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Rollenspiel nach Fall der Barriere
Amazonenlager
Das Amazonenlager # 19
| 10.09.2003 21:10 | #1 |
| Todesnebel |
Das Amazonenlager #14
Als es dämmerte und die Sonne unterging, da war er schon ein Stück weiter als zuvor, seine Fehler lagen immer noch hauptsächlich darin, dass er das Schwert nicht richtig schnell gewunden bekam, immer wieder blieb er hängen und musste dann abrupt stoppen, was schon recht gut war, war das halten des Griffes, langsam bekam er ein Gefühl für den ledernden Griff, er lernte Unebenheiten kennen und speicherte die Abstände zwischen dem Leder und der Parierstange, jedenfalls war das Ergebnis, dass das Schwert nur noch selten fiel, das war aber schon alles. Die ersten Schläge konnte er auch mehr recht als schlecht, zumindest konnte er nicht mehr allzu viele Fehler feststellen, das ging alles schon recht gut, aber die neuen Anweisungen bereiteten ihm Kopfzerbrechen, vieles war sehr kompliziert und er hatte schon seine liebe Mühe mit dem merken der Schläge gehabt, aber er hatte sich zusammen gerissen und war dabei sie einzustudieren, zuerst werkelte er an den leichteren, zumindest die, die er als leicht empfand, darunter waren der Links-Rechts Schlag, der aber mit dem zustechen kombiniert wurde, genau wie die linke Täuschung, links weil er Rechtshänder war, die dann mit einem rechten, halbseitigen Konterschlag abgeschlossen wurde. An so Sachen wie die dreifache Antäuschung mit Block plus Endschlag oder die doppelte Drehung mit zwei Blocks und einem Druckschlag wollte er sich gar nicht erst ranmachen, da musste er erst mal die ersten beherrschen, wofür er aber auch alles tat, was in seiner Macht stand.
Auch als die Sonne schon lange untergegangen war trainierte er noch weiter, die meisten waren jetzt in ihren Häusern oder aber beisammen um über den Tag zu reden oder wichtige Sachen zu planen, er war allein auf dem Platz, das fahle Licht eines aufgehenden Mondes und die Fackeln waren das einzige was ihm blieb, aber er war noch nicht müde, er wollte noch einiges erreichen, deswegen machte er weiter, immer weiter, sein Schwert war nur ein Werkzeug seiner Fähigkeiten, die immer besser wurden, bisher konnte er noch keine großen Schlüsse ziehen, wie gut er war und ob er überhaupt dazu fähig war ein Schwert zu führen, doch bis jetzt machte er sich gut und konnte deshalb optimistisch sein.Der Mond kam nun immer mehr zur Geltung, der halbrunde Planet hatte zurzeit weder Vollmond noch kleine Sicheln, einfach ein halbes Stück, aufkommende Wolken verhinderten aber, dass wirklich Licht auf die Erde kam. In der aufkommenden Nacht meldeten sich auch die Tiere wieder, Grillen zirpten und Vögel spielten ihr schönes Lied. Aber man merkte auch, dass die dritte Jahreshälfte anbrach, denn im Gegensatz zu den Temperaturen vor wenigen Wochen wurde es jetzt sehr schnell kälter, sobald die Sonne die Insel verließ.
Doch ihn störte das nicht, er trainierte weiter, so wurde im wenigstens warm, dabei war dieser Gedanke total absurd, da er unter der Robe sowieso nicht schwitzte.
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| 10.09.2003 22:10 | #2 |
| Todesnebel |
Die Nacht hatte nun endgültig Besitz von der Insel und dem Lager genommen, es war noch einmal kälter geworden und die Nacht brach her rein, der Abend verabschiedete sich ebenfalls und man sah immer wieder Amazonen, die entweder von der Taverne in ihre Hütten gingen, was meistens der Fall war, oder von welchen die genau das Gegenteil machten und jetzt eben jenes Gebäude, wo man essen konnte, aufsuchten.
Seine Blicke gingen immer wieder zum Himmel, doch auch dieser konnte ihm seine Fragen nicht beantworten. Das Schwert pendelte jetzt zwischen ihm und den Augen, er hatte das Training für sich heute beendet, aber er wollte sich auch mal wieder um ein paar persönliche Dinge kümmern, wozu er sich einfach hier hinsetzte, wo er eben noch stand und sich Gedanken machte.
Irgendwie war hier alles etwas schleppend vor ran gekommen, er hatte zwar ein paar Goldstücke erbeuten können, hatte eine Unterkunft und jemand, den er gut leiden konnte gefunden, bekam zurzeit das, was immer sein Traum war, wie es ausging war eben noch nicht entschieden, aber an der Sache mit dem Gold haperte es, das Sumpfkrautgeschäft brachte nicht wirklich viel, er brauchte mehr Gold, viel mehr Gold, denn ein richtiges Schiff war teuer, in Khorinis gab es zwar viele, die sich als Besatzung eignen würden und die auch sicher leicht zu locken wären, denn wie es schien warteten die Leute nur noch auf ein Schiff, aber trotzdem würden sie kosten und er brauchte fähige Leute, denen er vertrauen konnte, einmal meutern reichte ihm, er wollte sich nicht noch mal alles aufbauen, nur um dann wieder von der erstbesten Mannschaft gemeutert zu werden. Er schätzte die Summe die er brauchen würde auf 50.000 Gold, denn sie brauchten auch Proviant, den es hier auch nicht umsonst und reichlich gab, sie brauchten Waffen gegen die Orkgaleeren und noch vieles mehr, das war eben kein Pappenstiel, bislang hatte er gerade mal circa eintausend Goldmünzen, das war viel zu wenig und er hatte nicht ewig Zeit, schließlich wollte er nicht in Khorinis bleiben, bis er alt und grau war, sondern schon möglichst bald zurück. Er musste eben an andere Quellen kommen, an sprudelnde Quellen, er war sich sicher, dass es hier in Khorinis diese sprudelnden Quellen gab, nur mussten sie gefunden werden.
Er entschied sich dann langsam sich in sein Bett zu geben, da es nicht gut war, wenn er so spät erst ins Bett gehen würde, er brauchte seine Kräfte für das Training und das sollte nicht erst gegen Mittag beginnen.
Als er beim Haus seiner Lehrmeisterin war, betrat er es und begab sich sofort in seine Kammer, legte sich dann rasch hin und schlief während eines Singsangs einer Nachtigall ein.
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| 11.09.2003 16:59 | #3 |
| Todesnebel |
Am Morgen des nächsten Tages war er noch so müde, von seinen ganzen Einheiten, die er gestern bis so spät in der Nacht gemacht hatte, da kam er einfach nicht aus seinem Bett, er musste immer wieder gähnen, das er überhaupt wach war, oder zumindest eine Frühform dieses Wortes inne hatte, das lag daran, dass er von einem Vogelgesang geweckt wurde, zumindest dachte er das, jedenfalls war es ihm unmöglich aufzustehen, nach einem fast dreissig Sekunden währenden Kampf gab er sich geschlagen und kämpfte noch im Bett weiter, aber das Monster, das auf seiner Stirn dick und fett das Wort "Schlaf" eingebrannt hatte, war einfach zu stark und deshalb pennte er einfach weiter.
Gegen Mittag wachte er dann abermals auf, irgendwie war er zu schwach zum schlafen, aber deswegen noch lange nicht zu schwach um auch zu trainieren. Er zog sich rasch an, was immer recht schnell ging, denn allein die Stiefel anzuziehen und das Schwert vom Tisch nehmen war keine große Leistung, jedenfalls ging er danach noch kurz nach draussen um sich einen Krug Wasser zu holen, der dort immer bereit stand und machte sich frisch.
Nachdem diese Kleinigkeiten geklärt waren, ging er dann mal Richtung seinem seit einiger Zeit sehr beliebten Platz, dort wo er trainiere mit dem Schwert umzugehen.
Die Amazonen waren alle schon bei der Arbeit, ein paar fegten vor ihren Hütten, damit alles auch ja sauber blieb, eine sah er, war in diesem Stall mit den Scavengern, wo Doooom und er auch schonmal waren und war anscheinend oder eher wahrscheinlich am putzen und wiederrum andere waren wie er am Trainingsplatz tätig, sogar ne ganze Menge befand sich hier, anscheinend war der Kampf oder deren Ausildung ein zentraler Punkt im Leben und der Kultur der Amazonen, aber kämpfen für was, eine wahrlich gute Frage. Vielleicht im Kampf gegen Männer, aber irgendwie fand er es lächerlich immer wieder dieses Argument vorzubringen, denn das wirkte so klischeehaft, aber was war es dann? Vielleicht um viele Kriegerinnen zu besitzen, die das Lager schützen konnten, egal vor welchem Feind.
Der Alltag war eben auch hier nicht weit entfernt, es ging hier genau genommen wie in dieser Stadt oder dem Sumpflager zu, nur mit anderen Gesichtern, anderem Glauben und noch einigen Unterschieden, aber so verschieden waren sie eigentlich nicht. Jeder machte das, was er konnte oder was er tun musste, einige aus Zwang oder aufgrund eines Befehls von einer Höherrangigen, andere ganz freiwillig. Aber Aufgaben und Pflichten gab es hier auch, wahrscheinlich schmeckte das nicht allen.
Er seufzte, eine Aufgabe hatte er auch und Pflichtbewusstsein ebenso, deswegen ward es höchste Zeit für ihn, mit dem Training zu beginnen und das tat er dann auch, den ganzen Mittag und Nachmittag, wie jeden Tag mit Fehlern, weswegen er noch immer spöttische Blicke erntete, aber auch mit Ehrgeiz, die ihm auch den ein oder anderen neidischen Blick einbrachten, aber generell achtete er darauf nicht, er musste sich selbst finden, seinen Rythmus, immer schön weiter...
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| 11.09.2003 17:31 | #4 |
| Corie |
Avril hielt Corie ganzschön auf trab, in strömen lief ihr der Schweiß an manchen Trainingstagen die Wangen runter und tropfte auf den trockenen Boden des Übungsplatzes.
Aber an diesem Tag sorgte ein kleiner Schauer für Erfrischung, zwar war die Sumpflerin nun ziemlich durchnässt aber dafür tat ihr die Abkühlung ganz gut.Inzwischen hatte Avril ihr wieder neue Übungen gezeigt, eine komische und ziemlich komplizierte Schlagkombination.
Corie versuchte sich daran und schlug ein paar mal durch die Luft, aber das wurde mit der Zeit ziemlich öde und sie suchte sich einen Übungspartner. Am naheliegensten war hierfür eine der Amazonen, schnell suchte sie sich eine der Frauen die gerade nichts tuend auf einer Bank saß, und mit ihrem neuen Schwert rumprahlte.
"Hey du? Ich bin Corie aus dem Sumpflager, und ich suche einen würdigen Gegner für einen kleinen Kampf." sprach Corie die Amazone an
"Ach hau ab, für so kleine Mädchen sind Schwertkämpfe doch eh nichts." sagte die Amazone spöttisch und lachte einmal laut.
"Ich glaube eher du hast schieß, ich meine wen ich sonen dicken hintern wie du hätte würde ich auch nicht aufstehen, und mit deinem kleinen Brotmesser kannst du ja noch nicht mal Wanzen erschlagen...."
dann drehte sich Corie um und wollte wieder gehen doch die Amazone war gereizt aufgestanden und schrie sie an: "Was hast du da gesagt, ich haben einen FETTEN ARSCH!!! Na warte du kleine Göre, du willst einen Kampf, den kannst du haben....aber wie wäre es mit einem kleinen Wetteinsatz von sagen wir 70 Gold, wen ich dich besiege will ich ja schließlich mehr als nur Genugtuung.""In Ordnung, hier ist mein Einsatz..." Corie warf einen Beutel Gold in die Mitte und die Amazone tat es ihr gleich, dann zogen sie ihre Schwerter und umkreisten sich langsam. Dabei sprachen die Frauen Drohungen zueinander oder wollten die andere reizen damit diese unüberlegt angriff. Corie aber blieb ruhig und verspottete die Amazone solange bis diese Wild entschlossen auf sie losrannte und mit ihrem Schwert nach ihr Schlug, eigentlich eine ziemlich schöne Waffe dachte Corie als sie sich vor dem Schlag auswich.
Sie wollte ihre Gegnerin erstmal auspowern, "Na machst du schon schlapp, wie wär's wen wir unsere Wette um noch ein bisschen erhöhen. Ich dachte dabei aber nicht an Gold, sondern die Gewinnerin bekommt auch die Waffe der Verliererin."Das war zwar etwas riskant da Corie die Waffe ja selbst nicht gehörte, aber wer nichts wagt der nichts gewinnt.
"Ok Sumpflerin...das ist zwar ein etwas seltsamer Einsatz aber noch ein gutes Schwert kann ich immer gebrauchen."
Corie nickte und stürmte dann auf ihre Gegnerin zu, bislang hatte sie sich noch ziemlich zurückgehalten um ihrer Gegnerin vorzumachen sie könne nichts. Aber nun war die Amazone doch ziemlich geschockt, da sie die Sumpflerin doch ziemlich unterschätzt hatte.
Die Schwerter schlugen gegeneinander und es sprühten leicht funken, nun hatten sich auch einige Schaulustige im halb kreis um die Kämpfenden versammelt und feuerten die beiden an.
Einige sahen auch die Chance Profit zu machen und Wetteten Gold auf die beiden, aber das waren eher Männer die zu besuch im Amazonen Lager waren und sich nicht selber kloppen durften.
Nach einer ganzen Weile schien der Kampf endlos, bis Corie einen Moment nicht aufpasste. Sie ging zu Boden und ihre Gegnerin wollte gerade mit dem Schwert nah ihr Schlagen als Corie ihr einen Tritt gegen die Beine gab und sie umfiel. Ihr Schwert lies sie vor schreck los, Corie nutzte diesen Moment und sprang blitzschnell auf. Sie hielt der Amazone die Schwertklinge an die Kehle..."War ein guter Kampf, aber ich war in diesem einen Moment besser. Vielleicht weil der Schläfer mich in seine Gunst gestellt hatte."
"Red nicht so einen Dreck" fluchte die Amazone, "Ab jetzt habe ich ein Auge auf dich, und wehe dir du verhältst dich hier krumm..." leise murmelnd wollte sie sich gerade ihr Schwer wiederholen als Corie sie jedoch wieder ihre Klinge an die Kehle hielt "Du erinnerst dich doch sicher noch an unsere Abmachung..." sagte sie zu ihr mit einem fiesen grinsen. grummelnd schritt die Amazone zurückDann warf sie Corie noch einen Finsteren Blick zu bevor sie sich durch die Menge davon drängelte.
Die Menge jedoch jubelte und warf Corie die beiden Goldbeutel zu und sie nahm sich noch das Schwert der Amazone.
Eine Schönes Schwer, und beim genaueren betrachten erkannte sie das in den Knauf "Apokalypse" eingraviert war. Wo die Amazone das wohl her hatte, es hatte einen seltsamen, leicht dunkeln Glanz. Schultern zuckend machte Corie sich von dannen, jetzt wollte sie sich erstmal von dem gewonnenen Gold etwas leckeres zu essen besorgen...
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| 12.09.2003 16:27 | #5 |
| Corie |
Mit vollem Magen kämpft es sich besser, und deshalb ging Corie nachdem sie ausgiebig gefrühstückt hatte erst einmal zu Training.
Das mit den Seitwärtsschlägen klappte ja schon ganz gut, aber Corie war noch etwas zu langsam und nicht geschmeidig genug.
Avril zeigte ihr wie sie sich anders hinstellen muss, und dann ging das auch schon etwas besser.
Dann lies Avril Corie wieder alleine und verschwand im haus.
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| 12.09.2003 16:47 | #6 |
| Todesnebel |
Fatalis war heute schon sehr früh aufgewacht, es ward noch finster und die Sonne war noch nicht aufgegangen, als er schon seinen schmalen Körper in die Luft erhob und sich den neuen Tag anschaute, seine müden Augen verhinderten einen besseren Blick und die Kapuze tat ihr übriges, es war einfach typisch und doch normal, er hoffte jedenfalls, dass es nicht zu normal wurde. Viele Gedanken schwirrten ihm durch den Kopf, er wusste erst mal gar nicht, was er hier überhaupt machte, denn er befand sich noch in so einer Art Schlaf, obwohl er wach war, er musste über vieles nachdenken, viele Dinge hatten sich in der letzten Zeit in ihm aufgestaut, die Arbeit ließ ihn verkommen, die Vergangenheit geriet in Vergessenheit und irgendwie kam es ihm so vor, als ob er irgendwie anders geworden war, seit der Landung am Ufer von Khorinis, alles war irgendwie so gekommen, wie er es nicht erwartet hatte, es gab Dinge die konnte man nicht erklären, aber so etwas hatte er gerade inne, er wusste nicht wirklich was er dagegen tun sollte und ob er überhaupt etwas dagegen tun sollte, doch er war so verwirrt, irgendwie hatte er ein Geheimnis, das er nicht lüften konnte, doch er kannte dieses Geheimnis nur zu gut. Jedenfalls log die Fassade der Unbekümmertheit und des Glückes, er war sich nicht sicher, hatte keine Ahnung und doch spürte er negative Einflüsse auf sich wirken, um der Sache später noch einmal auf den Grund zu gehen, beschloss er sich das ganze aufzuschreiben.Er ging in die späte Nacht und ließ die Dunkelheit auf sich wirken, der Dunkle war nun wirklich nicht mehr zu sehen und alles was leuchtete waren die Edelsteine auf der Robe. Irgendwie hatten auch sie eine seltsame Geschichte, seit er die Robe trug prangten die Steine darauf aber er hatte nie versucht einen zu entfernen, vielleicht waren sie ja wirklich wertlos, aber er dachte, dass es wertvolle Steine sind, die ihm schon einiges leichter machen konnten. Während er in die Nacht lief spürte er die klare Luft, es war sehr windig, einige Pflanzenteile wurden aus ihren Verankerungen gerissen und wirbelten ziellos durch die Luft, ein richtiger kleiner Sturm war es, der hier herrschte, niemand war draußen, jegliche Stimmen waren verstummt, er selber war alleine in diesem Sturm, doch irgendwie war das bezeichnet wie seine momentane Lage nun mal war, er hatte nichts, wahrlich nichts, war alleine und stand unter dem Einfluss jederzeit weggerissen zu werden, was war nur aus dem einst so erfolgreichen Mann geworden, er war nur noch der Schatten seiner selbst, aber das würde er bald ändern, so schnell gab er nicht auf, diese Depressionen waren kaum auszuhalten, sie mussten einfach weg, am besten wäre es, wenn er einfach weiter trainieren würde.
Er ging zum Trainingsplatz, wo einige Fackeln brannten und die nötige Lichtquelle hergaben, er nahm das Schwert von Avril und führte wieder seine Bewegungen durch, immer wieder und wieder, all das übliche, doch heute wagte er sich an die ersten schwierigeren Schläge heran und es bereitete ihm keinerlei Probleme, alles ging heute viel leichter und schneller und besser, überhaupt schien heute ein guter Tag zum trainieren zu sein, so trainierte er, nahm diesmal die Mitte des Platzes ein, als die ersten Amazonen im Aufgang der Sonne kamen, staunten sie nicht schlecht als die vermummte Gestalt schon da war und sein Schwert durch die Luft glitt, da konnten sich die faulen Amazonen noch eine Scheibe von Abscheiden, allerdings war dieser Tag ja auch eher eine Ausnahme.Allerdings wich er nicht mehr den Frauen, die ihn sonst eher aus der Ferne betrachteten und von denen er gebührenden Abstand hielt, sollten sie doch an die Ränder gehen, er würde hier bleiben, das Training war sein einziges Ziel, wenn er erst mal das Schwert beherrschte und das würde er irgendwann, nach ehrgeizigem Training und einem Willen, der schon längst gebrochen war und nun wieder zu neuem Leben erwachte, all das würde er festhalten, er würde es ihnen allen zeigen, erst dem Amazonenlager und dann Khorinis, seine Pläne würden neu justiert, wenn er sich sicher fühlte, dann würde er über Khorinis herfallen und niemand sollte ihn aufhalten, doch nicht nur Khorinis, er wollte mehr, viel mehr und dann würde er zurückkehren, zurück von da, woher er kam, dann würde er sich rächen, rächen für all das, diese miese Mannschaft sollte schon noch sehen, was sie ihm angetan hatte, er würde sie alle eigenhändig auseinander nehmen, das war sein Ziel, er würde es schon noch erreichen, Zeit, nur Zeit war die Herausforderung und davon hatte er jede Menge, die Zeit war es, die ihn nicht stoppen konnte, wenn er wirklich gestoppt werden sollte, hätte ihn das Meer verschlungen, noch einmal ließ er sich nicht fressen, nichts und niemand war ihm gewachsen, solange man sich mit niemanden anlegte, war alles gut, außerdem verstand er es Leute zu beeinflussen, vor allem mit Gold, deswegen brauchte er auch soviel wie möglich davon, nicht nur für die ganzen Gelder, die ein Schiff verschlungen, sondern eben auch für andere Dinge, jedenfalls sollte dieses Training ihm sehr helfen, fünfzig Prozent müssten damit wegfallen, das sparte enorm und sparen war sein zweitliebstes Hobby, nach den Dingen, die ein Dieb so tat.
Die Stunden vergingen, immer weiter trainierte er, mit einem starren Blick, der sich nicht mehr auf dieser Welt befand, mit einer Geisteskraft, die alles Gefühle vergessen ließ und einem Schwert, das durch die Luft wirbelte und seinen Arm zu einer wahren Mechanik verhalf, immer wieder sollte er sich diese Bemerkungen merken und dann auch ohne das Schwert die Übungen beherrschen, so würde es irgendwann wie von selbst gehen, doch dieses irgendwann musste auch mal kommen, er war gespannt, in zwei Tagen war wieder eine Besprechung angesetzt, da musste er alles können, also musste er weiter machen, immer weiter, bis zur grenzenlosen Erschöpfung.
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| 13.09.2003 01:34 | #7 |
| Todesnebel |
Fatalis war die ganze Zeit am trainieren, wie ein Irrer, gar ein Besessener war er am Werk, nichts und niemand konnte verhindern, dass er trainierte, Gefühle nach Essen, Schlaf oder Pausen waren nur selten vorhanden, am Mittag war er kurz in der Küche gewesen und hatte etwas zu essen genommen, mehr brauchte er nicht, er war fit genug und Schlaf, Schlaf würde er noch früh genug bekommen, Pausen brauchte er nicht, auf das Training fixiert waren sie sogar störend. Bis in zwei Tagen musste er diese neuen Schläge drauf haben, dafür trainierte er, nur um endlich sein bisheriges Grundwissen zu festigen und dann in zwei Tagen ausbauen zu lassen, außerdem hatte er es versprochen, dass er es schaffen würde und das wollte er auch halten, also hieß es weitermachen. Die Schläge gingen alle leicht von der Hand und er fühlte sich gar nicht so beansprucht, es kam ihm so vor, als ob er all diese Schläge schon einmal gemacht hatte, als ob sie so in seinen Kopf gebrannt waren, doch das konnte eigentlich gar nicht sein, denn woher sollte er das gekonnt haben, er wusste ja anfangs noch nicht mal, wie man ein Schwert hielt, das war vollkommen unmöglich, dass er diese Schläge schon einmal beherrschte, außerdem würde er sich doch daran erinnern.
Als selbst die Nacht über das Lager eindrang, wandten sich die meisten anderen Trainierenden ab, gingen wieder ihre Wege, entweder Richtung Küche, um den stählernen Körper mit genug Kalorien auszustatten, oder in die Taverne, um bei einem gemütlichen Bier über ziemlich viele Dinge zu quatschen, oder aber in die eigenen vier Wände um sich auf’s Ohr zu hauen und die Kräfte für Morgen aufzuheben und wieder zu regenerieren.
Das er als erster kam und auch als letzter gehen würde, das hatten sie wohl alle registriert, doch scheinbar schien es sie nicht zu stören, ihm sollte es nur recht sein, so hatte er wenigstens seine Ruhe und konnte in aller Ruhe weitermachen.
Immer und immer wieder kreisten die Arme über den Kopf, führten elegante Schwingenbewegungen aus oder versuchten das Schwert in Blockhaltung zu bringen, was auch mit der Vorstellung eines Gegners versucht wurde, jedenfalls war es ein richtig lohnendes Training heute, er hatte sich gut auf den übermorgigen Tag vorbereitet. Morgen würde er ebenfalls noch mal trainieren und dann würde er Avril, seiner Lehrmeisterin schon zeigen, was er gelernt hatte, jedenfalls war er so auf dem richtigen Wege, er musste nur aufpassen, dass er sich zu sehr beanspruchte, anstrengend war es auf jeden Fall, denn das Schnaufen und Keuchen war deutlich zu hören.
Nachdem die Klänge verklangen und die Eleganz abrupt abnahm, da merkte er, dass es langsam Zeit war, seine biologische Uhr brauchte mal wieder ihren Schlaf und er würde ihn wieder nutzen genau wie alles andere was er sonst noch so erlebte.Als er endlich wieder bei Avrils Haus war, schlurfte er in sein Zimmer, schmetterte das Schwert auf den Tisch, wobei er eine kleine Holzwunde hinterließ und zog seine Stiefel aus, danach prallte er auf’s Bett und pennte sofort ein…
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| 13.09.2003 22:40 | #8 |
| Corie |
Heute hatte Corie wieder früh mit ihrem Training begonnen. Die Novizin beherrschte ihr Schwert schon viel besser als am Anfang des Training. Und seit ihrem Kampf mit der einen Amazone respektierten die anderen sie, sie wussten jetzt das Corie kämpfen konnte.
Heute war es zum Glück etwas kühler, was das Training sehr viel angenehmer machte.
Aber irgendwas war seltsam heute, Corie hatte den ganzen Tag ihre Lehrerin Avril noch nicht gesehen. Nachdem sie sie ohne erfolg gesucht hatte machte sie eben auf eigene Faust mit dem Training weiter, Avril hatte ihr ja alles wichtige gezeigt und Corie war ja auch kein kleines Kind mehr dem seine Mutter alles zeigen musste.
Bis in den frühen Abend trainierte die junge Sumpflerin, dann legte sie ihre Waffe zuseite und sprach ein gebet zum Schläfer, das hatte sie schon lange nicht mehr getan und es gab ihr neue Kraft.
Sie setzte sich auf die Bank am Trainingsplatz und schaute in den Sternenhimmel, Casper kam jetzt auch auf die Bank gesprungen und kuschelte sich auf ihrem Schoß zusammen und ließ sich von Corie streicheln. Irgendwann nickte die Sumpflerin dann in der lauen Abendluft ein und schlief bis zum nächsten Morgen....
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| 14.09.2003 17:29 | #9 |
| Todesnebel |
Fatalis war gestern genauso fleißig wie vorgestern gewesen, nur mit dem kleinen Unterschied, dass er sich nicht schon vorm Sonnenaufgang aus dem Bett geschleppt hatte, sondern erst gegen eine sehr frühe Mittagszeit aufstand. Ansonsten war der Tag gestern sehr positiv in seinem Gedächtnis, er hatte die Schläge noch verbessern können und fühlte sich jetzt eigentlich richtig gut bei seiner Sache, er war zwar immer noch nicht ganz sicher aber dennoch hatte er schon ein Gefühl für die Waffe einhändiges Schwert bekommen, das freute ihn, denn das war ja schon immer ein Wunsch gewesen, nur wurden immer wieder Rätsel aufgeworfen, zum Beispiel hatte er oft das Gefühl, dass er diese Schläge schon alle beherrschte, doch das konnte ja nicht sein, denn bis vor kurzem konnte er noch nicht mal ein Schwert halten.
Heute jedoch war ein düsterer Tag, was aber nicht an seinen Leistungen beim Training lag, sondern eher daran, dass es regnete, es regnete aus Eimern und man konnte es sich eigentlich so richtig gemütlich machen, wenn man in einer Hütte war, doch er war nicht in der Hütte seiner Einhandlehrmeisterin, sondern er war auf dem Trainingsplatz, alleine und einsam absolviere er dort seine Übungen, der Regen war kalt und ließ die freien Hautflächen, die ausschließlich die Hände betrafen etwas erfrieren, doch seine Hand blieb dennoch stur am Griff des Schwertes, er hatte den Regen ignoriert, wie eine weitere Schicksalsabzweigung schien er zu wirken, wen kümmerte der Regen schon? Gut, 90% des Amazonenlagers vielleicht, aber ihn nicht, unter seiner Robe fühlte er sich wohl und es war warm, was zählte war das Training, er konnte es sich nicht leisten einen Tag nicht zu trainieren, das würde die Anstrengungen von Tagen zunichte machen, also hatte er gar keine andere Wahl.
Nach einer Weile im strömenden Regen hörte er aber auf die Schläge immer wieder zu absolvieren, sondern schaute sich das Schwert näher an, es war ein normales Schwert, wahrscheinlich aus eigener Produktion, sehr schlicht, nicht sehr scharf und edel, aber eben sehr gut zum trainieren, doch was nützte es ihm, wenn er sich jetzt an dieses Schwert gewöhnte, wenn er dann doch mit einem anderen kämpfen würde? Er sollte sich vielleicht langsam auch mit der Klinge anfreunden, mit der er bald lange Reisen unternehmen sollte.
Es war an der Zeit die Klinge bei der Schmiedin abzuholen.
Vom Regen gepeitscht ging er weiter in Richtung Schmiede, erstmals verlor er die Orientierung und landete anstatt bei der Schmiede bei der Gästeunterkunft, die er zum Glück nicht aufsuchen musste. Also hatte er einen entgegen gesetzten Weg genommen, nun ja, das machte auch nichts.
Nach etwa zehn Minuten war das Missgeschick ausgemerzt und die Schmiede lag vor ihm, die Tür war, verständlicher Weise, geschlossen, doch nicht verriegelt, was für ihn kein großer Unterschied war, da er sicher das Schloss auch hätte knacken können, aber das war ja zum Glück nicht nötig.
Er betrat die Schmiede und hinterließ nasse Tropfen auf dem Boden, die aber bei der Hitze die hier herrschte sicher schnell die Farbe des Bodes annehmen und in kleinen, für das menschliche Auge nicht sichtbaren Dampfblässchen verpuffen sollten.
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| 14.09.2003 17:35 | #10 |
| Melyssa |
Melyssa warf einen Blick aus dem Fenster, seufzte und wandt sich wieder der Schwertklinge zu, welche sie eingehend musterte. Schon den ganzen Tag über regnete es, da war nichts aus ihrer Überfahrt nach Khorinis geworden. Sie musste sich unbedingt eine Teleportrune zu diesem Ort besorgen, doch bisher hatte sie noch niemanden getroffen, der ihr ein solches Geschenk machen konnte. Kein Wunder, wenn sie auch den ganzen Tag im Lager war und an Schwertern herumschmiedete.
Die Tür knarzte, ein sicheres Zeichen dass jemand hereingetreten war. Melyssa drehte sich herum und sah eine nasse Gestalt mit tief eingezogener Kapuze. Der merkwürdige Fremde wieder.
"Seid gegrüßt. Ein beliarisches Wetter dort draußen, nicht wahr? Ihr kommt sicher wegen eurer Klinge."
Sie machte zwei Schritte hin zum Regal und holte theatralisch eine schöne Klinge hervor.
"Ich hoffe sie entspricht euren Vorstellungen. Bitteschön."
Sie warf das Schwert gekonnt in die Luft und fing es vorn wieder auf. Durch die dicken Schmiedhandschuhe waren ihre Finger von der Schneide geschützt. Dem Fremden war nun der Griff hingehalten.
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| 14.09.2003 17:36 | #11 |
| Cynthia |
Das Wetter zeigte sich heute von seiner besten Seite und tauchte das Amazonenlager in gleissendes, helles Licht.
Der Tag war viel zu schön um zu arbeiten, deshalb spazierte Cynthia ausgiebig am Strang entlang. So unbeschwert hatte sie sich lange nicht mehr gefühlt. Mit ihrem Barbiergeschäft hatte sie mehr verdient als sie sich jemals erträumt hatte. Im Vergleich zu Melyssas Einkünfte ware ihre zwar ein Witz, aber es reichte doch um ein sorgenfreies Leben führen zu können. Ihre Schulden hatte sie mitlerweile bezahlen können und sie hatte sogar noch etwas Gold zur Seite legen können. Damit konnte sie ihre etwas bedürftige Ausrüstung aufbessern. Wie eine Kriegerin sah sie wirklich nicht aus. Ausserdem musste sie mehr über Donnra in Erfahrung bringen, eigentlich wusste sie, bis ihren Namen, nichts von der Göttin der Amazonen. Cynthia war froh das sie keine ihrer Schwestern bisher darauf angesprochen hatte, sonst hätte sie sicher eins auf die Mütze bekommen.
Hey Cynthia, komm schnell mit. Eine unserer Schwestern hatte einen kleinen Unfall und brauch deine Hilfe.
Die junge Frau sah sich verwirrt um. Da hatte man einmal etwas Freizeit und gleich darauf wurde sie einem schon wieder genommen. Aber schliesslich war es ihr Job sich um die Problemchen der anderen Frauen zu kümmern. Somit war der Spaziergang fürs erste beendet und es ging zurück an die Arbeit.
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| 14.09.2003 18:02 | #12 |
| Todesnebel |
Fatalis musste sich schon sehr wundern, was hatte das Wetter mit Beliar zu tun, hatte der da seine Hände etwa auch im Spiel? Wie auch immer, er war froh, dass die Schmiedin seine Klinge schon fertig hatte, war zwar nicht selbstverständlich aber trotzdem eine gute Zeit, jetzt war einfach genau die richtige Zeit, wie er fand. Er nahm den Griff der Klinge und schaute sich das Schwert lange an, er begutachtete seine Waren immer sehr genau, denn er wollte keinen Pfusch kaufen, die Schmiede konnten noch so viel erzählen und einen noch so guten Ruf haben, wenn er eine Ware als nicht kaufenswert erachtete, dann sagte er das auch, aber an dem Schwert hatte er nichts auszusetzen, denn die Klinge war stabil und hielt auch einem kleinen Biegtest aus, die Schärfe wusste auch zu überzeugen, was er an einem Stück Leder ausprobieren durfte, das ihm die Schmiedin zur Verfügung stellte und der Griff fühlte sich gut, wenn auch noch fremd in der Hand an, also sprach nichts gegen den Kauf.
Gut, das Schwert ist gut geworden, gute Arbeit, da ich über kein Gold verfüge, außer die jämmerlichen fünfzig Goldstücke die ich als Notgroschen aufhebe und an mein Vermögen hier auf der Insel nicht rankomme, gebe ich euch den Dolch zurück, ihr wisst ja, dass er einen weitaus höheren Wert hat als den geforderten aber ich kann ihn ja schlecht zerlegen, ich werde irgendwann das Gold vorbeibringen und dann hole ich ihn wieder ab, das war doch unsere Abmachung nicht wahr?
Er starrte weiter auf sein Schwert und führte ein paar einfache Schläge aus, er musste das Schwert eindach kennenlernen, da zuckte es überall. Dann fiel ihm aber noch ein, dass es vielleicht gut wäre, wenn er den Namen der Schmiedin kennen würde, dann wüsste er zumindest, wer sein Schwert geschmiedet hatte.
Ach nochwas, wie heißt ihr eigentlich?
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| 14.09.2003 18:33 | #13 |
| Melyssa |
Melyssa nickte. Sie erinnerte sich noch sehr gut daran.
"Unsere Abmachung gilt natürlich noch. Ich werde euren Dolch gut verwahren und sobald ihr mir das Gold für das Schwert bringt, bekommt ihr ihn zurück, frisch gesäubert und fast wie neu."
Sie zwinkerte.
"Melyssa ist mein Name. Wenn euch meine Arbeit überzeugt habt, scheut nicht mich weiterzuempfehlen."
Das Lächeln wurde zu einem breiten Grinsen.
"Donnra möge euch sicher heimgeleiten."
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| 14.09.2003 18:49 | #14 |
| Todesnebel |
Gut, hier ist der Dolch, ich bin mir sicher, dass ich ihn bald abholen werde, bis dahin ist er hier sicher sicher. Das mit dem Weiterempfehlen würde ich sicher machen, aber ich glaube da seid ihr bei mir an der falschen Adresse, ich bin kein jemand, dem man nach etwas fragen würde, doch ich bin mir sicher, dass ich noch irgendwann etwas gebrauchen kann.
Er dachte dabei an die Schiffsfahrt, die er sicher irgendwann machen wird, da brauchte er eine Menge Waffen, aber das war noch so weit entfernt, dass er darüber noch nicht nachdenken sollte, auch weil er ja gerade nicht mal genug Gold für seine Rechnungen hatte, obwohl ja eigentlich das Gegenteil der Fall war. Auch dachte er an seinen Freund Doooom, vielleicht konnte er diesen ja auch überreden sich hier eine Waffe schmieden zu lassen, mal schauen, so wie er den schrulligen Novizen kannte, war er sicher von der Idee eher abgeneigt.
Ich werde mal schauen, aber sicher ist, dass ich später mal wieder vorbeischauen werde, ich werde ja erstmal noch für eine Weile hier sein, da meine Schwertausbildung langsam vor ran kommt, aber noch lange nicht perfekt ist, also vielleicht sieht man sich, was dann aber sicher nichts mit der Neigung eines Gottes zu tun hat, aber ich danke euch trotzdem dafür.
Da kam sie wieder hoch, seine Abneigung gegen Gottheiten, von einer Donnra hatte er noch nichts gehört, aber nach all dem was er hier auf Khorinis so gesehen hatte war nicht wirklich viel Wahrheit dabei, alleine der Schläfer war ein Hirngespinst, wie er es doch liebte betende Novizen zu sehen, diese Schwachköpfe glaubten echt daran, auch Doooom war einer von ihnen, auch wenn er nicht immer betete, aber wahrscheinlich war er der einzige, der Mitglied dieser Gemeinschaft war und nicht an den großen "Schläfer" glaubte, nun ja, seine Kraft bekam er von seinen Fähigkeiten und nicht von einem Gott, aber das war ja jetzt nicht das Thema.
Er verließ die Schmiede wieder und winkte Melyssa noch kurz zum Abschied, danach ging er wieder zum Trainingsplatz zurück, er wollte sich jetzt an das neue Schwert gewöhnen.
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| 14.09.2003 20:17 | #15 |
| >Avril< |
Avril kahm aus ihrem Haus heraus und erblickte sogleich Fatalis, der wie immer wenn sie ihn sah hart trainierte. Er konnte die Übungen, die sie ihm gegeben hatte inzwischen ganz gut und sie erblickte auch ein neues Schwert, was sie erfreute, denn dieses alte, was sie ihm gegeben hatte hat irgendwie nicht zu ihm gepasst. Dieses, was er nun hatte betonte seine Ausstrahlung, die immernoch mysteriös war und manchmal ertappte sich die junge Magierin dabei, wie sie versuchte ihn unter seine Kaputze zu gucken. Man sah nichts, doch verdrängte sie den Gedanken auch schnell wieder und sie ging zu ihm und sprach ihn an.Fatalis, ich habe entschieden, das du soweit bist die erste Stufe des Schwertkampfes abzuschließen. sie lächelte und fuhr dann fort. Ich habe auch schon eine Aufgabe für dich vorbereitet. Ich werde dich vor das Amazonenlager in den Wald schicken. Dort erzählten Häner öfters von ein paar Wölfen. Ich glaube es sind 3 die die Händer des öfteren bedrohlich nah kahmen und manche auch angriffen. Du wirst sie erledigen und du wirst nur ein Schwert dabei haben. sie ließ sich von ihm alles Geben, bis er nurnoch sein Schwert und seine Kleidung bei sich hatte.
Ich wünsche dir viel Glück. Als Beweis bring mir von jedem Wolf die Reißzähne. Ich kann diese gut gebrauchen. sie lächelte wieder und sah dann ihren Schüler erwartungsvoll an.
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| 14.09.2003 20:26 | #16 |
| Diego | R@PC |
Diego fluchte lauthals. Vermutlich sollte er auf Adanos sauer sein, immerhin war er der Gott des Wassers... andererseits war Beliar für Pech zuständig... Innos allerdings für alles was brannte...
Nun, zunächst rutschte er aus... Pech... fiel in einen Teich... Adanos... kletterte hinaus und fasste mit der Hand in eine Pflanze die brannte wie die Hölle... Innos...
Er kam zu dem Schluss das es wohl einfach nicht sein Tag... sein Leben war. Irgendwie war in letzter Zeit etwas faul, aber er wusste nicht was.
Endlich tauchte das Tor des Amazonenlagers vor dem Lord auf... Die Wachen tauschten einen kurzen Blick: Paladin und Amazonen kamen zur stummen Übereinkunft kein Wort zum Gesichtsausdrucks des Streiters Innos' zu verlieren.
Auf dem zentralen Platz angekommen sah sich Diego nach seiner Ehefrau um...
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| 14.09.2003 20:30 | #17 |
| Todesnebel |
Fatalis hatte gerade ein paar Schläge mit dem neuen Schwert gemacht, eigentlich wollte er heute nicht mehr ganz so viel tun, einfach nur das Schwert an seinen Arm gewöhnen, doch dann kam Avril wieder, er hatte sie seit Tagen nicht mehr gesehen, aber er erinnerte sich, na klar, heute war ja der Tag, an dem sie ihn wiedersehen wollte, um neue Anweisungen zu geben, dass hatte er vollkommen vergessen.
Eigentlich hatte er nur mit ein paar Aufgaben gerechnet, ein paar neuen Schlägen, das übliche halt, aber jetzt sprach sie von einer Aufgabe, damit hatte er nicht gerechnet, diese Aussprache weckte in ihm Neugier und vorallem eine neue Motivation weiterzumachen, das wäre ja perfekt für das neue Schwert, gleich zu einer Aufgabe zu kommen.
Das er Avril alles geben sollte, dass fand er zwar ungewöhnlich aber er wollte ihr sowieso ihr Schwert zurückgeben, dass sie ihm freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte, dann gab er ihr noch seinen Lederbeutel mit den jetzt fünfzig Goldmünzen und das war's auch schon, denn was er sonst noch so in seinen Taschen hatte, die tief und unübersichtlich in der Robe waren, dass ging sie nicht das Geringste an, aber er hatte nicht vor zu betrügen, sondern er würde sich an die Regeln halten, nur eben nicht alles abgeben, was ja zwei Paar Schuhe waren.
Er war sich zwar nicht sicher, ob er schon bereit war sich gegen Wölfe durchzusetzen, aber irgendwann musste man ja mal einen Anfang machen, also atmete er tief durch und nickte dann, was soviel hieß wie, dass er die Aufgabe annahm.
Sie gingen zusammen zum Tor und dann blieb Avril stehen, hier würde sie auf ihn warten, jetzt war er auf sich alleine gestellt.
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| 14.09.2003 20:40 | #18 |
| >Avril< |
AVril sah sich nachdem ihr Schüler weg war um und erblickte sogleich, was ein Lächeln auf ihr Gesicht zauberte.
Ihr Spielzeug war da. Sie grinste innerlich und überlegte sich, wie sie ihn reinlegen konnte. Sie hatte des öfteren den Zauber Traumbild versucht zu testen, de sie im Moment am lernen war und nun wollte sie es auch testen. Sie konzentrierte sich und um sie herum flackerte die Luft wie bei einem Feuer. Dann öffnete sie die Augen und eine weiße Pupille starrte an die stelle, wo das Traumbild von Diego erscheinen sollte.
Sie wusste genau was er sich am meisten wünschte und dann nach weiteren Sekunden passierte es. Vor Diego erschien plötzlich ein dreidimensionales Bild von Avril. Es sah aus wie sie. Lebensecht, doch bewegte es sich nicht. Doch das war bei Traumbild auch so. Es war einfach ein Abbild. Und die flasche Avril zeigte in die ichtung, wo die Echte Avril stand. Mal gucken, wie Diego reagieren würde...
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| 14.09.2003 20:47 | #19 |
| Diego | R@PC |
Diego stutzte. Gerade wollte er Avril in die Arme schließen als er ihre doch recht beharrliche Steifheit bemerkte. Zudem stellten sich seine Nackenhäärchen auf. Und er erkannte ein gewisses Flackern rund um "Avril". Magie lag in der Luft.
Sie ist besser als ich dachte. raunte Diego und pfiff leise.
Er sah am Arm des Trugbildes entlang und erblickte die wahre Schönheit dieses Lagers. Freudig lief er seiner Frau entgegen und schloss sie in die Arme.
Avril, meine Liebe! Endlich wieder bei dir.
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| 14.09.2003 20:51 | #20 |
| >Avril< |
Avril grinste. Ich lerne auch dazu. Sagte sie konzentrierte sich nochmal. Diego Drückte sie so hart, dass sie dachte er würde ihr Kind erdrücken und das wolte sie nicht. Ihre Pupillen wurden weiß und plötzlich ließ der Griff von Diego nach und er ging zwei Schritte zurück, wo er sich auf die Knie fallen ließ.Sie hatte den Zauber Ruf der Circle angewand und Diegos Gednaken manipuliert.Ich kann gut auf mich selbst aufpassen sagte sie lächelnd
und ich will doch nicht, dass ihm etwas passiert sie streichelte über ihren inzwischen runden Bauch.
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| 14.09.2003 20:56 | #21 |
| Diego | R@PC |
Durch seine Vergangenheit als Hoher Feuermagier besaß Diego noch einen ziemlich guhten Draht zur Magie... inklusive einer gewissen natürlichen Resistenz... aber dieser Zauber traf ihn vollkommen unerwartet wie ein plötzlicher Schlag in die Magengrube.
Ein-zwei Sekunden lang starrte der Lord ins Leere, dann schüttelte er die Magie aus seinen Gedanken und stand auf.
Der saß. lachte er und streichelte Avril über den Bauch.
Und? Wie gehts euch beiden? Ich hoffe doch mal wunderbar.
Die Antwort Avrils erstickte zunächst an einem langen Wiedersehenskuss.
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| 14.09.2003 21:00 | #22 |
| >Avril< |
Avril genoss es wieder in den Armen ihres Ehegatten zu liegen und drückte ihn fest an sich. Natürlich geht es uns gut aber die besagte Frage ist doch wie es dir geht mein Lord fragte sie lächend und ging mit ihm in ihr Haus, vor dem immernoch Corie trainierte. Das erfreute die Lehrmeisterin und sie lobte ihre Schülerin bevor sie mit Diego im Haus verschwand und dann ins Wohnzimmer ging. Beide setzten sich und unterhielten sich erstmal.
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| 14.09.2003 21:43 | #23 |
| Todesnebel |
Vor den Toren des Amazonenlagers schaute er sich erstmal um, hier war es ziemlich düster und vorallem war es jetzt nass, denn der Regen hatte zwar aufgehört, seit er aus der Schmiede gekommen war, doch noch immer war es verdammt kalt und neblig, was auch von der Küste herkam, die immer gut für etwas Nebel war, von den Bäumen tropften einzelne, dicke Wassertropfen hinab und befeuchteten den nassen Boden, der vergeblich versuchte zu trocknen.In dieser Atmospähre sollte er also drei Wölfe finden, das war nicht gut, er hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache, doch andererseits war er fest entschlossen diese Aufgabe zu bewältigen.
Er drang tiefer in den Wald hinein, hier war es zu später Stunde dunkel, nur noch wenige Strahlen des Sonnenunterganges erhellten das Gebiet, wurden aber von dem dichten Blätterwald abgedrängt.
Lange begegnete er nichts, als der Dunkelheit, immer wieder hörte er Tiergeräusche, die aber oft eher von Singvögeln kamen als von anderen Vierbeinern.
Dann aber endlich, hörte er etwas, etwas durch den Wald huschen, es machte Geräusche, fast klang es so, als ob es eine Witterung aufgenommen hatte. Er blieb stehen, wollten doch mal sehen, ob er die Witterung war. Das Geräusch kam näher, immer näher und dann sprang aus dem Gebüsch ein riesiger Wolf, er hatte diese Tiere schon sehr oft gesehen, doch dieser war viel größer, hatte auch größere Zähne und wirkte viel aggressiver, das Tier, wenn man es denn so nennen konnte, stand drei Metern vor ihm und knurrte massive Drohgebärden in den Himmel und die Nacht. Er selber zog sein Schwert, das musste einer der drei Wölfe sein, die ihn erwarten sollten, also gut, er tat sowas ja nicht gerne aber was sein musste, das musste sein. Er ließ den Wolf kommen, der schien Hunger zu haben, auf jeden Fall eilte er nun mit schnellen Pfotenschritten vorraus, das gewaltige Gebiss sprang mitsamt dem wuchtigen Körper auf ihn zu und für einen Moment fragte er sich, ob es nicht besser gewesen wäre im Lager zu bleiben, doch dann wich er aus und stellte sich erneut dem Wolf gegenüber, nun jedoch würde er angreifen. Seine Klinge eilte nach vorne, so wie es ihm gezeigt wurde und verletzte den Wolf leicht an der Schulter, doch das schien ihn kaum zu kratzen, denn er griff ihn wieder an. Er hatte Mühe auszuweichen und fiel zu Boden, doch war er rechtzeitig wieder oben, um den Zähnen wieder auszuweichen, dann aber schnellte sein Schwert zur Seite und traf diesmal in den Bauch, gezeichnet von der Verletzung sank der Wolf zu Boden und Fatalis versetzte ihm den Todesstoß, doch das hätte er mal lieber gelassen, denn dadurch heulte der Wolf nochmal auf und zwei andere sprangen aus dem Gebüsch, scheinbar erst durch das Heulen angelockt.
Jetzt hatte er es also mit zwei Wölfen zu tun, das konnte doch gar nicht gut gehen. Die Wölfe gaben keine Drohungen von sich, sondern rasten beide synchron auf ihn zu, beide sprangen sie auf ihn zu und er wusste nicht, was er machen sollte, doch nun kam ihm der Zufall zur Hilfe, denn bei einem Schritt zurück stolperte er und fiel so zu Boden, das rettete ihn. Er stand schnell wieder auf und konnte gerade noch sein Schwert in das Maul des Wolfes postieren, ansonsten wär es wohl zu spät gewesen. Nun nahm er das Schwert in beide Hände und befreite es aus dem Wolfsmaul, die dabei entstehenden Wunden durch die scharfe Seite der Klinge setzten den Wolf außer Gefecht, reines Glück würde er sagen, doch da war ja noch der Zweite. Er griff nun völlig in Rage an, erst einmal, dann zweimal und auch ein drittes Mal preschte sein Maul nach vorne, doch immer wieder hielt er sein Schwert als Schild vor sich. Dann holte er zu einem Schlag aus, den er sich lange nicht getraut hatte einzusetzen, weil er ziemlich gefährlich an seinem Kopf vorbei ging.
Doch es gelang, zuerst wirbelte das Schwert über dem Kopf, dann fiel es die Schulter entlang und landete in dem Rücken des Wolfes, der daraufhin nicht mal mehr heulen konnte, so schnell war er tot. Der dritte lebte noch, konnte aber aufgrund der Verletzungen nichts mehr tun. Er überlegte, was er tun sollte, doch dann blieb er hart und tötete auch ihn, er fühlte sich danach ziemlich schlecht, doch er hatte nunmal den Auftrag die drei zu töten, dass es die richtigen waren, da war er sich sicher.
Nun hatte er nur noch das Problem, dass er den dreien die Reißzähne entfernen musste. Er hatte keine Ahnung, wie er das machen sollte, er verstand nichts davon, doch irgendwie mussten die Dinger ab, also entschied er sich, die Dinger abzuschlagen, würde zwar nicht schön aussehen, aber darum ging es ja nicht.Nachdem er sechs mehr oder weniger schöne Zähne hatte, ging er zurück, der Wald ließ ihn heute in Ruhe zum Lager zurückkehren.
Vor dem Tor wartete allerdings nicht die Lehrmeisterin, sondern einfach eine Wachamazone. Er fragte sich, was das zu bedeuten hatte und kam näher.
Seid ihr der Schüler von Avril, der Wölfe jagen war und der nun sechs Reißzähne haben sollte?
-Ja das bin ich, wo ist Avril denn?
-Weg, ihr Mann war da, ich bin hier um euch mitzuteilen, dass ihr mir die Zähne geben sollt und das ihr bei erfolgreicher Übergabe die erste Stufe des Einhandkampfes gemeistert habt.
-Das ist ja alles schön und gut, aber ich würde lieber selbst noch ein paar Einzelheiten klären, wie zum beispiel es jetzt weitergeht, ich möchte mich noch mehr verbessern und um eine weitere Lehrzeit bitten.
-Das klärt ihr am besten mit ihr selbst, aber nicht heute, wollt ihr die Zähne trotzdem mir geben?
-Jaja nehmt die Dinger ich werde mal sehen wie's weitergeht.
Er ging zurück zum Haus von Avril und hörte schon von weiten Geräusche aus dem Haus kommen, als er näher kam bemerkte er die Stimmen, eine war die von Avril und die andere musste ihr Mann sein, wie auch immer, er hätte zwar jetzt herein platzen können um die lustige Runde zu stören, doch er ließ die beiden lieber alleine und verzog sich lautlos in seine Kammer, wo er seine Stiefel auszog und sein neu erworbenes Schwert reinigte, morgen war auch noch ein Tag um alles zu klären, wie es weiter ging und so weiter....er wollte auf jeden Fall weitermachen, soviel stand fest.
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| 15.09.2003 18:09 | #24 |
| Todesnebel |
Am nächsten Morgen war Fatalis noch immer überrascht und auch etwas überrumpelt, von den Ereignissen des gestrigen Tages, doch war es eine positive Angelegenheit, denn soweit er es verstanden hatte, empfand seine Meisterin nun, dass er die erste Stufe des Kampfes gemeistert hatte, damit hätte er nicht gerechnet, doch würde er auch noch die Perfektionierung vor ran treiben wollen, denn noch fühlte er sich nicht wirklich dazu fähig perfekt mit dem Schwert umzugehen und wenn er dann vor einen größeren Tier als einem Wolf stehen würde, wollte er nicht mehr um sein Leben fürchten, also stand der Wunsch fest hier weiter zu machen, die paar Wochen würden die im Sumpf auch noch auf ihn verzichten können, das würde sich schon regeln lassen und wenn nicht war es ihm auch egal, der Sumpf bedeutete ihm nichts, wenn er selber etwas für sich tun konnte, dann würde er das auch machen, da waren die Belange seines angeblichen Lagers egal, außerdem wussten sie nicht wo er war und was er trieb, wahrscheinlich hielten ihn die meisten für tot, wobei die meisten ihn nicht mal kennen sollten, von daher war das sowieso alles egal, hauptsache er fühlte sich in seinen Entscheidungen gut und zurzeit gab es für ihn nichts als das Training mit dem Schwert, also würde er das auch weiterhin machen, egal was andere Menschen später einmal dazu sagen würden, jetzt war es nur noch von Nöten, dass er die Erlaubnis von Avril bekam, dass er weitermachen durfte, vielleicht hatte sie ja auch was dagegen.
Er verließ sein Kämmerlein und betrat die Wohnzimmerstube, doch hier war niemand. Erst dachte er, sie wäre noch im Haus oben oder in einem anderen Zimmer, aber dann entdeckte er sie auf einer Bank neben dem Haus. Sie studierte schon wieder diese geheimnisvollen Schriften aber das war ihr Training, seines war ein anderes.
Zum Gruße Meisterin, ich hatte euch gestern erfolglos gesucht, wisst ihr noch die Zähne?
-Jaja, ich habe die Dinger von der Amazone bekommen, die ich dort hinschicken ließ, du hast die Aufgabe sehr gut gemacht und war’s schwer?-Naja es ging, aber ich wollte euch darum beten, dass ihr mir auch die zweite Stufe des Schwertkampfes zeigt, ich will noch besser werden.-Hm, ein fortführender Lehrgang, gut, es ist das beste sofort weiterzumachen, denn wenn man einmal drin ist, dann läuft es so richtig. Von mir aus unterrichte ich dich auch die zweite Stufe.
-Gut was muss ich wissen?
-Am besten versuchst du noch besser mit den Schlägen zu Recht zu kommen, versuche unbedingt deinen eigenen Stil zu finden, einfach alles nachmachen ist gut, aber wenn man ein eigenes Gefühl bekommt ist es besser. Und gewöhn dich auch an das neue Schwert, bei neuen Schwertern muss man auch immer erst ein eigenes Gefühl bekommen.
-Gut alles klar und wegen der Unterkunft, kann ich weiter in meiner Kammer bleiben?
-Ja geht in Ordnung, melde dich dann in sieben Tagen wieder bei mir, dann wollen wir mal sehen wie gut du geworden bist.
-Gut, werde ich machen.
