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Rollenspiel nach Fall der Barriere
Sumpflager
Das Sumpflager # 16
| 26.09.2003 22:49 | #1 |
| Rango |
Das Sumpflager #16
...Leises Atmen im Raum; eine Decke, die sich stetig auf und ab bewegte; selten auch mal ein Grunzen oder Stöhnen.
Rango lag still in seinem Bett, in Träume gehüllt und sich langsam auf den anstrengenden Weg machend, wieder aufzuwachen. Kurz blinzeln öffnete der Sumpfler seine müden Augen, die in die pure Dunkelheit starrten. Das einzige was er in diesen Momente dachte und aussprach war ein zittriges "Aua". Die Wunden auf seiner Brust waren noch genauso schmerzhaft, wie zu der Zeit, als sie ihm zugefügt wurden.
Langsam richtete er sich auf, versuchte ein paar schritte zu gehen. Seine Füße taten noch von dem langen Weg über das gortharnische Ödland weh, den sie halbwegs gerannt waren um so schnell wie nur irgend möglich wieder ins Sumpftal zu gelangen. Doch ihm war es egal. "Schmerz hin oder her" dachte er sich "Das geht wieder vorbei" und fing an zu grinsen „Endlich zuhause!“.Wie lang er geschlafen hatte wusste er nicht, doch es mussten einige Tage gewesen sein; Gedanken wollte er sich zu diesem Zeitpunkt nicht darüber machen, es gab schließlich wichtigeres, als zu wissen welcher Tag es war.Mit kleinen Schritten, stiefelte er hinüber zum Wassereimer und versuchte sich das schon lange eingetrocknete Blut auf seiner Brust und den Beinen abzuwaschen. Immer wieder schöpfte er das abgestandene Nass mit beiden Händen aus dem Behälter und ließ es über seinen Körper rieseln. Für ihn war es in diesen wenigen Minuten eine wahre Wohltat, wie sich das Wasser über ihm verteilte und langsam zu Boden floss.
Kurz darauf, verließ Rango seine Hütte, schaute umher und humpelte in Richtung Tempelplatz. Das Licht des Mondes, welches durch die großen Bäume fiel, erhellte ihm den Weg und die Flammen der Fackeln, die sich willkürlich im seichten Wind wiegten, wurden ihrer Aufgabe entmachtet. Nur die Erzlichter, die an den Kreuzungen standen, machten des Sumpflers Spatziergang noch herrlicher und formten aus dem schier weißen Licht des Mondes ein wundervoller Blau, welches die Umgebung in vollkommener Pracht dazustellen wusste.
Völlig verwundert, warum ihm dies zuvor noch nie aufgefallen war, erreichte er den Tempelplatz, setze sich auf seine Bank und holte aus seinem Krautstängelversteck einen Grünen Novizen. Lange schaut er jenen einfach nur an. Versuchte den Sinn zu begreifen, warum er ihn so gerne rauchen wollte. Ob es die Macht vom Schläfer war, die ihn dazu drängte, oder einfach nur eine Sucht; eine Sucht die so mancher Seemann hatte, die sich jedoch auf einen kühlen Tropfen Met oder ein Bier spezialisierte. Auch wenn der Fischer den tieferen Sinn dieser Geistesakrobatik, die er gerade in seinem Kopf durcharbeitete, nicht wirklich verstand, zündete er sich dennoch den Stängel an einer nahe gelegenen Fackel an.Als Rango dann genüsslich seine Rauchkreise in den Wind stoss, hörte er Stimmen die scheinbar aus der Taverne drangen, und er überlegte ob er nicht mal wieder dort vorbeischauen sollte. Er würde sich zwar lieber ein paar Gedanken darüber machen, was in Gorthar wirklich geschehen war, doch der drang nach einem von Angroths Bieren war zu stark. Ebendarum erhob er sich auch schnell und ging ruhigen Schrittes auf die große Hütte zu und betrat sie…
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| 26.09.2003 23:11 | #2 |
| Erzengel |
Über die hölzernen Stege hinweg hatten sie die Taverne recht schnell erreicht, wie immer konnte man schon vom weitem den herausziehenden, grünen Rauch erkennen.
Wie üblich saßen drinnen Novizen bei Novizen und Templern bei Templern, hier und da auch mal ein Baal. Nur selten wurde die Rangordnung durchbrochen und Templer saßen gemeinsam mit Novizen an einem Tisch, hier wurde Kain wieder deutlich, wie weit er es doch gebracht hatte, aber auch, wie weit er es noch hatte.Während der Robenwirker auf einem leeren Stuhl platz nahm, beobachtete er seinen Schüler, der gerade von Aidar begrüßt wurde.
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| 26.09.2003 23:14 | #3 |
| The_Nameless |
Mit vorsichtigen Schritten näherte sich Less dem engen Durchgang, welcher sich unauffällig durch die monströsen Gebirgsketten schlängelte, welche ihn zu allen Seiten umgaben.
Die vertraute Dunkelheit der tiefen Nacht war mittlerweile über der Insel eingezogen. Strahlend helle Sterne leuchteten hier und da zwischen den schwarzen Wolken hervor, die gemächlich am finsteren Horizont entlang zogen.Das beruhigende Glitzern des Mondes hüllte seine seidene Robe in einen silbrigen Schimmer.
Ein zufriedenes Seufzen entfuhr der Kehle des Schwarzmagiers.
“Hach...Ich liebe sie...die Nacht...“
Mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen trat er den zwei Wächtern entgegen, die scheinbar pausenlos den Zugang zum Sumpflager kontrollieren, und eventuelle Störenfriede vor dem Eindringen abhalten sollten.Nach einem netten Zunicken und einigen weiteren Schritten fand sich der junge Dämonenbeschwörer schließlich zwischen unzähligen Baumhäusern und Dutzenden, häufig recht instabil wirkenden Hütten wieder.
Zahlreiche Novizen, Krieger und auch einige, sehr wichtige aussehende Priester bewegten sich zielstrebig durch das irreführende Netz aus Wegen, Pfaden und sumpfigen Wassergräben.
Verwirrt blickte er um sich. Wie, bei Beliar, sollte er hier, in dieser unglaublichen Menschenmenge, in Erfahrung bringen können, wo sich Xalvina momentan befand?
“Kraigh“
Ein sorgvolles Kreischen ertönte von seiner Schulter.
Grinsend blickte Less zu seinem gefiederten Begleiter. Wenigstens war er nicht der Einzigste, dem dieses Treiben etwas chaotisch vorkam.
Doch war es kaum verwunderlich, wo all diese Menschen doch ihrem falschen Irrglauben erlagen, und einen kümmerlichen Diener seines Meisters huldigten...Der Schläfer...
Überheblich schnaufend winkte der Magier einen der vielen Männer zu sich, die scheinbar ohne jegliche Beschäftigung an einem der vielen Bäume lehnten, und dort genüsslich an einigen seltsamen Glühstengeln zogen.
Es half alles nichts, er musste sich nach dem Weg erkundigen.
“Ihr da. Kommt mal her.“
Mit gemächlichem Tempo erhob sich der schmächtige Novize und kam leicht schwankend auf den geduldig wartenden Less zu.
Mit langsamen, leicht verständlichen Worten begann dieser auch gleich zu sprechen, scheinbar war der Sumpfler nicht mehr ganz Herr seiner Sinne.
“Sagt mir, wo finde ich die Trainingsplätze der Bogenschützen?“
Mit leicht zitterndem Arm deutete der Mann auf einen der Stege, die sich in unglaublicher Anzahl durch das weite Tal zogen.
Dankbar klopfte Less dem Jungen auf die Schulter und durchquerte die dichten Menschenmassen, bis er schließlich auf dem besagten Weg angelangt war...
Endlich, nach unzähligem weiteren Nachfragen, einigen nervzerreißenden Gesprächen und einer, vom ganzen Rauch, welcher hier schier überall durch die Lüfte schwebte, bis ins Unerträgliche gereizten Lunge erreichte der Schwarzmagier letztendlich, wider erwarten, doch noch den breiten Trainingsplatz.
Krieger in sonderbaren Rüstungen, mit glänzenden Schwertern oder edlen Holzbögen bevölkerten die Umgebung, wildes Kampfgeschrei und ebenso laute Trainingsanweisungen schallten unüberhörbar über das komplette Gelände.Faszinierend beobachtete Less die zauberhafte Grazie, mir sich der einige der Kämpfer bewegten, wie sie ihre teilweise riesigen Waffen schwangen und tödlich wirkende Schläge der Gegner abwehrten, nur um sofort wieder selbst zum Angriff anzusetzen.
Das schrille Sirren eines Pfeiles ließ ihn aus seinen Gedanken aufschrecken.Gekleidet in eine prächtig schimmernde, sehr figurbetonte Robe der Magier Beliars war Xalvina gerade dabei, ihre todbringenden Pfeile unzählige Male der längst schon zerschundenen Zielscheibe entgegenzuschießen.
Mit ruhigen Schritten trat Less von hinten an sie heran.
Ein weiterer Pfeil verließ ihre sirrende Bogensehne und landete nur knapp unter der Mitte ihres Zieles.
Grinsend wandte er sich an die angespannte Magierin, die vollkommen überrascht umherwirbelte.
“Ihr müsst etwas höher zielen.“
Freundlich lächelnd streckte er ihr seinen Arm zu. Mit geschickten Bewegungen kletterte der junge Adler von seiner Schulter herab und stieg auf das Gewand der hübschen Frau.
“Hier, ihr wurdet schon vermisst.“
Erstaunt sah Xalvina in die finsteren Augen des Schwarzmagiers, welcher weiterhin regungslos vor ihr stand...
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| 26.09.2003 23:27 | #4 |
| Angroth |
Aidar hatte Angroth gerade wiederentdeckt und hatte scheinbar geplant, wie er den hohen Templer begrüßen würde, sollte er sich jemals wieder blicken lassen. Doch seine ganzen Arbeitsaufträge, Tadel und kleinen Wehwehchen sollte er garnicht erst loswerden können, denn sein Brauer hielt Einhalt gebietend den Finger an die Lippen und zischte leise. Dann sprach er: "Auch schön, dich wieder zu sehen. Kannst du mir etwas Brot und Schinken bringen?" fragte er mit einem befehlenden Unterton, dem sich der so giftige Wirt sogleich fügte. Kaum war Aidar fort, kam von einem der anderen Tische eine wohlbekannte Person heran: Rango der Fischer.
Auf der Schifffahrt hatte er ihnen die Position gehalten und wohl einem jeden das Leben gerettet, als der Sturm sie schon zu sich holen wollte und die Feinde die Unterdecks besetzt hielten.
Doch sie lebten ja alle noch - oder wieder.
"Sei mir gegrüßt, alter Freund!" war alles, was der Lehrling hervorbrachte. Dann kam auch schon Aidar mit dem Mahl, stellte es hin und ging fort. Nicht lange hielten sich Speis und Trank, doch der Hunger war fürs erste gestillt.
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| 26.09.2003 23:42 | #5 |
| <<|X3ph0n|>> |
Die Sterne funkelten bereits am Himmelszelt, die Nacht war hereingebrochen.Xephon tranierte noch immer.
Etliche Stunden quälte sich der Novize inzwischen bereits durch seine Übungen. Doch diese berüchtigte Drehung wollte noch immer nicht so recht funktionieren. Frisch war die Luft, der Novize genoss es förmlich, bei Nacht trainieren zu dürfen.
Doch bald würde es auch Zeit für ihn sein, das Bett aufzusuchen. Denn was Xephon nun brauchte, war ein ausgedehnter Schlaf. Um seinem Bein zu ermöglichen, den Blutfliegenstich natürlich zu bekämpfen.
So beschloss er schliesslich sein Training zu beenden, gähnend schaute er zu Samantha, seiner Lehrmeisterin, hinüber. Doch sie schien gerade mit Xephons Mitschüler, Dragonsword, beschäftigt zu sein.
So wandte sich der Novize ab und trottete allein, in dem flackernden Licht der Fackeln, zurück zu seiner Hütte.
Wie es im Sumpf üblich war, führte sein Weg über verschlungene Pfade und etliche Stege.
Während Xephon verträumt die Strecke hinter sich brachte, sehnte er sich nach einem Stengel Sumpfkraut. Doch leider war sein Vorrat erschöpft. Gold, um sich weitere Stengel anzueignen, besaß Xephon nicht. Lediglich 50 armselige Goldstücke klimperten noch in seinem Beutel und diese wollte er für sinnvollere Zwecke bewahren.
Schlussendlich kam Xephon in seiner kleinen, dennoch gemütlichen Hütte an. Todmüde lies er sich ins Bett fallen, sofort schlief der Anhänger des Schläfers einen tiefen, erholsamen Schlaf.
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| 26.09.2003 23:49 | #6 |
| Rango |
…Rango stand nun völlig verwirrt neben seinem Ex-Lehrmeister und versuchte Worte zu fassen. Nach einigen fragenden Blicken beider Seiten reimte sich der hohe Novize einige Worte zusammen, die er zwischendurch zu einem Satz zusammenbauen wollte. „Ich hab…du…äähm“ mit einem räuspern überdeckte er sein Ausgesprochenes und holte von neuem aus. Mit Zuversicht dieses Mal einen Satz zusammen bekommen zu können setzte er an „Ich dachte du wärst Tot!? Oder hab ich das nur geträumt…ich hab nämlich ne ganze weile geschlafen musst du wissen. Aber ich war mir ziemlich sicher, dass ich die habe sterben sehen; dann haben wir dich nach Gorthar Stadt geschleift, und dann….ja und dann? Danach weis ich nichts mehr“ stotterte Rango, wurde aber noch verwirrter als zuvor.
Erst in diesem Moment bemerkte er, das er mit einem Baal am Tisch saß und jener ihn von der Seite anblickte. Rango getraute sich nicht ihn zu begrüßen, jedoch einen freundlichen Blick hinüber zu werfen.
Still schaute der Fischer kurz auf den Tisch und blickte dann wieder Angroth in die Augen. „Auch wenn ich mal wieder nicht ganz bei mir war, was eigentlich nichts besonderes ist wenn ich in Gorthar bin, freue ich mich umso mehr dich lebend zu sehen“…
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| 26.09.2003 23:51 | #7 |
| Delar |
Wie an den Tagen zuvor war es sehr dunkel, mal abgesehen von den vielen Fackellichtern die das Lager erhellten. Delar übte seid Stunden mit dem Bogen. Es war eine kraftraubende Art den abend zu verbringen. Die Rückenmuskulatur wird beim Bogenschießen stark beanspruch. Für morgen nahm er sich einige Übungen vor um diese zu trainieren. Unter anderem sind Klimmzüge die beste Art dies zu tun.Seine Fortschritte hielten sich in Grenzen, aber es klappte schon ganz gut. Immerhin traf er mittlerweile drei von zehn Schüssen bei einer entfernung von zwanzig Schritt. Ein guter Bogenschütze würde auf dieser Entfernung eine Bierflasche umschießen können ohne großartig zu zielen. Aber er war noch keiner und es war noch ein weiter Weg dorthin.
Die Gegenwart der anderen trainierenden störte ihn sehr. Er entschied sich ein ruhigeres Plätzchen zu suchen. An dem alten Säulenplatz fand er es. Mit zwei Fackeln die er sich mitgenommen hatte und nebeneinander in die Erde gerammt hatte sorgte er für das nötige Licht. Eine Zielscheibe hatte er sich ebenfalls ausgeborgt, er stellte sie in die Mitte. Dann entfernte er sich bis auf zwanzig Schritt, wie zuvor, und begann seine Übungen. Sein Selbstvertraun wurde auf eine harte Probe gestellt, aber er war ein geduldiger Mensch wenn es darum ging etwas zu lernen, also murrte er nicht herum und übte mit eisernem Willen weiter. Nach einer Weile war das Pfeile aufsammeln zu einer zermürbenden Nerverei geworden, aber hatte er eine Wahl ?
Die Luft war kalt und frisch, eine sanfte Brise wehte. Es erinnerte ihn allzu sehr daran das der winter vor der Tür stand. Die Temperatur war seid dem nachmittag stark gefallen und er fröstelte manchmal wenn ihn der wind etwas stärker als gewohnt um die Ohren pfiff. Spätestens wenn die Fackeln heruntergebrannt waren würde er sich in seine Hütte begeben um zu schlafen. Aber bis dahin würde noch einige Zeit vergehen. Wie aus dem nichts erschien ein Novize hinter ihm. "Hey du hast doch heute den ganzen Tag auf unserer Schmiedin gewartet nicht ? Ich habe sie vorhin gesehen. Kannst ja mal zu ihr gehen." Delar war mehr als erfreut aus der Kälte raus zu kommen und das frustierende Traing für heute abzubrechen. Sofort eilte er durch das Lager zu der Schmiede und klopfte an die Tür.
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| 27.09.2003 00:05 | #8 |
| Angroth |
Angroth war also nicht der einzige gewesen, der sich nicht genau entsinnen konnte, wieviel Zeit vergangen war. Und doch wusste er nun wenigstens einen Teil des Weges, den er zurückgelegt haben musste auf seinem Pfad in den Pyramidentempel der seine Wiederkehr bezeugte.
Auch er freute sich, seinen Freund und ehemaligen Schüler lebend zu sehen, so sprach er: "Ich freue mich auch, dich wiederzusehen. Auf die letzten Tage meines Lebens bin ich nicht stolz, und es war wohl besser mich zurück zu holen denn mich in der Hölle zurückzulassen, derer ich Zweifelsohne anheim gefallen war."Bitter waren die Erinnerungen, er mochte nicht an die Dämonen denken, an die geschundenen Seelen. Es war ein einziger alptraum, der ihn auch in der letzten Nacht noch verfolgt hatte; jedoch nicht so drängend ihn mit erwachen zu erlösen.Ihm kam eine Idee, eine offerierung und Ausdruck seines Dankes. Fragend sah er dem Baal in die Augen, der ihn scheinbar verstand und nickte. Daraufhin seufzte der hohe Templer kurz, erhob sich dann und sprach, nur in seine Felle gekleidet: "Rango, ohne dich wäre die gesamte Expedition von vorneherein gescheitert, du hast uns die Möglichkeit gegeben, unseren Feind zu jagen, du hast Ausdauer und Mut bewiesen, dein Glaube hat dich stark gemacht. Ich werde wohl nicht im Unrecht liegen, wenn ich meine Autorität nutze und dich hier und jetzt zum Templer der Bruderschaft ernenne! Diene dem Schläfer weiter wie bisher, du bist ein Vorbild für viele junge Novizen hier, einschließlich mir selbst." gratulierend legte er eine Hand auf des frischgebackenen Templers Schulter und drückte sie.
Noch eine Weile wogte daraufhin ein Gespräch zwischen den beiden, der Baal hatte für diese Momente die Stille für sich genutzt.
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| 27.09.2003 00:05 | #9 |
| Alina |
Es war schon spät und Alina rieb sich gerade den Schlaf aus den Augen als es wieder an die Tür klopfte.
Sie legte ihren Schmiedehammer nieder und ging zur Tür um sie zu öffnen. Vor ihr stand ein fremder Sumpfler, der wie Alina entschied wie ein Kunde aussah. Sie ließ ihn ein Was kann ich für euch tun? fragte sie und musterte den Fremden und nahm schonmal seine Körpermaße in Augenschein, damit sie nachhier nichtmehr so lange an ihm herummessen musste.
Es war einfacherer vorher schonmal die Körpergröße zu schätzen als sie nachher mit mehr Zeitvertreib auszumessen.
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| 27.09.2003 00:13 | #10 |
| Delar |
Delar gab sich keine Mühe sein Erstaunen zu verbergen. Vor ihm stand eine wunderschöne Frau die er unternormalen Umständen niemals für eine Schmiedin gehalten hätte. "Ähm .." begann er, musste jedoch erst einmal wieder seine Gedanken sammeln. Dann fiel ihm ein was er eigenlich wollte und schaute ihr in die Augen. Es würde peinlich werden wenn er sie noch länger anstarren würde. "Also ich komme mit einem, vieleicht etwas befremdlich wirkenden Anliegen zu euch. Ich möchte gern einen ledernen Mantel haben, ein wenig gefüttert vieleicht, gegen die Kälte. Bis zu den Füßen und unten etwas weiter, sodass ich mich gut darin bewegen kann." Er unterbrach sich selbst als sein blick an ihr herab und wieder zu ihrem Gesicht heraufwanderte. Sie war wirklich bezaubernd. "Hat dir schon mal jemand gesagt das du wunderschön bist ?" Ihre Augen funkelten ihn temperamentvoll an. Er suchte noch nach einer Möglichkeit wie er die Bezahlung regeln könne. viel Zeit zum überlegen hatte er jedoch nicht mehr.
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Alina lächelte den Fremden an. Sie hatte richtig geraten, dass er ein Kunde war aber er schien es auchnoch zu verstehen wie man einer jungen Frau ^schmeichelte. Sie wurde ganz rot und lenkte sich ab indem sie seine Frage beantwortete. Das mit dem Mantel dürfte kein Problem sein. Er ist dann in 2-3 Tagen fertig. Kommt einfach wieder vorbei. sagte sie und beruhigte sich allmählig wieder. Doch vorher musste sie noch Maß an ihm nehmen, was sie, wie sie später fand nicht ungern tat.
Sie fasste um den Fremden und spannte ihr Maßband erst um die Beine, dann um Bauch und Brust.
Schließlich lächelte sie wieder und nickte zufrieden. Kein Problem.Das ist garkein Problem. Ihr düfte mit ungefair 300 Goldstücken rechnen sagte sie denn es war ja nichts anderes als eine Art Robe, die etwas Gefüttert war.
Alina
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Delar war über den Lauf der dinge sehr erfreut. Es hatte besser geklappt als er erwartet hatte. Leider waren 300 gold kein Kleingeld. Doch ihm würde schon etwas einfallen und gewiß würde sich die nette junge Frau auch ein paar Tage gedulden bis sie ihr Geld bekam. Er bedankte sich großspurig bei ihr und küsste die zum Abschied auf die Hand bevor er rückwerts ihr Heim verließ und sich in der Halbdunkelheit verschwand. Es war nun wirklich an der Zeit das er schlafen ging. Sein Mitbewohner schlief bereits als er die Hütte betrat und legte sich ohne viel Lärm zu verursachen schlafen.
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| 27.09.2003 00:17 | #11 |
| Erzengel |
Der junge Guru konnte kaum Glauben, was er da im magischen Gefüge vernahm, Misstrauen lag in der Luft, auf beiden Seiten. Wie konnte er nur für einen Moment glauben, das dieser Templer nun doch ganz okay war, hielt er ihn doch für einen Feind.
"Es wird hier drinnen ein wenig stickig, lass und raus gehen, Angroth", meinte der Robenwirker fordernd. Wütend schob er den hohen Templer vor die Tür, wo er sich kurz umdrehte, in den Sumpf starrte und sich dann wieder an seinen Schüler wandte.
"Weißt du was? Du hast Talent, das muss ich schon sagen, die magische Aura ist wirklich gut. Ich bin hier nur das Stück Scheiße, das niemand mag und das die Drecksarbeit für die faulen, alten Säcke da oben machen muss. Ich musste mich mühsam hocharbeiten, Monate hab ich auf den Feldern verbracht, nur um jetzt wieder die ganze Arbeit machen zu müssen." Kain wusste bei jedem Wort, das er log, aber es kam sicher gut rüber und er konnte dem Templer ja schlecht sagen, das er irgendwas im magischen Gefüge wahrgenommen hatte.
Kain strich mit den Fingerspitzen über die Windfaustrune und umschloss sie dann mit der ganzen Hand.
"Und du? Sieh dich an! Du ziehst freudig für den Schläfer in den Kampf, du verlierst in seinem Namen, kommst dabei fast selbst um und wirst dafür sogar noch belohnt! Na, wie oft bist du mit Sammy ins Bett gehüpft, bis sie dich zum Templer gemacht hat?! Komm schon Grothi, ich weiß du willst sie!"
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| 27.09.2003 00:49 | #12 |
| Angroth |
Welcher Dämon hatte den Baal denn nun geritten, dass er mit einem Male einen solchen Wutausbruch hervorbrachte? War es Teil seines Rituals, in Ekstase zu gelangen? Aber warum beim allmächtigen Schläfer führte er das Wort wie eine scharfe Klinge, mit dem einen Zweck ihn nur bis aufs Blut zu kränken und zu reizen?
Wie konnte Kain sich soviel Frechheit herausnehmen, einen Clansmann – nein der war er ja nicht mehr, umso schlimmer! – der Ruchká in seiner Ehre anzugreifen? Die Frechheit, er habe Samantha benutzt um ein Templer zu werden war die absolute Höhe! Selbst wenn er gewollt hätte oder auch sonst von eher kühlem Gemüte gesegnet worden sei, so wäre ihm bei der Schwere der an den Haaren herbeigezogenen Lügen trotzdem der Kragen geplatzt.
Er spürte den Hass und Zorn in sich aufkeimen, konnte die regelrechte Überflutung gar nicht aufhalten, eine ihm selbst unbekannte Raserei bemächtigte sich seiner.
Fast spielend hatte er die Lichtrune aus den Fellen geschält und die Windfaust hineingelegt, die Konzentration die nötig war um den Spruch zu wirken hatte er ebenfalls rasch aufgebracht, innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde formte sich über der Rune ein gleißend heller Lichtball, den Angroth mit einer raschen Handbewegung über seinen Kopf beförderte. Er würde dieses Licht noch brauchen, warum sollte er sich des Spruches nicht auch gleich bedienen? Dann griff seine Hand an den Ort, da normalerweise sein Schwert saß, doch er hatte weder seine Rüstung an, noch hatte er „Glaubenshüter“ aus Gorthar retten können. Erst jetzt wurde ihm der Verlust des Schwertes bewusst, doch er war viel zu erregt von den Schlangenzungigen Worten seines Lehrmeisters. Ihm fiel seine Zweitklinge, das edle Bastardschwert ein, welches ihm schon gute Dienste erwiesen hatte.
Jedoch würde er das Schwert jetzt noch nicht an sich nehmen können, er hatte diesem Baal eine Lektion zu erteilen. Wutentbrannt stürmte er auf den verschlagenen zu. “Lügner!“ stieß er hervor. Die Lichtrune war längst wieder in den Fellen verschwunden, er brauchte seine Fäuste für etwas anderes …
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| 27.09.2003 01:22 | #13 |
| Erzengel |
Kain riss die Runika auf und sprang mithilfe eines kräftigen Windstosses über den heranstürmenden Templer hinweg, der Baal fackelte nicht lange und feuerte noch in der Luft eine Windfaust auf seinen Schüler, sodass dieser ins torkeln geriet.
"Was ist los mit dir? Willst du dich nicht wehren, Groth?!" Der Templer machte kehrt, sagte dabei aber kein Wort und stürmte erneut auf den Robenwirker zu, der sprang dieses mal rückwärts, auf einen der Hochplätze. Er lief zitternd bis zum Ende der hölzernen Plattform und sprang direkt zu nächsten weiter, so kam er bis zum Vorplatz, der ihn für einen Kampf wesentlich besser geeignet schien."Oh, hast du dein Schwert verloren? Nicht mal darauf kannst du aufpassen, wie willst du dann erst Sammy beschützen?" Per Telekinese ließ er Baal ein Schwert aus der auf dem Rücken angebrachten Halterung eines Templers fliegen und schleuderte es dann mit einer harten Windfaust auf den Templer.Die Klinge verfehlte Angroth jedoch und blieb hinter ihm in einem Baum stecken."Los, nehmt es, zieht es heraus und kämpft!"
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| 27.09.2003 11:46 | #14 |
| <<|X3ph0n|>> |
Sanft wog sich das Gras im leichten Wind, der über das Sumpftal zischte. Die Sonne bahnte sich soeben ihren Weg über den Horizont, während auf dem sumpfischen Trainingsplatz ein Novize stand und diesen, immer wieder herrlich mit anzusehenden, Vorgang beobachtete.
Doch der Sumpfler hatte eigentlich keine Zeit, das Schauspiel zu bewundern. Er hatte noch ein hartes Training vor sich, welches er zweifelsohne meistern wollte.
So wandte sich Xephon der aufgehenden Sonne ab, sofort waren sämtliche Gedanken wieder auf das Training fixiert.
Er zog er seine Klinge und fing an sie durch die Gegend zu schwingen. Um ihn herum war es wunderbar ruhig, nur vereinzelt standen ein paar Novizen zusammen auf einem Fleckchen und unterhielten sich, nur vereinzelt saß ein Bruder in der Gegend herum und faulenzte. Und hier und dort konnte man auch die, im Sumpf allgegenwärtigen, Templer entdecken, welche stehts Wache über Irgendetwas hielten.
Fest wurde Valermos' Griff von der Hand des Novizen umschlossen. Rechts oben in der Höh wurde das Schwert angesetzt, um sofort mit einem gekonnten Schwung nach links unten geführt zu werden. Ohne die geringste Pause wurde es wieder hoch gerissen, um von links oben nach rechts unten zu schiessen. Das imaginäre Kreuz war somit wieder einmal perfekt vollendet worden. Doch Xephon blieb keine Zeit seine Freude kund zu tun, denn die einstudierte Übung das jetzt nicht unterbrochen werden.
Der Novize musste den Schwung für die jetzt folgende, gewagte Drehung nutzen.So drehte sich Xephon auf der Stelle einmal um sich selbst und lies Valermos noch in der Drehung nach rechts unten sausen.
Und ... dieses Mal war nichts schief gegangen. Er hatte es geschafft!In einem Anfall von Euphorie sties Xephon einen, durch ganze Tal vernehmbaren, Freudenschrei aus und streckte triumphierend seine Klinge gen Himmel...
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| 27.09.2003 12:05 | #15 |
| Trulek |
Trulek hatte gestern noch eine Weile seine Schüler beobachtet und war dann verschwunden um sich ein bisschen auszuruhen. Wie man sehen konnte machten beide jetzt schon große Fortschritte. Jetzt aber war es vielleicht an der Zeit mal in die Wildnis zu gehen und nicht immer nur an der langweiligen Zielscheibe zu üben. Der Templer stand aus seinem Bett auf und musste erstmal genüsslich gähnen. Schnell schnappte er noch seinen Bogen, der neben dem Bett lag und verließ seine Hütte. Das Wetter war nicht unbedingt das schönste, doch zum trainieren war es prächtig. Bequem marschierte Trulek zum Trainingsplatz, in der einen Hälfte des Mundes einen Stängel Sumpfkraut. Nebenbei konnte man noch ein fröhliches Pfeifen vernehmen.
Am Platz angekommen, konnte Trulek auch schon Delar erkennen, doch von Xalvina war keine Spur. Der Templer schritt auf den Novizen zu und grüßte ihn freundlich. “Erwache, wie es aussieht hast du viel trainiert und was da auf der Zielscheibe zu sehen ist, sieht auch gar nicht schlecht aus. Hast du vielleicht irgendwo Xalvina gesehen? Wär nämlich schade wenn sie nicht mitkommen könnte in den Wald. Nun ja, wir werden ja sehen.“ Der Templer nahm seinen aufgerauchten Stängel aus dem Mund und schmiss ihn in den Sumpf, nebenbei stieß Trulek noch eine große Rauchwolke aus. Es würde sicher Spaß machen mal wieder in den Wald jagen zu gehen und dabei konnten seine Schüler auch noch etwas lernen.
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| 27.09.2003 12:32 | #16 |
| Migo |
Migo sog genussvoll die frische Luft ein, als er aus der Pyramide trat. Er war schon seit einer guten Woche nicht mehr hinaus gegangen, so dass er schon fast vergessen hatte, wie stickig die Luft in der Pyramide wirklich war.Der Sumpfler ging über den, wie immer vollen Pyramidenvorplatz auf, in Richtung seiner Hütte. Er musste über einige Stege gehen, um schließlich zu seiner Behausung zu gelangen.
Alles sah normal aus, nichts war seit seinem letzten Aufenthalt verändert. Er spazierte durch das Loch im Zaun und trat in seine Hütte. Drinnen war auch nichts verändert. Migo schaute nach, ob sein Besitz noch da war und räumte seine Truhe aus. Vergraben unter anderen Dingen lag dort ein Goldsäckchen, welches prall gefüllt war. "Woher hab ich das denn", dachte sich Migo. Er zählte das Gold, es waren genau 500 Goldstücke. Der niedere Baal überlegte, woher er das Gold wohl hatte, da fiel ihm auf einmal das Goldkettchen an seiner Hand in seinen Blick. Mit großer Freude erinnerte er sich an den Ritter, der ihm das geschenkt hatte und da fiel ihm auch ein, dass er diesem einen Bogen für horrendes Geld verkauft hatte. Da stockte ihm der Atem, die Bögen hatte er von Trulek und das war sein Gold. Das lag ihm schon den ganzen Tag auf dem Gewissen.Eilig schmiss er wieder alles in seine Truhe und verließ seine Hütte. Migo lief zu der Hütte des Bogners und klopfte einige Male an, doch sie war leer."Wenn er nicht hier ist, ist er wahrscheinlich beim Übungsplatz", dachte sich Migo und machte sich sofort auf den Weg dorthin.
Schon von weitem konnte er den Bogner Trulek erkennen, wie er dort stand.Der niedere Baal ging an ihn heran und sprach :" Erwache Trulek! Ich denke nicht, dass ihr euch noch sonderlich an mich erinnern könnt, doch ich habe euch einmal von einer Verletzung am Kopf geheilt und ich habe während eurer Abwesenheit drei Bögen aus eurer Hütte genommen und sie verkauft. Jedenfalls hier ist euer Anteil des Goldes."
Migo drückte ihm den Lederbeutel mit den 500 Goldstücken in die Hand.
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| 27.09.2003 12:49 | #17 |
| Trulek |
Trulek erschrak, als auf einmal ein Mann zu ihm trat und ihm ein Sack voller Gold überreichte. Er kannte diesen und er erinnerte sich auch."Ah erwache Migo, ich erinnere mich. Doch das mit dem Gold hatte ich total vergessen. Danke für deine Ehrlichkeit. Und wie es aussieht bist du mittlerwile zum niederen Baal aufgestiegen. Du hast es schon ziemlich weit gebracht. Schade, dass ich keine Zeit habe jetzt, sonst könnten wir ein bisschen reden. Ich werde aber jetzt wahrscheinlich mit Delar jagen gehen. Wir werden uns aber sicherlich bald wiedersehen"
Der Templer nickte Migo dankend zu und drehte sich wieder zu seinem Schüler. "Lass uns schon mal vorgehen, ich schreibe noch einen Zettel für Xalvina und hänge ihn an einen Baum hier. Sie sollte uns dann irgendwie schon finden." Der Templer holte einen verknitterten Zettel hervor und kritzelte eine kurze Nachricht für Xalvina darauf. Dies war schnell getan und er befestigte das Schriftstück an eine der Zielscheiben mit einem Pfeil.
Dann nickte er Delar zu und gemeinsam schritten sie auf den Stegen entlang Richtung Ausgang. Sie unterhielten sich über Dinge, die wohl nur für Sumpfler interessant waren, wie den Schläfer und Sumpfkraut. Es dauerte nicht lange, bis sie den Ausgang erreicht hatten. Hoffentlich ließen sich irgendwo vereinzelte Gegner auffinden, oder welche die nicht im Rudel arbeiten. SIe grüßten beide noch die beiden Wachen mit einem flüchtigen "Erwache" und fanden sich in der WIldnis wieder.
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| 27.09.2003 12:59 | #18 |
| Migo |
"Netter Kerl", dachte sich Migo, als Trulek sich zu seinem Schüler umdrehte.Der niedere Baal machte sich mit gutem Gewissen wieder auf den Weg zurück. Fröhlich ging er über die Stege, die er überqueren musste.
Beim Vorplatz eingekommen nahm er tief Luft und ging wieder in die Pyramide hinein.
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| 27.09.2003 14:49 | #19 |
| Xalvina |
Es war spät geworden, die Sonne war untergegangen. Die Wolken auf dem Himmel verdichteten sich, sodass der zunehmende Mond wohl in dieser kalten Herbstnacht nicht zu sehen sein würde, genauso wenig das Firmament mit seinen vielen Sternen. Jetzt in den kühleren Jahreszeiten war es schwerer eine Sternenklare Nacht zu bekommen und sich die Stenbilder anzuschauen. Wie auch die Sonne und Mond so wanderten die Sternbilder. Daher hätte Xalvina gerne gewusst, welche Sternbilder nun genau zu sehen waren und welche Sternbilder nun das Gefüge bestimmten.
Fast Vollmond. Das bedeutete, dass wieder eine Zeitepoche vergangen ward. Jetzt musste es in Menschenrechnung ein Monat vorbei sein, seit sie sich auf die Suche nach dem Kastell gemacht hatte und von den Schwarzmagiern in ihre Reihen aufgenommen wurde. Aber ihre eigentliche Aufgabe hatte sie immer noch nicht vorangetrieben. Wieder war so viel Zeit vergangen. Es war Herbst geworden. Und sie hatte nichts getan. Nichts was sie n ihrem Ziel und Möglichkeit weiter brachte. Gar nichts. Und ihre Träume verstärkten immer mehr ihre Befürchtungen. Sie hatte bisher an sich gedacht… ob es allem gerechtfertig ward, sich im Vordergrund zu stellen wusste sie nicht. Sie musste nur sobald wie möglich ins Kastell zurück und ihrer Suche vertiefen sonst…
Was zum Henker…
Die Dunkle Völlig überrascht, als eine Hand sie sanft an die Schulter packte und sie aus ihren Gedanken riss, die eben die ganze Welt um sie herum einnahm. Erst jetzt wurde sie sich in der Realität bewusst und sah vor sich die inzwischen dunkle Zielscheibe und den Trainingsplatz.
Mit einer 180 Grad Drehung wandte sie sich schnell um und sah völlig zu ihrem Überraschen ein bekanntes Zirkelmitglied, welcher sie einst auf ihrer Suche nach den Schriftrollen begleitet hatte: Less.
Doch irgendetwas war anders an ihm. Es war nichts in seinen Augen oder seinem Gesicht aber irgendein Gefühl sagte ihr das etwas anders an ihm ward. Schnell wurde ihr auch klar warum sie dieses Gefühl vernommen hatte. Er trug eine leicht andere Robe, welche er schon bei den Schwarzmagiern gesehen hatte. Sie war leicht anders als die Magierroben und erinnerte sie schon ein wenig eher an Aleis Robe, einem hohen Schwarzmagier und Barde, den sie am Anfang eher Zufällig im Kastell kennen gelernt hatte.
Kraigh…
Ein lauter krächzender Ton unterbrach eben ihre kurzen Gedanken, als sie Less noch mal gemustert hatte. Es war angenehm ihn zu sehen, nachdem sie die letzten Tage nur hell und farbig bekleidete Sumpfler oder Tempel mit seltsamen Rüstungen wie Trulek es einer ward, gesehen hatte. Jetzt war sie für einen Moment nicht die einigste Dämonenbeschwörerin im Sektenlager.
Doch ohne dass sie antworten brauchte, sah sie einen prächtigen Vogel an Less Schulter. Sie wollte gerade noch fragen ob es sein Tier wäre, als dieses majestätische Wesen seine Schultern zielstrebig verließ und sich auf Xalvinas rechte Schulter setzte. Erst jetzt als sie diesen neben sich sah, war ihr klar, um was es sich hier handelte.
Erathiel.
Sie erinnerte sich noch gut an den kleinen Jungvogel, welchen sie in einer Nacht in einem riesigem heruntergefallen Nest an der Küste gefunden hatte und sich bereit erklärt hatte, ihn aufzunehmen. Sie hatte ihm in Kastell zurückgelassen und in der Zeit war er nun zu einem sehr prächtigen stolzen und großen Adler herangewachsen, der sogar schon kleine kurze Strecken wie von Schulter zu Schulter fliegen konnte. Aus dem kleinen Neugeborenen war nun ein wirklich schöner Vogel herangewachsen, großer und mächtiger als alle anderen Vögel, die sie in der Umwelt von Khorinis gesehen hatte.
Die Dunkle Fee blickte kurz zu Erathiel, welcher noch einmal krähte und sich reaktionsartig mit seinem Kopf bewegte um seine Umgebung zu erblicken. Xalvina wandte sich nach kurzem erstaunen wieder zu dem Schwarzmagier Less, der sie schmunzelnd beobachtet hatte.
Less… ich danke euch, dass ihr mir meinen Vogel und Begleittier Erathiel gebracht habt. Jetzt bin ich nicht mehr unberuhigt, was mein Jungtier angeht. Er ist wohl wahrhaftig von einem Nest oder soll ich sagen Taschenhocker zu einem prächtigem Jungtier herangewachsen und wird in binnen kurzer Zeit das Fliegen meistern.
Ihr habt euch den ganzen Weg zum Sumpflager aufgemacht um mir Erathiel zu übergeben. Das nenne ich Rechtschaffenheit. Ich danke euch noch einmal für das was ihr mir gegenüber geleistet habt. Ich werde mich stets daran erinnern.
Wie ich sehe seid ihr in den Kreisen des Zirkels aufgestiegen. Ich beglückwünsche euch zu euerem Aufstieg. Ihr seht in euere neuer Robe wahrhaftig mächtiger aus als zuvor. Aber am meisten erfreut es mich euch zu sehen. Seid ihr nur wegen Erathiel hergekommen oder noch aus anderen Gründen?
Xalvina fragte gezielt einige Dinge über das Kastell und wie es momentan dort oben aussah. Dabei verließen sie den Übungsplatz und liefen über die von den blauen Fackeln beleuchteten Holzstege entlang. Dabei unterhielten sie sich daraufhin über übliches von Dämonen bis zu düsteren Neuigkeiten des Landes.
…
Am nächsten Morgen schien die Sonne hell und es wurde wider erwarten doch ein Recht schöner Tag. Xalvina war auf einem dicken Ast auf einem großen Baum nahe dem Trainingsplatz eingeschlafen und nun, wo die helle Sonne den Ast beleuchtete, war sie geweckt worden. Müde rieb sie sich ihre Augen. Draußen rund um sie herum war deutlich der Lärm zu hören. Überall tummelten sich die meist viel beschäftigten Sektenmitglieder der Sumpfbruderschaft herum. Hier oben von einem Ast konnte man gut auf die Umgebung schauen, die sich rundherum um den Baum befand. Doch von dem Zirkelmagier Less war nichts zu sehen. Vielleicht war er schon fort gegangen, was natürlich schade wäre, aber er schien sich im Sumpflager nicht besonders wohl zu fühlen.
Nachdem sie sich an einem kleinen Wasserloch, welches durch die letzten vielen Regentage entstanden ward, waschen konnte, ging sie munter und frisch zum Übungsplatz zurück um dort erhofft Trulek aufzufinden. Doch auch von ihm noch von seinem anderem Schüler Delar fehlte jegliche Spur. Stattdessen bemerkte sie schnell, dass ein Zettel an einer der linken Bogenzielscheiben haftete, welchen sie immer stets für ihre Übungen benutzt hatte. Es war zu ihrer Überraschung an sie adressiert und in einer krakeligen Handschrift geschrieben, wovon sie ausgehen konnte, dass derjenige der diese Nachricht schrieb, wohl eilig hatte. Spätestens dann wurde ihr klar, dass es Trulek sein musste.
Er war also schon mit Delar in den angrenzenden Wald um das Sektenlager herum gegangen. Großartig. Das kommt davon, wenn man zuviel schlief.
Die Fee schüttelte nur den Kopf. Ihr blieb nichts anderes über, als den beiden Nachzulaufen,. In der Hoffnung dass sie diese noch einholte. Sie verließ den Übungsplatz mit Bogen und Pfeilen wieder in Richtung Ausgang des Lagers. Innerlich hoffte sie noch nebenbei Less zu sehen, doch sie fand ihn nicht. Mit eiligen Schritten überquerte sie das Eingangstor, wo zwei grimmige Templer rauchend das Tor bewachten. Sie blickte nicht mehr zurück sondern eilte hinaus in die Wildnis. Sie musste mit ihrem Gefühl handeln wo Trulek und Delar sich wohl am ehesten begeben hatten. Klasse. Eine Suchaktion…
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| 27.09.2003 16:20 | #20 |
| Samantha |
Samantha hatte die Nacht im Freien verbracht. Zum Einen hatte sie nicht wirklich Lust in ihre Hütte zurückzukehren, dort fühlte sie sich nach dem Eindringen des Fremden nicht mehr wirklich zuhause. Zum Anderen war sie eh auf der Bank vor der Taverne eingeschlafen, wohl nach einigen Spezialgebräuen. Nun hämmerte ihr zwar der Schädel und etwas unterkühlt musste sie auch sein, aber dafür hatte sie eine einigermaßen ungestörte Nachtruhe gehabt.
Gähnend streckte sie sich nach allen Seiten, um gleich darauf von der schmalen Bank zu fallen. Noch ehe sie mitbekam was eigentlich los war lag sie auf dem staubigen Steg.
"Hey, sag bloß du schläfst immer noch!", drang eine Stimme zu ihr hinunter.Samantha richtete sich halb auf und schaute fragend in das freche Gesicht eines hohen Novizen.
Dieser verschränkte grinsend die Arme. "Hat meine Meisterin da etwa einen zuviel gehoben?"
Samantha knurrte etwas und richtete sich auf. "Celdan, solltest du nicht schon längst auf dem Übungsplatz sein?"
"Sollte ich, Meisterin, doch ohne eure führende Hand wohl kaum."Samantha klopfte sich den Staub von der Rüstung und schaute ihren Schüler schief an. "Ach komm schon, lass deine Sprüche. Mach dass du an dein Schwert kommst, nachher möchte ich eine saubere Schlagkombi sehen und wehe dir unterläuft auch nur ein Fehler!"
Der freche Schüler grinste seine Lehrmeisterin kumpelhaft an und verschwand eilig in Richtung des Übungsplatzes. Samantha schüttelte lächelnd den Kopf, jedoch erst nachdem er außer Sichtweite war. Der Kerl gefiel ihr, sie freute sich schon auf eine interessante Diskussion bei seiner Prüfung.
Jetzt aber warteten noch andere Schüler auf sie. Gestern hatte sie Dragonsword und Xephon eine Weile beobachtet. Xephon machte gute Fortschritte. Ob er das mit dem Drehen inzwischen schon hinbekommen hatte? Sie war gespannt. Dragonsword machte sich auch gut, jedoch war er mit dem Üben noch nicht so sehr vertraut, was wohl daran lag dass er noch ein Anfänger war. Sie würde sich beide nochmal vornehmen.
Nun wieder hellwach trat sie auf die hölzerne Plattform und schaute nach ihren Schülern aus.
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| 27.09.2003 17:37 | #21 |
| Angroth |
Von diesem so in sich selbst verliebten Baal wollte Angroth sich nicht zur Fleischwanze machen lassen, das war klar. Und das angebotene Schwert, welches der Priester des Schläfers in dem Baum neben dem Krieger versenkt hatte, war keine Klinge die er nehmen würde, sie war ihm nicht vertraut. Immer mehr schien das verblendete Menschenwesen von Magier ihn mit Beleidigungen piesacken zu wollen, auch noch von Erfolg gekrönt. Die magische Lichtquelle die jeder Bewegung ihres Anwenders folgte wurde immer heller, vom Zorn genährt. Angroth spürte die wallende mentale Kraft in ihm pulsieren, sie war für ihn kaum zu bändigen. Fast so, als wäre er in üblem Kampfgemenge mit dem Schwerte vereint. Vielleicht der richtige Moment, die unerträglich schwerwiegenden Gefühlsregungen in einen magischen Spruch zu zwängen?
Sich seiner offensichtlichen Übermacht bewusst, stand Kain auf einem der Hochstände, blickte herrisch auf den hohen Templer herab. Des Kriegers Hand glitt zwischen die Felle, suchten nach der Windfaust - Rune. Rasch hatte er sie umfasst, sie gefunden, spürte sie. Sie war so kühl wie die Nacht, bemerkte Angroth. Er schloss die Faust um sie und zog jene dann wieder hervor.
Irgendwie schien das alleine ihn ein wenig beruhigen zu können, denn er wusste, der Schläfer hatte seinem Diener die Magie versprochen um die Scham ertragbar zu machen die er im Kampfe gegen Daschnavar erfahren hatte.
Finsteren Blickes erfasste er die Silhouette von Kain, konzentrierte sich auf die Rune und hielt die Hand gen Boden; versuchte die Kraft in eben diese zu leiten.
Ungeheuer war der Rückstoß, der mit einem Male seine Hand durchfuhr, eine starke Windböe schleuderte ihn empor. Es sah ziemlich missglückt aus, wie er die unkontrollierte Gewalt seines Zornes in magische Energie umwandelte und sie nichtmals recht zu lenken wusste.
Schlangenlinienartig erreichte er immer mehr an Höhe, ihm wurde ganz schwindelig dabei.
Genauso plötzlich wie die Energien geflossen waren, brachen sie auch wieder ab; für einen Herzschlag schien der Krieger lose in der Luft zu hängen. Jedoch reichte dieser Moment aus, einen nahen Übergang der oberen Ebene zu erspähen, an den er seine freie Hand klammerte sobald er sich dazu in der Lage sah. Mit der anderen Hand hielt er die kostbare Rune fest, er gedachte nicht solch mächtiges Hilfsmittel zu verlieren. Unter einiger Anstrengung schaffte er es, sich auf die Ebene zu ziehen und aufzurichten.
Er würde nicht nachgeben, nicht diesem Geschöpf dass sich zu allem Spott auch noch dem Schläfer verschrieben hatte.
"Du kannst mich nicht besiegen, und dein Hohn trifft mich nicht mehr. Denn ich weiss, du hast keine Ahnung von dem was du da sagst. Du hast weder Daschnavar gegenübergestanden, noch einem seiner Diener! Du musstest nicht all die Schrecken sehen, die jeden einzelnen meiner Gefährten heimsuchten. Und du hast dich nicht der Herausforderung gestellt, als ich nach Hilfe meiner Brüder gerufen hatte, du bist schwach und feige! Selbst jetzt, wo du dich an dem Hohn ergötzen willst, bedienst du dich feiger und schwächlicher Mittel. Du weisst, würdest du dich mir wirklich stellen, du würdest eher unter meinen Streichen vergehen als dass du nur den Namen unseres Gottes hauchen könntest! Du hast nicht die Leidenden gesehen, die Sklaven Daschnavars! Dir ist das Ausmaß deiner Worte überhaupt nicht bewusst! Ich bin nicht im Namen des Schläfers in den Süden gezogen, ich habe niemanden benutzt um in meine Position zu gelangen! Du hast gar keine Ahnung welch Fluch dem Blute der Familie der Ruchká harrt! Du bist eine Schande für die Baal! Du bist eine Schande für den Schläfer!"
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| 27.09.2003 17:47 | #22 |
| Illidan Storm |
Als Illidan im Sumpflager ankam erfasste ihn sowas wie ein dejavu gefühl. Hier stand ich schonmal aber als Bruder des Sumpflagers. Er war jetzt nicht als Novize hier sondern als ein ganz normaler Mensch. Er würde meister angroth suchen müssen und mit ihm reden. Illidan hatte gehört das er einen Schülerplatz freihatte. Illidan hoffte das sich dieses Gerücht als wahr erweisen würde und Angroth in trainieren würde. Vielleicht würde er ja sogar ein paar alte Freunde treffen. Aber wo sollte er suchen? Er ging erstmal ziellos durch das lager und hoffte durch zufall jemanden zu treffen.
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| 27.09.2003 18:00 | #23 |
| Erzengel |
"Es heißt die Baals, nicht die Baal, nicht einmal richtig sprechen kannst du. Ich habe nie behauptet, das ich besser bin als du!" Was hatte er da gerade gesagt? Wie konnte er es wagen?!
"Daschnavar?" Der Guru lachte kurz.
"Du meinst diesem erbärmlichen Erzdämonen? Du hast doch keine Ahnung, was wirkliche Qualen sind, die hast nicht ansatzweise so viel durchgemacht wie ich, Maße dir ja nicht an, ein Urteil über mich zu fällen!" Getrieben und Wut und Hass näherte sich Kain dem Templer.
"Und du willst ein Ruchká sein?" Wieder entrang sich dem Baal ein Lachen."Dann hättest du doch gegen diesen kleinen Dämon gewinnen müssen, wenn ich mich recht erinnere. Wenn du nicht einmal deine Bestimmung erfüllen und diesen mickrigen Dämon töten kannst, wie willst du dann erst mich, den Sohn der Hyen, töten?" Kain stockte, er hatte nur allzu oft gehört, das er ein Kind der Hyen war, doch hatte er keine Ahnung, wer oder was dieser Hyen wirklich war."Und weißt du was? Ja, ich bin eine Schande für den Schläfer! Ich huldige ihm nicht, ich bete ihn nicht an, ich verbreite nicht seine Lehren, ich glaube sogar noch an die unbestreitbare Existenz der anderen Götter und dafür bekomme ich sogar noch Magie geschenkt, na wie ist das?" Im selben Moment schleuderte er den Templer mit einer Windfaust von der Plattform, seine Augen funkelten vor Boshaftigkeit nur so.
"Ich habe gesehen weitaus schlimmeres gesehen, als du es je ertragen könntest! Wie der Mensch, der mir am meisten bedeutet vor meinen Augen getötet wurde, während sie mich festhielten und mich zwangen hinzusehen, wie sie ihn gefoltert haben, wochenlang, soll ich dich fesseln und vor dir Samantha ganz langsam hinrichten? Sie foltern, bis du verzweifelst und dich dem Wahnsinn ergibst?!"
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| 27.09.2003 18:17 | #24 |
| Samantha |
Samantha hatte fertig trainiert und stand nun mit gekräuselter Stirn in der Nachmittagssonne. Während der Übungen hatte sie nachgedacht und einen Entschluss gefasst. Wozu war sie hohe Templerin, wozu hatte sie sich so hochgearbeitet, wenn da nun so ein armer Schlucker daherkam und ihr alles wegnahm. Nein, das musste sie sich nicht gefallen lassen.
Je mehr sie über diese Sache nachdachte, desto wütender wurde sie. Ihre Schläge während des Trainings waren härter und härter geworden und als die hohe Templerin schließlich fertig war, befand sie sich in einem Zustand der größten Rage. Nicht mit ihr!
Wutschnaubend inzwischen schon stampfte die junge Frau auf ihre Hütte zu. Die Tür war geschlossen und auch nach mehrmaligem Betätigen des Türgriffes ließ sie sich nicht öffnen. Samantha unterdrückte einen Fluch und trat die Tür mit ihrem Fuß ein. Krachend sprang sie auf, Splitter flogen durch die Luft. Jetzt brauchte sie auch noch eine neue Tür, das wurde immer besser.
Wie eine wildgewordene Furie stürzte die hohe Templerin in ihre Hütte und packte den Fremden am Kragen.
"So du elender Hund, verzieh dich augenblicklich aus meiner Hütte oder du wirst mich kennenlernen!"
Die Sumpflerin war kaum wiederzuerkennen. Ein Quieken erklang von der Decke und sie schaute verwundert auf. Dort oben hing das Hörnchen, brutal gefesselt und einfach aufgehängt. Nun war Samantha aber am Explodieren.
"Du Schuft! Dir werd ich zeigen was passiert wenn man meine Freunde demütigt!"Wutentbrannt kickte sie dem Mann ihr Knie in die Magengrube und stieß ihn von sich. Nicht genug, kaum lag der hohe Novize am Boden, zog sie ihn wieder in die Höhe und schlug ihm ein paar mal ins Gesicht. Der Novize flog von dem Schlag nach hinten und knallte auf den Holzsteg vor der Hütte. Mit einem Klirren zog Samantha ihr Schwert und hielt es dem liegenden Mann auf die Brust."Lass dich hier nie wieder blicken oder ich mach Hackfleisch aus dir!"
Sie schaute zu wie der Kerl davonrannte und stieß dann wütend die Luft aus. Dann befreite sie das Hörnchen und warf die restlichen fremden Sachen aus ihrer Hütte. Jetzt fühlte sie sich besser. Sollte sich noch einmal einer wagen ungefragt an ihre Sachen zu gehen...
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| 27.09.2003 18:29 | #25 |
| Angroth |
Der Geist des Baal war wahrlich schwach, wenn er dem Leid derart nachgeben musste und dem Wahnsinn verfallen ward.
Von der Magie erfasst hatte er den Halt verloren, war von der Plattform geworfen. Wieder fanden seine scharfen Augen eine Rettung vor dem tiefen Fall, er griff nach einer Liane. Scharf war der Schmerz, der durch seine Hand schnitt, in der Schulter nachzog und ihn zu beuteln suchte. Auch diesem Schmerz gab er nicht nach, es hätte wohl sonst in einem üblen Sturz sein Ende gefunden. Mit viel Schwung bewegte er sich von Kain weg, das Geäst des Baumes ächzte unter dem Gewicht. Als er am weitesten Punkt ausgependelt war, begann er mit erhöhtem Schwung zurück zu seilen, mit Glück würde es reichen ihn wieder auf die Plattform zu katapultieren. Als die Geschwindigkeit hoch genug ward, entließ er das Stück Natur aus seinem festen Griff und flog unberechenbar rasch gen Plattform.
Der Anlauf hatte sogar gereicht, dass Angroth noch weiter geschleudert ward; und hart prallte er gegen den immer noch wütend dastehenden Baal, sie fanden keinen Halt und wurden über das schmale Verbindungsstück zweier Gebäude geschliffen bis das sie an dessen Rand hinabfielen.
Wie ein Stein fielen sie gemeinsam hinab, doch das Schicksal wollte sie vor Verletzungen bewahren - sie landeten im Morast. Benommen lagen sie für einige Momente da, dann schien es der Krieger zu sein, der sich zuerst erholt hatte. Geschwind warf er sich über seinen Gegner, eisern hielt er des Magiers Hände unter der Sumpfoberfläche.
Keuchend erhob er nun wieder die Stimme, schmetterte dem Schlammverschmierten entgegen: "Hast du deinen Vater im Kriege verschwinden sehen? Hast du den Hof deiner Familie in Flammen stehen sehen, deine Mutter erschlagen und geschändet an der Pforte gefunden? Hast du sie dann, nachdem du dich endlich mit ihrem Dahinscheiden abgefunden hast, wiedergesehen, als ob sie unter den lebenden wandelt? Hast du den Menschen dem du dich dann am nächsten fühlst ebenfalls verlorengeglaubt, weil du einen Drachen dabei beobachten konntest wie er sie dir scheinbar auf ewig entriss? Musstest du dich dem Verrat derer erwehren, die du zu Freunden geglaubt hast, musstest du sterben und andere zurücklassen, die dich brauchten? Ich denke nicht! Und das größte aller Übel enthalte ich dir sogar noch vor, denn du würdest unter der Last dieses Wissens zerbrechen. Glaube mir, den Namen Ruchká trage ich nicht mehr, ich habe diesen Clan enttäuscht, und das allein wiegt wohl mehr als jene anderen Demütigungen zusammen! Sollte ich von dir behaupten, du seist schwach, nur weil du ebenfalls Leid erfuhrtest? Ich heisse dich schwach, weil du den Nahkampf meidest!"
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| 27.09.2003 19:00 | #26 |
| Erzengel |
Wutentbrannt riss er sich von dem glitschigen Templer los, wobei ihm der Matsch sehr half, denn Kain konnte sich durch ein paar geschickte Hebelgriffe leicht befreien.
"Und du? Wenn du nun keine Magie beherrschen würdest? Dann würdest du auch nicht mit Magie kämpfen können, ich beherrsche den Nahkampf nicht." Kain hatte es satt fair zu spielen, im Nahkampf war er dem Templer nahezu ausgeliefert, nicht nur, das dieser Idiot Lehrmeister im Einhandkampf war, nein er war auch gut 4 oder 5 Jahre älter, Kain mit 16 Wintern noch im Wachstum und ein ganzes Stück kleiner und schmächtiger als der hohe Templer.
"Weißt du, warum ich dich dumm nenne? Weil du mich unterschätzt! Ich bin Jahrtausende in die Vergangenheit gereist, tagelang habe ich für die Freiheit eines ganzen Kaiserreichs gekämpft! Nur um dann zuzusehen, wie es überflutet wurde. Ich erfuhr, das meine Eltern nicht meine Eltern waren und das ich ein magisch erschaffenes Wesen bin und genau dieses bild wurde dann wieder umgestoßen. Es wird immer wieder eine Scheinwelt um mich herum errichtet, nur um sie dann einzustürzen und mich in die nächste Scheinwelt zu bringen. Und jedes mal wiederholen sich die Schmerzen und der Kreislauf von Liebe, Wut, Hass und Schmerz beginnt von neuem."
Der widerliche, sumpfige Gestank der Verwesung drang in die Nase des Baals, er totes Sumpfhaijunges schwamm eben an ihm vorbei, wohl das, was umkam, bei seinem ersten Versuch der Sumpfhaikontrolle.
Kurzerhand war einer der umherschwimmenden Sumpfhaie unter Kontrolle gebracht und auf Angroth gelenkt. So lange, bis der Hai direkt vor dem Templer stand, dann stapfte Kain so schnell er konnte ans Ufer....
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| 27.09.2003 19:35 | #27 |
| Atreus |
Das war ja mächtig schief gegangen, diese Frau war ja noch gefährlicher, als er angenommen hatte. Vor der sollte er sich wirklich in Acht nehmen, sie am besten unter allen Umständen meiden. Vorsichtig schnappte er sich seine Sachen vor der Hütte und verschwand dann schleunigst wieder, bevor sie wieder raus kam.So, prima, jetzt war er obdachlos, was jetzt? Die alte Bretterbude konnte er nicht wieder aufbauen, die war nicht mehr zu retten. Aber wohin dann, vielleicht konnte er erstmal bei seinem Arbeitgeber nächtigen, das würde eine Weile gehen, bis er sich eine neue Unterkunft besorgt hat. Vielleicht sollte er auch einfach verschwinden, dieses Lager war nicht das Wahre, überall diese stickige Luft, angereichert mit verbranntem Sumpfkraut. Da musste man ja durchdrehen.
Noch ungewiss, was die Zukunft also bringen würde, ging er erstmal wieder in die Taverne und setzte sich an einen freien Tisch. Sein Magen schmerzte ziemlich, zum Glück hatte sie nicht tiefer getreten.
Etwas Alkohol würde schon darüber hinweg helfen...
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| 27.09.2003 20:31 | #28 |
| Angroth |
Der hinterlistige Baal hatte sich der Schläfermagie bedient, um mit ihr die eigenen Diener in einem Akt des Verrates anzugreifen!
Nicht sehr viel mehr als Hass konnte Angroth dem Mann gegenüber empfinden, der ihm eben diese Magie näherbringen sollte. Doch das änderte nicht sein Problem, der Sumpfhai vor ihm sag hungrig aus.
Geistesgegenwärtig erinnerte er sich der leuchtenden Kugel über seinem Kopf, eine Idee schlug sich durch.
Was, wenn der Hai auf das Licht reagieren würde? Angroth konnte sich so Zeit zur Flucht erkaufen, denn die Lieblinge der Baal wollte er nicht absichtlich töten, dazumal er im Moment eh Waffenlos im Sumpf herumdümpelte.
Also griff er hoffnungsvoll nach der Kugel, holte sie zurück auf die Hand und ließ sie um selbe herumwirbeln. Das schnelle Lichtspiel schien tatsächlich Eindruck auf den Hai zu schinden, er stockte in seinem Vorrücken. Um das Verwirrspiel abzuschließen, überlud der hohe Templer die Kugel, auf dass sie wie der Baal versprochen hatte, in einem kleinen Feuerwerk verging. Das hatte dem Wesen einen solchen Schrecken eingejagt, dass es jaulend zurückwich. Diesen Moment nutzte der Lehrmeister, um sich Stilvoll davonzustehlen.Jedoch bedachte er Kain nur mit einigen Worten, um dann endgültig in der Taverne zu verschwinden: "Ich habe es aufgegeben, mich auf der Vergangenheit auszuruhen und nicht nach vorne zu schauen! Vergangenes liegt hinter mir, macht mich erfahren, soll aber nicht mein Vorankommen im hier und jetzt aufhalten! Ich streite mich nicht weiter mit dir."
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| 27.09.2003 20:38 | #29 |
| Dragonsword |
Nach dem Trainig Gestern und einem wohlverdeinten Schlaf war Dragonsword schon in den frühen Morgenstunden am Trainigsplatz erschienen, fast zeitgleich mit Samantahs andern Schüler. Wie hieß er noch gleich?
Stunde um Stunde verging und der Novize fühlte einen leichten Krampf in seinen Armen. Bis zum Abend waren die schmerzen fast schon unerträglich geworden.
"Schlag, Schlag, Block, Schlag, Ahh! Verdammt tut das weh!" Hörte man den Novizen immer öfters klagen. Hatte er sich etwa nicht richtig aufgewärmt oder hatte er einfach zu wenig Kraft? Egal! Dragonsword musste weitermachen. "Schlag, Block, Block, Schlag! Ahh!"
Nach einer weiteren Stunde voller Anstrengung machte der Nvoize eine kleine Pause. Samantha war nicht zu sehen, der einzige der in der nähe war, war Samanthas anderer Schüler. Wie war, verdammt nochmal, sein Name? Egal, Dragonsword ging zu ihm.
"Ähm, ich will dich nicht bei Training stören, aber wie währe es mit einer kleinen Sumpfkrautpause?" Der Novize hielt seinem Trainigsfreund einen Sumpfkrautstängel hin. Xephon, genau! Das war sein Name! Also, Xephon hatte jetzt zwei möglichkeiten: Sich nicht stören lassen und weiter Trainieren oder den Stängel nähmen. Dragonsword war gespannt was er machen würde.
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| 27.09.2003 20:56 | #30 |
| Erzengel |
"Nenn du mich noch mal feige, Grothi! Ich war es, der die ein Schwert zuspielte und du der, der zu feige war und sich nicht traute einen Baal zu verletzten und wieder bist es du, der wegläuft!", rief der junge Guru dem in der Taverne verschwindendem Templer hinterher. Boar, kotzte ihn das alles an! Wenigstens eine gute Sache hatte der Kampf gehabt, jetzt wurde ihm wieder deutlich, was ihm fehlte, er war zu schwach im Nahkampf. Wollte er gegen Jeromé gewinnen, musste er auch dort besser werden. Wütend schubste der Baal einen Templer in den Sumpf, der eine gewisse Ähnlichkeit mit Angroth hatte. Dann verschwand er im Tempel.
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| 27.09.2003 21:13 | #31 |
| <<|X3ph0n|>> |
Das Training war hart, es zerrte an den Kräften Xephons, doch er würde es durchstehen. Schliesslich hatte der Novize, wenn diese anstrengende Prozedur erst einmal vorbei war, das Recht, sich Meister des einhändigen Schwertkampfes zu nennen.
Stehts war er voll Konzentriert, lies Valermos nicht ein einziges Mal aus den Augen.
Schön war es mit anzusehen, wie die der Schüler die Technik von Zeit zu Zeit immer besser beherrschen lernte.
Gerade vollführte er die berüchtigte Drehung, welche ihm am vorigen Tage noch immense Probleme gemacht hatte, ohne jegliche Makel.
Gut fühlte er sich, nun da er sich bereit für die kommenden Aufgaben Samanthas einschätzte.
Doch plötzlich wurde Xephon bei seinem Training unterbrochen, gekonnt lies der Sumpfler die Klinge aus der Drehung in die Gürtelschlaufe fahren und wendete sich dem Störenfried zu.
Als er bemerkte, dass dort sein Mitschüler Dragonsword vor ihm stand, legte sich ein Lächeln auf des Novizens Lippen.
"Ähm, ich will dich nicht bei Training stören, aber wie währe es mit einer kleinen Sumpfkrautpause?"
Sprach Dragonsword, Xephon nickte freundlich.
Während sich die Beiden zur nächsten Sitzgelegenheit begaben, nahm Xephon das Gespräch auf.
"Guten Abend, du bist Dragonsword, richtig? Mein Name ist Xephon, falls du es noch nicht wissen magst. Ab und an habe ich dich ein wenig beobachtet. Du machst tolle Fortschritte, ich war damals, als ich in den Künsten des einhändigen Kampfes noch nicht so bewandert war, nicht so gut wie du."
Während seiner Worte, kräuselten sich Xephons Haare geschmeidig im Abendwind. Frisch war es geworden, und dennoch gemütlich geblieben.
Xephons war es ein wenig peinlich, doch wenn Dragonsword beabsichtigte, mit ihm eine "Sumpfkrautpause" einzulegen, musste er leider einen Stengel spendieren. Denn Xephons Goldvorräte waren fast vollkommen erschöpft und seine Stengel allesamt aufgeraucht.
Er nahm sich vor, seinen neugewonnenen Freund, zu einem späteren Zeitpunkt ihrer Unterhaltung, darum zu bitten.
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| 27.09.2003 22:38 | #32 |
| Alina |
Mit einem Lächeln wandte sich Alina von der Tür ab, die inzwischen ins Schloss gefallen war. Wenn das Ganze Lager nur voller solcher netter Leute währe.. dachte sie sich und ließ Wuschel, der wieder aufgeregt auf ihre Schulter gehüpft war während sie Besuch hatte wieder herunter.
Alina war müde. Sie hatte einen langen Tag hinter sich gehabt und wollte nun nurnoch ins Bett, doch hatte sie mit ihrer Schmiede erst kurz Nach Mitternacht Schluss. Nun wollte sie schon so oft früher schließen und immerwieder kahm dan noch jemand mit einem dringenden Auftrag. Sie musste noch etwas am Umhang von Angroth arbeiten, den sie schon seit längerem zurechtschneiderte. Es war ein ganz besonderer Mantel, in dem sie keinen Fehler machen wollte. Sie hatte nun schon die Kaputze angenäht und die Nähte nochmal mit einem extra-starkem Lederstreifen verstärkt.
Dies hatte sie an allen Nähten gemacht und inzwischen lief ihr schon Schweiß die Stirn herunter, den sie mit ihrem Taschentuch, das sie immer dabei hatte abwusch.
Sie maß nochmal nach und hielt nun das fertige Werk in ihren Händen. Da bis jetzt noch kein nächtlicher Kunde an ihre Tür geklopft hatte nahm sie ein großes Stück Leder und Maß die Größen, die sie bei Delar gemessen hatte ab. Dann schnitt sie das Leder zurecht und hatte am Ende die passenden Teile vor sich liegen.
Es war einmal das Stück, dass Später zur Kaputze werden sollte und dann zwei lange Stücke, die später die Ärmel werden sollten. Diese mussten genau passen, denn sonst würden Delars Hände darin rumschlabbern oder der Mantel würde so eng sitzen, dass er sich nichtmehr richtig bewegen konnte.
Dann war da natürlich noch der Hauptteil, der später den Körper umfssen würde und den Träger vor Wind und Wetter schützte. Schließlich nahm sie sich Nadel und einen ledernen Faden und fing an zu nähen. Der Fingerhut war ihr ständiger Begleiter und sie fragte sich inzwischen, wann sie denn malwieder eine Rüstung machen konnte.
Vieleicht würde sie ja wenn sie mal Zeit hatte auch einfach mal eine Minecrawler-Plattenrüstung machen, um etwas in Übung zu kommen, was diese harten Platten anging.
Doch nun war sie erstmal beim Mantel.
Sie nähte die zwei Ärmel inzwischen zu diesem, was sie später werden sollten, nämlich zu zwei runden, elastischen Rören, an deren Innenseite sie vorher weiches, warmel Fell befestigt hatte, was den Träger zusätzlich warm halten sollte.
Alina war zufrieden damit und verpasste zum Schluss der Kaputze noch diese Fütterung und nähte alle Teie zusammen, die durch den ledernen Faden und dann noch das extrastarke Lederband sehr reißfest wurden.
Sie probierte den Mantel an zum Testen.
Er war ihr zwar zu groß und schliff am Boden aber er war warm und man konnte sich gut drin bewegen.
Sie legte ihn wieder ab und machte vorne noch in gleichmäßigen Abständen hölzerne Knöpfe dran, mit denen der Träger den Mantel verschließen konnte, damit er auch wirklich warm hielt un von Wind nicht dauernd weggeblasen wurde. Als sie fertig war nahm sie beide Mäntel und hielt für kurze Zeit ihr Brandmarkzeichen in die Glut, bis es rot wurde und brannte damit schließlich an die unterste Innenseite der Mäntel ein R.i.S., was die Abkürzung für Rüstungsschmiede im Sumpflager war.
Zufriden hängte sie sie in ihr Lager und musste nurnoch warten, bis sie abgeholt wurden. Angroth würde seinen morgen schon abholen, dich Delar würde ihn erst in 2 Tagen schaffen.
So lehnte sie sich zufrieden zurück und streichelte Wuschel, der auf ihren Schoß gesprungen war. Wann würde sich wohl Phoenixfee bei ihr melden? Sie hatte sie lange nichtmehr gesehen, ob ihr etwas zugestoßen war?
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| 27.09.2003 22:45 | #33 |
| Rango |
…Verträumt nippte der Neuling unter den Templern an einem Bier und zentrierte seinen Blick in die Flamme der halb heruntergebrannte Kerze, die vor ihm auf dem Tavernentisch stand. Er wusste nicht ob er stolz sein oder sich schämen sollte, denn was hatte er denn außergewöhnliches getan!? Hatte er den Schläfer in irgendeiner besonderen Form geehrt, dem Lager zu neuem Ruhm verholfen oder einen Feind seiner Religion vernichtet? Nein, das hatte er nicht. Er hatte nur seine Pflicht getan und einem Freund geholfen, jedoch erwartete er dadurch kein Ehre, oder eher eine Beförderung in die Gefilde der Krieger des Sumpfes und des Allmächtigen. Trotzdem war er dankbar, obwohl er die Geschichte in Gorthar nicht für das Lager, sondern allein für seinen Freund getan hatte. Für jenen, der ihn den Abend zuvor zu dem was er nun war erhoben hatte.
„Templer“ flüsterte Rango und sah durch den Raum, während er erneut am Bier nippte und jenes genüsslich im Wund umherschaukelte. „Templer Rango…mmh, hört sich doch gar nicht so schlecht an“ fuhr er gedanklich fort und dachte daran, was sich von nun an alles verändern könnte. Müsste er mehr arbeiten als zuvor, oder könnte er sich erstmal zurücklehnen bis der Templerführer nach ihm verlangen würde? Eigentlich war er mit der momentanen Situation recht zufrieden, und die Aufsicht über die Feldarbeit wollte er auch nicht einfach an jemanden anderen abgeben, außer es wäre jemand bekanntes, dem er die Verantwortung auch zutrauen könnte.
Langsam erhob er sich vom Hocker und schlenderte hinaus in die frische Luft, denn diese brauchte er in dem Moment dringend um wieder einen freien Kopf zu bekommen. Der Druck musste hinaus, der sich seit dem letzen Abend zusammengefügt hatte, und entpuppte sich nun als pure Freude, die sich auf Rangos Gesicht zu erkennen gab.
Mit einem breiten Grinsen, spazierte er hinüber zu den Krautfeldern. Niemand war mehr dort um zu Arbeiten, doch das störte den Templer nicht wirklich. Er war es gewöhnt abends allein zu sein; und deshalb stellte er sich einfach auf seinen Angestammten Platz, verschränkte die Arme und schaute stolz hinauf zum Mond und den Sternen, die von so gut wie keiner Wolke verdeckt waren, somit ihre volle Schönheit entfalten konnten…
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| 27.09.2003 22:54 | #34 |
| Dragonsword |
Dragonsword war froh das Xephon das Gespräch nicht abgeleht hatte. Und es dauerte auch nicht lange bis sie in ein Gespräch verwickelt waren, Xephon war dabei nett und freundlich zugleich.
"Guten Abend, du bist Dragonsword, richtig? Mein Name ist Xephon, falls du es noch nicht wissen magst. Ab und an habe ich dich ein wenig beobachtet. Du machst tolle Fortschritte, ich war damals, als ich in den Künsten des einhändigen Kampfes noch nicht so bewandert war, nicht so gut wie du."
Als die beiden endlich eine Sitzgelegenheit gefunden hatten nahm der Novize einen Stängel Sumpfkraut aus der Tasche. "Hier. Der geht auf mich."Xephon nahm das Kraut dankbar an und bald darauf saßen die beiden auf einer Bank, ganz entspannt und zählten Sterne. "Was für eine klare Nacht! Was meinst du, mein Freund?" Xephon nickte freundlich.
Die Pause war wundervoll gewesen aber für Dragonsword war es Zeit sich schlafen zu legen. Er hatte gestern schon viel Trainiert, morgen wollte er sich ausschalfen. "Gute Nacht." Sagte Dragonsword noch kurz und knapp als er Xephon alleine auf der Bank zurückließ. Nocheinmal ging der Novize das Gespräch durch. Xephon und er hatten über ihre Vergangenheit und über das Training geredet. Dragonsword fand die fortschritte von Xephon fantastisch und diesem gefiel die Geschichte mit dem Baum und dem Schwert so sehr das er sie ein zweites mal hören wollte. Ja, Dragonsword hatte wohl einen neuen Freund gefunden.
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| 27.09.2003 23:24 | #35 |
| Krieger-BP |
"Dich uns Sly sollte man wirklich nicht alleine lassen.", sprach Krieger neckich zu Blutfeuer, die sich ziemlich lange ueber diese ruepelhafte Bemerkung von dem "Arschloch" aufgeregt hatte.
Im gemuetlichen Schritt passierten die beiden die Sumpfpforte, an der die beiden Templerwachen standen. Krieger machte noch die ueblichen Klatsch und Pfeifbegruessungsrituale mit den Kollegen, dann setzte er seinen Weg mit der Amazone fort. Natuerlich war der Weg zur Taverne der erste Anlaufpunkt, wo sonst konnte man sich mal so richtig volllaufen lassen?
Die Tuer schrie foermlich unter dem harten Stoss, den Blutfeuer ihr antat. Dichter Rauch schlug den beiden entgegen, sowie lautes gemurmel von vielen Stimmen, die durcheinander sprachen. "Alles so wie es sein muss.", stellte Krieger fest. Die beiden liesen sich erst mal am naechst besten Tisch nieder und tranken was das Zeug hielt ...
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| 27.09.2003 23:27 | #36 |
| <<|X3ph0n|>> |
Was für ein netter Kerl
Xephon war über Dragonswords Höflichkeit freudig erstaunt.
Ohne das er auch nur fragen musste, hatte Dragonsword ihm sofort einen Stengel, gefüllt mit dem begehrten Sumpfkraut, hinüber gereicht.
Mitlererweile hatte sich der nette Novize jedoch entfernt, um sein Heim aufzusuchen.
Xephon jedoch, saß allein noch immer faulenzend auf der Bank, auf der er und sein neuer Freund sich vorhin niedergelassen hatten.
Den Kopf nach hinten gelehnt, zu den Sternen hinauf blickend, rauchte er in aller Ruhe seinen Stengel Sumpfkraut zuende.
Genüsslich sog Xephon den wohltuenden Qualm in seine Lunge ein, blies ihn anschliessend wieder hinaus und wiederholte den Vorgang.
Alsbald sein Stengel dem Ende entgegen glimmte, erhob sich der Sumpfler.Kurz dachte er nach, zum trainieren war es inzwischen zu spät. Da sehnten sich die Sinne sowie der Körper eindeutig mehr nach dem Bett.
So trottete Xephon in Gedanken versunken bequemlich nach Hause.
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| 28.09.2003 00:44 | #37 |
| Besarius |
besarius stand auf, er konnte nicht schlafen. Er ging raus, und als er die Tür aufmachte sah er eine Novizenrobe da auf den Boden liegen.
besarius hob die auf und dachte gleich an Alina. Dann zog er sie an. Es war ein schönes Gefühl. da legte er dann sofort sein Scwert an. Er fühlte sich gleich wie so ein Kämpfer, obwohl er nicht mal mit sein Schwert umgehen konnte. dann ging besarius den Stegen entlang ohne ein bestimmtes Ziel. Als er eine Runde gedreht hatte stand er nun wieder vor seiner Hütte. Er ging zum Wagen, der direkt neben seine Hütte voll beladen stand. besarius schaute sich die Sachen nochmal an und überlegte mit was er nun anfangen solle zu bauen.besarius denkt:""Mh, sollte ich mit der Mechanik anfangen?
Ne, ah ich fange mit den Beinen an, das
ist noch leicht."
Er schaute sich die Teile nochmal an, dann ging er zur Hütte und holte eine nicht verrostete Säge heraus. Dann nahm er aus den wagen die einigermaßen breiten Pfähle heraus und fing an zu sägen. Zum Glüg schien der Mond so toll und eine Flacken(-Laterne) war auch nah. Er zog die säge vorsichtig hin und her. besarius sägte das auch nicht einfach durch. Er sägte so zu sagen Scheibenh ab. Den aus diesen Pfählen sollen Beinen Klaviere werden. Und so war er sehr vorsichtig und mit Planung dabei. aber dadurch dauerte so ein Bein auch länger.
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| 28.09.2003 01:07 | #38 |
| Sly |
Sly schritt langsam durch das Sumpftor und nickte den wachen kurz anerkennend zu. Er hatte bei dem Spaziergang zu dem Lager ein paar Nüsse gesammelt die er nun genüßlich verspeiste. Er lief ein wenig orrientierungslos durch das Lager. Er hatte sich schon damals in der Kolonie nie dort zurechtgefunden, das war alles so amorph gebaut worden ja es war schrecklich, man könnte glauben ein Kiffer hätte auf einem seiner Tripps die architektur des Lagers entworfen doch da kam es ihm in den sinn. Die Leute hier waren ja Kiffer.
Sly verfolgte den Gedanken weiter als plötzlich etwas geschwind an ihm hoch krabbelte eine Nuss stahl und wieder verschwand. Sly blickte dem Hörnchen nach und rannte sofort hinterher "Hey du dieb!" rief er. Doch das Hörnchen war schneller. Es krabbelte blitzschnell den Baum hoch zu seinem Nest. Sly wusste das er keine Chance hatte dem Tier nachzuklettern er war zwar ein guter Kletterer aber mit so einem Vieh konnte er es dann aber doch nicht aufnehmen. Dann kam ihm ein Geistesblitz er nahm eine Nuss und rief "Du willst Nüsse? hier hast du eine Nuss. " und schon schleuderte Sly die Nuss auf das Hörnchen das gerade den Baum hochkletterte und traf es voll am Kopf. Es war ein dumpfer aufprall zu hören und Sly sah wie das Hörnchen gekonnt zu Boden fiel und genau mit dem Gesicht aufkam. Schnell rappelte es sich wieder auf und rannte weg. Sly sofort hinterher "Wenn ich dich krieg mach ich geröstetes Hörnchen aus dir. " dann auf einmal hielt Sly mitten im laufen an. Das Hörnchen hatte sich hinter dem Rücken einer Frau versteckt und kam hintendran hervor und streckte Sly die Faust entgegen. Der ehemalige Söldner musterte die frau und sagte dann "Gehört das Vieh da dir?"
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| 28.09.2003 01:15 | #39 |
| Samantha |
Samantha döste ein bisschen vor der Taverne, nachdem sie den Tag mit einem aromatischen Stengel Kraut hatte ausklingen lassen. Jetzt aber kam plötzlich das Hörnchen herbeigehüpft und brachte Besuch mit.
Schnell war die hohe Templerin auf den Beinen und baute sich vor dem Drachenjäger auf. Das Hörnchen hatte sich schnell auf ihrer Schulter verkrochen, eine dicke Beule am Kopf. Hier war doch was vorgefallen.
"Dieses V-i-e-c-h...", sie betonte die Worte mit sichtlichem Mißfallen, "gehört mir, stimmt. Beziehungsweise es ist mit mir befreundet. Warum? Stört dich das?"Sie schaute den Mann aus zusammengekniffenen Augen an.
"Wenn du jetzt mit Schadensersatzforderungen kommst, vergiß es. Ich übernehm keine Haftung für das diebische Tier hier."
Sie grinste plötzlich. Das musste der Stengel bewirkt haben, in anderen Umständen wäre sie sicher noch böse gewesen.
"Ich bin übrigens Samantha und mit wem habe ich die Ehre?"
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| 28.09.2003 01:28 | #40 |
| Sly |
"Mein Name ist Sly. Keine Sorge ich will keine Entschädigung der kleine Dieb hat dicke backen gemacht und gemeint er müsse mir ne Nuss stehlen , dann hat er eine zu viel bekommen, tja die knallte wohl auf seinen Kopf. Von daher, das vieh sollte sich besser von mir fernhalten. Aber mir ist es egal das nächste mal ist es keine nuss sondern ein Pfeil. " Sly grinste spöttisch und das hörnchen versteckte sich erneut hinter dem Rücken der Frau. So kanns gehen, selbst Tiere bekamen ganz schnell muffensausen. Sly gähnte laut und sah die Frau wieder an. Irgendwoher kannte er diese Frau er erinnerte sich zurück. Ja in der alten Kolonie hatte er sie einmal getroffen auf dem Fest wo die Orks auch kamen. Ja daran erinnerte er sich noch und es gab da noch was. Dann fiel es ihm wie schuppen von den Augen. Bei der Frau hatte er einmal unerlaubterweise geschlafen. Bessergesagt: er ist in ihr Haus eingebrochen und hat sich dort hingelegt. "Aber sagmal: Habst nicht zufällig ne bleibe für einen einsamen Wanderer? Als gegenleistung kann ich dir weder Gold noch Ruhm noch waffen geben, aber ich kann dich unterrichten, in schleichen und der Kunst der Akrobatik wenn du das wünschsts. "
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| 28.09.2003 01:35 | #41 |
| Samantha |
Samantha horchte auf. Schleichen. Das wollte sie schon seit Ewigkeiten beenden, doch ihr Lehrmeister war irgendwie verschollen. Kein Wunder, sie war ja auch lange genug weggewesen.
