04 Das Waldvolk

Kleine Wunder

Manches geschah wieder in Tooshoo, doch in dieser Ausgabe machen wir es mal anders und picken uns eine erwähnenswerte Sache besonders heraus. Dies ist eine kurze Postreihe zwischen Hyperius und Onyx. Bei den guten Geistern fragte jüngst jemand nach Wundern in der RPG-Welt. Hier hat er wohl eins und über dieses Wunder spricht man natürlich in ganz Tooshoo. Wer nicht so viel im Tooshoothread bisher las, dem sei gesagt dass am Tage nach dem waldvölkischen Fest Samahin zwischen Schwarzwasser und Sumpfkrautplantage sich eine große Statue mitten im Sumpf erhob. Tag für Tag mehrten sich die Geschichten um die Statue. Manche waren mehr Wunsch, als Wahrheit und andere wiederum nichts anderes als die Wahrheit die sich jenen offenbarte die demütig Mutter Natur entgegen traten. Denn dies ist die Statue und über sie handelt die kleine Postreihe. Viel Vergnügen.

Ornlu

(Posts sind weder verändert noch sonst wie korrigiert worden)

Hyperius 15.01.2012 18:36
Ein seltsamer Ruf


Plötzlich begann der Varanter seinen Körper wieder zu spüren, als die Ströme der Magie in denen sich seine Erscheinung und sein Bewusstsein aufgelöst hatten, wieder materialisierten. Es war alles so bekannt und doch auch völlig ungewohnt für ihn gewesen. Teleportiert hatte sich der Wassermagier schon oft in seinem Leben. Das Ziel fest vor Augen habend, waren die magischen Ströme und Charakteristika eines Ortes vor dem Inneren Auge in den Fokus genommen worden und dann begann die Reise. Man selbst löste sich auf, ließ sich von den Strömen des magischen Flusses dahin tragen und entstand an dem gewünschten Ort wie von Neuem. Doch dieses Mal war alles anders gewesen, denn der junge Kartograph hatte sein Ziel nicht gekannt, als er begonnen hatte, sich zu teleportieren. All die letzten Tage und auch an diesem Tag trug Hyperius ein merkwürdiges Gefühl in sich, wie eine Sehnsucht, die er nicht stillen konnte, das Verlangen nach etwas, dass er nicht beschreiben konnte und der Trieb nach einer Handlung, die er nicht recht zu begreifen wusste. Es war als ob der Wassermagier besessen wäre, doch ohne den Fluch oder Dämon zu kennen, der da von ihm Besitz ergriffen hatte.
Doch dass er nicht bessessen war, dass konnte der Geistliche auch mit Sicherheit sagen, denn diese Gefühle, die ihn leiteten hatten nichts Unreines und Böses, sondern schienen so vertraut wie die Stimme der Mutter einem Neugeborenen sein musste, obwohl er sie noch nie auf genau diese Weise vernommen hatte. So hatte der diener Adanos' schließlich dem Rufen nachgegeben und hatte die eiserne Disziplin und Selbstbeherrschung über den Körper fallen lassen, um sich dem ihn drängenden Rufe hinzugeben. Daraufhin hatte Magie jede seiner Poren durchflutet und die Reise begann zu einem Ort, den er nicht kannte, doch nun mit seinen Augen vor sich sah.