Er verbeugte sich und marschierte dann geradewegs Richtung Trainingsplatz, es gab viel zu tun und bald würden die anderen Amazonen nicht mehr spotten…
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| 17.09.2003 18:09 | #25 |
| Todesnebel |
Fatalis hatte die letzten Tage nichts aufregendes gemacht, er war immer wieder beim Trainingsplatz gewesen und hatte das getan, was ihm Avril gesagt hatte, ein Gefühl zu seiner neuen Waffe aufbauen, sie kennenlernen und auch ihre Schwachstellen kennen, denn es war auf den ersten Blick ein Schwert wie jedes andere, fast identisch mit dem Trainingsschwert, dass er zuvor hatte, doch es war mehr als der goldene Griff, der das Schwert unterschied, es war viel leichter und ließ sich auch desto schneller führen, doch das machte am Anfang einige Probleme, denn er war erst in der Annahme, dass das Schwert hohl wäre, doch dem war natürlich nicht der Fall, es war schon witzig zuzusehen, wie er wieder alles von vorne began zu lernen, allerdings viel schneller als am Anfang, der er ja schon alles konnte, was er nun nochmal wiederholte, eigentlich eine feine Sache, so konnte er auch nochmals eine Rechenschaft für sich selbst ablegen, denn natürlich war er noch lange nicht soweit, dass er sofort zu neuen Ufern, sprich neuen Schlägen aufbrechen konnte, doch langsam fühlte er sich auch dazu bereit, doch Avril würde schon selber entscheiden, wann es Zeit war ihm neue Schläge zu zeigen oder auch nicht, hauptsache er speicherte und merkte sich erstmal das bisherige gelernte, das wäre schon ein Riesenschritt nach vorne gewesen, denn was man einmal gelernt hatte, das vergaß man natürlich nicht so schnell, jetzt hatte er endlich zumindest in Ansätzen das drauf, nach dem er sich schon immer sehnte, mit einer Waffe umgehen zu können, bevorzugt mit dem Schwert. Doch noch konnte er nicht feiern, er hatte zwar einen Zwischensieg errungen, ein kleines Ziel von vielen erreicht, doch noch konnte nicht der Schlendrian einkehren, denn nun wurde es ja erst so richtig schwierig und er musste noch einmal alles geben, um auch ein Meister im Schwertkampf zu werden. Das konnte er zwar auch durch jahrelanges kämpfen in der Wildnis, wo er seine Fertigkeiten automatisch verbessern würde, doch das dauerte zu lange, soviel Zeit hatte er nicht, es musste schon etwas schneller gehen, denn das Training hier war ja nicht zu seinem Vergnügen, ein schlechter Kämpfer würde es nie schaffen hier an Gold zu kommen und auch nie würde er ein Schiff auftreiben können, es ging hier auch um seine persönlichen Ziele und deswegen war es unabdingbar, dass er weitermachte.
Und so ging er wieder auf den Platz, eine kurze Pause um einen Krug Wasser zu trinken, das war immer erlaubt, trinken war wichtig, genau so wie essen, er musste das mehr beherzigen, doch alles andere an Ablenkung konnte er nicht gebrauchen und so ging es wieder von vorne los, links, rechts, seitwärts.....
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| 18.09.2003 15:01 | #26 |
| Die Stadtwache |
Dean legte mit einem Boot im Lager an und stieg aus. Er mochte diesen Auftrag nicht, denn irgendwie waren ihm Amazonen seit jeher unheimlich. Deshalb beeilte er sich besonders, sein Plakat an eine Wand zu schlagen.
Die Garde des Königs hat beschlossen jedem Bewohner der Insel Khorinis die Chance zu geben, sich eine Überfahrt aufs Festland mit dem Schiff der Paladine zu verdienen. Jeder, der über kämpferische Fähigkeiten verfügt soll sich in 2 Tagen ins Minental aufmachen, und sich an der Großen Schlacht gegen die Orks beteiligen. Wir erwarten nicht das sich alle zu einer Armee vereinen, aber jeder, der allein oder in Gruppen die folgenden Bestien erlegt, und als Beweis einen Daumen zur Burg bringt, soll belohnt werden.
Ork
Echsenmensch
Golem
Untoter
Troll
Die erfolgreichsten unter den Teilnehmern, werden mit dem Schiff der Paladine zum Festland übergesetzt werden.
Gez.
Lord Hagen, Kommandant der Paladine auf Khorinis
Als er das erledigt hatte, ging er zurück zum Boot. Er schaute sich noch einmal in dem seltsamen Lager um, dann machte er die Taue los, und ruderte zurück nach Khorinis.
Eorl
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| 18.09.2003 16:54 | #27 |
| Telma |
Müde stand Telma am späten Mittag auf, sie hatte zwar recht lange geschlafen, doch noch immer hatte sie sich nicht wirklich erholen können. Sofort verspürte die junge Kriegerin aber einen großen Hunger, ihr magen knurrte unheimlich, sodass sie sich mit der linken Hand immer wieder auf dem Bauch halten musste. Die letzten Tage waren nicht wirklich spannend gewesen, eher eintönig. Sie hatte die meiste Zeit nicht wirklich viel getan, meistens übte sie mit ihrem Bogen noch, oder ging in den Wäldern spazieren. Mit Einhandwaffen konnte sie noch immer nicht umgehen, doch mittlerweile interessierte sie sich nicht mehr für solch Stahlwaffen, sie wollte sich lieber auf ihren Bogen verlassen, mit dem sie prima umgehen konnte.
Langsam spazierte sie auf dem Hof des Lagers herum, aß dabei noch einen Apfel, nachdem sie spät gefrühstückt hatte. Im Lager war es auch recht still, oder sie war die einzigste Person, die von nichts mitbekam.
Jedoch gingen ihre Gedanken wieder mal nur an eine Person. Wo steckte diese überhaupt? Nein, es waren sogar eher zwei. Neben ihrem geliebten vermisste sie auch eine gute Freundin, ihre Bogenpartnerin, Fee, lange hatte sie die Amazone nicht mehr gesehen. Doch war diese wohl wieder auf einer Reise, nicht selten tat sie diese..
Reise? Keine schlechte Idee wäre so etwas, vielleicht sollte sie auch mal was unternehmen. Nach neuen Ecken suchen, nach neuen Abenteuern. Es wäre wohl keine schlechte Idee, sich mal auf den Weg in die Stadt zu machen, dort würde sie doch bestimmt was zu hören bekommen. Doch fehlte ihr heute die lust, solch einen großen Weg bis zur Stadt hinter sich zu bringen. Wenn doch nur der Paladin erscheinen würde, er hatte ihr doch versprochen, sie zu besuchen. Doch nirgends war er zu erblicken. Hoffentlich steckte er nicht in Gefahr. Er behielt doch immer sein Wort. Was hinderte ihn nur diesmal daran?
Während sie nachdachte, lief sie weiter in Richtung des Meeres, ein schöner Blick, den sie vor sich sah. Die Sonne, die auf die Wellen strahlte, die Vögel, die hochflogen, ein romantischer gedanke spielte sich in ihrem Kopf ab. Außer einem lauten Seufzen war aber nichts zu hören, wieder einmal war es nichts, wieder ein Tag, wo sie vergebens wartete.
Mit besorgtem Gesicht lief sie zurück zu ihrer Hütte, um sich ihren Bogen zu holen. Sie wollte wieder auf Jagd gehen, dabei könnte sie sich am besten ablenken.
Mit ihrem Bogen auf der Schulter, schritt sie hinaus aus dem Lager, und machte sich auf nach norden..
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| 18.09.2003 17:17 | #28 |
| Todesnebel |
Fatalis stand heute Morgen früh auf und bemerkte gar nicht, dass es gerade mal Sonnenaufgang war, eigentlich war ihm das Licht egal, es war eben immer da, bei Nacht durch die Fackeln, aber er wollte auch mal bei völliger Finsternis trainieren, denn da würde er sich nicht auf Lichtquellen verlassen können, sondern müsste schon auf seine Fähigkeiten und seine menschlichen Sinne oder Instinkte zurückgreifen, all das waren Dinge, die er hier versuchte zu verbessern und das gelang von Tag zu Tag mehr, heute stand aber etwas großes für ihn an, denn er wollte endlich mal seine Fähigkeiten an einem menschlichen Gegner ausprobieren, natürlich nicht, um ihn zu töten, sondern um seine eigenen Fähigkeiten zu testen und mal zu sehen, wie weit er war.
Er ging zu dem Trainingsplatz und machte noch ein paar Grundübungen, solange, bis die ersten amazonischen Kriegerinnen zum Platz kamen, er brauchte noch ein bisschen eigenes Training, dann konnte es losgehen, denn warm war er danach.Er schaute sich die Frauen diesmal genau an, normalerweise mied er ja die Blicke zu ihnen, da er sich nie sicher war, was passieren würde, wenn sie ihn erst mal nicht mochten, oder besser gesagt, wenn sie wussten wer er war, doch er glaubte nicht, dass sie ihn verjagen würden. Zur Sicherheit versuchte er jedoch seine Stimme in so weit zu verstellen, indem er sich gar nicht benutzte, sondern alleine mit Zeichen sprach. Zuerst jedoch schaute er sie die Amazonen näher an, alle schienen recht gut zu sein, er schaute auch nicht danach, wer die schlechteste war, denn das war nicht sein Ziel, außerdem war sein Auge in so weit noch gar nicht geschult genug, um sagen zu können, wer gut war und wer schlecht, es ging ihm nur darum, einmal zu sehen, wie sie kämpften um vielleicht noch was zu lernen, denn ihn hatten sie ja auch lange genug beobachtet, zwar war er da noch ein absoluter Anfänger und konnte niemanden inspirieren, doch wieso sollte er nicht auch das dürfen, was die anderen machten, gut, er war hier als Fremder in ihrem Lager, aber dennoch, die wären wirklich schwach, wenn sie nicht mal Blicke duldeten.
Die Amazonen hatten alle einen seltsamen Kampfstil, er kämpfte vollkommen anders, doch das lag vielleicht auch an ein paar anderen Dingen, nicht nur, dass er keine Amazone war, aber es war schon interessant ihnen zuzuschauen.Nach einer Weile bemerkte ihn einer der Frauen, was ihm wiederum gar nicht auffiel, doch als sie dann ihr Training unterbrach und auf ihn zuging, bemerkte auch Fatalis, dass man ihn bemerkt hatte, doch anstatt nun zu weichen blieb er stehen. Vielleicht wollte sich die Frau ja duellieren, damit hätte er dann seinen Gegner, mal schauen was sie wollte.
Hey ihr da, ihr seid jetzt schon ne ganze Weile hier, was wollt ihr?Fatalis sagte nichts, sondern nahm nur sein Schwert und machte ein paar elegante Drehungen, die hatte er sich schon beigebracht, in der Zeit, wo er mal nicht trainierte, denn er fand es faszinierend, was man mit einem Schwert alles machen konnte, doch mit dem Dolch ging das sicher besser, die Amazone schien verwirrt, doch ließ sie sich nicht abringen.
Hey, wollt ihr nicht meine Frage beantworten.
-…………
-Seid ihr stumm oder was?
Er nickte nur auf die Frage, es war einfach besser so, danach drehte er ihr den Rücken zu und ging ein paar Schritte weg, dann nahm er sein Schwert und sah, dass sie immer noch da stand, er hielt ihr sein Schwert entgegen, was man als klare Kampfaufforderung ansehen konnte.
Ihr wollt kämpfen?
Wieder nickte er auf die Frage.
Gut, dann kämpfen wir und dann werden wir ja sehen.
Dann zog auch die Amazone ihr Schwert und der Kampf konnte beginnen.
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| 18.09.2003 20:13 | #29 |
| Todesnebel |
Er nickte ein letztes Mal und wartete, bis sie ihr Schwert gezogen hatte, dann griff er auch schon an, bei diesem Kampf würde es keine Rücksicht geben, wieso denn auch, nur weil sie eine Frau war, würde er sicher nicht schlechter kämpfen, das wäre nicht fair, weder für ihn noch für seine Gegnerin, außerdem würde er so nie was lernen und ob er überhaupt den Hauch einer Chance hatte, musste man auch noch sehen.
Sein Schwert ging nach vorne auf ihren Oberkörper vor raus, doch der Block mit ihrer Klinge ließ nicht lange auf sich warten, dann griff sie ihrerseits an, das Schwert war etwas kleiner wie seins und doch hatte er Mühe den Angriff überhaupt zusehen, gerade noch rechtzeitig bemerkte er die Finte und konnte ausweichen, doch der nächste Schlag kam sofort hinterher, doch den konnte er blocken, dann wirbelte sein Schwert durch die Luft und traf wieder auf den kalten Stahl eines Schwertes, doch diesmal ließ er sich nicht so leicht austricksen, er nahm sofort einen zweiten und einen dritten, immer wieder drängte er die Amazone zu einem Block und sie musste immer wieder nach hinten weichen, doch er hatte Glück, dass er nicht auf seiner Robe ausrutschte, diese war nämlich nicht zum kämpfen gedacht und so musste er sich immer wieder bedanken, dass es nicht zu einem Unfall kam, aber bis jetzt hatte er zumindest keine Probleme mit der Geschwindigkeit, er konnte genau so schnell zuschlagen, wie sie, nur war es eben ein Problem zu gehen, wahrscheinlich hätte man hinter so einer Robe eher einen Magier erwartet, wahrscheinlich einen Feuermagier aufgrund der Farbe, doch er war kein Feuermagier, er war einfach nur ein stinknormaler Mann, der versuchte sich im Umgang mit einer Waffe zu verbessern, mit Magie hatte er gar nichts am Hut und würde wahrscheinlich auch nie in der Lage sein diese Art von Kampf zu beherrschen.
Dann noch ein Schlag, der aber ins Leere ging, er war für einen Moment unaufmerksam gewesen und das nutzte die Amazone, die er vielleicht sogar hätte besiegen können, eigentlich wäre das sogar durchaus drin gewesen, aber so konnte er nichts anderes tun, als sich geschlagen geben, er hatte die Klinge bedrohlich nah an seinem Körper und gab sich deswegen geschlagen.
Einerseits ärgerte es ihn, dass er verloren hatte, doch andererseits wusste er, dass er nicht schlechter gewesen war, von daher konnte er durchaus mit einer Niederlage leben. Vielleicht könnte er sich bei Gelegenheit mal revanchieren.
Tja, eindeutig gewonnen wie’s aussieht.
Diese Aussage traf zwar nicht den Punkt aber dem war so und er nickte wieder, danach ließ die Kriegerin von ihm ab, da sie sowieso nichts herausbekommen hätte, er selber setzte sich auf einen Stein und dachte über den Kampf nach, er hatte einige neue Erkenntnisse bekommen und danach wollte er noch etwas trainieren bevor er schlafen gehen wollte.
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| 19.09.2003 18:00 | #30 |
| Melyssa |
Melyssa warf schwungvoll den Schmiedehammer in die Ecke und riß sich die Lederschürze vom Leib. Der Hammer traf krachend auf einen Stapel Holzscheite und brachte diesen zum Einsturz. Die junge Schmiedin verzog verschmitzt den linken Mundwinkel und nahm sich vor, das Chaos gleich morgen früh wieder aufzuräumen. Heute hatte sie noch etwas anderes vor, etwas ganz besonderes.
Der Weg der hohen Amazone führte sie in die Stallungen, von wo schon von Weitem das Krächzen der Reitscavenger herüberschallte. Sie fragte sich wie man ein solches Tier nur ruhig bekam, sie würde sicher nicht viel Geduld mit ihnen haben.
Melyssa trat ein und sogleich stieg ihr ein tierischer Geruch in die Nase. Doch das konnte ihre Freude am heutigen Tage auch nicht trüben.
Sie trat an die Rittmeisterin heran und tippte ihr von hinten auf die Schulter, was diese erschrocken herumfahren ließ.
"Entschuldigung, ich wollte dich nicht erschrecken", sagte sie zu Shaela, "Ich hab ein Anliegen."
Die Rittmeisterin hatte den ersten Schrecken überwunden und schaute sie fragend an.
"Ich würde gerne reiten lernen. Kannst du mir das beibringen? Vor allem brauch ich erstmal einen Scavenger, vielleicht hast du ja noch einen übrig für mich, wenn möglich einen eher ruhigen und friedliebenden..."
Nun war Shaela aber erstaunt. Dass die sonst so standhafte Schmiedin nun auf einem Scavenger reiten lernen wollte, was ja was ganz was neues."Ich kann es dir beibringen", erwiderte sie, "aber du musst dich anstrengen. Normal gewöhnen wir die Tiere von klein auf an ihre neuen Besitzer. Später ist die Zusammenführung von Amazone und Scavenger sehr schwer, die Tiere brauchen lange um die neue Führerin zu akzeptieren."
Melyssa schaute skeptisch drein. Sie würde doch wohl noch einem Scavenger zeigen können wo es lang ging, oder?
"Das ist egal, gib mir einen und dann fangen wir an zu üben."Die Rittmeisterin musste lachen. Melyssa würde ja noch sehen was sie von ihrem Übermut hatte. "Gut, ich habe noch einen übrig. Eigentlich war er der Königin versprochen worden, doch sie hat sich kurzfristig für einen anderen entschieden. Einen Namen hatte er mal, aber ich weiß ihn leider nicht mehr. Du kannst ihm einen neuen geben."
Melyssa schaute mißtrauisch in die dunklen Augen des Laufvogels. Ein Tier der Königin. Was mochte sie dazu bewogen haben ihn doch nicht zu nehmen? Bestimmt war an dem Tier irgendwas faul...
"Ok, wenn das der einzige ist dann nehm ich den. Zeigst du mir wie es geht?""Komm mit, wir gehen vor auf die Wiese."
Shaela führte den Scavenger durch den Hof und Melyssa folgte ihr nach draußen. Auf der Wiese neben dem kleinen Tempel Donnras machten sie Halt. Der Scavenger begann das saftige Gras zu zupfen und gierig zu verschlingen."So, erste Lektion, Aufsitzen."
Die Rittmeisterin reichte Melyssa ihre Hand und bedeutete ihr auf den Rücken des Tieres zu steigen. Die junge Frau nahm die gebotene Hand gerne an und hievte sich hinauf. Sogleich machte der grasende Scavenger empört einige Schritte rückwärts, zog den Kopf ein und Melyssa flog geradewegs vornüber ins feuchte Gras. Shaela unterdrückte ein Grinsen.
Melyssa richtete sich wieder auf und starrte das Tier böse an. Kein Wunder dass die Königin ihn nicht gewollt hatte.
"Doofes Viech!", fluchte sie.
Die Rittmeisterin lachte nun doch. "Wie gesagt, wenn man sie im fortgeschrittenen Alter an neue Reiterinnen gewöhnen muss sind sie immer etwas störrisch. Das wird schon noch, nur Geduld. Versuch es noch einmal, ich halte ihn fest."
Melyssa warf einen bösen Blick zu der Rittmeisterin und stieg erneut auf. Wieder wollte der Scavenger ausweichen, wurde jedoch von Shaela festgehalten. Artig blieb er stehen angesichts der respekteinflößenden Rittmeisterin. Melyssa grinste schon wieder. Sie thronte oben auf dem Rücken des Scavengers und hielt sich am Sattel fest.
"Ich habs geschafft!", rief sie triumphierend.
"Sehr schön!", erwiderte Shaela. "Dann nimm mal die Zügel in die Hand. Ich werde dir zeigen wie er zu steuern ist."
Sie faßte das Tier vorn an den Zügeln und erklärte Melyssa wie sie sich zu verhalten hatte. Unterdessen trippelte der Scavenger unruhig auf der Stelle herum und die Amazone auf seinem Rücken hatte das leichte Gefühl einer aufkommenden Seekrankheit.
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| 19.09.2003 21:37 | #31 |
| Todesnebel |
Heute stand er schon seid Stunden auf dem Platz, wieder hatte er trainiert und versucht seine Fähigkeiten zu verbessern inzwischen war er soweit, dass er schon mit einigen Frauen trainieren konnte, zwar schwieg er weiter, doch er lernte beim Training ein paar Amazonen näher kennen und diese waren auch ungefähr auf dem selben Wissenstand wie er, von den Fähigkeiten waren sie sowieso alle anders, doch er lernte viel von diesem besonderen weiblichen Kampfstil, er versuchte davon die Vorteile zu übernehmen und die Nachteile, die sich für ihn auftaten heraus zu lassen, komischerweise klappte das ziemlich gut, was ihn schon etwas wunderte, fast kam es ihm vor, als ob es leichter wäre diesen Stil zu lernen, als den neuen individuell zu gestalten, aber das war sicher wieder einer dieser Einbildungen, die er ja bekommen musste, wenn er als einziger Mann weit und breit hier war, diese männliche Stimme neulich bei Avril war da schon ne Ausnahme, aber er hatte die Gestalt hinter der Stimme ja auch nicht gesehen.
Einen Vorteil hatte sein Aufenthalt hier auf jeden Fall, er kannte sich jetzt schon richtig gut im Lager aus, dafür dass er neu war, sowohl auf Khorinis als auch hier, war das richtig gut, man mochte fast sagen er kannte von allen Gebieten das Amazonenlager am besten, obwohl er ja hauptsächlich im Sumpf wohnte, aber selbst da kannte er nicht alles, zum Beispiel diese Pyramide und so ein langer Aufenthalt in einem Fleckchen, das konnte schon prägend sein.
Inzwischen ward es Abend geworden, es wurde finster und die Nacht ergriff wieder die Übermacht über das Land, der Vermumte wurde wieder unsichtbar, zumindest für unaufmerksame Augen. Er huschte vom Trainingsplatz zu der Küche, wo er sich noch ein Abendessen abholte, kräftiger Eintopf mit selbst gesammelten Kräutern, köstlich und wohltuend, so dass er mit vollem Magen und zufriedenem Tagesablauf ins Bett gehen konnte, wo er dann auch landete, war wieder ein guter Tag, fast fühlte er sich hier wohler als im Sumpf, aber nur fast....
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| 19.09.2003 23:32 | #32 |
| Dark-Druid |
Schaukelnd schälte sich ein kleines Boot aus dem dichten Nebel, der über dem Wasser lag, die Nacht hatte Einzug gehalten, umschloss alles mit ihrem wohltuenden, verbergenden Dunkel. Kühl war es geworden, doch störte dies den, aus dem Norden stammenden, Mann nicht, der in dem kleinen Boot, das nun langsam am Holzsteg des Amazonenlagers anlegte, saß. Er liebte die Kälte. Sie schuf einen klaren Kopf. Kaum etwas war quälender für ihn, als die drückende Hitze, die einem die Sinne vernebelte, schläfrig und faul machte.
Hier an der Küste wehte ein frischer Wind, jagte Druid die Kapuze vom Kopf, zerrte mit unsichtbaren Fingern an ihm, seine langen, schwarzen Haare flatterten wild in den sich bewegenden Luftmassen.
Erschöpft stieg er aus dem Holzboot, setzte seinen Fuß auf die festen Balken der Anlegestelle.
Mit strengen Blicken beobachtete ihn eine Amazone, achtete darauf, dass er nichts tat, was den Frieden im Lager gefähren könnte.
"Mach keinen Ärger!", wies sie den Banditen an, doch der winkte nur ab und setzte seinen Weg fort.
An einer Feuerstelle ließ er sich nieder, trank noch einen Schluck Wasser und verzehrte einige Streifen des Dörrfleisches, welches er noch bei sich trug.
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| 19.09.2003 23:46 | #33 |
| Fisk |
Nun war er also wieder an diesem Ort. Lange Zeit war es her, dass Fisk diesen Ort zuvor erblickt hatte. Es hatte sich nichts verändert. Die Dunkelheit wurde von flackernden Fackeln durchbrochen. Doch bis auf das Lodern der Flammen war es recht ruhig. "Da sind wir also." sprach Fisk im flüsterndem Ton und blickte sich um.
Nachdem sie einige Schritte getätigt und den Innenhof des Lagers erreicht hatten, hielt Fisk ruckartig an. "Was ist?" fragte Sly, Verwunderung spiegelte sich in seiner stimme. Fisk wartete einen Moment, bis er antwortete: "Ich bin müde. Aylen und Salladin, hier habt ihr Hundert Goldstücke, sucht euch einen vernünftigen Platz zum Schlafen!". Er reichte seinen Schülern das Geld, welche kurz darauf förhlich verschwanden. Fisk und Sly blieben zurück. "Ich gehe vor das Lager an den Strand. Kommste mit?" murmelte Fisk, immer wieder gähnend. Sly nickte nur stumm, und die beiden machten sich auf den Weg.
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| 20.09.2003 00:32 | #34 |
| Jamira |
es war ein wundervoller abend. jamira saß am ufer und starrte in den mond, der sich auf der wasseroberfläche spiegelte. hin und wieder sah man einen fisch springen, dessen silberkleid im mondlicht aufblitzte.
nicht weit von ihr hatten sich zwei männer niedergelassen. sie unterhielten sich leise und starrten wie sie in den mond. ob die beiden noch ein nachtquartier haben wollten? jamira ging zu ihnen und als die beiden herumfuhren und ihre waffen leise klirrten rief sie ihnen zu:
"keine sorge, ich bins nur, die herbergsmutter der amazonen. ich habe das gefühl, ihr seid gerade gekommen. wollt ihr noch ein quartier? die tage sind zwar noch mild, aber die nächte künden schon vom nahenden herbst. ich würde nicht draußen schlafen, wenn ich nicht muss."
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| 20.09.2003 00:37 | #35 |
| Fisk |
Langsam wandte Fisk den Kopf. Die Frau schien eine Amazone zu sein. Und sie hatte Recht. Es war fühlbar kalt geworden, und irgendeine niederschlagende Krankheit war das letzte, was der Drachenjäger nun brauchte. "Gerne!" erwiderte er und stützte seine Arme in den Sand, sodass er es vermochte, sich aufzurichten, "Führet uns zu einem Platz, an dem wir übernachten können. Ich kann euch bezahlen."
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| 20.09.2003 01:32 | #36 |
| Jamira |
während die amazone ihre gäste zum gästehaus geleitete, fragte sie sie nach dem grund ihres besuches aus. dabei erfuhr sie, dass die beiden ausgerechnet nach der speerlehrmeisterin suchten.
"soso, ihr wollt euch also ausgerechnet in die hände dieser frau begeben? wisst ihr eigentlich, was ihr euch da aufladet? sie ist ungewöhnlich streng und wird euch sehr zusetzen. wenn die beiden wochen der ausbildung um sind, werdet ihr denken, ihr habt keine arme mehr!"
die beiden lachten und meinten, sie hätten schon ein bisschen kraft entwickelt bei den schwertkämpfen und am bogen. und außerdem würden sie sich von einer frau nicht unterkriegen lassen. immerhin wären sie männer und würden es mit so einem zarten geschöpf alle male aufnehmen.
"na dann wollen wir doch mal sehen, was ihr so draufhabt."
jamira hatte an der tür des gästehauses übuingsstangen zu stehen, die sie in einer wirblenden bewegung den beiden männern zuwarf. diese hatten die stäbe kaum gepackt, da hatte jamira sie ihnen mit ihrem eigenen stab schon aus der hand geschlagen. der nächste schlag galt den beinen der beiden und diese fanden sich umgehend auf dem boden wieder.
"so kann es gehen, wenn man den mund zu voll nimmt, meine herren. ich bin jamira die speerlehrmeisterin der amazonen. das war eine kostenlose vorübung. na? wollt ihr immer noch?"
die beiden sahen erst sich selbst gegenseitig an, dann reichen sie sich die hand und zogen sich auf diese weise wieder in die höhe.
dann grinsten sie und meinten, das wäre nur der überraschungseffekt gewesen und das würde unter normalen umständen nicht passieren.
"ich habe euch eben jedem eine stange zugeworfen. mit diesen stangen übe ich in den ersten tagen. wir nehmen noch keinen speer in die hand. zuerst werdet ihr ein gefühl für die länge der waffe entwickeln müssen. ihr müsst mit der langen stange genaus präzise treffen lernen wie mit dem schwert. und ihr müsst die spezifischen gewichts- und schwungverhältnisse dieser waffe studieren. wenn ihr lernen wollt, dann kostet es jeden von euch 1000 goldstücke. dafür bekommt ihr für den zeitraum eurer ausbildung auch kostenlos logis. seid ihr einverstanden?"
die beiden nickten und betrachete die zierliche amazone inzwischen mit ganz anderen augen.
"dann werdet ihr morgen mit diesen stangen üben. ihr werdet lernen, wie ihr die ganze distanz ausnutzen könnt, ihr werdet lernen, wie ihr diese stangen als hebel benutzen könnt, um dem gegner seine waffe aus der hand zu schlagen, sei es schwert oder auch speer. ihr werdet mit den drei meter langen stangen üben und mit den kürzeren. und so lange ihr noch die arme heben könnt, sollt ihr nicht aufhören. wenn ihr einverstanden seid, dann fangen wir morgen früh an. dann könnt ihr mir auch eure waffen zeigen und mir erzählen, welche art speer ihr für euch ausgewählt habt. wir werden im verlauf der ausbildung darüber reden, ob ihr die richtige wahl getroffen habt. ihr müßt wissen, der speerkämpfer muss sich seinen speer erst aussuchen."
jamira zeigte den männern ein hübsches zimmer, in das die sonne schon am frühen morgen schien. das sollte die motivation wecken und die männer früh aus dem bett treiben. zwei wochen waren verdammt knapp und die wollten genutzt sein.
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| 20.09.2003 10:55 | #37 |
| Jamira |
Jamira hatte ihre Schüler in den Speisesaal geführt und erklärte ihnen die wichtigsten Regeln, die es bei den Amazonen zu beachten gab.
"Hier im Speisesaal bekommt ihr alles, was die Küche hergibt. Zur Nacht könnt ihr im Bedarfsfall auch noch einen kleinen Imbiss im Gästehaus haben, aber eigentlich ist dies hier der Ort des Speisens im Amazonenlager.
Zu den von euch gewählten Waffen. Vorerst werdet ihr mit den Stäben trainieren, bis ihr euch an die Länge und das ungefähre Gewicht des Speeres gewöhnt habt. Hinter dem Haus findet ihr Zeilscheiben und Bretterwände mit verschiedenen Aussparungen. Diese gilt es erst mal zu treffen. Bitte auch mit beiden Enden des Stabes, falls jemand von euch mit einer Doppelklinge kämpfen will.
Benutzt heute erst mal die kurzen Stangen, die etwa 2,5 Meter lang sind. Zum Trainieren sind die sehr geeignet. Über die Art der von euch gewählten Waffe unterhalten wir uns, wenn ihr nicht mehr weiter könnt. Es gibt verschiedene Arten von Speeren.
Jetzt aber, auf zum Training."
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| 20.09.2003 11:24 | #38 |
| Corie |
Verschlafen wachte die Sumpflerin auf und stapfte zuerst einmal zu einem Wasserfass wo sie sich den Kopf abspülte. Als sie sich dann allen schlaf aus dem Gesicht gewaschen hatte, ging sie ins Gasthaus Frühstücken. Einige Amazonen waren schon hier, andere kamen aus den Gästezimmern von oben oder nach Corie durch die Tür.
" Morgen, ich möchte gern ein Laib Brot, ein bisschen Wurst und einen Krug Milch." sagte sie langsam zu der Amazone hinter dem Tresen. Mit einem kurzen nicken bestätigte sie Cories Bestellung und legte ein Tablett vor sie wo sie nacheinander das Frühstück draufpackte. "15 Gold macht das dann" sagte sie hektisch da schon der nächste da stand und etwas haben wollte.Die Novizin gab ihr das Gold, nahm ihr Essen und setzte sich dann an einen großen Tisch wo auch einige andere Amazonen dran saßen.
Beim essen hörte sie viele Geschichten, das die Wolfe jetzt wieder vermehrt vor dem Lager auftauchen, oder das viele Krieger ins Minental gezogen sind um die Orks dort zu töten.
" Was für Krieger sind den ins Minental aufgebrochen? Die Paladine?" fragte Corie neugierig nach, und bekam als Antwort einen Zettel unter die Nase gehalten wo die Paladine alle auffordern an dieser Jagt teilzunehmen. Aber die Sumpflerin schüttelte nur den Kopf und streichelte Casper, der sich an ihren Platz Rangeschlichen hatte über den Kopf, " Vom Festland habe ich erstmal genug. Ich bleibe vorerst auf dieser verdammten Insel hier, und so es der Schläfer will werde ich auch hier sterben."
Die Amazonen staunten schon nicht schlecht als sie das hörten den viele wollten runter von der Insel. Aber bevor sie die Novizin weiter ausfragen konnten hatte sie ihr Frühstück schon beendet und war zur Tür raus verschwunden um weiter zu Trainieren, den sie hoffte das Avril sie bald prüfen würde....
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| 20.09.2003 11:35 | #39 |
| Fisk |
"Na dann mal frohes schaffen!" grinste Fisk und begab sich hinter das Haus, um die Zielscheiben zu betrachten.
In Reih' und Glied standen sie dort, gut plaziert und ausreichend voneinander entfernt.
Lange und eindringlich musterte Fisk die Scheiben, bis er sich für eine entschieden hatte. "Ich fange mit der hier an!" rief er Jamira zu, welche nur ein Nicken erwiderte.
"Also dann" sprach der Drachenjäger in leisem Ton. Dann ging er einige Schritte zurück, um die richtige Entfernung anzupeilen und platzierte sich Schlussendlich an einer recht kahlen Erdstelle. "Diese Entfernung sollte vorerst reichen!" rief Jamira ihm zu und musterte den Drachenjäger aufs Korn. Fisk nickte nur, dann begab er sich in die Wurfpose, welche er des öfteren bei anderen Kämpfern betrachtet hatte.
Zwar stand er sicherlich nicht korrekt, doch er fühlte sich sicher. Also bohrte er seine Stiefel tief in den erdigen Boden. Dann hob er den Speer über den Kopf, setzte an, spuretete zwei Schritte nach vorne und warf den Speer mit aller Kraft, die er aufbringen konnte. Weit flog die Waffe, und mit einer rasenden Geschwindigkeit. Doch er hatte sich verschätzt. Die holzwaffe flog an der scheibe vorbei und bohrte sich erst dutzende Meter weiter in den kahlen boden. "naja, immerhin!" grinste Jamira, dann blickte sie zu Sly. fisk jedoch trainierte eifrig weiter.
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| 20.09.2003 13:00 | #40 |
| Sly |
Sly wog den stab in seiner Hand hin und her. Die Stange kam ihm sehr lang vor. Irgendwie zu lang um geworfen zu werden, er würde sie nicht werfen sondern mit ihr kämpfen. Er ging auf eine der bretterwänd zu und versuchte sich daran zu erinnern wie Tak kämpfte. Tak hatte oft mals sehr viele Drehungen in seine Schläge eingebaut das würde Sly auch probieren. Sly drehte sich einmal um seine eigene Achse und schlug mit dem Speer und versuchte dabei so gut es ging den Speer halten zu können doch er war nicht für die Drehungen geschaffen und so blieb Sly mit dem Stab im Boden hängen und blieb so ruckartig stehen. Sly zog seinen Stab aus der Erde und gab sich erneut in position. Diesemal schlug er mit der rechen seite auf die Brettwand ein der schlag war unpräzise und nichtgerade mit äußerster schnelligkeit gemacht und traf auch nicht dorthin wo er hingehen sollte aber immerhin traf er die Bretterwand. Sly schüttelte seinen Kopf und schlug dann weiter auf die Bretterwand ein.
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| 20.09.2003 14:28 | #41 |
| Todesnebel |
Fatalis stand heute nicht ganz so früh auf, er war gestern auch etwas später als sonst zu Bette gegangen und heute war es schon strahlender Mittag, als er sich aus seinem Kämmerchen quälte, seine ganzen Muskeln wirkten noch sehr verspannt und eine schöne Nackenmassage hätte jetzt gut getan, doch woher die Hände nehmen, wenn nicht stehlen, also musste er wohl auf seine Massage verzichten, doch das machte jetzt auch nichts mehr, denn er würde schon wieder warm werden, zuerst jedoch hatte er Hunger, weswegen er erst wieder Richtung Küche marschierte.
Dort angekommen, wurde ihm ein leckerer Eintopf serviert und ein dankendes Verbeugen war seine Reaktion, nach dem essen gesellte er sich dann wieder in die Natur hinaus und ging aber nicht gleich zum Trainingsplatz, sondern erst machte er noch einen kleinen Spaziergang durch die Gärten, er hatte in letzter Zeit auch vor der ersten Prüfung viel trainiert und an manchen Stunden dachte er wirklich dran, er würde es nicht schaffen, doch nun fühlte er sich sicher, sein großer Traum würde in Erfüllung gehen, zwar lag es noch in den Sternen, wann dieser Zeitpunkt war, doch er würde es schaffen, dieser Glaube hatte sich fest in seine Gedanken gebrannt und das machte ihn auch glücklich.Als er das Sumpflager verlassen hatte, da war er ein nichts, er hatte zwar eine Hütte und einen Freund gefunden und auch ein bisschen Gold und ein kleines Sumpfkrautgeschäft aufgebaut, doch das war alles kein Leben, er fühlte sich irgendwie immer noch schwach und hilflos, so als ob er nichts konnte, seine einzige Kraft waren seine Worte, doch das bedeutete nicht viel, es gab in diesem Teil der Welt viele raue Gesellen und die Gewaltbereitschaft war hoch, er fühlte sich deshalb immer wieder unwohl und war nun froh, dass er eine Waffe besaß und etwas damit machen konnte, zwar gab es auch viele Raubeine von dem Fleck, wo er herkam, doch war er nunmal jetzt hier und so schnell kam er von hier auch nicht mehr weg, ergo.....
Nach dem Spaziergang landete er wieder am Trainingsplatz, dort beendete er seinen Gedankengang und zog sein Schwert, es gab noch viel zu tun....
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| 20.09.2003 16:32 | #42 |
| Todesnebel |
Das Schwert glitt elegant durch die Luft, langsam hatte er sich zum Ziel gemacht, nicht nur effektiv zu kämpfen, sondern auch schön und der Kampfstil der Amazonen war dafür genau richtig, immer wieder dieser elegante Schwingen mit einer Hand, fast konnte man denken, er hielt die Hand nur mit einem Finger, seine Hand war erst so starr und zittrig, dass er das Schwert nie halten konnte, dann mit der Zeit wurde es besser doch er hielt den Griff dann immer so fest, dass er manchmal Hämatome an den Handballen bekam, doch nun hatte er für sich ganz persönlich die passende Griffart gefunden und manchmal ließ er ihn mit der Handfläche auch mal los und hielt dann das Schwert nur mit den Fingerspitzen, das klappte ganz gut, ging aber im Kampf nur zum ausschnaufen.Er forderte heute auch wieder eine Amazone heraus, er kannte sie mittlerweile etwas näher, sie war ihm sozusagen vom Kampfstil bekannt, doch auch bei ihr hatte er noch kein Wort gewechselt, er hielt das auch nicht für nötig, aber wie auch immer, jedenfalls war es kein Duell was er ausfechten wollte, sondern einfach nur simples Schlagtraining, einer machte den einen Schlag, der andere den anderen, nur im Gegensatz zu Duellen ging es nicht darum, den Körper zu treffen, sondern nur das Schwert, damit wollte man die passenden Schläge für solche Situation besser einüben und auch den passenden Griff herausfinden, sowie seine Fähigkeiten im Abwehren von Schlägen, Körpertreffer waren da nicht nur verboten, sondern hätten ja auch schlimme Folgen gehabt, da man ja mit scharfen Waffen trainierte, allerdings konnte man Unfälle natürlich nie vermeiden. Doch dieses Training zwischen ihm und der Amazone ging ohne Probleme, er versuchte immer mehr von diesem Stil zu lernen und doch seinen eigenen zu behalten, so würde er viel flexibler werden als sonst und das war ja Avrils Aufgabe....
Apropos Avril, seine Lehrmeisterrin wollte ja morgen wieder vorbeischauen, das hieß er sollte ihr schon einiges zeigen können, was hieß, dass er sich auf Morgen vorbereitete, doch das war nun erstmal egal, noch war der Kampf nicht vorbei.
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| 20.09.2003 21:51 | #43 |
| Aylen |
Aylen war am folgenden Morgen verwirrt aufgewacht und hatte sich erst wieder erinnern müssen, dass sie mit ihrem Einhandmeister zum Lager der legendären Amazonen aufgebrochen war, und nun dort genächtigt hatte. Ein leises Zwitschern drang zum halb geöffneten Fenster herein und verkündete einen fröhlichen sonnigen Tag.
Aylen hatte die schönen Stunden genutzt um sich im Lager dieser Frauen etwas eingehender umzuschauen. Der Ort gefiel ihr. Eine idyllische Insel, ruhig und dennoch nicht einsam. Die Häuser der Frauen strahlten hell im Licht der Sonne und verliehen dem gesamten Anwesen eine vollkommene Schönheit. Der Strand war fast so schön wie der kleine See zu Füssen des Kastells, aber nur fast. Der Wind schmeckte salzig, etwas sehr ungewohntes auf ihrer Zunge. Das Lager gefiel ihr und auch seine Bewohner stellten sich als sehr gastfreundlich und hilfsbereit heraus.
Als Aylen ihren Rundgang beendet hatte traf sie auf einem Übungsplatz auf Fisk, der in die Bewegungen seines Speeres vertieft war. Sie wollte ihren Meister nicht erschrecken, daher trat sie nur langsam an ihn heran und bemühte sich auch möglichst viele altes Laub zu erwischen, damit ihre Schritte gehört wurden. Und tatsächlich drehte sich der Meister gleich darauf herum und begrüßte sie."Ich möchte gerne weiterlernen, wenn Ihr Zeit dazu habt", brachte sie ihren Wunsch vor.
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| 20.09.2003 21:55 | #44 |
| Todesnebel |
Mittlerweile hatten sie die Übung beendet und widmeten sich wieder ihrem ganz persönlichen Training, er wiederholte noch einmal alles, was er in den drei Wochen kennen gelernt hatte, mal schauen was er morgen gesagt bekam, er wollte ja nicht ganz dumm da stehen und da war es gut, wenn er nochmal alles wiederholte.
Alle Schläge und Drehungen, alle Abwehrattacken und Positionen, Ausfallschritte und sonstigem Kram, alles nochmal wiederholt, bis tief in den späten Abend hinein, er kannte das Wort Erholung schon lang nicht mehr, Pause starb auch langsam aus, denn wenn er einmal in sein Training vertieft war, dann riss es ihn so mit, dass er gar nicht mehr aufhören konnte, es war einfach so spannend und doch fesselnd, Segen und Fluch zugleich, es war wirklich schwer einfach so aufzuhören, meistens ging das nur, wenn seine Kräfte zuende waren oder er total müde wurde.
Doch nun am späten Abend, da fand auch er ein Ende, heute wollte er nicht wieder ganz so spät Schluss machen, morgen war wieder ein wichtiger Tag, normalerweise konnte er seine Tage hier im Lager frei gestalten, das hieß es war egal was er machte, nur war es natürlich besser, wenn er sich den Stunden für's Training widmen würde und nicht für's faulenzen, was er dann ja auch tat. Nur an angekündigten Tagen, wo die Meisterin zu ihm sprechen wollte, da war für ihn auch klar, dass er fit sein sollte, fit und konzentriert und vorallem zu allem bereit.
Deswegen ging er heute Abend auch aus dem Lager hinaus, er ging zu dem Bootssteg, wo sein Boot noch immer lag, obwohl es gar nicht seins, sondern dass der Amazonen war, doch das störte ihn als Dieb herzlich wenig, er hatte es sich schonmal für mehrere Wochen ausgeborgt, aber wieder zurückgebracht, außerdem wurde es ja anscheinend nicht gebraucht, wenn es nach drei Wochen immer noch da war, wo er es abgestellt hatte.
Er starrte lange in den Horizont, in das Schwarz und manchmal auch auf den Mond, der schon wieder richtig voll war, es würde nicht mehr lange dauern, dann sollte Vollmond herrschen, deswegen war es in dieser wolkenlosen Nacht auch sternenklar und der Mond konnte leuchten, all dies war wunderschön und vorallem die Ruhe schenkte ihm die Kraft, die er brauchte, eher gar nicht für dieses Training, sondern für seine kommenden Wege, denn er wusste, dass sich bald einiges ändern würde, ein Leben nur im Lager des Sumpfes, wo er Tag ein, Tag aus nur rumstand und Sumpfkraut vertickte, der war längst vorbei, er würde zwar wieder zurückkehren, doch nicht um dort ewig zu bleiben, er wollte Doooom dort treffen, wenn er nicht da war, drei Tage warten, aber dann würde er wieder weiterziehen, er musste vieles tun, eine Reise nach Drakia würde sich sicher lohnen, aber das musste man noch abwarten, richtige Pläne für die Vergangenheit hatte er nicht, er wusste nur eines, er hatte sich hier verändert, positiv verändert, doch mussten das nun auch die anderen spüren, sowohl im negativen wie im positiven und nicht alle würden mit diesen Veränderungen klar kommen, denn seine zurückhaltende Art, die er als Neuling in diesem Land hatte, die gab es nur nach begrenzt, denn auch dies hatte er hier gelernt, Respekt und dennoch Überlegenheit, doch eines würde er immer bleiben, ein Schatten, ein Schatten von dem die Welt nicht viel sehen wird, er würde effektiv aber unspektakulär arbeiten, lautlos und gewinnbringend, was dazwischen lag, das würde man sehen müssen....
Müde wurde er dann doch, aber es tat gut, einmal etwas Zeit für sich zu haben, mit einem klaren Kopf und einem guten Gefühl, wie er es die letzten Tage immer wieder verspürte, ging er wieder zurück zu Avrils Haus und betrat dann sein Kämmerchen, um kurz darauf einzuschlafen.
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| 20.09.2003 22:07 | #45 |
| Fisk |
"Aylen, schön dich zu sehen!" lächelte Fisk, "Du kannst mich ruhig dutzen.". Der Wind schoss wie ein eisiger Adler durch das Lager und erfrischte Fisks rote Backen mit jedem Zug, in den er aufbrach. "Ein schöner Tag, nicht?" sprach er ein wenig verträumt, während er in den Himmel starrte. Die zwitschernden Vögel zogen seinen Blick wie einen Magnet hinter sich her, lange folgte er den Schlägen ihres Gefieders. Dann jedoch riss ihn etwas aus den Gedanken.
Er hatte es versäumt, seiner Schülerin zu antworten. "Natürlich. Komm mit." sprach er in verständlcihem Ton, dann drehte er sich um und folgte dem kleinen, abgetrampelten Weg, welcher zum Innenhof des Lagers führte. Wie ein Schmetterlingsschwarm glitzerten die Blätter der Blumen im Schein der Mittagssonne.
Fisk führte Aylen durch das vordere Tor hinaus, an einem weiteren, duftenden Blumenbeet vorbei, hin zum Sandstrand. Salzgeruch stach nun stark hervor und die Wogen des Meeres waren klar zu vernehmen. Möwen krächzten und kreisten über das Ufer, während Fisk und seine Schülerin inmitten des sandigen Strandes stoppten.
"Hier ists gut. Hier haben wir viel Platz und stören niemanden." sprach Fisk, worauf Aylen mit einer nickenden Kopfbewegung zustimmte. Der Drachenjäger ließ seine Waffe aus dem Heft fahren und betrachtete, wie üblich, zuerst die Klinge der violett schimmernden Waffe. Dann schwang er sie in der Hand und richtete sich zu Aylen.
"Heute lernen wir eine Verteidigungspose. Da du den Angriff nun gut beherrschst, müssen wir an den Verteidigungsmaßnahmen arbeiten. Pass auf." erläuterte Fisk sein Vorhaben, ging einige Schritte zurück und legte den Helm seiner Rüstung in den Sand. Dann hob er seine Waffe, blickte um sich, und begab sich dann in Kampfstellung.
"Stelle dir einfach vor, mich würde jemand mit dem gleichen Schlag angreifen, den du bereits gelernt hast." sprach Fisk, während er zu Aylen blickte. Die Schwarzmagierin nickte stumm und zeigte Fisk an, er könne anfangen.
Langsam ließ Fisk seinen Blick über die Klinge seiner Waffe wandern, dann setzte er ruckartig einen Schritt zurück, riss die Waffe im Bruchteil einer Sekunde von Hüfthöhe vor sein Gesicht und tat so, als hätte ein gegnerisches Schwert seine Klinge gekreuzt. Dann zog er sein Schwert ruckartig weg, schlug aus und ließ die Klinge sinken.
"So in etwa sollte die Abwehr eines feindlichen Streichschlagen aussehen. Ich hoffe du hast alles mitbekommen, denn nun bist du dran." meinte Fisk, dann ließ er seine Waffe wieder in die entsprechende Halterung fahren. Er hob seinen Helm auf, klemmte jenigen unter seinen linken Arm und setzte sich anschließend in den Sand. Dann blickte er erwartungsvoll zu Aylen.
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| 20.09.2003 22:17 | #46 |
| Aylen |
Aylen hatte genau zugeschaut und nahm jetzt ihre eigene Waffe in die Hand. Etwas unwohl war ihr schon, sie spürte den Blick ihres Meisters ganz deutlich auf sich haften. Es war ein ungewohntes Gefühl so beobachtete zu werden, aber wenn sie die Prüfung bestehen wollte dann sollte sie sich jetzt schon daran gewöhnen. Da stand sie bestimmt noch unter einem viel größeren Druck, jetzt nahm ihr noch keiner übel wenn sie etwas falsch machte.
Sie schob ihre Füße fest in den weichen Sand. Kurz wurde ihre Konzentratin abgelenkt von der Schönheit des roten Sonnenunterganges. Die letzten Strahlen des glühenden Himmelskörpers spiegelten sich auf der unruhigen Wasseroberfläche und verliehen ihr einen schimmernden Glanz, der sie nachdenklich stimmte.Schnell schob sie die sentimentalen Gedanken weg. Das konnte sie sich nicht leisten, nicht hier und nicht jetzt. Entschlossenheit legte sich in ihr Gesicht, der Blick konzentrierte sich auf das Schwert in ihren Händen.Versuchsweise machte sie einen Schritt zurück und legte das Schwert quer vor ihre Brust. Es war eine ungewohnte Haltung, gerade wenn man keinen wirklichen Angriff abwehren musste. Doch die Bewegungen waren dieselben. Immer wieder fuhr sie zurück und kreuzte ihr Schwert in den Weg seines imaginären Gegners. Die Bewegung wurde bald sicherer.
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| 20.09.2003 22:23 | #47 |
| Fisk |
"Gut so. Und jetzt pass auf." sprach Fisk in leisem, beinahe myteriösen Ton und richtete sich auf. Er klopfte den Sand von seinem Waffenrock ab, dann ging er auf Aylen zu und blieb kurz vor ihr stehen. "Jetzt bin ich der Trainingsgegner. Den Block scheinst du gut zu beherrschen, aber du sollst ihn auch gegen einen imensen Druck aushalten können." meinte er, nun klar und laut.
Dann ging er einige Schritte zurück und zog seine Waffe. "Mach dich bereit" rief er Aylen zu, dann hob er die Waffe und stürmte los. Wie ein kleiner Wirbel hob sich der Sand unter seinen Füßen vom Boden ab und verteilte sich hinter ihm in der Luft. Doch durch die Kunst der Akrobatik vermochte er es, schneller zu laufen als ein gewöhnlicher Kämpfer. Und so hatte er Aylen bald erreicht.
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| 20.09.2003 22:29 | #48 |
| Aylen |
Ihr erster Impuls war ausweichen und den Meister ins Leere laufen lassen. Sie hätte ihm auch ein Bein stellen können, damit er neben sie in den Sand plumpste. Doch sein Angriff sollte zur Übung dienen, das sah Aylen ein. Auch wenn es schwer war einem herannahenden Drachenjäger mit gezücktem Schwert standhaft entgegenzutreten, ohne mit der Wimper zu zucken.
Nicht mehr lange, da war Fisk schon da. Fast hätte Aylen im Angesicht des Angreifers vergessen was sie machen sollte, doch dann fiel ihr gerade noch rechtzeitig ein dass sie ja das blocken lernte. Also hob sie schnell das Schwert in die Höhe und fing den Schlag des Lehrmeisters mit ihrer schräg gehaltenen Klinge ab. Metall klirrte aufeinander und die junge Schwarzmagierin wurde durch die Wucht des Angriffes zurückgedrängt. Ihr hinteres Bein bohrte sich tiefer in den Sand, hielt dem Druck aber stand. Das Schwert hatte kurz gezittert, doch Aylen war unversehrt.
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| 20.09.2003 22:36 | #49 |
| Fisk |
"Gut so. Und jetzt, kontere. Nutze den Schwung, den du bekommst, wenn du deine Waffe wegziehst" sprach Fisk. Aylen gab keine Antwort, doch sie schien verstanden zu haben. Den kurz nachdem Fisk seinen Satz beendet hatte, zog sie ihr Schwert ruckartig weg und ließ Fisks Waffe ins Leere sausen. Dann richtete sie sich rasch auf und versuchte, Fisk mit dem gelernten Schlag zu treffen. Dieser jedoch wehrte mit einem raschen Schlag von rechts ab, drehte sein Schwert in der Kreuzung und schleuderte Aylen so ihre Waffe aus der Hand. "Gar nicht schlecht!" grinste der Lehrmeister, "Doch achte darauf, das du auch beim Gegenangriff deine Deckung nicht vernachlässigst.". "Okay" erwiderte Aylen ein wenig verunsichert und betrachtete ihr Übungsschwert. Eine kleine Kerbe hatte sich an der Seite abgebildet, an sonsten war es aber unversehrt. Fisks Waffe war dank dem Erz, aus welchem es bestand, heil geblieben. "Willst du weiter trainieren oder sollen wir für Heute Schluss machen?"
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| 20.09.2003 22:40 | #50 |
| Aylen |
Aylen war durch den kleinen Kampf und die Übungen davor ganz schön ins Schwitzen geraten. In den letzten Tagen hatten sich ihre Muskeln zwar schon an die ungewohnten Bewegungen gewöhnt, doch noch ganz ohne Nebenwirkungen gingen die zusätzlichen Übungen nicht an ihr vorüber. Außerdem brach die Nacht auch schon herein und es wurde zunehmend dunkler am Strand.
"Machen wir Schluß für heute? Viel sieht man eh nicht mehr. Ich würde gerne morgen wieder kommen und weiterüben."
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| 20.09.2003 22:45 | #51 |
| Fisk |
"Mit Freuden" lächelte Fisk und hob seinen Helm auf. Dann verabschiedete er sich von Aylen und ging seinerseits zurück zum Speerübungsplatz, um weiter zu trainieren. Dort angekommen ließ er sich von Jamira kurz einweisen, dann ging er zurück zu seiner Scheibe. Nun begann er mit dem gleichen Training wie Sly; Nahkampf. Er wusste das der Speer genauso eingesetzt werden konnte, wie ein Stab. Und da sein Speer stabil und beinahe unzerstörbar schien, war er für gute Schlagkombos geeignet. Denn wenn er sicher sein konnte das das untere Ende nicht abbrach, konnte er fest zuschlagen. Doch momentan hatte er nur einen Trainingsstock zur Verfügung. Und dieser würde leichter zerbersten als Fisks eigene Waffe. Also ging er vorsichtig an die Sache heran und begann mit einfachen Schlägen.
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| 20.09.2003 23:27 | #52 |
| the Holk |
Wie wild prügelte Holk auf die Riesenratte ein: „Nimm das und das und das und diesen… stimmt so - den Rest kannste behalten… Drecksvieh!“. Mit diesem beeindruckenden Zeugnis des Frühkapitalismus servierte Holk gerade die Riesenratte ab, die ihn gerade ins Bein gebissen hat. Das ist der Nachteil, wenn man durch das Gebirge klettert. Überall kleine Felsspalten und Höhlen, in denen allerlei Getier haust. Mal ganz abgesehen von den ganzen Adlern hier, die einem ständig auf die Mütze kacken müssen. Holks Laune war halt echt auf einem absoluten Tiefpunkt, nicht zuletzt wegen dem riesigen Loch im Hosenboden, das ihm dieser Nachwuchs-Pyromane und Freizeit-Drache verpasst hat.
Doch diese Laune verflog plötzlich, wie weggepustet und machte einem Gesichtsausdruck der „Boaheyisdasgaaail“-Familie Platz. Denn just in diesem Moment kletterte Holk leichtfüßig über die letzte Hügelgruppe und hatte nun freien Blick auf… das Amazonenlager!
Nach einigen Minuten der Selbstgespräche, bei denen Holk nun überlegte, ob ihn das grüne Fell sexy macht oder nicht, oder ob Amazonen wirklich so einen Ruf haben, von dem ihm Gecko früher immer erzählt hat, oder aber ob das Loch in Holks Hose, das nun guten Blick auf dessen wohlgeformtes Hinterteil bot, gar nicht mehr so schlimm war, stürmte Holk los.
Die letzten fünfhundert Meter bis zum Ufer etwas abseits der Brücke waren schnell zurückgelegt und der Affen-Hüne warf sich in die eisigen Fluten. So doof, direkt über die Brücke zu gehen, war er natürlich nicht. Denn er wollte den Amazonen ja eine Überraschung bereiten! Durch seine trainierten Muskeln und die recht gute Kondition war Holk schnell auf der Insel angelangt, auf dem das Lager untergebracht war. Schnell war auch der Weg bis zum Wall, der die Siedlung umgab, zurückgelegt und ein beherzter Sprung an die Mauer später saß Holk auch schon auf Selbiger. Mittlerweile war es schon dunkel, also beschloss der durchnässte Holk, sich vorerst ein unauffälliges Lager für die Nacht zu suchen.
Das Haus direkt unter ihm befand er für ausreichend und landete lautlos auf dem Dach. Dass dies das Stall-Haus für die Scavenger war, wusste Holk zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ein Schwung vom Dach beförderte Holk in das Haus, wo er versuchte, sich in der massiven Dunkelheit zu orientieren. Hilflos stolperte er umher und wartete darauf, dass sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnten. Zwar merkte er, dass sich hier noch etwas außer ihm befand, aber er hoffte halt immer darauf, dass es endlich rollige Amazonen waren…
Plötzlich bemerkte Holk etwas zwischen seinen Pranken. Es war weich und schein zu atmen. Was ihm allerdings Kopfzerbrechen bereitete, war, dass es sich ziemlich ledrig anfühlte (Bäh!). Seine Finger fuhren vorsichtig weiter an dem Objekt entlang und Holk versuchte Anzeichen darauf zu finden, dass es sich um eine dralle Amazone handelte.