Doch so leicht wollte sich die hohe Templerin nicht überzeugen lassen. Irgendwoher kannte sie diesen Sly. Wenn sie sich doch bloß erinnern konnte. War er mal in Khorinis gewesen und hatte sie beim Krauthandel erwischt? Nein, als Drachenjäger sicher nicht. War es irgendwo im Wald gewesen, als er aus dem Dickicht sprang und sie zu Tode erschreckt hatte? Nein, das auch nicht. Aber sie war sich ziemlich sicher ihn schonmal gesehen zu haben, wirklich merkwürdig..
"Doch, ich denke ich habe eine Bleibe für dich. Ich habe schon eine Ausbildung im Schleichen, mir fehlt nur noch die Prüfung. Und anschließend möchte ich gern noch Akrobatik lernen. Du bringst mir das bei und ich lass dich dafür in meiner Hütte übernachten, ist das ein guter Tausch? Und wehe du rührst mein Hörnchen nochmal an!"
Ihre Augen funkelten ernst und das Hörnchen stieß zum Nachdruck einen Knurrlaut aus.
"Und du klaust nicht mehr fremde Nüsse!", zischte die Templerin dem Nager auf ihrer Schulter zu. Sofort hörte das Knurren auf und das Hörnchen verkroch sich schuldbewußt.
"Also, haben wir einen Handel?"
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| 28.09.2003 01:48 | #42 |
| Sly |
"Deal!" sagt Sly und reichte Samantha die Hand. Diese blickte die Hand erst fragend an griff dann jedoch zu und nickte. "Also meine Dame was habt ihr denn so bisher gelernt? " "Ich habe bereits gelernt zu schleichen. Sly nickte. "Gut morgen nehme ich dir die Prüfung ab. Wenn ich mich recht erinnere gibt es hier doch noch den alten Prüfungsplatz von Scatty. Den nehmen wir. Dort musst du über mit schön knackendem laub übersähten Boden gehen, das besonders schön knackt wenn man drüber läuft, dann über Boden mit vielen Steinen, dann durch Matsch. Das sollte für den anfang genug sein. Dann werden wirst du dich einem Lurker von hinten anschleichen ohne ,dass er dich bemerkt und es dann mit einem Schlag töten. Ich rufs dir nochmal ins Gedächnis. Denk daran, dass dich die tiere wittern können, also wie musst du dich ihm anschleichen? Versuch dich daran zu erinnern. Ja das wird es sein für die erste Prüfung. Die zweite wird sich dann wesentlich auf Akrobatik konzentrieren ,da es dein Meister wohl versäumt hat dich anfangs schon etwas darauf vorzubereiten. Aber für heute möchte ich nichts mehr machen ich habe einen anstrengenden Tag hinter mir und möchte nun schlafen gehen, wärest du so nett mir zu zeigen wo deine Hütte ist? Ich bin hundemüde. "
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| 28.09.2003 01:53 | #43 |
| Samantha |
Samantha nickte eifrig. Die Aussicht auf eine Schleichprüfung am nächsten Tag stimmte sie fröhlich.
"Komm mit!"
Sie führte Sly zu ihrer Hütte und ließ ihn eintreten. Sie selbst legte sich in ihr bequemes Bett, dem Drachenjäger überließ sie das Fell vor dem Kamin. Immerhin hatte er so ein warmes Plätzchen, sollte er sich mal nicht beschweren.Die Müdigkeit überkam sie rasch und Samantha war kurz darauf eingeschlafen.
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| 28.09.2003 03:44 | #44 |
| Besarius |
besarius hatte nun die vier Beine fertig. Fast fertig, denn die müssen noch angemalt werden und gefeilt müssen die auch noch. Die Nacht war auch schon bald vorbei und besarius war jetzt müde. Er brachte die vier Klavierbeinen in seine Hütte. dann sprang er auf seine Hängematte und schlief auf gleich ein. Doch plötzlich stand ein Zombie vor ihm und besarius sprang aus seiner Hängematte machte zwei Rollen zum schwert. Er hob sein Schwert und mit einem Zug lag ein Arm vom Zonmbie auf den Boden. Doch der Zombie war nicht klein zu kriegen, als der Zombie seinen anderen Arm nach besarius streckte, wehr ihn besarius ab, in dem mit der breiten Seite vom Schwert den Zombiearm nach außen drückte. sofort zog besarius in einem Ruck das schwert von außen dur Zombis Körper in der mitte. Der Oberkörper vom zombie fiel zur Boden. Als besarius sein Schwert hob um ihn den Rest auf dem Kopf zu geben, zog die eine Hälfte des Zombies besarius nach unten im Boden.
besarius schreit:"nnnnnneeeiiiin."
besarius wacht aufeinmal auf.
besarius sagt:" Oh zum Glüg war es nur ein Traum"
besarius kopf war mit schweiß bedeckt.
dann schlief besarius ein. Ohne Alpträume.
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| 28.09.2003 11:00 | #45 |
| Aragorn89 |
Aragorn stand auf. Er war am lagerfeuer eingeschlafen und sein joint lag neben ihm. Er ging zu fortuno und holte sich seine tagesration. Dann suchte er sich ein ruhiges plätzchen und wickelte die joints auf...
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| 28.09.2003 11:47 | #46 |
| Illidan Storm |
Als Illidan erwachte musste er sich erstma orientieren. Wo war er? Im sumpflager natürlich er wollte ja zu meister Angroth. Er hoffte das er ihn auch finden würde. Als er aufstehen wollte schmerzte sein ganzer Körper. Er hatte an einem Stein geschlafen. Die spitze hatte sich schmerzlich zwischen seine Rippen gebohrt. Er wollte gestern abend eigentlich nur ein wenig dösen aber die drinks waren wohl zu viel für ihn und er war hier eingeschlafen. Illidan erhob sich noch immer unter Schmerzen biss aber die Zähne zusammen. Er söhnte leise auf. Er sah sich um und stellte fest das er in der nähe der Übungsplätze eingeschlafen war. Er sah einen Bruder und fragte ihn ob er wüsste wo meister angroth sei. aber der zuckte nur die Schulter und verwies ihn hier zu warten wo er vielleicht trainieren würde. Illidan lächelte den freundlichen Bruder an und bedanke sich. Er ging zu Fortuno holte sich ein wenig kraut ab und setzte sich wieder. Irgendwann müsse er ja vorbei kommen.
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| 28.09.2003 11:49 | #47 |
| Sly |
Sly wachte am nächsten morgen für seine Verhältnisse früh auf. Er sah sich um und musste sich ersteinmal neu orientieren. Ach er war ja im Haus dieser Samantha. Ja an das Haus konnte er sich noch erinnern. Sly grinste hämisch. Ja das war ne Aktion gewesen. samantha war fast vor Wut geplatzt, doch jetzt schlief sie friedlich auf ihrem Bettchen hatte ein Lächeln auf dem Gesicht und träumte wahrscheinlich irgendwas schönes oder eine gefahr die sie gerade erfolgreich bestanden hatte oder sonstetwas. Das Grinsen des ehemaligen Söldners wurde noch breiter.Das Lächeln würde der Dame bald vergehen, in den nächsten Tagen würde sie einige Plessuren , blaue Flecken und noch einiges mehr erleiden. Schnell ging er aus dem Haus und kam mit einem Stock in der Hand wieder. Er ging zu dem Bett auf dem samantha lag und stubste sie damit an. Sie murmelte irgendetwas und drehte sich um. Sly wiederholte das Tippen mit dem Stock einige male doch sie wollte nicht aufwachen. Dann drehte sich Sly um und suchte das Haus ab. Da waren zwei Bratpfannen aus massivem Eisen. Sly nahm beide und hielt sie an Samanthas Ohr, dann schlug er sie zusammen und es gab einen betäubenden Klang. Sofort stand Samantha senkrecht im Bett und sah sich wild um "Was? Wer?Wie?Wo?Wann?" sprach sie hastig. Sly legte die beiden Pfannen wieder beisete und verschränkte die Arme vor der Brust. "Gut dass du wach bist. Jetzt können wir die Prüfung machen. " Samantha murmelte noch irgendetwas doch dann verließen beide das Haus. Sly führte sie zu dem Trainingsplatz von Scatty und stellte sich am Ende auf. "So ich drehe dir jetzt den Rücken zu und versucht zu mir zu kommen , wenn du da bist tippst du mir einfach auf die Schulter, wenn ich geräusche höre werde ich mich umdrehen und dann musst du von vorne anfangen. Du hast 3 versuche wenn du es beim dritten nicht schaffst bist du durchgefallen. Alles klar? Ok"
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| 28.09.2003 11:58 | #48 |
| Samantha |
Samantha stand schlaftrunken auf dem Übungsplatz. Sie hatte nur die Hälfte davon mitbekommen, was der Drachenjäger ihr aufgetragen hatte. Was zum Schläfer weckte er sie auch mitten in der Nacht, nur wegen so einer dämlichen Schleichprüfung? Gähnend versuchte sie ein klares Blickfeld zu bekommen und nicht im Stehen wieder einzuschlafen.
Abwesend nickte sie, da der Lehrmeister sie wohl irgendwas gefragt haben musste. Sein Blick jedenfalls ruhte fragend auf ihr und sie fühlte sich gezwungen das Haupt auf und ab zu heben.
Sly schien mit dieser Antwort zufrieden und drehte sich herum. Samantha zog die Stirn kraus. Und nun? Sie überlegte. Eigentlich könnte sie sich doch dort hinten unter der Linde nochmal zusammenrollen und eine Runde dösen, Sly drehte ihr doch eh den Rücken zu. Doch irgendwie hatte sie das Gefühl er wartete auf etwas von ihr. Hatte sie nicht irgendwas von Anschleichen aufgeschnappt? Sicher musste sie sich an ihn heranschleichen ohne dass er etwas hörte.
Ein weiteres Gähnen, dann ging die hohe Templerin los. Die Rüstung quietschte, das Laub unter ihren Füssen raschelte, die morschen Bretter knarzten. Sly drehte sich mit einem ungehaltenen Blick herum. Achja, dies war ja eine Schleichprüfung.
Entschuldigend setzte die hohe Templerin ihr lieblichstes Lächeln auf und begab sich zurück zum Ausgangspunkt des Parcours. Inzwischen fühlte sie sich auch schon etwas wacher.
Ein zweites Mal zog sie los, diesmal ohne dass ihre Rüstung auch nur einen Ton von sich gab. Das Laub umging sie mit einigen geschickten leisen Sprüngen und bei den Holzbrettern suchte sie sich die stabilsten aus. Endlich hatte sie die Fläche mit dem Moos erreicht und stand nun hinter Sly. Und nun? Der Drachenjäger stand immer noch mit dem Rücken zu ihr, scheinbar fasziniert in das vertieft was vor ihm lag. Samantha zögerte. Dann schließlich tippte sie ihn auf die Schulter. Vielleicht war er auch eingeschlafen?
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| 28.09.2003 12:04 | #49 |
| Sly |
Sly grinste zufrieden, als Samantha hinter ihm stand und ihm auf die Schulter tippte "Gut gemacht " sprach er. Sly hatte zwar minimale geräusche ausmachen können , die auf verdrängte Luft schließen aber es war für die erste Prüfung wirklich in Ordnung. "Sly drehte Samantha um und schob sie aus dem Sumpflager raus "[i]So jetzt zu dem Lurker an den du dich schleichen musst, hier findet man ja einige in der Nähe. ACh übrigens nach deiner Prüfung ziehen wir weiter. Ich muss ins ehemalige Amazonenlager dort trainiere ich noch einen Schüler und werde von einer Frau namens jamira im Speerkampf unterrichtet. "
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| 28.09.2003 12:24 | #50 |
| Samantha |
Schon wieder eine Wanderung. Dabei war sie doch so froh gewesen endlich zu Hause zu sein. Niemals.
"Nene, ich muss hierbleiben. Ich mach dir einen anderen Vorschlag. Du zeigst mir einige Übungen und ich übe sie hier fleißig, dann werde ich dich in einigen Tagen im Amazonenlager besuchen. Ist das eine Abmachung?"
Der Drachenjäger schien zu zögern, willigte dann aber ein. Sie hatten beide viel zutun, da mussten sie eine Kompromißlösung finden.
Jetzt aber stand erstmal ihr zweiter Prüfungsabschnitt auf der Tagesordnung. Sly und Samantha wanderten zum großen See, der gleich neben dem Sumpflager lag. Ruhig und friedlich schaute er aus, doch in der Ferne konnte man bereits das unverkennbare Gurren der Lurker hören. Es dauerte nicht lange, da hatten sie schon einen ausgemacht.
"Bitteschön, das ist deiner", sagte Sly grinsend und zog sich etwas zurück, um zu sehen wie sich die Templerin anstellte.
Samantha schaute sich den Lurker an. Er war dabei im seichten Wasser nach Nahrung zu wühlen, würde aber sie aber bestimmt gleich bemerken, wenn sie einfach so herankam. Sie befeuchtete einen Finger und hielt ihn in die Luft. Der Wind war ihr günstig, er wehte direkt vom Lurker zu ihr. Das bedeutete das empfindliche Tier konnte sie nicht wittern, da der Wind in eine andere Richtung zog. Eine gute Ausgangslage.
Leise pirschte die hohe Templerin vorwärts. Sie achtete tunlichst darauf, nicht auf irgendwelches altes Blattwerk zu treten oder morsche Zweige zu erwischen. Gar nicht so einfach, wenn man nicht ganz genau aufpasste. Sie war jetzt schon ganz nach an dem Tier, welches immer noch ahnungslos herumbuddelte. Hätte sie die Hand ausgestreckt, so hätte sie nach ihm greifen können.Endlich war sie nah genug. Mit einem Ruck zog sie ihr Schwert hervor und hieb auf den Lurker ein. Das überraschte Tier konnte nicht mehr schnell genug reagieren und wurde ein leichtes Opfer ihrer scharfen Schwertklinge. Leblos sank er zu Boden.
Samantha steckte ihr Schwert wieder ein und kam zu Sly zurück. "Wie war ich, Meister?", fragte sie grinsend.
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| 28.09.2003 12:49 | #51 |
| Xion1989 |
Xion verlies den Tempel mit seiner neuen Windfaust Rune. Er war leicht erfreut eine weitere Rune zu besitzen. Diese musste auch getestet werden doch nun war nicht die zeit dafür. Er schritt gemüdlich durch das lager und schaute was die Novizen so trieben. Viele waren am arbeiten doch andere ruhten sich aus. Xion war ja früher selber nicht der fleisigste doch er konnte mit seinem laden schon den ein oder anderen versorgen. So schritt Xion ruhigen schrittes zu seiner Hütte und schaute in seine regale. Er hing noch ein schild an die Tür wo drauf stand Vorerst geschlossen und packte etwas Kraut in einen rucksack. Nun schritt Xion langsam zum Tor und Verabschiedete sich von den Tor wachen. So verschwand Xion in die Wildniss.
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| 28.09.2003 13:38 | #52 |
| Dragonsword |
"Wie spät ist es?" Waren die ersten Worte, an einem kühlen Herbsttag morgen, von Dragonsword. "Ich glaube ich habe zu lange geschlafen."
Der Novize stand auf, zog sich seine Kleider über und machte seine Morgentoilette. Nach dieser Prozedur machte sich der Novize mit seinem Schwert in Richtung Taverne auf und nach einem kleinen Frühstück ging es auch schon weiter zum Trainingsplatz. Dort zog er seine Klinge aus der Scheide und begann seine Übungen weiterzumachen.
Es ging ihm heute erstaunlich leicht von der Hand und das machte ihn Glücklich. Der Krampf war verschwunden. Was für ein Glück.
"Schlag, Schlag, Schlag, ..." Und das Training ging weiter, ...
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| 28.09.2003 13:41 | #53 |
| Sly |
Sly ärgerte sich über die Bezeichnung Meister, blieb nach außen hin aber kühl. Er hasste solches Autoritätsgehabe. "Sly einfach nur Sly ich halte nicht viel auf solche Titel. Ja das war nicht schlecht in Anbetracht der Tatsache , dass dieser Lurker beschäftigt war, denke dran wenn so ein Tier auf der Lauer liegt ist es bedeutend schwerer es zu töten. Aber ich bin zufrieden mit dir. Äußerst zufrieden. Nun gut, jetzt beginnt das härtere Training. Die Kunst der Akrobatik. Erstmal müssen wir dich ein bisschen auf vordermann bringen in den Beinen hast du ja nur Pudding und keine Muskeln. Das heißt für dich du rennst 2 mal täglich 5 mal um diesen See hier. Er ist nicht sehr groß sollte eigentlich zu machen. Ich weiß das ist anfangs ätzend aber denke dran wenn du wirklich die Kunst der akrobatik beherrschen willst musst du trainieren. Dann übst du vorwärts und rückwärts salti. Handstand und dabei laufen. Du springst von erhöhungen und versuchst so gut wie möglich aufzukommen. Am besten wenn du noch aus einer ungünstigen Position runterfällst. Dann versuchst du noch auf Stangen zu balancieren die so dick sind wie meine Faust. Du solltest das wirklich können denn ansonsten wird es übel wenn ich dich darin prüfe. Verstanden? Gut. " Sly hatte von Anfangan alle seine Sachen dabeigehabt. "Wir werden uns wiedersehen. sprach Sly und ging Richtung ehemaliges Amazonenlager...
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| 28.09.2003 14:02 | #54 |
| <<|X3ph0n|>> |
Seit der frühen Morgenstund, trainierte Xephon, wie schon an den Vortagen, auch Heute wieder, auf dem Trainingsplatz.
Immer und immer wieder, schwang seine Klinge hin und her. Währenddessen dachte der Novize noch einmal über alles nach, worin er sich bis heute verbessert hatte.
Da war die Schlagkraft, die Geschwindigkeit, die Leichtigkeit und Unversteiftheit; mit welcher er inzwischen sein Schwert schwang und schlussendlich die Drehung und der direkt darauf folgende Schlag. All Dies hatte sich bereits fest in das Hirn Xephons 'eingebrannt', all Dies glaubte der Novize bereits zu beherrschen. Von gemeistert, konnte jedoch nicht die Rede sein.
Das sind doch schon ganz passable Ergebnisse...
Dachte sich Xephon, während er auch weiterhin gemütlich an seinem Schwung feilte.
Doch, so wusste er, ein wichtiger Teil der Technik fehlte noch. Der Block.
Ihm wollte sich der der Sumpfler nun zuwenden, ihn wollte er nun bezwingen.Um beim nächsten Zusammentreffen mit Samantha vollends durchtrainiert zu sein.
Doch vorher verschnaufte der ausgezerrte Xephon noch ein weilchen. Soeben war Dragonsword, sein Freund und Mitschüler, auf dem Platze erschienen. Freundlich nickte er ihm zur Begrüssung zu und bekam auf Anhieb einen Gruss von Dragonsword zurück.
Daraufhin, wandte sich Xephon jedoch wieder seinem Tranining zu.Er wusste, er konnte den Umgang mit dem Einhänder meistern. Nein, er konnte nicht nur, er würde ihn meistern!
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| 28.09.2003 16:03 | #55 |
| Amydala |
Amydala stand laut atmend im Sumpflager und hielt sich an dem Tor fest. Die letzte Nacht war der Horror gewesen. Nachts in dieser Umgebung zu laufen war schrecklich sie war einem schwarzen Troll begegnet ihre Erinnerung daran war noch ganz frisch. Sie atmete tief durch , ja es war schrecklich, sie hatte sich in eine Höhle verlaufen und war auf etwas großes weiches und doch festes getreten. Es war haarig gewesen und sie war drauf gefallen. Dann wenig später hatte das Ding angefangen sich zu bewegen und bäumte sich vor Amydala auf. Amydala starrte den Troll an und sah der riß seine Faust hoch um sie zu zerquetschen. Amydala war etwas nach hinten ausgewichen und über einen Stein gestolpert der sie außerhalb der Reichweite des stein fallen ließ. Dann drehte sie sich um und krabbelte schnell weg. Sie sprang auf und rannte weg. Der Troll war dicht hinter ihr her und Amydala legte noch einen Zahn zu. Als sie dann den weg runterannte fiel sie über einen Stein und purzelte den ganzen Weg bis zum Sumpflager hinunter. Jetzt stand sie dort. Mit schmutzigen und halb zerissenen Sachen sah sie sich um und blickte die Leute die Torwachen schnaufend an. Diese blickten erstaunt zurück... Dann kippte sie nach vorne um und fiel in Ohnmacht...
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| 28.09.2003 16:30 | #56 |
| Angroth |
Nachdem Angroth gestern Abend in der Taverne noch etwas gegessen hatte, war er enttäuscht über Kain schlafengegangen.
Heute nun ward er früh erwacht, den Morgen wusste er mit den verschiedenen Anwendungen einer Lichtkugel zu vertreiben. Doch nun, gegen Abend, entsinnte er sich seines vor drei Tagen aufgegebenen Auftrages an der Verbesserung seiner Templerrüstung.
Es war wohl an der Zeit, der Rüstungsschmiedin einen erneuten Besuch abzustatten, und nach Möglichkeit die gefertigte Rüstung mitzunehmen. Ein prüfender Blick in seine Truhe ging diesme Vorhaben voran, und er nahm Schätzungsweise Zweitausend Goldstücke in einem Lederbeutel mit sich.
Der Tag war bewölkt, die Sonne wollte nicht so recht ihre goldenen Strahlen auf die Erde werfen, doch die Wolken schienen sich ihrer Last ebenfalls nicht ledig werden zu wollen. So kam er über die knarzenden Stege an der Hütte Alinas an, klopfte zweimal mit der geschlossenen Faust auf das feste Holz und wartete.
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| 28.09.2003 16:35 | #57 |
| Migo |
Migo trat aus der dunklen Pyramide ins helle Tageslicht. Seine Augen gewöhnten sich schnell an die Umgebung und so ging Migo über den Pyramidenvorplatz zu einem abgelegenem Stückchen Sumpf, in dem weder Sumpfhaie noch Blutfliegen noch Novizen, Templer oder Baale zu sehen waren, nein nur eine alte Eiche stand da. Sie ließ ihre Blätter im Wind hin und her schwingen. Man sah ihr das Alter vieler Jahrzehnte an. Ihre Äste waren dick und kräftig, genauso wie die Wurzeln, die tief ins Erdreich reichten. Einen dicken Stamm mit dicker Rinde besaß sie. Die Eiche war höher, als alle anderen Bäume in der Umgebung."Die ist genau richtig", dachte sich Migo.
Er nahm die Windfaustrune in die rechte Hand und holte aus, wie es hundder getan hatte.
Eine leichte Brise wehte an diesem Tag, doch Migo spürte einen starken Wind an seiner Faust. Mit einem Blick aus dem Augenwinkel erkannte er, dass um seine Faust graugrüner Wind wehte.
Nun schlug Migo nach vorne. Ein Schwall aus Wind flog aus Migos Faust und traf die alte Eiche. Einige Äste Bogen sich nach hinten und das Laub raschelte.Sofort wirkte Migo die Windfaust noch ein mal. So trainierte er noch lange weiter.
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| 28.09.2003 16:38 | #58 |
| Alina |
Ein lautes Klopfen riss ALina aus dem Wachschlaf und sie stand auf um die Tür zu öffnen. Vor ihr stand der Templer Angroth und sie musste grinsen. Heute nicht halbnackt? frech und grinste ihn an. Doch schließlich fing sie sich wieder und bat ihn herein.
Sie verschwand kurz in ihrer Aufbewahrungskammer und kahm mit seiner verbesserten Rüstung wieder, die sie Angroth stolz präsentierte.
Ich habe die Näte nochmal mit Lederrimen verstärkt. Der Umhang ist nun sehr reißfest und Wetterfest. An der Rüstung habe ich ein paar verbesserungen gemacht. Ein bisschen Mode durfte natürlich auch nicht fehlen. Ich habe hier unten noch ein paar Gürtel festgemcht. Mehr Schutz und es sieht gut aus mit einem Lächeln überreichte sie Angroth die Rüstung mit Umhang und Kaputze und ging dann an ihre Verkaufstheke. Da dieser Umhang samt Kaputze mich nicht mehr Arbeit gekostet hat als normalerweise eine Novizenrobe und die Aussbesserungen an der Rüstung auch nicht besonders schwer waren würde ich sagen 650 Goldstücke sagte sie schließlich zufrieden und lächelte Angroth an.
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| 28.09.2003 17:07 | #59 |
| SirBilly |
elpede, Sky, Akira und Billy betraten das Sumpflager. Billy hate es sich nicht anmerken lassen, doch die Wanderung von der Taverne bis hier her hatte ihn sehr angestrengt. Doch die körperliche Erschöpfung war wie weggeblasen als er über die Schwelle des Tores trat. Der ganze Sumpf war von einer ruhigen, entspannenden Aura umhüllt. Das Treiben der Novizen, die alle ihrer Arbeit nach gingen, ohne auch nur einen Ton zu sagen, faszinierte ihn. das Tal war von der fläche her zwar kaum größer als Khorinis, doch es wirkte viel größer. Das hängte wohl damit zusammen, dass in Khorinis alles zusammengequetscht war. Hier war zwischen den kunstvollen, großen Gebäuden viel freiraum, in dem die Sümpfler erzählten, handelten, aber vorallem arbeiteten.
Nachdem die beiden Templer sich von ihnen verabschiedet hatten, machten Billy, Sky und Akira sich daran die Gegend zu erkunden. Elpede blieb am Eingang und kümmerte sich still behutsam um seine Wölfe. Diese Hatten sich hingelegt um auszuruhen. Als Shiva ihren Kopf an elpedes Bein streichte, setzte auch dieser sich hin und genoss die hypnotisierende Ruhe.
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| 28.09.2003 17:30 | #60 |
| The_Nameless |
Mit einem leicht schwummrigen Schädel erwachte der Schwarzmagier wieder einmal aus seinen tiefen Träumen.
Leicht blinzelnd blickte er den wenigen Sonnenstrahlen entgegen, welche hin und wieder durch das dichte Geäst der unzähligen Bäume drangen, welche sich hoch über ihm weit gen Himmel neigten.
Die meisten Bewohner des Sumpfes waren schon längst wieder auf den Beinen. Es herrschte ein reges Treiben auf den hölzernen Stegen, die sich schier endlos weit durch das komplette Sumpftal zogen.
Suchend sah sich der junge Dämonenbeschwörer um.
Wie sehr sehnte er sich nach seiner gemütlichen Kammer in den Hallen des Kastells.
Frisches Wasser, eine ordentlich gesäuberte Robe und anschließend eine prächtige Mahlzeit hätten ihn dort erwartet, doch stattdessen saß er hier, inmitten von zahlreichen baufälligen Holzhütten, umgeben von einem stinkenden Sumpf und allzeit von einer dichten Wolke seltsamen Rauches umzogen, die anscheinen nur den einen Zweck hatte, seine Sinne zu vernebeln...
Grinsend erhob sich Less von dem weichen Erdboden, auf welchem er, gelehnt an einen wahrlich monströsen Baumstamm, die vergangene Nacht verbracht hatte.Langsam sah er sich um und erblickte sogleich wieder einige Gruppen von schwankenden, laut lachenden Novizen.
“Hmpf...eure Sinne braucht man wohl nicht mehr zu vernebeln...es ist sowieso nichts mehr zu retten...“
In Gedanken versunken wandte sich der Magier schließlich wieder einem der vielen Pfade zu, in der Hoffnung, dass ihn dieser zu einem Ort führen würde, an dem er zumindest eine annähernd akzeptable Mahlzeit genießen konnte...
Nachdem sich Less scheinbar unzählige Male in dem unübersichtlichen Wegenetz des Sumpfes verirrt hatte, Hunderte von beschäftigten Novizen durch seine nervenden Fragen nach dem rechten Weg von der Arbeit abgehalten hatte, und noch dazu ganze zwei Mal auf den rutschigen Holzstegen ausgerutscht war, um dann in einem hohen Bogen dem matschigen Boden entgegenzufliegen, erreichte er letztendlich doch noch das große Gebäude, in welchem sich die Taverne des Lager befinden sollte.
Skeptisch sah der Dämonenbeschwörer an sich herab.
Das lange Ende seiner Robe war fast ausnahmslos mit klebrigem, grünen Schlamm bedeckt. Dicke Brocken der zähen Masse tropften bei jedem einzelnen seiner Schritte mit einem hörbaren Klatschen auf den weichen Boden.Mit einem resignierenden Seufzen wandte sich Less dem einladenden Eingang der Gaststätte zu.
“Was solls...wenigstens ist der obere Teil sauber geblieben...“
Unsicher daherblickend betrat der Magier die Taverne...
Der Raum war, wie in Gasthäusern üblich, gefüllt mir zahlreichen Tischen, den dazugehörigen Stühlen und einer langen, hölzernen Theke.
Grinsend kam Less näher. So schlimm und heruntergekommen schien es hier ja gar nicht zu sein, seine Meinung über die Bewohner des Sumpfes hatte sich mittlerweile schon sehr zum Besseren geneigt...
Aufmerksam musterte er die vielen Gäste, die, beschäftigt mit ihren duftenden Speisen und Getränken, an den breiten Holzplatten saßen, und sich über die belanglosen Dinge des Lebens zu unterhalten schienen.
Ohne weiter nachzudenken ließ sich der Schwarzmagier auf einem der freien Plätze nieder.
Ein junger Mann, höchstwahrscheinlich noch etwas jünger als Less selbst, saß ihm gegenüber und stopfte genüsslich ein lecker aussehendes Stück Kuchen in sich hinein.
Sein sonderbar grünliches Haar reichte bis knapp über seine Schultern. Der sanfte Wind, welcher beständig durch die große Gaststube zog, ließ immer wieder einzelne Strähnen locker über seine Augen wehen.
Die ebenfalls noch recht jung erscheinende Frau, welche still neben ihm saß, war gerade damit beschäftigt, einen großen Schluck eine unidentifizierbaren Getränks zu sich zu nehmen.
Vorsichtig erhob Less seine Stimme.
“Entschuldigt die Störung, doch wäret ihr so freundlich, mir zu sagen, welche Mahlzeit hier zu empfehlen wäre?“
Erschrocken blickten die beiden auf.
Sofort wurden dem Dämonenbeschwörer vier musternde Augen zugeworfen.Unsicher erwiderte Less ihre Blicke...
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| 28.09.2003 17:30 | #61 |
| Angroth |
Angroth sah sich dei Arbeit interessiert an. Um sicherzugehen, dass auch alles seinen Wünschen entsprach, fragte er, ob er die Templerrüstung auch gleich mal anziehen könnte. Natürlich wurde ihm die Bitte gewährt, und Alina wandte sich von ihm ab, als er unvermittelt begann die Felle abzustreifen. Mit wenigen Griffen hatte er zunächst den Rock, dann die Riemen und zu guter letzt die Schulterplatten an ihren Platz gebracht. Nun zog er die ärmellose Robe mit Kaputze darüber, schloss den Gurt darüber um das Gewand etwas einzudämmen, damit es sich nicht unkontrolliert verfangen konnte.
Der hohe Templer streifte mit den Fingern über den Stoff, es schien gute Arbeit zu sein.
Jetzt war er auch bereit, das Gold zu bezahlen. Er kramte den Lederbeutel zwischen den abgelegten Fellen hervor und zählte ab. Bei Siebenhundert Goldstücken hielt er ein und drückte es der Frau in dien Hand. "Gute Arbeit, ich bin zufrieden."
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| 28.09.2003 17:37 | #62 |
| Alina |
Alina bedankte sich mit Freuden und schließlich verließ der Templer mit seiner neuen Rüstung die Schmiede. Alina ging zu ihrer kleinen Truhe hinten im Haus und schloss das Gold dort ein.
Schonwieder hatte sie einen guten Job erledigt.
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| 28.09.2003 17:44 | #63 |
| blutfeuer |
"wer bist du denn? dich hab ich ja noch nie gesehen und ich dachte, ich kenne alle verrückten, die hier herumlaufen. jedenfalls die, die den weg zum sumpf nicht gescheut haben und lebend angekommen sind, ohne von waranen oder lurkern gefressen zu werden.
setzt dich nur, du siehst zwar schäbig aus aber du hast ne robe des zirkels an. ist die echt oder haste einen umgebracht von den schwarzmagiern?"
blutfeuer grinste über beide backen und freute sich, dass das sehr leckere damenbier von aidar noch immer zu haben war. sie hatte nun schon den dritten krug und gestern erst aufgehört, als sie ohnehin nicht mehr zählen konnte, aber nach den vielen wochen in der wildnis würde ihr das ja keiner verübeln. außerdem lag ihr die auflösung des amazonenlagers noch immer im magen. und schwere brocken verdauen sich besser, wenn sie schwimmen.
"ich bin übrigens blutfeuer, du schwarzmagiermörder und habe einige freunde im zirkel. also erzähl mir nicht, du hättest don, meditate oder den propheten getötet."
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| 28.09.2003 18:12 | #64 |
| Obinator |
Nach einem langem Fußmarsch voller Gefahren und des Versteckens kam Obinator endlich im Sumpflager an. Jetzt gab es nur noch ein Problem: "wo ist Khorúl?" Obinator ging ein bisschen durchs Lager bis er sich von jemandem den Weg zeigen ließ. Nach fast einmal Verlaufen fand er Khorúls Hütte.
Obinator: "Hallo, jemand zu Hause?"
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| 28.09.2003 18:13 | #65 |
| The_Nameless |
Unweigerlich stieß Less ein beherztes Lachen aus.
Er hätte nicht erwartet, sogleich auf solch freundliche Art und Weise aufgenommen zu werden. Alle Unsicherheit und Skepsis war mit einem Male verflogen.
Grinsend sah der Schwarzmagier zu dem stämmigen Wirt, welcher, gerade dabei mit einem zerschundenen Lumpen seine Theke zu säubern, seinen Blick fragend erwiderte.
“Einen Krug voll Bier, mein guter Herr“
Freundlich lächelnd wandte er sich schließlich wieder seinen Gesprächspartnern zu.
Schwarzmagiermörder...
Also würde er dieses Spiel vorerst einmal mitspielen.
Ein schelmisches Grinsen schlich sich erneut über sein Gesicht.Meditate...zwar war ihm dieser Name nicht geläufig, und auch konnte sich der Dämonenbeschwörer nicht entsinnen, diese Person schon einmal getroffen zu haben, doch das musste seine junge Gegenüber ja nicht erfahren...noch nicht.
“Ihr habt recht, diese Robe war ursprünglich nicht die meine. Einst war sie im Besitz der Priesterin Meditate. Doch in einer kleinen Auseinandersetzung hatte sie schließlich ihren Nutzer gewechselt. Wobei ich auch nicht vermute, dass Meditate sie noch benötigen wird, zieht man in Betracht, in welchem Zustand ich die arme Frau zurückgelassen habe...“
Abwartend betrachtete er die Mimik der Beiden.
Langsam aber sicher schien der Schock in ihre Augen zu treten, zu gerne würde er nun erfahren, was in den Gedanken der beiden vorging.
Schließlich, als die Hände der jungen Frau langsam zu ihrer Waffe glitten, entschied sich Less dazu, dass es wohl besser sei, den Irrtum aufzuklären.Lächelnd begann er erneut zu sprechen.
“Verzeiht, doch eure Worte haben mich dazu verleitet, diese Geschichte zu erfinden. Ich konnte einfach nicht wiederstehen.“
Spürbare Erleichterung trat wieder in die Züge seiner Gesprächspartner.
“Ich bin Less, ein wahres Mitglied des Zirkels, und niemals würde es mir in den Sinn kommen, gegen einen meiner Gleichgesinnten Hand zu erheben. Doch wer seid ihr?“
Mit einer lockeren Bewegung führte der Dämonenbeschwörer den großen Bierkrug, welchen der freundliche Wirt soeben an den Tisch gebracht hatte, an seine Lippen, und ließ die wohlschmeckende Flüssigkeit genüsslich an seiner Kehle herablaufen.
Während er sich den Schaum von den Lippen schleckte blickte er in die Augen des jungen Mannes, welcher bisher recht unbeteiligt bei ihnen gesessen hatte...
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| 28.09.2003 18:23 | #66 |
| Krieger-BP |
"Ha, diese Medidate haette es ruhig verdient!", warf Krieger ein. "Schimpft sich eine Heilerin, hat aber Hufen was das behandeln ihrer Patienten angeht!"Krieger spielte amuesiert mit seinem Krug, beugte sich dann aber vor und klopfte den zart gebauten Magier auf die Schulter,
"Glaub mir, so wie du sprichst kauft dir keiner ab, dass du ein Moerder bist. Ist ja schon schwer zu glauben, dass du ein Schwarzmagier bist, nicht wahr Blutfeuer." Die beiden lachten im 3/4 Takt.
"Lass dich nicht von dem ollen hier neben mir unterkriegen. Der ist doch selber ziemlich zart beseidet.", warf Blutfeuer ein.
"Ha ha, sehr lustig.", antwortete Krieger ironisch. "der ollen neben der ist uebrigens Krieger"
Der hohe Templer reichte dem Schwarzmagier die Hand und verpasste ihm einen kraeftigen Haendedruck.
"Was was zum Schlaefer treibt so einen Hering wie dich hier zu uns ins Tal? Ich meine, ist der Weg nicht viel zu weit oder kannst du dich etwa auch einfach so von einem Ort zum anderen zippen?"
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| 28.09.2003 18:24 | #67 |
| MrBone |
Nachdem er sich mit dem Lager vertraut gemacht hatte, suchte er Sky. Dieser ließ sich jedoch nirgenwo auffinden. Also beschloß er sich wieder seinem liebsten Zeitfertreib und hauptsächlicher Geldquelle dem Jagen zu widmen. Am gestrigen Tage hatte er hauptsächlich geschlafen und war daher sehr ausgeruht. Er verließ das Tal in Richtung Taverne und bog dann in Richtung Onar's Hof ab. Zu seiner Linken sah er einen riesigen Wald. Diesen betrat er in prächtiger Jagdlaune.
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| 28.09.2003 18:31 | #68 |
| Khorûl |
Khorûl blickte zu dem Fremden in seiner Tür hinüber.
Was kann ich für dich tun ?
Wie sich herausstellte hatte Khorûl nun wieder einen Schüler der das Jagen erlernen wollte. Nach seinem Einsatz als Einhandlehrmeister war das eine willkommene Abwechslung.
Nun gut, gehen wir.
Zum xten Mal ging Khorûl den Weg zum Tor des Lagers und hatte dabei einen Schüler im Schlepptau. Hoffentlich waren auch wieder ein paar Tiere davor die man jagen konnte.
Kurz vor dem Tor trafen sie auch schon auf den ersten Scavenger, der mit einem kurzen Hieb niedergestreckt wurde.
So, daran üben wir heute als erstes. Das wertvollste an diesen Viechern sind die Krallen an ihren Füßen. Als erstes setzt du hier etwas oberhalb des Fußes an und schneidest tief ins Fleisch des Tieres um die Sehnen des Fußes zu erwischen. Nur wenn diese durchtrennt sind kannst du die Krallen später auch entfernen. Der zweite Schritt ist, dass du die Haut von entfernst, die mit den Krallen verwachsen ist. Das alles machst du mit einem scharfen Rasiermesser, mit was anderem wird es nicht klappen.
Der hohe Novize vollführte ein paar geschickte Handgriffe und hielt kurz darauf die Kralle in der Hand.
Khorûl deutete seinem Schüler nun an ihm zu folgen und kurz darauf erlegten er ein weiteres Tier.
[i]So, nun bist du dran. Lass dir ruhig Zeit, sonst wird es ohnehin nichts. Dein erster Versuch geht ohnehin in die Hose, da du erst noch das Gefühl entwickeln musst wie du mit den Tieren umgehen musst.
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| 28.09.2003 18:35 | #69 |
| (pisi)Härda |
Ismael hatte heute Nacht wieder einmal mieserabel geschlafen, war nur durch konsequentes Akkordrauchen von sage und schreibe drei Traumrufen endlich in Schlaf versunken.
Obwohl er sich unruhig von einer auf die andere Seite wälzte, schlief er bis zur dritten Stunde.
Er wollte eigendlich heute aufbrechen, doch er war so fertig, dass er sich auf eine Bank setzte um sich noch ein bisschen auszuruhen.
Dort derealisierte er einfach mal...
...und erst drei Stunden später erkannte er seine Situation wieder.Er saß noch auf der Bank, sein Rücken tat ihm verflixt weh, und irgendwie hatte er es geschafft, dass seine Augen jetzt weh taten.
Ismael blinzelte und sah sich um. Plötzlich kam ein ihm bekannter Baal näher. Es war sein Freund, der Krautmischer Xion...
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| 28.09.2003 18:36 | #70 |
| The_Nameless |
Grinsend genehmigte sich Less abermals einen Schluck des tatsächlich exzellent schmeckenden Bieres.
Zwar war der Sumpfler, der sich anscheinend selbst Krieger nannte, nicht gerade zimperlich mit seinem Ego umgegangen, doch hatte er zumindest immer eine Prise Humor in seine Worte gebracht, was den Schwarzmagier erkennen ließ, das er wohl nicht alles sehr Ernst gemeint hatte.
“Mein Besuch in eurem Lager diente Ursprünglich nur dazu, den Adler einer guten Freundin zu dieser zu bringen. Doch als ich dann die ganzen geistig verkümmerten Novizen, welche hier bei euch umherirren erblickt hatte, dachte ich mir, dass einige weitere Tage doch recht amüsant werden könnten.“
Die Augen des Templers wurden langsam größer.
Lachend sprach Less weiter.
“Nun habe ich euch getroffen, und durfte gleich erkennen, dass ihr höchstwahrscheinlich auch nicht anders seid, als die besagten Novizen.“
Nach einer kurzen Pause setzte der Dämonenbeschwörer nochmals eine kurze Frage hinzu.
“Wie viel Sumpfkraut musstet ihr eigentlich Rauchen, um so zu werden?“
Mit einem freundlichen Ausdruck auf dem Gesicht wartete Less, begleitet von einem weiteren kräftigen Schluck Bier, auf eine Reaktion des jungen Manns...
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| 28.09.2003 18:40 | #71 |
| Kordonaat |
Kordonaat und Xion betrten das Tor zum Sumpflager, eine so umfangreiche Gegend an Sträuchern, Bäumen, Tieren und vor allem an Sümpfen hatte Kordonaat noch nie gesehen.
Die beiden setzten sich erst mal auf eine Bank, und warteten auf das Paar.Red_Wolf und Shina kamen schon nach kurzer Zeit hinter her, und Kordonaat begutachtete die beiden.
Sie schienen sich schon lange zu kennen, dennoch erweckten sie den Eindruck von einem frisch verliebten Paar.
Kordonaat beneidete Red_Wolf, er selbst hatte nie besonders viele gute Erlebnisse mit Frauen gehabt, erstmal lag es wohl an seiner Riesigen Massigen Erscheinung die den meisten Mädels eher Angst einjagte, und anderer Seits lag es an seinem Geruch.
Man wollte zwar meinen ein Rekrut der Garde Rieche gut, das stimmte wohl auch, aber das galt nur den Rekruten die NICHT im Hafenviertel hausten."So, Kordonaat." sagte Xion.
"Hier sind wir." sagte Shina.
"Ja, danke, hier wollte ich schon immer mal hin!"
"Wenn du willst führen wir dich gerne ein bisschen herum" sagte Xion.Kordonaat nickte, und Xion führte die Truppe vorerst in die Taverne des Sumpflagers.
Als sie diese betraten war gerade mal ein Tisch frei, sie hatten echtes Glück.Der große Barde guckte sich nun etwas intensiver die einzelnen Gesichter an.Red_Wolf, er wusste nicht genau was er von ihm halten sollte, klar, er war auf jedenfall ein sehr netter Mensch, aber er glaubte, dass in diesem Mann ein Krieger steckte, der ganz und gar nicht nett sein konnte.
Das hübsche Mädchen das sich Shina nannte, war auch eine unheimlich liebe Person, sie entsprach ganz und gar nicht dem Gardistischen Kriegerideal.Und de Baal Xion, er hatte etwas magisches in sich, natürlich hatte er diese Eigenschaft seinem Rang mit zu verdanken, aber es strahlte scheinbar auch körperlich von ihm, ihm wurde klar das er mit Leuten zusammen saß, die sich seit dem Eintreffen in Khorinis als seine ersten Freunde bewiesen hatten.
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| 28.09.2003 18:47 | #72 |
| Krieger-BP |
"endlich erkennt einer mal das richtige system des sumpfes. Gratulation magier. ihr habt zwar nicht viel in den armen, dafuer aber sicherlich einiges im kopf. also ich erklaers dir noch mal, damit du volle durchsicht hast!"
Krieger richtete sich auf, holte drei unterschiedliche staengel heraus.
"diese drei staengel hier sind alle von unterschiedlicher staerke. wenn man hier ankommt hat man schon mit dem schwaechsten probleme. die meisten neulinge hocken an den wasserpfeifen, die nie jemand sauber macht. aber irgendwann ist der knackpunkt erreicht, an dem sie den ersten vollends vertragen, ihn vielleicht schon gar nicht mehr spueren.
Dann werden sie ins lager aufgenommen, bekommen staerkeres kraut. weist du, unsere baale denken sich schon was dabei ein tagesration ausgeben zu lassen. solche novizen arbeiten einfach viel besser. sie machen sich keine gedanken ueber das system! wir trixen sie sozusagen aus. doch irgendwann sind sie imun gegen den rauch, so wie ich. ich spuere kaum noch was.
was soll man da machen? wir haben nichts staerkeres. die wuerden doch einen beukott anfangen. das einzigste was da helfen kann ist wohl macht. also werden sie templer oder baale, lernen dort die magie oder was weis ich. und wenn sie dann irgendwann mal ganz oben in unserer hirarchie sind setzt ihr lunge aus und schluss."
Krieger sah den Magier amuesiert an.
"Ist doch das gleich wie mit euch. Ihr seit lesesuechtig. Euch geben sie mit der Zeit immer mehr Buecher, mit mehr Wissen. Am Schluss krepiert ihr dann wegen eurem gott."
Krieger lehnte sich wieder zurueck, nahm zufrieden einen grossen Schluck aus seinem Krug.
"Das System steckt in jeden Lager. Ein Gluecklicher ist der, der es durchschaut. Und ich sag dir noch was: Ich habe meine Faehigkeiten bei keinem Sumpftrainer gelernt"
Krieger laechelte und reichte dem Magier einen Sumpfstaengel entgegen.War da etwa an seiner Geschichte was wahres dran? Der Schwarzmagier vor ihm schien zu zweifeln ...
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| 28.09.2003 18:56 | #73 |
| Obinator |
Obi: "Ja Meister, ich werde es versuchen."
Obinator ging auf den Toten Scavenger zu, er kniete sich vor ihn, nahm in die eine Hand den Fuß und in die andere Hand sein Fleischermesser. Er setzte das Messer an und fing an zu schneiden. Ein wenig Gefühl für die Tiere hatte er, als Metzger, schon entwickelt, aber noch dabei ging es ja nur um das Fleisch. Wie es Khorúl gesagt hatte, es würde beim ersten mal eh nichts werden. So war es auch, Obinator hatte zwar die Kralle, aber nicht in einem Stück sondern in zwei und es hing noch der halbe Fuß mit dran.
Obi: "Ihr hatte Recht Meister Khorúl, es hat nicht wirklich geklappt. Ich muss halt noch ein wenig Übung bekommen, dann wird es hoffentlich auch bald klappen."
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| 28.09.2003 19:06 | #74 |
| Xion1989 |
Xion schaute Kordonaat an. Ich soll dich also rumführen. Shina , wolf ihr beide unternehmt schonmal selber was. Ich führe Kordonaat ein wenig rum. So nickte Xion zu Kordonaat und schritt schweren schrittes vorwärts. Kordonaat bestaunte den Sumpf und Xion grinste leicht. Hier überall stehen die Hütten der Brüder Schwestern Novizen und Hohen Novizen. In manchen wohnen auch Templer oder Baals wie ich einer bin.
Langsam schritten sie weiter und Xion schaute sich um.
Dort hinten steht fortunos stand. bei ihm kann sich jeder Sumpfler seine Tagesration Schwarzer Weiser Abhohlen. Das ist eine Krautart. Ich selber stelle welches her.
Ruhig schritt Xion weiter und wusste nicht was er ihm noch zeigen sollte. Langsam schritten sie richtung Trainingsplatz und Xion sprach mit ruhiger tiefer stimme sprach er nun
Das hier ist der Trainingsplatz. Hier Trainieren die Sumpfler. Auserdem kann man sich hier unter einem der Bäume gut erhohlen. Und da drüben ist der tempel der nur für Baals und templer zugänglich ist. Ich würd dich ja gerne drin rumführen doch das ist mir nicht gestattet. Da drin sind die Baal roben und sonst noch genug.
Freudig schritt xion nun weiter. er wusste schon genau wo es hingehen sollte. Nach einiger zeit laufmarsch sprach Xion nun
Das hier? Das ist mein Laden und auch gleichzeitig meine wohn hütte. Also fals es dich nach Sumpfkraut verlangt kannst du immer hierhin kommen. Xion lächelte und verabschiedete sich von ihm denn er hatte jezt noch was zu tun. So schritt Xion langsam und fröhlich auf eine andere Hütte zu und sprach seinen freund Ismael an. Guten tag. Wie geht es dir nun?
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| 28.09.2003 19:12 | #75 |
| (pisi)Härda |
Der Baal kam auf ihn zu und bergüßte ihn.
Ismael grüßte zurück: "Erwache!", dann atmete er tief durch und erhob sich. "Mir geht es gut, deine Heilkrautstengel haben gut geholfen.
Und selbst? Deine Schuhe sind ganz dreckig... Hast du dich in der Wildnis rumgetrieben?" Ismael grinste breit, zwinkert und die beiden setzten sich in Bewegung. Die Herbstluft umwehte sie und mit jeder Böe flatterten Blätter zwischen ihnen hinunter.
Es war angenehm kühl, doch die Luft schmeckte feucht und gab den beiden die Gewissheit, dass es bald regnen würde...
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| 28.09.2003 19:18 | #76 |
| Xion1989 |
Leichten schrittes ging Xion mit Ismael zu seinem Laden.
Ja ich hab mich in der wildnis rumgetrieben. Hab meine Windfaust Rune getestet. Auserdem war ich in khorinis.
Langsam schritten die beiden zu Xions laden und Xion überlegte wie es mit seinem rezept sein würde. Die beiden betraten bden Laden und sezten sich. So Ismael. Ich hätte da mal eine frage. Wegen deines rezeptes. Wie wollen wir das jezt machen? Wie viel willst du? Ich zahle gurne für so einen Stengel. Xion schaute ihn an und wartete auf eine antwort.
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| 28.09.2003 19:20 | #77 |
| Angroth |
Auch Angroth bedankte sich noch einmal für die gute Arbeit, dann hatte er die Schmiede verlassen.
Kaum ward die Tür hinter ihm zugefallen, spürte er die erfrischende Kühle auf der Haut, atmete jene Luft, die ihm für so viele Tage nicht erreichbar gehalten worden war.
Trotz der Fesseln, der Grenzen, die sein Körper ihm auferlegte, fühlte er sich doch freier als er es getan hatte, als er durch die Unendlichkeit gewandert war. Die Unendlichkeit selbst, die unbegrenzten Möglichkeiten, sie waren die eigentliche Grenze.
Denn was lohnte sich die Freiheit, wenn alles was man tat nicht mehr als eine schon zahlreiche Male erlebte Erfahrung darstellte. Die Unendlichkeit schaffte ihre eigenen Grenzen, stumpfte auf die Dauer ab und zerstörte Denken, Fantasie und Gefühle.
Sein Körper aber, mit diesen festgelegten physischen Grenzen, er zeigte ihm jeden Tag aufs Neue, was er konnte und was nicht, ermöglichte ihm neue Erfahrungen und schützte die gedankliche Freiheit.
Der Schläfer hatte ihn zurückgeholt, der Schläfer hatte ihm die Freiheit wiedergegeben; auf dass Angroth ihm mit all seiner Kraft beistehen konnte. Der Schläfer war ein gütiger Gott, unergründlich aber Weise und Edel. Wie konnte Kain, der auch noch in die Ränge der Baal aufgestiegen war, einen Glauben vertreten dem er selber den Rücken zukehrte? Kain hatte die Freiheit noch nicht entdeckt, er klammerte sich an seine Magie, und nur daran. Er schien alles nach seinen Wünschen formen zu müssen, um das Gefühl der Kontrolle zu besitzen, der Sicherheit.
Eben die Magie des Schläfers, so nutzbar sie doch war, sie band ihre Anwender an sich, konnte den Magier abhängig machen. Magie war eine Droge, die in der richtigen Dosierung mächtig machte, zuviel allerdings die Schwäche und geistige Abhängigkeit zur Folge hatte.
So konnte Kain auch nicht die Bedeutung des Segens verstehen, den der Schläfer hoffnungsvoll an diesen jungen Baal vergeben hatte.
Doch er würde verstehen, irgendwann.
So in Gedanken versunken lief er die Stege entlang, spürte den Stoff des Überwurfs auf seiner Haut. Er war das Zeichen eines Clansmannes, der versagt hatte. Ein Clansmann, der das Exil freiwillig wählte, um nicht wiederzukehren bevor er nicht seine entstandene Schuld getilgt, und die Scham vernichtet wusste.
Die alten Clanstraditionen waren für den hohen Templer sehr wichtig, sie waren seine letzte Verbindung zu jenen, die er verloren hatte ... wahrscheinlich für immer.
Angroth hatte seinem Weg überhaupt keine Beachtung geschenkt, und stand plötzlich am Tor, die zwei Templer die es bewachten waren in eine heisse Diskussion verfallen.
Plötzlich sah er eine Person, die vollkommen Regungslos am Boden vor dem Tor lag; unbeachtet von den abgelenkten Torwächtern. Sofort eilte er Hilfsbereit zu dem Menschen, stellte beim Näherkommen fest, dass es sich um eine Frau handelte. Auf den ersten Blick schien sie älter als er zu sein, dunkelhaarig und in seidenschwarze Gewänder gekleidet.
Vom Zirkel also. Was war einer Frau des Kastells passiert, dass sie bewusstlos vor den Toren der Bruderschaft aufzufinden war? Um das herauszufinden schritt er näher, hob sie behutsam auf und trug sie zu seiner Hütte, holte dann einen Wasserkübel und einen Lappen, befeuchtete diesen und tupfte der Bewusstlosen die Stirn ab.
Wenn sie nicht aufwachen wollte, würde er einen Heiler oder Barbier aufsuchen, doch abwarten.
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| 28.09.2003 19:28 | #78 |
| SkyDiv@r |
Sky irrte durch das Sumpflager. Die ganzen Stege, die voneinander abzweigten, verwirrten ihn doch sehr. Überhaupt war dieses Lager nicht wie die anderen. Nicht nur, dass die Bewohner scheinbar eine feuchtere Gegend zum leben bevorzugten als zum Beispiel die, die auf Onars Hof lebten, nein, dieses Lager war umgeben von einer sonderbaren, beruhigenden Aura. Seek, sein Wolf, ging dicht neben ihm. Scheinbar war ihm dieses Lager nicht geheuer. Sky verstand ihn. Sumpf, Sumpf und nochmals Sumpf, soweit das Auge reichte. Es war unschwer zu erkennen, woher dieses lager seinen Namen hatte. Und überall diese Leute mit ihren Glatzen, ihren seltsamen Tattoos und einem Stengel dieses seltsamen Sumpfkrauts im Mund. Doch aus irgendeinem Grund fühlte sich Sky doch sehr, sehr wohl in diesem Lager. Er ging einen weiteren der unzähligen Stege entlang. Vielleicht hatte er Glück und er fand einen Bewohner, der ihm helfen würde sich zurechtzufinden und ihn vielleicht sogar zurechtzufeinden. Vielleicht würde ihn auch irgendwer ansprechen, denn Sky war fremden Leuten gegenüber sehr schüchtern.
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| 28.09.2003 19:34 | #79 |
| (pisi)Härda |
Tief sank Ismael in den Stuhl und zündete sich einen grünen Novizen an. Leichtes Kraut, aber er hatte keine Lust, jetzt auch nur irgendeine Trübung in seinem Geist zu haben, trotzdem wollte er den leckeren Sumpfkrautgeruch nicht missen.Er hüllte sich mit ein paar Zügen in Rauchschwaden, dann setzte er an:"Wie schon einmal gesagt, ist die Herstellung des Stengels eine reecht aufwändige und teure Angelegenheit, du weisst, was llein Darikraut schon kostet... Du kannst sie für mehr als 75 Goldstücke verkaufen, also müssten 25 für mich schon drin sein..."
Ismael lehnte sich zurück und hüllte sich abermals in Rauch.In der Hütte war es schön warm und es duftete nach Kraut,
Ismael konnte sich schon vorstellen, hier zu arbeiten, zumindest für kurze Zeit.
Entspannt blickte Ismael Xion durch den Rauch an.
Ob er sich wohl noch an ihr letztes Gespräch erinnerte?
Wenn ja, wusste er auch, dass Ismael dem Guru auch sonst noch behilflich sein konnte und wollte, und dann würde dies wohl auch bald zur Diskusion kommen...
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| 28.09.2003 19:35 | #80 |
| Amydala |
"Nein , Mama ich will nicht in die Schule, die Kinder aus meiner Klasse sind böse und die Lehrer auch. " sagte Amydala im schlafen und fing an aus der Ohnmacht zu erwachen. Sie blinzelte anfangs. Das helle Licht blendete sie obwohl es garnichtmehr so hell war doch kurze Zeit später hatte sie sich dran gewöhnt. Sie blickte in ein Gesicht eines Mannes den sie nicht kannte und blinzelte ihn verlegen an. Jeder normale Mensch würde jetzt danach fragen wer die Person sei die gegenüber ihr stand oder fragen wo sie sei doch nicht so Amydala. Sie sah den Mann an und brachte dann hervor "Ich... muss kotzen. " Schnell krabbelte sie aus dem Bett heraus und zur Tür. Sie spürte schon regelrecht wie ihr das Essen hochkahm. Sie hing sich an die Tür und an dem griff die sich sofort öffnete. Kaum war sie mit dem Kopf draußen schon übergab sie sich mit allen ach so schönen geräuschen inklusive, die jetzt jedoch keine erwähnung finden sollten.
Nach einigen Minuten saß sie wieder in der Hütte und sah schuldbewust zu Boden "Tut mir leid. " sprach sie und sah dann verlegen lächelnd zu Angroth auf. "Ich bin Amydala. Lehrling im Kastell und wer seid ihr? "
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| 28.09.2003 19:40 | #81 |
| Xion1989 |
Xion schaute ihn an. Ok. 25 goldstücke. Ist schon ein hoher preis aber wenn du es so willst. Ich gebe dir 25 Goldstücke pro stengel doch ich werde sie nur für 60 verkaufen. Mein schläferkraut kostet 75 und meiner meinung nach kommt es nicht ran. Also 25.
Xion zündete sich einen stengel an und genoss es den qualm in seiner lunge zu spürn.
Du kannst mir ja nicht vorschreiben für wie viel ich es verkauf. Also 60 werd ich nehmen. Nicht mehr und nicht weniger.
Xion schaute Ismael an und fragte Ist alles ok?
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| 28.09.2003 19:46 | #82 |
| (pisi)Härda |
Ismael lächelte:
"Natürlich, ist schließlich dein Geld, das du da verlierst. Es ist deine Sache... Wie seht es denn mit den anderen Sachen aus, ich kann dir beim Mischen und drehen helfen, beim Sortieren, Reparieren, was immer du willst..."
Ismael war schon hoch zufrieden.
Trotzdem störte es ihn irgendwie, dass es etwas geben sollte, was stärker wirkte, als diese phänomenalen Stengel. An diees Schläferkraut musste er irgendwie kommen und sich seine eigene Meinung bilden. Also setzte e hintan:"Ich hab schon gehört, dass dein Schläferkraut nur an Baals und Templer verkauft wird. Trotzdem glaub ich nicht, dass es "Ismaels Gebet" übertrifft... Kannst du mir vielleicht einen Stengel verkaufen, damit ich mir meine eigene Meinung bilden und dich bei deinem Beschluss verstehen kann?"
Einige Leute schätzten Offenheit - hoffentlich gehörte dieser Baal dazu...
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| 28.09.2003 19:50 | #83 |
| Xion1989 |
Xion schaute Ismael etwas grimmig an. Hör zu. Ich habe das Schläferkraut selber entwickelt. Deins mag vieleicht stärker sein und mehrere illusionen zum vorschein bringen jedoch ist das schläferkraut so gemischt das es den kontackt zum Schläöfer noch weiter erleichtert. Ich bin nicht gewillt dir einen dieser stengel zu verkaufen. Aber wir könnten es anders machen. Da du es bist flutschen dir plözlich 75 goldstücke aus der Tasche, ich finde sie und kaufe mir einen stengel den ich dann plözlich verliere und nur in deiner Lunge wiederfinden könnte. Abgemacht?
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| 28.09.2003 19:54 | #84 |
| (pisi)Härda |
Ismael musste sich das Lachen verkneifen.
"Das finde ich gut. Hups."
Mit einer demonstrativen Bewegung warf Ismael einen Beutel mit 75 Goldstücken in Xions Schoss, aus dem er sofort verschwand.
Dafür fand sich in Ismaels Tasche bald ein Schläferkrautstengel, den Xion dort veras, als er aufstand und durch den Raum ging.
Scgließlich stand auch Ismael auf und ging mit nach hinten in die Mischstube"Was kann ich dir denn sonst noch helfen? Ich hab dir ja gesagt, was ich kann."Ismael lehte sich gegen einen Tisch und betrachtete staunend die Kräutersammlung Xions...
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| 28.09.2003 19:59 | #85 |
| Xion1989 |
Ja könntest du. Ich glaube du solltest mir mal ein paar stengel Ismaels gebet drehen fals du es könntest. Xion lächelte zu Ismael. Ach übrigens . Dieses kraut ist Normalerweise nicht für dich gedacht also wundere dich nicht über nebenwirkungen oder einem sehr ungewohntem gefühl.
Xion grinste und drückte Ismael auch gleich einen Stampfer in die hand. Da hinten ist der Stampfer. Fang schon mal an ok?
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| 28.09.2003 20:08 | #86 |
| Dragonsword |
Wo ist eingendlich Samantha?
Fragte sich der Novize unter dem Training. Seit gestern hatte er sie nichtmehr gesehen. Sie hatte wohl einen guten Grund ihre Schüler alleine zu lassen.
Schon seit dem Morgen Trainierte Dragonsword ohne Pause. Den Block und den einfachen Schlag beherrschte er. Das jetzt war es Zeit für eine Kombination. Aber dafür brauchte der Novize noch seinen Lehrer,
also setzte sich Dragonsword auf eine Bank und wartete.
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| 28.09.2003 20:11 | #87 |
| elpede |
Es war schon wieder dunkel geworden, als elpede sich erhob. Seine Begleiter waren bereits verschwunden, ebenso die beiden Templer, die sie sicher zum Lager gebracht hatten. Einer der beiden hatte ihm geraten, sich mal in die Taverne zu begeben. Die Wegbeschreibung hatte er natürlich vergessen. Offenbar setzten die Leute hier voraus, dass man sich auskannte.
elpede seufzte leicht. Irgendwie würde er die Taverne schon finden. Er packte sich einen Novizen, der gerade vorbei lief. Seine Frage beantwortete er nur mit einer wagen Handbewegung. Irgendwo hinter der großen Pyramide, die das Zentrum des Lagers bildete.
elpede machte sich auf den Weg in das auf den ersten Blick recht verwirrend wirkende Stege- und Wegsystem.
Drei Novizen und einen kurzen innerlichen Wutanfall später stand er endlich vor der Taverne. Er vergewisserte sich, dass nichts darauf hinwies, dass Tiere nicht erlaubt waren, dann betrat er sie, gefolgt von seinen Wölfen. Sie war gut gefüllt - und verraucht, schlimmer noch, als Sador´s Kneipe. Als er sich umsah, erkannte er zwei Gestalten wieder, die er tags zuvor bereits bei Sador in der Harpye gesehen hatte - die Scavenger waren ihm gut im Gedächtnis haften geblieben. Sie saßen einem Tisch, ihnen gegenüber ein Magier. elpede erkannte die Robe, Schwarzmagier hatte er schon gesehen.. aber das war jetzt unwichtig, elpede hatte Durst. Die beiden Gestalten konnte er auch später noch ansprechen. Er setzte sich an die Theke. Seine Wölfe legten sich hinter ihm auf den Boden.
"Na, Wirt ? Was könnt Ihr mir geben ?"
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| 28.09.2003 20:12 | #88 |
| blutfeuer |
blutfeuer hatte schon eine weile nicht mehr zugehört. nachdem klar war, dass ihre meditate, die sie irgendwie als schwester betrachtete, nach wie vor ihr unwesen dort im kastell und im lavaturm trieb, beschäftigte sich blutfeuer wieder mit wichtigeren dingen.
sie ging in gedanken die zutatenliste ihres feuerlikörs durch und stellte fest, dass scatty höchst unvollkommen gearbeitet hatte. es fehlten einfach einige kräuter, die sie schnellstens besorgen musste, auf jeden fall, bevor der herbst mit seinem endlosregen kam.
dieser less war ein putziges kerlchen. ob der sich mit der natur auskannte? fragen konnte man immerhin, vielleicht konnte er ja auch das eine oder andere besorgen. gold hatte sie noch genug und vielleicht ließ er sich ja auch durch das fell eines schneewolfes begeistern?
entschlossen wendete sie sich wieder dem theologischen diskurs der beiden zu und unterbrach einfach mal.
"sagt mal, ihr helden, ich brauche noch humulus lupulus und Atropa bella-donna für meinen feuerlikör. kennt ihr die pflanze? besonders du, schwarzer magier. ihr habt es doch so mit pflanzen und ihren geheimen kräften. hast du lust, mal nach den beiden pflanzen zu sehen? es wäre ja möglich.... ich zahle auch einen sehr guten lohn für erstklassige getrocknete ware!"
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| 28.09.2003 20:18 | #89 |
| (pisi)Härda |
Als Xion die Stube verließ, schüttelte Ismael nur den Kopf und grinste. Dann machte er sich an die Arbeit und ging hinüber zum Krautstampfer, nahm eine ordentliche Portion aus der Kiste mit der Aufschrift "Hervorragend" und begann sie zu zerkleinern.
Ismael hatte vor, noch heute zwanzig Stengel zu drehen, deshalb brauchte er eine größere Menge, und je besser das Kraut zerkleinert war, wobei die Prozedur natürlich auch möglichst schnell von statten gehen musste, desdo besser würde das Resultat.
Deshalb war es eine ziemliche Knochenarbeit, bis das Kraut so perfekt zerkleinert war, wie Ismael es wollte. Dann holte er sich die Waage, ein Wiegemesser und die anderen Zutaten: Selenten, Dari- und Mariuskraut. Nachdem er das Kraut abgewogen hatte, setzte er sich kurz und berechnete im Kopf, damit nicht zufällig jemand seine Aufzeichnungen fand, die Mengen der anderen Zutaten aus.
Er sah sich um, vergewisserte sich, dass ihm wirklich keiner zusah und dass auch Xion vorne im Laden war und ihc in seine Rechnungsbücher vertieft hatte, dann begann er zu arbeiten.
Die sensibelen, etwa einen dreiviertel Finger messenden Selenten mussten auf dem zerkleinerten Kraut gehackt werden, dabei musste man sehr behutsam vorgehen, damit der wertvolle Saft nicht verspritze.
Darikraut musste mit der Hand zerpflückt werdenund mit der Maische vermischt werden. Diese wurde dann auf Blättchen gelegt, Ismael wählte die mittellangen, richtig lange konnte eh kein Mensch fertig bekommen, bevor er vollkommen dem Rausch erlag.
Erst am Ende wurde das krüppelig aussehende Mariuskraut präzise abgewogen und in die Mitte eingedreht. Mit geübten Handgriffen wurden die Stengel auf der Tischplatte gerollt und schließlich verklebt.
Gut, dass Ismael genug Wasser in seinem Schlauch hatte, seine Spucke hätte nicht ausgereicht - der grüne Novize hatte seinen Mund recht trocken gemacht...
Als Ismael mit seiner Arbeit endlich fertig war, war einige Zeit vergangen. Xion war verschwunden und Ismael packte die Stengel ein, klemmte einen Zettel darunter: "Hier, du mein Baal. Die ersten zwanzig. Habe mir Kraut und Zutaten in größerem Maßstab eingepackt, damit ich überall drehen kann. Der Schläfer erwache - Ismael"
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| 28.09.2003 20:27 | #90 |
| Angroth |
"Mein Name ist Angroth" antwortete er genügsam, das Erwachen der Frau hatte er sich weitaus ruhiger vorgestellt.
Dennoch war er froh, nicht wirklich einen Heilkundigen aufgesucht haben zu müssen, denn der Aufwand war nicht immer gering.
Den feuchten Lappen legte er zurück in den Zuber, stellte diesen wiederum zurück an seinen Platz vor die Tür.
Dann kam er zurück, zog den Stuhl von seinem Tisch heran, schob sein Gewand beiseite und setzte sich vor die lebhafte Frau. "Was ist euch denn zugestoßen, dass ihr Ohnmächtig vor den Toren unserer Bruderschaft gefunden wurdet?"
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| 28.09.2003 20:38 | #91 |
| Aidar |
Heute war soviel los in der Taverne wie im gesamten letzten Monat zusammen! Aidar kam aus der Arbeit garnicht mehr heraus, und jetzt war auch noch ein neuer Gast da! Der Herr schien drei Wölfe im Schlepptau zu haben, war aus seinem Gasthaus jetzt etwa ein Zoo geworden?
Er hielt an sich, die Aussicht auf Gold war gegeben, also blieb er nett. Er gab dem Fremden die Speisekarte und hieß ihn willkommen. Dann entschuldigte er sich erst einmal, denn er hatte ein ganzes Tablett voll Bier an einige Gäste zu liefern.
Angroth
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| 28.09.2003 20:41 | #92 |
| <<|X3ph0n|>> |
Die Stunden verstrichen, doch Xephon trainierte wacker weiter.Inzwischen beherrschte er auch den Block einigermassen, er war sich sicher ihn bereits in einem ernsten Kampf einsetzten zu können. Gemeistert hatte er ihn jedoch noch lange nicht.
Langsam aber sicher brach die Nacht über den Sumpf herein, der Novize bemerkte zwar wie schnell es dunkel wurde, jedoch wollte er sein Training noch nicht beenden.
Etliche seiner Sumpfbrüder sah er kommen und gehen, sie kamen, übten für kurze Zeit, und verliessen den Platz wieder.
Xephon jedoch verstand sie nicht. Er war sich nur dann sicher etwas gelernt zu haben, wenn er auch wirklich Alles aus sich herausgeholt hatte.Sehr ernst nahm er den einhändigen Kampf, mit grosser Anstrengung war er, jeden Tag aufs Neue, fleissig am Üben.
Eine Weile setzte Xephon, während er so über seine unentschlossenen Brüder nachdachte, sein Training noch fort ... nach gewisser Zeit packte jedoch auch ihn die gewohnte Erschöpfung auf ein Neues und der Novize machte sich auf den Weg zu seiner Hütte.
Wieder einmal hatte er alles gegeben, wieder einmal war er sich sicher gelernt zu haben, wieder einmal glaubte er fest daran, seine Lehrmeisterin bei ihrem nächsten Zusammentreffen mit Stolz erfüllen zu können.
So begab sich Xephon, zwischen dem schönen bläulichen Flackern der vielen Fackeln, welche einzig der Sumpf beherbergte, über gewundene Pfade und morsche Stege zu seinem Heim.
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| 28.09.2003 20:47 | #93 |
| Amydala |
Amydalas blick schweifte ein weiteres mal durch die Hütte Angroths. Hier war es auch richtig gemütlich. Amydala sah erneut zu dem jungen Mann und sagte dann "Nunja ich bin auf der Suche nach Xalvina. Sie ist meine Freundin, ich habe gehört ,dass sie hier ist um den Umgang mit dem Bogen zu trainieren. Allerdings habe ich mich unterwegs verlaufen und bin geradewegs einem schwarzen Troll in die Arme gelaufen. Dieser ist aufgewacht und mir hinterhergelaufen, als ich vor ihm weglief kam ich bald den weg hinunter in dieses Tal, doch ich bin ausgerutscht und den Weg runtergekullert. Dann habe ich mich noch kurz Aufgerappelt das sumpflager gesehen und bin sofort wieder umgekippt. War wohl zuviel so auf einmal. " Amydala lächelte wieder verlegen es wäre einfacher gewesen irgendeine Heldengeschichte aufzutischen als von anfang an ihre Tollpatischkeit preiszugeben. Sie war sich auch nicht sicher ob sie das vielleicht hätte besser tun sollen.Doch Angroth schien dafür verständnis zu haben. Er machte auf sie von Anfang an einen netten Eindruck. Ob da wohl was dahinter steckte? Sie hoffte nicht.
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| 28.09.2003 20:51 | #94 |
| elpede |
Ohne es zu wissen, hatte der Wirt ihm bereits mehr offenbart, als er wollte. Der Blick auf die Wölfe war elpede nicht entgangen. Und die Freundlichkeit des Wirtes schien eher aufgesetzt zu sein. Gold regierte die Welt, auch in diesem Nest. elpede seufzte. So langsam fing er an, seine Rückkehr in die Zivilisation zu bereuen. Er hätte auch gut weiter in der Wildnis leben können... Dann fiel ihm wieder die Wölfin ein. Sie war ja trächtig. In der Wildnis würden ihre Jungen nicht überleben.
elpede studierte die Karte, die ihm der Wirt gereicht hatte, ehe er mit einem Tablett fortgeeilt war. Er entschied sich für ein Bier und eine Suppe. Er zählte 5 Goldmünzen ab und warf sie auf den Tresen. Als der Wirt wiederkam, schaute dieser ihn fragend an.
"Gebt mir ein Bier und eine Suppe. Und schielt nicht dauernd auf meine Wölfe, sie tun weder Euch, noch Euren Gästen etwas."
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| 28.09.2003 20:58 | #95 |
| SkyDiv@r |
Sky irrte die ganze Zeit durch das Sumpflager. Leider fande r ikeinen, der ihm das lager zeigen wollte oder konnte. Sky war langsam müde und setzet sich deshalb auf eine Bank. Seek legte sich daneben und kurz darauf schliefen beide ein.
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| 28.09.2003 21:06 | #96 |
| Angroth |
Kurz dachte der hohe Templer nach. Eine Xalvina war ihm nicht bekannt, jedoch wusste er, wer bei ihnen im Bogenschießen unterrichtete, war er doch zusammen mit ihm noch gegen seinen ärgsten Feind gezogen; Trulek. Erst jetzt fiel ihm auf, wie dunkel es in dem Raum war, das Licht, welches von den magischen Leuchten ausging war nicht allzu helligkeitsspendend.
So griff er nach der Lichtrune, die er ab jetzt immer in einem kleinen Lederbeutel, der vorher für das Gold genutzt worden war, transportierte. Kurz konzentrierte er sich, erinnerte sich an Kain und seine niederträchtigen Worte, der Zorn nährte das Licht. Kurz darauf platzte wieder ein Ball gleißenden Lichtes aus der Rune, er beförderte sie über sich, verstaute den magischen Stein wieder.
"Nun, eine Xalvina ist mir unbekannt, allerdings kann ich euch zu unserem Bogenlehrmeister Trulek bringen, er wird wissen wo sie ist, wenn es stimmt was ihr sagt."
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| 28.09.2003 21:16 | #97 |
| Aidar |
Aidar hatte das Tablett wieder weggestellt, ein weiteres Fass angeschlagen - dabei bemerkt, dass die Vorräte langsam wieder mal zur Neige gingen, das Lager aber mit Gletscherwasser aus Gorthar voll stand - und einige Biere eingeschüttet. Einen von diesen überschäumenden Krügen hatte er nun rasch zu dem fremden Gast bugsiert, hatte dann um einige Momente für die Suppe gebeten. Die Worte des Mannes hatte Aidar nur am Rande vernommen, und als er die gekochte Brühe endlich fertiggemacht hatte, sie dem Gast vorstellte, fielen sie ihm wirklich auf.
Wieder sah er auf die Wölfe, dann wieder auf den Mann, der ihm doch so sympatisch wirkte. Trotz seines Stresses schaffte es der Wirt doch endlich einmal, wirklich freundlich zu sein, als er sagte: "Ach nein, die Wölfe stören doch nicht. Mein Brauer hatte auch eine Wölfin, noch eine Welpe. Die ist aber von einer seiner Reisen nicht wiedergekehrt, seitdem macht der Bursche ohnehin einen merkwürdigen Eindruck, wenn du mich fragst."
Spielerisch ließ er das bereitgelegte Gold in seiner Handfläche verschwinden, es ward rasch in der Kasse verstaut. Für diesen Moment war es ruhig, zumindest an Bestellungen.
Angroth
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| 28.09.2003 21:18 | #98 |
| Amydala |
Amydala dachte über den Vorschlag Angroths nach. Der hörte sich garnichtmal so schlecht an. Aber sie war trotz oder gerade wegen, ihrer ohnmacht absolut müde. Diese rennerei und rutscherei hatte viele ihrer Kräfte aufgebraucht und sie war absolut am Ende. "Wisst ihr, heute abend habe ich keine Lust mehr zu suchen. Wisst ihr zufällig wo man hier schlafen kann? Ich habe durch diese hetzerei und rutscherei viel Energie verbraucht und habe jetzt nachholbedarf. Es wäre nett wenn ihr mich dorthinbringen könntet. "
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| 28.09.2003 21:32 | #99 |
| Rango |
…Mit dem Zeigefinger der rechten Hand in einer kleinen Bierfütze kreisend, schnipste er mit der anderen Hand wild in der Luft herum, in der Hoffnung, dass Aidar bald antanzen würde, um Rango sein bestelltes Met zu bringen. Rango schaute auf; der Wirt wedelt mit einer Speisekarte herum und legte sie dann in die Hände eines Mannes, dessen Gesicht der Templer nicht sehen konnte. Bald darauf, huschte Aidar an Rangos Tisch vorbei, stellte etwas ungeschickt einen Krug ab und lief weiter. „Hast es heut aber ganz schön eilig“ rief der Fischer noch hinterher, zog das Gefäß voller wohlschmeckendem Met näher zu sich heran, nahm einen tiefen Zug mit der Nase und setzte genüsslich an. Mit großen Schlücken, leerte er jenen nach wenigen Momenten und stellte ihn wieder auf den Tisch. Nun hatte er lange genug in der Taverne gesessen, deswegen beschloss er ohne weitere Gedankenzüge, die Kneipe zu verlassen.
Laut knallte die Tür zu und Rango spazierte etwas um den Tempelplatz herum, als ihm eine interessante Sache in den Sinn kam. Langsam schaute er an sich hinunter; Er hatte noch gar nicht bemerkt, dass er mit einem Blutverschmiertem Novizenrock durch die Gegend lief, der außerdem noch etwas zerfetzt seine Oberschenkel hinunter hing. „Äähm“ sprach er, drehte sich einmal im Kreis und bemerkte, dass er im selbigen Moment von einem Novizen recht komisch angesehen wurde. „Was denn?“ fragte der Templer, doch anstelle einer Antwort, verflüchtigte sich der Sumpfbruder und verschwand hinter einer Hütte.Rango’s blick viel plötzlich auf Kriegers Schmiede, aus dessen Schornstein leichte Rauchwolken quollen und sich im Wind nach oben in die Lüfte wiegten.Sich noch schnell einen Grünen Novizen an einer Fackel anzündend, schlenderte der Templer hinüber zum besagten Gebäude und klopfte ein Paar mal gegen die massive Holztür. „Hallo, jemand zuhause?“ rief er und erschrak, als er auf einmal von einer Frauenstimme eine Antwort bekam…
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| 28.09.2003 21:35 | #100 |
| elpede |
Als er elpede die Suppe brachte, wirkte der Wirt schon wesentlich freundlicher. Er hatte wohl viel zu tun und stand ein wenig unter Stress. elpede sah sich kurz um, ehe er begann, seine Suppe zu löffeln. Der Wirt stand ihm nun gegenüber und es war etwas ruhiger geworden.
"Ach nein, die Wölfe stören doch nicht. Mein Brauer hatte auch eine Wölfin, noch eine Welpe. Die ist aber von einer seiner Reisen nicht wiedergekehrt, seitdem macht der Bursche ohnehin einen merkwürdigen Eindruck, wenn du mich fragst", sagte er nun freundlich.
elpede blickte auf und sah den Wirt an.
"Woher hatte er das Tier, wisst Ihr das ?"
Noch ehe der Wirt ihm eine Antwort geben konnte, sprach elpede weiter.
"Einen merkwürdigen Eindruck, sagtet Ihr ? Nun ja, ich wüsste nicht, wie ich reagieren würde, wenn Beliar meine Wölfe holen würde. Ich wäre sicher nicht glücklich darüber."
elpede löffelte wieder seine Suppe.
"Wer ist Eurer Brauer ? Ich würde gerne ein paar Worte mit ihm reden. Die Geschichte interessiert mich."
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| 28.09.2003 21:42 | #101 |
| Alina |
Alina öffnete wiedermal die Tür der schmiede und sah wie es nicht beonders selten vorkahm in ein erschrockenes Gesicht eines Sumpflers. Sie schmunzelte und sagte zum SPaß heraus
Willkommen in Alinas kleiner Rüstungsschmiede sie ließ den offensichtlichen Kunden eintreten und fragt eihn schließlich
Was ist eurer Begehr Templer? neugierig musterte sie ihn und nahm innerlich schonmal die Maße, die sie sicherlich später brauchen würde. Ihr Hörnchen hüpfte auf ihre Schulter und musterte den Fremden missmutig und neugierig. Alina lächelte wieder und wartete schließlich auf die Antwort des Templers.
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| 28.09.2003 21:49 | #102 |
| Aidar |
Nun sah Aidar etwas verlegen drein, er störte den hohen Templer ja nicht gerade gerne. Eine weitere Bestellung erreichte ihn gerade, als er antworten wollte, so goss er zwei weitere Biere auf und verschwand in den Rauchschwaden, kehrte aber bald daruaf wieder, ein Schweißfilm auf seiner Stirn. Er keuchte.
"Tut mir Leid, ich kann ihn nicht holen. Zum einen weiss ich nicht wo er ist, zum anderen ist er ja immer sooo beschäftigt. Manchmal warte ich Wochenlang auf eine weitere Lieferung seinerseits, mit ihm wirst du nicht viel Glück haben."
Angroth
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| 28.09.2003 21:54 | #103 |
| blutfeuer |
blutfeuer hatte die wölfe aufmerksam gemustert. schöne tiere waren das, aber leider eben sklaven. seit sie meditates wölfin kannte und deren rudel, die frei in den bergen lebten und trotzdem für ihre selbst erwählte herrin da waren, wenn diese hilfe brauchte, seitdem hatte sie für diese armen gebrochenen tiere in gefangenschaft kein verständnis mehr. ein wolf an einer leine, das war einfach unwürdig.
blutfeuer dachte über die wölfe nach, wie dier ihr damals den weg in den berg gewiesen hatten und wie sie bei dem geist des berges gefangen war. dort sollte sie auch noch mal hingehen. irgendwas war dort noch ungeklärt geblieben. richtig - der berg hatte ihr eine belohnung versprochen, wenn sie ihm das wasser brachte und das hatte sie ja immerhin getan.
ob die wöfe von medi noch lebten? es wäre überhaupt sinnvoll, dort in den bergen mal nach kräutern zu suchen. das sah damals ja noch ganz fruchtbar aus. obwohl man nicht wissen konnte, wie es heute dort aussah, nach dem überfall dr drachen!
blutfeuer guckte wieder zu dem less, der nur mit den schultern zuckte und bedauerte, dass er sich mit kräutern überhaupt nicht auskenne.
"na dann, krieger, ich zieh los. ich muss wieder in die wälder. mein wuschel bekommt schon kribblige füße vom stillsitzen. kommst du mit? wir lassen uns den altweibersommer um die nase wehen und suchen kräuter?"
der krieger grinste und meinte, er würde sich gern anschließen, immerhin könne er dann noch von blutfeuers unglaublichen bogenkünsten profitieren.
"na dann los, proviant brauchen wir nicht, der wald wird uns ernähren. nimm dir nur eine dicke felldecke mit, die nächte können schon kühl werden. und einen trinkschlauch. mach hinne und hol deine sachen. wir ziehn sofort noch los!"
beide erhoben sich und verließen die schänke nach einem freundlichen gruß in die runde.