Die unlängst über Schwarzwasser hereingebrochene Nacht, trügte den Baumeister nicht darüber hinweg, wo er sich befand, da kaum ein anderer Ort eine solch starke Ausstrahlung besaß wie das Dorf im Sumpf. Doch dieses Mal war es nicht der riesige Baum, zu dem der Varanter zu seinem Bedauern wohl nie Zutritt erlangen würde, sondern etwas anderen, dass ihn dazu veranlasste, sich in Bewegung zu setzen, noch ohne genau darüber nachgedacht zu haben.
Die Luft war von einer pulsierenden Energie erfüllt, die den jungen Kartographen fast zu verschlingen drohte. Doch bei dem dabei ausgeübten Druck wurde auch in seinem Inneren etwas geweckt, was meist zu ruhen schien. Der stets freundliche und barmherzige Erzdekan, so sehr er es sich auch wünschte, vermochte selten Gefühlsregungen zu empfinden, doch nun überkam ihm ein Gefühl der Freude, der Wärme und der Geborgenheit und das obwohl er nun vom Steg sprang und sich ungeachtet seiner blauen Robe durch den Matsch und Morast in den Sumpf hinein bewegte. Ihm war klar, was sich dort befinden müsste, hatte er ja selbst doch einige Zeit in Schwarzwasser verbracht, und doch war dem Diener Adanos' bewusst, dass kein Ort den er kannte das Ziel seiner Reise sein konnte und so kam es dann auch, dass er nach kurzer Zeit einen von magischen Erzfackeln erleuchteten Ort fand, der ihn anzog und wohl eine Art Schrein zu sein schien. Ob noch andere Menschen da waren, dass wusste der Geistliche in diesem Moment nicht, denn er fiel einfach auf die Knie, was ihn noch tiefer und demütiger in den Sumpf einsinken ließ, ehe er sich diesem so unbeschreiblichen Augenblick hin gab.


Onyx 15.01.2012 18:50
Schrein der Mutter


Tage war es her, seit sie wieder hier waren. tage war es her, seitdem es sich Onyx soweit gut gehen ließ. Das Gold machte eben etwas sorgloser. Doch glücklich? Nein. Es änderte nichts daran, dass Onyx die Ruhe immer noch dem Lärm vorzog. Und genauso änderte sich nichts daran, dass er alles andere als nett zu jenen war die sich an seinen Tisch einluden und hofften etwas abzukriegen oder sich nett zu unterhalten. Gold schien manche jedoch wie Scheiße die Fliegen anzuziehen.

So zog es Onyx vor heute bei der Sumpfkrautplantage zu bleiben, statt in der Sumpflilie zu speisen. Hier war es ruhiger und wenn man sich an das schlechte Lautenspiel am Feuer gewöhnte, auch erträglich. Lester saß sogar immer mal dabei und erzählte von schlafenden Wesen und der Zeit in der Barriere. Onyx hörte zwar zu, hatte aber die Gedanken woanders. Nicht das er jemals Schuldgefühle empfand, doch die Sache mit dem Adler ging dem Hünen nicht so ganz aus dem Kopf. Natürlich hatte man eben getan, was getan werden musste. Doch bei den Jägern hatte er gelernt, dass es dumm war ein Tier zu töten, das Junge bekam oder hatte. Man würde damit die Nahrung von Morgen gleichzeitig töten. Zwar mochte ein Adler weniger auf dem Speiseplan stehen, doch manche Tiere waren ja auch da um andere Tiere klein zu halten. Was brachte eine Welt ohne Wölfe, wenn in dieser Welt dann überall Wildschweine wären die nur Ärger machen. So oder so ähnlich hatte es Haegar damals gesagt.

Onyx hatte deswegen die Adlereier behalten. Sie waren natürlich wohl schon nicht zu retten. Einfach eben tot oder abgestorben. Und doch wollte er sie nicht verkaufen. Viel mehr zurück geben. So wie es hier so manche taten. Seien es Jäger die an diesen Schrein da wertvolle Tiertrophäen ablegten. Seien es Kräutersammler die dann Pflanzensamen dort ablegten oder viele andere die genommen hatten und dort zurück gaben. Es mochte symbolisch wirken, doch wenn am nächsten Morgen die Gaben verschwunden waren, hielten es viele für wahrhaftig.
Der Zweifel ob da nicht irgendwer findiges den Kram Nachts über klaut, wurde mehrere Male nie bestätigt. Dabei gab es welche, die sich da versteckten und warteten. Doch sahen sie nie was - genauso wie das Verschwinden der Gaben bei Sonnenaufgang. Also war irgendwas dran? Und so wollte Onyx da auch die Adlereier als Gaben diesem Schrein, dieser merkwürdigen Frau, opfern. Als er sich erhob und das Feuer verließ, antwortete er nicht wohin er geht.