Doch das Einzige, auf was sich Holk gerade zu bewegte, von dem er aber nichts merkte, war das noch geschlossene Auge des schlafenden Scavengers. Naiv, wie Holk war, piekste Holk einfach mal drauf los…
Nur wenige Augenblicke später ging – unbeabsichtigt - ein Gekreische durch die Stallungen, das irgendwo nicht mehr feierlich war. Der gepiesackte Scavenger löste mit seinem Schrei eine Art Domino-Effekt unter den anderen Scavengern aus, der das gesamte Amazonenlager wecken und hierher locken würde.Holk hatte sich in eine dunkle Ecke verkrochen und freute sich schon mal…
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| 20.09.2003 23:33 | #53 |
| Sly |
Sly sah zu Fisk herüber und grinste "Na hats spaßgemacht mit der Schwarzmagierin rumzuflirten? " Fisk sah ihn erbost an und sagte nur "Sei still. " Sly musste darauf noch mehr grinsen und konzentriete sich wieder auf das Training mit dem speer. Er ließ den Speer für einige Sekunden an einem Baum stehen um sich zu dehnen und die Muskeln von der ständigen Anstrengung zu erholen. Der Stab war zwar nicht schwer doch die anderen Bewegungen beanspruchten Muskeln die sonst weniger zum nutzen kamen, wenn er sich nicht dehnen würde, würde er wohl einen Muskelkater davontragen. Nach seinen entspannungsübungen packte er wieder den Stab und machte sich erneut an das schlagen der Bäume , inzwischen war es sehr monoton geworden. Sly hatte irgendwann die größe des Stabes verinnerlicht und die Bewegungen gingen einigermaßen flüssig und recht zielgenau auf die Bäume ein.
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| 21.09.2003 00:32 | #54 |
| Jamira |
den abend hatte die herbergsmutter wieder am ufer verbracht. sie hatte ihre beiden schüler gebeten, nach dem abendbrot zu ihr zu kommen, damit das training ausgewertet werden konnte.
"ich weiß nicht, wie ihr euch fühlt, aber wir müssen erst noch ein bisschen theorie machen. was ist das besondere an einem speer? richtig, er ist viel länger als ein schwert. er ist eine waffe, die überwiegend zum stechen da ist. wenn ihr diese waffe richtig führt, könnt ihr viel gewaltigere ergebnisse erzielen, als wenn ihr mit dem schwert kämpft - und ihr haltet euch den gegner vom leibe. der speer ist lang und er ist schwer. ich werde euch jetzt mal verschiedene speere zeigen."
jamira bat die beiden, ihr zu folgen und ging mit ihnen in die waffenkammer.
Der Speer ist eine sehr alte Waffe. Die Beherrschung dieser Waffe wurde für die Männer schon vor langer Zeit zur Selbstverständlichkeit, in einer Zeit, da Lanzen und Speere zur Grundausrüstung des Waffenarsenals aller Heere gehörte.
Bei mir werdet ihr lernen, euch gegen andere Langwaffen oder Schwertangriffe zu verteidigen.
wir benutzen bei uns vor allem Speere mit herkömmlichen, geraden Klingen, aber es gibt auch andere speere. ihr werdet bei mir die speziell für diese Langwaffen entwickelten Abwehrtechniken, die vorteilhafte Ausnutzung der langen Kampfdistanz der Speere, sowie deren besondere Taktik- und Angriffsmethoden lernen.
oft wird davon gesprochen, daß Speerkampf eine wenig entwickelte Kunst für niedere Dienstränge ist, die den rittern eine schneise schlagen soll, damit diese mit ihren schwertern gut voran kommen. aber diese annahme ist falsch und da alle so denken, verschafft uns speerkämpfern das einen großen vorteil. die hohe Kenntnis und Kunstfertigkeit im Umgang mit der Lanze wird euch zu mächtigen kämpfern machen.
Seht euch mal diesen speer an. er ist fast 3 meter lang und besitzt eine enormen zweischneidigen Klinge von fast 70 cm. Außerdem ist die Waffe mit einem großen Klingenfänger, der eine Schenkelbreite von ca. 30 cm, direkt hinter der Spitze ausgestattet. Diese markante Waffe ermöglicht im Kampf besondere Aktionen, wie sie sonst mit herkömmlichen Lanzen so nicht möglich sind. Die Klingenfänger werden primär eingesetzt, um gegnerische Lanzenschäfte oder Klingen abzulenken, zu paralysieren und zu blockieren. Ähnliche, wie man es von anderen Defensiv-Waffen kennt, können feindliche Waffen oder gegnerische Körperteile „gefangen“ und niedergehalten werden. Dies ist ein Schlüsselpunkt in der Arbeit mit dieser Waffe. Durch weite Kreisbewegungen werden die gestoppten und abgewehrten, gegnerischen Waffen dann aus der Angriffsbahn gebracht. Eine Besonderheit ist, daß die lange Klinge des Speers dabei wie ein Schwert auch zum Schneiden und nicht nur zum Stechen oder Stoßen genutzt wird.
Dieser Speer besitzt zwei gleichlange, seitliche Beiklingen von 9 cm Länge. Mit einer Waffe dieser Klingenform lassen sich gegenüber einem geraden Speer komplexere Kampftechniken ausführen. Stoßtechnik kombiniert mit horizontalen und vertikalen Offensiv- und Defensivtechniken sind hier ausführbar. Charakteristisch sind hier schnelle Aktionen aus einer Ausgangsstellung, bei der die Speerklinge kurz über dem Boden zu schleifen scheint. Vor hier aus startet die Waffe ihre Angriffe, die neben Stichen zum Körper auch Attacken zu den Schienbeinen führt, wobei die Beiklingen als „Fußstopper“ eingesetzt werden. Eine weitere Eigenheit dieser Waffe ist eine spezielle Art des Kontrollierens gegnerischer Langwaffen. Dabei wird die eigene Lanze in Rotation versetzt, wobei die Beiklingen den Schaft der gegnerischen Waffe touchieren und somit ablenken. Der Speers wickelt sich quasi um die feindliche Lanze und dominiert somit deren Griff. Dort kann die Klinge bis zur gegnerischen Hand gleiten und so die Führhand des Feindes schneiden. Ein solches Verfahren ist praktisch nur mit dieser Art von Speeren möglich.
Zuletzt möchte ich euch noch meinen Lieblingsspeer zeigen. Die Besonderheit dieser Waffe ist ihre Länge. Ihr Schaft ist allein 3,60 m lang. Der eigentliche Speer läuft innerhalb einer handlichen Metallröhre, wodurch ihr die Waffe im Stil eines Billard-Queue führen könnt. Dabei kontrolliert die Führhand die Röhre, während die hintere Hand für Stoß und Rückführen der Waffe verantwortlich ist. Dieses Verfahren ermöglicht bei Angriffen eine höhere Genauigkeit durch das Zielen mit der Röhre, eine höhere Geschwindigkeit sowie eine größere Reichweite gegenüber den beidhändig geführten Techniken sonstiger Speeren. Der Stich trifft mit einer halbkreisförmigen Bewegung sein Ziel, was ihn für einen Gegner sehr schwer berechnen läßt. Der Stich ist die Haupttechnik dieses Speeres – nicht komplexe Abwehr- oder Angriffsmanöver.
Hier findet ihr auch noch eine doppelklingenform, die ich euch allerdings nicht empfehlen kann. ein speer ist eine stoßwaffe, die ihre kraft aus der kraft eurer arme erhält. eine doppelklingenform schälert jede wucht.
und noch etwas, ich habe vorhin gesehen, dass du den speer geschleudert hast. wie stellst du dir das im kampf vor? man gibt doch seine waffe nicht aus der hand? stell dir nur mal einen keiler vor, dem du deinen speer in den rücken geschleudert hast. jetzt kommt er angerannt und was machst du? ein speer ist nicht zum schleudern da. wenn du deinen feind nicht mit dem speer annehmen willst, dann kämpfe mit dem bogen.
Seht euch die waffen genau an und entscheidet dann, welche euch zusagt. Ich möchte, dass ihr die morgen ausprobiert, erkundet, ob ihr mit dem gewicht und der länge hinkommt und alle formen erprobt.
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| 21.09.2003 01:46 | #55 |
| Bloodflowers |
Die vier folgten im Sprinttempo der Spur toter Tiere die Holk hinterlassen hatte. Bloody hatte mal den Jagdlehrmeister Raven bei einer Jagd erlebt. Von ihm hatte er sich das abgeschaut. Schnell, schneller, Jäger... so in etwa könnte das Motto lauten. Nur leider vergaß der Söldner seine Räucherlunge.Das Tempo, was er selbst vorgegeben hatte, konnte der Söldner nicht lange durchhalten. Hechelnd trottete er hinter den anderen her.
Völlig erschöpft erreichten sie das Lager der Amazonen. Eine letzte tote Riesenratte bei der Brücke zum Lager gab den entscheidenden Hinweis den sogar die Vier nicht übersahen. Vier minus eins machte ja bekanntlich drei, und da man Bloodflowers von dem Moment an abrechnen musste, schlenderten bloss drei über die Brücke ins Lager. Der Vierte kroch vor Erschöpfung auf allen Vieren hinterher.
"Wartet!" ...
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| 21.09.2003 02:09 | #56 |
| Sly |
Sly musste grinsen als Jamira Fisk zurechtwies als er den Speer geworfen hatte. "War ja mal wieder klar ,dass Fisk mist baut. " dachte Sly bei sich und sein grinsen wurde noch breiter. Er sollte sich für eine dieser Waffen entscheiden, eigentlich hatte er dies schon lange getan, schon bevor er hier war und mit der Ausbildung angefangen hatte. Hatte Jamira die Waffe auf seinem Rücken nicht gesehen? Eine Doppelklinge die wollte er erlenen. Taks kampfstil mit dieser Waffe war erstaunlich gewesen und äußerst präzise. Doch wollte er den anderen Waffen eine Chance geben. Er betrachtete Jamiras lieblingslanze die über 3 meter lang war und nahm sie argwöhnisch in die Hand. Die Waffe war äußerst schwer und erschien ihm als unhandlich, wie sollte man so ein gerät anständig nutzen können? Auf große entfernung nahm er lieber seinen Bogen aber soetwas war ihm eindeutig zu viel an Distanz und sly fragte sich wie er damit durch eine Tür passen würde.
Er schüttelte den Kopf und stellte die Waffe wieder ab. Er sah den nächsten Speer ab mit den Beilklingen und nahm ihn in die Hand von der länge her war er viel kürzer und auch handlicher. betrachete die Waffe und ihre beiklingen. Sie erschien äußerst nützlich aber nicht ganz nach seinem geschmack, Solch eine Art der Kampfführung entsprach nicht ganz seinem sinn außerdem konnte diese Art der verkeilung der Waffe schnell zu seinem Nachtweil werden wenn der gegner weiß wie man auf solch eine Waffe zu reagiern hat.
Sly stellte diese Waffe auch wieder auf ihren stammgemäßen Platz und ging zu dem Speer dritten speer der ihm vorgestellt wurde. Er nahm ihn in die Hand und bewegte ihn hin und her. Diese Waffe erschien Sly als am besten von allen. Allerdings was brachte es wenn man dem Gegner ein Körperteil gefangen nimmt? so kriegt man einen Arm oder ein Bein unter kontrolle aber man würde dann ebenfalls nicht angreifen können außer man hat ein wurfmesser oder sonstetwas zur Verfügung. das Man diese Waffe auch Schwertähnlich nutzen konnte half Sly dabei wenig. Trotzdem gefiel die Waffe ihm besser als die anderen beiden.
Sly drehte sich zu Jamira um und musterte sie. "Mädel" begann er "Diese Art von Speer ist nichts für mich. Sie sind mir zu groß und sie waren eher für den Krieg gedacht als für einen Zweikampf. Außerdem diese Art von Speeren helfen nur bei einem humanoiden Körperbau. Sie wurden eben für Kriege entwickelt. Ich persöhnliche habe aber nicht das Interesse daran für irgendjemanden in den Kampf zu ziehen den ich persöhnlich nicht kenne bzw. er mich. Ich habe mich schon bevor ich zu dir kam diese Waffe für mich auserkoren." Sly zog dabei seine Doppelklinge von dem Rücken und hielt sie ihr hin. "Du siehst diese Waffe hat die Vorteile eines Speeres und kann gegen alle Arten von Tieren eingesetzt werden inklusive Menschen. Ich denke mal diese Waffe ist ideal für einen Zweikampf , wenn man gegen nicht so stark gepanzerte leute kämpft. Hier kann man schlitzen, was oftmals größere Schäden anrichtet als stiche. Bei stichen kann es sein dass man ein Körperteil bzw. Organe trifft das nicht lebenswichtig ist und somit kann der gegner weiterkämpfen bei einem langen schlitz ist die wahrscheinlichkeit sehr hoch dass man lebenswichtige Organe trifft. Oder wie stellst du dir es vor wenn du gegen einen Gegner kämpfst von dessen Körperstruktur du keine Ahnung hast wenn er die lebenswichtigen Körperteile nicht dort hat wo du sie vermutest? Dann ist das die berühmte Nadel im Heuhaufen. Also würdest du mich auch an dieser Waffe unterrichten? "
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| 21.09.2003 02:23 | #57 |
| Jamira |
das ist eine schöne waffe, aber es ist kein speer und du wirst mit dieser waffe die speziellen vorteile des speeres nicht nutzen können. die langen stangen sind ja grad dazu da, solche leute mit kurzen waffen von sich fern zu halten. und schlitzen kannst du mit der ersten ja wohl auch, ich denk mal, du würdest mit der langen klinge durch gegner fahren wie der schnitter durch das getreide.
aber des menschen wille ist sein himmelreich. die technik ist ähnlich. vor allem könnt ihr dabei wundervoll gegeneinander kämpfen. da wird sich herausstellen, wer im vorteil ist.
allerdings gilt auch für dich vorerst, wir üben mit der stange. dann verprügle meinethalben deinen kumpel mit einer kürzeren stange.
du beschwerst dich, dann die speere so schwer sind? das ist ja auch ihr vorteil. wenn du einen solchen speer losschleuderst mit der ganzen kraft deines körpers, dann wirst du durch das gewicht eine ungleich größere kraft in den stoß legen können. diese langen speere sind übrigens gerade für die jagd auf razoren und beißer, aber auch keiler und warane von vorteil. feuerwarane kannst du damit sogar so weit auf distanz halten, dass dich ihre flammen nicht erreichen.
aber genug geschwätzt für heute. wir sehn uns morgen früh beim training wieder. gute nacht."
die amazone ging zurück zum gästehaus und freute sich schon auf die ersten übungskämpfe. diesem sly würde sie es schon zeigen!
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| 21.09.2003 02:44 | #58 |
| Sly |
"Kann ich auch gleich gewichte an meinen Speer hängen sind se auch schwerer und hauen mehr rein. " murmelte Sly vor sich hin während Jamira sich davon machte sie schien das gemurmel mitbekommen zu haben und drehte sich zu Sly um und sagte "Was hast du gesagt? " Sly schüttelte den Kopf "Nix." Jamira zuckte mit den Schultern und ging weiter. Mit dieser Lehrmeisterin würde er sicher noch seinen Spaß haben. Fisk neben ihm schien seine wahl ebenfalls getroffen zu haben so wie sein Speer aussah war wohl auch die erste Waffe die , die er hatte. Der Speer hatte wohl war den Vorteil der Distanzhaltung aber wenn man diese Distanz ersteinmal durchbrochen hatte sah es für den Speerträger sehr übel aus, dann musste er schnell wieder auf distanz kommen und wenn er das nicht schaffen würde, dann hätte er wohl Pech gehabt.
Sly grinste in sich hinein. Mit der großen lanze konnte man schneiden aber durch den langen Schaft war das eine äußerst heikle angelegenheit je kürzer der schaft desto besser die kontrolle dabei, das sollte sie doch wissen. Slys lächeln wurde breiter. Die verteidigung ging damit vor allem besser gegen Schwerter auf näherer distanz durch die Enge körperführung konnte man so leicht schläge ableiten und blocken.
Dieser Jamira würde er es schon noch zeigen was in ihm steckte. Sie konnte vielleicht besser mit dem Speer umgehen als er aber er hatte auch noch einige Tricks und kniffe auf dem Kasten vor allem in Sachen körperbeherrschung konnte er ihr wahrscheinlich so einiges vormachen. Sly musste erneut grinsen. Diese Ausbildung versprach interessant zu werden mal sehen wie sie verlaufen würde.
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| 21.09.2003 10:05 | #59 |
| Jamira |
jamira hatte die beiden am frühen morgen aus den betten gejagt und sie zuallererst gewichten stemmen lassen.
"die kraft der armmuskulatur ist das ausschlaggebende. ihr könnt davon eigentlich nicht genug bekommen." beim frühstück diskutierte sie wieder mit ihren beiden schülern über sinn und unsinn von speeren.
"wenn ihr den speer wie ein schwert benutzen wollt, warm wollt ihr dann speer lernen. es ist ja gerade das spezifische am speer, dann man ihn als distanzwaffe benutzt. ihr müsst lernen, auch in dieser distanz präzise zu treffen und diese waffe so benutzen, wie sie gedacht ist.
außerdem macht er sich sehr gut, wenn man einen fluss überqueren will oder über einen hohe mauer klettern will. und wenn du meinst, es wird gefährlich, wenn jemand die distanz überwinden konnte, ja, das ist so. deshalb kommt ihr ja zu mir, damit euch das nicht passiert. sonst brauchtet ihr ja keinen lehrmeister oder?"
nach dem frühstück schickte sie die jungs wieder zum krafttraining und danach sollten sie versuchen, sich gegenseitig mit den verschiedenen stäben auf distanz zu halten. dabei gab sie immer wieder hinweise auf die richtige haltung und darauf, wie man verhinderte, dass jemand die distanz verkürzte. sie ließ die beiden überwiegend die abwehr trainieren, denn da lagen die überwiegenden stärken der waffe.
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| 21.09.2003 11:29 | #60 |
| Fisk |
Nun trainierten sie gemeinsam. Sly schien sichtlich beleidigt davon, seine Waffe nicht im direkten Nahkampf nutzen zu dürfen. Doch wo Jamira recht hatte, hatte sie nun einmal recht. Allerdings hatte der Speer im Nahkampf den Vorteil, das man ihn beidseitig einsetzen konnte. So war er für Überraschugnen durchaus nützlich. Doch sie waren erst am Anfang ihrer Ausbildung, möglicherweise würde Jamira es bei der Meisterung im Umgang mit dem Speer erwähnen.
Nun jedoch umkreisten sich die beiden Kämpfer, den Speer mit leicht geknickten Armen vor dem Bauch haltend. Lange blieben sie unverändert, dann tat Fisk den ersten Schritt. Er riss seinen Speer nach hinten, holte aus und stach mit aller Wucht nach Sly. Dieser jedoch rollte zur Seite, sodass sich die Waffe im Boden versenkte. Fisk jedoch schaffte es noch rechtzeitig, die Waffe aus selbiger zu ziehen ehe Sly konterte.
Doch dies folgte bald. Mit einem lauten Schrei stach Sly mit voller Wucht nach Fisk, welcher es gerade noch rechtzeitig schaffte, den Schlag mit jedewegigem Glück zu blocken. Allerdings knackste es laut. Splitter flogen durch die Luft und ein Großteil von Fisks Waffe schoss durch die Luft und blieb zerborsten im Sand stecken. Slys Waffe selbst rutschte dem ehemaligen Söldner aus der Hand, knallte auf den Boden und blieb, ein wenig hin- und her rollend, in einer Kuhle liegen.
"Stop!" rief Jamira aus und beide wandten sich schlagartig zu ihr um. "Mit einer kaputten Waffe kannst du nicht weitermachen. Im Normalfall würdest du jetzt das Schwert ziehen, aber wir sind im Training, also kriegst du eine neue Trainingswaffe. Und Sly: So etwas darf dier niemals passieren. Hätte Fisk jetzt zum Schwert gegriffen, wärest du mit Sicherheit tot gewesen. Die Waffe muss fest in der Hand liegen, damit sie dir nicht entrissen werden kann" mit diesen Worten warf sie Fisk einen neuen Trainingsstock zu. Den alten warf er bedeutlos zur Seite.
"So, weiter gehts. Heute sollt ihr richtig schwitzen!" rief Jamira den Kriegern dann zu, welche sich sofort wieder kampfereit machten.
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| 21.09.2003 13:05 | #61 |
| Melyssa |
Die Sonne schob sich über den Horizont, da war Melyssa schon wieder auf. Heute war Sonntag, ihr freier Tag in der Woche. Heute galt es mal keine harten Eisen zu schmieden, sondern einem Scavenger das Berittenwerden beizubringen. Zumindest hatte sich Melyssa das so vorgenommen.
Kaum war sie im Stall angekommen, stieß einer der Vögel bei ihrem Anblick einen entsetzten Schrei aus. Und wie vermutet handelte es sich um keinen anderen als ihr neuer Schützling.
"Freut mich ebenfalls dich zu sehen, wir werden heute wieder ein paar schöne Stunden zusammen verbringen, nicht wahr?", begrüßte die hohe Amazone den Scavenger mit einer gewissen Ironie in der Stimme.
"Okay, ich zieh an deinem Geschirr und du folgst mir, ist das klar?", sie warf dem Tier einen strengen Blick zu. Der Vogel erwiderte den Befehl mit einem Knurren. Das konnte lustig werden.
Melyssa zog... und nichts rührte sich.
"Hey, hast du nicht zugehört? Wir gehen jetzt brav über den Hof und dann hinaus auf die Wiese!"
Sie zog weiter. Der Vogel rührte sich immer noch nicht von der Stelle. Genervt stieß Melyssa die Luft aus. Nungut, dann würde sie ihn eben mit etwas locken müssen.
Umständlich kramte sie in ihren Taschen herum und holte einen Apfel hervor. Kaum hatte der Scavenger das frische Obst erblickt, sprang er auf. Sein spitzer Schnabel hackte gekonnt nach der Frucht und rannte mit der gestohlenen Beute davon. Melyssa konnte gerade noch so im Vorbeirennen auf seinen Rücken springen und hielt sich nun krampfhaft im Sattel fest. Mit der entsetzten Amazone auf dem Rücken sprang der Vogel nun über den Hof, sehr zur Belustigung der anderen. Selbst am Tor machte er nicht Halt. Die beiden Wachen retteten sich mit einem beherzten Sprung in die Büsche und der rasende Scavenger setzte seinen Weg durch den Wald fort.
Melyssa klammerte sich an das Tier und betete zu Donnra. Dann versuchte sie sich zu erinnern was Shaela ihr gestern über das Lenken der Tiere erzählt hatte. Doch in ihrem Hirn herrschte einfach nur Leere...
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| 21.09.2003 13:23 | #62 |
| Cynthia |
"Auuuuuuuu"
Ein gequälter Schrei drang aus der kleinen Barbierstube und die Vögel, die sich noch bis eben auf dem Dach vergnügt hatten, flogen erschrocken davon.Cynthia war damit beschäftigt eine ihrer Schwestern zu verarzten, welche sich bei einem kleinen Übungskampf verletzt hatte.
"Ach komm schon, is doch halb so wild. Es tut zwar am Anfang etwas weh, aber du wirst sehen. Morgen gehts dir wieder blenden."
Der Blick der Amazone zeigte Skepsis und war wohl alles andere als überzeugt von Cynthia's Geschichte. Ihre Kundin bezahlte rasch und verschwand dann wieder auf dem großen Innenhof.
Die Barbierin beschloss erstmal ihren Laden zu schließen und etwas spazieren zu gehen. Die Sonne schien über den tiefblauen Himmel hinweg und schickte ihre Strahlen durch die dichten Baumkronen des Lagers. Bei so einem wunderschönen Tag konnte man doch nicht in einem Haus verbringen.
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| 21.09.2003 13:29 | #63 |
| Sly |
"Ich hab auch ein Schwert. " brummte Sly und machte sich bereit für den nächsten angriff. Seine waffe war nur knapp zwei Meter lang und Fisks etwa einen Meter länger. Sly nahm den Stock und drehte ihn etwas zwischen den Fingern. "Komm schon Fiskchen. " sprach Sly und winkte mit der Hand zu sich. "Zeig mal was du drauf hast. " Fisk kam angestürmt und stieß mit der Stange gerade auf Slys brustkorb zu, Sly duckte sich unter dem Stich hinweg und setzte seinerseits zu einem angriff mit dem Stock an indem er ihn knapp über den Boden gleiten lies nur um ihn kurze Zeit später gegen Fisks seite zu schmettern doch Fisk war nicht auf den Kopfgefallen und riß den Speerr nach unten. Die Holzstange knallte auf Slys kopf und würde mit Sicherheit eine beule hinterlassen. Der Kopf des Kriegers dröhnte doch er würde nicht anhalten stattedessen ging sein schlag weiter und traf Fisks hüfte. Dieser zuckte schmerzerfüllt zur Seite und Sly rollte sich weg um wieder aufzukommen. Jetzt war Sly an der Reihe mit dem ersten Angriff. Sie standen etwa 10 Meter auseinander jetzt wurde es Zeit Fisk mal zu überraschen. Mit einem lauten Schrei rannte Sly auf Fisk zu und und hielt dabei den Stab vor sich. Fisk machte sich bereit zuzustoßen damit Sly ihn mit dem Speer nicht erreichen konnte, doch Sly rammte drei Meter vor Fisk seinen Speer in den Boden und nutze ihn zum Sprung , dabei riß er seine Füße nach vorne die auf Fisks Brustkorb zielten. Fisk versuchte in einem Verzweifelten Akt Sly zu treffen was ihm auch gelang, er hämmerte die stumpfe Spitze des Stockes gegen Slys Kinnlade wobei er sich dabei auf die zunge biss die anfing zu bluten doch für Fisk selbst gab es kein Entrinnen. hart knallten Slys Füße auf Fisks Brustkorb und Fisk wurde zurückgeschleudert. Sly knallte auf den harten Boden und glitt ächzend wieder in die Höhe. An seinem Mundwinkel klebte Blut von der aufgebissenen Zunge , welches er sich mit dem Ärmel wegwischte. Fisk gegenüber von ihm kam ebenfalls wieder in die Höhe und nahm erneut seinen Stock auf. "So Sly jetzt reichts. Jetzts gibts aufn Popo " sagte er zu Sly und rannte mit dem Speer auf Sly zu und stach zu, den ersten Schlag parierte Sly einigermaßen erfolgreich wohl mehr aus glück als aus können aber was zählte war der Block. Jetzt machte Sly eine Drehbewegung um mit dem Stab nach Fisk zu schlagen doch Fisk war wieder auf abstand gegangen und rammte ihm jetzt seinen Stock in die Magengrube. Sly blickte nach unten und sah den stock und sah wie Fisk grinste. Ein übles Gefühl machte sich in Slys Magengrube breit, doch er würde nicht aufgaben. Er lies seinen Stab fallen und packte Fisks stab, dann mit einem ruck drückte er ihn nach vorne und Fisk in die Magengrube. "Doppeltot " sagte Sly und kippte gespielt nach hinten um, Fisk tat es ihm gleich und nach einigen Minuten des Todstellens fingen beide an zu schmunzeln und dann zu lachen. Beide erhoben sich grinsend wieder und begannen von Neuem mit dem Training.
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| 21.09.2003 15:54 | #64 |
| Dark-Druid |
Ein gellender Schrei erschallte am Strand, einige Vögel schreckten zeternd auf, hoben sich gen Himmel und ließen sich, an anderer Stelle, wieder nieder. Schweißgebadet lag Druid im Sand, blickte panisch umher, sein Herz wummerte wie das Hufgetrappel einer ganzen Keilerherde, in kurzen Abständen hob sich sein breiter Brustkorb, stoßhaft füllte sich seine Lunge mit Luft und entleerte sich wieder. Sand spritzte auf, als der bandit halb aufsprang, sich zusammengekauert an eine Palme duckte, mit verklärtem Blick die Umgebung beobachtete.Langsam normalisierte sich sein Herzschlag, sein Kopf wurde wieder klar. "Es war nur ein Traum... nur ein Traum!"
Eine wachhabende Amazone schaute ihn komisch, fragend und doch fast belustigt an, blickte jedoch, als sie Druids böse funkelnde Augen sah schnell weg, nahm wieder Haltung an.
In diesem Moment bahnte sich eine gänzlich andere Vorstellung ihren weg in das Hirn des Banditen.
Zwei Wölfe sprangen pötzlich aus dem Buschwerk hinter der Kriegerin hervor, bissen sich in Hals und Seite fest, rissen die Frau mit zu Boden, zerfleischten ihren Körper, labten sich an Blut und Fleisch des Menschen wie an Nektar und Ambrosia. Der rote Lebenssaft floß in breiten Flüssen die abschüssige Ebene herab, immer breiter wurden die Ströme, überspülten schließlich den ganzen Strand...
Druid schüttlete den Kopf, nahm wieder die wahre Umgebung wahr, die Amazone stand noch, mit strengem, geradeaus gerichteten Gesichtsausdruck, an ihrem Platz, keine Wölfe oder sonstiges war zu sehen. Wieder eine dieser Fantasien, in den letzten Tagen waren sie häufig aufgetreten, jedesmal etwas stärker, länger. Er wusste, woher sie kamen... jedenfalls konnte er es sich denken, doch wollte er es sich nicht eingestehen. Sollte er denn in Wahrheit ein blutrünstiges Monster sein? Ausgeschlossen...
Als er seine Sachen zusammensuchte, um sich an einem kleinen See waschen zu gehen, fiel sein Blick wieder auf den breiten Ring an seinem Finger. Irgendetwas hatte er zu bedeuten. Komische, für den Banditen nicht lesbare Schriftzeichen waren eingraviert, kleine Rillen zogen sich über die Ränder. Mit einem Ruck zog er die Waffe, welche nach dem Kampf neben ihm im Boden steckte. Fasziniert betrachtete er das schwarze Metall, strich behutsam über die scharfe Schneide. Ein kleiner Blutstropfen perlte über die Klinge, tropfte zu Boden. Ein außergewöhnliches Schwert.
Langsam kniete der Bandit nieder, beugte seinen Kopf herab, blickte in die spiegelglatte Wasseroberfläche.
Mit einem Mal zuckte er zurück.
Vorsichtig senkte er sein haupt wieder, betrachtete sein Spiegelbild, welches völlig verändert war. Die vorher schon markigen Gesichtszüge waren noch härter, kälter geworden. Die Mundwinkel hingen tiefer, Augenbrauen und Stirn waren zusammengezogen.
Doch viel größer war der Unterschied an seinen Augen. Ganz schwarz waren sie, keine Pupille war mehr auszumachen, kein Augenweiß war mehr zu sehen. Es war, als würden zwei endlose Löcher nach einem riefen, drohten, jeden, der sich zu nah an dan Schlund heranwagte, zu verschlucken...
Eine ganze Weile starrte Druid in sein bizarres Bild, riss sich schließlich davon los.
Stockgeklapper drang an seine Ohren, zeugten von einem Kampf. er folgte den Geräuschen und stand schlussendlich vor denen, die die Schuld an dem Lärm trugen.
Sly und Fisk standen sich gegenüber, beharkten sich mit zwei unterschiedlich langen Stöcken.
Bewundernd beobachtete Druid die schnellen, kunstvollen Bewegungen Slys. Ganz einfach, spielerisch sahen seine Rollen und Drehungen aus, riefen in dem Banditen Erinnerungen an etwas längst vorgenommenes hervor. Er hatte gehört, dass Sly Leute in Körperbeherrschung und Schleichen ausbildete und so kam ihm die Idee, Slys Unterricht auch einmal in Anspruch zu nehmen. In einer kurzen Trainingspause sprach er ihn an.
"Hey, Sly! Auch hier im Lager? Ich hätte eine Bitte an dich. Ich habe gehört, dass du anderen zeigen kannst, ihren Körper besser zu beherrschen. Falls du nichts dagegen hast, würde ich gerne dein Schüler werden."
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| 21.09.2003 16:46 | #65 |
| >Avril< |
Avril war aufgeregt.. heute war es soweit, sie würde hre meisterung in der Magie lernen. Lange hatte sie gelernt und dieser Trugbildzauber war das schwirigste, was sie jeh lernen musste und sie hatte viel Schweiß und Arbeit hineingesetzt, bis sie ihn wirklich so beherschte, dass sie sich trauen konnte ihn vor Thaleiia zu zeigen.
Sie war extra früh aufgestanden um noch etwas zu lernen und nun lief sie in ihrem Haus auf und ab und auf und ab, bis sie schließlich wieder das Buch in die Hand nahm und noch etzwas weiterlas.
Sie durfte sich keinen Fehler erlauben und schließlich musste sie dann danach noch ihre Ausbildung im Scavengerreiten weitermachen.
Da fiel ihr wieder Joey ein, der ja immernoch im STall saß. Sie hatte ihn lange nichtmehr besucht. SO legte sie das Buch beiseite und machte sich auf den Weg zum Stall, den sie sogleich auch betrat. Drinnen roch es nach heu und anderen Sachen, die sie nicht umbedingt deuten wollte.
Überall kahmen Geräusche der Scavenger her und Avril sah von links nach rechts während sie durch den langen Stall ging. Doch dann hatte sie es schließlich geschafft und stand vor dem Stalltürchen von Joey, der gerade versuchte zu fressen. Sie gingen wieder in den Tempel herein in den Gebetsraum, der am grösten war und Thaleiia deutete auf eine offene Kiste in einer der Ecken.Dmait war Avril kar, dass sie nun den Zauber magisches Verschließen beweisen musste und sie ging zu der Kiste und machte den Deckel zu.
Dann legte sie ihre Hand auf den Deckel und murmelte ein paar Sätze in der alten Sprache Donnras. Die Kiste fing an zu leuchten und schließlich überzog sie ein bläuliches Schimmern.
Thaleiia ging zu der Truhe und versuchte sie mit aller Kraft zu öffnen, was jedoch misslang. Sie zwinkerte Avril zu und diese ließ ihre Hand einmal sampft über den Deckel und das Schimmern verschwand. Mit einem leisen Knarzen öffnete sich der Deckel.
Thaleiia nickte und sagte dann zu Avril.
Avril lächelte und begrüßte ihren kleinen Scavneger mit einem Strechenln. Friederlich gab der Scavneger geräusche von sich und schien sich zu freuen, dass Avril da war. Er schmiegde sich wie eine Katze an sie und machte vor entspannung die Augen zu.
Avril kraulte ihn sampft und schließlich schien das Scavenger eingeschlafen zu sein. Avril legte noch eine Möhre in seine Fressschale und ging dann wieder. Sie selbst war nun beruhigt und war bereit sich bei Thaleiia zu beweisen. Sie legte bei sich zuhause das Buch nieder und nahm sich ihren ledernen Beutel mit den Runen drin, die sie brauchte und ging dann zu dem Tempel, in dem sie sich immer aufhielt.
Avril öffnete die laut knarzende Tür und begab sich in die uralten Gemäuer. Nach ein paar verstrichenen Minuten der Suche nach ihrer Lehrmeisterin fand sie sie im gebetsraum, wie sie mit gefalteten Händen vor dem Alter kniete und sich umdrehte als sie Avril hörte.
Ah meine Schülerin, wie geht es dir denn? fragte sie und AVril nickte und sagte warum sie hier war.
Thaleiia sah sie eugierig an und sagte schließlich
Ich sehe, du hast viel gelernt und ich finde auch es ist an der Zeit, dass du geprüft wirst.
Sie gingen nach draußen und Sie erklärte avril, dass sie jden Zauber einmal vorzeigen musste und dabei kein Fehler unterlaufen dürfe.
Avril schluckte einmal und nickte. Schweißperlen liefen ihr die Stirn hnunter und sie wischte sie mit ihrem Handrücken weg.
Dann ging es los.
Den ersten Zauber, den du wirken musst ist der Zauber Licht meine Liebe. sagte Thaleiia und hustete. Da sah Avril sie erst genauer an. Jetzt wo sie unter der Sonne standen fiel es ihr auf. Thaleiia war ziemlich blass und hatte tiefe dunkle Ringe unter den Augen. Geht es euch gut meisterin? fragte Avril besorgt und erhielt als Gegenleistung ein müdes lächeln.
Ich bin bald bereit von Donnra aufgenommen zu werden kleines. Ich bin schon alt und mit jeder Person geht es mal zuende Sie lächelte wieder müde und schließlich winkte sie zum Fortfahren.
Avril sah sie traurig an und schließlich fasste sie wieder mut. Sie konzentrierte sich kurz und schloss die Augen. Als sie sie wieder öffnete hatte sie nurnoch weiße Pupillen, alsob man in eine Leere gucken würde. Dann fingen von überall an kleine Teilchen zu kommen, die anfingen zu leuchten nachdem sie Avrils Hand berührt haben. aus einer kleinen Kugel wurde eine immer größere bis sie schließlich so groß war, dass man sie o gut benutzen konnte und ließ sie mit einer Handbewegung über ihren Kopf schweben, von woaus sie hell leuchtete.
Zufrieden lächelte Thaleiia und mit einem "Plob" verschwand sie wieder. Ein nochmaliges Nicken und Avril bekahm gesagt, dass sie als nächstes en Zauber Ruf der Circle ausprobieren sollte.
Das passte nämlich gut, da ein ziemlich betrunkener Milizsoldat aus einem der Gebäude kahm und durch die Gegend torkelte.
Avril grinste und konzentrierte sich wieder. Dieser Zauber war schwiriger und als sogenannten Nebenerfekt begann es um Avril herum zu glimmen, alsob ein Feuer um Avril brannte schwummte die Luft.
Sie drang langsam in die Gedanken des Soldaten herein. Sie empfing nur ein leies dahingelalle und keinen normalen Satz bis sie schließlich den Satz auffing, der sinn ergab für sie.
Ach du Scheiße ich muss pissen alta! dachte der Miliz und darauf fing Avril an den dem Satz herumzu basteln.
Bis schließlich der Wortsatz lautete O mein Gott, ich muss sofort pinkeln. sie lächelte und schließlich noch einen kleinen Gednakenruck und er ging zum nächsten Baum und entlehrte seine Blade an ihm.
Doch damit noch nicht genug. Sie drang wieder in seine Gedanken ein und konzentrierte sich wieder. Thaleiia sah sie verwirrt an, bis der Miliz plötzlich schrie, alsob ihn etwas gebissen hatte
Liebe Grüße an Thaleiia und Avril die Amazonen! Thaleiia lächelte wieder und schließlich musste Avril den letzten Zauber der ersten Stufe machen. Es war der Zauber Teleportation.
Sie dachte kurz nach und ließ sich das Bild des Raumes, in den sie sich teleportieren wollte nochmal durch den Kopf gehen. Sie sah ihn genau vor sich und schloss schließlich die Augen.
Es wurde wieder so schwummrich um sie herum und alös sie die Augen wieder öffnete sahen Thaleiia zwei weiße Pupillen an und dann plötzlich wie eine kleine Bombe platze Avril in tausende kleine Teile, die zu Boden fielen und verpufften.
Thaleiia wollte gerade richtung Tempel gehen, als sie Avril von dort oben winken sah. Sie zwinkerte ihr zu und hustete wieder.
Nun kommt die zweite Stufe der Magie mein Kind. Du wirst es schon schaffen. Sie nächsten zwei Zauber Traumbild und Trugbild möchte ich dass du sie an mir Testest. Dann kann ich es am besten kontrollieren ob es geklappt hat Avril nickte und dann sagte Thaleiia, dass sie den Zauber Traumbild als erstes wirklen solle.
Avril nickte wieder und schloss die Augen zur Konzentration. Sie musste wie bei dem Zauber Ruf der Circle in die Gednaken der jeweiligen Person eindringen um zu wissen, was sie sich am meinsten wünschen. Sie blickte in Thaleiias Gednakenwelt, doch aus Respekt vor ihrer Meisterin konzentrierte sie sich nur auf die Wünsche.
Was sie sah brachte sie zum grinsen. Thaleiia stellte sich fest eine Tasse Kaffee mit einem Stück Kuchen vor und Avril war der festen überzeugung, dass sie sich extra auf soetwas konzentrierte.
Doch dann formte sie in Gedanken dieses Bild und ließ es dann auf dem Tisch vor Thaleiia erscheinen.
Diese lächelte und sagte zufrieden Der Kaffee dampft ja sogar noch. Avril grinste und nun stand sie also vor dem letzten Zauber. Es war der Zauber Trugbild und Avril hatte lange gebraucht um diesen zu können. Es war ein sehr schwerer Zauber, der aber an den Richtigen Plätzen an den Richtugen Momenten benutzt sehr wirksam sein konnte.
Sie konzentrierte sich wieder und dass mehr denn jeh. Die Luft um sie herum flimmerte und ihre Augen schienen nichtmehr nur weiß sondern leuchtend weiß zu sein und plötzlich erschien vor ihr ein genaues Abbild von ihr, dass sie angrinste.
Dieses Trugbild ließ sie zu Thaleiia gehen und sich dort verneigen. Thaleiia klatzsche in die Hände und stand auf. Dann ging sie zu Avril und legte ihre Hand auf deren Schulter.
Hiermit darfst du dich Meisterin in der Magie Donnras nennen Avril.. Glückwunsch, doch möchte ich dich bitten nun zu gehen. Mir geht es nicht sehr gut und ich werde mich nun etwas niederlegen. Avril nickte und verließ den Tempel auf den Weg zu ihrem Haus.
Nun war sie also Magierin Donnras.
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| 21.09.2003 17:04 | #66 |
| Sly |
Sly sah zu Druid hoch und erstrack erstmal. Bei Beliar wie sah der denn aus? Sly hatte den Mann noch ganz anderst in Erinnerung gehabt. "Samma junge, was isn mit dir los? Wie siehst du denn aus? " fragte der Söldner erstaunt.Der Bandit hatte schwarze Augen mehr noch seine Augen bestanden nurnoch aus reiner Schwärze. Druid zuckte nur mit den Schultern "Keine Ahnung. " gab er zurück. Sly schüttelte den Kopf. Immer diese Gen-experimente.
Dann erhob sich Sly und musterte ihn gründlich. "Also du siehst von den Muskeln her nach nem kräftigen jungen aus, durch deine Muskelmasse kannst du deine Energie aber nur expolsionsartig freisetzten. Aber für längere andauernde Kraftanstrengung sind solche muskeln nicht gemacht, das heißt wir müssen dich erstmal in der Sache auf Vordermann bringen. Desshalb läufst du jetzt erstmal.. aehm... 5 Runden um das Amazonenlager." Druid starrte ihn an und schüttelte den Kopf. "Und danach werden wir mal für dich übungen für dein gleichgewicht machen."
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| 21.09.2003 17:36 | #67 |
| Dark-Druid |
Etwas erstaumt über die erste "Aufgabe" seines neuen Lehrers nickte Druid und drehte sich um. Festen Schrittes begab er sich zur Brücke des Amazonenlagers, der Stelle, die er als Startpunkt für geeignet befand.
Mit seinem kompletten Gepäck auf dem Rücken fing er an zu laufen, versuchte, gleichmäßig ein- und auszuatmen, seine Umgebung zu vergessen. Einfach nur zu laufen. Immer am Wassergraben entlang fürte ihn sein Weg bis zu der, dem Fjord zugewandten Seite des Lagers. Die Strecke durch den Sandstrang war am anstrengendsten, obwohl Druid die ersten beiden Runden noch ohne Schwierigkeiten bewältigte.
Anfang der dritten Runde merkte der bandit langsam, wie die Anstrengung zuschlug, konnte jedoch vorerst noch weiterlaufen, ohne sich zu sehr quälen zu müssen, was sich am Ende der vierten Runde jedoch änderte. Nach Luft ringend kam er schließlich wieder an der Brücke an und ging zurück zu Sly. Keuchend bestätigte er:
"Ich hab's!"
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| 21.09.2003 17:53 | #68 |
| Sly |
Sly grinste über Druid. "Ey du keuchst ja aus dem letzten loch. Das ist der Nachteil von großen Muskeln: zu hoher Energieverbrauch , ein Grund warum Frauen oft ausdauernder sind als Männer. " Sly grinste weiter und fuhr fort "Das machst du ab jetzt jeden Tag zweimal. Morgens und Abends. " suchte jetzt nach einem passenden Übungsgerät für Druids Gleichgewicht. Schnell hatte er auch was gefunden. Ein umgekippter Baumstamm. Obwohl man Baumstamm wohl nicht sagen konnte. Der Umfang war etwa doppelt so groß wie eine Faust, und etwa 4 Meter lang. Diese stellte er auf erhöhungen von Boden als er zwei felsen fand die zufälligerweise genau soweit auseinander standen wie der Baumstamm lang war. Dort legte er den Stamm drauf und verband ihn mit den felsen damit er nicht wegrollte dann wandte er sich zu Druid. "So mein Dickerchen, rauf mit dir und hinundher laufen bis du das ohne größere Probleme kannst. Danach rufst du mich wieder und ich werde einige Steine auf dich werfen während du hin und her über diese Stämme läufst und wehe du fällst runter. "
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| 21.09.2003 18:13 | #69 |
| Dark-Druid |
Noch immer etwas außer Atem machte Druid das, was Sly von ihm verlangte. Er stellte sich vor dem Balken auf, setzte einen Fuß darauf und stieß sich mit dem anderen leicht vom Boden ab. Wackelig setzte er das rechte Bein vor das linke, hob selbiges an...
Bums, saß er neben dem Stamm auf seinen vier Buchstaben.
Der Bandit rappelte sich auf, und fing von vorne an. Zwei, drei Schritte und er saß schon wieder auf der Erde.
So ungefähr lief das eine gute halbe Stunde, bis er es das erste Mal schaffte, unfallfrei über das hölzerne Trainingsobjekt zu balancieren. Doch war damit schließlich noch nicht sicher, dass er es auch ein weiteres Mal schaffen würde, also hieß es "nochmal"!
Er drehte sich auf dem Stamm um, und schon war er wieder heruntergefallen..."Das sieht nach einem guten Stück Arbeit aus.", murmelte Druid.
Eine weitere halbe Stunde später klappte es. Er war schon drei Mal hin und her gelaufen und stand noch immer auf dem Holzstamm. Seiner Meinung nach war er reif dafür, wieder zu Sly zu gehen...
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| 21.09.2003 18:30 | #70 |
| Sly |
da kam der Kerl schon wieder angerannt dachte Sly bei sich und sah Druid an wie er freudig sagte dass er es dreimal hintereinander geschafft hatte. Sly nickte anerkennend und sie gingen beide zum Baumstamm. "So dann beweis mal was du kannst. " sagte er zu druid. Druid nickte und ging auf den Baumstamm und kam relativ zügig drüber. Sly nickte und sagte "So noch einmal!" Druid nahm seinen Stein in die Hand und schon begann er erneut über den Baumstamm zu laufen. Sly hob einen Stein auf und war ihm Druid an den Kopf, dieser Kippte zur Seite herunter und legte sich erneut ab. "Tja Druid. " sagte Sly "So kanns gehen wenn man nicht auf seine Umgebung achtet. Regel Nummer 1: Achte auf deine Umgebung. Regel Nummer 2: Achte auf deine Umgebung und Regel Nummer 3: Achte auf deine Umgebung! " sprach Sly und Druid machte sich erneut daran über den Steg zu laufen. Diesesmal zielte Sly nicht auf den Kopf sondern auf den Oberkörper. Er war realtiv langsam und die Steine flogen auch noch nicht sonderlich schnell. Er war gespannt wie lange Druid brauchen würde bis er diese Lektion beherrschen würde.
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| 21.09.2003 18:38 | #71 |
| Fisk |
Sich genau konzentrierend, stand Fisk vor der Scheibe. Sie war sein Feind. Nun gut, es war nur ein Stück Holz. Aber sie war trotzdem sein Feind. Lange starrte der Drachenjäger bewegungslos auf die Scheibe, dann stieß er einen lauten Kampfschrei aus und ließ seinen Stock gegen die Schebe prallen. Immer und immer wieder, stets darauf achten, dass er seine Verteidigung nicht vernatlässigte. Dies wiederholte einige Minuten, bis von seiner Übungswaffe nurnoch ein sutmpfer stümmel übrig blieb. Einige Splitter der Waffe waren in der Scheibe stecken geblieben, andere waren zu den Seiten weggeflogen.
Plötzlich erklang ein klatschen. Ironisch grinsend stand Jamira, an eine Wand gelehnt, einige Meter von Fisk entfernt. "Nicht schlecht" sprach sie an den Drachenjäger gewandt, "Hol dir einen neuen Stab, dann gebe ich dir ein paar Tipps.". Fisk nickte bestigend, dann ging er zur Wand und nahm sich eine neue Waffe.
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| 21.09.2003 19:12 | #72 |
| >Avril< |
Avril verließ nach einer kurzen Sammlung wieder ihr Haus als Magierin und war auch stolz drauf. Sie musterte ihre Schüler und besonders fiel ihr wieder ihr Musterschüler is Auge. Corie war verschwunden und nurnoch ihr anderer Schüler war am trainieren.
Wir werden nun weitergehen, da du das was du gerade trainierst schon sehr gut kannst sie lächelte ihn an und zog wieder ihr Schwert. Dann ließ sie es nach vorne stoßen, drehte sich einmal um die Achse und ließ das Schwert so mit einer höheren Geschwindigkeit nachziehen.
Dann sprang sie nach vorne, wie auf einen Gegner zu und ließ das Schwer nach unten schnellen und borte es so in den Boden.
Dieser Stoß führt immer zum Tode sagte sie und fuhr fort
setzte ihn aber nur ein, wenn der gegner am boden liegt und abgelekt ist. sagte AVril sonst könnte es leicht problematisch werden. sie lächelte und sagte ihm dann noch hintendrein, dass er dies mit gut üben solle und das dies die letzte Übung war, die er machen musste, dann würde er geprüft werden in einer Woche. Den Rest könne er sich selbst beibringen, da sie es auch so gemacht habe. Sich selbst sachen beibringen und sie selbst zu entdecken ist interessanter und man kann es selbst besser ausfielen.
Dann verließ sie ihn wieder und setzte sich vor ihr Haus, von wo sie ihn beobachten konnte.
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| 21.09.2003 19:28 | #73 |
| Todesnebel |
Heute war es endlich so weit, das hieß, noch nicht ganz aber heute war wieder einer dieser Tage, wo er geprüft wurde, er hatte sich die ganze Woche darauf vorbereitet, die ganze Zeit sehr ehrgeizig trainiert und auch gestern Abend noch daran gedacht.
Heute Morgen war er gleich sehr früh aufgestanden und hatte sich nur ein kleines Frühstück gegönnt, danach hatte er wieder trainiert, wie er es die ganze letzte Zeit getan hatte.
Gegen Nachmittag hatte er dann sein Training beendet und war durch das Lager gezogen, bis er dann gegen Abend zu seiner Lehrmeisterin gerufen wurde, er war ziemlich aufgereg, aber er freute sich eigentlich darüber, denn immer wenn er sie traf, dann lernte er eigentlich wieder was neues und so war es auch heute.Avril wirkte beim ersten Augenschein ziemlich fröhlich, als ob sie etwas geschafft hatte oder einen guten Tag hatte, vielleicht auch nur gute Laune, wie auch immer, jedenfalls kam sie schnell wieder auf den Punkt und zog ihr Schwert. Im ersten Moment dachte er, sie wollte ihn angreifen, also eher zum Duell, aber dem war nicht so, sie zeigte ihm in gebührenden Schwertabstand einen neuen Schlag, er prägte sich die Bewegungen gut ein und schaute ihr zu, was sie machte, das war also der sogenannte Todesstoß oder wie man das nennen wollte, gut zu wissen. Er hoffte, dass er diesen Schlag nie anwenden musste, zumindest nicht bei Menschen, doch sicher war sicher.
Er wollte nicht erst bis Morgen warten, sondern fing sofort damit an, diesen Schlag zu üben, denn jetzt war Avril ja noch da, so dass sie ihn bei Gelegenheit noch verbessern konnte.
Wenn sie wirklich meinte, dass nächste Woche seine letzte Prüfung sein sollte, dann war dem auch so und dann musste er sich diese Woche nochmal richtig ranhalten, denn so einfach wie beim ersten Mal würde es bestimmt nicht werden....
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| 21.09.2003 19:55 | #74 |
| Besarius |
besarius hatte es geschaft ob wohl er kein Bootsmann ist. Er fesselte sein ausgeliehenes winzige Bott am Bootsteg mit einem Seil.besarius ging den Steinweg entlang. Er war zum erstenmal hier. Das war alles neu für ihn. besarius war froh dass er den Weg hir fer gefunden hatte.
Da sah besarius auch ein Tor. Das muus wohl das Einganstor sein. Die zwei Torwachen schauten besarius skeptisch an, aber er durfte durch. Nun stand besarius da. Einbischen weiter vor ihm stan eine große Gebäude. besarius ging eibischen weiter gradeaus und sah da links von ihn einen trenieren und der ander kuckte ihm zu. besarius ging auf die beiden zu. dann fragte er die da stand und dem trenierendem zu kuckte. besarius war ziemlich unsicher, aber was sollte er machen.
besarius:"Hallo?-Hallo?"
dann drehte sich die Amazonin um.
besarius:"Ich suche Avril."
Die amazonin kuckte ihn an ohne was zu sagen. besarius wurde dadurch sehr unsicher und sagte:2Ich habe hier ein Packet für sie!"
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| 21.09.2003 20:04 | #75 |
| >Avril< |
Avril drehte sich um und musterte den Fremden, der wie es schien aus dem Sumpflager zu kommen schien. Er hielt ihr ein Packet vor die Nase, das an die Kunstschmiedin gerichtet war.
Sie lächelte und sagte Ich bin Avril. Das ist mein Auftrag, den ich schon länger erwarte.. ich danke dir. Nimm diese 50 Goldstücke als Gegenleistung, ich habe im Moment nicht mehr, überrichtet der Rüstungsschmiedin Alina einen schönen Gruß von mir
dann gab sie ihm einen Sack mit 50 Goldstücken und sah wieder ihrem Schüle zu. Das Paket brachte sie kurze Zeit später in die Kunstschmiede.
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| 21.09.2003 20:13 | #76 |
| Dark-Druid |
Seit einiger Zeit schon trainierten Druid und Sly nun schon. Der Körper des Banditen war schon mit blauen Flecken übersäät, wurde er doch immer wieder von den heranfliegenden Steinen getroffen und aus dem Gleichgewicht gebracht. Wieder schlug ein kleines Geschoss auf seiner Wade auf, Druid geriet ins Straucheln, konnte sich aber nochmal fangen, als ein Zweites das andere Bein traf und wieder kippte er vom Balken herab.
"Versuche nicht, auf dem Stamm stehen zu bleiben, wenn dich ein Stein trifft, sondern lasse dich erst gar nicht erwischen!", meinte Sly.
Nun gut, versuchte er es halt so. Wieder begab Druid sich auf das Holz, schaute abwechselnd nach vorne und zu seinem Lehrer, als auch schon der nächste Brocken geflogen kam. Der Übende riss das Bein zur Seite, der Stein streifte es nurnoch, doch durch den Schwung seiner Aktion verlor er wieder seinen festen Stand und musste absteigen, um nicht noch einmal zu fallen.
"Nochmal!"
Sly schaute belustigt zu Druid herüber, als er das nächste Mal auf den Balken kletterte. Der erste Stein, der geflogen kam, zielte auf seine Hand, die er noch so gerade zur Seite ziehen konnte, als auch schon der Nächste traf und Slys Schüler wieder zu Boden schickte.
Als er sich noch einmal aufraffen wollte, hob der Drachenjäger die Hand."In Ordnung! Für heute ist es genug. Du wirst schon noch genügend Gelegenheit erhalten, diese Lektion zu lernen. Für dich ist es nun Zeit, noch ein Mal deine Runden ums Lager zu drehen. Ich habe noch was vor!"
Damit verabschiedeten sich die beiden vorerst voneinander, Sly ging weiter ins Lager hinein, während Druid es verließ, um noch etwas zu laufen. Durch den anstrengenden Tag waren die Probleme, die er hatte, die Runden zu bewältigen noch größer. Völlig geschafft trat er wieder ins durch das große, eisenbeschlagene Tor und nahm einen großen Schluck aus seinem Wasserschlauch. Morgen ginge die Tortour weiter...
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| 21.09.2003 20:18 | #77 |
| Besarius |
besarius stand da ganz verdutzt mit 50 Gold in die Hand.Dann als er wieder einen klaren Kopf geschaffen hatte machhte er sich auf den Rückweg. Er gin wieder den Steinweg entlang. Als er beim Boot war machte er das Seil los, hüpfte in das Boot und fuhr die gleiche Strecke zurück.
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| 21.09.2003 20:40 | #78 |
| Bloodflowers |
"Hm... war der nicht vorhin schonmal da?" fragte sich Bloody, anhand des Bürgers der eben das Amazonenlager verliess. Lange blieb der fremde Bürger ja nicht hier, dabei gab es doch hier eine Menge zu sehen. Also ne Menge Frauen gab es hier... und dann... achja Amazonenbräu, das gab es natürlich auch.
"Wahrscheinlich hat er einen ziemlich ruhelosen Geist, fast so wie Sly!" grinste Bloody und steckte sich den nächsten Traumruf an. Der Söldner saß nun schon den ganzen Tag lang am Strand und starrte auf's Meer. Frischer Wind wehte und kündigte den Herbstanfang an. Ging es eigentlich nur ihm selbst so, oder fühlten sich auch andere am letzten Tag des Sommers so alt und einsam?Wobei das einsam auch daran liegen könnte das er hier den ganzen Tag alleine rumgesessen hatte. Ja dies war sogar eine sehr wahrscheinliche Erklärung des Phänomens der Einsamkeit!