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| 28.09.2003 21:58 | #104 |
| Rango |
...Erstaun, oder wohl eher erschrocken, schaute Rango in die tiefen blauen Augen der Frau, die soeben die Tür geöffnet hatte. Sowas hatte er in diesem Moment nun überhaupt nich erwartet. Ein paar kleine, schier schreckhafte Bewegungen auf der Schulter jener Frau, lösten seinen Starren blick von ihr und sahen nun durch den Raum, immer auf der Suche nach dem Schmied.
"Ähm, ich möchte zu Krieger. Ist er nicht da?" sprach der Templer, als sich ein Hörnchen auf dem weiblichen Geschöpf vor ihm niedergelassen hatte."Ich habe die Schmiede übernommen" antwortete sie und schaute an Rango herunter. "Also, was willst du?"
"Mmh, ok" sprach er mit etwas verwirrter Stimme und warf seinen Krautstengel in eine Sumpffütze, wo dieser sofort erlosch.
"Ich brauche eine Rüstung. Eine Templerrüstung um genau zu sein" Rango kratzte sich leicht am Kopf. "Ja, eine einfache leichte Templerrüstung" fuhr er fort und trat auf einen Fingerwink der Schmiedin in die Hütte ein...
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| 28.09.2003 22:05 | #105 |
| Krieger-BP |
Krieger stampfte sofort zu seiner Schmiede, die gleichzeitig auch noch sein Heim war. Im Stegwirrwarr kannte er sich blind zurecht, weshalb es nicht lange dauerte, bis er ankam.
Drinnen stand schon Alina, mit einem Kunden. Der hohe templer nickte ihr freundlich zu.
"hi alina. Die Wohnung gehoert mal wieder dir, ich gehe schon wieder. Wahrscheinlich fuer ziemlich lange! Also pass gut auf und mach hier keine Feiern dirnne.", Krieger laechelte, sammelte in der Zeit seinen Kram zusammen. Nach ein paar Minuten nickte er ihr noch einmal zu, und verschwand dann wieder so eilig aus der Schmiede wie er gekommen war.
Am Eingang zum Sumpflager traff er sogleich auch noch Blutfeuer."Kanns losgehen?", fragte er die dunkelhaarige Amazone und sie nickte, "klar."Krieger beugte sich nach vorn, setzte ihr einen kleinen Kuss auf die Wange und fluesterte ihr ins Ohr, "mit dir reise ich gerne."
Keine zwei Augenblicke spaeter waren die beiden aus dem Tal verschwunden, auf den Weg in die Berge um Kreuter zu pfluecken und das Leben zu geniesen.
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| 28.09.2003 22:07 | #106 |
| Alina |
Alina sah den erschrockenen Blick des Templers und dann wie er verwirrt auf Alina hinunterguckte.
Alina lächelte. Ich muss euch erst vermessen bevor ich sagen kann ob wir noch eine vorrätig haben oder ob ich noch eine herstellen muss sagte sie und ahm ihr Maßband mit dem sie sogleich behutsam um ihn herumgriff und die größen vermaß an Beinen, Bauch und Brust.
Zufrieden lächelte sie über das Ergebniss und nickte.
Ich glaube wir haben noch eine auf Lager sagte sie und verschwand in der Lagerkammer, aus der sie sogleich wieder herusgeuscht kahm mit einer Templerrüstung in der Hand.
Sie hatte diese Rüstung erst vor kurzem gemacht und deswegen glänzte sie noch wie neu.
Sie musste soe ja auch bald malwieder polieren die älteren Rüstungen, damit sie ihren Glanz nicht verlohren.
Sie überreichte ihm die Rüstung und sagte dann nach kurzem Überlegen 750 Gold ist der normalpreis lächelnd sah sie den Fremden Templer an und sah zu, wie er die Rüstung musterte.
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| 28.09.2003 22:12 | #107 |
| elpede |
elpede hatte seine Suppe mittlerweile aufgegessen.
Der Wirt hatte auf die Frage nach seinem Brauer ausweichend reagiert. Man sah ihm an, dass er eigentlich nicht zufrieden mit ihm war, aber viel zu viel Respekt oder gar Angst vor ihm haben musste, um das offen auszusprechen. Der Brauer musste ein "hohes Tier" sein, anders konnte sich elpede das nicht erklären. Die Menschen duckten sich immer, wenn jemand vermeindlich höher stand, als sie selbst. Dabei waren sie auch nur Menschen.
Wie auch immer, dieser Platz war wie geschaffen für elpede. Unter all diesen Leuten würde er nicht auffallen. Einen Deserteur würde hier niemand suchen, dessen war er er sich sicher. Er wandte sich wieder an den Wirt.
"Ihr wollt mir erzählen, Eurer Brauer sei ein vielbeschäftigter Mann, der scheinbar kommt und geht, wie er will ? Seht Ihr, ich mag das nicht ganz glauben, denn Eurer Geschäft hängt von ihm ab."
elpede spülte den Geschmack der Suppe mit einem Schluck des Bieres herunter.
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| 28.09.2003 22:19 | #108 |
| Rango |
..."750? Mmh, scheint mir ein fairer Preis zu sein" sprach er und legte seine Hand an seinen Geldbeutel. Die Rüstung war sogar noch besser, als er sie sich vorgestellt hatte; sie glänzte, als wenn sie gerade erst fertig gestellt wurde. Sein Blick wanderte wieder zurück zur Schmiedin. Schlecht sah sie nicht aus, das konnte man nicht leugnen, jedoch wollte er nich unverschämt erscheinen und schaute nun herrunter zu seinem Beutel, in dem er all sein Gold aufbewarte und schnürte ihn auf. "748, 749, 750 Goldstücke. Es war mir ein vergnügen! Vielleicht sehen wir uns ja bald wieder...Mich würde es jeden falls freuen" sprach er, bevor er überhaupt darüber nachgedacht hatte. War er jetz doch zu aufdringlich geworden? Er hoffte nicht, und senkte schon fast beschähm seinen Kopf und nahm die Rüstung entgegen. Rango murmelte noch schnell "Erwache!" und schlich dann langsam zu Tür um die Schmiede zu verlassen...
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| 28.09.2003 22:25 | #109 |
| Angroth |
Ja, sie hatten doch gute Zimmer in der Taverne, da würde sich sicher noch eines für die Frau aus dem Kastell finden.
Hilfsbereit nickte Angroth, bedeutete der Frau, ihm zu folgen, erhob sich und lief durch das Lager in die Küche des Gasthauses. Der Lichtball folgte ihm die ganze Zeit über, die errettete Frau war ebenfalls hinter ihm. Hier bot der hohe Templer ihr erst einmal etwas zu essen und zu trinken an, ging dann weiter zu der Treppe, die das Stockwerk hinauf führte, wo die Zimmer waren.
"Sucht euch eines aus, hinten sind die nobelsten und am edelsten eingerichteten, weiter vorne die bescheidener eingerichteten Räume. Es geht auf meine Kosten, ich schulde dem Kastell mehr als ich euch alleine zurückgeben kann." Mit diesen Worten nickte er ihr zu, verabschiedete sich, ließ die magische Kugel wieder verschwinden. In der Taverne zurück, schnappte er einige Sätze auf, die an Aidar gerichtet waren: "
"Ihr wollt mir erzählen, Eurer Brauer sei ein vielbeschäftigter Mann, der scheinbar kommt und geht, wie er will ? Seht Ihr, ich mag das nicht ganz glauben, denn Eurer Geschäft hängt von ihm ab."
Bevor Aidar darauf antworten konnte, war er doch diesen Worten gefolgt, dem Gespräch hinzu. Als der Wirt ihn sah, deutete er von ihm auf den Fremden und zurück, sein Gesichtsausdruck versuchte zu sagen, dass dies der Mann sei, den Elpede zu sprechen wünschte.
"Ja, sein Geschäft hängt von meiner Arbeit ab, auch wenn er das nicht so gerne zugibt. Ich liefere auch pünktlich, doch durch den Stress, dem Aidar tagtäglich ausgeliefert ist, sieht er die genügende Zeit nicht mehr. Alles muss immer schnell gehen, sofort erledigt werden. Keine Zeit mehr, dem Leben die ihm gebührende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen." fiel er in das Gespräch ein, lehnte sich neben dem Fremden an den Thresen. "Seid mir gegrüßt, ich bin Angroth, Brauer der Taverne dieses netten Herrn." Zum ersten Male seit seiner Wiederkehr aus Gorthar grinste er wieder.
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| 28.09.2003 22:28 | #110 |
| Alina |
Irgendwie waren die Sumpfler ja süß... so absolut ängstlich, weil eine Frau an der Schmiede stand. Sie schmunzelte und ihr wuscheliges Hörnchen hüpfte an ihrer Schulter hinunter und verkroch sich wieder an seiner Nussschale. Alina setzte sich auf ihren Stuhl vor der Schmiede und nahm sich ein Buch zur Hand, was sie schon seit längerem lesen wollte.
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| 28.09.2003 22:32 | #111 |
| Samantha |
Nach ihrer bestandenen Schleichprüfung kehrte Samantha erschöpft in den Sumpf zurück. Sie hatte nicht schlecht mit den Ohren gewackelt, als sie die Hausaufgaben von Sly vernommen hatte. Der Kerl ließ wirklich nichts aus. Jetzt durfte sie jeden Tag mehrmals um den See rennen und das obwohl sie doch so ein faules Wesen war. Sie stöhnte bereits bei dem Gedanken daran. Konnte Akrobatik denn nicht ein bisschen gemütlicher sein? Wenn sie bloß wüßte wo sie diesen Sly schon mal gesehen hatte, sie hatte nicht minder die Vermutung dass es da einen Zusammenhang gab.
Kurz schaute sie noch auf dem Trainingsplatz vorbei um zu sehen wie sich ihre Schüler machten. Xephon lobte sie ausgiebig. Er hatte viel geübt und seine Leistungen wurden von Tag zu Tag besser. Sie zeigte ihm noch ein paar Tricks zum Ausweichen, die er den nächsten Tag üben konnte.
Dragonsword kam auch voran mit dem Schwertkampf, jedoch waren seine Übungsanstrengungen nicht ganz so zielstrebig wie die von Xephon. Er musste einfach mehr Schlagen üben, aber das wurde sicher noch besser. Sie zeigte ihm jedenfalls noch ein bisschen was zur Grundstellung der Füsse und korrigierte ein paar kleine Fehler, die sich beim Üben eingeschlichen hatten. Den nächsten Tag konnte er damit verbringen, sich zum ersten mal einen echten Gegner zu suchen und mit ihm das Schlagen zu üben.
Nachdem sie diese Anweisungen verteilt hatte, wanderte die hohe Templerin gähnend zu ihrer Hütte. Es wurde Zeit fürs Bett, der Abend war schon wieder viel zu lang.
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| 28.09.2003 22:48 | #112 |
| elpede |
elpede fuhr herum, als jemand zu ihm sprach. Neben ihm lehnte ein Mann an der Theke und sah ihn grinsend an. Seine Haare waren lang, er trug eine Rüstung wie die Templer, darüber etwas, das wohl eine Robe sein sollte. Er hatte anstelle des Wirtes geantwortet, was elpede etwas erstaunte.
"Ihr seht nicht aus, wie ein Brauer. Ihr seht aus, wie ein Krieger", stellte er fest. Mittlerweile hatte er sich wieder gefangen, ein wenig erschrocken war er zusammengefahren. Er hasste es, wenn jemand neben ihm auftauchte, ohne sich vorher anzukündigen. Aber der Fremde, der sich als "Angroth" vorgestellt hatte, schien es nicht so eng zu sehen. Jedenfalls grinste er immer noch.
"Verzeiht. Ich habe mich gar nicht vorgestellt. Mein Name ist elpede, ich komme ..."er stockte kurz, "Ich komme von weither. Vom Festland, wisst Ihr.. Und die Tiere, über die Ihr gestiegen seit, gehören zu mir."
elpede nahm einen Schluck aus dem Krug, dann legte er 6 Münzen auf den Tisch. "Ich hörte, Ihr habt eine Wölfin verloren. Das ist traurig."
Der Wirt hatte die Geste verstanden und brachte zwei Krüge Bier.
"Ihr seit eingeladen," meinte elpede. "Ihr seht so aus, als könntet Ihr einen Schluck vertragen."
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| 28.09.2003 22:59 | #113 |
| Angroth |
Das Grinsen ward verschwunden, sobald der Fremde, Elpede genannt, seine Wölfin erwähnt hatte. Cara.
Er senkte den Blick, seufzte kurz und sah den Gast mit leerem Gesichtsausdruck an. Er sprach nur sehr leise, aber laut genug um das Gemurmel des Raumes zu übertönen.
"Nun, das ist eine lange und dunkle Geschichte, über die ich lieber nicht reden möchte. Tut mir Leid, aber das geht niemanden etwas an.
Ich habe noch zu tun, entschuldigt mich bitte."
An dieses dunkle Kapitel seines Lebens erinnert beschloss er lieber, sich zum Schlafen zurück zu ziehen. Morgen würde er noch ein wenig mit der Windfaust üben, doch jetzt wollte er lieber schlafen, um die Erinnerung im Keim zu ersticken.
Bevor er eingeschlafen war, war ihm, als flüsterte der Wind mahnend "Daschnavar"
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| 28.09.2003 23:02 | #114 |
| Aidar |
Aidar brachte das Bier, musste aber sehen, dass Angroth schon wieder fort war.Enttäuscht stellte er das eine Bier Elpede hin, das andere nahm er selbst. "Geht aufs Haus" schnaufte er.
Nun machte auch der Wirt es sich gemütlich einige waren schon aus der Taverne gewankt, es wurde langsam ruhiger.
An den Neuling gewandt sprach er: "Ach wisst ihr, macht euch nichts draus. Er ist eben so, sag etwas falsches und du hast erstmal bei ihm nichts mehr zu melden.
Wenn du aber etwas über die Geschichten hören willst, die man sich erzählt, davon habe ich mittlerweile so einiges mitbekommen."
Angroth
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| 28.09.2003 23:13 | #115 |
| elpede |
Augenblicklich war das Grinsen verschwunden, und einen Moment darauf auch Angroth. elpede hatte wohl tiefer getroffen, als er erahnen konnte. Die Wölfin, so schien es ihm, machte nur einen Teil des Schmerzes aus, den dieser Mann mit sich herumtrug.
Nun war er wieder alleine mit dem Wirt, der ihm ein weiteres Bier zuschob, und versuchte, ihn aufzumuntern. elpede zog den Krug heran und starrte einen Moment in das Bier.
"Ihr hattet Recht, er ist seltsam", meinte er dann. "Aber das soll mich jetzt nicht weiter beschäftigen. Ihr sagtet, Ihr hättet Geschichten auf Lager ? Ich will sie gerne hören, denn wisst Ihr, ich spiele mit dem Gedanken, mich hier niederzulassen."
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| 28.09.2003 23:36 | #116 |
| Aidar |
Aidar nippte an dem Bier, nickte und stellte das Bier seufzend nieder, begann:
"Bis vor wenigen Tagen war Angroth mit einer ganzen Gruppe von unseren Mitbrüdern und -Schwestern im Südland, auf der Jagd nach irgendetwas. Man munkelt, als er vor vielen Monden das erste Mal dort war, und er ohne die Wölfin wiederkommen musste, hatte ihn ein Dämon verflucht.
Denn seit jenem Tage da er wiedergekehrt war, war er nicht der selbe gewesen. Auch wenn er freundlich wirkte, in seinen Augen lag immer dieser Schatten. Und als die Brüder wiederkamen vor ungefähr einer Woche, da hatten sie den Brauer auf einer Bare in den Tempel transportiert, es hieß er sei tot gewesen. Naja, jetzt lebt er ja, aber er hat immer noch den selben Knall wie damals."
Der Wirt grinste, sinnte nach weiteren Geschichten. Mit einem Male weitete er die Augen, ihm war etwas ganz interessantes eingefallen.
"Soll ich dir von einem Krieg erzählen, den wir gefochten haben, als wir gerade hier eingezogen waren? Er war gegen Untote, wir haben sogar Verstärkung aus der Stadt bekommen, zahlreiche Ritter sind uns zur Hilfe geeilt. Da hatte ich das erste Mal wirklich Kontakt mit meinem Brauer."
Angroth
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| 28.09.2003 23:46 | #117 |
| elpede |
elpede war verwundert. Damit hatte er nicht gerechnet. Die Geschichte ließ viele Fragen offen, doch elpede erkannte, dass er sich völlig geirrt hatte. Angroth war in jeder Hinsicht zu bewundern. Er hatte eine Menge durchgemacht. Unwillkürlich drehte er den Kopf und betrachtete Shiva. Sie würde mehr, als ein Junges werfen.
In seinem Kopf entstand ein Gedanke. Doch jetzt war noch nicht die Zeit gekommen. Er musste noch ein paar Wochen warten.
Er wandte sich wieder dem Wirt zu. Dieser hatte ein Leuchten in den Augen, er war in bester Stimmung, um weitere Geschichten zu erzählen. elpede war das nur recht, er kannte hier nichts und niemanden. Khorinis war ihm bis vor ein paar Wochen nicht einmal bekannt.
"Bitte, fahrt fort", bat er.
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| 29.09.2003 00:09 | #118 |
| Aidar |
Wieder nickte Aidar, leerte noch den Krug und begann dann nach einem räuspern.
"Wir waren gerade hier angekommen, hatten uns ein wenig eingerichtet. Die Baals wollten den Tempel öffnen, doch als die Siegel entnommen waren, strömte eine riesige Armee von Untoten daraus hervor.
Wir hatten damit zu kämpfen, die erste Nacht zu überstehen, der ganze Himmel war erfüllt mit dem sausen der Feuerpfeile, dem Schlachtgebrüll unserer Krieger.
Die Situation für uns sah nicht gut aus, und da kam unserem damals noch recht unerfahrenen tollen Brauer die Idee, einen Ausfall zu unternehmen. Von den Helfern seinerseits überlebten nur zwei, ich selbst hatte kaum eine Möglichkeit gesehen das jemald zu übersehen, habe es aber geschafft.
Den Tag darauf hatten wir eine Ruhepause, der Feind hat sich nicht aus den Schatten herausgetraut. Gegen Nachmittag war dann ein großes Kontingent Paladine in glänzenden Rüstungen eingetroffen, und die Nacht war wieder hart ... doch ich will euch nicht langweilen."
Fragend sah er den Fremden an.
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| 29.09.2003 00:15 | #119 |
| elpede |
elpede wurde langsam müde. Das Bier begann, zu wirken.
"Ihr langweilt mich nicht, im Gegenteil. Aber ich bin müde. Lasst uns diese Unterhaltung ein anderes Mal fortsetzen. Gebt mir ein Zimmer."
Er legte 15 Goldstücke auf den Tresen. Der Wirt führte ihn zu einem einfachen Zimmer. Er betrat es, und nachdem seine Wölfe ebenfalls eingetreten waren, schloss er die Tür und legte sich ohne große Umwege auf das Bett. Er spürte noch, wie Shiva zu ihm kroch, ehe er erschöpft einschlief.
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| 29.09.2003 12:48 | #120 |
| SkyDiv@r |
Sky schlug die Augen auf. Die Sonne schien im direkt ins gesicht. "Wo bin ich ?" Er hielt sich die Hand über die Augen, um nicht von der Sonne geblendet zu werden und sah sich um. Überall verliefen Stege, die über den Sumpf führten. "Achja, das Sumpftal !" erinnerte sich Sky. Er stand auf. dass heißt, er versuchte es. Er hatte die Nacht auf dieser Bank verbracht und jetzt starke Rückenschmerzen. Er quälte sich hoch. "Was für eine Nacht... Wenn dieses Lager nur nicht so groß wäre... Und diese Stege... Das reinste Labyrinth..." mumrlete er. Sein Wolf Seek sah, das sein Herrchen aufgewacht war und sprang ihn freudig an. Das brachte Sky wieder zum fallen. er schaffte es gerade noch, sich abzustützen, sonst wäre er direkt in den Sumpf gefallen. "Nicht doch Seek, runter von mir !" sagte Sky, weil Seek sein gesicht ableckte. Er drückte ihn von sich runter. Dann stand er ganz langsam wieder auf. "So, wollen m al sehen, ob wir heute einen netten Sumpfler oder eine nette Sumpflerin finden, die uns führen können, was Seek ?" Sein Wolf leckte ihm die Hand. Sky lächelte. "Na dann los, mein Dicker !" Dann setzten sich die beiden in Bewegung.
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| 29.09.2003 14:06 | #121 |
| <<|X3ph0n|>> |
Xephon saß auf einer etwas abgeschiedenen Bank in der Nähe der Taverne und rastete.
Seine Brust war noch immer vom Stolze angeschwellt, offensichtlich hatte das harte Training Früchte getragen.
Samantha hatte ihren Schüler gestern hoch gelobt und über Lob von einem hohem Templer, oder in diesem Falle einer hohen Templerin, freute Xephon sich jedes Mal wieder aufs Neue.
Auch hatte sie ihm noch ein paar Kniffe zur weiteren Verbesserung seiner Technik näher geführt.
Euphorisch und voller Tatendrang machte sich der Novize schnellen Schrittes auf den Weg zum Tainingsplatze.
Dort angekommen begann er sofort mit den vorgegebenen Praktiken.Mit dem Schwert fest in der Hand, vollführte Xephon die Techniken, die er bisher gelernt hatte und versuchte, durch ein stätiges hin und her Schwingen seines Torsos, seine Technik noch zu verbessern.
Anfangs sah es noch äusserst belustigend aus, wie der Sumpfler kläglich daran scheiterte ständig die Position zu ändern, während Valermos gleichzeitig seine Kreise durch die Luft zog.
Doch von Zeit zu Zeit bemerkte Xephon auch hier einige Besserungen, er merkte, dass sich sein Körper immer besser und auch geschmeider den Bewegungen der Klinge anpasste und wusste, es würde für einen eventuellen Kontrahenten inzwischen um einiges schwieriger sein, sein Ziel zu treffen.
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| 29.09.2003 18:13 | #122 |
| Dragonsword |
Schon seit dem fühen Morgen stand Dragonsword am Übungsplatz.Gestern hatte Samantah viel Lob verteilt, aber nicht an Dragonsword. Xephon hatte vie lmehr Trainiert un dkam mit dem Schwert viel besser zurecht als der junge Novize. Aber Dragonsword wollte sich nicht unterkriegen lassen! Er würde die Prüfung bestehen oder, ...
Was würde eingendlich sein wenn er versagen würde? Würde ihn Samatha auslachen und kein Wort mehr mit ihm reden?
Daran durfte er nicht denken! Er musste weitermachen, immer weiter!Da viel Dragonsword etwas ein.
Schalg üben? Natürlich! Jemanden suchen um den Schalg zu üben! Das hatte Samantha doch gesagt.
"Xephon!" Schrie Dragonsword über den ganzen Platz. "Was hältst du von einem kleinen Kampf?!" Dragonsword steckte seine Klinge weck und ging näher zu Xephon heran. Dieser schaute ganz verwundert.
"Na komm schon! Zeig mir was du kannst mein Freund, die Technik beherrscht du ja, aber Technik ist eben nicht alles!" Dragonsword zog seine Klinge und stellte sich in die Grundposition. Jetzt hieß es warten was der föllig Verstörte Xephon dazu sagen würde.
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| 29.09.2003 19:34 | #123 |
| Angroth |
Angroth schlug die Augen auf.
Ein neuer Tag war angebrochen, ein weiterer Tag seines neu geschenkten Lebens. Sein zweites Leben. Er war nicht länger Ruchká, er hatte versagt. Der Fremde gestern Abend hatte ihm diese Tatsache noch einmal vor Augen geführt. Auch Kain schien ihn für seinen Misserfolg zu verachten, ihn für unfähig zu halten. Mochten sie Recht haben? Es würde wohl besser sein, wenn der hohe Templer der Bruderschaft den Rücken kehrte; er hatte feststellen müssen, dass selbst die Baal nicht jenen Glauben vertraten, dem er selbst mit ganzem Herzen angehörte. Wenn der Kopf eines Systems korrupt war, dann würde der Rest auch nicht lange Rein bleiben.
Das konnte nicht im Sinne des Schläfers liegen, dass jene, die seine Worte unter das Volk mischen sollten, nicht einmal seine Ideale akzeptierten. Angroth würde seine Ausbildung abschließen, die Segnung seines Gottes empfangen, und dann selbst losziehen um den Glauben des Schläfers zu verbreiten. Kains Weg war nicht der richtige, und er als Schüler wollte nicht seinen Linien verfallen. Dennoch brauchte er des Baal Hilfe, bis er bereit war für die Prüfung der magischen Fähigkeiten.
Der Krieger erhob sich von seinem Ruheplatz, legte seine Rüstung samt Überwurf an, wusch sich das Gesicht und holte sich etwas Brot und Fleisch aus der Vorratskammer. Heute würde er sich noch einmal an die Übung mit der Windfaust machen, sie würde doch sicher unter Kontrolle zu bringen sein. Während er auf einem Stück Brot herumkaute, zog er den magischen Stein hervor, musterte ihn im Mittagslicht. In dunkelgrünen Linien verliefen die Bahnen, symbolisierten eine geschlossene Faust, von der mehrere Windwellen ausgingen. Der Lehrling zog die Stirn kraus, musste er vielleicht ebenfalls solche Position einnehmen um den Spruch richtig zu wirken?
Vielleicht würde Wasser ihm das Verständnis des Spruches erleichtern, denn in gewisser Weise ähnelte die Luft in ihren Eigenschaften ja jener. So beschloss er, sobald er das Brot verzehrt hatte, in den Sumpf zu gehen um das Wasser dort für seine Zwecke zu nutzen. Schnell hatte er auch sein Mahl beendet, wusste noch sein edles Bastardschwert aus der Truhe für alle Fälle anzulegen – er konnte nicht unbewaffnet in den Sumpf, das wäre purer Leichtsinn – und ward dann aus seiner Hütte gen Morast verschwunden.
Weit watete er in ein von Sumpfhaien großteils verlassenes Gebiet, in der Nähe des Trainingsplatzes der Templer. Die Rune, die er immer noch in der Hand hielt, umfasste er mit fest geschlossener Faust, konzentrierte sich. Es geschah eine Weile überhaupt nichts, und er hatte auch seine Bewegungen komplett eingestellt, sodass das Wasser vollkommen ruhig und glatt um ihn lag.
Mit der Rune in der Faust schlug der hohe Templer in das Wasser, beobachtete die davon forttreibenden Wellen. Rund und in alle Richtungen breiteten sie sich gleichmäßig aus; wenn die Luft einer ähnlichen Gewalt ausgesetzt war, reagierte sie ähnlich. So konzentrierte sich der hohe Templer auf die Luft, als sei sie das Wasser – und schlug zu! Er spürte die mentalen Energien durch seinen Arm in die Faust und von dort in die Rune strömen, er sah wie sich die Luft langsam in Schwaden vor der Hand sammelte und dann mit großer Gewalt fort stob. Das Wasser unter der brutal dahinfliegenden Luft kräuselte sich weiss, zog Wellen.
Zufrieden sah Angroth die geglückte Windfaust ausklingen.
Er hatte es wohl geschafft. Um sicher zu gehen, konzentrierte er sich erneut und leitete erneut die Kraft in die Rune; eine weitere Faust entlud sich aus dem Magiestein. Der hohe Templer nickte zufrieden, so konnte er auch Kain wieder gegenübertreten.
Bald.
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| 29.09.2003 20:25 | #124 |
| Erzengel |
Suchend sah sich der junge Guru um, es er hatte es satt immer herumzumeckern, er brauchte das nicht, es würde sich eh nichts ändern, er würde sich einfach stillschweigend den Worten des alten Baals fügen. Schon bald hatte er den gesuchten hohen Templer gefunden.
"Sobald du deine Schüler fertig ausgebildet hast wirst du mich im Einhandkampf unterrichten, Anordnung der Baals, außerdem sollen wir uns Mienental uns wegen den Orks umsehen, wenn da etwas ist sollen wir Bericht erstatten, des weiteren müssen wir sehen, ob der Schlafzauber auch bei Echsenmenschen funktioniert, Xion soll auch mitkommen... " Ausdruckslos hatte er die Worte vor sich hin gesagt und eine Weile gewartet, dann drehte er sich um wollte gehen, doch er wandte sich noch einmal an den Templer.
"Hey, das vorgestern... das, es... " Er seufzte.
"Es tut mir Leid... es ist eine lange Geschichte, wenn du willst erzähl ich sie dir irgendwann mal... es sind meine Kräfte, es stimmt, ich bin ein Kind der Hyen, ich bin noch nicht stark genug, ich verliere schnell die Kontrolle... und sage absurde, dumme Dinge... ich erfinde irgendwas, einfach so... ... ... Ich find das auch nicht toll!" Jetzt kämpfte er mit den Tränen.
"Es tut mir Leid, okay..." Weinend rannte er zum Tempel...
In der Pyramide selbst ging das traurige Heulen und ein boshaftes Lachen über. Einfältiger Narr, natürlich hatte er perfekt gespielt, wie immer, in ihrer Naivität hatte keiner der Sumpfler Kains Schauspiel erkannt, sie hatten es nie erkannt und sie würden es nie erkennen...
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| 29.09.2003 20:25 | #125 |
| Samantha |
Hechelnd wie ein ausgelaugter Sumpfhai kam Samantha wieder im Sumpflager an und ähnlich fühlte sie sich auch. Sie war wie angeordnet fünf Runden um den See gerannt, eine Aufgabe, die sie besser nicht befolgt hätte. Sie fühlte sich wie nach einer größeren Weltreise und ihre Lungen schmerzten, als hätte jemand lauter feine Stecknadeln in sie hineingesteckt. Und das sollte sie jetzt jeden Tag machen? Reiner Selbstmord. Es war doch zum Verzweifeln.
Nach Luft ringend hockte sich die hohe Templerin vor die Taverne und ruhte sich erstmal aus. Aus den Augenwinkeln konnte sie Xephon und Dragonsword trainieren sehen, doch sie war zu schwach um hinüberzugehen. Aber es freute sie dass ihre Schüler übten, dann konnten sie bald ihre Prüfung ablegen. Je mehr sie trainierten desto schneller ging es auch.
Trainieren. Da fiel es ihr wieder ein. Mit dem Rennen war ihr Schleichtraining ja noch lange nicht ausgeschöpft. Salti und Handstand. Das klang schonmal sehr schwer. Ob sie nicht mit etwas Leichterem beginnen konnte? Doch wie rum sie es auch drehte, weder das eine noch das andere war leicht.
Seufzend erhob sie sich wieder. Dann würde sie sich eben jetzt mit dem Handstand befassen.
Samantha suchte sich eine etwas ruhigere Stelle im Sumpf und begann erstmal gegen einen Baumstamm. Dann war die Gefahr nicht zu groß, dass sie hinten überkippte. Ein paar Mal brauchte sie, dann hatte sie genug Schwung genommen um kopfüber am Baumstamm zu lehnen. Das Haar hing ihr ins Gesicht, die Rüstung rutschte ein Stück nach oben und legte ihren Bauchnabel frei. Doch sie stand. Triumphierend musterte die Templerin wie die Welt um sie herum Kopf stand und überlegte wie sie nun wieder herunterkam.
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| 29.09.2003 20:42 | #126 |
| Angroth |
Da hatte ihn doch ganz überraschend der unflätige Baal überrascht, mit einer entschuldigung die an emotionaler Stärke nicht zu knapp beglückt worden war. Ein wenig überrascht hatte Angroth die Entschludigung hingenommen, er würde den Anweisungen eines anderen Baal natürlich auch Folge leisten. Doch ganz so recht abkaufen wollte er Kain die Weinerlichkeit nicht. Gut, er war ein junger Mann, dessen Gefühlshaushalt noch nicht ganz im reinen war, aber er sollte sich schon über die Gewichtigkeit seiner Worte bewusst gewesen sein. Zu bewusst, als dass er sie nun einfach so revidieren würde - auch wenn es ein Baal von hohem Rang anordnete.
Es sollte ihm egal sein, befand er.
Eigentlich hatte der hohe Templer noch vorgehabt, seinem Lehrmeister die Fähigkeit mit der neuen Rune zu beweisen, doch da war jener auch schon wieder verschwunden.
Achselzuckend nahm der Krieger auch dies hin. Üben musste er nun ja nicht mehr mit dem magischen Stein, also entschloss er sich zu einem abendlichen Spaziergang.
So lief er einige Zeit, beobachtete das Treiben der Novizen und Brüder, Baal und Templer. Sie alle hatten keine Ahnung von dem Schrecken, der im Süden lauerte und vielleicht sogar schon seine Fühler nach ihnen ausgestreckt hatte. Seufzend wanderte er weiter, der knarzende Steg war sein Pfad. An einem ruhigeren Ort, von Brüdern weitestgehend verlassen, erkannte er auf einmal eine verkehrte Silhouette im Abendlicht, angelehnt an einen Baumstamm. Er mochte das sein, sollte es sich denn um einen Menschen handeln? Um dies herauszufinden, schritt er näher, schien von der Person der er auflauerte bis jetzt entgangen zu sein. Und da endlich, als er nur wenige Schritte von ihr entfernt war, erkannte er sie! Es war Samantha, die hohe Templerin, seine Schwester.
Er lehnte sich um den Baumstamm herum, sodass er von oben auf ihr Gesicht herabsehen konnte, und lächelte sie an. "Buh"
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| 29.09.2003 20:50 | #127 |
| elpede |
Als elpede wieder erwachte, war es dunkel. Immer noch oder schon wieder ? Er wusste es nicht genau. Er setzte sich langsam auf und streckte sich. Dann begann er, seine Sachen zu ordnen. Er hatte den Mantel abgelegt, und auch den Beutel, den er darunter auf dem Rücken trug. Er fasste sich kurz an den Hals.Dann bemerkte er, dass dort etwas fehlte. Normalerweise trug er dort eine kleine Pfeife an einem Band. Es war ein besonderes Instrument, denn es erreichte Töne, die das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmen konnte. In Notfällen oder wenn sie außer Sicht- und Rufweite waren, konnte er damit seine Wölfe rufen, denn ihr Gehör war weit empfindlicher. Sein Vater hatte ihm diese Pfeife hinterlassen, und elpede wusste nicht, ob er hier eine neue kaufen oder bauen lassen konnte. Wo konnte sie sein ? Er grübelte kurz nach.
Natürlich, bevor sie Wolf an der Taverne angetroffen hatten, waren sie ein kurzes Stück gerannt. Dabei musste er sie irgendwo verloren haben.Er konnte nicht warten. Die Nacht war zwar bereits hereingebrochen, aber das war ihm jetzt ziemlich egal. Wenn er vorsichtig und langsam ging, würde es vielleicht schaffen; in der Nacht, als sie hierher marschiert waren, hatten sie kaum etwas getroffen, und nun kannte elpede den Weg.
Er stand auf. Seine Wölfe ebenfalls. Er verließ eilig das Zimmer und durchquerte die Taverne. Er hob noch einmal die Hand, als der Wirt ihn bemerkte, dann verließ er das Gebäude. Er brauchte nicht lange, um durch das Gewirr aus Stegen und Wegen zurück zum Eingang des Lagers zu finden. Dort hielt er kurz inne. Die beiden Wachen musterten ihn neugierig, aber er sah nicht hin. Es war kühl, also zog er sich die Kapuze über den Kopf, warf einen Blick auf den vor ihm liegenden Weg, dann schritt er los in Richtung Taverne..
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| 29.09.2003 20:50 | #128 |
| Khorûl |
Khorûl war wieder mit seinem Schüler unterwegs und hatte vor dem Tor des Lagers eine Blutfliege vom Himmel geholt. Diese war eine der komplizierteren Trainingsaufgaben, viel Gold bekam man jedoch trotzdem nciht dafür.
Das halbwegs wertvolle an dem Vieh sind seine Flügel. Da sie sehr dünn und zerbrechlich sind musst du höllisch aufpassen. Achte darauf das du mit dem Messer am Rückend er Fliegen anfängst und ihr dort die Muskeln durchtrennst die mit den Flügeln verwachsen sind. dann ziehst du vorsichtig an ihnen, aber nur ganz vorsichtig. Sollte es irgendwo hängen setz mit deinem Messer noch einmal nach, lieber einmal zu viel geschnippelt, als einmal zu wenig.
Khorûl schnitt sanft durch das Fleisch der Fliege und hielt seinem Schüler kurz darauf die beiden Flügel vor die Nase.
Das Zweite was man ihr entnehmen kann ist der Stachel, dafür kriegst du allerdings nicht so viele Goldstücke. Hier kannst du auch etwas rabiater vorgehen. Schneide einfach den Schwanz der Fliegen ab und drücke etwas auf den hinteren Teil, damit der Stachel zum Vorschein kommt. Ist das der Fall ziehst du einfach daran, bis du ihn in den Händen hälst. Da kann relativ wenig kaputt gehen, da dieser sehr robust ist. Sollte es trotzdem nicht klappen kannst du ja mit deinem Rasiermesser nachhelfen.
Die beiden pirschten nach der kurzen lektion weiter durch das nahegelegene Unterholz und Khorûl holte ein weiteres Testobjekt vom Himmel und deutete seinem Schüler an, dass er nun an der Reihe war sein Glück zu versuchen.
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| 29.09.2003 20:50 | #129 |
| Samantha |
"Oh?!"
Mitten in ihren verdrehten Landschaftsbetrachtungen sah Samantha plötzlich ein Gesicht über sich. Und zu aller Überraschung war es das von Angroth. Sah sie jetzt schon Gespenster? Hatte das Kopfüberstehen ihr Gehirn gelähmt? Erschrocken riß sie die Augen auf und verschluckte sich. Sie versuchte kopfüber zu husten, was jedoch nicht ganz klappte. Unweigerlich verlor sie das Gleichgewicht und kippte mit einem riesigen Platscher in das nächste Sumpfloch.
Kaum war sie im kalten Wasser angekommen, rappelte sie sich wieder auf, die Augen immer noch entgeistert aufgerissen. Sie konnte gar nicht glauben was sie da vor sich da, vergaß sogar zu husten. Irgendwo hinter ihr surrte eine Blutfliege, doch das nahm sie gar nicht wahr.
"Angroth? Angroth! Beim Schläfer, ist das denn...", sie beendete den Satz nicht sondern kam langsam näher, um zu sehen ob es auch wirklich ihr Sumpfbruder war. Ein warmes Lächeln setzte sich auf ihre Lippen und ging dann in ein Strahlen über.
"Angroth oh beim Schläfer, und ich dachte schon...", sie trat auf ihren Bruder zu und umarmte ihn. Das sagte mehr als alle Worte dieser Welt.
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| 29.09.2003 21:03 | #130 |
| Angroth |
Unverhofft hatte Samantha die Überraschung des hohen Templers einen ziemlich überschlagenden Effekt gehabt, beinahe wörtlich genommen.
Bevor er reagieren konnte, war sie schon in den Sumpf gefallen, hatte sich aufgerappelt und war an ihn herangetreten. Sie war immer noch so schön wie damals.
Oder noch schöner? Er konnte sich nicht helfen, aber es war, als hätten seine Augen ihren Anblick vergessen, er fühlte sich glücklich in dem Moment, da er ihre Stimme hörte.
Und was sie dann tat, würde er nie vergessen: sie umarmte ihn!Er spürte ihre Arme um sich, spürte ihre Wärme, und er umarmte sie ebenfalls. Er konnte nicht anders, er vergrub sein Gesicht in ihrer Schulter und seufzte."Es ist so schön dich wiederzusehen! Ich ... ich ... es war so einsam. Alles war kalt, schrecklich, voller Schmerz. Ich habe dich vermisst, Samantha." Er konnte sich nicht mehr zurückhalten, all die Scham die er erlitten hatte, all die Qualen, all das Leid und die Beleidigungen, er konnte es nicht aufhalten. Er weinte, und er hielt sie fest.
Es dauerte seine Zeit, da er sich gefangen hatte. "Entschuldige." er hielt sie weiter in den Armen, ging lehnte sich aber ein Stück zurück. "Hmmm, du bist ja voller Matsch. Guck uns mal an!" Er grinste sie verhalten an.
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| 29.09.2003 21:03 | #131 |
| Obinator |
Obinator schaute seinem Meister wieder gaspannte zu es war sehr Interessant zu erfahren, was man alles aus den Tieren "heraushohlen" konnte. Obinator kniete sich vor die tote Blutfliege, nahm wieder sein Messer in die Hand un fing an.
Da der Schwanz das leichtere von beiden war, fing er damit an. Er zog am Schwanz, schnitt ein bisschen herum und da war er. Es war zwar nicht das beste Exemplar eines Blutfliegenschwanzes, aber wenigstens sah er nicht so aus wie die Scavangerkralle an der er sich Gestern versucht hatte.
Nun waren die Flügel dran. Obinator schnitt ganz vorsichtig mit seinem Messer auf dem Rücken der Blutfliege herum. Was hatte sein Meister gesagt? Lieber einmal zu viel geschnippelt, als einmal zu wenig. Also Gut, er schnitt nocheinmal nach und hatte den ersten Flügel in der Hand, er war eine einzige Katastrophe. Hoffentlicht würde der nächste besser. Und das wurde er auch. Es war zwar nicht der beste Flügel den er gesehen hatte, aber um einiges besser als der erste.
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| 29.09.2003 21:06 | #132 |
| Rango |
…Nachdem Rango den halben Tag an den Feldern gestanden und versucht hatte, die demotivierten Novizen wieder zu motivieren, packte er seine neue Rüstung und ging zum Tempelplatz, wo er sich auf seiner Lieblingsbank niederließ und etwas planlos in der Gegend umher schaute. Die Vorträge der Baal’s gegenüber der neuen und alten, Brüder und Novizen, die nicht zu überhören waren, kannte er schon zu genüge und sprach aus Langeweile, leise mit. „…doch merket euch eines: Die Visionen des Allmächtigen Schläfers sind den Templern und Baal’s vorbehalten. Ihr seid noch nicht bereit für dieses Geschenk. Lebt nach unserem Gott und ihr werdet vielleicht irgendwann einmal geistesstark und würdig genug sein, um seine Worte zu empfangen…blubb blubb blubb. So langsam sollten die sich mal etwas einfallen lassen, was nicht schon jeder weiß, weil er es in der Taverne von betrunkenen Gästen erzählt bekommen hat“
Er wusste zwar, dass seine Worte nicht richtig waren, doch störte es ihn trotzdem, dass er jeden Tag das Gleiche mit anhören musste wenn er am Tempelplatz saß und einen Stengel rauchte. Etwas entnervt stand er kurzerhand wieder von seiner Bank auf und ging, mit der Rüstung über die Schulter gehängt, zu seiner Hütte die in einem Fackelschein aufleuchtete und somit sogar in berauschtem Zustand nicht zu verfehlen wäre. Schnell trat er ein, packte sich die Kerze die auf dem kleinen Tisch stand, ging wieder hinaus, zündete jene an der Fackel an und schlenderte nach links und rechts sehend wieder in sein Heim. Mit einem lauten Schlag fiel die Tür ins Schloss und Rango wollte nun endlich mal entspannen. Etwas zögernd warf er ein paar alte Holzscheite in den Ofen, rief einmal „Verdammt“, weil sich ein Splitter in seinen Finger gebohrt hatte und stellte schließlich einen Topf gefüllt mit Wasser auf den etwas eingestaubten Herd…
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| 29.09.2003 21:14 | #133 |
| Samantha |
Samantha schaute den Templer von oben bis unten an. Er hatte nun ebenfalls Sumpfmorast an der Rüstung hängen, genau da wo ihre Körper sich bei der Umarmung getroffen hatten.
Sie lachte leise.
"Sieht lustig aus."
Dann suchten ihre grünen Augen wieder die seinigen und das Lächeln wurde tiefer. Wen interessierte jetzt schon eine mit Matsch beschmutzte Rüstung, wenn es doch etwas viel wichtigeres gab.
"Ich freue mich ebenfalls dich wiederzusehen. Es grenzt an ein wahres Wunder, dass du jetzt hier vor mir stehst. Es ist kaum zu glauben. Ich werde von jetzt an jeden Tag zum Schläfer beten und mich bei ihm bedanken, dass er dich gerettet hat."
Sie schaute ihn an und drückte ihn dann nochmal. Kaum zu glauben, aber er war wirklich echt.
"Was musst du alles durchgestanden haben! Weißt du überhaupt was inzwischen vorgefallen ist?"
Das Lächeln schwand ein bisschen. Die Erinnerung an das Scheitern legten einen Schatten über das freudige Wiedersehen.
"Daschnavar ist uns entwischt", erzählte sie leise, "er konnte entkommen, kurz nachdem er dich niedergeschlagen hat."
Eine Weile herrschte Schweigen zwischen ihnen, doch dann schlang Samantha die Arme um den Bauch des Templers und zog ihn an sich.
"Aber wir werden weiterkämpfen. Noch hat er nicht gesiegt. Irgendwann werden wir erneut aufbrechen und dann kann er sich warm anziehen."
Sie lächelte ihn zuversichtlich an.
"Mensch, aber du siehst gut aus. Gerade mal vier Tage ist es her und schon bist du wieder so wohl auf, der Schläfer ist wirklich auf deiner Seite."Sie lächelte weiter und legte dann ihren Kopf an seine Schulter. Ein schönes Gefühl den Bruder wiederzusehen.
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| 29.09.2003 21:36 | #134 |
| Angroth |
Der Dämon war ihnen auch noch entkommen!
Irgendwie hatte Angroth es ja geahnt, andererseits hätte er kaum von ihm in seiner höllischen Dimension gefangen gewesen sein.
Doch wusste er nicht, was er sagen sollte, er war einfach sprachlos. In seinen Armen war die hübscheste Frau von ganz Myrtana, und er wusste einfach nichts zu sagen.
Er war stolz auf sie, auf ihre Worte. Sie war ebenso entschlossen wie er, irgendwann noch einmal dem Feind gegenüberzustehen, der ihn bezwungen hatte.Als sie so an ihm lehnte, schloss er die Augen und hielt legte sanft seinen Kopf an den ihren.
"Wir werden unsere zweite Chance bekommen.
Der Schläfer hat mich zurückgeholt, er vertraut auf uns. Wir werden nicht ein zweites Mal versagen, das verspreche ich."
Wieder herrschte für einige Zeit Ruhe, dann begann er zu spüren wie kühl es doch eigentlich hier draußen war. Eine Gänsehaut hatte sich gebildet während sie beide einander in den Armen liegend am Steg standen, sie sollten wohl in die Wärme eines Hauses flüchten.
"Meinst du nicht auch, dass es ziemlich kalt geworden ist?"
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| 29.09.2003 21:52 | #135 |
| Erzengel |
Kain wollte Angroths Reaktion doch noch einmal beobachten und schlich sich auf einen der Hochplätze, mit den Schatten verschmolzen verharrte er ganz in der Nähe des Templers.
Dann diese Templerin, Samantha war es, ja und dann, och wie niedlich. Sie war in den Sumpf gefallen und umarmte ihren Geliebten Angroth, richtig süß sahen sie aus, sie passten auch so gut zusammen. Hach, ja. Sehnsüchtig seufzte er vor sich hin und sein kaltes Herz erwärmte sich für einen Moment.
Nein, er würde sich nicht durch rachesüchtige Intrigen an Angroth auseinanderbringen, zumindest noch nicht, egal ob sie nun etwas hatten, was er nicht hatte. Er würde ihnen ihr Glück lassen, es würde schon früh genug von selbst zerbrechen, aber bis dahin würde er einfach zusehen. Ein inniger Kuss, das wäre es jetzt, doch bevor er weiteres sehen konnte, war er schon in der Pyramide verschwunden, ein Gefühl überkam ihn, als ob er ein schmutziges Voyeurspiel spielte, also ging er. Ein weiteres der endlosen Bäder in Selbstmitleid erwartete ihn jetzt.
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| 29.09.2003 22:00 | #136 |
| Samantha |
Samantha bemerkte, wie sich die Haut auf ihrem Unterarm sachte zusammenzog. In der ganzen Aufregung um das Wiedersehen hatte sie die Kälte gar nicht bemerkt. Jetzt zog sie fröstelnd die Arme zusammen und nickte.
"Stimmt, lass uns in meine Hütte gehen, ich hab da noch eine Überraschung für dich."
Sie lächelte geheimnisvoll und grinste innerlich, als sie das erstaunte Gesicht von Angroth sah. Er konnte sich sicher noch nicht vorstellen worum es sich handelte, doch ihr war eingefallen dass sie noch eine ganz wichtige Sache von ihm besaß.
Zusammen schritten sie zurück über die Stege, den vollen Mond und ein Meer aus funkelnden Sternen über sich. Die Nacht hatte sich über den Sumpf gelegt und die Bewohner des Tals in die Taverne oder an die Lagerfeuer gelockt. Doch Angroth und Samantha steuerten weder das eine noch das andere an. Sie bogen nach links ab, wo die Hütte der hohen Templerin stand, nun wieder von ihr bewohnt.
Sie öffnete die kaputte Tür (und notierte sich gleichzeitig im Kopf dass sie diese reparieren lassen musste). Als Angroth hinter ihr eingetreten war, schloß sie das wackelige Ding wieder.
"Setz dich vor den Kamin und schließ die Augen, ich werde es dir geben", sagte sie zu ihrem Freund und wartete. Angroth schaute sie immer noch gespannt an. Er tat wie geheißen und Samantha ging zu ihrer Truhe. Schnell hatte sie sein Schwert gefunden, welches sie damals mitgenommen hatte. Damit ging sie zu Angroth an das prasselnde Kaminfeuer und kniete sich vor ihn. Der Templer hatte seine Augen immer noch geschlossen.
"Hier, fühl!", sagte sie und drückte ihm seinen Schwertknauf in die Hand.
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| 29.09.2003 22:12 | #137 |
| <<|X3ph0n|>> |
"Naja, wenn du unbedingt willst. Bedenke, jedoch, ich beherrsche den einhändigen Kampf bereits und bin nun dabei ihn zu meistern. Du jedoch bist noch in der Grundphase, also stürze dich nicht vorschnell in einen Kampf."Sprach Xephon zu seinem Freund und Bruder, Dragonsword.
"Ich bin bereit, es ist doch kein Kampf auf Leben und Tod, lediglich zur Übung soll er nutze Sein. Also, lass uns beginnen!"
Antwortete der kampfeslustige Dragonsword, ohne jegliche Befürchtungen."Nun gut, dann lass uns beginnen. Ich bin ebenfalls bereit!"Xephon begab sich in Kampfposition, ihm kam das Übungsduell gerade recht. Schliesslich konnte der Novize so erproben, ob sein Ausweichtraining etwas genützt haben würde.
Sofort legte Dragonsword los. Ohne zu zögern schwang er seine Klinge nur wenige Centimeter am Xephons Bauchnabel vorbei.
Etwas erschrocken fuhr Dieser zurück und begann mit seiner neu gelernten Ausweichtechnik.
Ständig sprang und schwang er hin und her, während er ohne Pause seine Klinge durch die Lüfte schiessen lies.
Dragonsword machten die Manöver schwer zu schaffen. Irritiert beschränkte er sich darauf, die Schläge zu blocken und ihm wurde die Möglichkeit genommen, zum Angriff über zu gehen.
Eine Zeit lang ging es noch so. Dann war der Moment gekommen, an dem Xephons Schwertspitze direkt vor Dragonswords Brust schwebte.
Xephons Freund wusste, er war geschlagen, langsam lies er seine Klinge zu Boden gleiten und reichte Xephon anschliessend die Hand.
Dieser steckte ebenfalls seine Klinge weg und schüttelte Dragonsword, wie es sich gehörte, die Hand.
"Du hast toll gekämpft mein Freund, doch ich bin nun Müde. Meine Glieder sind ausgezerrt und ich denke, es wäre das Beste ihnen ein wenig Erholung zu gönnen.""Auch du hast deine Klinge wunderbar geführt und mich schlussendlich zurecht besiegt. Es war ein guter Kampf, ich habe einiges daraus gelernt, ich danke dir dafür. Schlafe nun gut."
"Oh ja, das werde ich ... das werde ich."
entkräftet begab sich Xephon zu seinem Zuhause um dort friedlich ruhen zu können.
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| 29.09.2003 22:16 | #138 |
| Angroth |
Was sie wohl für ihn hatte?
Er konnte sich wirklich kein Bild darüber machen, was sie ihm denn als Überraschung geben wollte. Gespannt hatte er die Augen geschlossen und sich in dem gemütlichen Sessel entspannt. Dann, als sie ihn fühlen hieß, hatte er voller Erwartung die Hände ausgestreckt.
Seine Hand schloss sich um das lederne etwas, er fühlte es. Dann griff er zu, wie er es bei einem Schwerte tat, immer noch die Augen geschlossen. Ein überraschtes Lächeln glitt ihm über die Lippen, das Gefühl der Waffe war ihm vertraut. "Mein Schwert ..." murmelte er aufgeregt, öffnete die Augen und sah es tatsächlich!
Verlorengeglaubt hatte er die Klinge, verloren in der Lichtung der Entscheidungsschlacht, dem Ort seiner Niederlage.
Und sie hatte es tatsächlich mitgenommen! Er sprang vom Sessel auf, vollkommen aufgeregt, ließ die Klinge sogleich wieder fallen. Klirrend fiel sie zu Boden, unter anderen Umständen hätte er dem Erzmeisterstück mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen, aber er musste Samantha jetzt umarmen; für die Aufmerksamkeit, und dafür das sie überhaupt da war.
So hob er sie empor und drückte sie an sich. "Danke! Ich weiss nicht wie ich dir danken soll!" Er sah ihr in die wunderschönen grünen Augen und grinste fröhlich lächelnd vor sich hin.
Er hatte noch nicht alles verloren, und er würde darum kämpfen wenigstens sie zu erhalten solange es ging.
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| 29.09.2003 22:31 | #139 |
| Samantha |
Samantha lachte und ließ sich langsam wieder zu Boden herabsinken.
"Ich wußte wieviel dir an deinem Schwert liegt und ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass du es irgendwann wieder benutzen kannst."
Sie schaute ihm in die Augen, ein langer warmer Blick voller Freude und Wohlbehagen.
"Ich bin froh dass ich es dir wieder zurückgeben kann. Jetzt bist du wieder ein ganzer Templer."
Sie zwinkerte und setzte sich zurück ans Feuer. Den Rücken zu Angroth gewand, lehnte sie sich nach hinten und schlang seine Arme um sich, sodass sie nun auf an seiner Brust lehnte und ins Feuer schauen konnte. Die Flämmchen knisterten leise und füllten die Hütte der hohen Templerin mit einer gemütlichen Wärme. Sie streckte die Beine aus, bis die Hitze ihre Zehen erreichte.
"Was hast du vor mit deiner zweiten Chance?", fragte sie in die Stille hinein.
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| 29.09.2003 22:42 | #140 |
| Angroth |
Da saß sie nun, vor dem Feuer in ihrer ganzen Pracht, Samantha die hohe Templerin.
Für einige Momente wusste er nichts mit sich anzufangen, doch dann entsann er sich, wie vergänglich doch das Leben war, und wie wenig man die Zeit mit irgendwelchen schüchternheiten vertreiben sollte.
Er wollte sie nicht mehr loslassen, der Augenblick war wunderschön. Was wollte er mit seiner zweiten Chance anfangen?
Einige Momente dachte er nach, legte sich die Haare aus dem Gesicht und sah sie von hinten her an, als er sprach: "Ich denke, der Schläfer hat mich nicht ohne Grund zurückgeholt. Ich versprach ihm, ihm zu dienen sollte ich wiederkehren.Dies Versprechen will ich einlösen, und sobald ich die Segnung unseres Gottes in Form der Magie erhalten habe, werde ich für einige Zeit das Tal verlassen, um den Ungläubigen unseren Glauben näherzubringen. Ich bin es ihm schuldig."Entschlossen sah er sie an, diese Entscheidung hatte er nicht alleine getroffen. Dann aber wollte er das Gespräch wenden, zog sanft seine Arme aus ihrem Griff und begann behutsam, ihre Schultern zu massieren. "Aber genug von mir und der dunklen Vergangenheit. Wie ist es dir mittlerweile ergangen? Du siehst ein wenig ... erschöpft aus. Mein Körper hatte lange Ruhe, du dagegen scheinst wenig davon abbekommen zu haben."
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| 29.09.2003 22:57 | #141 |
| Samantha |
Samantha schloß die Augen und genoß die entspannende Massage in ihrem Nacken. Sie hatte viel erlebt die letzten Tage, das stimmte. Es kam ihr vor wie eine halbe Ewigkeit, obwohl es doch noch gar nicht lange her war, als sie zurück in den Sumpf kamen, geschlagen von dem Dämon, der nun seinen Hass auf sich zog.
"Nun, ich habe einen Streuner aus meiner Hütte vertrieben, ich habe neue Schüler ausgebildet, ich habe eine Schleichprüfung erfolgreich abgelegt und ich lerne jetzt Akrobatik, wofür ich jeden Tag fünf Runden um den See rennen darf."Sie stieß verächtlich die Luft aus und lachte dann über sich selbst. "Naja, da muss man durch. Und ich sowieso. Ich habe das Gefühl der Schläfer hat mich absichtlich auf Trab gehalten, damit ich nicht soviel bei ihm ankomme wegen irgendwelchen anderen Sachen. Der Kerl ist schlau."
Sie bewegte die Schultern etwas um ihre verspannten Muskeln zu lockern."Und du? Seit wann bist du wieder auf den Beinen?"
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| 29.09.2003 23:11 | #142 |
| Angroth |
Überlegend stieß er zischend die Luft aus, was hatte er denn erzählenswertes zu berichten, was nichts mit negativen Erlebnissen zu tun hatte. Ihm fiel nichts wirklich aufregendes ein, ausser den Beginn seiner Magieausbildung.
"Nun, ich habe nicht viel aufregendes erlebt, ausser ..." Schnell huschte er mit der rechten Hand in seinen Lederbeutel, holte die Lichtrune hervor und beschwor kurzerhand einen kleinen Lichtball.
Dann suchte er schnell die andere Rune heraus und löschte mit der Windfaust das Kaminfeuer. Nun ward der Raum von dem gleichmäßigen Licht des magischen Balles erleuchtet.
"Kain meinte, ich sei hoher Templer, warum ich das vergessen konnte. Soweit ich mich zurückerinnern kann, war ich nur Templer. Irgendjemand hier, sei es der Schläfer selbst, scheint darauf erpicht zu sein, mir mehr Verantwortung zukommen zu lassen." Er grinste immer noch ratlos über seine wirkliche Position in der Hierarchie.
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| 29.09.2003 23:26 | #143 |
| Samantha |
Samantha horchte auf. Sie lehnte sich vor und drehte den Kopf zu Angroth herum."Oh? Hoher Templer? Mensch, das hast du dir aber auch redlich verdient. Ich freu mich für dich."
Und das meinte sie ganz ernst. Sie drehte sich ganz herum und umarmte ihn nochmal.
"Das ist wirklich ausgezeichnet, ich bin sicher du wirst ein sehr guter hoher Templer."
Ihr Blick fiel zu dem magischen Licht über ihren Köpfen. Achja, sowas hatte sie auch mal ausprobiert. Aber sie hatte gemerkt dass sie noch nicht reif für diese Magie war. Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, im Moment fühlte sie sich glücklich mit dem was sie hatte. Wenn sie irgendwann mal wieder die Magie des Schläfers ausprobieren wollte, dann würde sich das schon noch rechtzeitig ankündigen.
"Ich wünsch dir viel Erfolg beim Magielernen. Ist eine lustige Sache, ich hab es auch mal ausprobiert, aber ich bin einfach noch nicht so weit."Unwillkürlich musste sie ein Gähnen unterdrücken. Das Laufen vorhin hatte ihr den Rest gegeben.
"Ich bin müde..."
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| 29.09.2003 23:34 | #144 |
| Angroth |
Angroth sah, wie müde sie geworden zu sein schien, bemerkte dabei auch gleich wie müde er selbst geworden war.
Ein Gähnen unterdrückend sprach er: "Hmmm, ich denke wir sollten langsam zu Bett gehen."
Sie stimmte ihm zu, es war auch shcon spät geworden.
Sie standen auf, er nahm sie noch einmal in den Arm. Er wollte nicht wieder loslassen, doch das war natürlich nicht möglich. Einige Herzschläge standen sie so da, lehnten die Köpfe aneinander.
Dann verabschiedete der hohe Templer sich von ihr, wobei er noch einmal in ihre wunderschönen, klaren Augen sehen wollte.
Es waren Momente, gemacht für die Ewigkeit. Doch auch sie gingen vorbei, und bald darauf fand er sich in seinem Bett daheim wieder, mit der Erinnerung eines schönen Abends, an dem er sie schlussendlich zu Bett gebracht hatte.
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| 30.09.2003 11:22 | #145 |
| Samantha |
Samantha kam aus ihrer Hütte getreten, die Rüstung blank und auf den Lippen ein strahlendes Lächeln. Der gestrige Abend hatte ihre Lebensgeister wiedererweckt, jetzt, wo sie wußte, dass ihr totgeglaubter Bruder wieder wohlauf war. Die Welt sah fröhlicher aus als je zuvor. Die Vögel zwitscherten, die Sonne schien wärmer als sonst, der Himmel schien blauer als er eigentlich war. In den hohen Bäumen raschelte leise der warme Südwind und irgendwo surrte verträumt eine Blutfliege.
Die hohe Templerin stieß einen tiefen wohligen Seufzer aus und streckte die Arme von sich. Nachdem sie sich ausgiebig gereckt und möglichst viel von dieser klaren, frischen Morgenluft eingeatmet hatte, schritt sie vorwärts. Das Hörnchen kam herbeigesprungen und begleitete sie, sichtlich erfreut dass die Templerin wieder ganz die alte war. Aufgeregt quieckte es mit jedem Hüpfer und sprang dann in die Bäume, um Samantha dort zu folgen.
Die hohe Templerin hatte bald wieder die stille Lichtung erreicht, auf der sie gestern den Handstand geübt hatte. Heute wollte sie sich an das Salto wagen. War doch bestimmt gar nicht so schwer, einfach einen Handstand hintenüber und dann wieder hoch. Vielleicht sollte sie es erstmal von einer höheren Position aus üben?
Sie suchte sich einen Stein auf den sie sich stellte und letzten Mut sammelte. Sollte sie sich wirklich da vornüberstürzen? Am Ende brach sie sich noch sämtliche Knochen.
Ein Vogel flog im Zickzack vorbei und ließ sich demonstrativ langsam auf einem nahegelegenen Ast nieder, ohne es zu merken direkt neben dem Hörnchen. Das Hörnchen stierte den Vogel an, der Vogel starrte auf Samantha und begann den Kopf schief zu legen, als wartete er nur darauf dass sich die hohe Templerin lächerlich machte. Samantha warf einen letzten zweifelnden Blick nach unten und setzte dann zu einem Handstand an. Hart kam sie mit den Händen auf der Erde auf und purzelte hintenüber. Der Vogel im Baum kreischte hämisch auf und stieg wieder in die Lüfte hinauf. Samantha hockte sehr unelegant im Sumpf und bekam einen hochroten Kopf.
"Es ist noch keine Meisterin vom Himmel gefallen, aber demnächst könnte einem Vogel genau das passieren!", rief sie ärgerlich dem kreischenden Flugobjekt nach.
Sie richtete sich wieder auf und klopfte sich die Erde von der Rüstung. Immerhin war dies ihr erster Versuch, sie konnte nicht erwarten dass es gleich auf Anhieb klappte.
Wieder stieg sie auf den Stein. Das Hörnchen kam vom Baum gesprungen und kullerte mit komischen Verrenkungen über den Sumpfboden, als wolle es Samantha nachmachen. So biegsam wie das Eichhörnchen war, kein Wunder, dachte sich die hohe Templerin. Sie setzte zu einem neuen Versuch an. Wieder und wieder stürzte sie sich kopfüber hinab, um dann mit einem schiefen Purzelbaum im Sumpf zu landen. Und mit jedem Mal wo es schief ging nahm ihre Verbissenheit zu. Heute abend konnte sie es, ganz bestimmt.
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| 30.09.2003 11:48 | #146 |
| <<|X3ph0n|>> |
Xephon hatte sich gerade auf den Weg zum Trainingsplatz gemacht. Das Übungsduell, das er gestern mit Dragonsword ausgetragen hatte, war wirklich sehr lehrreich gewesen. Nun wusste der Novize wo und wie er seine Ausweichtechnik noch verbessern konnte.
Mit federnden Beinen schritt er an der Taverne vorbei.
Auch zur frühen Stund hörte man, weiter Abseits, im tiefen Sumpf, bereits die Blutfliegen surren und die Sumpfhaie röhren.
Immer mal wieder, fielen dicke Tropfen von den Kronen, der majestätisch in den Himmel ragenden, Bäume. In der Nacht musste es noch geregnet haben. Doch inzwischen hatte der Himmel wieder einen angenehmen Blauton angenommen. Und wenn man dort oben am Himmelszelt mal eine Wolke zu sehen bekam, dann war sie weiss, nicht gräulich.
Heute würde, zumindest nach Xephons Ansicht, ein trockener Tag werden. Nun denn, um so besser für das Training!
Freute er sich im Stillen...
Kaum etwas stand seinem Meistertitel im einhändigen Kampfe jetzt noch im Wege, lediglich ein paar kleine Kniffe fehlten noch zur Vollendung der Technik. Xephon war zuversichtlich. Schon bald, so glaubte er, würde er es geschafft haben.
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| 30.09.2003 15:09 | #147 |
| Dragonsword |
Der Kampf mit Xephon, gestern, hatte sehr an Dragonsword kräften gezwerrt. Wer konnte auch wissen das Xephon schon so gut war!
"Unglaublich dieser Junge!" sagte der Novize zu sich selbst auf dem Weg zur Taverne. Kurz befor er die Taverne betratt machte der Novize, der heute sehr lange Geschalfen hatte, noch eine Kurfe und ging in Richtung Trainingsplatz. Dort angekommen sah er sogleich Xephon wie er seine Klinge tanzen ließ.
"He, mein Freund!" Xephon reagierte und steckte die Klinge weck."Hast du Lust heute einmal einen Freien Tag zu machen? Immer nur Trainieren ist nicht gut für den Körper, meine ich. Der braucht auch Pause." Dragonsword grinste seinen Freund an. "Am Abend können wir dann Blutfliegen Jagen gehen, was sagtst du?" Der Novize war sehr gespannt auf die Antwort seines Freundes. Wenn er heute keine Pause macht, mach ich auch keine!
Dachte sich der Novize noch, ...
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| 30.09.2003 17:04 | #148 |
| Kordonaat |
Es war viel Zeit vergangen, seit dem er seinen Freund Xion verabschiedet hatte, doch jetzt nutzte Kordonaat die Gelegenheit alles auf eigene Faust zu erkunden.Also setzte er sich vorsichtshalber zurück in die Taverne.
"Mhm, der Laden sieht teuer aus, genauso wie der rest des Lagers!"dachte sich Kordonaat, und fing an aufzustehen und sich einem in der mitte stehendem Tisch zu Nähern.
Er hatte wie immer seine Riesen-Laute auf dem Rücken, und bestieg den runden Tisch.
"Es war einmal ein---Laaand, dort war der Mann be---kaaannt, und dieser Mann von dem ich red, der alles weiß um den sich alles drehhht---Bin iiiichhhhh----eeeeeiiiiiiiiiich! "
Das war ein Fehlschlag! dachte sich Kordonaat, als ihn eine Tomate am Knie traf.So versuchte er es anders, und spielte auf seiner Laute, eine Budleg Version von "to all the girls", das zwar keiner Verstand, aber wenigstens für gute Laune unter den Zuschauern sorgte.
Der Barde hatte einst eine gute Musik schule genossen, daher kannte er viele Kniffe des Lautenschlagens.
Nach ein wenig Zeit warfen ihm die Leute Goldstücke in einen kleinen Hut, bis er irgendwann sein Spiel beendete.
"Danke danke Leute, ich liebe euch! Ja, danke!"
Er nahm den Hut und fing an das Geld zu zählen, 10, 20, 25, 27 Goldmünzen insgesamt! Na bitte, dachte sich Kordonaat ist doch was!
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| 30.09.2003 17:22 | #149 |
| Samantha |
Samantha ließ sich fallen, landete auf den Händen, überschlug sich einmal und stand aufrecht im Sumpf. Selbst das Hörnchen hielt im Putzen inne und starrte die hohe Templerin an. War das nun ein Zufall oder hatte sie den Dreh langsam raus?
Samantha war das egal, Hauptsache sie hatte einen Salto geschafft. Wenn auch noch vom Stein aus und etwas unelegant, doch sie war wieder auf den Füssen aufgekommen und das war doch die Hauptsache.
Dabei wollte sie es heute belassen, sie hatte sich sowieso schon genügend blaue Flecken zugezogen. Ihre etlichen verunglückten Landungen im Sumpf waren nicht ohne Folgen geblieben, ihr linker Oberschenkel färbte sich langsam fast ganzflächig blau und die Ellbogen waren auch schon übersäht von Prellungen. Man konnte meinen sie hätte einen schlimmen Kampf gefochten, dabei waren es doch nur die Akrobatikübungen von Sly gewesen. Na der bekam was zu hören...
Sie machte sich auf den Weg zur Taverne. Eigentlich hätte sie noch rennen müssen, doch das merkte bestimmt keiner wenn sie diese Übung heute mal ausließ. Sie fand, dass sie heute schon genug getan hatte.
Das Hörnchen hüpfte freudig hinterdrein und mied klugerweise die Löcher in den modrigen Stegen. Hier im etwas entlegeneren Teil des Sumpfes wurden die Wege nicht ganz so gewartet und ausgebessert wie im restlichen Teil, wo das Leben herrschte. Hier trauten sie ja auch nur die Verrücktesten hin oder eben die, welche sich nicht durch ungebetene Zuschauer bei ihrem Akrobatiktraining lächerlich machen wollten.
So war Samantha einigermaßen überrascht, als sie einem Fremden begegnete. Er schien sich hier nicht auszukennen, denn seine Augen glitten suchend über den morastigen Sumpf. Wußte er denn nicht dass man hier ganz schnell einem gefräßigen Sumpfhai zum Opfer fallen konnte, wenn man alleine herumspazierte?Sie musste sich unbedingt seiner annehmen, der Schläfer mochte ihr sonst nie verzeihen.
So trat sie an den Fremden und begrüßte ihn.
"Der Schläfer erwache! Was treibt euch in dieses abgelegene Gebiet des Sumpfes? Es ist gefährlich hier draußen müsst ihr wissen."
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| 30.09.2003 17:30 | #150 |
| Rovan |
Leicht außer Atem erreichte der Gildenlose das Lager des Sumpfes. Kaum etwas hatte sich seit seiner Abreise geändert. Wie gewohnt saßen die meisten Niederrangigen an Tempelstätten und beteten oder rauchten Kraut. Mittlerweile hatte Rovan dieses Zeug abgeschrieben. Es war zwar gut, aber wenn er keinen Kontakt zum schläfer ersuchte, war Sumpfkraut für ihn nicht von Nutzen.
Seine Augen hatten sich auf Angroth eingestellt. Einmal hatte er den Templer bereits gesehen, damals, als er neu im Lager war. Doch er konnte den sumpfler nicht entdecken. So entschloss sich der Gildenlose, einen Bruder zu fragen.Schon bald hatte er einen, der halbwegs nüchtern schien entdeckt und steuerte auf ihn zu. "He du!" rief Rovan aus, als er nurnoch einige Schritte von dem Sumpfler entfernt war. Dieser wandte sich sogleich um.
"Was gibts?" entgegnete dieser leicht zögernd. "Weißt du wo ich Angroth finde?" sprach Rovan und musterte den Bruder eindringlich.
Dieser überlegte kurz. Dann antwortete er: "Ich hab ihn zuletzt in der Nähe der Taverne gesehen. Schau mal dort nach!".
Ohne ein weiteres Wort herauszubringen wandte sich Rovan ab und blickte sich um. Den standort der taverne kannte er sehr wohl.
Zielsicher steuerte er auf das Gebäude zu, vor welchem der besagte Tempelr stand. Rovan machte kurz vor ihm halt, blickte den Sumpfler scharf an und fragte dann: "Bist du Angroth?"
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| 30.09.2003 17:38 | #151 |
| Angroth |
Der Tag hatte gerade erst für den hohen Templer begonnen, und nur ungern hatte er sich den Träumen der Nacht entreissen lassen. Dennoch ging das Leben weiter, und so war er erwacht.
Schlaftrunken hatte er, gerade angekleidet, den Bottich vor seiner Hütte genutzt um sich etwas Erfrischung zu gönnen, da war er auch schon von einem Mann angesprochen worden, der ihm gänzlich unbekannt erschien.
Nach seinem Namen wurde gefragt, und ein wenig murrend - ob der Zeitspanne die zwischen seinem Aufwachen und diesem ersten Menschenkontakt lag - antwortete er: "Ja, der bin ich. Gibt es etwas wichtiges?"
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| 30.09.2003 17:42 | #152 |
| Rovan |
"Nehme ich an" erwiderte Rovan, "Ich komme von Uriel. Er hat gesagt, du würdest mich weiter im Einhandkampf unterrichten.". Angroth schien überrascht, doch er fasste sich rasch wieder. Allerdings ließ er sich mit einer Anwort Zeit. Während Rovan auf eben diese wartete, musterte er den hohen Templer. Dann jedoch setzte dieser zum Wort an, was den Gildenlosen sogleich aufschrecken ließ.
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| 30.09.2003 17:52 | #153 |
| Angroth |
Also sein erster Schüler nach dem Abenteuer. Nun gut, wollte er sich seiner annehmen. Doch gerade als er angefangen hatte, zu sprechen, da kam noch ein weiterer Mann in vollkommen schwarzer Rüstung heran und fiel ihm ins Wort. Auch er schien eine Ausbildung genießen zu wollen, da hatte der Schläfer aber mal wieder Beinhart zugeschlagen.
An beide gerichtet nun sprach er: "Also dann, ich muss zunächst einmal Vergewisserung ob eurer Fähigkeiten im Umgang mit dem Schwert haben. Folgt mir."
Gemeinsam liefen sie herüber zum Templer Übungsplatz, wo der Lehrmeister die beiden hieß, ihr bisher erlerntes zu demonstrieren.
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| 30.09.2003 17:54 | #154 |
| SkyDiv@r |
Sky erschrak und fuhr herum. Dann blickte er inh das Gesicht einer Sumpflerin, die ihn soeben angesprochen hatte. "Ich bitte euch, schleicht euch nie wieder so von hinten an mich heran..." keuchte er. Seek knurrte sie an, doch als Sky ihm andeutete, sich hinzulegen, wusste er, dass keine Gefahr bestand. Dann wendete er sich wieder der Frau zu, die ihn angesprochen hatte. "Also freiwillig bin ich nicht in dieser..." Er blickte sich um. "...Gegend !" beendete er seinen Satz.
"Nichts gegen den Sumpf, aber diese Gegend hier ist doch etwas... eigenartig... Ich habe mich hierher verirrt ! Diese ganzen Stege, die voneinander abzweigen, machen mir Kopfschmerzen ! Nur dieses Sumpfkraut hindert mich daran, nicht durchzudrehen."
Er nahm einen Sumpfkrautstengel, den er von einem der beiden Templer, die ihn von der Taverne hierher geführt hatten, bekommen hatte, aus seinem Beutel, zündete ihn an und zog daran. Gleich darauf bekam er einen kleinen Hustenanfall. "Vielleicht noch ein bisschen zu stark und ungewohnt für mich..." Dann betrachtete er die ihm gegenüberstehende Frau genauer. Sie hatte lange, dunkelblonde Haare, ihm Gegensatz zu den anderen Leuten hier im Sumpf eine etwas hellere hautfarbe und auch keine Tattoos. Sie sah für Sky nicht aus wie jemand, der ihm Sumpf sein Zuhause hat.
"Ihr wohnt im Sumpf ?" fragte er sie dennoch. "Seid ihr vielleicht Novizin ?"
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| 30.09.2003 17:58 | #155 |
| Rovan |
Viel hatte Rovan bisher nicht erlernt. Doch er strengte sich an, die beiden von Uriel erlernten Schläge vorzuführen. Erstaunlicherweise gelang ihm das sogar recht gut. Wie gelernt, ließ er das schwert seitlich aus der Standard-Pose, die ihm Uriel beigebracht hatte, niederfahren. Nachdem er dies einige Male wiederholt hatte wandte er sich schlussendlich zu seinem Lehrmeister um, blickte ihn einige Momente an und fragte dann: "Wie war das?"
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| 30.09.2003 18:09 | #156 |
| Samantha |
Samantha lachte.
"Ja, Novizin bin ich auch mal gewesen. Die guten alten Zeiten. Aber inzwischen gehöre ich in die Reihen der hohen Templer."
Sie sah dem Fremden an dass er damit nicht viel anzufangen wußte."Wir scheuchen die Novizen herum und passen auf dass die Baals nicht in ihren Meditationen gestört werden", erklärte sie, "also wenn ihr mal Begleitschutz benötigt, die Templer sind die richtige Anlaufstelle dafür. Vorausgesetzt ihr seid Mitglied unserer Bruderschaft, natürlich."
Sie zwinkerte und ihr Blick fiel auf den Wolf, welcher zu Füßen des Mannes saß. Vorhin hätte sie nicht wenig Lust gehabt zurückzuknurren, aber das hatte schon das Hörnchen auf ihrer Schulter übernommen. Mit gesträubtem Rückenfell war es rückwärts gegangen und dann in den nächsten Baum gesprungen. Da war es wenigstens sicher vor dieser bösen Kreatur.
Samantha erwiderte unterdessen den Blick des Wolfes und war sich der offensichtlichen Provokation durchaus bewußt. Schließlich ließ das Tier noch ein dumpfes Knurren ertönen, blieb aber brav nebem seinem Herrchen sitzen. Wohlerzogen, immerhin.
Die hohe Templerin faßte wieder den Mann ins Auge. Er sah nett aus, gebräunte Haut, dunkelblondes kurzes Haar und interessante Augen. Dennoch wirkte seine Gestalt etwas abgemagert. Was mochte ihm vor seiner Ankunft im Sumpf widerfahren sein?
Sie lächelte wieder.
"Es mag am Anfang verwirrend sein, dieses Stegesystem. Aber wenn man sich erstmal richtig umgeschaut hat findet man sich schnell zurecht. Zur Not immer der Pyramide folgen, sie ist der Mittelpunkt des Lagers und von dort führen alle Wege zu den wichtigen Plätzen. Soll ich euch vielleicht ein bisschen was zeigen? Dann geratet ihr nicht wieder in ein solches Gebiet, das ist nämlich wirklich nicht der beste Ort für Ortsunkundige."
Wie zur Bestätigung brüllte hinter ihnen ein Sumpfhai. Zum Glück war er jedoch noch weit genug entfernt sodass er ihnen nicht zur Gefahr wurde."Ihr solltet für den Anfang einen etwas schwächeren Stengel nehmen, bis ihr euch daran gewöhnt habt. Vor allem vor den Traumrufen würde ich euch noch abraten."Sie grinste wissend.
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| 30.09.2003 18:09 | #157 |
| Angroth |
Kurz murmelte der hohe Templer, überlegte wie er das Training denn beginnen sollte.
Nicht viel hatte der Fremde gelernt, soviel war ihm bewusst. "Sagt mir euren Namen und ich lehre euch die Kunst des Schwertkampfes." Er erfuhr den Namen. Rovan also.
"Gut, Rovan.
Sieh mir zu, und versuche dir diese Kombination zu merken. Dabei vergiss aber nie, dein Schwert nach Beendigung deines Angriffs wieder in die Ausgangsstellung parallel zu deinem Arm zu bringen."
Dann zog er sein edles Bastardschwert, ihm fiel dabei auf, dass er "Glaubenshüter" wohl gestern bei Samantha hatte liegenlassen. Ein verlegenes Grinsen begleitete nun seine Vorführung der langsamen Schritte und Schwerthiebe in Abwechselung mit einigen sporadischen Blocks. Um diese Übung auch noch einmal in ihrer Effektivität zu unterstreichen, schlug er noch einmal rasch zu. "So, übe dies fürs erste! Wenn du Fragen hast, wenn dich an mich."
Sprachs und trat an den Rand der Plattform, um seinem Schüler bei seinem Unterfangen zu beobachten.
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| 30.09.2003 18:18 | #158 |
| Rovan |
Lange und eindringlich rief sich der Gildenlose die Schritte seines Lehrmeisters ins Gedächtnis. Dann zog er abermals ruckartig seine Waffe, begab sich in die vorgeführte Pose und versuchte, die gezeigten schläge nachzuahmen. Zwar spührte er die Blicke seines Lehrmeisters wie einen kalten Schauer auf seinem Gemüt, doch das Training verlangte seine volle Konzentration. Und diese gab er. Schritt für Schritt kam er der Technik näher, Angroths Blicke waren kaum noch zu spüren.
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| 30.09.2003 18:25 | #159 |
| Angroth |
Zufrieden sah Angroth, wie Rovan sich an der Kombination übte. Es würde noch ein bisschen brauchen, bis er die Technik sicher beherrschte, aber er war auf einem guten Weg.
Wieder trat der hohe Templer an ihn heran. "Das sieht schon sehr gut aus. Versuche dich daran weiter, und melde dich zurück wenn du glaubst, diesen Grundschritt zu beherrschen."
Er entschuldigte sich und verschwand Richtung Taverne, Hunger und Durst hatte er, seit er wach war hatte er sich um seinen Schüler gekümmert, es wurde Zeit sich um sich selbst zu kümmern.
Der andere in schwarzer Rüstung hatte sich zunächst wohl doch wieder zurückgezogen, schien sich etwas unsicher in seiner Entscheidung zu sein. Über dies, und vor allem an Samantha dachte der Krieger, während er sein Frühstück einnahm.
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| 30.09.2003 18:25 | #160 |
| Trulek |
Erfrischt von der kleinen Jagd wollte sich Trulek erstmal zu seiner Hütte begeben. Was er nämlich zum trainieren brauchte war eine Einhandwaffe und da hatte er noch ganz vom Anfang das grobe Schwert, unbenutzt lag es in der Truhe des Templers. Leise quietschend konnte man die gleichmäßigen Schritte vernehmen, die zu seiner Hütte steuerten. Angekommen sperrte er die Tür auf und ihn empfing erstmal die Gewohnte Unordentlichkeit. Dies störte Trulek aber recht wenig, da er meistens nur zum schlafen hier in der Hütte war. Schnell durchtrat er den Laden und begab sich in seinen kleinen Wohnraum. Auch hier sah es nicht viel besser aus, Trulek konnte sich noch erinnern wie er neulich die Truhe durchwühlt hatte und das lag jetzt eben alles herum. Dies war aber nicht die Truhe, in der der Templer sein Schwert verstaut hatte. Die längliche Truhe, die normal für Pfeile gedacht war, stand daneben.
Schnell war das Schwert aus der Truhe geholt und Trulek befestigte es so gut es ging an seiner Linken, denn der Rechte Arm würde sein Schwertarm werden. Als er mit der Befestigung zufrieden war, legte er den großen Bogen auf das Bett, er würde seiner sicher beim trainieren behindern. Doch jetzt wo Trulek den Bogen so gemütlich auf dem Bett liegen sah, konnte er irgendwie nicht anders und legte sich dazu. „Nur mal kurz ausruhen“, dachte er sich, doch er hatte sich verschätzt. Schon kurz darauf war er eingeschlafen, dabei hatte er doch bis diesen Mittag geschlafen, manchmal gab es eben unergründliche Dinge.
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| 30.09.2003 18:29 | #161 |
| Rovan |
Einen Moment lang blickte Rovan seinem Lehrer noch nach, dann drehte er ab und begutachtete seine Waffe. Die frühe Abendsonne spiegelte sich hell und stark auf der Klinge seiner Waffe wieder. Rovan seuftzte. Dann jedoch packte ihn die Lust, weiter zu trainieren. Rasch hob er seine Waffe in die grundliegende Pose und probierte die Schläge wieder und wieder. Lange und ausdauernd trainierte er, doch irgendwann packte ihn der Hunger. In der Nähe des Trainingsplatzes befand sich eine leere Bank. Rasch hatte Rovan diese für sich beansprucht und etwas Brot ausgepackt, welches er rasch verspeiste. Er spülte noch ein wenig mit Wasser nach, dann ging er zurück zum Platz. Sein Training wartete.
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| 30.09.2003 18:29 | #162 |
| MrBone |
Akira betratt dan Sumpf am späten Abend, er fragte sich ob Sky noch immer hier herumirren würde. Drei Tage waren seit seinem ersten Besuch im Sumpflager vergangen und Sky war entweder total breit vom Sumpfkraut oder total weit weg. Zunächst ging er ziellos die Stege entlang. Der starke Krautgeruch stieg ihm in die Nase und für einen Moment dachte er daran auch mal zu probieren. Doch dann besann er sich auf seine Erziehung, sein Vater hätte es nie im Leben gutgeheißen dass er sich den Drogen hingab. Er verlor im Gewirr der Stege die Orientierung und hätte fast resigniert, als er vor sich den Rücken eines Kerles sah der Sky verdächtig ähnlich war. Zudem war an seiner Seite ein junger Wolf. Kein Zweifel es war Sky, was Akira ungemein beruhigte. Er klopfte Sky auf die Schulter. "Hi, alter Knabe immer noch hier? Haben sie dich mit dem Kraut beteubt und wolten dich nicht mehr weglassen oder was?",sagte Akira und bemerkte, dass er sich mit einer Frau in schwerer Rüstung unterhielt welche über seine Bemerkung nicht sehr erfreut schien. "Uups, sorry ich wusste nicht, dass noch jemand zuhört.",und bemühte sich nicht Verlegen zu wirken.
