die frische Luft tief in seine Lungen dringen. Höchste Zeit, aufzubrechen.



04.03.2003 22:22#179
olirie Olirie betrat das Refektorium und setzte sich an seinen üblichen Tisch. Er bestellte sich eine Schüssel Muschelsuppe und ein Glas Apfelsaft. Die Suppe sollte heiß sein und der Saft gut gekühlt. Als kleine Nachspeise sollte ein Früchteteller dienen. Kurz nach der Bestellung erschien das gewünschte essen und olirie konnte beginnen, es zu vertilgen. Es schmeckte ihm wiedermal vorzüglich. Und auch der Nachtisch war ein reinstes Freudenfest für den Gaumen. Doch alles Gute hat auch ein Ende und so hatte der Hohe Schwarzmagier auch seine Mahlzeit aufgegessen. Er wischte sich noch den Mund mit der Serviette ab und ließ dann abräumen. Gut gesättigt verließ er das Refektorium.

Seine Schritte lenke olirie in die Gewölbe unter seinem Zimmer. Er betrat den raum, an dem er das letzte mal gearbeitet hatte und sah vor sich ein nasses vergammeltes etwas. Es war schlimmer als vorher. Mit den Schultern zuckend begann er wieder, den Pilz von den Wänden zu kratzen und den Fußboden trocken zu legen. dies gelang ihm auch recht gut. Er musste nun nur noch dafür Sorgen, dass kein Wasser mehr eindrang. Zu diesem Zweck installierte er an den Wänden und auf dem Boden mit Leinentüchern umwickelte Röhren mit Löchern drin. Die Leientücher sogen das Wasser auf, es konntein die Löcher eindringen und dann durch die Röhren abfließen. Diese Konstruktion wurde noch eingemauert und schon war der Raum trocken. Der Hohe Schwarzmagier verlegte noch Marmorfliesen auf dem Fußboden. Dann verließ er den Raum und ließ ihn in Ruhe trocknen, oder vielmehr den Beton ließ er trocknen.



04.03.2003 23:48#180
HoraXeduS Ober er es noch bis in die Stadt schaffen würde in dieser Nacht, wusste Horaxedus nicht sicher. Er lief die Treppe hinunter und liess sich in der Küche sein Bündel mit gebratenem Geflügel und blutrotem Wein auffüllen. Dann begab er sich zum Ausgang des Kastells.

Noch in der Eingangshalle stiess der Lehrling auf einen Dämonen, der offenbar zielstrebig einen wichtigen Auftrag zu erfüllen hatte und ihn selber keines Blickes würdigte. "Dämon!" rief Horaxedus und nickte seinem transparenten Gegenüber freundlich zu. "Bitte sorgt dafür, dass der Magier shark eine Nachricht von mir erhält. Ich muss augenblicklich fort, doch ich werde morgen abend in der Taverne "Zur Toten Harpyie" auf ihn warten. Bitte," der Lehrling schaute dem Dämon tief durch die Augen, "würdet Ihr ihm das ausrichten? Und lasst ihn wissen, es gehe um den Schwertfisch."

Der Dämon verliess die Eingangshalle des Kastells in seine ursprünglich eingeschlagene Richtung. Horaxedus schaute sich kurz um. Er nahm sich fest vor, bald wieder zurückzukehren. Hoffentlich würde ihm Kain seinen plötzlichen Aufbruch verzeihen. Aber das würde er sicher, in der Mannschaft des Beliars spielten Sie in derselben Liga. Gemeinsam. Daran würde sich auch zukünftig nichts ändern. Sie schienen auf Gedeih und Verderb aneinander geschweisst. Der Lehrling wusste nicht, warum es so war. Aber er war absolut sicher: es war gut so.

Nachdem Horaxedus Bündel und Degen zurecht gerückt hatte, schritt er entschlossen durch das Tor in die Dunkelheit.



05.03.2003 14:26#181
Erzengel Als er einen Dämon nach dem Aufenthaltsort von Horaxedus fragte, erhielt er nur die Antwort, das dieser das Kastell verlassen hatte.Na toll, und was sollte er jetzt mit dem Bier machen? Er ging wieder auf sein Zimmer, holte den Schlauch aus dem Fellbeutel, steckte sich nebenbei noch ein paar Sumpfkrautstängel ein und ging hinunter in das Erdgeschoss. Dort lenkte er seine Schritte auf das Refektorium, wo er in der Küche den Schlauch mit dem Krautbier abgab. Die Dämonen verkündetem ihm unter Schmerzen, das sie den Schlauch gut aufbewahren würden. Irrte sich Kain oder waren die Schmerzen nicht mehr so unerträglich wie an seinen ersten Tagen hier? Selbst wenn, dann aber auch nur ein kleines bisschen, kaum wahrzunehmen.
Wandern also alle einfach so aus? Na gut, dann bleib ich eben allein hier. Wütend ging er in die Bibliothek, nahm den Stapel Bücher vom Tisch, den er bei letzten Besuch dort liegen gelassen hatte und zog damit in den Innenhof zurück. Unter der Esche war der ideale Leseplatz für ihn.



05.03.2003 19:21#182
shark1259 Shark war aufgewachen weil ihm eine innere Stimme etwas in den Kopf gesetzt hatte. Diese innere Stimme war natürlich ein Dämon gewesen und er hatte shark gesagt, dass Horaxedus auf ihn in der Taverne warten würde. Heute abend. Und irgendwas von "Schwertfisch". Shark dachte zuerst er würde das nur träume, doch als er dann den Dämonen aus seinem Zimmer schweben sah, war ihm klar, des es keine Einbildung gewesen war. Aber was hatte dann dieses unzusammenhängende "Schwertfisch" in der Nachricht zu suchen? Das war doch absolut sinnlos. Shark beschloss sich ein wenig darüber zu informieren. Vielleicht hatte dies auch noch eine andere Bedeutung als jene, die er selbst kannte. Deshalb ging shark erstmal in die Bibliothek, doch noch bevor er dies tat, machte er einen kleinen Umweg ins Refektorium, weil er zuerst eine kleine Mahlzeit zu sich nehmen wollte, bevor er sich in die weiten Gefilde der Bibliothek wagte. Er bestellte sich gleich, ein Gläschen Milch und ein Brot dazu, welches er auch gleich hinunterschlang. Auch die Milch war nach einigen Augenblicken leer getrunken.
Frisch gestärkt ging er die wenigen Schritte bis zum Eingang in die Bibliothek. Dort angekommen sprach er das Wort "Schwertfisch" aus. Natürlich flogen hauptsächlich Bücher über Meerestiere und Leben im Wasser und lauter solchen sachen heraus. Doch ein Buch unter ihnen fiel ihm bald ins Auge. Es war alt und man sah auf dem Umschlag, wie konnte es auch anders sein, einen Schwertfisch. Doch war dieser irgendwie eigenartig, so wie das ganze Buch auch. Es war alt. Sehr alt. Schon der Einband hatte einen nicht allzu stabilen Eindruck hinterlassen, doch als er das Buch öffnete erkannte er, dass der Einband noch der am besten vorhande Teil von ihm war. Denn die meisten Seiten waren... Nunja. Es waren eigentlich gar keine Seiten mehr. Eher soewtas wie zusammenhängender Staub. Wenn man sie angreifen wollte, zerfielen sie. Und auf jenen, die dem Griff von sharks hand aushielten, konnte man kaum was erkennen, geschweige denn lesen. Trotzdem hatte es sharks vollstes Interesse, der auf eine Seite hoffte, auf der man noch etwas entziffern konnte. Nach langem Suchen, war nicht nur seine Robe komplett mit dem etwas gelblichen Sand übersät, sondern er hatte auch eine Seite gefunden wo man wenigstens Ansatzweise etwas lesen konnte. Es fehlten immer wieder Worte oder ganze Sätze.

Zirkel ... geheim ... beten Schwertfisch an ... so etwas wie Sekte ... Richter Mitglied ... getötet ... Selbstmord? ... Morde ... Frauen ...
Viel konnte man ja aus diesen paar Zeilen nicht herausfinden. Man konnte sich höchstens etwas zusammenreimen, was shark natürlich auch tat. Jedoch wusste shark, dass er hier nicht einmal die halbe wahrheit erfahren würde. Deshalb zog er sich schnell in sein Zimmer zurück und bereitete sich für seinen Ausflug aus, denn natürlich wollte er Horax treffen.
Als er fertig war, machte er sich sofort hinaus aus dem Kastell ohne viel nachzudenken.



05.03.2003 20:50#183
TheRock Der Schwarzmagier hatte es nun geschafft das erste Buch über die Beschwörung eines Skeletts durch zulesen..
Etwas erleichtert erhob er sich, wobei all seine Knochen knackten, und legte das Buch zur Seite, einige Zettel guckten oben aus dem Buch und wiesen auf besonders wichtige Stellen hin, da Rock bestimmt noch mal nachlesen müsste..Nun begab er sich aber erst mal ins Refektorium um sich wieder mal einen Aufputschtrunk zu sich zu nehmen.. und seinen Hunger zu beruhigen..Nach einem guten Essen und einer Tasse eines ekelhaften Getränks begab sich Rock wieder in die Bibliothek um sich nun den zweiten Band über die Beschwörung eines Skeletts durch zu lesen also wieder mal ein paar Nächte im Sessel und nur Buchstaben und Runenzeichen sehen..
Also saß der Schwarzmagier in seinem Sessel und begann wieder zu lesen..


06.03.2003 17:34#184
Erzengel Die Sonne verschwand bereits wieder vom Horizont, als Kain erwachte. Die gelesenen Bücher lagen, quer um ihn herum verteilt ,am Boden, er seufzte und sammelte sie mühsam ein. Unter seinen Arm geklemmt schleppte er sie in den Bibliothek und sprach Zurück laut und deutlich aus. Langeweile hatte ihn wieder überkommen, das Kastell wirkte kalt und verlassen, doch lebendig durch die Magie. Wie in einer Zeitschleife, anfangs unbemerkt und nun den Wahnsinn bringend, lief jeder Tag ab. Fragte sich nur, wann Kain ihm endgültig verfallen würde.

Langeweile, unertragbahre Langeweile, stille Langeweile... schmerzvolle Langeweile.

Er hielt das nicht mehr aus, er lenkte seine eiligen Schritte in den ersten Stock, schlug seine Zimmertür auf und nahm sein Gold aus dem Schrank. Hinter sich verschloss er die Tür und ging noch einmal in das Refektorium, dort aß er eine große Mahlzeit. Danach richtete er noch etwas einem Dämon aus. Jedem der nach mir fragt, sollst du sagen, Kain ist auf Reisen und er komme sicher bald zurück. Wortlos nickte der Dämon, doch Kain war so schnell aus dem Kastell hinaus, das er dies nicht mehr mitbekam.



06.03.2003 18:03#185
Erzengel Wieder stand er vor den Toren des Kastells, vor der Routine, vor einem Tag wie jedem andern. Doch jeder dieser Tage war ihm lieber als ein Tag in Khorinis. Dem Dämon von vorhin wies er dazu an, seinen vorherigen Befehl wieder zu vergessen, was dieser darauf auch tat. Kain ging ins Refektorium und bestellte ein Abendessen für sich allein, danach ging er auf sein Zimmer und verstaute sein Gold wieder im Schrank. Er wollte allein sein und trotzdem das Tal und den Innenhof bewundern, also setzte er sich draußen auf seine Balkon und starrte in den inzwischen sternenerhellten Himmel.



06.03.2003 19:45#186
TheRock Mit diesem Buch hatte der Schwarzmagier es nicht leicht.. was warscheinlich daran lag dass er sehr wenig Schlaf gehabt hatte.. was er jetzt jedoch nachholen wollte.. das Buch mit einem kleinen Zettel in der Mitte blieb an dem Platz Rocks zurück, selbiger hatte sich bereits auf den Weg in sein Zimmer gemacht und seine Robe dort abgelegt..
Das Bett empfing ihn in weichen Kissen und ließ ihn in einen wohligen Schlaf sinken..



06.03.2003 21:57#187
olirie Als der ganze Beton getrocknet war, betrat olirie wieder den Raum. Er dechte den Boden mit Tückern ab und begann dann, die Wände zu verputzen. Durch die Tücher blieben die Fliesen unberührt von herabfallenden Putztropfen. Alle Wände waren nun verputzt und olirie räumte die Tücher wieder beseite. An einigen Stellen war der Putz auch schon getrocknet und olirie konnte beginnen, die Wände bis auf einen Meter Höhe mit Holz zu verkleiden.

Bald war auch das geschafft und der Raum war soweit fertig. Der Hohe Schwarzmagier konnte nun beginnen, ihn einzurichten. An die Wände hängte er ein paar Bilder. In den Raum stellte er einen Tisch mit ein paar Stühlen drum rum. Und ungefähr in die Mitte des Raumes stellte er einen bequemen Sessel. Glücklich begutachtete er sein Werk. Doch er spürte nicht nur Freude, sondern auch Hunger. Dieses etwas unangenehme Gefühl wollte er unbedingt bekämpfen und ging zu diesem Zweck wieder in Richtung des Refektoriums.



07.03.2003 20:10#188
Erzengel Die Sterne offenbarten ihm nichts, er war nicht in der Lage, an ihren Formationen etwas zu erkennen oder sie gar zu bestimmen. Doch Kain war das egal, er genoss einfach nur ihre leuchtende Schönheit. Sein Magen forderte ihn schon ein ganze Zeit lang dazu auf, etwas zu essen, aber Kain wurde immer wieder von dem Nachthimmel zurückgerissen. Er war viel zu schön, als das er von ihm ablassen könnte. Kain dachte nicht nach, nur da zu sitzen genügte ihm, einfach nichts zu tun.

Am Ende überzeugte er sich selbst davon, dass es doch besser sei, ein Stück Fleisch zu essen. Gesagt getan, mühevoll erhob er sich und schleifte seinen schlaffen Körper hinunter in das Refektorium. Moleratsteaks und als Beilage Püree, aus was auch immer. Ein Joghurt häts auch getan, aber das ist auch gut. Er hatte einen Tag lang nichts gegessen, musste es gleich so etwas sein? Danke. Nuschelte er, nach dem ersten Bissen noch, dem davon schwebenden Dämon hinterher.

Sein Essen hatte nicht lange gedauert und danach ging er standardmäßig in die Bibliothek. Dort nahm er einen Haufen Bücher unter seinen Arm und trug sie nach oben in sein Zimmer, wo er sie auf seinem Balkon unter dem Sternenhimmel las.


07.03.2003 20:24#189
shark1259 Wieder im Kastell... Wieder zu Hause. Endlich.
Shark ließ sich erschöpft auf das Bett fallen. Obwohl er eigentlich nicht fiel getan hatte, was zu einer so großen Erschöpfung hätte führen können. Trotzdem lag er mit schnell gehendem Atem in seinem Bett. Der kleine Ausflug hatte ihm zwar einiges gebracht, unter anderem auch, hatte er die Freundschaft von Horax erworben, oder wenn man es genauer nahm jene noch vertiefen. Er fühlte sich zwar müde und total erschöpft doch im Moment überwiegte der zufriedene Gedanke einen neuen Freund gefunden zu haben, und diesen auch gleich unterstütz zu haben. Mochte es auch nur durch sein Kommen, seine bloße Anwesenheit, sein zuhören oder ein paar aufmunternde Worte gewesen sein, man hatte einfach gemerkt, dass Horaxedus nach dem Gespräch wohler war. Und das wiederum, machte auch shark in einer gewissen Weise glücklicher.
Doch seit er aus der Taverne gekommen war fühlte er sich seltsamerweise unwohl. Nicht geistig aber körperlich. Er war schwach und sehr müde. Er hatte sich nicht lange in der Wildnis aufgehalten und es war auch nichts nennenswertes passiert. Zwar hatte er kurz daran gedacht, im Sumpf seinen Freund Angroth zu besuchen und vielleicht das ein oder andere Bierchen mit ihm zu sich zu nehmen, aber er hatte sich gedacht, bevor er dann ihm Sumpf zusammenbrach, wäre es doch besser sich in die heimischen Hallen des Kastells zurückzubegeben. Das hatte er dann auch getan, und er war gleich ins Refektorium gegangen, hatte sich einen Schlaftrunk von den Dämonen gegeben und war dann sofort in sein Zimmer verschwunden. Nun lag er auf dem Bett und konnte trotz des Schlaftrunks nicht wirklich einschlafen. Hin und wieder war er leicht eingeschlummert, doch nie hatte das lange angehalten. Es war doch dieser Schwertfisch. Er beherrschte seine Gedanken. War es wirklich ein Zirkel gewesen? Und welcher Mord? Shark verdrengte auch diesmal wieder den Gedanken und versuchte sich wieder auf etwas anderes zu konzentrieren. Nämlich auf gar nichts. Und diesmal schien es zu gelingen, denn er schlief ein. Doch wurde es nicht die ruhigste nacht seines Lebens...



07.03.2003 21:49#190
TheRock Ausgeschlafen und wieder frisch motiviert wachte Rock auf, nach einem ausgedehnten Blick durch sein Zimmer und einigen sekunden des Reckens stieß sein Blick auf den Scavangerkopf den er sich hatte ausstopfen lassen..Um diesem einen gebührenden Platz zu geben, also nicht auf dem Boden, stand er auf und hob ihn auf.
Mit einem Hammer trieb er einen massieven Nagel in die Wand gegenüber seines Bettes und hing die Trophäe daran auf..

Nun da alles seinen Platz hatte zog er sich seine Robe an und begab sich kurz ins Refektorium, wo er sich lediglich ein Paar belegter Brote abholte und damit die Bibliothek aufsuchte..
Er wollte sich gerade wieder in seinem Sessel niederlassen, da fiehl ihm ein dass er ja noch Olirie wegen des Skeletts fragen wollte..
Also biss er in sein Brot und verließ die Bibliothek wieder, er fragte einen Dämon wo er sich gerade befinden würde, bekam jedoch als Antwort nur dass er ruhig im Refektorium warten könne..
was er dann auch tat..



07.03.2003 22:05#191
olirie Oliries Robe war etwas schmutzig, als er das Refektorium betrat. Er schaute sich in dem Raum um und erblickte Rock, dieser schien dem Hohen Schwarzmagier zuzuwinken, er solle sich zu ihm setzen. er folgte der Einladung und setzte sich an den Tisch seines Schülers.

Olirie bestellte sich eine Suppe mit Molerat, ein paar Nudeln, Scavengerrührei, etwas Gemüse und natürlich aromatischen Gewürzen. Als Getränk wollte der Hohe Schwarzmagier ein Glas Apfelschorle, gut gekühlt. Kurz nach der Bestellung erschien auch schon das Gewünschte und olirie schlürfte etwas Suppe.
Er wunderte sich allerdings, dass sein Schüler so geduldig war, er wollte doch etwas von seienem Lehrmeister? Was denn nur? Gold wohl eher nicht, vielleicht Informationen, Hilfreiche Tipps oder etwas in der art. Der Hohe Schwarzmagier legte den Löffel kurz beiseite und fragte, "Du hast mich doch sicher nicht nur zum Spaß an deinen Tisch gewunken oder liege ich falsch?"



07.03.2003 22:15#192
TheRock Amüsiert antwortete der Schwarzmagier auf die Frage seines Lehrers..Oh doch, ich habe euch rein aus purem Spaß hier her gebeten,ich wollte gerade wieder gehen..
Grinsend, fast schon lachend kam Rock nun zu seinem Begehr..Nein, eigentlich wollte ich euch zu der Skelettbeschwörung etwas fragen.. kann es mir auch passieren dass dieses Skelett mich angreift??..
ich meine.. so ein Zweihänder ist ja auch eine starke Waffe..
Nun völlig ernst wartete Rock auf die Antwort Oliries..



07.03.2003 22:38#193
olirie "Nur, wenn du schlampig beschwörst, aber sollte es mal passieren, lauf einfach aus dem Raum, verrammel die Tür und trag einem Dämonen auf, dein Problem zu beseitigen. Sollte er es nicht machen, bitte einfach einen anderen Magier zu Hilfe. Ich bin immer bereit, dir zu helfen. Und sollte es mal ausserhalb des Kastells passieren, renn einfach schnell weg, oder teleportier dich weg, ich geh mal davon aus, dass du dann deine Prüfung schon abgelegt haben würdest." Olirie grinste seinen Schüler an und schlürfte noch etwas Suppe.



07.03.2003 22:42#194
TheRock Hm.. ok wäre eine Lösung..
ich werde bei Zeiten darauf zurck kommen.. falls es nötig sein sollte..was ich nicht hoffe..

Auch der Schwarzmagier bestellte sich nun noch etwas zu essen..doch etwas was er auch mitnehmen wollte.. da er sich gleich wieder in die Bibliothek begeben wollte..
Habt ihr noch einen Ratschlag, einen kleinen Tipp für mich was die Beschwörung betrifft??



07.03.2003 23:03#195
olirie "Überschätze nie deine eigenen Fähigkeiten. Breche eine Beschwörung notfalls ab, wenn sie dich zu sehr schwächt. Es ist es nicht wert, für irgendeinen Kleinkram sein Leben zu riskieren. Natürlich, wenn das der einzige Ausweg wäre, würde ich es auch versuchen, doch nur dann und wenn Beliar es verlangen würde, aber das ist ja was anderes. Also, berücksichtige bei deinen Handlungen immer die Faktoren, wie viel du gewinnen kannst und wieviel du verlieren kannst und dann überlege, ob es dir das wirklich wert ist. Ich hoffe, dass der Ratschlag ungefähr das war, was du erwartet hattest." Nun wandte olirie sich wieder seiner Suppe zu und löfflte sie aus.



07.03.2003 23:18#196
TheRock Ok, vielen Danke, ich werde es beherzigen..

Mit diesen Worten wandte sich der Schwarzmagier von seinem Lehrmeister ab und begabs ich wieder in die Bibliothek in seine Sessel, dort wollte er das angefangene Buch zu Ende lesen..



07.03.2003 23:41#197
Atreus Langsam näherte sich eine Gestalt dem unheimlichen Gebiet, in dem das Kastell stand. Was für ein seltsamer Ort das doch war. Es hieß, Beliars Diener trieben hier die mysteriösesten Experimente, noch abartiger, als die im Kloster. Sich immer wieder umsehend, ging der Hohe Novize auf das zu, was ihm der Eingang zu sein schien, aber irgendwie schien hier alles alles und nichts zu sein.
Mit dem Knauf an der Tür klopfte der Ordensbruder an und wartete ab, hoffentlich war das keine dumme Idee gewesen, aber andererseits hatte er ja keine Wahl, Dieser Magier namens Cain war ja abgehaun...
"Hallo?!", hallte es von den düsteren Wänden wieder, als Atreus ins Ungewisse hineinrief...
Knarzend schwangen die Flügel der Türen auf und mit einem skeptischen Blick trat der Besucher ein. Nachdem er die Pforte passiert hatte kam er, nur wenige Schritte gegangen, an eine seltsame Statue. In der Hand hielt sie eine Schale und wenn man sie so ansah, schien sie wohl eine Bezahlung zu wollen. Naja, von irgendwas mussten ja auch Dämonenbeschwörer leben.
Und so machte Atreus ein paar Goldstücke locker, von den 365, die er dabei hatte, legte er 250 in die Schale. Mehr waren erstmal nicht entbährlich."Hallo, ist hier jemand?"
Nicht sehr einladend, aber das hatte man ihm ja schon im Kloster mitgeteilt...


07.03.2003 23:56#198
Zavalon Zufällig *huusthust* kam gerade Zavalon verschlafen die Treppe herunter, wobei er immermehr diese tiefen Räume verfluchte, in welchen sich die überdimensionalen Kukucksmäuse versteckten, um ihm seine Bettdecke zu klauen. Dadurch litt er an enormen Holzwürmern am Knie, die seine Nahrungszufuhr enorm einschränkten, da sie sich durch sämtliche Fettschichten fraßen. "Seid mir gegrüßt, Novize Innnos', was ist euer Begehr? Mein Name ist Zavalon"
Zavalon musterte den Klosterbewohner, etwas unsicher blickte er drein. Wahrscheinlich wusste er nicht, das der Magier vor ihm vollkommen ungefährlich war. Novizenrobe...



08.03.2003 00:00#199
Atreus "Mein Begehr? Nun, ich bin hier, um mich im Umgang mit dem Kampfstab ausbilden zu lassen. Im Kloster hieß es, ihr wäret der Letzte, der diese Kunst unterrichtet. Also was meint ihr, werdet ihr mich als euren Schüler aufnehmen?"Der Hohe Novize entspannte sich etwas und sah sich nochmal kurz etwas um, dann blickte er den Mann, der ihm da gegenüber stand, wieder direkt an und erwartete dessen Antwort...



08.03.2003 00:07#200
Zavalon Endlich! Endlich hatte der Magier wieder etwas zu tun... "Bin ich wirklich der letzte der diese Kunst noch beherrscht? Nehmt euch ein Gästezimmer, morgen fangen wir an! Einen Stab bekommt ihr von mir. Wenn ihr was zu Essen wollt... Nehmt diese Karte um euch im Kastell zurechtzufinden. Der Dämon "Menschenfreund" wird euch euer Zimmer zeigen, er wird sofort da sein.
Nun schlaft ein wenig, euer Weg war lang und morgen..." Zavalon rieb sich die Hände."...werde ich euch die ersten Schritte zum Stabkampfmeister lehren."


08.03.2003 00:15#201
Atreus "Gut, ich danke euch."
Ein Dämon sollte ihm sein Zimmer zeigen? Na herrlich, das nahm ja schon wieder ungewollte Ausmaße an. Aber was sollte man machen, so war das eben.Atreus nahm also die Karte entgegen und sah dann auch schon diesen Dämon um die Ecke biegen, welcher ihm gehieß zu folgen. Als das Geschöpf der Unterwelt dann weiterschwebte und den Hohen Novizen zu seinem Zimmer führte, achtete dieser stets darauf, auf der Karte mitzuverfolgen, wo es lang ging, immerhin musste er ja auch wieder zurück finden, wenn es nötig würde.

Das Zimmer war gar nicht mal so übel, wie Atreus feststellen musste, besser, als er erwartet hatte. Aber selbst wenn nicht, er hatte wochenlang bei allem Wetter in Zelten auf Feldern geschlafen, was sollte da noch schlimmer sein...außer vielleicht die Nacht am Tor zur Unterwelt zu verbringen...



08.03.2003 11:44#202
Atreus Bah, was für eine Nacht. Atreus hatte irgendwie kaum schlafen können. Was hatte er alles schon durch, geschlafen inmitten Tausender toter Krieger auf dem Schlachtfeld, in fernen Ländern mit Wäldern, die man nicht mal am helllichten Tage gern betreten würde, in Grotten und weiß Beliar was noch. Aber dieses Kastell übertraf alles, ständig irgendwelches Gestöhne und Grollen, Getier, Dämonen...wie sollte man da schlafen können.

Der Hohe Novize hatte genug, er stand auf und kleidete sich wieder ein, die Ausrüstung eingeschlossen. Dann verließ er das Zimmer und folgte der Karte in den Hof. Wenigstens da sah es einigermaßen angenehm aus. Wo wollte dieser Zavalon ihn eigentlich treffen? Zu dumm, sie hatten keinen Treffpunkt vereinbart. Aber naja, der Magier würde ihn schon finden. Und so beschloss Atreus, sich zu setzen und abzuwarten...



08.03.2003 15:06#203
HoraXeduS Die Rückkehr Horaxedus' war ruhig und unspektakulär vonstatten gegangen. Der Magier hatte das Kastell betreten und in der Eingangshalle einen flüchtigen Moment lang innegehalten und sein Haupt gesenkt, aus Respekt vor dem Zirkel und seinen wundersamen Hallen. Der Hunger hatte ihn dann augenblicklich ins Refektorium getrieben, wo er sich alles auftischen liess, was ihm gerade in den Sinn kam. Kross gebratene Scavenger-Keulen waren wie so oft schon seine Favoriten, allerhand Milchprodukte, wie immer kaum Gemüse und zum Abschluss eine merkwürdige Frucht, die er noch nie gesehen hatte. Sie musste wohl in seiner Phantasie entstanden sein, glaubte der Magier.

Nach dem Mahl ging er ein paar Schritte zu seinem Arbeitsraum, der erst noch eine Werkstatt werden musste. Alles fand Horaxedus vor, wie er es vor einigen Tagen verlassen hatte. Im Prinzip freute er sich darüber, aber da der Raum ja immer noch fast leer war, wäre es anders herum auch nicht eben eine Katastrophe gewesen.

Sein letzter Weg an diesem Vormittag führte ihn die Treppe hinauf in das erste Stockwerk des Kastells. Hier schritt er eilig zu seiner Zimmertür und betrat umgehend den dahinter liegenden Raum. Augenblicklich begann der Magier zu lächeln. Wie schön war es hier! Mit flinker Feder setzte Horaxedus dann eine Nachricht für Kain auf, um ihm mitzuteilen, dass er zurückgekehrt war. Dann ging er noch einmal hinaus auf den Korridor und schob seinem Frund die gefaltete Nachricht vorsichtig unter der Tür durch, welche genau neben der eigenen lag.
Seiner Kleidung hatte er sich schnell entledigt und sie über einen Stuhl geworfen. Verrückt war es, aber ohne seine Robe hatte er sich die ganze Zeit auch irgendwie nackt gefühlt. Er würde fortan nicht mehr ohne sie losziehen. Der Magier warf sich, heftiger als er es vorgehabt hatte, in sein grosses Bett, das ihn gleichzeitig wieder mit seiner besonderen Anziehungskraft auf die Matratze gezogen hatte. Kaum dass er die Augen geschlossen hatte, fiel Horaxedus selig lächelnd in einen schweren, schwarzen, traumlosen Schlaf.



08.03.2003 19:24#204
Zavalon Der Magier tat seine Augen auf, auch diesmal war wieder diese Angelegenheit mit diesen Kuckusmäusen. Genervt stand er auf, striff sich seine Robe über und verschwand für ein paar Minuten im Badezimmer, oder wie immer man auch einen Raum mit einem Eimer voll Wasser und einem Abfluss drin nennen wollte.
Wieder halbwegs vital lief er die Treppen runter, nahm im Refektorium sein Spätstück zu sich und... sah Atreus! Der war ihm ja ganz entfallen. Er lief schnell auf sein Zimmer, holte den Stab für seinen Lehrling und führte ihn auf den Innenhof des Kastells. "Hmm also, um eure Gelenke zu trainieren solltet ihr immer den Stab an einem Ende anfassen und dann langsam hin- und herkreisen. Anfangs sollte das ziemlich schmerzen, aber nach und nach stählert sich euer Gelenk. Des weiteren ist der Vorteil eines Magiers seine leichte Robe, die viel Bewegungsfreiheit zulässt, also sollte eure Kondition dementsprechend sein. Die Schlagabläufe..." Zavalon demonstrierte dem Novizen die Übungen, indem er das tat, was ihm schon von Gabriel gehießen war. schlag oben, schwung ausnutzen... hieb von unten links

Nachdem er so ziemlich alle Variationen ausgeführt hatte, fuhr er fort. Auch die Beweglichkeit rein körperlich spielt eine Rolle, so sollten auch Sprint- und Armmuskulaturtrainingseinheiten nicht fehlen." Nun war der Novize dran. Sichtlich hatte er wenig Erfrahrung beim Umgang mit dem Stab... wie denn auch.
"Ihr macht euch für den Anfang nicht schlecht, auch wenn es viel Training bedarf, euch wie alle Anderen zu einem Meister des Stabkampfes zu machen. Nun wisst ihr aber was eure Aufgabe die nächste Woche sein wird, ehe ihr zu mir zurückkehrt. Ob ihr sofort bis zur Prüfung hierbleibt oder ob ihr zu neuen Lektionen zu mir kommt, bleibt euch überlassen. Ihr seid im Kastell jederzeit herzlich willkommen, Priester Innos'."



08.03.2003 19:36#205
Atreus Atreus hatte aufmerksam zugesehen. Das Problem mit den Handgelenk würde er wohl kaum haben, immerhin war er jahrelang Soldat gewesen. Auch die Kondition war für sein Alter makellos. Mit dem Stab, den ihm Zavalon geliehen hatte, übte er die Schlagtechniken, die ihm sein Lehrer da eben beigebracht hatte. Als er fürs Erste fertig war und ihm der Lehrmeister die letzten Worte mit auf den Weg gegeben hatte, nickte er und reichte Zavalon den Stab, im Kloster würde er sich einen eigenen besorgen.
"Habt Dank, in einer Woche werde ich wieder da sein um Weiteres zu lernen, bis dahin werde ich fleißig das üben, was ihr mir gezeigt habt."Atreus ließ seinen Blick nochmal kurz umherschweifen, dann verließ er das Kastell in Richtung Kloster, er wollte noch diesen Tag zurück sein, bevor es zu dunkel würde...



08.03.2003 22:30#206
Erzengel Die kalte Nacht war Kain nicht gut bekommen, ihn plagten unerträgliche Hustenanfälle. Beinahe schmerzvoller als ein sprechender Dämon waren seine Kopfschmerzen, dazu hatte er hohes Fieber, Gliederschmerzen und Schwindelanfälle und dann war da noch diese gähnende Müdigkeit. Laut einigen Büchern in der Bibliothek hatte er sich mit einer schweren Grippe angesteckt, die über eine leichte Erkältung bis hin zur Lungenentzündung führen konnte. Laut den Lehrbüchern befand er sich irgendwo im Zwischenstadium dazwischen.
Nach Empfehlung eben diesen Büchern legte er sich ins in sein Bett und ließ sich von den Dämonen heißen Tee und reichlich kaltes Wasserbringen. Zur Vorsicht auch noch einen großen Eimer, denn sein Magen nahm allmählich die Überhand. Doch die beste Medizin war bekanntlich ein möglichst ruhiger Schlaf, dem folgte Kain.


09.03.2003 20:21#207
olirie Olirie wüschte sich den Mund ab und lies den Tisch dann abdecken. Ihm hatte die Suppe mal wieder vorzüglich geschmeckt und der Hohe Schwarmagier war auch gut gesättigt. So erhob er sich und verließ langsam das Refektorium. Aus dem Refektorium herrausgetreten lenkte er seine Schritte in Richtung der Bibliothek. Es war an der Zeit, dass Rock und Alei ihre neuen Bücher bekommen.
In der Bibliothek wanderte olirie die Bücherregale ab, bis er an dort stand, wo die Lehrbücher waren. Doch es waren dennoch unmengen verschiedenster Bücher, die der Hohe Schwarzmagier durchschaute, auf der Suche nach den Bücher für das Erlernen des Beschwörens eines Zombies. Da war es, der Lehrmeister hatte ein Regalbrett mit den gesuchten Büchern entdeckt. Er nahm sie herraus und blätterte sie kurz durch. Es war genau das, was er sich erhofft hatte, die Beschwörung eines Zombies war bis ins kleinste Detail beschrieben. Es war wieder ein zweiteilliger Band. Der Hohe Schwarzmagier nahm zwei paare aus dem Regal und ging damit zu den Tischen seiner Schüler. Auf jeden Tisch legte er die Bücher "Zombie beschören Teil eins" und "Zombie beschwören Teil zwei". Auf den Bücherstapel kam natürlich bei beiden wieder eine kleine Notiz:
Hallo,
ich habe dir deine nächsten beiden Lehrbücher hingelegt. Die zu dem Spruch des beschwörens eines Zombies. Lies sie dir gut durch und folge den Anweisungen, dann dürfte eigendlich nichts schief gehen. Sollte doch mal etwas schwerwiegendes passieren, dann lass es mich wissen. Für deine Übungen stehen dir natürlich wieder die Übungsräume zur Verfügung.
Viel Spaß,
olirie



09.03.2003 20:26#208
Erzengel Doch der für seine Verhältnisse sehr lange Schlaf hatte recht wenig gebracht, immer noch plagten Kain Kopfschmerzen, Husten und damit verbundene Halsschmerzen, Schnupfen und Fieber. Wenigstens die Müdigkeit und Gliederschmerzen war er los geworden. Dämonen brachten ihm auf seinen Wunsch sofort ein Frühstücksmenü aus der Küche, aber er war bereits nach sechs Happen satt. Gerade wollte er einen Dämon rufen, der das gute Essen wegwerfen sollte, als ihn plötzlich wieder ein unangenehm starkes Hungergefühl überkam. Komisch, sehr Komisch. Murmelte Kain vor sich hin, bevor er weitere Bissen zu sich nahm.
Und auch die verschwundene Müdigkeit war nicht gerade von Dauer, sofort nach seinem Essen schlummerte er in seinen weichen Betten, welche von Wärmflaschen erhitzt waren, ein. Sogar im Traum verfolgte ihn der Gedanke, das es sich bei dieser angeblichen Grippe um mehr handeln konnte. Eine Krankheit die sich schon längst in Vergessenheit wiegte, von der er nur aus den alten Büchern der Bibliothek wusste und die doch genau denselben Symptomen entsprach, wie den seinen.



10.03.2003 18:15#209
shark1259 Shark erwachte. Er hatte lange geschlafen, trotzdem fühlte er sich immer noch ein wenig müde. Nach einigen Minuten, die er noch weiterhin in seinem warmen Bett verbrachte, stand er doch auf und ging zum Fenster.
Wiedereinmal war es nicht am Morgen, wie es eigentlich sein sollte, wenn man erwachte, nein, es war später Nachmittag und die Sonne hatte sich schon wieder in Richtung des Horizonts begeben. Der Tag war schon fast zu Ende, doch für shark fing er jetzt an.
Er wusch sich und legte seine Magierrobe an, welche, wie immer frisch gewaschen, oder was die Dämonen mit ihr machten, auf dem Stuhl hängte, und verließ schnellen Schrittes sein Zimmer.
Shark hatte wiedereinmal vor etwas in der Bibliothek zu lesen, und sein Wissen zu erweitern. Noch wusste er gar nicht nach was er suchen sollte, aber das würde ihn schon einfallen. Zuerst einmal ins Refektorium und sich ein wenig stärken. Er bestellte sich gebratene Scavengerkeulen mit einem Dipp aus feinsten Kräutern und einem Joghurt. Es mochte verrückt klingen, doch dies mundete vorzüglichst, doch warum auch nicht. Er hatte schon seit einiger Zeit, nein, noch nie, korrigierte er sich selbst in Gedanken, hier etwas nicht gutes geschweige denn, etwas schlechtes zu sich genommen.
Als er fertig gespeist hatte, verließ er das Refektorium und spazierte gemütlich in die Bibliothek. Es war immer wieder unglaublich, man betrat sie und man merkte sofort, dass sie größer war als sie eigentlich sein durfte. Sogar ihn, und er war nun doch schon einige Zeit hier, verwunderte es immer und immer wieder.
Nun rief er das Wort "Minental" laut aus, und schon kullerten die Bücher nur so aus den Regalen. Shark sah sich jedes kurz an, doch vermochte keines seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Keines, außer eines. "Gesammelte Geschichten aus dem Minental.". Es hatte einen dunklen Einband und die grüne Schrift wirkte gleichzeitig anziehend als auch mysteriös und interessant. Shark schlug es auf. Man sah, dass immer wieder mal lose Blätter darin waren und oft waren diese auch in nicht allzu schöner Form. Immer wieder etwas durchgestrichen und etwas hinzugefügt. Dann war auch jeder Abschnitt, und es gab sehr viele von ihnen, mit einer anderen Handschrift geschrieben. Langsam begann shark zu verstehen, dies war so eine Sammelbuch, wie auch der Titel schon sagte, in dem man seine Erlebnisse, die man ihm Minental erlebt hatte, aufzeichnen und für die Nachwelt zur Verfügung stellen konnte.
Shark ließ sich auf einen der sehr bequemen Lesestühle nieder und begann in dem Buch zu stöbern. Es war nicht immer einfach, denn oft war etwas durcheinander und mit komischen Zeichen wieder in die Richtige Reihenfolge gebracht. Und manchmal fehlten wieder ganze Satzteile, sodass es schwer war mitzukommen, doch trotz alledem, fand er es sehr interessant.



10.03.2003 18:52#210
Erzengel Der Tee, den er sich von einem Dämon hatte bringen lassen, wirkte wahre Wunder, zwar würde er zur Sicherheit sein Zimmer noch nicht verlassen, aber ein paar Schritte wagte er sich aus seinem Bett schon hinaus. Was war denn das? Hatte er dieses Pergament etwas tagelang übersehen? Das musste wohl die Grippe sein, die Grippe war immer Schuld, Kain schob in jüngster Zeit alles auf sie, denn sie gab eine hervorragende Ausrede ab.

Der Zettel war eine Botschaft von seinem guten Freund Horaxedus, er lies ihn wissen, dass er von seinen Reisen zurückgekehrt sei und viel zu erzählen hatte. Voller Freude stürzte er aus seinem Zimmer und öffnete den Nebenraum, welcher Horaxedus Zimmer war. Hey Schlafmütze, aufwachen! Nach einer wie üblich sehr brutalen, aber effektiven Weckmethode wachte Horaxedus schließlich auf und berichtete, auf Kains Drängen hin, von seinem Ausflug. Dabei achtete dieser stehts darauf, Horaxedus bloß nicht zu nahe zu kommen, denn er wollte ihn nicht auch noch anstecken.



10.03.2003 21:39#211
shark1259 [...]deshalb kann es immer sein, dass man im Minental auf eine Höhle trifft. Doch sei Vorsichtig, willst du sie erkunden, denn es kann sein, dass sich in ihr viele Gefahren befinden. Und wenn du Glück hast, befindet sich darin mehr als du dir erträumen lässt. So war es auch als ich damals mit meinem Freund[...]
Shark beendete seinen ungefähr zweistündigen Lesefluss und fuhr erschrocken hoch. Zuerst wusste er gar nicht was los war, denn er war so von der Außenwelt abgeschnitten gewesen als er in diesem Buch gelesen hatte. Es hatte ihn voll in seinen Bann gezogen, all diese Geschichten, all die Abenteuer die alle so erlebt hatten, waren so interessant und spannden. Manche hatten es so in der Form eines Tagebuchs geschrieben, andere wiederum als Erzählung. Beides hatte seine Vorteile, und war sehr interessant nachzuvollziehen. Auf jeden Fall hatte shark sehr viel daraus gelernt.
Erst jetzt sah er den Dämonen langsam wegschweben, der ihn wieder aus dem Lesen gebracht hatte in dem er seine Gedanken gestreift hatte. Doch auch bemerkte shark, mit einem kleinen Gefühl von Genugtuung, dass sein Kopf fast nicht mehr, oder nur sehr, sehr gering, schmerzte. Er hatte es zwar zur Kenntnis genommen, aber der Schmerz war kaum zu spüren gewesen.

Shark stand auf und streckte sich einmal richtig durch. Man musste auch sagen, dass er ja nun schon eine ganze weile auf diesem, zwar bequemen, Stuhl saß aber auch der beste wurde irgendwann unbequem. Und weil er auch schon eine gewissen Müdigkeit der Augen feststellte entschloss er sich, diesmal ohne Umweg ins Refektorium, sich in sein Zimmer zurückzuziehen und sich auszuschlafen.


10.03.2003 22:52#212
HoraXeduS "Kain, Du Irrer!" fuhr es aus dem erschrockenen Magier heraus, der senkrecht im Bett sass und seinen Freund mit grossen Augen ansah. Horaxedus hasste es, geweckt zu werden, es kam dabei überhaupt nicht darauf an, welche Uhr- oder Tageszeit es war: Wollte man den Morgenmuffel Horaxedus unbedingt erleben, man brauchte ihn nur aus einem tiefen Schlaf zu wecken. Und Kain hatte sich wirklich alle Mühe gegeben, diesen Zustand noch auf die Spitze zu treiben. Und nun rannte der auch noch zum Vorhang und liess...

Tja, so konnte es kommen, der Jüngere der beiden Magier hatte wohl nicht bedacht, dass es draussen noch dunkler war als im Zimmer und stand nun leicht verdutzt vor dem Fenster. Herrlich sah das aus, als Kain sich zu seinem Freund umdrehte und verlegen mit den Schultern zuckte. Sogleich begann Horaxedus unwillkürlich, sein breitestes, schadenfrohes Grinsen aufzusetzen und prustete alsbald los. Der Jüngere stimmte augenblicklich unverdrossen ein und ein lautes Gelächter schallte nunmehr durch die verschlungenen Gänge des dunklen Kastells.
"Schön, dass Du wieder da bist." bemerkte Kain, als sich die beiden langsam wieder zu fangen begannen. Horaxedus, der bemerkt hatte, dass sein Freund etwas heiser klang, forderte diesen auf, sich eine Decke aus dem Schrank zu nehmen. Gesagt, getan, und kurz darauf hatte sich Kain in den Ohrensessel gepflanzt und in die kuschelige Decke eingewickelt. "Dann erzähl mal, Horax. Was hast Du da draussen getrieben, dass Du danach ganze Tage verschläfst?"

Horaxedus zog sich seine Decke ans Kinn. Er erinnerte sich an sein Gespräch mit shark und daran, welche Erlösung es für ihn selber gewesen war, endlich einmal ein Stück von sich preisgegeben zu haben. Diesen Effekt würde er nicht noch einmal erzielen müssen und können. Doch er fragte sich, ob es klug sei, den jungen Freund mit einer Erzählung, ja vielmehr dem unwissenden Hauch einer Andeutung über den Zirkel des Schwertfischs zu beunruhigen, von dem er selbst nichts wusste, als das, was er in einer Hand voll Träumen seit seiner Kindheit erahnen konnte.

Doch der Magier entschied sich, seinem Freund das wenige zu erzählen, was er nicht einmal sicher wusste. Vielleicht würden Kains sowie sharks aufrichtiges Interesse und ihre Belesenheit eines Tages tatsächlich helfen können, ein Geheimnis zu lüften, so es überhaupt eines gab.



11.03.2003 12:21#213
Erzengel Wie üblich konzentrierte sich Kain hauptsächlich auf die Fakten, bemühte sich aber, auch auf Gefühl einzugehen, doch nach einer Weile es ihm so, dass Horaxedus nicht über Gefühle reden wollte, also blieb er bei den Fakten. Das hört sich alles sehr verschwommen an und ich dachte immer, das die Bücher in der Bibliothek von der Magie des Kastells zusammengehalten werden, falls sie doch mal zu alt werden sollte, doch anscheinend war das bei diesem Buch nicht der Fall. Hm... ich denke dieses kleine Hindernis müsste sich überwinden lassen, aber es wird nicht leicht. Komm mit... Kain stand aus dem Sessel auf und forderte Horaxedus auf, ihm ins Refektorium zu folgen. ...ich erzähl dir alles beim Essen, du bist doch sicher auch hungrig oder nicht?

Dort angekommen setzten sie sich, an eine Ecke des großen Tisches und bestellten zweimal das Mittagsmenü. Jedoch hatte Kein recht wenig davon, denn er musste Horaxedus schließlich seinen Vorschlag erklären und kam so gar nicht zum essen. Also, ich habe gelesen, dass wir als Magier nun auch einige leichtere Rituale durchführen können. Darunter auch so eine Art Reparaturzauber, der könnte sich vielleicht als ganz nützlich erweisen, aber da muss ich noch mal genauer nachsehen. Was hälst du davon, wenn wir versuchen, das Buch wieder zu... reparieren? Bei alledem verschwieg Kain, dass das Buch dabei ebenso gut in Flammen aufgehen oder explodieren könnte. Während er nun endlich mit seinem Mittag begann, wartete er auf die Antwort des älteren Magiers.


11.03.2003 15:02#214
TheRock Die Bücher über die Beschwörung eines bewaffneten Skeletts hatte Rock vor einem Tag bereits durchgelesen und sich schon mit dem ersten Buch über die Beschwörung eines Zombies befasst..
Da es sehr detailiert geschrieben war dauerte es nun etwas länger einzelne Passagen zu durchstöbern, aber im großen und ganzen war es sehr interessante Lektüre die Rock hier vor sich hatte, auch wenn manches durch die Vorangegangenen Bücher schon teilweise bekannt war.
So schätzungsweise ein viertel des Buches hatte der Schwarzmagier nun schon bezwungen, und war des lesens noch nicht müde, also weiter im Text..


11.03.2003 15:42#215
shark1259 Shark lag schon einige Zeit schlaflos im Bett, er war zwar noch etwas müde, doch es hielt ihn nicht mehr im Bett. Er wollte einfach in diesem Buch weiterlesen. Es faszinierte ihn einfach, welche Abenteuer man in einem so, wenigstens nach außenhin, nicht besonders aufregenden Gebiet, wie dem Minental, erleben konnte. Deshalb machte er sich gleich auf in die Bibliothek. Dort fand er seinen Freund Rock vor, doch sprach er diesen nicht an, denn er schien gerade sehr eifrig und konzentriert zu lernen, da war es besser ihn für sich zu lassen, und ihn nicht zu stören.
Shark setzte sich wieder in den Sessel in dem er auch am gestrigen Tage gesessen war. Auf dem kleinen Tisch daneben lag auch noch immer das, mit einen schwarzen Einband und grüner, seltsamer Schrift versehe, Buch. Er schlug es auf, auf der Seite wo er gestern eine kleine Markierung gemacht hatte, in dem er eine Ecke der Seite ein wenig umgeknickt hatte. Doch war er einfach noch zu müde zum lesen, er hatte noch nicht die Konzentration. Er überlegte, was er dagegen wohl tun könnte. Da sah er wieder seinen Freund Rock. Da fiel ihm ein, wie lange er eigentlich keine Magie mehr angewandt hatte, es wurde wiedereinmal Zeit, sonst würde er vollkommen aus der Übung kommen.
Er stand auf, machte einen kleinen Umweg in sein Zimmer um seinen Gürtel mit den Runen zu hohlen, und ging dann in einen der Übungsräume.
Dort attakierte er gleich den Schild mit einer beachtlichen Schattenflamme. Selbst etwas verwundert darüber, wie gut diese jetzt von der Hand gegangen war, machte er gleich noch eine. Doch diesmal war es nicht mehr so einfach. Er hatte einfach vergessen, dass man soetwas nur machen sollte wenn man komplett bei Kräften war und nicht wenn man gerade aufgestanden war. Zwei gleich hintereinander. Shark konnte sie nicht mehr richtig kontrollieren und sie schleuderte direkt auf den Tisch zu. Der fing dann logischerweise auch gleich Feuer und shark konnte zusehen wie dieser langsam verbrannte. Glück, dass der Rest vom Raum Stein war und nicht entflammbar war ansonsten hätte es noch böse ausgehen können. Doch die Dämonen würden schon einen neuen Tisch bringen. Aber jetzt erstmal aufräumen, sonst wird noch jemand böse, waren sharks Gedanken...