Der Rest der Jägergruppe hatte gemeint das im Scavengerstall ein wenig Lärm am gestrigen Abend war und gemeinsam schlenderten Artie, Scatty und Schmok zu den Stallungen. Bloodflowers hingegen musste sich nach dem anstrengenden Marsch ausruhen, was er ja auch den ganzen Tag über getan hatte.
Gestärkt und bei allerbester Laune erhob sich Bloody dann in den Abenstunden und wollte mal nachschauen was die anderen im Stall gefunden hatten. Vielleicht Scavengerscheisse? Heu und Stroh? Oder was ganz ganz anderes?
Fröhlich pfeiffend erreichte der Söldner den Stall, öffnete das Tor, trat ein und glaubte kaum was er da sah. ...
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| 21.09.2003 21:08 | #79 |
| Scatty |
Ja, wer würde schon glauben was er da sah? Vielleicht wäre es aufschlussreicher, wenn man Scavengerisch verstand, schliesslich stand die gesamte Bestallung um zwei Gestalten herum, die anscheinend am Boden sassen und irgendetwas machten. Der Söldner sah auch einen wilden Schmok, der versuchte, sich durch die Scavenger durchzuackern, einen Artifex, der völlig fertig ob so viel Schwachsinn an der Wand lehnte und seinen Geist, mit heraushängender Zunge und geschlossenen Augen, auf eine Wanderschaft in die besseren Zeiten des Lebens schickte.
Als der Lee näher heranging, sah er, was sich abspielte: Scatty und das Teil, was augenscheinlich der Holk war, spielten eine Runde 5 Card Draw Poker! Wahrhaft unglaublich, spielte Scatty doch auch noch im Kopfstand. Erst jetzt, als er sein Blatt in die Mitte feuerte, die Scavenger losgluckerten, und er in einem Headspin aufsprang, liess er seiner Freude freien Lauf:"IIIAHAHAHAHAAAA! Royal Flash, mein Lieber, du bist draussen!" "Was? Was laberst du da, du Horst, beim Maumau gibts kein Elfmeter!" "Wohl, wenn der Oyabun die Essstäbchen rechts herum verteilt!" "Achja?" "JAAA!" Jetzt drehte sich der Holk kopschüttelnd um und blickte in die müden, trüben, aber dennoch glänzenden Augen des Söldners der ihn schon die ganze Zeit jagte. "WUAHAHAHA!" Der Grünling sprang auf, grunzte unverständlich, und hüpfte schliesslich einem Scavenger auf den Kopf, um sich von dieser Position durch das Dach nach draussen zu katapultieren. Bloody´s ungläubiges Starren und Schmok´s Kopf-gegen-die-Wand-hau-Action brachten dem Hüter die Erleuchtung. "Was? DAS war der Holk? Ich dachte er wäre in Entengrütze oder sowas gefallen, und war deswegen so grün. Nunja...ähm...wir haben ne neue Erkenntnis, er ist ein schlechter Pokerspieler." Mit einem Grinsen raffte der Sumpfler die Habe des Holk ein, die er ihm abgezockt hatte. Gut, der grösste Teil waren irgendwelche Flusen, aber hey, gewonnen ist gewonnen!
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| 21.09.2003 21:24 | #80 |
| Sly |
Sly hatte noch den ganzen Abend mit Fisk traniert und konnte sich kaum noch auf den beinen halten. er hatte von Fisk einige Schläge kassiert und etliche blaue flecken. Seinen eisenpanzer hatte er bereits am Morgen in seinem Zimmer gelassen und hatte damit weniger schutz aber eine größere Beweglichkeit gehabt. Fisk sah ebenfalls gut pläsiert aus nur dass seine blauen flecken eher länglich gezogen waren im Gegensatz zu Sly der eher eine Punktezeichnung hatte.Zusammen ergab das das perfekte muster gepunktete Streifen oder gestreifte Punkte oder sowas. Sly war sich dessen nicht sicher, wahrscheinlich hatte er einige schläge zuviel auf den Kopf bekommen. Sly ging auf seinen Kampfstab gestützt auf zu seinem Schlafplatz doch unterwegs hörte er komische Geräusche aus dem Stall der Scavenger es hörte sich so an als hätten die Scavenger eine Saufparty veranstalltet oder sowas und eine grüne gestallt verschwand aus dem Dach. Das würde sly sich mal genauer ansehen. Schnell humpelte er zu dem Stall und sah hinein. Dort standen Bloody , Schmok und sein ehemaliger Schleichlehrmeister Scatty und ein Mann den er nicht kannte. Sie blickten zu Sly und Sly versteckte sich schnell wieder hinter der Tür. Ihm lief der Schweiß über die Stirn "Hoffentlich haben sie mich nicht entdeckt. " dachte Sly und humpelte so schnell er konnte Weg doch die Spinner hatten ihn bereits entdeckt und liefen ihn laut rufend hinterher. "Sly! So warte doch wir wollen mit dir reden. " Er humpelte weiter , seine stimme klang gehetzt "Ich muss ganz schnell aufs Klo. " doch sie ließen nicht von ihm ab und der Abstand zwischen ihm und den Verrückten wurde immer kürzer "Sie dürfen mich nicht kiregen. " Doch das unausweichliche Geschah: Sly fiel über einen Stein und knallte auf den Boden und just in diesem Moment erreichten sie Sly. Sly kauerte sich auf dem Boden zusammen und schütze mit seinen Armen das Gesicht "Nein! Nein! Geht weg." rief er ihnen zu doch sie wollten nicht von ihm ablassen...
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| 21.09.2003 21:32 | #81 |
| Bloodflowers |
"Klasse, ich schufte den ganzen Tag... komme erschöpft nach Hause und ihr spielt Karten mit Holk?" der Söldner stemmte die Hände gegen seine Hüften und spielte den Enttäuschten. Mal was anderes als immer nur der Überraschte zu sein!Zumindest konnte Scatty mit den ganzen Flusen seine Flausen(die Arschhaarbälle) verfeinern.
Doch jetzt war nicht die rechte Zeit für Albernheiten, jetzt galt es Holk zu fangen.
Schnell überredete Bloody die Scavenger eine Räuberleiter zu machen. Denn Scatty freute sich barbarisch über seinen Gewinn, Schmok schlug mit seinem Kopf Nägel in die Wand und hang dann Bilder auf und Artie meditierte. Blieben eben nur die Vögel. Sekunden später stand auch der Söldner auf dem Dach.
Holk stand am Rande des Daches und schluchzte.
"Nein Spring nicht... das ist es doch nicht wert!" rief der Söldner dem Grünen zu.
"Doch... der böse Mann hat beschissen, ich weiss es ich habs nämlich auch probiert, und wenn zwei bescheissen freut sich der der als erstes damit angefangen hat. Ausserdem... ausserdem mag mich keiner!" schluchzte die grosse Gestalt.
"Das stimmt doch nicht... du bist ein echt netter Kerl!"
"Man hör doch auf... ich hab dir die Nase gebrochen du Arschgeige, also lüg mich nicht an!!!" Holk fing mittlerweile an zu brüllen und sprang kurze Zeit später hinunter vom Dach. Erschrocken rannte Bloody zur Dachkante und musste mit ansehen wie Holk elegant mit dem Gesicht als erstes aufkam, sich aufrappelte und auf allen Vieren hetzend das Weite suchte.
Enttäuscht kletterte Bloodflowers zurück in den Stall, als auch schon der Spieltrieb der anderen durch irgendetwas geweckt wurde. War ja auch nicht schwer.
"Was habt ihr denn da?" fragte Bloody. ...
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| 21.09.2003 21:46 | #82 |
| Scatty |
Mittlerweile hatte Scatty einen Stock hervorgezaubert, mit dem er Sly, der sich offensichtlich von grausamen Schmerzen geplagt vor ihnen auf dem Boden wand wie ein just entdeckter Mehlwurm, in die Seite und in die Nase piekste. "Hm..ich weiss nicht, es scheint ein Sly zu sein.." Scatty grinste, und packte den Stock in seinen bodenlosen Beutel, der eigentlich eine Barbiertasche mit einem kleinen Loch war, was Scatty aber zu der Annahme verlasste, es würde ewig viel reinpassen. Nunja, bis jetzt hatte er nichts wertvolles verloren, und auch das der eben verstaute Stock nun wieder vor seinen Füssen lag, liess ihn nicht stutzig werden. Schliesslich widmete er Sly gerade seine ganze Aufmerksamkeit.
"Was machst du denn hier, alter Aufschneider? Lange nicht mehr gerochen, mein Freund." Scatty steckte sich noch einen Traumruf an, weils grad so schön war, und wartete auf die Reaktionen der Umstehenden. Auch Artie und Schmok kamen langsam herangetrottet, Schmok patschte sich immer noch die Hand gegen den Kopf, während Artie gelassen an einem Krautstengel zog.
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| 21.09.2003 22:03 | #83 |
| Sly |
Sly erhob sich und nahm dabei den Stock auf den Scatty ihm gerade noch in die Nase gesteckt hatte und hielt ihn Scatty hin "Hier Scatty das ist der Stock aus deiner Tasche den habe ich dir gerade gestohlen suche nach ihm in deiner Tasche du findest ihn nicht. " dann pickste Sly ihm mit dem stock in der Nase herum und brachte einige eklige sachen hervor , die er Scatty sofort wieder in die Nase steckte. "Ja alter Junkie wir haben uns wirklich lange nicht mehr gesehen und das war auch gut so. Schmok und Bloody bei sich in der Gilde zu wissen ist schon schlimm genug , wenn ich dich noch sehen würde. Aber zu der Frage was ich hier mache. Nunja ich habe mir vorgenommen den Speerkampf zu erlenen und bin hier um bei Jamira -dabei drehte sich Sly um , nicht dass die Frau wieder irgendwo herumspuckte- der Zicke den Kampf zu lernen. Jo hab dann beim Kampf mit Fisk einige blaue flecken abbekommen und er auch. "
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| 21.09.2003 22:49 | #84 |
| Bloodflowers |
"Soso..." grinste Bloody und kam näher an Scatty und Sly heran."Du und Fisk ihr haut euch gegenseitig mit Stöckchen auf den Allerwertesten, na ihr seid mir ja Vögel!" lästerte Bloodflowers und klopfte Sly auf die Schulter."Und wie kommt ihr vorran? Ich mein sich gegenseitig den Hintern zu versohlen iss doch bestimmt anstrengend oder? Es soll da in Khorinis eine Gruppe geben die auf sowas stehen, da solltet ihr mal vorbei schaun!"
Was war denn mit Bloody los? Warum lästerte er denn heut so viel?... ^^
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| 21.09.2003 23:05 | #85 |
| Sly |
Sly drehte sich wütend zu Bloody um und funkelte ihn an. Bloody erkannte das funkeln in Slys augen und wich zurück "Sly das war nicht so gemeint. " doch er hatte schon eine Kopfnuss abbekommen und rieb sich die Birne "Junge, wenns klatscht dann klatscht es. " Doch nach einigen hitzigen Diskussionen in denen Sly wütender wurde bloody einige Kopfbeuelen mehr abbekamm und scatty um sie rumtänzelte und mit einem Stock anstubste. Aber am Ende gingen sich doch noch einen Drinken und soffen bis tief in die Nacht hinein.
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| 22.09.2003 00:52 | #86 |
| Inogladier |
Inogladier lief,als ob eine Orkherde hinter ihm her wäre.Er lief und lief,und irgendwann mal erreichte er die Tore des Amazonenlagers.Zwei Frauen standen am Tor ins Lager.Sie fragten,welchen Grund Inogladier hätte,ins Amazonenlager zu gehen.Inogladier erklärte,er wolle bei den Lees mitmachen und müsse jemanden suchen,der sich vielleicht hier aufhalten würde.Auf Geheis der hohen Amazone ging Inogladier ins Lager.Inogladier stand nun etwas verdattert da.Er wusste nicht,wohin er gehen sollte.Da kam ihm ein Licht in seiner hohlen Birne auf."Söldner mögen Bier...und Alkohol...genau wie ich...also...ab zur nächsten Saufstube!" dachte sich der (noch) Gildenloser.Er lief hastig zur nächsten Kneipe/Taverne,und tatsächlich : 2 Söldner waren sich am vollkippen mit Alkohol.Inogladier erkannte beide : es waren Sly,der der kündigte und Bloody , der , den Inogladier mal mit Füssen anstatt Händen sah.Er setzte sich neben Sly und sprach ihn an "Ey,Söldner Typ.Oder Gildenloser,wie auch immer.Hab gehört,irgend so'n Wegelagerer namens Ali kam mit euch in diesem Lager...sagt Gjaron jedenfalls,er macht sich Sorgen um ihn...und ich soll ne schriftliche Bestätigung von Ali holen,dass es ihm gut geht...Also,weisste wo er iss oder nicht?"
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| 22.09.2003 12:39 | #87 |
| Aylen |
Düstere Wolken brauten sich über der Insel zusammen. Das Meer brachte mannshohe Wellen hervor, deren Kronen mit Schaum gespickt waren. Unruhig schwappte es über den weichen Sand, höher und weiter als sonst, alles mit sich reißend was nicht schnell genug flüchten konnte. Der Himmel hatte sich verdunkelt, die Sonne war hinter den dicken Unwetterwolken verschwunden. Ein heftiger Wind hatte sich eingestellt, der seine pfeiffenden Klauen nach allem ausstreckte was nicht niet- und nagelfest war. Kurzum, ein Wetter bei dem keiner freiwillig nach draußen ging.
Doch Aylen stand auf einem kleinen Felsen, der ins Meer ragte, und schaute auf die wogende Wasserfläche hinaus. Hin und wieder schwappten die großen Wellen über den Stein zu ihren Füssen und umspülten ihre Waden. Das Anwesen der Amazonen sah von hier ganz klein aus, klein und schwach zwischen den tobenden Naturgewalten. Es war Beliar, der dort oben tobte, kein Zweifel. Und wenn er es wollte dann konnte er die ganze Insel unter seinen tödlichen Wassermassen vergraben. Doch noch spielte er nur mit ihr, schickte seine dunklen Wellen auf den Strand zu und nahm ihm Stück für Stück ein Sandkorn nach dem anderen weg. Ein Blitz zuckte zwischen den bedrohlich aufgebauten Wolken und tauchte das Anwesen kurzzeitig in ein grelles Licht. Keine Menschenseele war zu sehen. Aylen war mit sich und Beliar alleine, eine äußerst angenehme Zusammenkunft, wie sie fand.
Regen kam auf. Erst fielen nur wenige dicke Tropfen, dann prasselte es nur so hernieder. Die Wellen schlugen höher auf den Felsen und Aylen beschloss, sich ein Stück zurückzuziehen. Das Wasser hatte den Fels glitschig werden lassen, doch ihre Füsse fanden einen sicheren Weg auf einen höher gelegenen trockenen Fels, von dem aus sie das Unwetter nun genoß.
Ihre Finger umklammerten schließlich den Schwertgriff und zogen ihr Übungsschwert hervor. Hoch oben auf dem Felsen, umpeitscht von Wind und Regen, begann sie sich in die Grundstellung zu begeben und die gelernten Schläge und Blockbewegungen zu üben. Ihre Robe war bald durchnässt und das schwarze Haar hing ihr Strähnig vom Kopf herunter. Wasser floß über ihr Gesicht und tropfte am Kinn herab. Doch die junge Schwarzmagierin genoß es. Sie übte weiter die Schwertschläge in schwindelnder Höhe auf dem glitschigen Fels, Beliar und dem Unwetter so nahe. Keinen Moment verspürte sie Angst. Sie fühlte sich frei und sicher, in der Gunst Beliars, der über Leben und Tod entschied. Was andere abschreckte, ihr bereitete es wahre Freude.
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| 22.09.2003 15:05 | #88 |
| Inogladier |
Inogladier spazierte aus der Taverne/Kneipe heraus,weil Sly sagte,er wisse nicht,wo sich Ali aufhält.Auf einmal sah er Aylen.Er ging auf sie zu und fragte sie mitten im Training "E du.Ich such 'n Wegelagerer namens Ali.Haste so einen gesehen?Wenn ja,wo steckt er?"
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| 22.09.2003 15:26 | #89 |
| blutfeuer |
mit einem knirschen schob sich das boot auf den strand des amazonenlagers. wuschel ergriff sofort die flucht, hatte er den strand doch erkannt. hier war er zuhause und hier irgendwo warteten seine spielkameraden.
schnell kamem ein paar amazonen, die schon von weitem das segel borbachtet hatten und halfen blutfeuer und krieger, das schiff festzutäuen.
dann berichteten sie aufgeregt, was sich in den letzten wochen hier getan hatte und dass thaleiia kränk wäre.
"thaleiia ist krank?"
"ja , und sie spricht vom sterben!"
"dann geh ich mal schnell zu ihr. das kann doch nicht sein. thaleiia wird sich ja wohl heilen können. immerhin ist sie doch heilerin."
sie überließ krieger das ausladen des bootes und eilte zum tempel.
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| 22.09.2003 15:32 | #90 |
| Fisk |
Hoch stand die dünstene Sonne am Himmel, als Fisk sich wieder an den Trainingsplatz wagte. Jamira stand, wie sonst auch, vor der Tür zur Waffenkammer.
Ein letztes mal blickte der Drachenjäger hinauf zur glühenden, brütenden Mittagssonne, dann begab er sich auf Jamira zu. Bald hatte er sie erreicht, und die Amazone schien ihn wohl zu bemerken. "Da bist du ja!" grinste sie und warf Fisk sogleich seinen Trainingsstab zu.
Gekonnt fing der Drachenjäger selbigen und bohrte die Waffe in den Boden. "Können wir loslegen?" fragte er dann, die Amazone stets aufmerksam musternd.
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| 22.09.2003 15:35 | #91 |
| Thaleiia |
die magierin lag auf der liege und um sie herum hatten sich einige der schwestern versammelt.
"ich werde sterben und ich kann euch sagen, dass unsere gütige göttin mich zu sich holen will. ich spüre ihre berührung und ich habe eine so große sehnsucht nach ruhe und nach der heimat, dass ich euch sagen kann, ich werde euch heute verlassen."
die magierin richtete sich kurz auf.
"ah, blutfeuer, ich habe nach dir gerufen. es ist schön, dass du meinen ruf empfangen hast. ich möchte gern, dass ihr noch einmal bei mir steht und mit mir gemeinsam unserer mutter ehrt."
blutfeuer trat an das bett der hohen frau und kniete nieder.
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| 22.09.2003 15:37 | #92 |
| blutfeuer |
blutfeuer sank neben dem bett auf die knie.
"warum musst du gehn? wir brauchen dich doch noch!"
sie umfasste die hand der frau und führte sie an ihre lippen.
"was soll aus uns werden, wenn du uns verläßt?"
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| 22.09.2003 15:44 | #93 |
| Todesnebel |
Fatalis war auch heute einer der ersten auf dem Trainingsplatz, sein Schwert hatte er gestern noch mal auf Hochglanz geputzt, darauf legte er sehr viel wert, denn nur ein sauberes Schwert hielt auch eine Weile, das Fett dafür hatte er von Avril bekommen, er hatte noch ne lange Zeit trainiert und seine Lehrmeisterin hatte ihm immer wieder geholfen, mal stimmte links was nicht, mal war rechts ein kleiner Fehler, aber es war die richtige Entscheidung gewesen, dass er gleich am selben Tag, zur selben Stunde den Schlag geübt hatte, denn jetzt hätte er wohl alles schon wieder vergessen, aber es half nichts, in sechs Tagen schon war seine Prüfung, wenn Avril wirkte das wahrmachen würde, dann hätte er wirklich noch viel vor sich, jetzt konnte er sich gar nicht vorstellen, dass er schon in einer Woche mit dem Training fertig sein sollte, alles war so, naja, so unvollkommen eben, noch nichts war perfekt, er spürte zwar im Geiste, wie auch in der Schwerthand, dass er immer besser wurde, aber eben noch nicht so, wie es andere Kämpfer waren, aber vielleicht hatte sie ja Recht, vielleicht war es tatsächlich so, dass er so perfekt erst im Laufe der Zeit werden würde, vielleicht konnte man Perfektion nicht lernen, sondern musste sie eben hart erarbeiten. Möglich war's, doch er konnte trotzdem mit all dem zufrieden sein, das Lager war nun nicht mehr fremdes Gebiet für ihn und er konnte in der Zeit sehr viel lernen, außerdem hätte er nie damit gerechnet, dass jemand ihn einfach so ansprechen und zu einem intensiven Schertraining einladen würde, er musste dafür keine teuren Ausbildungsgebühren bezahlen und doch waren alle sehr freundlich, er bekam am Anfang ein Schwert geliehen, durfte kostenlos essen und trinken und sogar das Dach über dem Kopf wurde ihm gegeben, eigentlich hätte alles nicht besser laufen können und es wäre auch übertrieben, wenn man sagen würde, dass er sich unwohl fühlte, nur die Zeit hier hatte ihn sehr verändert, zwar sehr viel im positiven aber auch zu einem nicht unerheblichen Teil ins negative. Und dann waren da noch diese Gefühle, beim Schwertkampf, als ob er diesen schonmal beherrschte und auch die Nähe der Amazonen war ihm irgendwie bekannt, er wusste nicht, was diese Gefühle waren, aber er fürchtete sich ein bisschen davor, normalerweise hatte er keine Angst, doch in diesem Fall schon und zwar vor sich selbst.
Doch das waren alles Gedanken, die er beim Training erhob, nicht ernst zu nehmen sozusagen, es waren nur Gedanken, die er beim Training hatte....
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| 22.09.2003 15:48 | #94 |
| Thaleiia |
"es liegt nich in meiner macht, darüber zu entschieden, wann ich mich aufmachen muss, um in das reich der toten zu gehen. ich weiß nur eines, donnra wird mich geleiten und wird an meiner seite sein. sie wird mich sicher an den ort führen, an dem ich von nun an leben werde, ich fürchte mich jedenfalls nicht. und ich hab auch keine schmerzen. es ist einfach so, dass mein leben zu ende geht. es erlischt, wie eine kerzenflamme."
thaleiia fasste nach der hand von blutfeuer.
"ich hab dich gerufen, weil ich dir etwas übergeben muss. ich habe dort ein beutelchen, in dem sich einige runen befinden. die sind für die schülerinnen gedacht, die ich nicht fertig ausbilden konnte. donnra wird ihnen helfen, die magie dennoch für sich zu entdecken. übergib phoenixfee und melyssa die noch fehlenden runen und achte ein bisschen auf die beiden, damit sie es schaffen. ich weiß, du kannst das.
wo bleibt die königin?"
thaleiia wandte sich suchend um.
"wenn sie nicht da ist, dann übernimm du auch noch diese flasche. es ist der rest des wachstumsmittels für die scavenger und es ist das rezept dafür. wenn die amazonen es wollen, dann werden ihnen weiterhin diese starken reittiere zur seite stehen."
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| 22.09.2003 15:51 | #95 |
| blutfeuer |
"ich übernehm die runen gern, aber es wird doch wohl einen weg geben, beliar zu besänftigen und dich bei uns zu behalten?"
die todkranke magierien lächelte und schüttelte schwach den kopf."
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| 22.09.2003 15:54 | #96 |
| Thaleiia |
"es gibt so lange einen weg, bis man am ende aller wege angekommen ist. und das ist jetzt bei mir der fall. gib dir keine mühe. meine zeit ist abgelaufen und ich sehne mich nach dem ewigen glanz unserer mutter.
nimm die runen und den trunk und dann bete mit mir, dass donnra mich geleite und beliar mir gnädig sei."
die schwestern hatten sich alle niedergekniet und beteten leise für das seelenheil der priesterin.
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| 22.09.2003 15:57 | #97 |
| Mykena |
Mykena kam eilig aus dem Haupthaus geschritten. Über ihr türmten sich dunkle Regenwolken und ein paar vereinzelte Tropfen fielen noch zu Boden. Doch das Unwetter war vorüber und dennoch braute sich ein neues Unheil über dem Lager zusammen, eines ganz anderer Art.
Die Königin hatte Sorgenfältchen auf der Stirn. Besorgnis und Kummer füllten ihre Augen, als sie über den Hof eilte und am Tempel angelangte.
Kniende Amazonen sprangen auf und machten ihr Platz. In der Mitte der bedrückten Gestalten stand das Bett mit der bleichen Hohepriesterin.
Mykena eilte zu ihr hin und beugte sich besorgt nieder.
"Was ist passiert? Das kommt alles so plötzlich...."
Das Gesicht der ältlichen Frau war blaß und erschöpft. Ihre Augen hatten das Leuchten verloren, welches sonst immer ihren fröhlichen Blick untermalt hatte. Sie war Donnra nicht mehr weit.
Die Königin faßte die noch freie Hand der Hohepriesterin und hockte nun Blutfeuer gegenüber.
"Wir werden bei dir sein, wenn Donnra dich zu sich holt", sprach sie leise, "betet für unsere Hohepriesterin, Donnra möge sie von ihrem Leid erlösen." Ihr Kopf war zu den anderen Amazonen gewandt, die nun auf die Knie fielen und zu beten begannen. Auch die Königin begann mit einem Gebeit. Ihre Hände umfaßten die zittrige Hand von Thaleiia.
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| 22.09.2003 16:02 | #98 |
| Eiswasser |
Sie ruderte, so stark sie nur konnte. Ihre Arme schmerzten schon seitdem sie Khorinis hinter sich gelassen hatte. Sie war schon immer sehr langsam, körperlich, konnte nicht gut laufen, weil sie nicht richtig atmete, konnte sich nicht gut bewegen... konnte nie gut kämpfen... das Lager verteidigen...Sie war nie pünktlich, weil sie sich keine Zeiten merken konnte, würde sie auch heute zu spät kommen?
Am frühen Nachmittag grub sich da Boot und den feinen Sandstrand, Shiva hüpfte heraus, kaum auf dem weißen Sand gelandet rannte sie weiter, so schnell das sie nach einigen Metern über einen spitzen Stein stolperte und sich dabei einen Schnitt am rechten Bein zuzog. Ohne auf den brennenden Schmerz zu achten richtete sie sich auf und rannte weiter...
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| 22.09.2003 16:23 | #99 |
| Thaleiia |
"hört mir zu meine kinder;
donnra wird weiter für euch da sein, auch wenn ich nicht mehr bin. vertraut fest auf unsere mutter, sie wird euch nie im stich lassen, ich habe mit ihr geredet in der letzten nacht. sie bittet euch, auszuziehen in die welt und ihre botschaft mitzunehmen zu den gequälten frauen dieser welt. dieser hof soll immer eine zuflucht bleiben, auch wenn sich unserer gemeinschaft jetzt auflösen wird.
phoenixfee kann den hof übernehmen und ihn weiter bewirtschaften. schließ´t engeren kontakt mit der stadtkommandantur in drakia. dort lebt eine starke frau, auf die man im notfall bauen kann.
übergebt hummelchen den scavengertrank, sie wird ihn aufbewahren und übergebt ihr auch diesen brief. er enthält wichtige instruktionen. ich bin mit meinen gedanken nicht zu ihr vorgedrungen. sie ist wohl zu verliebt. da wird die stimme der göttin leiser.
aber das ist auch gut so. hummelchen soll sich um die restlichen scavenger kümmern und sie aufteilen. sie dürfen nicht frei gelassen werden. sie würden zu viel schrecken in khorinis verursachen, wenn sie frei herumlaufen. diese großen vögel können sehr gefährlich werden, wenn sie nicht von menschlichen händen betreut werden.
am besten, ihr zieht in die welt, dorthin, wo andere menschen leben. vielleicht ist es ja gar nicht gut, wenn ihr hier bleibt. eine reine frauengemeischaft ist sicher nicht ideal. macht es wie blutfeuer oder hummelchen, zieht hinaus und lernt das leben kennen."
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| 22.09.2003 16:39 | #100 |
| Hummelchen |
Das Pentagramm vor dem Tempel begann wild aufzuleuchen und kurze Zeit später entstand in dem weißen Nebel, der sich im Zentrum gebildet hatte, die Gestalt von Hummelchen. Schnell eilte sie zum Tempel, auf deren Stufen bereits die Schwestern knieten und die Hilfe der großen Mutter anriefen.
"Lasst mich durch, ich muss hinein.!
Die Amazonen machten ihrer Haushofmeisterin bereitwillig Platz und Hummelchen stürmte in den Tempel.
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| 22.09.2003 16:43 | #101 |
| Jamira |
Die Speerlehrmeisterin legte ihren Speer beiseite und rief ihre Schüler zu sich.
"Ihr müsst heute allein weitermachen. Unserer hohe Frau verläßt uns und wird in Beliars Reich eingehen. Ich will bei ihr sein und sie wenigstens ein Stück begleiten. Ihr werdet heute sicher allein fertig werden."
Damit ging sie ins Haus, wusch sich und legte sich ein weites weißes Gewand an. Dann ging sie zum Tempel und gesellte sich zu den Betenden.
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| 22.09.2003 16:47 | #102 |
| Die Amazonen |
Die Schwestern zündeten jetzt kostbare Kerzen an, die einen besonderen Duft verströmten. diese Duft sollte der Priesterin den Weg zeigen, damit sie in der finsteren Welt Beliar nicht irre gehen konnte, bis sie bei Donnra war.
Außerdem stimmten sie wehmütige Lieder an, in denen die Geschichte der Amazonen besungen wurde.
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| 22.09.2003 16:52 | #103 |
| Milena |
Der Tod war doch eine schreckliche Sache. Auch wenn die Priesterin so tat, als wäre das die normalste Sache der Welt. Milena fürchtete den Tod. Nie wieder die Sonne sehen? Keine Freude mehr?
Es wurden schreckliche Sachen erzählt aus der Welt der Toten. Von gräßlichen Ungeheuern war die Rede, von Vergeltung und Aufzählung auch der kleinsten Verfehlungen! Milena gruselte sich und beschloss, auf keinen Fall jemals zu sterben. Vorher würde sie sich selbst umbringen.
Sie kniete am Fußende der hohen Frau und betete, dass ihr Schmerzen erspart blieben und wenn es schon sein musste, sollte sie ein gutes Leben haben bei Beliar, diesem schrecklichen Wächter der Toten.
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| 22.09.2003 16:55 | #104 |
| Freyaa |
Zwei kleine Händchen schoben sich durch die Reihen der trauernden Amazonen. Eine kleine Gestalt kam an das Bett der Hohepriesterin gelaufen und brauchte sich gar nicht viel zu bücken, um mit der sterbenden Freundin auf einer Höhe zu sein. Zwar war sie die letzte Zeit ein gutes Stück gewachsen und für ihr Alter schon ziemlich groß, doch mit den 'Großen' konnte sie immer noch nicht mithalten.
Nun schauten zwei große angstvoll aufgerissene Augen in das Gesicht von Thaleiia.
"Wirst du sterben?", fragte Freya traurig.
Die Hohepriesterin hatte die Stimme des kleinen Mädchens gehört und drehte mit großer Mühe den Kopf zur Seite. Ihr Gesicht zierte ein Lächeln."Freya meine Kleine. Ja, das werde ich. Aber du brauchst keine Angst haben, Donnra wird mich zu sich holen und dort wird es mir gut gehen.""Wirklich?", fragte die Kleine sorgenvoll.
"Ganz bestimmt", Thaleiia schmunzelte, "Ach ich weiß noch, damals als du in meinen Kessel gefallen bist. Schon damals warst du ein sehr aufgewecktes Kind. Aus dir wird noch viel werden. Komm näher, ich verrate dir etwas." Sie bedeutete dem Mädchen näherzukommen.
Freyas Augen wurden noch größer und gespannt legte sie den Kopf ganz nah an das Gesicht der Hohepriesterin. Man hörte ein kurzes Flüstern und dann lehnte sich Freya wieder zurück. Ihre Augen leuchteten.
"Ich werde Donnra immer in meinen Gebeten schöne Grüße an dich ausrichten", versprach das kleine Mädchen.
Die Hohepriesterin lächelte und schloß dann erschöpft die Augen. Das Ende war nahe.
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| 22.09.2003 17:00 | #105 |
| ein succubus |
der succubus wusste, dass seine zeit zu ende war. er würde wieder zurückkehren in das kastell. wenn es denn noch da war. irgendwie hatte er da gefühl, als wäre alles nicht mehr so, wie es mal war.
gut, die alte ging in beliars reich. aber warum die menschen so einen aufstand darum machten? jeder kam eines tages da hin. das war die normalste sache der welt. keiner kam mit dem leben davon - jedenfalls nicht auf dauer.
aber das war etwas, was sich der betrachtungsweise des succubus entzog. er verschwand lieber rechtzeitig, bevor irgendwer beschloss, ihn mit der alten zu begraben.
überhaupt war das begraben schon ein sehr unschöner brauch. als wollte man der seele nicht gönnen, sich in die luft zu erheben.
dem succubus war es jedenfalls lieber, wenn er sah, wie die seele mit dem rauch sich in den himmel erhob.
aber sollten die menschen machen, was sie wollten. jetzt war es zeit zu gehen. der succubus schlüpfe ungesehen durch die pforte und verschwand in den wolken gen altem kastell. da er nich wusste, dass das kastell seinen stndort geändert hatte, würde er irgendwann im lavaturm ankommen.
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| 22.09.2003 17:06 | #106 |
| Melyssa |
Melyssa war unter den knienden Amazonen. Schon als sie heute morgen zur Schmiede lief hatte sie gewußt dass etwas nicht stimmte. Die Möwen waren leiser als sonst, die Natur geladen und unter Spannung. Wie erwartet kam es dann auch zu dem heftigen Gewitter, das das Lager ziemlich durchgeweht hatte. Und mit dem Unwetter diese schlimme Nachricht.
Die Schmiedin hatte sogleich ihre Sachen stehen und liegen gelassen und war mit ihren Schwestern in den Tempel geeilt. Seitdem knieten sie nun vor der sterbenden Hohepriesterin, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Es musste Donnras Wille sein, dass dies geschah. So schrecklich es ihnen vorkam, es hatte alles einen Sinn. Die Göttin wollte es so und sie mussten es akzeptieren. Die Augen auf die Hohepriesterin gerichtet, sprach Melyssa ein begleitendes Gebet an ihre Lehrerin und Schwester.
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| 22.09.2003 17:14 | #107 |
| Eiswasser |
Im Haupthaus war niemand anzutreffen, der Hof an sich war wie leergefegt, erst am Tempel hatte sie Erfolg. Shiva war überrascht wie viele Frauen doch hier Zuhause waren, der Pavillon überfüllt und überall im Garten knieten Frauen. Sie kam nicht durch, ganz gleich ob Tochter, Hohe oder Erzamazone, alle knieten sie bunt gemischt auf den Blumenwiesen.
Wurde selbst die Hohepriesterin von Donnra verlassen, so wie auch sie verlassen wurde?
Verzweifelt versuchte sie sich durch betenden Massen zu kämpfen...
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| 22.09.2003 17:17 | #108 |
| Cynthia |
Cynthia hatte es sich gerade gemütlich machen wollen, als eine ihrer Schwestern in ihre Stube gestürmt kam und ihr von Thaleiias kritischem Zustand berichtet hatte. Sofort hatte die junge Amazone all ihre Sachen zusammengepackt in der Hoffnung der Hohepriesterin helfen zu können.
Den ganzen Nachmittag hatte sie ihre Taschen durchwühlt und nach einem Mittelchen gesucht, jedoch hatte sie bisher nur kleine Kratzer und derartiges behandelt, alles Dinge die man von aussen sehen konnte. Somit waren auch ihre Salben und Tränke nutzlos. Verzweifelt und den Tränen nahe hatte sie sich im Tempel umgesehen um eventuell einen helfenden Trank zu finden, den Thaleiia als Heilerin hergestellt hatte.
Zähneknirschend versuchte sie die Beschriftungen entziffern zu können. Jeder Trank hatte eine andere Beschriftung, nur konnte Cynthia nicht erkennen worum es sich bei den einzelnen Flaschen handelte.
Noch nie war sie so hilflos gewesen wie in diesem Moment und der Gedanke daran einer sterbenden Schwester nicht helfen zu können machte sie wahnsinnig.
"Das darf doch nicht wahr sein, irgendwas muss es doch geben..."
Erschöpft von der ganzen Sucherei ließ sie sich auf einen Stuhl sinken und blickte zu der Hohepriesterin hinüber. Was konnte sie nur tun ?
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| 22.09.2003 17:47 | #109 |
| Fisk |
Fisk wusste nicht was los war, doch es schien wichtig zu sein. So wollte er diese Zeremonie nicht stören und folgte der Anweisung, die Jamira ihm erteilt hatte; Trainieren.
Er ging zurück zum Trainingsplatz. Wo die Stangen standen wusste er nun, er nahm die, die der Länge seines Speeres entsprach. Dann baute er sich vor einer der Scheiben auf. Groß war sie allemal, doch kein Hindernis. Gekonnt führte er die gelernte Stechbewegung aus, welche er so gut gelernt hatte.
Der Stab traf das Holz, Splitter flogen. Schon wieder hatte er eine der Scheiebn demoliert. Doch Jamira hatte ihm bereits erklärt, das dies nicht von großer Bedeutung war. Dazu waren diese Scheiben ja da.
Einige Male wiederholte er den Schlag, dann ließ er ab. Seine Atemzüge waren kurz und seine Stirn schweißbedeckt. Doch er soltle nicht aufhören. Er wollte nicht aufhören. Also setzte er das Training fort. Hart und unnachgiebig wie zuvor.
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| 22.09.2003 18:13 | #110 |
| Hummelchen |
"thaleiia, geh in frieden. wir werden immer zusammenhalten, das kann ich dir versprechen. Auch wenn wir nicht mehr diesen Hof bewohnen werden, Donnra wohnt in unserern Herzen. Wir werden dich nie vergessen."
Die Amazone nahm ihre Priesterin in den Arm und schluchzte. Heiße Tränen netzten das Gesiccht der Priesterin, die selbst ganz gelassen und fröhlich wirkte.
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| 22.09.2003 18:19 | #111 |
| Thaleiia |
Die Göttin trt vor sie hin. Ganz golden war sie, hell und licht.
"Komm mit mir, Thaleiia, du hast deine Aufgabe erfüllt. Du darfst dich jetzt ausruhen. Dein Werk ist in guten Händen. Du hast die Frauen beschützt, so lange es dieses schreckliche alte Lager gab, jetzt werden sie allein zurecht kommen. sie werden Kinder auf die Welt setzen und sie werden gute Mütter. Sie werden an der Seite ihrer Männer stehen und es wird eine schönere Zukunft.
Verabschiede dich jetzt."
Thaleiia öffnete noch einmal die Augen. Mit einem langen Blick musterte sie die Mädels. Sie nahm die Hand de Königin und die Hand von Blutfeuer.
"Ich weiß, dass ihr es gut machen werdet. Entschuldigt mich jetzt bitte, man ruft mich."
Dann tat Thaleiia noch einen tiefen Atemzug und verstummte dann. Ihre Augen blickten fröhlich. Sie sah wohl etwas, was die anderen nicht sehen konnten.
Das Amazonenlager hatte seine Magie verloren. Ein Zeitalter hatte sein Ende gefunden.
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| 22.09.2003 18:34 | #112 |
| Hummelchen |
Hummelchen erhob sich:
"Bereitet alles vor. Unsere hohe Frau soll am Strand auf einem hohen Feuerstuhl sitzen können. Sie soll mit dem Wind zu unserer Mutter gehen.
Die Mädels erhoben sich und löschten die Lichter. Hummelchen schloss Thaleiia die Augen und dann verließ sie den Raum.
Mit ihr ging auch Blutfeuer, die den Beutel mit den Runen fest in der Hand hielt. Hummelchen schloss die Flasche mit dem Wachstumstrunk in ein Tuch ein und umschloss sie fest.
Wir sollten die Totenfeierlichkeiten vorbereiten. Bleibst du dann hier? Ich will nämlich zurück zu meinem Liebsten, Und ich werde ein paar Scavenger mitnehmen, damit ich gegebenenfalls weiter züchten kann.
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| 22.09.2003 18:43 | #113 |
| blutfeuer |
blutfeuer legte den arm um die haushofmeisterin und wischte ihr die tränen ab.
"sei nicht traurig, thaleiia schaut uns jetzt von oben zu. sie wird uns weiter zur seite stehen.
ich werde nicht auf dem hof bleiben. an dem gebäude lag mir noch nie viel. ich habe so viele zuhause, dass es nicht schwer fällt, woanders unterzukommen. vielleicht bleib ich sogar in der nähe und ziehe nach drakia. oder ich geh in den sumpf oder zurück zu sador. der kann mich sicher gebrauchen. mal sehn. und mal sehn, was mein wuschel gut findet. ich fürchte, der will wieder in den sumpf. wir werden sehn.
blutfeuer ging zu den mädchen, die in gruppen auf dem hof standen und weinten.
"hi mädels, es gibt keinen grund zur verzweiflung. ghet nach khorinis, sucht euch einen guten mann und zeiht ordentliche kinder groß. das ist die botschaft von donnra. es gibt keinen grund zur verzweiflung. wir werden morgen unsere priesterin zu grabe tragen, am besten im tempel und dann möge jeder seinen weg gehen."
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| 22.09.2003 18:54 | #114 |
| Eiswasser |
Hoffnungsvoll und zugleich traurig kam sie am Bett an und musste erschrocken feststellen, das die Hohepriesterin soeben in Beliars Reich eingekehrt war, Thaleiia war tot...
Wie hart das doch in ihren Ohren kling...
Fassungslos starrte sie auf den leblosen Körper, während ihr eine völlig unbekannte Schwester um den Hals fiel. Shiva drückte sie fest an sich, egal wer sie war, sie sollte nicht weinen müssen, ihr selbst lief in jenem Moment die erste Träne über die Wange.
Sie konnte nich... sie wollte nich... Warum? Warum denn nur?Schon wieder war sie zu spät und ein bitteres Gefühl der Ironie machte sich in ihr breit.
Wäre sie doch nur...
Wäre, könnte, hätte, all dieser Scheiß! Sie war, konnte und hatte nun mal nich... aus, vorbei... so war das nun mal...
Mit dem Tod der Hohepriesterin schien auch der Sommer endgültig zu schwinden und ein kühler Herbstwind zog auf.
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| 22.09.2003 20:43 | #115 |
| Lord_Salladin |
Ali hatte nun schon ein paar Tage mit Fisk und Aylen hier im Lager der Amazonen verbracht, seltsame Frauen waren es, aber es musste sich ja nicht viel mit ihnen befassen. Er musste sich ganz auf seine Ausbildung konzentrieren. Fisk war zur Zeit jedoch selbst beim Trainieren, mit dem Speer. Ali wollte wohl kein Drachenjäger werden, er würde wahrscheinlich den Weg eines Söldners einschlagen, aber dies wusste er noch nicht und genau darüber nachdenken, wollte Ali auch nicht, er hatte eine Schwung zu Üben, es war der ganz normale Angriffsschwung von Rechts oben, über Mitte vorn, nach links unten. Er hatte dies schon eine Zeit praktiziert, er verstand sich damit und hatte es auch routiniert. Auch Aylen konnte inzwischen eine Block und eine ordentlichen Hieb mit ihrem Schwert. Sie übten abwechselnd Hieb und Block gegen einander. Als so die Sonne sank lief plötzlich ein Mann zu Ali heran. Es platzte nur so aus ihm heraus: "Bist du Ali, der Freund von Gjaron?“...
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| 22.09.2003 20:46 | #116 |
| Inogladier |
"Ali,Gjaron will wissen,wies dir geht.Ich soll das erfahren für ihn.Gib mir ne schriftliche Bestätigung über dein Wohlsein...damit er mir glaubt."
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| 22.09.2003 21:22 | #117 |
| Lord_Salladin |
... "nen schriftlichen Beweis?! und da schickt er dich quer durchs Minental?! Er hätte doch AntiSchill fragen können... Naja, okay, wenn er das so will... ""So schlimm war das nicht, außerdem ist das ein Teil meiner Aufnahme Prüfung, ich will nämlich Schürfer werden... "
"Soso.. mh okay, hasst du denn auch was zu schreiben dabei?""Ja hier hast du ein Stück Pergament und das Schreibzeug..."Der Anwärter gab Ali das Zeug und Ali schrieb so gleich, da der kleine wohl recht gestresst schien:
"Dir Gjaron,
Du hast mir hier den kleinen geschickt, er sollte mich suchen und fragen wie es mir geht, nun hier hast du meinen Schriftlichen Beweis:
Mir geht es gut! Du hast dir wohl wegen dieser Frau aus dem Kastell sorgen gemacht, oder?! Keine Sorge; sie ist in Ordnung, wir haben schon viel von Fisk gelernt, obwohl der ja ziemlich mit seinem Speer beschäftigt ist wie du ja weist! Wolltest dem Kleinem wohl ne Prüfung zur Aufnahme bei uns geben, indem du ihn hier herschickst, oder, naja dann will ich aber auch meine Teil dazu beitragen, ich werde diesen Brief hier versiegeln, und wenn du ihn erhältst, und er ist offen, wäre das doch schlecht für den kleinen, mh?
Gezeichnet Ali
Ali versiegelte Das Stück Pergament noch schnell und tat so als ob er es dem Kleinem zurück geben würde, doch als der Mann ihn greifen wollte, zog es Ali schnell zurück und fragte plötzlich: " Sag mir erst mal deine Namen, bevor ich weis ob ich dir trauen kann!" "Ich bin Inogladier... Warum gibst du mir den Brief nicht wieder??? " Er schien recht verzweifelt, doch Ali gab es ihm und sagte: "Naja, das sagt man normal wenn man einen Fremden Mann anredet, aber jetzt hast du ja alles was du brauchst?! Ich wünsch dir schon mal viel Spaß in der Mine, ach und noch was" Denn Inogladier wollte schon wieder wegrennen: " Ich hab nen Tipp für dich: Wenn du in der Schürferhütte das Bett direkt links vom Eingang nimmst, wirst du unter dem etwas nettes finden, also dann Aufwidersehen..." Der Antwortete etwas von danke und Ciao, aber Ali war es relativ schnuppe. Er setzte sich noch einweinig zu Aylen auf eine Bank, denn sie haben sich in der Zeit hier schon recht gut kennen gelernt. Gjaron musste sich wirklich keine Sorgen um Ali machen. ihm gefiel es hier recht gut und er schritt auch mit seinem Einhand Training fort. Der Zwei Kampf mit Aylen war ein wirklich gutes Training. Doch nun als es spät am Nachmittag war waren sie wirklich ein bisschen erschöpft. Sei überlegten schon sich etwas zu essen zu kaufen, aber als sie grade los ziehen wollten, auf einen kleinen Rundgang durchs Lager tauchte plötzlich jemand auf....
-Fisk- "Ha Fisk, da bist du ja..." Hörte Ali Aylen reden, aber Ali sagte selbst sogleich: "Wie war’s beim Speer Training?" "Aylen" Kommst du mit auf einen kleinen Rundgang?" "Wir wollen einwenig essen..." "Ja wir sind hungrig vom Training heute..." So ging es noch etwas weiter, also Fisk plötzlich erwiderte: " So, Genug gefaulenzt Marsch ans Üben, wenn ich so hart trainiere, könnt ihr das auch... also los... " Fisk war sauer, Ali wusste nicht warum, Als Ali Aylen einen Blick zuwarf, merkte er dass sie auch erstauntwar, vielleicht musste er bei seinem Lehrmeister sehr hart üben. Aylen aber, sie, brach die Stille und sagte: "Nun gut... Lasst uns Trainieren..." Und sie zogen unter scharfer Beobachtung Fisks die Schwerter...
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| 22.09.2003 21:46 | #118 |
| Aylen |
Der Meister war nicht ganz guter Dinge heute Abend, etwas musste ihm über die Leber gelaufen sein. Aber wenn es ihm nach dem Ausbruch eben besser ging, dann konnte Aylen ihm das nochmal verzeihen. Schließlich wollte sie noch was von ihm lernen, da konnte sie es sich nicht leisten böse zurückzugiften. Noch nicht...
Ihre dunklen Augen funkelten kurz dunkel auf, dann hatte sie sich wieder im Griff. Sie warf dem Meister ein Lächeln zu und hoffte es würde ihn schnell wieder beruhigen.
"Sei unbesorgt, wir üben gleich weiter. Ali hat nur Spaß gemacht", rief sie ihm zu.
Fisk brummte etwas in sich hinein und nickte dann. Aylen und ihrem Übungspartner blieb nichts anderes übrig als weiterzumachen. Sie spürte ihre Arme bereits, hatte sie doch schon den ganzen Vormittag mit diesen Übungen zugebracht. Sie brauchte dringend eine Pause, aber erst wenn der Lehrmeister weg war. Leider jedoch wollte er noch eine ganze Weile bleiben, was aus seinen Anstalten sich hinzusetzen hervorging. Zum Glück aber überlegte er es sich im letzten Moment doch noch anders und ging davon.
Aylen und Ali schauten sich an und begannen dann zu lachen. Was immer in den Meister gefallen war, er benahm sich sehr komisch. Doch das sollte sie nicht weiter stören.
Beide senkten sie die Schwerter und genossen die Pause. Aylen fand zuerst die Sprache wieder.
"Gibt es hier auf der Insel einen Ort an dem man was gutes frisches Trinken kann? Lass uns was davon holen und uns irgendwo hinsetzen, ich mach heute keinen einzigen Schwertschlag mehr!"
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| 22.09.2003 22:17 | #119 |
| Krieger-BP |
Krieger stand draussen im Wind. Seine schulterlangen Haare schwankten mit ihm, sein Gesicht war zu einem angetrauerten Klumpen geworden. Seine groben Bartstoppel schienen sich ungewoehnlich stark aufzurichten. In ihm schmerzte etwas, nicht sein Schmerz! Der eines anderen. Alle Amazonen hatten sich in das grosse Gebaude zurueck gezogen und Krieger ist natuerlich aus Respekt draussen geblieben, betrachtete grade das Rosenbeet im Amazonengarten. Auf den roten Blumen lagen noch immer die Perlen des Regens, gaben alle dem einen heiligen Schein.
Sein Blick schweifte ueber jede einzelne Blume, kurz ueber eine weisse Rose, dann weiter. Halt, eine weise Rose?
Behutsam naeherte er sich ihr, umschloss sie vorsichtig mit der Hand, waehrend er sich daran macht sie mit seinem Schwert am Stiel zu trennen. Mit dem Daumen streichelte er sie behutsam ueber die Blueten, gab ihr einen Kuss. Waehrenddessen kamen ein paar der Amazonen wieder aus dem Gebaude heraus, manche weinend, manche den Traenen nahe. Krieger schluckte. Weinende Frauen beruehrten ihn tief im Herzen. Sie sollten nicht weinen.
Er fuhr wieder aus der Hocke in die Hoehe und bewegte sich im gemaesigten Schritt auf das Haupthaus zu. Leise Stimmen waren von drinnen zu hoeren und mit jedem Schritt, den er auf das Haus zu machte, spuerte er die Trauer des Anderen intensiver. Sie stach in seinem Herz, brachte ihn dazu einen leisen schluchzenden Laut zu machen. Vorsichtig trat er ein.
Mit dem Ruecken zu ihm Gewand standen ein dutzend Amazonen, alle auf die liegende Person in ihrer Mitte zugewandt. Ohne Worte ging Krieger geradewegs auf diese Person zu. Ihre Augen waren geschlossen. Ein Ausdruck von Ruhe und Gewissheit lag auf ihren feinen Zuegen. Krieger kniete vor ihr nieder, senkte den Kopf eine kleine Ewigkeit, fuhr dann mit seiner rechten ueber ihre Brust und oeffnete die zur Faust geballten Hand.
Die weisse Rose fiel hinab auf sie.
Noch einmal den Kopf neigend stand er wieder auf und zog sich wortlos zurueck, zu Blutfeuer. Er betrachtete lange ihre tiefen braunen Augen, versuchte irgendetwas darin zu deuten, doch es war offensichtlich was sie empfand. Er nahm sie kurz in den Arm, fluesterte ihr dann ins Ohr,
“Ich kann euch helfen ihre letzte Ehre zu erweisen, wenn ihr es wuenscht.”
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| 22.09.2003 22:21 | #120 |
| Fisk |
Was war nur ihn ihn gefahren. Vorallem; Wie konnte er eine so hübsche, junge Frau anfahren. Es war der Stress. Zuviel hatte er sich vorgenommen. Traurig trottete er durch das Lager. Nach diesem Vorfall würden seine Schüler garantiert sauer auf ihn sein. Er beschloss, ihnen einen Zettel zu hinterlassen, in dem alles aufgezeichnet war, was sie lernen solltes. So griff er zu Pergament und Feder und schrieb
An meine Schüler Aylen und Ali
Sorry wegen meinem Wutausbruch. War nicht gegen euch gerichtet. Hab einfach zu viel Stress. Trotzdem schäme ich mich für dieses Verhalten. Ich werd mich ein wenig absetzen und ausruhen. Da ihr wahrscheinlich eh sauer seid, teile ich euch euer Training in diesem Brief mit; Aylen. Solltest du weiter trainieren, lerne die Fähigkeit des Angriffes mit direkter Verteidigung. Kombiniert aus dem gelernten Schlag und dem Verteidigungsblock. Solltest du es nicht verstehen, Ali kann es dir zeigen. Ali, diese Fähigkeit habe ich dir bereits vorgeführt. Baue sie weiter aus und verbessere dich darin. Vorallem solltest du einen weiteren Schlag einbauen. Viel Glück und nochmals Entschuldigung.
Ich werde bald zurück sein
Fisk
Fisk pinnte diesen Zettel an die Wand des Gasthauses in der Hoffnung, die zwei würden ihn lesen. Dann verschwand er durch das Tor nach draußen.
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| 22.09.2003 23:12 | #121 |
| Sly |
Sly hatte den Brief den Fisk geschrieben hat ebenfalls durchgelesen. Und sah dem Drachenjäger hinterher. "Ich wusste es schon immer Fisk ist ein Freak!" sprach er und schüttelte den Kopf. Sly trainierte mit Druid noch einige Übungen zur Körperbeherrschung und erklärte ihm ein wenig in der Theorie wie man schleicht. Doch er war sehr müde und machte sich desshalb schon früh auf ins Bett.
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| 23.09.2003 01:57 | #122 |
| blutfeuer |
blutfeuer lehnte sich an den freund und ließ zur abwechslung die tränen einfach mal laufen.
die mädels gehen morgen und sammeln holz. wir werden die priesterin schmücken und dann auf den scheiterhaufen legen, der auf einem schiff errichtet wird. dann werden wir dieses schiff auf seiner letzten reise befleiten. brennend und von unseren liedern begleitet, wird ihre seele zu beliar ziehen, und ich weiß, sie wird dort ihren frieden in den hallen der gerechten und guten.
du kannst mir helfen zu packen, denn ich werde gewiss nicht hier bleiben.
hummelchen hat mir erzählt, dass sie einige scavenger mitnehmen wird. die schmiede läßt sie ihrer schwester. die viehzucht übernimmt sie. sie hat auch auf onars hof die besten voraussetzungen. sollte eines tages mal einer einen neuen vogel brauchen, muss er nur zu ihr. allerdings müssen die vägel durch das tal getrieben werden. die scavenger lassen sich nur schwer per schiff verfrachten, sie sind einfach zu wasserscheu. also werden wir sie durch das minental treiben müssen. hoffen wir, dass das ein guter einfall ist. du könntest uns dabei helfen.
auch das boot für die beerdigung fertig zu machen, könntest du übernehmen- hinter der kapelle steht ein flacher nachen, der genau dafür vorgesehen ist.
aber jetzt leg ich mich ein paar stunden hin. die nächsten tage werden anstrengend genug.
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| 23.09.2003 10:38 | #123 |
| Hummelchen |
Hummelchen stand im Stall und sortierte die Vögel. Sie stellte ihre Rosinante in einen der Ställe und scharte die 8 halbentwickelten Kücken um sie. Diese Gruppe würde sie auf jeden Fall mitnehmen. Die Flasche mit dem Wachstumsmittel würde sie hüten wie ihren Augapfel und irgendwann würde sie eine neue Mixtur herstellen, wenn die Vögel Nachwuchs bekamen.
Die anderen Scavenger hatten alle schon feste Besitzer. Sie suchte sich noch die beiden stärksten aus, die eigentlich nie Reittiere waren. Sie hatten immer die Wagen gezogen. Diese beiden Scavenger würden ihre kleine Kutsche ziehen, mit den sie einstmals das Pentagramm aus dem Minental geholt hatte. In den Kutschraum würde sie die Küken stecken und Rosinante konnte hinterher laufen.
Wenn die Beerdigungszeremonie vorbei war, würde sie den Hof mit all ihren besitztümern verlassen und für immer zu ihrem Liebsten ziehen. Wer weiß, vielleicht konnten sie ja eines Tages eine richtige Familie werden, mit Gärtchen und Kindern und so.
Aus der Schmiede holte sie sich ihre kleinsten Hämmer, die sie einstmals von dem großen Shadow gekauft hatte. Wo der wohl geblieben war? Mit dem Goldschmiedewerkzeug konnte sie ja vielleicht ihrem Mann zur Hand gehen.
Die Frage war jetzt nur, wer leitete den Transport durch das Minental, der war um einiges gefährlicher als eine Bootspartie über den Fjord.
Im Moment waren ja einige Männer auf dem Hof, die sie mal ansprechen würde. Immerhin waren die meisten vom Hof und kannten sie. sie hoffte doch sehr, dass ihr geholfen würde. Eine starke Gruppe würde das Minental eher ungestört durchqueren können. Und Blutfeuer würde sicher auch mitmachen und ihr neuer Freund mit dem putzigen Namen Krieger.