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| 30.09.2003 18:33 | #163 |
| <<|X3ph0n|>> |
Xephon willigte in Dragonswords Frage ein. Eine Pause würde ihm gut tun, das sah er ein. So nahm er Dragons Vorschlag dankend an.
Gemeinsam beschritten sie den Weg zur Taverne.
Fröhlich unterhielten sie sich über das Training, welches sie gerade absolvierten. Erzählten, sich jedes Mal aufs Neue gespannt auf die Reaktin des Anderen, von ihren Fortschritten.
"Was hältst du von meinen Ausweichmanövern? Meinst du sie würden mir in einem realen Kampfe etwas nutzen?"
Fragte Xephon, wissbegierig auf die Antwort Dragonswords.
"Ich denke schon, mir hast du es mit der Technik jedenfalls sehr erschwert, dich zu treffen."
"Aber auch ich muss dich loben, erst selten habe ich Jemanden so hart zuschlagen sehen, wie dich. Mit deinen kratvollen Schwüngen würdest du sicher so einige Biester bezwingen."
"Ich danke dir mein Freund, doch nun lass uns voerst speisen!"Sprach Dragonsword feierlich, als das Duo die sumpfische Taverne erreicht hatte und eintrat.
Dankend nickte Xephon. Etwas verlegen sprach er Dragonsword, nun schon zum zweiten Male, auf seinen äusserst leeren Goldbeutel an.
"Na ist doch selbstverständlich, nätürlich geht der Besuch auf mich. Ich habe dich eingeladen, ich werde die Kosten tragen."
Sagte Dragonsword mit einem Grinsen, als ob das Alles selbstverständlich wäre.
Sie betraten die Taverne, schnell hielten die beiden Schüler das erste Bier in den Händen, schnell war eine Mahlzeit bestellt.
Während Sie gemütlich saßen, sich vom ständigen trainieren entspannten, auf die Mahlzeit warteten und das schmackhafte Bier ihre Kehlen hinunter floss, Unterhielten sie sich in guter Atmosphäre weiter. Immer gespannt auf das, was das Gegenüber zu sagen hatte.
Und schon nach kurzer Zeit, war auf das Essen serviert, es lies den Beiden das Wasser nur so im Munde zusammenlaufen.
Für jeden gab es zwei saftige Scavengerkeulen. Begierig schlangen sie die guten Speisen sofort hinunter.
Doch bald neigte auch der schöne Besuch in der Taverne dem Ende zu. Dragonsword bezahlte nur noch schnell und dann begaben sich die beiden Novizen wieder in den Sumpf hinaus, um ihre Fertigkeiten mit dem Schwerte zu testen.Sie drangen ein wenig tiefer in den Sumpf vor, die Anhänger des Schläfers hatten sich ihre Opfer bereits auserkohren.
Einige Meter entfernt von ihnen, surrten Vier Blutfliegen vor sich hin. Die beiden Brüder nickten sich entschlossen zu.
Dragonsword und Xephon zogen ihre Klingen...
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| 30.09.2003 18:44 | #164 |
| SkyDiv@r |
"Eine kleine Führung durch das Lager wär schon nicht schlecht !" antwortete Sky auf die Frage der Frau, ob sie ihm ein bisschem vom Lager zeigen sollte. "Aber was ist bitte ein Traumruf ?"
Dann spührte Sky wie ihm jemand von hinten auf die Schulter klopfte. Dann hörte er eine bekannte Stimme.
Hi, alter Knabe immer noch hier? Haben sie dich mit dem Kraut betäubt und wolten dich nicht mehr weglassen oder was?
Sky fuhr wieder herum. Dann blickte er in das gesicht von Akira, seiner ersten Bekanntschaft seit er in Khorinis angekommen war. Sky stöhnte. "Verdammt nochmal, wenn sich noch jemand von hinten an mich ranpirscht, garantiere ich für nichts ! Wollt ihr, dass ich einen Herzinfakt kriege oder was ?" Dann musste er grinsen, weil er sah, dass die Hohe Templerin über Akiras Bemerkung wenig erfreut war und Akira vor Verlegenheit rot wurde.
"Wo warst du denn die ganze Zeit ? Seit ich hier ein paar Tage durch den Sumpf irre, hab ich dich nicht mehr gesehen !" Dann blickte er Zur Hohen Templerin. Dann wieder zu Akira. "Oh Mist !" fiel es ihm ein. "Ich habe euch ja noch gar nicht vorgestellt. Akira das ist..." Er hielt inne. Er bemerkte, dass er den Namen der Sumplerin ja noch gar nicht kannte. "Wie heißt ihr eigentlich ?" fragte er sie.
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| 30.09.2003 19:09 | #165 |
| Samantha |
"Samantha", sprach die hohe Templerin und musterte eingehend den Neuankömmling.Ihn hatte sie ebenfalls noch nicht hier gesehen. Rannten denn jetzt lauter Fremde hier im tiefen Sumpf herum? Da würden die Haie ja einiges zu fressen bekommen.
"Und wie heißt ihr doch gleich?"
Sie blickte fragend zu Sky und wandte sich dann an den namens Akira. "Ich wollte gerade eine kleine Führung durch den Sumpf machen. Möchtet ihr ebenfalls mitkommen? Dann verirrt ihr euch in Zukunft vielleicht nicht mehr in diese abgelegene Gegend, wie ich schon sagte, die Haie..."
Wieder ein Brüllen im Hintergrund.
"Wir sollten bald aufbrechen, es wird bereits dunkel und bei Nacht lässt sich lange nicht soviel entdecken wie am Tage. Die Dämmerung ist eigentlich die beste Zeit für eine Entdeckungsreise durch unser Sumpftal. Wie siehts aus?"Ein fragender Blick ging an beide Männer.
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| 30.09.2003 20:11 | #166 |
| <<|X3ph0n|>> |
Wie bessesen stürmten die beiden Novizen auf die Blutfliegen zu. Die Klinge gen Himmel gestreckt und mit einem ohrenbetäubenden Brüllen auf den Lippen. Dragonsword und Xephon dachten an nichts anderes mehr, als die kleinen Biester, die Sie sich als Opfer auserkohren hatten, kurz und klein zu hacken. Die "Opfer" hatten ihre Feinde ebenfalls bereits registiert und surrten, nicht weniger aggressiv, auf die Sumpfler zu.
Der wässrige Erdboden plättscherte unter den Schritten der beiden Anhänger des Schläfers, die Blutfliegen kamen den entschlossenen Novizen immer näher.Und dann war es soweit ... voller Elan stürzte Xephon sich direkt auf eines der vier Viecher. Er hatte nich vor, sich schon wieder solch einen nervigen, schmerzenden Stich zu holen.
Geschwind sprang er seitlich an der Blutfliege vorbei, sodass Diese nicht die geringste Chance hatte, zum Stich anzusetzen, streckte Valermos seitlich aus und lies ihn somit die Fliege durchtrennen.
Das war der erste Streich, der Zweite folgt sogleich!
Dachte sich Xephon, voll entschlossen machte er sich an den nächsten Kontrahenten heran.
Dragonsword duellierte sich in der Zwischenzeit mit einem dritten, der kleinen Monster. Bedrohlich schwang er seine Klinge mit voller wucht um die Blutfliege herum, jedoch schien im ihm dummerweise bisher noch kein Treffer gelungen zu sein.
Xephon stand noch immer seinem zweiten Gegner gegenüber, geschickt wich er immer wieder aufs Neue aus und lies keinen Treffer der Fliege zu. Ständig versuchte das Ungetüm seinen Stachel in den Leib des Novizen zu bohren, doch stehts wich Dieser gewand aus.
Schliesslich säbelte er seinem Feind den stachelbewährten Schwanz ab, die Blutfliege sirrte leise zu boden und verblutete dort...
...im selben Moment konnte man einen Freudenschrei vernehmen. Auch Dragonsword hatte soeben mit einem weiteren schweren Hieb seiner Klinge, seinen Gegner zu Boden geschickt.
Schlussendlich machten sich Beide im Bunde an die letzte der Blutfliegen heran, Sie kam gar nicht erst zum Stich. Vorher hatten sie bereits zwei Klingen vollends durchbohrt.
Er war geschafft.
Vom Kampfe ermüdet und dennoch glücklich machten sich Dragonsword und Xephon auf den Weg, aus dem tiefen Sumpfe heraus.
Nach weiterem Training stand Xephon der Sinn Heute nicht mehr. Davon hatte er mehr als genug gehabt.
Bei der Taverne angekommen, trennten sich die Wege der beiden Freunde. Xephon wollte sein Zuhause aufsuchen um zu nächtigen. Dragonsword lies es sich nicht nehmen, noch einen Happen in der Taverne zu verspeisen. Auch Xephon bot er an ihn zu begleiten, doch Dieser lehnte dankend ab.
Denn Xephon wollte diesen Abend nur noch in sein mollig warmes, kuscheliges Bett.
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| 30.09.2003 20:56 | #167 |
| Nachtigaller |
Erschöpft von dem Marsch den Nachtigaller in kurzer Zeit zurück gelegt hatte kam er am Tor des Sumpflagers an. Die wachenden Templer musterteen ihn nur kurz und lißen ihn dann passieren. Vor ihm baute sich jetzt der Sumpf auf. Mit seinen Holzstegen die durch den ganzen Sumpfen führten und den anderen Holzkonstruktionen wie die Hütten die auf der höhe von Bäume gebaut wurden, dem Sumpfkrut den man schon roch bevor man das Lager betrat und den leicht verwirrt guckenden Novizen die überall standen war der Sumpf einer der schönsten Orte der Provinz Khorinis. Wäre Nachtigaller an diesem Tag das ertse mal in das Sumpftal gekommen hätte es ihn bestimmt noch mehr beeindruckt als es ihn jetzt schon tat.
Nachdem er sich jetzt erstmal alles wieder vom weiten angesehen hatte, hatte er die Idee erstmal in die Taverne zu gehen. Dort fand er bestimmt eine Menge Leute die ihm sagen konnten wie er bei diesem Lager aufgenommen werden könnte. Er lief los und schon bald fand er auch die Taverne, nachdem er sich etliche male in dem Holzsteg-Labyrinth verlaufen hatte und trat ein.
Die Taverne sah eigentlich aus wie auch jede andere nloß das es hier keine laut gröhlenden Söldner gab. Hier waren nur total erschöpfte Novizen die sich die Erschöpfung weg rauchetn und andere, die ebenfalls rauchten.Nachtigaller selbst ging erstmal zum Tresen, bestellte sich wie in jeder anderen Taverne ein Bier und setzte sich auf einen der freien Plätze. Jetzt wollte er noch Informationen für die Aufnahme ausschau halten.
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| 30.09.2003 21:11 | #168 |
| MrBone |
Wie aus einem Munde antworteten sie der hohen Templerin: "Natürlich wollen wir, es kann sofort losgehen."
Um sie herum entflammten langsam die Fakeln am Rand der Stege. Die Aktivitäten kamen mit der zunehmenden Dunkelheit der Nacht immer weiter zum Stillstand. Bis auf die drei und ein paar Wachen waren fast alle zu Bett gegangen. Während sie die Stege entlangliefen fragte Akira diejenige die sich Samantha nannte: "Sehr Spät, bist du oft noch so spät unterwegs? Habe gehört, dass hier üble Kreaturen des Nachts ihr Unwesen treiben ?."
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| 30.09.2003 21:23 | #169 |
| Samantha |
Samantha musste schmunzeln über diese Monstergeschichten.
"So? Was erzählt man sich denn?"
Sie konnte sich schon gut ausmalen was die Leute in der Stadt sagten. Sumpfler waren ihnen schon immer etwas eigenartig vorgekommen, mochte es ihr ungewöhnlicher Lebensstil sein oder ihre Hingabe zum Schläfer. Sobald jemand anders war, legte sich Skepsis in die Augen der feinen Bürger."Durch dieses Gebiet hier würde ich bei Nacht nicht freiwillig gehen, zu Groß die Gefahr in der Dunkelheit einen Schwarm Blutfliegen oder einen Sumpfhai zu übersehen", erklärte sie, "deshalb werden wir auch schnell wieder in den bewohnteren Teil zurückkehren, dort laufen euch höchstens ein paar zugedröhnte Novizen über die Füße, nicht weiter schlimm."
Sie lachte und bedeutete den beiden zu folgen. Inzwischen hatte sie von Sky ebenfalls seinen Namen erfahren. Zwei interessante Gestalten die sie da aufgegabelt hatte.
Sie erreichten die Pyramide, welche majestätisch im Licht der Fakeln erstrahlte."So, das ist das Herz unseres Lagers. Die Pyramide. Ein Zeichen für die Macht des Schläfers. Ihr Inneres bewohnen die Baals, Fremden ist der Zugang nicht gestattet, also haltet euch von dort besser fern. Die gelehrten Meister dürfen nicht in ihren Meditationen zum Schläfer gestört werden."
Sie führte ihre beiden Mitläufer um das gesamte Bauwerk herum. Nebenbei zeigte sie ihnen gleich noch die Schmiede und den Übungsplatz, da sie dort zwangsläufig vorbeikamen.
Bedächtigen Schrittes steuerten sie nun die Taverne an.
"Was hat euch eigentlich hierhergetrieben?", fragte sie neugierig.
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| 30.09.2003 21:37 | #170 |
| MrBone |
"Nun ja,", begann Sky nervös, "bei mir beginnt das ganze etwa Alter von 11 Jahren wo mein Dorf von Banditen geplündert und verbrannt wurde," ,während er dies sagte war eine gewisse Trauer in seiner Stimme ,die nur durch verdrängte Erinnerungen hervorgerufen wird, nicht zu überhören,"ich war der einzige Überlebende. Die Banditen nahmen mich mit und zogen mich auf. Mit 16 wurde ich gefangen und ins Gefängnis gesteckt, ein Jahr später entkam ich und landete in Khorinis."
Akira daraufhin: "Tja ich komme aus dem fernen Osten aus einem Land bei dessen Namen ihr euch die Zunge brechen würdet. Ich lehnte den Kriegsdienst ab und nur meinem Vater ist es zu verdanken, dass ich dem Tode entkam. Ich landete im Gefängnis für Schwerverbrecher, wo ich zwischen Mördern und Vergewaltigern die grausamsten Jahre meines Lebens verbringen durfte. Im 4. Jahr wurde ich mit Hilfe meines Vaters befreit und landete nacher einer schier endlosen Bootsfahrt hier. Nur zwei Tage nach meiner Ankunft traf ich Sky und seitdem sind wir gemeinsam unterwegs."
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| 30.09.2003 21:44 | #171 |
| Aylen |
Eine Grille zirpte in der Ferne, als Aylen über die knarrenden Holzlatten stieg. Etwas komisch war ihr zumute, so knapp über einer dunklen Wasserfläche über unsichere Holzlatten zu laufen. Doch diese Stege gab es im ganzen Sumpf und sie hatte gar keine andere Wahl, wenn sie auf die andere Seite des Tals wollte. Am Tage mochte es noch ganz akzeptabel sein, da sah man wenigstens wo man seine Füsse hinsetzte. Doch bei Nacht war alles dunkel bis auf die spärlichen Fackeln jenseits der Stege. Und das ständige Knarren der Holzlatten wirkte nicht gerade beruhigend.
Die Schwarzmagierin steuerte den lautesten Punkt des Tals an, wohl eine Art Taverne oder Wirtshaus. Stimmen drangen hinaus in die Dunkelheit, fröhliche Trinksprüche und herzhaftes Gelächter. Die Stimmung musste groß sein dort drinnen.
Es zog Aylen jedoch nicht in dieses Wirtshaus, sondern auf die Bank daneben. Fast in vollständiger Dunkelheit lag sie da, einsam und kalt. Ein Ort wie geschaffen für sie.
Sie ließ sich auf der Bank nieder und zog fröstelnd die Schultern hoch. Seit die Sonne gewichen war, streckte die Nacht ihre kühlen Finger nach allem aus was sich um diese Zeit noch vor die Tür wagte. Doch Aylen war es egal. Sie genoß die Frische der Dunkelheit.
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| 30.09.2003 21:51 | #172 |
| Samantha |
Samantha hörte sich die Geschichten der beiden Männer schweigend an. Traurige Schicksale, wie die meisten hier. Alle hatten sie mehr oder weniger schlechte Erfahrungen hinter sich, mochte es der Krieg mit den Orks sein oder andere, persönlichere Schicksale. Da konnte sie selbst sich noch ganz glücklich schätzen. Abgesehen davon dass sie eh kaum über ihre Vergangenheit nachdachte, ihr Zuhause war von jeher der Sumpf und er würde es auch immer bleiben, das wußte sie.
"So, das hier ist die Taverne. Hier trifft man sich abends um noch ein Schlückchen zu trinken, ein Stengel zu rauchen und sich über den Tag auszutauschen. Eine nette Sitte, wirklich. Wenn es warm ist sitzen wir auch gerne an den Lagerfeuern, vorn an der Pyramide ist noch eines, dort ist auch immer was los. Aber die Taverne ist der Haupttreffpunkt, würde ich mal so sagen."
Samantha beschloss ihre Führung drinnen fortzuführen.
"Braucht ihr ein Zimmer für die Nacht? Könnt ihr alles bei Aidar dem Wirt bekommen. Das Spezialgebräu müsst ihr probieren, holt euch aber besser vorher ein Zimmer, sonst schafft ihr es danach nicht mehr", fügte sie grinsend hinzu.
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| 30.09.2003 22:05 | #173 |
| Angroth |
Das Essen hatte gemundet, doch Angroth hatte darüber hinweg die Zeit vollkommen vergessen, und es sollte sein, das er erst gen Abend wieder voll und ganz bei der Sache war.
Wie es das Schicksal so wollte, und er gerade an jene gedacht hatte, trat sie auch schon zur Tür herein: Samantha.
Alleine ihr Name brachte das Blut des Kriegers in Wallung.
Rasch hatte er beschlossen sie anzusprechen, als zwei weitere Personen sich an ihm vorbeidrängelten.
Er wollte schon verärgert eine herablassende Bemerkung verlieren, doch entschied im Angesicht ihrer Schönheit dagegen.
"Ich habe gerade an dich gedacht." Schmunzelte er leise hervor, und sah sie verstohlen an.
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| 30.09.2003 22:15 | #174 |
| Samantha |
Samantha trat gerade ein, da sah sie einen Templer aus dem Meer von Tischen sich erheben. Es war Angroth. Ihr Gesicht wurde weicher und ihre Augen funkelten in sichtlicher Freude.
"Ihr entschuldigt mich? Dort vorn ist Aidar, fragt am besten ihn nach einem Zimmer wenn ihr eines braucht", sagte sie zu ihren beiden Begleitern und Sky und Akira steuerten sogleich darauf zu.
Samantha arbeitete sich unterdessen zu ihrem Sumpfbruder vor und begrüßte ihn mit einer Umarmung.
"Freut mich dich hier zu treffen. Wie war dein Tag? Meiner war mittelmäßig schrecklich, ich hab mir lauter blaue Flecken zugezogen."
Sie lachte.
"Tja, das ist der Nachteil wenn man Akrobatik lernen will. Ohne Übung kein Erfolg. Wenn bloß der Sumpf nicht so hart wäre..."
Sie setzte sich zu Angroth an den Tisch und wartete dass der Wirt für die Bestellung kam. Unterdessen lächelte sie den Bruder die ganze Zeit an.
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| 30.09.2003 22:31 | #175 |
| Angroth |
Aidar kam auch sogleich, nahm dem grinsenden Päärchen eine Bestellung ab. Es war wohl das erste Mal, dass Angroth etwas anderes als Bier diesseits der Talwände zu sich nahm; denn er bestellte Wein!
Der Wirt hatte ihn schief von der Seite angestarrt, das war nicht der den er kannte.
Egal, er wollte Wein, sollte er Wein haben. Als der Wirt verschwunden war, beugte sich der hohe Templer am Tisch zu Samantha herüber, ihm lag ein schüchternes Lächeln auf den Lippen.
Sie hatte tatsächlich einige blaue Flecken vorzuweisen, bemerkte er. Und wie war überhaupt sein Tag? Die Frage war leicht und kurz zu beantworten, hatte er doch nicht wirklich viel erlebt.
"Na, ich habe zwei neue Schüler, der eine scheint sich seiner Sache noch nicht ganz klar zu sein und der andere scheint schon bei einem anderen Bruder Namens Uriel einige Tricks und Kniffe gelernt zu haben. Langsam kehrt der Alltag wieder ein, doch er lässt mich nicht minder wachsam werden."
Intensiver sah er sie an, sprach: "Hmm, meinst du nicht, du solltest mal einen Barbier aufsuchen wegen der Blessuren?"
Da kam Aidar auch schon mit zwei der wenigen Gläser die sie hatten zusammen mit einem Weinkrug, schenkte ein und verschwand wieder.
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| 30.09.2003 22:47 | #176 |
| Samantha |
Samantha fiel ein dass sie ja auch noch zwei Schüler hatte. Morgen würde sie mal wieder nach ihnen schauen.
Sie begutachtete die blauen Flecken an ihrem Ellbogen und das besorgte Gesicht des hohen Templers. Ein Glück dass er nicht ihr Bein gesehen hatte, das wesentlich mehr abbekommen hatte. Doch diese Blessuren waren gründlich unter dem Tisch versteckt.
"Ach es geht schon. Kein Grund zur Sorge, so ein paar kleine Dellen...", sie machte eine wegwerfende Handbewegung und schaute zu wie der Wirt den Wein brachte. "Aber wo du gerade Barbier sagst. Weißt du was ich mir überlegt habe? Ich werde mir ein Geschenk des Schläfers aufmalen lassen, direkt unter die Haut. Nur über das Motiv bin ich mir noch nicht im Klaren."
Sie schaute Angroth begeistert an. Sie hatte schon lange mit sich gerungen so etwas machen zu lassen, doch der entgültige Entschluss war erst eben gefallen.
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| 30.09.2003 23:01 | #177 |
| Angroth |
Er grinste und zeigte ihr die seinen, die verschlungenen Bänder um seine Handgelenke und Oberarme.
"Sie sind schön, während sie allerdings gemacht werden tut es etwas weh. Doch das Ergebnis lässt diesen kurzen Schmerz in Kauf nehmen."
Er lächelte sie weiter an, auch er hatte darüber nachgedacht sich eine weitere Bemalung machen zu lassen. Doch hatte er noch nicht einen Gedanken an das Motiv verschwendet, hatte nun aber eines im Sinn.
Er wusste zwar noch nicht, wie er es sagen sollte, aber er musste es langsam mal herausbringen. Selbst Daschnavar hatte ihm die Tatsache mit Hohn vor Augen geführt, und er hatte dieses Gefühl auch immer stärker in sich aufkommen spüren.Ja, er empfand etwas für Samantha, und ja, er würde sich ihren Namen tätowieren lassen wollen. Er sah die hohe Templerin an, als wolle er etwas sagen, dann hob er sein Glas und leerte es in wenigen Zügen.
Mut antrinken nannte man sowas in der Fachsprache.
Dann endlich begann er mit zitternder Stimme nervös zu sprechen: "Ich muss dir noch etwas gestehen. Schon als ich dich das erste Mal gesehen habe, damals, da warst du noch hohe Novizin und ich nur ein Bruder, da konnte ich dich erkennen. In Mengen aus Brüdern und Schwestern stachst du immer hervor, dein Lächeln traf immer wie ein warmer Sonnenstrahl.
Und nun, irgendwie habe ich es geschafft deine Freundschaft zu erringen, und ich danke dem Schläfer dafür. Wir sitzen hier nun nach mehr als einem halben Sonnenzyklus, und mir fehlen zum ersten Mal wirklich die Worte. Was ich eigentlich sagen will, ist ... ja ... was ich sagen will ..." Er schluckte, stellte das Glas ab und grinste verlegen, sah ihr in die Augen. "... ist, ich ... ich liebe dich, Samantha." Er schlug die Augen nieder und spürte sein Herz rasen, wie hatte er es an diesem ungeeigneten Ort hervorgebracht was an jedem anderen Platz dieser Welt mehr Sinn gemacht hätte? Nun war es zu spät, und eine gewisse Angst erfüllte ihn.
Doch er musste die Wahrheit sagen.
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| 30.09.2003 23:15 | #178 |
| Samantha |
Samantha hatte gerade einen Schluck Wein genommen. Köstlich, wirklich. Ein edles Getränk, auf jeden Fall besser als das bittere Bier. Ausgenommen der Spezialmischung, die war auch nicht schlecht. Von der musste sie sich unbedingt noch etwas geben lassen, morgen vielleicht, heute war nicht der richtige Tag dafür.
Während die hohe Templerin trank, ruhten ihre Augen gespannt auf den Lippen von Angroth. Was wollte er ihr mitteilen? Es musste etwas ganz besonderes sein, denn seine Augen hatten einen Glanz den sie so noch nie zuvor bei ihm gesehen hatte.Langsam stellte sie das Glas wieder ab, die Augen gespannt in die von Angroth vertieft.
Kaum hatte der Templer zuende gesprochen, schlug Samantha das Herz plötzlich bis zum Hals. Sie wußte nicht ob sie das eben richtig verstanden hatte, doch ein Irrtum war ausgeschlossen. Um sie herum begann sich plötzlich alles zu drehen, die Stimmen wurden leiser und es kehrte Ruhe ein im Gasthaus. Ihr Blick verklärte sich, die Anstrengung durch das Training, der Wein, diese Worte.. Sie wollte noch etwas sagen, doch aus ihren Mund kam kein Ton. Dann fiel sie in Ohnmacht.
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| 30.09.2003 23:37 | #179 |
| Angroth |
Doll. Da sagt man seiner Herzensdame was man für sie empfindet und sie entflieht der Situation in die Ohnmacht. Irgendwie musste Angroth darüber lachen, es war einfach ein komischer Moment.
Wenigstens hatte er sich das Herz erleichtert, er würde jede Antwort mit Fassung zu tragen wissen, da war er sich sicher. Für einen Herzschlag betrachtete er sie, wie sie regungslos am Stuhl gefesselt hing, dann stand er auf um sie auf seine Arme zu nehmen.
Es war wohl besser, sie ins Bett zu legen, damit sie sich ausruhen konnte, und von dem vermeindlichen Schock Erholung fand.
Mit einigen Tricks schaffte er es durch die Tavernentür, über die unter dem doppelten Gewicht knarrenden Stege und bis zu ihrer Hütte.
Bei der Gelegenheit würde er auch gleich sein Schwert mitgehen lassen, entschloss er. Behutsam bettete er sie darnieder, strich ihr einige Strähnen aus dem Gesicht.
In der Rüstung würde es sich sicher ungemütlich schlafen, so legte er ihr eine Decke über und suchte mit den Händen nach den Schnallen der Panzerung. Als er sie entdeckt und geöffnet hatte, zog er das Stück Wertarbeit unter der Decke hervor, musterte es interessiert. Drachenschuppen waren dafür verwendet worden, hartes Material.
Der hohe Templer zog einen Stuhl heran, platzierte den Schutzanzug darauf, ging herüber zu dem Sessel wo noch immer sein Schwert auf dem Boden lag, nahm es freudig an sich.
Ein letzter Blick auf die friedlich schlafende, dann verließ er die Hütte. Die Tür ließ sich nicht gerade einfach und leise schließen, dennoch schaffte er auch diese Hürde zu überwinden.
Auf dem Weg zu seinem eigenen Bett überdachte er noch einmal den weiteren Abend, der im Endeffekt doch ein wenig verkorkst erschien. Er hatte getan was er tun musste.
Kurz vor seinem Haus bog er doch wieder ab und nahm den Steg zum Templertrainingsplatz. Er würde noch etwas mit seiner alten Erzklinge üben, schlafen konnte er jetzt nicht. Einsam und allein stand der Lehrmeister im Kunst des Einhandkampfes auf der Plattform und beschrieb seine Schemenhaften Figuren, nur vom blassen Mond beschienen.
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| 01.10.2003 14:55 | #180 |
| Illidan Storm |
Illidan erwachte aus einer art koma. er hatte gestern bis zum umfallen mit seinem schwert geübt. sogar die kleinen ritzen hatten sich ihn am ende in die hand gebohrt. er hoffte das er alles richtig gemacht hätte und er vortschritte machte. er würde bald seinen meister aufsuchen aber jetzt wollte er nur noch schlafen. er legte sich hin und fiel wieder in einen schlaf.
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| 01.10.2003 15:05 | #181 |
| Trulek |
Es war schon Nachmittag, als Trulek plötzlich aus seinen Träumen erwachte. Da war er gestern doch tatsächlich einfach eingeschlafen ohne es zu wollen. Nun, dann musste eben heute seinen Freund und Lehrmeister Angroth aufsuchen, um den Umgang mit der Einhandwaffe zu lernen. Bis er damit perfekt umgehen konnte, würde lange Zeit vergehen, deshalb wollte Trulek ja so früh als möglich beginnen. Ein lautes Gähnen war in einem Umkreis von bestimmt zwanzig Fuß zu hören und der Templer richtete sich auf. Bei der Gelegenheit musste er feststellen, dass er ja mit dem Schwert an der Seite eingeschlafen war, nicht ganz ungefährlich, jedoch war nichts geschehen und Trulek machte sich auch keine Gedanken mehr darüber. Langsam schritt er aus dem Zimmer und schließlich auch ganz aus der Hütte hinaus. Draußen erwarteten ihn ein mit Wolken behangener Himmel und der gewöhnliche Sumpf eben. Zum Glück merkte man hier im Sumpf nicht allzu viel von schlechtem Wetter, denn das Klima war immer etwas anders, was aber nicht nur an dem Sumpf lag, sondern auch an den netten Menschen die hier wohnten. Das Sumpfkraut trug ebenfalls etwas zu dem Klima bei, denn der Rauch schlierte in der Luft in einzelnen Fäden entlang, sodass es überall angenehm roch.
Doch Sumpfkraut riechen oder rauchen war jetzt nicht das was Trulek wollte. Er musste Angroth finden. Die erste Anlaufstelle war die Taverne, da Trulek sich erinnerte, dass Angroth hinten einen Anbau besaß. Leider fand der Templer seinen Freund dort nicht. Der Wirt meinte, er habe ihn nicht weggehen sehen, doch da sei er auch nicht. Wahrscheinlich war viel los gewesen. Der zweite Platz, an den sich Trulek begab, war der Trainingsplatz vor der großen Wohnhöhle. Dabei schoss ihm sofort ein Gedanke durch den Kopf. In der Höhle lebten ja Templer du erst ab diesem Rang war es den Sumpflern gestattet dort zu wohnen. Da Trulek aber mittlerweile zu den Reihen der Templer gehörte, war es ihm also erlaubt auch in dieser Höhle zu wohnen. Irgendwie lockte es ihn gleich mal vorbeizuschauen und eine freie Nebenhöhle zu suchen, doch dazu war später auch Zeit.
Angroth befand sich tatsächlich auf dem Trainingsplatz und trainierte wie wild mit seiner Waffe. So wie es aussah tat er das schon eine ganze Weile, wahrscheinlich stundenlang. Die Schweißperlen standen ihm auf der Stirn und er registrierte gar nicht, dass Trulek neben ihm stand und ihm zuguckte. Unterbrechen wollte der Templer ihn aber auch nicht, deshalb wartete er bis Angroth ihn bemerken würde. Bald geschah dies auch, Angroth drehte sich in einen seiner Schlagkombinationen direkt in Truleks Richtung. Er lächelte ihn freundlich und kameradschaftlich an, als der hohe Templer sein Schwert senkte. „Na du, du sahst schlecht aus als ich dich zuletzt sah, sehr schlecht, doch wie es scheint hast du dich erholt. Eigentlich komme ich ja um bei dir zu lernen, wie man mit der Einhandwaffe umgeht, aber ich plaudere auch gerne. Ich hab ein grobes Schwert mitgebracht, das sollte ja zum trainieren eigentlich reichen oder?“ Fragend blickte Trulek seinem Gegenüber in die Augen, die von Glanz erfüllt waren.
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| 01.10.2003 15:19 | #182 |
| Aylen |
Der Schrei eines Vogels riß Aylen aus ihrem Halbschlaf. Sie saß immer noch auf der Bank neben dem Gasthaus. Das Kinn war ihr auf die Brust gesunken und sie hatte ein wenig vor sich hingedöst. Geschlafen hatte sie nicht, dafür war die Nacht zu kostbar gewesen.
Feiner Dunst stieg aus dem Sumpf empor und tauchte das Lager in einen dichten feuchten Schleier. Gespenstisch wirkten die herabhängenden Schlingpflanzen und die Sumfphaie in der Ferne zogen nur wie Schemen vorbei. Ein schauderlicher Ort. Aylen war überrascht dass der Sumpf solche Stimmungen hervorbrachte. Es sah fast unheimlicher aus als das Kastell bei Nacht. Der Nebel ließ die Umrisse der Bäume und Menschen nur noch schemenhaft hervorstechen und man war jedes Mal aufs Neue überrascht, wenn plötzlich jemand aus dem Nebel trat und in die Taverne ging.
Der Tag versprach diesig zu werden. Durch den Nebel konnte man nicht zum Himmel sehen, doch Aylen war sich sicher dass dort Wolken hingen und die Sonne verdeckten. Die Luft war getränkt von Feuchtigkeit, schwer und feucht lag sie über dem Lager der kiffenden Sumpfler. Aylen fand es nicht schwer sich vorzustellen, dass die Sumpfler selbst diesen Nebel produzierten mit ihren unzähligen Wasserpfeiffen oder zumindest einen Teil dazu beitrugen. Sie stand auf. Ihre Beine waren ganz steif gefroren durch die kalte Nacht, doch das machte ihr nichts aus. Es gab Schlimmeres als kalte Beine. Sie begann langsam über die Stege zu wandern, welche ihr gestern noch so unsicher vorgekommen waren. Jetzt erschienen sie ihr eher als Bühnenstege zwischen einer stillgelegten Geisterbahn.
Sie war nicht lange herumgewandert, als sich plötzlich ein Schatten hinter ihr aus dem Nebel löste. Aylens Nackenhärchen stellten sich auf. Wer immer das sein mochte, er musste ihr folgen. Sie bog nach links ab auf einen weiteren einsamen nebelumhangenen Steg. Der Schatten blieb ihr dicht auf den Fersen. Blieb sie kurz stehen und schaute sich um, kam auch der Schatten zum Stillstand und verzog sich hinter einen der schemenhaften Bäume.
Nun war klar dass sie verfolgt wurde. Sie tat so als hätte sie nichts bemerkt und bog um den nächsten Baum. Statt aber weiterzugehen, blieb sie im Nebel stehen und zog ihren neuen Einhänder hervor.
Schritte näherten sich. Gedämpft hallten sie durch das neblige Tal, einsam und gespenstisch. Alle anderen Geräusche waren vom Dunst geschluckt worden. Aylens Finger klammerten sich fester um den Schwertgriff.
Eine Gestalt kam um den Baum gebogen. Mit einem Satz sprang die Schwarzmagierin vor und hielt dem Mann das Schwert vor die Brust, die Spitze der Klinge dicht über seinem Brustkorb.
"Warum verfolgt ihr mich?!", fuhr sie den Novizen böse an, die Augen schwarz funkelnd.
Der junge Mann zuckte erschrocken zusammen und schaute aus als hätte er einen Geist gesehen. Er hob automatisch die Hände und stammelte einige Worte hervor."Ich...niemals...ich wollte euch nicht erschrecken...nur...ich war neugierig..."Aylen kniff die Augen zusammen und ließ das Schwert sinken. Vom dem Jüngling schien keine Gefahr auszugehen. Dennoch behielt sie die Waffe vorsichtshalber in der Hand.
"Neugierig? Was verfolgt ihr mich dann in all dem Nebel heimlich, anstatt mich einfach zu fragen?", fuhr sie in kaltem Ton fort.
Der Novize hörte langsam wieder auf zu zittern. Er war noch recht jung und wohl ein Nervenbündel, so wie er auf ihren Angriff reagiert hatte. Trotzdem waren seine Gesichtszüge mild und seine Augen strahlten Sanftmut aus, auch wenn sie jetzt eher denen eines gehetzten Kaninchens glichen. Er wußte keine Antwort auf ihre Frage und zuckte nur mit den Schultern.
"Also gut, wenn ihr unbedingt mitkommen wollt dann begleitet mich halt. Als Gegenleistung könntet ihr mir aber mal erklären was es hier mit diesem Lager auf sich hat."
Aylen steckte das Schwert weg und ging los.
Der Novize schien erfreut aus der unangenehmen Situation entkommen zu sein. Schnell holte er auf und lief neben ihr her.
"Wer ist dieser Schläfer, den ihr anbetet? Gibt er euch denn überhaupt etwas Tolles?", fragte sie ihn, während sie weiter durch die neblige Landschaft wanderten.
"Der Schläfer!", der Novize sprach sogleich ein paar Tonlagen höher, "er ist unser aller Schöpfer und Beschützer. Er gibt uns Kraft und seinen Segen, ohne ihn wären wir verloren." Sein Blick wurde mißtrauisch, als er an Aylens Robe hängenblieb, "Viel besser als euer Gott. Wie könnt ihr nur solch ein Scheusal anhimmeln?"
"Scheusal?", Aylen horchte auf, "ihr meint doch nicht etwa den großen Beliar, oder doch? Er ist kein Scheusal, er ist der mächtigste Gott überhaupt, dagegen kann euer kleiner Schläfer einpacken", entgegenete sie verächtlich.Der Novize sagte lieber nichts mehr.
"Ihr glaubt an einen Erzdämonen, ihr Verrückten!", rief Aylen in den Sumpf und freute sich über das schallende Echo.
Der Novize neben ihr zuckte zusammen. "Ihr Frevler! Der Schläfer ist kein Erzdämon, ihr Unwissenden. Aber ihr werdet schon noch sehen was ihr davon habt.""Ganz sicher", Aylen lachte. Es machte ihr Spaß diesen verrückten Sumpfbruder zu ärgern. "Dann nämlich wenn Beliar seine Macht über das Land gelegt hat und euren kleinen Schläfer vernichtet hat. Dann werde ihr sehen wie ihr eingehen werdet, weil ihr dem falschen Gott gehuldigt habt. Beliar hat die Macht und nur er. Man muss ihm mit Respekt begegnen, das ist der richtige Weg."
Als Aylen mit ihrer kleinen Predigt geendet hatte, starrte der Novize sie nur mit großen Augen an. Dann sprang er plötzlich los und rannte davon.Die Schwarzmagierin schaute verdutzt drein und fing dann an zu lachen. Die Beliargeschichten und ihre dunkle Gestalt hier inmitten des einsamen Nebels waren wohl doch zuviel für ihn gewesen. Ein lustiges Lager. Bestimmt erzählte er seinen Freunden jetzt dass im Sumpf eine böse Schwarzmagier herumlief, die ihnen Beliar auf den Hals hetzte. Sie tat wohl besser daran vorerst von hier zu verschwinden.
Immernoch ein Grinsen im Gesicht suchte sich Aylen den Weg zum Ausgang des Tals. Sie schritt schweigend an den Wachen vorbei und schlug dann den Weg nach rechts ein, der sie geradewegs zum Kastell führte.
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| 01.10.2003 16:14 | #183 |
| Dragonsword |
"Was, ... Wo, ....?" Der Novize lag ausgebreitet auf einem Tisch. "Was ist den hier los?" Langsam kam die Errinerung zurück.
Gestern, als Dragonsword sich von Xephon getrennt hatte, war er noch in die Taverne gegangen um seinen Sieg über die Blutfliege zu feiern. Dabei muss er viel Getrunken haben, aber sein Kopf tat nicht weh, dass musste wiederum heißen das er auch Sumpfkraut geraucht haben muss. "Verdammt!" Stöhnte Dragonsword. Ich muss doch Trainieren! Langsam Stand der Novize auf schritt zur Tür und öffnete sie. "Argh!" Das Licht der Mittagssonne an diesem Wundervollen Herbsttag schein dem Novizen genau in die Augen. Auf das war er nicht vorbereitet gewesen.
Es dauerte nicht lange als er mit seinem Schwert schon auf dem Trainingsplatz stand, aber heute konnte er sich einfach nicht richtig Konzentrieren. Immer öfter viel im seine Klinge schlaf auf dem Boden. Heute schien nicht sein bester Tag zu sein aber Dragonsword machte weiter, immer weiter, ...
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| 01.10.2003 16:28 | #184 |
| Angroth |
Aus den wenigen Zügen die der hohe Templer gestern Nacht zu tun gedacht hatte, waren doch eine ganze Nacht, ein Morgen und ein Mittag geworden. Allerdings hatte Angroth nach einiger Zeit das Nachsinnen über den Abend eingestellt, hatte sich nur noch dem Schwert gewidmet.
Als die Sonne ihre ersten Strahlen auf das vernebelte Tal zu werfen wusste, da war ihr die Möglichkeit vergönnt, einen Schwertlehrmeister beobachten zu können, der seine Runden um das Tal drehte.
Viel und noch mehr geübt hatte Angroth, seine Muskeln schmerzten schon, aber er wollte nicht aufhören. Sein Fleisch war noch immer von der Starre des Todes geschwächt, doch diese Schwäche musste ausgemerzt werden.
Doch nun war Trulek zu ihm gekommen, mit der Absicht seine Übungen wieder aufzunehmen und den Schwertkampf zu meistern. Ein Mann der nach der Perfektion in allen Künsten des Krieges die Meisterschaft zu suchen schien, beachtlich. Gerne wollte der Lehrmeister ihn ein weiteres Mal zu seinem Schüler nehmen, und gütig nickte er ihm zu.
"Gern, das Schwert wird für das Training reichen, plaudern können wir ja ein andermal." Es stand ihm nicht nach Worten, es war ihm nach Taten. Den Wissensstand des Templers kannte Angroth ja, er selbst hatte ihn ausgebildet.
"Konditionstraining wird weniger nötig sein, davon hatten wir am Gletscher genug." Sprach er mit bitterem Unterton, dann bedeutete er seinem erneuten Schüler, ihn zu beobachten.
Der Schweißfilm auf des Kriegers Haut glänzte ebenso wie sein Schwert, als er es zunächst zum traditionellem Gruße hob. Dann ging er in Kampfstellung, das Schwert parallel zu seinem zurückgestellten Bein, die vorgelagerte Schulter gesenkt. So sah er zu Trulek herüber. "Das ist die Kampfstellung, die ein Meister normalerweise benutzt, allerdings kannst du mit der Zeit deinen eigenen Stil entwickeln. Aber jetzt pass auf!" Sprachs und schwang die Klinge in rasendem Tempo in die Höhe, riss sie brutal zurück und winkelte die Waffe so, dass sie nach aussen deutete während sie hinabschwang. Er lenkte den Schwung in seine linke Seite, begann eine Drehung, brachte dabei "Glaubenshüter" in eine horizontale und bewegte sich in einem wahren Klingensturm vorwärts. Es war nicht mehr zu erkennen wie oft er sich wirklich gedreht hatte, als der Krieger plötzlich stehenblieb und mit seinem Schwert einen tiefen Block vollführte, gefolgt von einem Konter. Noch weiter brachte er die Übung, bis sie endlich geendet war.
Dann trat er an den etwas überraschten Templer heran, der scheinbar mitteilen wollte nichts wirklich gesehen oder nachvollzogen zu haben. Jedoch kam der Lehrer ihm mit einem Lehrhaften Nicken zuvor: "Und nun zusammen, ganz langsam." Sie wiederholten jeden Schritt einzeln, langsam und nachvollziehbar. Nach einiger Zeit dann klopfte der hohe Templer seinem Bruder auf die Schulter und wies ihn an, es von nun an eine Weile allein zu versuchen.
Er selbst schritt unter den Schatten eines der vielen Bäume und gönnte sich einen Schluck aus seinem Wasserschlauch. Dieser Tag würde Lehrreich sein, für ihn und auch seine Schüler, dachte er blinzelnd.
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| 01.10.2003 16:41 | #185 |
| Illidan Storm |
Illidan erwachte wieder. SeineMuskeln taten nicht mehr so sehr weh. Er stand auf und trank ein bier das er in seinem Vorratsbeutel hatte. Dazu 2 kalte scavengerkeulen und ihm ging es wieder gut. Er sah sich im Lager um und ging dann langsam zum Übungsplatz. Vielleicht ist ja Meister Angroth dort. Und tatsächlich so war es auch. Er trainierte dort mit jemanden den Illidan nicht kannte. Langsam ging Illidan durch den Schatten der Bäume auf seinen Meister zu. Als Illidan dort ankam drehte sich Angroth sofort um und sah in fragen an! Meister Angroth. Würden sie mich auch unterrichten? Ich werde das Training mit aller härte durchziehen, ich versprech´s.
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| 01.10.2003 16:46 | #186 |
| Angroth |
Ah, der neue schien sich also entschlossen zu haben, doch die Kunst des Kampfes zu studieren, da war er zum Glück bei dem richtigen gelandet. An den Baum gelehnt sah Angroth den Mann in Schwarz an, fragte: "Gut, dann sagt oder zeigt mir zunächst einmal, was ihr schon zu können glaubt, dann werde ich euch unterrichten."
Er stieß sich vom Baum ab und verschränkte die Arme vor der vom Überwurf verdeckten Brust.
Sicher würden sie zunächst zum Konditstraining schreiten müssen, ganz fit sah der Mann nämlich nicht aus. Aber es würde sich ja zeigen, Überraschungen waren in letzter Zeit ja keine Seltenheit.
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| 01.10.2003 16:55 | #187 |
| Illidan Storm |
Er wollte sehen was Illidan konnte. Illidan zog sein Schwert und nahm es in die rechte Hand. Er hielt es ganz locker. Unter dem scharfeb augen seines Meister´s wurde er immer nervöser. Er schaute oft zu ihm hoch und verlor seine Konzentration. Er machte ein Kombination die so schlecht war das Meister Angroth ein kleines Schnaufen nicht unterdrücken konnte. Nach der ersten Kombination wurde er wieder sicherer. Er dachte die ganze Zeit: du schaffst das du schaffst das. Die zweite Kombination gelang ihm so geschmeidig das er selber ein wenig staunte. Er wurde immer schneller. nach ein paar minuten war er zwar völlig ausgepowert ließ sich aber nichts anmerken und machte weiter. Nach einer Ewigkeit wie es ihm schien war er fertig verbeugte sich vor seinem Meister und steckte das Schwert wieder in die Scheide. Er hoffte das Angroth es gefallen hatte.
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| 01.10.2003 17:10 | #188 |
| Trulek |
Trulek schaute Angroth, der von nun an sein Lehrmeister war verdutzt an. Vielleicht hatte er die Sache am Gletscher doch nicht so gut überstanden, denn es schien ihm ins Gedächtnis zu kommen Trulek schon einmal als Schüler gehabt zu haben, was aber nicht der Fall war. Verwirrt hob der Templer sein Schwert und versuchte vergeblich die Kombination zu wiederholen, die er eben bei Angroth gesehen hatte. Seltsam das sah so einfach aus, aber durchführbar war es nicht leicht, vor allem für einen Anfänger wie Trulek einer war. Zumindest hatte er schon rausgekriegt, wie er das Schwert halten sollte und er fand dies auch ziemlich bequem. Trotzdem beschloss er rüber zu Angroth zu gehen um ihm mitzuteilen, er hätte noch nie bei ihm gelernt. Vielleicht würden dem hohen Templer auch wieder andere Dinge einfallen, die er eventuell vergessen hatte. Trulek begab sich also langsam zu dem hohen Templer, der gerade einen anderen Schüler beobachtete.
Angekommen sprach er ihn sofort an: „Ich weiß nicht ob es dich verwirrt, ich zumindest bin etwas verwirrt. Ich war noch nie Schüler bei dir, muss ich dir leider mitteilen. Ich hatte gesagt ich will den Schwertkampf meistern, vielleicht hätte ich dazu sagen sollen, dass ich ihn erst erlernen muss.“ Er zwinkerte Angroth lächelnd zu und nahm sein Schwert in die Rechte. „Ich glaub die Haltung hab ich schon ganz gut raus, oder?“ Trulek packte das Schwert fester und hielt es aufrecht ein bisschen schräg. „Kondition und dergleichen brauchen wir wirklich nicht zu trainieren, darin bin ich gar nicht schlecht. Jetzt muss ich wissen, wie man Schläge ausführt oder ähnliches. Die Kombination von eben wollte einfach nicht in mein Hirn.“ Trulek lächelte Angroth an, der nun auch etwas verwirrt schien.
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| 01.10.2003 17:24 | #189 |
| Angroth |
Es waren alles höchstens Anfängerschläge, Kombinationen die er selbst schon auf dem Hofe seiner Mutter ohne jegliche Ausbildung zu beherrschen wusste. Also keine Überraschung. Sie waren in letzter Zeit ohnehin eher rar gesät, das wusste er schon immer.
Doch zur Kritik kam er noch garnicht, denn da war auch schon Trulek wieder heran, mit interessanten Neuigkeiten. Ein wenig verstörte es Angroth schon, dass er scheinbar wirklich soviel durcheinander warf seit er wieder hier war. Nicht das er am Ende noch den Sinn für die Realität verlor und Wahrheit von Fiktion nicht mehr differenzierbar wurde. Schreckliche Vorstellung."Nun denn. Ich glaube trotzdem, dass ihr beide etwas Konditionstraining vertragen könntet, zu den Techniken des Kampfes kommen wir dann später. Folgt mir, zwei Runden rund um das Tal!" Und so lief er voran.
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| 01.10.2003 17:29 | #190 |
| Illidan Storm |
2Runden??? Illidan lächelte nicht mehr. Aber er folgte ihm und schon nach weniger Zeit hechelte Illidan. Er dachte nach und fiel dabei fast über eine wurzel. Er kam ins straucheln konnte sich aber wieder fassen. Nach einer Runde war Illidan´s Gesicht ganz rot. Er schaute zu dem anderen Schüler um zu gucken wie es ihm ging...
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| 01.10.2003 17:53 | #191 |
| The_Nameless |
Ungewiss starrte Less auf die kleine Papierrolle, welche nun schon lange Zeit unruhig in seinen großen Händen lag.
Es war etwa zwei Tage her, seit ihn seine neuen Bekanntschaften, Blutfeuer und Krieger, nach einem mehr als amüsanten Abend in der Taverne, hier zurückgelassen hatten, um wieder ihren eigenen Angelegenheiten nachzugehen. Doch bis jetzt hatte sich der Schwarzmagier noch nicht dazu überwinden können, das sonderbare Abschiedsgeschenk, das ihm der humorvolle Templer damals zurückgelassen hatte, einmal zu probieren...
Erneut ließ er den weißen Stengel neugierig auf seinen Fingern hin und her rollen. Ein klein wenig des grünlichen, spröden Krauts rieselte langsam auf den braunen Holzboden der Taverne herab.
Nachdenklich wank Less schließlich den freundlichen Wirt des Gasthauses, Aidar, welchen er, nach diesem zweitägigen Aufenthalt in dessen Stube, bereits recht gut kannte, zu sich.
Ein Schluck Wasser würde seine Gedanken bestimmt wieder auf Trab bringen...Mit einem leichten Grinsen über den Lippen näherte sich der stämmige Mann auch sogleich eilig dem finsteren Eckplatz des jungen Schwarzmagiers.Verständlich...es gab wieder etwas zu verdienen...
“Was wünscht ihr, mein Herr?“
Schief daherlächelnd blickte sich Less langsam um.
Schon wieder stand das begierige Glitzern erwarteten Goldes in den Augen des Wirtes.
“Bringt mir bitte noch einen Krug Wasser, Aidar.“
Mit einem lauten Scheppern ließ der Dämonenbeschwörer zwei schwere Goldmünzen auf die dicke Tischplatte fallen, doch ein skeptischer Blick des Tavernenbesitzers ließ ihn erneut in seinen Lederbeutel greifen. Weitere 25 Taler landeten klimpernd in dessen Händen.
Kritisch sah Less erneut auf.
“Hiermit sollten alle meine Schulden dann beglichen sein...“
Ein schmieriges Grinsen erschien auf dem Gesicht des Wirtes. Lächelnd ließ er den tönernen Krug auf den Tisch gleiten und ging dann mit festen Schritten zufrieden zurück zur Theke.
Nach einem kleinen Schluck des kristallklaren Wassers wandte sich der Diener Beliars wieder dem seltsamen Krautstengel zu, welcher noch immer vollkommen unberührt in seiner linken Hand ruhte.
Less’ Neugierde war schier unerträglich, doch riet ihm sein Verstand noch immer dazu, das Sumpfkraut dort zu belassen, wo es war...
“Was mach ich nur mit dir...“
Mit pochendem Herzen und zitternden Händen führte der Schwarzmagier den kleinen Joint an die hell flackernde Flamme der mystisch duftenden Tischkerze.Das grelle Leuchten der entfachten Glut erglänzte sogleich mit sonderbarem Schimmer in seinen finsteren Augen.
Vorsichtigen Bewegungen führte er das kurze Ende des Stengels an seine Lippen, nun gab es kein Zurück mehr...
Erschrocken riss Less die Augen auf, schwenkte den Schädel ruckartig zu allen Seiten, und griff schließlich voller Paranoia zu seinen magischen Runensteinen. Kalter Schweiß stand hoch auf seiner Stirn.
Abgesehen von einem leichten, aber dennoch höchst unangenehmen Brummen waren die Gedanken des Dämonenbeschwörers völlig leer...
Verwundert sah er zu der lang gezogenen Theke, die sich vor seinen Augen durch den ganzen Gastraum zog.
“Wo...wo bin ich?“
Das scheppernde Lachen eines unbekannten Mannes, der, mit einem halb zerfetzten W
Lappen bewaffnet, regelrecht grölend hinter seiner Bar stand, riss den Magier aus seinen Gedanken.
“Harharhar.. Hast wohl zum ersten Mal Sumpfkraut geraucht, was mein Junge? Harharhar... Ich hab ja schon viel erlebt, aber dass einer von nem ’Novizen’ in Ohnmacht fällt, das ist mir neu. Harharhar...“
Verlegen blickte Less zu dem noch immer bis über beide Ohren grinsenden Wirt. Allmählich kehrten auch seine eigenen Erinnerungen zurück...Unweigerlich fing er selbst an zu lachen...Krieger, wie hätte er wohl reagiert, hätte er dies soeben miterlebt?
Kopfschüttelnd erhob sich der Schwarzmagier von seinem stabilen Holzstuhl. Sein Gang war noch immer von einem leichten Schwanken beherrscht, doch zumindest hatte er wieder die Kontrolle über seine Sinne zurückerhalten.
“Seltsames Zeug...“
Mit verschwommenem Blick trat er durch den breiten Eingang des Gastraumes, stieß dabei jeweils einmal an die harten Kanten des Türrahmens, stöhnte unter den folgenden stechenden Schmerzen laut auf, und landete schließlich heftig stolpernd auf dem weichen Erdboden des Sumpflagers.
Sofort blickte sich Less dort um, doch anscheinend war keiner der Umstehenden auf sein merkwürdiges Verhalten aufmerksam geworden.
Mit einem neckischen Grinsen entfernte er sich schnellen Schrittes von der Taverne, dies war bestimmt nicht das letzte Mal gewesen...
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| 01.10.2003 17:54 | #192 |
| Trulek |
Jetzt musste Trulek also doch um das Tal laufen, seine Kondition trainieren. Schon früher hatte er manchmal morgens eine Runde gedreht und so fiel es dem Templer nicht unbedingt schwer. Dem anderen, dessen namen er nicht wusste erging es nicht so gut, doch er hielt mit Angroth und Trulek Schritt. Etwas seltsam sah er aus, komplett schwerz gekleidet. Nach einiger Zeit hatte sie auch schon die erste Runde geschafft, denn so groß war das Tal auch nicht. Jetzt also noch eine. Trulek hatte noch ein paar Reserven, jedoch wollte er diese nicht dafür verschwenden sondern sie dann im eigentlichen Schwerttraining einsetzen. In der zweiten Runde wurde es aber unerwartet doch etwas anstrengender. Das Herz des Templers pochte schneller und nach der zweiten Runde war er etwas erschöpft. Jedoch waren alle Drei ins Ziel gekommen und das war ja die Hauptsache. Schnell atmend schaute Trulek zu Angroth rüber. “Wie geht es weiter? Vielleicht etwas Krafttraining?“ Trulek fiel dies ein da er gar nicht unmuskulös war, eher kräftig. Angroth schien zu überlegen, doch wahrscheinlich hatte er schon einen Entschluss gefasst.
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| 01.10.2003 18:12 | #193 |
| Angroth |
"Du hast es erfasst! Folgt mir!"
kaum ausser Atem, aber dennoch von dem Vorlauf dieses Trainings gezeichnet lief er an eine gut bewachsene Ecke des Tales.
Viele Baumstämme, tief beästete Bäume und zäher Morast gab es hier zuhauf.Als erstes deutete er auf einen Baum, der sich ideal für Klimmzüge eignete. "Hier fangt ihr an.
Am ersten Tag werdet ihr noch nicht so gefordert, also genießt es. Zwanzig Klimmzüge."
Dann deutete er auf den Morast: "Dort watet ihr einige Runden durch, macht solange wie ihr es vermögt."
Dann setzte er sich auf einen der Stämme und sah zu, wie sich die beiden schlagen würden. Trulek schien in besserer Verfassung als der Fremde, es würde ein interessantes Unterfangen für beide sein.
"Dann fangt mal an."
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| 01.10.2003 18:20 | #194 |
| Illidan Storm |
Das sollte eigentlich zu schaffen sein dachte sich Illidan und fing an. Er ging auf den Baumstamm zu wo sie Klimmzüge machen sollten. Seine Beinmuskeln schmerzten immer noch und er merkte das er nicht gut in Form war. Bis 10 war es kein problem aber dann fing dieses ziehen an und er musste bei 18absetzen. Angroth schaute ihm unglücklich an. Dann ging er auf den Morast zu. Der roch fürchterlich und Illidan rümpfte die Nase. Aber der beißende Geruch verschwand nicht. Er watete hinein und stand plötzlich mit den Knien im Morast. Der Morast quoll an seinen Beinen hoch und Illidan konnte nur mit Mühe eine Grimasse vermeiden. Nach den ersten paar Runden fingen wieder seine Füße an zu schmerzen und er musste die Zähne zusammenbeißen. Angroth beobachtete ihn und schien alles zu wissen was illidan denkte. Nach ein paar Runden war er so erschöpft und fertig das er sich auf die wiese lag und nur noch schlafen wollte. Aber das konnte er natürlich nicht. Oder doch? Angroth sagte gerade das das trainig vorbei sei als Illidan aufsprang zur Taverne lief und in ein Bett fiel.
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| 01.10.2003 18:33 | #195 |
| Erzengel |
Gemütlich schlenderte der Baal über die hölzernen Stege, einfach herrlich, nun im immer kälter werdenden Herbst wurde ihm in der Runika nicht so unerträglich warm und er war nicht mehr dazu gezwungen eine dieser hässlichen Baalroben zu tragen. Wieder machte sich die Frage in seinem Kopf breit, warum er denn selbst nicht das schreckliche Aussehen der Baalroben änderte, war er doch der Robenwirker der Bruderschaft...
Aber nein, es war Tradition, auch wenn er selbst ja nicht daran gebunden war. Ihm gefiel das Magierdasein als Baal ohnehin nicht so gut, wie das der anderen. Er wollte eine geschlossene Robe, mit Schleppen und Schärpen, eine richtige Bibliothek zum Studieren und einen ordentlichen Turm. Er sah die Baal nicht als typische Magier, sich selbst nicht ausgenommen, doch wollte er versuchen seinem persönlichen Idealbild eines Magiers weites gehend zu entsprechen.So passte ihm auch der Einhandkampf nicht so recht in den Kram, wollte er als Magier doch lieber Heilung erlernen... naja, das müsste er sich dann wohl einfach für später aufheben. Aber auch das Schleichen wollte perfektioniert werden, war doch mit der Windfaust noch sein sporadisches Wissen und Können an Akrobatik ausreichen, um nicht bei jedem Sprung auf die Fresse zu fallen, bei der Sturmfaust könnte sich das allerdings ändern. Und alles ließ sich nicht unter einen Hut bringen, er konnte ja nicht alles perfekt beherrschen, zumindest die Magie würde er problemlos bewältigen. Blieb noch die Entscheidung, ob er dem Weg der Magie weiter und seinen Idealen oder seiner Natur folgen sollte. Seine Natur war der Drang nach Kampf und Tod, Heilung war da nicht das Richtige, es passte nicht hinein, aber ohne Heilung konnte er sich niemals an die doch so magiertypische Al-Chemie heranwagen. Eine teuflische Zwickmühle.Suchend sah er sich weiter nach Angroth um, in einer verwachsenen Ecke des Sumpfes fand er ihn dann schließlich, an einem Baum hinter ihm hingen zwei Männer.
"Angroth, wir müssen langsam los, die Baals werden ungeduldig." Ungeachtet der am Baum hängenden, vermutlichen Schüler fuhr er fort.
"Wann kann meine Ausbildung bei dir beginnen?"
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| 01.10.2003 18:38 | #196 |
| Nachtigaller |
Ziemlich verwirrt lief Nachtigaller über die Holzstege des Sumpfes. In der letzten Nacht, die er in der Taverne verbracht hatte, hatte ihm nicht sehr geholfen Informatioen zu finden die ihm bei seiner Aufnahme helfen konnten. Die dummen Novizen hatte meisten nur gelacht oder unverständliches zusammen gebrabbelt. Als es Nachtigaller dan zu dumm wurde lag er nach etwa zehn Minuten auch auf dem Boden und brabbelte sinnloses Zeug. Aber das war etwas anders Gewesen als jetzt, denn jetzt war er auf dem Weg zu seinem alten Freund Rango. Leider war ihm erts am heutigen Morgen wieder eingefallen, dass dieser ihm mittlerweile bei der Aufnahme sicher helfen könne.
Er hatte jetzt den richtigen Weg über das Golzsteg-Labyrinth gefunden und stand schon nach wenigen Metern vor Rangos Hütte.
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| 01.10.2003 18:49 | #197 |
| Rango |
...Gerade hatte Rango sich wieder warmes Wasser für sein Fussbad eingefüllt, da klopfte es leise an die verriegelte Tür. "Wer ist das denn jetz" dachte er sich und wollte erst garnicht aufmachen, doch nach erneutem, lauterem Klopfen, erhob sich der Templer etwas entnervt und schlich langsam durch den Raum um zu öffnen. "Wer ist da" rief er noch wärend er auf dem Weg war; doch anstatt einer Antwort, ertönte ein weiteres Klopfen.
Mit einem Ruck öffnete er die Tür und wollte gerade sagen, dass er nichts kaufen würde, doch da erblickte er Nachtigaller, wie Kerzengerade vor ihm stand. "Was...was machst du denn hier? Ich dachte du wärst tot!?" waren die einzigen Worte die ihm in diesem Moment in den Mund fiehlen und winkte ihn hinein. "Setz dich" fuhr Rango drinnen fort und bot jenem einen Stuhl an. "Wie kommts das du mich besuchst? Warst du gerade in der Nähe, oder wie? Naja, wie auch immer, es ist schön dich zu sehen"...
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| 01.10.2003 18:50 | #198 |
| Angroth |
Angroth hatte den Baal kommen sehen und sogleich geheißen, erst einmal zu warten.
Die Schüler brauchten seine ganze Aufmerksamkeit, danach konnte er sich um Kain kümmern. Alsbald war auch schon der Fremde in schwarzer Rüstung soweit, kam ausgelaugt aus dem Sumpf gekrochen.
Trotz seiner offensichtlichen Erschöpfung schien er nicht um eine Pause betteln zu wollen - beachtlich.
In dem Kerl steckte wenigstens Willen! Doch wollte der hohe Templer ihn zunächst einmal aus den Übungen entlassen, des Mannes Muskeln durften brennen wie Salz auf einer Wunde. Als der dann humpelnd und keuchend abgezogen war, wandte Angroth sich erneut an Kain. "Dein Unterricht kann sofort beginnen, wenn du es wünschst." Ein Nicken.
"Gut, folge mir." Und wieder lief er voraus, zwei Runden mit dem Schüler um das Tal zu laufen. Trulek derweil würde seine eigene Übung beendet haben, wenn sie wieder ankamen.
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| 01.10.2003 19:14 | #199 |
| Nachtigaller |
"Es ist schön auch dich mal wieder zu sehen, Rango." sprach Nachtigaller und schüttelte Rango die Hand. "Aber Tot? Nein, ich stand aber einige Male kurz davor. Wie kommst du darauf? Naja, ist jetzt auch egal. Ich bin ganz und gar nicht zufällig hier. Ich habe mich auf Hof nicht mehr wohl gefühlt. Die Leute waren ziemlich gestresst und da hab ich es einfach nicht mehr ausgehalten. Die rohen Sitten dort sind schrecklich. Und als ich dann an eine neue Heimart dachte, fiel mir das Sumpfalger hier ein. Und das ist auch der Grund weshalb ich mich zu dir begeben habe. Ich hab keine Ahnug wie ich bei eurer Bruderschaft aufgenommen werden könnte." Nachtigaller redete geradewegs wie ein Fluß ohne einmal zu stoppen.
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| 01.10.2003 19:43 | #200 |
| Rango |
...Rango schaute seinen Gegenüber mit großen Augen an, es schien ihm als würde Nachtigaller garnicht mehr aufhören wollen zu reden. "Ähm, ganz ruhig" sprach der Templer mit einem leichten Grinsen und bot seinem Freund einen Stengel Schwarzer Weiser an. "Mmh, was soll ich sagen!? Also auf jedenfall war deine Entscheidung richtig, soviel steht fest..." Rango stand auf, schlappte zum Herd hinüber und setzte Wasser auf. "Hast du mal die Baals um aufnahme Gebeten? Ach halt, ich hoffe nicht, denn ansprechen darfst du sie als Fremder nicht! Oder wurdest du vielleicht angesprochen? Ne moment, dann wärst du wohl nicht hier...mmh" fuhr der Fischer etwas verwirrt fort. "Ich bin heute nicht so schnell im denken. Naja, das geht wieder vorbei" sprach er lachend, eher zu sich selbst.
"Wenn du willst kann ich dich aufnehmen. Mein status hier im Lager ist hoch genug, um einen guten und verlässlichen Freund wie dich, in unsere Bruderschaft aufzunehmen...Du musst mir allerdings versprechen, dass du dich über den Schläfer gründlich informierst! Mmh, nein, nicht nur informieren...du musst dein Leben nach ihm umstellen. Diene dem Schläfer und du dienst der Bruderschaft. Höre den Baals am Tempelplatz und leiste deinen Teil auf den Feldern." sagte der Templer mit stolzer Stimme und einem breiten lächeln im Gesicht. Er starrte Tief in Nachtigallers Augen und fuhr leise und langsam fort "Da ich dir voll vertrauen kann, nehme ich dich hiermit in die Bruderschaft des Schläfers auf. Du bist nun Novize! Du kannst dir einen Novizenrock bei der Rüstungsschmiedin Alina abholen...vergiss nicht sie von mir zu Grüßen...und ein grobes Schwert bei Cathal dem Waffenschmied"
Etwas außer Atem, setzte er sich wieder auf den Stuhl und zündete sich einen Stengel an der Kerze an. "Achso...Willkommen!"...
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| 01.10.2003 20:14 | #201 |
| Trulek |
„zwölf, dreizehn…“ na bisher klappte das ja ganz gut mit den Klimmzügen. Es zog zwar schon in den Armen aber so war es nun einmal wenn man sich selber stemmen musste. Bei Zwanzig angekommen ließ Trulek den Ast los und rieb sich die Hände, die etwas von der groben Rinde schmerzten. Wie es schien ekelte es den anderen Schüler an in diesen Morast zu waten. Trulek hingegen nahm das leicht, als Sumpfler musste man ja wenigstens so ein bisschen Morast verschmerzen können. Langsam watete Trulek in den tiefen Morast hinein und es war wahrlich nicht einfach sich darin fortzubewegen. Nicht lange und seine Beinmuskeln schmerzten. Er kannte es in Wasser zu waten, doch das hier war viel schlimmer. Bei Wasser dachte man ja schon immer, man komme nicht voran, aber hier erst.
Erschöpft und schlammig setzte sich Trulek auf einen Baumstumpf und ruhte sich erstmal kurz aus. Der Dreck an seinen Beinen trocknete schnell und der Templer konnte ihn abbröseln, eine sehr lustige Beschäftigung falls man gerade nicht besseres zu tun hatte. Als dies so gut es ging getan war, setzte sich der Templer wieder auf und begab sich wieder zum Ast, da er Angroth aus den Augen verloren hatte. Diese Klimmzüge hatten ihn nicht unbedingt gefordert, deshalb wollte er noch mal versuchen. Schon bei seiner Schleichausbildung hatte er seine Muskeln und Kondition trainiert, das war echt nützlich gewesen.
Der Templer machte einige Klimmzüge, bis er meinte es seien genug und lies dann wieder los. Angroth war immer noch nirgendwo zusehen, wo steckte der hohe Templer bloß. Trulek nutzte die Gelegenheit um sein Schwert zu betrachten und nochmals die richtige Haltung zu finden. Das Schwingen der Klinge kam ihm irgendwie komisch vor. In der Spitze entstanden Fliehkräfte und so wurde das Schwert bei einem schnellen harten Schlag viel schwerer. Eine echt interessante Waffenart, was wäre erst wenn sich Trulek eine richtige Klinge besorgen würde.
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| 01.10.2003 20:50 | #202 |
| <<|X3ph0n|>> |
Voll konzentriert stand Xephon noch immer auf dem Trainingsplatz, den kompletten Tag über hatte die von Samantha vorgegeben Übungen durchgekaut. Besonders mit den Ausweichmethoden hatte sich der Novize ausgiebig beschäftigt.Mit der Zeit gewann er stetig an Selbstvertrauen, das Training wurde immer und immer einfacher.
Xephons Gefühl bei den verschiedenen Übungen wurde ständig besser. Seine Schwünge wurden immer koordinierter, härter, schneller ... einfach besser.Auch die praktischen Erfahrungen, welche er am Vortag im Kampf gegen die Blutfliegen gesammelt hatte, erwiesen sich als aüsserst nützlich.Ständig schwang Xephon elegant seine Klinge durch die Luft, inzwischen waren die Übungen für ihn zur Routine geworden.
So lies er Valermos noch einige Zeit tanzen, während sich die Sonne immer weiter hinter dem Horizont verkroch und die Nacht dem Monde überlies.Nach geraumer Zeit, die er auf dem Platze verbracht hatte, wurden seine Glieder jedoch baldig schlaff und Xephon beschloss, sich noch ein wenig auf der Bank nahe des Trainingsplatzes niederzulassen.
Eine Weile betrachtete der Novize noch den, inzwischen mit Sternen behangenen Himmel, um anschliessend seine Hütte aufzusuchen und sich dort zur Ruhe zu legen.
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| 01.10.2003 21:34 | #203 |
| Atreus |
Inzwischen war diese merkwürdige Fremde wieder weg, ohne das Atreus hatte sich noch weiter mit ihr unterhalten können. Aber vielleicht war es auch besser so, wer wusste das schon. Sie kam also aus dem Kastell, wer weiß, was sie im Sumpf zu suchen hatte, vielleicht ein hinterlistiger Angriff, den sie planten und für den sie spionierte? Und er hatte sie auch noch ins Lager geführt, Mist! Vielleicht sollte er das mal Angroth melden, Angroth war an sowas immer interessiert. Der Kerl war zwar nicht ganz dicht, aber er brachte Sachen zu Ende.
Nur wo war der Templer zu finden, es war nichtmal unwahrscheinlich, dass er schon wieder irgendwelche Ordensanhänger verprügelte. Langsam stapfte der Hohe Novize durch das nächtliche Lager, so richtig Lust den Templer zu suchen hatte er nicht, aber vielleicht traf er ihn ja zufällig in der Taverne, wohin sich Atreus sogleich auf den Weg machte...
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| 01.10.2003 22:04 | #204 |
| Erzengel |
Irgendwie kam ihm das ganze bekannt vor... nur woher? Laufen, Trainieren... fehlte noch ein Ernährungsplan... Eine Schleichausbildung, doch nicht die seine... ... ... genau, Horax war es, der bei dem Hohepriester Maximus eben solche Übrungen vollführen musste, wenn er sich nicht irrte. Für Schleichen war es ja noch verständlich, aber für den Einhandkampf? Aber gut.Zwei Runden später sah das aber ganz anders aus. Auf was hatte er sich da eigentlich eingelassen? So ein Scheiß! Er hatte die Bruderschaft hinter sich lassen sollen, jawohl, dann wäre er jetzt nicht hier und würde sich nicht so herumscheuchen lassen...
Wieder eine Runde später musste auch er an den Ast.
"Eins, Zwei, Drei... Vier... Fünf... Sechs, Sieben... Acht... ... ..."Anfangs klappte es ja noch ganz gut, aber dann wurde es zu schwer, aber konnte sich doch jetzt nicht fallen lassen.
"...Elf... Zwölf... ... Argh..."
Och ne.
"Achtzehn... ... ...Neunzehn... ah, scheiße... ... Zwan--."
Die letzte Silbe wurde von einem platschenden Geräusch übertönt.Nein! Dabei hatte er die Hose doch gestern erst gewaschen! Wenigstens die Runika hatte er vorher sicher auf einem Steg abgelegt. Und jetzt sollte er auch noch im Sumpf herumwaten? Nee.
"Angroth?! Angroth!", brüllte der Baal wütend.
"Wir müssen unbedingt ins Mienental! Ich bekomm einen scheiß Ärger, wenn wir nich bald losgehn", meinte er zu seinem Lehrmeister und Schüler.
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| 01.10.2003 22:21 | #205 |
| Angroth |
Der junge Mann hatte seine Aggressionen scheinbar immer noch nicht im Griff. Interessant eigentlich. Jetzt tat er rebellisch, er wollte wohl nicht zugeben keine Kraft mehr zu haben und lenkte die Aufmerksamkeit auf bessere Dinge, auf das Minental.
Das Minental ... ein Ort, den der hohe Templer schon seit Monden nicht mehr betreten hatte, ein Ort den er seit dem Fall der Barriere mied wo er nur konnte.
Nur einmal war er dort hindurchgewandert, und es hatte sein Herz weinen lassen. Damals war er auf der Jagd nach zwei mysteriösen Personen mit feuerroten Haaren, die einen Baal bestohlen hatten.
Oder war auch das nur eine getäuschte Erinnerung und nie geschehen? Angroth war sich darüber nicht sicher, es konnte stimmen und auch pures Fantasiegebilde sein.
Im Endeffekt änderte die Tatsache nichts daran, dass er diesen Ort nicht gerne aufsuchen würde. Und dennoch war es nötig, die Baal verlangten danach. Allerdings musste auch Kain seine Übungen für heute erst beenden, bevor sie aufbrechen sollten.
Heiss und heftig war die kurze Diskussion, doch in Anbetracht dessen, dass Angroth wohl nicht nachgeben würde und der Baal zum lernen der Kunst des Schwertes "verdammt" worden war, lenkte jener dann auch ein und stieg in die knietiefe Matsche. Einige Runden schaffte er auch, dann kam er zornentbrannt wieder heraus, fragte ob der verehrte Lehrmeister nun zufrieden schien, worauf er nickte.
Der Krieger erbat sich noch einen Moment Zeit um seine Sachen zu packen, da fiel ihm auch Trulek ein, der vollkommen Ratlos neben den beiden stand und sich über das gelungene Ignorieren seines Vorankommens wunderte.
Auch er schien guter Dinge zu sein, was eine spontane Reise anbelangte - und so war das Trio komplett.
Baldig nach dem Abschluss des ersten Trainingstages fanden sie sich am Eingangstor ein, der hohe Templer hatte alles zusammengepackt was er brauchte, und an Riemen unter dem Überwurf versteckt, nur sein Jagdhorn hing am Waffengurt neben seinem Schwert und einem Goldbeutel.
Ein letzter Blick zurück auf das Tal, ein letzter Gedanke an des hohen Templers Geliebte, dann kehrte er dem Frieden und der Träumerei einmal mehr den Rücken zu.
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| 02.10.2003 15:17 | #206 |
| Dûhn |
Mit großen Augen durchschritt der großgewachsene Lehrling das Tor des Sumpflagers.
Verflucht! So viele Glatzen hab ich noch nie auf einem Haufen gesehen! Naja, wie auch immer...
Mit stampfenden Schritten machte sich Dûhn auf die Suche nach einem Schmied. Einem guten wenn es irgendwie ginge, doch insgesamt war der Riese schon froh, wenn er überhaupt mit einem Schwert zurückkehren konnte.
Die Planken der Gehsteige krischten unter dem Gewicht des massigen Körpers, während ein paar Novizen misstrauisch dem, ungewöhnlich großen, schwarzrobenträger hinter herschauten.
Ungeduldig schweifte Dûhns Blick im Lager umher.
Wenn ich ein Schmied wäre... wo würde ich meine Schmiede hinstellen?
Holzhütten, Novizen und eine echt große Pyramide füllten Dûhns Blickfeld komplett aus und ließen dem Hühnen keine Wahl als erst einmal dir Taverne auzusuchen und sich nach einem ortskundigen Führer um zu sehen.
Klein und gemütlich wirkte der Schankraum, nachdem Dûhn die Stegkonstruktion verlassen und in der nächsten Gaststätte eingekehrt war. Beiläufig nickend sah sich der Lehrling um und steuerte auf direktem Weg den ersten Novizen an dessen er habhaft werden konnte.
"Hey, Kollege! Ihr habt doch bestimmt nen Schmied hier im Lager oder?"Freundlich lächlend wies der kahlgeschorene Sumpfler auf eine Kräftige Gestalt in einer Ecke des Schankraumes. Augenscheinlich in einen flüssigen Dialog mit seinem Humpen Met vertieft bemerkte der Schmied den herrannahenden Koloss kaum, bis einer der Stühle in Cathals unmittelbarer Nähe ein jämmerliches Knarzen aussties und Dûhn sich ruckartig darauf nieder liess.
"Grüße!" lächelte der Riese sein Gegebüber an, während er eine Tellergroße Hand zur Begrüßung darbot "Du kannst mich Dûhn nennen. Man sagte mir du seist hier der Schmied?"
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| 02.10.2003 15:45 | #207 |
| Cathal |
Langsam drehte Cathal den Kopf und hob eine Braue. Bevor er zu sprechen begann musterte er ersteinmal seinen Gegenüber, als er mit tiefer Stimme zu sprechen begann..
"Erwachet.. lange ist es her das ein Fremder es wagte mich zu duzen."
Langsam zog Cathal ein kleines Säckchen und seine Pfeife aus der Tasche. Sogleich stopfte und entzündete er sie, worauf er sich wieder Dühn zu wandte.
"Cathal könnt ihr mich nennen... und ja, ihr sprecht mit dem Waffenschmied des Sumpflagers und zu gleich einem der erfahrensten Schmiede um Khorinis möchte ich behaupten."
Mit einem Grinsen auf den Lippen nahm er einen Zug seiner Pfeife und fuhr fort..
"Ich nehme an es gibt einen Grund eures Besuches.."
Die Pfeife in den Mundwinkel steckend wartete der Baal auf antwort..
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| 02.10.2003 16:33 | #208 |
| Dûhn |
"Aber sicher doch! Bin hier um mir ein Schwert... nein, Moment, ZWEI Schwerter zu besorgen."
Mit einem Rumms landete ein schwerer schwarzer Lederrucksack auf dem Tisch, welchen Dûhn auch sogleich mit Feuereifer durchwühlte.
"Wo hab ichs nur hingetan... ah ja!"
Raschelnd breitete der Riese ein Blatt Pergament vor sich aus und begann eine Skizze anzufertigen während er noch auf den Baal einredete.
"Ein Bastardschwert, groß und schwer wenns geht..." der Koloss hob seine linke Pranke,"...ich habs gern ne Nummer größer!" Begleitet von einem schiefen Grinsen wurde einer weitere, kleinere Skizze auf das Blatt gekritzelt."...uuund ein normales...Schwert..Dings..halt. Ohne alles, normal groß, normal schwer. Eben normal."
Die Zeichnung mit den ungefähren (nach Meinung Cathals leich überdimensionierten) Größenangaben wurde zum Schmied hinüber geschoben.Mit hochgezogenen Augenbrauen musterte Dûhn sein Gegenüber. Erst jetzt hatten seine erstaunten Augen die Baals-Robe bemerkt.
"Wieviel würde die Sache ungefähr kosten?"
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| 02.10.2003 16:34 | #209 |
| The_Nameless |
Mit großen Schritten durchquerte der junge Schwarzmagier den engen Durchgang, welcher ihn endlich wieder, nach einem tagelangen Aufenthalt, nur umgeben von Bäumen, Hütten und zugekifften Novizen, aus dem riesige Tal der Sumpfbruderschaft hinausführte.
Lächelnd blickte er sich noch einmal zu den zwei schweigenden Wachen um, die noch immer mit höchster Aufmerksamkeit vor den Toren des Tales wachten.Ein breites Grinsen auf dem Gesicht einer der beiden Templer ließ seine Schritte unerwartet stoppen.
Neugierig wandte er sich dem hünenhaften Mann zu, welcher beim Anblick des plötzlich Dämonenbeschwörers herzhaft zu lächeln begann.
“Gibt es etwas, das ihr mir sagen wollt, Templer?“
Das schallende Lachen des anscheinen zu höchst amüsierten Sumpflers drang Less regelrecht durch Mark und Bein.
Etwas verlegen starrte er auf den sich fast schon biegenden Mann, unsicher, was dies alles zu bedeuten hatte. Auch ein fragender Blick zu dessen Kollegen schuf keine Abhilfe, schulterzuckend bekundete auch dieser lediglich seine Unwissenheit...
Erst Minuten später schien sich der seltsame Templer wieder beruhigt zu haben. Mit noch immer leicht zitternder Stimme setzte er schließlich zu der von allen Umstehenden erwarteten Erklärung an.
“Etwas das ich euch sagen will? Nein.“
Erneut brach er in schallendem Gelächter aus.
Schließlich, mit dem nackten Zeigefinger auf den allmählich immer verwirrteren Schwarzmagier streckend, wandte er sich an seinem Kameraden.
“Da, das ist er...der Typ der von ’nem ’Novizen’ ohnmächtig geworden ist!“
Grinsend schlug Less seine Hand vor den Schädel, als nun auch der zweite Wächter von Lachen gepackt wurde.
Der komische Humor der Beiden begann ihn schon fast innerlich zu schmerzen.
“Die spinnen, die Sumpfler...“
Mit einem ungläubigen Kopfschütteln ließ er die sonderbaren Templer grölend auf ihrem Posten zurück und betrat den lang ersehnten Weg zu den heimatlichen Mauern des dunklen Kastells.
Schon fast unerträglich plagte ihn die Sehnsucht nach seinem weichen Bett und den unvergleichlichen Speisen der Dämonen.
Bald würde er zu Hause sein...
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| 02.10.2003 18:45 | #210 |
| Amydala |
Amydala stapfte mal wieder alleine durch das Sumpflager. Sie hatte die letzten Tage damit verbracht, dass sie das merkwürdige Verhalten paarungsreifer Sumpfler in dem Sumpflager beobachtete. Sie hatte dabei verstellt , dass die Sumpfler ,vor allem die Novizen ihr dasein meistens auf wenige Sachen beschrenkten: Sumpfkraut rauchen, der Playboy, Sumpfkraut rauchen, sumpfkraut anpflanzen, sumpfkraut rauchen , kämpfen lernen und erwähnte ich bereits Sumpfkraut rauchen? Amydala hatte innerhalb weniger Tage den einzigen Zusammenhalt des Sumpflagers herausgefunden: das Kraut. Hier und da gab es noch ein paar Freundschaften aber im großen und ganzen kamen sie wohl nur über die Stengel miteinander aus. Der Lehrling schritt so weiter durch das Lager bis sie auf ein paar tuschelnden Novizen aufmerksam wurde. Sie sagten "Ey ich hab hier neues Kraut. Ganz frisch, neu gemixt haut voll rein. " Sofort hatten einige sich um den Novizen versammelt und sagten hecktig "Ich will auch. gib mir. " Auch Amydala näherte sich und sah den Novizen dabei zu. Nachdem jeder ein paar mal gezogen hatte lehnten sie sich an einen Baum und genossen das Leben. Dabei sah einer der Novizen Amydala schräg an und sagte "Ey Schwester! Willste auch mal? Das zeug haut tierisch rein!" Amydala schritt steptisch auf den Novizen zu und nahm den Joint entgegen. Sie beäugte ihn von allen Seiten und setzte dann an.