11.03.2003 20:09#216
HoraXeduS Die Idee, das Buch, welches den Schwertfisch auf dem Einband getragen hatte, wieder in einen intakten Zustand zurückzuversetzen, behagte Horaxedus nicht sonderlich. Doch hinter Kains Idee konnte womöglich die einzige Möglichkeit stecken, etwas über den Zirkel des Schwertfischs zu erfahren. Woran glaubten seine Anhänger? Und was hatte Horaxedus mit ihm zu tun?

"Kain, ich gehe davon aus, das jetzt, da ich Vertraute in meiner Umgebung weiss, die Stimmen aus den Büchern, jedenfalls vorerst, verstummen werden. Was ich weiss, weißt nun auch Du, und shark weiss es ebenso. Ich weiss nicht, welche Macht hinter meinen Träumen steckt, ein Bund der Poesie gar oder ein Ausbund des Blutes. Doch will ich meinen Weg weitergehen, muss es irgendwo ein Ziel für mich geben. Meine Schwester ist dieses Ziel und mir scheint, der Schwertfisch kann ein Teil dieses Weges sein. Den Weg kann ich ohne weiteres alleine gehen, wie ich bisher alleine umhergeirrt bin. Doch ans Ziel gelangen kann ich auf die einsame Art schliesslich sicher nicht. Ich bitte daher Dich, wie ich shark gebeten habe: Lass mich den Weg finden. Niemand kann wissen, wer mich darauf ans Ziel wird führen müssen."

Der Jüngere hatte längst innegehalten und Horaxedus mit dem gefüllten Besteck in der Hand zugehört. Nachdenklich klang er, aber auch zuversichtlich. Nur eines wollte ihm noch nicht einleuchten: "Wie, Horax, kommst Du darauf, dass ausgerechnet wir Dir helfen können?" Der Glasmacher brach ein Stück Brot und führte einen Bissen zum Munde. Als er beinahe fertiggekaut hatte, antwortete er seinem Freund: "Jeder muss seinen Weg alleine machen, dies ist meine feste Überzeugung. Mein Weg hat mich hierher ins Kastell geführt, in diesen Zirkel. Beliar wird wohl etwas mit mir vorhaben."

Kain nickte, während sein Gegenüber seine Rede fortsetzte: "Nachdem ich die Stimmen gehört hatte, hatte ich erst gedacht, es sei die Flucht aus dem Kastell gewesen, die sie vertrieben hätte. Doch dann fiel mir auf, dass die Stimmen bereits früher verstummt waren. Nämlich in dem Moment, als ich das Buch über den Schwertfisch neben die Chronik des Kastells gestellt hatte." Ruhig führte Horaxedus sein Rotweinglas an die Lippen, während Kain ihm ungeduldig zusah. "Und kurz nachdem ich mich anschliessend shark anvertraut hatte, überkam mich erstmals nach vielen Jahren Heimweh. Heimweh nach dem Kastell, nach dem Zirkel. Und womöglich nach Beliar. Doch das Schweigen des Buches wurde beendet. shark hat es aus dem Regal genommen und es war bereits regelrecht zerfallen, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Es muss also längst nicht mehr so sein, dass noch alles so ist wie es mal war, und etwa der Schwertfisch schwächer ist als der Zirkel um Xardas. Wir können es einfach nicht wissen."

"Noch nicht" betonte Kain, als die beiden Magier das Refektorium verliessen, um sich in die Bibliothek zu begeben.



11.03.2003 20:51#217
Erzengel Es dauerte nicht lange bis Kain das Buch über das Ritual der Reparatur gefunden hatte, auch ohne die Wörter auszusprechen. Schlicht und einfach war es und Kain war schon fast enttäuscht, als er nachlas und erfuhr, das kein Blut benötigt wurde. Laut las er Horaxedus die Beschreibung des Rituals vor. Folgende Zutaten werden benötigt, zwei getrocknete Orkblattwurzeln, ein Auge einer Gottesanbeterin, die Leber eines Schattenläufers, das Ge- Mitten im Satz stocke Kain und wendete sich vom Buch auf Horaxedus. Das ist Standart, das müssten wir sogar allein hinkriegen. Okay hier ist die Liste, ich bin sicher der Küchendämon hat alles davon. Er drückte dem Magier das Buch in die Hand, worauf dieser sich ein wenig überrascht auf den Weg machte. Kain selbst rückte ein paar im wegstehende Tische weg, legte zwei Kissen auf den Boden und platzierte ein Art Altar bloß sehr viel kleiner, dazwischen. Er setzte sich auf eines der Kissen und wartete auf Horaxedus.

Dieser kam schon bald mit einem ganzen Beutel, indem sich die Zutaten befanden, und einer goldglänzenden Schale wieder zurück. Kain wies ihn an sich zu setzten und ihm das Buch zu geben. Eilig stellten die Magier die Schale auf den Minialter und legten alle Zutaten hinein. Gut, das wir keine besondere Reihenfolge einhalten müssen. Oh, pass auf die Minecrawlersekret auf. Gerade noch rechtzeitig rettete Horaxedus es, vor einem schrecklichen Ende als Fußbodenreiniger. So, das dürfte alles gewesen sein. Wir müssen einen Kreis bilden, gib mir deine Hand, jetzt mach schon. Da steht der Spruch lass ihn uns einfach vorlesen, das geht schon. Kain wartete nun darauf, das Horaxedus endlich begann, die Formel zu sprechen.



11.03.2003 21:05#218
HoraXeduS "Ein Kreis aus zwei Personen" murmelte Horaxedus genervt. Sein Gegenüber schaute ungeduldig zu ihm hinüber. Also gut, so sollte es also sein. Der Ältere der beiden Magier, die etwas ungemütlich auf Kissen in der Bibliothek des Kastells hockten, konzentrierte sich auf die Formel die er lesen sollte. "Hier steht irgendwas von 'nihil habeo' im Kommentar" sagte er schliesslich, "meinst Du, die Anmerkung hat was zu bedeuten?"

"Mann Horax, lies den Originaltext und lass es endlich anfangen!" Kains Augen funkelten. Horaxedus betrachtete wieder die Formel und begann, sie vorzulesen, ohne jedoch nur das geringste von dem zu verstehen, was er aussprach.


12.03.2003 14:49#219
Zloin Schon einige Tage war Zloin nicht mehr im Kastell. Endlich war er von seiner "Geschäftsreise" zurückgekehrt und konnte seinem mehr oder weniger normalen Leben weiter nachgehen.
Er war recht müde denn er musste seinen neuen und schweren Käfig vom Sumpflager bis hinauf ins Kastell schleppen; und alles nur für Nâr! Er stellte den Käfig in seinem Zimmer auf den Tisch und streichelte kurz seine Ratte und legte sie hinein.
Sie schnupperte am Metal des Futternapfes herum, traute sich aber nocht nicht ins Laufrad. Zloin bemerkte, dass es ihr noch nicht so wohl war, deshalb ging Zloin nach unten. Es musste doch irgendwo in diesem alten Gebäude etwas haben, dass man auf den Boden tun kann, damit er noch so hart ist. Eilig irrte Zloin im halben Kastell herum bis er schliesslich in einem merkwürdigen Raum war. Er war noch verdunkelt und Zloin lugte nur durch die Türspalte hinein. Langsam öffnete er die Türe soweit bis er seinen Kopf reinstecken konnte, doch leider konnte er nichts erkennen. Schnell zückte er die Lichtkugel und formte über seinem Kopf einen schönen Lichtspender. Der Raum wurde erhellt und entfalltete seine ganze Schönheit. In den Ecken standen alte Fässer, einige alte Stühle lagen berbrochen am Boden, kaputtes Geschirr ziehrte den staubigen Boden und ein Knochengerüst lag am Boden.
Vorsichtig betratt Zloin den Raum. *Knacks* schon war ein Knochen entzwei, weil Zloin darauf gestanden war. Langsam aber sicher war es Zloin ein wenig mulmig dadrin vorgekommen.
Nach einigem Stöbern fand er dann plötzlich einen wunderschönen Dolch. Er war mit einem weichen Ledergriff verseht und in der kleinen Klinge war alte Runen eingeritzt. Zloin konnte sie natürlich nicht lesen, doch war dieser Dolch ein perfekter Ersatz für den alten, den er im Kloster Innos' vergessen hatte.Er steckte ihn in den Gurt und verliess den geheimnisvollen Raum und machte sich weiter auf die Suche.
Doch leider fand er nichts und landete schliesslich bei der Eingangshalle. Ein wenig Gras wird es wohl auch tun; dachte sich Zloin und öffnete das Tor.Unten im Tal suchte er sich ein paar grosse Grasbüschel und schnitt sie mit dem Messer ab. Mit einem grossen Bund Gras machte er sich wieder auf in sein Zimmer. Oben angekommen packte er das Gras sorgfälltig auf den Boden des Käfigs.Froh topte Nâr im Käfig herum.



12.03.2003 21:43#220
shark1259 Wie konnte man nur um diese Stunde schon so müde sein. Es war nicht einmal besonders lange her, dass die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war. Auch hatte shark nicht viel anderes getan als er es auch jetzt machte, er stand am Fenster und starrte in die doch schon recht dunkle Nacht. Es nieselte leicht und er hatte das Fenster geöffnet. Er liebte diesen Geruch von frischen Regen, und das Geräusch, dass er machte, wenn er auf die Erde traf. Es entspannte ihn einfach. Und man konnte dabei so gut nachdenken. Es war wie eine Massage, eine Wohltat für ihn und es beruhigte ungemein.

In Gedanken gab sich shark selbst die Antwort auf die Frage, die er einen Augenblick vorher selbst gestellt hatte. Er war es einfach nicht mehr gewohnt, die Nacht einfach mal zu übertauchen, wie er das an diesem Tage gemacht hatte. Nachdem er trainiert hatte, war er in die Bibliothek gegangen und hatte die ganze Nacht durchgelesen. Und er war so in das Buch vernarrt gewesen, so gebannt, dass er überhaupt nichts anderes mehr mitbekam. Erst als er seinen Bauch knurren höhrte, hatte er abgelassen, das Buch zu verschlingen. Dann war er ins Refektorium um sich zu stärken, es war schon fast wieder Mittag gewesen. Nun, seitdem stand er hier, am Fenster seines Zimmers und betrachtete den Regen, der langsam, aber unaufhaltsam gegen die Erde prallte und alles mit diesem wunderbaren Duft erfüllte. Ohne ein wirkliches Ziel zu haben schweifte sharks Blick durch die dunkle Nacht. In Wirklich keit konnte er den Regen ja nur mehr erahnen. Von sehen war keine Rede. Doch alleine das Geräusch bereitete ihm eine Genugtuung. Hin und wieder blieb sein Blick an irgendetwas hängen, wenn er glaubte etwas, sich bewegendes zu sehen, aber das verlor sich dann wieder in der Dunkelheit. Und shark dachte nach. Er dachte, wie es wohl wäre, wenn er solch ein Abenteuer erleben würde. Gut, das klang jetzt ein wenig albern. Selbst er musste ein wenig über den Gedanken schmunzeln. Es klang fast so, wie er, und wahrscheinlich jeder andere auch, als er noch ein kleines Kind war und die großen Männer bewundert hatte, die solche bösen Tiere wie Scavenger und Moleraten erlegt hatten. Nun, dass hatte selbst er mittlerweile schon zu genüge und jedes Mal viel es ihm leichter. Auch hatte er schon ein wenig größere Abenteuer hinter sich, wie zum Beispiel der Orkfriedhof, welchen er mit Zloin aufgesucht hatte. Doch war dabei keine wirkliche Gefahr gewesen.
Aber was wollte er eigentlich? Wollte er Gefahr? Shark schüttelte den Kopf. Er musste sich über seine eigenen Gedanken wundern. Wenn er Gefahr wollte musste er nur in den Wald gehen. Das konnte es ja wirklich nicht sein. Noch einmal stellte er sich die Frage was er nun eigentlich wollte, und fast zu gleichen Zeit gab er sich selbst die Antwort. Er wollte einmal etwas mit seinen Freunden erleben, dass war ihm viel wichtiger. Ein Erlebnis, welches sie gemeinsam hatten. Und nicht nur wieder einer, einmal etwas mit allen, Horax, Rock, Zloin und allen anderen die er noch nicht so gut kannte, das war die Antwort. Das war das, was ihn im Moment am meisten reizte. Vielleicht würde dies ja auch einmal geschehen. Und wenn er glück hatte sogar in nicht allzu langer Zukunft.

Noch einmal ließ shark seinen Blick durch die nun noch schwärzere Nacht gleiten. Nichts. Nur der Regen, der leise gegen das Kastell nieselte. Ansonsten war nichts zu hören, nichts zu sehen...

Mit einem Ruck wandte er sich vom Fenster ab. Einen Moment musste er die Augen schließen, denn das Licht in seinem Zimmer, welches von einer Kerze in einem Eck des Raumes vor sich hin brannte, schmerzte in seinen Augen. Kein wunder wenn er nun schon seit Stunden am Fenster gestanden hatte. shark fur sich mit den Fingern über die Augen und öffnete diese wieder.

Er blies die Kerze aus, legte sich seine Schlafrobe an und legte sich ins Bett. Schlafen war wahrscheinlich der beste weg, die Müdigkeit los zu werden.


13.03.2003 01:40#221
HoraXeduS "Sag mal, siehst Du auch, was ich sehe?" Horaxedus schaute abwechselnd auf das Buch und in das Gesicht von Kain, der eine wedelnde Handbewegung vor seinem Gesicht machte, um die Staubwolke vor seinen Augen zu lichten.
Da lag es, das alte Buch, dessen schweren ledernen Einband die stilisierte Skizze eines Schwertfischs zierte. Und es sah so aus, wie ehedem, bevor Horaxedus minutenlang die fremdartige Formel zur Reparatur zerfallender Gegenstände ausgesprochen und mehrfach, in jeweils leicht abgewandeltem Tonfall, wiedholt hatte. Und auch, nachdem Kain sich mehrfach mit verschiedenen Geschwindigkeiten und Gesichtsausdrücken aktiver an der Zeremonie beteiligt hatte als noch zu deren Beginn, lag das Buch, halb zerfallen und staubig vor Ihnen auf dem imrovisierten Altar.

"Ja," murmelte Kain, "es hat sich überhaupt nichts getan." Und sein Freund fügte hinzu: "Bis auf den Geruch, der ist durch die Zutaten irgendwie intensiver geworden." "Meinst Du," setzte der Jüngere fort, "wir haben etwas falsch gemacht? An der Formel kann es nicht liegen, die haben wir genau so vorgetragen, wie sie hier steht."

"Vielleicht war der Kreis nicht gross genug?" fragte Horaxedus und konnte sich ein leichtes Grinsen dabei nicht verkneifen. Doch sein Freund ignorierte den Unterton geflissentlich: "Es könnte an den Zutaten liegen, die Du da besorgt hast." "Nein, kann es nicht." "Doch." Die beiden Freunde sahen einander an und dachten dasselbe. Von diesem kindischen Gezänk würde das Buch auch nicht wieder heil werden.

"Kain, ich glaube, wir sind halt noch nicht so richtige Magier, die mit so einer Formel aus einem dicken Buch einen richtigen Zauber wirken können." "Hm," antwortete der Angesprochene, "ich befürchte fast, Du hast recht. Lass uns den Kram hier zusammenpacken und auf unsere Zimmer gehen, bist Du auch so müde?" Horaxedus, stimmte zu: "Ja, Magie, und besonders die, die man nicht beherrscht, macht wirklich müde. Und hungrig, also lass uns vorher noch schnell was essen gehen."

Die Magier räumten sodann Ihren kleinen gemütlichen Platz in der Bibliothek auf, legten die Kissen zurück, packten die überschüssigen Zutaten ein und stellten das Formelbuch in ein beliebiges Regal. Irgendein dienstbarer Dämon würde es schon bald dorthin zurückstellen, wo Kain es aufgetrieben hatte. Als alles erledigt war, verliessen die beiden Magier die Bibliothek, ohne jedoch zu bemerken, dass das zerfallene Buch, welches sie mit Ihrem Ritual wiederherstellen wollten, keineswegs mehr zerfallen auf dem Boden lag. Es lag nun nirgends mehr.



13.03.2003 16:57#222
Erzengel Die Enttäuschung war viel zu groß, als das Kain sie auf sich sitzen ließe. Es war auf keinen Fall so gelaufen, wie es laufen sollte und das lag gewiss nicht an ihnen, so viel wusste Kain inzwischen. Mit dieser Niederlage in der Anwendung der Magie konnte er nicht schlafen, wütend stieg er aus seinem Bett, zog sich seine Robe an uns rannte aus seinem Zimmer hinaus zur Bibliothek.
Dort schrie er laut den Namen Xiphias Gladius und wartete auf die staubigen Überreste des Buches, doch nichts fiel. Erneut rief er den Namen, wieder und wieder, aber nichts tat sich. Auf dem Boden lag es auch nicht, die Dämonen sollte ja alles wegräumen... die Dämonen. Sogleich wendete er sich an einen und fragte nach dem Buch, dieser entgegnete ihm, sie haben kein Buch auf dem Boden gesehen. Der Dämon hatte keinen Grund Kain anzulügen und selbst wenn er wollte, hätte er das nicht gekonnt.

Blödes Buch, mach doch was du willst, dann friste dein Dasein eben als zerfallene staubige Mumie, mir doch egal. Trotzig verließ Kain die Bibliothek wieder und ging zum Refektorium. Der bittere Geschmack der Niederlage musste endlich aus seinem Mund verschwinden.



13.03.2003 18:39#223
TheRock Ein paar Tage waren nun bereits vergangen seid Rock das erste Buch über die Beschwörung eines Zombies angefangen hatte..
Nach mehreren nächten hatte der Schwarzmagier das erste Buch durch, es ähnelte etwas dem was er bereits in mehreren anderen Bänden gelesen hatte, zum Beispiel die Bücher über die Skelettbeschwörung..
Das zweite Buch beschrieb immer noch, so wie das erste alles ganz genau in jeder Kleinigkeit.. vieles konnte man einfach überlesen wenn man bereits etwas ahnung davon hatte.. doch es gab sehr vieles was neu und sogar interessant war..Das er bereits mehrere Tage nicht geschlafen hatte störte ihn wenig..Er hoffte das zweite Buch etwas schneller lesen zu können als das erste, damit er mehr Zeit zum Üben hätte..
Ohne irgend ein Anzeichen von Müdigkeit las Rock nun im zweiten Band der Beschwörung eines Zombies weiter..



13.03.2003 21:55#224
shark1259 Schon wieder müde, schlenderte shark die langen, kalten Gänge des Kastells entlang. Sein Weg führte ihn in Richtung seines Zimmers.
Den heutigen Tag, hatte er eigentlich wiedereinmal mit mehr oder weniger nichts tun verbracht. Er hatte ein wenig in der Bibliothek gestöbert, hatte dort aber nichts mehr solch interessantes, als dieses eine Buch, welches ihn so fasziniert hatte, mit dem Namen "Gesammelte Geschichten aus dem Minental." Dann war er eigentlich nur mehr im Refektorium gesessen und hatte unnötiger weise Essen in sich hineingestopft. Er hatte die Bewohner des Kastells ein- und ausgehen sehen. Doch war ihm am heutigen Tage nicht nach reden oder sonstigen herumspaßen zu mute. Es war nicht einmal weil er keiner guten Laune war, was nicht einmal so falsch gewesen wäre, es war mehr, weil er nicht den Nerv hatte, sich die Probleme anderer anzuhören. Er wollte erst einmal seine lösen, und ein wichtiger Bestandteil dessen, war erst einmal herauzufinden, wo diese lagen. Sie waren da, daran lag kein Zweifel, aber wo waren sie, wie waren sie, und am wichtigesten: wie konnte er etwas dagegen tun? Vielleicht war es am besten, sie einfach einmal zu vergessen. Es war ihm zwar klar, dass dies keine Lösung von Dauer sein konnte, doch war sie wenigstens für den Moment nicht schlecht. Vielleicht zährte auch nur die Sache mit HoraXedus so an seinen Nerven, doch das alleine konnte es eigentlich nicht sein. Vielleicht dachte er ja einfach falsch, vielleicht lag das Problem ganz wo anders....
shark hielt sich die Hand vor den Mund um das Gähnen zu verbergen. Damit waren seine Gedanken abgerissen. Und shark war darüber im Moment nicht wirklich unglücklich.
Er betrat sein Zimmer und ein paar Minuten später lag er in seinem warmen Bett und hatte schon wieder ganz andere Gedanken.



14.03.2003 00:17#225
HoraXeduS Der Schlaf des Magiers endete wieder einmal zu Beginn einer neuen Nacht. Horaxedus richtete sich in seinem Bett auf, was für die Kerzen in seinem Zimmer das Signal zum Aufbrennen darstellte. Der Raum war einfach wunderbar. Hätte die Möglichkeit bestanden, dieses Kastell zu betreten und sich anschliessend ein eigenes Zimmer einzurichten, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, es würde nach einigen Wochen harter Arbeit genau so ausgesehen haben, wie es bereits seit dem Tage, als Horaxedus es erstmals betreten hatte, tatsächlich aussah.
Freilich, hätte der Magier wirklich freie Hand gehabt, er hätte alles mögliche mit dem Zimmer angestellt, Bett und Bilder, Tische und Sessel hätten zunächst einmal sicher anders ausgesehen und gestanden als jetzt. Doch nur selten kommt es ja vor, dass jemand einen Raum einrichtet und von Anfang an mit seinem Werk zufrieden ist, besonders dann, wenn er nicht wirklich ein Händchen dafür hat.Horaxedus jedenfalls war sich sicher, dass, wenn es in seiner Macht gestanden hätte, sein Zimmer erst nach vielen Wochen so ideal zu ihm gepasst hätte wie jetzt. Falls er es überhaupt jemals so angenehm hinbekommen hätte.
Einen ganz wesentlichen Platz im Raum und längst auch in Horaxedus' Leben nahm das große Bett ein, von dem er stets wie magisch angezogen wurde, wenn er nur irgendwo im Kastell an Entspannung dachte. Stets mit frischen dunklen Laken bezogen, ruhte es sich ausgezeichnet auf der festen, aber bequemen Matratze. Das Bett war dem Magier mittlerweile fast der liebste Aufenthaltsort, jedenfalls dann, wenn es ihm gerade nicht danach war, sich in Gesellschaft zu begeben. Horaxedus beschloss, dem nun Rechnung zu tragen und es sich auf seinem Bett gemütlich zu machen. Er wusch sich gründlich und kleidete sich an. Dabei traf er die Entscheidung, zunächst noch kurz seinen Hunger im Refektorium zu stillen, bevor er sich einige Bücher aus der Bibliothek holen würde, in welchen er dann hier oben auf seinem gemütlichen Bett herumstöbern könnte.



14.03.2003 14:07#226
Erzengel Nachdem Kain mit Horaxedus, der im Lauf der Zeit zu im gestoßen war, gefrühstückt hatte, zogen sie sich, wie an jedem anderen Tag auch, in die große Bibliothek zurück. Doch Horaxedus hatte das schöne Wetter gesehen und fragte Kain, ob sie nicht draußen lesen wollen, worauf er einwilligte. Im Innenhof lachte ihnen die warme Sonne ins Gesicht und forderte die Magier dazu auf, sich ihn ihr zu sonnen. In der angenehmen Frühlingssonne lagen die beiden und starrten in ihre alten verstaubten Bücher.

Schon bald verließ Horaxedus Kain wieder, denn er wollte doch lieber in seinem gemütlichen Bett lesen. Als Kain das nächste Buches aufschlug überkam ihn ein Gefühl der Kälte und Dunkelheit, doch weder war die Sonne hinter einer Wolke verschwunden, noch erhoben sich andere Schatten über ihn. Eine wahre Flut von Bildern raste durch sein Gehirn, so schnell das er die Einzelnen nicht erkennen konnte. Ein Ork, ein Ork der einen Man enthauptet, einen Gardisten. Schwarz, Dunkel, Finsternis. Vorbei, so rasant wie sie gekommen war, war die Vision wieder verschwunden. In dem Buch hatte der Wind die erste Seite aufgeschlagen, die den Namen des Buches preis gab, es hieß Drakia.

Drakia war eine Siedlung innerhalb der Mienenkolonie, nach der Erweiterung der Barriere durch die Fehlsprengung des magischen Erzhaufens, wurde sie als Außenposten für das Alte Lager genutzt. Das Buch musste sehr neu sein, denn außerdem erzählte es über neuere Ereignisse und endete mit dem letzten großen Überfall der Orks, den niemand überlebte. Doch was hatte Kain mit Drakia zu tun? Er würde es jedenfalls demnächst mal besuchen, schließlich hatte er sowie so nichts besseres zu tun.



15.03.2003 08:11#227
Zloin Als Zloin aufstand stellte er freudig fest, dass Nâr mit seinem neuen Käfig überaus zufrieden war. Schon in der Früh war sein kleiner Gefährte im Laufrad am Fett abbauen. Zloin schmunzelte und verwöhnte den Kleinen mit ein paar Streicheleinheiten.
Danach legte Zloin seinen neuen Dolch neben den Käfig und eilte mit Nâr auf der Schulter ins Refektorium um wieder einmal den Wanst voll zu schlagen.
Er bestellte sich eine Karotte für Nâr, Ziegenmilch und feinen Schokoladenkuchen.
Hastig schlangen sie die Nahrung herunter und hinterliessen nur noch ein paar Krümmel auf dem Tisch. Er liess die Hand über den Tisch geleiten und wischte die Krümmel zu Boden.
Entspannt sassen die Gesättigten auf dem Tisch. Heute wollten sie mal richtig nichts machen - nur faulenzen und Energie sparen.
Doch plötzlich war ein lautes Krachen und Knallen von der oberen Etage zu hören. Erschrocken stand Zloin auf und schaute Richtung Treppe!
Was war passiert? Als Zloin aus dem Refektorium ging sah er nur noch wie ein blaues Licht mit Höchstgeschwindikeit über die Treppe kam und seine Flucht durch die Eingangshalle ins Freie machte.
Zloin war mit Angst gefüllt - was hatte dieses Ding hier zu suchen?Schnell eilte er hinauf und sah wie dunkler magischer Rauch aus seinem Zimmer quoll. Er hielt sich den Arm vor die Augen und ging vorsichtig in sein Zimmer. Komische Töne waren zu hören: Leise Schreie mit einem langen Echo, Blitze die aufschnellten und Wolken die zusammenstiessen und ein fürchterlichen Donner hörbar machten.
Schnell sprang Zloin zum Fenster und liess den dunkelblauen Rauch abschwirren und erkannte mit zugekniffenen Augen seinen Dolch. Er war in den Tisch gerammt und die Klinge leuchtete Feuerrot auf. Langsam war die Sicht wieder klar und Zloin getraute sich an den Tisch und bemerkte einen alten, verschmutzen Zettel. Der Dolch war mitten durch den Zettel gebohrt. Er war orangbraun und war mit irgendwelchen Runen beschriftet. Die Runen waren Quadratisch mit verschieden angesetzten Punkten.
Für Zloin war es ein Rätsel, denn alsbald er den Griff seines gesterngefundenen Schwertes berührte hörte die Klinge auf zu leuchten und die hasserfühlten Klänge verstummten im Nu!
Er steckte seine merkwürdige Waffe in den Gurt und nahm den mystischen Zettel auf.
Im Refektorium bei einem grossen Glas Bier zerbrach sich Zloin den Kopf über die Schrift.



15.03.2003 13:49#228
shark1259 Shark hatte wieder neuen Mut gefasst. Warum? Er wusste es nicht, es war wahrscheinlich wieder einmal nur so eine Laune von ihm, die kam und auch nach kurzer wieder verschwand.
shark war gerade aufgestanden, und er fühlte sich nach langer zeit wiedereinmal vollkommen aufgeruht und bei Kräften. Er hatte einen etwas seltsamen Traum gehabt. Er hatte von seinem Vater geträumt. Als er mit ihm als Kind zum ersten Mal jagen gewesen war. Und dabei hatte er einen Satz gesagt, den shark nie vergessen hatte: "Du musst wissen, sehr oft sieht es hoffnungslos, dunkel und grau aus. Und du denkst, es gibt keinen Weg hinaus. Doch denke immer daran, das es zu anderen Zeiten die Hoffnung ist, die dein Weiterkommen im Leben sichert." Damals hatte es shark noch nicht verstanden, was sein Vater damit meinte, doch nun war es ihm klar. Auch nach nicht so guten Zeiten kam wieder die Sonne. Shark erhob sich aus seinem Bett, ging seinen morgentlichen Erledigungen, wie waschen und umziehen, nach und verließ sein Zimmer. Sein Weg führte ihn in die Bibliothek. Dort fand er seinen Freund Rock vor. Schlafend über einen Buch. Er hatte wahrscheinlich wieder einmal zu viel auf einmal gewollt, und gleich wieder so viel gelernt, dass er aufs schlafen vergessen hatte. Einen Moment überlegte shark, ob er Rock nicht schlafen lassen wollte. Doch dann war er der Meinung, dass es doch besser war, wenn er ihn aufweckte. Rock musste ja noch lernen und vielleicht hatte er sogar die Zeit ein wenig mit ihm spazieren zu gehen, oder ihm seine neuen Zauberkünste zeigen.
Shark legte seine Hand auf Rocks Schulter und schüttelte jenen ein wenig durch. Doch wollte der nicht aufwachen, deswegen entschied sich shark dafür, die Nase seinens Freundes zuzuhalten. Das half, und Rock erwachte.

"Guten Morgen mein langschlafender Freund."



15.03.2003 14:03#229
TheRock Nach Luft schnappend erwachte Rock und blickte sich um..
er erblickte seinen Freund Shark, welcher im anscheinend die Luft abgeschnürt hatte und realisierte erst jetzt dass er über seinem Buch eingeschlafen war..Öh... ja guten Morgen..
Noch nicht ganz wach versuchte Rock sich an die letzten Sachen zu erinnern die er noch von vor dem Schlafen wusste..
es war jedoch nicht viel.. er hatte gelesen.. gelesen und nochmal gelesen.. und desshalb warscheinlich eingeschlafen..
Das Buch hatte er jedoch schon zum größten Teil durchgelesen..wäre er nicht eingeschlafen hätte er es bestimmt schon durch..Ein paar Gedanken an den Schlaf.. oder eher an einen Traum spukten jedoch immer noch in seinem Kopf herum.. es waren Träume über seinen Vater.. seltsame Träume welche ihn irgendwie nicht loslassen wollten..
*gääähn*
Wie geht es euch Shark.. gut geschlafen??
Nun schon etwas wacher machte er es sich im Sessel gemütlich..


15.03.2003 14:14#230
shark1259 "Ich würde vorschlagen, das besprechen wir bei einem gemütlichen Frühstück im Refektorium."

Rock nickte kurz und legte sein Buch weg. Beide standen sie auf und verließen die Bibliothek und gingen ins Refektorium. Schon als sie sich niederließen stand ein Dämon bereit und erwartete ihre bestellenden Gedanken. Shark bestellte sich einen großen Krug heise milch und ein Brot mit Aufstrich. Auch Rock bestellte sich etwas, doch konnte shark, da er des Gedankenlesens nicht mächtig war, nicht erfahren was dieser wollte.

"Sehr gut, um deine vorherige Frage zu beantworten. Schon lange ist es her, da ich mich so ausgeschlafen und munter gefühlt habe. Ich hatte irgendwie einen schönen Traum, der mich an meinen Vater erinnert hat, wie wir, als ich noch klein war, jagen gewesen sind. Und erst jetzt habe ich einen Satz, welchen er zu mir gesagt hat, verstanden.
Doch was ist mit euch Rock? Ihr seht etwas, nun ja ... wie soll man sagen ... verwirrt aus. Ist etwas vorgefallen, oder ist es nur das viele Lernen, welches Euch zu schaffen macht?"

DA kam auch schon der Dämon wieder mit dem Frühstück. Rock hatte sich eine Suppe bestellt, mit einem Stückchen Brot dazu. Sah lecker aus.
Shark wartete auf die Antwort seines Freundes.



15.03.2003 14:42#231
TheRock Der Schwarzmagier wusste nicht genau wie er darauf antworten sollte..desshalb tunkte er erst einmal etwas Brot in seine Suppe und nuzte dies als Vorwand noch nicht antworten zu können..
Das durchtränkte Brot schmeckte ziemlich gut..
Hm... also.. ich.. es ist so..
Rock wusste nicht wie er anfangen sollte, fand nach kurzem Überlegen jedoch einen Anfang..
Also ich hatte wieder einen Traum.. diesmal war er aber viel deutlicher als sonst immer.. und ich habe alles aus dem Traum auch gewusst nachdem ich aufgewacht bin.. das war sonst nicht so..
Ich habe von einer Gestalt geträumt.. es war mein Vater..
aber irgendwas stimmt nicht mit ihm.. er war zu meiner Zeit als ich ihn kannte immer sehr nett.. und hat nie etwas schlechtes getan..
er wurde in den Kreis der weißen Magier aufgenommen, wegen seiner Güte und Hilfsbereitschaft..
Aber in meinem Traum ist es als wäre es jemand anders in der Haut meines Vaters.. ziemlich verwirrend alles..
und ich habe das Gefühl, dass obwohl ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe, er immer näher kommt.. oder bereits sehr nah ist..
ich weiß es nicht..
Rock war der Appetit vergangen und er legte das Brot beiseite, faltete die Hände und blickte abwesend auf einen Punkt im Nichts..



15.03.2003 15:27#232
shark1259 Die Worte seines Gegenübers verwirrten shark und beunruhigten ihn auch sehr. Es war als würde dieser seine bösen Vorahungen teilen, die er am letzten Tag gehabt hat. Trotzdem wollte er seínen Freund, und eigentlich auch sich selbst, beruhigen. Deswegen klopfte er Rock leicht auf die Schulter.
"Sei unbesorgt mein Freund. Es war nur ein Traum, so etwas hat man manchmal. Er muss nichts zu bedeuten haben."

shark machte eine kleine Pause, in dem er versuchte sich die rechten Worte zusammen zu suchen. Und auch um seinen Worten eine größere Bewichtung zu geben.
"Und wenn es doch etwas zu bedeuten hat, dann stehen wir das gemeinsam durch. Ich werde dir zur Seite stehen, falls du meine Hilfe beanspruchst."
Rock sah zu shark. In seinem Blick sah man ein bisschen verwirrtheit, wie auch in dessen von shark, doch war auch Dankbarkeit dabei. Es war immer gut, einen Freund zu haben, der für einen da war.

"Was hälts du von einem kleinen Ausflug? Wäre doch das ideale heute. Einerseits könntest du dir den Kopf wieder frei machen für dein Lernen. Andererseits wäre es auch gut, die auf andere Gedanken zu bringen. Vielleicht grillen wir einen Scavenger oder so.

Also hättest du Lust?"



15.03.2003 16:12#233
Atreus Da war es wieder, das Kastell, ein Ort der Finsternis und des Bösen.Das Tor öffnete sich vor dem Hohen Novizen und Atreus trat ein. Selbstverständlich wollte diese gierige Statue wieder ihren Tribut und der Besucher zahlte.
Dann ging er weiter den Gang entlang, die Karte in der Hand haltend. Jetzt musste er seinen Lehrmeister Zavalon finden, damit dieser ihm noch etwas beibringen konnte, weitere Lektionen, wie er vor einer Woche gemeint hatte....


15.03.2003 17:39#234
TheRock Begeistert von der Idee von Shark verflogen die düsteren Gedanken kurzweilig..Es ist schön zu wissen dass man jemanden an seiner Seite hat..Und..
Es wäre mir eine Freude mit dir einen Ausflug zu machen..
Nun wieder etwas hingriger als gerade löffelte Rock seine Suppe leer und wishte sich den Mund ab..
Wir treffen uns dann in der großen Eingangshalle.. ich muss noch kurz meine Sachen holen.. bis gleich
Mit diesen Worten verschwand der Schwarzmagier mit schnellen Schritten und einem wehenden Umhang aus dem Refektorium und begab sich auf sein Zimmer.Er suchte sich seine Runen zusammen, welche schön ordentlich in einer kleinen Kiste lagerten, nahm Schwert und Dolch mit und verließ sein Zimmer wieder mit dem Ziel Eingangshalle..



15.03.2003 17:51#235
shark1259 Endlich wieder einmal ein Ausflug. Heraus aus dem Kastell. Es war ja nicht so, dass er es nicht mochte, im Gegenteil, er liebte das Kastell, doch irgendwie kam man in ihm immer wieder auf negative Gedanken. Es war einfach ein düsterer Ort, der sehr zum Denken anregte.
Auch shark ging noch einmal schnell auf sein Zimmer. Er hatte zwar seine Runen bei sich, doch sein Schwert, wäre ihm doch nur unnütz, hätte er es andauernd bei sich. Er nahm sich also seinen stink normalen Einhänder aus seiner Kiste. Dabei sah er sich es einmal etwas genauer an. Sein Gesicht spiegelte sich in der Klinge wieder. Es wurde auch langsam einmal Zeit irgend woher ein besseres Schwert zu bekommen. Aber woher? Nun ja, es würde sich schon irgendwie selbst ergeben. Nur abwarten und zu Beliar beten, dann würde das schon gehen.
Wieder marschierte er schnellen Schrittes die endlos scheinenden Gänge des Kastells entlang, die Treppe hinunter und dort war auch schon Rock.
"Lass uns aufbrechen, solange das Wetter noch so freundlich ist."
Rock stimmte zu und beide verließen das Kastell.



15.03.2003 18:12#236
Zloin Zloin konnte einfach keinen logischen Schluss aus dem Runenbeschrifteten Pergament ziehen. Wärend sein kleiner Freund ungeduldig auf dem Refektoriumstisch herumkrabbelte starrte der Magier nur sinnlos auf das Blatt, hob es mal gegen das Licht um eine geheime Inschrift zu endtecken; doch letzendlich hatte er überhaupt nichts Neues gefunden.
Die Schrift muss so alt sein, dass nicht mal der Don etwas darüber wissen würde, es wäre sinnlos ihn auf zu suchen. War hier in diesem alten Gebäude nichts gescheites, mit dem Zloin das entziffern konnte?

Dann nach einem Schluck kühlem Bier kam ihm der Lichtblick; die Bibliothek. Hastig setzte er Nâr auf die Schulter und ging mit dem mystischen Papier in die alte Bibliothek.
Er stellte sich in die Mitte des Raumes und sprach "Alte Schriftrunen" aus. Ein Buch fiel in einer anderen Ecke dumpf zu Boden. Zloin hoffte, dass hier etwas über die komische Schrift zu finden war. Eilig setzte er sich an den Tisch und öffnete das ledereinbundene Buch.
Im Index schaute er sich von jeder Schrift einen Buchstaben an, bis er endlich das gefunden hatte, was er wollte.
Diese Schrift nannte sich "Huxado Runen".
Schnell legte er das Papier neben das Buch und began auf ein drittes das zu schreiben, was er mit dem Huxado Runen Alphabet entziffern konnte.


15.03.2003 19:39#237
Zloin Zloin rieb sich die Augen. Er sah nur noch die Huxado Runen vor sich herumschwirren. Er hatte lange gerabeitet, doch endlich war die Übersetzung fertig. Es war eine Art Gedicht:

Oh Entdecker des Schwertes Klinge
such, wo meine Wacht ich vollbringe
Geschrieben hab ich dieses da
Und finden wirst du mich sehr nah

Finde das Biest im Norden
Verlasse schnell deinen Orden
Dort wo die Berge den Himmel kratzen
Findest du des Biestes Tatzen

Nicht weit weg von dort
Findest du meinen Ort
Warten werde ich auf dich
Doch sehen wirst du mich nicht

Finde den Weg nach oben
Und löse das Rästel dort im Hohen
Nicht einfach ist die Aufgabe
Befolge nur meinee Ratschläge

Zeig nie deine Angst!
Zück nie das Schert!

Sonst aber wird es dir schlimm ergehen
wenn ich dich ins Totenreich gehen sehe.

Zloin liess das Gedicht schwungvoll vor und runzelte abermals die Stirn. Komisch dass hier von einem Schwert die Rede war. Das was Zloin gefunden hatte, war doch nur ein Dolch, oder ein sehr sehr kleines Schwert.
Vielleicht gehörte es einer früheren Zivilisation kleiner Menschen.Auf jeden Fall ging Zloin den Text nochmals durch und wollte verstehen, was der Sinn davon war! Den Wärter? Von was war der Verfasser den ein Wärter? Reichtum? Zloins Augen funkelten bei dem Gedanke, dass ein Zwerg vor einem grossen Haufen Goldmünzen mit Diamanten stand und nur darauf wartete von Zloins Blutfliege verscheucht zu werden.
Doch was war das Biest im Norden? Es musste bei den Bergen sein und das Kastell lag so zufällig in den Bergen.
Und dort soll man hinauf in Beaufsichtigung eines blutrünstigen Irgendwas? Nicht gerade Vertrauenserweckend.

Doch was, wenn das ganze nur irgend ein Köder ist für einige Hirngestörte aus den tieferen Ländern? Doch wie konnte sich Zloin das fliehend Blaue Licht erklären.
Mit dem übersetzten Text wollte Zloin seinen Abend im Refektorium verbringen und erstmal etwas essen.



15.03.2003 23:55#238
shark1259 Die beiden Zirkel Mitglieder betraten wieder das Kastell. Rock atmete sofort einmal auf und man merkte, dass er froh war wieder hier zu sein. Auch wenn er nicht schwer verletzt war, wusste er doch, dass ihm hier erstmal nichts mehr passieren konnte.
Sie gingen langsam ins Refektorium, Rock setzte sich an einen Tisch und shark lieferte Kurz den "wolf ohne Kopf" in der Küche ab und sagte den Dämonen, sie sollten ein wenig davon für zwei Personen zubereiten, dann ging er wieder zu seinem Freund. Dieser grinste ihn schon wieder an.

"Ich habe schonmal ein Bier bestellt. Das lindert den Schmerz."
Auch shark musste lachen.

"Aber trink nicht zu viel, vergiss nicht, du solltest noch einiges für deine Prüfung lernen.

Achja, und um deine Frage zu beantworten, ich würde sehr gerne morgen, oder an einem Tag, an dems dir passt, mit dir in den Übungsraum gehen. Ich wäre auch gespannt was du nun schon alles zu Stande bringst. Du wirst ja um einiges besser sein als ich, nehm ich mal an."

Während shark das gesagt hatte, kam auch schon der Dämon mit dem gewünschten Bier, und ein paar Augeblicke später war auch schon das gewünschte Essen auf den Tisch. Es sah wie immer vorzüglich aus und beide langten kräftig zu. Als sie fertig gespeist hatten musste sich dann aber auch Rock schon wieder verabschieden, denn er wollte gleich noch ein wenig lernen, und aus diesem Grund ging er in die Bibliothek, wo er sich gleich eines der Bücher schnappte und wieder anfing darin zu lesen.
Shark allerdings zog es vor noch ein Bier im Refektorium zu trinken, und vielleicht noch den einen oder anderen Gedanken zu denken. Wenn er Glück hatte, traf er sogar noch einen seiner Freunde.



16.03.2003 10:26#239
Zloin Heute wollte Zloin dem Spuck des Zettels und des Dolches nachgehen. Er war zum Schluss gekommen, dass es hier irgendwo irgendein Wächter gab, der nur darauf wartete, bis man ihm seinen Dolch zurück gibt. Doch darum wollte Zloin eientlich nicht hin; denn er war ein Wächter! Wächter bewachte ja meistens etwas wertvolles!
Darum machte sich Zloin einen Proviant Sack mit lauter Äpfel und einem Schlauch Quellwasser bereit und schnürte das ganze mit einem grossen Tuch zu. In seinem Zimmer setzte er noch die vollgefressene Ratte auf die linke Schulter. Sein Wanderstab hatte er extra noch gestern Abend auf Hochglanz mit einem Tuch und ein wenig Fett poliert. Er sah wieder wie neu aus.

Voll beladen und startklar für eine Aufgabe seines Herzens machte er sich auf und verliess das Kastell.



16.03.2003 12:50#240
Erzengel Horaxedus hatte sich nun schon längere Zeit nicht mehr bei ihm blicken lassen und seine Zimmertür war verschlossen, oder zumindest klemmte sie. Langsam aber sicher begann Kain sich Sorgen zu machen, er wollte schon bald nach Drakia aufbrechen und hatte gehofft, das ihn sein treuer Freund ins Mienental begleiten würde. Seine lange fließende Robe wehte im kalten Wind und ließ ihn wie ein Gespenst wirken, selbst jetzt, am Tage. Die Kälte trieb ihn von der immergrünen Esche weg, hinein in das hoffentlich warme Gemäuer. Noch ein letztes Mal warf er einen Blick tief in das Tal hinab und verschwand dann endgültig im Kastell.
Drinnen machte er sich auf den Weg zum Refektorium, sein Magen knurrte und Kain folgte dem Ruf. Ein Mittagsmenü reichte ihm dennoch aus, um satt zu werden. Erst jetzt viel ihm auf, das seine Grippe vollständig verschwunden war, eigentlich stand seiner Reise ins Mienental nun nichts mehr im Wege, doch irgendwie war ihm die Lust vergangen. Und was auch immer ihn dazu angetrieben hatte, so schnell dorthin auf zu brechen, war nun nicht mehr stark genug. Er hatte dabei Shark gar nicht bemerkt, der mit einem Bier vor sich, schon länger hier zu verweilen schien.



16.03.2003 17:19#241
Atreus Atreus hatte seine Sachen wieder zusammen gepackt. Nachdem ihm sein Lehrmeister weitere Elemente des Stabkampfes gezeigt hatte, Techniken, die er für die erste Stufe der Ausbildung brauchte, war es nun wieder an der Zeit, ins Kloster seines Gottes zurückzukehren. Und so kam es, dass der Hohe Novize seine Ausrüstung nahm, Schwert, Stab, Rucksack und Karte. Vor allem Letzteres war von großer Wichtigkeit, sonst würde er kaum wieder aus dem Kastell herausfinden, was für ein Irrgarten…
Aber schließlich und endlich hatte er es doch geschafft und trat hinaus, an die frische Luft. Nicht lang dauerte es und er ließ das alte unheimliche Gemäuer hinter sich und machte sich auf den Weg zum Kloster, heimwärts….


16.03.2003 18:04#242
shark1259 Irgendwie fühlte sich shark beobachtet.

Immernoch saß shark mit einem Bier in der Hand an dem Tisch. Die ganze Nacht hatte er damit verbracht zu denken, und auf die Gelegenheit zu warten, mit irgendjemanden ein kleines Trätschen zu führen. Doch niemand war gekommen... Irgendwann in der Nacht hatte er dann angefangen zu denken. Zuerst hatte er darüber nachgedacht was wohl mit Rock los war. Waren all die Träume wirklich nur Zufall, oder hatten sie tatsächlich etwas zu bedeuten? Kam wirklich etwas auf ihn zu? Oder besser gesagt auf sie?
Natürlich konnte er diesen Gedanken nicht zu ende flechte, weil es unmöglich war, vorrauszusehen was geschehen wird.
Dann wieder kam er auf HoraX zu denken. Was war dieser Schwertfisch. Und wo war Horax überhaupt? Normalerweise lies sich dieser doch fast immer in der Nacht im Refektorium blicken. Doch einmal hatte er auf ihn gewartet und er war nicht gekommen. Hoffentlich ging es ihm gut.

Und nun saß shark immer noch am selben Tisch, und immer noch tranke er hin und wieder am Bier, welches auch noch das selbe war. Aber wer starrte ihn da so an?Shark versuchte sich möglichst unauffällig umzudrehen und schaute durch den Raum. Erleichtert atmete er auf. Es war nur Kain. Aber wen hatte er sich eigentlich erwartet? Ein großes, böses Monster?
Erheitert über seine eigenen, dummen Gedanken leerte er den letzten Rest seines Bieres und wechselte den Tisch. Er setze sich zu Kain an den Tisch und begrüßte ihn mit einem angedeuteten Kopfnicken.

"Beliar zum Gruße.

Wie geht es dir? Bist nun auch du Magier? Wenn ich richtig sehe hast du da die Magierrobe an, oder?"