Warum hatte die Amazone nur immer so eine Anziehungskraft für seltsame, nicht ganz normale Menschen. Zuerst Prophet, dann Scatty, dann Yenai und jetzt dieser Krieger. dinge gibts, die gibts gar nicht.
Hummelchen überzeugte sich davon, dass die Mädels das Begräbnisschiff ordentlich herrichteten. Wenn heute abend die Sonne unterging, hieß es wirklich Abschied nehmen von Tahaleiia und wohl auch vom ganzen Amazonenlager. Immerhin hatte ihre hohe Priesterin sie in die Welt geschickt und ihnen aufgetragen, sich zu den normalen Menschen zu begeben. Die meisten würden das auch machen und es wurde allgemein viel gepackt.
Traurig war es dennoch. Das schöne Herrenhaus würde bald in andere Hände fallen, der Wein würde an den Hängen verwildern und irgendwann würde man vergessen haben, dass hier einst das Lager der wehrhaften Frauen war, die sich der Gewalt der Erzbarone widersetzt hatten.
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| 23.09.2003 11:44 | #124 |
| Sly |
Sly lief durch das Lager und sah so gut wie jede Amazone deprimiert herumstehen. Der ehemalige Söldner schüttelte den Kopf und machte sich an die Arbeit mit seinem Stab ein wenig den Speerkampf zu trainieren. Fisk war nicht da und so musste er allein auf dem Brett herumschlagen. Er machte die üblichen bewegungen und versuchte es mal ohne dass die Gegner nur durch das Brett symbolisiert werden. Er machte drehungen und schlug dabei in alle Richtungen um ein Haar hätte er auch eine Amazone erschlagen die seine Kampfbahn kreuzte. Sly konnte nurnoch knapp den Schlag abwenden und sah der Amazone ins Gesicht sie weinte auch. War das alles wegen dieser einen Amazone die Jamira , ja wie hatte sie sie genannt? Hohe Frau oder sowas Nur wegen der waren sie so deprimiert? Sly schuttelte erneut den Kopf er würde sich mal nach Leuten umsehen die er kannte und mit denen darüber reden. Er kam an dem Stall an und sah darin Hummelchen arbeiten. Komisch sie war doch vor kurzer Zeit noch auf dem Hof bei Gorr gewesen sie musste wohl Nachrricht erhalten haben oder sowas. Sly trat zu ihr heran und fragte sie " Seid ihr alle so deprimiert weil die eine Frau da gestorben is'?" Hummelchen sah Sly traurig an und nickte "Sie war unsere Hohepriesterin und wurde von Donra heimgeholt. " "Also mal ganz davon abgesehen , dass ich an den ganzen Göttermist nicht glaube , nach meiner Überzeugung gibt es keine Götter, wenn sie doch heimgeholt wurde dann is doch alles gut sie wurde nicht aus einem Kampf heraus getötet oder hatte ne schwere Krankheit. Wenn man so will: sie hat ihre Lebensaufgabe erfüllt und wird auf der Erde nicht mehr länger benötigt oder um es ohrfreundlicher auszudrücken sie wurde von den Qualen der Erde erlöst. "
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| 23.09.2003 15:03 | #125 |
| RhS_Artifex |
Es war einfach nur noch zum Verrückt werden, denn seine drei Weggefährten gebärdeten sich wie die Irren, während sie sich im Lager der Amazonen aufhielten. Artifex war äusserst erstaunt darüber, dass es kriegerische Frauen gab, wenn auch er tief in sich diese Aura der Traurigkeit über dem Lager spürte. Er wusste instinktiv, dass in den letzten Tagen eine den Amazonen äusserst wichtige Person verstorben war, denn er sah nicht wenige der tapferen Frauen ohne Scham weinen, als sie mehr durch das Lager torkelten, als dass sie steten und festen Schrittes gingen.
Nachdem er diese allgemeine Traurigkeit noch etwas länger verfolgt hatte, hielt er es nicht mehr aus und ging zum Strand, der das meerseitige Ende der Insel säumte. Dort angekommen setzte er sich in den weichen und nachgiebigen Sand, der seine Füsse sanft kitzelte. Als er nun so da sass, erinnerte er sich an all die schönen und schlechten Zeiten, die er bis jetzt schon durchgemacht hatte und überlegte sich, was er nun tun sollte. Die Sekunden wurden zu Minuten, die Minuten zu Stunden und ehe es sich der Hohe Templer versah, dämmerte die Nacht, als er sich wieder regte und die Sonne zog blutrot auf. Wie passend. Dann muss wohl die wichtigste Frau des Lagers gestorben sein, dass selbst Innos ihr huldigt... Lange verweilten die Gedanken des Hohen Templers nicht beim Gott des Feuers, denn sein Gott war der Schläfer und nicht dieser mickrige Erzdämon, in dessen Hände die sogenannten Suchenden gefallen waren.
Tatsächlich, sein Gott war einer gänzlich andere Wesenheit, die sich fast nie regte, aber immer noch dann und wann Kontakt zu ihren Anhängern aufnahm. Plötzlich schrie Artifex dann auf und warf sich vor Schmerzen windend auf den Boden. Dunkelheit, die reinste Dunkelheit, so rein, dass es schwärzer nicht ging füllte das Blickfeld. Plötzlich flammte jedoch eine helle, aber nur kleine Flamme auf, die vergeblich gegen diese durchdringende Schwärze ankämpfte, dennoch gab sie genug Licht frei um den Blick auf Heerscharen von Dämonen freizugeben. Es waren Dämonen von geradezu verschiedensten Auswüchsen und Arten. Als jedoch die Flamme sie beleuchtete, glühten sämtliche Augen entweder in einem seltsamen Orange, oder gar in blutigem Rot auf und sie wandten sich der Quelle des Lichts zu. So plötzlich wie der Schmerz gekommen war, war er auch wieder verschwunden und Artifex fand sich keuchend auf dem Boden liegend wieder. Beim Schläfer ! Was war das ? Eine ähnliche Vision hatte ich dereinst auf der Wanderschaft, bei der ich das unbekannte Schwert gefunden hab, ja auch gehabt ! Schnell richtete sich der Hohe Templer jedoch wieder auf und blickte sich kurz um, um herauszufinden ob ihn jemand bei dem Anfall beobachtet hatte. Nach ausgiebiger Beobachtung stellte er fest, dass niemand in der Nähe war. Während er jedoch seine Umgebung so intensiv betrachtet hatte, hatte er ein schwaches Funkeln im Wasser bemerkt.
Ins kalte Wasser watend, bückte er sich und holte die Quelle des Funkelns aus dem Sand hervor. Erst jetzt erkannte er, dass es ein kleines Medallion war und betrachtete es eingehend in seiner Hand. Es war ein wahres Kunstwerk, denn es fanden sich derart zierliche und kunstvolle Ausarbeitungen auf der Oberfläche des Medallions wieder, dass ihm fast der Atem geraubt wurde. Die Rückseite des Medallions zierte ein verschnörkeltes T. Artifex überlegte nun kurz und versuchte sich daran zu erinnern, wer ein T in seinem Namen führte. Es dauerte nicht lange, bis er darauf kam, denn es waren ja die Amazonen selbst, die ihm diesen Namen beigebracht hatten. "Thaleiia" lautete der Name, nach dem er gesucht hatte und wie er aus den den Unterhaltungen der Amazonen mitbekommen hatte, war es so, dass sie nicht nur die Verstorbene sondern auch noch ihre geistige Führerin war. Sicherlich gehörte der verstorbenen Hohepriesterin das Medallion und Artie entschloss sich dazu ihr das Medallion zurückzugeben. So kam es, dass sich der Hohe Templer aufrecht und ohne Furcht dem Tempel auf dem Hof näherte und ihn betrat. An der Pforte hielt er noch kurz inne und verbeugte sich leicht, da es ihm passend erschien, sich vor der seltsamen Präsenz im Raume zu verneigen, denn er kam in Frieden hierher, um jemandem die letzte Ehre zu erweisen und ihr etwas zurückzugeben. Hie und da sah er vereinzelte Amazonen weinend auf dem Boden niederknien, während sein Blick das Bett der Toten suchte. Lange musste er nicht suchen, da fand er auch schon die Bahre, auf der sie lag, während eine Frau vor ihr niederkniete und die Hand der Toten hielt. Vorsichtig näherte sich der Sumpfler der Toten, denn er wollte die trauernde Frau nicht verschrecken. Sich lautlos fortbewegend, tart er an das Totenbett heran und öffnete seine Faust, in der er das Medallion umschlossen hielt. Sanft legte er es auf die Brust der Toten und schloss die Kette um ihren Hals. Für ein paar Momente stand er still und betrachtete die Tote. Sie schien glücklich zu sein und strahlte inneren Frieden geradezu aus. Mit einem knappen, aber respektvollem Nicken entfernte er sich dann genauso lautlos, wie er dorthin kam. Die Frau hatte offensichtlich nichts davon mitbekommen, denn sie hielt immer noch die Hand der Toten fest umschlossen und hatte ihre Augen geschlossen.
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| 23.09.2003 16:32 | #126 |
| Eiswasser |
War die Ironie schon wieder da oder war sie zwischenzeitlich verschwunden, die Amazone starrte auf ihren Mondkalender, heute war Herbstanfang. Sie richtete sich auf und verließ ihr leeres Zimmer. Sie hatte nicht viele Nächte hier verbrachte, in den halben Jahr, indem sie jetzt Amazone war. So standen auch nicht viele Sachen darin, ein alter Birkenholzschrank und ein schlichter Wandteppich. Persönliches war nichts hier zu finden, noch nie und sie würde sie auch nichts zurücklassen müssen. Ja, sie würde gehen. Wenn sie ein Zuhause hatte, dann das Amazonenlager, doch jetzt da Donnra sie verlassen hatte, hing sie nicht mehr daran. Schon immer war sie umhergezogen, es würde sich nichts ändern, sie könnte immer zurück kommen, wenn sie wollte.
Eine Weile würde sie noch bleiben... so lange bis Thaleiia... Sie würde am Ufer zurückbleiben und ihr eine gute Überfahrt wünschen, dann würde auch sie den Hof verlassen.
Sie richtete sich auf und ging zu den anderen, die ganze Zeit hatte sie in ihrem Zimmer gehockt, weil sie die Diskussionen einiger Frauen nicht ertragen konnte. Sie meinten, alles wofür sie gekämpft hatten sollten sie jetzt aufgeben. Freiheit für die Frauen und jetzt sollten sie sich Männer suchen und Kinder kriegen, das wollten sie nicht. Andere wiederum sagten, sie müssen Thaleiias Worten Folgen, sonst würden sie Donnra erst recht verärgern. Wieder andere meinten das Donnra schon tot sei, ermordet durch einen ihrer Brüder. Und einige, wie auch Shiva, kotze das einfach alles an, wie konnten diese Frauen nur darüber nachdenken? Sollten sie nicht lieber erst einmal Trauern oder zumindest ein wenig nachdenken? Man musste ja nicht in Trauer versinken, aber man konnte ebenso schnell viel zu leichtfertig Entscheidungen treffen.
Ob ihre Entscheidung wohl auch leichtfertig war? Vielleicht sollte das alles eine Prüfung sein... Aber nein, wer solche grausamen Prüfungen stellte, dem wollte sie gar nicht dienen.
Shiva ging von der einen zur anderen und tröstete sie oder versuchte es zumindest, was konnte sie sonst tun? Sie wusste es nicht.
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| 23.09.2003 17:08 | #127 |
| blutfeuer |
die mädels hatten auf dem langen flachen boot eine letzte lagerstätte für thaleiia bereitet und sie mit blumen und früchten geschmückt. an den rändern standen die fackeln und warteten auf den abend, um entzündet zu werden.
die mädels warteten darauf, dass die königin bescheid gab, dass die totenfeier anfangen konnte.
blutfeuer hatte ihre sachen gepackt und dann hummelchen geholfen, auch ihr etwas umfangreiches gepäck zusammenzupacken. der wagen stand transportfertig unter einer plane und in den ställen scharrten die scavenger ungeduldig. irgendwie merkten sogar die tiere, dass ein zeitalter zu ende ging.
blutfeuer ging mit den anderen in die kleiderkammer und legte die weiße festkleidung der amazonen an. die trug man immer, wenn man mit donnra feierte. und die heimkehr der großen magierin war sicher so eine gelegenheit.
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| 23.09.2003 17:52 | #128 |
| Yenai |
Je näher er dem Hof kam, desto mehr schwand Yenais Hoffnung auf herzliche Aufnahme. Irgendetwas stimmte nicht. Als er das Lager betrat, wusste er auch, was: Es herrschte heilloses Durcheinander. Viele Amazonen standen herum und weinten, andere irrten ziellos durchs Lager, als kannten sie sich nicht mehr darin aus. Was war los? Hatte man ihnen den Nachtisch gestohlen? Mitfühlend veranlagt, hätte er fast aus Solidarität mitgeweint, hätte er nicht in diesem Moment einige Männer gesehen, die eher verwirrt als traurig aussahen. Sie saßen vor dem Tor. Vielleicht konnten sie ihm ja helfen? Zwar trugen zwei von ihnen die Rüstung der Fellmenschen, doch sie waren vermutlich vom Hof vertrieben worden, weil sie sich für ihn eingesetzt hatten. Anständige Leute also.
„Entschuldigt, habt ihr vielleicht zufällig ein Festmahl für mich übrig oder eine Vier-Zimmer-Suite für die Nacht?“, erkundigte er sich bei einem der Söldner. „Ich bin ein stolzer Streiter Innos, öhm, inknokito unterwegs und wurde von schändlichen Schurken, Innos möge sie strafen, ich habe keine Zeit dazu; ausgeraubt und hab es gerade noch in dieses Amazonenlager geschafft. Nun scheinen diese Frauen allerdings alle beschäftigt zu sein, daher wende ich mich an euch.“ Erschöpft wartete Yenai auf die Reaktion seines Gegenübers, es war ganz schön anstrengend, sich so fein auszudrücken, wenn sich 95% des Gehirns mit Gefühlen wie „Hunger“, „Schlafen“ und „blutfeuer“ befassten.
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| 23.09.2003 17:59 | #129 |
| Eiswasser |
Auch Shiva war nun in eines der weißen Gewänder gehüllt, am liebsten hätte sie sich noch einen Schleier über Gesicht gehängt, damit man ihr die Tränen nicht ansah, doch wozu eigentlich? Es gab keinen Grund sie zu verstecken, sie wäre nicht die einzige, die ihrer Trauer freien Lauf ließ. Nur die wenigsten konnten sich zusammenreißen, aber wenn waren es meist die Höherrangigen, die so was schon öfters mitgemacht hatten, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Jetzt, als sie das flache Boot am Strand sahen, kam alles wieder hoch, auch wenn es eigentlich gar nicht vergessen war. Shiva rätselte herum, doch sie konnte einfach keine Antwort finden. Weder was in Zukunft war, noch was mit Donnra letztendlich geschehen war, genau das konnte sie nicht ertragen.
Sie ging noch einmal in den Innenhof, wo sie sich ein letztes mal umsah. Sie würde jetzt so gern schreien...
Als sie sich dann verabschiedet hatte kehrte sie zu den anderen am Strand zurück.
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| 23.09.2003 18:35 | #130 |
| Krieger-BP |
Der Wind schien gerade zu ueber den Strand zu peitschen, brachte die Gewaender der Amazonen zum tanzen. Zahlreiche Blaetter, schon vom Herbst angemalt flogen vom Land her aufs Meer. Es passiert nicht oft, dass der Wind von Land her aufs Meer weht. Heute war ein besonderer Tag …
Krieger stand an einer Seite des Bootes, auf seiner Seite waren noch drei weitere kreaftige Amazonen, auf der anderen Seite 4 der starken Frauen. Er stand ganz vorne, sah gedankenlos aufs Meer hinaus und wartete nur darauf, das die Zeremonie losging. Hinter dem reichlich geschmueckten Boot waren die restlichen Anhaenger der Amazonen, trauernd, manche eine Schleier ueber dem Haupt habend, andere der wahrheit offen ins Gesicht blickend. Es war der untergang einer einer kleinen Welt.
Es wuerde nicht mehr lange dauernd, bis das Boot zu Wasser getragen und entzuendet wird. Krieger versuchte innerliche Ruhe zu bewahren, doch da war wieder der Schmerz und die Trauer der Anderen…
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| 23.09.2003 18:38 | #131 |
| Mykena |
Die Königin hatte ihre besten Gewänder an. Trauer lag auf ihrem Gesicht, aber auch Zuversicht und das Wissen, die Hohepriesterin an einem glücklicheren Ort in naher oder ferner Zukunft wiederzutreffen. Irgendwann würden sie sich alle wiedertreffen, dort bei Donnra. Das Leben war bestimmt irgendwann zu enden, beim einen früher, beim anderen später. So traurig der Tod der Hohepriesterin war, sie wußte dass sie im Glück zu Donnra gegangen war. Sie hatte so friedlich und glücklich ausgesehen in ihren letzten Momenten.
Etwas bereitete der Königin jedoch trotzdem Sorgen, als sie die breite Treppe hinabstieg. Was wurde nun aus dem Lager? Die Priesterin hatte ihnen den Weg zu Donnra gezeigt. Was sollten sie ohne sie tun? Keine der Amazonen war es würdig an ihre Stelle zu treten, sie war unersetzbar. Auch wenn einige von ihnen die Kunst Donnras Magie beherrschten, sie hatte den Großteil ihres Wissens mit in den Tod genommen. Zur Priesterin war man nicht berufen, man war dazu geboren. Doch es konnte nicht einfach Enden mit ihrem Tod. Es musste eine andere Möglichkeit geben. Bisher jedoch war ihr noch keine eingefallen.
Die sorgenvollen Gedanken im Hinterkopf ließ sich Mykena zum Wasser geleiten, wo das Boot mit dem Leichnahm der Hohepriesterin bereitstand. Als die Königin eingetroffen war, wurden die Fackeln entzündet und spiegelten sich in der Abenddämmerung auf den Wasserwellen. Der reichliche Blumenschmuck wehte sanft im lauen Abendlüftchen und Thaleiia lag so friedlich dort in dem Boot, dass es aussah als schliefe sie. Mykena betrachtete sie ein letztes Mal. Ihr war als lag auf den blassen Lippen ein Lächeln, als ob es dort wo sie sich jetzt befand wunderschön war. Mykena sprach ein paar stille Worte zu ihr, die keiner der anderen hören konnten. Es waren letzte Wünsche, die sie ihr mit auf den Weg geben wollte.
Dann trat die Königin zurück und die Zeremonie begann. Die festlich gekleideten Amazonen bildeten einen Halbkreis um die Aufgebahrte und fingen an zu singen. Ruhige, festliche Todesgesänge waren es, die aus ihren Mündern schwebten. Zwei Amazonen schoben langsam das Boot zu Wasser. In einer feierlichen Geste reichten sie der Königin die Fackeln und diese trat vor. Sie sprach ein paar rituelle Worte und ließ dann die Fackel auf den Blumenschmuck sinken. Er fing sogleich Feuer und bald war das Boot in leise züngelnde Flammen gehüllt. Sanft schaukelte es auf den Wellen und trieb auf das Meer hinaus. Die Klänge gingen weiter, auch als der leuchtende Punkt in der Ferne längst verschwunden war...
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| 23.09.2003 18:55 | #132 |
| Cynthia |
Cynthia hatte mit versteinerter Miene dem brennenden Floß hinterher geschaut und in die traurigen Gesichter der anderen Amazonen geblickt.
Seit dem gestrigen Tag lag ein Schweigen über dem Lager, seit Thaleiias Tod hatte Cynthia mit keiner ihrer Schwester geredet, da sie Angst hatte sich blamieren zu können. Seit Monaten war sie nun schon im Lager, jedoch hatte sie bisher nichts über Donnra lernen können. Nie würde sie das fröhliche Lächeln der Hohepriesterin vergessen, mit welchem sie die Amazonen auf ihrem Sterbebett beruhigt hatte.
Die Ratlosigkeit war allen Anwesenden ins Gesicht geschrieben, doch in der Gemeinschaft spendete jeder dem Anderen Trost.
Cynthia spürte wie sich eine Träne ihren Weg über ihre Wange bahnte. Ihr größter Wunsch von einem friedlichen und freudigen Leben schien nun dahin und die Verzweiflung war der jungen Barbierin deutlich anzumerken.
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| 23.09.2003 20:42 | #133 |
| Schmok |
Mitten in den Trauerveranstaltungen saßen die vier Männer auf einer Bank und überlegten, wie es weitergehen sollte. Gut, die meiste Zeit brachte ihnen Scatty dieses seltsame Spielchen bei, dass er mit Holk gesielt hatte: „Also wenn dein Gegner drei Beine mit Stechen hat und eine 8 gewürfelt hat, musst du schnell nachziehen und deinen Bananen-Karren auf dem Musikanten abstellen, sonst kann er dich zwingen, dass du deine mühsam aufgebauten Pirouetten-Finger wieder an den Krawammann abegeben musst. Und was das bedeutet, muss ich dir ja wohl nicht erzählen…“
Schmok wusste das zwar nicht so recht, aber er überlegte sich, es würde reichen, wenn er wüsste, dass das scheiße wäre. So liefs ja eigentlich immer bei Schmok… Miliz? Scheiße! Fußpilz? Scheiße! Alkoholfreies Bier? Scheiße! Dies und noch viel mehr stand auf Schmoks kleinem imaginären Memozettel, den er sich unters Kleinhirn getackert hatte.
Bloody lag zu Schmoks Füßen, summte „Hänschen klein“ und leckte ein wenig an seinem eigenen Schatten auf dem Boden. Ihn hatten die wirren Regeln bereits dahingerafft. Ja, dieses Spiel war halt nur für echte Männer. Wahrscheinlich war er nicht mehr zu retten. Artifex hingegen hatte sich wohl wissend raus gehalten und schaute nur zu, seinem Verstand zuliebe.
Doch gerade als Schmok anfing, das Spiel zu verstehen, laberte ihn jemand von der Seite an. Boah, was hier für Leute rumlaufen, dachte sich Schmok. Voll die Penner, ey! Schnell suchte er in seinen Taschen nach ein bisschen Geld für den stinkenden, penetranten, schweißigen, ranzigen, muffigen, widerlichen, hässlichen, schmuddligen, struppigen, verlotterten, verwahrlosten, zerlumpten und geistesarmen Bettler. So was konnte ihnen auch nur im Amazonenlager passieren. Er warf dem Mann ein paar Münzen vor die Füße und erhob tadelnd den Finger: „Aber nich wieder nur Alkohol kaufen – außer bei mir!“.
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| 23.09.2003 22:28 | #134 |
| Yenai |
Yenai verbeugte sich. „Das ist sehr freundlich, dafür gibt’s ein dickes Dankeschön vom Herrn Innos, wenn du mal stirbst. Einen Teil deiner Sünden, wie zum Beispiel den Genuss von Alkohol, kannst du so begleichen. Eigentlich ist so etwas ja gar nicht wieder gut zu machen, aber wenn du mir noch das eine oder andere Bier geben könntest, und vielleicht noch etwas Kleidung und eine Rüstung, Essen und noch ein bisschen mehr Gold wären natürlich auch nicht schlecht, einen Platz zum Schlafen such ich außerdem ebenfalls und eine Waffe auch, hatte ich das schon erwähnt? Also dann...wo war ich stehen geblieben?“ Der Paladin machte ein Gesicht, das nachdenklich wirken sollte. „Achja, genau, dann sieht der Herr Innos sicher über einige deiner Sünden hinweg. Ist das nicht ein Angebot? Außerdem könnt ihr auf euren weiten Reisen sicher einen heiligen Mann an eurer Seite brauchen. Ich würde mich freiwillig zur Verfügung stellen, ich bin sehr nützlich, ehrlich. Ich bin schnell wie eine Fleischwanze und mutig wie ein Aal.“
Diesmal versuchte der Streiter Innos, aufrichtig und würdevoll auszusehen. Das war natürlich nicht ganz leicht, da solches Auftreten am besten mit edlem Gewand und blitzendem Schwert gelingt, nicht mit rostigem Messer und einem Farnrock. Dennoch war Yenai zufrieden mit seinen Bemühungen: Alle betrachteten ihn sehr...nunja, sicher sah das nur so aus, als ob sie sich vor ihm ekeln würden, in Wirklichkeit musste das Ehrfurcht sein.
Einer hatte sich sogar vor ihm auf den Boden geworfen. Was er jetzt tat, musste wohl eine eherbietige Geste sein: Er versuchte, an seinem Schatten zu lecken. Ja, hier hatte man noch Respekt vor einem Verfechter des Wortes Innos.
Vielleicht ließ ihn die merkwürdige Gruppe ja sogar eine Weile bei ihr bleiben, bis er wieder ausgestattet und satt war...
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| 23.09.2003 22:41 | #135 |
| blutfeuer |
das schiff war hinter dem horizont verschwunden und thaleiia war fort. irgendwo hinter dem horizont würde sie eingehen in die gefilde der toten und für die überlebenden amazonen galt es jetzt, ihr vermächtnis zu erfüllen.
hummelchen hatte im speisesaal ein totenmahl bereitet und die amazonen ließen sich nieder. viele erzählten anekdoten aus der geschichte der amazonen. auch blutfeuer konnte so manches beisteuern, besonders aus den zeiten der erzbarone.
auch jamira saß dabei und wurde einfach ihrer tränen nicht herr. sie dachte an bullit und an die schöne aber auch schwere zeit im alten lager und blutfeuer ergänzte so manche anekdote aus diesen zeiten. sie hatte ganz sicher die schlechtesten erinnerungen an den mann, den ihre schwester jamira einst so geliebt hatte.
trotzdem ging die ära der amazonen ihrem ende entgegen. blutfeuer stand auf und erhob ihr glas.
"ihr kennt den letzten auftrag, den uns unserer geliebte priesterin erteilt hat. wir sollen in die welt ziehen, familien gründen und kinder auf die welt setzen. sie werden den ruhm und das andenken unserer mutter ehren. lasst uns noch einmal auf unsere gemeinschaft trinken. ganz fest sollten wir uns an die hände nehmen und uns schwören, dass wir zusammen stehen werden, auch wenn es dieses lager nicht mehr geben wird.
überall, wo es in zukunft uns amazonen hintreiben wird, werden wir einstehen für die kraft der frauen und mütter. wo eine amazone ist, da ist auch donnra. vergesst das nie, meine schwestern. und wer hier bleiben will, der soll das tun, aber unsere heimat sollte ab jetzt ganz khorinis sein.
hummelchen hier an meiner seite hat mir gesagt, sie würde zum general lee auf onars hof gehen, dorthin, wo ihr liebster wartet. wünschen wir ihr glück und dass sie eine riesengroße familie gründen kann. wir geben ihr unserer scavengerzucht mit, damit ihre vielen kinderlein mal auf den vögeln reiten lernen.
ich selbst werde mit meinem wuschel nach khorinis übersetzen, aber wo ich bleiben werde, das weiß ich noch nicht. ich denk aber, ihr werdet mich finden, wenn ihr nach mir fragt. blutfeuer hinterläßt einfach spuren.
jamira sagte mir vorhin, sie würde noch bleiben, bis sie ihre schüler ausgebildet hat. sie kann sich dann um das haus kümmern und die güte unter den amazonen verteilen. ich selbst brauche nichts als meine sachen und meinen treuen wuschel. mein rezept für den feuerlikör macht mich eh zur reichsten partie weit und breit.
wenn ich euch nicht mehr sehe, lasst es euch gut gehn, egal, wohin euch der wind treibt. ich werde morgen hummelchens scavenger hoffentlich heil durchs minental geleiten."
damit setzte sich blutfeuer wieder und die nächste amazone erhob sich, um in passenden worten abschied zu nehmen.
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| 23.09.2003 22:46 | #136 |
| Jamira |
"Ich werde noch hier bleiben. Erstens habe ich noch Schüler und zweitens muss sich ja einer um das Haus kümmern. Ich hab alle Schlüssel für alle Räume. Wer noch etwas braucht, der komme zu mir.
Lasst uns trinken auf die glückliche Heimkehr unserer teuren Priesterin. Und dass sie uns eines Tages in der schwersten stunde beistehen möge."
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| 23.09.2003 23:08 | #137 |
| Hummelchen |
Hummelchen erhob sich und dankte noch einmal allen für die schöne Zeit, die sie hier verleben durfte und für die Geborgenheit, die ihr das Lager und die Frauen vermittelt hatten.
"Ich habe schon lange ein neues Zuhause gefunden und ich kann euch allen nur empfehlen, macht es wie ich und geht in die Welt. Sucht euch einen lieben Mann und werdet die Hüter eines heimischen Herdes. Das ist genauso Dienst an unserer Göttin und das ist tätiges Gedenken an unserer verstorbene Thaleiia.
Ich verlasse euch morgen und seid gewiss, mein Haus, vielmehr das Haus meines Mannes wird allen Amazonen immer offen stehen. Und ich werde überhaupt nie eine Frau von meiner Schwelle weisen.
Lebt wohl, sage ich zu denen, die weiter weg gehen und auf wiedersehen zu denen, die in khorinis bleiben."
Damit hob Hummelchen die Tafel auf und die Amazonen begannen den Raum zu verlassen. Hummelchen fasste nach Blutfeuers Hand.
"Morgen früh?"
Blutfeuer nickte und meinte, sie würden den Geflügelhof schon sicher zu OPnars Hof bringen.
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| 23.09.2003 23:12 | #138 |
| Sly |
Sly hatte das Spektakel stumm miterlebt das im Gasthaus vor sich ging. Die ganzen Amazonen saßen an einem langem Tisch , eine nach der anderen Stand auf und erzählte was sie in ihrem verbliebenem Leben vorhatte oder nicht. Sly schüttelte kaum merklich den Kopf. Er hasste solche Sachen. Sie erzählten was sie ja achso großartig vorhatten , sie weinten und zeigten Schwäche. Eine aus ihren Reihen war gestorben und dies warf sie komplett aus der Bahn, selbst wenn es die Königin gewesen wäre hätte sie das nicht so aus der Bahn werfen dürfen. Doch was ging es ihn an? Er war nur hier um zu lernen und solang sein training weiterging interessierten Sly die äußeren umstände nicht. Dann sah Sly Blutfeuer wie sie von der Reise durchs Minental erzählte und dass sie versuchen würde es erfolgreich zu schaffen die Scavenger auf Onars Hof zu bringen. Das lies Sly aufhorchen und er stieß sich von der Wand ab und ging zu dem Tisch. "Hey Blutfeuer. " fing Sly an "Das Minental ist gefährlich das weißt du doch, du allein und ein paar Amazonen werden es sicher nicht schaffen da mit ner Horde Scavenger durchzukommen und wenn dann habt ihr nicht mehr genug übrig um damit eine Zeitlang auszukommen oder bessergesagt hummelchen hat nicht mehr genug dafür. Desshalb mache ich dir einen Vorschlag: Ich begleite dich durch das Tal, Jamira ist ja noch ganz aufgelöst vor tränen und wird mich wohl in der nächsten Zeit kaum unterrichten wollen. Desshalb würde ich diese Zeit nutzen um unterwegs durch das Minental zu trainieren. Und das beste ist: Ich mache es sogar noch vollkommen Kostenlos. Na was hälst du davon?"
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| 23.09.2003 23:17 | #139 |
| Scatty |
Scatty saß auf einem alten, narbgien Baumstamm und sah, das leise Rauschen des nahen Meeres im Ohr, auf die grünblaue See, die Gischtwogen ans Ufer trieb. Der rot-glühende Punkt, der die einzige Verbindung zu den sterblichen Überresten der Hohepriesterin gewesen war, war mittlerweile schon wieder am Horizont entschwunden. Die Stimmung war so melodramatisch, so tragisch, ja, nichtmal mehr der nicht funktioneriende Verstand von Scatty wollte aus seiner üblichen Bahn springen. Der Hüter hatte nichtmal Lust auf akrobatische Kunststücke, drehte gedankenverloren sein Wakizashi in seiner Hand, während er sein Kinn auf die andere abstützte. Der graue Überrest der Hälfte seines Stengels, den er längst hätte abaschen sollen, fiel mit einem Mal zu Boden, zerstob dort, und leichte Glut breitete sich auf der festen Erde aus, aber erlosch sogleich wieder.
Genauso wie das Amazonenlager erlöschen würde. Ohne geistige Führerin waren sie zusammenhaltlos. Wie es wohl Blutfeuer in diesem Moment gehen würde? Sicher, er hatte sie lange nicht mehr gesehen, eine Ewigkeit, aber immerhin war sie DAS Mädel für ihn, auch wenn es nicht so zum Vorschein kam. Ein leichtes Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit. Sicher würde sie so gut es ging ihre Trauer verschleiern, sie war zwar nach aussen ein starker Mensch, aber er erkannte wohl, dass sie auch eine zarte, weiche, verletzliche Seite hatte. Gerade kam ihm der Gedanke, was mit dem Sumpf in so einem Ernstfall passieren würde. Man stelle sich nur mal vor, hundder oder Champ würden dahinscheiden. Was würde mit der Bruderschaft geschehen. Geistesabwesend blickte er nach links, nahm kaum die beiden Leeler, die den Boden leckten, wahr, auch nicht wirklich den Kerl der bei ihnen stand, und eine gewisse Ähnlichkeit mit...Moment. Der Hüter runzelte die Stirn und stand auf, liess sein Wakizashi in seinem Mantel verschwinden und klopfte sich Staub von der Rüstung. Das konnte doch nicht...er ging ein paar Schritte näher. "Yenai? DU hier?"
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| 23.09.2003 23:19 | #140 |
| Krieger-BP |
Krieger, der die meiste Zeit etwas am Rand, im Schatten Blutfeurs sass, lies sich nur ein kuehles Wasser schmecken. Irgendwie hatte ihm der Tod den Hunger verdorben. Es war ja schliesslich nicht der Tod von irgendjemand, sondern von einer Priesterin.
Einer besonderen Person, dazu berufen gutes zu tun.
“Nicht nur Amazonen begleiten sie!”, rief Krieger zurueck zu dem Soeldner, der ihm irgendwie bekannt vor kam. “Ich stele hummelchen ebenfalls mein Schwert und Bogen zur verfuegung, sofern sie nichts dagegen hat!”
Krieger machte wieder einen Buckel und lies sich das Wasser schmecken. Ob es jetzt angebracht waere einen Sumpfstaengel anzuzuenden?
Nein, nicht hier drinnen.
“Ich bin draussen.”, gab er Blutfeuer noch kurz zu verstehen und verlies dann den Raum, um sie von aussen gegen die hellen Mauern des Gebeudes zu lehnen und genuesslich an seinem Sumpfkrautstaengel zu ziehen. Das brauchte er jetzt irgendwie….
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| 23.09.2003 23:19 | #141 |
| blutfeuer |
blutfeuer wollte dem söldner gerade die richtige antwort verpassen, von wegen, sie würden das allein nicht schaffen, aber dann sah sie die flehenden blicke von hummelchen.
"das ist sicher eine gute idee. ich glaube, dein angebot sollten wir annehmen. ich hab schon mitbekommen, dass im minental die hölle los ist. also macht euch bereit. wir ziehen morgen los und ihr müßt schieben helfen. der steile weg über den pass ist auch für die stärksten scavenger eine herausforderung.
ich finde es schön, dass ihr uns helfen wollt."
dann drehte sich blutfeuer zu jamira und ging mit ihr langsam aus dem raum. die beiden frauen gingen in den tempel und als sie feststellen mussten, dass sogar der succubus auf und davon war, löschten sie die lichter und schlossen das schwere tor ab. ob hier jemals wieder ein licht brennen würde?
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| 24.09.2003 11:56 | #142 |
| Melyssa |
Melyssa stand der gestrige Tag noch ins Gesicht geschrieben. Augenringe untermalten ihre braunen Augen, ein Zeichen für die schlaflose Nacht, welche sie verbracht hatte. Der Tod der Hohepriesterin hatte sie und ihre Schwestern sehr mitgenommen. An eine normale Arbeit war heute nicht zu denken. Auch ihre Schmiede blieb heute geschlossen, es würde eh niemand vorbeikommen um etwas zu bestellen. Wer dachte jetzt noch an Schwerter, wenn es etwas viel wichtigeres gab.
Ohne Lächeln diesmal ging die hohe Amazone zum Stall hinüber. Vielleicht konnte sie das Reiten ablenken. Sie holte ihren Scavenger hervor, der immer noch keinen Namen bekommen hatte. Ihr fielen zwar auf Anhieb einige ein, doch sie war sich sicher dass der Vogel sie nicht mochte. Und außerdem, wer rief schon gern 'Tolpatsch' durch das Lager, wenn er seinen Scavenger rief?
Das Tier ließ sich heute ohne Gegenwehr nach draußen führen. Melyssa war ganz überrascht. Es schien fast, als ob selbst die Vögel die Trauer im Lager spürten und besonders artig waren.
Melyssa saß auf und rückte auf dem Sattel zurecht. Das langesame Gehen klappte schon recht gut, solang das Tier nicht wieder auf eigene Ideen kam. Doch heute lief es brav den Weg entlang. Melyssa führte es einmal um die Insel, um das Tier an sich zu gewöhnen und gleichzeitig das Lenken zu üben. Als die Runde beendet war, ging sie zu einem schnelleren Gang über. Der Vogel flog nur so über den Weg und die Amazone auf seinem Rücken hatte arge Bedenken herunterzufallen. Krampfhaft hielt sie sich fest und beschloss dann doch lieber wieder langsamer zu reiten, bis sie ein besseres Gefühl dafür hatte.
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| 24.09.2003 15:57 | #143 |
| Yenai |
Yenai sah sich prüfend um. „Ja, ich glaube schon. Das heißt, ich bin mir sogar relativ sicher. Schön, das wenigstens einer von euch erkennt, mit wem ihr es hier zu tun habt. Leider war Innos mir lange nicht wohlgesonnen, er hat mir jede Menge Prüfungen auferlegt. Aber jetzt scheint er seine Gnade wieder über mir leuchten zu lassen, schließlich hat er euch geschickt, um mich mit Essen, Waffen und Kleidung zu versorgen. Also, zuerst einmal könnte ich den einen oder anderen Happen vertragen...Du hast doch sicher etwas dabei und bist dir bewusst, dass unser Herr Innos dich dazu ausersehen hat, mich zu versorgen? Außerdem könntest du mir verraten, warum diese Frauen alle weinen und wieso ihr hier seid, außer weil Innos euren Weg hierher geführt hat um mir zu helfen undsoweiter.“
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| 24.09.2003 21:47 | #144 |
| Lord_Salladin |
KLIRR
Ali drückte das Schwert seines Gegners mit seiner Keule hinunter. Aylen war mittlerweile auch recht gut mit ihrem Schwert. Ali hatte auch einen weiteren Schlag einstudiert. Er schlug einmal auf das Gegnerische Schwert ein und drückte es recht nieder. Er zog es schnell wieder zurück um zum nächsten, aber Speiegelverkehrtem Schwung auszuholen. Doch ein Fehler Aylen, die zwar nicht so stark, aber dafür etwas flinker war hatte bereits zum Angriff aus geholt, Ali erkannte dies nur noch im letztem Moment und drehte sein Handgelenk schräg nach unten, und linksherum. Er konnte das Schwert mit seiner Keule aufhalten. Er ging wieder zurück, nun holte ALi zum dem bereits zuvor geplanten Schlag, von links oben nach rechts unten, aus und schon klirrte es. Aylen hatte recht gestickt geblockt doch ein seltsames DMMPF!!! Lies alle Aufhorchen Aylen lies ab, kam aus der Blockstellung und Ali stellte sich ebenfalls normal hin, um zusehen, was geschehen war. Etwas stimmte nicht mit ihrem Waffen plötzlich tauchte auch Fisk, der nun wieder mit Ali gut stand und sich besonnen hatte, zur Rechten Alis auf. Alle starrten auf die Stelle an der sich Schwert und Keule berührten. Berührten? -Nein sie hatten sich ineinander verkeilt. Aylens Schwert hatte sich in eine verbogene Abstrebung Alis Keule verhackt. Es sah sehr seltsam aus, gerade so, alsob sie aneinander hafteten. Die drei sahen das Ganze ein Weile so, als Fisk schließlich sagte, lass mich mal, Aylen und Ali, lockerten ihren Griff und gaben Fisk das Gebilde. Fisk, der so etwas wohl schon einmal erlebt hatte, -ganz im Gegenteil zu Ali, der recht verwirrt wenn nicht gar schockiert war- ruckelt einwenig hin und her zog einmal hier mal da. Er fummelte so eine Ganze zeit humher, Drehte Schwert und Keule in seinen Händen und schlich gab es nur ein lautes Quietschen und Fisk hielt in der linken Hand Alis Keule und in der Rechten Aylens Schwert. Ali war recht erstaunt, dass es mit so geringem Kraftaufwand funktioniert hatte, Ali hatte schon geglaubt sie brauchten einen Schmied. Auch Aylen war ziemlich verblüfft. Doch nun Streckte Fisk seine Schülern wieder die Waffen zu und sagte: "So was hab ich schon lange nicht mehr erlebt... Tja, nun geht’s ja wieder... Ali, dein Blitzblock vorhin war ziemlich gut, ich hätt es nicht besser verteidigen können. Aylen, auch bei dir, war diese Schnelle Attacke, recht überzeugend, ich hätte es gern selbst erlebt, aber naja, dass können wir ja noch machen... Okay, das war schon ein gutes Training heute, wir können noch einwenig weitermachen oder wir hören heute hier auf, eure Sache..." Aylen und Ali stimmten zu noch weiter zu üben und Fisk fuhr fort: "Na gut, dann werden wir es jetzt folgender Maßen machen: Ihr werdet mich abwechselnd angreifen oder auch eine meiner Angriffe blocken müssen, also seit immer auf der Hut, was ich tue, und verständigt euch wer verteidigt und angreift! "
Und so ging die Übung weiter...
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| 24.09.2003 21:52 | #145 |
| blutfeuer |
blutfeuer und hummelchen hatten nun doch den ganzen tag gebraucht, um die sachen zu packen und den wagen vorzubereiten. die vögel hatten sich nur sehr schwer überzeugen lassen, dass sie den stall gegen den wagen einzutauschen hatten.
scavenger sind mit der magie von thaleiia erstaunlich stark, das bewiesen sogar diese halben kücken. alle, die den beiden amazonen bei der schwierigen tour durch das minental beistehen wollten, hatten bisse, schrammen und böse wunden davon getragen. cynthia bekam endlich mal alle hände voll zu tun, da thaleiia ja nichts mehr für sie tun konnte.
als die frauen fertig waren, war es bereits abend. sly war fix und fertig und wären am liebsten noch eine nacht geblieben, aber blutfeuer und hummelchen wollten unbedingt los.
"wir haben schon öfter die tour bis zum gipfel in der dunkelheit gemacht. auf dieser seite des gebirges gibt es so gut wie keine feinde. und wenn wir in dieser nacht das tor erreichen, haben wir eine gute chance, das minental im laufe des tages zu durchqueren und bei dunkelheit schon über den pass zu sein. die gefahren der wege und wälder von khorinis werden wir dann schon meistern."
der abschied war schmerzhaft, aber irgendwann hatte sich die kleine gruppe aus dem amazonenlager losgeeist.
vorn ging blutfeuer mit krieger, hummelchen saß im wagen und bändigte die vögel, führte die zügel und weinte leise vor sich hin, als wäre es ein abschied für immer.
hinten schob, fluchte und trieb der söldner den konvoi an.
auf dem wagen selbst kreischten die vögel, als ginge es zur schlachtbank. die großen hingen an leinen an der wagenwand und die kleinen füllten den wagen mit ihrem gewusel.
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| 24.09.2003 22:04 | #146 |
| Fisk |
Fisk begab sich in Position. Den Helm seiner Rüstung hatte er, wie üblich, einige Fuß von sich entfernt in den Sand gelegt und sich danns seinem ersten Gegner gestellt; Dieser war Ali.
"Bist du soweit?" rief Fisk seinem Schüler in lautem, klarem Ton zu, dann machte er scheinbar einfache Handbewegung, welche sein Schwert aus dem Heft und in seine Hand gleiten ließ.
Ali nickte nur stumm, dann schluckte er, bohrte seinen Fuß in den Boden und stürmte los.
Zwar fiel es Fisk nicht schwer, die Schläge des Wegelagerers zu blocken, doch er war fühlbar besser geworden. Fisk merkte, dass Ali sich für den Weg der Kraft entschieden hatte. Denn seine schläge waren zwar nicht die schnellsten, doch wuchtig und stark, wie es bei einem Söldner nunmal sein musste.
Fisk hingegen mit seiner flinken Art ließ die Klingen nur einen winzigen Moment aufeinanderprallen, dann zog er seine Waffe gekonnt zur Seite. "Wechsel!" rief er dann aus, wobei er nicht den Tausch der Schüler meinte, sondern das Schema des Kampfes; Nun griff er Salladin an.
Blitzende Schläge hämmerten auf den Wegelagerer ein, zwar nicht stark, aber schnell und unvorhersehbar. Doch obwohl er noch im Lehrstadium war, wehrte sich Salladin recht gut. Er schaffte es, viele der Schläge abzublocken und steigerte sich mit der Zeit immermehr hinein, doch geriet dabei außer Puste.
Als Fisk merkte, dass sein schüler nicht mehr konnte hielt er ein. "Das reicht. Du hast echte Fortschritte gemacht." stellte er zufrieden fest und nickte Salladin zu. Dann rief er Aylen zu sich.
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| 25.09.2003 10:36 | #147 |
| Jamira |
Die Amazonen verließen das Lager.
Jamira hatte immer mehr Schlüssel übernommen und in ihrem Zimmer aufbewahrt. Es war, als würden die Schwestern plötzlich das Amazonenlager meiden wollen. Sogar die Königin hatte ihr mitgeteilt, dass sie das alte Herrenhaus verlassen würde.
Bald würden sich hier die Spuren der Amazonengilde verlieren. Trotzdem würde Jamira hier ausharren und das herrliche Gebäude weiter betreiben. Immerhin war es der Ausgangspunkt für die Passage in das Minental, von der es ja nur noch eine weitere gab, die sich in der Nähe von Onars Hof befand.
Sicher würde sie mehr Kontakt nach Drakia pflegen müssen, denn dort war eine lebendige kleine Stadt mit einer umtriebigen Stadtkommandantin, die Jamira aus früheren Zeiten noch sehr gut kannte.
Nachdem Hummelchen mit den ganzen Jungvögeln das Gut verlassen hatte, war es auch ruhiger geworden, denn die Schreie der Jungvögel fehlten. Auf dem Hof wurde allerdings noch weiter eifrig trainiert. Und einige der Amazonen beschäftigten sich noch mit den Reitvögeln.
Jamira würde heute auch das Trainig wieder aufnehmen. allerdings fehlte einer der Söldner, der Blutfeuer und Hummelchen auf dem gefährlichen Weg durch das Minental begleiten wollte. Aber der würde ja auch in ein, zwei Tagen wieder da sein.
Also ging sie erst einmal zu Fisk, der mit seinen eigenen Schülern gerade trainierte und besprach mit ihm das weitere Training.
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| 25.09.2003 15:03 | #148 |
| Eiswasser |
Inzwischen hatte Shiva das neue Gewand anprobiert, es passte wesentlich besser als die alte Amazonenlederkluft und hatte so was elegantes an sich. Noch immer hatte sie kein Wort mit Kain gesprochen, doch er machte den Eindruck, als ob er wieder losmüsste, aber nichts sagen wolle.
Shiva würde ihn gehen lassen, aber nicht jetzt, noch nicht. Auch sie würde gehen, aber nicht jetzt, noch nicht. Nur noch... ein kleines Weilchen...Sie wusste ja nicht mal wohin... Immer dahin, wohin sie ihr Weg tragen würde... Was würde sie machen? Das wozu sie gerade Lust hatte... Ihr gefiel der Gedanke, er half ihr zumindest für kurze Zeit über die Trauer zu vergessen...
Am nächsten Tag war sie schon ein ganzes Stück weiter, sie hatte das Bad in Selbstmitleid verlassen und war nun schon wieder fast trocken, die Tränen vergessen, die Sachen gepackt, fertig zur Abreise.
Fest drückte sie sich noch einmal an den jungen Baal, bevor dieser sich in Rauch auflöste, um sich im Sumpflager um seine Schüler zu kümmern. Er hatte ihr nichts gesagt, sie hatten nicht miteinander gesprochen, doch sowohl seine Robe, als auch seine Magie verrieten es ihr.
Das Kuscheln hatte geholfen, auch wenn es rein freundschaftlich war.Wieder allein ging die Amazone zum Tempel, der jedoch verschlossen war, sie fragte eine der noch anwesenden Schwestern, ob sie wüsste, wer denn den Schlüssel hat. Als sie Jamira gefunden hatte, lieh sie sich den Schlüssel, um sich vom Tempel zu verabschieden.
Leise öffnete sich das schwere Tor, welches den kleinen Tempel inmitten der Gärten beschützte. Shiva ließ ihren Blick über den Garten schleifen, er würde nun sicher wild wuchern, was ja nichts schlimmes war. Nur war es schade um die kleine Blumenwiese, die dann wohl auch den Gräsern und Bäumen weichen müsste. Auch die letzten sommerlichen Blumen waren nun endgültig verwelkt, nur eine einzelne rote Rose blühte noch. Die Amazone näherte sich der Pflanze, die für Liebe, Leidenschaft und zugleich für Schmerz stand. Über die sanften Blütenblätter bis hin zum dornigen Stängel. Erst wollte sie die Rose herausreißen und mitnehmen, doch dann entschied sie sich dagegen, sie sollte hier bleiben als einzige, die einzige, die nicht entwurzelt und aus ihrer Heimat herausgerissen wurde. Sie würde zurückbleiben als Wächterin der... Wächter der Erinnerungen... Kal... auf einmal wurde ihm die Handlungsweise des jungen Anwärters bewusst, wie lange er gewartet hatte und über die Verluste trauerte... darum wurde er, wie er jetzt ist... sie verstand und grub vorsichtig die Rose aus, um ihre Wurzeln nicht zu verletzten. Shiva würde sie mitnehmen und irgendwo einpflanzen, wo sie nicht von irgendwelchen anderen Pflanzen verdrängt werden würde, dahin wo sie es gut hatte.
Ohne den Tempel an sich zu betreten verabschiedete sich Shiva von ihm, dann verließ sie den Garten und schloss hinter sich ab. Wieder bei Jamira gab sie den Schlüssel zurück und verabschiedete sich von ihr. Sie würde gehen, nicht nach Khorinis, sie würde auch keinen Mann suchen und Kinder bekommen, noch nicht. Sie würde das tun, wozu sie Lust hatte...
Ein letztes mal blickte sie zurück, vom Festland aus... Man sollte doch lieber zurück sehen... man sollte zurückschauen und sagen, das es gut war... man sollte es nicht vergessen... wie auch sie es nicht vergessen würde..."Leb wohl", hauchte sie dahin, auch wenn es niemand hörte und die Wort vom Wind verschlungen wurden, es waren Worte des Abschieds.
Dann drehte sie sich um und verschwand in den Wäldern des Mienentals.
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| 25.09.2003 21:02 | #149 |
| Schmok |
Junge, konnten die quatschen, staunte Schmok, als sich langsam Schmoks Po-Muskeln bemerkbar machten, ob der ewigen wartenden Sitzerei. Denn vor Schmok standen ein Sumpfler und ein Penner (Schmok glaubte ihm immer noch nicht, dass er ein Streiter Innos war – sicherlich nur ein Hirngespinst, des Verwirrten…), die miteinander tratschten, als gäbe es kein Morgen. Sie redeten über die Zeit, in der sie sich nicht gesehen haben, die Zeit, in der der Penner im Kanst der Söldner saßen und warum der Druck umgekehrt proportional zu Volumen bei erwärmten Gasen ist.
„Ich muss sagen, Scatty hat echt den falschen Umgang“, sagte Schmok zu Bloody, der, durch eine Ladung Koma-Bier wieder genesen, neben Schmok saß und Däumchen drehte. Artifex saß auf der anderen Seite Schmoks und schlief, den Kopf weit im Nacken versunken. Bestes Merkmal dafür war der Speichel, der aus dem Mundwinkle des Templers lief und sich großflächig auf der Rüstung verteilte. Schmok und Bloody hatten schon Wetten abgeschlossen, wann Artie an seinem eigenen Speichel ersticken würde. Noch lief die Wette und Schmok war guter Dinge, da sich Arties Mund immer mehr anfüllte.
Die Krämpfe in Schmoks Backen und die Fusseln am Munde Scattys und Yenais wurden immer größer und irgendwann hielt es Schmok nicht mehr aus, stand hoch und meckerte los: „Mir reicht´s jetzt aber langsam! Scatty, du weißt schon, dass wir noch Einiges zu tun haben? Stichwort: Holk?“ – „Ja, da war was… Moment!“ – „Nicht Moment! Meine Haare sind bereits wieder der Albtraum aller Barbiere und Bloody hat schon wieder an meinen Genitalien geschnüffelt! Wir müssen an Holk dran bleiben!“ – „Ja. Und wo isser hin?“ – „Frag´s Pferd!“.
Schmok, leicht ironisch: „Ey, Schnorrer!“ – „Äh… ja?“, antwortete Yenai. Der Wirt fuhr fort: „Warum macht sich dein Innos nicht mal nützlich und verrät uns, wo Holk steckt?“ – „Wie soll das denn gehen?!?“, fuhrwerkte Bloody seinen Mist dazwischen. „Was weiß ich denn: ne Flaschenpost, ein Blitz, ich kenn mich da doch nicht aus. Wenn Innos uns den gefallen tut, dann kann ich mich vielleicht dazu hinreißen, dir meine alte Banditenrüstung zu geben. Die is nur ein bisschen von Meditate verschmort, hat einen würzigen Schweiß-Geruch, der Moschus gleich kommt und sitzt super… jedenfalls mir. Dir wird sie wohl zu groß sein…“ – „Man stellt Innos doch keine Forderungen!“, widersprach Yenai – „Päh! Mir doch egal!“
Scatty rannte zwar die ganze Zeit um die Gruppe und schrie irgendwas von „Ketzer!“ oder so, aber Schmok bleib gnatzig!
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| 25.09.2003 22:04 | #150 |
| Yenai |
Yenai seufzte. Er kannte Innos zwar nur vom Sehen und hatte ihn nur hin und wieder einmal gegrüßt, wenn sie sich beim Beten begegnet waren, doch er war ziemlich sicher, dass der Herr sich kaum zu etwas drängen ließ. Erst recht nicht, weil er vermutlich nicht wusste, was ein Holk war. „Erklärt mir doch mal, was ein Holk ist und was euer Auftrag.“, schlug Yenai vor. „Ich frag dann mal, ob Innos sich etwas Zeit für uns nehmen kann. Es besteht eine, wenngleich geringe Hoffnung. Schließlich bin ich einer seiner treuesten Diener. Allerdings könnte es eine Weile dauern, bis er mich erleuchtet. In dieser Zeit ist es unverzichtbar, dass ich eine Banditenrüstung trage, ein gutes Schwert an meiner Seite und genügend zu Essen vor mir habe. Das versteht ihr sicher, nicht wahr?“
Ha, das war ganz schön listig! Yenai war stolz auf sich. So konnte er das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, sollten diese ungläubigen Fellmenschen dem Herrn Innos ruhig etwas opfern. „Ich werde mich jetzt vorbereiten“, verkündete er und setzte eine gewichtige Miene auf. „Bringt solange die Rüstung und die anderen Sachen. Doch ich warne euch: Wenn ihr mich stört, ist alles verloren und ihr werdet nie wieder zu Heim und Herd zurückkehren.“ Dass das daran lag, dass nur die wenigsten Söldner einen Herd besaßen, verschwieg der Paladin wohlweislich. Dann stellte er sich auf ein Bein und schlang die Arme um das andere, um so verknotet einen Sonnentanz aufzuführen. Der ging ganz leicht: Genauso wie der Regentanz, nur rückwärts. Irgend etwas musste er schließlich machen, damit nicht alles so unspektakulär wirkte.
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| 25.09.2003 22:34 | #151 |
| Bloodflowers |
"Zwei Kurze!"
"Das seh ich, aber was wollt ihr trinken?" lachte die Amazone."Haha, den haste von Schmok geklaut oder?" unmotiviert klatschte Bloody Beifall. Die grosse Amazone packte den Söldner sogleich am Kragen und brummte(^^) böse. Nachdem Yenai 'betete' waren Scatty und Bloodflowers nämlich aufgebrochen um dem heiligen Streuner Innos' das gewünschte zu besorgen, ausserdem verlangte es den Söldner nach starken Schnaps.
Nach einer Weile konnte Scatty die Gemüter ein wenig beruhigen. Die zwei-meter-Amazone fragte die beiden ungeduldig was sie wollten. Zur Erklärung sei gesagt, das ein kleiner Ausverkauf statt fand. Ein wenig Nahrung und sonstigen Kram verscherbelten die Frauen nach der Auflösung der Gemeinschaft."Also wie gesagt, zwei Kurze für mich, zwei Fleischkeulen, nen Lollie für meinen Freund Scatty, und irgendwas was man als Waffe nehmen kann!""So hier sind die Schnäpse, jetzt haste drei Kurze,... " die Amazone konnte nicht aufhören zu sticheln, aber irgendwo fand Bloody sowas ja amüsant "... die Fleischkeulen, der Lutscher und naja was wollt ihr als Waffe? Ich hab hier noch einen kaputten Besenstiel und ein Nudelholz, mehr iss nich!"Typisch, das sind die wahren Waffen der Frauen! dachte sich der Lee zynisch."Was ist denn billiger?"