Am Schrein angekommen empfand er wirkliche Ruhe in diesem Moment. Unzählige Glühwürmchen schwirrten umher, während Mondlicht durch das Blätterdach brach und den Schrein in Licht und Schatten hüllte. Zusammen mit dem Schein der Erzfackeln schuf das Mondlicht eine einzigartige Atmosphäre.
In den Ästen saßen bunte Vögel und kleine Tiere mit buschigen Schwänzen. Eine Schlange kroch am Schrein entlang und verschwand dann im unergründbaren Dickicht, während die Grillen zirpten und irgendwo wieder Geräuschquellen entstanden. Aus dem Sumpfwasser blubberte es hier und da manchmal auf und im nächsten Augenblick, mochte man das nächste lebendige Wesen erblicken, dass diesen Schrein schier aufzusuchen schien.
Lauschte man nur, hörte man das Leben. So klein und unbeachtet und doch so gewaltig.

Onyx holte aus seinen Lederbeutel die beiden Adlereier hervor und blickte sie an. Dann blickte er zum Schrein und betrachtete die beiden Gesichter und den Körper. Diese Frau die ihn mit offenen Armen zu empfangen schien. Ihr Körper der geformt war, wie jener einer schwangeren Frau. Die Gesichter die einen mit Sanftheit und Härte anblickten. Die schön und unschön waren. Die trotz dieses ungewöhnlichen Anblicks eben doch völlig zueinander passten und eine Einheit darstellten. Die Menschen nannten diesen Schrein den Schrein von Mutter Natur und Onyx empfand sowas wie Demut, auch wenn dies wie die Reue in ihm etwas war, was er nicht lebte oder kannte.
Anders als jener der da halb eingesunken kniend zum Schrein blickte und Onyx nun bemerkte. Seine Robe mochte zwar von unten rum verdreckt sein. Doch obenrum hüllte das hiesige Licht sie in einen magischen Schein. Trotzdem wusste Onyx nicht wer der Fremde war. Sowas lief hier in Schwarzwasser nicht rum. Dafür war die Kleidung zu sauber und der Geruch nach etwas anderen irgendwie doch da.

"Wer du sein?", fragte Onyx skeptisch.


Hyperius 15.01.2012 19:18
Schrein der Mutter


Wie lange er nun schon hier saß, oder besser gesagt kniete, wusste Hyperius nicht, sicherlich nur einige Sekunden, Augenblicke, Momente, doch vorkam es ihm, als ob er schon Minuten, Stunden, Tage hier verbrachte. Ruhig und wie in Trance atmete der Varanter, doch nicht nur die Luft sog er durch den Mund ein, sondern die gesamte Präsenz des Ortes, schien in ihm aufzugehen. Mit jedem Pulsschlag seines Leibes war es, als durchflösste ihn eine Energie, die er so noch nie in seinem Leben zu spüren vermocht hatte. Es war als käme der Varanter heim zu einer Mutter, die er nie kennengelernt hatte, da sie bei seiner Geburt gestorben war. Doch im Gegensatz zu sonst, dachte der Geistliche all diese Dinge nicht, er fühlte sie, nicht mit dem Kopf, dem Geist oder dem Bewusstsein, sondern mit dem Herzen, im Unterbewussten und mit jeder Faser seiner Existenz, die in diesem Gefühl aufging.
In gewisser Weise war dem Diener Adanos' dieses Gefühl vom Gebet in tiefer Meditiation bekannt, doch er betete nun nicht mit Worten oder mit seiner Sprache, sondern mit etwas in ihm drin, dass viel intensiver war, als der Wassermagier es in seinem Leben bislang kennen gelernt hatte. Es war fast so, als ob der gesamte Körper, wie von einer Hand von Außen geleitet sich dem Gebet hingab und wusste, ohne dass irgendwelche Anweisungen ausgesprochen wurden, wie er sich zu verhalten hatte. Und so ließ sich der Varanter treiben, nun nicht mehr von den Strömen der Magie wie beim Teleport sondern von der Energie und spürbaren Macht dieses Ortes, welche seine Seele entführte, während sein Körper auf den Knien im Sumpf verharrte.