16.03.2003 18:37#243
Erzengel Etwas verlegen antwortete Kain Ja, ich bin nun Magier, allerdings ist das immer noch die gleiche Robe. Unwillkürlich machte sich ein Lächeln auf seinem Gesicht breit, wobei Kain weder Sauer auf den anderen Magier war, noch machte er sich über ihn lustig, dennoch brachte ihn irgendetwas zum lachen. Erst jetzt kam Kain der Gedanke, das Sharks Kommentar auch symbolisch gewesen sein könnte, in diesem Fall wäre sein Lächeln wohl unangebracht. Aber es war spät, wie auch immer es gemeint war, er würde davon ablenken. Ja, es geht mir gut, ich hoffe bald die Magie zu erlernen. Und wie geht es dir? Hast du in naher Zukunft etwas vor? Ich überlege, ob ich nicht nach Drakia reise, oder zumindest zu dem, was heute noch davon übrig ist, was auch immer das sein mag.



16.03.2003 18:49#244
shark1259 Auch shark grinste etwas verlegen, weil er die Robe nicht richtig erkannt hatte, zog es jedoch vor nicht weiter auf das kleine Missverständis einzugehen, sonder auf die Fragen Kains einzugehen.

"Wie es einem halt geht hier. Ist zwar nicht besonders viel los, aber ich liebe das Kastell, mit seinen immer wieder neuen Überraschungen. Aber andererseits bringt es mich auch immer wieder zum Nachdenken. Und das wiederum stimmt mich dann meistens traurig, doch trotzdem bin ich überaus froh hier zu sein.Nun. Du willst also nach Drakia? Ich würde dich nun bitten, als Freund, bleibe noch hier. Gerade noch eine Woche oder ein wenig mehr. Ich mache mir sorgen..."
Kain sah ihn fragend an.

"Nicht nur wegen Horax, auch wegen Rock. Er hatte so seltsame Träume, und ich fürchte irgendwas kommt auf uns zu. Da würden wir einen wie dich brauchen. Oder es wäre gut, wenn wir auf dich zählen könnten."

Shark sah Kain nicht mehr direkt in die Augen, weil er nicht wusste wie dieser auf seine Bitte reagieren würde. Er wusste ja selbst nicht was los war.


16.03.2003 19:02#245
Erzengel Als er Horaxedus Namen hörte, wurde er aufmerksamer und ließ sich auf die Bitte ein. Ja gut, ich glaube, ich kann dich gut verstehen, dann bleibe ich noch eine Weile. Horax und ich haben ein Ritual mit dem zerfallenen Buch durchgeführt, oder vielmehr wollten durchführen. Jedenfalls ist das Buch seitdem verschwunden und Horax weiß das noch nicht, bitte sag es ihm nicht, aber ich denke ist etwas größeres am Werk, als wir es uns vorstellen und es betrifft nicht nur Horaxedus, auch Rock könnte darin verwickelt sein, ebenso wie du und ich, jedes Mitglied des Zirkel könnte da mit drin hängen, was auch immer es ist. Wie ein Wasserfall redete Kain auf Shark ein, ohne richtig zu überlegen, was er dort sagte, das alles hatte er schon lange in seinem Kopf umhergetragen, noch vor dem Schwertfisch begann es. Das er es nun so einfach erzählen konnte machte ihn schon ein wenig stutzig.



16.03.2003 19:24#246
TheRock Bereits am gestrigen Tage hatte Rock es geschafft das Buch zu ende zu lesen.. und da er noch ein paar Stündchen im Sessel geschlafen hatte, sozusagen als Belohnung fürs lernen, war er nun wieder recht fitt, seine Schulter spürte er kaum noch, das heißt die Schulter schon, den Schmerz aber nicht mehr.. also erhob er sich und begab sich in den selben Übungsraum wie bereits etliche male vorher schon.. um endlich sein gelerntes Wissen anzuwenden..
Die Runenzeichen kannte er aus den Büchern bereits, also nahm er sich die Rune mit dem passenden Symbol und konzentrierte sich..
Ein Skelett mit einem Zweihänder.. hörte sich recht schwer an..Aber zu viel überlegen tut ja bekanntlich nicht gut, da man seine Meinung dann stetig ändert und sich nur selbst verwirrt.
Also: Kopf leer, Konzentration und Anfang.

Ein kribbeln in Rocks rechtem Arm, dummerweise drang dieses Kribbeln bis in seine verletzte Schulte vor und lenkte ihn leicht von der Beschwörung ab, doch um diese abzubrechen war es zu spät, der rote Rauch waberte bereits dicht um Rock herum, füllte fast den gesammten Raum aus und ein leises klirren, dann knacken war zu vernehmen.

Die Beschwörung hatte eine Art Skelett ergeben, doch nicht das was Rock sich gewünscht hatte.. dieses Gebilde aus wißem Knochen, recht unförmig und plump, mit einer Art Arm plus Schwert darin stand nun vor dem Schwarzmagier, rührte sich jedoch nicht, das war auch unmöglich..
Die Schulter und das nicht ausgereifte Können zeigten nun was sie anrichten konnten wenn man sich zu wenig konzentrierte, oder ablenken ließ..Ein zweiter Versuch sollte noch möglich sein, also wiederholte Rock alles, bis auf die Ablenkung durch die Schulter und beschwor ein zweites Skelett..Dieses hatte Form und ungefähre Masse eines Skeletts, aber von aussehen her wenig mit einem gemein..
Zum Glück konnte sich dieser Versuch Rocks bewegen, und gehorchte seinen Befehlen.. drei Runden durch den Raum und anschließende veraschung waren kein Problem für die Kreatur..

Damit vorerst zufrieden wollte Rock nun einen Zombie beschwören..was vom Ablauf her ähnlich der Beschwörung eines Skeletts ging.Aus dem Rauch vor Rock hörte man ein leises Stöhnen, patschen und Schlurfgeräusche.. dieser Versuch ging wesentlich besser von statten als der vorherige mit dem Skelett, der beschworene Zombie hatte lediglich keine Beine, konnte sich aber trotzdem mit Hilfe seiner Hände und Arme fortbewegen.Auf das Aussehen kam es bei einem Zombie wohl eher nicht an.. egal wie verunstaltet dieser auch aussah.. es konnte ja immer normal sein.Der Triumpf verflog jedoch aus Rocks Blick als sich der Zombie ohne einen Befehl weiter auf den Schwarzmagier zubewegte, dann sogar nach ihm schlug. Eine zum Glück schnelle Reaktion hatte Rock verholfen über den Arm des Angreifers hinweg zu springen und in Sicherheit zu gehen.
Der Zombie nahm die Verfolgung auf, natürlich in einem Schneckentempo, aber irgendwann würde er wieder bei Rock ankommen.
Dieser jedoch zückte Kurzerhand seine Schattenflammenrune und jagte eine dem Zombie entgegen, was diesen seinen Kopf kostete.. und schließlich auch sein Pseudo Leben..
Der Schwarzmagier legte die Runen wieder beiseite, sah sich noch einmal um ob auch nicht zu unordentlich war und verließ dann den Raum.
In seinem Zimmer angekommen legte er Robe Schwert und Runen ab, alles wieder an seinen Platz, doch um nicht noch einmal das Amulett zu vergessen kam dieses oben auf seine Robe drauf, so dass er es sehen musste bevor er sich ankleiden konnte..
Dann fiehl er in einen tiefen, anfangs Traumlosen Schlaf...



16.03.2003 21:39#247
HoraXeduS Es war mehr als nur praktisch, sich alles auf sein Zimmer zu holen, was man zum Leben oder auch einfach nur zur Unterhaltung brauchte. Essen, frisch zubereitet, einfach direkt aus der Küche. Bücher, seit langem staubig und nahezu ungelesen, direkt aus der Bibliothek. Horaxedus war sich bewusst, dass es nicht richtig war, sich gegenüber jenen abzuschotten, die ihm etwas bedeuteten und denen er womöglich selber etwas bedeutete, doch seine Freunde würden es sicher verstehen, wenn er es ihnen einmal erklären würde, dass er hin und wieder die Einsamkeit brauchte. Kaum so sehr, wie er üblicherweise seine Freunde um sich zu haben wünschte. Doch wenn das Verlangen, alleine für sich zu sein, ihn überkam, konnte der Magier kaum mehr sein Zimmer verlassen.

Horaxedus lag noch immer auf seinem Bett und las. Überall im Zimmer und um das Bett herum lagen bereits Bücher herum, einige durchgelesen, andere langweilig und kaum angerührt. Die Themen, die in der ausgwählten Literatur behandelt wurden, waren dabei sehr unterschiedlicher Natur. Vieles über die Geographie Khorinis' war darunter zu finden, einiges seichte über Körperertüchtigung und schliesslich, auf dem noch unberührten Stapel auf einem der beiden Nachttische des Magiers fanden sich Werke, die auf die Stichworte "Geheimzirkel Beliars" aus den Regalen der Bibliothek gefallen waren. Es war an der Zeit, etwas wirklich neues zu erfahren. Gestärkt durch seine willkommene Anwesenheit im Kastell sowie die Gewissheit, dass er hier sicher war, würde sich Horaxedus dieser Werke in der kommenden Nacht annehmen, das hatte er sich fest vorgenommen.
Zuvor aber hiess es, noch etwas aufzuräumen. Einen ebenso eilig wie kunstvoll aufgetürmten Stapel durchgelesener und auch ungelesener Bücher vor sich her tragend, balancierte Horaxedus vorsichtig die Treppe hinunter zur Bibliothek, wo er einige Werke per Hand selber zurück in die Regale sortierte und diejenigen, deren Standort ihm entfallen war, neben dem Eingang abstellte. Umgehend machte der Magier sich dann wieder auf in sein Zimmer, nicht ohne sich noch einen gut gefüllten Picknickkorb aus der Küche zu holen.

Nachdem er schliesslich seinen wunderbaren Raum gut durchgelüftet hatte, rasierte Horaxedus sich. "So. Fertig für die Nacht", murmelte er zufrieden, während er sich anschliessend im Schneidersitz auf sein Bett setzte. Dann schenkte er sich ein Glas Rotwein ein, nahm sich ein Stück kalten Hackbraten und griff zu einem der übriggebliebenen Bücher auf seinem Nachttisch.


16.03.2003 22:35#248
olirie Wieder betrat olirie die Bibliothek und wieder lenkte er seine Schritte zu den großen Regalen und wieder stoppte er bei der Abteilung für die Lehrbücher. Er suchte noch kurz das Regalbrett für die Magie und da waren sie auch schon, die gewünschten Lehrbücher über das Teleportieren. Zu diesem Spruch gab es nur einen Band. Der Hohe Schwarzmagier nahm sich zwei der Bücher und ging mit ihnen zu den Tischen seiner Schüler. Auf Aleis Tisch legte er ein Buch und eins auf Rocks. Dann schrieb er wieder die übliche Notiz und legte sie zu den Büchern:
Hallo,
ich habe dir das Lehrbuch für die Teleportation hingelegt. Studiere es gut, der Zauber ist nicht allzu schwierig. Du wirst wohl um die praktischen Übungen dieses Spruchs leicht herumkommen. Nutzte die übrige Zeit einfach, um noch die anderen Sprüche zu üben. Und denke daran, in einer Woche werde ich dich prüfen, also halt dich bereit.
Bis dann,
olirie

Von der Bibliothek ging olirie in sein Zimmer, irgendwie war er müde. Also zog er seine Robe aus und seine Schlafrobe über, dann legte er sich ins Bett und schlief ein.



17.03.2003 01:34#249
shark1259 Etwas verdutz saß shark, den Worten Kains lauschend am Tisch. Er war es nicht gewohnt, und schon gar nicht von Kain, dass soviel, und vor allem so viel auf einmal, mit ihm geredet wurde.
Kain bemerkte seinen Blick und schwieg auf der Stelle. shark war zwar etwas erleichter darüber, aber das wollte er sich nicht anmerken lassen. Deshalb versuchte er es mit ein paar Worten zu überspielen.

"Ich danke dir, dass du meine Bitte gleich annimmst. Ich hoffe zwar, dass nichts passieren wird. Doch belasten Sorgen mein Gemüt und ich fürchte, da kommt etwas. Was es ist, kann weder ich, noch ein anderer Sagen. Vielleicht weiß es nicht einmal Beliar selbst."

Selbst etwas überrascht über seine eigenen Worte, war shark gezwungen einen kleine Pause zu machen, um selbst darüber nach zu denken, bevor er weitersprach.

"Auf jeden Fall ... Ich hoffe jedenfalls, das dies alles gut ausgeht. Mir sind meine Freunde, zu denen ich auch dich zähle, einfach zu wichtig um sie einfach links liegen zu lassen. Ich hoffe Horax geht es gut. Und hoffentlich wird es auch weiterhin so sein. "

Plötzlich musste shark gähnen. Ein plötzlicher Müdigkeitsanfall überkam ihn. Na ja, so plötzlich war er im Grunde dann ja doch nicht, er hatte ja schon seit mehr als 24 Stunden keine Minute mehr geschlafen. Da war es kein Wunder das sein Körper seinen Tribut forderte.

"Ich werde mich nun verabschieden. Ich habe schon einige Zeit keinen schlaf mehr bekommen. Zumindest keinen wirklichen.
Ich werde mich auf mein Zimmer zurück ziehen und mich ausschlafen. Ich hoffe bald wieder von dir zu hören. Doch so groß ist das Kastell nun auch wieder nicht, dass man sich nicht treffen würde. Naja eigentlich schon, aber da bin ich zuversichtlich.
Lebet wohl, lieber Kain."

shark war sich voll im klaren, dass er etwas wirr redete, doch was wollte er dagegen tun. Das einzige war möglichst schnell aus dem Refektorium in sein Zimmer und dort dann schnellsten in sein Bett. Genau das hatte er vor, und genau das machte er auch. Ohne noch irgendwelche Gedanken an eventuelle Probleme zu verschwenden oder sich noch lange mit irgendwelchen Unnötigkeiten aufzuhalten schlief er bald ein.



17.03.2003 23:05#250
HoraXeduS Dieses musste das Zimmer von shark sein. Den kleinen Stapel Bücher, die er eben noch vor sich hergetragen hatte, schob sich Horaxedus nun unter die linke Achsel, um sich nicht bücken zu müssen und sie auf den Boden zu legen, wenn er eine Hand frei haben wollte. Jetzt hob der Magier seine Rechte und klopfte zaghaft dreimal kurz an die Tür seines Freundes. "shark? Schläfst Du?"
Nachdem keine Antwort zu vernehmen war, versuchte Horaxedus es erneut. Diesmal klopfte er etwas kräftiger und konzentrierte sich anschliessend darauf, ob eine Antwort aus sharks Zimmer kam, welche ihn einzutreten hiess. Doch es kam keine.
Erneutes Klopfen an sharks Tür, etwas energischer. "sha-hark?!? Bist Du da drin?!?" Horaxedus kam sich schon etwas seltsam vor, wie er hier vor der Tür herumstand, ohne zu wissen, ob sich dahinter überhaupt der gewünschte Gesprächspartner befand. Schliesslich fasste er sich ein Herz und drückte probehalber die Klinke herunter, nur um zu testen, ob das Zimmer verriegelt war. Dann wüsste er jedenfalls, dass er shark woanders suchen musste. Vorsichtig, die gedrückte Klinke in der Hand, drückte Horaxedus gegen die Tür.


17.03.2003 23:20#251
shark1259 Was war nur mit der Welt um ihn herum los? Oder war die Frage falsch formuliert. Vielleicht würde sie mehr Sinn ergeben wenn er fragen würde: Was war mit ihm los? Vielleicht war er es, der sich geändert hatte. Vielleicht war aber auch das anders. Oder es hatte sich keiner geändert und es kam ihm alles nur so vor. Doch die vielen bösen Anzeichen in letzter Zeit, die vielen Gespräche, die doch immer wieder auf das eine ausgegangen waren: warten. Er konnte nichts anderes tun als warten. Warten das etwas geschah, von dem shark noch nichts wusste, von dem er vielleicht auch gar nichts Wissen durfte, oder was er auch nicht verstehen würde oder könnte. Was ihn möglicherweise auch nicht einmal etwas anging. Trotzdem war warten für ihn die größte Qual. Er wusste einfach nicht, was er tun konnte.
Es mochte schon ein paar mal geklopft haben, doch bemerkte es shark erst jetzt, als die Türe schon halb offen war. Etwas erschrocken drehte sich, der wiedereinmal am Fenster stehende shark um. Er musste zweimal hinsehen um die hereinkommende Figur zu erkennen, sie sagte irgendwas, doch shark verstand irgendwie nichts, er war zu plötzlich aus seinem Gedanken gerissen worden, und musste erst wieder auf sein Sprachzentrum zugreifen bevor er die vielen, aneinandergereiten Buchstaben zu sinnvollen Worten zusammen fügen konnte. Die Gestalt stand immer noch an der Tür und schien die Worte zu wiederhohlen.
"... wenn ich rein komme? ... shark? stört es dich?"

shark schüttelte langsam den Kopf. Langsam funkionierte wieder alles was funkionieren sollte. Er war shark, einer der Magier im Kastell und die Gestalt war HoraXeduS, auch ein Magier.

"Natürlich nicht... Horax.

Komm setz dich"

Dabei zeigte shark auf die zwei Stühle im Zimemr, die bei einem kleinen Tisch in der Mitte des Raumes zeigten.

"Tut es gut, dich wiedereimal zu sehen. Wie geht es dir? Was bringt dich zu mir?"



17.03.2003 23:39#252
HoraXeduS "shark, schön Dich zusehen. Entschuldige, dass ich hier so reinplatze. Doch ich habe da was." Umständlich legte Horaxedus seine Bücher auf den Tisch und öffnete eines von Ihnen. "Hier, schau mal. Dies ist ein Buch über einen Druiden namens Worgo. Die gesamte Lebensgeschichte dieses Mannes ist eigentlich viel zu langweilig, um sie zu lesen. Er war, wie ich finde, reichlich unwichtig. Wer auch immer sich die Mühe gemacht haben mag, Worgos Leben aufzuzeichnen, er muss definitiv zu viel Zeit gehabt haben." Horaxedus schaute kurz auf und sah sharks breites Grinsen. Dann fuhr er fort. "Also, ich habe mir nicht die gesamte Geschichte angetan, vieles habe ich einfach nur quergelesen. Bis..." Hier stockte der Magier kurz. Er drehte das vor ihm liegende Buch so, dass sein Freund es lesen konnte und legte den Zeigefinger auf eine Zeile im hinteren Drittel der Lektüre.

Als shark den aufgezeigten Satz gelesen hatte, las er ihn, ohne aufzuschauen, sofort erneut, diesmal laut. Horaxedus meinte eine leicht erschrockene Blässe im Gesicht seines Gegenübers zu erkennen. Er nahm dies als Zeichen, dass shark die Worte ebenso interessierten wie ihn selbst. "Der Kindheitstraum des Druiden schien sich zu erfüllen: Getrieben vom Atem Beliars, doch unwissend angespornt von Hass und Rachsucht, verwandelte sich der Embryo des Bösen zum Manne, der schwarze Laich zum Schwertfisch."

Die kurze, darauffolgende Stille unterbrach Horaxedus rasch: "Naja, es muss ja nichts bedeuten. Nähere Hinweise gibt es nicht. Aber trotzdem merkwürdig, findest Du nicht? Ausgerechnet mit Beliar in einem Satz. Aber weitere Andeutungen unterbleiben schliesslich."



17.03.2003 23:55#253
shark1259 "Nur um das mal anzubringen: wer sich dieses ganze Buch durchlies, hat definitiv auch nicht besonders viel zu tun."

Eigentlich war es nur ein kläglicher Versuch die Stimmung wieder etwas auf zu lockern. Doch wie gesagt, er war vollkommen kläglich. Auch in der Art wie er es gesagt hatte, war nicht viel witziges zu finden. Er hatte sich nur gedacht, ein Witz würde gut tun, doch im Moment da er ihn gesagt hatte, hatte er ihm Leid getan.
Shark hustete und kehrte wieder zum Wesentlichen zurück.

"Ich meine, es könnte als Redewendung gemeint sein, wenn man so will. Doch glaube ich nicht wirklich daran, dass dies nur reiner Zufall ist. Und dann noch dieser Vergleich, zwischen dem Embryo, dem Mann, dem Laich und dem Schwertfisch.Mir gibt dies alles sehr viel zu denken. Wieso wählt der Autor gerade diese Worte?"

Shark überlegte kurz. Dann wandte er seinen Kopf mit einem Ruck, HoraXeduS zu.
"Ich habe nun zwei Fragen, die sich mir sofort stellen:
Dier Erste: Warum liest du gerade dieses Buch? Hattest du ein Erlebnis, was etwas mit diesem Worgo zu tun hatte?
Und die Zweite: Kommt im ganzen restlichen Buch kein Satz mehr über Beliar und den Schwertfisch vor?"

Eigentlich hatte er noch ein paar andere Fragen, die ihm auf dem Gewissen brennten, doch diese Zwei waren für ihm im Moment die wichtigsten.


18.03.2003 00:09#254
HoraXeduS Horaxedus beeilte sich, zu antworten: "Ich habe nach Schwertfisch-Büchern in der Bibliothek gesucht, da fiel es mit aus den Regalen, obwohl ja nur das eine Mal das Wort Schwertfisch drinsteht. Schon komisch. Ein bisschen was über Beliar steht schon noch drin. Der Einsiedler Worgo schwärmte wohl ein wenig für ihn. Aber ich hab noch was anderes. Jetzt stell Dir mal diesen Druiden vor, der Zeit seines Lebens nichts Gescheites auf die Reihe bekommen hat ausser dieser unverständlcihen Stelle mit dem Schwertfisch. Es ist schon merkwürdig genug, das jemand mehrere hundert Seiten dessen Leben beschreibt, wo sich doch offenbar nichts wirklich interessantes darin abgespielt hat. Gut, vielleicht hier mal ein bisschen Hass und da mal eine Magd, aber sonst?" shark nickte zustimmend und Horaxedus fuhr fort: "Siehst Du diese Bücher hier?" Erneut nickte shark nur. Die Bücher, auf die sein Freund mit dem ausgestreckten Zeigefinger deutete, lagen direkt vor ihnen und waren mithin keinesfalls zu übersehen. Doch der Magier sah davon ab, seinen Freund, der offenbar im Begriff schien, ihm etwas wichtiges mitzuteilen, damit aufzuziehen.

"In jedem dieser sieben Bücher taucht der Druide Worgo auf." Horaxedus bemerkte, wie shark die Stirn runzelte. "Ich habe die Textstellen überprüft und mit der Biographie verglichen. Es gibt keinen Zweifel. Der ach so unbedeutende Worgo spielt in all diesen Büchern irgendeine mehr oder weniger kleine Rolle, und sei sie auch noch so belanglos und kurz. Dieser Himmelhund hat es sogar geschafft, in dieses Kochbuch hier zu kommen. Und hier, diese Auslese über die Stadt Khorinis, auch hier ist er drin. Das kann doch kein Zufall sein." shark nickte erneut. Zu merkwürdig und unglaublich war es, was sein Freund ihm da vorlegte, als dass er spontan eine schlüssige Antwort darauf zu geben vermochte.
"Aber weisst Du," fragte nun Horaxedus auffordernd, "weisst Du, was das Beste ist? Unten in der Bibliothek liegen noch mehr Bücher auf dem Boden. Ich konnte sie nur nicht alle auf einmal tragen. Sie fielen, als ich den Namen des Druiden aussprach."



18.03.2003 00:30#255
shark1259 "Es ist auf jeden Fall zu auffällig um es einfach wieder fallen zu lassen. Die Frage:'Warum kommt dieser Worgo so oft vor. Was hat das alles miteinander zu tun, und was mit dem Schwertfisch?' drängt sich mir unaufhaltsam auf. Es ist ja so, dass ich, seit ich dieses Buch gelesen habe, oder es zumindest versucht habe, von diesem 'Schwertfisch' nahezu besessen bin. Versteh das nicht falsch, aber irgendwie lässt mich das ganze nicht mehr los. Immer wieder ertappe ich mich selbst dabei, dass ich, ohne einen bestimmten Grund zu haben, meine Gedanken auf diese Thema ziehe. Ich fange plötzlich an, an diesen Zirkel zu denken, und dann kommt mir immer dieses Gefühl von Hilflosigkeit unter. Frag mich jetzt nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Ich weis es nicht. Und vielleicht ist das unsere größte Schwäche. Die Unwissenheit."
sharks Gesicht wurde ohne sein zutun plötzlich noch bleicher als es schon bisher gewesen war:

"Oder sie ist noch unser einziger Schutz...
Vor was auch immer."

Stille. Keiner von den beiden wagte nun diese mehr zu unterbrechen. Zwar war sie nicht für lange doch um so intensiver. shark hatte, als er die Worte aussprach nicht gewusst, was er damit meinte, und was er damit in sich, und so wie es aussah auch in Horax bewegte. Denn auch dieser sah bleich aus, vielleicht sogar noch eine Spur mehr als shark.



18.03.2003 14:07#256
Erzengel Hier drinnen hielt er es nicht mehr aus, er wollte, dass die warme Sonne auf seine Haut schien und er wollte, den frischen Wind spüren. Schnell lief er in den Innenhof hinaus und genoss den wunderbaren Blick auf das Tal, mit seinem See und den blühenden Pflanzen. Dank des Frühlings, konnte er sich auch über entsprechend warme Temperaturen freuen, die ein entspannendes Herumliegen garantierten. Einfach herrlich Sagte Kain vor sich hin, während er sich hinlegte. Wieder einmal zeigte sich, dass auch Innos in der Lage war, Schönes zu schaffen. Und das die Schwarzmagier seine Existenz nicht bestritten und ihn als Teil des Ganzen akzeptierten, auch wenn er nicht da saß, wo er sitzen sollte. Vor lauter Freude vergaß Kain sogar, sich einen Sumpfkrautstängel anzuzünden und verbrachte somit einen ganzen Tag ohne zu rauchen.

Stunden waren bereits vergangen als er sich zu seinem Zimmer aufmachte, ein kurzer Abstecher zu den Waschräumen und es ging weiter auf seinen Balkon. Dort saß er noch eine ganze Weile, bis er genug hatte. Dann legte er sich in sein Bett, womit sich seine Gardienen wie von Geisterhand schlossen, und schlief ein.


18.03.2003 19:35#257
HoraXeduS Die Magier hatten sich noch lange schweigend gegenüber gesessen, bevor sie das Thema wechselten. Jedes weitere Wort über den Druiden wäre überflüssig, wenn nicht sogar verfehlt gewesen. Was man nicht wusste, brauchte man auch nicht durch Ahnungen oder Andeutungen zu verbreiten, jedenfalls dann nicht, wenn es um eine ernste Angelegenheit ging. Insgeheim nahmen sich sowohl shark als auch Horaxedus vor, die Sache weiterzuverfolgen, sie gar voran zu treiben. Doch jeder auf seine Weise, und beiden war es bewusst, sie brauchten es nicht gemeinsam zu beschliessen.

Am Ende einer langen Nacht voller interessanter Geschichten hatte sich Horaxedus schliesslich von seinem Freund verabschiedet, der sich seinerseits nach einer kurzen Erfrischung geradewegs in die Bibliothek aufzumachen gedachte.
In seinem Zimmer angekommen, wusch sich der Glasmacher kurz und schüttelte seine Robe am offenen Fenster aus. Er kleidete sich erneut und warf sich auf sein gemütliches Bett. In seinem Kopf kreiste augenblicklich der ach so unbedeutende Druide Worgo. Und der Magier wusste, dass es in eben diesem Augenblick shark genauso erging. Um wenigstens vorübergehend auf andere Gedanken zu kommen, hob Horaxedus eines der Bücher vom Boden neben seiner Schlafstätte auf, die er noch nicht zurück in die Bibliothek geschafft hatte. "Auf der Hut". Was für ein langweiliger Titel. Dennoch überflog er die darin befindlichen Abbildungen drahtiger, sehniger Körper, die sich also auf der Hut befanden. Sah witzig aus, und der Magier blätterte neugierig weiter.



18.03.2003 20:14#258
TheRock Diese seltsamen Träume die er schon vor einigen Tagen gehabt hatte waren nach einer kurzen Zeit des erholsamen Schlafes zurückgekehrt.
Sie hatten ihm wieder Szenen aus seinem früherem Leben gezeigt und auch ihm unbekannte, aber in einer seltsamen weise auch vertraute Bilder und Gefühle.. Doch waren diese anders als sonst.. das was er noch von seinem Vater wusste war alles nur positiv, seine Träume zeigten ihm jedoch Zorn, Leid, Boshaftigkeit und andere ihm von seinem Vater unbekannte Gefühle..
Dies alles verwirrte ihn stark, was auch der Grund war wesshalb Rock nun aufwachte, schweißgebadet und orientierungslos..

Nach einigen Minuten des aufwachens fand Rock seine Robe, Amulett und Runen.. welche er aus Vorsicht mitnahm..
Er begab sich ohne ein Frühstück in die Bibliothek, wo er ein Buch und einen Zettel vorfand..
Dieses mal würde er leicht um die Übungen herum kommen..
aber warum?? Der Schwarzmagier wollte gerade überlegen warum er dies nicht praktisch üben sollte.. oder könnte, entschied sich jedoch dann erstmal fürs lesen und ließ sich nieder.. mit dem neuen Buch in der Hand und den Gedanken daran dass es ja ziemlich einfach sein soll entspannte Rock sich und begann zu lesen..



18.03.2003 21:57#259
GlutaeusMaximus Nach sehr langer Abwesenheit kehrte der Hohepriester wieder zurück in die Obhut des Kastells. Vieles hatte sich geändert. Seitenweise hatten sich die Geschichtsbücher gefüllt. Nur eines wusste niemand so genau: von wo kehrte der Magier eigentlich zurück? Er erinnerte sich selbst nur schleierhaft an die Ereignisse und noch ferne in seinem Kopf war die Erinnerung an die letzte (normale) Mahlzeit.

Und so taumelte er sofort los, obwohl die Teleportation noch nicht ganz abgeschlossen war. Um genau zu sein, waren noch nicht alle Teile von Maximus da. Er war ungefähr zu sieben Zehnteln vorhanden als er los lief. Die restlichen drei Zehntel erreichten auch bald das Kastell mussten dann aber erst den Rest einholen. Nach etwas über zehn Schritten war der Körper dann auch vollständig. Das die Fortbewegung vorher schon funktioniert hat ist mal wieder ein Beweis für die Macht, die Beliar seinen treuen Jüngern zur Verfügung stellt...


18.03.2003 22:13#260
HoraXeduS All die drahtigen, sportlichen Figuren in seinem Buch machten Horaxedus Sorgen. War er nicht selber eher auf dem besten Weg, einen etwas mehr als nur leicht kugeligen Bauch zu bekommen? Eine ganze Weile hatte er nun nicht mehr an sich heruntergeschaut, aber er war fast sicher, dass er seine Füsse im Stand nur mit Mühe noch würde ausmachen können, wenn er es versuchte. Eilig blätterte er weiter. Doch eine jede Zeichnung mahnte ihn stumm daran, seinen Körper in Form zu halten und, wie es der Titel des Buches ja auch verhiess, "auf der Hut" zu sein.

Nun, das Jagen war es gewiss nicht, was Horaxedus im Sinn hatte, doch je mehr er darüber nach dachte, wie dick er wohl noch werden würde, desto hungriger wurde er. Nun, vielleicht gab es ja so etwas wie selbsterfüllende Prophezeihungen? Und hier im Kastell, so redete sich der Magier mit fester Gewissheit ein, hatte es überhaupt keinen Zweck, sich seiner Bestimmung zu widersetzen. So legte er denn sein Buch beiseite, genauer gesagt, unter das Bett, und machte sich auf den Weg zum Refektorium.

Als er die Tür zum Refektorium öffnete, bemerkte Horaxedus einen Mann, den er noch nie hier gesehen hatte. Er schien einer der höheren Magier zu sein und eine wachsame Aura umgab ihn, die selbst ein Unwissender wie der Glasmacher spürte. Zaghaft begab er sich fasziniert zu dem Fremden, deutete eine Verneigung an und stellte sich ihm vor: "Guten Abend, werter Herr, mein Name ist Horaxedus, ich bin noch neu hier im Zirkel und würde mich freuen, Eure Bekanntschaft machen zu dürfen?"



18.03.2003 22:45#261
GlutaeusMaximus Der Magier und Schleichlehrmeister, dem im Normalfall natürlich nichts entging – hatte er doch beim ehrwürdigen Frost selbst gelernt sein Gehör zu schärfen – war so ins Essen vertieft das er sich prompt verschluckte, als der Lehrling ihn ansprach. Er hustete kurz und würgte dann den letzten Brocken der scharf gewürzten Scavengerkeule herunter. Anschließend spülte Maximus mit etwas Apfelsaft nach und wandte sich dann erst dem Ankömmling zu.

„Ah ein neuer Lehrling. Ähem wie war euer Name noch mal?“ Der Lehrling stellte sich erneut als Horaxedus vor. „Ahh gut. Ich bin Maximus. Hohepriester (wie ihr sicher am Umhang erkennen könnt) des Zirkels und Lehrmeister im Schleichen (wie man unschwer am athletischen Körperbau erkennen kann).“ Die Fähigkeit in Klammern zu reden wirkte wie immer leicht verwirrend auf ungeschulte Zuhörer.


18.03.2003 23:15#262
HoraXeduS Ein Hohepriester also. Horaxedus hielt nicht viel von Titeln, doch dieser hier hiess ihn doch mehr Respekt zu zollen, als er gemeinhin einem Fremden zu gewähren bereit war.
Dennoch musterte er den Fremden, dessen Ausdrucksweise leicht verwirrend wirkte, etwas argwöhnisch. Sollte er es wagen, sich neben ihn zu setzen? Fragend blickte Horaxedus den Hohepriester Maximus an, der jedoch damit beschäftigt war, sich ein weiteres Glas Apfelsaft einzuschenken. Ohne weiter darüber nachzudenken, setzte sich der Magierlehrling dem anderen gegenüber an den Tisch. Als Maximus sich reckte, bemerkte Horaxedus erst dessen athletischen Körperbau.
Ausgerechnet an einen Körperbeherrschungsexperten musste er also geraten, und das auch noch hier im Refektorium. Das konnte einem schon etwas den Appetit verderben. Was würde Maximus denken, wenn Horaxedus sich seinen ohnehin nicht gerade straffen Bauch zügellos vollstopfen würde? Aber Moment, -vielleicht hatte der Fremde ja sogar einen kleinen Rat für ihn auf Lager? "Herr Maximus, ich habe schon von der Kunst des Schleichens gelesen. Ihr bewegt Euch nicht nur leise, sondern seid Herr über Euren Körper wie über Euren wachen Geist, oder irre ich? Ich finde das faszinierend. Wisst Ihr, ich selber stehe mit meinem Körper etwas auf Kriegsfuss, er gehorcht mir zwar, aber längst tut er nicht alles, was ich will. Könnt Ihr mir vielleicht etwas raten? Einen Trank oder ein Pulver?" Horaxedus wusste nicht, ob es sich geziemte, einen Fremden derart plump anzusprechen, aber die Gelegenheit war einfach zu verlockend. Vielleicht konnte ihm Maximus ihm günstig einen Schleichtrank oder dergleichen besorgen?


18.03.2003 23:39#263
GlutaeusMaximus Der Hohepriester verschluckte sich zum zweiten Mal. Dieses Mal weil er lachen musste. Horaxedus wollte die – ähem – Einschränkungen in seiner körperlichen Verfassung die durch übermäßige Ernährung ausgelöst waren durch zusätzlich Nahrung ausgleichen. Ein sehr guter Ansatz.

Mehr um den verwirrten Blick im Gesicht des Lehrlings zu beseitigen, als um anzugeben – nichts lag dem Hohepriester ferner – setzte er zu einer kleinen Rede an:

„Ihr könnt durch solche Mittelchen nur kurzfristige Erfolge erzielen, doch auf lange Sicht müsst ihr teuer dafür bezahlen eueren Körper zu etwas zu zwingen was er nicht kann. Außerdem kann man nur die Fitness durch Magie kurzfristig verbessern. Feinmotorik lässt sich nicht herbeizaubern. Es gibt keine Schleichtränke.

Die Ausbildung zum Meister des Schleichens lässt sich bestimmt nicht am Esstisch machen. Dazu müsst ihr viel leisten und auf noch mehr verzichten...“


18.03.2003 23:55#264
HoraXeduS Das war doch jetzt eindeutig eine Provokation? Horaxedus sah sich etwas unsicher im Speisesaal um, gerade so, als wolle er sich von einem neutralen Dritten die Zustimmung einholen, dass der Schleichlehrmeister ihn soeben provozieren wollte. Nein, da hatte er sich aber den falschen ausgesucht. Worauf wartete der Hohepriester jetzt wohl? Dass Horaxedus sich räusperte und bei ihm entschuldigte, weil er es gewagt hatte, die ach so bedeutsame Kunst der Körperbeherrschung in Gedanken auf ein kleines Pülverchen zu reduzieren? Nein, darauf wollte sich der Magierlehrling nicht einlassen. So wichtig war ihm ein Quentchen mehr Motorik dann doch nicht, dass er sich bei diesem arroganten redenschwingenden Hohepriester für diese allein unschuldiger Unwissenheit entsprungene Peinlichkeit entschuldigen würde. Nein, nicht mit ihm!
Der Appetit war Horaxedus gründlich vergangen, er begann sich bereits nach seinem warmen und weichen Bett zu sehnen. Nichts wie weg von diesem Ort der besserwisserischen Belehrung, er konnte ja später nochmal runterschleichen, um sich einen Picknickkorb für die Nacht in sein Zimmer zu holen. Jetzt aber würde er den Hohepriester mal schön alleine hier sitzen lassen, damit der mal darüber nachdenken konnte, wie nötig ein Vortrag über Körperbeherrschung für einen gesunden Menschen wirklich war!

Horaxedus sprang hastig auf. Und es krachte erbärmlich. Der Magierlehrling war voller Wucht mit dem Knie gegen die Tischkante geknallt und sank augenblicklich wieder in sich zusammen. Tränen schossen ihm in die Augen, seine Züge entgleisten. Maximus sah kurz zu ihm auf: „Alles in Ordnung?“ fragte er interessiert. "Nein." Presste Horaxedus unter Schmerzen heraus, "Überhaupt nichts ist in Ordnung. Bitte Meister, unterrichtet mich."



19.03.2003 05:17#265
GlutaeusMaximus Dieses Mal hatte Maximus rechtzeitig alles Wichtige verschluckt und konnte sich voller Hingabe seinem Lachanfall widmen. Das würde ein Spaß werden. dachte sich der Hohepriester und sprach zu dem Lehrling:

„Zumindest die nötige Energie schlummert in euch. Ich werde den Versuch wagen euch zu schulen. Wir fangen morgen früh an, ähh nein ihr fangt morgen früh an. Ich habe noch wichtige Studien vor mir und werde gegen Mittag zu euch stoßen.“

„Beim ersten Strahl der Morgensonne begebt ihr euch ins Refektorium und nehmt das für euch bereitgestellte Frühstück ein. Was es gibt werdet ihr dann schon sehen. Die nötigen Anweisungen dafür werde ich den Dämonen geben. Ihr esst nur das und nicht mehr!

Dann verlasst ihr das Kastell und bewegt euch im Laufschritt bis zur Brücke im Süden und zurück. Dreißig Mal!“ Maximus vermisste den steilen Berg am alten Kastell, der wäre jetzt viel praktischer gewesen...

„Wenn ihr das geschafft habt dürft ihr euch auf euer Gemach begeben und dort mit der von mir bereitgestellten Lektüre entspannen. Mittags treffen wir uns dann im Refektorium und ich frage euch über das neu erworbene Wissen ab.“
Maximus wartete gar nicht bis sich Horaxedus von der Rede erholt hatte. Er begab sich - nach einem kurzen und stummen Gespräch mit einem Dämon - sofort auf sein Zimmer, er hatte ja noch wichtige Studien vor sich...

Horaxedus hörte auf sich eine mögliche Antwort für diesen Trainingsplan auszudenken, da Keiner mehr da war, der sie hören würde. Da würde er wohl in den saueren Apfel beißen müssen, falls es überhaupt noch Äpfel für ihn gab...
Auch der Lehrling erhob sich – diesmal ohne Unfall – und ging schnurstracks auf sein Zimmer. Unterwegs bat er noch einen Dämon ihn am nächsten Morgen zu wecken.


19.03.2003 12:56#266
HoraXeduS Von einem Dämon geweckt zu werden, war noch grausamer, als wenn man von Kain geweckt wurde. Letzterer grinste einen wenigstens breit an, wenn man aus dem tiefsten Schlaf hochschreckte und dumm aus der Wäsche schaute. Der Dämon aber, der Horaxedus heute früh geweckt hatte, tat nichts weiter, als ein wenig im Kopf des Magiers herumzudröhnen, hatte dann gerade noch abgewartet, bis dieser entsetzt die Augen aufgeschlagen hatte. Dann war er auch schon wieder verschwunden.

Und es war wirklich früh gewesen: Horaxedus hätte schwören können, dass der erste Sonnenstrahl erst fünf Minuten später das dunkle Kastell gekitzelt hatte. Totenstill war es um diese Zeit, und der Magier hatte wie ein Rohrspatz geflucht, als er sich unwillig einer schnellen Katzenwäsche unterzogen und sich angekleidet hatte.
Im Refektorium angekommen, hatte er sich schliesslich erwartungsfroh an einen Tisch gesetzt und auf sein stärkendes Morgenmahl gewartet. Doch was ihm die Dämonen da kredenzt hatten, war nicht viel mehr als ein weiterer Schlag des Schicksals gewesen: Ein Teller Haferschleim, ein verdammt saurer Apfel und ein rohes Ei! Dazu war ein halber Krug warmer Milch serviert worden. "Das soll ich wirklich...?" Doch Horaxedus hatte nun angefangen zu begreifen, worauf er sich hier eingelassen hatte. Er frühstückte. Und es war das schrecklichste Frühstück seines Lebens.

Das Refektorium war für den Magier quasi über Nacht von einem Ort der Wonne zu einem Hort der Widerwart geworden, und so war es ihm nicht schwer gefallen, diesen zu verlassen. Was stand auf dem Programm? Dreissigmal im Laufschritt zur Brücke und wieder zurück? Ha! Kinderspiel! Horaxedus war sogleich losgetrabt und die ersten drei Passagen waren ihm leicht von der Sohle gegangen. Es war kalt, so früh am Morgen, doch die Robe des Magiers war bald von heissem Schweiss durchtränkt. Hin und her war Horaxedus gelaufen, pausenlos, eine Ewigkeit. Seitenstechen und Brechreiz hatten sich bald eingestellt und kurz nach der Hälfte der Tortur hatte er sich am Rande der Brücke übergeben müssen. Doch fluchend war er wieder losgelaufen, seine Füsse längst nicht mehr spürend. Diese Niederlage wollte er nicht einstecken müssen und schliesslich war die Strecke geschafft.

Zurück in seinem Zimmer entkleidete der Magier seinen geschndenen Leib, kaum in der Lage, nur eine weitere Bewegung in gehöriger geschwindigkeit auszuführen. Das kalte Wasser, mit dem er sich wusch, brachte nur wenig Linderung, die Blasen an den Füssen aber stellten keine wirkliche Last dar. Erschöpft liess sich Horaxedus auf sein Bett fallen.

"Autsch!!" Welcher Wahnsinnige hatte ihm diese verdammten Bücher auf sein Kissen... Doch als Horaxedus genauer hinschaute, begriff er sogleich. "mens sana in corpore sano" und "Der Apfel" waren eher düne Werke, "Die Muskeln des menschlichen Körpers" hingegen mutete ihm wie ein Nachschlagewerk an. "Das wird eng." murmelte der Magier in sich hinein, und beschloss zunächst mit dem vierten Werk anzufangen, dessen Titel ihm etwas spannender erschien. Bis Mittag nur hatte er Zeit, also nahm er all seine Konzentration zusammen und begann mit dem Studium.



19.03.2003 17:10#267
Erzengel Er würde sicherlich schon bald dem Wahnsinn verfallen, wenn er das nicht schon längst war. Diese Einöde war so... langweilig. Jeden Tag dasselbe Spiel, jeden Tag die selbe Prozedur. Wenigstens das Essen änderte sich ab und zu mal, aber auch das konnte die Routine nicht verdrängen. Wenn nicht bald etwas passieren würde, dann würde er doch nach Drakia aufbrechen. Vielleicht sollte er auch Shark oder Horaxedus fragen wie es dem Schwertfisch voran geht oder auch mit Rock, ob es ihm endlich besser ginge. Das war zumindest besser al hier, in seinem Bett, sinnlos herum zu liegen. So machte sich Kain auf und durchstreifte die Gänge das Kastells, in der Hoffnung einem von ihnen zu begegnen.
Weder im Refektorium noch im Innenhof ließ sich einer der gesuchten Magier finden, so ging Kain in die Bibliothek, um dort sein Glück zu versuchen.


19.03.2003 19:16#268
HoraXeduS Er hatte sich darauf eingestellt, dass er womöglich die eine oder andere Frage des Hohepriesters nicht beantworten können würde. Die Ausreden, die sich Horaxedus für diesen Fall zurecht gelegt hatte, wären ohne weiteres von jedem Schuljungen als brillant bewundert worden. Als er dann aber, reichlich spät freilich, aber mit ein wenig gutem Willen gerade noch mittags, im Refektorium ankam, war Maximus soeben bereits im Begriff zu gehen. "Du bist spät?" merkte er an und wandte sich um, das Refektorium zu verlassen. "Haltet ein, bitte! Ich weiss, ich komme spät, aber ich musste doch laufen und danach noch soviel lesen und jetzt hab ich’s ja auch geschafft, also Ihr könnt mir jetzt Eure Fragen stellen. Prüft mich doch bitte."

Nun, Horaxedus hätte es sich denken können. Maximus hielt nicht nur hinsichtlich der Körperbeherrschung auf Disziplin. Dass er nun im Fortgehen, ohne sich ein weiteres Mal umzudrehen, von seinem Schüler verlangte, sich zu erinnern und zu handeln, war demnach wenig verwunderlich, wenngleich es Horaxedus unglaublich grausam vorkam: "Ihr meint, nochmal 30 Strecken, nochmal lesen?" Doch Maximus war nicht mehr aufzuhalten, festen Schrittes war er aus dem Refektorium gezogen.
Der Magierlehrling liess sich frustriert auf den nächsten Stuhl fallen. Und wie zum Hohn brachten ihm die Dämonen augenblicklich einen großen Berg Weizenkleie mit warmem Wasser, dazu zwei gelbe Früchte, die so krumm waren, dass sie wohl jemand zur Strafe dem total geschlauchten Horaxedus zugedacht hatte. Daneben wurde eine grosse Schale Joghurt ohne Früchte gestellt. Und hätte Horaxedus es nicht besser gewusst, er hätte schwären können, der Dämon, der die Nachspeise gebracht hatte, hätte ihn mitleidig angegrinst.

Eine halbe Stunde später hatte Horaxedus alles heruntergewürgt, schritt geradewegs die Treppe zu seinem Zimmer hinauf, wechselte zurück in die verschwitzte Robe vom Vormittag und lief, die Treppe hinunter, zum Tor des Kastells. Verdammte dreissig Mal also. Ein kalter Schauer lief dem Magierlehrling über den Rücken und wollte einfach nicht enden. Na klasse, es regnete.



20.03.2003 00:40#269
GlutaeusMaximus Ungefähr beim sechzehnten Lauf fing der Oberkörper des Lehrlings an, mächtig an Gewicht zu gewinnen. Ob das am Regen oder am Rennen lag war nicht ganz klar. Und ob die Robe von Schweiß oder Regenwasser durchtränkt war, konnte nun niemand mehr so genau sagen. Auf Alle Fälle machte die Schwerkraft ihrem Namen alle Ehre und zog den Oberkörper des Läufers nach unten. Das ging nur solange gut, solange er schnell genug hinterherlief. Doch eine rasche Kurve im schlammigen Grund und schon würde Horaxedus in selbigem liegen...

Nach der zwanzigsten Runde – der Lehrling war schon dem 45° Winkel nahe – erwartete ihn Maximus am Tor des Kastells. Um den Hohepriester herum hatten vier Skelette Stellung bezogen. Sie streckten ihre rostigen Zweihänder in den Himmel um ein Tuch zu halten, das zwischen die schartigen Klingen gespannt war. Ewig würde das den Regen nicht abhalten, aber für ne Weile war der Schwarzmagier trockenen Hauptes.

Maximus empfing den keuchenden Schüler mit: „Gut, den Rest könnt ihr später laufen! Folgt mir!“



20.03.2003 00:51#270
HoraXeduS Die Begeisterung Horaxedus', durchgeschwitzt bei Wind und Wetter durch den Regen zu hasten, wurde schlagartig beendet, als er Maximus begegnete. Der stand schmunzelnd im Trockenen und fordete seinen Schüler auf, ihm zu folgen. Dass es ausgerechnet Skelette waren, die seinen Lehrer trocken hielten, war Horaxedus völlig egal. Er hasste diesen Mann längst. Er hasste seine verdammten Ideen und er hasste es, dass er im jetzt ins Kastell folgte.

Besonders hassenswert aber war es, dass Horaxedus in der Eingangshalle die Kordel lockerte, welche seine Robe um den Bauch schnürte. In einem leisen Schwall ergossen sich Schweiss und Wasser auf den Boden. Ein jeder tat, als hätte er nichts bemerkt. Und genau das hasste Horaxedus nun auch.
Nach einem offensichtlichen Umweg durch Gänge und Winkel des Kastells kamen Lehrer, Schüler und Skelette zu einer Tür, die sich dem Hohepriester wie von selbst zu öffnen schien. "Hier könnte man auch mal wieder lüften." murmelte Horaxedus, nicht ahnend, wie es hier morgen früh erst riechen würde.