"Der Besenstiel!"
"Gut, dann nehm ich den!"
Als alles bezahlt war, schnappten sich die beiden die Sachen und schlenderten zurück zu Yenai.
"So hier hast du Essen und eine Waffe... aber Vorsicht, das ist eine magische Waffe. Die gehörte einmal einem mächtigen Paladin!" mal schaun ob die Lüge zog. ...
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| 26.09.2003 13:50 | #152 |
| Fisk |
Hart und unnachgiebig trainierte Fisk nun schon seit Tagen. Selbst während er aß, versuchte er, den Stab besser an sich anzupassen. Eigentlich legte er diese Waffe nur zum Schlafen oder um seine Schüler zu trainieren aus der Hand.
So war er auch an diesem Morgen wieder am Trainingsplatz. Mittlerweile beherrschte er es recht gut zuzustechen, ohne igrnedetwas direkt kaputt zu machen. Am letzten Abend hatte er sich mit Jamira unterhalten, und diese hatte im neue Anweisungen und Tipps gegeben.
So stand er dort nun. Wieder vor der gleichen Scheibe. Wieder in der gleichen Haltung. Und wieder mit dem eiskalten, starren Blick. Es schien so als würden stunden vorbeiziehen, obgleich es sich dabei nur um wenige Sekunden handelte. Mittlerweile konnte er Zeiten recht gut abschätzen, die zum einen zur Vorbereitung des Angriffs dienten, zum anderen dazu, den Gegner aus dem Konzept zu bringen.
Einige Meter stand Fisk von der Scheibe entfernt, dann stieß er einen Schrei aus und stürmte los. Zuerst hatte er den Stab lasch vor seinen bauch gehalten, doch kurz vor dem Holzbrett riss er ihn hoch, holte mit voller wucht aus und stach zu.
Ein Knarren erklang, dann riss eines der bretter aus der Befestigung und schlug nach hinten weg. "Nicht schlecht" lobe Fisk sich selbst und sah dem Brett nach, welches sich tief in den staubigen Boden gerammt hatte. Nur langsam legte sich der Staub um das Holz, bis es wieder klar zu erkennen war.
Fisk stieß einen Seufzer aus. Es war heiß. Eigentlich zu heiß für einen Herbsttag. In Gedanken versunken ging er zur Bank, auf welcher sich seine Ausrüstung befand und nahm eine der Wasserflaschen. Dann zog er den Korken und nahm einige gierige Schlücke. Abermals stieß er einen Seufzer aus, dann stellte er die leere Flasche zurück auf die Bank und ging zurück zum Plateu, um weiter zu trainieren.
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| 26.09.2003 15:53 | #153 |
| Aylen |
Aylen saß unter einem Baum, die Füsse angewinkelt und den Blick auf eine alte Mauer vor sich gerichtet. Die verwitterten Steine waren teilweise mit Efeu überwuchert, Büsche drängten sich wild an den uralten Rest eines Bauwerkes heran und versteckten es fast vollständig. Was es wohl mal gewesen war? Eine Mauer, die vielleicht mal ein schönes Anwesen umgeben hatte. Vom dem Anwesen selbst war nichts mehr zu sehen, doch ein Stück der Mauer zeugte hier noch von seiner Anwesenheit. Mit den Jahren hatten sich große Spalten und Ritzen gebildet, Steine waren herausgebröckelt und die Feuchtigkeit hatte das Mauerwerk löchrig gemacht. Ideale Verstecke für allerlei Getier. Ein Salamander huschte über den warmen Stein auf der Suche nach einem Versteck für den Winter. Aylen verfolgte das flinke Tier mit den Augen, bis es in einer scheinbar viel zu schmalen Ritze verschwand. Nur noch der lange dünne Schwanz ragte heraus.
Irgendwo erklang ihr Name. Verwundert reckte sie den Kopf in die Höhe. Hier in dieser Einöde sollte sie doch keiner vermuten.
Aber die Stimme kam ihr bekannt vor, daher erhob sich die Schwarzmagierin nun doch und trat durch die Büsche. Kaum hatte sie den Waldweg erreicht, sah sie Fisk.
"Ich möchte sehen wie weit du mit dem Training gekommen bist", begrüßte sie der Meister freundlich.
Ein Duell? Aylen zog ihr Übungsschwert hervor und stellte sich dem Meister gegenüber. Ihr Herz begann zu pochen, galt es doch jetzt ihre Übungsfortschritte unter Beweis zu stellen.
Der Angriff kam schnell. Eher als sie vermutet hatte, glitt das Schwert von Fisk in ihre Richtung. Sie erstarrte, kaum fähig zu einer Reaktion. In ihrem Kopf herrschte Leere, tiefe Schwärze, undurchdringlich. Doch dann meldete ihr Gehirn im letzten Moment den Befehl 'Blocken' weiter und sie zog ihr Schwert in die Höhe. Klirrend trafen die Klingen aufeinander und der Schlag war abgewehrt. Aylen war erleichtert. Doch lange währte ihr Glück nicht, denn schon sah sie Fisks Einhänder wieder auf sich zukommen. Der Meister hatte wirklich keine Gnade. Eilig blockte sie nun die andere Seite. Jetzt war aber mal genug.
Ärger stieg in ihr auf. Sie wollte sich nicht ständig wehren müssen, sie wollte viel lieber selbst angreifen. Also blockte sie noch einen Schlag und griff dann bei der nächsten Gelegenheit selbst an. Ein sauberer Schlag von schräg oben, aber natürlich blockte der Meister mit Leichtigkeit ab. Doch immerhin, sie hatte es versucht. Wieder schlug sie zu, diesmal nicht mehr so zaghaft. Metall prallte kreischend aufeinander. Funken sprühten. Und Aylens Augen inzwischen auch schon. Wie wild begann sie einen Schlag nach dem anderen zu machen. Alle einfach natürlich, aber das war bisher alles was sie konnte. Und je mehr sie schlug, desto sicherer wurde sie in ihrem Auftreten mit dem Schwert. Langsam schien sich eine Bindung zwischen ihnen beiden zu entwickeln. War es eben noch ein Fremdkörper in ihrer Hand gewesen, fühlte es sich nun schon viel vertrauter an.
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| 26.09.2003 23:33 | #154 |
| Schmok |
Schmok war ja kein Unmensch. Das jedenfalls sagte Bloody, als er Schmok mit einem aufdringlichen Augenzwinkern runter zum Strand schickte, um ihn die Rüstung waschen zu lassen, die er Yenai versprochen hatte.
Im sandigen Etwas angekommen kniete sich Schmok ans Wasser und wollte gerade das fellbespannte Oberteil ins Wasser tauchen, als er plötzlich ins Leere griff und die Rüstung im Sand versenkte. Ein verwirrter Blick machte sich auf Schmoks Gesicht breit. Warum war das Wasser plötzlich verschwunden? Aber schon kam es, durch die Strömung, zurückgespült. Erneut wollte Schmok die Rüstung ins Wasser tauchen, als das Wasser schon wieder abhaute. „Sakrament!“ Mürrisch robbte Schmok hinter dem Wasser hinterher. Doch das Wasser schien sich einen Spaß daraus zu machen, genau jetzt zurück zu fluten. „Ja, Super! Jetzt ist meine Rüstung nass! Und nicht Yenais! Boaaah!“
Schmok, von vornherein nicht gerade gutgelaunt, verlor jetzt völlig die Ruhe. Wütend stand er hoch und rannte dem, sich bereits wieder entfernendes, Wasser hinterher. Ein paar Meter später kam die Flut zurück und umspülte Schmoks Beine. Durch den Druck des Wasser, blieben Schmoks Füße zurück und er legte sich gepflegt auf die Fresse. Genau ins Wasser rein.
Rot angelaufen zog Schmok den Kopf wieder aus dem Wasser. Die kleine Ader auf seiner Stirn pumpte bereits wie wild. Irgendwie hatte das Wasser heute etwas gegen ihn. Der Lee schrie laut auf und begann auf das Wasser ein zu prügeln. Dass dies recht nutzlos war, brauch hier nicht weiter erwähnt werden…
Doch plötzlich, mitten in Schmoks Wutrage, standen plötzlich mehrer Skelette vor Schmok. In der Dunkelheit war zu erkennen, dass sie seltsame Überreste von eigenartiger Kleindung anhatten und einer von ihnen nur ein Schädel war, der von einem andere getragen wurde. Der Wirt staunte nicht schlecht, als er den Haufen so vor sich sah. Und, zu allem Überfluss, begann auch noch eins der Skelette zu sprechen, recht ruhig sogar: „Ähm, guten Abend. Wir sind Touristen auf der Suche nach einer tollen Sehenswürdigkeit…“ – „Sehenswürdigkeiten gibt’s bei den Amazonen genug“, lachte Schmok dreckig. Das Skelett fuhr fort: „Wir suchen, um genau zu sein, zwei Söldner, und ähhh…“, er sah auf einen kleinen Zettel, „…zwei Templer.“ – „Ja, die stehen glaube ich, da hinten… gar nicht zu verfehlen. Da bei dem tanzenden Irren…“ – „Vielen Dank!“ – „Keine Ursache…“
Die Skelette entfernten sich wieder, während Schmok, der mal wieder nix gecheckt hatte, weiter dem Meer wüste Beschimpfungen an den Kopf warf.
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| 26.09.2003 23:49 | #155 |
| Yenai |
Yenai bedachte den Störenfried Bloodflowers mit einem finsteren Blick. Musste der ihn so überrumpeln, dass er fast aus dem Gleichgewicht gekommen wäre? Allerdings veränderte sich sein Gesichtsausdruck schlagartig ins Gegenteil, als er das Essen sah. Es waren zwar nur zwei Keulen nicht mehr ganz frisches Fleisch, doch mit seinem Kohldampf hätte der Paladin im Moment auch frittierte Sumpfhaizunge hinuntergeschlungen. Kurz überlegte er, ob Bloody’s Worte es wohl wert waren, registriert zu werden, dann entschied sein Hunger, dass es gerade wichtigeres zu tun gab: Gierig machte er sich über sein wohlverdientes Mahl her. Kurze Zeit später nagte der tapfere Recke genüsslich an einem Knochen und versuchte, sich den letzten Satz des Söldners ins Gedächtnis zurückzurufen. Hatte er nicht etwas von einer Waffe geredet? Yenai blickte sich um und entdeckte vor sich einen abgebrochenen Besenstiel.
Natürlich war es kein gewöhnlicher Stiel. Er musste schon etwas Besonderes sein, wenn er einst einem mächtigen Paladin gehört hatte. Sicher hatte er verborgene Fähigkeiten, die darauf warteten, entdeckt zu werden. Und war da nicht eine eindeutig magische Aura zu erkennen? Nungut, es konnte sich auch um eine Schmutzschicht handeln, doch das war bei einer derart heiligen Waffe eigentlich unmöglich. Vielleicht strahlte sie auch erst wieder im alten Glanz, wenn ein würdiger Krieger sie in die Hand nahm. Das merkte derjenige dann daran, dass ihn ein Gefühl okkulter Macht durchströmte, wie Yenai von seiner Oma wusste. Von ihr hatte er ein solides Halbwissen in allen Bereichen des Lebens. Ehrfürchtig packte der Streiter Innos das Stück Holz. Nichts geschah.
Yenai legte den Stiel auf den Boden und nahm ihn noch einmal auf. Wieder nichts. Naja, vielleicht brauchte das Gefühl okkulter Macht nur eine Weile, um sich bemerkbar zu machen; und dass der Dreck nicht abfiel, musste wohl bedeuten, dass es sich dabei um eine magische Aura handelte, auch wenn sie etwas bröckelte und stank. „Hab Dank“, verkündete der Paladin mit ernster Miene. „Innos wird’s dir danken. Möge diese Waffe mich zu Ruhm und Ehre führen, wie seinen Vorbesitzer.“ Würdevoll versuchte er, den Besenstiel an seinem Gürtel zu befestigen, was mangels Schwertscheide und Parierstange nicht ganz leicht war. Nach einigen Minuten angestrengter Versuche beschloss er, dass es sowieso besser war, eine Waffe immer in der Hand zu haben, um auf alles vorbereitet zu sein.
„Nun werde ich Innos um seine Hilfe bei unserer Suche ersuchen.“, meinte Yenai, zu den Söldnern und Sumpflern gewandt. Er wartete auf brüllendes Gelächter. Peinliche Stille folgte. Der Krieger wartete noch einige Sekunden, ob nicht doch jemand sein Wortspiel mit den Ausdrücken „Suche“ und „ersuchen“ verstehen würde, doch das schien nicht der Fall zu sein. Resigniert fuhr er fort. Warum ernteten immer alle anderen bei so etwas Lacher und Beifall, nur er nicht? „Nunja, jedenfalls dürft ihr mich jetzt nicht stören, sonst war alles umsonst.“ Wie er hoffte, ehrfurchtgebietend, stellte sich der Streiter Innos abermals auf ein Bein, schloss die Augen und hüpfte im Kreis herum. Innos würde ihm sicher nichts verraten, also musste er die Sache selbst in die Hand nehmen. Als er schließlich nicht mehr wusste, in welche Richtung er gerade schaute, streckte Yenai willkürlich den Arm aus. „Diese Richtung ist es! Dorthin ist der gegangen, den ihr sucht. Folget den Zeichen, und ihr werdet ihn finden. Doch hütet euch vor dem Bösen.“ Das mit den Zeichen klang immer gut, falls die Suche erfolglos blieb hatte man eben einige übersehen und die Söldner waren selbst schuld - sehr praktisch. So konnte keiner seine List entdecken.
Yenai öffnete die Augen. Seine Hand zeigte in Richtung Meer. Auf mehrere Skelette, die sich der Gruppe zielstrebig näherten.
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| 27.09.2003 10:47 | #156 |
| Bloodflowers |
Der Rest der Gruppe schaute in die Richtung die der Streuner anzeigte. Man mochte es kaum glauben... da kamen doch tatsächlich mehrere Skelette den Strand hinauf geklappert.
"Los verstecken!" zischte Bloody und zog alleman hinter sich her in eines der Häuser. Gerade noch rechtzeitig, denn soeben betraten die wandelnden Untoten den Innenhof des ehemaligen Amazonenlagers. Durch ein Fenster spähten Artie, Scatty, Yenai und der Söldner hindurch.
"Sieht so aus als suchen die was!" stellte einer der vier fest. Denn die Skelette drehten jeden Stein auf dem Innenhof um.
Was wollen die hier? Und warum hat einer von denen nur nen Kopf? fragte sich Bloody und hatte dann eine Idee. Er holte die Skelettspruchrolle von meditate hervor und las. Beim Lesen löste sich das Schriftstück schon auf und als der Söldner zu Ende gelesen hatte erschien ein Skelett vor seinen Augen. Still und stumm stand es da und wartete auf Befehle.
"Geh zu den Piraten und finde alles heraus was du kannst! Was wollen die hier? Wo ist ihr Schiff? Naja sowas halt!" der Knochenkrieger machte auf dem Absatz kehrt und verliess das Haus. Neugierig beobachteten die Jäger was passieren würde. Wie würden die Piraten reagieren? ...
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| 27.09.2003 19:03 | #157 |
| Lord_Salladin |
Ali war schon den ganzen Vormittag mit den Einhandtraining beschäftigt. Er wusste dass di Prüfung bald anstand, aber weder Aylen noch Ali wussten wann. Ali erkannte dies an Fisks Blicken und seiner Art wie er sie trainierte, am Anfang des Trainings hatte Fisk sie noch nachsichtig und milde unterrichtet, aber mit der Zeit wurde es immer anstrengender, komplizierter und schneller. Fisk war heute jedoch wieder mal beim Speertraining und Ali konnte so nur das vom letzten Tag üben. aber Ali war es egal. Er musste jetzt wissen wann es fertig war mit der Einhandlernerei. Sobald Fisk kam würde er ihn fragen. Doch nun ging es weiter mit den einzelnen Attacken, von links oben nach rechts unten, Nach vorn, ein Stich und wieder ein schneller linker unterer Block. seine Keule war schon recht ramponiert, doch sie ging noch recht gut, er würde sie am Hof mal wieder schleifen lassen müssen oder sie selbst einwenig schleifen. Doch dies war nicht die Zeit darüber nach zu denken. Ali hatte nun den ganzen Vormittag geübt, er war schon sehr gut, doch mit einem Gegner würde es besser gehen, aber Aylen war nicht aufzufinden, vielleicht war sie einwenig spazieren gehen, doch dies interessierte Ali nun nicht mehr:
Fisk kam um die Ecke eines Hauses. Ali ihm sprang sogleich entgegen. und fragte den etwas ermüdeten und einwenig erschrockenen Fisk: "Hi, Fisk! Ich muss dich was fragen... Wann sind wir denn jetzt eigentlich mit dem Training fertig???"
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| 27.09.2003 19:07 | #158 |
| Fisk |
"Gut das du da bist!" grinste Fisk, "Heute ist der Tagd einer Prüfung. Hor zu. Ich habe mir ein wenig Mühe gegeben und habe in Höhlen, in denen es von Goblins oder Wölfen wimmelt Muscheln versteckt. Sechs Stück, du drei, Aylen drei. Hier hast du ne KArte auf denen die Höhlen eingezeichnet sind. Bringe drei Muscheln einfach hier her, dann ahst du bestanden. Und lass dir ja nicht einfallen, andere Muscheln zu suchen. Auf den sechs sind bestimmte erkennungzeichen, damit so etwas nicht passiert.". Ali nickte, dann gingen die zwei vor das Tor des Lagers. "Nun fang an. Morgen treffen wir uns im Lager, damit ich deine Arbeite bewerten kann"
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| 28.09.2003 14:49 | #159 |
| Aylen |
Aylen hatte das Lager noch am späten Abend erreicht, Fisk jedoch nicht mehr gefunden. Bestimmt war der Meister schon im Bett, um sich von den Strapazen des Tages auszuruhen. So war auch Aylen zur Nachtruhe übergegangen.
Heute morgen aber wollte sie unbedingt dem Lehrmeister ihren Prüfungserfolg überreichen. Die Sonne schien über der kleinen Insel und wärmte das herbstliche Land. Ein paar Vögel sangen fröhliche Lieder zwischen dem bunten Laub, welches sich bereits teilweise von den Ästen löste und vom Wind davongeweht wurde. Es würde ein schöner Tag werden, die Luft roch nach Frische und Reinheit.
Sie wanderte durch das große Tor und hoffte im Innenhof auf Fisk zu stoßen. So weit konnte der Lehrmeister doch nicht entfernt sein.
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| 28.09.2003 17:52 | #160 |
| >Avril< |
Avril kahm langsam aus ihrem Haus heraus und sah sich um. Ihre zwei Schüler waren m Trainieren. Sie hatte nichts anderes erwartet und sie fing an zu lächeln. Sie ging zu ihnen und rief sie dann näher an sich heran. Ihr seid beide nun bereit die letzte Prüfung zu machen. Die sogenannte Meisterung. Avril sah zu Himmel herauf und nickte schließlich.
Eure letzte Aufgabe wird im Moralischen Sinne und im Körperlichen Sinne die schwierigste.. sie sah beide abwechelnd an.
Ihr werdet gegeneinander Kämpfen. So werde ich sehen, was ihr gelernt habt und wie ihr es einsetzt. schließlich sah sie nochmal jeden an und sagte, dass sie ihre Schwerter zücken sollen.
Es würde losgehen.
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| 28.09.2003 18:19 | #161 |
| Corie |
Corie schaute zu ihrer Trainerin auf, "Das kann doch nur ein schlechter Scherz sein..." aber als sie die ungeduldigen Blicke ihrer Lehrerin sah wusste sich das es ernst war.
Schnell hob sie ihr Schwert wieder in Angriffsposition, "Wird schon werden" sagte sie sich und lief dann auf ihren Gegner zu.
Die Schwerter klirrten gegeneinander, rutschten dann voneinander wieder ab und jeder war wieder in seiner Standarthaltung.
"Nicht müde werden" rief Avril ihnen dann zu und der Tanz konnte weitergehen....
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| 28.09.2003 18:31 | #162 |
| Todesnebel |
Die letzten Tage waren allesamt recht normal verlaufen, naja, eigentlich genau das Gegenteil, die ganzen Amazonen waren aufgeschreckt und sehr nervös, einige sah er in Trauer, andere nur leer in die Gegend starren, als ob nichts mehr so wäre als es mal war, doch aus Ehrfurcht wagte er nicht danach zu fragen, jedenfalls nicht offensichtlich, doch an jenem Tag, wo das alles stattfand, waren sie alle zu diesem Tempel gelaufen, nun ja, es ging ihn nichts an, doch er konnte ohne Probleme feststellen, dass sich niemand mehr auf dem Trainingsplatz einfand, so musste er alleine trainieren.
Das ging so die ganze Woche, bis heute, denn heute waren die sieben Tage wieder rum, seit ihrem letzten Treffen, Avril hatte ihm schon letzte Woche gesagt, dass heute die Prüfung sein sollte und deshalb traf es ihn auch nicht überraschend, dass sowas heute war. Die Aufgabe war recht normal, keine Tiere erlegen, sondern nur gegen einen Menschen im Duell, obwohl er nicht wusste, wie das so einzuschätzen war, nur das sein Gegner weiblichem Ursprungs war, das konnte man erkennen, war ja auch kein Wunder gewesen, hier im Amazonenlager, aber sie sah nicht aus wie eine Amazone. Doch das machte keinen Unterschied, er brabbelte irgendwas von wegen Auf einen guten Kampf und dann ging es los, die ersten Schwerthiebe waren ja nur das abtasten, keine wirklich Schwertkampfkunst, doch so langsam begann das Ganze ins rollen zu kommen und beide Duellanten versuchten ihren Vorteil zu erzielen, doch wie der Kampf ausgehen sollte, das wusste bis jetzt nur die untergehende Sonne, die nun langsam ihre Röte ein letztes Mal am Horizont zeigte.
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| 28.09.2003 18:51 | #163 |
| Corie |
Immer wieder krachten die Schwerte gegeneinander, immer härter wurden die Schläge und immer entschlossener die Gesichtsausdrücke der Kämpfer. Die Novizin versuchte eine Schwachstelle in der Deckung ihres Gegners zu finden was aber gar nicht so einfach war. Es dauerte auch nicht mehr lange und beide Kontrahenten kämpften fast schon mit letztem Einsatz. Jeder von den beiden war schon mindestens einmal am Boden gewesen und hat Staub geschluckt, aber aufgeben wollte keiner.
Corie merkte wie ihr Arm langsam müde wurde, aber sie meinte ihrem Gegner auch anzusehen das er langsam müde wurde....der Kampf konnte jetzt nicht mehr lange weitergehen.
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| 28.09.2003 19:15 | #164 |
| Todesnebel |
Der Kampf war bis jetzt der intensivste, denn er bis jetzt geführt hatte, doch hatte er weniger Probleme als seine Kontrahentin, sie schien schon richtig außer Atem zu sein, dann sollte es nicht mehr lange dauern, bis sie ihr Schwert für einen Moment lang nicht mehr so konzentriert halten würde und dann würde er das ausnutzen und dann wäre dieses Duell vorbei, doch egal, jetzt musste er erst mal aufpassen, dass er seinerseits nicht noch einen Fehler machte, er durfte sie auch nicht unterschätzen, denn er hatte diese Frau nie zuvor gesehen, konnte sie also nicht kennen und nichts von ihrem kämpferischen Geschick wissen, doch das musste ja auf Gegenseitigkeit beruhen.
Wieder klirrten die Schwerter, seines lag gut in der Hand und schwebte geradezu graziel durch die Luft, doch immer wieder wich er auch der Klinge aus, das ganze hatte sogar etwas Spaß in sich, zwar war es auch sehr anstrengend, aber die Tatsache, dass es einer der wenigen Kämpfe sein sollte, wo es nicht um Leben und Tod ging, das machte das ganze zu einer sportlichen Aktivität, dennoch wollte auch hier jeder gewinnen.
Die Klingen kamen wieder und wieder auf sich zu, mal schlugen sie frontal zusammen, mal seitlich, er beherzigte die Ratschläge von Avril und blieb beweglich, auch wenn das mit zunehmender Dauer immer schwieriger wurde, doch er versuchte wenigstens so oft es ging den Standort zu wechseln.Dann endlich, nach fast einer Stunde des duellierens hatte er endlich die Chance, das ganze zu beenden, denn es gelang ihm mit einem schnellen Ausfallschritt zur Seite in den Rücken der Frau zu kommen, noch ein Schlag und es war vorbei, doch dann erblickte er vor seinen Augen ein bekanntes Gesicht, wie paralysiert, oder besser, bezaubert starrte er den etwas hilflos wirkenden Körper an, der da durch das Lager wackelte, zuerst dachte er, sich getäuscht zu haben, doch es war tatsächlich sein Freund Doooom, dieser Schlafsack hatte sich verkleidet, jedenfalls reiste er mit einer bemalten Robe an, so ganz Novizenuntypisch, wollte er etwa zu einem Gauklerfest, aber doch nicht hier? Doooom selber sah ihn nicht, aber was noch viel schlimmer war, dadurch das er abgelenkt blieb, konnte die Kontrahentin in aller Seelenruhe sich umdrehen und dann ihr Schwert in eine Position bringen, die für ein Duell als Sieg galt, genau das hätte er auch geschafft, doch durch das Erscheinen des Sumpflers hatte sich alles gedreht. Erst die Worte von seinem Gegenüber brachten ihn wieder zurück zum Kampf.
So ich hab gewonnen
Dann kam auch schon Avril, sie erhob sich von der Bank, auf der sie gesessen und zugeschaut hatte und wollte wohl nun etwas sagen, das akzeptierte er und wartete, doch sobald sie fertig war, hatte er noch einen Scavenger zu rupfen, was fiel diesen Trottel auch ein, einfach hier aufzutauchen.Innerlich war er eigentlich recht froh darüber, doch äußerlich kochte er geradezu vor Wut, denn man verliert nie gerne, aber die Tatsache, dass es ein ausgeglichener Kampf war, die ließ ihn das ganze bald vergessen, jetzt hatten die Worte von Avril Priorität für ihn.
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| 28.09.2003 20:32 | #165 |
| >Avril< |
Avril sah beide glücklich an und schenkte Corie ein freudiges und überraschtes Lächeln. Wie es scheint sehen meine Augen doch nicht alles, was aber nicht zum Nachteil sein muss sagte sie und gab beiden die Hand. Glückwunsch ihr beiden. Ihr habt sehr gut Trainiert und besser gekämpft. Eure Züge waren voller Kraft und doch gut durchdacht und ich bin stolz darauf euch ausgebildet zu haben. Nun ist eure Zeit bei mir vorbei und ihr könnt wieder euren eigenen Pfaden folgen. Ihr seid nun Meister im Schwertkampf und dürft sehr stolz auf das sein, was ihr geleistet hat
sie lächelte beide an.
Und nun.. ja was nun... ihr könnt tun was ihr wollt sagte sie noch und setzte sich auf ihre Bakn vor dem Haus.
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| 28.09.2003 20:42 | #166 |
| Fisk |
Gerade hatte Fisk seine Pfeife entzündet, da löste sich eine Person aus dem leichten Nebelschleier, welcher stets über dem Lager hing. Es war Aylen. Zielstrebend kam sie auf den Lehrmeister zu und machte kurz vor ihm halt. "Du bist zurück?" grinste Fisk, anscheinend nicht verwundert. "Ja. Ich habe deine Aufgabe erledigt. Hier sind die Muscheln.". Mit diesen Worten reichte Aylen dem Drachenjäger die Muscheln, welcher diese sofort musterte. "Zweifellos, das sind die Muscheln, die ich versteckt habe. Glückwunsch, du hast bestanden!" sprach Fisk in bedächtigem Ton, dann blickte er auf und lächelte Aylen zu.
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| 28.09.2003 20:58 | #167 |
| Aylen |
Aylen hatte an den Lippen ihres Meisters gehangen. Seine Worte füllten sie mit großer Freude. Sie hatte es wirklich gepackt, sie war nun eine ausgebildete Einhandkämpferin. Damit konnte sie sich zumindest gegen die Banditen wirkungsvoller verteidigen als zuvor.
"Ich danke vielmals. Die Ausbildung bei dir war sehr schön und eine äußerst angenehme Erfahrung. Ich fühle mich jetzt viel besser, wenn ich dieses Schwert in Händen halte. Und dass ich die Klinge gleich behalten darf, ist umso besser. Sie wird mich immer an meinen Meister erinnern."
Die junge Schwarzmagierin lächelte Fisk an und verabschiedete sich dann. Die Zeit war reif wieder aufzubrechen, schon viel zu lange hatte sie in diesem Lager festgehangen. Das Kastell wollte ihre Anwesenheit auch mal wieder spüren.
So suchte sich Aylen einen Weg zur anderen Seite hinüber. Das Glück war mit ihr, denn am Bootshaus traf sie eine Amazone, die ebenfalls in die Stadt wollte. Aylen konnte für ein paar Goldmünzen mitkommen.
Erfreut stieg sie in das kleine Ruderboot und gemeinsam ruderten die beiden Frauen auf das Meer hinaus.
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| 28.09.2003 21:09 | #168 |
| Corie |
Corie konnte es selbst kaum glauben das sie den Kampf gewonnen hatte, glücklich schüttelte sie zuerst Fatalis die Hand und dann Avril um sich von beiden zu verabschieden. Der Sumpf fehlte ihr einfach und die Amazonen von hier waren auch weg, es war also nix mehr hier was sie hielt. Die Amazonen hatten die meisten Schiffe mitgenommen bis auf einige wenige, und so hatte Corie das Glück bei einer Händlerin auf´s Schiff zu kommen die gerade zur Hafenstadt Khorinis übersetzten wollte. Am Pier verabschiedete sie sich ein letztes mal von der kleinen Insel bevor sie ins Boot sprang und mit den Wellen Richtung Khorinis schipperte...
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| 28.09.2003 21:14 | #169 |
| untote Piraten |
Noch während die Gruppe Skelettpiraten auf den Platz zu schritten, der ihnen von dem Waschweib gezeigt wurde, motzte Murray bereits wieder rum: „Mann, Becks – wie oft denn noch? Du sollst mich höher halten, das wirkt majestätischer!“ – „Sorry, Boss…“.
Auf dem kleinen Platz angekommen, sahen sich die Neuankömmlinge um: „Der Arsch hat uns beschissen…“ – „Genau!“ – „Hängt ihn!“ – „Isch´mach´n´platt!“ genervt unterbrach Murray seine Männer: „Schnauze! Da kommt jemand!“. Auf die Gruppe trat ein weiteres Skelett zu, das beinahe aussah, wie die Anderen. Ohne Angst näherte es sich den Piraten und blieb vor ihnen stehen. Eine gute Weile starrten sich die Untoten gegenseitig an, als Murray heimlich seinen Träger und ersten Maat fragte: „Gehört der zu uns?“ – „Weiß nich… Sieht jedenfalls so aus.“ – „Ja, Logisch. Ist ja schließlich auch ein Skelett. Oder denkst du, seine Segelohren oder seine lackierten Fingernägel verraten ihn?“.
Ja, is schon scheiße so als Skelett. Jeder sieht gleich aus, keiner erkennt den Anderen. Deswegen hat Murray auch ständig Probleme, seine Männer auseinander zuhalten.
Doch plötzlich unterbrach das neu angekommene Skelett die Stille: „Wo is´n das Schiff?“. Ausgefuchst wie immer antwortete Murray: „Welches Schiff? Wir sind hergeschwommen! Genau, hätte ich noch Schweißporen – ich würd schwitzen wie ne Kampfsau, sag ich dir!“ – „Und watt woll´ter hier?“ – „Samma – sind wir hier bei Wünsch-dir-was? Das geht dich nen feuchten Kaninchenfurz an! So!“ – „Watt wollter hier?“ – „Hallo? Ich glaub, es hackt?! Geh sterben! Ach, scheiße..bist ja schon tot… Egal!“ – „Watt woll´ter hier?“ – „`N bisschen einsilbig der Typ, oder? Kommt, Jungs wir ignorieren ihn einfach!“
Tapfer liefen die Piraten an dem Skelett vorbei und suchten weiter den Platz ab. Aber das Skelett ließ nich locker. Es lief ihnen ständig wie bekloppt hinterher und fragte sie, was sie wollten. Die Piraten ignorierten ihn einfach.
Aber da Murray ein bekannt hitzköpfiger Geselle ist, platze ihm bald die Hutschnur und er schrie den Knochenhaufen an: „Mann! Wir fangen Schmetterlinge! Friede und so! Weißte? Und jetzt geh mir nich auf´n nichtvorhandenen Sack, ich muss diese bekloppten Schmetterlinge suchen!“
Und siehe da, das Skelett drehte sich um und verschwand hinter der nächsten Häuserecke. Becks: „Ich glaub, jetzt hast du ihn vergrault…“ – „Halts Maul und such weiter!“
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| 28.09.2003 21:23 | #170 |
| doooom |
Endlich hatte er das Lager erreicht und diese, auf Grund eines recht starken Wellenganges doch recht anstrengende Rudertour hinter sich gebracht. Allerdings hatte ihn dies auch einiges an Zeit gekostet, denn als er mit dem kleinen Boot, das er im heruntergekommenen Hafenviertel von Khorinis gefunden hatte und damit losruderte, stand die Sonne noch fast im Zenit. Als er hingegen den kleinen Steg am Süden der Insel erreicht hatte, war selbige schon beinahe hinter dem Horizont verschwunden, die Dämmerung war schon hereingebrochen. Mit einem kurzen Sprung hatte er sein Transportmittel verlassen und es mit einem Seil, das sich darin befand am Steg befestigt, damit des kleine Ruderboot nicht von den hier zugegeben recht flachen Wellen aufs Meer hinaus getragen werden konnte. Nachdem er dies hinter sich gebracht hatte begann Doooom ein wenig im Lager herumzuschlendern, auf der Suche nach einer Schlafgelegenheit, denn ausgeruht könnte er seine Übungen wohl etwas leichter durchführen, als ihm eine Gruppe bestehend aus zwei Frauen und einer Person, deren Geschlecht man auf Grund der Robe nicht einmal richtig ausmachen konnte ins Auge fiel. Besonders diese eine Person hatte es ihm angetan und nach kurzem überlegen war ihm klar, warum sie ihm so bekannt vorkam. Es war Fatalis, der sich überraschenderweise auch hier aufhielt und scheinbar gerade den Ausführungen von einer der beiden Frauen zugehört hatte. Danach verabschiedete sich erst die eine und dann die andere Dame von seinem Mitbewohner, so das dieser nun ganz alleine in der gegend herumstand. Mit wenigen Schritten stand er neben dem Sumpfler und begann ihn sogleich zu begrüßen. “Der Schläfer erwache. Also mit dir hätte ich hier nicht gerechnet. Warum bist du denn nicht im Sumpf?“
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| 28.09.2003 21:35 | #171 |
| Bloodflowers |
Nervös wartete der Söldner was denn nun ihr 007-Skelett rausbekommen hatte. Es vergingen einige Minuten da kam es auch schon wieder angeklappert. Still und stumm stand es wieder vor Bloody.
"Ja jetzt sag schon, was hast du rausgefunden?" der Lee war sichtlich gespannt und erregt. Innerlich hoffte er soetwas zu hören wie "Die ham sich verlaufen!" oder "Die wollen die Weltherrschaft!" oder wenigstens sowas wie "Die suchen ihren Hund!" aber was kam?
Skelett: "Die Fremden fangen Schmetterlinge... ein Schiff haben sie nicht!" das beschworene Skelett hatte kaum ausgeredet, und damit seinen Dienst getan, als es auch schon zu Staub zerfiel.
Zerknirscht starrte Bloody auf die Überreste und fluchte.
"Das gibt's doch nicht, nie im Leben fangen die Schmetterlinge! Dafür hab ich die Schriftrolle geopfert, arrgh ich könnt mir selbst sonst wo rein treten!"Doch die anfängliche Wut schlug über in Kampfgeist.
"Ich werd schon raus finden was die wollen!" zielstrebig verliess er das Haus und steuerte die seltsamen Piratenskelette an:
"Hallo... sucht ihr jemanden, vielleicht kann ich euch ja weiter helfen?" ...
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| 28.09.2003 21:44 | #172 |
| Todesnebel |
Avrils Ausführungen ehrten ihn sehr, er durfte sich jetzt wahrlich Meister des Schwertkampfs nennen, das war eine so hohe Ehre für ihn, das er innerlich sehr berührt war. Er hatte so lange davon geträumt, sich irgendwann einmal so eine Bezeichnung an die Brust stecken zu dürfen, doch war er lange davon entfernt, doch das er es nach so kurzer Zeit auf dieser fremden Insel schaffen würde, das war eine erstaunliche Sache, jetzt war er in einer inneren Leere angekommen, er wusste jetzt nicht mehr, was er jetzt noch als seinen nächsten Traum träumen sollte, es war nun wirklich nichts mehr offen. Er schüttelte den beiden Frauen die Hände und ging dann, als seine ehemalige Kontrahentin weg war, noch einmal zu Avril, denn ihr hatte er sehr viel, vielleicht zu viel zu verdanken, sie war es, die ihn einlud bei ihr zu trainieren, sie war es, die ihm sein erstes Schwert geliehen hatte und dafür nahm sie nie ein Goldstück und war immer freundlich, ließ ihn sogar in ihrem eigenen Heim übernachten und umsonst essen. Eine Bedankung war da das mindeste.
Avril, ich weiß nicht was ich sagen soll, ich habe euch viel zu verdanken, ich freue mich wirklich und wenn es jemals was gibt, was ich für euch tun kann, dann werde ich das machen, sofern es in meiner Macht steht. Danke, einfach nur Danke.
Danach ging er ein paar Schritte und war immer noch vollkommen verwirrt, doch dann wurde er wieder ins Leben gerufen und zwar von einem ihm sehr bekannten Person, niemand geringerer als Doooom, sein Freund und was sonst noch alles, ach ja Teilhaber.
Er fragte ihn, was er hier mache und sein Ton klang leicht herrscherrisch, aber soweit kam's noch, schließlich war er derjenige, der sauer sein sollte...
Jaja Schläfer blabla, wir sind hier nicht im Sumpf und was ich hier mache ist ja wohl nicht wichtig, nur das ich schon seit vier Wochen hier bin, du Witzbold, was machst du hier, doch nicht etwa wegen mir hier oder? Als ich eines Tages aufwachte, warst du einfach weg, schöne Sache, ich war wirklich sehr...ähm....naja nennen wir es überrascht. Und jetzt kommst du einfach hierher und versaust mir mein Duell, ganz toll echt, aber wenn du schon mal hier bist....schön dich wiederzusehen.
Du könntest mir nicht zufällig etwas Gold leihen, ich bin gerade etwas indisponniert, du kriegst es auch wieder, sobald wir wieder zurück im Sumpf sind. Was trägst du eigentlich für ne komische Kutte, willste etwa zu nem Gauklerfest? Naja egal, es gibt viel zu berichten, ich denke das beruht auf Gegenseitigkeit, oh man, ich war seit Wochen nicht mehr in der Hütte geschweige denn im Sumpf
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| 28.09.2003 22:09 | #173 |
| doooom |
Sofort nachdem der Novize seine Aufmerksamkeit auf Doooom gelenkt hatte begann er schon zu beinahe unaufhörlich wie ein Wasserfall zu reden. Der Baal war wirklich überrascht, das sein Mitbewohner an manchen Tagen ein solch großes Mitteilungsbedürfnis verspürte, aber er war auch darüber überrascht, wie wenig Respekt er einem Baal entgegenbrachte. “Was meinst du denn mit Gauklerfest? Soll das etwa eine Anspielung auf meine Robe sein? Die trage ich nur weil ich Baal geworden bin, aber davon hast du wohl noch nichts mitgekriegt. Das heißt ich kann jetzt die Magie des Schläfers erlernen und jetzt aus dem nichts eine Lichtkugel entstehen lassen, die die gesamte Umgebung erhellt. Oder ich könnte dafür sorgen, das du auf der Stelle einschläfst, nur damit du es weißt.“ Das er den Schlafzauber eigentlich noch gar nicht richtig beherrschte, verschwieg er dabei lieber, schließlich wollte er Fatalis mit seinen Worten eher beeindrucken und ein und das kann ich noch nicht und jenes werde ich vielleicht irgendwann mal lernen hätte bei ihm sicherlich keinen guten Eindruck gemacht.“Ach und wegen dir bin ich nicht hier, ich wollte einfach nur mal ins Amazonenlager, da ich hier lange nicht mehr war. Aber warum hältst du dich denn eigentlich hier auf? Solltest du nicht auf den Feldern arbeiten oder der Gemeinschaft anderweitig dienen? Ich war zum Beispiel in den letzten Wochen mit einigen anderen auf der Jagd nach einem gefährlichen und mächtigen Dämon, der sich im Gletscher von Gorthar aufhielt.“ Auch hier verschwieg Doooom erneut einiges, denn das Daschnavar das zusammentreffen mit den Sumpflern und Schwarzmagiern beinahe unverletzt überlebt hatte und Angroth fast sein Leben lassen musste brauchte Fatalis nicht unbedingt wissen. Stattdessen überhäufte er seinen Mitbewohner mit einigen Fragen, so das dieser ihn gar nicht genauer nach der Jagd auf den Dämon befragen konnte “Was waren das eigentlich gerade für Frauen, mit denen du hier gesprochen hast? Und von was für einem Duell hast du geredet? Ach und weshalb soll ich dir das vermasselt haben? Wofür brauchst du denn das Gold? Hab nämlich welches dabei, aber damit ich dir das gebe will ich schon nen anständigen Grund hören. Und wieso stehen wir hier eigentlich die ganze Zeit herum? Wäre es nicht besser, wenn wir uns irgendwo eine Bank suchen und woanders weiterplaudern? Am besten bei einem kühlen Bier.“
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| 28.09.2003 23:16 | #174 |
| Melyssa |
Melyssa wußte selbst nicht was sie gebissen hatte, doch etwas in ihr sagte ihr dass sie weg musste. Viel zu lange war sie schon wieder auf dieser Insel geworden, kein Wunder dass sich da die Abenteuerlust meldete. Sie musste raus, frische Luft schnappen und wieder mal etwas erleben. Wo konnte man das besser als im Minental?
Überwältigt von ihrer Idee packte Melyssa eilig ihre Sachen zusammen. Selenia trug sie auf die Schmiede solange zu übernehmen, es konnten ja noch Kunden kommen die nächsten Tage, die sich sich keinesfalls entgehen lassen wollte.
Gut bepackt ging die hohe Amazone kurz darauf zum Stall und holte ihren Scavenger hervor. Sie sattelte ihn und gab der Rittmeisterin bescheid."Ich werde ihn auf einen Ausflug mitnehmen!", rief sie ihr zu.Shaela nickte nur. Es konnte nur von Vorteil sein, wenn Melyssa sich an dem Tier übte.
Bald darauf stob der Scavenger mit der Amazone auf dem Rücken davon in Richtung der hohen Berge.
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| 29.09.2003 06:44 | #175 |
| Todesnebel |
Fatalis musste breit grinsen, was bildete sich der Kerl eigentlich ein, wusste er eigentlich noch, wer er war, andererseits amüsierte es ihn, Doooom hatte wieder dieses naive Verhalten an den Tag gelegt, allerdings diesmal ohne sich selbst zu schaden, das mochte er, seine Worte allerdings, die mochte er so gar nicht hören und deswegen kam auch promt die Antwort.
Sach mal, bist du taub oder was, ich sagte dir doch, dass ich seit vier Wochen hier bin, da werde ich wohl kaum mitkriegen, wie du befördert wirst. Ich wette du hattest eine Vision vom Schläfer, wohahahaha. Deine Zauber kannst du dir übrigens sparen, denn auch ich war nicht ganz untüchtig, aber das soll hier kein Protzen der eigenen Fähigkeiten werden, da habe ich was besseres zu tun, allerdings solltest du dir mal überlegen, mit wem du hier sprichst. Ich glaube, seit ich bei dir im Sumpf war, hast du kein einziges Mal auf den Feldern gearbeitet, sondern immer nur faul herumgelegen, außerdem brauch ich meine Zeit nicht mit sowas zu verschwenden und wieso sollte ich etwas anbauen, was mir zuwieder ist, mich siehst du jedenfalls nicht auf den Feldern und wenn du Obersonstwasbaal wärst.
Um mal auf deine Fragen zurückzukommen, diese "Frauen", nun ja, das eine war eine ehrenwerte Amazone, das sind die, die hier leben, allerdings weiß ich nicht genau, wie lange noch, immer mehr Boote sind seit gestern aufgebrochen und hier ist sowas wie eine leichte Panik entstanden, wer die andere war weiß ich nicht, ich weiß nur, dass durch dein auftauchen mein Duell mit ihr zu ihren Gunsten ausging und weißt du was, das gefällt mir nicht.....
aber egal, ich bin ja nicht nachtragend, sofern du mir das Gold gibst, wofür ich das brauche geht dich eigentlich überhaupt nichts an, allerdings hab ich kein Problem damit, wenn du weißt, dass ich meinen Dolch zurückkaufen muss, hab nämlich zu wenig mitgenommen und da ging das meiste für diese Klinge drauf.
Er zuckte blitzschnell mit dem Schwert hervor und hielt sie seinem Freund an die Kehle, ein recht makaberer Spaß aber vielleicht vergingen dem neuen "Baal" ja dann die großen Worte, jedenfalls beherrschte er das perfekt.
Wirklich schön nicht wahr, so schön scharf. Nun ja, egal, ich bräuchte 200 Goldstücke, wäre ganz gut, wenn du mir die auslegen könntest und danach, tja, danach mal schauen. Ach ja, dir steht der Sinn nicht gerade nach Schnupfen?
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| 29.09.2003 22:56 | #176 |
| Fisk |
Langeweile schlug sich im Gemüt des Drachenjägers breit. Seit Tagen hatte er Jamira nicht gesehen. Der Tod ihrer Hohepriesterin musste sie schwer getroffen haben. Verständlich.
Langsam erhob er sich von der kleinen Holzbank und blickte sich um. Lange war an diesem Ort nichts geschehen, trübe Trauer lag immernoch auf den Gemütern der ehemaligen Amazonen. Die meisten hatten das Lager bereits verlassen, beinahe totenstill war es an diesem Ort.
"Ist doch öde hier..." murmelte Fisk, "Ich brauch Action!". Mit diesen Worten hob er die Arme in die Luft, streckte sich und gähnte ausgiebig. Dann sah er sich um. Seine Waffen lagen nach wie vor auf der Bank. Bedächtig griff er nach ihnen und legte alles an.
Dann begab er sich raschen Schrittes zum Tor. Zwar befanden sich hier noch zwei Wachen, doch auch diese schienen bald gehen zu wollen. Wortlos schritt Fisk an ihnen vorbei, abermals auf dem Weg ins Tal.
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| 29.09.2003 23:45 | #177 |
| Sly |
Sly kam pfeiend im Lager der Amazonen an. Und grinste. Er hatte jetzt noch eine Schülerin und der hatte er nicht gerade wenig verpasst daran hätte sie zu kauen. Er konnte sich geradezu ihren Muskelkater vorstellen, doch am Ende würde sie einiges auf dem Kasten haben. Morgen würde er mal nach druid sehen und ihm schleichen beibringen. Sonntag würde er ihn prüfen. Sly grinste erneut. Ja seine Lehre war hart und das war auch gut so. Er ging schnurstracks in das Gasthaus und legte sich hin. Morgen würde er trainieren und lehren ein harter Tag lag vor ihm.
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| 30.09.2003 14:26 | #178 |
| Freyaa |
Freyaa hockte auf einem Mauervorsprung und ließ die Beine in die Luft baumeln. Seit dem Tod von Thaleiia hatte sie nicht mehr viel gesprochen. Nachdenklichkeit zierte die zarten Gesichtszüge des jungen Mädchens. Die Trauer um die Hohepriesterin hatte sie bereits überwunden, auch wenn der Verlust der netten alten Frau ein großes Loch in ihrem Herzen hinterlassen hatte. Doch sie war ein Stück daran gewachsen, sie konnte es sich selbst nicht erklären, doch durch die Überwindung der anfänglichen Trauer hatte sie mit einem Mal so ein Gefühl von Größe in sich.
Gedankenverloren kraulte sie den weichen Wolfskopf von Izastra. Der kleine Wolf war auch schon kräftig gewachsen. Es war als wuchs alles um sie herum und sie schwamm einfach mit. Irgendwie verstand sie das nicht.
Freyaa nahm den Wolf unter den Arm und sprang von der Mauer. Sie wollte zu Jamira und ihr in der Küche helfen. Hoffentlich war sie auch da.
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| 30.09.2003 19:29 | #179 |
| Bloodflowers |
"... jaja so war das damals!" meinte der Söldner und die Skelette lauschten andächtig dösend.
Mittlerweile lag Bloody auf dem Boden und erzählte dies und jenes. Ab und an liefen Amazonen vorbei. Doch niemand interessierte sich für die Skelette die hier so im Amazonenlager herumstanden.
Auch Fisk und Sly hielten sich im Amazonenlager auf, allerdings schienen auch die beiden mit geschlossenen Augen durch die Welt zu laufen, dabei war das doch normalerweise Bloody's Art. Eigenartig... sehr eigenartig!
"Und du Murray, was hast du so vor in deinem untoten Leben bevor Beliar dich in sein Reich zurück holt?"
Der Schädel schien darauf nur gewartet zu haben, endlich konnte der Käpt'n sein Ego ausleben:
"Ich werden die Welt ins Unheil stürzen. Beliar hat die Menschen damals sterblich gemacht weil er neidisch war das sie ihn nicht anbeteten. Und ich werde euch alle auf einen Schlag ins Unheil stürzen weil ihr mich nicht anbetet!"
"Aha, hast also noch ne Menge vor."
"Ja, und du?"
"Ich will mein Leben lang ein Taugenichts sein, ein Tunichtgut sozusagen.""Glückwunsch, das haste geschafft!" merkte der Matrose, der sich vorhin bei Kaffee und Kuchen als Becks vorgestellt hatte, an.
"Hmmm! Aber als nächstes muss ich so einen grünen Kerl einfangen!"
Die Skelette erstarrte einen Augenblick, dann stammelte Murray:"Bist du etwa ein ... Becks was heisst das hier?" Der Schädel konnte seine eigene Schrift nich lesen().
"Söldner!"
"Ja genau, bist du etwa einer der Söldner?"
"Ja das bin ich!" antwortete Blood.
Die Skelette fingen an hämisch zu lachen. War doch glatt einer der Gesuchten so blöd und hatte sich freiwillig "gestellt".
Sie packten den Söldner und schleiften ihn fort.
"Zu Hülf, zu Hülf!"
"Schnauze... wir entführen dich jetzt klar? Aber sag mal von wo sind wir gekommen?"
"Vom Strand!" meinte Bloody.
"Äh klar, wo gehts nochmal zum Strand?"
"Da links runter!" Bloody zeigte in die Richtung.
"Ah danke!"
"Zu Hülf! Zu Hülf!" die Skelette machten sich, mit Bloody im Schlepptau, auf zum Strand. ...
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| 30.09.2003 21:30 | #180 |
| doooom |
Erschrocken, ob des blanken, kalten Metalls, das sich an seine Kehle schmiegte, wich Doooom zwei Schritte zurück. War Fatalis denn verrückt geworden vor seinem Gesicht mit solch einem Ding herumzufuchteln? Welchen Grund hatte er denn dafür?
“Nimm erstmal dieses Ding da wieder runter, bevor du mich nach etwas fragst“ war vom empörten Doooom zu vrnehmen, der seinen Blick keine Sekunde von der Klinge schweifen lies, bevor er sich nicht wirklich sicher war, das der Novize selbige wieder verstaut hatte.
“Guck doch nicht so, ich wollte dich nicht verletzen. Wenn das in meiner Absicht gewesen wäre, dann hättest du es schon gemerkt.“
Eigentlich hatte er damit recht und Doooom wusste das auch und versuchte das Schwert, das sich noch vor kurzem an seinem Hals befand zu vergessen. Er richtet seine Aufmerksamkeit eher auf die letzten Wort des Novizen um seine Gedanken von der Waffe abzulenken.
Leicht verwirrt sah er seinen Freund – wenn man ihn auf Grund der Tatsache, das er ihm vor wenigen Sekunden noch ein Schwert an die Kehle hielt überhaupt so nennen konnte – an. Wie kam er denn jetzt auf einen Schnupfen? Das er vor einigen Wochen mit ihm herumgemeckert hatte, weil er sich mit seinem bloßen Novizenrock und blankem Oberkörper leicht erkälten konnte war ja noch verständlich, aber jetzt? Jetzt trug er doch seine Baalrobe, da war es wohl recht schwer möglich sich einen schnupfen einzufangen. Einzig die nackten Füße, von denen aber zumeist nur die Zehen unter der bis auf den Boden reichenden Robe herrausguckten, wären ein Grund, warum sich der Sumpfler eine Krankheit einfangen könnte.
“Wie hast du denn das mit dem Schnupfen gemeint?“
“Na erinnerst du dich nicht mehr an die Medizin von der Giftmischerin aus der einen Höhle? Die hat gesagt, wenn du Bier trinkst, dann kommt deine Erkältung wieder.“
Erst jetzt verstand Doooom die Worte des Novizen. Auf seine heimliche Liebe zu diesem köstlichen Getränk, dem Fatalis selbst wohl nur wenig gutes abgewinnen konnte, bezog er sich also. Vielleicht hatte er damit sogar recht. Vielleicht sollte er weniger Bier trinken, denn ein besoffener Baal war wohl ein schlechtes Sprachrohr des Schläfers. “Na gut, dann gehen wir halt jetzt kein Bier trinken. Du wolltest ja eh noch deinen Dolch abholen. Wieviel Gold wolltest du dafür? 200? Kannst du haben, aber nur wenn du mir nie wieder mit diesem Schwert vor dem Gesicht rumfuchtelst.“
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| 30.09.2003 21:31 | #181 |
| Schmok |
„Menno – wo is jetzt der linke Stiefel?“ Verzweifelt und panisch rannte Schmok den Strand hoch und runter. Süße Angst machte sich in ihm breit, als er realisierte, was das wohl bedeuten würde. Ohne den Stiefel wäre die Rüstung nicht komplett. Ohne die komplette Rüstung würde Yenai frieren und Innos würde zornig werden, weil sein Lieblingsenkel oder so leiden müsste. Also würde Innos ihnen nicht zeigen, in welche Richtung sich Holk aus dem Staub gemacht hatte. Und ohne Holk würde Schmok als haariger instant-Wolle-Lieferant in einer Weberei enden. Seine Augen weiteten sich panisch…
Langsam und mit Tränen in den Augen sank Schmok auf die Knie, als die Brandung spielerisch seine Knie umspielte und sie langsam ihrer weißen Gischt einverleiben wollte. Die Sonne tauchte das Trauerspiel eines weinenden Drachenjägers in ein melancholisches Rot, bevor der Mann vollends, ob der gar unmenschlichen Panik, die in seinem Herzen versuchte, die Oberhand über die Tapferkeit zu erringen. Immer langsamer schien sich ein Sieg der unheilvollen Panik anzuzeichnen, während Schmok sein Gesicht in seinen Händen vergrub und leise, als ob niemand mithören sollte, wimmerte: „In einer Weberei gibt’s doch gar keinen Alk!“
Dieses Bild hatte den Kampf in Schmoks Inneren zugunsten der Trauer beendet, was sich flugs in einem Ausbruch purer Emotion widerspiegelte, als Schmok den Fjord, die Götter, den Strand, seine Unfähigkeit und sogar den verschwundenen Stiefel anbrüllte.
Immer und immer wieder schrie er sich die Kehle aus dem Hals, bis seine Stimmbänder ihren Dienst verweigerten und der Lee erschöpft in den Wellen niedersank.
Irgendwann dann wurde Schmok wieder wach und noch bevor er sich den Sand aus der Po-Ritze pulen konnte, den das Wasser dort reingespült hatte (Kommentar: „Aua, doch nicht etwa da auch?!“), tauchten die Skelett-Touristen wieder auf und liefen an dem Strand entlang an Schmok vorbei. Im Schlepptau hatten sie einen bewusstlosen Bloody.
Schmok stand schnell auf und lief ihnen entgegen: „Hey, wieder da?“ – „Ähm, ja… war interessant hier. Aber jetzt wollen wir wieder in unsere Herberge schwim… also gehen.“ – „Und was macht ihr mit Bloody?“ – „Der… äh der is unser Souvenir, genau… für meine Schwiegermutter. Echt, wenn die sich benachteiligt fühlt, dann fährt die mit einem Schlitten ohne Schnee“ – „Kenn ich! Hummelchen, die –Lebensabschnittsgefährtin- von meinem Bruder, is genau so! Aber warum habt ihr ihn gefesselt und geknebelt?“ – „Ähm… Das… also das gibt’s doch nicht, wo kommt denn der mit Wacholder getränte Leinenlappen her, der ihm bis in den Rachen geschoben wurde? Der muss ihm in den Mund gefallen sein… So was aber auch. Diebels, hol ihn schnell raus!“
Schnell nahm einer der Skelette den Lappen aus dem Mund des Söldners, und verstaute ihn wieder in einem Sack, auf dem „Folterwerkzeuge“ stand.„Und wo kommt das blaue Auge her?“ – „Das… ja… da isser hingefallen – genau auf die Faust von Sternburger, dem Großen da drüben!“ – „Der Arme – so ein Pech aber auch. Na dann viel Spaß mit ihm noch!“ – „Jo, danke – ich hoffe wir sehen uns noch mal wieder! Wie heißt du eigentlich?“ – „Ich bin Schmok, stolzer Söl… also eigentlich ja Drachenjäger unter Lee!“, verkündete Schmok mit geschwellter Brust. Die Piraten guckten zwar blöd, gingen dann aber winkend von dannen, als sich Schmok weiter daran machte, den dummen Stiefel zu finden.