Die Stimme eines Mannes schließlich drang zu ihm vor, doch erst blieben die Worte nur dahingesagt, dann erreichten sie das Bewusstsein des Erzdekans und ließen ihn langsam den Kopf in Richtung des anderen Herren drehen. Ein sanftes Lächeln umspielte die Lippen des jungen Kartographen, ein Lächeln wie es viele von ihm gewohnt waren, doch eins war dieses Mal anders, sein ganzer Körper schien sanft zu Lächeln und nicht nur die Lippen als Spitze des Eisbergs. "...Ich bin Hyperius, ein Wassermagier aus Varant, doch nun lebe ich in Setarrif, doch es scheint mir.... bitte lacht nicht darüber... als wäre ich hier zuhause...", kam es über die Lippen des Geistlichen. Wohl nicht so bedacht wie sonst und doch wirkte es nicht stückweise, sondern schien als ob manche Worte bloß darauf warteten, dass die Zeit für sie gekommen war, um dann schließlich als knappe Phrase seinen Mund zu verlassen.
"Wenn ihr wollt, sagt mir ruhig auch euren Namen und erzählt mir von diesem Ort.... mein Körper scheint ihn wohl zu kennen und verstanden zu haben .... und so wäre es auch nicht schlimm, wenn ihr einfach nichts sagt.....", schienen die Worte fast von selbst, ohne das wissentliche zutun des Magiers ausgesprochen zu werden, der plötzlich in seine Robe griff und einen Sumpfhaizahn, von denen er damals von dem erlösten Sumpfhai welche entnommen hatte, vor sich in den Schlamm legte und dabei fest den Schrein anblickte und wahrscheinlich schon wieder halb vergessen hatte, dass er sich in einem Gespräch befunden hatte.


Onyx 15.01.2012 20:09
Schrein der Mutter


Diese Weißen redeten zu viel, zu seltsam oder beides zusammen.
Wassermagier - lange war es her, seit Onyx einen zuletzt sah. Einst im Neuen Lager wachten sie über das ganze Erz. Hochnäsig und zurück gezogen. Bei Silas tauchte nur selten einer auf und wenn doch, wusste er dass er besser die Leute hier nicht mit seinem Gott nervt.
Letztlich hatten sie aber eben doch recht. Was hätte damals denn sonst diesen Knall verursachen können, als die Sprengung des Erzhaufens? Dadurch kam Onyx kurzfristig frei, gleichzeitig aber auch der andere Abschaum aus der einstigen Minenkolonie.
Vielleicht war es deswegen ein unheimlich großzügiger Akt der ausgleichenden Freundlichkeit, die Onyx da offenbarte, als er doch was sagte und diesen Hexer da nicht einfach stehen ließ. Währenddessen tauchten zwei andere Personen auf, die auch zum Schrein wollten.

"Onyx. Du hier sein bei Schrein von Mutter. Schrein gekommen, als Samhain Ende. Leute sagen, sie Mutter von Natur und wachen über Volk von Natur. Du glauben oder nicht. Onyx egal. Mutter egal. Onyx geben zurück was er genommen. Onyx haben Adler geschossen und gefunden Adlerei in Nest. Ei tot und kalt, aber Onyx geben zurück zu Mutter von Natur. Leute hier viel so machen um sagen Dank oder bitten um vergeben oder machen irgendwas, was tief wie Sümpfe hier. Schrein nehmen Gaben und manche erzählen, dass bekommen Segen von Natur. Geben und Nehmen. So sie erzählen. Onyx geben erste Mal.", sprach der Dunkelhäutige und stampfte durch das Brackwasser. Als er dann vor dem Schrein stand, legte er die Adlereier einfach auf den Sims zu Füssen der Statue.
Seine Gedanken und Gefühle waren ehrlich. Weder geheuchelt, noch fordernd. Er erwartete nichts und doch, wurde er überrascht.