20.03.2003 01:05#271
GlutaeusMaximus Eigentlich war der Raum ja noch relativ sauber. Der strenge Geruch war nur eine Komposition aus Blut, Schweiß und diversen anderen Dingen. Die Gruppe betrat den Raum und Maximus schnippte mit dem Finger. Die Skelette lösten sich in Luft auf und der Hohepriester tat einen schnellen Schritt nach vorne um nicht unter dem Tuch zu verschwinden. Dann schnippte er ein zweites Mal und ein Dämon reichte ihm seinen Kampfstab.

„Da ihr ja alle Bücher bereits gelesen habt ist das für euch eine Wiederholung, aber man kann es nicht oft genug sagen. Die hohe Kunst der Körperbeherrschung – von der ihr noch sehr weit entfernt seid – besteht aus vielen Teilbereichen.
Das wichtigste ist die Feinmotorik. Sie ermöglicht euch zu Schleichen, zu Springen und vor allem im Kampf länger zu überleben... Und bevor ich euch von den anderen Teilbereichen erzähle wollen wir das gleich mal üben...“
Maximus holte mit dem Stab aus und schlug dem erschrockenen Lehrling direkt aufs Gesicht zu. Kurz bevor die Nase knacken würde stoppte Maximus wieder. Der Stab schwebte einen halben Fingerbreit vor dem Gesicht des Lehrlings...


20.03.2003 01:21#272
HoraXeduS Das Schielen des Schülers endete abrupt, als Maximus den Stab pfeilartig an sich zog. Horaxedus bemühte sich, eine kampfgeeignete Position einzunehmen. In einem der Bücher, die er heute durchgearbeitet hatte, hatte er von Atemtechniken und Standfestigkeit, von Körpermitte und geschmeidigen Bewegungen gelesen. Einen der beschriebenen Stände wollte er sogleich einmal ausprobieren. Vielleicht nutzte das was, wenn Maximus mit dem Kampfstab ausholte? In welchem Buch hatte das nochmal gestanden mit der Kampfstellung...war es in 'Der Apfel?'
Ein Schmerz durchzuckte Horaxedus’ Körper. Dass heisst, nicht lediglich ein Schmerz, eine Salve von Schlägen, schwungvoll und unfairerweise ganz ohne Ausholbewegung des Lehrers prasselte in nur scheinbar unwillkürlicher Reihenfolge auf den Schüler ein. Schienbein, Steiss, Rippen links, Bauchtreffer, Rippen rechts. Horaxedus hielt sich den Bauch und rieb sich mit der anderen Hand seinen rechten Rippenbogen. Das war es also, was der Hohepriester im Schilde führte. Er wohlte einen wehrlosen Mann mal so richtig vertrimmen. Nun gut, schmutzige Tricks also. Davon hatte auch der Schüler einige im Repertoir. Horaxedus nahm eine andere ihm bekannt vorkommende Kampfstellung ein und besann sich auf seine Atmung. Er musste nur seine Mitte finden, dann konnte er...
Treffer linkes Knie, rechte Wade, Hinterkopf. "AUTSCH!" Rechter Oberarm, Hüfte links. Grinsen des Lehrers.



20.03.2003 06:42#273
GlutaeusMaximus
Nachdem Horaxedus noch eine ganze Menge dieser Schläge einstecken musste hielt Maximus plötzlich inne. Der gebeutelte Schüler starrte verwirrt auf seinen Lehrer und nachdem scheinbar keine Attacken mehr folgten besah er in Ruhe seine Prellungen und Platzwunden. Eine beachtliche Sammlung, auf die jeder Boxer stolz wäre.

Dann drückte ihm Maximus plötzlich seinen Kampfstab in die Hand. „Ihr habt jetzt zumindest gelernt wie viel ihr einstecken könnt ohne zu Boden zu gehen. Auch das ist sehr interessant, aber ich glaube nicht das uns noch mehr davon weiter bringt. Es wird Zeit etwas anderes zu tun.“ sein Schüler nickte – schlimmer konnte es nicht kommen – und der Lehrmeister sprach weiter: „Ich werde euch mal zeigen, wie ihr euch hättet bewegen sollen. Ihr nehmt den Stab auf den ihr euch gerade stützt...“ Horaxedus stellte sich schnell wieder aufrecht hin und hob den Kampfstab in die Luft „...und greift mich an!“

Statt einer Attacke folgte ein weiterer Blick der das geballte Unverständnis gegenüber den unkonventionellen Lernmethoden zum Ausdruck brachte. Horaxedus stellte sich in Kampfhaltung und zwang seine schmerzenden Arme den Stab zu heben. Er hatte nur keine Ahnung wie man mit so einer Waffe kämpft...
„Aber vorher trinkt ihr das hier!“ Maximus warf seinem Lehrling eine Flasche mit einer grünlich fluoreszierenden Flüssigkeit zu. „Das sollte euch etwas aufpäppeln, bevor ich euch zeige wie man sich wirklich verteidigt...“


20.03.2003 16:26#274
TheRock Da Rock nur ein Buch zu lesen hatte war er sehr erleichtert.. denn ein zweites Buch und üben hätte er warscheinlich nicht mehr geschafft.
Dieses Buch hatte der Schwarzmagier zwar schon zu mehr als der Hälfte durch, aber nun meldete sich sein Bauch.. dieser forderte endlich etwas zu essen, rumorte, rumpelte und nervte Rock so stark, dass dieser nicht mehr anders konnte als ins Refektorium zu gehen und etwas zu essen.
Also legte er das Buch zur Seite und verließ die Bibliothek mit dem Ziel des Speisesaales.
Auf dem Weg durch die große Eingangshalle bemerkte Rock dass er komplett bewaffnet hier herum lief, was ihm etwas unangebracht vorkam und auch nicht gerade sehr bequem war..
also begabe er sich durch die zahlreichen Gänge und Hallen zu dem Gang in dem sich sein Zimmer befand.
Dort hörte er eine ihm bekannte Stimme, diese kam jedoch aus einem geschlossenen Zimmer, was der Grund für die vorerstige Ignorirung war, also legte er erst einmal seine Waffen, mit Ausnahme des Dolches ab und verließ sein Zimmer wieder..
Er überlegte sich an die Tür zu klopfen aus der die Stimme kam und erhilt dann die bitte einzutreten, was er dann auch tat..
Hallo Rock.. ich suche gerade meinen Mantel, den den ich noch aus der Stadt habe.. an ihm henge ich wirklich sehr.. aber er ist weg..
Der Schwarzmagier sah seinen Kollegen im Zimer herum laufen, er drehte jede Wase und jedes Kissen um, fand seinen Mantel jedoch nicht, also beteiligte sich Rock an der Suche..
In diesem Moment kam ein Dämon ins Zimmer, es schien so als würde er verdutzt gucken. Dieser legte den Gegenstand nach dem die zwei gesucht hatten auf das Bett, etschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und fügte noch hinzu dass er den Mantel bloß reinigen wollte, aber nicht mit einem baldigen bedarf dessen gerechnet habe.
Dann waren die zwei auch schon wieder allein, Shark, glücklich seinen Mantel wieder zu haben begab sich dann mit Rock ins Refektorium, wo sie erst mal beide frühstückten..



20.03.2003 16:43#275
shark1259 Auf dem Weg ins Refektorium schon, begann ihre Unterhaltung.
"Danke für deine Hilfe. Ich hätte es mir aber auch denken können, nein eigentlich hätte ich es denken müssen, dass ein Dämon ihn hat. Solange wäre ich doch eigentlich schon im Kastell.

Nun, erzähl. Wie läuft es bei deinen Studien der Schwarzen Magie? Wenn ich mich nicht irre bist du bald damit fertig."

Sie waren mittlerweile im Refektorium angekommen und setzten sich an einen freien Tisch. Bald kam ein Dämon und ein paar Gedanken später waren auch die Bestellungen aufgegeben. Beide hatten sich nicht besonders viel bestellt, da es für sie erst das Frühstück war. Einige Augenblicken später kam der Dämon auch schon wieder und brachte das verlangte.

"Eines wollte ich dich aber noch fragen: Hattest du wieder wieder diese Träume?"
Shark sah seinem gegenüber in die Augen. Dort sag er leichte Angst, aber auch Unsicherheit. Um seinen Freund etwas zu beruhigen redete shark gleich weiter.
"Nicht das ich dich hier verhöhren will, oder so. Ich mein ja nur... Es ist so...
Naja ich selbst hatte nun auch so eine Art Traum-Erlebnis. Ich habe zwar nicht wirklich geschlafen, doch war es ihm trotzdem sehr ähnlich. Ich sah einen Wald, und irgendetwas was uns dazu geführt hat, was weiß ich nicht mehr. Doch warst auch du dabei, und ein paar andere. Aber auch das ist mir nur sehr undeutlich in Erinnerung geblieben. Vielleicht war es nur ein Traum ... reine Einbildung ... aber vielleicht ..."

shark sprach nicht weiter. Er hatte irgendwie eine Hemmung zuzugeben, dass es vielleicht mehr als nur ein Traum war, den er gehabt hatte.



20.03.2003 17:03#276
TheRock Die zwei frühstückenden saßen sich an dem Tisch gegenüber, beide sahen sie in den augen des anderen verschiedene Dinge, Sachen wie Angst und Verwirrung..Dann endlich hatte Rock seine Gedanken so weit geordnet dass er Shark eine Antwort geben konnte.
Das waren ja eine Menge Fragen.. aber ich denke ich beginne sie einfach stur runter zu beantworten..
Also zu erst mal zu meiner Magierkarriere.. du hast recht, jetzt in vier Tagen werde ich, wenn ichs schaffe, meine Prüfung ablegen und alle Runene eines Schwarzmagiers nutzen können..
leicht grinsend darüber dass es ja bald schon soweit sei versuchte Rock noch die restlichen Fragen zu beantworten..
Ähm.. also zu den Träumen, ja, die hatte ich wieder, ich sah meinen Vater, oder eine Gestalt welche ihm sehr ähnlich sah.. sie hatte Schmerzen und ..Bei dem Gedanken an seinen Vater, welcher immer so gut und fürsorglich gewesen war, unter solchen Schmerzen leiden zu sehen war irgendwie nicht sehr Stimmungsheben..
... also auf jeden Fall hatte ich wieder diese Träume,aber auch ähnliche wie deine, komischerweise..
Und ich habe mir gedacht ob ich mich vielleicht mal auf die Suche nach meinem Vater machen sollt.. doch dummerweise habe ich keinen Anhaltspunkt..In diesem Moment trat Zloin unter dem Türbogen hindurch, ins Refektorium und gesellte sich zu ihnen..



20.03.2003 17:19#277
Erzengel Doch auch in der Bibliothek hatte Kain keinen der Magier gefunden, weder Shark noch Horaxedus. Stundenlang wer er in den dunklen Gängen des Kastells umher gewandert und befand sich nun auf dem Weg zum Innenhof, vielleicht hatte er nun mehr Glück, als gestern. Und tatsächlich, Shark, Rock und Zloin, der sich inzwischen zu ihnen gesetzt hatte, waren alle am Tisch versammelt. Eigentlich wollte er ja nur mit Shark allein über Rock reden, aber nun war es ihm zu unhöflich, ihn unter vier Augen sprechen zu wollen. Schließlich ging es um Rock, er sollte auch hören, was man über ihn sagt.

Beliar zum Gruße, es freut mich euch zu sehen. Mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht begrüßte er die Magier und setzte sich zu ihnen. Anscheinend war er mitten in ein Gespräch hinein geplatzt, deswegen hielt er sich nun zurück und ließ die anderen fortfahren.



20.03.2003 17:32#278
shark1259 Beide nickten Kain zu, und er begrüßte sie, doch konnte shark im Moment nicht anders, Rock zu antworten, die Unterhaltung war einfach zu wichtig für ihn und wahrscheinlich auch für Rock.

"Ich würde dich natürlich begleiten auf der Suche nach deinem Vater, doch wo sollten wir suchen? Da hast du recht. Doch sollten wir auch nicht allzu viel überstürzen. Wir werden sehen, wie sich alles entwickelt.
Aber ich muss zugeben. Ich mache mir sorgen. Um dich und komischer weise auch um mich. "

Shark atmete einmal tief durch, trank dann symbolisch einen Schluck Milch und wandte sich, wie um erstmal vom Thema abzulenken zu Kain. Kurze Zeit sprach er mit ihm, erkundigte sich nach seinem befinden und eben das, was man sich unter einer normalen Unterhaltung vorstellte. Er merkte zwar, dass Kain mit ihm über etwas reden wollte, doch irgendwie kam es ihm nicht so vor, als wäre dies der richtige Zeitpunkt um ein Gespräch zu beginnen, nur mit Kain. Außerdem wollte shark nicht noch eine Sorge mehr haben, denn es sah so aus als würde auch Kain nur sorgen haben.

Deshalb trank shark wieder an seiner Milch. Er wollte damit überspielen, dass er im Moment komplett ratlos war, und nicht wusste, was er sagen konnte, geschweige denn, was tun.



20.03.2003 17:44#279
Erzengel Das war es also, Rocks Vater steckte hinter alldem, zumindest hinter dem, was Rock betraf und das auch nur wahrscheinlich, beweisen konnte es wohl niemand hier. Irgendwie hatte Kain das dringende Bedürfnis zu helfen, also fragte er, ob er nicht etwas tun könne. Ich würde wirklich gerne helfen, sagt mir nur was ich tun soll. Gleich darauf brachten die Dämonen sein gefordertes tägliches Frühstück, bestehend aus zwei Croissants mit einer Nuss-Nougat-Creme und einem Glas voll mit frischem Mineralwasser. Gierig trank er daraus und schlang danach ebenso eifrig das erste Croissant hinunter, während er auf eine Antwort wartete.


20.03.2003 17:55#280
TheRock Bevor der Schwarzmagier antworten konnte, oder wollte sah er Kain beim essen zu, dieser verschlang alles recht eifrig und blickte dann zu Rock hinüber..Naja also ich wäre dir für deine Hilfe dankbar, aber eben haben Shark und ich auch darüber diskutiert was wir so machen könnten um diesen Träumen zu begegnen, sind bis jetzt bereits zu keinem Ergebnis gekommen, aber wenn sich eine Gelegenheit bietet und wir etwas unternehmen werden würde ich mich über deine Hilfe freuen..

Rock hatte sich ebenfalls wieder seinem Essen zugewandt und verspeiste etwas davon..

Was wäre es die Saune zu besuchen, das würde mir jetzt bestimmt helfen, ich muss auf andere Gedanken kommen..

Shark und Kain stimmten zu und so verließen die drei das Refektorium, jedoch erst nachdem sie aufgegessen hatten..
Auf dem Weg durch die Gänge wandte sich Kain an Rock und wollte ihm etwas sagen, warscheinlich noch etwas zu der Antwort die er eben erhalten hatte...


20.03.2003 18:06#281
Erzengel Doch urplötzlich vergaß Kain was er sagen wollte und versuchte krampfhaft sich daran zu erinnern, doch ehe ihm das gelang hatten sie bereits die Therme erreicht. Innerhalb weniger Minuten hatten die umherschwebenden Dämonen ihnen die Roben abgenommen und stattdessen Handtücher umgehängt.

Die warme Luft war eine wahre Wohltat für alle Anwesenden, zumindest sahen sie für Kain so aus, als ob sie entspannt wären. Nachdem sie einige Minuten in der heißen Kammer verbracht hatten, gingen sie heraus, duschten sich kalt, um danach in einem warmen Bad weiter zu entspannen.



20.03.2003 18:43#282
shark1259 Nun lagen also die zwei Magier und der Schwarzmagier in einem entspannenden Bad. Alle waren sie einmal froh darüber, denn es tat ihnen sichtlich gut. Die ganze Verkrampfung löste sich. Die Sorgen waren plötzlich nicht mehr so schwerwiegend wie es einen Augenblick zuvor noch den Anschein gehabt hatte. shark fühlte sich erleichtert, wenn er auch wusste, dass die Probleme weiterhin gleich bestanden wie zuvor. Nur waren sie für den Moment einmal wie weggefegt. shark dachte, nach langer Zeit einmal wieder, dachte shark wiedereinmal an die schönen Zeiten, welche er im Kastell erlebt hatte. An die vielen Abenteuer, sowohl mit Rock, Horax als auch mit Zloin und Kain. Viellleicht, dachte shark, war dies alles nur wieder ein Abenteuer, welches nur jetzt so hoffnungslos aussah. Es würde schon wieder alles eingeränkt werden. Alles wird schon wieder so sein, wie es gehörte. Es war wahrscheinlich nur eine Übergangsphase.

shark wandte sich zu Rock, auch der sah einmal, endlich wieder einmal, entspannt aus, und relativ frei von Sorgen.

"Egal wie, wir werden das schon irgendwie machen. Jetzt haben wir auch noch Kains und Zloins unterstützung, es kann eigentlich nicht mehr all zu viel schief gehen."

Rock lächelte ihn an und nickte zustimmend.



20.03.2003 19:06#283
Erzengel Jeder einzelne Muskel lockerte sich, keiner von ihnen wurde bewegt. Kain trieb völlig regungslos in dem großen Becken herum, er war nicht bewusstlos oder gar zu seinem Meister heimgekehrt. Nein, zum ersten mal seit Wochen war er vollkommen entspannt und zufrieden. Was ein Sauna-Gang nicht alles auslösen konnte, es war schon erstaunlich wie schnell Kains Misch-Masch-Gefühl aus Langeweile und Sorgen verflog.

Und mit seiner Sorglosigkeit kam auch seine Jugend, in der eigentlich noch immer war, in ihm hoch. Das Becken war immerhin tief genug, um ein Stück zu tauchen, was Kain nun auch tat. Ein bisschen Vergnügen kann ja niemanden schaden und Kain hatte Spaß mehr als nötig.

Nachdem er sich ein wenig ausgetobt hatte, kehrte er zu den andern zurück, die noch immer versuchten am Beckenrand zu entspannen, allerdings war das bei Kain lauten Tauchversuchen mehr als schwierig. Erst jetzt fiel ihm ein, das er ja noch mit Shark reden wollte. Als ich vorhin ins Refektorium kam, habe ich eigentlich nur dich gesucht. Ich wollte mit dir über... naja diese Sache reden... Fragend sah Shark ihn an, worauf Kain nur etwas vor sich hin murmelte, bis er antwortete. Also wendete er sich an den Magier und begann zu sprechen. Ach was solls... ich wollte über Rock reden, genauer gesagt über den Grund des Ganzen, mir sind da einige Gründe eingefallen, aber nun da ich weiß, das es an einem Familienmitglied geht, ist das auch egal. Jedenfalls interessiert mich sehrwas ihr denn genaueres über Rocks Vater wisst.



20.03.2003 19:21#284
shark1259 Das war es also, was Kain gewollt hatte. shark hatte sich schon einiges schlimmeres vorgestellt, denn sein Blick war so ängstlich gewesen vorhin. Oder war es ihm nur so vorgekommen, weil auch sein Blick verzweifelt und von sorgen geplagt gewesen war, vieleicht hatte er deswegen geglaubt auch Kain würde so düster sein wie er.
Eine Minute durchkämmte shark noch sein Gedächtnis, dann antwortete er Kain in einem ruhigen und gelassen Tonfall, und er versuchte so sachlich wie möglich zu bleiben.

"Rock hat mir nicht sonderlich viel erzählt. Soweit ich aber bescheid weiß, war Rocks Vater, oder ist Rocks Vater, ich weiß ja nicht was es mit ihm auf sich hat, ein herzens guter Mensch. Er hat den Leuten immer geholfen, so weit er konnte. Auch war er ein recht mächtiger Magier. Doch war er immer nur für das Gute und wollte nie einem Menschen etwas zu leide tun.
Auch hat er mir mal erzählt, dass sein Vater ihn von seinem ganzen magischen Fähigkeiten 'befreit' hatte. Ob er damit nur sein bestes wollte, bezweifle ich. Aber vielleicht war es so."

shark hatte alles so leise zu Kain gesagt, dass nur er es hören konnte. Er wusste zwar nicht genau warum, aber irgendwie war es ihm vor Rock peinlich über ihn zu reden. Und auch Kain schien da nicht anderer Meinung zu sein.


20.03.2003 19:30#285
Erzengel Du weißt nicht zufällig welchem Gott sein Vater gedient hat? Es könnte auch daran liegen, stell dir mal vor wäre, wenn Rocks Vater ein Priester Innos war. Wie du sagtest war er ein Herzens guter Mensch, der jedem half, wo er konnte und ich denke du weißt wie fanatisch er ,Innos gegenüber trotz alledem, gewesen sein könnte. Es wäre ja möglich das er erfahren hat, das Rock nun Schwarzmagier ist und im Dienste Beliars steht. Vielleicht versucht er, seinen Sohn zurück zu holen, aus seinen Augen will er ihm sicher nur helfen. Zumindest wäre das meine Theorie, in solch kurzer Zeit, fällt mir meist nichts anderes ein, als so etwas in der Art. Gespannt wartete er nun auf Sharks Reaktion.



20.03.2003 19:40#286
shark1259 "Nun, so genau hat mir das Rock nie gesagt. Es wäre durchaus möglich. Doch habe ich nie eine feindseelige Absicht hinter irgendwas gesehen. Wir wissen ja praktisch nichts. Nur, dass Rock von ihm geträumt hat. Es wäre alles, was du sagst, durchaus im Bereich des möglichen. Doch wie gesagt. Eigentlich wissen wir nichts, oder nur sehr wenig. Wir wissen weniger als Rock, und selbst er weiß wenig, viel zu wenig. Also können wir nur sehr wenig machen um ihm zu helfen. Alles was wir tun können ist warten ... Warten.

Und das ist im Moment das schlimmste für mich. Ich weiß nicht was ich tun kann. Ich fühle mich irgendwie verloren in einem großen Meer, ganz alleine treibend. Dann kommt noch das mit HoraXeduS hinzu, auch das bereitet mir Kopfzerbrechen. Und immer wieder wird mir nur eine klar. Das es sich alles nicht wirklich von der Stelle bewegt. Dieses warten auf etwas. Ich habe keine Ahnung auf was. Und ich weiß nicht wie ich ... wie wir das noch lange durchstehen. Es wäre einfach wüssten wir was die Gefahr ist, wüssten wir, dass es schwer wird, aber zu schaffen wird. Aber nicht einmal das wissen wir.
Wir sind absolut hilflos." Die letzten Worte hatte shark beinahe geschrien.
Kain sah ihn etwas schockiert an und auch die anderen sahen zu den beiden herüber. Doch was hätte shark tun können? Die Gefühle waren einfach über ihn gekommen und er konnte nichts dagegen machen. Er musste es einfach einmal loswerden.
Ein paar Augenblicke sahen sie sich schweigend an. Dann sagte er zu Kain.
"Komm lass uns wieder zu den anderen zurück kehren."

Das taten sie dann auch, und versuchten sich wieder zu entspannen. Doch war es nicht mehr so möglich wie noch Augeblicke zu vor. Mit dem, dass es einmal einer ausgesprochen hatte waren all die Sorgen wieder da.



20.03.2003 19:54#287
Erzengel Das werde ich nicht einfach so hinnehmen, ich bin schon viel zu weit gekommen, als das ich jetzt einfach so aufgeben könnte. Es muss irgendetwas geben, dass wir tun können. Du musst dir immer wieder vor Augen halten, das wir es schaffen werden. Kain versuchte Shark möglichst gut aufzumuntern, doch er zweifelte selbst, seine Optimismus verbreitenden Wort hatten ihm hoffentlich, wenigstens ein bisschen, geholfen. In Wahrheit war Kain bewusst, das sie es nicht schaffen würden, aller Wahrscheinlichkeit nach nicht. Ein Lächeln auf seinen Lippen verwandelte sich blitzschnell in ein Lachen, worauf die anderen ihn nur fragend ansahen. Was rede ich da? So optimistisch kenne ich mich gar nicht, wir werden scheitern und wir sitzen sinnlos herum und warten auf... auf was warten wir eigentlich? Und wenn wir was unternehmen werden wir wohl alle sterben, auch gut, ich hätte nichts dagegen zu unserem Meister zu gelangen, aber das Rätsel können wir dann wohl nicht mehr lösen. Was auch immer gerade mit Kain passierte, es war nicht er selbst.



20.03.2003 23:44#288
HoraXeduS Der Trank, den der Hohepriester ihm zugeworfen hatte, war nicht übel. Er schmeckte einigermassen neutral und schon kurze Zeit, nachdem Horaxedus davon getrunken hatte, schienen seine Schmerzen den geschundenen Körper verlassen zu haben. Und nicht nur das, auch von den kleinen Wunden und Prellungen war alsbald nichts mehr zu sehen. Horaxedus lehnte sich den Kampfstab an die Schulter und krempelte die Ärmel seiner immer noch nassen Robe zurück bis zum Ellenbogen. Nicht die Spur einer Verletzung war sichtbar. Und der Schüler würde sich nun auch besser bewegen können.

Maximus stand Horaxedus entspannt gegenüber, etwa zwei Schritte entfernt und schaute freundlich drein. Er machte nun keinen überheblichen Eindruck mehr auf seinen Shcüler, und dieser war innerlich sehr dankbar dafür. Die Position, die der Lehrer eingenommen hatte, hatte etwas ruhiges, überlegenes an sich, wirkte jedoch keine Spur lässig. Froh, dass er keine Schmerzen mehr verspürte, drängte es Horaxedus keinesfalls nach Rache für die eingesteckten Schläge, doch Maximus schwieg und hatte demnach seine Meinung keinesfalls geändert. Der Schüler sollte mit dem Kampfstab auf ihn einschlagen.

Also gut. Horaxedus machte einen schnellen Schritt vorwärts und versuchte, sich nicht anmerken zu lassen, wohin er seinen ersten Schlag auszuführen gedachte.Dennoch, die spürbare Ausholbewegung war für den Hohepriester ein Kinderspiel. Seine aufrechte Haltung beibehaltend, wich er mit dem rechten Bein zurück und drehte auf diese Weise souverän seinen Körper aus der Schlagrichtung seines Schülers, obwohl etwa sein linker Fuss noch immer auf derselben Stelle stand.

Nun gut, dachte sich Horaxedus, eine Kombination von Schlägen würde den anderen schon in Wallung bringen. So ansatzlos es ihm mit dem langen Kamfstab eben möglich war, setzte er zu einer Kombination von drei schnell aufeinander folgenden Schlägen an, die er sich kurzfristig selber hinter seiner Stirn choreographiert hatte. Zunächst ein kurzer Schlag zum Unterschenkel, sofort zum rechten Oberarm und nachdem er zur Täuschung des Lehrers eine möglichst schnelle Körperdrehung vollzogen hatte, hieb er den Kampfstab von oben auf Maximus herab. Ein neutraler Beobachter hätte anhand dieses einseitigen Kampfes folgende Beobachtungen machen können: Horaxedus war dafür, dass er noch nie mit einem Stab gekämpft hatte, nur mässig ungeschickt im Umgang mit der Waffe. Maximus hatte sich sparsam bewegt und seine Arme hatte er dabei die ganze Zeit vor der Brust verschränkt, so dass die Hände jeweils im Ärmel des anderen Arms verborgen blieben. Kein Zweifel: Es hatte ihn keinerlei Mühe gekostet, Treffer seines Schülers zu meiden. Letzterer drehte sich nun erneut um die eigene Achse, um den Lehrer doch noch mit einem Angriff zu überraschen. Doch Horaxedus hatte seine Umdrehung kaum beendet, da hatte ihm sein Lehrer mit einer schnellen Bewegung den Stab entwunden.

Etwas schwindelig von der eigenen ungestümen Bewegung ahnte der Schüler fast, was jetzt folgen würde. Instinktiv atmete er zur Hälfte aus, wobei er darauf achtete, dass sein Brustkorb sich nicht bewegte. Dann suchte er sich einen etwa schulterbreiten, tiefen, aber federnden Stand, wobei ihm diesmal völlig egal war, in welchem verdammten Buch er davon gelesen hatte. Er versuchte, an nichts weiter zu denken und fixierte gedankenleer den Kampfstab in der Hand des Hohepriesters.



21.03.2003 17:02#289
Erzengel Eine Massage bildete den perfekten Abschluss dieses Saunabesuchs, jeder von ihnen wurde von einem Bad-Dämonen massiert. Alle Verspannungen, die sich noch nicht hatten lösen lassen, taten dies spätestens jetzt. Doch mit der Zeit kam der Hunger zurück und alle wollten ins Refektorium aufbrechen, um sich wieder zu stärken. Als sie hier unten angekommen waren, hatten sie Dämonen von ihnen Roben befreit, genau diese Dämonen brachten nun die Roben, frisch gewaschen, wieder zu ihnen und kleideten sie an. Schon nach kurzer Zeit hatten sie die dampfende Therme verlassen und waren auf dem Weg ins Erdegeschoss, in den Speisesaal.


21.03.2003 20:44#290
shark1259 Nun waren sie hier. In den Kellergängen des Kastells. Irgendwie kam man sich hier verloren vor. Man konnte hier tagelang herunten sein, das wusste jeder von ihnen. Doch im Moment dachte eigentlich niemand daran, dass etwas passieren könnte.
Alle versuchten sie einen möglichst ruhigen Eindruck zu machen. Auch shark machte da keine Ausnahme. Obwohl er innerlich absolut das Gegenteil war, was er äußerlich versuchte darzustellen. Sein Gehirn arbeitete wie eine Maschine. Nur war der Unterschied, dass bei ihm kein Ergebnis heraus kam. Egal wie sehr er sich anstrengte, wie sehr er nach einer Lösung suchte. Es war einfach unmöglich, gegen etwas, wo er nicht wusste was war, etwas zu machen. Egal wie stark auch sein wille war.
Shark verdrengte seine Gedanken aus dem Kopf, auch wenn es ihm nicht vollends gelang. Auf einmal wurde ihm bewusst, dass er eigentlich noch gar nie hier im Keller des Kastells gewesen war. Es war vollkommen neu hier. Doch sah es eigentlich nicht viel anders aus, als im restlichen. Es war nur alles noch um eine Stufe düsterer, doch machte es keinen von ihnen Angst. Viel mehr war es eine angenehme Düsterkeit. Man fühlte sich hier geborgen, irgendwie sicher. An den Wänden hangen immer wieder Bilder großer Magier. shark blieb hin und wieder für eine Sekunde stehen. Einer hatte es ihm besonders angetan. Er hatte graues, langes Haar. War mit einer Robe bekleidet, die aber irgendwie eigenartig aussah. Und er sah alt aus. Sehr alt. In seinem Gesicht konnte man Angst erkennen. Als shark sich das Bild genauer ansah, fühlte er sich, als ob der Magier ihn ansah. Irgendwie änderte sich auch die Art des Blickes. Plötzlich war es shark, als könnte er Hoffnung funken sehen. Zuerst nur sehr schwach, dann immer mehr. Kain stubste ihn an der Hand. "Komm. Lass uns wieder hinauf gehen. Ich habe Hunger."
shark nickte. Er hatte zwar die Worte verstanden, doch hatte er mehr genickt um Kain zufrieden zu stellen, nicht weil er sie bestätigte. Das Bild hatte ihn in seinen Bann gezogen.
Erneut stubste ihn Kain. Diesmal mit etwas mehr Kraft, doch immer noch nicht fest.
shark schüttelte kurz den Kopf und ging dann wieder den anderen nach, die schon einen gehörigen Vorsprung hatten.



21.03.2003 21:09#291
Erzengel Aufgeregt schrie Kain den anderen hinterher, dass sie warten sollten. Hey, jetzt wartet doch! Wenn wir uns verlieren finden wir uns vielleicht nicht wieder! Kaum noch in Sichtweite blieben sie stehen, Beliar sei Dank. Wütend packte Kain Sharks Arm und wollte ihn hinterher ziehen. Was starrst du denn da so gebannt an? Shark antwortete nicht, also so Kain selbst nach. Das Bild eines uralten Magiers hatte es ihm wohl angetan, nun begann auch Kain, sich das Bild genauer anzusehen, dabei geriet er ebenfalls in den Bann. Nach einer Weile löste er sich jedoch wieder, innerlich hatte er dabei in einem harten Kampf um den Sieg gerungen und gewonnen. Er stellte sich selbst nun zwischen das Bild und Shark, womit auch dieser aus der Starre erwachte. Schnell eilten sie den anderen hinterher und erreichten sie sicher.

Doch schon bald begann es wieder. Umso weiter sie in das Labyrinth des Kellers vordrangen, desto dunkler wurde es und desto größer wurden die Abstände zwischen den Fackeln an der Wand. Nach einiger Zeit ließen die Magiekundigen unter ihnen kleine Lichtkugel über ihre Köpfe schweben, doch auch diese erloschen merkwürdigerweise nach kurzer Zeit. Irgendetwas versuchte ihnen die völlige Dunkelheit zu treiben und vielleicht sogar mehr.

Plötzlich erschien ein Spalt, weit weg, am Ende des Korridors. Als sich umdrehten, war kein Licht mehr zu erkennen, kein Gang, keine Fackel. Kain, dem das Ganze schon länger komisch vor kam, schritt nun schneller und schon nach kurzer Zeit liefen alle auf das Licht zu. Dieses Etwas wusste gut, wie man einen Gruppe Schwarzmagier anlockt. Bald hatten sie den Spalt erreicht und standen vor einer hell beleuchteten Tür.



21.03.2003 21:36#292
shark1259 Was war dies für ein Licht? sharks Puls raste. Sein Herz klopfte wie wild. Alles in ihm pulsierte. Mit einem Schnall, war alles wieder da. Alle seine Vorahnungen, alle seine Befürchtungen. Einfach alles. Die Angst war da, aber auch das Gefühl, das endlich etwas weitergeht. Er spürte ganz deutlich, dass das Warten zu Ende. Nun war es Zeit zu handeln. Doch auch war nun die Angst davor da.
Die vier Kastellianer näherten sich immer mehr diesem Raum. Man sah jedem irgendwie die Nervosität an. Am meisten sah man es bei Rock. Er fühlte es auch, dachte shark. Er fühlt es auch, dass es nun zu etwas kommt, das uns weiterbringt, wie auch immer.
Hinter der Tür war etwas. Etwas das einen so starken Schein ablieferte, dass der gesamte Raum hell erleuchtet vor ihnen lag. Alle vier lugten sie hinein, doch wagte es keiner, die Türe zu öffnen. Doch war es ihnen auch schier unmöglich auf diese weise etwas zu erkennen. Schließlich war es Rock selbst der dann den nächsten Schritt machte und die Tür mit einem Ruck öffnete.

Stille.

Für einen Moment schien die Zeit still zu stehen. Sie wagten es nicht einmal zu atmen. Der Schein aus dem Raum war so hell, dass sie im ersten Moment nichts sahen. Doch dann würde es mit einem Schlag dunkler. Die Lichtquelle, was auch immer sie sein mochte, strahlte zwar immer noch das selbige aus, doch nicht mehr annähernd so hell. Einige Augenblicke waren ihre Augen noch nicht im Stande zu sehen. Doch langsam legte sich das. Sie erkannten einen relativ großen Raum, gefüllt mit allerlei Sachen, wie alten Stühlen, einem komischen Globus, der irgendetwas darstellen zu versuchte, was shark nicht erkannte, doch gab er diesem auch nicht wirklich die dazu nötige Aufmerksamkeit. Diese hatte nämlich vollkommen eine Kristallkugel. Irgendwie erinnerte sie ihn an etwas. Da wurde ihm auf einmal klar an was.
Sein Blick wanderte zu seinen Freunden. Doch nicht zu Rock, sondern zu Zloin, der ungefähr das selbe Gesicht machte wie shark selbst.



21.03.2003 21:45#293
Zloin Es war unglaublich! Diese Kugel die den Anhängern Beliars Licht spendete war ein bekannte Kugel. Sie schien rot und pulsierte mit mehr Energie als man sie gefunden hatte. Wer sie gefunden hatte? Shark und Zloin bekamen vom Don einen Auftrag. Unmittelbar vor dem Ende der Barriere im Minental wurden sie damit beauftragt nach Reliquien im verlassenen Orkfriedhof zu suchen.Die damaligen Lehrlinge freuten sich und wussten zugleich nicht was sie erwarteten. Sie wanderten vom Hügel in den Westen und suchten die Höhle auf. Drinn roch es vermodert. Überall lagen Leichen herum. Als sie mit der Arbeit begannen, Gräber auszunehmen, ekelten sie sich nicht schlecht kamen aber nicht schlecht voran. Sie fanden das ein oder andere unnütze Ding. Doch als sie in einem geheimen Schacht die Kugel und das Dreibein fanden brachten sie dieses schnellstens zurück zu Don-Esteban. Dieser belohnte sie gütig und nahm sich die Kugel und das Dreibein an sich - er wollte es in einer ruhigen Stunde mal unter die Lupe nehmen.
Doch stattdessen hat er es in der hintersten Ecke des Kastells versteckt? Wusste er die wirckliche Kraft der Kugel und wollte sie verstecken?
Vorsichtig berührte Zloin die Kugel, welche auf die Berührung reagierte und schnell das rote Licht abklemmte. Zloin hob die Augenbrauen und schaute zu Shark.

"Kommt mal näher! Schaut hier, ich sehe was!"
Alle Anwesenden standen im Kreis um das Dreibein mit der Kugel und streckten den Kopf möglichst nahe um auch einen Blick zu erhaschen!



21.03.2003 22:11#294
TheRock Das Herz Rocks schlug ihm bis zum Hals, nach dem sie dieses Licht gesehen hatten war Rock etwas mulmig zu Mute.
Ein seltsames, undefinierbares Gefühl verbreitete sich in seinerm ganzen Körper und ließ ihn schaudern, als sie dann noch diesen Raum mit allerhand Gerümpel und dieser seltsamen Kugel fanden wurde Rock fast schlecht, das obwohl es gar keinen Grund dafür gab..
Und je näher er der leuchtenden Kugel kam, desdo seltsamer wurde ihm, als Zloin dann noch die Kugel berührte und sie sich verfärbte und den rötlichen Schein aufgab fühlte sich Rock wie in einem Traum, er konnte nicht mehr koordinieren was er tun wollte, seine Beine, sein Körper alles bewegte sich ohne sein Zutun auf die Kugel zu..
"Kommt mal näher! Schaut hier, ich sehe was!"
Nach den Worten Zloins ringten sich alle um die Kugel.. sahen das nahezu unmögliche..

Etwas seltsames ging in Rock vor als er in die Kugel blickte, es wahr als würde eine Tür in seinem Gedächtnis aufgestoßen und ein Großteil seines "alten" Lebens zu ihm zurückkehren..
Die Gefährten sahen was Rock schon in seinen Träumen sah.. und Shark warscheinlich in seinem Unterbewusstsein auch..

Die Augen der Gefährten sahen in der Kugel eine Vision des Vaters Rocks.
Uneinig wie seine Gefühle jetzt nach außen dringen sollten schüttelte es Rock und er sah in der Kugel tatsächlich eine Gestalt, welche seinem Vater recht ähnelte.. Weiteres konnte er nicht erkennen, er wusste nicht wie er mit dem gesehenen fertig werden sollte, sein seid Jahren verschwundener Vater war nun zurück.. auch wenn der Schwarzmagier icht wusste von wo nach wohin zurück.. aber er fühlte dass er nun näher als sonst war...



21.03.2003 22:32#295
Erzengel Nur zu gern wäre Kain sofort in Bibliothek gerannt, um herauszufinden was das alles zu bedeuten hatte, vor allen dingen dieses rote Licht könnte ein brauchbarer Hinweis sein. Doch etwas hielt Kain zurück, er zerrte noch immer von der Kraft der Kugel. Keiner der anderen bemerkte, das Kain noch immer in die Kugel sah, denn sie waren all auf Rock fixiert.

Die Kugel hatte ihm mehr zu sagen...

Er...

...

Kal...

Kain...

Jane...

...

Die alte Gruppe...

...die Gilde...

...der große Einbruch...

...wie sie Jane geschnappt haben...

...

...eine Falle... mehr nicht...

Ein rasende Flut von Bildern strömte durch seinen Kopf alles wurde schneller, Jahre wurden in Sekunden gezeigt... dann wurde es langsamer... Meditate... ...das Fest im Sumpf und Horaxedus... das Kastell, Shark, Rock... Angroth und wieder der Sumpf... zurück im Kastell... Keller, Sauna, Dunkelheit... ...Stille...

...die Kugel...

Und schon war Kain wieder in der Gegenwart. Diese Reise deutete auf etwas hin, das ihm vorher nie bewusst geworden war, etwas das eigentlich schon immer da war und was er nie erkannt hatte...

Kain begriff, was geschehen war und ein tiefes Gefühl von Trauer überkam ihn, gleichzeitig setzte Freude ein, er wusste es. Er hatte verstanden.
Die Kugel zeigte also jedem seine eigene Geschichte und gewährte nur manchen, wie eben Shark, Zloin und Kain, den Einblick in die Geschichte eines anderen, in diesem Fall Rocks Geschichte. Sie zeigte ihnen, was Rock zu schaffen machte und Kain deutete sie auch, was ihm selbst Kopfzerbrechen bereitete. Kain hatte sie erkannt, nun war es auch an der Zeit das Rock die seine erkannte und Kain würde ihm so gut es ginge dabei helfen.



21.03.2003 22:53#296
TheRock Die Köpfe der anderen Personen im Raum waren alle in Richtung des Schwarzmagiers gewandt, sie beobachteten ihn und hatten anscheinend das selbe gesehen wie er.. eine leidende Gestalt welche anscheinend sein Vater war..
Doch war dies alles echt unfassbar für Rock, er hatte seinen Vater vor Jahren verlassen müssen, da er in die Barriere geworfen wurde.. und nun sollte er wieder da sein?? Und dann noch mit solchen Schmerzen..
Er drehte sich zu Kain um, welcher ihn wie die anderen auch ansah.. aber kurzweilig recht abwesend wirkte..
Äähh.. Irre ich mich oder habe ich da gerade meinen Vater gesehen?? Oder besser: Was hast du gesehen??

Immer noch etwas verstört blickte Rock kurz einmal auf die Kugel zurück, doch anscheinend war sie inaktiv.. er konnte nichts mehr erkennen.. also blickte er nun wieder zu Kain und wartete auf dessen Antwort..



21.03.2003 23:02#297
Erzengel Kain überlegte, ob er den hier Anwesenden sagen sollte, was er gesehen hatte und entschied sich, keine Geheimnisse vor ihnen zu haben, also erzählte er. Ich... ich habe deinen Vater gesehen... aber... ich sah mehr, Bilder aus... naja meiner Vergangenheit... Genau hier stockte Kain, seine Vergangenheit, sie war ein Geheimnis, eines das es nur sehr ungern ausplaudern würde. Doch was war, wenn die anderen die Bilder auch gesehen hatte? ...sagt, habt ihr auch das gesehen, was ich nach eurem Vater sah, meine Vergangenheit? Glücklicherweise schüttelten sie ihre Köpfe und verneinten sie dies, wobei Kain nun vor Erleichterung einmal tief Luft holen musste. Doch eine Frage blieb offen. Und... was jetzt? Was wollen wir jetzt machen? Fragend schaute er in die Runde hinein und wartete auf eine Antwort.



21.03.2003 23:08#298
TheRock Der Schwarzmaiger überlegte ernsthaft was sie nun tun sollten, kam aber auf keine Idee..
Naja, wir haben hier zwar etwas sehr interessantes, vielleicht sogar erschreckendes gesehen aber anfangen können wir damit nicht grade allzuviel, das einzigste was ich weiß ist dass mein Vater nun sehr viel näher ist als er es lange Zeit war, vielleicht ist er ja aus einer anderen Dimension, dem Reich Beliars oder etwas ähnlichem entstiegen, denn seine Präsens habe ich noch nie so start gespürt wie heute..
Aber ich habe wirklich keine Ahnung was wir tun sollen..



22.03.2003 03:09#299
HoraXeduS Es war kalt, doch Horaxedus hatte genug Zeit gehabt, sich für diese besondere Nacht zu rüsten und damit vor allem, sich warme Kleider unter die Robe zu ziehen. Kurz vor dem Tor blieb er stehen und schaute in den Himmel. Der Mond schien hell in dieser klaren Nacht und hatte nicht, wie sonst in den vergangenen Nächten, gegen Wolken anzukämpfen, die sein Licht verbergen wollten. Der Magier war sich nicht ganz schlüssig, ob die guten Sichtverhältnisse ihm zum Vor- oder Nachteil gereichen würden, wenn er seine Aufgabe zu erfüllen beginnen würde. Zunächst allerdings gefiel es ihm, dass er einigermassen sehen konnte.
Horaxedus fühlte sich stark und ausgeschlafen. Er dachte an die vergangene Nacht und die kurze Zeit, die er mit Maximus im Übungsraum verbracht hatte. Der Hohepriester hatte sich nicht dazu herabgelassen, ihm eine weitere Tracht Prügel mit dem Kampfstab zu versetzen. Stattdessen schien es ihm genügt zu haben, dass sein Schüler sich frei von Gedanken auf eben diese Prügel eingestellt und wachsam konzentriert vor ihm gestanden hatte. "Geh nun zu Bett. Schlafe, solange Du es für nötig hältst und setze Deine Studien in den Büchern fort, die ich Dir bringen lasse. Du bist Dir selbst verantwortlich. Nimm es als Ansporn und als Bürde. Das gilt auch für Deine Nahrung. Doch wenn die Nacht hereinbricht, geh auf die Pirsch und kehre nicht zurück, bevor Du mir einen Beweis bringen kannst." Das waren seine Worte gewesen und Horaxedus hatte sie bis jetzt befolgt:

Freiwillig war er im Morgengrauen aufgestanden und hatte ein unangenehmes Frühstück zu sich genommen, bevor er, ohne dass es angeornet gewesen war, 30 Runden gelaufen war. Schliesslich hatte er sich auf sein Zimmer begeben und nach einer kurzen Körperpflege die neu bereitgelegten Bücher studiert. "Lautlos" und "Der Apfel II." hatten ihm besonders gut gefallen. Und sogar mit den Muskeln des menschlichen Körpers hatte er sich erneut beschäftigt.

Doch nun war es an der Zeit, den letzten Teil der Aufgaben zu erfüllen. Der Schüler hatte sich fest vorgenommen, dem Lehrer einen wahrhaft eindrucksvollen Beweis zu besorgen, wenngleich er sich nicht allzu sicher war, wie dieser eigentlich gestaltet sein würde. Die klare kalte Luft, die in seine Lungen spülte, machten ihn jedoch zuversichtlich. Mit einem kurzen Kreisen des Kopfes auf seinen Schultern lockerte er sich und schritt zielstrebig durch das Tor in die Dunkelheit.



22.03.2003 03:51#300
GlutaeusMaximus Während sein Schüler langsam im Dunkel der Nacht verschwand huschte ein Schatten die Treppe hinab. Maximus hatte die prunkvolle Robe abgelegt und dafür seinen leichten Kettenschutz angezogen. Drüber trug er eine dünne schwarze Robe die bis zu den Füßen und tief ins Gesicht reichte. Der Zauberstab baumelte griffbereit am Gürtel und den Kampfstab hatte er in der Hand.

Die weichen Ledersohlen bewegten sich lautlos über die Fliesen des Kastells und hinaus in die Nacht. Horaxedus war am Ende der Treppe und hatte schon einen beachtlichen Vorsprung, doch der Meister der Körperbeherrschung eilte von Schatten zu Schatten.

Nur der Mond beobachtet das Treiben da unten. Doch auch sein Licht konnte nicht bis in die Schatten reichen in denen sich der Hohepriester bewegte. Bald hatten die beiden den Wald erreicht und durch die dicken Baumkronen wurde sogar der Blick des Mondes abgeblockt. Und so verschwanden die zwei Schwarzmagier – von denen einer dachte er wäre alleine – im Finsteren Mantel der Nacht...


22.03.2003 05:43#301
GlutaeusMaximus Im Laufschritt und von einer unangenehmen Wolke verfolgt raste der Schleichlehrmeister ins Kastell zurück und sofort nach oben auf sein Zimmer. Die Kutte zog er im Gang aus und gab sie einem Dämon zum Reinigen mit. Dann bestellte er einen Waschbottich der schneller da war, als sich Maximus aus dem Kettenschutz befreien konnte.

Nach einer kurzen Katzenwäsche zog er eine frische Robe an und ging wieder nach unten. Gerade noch rechtzeitig um den erschöpften Horaxedus in die Eingangshalle hineintrotten zu sehen. Aus sicherer Entfernung begrüßte er seinen Schüler und rümpfte deutlich die Nase.

„Ich will jetzt gar nicht wissen, was ihr da mitgebracht habt. Das könnt ihr mir später erzählen. Jetzt geht euch waschen und bringt das da weg!“ Der Magier deutet auf den immer noch Düfte ausströmenden Kadaver. Dann drehte er sich um und ging ins Refektorium um zu Speisen...



22.03.2003 12:23#302
Zavalon Der Magier stieg aus seinem Bett. Viel Schlaf hatte er bekommen, vollkommen ausgeschlafen konnte er nun in den Tag starten, wenn da nicht wieder diese Kukucksmäuse wären. Paraneuaartig schlug er mit seinem Stab gegen die Wand, sie waren üüühüberall.... Er lief erregt aus seinem Zimmer. Zavalon würde sie vernichten, aber nun ging das Essen vor.