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| 30.09.2003 22:17 | #182 |
| Dark-Druid |
Einige, wenige Wolken zogen hoch oben über das dunkelblaue Firmament, verdeckten in regelmäßigen Abständen die fahle Sichel, die einen letzten Lichtschein auf die Welt warf. Sanft wiegten sich Fliederbüsche in der seichten Umarmung des Windes, gaben sich den Luftmassen hin, ließen alles genüßlich über sich ergehen, grüne Gräser federten im Dunkel der fortschreitenden Nacht hin und her.Die einst prächtig grünenden Bäume leuteten durch ihre nun mehr gelblichen Blätter, die von den Ästen und Zweigen hinabsegelten, lautlos aufkamen, den Anbruch des Herbstes, der kalten, feuchten aber wunderschönen Jahreszeit, ein. Trockenes Laub knisterte, wenn auf es getreten wurde, gebar knackend schmale Risse in seiner Oberfläche.
Schnatternd zog ein großer, keilförmiger Entenschwarm gen Süden, weg aus den kalten, nördlichen Gefilden. Mit faszinierender Präzision wechselten die Tiere ihre Positionen, schlossen die anmutige, lückenlose Formation mit größter, instinktiver Selbstverständlichkeit und traumwandlerischer Sicherheit.
Von all dieser wunderbaren Vollkommenheit der Natur bekam einer nichts mit. Schweißnass umrundete er den alten Gutshof, der als Bleibe der Amazonen, der wehrhaften Kriegerinnen diente, wie an jedem Morgen und an jedem Abend der letzten Tage, schnellen Schrittes. Wie ein dunkler, drohender Schweif flatterte sein langer Mantel hinter ihm her, schlug in Winde des schnellen Laufes bald nach hier, bald nach dort, gab klatschende Geräusche von sich, wenn der schwarze Stoff, aus dem er gewebt war, gegeneinander schlug.
Druid spürte schon eine deutliche Verbesserung seiner läuferischen Fähigkeiten, längst machten ihm die beiden täglichen Läufe nicht mehr viel aus, fand er doch mittlerweile schnell einen angenehmen Schritt, eine ruhige, gleichmäßige Atmung.
Geschwind sprang der düstere Schatten hie und da über kleinere Findlinge und ungestürzte Baumstämme, setzte seinen lauf ohne viel langsamer zu werden fort und kam schließlich wieder am großen, mit metallernen Eisenbändern und fingernagelgroßen, viereckigen Nieten beschlagenen Tore des Hofes an.
Etwas außer Atem ließ er seinen schweren Körper auf eine Bank nieder, entzündete mit einem kleinen Zweig aus einer Feuerstelle seine Pfeife und sog entspannt den blauen Dunst selbiger ein. Er hatte Sly schon seit einigen Tagen nicht mehr gesehen, fragte sich doch allmählich, wo er sei.
Möglicherweise war er schon wieder zurück und der Bandit hatte ihn einfach noch nicht entdeckt. Seine tiefschwarzen Augen bedachten die Umgebung mit aufmerksamen Blicken, suchten in den Gesichtern, die er sah, nach dem des Ex-Söldners, jedoch erspähte er seinen Lehrer nirgends.
Schulterzuckend lehnte er sich wieder zurück. Er würde ihn schon noch wieder treffen...
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| 01.10.2003 06:43 | #183 |
| Todesnebel |
Fatalis hatte bei den empörten Worten des "Baals" grinsen müssen, denn scheinbar wurde ihm schnell klar, dass er mit seiner Magie nur hatte wenig ausrichten können, Fatalis sah es auch nicht ein, wieso er nur einen Funken Respekt mehr gegenüber dem alten Freund haben sollte, denn schließlich kannte er ihn noch aus Novizenzeiten und da war er schließlich auch nicht so, aber jetzt hatte er ihn ja wieder auf den Boden der Tatsachen geholt und sein anfänglicher Befehlston wurde schon freundlicher, wäre ja auch noch schöner gewesen. Mit einem noch breiteren Grinsen antwortete er dann wieder.
Alles klar, gib mir das Gold und ich fuchtel dir nie wieder mit dem Schwert vorm Gesicht herum.
-Ok dann ist's gut, hier haste das Gold.
-Willste mitkommen?
-Ja warum nicht.
Was Doooom nicht wusste, man konnte mit einem Schwert noch ins ganz anderen Regionen herumfuchteln, weswegen seine Aussage ziemlich gemein war. Gemeinam gingen sie dann den Weg zu Melyssa's Schmiede und warteten auch nicht lange. Suchen mussten sie erst recht nicht, denn nach seinem langen Aufenthalt hier, wusste er, welches Gebäude wo stand. Nach einem kurzen Klopfen traten sie ein, doch als er schon das M für Melyssa ansetzen wollte, sah er eine für ihn befremdliche Person, die keinesfalls Melyssa war. Die Frau schien auch nicht gerade mit Besuch gerechnet zu haben, doch das war ihm eigentlich egal, der Dolch sollte eigentlich noch da sein.
Guten Tag,
ich hoffte eigentlich die Schmiedin hier vorzufinden, darf ich fragen wer ihr seid?
-Die Aushilfe, wie man es auch nennen will, Melyssa ist nicht da.-Aha. Ihr seid aber sicher dazu berechtigt, schon fertige Waren herauszugeben oder?
-Wenn sie bezahlt werden.
-Ich möchte meinen Dolch abholen.
-Gut ich hole ihn, wie sieht er aus.
-Teuer, werte Dame, teuer sieht er aus, hat einen Widderkopf auf dem Griff, das ist ein Tier nur zur Information.
-Gut ich seh mal nach
Ein paar Minuten verstrichen bis die Amazone dann wieder kam und seinen Dolch in den Händen hielt. Doooom schien davon beeidruckt zu sein, wahrscheinlich verglich er seinen Dolch mit dem von Fatalis, doch war dies keine Zierwaffe für den Kamin, sondern eine tötliche Waffe, mit der er als Dieb auch umgehen konnte, anwendbar für die verschiedensten Sachen...
Ok, hier sind die zweihundert Golstücke. Das war der Pfandpreis für mein Schwert, hier dieses. Damit hab ich meine Schulden beglichen und mir gehören jetzt beide Objekte. Schönen Tag noch
Ohne ein Wort zu sagen, gingen sie dann wieder und befanden sich dann wieder auf freiem Felde im Lager.
So, von mir aus können wir das Lager verlassen, oder gibt es noch etwas, was wir machen müssen oder wohin du willst? Mal abgesehen von der Taverne.
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| 01.10.2003 14:07 | #184 |
| Sly |
Sly kam gähnend aus dem Gasthaus herausgelaufen. Die Amazonen waren fast alle weg nurnoch ein paar waren übrig geblieben. Er suchte nach Druid der auf einer Bank eingepennt war. Sly ging zu ihm und rüttelte ihn wach "Hey Druid altes Haus heute beginnen wir mit dem Schlecihtraining! " Druid wachte gerade gähnend auf als Sly ihn schon mitschleppte. Sly hatte natürlich den perfekten Platz gefunden um Druid zu trainieren. Er hatte einen abschnitt auf der küstenebene gefunden. Der ein Strand übersäht mit steinen war. Sofort ging er schleichend drüber ohne ein Geräusch zu verursachen. Druid stapfte hintendran her und machte dabei jede Menge lärm. Sly schlug sich vor den Kopf und drehte sich zu Druid um. "So mein freund jetzt schau dir den Boden an. Viele Steine die machen viiiiiiel lärm , das heißt du musst versuchen mit der Zehenspitze aufzukommen und dann langsam den ganzen Fuß, damit du die Chance hast keinen lärm zu verursachen. Versuch es!"
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| 01.10.2003 15:22 | #185 |
| Dark-Druid |
Noch ein klein wenig verschlafen besah er sich den Boden, ließ seinen Blick über den Strand schweifen. Der feinkörnige, trockene Sand wurde vom Wind fortgeweht, die einzelnen Körner stachen wie kleine Nadelstiche, wenn sie auf einen ungeschützten Flecken Haut trafen, doch gab es solche stellen bei der ledernen Hose und den hohen Stiefeln des Banditen kaum, raschelnd prallten die meisten an seinem kniehohen Schuhwerk ab.
Die Steine, durch die stetigen Böen vom Sand befreit, lagen dicht an dicht, nur relativ kleine Abstände waren dazwischen, fast zu klein um sich ordentlich hinzustellen, wie Druid fand. Doch wenn Sly das konnte, konnte Druid das auch lernen.
Wie sein Lehrer es schon gemacht hatte, knickte er seine Knie ein wenig ein, streckte einen Fuß nach vorne, setzte ihn langsam und vorsichtig auf dem weichen Untergrund ab, belastete mehr und mehr den ganzen Fuß.
Ein verhältnismäßig lautes Knirschen ertönte, erklärte den ersten Versuch als kläglich gescheitert.
Ein wenig ratlos sah er zu Sly, der, verhalten grinsend, in einigen Schritten Abstand stand.
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| 01.10.2003 15:46 | #186 |
| Sly |
Sly schüttelte den Kopf. "Nein du musst schon auf die Steine drauftreten. Du musst dir steine suchen die fest stehen, und mit dem verlagern des Gewichtes testest du ob du auf ihnen stehen kannst. Also versuch es noch einmal."
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| 01.10.2003 16:07 | #187 |
| Dark-Druid |
Auf die Steine also...
Wieder begab er sich in die Pose, die er sich ein wenig von Sly abgeschaut hatte, die Kniegelenke leicht eingeknickt, den Oberkörper etwas nach vorne gebeugt. Vorsichtig streckte er seinen rechten Fuß in Richtung dem Stein, der ihm am nächsten lag, versuchte an ihm zu wackeln.
Fest.
Sanft trat er auf, fürs erste lautlos. Ein zweiter Stein wurde als nächste Trittfläche auserkoren, wieder testete Druid seine Standfestigkeit. Die Balance des Banditen war durch die Übung auf dem Balken schon weit genug fortgeschritten, dass er nicht ins trudeln kam, als er auch den zweiten Fuß auf einen Stein setzte.
Beim Absetzen rutschte sein hinterer Fuß ein wenig über das harte Gestein, die Nieten unter seinen Stiefeln verursachten ein unschönes Kratzen. Die Eisenbeschläge störten natürlich, wenn man leise sein wollte. Aber das würde sich schon einrichten lassen...
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| 01.10.2003 22:55 | #188 |
| RhS_Artifex |
Mit solchen Menschen, als Begleitern, wurde Artifex klar, dass das nur in einer Katastrophe enden könnte und sowie es aussah, sollte der Hohe Templer Recht bekommen, denn Bloosflowers der kleine Esel hatte es doch tatsächlich geschafft sich von einem Haufen wandelnder, wohl eher von mehreren Haufen wandelnder Knochen gefangen nehmen lassen. Vor lauter Entsetzen über soviel Dummheit schlug sich Artie heftigst die Hand an den Kopf und wollte auch schon "Aua !" schreien, wenn nicht Scatty geistesgegenwärtig reagiert hätte und ihm den Mund mit einem ansehnlichen Traumruf verstopfte. Aaaah, tat der Traumruf gut ! Ja, das war es was Artie ganz gut gebrauchen konnte, denn der Traumruf half sehr viel beim Beruhigen der flatternden Nerven des Hohen Templers. Innerlich war er auch ganz froh über den Traumruf, denn er lenkte ihn ein wenig von dem ganzen Geschehen vor sich ab. Irgendwann aber kam dann Schmok triefend nass wie ein vollgesogener Waschlappen, samt seiner alten Rüstung wieder, wobei er dazu noch ein altes Paar muffiger Stiefel, die - dem Schläfer sei Dank - nach Meerwasser und Salz rochen. Diese beiden Sachen gabe er Yenai hin und raunzte den verblendeten Streiter Innos an, dass dieser sich nie mehr wieder bei Schmok blicken lassen solle, wenn er irgendwas von jenem haben wollte, ausser wenn er sich das berühmte Bier des Söldners schmecken lassen wollte.
Arrogant wie die Streiter Innos eben waren, entgegnete das Lumpenbündel, welches ganz gut mit Scatty befreundet zu sein schien, dass Innos dem Söldner eben all seine bisher begangenen Untaten verzeihen werde und dass er ihm die höchsten Ehren bereiten werde. Alles in allem sagte das wnadelnde Lumpenbündel keine einziges persönliches Dankes-wort und das machte den Kerl in Arties Augen eben zu einem typischen Vertreter der arroganten Paladine, die sich ja eh für die besten hielten. Letztlich legte der seltsame Neuankömmling die alte Söldnerrüstung an und es dauerte nicht lange, da beschwerte sich jener auch schon über den muffigen Geruch. Aber es war schon komisch anzusehen gewesen, wie er den Besenstiel als heilige Waffe verehrte. Armer Kerl, da hat Bloody ihn aber ordentlich über's Ohr gehauen, heh geschieht ihm irgendwie recht ...
Schliesslich fiel dem Hohen Templer dann siedendheiss ein, dass sich Bloodflowers ja auf den Weg zu den Piraten gemacht hatte um sie mit deren Absichten zu konfrontieren, sich dabei letztlich aber gefangen nehmen lassen hatte. "Ey, Leute, Bloodflowers hatte sich gefangen nehmen lassen. Was machma nu ?", fragend blickte Artie seine beiden Weggefährten an und wusste schon, dass da nichts gescheites draus wird. Aber, wie sagt man so schön. Erstens kommte es anders, zweitens als man denkt. Einmal mehr erwies sich der Spruch als Volltreffer, denn Schmok hatte von der Begegnung mit den Skeletten berichtet, wie diese aufs Meer hinaus waren und dabei Bloody offensichtlich als Gefangenen mitgeführt hatte. "Und warum hast du sie dann nicht aufgehalten ?", fragte Artie ihn dann auch gleich. Zuerst druckste Schmok herum und platzte dann zuletzt damit heraus, dass er gedacht hatte, dass die Skelette ihn als Souvenir mitgenommen hätten. Über soviel Dummheit konnte Artie nur noch entsetzt mit den Augen rollen, bevor er Schmok ordentlich eins über die Rübe zog. "Was machma nu Scatty ?", fragte er dann seinen Lehrmeister und alten Freund.
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| 01.10.2003 23:29 | #189 |
| Scatty |
Scatty hatte sich inzwischen in den Handstand begeben, um besser nachdenken zu können. Er hüpfte von der einen Hand auf die andere, ahmte dabei durch Brummen und Surren ein altes Toque nach. Während er sich einmal im Handstand drehte, um seinem Hirn den letzten Rest zu geben und seine Denkfähigkeit anzuregen, sprudelte es nur so aus dem Hüter hervor. "Wegen Bloody? Ich weiss nicht, ob wir da was machen können, schwimmen ist ja nicht das Problem. Aber ich denke eher weniger dass diese Skelettviechens schwimmen, sie werden eher am Meeresgrund entlangwandern..." Irgendwie ereilte ihn gerade ein monströses Dejavu. Er sah Piraten, die im Mondlicht wandelten, und Skelettiert waren, dann sah er wiederum welche, die in der Sonne wandelten, und menschlich aussahen. War das ein Zeichen vom Schläfer? Was sollte es heissen? Dass die Piraten in der Sonne menschlich aussahen, und im Mondlicht skelettiert? Nein, das nun sicher nicht, das wäre viel zu offensichtlich. Der Schläfer sprach immer kryptisch.
"Wir sollten uns vielleicht einen Plan überlegen, und während unsere Planer hier," Scatty war mittlerweile aufgesprungen und klopperte Yenai und Schmöki auf die Schultern. "planen, werden wir Schleicher schleichen. Auf gut altgermanisch: deine Prüfung steht an!" Artie war verblüfft, aber ob er es wegen dem zurückgebogenen Handstand von Scatty und der damit verbundenen offensichtlichen Fähigkeit, noch klar zu reden, oder wegen der plötzlichen Festlegung Scatty´s von seiner Schleichprüfung von "irgendwann" auf "sofort, aber ein bisschen trillipampi" war, konnte man nicht sagen. Auf jeden Fall führte der Scatty den Artie an einen Platz, den er bereits gebührend von seinen, Schläfer sei gepriesen für diese Diener, Allzwecknovizen(c) hatte herrichten lassen. "Also, schleichen ist ersteinmal angesagt. Wasser, trockene Erde, mittelhohes Gras, kurzes Gras, Marmorplatten, Holz, Stein, Schlamm und als besonderes Schmankerl ein Gitter. Denk dran, beachte den Wind, nutze den Schatten, Körperschwerpunkt tief und so weiter und so fort." Langsam und gemächlich trabte der Hüter ans Ende des Parcours und fluppte sich nen Traumruf an. Dann drehte er sich mit dem Rücken zu Artie. "Auf auf!"
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| 02.10.2003 10:01 | #190 |
| Jamira |
die amazone hatte heute die speere aus der waffenkamme geholt und machte sie für das trainig fertig. sie nahm die spitzen ab und ersetzte diese durch spitzen aus blech, die sich bei einem versehentlich harten aufprall verformen würden. damit waren sie zwar noch immer echte speere, aber die verletzungsgefahr war doch geringer. sie hatte für jeden ihrer schüler den speer hergerichtet, den jeder in zukunft als waffe führen sollte. jetzt musste sie nur noch warten, bis die beiden auftauchten.
der hof sah einsam aus. der herbstwind trieb die ersten blätter über das pflaster und blies sie zu den haufen dazu, die sich in den ecken gebildet hatten. niemand beseitigte die blätterhaufen. es war still geworden im ehemaligen amazonenlager. viele der zimmer waren leer und seitdem der stall der scavenger leer war, hörte man auch die schrillen, aber gewohnten schreie nicht mehr.
jamira würde auch gehen, sobald sie die beiden zu ende ausgebildet hatte. sie würde ihre tochter schnappen und sich auf den weg machen, khorinis ganz verlassen und mit dem schiff gen osten segeln. irgendwann würde sie schon das festland erreichen und so ein kleines boot würde auch den weg durch die reihen der orkgaleeren finden.
nur wenige tage noch, dann sollten die beiden männer ihr handwerk beherrschen und jamira konnte gehn.
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| 02.10.2003 18:03 | #191 |
| Yenai |
Yenai trat aufgeregt von einem Bein aufs andere. Irgend etwas stimmte hier nicht. Er hätte es nicht benennen können, doch er wusste instinktiv, dass etwas fehlte. Hoffentlich würde Innos seinen Geist bald erleuchten (Andererseits...vielleicht war es doch besser, wenn es in seinem Geist weiter dunkel blieb, sonst entdeckte noch jemand das viele Gerümpel darin). Nunja, dann sollte Innos eben Schmock erleuchten, den großzügigen Spender der stinkenden, alten, löchrigen und unbequemen Rüstung, die der Paladin gerade angelegt hatte. Oder Bloodflowers, der ihm seine magische Waffe geschenkt hatte. Moment mal, wo war der überhaupt? Wie Schuppen fiel es Yenai von den Augen: Jemand hatte den Söldner entführt! Das musste er den anderen berichten! So laut er konnte kreischte er: „Oh mein Gott, sie haben Kenny get...sie haben Bloody entführt! Die Schweine!“
Merkwürdigerweise reagierten die Umstehenden darauf eher mit milder Überraschung. Anstatt in seine panischen Schreie einzustimmen, tauschten sie Blicke, die man wohl als „Ist der wirklich so dämlich?“ oder als „Siehste, ich hab dir gleich gesagt, er hat einen an der Waffel“ deuten konnte. Der Streiter Innos zog eine andere Interpretation vor: Alle waren so betroffen, das niemand ein Wort hervorbrachte. Verständlich, doch trotzdem musste gehandelt werden. Yenai bewies seine überlegene geistige Stärke, indem er folgerte: „Das müssen diese Skelette getan haben, anders kann es gar nicht sein.“ Wieder diese Blicke...merkwürdig. Die sollten sich lieber nützlich machen, anstatt so komisch zu gucken! Von einer Extraportion heiligem Zorn erfüllt, verkündete der Paladin: „Ich werde nicht eher ruhen, als dass ich Bloodflowers befreit und die hinterhältigen Entführer zur Strecke gebracht habe! Wer es mir gleichtun will, der hebe jetzt die Hand und rufe: Für...Moment, wie sagt man da doch gleich? Ich habs gleich." Schweigen. "Gebt mir fünf Minuten, ok?“, setzte der edle Recke nach einer Minuten angestrengten Nachdenkens hinzu. Er setzte sich auf den Boden und grübelte. Er musste sich beeilen, sonst klang die Begeisterung, die die Menschen nach der mitreißenden Rede des Paladins gepackt hatte, ab.
Nach und nach löste sich die kleine Menschenansammlung, die neugierig dem schreienden Irren gelauscht hatte, auf. Langsam ging die Sonne unter, während Yenai nach den passenden Worten suchte.
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| 03.10.2003 12:34 | #192 |
| >Avril< |
Eine einzelne Träne verließ Das Auge der Magierin und sie wisches es schnell weg. Thaleiia hatte ihr, ihrer letzten Schülerin in ihrem Zustand, den sie da schon hatte noch die Meisterungs-Prüfung gestellt. Nun war sie alleine. Viele der Amazonen hatten das Lager verlassen und waren verschwunden. Avril würde es auch so tun. Sie nahm sich ihre Sachen die sie brauchte und verließ das Amazonenlager schweren Herzens. Doch war es ihr lieber in der Wildniss zu leben als in diesem Lager zu hocken und nichts zu tun. Sie nahm sich aus ihrer Schmiede noch die wichtigsten Sachen und belegte dann die Tür mit dem magisches Schloss-Zauber, damit keiner drankahm. Vieleicht würde sie ja eines Tages zurückkehren.
Schließlich machte sie sich auf den Weg zur Brücke, an der keine Wachen mehr standen und blickte sich noch ein letztes mal um. Der Hof war leer und kaum eine Person war zu sehen.
Schließlich wandte sie sich ab uind verließ das Lager mit noch einer Träne im Auge.
Joey hatte sie an ihrer linken Hand und als sie das Lager verlassen hatte schwang sie sich auf ihn und ritt in den dunklen Wald hinein...
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| 04.10.2003 01:22 | #193 |
| Dark-Druid |
Dicke, schwere, schwarze Regenwolken zogen zügig über den dunklen, nächtlichen Himmel, ließen nicht das geringste Mond- oder Sternenlicht zur Erde gelangen, entsagten den Lebewesen auch das letzte Bisschen Helligkeit, schufen ein Reich voller Schwärze und Dunkelheit. In langen Fäden gingen unermässliche Regenmassen nieder, durchtränkten die Erde, bevor sie in kleinen Bächen Richtung Meer flossen, dessen Rauschen vom Prasseln der himmlischen Wassermassen übertönt wurde; selbst die Geräusche der Brecher der größten Wogen, vom starken Wind aufgewiegelt, drangen nicht zu den Ohren der Menschen durch, die sich nur wenige dutzend Meter entfernt aufhielten, noch einen kleinen Plausch bei einem kühlen Bier und knackendem Feuer hielten, oder schon tief und fest schlummerten. Lange Graßhalme wiegten sich hin und her, wurden von den Tropfen, die sie trafen, zur Seite gedrückt und vom Winde herumgestoßen, das rötlich, goldene Laub der Bäume, die Ringsum um das alte Herrenhaus standen rauschte, vereinzelt fielen Blätter hinab, wurden bald nach hier, bald nach dort getragen, langten schließlich am durchnässten Erdboden auf. Doch selbst dort fanden sie noch keine Ruhe, von verirrten Wirbeln und kleinen Windhosen wurden sie noch einmal durcheinander geworfen, neu geordnet, bis endlich die Naturgewalten kein Interesse an den abgefallenen Blättern hatte, sie sanft auf dem Boden absetzte und dort ließ.
Kein Tier war bei dieser geradezu lebensfeindlichen Witterung zu sehen, nicht einmal die Möwen, Luftakrobaten, die normalerweise keine Wehe und kein Luftloch scheuten suchten, den Kopf unter den weiß gefiederten Flügeln, an den Orten, die für sie erreichbar waren, Schutz.
Lediglich ein kleiner, roter Krebs lief, in seine charakterischtischem Seitwärtsgang und unbeeindruckt von Regen und Wind, auf dem nassen Sand des Strandes umher, hinterließ die typischen, kleinen Spuren, welche alle seine Artverwandten kennzeichneten. Doch selbst er war nicht gefeit gegen jegliche Laune der Natur. Eine große Woge türmte sich auf, die schwarzen Wassermassen vereinigten sich zu einer riesenhaften Welle, die sich schließlich am Ufer brach, immense Mengen des kühlen Nass sprudelten über den feinkörnigen Untergrund, arbeiteten sich scheinbar unaufhaltsam die seichte Steigung nach oben, umspülten schlussendlich das rote Krustentier, sprangen in einer kleinen Erhebung über den Krebs hinweg.. Als die Welle wieder zurückrolle, den Abhang hinab, war das Meeresgeschöpf verschwunden, nur seine Spuren im Sand zeugten noch von seiner ehemaligen Anwesenheit an der khorinischen Küste.
Irgendwo in der alten Steinbaute, in einem kleinen, abgelegenen Zimmer lag eine schlafende Gestalt in einem Bett, nur bedeckt von einer Wolldecke. Ein seltener Anblick war es, den Banditen ohne seinen, nun sorgsam aufgehangenen, Mantel zu sehen. Die Rüstung ordentlich auf einem Stuhl platziert, den schweren Waffengurt daneben gelegt. Einzig und alleine Trauerschatten ruhte in seiner Hand, die schwarze Klinge flach auf der ungewohnt weichen Matratze der Schlafstätte. Es war ein anstrengender Tag gewesen, Druid war all das, was er bisher von Sly gelernt hatte noch einmal durchgegangen. Er war auf dem dünnen Balken balanciert, während ein Junge, der sich hatte überreden lassen, mit Steinen nach ihm warf, war ohne Probleme über das Holz gekommen. Zwei mal war er, so schnell er es vermochte, den großen Felsen außerhalb der schützenden Mauern amporgeklommen, war heute sogar drei, statt zwei Mal fünf Runden um das Anwesen gelaufen. Dazu hatte er probiert zu schleichen, das erste Mal hatte es ihm wirklich lautlos gelingen wollen, auf Sand, auf Stein, auf Holz und auf in Matsch oder Wasser.
Am Ende des Tages, als die Sonne unterging, langsam die dunklen Wolken aufzogen und es anfing zu regnen beendete er sein Tarining. Er war sehr zufrieden mit sich, doch sehnte er sich, mehr als erschöpft, nur noch nach der süßen Euthanasie, kippte kraftlos ins weiche Bett und fiel umgehend in einen tiefen, festen Schlaf, den er dringend nötig hatte.
Denn auch der nächste Morgen würde ihn wieder fordern...
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| 04.10.2003 20:07 | #194 |
| Kitiara |
das boot schlug schwer gegen den anlegesteg und die wucht warf kitiara beinahe wieder um, welche bereits aufgestanden war, um an land zu gehen. schnell sprang sie hinüber auf den hölzernen steg und band das boot fest, mit dem die sachten wellen spielten. endlich war sie wieder zurück. sie würde sich zurückmelden müßen, aber zuerst würde sie ihre freundin melliandra suchen. sicher würde es ein freudiges wiedersehen werden.
langsam bekam die amazone angst. weder auf ihrem zimmer noch an anderen stellen, wo sie sich sonst aufgehalten hatte, war ihre freundin zu finden. auch war der hof beängstigend leer. keine trainierenden amazonen, kein waffenklimpern und lachen heller frauenstimmen. sie erkannte den hof nicht wieder. war dies wirklich das lager, wo sie immer so gerne gewesen war? wo sie mit melliandra pudding und äpfel geklaut hatte? wo waren sie alle hin?
nach weiteren stunden sah sie endlich ein, dass die amazonen nicht mehr hier waren. ein, zwei frauen ware noch hier, aber es waren keine amazonen, sondern einfache haushalterinnen, die den hof in schuß hielten. tränen liefen ihr über die wangen. wie konnte so etwas passieren? wo waren die stolzen amazonen hin? hatten sie wirklich alles aufgegeben, sogar den glauben an ihre göttin und mutter? sie konnte das nicht glauben.
vorsichtig betrat kitiara den tempel donnras, welcher verlassen und einsam auf der insel stand. sie rechnete jeden moment damit, dass die alte thalleia aus einer ecke kam und sie ertappte, doch auch sie war nicht mehr da. sie war ganz alleine. kraftlos fiel sie auf die knie und sah hinauf zum altar. "wieso?" um diese frage drehten sich alle ihre gedanken. "war alles, was wir taten, sinnlos?" stille füllte den raum aus und versuchte, sie zu erdrücken. "bitte, sprich zu mir und gib mir den mut, den ich brauche" stille.
wieder drangen die tränen an die oberfläche. "wohin soll ich denn jetzt gehen? gibt es einen anderen ort, wo ich dir dienen kann?" wieder war es still, doch dann hörte sie eine stimme. vielleicht war es ihre eigene stimme, vielleicht bildete sie sich diese stimme in ihrer verzweiflung nur ein, aber für kitiara war es ohne zweifel IHRE stimme, die stimme der göttin. "geh, wo es dich hinzieht. ich gebe dir das letzte große geheimnis mit auf den weg, so dass es dir kraft und mut geben soll, weiter deinen weg zu gehen. alle götter sind ein gott und alle göttinnen sind eine göttin. denke immer daran. egal, mit welchem namen du mich rufst, ich werde dich hören."
mit neuer kraft und einem munteren lächeln auf den lippen verließ kitiara wieder den tempel. die worte der göttin hatten ihr neue lebenskraft gegeben. sie stieg wieder in das boot und verließ die insel wieder, diesmal für sehr lange zeit, vielleicht sogar für immer.
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| 05.10.2003 01:32 | #195 |
| Phoenixfee |
Es war mitten in der Nacht, Phoenixfee lag auf ihrem Bett, in dem Zimmer, im Ehemaligen Amazonenlager.
Ja Ehemaligem Amazonenlager, sie konnte es immer noch nicht fassen, sie war nach einigen Wochen der Krankheit, gestern im Lager angekommen und musste mit Bestürzung feststellen das es nicht mehr so war, wie es in ihrer Erinnerung war.Es hatten keine Wachen an dem Tor der Brücke gestanden, der Stall war verweist, es war Ruhig auf der Insel geworden und es waren nicht mehr viele Schwestern da gewesen.
Sie hatte erfahren das Thaleiia verstorben war und das darauf hin die Königin mit vielen das Lager verlassen hatten, die Gilde der Amazonen hatte aufgehört zu existieren, sie war Gildenlos geworden, aber man hatte ihr gesagt das Thaleiia ihr noch die letzte Rune für die Magie Donnras hinterlassen hatte, aber diese war nicht im Lager, die Hohepristerin hatte Blutfeuer die Runen mitgegeben und die ehemalige Patronin, war nicht im Lager.
Was sollte Sie jetzt machen, ratlos wälzte sich die Frau auf ihrem Bett hin und her, Samtpfote lag vor ihrem Bett auf dem Boden und auch die Kleine Katze war ihr entgegen gelaufen welche sie einmal in der Stadt vor einem der Milizen gerettet hatte, beide Tiere lagen zusammen.
Fee wandte den Blick wieder von den schlafenden Tieren ab, was war nur in den letzten Wochen Passiert, sie hatte kaum noch eine Erinnerung daran, sie war mit Sly und einigen anderen der Lees mit auf einem Abenteuer gewesen, bis sie Krank geworden war, sie hatte Fieber bekommen und die Erinnerungen Lager unter einem dicken Nebel des Vergessens verborgen, nur bruchstückhafte Erinnerungen hatte sie an die Letzten Wochen.
Vor ein Paar Tagen hatte das Fieber nachgelassen und sie hatte sich in Drakia wieder gefunden und kaum das sie sich besser fühlte war sie zum Amazonenlager aufgebrochen aber es war nicht mehr das Lager der Amazonen.
Sie schickte ein Stoßgebet zu Donnra und wälzte sich wieder im Bett, sie war nun Gildenlos, eine Gildenlose Amazone, was sollte sie machen, zu Ihren Eltern zurück, nach Khorinis?
Nein sie stand nun auf eigenen Beinen und sie würde es auch als Gildenlose schaffen, sie hatte gute Freunde, Fee war eh immer eine Abenteurerin gewesen und jetzt war sie frei und an keine Gildengesetze mehr gebunden, obwohl als Amazone war sie das auch nicht so Stark, wie andere in anderen Gilden, die Königin hatte ihren Amazonen recht freie Hand gelassen.
Nach Langem hin und her Wälzen und Überlegungen über ihre Zukunft, schlief sie dann doch wieder ein.
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| 05.10.2003 14:26 | #196 |
| Zylia |
Das Wetter spiegelte die Gefühle der noch anwesenden Frauen im ehemaligen Amazonenlager wieder, es war diesig, trüb und über das Land, die Insel und den Fjord zog ein leichter Nieselregen dahin.
Zylia Stand auf dem Bootssteg und schaute nach ihrem Lastsegler, dieser und noch ein einziges Segelboot waren die einzigen Wasserfahrzeuge die noch hier waren.Das Lager war regelrecht leer, verlassen und es herrschte eine traurige Stille, selbst die Natur schien betroffen zu sein und war unheimlich leise kaum ein Vogel zwitscherte.
Die Winzerin, die in den letzten Tagen auch ein wenig die Lust an ihrem Beruf verloren hatte ging wieder Richtung Hauptlager und dachte über die vergangen Wochen nach.
Vor einigen Wochen war sie mit ihrem Schiffchen, mit einigen Begleiterinnen nach Khorinis aufgebrochen um Ihren Wein und ein Paar Schmuckstücke der Kunstschmiedin zu verkaufen, sie hatte gute einnahmen erzielt und war vor ein Paar Tagen frohgelaunt auf der Stadt wieder zurück gekehrt und musste feststellen das die Hohepristerin verstorben war und das die Königin das Amazonenlager aufgelöst hatte, die Gilde existierte nicht mehr und das hat sie sehr betroffen gemacht.
Sie wollte aber was lernen und brauchte nach der ganzen Zeit die sie alleine gewesen war einen Rückhalt, eine art Ersatzfamilie, diese hatte sie gedacht, bei den Amazonen, gefunden zu haben, aber nun gab es diese Gilde nicht mehr.Viel hatte sie nicht mehr, gut sie hatte noch das Boot, auch noch einige Kisten und Fässer mit ihrem Wein, die Setzlinge hatte sie auf dem Weinberg gepflanzt und sie hatte noch ihr Gold, aber glücklich war sie nicht mehr, seit es die Amazonen nicht mehr gab.
Sie beschloss von hier fort zu gehen, zu einer anderen Gilde die sie aufnahm, So fing sie an ihre Sachen zu Packen.
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| 05.10.2003 15:14 | #197 |
| Phoenixfee |
Nach einer unruhigen Nacht wachte Phoenixfee erst spät wieder auf, es war schon fast Mittag als sie anfing ihre Sachen zusammen zu packen, ihre Truhe leerte in ihrem Zimmer mit ihren Habseeligkeiten die sie hier hatte.
Sie ging auch in das Vorratslager, aber das war fast leer, aber sie fand noch eine Rüstung, die normalerweise Hummelchen immer ausgegeben hatte.Diese Rüstung hatte sie dringend nötig den Ihre Alte, Leichte Amazonenrüstung, war sehr zerschlissen, auch fand sie noch einige andere Sachen die sie brauchen konnte, wie z.B. Pfeile, Leder und Leinenbeutel und Lebensmittel, sie packte nur etwas davon ein den es lebten ja noch andere Frauen hier im Lager und die sollen ja auch noch was haben.
Die Alte Rüstung lies sie auf der Truhe Liegen, aus der sie die neue schwerere Rüstung genommen hatte und verließ wieder das Vorratslager. Sie sah, als sie das Lager verlassen hatte, das einige Frauen am Haupthaus Kisten und Fässer herraus schleppten.
Sie ging zu Ihnen und erkannte die Winzerin Zylia, „ Hallo, was macht ihr?“ Sprach sie die Frau an.
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| 05.10.2003 15:30 | #198 |
| Zylia |
„Hallo“ antwortete Zylia „Was wir hier machen? Ich möchte das Lager verlassen und die Schwestern helfen mit meinen Wein auf meinen Segler zu bringen.„Warte ich Helfe.“ Sagte die Amazone, Phoenixfee, war glaubte sie der Name und sie sprach weiter. „Kannst du mich den Gleich Mitnehmen? Ich schätze mal die willst zur Stadt?“
„Ja, dort möchte ich hin.“ Antwortete Zylia „Gerne kannst du dann mit, wenn wir alles verladen haben können wir aufbrechen.“
„Gut, aber lass mich meine Sachen auch noch Packen, wenn wir deine Kisten verladen haben.“ Sagte Fe und verschwand in den Keller des Haupthauses.
Nach einigen Minuten waren die Paar Kisten und Fässer, aus dem Gewölbe herauf geholt und mit einem Karren zum Bootssteg gebracht worden.
Fee half diese auf den Lastsegler zu verfrachten und verschwand dann um ihre Sachen zu holen und wieder rum einige Zeit später kam sie, in Begleitung einer Wölfin und einem Kätzchen, mit Beuteln bepackt wieder zum Bootssteg.Nachdem die beiden Frauen auch Phoenixfees Habseeligkeiten verstaut hatten und die Tiere sich an Bord befanden, was bei dem Kätzchen nicht so einfach gewesen war, segelten sie auf den Fjord hinaus, in Richtung Khorinis.
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| 06.10.2003 22:28 | #199 |
| Sly |
Sly ging durch das ehemalige Amazonenlager und sah sich fragend um "Wo steckt wieder dieser Druid?Is ja schlimm mit dem " Sly ging in ein Haus hinein und ging zur dort ansessigen ehemaligen Amazonen und sah sie an "Hey weißt du wo hier ein gewisser Dark Druid schläft?" Die Amazonen sah Sly nachdenklich an und schüttelte den Kopf "Nein ich kenne keine Namen der anwesenden Gäste. Sly nickte und klatschte sich vor den Kopf. "[i]Ich beschreib ihn eine Sekunde. " Sly rieb sich mal wieder seinen drei Tage Bart und dachte dabei nach. Wie sah der Kerl nochmal aus? Ach da viel es ihm ein. "Ja pass auf. Der Kerl is groß und muskulös wie ein Ochse. Dann macht er immer einen auf supermysteriös und rennt immer mit so nem Mantel rum, dessen kaputze tief im Gesicht ist. Außerdem ist er bewaffnet. Ja und das auffälligste er hat ganz schwarze Augen irgendwie so freakisch. " die Amazone überlegte einen Moment doch dann schnipste sie mit den Fingern "Klar kenn ich den. Der is ganz oben. Ich bring dich zu ihm. Der is mir irgendwie unheimlich. " Slys grinsen wurde breiter. "Ja ich glaub der macht das mit absicht oder sowas, weil er gerne Frauen und kleine Kinder erschreckt. Muss ne böse kindheit gehabt haben. "
Sly stand vor der Tür und bedeute der Amazone zu gehen. Dann riß er die Tür auf und ließ sie fröhlich gegen die Wand knallen. Er schritt rein und rief laut dem Schlafendem Koloss zu "Aufwachen. Es ist Zeit für die Prüfung" Druid war aufgesprungen und wollte auf Sly losgehen bekamm jedoch nur einen Fußtritt zu spüren "Böses Druid!" sagte Sly und ging dann aus dem Gasthaus hinaus. Draußen angekommen ging er zu der Stange und stellte sich vor ihr auf "So, das ding hat 2 Teile. Die erste ist: zehn mal hin und her zu balancieren und den steinen auszuweichen wobei das auf dem stamm bleiben wichtiger ist als den Steinen auszuweichen. Dann stellst du dich beim zweiten mal in die Mitte und versuchst allen steinen die ich werfe auszuweichen. Um diesen Teil zu schaffen musst du mindestens 3/4 der steinen ausweichen. Sie fliegen noch nicht besonders schnell können aber trügerisch sein. Vorsicht. Der zweite Teil wird der sein, dass du dich am Strand an mich herranschleichst , da wir wenig schleichtraining gemacht haben würde ich sagen es ist nicht schlimm wenn ich dich etwas höre, ich überhöre einfach manches. Dann das dritte ist das klettern auf diesen BErg dort. Du hast ja schon vorher den auftrag bekommen dort hochzuklettern doch diesesmal ist es auf Zeit. Du hast eine Stunde um nach oben zu kommen. Gut das wäre dann alles für die erste Prüfung. Los gehts! "
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| 07.10.2003 22:48 | #200 |
| RhS_Artifex |
Puuuh, scheint so, als ob das dann die Entscheidung bringen wird. Ob Meister, oder Noch-Lehrling, all dies wird sich nun in diesem Parcours und etwaigen weiteren Prüfungen entscheiden ... Brütend stand nun Artifex da und starrte wie blöd auf den Parcours, während Scatty an seinem Ende wohl schon langsam unruhig wurde, denn dieser begann auch schon herumzuzappeln und in seinem Zappeln akrobatische Kunststücke einzubauen. Bei der Betrachtung des Hindernisparcours, der von Scatty's Allzwecknovizen(C) in aller Hast aufgebaut wurde, - Zuerst ein 'wenig' Wasser, darauf folgte ein 'feines' Stück trockener Erde, welches wiederum von mittelhohem Gras abgelöst wurde. Dem schloss sich wiederum ein 'Fleckchen' kurzes Gras an und nur einen Schritt weiter begrüssten Marmorplatten, Holz, Steine und Schlamm in einer einträchtigen Reihe hintereinander das Auge des Spähers. Als Sahnehäubchen schloss dann ein grosszügig dimensioniertes Gitter den Kurs ab. - formte sich ein Plan in den tiefsten Windungen des Hohen Templers, den dieser auch unverzüglich exekutierte.
Langsam aber bedächtig näherte Artie sich dem Wasser und versenkte mit der Stiefelspitze zuerst den einen, dann den anderen Fuss in das kühle Nass und vergewisserte sich dabei unablässig, schön ausbalanciert zu stehen und nebenher auch noch keine Geräusche zu verursachen. Als dann aber die Kälte des Wasser sich daran machte seine Knochen anzunagen, sagte sich der Sumpfler, dass es Zeit wurde sich weiterzubewegen. Beim Vorarbeiten durch das Wasser achtete Artifex darauf, dass beide Füsse stets unter Wasser waren und sich nur langsam voranzukämpfen. Am jenseitigen Ufer der Wasserstrecke hob er vorsichtig beide Füsse nacheinander aus dem Wasser und pflanzte sie fest auf die trockene Erde. Hier ging der Hohe Templer zum erstenmale leicht in die Knie und setzte bei den folgenden Schritten immer nur die Stiefelferse auf und rollte sachte den Fuss ab. Dabei verharrte er aber nach jedem Schritt um sicherzugehen, dass kein Geräusch dabei entstand. Nach eine endlos langen Zeit, die sich aber nur als ein paar Minuten herausstellen sollte, kam er dann auch schon an den Säumen des mittelhohen Grases an.
Hier war er nun gezwungen noch bedächtiger voranzugehen und dabei stets mit dem ganzen Fuss aufzusetzen, natürlich nachdem er zuerst sachte das Gras mit den Füssen zur Seite geschoben hatte und dabei auf etwaige Geräuschverursacher wie trockene Äste oder Nüsse und dergleichen achtete. Kurze Zeit später fand er sich dann im kurzen Gras wieder, bei dem er genauso voranging wie beim mittelhohen, nur im Gegensatz zu dem nicht so hoch austretende Schritte machte. Lange dauerte es nicht, da begrüssten ihn auch schon die Marmorplatten. Auch hier setzte er zuerst mit der Ferse auf und liess den Fuss abrollen. Als er die Platten hinter sich liess wurde er dann mit teilweise morschem Holze in Form von umgestürzten Baumstämmen konfrontiert. Hier musste er vorsichtig vorgehen, denn jeden falsche Gewichtsverlagerung bedeutete ein Geräusch ! Dennoch schaffte es unser Sumpfler dieses Hindernis erfolgreich zu bewältigen, indem er sehr, sehr behutsam vorging. Beim Stein darauf folgte er dem Prinzip, welches er auch bei den Marmorplatten angewandt hatte und bewältigte das Hindernis somit mit Bravour. Der darauffolgende Schlamm sollte sich dabei auch nicht als eine zu grosse Herausforderung entpuppen, denn auch hier musste er wie im Wasser vorgehen, nur dass er dabei nicht einmal an auch nur einen Schritt denken durfte, sondern sich stockbeinig fortbewegen musste.
Als dann auch der Schlamm abgehakt war, stand der Hohe Templer nun vor der grössten Herausforderung, nämlich dem Gitter ! Unsicherheit durfte sich Artie nun nicht leisten, denn sonst wäre er nie soweit gekommen. Also betrat er dann das Gitter, wobei er immer mit dem ganzen Fuss aufsetzte und seinen Körperschwerpunkt zu tief wie möglich verlagerte, nach jedem Schritt hielt er dabei noch zusätzlich inne, um etwaige Metallschwingungen passieren zu lassen. Schliesslich stand er dann hinter seinem Freund und Lehrmeister, der sich während der ganzen Zeit kein einziges Mal umgedreht hatte und tippte diesem seelenruhig auf die Schulter, mal sehen wie Scatty reagieren wird.
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| 07.10.2003 23:25 | #201 |
| Scatty |
Auf einmal schien die Zeit stillzustehen, ein feines Gehör mochte das plötzlich auftretende, stakkatoartige Musikstück mit Gesängen in einer fremden Sprache, die entfernt an Spananisch erinnerte, wohl erkennen, Scatty jedoch war viel zu beschäftigt, mit coolem aber dennoch aussdrucksstarken Blick herumzuwirbeln, sich gleichzeitig nach hinten abzustossen und seine doppell....moment! Ein leichtes Kopfschütteln von Scatty später erwachte jener wieder aus seinem Tagtraum. Hmm....die Zeichen vom Schläfer häuften sich? Sollte er nun jenen Minnegesängen und Harfenklängen lauschen, die sich während dem Kopfstand und seinem Tagtraum in sein Ohr gebrannt? Oder sollte er Artie´s Prüfung weiterführen? Ein röhrendes, dunkles "NU MACH SCHON WEITER, ABER EIN BISSCHEN TRILLIPAMPI!", das von Captain Himbeer, der rosarot wie immer neben ihm stand, herübertönte, überzeugte ihn schliesslich. Er sollte den Litaneien des..."NEIN, BEI ALLEN BROMBEERFRACHTERN DIESSEITS DES KARAMELMEERES, DU SOLLST ARTIE WEITER PRÜFEN!" Beim Schläfer, selbst wenn Himbeer´s Stimme grollte, schunkelte er, brachte unterwegs ein "Refft die Masten" unter und spielte fröhlich auf seiner Ziehharmonika aus Blech und unnützem Kauderwelsch vergangener Jahrhunderte.
"Nun gut, Artie, dann werde ich dich nun mal weiterprüfen. Achja, Zwischenstand: Mit 100 Pferdestärken aufm Weg zum Meister. Also, als nächtes packst du dich einfach auf den Baumstamm da drüben, und ich werde dich mit einigen...Spezereien bewerfen. Und lass dir gesagt sein: Von DENEN willst du NICHT getroffen werden, also weich lieber gut aus, Training solltest du genug gehabt haben. Wenn ich dir ein Zeichen gebe und es für genug befinde, wirst du das bekannte Prozedere durchlaufen, und zwar gegen Mosquito spielen. Diesmal aber wirst du alle akrobatischen Einlagen, die er macht, ebenfalls nachmachen oder sogar überbieten. Nun, dann leg mal los!" Und während sich der nichtsahnende Artie auf einen gerade so zufällig daliegenden Baumstamm stellte, packte Scatty seine Geheimwaffe aus, die schon tausende in die Flucht oder gar in den Wahnsinn getrieben hatte: die mysteriösen, geheimnisvollen und ekelerregenden Haarbälle, stilvoll aufbewahrt in einem alten, wettergegerbten Holzeimer. "Mach dich bereit..." murmelte der Hüter, während er nach dem ersten Geschoss grabschte...
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| 09.10.2003 11:44 | #202 |
| RhS_Artifex |
So stand er nun da, in perfekter Balance und Harmonie mit dem Baumstamm, auf dem seine Füsse festen Halt fanden und erwartete schon das schlimmste und befürchtete, dass Scatty ihn nun wohl mit den sagenumwobenen Bällen des Schreckens beworfen zu werden und fragte sich innerlich, wenn all dies wahr wäre, wie konnte dann sein Freund es nur aushalten diese Ausgeburten jeglichen Ekels auch nur anzufassen ? Lange konnte der Hohe Templer nicht darüber grübeln, da wurde er auch schon vom ersten Ball des Ekelhaften angepeilt. Eine leichtes Wegdrehen des Oberkörpers brachte ihn und seine heissgeliebte Haut in Sicherheit. Lange konnte er sich von dem Schock, eine solche derart ekelerregende Konstruktion aus nächster Nähe gesehen zu haben nicht erholen, denn da raste auch schon der nächste Ball heran. Diesesmal beugte sich Artifex zur Seite, bis dann die Ekelhaften Flugobjekte, kurz E.F.O.s in rasend schneller Folge auf ihn zusirrten und ihn zu einem höllischen Tanz zwangen, in den er sogar einige Salti und Purzelbäume, sowie Schwünge am Ast einbaute.Nach etwa einer halben Ewigkeit, die in Wirklichkeit nur 10 Minuten andauerte kamen keine Bälle mehr angeflogen und Artie hatte das Unmögliche vollbracht: Er wurde nicht getroffen !
Heilfroh darüber es geschafft zu haben schwang er sich vom Ast auf den Boden und machte gleich drauf eine Rolle zur Seite, denn Scatty der Fiesling und Sadist hatte noch einen der Bälle zurückgehalten gehabt. Aber auch dieser berührte den Körper des Hohen Templers nicht einmal annähernd. Damit ist Scatty die Munition ausgegangen und er nickte zufrieden und bedeutete Mosquito zu ihnen zu treten. Artie nickte dem Grao Maestre kurz zu, denn sie hatten sich bei seiner ersten Prüfung schon kennengelernt und miteinander trainiert gehabt. "So Artie, du und Mosquito, ihr werdet nun einen kleinen Wettkampf vonn Akrobatischen Kunststückchen abhalten und damit du die Meisterprüfung bestehst, musst du Mosqui bei jedem Kunststück, das er vorführt zumindest perfekt nachmachen, oder gar übertreffen. Alles klar ? Mosquito, du hast 5 Versuche, capisce ?", hier nickte Mosquito stumm, "Gut gut, dann allez hop !", dabei klatschte Scatty abrupt und Mosquito machte sich daran das erste Kunststück vorzuführen.
Der Grao Maestre des Capoeira-Tanzes sprang hoch und landete mit beiden Händen auf dem Boden und legte somit einen perfekten Handstand aus dem Sprung hin und stiess sich daraufhin wieder ab um dann auf den Füssen zu landen. Hmm, sieht gut aus, aber das schaff' ich auch ..., dachte sich der Hohe Templer und machte sich daran Mosquito zu übertreffen. Auch er sprang hoch und legte einen perfekten Handstand aus dem Sprung hin, ohne dabei auch nur hin und her zu wanken. Dann stiess ersich vom Boden ab und verdankte es seiner Armmuskulatur, die er beim Zweihandtraining antrainiert hatte, dass er höher kam als Mosquito und baute einen Salto ein, bevor er dann landete. Wortlos ging Mosquito dann dazu über sein nächstes Kunststück zu zeigen. Zuerst machte er einen Purzelbaum nach vorne und schnellte, kaum dass er den Purzelbaum beendet hatte sogleich nach rechts und hielt seinen Körper mit nur einer Hand hoch, um dann so zurückzuspringen, dass er fast ganau dort wieder landete, von wo aus er die Aktion gestartet hatte. Artie ahmte diese Aktion fehlerfrei nach, dennoch gelang es ihm beim Satz nach rechts sich in eine Spirale zu versetzen.
Das dritte Kunststück des Capoeiratänzers bestand dann darin, dass er auf eine Felswand zulief, die sich in der Nähe befand, und diesen dann scheinbar senkrecht für ein kurzes Stück hochlief, bevor er sich mit einem Salto wieder zurück katapultierte. Das zu übertreffen war schon etwas schwieriger, aber Artie gelang das Kunststück, indem er sich bevor er beim Felsen war nach vorne warf und dabei einen Handstand hinlegte, der darin resultierte, dass seine Füsse an der Felswand landeten und lief dann vom Schwung getragen noch ein Stück die Wand hoch, um sich dann mit einem Salto wieder zurückzubefördern. Daraufhin schlug Mosquito ein Rad, dass in einem Spagat endete und rollte sich dann aus dem Spagat in die vertikale um dann wieder aufzuspringen. Auch dieses Kunststück vermochte der Hohe Templer perfekt nachzumachen und machte sich dabei nicht mehr die Mühe es zu übertreffen.
Das fünfte und letzte Kunststück Mosquitos bestand darin, dass er auf einen Baum zurannte, sich an einem Ast emporschwang und mit beiden Füssen auf dem Ast landete, um sich dann mit einem Salto mortale gen Boden zu werfen. Nach erfolgreicher Landung staubte er sich kurz ab und grinste Artie schief zu. Achselzuckend rannte der Hohe Templer dann auf einen anderen Baum zu schwang sich auf einen Ast und katapultierte sich von dessen Ast mit einer Pirouette zu dem Ast, auf dem sich Mosquito kurz zuvor befunden hatte und stiess sich von diesem ab, vollführte einen Salto mortale und landete sicher auf dem Boden. Wortlos nickte Mosquito ihm zu und nickte Scatty zu und dann warteten der Grao Maestre und der Prüfling auf das Urteil des Meisters.
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| 09.10.2003 21:13 | #203 |
| Jamira |
Es war bereits spät, Dunkelheit hatte das ehemalige Amazonenlager in sich gehüllt. Doch Jamira stand nach wie vor mit wachsamen Augen vor der Waffenkammer. Es wurde Zeit, ihre Schüler zu testen. Sie wollte es endlich hinter sich bringen.
Doch das Glück schien ihr an diesen Abend beizustehen; Aus der Dunkelheit zeichnete sich bald eine als Fisk identifizierbare Person ab. Und da ihr zweiter Schüler ebenfalls in ihrer Nähe befand, stieß sich sie mit einem leichten Ruck von der Wand ab und begab sich auf den freien Platz.
"Hey Jungs!" grinste die Speerlehrmeisterin dann und musterte ihre Schüler. Refelxartig wandten sich die beiden um und blickten ihre Lehrmeisterin verdutzt an. Doch bevor sie zu Wort kamen setzte Jamira ihren Vortrag fort: "Ich habe euer Training beobachtet und auch wenn ihr zwischendurch nicht hier wart, habe ich eure Fortschritte wohl bemerkt. Nun ist es an der Zeit diese zu testen!"
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| 09.10.2003 21:53 | #204 |
| Sly |
Sly und Fisk hatten sich schnell zu Jamira eingefunden und Sly setzte ein breites Grinsen auf. "Gut gut. Das heißt was sollen wir machen? 10 orks metzteln? 20 Wölfe oder sowas? " Jamira schüttelte den Kopf und grinste ebenfalls "Nein. Ich weiß was besseres: Du und Fisk ihr kämpft gegeneinander. ihr habt beide unterschiedliche Waffen und von daher sollte es ein leichtes sein für euch das zu machen. " Slys grinsen wurde noch breiter und er drehte sich zu Fisk. Er besah den Speer den er mit sich führte und sagte "Kommste damit noch durch ne Tür?" Fisk schüttelte aber nur den Kopf. Doch Jamira ging wieder dazwischen "Achso und versucht euch bitte NICHT abzumetzeln. " Sly nickte "Geht klar. " gab er zurück und entfernte sich etwas von Fisk. Dann nahm er seine Doppelklinge aus der halterung und sah Fisk entgegen. Diser brachte sich ebenfalls in Kampfposition. Der Fight konnte beginnen.
Sly stürmte auf Fisk zu und lief einen Weg der ihn knapp an Fisk vorbeibringen würde. Fisk seinerseits brachte sich in eine Abwehrposition und richtete den Speer geradewegs auf Sly. Sly selbst hatte die Waffe seitlich an seinem Körper um sich nicht beim laufen zu behindern. Fisk Speer zielte weiter auf ihn und stieß dann nach vorne. Sly parrierte mit einem Schlag gegen die Seite des Speeres und lief weiter auf Fisk zu. "Jetzt gibts was aufn Popo " rief er Fisk zu und wirbelte herum um zuzustechen. Doch Fisk war sofort wieder auf Abstand gegangen und machte jetzt eine Reihe von Stichangriffen denen Sly dank seines Schleichtrainings ausweichen konnte. Die Klinge sprang immer wieder auf ihn zu wie eine giftige Schlange die versuchte ihre giftigen Zähne in Slys haut zu rammen. Dann machte Fisk einen weiteren stich und versuchte Sly mit der Seite der klinge zu treffen. Sly parierte erneut mit seiner Doppelklinge und stürmte dann auf Fisk zu und schon hatte sich sein Bein in Fisk magen gegraben und Fisk taumelte zurück "Ich hab auch was gelernt Fisk, so ist es nicht. " Sly lachte gemein doch Fisk hatte schneller seine Fassung wieder als der Krieger dachte und er machte mit dem Speer einen Hieb auf Slys Brust. SLy wich zur Seite aus kam jedoch nicht rechtzeitig weg. Seinen Oberkörper verbog er , doch die Seite des Speers scharbte über den Brustpanzer Slys und erzeugte ein ohenbetäubendes Quietschen. Der ehemalige Söldner verbannte das eklige geräusch aus seinem Gehirn und ging wieder auf Distanz. Beide Kämpfer beäugten sich. Diesesmal würde Sly warten und Fisk angreifen lassen. Fisk grinste aber auch nur "Ja Sly ich war auch nicht untätig gewesen. " sagte er bevor er auf Sly losging...