Als Onyx zurück trat, wurde es plötzlich still rund um den Schrein. Die Glühwürmchen landeten irgendwo. Die Vögel und Grillen wurden still. Alles verharrte. Stattdessen änderte sich die Luft. Etwas Merkwürdiges zog auf und kleinste Lichtpartikel schneiten sozusagen im Schein des Mondes und der Erzfackeln herab. Der Schrein schimmerte kurz magisch auf und dann blendete sie ein gleißend heller Lichtschein mit grünlicher Aura und versiegte so schnell wieder, wie er auch kam.
Als die Augen sich wieder den Lichtverhältnissen anpassten, war etwas geschehen. Nicht nur Onyx sah, wie die Adlereier aufgebrochen waren. Ein Jungvogel dort bewegte sich, hob leise krächzend den Kopf. Der andere indes öffnete nur die Augen. Von Augenblick zu Augenblick erstarkte das lebendigere Adlerküken und bekam einen weißen Flaummantel. Ja, es wirkte als würde es sogar ein ganz wenig wachsen, während sein Geschwister von einen auf den anderen Moment alles Leben aus sich abgab oder verlor. Es schloss die Augen für immer.

Onyx verstand nichts und doch alles. Fragen die aufkamen, fanden Antwort im Schrein der Mutter.
"Gegeben und genommen.", sagte er, weil etwas in seinem Kopf dies auch gesagt hatte. Der Hüne trat an den Schrein und beugte sich vor, um dem Adlerküken in die Augen zu blicken. Es wurde ruhiger, bevor die großen Hände des Onyx es umschlossen und vom Schrein hoben. Irgendwie brauchte es keine Worte dafür, was Onyx nun tun würde. Er hatte genommen und gegeben. Die Natur hatte gegeben und genommen. Und nun gab die Natur Onyx, damit er nimmt und Leben leben lässt, das er genommen hatte. Eine zweite Chance oder einfach nur eine Pflicht aus Demut, die Onyx zum ersten Mal so verspürte.


Hyperius 15.01.2012 20:35
Am Schrein der Mutter


Die Worte, die Onyx gesagt hatte, waren zunächst auch wieder in dem Kopfe des jungen Kartographen verhallt. Erst als dieser gehandelt hatte, waren die Worte Hyperius ins Bewusstsein gelangt und dann sah er, was dieser Schwarze tat, als er die Adlereier auf den Schrein, den Schrein der Mutter, wie ihnen die Menschen hier in Schwarzwasser wohl nannten, legte. Es geschah ein Wunder direkt vor den Augen des Wassermagiers, als plötzlich die beiden toten Eier sich veränderten und das Küken im einen Ei wohl seine verbliebene Energie auf das Jungtier im anderen übertrug und ihm so neues Leben schenkte. In diesem Moment erkannte der Geistliche, dass das, was er unterbewusst zu tun gedacht hatte, falsch war und so steckte er den Sumpfhaizahn wieder ein und erhob sich. Die Energie des Ortes pulsierte noch heftig in ihm und so fiel es dem Diener Adanos wirklich schwer, sich von diesem Ort zu entfernen, doch der Wunsch diesem Ort, der ihm nichts Materielles und doch so viel gegeben hatte, etwas zurück zugeben, brannte stärker in dem Varanter als der Drang zu bleiben.

"Leb Wohl Onyx, ich kehre wieder, wenn ich danken kann, wie es angemessen ist.", sprach der Pazifist noch immer wie in Trance, während er langsam und in seinen eigenen Eindrücken und Emotionen versunken von dannen Schritt. Die Welt um ihn herum zog so vorbei, als wäre sie hinter einem Schleier verborgen und so ließ der Magier zuerst das tiefe Sumpfwasser hinter sich und trat dann, fast ohne es wirklich wahrzunehmen ein in den Wald der Orks. Ein Fehler wie sich kurze Zeit später, nachdem er eine Weile in der Dunkelheit durch den finsteren Wald gelaufen war, herausstellen sollte. Ein kräftiger Hieb riss ihn von den Beinen und ließ ihn mit dem Rücken auf den Boden krachen. Irgendeine der hier lebenden Kreaturen hatte wohl Spaß daran, erst mit der Beute zu spielen und sie nicht gleich ins Jenseits zu schicken und so beugte sich plötzlich ein nicht menschliches Wesen über den am Boden liegenden Wassermagier.