Genüßlich verspeiste er sein sowohl wichtiges als auch unerlässliches Frühstück. Von dem kleinen Schlückchen Wein bis hin zum Butterbrot, alles sammelte sich jeden morgen in seinem Magen an.

Aber heute würde er zum ersten Mal gebraucht seines Amtes machen, er würde einem Lehrling die erste Prüfung im Stabkampf abnehmen.



22.03.2003 12:42#303
Atreus Da erreichte der Hohe Novize und treue Diener Innos’ wieder das Kloster und trat ein. Die gierige Statue hielt ihre Hände schon wieder offen, blödes Teil, so langsam verfluchte Atreus das Ding. Aber was sollte man schon machen, alles hatte seinen Preis. Er ging langsam die große Halle entlang und erreichte bald den Hof des riesigen Gemäuers. Da würde er auf seinen Meister warten, hier waren alle seltsam, da würde er ihn sicher finden. Und außerdem waren hier genug Dämonen, die würden ihm wohl bescheid geben…



22.03.2003 19:12#304
HoraXeduS Der Skunk-Kadaver stank erbärmlich, doch Horaxedus’ Geruchssinn war mittlerweile dermassen betäubt, dass er sich das Ding sogar unters Kopfkissen hätte legen können, er wäre glatt darauf eingeschlafen. Der Schleichschüler rannte wie ihm geheissen noch einmal kurz zum Kastell hinaus. Er holte aus und wirbelte das tote Stinktier, welches er am buschigen Schwanz gepackt hatte, mehrmals durch die Luft, bevor er es schliesslich losliess. Das verdammte Viech segelte in hohem Bogen hinfort, und das dermassen weit, dass Horaxedus den Einschlag kaum mehr hören konnte.

Nun begab sich der Magier auf sein Zimmer, wo er sich augenblicklich seiner stinkenden Kleidung entledigte und seinen Körper mit unendlich viel Wasser wusch. Zu diesem Zweck hatte er einen Dämonen nach dem konzentriertesten Lavendelöl geschickt, das aufzutreiben war. Er hoffte, damit gewisse Duftspitzen übertünchen zu können. Ein paar saubere Kleider aus dem Schrank genommen, etwas Pfefferminzöl hinter die Ohren geträufelt, nun machte Horaxedus sich wieder auf den Weg ins Refektorium, wo Maximus auf ihn wartete.

Es war unter all der duftenden Rahmsauce kaum zu erkennen, was der Hohepriester da gerade verspeiste, während sein Schüler sich ihm gegenüber setzte und sich zwei Grapefruit und einen Becher Kampfertee bringen liess, um den großen Teller Magerquark und den kleinen Teller Dörrpilze, welche bereits vor ihm standen, besser verdauen zu können. Maximus gab sich Mühe, seinen Schüler nicht dadurch zu verunsichern, dass er bemerkt hatte, welch 'ungewöhnliche' Duftkombination dieser zu Markte trug, aber zum Glück hatte er selbst sein Mahl soeben beendet.
Horaxedus schob sich einen winzigen, völlig vertrockneten Pilz in den Mund und lutschte blässlich darauf herum. "Mmmh, lecker, das ist ein ganz ausgezeichneter Pilz." beeilte er sich, seinem Lehrer zu versichern und spülte unauffällig mit etwas Tee nach. Dann begann er, Maximus in allen Einzelheiten von seinem Ausflug zu berichten und wie er das Stinktier gestellt hatte.

"Also, äh"..."Heulen der Wölfe"..."Rudel"..."Dunkelheit"..."kaum die Hand vor Augen"..."blitzschnell"..."geschmeidig"..."leise"..."Skunk
gerettet"...."Herztod"..."das arme verängstigte Tier, es starb in meinen Armen."
Der Hohepriester, der die wahre Geschichte kannte, schaute seinen Schüler offen und freundlich an. Letzteren plagte sogleich sein schlechtes Gewissen. "Meister, es war vielleicht auch etwas anders, also ich ging eigentlich..." Maximus unterbrach ihn lächelnd. "Es ist gut. Du hast den Beweis gebracht. Nimm Deine Speise ein und leg Dich eine Weile schlafen. Und vergiss nicht, Du bist nur Dir selbst verantwortlich." Mit diesen Worten verliess der Hohepriester den Speisesaal, wobei er tief einatmete.



22.03.2003 19:50#305
shark1259 Am gestrigen Abend war ihnen auch nicht mehr viel übrig geblieben, als nur darüber nachzudenken, was man machen könnte, doch waren alles nur irreelle Vorstellungen gewesen, denn im Grunde wussten sie nur sehr wenig mehr, als zuvor. Vielmehr waren sie noch etwas verwirrter, noch etwas unsicherer, als sie es ohne hin schon vor dem Erlebnis mit der Kugel gewesen waren.Und wiederum war warten angesagt. Wieder, dieses ungute Gefühl, nichts tun zu können. shark hatte sich das alles noch einmal genau durch den Kopf gehen lassen. Er hatte einen Mann gesehen, der anscheinend der Vater Rocks war. Der Mann hatte gelitten, das hatte man deutlich gesehen. shark hatte nicht darauf geachtet, wo er sich befand. Es war alles so schnell vorbei gewesen. Im Nachhinein hatte es ihm, und den anderen wahrscheinlich auch, leid getan, dass er nicht genauer hingesehen hatte, wo sich Rocks Vater befunden hatte. Er wusste nur noch, dass es recht dunkel um ihn herum gewesen war. Und wenn sich shark richtig erinnern konnte, und davon ging er aus, war er irgendwo angekettet. Daraus schloss shark, dass er in Gefangenschaft war. Doch auch aus diesem Punkt konnte man nicht schließen wo er sich aufhielt. In Gefangenschaft konnte man überall sein.
Nun kam er wieder im Keller an, wo sie sich für heute wieder verabredet hatten. Alle waren sie schon da, die auch am Vortage dabei gewesen waren. Wieder befanden sie sich im Keller, und wieder im gleichen Raum. Die Kugel lag immer noch auf einem staubbedeckten alten Tisch, auf dem Dreibein, welches auch von Zloin und shark gefunden worden war.
shark begrüßte die anderen mit einen angedeuteten Kopfnicken, doch widmete ihm auch nicht wirklich einer Aufmerksamkeit. Doch shark wunderte sich weder, noch ärgerte ihn es. Es war klar, dass die Kugel mehr interessierte, als er. Doch diese lag ganz ruhig und gelassen da. Und machte keine Anstalt sich erneut zu erhellen und eines ihrer Geheimnisse preizugeben. Und es sah auch nicht aus, als würde sie das in den nächsten Momenten tun.



22.03.2003 20:22#306
Erzengel Nach einer ausgiebigen Dusche hatte sich Kain endgültig von dem Staub aus dem Keller befreit und ging ins Refektorium, wo er eine herzhaftes Abendessen zu sich nahm. Danach traf er sich, wie gestern verabredet, an der Tür zum Keller mit den anderen. Nach einer Weile kam, wenn auch etwas verspätete, Shark hinzu und die Gruppe brach erneut in den Keller auf. Es dauerte nicht lange und sie hatten den Raum wiedergefunden, dieses mal mit Licht und ohne zu laufen. Kain kam es so spannungslos vor, wie ein einfacher Gang durch das Kastell und im Grunde genommen, war es auch nichts anderes.

Doch als sie vor der Tür standen und sie langsam öffneten begann Kains Herz schneller zu schlagen, als sonst. Seine Kehle schnürte sich zu und seine Atmung wurde unregelmäßig. In seinem Kopf dröhnte es, schrecklicher als die Stimme jedes Dämonen im Kastell und ein salziger Geschmack machte sich in seinem Mund breit. Die Kugel stand unmittelbar vor ihm und Kain starrte wie besessen in sie hinein...

...eine junge Frau... wandelnd auf dem entweihten Wasser, getränkt von orkischen Blut... es hielt die Seelen der menschlichen Opfer der Orks im Ozean gefangen, auf das sie niemals erlöst werden sollten. So viel wusste Kain inzwischen... die Frau, fast noch ein Mädchen schritt weiter über das Wasser, welches im Sonnenuntergang angenehm warm wirkte.

Sie begann einen wunderbaren Tanz zu vollführen, der Ähnlichkeit mit einem Befreiungsritual aufwies, nur war diese Version sehr viel ausgereifter und kunstvoller... einfach perfekt...


Vollendet wurde der Tanz mit einer Säule aus Wasser, der nun endgültig alle gefangenen Seelen aus dem Wasser befreite.

Ruckartig endete die Vision und Kain war da, wo er vorher gestanden hatte. Regungslos, aber frei von Schwindel und Schmerz und niemand hatte etwas davon bemerkt.



23.03.2003 02:44#307
HoraXeduS Der Schlaf des Magiers hatte nur einige Stunden gedauert, jedoch war er tief und traumlos gewesen. Als Horaxedus nun die Augen öffnete, war er völlig entspannt und fühlte sich grossartig. Augenblicklich sprang er aus seinem Bett und wusch sich mit kaltem Wasser, dann verpasste er seinem struppigen Antlitz eine frische Rasur. Schliesslich lag wie gewohnt seine Robe frisch gereinigt auf dem Stuhl neben ihm. Als der Magier sie gerade überwerfen wollte, sah er aus dem Augenwinkel sein Abbild im Spiegel. Täuschte er sich oder hatte er bereits etwas abgenommen? Nun, er war ohnehin zuvor nicht wirklich dick gewesen, hatte sich eher verweichlicht gefühlt, doch womöglich würden ausgesuchte Nahrung und Training doch schon eher zu einem sichtbaren Erfolg führen, als er ursprünglich vermutet hatte. Derart motiviert, machte sich der Magier auf ins Refektorium, wo bereits eine Mahlzeit auf ihn wartete.

Der weichgekochte Rosenkohl sah nicht sonderlich appetitlich aus und auch die in Birkensaft geriebene Mohrrübe war nichts, worüber sich Horaxedus wirklich freute. Leider war auch die Buttermilch, die in einem Tonkrug neben der Lebertrantasse stand, nicht wirklich zum Herunterspülen geeignet. Wenigstens der Nachtisch war bekömmlich, doch eine einzelne Backpflaume machte den Rosenkohl auch nicht fett.

Nach dem Mahl begab sich Horaxedus geradewegs auf sein Zimmer, um nach neuen Büchern zu schauen. Es waren nur weinige Werke diesmal und das war für den Magier ein sicheres Zeichen, dass die Lehre des Schleichens fortan mehr über die Praxis als über die Theorie vermittelt werden wollte. "Übung macht den Meister" grinste er und besah neugierig einige der neuen Titel: 'Eile mit Weile', 'Pirsch und Boden' sowie 'Der Apfel III.' Nun wusste er, womit er seine Lesestunden heute zu verbringen hatte und machte sich auf zu seinem täglichen Dauerlauf


23.03.2003 13:04#308
Atreus So langsam wurde Atreus des Wartens müde, der Garten war zwar ganz nett, wenn man bedachte, wo er sich befand, aber dennoch kein Ort, an dem man sich ewig aufhalten wollte. Das ganze Kastell fiel unter diese Kategorie. Der Hohe Novize und treue Diener Innos' stand auf und sah sich um. Irgendwo musste sein Lehrer ja sein, also müsste er ihn ja auch finden können, eigentlich. Langsam ging Atreus also wieder hinein und holte seine Karte vom Kastell hervor. Dem Plan folgend lief er die dunklen Gänge entlang, begann, das Bauwerk systematisch zu durchkämmen, wäre doch gelacht, wenn der Mann nicht aufzuspüren war...
...Als er dann jedoch, die Hoffnung ihn zu finden schon fast verloren, die Suche aufgeben wollte, kam er zu dem, was wohl so etwas wie die Küche war. Etwas zu essen konnte ja eigentlich nie schaden und so seltsame Sachen würden sie hier schon nicht essen...hoffte er mal. Atreus trat ein und fand zu seinem Erstaunen den Gesuchten vor, das war ja noch besser.
"Ehrenwerter Magier.", so begann er und trat zu seinem Mentor."Ich bin gekommen, um mich von euch prüfen zu lassen und hoffte, sollte ich die Prüfung zu eurer Zufriedenheit absolvieren können, weiteren Unterricht nehmen zu können."
Gespannt und geduldig wartete der Hohe Novize die Antwort seines Gegenüber ab...


23.03.2003 14:39#309
Zavalon Der Stakampflehrer besah sich seinen Schützling, der inzwischen einiges dazugelernt hatte, auch dazugewonnen...
"Natürlich, ihr habt die Trainingszeit voller Disziplin absolviert wie ich sehe, folgt mir nun in die Übungshallen"
Er wies den Hohen Novizen an, ihm zu folgen, durch die schier endlosen Gänge das Kastelles bis hin zu den Räumen.

Zavalon zog seinen Stab und stellte sich vor den Lehrling. "Auf euer Zeichen beginnen wir..."



23.03.2003 14:59#310
Atreus Atreus nahm ebenfalls seinen Stab und postierte sich in Ausgangsstellung."Also dann los."
Schon schnellte der Stab nach vorn, von unten rechts hoch, was sein Lehrer aber ohne Probleme abwehrte. Der Hohe Novize setzte sofort nach, Schlag um Schlag, aber Zavalon war zu gut, als das ihm der Schüler auf diese Weise gefährlich werden könnte.
Trotzdem versuchte dieser es weiter, zielte immer wieder auf andere Körperstellen und variierte auch die Art des Angriffs, mal Schlag, mal Stich, irgendwie musste er doch durchkommen...



23.03.2003 15:17#311
HoraXeduS Es war an der Zeit, Praxis zu bekommen. Horaxedus war über all den Büchern langsam unkonzentriert geworden, hatte aber nun alles wesentliche gelesen. Er las schnell, aber manchmal ertappte er sich, wie er einfach aus dem Fenster schaute. Ein sicheres Zeichen, eine Pause zu machen. Und warum nicht das angenehme mit dem nützlichen verbinden? Der Magier glitt aus em Bett und zog sich, so leise es ihm möglich war, seine Robe über, dann verliess er sein Zimmer.

In den Korridoren des Kastells war niemand zu sehen. So war es recht, denn jetzt galt es für Horaxedus, seinerseits so lange wie möglich von niemandem gesehen zu werden. Dann wusste er, dass er schon etwas schleichen konnte. Nun, natürlich war es umso leichter, wenn erstmal überhaupt niemand in der Nähe war, doch der Magier nahm dies als probate Einstiegshilfe hin.

Leise glitt Horaxedus die Treppe hinunter und glitt durch die Eingangshalle. Er versuchte, jeden Schatten, der sich ihm bot zu nutzen und huschte nun durch das Erdgeschoss, von Tür zu Tür und von Gang zu Gang. Niemand entdeckte ihn. Schliesslich pirschte der Magier hinaus zu Esche. Herrlich, es war zu verlockend, hier im Innenhof zu verweilen. Also setzte er sich unter den Baum und machte einige Entspannungsübungen, von denen er kürzlich gelesen hatte.


23.03.2003 15:27#312
Zavalon Anfangs hielt Zavalon seinen Gegner für zu schwach, aber er hatte sich getäuscht. Zwar konnte er die Schläge immer wieder blocken, aber die Ausdauer und das Geschick seines Lehrlings verblüffte ihn. Nun war er am Zug. Er täuschte einen Schlag von links, trat einen Schritt zurück und zog den Stab von unten nach oben. Atreus schien überrascht, aber blockte den Schlag, wonach er leicht nach hinten taumelte. Weiter attackierte der Lehrmeister seinen Lehrling, immer wieder prasselten seine Schläge auf das Holz des Novizen...

Das Holz? Es schien schon fast ein Taschenrammbock zu sein, vielfach verstärkt und verziert. Zavalon zuckte mit den Augenbrauen und wartete auf die nächste Aktion seines Gegenüber



23.03.2003 15:31#313
shark1259 shark war neben Kain gestanden, als er diese Vision gehabt hatte. Doch war die Kugel gleich geblieden. Entweder sie hatte Kain nur per Telepathie kontaktiert, oder seine Vision hatte nichts mit der Kugel zu tun.
shark hatte es gesehen, wie Kain plötzlich verändert gewesen war. In seinen augen konnte man erkennen,, dass er etwas gesehen hatte. Doch wollte shark nicht weiter danach fragen. Es wäre ihm falsch vorgekommen. Die Vision war für Kain bestimmt, und nicht für ihn oder andere, sonst hätten sie alle es gesehen. shark ging langsam näher zur Kugel. Irgendetwas zog ihn hin, und wie es schien auch die anderen. shark fragte sich, ob er nicht irgendetwas tun konnte um die Kugel noch einmal das gleiche, oder etwas noch bedeutenderes zeigen zu lassen. Wie als Antwort auf seine Gedanken, fing sie wieder an sich zu erhellen. Am Anfang war es wie Nebel, als gäbe die Kugel nur eine Vorahnung ab, nur einen Vorgeschmack. Dann wurde es mit jeder Sekunde deutlicher. Alle Gesichter starrten auf die Kugel, alle Blicke wurden gespannter, alles konzentrierte sich nur mehr auf das immer klarer werdende Bild in dem kleinen Runden Kristall. Langsam konnte man etwas erkennen. Wieder war es Rocks Vater. Ja diesmal war sich shark sicher: Er war angekettet. shark versuchte sich etwas besser auf die Umgebung zu konzentrieren, doch es gelang ihm nicht wirklich. Er konnte seinen Blick einfach nicht vom Vater wenden, so sehr er es auch versuchte. Das Gesicht sah einfach nur schrecklich aus. Der Mann war schon recht alt. Aus seinen Augen sprühte verzweiflung, seine Haltung, zusammengesackt und hilflos, gab die Angst wieder. Er redete, wenn man es überhaupt so nennen konnte, vor sich hin, doch wahrscheinlich hätten sie auch nichts verstanden, wenn sie etwas gehört hatten, denn die Kugel gab keinen Ton von sich. Aber sogar nur an den Bewegungen der Lippen konnte man ungefähr erraten was er sagte. Und was es auch immer sein mochte. Es war absolut nichts positiv. Überhaupt sah er sehr, sehr ausgelaugt und fertig aus, als wäre er jahrelang in Gefangenschaft und ohne Pause gefoltert worden.
Nun verschwomm das Bild vom Vater wieder. Es war sicherlich ein paar Minuten dagewesen, doch in Wirklichkeit wieder viel zu kurz, um auch nur die hälfte davon zu sehen, was vielleicht notwendig gewesen wäre, um nun etwas unternehmen zu können.



23.03.2003 15:34#314
Atreus Das war wirklich knapp gewesen, war es anfangs noch Atreus, der immerzu angriff, so zeigte jetzt sein Lehrer, wer der Meister war. Immer wieder musste der Novize ausweichen und abblocken, kam kaum zum Angriff und selbst wenn, sein Mentor blockte geschickt ab oder war schon längst an anderer Stelle, nur um dann geschickt zu kontern. Der Schüler konnte sich denken, dass das längst nicht alles war, was Zavalon zu bieten hatte, aber er konnte ja auch schlecht alles geben, dann wäre Atreus schneller am Boden, als er realisieren konnte warum.Gerade hatte er wieder einen Hieb abgeblockt, als der Diener Innos' auch sogleich kontern wollte, doch da kam noch ein weiterer Schlag von Seiten seines Gegners, der den Schüler so überraschte, dass es schon zu spät war, zu reagieren...



23.03.2003 15:40#315
Zavalon Für einen Moment hatte der Novize seine Flanke missachtet, blitzschnell riss Zavalon seinen Stab in diese Richtung und traf Atreus am Kopf, welcher zuerst taumelte, aber sich dann setzten musste. Ein leichtes Schmunzeln glitt über die Lippen des Mentors.

"Ihr habt eure Lern- und Anpassungsfähigkeit bewiesen, ich muss zugeben das es schwieriger war euch zu besiegen als ich angenommen hatte. Ihr habt bestanden nun werdet ihr weitere Lektion erhalten."
Er ging zu einer der vielen Wände, welche mit Absätzen und Löchern übersät war, und somit eine perfekte Kletterstelle abgab.
"Nicht der Kampf ist das ein und alles eines Stabkampfmeisters, auch andere Aktivitäten, die lebensrettend sein können, muss er beherrschen, dazu zählt insbesondere Klettern."

Der Magier zückte seinen Stab und kletterte innerhalb kürzester Zeit die verschiedenen Absätze bis hin zur Decke hoch. "hehehe" Als er wieder unten war, machte er ihm noch ein paar Kampfübungen vor, bevor er ihn entlies...


23.03.2003 15:45#316
Atreus Aufmerksam hatte Atreus seinem Lehrer zugesehen und sich jeden Schritt eingeprägt. Direkt danach hatte er sich selbst nochmal daran gemacht, die neuen Lektionen zu üben.
Atreus verabschiedete sich danach vorerst von Zavalon und machte sich wieder auf den Weg zurück zum Kloster. Zuviel Kastell war nicht gesund, da bekam man seltsame Wahnvorstellungen, zumindest erging es dem Hohen Novizen zeitweise so. Oder war es doch alles real gewesen? Egal, der Diener Innos' verließ das Bauwerk und machte sich an die Heimreise...



23.03.2003 17:09#317
TheRock Diese Kugel hatte ihnen wiedermal eine völlig hilflose und verzweifelte Gestalt gezeigt, doch nicht wirklich etwas über den Aufenthaltsort.
Man konnte es Sharks Gesicht entnehmen dass er es nicht geschafft hatte auf die Umgebung oder andere Hinweise zu achten die es ihnen erlaubt hätten den Aufenthaltsort von Rocks Vater genau zu bestimmen.. etwas niedergeschlagen, dass sie immer noch keinen Anhaltspunkt hatten konnte es Rock nicht mehr ertragen in solch einem Raum zu stehen, es kam ihm irgendwie beklemmend vor..Also wollte er sich auf andere Gedanken bringen, etwas zu lesen wäre wohl angebracht.. und da er ja noch ein Buch zu lesen hatte wollte er damit versuchen die negativen und destruktiven Gedanken aus seinem Kopf zu verscheuchen.
In der Bibliothek hatte er viel Platz und seine Ruhe, genau das was er nun brauchte..
Da er Stunden lang alleine dort saß und auch nicht auf andere Dinge abgelengt wurde schaffte er es recht zügig das Ende des Buches zu lesen.. was ihn irgendiwe erleichterte, denn etwas üben wollte er ja auch noch..Also begab er sich aus der Bibliothek in den Übungsraum den er schon des öffteren besetzt hatte und suchte sich wieder die entsprechenden Runen zusammen.Der Schwarzmagier stellte sich wie immer in der mitte des Raumes auf und hielt die Hand mit der Rune darin von sich gestreckt..
er konzentrierte sich..
Der tiefrote Rauch begann aus dem Boden aufzusteigen und ein leichtes zittern lief durch seinen rechten Arm, dann ein leises rumpeln und ein Schatten formte sich in dem Rauch.
Das bewaffnete Skelett war wieder erschaffen, und das sogar mit einem einigermaßen schönene Aussehen, anders als die letzten male..Es war zwar noch etwas klumpig aber ansonsten recht ähnlich einem normalen ECHTEN Skelett..
Lauf eine Runde durch den Raum und sching dann dein Schwert über dem Kopf!lautete der Befehl Rocks, welcher dann auch ohne Zwischenfälle ausgeführt wurde.. Rocks Diener löste sich danach in Staub auf und ging wieder in Beliars Reich ein..
Durch die derzeitige psychische Schwäche Rocks und der großen Anstrengung und Anspannung war schon dies eine recht Kraftraubende Aufgabe für den Schwarzmagier, doch er wollte es noch einmal versuchen einen Zombie zu beschwören, um sicher gehen zu können bei der Prüfung später nicht eine böse Überraschung zu erleben..
Also legte Rock die Rune zur Skelettbeschwörung beiseite und nahm sich die entsprechende für den Zombie..
Wieder in der Mitte stehend versuchte er sich vollkommen auf seine jetzige Beschwörung zu konzentrieren, doch die Erlebnisse der letzten Tage waren zuviel für eine zweite Beschwörung.. der sich aus dem Rauch entwickelnde Zombie war total verunstaltet und äußerst ungehorsam, der Schwarzmagier hatte keine Chance dem Zombie irgendwelche Befehle zu geben oder von irgend etwas abzuhalten..Der wandelnde Tote zerschlug den im Raum stehenden Tisch, irrte kurz ziellos umher und wandte sich dann zu seinem Beschwörer..
Dieser hatte dummerweise keinerlei Waffen dabei, musste sich also irgendwie in Sicherheit bringen..
Als er erkannte dass er keine Chance gegen den Gegner hatte rannte er aus dem Raum hinaus und verriegelte diesen von außen.
Er hörte und spürte immer noch Schläge die versuchten die Tür einzuschlagen, er konnte nur warten..
Einige Zeit später hörten die Schläge auf, als dann noch etwas Asche unter der Tür durchrutschte beruhigte er sich und ließ sich vor der Tür nieder um sich auszuruhen..



23.03.2003 18:10#318
shark1259 shark war zwar etwas verwundert, doch konnte er Rock durchaus verstehen, dass er dies nicht mehr ertragen konnte. Wäre es sein Vater, der in solch einem Schmerz in einer Kristallkugel erscheinen würde, würde er nicht anders reagieren. Er glaubte sogar, er würde viel schlimmer reagieren und nicht, wenn auch nur äußerlich, so kühl und gelassen bleiben wie Rock. Man sah ihm zwar an, dass es ihn schmerzte und mit Angst und Unsicherheit füllte, doch hatte er sich eigentlich sehr unter Kontrolle für das geschehene.
Nun war es ruhig im Raum. Alle anwesenden schweigten, dachten über das gesehene nach und machten ein betroffenes Gesicht. Sie wussten immer noch nicht mehr als zuvor. Nun doch, im Grunde schon: Sie wussten nun ganz sicher, dass dieser Mann der Vater Rocks war, und auch, dass dieser Schmerzen zu erleiden hatte. Schmerzen die wahrscheinlich größer waren, als jeder einzelne von ihnen sich vorstellen konnte. Vielleicht hatten ja manche eine Ahnung davon, aber wirklich wissen taten sie es nicht.
Aber etwas eigenartiges war doch an dieser Erscheinung gewesen. Das Bild aus der Kugel war zwar weg. Doch der Schein, zwar nur ganz leicht aber immmer hin, war geblieben.
shark sah die Kugel noch einmal ganz genau an. Es war nichts zu erkennen. Es ging zwar ein roter schein von ihr aus, doch erkennen konnte man beim besten willen nichts.
shark starrte die Kugel noch eine Weile an, doch nichts geschah. Er hatte sich gerade abgewandt da starrte Zloin ungläubig in die Richtung der Kugel. shark glaubte zuerst, er machte das absichtlich, deshalb sah er ihn mit abfälligen Blick an, doch als er sich wieder zur Kugel umdrehte, nur um sicher zu gehen, staunte auch er nicht schlecht.
In der Kugel war wieder ein Bild zu erkennen. Diesmal war es aber kein Vater. Nein. Es war eine Landschaft zu erkennen.



23.03.2003 18:19#319
olirie Olirie öffnete langsam die Augen, er hatte einen seltsamen Traum gehabt, doch jetzt war keine Zeit, drüber nachzudenken. Der Hohe Schwarzmagier stieg aus seinem Bett und lies sich eine Wanne aufstellen. Als sie vor ihm stand, zog er seine Robe aus und setzte sich in das warme Wasser. Er konnte fast schon spüren, wie der Dreck von ihm weggewaschen wurde. Doch das Vergnügen des Waschens hielt nicht ewig. Olirie stieg aus der Wanne und trocknete scih ab. Er zog seine Robe wieder an und ging zu den Übungsräumen, doch auf dem Weg dorthin fiel ihm ein, dass er für Rock noch keine Runen hatte. Er trug einem Dämon auf, an die Notreserven zu gehen und olirie die nötigen Runen zu bringen. Der Hohe Schwarzmagier selbst ging in seinen kleinen Lagerraum und holte aus einer Kiste eine Teleportrune. Mit dieser ging er nun zu den Übungsräumen, wo er Rock fand. Er fragte seinen Schüler, "Bist du bereit für die Prüfung?"



23.03.2003 18:27#320
TheRock Rock sah seinen Lehrmeister kommen und erhob sich vom Boden vor der Tür wo er sich ausgeruht hatte..
Auf dessen Frage hin antwortete er:
Ja natürlich.. ich denke auch mal dass ich wieder fit genug dafür bin..Ich habe gerade noch etwas geübt..

Aber warum schriebt ihr auf meinen Zettel dass ich um das üben mit dem teleport leicht herumkommen würde??
Das habe ich nicht ganz verstanden..
Auf jeden Fall ist mein Praktisches Wissen bestimmt groß genug es jetzt auch richtig anwenden zu können... hoffe ich

Der Schwarzmagier sah sein Gegenüber an..
wartete auf eine Antwort..



23.03.2003 18:33#321
Erzengel ...eine Landschaft zu sehen. Ein Landschaft die Beliars Kriegern zum Opfer gefallen war, bei diesem Gedanke musste Kain unweigerlich Lächeln, da sein Meister die Schlacht um diesen Landstrich gewonnen hatte. Beliars Krieger und Innos Streiter lieferten sich harte Kämpfe an deren Ende Beliars Diener siegten. Für Kain eigentlich ein schöner Anblick, denn das Land war tot. Fast alles Leben war zerstört und der Rest würde wohl schon bald fallen, das hoffte Kain tief in seinem Innerem. Ja, sie sollte alle leiden, die Streiter. Die niederen Paladine die Jane damals gefangen genommen hatten, um sie später in ihren widerlich hellen Kammern zu vergewaltigen, bevor sie ihr die Kehle durchschnitten. Kain spürte wie sein Rachdurst aufflammte und gestillt werden wollte und mit dem Verlangen nach Vergeltung durchströmte ihn auch die Magie Beliars. Seine Augäpfel brannten förmlich und das Grüne in seinen Augen wurde dunkler, bis es schließlich ein helles Grau angenommen hatte.

Von Shark aus seinen leidenschaftlichen Gedanken an Rache gerissen blickte er nun weiter in die Kugel und starrte Rocks Vater an. Der alte Mann war an Ketten gefesselt. Kain konnte sich nur denken wieso, erzählen wollte er den andern davon allerdings nicht, er musste ja nicht unbedingt Unruhe stiften.


24.03.2003 17:14#322
shark1259 Die Kugel verdunkelte sich noch einmal. Doch höhrte sie, wie zuvor nie wirklich auf zu leuchten. Ein leichter Nebel war darin immer noch zu erkennen. Wenn man es genau betrachtete hatte die Kugel heute erst einmal geleuchtet. Und gestern, eigentlich auch nur einmal.
Vielleicht war es dieser Gedanke, der shark darauf brachte über die Kugel nachzudenken. Vielleicht war es so, dass sie nur einmal am Tage leuchten konnte. Und weil sie heute viel zu "sagen" hatte, machte sie dazwischen Pausen, höhrte aber nie wirklich auf zu leuchten. Dann wurde ihm schlag artig gleich noch etwas klar, was ihm eigentlich schon lange hätte auffallen müssen, als er Kain das erste mal nach einem Erleuchten der Kugel gesehen hatte.
Nicht jeder sah in der Kugel das gleiche, wenigstens nicht immer. Man konnte vieles sehen, Erinnerungen oder Sachen, die gerade passierten. Vielleicht auch Wunschträume. Jedenfalls war dies sharks Theorie. Und vielleicht hatte Kain etwas schlimmeres gesehen, obwohl sich shark nur schwer vorstellen konnte, welcher anblick schlimmer sein könnte, als dieser, des alten Mannes. Aber auch, das glaubte shark zumindest zu wissen, sahen sie alles was Rocks Vater betraf gemeinsam. Jeder hatte es gesehen, das merkte man. Jeder hatte die Qualen dieses alten Mannes gesehen, nur sprach keiner darüber.
Un ein letztes Mal erleuchtete sich die Kugel vollkommen. Wieder wanderten alle Blicke darauf. Zuerst konnte man nur schwer etwas sehen, doch langsam wurde das Bild wieder klarer. shark erkannte das Kastell. Oder war es nur Einbildung? ... Nein es war eindeutig das Kastell wie es auf der Erhöhung friedlich vor sich hin stand, das runde Tal vor sich.
Dann bewegte sich das Bild weg. Aber nur sehr langsam. Es bewegte sich nach Süden. Ja ganz eindeutig. Es zeigte ihnen einen Weg. Nur den Weg wohin? Als hätte die Kugel die Frage verstanden, wechselte das Bild. shark fuhr etwas zusammen. Es war wieder Rocks Vater zu sehen, der nach wie vor, vor sich hin vegetierte. Der Anblick war, gleich wie zu vor, schrecklich. Doch begriff shark nun auch was er zu bedeuten hatte, oder was die Kugel damit "meinte". Der Weg führte sie zu Rocks Vater. Noch einmal wurde ihnen der Weg gezeigt, er war shark nicht fremd, er war ihn oft gegangen, wenn er das Kloster oder Khorinis besucht hatte. Doch zeigte dieser nun weiter. Er zeigte den Weg, bis ungefähr der Höhe von Khorinis, der Stadt und zeigte dann noch einmal den Vater Rocks. Dann höhrte die Kugel aprupt auf zu leuchten.



24.03.2003 17:45#323
shark1259 shark überlegte nicht lange. Es war ihm sofort klar was zu tun war. Ein kurzer Blick zu den anderen, ob diese auch gesehen hatten, wie er. Ein kleines Nicken. Und schon stürmte er los. Raus aus dem Keller. So schnell war er schon lange nicht mehr gelaufen. Nun hatte er die Keller Türe endlich erreicht. Schnell auf und durch. Dann blieb er kurz stehen um zu überlegen. Wo könnte Rock sein? Wahrscheinlich in der Bibliothek ... shark erreichte sie, musste dort aber sein Tempo etwas zügeln, er wollte ja niemanden beim lernen oder studieren stören. Doch Rock war nicht in ihr.
Wo könnte er sein? sharks Gedanken rotierten. Wo könnte jemand sein, der Magie erlenen will? In einem Übungsraum ... Moment. Hatte Rock nicht heute die Prüfung? Also auf zu einem der Übungsräume.
Man musste shark schon von weiten heranstürmen hören. Er erreichte einen der Übungsräume und Rock stand davor. Gerade anscheinend in ein Gespräch mit olirie verwickelt. Doch shark kam es so vor, als wäre diesmal seine Nachricht die wichtigere.

"Ihr verzeiht es mir hoffentlich wenn ich ganz kurz unterbreche, ehrenwerter olirie?"

Er wartete erst gar nicht auf die Antwort und sprach mit schneller sich überschlagender Stimme zu rock, immer wieder von Atempausen unterbrochen.
"Dein Vater ... Er ist noch einmal erschienen. Doch nicht nur er. Man sah auch ... das Kastell und einen ... einen Weg. "

Rock sah ihn etwas verwundert an.

"Einen Weg hier vom Kastell weg. Er führt gen Süden. Ich habe ihn mir ... gemerkt.
Ich glaube nicht, dass die Kugel heute noch einmal scheinen wird. Ich glaube sie macht das nur einmal täglich. Doch das ... das ist unwichtig. Sie hat uns einen Weg zu deinem Vater gezeigt Rock, oder wenigstens einen Teil davon. Soweit, wie wir es an einem Tag gehen können. Ich glaube wir sollten aufbrechen. Auch wenn das jetzt überstürzt klingt. Ich glaube wir müssen. Frag mich nicht warum. Es ist eine... eine Ahnung. Wir sollten es gemeinsam versuchen deinen Vater zu finden. Mit allen die uns helfen können und wollen."
Es mochte alles etwas überstürzt in den Ohren Rocks klingen, trotzdem dachte shark, er würde es schon richtig verstehen.



24.03.2003 18:16#324
HoraXeduS Das heutige Training war hart gewesen. 30 Runden vor dem Früstück war Horaxedus diesmal gelaufen. Das Morgenmahl war gewohnt kärglich, aber erstaunlicherweise wieder einmal sättigend gewesen. Anschliessend hatte Der Magier sich für einige Stunden in sein Gemach zurückgezogen, um in seinen Büchern zu stöbern. 'Schatten des Tages' sowie 'Der Apfel IV.' hatten seine ganze Aufmerksamkeit verlangt, bevor er nach draussen gegangen war.

Vor dem Tor des Kastells hatte Horaxedus seinen eigenen Bewegungen und Schritten gelauscht. Unterschiedlicher Böden und Untergründe machten ihm auf verschiedene Weisen zu schaffen. Gras war einfach, Kies extrem schwer, trockene Zweige immer wieder überraschend und volle Konzentration fordernd. So hüpfte, glitt, sprang und schritt der Schleichschüler vor dem Kastell herum, stundenlang, wobei er sich die Sonne auf die schwarze Robe schienen liess und sich über den Frühling freute, der seit Menschengedenken dafür stand, dass etwas neues erschaffen werden konnte.

Mit dieser erfreulichen Erkenntnis ging Horaxedus nunmehr ins Refektorium, denn Weisheit machte ihn immer hungrig. Ruhig und zufrieden sass der Magier da und löffelte gemütlich und seinen Tagträumen nachhängens, seine Hafergrütze.


24.03.2003 18:57#325
TheRock Etwas überrascht von der Geschwindigkeit mit der Shark da angerannt kam wandte er sich kurzzeitig von Olirie ab um sich dann Sharks Worten zu widmen..Was du da sagst überrascht mich irgendwie.. mit einer so schnellen und frühen Spur hätte ich nicht gerechnet..
Aber falls dieser Weg von dem du sprachst große Gefahren oder ähnliches birgt könnten wir etwas Hilfe gebrauchen..

Shark, leicht außer Atem willigte ein..

Gut.. am besten hängen wir irgendwoan einen zentralen Ort einen Zettel, damit wir möglichst viele Aufmerksame ZuXler als Mitstreiter gewinnen..Der Schwarzmagier kramte in seiner Tasche und holte einen zerfransten Zettel und eine Feder heraus.. Tinte brauchte seine Feder nicht, sie schrieb auch so..
Ein paar Minuten später hatte er eine kurze Nachricht auf den Zettel gekritzelt und händigte diesen Shark aus..
Hier.. häng diesen Zettel auf.. dann erhalten wir hoffetnlich Hilfe..



24.03.2003 19:11#326
olirie Geduldig wartete olirie, bis sein Schüler ihm die benötigte Aufmerksamkeit wieder zuteil lies.
"Ich meinte damit, dass das Teleportieren nicht gerade schwer ist. Nun lass uns aber in den Übungsraum gehen."
Beide betraten einen Übungsraum und olirie lies sich von dem Dämon die Runen geben. Diese gab er dann auch direkt weiter an Rock. Doch das waren noch nicht alle, es fehlte die Rune, die aus der Kiste geholt hatte. Er übergab seinem Schüler die Teleportrune zum Lavaturm und teilte ihm dann seine erste Aufgabe mit.
"Teleportiere dich in den Lavaturm und wieder zurück ins Kastell. Ich warte hier auf dich."



24.03.2003 19:32#327
TheRock Etwas erschrocken wanderte Rocks Blick von den Runen in seiner Hand zu Olirie..Was?? Ich soll jetzt ohne Übung mich wegteleportieren und wieder zurück??Immer noch leicht schockiert steckte Rock die restlichen Runen in seine Tasche und machte sich für seine erste Teleportation bereit.
Jaja, du hast schon richtig gehört.. also entweder du legst deine Prüfung ab oder du hättest nicht einmal antreten brauchen.

Ok diese Worte waren der Ansporn den der Schwarzmagier noch brauchte um sich bereit zu machen und zu konzentrieren..
Auf bald.. fals ich nicht wieder kommen sollte..
Etwas grinsend erinnerte Rock sich noch an alles was er gelesen hatte und versuchte dies nun auch in die Tat um zu setzen..
Nach kurzer Konzentration verschwand der Schwarzmagier und ließ nur etwas Rauch zurück..

In dem Lavaturm machte er eine kurze Pause bevor er sich zurück teleportierte, denn es strengte schon etwas an..
Nach ca 10 Minuten nahm der Schüler die zweite Teleportrune zur Hand und begab sich dmamit wieder zurück ins Kastell..
Er erschien in einer blutroten Wolke welche sich noch lange nach seinem Erscheinen in der Luft hielt und sich etwas hinter ihm her zog..So schnell er konnte machte er sich wieder auf den Weg zurück in den Übungsraum um dort Olirie wieder zu trefen..
Da bin ich wieder.. entschuldigt die verspätung..



24.03.2003 19:56#328
Erzengel Auch Kain hatte den Keller verlassen und war in sein Zimmer gegangen. Ein bisschen Schlaf konnte ihm sicher nicht schaden und eine kalte Dusche im Waschraum machte ihn nun wieder wach. Nach dem Waschen ging er in das Erdgeschoss, genauer gesagt ins Refektorium. Dort hang ein Zettel vor der Tür, auf dem stand, das Rock und Shark vereisen würden. Kain hatte den beiden seine Hilfe bereits versprochen, es würde sie sicher nicht stören, wenn er sie begleiten würde, zumindest hoffte er das. Danach verschwand er im Speisesaal und bestellte sich wie üblich ein Frühstücksmenü. Sein treuer Freund Horaxedus war auch dort, so aßen sie gemeinsam und redeten zwischendurch über das Neuste.
Kain erzählte Horaxedus den Erlebnissen im Keller des Kastells, von der Kugel und von den Visionen von Rocks Vater. Irgendwas war bei Horax anders, Kain wusste das es ihm vertrauen könnte, deswegen erzählte er ihm auch, was nur er gesehen hatte. Die Vision von der jungen Frau, die auf dem von Blut getränkten See tanzte. Kain wusste nicht so recht damit umzugehen, also wechselte er das Thema. Er berichtete von dem Zettel an der Tür des Refektoriums und das Horaxedus sich überlegen sollte, ob er nicht auch mitkommen wolle.


24.03.2003 19:56#329
olirie Irgendjemand wagte es, olirie zu wecken. Nur wiederwillig öffnete der Hohe Schwarzmagier seine Augen und erblickte Rock. Da fiel es ihm wieder ein, sie waren mitten in einer Prüfung. "Ah ja, gut, du lebst noch, dann können wir ja weitermachen. Hatte ich nicht recht? Der Spruch ist ganz einfach, du brauchtest wirklich keine große Übung dafür. So, nun aber zu deiner nächsten Aufgabe. Du beschwörst einen schönen Zomie, obwohl gerade schön sind die Viecher ja eigendlich nicht gerade, aber egal, beschwör einfach einen Vernünftigen."
Gespannt seinem Schüler zuschauend setzte olirie sich in eine Ecke des Raumes, von wo aus er gut beobachten konnte, was Rock da so veranstaltete.


24.03.2003 20:17#330
TheRock Ähm.. als ich das letzte mal versuchte einen Zombie zu beschwören da griff mich dieser an.. und ich musste warten bis er zu Staub zerfallen war.. Aber ich wills versuchen..

Ein leichtes Nicken seines Lehrers zeigte ihm dass dieser seine leichten Einwände zur Kenntnis genommen hatte, aber nicht weiter darauf eingehen wollte.. doch sagte er dann noch etwas..
Du wirst das schon schaffen, das weiß ich!

Diese Worte machten Rock Mut und ließen ihn neue Kraft schöpfen..Also konzentrierte er sich und bündelte seine geistige Kraft in seiner Hand, dann in der Rune.
Eine tiefrote Wolke schwebte vom Boden empor und hüllte einen sich darin entwickelnden Schatten vollkommen ein..
Der Schwarzmagier spürte leichte Furcht aufsteigen, doch diese war nicht allzu begründet..
denn der Zombie den er beschworen hatte sah zwar nicht sehr schön aus, erfüllte aber alle Zwecke und hatte außerdem einen äußerst schönen blanken abgebrochenen Knochen aus seinem Kopf wachsen..
Dieser hier bewegt sich noch nicht ohn meinen Befehl.. und sieht außerdem noch toll aus..
Leicht schmunzelnd äugte Rock zu Olirie hinüber..
denn toll sah dieser nun wirklich nicht aus..



24.03.2003 21:23#331
HoraXeduS Horaxedus bedankte sich bei Kain für die Informationen. "Kain, Dein Vertrauen überwältigt mich immer wieder. Ich werde versuchen, mir einen Reim auf Deine Erlebnisse zu machen. Wie es scheint, werden wir nun ein weiteres Stück Weg gemeinsam beschreiten. Ich danke Dir, dass Du mich eingeweiht hast. Wir werden noch über Deine Beobachtungen sprechen, sobald wir wieder Luft zum Atmen haben. Jetzt aber zerreisst es mir fast das Herz. Unsere Gefährten brauchen uns."
Die Gelegenheit schien gekommen, dem Zirkel, oder jedenfalls einigen vertrauten Mitgliedern, etwas zurückzugeben. Vielleicht konnten Sie einen erfahrenen Mann ohne besondere Fähigkeiten gebrauchen. Für ein paar schmutzige Tricks in der falschen Situation würde es allemal reichen. Eine Gefahr fürchtete der Magier nicht. Zu viel hatte er bereits erlebt, um sich davor zu fürchten, in Beliars Reich einzukehren.

Kain und Horaxedus, die beiden ungleichen Freunde, sahen sich nur kurz in die Augen und verstanden. Ohne ein weiteres Wort nickten sie einander zu und verliessen das Refektorium, um geradewegs die Treppe zum ersten Stockwerk hinaufzugehen. Von ihren nebeneinander gelegenen Zimmer betrat jeder das seine und begann nun, sich für den Aufbruch zu rüsten.



24.03.2003 21:43#332
shark1259 Schleunigst hatte shark natürlich den Auftrag seines Schwarzmagier Freundes ausgeführt. Er hatte den Zettel sofort an die Tür des Refektoriums gehängt, dann war er selbst für kurze Zeit hinein gegangen und hatte etwas gegessen. Denn wenn sie schon morgen aufbrachen, und das würde wahrscheinlich so sein, dann wollte er nicht wegen Hunger, am langsamsten sein. Wäre es nach ihm gegangen wäre sie ja gleich abgereist, doch ersten war es nicht sein Vater, also lag auch die Entscheidung nicht bei, und zweitens wollte er natürlich auch das Rock seine Prüfung vorher ablegte, damit sie dann auch einen recht mächtigen Schwarzmagier dabei hatten.

shark aß schnell etwas, nicht viel, denn er wollte ja schlafen auch noch können. Dann machte er sich auf in sein Zimmer und packte sein Zeug. Seinen Mantel, seine Runen und sein Schwert. Dabei hielt er das schwert kurz in Händen und betrachtete es genauer. Es war nicht besonders schön, noch besonders gut. Doch es erfüllte seinen Zweck. Sein Gesicht spiegelte sich in seiner Klinge wieder. Er war müde, dass sah man ihm an. Zuviele Sorgen schon hatte er miterlebt, zuviele Probleme schon hatte er mit sich getragen, und schon jetzt zu viele Wunden welche das Leben geschlagen hatte.
Doch noch etwas kam ihn in den Sinn, als er das Schwert betrachtete. Nämlich ein Tier, welches etwas damit zu tun hatte, ein Wasserbewohner. Und da musste er natürlich wieder an einen Freund von ihm denken, nämlich Horax. Begleitete dieser sie überhaupt? shark wusste das nicht einmal, doch hoffte er es sehr, denn ohne ihn wäre ein wertvoller Freund, den shark nicht missen mochte. Doch warum sollte er ihn nicht selbst fragen, er war ja wahrscheinlich nur wenige Meter entfernt.
Deshalb verließ shark sein Zimmer und machte sich auf zum Raum Horax'.Er klopfte recht leise an, doch wartete er trotzdem nicht lange auf das erwartete: "Herein".
shark trat in das Zimmer seines Freundes ein.



24.03.2003 22:08#333
olirie Olirie schaute sich den Zombie genau an und sagte dann mit zufridener Stimme zu seinem Schüler,
"Der Zombie sieht ganz schön aus. Hast du gut gemacht. Vorallem dieser praktische Kleiderhaken am Kopf, genial wie kommtst du blos auf so eine brilliante Idee. Also, wenn du mal ne Feier veranstaltest, könnten deine Gäste ihre Hüte und Mäntel daran wunderbar aufhängen, wirklich lobenswert."
Der Hohe Schwarzmagier sah noch zu, wie sein Schüler den Zombie verschwinden ließ und gab ihm dann schon die nächste Aufgabe.
"Beschwöre glänzend weißes Skelett, jedenfalls solltest du es wenigstens versuchen, es glänzend weiß zu bekommen, wenn du es nicht schaffst, ist es auch nicht so schlimm. Hauptsache ein ordentliches Sklett. Viel Glück."
Olirie schaute wieder zu, wie sein Schüler versuchte, die Aufgabe zu erfüllen. Rock beschwörte ein schönes Sklett, es war sogar teilweise glänzend weiß. Einige Flecken waren zu sehen, die eher braun waren, doch das war nicht so schlimm, hauptsache ein ordentliches Sklett. Das Wesen verschwand wieder und olirie begann zu sprechen.
"Das hast du gut gemacht, du hast alle Aufgaben erfüllt und hast gezigt, dass du die Magie beherrschst. Die Runen darfst du behalten. Sei aber Vorsichtig mit der Magie und wende sie vorsichtig an. Bei einem Zombie denken einige, du hättest das Grab ihrer Vorfahren geschändet. Du kannst dir sicherlich gut ausmalen, was dann geschieht."