Sie atmete das ganze Zeug tief ein . Den Novizen fiel die Kinnlade runter und sie sprachen "Doch nicht so viel!" Doch es war zu spät. Amydala hatte einen großen teil des stängels mit einem zug weggezogen und atmete gerade den Rauch aus. Anfangs schien nichts zu passieren, doch dann geschah es: Amydala wurde aufeinmal schwummrig vor Augen und die Bäume bekamen auf einmal Gesichter.Die Novizen wurden zu kleinen Kaninchen die davon hoppelten und alle Hütten verzogen sich komischerweise. Dann wollte einer der Bäume sie schlagen doch Amydala ließ sich fallen und sprang auf und fing an wegzulaufen. "Hilfe ,die Bäume, die Bäume!" schrie sie die ganze Zeit und lief durch das ganze Lager und schreckte dabei alle Leute auf. Die Bäume griffen mit den längen Ästen nach ihr und versuchten sie zu fangen außerdem war auch noch ein riesiges Killerhörnchen hinter ihr her, dass es in wirklichkeit nur Samanthas hörnchen war muss wohl nicht erwähnt werden. Amydala schrie weiter um Hilfe doch die anderen lachten sie einfach nur aus und so musste Amydala weiterlaufen. Das Lachen der Leute kam ihr seltsam verzerrt vor. Sie wollte gerade über eine Wegkreuzung laufen als ihr laute entgegenkamen,die sie noch nie gehört hatte. Ein Marschorchester von Sumpfhaien überquerten ihren Weg und einige protestierten "Nieder mit der Schuppensteuer. Baale sind Kapitalisten, Sumpfhaie an die Macht." Amydala verzauberte das Schauspiel und sie lief ein Stück mit den Sumpfhaien mit die sie freudig in ihre Reihen aufnahmen und auf die Schulter klopften. Amydala bekam ebenfalls ein Schild in die Hand gedrückt und so liefen sie durch das Sumpflager. In wirklichkeit hielt Amydala aber nur einen heruntergefallenen Stock in die Höhe und schrie etwas von Sumpfhaien an die Macht.
Dann wurde der Aufstand auf einmal blutig von einem Anti-sumpfhaispecialkommando der Templer niedergeschlagen und alle mussten fliehen. Amydala stand jetzt ganz alleine da mit ihrem Schild und sah wütend in die Augen der Templer. Die Templer töteten so viele imaginäre Sumpfhaie es war kaum vorstellbar. Doch jetzt schritten sie mit erhobenem Schwert auf amydala zu und ließen die Waffe nach unten fahren. Amydala versuchte zu entkommen und trat zurück und viel ein Stück runter. Sie lag im Schlamm des Sumpfes doch sie stellte sich vor,dass sie in den Fängen eines rieisgen Monsters wäre. Sofort hatte Amydala den Rand erreicht und hangelte sich hoch. Sie blieb schwer atmend auf dem Boden liegen. Sie war allen gefahren entkommen, doch lag sie nund total mit schlamm beschmutzt auf dem Boden.
Sie hoffte ,dass ihr jemand helfen würde.
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| 02.10.2003 21:29 | #211 |
| Kordonaat |
Kordonaat war bereits wieder auf dem Weg das Lager zu verlassen.Allerdings wollte er sich vorher noch mal den Sumpf an schauen, aber vor allem, im tieferen Gebiet.
Er stapfte durch mooriges Gebiet, und sah auf einmal einen Sumpfhai, der jedoch noch etwas weiter entfernt war.
Der Barde entschloss sich vorsichtshalber die anderen Novizen zu warnen, falls der sumpfhai zu nahe kommen sollte.
"Hee, ihr da!!" rief er.
keine Reaktion.
"Hee, da ist ein Sumpfhai!!"
wieder keine Antwort.
"Ihr müsst da verschwinden!"
Doch es war zu spät, der Sumpfhai schoss bereits auf die nichts ahnenden Novizen zu.
Verdammt, dachte sich Kordonaat.
Er rannte ebenfalls zu den Novizen, "Verdammt noch mal, haut ab, da kommt ein Hai!!"
Erst jetzt bemerkten die Novizen die missliche Lage, und drehten sich um, in Panik rannte sie auf Kordonaat zu.
Der Sumpfhai war dabei den Barden zu um Kreisen, die Novizen konnten nur erschrocken zu sehen.
Das große Tier packte ihn mit dem Schwanz, und hob ihn verkehrt herum in die Luft.
Dann zischte es leise und sprang mit Kordonaat in eine sehr Tiefe stelle des Sumpfes.
Es platschte laut als das Tier und der Barde im Gedränge der Schreie und Rufe unterging.
Lange herschte ruhe unter den Novizen.
Alle warteten ab bis einer der Beiden wieder aus dem Sumpf kam.Es blubberte.
Langsam wöllbte sich das Wasser, und eine dreckige Gestalt erschien.Kordonaat.
Sein Arm blutete, und sein Brustkorb war zerbissen.
Doch er lebte.
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| 02.10.2003 21:40 | #212 |
| Migo |
Schon seit heute Morgen übte Migo die Windfaust, an der alten Eiche. Einige ihrer Äste waren angeknackst und sie hatte nur noch wenige Blätter.Migo nahm die Windfaustrune nun wieder in seine rechte Hand und sammelte seine magische Energie, was recht schnell ging. Schon bald konnte er wieder den Wind spüren, der seine Hand streifte.
Mit großer Kraft, ließ er die Windböe gegen die Eiche prallen.Die Äste des Baumes bogen sich nach hinten und einige von ihnen brachen ab und flogen in den Sumpf. Nun waren auch die restlichen Blätter der Eiche weggeweht.Nun hatte Migo den Dreh raus, er wollte den Zauber jedoch noch an einem lebenden Objekt testen. Gleich neben der Eiche flog eine Blutfliege umher. Sie war das perfekte Opfer.
Migo näherte sich dem Insekt, welches ihn gleich bemerkte, mit einigen Drohgebärden flog die Blutfliege auf den Sumpfler zu. Dieser ließ sich jedoch nicht beirren und bereitete eine Windfaust vor. Als die Blutfliege zum greifen nah war, ließ Migo die Windfaust auf die Blutfliege los.
Von dem Wind gepackt, flog sie im hohen Bogen in den Sumpf. Jedoch kam sie nach einer Weile wieder zum Vorschein. Mit verstümmelten Flügeln flog sie auf Migo zu. Dieser wirkte jedoch noch eine Windfaust und die Blutfliege war hinüber.Als der niedere Baal bemerkte, dass es schon dunkel war, begab er sich zufrieden zu seiner Hütte, um sich schlafen zu legen.
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| 02.10.2003 21:52 | #213 |
| <<|X3ph0n|>> |
Entspannt saß Xephon in der sumpfischen Taverne. Die Nacht war bereits eingekehrt und die Taverne daher umso belebter.
Heute hatte er sich ausnahmsweise einen "freien Tag" genommen, um sich einmal so richtig von dem anstrengenden Training zu erholen.
Er hatte bei sich beschlossen, am morgigen Tage mit doppeltem Einsatz und doppelter Konzentration mit dem Training fortzufahren, um nachher nicht etwa schlecht vor seiner Lehrmeisterin dazustehen.
Doch Heute stand angenehmerweise nur "ausspannen" auf dem Tagesplan.
Der Novize war an diesem Morgen mal wieder mit den ersten Sonnenstrahlen erwacht und hatte sich sofort auf den Weg zu Fortuno gemacht, um sich endlich wieder einmal eine Ration Krautstengel abzuholen. Zum Glück gab es noch solch nette Menschen, welche täglich Kraut von sich gaben ... völlig umsonst.Dennoch wurden die Goldbestände ständig geringer, doch zumindest einen Tag Erholung hatte sich Xephon verdient, zumindest seiner Ansicht nach. 43, genau abgezählte Goldstücke klimperten jetzt noch in seinem kleinen Beutelchen.
Für das, was er Heute ausgegeben hatte, hatte sich der Novize erst einmal so richtig vom Wirte verwöhnen lassen. Zum ersten Mal seit Wochen, umgab Xephon wieder das Gefühl vollkommen satt zu sein.
Draussen, im Sumpfe war es bitterkalt, in der Taverne dagegen mollig warm. In einigen Ecken des Wirtshauses waren Lampen platziert, welche Alles in ein gedämpftes, angenehmes Licht tauchten.
Überall saßen, eng an einen Tisch gedrängt, fröhlich tratschende, bei einem Stengel Sumpfkraut entspannende Novizen oder auch Templer, die sich ernsthaft unterhielten. Ganz selten bekam man auch einen meditierenden Baal zu sehen. Xephon aber saß etwas abschieden in einer der Ecken, allein an einem Tisch. Interresiert beobachtete er von dort aus das tun und lassen in dem Hause. Schnell überfiel auch Ihn die Begierde nach einem Stengel, gefüllt mit wohltuenden Kraute.
Voller Vorfreude fuhr die Hand hinunter zur Tasche, griff tief hinein und zog einen Stengel hinaus.
Ein wenig verknittert schien er, der Novize strich, zog und klopfte ihn wieder einigermaßen fest und gerade. Direkt darauf wanderte die Tüte zwischen Xephons Lippen und wurde sofort, mit Hilfe einer Kerze entzündet.
Voller Genuss sog er den Qualm tief in die Lunge hinein. Hielt ein wenig die Luft an, um die Wirkung noch zu verstärken. Und blies ihn nach der Prozedur umso entspannter wieder aus ... wieder und wieder wiederholte er den Vorgang. An diesem Abend fanden noch etliche Stengel ihr Ende, einer nach dem anderen wurde verqualmt. Bis sich schlussendlich die komplette Ration in "nichts" aufgelöst hatte.
Sehr erheitert taumelte Xephon aus der Taverne zu seiner Hütte, um dort schliesslich halbtot in´s Bett zu fallen.
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| 02.10.2003 23:28 | #214 |
| Parnas |
Keuchend kam Parnas im Sumpflager an, er war den ganzen Weg von Onar’s Hof bis ins Pyramidental gerannt. Kurz vor dem gewaltigen Tor das ins Sumpflager führte hielt er an. Seine Beine brannten und seine Augen tränten. Diese Kälte, woher kam sie wohl? Parnas versuchte den Gedanken zu verdrängen aber er war sich beinahe sicher das es ein Dämon gewesen war.
Parnas kannte die Aura der Dämonen, nur ein einziges Mal hatte er diese Kälte gespürt, als er mit seinem Vater auf Jagd war, auch sein Vater hatte es gespürt und den Jungen nach Hause geschickt. Auch seine Mutter rannte in den Wald als sie hörte was geschehen war.
Die Beiden kamen erst tief in der Nacht und völlig erschöpft zurück, sie erklärtem dem Jungen das es ein Dämon gewesen war und das er sich hier nicht mehr blicken lassen würde.
Die Kälte auf Onar’s Hof war genauso, abstrakt und bösartig. Das Böse war um einiges mächtiger gewesen als vor Jahren im Wald mit seinen Eltern, oder hatte er es einfach nicht richtig in Erinnerung?
Egal, er war nun in Sicherheit, er fühlte die Umarmung des Schläfers, die Sicherheit des Lagers und die Wärme der Freundschaft die von allen Leuten hier ausging.
Mit einem Lächeln durchschritt Parnas das Tor, grüsste kurz die Templer an den Seiten und betrat dann die wilden Stege die tiefer ins Lager führten.
Die Dunkelheit war bereits angebrochen, die Novizen empfingen recht herzlich für das, das er erst wenige Tage mit ihnen verbracht hatte, sie erzählten ihm von einem Gerücht das er befördert wurde, doch Parnas hörte es nicht richtig, alles was er wollte war Schlaf, noch immer pochte die Kälte in seiner Stirn und die Müdigkeit drückte schwer auf seinen Schultern, einen letzten Traumruf rauchte er und verschwand dann in einer Hütte um endlich, endlich wieder Schlaf in vier Wänden zu finden.
Morgen würde er das Rezept mit dem Lurkerfleisch ausprobieren....
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| 03.10.2003 00:46 | #215 |
| Xalvina |
Im Sumpf war die nächtliche Ruhe eingekehrt, als die Pendlerin und Schwarze Fee durch das Eingangstor des berüchtigten Sumpf- und Sektenlagers schritt. Ihr sonstiger schneller Schritt war nun leicht langsamer und träger – die Fee war müde geworden. Auch sie als sterblicher Mensch Adanos war dazu verdammt sich hinzulegen und ihrem schwächlichem Körper Kraft und Schlaf zu gönnen. Schon seit vielen Tagen war sie stets wach gewesen und hatte mit all ihrer Wachsamkeit und seelischer Stärke über andere Menschen gewacht, sie beobachtet und über sie nachgedacht. Das konnte Xalvina gut. Über Menschen wachen und zuhören. Über sie eine Hand zu legen und vor möglichen Unheil schützen zu können. Warum sie dies tat wusste sie nicht, aber sie wollte Menschen auf ihre Weise helfen. Sie beschützen. Die Welten auf eine gewisse Art bewahren.
Verwirrt blickte die Pendlerin auf. Sie war unmittelbar kurz nach dem Eintritt durch das Sumpflager stehen geblieben. Irgendetwas beunruhigte sie zutiefst als sie über die friedlichen Hütten der schlafenden Sumpfler sah. Trotz all dieser Sicherheit, dieses Friedens und dieser Stille stimmte etwas nicht. Etwas ganz und gar nicht. Auch als sie ihren Kopf schüttelte und weiter voranschritt wurde sie das dumpfe Gefühl nicht los.
Sie schlug die dunkle pechschwarze Kapuze ihres Umhangs nieder und musterte ihre Umgebung ein Zweites Mal. Nichts. Gar nichts. Und doch so Anders. Sachte wehte der Wind um ihr langes Haar. In dem Blauen Fackellicht wirkte es sogar beleuchtet ein wenig bläulich und violett. Ihre Augen schimmerten im reflektierten Licht ebenfalls violett und mysteriös.
Leicht unsicher ging die geheimnisvolle und doch so fremde junge Frau voran, wo es nach ihrem Orientierungssinn in Richtung Übungsplatz ging. Dort wollte sie trotz ihrer Anfälligkeit ihrer Müdigkeit so weit es ihre Kräfte noch erlaubten mit den Bogen auf die Holzzielscheiben schießen. Eigentlich.
Stattdessen hatten sie ihre Gedanken ganz woanders hin geführt und ehe sie es versah befand sie sich irgendwo in einer leicht dunklen Nebengasse hinter den meisten Häusern. Auch das sonstige helle bläuliche Fackellicht schien nur noch spärlich entfernt zu ihr hinüber. Jetzt im Schatten der Häuser und des sonstigen Lichtes war wieder alles für einen Moment Stockfinster. Bäume rankten sich hier und dort, von denen einige die Hütten platziert waren. Sogar die Äste hangen weit tief hinab sodass man sie mit bloßer Hand fassen konnte. Alles wirkte ein wenig unheimlich, so plötzlich.
Die Fee wollte sich gerade abwenden um zurück zu den beleuchteten Gehwegen zu gehen, als sie ein leichtes jammern hinter ihr hörte. Es kam ganz aus ihrer Nähe und hörte sich wie ein weinendes Kind an. Leicht irritiert blickte Xalvina sich um und entdeckte dann nach ein wenig Anstrengung einen Menschenleib in einer kalten Schlammpfütze der letzten Regentage.
Die Überraschung war groß, als sie das Mädchen aus dem Wasser zog und im spärlichen Licht tatsächlich die Zirkelangehörige Amydala erkannte, mit der sie sich schon öfter bisher unterhalten hatte. Vollkommen erstaunt musterte die Fee sie, welche einen leicht unterkühlten Eindruck machte. Ihr Gesicht war leicht verzerrt und sie machte den Eindruck als hätte sie starke Kopfschmerzen und vor kurzem zuviel getrunken, sodass ihr jetzt gehörig der Schädel brummte und die Glieder schmerzten. Doch allein aus ihrem Mundgeruch konnte sie erkennen, dass die junge Frau hier zuviel Sumpfkraut geraucht hatte. Die Dämonenbeschwörerin schüttelte fast mit mütterlicher Sorge den Kopf und half ihr aufzustehen.
Amydala… was für eine Überraschung.
Ich dachte du wärest im Kastell und würdest bereits dich in dem Wissen Beliars fortgebildet haben. Stattdessen finde ich dich halb durchnässt und erfroren hier im Sumpflager.
Was zu Beliar machst du hier?
Sie gab Amydala, welche vollkommen Nass war ihren warmen Umhang, sodass sie nicht mehr frieren musste. Der Herbst war kalt und der Boden eisig kühl. Sie könnte ernsthaft erkranken und das wollte selbst die sonst so kühle Xalvina nicht.
Doch bevor Amydala nur mit zittriger Stimme antworten konnte, so hörte man plötzlich im Hintergrund aus der Ferne ein leichtes Geröll, als würde irgendwo eine Steinmasse den Hang heruntergekommen sein. Doch stattdessen dieses Geräusch wieder verschwand, wurde es lauter. Still und leicht angespannt schaute Xalvina auf die ihr vorliegende Wildnis, wo jedoch nichts erkennen ward. Nur Erathiel war plötzlich aufgeschreckt und hatte sich auf einen der Äste niedergesetzt.
Amydala wollte gerade von neuem ansetzen, als die Fee ihr andeute leise zu sein. Stille. Zunächst war nichts zuhören, doch irgendwie ließen die unguten Gefühle die Pendlerin nicht in Ruhe, dass etwas vor sich ging. Umso mehr beobachtete sie die kleine Wasserschlammpfütze, in der sonst eben glatte Oberfläche vermehrt Rillen in gewissen und immer kürzeren Abständen bildeten. Am Anfang waren sie leicht gewesen und kamen nur alle ein paar Sekunden wieder, doch das änderte sich in binnen kurzer Zeit rasant.
Xalvina konnte gerade nur noch vor Entsetzen den Mund öffnen, als es nach Sekundenhaften vibrieren ein Schlag einer Bodenwelle sie alle erwischte. Die noch schwäche Amydala wurde jetzt fast förmlich mitgerissen, sodass Xalvina das Mädchen in ihren Armen auffing und festhielt. Sie selbst verlor jedoch bald selbst das Gleichgewicht sodass sie sich leicht taumelnd an einen Ast festhalten musste um nicht umgestürzt zu werden. Die Dämonenbeschwörerin wusste noch nicht recht was um sie herum geschah, denn sie konnte das eigentliche Schauspiel in den Bergen nicht in der pechschwarzen finsteren Nacht sehen, doch das Beben genügte für die Zeit um sie in Atem zu halten während sie schützend wie eine große Schwester Amydala festhielt und immer noch verunsichert umherschaute, was geschehen würde…
Ein Beben…das mussten ihre Befürchtungen und Gefühle gemeint haben.
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| 03.10.2003 01:46 | #216 |
| Amydala |
Sie lag dort halb im sumpf und jammerte vor sich hin. Sie kam sich so allein vor. So verlassen, sie dachte an Xalvina und Sly die einzigen Menschen , die ihr etwas bedeuteten.
Dann auf einmal zog sie etwas sanft in die Höhe und sprach zu ihr. Es erschien ihr fast wie ein fernes rufen und Amydala tat sich schwer nicht gleich wieder umzukippen und nicht mehr zuzuhören. Sie hatte anfangs eine eisige Kälte gespürt doch mit der Zeit war diese gewichen und an ihre Stelle trat eine die Sinne umnebelnde Müdigkeit die tötlich sein konnte.
Doch Xalvina hatte schon reagiert. Sie legte Amydala ihren warmen Mantel um, der sie vor der eisigen kälte schützte.Die wollige Wärme umspannte sofort Amydalas unterkühlten Körper und erweckten wieder ihre Lebensgeister zum Leben. Gerade wollte die Frau antworten als auch schon etwas neues unvorhergesehenes Geschah. Ein kurzes Beben, dann noch eins und es wurden immer mehr. Amydala versuchte krampfhaft die Balance zu halten hatte jedoch einige Schwierigkeiten dabei ohne gleich auf den Hintern zu fallen.
Amydala klammerte sich an Xalvina und schaute sich bangend um. Die Erde bebte. Soetwas hatte sie in ihrem Leben noch nie erlebt. Sie hatte nur von Erdbeben gehört selbst aber noch nie eines miterlebt. Es war ein komisches Gefühl. Normalerweise war man gewohnt , dass die Erde unter einem feststand. Sie war normalerweise unerschütterlich und dann in diesem Moment war es so als ob etwas , was einem halt gab auf einmal nicht mehr so haltbar erschien. Ja es war schon ein erschreckendes Gefühl. Jetzt wünschte Amydala sich in die süße Ohnmacht zurück , in der sie vor kurzem noch lag doch jetzt war sie wach und musste es auch bleiben schon allein darum , um nicht so schwach vor Xalvina zu stehen.
Die Berge schienen fast unter den Druckwellen des Bebens zusammenzubrechen und alles hier in Schutt und Asche zu zerlegen. Der Lehrling hing sich noch etwas fester an sie und sagte laut um das Beben zu übertönen "Was ist da blos los? "Ich schätze es ist ein Beben ich weiß aber auch nicht warum hier ein Beben ist. Vielleicht mißviel Beliar etwas." "Meinst du Beliar mag ihren glauben nicht und will sie desshalb vernichten? Hätte er uns nich früher dann hier rausholen können?"
Nach einiger Zeit ließ das Beben nach und Amydala konnte wieder selbst stehen und sah sich um. Sie konnte in dieser Dunkelheit nichts erkennen was sich verändert hätte doch wollte sie das jetzt auch nicht direkt ausprobieren. "Ich bin müde, können wir schlafen gehen? Ich habe hier von Angroth kostenlos ein Zimmer bekommen. Ich biete es dir an dann bei mir im Zimmer zu schlafen. Ich denke mal wir können dieses Beben morgen untersuchen oder? "
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| 03.10.2003 02:13 | #217 |
| Xalvina |
Das Beben war einige Zeit so stark geworden, sodass auch Xalvina selbst um sich kämpfte, dass Gleichgewicht zu halten. Sie hatte zum einen Amydalas als auch ihre Last zu tragen und wollte natürlich das halberfrorene Mädchen nicht unsanft fallen lassen. Fest umklammernd so hielt die junge Frau sich fast Hilfe suchend an den Körper der Fee, die versuchte mit einer Hand und Arm Amydala festzuhalten und die linke Hand sich stützend an einem Ast förmlich festkrallte.
Das laute Geräusch wollte zunächst nicht nachlassen, sodass auch die Pendlerin das Gefühl hatte, ihr würde förmlich der Bogen wegrutschen. Daraufhin rief sie Amydala zu, sie solle sich gut an ihre festhalten und nahm ihre schützende Hand von deren Körper um die andere Hand ebenfalls um den Ast zu halten, welcher aber auch nicht unbedingt als sicherer Halt galt. In der kurzen Periode des Bebens zog die Schwarze Frau sich und Amydala näher an einen Baum um sich dann an den Stamm halten zu können. Xalvina hatte keine Ahnung wie man in solchen Situationen umgehen sollte, also entschied sie sich als reinen Notgedanken an den Baum festzuhalten. Auch für sie war dies eine vollkommene neue Erfahrung die sie persönlich nicht nie durchlebt hatte.
Als das erste Beben wenig nachließ und außer leichten vibrieren nichts zu spüren ward, so löste sich Amydala von dem schützenden Körper Xalvinas. Doch auf die leicht verwirrten Fragen des Mädchens war die Fee sich nicht sicher was es genau gewesen ward.
Ich weiß nicht was es war und ob Beliar tatsächlich erzürnt ist.Aber dieses Beben hat sicher gewisse Folgen gehabt, welche wir wohl in Morgengrauen zu spüren bekommen werden.
Ich persönlich habe noch nie ein Beben auf eine Art und Weise miterlebt.Aber wie können wir sicher sein, dass es das einzige Beben ist und nicht noch mehrere dieser “Attacken“ kommen. Wenn du der Erde glaubst sie wird nicht mehr vibrieren, dann gehe und schlafe.
Aber ich traue diesem Beben nicht.
Der Schlaf ist mir jetzt vergangen und ich werde nicht eher ruhen, bis ich bei Dämmerung weiß, was geschehen ist.
Geh Amydala, du bist unterkühlt und nun anfällig gegen viele Krankheiten. Leg dich in ein warmes Bett und schlafe. Den Umhang kannst du mir ein anderes Mal zurückgeben, ich selbst komme auch ohne Kälteschützenden Umhang klar.
Geh.
Man merkte anhand Xalvina stimme, dass sie leicht besorgt klang und sich immer wieder mit suchenden Blicken umschaute. Ihr Blick war sehr ernst geworden, doch das bewundernswerte war immer noch diese tiefe innere Ruhe die sie behalten hatte. Selbst das Beben hatte sie nicht aus ihrer Fassung gebracht, stattdessen blickte die Fee todernst und prüfend als müsste sie genau einer Sache nachgehen. Alleine nachgehen.
So geschah es auch, das Amydala die Dunkle Frau verließ, welche sich in die Nähe eines Baumes stellte um bei weiteren Beben wieder halt zu finden. Innerlich ließ sie der Gedanke jedoch nicht los, was geschehen ward, dass die Erde so dermaßen vibrierte. Das passte nicht zu diesem friedlichen khorinischem Boden.
Bald würde sie diese Sache herausfinden, was das Beben in dieser Nacht bewirkt hatte.
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| 03.10.2003 10:53 | #218 |
| Kordonaat |
Kordonaat beugte sich vor, und begutachtete seine Armverletzung.Sie sah schlimm aus, überall gab es Fleischwunden und Blutergüsse.Der Sumpfhai hatte ihn ganz schön zugerichtet, hätte er nicht einen Stock zu greifen gekriegt, den er dem Tier in den Rumpfschlug, dann wäre es mit Sicherheit schlimmer ausgegangen.
Der Riese schleppte sich mühe voll durch das Lager, hinter ihm bildeten sich mehrere kleine Blutlachen.
Viele durchdringende Blicke der Novizen, als ob er auf einer Bühne stehen würde und sich selbst mit einer Flasche prügeln würde.
Dann setzte er sich entlich auf eine Bank und ruhte sich aus.Ihm wurde plötzlich sehr schwindelig, und er kippte nach vorne.Es war zwar dunkel, doch er konnte noch die Stimmen der unruhigen Novizen hören.Bis er langsam immer mehr die Kontrolle über seinen Körper verlor.
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| 03.10.2003 12:03 | #219 |
| Alina |
Endlich war es vorbei. Alina ließ von der Wand an der sie sich krampfhaft festgehalten hatte ab und sah sich um. Vor ihr bot sich eine Katastrophe. Überall lagen ihre Sachen am Boden und die Asche aus dem Ofen war auf den Boden geflogen.
Ihre Schmiedehammer hatten sich von der Wandhalterung gelöst und waren auf den Boden gefallen. Sie säüfste und rieb sich ihre Kopfwunde, die durch eine herunterfallende Templerrüstung entstanden war. Sie war oben auf einem der Regale gestapelt gewesen und war bei dem Beben auf Alina hinabgefallen und das harte Metall hatte sie am Kopf gestreift.
Sie blutete, doch hatte es inzwischen nachgelassen. Sie ging zu einem ihrer Schränke und band sich ein weißes Tuch um ihren Kopf, womit sie die Wunde verdecken wollte. Es sah nicht schön aus und sie hoffte, dass es keine Narbe geben würde.
Schließlich fing sie langsam an aufzuräumen. Sie nahm sich Besen und Schaufel und kehrte erstmal die Arsche vom Boden, die sie dann auch gleich nach draußen brachte. Ihre Schmiedehammer hängte sie wieder dahin zurück, wo sie hergekommen waren. Ihre Wunde fing an zu brennen am Kopf. Sie wusste nicht warum aber sie versuchte es zu ignorieren und räumte weiter auf. Schließlich brachte sie das letzte bisschen Asche nach draußen und plötzlich verschwamm alles.. sie sah sich hecktisch um und es wurde immer dunkler. Sie fing an zu schwanken. Ihr Kopf brannte und schließlich wurde es schwarz. Sie bekahm nurnoch mit wie ihr Körper, wie ein Sack auf den Boden fiel mit einem dumpfen Schlag und sie tauchte in die Welt der Alpträume ein...
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| 03.10.2003 13:28 | #220 |
| Xalvina |
Das heutige Wetter würde wohl trüb sein. Das war zumindest Xalvinas Erkenntnis, als sie auf einem Ast eines Baumes saß und ihre Beine leicht in der Luft baumelte und der Morgendämmerung zusah. Der Wind wehte an ihr vorbei. Äste knarrten. Draußen vor ihr war alles in einem dichten Nebel eingetaucht. Droben am Himmel sah man nur eine feste dicke Wolkendecke, sodass man daraus resultieren konnte, dass die Feuerkugel Innos heute nicht mehr mit ihren warmen hellen Lichtstrahlen zu den Menschen durchdringen würde.
Der Wind war kühl. Es musste jetzt kalt sein. Der Boden sah im dichten Nebel leicht eingefroren aus. Wie die Welt wohl im Winter aus sah? Xalvina wusste es nicht, sie hatte nie einen Winter erlebt, seit ihr Gedächtnis ausradiert ward. Innerlich sehnte sie sich bereits zurück ins Kastell. Zurück zu den Büchern, zu den Dämonen und vor allem zurück zu den Menschen die sie kannte. Sie fragte sich, was diese wohl tun und ob sie jemals einen Gedanken verschwendet hatten, an sie und ihre einzige Tat im Kastell zu denken?
Zumindest wusste sie dass Amydala sie nicht unbedingt vergessen hatte – oder vielleicht war es nur ein versehen, dass sie sich getroffen hatten. Zumindest hatte Amydala in den letzten Verhältnissen nicht besonders Gesund ausgesehen und sie fragte sich auch, ob das Mädchen ihren Anweisungen gefolgt und nach einem waschen in ein warmes Bett geflüchtet ward. Die Fee konnte sich durchaus gut vorstellen, dass Amydala nicht ganz genau das tun würde, was man ihr auftrug und dennoch sagte ihr ein Gefühl, dass das Mädchen bei ihrer Lage auf sie gehört haben musste. Vielleicht lag sie jetzt noch friedlich schlafend im Bett.
Eine weiße Atemwolke flog aus ihrem leicht violetten kalten Mund. Sie wirkte selbst ebenfalls leicht blass, doch dies war nur eine typische Erscheinung da ihr kalt ward. Ihre glatten Haare klebten jetzt durch die eisige Feuchtigkeit der Luft ein wenig zusammen, als wären sie nass. Sie hatte sich schon eine ganze Weile nicht mehr sich von ihrem Platz geregt. Es hatte tatsächlich noch ein Nachbeben gegeben, was die Dunkle Frau sehr in Schach gehalten hatte, aber die schlafenden Sumpfler schienen relativ wenig davon mitbekommen zu haben. Zumindest hatte sie noch niemanden gesehen – wie denn auch. Sie saß immer noch an einsamen Platz hinter ein paar Hütten und starrte in den Nebel. Jetzt wo es wieder hell ward, wollte sie sich auch von ihrer Sitzposition aufstehen.Das tat sie auch, und sprang den Ast hinunter. Bei ihrem Aufprall auf ihre Füße merkte jetzt, dass ihr Körper wahrhaftig unter diesen eisigen Temperaturen ein wenig vereist ward und die Knochen seltsam wehtaten. Doch Xalvina hatte jetzt erst keine Zeit um sich um ihre Bedürfnisse zu kümmern, welche sie auch sonst immer weit in den Hintergrund stellte um ihre ganzen menschlichen Schwächen nicht zeigen zu müssen.
So wanderte sie zurück zu den immer noch recht leeren Gehwegen. Die bläulichen Fackeln waren erloschen und nur der triste Nebel zog sich haftend durch die Luft, als würde sie durch Wolken gehen. Niemand lief umher, alles war still. Das Sumpflager wirkte so verschlafen – das passte überhaupt nicht zu dem sonst so belebten Ort. Kein Templer, kein Baal oder Novize hatte sie gesehen, alle waren seltsam fort oder verschwunden.
Für heute wollte sie mit ihrem Training, der Bogenkunst weitermachen, aber zunächst kam sie nicht dazu. Sie war während des Gehens nachdenklich geworden und ehe sie sich versah, war sie woandershin abgebogen, anstatt zum Übungsplatz zu gehen. Das war bereits das zweite Mal. Was zu Beliar machte sie so nachdenklich? Sie hatte innegehalten, als sie zu ihrer Seite in der Ferne ein dumpfes Geräusch hörte.
Leicht irrtiert blickte die Dämonenbeschwörerin zur Seite und sah etwas Graues in den Nebelmassen auf den Boden liegen. War dort jemand?
Mit langsamen Schritten kam sie auf die ihr unbekannte Person zu und stellte nach und nach fest, dass eine junge Frau benommen auf den Boden lag. Als Xalvina jedoch die Kopfwunde sah, kam sie schnell rasch heran und hob ihren Körper. Eine schlimme Wunde zierte ihren Schädel. Die Fee merkte dass sie schnell handeln musste und holte ihr immer beigetragenes schwarzes Tuch heraus und hielt es ihr auf den Kopf und nahm sie dann nach wenigen Minuten auf, um sie zumindest in das vor ihr liegende Haus zu tragen. Es war nicht gut, wenn die Frau bewusstlos in der Kälte lag und gar nicht bei ihrer Wunde am Kopf. Fest hielt sie das Tuch gegen die Wunde und setzte die Frau wieder auf den wärmeren Boden der Behausung nieder und hielt sie mit ihrem Rücken leicht aufrecht, sodass sie bald aufwachen werden würde.
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| 03.10.2003 13:45 | #221 |
| Alina |
Die dunkelheit lichtete sich und verschwommen konnte Alina etwas vor sich warnehmen. Sie schüttelte langsam den Kopf und schließlich erkannte sie, dass in in der Schmiede. war. Vor ihr kniete eine Person. Es war eine Frau. Sie hatte langes, glänzendes, schwarzes Haar, dass links und rechts an ihrem Kopf hinunterhing und gut zu ihrer Kleidung, die aus einer schwarzen Robe bestand passte.
Ihre Haut war gebräunt und ihre Augen waren violett, was die junge Rüstungsschmiedin irritierte.
Mehr konnte sie im Moment nicht wahrnehmen, als hinter der Frau ein vertrautes Gesicht hervorguckte. Die schwazen Knopfaugen sahen sich eilig um und schließlich hüpften sie auf Alinas Schulter und sah schließlich die Fremde Frau misstrauisch an.
Alina stöhnte und versuchte sich aufzurichten. Es gelang ihr mit viel Mühe und sie stand schwankend auf den Beinen.
Schließlich stammelte sie Erdbeben...Rüstung....auf Kopf gefallen.... sie ging zu ihrem Arbeitstisch und setzte sich erstmal auf einen der Stühle. Sie beruhigte sich und kahm langsam weder zur Besinnung.
Sie sah die Fremde Frau dankbar an und ging schließlich zu ihrem kleinen Verbandskasten und holte eine Binde und eine Salbe heraus, die sie bei einem der Baal´s gekauft hatte.
Sie schmierte sich mit schmerzhaft verzogenem Gesicht die Salbe auf den Kopf und verband ihn schließlich.
Ich danke euch, doch kenne ich euren Namen garnicht... sagte Alina und lächelte die Fremde freundlich an.
Seid ihr eine Magierin der dunklen Künste? fragte sie schließlich und blickte neugierig auf die Robe.
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| 03.10.2003 14:46 | #222 |
| Xalvina |
Es hatte nicht allzu lange gedauert, als die junge ohnmächtige Frau aufgestanden war. Sie wirkte immer noch leicht benommen und vollkommen desorientiert. Sie merkte nur dass sie sich nur wenig an den letzen Vorfall erinnern konnte, doch durch die wenigen Worte wurde ihr klar, dass auch sie Opfer des Erdbebens geworden ward.
Xalvina hatte ihr auf geholfen und beobachtete die junge Frau, wie sie sich umschaute. Diese Hütte oder besser Werkstatt musste wohl ihr vertrautes Zuhause sein, denn sie schien ungefähr zu wissen wo sie war. Nach wenigen Sekunden setzte sie sich leicht erschöpft auf den hölzernen Stuhl an einem recht großen Tisch, welcher wohl für ihre Tätigkeiten hier ebenfalls diente.
Schweigend erhob sich die dunkle mysteriöse Fee in einer anmutigen Bewegung aus ihrer knienden Lage, sodass sie stehend einen gewissen Abstand vor ihr stand. Ihre rechte Hand hielt immer noch das schwarze Tuch, womit sie eben noch die Kopfverletzung der jungen Frau bedeckt hatte, und versteckte nun beide Hände in den langen weiten Ärmeln ihrer sonst eng an den Körper angepassten schwarzen Robe. Ihr schwarzes Haar hang glatt und leicht violett glänzend herunter. Sie wirkte im Schatten leicht dunkel und unheimlich, genauso wie ihre funkelnden Augen zu ihr schauten, als würde diese Frau sie beobachten. Doch um diese Kälte lag immer noch etwas sanftes Anziehendes in ihr was die Menschen immer stets inspirierte. Eine innere ausbalancierte Ruhe.
Immer noch Still schaute sie zu, wie sich die Verletzte einen Verband um den Kopf legte um die Wunde nun zu verdecken. Doch sie würde wohl zu einem Arzt gehen müssen und sich diese Kopfverletzung begutachten zu lassen. Ein paar wirksame Heilmittel wären nicht schlecht und es wäre gesunder gegen die wohlmöglichen Infektionen, die sich ein Mensch trotz allem holen könnte.
Es war nicht überraschend für die Dunkle Fee, dass die Sumpflerin sie durch ihr Wesen und vor allem durch ihre Magierrobe als Zirkelmitglied des düsten Kastells der Schwarzmagier erkannte. Doch wartete sie einen Moment und ließ die junge Frau zunächst ausreden, bevor sie bedacht eine Antwort gab.
Ihr habt richtig gesehen.
Ich bin eine Dämonenbeschwörerin und Angehörige der Schwarzmagier, welche im finsteren Kastell im hohen Gebirge ihren Tätigkeiten und Wissen Beliars nachgehen.
Wir sind auch bekannt als die Anbeter Beliars, denn wir glauben an dem Herrn der Finsternis.
Nur… ich diene Beliar genauso wenig wie die Menschen Innos oder ihren Göttern dienen.
Ihre Stimme war recht sanft und leicht sonderbar vertraut, obwohl sie aus den eiskalten Lippen dieser finsteren Frau hervorkamen. Ihre Augen blickten sie ohne Abweichung an, wie es ihre Art als Tochter der Nacht ward.
Die Dämonenbeschwörerin legte kurz eine Pause ein. Draußen herrschte absolute Stille und auch bei jeden Aktivitäten die einer der beiden machte, konnte man diese gut vernehmen. Selbst wenn man gute Ohren besaß so hörte man den Atem des anderen.
Mein Name ist unbedeutend, denn als Pendlerin der Welten und der vergessenen Art,besitze ich keinen Namen.
Menschen gaben mir Namen, mit dessen Bezeichnungen mir eine Bedeutung geben wollten. Ich habe viele Bezeichnungen, oft neutrale aber auch Sinnbilder.Man findet mich oft in den Bildern der Flüche – oft im des Volks Gespött, welches nichts von einer dunklen Fee wie mir hält.
Dunkle Frau, Rabenmutter, Unheilige Botin…
Es gibt wahrhaftig viele Namen die mir zugeschrieben werden.Doch die meisten Menschen nennen mich Xalvina. Ich bin das Spiegelbild.
Sie schwieg kurz.
Es hat heute Nacht ein Erdbeben gegeben, welches gewiss Folgen besitzen wird. Ich bin zufällig in eurem Lager, da ich gerade die Kunst des Bogens studiere. Ich habe euch auf meinem Wege durch die Nebel gefunden, denn ihr wart verletzt.
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| 03.10.2003 15:20 | #223 |
| Nachtigaller |
Langsam wurde es für Nachtigaler in seiner neuen Hütte zu warm denn mittlerweile war es schon Mittag.
"Was habe ich bloß gestern gemacht? War ich in der Taverne..oder war ich bei der Sumpfkrauternte? Was habe ich bloß gemacht? Was ahbe ich bloß gemacht? Mein Kopf dröhnt wie.....wie war nochmal dieses Wort. Ist ja jetzt auch egal."murmelte Nachtigaller zu sich selbst. Er hatte sich mittlerweile seine alte Rüstung über gezogen und verließ nun seine Hütte. Er trat jetzt vor seine Hütte und blickte über den Sumpf. Neben lag in der Luft, ein paar Novizen saßen schon wieder an ihren Wasserpfeifen...
"Jetzt weiss ich wieder was ich gestern gemacht habe. Ich habe meine Pfeife mal wieder benutzt. Ich sollte wirklich nicht so viel davon inkurzer Zeit rauchen. Ich will ja nicht wieder son ein Dröhnkopf haben als wäre ein Troll darüber gerannt."
und Novizen die das Sumpfkraut ernteten, Novizen die das Sumpfkraut stampften und welche die es dann noch drehten. Die Baals standen überall rum und hielten Reden über den Schläfer.
Für Nachtigaller hieß es heute Sumpfkrautrernten. Wenn er nur daran dachte wie erschöpft die anderen nach ihrer Arbeitin der Taverne rumlungerten, mach er sich Gedanken daüber ob es vielleicht ein Fehler gewesen war in den Sumpf gezogen zu sein. Aber bevor er über so etwas nachdenken sollte, sollte er erst einmal mit der Arbeit anfangen und danach entscheiden. Er lief über die engen Holzstege über dem Sumpf und stieg dann schließlich zu ein paar anderen Novizen ins knöchelhohe Sumpfwasser.
Die Arbeit erwies sich zu Anfang einfacher als er sich vorstellen konnte. Er musste nur die Pflanzen an der richtigen Stelle greifen, die Stelle hatten ihm ein paar andere Novizen gezeigt, und dann arsuzeihen. Die Sumpfpflanzen wurden dann in bereitstehende Säcke geworfen und dann ing es weiter mit dem ernten.
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| 03.10.2003 15:26 | #224 |
| Dragonsword |
Kälter und kälter wurde es im Sumpftal, der Herbst war gekommen.Blätter fliegen mit dem Wind in die Luft und vollführten einen Tanz um schließlich wieder vom Wind fallen gelassen zu werden. Die Sonne schien ihre Kraft verlohren zu haben und nicht weit weck vom Trainigsplatz hörte man seltsame Geräusche. Die Geräusche einer Klinge die durch die Luft schwang.
"Schlag, Schlag, ... Puh!" Dragonsword setzte sich erstmal, die letzten Tage hatte er nichts anderes Getan als zu Trainierten und es machte sich bezahlt! Der Block funktionierte schon einigermaßen, die Schläge waren Kläftiger und die Grundposition saß perfekt.
Der Novize war stolz auf sich. In den letzten Tagen hatte er jedoch weder Xephon noch Samantha gesehen, aber der Novize war sowieso noch nicht soweit. "Der Block braucht mehr schnelligkeit, genau so wie der Schalg. Ich bin noch zu langsam." Sagte sich der Novize selbst.
Wieder kam ein Windstoß und ein Blatt streichelte Dragonswords Wange. "Eine Pause würde mir jetzt gut tun."
Gemächlich leitete der Novize seine Schritte in Richtung Taverne doch als er gerade an der Schmiede vorbei gehen wollte, bemerkte er eine riesige Person, die sich vor dem Schmied aufgebaut hatte.
Das kann doch nicht, .... oder doch, ..... ist es den die Möglichkeit!? Der Novize beschleunigte in Richtung Schmiede und nach wenigen Schritten war es klar. Die Person war, ... "Dúhn! Dúhn! Mein Freund was machst du hier!?"
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| 03.10.2003 15:35 | #225 |
| Amydala |
Amydala war gestern abend in eine Badewanne gehupft und sich von dem ganzen Schlamm befreit der an ihr klebte die nasse Robe hatte sie aufgehangen und nach dem genüßlichem Bad war sie schnell ins Bett gesprungen und eingeschlafen. Ihr Körper war erschöpft gewesen und sie hatte kaum noch gekonnt , allerdings dachte sie viel an Xalvina die von ihr einfach so draußen stehen gelassen wurde. Sie war zwar eine sehr starke Persöhnlichkeit und hatte genug willen doch diese Einsamkeit auf dauer war absolut ungesund für menschen.
An diesem Morgen stand sie sehr spät auf sie hatte lange geschlafen und war nun bereit für neue schandtaten. Die neue Robe die sie mitgenommen hatte. Schnell striff sie sich über und verschwand aus dem Gasthaus, auf der Suche nach Xalvina um sie wiederzufinden. Amydala stolperte aus dem Haus heraus und ging den Weg den sie gestern abend zu dem Gasthaus genommen hatte zurück, doch als sie ankam war Xalvina nicht mehr dort wo sie war. Sie stöberte weiter durch das Sumpflager auf der Suche nach ihr und bald hatte sie sie bei einer Frau gefunden. Amydala trat sofort auf sie zu und sagte "Hallo Xalvina! Wie hast du die Nacht überstanden? Alles ok? Du siehst etwas erfrohren aus. Hier nimm deinen Mantel. Er wird dich wärmen " sofort legte Amydala ihr den Mantel um und sie selbst drehte sich zu der anderen Frau um. "Ich heiße Amydala und gehöre ebenfalls in das Kastell. Ich hoffe ich störe nicht direkt. Wer seid ihr?" sie blickte die Frau verwundert an. Scheinbar war sie verletzt ,denn sie hatte ihren Kopf mit einem Tuch umbunden.
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| 03.10.2003 17:12 | #226 |
| Aragorn89 |
Aragorn nahm die hälfte des krautes das in einem stängel war und nahm einige von seinen beeren die er zerquetschte und mit dem kraut vermischte. Er tat alles wieder in den stängel und zündete ihn an. Er zog daran und verzog das gesicht."hmmm sollte die beeren lieber trocknen." sagte er zu sich selbst und sagte:"ich muss mal wieder einhandtrainig nehmen also ab nach khorinis." ER kaufte noch ein paar stängel zum ausprobieren und freute sich auf seine zukunft als krautmischer. Dann verließ er das lager in richtung khornis
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| 03.10.2003 18:06 | #227 |
| Besarius |
besarius hatte beschlossen sich nach Khorinis zu begeben und nach einen Lehrmeister für Einhand zu suchen. besarius zog seine Robe an legte sein grobes Breitschwert an. Dann nahm er seine zwei Beuteln mit. Seine schwarze aus Stoff wo seine Stengeln und ein stück Kohle drin war und seine braune Lederbeutel wo sein ganzes Gold drin war. Dann machte er sich auf dem Weg zur Fortuno. Fortuno konnte besarius nicht leiden und das wusste besrius auch, aber es war besarius recht seine tägliche portion an kraut zu verlangen.Nun machte er sich auf dem Weg nach khorinis, denn er hatte sich drei Traumruf gaholt, die fortuno ihm unger gab. besarius ging durch das Tor und verabschiedete sich von den Torwachen mit Freude.Und da kam plötzlich auch Dino, der jetzt auch schon richtig ausgewachsen war. besrius verabschiedete sich von dino. besarius versuchte ihm klar zu machen dass Dino nicht mit kommen kann. Wie würden die Leute reagieren wenn sie in der Stadt einen Wolf sehen. dann wandte er sich von Dino. Durch sein Kopf schossen tausend Gedanken durch: Ob Dino so lange allein zu recht kommen wird, aber er ist ein ausgewachsener Wolf und alle im Sumpf kennen ihn.Mit diesen Gedanken machte er sich nun auf dem Weg.
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| 03.10.2003 18:30 | #228 |
| Illidan Storm |
Es war kühl und Illidan fror unter seiner Rüstung. er trainierte seit ein paar Stunden und es zeigte Wirkung. Er setzte jetzt erst bei 25 anstatt bei 18ab. Jeden morgen lief Ilidan eine runde um das Tal und machte danach ein wenig Früshsport. Er wollte das sein Meister stolz augf ihn sein würde. Nach 2Stunden training taten ihm alles weh. Seine lunge brannte seine Arme zerrten. Aber er war besser geworden. Nun sollte er es nur noch Angroth vorführen
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| 03.10.2003 20:06 | #229 |
| <<|X3ph0n|>> |
Zwei schlangenartige, gelbe Augen fixierten die Klinge, welche man auch unter dem Namen "Valermos" kannte.
Geführt wurde sie von einem Novizen des Sumpfes. Xephon.
Geschmeidig wehten seine knapp schulterlangen Haare im Abendwind hin und her. Überall sah man vertrocknete Blätter auf dem Erdboden herumliegen, auch sie wurden von dem Winde in die Luft getragen.
Viele fremde Seelen, die der Schläfer noch nicht auf den richtigen Weg geführt hatte, sah man in letzter Zeit im Sumpftal.
Doch Xephon fand keine Zeit auf sie zu achten, geschweige denn, sich mit ihnen auseinander zu setzten.
Stehts beschäftigte ihn das Training.
Auf, ab, links, rechts, Drehung. Er experimentierte inzwischen schon ein wenig mit den Schlagabfolgen herum. Denn die einzelnen Übungen beherrschte er bereits zu genüge.
So lies Xephon seinen Erfindugsreichtum spielen und tüftelte ein paar Kombinationen aus.
Vorsichtig beäugte der Novize, als er eine kleine Pause einlegte, seinen Oberschenkel. Der Blutfliegenstich, welcher ihn noch vor ungefähr einer Woche so gequält hatte, war verheilt. Die Schmerzen waren Vergangenheit und störten somit auch nicht mehr beim trainieren.
Nachdem jedoch die tiefe Nacht hereingebrochen war und alles Pechschwarz einhüllte, besann sich auch Xephon mit dem Training aufzuhören. Während er noch einen letzten Stengel Sumpfkraut zu sich nahm, den er am Morgen bei Fortuno abgeholt hatte, blickte er verträumt zu den Sternen hinauf. Es kam ihm vor, als ob sie in dieser Nacht besonders hell funkeln würden. Oder wurden diese Erscheinungen nur durch das Kraut hervorgerufen? Egal wie es nun dazu kam, es war auf jeden Fall schön mit anzusehen.
Nachdem der Stengel aufgeraucht war verlies Xephon den Trainingsplatz, er wanderte zurück zu seiner Hütte.
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| 03.10.2003 23:32 | #230 |
| Erzengel |
Schon bald hatten sie das Lager erreicht, wie sollte es anders sein trafen Trulek und Angroth als erste ein, wer gewann hatten Kain nicht erkennen können, soweit lag er zurück. Seine brennenden Lungen forderten Sauerstoff, keuchend passierte auch er das Tor, wo die beiden anderen in aller Seelenruhe auf ihn gewartet hatten.
"Für einen Baal gar nich so schlecht!", rief ein hoher Templer, der wenigen Sekunden später mit einem Platschen im Morast versank.
Kain mochte erschöpft sein, aber für eine Windfaust reichte seine Kraft noch alle mal, zu dem war körperliche Kraft ja nicht gleich geistige Kraft, sonst wären die Templer wohl bessere Magier als die Baals.
Nachdem der Baal in der Pyramide Bericht erstattet hatte, schlenderten die drei zur Taverne, wo sie erst einmal ordentlich Krautbier tranken.
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| 04.10.2003 14:34 | #231 |
| Kordonaat |
Kordonaat blickte auf, nachdem er Ohnmächtig geworden war wustte er nicht mehr wo er war.
Es war nass und feucht.
Oh.
Er lag im Sumpf, die Novizen schienen es für das beste zu halten ihn da rein zuwerfen.
Schon wieder stank er, dabei hatte er doch erst vor einer Woche geduscht!Er wusste im Moment nicht weiter.
Da fiel ihm plötzlich ein Gedanke ein.
Das Minental! Ja! Was wäre wenn ich mir ein paar Leute suchen würde und mit denen darein ginge! dachte sich der Barde.
Es war natürlich von seinem Standpunkt aus gesehen eine verrückte Idee.Klar, er war groß, nahezu riesig, und ein Bär von einem mann, andererseits hatte er noch nie ein Schwert geführt, geschweigeden jemals eins in Aktion gesehn.Aber wenn er die richtigen Leute überzeugen konnte, dann...
Ja, Kordonaat hatte sich entschieden, er würde sich Männer zusammen suchen und mit ihnen ins Minental gehen!
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| 04.10.2003 14:59 | #232 |
| Alina |
Und dafür bin ich euch mehr als dankbar sagte sie und lächelte die Fremde namens Xalvina an. Sie war schon eine seltsame Gestalt, doch schien auf diesem Land nur seltsame Personen herum zulaufen und so sah sie drüber hinweg und bedankte sich bei ihr.
So wie ich euch verstanden hab Dämonenbeschwörerin glaubt ihr so sehr an den Gott des Verderbens und der Finsterniss wie ich an den Gott des Sumpfes glaube. Für mich gibt es keinen Gott an den ich glaube. Ich wurde so erzogen. sie erhob sich und musterte Xalvina immernoch neugierig. Ihr habt ein dunkles Geheimniss Xalvina, was ihr wie es scheint verbergen wollt. Ich wude in dem Glauben erzogen, dass jeder Mensch sein dunkles Geheimniss hat aber eures ist nicht zu verkennen. sie sah die Fremde neugierig weiterhin an. Ihre kalten, blauen Augen schienen die Fremde zu durchdringen doch schließlich erhellte sich ihr Blick und sie ließ ab. Mich geht nicht an was euch bedrückt daher möchte ich mich dafür entschuldigen. und sie ging zu einem kleinen Schrank und holte etwas zutrinken heraus, was sie Xalvina anbot.
Sie selbst trank es gierig, da sie immernoch ziemlich erschöpft und hatte eine ziemliche Trockenheit in ihrer Kehle.
Xalvina war ein seltsames Geschöpf. Alina zweifelte sogar inzwischen daran, dass sie etwas Menschliches war. sie hatte in gewisser weise etwas einer dunklen Fee, die sich nicht entscheiden konnte in welcher Welt sie leben wollte.
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| 04.10.2003 15:38 | #233 |
| Dûhn |
Erstaunt, aber nicht überrascht wandt Dûhn sich um. Früher oder später wollte er seinem Freund sowieso einen Besuch abstatten, aber es schien so als hätte Dragonsword untrüglicher Spürsinn ihm die Arbeit abgenommen.
"Oh, hallo! Wie gehts dir?" lächelte Dûhn.
"Bin hier weil ihr hier die besten Schmiede habt. Wenn ich schon vorhabe einigermassen mit einem Schwert umgehen zu können wäre es wohl ne gute Idee die Sache nicht mit nem morschen Ast anzugehen..."
Dûhn neigte den Kopf in Richtung Pyramide.
"...und natürlich ein wenig Sightseenig."
Mit hochgezogenen Brauen betrachtete der Riese das Schwert an der Seite seines Freundes.
"Wie ich sehe tust auch du was für deine Gesundheit, hm?"
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| 04.10.2003 15:45 | #234 |
| Isgaron |
Der Wind bließ ihm kühl ins Gesicht, als Isgaron aus seiner Hütte trat. Er war verwirrt. Gestern Nacht hatte die Erde gewackelt und keiner wußte warum. Die Baals waren überzeugt dass der Schläfer seine Finger im Spiel hatten, wie immer, wenn etwas Unerklärliches im Sumpftal passierte und keiner wußte warum. Die Novizen und Templer hatten diese Erklärung gerne angenommen. Der Schläfer musste erzürnt sein. Dies hatte zu einer neuen Welle von Gebeten geführt, der Ansturm zum morgendlichen Gebet vor der Pyramide war schlagartig gewachsen. Isgaron sah die Novizen und Templer vor einem Baal knien, der betend die Arme zum Himmel streckte. Er stand etwas erhöht, sodass man ihn aus den Massen an Sumpfbrüdern von weitem noch sehen konnte. Die Novizen sprachen Gebete und neigten sich abwechselnd zu Boden, um ihrer Ehrfurcht vor dem mächtigen Gott Ausdruck zu verleihen.
Für Isgaron war dieses ganze Gebete nichts. Er war ein Dieb und Streuner, er hatte nichts mit Göttern am Hut. Irgendwie waren sie doch alle gleich, Innos, Beliar, Adanos und der Schläfer. Alle wollten sie von ihren Jüngern auf Händen getragen und als der einzige gesehen werden. Dabei hatten sie doch eigentlich alle recht und unrecht zugleich. Keiner von ihnen war das wirklich Wahre, denn sie sahen die Dinge zu engstirnig und waren nur darauf bedacht, als der einzig Mächtigste angesehen zu werden. Zumindest hatte Isgaron so ein Gefühl. Der Schläfer war da noch am gemütlichsten. Diese Sumpfler hatte durch ihre Anbetung zum Schläfer einen ruhigen, gelassenen Lebensrythmus eingenommen, der dem Dieb gefiel. Außerdem fiel man hier unter diesen mehr oder weniger fanatischen Leuten nicht zu sehr auf. In der Stadt war seine Erscheinung schon etwas mißtrauenserweckend und der Miliz wollte er sich schon gar nicht unterordnen.
Einmal mehr wurde er von sich selbst bestärkt dass er hier richtig war. Isgaron verließ das Lager in Richtung Norden. Er wollte zum See, ein bisschen weiter nachdenken. Das Wetter regte dazu an, kühl, frisch und grau, wann konnte man nochmal so melancholisch werden.
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| 04.10.2003 16:16 | #235 |
| Todesfürst |
Mit einem mulmigen Gefühl betrat er das Lager, denn er wusste nie, was einem hier erwartete, es war ihm schon lange nicht mehr so sympathisch wie einst, denn seit diese arroganten Dreckssäcke ihn herausgeworfen hatten verspürte er einen notorischen Hass gegen die Anhänger der Bruderschaft des Schläfers, nur bei einigen Leuten, dessen Seele er kannte, wie zum Beispiel Alina oder auch diesem Fatalis war dies anderes, obwohl er sich bei Fatalis nie sicher war, ob er wirklich der Bruderschaft diente, denn er war so ganz untypisch für diese arroganten Kerle.
Doch er konnte sich zusammen reißen, das war eine der großen Tugenden, die man als Gläubiger beherrschen sollte und er übte sich darin, er war noch lange nicht gut genug, doch es gelang ihm immer mehr über andere Fehler lächelnd hinweg zu sehen.
Es roch hier überall nach zwei Dingen, das eine war der Sumpf, was ja auch verständlich war, schließlich lebten sie in einem und das andere war der grauenhafte und ekeleregende Gestank nach diesem Sumpfkraut, dass scheinbar jeder hier rauchte ohne Ausnahme hatten die Leute glimmende Stengel in der Hand, wenn sie nicht gerade mal arbeiteten.
Ein groß gewachsener Kerl mit einer Glatze und einem dieser Stengel in der Hand sollte sein Opfer werden, doch er hatte nicht vor etwas unrechtes zu tun, er hatte lediglich eine Frage, die er hoffte von diesem Rockträger beantwortet zu bekommen. Da er aber wusste, dass hier ein freundliches bei Innos nicht gern gesehen war, verstellte er sich absichtlich.
Zum Gruße mein Freund, ihr seht aus, als ob ihr eine Menge über dieses Lager wisst.
-Ja, *Hust**Hust* ich weiß ne Menge hier.
-Ich bin auf der Suche nach einem Jäger, jemand der mir beibringen kann, wie man Tieren das Fell abzieht und die Krallen bricht und anderes eben, ihr kennt nicht zufällig einen solchen Menschen oder?
-Hm, doch ich kenne einen, Khorûl heißt er und hat seine Hütte gleich da vorne, ah Moment, seht ihr, er steht gerade vor seiner Hütte, der Typ da vorne.-Aha, na dann schönen Dank und viel Spaß noch
Der Schatten ging zu der Gestalt, die ihm zugewiesen wurde und schaute ihn sich an. Ein komischer Kauz war das, lebte in einer Hütte, an die Felle gehängt waren und sah auch irgendwie aus wie ein Jäger, wenn es nur das Gefühl war das er dabei hatte. Eigentlich wollte er den Mann ja nicht stören, doch es war nunmal wichtig.
Verzeiht mein Stören, aber seid ihr Khorûl? Man sagte mir, ihr wäret ein guter Jäger und wenn dem so sei würde ich euch bitten, euer Wissen an mich weiterzugeben, denn ich bin auch an diesem Berug interessiert.
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| 04.10.2003 16:33 | #236 |
| Khorûl |
Khorûl betrachtete eingehend sein Schwert, welches er nun schon eine halbe Ewigkeit bei sich trug. Doch mit der Zeit entsprach es nicht mehr den Anforderungen die der hohe Novize an eine Waffe stellte. Als er noch ein Bruder war, war es genau das richtige, doch jetzt nicht mehr.
Gerade wollte er zu dem ortsansässigen Schmied, als ein Fremder in seiner Tür auftauchte und offensichtlich die Kunst des Jagens lernen wollte.
Ihr wollt also im Jagen unterrichtet werden ? Nun ich denke da könnte ich euch schon weiter helfen, was habt ihr denn zu bieten ?
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| 04.10.2003 16:56 | #237 |
| Todesfürst |
Der Schatten hatte so eine Antwort schon erwartet, schließlich konnte man von einem Sumpfbewohner, der vermutlich an einen Götzen glaubte, den es nicht gab, nichts anderes erwarten, aber nichts war mehr umsonst und deswegen war er weniger überrascht, als er es noch vor ein paar Wochen gewesen wäre. Er überlegte kurz, was er denn anbieten könnte, er hätte mit Gold bezahlen können, oder aber mit Ware, die er nach oder während des Trainings erlegte, aber andererseits wollte er auch nicht die Wälder ausräuchern, nur um einen Sumfpler zu bezahlen, das war ihm dann doch eine Spur suspekt, er starrte ein wenig auf die Felle, die an der Wand hingen und stellte sich deren Wert vor, schließlich musste man immer an seinen Goldbeutel denken, wenn das jagen viel einbringen würde, dann könnte er auch viel zahlen, allerdings würde sich sein Hauptaugenmerk nicht darauf beziehen, denn er hatte einen engen Bund mit der Natur, obwohl die Tiere Geschöpfe Beliars waren, waren nicht alle gleich böswillig und er achtete sie auch, einige Geschöpfe waren auch so edel, dass er es nicht mal übers Herz brachte sie zu töten, denn es gab da sowas, wie eine natürliche Hemmschwelle die ihn daran hinderte grund und wahllos zu töten. Alles in allem kam in seinen Überlegungen nur eines heraus und das war die Tatsache, dass er das jagen nicht wegen des Goldes erlernen wollte, zumindest nicht nur dafür, es war schwer zu erklären, denn eigentlich spielte das Gold die Hauptrolle und andererseits war es unwichtig, es war sozusagen ein fadenscheiniger Knoten. Doch der Sumpfler wollte etwas sehen und so sollte es sein, er überlegte was angemessen erschien und wählte dann die Worte.
Gut, ich gebe euch zweihundert Goldstücke und die gesamten Waren, die ich während meiner Ausbildung erlege, das sollte eure Kosten decken und reichen
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| 04.10.2003 17:18 | #238 |
| Khorûl |
Khorûl dachte kurz nach. Dieser Kerl schien ihm nicht ganz geheuer zu sein. Aber solange er bezahlte war alles in Ordnung und sollte versuchen ihn herein zu legen, würde er ihm die Ohren lang ziehen.
Nun gut, dann folgt mir.
Khorûl ging voraus und hörte wie sein neuer Schüler ihm stets auf den Fersen war. Wie mit allen anderen die vor ihm hierher kamen um eine Jagdausbildung zu absolvieren wurden vor das Tor des Lagers geführt. Dort fand man stets die beste Beute.
Der erstebeste Scavenger fiel dem Schwert des hohen Novizen zum Opfer und dieser machte sich sogleich an die Arbeit.
So, daran üben wir heute als erstes. Das wertvollste an diesen Viechern sind die Krallen an ihren Füßen. Als erstes setzt du hier etwas oberhalb des Fußes an und schneidest tief ins Fleisch des Tieres um die Sehnen des Fußes zu erwischen. Nur wenn diese durchtrennt sind kannst du die Krallen später auch entfernen. Der zweite Schritt ist, dass du die Haut von entfernst, die mit den Krallen verwachsen ist. Das alles machst du mit einem scharfen Rasiermesser, mit was anderem wird es nicht klappen.
Der hohe Novize vollführte ein paar geschickte Handgriffe und hielt kurz darauf die Kralle in der Hand.
Khorûl deutete seinem Schüler nun an ihm zu folgen und kurz darauf erlegten er ein weiteres Tier.
So, nun bist du dran. Lass dir ruhig Zeit, sonst wird es ohnehin nichts. Dein erster Versuch geht ohnehin in die Hose, da du erst noch das Gefühl entwickeln musst wie du mit den Tieren umgehen musst.
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| 04.10.2003 19:56 | #239 |
| Dragonsword |
Der Novize dachte sich schon das Dúhn nicht überrascht war, schließlich war Dragonsword hier im Sumpf Zuhause.
"Ja, du hast recht. Ich trainiere fleißig für die Einhand-Prüfung und was macht du so alter Freund?" Der Novize schritt gemächlich in Richtung Taverne. "Kommst du mit, ich meine in die Taverne etwas Trinken. Ich lade dich ein!", sagte Dragonsword mit lauter Stimme.
"Na, was ist, kommst du?" Nocheinmal lächelte Dragonsword seinen Freund an. Schade war nur das Hírgalad nicht mitgekommen was.
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| 04.10.2003 19:59 | #240 |
| Isgaron |
Der Abend senkte sich herein, als Isgaron völlig außer Atem das Sumpflager wieder erreichte. Er hatte viel zu erzählen. Doch wo sollte er anfangen? Wo würden ihm die meisten Leute zuhören?
Er rannte weiter, direkt auf den Vorplatz der Pyramide zu. Hier war sein Ort. Völlig außer Puste stürmte er das Podest, wo vorhin noch der Baal gestanden hatte.
"Sumpfler! Hört alle her! Das Erdbeben hat einen Pass freigelegt in ein völlig fremdes Gebiet!"
Seine Stimme hallte durch den Sumpf. Während er eine Pause machte um Luft zu holen, sah er wie bereits die ersten Novizen neugierig herankamen. "Direkt am See ist ein neuer Weg durch die Berge freigelegt worden. Und es gibt schreckliche Monster dort drüben!"
Er hatte inzwischen die volle Aufmerksamkeit erlangt. Peinlich berührt trat er von dem Podest wieder hinab. Er mochte es nicht im Mittelpunkt zu stehen. Aber nun wußten ja alle bescheid und er konnte wieder gehen. Unter den Augen der überraschten Sumpfler schritt Isgaron zur Taverne und trat ein. Das Erlebnis musste er erstmal runterspülen.
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| 04.10.2003 21:15 | #241 |
| Eiswasser |
Im Lager der Bruderschaft angekommen wurde sie schon von den Templerwachen begrüßt, sie warf dem lechzenden Blicken und freundliches aber dennoch arrogantes Lächeln zurück. Die Typen mochten ja ganz lecker aussehen, mit ihren Muskeln und den Tatoos, aber im Moment war ihr einfach nicht danach.Als sie auf dem Weg zur Taverne an der Rüstungsschmiede vorbeikam wurde sie unweigerlich an Hummelchen erinnert, sie hatte sie doch tatsächlich bei der Trauerfeier gesehen, doch sie schien dann einfach zu beschäftigt. Was aus ihr wohl geworden sein mag?
Bevor die Waldstreicherin jedoch mehr Gedanken daran verschwenden konnte, prallte sie gegen warmes Holz.
Hatte sie das Kraut ihrer Sinne benebelt oder war es der Qualm, der die Luft deutlich trübte?
Leich gereizt betrat sie die Taverne, wo ihr sogleich ein weiterer Schwall des dicken Rauchs entgegen kam. Als sie sich bis zum Tresen vorgekämpft hatte, bestellte sie bei Aidar einen trockenen Rotwein und setzte sich an einen Tisch, an dem noch ein Platz frei war. Neben ihr saß ein hoher Templer und ein..."Kain?"
"Shiva?!" Sofort wurde umarmt, geknuddelt und vorgestellt.
"Hohe... ehemalige hohe Amazone Shiva--"
"--nun umherziehende Waldstreicherin", unterbrach sie Kain, der seine kleine Zeremonie danach emotionslos weiterführte.
"Angroth, hoher Templer, Einhandlehrmeister und Trulek, ebenfalls Templer und Lehrmeister im Bogenschießen, falls es dich interessiert." Nach einem kleinen Gespräch über die Amazonen und die Auflösung des Lagers lud Kain sie in den Tempel ein.
Von Kain an der Hand hinter sich hergezogen betrat sie mit schnellen Herzklopfen das Heiligtum des Schläfers.
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| 04.10.2003 22:22 | #242 |
| Xalvina |
Die Dunkle Fee hatte geschwiegen und nur mit einem Kopfnicken das angebotene Wasserglas dankend abgelehnt. Sie war nicht durstig und es war kein Dank nötig, da es für Xalvina eine reine Selbstverständlichkeit gewesen ward, dieser Frau zu helfen. Das Erdbeben in der letzten Nacht hatte alle mitgenommen und da war es nicht verwunderlich gewesen, dass dieses auch Folgen auf die Menschheit als auch auf die Sumpfler hier nehmen würde.
Stattdessen stellte sie das Wasserglas auf einen kleinen Tisch neben ihr ab und blieb so stehen ohne sich zu setzen.
Eine Weile schaute die Dämonenbeschwörerin der jungen Frau vor ihr zu, welche sich an ihren Arbeitsplatz gesetzt hatte und selbst einen großen Schluck nahm. Viel Wasser war gut um gesund zu bleiben. Während diese mit Trinken noch beschäftigt ward, musterte Xalvina kurz die Räumlichkeit, in denen sich die beiden Frauen befanden.
Die Fee wollte gerade etwas zu der verletzten Frau sagen, als plötzlich die Tür aufging und aus dem dicken grauen Nebel eine weitere Gestalt hinein trat, welche Konturen wohl auf eine Frau hinwiesen. Leicht lächelnd blickte die Pendlerin der Welten zur Türe und wusste, dass es sich nur um Amydala handeln konnte, welche sie wohl schon den ganzen Tag wohlauf gesucht haben musste. Sie jetzt zu erblicken musste für Diese eine Freude sein, was man willkürlich an ihrem heiteren Gesichtsausdruck erkennen konnte.
Amydala…
Ich dachte die Unterkühlung der letzten Nacht hätte dich durchaus mehr in Schach gehalten,
aber anscheinend bist du noch einmal davon gekommen. Jedoch solltest du dich schonen und nicht ohne Mantel und dichter schützender Kleidung durch die Welt ziehen.
Daher behalte den Robenmantel ruhig von mir. Ich schenke ihn dir, du brauchst ihn mir nicht wiedergeben, meine Robe wärmt mich durchaus gut genug. Mag der Mantel dich wärmen.
Mit ihrer seltsamen geheimnisvollen Art wies Xalvina daher den Mantel, welchen Amydala ihr zurückgeben wollte, ab, und machte ihr mit nur per Augenblick klar, dass sie auf ihre Worte hören sollte, was Amydala auch tat. Dann wandte sich die Reisende wieder an die Rüstungsschmiedin, die durch die plötzliche Zusammenkunft leicht verwirrt ward.
Dies ist Amydala – ein Lehrling des Zirkels um Xardas und die Schwester des Lee Slys.
Xalvina trat zur Seite in den geliebten Schatten, sodass Amydala nun am Zuge sein konnte, Alinas Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und sich vorstellen zu können. Die Dämonenbeschwörerin schaute der jungen Frau Amydala nur mit einem sanften mysteriösen Lächeln zu, als werfe sie immer stets ein schützendes Auge auf sie.
Xalvina erweckte somit ein leicht erwachsenes Alter als Amydala, welche noch viel wilder, neugieriger und aufgeweckter ward als die dunkle Fee, die sich gerne im Verborgenen hielt und sich zügelte. Obwohl es man ihr nicht anmerkte war Xalvina noch selbst eine gerade erst ausgewachsene Frau über die 20 Sommer. Doch machte sie bei den Menschen oft den Eindruck, als seihe sie älter, als man es von ihrem Körper her ablesen konnte. Die Fee selbst wusste nicht wie alt sie war – wie auch. Sie hatte mit der verlorenen Erinnerung nicht nur ihre komplette Persönlichkeit, Namen und Herkunft verloren – sie wusste auch nicht mehr wie Alt sie in Wirklichkeit war. Aber Alter ihres Körpers spielte für die Pendlerin keine Rolle.
Als sich Alina ein weiteres Mal mit schmerzendem Blick an ihren Kopf packte fügte die Dunkle Frau ein paar Worte hinüber Rüstungsschmiedin zu, als schien sie einen Rat geben zu können.
Ihr solltet euch zu einer kalten klaren Quelle begeben und euere Wunde am Kopf gut auswaschen. Das Mineralreichhaltige Wasser aus den Gebirge soll gut und rein sein, dass es bestimmt wohltuend zu euerer Gesundheit beitragen werden wird.
Hier.
Nimmt diese Lederflasche von mir. Sie ist mit frischem Mineralwasser dieser Gewässer aus den hohen Gebirgen entnommen worden. Ihr dürft die Flasche behalten. Ich habe noch eine für mich selbst und als Wanderin zwischen den Welten brauche ich für mich selbst nur eine Flasche um versorgt zu sein. Das Wasser ist natürlich auch Trinkwasser.
Die Fee reichte ihr die Flasche hin und schien sich ihrer Tat bewusst zu sein. Sie wollte anscheinend keinen Dank oder ähnliches. Das die junge Frau bloß zufrieden war, schien ihr einziges Wohlwollen zu sein.
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| 04.10.2003 23:17 | #243 |
| <<|X3ph0n|>> |
Langsam verschwand die risiege Feuerkugel hinter dem Horizont. Der Himmel wurde in ein blutiges rot getaucht, der Tag ging seinem Ende entgegen. An Xephon ging all Das einfach so vorbei, ihm blieb nicht die Zeit, den Untergang der Sonne, oder etwa das Heraufziehen des Mondes zu beäugen.Den ganzen Tag über, bis in die tiefe Nacht hinein, beschäftigte den Novizen nur eines, sein Training.
Es blieb kaum noch Zeit, bei einem Stengel Sumpfkraut zu entspannen, oder gar bei dem Säulenplatz herumzusitzen und zu faulenzen.
Nein, immer und immer wieder wurde die Xephons Klinge, geführt von seiner Hand, durch die Luft geschwungen.
Einige seiner Sumpfbrüder beäugten ihn bereits besorgt, wenn sie sahen, wie er schon wieder den kompletten Tag über auf dem Trainingsplatz trainierte. Warscheinlich, so dachte Xephon, hielten sie ihn für Geisteskrank. Doch ihm waren solche "Nebensächlichkeiten", wie schaulustige Sumpfler nicht weiter wichtig.
Nur das Training zählte ... er musste sich verbessern. Nur das und nichts sonst!Denn Xephons anfängliche Mühen waren inzwischen zu beinahe krankhafter Verbesserungswut ausgeartet.
So trainierte er noch bis spät in die Nacht hinein, um sich anschliessend todmüde nach Hause zu schleppen und dort angekommen, sofort und bis auf´s Äusserste ausgezerrt, sowie völlig erschöpft in sein Bett zu fallen.
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| 05.10.2003 01:31 | #244 |
| (pisi)dieKlinge |
Gedankenverloren lag Tharek in seinem wollig waren Bett, mit den Gedanken ganz in seine Lektüre vertieft, die er vor nicht allzulanger Zeit in einem entfernten Städtchen erworben hatte.
Die Geschichte handelte von einem einsamen Wanderer der von Dorf zu Dorf reiste und von nichts als einer Wasserpfeife und etwas Sumpfkraut lebte.Wahrscheinlich lag es eben daran, dass er diese 1400 seitige Lektüe Tag und Nacht las, dass er sich in dieser Person wiederfand.
Knistern brannte das Kaminholz vor sich hin, das Tharek im Laufe des Tages gesammelt hatte.Der Falke des Novizen saß auf dessen Schulter und es sah beinah so aus, als ob er mitlesen würde.
Tharek wandte sich kurz von seinem buche ab und ergriff die Flasche Stark-Wacholder, welche auf seinem Nachttischen stand und nahm einen kräftigen Schluck.Sie war in letzter Zeit sein ständiger Begleiter gewesen und sollte es auch weiterhin noch sein.
Es war für ihn eine Art Ausweg, Ausweg vor dem wahren Leben."Dem wahren Leben" und damit den guten und den schlechten Eigenschaften, welches dieses an sich hatte.
Seine Augenlieder begannen sich langsam aber sicher zu senken und auch seine Aufmerksamkeit der stets interessanten Lektüre gegenüber begann zu schmilzen.Seine gedanken waren nun wieder bei den schrecklichen Geschehnissen der letzten Zeit.Ja, das Buch und gar der Alkohol hatten nun wieder versagt und Tharek konnte die Gedanken nicht mehr abwenden.
Er stand auf und verlies seine hütte um sich daraufhin auf den We zum Sumpf zu machen.
Dort angekommen setzte er sich nur hin und lauschte den Geräuschen der Natur.Es war fast still, Tharek konnte kaum ein Geräusch hören.Es war so friedlich und doch so tödlich.Er sah tief in die Dunkelheit hinein und erblickte plötzlich zwei Augen.Sie war feurig rot und leuchtend hell.Instinktiv ergriff er seinen Bogen und wartete ab.
Mit einer unglaublichen Wucht stürzte plötzlich ein Orkhund aus der Dunkelheit, wie auch immer er sich hierhin verirrt hatte.
Tharek nahm blitzschnell einen Pfeil aus dem Köcher und feuerte das Geschoss los.Er verfehlte den herannahenden Teufel knapp, da dieser geschickt auswich.Noch ein zweiter und ein dritter Pfeil surrten in die tiefe, endlose Dunkelheit hinein ohne den Hund auch nur berührt zu haben.Dieser war nun kurz vor Thaek und setzte zum Todessprung an.Tharek hatte noch einen Pfeil in die Sehne gespannt, nun war es seine letze Chance.Er oder der Orkhund, wer würde sterben.
Das Biest sprang auf ihn drauf und schmiss ihn zu Boden....
Vollkommen bewegungslos lag Tharek nun da, ein ebenfals bewegungsloser Körper auf ihm.Tharek war geschockt, ja, er lebte noch.Vorsichtig berührte er den Orkhund und legte ihn von sich runter.Die augen war weit offen, ein Pfeil steckte in seiner Kehle und ragte aus dem Nacken wieder heraus.Thareks Rüstung war mit Blut bespritzt.Ja, er hatte den Orkhund während dem Sprung noch umgebracht, kurz bevor dieser ihm die Kehle durchgebissen hätte.Noch eine Weile saß Tharek dort also nun, halb glücklich am Leben zu sein, halb traurig über das hinwegscheiden des armen Tieres, welches sich hierherverlaufen hatte.
Irgendwann begab er sich dann zurück in sein wares Häuschen um dort noch etwas in der Lektüre zu blättern und anschließend einzuschalfen.....
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| 05.10.2003 12:36 | #245 |
| Khorûl |
Bereits früh am Morgen trat sein neuer Schüler in seine Hütte und sah den Lehrmeister erwartungsvoll an.
Dieser blickte von seinem eben hergerichteten Frühstück auf.
Du suchst also eine Beschäftigung für den Tag ?
Ich denke du solltest dich erstmal an deine Scavenger halten bevor ich dir zeige wie man ein weiteres Tier ausnimmt. bring mir dann einfach die Resultate deiner Arbeit, dann sehen wir weiter.
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| 05.10.2003 13:24 | #246 |
| >Avril< |
Nun war die junge Amazone lange ziellos durch die Gegend gewander, und merkte erst ziemlich spät, dass es sie bis zum SUmpflager getrieben hatte. Hier hatte sie sich immer sehr wohl gefühlt, als sie noch mit Milgo zusammen trainiert hatte.
Ihren Lehrmeisterposten hatte sie nichtmehr und so wanderte sie mit ihrem langen Mantel, der gegen die Kälte schützte und auch ihre Rüstung verdeckte, die doch etwas zu auffällig zu sein schien durch das Tor des Lagers. Sie hatte die Kaputze weit im Gesicht und die Templer schenkten ihr keinen Blick. So ging sie weiter. Sie hatte den gednaken gefasst sich dem Sumpflager anzuschließen. Mit ihrer Amazonenmagie währe sie bestimmt eine sehr gute Bereicherung für dieses Lager und sie hoffte, dass sie hier schnell Freunde finden würde.
So ging sie weiter ziellos durch das Lager auf der suche nach einem Ansprechparter, der ihr weiterhelfen konnte...
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| 05.10.2003 13:32 | #247 |
| Samantha |
Samantha saß vor ihrer Hütte, gehüllt in ihre Gedanken. Sie hatte immer noch keine Antwort gefunden. Den ganzen gestrigen Tag hatte sie in dieser nachdenklichen Pose verbracht, selbst die Entdeckung des Passes nur mit halbem Ohr vernommen.
Insgeheim wußte sie die Antwort, doch sie wollte sie nicht akzeptieren. Sie wehrte sich dagegen, denn es bedeutete Abhängigkeit und die hatte sie sich geschworen niemals wieder zu erlangen.
Ihre Gedanken wurden durch eine junge Frau unterbrochen, die zögerlich vorbeischritt. Es schien als suchte sie etwas.
Die hohe Templerin schaute auf.
"Kann man euch helfen?", fragte sie unvermittelt von ihrer Bank aus.
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| 05.10.2003 13:37 | #248 |
| >Avril< |
Avril sah auf und bemerkte eine wie es schien Templerin neben sich. Es war selten, dass man hier eine Frau antraf dachte sie sich und lächelte. Mein Name ist Avril. Ich komme aus einem nichtmehr vorhandenem Lager und frage mich wen man hier ansprechen muss umum Mitgliedschaft zu werben. sie sah die Templerin freundlich und solgeich fragend an, auch wenn in ihren Hintergedanken immernoch die Trauer um Thaleiia gedeite.
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| 05.10.2003 13:44 | #249 |
| Samantha |
Samantha horchte auf.
"Ein nicht mehr vorhandenes Lager? Welches denn?"
Welcher Gott mochte da seine Schäfchen im Stich gelassen haben?"Wenn ihr in unsere Bruderschaft eintreten wollt, müsst ihr den Schläfer ehren und ihm zumindest Respekt zukommen lassen. Seid ihr euch dessen bewußt?"Sie betrachtete die Frau mißtrauisch.
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| 05.10.2003 13:51 | #250 |
| >Avril< |
Avril lächelte wieder und sagte
Ich kann euch beruhigen ehrenwerte Templerin. Sowohl die Amazonen als auch unsere ehrenwerte Göttin Donnra respektieren den Schläfer und erachten ihn als ebenbürdig. Ich habe keine Probleme damit neben Donnra genauso den Schläfer anzubeten. sie sah die Templerin an und nahm ihren Mantel ab. Unter ihm kahm die mit Erz überzogene Amazonenrüstung zum Vorschein und man sah an ihrem linken Arm verschiedene Runen, die alle die Magie der Donnra deuteten. Ich war Magierin Donnras und möchte mich in den Dienst des Schläfers stellen. Da das Amazonenlager sein Ende erlebt hat suche ich ein neues Zuhause und währe dankbar für die Aufnahme in dieses Lager sie sah die Templerin ernst an und wartete auf ihre Reaktion.
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| 05.10.2003 14:01 | #251 |
| Samantha |
Samantha durchbohrte die Amazone regelrecht mit ihrem Blick. Dann nickte sie. Sie schien ihr vertrauenswürdig.
"Mir scheint euer Anliegen ist ernsthaft. Kommt mit, wir werden uns an einen Baal wenden, er kann euch aufnehmen."
Sie erhob sich und bedeutete der Amazone ihr zu folgen. Bald erreichten sie die Pyramide, zu dessen Füssen Baal Tyron stand und gerade das Morgengebet abgeschlossen hatet.
Die hohe Templerin trat vorsichtig an ihn heran.
"Meister, ich störe euch nur ungern in euren Gebeten. Doch wir haben hier eine neue Anhängerin, die sich gerne unserer Bruderschaft anschließen möchte."Dass sie eine Anbeterin Donnras war verschwieg sie mal lieber."Sie heißt...Wie heißt ihr noch gleich?", Samantha drehte sich wieder zu der Amazone um.
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| 05.10.2003 14:05 | #252 |
| Alina |
Mit einem Gähnen erwachte die junge Rüstungsschmiedin und sah sich verschlafen um. Es war ein wunderschöner Tag und irgendwie hatte sie das Gefühl, dass sie heute wieder Aufträge bekommen würde.
Sie hatte ja im Moment ganz gut Glück mit den Aufträgen und hatte viel Gold eingenommen seit sie hier war. Bald würde sie sich einen schöneren Bogen und ein besseres Schwert kaufen. Sie wusste nur noch nicht bei welcher Schmiede. Vieleicht auf Onars Hof oder auch hier im Sumpflager. Sie musste immernoch etwas saubermachen wegen diesem blöden erdbeben.
Ihre Kopfwunde tat inzwischen nichtmehr weh und sie hatte den Verband abgenommen. Es war nurnoch eine hässliche Kruste, die bald verschwinden würde. Sie setzte sich mit einem Brot an ihren Tisch und frühstückte erstmal ausgiebig.
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| 05.10.2003 14:14 | #253 |
| >Avril< |
Avril verneigte sich vor dem Baal und sagte Mein Name ist Avril und ich bitte hiermit um Aufnahme unter dem Gott Schläfer und werde ihn respektieren und Dienen.. sie sah die Templerin, deren Name sie immernoch nicht kannte an und diese nickte nur dann wandte sich Avril wieder dem Baal zu. Sie wartete auf seine Antwort.