Der Lehrmeister ließ seinen Schüler zurück und ging dann in die Bibliothek. Aleis Tisch war unberührt. Anscheinend hatte er das Interesse an der Erlernung der Magie Beliars verloren. Eigendlich schade. Olirie nahm die Bücher von dem Tisch und stellte sie wieder zurück in die Regale. Aus den Regalen nahm er dann auch gleich schon die Lehrbücher für Licht, Schattenflamme und Blutfliegenskelettbeschwören herraus. Mit den Büchern ging er zum Tisch von Kain, hier legte er die Bücher ab. Da olirie gehört hatte, dass Kain während seiner Lehre das Kastell verließ, legte der Hohe Schwarzmagier noch die entsprechenden Übungsrunen dazu. Natürlich durfte die übliche Notiz nicht fehlen:
Hallo Kain,
ich habe dir hier deine neuen Lehrbücher hingelegt. Studiere sie gut. Für Licht und Schattenflamme wirst du wohl insgesamt nur eine Woche benötigen, doch für die untote Blutfliege allein benötigst du eine ganze Woche. Und denk dran, vernachlässige die praktischen Übungen nicht, das Lernen besteht schließlich nicht nur aus reinem Lesen.
Viel Spaß,
olirie



24.03.2003 22:29#334
Erzengel Kain Wissensdurst ließ sich auch jetzt nicht unterdrücken, er würde sicher zwischendurch Zeit finden, um etwas in den Bücher zu stöbern, die er... Kains Augen weiteten sie, erschreckt zuckte er zusammen und fiel dabei fast rückwärt hin, wobei er einen großen Kerzen-Ständer umriss, der wiederum seinen neuen Stuhl aus Kirschholz entflammte. Huch? Wo kommt der denn her? Wunderte sich Kain. Naja, jetzt is er eh wech. Gelangweilt stand er herum und wartete darauf, das sich einer der Dämonen darum kümmerte. Nachdem sich das Feuer durch das erste Tischbein gefressen hatte, wurde es Kain zu viel. Äh... hallo? Feuer? Doch nichts geschah. Feuer... Wieder nichts. ... Innos! Sofort strömten wahre Massen von Dämonen in sein Zimmer, bepackt mit Eimern, die mit Wasser gefüllt waren. Ach das wird mir zu voll. Genervt verließ Kain sein Zimmer und ging in die Bibliothek.

Dort angekommen erblickte er sofort ein paar neue Bücher auf dem seinem Tisch und eilte mit einem Lächeln im Gesicht zu dem Tisch. Endlich, ein boshaftes machthungriges Lachen schallte durch die Bibliothek endlich war Kain auserwählt worden, die Magie zu erlernen, mit ihrer Hilfe würde er seine grausame Rache nehmen. Er setzte sich hin und begann sofort zu lesen, die Bücher über den Lichtzauber kannte er ja schon, aber dennoch würde ein zweites mal Durchlesen sicher nicht schaden.



24.03.2003 23:32#335
HoraXeduS Das Bündel, das Horaxedus schon auf so vielen Wegen begleitet hatte, füllte sich langsam. Allerlei Kleinkram wanderte hinein, auf den de Magier nicht verzichten zu können glaubte, vor allem natrürlich nützliche Dinge. Schliesslich nahm Horaxedus den Degen, den ihm Xion geliehen hatte und betrachtete ihn. Obwohl er kaum damit umgehen konnte, würde er ihn mitnehmen. Schon einmal hatte er einen Gegner damit getötet, wer wusste schon, was in naher Zukunft geschehen würde?
Als es an der Tür klopfte und shark den Raum betrat, war dies eine sehr angenehme Überraschung und Ablenkung. Horaxedus liess sich auch von shark noch einmal berichten, wieso es zu dieser ungewissen Expedition kommen musste und er war froh, ihm versichern zu können, dass die Gruppe um Rock und shark um seine Begleitung nicht herum käme. Die beiden Magier besprachen noch ein paar praktische Dinge, etwas, was sie wohl mitnehemen sollten auf ihren Weg und wohin es sie vielleicht verschlagen könnte. Letztlich aber sprachen sie vornehmlich miteinander, weil sie beide froh waren, dass der andere dabei sein würde.
"Besser, Du gehst heute Nacht ausnahmsweise mal schlafen", scherzte shark. Und Horaxedus konterte grinsend: "Ach, weisst Du, unser kleiner Ausflug wird so kurz und langweilig werden, das finde ich unterwegs sicher genügend Zeit um zu schlafen." Erstaunt, aber auch beruhigt, dass Horaxedus' Stimme einen Unterton der Unruhe in sich trug, verliess shark den mit Reisevorbereitungen beschäfigten Freund und suchte sein Zimmer auf, um noch etwas zu schlafen. Und nur wenig später tat es ihm der andere gleich.



25.03.2003 07:23#336
Warnsinn Der halbe Tag war bereits vergangen. Warnsinn und sein Begleiter Escaron waren auf dem Weg zum Kastell des ZuX um dort ein Buch zu kopieren. Warnsinn hoffte dass es so einfach sein würde wie er sich in seinen Träumen vorgestellt hatte. Er war noch nie zuvor in dem Kastell gewesen und wußte nicht was er zu erwarten hatte.
Staunend standen die beiden vor dem turm. Noch nie hatten sie etwas vergleichbares gesehen.

Escaron: Und da willst du hinein!?
Warnsinn: *Räusper* Warte hier. Es wird hoffentlich nicht lange dauern. Escaron: Viel Glück und Hals und Beinbruch.

Kopfschüttelnd drehte sich sein Gefährte um und setzte sich ins vertrocknete Gras.

Langsam betrat Warnsinn das Kastell. Er betrachtete die Wände mit allen ihren Verzierungen und Beifügungen.

Wer bist du?

Wer spricht da?

Warnsinn drehte sich um. Er konnte niemanden erkennen. Nichts außergewöhnliches, außer ein paar Totenköpfe.

Du brauchst nicht laut zu sprechen. Ich bin deine Gedanken. Ich kann sie lesen. Wörter sind überflüßig!

Warnsinn's Kopf drehte sich und seine Beine fühlten sich schwer an. Doch hielt er sich an die Anweisungen und begann zu denken:
Ich.......ähhmm.......bin gekommen um ein Buch für einen Magier zu kopieren das Informationen über den Blutstein des Fisantilus enthaltet!

Blutstein des Fisantilus! Hmmnn,... interessant. Und du glaubst du kannst dieses seltene Buch in unserer Bibliothek finden?
Ich hoffe! Muss ich irgendwo speziell suchen?
Das musst du schon selber herausfinden.
Und wo finde ich die Bibliothek?
Ich werde dich hinführen. Doch versuchst du dich eines seltenen Buches zu bedienen, welches sich in unserer Obhut befindet. Wir verlange eine kleine Gabe zum Wohle des Zirkels!
Eine Gabe?! Ich habe nicht viel!
Was ist mit deinem Dolch?
Dolch? Hier, du kannst ihn haben!

Warnsinn knöpfte sich seinen Dolch ab und hielt ihn in die Luft.
Nicht diesen hier. Was ist mit dem anderen?

Warnsinn hatte es geahnt. Der dämon wollte den Dolch haben, den er eigentlich für Yori besorgt hatte. Doch er musste ins Kastell. Was hatte er für eine Wahl? Früher oder später könnte er ihm das Gold zurückgeben.

Warnsinn zog den funkelnden Dolch aus seinem Rucksack. Kein Wimpernschlagverging, da fand er sich in einer riesigen Bibliothek wieder. So viele Bücher hätte er sich nicht einmal im Traum vorstellen können.Nun begann für ihn eine Suche die sich über Tage hinwegstrecken sollte...


25.03.2003 13:22#337
Erzengel Die ganz Nacht hatte er noch einmal in den Bücher über Licht gelesen, auch wenn er sie bereits vor wenigen Wochen verschlungen hatte. Wahrscheinlich schaffte er sie nur deswegen, alle in einer einzigen Nacht. Die Wiederholung hatte ihn müde gemacht, darum schleifte er sich nun, mitsamt den Büchern, nur sehr langsam noch oben, in den ersten Stock. Eines der Licht Bücher hatte er noch mitgenommen, sein Lieblingsstück Lux et Lumen, man konnte ja nie wissen.
Die Übungsrunen heftete er an seinen Gürtel und die Bücher verstaute er in einem Rucksack, in den er auch alles andere gestopft hatte, das ihm als nützlich erschien. Als er nun eine Decke in den Rucksack stecken wollte, wehte ein kleiner Luftstoß und der Umhang seiner Robe hüllte ihn ein. Da wurde ihm bewusst, dass er keine Decke brauchen würde, er hatte ja seine große weiche Robe. Sie war lang genug, um sich darin einzuwickeln und dick genug, um nicht zu erfrieren. Die Decke legte er zurück und fragte einen Dämonen nach einem Abstellraum des Kastells. Dort würde sicherlich etwas zu finden, der befragte Dämon wies ihn mit einer wie üblichen schmerzenden Antwort auf den Keller hin.
Dem folgte der müde Kain und ging, so schnell es seine Beine zuließen, in den Keller. Als er vor der Tür angekommen war beschloss er, das lieber doch nicht zu wagen. Zu oft hatte er sich dort unten schon verirrt und allein würde er sowie so nicht da hinunter gehen. Doch später würde er diese Vorratskammer besuchen, sobald er wieder im Kastell seien würde. Wenn er wiederkommen würde. Wieder in seinem Zimmer zog er sich seine Robe aus und legte sich schlafen.


25.03.2003 16:37#338
shark1259 Fertig. Es hatte gut geschmeckt. Wie eigentlich immer. Die Dämonen verstanden wirklich etwas von ihrem Handwerk.
shark war nun komplett bereit für die Abreise. Er hatte lange geschlafen, war völlig ausgeruht, hatte noch einmal kontroliert ob er wirklich alles eingepackt hatte und war dann hinunter ins Refektorium, wo er sehr gut gespeist hatte. Wahrscheinlich würde die Reise ja ohne hin von hier aus los gehen, denn das war ja der Treffpunkt für eigentlich alles im Zirkel.
Eine gewisse Vorfreude hatte sich in ihm breit gemacht. Er wusste zwar nicht warum, aber tief in sich drinnen war er froh, dass nun endlich mal etwas weiterging. In letzter Zeit hatte er sich zwar viele Gedanken über allerlei Möglichkeiten gemacht, aber wie gesagt, es waren nur Gedanken. Gedanken, die von einer Möglichkeit ausgegangen waren, die wahrscheinlich nie entstehen würde. Nun war es endlich an der Zeit etwas zu bewegen und seinem Freund beizustehen. Egal ob es nun viel brachte oder nicht, das grässliche Warten war nun zu Ende. Es war an ihnen, was sie mit dem machten was sie mit dem Wissen, dass sie nun hatten, war es auch nicht viel, anstellten.
shark trank sein Getränk, ausnahmsweise kein Bier, sonder gutes altes Wasser, aus und stand noch einmal auf um den Keller aufzusuchen. Er wollte die Kugel nicht vergessen, ansonsten würden sie wohl irgendwo um Khorinis stecken bleiben und nicht mehr weiterfinden. Also machte er sich auf in den Keller und wieder in den Raum mit der Kugel. Es war irgendwie eigenartig, die Kugel lag mitten im Raum auf dem Dreibein und machte nicht einmal irgendwelche anstalten sich zu erleuchten. shark war sogar froh darüber, denn wäre es anders gewesen, hätte sie sich, wenn shark recht hatte, für diesen Tag nicht mehr erhellen können, und dann würden sie den Weg wahrscheinlich nicht finden, der durch irgendwelche Wälder führte.
Schnell nahm er die Kugel vom Dreibein, denn er wusste, dass diese ohne Dreibein nicht funkionierte, wie ja Zloin und er schon beim Orkfriedhof erfahren hatten. Dann überdeckte er die Kugel mit einem feinen Tuch, welches er von einem Dämonen bekommen hatte, und steckte sie in seinen Sack, den er sich für die Reise hergerichtet hatte und legte nun auch das Dreibein hinzu. Den Sack schnallte er sich auf den Rücken. Zum Glück war die Kugel nicht besonders schwer, dann ansonsten wäre er wahrscheinlich nicht all zu weit gekommen. so ging er wieder einen Stock höher ins Refektorium und wartete dort auf die Leute die mitgehen wollten. Er war bereit für die Wanderung.


25.03.2003 20:12#339
Erzengel Kain erwachte erst sehr spät, Horaxedus war mit samt seinem Gepäck in sein Zimmer gekommen und hatte ihn geweckt. Das kommt davon, wenn man mal vergisst abzuschließen. Immer noch müde kroch er aus seinem überdimensional großen Bett und zog sich seine Robe an. Dann nahm er noch den vollgepackten Rucksack und verlies mit Horaxedus den Raum.

Sie gingen die Treppe hinunter und erreichten kurze Zeit später das Refektorium. Dort begrüßten sie Shark und setzten sich zu ihm. Nach einer Weile stand Kain noch einmal auf und ging in die Küche, in der er sich von einem Dämon getrocknete Nudeln und Brot mitgeben ließ. Außerdem füllte er sich noch eine große Flasche mit frischem Wasser auf und hängte sie ebenfalls an seinen Gürtel. Danach ging er wieder zurück zu den beiden anderen Magier und unterhielt sich mit ihnen, so lange sie auf die anderen warteten.



25.03.2003 21:06#340
Zavalon Ein Schwarzmagier kam die Treppe heruntergewatschelt. Er hatte es geschafft, seine endlosen Feinde die Kukucksmäuse mit den zu niedrigen Decken waren besiegt, so glaubte und hoffte er jedenfalls. Aber es gab auch einen anderen Grund, weshalb er die Treppe herabstapfte. shark hatte ein Plakat ausgehängt, wo alles über eine seltsame Kugel draufstand und das sie noch Begleiter suchten. Zavalon hatte zwar die Zusammenhänge nicht ganz kapiert, aber sein inneres Ich befahl ihm mitzugehen. Nun hatte er seine paar Sachen zusammengesammelt und stand aufbruchsbereit im Refektorium...



25.03.2003 21:07#341
Zloin Heute sollte es losgehen! Die Suche nach Rocks Vater beginnt heute und Zloin hatte sich noch gar nicht vorbereitet - welch eine Schande!

Doch bevor er anfängt sein Zeugs zu packen wollte er nochmal richtig etwas Essen. Schnell setzte er Nâr auf und die Beiden waren flux im Refektorium verschwunden.
Hühnchenschneckel mit Rahmsauce und Gemüse gab es für den Magier und der Ratte servierten sie einen Napf voller Hülsenfrüchte.

Gierig stürzten sich sie sich auf die Mahlzeit und assen soviel sie nur konnten.Obwohl bei Zloin langsam das Sättigungsgefühl aufkam ass er weiter. Nach einigen Minuten hatte er soviel gegessen, dass ihm fast übel wurde!
Mit vollem Wanst ging er in die Küche und machte sich den Proviant bereit. Ein Brot, einige Äpfel, Käse, Schafswürste, Karotten, Kräuter und einen grossen Schlauch voll bestem Wasser.
Er packte alles zusammen in ein Tuch und verschwand oben im Zimmer wo er sich noch schnell sein weisses Haar zurecht machte und seinen Wanderstock hohlte.
Als er unten nochmal ins Refektorium waren alle da; Shark, Rock, HoraXedus, Kain, Zavalon und GlutaeusMaximus. Zloins Herz pochte. Das halbe Kastell hatte sich versammelt um den leidenden Vater Rocks zu suchen. Was da im Keller des Kastells geschah musste sich auch herumsprechen.

Zloin tratt zu Shark. Neben dem Maiger schwebten einige Dämonen.
"Für was sind denn die gedacht?"
"Achso, die sind einfach als Begleitung gedacht; stört dich doch nicht oder??""Nein, solange sie mein Hirn nicht mit ihren Gedanken verunreinigen ist alles im Butter..." meinte Zloin witzig und stellte sich in den Haufen der Kastellbewohner.

PLtzölich tratt Rock hervor und fing an zu sprechen!

"Ich danke euch allen, dass ihr mir helfen wollt meinen Vater zu suchen.", er legte einen Kunstpause ein und suchte nach den richtigen Worten."Ich will keine Rede halten, darum sage ich; gehen wir los!".
Die Schar setzte zur wohl langen Wanderung an und verliess das Kastell. Die Suche nach Rocks Vater hatte begonnen.



26.03.2003 03:10#342
manmouse Der Unbekannte musste hier nun schon sehr lange gesessen haben. Doch Zeit spielte für ihn eh keinen wichtige Rolle. Er hatte hier in der Ecke Bibliothek gesessen und in diesem Buch geblättert. Sein Buch. Er hatte es zwar hier in dieser Bibliothek gefunden. Doch es schien als wenn es ihn gefunden hatte. Es war ein Buch voller Magie. Es fesselte ihn. Es beschrieb sein Leben. Doch vieles was der blonde Mann in ihm las, verstand er nicht. Noch nicht.
Plötzlich fiel ein Kerzenständern mit lautem poltern von einem der Tische, die hier zahlreich standen. Der Unbekannte schrak auf, und damit war der Bund zwischen dem Buch und seinem Leser unterbrochen. Der blonde fröstelte ein wenig. Seine Glieder waren steif und kalt geworden, vom langen sitzen. Und sein Magen meldete sich nun auch noch dazu. Vorsichtig stand der Blonde Mann auf, das Buch fest in seinen Händen. Nicht willens es wieder her zugeben.
Es war alles was er hatte. Der blonde überlegte kurz, und entschloss sich dann das Buch unter seinem Mantel zu verbergen und es an sich zu nehmen. Es hatte zu viele Informationen für ihn parat. Und wie hatte die Hüterin ihm aufgetragen? „ Geh in die Bibliothek und bilde dich dort. Dort wirst du die meisten Antworten auf Deine Fragen finden“.

Nein das Buch musste in seinem Besitz bleiben. Es war sein Schicksal, seine Geschichte. Und außerdem war dies ein geringerer Preis den das Kastell zahlen würde. Denn schließlich war das mit dem Experiment was sie mit dem blonden Mann vollführt hatten nicht im geringsten aufzuwiegen. Und er wusste nun, was zu tun hatte.

Nachdem der Blonde das Buch verstaut hatte und die Tür der Bibliothek nach draußen durchschritten hatte wartete dort schon der Dämon, der ihn schon die ganzen Tage durch das Kastell geführt hatte.

„Bring mich in den Speisesaal, mir gelüstet es zu Speisen.“ Und schon flog der Dämon voraus. Nach einigen Windungen durch die Gänge des Kastells, erreichten sie das Refektorium. Der blonde Mann nahm an einem der Tische platz und ein Dämon brachte ihm etwas Fleisch, Brot und etwas roten Wein. Nach dem kurzen Mahl, verlies der blonde den Speisesaal und lies sich auf sein Zimmer führen. Dort angekommen schnappte er sich seinen dünnen Umhang, legte sich ihn über die Schultern und band die Schnur am Hals zu. Schnappte sich den Besen der am Kaminsims lehnte und brach den unteren Teil gewaltsam ab, so das er nun einen Mittellangen Stock in den Händen hielt. Dann schritt er zum Bett, griff sich die vier Ecken der Decke und schlug sie ein. Was könnte er mit sich nehmen? Er brauchte doch irgendwas. Doch dann besann sich der blonde Mann. Die Magier mochten ja grausam sein, aber deshalb musste er sie nicht noch bestehlen. Das Buch stand hier nicht zur Debatte, und die Decke sowie den Besenstiel machten den Kohl auch nicht fett.

So verlies der junge Mann sein Zimmer und wieder erwartete ihn der Dämon. Diese Wesen schienen wie d.. ....., doch dann verwarf der Unbekannte diese Gedanken, denn er wusste nur zu gut das sie all seine Gedanken fühlten und kannten. „ Führ mich zum Ausgang des Kastell“, dachte er sich stattdessen. Und so drehte sich der Dämon um, und brachte den blonden zum Tor des Kastells. Welches auch gleich aufschwang, und dem Unbekannten den Weg frei machte. Zum Glück konnte er die Skelette in der Dunkelheit nicht erkennen, die am Tor hingen und mit den Zähnen klapperten. Dafür hörte er sie umso lauter.

Schaudernd nahm der junge Mann seine Beine in die Hand und lief in den dunklen Wald.



26.03.2003 15:40#343
Warnsinn Minuten, Stunden, Tage. Sie zogen an Warnsinn hinüber wie ein Blatt im Wind. Er war auf der Suche nach einem Buch. Nach einem speziellen Buch. Doch wußte er dessen Titel nicht. Er suchte Bücher die Informationen über den Blutstein des Fisantilus enthielten.

Er rief des Blutstein´s Namen doch es gab anscheinend kein Buch dass diesen Namen trug.

Die Suche gestaltete sich schwerer als Warnsinn erwartet hatte. Er suchte unermüdlich nach magischen Bücher die vielleicht nur einen Absatz Information enthielte.
Er schlief kaum. Doch wenn er schlief, verfolgten ihn seltsame Alpträume. Er wußte nicht warum und konnte sich an keinen der Träume erinnern. Was immer die Ursache für seine Alpträume war, trieb ihn an, nicht einzuschlafen.
5 Alpträume war es her, als Warnsinn seinen Begleiter Escaron verließ. Er hatte sicher schon das weite gesucht und war zur Stadt zurückgekehrt. Warnsinn hätte nicht anders gehandelt.

"Ich rufe dich: Fisantilus Band I"
Nichts bewegte sich. Verzweifelt sackte Warnsinn zusammen. Wie in Innos Namen sollte er das Buch finden?

Seltsamerweise war Warnsinn nie hungrig seit er im Kastell war. Und er hatte noch nie den Drang der Natur gespürt.

Warnsinn setze sich auf. Er hatte Kopfweh und seine Augen quollen schon rot aus ihren Höhlen.
Die Bibliothek war rießig. Es waren viele Bücher in einer Sprache geschrieben, die er nicht verstand. Und auch die Magier die sich in der Bibliothek waren, machten keine Anstalten ihm zu helfen.

Hostis hätte sich doch jemand anderen suchen sollen.
Doch er wollte ihn nicht enttäuschen

AUF!

SUCHEN WIE ADLER!

AUF!

Warnsinn wirbelte herum. Er hoffte, er betete.


Bitte Innos helfe mir!!

Innos würde ihn nicht hören dachte er. Er befand sich in der nahen Gegenwart von Beliar.

NIEDER!

ES HATTE KEINEN SINN!

Wütend schlug Warnsinn gegen ein Bücherregal. Mehrere Bücher fielen herunter.
Auch das noch! Heut ist nicht mein Tag!

Er sammelte die Bücher wieder ein. Das letzte Buch das übrig blieb, trug einen seltsamen Namen: "Ghuntanit Fisantilus Exos"

Warnisnn ließ alle Bücher fallen. Das musste es sein. Doch er verstand den Titel kaum.
Ähmm,...... ghuntantit? Weiß ich nicht. Exos ist Stein. Das muss es sein.
Das Buch zeigte Warnsinn viele Bilder und letztendlich die von ihm gesuchte Stelle.

Er bat um Tinte und Papier. Bevor der Dämon ihm diese hinterließ, musste er noch eine Gabe rausrücken. Schon wieder. Er legte ein Wolfsfell hin und kopierte die Seiten.

Geschafft. Die Schriften eingesteckt, Buch zurück und hinaus aus dem unheimlichen Kastell.

Die frische Luft schlug Warnsinn ins Gesicht wie ein brennender Hammer. Seine Augen begannen zu schmerzen. Auf einmal hörte er eine vertraute Stimme
Schon zurück?
Escaron?? Du bist noch da? Ich war mindestens 6 Tage weg!!
Wie? Ich sitze gerade erst ein paar Minuten hier!

Warnsinn traute seinen Ohren nicht. Es muss wohl ein Zauber des Kastells gewesen sein, welches die Zeit langsamer vergehen lässt.

Und wie wars?
Lange Geschichte!
Ich hab Zeit...



30.03.2003 00:46#344
olirie Die Tür ins Refektorium schwang auf und olirie betrat den Raum. Er ging zu seinem Üblichen Tisch beim Fenster und setzte sich. Zu essen wünschte er sich ein saftiges Schattenläufersteak mit einer schönen Pilzsoße und zu trinken bestellte er eine Flasche Wein. Sofort erschien das Gewünschte vor olirie auf dem Tisch. Er langte gleich zu und füllte erstmal seinen Magen mit der köstlichen Speise. Genußvoll leerte er gründlich seinen Teller. Der Hohe Schwarzmagier leerte noch kurz sein Wenglas und ließ dann abräumen. Er stnd auf und verließ gleich auch schon wieder das Refektorium.

Von einem Dämon ließ olirie sich eine Staffelei, ein paar Pinsel, etwas Papier und etwas Farbe geben. Mit diesen Malutensilien ging er vor das Kastell. Er stellte die Staffelei auf, platzierte auf ihr das Papier, legte die Farben an eine gut erreichbare Stelle und nahm sich einen Pinsel. Das Kastell sah wundervoll aus, im Hintergrund erleuchtet von dem Mond und den Sternen. Diesen wunderbaren Moment versuchte olirie nun auf seinem Gemälde einzufangen. Er tunkte den Pinsel in die Farben, führte ihn über das Papier, vermischte einige Farben zu neuen, so lange, bis er fertig war.

Der Hohe schwarzmagier begutachtete sein Kunstwerk. Er fand es grottenschlecht. Doch was an dem Bild war so schlecht? Na gut, das Kastell stand etwas schief und der Mond war eher oval als rund, aber dennoch müsste es doch eine gewisse Ausstrahlung gehabt haben. Es wunderte olirie, er fand es grottenschlecht, konnte aber eine gewisse Ausstrahlung nicht leugnen, rührte die vielleicht von dem kleinen Wölkchen, was da im Hintergrund entlangtrieb? Olirie wusste es nicht, es interessierte ihn auch nicht weiter, er nahm die Utensilien unter den Arm und ging wieder ins Kastell, hier gab er sie einem Dämon wider und das Gemälde, das lies er in einer kleinen Abstellkammer verschwinden.


30.03.2003 15:08#345
Diego2003 Die mächtigen Tore des Kastells gingen auf und ein junger,neugieriger Mann trat ein.Es war Diego,der erstaunt die alten Mauern des Kastells bewunderte.In der Halle stand eine steinernde Figur mit einer Schale in der Hand.Diego hatte gehört,dass man dort eine kleine Spende hineingeben soll um im Kastell bleiben zu dürfen.Diego nahm seinen Geldbeutel und legte 100 Goldstücke in die Schale.Nun schweifte sein Blick wieder über die alten Mauerwerke...


30.03.2003 16:03#346
olirie Olirie war grad dabei, die Farbflecken aus seiner Robe zu entfernen, als ein Dämon ihm berichtete, ein Fremder wäre soeben im Kastell eingetroffen. Der Hohe Schwarzmagier Zupfte kurz seine Robe zurecht und ging dann sofort los, um den Fremden zu begrüssen. Unterwegs erfuhr er, dass der Besucher auch schon eine Spende hinterlegt habe.

Als olirie die Halle betrat, staand in Mitten dieser ein Bürger, der die Architektur des Kastells bewunderte. Olirie näherte sich ihm und grüßte ihn dann. "Guten Tag, kann ich ihnen behilflich sein?"



30.03.2003 16:14#347
Diego2003 Guten Tag mächtiger Magier. Ich heiße Diego und wollte ein paar Tage hier als Gast leben, wenn sie erlauben. Vor einigen Tagen habe ich mich von der Garde abgewandt um vielleicht auch ein schwarzer Magier wie ihr zu werden. Ich bin hier um mir mal das Leben eines Magiers anzuschauen. Aber entschuldigt wie ist euer Name??

Diego schaute den Magier fragend an.



30.03.2003 17:33#348
olirie Aha, ein ehemaliges Mitglied der Garde also und er dachte darüber nach, auch Beliar zu dienen. Das klang ja ganz gut, wenn es ihm wirklich ernst war würde Beliar ihn sicherlich akzeptieren. Also antwortete olirie, "Man nennt mich olirie, ich bin Hoher Schwarzmagier. Wenn du hier als Gast leben willst, brauchst du doch sicherlich auch ein Gästezimmer, folge mir bitte." Daraufhin gingen beide zu den Gästezimmern.

Olirie öffnete die Tür zu einem und wies Diego, einzutreten. "Ich hoffe, es gefällt dir, du kannst hier deine Habseligkeiten ablegen und dich ausruhenh. Hast du Hunger?"



30.03.2003 18:31#349
Diego2003 Diego lies sich von Olirie ein Zimmer zuweisen und bestaunte dabei die Architektur. Sie gingen auf einen prachtvollen, roten Teppich. Der Rest des Bodens war mit schwarzen und weißen Platten bedeckt. An der Wand zog sich ein goldener Streifen die Wand entlang. Er hatte irgendwie das Gefühl das dieses Gebäude eine schwarze, „böse“ Aura hatte. Aber so einen Quatsch dürfte er wohl niemanden erzählen, sonst halten ihn wohl alle für verrückt. Auf dem Weg zu seinem Zimmer sah Diego viele Zimmer, von außen sah das Kastell aber recht klein aus. Anscheinend birgt dieses alte Gemäuer viele Geheimnisse. Immer wieder fiel Diego dieser frische Duft auf. Als sie am Zimmer eintrafen, fielen Diego fast die Augen aus. Vor ihm befand sich eine prunkvolle, aber dennoch schlichte Tür. Sie war aus Holz und mit goldenen Ornamenten bestückt. Es sah so aus als würde die Tür eine Geschichte erzählen.
Olirie wies Diego an die Tür zuöffnen. Langsam öffnete sie sich und gab ein schön dekoriertes Zimmer frei. Er ging herein und legte seine dunkelbraune Ledertasche auf das Bett. Oh man was für ein Zimmer, dachte sich Diego und antwortete auf Oliries Frage: Ach den ein oder anderen Happen kann ich schon vertragen



30.03.2003 20:29#350
olirie Olirie führte Diego in das Refektorium, wo sie sich an einen Tisch bei den Fensern setzten. Der Hohe Schwarzmagier bestellte sich einen Scavenger vom Spieß mit Zwiebeln. Serviert werden sollte er mit einem Apfel im Mund, gebettet auf etwas Salat, Petasilie und einigen Zitronenscheiben, zwischen einigen Orangen und Zitronen. Als Getränk wünschte er sich noch einen guten Rotwein. Sobald die Speise aufgegessen war, sollte als Nachtisch ein Wackelpudding mit etwas Sahne serviert werden. Während olirie diese Bestellung aufgab, erläuterte auch Diego, was er zu essen wünschte.

Kurz nach dem beide die Bestellung aufgegeben hatten, erschien auch schon das Gewünschte und sie langten zu. Es schmeckte olirie wiedermal sehr gut. Er fragte seinen Gegenüber, "Na und schmeckt es? Was würdest du als nächstes gerne vom Kastell sehen?"



30.03.2003 21:53#351
Arctus Gardiff stieß mit seinem stummen Begleiter auf das Tor. Ein skurril Anblick erbot sich ihnen. Ein Tor, vollkommen zugeschnitzt mit mysteriösen Symbolen, an der Seite mehrere eiserne Schnallen, zum Halt des Tores, stand vor ihnen. Das wohl am abschreckendste waren aber die beiden Skelette, die an die Tür gekreuzigt waren. Die Schädel herab gesenkt, richteten sie ihre endlosen Blicke auf die beiden Wanderer. Arctus war es, der sich als erster interessiert dem Tor näherte. Irgendetwas faszinierte ihn an diesem Anblick. Doch die Schädel schienen sich zu drehen. Sie beobachteten jedem Schritt, den er vollführte. Als er nur noch zwei Schritte vor dem Tor war, bewegten sie ihre Arme, als ob sie das Tor öffnen wollten und obwohl gar keine Kraft von ihnen ausging, öffnete sich das Tor. Ein leichter Windstoß erfasste die Neuankömmlinge, die sich nun in die Eingangshalle des Zirkels begab, wo sie eine dämonenhaft aussehende Statue mit ihren steinernen Blicken empfing, in ihrer Hand eine Schüssel haltend. Was nun? Die Beiden standen Ratlos auf dem schachbrettkarierten Boden...


30.03.2003 22:33#352
Waldläufer Groß und dunkel wölbte sich die Halle über den Köpfen der beiden Wanderer. Gardiff erinnerte sich an seien letzten Besuch damals im Kastell und so ließ der Gildenlose zwanzig Goldstücke, zehn für Arctus und zehn für sich selber. Dann stand ihnen nichts mehr im Weg das innere des Kastells weiter zu betreten. Doch Gardiff fasste Arctus bei der Schulter, „Hör mir gut zu mein Freund wenn wir weiter gehen wirst du Wesen treffen die dir nicht geheuer sein werden.“ die Augen des Jungen weiteten sich, ob aus Neugier oder Angst konnte Gardiff nicht beurteilen. „Diese Dämonen scheren sich eigentlich nicht um Menschen und reagieren eigentlich nur wenn man sie anspricht, doch wenn dich einer mal anspricht wird er nicht mit dem Mund zu dir sprechen sondern du wirst eine Stimme in deinem Kopf hören.“ kurz brach der Jäger ab und dachte an das unangenehmen Gespräch mit dem Dämon. „Es kann sein das es das es dich schmerzt wenn du mit einem von ihnen redest doch dieser Schmerz ist nicht dauerhaft. Also erschrick nicht und fass nichts an wer weiß was die Schwarzmagier alles hier haben. Eigentlich sind sie nette Leute , zumindest die, die ich bis jetzt kenn gelernt habe.“ langsam und ehrfurchtsvoll ging Gardiff weiter. Die Schritte hallten auf dem Boden wie die Ungewissheit was sie erwartete in Gardiffs Kopf.


30.03.2003 23:32#353
Arctus Leise trat Arctus auf den Steinernen Boden auf, sich Schritt für Schritt vorwärts pirschend. Was wohl hinter der nächsten Ecke ist? Jetzt, da sie ihren Tribut gezahlt hatten, war ihnen der Zugang zum Kastell gewährt. Wieso nur ist hier alles so dunkel?

Plötzlich vernahm Arctus ein flatterndes Geräusch. Näher, immer näher kam es. Bis plötzlich ein Dämon, vor ihm flatterte. Tief drang die schmerzende Stimme in sein Hirn. „Der Zutritt zu diesen Gemäuern ist dir Verboten! Ich sehe, dass du müde und erschöpft bist, sage deinem Begleiter, dass er mir Folgen soll“ Arctus wandte sich ab und erzählte Gardiff davon. Kurz danach tappten die beiden dem Dämonen hinterher, der sie zu den Schlafgemächern brachte. Nur seine kurze Hand zeigte ihnen noch den restlichen Weg zu ihrem Zimmer. Dort ließ er sie in Ruhe und verschwand im nichts.

„Das sprechen tat gar nicht so weh!“, sprach Arctus zu Gardiff, der es sich schon in seinem Bettchen gemütlich machte. Auch Arctus legte sich in sein und beide schliefen daraufhin ein.



31.03.2003 22:50#354
Arctus Arctus wachte auf. Die blauen Augen suchten in den dunklen Gemäuern nach Licht, doch vergebens, es war dunkel. Der Junge schwang sich auf die dünnen Beinchen, hörte, dass Gardiffs schweren Atmen, und lief deshalb leise aus dem Zimmer heraus. Dieser Ort faszinierte ihn. Er verspürte keine Angst, nur Faszination. Leise halten seine Schritte durch die schier unendlichen Gemäuer des Kastell.
Als er plötzlich einen Lichtschein sah, der sich aus der Dunkelheit hervorhob und eine Halbkreis ähnelte, tastete er sich voran. Langsam, ein Bein nach dem Anderen, kam er seinem Ziel immer näher, bis er schließlich zu dem Schein, kam, der wie er feststellte, aus einer großen Hölzernen Tür trat. Er durchschritt sie und kam in einem Raum, mit einem langen Tisch, voller Besteck und Tellern, Gläser und Kerzenständer, die den Raum erhellten.

Voller Begeisterung setzte sich der Junge auf den vordersten Stuhl. Er sah sich als Chef sitzend, dachte gerade an seine Lieblingsfrucht, als er wieder dieser Flattern vernahm, das sich näherte. Und plötzlich, wie aus dem nichts, erschien ein Dämon. Kein Wort erschalte, weder vom Jungen, noch vom Dämonen, ja nicht mal ein schmerzhafter Gedankenaustausch. Das einziger was der Dämon bei sich hatte, war ein silbernes Tablett, mit einer geschellten Mandarine oben drauf. Der Junge nahm sie ohne Worte an und aß...



01.04.2003 01:05#355
Waldläufer Langsam schlug Gardiff die Augen auf, Wärme und Dunkelheit umfingen ihn und machten ihm das Aufstehen schwer. Schon lange hatte der junge Vagabund nicht mehr so gut und fest geschlafen. In der Natur war er immer darauf gefasst sich wehren zu müssen auch wenn er sich in einer Astgabel eines alten, knorrigen Baumriesen seine Schlafstätte suchte. Da draußen war man nie sicher es konnte immer etwas urplötzlich auf einen hinein brechen und dann musste man schnell reagieren. Doch hier, im Kastell, hatte der Jäger noch nichts wirklich gefährliches gesehen. Der Gildenlose musste ich zwar eingestehen das die Dämonen nicht gerade seine Lieblinge waren doch sie schienen harmlos zu sein wenn man sich nicht mit ihnen anlegte. Außerdem hatte Gardiff bis auf den Dämonen welcher Arctus und ihn in diesen Schlafsaal geführt hatte noch keinen anderen Dämon gesehen, leider aber auch noch keinen anderen Menschen.
Mit aller Kraft die sein Wille aufbringen konnte trennte sich Gardiff von der Wärme seiner Schlafstätte, stellte die Füße auf den nackten Marmorboden und schlüpfte dann in seine Stiefel. Ein flüchtige Blick huschte über das Bett welches Arctus gestern bezogen hatte, es war leer. Gardiff seufzte legte sein Lederrüstung an, nahm sein Bündel und sein Schwert und verlies den Schlafsaal. „Hoffentlich macht der Junge keine Dummheiten...“ murmelte als Gardiff als er durch die dunklen Gänge ging. Wer weiß was die Schwarzmagier alles hinter diesen Mauern vor dem Rest von Khorinis verbergen und behüten, doch war sich der Gildenlose auch sicher das die Magier ihre Geheimnisse so gut wahrte dass der Junge sie nicht in die Hände bekam oder durch sie schaden nahm. Seine Felle hatte der Barde im Schlafsaal zurück gelassen, sie sollten dem Jungen sagen das der gildenlose Jäger noch im Kastell war und dass sich Gardiff nicht einfach ohne ihm aus dem Staub gemacht hatte.
Der junge Mann war so in Gedanken an den Knaben vertieft gewesen das er nicht gemerkt hatte wie er gegangen war und so fand er sich jetzt in der Eingangshalle wieder. Ein heller warmer Schein fiel durch einen Durchgang. Gardiff kannte ihn, zumindest kam es ihm so vor. Dieser Durchgang sah auch wie im alten Kastell und schien in den Innenhof zu führen. Etwas neugierig schritt der Barde dem Lichtschein entgegen und trat durch einen Torbogen in den Innenhof des Gemäuers. Eine scheinbar uralte Esche grünte in der Mitte des Hofes. Sanfter, warmer Wind strich über das Gesicht und das Haar des Gildenlosen als Gardiff langsam auf diesen wunderschönen Baum zu schritt. Die Wurzeln des alten Knorrigen griffen wie kräftige Arme fest ins Erdreich, die stark verzweigten Ästen reckten sich in den Himmel und waren reichlich bestückt mit grünem Laubwerk, welches dem Barden in den letzten Monaten doch etwas gefehlt hatte.
Fast berauscht von der Schönheit dieses Ortes, welcher doch in einem wunderlichen Kontrast zu den Dunklen Gängen stand, ließ Gardiff sein Bündel von der Schulter gleiten und lies sich daneben nieder. Den Duft des Baumes einatmend schloss der junge Mensch die Augen, wie sehr er sich doch schon auf die Zeit freute wenn es überall wieder grünte und blühte. Doch nicht allzu lang schwelgte der Jäger in Träumen von dichten grünen Wäldern, ein Zappeln in seinem Brustbeutelchen erweckte sie Aufmerksamkeit des Gildenlosen. „Das Frettchen..“ fiel es dem Barden wie Schuppen von den Augen. Schnell holte er das Tierchen aus dem Säckchen und setzte es sich auf die Schulter. Es würde nicht springen um weg zurennen dafür war es ihm eindeutig zu hoch. Außerdem zog Gardiff sogleich einen Fleischstreifen hervor um ihn nach kurzem Vorkauen dem kleinen Gefährten fetzchenweise ins kleine Mäulchen zuschieben. Ab und zu noch darauf rumkatschend nahm der Kleine die Gaben erfreut an und streckte dem nächsten Fleischfetzchen immer schon sein hungriges kleines Mäulchen entgegen. „Na du willst noch groß und stark werden.“ grinste Gardiff als er das Frettchen so fressen sah. Vorsichtig erhob ich der Barde und lief dem Brunnen entgegen welcher nahe der Esche stand.
Eine Hand kühlen Wassers erfrischte das Gesicht des Gildenlosen eine zweite hielt er dem Frettchen hin welches das wasser mit seine kleinen Zunge weg schlabberte. Gardiffs Blick lief über die Fassade des Innenhofes, über die vom Moos grünen Wände, dem dunklen Stein welcher hier und da noch nicht vom Moos verdeckt worden war und den Fenstern welche fast so dunkel wie der Stein waren. Das Kastell schien fast wie ausgestorben.
Der Barde füllte seinen Wasserschlauch am Brunnen auf und setzte sich dann wieder zu Fuße der alten Esche um mit dem Frettchen zu spielen und seinen Gedanken nach zu hängen.



01.04.2003 21:16#356
Waldläufer Ein sanfter Wind weckte den Gildenlosen welcher verwundert die Augen aufschlug. Wo war er ? Über ihm erhoben sich die alten behütenden Äste einer wunderbar grünenden Esche, nicht weit von ihm stand ein Brunnen und ringsherum umschlossen war der Baum von Mauern aus schwarzen Stein welcher aber größten teils vom Moos verschlungen war. „Der Innenhof ...“ langsam dämmerte es dem jungen Vagabund, er musste unter der Esche eingeschlafen sein. Sich streckend und den Schlaf aus den Augen reibend rappelte sich Gardiff auf und schlurfte zum Brunnen. Schön kühl und klar war das Wasser, wenn auch die Finsternis welche sich von unten her nach oben streckte beängstigend wirken mochte. Seine Schläfrigkeit zu bekämpfen tauchte Gardiff seinen Kopf ins Wasser und spülte mit dem kühlen Nass die letzten Schlafsandkrümel von deinen Augenliedern. Erfrischt und munter reckte sich der gildenlose Jäger noch mal und sah zum Himmel hinauf. Ein schöner Tag war es, doch scheinbar war dieser Tag noch etwas jünger als der an welchem er unter der Esche ein genickt war. Im unklaren darüber wie lange er da gelegen und gepennt hatte wollte Gardiff sich gerade umdrehen und zu seinem Bündel zurückkehren als etwas ,scheinbar mühsam, auf seinen Stiefel krabbelte. Sofort verharrte der Gildenlose in seiner Bewegung und sah neugierig nach unten. „Vex, mein kleiner Freund ...“ musste Gardiff lächeln als er sich zudem Frettchen hinunter beugte welches mit weitgeöffneten Mäulchen auf seinem Stiefel saß. Der Kleine hatte sich scheinbar gut an seinen großen Freund gewöhnt und sehnte sich nicht nach seiner Familie zurück. Vorsichtig angelte Gardiff das Tierchen von seinem Stiefel und lief dann, Vex liebevoll mit zwei Fingern streichelnd zu seinem Bündel. Die Beiden hatten Hunger zumindest sperrte das Frettchen immer noch sein Futterlückchen auf um verlangte das man ihm was rein schob und auch in dem Bauch des Gildenlosen wurde ein Knurren laut.
Vom Hunger getrieben schulterte Gardiff sein Bündel und ging durch den Torbogen durch welchen er den Innenhof betreten hatte. „Hier sollte es irgend wo einen Speisesaal oder so was geben ...“ murmelte der junge Jäger vor sich hin und öffnete die nächst beste Tür. Eine gefährliche Sache in einem Gemäuer welches von Schwarzmagiern bewohnt wurde. Hinter dieser Tür befand ich kein Speisesaal oder dergleichen eher sah es aus wie eine Küche in der ein flatternder Dämon herum hantierte. Schon wollte sich Gardiff auf dem Absatz wieder um drehen und einfach gehen und weiter suchen als eine Stimme in seinem Kopf ihn zurück hielt. „Ich weis das du Hunger hast, also entscheid dich endlich was du willst und denk nicht immer an was neues!“ gerade wieder schwebten verschiedene Bilder von Apfelstrudel bis Scavangerbraten durch den Kopf des Gildenlosen doch sofort besann er sich auf einen schönen Großen Apfelstrudel und einpaar zarter Moleratfleischstreifen. Augenblicke darauf schwebte auch schon ein Tablett in Richtung Tür und landete in den Händen des Gildenlosen. Erstaunt und ein „Danke“ murmelnd drehte sich der Gildenlose um und verließ die Küche. Flotten Schrittes ging es zurück in den Innenhof wo sich Gardiff an einer Mauer nieder ließ, das Moleratfleisch in winzige Stückchen schnitt und sie dem Frettchen ins Mäulchen schob. Nebenbei stocherte er selber noch in seinem Apfelstrudel herum und beförderte Stück für Stück dieses leckere Gebäck in seinen Magen. Ein kleines Holzbecherchen welches Gardiff noch aus seiner alten Hütte aus dem Sumpf hatte füllte der Barde mit Wasser aus seinem Wasserschlauch so der kleine Freund alles hatte was erbrauchte.
Einige Gabelstiche und Teigportionen mit Apfel später war der Apfelstrudel Geschichte. Ein Schluck Wasser spülte auch die letzten Krümel die Speiseröhre hinunter und ein leises Flattern kündete davon dass das Tablett wieder in die Küche gebracht wurde.
Da das Frettchen immer noch an den Fleischstückchen knabberte und katschte beschloss Gardiff vorerst das Tier sich zuüberlassen und sich etwas zu bewegen, was ja durch aus gut nach einem Mahl sein soll. Geschickt zog der Schwertmeister also seine Klinge und lies sie Spielerisch durch die Luft schneiden. Langsam wurden die Handgelenke des Barden warm und seine Bewegungen immer geschmeidiger. Ein plötzliches Innehalten und dann lies er wieder gezielte harte Schläge, Striche und Stiche in alle Himmelsrichtungen herab prasseln, der Beginn eines harten aber überlebensnotwendigen Trainings.



01.04.2003 21:44#357
Arctus Viel gegessen hatte Arctus nicht. Was wahrscheinlich daran lag, dass er sich weniger Gedanken über sein Traumessen machte, als über dieses faszinierende Kastell. Nach dem er seine Mahlzeit verschlungen hatte, hüpfte er vom Stuhl, der viel zu groß für ihn gewesen war und ging aus dem Raum. Kurz bevor er draußen war, drehte er sich noch mal um. „Seltsam, wo ist das dreckige Geschirr hin?“
Abermals ging er einen Gang entlang, doch diesmal erleuchteten, je länger er ging, immer jeweils 2 Fackeln, je eine rechts, eine links, und erhellten so den Gang. Hatte das Kastell ihn gefunden oder war es heute bei guter Laune? Die blauen Augen betrachteten die Deckenbemalung und verschlang dabei die Informationen, die zu sehen waren. Dunkle, bösartige Kreaturen, gefolgt von einem Gottähnlichen Wesen. Wer war das? Er hatte damals in dem Turm der Hexe nie viel über die Religionen der Welt und ihre Sagen erfahren, aber von Zaubern hatte er schon einiges an Ahnung. So hatte er ja schließlich aufmerksam bei jedem Experiment von der Alchimistin zugeschaut. Doch genug von damals, was zählt ist das jetzt.

Denn Arctus näherte sich einem weiteren Raum, er war weit hinten. Vorsichtig ließ er die angelehnte Tür nach vorne knarren und der Anblick, der sich vor ihm ergab, war überwältigend. Regale, voll und voll mit Büchern. Er hatte das Gefühl, der Raum erstreckte sich plötzlich über das gesamte Erdgeschoss. War es nur ein Gefühl? Voller Freude rannte er an eins der Regale und wollte eins der staubigen Bücher hinausziehen, doch es ließ sich nicht greifen. Frustriert sprach der Junge: „aber ich will doch nur ein Buch über Braunbären haben!“ Die helle Stimme schalte durch den Raum und plötzlich hörte er ein dumpfes Geräusch, als ob irgendwas auf den Teppich gefallen wäre. Tatsächlich, zwei Regalreihen weiter war ein Buch, wie von Geisterhand aus dem Regal gefallen. Was war das nur für ein eigenartiger Raum? Arctus hob das Buch auf und blies den Staub vom Buchdeckel, um sich anschließend auf einen Sessel zusetzten. Neben dem Sessel war ein kleiner Tisch mit Kerzen, die ihm genügen Leselicht boten. So klappte er das Buch auf und fing an zu lesen. Der Ort gefiel ihm immer und immer besser...