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| 05.10.2003 14:16 | #254 |
| Samantha |
Samantha nickte und drehte sich wieder dem Baal zu.
Der weise Magier betrachtete Avril und nickte dann. Er sprach ein paar Worte, unverständlich für die Hohe Templerin. Dann senkte er das Haupt und fiel wieder in sein Gebet zurück.
Samantha schob die neue Schwester ohne ein weiteres Wort ein Stück weg. "Das wars schon, du bist nun feierlich aufgenommen. Mach der Bruderschaft keine Schande."
Sie lächelte, wurde dann aber ernst.
"Wenn wir mitbekommen sollten, dass du hier die Lehren Donnras verbreitest, kannst du ganz schnell wieder verstoßen werden. Also geb dir Mühe."Sie klopfte Avril auf die Schulter und ging dann mit einem Lächeln zum Übungsplatz. Sie wollte mal wieder nach ihren Schülern schauen.
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| 05.10.2003 14:36 | #255 |
| Erzengel |
"Ich zähle etwa 1200, nur die Goldstücke, die anderen Stück mit geschätzt gut 1800 und du?"
"Insgesamt 1387 Goldstücke und zusammen mit dem anderen Kram bin ich dann bei gut 2400."
"Also ungefähr 4200, das dürfte für ne ordentliche Rüstung reichen oder?""Es ist nicht so viel wie ich mir erhofft hatte, aber es müsste hinkommen.""Gut, dann lass uns gehen." Nachdem sie alles wieder im Rucksack verstaut hatten, hob Kain den magischen Verschluss auf und ging voran, raus aus dem Tempel, hin zur Rüstungsschmiede.
Bei selbiger angekommen stand dort bereits eine hart arbeitende Novizin am lodernden Schmiedefeuer.
"Is Krieger da?", fragte er zwischen zwei Hämmerschlagen. Als sie sich dann zu ihm drehte erkannte er sie wieder, es war jene Novizin, für die er immer so wenig Zeit gehabt hatte.
"Ich hätt gern eine neue Rüstung, dieses Lederteil kann ich nicht mehr sehen. Soll was richtig starkes sein... so wie, äh... hm... n Paladin... also ne Paladina... naja, also nich so widerlich glänzend und silbrig, sondern dunkel, hier und da ein paar Dornen... man soll Angst bekommen, wenn man mich in der Rüstung sieht..." Genau deswegen wollte er Shiva nicht das Reden überlassen, sie würde die Novizin doch eh nur wieder voll labern, dann hätte sie zwar am Ende einen guten Preis rausgeschlagen, was ja der Sinn des ganzen war, aber es war nicht garantiert, das am Ende auch ein gutes Ergebnis herauskommt.
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| 05.10.2003 15:04 | #256 |
| Alina |
Alina sah den Baal nachdenklich an. Die Frau neben ihm schien eine Amazone zu sein, da ihre Kleidung doch ziemlich eng und knapp war, wie man es von den Amazonen ständig hörte.
Eine Rüstung ähnlich der der Paladine nur schwarz und öfters mal Dornen gut verteilt. Soll sie für euch oder die Frau sein? fragte sie und der Baal deutete auf die Amazone.
Alina nickte lächelnd und ging zu der Amazone um Maß zu nehmen. Bei Rüstungen musste sie aber sehr genau sein und so nahgm sie bei jedem Körperteil doppelt so genau maß wie bei einer Novizenrüstung.
Als sie fertig war nickte sie abschließend und sagte Das ist zu machen dauert aber etwas länger. Sagen wir eine Woche, dann kann die Rüstung abgeholt werden. sagte sie und wartete auf die Reaktion der beiden vor ihr.
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| 05.10.2003 15:14 | #257 |
| Erzengel |
"Eine Woche? Sehr schön! ...Ach ja und wie viel soll sie kosten?", sah sie die Schmiedin fragend an.
"Was is denn mit Krieger? Bist du sein Lehrling oder wie darf ich das verstehen? Ich dachte er wäre für die Rüstungen zuständig", fiel Kain ihr ins Wort, was ihm dann aber doch etwas peinlich war, wollte er doch nicht unhöflich wirken, nur war seine jungendliche Neugierde einfach zu groß.
"Wir bieten 3000, wenn ein paar schöne Verzierungen mit drauf sein legen wir noch was drauf", setzte er schnell nach, um seinen vorherigen Satz aus den Köpfen der beiden Frauen verschwinden zu lassen. Die Novizin nickte und die beiden Gefährten verabschiedeten sich von ihr, es war noch Geld über, das sie gleich für einen guten Wein rausschmeißen wollten, deshalb ging es auch gleich weiter in die Taverne.
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| 05.10.2003 15:35 | #258 |
| Xion1989 |
Xion blickte einsam an seine decke und dachte nach. Wieso war er eigentlich hier? Was hatte ihn dazu gebracht in dieses lager zu gehen? er wusste zwar nicht warum jedoch wusste er das es die richtige entscheidung war. Er schritt langsam aus seiner hütte und schnallte sich den Rucksack um. Freuend spazierte er durch das lager und grüsstejeden den er sah. Mit kräftigen schritten wanderte er dann aber auch zu einem ort der Menschenleer war , hockte sich hin und versank in gedanken. Er dachte nach warum er denn genau das tat was er tat und so war wie er war. Er war zwar ein lausiger zeitgenosse doch wenn es ums Handeln ging war er einer der ganz grossen. Er hohlte ein blatt raus und schrieb erstmal seine neue preisliste. vieleicht würde das ja bald helfen...
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| 05.10.2003 15:43 | #259 |
| Nachtigaller |
Verschlafen guckte Nachtigaller sich um. Er war noch total verschlafen und hatte einen mordhunger, aber das konnte jetzt erst einmal warten. Er hatte heute vor sich endlich seine Novizenrobe zu besorgen, oder etwas ähnliches. So etwas hatte aufjedenfall Rango gesagt als er Nachtigaller aufgenommen hatte. Geschwind zog sich Nachtigaller noch etwas an, nahm sein letztes Gold das er unter dem Bett versteckt hatte und verließ dann die Hütte.
Als er über die hölzernen Stege lief sah er schon wieder die anderen Novizen bei der Arbeit, aber das musste Nachtigaller zu seinem Glück nicht mehr machen. Stattdessen hatte er jetzt die Schmiede erreicht.
Er tart ein und sah sofort eine Novizin bei der Schmiedearbeit. "Ähhm..Hallo. Bist du die Rüstungsschmiedin Alina?"
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| 05.10.2003 15:55 | #260 |
| Alina |
Schonwieder ein Kunde?
Alina sah den neuen Ankömmling freundlich an und fragte ihn was er wolle. Er erzählte ihr, dass er seine Bandietenrüstung etwas "sumpfischer" aussehen lassen wollte und Alina nickte. Die Rüstung hatte ja schon seine Größe und so nickte sie ihm freundlich zu und sagte Ich krig das schon hin
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| 05.10.2003 16:01 | #261 |
| Nachtigaller |
"Gut. Und wieviel würde das dann kosten..ach und wie lange braucht die Änderung?" fragte Nachtigaller noch dazu. Er hoffte Innerlich darauf, dass es nicht zu viel kosten würde, da er nicht der reeichte war. "Und ehe ich es vergesse, ich soll dich noch von Rango grüßen."
Nachtigaller blickte sie an und wartete auf ihre Antwort.
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| 05.10.2003 16:06 | #262 |
| Alina |
Alina lächelte. Sie bedaknte sich für die Grußüberbringung und sagte, dass er den lieben Rango bitte zurückgrüßen solle.
Dan sagte sie Ja es dauert ca. 2 Tage und auf Kosten schätze ich so 200 Goldstücke sie sah den Fremden neugierig an und wartete auf seine Antwort.
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| 05.10.2003 16:14 | #263 |
| Nachtigaller |
"200 Goldstücke? Ja, das ist ein guter Preis. Ich werde dann auch mal wieder gehen. Bis in 2 Tageb." sagte Nachtigaller zu ihr und übergab der Rüstungsschmiedin seine alte Banditenrüstung, verabschiedete sich und verließ dann die Schmiede.
Er guckte sich dann nochmal um wo er hier überhaupt war, fand dann wieder einen Orientirungspunkt und ging über das Holzsteg-Labyrinth in die Taverne. Hier wollte er sich noch etwas vom vorigen Arbeitstag ausruhen und danach noch etwas Essen.
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| 05.10.2003 16:46 | #264 |
| Diego | R@PC |
Eine ausgelaugte Gestalt bog zu den Pyramiden ein. Das Schwert schliff am Boden, der Gürtel saß locker. Seinen Helm trug der Lord unterm Arm, nach Luft schnappend kam er in Sichtweite.
Zum zweiten mal erst sah er die antiken Bauwerke vor sich aufragen. Er richtete sich auf und schritt mühsam voran. Er würde hier schon jemanden finden der ihm helfen kann...
Plötzlich dachte er, jetzt sei er vollkommen verrückt geworden. Nicht nur das dieser Typ in der Templerrüstung äusserst weiblich aussah (immerhin hatte die Rüstung DA und DA 'ne Beule), sondern dem Paladin auch noch verdammt bekannt vorkam... wenn er es nicht besser wüsste...
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| 05.10.2003 17:36 | #265 |
| (pisi)Härda |
Um die fünfte Stunde kamen die Tore des Sumpflagers in Sicht.Der Diamant am Knauf von Esravun leuchtete nicht mehr, aber sein Feuer wurde stets wieder entfacht, wenn Ismael nur seine GEdanken konzentrierte. Die Wachen des Sumpflagers waren heute wieder lustig gestimmt und steckten Ismael auch mit ihrem Lächeln an, als einer sagte: "Was ist grau und kann nicht schwimmen?" worauf der andere meinte: "Keine Ahnung." "Nen Paladin!" Daraufhin lachten sich beide halbtot und begrüßten den hohen Novizen, als er vorrüberging.Der Sumpfgeruch ließ Ismael sich wie zu Hause fühlen und er ging schnurstracks zum Krautstand um sich mal wieder frisches Kraut an Land zu ziehen. Mit einem Krautstengel im Mundwinkel setzte er sich unter einen Baum und begann abseits des Tempelvorplatzes Stengel nach Stengel für den Baal Xion zu drehen. Mit viel Sorgfalt wog er nach Augenmaß ab, zerkleinerte alles sorgfältig uund gab sich auch beim Drehen sehr viel Mühe. Nach einer dreiviertelstunde hatte er keinen Tropfen Spucke mehr, dafür war er um 74 Stengel reicher und hatte so gut wie alle Kräuter verdreht. 14 Stengel zählte er ab und steckte sie sich selbst ein, 60 schlug er in Papier ein und legte sie mit der Beschriftung "60 Stengel für meinen Lieblingsbaal. Ismael"
auf den Ladentisch des lehren Krautladens. Der Baal war wohl hinten und Ismael wollte ihn nicht stören. Dann machte sich Ismael schnurstracks auf in die Taverne...
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| 05.10.2003 17:50 | #266 |
| Samantha |
Samantha hatte auf dem Übungsplatz nach ihren Schülern geschaut. Sie machten Fortschritte, besonders Xephon war schon recht weit. Vielleicht konnte er in einigen Tagen schon seine Prüfung ablegen. Bis dahin jedoch war noch viel zutun.Die hohe Templerin wischte sich über die Stirn und versank in Gedanken. Sie musste raus hier. Zu lange schon wieder war sie in diesem Sumpftal gewesen. Die schwüle Luft, die Feuchtigkeit überall. Sie musste mal wieder raus. Doch was hatte der Novize gestern erzählt? Ein neues Pass?
Abenteuerlust kam in ihr auf. Genau das brauchte sie jetzt. Ein Abenteuer, etwas Abwechslung, was sie von ihren ganzen komischen Gedanken abbrachte.
Samantha verschwand in ihrere Hütte und packte die Sachen zusammen. Sie war bereit.
Fröhlich pfeiffend wanderte sie auf den Tempelvorplatz zu, das Hörnchen hinterdreinhoppelnd.
Sie traf auf einen gutgebauten Templer und hielt ihn an.
"Hey, Tomka, Lust auf ein Abenteuer? Drüben der neue Pass, ich möchte rüber gehen auf die andere Seite der Berge und schauen was es dort gibt. Bist du dabei?"
Der Templer nickte sofort.
"Gut, sag den anderen bescheid. Alle die wollen können mitkommen, wir brauchen eine große Truppe. Wer weiß welche Gefahren dort hausen."
Die hohe Templerin war Feuer und Flamme.
Bald hatte sich im Lager herumgesprochen dass ein größerer Ausflug geplant war. Immer mehr Brüder versammelten sich auf dem Vorplatz.
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| 05.10.2003 17:57 | #267 |
| Khorûl |
Mit viel Schwung glitt die Klinge der Sumpfschneide durch die Luft um kurz danach in die entgegengesetzte Richtung zurück gerissen zu werden.Khorûl hatte auf dem Trainingsplatz ein paar Schläge geprobt um im Ernstfall nicht hilflos darzustehen. Seit Ewigkeiten hatte er keinen Kampf mehr bestritten, was vielleicht auch besser war. Schon in seiner Zeit bei der Armee war er kein Mann der ersten Schlachtreihe gewesen und so erging es ihm immer noch.
Die Nachricht von einer Expedition zu einem kürzlich freigelegten Pass ließ ihn aufhorchen. Einige Sumpfler hatten sich bereits versammelt um sich diesem Unterfangen anzuschließen, da durfte der hohe Novize natürlich nicht fehlen. Entschlossen stellte er sich dazu.
ich würde auch gerne mitkommen.
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| 05.10.2003 18:00 | #268 |
| (pisi)Härda |
Die Taverne war so lehr und stickig, dass Ismael es dort nicht lange gehalten hatte. Er öffnete die Tavernentür und trat hinaus, beobachtete etwas das geschäftige Leben im Sumpf und atmete tief durch. Er freute sich über jedem Atemzug, er war einfach wunderbar gelaunt. Doch er hatte heute den ganzen Tag gewandert und so sehnte er sich nach einem ruhigen Plätzchen um sich ein Wasserpfeifchen zu rauchen. Also begab er sich zu jenem Baum, wo er sonst auch rauchte, wo auch der große Stein mit dem Moos stand, an den man sich so gut anlehnen konnte. Aber wer saß dort zu seiner großen Überraschung?Es war der Baal Xion, völlig in Gedanken versunken!
Lächelnd drehte sich der hohe Novize um und entfachte an einem der vielen Lagerfeuer die Kohle der Pfeife.
So leise wie er konnte trug er die Pfeife hinüber zu Xion, mit einem wunderbaren Apfel-Minze-Köpfchen bestückt.
Dann stellte er die Wasserpfeife auf den Boden und zog, hielt den Schlauch in die Richtung des Baals, der erst durch das laute, sonore Blubbern aus den Gedanken gerissen worden war und grinste ihn an. Dankbar nahm der Baal den Schlauch und nahm einen langen Zug...
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| 05.10.2003 18:12 | #269 |
| >Avril< |
Als Avril sich gerade umdrehte um sich durch das Sumpflager zu schlagen und ein Plätzchen zum Wohnen zu finden als sie ein bekanntes Gesicht sah. Die Templeramazone lächelte und ging auf ihren Geliebten zu, der sie erst ziemlich spät zu erkennen schien.
Sie umarmte ihren verwirrten gatten und freute isch ihn zu sehen.Wieso schaust du denn so verdappelt Diegolein? fragte sie und wartete auf seine Antwort.
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| 05.10.2003 18:12 | #270 |
| Trulek |
Als Trulek im Lager ankam, erwartete ihn ein Tumult. Es herrschte Hektik im Lager und es versammelten sich Templer und neugierige Novizen auf dem Tempelplatz. Auch Trulek wurde von seiner Neugierde angezogen und fand sich kurz darauf auf dem Platz wieder. Alle sprachen über einen Erdbeben und einen freigelegten Pass oben beim See. Sie wollten dorthin aufbrechen und die Lage prüfen. Das wollte sich Trulek natürlich auf keinen Fall entgehen lassen und er begab sich schnell noch zu seiner Hütte um die Sachen zu packen. Ein bisschen Proviant und natürlich Pfeil und Bogen, die er wegen seines Schwerttrainings nicht ins Minental mitgenommen hatte. Das schartige grobe Schwert würde sich wohl nicht unbedingt eignen um Gegner niederzustrecken, aber zum trainieren eignete es sich Optimal, deswegen nahm er auch das mit.
Schnell waren noch ein paar kleine Dinge gepackt und der Templer trat wieder aus seiner Hütte um sich mit seinen Brüdern und Schwestern auf dem Tempelvorplatz zu versammeln. Aufgeregt schnell schritt er über die Holzstege bis er schließlich ankam. Es wurde gemurmelt und viele erzählten sich seltsame Dinge über den Pass, obwohl sie ihn noch nicht einmal gesehen hatten. Komisch auch das nur wenige vorhatten wirklich mitzukommen, der Großteil war einfach nur neugierig und deshalb dort, doch Trulek war sich der Sache bewusst. Hoffentlich würde er rechtzeitig zurückkommen um Xalvina in der Kunst des Bogenschießens zu prüfen.
Gespannt wartete Trulek immer noch auf dem Platz. Es ging noch nicht los, aber sobald alle ihre Sachen gepackt hatten würde es losgehen. Der Templer sah auch einige alte Freunde unter den Sumpflern, das Abenteuer würde sicher spannend werden. Den Rest der Zeit nutzte Trulek um ein bisschen mit dem Schwert zu trainieren. Schwungvoll zog er die Klinge von seiner Seite und schwang sie erst nach links, dann nach rechts.
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| 05.10.2003 18:16 | #271 |
| Todesnebel |
Endlich waren sie wieder im Sumpflager, er war schon seit Wochen nicht mehr hier gewesen und jetzt war er auch ein wenig erleichtert wieder in einigermaßen gewohnter Umgebung zu sein, denn eigentlich war ja nichts gewohnt für ihn, doch hier hatte er seine Hütte, die aber seinem Freund gehörte, hier hatte er ein paar Bezugspersonen, die er kannte und hier hatte er auch eine ganz gute Arbeit, die er aber bald an den Nagel hängen wollte, noch ein Coup, noch ein einziges Mal groß planen und nachdenken, dann würde er Fortuno überfallen und dann hätte er genug Sumpfkraut um reich zu werden, zwar würde es noch immer nicht für ein eigenes Schiff reichen, noch immer nicht genug für seine Rache, aber es wäre ein erster Schritt dahin. Die beiden gingen durch das Tor, wobei Doooom wie gewohnt das grüßen übernahm, während er nichtsagend hinter dem Baal hinterher stiefelte, bis sie dann endlich zu Dooooms alter Hütte kamen. Das Gefühl über die morschen Stege zu gehen war gut, doch bald hatte er wieder die Realität unter den Füßen, denn das bedrohliche Knarren war wie eh und je erschreckend. Sie betraten die Hütte und Doooom stellte die Weinkiste ab, in der nur noch fünf von ursprünglich sechs Flaschen standen. Dann sahen sie sich um und Fatalis ließ sich auf sein Bett fallen, etwas fertig von den Anstrengungen hätte er jetzt am liebsten geschlafen, doch dies sollte ihm nicht vergönnt sein, denn Doooom wollte ihm noch etwas zeigen, er faselte irgendwas von einem Tempel und damit konnte eigentlich nur die Pyramide gemeint sein.
Fatalis willigte müde ein, doch schickte er seinen Freund schon mal vor, da er noch etwas zu tun hatte.
Als Doooom endlich raus war, griff er unter sein Bett und hob die beiden Holzbretter hervor, dann nahm er einen Goldbeutel heraus und zählte die Münzen auf dem Tisch ab, als es genau zweihundert waren, ließ er den Rest wieder verschwinden und legte die Weinflaschen in eine Nische, dass sie niemand von draußen sehen konnte, dann verließ auch er die Hütte und ging Richtung Tempel.Seinen Freund auszumachen war nicht schwer, denn er fiel mit seinen barfüssigen Füßen schnell auf. Die allgemeine Aufregung merkte er aber nicht, dass schien seine Begeisterung für die Pyramide nicht zuzulassen, doch dem Dieb fiel so eine Hektik schon von Berufswegen auf, wobei er sagen musste, er hatte seit seiner Fahrt ins Amazonenlager nichts illegales mehr gemacht, seltsam….
So da bin ich, was wolltest du mir denn zeigen?
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| 05.10.2003 18:16 | #272 |
| Obinator |
Eilig rannte Obi in richtung Übungsplatzt.
Obi: "Hoffentlich sind sie noch nicht losgegangen."
Als Obinator endlich am Übungsplatzt ankam, sah er, dass er noch nicht zu spät war. Er stellte sich neben seinen Jadgdlehrer Khorúl und begrüßte ihn.
Obi: "Guten Tag Meister. Ihr sagtet ja, dass ich auf die Expidition mitkönnte, um meine Ausbildung fertig zu bringen. Ich bin zwar kein Kämpfer, aber ich euch und allen anderen unterweg etwas leckeres Kochen. Ich werde euch keine Schande machen."
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| 05.10.2003 18:19 | #273 |
| Alina |
Alina packte alle Sachen die sie brauchte zusammen. Es war nicht viel. Es war ihr Schmiedehammer etwas Stoff und noch ein paar andere kleine Utensilien, die bestimmt Nützlich werden könnten. Noch etwas Proviant und sie war perfekt. Sie hatte gehört, dass sich der Erkundungstrupp vor der Pyramide traf und so machte sie sich auf den Weg. Sie wollte nicht zuspät kommen und so schloss sie die Tür hinter sich und machte sich auf den Weg.
Angekommen sah sie, dass sich dort schon viele Leute versammelt hatten und besonders stach ihr eine hohe Templerin in die Augen, die mehr oder weniger das Kommando hatte wie es schien. Sie freute sich unter der Obhut einer Frau zu sein, denn sie vertraute der weiblichen Befehlsgewalt etwas mehr als der, der Männlichen.
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| 05.10.2003 18:20 | #274 |
| Delar |
In einem kleinen Lager wie diesem verbreiteten sich Nachrichten schnell, die Tatsache das es nicht viel verschlossene Türen gab unterstütze dies zusätzlich. Delar hatte sich kurzerhand entschieden ebenfalls dem Erkundungstrupp ebenfalls beizutreten. Das wäre eine hervorragende Ergänzung zu seinem üblichen Training. Er hatte die möglichkeit neue Tiere kennezulernen, sofern es welche hab, und ihre Schwachstellen zu erforschen. Dasselbe galt für die gefährlicheren Tiere an die er sich allein nie hätte ranwagen können. Ja man konnte sagen er freute sich außerordentlich diese Chance zu bekommen. Aus seiner kleinen Hütte die er sich noch immer teilen musste holte er seinen Bogen und den Köcher mit zwanzig Pfeilen die bereits ernsthafte Spuren von Verschleiß aufwiesen. Er hatte sie immer und immer wieder benutzt, Pfeile waren teuer und er konnte sich keine leisten. Er würde noch damit auskommen müssen, jedenfalls solange bis er eine dauerhafte Einnahmequelle hatte.
Mit prüfenden Blick musterte er seine Ausrütung, verstaute sie dann zufrieden und verließ seine Hütte. Noch vor Sonnenuntergang würden sie losziehen und die Dämmerung nahm schon jetzt ihren lauf. Es würden einige Templer und andere starke Kämpfer mitkommen, das erfüllte ihn mit weiterer zuversicht das er seine Beute ungeschoren mit Pfeilen spicken konnte. Es würde die Zeit kommen da würde er diesem Schutz nicht mehr bedürfen. Es sehnte sich danach, doch er machte sich auch nichts vor, es war noch ein weiter weg. Mit einem schmalen Lächeln ließ er sich in der Nähe der Truppe auf dem Boden nieder und beobachtete seine Gefolgsleute. Von Zeit zu Zeit traf ein neuer Gefährte ein den er sofort unter genauen Augenschein nahm. Es konnte sich als nützlich erweisen zu wissen wer jemand war und was er konnte. Das umliegende erhöhte Gelände machte es ihm unmöglich den Horizonz zu erkennen, aber er wusste auch so das es bald an der Zeit war, der Himmel began sich nach und nach zu verdunkeln.Dann entdeckte er ein allzu bekanntes Gesicht was ihn an etwas erinnerte das er schon vor Tagen hätte tun sollen. Leichtfüßig sprang er auf und ging zu der Rüstungsschmieden des Lagers herüber. Sie hatte ihn noch nicht bemerkt deshalb zog er es vor sie zu überaschen. Er schritt vor sie und nahm sie sanft in den Arm. Nur für eine ganz kurze Zeit, er wollte sein Leben nicht einer ernsthaften Gefahr aussetzen. Zwei Herzschläge später hatte er sich ebensoviel Schritte von der verdutzen Frau zurückgezogen und bedachte sie mit einem breiten Lächeln. "Alina, liebste. Ich hatte ganz vergessen das ich euch um einen Dienst gebeten hatte. Ich muss mich dafür entschduligen. Gewiß wart ihr nicht so nachlässig oder ? "
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| 05.10.2003 18:23 | #275 |
| Xion1989 |
Xion pustete den qualm aus und schaute Ismael an.
Lange nicht gesehn. Hab die nachicht gelesen. Berzahlung gibts später. Ach ja. Danke für den zug doch ich bevorzuge mein Kraut.
Xion grinste mit einem Breiten lächeln und zündete sich etwas Weinkraut an. Er inhalierte kräftig den qualm und die beiden unterhielten sich bis Xion sprach Da hinten versammeln sich wohl viele leute lass uns mal hingehen. So gingen die beiden in aller ruhe zur versammlung und schauten sich um...
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| 05.10.2003 18:28 | #276 |
| >Avril< |
Avril sah sich verwirrt um. Plötzlich war auf dem Platz wo sie eben noch mit Diego alleine war die Hölle los. Diego verabschiedete sich wieder von ihr, ihm schien es nicht sehr gut zu gehen und schon war sie zwischen den Leuten alleine.
Sie ging einfach zu einem der herumstehenden Templer und fragte ihn was los war. Dashier ist der Erkundungstrupp, der den Riss, der in der Felswand nicht weit von hier untersuchen soll. dies erweckte die Neugierde der Ex-Amazone und sie entschloss sich ohne viele Umschweifen, dass sie mitkommen würde.Keiner der Anwesenden schien etwas dagegen zu haben und so stand sie zweischen den ganzen ihr noch fremden Mitgliedern des Sumpfes und wartete auf einen konkreten Befehl.
Vieleicht würden ihre Amazonenmagiefähigkeiten ja von Nützen sein.
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| 05.10.2003 18:32 | #277 |
| Srezor |
Schläfrig rieb sich Srezor die Augen. Wie lange hatte er wohl geschlafen. Es schien ihm fast wie ein ganzer Monat. Verdutzt schaute er sich um. Eine rege Hektik herrschte im ganzen Lager, überall wurden Sachen gepackt, Flüche geschrien und niedergetrampelt. Was war los mit dem sonst doch so friedlichen Sumpflager. Es hing kaum noch der Geruch von Joints in der Luft. Nurnoch der allgegenwärtige Gestank des Sumpfes. Aus Vorsicht vor den überall, über alles trampelden Novizen packte er seine wenigen Sache zusammen und trabte zum Tempelplatz auf dem sich eine rießige Menge eingefunden hatte.Er frage einen Novizen : "Was ist denn plötzlich los mit dem Lager? Warum seit ihr alle so in aufruhr?"
Der Novize schaute ihn entgeistert an : Du hast es nicht mitbekommen? Wir machen einen Ausflug. Wir wandern über einen Pass und entdecken eine neue Welt. Ja, wir werden Gold entdecken. Wir werden alle reich werden! Reich, reich!" Srezor kam nun zu der unweigerlichen Feststellung das die Novizen das Rauchen doch nicht aufgegeben hatten und wartete ab was geschehen würde...
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| 05.10.2003 18:40 | #278 |
| Samantha |
Samantha freute der Ansturm der Brüder und Schwestern. Scheinbar waren sie ebenso von der Abenteuerlust gepackt wie sie.
Das Hörnchen sprang auf ihre Schulter und damit konnte es losgehen. Viele Brüder hatten sich gefunden, Novizen, Templer und auch einige Baals. Auch zwei Schwestern waren unter den Wartenden, Samantha freute sich besonders die Neue von vorhin wiederzusehen. Sie hatte sich wohl schon gut eingelebt.
"Sind alle da? Dann kann es ja losgehen!", rief die hohe Templerin und machte zusammen mit einem anderen Templer den Anfang. Ein Ruck ging durch die Wartenden und nach und nach setzte sich jeder in Bewegung. Alle waren sie gespannt was sie erwarten würde.
Samantha hoffte nur dass die Botschaft von dem neuen Pass auch stimmte, sonst geriet sie in arge Schwierigkeiten...
Sie wanderten über die Stege. Gespräche bildeten sich, man tauschte sich aus über die Erwartungen von der Exkursion.
Samantha befühlte vorsichtshalber nochmals ihren Schwertgriff. Sie würde ihn brauchen, das war klar. Kaum hatte sie den harten Griff in der Hand, fühlte sie sich wieder beruhigter. Mit ihrem Einhänder konnte ihr so schnell keiner Angst machen.
Eine Gestalt tauchte im nebligen Sumpf auf. Es war Angroth, welcher schemenhaft aus dem Dunst tauchte und seine Klinge umherwirbelte. Kein Zweifel, der Lehrmeister war im Training.
Samantha zögerte kurz, doch dann hielt sie inne. Alle Gedanken wischte sie beiseite und auch wenn sie sich etwas unwohl fühlte, so hob sie ihre Stimme."Huhu Angroth! Lust auf ein Abenteuer hinter die Berge?"
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| 05.10.2003 18:40 | #279 |
| doooom |
Der Baal stand mit stolz vor der Pyramide, die seiner Ansicht nach ein Geschenk des Schläfers an die Mitglieder der Bruderschaft war. “Ich wollte dir sagen, das ich nun Zutritt zur Pyramide habe und dort wahrscheinlich auch einen nicht unerheblichen Teil meiner Zeit verbringen werden. Wahrscheinlich richte ich mir dort auch ein eigenes Zimmer ein, als brauchst du dich nicht zu wundern wenn ich nicht mehr so häufig in unserer Hütte bin. Außerdem wollte ich noch etwas anderes.
Obwohl du nicht auf den Feldern arbeitest oder als Sumpfkrautstampfer bist du mittlerweile trotzdem ein Teil unserer Gemeinschaft geworden. Du hast dich hier eingelebt und fühlst dich hoffentlich auch wohl hier. Außerdem hast du mir vorhin das Leben gerettet. Dies alles sehe ich als Grund an dich von nun an in den Stand eines hohen Novizen zu Erheben. Ich hoffe du freust dich darüber.“ Doch noch bevor er von dem neuen hohen Novizen eine Antwort bekam wurde er von einem der anderen Novizen angerempelt. Leicht verärgert sah Doooom den Störenfried an der sich sofort mit einem kurzen “Verzeihung“ entschuldigt hatte. “Warum machst du denn so eine Hektik? Ist irgendwas besonderes los?“ fragte der Guru den Sumpfler, der schon fast im Begriff war sich wieder zu verdrücken. “Die Expedition die durch diesen neuen Pass gehen soll bricht gleich auf und ein Freund von mir ist dabei. Da wollte ich mich noch schnell von ihm verabschieden.“
“Was denn für ein neuer Pass?“
“Irgendwo nördlich von hier gibt es wohl einen Pass über die Berge, der in ein unbekanntes Gebiet führt.“
Verwundert sah sich der Baal um. Davon hatte er ja noch gar nichts gehört. Lag wohl daran, das er in den letzten Tagen nicht hier war. Aber schon alleine die Worte unbekanntes Gebiet die der Novize benutzt hatte weckten seine von Natur aus sehr stark ausgeprägte Neugierde. Dieser Gruppe die das erkundete musste er sich anschließen und Fatalis würde er am besten gleich mitnehmen. „Du hast doch den Novizen gerade gehört. Wollen wir mit denen mit? Wir sicherlich aufregend?“ Leicht mürrisch gab Fatalis seine Zustimmung mit Worten die in etwas nach „Wenn es sein muss“ klangen. Danach schritten sie die wenigen Meter zu einer Gruppe aus den verschiedensten Sumpfler, die sich auf dem Tempelvorplatz gebildet hatte und warteten auf Anweisungen, denn sie hatten vor einfach mit den anderen mitzugehen und nur wenige Minuten später kam von einer Templerin, die er recht schnell als Samatha erkannte der Befehl aufzubrechen.
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| 05.10.2003 18:42 | #280 |
| (pisi)Härda |
Auf dem Tempelplatz herrschte geschäftiges Treiben als Ismael in begleitung des Baals dort eintraf. Ein Templer verkündete mit lauter Stimme: "BRÜDER UND SCHWESTERN DES SCHLÄFERS! DIE BRUDERSCHAFT ZIEHT WIEDER AUS UM DIE LEHRE DES SCHLÄFERS ZU VERBREITEN! EIN PASS IST DURCH EINEN ERDRUTSCH FREIGELEGT WORDEN UND DER SCHLÄFER HAT UNSERE BAALS BERUFEN, BRÜDER NACH DORT ZU SENDEN UM DORT SEINE LEHRE ZU VERBREITEN! JEDER, DER SICH BERUFEN FÜHLT, SOLL DIE EXPEDITION BEGLEITEN, UND DEM SCHLÄFER RUHM UND EHRE BRINGEN!"
"Da haben wirs schon. Hm, ich hätte gar nicht übel Lust, da mit zugehen..." Er sah Xion an, der nickte fröhlich.
Plötzlich sah Ismael noch jemanden auf dem Platz stehen, der seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Er kannte sie - vom sehen. Es war Alina, die Rüstungsschmiedin des Sumpfes. Sie stand etwas abseits und das behagte Ismael nicht so sehr. Also stieß er Xion kurz in die Seite, zwinkerte ihm zu und schlenderte hinüber.
"Erwache! Warum stehst du hier so alleine?" Ismael lächelte sie leicht an "Willst du nicht mit Baal Xion und mir ins Neue Tal ziehen? Du siehst nicht aus, als würdest du schon Gefährten haben. Überigens" ergänzte er, "Ich heisse Ismael."
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| 05.10.2003 18:46 | #281 |
| Alina |
Das war heute vieleicht ein tag. Erst sprang ihre Delar förmlich in die Arme und dann ein Sumpfler namens Ismael..
Sie lächelte beide Seiten an und wadte sich dann erst an Delar. Gewiss habe ich eure Rüstung bedacht. Sie liegt fertig bei mir in der Schmiede und wartet auf euch, doch scheint dieser Ausflug nun erstmal erste Priorität zu haben und so bitte ich euch noch etwass zu warten. Dann wante sie sich an ISmael und sagte freundlich
Mein Name ist Alina. Ich bin die Rüstungsschmiedin in diesem Lager und ich würde mich sehr über Begleitung freuen Ismael. sie lächelte ihn an und wartete auf seine Reaktion.
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| 05.10.2003 18:58 | #282 |
| Todesfürst |
Der Schatten hatte die ganze Zeit an diesem Tage des Herrn im Wald von Khorinis nach potenziellen Opfern gesucht und sie in Form von zwei Scavengern auch gefunden, doch seine ersten Ergebnisse waren doch noch ziemlich niederschmetternd, er hatte zwar einen kleinen Erfolg erzielt, aber das war alles noch nichts, also ging er mehr niedergeschlagen als wirklich glücklich zurück ins Lager der Bruderschaft des Schläfers. Dieses Wort war wirklich so erregend, dass er immer einen Brechreiz unter seinem Speichel wiederfand, aber es half nichts, die nächsten Wochen würde das wohl mehr oder weniger zu seiner Heimat werden.
Die Wachen ließen ihn wie immer rein, doch hatten sie sein Gesicht noch nicht vergessen, doch nun hätten sie ihn auch gar nicht mehr aufhalten können, schließlich arbeitete er im Namen eines Sumpflers, wenn man das Wort Lehre etwas gewagt auslegte.
Im Sumpf zog es ihn geradewegs zu der Hütte seines Meisters, doch da war niemand, weder drinnen, noch draussen, doch gerade als er schon woanders nachschauen wollte, kam auch der Lehrmeister vorbei, zusammen mit einem großen Tross, der sicher fünfzehn Leute umfasste, sie alle hielten auf das Tor im Sumpf zu, scheinbar herrschte Aufbruchstimmung, er fragte sich zwar, was das alles sollte, doch viel wichtiger war, dass er die Gestalt seines Lehrmeisters vernahm, er zog ihn etwas forsch aus der Menge und fragte ihn dann kühl...
...Was geht hier vor Khorûl? Wollt ihr das Lager verlassen? Dann sagt mir wenigstens wohin und was ich währenddessen machen kann, schließlich weiß ich noch so gut wie nichts....
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| 05.10.2003 18:58 | #283 |
| (pisi)Härda |
"Dann hätten wir uns bald sowieso kennen gelernt.
Ich bin vor einer Woche zum hohen Novizen gemacht worden und hätte dich bald aufgesucht, auf dass du mir ein zweites Schulterstück für meine Robe anfertigst." Als er ihre erstaunten Blicke anhand seiner grauen Klingentänzerrobe mit den dunklen Ornamenten und dem Schläferamulett, sowie dem Schulterstück aus schwarzem Stahl und den beiden dunkel ornamentierten Armschienen von Krieger sah, musste er lachen.
"Ja, ich hänge sehr an dieser Robe, ich kann dir auch erzählen warum, doch davon später. Lass uns doch zu Xion hinüber gehen, der wartet sicher schon auf mich. Ausserdem geht es sicher gleich los..."
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| 05.10.2003 19:00 | #284 |
| Angroth |
Drei Runen der Schläfermagie besaß der hohe Templer nun schon, und sicher hätte er sich mehr mit ihnen befassen können als nur solange er es musste, jedoch lag ihm das Schwerttraining und die körperliche Ertüchtigung sehr am Herzen, und so hatte er den gesamten Tag mit Übungen an der Schwertkunst zugetragen.Doch irgendein Rumoren ging durch das Tal, die Brüder und Schwestern waren aufgekratzt wie lange nicht mehr - hatte der Lehrmeister etwa irgendetwas wichtiges verpasst? Ihm war nichts aufgefallen, was nennenswert in Erwägung kommen sollte. Diverse Gerüchte waren an sein Ohr gedrungen, ein Novize habe ein bisher unentdecktes Land der Insel ausgemacht.
Vielleicht rührte daher ja die Unruhe.
Gegen Abend nun - es war Neblig geworden - kam ihm ein Strom von Talbewohnern entgegen, Novizen, Templer und Baal. Sie hatten sich für irgendeine Reise bereitgemacht und alle schienen in rege Gespräche verwickelt; so lebhaft ward es lang nicht mehr zugegangen.
Und da trat eine Person aus der Masse hervor, die das Blut Angroths sogleich in Wallung zu bringen wusste: Samantha. Ihre Stimme klang in seinen Gedanken nach und er genoss jedes einzelne ihrer Worte.
Abenteuer ... Abenteuer ... hmmm. Hinter den Bergen, ein Abenteur! Das versteckte Land? Schweißgebadet steckte der hohe Templer die Waffe fort und ging lächelnd auf seine Schwester zu, nickte ohne zu Zögern. "Gern möchte ich mitkommen. Es sieht fast so aus als sei die komplette Bruderschaft versammelt, um das Neue Land zu erkunden, da darf ich als Lehrmeister nicht fehlen!" Kurz erbat er sich noch Zeit und holte einige Reisesachen aus seinem Haus, während die Kolonne langsam forttrottete. Samantha aber wartete; wartete bis er endlich wieder - mit zwei Wasserschläuchen und dem Jagdhorn gewappnet - herauskam und sich mit ihr erneut den Brüdern und Schwestern anschloss. Verlegen erinnerte er sich ihrer letzten Begegnung und schwieg verhalten, sah sie von der Seite an und grinste nur. Wie sie unter den Worten in Ohnmacht gefallen war ... wieder kicherte er bei dem Gedanken daran. Süß. Um ein Gespräch in Gang zu bringen brach er ihre in vollem Gegensatz zu dem Gerede der andern stehenden Stille und sprach: "Wie ist es dir in den letzten Tagen ergangen? Ich hoffe es geht dir wieder besser."
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| 05.10.2003 19:02 | #285 |
| Khorûl |
In Khorûl war nun das Abenteuerfieber ausgebrochen und er freute sich endlich einmal wieder auf eine längere Reise gehen zu können. Die letzten Monate hatte er nur faul herumgesessen und wäre nicht ab und zu ein Schüler gekommen wäre er wohl nie vor seine Hütte getreten.
Gerade als er das Lager verlassen wollte tauchte sein neuer Schüler auf.
Ja, ich werde das Lager kruze Zeit verlassen. In der Zwischenzeit kannst du weiter an den Scavengern üben und versuch dich mal an den Blutfliegen. Vielleicht erkennst du ja selbst was an diesen Tieren wertvoll ist und wie man es am besten abnehmen kann. Wenn nicht erkläre ich es dir nach meiner Rückkehr.
nachdem sein Schüler keine weiteren Fragen hatte trat der hohe Novize durch das Tor nach draussen und folgte der Templerin.
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| 05.10.2003 19:07 | #286 |
| Alina |
Alina nickte Härda zu und beide gingen zu einem Baal, der sich Xion nannte und sie stellten sich gegenseitig vor.
Dann warteten alle darauf, dass es losging.
Alina war schon ganz gespannt auf das Abenteuer. Schließlich war es ihr erstes in dieser Gilde.
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| 05.10.2003 19:16 | #287 |
| Erzengel |
Wieder wurde in der Taverne gekuddelt und verabschiedet, Kain wollte mit den anderen mit in die neue Welt, das Gebiet hinter den Bergen erkunden, während Shiva genug davon gesehen hatte. Sie wollte jetzt wirklich erst einmal die Beherrschung einer Waffe lernen, bevor sie sich wieder in Derart gefährliche Gebiete vorwagen würde. Ein letzter Kuss auf den Mund und die Zeremonie war abgeschlossen, Kain durchquerte die zugequalmte Taverne bis zur Tür und verließ sie hin zum Vorplatz, wo er auf die anderen traf.
"Hoffe ihr habt nichts dagegen, wenn ich mitkommen", rief er in die Gruppe hinein, auch wenn keiner ihm richtig zuhörte.
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| 05.10.2003 19:18 | #288 |
| $harky |
Sharky betrat nun zum ersten mal das Sumpflager und schaut sich um. Er war erst kürzlich der Gilde beigetreten und kannte leider noch niemanden..Viele Leute liefen hektisch umher, einige trainierten schwertkampf und andre verschwanden in ihren Wohnungen.
Sharky lief ein wenig Planlos umher und setzte sich dann auf einen abgesägten Baumstumpf um dem regen Treiben zuzusehen.
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| 05.10.2003 19:23 | #289 |
| Samantha |
Samantha warf einen verstohlenen Blick auf ihren Sumpfbruder und lächelte dann mit. Auf den Abend würden sie sicher noch zu sprechen kommen, doch jetzt war nicht die rechte Gelegenheit dafür. Sie hatten eine Horde abenteuerlustiger Sumpfbrüder im Nacken, die schon darauf beharrten dass es endlich weiterging. Und sie hatten recht. Noch vor Einbruch der Dunkelheit sollten sie drüben sein und ein Lager für die Nacht gefunden haben. Viel Zeit blieb ihnen nicht mehr.
Die hohe Templerin schaute sich um. Eine beachtliche Anzahl von Leuten hatte sich dem Zug angeschlossen, alles tapfere Krieger oder einfach nur neugierige Brüder, die gerne mitkommen wollten. Samantha sagte dem Templer neben sich, dass diese sich doch besser hinten halten sollten, da die starken Templer gegen die Viecher mehr ausrichten konnten. So hatte sich bald eine Spitze aus fünf erfahrenen Templern gebildet. Zwei weitere bildeten den Schluss, um die Gruppe von hinten zu schützen.
Samantha lief an der Spitze neben Angroth her. Ein kühler Wind war aufgekommen und wehte ihnen kalt ins Gesicht. Selbst das Hörnchen fror. Sie lachte vor sich hin.
"Danke, mir gehts schon wieder ganz gut. Der Tag war einfach zu viel für mich."Sie zwinkerte kurz und beschloss dann es dabei zu belassen. Sie erreichten das Tor und verließen den Sumpf.
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| 05.10.2003 19:34 | #290 |
| $harky |
Nach einer Weile vierließ Sharky das Lager wieder und sclenderte den Weg hinauf nach Khorinis..
Dort wollte er ein wenig in der Taverne verweilen und mit einem Hunken Bier über seine Zukunft nachdenken.
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| 05.10.2003 19:41 | #291 |
| SkyDiv@r |
Sky gähnte. Er hatte wohl wieder den ganzen tag verschlafen, denn die Sonne war fast untergegangen. "oh Mist ! Ich verpass die Gruppe !" fluchte er und stand auf. Seek erhob sich ebenfalls und sah sein herrchen an. Der zeigte ihm an, dass er ihm folgen sollte. Dann rannte er mit seinem Wolf im Schlepptau zum Pyramidenvorplatz. "So ein Mist ! Sie sind schon weg !" sagte er knirrschend, als er ankam. Er dachte nach. Weit konnten die anderen noch nicht sein. Er drehte sich um und rannte über die Stege. Er wunderte sich, dass er es diesmal schaffte ohne sich zu verlaufen zum Eingang des Sumpftals zu kommen. Er sah sich um und atmete einmal tief durch. Dann spurtete er los um die gruppe noch einzuholen.
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| 05.10.2003 19:56 | #292 |
| MrBone |
Akira wurde von einem Geräusch aus dem tiefen Schlaf, der für ihn so typisch war, geweckt. Als er richtig sehen konnte bemerkte er gerade noch den letzten Fetzten von Sky's Mantel bevor er aus dem Zimmer saußte. Es dauerte eine Weile ehe er hochkam. Als es soweit war ging er nach draußen und bemerkte, dass es gespenstisch leer auf den Stegen war. Er fragte den Novizen der ihm gegenüber Kraut rauchte wo den alle hin seien. Dieser antwortete sie seien auf einer Erkundungstour zu einem neu entdeckten Gebiet.
Keine Frage wenn Sky dort hin wollte musste Akira mit. Ganz zu schweigen davon, dass das Land dort noch ohne Besitzer war und er sich leicht ein Stück Land abstecken konnte.
Also packte er so schnell er konnte seine Sachen und jagte in atemberaubendem Tempo Richtung Pass.
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| 05.10.2003 19:58 | #293 |
| Srezor |
Nach der kurzen Ansprache der Templerin hatte sich Srezor einfach dem Zug angeschlossen und war mit ihnen losgetrabt. Sein Herz pochte schnell vor Abenteuerlust. Wo es wohl hinginge. Inzwischen hatte er mitbekommen, daß sie über einen Pass gingen den sein alter Schwertmeister Khorul entdeckt hatte.Unscheinbar näherte sich die Sonne dem Horizont, während die Gemeinschaft weiterging. Srezor schaute sich um, konnte aber keine bekannten Gesichter entdecken. So begann er also damit sich im Zug weiter nach vorne zu arbeiten.
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| 05.10.2003 20:28 | #294 |
| Eiswasser |
So und jetzt? Eine Woche hatte sie nun Zeit sich schon einmal nach einem Lehrmeister umzusehen und da dieses Einhandlehrmeisterpärchen im Sumpf mit Kain und noch so ein paar anderen zum neuen Pass aufgebrochen war und sie bereits schlechte Erfahrungen mit Scatty gemacht hatte, verließ sie das Lager gen Süden, hin zur Taverne.
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| 05.10.2003 20:47 | #295 |
| <<|X3ph0n|>> |
Leise konnte man den Wind durch die Bäume säuseln hören, hier und da erhoben sich einige Vögel zwitschernd in die Lüfte um sich auf die suche nach Nahrung zu machen oder anderen Beschäftigungen nachzugehen.
An einigen Stellen sah man immer wieder kleine Wassertröpfchen auf den Erdboden plätschern, offensichtlich würde es bald anfangen zu Regnen...
Xephon war wie immer auf dem Trainingsplatz beschäftigt.
Samantha hatte ihn Heute ein weiteres Mal besucht, um ihrem Schüler bei seinen Übungen zuzusehen und ihn anschliessend zu Beurteilen.
Einerseits sprach sie von grossen Fortschritten und eventuell baldiger Prüfung, andererseits betonte die hohe Templerin, dass der Novize noch viel an seiner Technik ausbessern musste.
Xephon war mit sich selbst ganz zufrieden, er hatte bei seiner Lehrmeisterin einen mehr oder weniger guten Eindruck hinterlassen, das ständige trainieren hatte sich also wieder einmal gelohnt.
Jedoch war dies kein Grund für den eifrigen Schüler, sich nicht den kompletten Tag über seinem Training zu widmen.
Im Gegenteil, Xephon gönnte sich nicht die kleinste Pause.
Er wollte besser werden ... immer besser!
Schliesslich sollte ein Anhänger des grossen Schläfers sich zu wehren wissen. So dachte zumindest Xephon.
Der Regen setzte ein. Überall konnte man Regentropfen auf die Erde prasseln hören.
Etliche Sumpfler verzogen sich in hire Behausungen, oder suchten Schutz unter dem Dache der Taverne, doch so nicht Xephon, noch immer schwang er sein Schwert, als wenn das Wetter nicht schöner hätte sein können.
Der Eifer wollte einfach nicht weniger werden, der Novize fühlte sich beinahe "gezwungen" zu trainieren.
Er konnte jetzt nachlassen, nicht jetzt, wo er der Prüfung näher denn je stand.
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| 05.10.2003 20:50 | #296 |
| (pisi)pilop |
PilOp sah ein, dass Samantha ihn wohl eh nicht mehr bei seienr Einhand-Geschichte weitertrainieren würde, sie hatte sich jedenfalls immer noch nicht gemeldet, was sie ja tun wollte. Vom Sumpfkraut hatte er auch erstmal genug, da er immer größere Mengen rauchen musste, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Also deckte er sich noch kurz bei Fortuno mit ein paar "letzten" Stängeln ein, setzte sich auf die kalten Steine des Tempelplatzes, und rauchte sich zwei oder drei davon...
Völlig grovy beschloss er dann mal wieder eine kleine Reise ins Niemandsland zu machen. Die Idee mal wieder was neues zu sehen, fand er einfach so schön. Er packte also seine 14 Sachen, und tippelte durch die Tore des Sumpflagers hinaus ins Abenteuer hinein...
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| 05.10.2003 21:21 | #297 |
| Eiswasser |
Wieder im Lager der Bruderschaft angekommen hielt sie als enge Vertraute des Baals Kain die Templer dazu an, das Tier nicht aus dem Lager zu lassen, ob die Wachen sich daran halten würden, war ja nicht gesagt. Mühevoll schleifte sie das Viech über die Stege, es hatte wohl Angst vor den Sumpfhaien oder was noch so alles dort herumschwamm. Vor der Taverne angekommen hielt die Waldstreicherin die Leine nur noch mit einer Hand, um mit der anderen die Tür zu öffnen, der Affenmensch erkannte die Situation offenbar trotz seiner geistigen Eingeschränktheit, nutzte sie aus und riss sich los.
"Oh, ich kotze! Komm gefälligst wieder her!" Ein hoher Templer, der wohl gerade Schichtwechsel hatte, griff aus Reflex nach dem flüchtenden Ding und übergab es wieder der Amazone, welche sich höflich bei ihm bedankte und noch einen lüsternen Blick als Belohnung hinterher warf.
In der Taverne selbst wurde sie sofort von Aidar gefragt, was denn aus ihrer Reise geworden sei, war sie doch kaum vor wenigen Stunden aufgebrochen. Statt einer Antwort deutete die gildenlose Amazone nur auf den Affen an der Leine und kaufte ihm ein paar Stängel Sumpfkraut ab.
Ein Hauch ihrem femininem Charme genügte um zwei neue Brüder dazu zu überreden, den Affen festzuhalten, während sie ihm das Halsband abnahm und sich selbst wieder als Gürtel anhängte. Dann nahm sie einen Schwarzer Weise und zündete ihn an der Tischkerze an, zog einmal kräftig daran und blies dem Tier den Rauch ins Gesicht.
"Na, möchtest du auch mal?", ohne auf eine Antwort zu warten stopfte sie ihm die Kippe in den Mund und hielt selbigen angeekelt zu, ebenso wie die Nase, wollte er jetzt atmen, so musste er ziehen.
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| 05.10.2003 21:31 | #298 |
| Trashi |
Trashi wurde ja richtig missbraucht. Er wollte doch nur einfach alleine sein, dabei war diese Irre ja noch viel schlimmer als der Schmied aus der Stadt.Er hatte keine Wahl, er musste ziehen. Wollte sie ihn etwa vergiften? Es stank gewaltig nach Sumpf und vernebelte seine Gedanken bis er bewusstlos zusammen kippte. Er lag regungslos auf dem Boden.
Sein Hirn fing an zu arbeiten. Ihm kamen die Gedanken wieder. Sein Name? Trashi! Woher er kam? Vom Festland. Warum er gegangen war? Unwürdige Behandlung. Wie alt er war? Das wusste er noch nie...
Er träumte davon, wie er abgehauen war. Wie er über all die Jahre von der Bauernfamilie schlecht behandelt wurde.
Plötzlich flogen in seinen Gedanken kleine grüne Lichter herum. Eine Stimme war zu hören und ein hecheln. Was war das? Er hörte Stimmen im Chor die immer wieder etwas sagten. Trashi verstand es nicht genau, aber es hörte sich wie Schlafer an... Was war ein Schlafer?
Er hörte noch einmal genau hin. Es war Schläfer! Sie beteten jemand an, der der Schläfer war. Komischer Name.
Plötzlich war alles weg. Nur noch Dunkelheit und schwarze Einöde.
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| 05.10.2003 23:23 | #299 |
| Todesfürst |
Da stand er nun, vollkommen baff über die jetzige Situation die eingetreten war, noch immer stand er wie regungslos da, konnte sich stundenlang nicht regen, nur nachdenken, in seinen Gedanken arbeitete es wie wild, sollte es womöglich sein?Sein Lehrmeister musste doch verrückt sein, er hatte noch fast nichts gelernt, nur ein paar Mal zugeschaut, wie es der Meister gemacht hatte, sich ein paar Mal stümperhaft an eigenen Versuchen versucht, doch noch war er ein absoluter Anfänger, ein Nichtskönner und ausgerechnet jetzt, wo er die lehrenden Worte eines jemanden, der sich auskannte gut gebrauchen konnte, jetzt haute der einfach ab, mit einer großen Gruppe Sumpfler.
Der Sumpf wirkte nun seltsam leer, zwar waren immer noch Novizen und Templer zurück geblieben, doch das Loch, dass die Gehenden hinterlassen haben, dass konnte man nicht so schnell stopfen. Wahrscheinlich war er auch deshalb so gelähmt, er fragte sich, ob auch Alina unter den Gehenden war, auch sie hätte er gerne mal wieder gesehen, die Perle des Sumpfes, die für solch einer Gemeinschaft viel zu gut war. Doch zurück zu seinem Training, der Meister hatte ihm noch den Tipp mit der Blutfliege gegeben, doch aus seinen Worten war er nicht schlau geworden, aber das würde er vielleicht, wenn er eine solche erlegen würde, das sollte nicht das Problem sein, denn er kannte diese Viecher und er hasste sie, wenn er eines der Viecher hasste, dann waren es Blutfliegen, diese versauten ihm immer das Schwert und wenn man Pech hatte auch die Rüstung, da musste er sehr gut aufpassen, doch zuvor sollte er sich erst mal an den Scavengern üben, das würde er auch tun, doch bis dahin brauchte er erst mal eine Mütze voller Schlaf, die Nacht hatte sich mittlerweile über den Sumpf gesenkt und die Sterne standen hoch am Himmel, ihr Leuchten war schön und erhellte das Gebiet, auch der Mond war breit und näherte sich seiner absoluten Vollkommenheit, es zog ein kühler Wind auf und er frierte etwas, am besten er ging schnell in eine Taverne, die ihm auch einen Unterschlupf gewährte, obwohl er sich kaum vorstellen konnte, dass die Sumpfler so gut auf ihn zu sprechen waren, doch er würde es versuchen, solange es nicht noch anfangen würde zu regnen konnte er es auch verschmerzen. Morgen würde ein schwieriger Tag werden, denn er würde wieder auf die Jagd gehen, er konnte sich zwar kaum vorstellen, dass es so schnell gehen würde, als wenn Khorûl dabei wäre, doch er würde es schaffen, er hatte den Willen und den Ehrgeiz dazu, diese Herausforderung zu schaffen, schließlich war er schon seit eh und je ein Einzelgänger und er würde das auch alleine schaffen.
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| 06.10.2003 08:01 | #300 |
| Xalvina |
Die Dämonenbeschwörerin war nicht lange bei der Rüstungsschmiedin geblieben, denn sie hatte noch ihre eigenen Tätigkeiten zu Vollrichten die in ihren Augen doch diesmal mehr Vorrang hatten als alles andere. Mit einem Schweigen und einem Kopfnicken hatte sie der Sumpflerin klargemacht dass sie bereits gehen wollte, was sie auch schließlich tat. Es war natürlich klar, dass die junge Amydala ihr folgen würde, aber die dunkle Fee hatte auch nichts dagegen zu wenden. Sie liebte zwar nicht unbedingt die Gesellschaft doch Amydala kannte sie inzwischen ein wenig und sie begleitete sie bei dem Eintritt in den Zirkel meist. Inzwischen war die Schwarze Frau das anhängliche leicht naive Mädchen auch gewohnt und obwohl sie es wegen ihres Stolzes nicht zugeben wollte, mochte sie Amydala auf eine Weise. Sie bildete das komplette Gegenteil zur verschwiegenen düsteren und eiskalten Xalvina, wovor selbst die Dämonen Respekt hatten. Weshalb auch immer wusste sie – wie vieles anderes nicht.
Sie hatte sich am Vormittag zusammen mit Amydala zurück zum Übungsplatz begeben, denn schließlich musste die Fee immer noch sich in ihrer Bogenkunst üben, die noch weit entfernt von Perfektion ward. Aber zumindest hatte sie gelernt richtig zu treffen und so einige in ihren Augen starke Biester als auch ihre inzwischen geliebten Feldräuber mit ihren Pfeil erschossen.
Auf dem Übungsplatz schließlich begrüßte sie Erathiel, ihr myrthanischer Adler, indem er ihr auf die rechte Schulter flog und krähte. Erathiel war inzwischen groß gewachsen und nicht mehr mit dem damals gefundenen Neugeborenen zu verleichen war. Ihr verstorbener Freund Nore hatte recht gehabt. Erathiel war inzwischen zu einem prächtigen großartigen Vogel herangewachsen, so wie es man ihr prophezeit hatte und zudem ein passender Begleiter für die einsame Pendlerin.
Eigentlich wollte die Fee wieder mit den inzwischen bekannten Übungen mit den Holzzielscheiben fortfahren, was sie auch gut beherrschte, doch dank Amydala kam sie auf völlig neue Gedanken. Statt auf den hölzernen Scheiben ihre Pfeile zu verschießen und neu einzusammeln, schoss sie jetzt auf aufgehängte sich im Wind bewegte Stöcke, umher geworfene Holzbalken und in Reaktionsübungen auf Töpfe. Alles in einem entwickelte sich diese Übungen zu neuen Varianten vom Training, dass nicht nur ihre Bogenkunst forderte, sondern auch das präzise Schießen und dem Berechnen von Winden und dem Luftwiderstand. Und vor allem machte es Xalvina in Sachen Kondition auf Dauer Müde. Es war einer der jene Tage, an dem ihr Körper außer Atem gebracht worden, war, da sie sonst sich nie sonderlich körperlich anstrengte, geschweige denn rannte.
So verbrachte sie den eigentlichen Tag mit Übungen und Aufgaben allerlei und entdeckte nebenbei Amydalas reichen Erfindungsgeist, welcher ihr gewiss in ihrem Leben zugute kommen würde.
Es war bereits Sonnenuntergang, als der letzte aufgestellte Tonkrug auf einem Holzpodest von Amydala zerbrach und die Scherben klirrend auf den Steinernen Felsboden fielen. Rot-orange Sonnenstrahlen fielen auf den beleuchteten Übungsplatz, der diesen Farbglanz für die kurze Zeitspanne der trauenden untergehenden Herbstsonne annahm und alles andere in einem seltsamen Schatten versank. Wehmütig blies ein sachter Wind über den inzwischen leergefegten Platz hinweg und riss nur noch ein paar alte braune Blätter hinfort.
Mit einem Schulternzucken machte das Mädchen der Dämonenbeschwörerin klar, dass es nichts mehr gab, was man hätte treffen können. Der zerbrochene Tonkrug war der Letzte gewesen, den die Fee aus einer recht weiten Entfernung im Laufen mit einem fast perfekten Schuss abgeschossen hatte. Als die Pendlerin merkte, dass Amydala ihr mit dieser Geste zeigte, dass das Training jetzt beendet ward, ließ sich die junge Frau erschöpft auf einer Holzbank an einem Baum nieder senken. Jedoch verbarg sie es immer noch ihre leichte Müdigkeit gut zu verstecken, denn sie wollte keine Schwäche bemerkbar machen.
Die Fee blickte erst auf, als Amydala sich neben ihr mit einem lauten Seufzer hinsetzte und davon sprach, wie schnell der Tag vergangen war. Und doch war er lustig gewesen.
Lustig.
War das auch ein menschliches Gefühl?
Während Amydala noch über die lustigen Übungen sprach, beugte sie sich leicht sitzend auf die Knie und starrte auf den Himmel, der in einem rötlich-violettem Ton sich weitgehend erstreckte und sich hinten in der Dunkelheit mit den Wolken in tiefes Dunkelblau mit Schwarz vermischte.
Amydala… was sind eigentlich Gefühle?
Ist es was Menschliches? Oder was ist es?
Ich kann es nicht definieren.
Mit diesen Worten war es relativ still geworden. Auch der sonst umstreifende Wind hatte sich mit den wenigen Worten gelegt und die Geräuschkulisse war verschwunden. Stille. Fast wie angespannt so herrschte ein tiefes Schweigen über den Platz, wo sich keine Menschenseele außer den zwei jungen Frauen befand.
Amydala sah sie mit leicht verwunderten Augen an und antwortete zunächst nichts. Doch daraufhin stand die Pendlerin nur auf und blickte hinaus geradeaus auf ein noch stehen gebliebenes Podest, wo vorher noch ein ganzer Tonkrug gestanden hatte. Nachdenklich zog sie schweigend alle Pfeile heraus und ließ Amydala auf der Bank sitzen die ebenfalls über ihre Worte plötzlich ungewöhnlich schwieg.
…
Es war bereits Dunkel geworden, als alle Pfeile, sofern sie nicht kaputt, zerbrochen oder stumpf waren, wieder von der Pendlerin eingesammelt worden waren. Jetzt weilten alle zusammengebunden im Köcher, und dort sollten sie auch diese Nacht bleiben. Doch stattdessen Xalvina sich auf eine Weise zurückziehen wollte, schien sie ein anderes Ereignis sie abgelenkt zu haben. Das Erdbeben. Es war noch keine paar Nächte vergangen und trotzdem hatte sich bemerkbar dieses Ereignis herumgesprochen.
Xalvina hatte zunächst in der kalten Nacht des Erdbebens beschlossen noch etwas zu warten. Vielleicht auch, um noch auf Trulek zu warten, doch sie hatte ihn nie gesehen. Sie bekam langsam das Gefühl das müsste sie sich bald in ihrer erst vor kurzem erlernten Kunst des Bogens beweisen müssen. Vielleicht in Art einer kleinen Prüfung. Daher hatte die Fee besonders die letzten Tage besonders verbracht sich viel mit dem Bogenschießen auseinander zu setzen und jetzt wo Amydala sie begleitete, verliefen die Stunden wie im Flug, sodass sie schon gar nicht merkte, dass sie sich immer mehr verbesserte.
Sie hatte sich nie viel Gedanken gemacht und sich auf das Training konzentriert aber erst jetzt bemerkte sie, wie es im Sumpflager relativ leer ward. Dabei war erst gerade vor nicht all zu langer Zeit die Sonne im Horizont versunken. Normalerweise wurde das Sektenvolk erst richtig am Abend aktiv, niemals sah man so viele Novizen, Baals und Templer als in den Abendszeiten. Dann wurde Musik gespielt, Abendunterhaltung wurde geboten und jeder war mit seinen täglichen Arbeiten fertig sodass er sich vergnügen konnte.
Doch heute war das Lager doch relativ verlassen. Nur wenige Novizen und rangniedrige Brüder und Schwestern tummelten sich vereinzelnd noch an dem recht jungen kalten Abend, aber von einer Abendstimmung konnte so wirklich niemand sprechen. Irgendwie wirkte die Bruderschaft leerer und ausgestorbener als sonst.
Xalvina war der Zustand des Lagers schon recht schnell im Vorbei schreiten aufgefallen, aber sie war sich auf den Gehwegen noch nicht sicher gewesen. Erst als sie mit Amydala unmittelbar am großen Platz eintraf, wurde ihre Vermutung bestätigt.
Entweder war etwas passiert oder es hatte etwas mit dem Erdbeben zu tun.
Die Dämonenbeschwörerin beschloss sich kurzerhand einen an der Seite stehenden Sumpfkraut rauchenden Novizen zu fragen, was denn der Grund für die heutige ausbleibende Stimmung des Sektenlagers seihe, während Amydala bei dem Zusehen des Sumpfkrautstängels und dem Qualm schlecht wurde.
„Nun sie sind aufgebrochen.
Also einige Templer, Baals, Novizen und ein paar Fremde aus anderen Lagern.Sie wollten den freigelegten Pass am großem See erkunden.“
Den freigelegten Pass am Spiegelsee im hohen Gebirge über der Bruderschaft?
„Ja kann gut möglich sein. Sie sind heute gen Nachtmittag gegen Nordosten abgezogen. Wer weiß was sie dort erwartet. Ich zumindest halte hier die Stellung im Lager.“
Leicht stirnrunzelnd blickte Xalvina Amydala an. Das Erdbeben hatte also einen Pass am Spiegelsee freigelegt? Allmählich wurde der Pendlerin klar, was das ferne Felsengeräusch in den Bergen gewesen sein musste. Beide Frauen wendeten sich vom leicht benommenen Novizen ab, wobei die schwarze Fee Amydala eher zerrte. In einem Schattigem Platz wandte sich diese zum Mädchen und schaute nebenbei noch kurz um sich, ob jemand die beiden Frauen beobachtete.
Ich denke ich hatte mit dem Beben schon damals vermutet, dass dieses Folgen für uns haben würde. Aber dass gleich ein neuer Zugang oder Art Pass – was immer dort im Gebirge liegt –offen gelegt wird, habe selbst ich damit nicht gerechnet.
Amydala blickte sie leicht fragend an, als verstände sie nicht, was die Dämonenbeschwörerin ihr sagen wollte, welche ihr immer noch unbequem fest am linken Arm packte, was ihr offenbar noch nicht bewusst ward. Mit großen fragenden Augen starrte sie die Fee an, die kurz eine Pause einlegte und dann weiter sprach.
Das heißt mit anderen Worten, ich werde mir diesen Vorfall ebenfalls ansehen – aber alleine. Ich möchte nicht mit der Menge konfrontiert werden, dann komme ich meinen Nachforschungen nie nach und ich fühle mich außerdem sehr unwohl und vor allem gestört dabei. Natürlich darfst du mich begleiten wenn es dein Wunsch ist, aber ich möchte mich noch zunächst von dem Erkundungstrupp des Sumpflagers fern halten. Vielleicht – vielleicht werden wir später auf sie zustoßen, aber ich möchte mir diese Sache halt alleine ansehen. Ich habe ein ungutes Gefühl…
Als Amydala sie daraufhin fragte, was sie unter einem ungutem Gefühl verband, ließ die Pendlerin ihren Arm los und wandte sich ab, gen Nordosten schauend.
Ich weiß es nicht. Aber meine Wahrnehmungen täuschen mich nicht.Schon seit mehreren Tagen habe ich diese innere Unruhe in mir, die mich ständig irgendwo hintreiben möchte.
Wir werden im Morgengrauen abbrechen, also nehme dir ruhig einiges an Proviant mit, ich weiß nicht wie lange wir unterwegs sind und wie lange wir bleiben. Ich kann dir nichts versprechen. Du findest mich morgen am Eingangstor des Sumpflagers – dort werde ich warten. Lass dir nicht zu viel Zeit.
Mit diesen Worten verschwand die Dunkle Fee leicht irritiert von ihrer Umgebung im sich bildenden kalten und dunkelgrauen Nebel. Amydala konnte nur noch eine Kontur erkennen die sich in irgendeine Seitengasse verlor und dann war die Fee auch für die Nacht verschwunden. Die Pendlerin wurde auch nicht in der Taverne gesehen, noch von einem Novizen – einfach verschwunden im Nichts und dennoch konnte man sich darauf verlassen, dass sie ihr Wort stets hielt.
Tatsächlich im Morgengrauen erwartete die Fee bereits das Mädchen. Die Magierin des Zirkels hatte ihre schwarze Hängetasche ebenfalls mit ein wenig Proviant gepackt, 2 Brote und überhäuft Obst und eine eingepackte Scavengerkeule, fand neben dem Essen und Harfe Platz. Amydala hatte sich stattdessen mit Proviant versorgt, wo sie nur konnte, sodass die Fee daraus schließen konnte, dass Amydala einen Mordshunger auf die Reise mitschleppen würde. Aber sie müsste ihr wohl auch beibringen Essen in Rationen einzuteilen zu müssen. Schließlich musste die Fee selbst mit ihrem wenigen Gut auch mehrere Tage vielleicht auch ein bis zwei Wochen auskommen.
Nur mit wenigen leisen Worten begrüßte die Pendlerin der Welten die junge Frau und nickte ihr zu. Ein frischer sehr kalter Wind wehte an diesen Morgen, sodass beide Frauen fierten. Doch das störte die Fee weniger, die gemeinsam mit ihrer Begleiterin aufbrach…
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| 06.10.2003 13:10 | #301 |
| <<|X3ph0n|>> |
Xephon hatte beschlossen, sich heute wieder einmal der Praxis zuzuwenden. Wo er nun schon derartig hart und lange trainierte, hatte der Novize inzwischen genügend Selbstvertrauen gewonnen, um sich ein paar echten Gegnern zu stellen.Ein kleiner Schwarm Blutfliegen sollte es sein.
Nicht zu viele, aber genug um sich einmal so richtig auszutoben...Entschlossen watete er in die tieferen Gefilde des Sumpfes. Lautlos zog er, direkt beim Eindringen in Diese, Valermos aus seiner Gürtelschlaufe.
Mit seiner Klinge in der Hand, fühlte Xephon sich um einiges sicherer, so konnte ihn keiner seiner Kontrahenten „kalt erwischen“.
Es war dunkel, kalt und vor allem ekelerregend feucht. Die Atmosphäre gefiel Xephon überhaupt nicht, aber was sollte er machen? Ihm blieb keine andere Wahl. Xephon wollte seiner Lehrmeisterin beweisen, dass er bereit für die Prüfung sei.
Koste es, was es wolle!
Mühsam schleppte er sich tiefer und tiefer in den Sumpf hinein, er hatte komischerweise noch keine Blutfliege zu Gesicht bekommen. Leicht irritiert war er, schliesslich surrten die kleinen Biester hier sonst überall herum. Doch der Novize lies nicht locker, die scharfen, schlangenartigen, gelben Augen suchten wachsam auch weiterhin die komplette Umgebung ab.
Nach vielen Stunden, so kam es ihm vor, bekam Xephon seine Opfer endlich zu Gesicht.
Blutfliegen waren es, wie gewünscht. Fünf an der Zahl, allesamt ziemlich grosse Exemplare.
Behutsam näherte er sich langsam aber sicher den Geschöpfen Beliars. Diese surrten ziellos im Kreise herum. Xephon erhoffte sich, die Gelegenheit zu bekommen, ihnen nacheinander ihr verfluchtes Leben zu nehmen. Denn der Novize war sich nicht ganz sicher, ob ihm seine Robe auch genug Schutze bieten würde. Immerhin, es waren fünf grosse Exemplare und er nur ein Novize des Sumpfes. Man durfte diese teuflischen Fliegen nicht unterschätzen, das hatte Xephon bereits unter Schmerzen lernen müssen.
So nahm er einen kleinen, morschen Ast und warf ihn nach einer der Blutfliegen, die etwas abseits von sich hin surrte ... Treffer!
Die Fliege suchte ihre Umgebung nach dem Unhold ab, schnell hatte sie ihn entdeckt und begab sich in die, für Blutfliegen übliche, Drohstellung. Sie lies ihren pulsierenden Stachel kreisen und baute sich, so gut es ihr möglich war, vor Xephon auf.
Dieser nahm ebenfalls sofortig Kampfesstellung ein und begann somit, leicht hin und her zu wippen. Valermos schwang währenddessen stetig, locker im Einklang mit dem Körper des Novizen.
Schon nach kurzer Zeit, hatte die Blutfliege offensichtlich genug, sie schoss auf ihren Feind hinzu, den Stachel bereits zum Stich angelegt. Geduldig wartete Xephon ab, bis der Kontrahent nahe genug herangekommen war. Voll konzentriert war der Novize diesem Moment, jederzeit bereit zum tödlichen Hiebe.
Es war soweit ... die Blutfliege wollte eben zustechen als plötzlich eine Klinge ihren Körper durchtrennte. Leblos lag das Ungetüm am Boden, aus den zwei Hälften des Kadavers schossen Unmengen von Blut. Doch Xephon beachtete den soeben besiegten Gegner nicht weiter. Stattdessen wandte sich der Novize lieber den, noch bevorstehenden, vier Feinden zu.
Denn selbige waren soeben auf ihren toten Artgenossen aufmerksam geworden. In rasender Geschwindigkeit surrten sie in Xephons Richtung, offenbar hatte sie die Raserei gepackt.
Diesmal ging alles unheimlich schnell. Für einen eventuellen Beobachter, wäre der Kampf kaum zu erkennen gewesen.
Die Fliegen fielen, Eine nach der Anderen, leblos zu Boden. Taten es ihrem vorhin gefallenen Artgenossen gleich.
Wie durch ein Wunder gelang es Xephon währenddessen, einem Grossteil der Stiche zu entweichen.
Nur einen stark geschwollenen, rechten Oberarm hatte der Novize nach dem Kampfe zu beklagen.
Wieder dachte er an das harte Training. Es hatte seinen Zweck offenbar erfüllt.
Erschöpft und dennoch glücklich, begab sich Xephon wieder in den sichereren Teil des Sumpftals.
Er musste seiner Lehrmeisterin unbedingt von dem gewonnenen Kampfe erzählen. Wenn er sie denn finden würde...
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| 06.10.2003 16:56 | #302 |
| Phoenixfee |
Die beiden Frauen saßen wieder in der Taverne, sie waren in der Nacht noch hier im Sumpflager angekommen und hatten sich hier ein Zimmer geben lassen und nachdem sie am Vormittag wach geworden waren und sich erst einmal ein Frühstück gegönnt hatten waren sie durch das Lager der Sumpfbruderschaft geschlendert.Phoenixfee war auf der Suche nach ihrer Schülerin Alina gewesen und Dragonia wollte ihre Ehemalige Einhandlehrmeisterin besuchen, aber die beiden Sumpflerinnen waren wohl heute nicht im Lager.
Sie hatten alles abgesucht die Rüstungsschmiede von Alina den Trainingsplatz und auch an der Hütte von Samantha waren sie gewesen und nachdem sie noch am Pyramiden Tempel gewesen waren, gingen sie zurück zur Taverne.
Hier saßen sie nun, mit je einem der Sumpfbiere vor sich und beratschlagten ihr weiteres Vorgehen, sollten sie auf die Suche nach den zwei Sumpflerinnen gehen? Nein, da war ja noch jemand auf dem Hof Onars und Zylia wusste nicht, wo ihre beiden Begleiterinnen steckten und würde wohl dort wachten.
Also tranken sie aus und bezahlten das Bier und die Zimmer beim Wirt, verließen die Taverne wieder und gingen über die Stege Richtung Tal Ausgang.
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| 07.10.2003 09:28 | #303 |
| Dûhn |
Der Aufenthalt in der Taverne hatte sich wieder einmal als mehr als gelungen erwiesen.
Bier, Braten und Balladen versüssten Dragonsword und Dûhn die Zeit, so das sie kaum mehr von ihrer Aussenwelt wahrnahmen als die, mittlerweile reichlich entnervte, Schankmagdt, die einen Humpen nach dem anderen auf den Tisch der beiden Freunde stellte.
Wein und Bier taten ihr übriges um dem Riesigen Lehrling eine angenehm gefühllose Leere im Kopf entstehen zu lassen.
Beschwingt führte er ein weiteres mal einen Bierkrug zum Mund."Sach mal....hast du eigntlich....scho eine Idee...was du ma machn wills?"
Bemüht die Worte richtig auszusprechen nahm Dûhns Gesicht einen derartig Konzentrierten Ausdruck an, das Dragonsword nicht anders konnte als ein mühsam unterdrücktes Kichern loszulassen.
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| 07.10.2003 12:17 | #304 |
| Illidan Storm |
Illidan trainierte täglich. Er hatte schon ein paar neue Kombinationen entwickelt und von anderen abgeckuckt. Er hoffte das Angroth zufrieden mit ihm sein würde. Er rannte jeden morgen 4runden um das Tal und machte gleich danach 35 Klimmzüge. Dann watete er bestimmt 10minuten durch den morast. Wenn er damit feritg war legte er sich hin rauchte ein wenig und entspannte sich. Dann ging er zum Übungsplatz und trainierte fast bis zum umfallen. Auch wenn seine Muskeln schmerzten er zwang sich weiter zu machen. Wenn er dann kurz vor´m umfallen war rannte er nochmal 2runden um´s Tal. Illidan war stolz auf sich. Er war gut in Form und konnte schon ganz gut kämpfen.
Aber wo war Angroth? Illidan hatte ihn seit langem nicht gesehen. War er überhaupt noch im Sumpf? Illidan wollte bald in´s Kloster zurückkehren. Aber erst müsse er mit Angroth sprechen und zu ende lernen. Vielleicht wüsste der andere Schüler ja was. Illlidan müsste ihn mal fragen.
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| 07.10.2003 13:13 | #305 |
| <<|X3ph0n|>> |
Seit dem frühen Morgen bereits, suchte Xephon das Sumpftal nach seiner Lehrmeisterin ab.
Schon am gestrigen Tage hatte er stets nach Samantha Ausschau gehalten, sie jedoch nicht aufgefunden.
So beschloss er nun sich zu wagen, einen Templer anzusprechen, diese Elitekämpfer würden wohl am besten wissen, wo einer der ihren zu finden sein würde.
Wachsam schaute sich der Novize um, ständig hielten die leuchtend gelben Augen Ausschau.
Als er endlich einen freundlich aussehenden Templer entdeckt hatte, ging Xephon langsam und möglichst angemessen auf ihn zu. Schlussendlich sprach der mickrige Novize den Krieger des Schläfers an.
„Ich grüsse euch, mein Name lautet Xephon. Sagt mir bitte, könntet ihr mir Auskunft über den Verbleib von Samantha, der hohen Templerin geben?“„Erwache. Ja, ich weiss wo sie sich befindet, doch gebe mir zuerst eine plausible Begründung, warum ich dich über ihren Aufenthaltsort unterrichten sollte, junger Novize.“
„Nun, mir wurde die Ehre zuteil, mich von ihr im einhändigen Kampfe unterrichten lassen zu dürfen. Inzwischen, so sprach sie, wäre es baldig Zeit für die Prüfung.“
„Nun gut, der Sumpf braucht Krieger, die, die Kampfeskunst beherrschen. Ich werde dich aufklären. Samantha ist zusammen mit vielen Anderen Anhängern des grossen Schläfers in Richtung eines Passes aufgebrochen, der durch den Erdrutsch freigelegt worden ist.“
„Der Erdrutsch von neulich hat also einen Pass freigelegt ... nun sehe ich um einiges klarer. Ich danke euch.“
„Du musst mir nicht danken, Novize. Mach dem Schläfer keine Schande, beweise das du würdig bist einer seiner Diener zu sein. Das reicht völlig.“„Das werde ich ... das werde ich, dessen könnt ihr euch sicher sein.“Damit beendete Xephon das Gespräch, verbeugte sich leicht vor dem Krieger und machte sich danach schnurstracks auf den Weg, hinaus aus dem Sumpftal. Auf zu dem Passe, von dem vorhin die Rede gewesen war.
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| 07.10.2003 13:57 | #306 |
| Illidan Storm |
Illidan hatte vor ein paar minuten erfahren das Angroth weg war. Er war mit der Expedition zu einem Pass der durch den Erdrutsch freigelegt worden ist. Illidan fühlte sich ein wenig verraten und er war sauer auf seinen Meister. Er hätte ja was sagen können. Was sollst du jetzt hier machen? dachte sich Illidan und fing an zu überlegen. Er konnte ihnen folgen. Nein das wäre zu gefährlich wenn er noch nicht mit seinem Schwert umgehen konnte. Hier bleiben und trainieren? Das konte er machen aber er wolte es auch nicht so recht und dann kam ihm eine dritte möglichkeit. Du kannst auch wieder in´s
Kloster gehen und warten. Er entschied sich für die dritte Möglichkeit. Illidan ging nochmal nach Fortuno kaufte ein wenig Kraut und verschwand dann in Richtung Taverne.
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| 07.10.2003 15:24 | #307 |
| Eiswasser |
Einen letzten Blick warf sie auf das ruhig in der Ecke liegende kleine Biest, sie hatte es ordentlich vollgestopft mit Sumpfkraut, es würde seinen Rausch wohl noch eine Weile ausschlafen müssen. Ihre eigene Rache war getan, zumindest was den Affenmenschen betraf.
Sie schlenderte langsam über die Stege hin zum Tor.
Nein, ihr Blutdurst war noch lange nicht gestillt, nicht dem Sturz der Inquisition. Sie beschleunigte ihre härter werdenden Schritte noch einmal und verließ so das Lager der Bruderschaft hin zur Taverne, bis zum Hof des Großbauern.
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| 07.10.2003 16:50 | #308 |
| Kordonaat |
Kordonaat war nicht dumm.
Er wusste, dass er für die Reise ins Minental Geld brauchte, und da er kein besonders guter Kämpfer war, musste er sich jetzt überlegen wie er an Geld kam.Er konnte natürlich wieder in eine Taverne gehen und dort anfangen zu dichten, er konnte aber auch zu anderen Mitteln greifen.
Kordonaat entschied sich vorerst die Sekte zu verlassen und zurück nach Khorinis zu gehen.
Dort hatte er gewisse...Kontakte zu Leuten, die er zu rate ziehen konnte.So ging der Große Barde den Weg entlang, und verließ das Lager durchs Tor.
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| 07.10.2003 18:04 | #309 |
| Dragonsword |
"Ähm", der Novize nahm seine Sinne zusammen. "Ich werde erst, erst einmal Einhand trainieren bis, bis ich es kann!" Feuer war kurz in Dragonswords Augen Aufgeleuchtet, dass Feuer der entschloßenheit, doch nach einem kräftigen Zug aus dem Bierkrug war es auch schon wieder dahin. "Und und was machst du so auser Schwerter zu kaufen?", sagte der Novize leicht angestengt und ließ ein Lächeln auf seinen Lippen erscheinen. Doch bevor Dúhn Antworten konnte nahm sich Dragonsword schon wieder das Wort. "Hey, auf uns!" Mit diesen Worten und einem hoch erhobenen Krug lehrten die beiden ihre Krüge.
"Hier mein Freund! Nimm das!" Aus seiner Tasche zog der Novize etwas Sumpfkraut und reichte es seinem Gegenüber. "Jetzt sag aber, was machst du so?"
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| 07.10.2003 19:39 | #310 |
| Kitiara |
kitiara sah weiter über das tal und richtete ihr augenmerk augenblicklich auf die große pyramide, die zweifelsohne der tempel war. das neue heiligtum des schläfers war sogar noch beeindruckender als das alte in der kolonie. ja, es war der göttin würdig. jetzt würde sie nur noch dafür sorgen müßen, dass sie von den baalen einlass gewährt bekam. dies würde schwer werden. sie wußte noch von früher, dass sie schlau und nicht leicht zu belügen waren. sie würde so nah wie möglich an der wahrheit bleiben müßen ohne sich zu verraten.
sie atmete noch einmal tief durch, dann ging sie auf die pyramide zu und die treppe an ihrer vorderseite hinauf, bis ihr zwei templer den weg versperrten. "der einlass ist nur ehrwürdigen baalen und solchen mit einer erlaubniss von ihnen gewährt." das hatte sie sich schon gedacht. "könnt ihr dann einen baal heraus bitten? ich habe etwas wichtiges mit einem von ihnen zu besprechen." der templer warf ihr noch einen geringschätzigen blick zu, tat dann aber, wie ihm geheißen.
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| 07.10.2003 20:13 | #311 |
| Carras |
Lange war Carras nicht mehr hiergewesen.
Die Wachen ,Templer in ihren glänzenden Rüstungen und furchteinflössenden Zweihändern lächelten Carras freundlich an und grüßten ihn.
Erwache meinte Carras grinsend.
Selbiges erwiederten die Wachen die Carras immer noch kannten.
Nach einem kurzen Gespräch mit den Wachen ging Carras weiter auf das Lager zu.
Das Sumpflager selber war in einem Tal aufgebaut in dem 2 alte Pyramiden standen,eine große und eine kleine, dort hausten die Baals. Die Magier des Sumpfes.
Viele Blaue Lichter fackelten, diese Lichter waren wohl Baalmagie und sogut wie alle Haüser bestanden aus Holz, manche waren in Baüme gebaut , manche ragten weit über die Erde und konnten nur mit Leitern erreicht werden, manche wiederum standen schlicht am Boden.
Woher kennen die Leute hier dich so gut? fragte Raven der offenbar irrtiert war.Ich war früher sehr sehr oft hier,aber das mich so viele noch kennen ist auch mir ein Wunder
Die beiden verabschiedeten sich an der Taverne.
Carras wollte sich erst noch ein wenig das wunderschöne Sumpflager ankucken und schlenderte etwas mit Tala seinem Wolf der hektisch umherlief über die Stege.
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| 07.10.2003 20:29 | #312 |
| Tomekk |
"Meister, dort ist jemand vor dem Tor" Tomekk sah leicht zornig auf, aber seine Gesichtszüge glätteten sich augenblicklich wieder. Was konnte die Wache dafür, wenn jemand störte? Der Templer tat nur, was ihm aufgetragen worden war. "Ich komme gleich" Der Templer nickte und ging wieder zum Eingang zurück. Wer störte zu dieser Stunde die Ruhe des Tempels? Eilig packte er noch die letzten Sachen zusammen, die er auf seinem Weg brauchen würde. Er mußte die Expedition finden, die durch die Berge aufgebrochen war. Der Schläfer hatte ihm einen Traum geschickt und Tomekk war sich sicher, dass hinter den Bergen Arbeit auf ihn wartete.
Als er alles verpackt hatte, brachte er die Sachen in die Haupthalle und stellte sie dort erstmal ab. Danach ging er zum Tor. Als er die Wachen erreichte, sah er schon die Frau, die nach ihm verlangt hatte. Sie schwieg. Kannte sie etwa die Regeln des Lagers? "Der Schläfer sei mit dir. Was führt dich zu uns?" Er sah die Erkenntniss in ihren Augen aufblitzen. Auch er erkannte sie jetzt, denn sie war früher zu Zeiten der Kolonie schon einmal ihr Gast gewesen. Aber was er in ihren Augen sah, schien eine noch tiefere Erkenntniss zu sein. Verwirrt sah sie ihn an und sprach dann endlich. "Ich komme zu euch, weil ich in diesem Heiligtum dem Gott und der Göttin dienen möchte."
Eine Weile sagte keiner von ihnen etwas. Eine Dienerin Donnras hier im Tempel des Schläfers? Das war schier unmöglich. Er schüttelte den Kopf. "In diesem Tempel dienen wir dem Schläfer. Ich habe nichts gegen deinen Glauben an die Göttin der Amazonen, die manchmal auch die Blutgöttin genannt wird, aber hier ist nicht der Ort, um zu ihr zu beten." Der Baal drehte sich um und wollte wieder in den Tempel gehen, doch die Frau packte ihn an der Schulter. Wütend drehte er sich um und wollte den Templern befehlen, sie wegzubringen, doch er hielt inne. "Hast du noch etwas zu sagen?"
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| 07.10.2003 20:35 | #313 |
| Cathal |
Cathal hatte sich die Kaputze seines Umhanges übergeworfen. Kalt war es draussen geworden. Gar so kalt schon das dem Sumpfguru die Glatze frohr. Mit verschränkten Armen lief er die Stege entlang, als er vor sich einen jungen Mann erblickte, um dessen Beine ein Wolf hin und her hastete. Langsam rieb sich Cathal seinen Ziegenbart und blieb stehen. Auch Carras tat es ihm gleich. Scheinbar war es ihm nicht gelungen zu erkennen wer dort in der dunkelheit so vermummt umher lief. Kurz grübelte Cathal und grinste freundlich. Mit einer Handumdrehung und kurzem senken des Kopfes erhob sich auch schon eine leuchtende Kugel in die Luft, von der helles Licht erstrahlte. In jenem Moment löste Cathal auch seine Verschränkung auf und warf die Kaputze in den Nacken, worauf sein mit blauen Farbtönen bemaltes Gesicht zum Vorschein kam.
"Erwache, ob du mich noch zu kennen vermagst weiß ich leider nicht, doch bin ich mir ziemlich sicher was euch angeht junger Mann."
Grinsend entzündete Cathal seine Pfeife und nahm einen tiefen Zug, ehe er weiter sprach..
"Hast du also doch deinen Weg in die Sümpfe zurück gefunden, was? Hier nimm einen guten Stengel, das du uns wieder auf den Geschmack kommst und berichte mir geschwind was dich her verschlägt."
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| 07.10.2003 20:42 | #314 |
| Carras |
Carras musste unwillkürlich grinsen, natürlich kannte er den Baal noch der vor ihm steht.
Es war Cathal, Cathal hatte ihn damals hierher gebracht.
Hallo Cathal sagte er freundlich und er lies sich anmerken das er höchst erfeut war ihn zu sehen.
Doch Carras war sich nie wirklich sicher ob er Cathal mit Meister ansprechen sollte, als er ihn kennen gelernt hatte war er schließlich Hoher Novize gewesen.
Er nahm einen tiefen Zug des Sumpfkrauts was er so lange vermisst hatte, der Rauch durchströmte seinen Hals und gab ihm ein schönes Gefühl von Wärme.
Nun ich habe daran gedacht mich dem Sumpf anzuschliessen
er zögerte kurz doch dann setzte er langsam nach.
Der Schläfer....also... nun gut.. ich war im Minental und ich hatte das Gefühl das er über mich.... Carras zögerte wieder er wusste das sich das jetzt albern anhören würde.
....gewacht hat... einmal zum Beispiel hat er eine schwere Verletzung von mir geheilt, es gab auch noch andere Kleinigkeiten und jetzt weiß ich nicht was ich tun soll.
Carras nahm wieder einen tiefen Zug an dem Stengel das ihn etwas beruhigte und schaute den Baal an der anscheinend nachdachte.
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| 07.10.2003 20:43 | #315 |
| Kitiara |
kitiara verfluchte sich innerlich. das war zu nah an der wahrheit gewesen. aber vielleicht konnte sie das ruder noch herum reißen. "ich denke, dies ist genau der richtige ort, um zur göttin zu beten. denn sie hat mir offenbart, dass euer gott und meine göttin ein und derselbe gott sind, und wir sie nur mit verschiedenen namen anbeten. ich glaube daran, also glaube ich durch meinen glauben an die göttin auch an den schläfer." der baal musterte sie eindringlich. er schien etwas zu suchen, doch sie konnte nicht hinter seine absichten blicken.
fünf, dann zehn minuten hielt sie seinem blick stand, bevor er sich etwas entspannte und sogar lächelte. "ich kann nicht spüren, ob du mich belügst oder die wahrheit sagst. aber in deinem augen sehe ich, dass du nach deiner überzeugung sprichst. wenn du glaubst, dass du durch die göttin zum schläfer betest, und du bereit bist, ihm so zu dienen, wie du ihr dienst, dann gibt es einen platz in diesem tempel für dich. es wird etwas kompliziert, denn es gab bisher keine frauen im tempel, doch das sollte zu schaffen sein." er machte eine einladende geste und sie betrat zögerlich den tempel.
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| 07.10.2003 20:49 | #316 |
| Cathal |
Cathal nickte sachte und sprach überzeugt.
"Wer einmal dem Schläfer diente, wird immer unter seinem Schutz stehen. Der Schläfer hat dich nicht aus den Augen gelassen. Ein Grund mehr ihm deinen Dank entgegen zu bringen. Bete zu ihm, so wird er dich schützen. Lebe unter ihm und es wird dir immer wohl ergehen."
Wieder nahm Cathal einen Zug aus seiner Pfeife...
"Blicke tief in dich, auch du schenkst ihm dein Vertrauen. Schon längst habe ich in deinem Blick erkannt das du es wünschst ihm zu dienen. Ruhe und Geborgenheit wirst du erhalten und der Qualm der Stengel, unserer Verbindung zu ihm, wird dir immer einen klaren Kopf verschaffen."
Mit einem Lächeln auf den Lippen beobachtete Cathal seinen Gesprächspartner und fügte noch an,..
"Merke dir meine Worte gut und du wirst erkennen..."
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| 07.10.2003 20:55 | #317 |
| Carras |
Carras grinste Cathal hatte ihn schon mehr als überzeugt.
Trotzdem wollte er noch einmal darüber schlafen.
Lass uns in die Taverne gehen meinet Carras
mir ist kalt
Cathal lächelte und sie marschierten schwatzend in die Taverne hinein in der, wie früher auch, viel los war.
Sie beide setzten sich an die Theke und Cathal bestellte 2 Met.Ich geb dir eins aus meinte er immernch lächelnd.
Danke... erwiederte Carras matt.
Nun .. ich überschlafe die Sache mit dem Sumpf eine Nacht, ich denke dann werde ich mich entschieden haben.
Cathal nickte und sie fingen an Geschichtem zu erzählen.
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| 07.10.2003 21:01 | #318 |
| Abaddon |
Abaddon trat dicht gefolgten von seinen beiden Schülern durch das Tor des Sumpflagers.
Ich heiße euch herzlich willkommen im Lager der Bruderschaft.
Sprach der Templerführer von stolz erfüllt und breitete dabei die Arme mit den Handflächen nachoben aus als würde er es den beiden hohen Söldnern wie eien Delikatesse auf einem Silbertablett servieren. Dann verschrenkte er die Arme wieder und schritt weiter ins Lager hinein während sich Gorr und Taeris ein wenig umschauten.
Kurz vor dem Trainingsplatz hielt er inne und winkte einen Novizen herbei. Er flüsterte ihm etwas ins Ohr so das er hinfort flitzte in die Höhle des Templerführers.
Also Taeris. Eure Übung ist ganz einfach aber keineswegs leicht.
In diesem Augenblick eilte der Novize auch wieder mit einer alten Erzaxt herbei. Abaddon ergriff sie mit einer Hand und reichte sie Taeris.
Ihr werdet hinaus in den Wald vor dem Lager gehen, einen dickenBaum fällen und ihn ins Lager schleppen. Und nehmt einen schönen dicken. Die Axt ist zwar alt aber unzerstörbar also kommt nicht mit ausreden wie "eure Waffe wäre kaputt gegangen". Gut Glück wünsche ich euch. Dieser Novize hier wird euch begleiten.
Dann wandte der Templerführer sich zu Gorr.
IHR seid nun bereit für praktische Übungen. Die stärke, Ausdauer, Schnelligkeit etc. beherrscht ihr schon in den Grundzügen. Nun schreiten wir zur Technik.
Abaddon zog seinen Zweihänder und hielt ihn waagerecht vor den Körper so das er perfekt parallel zum Boden stand.
Ihr werdet bei den ersten Übungen euren Zweihänder waagerecht halten. Dabei umfasst eure rechte Hand den Griff des Schwertes und eure Linke stützt die Klinge. Nun führte einen Kreisbogenstreich aus.
Abaddon drehte sich ein Stück nach Links und riß dann die Klinge nach rechts herüber so das sie auf der Höhe des Brustkorbes einen Halbkreis zog.
Schwingt die Klinge nach rechts herüber. Nachdem ihr einen Anfangsschwung erreicht habt lößt die linke Hand und umfasst damit den Griff damit euch der Zweihänder nicht aus der Hand rutscht. Nun setzt die Klinge hinter dem Rücken ab. Geht leicht in die Knie und schwingt die Klinge in hohem Bogen senrkecht nach unten.
Dies tat der zweihandlehrmeister um seinem Schüler die Technik zu vermitteln. Kurz vor dem Boden zog er die Klinge nach Rechts herüber und kehrte von dort aus in die Ausgangsstellung zurück.
Dieser Schlag ist meist vernichtend doch sollte er verfehlen müsste ihr die Kraft umlenken in einen Hieb zur Seite und von dort aus wuchtet ihr die Klinge in die Ausgangsstellung zurück um einen neuen Angriff zu starten. Nun versucht dies.
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| 08.10.2003 12:01 | #319 |
| Dûhn |
Mit einem breiten Grinsen steckte sich der Hühnenhafte Lehrling den Stengel Kraut an und nahm einen tiefen Zug.
Die Gedanken die zuvor noch am äusseren Rand seines Bewusstseins zirkuliert hatten verwandelten sich augenblicklich in grünen Haferbrei als die Wirkung des Krauts sich langsam in Dûhns Körper ausbreitete.
"ÄäääÄäÄäÄÄäh.....Ich....Schwert...jagnau..."
Ein weiterer Schluck Bier raste Dûhns Kehle hiab, welcher sich hernach mit eindeutligem Enthusiasmus schüttelte um wieder einen einigermassen klaren Kopf zu bekommen.
"Hab auch vor mim Schwertkrampf...karmf...Kampf anzufangen. Und zwar so richtich ordentlich...weist schon...so...gut halt."
Nach einem Moment andächtiger Stille, währenddessen beide Männer nur glückselig nickten, so als wären Dûhns Worte ein unendlicher Quell der Weisheit gewesen, prusteten sie so plötzlich los, das sich der Hauptteil aller Köpfe in der Taverne schreckhaft jenem Tisch zuwandt.
Wenn jede Sekunde Lachen das Leben um eine Minute verlängert, so hätten Dragonsword und sein großer Freund sich in diesen Momenten etliche Stunden Aufschub verdient.
Nach einiger Zeit war das brüllende Gelächter wieder zu einem leisen Kichern verklungen und die beiden Freunde um eine Erfahrung reicher.
Sumpfkraut + unmengen an Bier = Lachkrampf
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| 08.10.2003 12:04 | #320 |
| Raven the 4th |
Raven sah dem Banditen ncoh etwas hinterher und machte sich dann auf den Weg zum Tempel.
"Irgendwas stimmt nicht mit ihm...", dachte er sich. "Hoffentlich trägt der nicht so n Sumpflerkleidchen, wenn ich ihn das nächste Mal treff!"
Vor dem Tempel angekommen, kramte er die beiden Schattenläuferfelle aus seiner Tasche und drückte sie einem der Templer in die Hand.
"Ich habe mein Versprechen gehalten! Hier, die prächtigsten Felle, die ich gefunden habe. Gebt sie Stressi und richtet ihm noch einmal meinen Dank aus! Ciao!"
Etwas verdutzt nickte der Templer nur und drehte sich zum Gehen. "Erwache!", sagte er noch kurz und verschwand im Tempel.
"Auftrag erledigt!", grinste Raven. "Ich bin wieder frei! Jetzt noch schnell den Mörder meines Vaters gefunden, hingerichtet und dann kanns los gehen..."
Er lachte künstlich wie ein Psychopat und verschwand dann aus dem Sumpflager.
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| 08.10.2003 12:39 | #321 |
| Gorr |
Gorr tat wie ihm geheißen und begann mit der Übung, die ihm Abaddon vorgemacht hatte. Also wir war das gleich ? versuchte sich der junge Schmied zu erinnern. In Gedanken spielte er die Übung noch einmal durch. Gorr umklammerte den Griff des leichten Zweihänders fest mit der rechten Hand, mit der Linken reichte er unter die Klinge des Schwertes und hielt sie so in Waage. Wie zur Hölle ging es dann weiter ? Gorr versuchte sich an die Worte des Lehrmeisters zu erinnern. Schwingt die Klinge nach rechts herüber. Nachdem ihr einen Anfangsschwung erreicht habt, lößt die linke Hand und umfasst damit den Griff damit euch der Zweihänder nicht aus der Hand rutscht. Nun setzt die Klinge hinter dem Rücken ab. Geht leicht in die Knie und schwingt die Klinge in hohem Bogen senrkecht nach unten...
Gorr versuchte also zu tun was der Meister, der sich mittlerweile wieder verabschiedet hatte, und begann mit der Übung. Schnell riss er die Klinge zur rechten Seite und versuchte vergeblich den Griff noch mit der linken Hand zu packen. Das Schwert glitt aus seiner rechten Hand und flog waagerecht weiter gen Horizont. Knapp neben Abaddon's Kopf blieb die Klinge zitternd im Holf eines mächtigen Baumes stecken. Gorr wurde rot und versuchte sich zu entschuldigen, sein Lehrmeister hingegen warf ihm einen wütenden Blick zu und hielt es dann für besser sich erstmal schnellstmöglich von dieser Stelle zu verdrücken - der Sicherheit lieber. Gorr schlenderte gemütlich herüber zu dem Baum und zog das Schwert wieder aus seiner hölzernen Umklammerung. Ein paar kleine Streicheleinheiten und das Schwert war wieder blitzblank und bereit für das weitere Training. Der hohe Söldner also ging zurück zu seinem angestammten Platz und vollführte den gleichen Schung mehrmals, so dass er ihn sicher über die Bühne bekam, ohne sich oder jemand anderen zu gefährden. Dann konnte es weiter gehen. Der Schmied holte noch einmal tief Luft und begann von neuem. Das Schwert mit der Rechten und Linken in Waage bringen und dann in einem rasanten Schwung nach rechts reißen und mit beiden Händen fest zu packen. Dann zog er das Schwert nach oben um es hinter den Rücken zu bringen. Der Griff verkantete sich an seiner Schulter und das Schwert fiel platschend in den Schmodder. Hervorragend. Es ist wahrlich noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber das war einfach peinlich. In seiner jetzigen Laufbahn als Einhandkämpfer war ihm ein solches Maleur noch nie passiert, es musste einfach diese stinkige, feucht-warme Luft im Sumpflager sein, die ihn negativ beeinflusste. Ja, das war es sicherlich. Gorr schaufte noch ein paar Mal wütend und hob dann das braune Schwert wieder hoch. Wieder vollführte er die Übung und schwang das Schwert diesmal ordentlich hinter den Rücken, um es dann gewaltvoll über seinen Kopf hinweg nach vorne zu reißen und einen fiktiven Gegner damit in zwei Teile zu spalten. Das Schwert durchschnitt zischend die dicke Luft und gelangte schließlich an seinen Bestimmungsort. Dass Gorr dabei die frisch polierten Glatzen der umstehenden Novizen mit feinen Matschtröpfchen verzierte kümmerte ihn herzlich wenig. Er übte weiter, solange bis er diesen Schlag aus dem FF beherrschte...
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| 08.10.2003 16:30 | #322 |
| Taeris Steel |
Taeris blieb ersteinmal lange sitzen um zu überlegen was er eigentlich machen sollte. Die Axt war zwar so schwer das Taeris mühe hatte, sie überhaupt irgendwie ins chwingender Bewegung gegen einen Baum zu schlagen, aber das würde sicher gut gehen, nur wie sollte r den ganzen baum zurrück ins Lager der Sekte befördern? Er wusste keinen Rat. Ungeduldig stand der Novize der ihn bewachen sollte vor ihm. Taeris sah ihn an und verstand relativ schnell was der Novize ihm am liebsten entgegen schreien wollte. "Jaja ist ja gut man ich gehe ja schon." motzte Taeris ihn an und schlenderte dann mit der erzaxt auf der Schulter zum Eingang des Lagers hinaus um einen schönen Baum für Abaddon fällen zu gehen.
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| 08.10.2003 17:38 | #323 |
| Khamôn |
Sein Blick verfinsterte sich und der hohe Novize, mit dem er soeben gesprochen hatte sah ihn skeptisch an. Khamôn hatte soeben erfahren, dass seine Lehrmeisterin nicht im Lager war, sondern war mit einigen Novizen und Templern in einen angeblich neuen und unerforschten Teil der Insel vorgestoßen.Der ehemaligen Milizsoldat ließ sich den Weg dorthin erklären. Ein freigelegter Pass nördlich des Lagers sollte dorthin führen.
Er bedankte sich nickend und verschwand dann wieder aus dem Lager. Hoffentlich hatte ihn dieser Kerl nicht versucht hereinzulegen.
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| 08.10.2003 17:46 | #324 |
| Carras |
Langsam richtete Carras sich auf.
Er runzelte die Stirn als er sah wo er war.
Er selber lag auf einem frisch bezogenen Bett, der Raum in dem dieses Bett stand war komplett in dunkelbraunen Holz gehalten.
Neben dem Bett stand ein Nachtisch der unter einem Batzen Leder abgestützt war damit er nicht umfiel.
Weiter hinten im Raum stand eine Art Regal was wohl als Schrank herhielt.
Das nächste was er sah war eine grosse Rote M;aße die sich von seinem Kinn bis hin zur STirn über die Augen hinweg hochzog.
Tala hatte gemerkt das sein Herrchen wach war und hatte ihn ,wieder einmal, begeistert begrüsst.
So langsam dämmerte es ihm wieder er hatte gestern ein Zimmer in der Taverne genommen.
Cathal hatte gesagt er wolle Schlafen gehen, ob er das in der Pyramide oder in seiner Schmiede tat wusste er nicht.
Cathal hatte es geschafft Carras komplett zu überzeugen sich der Bruderschaft anzuschliessen.
Aber müsste er als Bruder beginnen? Oder würden sie ihn mit einem hohen Rang willkommen heißen?
Carras zog sich all seine Sachen an , und über , und ging die Treppe zur Taverne hinunter, er bestellte sich ein Bier und steckte sich den letzten Stengel Sumpfkraut an denn Cathal ihm gestern noch geschenkt hatte.
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| 08.10.2003 18:05 | #325 |
| Icy |
In den letzten Tagen waren mehrere Novizen, Templer und Baals aufgebrochen, aufgebrochen um einen Teil der Insel zu erkunden, den kaum jemand zu Gesicht bekommen hatte, von dem die meisten noch nicht einmal etwas geahnt haben.Für mehrere Jahre hatte man geglaubt, alles was hinter den Felsen und Bergen kam, war nur Stein. Stein und nichts mehr. Doch man hatte sich getäuscht, sonst wäre niemand dorthin aufgebrochen.
Bis jetzt hatte es Icy auch nicht gekümmert, was sich dort befunden hätte, doch jetzt wo das Lager so leer schien, oder sich einige bereit machten ebenfalls aufzubrechen, spielte auch er mit dem Gedanken, die andere Seite der Erde zu sehen, denn sonst kannte er beinahe jeden Teil der Insel.
Langsam lief Icy über die Stege, schlendernd und seine Umgebung beobachtet. Die ganze Zeit die er jetzt dem Schläfer diente, welche Zeit höchstens 2 Wochen einschloss hatte er das Leben genossen, seine Aufgaben waren simpel, und er hatte viel Zeit.
Trotz all seiner Zufriedenheit trieb es Icy nun zur anderen Seite der Insel, obwohl es ungewiss war, was er dort erwarten würde.
Bald hatte er trotz Befürchtungen alles zusammengepackt, was wirklich nicht viel war, nur das nötigste halt und wollte gerade aufbrechen als ihm einfiel: Wo genau musste er eigentlich hin?
Ach, dachte er, frag ich halt einen der Templer, die wissen ja sonst auch immer alles.
So machte sich der Junge auf den Weg zum nächstem Templer.
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| 08.10.2003 19:45 | #326 |
| Cole |
Es war das erste mal das Cole in das neu eingerichtete Lager der Sumpfbruderschaft kam. Es war ein schöner Anblick und währned er das Lager betrat wurde er von alten Erinnerungen überschwemmt. Er hatte auch einmal dem Sumpf angehört, doch er konnte seinen Geist nicht mit dem des Schläfers in Einklang bringen und war gezwungen den Sumpf zu verlassen. Diesmal jedoch überflueteten ihn andere Gefühle als er die zwar andere, aber nichtsdestoweniger vertraute Umgebung betrat. Der böse Geist in seinem Kopf war fort. Was hatte sich geändert ? Er schüttelte den GEdanken ab und überlegte wo er sich anworten holen konnte. Langsam schlüfte er zu dem Tempel hinüber und mustere jedes Gesicht mit unverholener Neugiede. So viele neue Gesichter, und nur so wenig vertraute. Er seuftze schwer als ihm klar wurde das viele seiner Freunde gar nicht mehr da waren. Aber vieleicht waren sie auch einfach nur woanders ? Auf dem Tempelvorplatz war es relativ ruhig und er blieb stehen um nachzudenken. Das Anliegen mit dem er kam war vertraulich und es wäre sicher nicht angebracht jedem davon zu erählen.
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| 08.10.2003 20:28 | #327 |
| Dragonsword |
Nach diesem Herzhaften Gelächter versuchte sich Dragonsword wieder auf den Boden zu bringen. Er versuchte aufzustehen doch irgendwie Funktionierte es nicht, er brach sofort wieder zusammen und blieb regungslos am Tisch liegen.
Dúhn beugte sich über seinen Freund und griff seine Schulter. "Heeey, wasn ols, ... los?", plötzlich hörte man ein merkwürdiges Geräusch aus der Richtung von Dragonsword. Er war eingeschlafen und das Geräusch war nichts anderes als das Schnarchen des Novizen.
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| 08.10.2003 21:18 | #328 |
| hundder |
hundder stand noch kurz vor diesen moment auf deb Stufen der Treppe und hatt sich träumerisch das jetzige Sumpftal angeschaut. So wie es war. Dem Schläfer dank ging es ihnen hier gut und der SChläfer tat sein bestes und seine Güte erneut zu zeigen. Berichte in denen von einen neuen, wunderprächtigen Sumpfgebiet die Rede war machten die Runde und zauberten so manches Lächeln auf Sumpfische Gesichter.
Sein schweifenter Blick ging dem Ende zu und der Baal beendete seinen von der hellstrahlenden Blick von der höhe hinab in die weite des Sumpfes. So steig er hinab um selber einer dieser kleinen Punkte zu sein, wie die Vögel es droben am Himmel sehen. Umherschwenkernd läuft er quer durch den Sumpf, verschiedene Stege benutzent, lachent an Leitern vorbeigehend und einen Novizen um einen Rauchstengel anschnorrend. Reges Leben war im Sumpf, am meisten viel die Natur auf, doch die Sumpfler hatten sich so gut eingelebt das es ahnung bedürfte sie vom der Vegetation loszulösen.
Viele ihn unbekannt sah der Baal aus dem Tempel und fragte nicht nach, es war nunmal so. Ohne Ziel wurde hundder in sein Gedankenlossen herumlaufen stark aufmerksam, eine Gruppe von 2 Leuten
hob sich ab vom gewohnten. Unbekannt, unnormal wirkent tat er sie als fremde ab, innsgeheim steigt aber eine vertrautheit auf die nicht seinem Erinnerung entstandt. Etwas myistisches liegt in der Luft, der Schritt nach vorne, die Schatten der Gesichter aufdeckent ruft hundder schlagartig mit häftigsten Folgen eine nicht allzufern vergangen Vision des Schläfers, nein eine Vision wo nicht vom Schläfer stammmt. Eine Vision, eine bitte von einen alten Freund den Weg zu weisen, gesand vom Schläfer! Dort sah er die Konturen, die Gesichter jener zwei, dazu noch eines dritten. Noch ein Schrittauf die beiden zutunt staunt hundder nicht schlecht, so stark war die Magische Weisung das er jenen alten Haudegen Abanddon nicht erkannt hatte! Sich wieder fassend, stellt er sich vor die beiden, Abanddon und Gorr. Jenne schauten schon ein bischen vorher zu ihn und waren nun gespannt der Dinge was hundder dazu veranlasste sich genau dort hinzustellen.
Bewusst Atemt durchlebt der Hohe Baal die von Malar gesandte Vison im Geiste nochmal, um sich ihrer Botschaft erneut zu verdeutlichen und dem Gefallen folge zu tun. Tief blickt hundder einzeln in die Augen der beiden, sich überzeugend nicht die falschen erwählt zu haben!
"Der SChläfer möge euch erwachen, auf diesen und Gebiet! Entspannt euch und gebt mir ein bischen eurer Zeit, ich werde euch helfen!"
erschöpft wirkent sackt der Baal auf den Boden und nimmt die Haltung der Grundmediation ein. Mit einer freundlichen Geste bittet der Baal den beiden gegenüber jeweils einen Grünen Doppelten an, mitsamt dem zugehörigen Feuer. Das vollbracht beginnt der Hohe Baal erneut das einseitige Gesrpäch;"wo ich euch gesehen habe, ging das Übersinnliche Werk zu schaffen. Ich hatte vor kurzen eine Vision... eine Vision vom Schläfer, doch er sprach nicht seine Worte sondern die Bitte eines alten Freundes war seine Botschaft. Seine Name und Handeln sprang in zwei, weit weg vom einheitsbrei. Ich soll euch helfen den zu finden wo ihr sucht. Eine Geschichte von der einztigen Zeit soll euch den Himmel erhellen und den Weg sehen lassen. Dankt den Schläfer!"
Mit nach oben erhebenten Händen sprach hundder diese letzten Worte, er unterbrach sein gesrpäch ungewollt für einiges Kichern seinerseits.Eine ärgerliche Mine huscht über sein Gesicht und ein kurzes, leise fast ärgerlich klingdes" ich dachte das währ vorbei" entfährt ihn.Nach noch einem kichern setzt hundder wieder in seiner Rede an."Früher, zu dem Zeiten der Baierre war nicht alles friedlich und des Schläfers Willte nicht überall. Gefahren überall, teils selbst für die ganze Baierre. Kein direkt entscheidenter Kampf, viele kleiner Geschehnisse dank deren wir nun noch Leben retteten das Wohl in der Baierre...es geschah das es ein Schwert gab von mächtiger Gewalt, geführt in Starker Hand. Gewillt den Feind zu besiegen, verdankte es ihn seine Kraft. Jenes Schwert war von bester Qualtiät, Geschmiedet in einer Zeit wo die Kunst der Schmied mit den Werk der Götter gleichgesetzt wurde. Viel Arbeit war vonnoten , noch mehr steckte in einem Schwert wo das letzte Werk eines Schmiedes bilden sollte. Ihn diesen Schwert steckte der SChmied sein gesamtes wissen, es war sein Lebenswerk von überragender Stärke. Als der SChmied danach starb nahm er sein Wissen mit ins Grab. Den Flammen seiner Schmied entkam nur das Schwert heil, noch glühend vor Hitze wurde es in den meisten Überlieferungen das Lichtschwert genannt. Sein Licht lies es in vielen Rumhreichen Geschichten erstrahlen und viele Sagen umkreisen es. Doch das Licht jenes Schwertes ging der Welt verloren, kein Mensch wusste näheres und es galt als verschollen...
Irgendwann begab es sich daß der Schläfer von drohenden Gefahren in der Baierre und für seine Anhängerschaft erfuhr und sann nach sich selbst derren anzunehmen. Das war sein erster Gedanke, doch wieder klaren Verstandes vertraute er die Beschützung aller in der Baierre uns Sumpfler an! Er führte den, nun gespaltenen, Sumpfler umher und ließ ihn jenes Ruhmreiche Schwert, das Stets den Bösen die herzen aufborhte und einhalt gebot zukommen. So war dank des Schläfers zutun das Imposante Schwert in der Hand eines Templers! Zusammen wahren sie stark, der Sumpfler erkannte die besondere Güte des Schwertes. Aber das war es nicht, ihn viel auf das ein Stein in den Griff eingearbeitet ist. Magische Auren umkreisen ihn und ohne Zweifel verleihte dieser eine Steine der Waffe seine unfassbare Wucht.
Keiner wusste woher der Stein seine Kraft hatte, bis sich das Böse zeigt und offenbart wurde das genau der Feind unser gegebenen Waffe die Wucht verleiht! Es nahm sein Lauf und der Stein verließ das Schwert, das Böse strebte an den Stein aufzunehmen um seine Gewalt zu vervollkommenen. Finstere Zeiten drohten und die Suche nach dem Stein sollte über die Zunkunft unser aller entscheiden, wenn der Feind ihn bekäme hätte keiner mehr eine Chanche gehabt. Nur wir Sumpfler hätten beim Schläfer selber unterschlupf gefunden. Doch das wollten wir ihn nicht zumuten, auch wussten wir nicht wie bei ihn das Essen schmeckt!
Deshalb fand sich eien Truppe zusammen um den Stein in unseren Bestiz zu bringen. Dank einer Vision des allmächtigen Schläfers wussten wir wo zu suchen sei und begaben uns auf den Weg der Gefahren...
3 Templer, ein Schwarzmagier, ein Hoher Templer, ein Schmied und...ich, traten hinaus um den drohnenden untergang umzuwenden!
Zuerst mussten wir ein Rudel wilder, angriffslustiger Snapper bewzingen wo ihren Hass und enorme Angriffswut direkt von beliar persönlich eingebrannt gekriegt zu haben! Erste Blessuren blieben unseren Zieles vor Augen unbeachtet. Weitergehend stießen wir auf eine der Mächtigsten Kreaturen des Vernichtenden. Gewaltige rohe Kraft, stellte sich uns in ein Troll in den Weg. Ein Kampf auf Leben und Tod entbrannte auf beiden seiden. Schwerkämpfend ringten wir für unseren Sieg, wissend nicht verlieren zu dürfen! Unter schweren Opfern Gelang es uns den Troll unter einen Haufen steine zu begraben.
Der Preis war hoch, das Lichtschwert entglitt der Hand seines Trägers und versank mitsamt den Troll unter Steinmassen des Gebirges.
Geschafft fanden wir die Höhle aus der Vision und varierten eine Plan in aus der Hochburg der Schwarzen Goblins unbescholten zu bergen. Auf schwere Kämpfe eingestellt gelang es, dank meiner List, den Stein zu bergen und der übermacht der Gobbos geschickt zu entwinden! Dem Tode vorraushetzend um den nachsetzenden Goblins nicht in die Hände zu fallen stellte uns der Schläfer erneut vor eine Harte Probe. Was wir als das Donnern eines Gewitters abtatten stellte sich als das grotösen der Umherfliegenden Felsen herraus. Der Troll wandte sich aus seinen gedachten Grab und tobte vor Wut. Bebent kickte die Ausgeburt des Natur Felsen wild umher , erst waren wir Froh den Troll nochmal rumhreichen besiegen zu können. Doch die in hundertscharen nachrückenden schwarzen Golbins wo darauf aus waren uns zu massakrieren liesen uns das Gemetzel mit den Troll auf später verschieben. Den Troll auslachent rannten wir davon und liesen ihn mit den Goblins das kämpfen üben, damit er das nächste Mal eine Herausforderung für uns sei...
soo und nicht anders, das vollbracht bestand das Restliche Lebensbedrohnende Abenteuer daraus nicht auf dem angelegten Wegen zum Sumpfplager zu Stolpern und am Staub des Weges dreckig zu ersticken.
Doch kehrten nicht wir alle zum Sumpfe zurück, der Hohe Templer wo mich bat dies zu erzählen hatte sein Schwert gelassen , doch hielt er dafür den dringend gesucht Stein in der Hand. Er macht sich schleunigst auf einen Ort aufzusuchen, um näherer über den magsichen Stein zu erfahren. Er braucht weise Menschen, nein er brauchte jemand wo alles wusste und sich treffend mit Magie auskannte...Soa machte er sich auf zu diesen Ort, zu jenen Mensch..."
Der Hohe Baal hält kurz inne, ein kichern unterdrückent denkt er zurück an das damals vollbrachte. Durch die lebhaften erinnerungen kehrte auch wieder das kichern zurück und kichernd ärgert sich hundder erneut damals einen Goblin übernommen zu haben, dann denkt er aber wieder daran das er dadurch zum Fortbestehen beigetragen hat und lässt von sich aus ein zufriedenes Kicher. Sich kurz konzentrierent verschwindet auch wieder das anhaftenede Bleibsel und ernst spricht hundder wieder weiter:
"Vollbracht, nun kennt ihr Geschehnisse von Damals! Eine Geschichte wo ich euch erzählen sollte um euch damit hoffentlich zu helfen, um zu helfen! Denk drüber nach und folgt der Botschaft, dem Schluss der Geschichte! Möge euch der Schläfer erleuchten!"
Damit hat sich hundder auch schon verabschiedet, richtet sich mühenvoll auf und stolziert hin Richtung Tempel. Er blickt sich nochmal kurz um, zu den beiden bei denen er kurz zuvor gesessen hatte.
Seinen Teil hatte er Beigetragen. Einen Traumruf sich gönnend hält der Mensch in der Hohen Guru Robe ausschau nach einer kleinen Sumpffläche wo nicht allzutief ist. Sich bei umherlaufenden Novizen erkundigent erwüscht er zufällig einen wo bei der Sumpfkraut ernte beteiligt ist und sich gut auskennt. Den Geweissagten Weg folgend findet hundder das gesuchte Stück Sumpf und lägt sich genüßlich hinein. Die Augen schließend lässt er den Traumruf und die nähe zum Sumpf auf sich wirken und betet gen Schläfer.
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| 08.10.2003 21:25 | #329 |
| Taeris Steel |
Es war vollbracht. Taeris kahm fast völlig erschöpft mit seiner seltsamen Hebeltechnik mitsamt baumstamm beim Sumpflager an. Total am Ende zog Taeris den Stamm die letzten paar Schritte zu der Stelle an der er auch die Aufgabe von Abaddon erhalten hatte. Dann sprach er den Novizen an, der ihn so loyal untätig begleitet hatte. "So Chef, du gehts dann bitte noch zu Abaddon, wo du eh hin wolltest und sagst ihm das ich mich auf ein bier in die Taverne verdrückt habe. Ich brauch echt mal ne Pause." Wieder grinste der Novize seltsam wissend und verschwand dann. Taeris zuckte mit den Schultern und stellte auch die Erzaxt am Baumstamm ab, dann schlenderte er gemütlich zur Taverne und setzte sich dort an einen der leerstehenden Tische. Nachdem er sein Bier erhalten hatte, begann Taeris, genüsslich Zug für Zug das Bier den Rachen hinunter zu stürzen. Das hatte er gebraucht nach der Plackerei. Es ging doch nichts über ein kühles Bier, es war zwar nicht so gut wie das Hofbreu, aber immerhin. Taeris lehnte sich seufzend zurrück und beobachtete die seltsamen gestalten die sich hier aufhielten. Nach einer Weile gab Taeris auch dei Hoffnung auf, noch jemanden bekannten zu treffen, also schloss er für eine Zeit die Augen um sich zu entspannen. Der wohlige Geruch des Sumpfkrauts tat sein übriges dazu und schon bald war Taeris eingenickt...
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| 08.10.2003 21:27 | #330 |
| Rovan |
Hart und Unnachgiebig trainierte Rovan nun schon einige tage im Lager der Sumpfbruderschaft. Täglich ließ er sich von Angroth, sofern dieser im Lager war, kontrollieren und sich seine Fortschritte bestätigen. Mittlerweile beherrschte der Einzelgänger zusätzlich zu den bereits gelernten Posen zwei weitere schläge, den Konter und den Schlag von unten. Wobei letzteres sein Lieblingsschlag war. Oft und ausdauernd trainierte er ihn, wobei er diesen Schlag nun am besten beherrschte.
Der Abend war herein gebrochen, es war bereits dunkel und trotz der kühlen Luft stand der Himmel frei. Der leuchtende Mond schimmerte auf das Lager herab und rundete die idyllische Stimmung ab.
Rovan war als einzigster auf dem Trainingsplatz. Auch Angroth hatte er noch nicht getroffen, sodass er sich selbst bewerten musste. Das allerdings fiel dem Einzelgänger sichtlich schwer. Doch wollte er in absehbarer Zeit seine Prüfung ablegen, und um dies zu erreichen, brauchte er Training. Also wandte er den Blick vom Sternenhimmel ab und setzte das Training der Einhandkunst weiter fort.
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| 08.10.2003 21:44 | #331 |
| elpede |
Die Nacht war bereits hereingebrochen, als elpede das Lager erreichte. Dieses mal war der Weg ohne Schwierigkeiten geblieben, vermutlich war es selbst den Tieren der Nacht zu kalt für eine ausgiebige Jagd, und sie blieben lieber in ihren Verstecken. elpede konnte das nur Recht sein, nochmal drei Tage in der Wildnis verbringen wollte er schließlich nicht.
Er trat an den beiden Wachen vorbei und blieb kurz stehen. Er musste jemanden finden, der ihm gestatten würde, im Lager zu bleiben, so dass er seine Wölfin und den unwichtigen Kram hierlassen konnte. Ohne zu zögern trat er an den nächsten Novizen heran.
"Sagt mir, mit wem muss ich sprechen, wenn ich hierbleiben will ?"
Der Novize begann, irgendwas von Schläfer, Ehre und so weiter zu erzählen. Nach zwei Sätzen hatte elpede genug und unterbrach´ ihn.
"Mit wem ?", wiederholte er mit leicht aggressiver Stimme. Der Novize schaute ihn etwas irritiert an, dann begann er, auszuholen und zu erzählen, wer alles nicht im Lager war. Irgendwann fiel ihm dann doch noch ein, dass er den Templerführer vor kurzem am Trainingsplatz gesehen hatte.
Na also, dachte elpede, warum nicht gleich so... Den Trainingsplatz kannte er, der lag nicht weit von der Taverne entfernt. Mit einem kurzen Nicken verabschiedete er sich von dem Novizen und machte sich auf den Weg zum Übungsplatz. Dort angekommen, erblickte er eine Gestalt in typischer Rüstung eines Templers, doch sie übte nicht, sondern schaute jemandem beim Üben zu.
elpede trat an den Mann heran.
"Seit Ihr der Templerführer ?"
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| 09.10.2003 09:22 | #332 |
| Dûhn |
Da sein Freund vor seinen Augen eingeschlafen war, hielt nun auch Dûhn nichts mehr an diesem freundlichen, wenn auch im Moment recht verschwommenen Ort.
Schwankend stand der Riese auf, nur um sich im nächsten Moment wieder mit einem dumpfen krischen in den Stuhl fallen zu lassen
Okay. Laufn. Schwierig. Müde... waren die letzten Gedanken die sich mühevoll durch Dûhns Sirup-artige Synapsen quetschten bevor ein gnädiger Schlummer den Koloss über kam.
Ein hohles *bonk* war zu hören, als Dûhns schwerer Kopf frontal auf die Tischplatte knallte (der arme Tisch!) und kurz darauf ein tiefes Schnarchen ausstieß, das ,vom Klang her, mühelos mit dem Knurren eines Schattenläufers mithalten konnte.
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| 09.10.2003 12:35 | #333 |
| Erzengel |
Dunkler Nebel sammelte sich über dem kalten Stein, niemand bemerkte es, bis der Baal mit geöffneter Runika die Stufen hinab schritt, auch den Teleportzauber bekam er nun besser hin, auch wenn er offenbar ein paar Stunden durch die Gegend geflogen war. Eine kleine Schramme am Bein blutete jedoch immer noch so wie sie im neuen Gebiet geblutet hatte, sein Körper war also nicht mit der Zeit gegangen... Er erinnerte sich auch an ein Gefühl des Herausreißens und nun hier im Sumpf fühlte er sich ehrlich gesagt recht unwohl... Gern wäre er dem fremdartigen Gefühl gefolgt, doch sein Verstand hielt ihn zurück, er war schon viel zu weit, als das er jetzt aufhören könnte, er streckte schon viel zu tief im dreckigen Morast, um wieder umkehren zu können... dennoch streckte ihm jemand seine helfende Hand entgegen, nur reichte sie offenbar nicht bis hier her... Also doch, er muss auf die Hand zu gehen, um sie ergreifen zu können... Über den Zusammenhang mit dem Teleportproblem grübelnd verschwand der Baal in der Pyramide.
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| 09.10.2003 14:26 | #334 |
| Abaddon |
Abaddon wandte sich herum und erblickte Elpede. Wie es für ihn typisch war begann er vorerst den jungen Bürger von Kopf bis Fuß zu mustern bevor er auf seine Frage antwortete:
Gewiss. Ich bin der Templerführer. Aber was wollt ihr von mir ? Für einen Zweihänder seht ihr nicht kräftig genug aus und wenn ihr einen Schlafplatz sucht so könnt ihr euch an einer Bettrolle oder Hütte bedienen.
Das Gespräch wurde kurz unterbrochen als ein Novize herbeieilte der ihm Bericht über den Trainingsvorgang seiner beiden Schüler machen sollte. Er erzählte das Taeris bereits seine Aufgabe vollendet und sich in der Bar niedergelassen hatte. Auch Gorr würde erstaunliche Fortschritte bei seinem Training machen. Abaddon nickte dankend und schickte den Novizen wieder fort.
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| 09.10.2003 14:33 | #335 |
| elpede |
Nachdem der Novize wieder davon geeilt war, ergriff elpede das Wort.
"Ich habe nicht vor, den Umgang mit dem Zweihänder zu erlernen. Und einen Schlafplatz suche ich auch nicht, im Moment jedenfalls nicht. Ich bin hier, weil ich mich der Bruderschaft anschließen will. Viele Eurer Leute sind über den neuen Pass gezogen, und deshalb verwies´ man mich an Euch."
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| 09.10.2003 14:45 | #336 |
| Abaddon |
Abaddon zog die rechte Augenbraue hoch. Interessant, dieser junge Mann schien sich sehr sicher in seiner Überlegung. Außerdem spürte der Templerführer in seiner Aura ein gewisses Potential.
Nun gut. Aber bedenke das du in der Bruderschaft über gewisse Pflichten verfügst. Im Stand eines Bruder bist du mit für die Ordentlichkeit im Lager verantwortlich. Desweiteren stehst du im Dienste des Schläfers und hast ihm dein Leben zu widmen. Wir sind eine lockere aber gläubige Gilde. Also bist du bereit dich unseren Lebensgewohnheiten anzupassen, dem Schläfer zu dienen und ihm die Treue zu schwören bis auf das dein Leben endet ?
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| 09.10.2003 15:05 | #337 |
| elpede |
Dieser Templerführer war ja fast genauso überzeugt von seinen Worten, wie die Priester Innos, nur, dass diese oft Worte wie "Spende" oder "Gold" gebrauchten, wenn es um ihre Kirche ging. Letztlich sollte es elpede aber egal sein. Nicht, dass er nicht an Innos glaubte, aber der war ihm genau so egal, wie Beliar oder Adanos. Von daher würde er auch kein Problem damit haben, wenn man ihm nahelegte, an den "Schläfer" - wer oder was auch immer das sein mochte - zu glauben. Und so nickte er kurz.
"Ich denke schon. Doch ich sehe keinen Grund, mich zu verändern, wenn Ihr versteht, was ich meine. Ich war nie ein gläubiger Mensch. Denn ich habe es nicht meinem Glauben zu verdanken, dass ich heute hier stehe. Das soll nicht heißen, dass ich nicht an irgendetwas geglaubt habe, aber es war mir egal. Erwartet also nicht, dass ich mich nun ganz dem "Schläfer" verschreibe, so wie Ihr es wahrscheinlich schon vor langer Zeit getan habt. Ich weiß nichts über den, den Ihr "Schläfer" nennt. Es ist die Bruderschaft, die mich interessiert, denn sie ist nicht wie die anderen Gilden und Orden."
Er wartete ab, was der Templerführer dazu sagen würde.
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| 09.10.2003 15:16 | #338 |
| Abaddon |
Abaddon lächelte ein wenig. Mit einer ähnlichen EInstellung kamen sie alle in die Bruderschaft. Einige von ihnen kämpften später im Namen des Schläfers, wiederum andere verbreiteten sein Wort. Doch im Endeffekt kam es aufs selbe herraus.
Denkt ihr es ist zufall das ihr nun vor mir steht ? Es ist der Weg des Schläfers der euch den Weg in die Bruderschaft gewiesen hat und seinem Willen verdankt ihr es in dieser harten Zeit überlebt zu haben. Auch wenn ihr kein gläubiger Mensch seid so werdet ihr früher oder später unweigerlich feststellen müssen das sein Weg der unsrige ist und ihr ihm euer Leben zu verdanken habt.
Spätestens in der Nacht in welcher ihr eure erste Vision des Allmächtigen erhallten werdet, dann werdet ihr glauben. Ich möchte es euch dennoch nahelegen den Baals bei ihren Reden zu lauschen. Die weisen Männer der Bruderschaft wissen wovon sie reden und ein jeder Novize sollte den Baals seine Aufmerksamkeit widmen. Zumindest von Zeit zu Zeit.
Abaddon winkte kurz einen Novizen heran und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Dieser huschte davon und kehrte schon wenig später zurück mit einem Stück Stoff in der Hand. Der Tempelrführer nahm es ihm ab und hielt es Elpede entgegen.
Dies ist ein Novizenrock. Er soll für euch eine Art auszeichnung der Bruderschaft darstellen und bieten gleichzeitig notdürftigen Schutz. Zwar nicht viel aber genug um damit Kraut pflücken zu gehen.
Sprach der Hüter des Glaubens lächelnd.
Habt ihr sonst noch irgendwelche Fragen ? Sonst würde ich mich wieder meinem Handwerk widmen.
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| 09.10.2003 15:33 | #339 |
| elpede |
Der Templerführer hatte wirklich eine Antwort auf alles. Wie auch immer, es war geschafft, er war nun Mitglied der Bruderschaft. Alles andere würde sich später klären.
elpede nahm den Novizenrock aus der Hand des Templerführers entgegen.
Obwohl er so etwas wie eine Autoritätsperson war, empfand elpede keine Abneigung gegen ihn. Er war nicht wie die Paladine, die elpede in seiner Zeit als Kundschafter kennengelernt hatte. Ihm schien seine Position nicht wichtig zu sein, er spielte sich nicht auf oder versuchte, sich über ihn zu stellen, obwohl er ohne Zweifel weit höher in der Hierarchie stand, als elpede. elpede respektierte das, und zum ersten Mal seit vielen Monaten sah man so etwas wie ein Lächeln über sein Gesicht huschen.
"Ich werde bei Gelegenheit einem Baal zuhören. Aber vorerst habt Dank. Ich werde mir bald eine Arbeit zuweisen lassen, so wie Ihr es wünscht. Doch bevor ich mich der Bruderschaft und ihrem Glauben widmen kann, habe ich noch etwas zu erledigen. Ich habe mich einer kleinen Gruppe angeschlossen, die ins Minental ziehen wird. So werde ich einige Tage fort sein."
Er betrachtete kurz den Rock, er war mit seltsamen Zeichen bestickt und nicht sehr dick.
"Ich habe keine Fragen mehr, habt Dank. Lasst Euch von mir nicht weiter abhalten, ich werde schon jemanden finden, der mir hilft, mich in der Bruderschaft zurechtzufinden. Nochmals, habt Dank."
Er nickte dem Templerführer noch einmal respektvoll zu, dann drehte er sich um und verließ den Trainingsplatz.
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| 09.10.2003 17:05 | #340 |
| elpede |
elpede musste sich nun jemanden suchen, der auf Shiva achten würde. Und nach kurzer Zeit hatte er auch jemanden erspäht; den Novizen, der ihm den Weg zu Abbadon gewiesen hatte.
Als elpede ihn fragte, schaute er etwas skeptisch auf den Rock, den elpede gefaltet über den Arm gelegt hatte, bevor er zustimmte, unter der Bedingung, dass er elpede´s Krautration haben dürfe. elpede hatte keine Einwände, das Kraut war ihm eh nicht geheuer, und solange er im Minental war, konnte er sich ohnehin nichts holen. So führte der Novize ihn zu Fortuno, dem Händler, um diesen darüber zu informieren.
Zum Schluss drückte elpede dem Novizen noch einen Beutel mit den Sachen, die er nicht gebrauchen konnte, in die Hand und bat ihn, diesen zu verwahren. Desweiteren zählte er 50 Goldstücke ab. Der Novize sollte dafür Fleisch für die Wölfin besorgen. Er strich Shiva noch einmal über den Kopf und wies sie an, zu bleiben, ehe er sich mit den beiden anderen Wölfen auf den Rückweg zur Taverne machte..
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| 09.10.2003 19:30 | #341 |
| Cathal |
Langsam lief Cathal über die Stege und kam schließlich an der reich gefüllten Taverne an. Die Woche neigte sich dem Ende und die Arbeiten, welche noch vor nicht allzulanger Zeit hier getan werden mussten, waren längst Vergangenheit geworden. Mit leisem Knarren öffnete der Guru die Tür und spähte hinein. Nickend betrat er die Taverne und erblickte sogleich Carras, mit welchem er ja am gestrigen Tag noch ein nettes, kleines Gespräch geführt hatte. Mit einem kleinen Handgriff schnallte er sich seinen Umhang etwas lockerer und ging mit leisen Schritten auf die Theke zu. Wortlos setzte er sich neben Carras und lächelte nur freundlich. Nachdem ein frisches Met bestellt war, wendete er sich schließlich zur Seite und begann zu sprechen..
"Erwache,.. Wie ich erfahren konnte hast du deine Entscheidung gefällt, nicht wahr?"
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| 09.10.2003 19:58 | #342 |
| Carras |
Carras durchkramte verzweifelt seine Taschen nach einem Stengel Sumpfkraut.
Verdammt irgendwo müsse er doch etwas von dem Zeug haben.
Anscheinend nicht,hoffentlich würde Cathal ihm etwas geben.
Hallo Cathal grinste er zurück.
Ich hab mich wirklich entschlossen, ich werde mich dem Sumpf anschliessen Ich hoffe das ich mal Templer werde lachte er leise.
Cathal grinste zurück nippte an seinem Bier , sagte aber nichts.
Hast du eine Ahnung als was die mich aufnehmen werden? Doch nicht als Bruder oder? fragte er mit einer Spur von Angst in der Stimme die Carras selten zeigte.
Nun ich denke sie werden.... auf einmal schepperte eine Tür.Herein traten drei Banditen. Alle drei waren groß und bullig.Carras kannte sie das waren die Banditen die er und Crowner damals bei einer Prügelei zur Schnecke gemacht hatten.
Er wante sich wieder Cathal zu er wollte sich nicht am zweiten Tag seiner Anwesenheit im Sumpf schlagen.
Also was denkst du ? setzte Carras wieder an.
Auch Cathal wante seinen Kopf von der Tür ab und kramte aus seiner Tasche zwei Stengel Sumpfkraut heraus auf die sich Carras begierig stürzte.
HEY GLATZE! Aus dem Weg! ertönte eine Stimme hinter Cathal.
Dann packte ein Arm seine Schulter und wollte Cathal hinunterreissen.
Lass mich mal dahin Glatze! Du bist im Weg!
Cathal sein Gesicht versteinerte sich vor Wut, trotzdem war er seltsam gelassen.
Carras sprang auf packte wiederum den Banditen an der Schulter und riss ihn herum so dass dieser im hohen Bogen auf einen leeren Tisch hinter sich flog und scheppernd aufkam.
Carras nahm einen tiefen Zug am Sumpfkraut und wartete ab wie der Bandit reagieren würde, WENN er überhaupt noch reagieren würde.
Schließlich war er mit dem Kopf zuerst aufgekommen.
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| 09.10.2003 20:28 | #343 |
| Cathal |
Langsam drehte der Guru seinen Kopf zur Seite. Der ungläubige hatte es tatsächlich gewagt ihn anzurühren. Langsam stand er auf und mit dumpfen Schritten ging der Baal auf die beiden anderen zu, welche wütend ihre Holzknüppel aus der Halterung rissen und auf Cathal losgehen wollten. Mit gelassenem Blick schüttelte Cathal den Kopf, als plötzlich einer der beiden auf ihn losstürmte. Ruckartig zog Cathal seinen Kampfstab vom Rücken und wich dem heranstürmenden Banditen aus. Mit einer schnellen Bewegung rammte Cathal dem Banditen seinen Stab in den Bauch, welcher sich stöhnend krümmte. Direkt darauf folgend schwang er auch schon erneut den Stab und schlug ihm damit die Beine Weg. Mit leicht verfinsterter Mine, jedoch immernoch gelassen blickte Cathal zum anderen Banditen welcher Lachend und Hechelnd in die Nacht stürmen wollte. Langsam streckte Cathal die Hand aus und konzentrierte sich. Hastig sprang der Bandit in Richtung Tür, doch eh er jene erreicht hatte, fielen ihm auch schon die Augen zu und er ging schlafend zu Boden. Ruhiger Hand steckte Cathal seinen Stab wieder auf den Rücken und sprach mit tiefer Stimme..
"Ich hatte gehofft das es nicht so weit kommen muss."
Kopfschüttelnd wendete er sich ein paar Templern zu und fuhr leise fort..
"Geleitet bitte die 3 Herren vor das Lager."
Nickend erhoben sich 3 Templer und wuchtete sich einen der Banditen auf die Schulter, worauf sie aus der Taverne verschwanden. Mit einer Handgeste wies Cathal dem neuen Bruder an sich wieder zu setzen, ehe der Baal sich selbst wieder niederließ. Wieder nahm er einen kühlen Schluck Met und nach kurzem Überlegen sprach er dort weiter wo er aufgehört hatte...
"Ich denke, so soll dir die Aufnahme im Sumpf nicht verwehrt bleiben. Dein Eingriff eben, war sehr gewagt, wenn auch etwas zu unruhig. Die Ruhe wird schon mit der Zeit kommen."
grinsend nahm Cathal noch einen Schluck von seinem Met, ehe er weiter sprach...
"Bruder Carras, ab heute wirst du unter den Augen des Schläfers den Rang eines hohen Novizen bekleiden. Möge der Schläfer dich erleuchten und dir auf all deinen Wegen zur Seite stehen."
Mit kurzem Nicken legte Cathal seinen Arm auf die Theke und konnte sich schließlich doch nicht ruhig halten, ohne noch ein Wort gesagt zu haben...
"Prosit!"
sprach er und grinste, als er das Met mit wenigen Zügen leerte.
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| 09.10.2003 20:50 | #344 |
| Carras |
Carras lachte laut auf, sicher freute er sich das er zum Hohen Novizen ernannt wurde, dennoch war das hier nebensache.
Carras hatte zum ersten mal seit langer Zeit einfach nur Spass, das letzte mal hatte er als Wegelagerer so viel Spass gehabt.
Letztendlich marschierte Cathal einmal kurz los und kam mit der Nachricht wieder das er den RÜstungsschmied übernehmen könnte...wenn er wolle.Die jetzige Schmiedin wäre auf Reisen.
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| 09.10.2003 21:02 | #345 |
| Champ |
champ sass dösend, den kopf zwischen beiden händen vergraben, auf den steinstufen, die zum tempeleingang führten.
er beobachtete die einzelnen leute, die im lager ein und ausgingen. die wenigsten davon kannte er.
für die meisten interessierte er sich nicht, genauso wenig, wie sie sich für ihn interessierten.
bis ihm plötzlich ein mann auffiehl, der von einem zweiten begleitet wurde. irgendetwas war an dem anders. nur wusste der baal noch nicht, was genau an diesem mann seine innere neugierde weckte.
champ stand auf und ging langsam auf cole zu ohne auf etwas anderes zu achten.als er ihm ganz dicht gegenüber stand, wurde dem baal plötzlich bewusst, was an diesem mann so besonders war. eine ganz seltsame aura umgab ihn. etwas, das er bereits von früher zu kennen glaubte. aber er konnte sich beim besten willen nicht erinnern, woher.
champ sprach cole also an, weil er hoffte, so etwas herauszubekommen, das die erinnerung in ihm wieder wecken würde. nach einer kleinen plauderei, deren inhalt nicht über belanglosigkeiten hinausging, sah champ sich die augen des mannes genauer an und unvermittelt traf es ihn wie ein blitz. völlig ohne bezug auf die vorhergehende unterhaltung sprach champ:
"Jetzt weiss ich wieder, woher ich dich zu kennen glaube.
Vor vielen Monaten, ich war damals bei einem alten Freunden im neuen Lager, traf ich einen der Unseren nach langer Zeit wieder. So dachte ich zumindest. Er sah aus wie unser ehemaliger Templerführer. Vielleicht war er es sogar, ich weiss es heute nicht mehr. Der hatte die selbe Aura wie du.
Er war nicht mehr der selbe wie früher. Irgendetwas steckte in ihm, kontrollierte seinen Geist und liess ihn Dinge tun, die er davor sicher nie getan hätte. Ich musste wegen ihm eine ganze Nacht an einen Baum gefesselt stehen und frieren. Wenn ich den erwischen würde, könnte er heute noch was erleben."
langsam zogen die bilder von damals an champs inneren augen vorrüber und ein kleiner frostschauer überzog seine haut. instinktiv griff seine hand zu den magierunen, die er bei sich trug.
er erinnerte sich an seine gefangennahme und die nacht. sowie an die anschliessende befreiung durch tomekk.
mit hastiger stimme sprach er eindringlich auf cole und seinen begleiter ein:
"Verlasst diesen Ort, so schnell es geht und begebt euch zu den Schwarzmagiern, wenn euch euer Leben lieb ist. Geht jetzt, geht."
schnell drehte der baal sich um und verliess die beiden verdutzt dreinschauenden männer. noch ehe die beiden etwas sagen konnten, war champ in den hallen der pyramide verschwunden.
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| 10.10.2003 10:13 | #346 |
| Diego | R@PC |
Der Lord machte sich wieder auf den Weg. Noch immer fühlte er sich nicht sonderlich, jedoch wesentlich besser als bei seiner Ankunft. Die Luftveränderung muss ihm gut getan haben.
Als er auf den Lagerausgang zutrottete kam ihm ein Bote aus Khorinis entgegen. Cifer wollte ihn sofort in Drakia sehen...
Diego grummelte einige zum Glück unverständliche Worte und änderte die Richtung... Drakia! Allein der Name verhieß nichts gutes... Aber es sollte wohl so sein.
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| 10.10.2003 15:26 | #347 |
| Dragonsword |
"Was für eine Nacht!", sagte Dragonsword zu sich selbst nachdem er Dúhn alleine Gelassen hatte. Der Riese schlief noch immer in der Taverne. Der Novize hatte zwar versucht, mit einigen anderen Novizen, Dúhn in Dragonsword Hütte zu tragen aber sie alle waren kläglich Gescheitert! Dúhn war einfach zu groß und zu schwär!
Der Novize stand am kühlen Morgen schon am Trainingsplatz, er musste alles nachhohlen. Dúhn würde ihn schon hier finden.
"Schlag, Block, Schalg, Block!" und schon ging es los! Dragonsword schwang die Klinge schon richtig gut, aber noch nicht gut genug!
Er musste einfach weitermachen, immer weiter!
Der Wind fuhr durch das Sumpftal. "Es ist verdammt Kalt geworden! Wenn ich mich nicht beile muss ich auch im Winter hier drausen stehen." Dragonsword packte der Ergeiz und er machte schneller weiter als je zu vor! Endlich hatte er eine gute Geschwindigkeit erreicht, jetzt nur noch aufpassen das, dass Schwert nicht beginnt zu fliegen. "Schlag, Schlag, Block, ..."
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| 10.10.2003 15:27 | #348 |
| Cathal |
Spät abends war Cathal erst zum Schlafen gekommen und doch wirkte er an diesem Tag besonders ausgeschlafen. Langsam hob er sich aus seinem Bett und zog seine Stiefel wieder an. Sogleich rüstete er sich auch mit seiner Baalrobe und schnürte seine Beutel wieder fest. Knarrend öffnete der Guru die Tür in die Schmiede und schloss sie danach wieder. Mit einem Blick durch die Schmiede fand er auch schon seinen Stab auf dem Warentisch wieder und steckte ihn auf seinen Rücken. Gewappnet mit allem was er brauchte, verließ Cathal seine Hütte, betrat jedoch nicht den Steg. Mit vorsichtigen Schritten schlenderte er durchs Moos und suchte abseits der Stege nach dem Baumstumpf, auf welchem er immer zu Trainieren pflegte. Nickend zog der Baal seinen Szab vom Rücken und sprach zu sich..
"Na dann mal los."
Mit einem kleinen Sprung betrat er den Baumstumpf und begann wieder mit den schnellen Schlägen von Links und Rechts. Mit lautem Surren fuhr der Stab durch die Luft. Stossartig atmete Cathal ein und aus. Einfließend in seine Kombination machte Cathal eine schnelle Drehung und hielt ruckartig inne. Langsam ließ seine linke Hand vom Stab ab und der Sumpfguru begann vorerst langsam den Stab aus dem Handgelenk kreisen zu lassen. Mit jeder Drehung verschnellte er sein Tempo ein wenig und versuchte seinen Atmen so ruhig wie möglich zu halten..
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| 10.10.2003 18:10 | #349 |
| Dragonsword |
Schon seit Stunden Trainierte der Novize und Dúhn hatte sich auch noch nicht blicken lassen. "Wo steckt der?", fragte sich Dragonsword und legte seine 5 Minuten Pause ein. Genug Zeit um mal in den Gelbeutel zu blicken.
"1.. 2.. 3.. 4.. 5..", die Zeit verging und aus 5 Minuten wurden 10."343.. 344.. 345.. 346... Puh! Ich glaube das war alles, hmmm, ich muss wieder etwas für die Kasse tun. Vom Trainieren wird man leider nicht Reich und vom Saufen auch nicht." Der Novize packte das Geld wieder in seinen kleinen alten Lederbeutel und schnürte diesen am Gürtel fest.
"So, jetzt gehts weiter!", entschloßen ging Dragonsword in die Grundposition und ließ seine Klinge durch die Luft gleiten. Dabei wurde er immer schneller und schneller. Aber das beste: Schon lange war ihm nichts peinliches mit seinem Schwert passiert! Er war auf den Weg ein guter Einhandkämpfer zu werden. Bald würde er soweit sein, so hofte er.
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| 10.10.2003 19:47 | #350 |
| Abaddon |
Abaddon schritt gemächlich auf und ab und ließ sich die Worte des weisen baals durch den Kopf gehen. Oh ja auch seine Erinnerungen kehrten zurück. Das Lichtschwert, er vernahm erneut dieses wohlige Gefühl wie er es beim ersten Anblick diese Waffe verspürt hatte. Ein mächtiges Instrument der Macht war es gewesen. Doch auch wenn seine Erinnerung wiedergekehrt war, wusste er nicht was er nun zu tun hatte. Doch wie er es schon vorher getan hatte beschloss er darüber zu grübeln während er das Training seiner beiden Schüler vortsetzte.
Zuerst schritt er zu Gorr denn bei seiner Aufgabe bedurfte es nicht seiner Anwesenheit. Er befahl 4 Novizen und einem seiner höheren Ausehenden Templer ihm zu folgen und schritt zu Gorr.
Nun mein Freund. Ich habe euch beobachtet und bin mit euren Übungen sehr zu Frieden. Nun folgt wieder ein etwas unangenehmerer Teil und die eintretende Dunkelheit ist dafür geradezu Perfekt.
Ihr werdet hinaus in den Wald gehen und diese 4 Novizen zu meiner Rechten werden euch mit Ästen bewerfen. Diese Übung entscheidet sich in sofern wesentlich von der Balanceübung das ihr euch stets bewegen müsst und ihr nur auf eure Gehör und Gespür verlassen könnt. Denn eure Augen werden in der Dunkelheit des Waldes nahezu nutzlos sein. Fackeln sind nciht gestattet sonst wäre der Zweck der Übung verfehlt.
Blockt die Schläge so gut ihr könnte. Der Hohe Templer Cor Dao wird euch bei dieser Aufgabe beobachten und mir bericht erstatten da ich mich dem weiteren Training Taeris' widmen musst.
Daraufhin nickte der Templer abwickend und schritt in seine Höhle. Neben ettlichen Waffen aus seiner Schmiedezeit die hier an der Wand hingen befanden sich auch 2 ältere Trainingsschwerter aus Holz dort welche aber noch sehr stabil waren. Er legte seinen Zweihänder ab und befestigte beide Schwerter auf dem Rücken um kurz darauf Taeris aufzusuchen. So fand er ihn auch als bald und nahm das Schwert vom Rücken welches er ihm reichte.
Wir werden nun erneut einen Trainingskampf machen jedoch nicht um eure Technik zu verbessern sondern lediglich damit ihr ein besseres Gefühl für den Schwung der Waffe kriegt. Außerdem werde ich euch mit angenehmer härte entgegen kommen was bedeutet das ihr die eine oder andere Prellung davon tragen könnt. Da wir mit Holzwaffen kämpfen zögere ich nicht also tut ihr dies auch nicht wenn euch euer Körper lieb ist. Und nun zeigt mir euer Potential!
Abaddon stürzte auf den Söldner zu der gerade erst die Waffe ergriffen hatte und hämmerte auf ihn ein. Die ersten zwei Schläge vollführte er Senkrecht so das Taeris sie leicht blocken konnte doch ein kräftiger Tritt in die Seite ließ ihn ins schwanken geraten und so konnte er dem Söldner mit einem kräftigen Schwerthieb von LInk einen Treffer in die Seite verpassen. Doch das schien seinem Gegner nur das nötige Adrenalin zu geben um selbst einen vernichtenden Angriff auf Abaddons Brustkorb zu starten welcher da Abaddon nie damit gerechnet hatte durchging und ihn zu Boden warf. Den Schwung des Sturzes nutze er um sich nach hinten abzurollen und wieder auf die Beine zu kommen. Er rammte die Füße in den matschigen Boden um einen festen Stand zu bekommen und ließ bedrohlich das Schwert um sein Handegelenk kreisen. Doch sein Gegner dachte gar nicht daran beeindruckt zu sein. So sei es. Beide KÄmpfer waren bereit für die zweite Runde...
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| 10.10.2003 20:57 | #351 |
| SkyDiv@r |
"Endlich wieder zu Hause" sagte Sky. Er ging die Stege entlang. "Der andere Sumpf war zwar größer und an manchen Orten auch schöner, aber hier fühl ich mich doch am wohlsten !" Sky atmete tief ein. Ja, hier war er zu Hause. Er machte sich erstmal auf den Weg zur Schmiede, er wollte endlich eine Waffe bekommen.
Vor der Schmiede angekommen, sah er dareon, einen hohen Novizen, der gerade an einem Sumpfkrautstengel zog, der, fand Sky, ziemlich stark aussah. "Der Schläfer sei mit dir, Dareon ! Schon eine Vision gehabt !" Der hohe Novize antwortete nicht. Hm, scheitn wohl gerade ziemlich weit weg zu sein, dachte Sky. Dann betrat er die Schmiede.
"Cathal !" rief er. Keine Antwort. "Cathal !" rief er nochmal. Stille. "Cathal ? Bist du da ?" rief er jetzt sehr laut. Kein Pieps war zu hören. "Verdammt, wo steckt der ?" fragte sich Sky. "Cathal ist trainieren !" hörte er eine Stimme hinter sich. Sky fuhr herum. "Dareon ! Schleich dich nie wieder so an mich heran ! Du weißt genau, wie ich sowas hasse !" fauchte Sky. "Immer ruhig, Jungchen ! Ich hab hier was für dich !" JUngchen... Wie redete sei bruder mit ihm ? "Was hast du für mich =" fragte Sky und versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. "Hier, dein erstes grobes Schwert und ein Novizenrock. Cathal und Abaddon haben mir die beiden Sachen gebeben, für den Fall, dass in ihrer Abwesenheit Brüder und Schwestern auftauchen, die sich ihre Sachen abholen wollen. Hier ! Nimm!" Sky nahm die Sachen an. "Danke !" sagte er zu Dareon, drehte sich um, ging hinter einen Baum und zog sich um.
"Steht dir gut !2 grinste Dareon als Sky wieder hervorkam. "Naja, ich weiß nicht... Ein bisschen frisch und gewöhnungsbedürftig... Aber trotzdem Danke ! So, jetzt noch auf ein Bier in dei Taverne !2 sagte Sky und wollte losgehen. "Das kannst du dir sparen !" sagte Dareon. Sky blieb stehen. "Wieso ?" fragte er. "Die anderen haben alles Bier weggetrunken... Und da Angroth im neuen land ist, gibts jetzt keins mehr..." antwortete Dareon. "Na toll..." seufzte Sky. "Ohne Bier lass ich nie einen tag vergehen ! Hilft wohl nichts, auf zur "Toten Harpyie" !" sagte er zu sich. "Viel Spaß !" sagte der hohe Novize hinter ihm und sog dann wieder an seinem Sumpfkrautstengel. "Der Schläfer sei mit dir !" sagte Sky.
Er rannte noch schnell zu Fortuno, holte sich seine tägliche Ration ab udn kaufte zusätzlich noch ein paar "Schwarzer Weiser" "Grüner Novize" und anderes. Nur im den "TRaumruf machte er einen Bogen. Er bezahlte, rannte zum Tor und den Weg entlang Richtung "Taverne zur toten Harpyie ! Die beiden Templerwachen sahen ihm hinterher, war er doch eben erst angekommen und ging nun schon wieder.
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| 10.10.2003 21:26 | #352 |
| Diego2003 |
Diego ging durch Lager des Sumpfes. Er blickte in jede kleine Gasse. Bisher hatte er sie noch nicht gefunden. Langsam schritt er durch das etwas…nun sagen wir…seltsame Lager und versuchte die Söldner ausfindig zu machen. Nach einigen Ecken und vielen kurven fand er sie. Zwei von ihnen kämpften miteinander. Diego stellte sich in die Nähe des Geschehens und beobachtete die drei. Die zwei Kämpfer hatten sich einige Schritte auseinander gestellt und machten sich bereit den anderen niederzumetzeln. Es war lustig, wie sie ihre unfortschrittlichen Kampfmethoden einsetzten. Aber er musste zugeben, dass beide Parteien sehr gut kämpfen konnten. Der eine schwang sogar sein Schwert. Das sah sehr gut aus und er hätte gutes Gold damit verdienen können. Heute konnte man ja mit allem Gold machen. Egal was es war.
Diego grinste. Er spielte mit dem Gedanken den beiden ein bisschen Magie zu zeigen. Vielleicht würden sie ja dann aufhören. Aber diesen Gedanken lies er schnell wieder fallen. Er sollte sich da nicht einmischen. Es war ja ihre Angelegenheit.
Nun ging er zu dem dritten Söldner. Ihm war das Zusehen zu langweilig. Er stellte sich neben den Söldner und blickte ihn in die Augen. „Ich wurde zu euch geschickt! Ich soll euch begleiten! Seid ihr damit einverstanden?“
Der Magier stand fragend vor dem Söldner stehen. Eiskalt war das Gesicht von Diego. Er verzog keine Miene.
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| 10.10.2003 22:10 | #353 |
| SirBilly |
Billy packte seine Sachen. Er war lange genug im Sumpflager geblieben. Nun war es an der Zeit Khorinis weiter zu erkunden. Als er gerade gehen wollte, nahm ihn ein Templer zur Seite.
"Du gehst fort?", fragte dieser. "Ja, fort ins ungewisse." "Du könntst mir einen Gefallen tun. Dieser Brief muss den Feuermagier Inktor erreichen. Du findest ihn vor der Kathedrale im Kloster." Billy wollte gerade etwas erwidern, da hatte der Templer ihm den Brief schon in die Hand gedrückt, mit den Worten: "Er wird dich angemessen entlohnen!"
Was solls?, dachte sich der junge Barde und verließ frohen Mutes das Sektenlager. Die Worte "Er wird dich angemessen entlohnen" zwitscherten ihm den ganzen langen Weg durch den Kopf. Den ganzen langen Weg bis zum gewaltigen Kloster des Orden Innos.
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| 10.10.2003 23:49 | #354 |
| Atreus |
Leer geworden war es im Sumpf, seit der Trupp losgezogen war um die neu entdeckte Gegend zu erkunden, waren weit weniger Anhänger des Schläfers im Lager unterwegs. Ob es den Trupp noch gab? Oder ob sie längst von Orks oder anderen Biestern aufgerieben worden waren? Atreus wusste es nicht. Aber er beschloss, sich auf den Weg zu machen, er wollte längst schonmal in die Stadt, da gab es ja noch diesen Ritter, an den er sich wenden sollte, wenn er mal Gold brauchte. Zumindest hatte ihm Isgaron sowas gesagt.
Inzwischen war der Hohe Novize zum Templer berufen wurden, ein Umstand, der dem Krieger eine neue Rüstung verschafft hatte. Etwas ungewohnt war diese Templerrüstung, ganz anders als die eines Paladins. Aber dennoch bequem und schützen würde sie auch, mehr als die Lederrüstung allemal.
Nachdem der Templer also seine Sachen gepackt hatte, machte er sich auf und verließ das Sumpflager...
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| 11.10.2003 10:55 | #355 |
| Taeris Steel |
Taeris stieß einen noch relativ leisen Kriegsschrei aus und stürtzte sich mit hoch erhobener Klinge auf den Gegner. Dieser hob sein Schwert hoch über seinen Kopf und erwartete die Attacke seines Scülers. Doch Taeris wusste das dies geschehen würde und versuchte die Klinge im Schwung zur Seit zu reissen. Das gelang ihm auch. Kurz vor seinem Ziel brach die Klinge nach unten weg und landete einen treffer an der Seite des Templers. bevor der Templer seinerseits wieder zum Angriff übergehen kontne, riss taerisdie hölzerné Klinge wieder nach oben und zeichnete mit der Klinge die selbe Bahn nach wie kurz davor, nur andersherum. Jetzt schwang der die Klinge schnell nach oben und schlug auf die hochgehaltene Klinge seines Lehrers ein. Dieser blockte Taeris Schlag sicher und drückte nun gegen Taeris´ Klinge. Angestrengt kämpfte Taeris gegen den Druck an, den Abaddon auf sein Holzschwert ausübte, mit sichtlich angestrengtem Gesichtsausdruck stieß Abaddon Taeris dann zurrück, woraufhin Taeris zurrücktaumelte.
Taeris versuchte so schnell er kontne sich wieder zu fassen und sich zur Verteidigung bereit zu machen, doch schon hagelten erneut Schläge auf ihn ein. Die ersten beidne Schläge trafen Taeris Schulterpanzerung und rissen einzelne kleinere Schlitze in das Fell das diese teilweise überdeckte. Dann fasste Taeris sich ein herz und riss die Klinge hoch über seinen Kopf und blockte einen Überkopfschlag von Abaddon. Doch Abaddon ließ nicht locker, jetzt variierte er seine Schläge, schlug mal von oben, dann wieder seitlich und shcliesslich von unten zu. Taeris versuchte soviele Schläge zu parieren wie er konnte. Langsam bekahm er ein gefühl dafür. Der seitliche Schlag glitt an der senkrecht gehaltenen Klinge von Teris ab, doch der von unten kommende Schlag verpasste ihm einen harte Schalg am Oberschenkel. Taeris verkniff sich den Schmerzensschrei. Diese Blöße woltle er sich in einem fremden Lager voller fanatischer Templer nun doch nicht geben. Sein gegenüber, das grade zum nächsten Schlag ausholte schien zu allem bereit. Wütend winkelte Taeris seinen Arm an und stieß den templer ein Stück von sich weg. Dies war ihm nur dadurch möglich, das er den brocken auf dem flaschen Fuß erwischt hatte. Schon taumelte der Lehrer ein kleines Stück zurrück, was Taeris seinerseits ausnutzte um einen Angriff zu starten. Der erste Schlag traf den rechten Arm des Lehrmeisters, der zweite und dritte glitt unschädlich an dessen Klinge ab, woraufhin der nächste jedoch wieder den Bauch des Tmplers traf.
Immer weiter gelang es Taeris, den Templer zurrück zu drängen, immer schneller und dadurch auch schwächer wurden taeris Schläge. Doch Taeris gelang es, den templer weit in die Defensive zurrück zu drängen. Doch als Taeris ihn schon etwa 5-6 Meter vor sich her getrieben hatte, tauchte der templer plötzlich seitlich unter Taeris´ Schlägen hinweg und rollte sich geduckt ab. Schliesslich stand er hinter Taeris und ein harter Schlag traf dessen Rücken. Taeris fuhr herum, parierte einen weiteren harten Schlag des Templers und wich einige Schritte zurrück um sich für die nächste Attacke zu sammeln. Tief stämmte er seinen dem Templer abgewandten rechten Fuss in den Erdboden um sich Halt zu geben. das würde noch ein anstrengender Kampf werden.
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| 11.10.2003 12:33 | #356 |
| Cole |
Das gestrige Gespräch mit dem Baal hatte ihn nachdenklich gestimmt. Die Angelegenheit in der er unteregs war schen verstrickter zu sein als zunächst gedacht hatte. Ihm hatte der Gedanke zu den Schwarzmagiern zu gehen überhaupt nicht zugesagt, er empfand eine abneiung gegen sie. Die dunkle Aura die sie umgab bereitete ihm unbehagliche, beklemmende Gefühle.
Gegen Mittag kam ein Schwarzmagier zu ihm. Er erbot sich ihn zu begleiten. Der schiere Gedanke eine Reise, zusammen mit einem Schwarzmagiern anzutreten ließ ihn erschaudern. Cole warf einen prüfendne Blick auf ihn und verzog nachdenklich die Miene. Er konnte theoretisch genauso gut alleine reisen. Er bedurfte keiner Hilfe eines Magiers. Aber die Tatsache das er zu ihm gekommen war ihn scheinbar auch kannte, den Grund dafür woltle er gar nicht wissen, ließ ihn die Sache überdenken. "Also schön" meinte er schließlich, "Laßt uns gehen, aber kommt mir nich zu nahe." Er wollte von vornerein für Klare verhältnisse sorgen. Das Wetter war mieß, dicke dunkle Wolken hingen am Himmel und ein kalter wind peinigte seinen sonnegebräunten Körper trotz der dicken Rüstung die er trug. Es könnte Probleme geben wenn dieser Schwazmagier auf die Idee kam seine Laune zu verschlechtern.
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| 11.10.2003 12:47 | #357 |
| Diego2003 |
Diego musterte den Mann vor ihm. Er mochte diese Söldner wirklich nicht. Na ja, es lies sich aber wohl nicht vermeiden. Dann drehte er sich um und wurde nachdenklich. Er senkte den Kopf und sprach.
"Nun gut, wann werden wir aufbrechen, Söldner?" Seine Stimme klang kalt und klar. Seit dem Treffen mit Myxier hatte er sich verändert. Er war kühler geworden. Sein Hass brodelte immer wieder in sich hoch, aber noch konnte er ihn unter Kontrolle halten. Es war kein schönes Wetter. Der Wind peitschte auf die Beiden ein, als ob er sie bestrafen wollte, die dunklen Wolken am Himmel versammelten sich um einen Regen nieder zu lassen, dessen Ausmaßen noch nie da gewesen waren und Diego war mitten drin. Langsam drehte er sich wieder um. Dieser Söldner war komisch. Er strahlte eine noch nie dargewesene Aura aus. Der bärtige Mann gegenüber schaute tief in sein gesicht. jedenfalls versuchte er es. Aber seine Kapuze vermied jeden Einblick.
Er schaute sich wieder um. Diese beiden Männer kämpften immer noch. " Sag, Söldner, wer sind die beiden, die dort kämpfen?"
Gespannt starrte er in die tiefen Augen des Mannes, dessen Aura Diego nicht beschreiben konnte.
Nach kurzer Zeit sprach der Söldner:
"Ok lass uns gehen. Ich heiße übrigens Cole."
"Ich heiße Diego. Magier der des Kastells."
Dann gingen sie aus dem Sumpflager...
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| 11.10.2003 14:35 | #358 |
| Abaddon |
Abaddon war nciht ganze bei der Sache. In Gedanken versunken steckte er immer wieder den einen oder anderen Treffer ein. Dann ging ihm ein Licht auf: "Er braucht weise Menschen, nein er brauchte jemand wo alles wusste und sich treffend mit Magie auskannte". Mit dem Er war also ER gemeint und nicht Malar. Und dieser Ort der Magie konnte nur das Kastell sein denn hundder ode gar Malar würden ihn nie in das Kloster Innos' schicken.
Kraft aus seiner neuen Weisheit schöpfend sammelte er seine Energie in den Händen um damit einen vernichtenden Schlag auszuführen welcher Taeris' Klinge in hohem Bogen durch das Lager beförderte. Er selbst war sein Schwert bei Seite und schritt auf den irritierten Söldner zu. Er packte ihn an den Schultern, riss ihn zu sich und rammte ihm das Knie mehrmals in den Magen was noch durch die Rüstung hindurch bei Schaden bei ihm verursachte. Vom Schmerz gekrümmt landete Abaddons Ellenbogen zwischen seinen Schulterblättern was ihn zu Boden beförderte.
Während er die beiden Trainingschwert aufsammelte sprach er:
Das war eine lektion in Sachen Schmerzüberwindung. Wenn irh ecuh aufgerichtet habt macht euch zum Abmarsch bereit wir machen uns auf zum kastell. Wir warten lediglich darauf das Gorr von seiner Aufgabe zurückkehrt.
Dann verschwand der Templerführer in seine Höhle um die Waffen zu verstauen und etwas Proviant zu sammeln.
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| 11.10.2003 16:34 | #359 |
| Hmmmmm |
Im Sumpflager angekommen schaute er sich erst einmal um. Dabei stellte er 3 Dinge fest:
1. Dort stank es nach Sumpf, kein Wunder denn er befand sich ja in einem.2. Die Leute dort sahen alle ein bisschen bekifft aus, kein Wunder denn er befand sich ja im Sumpflager, das für ihr Kiffzeugs bekannt war.3. Dort war es entschieden zu Grün und er mochte grün nicht.Soviel zum ersten Eindruck. Nachdem ihn seine Füße weiter in den Sumpf geführt hatten, konnte er noch mehr Dinge aufzählen die ihm nicht gefielen. Welche Idioten leben denn schon auf Bäumen ? Sein Blick wanderte zu seinem kleinen Affen, der durch die Gegend rannte und versuchte anderen Leuten die Goldbörse zu klauen. Ok. Affen, aber was haben wir bitte mit Affen zu tun ? Er wunderte sich, das diese Typen nicht längst alle von ihren Bäumen gefallen waren, in dem Zustand wie sie immer herumliefen. In der einen Hand ein dicke Tüte und in der anderen eine Wasserpfeife.