02.04.2003 21:10#358
Arctus ... Überall auf der Welt haben Menschen auf Begegnungen mit Bären stets mit Unbehagen reagiert. Bei manchen Naturvölkern wird der Bär verehrt, bei anderen zu medizinischen oder rituellen Zwecken getötet. Oft taucht er in Mythen und Volkslegenden auf. Daß der Bär für uns so interessant ist, lieg nicht nur an seinem zotteligen, fast komischen Erscheinungsbild, sondern auch an seiner Fähigkeit, Furcht und Schrecken zu verbreiten. Wird ein Bär aufgeschreckt, richtet er sich auf seine Hinterbeine auf; in dieser eigenartigen menschenähnlichen Haltung nimmt er Witterung auf. Dieses unter großen Säugetieren seltene Verhalten bedeutet keine unmittelbar bevorstehenden Angriff, wie wir Menschen aus verständlichen Gründen meist annehmen, sondern ist einfach eine Haltung, in der Bären mehr von ihrer Umwelt sehen und riechen können. Diese Köperhaltung führte dazu, dass der Bär vielfach als Menschenähnliches, weißes und machtvolles Wesen dargestellt wurde, dem man mit Respekt zu begegnen hat. ...

Erstaunt legte Arctus das Buch beiseite. Soviel hatte er noch nie über seine Lieblingstiere erfahren. Diese Bibliothek war ein Wunder, was sie wohl noch für unentdeckte Schätze barg? Wieder wollte er nach dem Buch greifen, doch es war weggeräumt. Abermals wie von Geisterhand wieder eingeräumt und abermals kam dieses flattern näher. Arcus wusste mittlerweile, dass er der Dämon war, doch was wollte er diesmal? Wieder stand er vor ihm. Die schuppige Haut glänste leicht Regenbogenfarbig im Kerzenschein, doch die tiefschwarzen Augen ließen diesen sonderbaren Schein wieder im nichts ersticken. In seinen Händen hielt er wieder ein silbernes Tablett, mit einem Krug Milch, einem Trinkgefäss dazu und einer kleinen Suppe. Hatte Arctus gerade daran gedacht? Vielleicht unbewusst. Mit einem Nicken nahm er das Tablett entgegen und stellte es auf den Tisch. Wahrscheinlich wurde deswegen das Buch weggeräumt, was er noch gerne weitergelesen hätte. Er Griff zum Krug und schüttete sich das Glas voll mit Milch. Was war das für Glas? Es veränderte andauernd seine Oberfläche, als ob es noch geschmolzen war und herunter lief, doch man konnte es ohne Probleme greifen. Diese Magier ließen sich einiges einfallen. Als er das Glas auf den Schoß stellen wollte, bemerkte er, dass das Buch wieder da war, genau auf der Seite aufgeschlagen, wo er das letzte mal gelesen hatte. Erfreut nahm er das Lesen wieder auf, während er seine Suppe schlürfte und ab und zu von seiner Milch nippelte. Die großen Augen schauten wieder auf den Raum, „Faszinierend“, gab er von sich.



02.04.2003 21:20#359
Waldläufer „Stich, Hieb, Drehung, Stich,...“ keuchte Gardiff. Der Gildenlose hatte die Nacht hindurch mit Kampftraining und Konzentrationsübungen zugebracht. Ab und zu hatte er einen Schluck aus seinem Wasserschlauch genommen oder sich am Brunnen erfrischt, doch im Großen und Ganzen hatte der Barde seit langem mal wieder ein straffes Training absolviert. Es war auch mal wieder notwendig gewesen, nicht das der junge Jäger sich vorstellen konnte das jemand den Umgang mit dem Schwert verlernte, doch war doch niemand perfekt und so konnte man immer noch an sich und seiner Technik arbeiten um besser, schneller und präziser zu werden. Denn eins stand fest sein Schwert war das letzte Mittel was der Gildenlose hatte um sein Leben zu verteidigen und das würde er gegen jeden Angreifer im verbissensten Masse machen, wenn es dazu kommen würde.
Mit einem neuen Angriff, eine Reihe sauber zusammengesetzter Schwertführungen kombiniert mit der Wendigkeit des jungen Körpers des Vagabunden, wischte Gardiff die Gedanken um den Sinn seiner Übungen hinweg. Der Köpf des Kämpfers musste frei von Gedanken sein und seine Sinne mussten beim Hier und Jetzt sein. So hatte es dem Gildenlosen sein ehemaliger Schwertkampflehrmeister Tak beigebracht. Nur all zu schnell verlor ein Krieger Finger, Hand, Arm oder gar den Kopf wenn er nicht vollkommen mit den Sinnen beim Kämpfen war.Einsam verhallte die Schritte des Gildenlosen im Innenhof des Kastells. Wieder mal war es Zeit für ein Päuschen und der Barde ließ sich etwas geschafft an der bemoosten Mauer, neben seinem Bündel und seinem Frettchen, welches wieder an den Fleischfetzen kaute welche es gestern nicht mehr geschafft, nieder und lies sich das Wasser aus seinem Wasserschlauch in die trockene Kehle laufen. Immer noch schwer atmend rappelte sich der gildenlose Barde wieder auf, sein Wasserschlauch war leer doch zum glück konnte man diesem Zustand schnell Abhilfe schaffen. Der Brunnen im Innenhof war echt praktisch das musste Gardiff sich eingestehen. Während die Laufblasen aus seinem Wasserbehälter blubberte und sich das Wasser in dem frei werdenden Raum ergoss schweiften die wachsamen Augen des Gildenlosen über die Fenster des Innenhofes. Es war wunderlich, bei seinem Besuch im alten Kastell hatte er viele Menschen gesehen doch hier ... Es war dem Gildenlosen nicht klar wohin es die Magier verschlagen hatte doch versuchte er es auch nicht heraus zufinden. In Magierangelegenheiten sollte man sich nicht einmischen hatte er des öfteren gehört. Den wer wusste was die Magier des Zirkels trieben und was sie damit beabsichtigten ?
Das Verstummen des Blubberns weckte Gardiffs Aufmerksamkeit, der Wasserschlauch war wieder voll gefüllt und geschwind mit einem Pfropfen verschlossen. Immer noch glitten Gardiffs Augen über Die bemoosten Wände und die Fenster des Innenhofes, irgendwo da drin was Arctus. Der junge schien sich nichts aus der Abwesenheit des Gildenlosen zumachen sonst hätte er den Barden bestimmt schon aufgesucht. Zur Beruhigung des Jägers hatte er noch keine Explosion, keine Schreie oder sonst irgendwas vernommen was von beunruhigenden Vorkommnissen künden könnte. Langsam schlenderte der junge Barde zurück zu seinem Bündel zurück und setzte sich wieder nieder. Vex kam zu dem jungen Vagabund gehüpft und Gardiff füllte das Becherchen wieder etwas auf damit der kleine ordentlich saufen konnte und lehnte sich dann zurück um etwas zu entspannen. „Wenn Arctus was von mir will wird er mich schon finden ...“



04.04.2003 20:34#360
Atreus Es war schon dunkel, was dem Ganzen ein noch schaurigeren Touch verlieh, als es die Umgebung sowieso schon hatte. Aber mittlerweile war der Hohe Novize ja gewohnt, wie es um und im Kastell zuging. Bald würde er auch erstmal nicht mehr herkommen müssen, vorausgesetzt, sein Lehrer Zeit und er selbst würde die Prüfung bestehen. Wie üblich ging er die Ankunftsprozedur durch und ließ sich dann auf ein Zimmer führen...Morgen würde er dann Zavalon aufsuchen...morgen...


04.04.2003 20:57#361
Don-Esteban Still und verlassen lag die Eingangshalle des Kastells in ihrer immerwährenden Dunkelheit. Nichts deutete darauf hin, daß das Fehlen eines Geräusches bald beendet sein würde. Ewig schien die Ruhe. Und doch wurde sie nur einen Augenblick später unterbrochen. Wabernde Luft ließ die Realität in der Eingangshalle unwirklich erscheinen. ein leises Summen begleitete das Flirren der Luft. Alles, was ein hypothetischer Beobachter durch diese Kugel verwirbelter Luft sehen konnte, war verbogen und verformt. Die hohen Säulen, hinter denen sich die Mauern der Halle auftürmten und die das hochragende Deckengewölbe hielten, vergingen in grauen Spiralen, wanden sich endlos um sich selbst. Groteske Skulpturen, die die Zwickel der Säulen schmückten, verzogen ihre häßlichen Gesichter zu noch viel groteskeren Fratzen. Ornamente, von unbekannten Steinmetzen in die Kapitelle gemeißelt wurden zu endlosen Bändern, lösten sich auf flatterten durch den Raum. Die Täuschungen, denen das Auge unterlag waren nie gesehen und doch hätte sich niemand im Kastell hierüber gewundert, denn das Ungewöhnliche war hier zu Hause.
Doch so schnell, wie das Phänomen aufgetaucht war, so plötzlich verging es wieder. Auf dem Höhepunkt der Verwirrung, als es schien, als ob die Mauern der Eingangshalle den Verzerrungen nicht länger standhielten, schleuderte ein lauter Knall alles wieder in seine gewohnte Position zurück. Und mitten auf dem Pentagramm, von dessen Linien dünne Rauchfahnen aufstiegen, stand Don-Esteban.Hörbar zog er die Luft durch die Nase ein.
"Alt und abgestanden riecht es."
Unwirklich hallte die Stimme durch die Mauern, wurde schließlich von ihnen verschluckt, nachdem das leise Echo verebbt war.



04.04.2003 21:21#362
Don-Esteban Rastlos streifte der Magier durch das Kastell. Die Raben hatten ihm eine Ahnung vermittelt, doch wovon? Rätselhaft, wie so vieles war ihr Auftauchen jedesmal. Laut hallte sein Schritt durch die Gänge des Kastells. Seine Gedanken schweiften frei umher und überließen so seinen Füßen die freie Wahl des Weges. Lange wanderte er durch leere Gänge, kreuzte leere Hallen und überquerte leere Flure. Lange war er nicht mehr hier gewesen. Vielleicht zu lange. Nach einer Ewigkeit, so erschien es ihm, erreichte er eine Tür, eine wohlbekannte Tür.Dies war das Zimmer des Gründers gewesen. Maleks Zimmer. Er erinnerte sich daran, einmal mit meditate diesen Raum erreicht zu haben. Damals standen zwei Dämonen davor, um jeden Eindringling abzuhalten. Nun lag der Eingang in Dunkelheit, allein und verlassen.
Don-Esteban stieß die Tür auf.
Nichts passierte. So trat er denn ein. Eine schnell beschworene Lichtkugel tauchte den Raum in mildes Licht, ließ alles erstrahlen. Doch die dicke Staubschicht auf allen Dingen dämpfte den Glanz. Die Gerätschaften waren stumpf geworden, die metallenen Verzierungen an Tisch, Stuhl und Schränken waren mit Patina überzogen. Spinnweben überall. Die Luft alt und abgestanden, staubig und trocken. Wie in einer Grabkammer.
Der Magier sah sich um. Das also war der Raum des Meisters gewesen. Auf dem Schreibtisch stapelten sich verstaubte Notizen, vergilbtes Pergament, bekritzelt mit verblassten Worten. Die Feder lag noch daneben, Motten hatten sie bis auf den Kiel abgefressen, die Tinte im Fässchen war längst eingetrocknet.Der klapprige Stuhl hinter dem Schreibtisch war ebenso von einer dicken Staubschicht bedeckt. Don-Esteban zog ihn vom Tisch weg. Staub wirbelte auf, drang in die Nase, die Lungen ein und löste einen Hustenreiz aus.Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, betrachtete er den Stuhl genauer. Hier also hatte Malek gesessen und die Gilde gelenkt. Der Nekromant konnte nicht wiederstehen. Er setzte sich auf das verblasste Polster des Stuhls. Und fiel auf den Boden. Der Stuhl war zusammengebrochen. Grimmig lächelte er."Wenn das kein Zeichen ist..."



04.04.2003 22:00#363
Don-Esteban Nachdem er sich wieder aufgerappelt hatte, der Staub von der Robe geklopft war, ging er zum Bücherregal. Neugierig zog er eines der Werke heraus. Womit sich der Meister wohl befaßt hatte? Doch als er es aufschlug, zerfielen alle Seiten zu Staub. Langsam und lautlos segelten die Fetzen des vermoderten Pergaments auf den Boden. Enttäuscht ließ der Magier die Reste des wertlosen Bündels zu Boden gleiten.
Als er aufsah, bemerkte er zu seinem Entsetzen eine Gestalt. Ein Schwarzmagier stand neben der Tür. Wollte er ihn angreifen? Drohend ragte die Gestalt vor ihm auf, unwillkührlich machte er einen Satz zurück und stolperte über einen am Boden liegenden Stapel mit Büchern. Schon wieder saß er auf den Dielen. Doch sein Gegenüber hatte sich nicht bewegt, Regungslos stand er da, hielt die Arme vor sich und trug darauf einige Bücher.
"Warum hab ich das nur nicht gleich bemerkt?", schalt er sich selbst. Eine Statue hatte ihn erschreckt. Nur ein lebloses Abbild eines Menschen, eines Magiers. Was tat diese lebensgroße Statue hier in Maleks Raum? seltsam. Vorsichtig nahm er ein weiteres Buch von dem Stapel, über den er eben gefallen war. Auch dieses zerfiel ihm in der Hand. Wie Asche. Ja, das war es, die Bücher waren wie verbrannt. Sobald man sie berührte, zerstoben sie. Was war hier nur passiert?
Don-Esteban ging zurück zum Schreibtisch, sah sich die Notizen dort genauer an, blies vorsichtig den Staub von ihnen. Kritzelige Handschrift war zu erkennen, eilig geschrieben, doch noch zu lesen. Er nahm das Blatt in die Hand. Es zerfiel nicht.
"Die Chroniken der Kastells sind vernichtet.

Wir müssen wieder bei null anfangen.
Das Feuer hat die Bücher verbrannt.
Und alles nur weil hier die rechte Hand nicht weiß, was die linke macht.Ich werde Ordnung in den ZuX bringen müssen.
Die Chroniken werden nun in der Bibliothek gelagert und nicht mehr in seperaten Räumen.

Des weiteren verfüge ich, daß immer nur eine Person die Nutzung eines Raumes ändern kann.
Es darf z.B. nicht sein das einer meiner Stellvertreter die Chroniken in einen anderen Raum verlegt. Und ein anderer Stellvertreter in diesem Raum Übungen mit Feuerbällen abhalten willen..."
Hier zerstörte der Druck der eilig und wohl auch wütend geschwungenen Feder das Pergament und der Text endet mit einem Loch, wo der Punkt hätte sein sollen. Unten prangte Maleks Siegel.
Die Neugier des Schwarzmagiers war geweckt.
... vergessene Geschichte des Kastells...
...alte Chroniken...
Er nahm eine weitere Notiz, die in einem schlechem Zustand war. Einzelne Wörter waren nicht zu lesen.
".... mißglückter Zauber ..... Umkehrung nicht erfolgreich ....brauchen Gegenzauber .... viel mehr Magier nötig zur Durchführung ...
P.S.: ... Wissen hoffentlich nicht auch verloren, letzte Hoffnung auf Wiederherstellung der alten Chroniken ..."



04.04.2003 22:36#364
Don-Esteban Der Schwarzmagier blickte auf.
Er überlegte.
Er überlegte lange.
Er überlegte lange und gründlich, trommelte dabei mit dem Finger auf die Tischplatte, von der sich jedesmal kleine Staubwölkchen lösten.Denn er war sich sicher, er hatte noch nie von alten Chroniken gehört. Der Magier beschloß, in der Bibliothek nach den Chroniken zu suchen. Mit eiligen, langen Schritten durchquerte er die Gänge und Hallen, lief den Weg zurück, den er gekommen war. Was hatte es mit den Chroniken auf sich? Endlich, die Bibliothek. Kaum war er in die schier unendlichen Hallen des Wissens eingetaucht, kaum hatte ihn der Sog des Dimensionswechels beim Betreten der Bibliothek erfaßt und wieder losgelassen, sprach er auch schon die Worte aus, laut und deutlich. "Die Chroniken des Kastells!"
Die Worte hallten wider, die Wände warfen sie zurück, die Regale schienen sie aufzunehmen und wisperten sie durch die Reihen der Bücher, bis sie in den hintersten Winkeln der Bibliothek angekommen waren. Ein unwirkliches Raunen ging durch die Säle der Bibliothek, hier und da raschelte es. Waren das die Bücher selber? Dämmerlicht tauchte die hoch aufragenden Bücherregale in eine Aura der Magie, nahm alles irdische von ihnen und ließ jeden Besucher zu einem Teil der Bibliothek werden. So auch Don-Esteban. Nur die schräg einfallenden Lichtsäulen, die durch die bunten Fenster eindrangen, schufen Inseln der Normalität. Hier versammelten sich auch die Arbeitstische der Magier. Jetzt waren sie leer.Das Rascheln wurde lauter. Dann klatschte es ein paar mal, ganz in der Nähe. Schnell eilte der Magier dorthin, wo r den Ursprung des Geräusches vermutete. Und tatsächlich lagen ein paar Bücher, alt und speckig, auf dem Boden. Er nahm die erste Chronik und schlug sie am Beginn auf.[/i]
"ACHTUNG: Wiederaufnahme der Chronik nach Feuer
Ich versuche die Grundgedanken der alten Chroniken kurz zusammenzufassen....."Der Dämonenbeschwörer las kein Wort über den Ursachen des Feuers oder den alten Chroniken. Hieß das, Malek konnte den Zauber nicht umkehren und das Wissen rekonstruieren? Warum erwähnte er mit keinem Wort, was er in den Notizen schrieb? War er einem Geheimnis auf der Spur? Sollte es ihm jetzt etwa gelingen, jetzt da der ZuX über mehr Magier verfügte als damals, den Zauber umzukehren?Er blickte auf. So viele Fragen. Sein Herz pochte laut. Wenn jemand neben ihm gestanden hätte, er hätte es hören müssen. Was, wenn es eine Möglichkeit gäbe, alles wieder umzukehren? Dies herauszufinden, war von nun an das Ziel für ihn. Er mußte das tun, was Malek nicht vermocht hatte.
Er würde das verlorene Wissen zurückholen....



04.04.2003 23:18#365
Don-Esteban Doch was war zu tun? Die Notizen ließen auf zweierlei schließen:Erstens: man brauchte mehrere Magier, die würde er hoffentlich besorgen können.Zweitens: er brauchte einen Umkehrzauber.
Doch welcher Zauber war es überhaupt, den er umkehren mußte? Nachdenklich, in Gedanken versunken ging er langsam zurück in Maleks Zimmer, rekapitulierte das eben gelesene.
Zurück in dem verstaubten Raum des alten Meisters sah er sich den Stapel mit den Notizen genauer an. Er las sie alle. Doch nichts, was er las, gab ihm einen Hinweis. So versuchte er, die Bücher zu lesen.
Doch das half noch weniger.
Jedenfalls wußte er nun eins: Er hätte nie geglaubt, wieviel Aufwand ein Gildenmeister mit der Auswahl seiner Gardinen betreiben konnte, mußte er sich nun eingestehen. Sicher, sie waren nett anzuschauen. Aber ein mehrbändiges Tagebuch über die richtige Auswahl der Muster zu führen... Das hätte er sich nicht träumen lassen.
Er war entnervt.
Er brauchte eine Pause.
So setzte er sich auf den Boden und sah sich um. Er hatte die gelesenen Bücher fallen lassen. Wie sie im Zimmer langen, sah es aus wie Häuserdächer in einer Schnee-Staublandschaft.
Doch was war das? Die Bücher hatten einen Teil des Staubes vom Boden aufgewirbelt. Und darunter war ein Muster zu erkennen. Eines das er, anders als die eher kranken Muster der Gardinen, kannte.
Ein Pentagamm.
Schnell befreite der Magier es von der dicken Staubschicht. Hustenreiz hielt ihn nicht davon ab, sein Werk zu vollenden. Es schien fast von selbst zu leuchten. Unwillkührlich wich Don-Esteban zurück. Das Pentagramm strahlte Macht aus. Keine Frage, hier hatte Malek selbst beschworen.
Von hier aus wirkte er seine mächtigsten Zauber. Und von hier aus würde Don den Zauber auch wieder umkehren.
Nur... welchen Zauber?
Der Magier beschloß, wieder zurück in die Bibliothek zu gehen. Wieder der Sog in den Raum hinein, wieder das unheimliche Wispern der Bücher, das Dämmerlicht in den Gängen. Er spach die Worte aus und hier und da flog ein Buch aus den Regalen. Nachdem er sie alle aufgesammelt hatte (hoffentlich hatte er keins vergessen), suchte er sich einen Tisch und las, die ganze Nacht hindurch. Er las ein Buch nach dem anderen.



04.04.2003 23:43#366
Arctus ... Der Bär macht die Wildnis dunkler, die Geräusche des Waldes schriller, den Wind geheimnisvoller und die Bergkämme steiler. Die Vorstellung, man könnte einem Bären begegnen, schärft die Sinne und vergegenwärtigt den Menschen die nähe von Gefahr und Mystik.

Artuss Augen schlossen sich kurz. Das Wissen, welches er die letzten Tage förmlich aus dem Buch sog, verinnerlichte sich, setzte sich fest und ein innerliches Staunen überwältigte ihn. Das was er die ganze Zeit, emotionslos in sich hineingelesen hatte, wurde ihm plötzlich bewusst. Er konnte nichts sagen, nichts denken. Alles war so überwältigend. Man erfährt soviel über die Schönheit der Welt, dass es einem leicht Angst macht, denn wenn man sich auf diese Sache konzentrierte, erdrückt einen das Glück förmlich. „Gott, wann werde ich diese Bären bloß sehen?“ Die Gedanken schweiften wieder ab, streiften über eine, mit frisch gefallenem Regen, getränkte Wiese, die ihr saftiges grün in die Welt leuchtete und inmitten dieser Wiese war ein anmutiges, stolzes Tier zu sehen. Der breite, ja man konnte sagen wuschelige, Kopf sah, mit seinen braunen kleinen, aus dem Fell hervorstechenden aber nicht erschreckend wirkenden Augen, und den nach oben gerichteten Ohren einfach anmutig schön und kraftvoll aus. Dieser massige Körper, der sich in dem seichten Gras seinen Platz gesucht hatte und der Blick, der die nähere Umgebung bis auf das kleinste war nahm, komplettierten das Bild. Der Bär war, ...Arctus fehlten die Worte.
Das Buch viel zu Boden, direkt auf den Buchrücken. Ein lautes Geräusch machte sich in der schier endlosen Bibliothek breit, halte wieder, doch nicht noch einmal, den die Bücher dämmten das Geräusch ab, bis es vollkommen verschluckt wurde. Arctus sah sich um, jemand anderes hatte den Raum betreten. Dessen weite Robe schlang sich um einen Sessel, auch dieser Bewohner war vollkommen vertieft in seine Lektüre. War das irgendein Zauber hier? Vertieft sein? Jedenfalls wollte Arctus den mächtig und weiße aussehenden Mann nicht weiter im geringsten stören, so lief er, auf Zehenspitzen, aus der Bibliothek heraus. Der Eingang war weit entfernt und noch bevor er den Raum hatte verlassen können, wurde sein Platz gereinigt. Das Buch schwebte wieder ins Regal und der Rest tuckerte auf einem Tablett ebenfalls aus dem Raum. Als er den ersten Schritt aus der Türschwelle wagte, hatte er das Gefühl, dass sich der Raum hinter ihm zusammenzog. Er blickte sich um. War die Bibliothek vorhins nicht viel größer gewesen? Axelzuckend begab er sich weiter, über die Läufer, die auf dem Boden ihre Wege zogen, zur Küche. Dort lies er kurz seine Gedanken lesen und begab sich auf sein Zimmer. Als er am Zielort ankam, bemerkte er, dass seine Wünsche bereits erfüllt wurde. Auf dem Nachttisch stand ein frischer, heißer, noch qualmender Tee mit einer Schüssel voll mit Keksen. Arctus sprang aufs Bett, was den Aufprall mit einem kleinen Quitschen bestätigte. Nach dem warmen Getränk und der äußerst nahrhaften Speise, zog er sich die Decke bis zum Kinn und schlief ein. Die Träume waren immer noch bei diesen Bären, die nicht aus seinem kleinen Kopf entweichen wollten...



05.04.2003 13:32#367
Trulek In einem günstigen Moment hatten Trulek und Angroth sich zu der Kastelltür vorgeschlagen und das alte Mauerwerk betreten. Ihre Schritte hallten durch den Empfangsraum, die Statue die das Gold als Gabe empfing beugte sich zu ihnen vor und ihre Augen leuchteten magisch purpurn. Angroth nickte kurz angebunden und kramte einige Goldstücke aus seinem Beutel, legte sie in die steinerne Hand. Gemächlich schloss sie sich wieder, die Statue zog sich wieder auf ihren Sockel zurück und nahm ihre statische Form ein, die Augen verloschen glühend. Die beiden nun liefen langsam in einen der unzähligen Gänge und Angroth erzählte einiges über die Magischen Hallen, da Trulek nie zuvor hier gewesen war: "Pass auf; das ist das Kastell, Heimat der Schwarzmagier Beliars, des dunklen Gottes.
Angroth

Angroth erzählte Trulek allerlei Dinge über das Kastell und führte ihn ein bisschen umher. trulek war beeindruckt und konnte es nicht in Worte fassen was er dort sah. Schon die Statue am Eingang, der Angroth Gold gegeben hatte und die beiden Untoten am großen Tor. Wirklich seltsam, Trulek fragte sich wie man hier wohnen konnte, ohne jede Nacht Alpträume zu haben. Ihm war da seine Hütte im Pyramidental viel lieber und angenehmer. Er fragte sich wie es Angroth erging aber er kannte das ja schon, diese alten unwirklichen Gemäuer.Es war sehr still und jeder Schritt den sie taten, hallte auf dem Boden der großen Halle. Trulek konnte es genau mitverfolgen: Erst der Laut der Stiefel auf dem harten Boden, dann der Hall und schließlich Stille. Eigentlich war das ja recht normal aber hier kam es ihm anders vor, irgendwie unwirklich.Der hohe Novize schüttelte sämtliche Gedanken ab und schritt nun etwas lässiger daher. Es musste ja nicht alles schlimmer gemacht werden als es war. Trulek versuchte sich mehr auf das Aussehen der Halle zu konzentrieren, ja er studierte sie förmlich und speicherte die Sachen im Kopf ab.

Trulek



05.04.2003 13:52#368
Don-Esteban Es wahr früh. Der Magier lag auf einem Stapel Bücher. Das Knurren seines Magens hatte ihn geweckt. Er blickte auf das Buch, das ihm als Kopfkissen gedient hatte. Das Tagebuch eines alten Feuermagiers namens !cks. ( ;-) )Es beschrieb, wie die Feuermagier versucht hatten einen Zauber umzukehren, ohne zu wissen, was für ein Zauber dies überhaupt war. Es ging wohl um einen verstorbenen Magier der irgendwie die Tür zum Weinkeller verschlossen hatte, kurz bevor er starb. Mit einem Wort: Die Feuermagier waren in großer Not.* Sie flehten wie üblich zu Innos und als das nichts half ausnahmesweise auch mal zu Adanos. Und als die Zahl seiner Jünger durch das mangelnde Weinangebot immer weiter zurück ging, erhörte Innos sie, und um seiner Jünger Zahl nicht weiter zu senken und gab er ihnen eine Universalgegenzauber-Spruchrolle.Man mußte ihn dort ausführen wo der ursprüngliche Zauber gesprochen wurde und auf das Objekt richten das bezaubert wurde. Die Feuermagier eilten damals zum Gemach des Verstorbenen, machten sich bereit, den Zauer umzukehren. Doch siehe da, auf dem Tisch im Zimmer lag ein Schlüssel. Sie nahmen ihn, gingen in der Keller und er passte in die Tür.
Die Spruchrolle, die nun nicht mehr gebraucht wurde, brachten sie in die Bibliothek. Doch am nächsten Tag, als die ersten nach der durchzechten Nacht aufstanden, wußte keiner von ihnen, wo sie die Spruchrolle abgelegt hatten.Unter T wie Türschlüssel?
Unter W wie Wein ?
Unter U wie Umkehrzauber?
Oder sogar unter F wie Verschiedenes?
Die Feuermagier waren verwirrt. Aber da sie außerdem glücklich über den wiedergefundenen Zugang zum Weinkeller waren, dachten sie nicht länger darüber nach und so verging die Erinnerung an die schlimme weinlose Zeit und mit ihr ebenso die an die Zauberrolle.
Don-Esteban wußte es: Das war der Schlüssel. Damit konnte es gehen. Zweifellos wurde der Zauber von Maleks Pentagram aus aufgerufen. Aber auf welches Objekt?Das wußte er nicht. Es befand sich wohl im Kastell, aber das war groß. Da erinnerte er sich. Irgendwann letzte Nacht hatte er etwas gelesen. Ein Zauber wurde ausgeweitet, indem mehrere Magier ihre Kraft vereinten. Wen man genug Magier zusammenbringen könnte, konnte er den Zauber sprechen und die Magier konnten ihn erweitern. So würde er im ganzen Kastell wirken, egal wo sich das Objekt befand.
Das war es. So ging es. Jetzt brauchte er er nur noch die Spruchrolle aus dem Innoskloster.
Sollte er selbst gehen? Sollte er lieber jemanden schicken, sie zu holen? Würde er jemand anderem diese Sache anvertrauen können? Nein, er beschloß, selbst zu gehen. Die Innosmagier würden wohl eher ihn einlassen, als irgendeinen Lehrling.Kurze Zeit später verließ er das Kastell.



*Ok, eigentlich sechs Worte, aber wenn man schreibt "um es in sechs Worten zu sagen" klingt das mistig. Es ist also nur eine Metapher. Metaphern haben nichts mit Mathematik oder Logik zu tun.



05.04.2003 20:50#369
Angroth Angroth und Trulek hatten sich noch ein wenig umgesehen und dem jungen Lehrmeister wurde alles detailgetreu erklärt. Sie hatten den Abend und die Nacht dann Schlussendlich im Refektorium verbracht, ein gutes Bier zu einem vorzüglichen Braten genossen. Dabei war Trulek von Angroth noch etwas zu dem Kastell erzählt, im allgemeinen zu seinen vielen Räumen die möglicherweise immer noch unentdeckt waren. Er sprach: "Dies Bauwerk ist schon Jahrhunderte, wenn nicht gar tausende Jahre alt, zumindest ist es vor der Zeit Rhobars I. entstanden, ich glaube früher haben hier Mönche gelebt bevor die Schwarzmagier sich niederließen. Und das seltsamste ist, dieser Bau befand sich vor dem Fall der Barriere dort, wo heute der Vulkan im Minental steht. Irgendwie hat wohl die magische Kraft der Schwarzmagier den Bau an diesen neuen Ort versetzt. Wie du sicher weisst studieren diese seltsamen Zeitgenossen die Schwarze Magie ihres Gottes Beliars, des Herrn der Unterwelt. Seine Anhänger hier leben in den Gemächern ein Stockwerk über uns, zumindest glaube ich das. Denn jeden Tag verändert dies magisch durchsetzte Steingebilde seine Konstruktion und es ist wohl nicht selten passiert das ein Bewohner hier im dritten Stockwerk schlafen ging und drunten im ersten aufwachte, sein Bett in der Tür stehend. Auch vermag man zu erkennen das der Turm seinen Standort wechselt, achte demnächst wenn du vorbeikommst einmal auf seine Position."
Trulek schaute ungläubig, doch der Schwertmeister führte fort: "Du kannst es mir glauben, wir werden es ja sehen wenn wir gehen. Eines weiss ich trotz allem mit Bestimmtheit: Die Bibliothek befindet sich ebenerdig, sie verlässt den Ort glaube ich nie. Und der Innenhof mit seinem freundlichen Klima und den immergrünen Wiesen ist auch immer am selben Fleck, was sich aus dem Wort Innenhof ja schließen lässt." Scheinbar war Angroth der einzige der über seine Worte kichern konnte, doch was solls? Ohne das sie es bemerkten war die Nacht vergangen und sie waren dem nächsten Abend entgegengegangen. Trulek wollte den Innenhof gerne einmal sehen, ein Dämon kam heran und fragte ob er nicht zeigen sollte wo sie hinwollten, denn der Weg hatte sich geändert. Die beiden runzelten die Stirn, ein stechender Schmerz überwand sie. Es erübrigte sich nun für Angroth Trulek vor den Dämonen zu warnen, er hatte gemerkt das ihre Sprach auf der Mentalen Ebene vonstatten ging.
Sie ließen sich von dem Unnatürlichen Wesen bringen, es wirbelte mit seinen schweren, ledernen Flügeln Staub von den Gemälderahmen auf. Der Gang den sie beschritten schien lange nicht benutzt, dabei war der gestern noch wunderbar rein und klar, seine schwarzen und weißen Bodenkacheln hatten geglänzt, doch nicht diese. Der Brauer sah triumphierend zu Trulek, nun musste er es glauben. Dann endlich waren sie im Innenhof und eine Überraschung bot sich den beiden, denn Gardiff saß dort und sprach mit einem Felldings, völlig darin vertieft. Langsam schritten die beiden hinzu und der Dämon verschwand wieder. Angroth sagte: "Na wenn ich den mal nicht kenne!"



05.04.2003 21:32#370
Waldläufer Das Frettchen saß auf der flachen Hand des Gildenlosen, welche jener knapp vor seinem Gesicht hielt und mit dem Tierchen sprach. So mancher der Gardiff sehen mochte würde denken der junge Jäger wäre nicht ganz bei Sinnen doch Vex schien seinen großen Freund zu verstehen. Zumindest legte das Frettchen das Köpfchen auf die Seite und sah den jungen Vagabund mit den schwarzen Knopfaugen an. So also total in das Reden mit seinem kleinen Gefährten vertieft merkte Gardiff nicht wie die zwei Sumpfler sich näherten und erst auf die Anrede von Angroth wand der Gildenlose den zweien seinen Kopf zu und blinzelte sie an. „Na wenn die Stimme nicht zu meinem Freund Angroth gehört...“ schmunzelte Gardiff und lies das Frettchen in seinem Brustbeutel verschwinden. Darauf rappelte er sich auf und trat den bei den mit ausgestreckter Hand entgegen. „Dem Schläfer zum Gruß“ begrüßte der Barde die beiden Novizen und schüttete ihre Hände. Dann sah er sich um und wand er sich an Angroth „Schön dich wieder zusehen mein Freund, wie ist es dir in Gothar ergangen und ...“ noch einmal Streiften die Blicke des Gildenlosen durch den Innenhof des Kastells „... wo ist Cara ? Hast du die kleine mal wieder im Sumpf gelassen?“



05.04.2003 22:11#371
Angroth Die Frage machte den Sumpfler etwas stutzig über die Begrüßung hinaus, jetzt wurde er an seinen jüngsten Verlust erinnert. Er brachte jedoch kein Wort über die Lippen, sein Blick wurde nur wieder leer, sein geistiges Auge sah in die Vergangenheit, er spürte den Schmerz im Rücken, sah den Dämonen vor sich, und hörte die kleine schreien und erschlafft zu Boden fallen. Er schüttelte die Erinnerung ab und sah wieder zu Gardiff, brachte trotzdem keinen Ton heraus. Nur schüttelte er den Kopf, ging an dem Jäger vorbei und warf auch alle vorgenommenen Fragen über den haufen. Er war wieder an Cara erinnert, er musste sich abreagieren. Mit gleißend hellem Ton riss er sein Bastardschwert aus dem Gürtel und begann mit seinen Kombinationen, fing einfach an zu trainieren. Er überlegte Fieberhaft, ihm fiel dennoch nichts ein was zu erwähnen Wert war.


06.04.2003 00:43#372
Waldläufer Verdutzt sah sich Gardiff nach dem Freund um und wand dann zu Trulek um „Hab ich was falsche gefragt ?“ Der Novize hüllte sich in Schweigen und sah sich die moosbewachsenen Mauern des Innenhofs an. Von ihm würde der Barde wahrscheinlich also auch nicht viel erfahren und der Gildenlose ließ sich wieder an der Mauer hinab zum Erdboden gleiten. Mit wachem Blick folgte er den Übungen des Freundes welcher ohne Zweifel um einiges in der Kunst des Schwertkampfes gewachsen war. Bilder tauchen vor dem Auge des jungen Vagabund auf, Bilder von der Zeit als Angroth neu in der Barriere gewesen war. Ein junge Mann ungeschickt mit dem Schwert welchem Gardiff hin und wieder einen Tipp gegeben hat damit Angroth sich letzten Endes nicht selbst die Ohren abschnitt. Doch nun war der Novize um weites besser, schneller, geschickter und präziser und dem Gildenlosen bestimmt fast ebenbürtig. Doch waren auch viele Veränderungen in dem Freund vor gegangen und eine schien nicht besonders lang verstrichen zu sein.
Eine Weile sah sich Gardiff die Attacken des Sumpflers mit an und bemerkte das verbitterte Gesicht des Freundes, voller Wut und Hass auf einen unsichtbaren Feind einschlagen. „Was ist dir wiederfahren mein Freund als du auf fernen Pfaden wandeltest?“ murmelte Gardiff leise vor sich hin als er weiter den mit sich kämpfenden Angroth sah. Ohne recht zu wissen was er tat schwang sich der Gildenlose auf huschte auf den Freund zu und darauf wurde ein Klirren, Metall auf Metall laut. Geschickt hatte Gardiff die Klinge des Freundes geblockt und sah ihm in die Augen. „Du musst mir nicht erzählen was vorgefallen ist, nach deinem Handeln zuurteilen war es grauenhaft, aber hör auf die Klinge so energisch zu schwingen. Ein Kämpfer braucht einen freien Kopf doch deiner schein getrübt mit Sorgen und Erinnerungen also steck deine Waffe weg, nicht das du jemandem in Raserei noch ein Leid zufügst.“ der Barde grinste und hielt dem etwas verschwitzten Novizen seinen Wasserschlauch hin. „Hier nimm einen Schluck!“



06.04.2003 01:10#373
Angroth Angroth starrte auf den Schlauch und wischte sich die Stirn vom Schweiße frei. Er brauchte nicht lange, dann stieß er den Schlauch von sich, wollte es nicht annehmen. Er sah Gardiff in die Augen, steckte sein Schwert weg und setzte für einen kurzen Moment ein sehr übertrieben gekünsteltes Lächeln auf, bekundete sein Amüsement ironisch und wandte sich wieder ab. Voller Zorn, dem er sich hingab, warf er den Kopf in den nacken und sah in den Himmel, auf die kleine Sichel des Mondes und stemmte die Fäuste in die Hüften, atmete tief durch. Sein ganzer Körper bebte aber er sträubte sich nicht dagegen. Des Schläfers weise und unfassbare Stimme klang durch seine Ohren, er erinnerte sich an sie. "Sei nicht zornig, gönne dem bösen nicht seinen Sieg. Du hast nicht die Kraft dir dies zu leisten, denke bevor du handelst!" Er nickte, obwohl kein Wort gesprochen ward. Der hohe Novize schürzte die Lippen und senkte den Blick auf das saftig grün, er hob an zu sprechen:
"Nun, ich will es dir sagen, und ich sage dir mehr! Zum einen hör auf mich zu spotten, Hass und Wut können mächtige Verbündete sein, es gibt andere Wege als den der Defensive, das weiss ich jetzt! Und was ich dir über Gorthar zu berichten habe wird nicht sehr erfreulich sein, es war dies auch nicht für mich." Er hob den Blick wieder und sah von Gardiff zu Trulek und zurück. Nun wandte er seinen ganzen Körper ihnen zu, seine Augen gingen kurz ins Leere, er suchte nach einem Anfang. Dann endlich hatte er sich gefasst und war bereit, gebot den anderen aber sich zu setzen.
Langsam fing er an: "Ich weiss ihr beide kennt Cara sehr lange, fast ebenso lange wie ich. Ich weiss auch dass du, Trulek, lange Zeit auf sie Acht gegeben hast als ich in den Kerkern der Feuermagier gesessen habe. Du Gardiff warst immer gut zu ihr und hattest sicher ebenso viel Freude an ihr wie du an deinem neuen Begleiter haben wirst. Doch was ich nun sagen werde ist nicht schön, es klingt für unsere Ohren und unseren Verstand nicht Fassbar, ich habe es kaum bis jetzt als Wirklichkeit annehmen können.
Meine Reise durch das Südland, das Land meiner Vorväter, war hinsichtlich der Suche nach den Mördern meiner Mutter erfolgreich. Nach langem Suchen über mehrere Tage, an denen ich mich auch Angriffen von einheimischen erwehren musste, kam ich zu der Legendären Ebene der Schlachten, wo Dämonen ihre Zwistigkeiten unter Entfesselung enormer Magischer Ressourcen ausgetragen haben. Diesen Ort besuchte ich, Krieger war sogar kurz mit mir, rettete mein Leben vor einem Steingolem. Als ich einige Tage vergeblich nun alleine gesucht hatte nach einem Versteck streckte mich etwas nieder, und der Rauch am Himmel öffnete sich, Feuer fiel vom Himmel. Der Boden blutete ebenfalls, Aschesäulen rangen sich empor wo vor Minuten noch fester Stein war. Ich hatte mich schon totgeglaubt als ein Winseln mich aufmerksam werden ließ. Vor mir schwebte ein Dämon, er war nicht wie die anderen. Er schwebte nicht mit Flügeln, er trug ein Runenübersätes Gewand aus Schwarzer Seide, sein Gesicht war dunkel und drohend, nicht Menschlich und nicht Übernatürlich. Dieses Monstrum mit seiner Unendlichen Macht tötete Cara mit einem Fingerschnippsen und schickte mich heim. Er wollte das ich wiederkäme wenn ich berei dazu wäre, doch sagte er mir nicht wo er dann zu finden sei. Es macht alles keinen Sinn!"
Er schüttelte den Kopf und lief ein paar Schritte, fasste sich an die Stirn und atmete durch. "Das ergibt keinen Sinn...." Er murmelte weiter, langsam kehrte er in sich.



06.04.2003 01:27#374
Trulek Der hohe Novize wollte sich erstmal nicht einmischen aber dann konnte er sich doch nicht davon abhalten. Er näherte sich nun den beiden anderen. Angroth schien irgend etwas zu erzählen und das interessierte ihn. Geschichten von anderen hörte er immer gern, auch wenn sie traurig oder schrecklich waren, er mochte es. Angroth bat Gardiff und Trulek sich erstmal zu setzen, was sie auf sein Geheiß taten. Dann holte Angroth tief Luft unf fing an seine Geschichte zu erzählen. Es war wahrlich nicht sehr schönes was er dort unten in den Südlanden erlebt hatte und Trulek konnte verstehen, warum er erst nicht darüber sprechen wollte. Als Angroth etwas von Dämonen erzählte schauerte es Trulek schon. Hier im Kastell gab es von denen zur genüge. Aber wahrscheinlich, und so hatte er auch festgestellt, waren diese hier im Kastell eher gutmütig. Das konnte man von denen dort in Gorthar wohl nicht sagen. Auch Trulek bedauerte den Tod von Cara sehr, denn er mochte sie sehr und konnte sich noch genau ihr Bild vorstellen. Da alle irgendwie nachdachten und es viel zu still im Innenhof war, ergriff Trulek das Wort.

Wie meinst du das? Du hast etwas davon gesagt, dass es keinen Sinnergibt aber das kann nicht sein. Alles hat einen Sinn, man muss nur erst einmal rausfinden welchen und das ist wohl das schwerste. Du vermagst darin keinen Sinn zu sehen aber du musst danach suchen, auch wenn es schwer fällt und gib nicht auf
Trulek kam sich schon irgendwie komisch vor. Normal sagte er anderen ja nicht seine Meinung aber er wollte irgendwie die Stimmung auflockern, die zwischen den dreien herschte. Aber leider lieb sein Versuch erfolglos, die Stimmung blieb düster, genau wie die Nacht. Nur das Licht des Mondes erhellte den großen Innenhof. Mit einem lauten Gähnen deutete der hohe Novize dann darauf gin, dass er müde war.



06.04.2003 02:02#375
Waldläufer „Das war es also gewesen weshalb er so neben sich stand....“ murmelte Gardiff vor sich hin und musterte den Novizen scharf. Der Verlust seiner Familie hatte den Freund schon immer sehr verbittert, doch nun noch das Ableben seiner Gefährtin welches von den Dämonen herbeigeführt wurde welcher schon fast die gesamte Ruchká-Sippe auf dem Kerbholz hatte schien den Freund kraftvoll in den Abgrund aus Wut, Hass und bestimmt auch Verzweiflung zustürzen. Der Barde hoffte das dieser Zustand des Freundes nicht soweit ging das er sich nicht auffangen und herausziehen lies aus diesem Abgrund. Denn würde der Freund einmal richtig im Fall sein wäre es schwer ihn zuretten.
Betroffen schweigend saß Gardiff vor Angroth. Hinter seiner Stirn arbeitete es. Zum einen huschten hier und da Bilder der Wölfin, welche Angroth noch vor einigen Wochen begleitet hatte, im Geiste des jungen Jägers herum und erinnerten ihn an das junge und aufgeweckte Tier was von ihnen gegangen war. Doch war das nicht das einzige was ihn beschäftigte, warum jagte ein Dämon alle Mitglieder einer Sippe? Oder quälte sie um sie beim nächsten Mal dann zu töten? Der Gildenlose wusste nichts vom Denken der Dämonen doch gab es in diesem Gemäuer bestimmt jemanden der ihn aufklären konnte, doch dazu später. Flink sprang Gardiff auf und lehnte sich nun an die weiche moosige Innenhofwand. Mein Freund, ich habe dich nicht verspottet und was Hass und Wut angeht so mag es sein das sie mächtige Begleiter sind, doch sind die, die sich mit ihnen Verbünden nicht Menschen die lange und glücklich leben. Sie führen zu raschem und meist unüberlegtem Handeln. Ich glaube ich muss dir nicht erzählen was mit vorschnellhandelnden Kämpfer passiert oder ? Auch muss man nicht gleich einen defensiven Weg gehen wenn man nicht mit ihnen im Bunde ist, Tapferkeit, Tatenkraft und auch Zuneigung können sehr wohl Anhänger auf dem Weg der Offensive sein. Beide unterscheiden sich lediglich von den absichten die man mit ihnen verfolgt. Hass und Wut dürften selten gutes bedeuten, Tapferkeit und Zuneigung dagegen schon.“ der Barde tat einen tiefen Schluck aus seinem Wasserschlauch und sah Angroth an. Würde der Freund erkennen das Hass kein Gefühl war mit dem es sich lange angenehm leben lies ?



06.04.2003 02:28#376
Angroth "Nein, du ahnst nicht was Tod und Leid, Hass und Wut alles erreichen wo das gute im Menschen versagt! Im Grunde ersteht alles nur aus den Aggressionen, das musst du einsehen! Ich verzweifle auch ganz sicher nicht daran, das kannst du Gewissentlich feststellen." Angroth schnitt schnell in das Reden des Jägers, er konnte sich derlei nicht anhören ohne einen Brechreiz unterdrücken zu müssen. Was blieb ihm denn in dieser Welt wenn nicht das was er mehr als einmal erfahren musste? Der Glaube und der Zorn, dies war alles was er besaß. Er würde ein Templer werden, er würde heiligen Zorn über seine Feinde bringen und im Namen des Schläfers richten über seine Feinde, in seinem Namen!
Die Wut war sein verbündeter, das Gute dem er so oft zugesprochen hatte war nicht halb so erfolgreich gewesen. Hätte er von Anfang an seinen Zorn gelebt so wäre das Treffen anders verlaufen, der Dämon wäre sicherlich nicht mehr in dieser Dimension zu finden. Er schüttelte sein Haupt und er sah auf Gardiff. Truleks Worte schossen ihm durch den Sinn und er presste eine Antwort hervor. "Nein, es gibt keinen Sinn. Was haben die Orks, der Krieg und alles zusammen mit diesem Wesen zu tun? das passt nicht. Auch wird ein Dämon nirgendwo überliefert in unserer Geschichte, die Ruchká führten nur Krieg gegen Orks, das war alles." Er ballte die Faust, sein Blick ging zu seiner Hand. Er konnte seine Knöchel weiss hervorgetreten sehen, so Zornentbrannt hatte er sie geschlossen. Er dachte laut: "Zorn besitze ich, sonst nichts."



06.04.2003 02:56#377
Waldläufer Enttäuscht schüttelte Gardiff den Kopf, das war nicht der Angroth den er mal kannte. Ein Mann der seinen Zorn mit dem Schwert abreagierte war kein guter Mensch. Sollte er es lieber mit den bloßen Fäusten tun, gegen eine Wandschlagen und spüren wie weh ungehemmter Zorn tat. Doch war sich Gardiff sicher das der Freund, aus ohne das er gegen etwas schlug, Schmerzen haben würde. Schmerzen in Geist und Seele die ihm sagen würden das Zorn nicht der Weg war den Angroth Ruchkà, der Brauer der Sumpfbruderschaft, gehen sollte.
Noch einmal ein enttäuschtest und ratloses Kopfschütteln bei dem sich der Gildenlose ab wand, in die Tasche griff und ein Fetzchen Fleisch hervor holte, welches kurz vorgekaut, in das Brustbeutelchen und in das Mäulchen des Frettchen wanderte. Nachdenklich massierte Gardiff seien Nackenansatz und sah zum Himmel empor. Vieles hatte sich also verändert seit dem sie sich das letzte mal getrennt hatten. „Hoffentlich geht es Krieger gut ...“ flüsterte der Barde vor sich hin als er sich erinnerte das Krieger auch in Gothar gewesen war. Leicht das Frettchen durch den Brustbeutel streichelnd drehte sich Gardiff herum und machte einige langsame Schritte auf Angroth zu. „Ich kannte mal einen Menschen der hätte sich meine Worte zu Herzen genommen aber du wirst wissen was du tust, oder das Leben wird dir zeigen das du den falschen Weg eingeschlagen hast.“ Wort für Wort war Gardiff leiser geworden und war immer näher an den Novizen heran getreten so das am Ende des Satzes das Brustbeutelchen des Gildenlosen fast den Novizen streifte und Gardiff dem Freund fest in die Augen sah. „Zorn ist keine Lösung!“ entwich es den Lippen des Jägers noch leiser und darauf wand er Angroth den Rücken zu.