Zwischen diesen „Süchtigen“ liefen noch andere in Roben herum, die einer Schar von Kiffern etwas von einem gewissen Schläfer erzählten. Einige Hütten und Bäume später bemerkte er noch eine andere Gruppe, die komische Rüstungen trugen. Dazu meistens ein dickes Schwert auf dem Rücken.
Verdammt. Diese Typen hatten wahrscheinlich einen schmied hier. Nachdem er um die Ecke ging bestätigte sich auch schon sein Verdacht.
Dort stand eine Schmiede.
„So ein Mist. Was soll ich denen denn nun verkaufen. Einen Schmied haben die ja selber.“ Murrte er zu seinem Affen, der inzwischen mit einem kleinen Goldbeutel in der Hand zurückgekehrt war.
„Na wenigsten hattest du Glück. Los lass uns etwas Essen gehen. Ich habe Hunger. Diesmal bezahlst du. Von wegen Tiere können ihren Unterhalt nicht selber bezahlen. Stehlen halb Khorinis leer und lassen sich dann auch noch auf kosten Anderer durchfüttern.“
Als sie umkehrten und eine Schenke suchten trafen sie dabei auf 2 Leute die sich gerade gegenseitig mit Holzschwertern am verkloppen waren. Einer der beiden war ein Söldner. Er stämmig und groß, doch war er am verlieren wie es aussah. Der andere war einer dieser Sumpfler. Nach einigem herumgefuchtelt mit ihren Kinderschwertern schlug der Sumpfler dem Söldner das Schwert weg. Dann warf er seins ebenfalls weg und ging auf den Söldner zu, packte ihm und rammte sein Knie in dessen Schulterblatt.
„Aua.“ Sagte Jan und schaute zu wie der Söldner zu Boden ging.Der Sumpfler sammelte die Schwerter wieder ein und verschwan in einer Hütte. Als Jan wieder zu dem Söldner schaute, war dieser schon auf dem Weg zu einem großen Gebäude, was er als Schenke identifizierte.
„Ahh das habe ich gesucht.“
Mit schnellen Schritten ging er in die Schenke. Drinnen kam ihm ein Schwall von Biergestank und Rauch entgegen.
„Ahh Scheiß Kiffer.“
Nachdem er sich einen Weg durch den Rauch gebahnt hatte ging er zum Wirt.„Hallo. He du.”
“Ja was willst du ?“
„Was zu Essen und zu trinken. Was habt ihr denn so?“
„Heute gibt’s Eintopf oder Scavengerschenkel mit Kartoffeln.“„Ähh..dann nehme ich 2 Portionen Eintopf und einmal die Scavengerschenkel mit Kartoffeln. Dazu ein Glas Wasser.“ Nach einem Blick auf seinen Affen fügte er noch hinzu: “Und ein Bier.“
„Klar kommt sofort, setzt euch doch schon mal. Ich bringe euch dann das Essen an den Tisch.“
Jan schaute sich kurz um und entdeckte dann den Söldner. Ahh. Er schnallte seinen Sack ab und setzte sich zu ihm an den Tisch.
„Hallo. Wie ich sehe seid ihr ein Söldner und ein schlechter Kämpfer noch dazu.“„Was? Ich geb dir gleich eine...“
„Jaja klar. Also folgendes. Ich bin Jan Jannsen und ich bin Händler. Ich sag dir was, wen du wirklich gewinnen willst musst du eine ordentliche Waffe haben. Ich kann dir alles besorgen. Na was ist?“
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| 11.10.2003 16:58 | #360 |
| Taeris Steel |
"Soso, du Spinner. Pass mal auf. Ich bin Hoher SÖldner und ich glaube kaum das ich einen von deinen zahnstochern kaufen muss um so einen von den Sektentypen hier übers Knie legen zu können. Warum willst du mir was verkaufen? wenn ich mir ne Waffe anfertigen lassen will, dann gehe ich zu Gorr unsrem Schmied und nicht zu irgendeinem Greenhorn, das mir Waffen unter die Nase reiben will." Der seltsame Typ schien nun langsam die Geduld zu verlieren. "Genau deswegen ja, ich handle in dessen Auftrag. Also willst du was kaufen?" Taeris blickte ihm abschätzend tief in die Augen, dann musste er grinsen.
"Gut, du sollst deine Bestellung haben." taeris krahmte einen zettel hervor. "Gib, wenns unbedingt sein muss diesen zettel. Auf dem zettel ist dieSkizze eines Schwertes, das ich brauche. Es ist nicht einfach nur ein schrottiges Schwert, es soll eine Klinge ganz und gar aus Erz und Stahl geschmiedet sein. Es muss gut ausbalanciert sein und trotzdem scharf und stabil. Ausserdem soll es leicht zu führen sein und gut in der Hand liegen. Hinzu kommt, dass ich eine Gravierung in der Parierstange angebracht haben will. Meine Inizialen T. S. sollen hineingraviert werden. Achja und bestell Gorr Grüsse von taeris Steel. Über den Preis rede ich dann mit ihm wenn ich das Schwert in den Händen halte." Der Fremde nickte zufrieden und betrachtete die Skizze des Schwertes. "Danke sehr. Ich werds so bald wie möglich ausrichten."-"Sehr gut, wars das?" Der Fremde nickte. "Eigentlich schon. Aber wir haben uns noch garnicht einander vorgestellt. Mein name ist Jan." Taeris schüttelte ihm die hand. "Taeris Steel, Bogenlehrmeister und Hoher Söldner im Dienste Lees. Normalerweise müsste ich jetzt in der Hoftaverne sitzen und zu Mittag essen aber jetzt sitze ich hier bei diesen Sektenspinnern und mache meine Zweihandausbildung. Und weshalb machst dud en job für Gorr?" fragte Taeris und musterte weiterhin kritisch sein gegenüber. Gierig verschlang Jan den letzten bissen seines Essens.
"Ich soll den job machen, damit ich auf dem hof aufgenommen werde.""Verstehe, Freut mich deine Bekanntschaft gemacht zu haben, aber ich hab zu tun. Wir sehen uns sicher nochmal wieder." Dann erhob Taeris sich vom Tisch und rückte seine Schwere Söldnerrüstung zurecht. Seufzend trat er hianus ins Tageslicht, das sich in den tiefschwebenden dunklen Wolken brach. Taeris beschloss einfach ein wenig herum zu laufen um mal frische Luft zu schnappen.
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| 11.10.2003 18:06 | #361 |
| Xion1989 |
Xion verlies langsam den Tempel... Kain war wohl in Gothar. Xion wollte zwar schon mal wieder da hin aber er konnte es sich nicht leisten sein Training in der Magie zu beenden. Er hatte den ersten Kreis abgeschlossen und sollte nun selbstständig die Sprüche des zweiten kreises lernen. Er schaute sich die 3 runen an und sein blick wurde ein wenig traurig. Er hasste es einfach alein da zu sitzen und nichts zu tun.... So nahm er seine Telekinese rune und sezte sich in sein haus. Er legte einen stengel kraut auf den tisch und konzentrierte sich wärend er die rune fest in der Hand hielt. Plözlich merkte er wie der stengel ein wenig näher war. Nun steckte er die Rune weg und stand auf. Langsam schritt er aus der Hütte und ging zum ausgangstor. Er musste sich nun auch die anderen Teleport Runen hohlen. So verlies er , hoffentlich das lezte mal zu fuss , das Sumpflager doch kurz vor dem Tor machte er kert und schritt zurück. Es hatte keinen sinn jezt schon zu gehen. So schritt er gemüdlich durch die gegend und betrat die Taverne. Dort sah er auch einen mann sitzen der kräftig gebaut war. Xion konnte noch etwas wache gebrauchen und so sprach er diesen Hohen Novizen an.
Erwache!
Ich müsste mal mit euch reden.
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| 11.10.2003 19:42 | #362 |
| Dragonsword |
Der Trainigsplatz schien lehr, doch konnte man in der dunkelheit bewegungen vernehmen. Es war Dragonsword. Schon seit 2 Tagen war er immer um die gleiche Morgenstunde hier am Traingspaltz erschienen.
Aber es war anders als sonst gewesen. Die Tage wurden kälter und die Nächte dunkler, Dúhn war nichtmehr aufzufinden udn Xephon schien wie vom Erboden verschluckt und das Schlimmste, Samantha war nicht zu finden. "Wo stecken die bloß alle?", sagte sich der Novize als er wiedereinmal eine kleine Pause eingelegt hatte. "Zuerst ist Samantha nichtmehr aufgetaucht dann Xephon und Dúhn ist nichtmehr in der Taverne! Was ist hier los?" Als Dragonsword so über alles nachdachte und in die Dunkelheit blicke viel ihm etwas auf. "Die Novizen! Um diese Zeit stehen doch hier forne immer Novizen! Da bin ich mir sicher!" Der Novize stand ruckartig auf. Ist etwas vorgefallen? Nein, Dragonsword bildet sich das alles sicher nur ein. Er verwarf seine Gedanken und ging nach Hause in seine kleine Hütte. Es war Zeit sich schlafen zu legen.
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| 11.10.2003 19:44 | #363 |
| Carras |
Carras der eben noch lässig mit einem Stengel Sumpfkraut an der Theka saß fuchtelte hektisch umher.
Er legte schnell den Stengel weg und stellte sich hin:
Erwache , Meister
An sich hasste er dieses Wort "Meister" , Carras ordnete sich nicht gerne unter , aber dieser Man denn er etwas von früher kannte , war ein Baal und hatte damit Respekt zu erwarten.
Sicher könnt ihr mit mir sprechen , was habt ihr mir zu sagen
...Meister... setzte er mit kaum hörbaren Sarkasmus nach. Er bezweifelte das der Baal diesen Unterton gehört hatte.
Lässig nickte der Baal und setzte sich ebenfalls an die Theke , als er saß bedeutete er Carras sich ebenfalls zusetzen.
Hatte er etwas angestellt? Wohl kaum.. er war nicht einmal in seinem neuem Haus gewesen seitdem er wieder in der Bruderschaft war. Da könnte er kaum etwas angestellt haben.
Jetzt öffnete der Baal seinen Mund und Carras lauschte gespannt.
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| 11.10.2003 19:49 | #364 |
| Xion1989 |
Ok...
Xion blickte finster zu dem hohen Novizen. Das war doch wohl unerhört. Langsam öfnete er den mund mit einem grinsen und sprach
Also erstens könnt ihr Xion sagen und zweitens wünsche ich das ihr nie wieder meister zu mir sagt. Ich bin nicht euer meister. Vieleicht einen Rang höher aber nicht euer meister.
Xion grinste fröhlich und reichte ihm einen stengel Apfelkraut rüber.Der ist für euch. Ich hätte da mal eine frage. Hättet ihr vieleicht lust auf einen job als wache für meinen Laden?
Xion grinste erwartungsfoll und fragte sich ob dieser Mann auch das schaffen würde was Xion erwartete und so wartete er das gerede des Mannes ab um danach zu antworten.
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| 11.10.2003 19:54 | #365 |
| Carras |
Carras musste wieder einmal laut auflauchen.
Natürlich dann spreche ich euch......
Xion kuckte finster woraufhin Carras schnell nachsetzte: ...dich mit Xion an
Beide lachten.
Bewacher von Xions Laden?
Wachen waren meist anerkannt und das war es was Carras sehr gerne war also wollte er den Job natürlich gerne anehmen. Vorrausgesetzt die Bezahlung würde stimmen.
Er bestellte zwei Med und sagte kurz und schlicht:
Ja ..... Xion grinste.
Was genau ist das für ein Laden Xion?
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| 11.10.2003 19:59 | #366 |
| Xion1989 |
Xion musste ein wenig lachen. Er konnte diesen mann gut leiden.Also. In meinem Laden verkaufe ich alle arten von Sumpfkraut die du jeh gesehen hast denke ich. Der Stengel den ich dir reichte ist eine meiner eigenkreationen. Probier ihn mal.
Xion guckte den mann nochmal von oben bis unten an. Er war gut gebaut und daher musste Xion gucken ob er ihn auch wirklich richtig einschätzte.Ok du willst bei mir anfangen. Dann habe ich einen kleinen test für dich. Kämpf gegen mich. Ich will wissen ob du wirklich als wache was taugst. Xion grinste und waertete auf eine antwort.
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| 11.10.2003 20:05 | #367 |
| Carras |
Carras war irritiert doch zugleich auch belustigt.
Sicher er kämpfte immer gerne, meistens auch um sich zu beweisen was hier ja der Fall war.
Aber gegen einen Baal?
Was würden die anderen Sumpfler von ihm denken? Ein Hoher Novize kämpfte gegen einen ,sehr gelassenen, Baal.
Ausser Cathal kannte er kaum einen Baal der so dermassen locker war.
...sicher werde ich mit kämpfen, aber ich warne dich
Beide grinsten und gingen aus der Taverne.
Einige Novizen die ihrem Gespräch gelauscht hatten folgten ihnen.
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| 11.10.2003 20:06 | #368 |
| Gorr |
Ganz geheuer war Gorr die Sache nicht, die Abaddon hier mit ihm veranstaltete. Aber Gorr hatte Glück, der Mond stand hoch und in voller Schönheit am Himmel. Der Wald war hellstens erleuchtet, das würde die Übung für ihn zum Kinderspiel machen, dachte sich Gorr und rieb sich diabolisch grinsed die Hände. Der hohe Templer stapfte durch den saftig mossigen Waldboden auf Gorr zu und blieb kruz vor ihm stehen. Von seinen Ausmaßen her konnte er seinen Titel nicht haben, "hoher Templer", he he, der war höchstens genauso groß wie Gorr, aber wahrscheinlich hatte das einen anderen Sinn und der Schmied dachte sowieso bloß dummes Zeug.
Schöne Nacht nicht ? erhob der hohe Templer seine tief grollende Stimme, Gorr lächelte verschmitzt.Jup., antwortete er siegessicher. Und schön hell nicht wahr. Gorr blickte sich schauspielerisch um Ohh, hell ? Na wenn du es sagst ! Ich finde ja nicht, dass es hell ist aber das ist subjek... - GIB RUHE ! unterbrach ihn der Mann mit der windigen Rüstung forsch. Meister Abaddon hatte schon damit gerechnet, so wirst du dich wohl kaum durchmogeln können mein Freundchen ! sprach er und wirbelte Gorr herum um ihm von hinten ein schwarzes Tuch um die Augen zu binden, gewaltsam riss er an den Enden um den Knoten zu schliessen, welcher heftig gegen Gorr's Hinterkopf krachte. Hey, also, ich weiß nicht ob ihr es hier wie die Magier haltet, aber ICH stehe nicht auf solche Spiele... witzelte der hohe Söldner noch ein wenig und musste selbst lächeln. Öhm, Gor Doa, oder wie du nochma' heißt. Ich seh och so gar nix ! Gorr hörte nur noch das bedrückend schallende Gelächter des fortgehenden Mannes durch die Dunkelheit hallen.
Hallo ? Halloohoo ! rief Gorr vorsichtig in die Finsternis hinaus. Wehe du nimmst das Band ab ! Dann ist dein Training sofort beendet und du kannst die Sachen packen ! Ich beobachte dich genau ! fuhr ihn der hohe Templer aus der Entfernung an. Super, dann wäre die ganze Schinderei die ich bis jetzt über mich ergehen lassan hab für'n Arsch ! dachte Gorr so bei sich und stolperte über eine Wurzel. Okay, legt los. Wies der Templer die Novizen an und die begannen gleich mit ihrer Arbeit. Schnell zischten die ersten Äste durch die Luft und trafen Gorr unbarmherzig an den blödesten Stellen. DAS WAR MEIN STEISS IHR PENNER ! schrie er in die Richtung aus der der Ast gekommen war, amüsiertes Gelächter war seine einzige Antwort. Immer wieder trafen ihn die Äste schmerzend am Körper. Die blauen Flecken vermehrten sich wie Karnickel. Gorr hatte die Schnauze gestrichen voll, er konnte einfach nicht erahnen woher die Geschosse kamen, also rannte er einfach blindlings los. Über Stock und Stein.
Grinsend hörte er wie die Äste immer öffter an ihm vorbeirauschten und die enttäuschten Flüche der Novizen die sie geworfen hatten.
Immer schneller bewegten sich seine Beine, trugen ihn immer weiter hinaus in den Wald. Die Novizen hetzten ihm hinterher. Erschrocken hörte Gorr einen Ast ansausen. Gefährlich drehte der sich in der Luft um die eigene Achse. Er kam immer näher, Gorr wollte ausweichen und schlug einen Haken. Sein Fehler.Er rannte genau in die Richtung aus der der Ast gekommen war und der prallte ihm gegen die Schienbeine. Der hohe Söldner machte einen Purzelbaum durchs feuchte Laub und stürzte weiter nach vorn, kam wieder auf die Beine und stieß mit dem Kopf gegen einen Baum. Gequält verdrehte er die Augen und fiel so steif wie ein Stein zurück auf den mit Laub bedeckten Boden. Einige Momente der Bewusstlosgikeit vergingen. Dann erwachte er wieder und schüttelte ersteinmal heftig den Kopf. War das der hohe Templer gewesen der ihm da im Weg gestanden hatte ? Der musste aber eine aussergewöhnlich rauhe Haut haben ! Na, hier im tiefsten Sumpf brauchte man die bestimmt auch. Gorr blieb eine Weile einfach so liegen, versuchte sich erstmal wieder zu besinnen, den Kopf frei zu kriegen. Sich zu konzentrieren. Sein Brustkorb hob und senkte sich immer wieder, immer schneller. Tief sog er die feucht-warme Luft durch die Nase ein und stieß sie durch den Mund wieder aus. Dann stützte er sich wieder vom Boden ab und stand langsam wieder auf. Die Novizen atmeten auf, sie hatten gedacht ihn getötet zu haben...
Gorr also stand wieder sicher auf den Beinen und die Novizen bereiteten sich erneut darauf vor ihn mit den Ästen zu traktieren. Diesmal war er vorbereitet. Gorr hörte einfach alles. Die Wölfe die den hellen Mond anheulten, den Uhu der seine kauzigen Geräusche ausstieß und wie der Wind an ihm vorbei blies, ja, der hohe Söldner glaubte sogar das Gras wachsen zu hören. Macht weiter ! wies diesmal er die Novizen an und die hörten aufs Wort. Gorr hörte den ersten Ast anrauschen, drehte die rechte Schulter nach hinten und spürte nur noch wie er an seiner Rüstung vorbei schabte. Jetzt ging es, er musste sich nur an früher erinnern. An die Orks, sie hatten ihm beigebracht der Welt zuzuhören. Einfach nur zuzuhören. Vorher hatte er es nicht gekonnt, er war einfach zu laut gewesen, doch der Shamane hatte ihm beigebracht in seine Umwelt hinein zuhören, die kleinsten Gefahren sofort zu erkennen, auch ohne die Augen benutzen zu müssen. Genauso wie er ihm beigebracht hatte sich geräuschlos an etwas oder jemanden heran zu pirschen. Das war nötig bei den meisten Überfällen der Orks. Sie hatten Gorr immer vorgeschickt, die Lage zu erkunden, um dann selbst loszustürmen, in der Sicherheit nicht in eine Falle zu geraten. Bei ihrem letzten Überfall hatten sie es gelassen. Gorr hatte inmitten ihrer Reihen gestanden, gemeinsam hatten sie sich auf den Transport gestürzt. Gemeinsam waren sie dem König ins Netz gegangen. Die Orks wurden auf der Stelle getötet. Abgeschlachtet wie Vieh. Gorr's Familie - tot - allesamt. Nur er, er wurde dem König vorgeführt und zur Strafe für den Verrat am Königreich in die Kollonie verbannt. Gorr kniff die Augen zusammen. Eine warme Träne kullerte seine Wange hinab und fing sich in dem schwarzen Tuch. Keine Zeit für Gefühlsduseleien ! sagte er sich innerlich selbst und konzentrierte sich wieder auf sein Training. Mehrere Stunden ging das so.Immer wieder bewarfen die Novizen mit den schweren Ästen, doch Gorr wich aus, und das mit immer besser werdenden Reflexen. Immer schneller konnte er den gefährlichen Geschossen ausweichen, auch wenn die Novizen anfingen mehrere auf einmal zu werfen. Gorr wich ihnen aus. Der Nächste kam angezischt, Gorr sprang in die Höhe, zog die Beine an den Körper und der Ast prallte wirkungslos am Sumpfboden ab. Das einzige was er hervorrief waren ein paar Schlammspritzer an Gorr's Wadenbein. Der Schmied hörte ein paar Schritte. Von hinten nahm ihm jemand die Augenbinde ab. Gorr blinzelte im Angesicht des blendenden Mondlichts. Das war's, du hast es geschafft. Ich werde Abaddon von deinem Erfolg berichten.[b] sprach der hohe Templer ruhig udn gab Gorr die Hand. [b]Gut gemacht.
Gemeinsam gingen sie zu einem großen Feuer, ließen sich dort nieder und speisten von einem riesigen Keiler. Schmatzend schlang der hohe Söldner das Fleisch hinunter, nur um im nächsten Moment wieder kraftvoll zuzubeißen und ein weiteres Stück herauszureißen. Mit dem Handrücken wischte er sich den Mund ab. Kennst du das Lied, das wir hier im Sumpf über euch Söldner singen ? sprach ihn der hohe Templer von der Seite an. Gorr hatte gerade den Mund voll, er schaute den Mann mit großen Augen an und schüttelte den Kopf. Der hohe Templer lachte. Dann werde ich es mal anstimmen, mal sehen was du davon hälst. Gorr versuchte zu lächeln, hob die Mundwinkel ein wenig und etwas Fleischsaft quoll heraus. Nach dem Runterschlucken leckte er diesen genüßlich ab und lauschte dem Sumpfler der begann über "die Nacht der Söldner" zu singen...
Hey ho, ein Feuerlein brennt,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner!
Hey ho, ein Feuerlein brennt,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner!
Sie zieh'n durch die Städte, und plündern für Geld,
knie nieder und beug dich, du bist nur kein Held.
Gib' mir zwei Decken und auch ein paar Schuh,
denn so kalt ist die Nacht für die Söldner.
Hey ho, ein Feuerlein brennt,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner!
Hey ho, ein Feuerlein brennt,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner!
Unter der Herrschaft des grausam' Tyrann
hat man Schwert zwar dabei, doch nur Lumpen an
Fürst gib uns Feuer, hey Fürst gib uns Wein,
denn so kalt ist die Nacht für die Söldner.
Hey ho, ein Feuerlein brennt,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner!
Hey ho, ein Feuerlein brennt,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner!
Doch eines Tages da wussten sie schon,
Der Krieg bringt kein Geld, nur der Tod ist ihr Lohn.
Werden gerichtet, bald knüpft man sie auf
und dann ist es vorbei mit den Söldnern.
Hey ho, ein Feuerlein brennt,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner!
Hey ho, ein Feuerlein brennt,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner!
Gehen in Ketten zum Richtplatz dahin,
ganz starr war der Blick, nur getrübt ward ihr Sinn.
Steigen die hölzernen Stufen empor,
und bald ist es gescheh'n um die Söldner.
Hey ho, ein Feuerlein brennt,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner!
Hey ho, ein Feuerlein brennt,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner!
Der Henker, der war da ganz flink und geschickt,
legt ihnen die Schlingen ganz fest um's Genick.
Knoten geprüft, mit sorgsamen Blick,
doch gar kalt ist die Nacht für die Söldner.
Hey ho, ein Feuerlein brennt,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner!
Hey ho, ein Feuerlein brennt,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner!
Gebete gesprochen, die Falltüre schwingt,
sie fallen ins Leere, das straffe Seil singt,
röcheln und nehmen den letzten Zug,
doch der Tod brach herein für die Söldner.
Hey ho, das Feuer ist aus,
und so baumeln sie dort an dem Galgen.
Hey ho, das Feuer ist aus,
und so baumeln sie dort an dem Galgen.
Hey ho, das Feuer ist aus,
und so baumeln sie dort an dem Galgen.
Hey ho, das Feuer ist aus,
und so baumeln sie dort an dem Galgen....
Die Nacht verging schneller als es Gorr lieb war.
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| 11.10.2003 20:15 | #369 |
| Xion1989 |
Xion grinste . Der mann war sehr selbstsicher. So schritten die beiden zum Trainingsplatz und Xion fragte sich wieso der mann so selbstsicher war. Er dachte wohl ein Baal könnte nicht gut mit dem schwert umgehen doch Xion war immerhin auch ein meister. Er hatte auch jezt schon eine Taktik. Am Trainingsplatz angekommen grinste Xion und schaute den Folgenden Novizen an. Du Novize da hinten. Ich hätte da mal eine frage.
J..Ja Baal Xion was ist?
Wieso folgst du uns?
Ich bin in der Schwertkampf lehre und wollte mir mal einen Kampf ansehen. Xion grinste ein wenig und zog seine Robe aus. Seine Hose hatt er noch an und er bittete den Novizen die Robe sauber zu lassen und sie einen Moment zu halten. Der tat das auch und Xion zog langsam sein edles Bastardschwert. Bereit?
Der Hohe Novize nickte und Xion wartete die ersten angriffe ab um sie zu blocken. Er stellte sich wie ein anfänger an und wartete auf weitere aktionen.
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| 11.10.2003 20:33 | #370 |
| Carras |
Carras musste schmunzeln, er dachte zwar das die Schwertkünste des Baals nicht die eines Templers waren aber das der Baal ihn verarschen musste fand er nicht so toll.
So wie er sich hinstelle versuchte er Carras einzublößen er wäre ein Anfänger, aber ein Anfänger würde niemals ein Schwert wie ein Bastardschwert mit Einer Hand und so Edel halten.
Carras zückte schnell sein Edles Erzlangschwert und ließ es in den Fingern rotieren so dass es schnell links und rechts an seinem Kopf vorbei rtierte. Er versuchte oft seine Gegner vor einem Kampf mit dieser langgeübten Übung zu ängstigen.
Er stoppte und schmiss seinen Mantel mit ausgestreckter Hand von sich.Dann faste er sein Schwert und kniete sich hin, früher hatte er oft zum Schläfer gebettet dieses wollte er von nun an auch vor Kämpfen machen. Sicher das hier war nur ein Übungskampf, aber ein Kampf ist ein Kampf.
Er murmelte einige leiße für den Baal unverstädnliche Worte und richtete sich auf und grinste finster. Bei Kämpfen wurde er immer eine ganz andere Person.
Der Baal grinste als wüsste er was und zu wem Carras eben gesprochen hatte.
Beide nickten und es ging los:
Carras begann den Kampf mit einem schnellen VOrwärtsschritt und einen schnellen laschen Hieb auf Xions Schwert um Xins Reflexe zu testen , die ziemlich gut waren.
Jetzt rotierte er schnell um seine eigene Achse und ließ das Schwert einmal im Kreis rotieren und von unten an Xions Klinge schlagen zu lassen.Dann zog er das Schwert mit beiden Händen schräg hinter dem Kopf hoch und ließ es schräg heruntersaußen.
Durch die Wucht des Schlages ... , immerhin war er mit zwei Händen ausgeführt..., torkelte der Baal etwas nach hinten doch er fing sich schnell und fing jetzt wiederum an Carras anzugreifen.
Seine Schläge hatten eine ausgewogene Art. Sie waren hart und schnell zusammen.
Einige male hätte Carras beinahe sein Schwert verloren doch bald war er wieder voll da:
Er drückte sein Schwert gegen das von Xion und drücke Xion weg von ihm.
Dann sprang er mit dem Schwert über den Kopf auf Xin zu und schlu das Schwert zu Boden so dass es im Boden stecken blieb.
Allerdings zog der Baal schnell das Schwert aus dem Boden und sprang aussergewöhnlich elegant eine merkwürdig große Strecke weiter nach hinten.Carras ließ sein Schwert wieder neben sich rtieren so dass sein langes Haar durcheinander wirbelte.
Er streckte die Hand aus , die Handfläche nach oben , und bewegte seine Finger so das sie eine Art Geste wie "Komm doch" deuteten.
Es genügt ertönte die Stimme des Baal.
Genau wie Carras´s Stimme schien seine Stimme etwas kurzatmig zu sein, anscheinend war er erschöpft.
Wie du meinst.. du bist ein verdammt guter Kämpfer. erwiederte Carras
Für einen Baal? Beide lachten lauthals, konnte Xion Gedanken lesen?
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| 11.10.2003 20:41 | #371 |
| Xion1989 |
Xion lies sich seine robe geben und zog diese an. Er steckte das schwert weg und grinste. Ich frage mich wieso ihr ab und zu geschwächelt habt. Ich bin ja eigendlich jemand der sehr rumprahlt und nie zugibt das der andere besser ist doch ich muss sogar zugeben das ich Klar unterlegen war.
Xion ahtmete ein wenig schwer und schaute den jungen mann an.Jezt wo es mir gerade einfällt. Ich kenne euren Namen garnicht. Fröglich gingen die beiden zurück zur Taverne und sprach So. nun müssen wir uns noch über dein gehalt unterhalten.
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| 11.10.2003 23:19 | #372 |
| Samantha |
Schweigend gingen die beiden Sumpfler nebeneinander her und betraten kurz darauf das mondbeschienene Hauptlager der Bruderschaft. Samantha fühlte sich wieder wie Zuhause, ein zweiter Ort, den sie nun ihr Zuhause nennen durfte. Sie zog tief die Luft ein und stieß sie mit einem herzerfüllten Seufzer wieder hinaus. Der Abend war klar und schön, viel zu schade um schon zu Bett zu gehen. Zumal sie nicht mal wußte was aus ihrer Hütte geworden war. Vielleicht musste sie sich eine andere Unterkunft suchen.
Ihr Blick wich vorsichtig zur Seite und ihre grünen Augen musterten das Profil des Templers, welcher ebenso schweigend neben ihr lief. Es war eine seltsame Situation.
Sie versuchte die Stille mit einem Vorschlag zu brechen.
"Wollen wir uns ein bisschen raus vor die Taverne setzen? Die Nacht ist so warm und meine Hütte ist bestimmt auch schon wieder anderweitig belegt..."
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| 11.10.2003 23:29 | #373 |
| Angroth |
Déjà vu.
Was auch immer das bedeutete, diese beiden Worte flogen dem Krieger just in diesen Augenblicken durch den Kopf. Dennoch war er für alles offen, zuckte die Achseln und sprach mit aufgehelltem Blick: "Gern, und bei Gelegenheit kümmern wir uns mal um deine Hausierenden Freunde."
Er ließ ihr den Vortritt, öffnete ihr kurz darauf an der Taverne angekommen die Tür und schloss sie hinter ihnen wieder. Schon von draussen war das trotz der Bevölkerungsminderung dezimierte Lager in seinem Treffpunkt, der Taverne, zu hören.
Ausgelassen wurde hier gelacht und diskutiert, die Rauchschwaden zogen mit unveränderter Dichte umher.
Als wären sie nie fort gewesen.
Ein freier Tisch - es war zufällig jener, der einst des hohen Templers Stammplatz gewesen war - an der immer noch unbenutzten Bühne war frei, so setzten sie sich dorthin.
Ihm war nicht der Sinn nach etwas alkoholischem, so bestellte er bei Aidar ein klares Wasser, nachdem der rasch zu ihnen gestoßen war, als er sie erspäht hatte. Nun sah der Wirt die hübsche Frau an, die auch wieder seiner Gastfreundschaft Vertrauen schenkte. Auch des Exilanten Blick haftete nun wieder auf dem feingeschnittenen Gesicht seiner Schwester, beide Männer sahen sie gespannt an, als hinge der Weltfrieden von ihren Worten ab.
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| 11.10.2003 23:40 | #374 |
| Samantha |
Samantha hatte sich bequem in eine Ecke gedrückt und streckte dort die Beine aus. Der längere Marsch mit dem vorherigen Sprint war wieder mal viel zu viel Bewegung für heute gewesen und es wurde Zeit dass ihre Beine zur Ruhe kamen. Wohlig lehnte sie sich zurück und blickte in die gespannten Gesichter der beiden Männer.
Sie musste lachen.
"Hey, was ist denn? Sitzt meine Frisur nicht richtig?", grinsend packte sie sich auf das Haupt und stellte fest dass ihre Mähne ungebändigt wie immer war. Das konnte es also nicht sein.
Sie erwiderte den Blick des Wirtes. Was konnte er wollen? Achja, klar."Oh ja, ich hätte gerne ein Gläschen Wein. Aber nur ein ganz kleines, am besten noch ein Wasser dazu für den Durst!"
Der Wirt war zufriedengestellt und so wanderte einer der beiden Männer wieder weg.
Blieb noch Angroth. Die hohe Templerin beugte sie wieder vor und legte die Arme auf den Tisch. Ihre Augen hafteten auf ihrem Gegenüber und auf ihren Lippen erschien ein Lächeln. Ihr kam das alles so bekannt vor.
"Tja... nun sitzen wir wieder hier...", begann sie etwas unbeholfen, "der Platz ist aber auch wunderschön, direkt neben der Bühne. Wenn uns langweilig wird können wir hochgehen und ein Ständchen zum Besten geben." Sie lachte ihn an.
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| 12.10.2003 00:08 | #375 |
| Angroth |
Angroth musste grinsen. Naja, er war nicht gerade einer, dem die Fähigkeit zum Singen in die Wiege gelegt worden war. Aber der Gedanke gefiel ihm irgendwie, sie beide zusammen auf der Bühne, in der Musik vereint.
Er lächelte zurück, während er ihr in die wunderschönen, irgendwie auch geheimnisvollen Augen sah. Da kam auch schon der Wirt, brachte eine Karaffe voll Wasser und eine weitere mit Wein, zusammen mit dem Kommentar "Falls ihr euch anders entscheidet", krönte das Gedeck mit zwei glänzenden Weingläsern. Ungläubig sah der Brauer den Wirt an, der ihm nur gütig und überlegen zuzwinkerte, dann in den Rauchschwaden abtauchte.
Zögernd griff der hohe Templer trotz des Überangebots an Wein für sich zum Wasser, goß allerdings der Schwester ein Glas bemessen mit Wein ein. Sie stießen an, nahmen ein paar Schlucke und setzten wieder ab, irgendwie war es eine seltsame Situation.
Trotz des Lärmens um sie herum war es, als wären sie in einer Käseglocke, die vollkommen von Stille benetzt war, einer verlegenen Stille die zu durchbrechen ein schweres Unterfangen war, wenn auch nicht unmöglich. Endlich setzte Angroth wieder an, brach die Stille: "Warst du deshalb vor einigen Tagen Kopfüber an den Stumpf gelehnt? Weil du schleichen lernen willst?"
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| 12.10.2003 00:32 | #376 |
| Samantha |
Samantha hatte ihr Weinglas beobachtet. Interessant, wie die Bläschen langsam in die Höhe stiegen und sich durch die leichte Dichte des Weines wanden. Oben angekommen, lösten sie sich mit einem nichthörbaren Plopp in Luft auf. Als Angroth schließlich wieder das Wort erhob, schaute sie auf und musterte seine roten Wangen. Sie musste unwillkürlich lachen, als sie an ihre Handstandübungen im Sumpf zurückdachte. Ein Glück dass Angroth nicht auch noch die vorigen Saltiübungen mitbekommen hatte und ihre regelmäßigen Bäder im grünen Sumpfwasser.
"Ja, das gehörte alles dazu. Ich habe mich heute auch noch ein bisschen im Klettern geübt, geht schon ganz gut, auch wenn es ziemlich anstrengend ist."Sie nahm ihr Glas in die Hand und trank einen kleinen Schluck Wein. Das Getränk rann angenehm kühl ihre Kehle hinab und legte sich dann mit einem warmen Kribbeln in ihren Magen.
"Mal sehen was Sly morgen sagt. Vielleicht bin ich sogar schon bereit für die Prüfung, auch wenn ich mich noch nicht so ganz sicher fühle. Man wird sehen."Sie stellte das Glas wieder auf dem alten Holztisch ab, dessen Oberfläche bereits von dutzenden von Glasringen gezeichnet war.
"Und was hast du jetzt so vor, wieder zurück in der Heimat?", fragte sie neugierig und beugte sich ein Stück weiter über den Tisch, um den Templer besser sehen zu können.
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| 12.10.2003 00:49 | #377 |
| Angroth |
Angroth schluckte einen Schwall Wasser hinunter, beugte sich ebenfalls über den Tisch und sah seiner Gegenüber in die Augen: "Ich möchte im Laufe der Nacht noch einmal in den Tempel, mit Kain reden. Er schuldet mir noch Magierunen. Dann kann ich gerne zusammen mit dir gehen wohin du musst, ich habe keinen Halt." Er lehnte sich zurück und sah sie an, Schweigen breitete sich zwischen ihnen ein weiteres Mal aus.
Ja, Kain musste ihm noch einige Runen geben, oder wieder nur eine, je nachdem. Und ob nicht mal langsam eine Prüfung fällig war? Naja, die Baal wussten schon, was sie taten, auch wenn sein Lehrmeister nicht wirklich auch seelisch ein Baal war.
Noch eine Weile saßen sie schweigend zusammen, dann beschlossen sie, dass es besser wäre, zu Bett zu gehen. Da Samantha lieber nicht nach Hause wollte, schlug der Brauer ihr ein Gemach in den Gasträumen vor, was sie auch sogleich dankend annahm. Bald war eine der komfortableren Vier Wände in Beschlag genommen, und die hübsche Frau hatte es sich gemütlich gemacht. Angroth ließ sie nun alleine, er hatte ja eigentlich vor noch zu Kain zu gehen, doch das hatte auch bis Morgen Zeit. Sein Bett wäre jetzt viel gemütlicher, also stattete er ihm einen Besuch ab und schlief ein, nur in Gedanken die sich um die Kollegin drehten.
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| 12.10.2003 01:04 | #378 |
| Carras |
Carras und Xion hatten sich noch lange unterhalten bis sie sich geinigt hatten.
Wenn Carras sich eine Hütte in der Nähe des Ladens suchen würde, am besten direkt daneben müsste er nur von Morgens bis Mittags Wache stehen.Bezahlt würde er in Form von Stengeln , Carras könnte sich 10 Stück die Woche abholen damit war er zufrieden.
Schließlich ging es ihm nicht um Geld! Davon hatte er genug, eher ging es ihm um die Authorität. Wachen waren meist angesehen und rspektiert.
Nach einer gewissen Zeit verschwand Xion mit der Erklärung das er schlafen wollte und ließ Carras mit der Rechnung alleine.
Wiederwillig bezahlte er die Rechnung und verschwand dann mit Tala nach draussen.
Er marschierte etwas über die Stege auf der Suche nach einer geigneten Stelle für seine Hütte.
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| 12.10.2003 08:15 | #379 |
| Besarius |
besarius hatte es nun endlic geschafft. Er war föllig am Ende. Seine Schulter taten so weh, dass er glautbe vom Schmez zu sterben. Es war ja auch kein Wunder, wenn er soe ein schweren Rahmen von Khorinis bis hieher trägt, ohne mal Pausen zu machen. Denn besarius yah das auch als Krafträning an. Er grüßte die Torwachen mit sein letzten Kräfte. SeinGesicht war richtig angespannt, und rot war es auch. Die Adern am Halz und anden Armen konnte man schon sehen. Er schlenderte die letzten Meter, bis zu seiner Hütte. Er legte den Rahmen neben sein Wagen. Sein war ihm sehr warm, deswegen legte er sich vor dem Eingang seiner Hütte. Der rasen war schön kalt und nass. Er legte sich flach. Schaute zu Himmel holte ein grünen Novizen aus sein Beutel und fing an zu rauchen. so langsam taten ihm die Schulter nicht so toll weh, aber der schmerz war noch. besarius wollte heute schon mit den rahmen und das schon fertig bauen. Aber jetzt wollte er sich erstmal ausruhen. besarius Kopk gig so zu Seite, dass die hälfte vom Gesicht den auf den Rasen lag. Seine augen gingen langsam zu. und da schlief er scon ein. Obwohl schon in den letzten tagen viel zu viel geschlafen hatte.
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| 12.10.2003 10:33 | #380 |
| FoN_UrIeL |
Uriel ging an den beiden Templern vorbei die das Sumpftor bewachten und fühlte sich sofort wieder zu Hause, der Geruch vom Sumpfkraut drang ihm sofort in die Nase. Aber als erstes wollte Uriel seinen Hauswolf Chaos abholen, also ging er zu dem Novizen bei dem er ihn abgegeben hatte.
Er sprach ihn an: "Hallo, wie geht es meinem Hauswolf, ich wollte ihn wieder abholen."
Darauf antwortete der Novize: "Hier ist er, hat sich gut benommen." Sagte der Novize und ging in seine Hütte um Chaos zu holen.
Chaos sprang sofort auf Uriel zu als er ihn entdeckte und freute sich sehr. Dann verabschiedete sich Uriel von dem Novizen und ging mit Chaos in seine Hütte. Auch hier war alles beim alten, immer noch standen unaufgeräumt die Wasserpfeifen in der Gegend rum und die Truhe war auch nicht geknackt, was auch nichts gebracht hatte denn Uriel hatte alles mitgenommen.
Sofort stopfte Uriel erstmal eine Wasserpfeife mit Sumpfkraut und setzte sich auf einen Stuhl an den Tisch um weiter Wasserpfeifen zu reparieren oder herzustellen.
Als er gerade anfangen wollte klopfte ein Novize an der Tür und sagte: "Hallo, ich bin gekommen um dir mitzuteilen das du nun Offizieller Einhandlehrmeister im Sumpf bist, du wirst Angroth´s Schüler übernehmen."
Uriel Antwortete darauf erfreut: "Ja vielen dank ich werde mich gleich an die Arbeit machen."
Und so verließen sie Uriels Hütte, Uriel ging zum Trainingsplatz und der Novize verschwand hinter den nächsten Hütte. Uriel stand nun auf dem Trainingsplatz und wartete auf seine Schüler die er wohl übernehmen musste.
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| 12.10.2003 11:43 | #381 |
| Firutin |
Firutin hatte nun lange Zeit im Sumpf verbracht und wurde sogar als Bruder aufgenommen, er hatte auch einen Novizenrock und ein Grobes Schwert erhalten, mit dem Schwert konnte er aber nichts anfangen, da er noch nicht gelernt hatte, damit zu Kämpfen.
Mal wieder saß Firutin in der Taverne, rauchte Sumpfkraut und trank Bier. Aber dann fiel ihm ein das er sich eine Wasserpfeife kaufen wollte, also ging er zu Uriel, dem Wasserpfeifenbauer. Als er dort ankam klopfte er an die Tür und sagte: "Hallo ich bin Firutin, ich will eine Wasserpfeife kaufen."
Uriel antwortete darauf: "Hallo, mein Name ist Uriel, was für eine möchtest du denn haben?"
"Ich hätte gerne eine mittelgroße vergoldete," sagte Firutin.
"Hier ist eine, kostet 100 Goldstücke," antwortete Uriel und gab Firutin die Wasserpfeife.
"OK die nehme ich, hier sind die 100 Goldstücke," sagte Firutin und gab Uriel das Gold und steckte die Wasserpfeife ein.
Daraufhin verließ er Uriels Laden und ging in die Taverne um seine neue Wasserpfeife gleich mal auszuprobieren.
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| 12.10.2003 12:21 | #382 |
| Firutin |
Nachdem Firutin eine ganze Menge Sumpfkraut geraucht hatte verfiel er kurz in eine art Halbschlaf, in dem ihm eine Stimme sagte: "Gehe in das Land hinter den Bergen im Norden, deine Brüder und Schwestern haben dort einen neuen Sumpf gefunden und Bauen einen Außenposten."
Als Firutin wieder aus seinem Halbschlaf erwachte, wusste er nicht so recht was er davon halten sollte, aber nach kurzer Zeit war er sicher das es eine Botschaft des mächtigen Schläfers war. Also packte er seine neue Wasserpfeife ein und verließ die Taverne. Dann ging er über die Stege des Sumpflagers um es zu verlassen.
Als er am Tor ankam fiel ihm ein das er den weg ja gar nicht kannte, also fragte er einen Novizen, aber der konnte ihm auch nicht weiterhelfen. Firutin verließ den Sumpf aber trotzdem, denn er war sich sicher das der Schläfer ihm den Richtigen Weg zeigen würde.
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| 12.10.2003 12:50 | #383 |
| Mezia |
einen ganzen weg ging sie bis hierher zu der Bruderschaft des Schläfers und der Sumpf machte Ihr da er sehr weit ausgebreitet ist und er Irendwie benebelnd war sehr Angst und nun ging sie weiter bis sie das lager von nahem sah und stand nun vom Tor und begutachtete diese Gegend mit einem bestaunten blick
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| 12.10.2003 13:10 | #384 |
| Besarius |
besarius wurde lansam wach,da sah er eine ries4en Zunge auf sein Gesicht kommen. Es erwischte ihn genau im Gesicht. es war schon irgenwie eckelig. da rollte besarius nach hinten bis es nicht mehr ging, denn die seine Hütte war da. und es war dino, besarius stand mit ein Freudensprung auf. Er wischte schnell das Saber vom Gesicht und nahm Dino im arm. Er war grnicht so leicht wie früher. besarius spielte dann mit Dino. Doch Dino war schneller als besarius und somit gewann Dino auch immer. nach einiger Zeit war besarius auch aus der Puste. Er setzte sich vor seiner Hütte hin um einbischen Luft zu verschnaufen, da fiel ihm auf, dass er nicht mehr so tolle Schmerzen hatte.Nach dem er sein letzten Wacholder getrunken hatte, wollte er mit der Arbeit anfangen. Er ging zum vollbeladenen wagen, nahm die Plane die darüber war, damit das Holz nicht naß wird. Dann nah er die eine Platte. er schaute sich das an.
besarius zu sich selbst:"Ja Mordred hat das gut gemacht. Hoffentlich hat er das genau nach den Massen gemacht die ich aufgeschrieben hatte. " Dann packte er das wieder im Wagen. dann holte er von der hütte die drei Beinen.denn er wollte jetzt so zu sagen das Gefäs machen. Holte paar Brette und paar Klötze vom Wagen. Dann nahm er aus sein alten Werkzeug Tasche. Er so ein schmieriges Zeug das in einer Pelle steckte. jedenfalls wusste besarius dass das zeug sehr gut auf Holz klebt. Dan fing er die eine Platte an ein par Stelkle zu feilen und tu schögeln. denn die Platte war der boden wo der resonanzBoden raufkomt und der Rahmen mit den saiten usw.
Er war so in der Sache vertieft das er was anderes nicht wahr nahm. so ging eine ganze Weile.
Da hatte er nun die Teile noch einbischen verarbeitet und aufeinander abgestimmt. Nun holte er das schmierige Zeug und klebte zwei beine jewieils ad den enden fest. und hintem kam nur ein Bei da wao ser Bogen war.dann klebte er über dden Boden(die Platte) denn rand um zu. der ging da nach oben und war ein paar znimeter dick.
Seine hände waren auch mit den schmierzeug, aber das klebt nicht so an den Händen wie am Holz, noch lange nicht.Nachdem er das nun endlich fertig hatte, gin er an einen see und nah ein Eimer voll mit Wasse wieder zurück. er wischte sich die Hände in der nähe von seiner Hütte. dann setzte er sich und beobachtete das Gefäß, das es nicht umkippt bzw. jeman da rangeht, denn zuerst muss es richtig trocknen.
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| 12.10.2003 14:14 | #385 |
| Abaddon |
Es ist absolute Ruhe. Nur die natürlichen Geräusche der ewig existierenden Umwelt sind noch zu hören. Entfernt von der Zivilisation hatte sich Abaddon auf einem von weichem Moos bewachsenem Stein nierdegelassen und meditierte. Es war eine himmlische Atmosphäre. Sachte knisterte der Wind in den Blättern der sich sichtlich im Sumpf wohlfühlenden Bäume und schwaches surren von Blutfliegen durchdrang die Stille. Ab und zu war das dumpfe tröten de Sumpfhaie zu hören welche den Templerführer zuerst als übliche Bedrohung ansahen ihn dann aber doch tolerant ignorierten. Einige der neugeborenen Sumpfhaibabys schienen sich in seiner friedlichen Aura sogar sichtbar wohl zu führen und hatte sich Kreisförmig um den Hüter des Glaubens in den schlammigen Untergrund gegraben um vor sich hin zu vegetieren.
Abaddon hingegen rührte sich keinen Millimeter und hatte höchstwahrscheinlich nichts von alledem wahrgenommen da er sich in tiefster Trance befand. Lange war sein Weg noch bis er die Erleuchtung durch den Schläfer erhalten würde. Den Baals fiel dieses leichter da ihr Karma nicht ständig durch das töten von irgendwelchen Wesen gestört wurde. Doch das war das Leben eines Templers, um das Lager zu ernähren musste er töten, um das Lager zu verteidigen musste er töten und um das Lager zu errichten musste er damals auch töten. Das Leben drehte sich nur um das eine, töten oder getötet werden. War dies wirklich der Grund warum wir auf dieser Welt waren ? Auch wenn er versuchte es sich schön zu reden so war er doch davon überzeugt das dieser ewige Kreislauf auch in ferner Zukunft kein Ende finden würde.
Sachte ließ der Meditierende die Energien in seinem Körper abklingen und seine Aura beruhigen. Die Sumpfhaibabys welche nun nicht mehr die wohlige Aura des Hüters spürten wunden sich aus dem Schlamm herraus und krochen wieder in die tiefen des Sumpfes hinaus. Langsam erhob sich der Templerführer und schien trotz des glitschigen Mooses auf dem Stein einen sicheren halt zu wahren. Er machte einen leichten Satz herunter und schritt zurück ins Lager.
Dort empfing ihn auch schon Cor Dao welcher von den beeindruckenden Trainingsergebnissen Gorrs berichtete. Einfach beeindruckend. Auch Taeris' Ergebnisse waren besser als erwartet. Diese beiden Schüler schienen doch mehr auf dem kasten zu haben als er vorerst von Söldnern erwartet hatte. Vieleicht sollte er sein Bild von Lees Männern nochmal überdenken.
Als Abaddon bei seinen Schülern ankam waren die schon fix und fertig bereit zum Abmarsch.
Nun gut meine Freunde. Wir brechen auf zum Kastell des Zirkels um zu sehen was uns das Schicksal dort bereiten wird.
Wortlos schritt der Templerführer seinen Schülern voran durch das Tor des Sumpflagers.
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| 12.10.2003 14:29 | #386 |
| Carras |
Carras genehmigte sich erstmal einen tiefen Schluck Bier in der Taverne. Dazu rauchte er einen Stengel Eigenkreationen von Xion, er hatte diesen Vormittag seine erste Wache gestanden (die übrigens extrem langweilig war) und durfte sich gleich seine Wöchentliche Bezahlung abholen.10 Stengel Sumpfkraut.
Aber wenn Carras so weitermachen würde würden ihm diese nur noch heute reichen, er musste wohl nochmal hin und sich welche kaufen.
Jetzt richtete Carras sich auf und ging hinaus, richtung Tor zum Sumpflager.Er müsse sich einige Sachen vom Hof abholen und sich vielleicht von ein paar Leuten verabschieden.
Als er so über durch das Lager ging fiel ihm erst auf das Tala ihm garnicht hinterherannte.
Er würde schon auf sich aufpassen können , und schließlich wusste sie wo sie Carras finden konnte.
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| 12.10.2003 14:35 | #387 |
| Xion1989 |
Xion verlies seine hütte und schaute sich um. Mit den runen in der hand schritt er langsam durch die gegend und machte sich auf den weg zum Tempel doch da viel ihm ein das er ja eine Teleportrune hatte. Er nahm sie in die Hand und ein Paar Novizen versammelten sich um ihn. Sie kannten Xion ja und wussten das er noch sehr unerfahren auf diesem gebiet ist. So konzentrierte er sich und erhob sich langsam vom Boden. Die Novizen staunten doch dann sprengte sich Xion in 1000 fetzen. Die Novizen grinsten doch Xion wusste nicht was asache war. Doch plözlich sezte er sich oben auf der Pyramiede zusammen und schwankte. Die Novizen dort unten dachten das Xion vor freude Tanzte doch er versuchte nur das gleichgewicht zu halten. Dies merkten die Novizen spätestens als er mit einem male die Pyramiede herunterrollte.
Alle lachten und halfen Xion auf der auch mitlachte. Mal wieder eine bäule mehr. Was konnte er denn da schon sagen. Doch nun pickte er sich einen detr Novizen aus. Er nahm eine Rune , konzentrierte sich und der Novize rannte plözlich vor angst schreiend weg. Seine angstrune schien zu funktionieren doch das war erst der anfang. Er musste seine fähigkeiten noch aufbauen
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| 12.10.2003 15:09 | #388 |
| Angroth |
Ein weiterer Tag war angebrochen, ein weiterer Tag des Kampfes um das Überleben, nicht nur auf den Menschen bezogen. Angroth war in diesem Kampf einst gescheitert, gegen die Widernatur hatte er nicht bestehen können. Aber diese überirdische Kraft hatte ihn auch zurückgeholt, ihm ein zweites Leben gegeben, ihn in den Kampf zurückgeholt.
Manchmal kam der hohe Templer sich vor wie ein Spielball des übersinnlichen, das sich selbst über die Naturgesetze hinwegsetzte.
So wachte er an diesem Tage auf, reckte sich wie jedes Mal, spürte Kälte in seine Glieder kriechen. Der Sommer war vorbei, er sollte seine Tür des Nachts lieber wieder verschließen, merkte er sich. Bibbernd trat er hinaus, ging an seinen Wasserbottich und benetzte sein Gesicht mit dem nassen Element. Der Kampf sollte weitergehen.
Nach einem kurzen Frühstück in der Taverne und dem Vorsatz, nach Samantha zu sehen, verwarf er jenen aber gleich wieder und besann sich anderer Dinge. Er wollte Kain besuchen, dieser schuldete ihm noch eine Prüfung und die nächste Rune - so denn noch welche zur Auswahl standen. Mit diesem Entschluss machte er sich auf, über die gewohnt knarrenden Stege zum Tempelplatz, der wie immer mit einigen Gläubigen die in innige Gebete versunken waren, gepflastert in Erscheinung trat. Ein Baal stand auf einer der steinernen Stufen der Pyramide, die Arme ausgebreitet und die Lehren des Heiligen im Munde. Bemüht, die Prozession so wenig wie möglich zu stören, schlich sich der Krieger an ihnen vorbei, erklomm die steilen Stufen und betrat den schattigen Tempel.
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| 12.10.2003 17:37 | #389 |
| Besarius |
Es war einige Zeit vergangen. da stand besarius auf und schaute nun ob alles fest sei.-und es war alles fest. da grinste er erstmal und dachte sich dabei, was für ein genie er sei, den den dieses schmierzeug hatte er es selber herausgefunden, sozusagen selbst erfunden. dann nahm er den Resonanzboden.besarius sagt zu sich selbst:Ja , gut dass Mordred alles schon vorbearbeitet hat. " da fing besarius die ganze Fläche zu schmögeln. Dieses Schmögelpapier bestand aus genz sarekn Pergament, wo auf einer Seite kleine Steine drauf waren. Dann hatte besarius noch eins da waren die Steine ganz, ganz klein, so wie Sand. denn besarius wollte dass im Bereich basseite acht millimeter dick wird und im Bereich der Tonlagen sollten es stwa zehn millimeter werden. ein kleines bogenförmiges dass ein paar zehtimeter breit war ließ er so stehen, das sollte so bleiben, damit es am Ende hervor kuckt. da zeichnte besarius das mit ein spitzen Kohlenstück auf den Resonanzbode,dass aus langfräsigen Spähnen Mordred gemacht hatte.
dann fing besarius an zu schmögeln. immer wenn er mit das Schmögelpergament da an diese bogenförmige breite Linie kam, schmögelte besarius ganz langsam und mit Vorsicht. Aber an anderen Ecken war sein Arm so schnell dass man denken konnte er schmögelt mit zwei Armen. was nicht stimmt, den mit den anderen Arm hält er den Resonanzboden fest. .......................
Als er die hälfte fertig hatte trank er ein Schluck Wasser als Erfrischung. Dann machte er weiter mit der arbeit.
........................
Sein Arm tat ihn schon weh, denn er musste die ganze Zeit beim schmöggeln auch drücken. Und nach einiger Zeit tut der Arm einen ganz schön weh. Doch besarius hatte es nun endlich geschafft.
aber ohne mordres Vorarbeitung säse er an den sachen viel länger dran.er legte den Resonanzboden in das Gehäuse hienein.
Und es passte genau. Auf besarius kaputtes gesicht bildete sich ein kleines Lächeln.
da machte sich besarius in der taverne und ließ das so stehen.besarius :"Dino,sitz, und pass hier auf mein kleiner Freund " in der Taverne angekommen bestellte er sich bei Aida ein Bier. Dann setzte er sich an einen freien Platz und wartete auf sein Bier.
Aidar brachte besarius das Bier und ging schnell zum einen neuen Kunden. besarius genoss den schönen frichen kalten Paladiner.
Als er es ausgetrunken hatte, machte er sich wieder auf den weg nach Hause. Dabei ging er den Holzsteg entlang, bis zu einem gewissen Punkt,denn da musste er ein paar Meter über Rasen gehen, dann stand er auch schon vor seiner hütte.Nun macht er weiter mit dem Flügel bauen. da fing besarius die Saiten zu bauen. Denn die würde er an den Ramen befestigen und das über den Resonanzboden im Ghäuse rauf-reintun.
da holte besarius aus seiner Hütte einen art Erz-draht, was teuer war.er hatte das in der Stadt bei einem Händler gekauft.daraus machte er die Saiten. da der Erz-Draht nicht so breit war packte er zweistück neben einader und das wicklte er mit einem Kupferdraht um zu und ganz entlang.Also er sponnte Kupferdraht um zu. In den hohen Tonlagen machte besarius bis zu vier Saiten......................................
es war eine ganz schöne fummelarbeit, doch besarius Geduld und ausgleich haben föllig gereicht. Nun nahm er die nicht so langen Bretter(zwei) aus dem Wagen und sägte die mit einer normalen Sage etwas schmaler. danch kam das vor den saiten. Das wurde richtig befestigt, es über ein. Hinten musste das richtig förmig werden. Denn bei den hohen Tolagen waren ja vier saiten jeweils, und da musste mehr abgesägtwerde. Und nacher pfeilte er das machte hinten an den Saiten fest. Nun war es fast geschafft dachte sich besarius.
Nun hängte besarius die Saiten in den anhangstiften von dem Rahmen.Die bretter die er nachinte an den Saiten eingabaut hatte,waren der Stimmstock und der Stimmwirbel im Vorderteil.
Nun drehte besarius die stimmwirbeln bis zu einem Gewissen grad, sommit wurde die Saitenspannung reguliert un der Flügel getimmt. Nun kam das auch oben draf.In das Gehäuse über dem Resonanzboden.
Damit war besarius fertig, er selber auch.
dann setzte er sich neben Dino vor seiner Hütte und rauchte seinen letzten grünen Novizen.
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| 12.10.2003 17:53 | #390 |
| Carras |
An sich wollte Carras ja zu Onars Hof und ein paar Sachen hlen aber war heute einfach zu faul.
Er hatte inzwischen auch Tala wiedergefunden , er hatte sich einen Spass daraus gemacht Molerats zu jagen, gegen diese Tiere hegte Tala anscheinend einen Greuel.
Carras stand jetzt auf dem Übungsplatz und zog sein Schwert.Auch wenn seine Kampfkünste neulich von dem Baal Xion als extrem gut bewertet wurden wollte er noch weiter üben. Vielleicht würde er ja irgendwann einmal Lehrmeister werden? Wer weiß......
Er ließ das Schwert wie bei einem Kampf Links und Rechts neben seinem Kopf rotieren.
Links...Rechts...Links...Rechts... und so weiter.
Er begfann langsam und wurde immer schneller und seine Haare wurden durch den Wind nach hinten gestoßen wo sie in der Luft umherwirbelten.
Er stoppte kurz und begann dann einige schnelle und harte Kombis zu schlagen , erst zog er sein Schwert einmal im Kreis herum stach nach vorne und zog es wieder hoch.
Mehrere male wiederholte er das , dann versuchte er seinen Kampf gestern mit Xion mit einem unsichtbaren Gegner nachzuformen.
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-->E<--ine -->D<--es-->I<--ntressierte -->T<--ruppe
stand neben ihm und schaute ihm zu.
Nach und nach wurden sie aufdringlich , so aufdringlich das es Carras zu viel wurde und er sein Schwert wegsteckte und zur Taverne ging.
An der Taverne angekommen sah er jemand denn er lange nicht mehr gesehen hatte : Ein Hoher Templer mit langem braunen Haar der ziemlich muskulös gebaut war und meist lächelte: Angroth.
Er rannte schnell hin tippte dem Man auf die Schulter, der sich verirrt schauend umdrehte und grinste ihn an:
Hey Angroth
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| 12.10.2003 18:22 | #391 |
| Angroth |
Gedankenverloren sah Angroth sich um, wer ihn da angetippt hatte. Der Mann, der ihm da entgegengrinste und der Sonnenschein in Person schien, kam ihm irgendwie bekannt vor. Erinnerungen, vage Erinnerungen kamen in ihm auf. Lange war es her, viele Monde, da er noch in den Rängen der Novizen anzutreffen war, da hatte er einen Begleiter gehabt, der dem hier sehr ähnlich sah. Die offenstehende Tür in der Hand drehte der Krieger sich dem Ankömmling zu, zog die Stirn kraus und überlegte.
Mochte es sein, dass dies hier der gleiche Mann war, mit dem er damals einen toten Novizen entdeckt hatte? Wenn ja, dann wusste Angroth auch, dass er die Person vor sich nicht allzu sehr mochte, denn schier unerträglich in ihrer Art war sie ihm erschienen.
Doch genug des Denkens, er ließ Worte walten: "Kennen wir uns ...?" fragte er, mit mahnendem Unterton.
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| 12.10.2003 18:27 | #392 |
| Carras |
Carras war mehr als nur Verdutzt.
Sicher sie waren damals nur zwei bis drei mal unterwegs gewesen.Aber das sich diesr Man nun garnicht mehr an ihn erinnerte ...Carras schüttelte den Kopf.
Natürlich kennen wir uns!
Angroth zog sie Augenbrauen hoch.
Cathal hat mich damals hier her gebracht, ich bin es Carras , wir waren ab und zu zusammen unterwegs.
Er stockte kurz und suchte nach einem Erlebnis an das sich Angroth bestimmt erinnern würde...
Dann fiel es ihm ein.
Wisst ihr noch? Dieser tote Novize damals! Denn haben wir zusammen gefunden! Und danach wurden wir von Snappern angefallen......
Er kramte kurz an seinem Hals und hielt ihm ein seltenes Amulett entgegen.Das hier habe ich damals bei ihm gefunden....
Solangsam veränderte sich Angroths Mine , erinnerte er sich?
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| 12.10.2003 18:38 | #393 |
| Samantha |
Samantha hatte eine lange Nacht endlich mal wieder in einem weichen Bett verbracht und war auch dementsprechend spät erst wieder aufgestanden. Die Sonne stand schon hoch am Himmel, als die hohe Templerin sich pflichtbewußt nach draußen bewegte und durch den Sumpf zu joggen begann. Sicher konnte sie auf diese Weise die versäumten Übungsrunden nicht wieder gutmachen, aber vielleicht merkte es so keiner. Außerdem, wenn Sly sie prüfen wollte, musste sie ein bisschen was können und mehr Ausdauer beweisen als sonst.
Trotz der guten Vorsätze reichte ihr Atem jedoch nur zu zwei Runden. Als sie zum zweiten Mal an der Taverne vorbeihechelte, war der Hunger größer als der Wille weiterzumachen und kurzerhand trat sie ein.
Sie stürzte regelrecht in den Schankraum und hielt erst an, als sie die Theke mit dem erstaunten Wirt dahinter erreicht hatte.
"Einmal die Karte rauf und wieder runter bitte!", japste sie und hielt sich erstmal an dem alten Holz fest.
Der Wirt schaute sie komisch an und Samantha merkte da erst was sie eben gesagt hatte.
"Ähh.. irgendwas Essbares bitte, Nummer 3 auf der Karte, was auch immer es ist...", ohne ein weiteres Wort ließ sie sich an einen der Tische fallen und wartete auf ihr Essen.
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| 12.10.2003 18:38 | #394 |
| Angroth |
Angroth hatte also doch Recht gehabt.
Der Kerl war der, mit dem er den Novizen entdeckt hatte, und der ihn auch beständig in irgendeiner Weise nervlich zu strapazieren wusste. Hatte Carras immer noch nicht gelernt? Sirrend blitzte der Stahl der Klinge des Rüstungslosen Templers auf, huschte in Kampfstellung hinter die Hüfte des Exilanten.
"Du bists!
Das du dich nochmal blicken lässt ist entweder mutig oder töricht, bist du darauf aus zu kämpfen?" Vor einiger Zeit hatten sie einmal gekämpft, erinnerte Angroth sich, und wenn die Nebel ihn nicht täuschten, dann hatte er sogar gewonnen.
Das Recht auf eine Revanche hatte Carras, doch sollte er sich darüber im klaren sein, mit wem er es zu tun hatte. Ebenso war sich der Krieger darüber im klaren, dass er aufpassen musste, wenn er nicht verlieren wollte.
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| 12.10.2003 18:48 | #395 |
| Carras |
Carras musste lauthals auflachen.
Irgendie schien sich Angroth nicht mehr zu erinnern, und faselte komischen Kram.Er machte so als hätten er und Carras sich gestritten , was aber nie der Fall war, nur eine kleine Meinungsverschiedenheit.
Angroth was redest du das? Du machst so als hätte ich dir was getan?! Das ist aber nicht der Fall!
Anrgtoh stand lässig aber gleichzeitig irritiert da und ging mit dem Schwert etwas auf Angroth zu als wäre er eine kleine ecklige Made.
Carras zog sein Schwert langsam heraus , Angroths Augen blitzten auf, langsam hielt er es an Angroths Klinge und drückte sie, mit einem gemeinen Lächeln auf dem Gesicht sanft beiseite.
Der Templer schien nicht zu wissen was er machen sollte, angreifen wollte Carras schließlich nicht.
Carras drückte Angroth sanft zur Seite und ging in die Taverne und setzte sich an einen Tisch an dem er zwei Bier bestellte.
Würde Angroth sich zu ihm setzen?
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| 12.10.2003 19:10 | #396 |
| Angroth |
Komischer Kauz, so wie er ihn in Erinnerung hatte. "Was solls" dachte er sich, immerhin zog er in Betracht, dass er sich auch irren konnte. Immerhin waren viele seiner Erinnerungen verschwommen, falsch oder hinzugefügt, wobei er letzteres nur vermutete.
Auch ob er wirklich in dieser bizarren Welt Daschnavars gewesen war, konnte er nicht mit Bestimmtheit sagen, er wusste eigentlich überhaupt nichts genaues mehr.
Also steckte er sein Schwert weg, wieder einmal stand er lächerlich da. Murrend betrat er dann doch die Taverne, schloss die Tür hinter sich und setzte sich an den Tisch, da er Carras erspäht hatte.
Der sah ihn fragend an, doch der Exilant blockte ab "Kein Bier, nicht heute", und lehnte sich zurück. Samantha wollte ins Amazonenlager, hoffentlich war sie noch nicht fort. Seine Gedanken wollten schon abschweifen, da brachte der Wirt ihn ins Jetzt zurück, er bestellte sich mehr aus Gewohnheit denn aus eigener Reaktionskraft ein Wasser, sah herüber zu dem ihm so verschleiert bekannten hohen Novizen. Als Aidar mit der Bestellung wieder abgezogen war, sprach der hohe Templer: "Einiges nicht allzu Ehrbares ist in der Vergangenheit geschehen, du solltest mir mein Verhalten verzeihen. Ich weiss nicht einmal genau, wer du bist."
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| 12.10.2003 19:47 | #397 |
| Samantha |
Samantha hatte in einer Windeseile ihr Essen hinuntergeschlungen, dann schon war ihr wieder ihr Vorhaben durch den Kopf gegangen. Sie musste ja zu Sly und sich weiterbilden. Und sie trödelte schon wieder herum, das gabs doch nicht.
Eilig erhob sie sich und ging zum Tresen. Dort traf sie zu ihrer großen Freude auf Angroth.
"Hallo mein Freund. Ich habs schon wieder so eilig, wie war das noch, du wolltest mich begleiten? Ich muss nämlich gleich ins Amazonenlager, ich werde dort schon erwartet und jede Minute die ich länger hier stehe geht mir von der Zeit ab."
Sie schaute aus wie ein gehetztes Kaninchen. Schnell lächelte sie den hohen Templer an und bezahlte dann den Wirt aus.
"Du möchtest mitkommen, nicht wahr? Sehr schön!"
Ohne eine Antwort abzuwarten schnappte sie sich den Arm ihres Bruders und zog ihn auch schon mit sich. Unter den verwunderten Blicken von Aidar und dem anderen Fremden zog Samantha Angroth durch die Taverne nach draußen und beide verließen kurz darauf den Sumpf.
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| 12.10.2003 22:27 | #398 |
| Besarius |
:"besarius dachte sich, wenn er fertig mit den Klavier ist, und dafehlt jetzt nur die Mechanik, dann kriegt von Erzengel über 20000 Gold. doch jetzt konnte er nicht mehr arbeiten, es war einfach zu dunkel.besarius legte diesmal die Plane überm fast fertigen Flügel. Die restlichen Sachen, die im Wagen waren brachte er in seiner Hütte rein.Das einzg grose Ding war der AußenFlügel. Es passte knapp in der Hütte rein. Es war da jetzt auch sehr eng geworden. dann ging besarius den Steg entlang zur Krauthalle.
besarius :"Moin Fortuno, na hast du mich vermisst? " da bei grinste besariusFortuno :"ah du warst weg, wusste ich garnicht, wie lange denn? " besarius steckte das mit einem Kofschüttel-grinzen.
besarius :"Kannst du mir dre Schwarzweiser geben,denn heute habe ich mir keine genommen. "
Fortuno schaute ihn misstrauisch an. Dann holte er aus dem Lager drei Schwarweiser und drückte die besarius in der Hand.
besarius :"Jo, danke fprtuno, denn mein Beutel wird immer leichter. "besarius steckte die in seinen Stoffbeutel. Dann fing er an die zu zählen.besarius :"Eins....Zwei...Drei....Vier....Fünf...plus die drei ergeben genau acht stück. "
Davon ist einer ein Grüner Novize, fünf mal Schwarzweiser(mit den jetzigen) und zwei mal Traumruf. dann ging besarius zur Schmide von Cathal. besarius klopfte am Fenster, doch nichts passirte.
da kam ein Novizeund sagte:"
Ja was wollen sie? "
besarius :"Ja ich wollte mir ein Schwert von cathal bestellen."Der hohe Novize:"Ich bin Dareon, der Vertreter von Catahal. besarius :"Ich will ein Einhandschwert dass besser ist als ein Höllenzahn.aber es darf auch nicht mahr als 4000 Gold kosten. "
Dareon :"Gut ich werde das Cathal ausrichten, am besten sie melden sich nochmal, denn ich weiß nicht wie lange er brauchrt, für ein ganz ungewöhnliches Schwert. besarius verabschiedete sich von Dareon und begab sich wieder zurück den Holzsteg entlang zu seiner Hütte. dann legte er sich dirket hin, denn er war sehr müde. er hatte auch sehr viel gearbeitet. Sein werkzeug hatte er auch rein gebracht.Dinop der kam auch aufeinmal auf gesprungen. Kuchelte sich neben besarius auf der Hängematte unter der Deckke. Es daurte auch nicht lange, bis besarius Augen zufielen.
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| 13.10.2003 09:34 | #399 |
| Dûhn |
Ein tiefes rumpeln war zu vernehmen als sich Dûhn seinen allmorgendlichen Leibesübungen hingab. Die Holzbohlen unter seinen Füßen hielten dem Gewicht stand, die Novizen die ihm im Weg waren nicht so sehr. Mit erschrockenem Gesichtsausdruck und recht derben Flüchen auf den Lippen sprangen sie dem annähernd zweihuntert Kilo schweren Koloss aus dem Weg.
Dûhn hatte die Letzten Tage innerhalb des Lagers und vor den Toren der Sumpfgemeinschaft verbracht, stetig trainierend, laufend, stemmend, immer bestrebt die Ausbildung an der Waffe in seiner bestmöglichen Form zu beginnen.
Dragonsword war leider, nach ihrem unfreiwilligen Schlummer in der Sumpftaverne, nicht mehr aufzufinden gewesen.
Wie auch? Dachte sich Dûhn, Hab doch sowieso die meiste Zeit draussen verbracht.
Nun hatte der Riese jedoch ein anderes Ziel: Die Schmiede. Vor Neugierde brennend trampelte Dûhn ein paar Stufen hinab, flitzte einen weiteren Steg entlang und kam anschliessend mit einem Rumms vor dem Hütteneingang zum stehen. Zaghaft klopfte der Lehrling an den Türrahmen.
"Hallo? Cathal? Jemand da?"
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| 13.10.2003 23:09 | #400 |
| Ceyx |
"DAS gefällt mir" sagte Ceyx mit einem Grinsen, als das Sumpflager vor ihnen auftauchte. Sie waren die letzten beiden Tagen gewandert, ohne das etwas besonderes passiert wäre. Anscheinend hatten sie ihre Verfolger wirklich abgehenkt.
"Ob wir hier wohl einen Schlafplatz finden?" murmelte Faith, als sie das Lager schliesslich ganz betreten hatten. Ceyx zuckte mit den Schultern. Er schien ein wenig abgelenkt.
"Ich werde mich mal umhören...gleich wieder da." Faith wollte schon gehen, als sie sich wieder umdrehte. "Und stell nichts an!" Dann war sie weg.Ceyx hatte nicht vor, etwas anzustellen. Nein, er hatte einen Händler entdeckt. Und er wusste, was hier so verkauft wurde.
Mit einem Kennerblick (wenigstens hoffte er sah so aus, als würde er sich auskennen) betrachtete er die Ware des Händlers, kratzte sich am Kinn."Öhmm....was...können sie mir denn...so...empfehlen...?" Der Händler musterte Ceyx mit einem abschätzigen Blick, bückte sich, und hielt Ceyx einen Grashalm entgegen.
"Das war nicht nett." Ceyx kramte seinen Goldbeutel hervor, hielt dem Händler ein paar Goldmünzen hin. "Ich will das stärkste, dass sie haben!" Das Grinsen des Händlers wurde noch breiter. Er warf den Grashalm weg und streckte nun Ceyx einen gewaltigen Glimmstengel entgegen.
Ceyx griff glücklich danach. Das wurde auch wieder mal Zeit. Er wollte ihn schon anstecken, als eine Stimme ihn hochfahren lies.
"Was hast du da?"
Ceyx fuhr herum, und versteckte den Stengel mit einer schnellen Bewegung hinter seinem Rücken.
"Faith..." er versuchte in Lächeln auf seine Lippen zu bringen. "Öhh...nichts."Faith runzelte die Stirn und machte einen Schritt auf Ceyx zu. In diesem Moment hielt der Händler Ceyx eine Goldmünze entgegen. "Ihr Rückgeld.""Öhh...was?" Ceyx stolperte unbeholfen zurück.
"WAS?!" Faith Stimme nahm eine alamierende Lautstärke an.
"Sie haben doch gerade was gekauft. Den ultimativen Glimmstengel. Das stärkste was ich habe." Der Händler hielt Ceyx immer noch die Goldmünze hin. Warum in aller Welt musste er so scheissehrlich sein?
"WAS?!"
"Öhh...nein...das war nicht ich."
"Doch sicher." beharrte der Händler.
"WAAAAS?"
"Das war nicht ich. Das muss jemand gewesen sein....der gleich aussieht wie ich..."
"Ceyx, was hast du da hinter deinem Rücken?"
"Ihr Rückgeld!"
"Nichts..." Ceyx nahm eine Hand nach vorne und zeigte sie Faith."Die andere Hand!"
"IHR RÜCKGELD!"
Mit einem Satz stürzte sich Faith auf Ceyx, rief noch im gleichen Moment dem Händler zu, er solle dieses Scheiss-*"+&")-Rückgeld behalten, drehte Ceyx herum, und entriss ihm den Glimmstengel.
"Du willst den doch nicht etwa alleine rauchen?"
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| 14.10.2003 01:38 | #401 |
| Mezia |
sie ging einfach durch die gegend und schaute sich im Sumpflager um und sah die Templer, Novizen und Gurus. Fand aber nichts wirklich besonderes an Ihnen nur Ihre Art war für sie sehr komisch sie schmunzelte und fragte sich ob es nicht auffällt das hier eine Fremde Person rumirrte und sie hoffte das es jemand gäbe der mit Ihr redet sie stand dann einfach neben einen Novizen und begutachtete das tun des Novizen.
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| 14.10.2003 01:43 | #402 |
| Parnas |
Parnas schaute auf, eine Junge Frau hatte sich neben ihn gestellt und schaute ihm zu wie er gerade dabei war das frische Sumpfkraut aus dem Sumpf zu drehen.Er blickte ihr kurz in die Augen, obwohl ihre Seele dem Jungen noch verschleiert blieb erkannte er, sie war aufrichtig. Freundlich lächelte Parnas sieh an.
Schönes Kind, was tut ihr zu solch Nachschlafender Zeit hier draussen? Seid ihr auf der Suche nach einem Lagerplatz? Da hinten sind noch Hütten frei, oder ihr könnt euch auch zu mir ans Feuer setzen, ich werde noch diese Tüte rauchen bevor ich ins Bett gehe.
Langsam setzte sich Parnas in den Schneidersitz direkt vor das Feuer und entzündete daran den Joint.
Er war gespannt was die junge Fremde tun würde
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| 14.10.2003 08:55 | #403 |
| Mezia |
sie saß sich neben Parnas sogar ein lächeln streckte sich durch Ihr Kaltes Wesen und sah Ihm zu sie wusste noch nicht was das war was er da zu sich nahm und schaute ihm zu wie er es inhalierte
"V..verzeiht was was ist das was Ihr da zu euch nehmt? Ohh und nein ich suche nicht nach einer Unterkunft ich sehe mich hier nur um und versuche zu lernen"
blickte kurz zu Ihm aber dann wieder zu dem Sumpfkraut das er zu sich nahm und lächelte nun sehr neugierig
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| 14.10.2003 10:06 | #404 |
| Parnas |
Der Junge war ein wenig verwundert, die Fremde kannte kein Sumpfkraut? Wirklich seltsam, obwohl, er hatte es damals auch nicht gekannt. Erinnerungen an seine erste Rolle Sumpfkraut kamen in ihm auf. Er musste lächeln.
Langsam drehte er seinen Kopf zur Fremden und schaute sie wieder eindringlich an, er musste wieder lächeln, sie wirkte so unerfahren und interessiert.
Das ist Sumpfkraut, ich denke es gehört zu der Gruppe der Aphrodisiaka, aber ich mir noch nicht ganz sicher.
Hier probiert ruhig, schaden kanns euch nicht nur ein wenig..
Parnas grinste schelmisch
na ja aufheitern
Mit seinem warmen lächeln streckte er der jungen Frau das Sumpfkraut entgegen und war gespannt ob sie den Mut aufbringen würde das Kraut zu probieren
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| 14.10.2003 14:31 | #405 |
| Cathal |
Cathal hatte die Nacht im freien verbracht. Zu viele Gedanken plagten ihn. Neues Land, neues Lager.. das konnte doch nicht ernst gemeint sein. Nachdenklich fuhr er sich ueber die Glatze und erhob sich vom Baumstumpf, in welchem er vorher noch seinen Platz gefunden hatte. Mit einem kurzen Handgriff schnallte er den seinen Umhang fester und betrat wieder die Stege. Nur wenige Novizen waren schon wach, doch dies schien Cathal nicht mehr ungewöhnlich als jeden Tag. Schnell steckte er sich seine Pfeife an und nahm einige kurze Zuege, ehe er sie kreisförmig wieder ausstieß. Schließlich erreichte er die Schmiede und wurde sogleich von Dareon gegruesst...
"Erwachet Meister Cathal, ich habe einen Auftrag entgegengenommen. Hier, ich habe es mir aufgeschrieben."
Mit diesen Worten ueberreichte der Hohe Novize, dem Guru ein Pergament. Langsam fuhren Cathals Blicke ueber das geschriebene und sprach schließlich.
"Gutgut, Bruder Dareon.. wir hieß der Mann der diesen Auftrag brachte?"
"Besarius hieß er, Meister."
Nickend griff der Baal an seinen Guertel und loeste einen Goldbeutel. Großzuegig zog er 50 Goldstücke hervor und uebergab sie Dareon.
"Ich hoffe dies wird vorerst seine Arbeit fuer mich etwas erleichtern."
Dareon zeigte sich sehr zufrieden und mit einem Lächeln auf dem Lippen betrat Cathal seine Schmiede. Wieder nahm er einen Zug des Qualmes und zog schließlich erstmal ein grobes Schwert vom Warentisch und legte es bei Seite. Dann griff er ein Breitschwert und Nickte. Verlängern sollte er es also. Geschwind griff Cathal in den Stahlsack und zog eine Stange hervor.
"Eine potentielle Klinge"
sprach er grinsend zu sich und legte sie ins Schmiedebecken, ehe er seine Werkzeuge zusammen sammelte und dann begann den Stahl zu verarbeiten. Nickend legte er ihn an der Klinge an und begann ihn durch kräftige hammerschlaege etwas an die Klinge zu binden. Nickend ließ er es kurz abkühlen und erhitzte dann erneut die Verbindungsstelle im Schmiedefeuer, dann begann er mit schnellen Hammerschlägen die Stelle zu Glätten. Eine Verlängerung der Klinge war erreicht. Etwas weiter oben schlug er schließlich mit Hammer und Meißel den Stahl spitz zu. Der Rohling war fertiggestellt. Des aussehens halber begann er mit vielen Hamerschlaegen und mehrmaligem Erhitzen die Klinge in form zu bringen. Als nach einiger Zeit endlich eine Klinge entstanden war, begab er sich an den Schleifstein. Mit starken Tritten brachte er diesen in Gang und begann mit krächzendem Geräusch die Klinge zu schärfen.
Es dauerte nicht lange bis die Klinge die gewünscht Schärfe erlangt hatte. Nickend prüfte er die Schärfe mit den Fingern. Langsam schritt er schließlich zum Warentisch und legte die neue Waffe zum groben Schwert.
"So, nun zur zweiten Bestellung. Ein verbesserter Höllenzahn, das wird nicht einfach."
Kurz schaute Cathal sich um und zog dann den einzigen Höllenzahn vom Tisch, welchen er bsiher gerschmiedet hatte. Freude ueberkam ihn, das er dieses schoene Stueck endlich verkaufen wuerde. Mit dem Schwert in beiden Händen schritt er zum Schmiedebecken und begann ein paar kleine Goldstangen zu erhitzen...
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| 14.10.2003 19:57 | #406 |
| Mezia |
sie horchte ihm zu und überlegte seinen Worten, und schaute Ihn dann an der blick von Ihr wanderte dann zu dem angebotenden Sumpfkraut sie grinste leicht aber dann schüttelte sie mit dem Kopf und sah ihm in die Augen
"Nein verzeiht aber ich kann nicht, ich will ja nicht sagen das es mir schadet aber mir hat man verboten von dem Sumpfkraut zu nehmen.
Nun wo Ihr das sagt kamen mir die Worte einer Person in gedanken wieder auf und die hielten mich ab davon. Bitte verzeiht das ich nicht annehme."
verbeugte sich dann etwas entschuldigend und der Mund ging schnell wieder auf
"Erzählt mir bitte von diesem Ort"
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| 14.10.2003 22:05 | #407 |
| Dragonsword |
Die Nacht war hereingebrochen und der Novize macht sich noch in später Stunde auf den Weg zum Trainingsplatz. Er hatte vor noch etwas seine schnelligkeit zu Trainieren.
Ein kühler Wind zog durch das ganze Sumpftal, bald würde auch schon der erste Schnee fallen. Im schein der Fackeln trainierte Dragonsword mit seinem groben Schwert. Er schwang es schon ziemlich sicher durch die Luft und nach jedem Schlag fühlte sich der Novize besser. Dúhn war irgenwie nichtmehr aufzufinden, aber Dragonsword war sich sicher das er noch im Lager war.
Er konnte doch nicht einfach gehen ohne auf Wiedersehen zu sagen.Viele Gedanken schoßen dem Novizen durch den Kopf, viele wurden wieder verworfen doch einige blieben hängen.
"Ich muss wiedermal in die Stadt! Meine Goldstücke fühlen sich in meinen Beutel bereits einsam, die brauchen Geselschaft."
Weiter und weiter Trainierte der Novize, bis in den Morgenstunden, ...
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