06.04.2003 03:38#378
Angroth Angroth sah wie Gardiff sich langsam fortbewegte und Trulek fassungslos daneben stand. Er wurde Zeuge eines Streits zwischen zwei doch recht guten Freunden, und sicher schmerzte es auch ihn. Dennoch stand er versteinert da und sah nur zu, unfähig etwas zu unternehmen. Der hohe Novize aber sah nur mit flammenden Augen hinter Gardiff her, trotzig war sein Gesichtsausdruck. Jetzt verließ ihn sogar sein Freund, von dem er sich Unterstützung erhofft hatte. Doch alles was der erzählte war nur etwas von klarem Verstand und Ruhe, was im Namen des Schläfers wollte er eigentlich? Er hatte einfach keine Ahnung davon was wirklich in der Welt passierte, er war eben nur ein kleiner Gildenloser der nicht wirklich einen Bezug zu anderen Menschen aufbauen konnte, das war alles! Und das Sinnlose Geschwafel hätte er sich auch im Kloster Innos´ anhören können, die hätten nichts anderes dahergesagt! Doch er war ein Diener des Schläfers, er würde auch so handeln.
Sein tun würde kalkulierter Zorn, kontrollierte Wut und immenser Hass verkörpern, er würde dem Dämon das geben was er wollte, dann würde er auch vernichtet werden! Gardiff entfernte sich weiter, Angroth schrie ihm hinterher, so das es von allen Wänden widerhallte und sich schrecklich anhörte: "Geh du nur! Verkriech dich wieder und überlass mir meine Sorgen, ich habe es nicht nötig mich von einem Heiden unterstützen zu lassen! Und merke dir: Ich habe mich in dir getäuscht, und du kannst dich glücklich schätzen dass ich dich nicht auf der Stelle TÖTE!" Er riss sein Schwert aus dem Gurt, ging in Kampfstellung, sein Körper pulsierte vor Zorn und Blut donnerte durch seine Venen das er es in den Ohren rauschen hörte. Trulek reagierte sofort, er zückte seinen Bogen und nur einen Augenschlag später war auch schon ein Pfeil angelegt, nur wusste der arme Mann nicht auf wen er zielen sollte, denn er war nicht mit Angroth einverstanden, doch war er ein Glaubensbruder! Aus tiefliegenden Augen sah Angroth seinen Freund an.



06.04.2003 03:56#379
Waldläufer „So weit ist es mit ihm also schon ...“ murmelte Gardiff vor sich hin und schlurfte weiter, unbeirrt von dem Geschrei des Freundes, nahm sein Bündel auf, schulterte es und strebte dann dem Torbogen entgegen welcher den Gildenlosen wieder ins Innere des Kastells führen würde. Wie eine Sturmflut brach Angroths Geschrei über dem Gildenlosen zusammen doch es verfehlte seine Wirkung und steigerte eher das Mitgefühl des Barden mit dem alten Freund als den Hass auf ihn.
Schon war Gardiff am Torbogen und blickte noch ein mal über die Schulter zurück. Angroth gipfelte gerade in seiner Wut und riss unkontrolliert sein Schwert hervor. „In deinem Zustand würde ich die Klinge stecken lassen, Angroth mein Freund, ich hab die schon gesagt warum und ein Novize ohne Ohren sieht bestimmt seltsam aus.“ Gardiff musste grinsen „Ich hoffe du reagierst dich bis zu unserem nächsten Zusammentreffen etwas ab und schrei nicht mehr so rum es ist zu nachtschlafender Zeit nicht angebracht in Innenhöfen Radau zumachen. Das verärgert nur die Bewohner so weit sie da sind.“ das Grinsen des Gildenlosen wich einem provokativem Blick welcher Angroth fest in die Augen fasste. „ Und wer sich hier in wem getäuscht hat werden wir noch sehen“ Ohne weitere Reaktionen von den Novizen ab zuwarten verschmolz Gardiff mit der Dunkelheit des Durchgangs und strebte durch das Gewirr von Gängen zu seiner und Arctus Schlafkammer wo er sich in ein Bett packte, nicht darauf achtend ob der Junge da war oder nicht. „Angroth wir schon wieder zu Besinnung kommen ..“ sprach der Gildenlose noch kurz zu dem Frettchen was aus dem Beutelchen an einer Stuhllehne lugte und dann umfing den Barden auch schon die wollige Geborgenheit des Schlafes.



06.04.2003 04:10#380
Angroth Trulek hatte sich ebenfalls zum gehen angeschickt und war in ein Gemach gebracht worden, wollte dies nicht mit ansehen. Gardiff und Trulek waren nun also von dannen.
Angroth kanalisierte seine Wut in einem lauten und unbändigen Schrei, tief und bedrohlich, beinahe einen Ork übertreffend. Seine Gedanken waren von Wut und Hass überwunden, er war in schierer Raserei. Ein Dienerdämon kam heran, scheinbar durch die verwirrten Gedanken herangerufen. Der Kopfschmerz in Angroth´s Kopf ließ ihn dann vollkommen die Besinnung verlieren als das Wesen zu ihm sprach und ihn aufforderte nicht so zu schreien. Wieder brüllte er, seine Klinge blitzte im Mondlicht und fuhr hernieder, wieder und wieder. Dann stieß er noch einmal zu, der Dämon rutschte an der Klinge bis zu der Faust am Handschutz herunter.
Das Blut hämmerte, er hörte es stärker als alle anderen Geräusche um ihn herum, er ließ die Waffe fallen, der Dämon allerdings schwebte ganz unbeiindruckt vor ihm. Fast schien es, als blickte er voller Mitleid auf den Mann. Doch das bemerkte Angroth gar nicht. Seine Hände hielten den Kopf, der beinahe zu zerspringen drohte. Die Wutschreie wichen denen des Schmerzes, aber auch sie verstummten, Ruhe kehrte ein. Der Sumpfler ging in die Knie, er schüttelte sich immer wieder und hielt den Kopf. Dann fiel er auf die Seite, lag da, Stille. Sein Blick ging zum Mond droben am Firmament. Die Nachtruhe wurde ein letztes Mal gestört, heiseres Kichern erscholl, hallte wider und verfielfältigte sich, der Innenhof glich einem Tollhaus. Der Schmerz ließ nach, Ruhe überkam ihn. Er hörte zuletzt noch sein eigenes Kichern, erschreckte sich und war doch zu müde um wach zu bleiben. Er glitt in einen unruhigen Schlaf, mitten auf der Wiese des Innenhofes.



06.04.2003 13:09#381
Arctus Der Nebel war dicht, doch die blaue Robe zerschnitt das Weis und hervor trat ein kleiner Junge, dessen Augen der Umgebung einen fürchterlichen blau Ton gaben. So klein, so schwach und so wehrlos sah er aus, doch das innere in ihm Glitt einem Sturm, einem Sturm, der alles mit sich reißen konnte, ohne erbarmen, ohne Skrupel , ohne Reue. Die Füße glitten über den Boden, ohne ihn zu berühren, seine Bewegungen federleicht, der Gesandte Beliars kam seinem Ziel immer näher, näher und näher....

Weißer Atem trat hervor, in dem Zimmer war es eiskalt. Blaue Augen öffneten sich, der schwere Atem legte sich und war nun nicht mehr zu hören. Arctus zitterte, ja er schüttelte sich vor Kälte. Er musste sich bewegen, das ist das einzige, was ihn warm hält. Er schwang die Decke vom Körper, doch im nächsten Moment war es warm, angenehm warm. Was war das schon wieder für ein Zauber? War der Traum nicht schon skuriell genug? Arctus tappte durch den dunklen Raum, er hörte den Atem seines Mitbewohners, doch wecken, genauso wenig wie sprechen, wollte er nicht mit ihm. Er verließ den Raum.

Fragend sah er nach links und rechts. Zwei schier endlose Gänge, einer nach links, der andere nach rechts, nahmen vor ihm, im seichten Licht gestallt an. Wahllos schritt er in den linken Gang. Eigentlich wollte er ins Refektorium, doch wo zur Hölle war das? Plötzlich wurde es dunkel. Arctus stand da, was sollte er tun, doch schon bei seinem nächsten Schritt, drehte das Licht wieder auf. Diesmal befand er sich woanders, ja sogar vor dem Refektorium. Hatte das Kastell seinen Wunsch erhört? Er trat ein, vor ihm war abermals die lange Tafel, bereits gedeckt. Ein dampfender Druidentee stand neben einem Glas Honig, in dem ein kleiner Löffel verweilte. Arctus setze sich hin, nahm den mit Honig getränkten Löffel und ließ ihn in den Tee gleiten. Er rührte um, untermalt vom klingen der Tasse, durch das Anstoßen des Löffels. Schon im nächsten Moment war ein kleiner Schluck des Tees genommen und zu seiner Überraschung schmeckte er sogar. Ja das Kastell, oder besser gesagt seine gute Küche konnte sogar ohne einen Wunsch oder Gedanken Speisen und Tränke servieren. Langsam wärmte sich auch das Innere von Arctus wieder. Nun war ihm wieder vollkommen wohl.
Im nächsten Moment flog ein kleiner Dämon, kaum auszumachen, da seine „Hautfarbe“ schwarz war, an ihm vorbei. Ohne sich Gedanken darüber zu machen, folgte Artus ihm. Nach einigen Abbiegungen, die sich Arctus selbst nicht mehr merken konnte; hoffentlich fand er den Weg zurück; gelang er an ein geöffnetes Tor. Der Dämon war verschwunden. Doch die Gardinen, mit diesem fürchterlichen Muster wehten in den Gang hinein. Der seichte warme Wind schien von draußen zu kommen. Langsam näherte sich der Junge dem Tor. Sein Herz schlug ungewöhnlich schnell. Er lugte um die Ecke und sah zwei Männer, schlafend in einem Hof liegen, in dem es für die Jahreszeit viel zu warm war. Ein Baum erstreckte sich in dessen Mitte bis weit zum Himmel, zu dessen Fuße ein kleiner Brunnen war. Arctus traute sich nicht zum Baum, wegen der komischen Männer. Kannte er den einen? Er ging das Risiko lieber nicht ein und beobachtete das Geschehen noch ein bisschen...



06.04.2003 16:29#382
Waldläufer Einrascheln machte sich im Schlafgemach des Gildenlosen breit, welcher sich von einer Seite auf die andere rollte. Langsam hoben sich die Augenlieder des Barden und blinzelten dem Frettchen entgegen welches aus dem Beutelchen an der Stuhllehne den jungen Jäger interessiert beobachtete. Immer wieder schob es das Schnäuzchen nach vor, witterte und legte das kleine Köpfchen ein mal auf die linke dann auf die rechte Seite.
Schmunzelnd schlug Gardiff die Decke zurück und sprang aus dem Bett. Eine Schüssel mit Wasser stand neben der Tür doch Gardiff war sich fast sicher das sie gestern Nacht noch nicht da war. Wieder einmal war es die Absonderlichkeit des Kastells die den Gildenlosen beeindrucket, wer hier nicht aufpasste verlor schnell den Überblick darüber was um ihn herum geschah. Doch das sollte erst mal nicht Gardiffs Problem sein, ausgiebig wusch der junge Barde sich und legte danach seine Lederrüstung an. Zufällig schweifet der Blick des jungen Mann über das Bett welches Arctus mal belegt hatte. Es war benutzt worden doch war sich der Barde nicht sicher ob letzte nacht oder ob es doch nicht schon etwas länger her war.
Schnell packte Gardiff seine Sachen zusammen, nahm diesmal auch seine Felle mit und verließ das Gemach. Zielstrebig Folgte er den Gängen und kam an einer offenen Tür vorbei welche in einen großen Saal führte. Eine lange Tafel zog sich von einem Ende des Raums zum anderen und war gedeckt mit Tellern, Kelchen und Besteck. „Das scheint also der Speisesaal, oder Refektorium wie es die Schwarzmagier nannten.“ Staunend betrat Gardiff den Saal. Wenige dieser großen Räume hatte der Gildenlose bis jetzt erblickt und so lies sich der Barde auf einem Stuhl nieder und betrachtete das Gemäuer. Regung durchlief den Brustbeutel und schlagartig wurde der gildenlose Jäger an seinen kleinen Freund erinnert und begann zu grübeln wo er Fleisch für sein Frettchen herbekämme, als plötzlich wie von Geisterhand sich der Teller vor ihm mit Moleratfleischstreifen füllte. Ungläubig sah der Gildenlose zu und nahm sich dann ein Stück Fleisch um es zu kosten. „Lecker , probier mal Vex“ mampfte der junge Vagabund und schob dem Frettchen ein Stücken in s Maul. Dann erhob sich der Barde und fischte die Fleischstreifen vom Teller um sie in ein Beutelchen wandern zulassen. Es war Zeit das Gardiff sich wieder auf die Socken machte Angroth war noch hier und wer wusste wie er heute drauf war. Jedenfalls würde es nicht das Wohlwollen der Magier hervor rufen wenn sie die beiden hier noch in die Haar bekommen würden. Stückchen weise das Frettchen fütternd verließ der Barde den Saal und kam in die Eingangshalle. Er musste Arctus eigentlich noch finden und ihm bescheid sagen doch das würde nicht lange dauern den er erblickte den Jungen im Torbogen des Innenhofes stehen und lief leise zu ihm hin um ihm auf die Schulter zu tippen.



06.04.2003 16:59#383
Arctus Erschrocken, die Augen bis aufs äußerste aufgerissen, fuhr er herum. Wer hatte ihn bei seinen heimlichen ausspionieren entdeckt? Was sollte er sagen. Schnell sah Arctus, dass Gardiff, den er schon seit Tagen nicht mehr gesehen hatte, der Auslöser war. Das Herz schlug so laut, dass Gardiff es bestimmt hätte hören können. Verzweifelt ließ Arctus seine Stimme hallen, um das Pochen zu übertönen.

„Oh Hallo, schön dich mal wieder zu sehen. Was machst du denn hier?“, die helle Stimme hallte durch den Gang, hoffentlich bemerkten es nicht die anderen Bewohner. Panisch blickten die blauen Augen hin und her, vollkommen ahnungslos, was als nächstes zu tun sei...



06.04.2003 18:02#384
Waldläufer Gardiff legte den Zeigefinger über seine Lippen. Leise spähte er um die Ecke an der sie standen um zusehen was der Junge beobachtet hatte und als er Angroth erblickte begann er zu grinsen. „Ist schon in Ordnung sei nicht so aufgeregt wegen dem beobachten von schlafenden Leuten wird die glaube keiner den Kopf abreißen.“ Immer noch grinste der Barde schelmenhaft doch dann wandelte sich das Gesicht langsam in einen ernsten Ausdruck. „Ich weis das wir noch nicht so lange hier sind das man alle Wunder und Absonderheiten des Kastells kennen lernen kann und mir ist klar das wir während der Zeit die wir im Kastell sind nicht gerade viel mit einander gesprochen haben...“ der Barde brach ab und überlegte „Es hat sich ergeben das ich diesen Ort verlassen möchte. Du bist mit mir hier her gekommen aber ich kann dir nicht sagen das du mich weiter begleiten sollst. Wenn du willst bleib hin, ich bi n sicher das sich jemand findet der vertrauenswürdig ist und der dich wenn du willst wieder nach Khorinis begleitet.“ noch einmal blickte der Jäger in den Innenhof und vergewisserte sich das der Novize noch schlief.



06.04.2003 18:15#385
Arctus Nun leiser sprach Arctus: „Du willst weg? Ich finde diese Magie hier wirklich interessant!“ Er verstummte eine Weile. Was sollte er hier tun, ohne eine Person, auf die er zurückkommen konnte, wenn er Probleme hatte? Wie würde er sich weiterhin hier zurechtfinden? Er war ja eigenständig, doch Arctus braucht noch einen gewissen Halt. Nach den ganzen Überlegungen sprach er weiter: „Ich möchte weiter mit dir des Weges gehen!“, sein Blick wandte zu dem Tier, das Gardiff immer an seiner Brust trug, „und von seiner Seite möchte ich jetzt auch nicht weichen.“

Arctus sah noch mal in den Hof. Der Mann schien sich zu strecken. „Schnell last uns gehen“, flüsterte er zu Gardiff. Als sie wieder in der Eingangshalle angekommen waren rutschte eine Frage aus Artuss Kehle. "Sagt, kennt ihr noch andere Magier? Gibt es noch welche, die andere Magier beherrschen?“


06.04.2003 19:27#386
Waldläufer „Sicherlich gibt es noch andere Menschen die mit Magie umgehen können...“ entgegnete Gardiff auf die Frage des Jungen „Nur muss ich zugeben das ich nicht weis wo sich das Kloster des Orden Innos befindet“ gab der Gildenlose verschmitzt lächelnd zu. In seinem Gehirn drängten sich auch noch die Baals und Templer aus der Sumpfbruderschaft nach vorn und wollten erwähnt werden, doch Gardiff zog es vor die Bruderschaft erst mal nicht zu erwähnen. Wer wusste wo hin Angroth gehen würde nachdem er seine Angelegenheiten im Kastell erledigt hatte?
Unschlüssig standen die zwei in der Eingangshalle. Gardiff überlegte wen man nach dem Weg fragen könnte doch so richtig wusste er nicht an wenn er sich wenn den sollte. Er hätte in der Bibliothek nach einer Karte nachschlagen können doch er wollte so schnell wie möglich aufbrechen. „Arctus, hast du während unseres Aufenthaltes hier jemanden kennen gelernt der uns den weg zum Kloster des Ordens beschreiben könnte?“



06.04.2003 19:44#387
Arctus Plötzlich stellte sich eine bohrende Stimme in den Kopf des Jungen. Er hielt sich den kopf fest, der zu zerplatzen droht:

Gehet zurück des Weges, in Richtung der Taverne, auch genannt Tote Harpye. Von da an sind es kleine Schilder, die euch den Weg weisen werden. Lebet wohl und kommet bald wieder!

Die Stimme verhallte, die Schwingungen im Kopf Arctus nahmen ab. Gedanklich bedankte er sich bei dem hilfsbereiten Dämon. Die blauen Augen auf Gardiff gerichtet, sprach er, dass sie zur Taverne zur toten Harpye müssen. Gardiff drang es, so schnell wie möglich sich von diesem Ort zu entfernen. Irgendwas war geschehen. So gingen die beiden ungleichgroßen aus dem Kastell, wünschten den Tor noch einen schönen Tag und schlenderten davon...



07.04.2003 19:35#388
Trulek Mit einem Ruck öffnete Trulek die Augen. Er war überhaupt nicht müde und konnte ohne Mühen sofort aufstehen. Schon seltsam, denn normal war Trulek sehr schwer aus dem Bett zu kriegen. Aber es gab auch Gründe dafür, denn er hatte ziemlich lange im Bett gelegen und jetzt kam er sich ganz steif vor. Er müsste sich erstmal bewegen. Aber wo befand er sich überhaupt? Er kratze sich am Kinn und erinnerte sich dann daran, dass ihn ein Dämon hier hergebracht hatte. Dabei hatte er üble Kopfschmerzen gehabt aber war so müde gewesen und hatte nicht länger drüber nachgedacht. Jetzt aber ging es ihm blenden und er wusste auch wieder wo er war. Nur im alten Kastell und sehr selten in der freien Natur gab es Dämonen und da er sich unter einem Dach befand konnte es wohl oder übel nur das Kastell sein.
Er trat aus dem Raum und fand sich in einem hohen dunklen Gang wieder. Soweit seine Erinnerungen nicht fehlten, war er aber auf einem anderen Wege hierher gekommen. Da erinnerte sich der hohe Novize was Angroth ihm über das Kastell erzählt hatte. Nur wusste er jetzt nicht wie er hier wieder rauskam. Ein Dämon kam, wahrscheinlich von seinen Gedanken angezogen, und forderte Trulek auf ihm zu folgen. Sein Kopf fing leicht an zu schmerzen aber er war sich sicher, dass der Dämon ihn dahin führen würde wo er wollte. Nach einer Weile kamen der Dämon gefolgt von Trulek in die große Vorhalle. Das große Tor öffnete sich quitschend und Trulek bekam endlich wieder mal Tageslicht zu Gesicht. Im Innenhof des Kastells war es zwar auch hell aber Trulek war nur in der Nacht dort gewesen und somit hatte er länger kein echtes Licht mehr gesehen. Mit schnellen Schritten trat er ins Freie und schritt davon, die beiden Untoten an den großen Torflügeln beachtete er nicht.



07.04.2003 21:20#389
Angroth Die kühle Luft ließ den völlig erschöpften Mann erwachen, er blinzelte mit den Augen in das erwartete Sonnenlicht, aber da war keins. Mittlerweile war die Welt wieder in das Halbdunkel getaucht das er so verabscheute und fürchtete, zugleich aber auch liebte. Er konnte sich seine wechselhaften Gefühle bei diesen Bedingungen nur schwerlich und teilweise erklären, er verstand sich selber nicht. Zu müde im sich Gedanken um derlei zu machen stand er auf, er war dem Wahnsinn verfallen, das war ihm klar. Niemals hätte er Gardiff angebrüllt und ihn bedroht sein Leben auszulöschen, das war nicht er gewesen. Allerdings konnte er nicht zurück, er konnte nur vorwärts. Und dorthin würde er gehen, immer voran! Er hatte seinen Weg gewählt, auch wenn er es vielleicht nicht freiwillig getan, so hatte doch sein Körper es nicht verhindern können. Sein Stolz gebot ihm, nicht vor Gardiff zu kriechen, er würde nicht winseln und um Verzeihung bitten, er war doch nicht weibisch! Seine Hand ging zu seinem Schwert, dem kühlen Griff, schloss sich um den ledernen Beschlag. Die andere Hand befühlte seinen Brustpanzer, das warme Metall unter der weichen Stoffrobe, die imposante Konstruktion der metallenen Teile. Er war wahrlich weit gekommen, ging er von seinen Anfängen aus. Unerfahren und jeder Gefahr schutzlos ausgeliefert war er gewesen, sein jetzt vertriebener Freund Gardiff hatte ihn in den ersten Tagen begleitet, zusammen mit Krieger, dem ehrenwerten Templer. Damals waren die zwei noch hohe Novizen, Gardiff huldigte dem Schläfer noch und war freundlich wie eh und je.
Doch die Dinge hatten sich geändert, Krieger war Templer, Gardiff Jäger und erzählte blasphemien über den Schläfer die allein schon Grund genug waren ihn richten zu lassen, und er selbst war nun der hohe Novize. Er fühlte sich alleine, seine Freunde hatten alle verschiedene Wege eingeschlagen, so nah Krieger doch war, so fern erschien er doch. Templer zu sein bedeutete dem Schläfer direkt zu dienen, sein Recht mit Gewalt - wenn nötig - zu sprechen. Doch er selbst, Angroth Ruchká, war dem Schläfer noch nicht so nahe gekommen. War es nicht an der Zeit, endlich mehr über den Gott zu erfahren dem er diente? Zu erfahren was andere dachten, nicht was die Baal erzählten? Diese Fragen schmerzten sein gemartertes Gedächtnis, seinen Geist.
Der Schläfer wäre doch sicher bei ihm, er ließe ihn nicht alleine! Doch wo war er in den letzten Tagen? Der Sumpfler fühlte eine leere in sich, einen Abgrund seiner Seele, so düster wie der bedrohliche Nachthimmel Gorthars. Und am Grunde dieser Kluft wartete etwas auf ihn, etwas das er nicht erfahren wollte, etwas das ihn nicht erfreuen würde, ein Monstrum welches die Wahrheit versprach. Er nahm sich vor dem nachzugehen, suchte die Bibliothek auf und war für den Rest der Nacht für alle Augen unsichtbar, ausser für jene die ihn zwischen den riesenhaften Regalen suchten und wirklich finden wollten. Sie fanden ihn eingegraben an einem Tisch in einem Haufen Bücher über den Schläfer und den Glauben an die Götter.



08.04.2003 16:31#390
olirie Nach dem Essen hatten sich olirie und diego verabschiedet und waren in ihre Zimmer schlafen gegangen. Nun erwachte der Hohe Schwarzmagier wieder. Gähnend stieg er aus seinem Bett und ließ sich eine Wanne mit warmen Wasser aufstellen. Er zog seine Schlafrobe aus und setzte sich in das reinigende Nass. Als der komplette Dreck von olirie gewaschen war und das Wasser abgekühlt war, stieg er aus der Wanne und ließ sich ein Handtuch reichen. Mit diesem trocknete er sich ab und danach zog er sich eine frische Robe über. Die Wanne wurde wieder weggeräumt und olirie verließ sein Zimmer.

Die Schritte des Hohen Schwarzmagiers lenkten in Richtung des Refektoriums. In diesem angekommen setzte er sich wieder an seinen angestammten Platz und bestellte ein paar Scavengerflocken (kleine, hauchdünne Scavengerscheiben, die getrocknet wurden). Diese tat er in etwas Wasser, wo sie sich etwas vollsogen und wieder wie Schinken waren. Ein Getränk benötigte olirie nicht, das Wasser löschte den Durst zu genüge. Mit einem Löffel leerte er nun die Schüssel.


08.04.2003 16:40#391
Snizzle Als Snizzle und Burrez dem Kastell näher kamen wurden ihre Füße immer schwerer. Eine große Last schien sie zu bedrücken. Snizzle schien es als griff Beliar selbst nach ihm und auch Burrez schien sich etwas zu quälen. Snizzle zog den Mantel enger zu und versteckte nun seine gesamte Robe unter ihm. Schließlich stoppte er, ein gewaltiges Tor war in kurzer Entfernung zu sehen. Es war riesig und strahlte für Snizzle eine böse Macht aus. Ihm war klar gewesen, dass er als Diener Innos nicht ohne irgendwelche Leiden in das Herz des Kastells kommen würde aber das schreckte ihn nun nicht zurück. Jedoch war es Burrez der hinter Snizzle hervor trat und dann gegen das große Tor klopfte in der Hoffnung das ihn jemand hören würde und sie eingelassen werden würden.



08.04.2003 19:35#392
Burrez Nachdem die Beiden eine Pause vor dem Kastell des ZuX eingelegt hatten, bemerkten sie, das die Eingangstore nicht versperrt waren, also machten die beiden die Tore auf und trafen am Eingang eine seltame Figur, die einen Steindämon darstellen sollte. Soviel wie Burrez über das Kastell gehört hatte, bat der Dämon um eine Spende, ohne die man nicht eintreten dürfte. Also kramte der Hohe Novize seine ganze Tasche durch, holte einen dicken, kleinen Lederbeutel, und noch einen zweiten, von denen beide 100 Goldmünzen beinhalteten. Diese öffnete er und kippte den ganzen Inhalt auf die dafür vorgegebene Schale und wartete ab, was passieren würde. Die Münzen verschwanden! Das hiesse Burrez' Wissen nach, das sie hier willkommen wären, also passierten sie den Dämon und schritten langsam und gemählig durch die Eingangshalle. Plötzlich flatterte vor ihnen ein Dämon vorbei, beide erschracken, doch kriegten sie sich wieder ein. Es war eine ihrer Kreaturen, mit denen man auch sprechen konnte, und Burrez war auch der erste, der den Mund öffnete und diesen Dämon ansprach:

Zum Gruße, oh Dämon! Wir kommen beide im Namen des Sumpfes und sollen hier einen gewissen Horaxedus treffen, welcher einen Auftrag für uns haben sollte, soviel wir wissen. Was, er ist auf Reisen? Wir können hier wohnen, bis er da ist? Das ist sehr gutmütig von euch. Ihr werdet uns zu ...ah, diese Kopfschmerzen... ihr werdet uns also in unsre Gästezimmer geleiten? Gut wir werden folgen..
Und er winkte Snizzle mit der Hand, er solle ihnen folgen, aber er schaute noch etwas verwirrt auf den Hohen Sumpfnovizen, der wohl Selbstgespräche zu führen schien, aber er konnte ja nicht wissen, das die Dämonen über die Gedanken anderer reden. Doch da er nicht alleingelassen sein wollte, lief er schnellen Schrittes dem Dämon und seinem Begleiter hinterher, die schon etwas voraus waren. Heute haben sie genug erlebt, sie würden sich wohl als erstes schlafen legen..



10.04.2003 13:18#393
Burrez Einen ganzen Tag hatte er schon im Kastelle des ZuX verbracht, seid seiner Ankunft. Jetzt aber war es Zeit, die so bekannte und bewunderte Bibliothek zu besuchen. Nachdedm er also aus seinem Bette stieg rief er den Dämon herbei, der ihn auch hierher gebracht hatte, und fragte ihn, ob er ihn wohl zur Bibliothek geleiten könnte. Der Dämon willigte ein, dedn es war ja seine Pflicht den ZuXlern und ihren Gästen zu dienen, also führte ihn der Dämon durch die ganzen Gänge und Räume, bis sie schließlich vor einer großen Tür ankamen. An dieser Stelle verließ ihn dedr Dämon und Burrez öffnete vorsichtig die Türen und betrat die Riesenbücherei. Zu seiner Verwunderung war sie sogar größer als er davor angenommen hatte. Da er von Gerüchten und Erzählungen ungefähr wusste, wie man diese Bücherei zu bedienen hatte, stellte er sich vor einen großen Bücherschrank, machte seine Hände bereit und sprach mit klarer und deutlicher Stimme das Wort Schwertkampf und kurz darauf sah er, wie ein dickes, roteingebundenes Buch aus dem Regale glitt, herausfiel, sich wieder auffing und langsam zu Burrez schwebte. Vorsichtig nahm er es in die Hände und schlug die erste Seite auf, worauf er den Verfassernamen Causus Terrum, einen Namen aus vorigen Zeitaltern vermutlich, las. Auf der nächsten Seite begann er dann den eigentlichen Inhalt des Buches zu lesen..

Ein erfolgreicher Kämpfer hat sich auf eine Schwertart einzustellen und sich darauf zu spezialisieren. Es handelt sich um Einhand,- oder Bihandwaffen, die man auch Zweihandwaffen nennt. Das wichtigste im Kampf ist die Deckung: ist sie gebrochen, so kann man mit dem Tode rechnen. Damit dies aber nicht geschieht.....

Er war wirklich in dieses Buch vertieft und hatte für die nächsten Stunden endlich eine Beschäftigung...



10.04.2003 14:14#394
Snizzle Seit seiner Ankunft war es Snizzle nicht sehr gut gegangen. Diese innere Kälte hatte zugenommen und er fühlte sich kraftlos. Wie eine fast durchsichtige und leicht verletztliche Hülle kam er sich vor. Noch nie war er so krank gewesen und dies war keine normale Krankheit. Sie kam aus den Tiefen von Snizzles Kopf und versuchte ihn zu durchdringen. So lag Snizzle nochimmer in jenem Bett, dass ihm von dem Hausdämonen zugeteilt wurde. Burrez hatte sich schon entfernt und war warscheinlich in der Bibliothek um dort die Bücher zu studieren. Eigentlich war es das gewesen was Snizzle schon die ganze Zeit wollte, allerdings war es ihm im Moment zu elend um sich vorzubewegen.
Stattdessen lag er dort und dachte über viele Dinge nach, die ihm durch den Kopf schossen. Ein paar unwichtige, einige schmerhafte und solche die ihn schon eine ganze Zeit beschäftigt hatten. Langsam fühlte sich Snizzle etwas besser, aber er wollte nochnicht aufstehen, dafür schien er noch zu schwach zu sein. Also blieb Snizzle noch eine Weile liegen, entweder würde Burrez bald zurückkehren oder er würde sich selbst aufmachen um das Kastell zu erkunden.



10.04.2003 15:31#395
Schattendämon Ein Flirren und Sirren erhob sich in der Eingangshalle, umschwirrte die gekerbten Säulen, die Steinmetzarbeiten und die Gebölbe hoch oben, hallte von den Treppenstufen wider, sprang entsetzt vor den wilden Dämonen, die Steinmetzkunst in den Fels der Kapitelle geschlagen hatte, zurück und verband sich zu einem großen Rauschen. Lichtblitze zuckten unregelmäßig umher und wanderten zitternd an den Säulen der Hale empor. Das Pentagramm begann zu leuchten.
Im Schatten der Galerie schwebte der Schattendämon. Er wußte, wer gleich erscheinen würde. Die Linien des Pentagramms leuchteten stärker, pulsierten und sandten Lichtreflexe aus, die, wenn sich ein zufälliger Beobachter die Mühe gemacht hätte und nach oben zur Gewölbedecke hoch über seinem kopf geschaut hätte, hätte er es staunenden Auges sehen können, sich ebendort wie eine wellenbewegte Wasserfläche spiegelten und der düsteren Halle etwas unwirkliches, märchenhaftes gaben.
Doch dem Schattendämon waren solche Empfindungen fremd. Er war ein Dämon, nicht mit Dingen wie Gefühlen, Vorlieben und Abneigungen behaftet. Die kleinen zerbrechlichen Menschen und ihre Denkweise verstand er nicht und es wäre ihm auch nie im Entferntesten in den Sinn gekommen, dies überhaupt zu versuchen.Die Lichtblitze strebten ihrem Höhepunkt entgegen. Sie schossen alle in den Mittelpunkt des Raumes zurück und vereinigten sich zu einem gleißenden Ball aus purem Licht. Dann war es plötzlich wieder dunkel.



10.04.2003 15:31#396
Don-Esteban Das Kastell hate ihn wieder. Das war verdammt knapp gewesen. Beinahe hätte dieser Tinkturenpanscher ihn erkannt. In Gedanken lachte er abfällig über die Szene, als ein züngelnder Lichtblitz dem Alchimisten das letzte Haar von der Glatze gesengt hatte. Der spitze Schrei des Mannes war es fast schon alleine wert gewesen, in seine Bude einzudringen.
Eine Stimme sprach zu dem Magier. In seinem Kopf. Ah, der Schattendämon."Ja, ich glaube, ich habe es gefunden. Ich benötige nur mehr Magier." Ein stilles Lächeln.
"Du wußtest es natürlich, nehme ich an." Wer weiß, was der Schattendämon noch alles an Geheimnissen hütete.
"Aber du wirst es mir nicht verraten, nicht wahr?" Die leichten Kopfschmerzen, eine unbedeutende Nebenerscheinung, wenn man mit einem Dämonensprach, wurden stärker. Ob das seltsame Metall, das er von Rothenbergs Insel mitgebracht hatte, auch dagegen half? Obwohl, eigentlich hatte er sich schon vor langer Zeit daran gewöhnt. Jeder, der im Kastell wohnte, mußte eben auch ein kleines Opfer bringen. und wenn es nur das war...
"Ich weiß, das irgendetwas passieren wird. Ich weiß nur nicht, was. Das will ich ja gerade herausfinden", beantwortete er eine Frage des Dämonen. "Und da du es mir nicht verrätst, werde ich es selbst herausfinden müssen."Der Magier schüttelte den Kopf. Mittlerweile waren sie schon ein Stück durch die Gänge gewandert. "Nein, nein. Ich werde genug finden, keine Angst." Dann mußte er über seine eigenen, törichten Worte lächeln. angst... Konnten Wesen wie dieser Dämon überhaupt etwas mit diesem Begriff anfangen.
Dann kam ihm eine Idee. "Sag, könntest du nicht..."
Er lachte laut auf. "Oh doch, du kannst und du wirst. Du dienst dem Kastell und seinen Bewohnern und ich sage dir, daß du es tun wirst." Jetzt wurden die Kopfschmerzen unerträglich, fast drohte der Kopf, zu zerspringen. Mit einer unwirschen Handbewegung war der Dämon entlassen. Der Magier schritt alleine weiter durch die Gänge.



10.04.2003 21:09#397
Don-Esteban Nein, nein, nein. Er brauchte mehr Magier. Unbedingt. Er war in Maleks Zimmer gewesen, hatte das Pentagramm vollends freigeräumt und darüber nachgedacht, wie er denn nun den Umkehrzauber durchführen sollte. Aber eins stand fest und daran konnte niemand etwas ändern, er alleine konnte diesen Zauber nicht ausführen. Guter Rat war teuer. Das Kastell war leer. Wo die anderen Magier waren, wußte er nicht. Gab es überhaupt noch welche? Der Schattendämon hatte nichts darüber erwähnt. Doch halt, das Pyramidental mit seinen Schläferanbetern. Man mochte über diese Anhänglichkeit zu irgendeinem Dämonen, dem diese Anbetung vielleicht selber peinlich war, denken, was man wollte, doch ebendiese Anhänger des Schläfers waren jetzt vielleicht die Rettung für das Vorhaben des Schwarzmagiers. Wenn diese Spruchrolle auch Innospriester benutzen konnten, warum dann nicht erst recht die Baals des Sumpfes?
Schnell war der Raum verlassen, die Tür hinter ihm magisch verschlossen. Die Gänge zogen sich wieder endlos hin, endlich, das Pentagramm der Eingangshalle. Doch war es wirklich nötig, sich auf diese kurze Entfernung mittels erhabener Magie zu bewegen? Nein, für solch profanen Zwecke war jede Teleportrune zu schade. Und so schwenkte Don-Esteban denn auch in den Gang ein, der zum Eingangstor des Kastells führte, stieß die Torflügel weit auf, die wie imemr viel zu leise für ihre Größe knarrten und verließ das Kastell auf diesem überaus gewöhnlichen Wege, die Lamentiererei der skelette mißachtend, von denen sich wohl eins durch die Wucht des Aufpralls der Torflügel die Nase gebrochen hate, während sich das andere nach eigenem Bekunden den linken kleinen Zeh eingeklemmt hatte. Nur wenige Minuten später war der Umhang des Magiers zwischen den Bäumen am Fuße des Berges verschwunden. Und der Magier mit ihm.



10.04.2003 21:10#398
Angroth Die vergangenen Tage hatten nichts als Blasphemien hervorgebracht, die Bücher waren unglaubwürdig geschrieben und erzählten nur von Dämonen und der Bosheit. Wie konnten die Autoren es wagen derlei Geschwafel auch noch verfielfältigen zu lassen? Doch dann fand er ein Buch, das erregte seine volle Aufmerksamkeit. Es war von Orkischen Schriftrollen übertragen und in die Gemeine Sprache übersetzt worden, sie datierten auf viele Jahrhunderte vor Rhobars Zeit. Der Titel lautete: Krushak ur Rashul oder Der Schläfer und seine Geschichte.
Langsam begann Angroth die Zeilen zu lesen, das Buch war schon alt und verstaubt, er pustete den Rest Staub davon.
3. Tag
"Vor nicht allzu langer Zeit ist ein neuer Gott aufgetaucht. Wir nennen ihn den Schläfer. Er ist ein gefährliches Wesen, wir haben ihn beschworen weil wir die anderen Stämme unterwerfen wollen, sie haben sich lange genug aufgelehnt! Ich, Grash - Varrak habe lange genug dulden müssen wie meine Brüder unentschlossen Verhandlungen führen und keinen Schritt voran kamen während die Menschen sich weiterentwickelten und schon einige unserer Gebiete vereinnahmen! Wenn nicht bald etwas unternommen wird, dann besiegen uns die Menschen noch, deshalb habe ich den Schläfer gerufen."

9. Tag
"Wir haben einige Stämme mit Hilfe des Schläfers unterwerfen können, andere haben sich alleine durch diese Erfolge angeschlossen. Wir machen uns auf den Weg die Menschen zu vertreiben und Sklaven zu nehmen. Der Schläfer verlangt Opfer, wir wollen ihm Menschenfleisch geben. Wenn wir unseren Beutezug beendet haben werde ich den Bau eines Tempels veranlassen, zu Ehren unseres Gottes! "
17. Tag
"Die Menschen sind auf dem Rückzug, die restlichen Stämme haben sich uns angeschlossen, nur die Schwarzherzen wollen uns nicht beistehen. Wir werden sie vernichten und ihre Überlebenden zu unseren Sklaven nehmen. Wir haben einen der Menschen, scheinbar einen Häuptling, getötet. Er trug eine schreckliche Waffe bei sich, wir haben sie an uns genommen und werden sie bewachen."
25. Tag
"Es sind keine Menschen mehr gesehen worden, mit Ausnahme derer die sich in unserer Gefangenschaft befinden. Der Schläfer hat sie besiegt, die Stämme und Clans sind geeint. Die Schwarzherzen sind in einer Schlacht gegen die Menschen aus dem Norden gefallen, sie werden keine Gefahr mehr darstellen. Wir reisen Heim."

31. Tag
"Mit Hilfe der Sklaven geht die Arbeit rasch voran, der Fels ist schon weit zurückgetrieben und wir richten schon die ersten Hallen ein. Der Teil in dem wir Uriziel, die schreckliche Waffe versteckt haben, wird von meinem Bruder bewacht, niemand soll sie je wieder führen!"

34. Tag
"Der Tempel ist fertiggestellt, wir wol......."

Bem. d. Übersetzers: An dieser Stelle war die Schrift derart verwittert das ich nicht weiter entziffern konnte was weiter passierte. Aber da die Rolle ohnehin beinahe vollständig ausgefüllt war kann nichts wirklich wichtiges fehlen! Es folgen einige geschichtliche Hintergründe und die Einordnung von Krushak in das Götterbild der Menschen Myrthanas.

Angroth legte das Buch aus der Hand, Spekulationen über die verschiedenen Aussagen wollte er nicht lesen, verunsicherung hatte er genug erfahren. War der Schläfer ein Gott der Orks? Diese Frage stellte sich nun in ihm, die tiefe Schwärze in ihm begann sich zu lichten, er wehrte sich dagegen. Was er erfahren hatte konnte er nicht glauben, doch schien es die Wahrheit zu sein. "Unmöglich!" rief er aus. Der Schläfer konnte nicht Krushak sein, es musste einen Fehler in der Übersetzung geben. Er entließ die Bücher zurück in ihre Sparten und stützte nachdenklich seinen Kopf auf den Tisch. Der Schläfer war gütig und immer Hilfsbereit gewesen, hatte ihm den Weg gewiesen und war immer zur Stelle wenn er nicht weitergewusst hatte, aber in de letzten Tagen hatte er von ihm abgelassen, der hohe Novize war mistrauisch geworden.

Doch es ergab für ihn eine Logik, die sich in jedem gläubigen festgesetzt hätte: Der Schläfer stellte ihn auf die Probe, wollte sehen ob Angroth nicht auch selbst aus seiner Misere kommen könnte. Dazu war er bereit! Er würde seinen eigenen Weg finden, ohne die Hilfe des Schläfers, vielleicht würde er eines Tages wieder an seiner Seite stehen, vielleicht dann, wenn er ihn wieder brauchte, wenn ein Mensch nichts mehr ohne Göttlichen Beistand erreichen konnte.

Angroth schloss auch dies Werk, es flog zurück in seine Spalte und sah aus als sei es nie benutzt worden, nahtlos war der alte Zustand hergestellt, gespenstisch hatte sich neuer Staub auf die Seiten gelegt, das Buch war nie benutzt worden. Angroth Ruchká stand auf, reckte sich, hatte er doch zwei Tage nicht geruht, seine Studien dem Schläfer gewidmet um endlich mehr über ihn herauszufinden. Es hatte gut getan in der Stille der Bibliothek des Zirkels nach Antworten zu suchen, niemand hatte ihn gestört. Langsamen Schrittes verließ er den Saal, magisch schrumpfte die Räumlichkeit in seinem Rücken wieder zu realistischerer Größe herab. Ein einzelner Magier mit einigen Spruchrollen in den Händen passierte ihn, grüßte kurz angebunden. Sein Gesichtsausdruck ward dem gleichgekommen, den ein armer Buddler aus dem alten Lager gemacht hätte, wenn er sich von Gomez´ Schlägern eingeschlossen auffinden würde.

Er lief über einen der samtenen Teppiche, schaute abwesend auf die Gemälde zu beiden Seiten und ließ sich von seinen Füßen führen wo immer sie auch hinführten, seine Gedanken waren andernorts. Das Schicksal wollte es, dass er wieder zu dem Innenhof kam, sich seinem immerwarmen Klima aussetzte und dann auf eine der steinernen Bänke niederließ. Er vergrub sein Gesicht unter seinen Händen und weinte, es war ihm nicht peinlich, es war nicht schlimm. Er dachte an Gardiff, sicher hatte Angroth sich einen guten Freund abnehmen lassen durch seinen Hass, der Schläfer stellte ihm eine harte Probe.
Es würde Zeit in Anspruch nehmen den alten Zustand wieder herzustellen. Er würde sich dem Dämonen stellen müssen, seine Prüfung beenden und dann würde es auch wieder mit Gardiff und ihm bergauf gehen.

Angroth verfluchte die Welt und ihr Leid, musste aber feststellen, dass das meiste davon durch den Menschen verursacht wurde. Immer gab es Menschen die sich über alle anderen hinwegsetzten und wider Willen aller Bevölkerungen einen Krieg vom Zaun brach. Das schlimme war, dass diese Männer ihre Kriege auch gewannen und so bestätigt wurden, ihr Leid weiter verbeiten konnten. Meist wurde die Grausamkeit seinen Untertanen vorenthalten, die Loyalität sicherte er sich so. Angroth verfluchte diese Menschen, aber auch Orks und andere Kreaturen, die wo sie nur konnten Zerstörung anrichteten.
Er würde nicht zulassen das dies so fortging, er würde sich dem Wesen annehmen, das in seiner Reichweite war - der Dämon! Der hohe Novize würde einen Teil des Leids nehmen, einen Teil der Aggressoren vernichten und weiteren Tod verhindern. Ihm war bewusst, dass es nur möglich war dies zu vollbringen bediente er sich ebenfalls dieser brutalen Mittel, doch würde er Halt machen wenn er geendet hatte. Er würde sein Wort halten, seine Familie rächen und dem Schläfer dienen, seine Schuld abladen und ein freies Leben führen, hoffentlich ohne Leid und Krieg.

Er wusste die Chancen standen schlecht, doch wollte er vorbereitet sein und von seinem Ziel nicht ablassen. Er wischte sich die letzten Tränen weg und stand auf. Sein Schwert blitzte in der Sonne und floss elegant durch die Luft, leichtes Zischen begleitete das schneiden der Waffe. Die Sonne stieg langsam hinab von ihrem Thron, verschwand hinter den Türmen des Kastells.


10.04.2003 22:38#399
olirie Olirie legte den Löffel bei Seite und schob die Schale von sich. Er beschloss, nach dieser Mahlzeit einen kleinen Verdauungsspaziergang zu machen. Doch vorher lies er ersteinmal den Tisch abräumen. Als dies geschehen war verließ der Hohe Schwarzmagier das Refektorium und ging in Richtung des Innenhofes.
Im Innenhof setzte olirie sich auf eine Bank und genoss den kühlen Wind, der ihm um die Ohren pfiff. Doch irgendwie war das nicht gerade gesund, denn plötzlich spürte er seine Ohren nicht mehr. er fasste sie an und wärmte sie mit seinen Fingern, bis er letztendlich beschoss, doch wieder ins innere des Kastells zu gehen. Hier ging er in die Eingangshalle, ließ sich Stativ, Pinsel, Fraben und Leinwand geben und versuchte den Raum möglichst genau abzumalen.
Das gelang ihm allerdings überhaupt nicht, es war alles krumm und schief und sah aus, als hätte olirie es während eines Erdbebens gemalt. Mehr oder weniger stolz betrachtete der Hohe Schwarzmagier sein "Meisterwerk", als ein Dämon ihn fragte, wo er das Bild verstecken sollte. Olirie erwiederte, "In einer abgelegenen Abstellkammer, die niemand benutzt." Der Dämon nahm das Gemälde an sich und verschwand damit. Olirie packte die Malutensilien wieder ein und stellte sie beiseite.



10.04.2003 23:19#400
meditate kurz nacheinander trafen zuerst die beiden magierinnen meditate und thaleiia aus dem amazonenlager kommend im kastell ein. kühl und locker überwanden sie den seltsamen zustand, in dem man sich nach einem teleport befand und schritten dann zur seite, um der nächsten person platz zu machen.



10.04.2003 23:25#401
blutfeuer die nächste person, die auf dem pentagramm des zux ankam, stolperte direkt in das magische symbol hinein.

"so eine scheiße, das ist ja wohl die blödeste art zu reisen, die es gibt! bin ich überhaupt noch ich? ich war eben in einer dimension, in der ich absolut neben, ober, unter und hinter mir stand. ich denke, so muss sich der gletschernebel fühlen, völlig diffus zu irgenwelchen teilchen mutiert, die ein gewaltiger uzauber weider zusammensetzt. sicher ist nichts mehr an der gleichen stelle wie vorher. ist meine nase noch vorn und zeigen meine zehen noch in die richtige richtung? ich habs doch gewusst, dass das nix für mein baby ist. wer weiß, was dann herausschlüpfen würde. wahrscheinlich ein monster mit zwei oder drei köpfen. von irgendwas muss so was ja kommen."

blutfeuer war im sitzen aufgekommen aber irgendwie so unglücklich, dass sie noch durch die halbe halle schlidderte.

"na wenigstens können mich die beiden skelette jetzt nicht blöd anmachen. und angekommen bin ich letztendlich ha auch. also lasst uns nicht weiter drüber reden. wo ist der feind?"




Wir bedanken uns bei den Sponsoren der Preise.





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