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| 09.10.2003 22:09 | #205 |
| Fisk |
lange beäugte Fisk Slys Haltung und Position, dann holte er aus, stieß einen Schrei aus und stürmte los. Zwar hatte Sly seine Waffe bereits hoch vors Gesicht gehoben, doch sie hatte inen entscheidenden Nachteil; sie war kaum länger als Sly selbst. Fisk holte auf, drehte im letzten Moment jedoch die Klinge in der Hand und ließ das stumpfe Ende seines Speeres gegen Slys Brustpanzer fahren. Durch die harte Schlag wurde Sly zurück geshcleudert, stützte sich doch mithilfe von Akrobatik ab und nutzte den Schwung zum Gegenangriff.
Doch da Fisk ebenfalls die Kunst der Akrobatik beherrschte, gelang ihm ein Ausweichmanöver in Form einer Rolle, in welcher er den speer seitlich vom Körper weghielt, sodass er ihn nicht behinderte.
Rasch richtete der Drachenjäger sich wieder auf, wandte die Waffe in seiner Hand und gab Sly in vorm eines Kopfnickens ein Zeichen des Angriffes. Der ehemalige Söldner machte sich bereit, dann griff Fisk abermals an. Wieder nutzte er die schnelle Stichtechnik, welche Sly dummerweise kaum nutzte. Denn sie war sein ärgster Feind. Es gab keine Pariertechnik gegen diesen Stoß, jedenfalls nicht mit einer Doppelklinge. Zumal der griff recht kurz war.
Und so gelang es Fisk,seinen Gegner Schritt für Schritt in die Ecke zu treiben, stets der bedrohlichen Wand der Waffekamemr näher kommend.
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| 09.10.2003 22:36 | #206 |
| Sly |
Slys grinsen wurde noch breiter. Zweimal der selbe Angriff das ist ein fehler. Dann würde Fisk mal bekanntschaft mit den Metalschienen in seinen Ärmeln machen. erneut kam der schlag der gegen Slys brustkorb und Sly blockte diesen einfach mit dem Arm und schubste den Speer weg. Ja vielleicht war es ein Nachteil, dass seine Waffe so kurz war aber auf nähe konnte das ein durchausgroßer vorteil sein. Sly machte eine Drehung und riß seine Doppelilie dabei mit herum. Dabei hielt er seine Waffe aber bewusst zurück um Fisk nicht zu verletzen, doch diesesmal schrabbte Slys Waffe mit einem lauten kreischen über den Brustpanzer Fisks. Erst jetzt hatte Fisk seinen Speer wieder voll unter Kontrolle und hieb mit ihm nach dem ehemaligen Söldner. Sly duckte sich drunter durch und ging wieder auf Abstand. Jetzt war Fisk wieder an der Reihe anzugreifen. Sofort ließ er einen Regelrechten hagel von Stichen auf Sly niedergehen. Die Nach einiger Zeit anfingen Slys deckung zu durchbrechen. Dann ein Stich schrabbte unter der Doppelklinge durch und grub sich in Slys brustpanzer. Sly stöhnte und ging zurück. Dieser schlag hatte seine Luft aus den Lungen gejagd und er atmete schwer. Dann sah er wieder hoch zu Fisk und blickte ihn wütend an. "Meine schöne Rüstung zerkratzt du einfach so!" Sofort stürmte Sly auf Fisk zu und deutete einen Ausholschlag mit der Doppelklinge an. Fisk holte aus um mit dem Speer durchziehen zu können doch er verrechnete sich. Sly ließ sich fallen und rutschte unter der Waffe durch. er stieß sie nach oben und so außerhalb der gefahrenzone. Doch seine Rutschpartie war noch nicht vorbei. In den letzten Tagen hatte es viel geregnet und Sly wusste das er weiter über den Boden rutschen würde. Dann passierte das geplante. Sly rutschte Fisk in die Beine und ließ ihn zu Boden fallen. Der Krieger stieß sich vom Boden ab und stand sofort wieder. Fisk hätte wohl auch nicht mehr lange gebraucht um aufzustehen. Die Überraschung hatte ihn wohl langsam gemacht. Doch Sly ließ nicht nach. sofort hieb er von Oben zu und zielte auf den Kopf. Fisk selbst zuckte keinen Augenblick und die Klinge hielt kurz vor Fisks Kopf an. Sly grinste weiter und sagte "tot!" Doch dann bemerkte er das grinsen in Fisk gesicht und dass etwas sachte gegen seine Brust stieß. Er sah nach unten und blickte auf den Speer der auf Slys Bauch hielt. Na super. Fisks schädel wäre gespalten und Sly wäre aufgespießt geworden. Sly kam aus seiner Kampfhaltung hoch und reichte Fisk die Hand. Dieser nahm sie dankend an und Sly zog ihn in die Höhe "Nicht schlecht her specht. Oder wie Schmok es ausdrücken würde: Hola die Waldfee sprach der Eber. Weiter oder reicht das für heute? fragte er fisk.
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| 09.10.2003 22:48 | #207 |
| Fisk |
"Noch nicht!" murmelte Fisk und nickte unauffällig zu Jamira, "Wir müssen ihr zeigen, was wir drauf haben!". Sly nickte stumm, dann trat er zurück, sodass sich die Klingen vom Körper des Gegners lösten. Fisk wandte seine Waffe abermals einige Male in der Hand, dann ließ er sie ruckartig hinabfahren. "Auf gehts!" grinste er, was Sly nur still erwiderte. Dann stürmten beide los. Mit hoch erhobenen Waffen näherten sich die Kämpfer einander, bis sie schlussendlich die Mitte des Kampffeldes erreicht hatten. Rasch ließ Sly eine seiner Klingen von unten heran fahren, doch da Fisks Speer nicht aus Holz, sondern aus einem nahezu unzerstörbaren Material bestand konnte er mit der stumpfen Seite der Waffe blocken. Ein Klingen erklang, dann schnitt Stille durch das ehemalige Amazonenlager. Regungslos standen die zwei dort. Doch es tat sich etwas. Ruckartig rissen beide ihre Waffen hoch, wobei sie sich die Stangen ihrer Waffen gegenseitig unters Kinn schleuderten. Beide fielen zurück, wobei Jamira sie mahnend musterte. Sie hatten beide den Abstand vernachlässigt, den der Speer freilegte. "Nochmal!" rief Sly aus, dann stürmte er los. Ein gerader Schlag gelang ihm, doch Fisk wich nch unten hin aus,riss dem ehemaligen Söldner die Beine Weg und richtete sich ruckartig wieder auf. Sly rutschte mit den Füßen weg, schaffte es jedoch sich zu fangen. Doch seine Waffe glitt aus seiner Hand und blieb im Schlamm liegen. "Das reicht, denke ich!" grinste Fisk und reichte Sly seine Waffe, welche er zuvor aufgehoben hatte. Dann sahen beide erwartungsvoll zu Jamira.
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| 09.10.2003 23:01 | #208 |
| Jamira |
Jamira sah die beiden schräg an. "Soso und was soll ich jetzt sagen? Was meint ihr? " Die beiden Krieger blickten sich kurz gegenseitig an und sahen dann wieder zu der Frau hinüber "Wie wärs mit bestanden? " "So? Naja sagen wir es mal so: Ihr habt da einiges abgezogen. Ich finde eure Technik ja sehr interessant aber so wie ihr kämpft war das kein trainingskampf sondern eher ein kampf in dem es darum ging den gegner so gut es geht zu entblößen. Also bitte achtet mehr auf eure Deckung. Sly du hast durch deine kurze waffe bessere Chancen schläge abzublocken da du in mehreren ich nenne es verteidigungsringen blocken kannst. Je näher der Schlag an deinem körper abgeblockt wird desto enger is der veteidigungsring. Also äußerer veteidigungsring ist wenn du den schlag vorhersehen kannst und leicht blocken kannst. Denke daran , dass du versuchen solltest so früh wie möglich zu blocken aber wenn du einen vorteil dadurch hast den schlag erst später zu blocken dann nutze ihn. Fisk du hast diese Verteidigungsringe kaum. Du wirst mit deinem Speer niemals nahe an deinem Körper blocken können, desshalb versuche immer disen äußeren verteidigungsring durchdringen zu lassen. Der vorteil bei dir ist , dass es sehr schwer ist diesen zu überwinden aber sobald er das geschafft hat wirst du es schwer haben dich zu verteidigen in solchen fällen lass deine Waffe fallen und zieh dein Schwert dann hast du eine bessere chance zu überleben. Aber nun gut weil ihr so nen Hundeblick habt und zusätzlich zur Technik noch einige gute bewegungen eingebaut habt würde ich sagen: Bestanden. Glückwunsch ihr beiden. "
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| 10.10.2003 03:05 | #209 |
| Phoenixfee |
Shiva war schon Todmüde von Onars Hof zu dem Gewaltmarsch gestartet, das Letzte Stück vom Pass zur Küstenebene bis zur Brücke des Lagers hatte sie praktisch im Halbschlaf zurückgelegt und auch Fee fühlte sich todmüde.
Auch ehr im Halbschlaf registrierte sie noch das sie durch das Tor auf der Brücke ging und das sie dann fast Automatischen Schrittes den bekannten Weg entlang zum ehemaligen Unterkunftshaus der Amazonen tappte, ihr Zimmer aufschloss, die Tür, als sie im Raum war einfach ins schloss und sich ins Bett fallen lies.
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| 10.10.2003 14:11 | #210 |
| Eiswasser |
Nur weil sie Schülerin und Lehrmeisterin waren mussten sie ja nicht immer aufeinander hocken, warum hätte sie Fee nicht einfach auf dem Hof lassen können, zumal Shiva sobald nicht wieder zum ehemaligen Lager kommen wollte.Aber wie dem auch sei, nun war sie hier. Die Nacht hatte sie in ihrem alten Zimmer verbracht, es war noch genau so, wie sie es verlassen hatte, nur war alles von einer dicken Staubschicht überzogen, das war aber immer so, wenn sie mal länger weg war. Für einen Moment glaubte sie, das wieder alles so war wie sonst auch, aber dann merkte sie, das es nicht wie sonst auch war, es war anders... völlig anders...
Thaleiia war tot, die Königin fort und zum ersten mal stieg keine Trauer in ihr bei diesem Gedanken auf. Es schien jetzt nur noch wie eine weitere belanglose Tatsache, sie wollte eh keine Magie lernen, die Hohepriesterin hatte sie nur ein mal gesehen, die Königin nie, überhaupt war sie nicht oft im Lager gewesen. Warum hatte sie überhaupt so geheult?
Am morgen kroch sie aus ihrem Bett und ging in die leere Küche, wo sie sich ein Brot mit Schinken belegte.
Ein weiteres Brot und ein Glas Kuhmilch später ging sie zum Trainingsplatz, den sie zur Zeit der Amazonen nie genutzt hatte. Ein merkwürdiges Gefühl, alles scheinbar für sich ganz allein zu haben, doch davon ließ sie sich bei ihren Bogenschießübungen nicht stören.
Gegen Nachmittag ging sie erschöpft wieder in die Küche um dort Moleratfilet zu essen, auf dem Weg zum Trainingsplatz kam sie auch am leerstehenden Haus der Königin vorbei. Vorsichtig öffnete sie die Tür, abgeschlossen, war ja klar. Vorsichtig ging sie zu einem der Fenster, wo sie die hölzernen Laden beiseite klappte. Tatsächlich dahinter lag ein weit geöffnetes Fenster, in das sie sogleich hineinstieg.
Sie sprang zum Fensterbrett, hielt es fest und zog sich mühsam daran hoch, im Haus selbst angekommen richtete sie sich nach einer kurzen Verschnaufpause auf und bewunderte die reich verzierten Wände des Raums, dann spürte sie ein leichtes Flattern an ihrer Hand. Ein Schreck durchfuhr sie, doch dann stellte Shiva fest, das es sich dabei um einen wunderschönen Seidenvorhang handelte, welcher von Wind in Bewegung versetzt wurde. Stillschweigend beobachtete sie den zauberhaften Tanz, sie musste sich erst überreden weiter zu gehen.Gerade als sie den Raum verlassen wollte hörte sie ein lautes Poltern vom Nachbarraum. So schnell wie sie konnte war sie wieder zum Fenster raus, im Moment sollte sie wohl auch lieber mit dem Bogen üben, doch irgendwann würde sie sich das Haus mal genauer ansehen.
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| 10.10.2003 22:35 | #211 |
| Marquez |
Unglaublich...
Nur noch ein kurzes Stück, dann würde er endlich da sein. Endlich wäre er wieder in Sicherheit. Die Hoffnung ließ Marquez seine Erschöpfung vergessen und er beschleunigte seinen Schritt immer weiter, bis er ins Laufen geriet. Nur noch ein bisschen...
Da war es nun. Das gesuchte Lager. Der ersehnte sichere Hafen. Der vermeintliche Aufenthaltsort von Fisk.
Aber hoffentlich war Fisk auch wirklich da...
Marquez hielt sich jedoch fürs erste nicht mit diesen Bedenken auf, sondern setzte sich stattdessen erst einmal in den Schatten des nächsten Baumes, um vor der mittäglichen Hitze geschützt zu sein, und ruhte sich aus.Dem Vogelgezwitscher lauschend, schaute er sich um. Ein wunderschöner idyllischer Wald war das. Keine gefährlichen Tiere, nicht zu dunkel und sonderbar aufgeräumt.
Der Wind raschelte leise in den Blättern und das Licht der Mittagssonne strahlte anmutig durch die Baumkronen.
So musste ein Wald aussehen und nicht so wie die verdorrten Bäume im Minental.Ach ja richtig, das Minental. Marquez ließ die letzte Nacht Revue passieren.So narrensicher, wie er es sich erhofft hatte, war die Wegbeschreibung seines Kollegen leider nicht gewesen. Weiß der Geier, wie oft sich er sich verirrt hatte, aber mindestens drei, vier Male schon.
Einmal kam er auf der Ostseite der Burg wieder raus und lief einem Snapperrudel in die Arme, dem er nur mit Müh und Not entkommen konnte. Dann ging er, ohne es zu ahnen, an so einem komischen Grab beim Eisgebiet vorbei, wo ihn schon einige Skelett-Krieger erwarteten.
So etwas Abstoßendes hatte Marquez bis dahin noch nicht gesehen und der Anblick der knochigen Gestalten setzte ihm ziemlich zu. Nun ja, zum Weglaufen hatte es ja glücklicherweise noch gereicht.
Nach diesem kleinen Ausflug fand er dann endlich den gezackten Turm. Blöderweise rastete davor gerade eine Gruppe Warane, die ihm einiges an Geschwindigkeit abverlangten, bis sie ihn schließlich in eine Höhle getrieben hatten, in der er bis zum Morgengrauen ausharren musste. Mit grunzenden Waranen vor dem Höhleneingang war dabei an Schlaf nicht zu denken.
Nachdem die Viecher dann endlich von ihm abgelassen hatten, konnte er unbehelligt den Pass überqueren, zwar erst nachdem er zwei- oder dreimal an selbigem vorbeigelaufen war, ohne ihn zu entdecken, aber das war jetzt wirklich nur noch nebensächlich.
Jetzt zählte nur, dass die Irrfahrt vorbei war. Genussvoll schloss er seine Augen.
Nur um die Ruhe noch ein wenig zu genießen – nichts weiter...
»Hä? Was? Wie? Wo?« Marquez schreckte auf.
»Verdammt, warum ist es jetzt auf einmal Nacht?«, murrte er mit schläfriger Stimme.
»Ach, ich Idiot, wie konnte ich nur einschlafen? Das passiert mir andauernd...«Der Schürfer sprang auf und reckte sich intensiv.
»Na, jetzt wird’s aber höchste Zeit.«
Mit frischer Energie schlenderte Marquez über die Brücke und hielt nach Fisk Ausschau.
Und er fand ihn.
Marquez traute seinen Augen nicht: Er hatte Fisk wirklich gefunden!»Fisk!« Außer sich vor Freude rannte er auf den Drachenjäger zu und schüttelte ihm energisch die Hand. »Du glaubst gar nicht, wie ich mich freue dich zu sehen!«
Fisk aber blickte den Heranstürmenden nur entgeistert an:
»Äh, wer bist du?«
»Oh, äh, was? Ach so, ja. Du hast Recht. Wie unhöflich von mir.« Marquez lächelte verlegen, fuhr dann aber in gewohnt forschem Tone fort. »Ich bin Marquez, ein neuer Schürfer, und bin gekommen, um bei dir zu lernen! Wann fangen wir an?«
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| 11.10.2003 00:33 | #212 |
| Dragonia |
“Typisch Leeler.“ Dachte Dragonia und musste schmunzeln als sie Kaligulas laufen sah in der Hoffnung alsbald ein Bier zu bekommen, aber das Schmunzeln verging rasch, an den Gedanken was jetzt wohl noch vom Lager da sein würde, gut die Gebäude würde die Königin nicht mitgenommen haben, aber sonnst würden noch Frauen auf dem Anwesen sein?
Würde man noch was zu essen bekommen oder waren alle Vorräte mitgenommen worden?Phoenixfee hatte nicht viel gesagt nur das es Dragonias alte Gilde nicht mehr gab, das Thaleiia Tot sein und die Königin mit vielen Amazonen das Lager verlassen hatten, mit den Booten.
Sie würde sehen, ja nicht mehr lange und sie würde sehen was oder wer noch im Lager war.
Sie hatten das Wäldchen hinter sich gelassen und Dragonia hatte ihren Schüler schon wieder längst eingeholt der nun wieder zu schnaufen und Schwitzen angefangen hatte bei der Anstrengung, und wiederum einige Zeit später zeichneten sich in der Dunkelheit einige Lichter ab, Fackel brannten also, dann müsste sich ja noch jemand im Lager aufhalten.
Schnell kamen sie den Lichtern näher und schon zeichnete sich die Brücke und das Tor darauf ab, aber vor dem Tor standen keine Wachen mehr.
“Das Gästehaus ist direkt rechts hinter der Brücke Es ist nicht zu Übersehen.“ sagte Dragonia und Kaligulas spurtete davon mit einem Langgezogenen Ruf nach Bier
Die Einzelgängerin musste wieder Schmunzeln und als sie schließlich im Gästehaus ankam, war die Überraschung groß, Jamira die Herrin des Gästehauses war noch da und Kaligulas saß in einem der gemütlichen Sessel des Aufenthaltsraums, in der Nähe des Kamin und schlürfte an einem Krug mit Amazonenbräu.Dragonia wurde von Jamira herzlichst begrüßt und beide ehemaligen Amazonenschwestern berichteten sich gegenseitig was in den letzten Monaten alles vorgefallen war. Die Stimmung der Beiden sang auf ein absolutes Tief als Jamira vom tot der Hohepristerin sprach.
Jamira schlurzte und auch Dragonia kämpfte mit ihrer Fassung, sie hatte die Hohepristerin nur wenig gekannt sie war damals als sie noch Amazone war nicht so oft im Lager gewesen, aber der gütigen älteren Frau hatte sie nach ihrem Schiffbruch ihre Schnelle Genesung zu verdanken gehabt, nachdem sie von einem Drachenjäger aus dem Meer gefischt worden war.
Ja Cain und Thaleiia, hatte sie ihr leben zu verdanken sie wollte morgen erst einmal in den Tempel um für Thaleiia bei Donnra zu beten.
“Wir brauchen jeder ein Zimmer sind noch welche Frei?“ fragte Dragonia die Herrin über die Zimmer des Gästehauses.“Je eines für meinen Schüler und mich.“„Du kannst deine Altes Zimmer drüben im Wohnhaus haben ich habe die Schlüssel hier Phoenixfee und einige andere haben ja auch noch ihre Zimmer dort und für deinen Schüler ist hier im Haus auch noch was Frei.“ Sagte Jamira und Dragonia bekam zwei Schlüssel und auch ein Krug Amazonenbräu.
Mit diesen ging sie zu Kaligulas händigte ihm seinen Schlüssel aus und sagte das die Zimmer hier im Haus im Ersten Stock sehen und setze sich zu ihm, immer noch mit einem Traurigen Gesichtsausdruck.
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| 11.10.2003 01:04 | #213 |
| Fisk |
Etwas verwirrt musterte Fisk den Frischling einige weitere Male, dann sprach er: "Du hast mich geuscht? Weshalb?". Marquez schien stets etwas verlegen, wenn ein nicht vorgetragenes Gesuch zu Worte kam. "Ich bin dir vom Räuberlager her gefolgt. Ich will bei dir den Einhandkampf lernen" entgegnete der Schürfer, dann blickte er zu Boden. "Ach, stimmt. Ich kenne dein Gesicht. Den Einhandkampf also.....sicher, nichts spricht dagegen. Folge mir!".
Kurz nickte Marquez, dann betrachtete er seine Umgegung sowohl bewundernd als auch misstrauisch. Fiskwusste nicht warum, doch fand er den Neuling recht symphatisch. Und so führte er ihn in das alte Herrenhaus, um das Training zu beginnen.
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| 11.10.2003 01:14 | #214 |
| Kaligulas |
Nach an diesem Abend erstaunlich wenig Alkohol legten sich Dragonia und Kaligulas sich zur ruhe. Insbesondere Kaligulas war nach so einem Gewaltmarsch schon wieder müde. Im normalfall wäre die wanderung für ihn nur ein Spatziergang gewesen, allerdings wenn man das gepäck von zwei Läuten tragen durfte änderte das die Situation bedenklich. Er hing sein Schwert stolz an die wand und seine beiden Dolche daneben. Insgeheim hoffte er am nächsten Tag endlich Mit der Ausbildung anfangen zu können. Es kam ihm nämlich immer dumm Vor mit einem Schwert herumzulaufen mit dem er nicht umgehen könnte. Mit diesen Gedanken schlief Kaligulas ein. Seine Lehrmeisterin wärenddess machte sich gedanken wie sie am nächsten Tage mit ihm umgehen sollte und welche übungen sie ihn machenlassen sollte oder ob er einfach nur erstmal auf Kraft trainieren sollte...
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| 11.10.2003 02:58 | #215 |
| Phoenixfee |
Nichts zu finden, sie hatte ja auch noch nicht überall gesucht.Sie war am Vormittag nach langem Zögern doch zum Tempel gegangen, vor dem Portal war sie lange Zeit stehen geblieben, aber schließlich war sie doch hineingegangen.
Vor dem Altar der Donnra hatte sie lange zeit gestanden, schweigend und scheinbar leer, nicht wissend was sie Tun sagen oder gar Denken sollte, sie kämpfte mit den Gefühlen, sie die Kriegerin und Magierin Donnras, war vor ein paar Tagen, regelrecht geflohen, als sie hörte was hier in Zwischenzeit passiert war.
Weswegen war sie so überstürzt aufgebrochen? Aus Furcht? Sie wusste es nicht aber wahrscheinlich war es so, aus Angst, ihrer Gefühle nicht mehr Herrin zu sein war sie wohl so überstürzt mit Zylia aufgebrochen und nun war sie hier, hier im Tempel, dem Wirkungsbereich Thaleiias, dem Ort, wo sie al den anderen Amazonen in den letzten Jahren die Magie Donnras beigebracht hatte, auch ihr und sie war davon gelaufen als sie vom tot ihrer Lehrmeisterin gehört hatte.Weinend sank die Amazone auf ihre Knie, ihr Mund bewegte sich, aber kein Wort war zu hören, nur ein leises wimmern, bis es auf einmal aus ihr herhausbrach.Tränen liefen über die Wangen der Frau und das „Thaleiia! Verzeiht mir.“ Was Phoenixfee mit Tränenerstickter Stimme gerade zu aus sich heraus brüllte, zerbrach die Stille in dem Altarraum des Tempels und schallte als vervielfachtes Echo, leiser werdendes von den Hohen Steinmauern des Raumes wieder.
Sie wusste nicht wie lange sie vor dem Altar gekniet hatte, sie hatte sich ihrer Trauer hingegeben, die Trauer um einen Gütigen und lieben Menschen von dem sie, soviel gelernt hatte und dieser Trauer die sie, seit tagen zu unterdrücken versucht hatte, war nun mit einem Schlag über sie hereingebrochen.Sie wusste nicht wie lange sie hier gekniet hatte, ihre Tränen waren längst versiegt, aber ihr war immer noch traurig ums Herz, sie hatte das Gefühl das diese Trauer, ihr Herz in einem Eiskalten griff umklammert hatte, zeitlos verbrachte sie Kniend vor dem Altar, nur die Trauer um Thaleiia in sich Spürend, sonst keinen anderen Gedanken fähig zu denken, kein anderes Gefühl fühlend verbrachte sie still weinend und stumm trauernd die Stunden vor dem Altar.Als sie ihre Knie wieder spürte und sich auch wieder andere Gedanken in ihr Gehirn schlichen war es mittlerweile Dunkel draußen geworden, sie war am Vormittag in den Tempel gegangen und nun war es schon Nacht, aber sie trauerte dieser Zeit nicht nach, ihr erschien es nun wichtig gewesen zu sein das sie sich ihrer Trauer um einen geliebten Menschen hingegeben hatte.
Mit einem Letzten Gebet an die Urmuter, in dem sie, sie Bat immer eine Schützende Hand auf die Seele ihrer Toten Hohepristerin im Totenreich ihres Sohnes Beliar zu haben, stand sie auf.
Ihre Knie schmerzten, auch waren ihre anderen gelenke steif von dem langen reglosen verharren vor dem Altar, aber ihr waren diese Schmerzen egal und sie nahm sie, als Buße an, als Buße dafür nicht schon vor ein paar Tagen von der Hohepristerin verabschiedet zu haben.
Mit einem letzten Blick auf den Altar wand sie sich um und Schritt durch den Portalraum, blieb aber dann stehen als sie sah das die Tür zu der kleinen Bibliothek offen stand.
Waren nicht eben alle Türen hier geschlossen gewesen? Dachte sie und sie ging in die Bibliothek Dunkel war es hier, dunkel wie auch im Rest des Tempels, sie holte die Rune hervor mit der sie das Magische Licht heraufbeschwören konnte und lies eine der magischen Leuchtkugeln erstehen.
Der Raum des Wissens war nicht anders als sie ihn in Erinnerung hatte, in den Regal rund an der Wand standen Hunderte von Büchern, klein war der Raum im Gegensatz zu dem Weitläufigen Saal in dem die Bücher des Kastells standen.Hier hatte Thaleiia ihr wissen über die Magie der Göttin Donnra her, hier hatte sie immer gesessen, wenn sie ein neues Studium betrieb, hier hatten auch schon andere Amazonen gesessen um die Magie Donnras zu erlernen hier hatte auch sie gesessen aber nicht immer, sie die den Segen der Göttin empfangen hatte, um ihre Magie zu wirken war auch eine Abenteurerin, sie hielt es lange an einem Platz nicht aus sie musste hinaus in die Welt und deren Geheimnisse und gefahren am eigenen Leib erleben.
Hatte sie Thaleiia nicht enttäuscht das sie nicht immer hier gewesen war um ihr Studium der Magie zu betreiben um es hier in ruhe zu testen, sie war immer kurz, nachdem sie eine Neue Rune bekommen hatte wieder irgendwo auf der Insel unterwegs gewesen und musste die Rune sofort, ohne sie vorher auch nur in Ruhe getestet zu haben, in der Praxis in einem Abenteuer erproben.
Ihr vielen die Spinnen ein, sie war seelenruhig stehen geblieben als sie angriffen und hat den Stollen in dem sie und ihre Bekannten sich befunden haben, magisch versiegelt, eine Magische Barriere geschaffen an denen die Klebrigen Fäden der Spinnen abgeprallt waren und die Spinnen schließlich auch.Hätte es nicht schief gehen können, damals hatte sie nicht daran gedacht, sie hatte es einfach gemacht, sie hatte vorher nur eine Truhe hier im Tempel versiegelt gehabt.
War Thaleiia mit ihrer Schülerin so zufrieden gewesen? Erinnerungen kamen hervor sie hatte immer von den fortschritten Phoenixfees gewusst, obwohl sie nie dabei gewesen war, die Hohepristerin hatte in sie geschaut in ihre Erinnerungen, ja das hatte sie und sie eine kleine Amazone die in der Magie unterrichtet wurde von einer weisen Hohepristerin, hatte diese zum schmunzeln, nein sogar zum Lachen gebracht.
Sie hatte sich mittlerweile in einem der Sessel der Bibliothek gemütlich gemacht und dachte an den Sommer zurück, sie kam als Mitsiegerin im Bogenschießen, von den Khorinischen Spielen zurück um Ihre erste Prüfung bei Thaleiia abzulegen als sie später an einem milden Sommerabend vor der Küche draußen saßen und Fee von ihren Erlebnissen erzählte, da hatte sie die Hohepristerin zum Lachen gebracht und als sie sich daran zurück erinnerte musste sie selber leise wieder Lachen, aber nur Sekunden, dann verstummte sie wieder.
Wie konnte sie Lachen wie war das möglich, nach lachen war ihr eigentlich nicht zumute, aber die Erinnerung an diesen Tag, ja diese Erinnerung hatte sie zum Lachen gebracht, obwohl sie eigentlich trauerte, trauerte um einen lieben Menschen.
In Gedanken, stand sie auf und ging die Regale ab, eine weitere Erinnerung war wieder in ihr Bewusstsein gedrungen, die Erinnerung das sie Thaleiia ein Buch gegeben hatte und so suchte sie die Regale ab, aber sie fand es nicht immer noch Zeitlos war sie, sie wusste das es Dunkel war, aber nicht ob erst Abend oder schon mitten in der Nacht, sie war auch nicht müde, als ob das sie die Zeit zu vergessen haben schien ihr Körper auch vergessen hatte müde zu werden.Wie lange war sie überhaupt schon in der Bibliothek? Erst Minuten oder gar Stunden? Ihre Innere Uhr schien still zu stehen, ja angehalten als sie vor dem Altar stand, Stunden waren seit dem sicher vergangen ihr schien das aber erst vor ein paar Minuten gewesen zu sein.
Sie würde schon erfahren wie spät es dort draußen war, ja dort draußen hier im Tempel schien für sie die Zeit still zu stehen.
Lange suchte sie in dem Raum, unter den Hunderten von Büchern, ihres, das Buch was sie der Hohepristerin zur Aufbewahrung gegeben hatte, das Buch was so höchst Mysteriös war und so erfüllt von der Macht und der Magie Beliars, das selbst Thaleiia einen furchtsamen Gesichtsausdruck bekommen hatte als sie diese Magie gespürt hatte, würde sie die nun von Donnra den Segen bekommen hatte, ja sogar ein Stück der Macht, der Göttin bekommen hatte um ihre Magie zu wirken es auch Spüren was die Hohepristerin in dem Buch gespürt hatte.
Damals hatte sie noch nicht den Segen Donnras empfangen, damals war sie eine Junge Amazone gewesen die ihre Ausbildung im Bogenschießen gerade beendet hatte und aus Gorthar wieder kam, wo sie das Buch gefunden hatte, Tief unter dem Eis des Gletschers, in einer Gruft.
In Erinnerungen schwelgend suchte sie die Regale weiter ab, aber finden konnte sie es nicht, morgen war auch noch ein Tag, Ja morgen musste sie sich erst einmal um ihre Schülerin kümmern, also sollte sie wohl am besten ins Bett.Nach einem letzten Blick auf die Regale mit all den Büchern schloss sie die Tür, zu dem Raum und verließ den Tempel.
Stockdunkle Nacht herrschte kein Stern und kein Mond war zu sehen, das einzigen licht was die Wege in abständen erleuchtete war das der im wind tanzenden Flammen der Fackeln.
Als sie den Tempel verlassen hatte und sie sich dem Haus näherte in dem sie ihr Zimmer hatte merkte sie die Müdigkeit in ihr, jetzt erst als ob es irgendwas im Tempel gab was diese zurück gehalten hatte.
Als sie ihr Zimmer erreicht hatte schaffte sie es gerade noch sich ihrer Waffen und der Rüstung zu entledigen, den als sie ausgezogen im Bett lag schlug die Müdigkeit erbarmungslos zu und sie war augenblicklich eingeschlafen.
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| 11.10.2003 03:26 | #216 |
| Kaligulas |
Mitten in der Nacht wurde Kaligulas schlagrtig wach...Er war aus dem Bett gefallen. Der Schürfer war viel zu wach um nun noch weiterzuschlafen und so schlich er sich durch das stockefinstre Gebäude nach Draussen. Es war sehr kalt an der frischen Luft wenn man keinen Schutz vor der Kälte hatte. Kaligulas hatte seinen Umhang absichtlich im Zimmer liegenlassen, er wollte es sich draussen selber warmmachen...Er wollte trainieren. Niewieder wollte er so eine Blöße zeigen wie am vergangenen Tag; es ging ihm nicht um seinen ,,Durst" sondern eher das seine Lehrmeisterin auf ihn aufgepasst hatte. Er war bis jetzt nur von seiner Mutter beschützt worden und die war vor Jahren verstorben. Und so trainierte der Mann einsahm aber mit seinem Ziel fest vor Augen. Er band zwei große, schwere Steine je einen an ein Ende eines der Seile die Dragonia gekauft hatte. Er hing sich diese Apparatur über die Schulternund den rest des Seils klemmte er unter seinen Gürtel, nun hiess es Laufen! Und Kaligulas lief insgesammt schaffte er es 20 mal hin und zurück zu dem Platz wo er das letzte mal mit seine Lehrmeisterin gerastet hatte. Nach einer kurzen Pause nach dieser Übung kamen noch 80 Liegestütze und ebensoviele Klimmzüge an einem Ast eines Baumes.Danach ging Kaligulas wieder müde und geschafft aber zufrieden mit sich selbst ins Bett. Er würde versuchen so oft es ging diese Übungen zu wiederholen.
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| 11.10.2003 11:32 | #217 |
| Phoenixfee |
Nach einem unruhigen Schlaf erwachte Phoenixfee am Morgen, einige Zeit Lag sie noch wach im Bett, bis sie sich doch aufraffte aus diesem aufzustehen.Nur in einem Leinenkleid gekleidet und Sandalen ging sie hinunter in den Waschraum, machte Wasser warm füllte aus einer verschließbaren Karaffe ein paar Tropfen Duftessenzen in einen Badezuber, füllte das Warme und mischte es mit etwas Kaltem Wasser ihr Badewasser auf eine angenehme Temperatur und lies sich, nachdem sie sich entkleidet hatte in den Badezuber gleiten.
Das hatte ihr gefehlt, besonders um dieser Jahreszeit, da war es nicht mehr so angenehm einfach mal in einem See zu baden, sie erschauderte und eine Gänsehaut bildetet sich auf ihren Rücken als sie daran denken musste jetzt bei diesen Temperaturen in einen eiskalten See zu Springen um sich zu Waschen.Sie genoss das Bad und wusch sich gründlich, als das Wasser anfing zu kalt zu werden trocknete sie sich mit einem der flauschigen Handtücher ab die es hier gab und zog ihr Leinenkleid wieder an.
Später am Morgen, nach einem Frühstück trat sie in voller Rüstung auf den Hof des ehemaligen Amazonenlagers und ging hinüber zum Trainingsplatz, sie war alleine, ihre Schülerin war noch nicht zu sehen, so also nahm sie ihren Neuen Bogen um selbst nun endlich einmal damit zu schießen.
Sie stellte sich, von den Zielscheiben, an der Entferntesten Ecke des Platzes und spannte den ersten Pfeil ein, zielte kurz und der Pfeil durchschnitt die Luft mit einem hohen Sirren, traf die Scheibe durchdrang diese und schlug mit einem Lauten "tock" auf das Holz auf, an dem die Zielscheibe befestigt war.Der erste Pfeil verfehlte die Mitte nur knapp und der zweite Pfeil und alle anderen nach im Saßen wieder mitten im Ziel.
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| 11.10.2003 12:49 | #218 |
| Dragonia |
Dragonia wachte auf, sie lag in ihrem Alten Bett des Amazonenlagers, des Examazonenlagers, die Amazonen gab es nicht mehr wie noch vor ein paar Wochen, die Hohepristerin war tot und die Königin mit vielen ihrer Untergebenen Frauen in die Welt hinaus gezogen, nicht mit Allen einige waren geblieben, unter ihnen auch Jamira, Phoenixfee oder Shiva, Zylia die hier im Lager Winzerin war, ist nun Bei den Söldnern auf dem Hofe Onars.
Lange dachte sie über die Situation nach, aber dann fiel ihr ein das sie einen Schüler hatte der die Kunst des Kampfes mit dem Einhändigen Schwert erlernen wollte.
Sie stieg aus ihrem Bett und zog die Rüstung an, legte Ihr Schwert Nadyanir um und steckte ihre Wurfmesser an die dafür vorgesehen Platze ihrer Rüstung.Als sie vor das Haus trat sah sie Phoenixfee an den Zielscheiben selber Üben, sie begrüßte sie und ging nach einem kurzen Gespräch Richtung Gästehaus in dem Kaligulas genächtigt hatte.
Jamira wuselte auch schon umher und diese Begrüßte sie auch, Kaligulas schien noch nicht Wach zu sein und sie wollte ihre Sachen die sie in Drakia erworben hatte und letzte Nacht hier bei Jamira unter gestellt hatte in ihr Zimmer bringen.
Aber was war das? Eines der Seile war um einen großen Stein gebunden und dieser lag mit dem wild dahin geworfenen Seil bei ihren Sachen.
Sie sollte ihren Schüler fragen was er nun wieder angestellt hatte, aber erst einmal schaffte sie die kostbaren Felle, das Fässchen mit dem Fleisch und das Andere Seil in ihr Zimmer im Unterkunftshaus der ehemaligen Amazonen.
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| 11.10.2003 15:12 | #219 |
| Kaligulas |
Nach dem aufstehen hörte Kaligulas sofort Dragonias stimme im flur und diese klang nicht sehr erfreut.Dragonia trat ohne zu klopfen ins Zimmer ein und an Kaligulas heran, führte ihn in den Aufenthaltsraum mit dem Gepäck. ,,Kannst du mir das erklären?" sie deutete auf den Stein und blickte Kaligulas fragend an. ,,Könnte ich schon das wäre aber eine zu lange Geschichte." Der Schüler knüpfte das Seil vorsichtig ab und rollte es zusammen. Danach nahm er den Stein und ging mit diesem nach Draussen, als er dort so stand und nachdachte schoss ihm der Gedanke von seienr verstorbenen Familie wieder durch den Kopf. In Kaligulas brodelte die Wut auf den Mörder seiner Familie. Der Schürfer musste seine Wut an irgendwas rauslassen und so warf er kurzerhand den Stein und der Stein flog weit und schnell... genaugenommen flog der Stein einem anderen Mann, der auch scheinbar auf dem weg zur herberge war, fast an den Kopf.Aber hauptsache war das Kaligulas nun einen kühlen Kopf bewahren musste da sein Training in den nächsten Tagen anfangen würde.
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| 11.10.2003 15:25 | #220 |
| SirBilly |
Billy schrie auf. Gerade hatte er sich noch erleichtert ,nach seinem Kampf mit der Wildnis des Minentals, über die hölzerne Brücke geschleppt, da suste ihm mit atemberaubender Geschwindigkeit ein faustgroßer Stein am Kopf vorbei. Als er wieder wagte die Augen zu öffnen, sah er in der Ferne einen Mann herankommen. Vermutich der Kerl der den Stein geworfen hatte.
"Bist du verletzt?", fragte ihn der Mann. "Ich lebe scheinbar noch", erwiderte der Barde. Dabei fasste er sich an den Kopf. Da war zum Glück wirklich kein Blut. Erleichtert atmete er aus und die Männer stellten sich gegenseitig vor. Als Billy hörte, dass der Mann Schüler bei einer Schwertkampf-Lehrerin war, horchte er auf. Das war genau das was er suchte. Jemand der ihm beibringen konnte sich zu wehren.
"Wo finde ich diese Schwertkampfmeisterin?"
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| 11.10.2003 15:34 | #221 |
| Dragonia |
Dragonia folgte ihrem Schüler und sah wie er beinahe einen anderen Mann der gerade über die Brücke kam den Stein an den Kopf geworfen hätte.Scheinbar war aber nichts Passiert und Kaligulas, der zu dem Mann gelaufen war und sich wohl erkundigt hatte ob auch nichts Passiert währe, deutete nach wenigen Minuten in ihrer Richtung und schon kamen beide Männer auf die Einzelgängerin zu.
Kaligulas sagte das der Mann auch einen Lehrmeister suchte der ihm was Beibringen könne und Dragonia antwortete ihm als er sich erst einmal als Billy vorgestellt hatte.
“Mein Name ist Dragonia und wenn du jemanden Suchst der dir was Bei bringen kann bist du bei mir richtig, nur ich bin kein Lehrmeister, sondern eine Lehrmeisterin und ich kann dir den Umgang mit dem Schwert Zeigen.“
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| 11.10.2003 15:52 | #222 |
| Kaligulas |
Billy war sichtlich erfreut endlich eine Lehrmeisterin gefunden zu haben. Nachdem sie ein paar feinheiten im Aufenthaltsraum bei einem leckeren Amazonenbräu gekläärt hatten gingen Billy und Dragonia raus um Billy ersteinmal ein Schwert zu besorgen. Kaligulas wärenddess trank noch ein bischen weiter. Als Dragonia mit ihrem mittlerweile zweiten freudestrahlenden Schüler der ebenfalls Stolz auf sein Schwert war. Kaligulas sah sen beiden zu wie Dragonia Billy trainierte damit er auf den selben stand wie Kaligulas kam.
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| 11.10.2003 17:34 | #223 |
| Dark-Druid |
Gedankenverloren saß Druid auf einem größeren Findling inmitten des alten Amazonenlagers. Die meisten der ihren waren nicht mehr hier, nur noch wenige der stolzen, hübschen Kriegerinnen bekam man zu Gesicht.
Dicke Wolkenmassen schoben sich träge über den tristen, grau in grau gefärbten Himmel. Ein paar Möwen zogen ihre Bahnen über dem grünen Meer.Sanft spielte der Wind mit den langen, schwarzen Haaren des Banditen, ließ sie seicht umherflattern, die rauhe, unrasierte Haut berühren. Er bemerkte es nicht mal, zu tief in Gedanken und Erinnerungen war er versunken.
Plötzlich schreckte er hoch, als die Stimme Slys hinter ihm ertönte."Hey, Druid! Musste leider weg, es war echt dringend. Aber jetzt können wir deine Prüfung gerne nachholen!"
Druid war froh, sich endlich auf andere Dinge konzentrieren zu können und willigte sofort ein.
"In Ordnung. Das, was ich sehen will, weißt du ja. Also los!"Langsam marschierte er zum ersten Ort der Prüfung. Es ging um Balance. Sly brachte sich in Stellung, nahm einige Kieselsteine in die Hände und wartete auf Druid.
Mit schweren, dumpfen Schritten stieg der Bandit auf den Balken, sprang spielerisch ein kleines Stückchen in die Höhe um die Auswirkungen des Windes zu überprüfen. Hier machte sich sein beträchtliches Gewicht bezahlt, denn keine größeren Schwierigkeiten widerfuhren dem Prüfling.
Ein kurzer Seitenblick und schon flog ihm der erste Stein entgegen, dem Druid noch leicht auswich. Weiter ging es, Schritt für Schritt, immer wieder zischten die Wurfgeschosse knapp an ihm vorbei oder trafen ihn an allen möglichen Stellen am Körper, erwischten ihn entweder fast geräuschlos an den weichen, fellbesetzten Stellen seiner Kleidung, oder prallten an den metallischen Rüstteilen ab.
Nur bei wenigen, besonders heiklen Treffern geriet Druid etwas ins Straucheln, beendete schließlich jedoch auch die zehnte Bahn über den Stamm.
Nun hatte er sich in die Mitte des horizontal liegenden Baumes zu stellen, konzentriert beobachtete er auch die kleinsten Bewegungen Slys. Plötzlich schnellte die Hand des Drachenjägers nach vorne, öffnete sich und ließ einen Stein frei, der sich geradewegs auf Druid zubewegte. Mit einer instinktiven Bewegung ging er etwas in die Hocke, warf den Kopf auf die rechte Seite, während das Geschoss wirkungslos an ihm vorbeizischte. Kaum war er wieder in Stellung, raste der nächsteauf seine Beine zu. Reflexartig knickte er das rechte Knie ab, beförderte so das Schinbein in die Luft, ließ auch den Stein daneben gehen. Immer weiter flogen Steine auf ihn zu, doch nur die wenigsten trafen, fast jedem konnte der Bandit entgehen.
Sly sagte nichts darüber, wie Druid abgeschnitten hatte, sondern hörte einfach auf damit, die Kiesel nach ihm zu werfen. Langsam trottenten die beiden Richtung Strand.
Noch einmal erklärte Sly seinem Schüler, was er zu tun hätte. Er würde sich herumdrehen und Druid musste versuchen, sich unbemerkt an ihn heranzuschleichen. Die lauten Geräusche der Wellen und des Windes würden ihm hier gute Dienste erweisen.
Der Drachenjäger ging einige Meter weiter, drehte sich schließlich mit dem Rücken zu Druid. Das war sein Zeichen.
Vorsichtig ging er in die Knie, versuchte sein Gewicht auf die Fußballen zu verlagern. Langsam streckte er sein rechtes Bein nach vorne, setzte sachte auf dem Boden auf, belastete den Fuß immer ein wenig mehr, hatte schließlich sein ganzes Gewicht umgelagert und setzte nun das linke Bein vor. Die gelegentlichen Knirscher des Sandes wurden fast alle vom Rauschen des Meeres und dem Heulen des Windes davongetragen. Immer näher kam er seinem Lehrmeister und je näher er kam, desto vorsichtiger wurde er. Ganz langsam setzte er schließlich den Fuß an ihn heran, tippte ihm auf die Schulter.
Während Sly sich umdrehte nickte er.
"Nicht schlecht. Ich habe nur zwei, drei mal etwas gehört, wobei dies auch gut ein Tier hätte sein können. Jetzt gehts ans Klettern!"
Einige Zeit später war Druid schon am Berg. Sly hatte sich den Stand der Sonne angeschaut und sich dann auf den Weg zu dem Punkt gemacht, den Druid in einer Stunde zu erreichen hatte. Es waren seitdem nun höchstens zwanzig Minuten vergangen und der Bandit hatte schon eine gute Strecke zurückgelegt. Er merkte, wie sehr sich das Training gelohnt hatte, denn die Anstrengung war lange nicht so groß, wie beim ersten Male. Stück für Stück setzte er seinen Weg fort, hatte die Hälfte des Weges längst überschritten.
Etwas später gelangte er endlich an, während Sly schon auf ihn wartete...
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| 11.10.2003 17:52 | #224 |
| Sly |
Sly grinste sich nen Wolf als Druid angedackelt kam. In seiner Hand hielt er einen weiteren Stein, den er Druid aber nicht zeigte. Schnell riß er seine Hand hoch und warf ihn auf Druid. Druid schaute zutiefst geschockt und drehte dann seinen Kopf zur Seite doch es war zu spät, der Stein knallte genau gegen seinen Wangenknochen und fiel dann nutzlos zu Boden. Druid hielt sich die Wange und schrie"Scheiße verdammt wofür war das?" "Abschließender Test des Schleichtrainings. Denk dran du wirst nicht gefragt ob du bereit bist auszuweichen." Druid schüttelte den Kopf und ging dann auf Sly zu "Und bestanden?" Er wurde misstrauisch von Druid beobachtet ob er vielleicht nicht noch einen Stein in der Hand hätte doch Sly war zufrieden. Für die Ausbildung war es ein Ergebnis dass man voll und ganz aktzeptieren konnte. "Gut Druid du hast deine Fähigkeiten unter beweis gestellt. Du kannst ausgezeichnet deine Balance halten, besser als ich es zu deiner Zeit konnte. Aber du musst unbedingt etwas an deiner Beweglichkeit machen, da bist du zwar schon bessser aber du musst noch viel mehr lernen. Übrigens kannst du auch versuchen zur seite zu springen und sonstwas. Deine Praktiken im Besteigen der berge sind gut gewesen liegt wahrscheinlich an deiner Muskelmasse. Also sagen wir: Bestanden! Glückwunsch. Morgen gehts weiter!" mit diesen Worten verabschiedete sich Sly von Druid und ging weiter um mit dem Speer zu trainieren, das was er bei Fisk erlebt hatte sollte so schnell nicht mehr passieren.
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| 11.10.2003 19:51 | #225 |
| Dragonia |
Lang und breit erklärte sie Billy das Gleiche was sie gestern schon Kaligulas vorgebettet hatte, mit mehr oder weniger den gleichen Worten.Ein Schwert bekamen sie nicht den Dragonia hatte von Jamira gehört das Melyssa zwar nicht mit der Königin verschwunden währe aber sie währe auch nicht im Lager, sondern so viel die Herrin des Gästehauses wüste im Minental unterwegs, sie sollte aber mal im Vorratslager schauen dort müssten noch ein paar Kurzschwerter für Anfänger sein.
Dragonia bedankte sich bei Jamira und zerrte erst einmal Kaligulas aus einem der Gemütlichen Sesseln des Aufenthaltsraumes wo er wieder an dem ein oder anderen Bier süffelte, murrend folgte ihr, ihr Schüler und schon Stand die Zwei, Kaligulas und Billy vor ihrer Lehrmeisterin und Lauschten ihren Worten.“So Ihr Zwei, wir werden uns jetzt erst einmal warm laufen, sagen wir mal 10 runden um die Insel! Und los!“ Als Dragonia dies gesagt hatte lief sie auch schon los und die Zwei Kerle hinter ihr her.
Nach Zehn Runden um die Insel steuerte Dragonia immer noch ihre Schüler im Kielwasser den Innenhof des Lagers an.
Phoenixfee war mit ihrer Schülerin hier immer noch beschäftigt aber die störten sie nicht.
“Ich werde euch nun die Grundstellung demonstrieren und ihr macht diese nach.“ Sagte sie als sie wieder Stand, ging in Grundstellung und verlangte das ihre Schüler das nachmachten.
Diese versuchten das und sie musste noch einige Zeit etwas Korrigieren aber schließlich schafften sie es immer in die Grundstellung zu gehen, wenn sie es sagte.
Sie lies sie einige Zeit die Grundstellung üben bis sie zufrieden war, da sie das noch alles Ohne Schwert machte murrte Kaligulas nach einiger Zeit wieder.“Ihr bekommt das Schwert schon früh genug in die Hand. Ich muss ja erst mal für Billy eines Suchen und das werde ich jetzt machen. Ihr beschäftigt euch jetzt damit, ihr Lauft jetzt erst einmal zwischen dem Haus und der Mauer dort drüben hin und her bis ich euch anhalte lasse, aber ich lauft nicht so, sondern bis zur Mauer, geht übergangslos in Grundstellung, bleibt so etwa eine halbe Minute Stehen, dreht euch um und Lauf zum Haus dort wieder in Grundstellung halbe Minute dort drin verharren drehen und wieder Laufen.
So und nun los, ich wird einmal nach einem Schwert für Billy suchen.“Die Schüler liefen los Dragonia beobachtete sie erst noch ein paar Minuten und als sie wieder das vierte mal an ihr vorüber liefen ging sie zur Vorratskammer und verschwand dort drin.
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| 11.10.2003 21:53 | #226 |
| Waldläufer |
Ein Schatten taucht wieder auf .....
Eine leichte Brise wehte vom Fjord in Richtung Norden und fuhr durch die vom Herbst gerupften Zweige und Äste der Bäume, welche leise raschelten. Hier und da zupfte der Wind ein Blatt von seinem angestammten Platz und lies es gen Boden segeln, wo es die Schicht aus gelben bis braunen Laub verstärkte.Am Himmel trieben dünne Wolkenfetzen, welche hin und wieder den Mond streiften oder gar ganz verdeckten und das Mondlicht wundersam über den mit Blättern übersäten Waldboden tanzen lies.
Nur das Geräusch der herabfallenden Blätter oder das eines Tieres welches in den Blättern wühlte unterbrach die nächtliche Stille und nur wachsamen Beobachtern fiel der dunkle Schatten auf welcher im Zick-Zack zwischen Bäumen und Gebüschen dem Fjord entgegenstrebte. Den Weg zum Lager der Amazonen sorgsam meidend hielt sich die Gestalt im Schatten der stillen Alten des Waldes. Der Teppich aus Laub schluckte fast vollständig die flinken Schritte des Schattens.Geschwind war der Rand des Waldes erreicht und die Gestalt verhaarte und spähte nach der Brücke welche hinüber zum Lager führte. Nach einer Weile des Prüfens und Lauschens trat die Gestallt aus dem Unterholz, hinaus auf den Weg und stritt langsam auf die Brücke zu.
Das Mondlicht welches nun ungehindert über die Gestalt strich enthüllte einen mageren jungen Mann, gekleidet in eine schlichte aber robuste Lederrüstung und eine Pelzhose. Schräg über dem Rücken des Burschen hing eine Bündel und am Gürtel hing ein recht stattliches Schwert, welches im ersten Augenblick das interesanteste und sicher auch wertvollste an dem Burschen war. Die fast kniehohen Schaftstiefel stapften langsam und doch zielstrebig über die Brücke dem Amazonenlager zu. Hier war nicht alles so wie beim letzten Mal als Gardiff sie hier blicken gelassen hatte. Die Wachen fehlten und überhaupt schien hier nicht mehr wirklich ein Lager der Amazonen zu sein. Das alte Gästehaus schien noch in Betrieb zu sein, zumindest schimmerte ein leichter Lichtschein aus den Fenstern.
Gardiff machte keine Anstalten das Gasthaus zu betreten, hatte er doch so wie so kein einzigen Goldtaler in seiner Tasche. Seine Schritte führten ihn weiter zu der Palisade des alten Amazonen Lagers, hin zum Tor. Auch hier fehlten die von früher bekannten Männern gegenüber misstrauischen Amazonen auch wenn der Innenhof noch so aussah wie vor einigen Monaten war er doch leicht verlassen. "Seltsam ...." grumelte der junge bursche in sein stoppeliges Kinn und lies sich neben dem Tor nieder. Wie sich doch die Welt wandelt und das noch so unverhofft. Noch vor einigen Monaten im Sommer hatte er hier im regen Treiben rum gelungert und nun nach seiner ziellosen Wanderung durch das Königreich war er hier wieder angelangt und die Frauen waren weg.
Der Blick des jungen Gildenlosen streifte über den nächlichen Himmel. "Wie sich die Welt doch wandelte ... fast so wie der Mond,welcher schon wieder am abnehmen ist."
Leise schlug die Brandung auf den Strand und gedanken verloren hin Gardiff seinen Gedanken und den dahintreibenden Wolkenfetzen nach.
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| 11.10.2003 22:33 | #227 |
| Eiswasser |
Mit der Dunkelheit kam auch die Waldstreicherin endlich aus ihrem Bett, dummerweise war das Bogenschießen im silbernen Mondlicht nicht gerade das Wahre, sodass sie lediglich die Trockenübung im ihrem Zimmer machte und sich danach in die Küche begab, Zeit fürs Frühstück.
In der Küche angekommen wurde sie wieder einmal unfreiwillig an Hummelchen erinnert. Wo sie jetzt wohl sein mochte?
Sie durchwühlte die Schränke und sah sich überall nach irgendeiner Konfitüre um, sie wollte unbedingt irgendetwas Süßes auf ihr Brot, doch sie fand nur Fleisch. Moleratfleisch, Scavangerfleisch, Beißerfleisch, Sumpfhaifleisch..."Igitt!"
Fleisch in allen nur erdenklichen Formen... und Farben, irgendwer sollte das alte Zeug mal wegwerfen...
Enttäuscht richtete sie die Waldstreicherin wieder auf, dann eben nicht, ein trockenes Brot war doch auch ganz lecker... mehr oder weniger... Vielleicht sollte sie mal wieder beim Kastell vorbei schauen, so ein richtiges Festmahl hatte sie schon lange nicht mehr.
Mit dem bereits angeknabberten Brot in der Hand verließ die gildenlose Amazone die Küche und schlenderte über den scheinbar leeren Hof.
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| 11.10.2003 22:56 | #228 |
| Sly |
Sly grinste vor sich hin. Jetzt würde Druids training erst richtig losgehen. Jetzt kamen Salti, Schrauben , klettertouren , alles viel verstärkt dran. Ja es würde spannend bleiben. Während Sly da so gedankenverloren weiter über den Hof schritt nahm er eine Siluette garnicht war die vor ihm stand. Er lief einfach weiter und zack schon knallte es und er war gegen jemanden gerannt. Wütend rieb er sich den Kopf und verfluchte leise den Menschen der ihm gegenüberstand und scheinbar das gleiche Tat. "Hey sorry hab dich nich' geseheni]" sagte er mit leicht säuerlicher stimme und betrachtete die Gestallt gegenüber von ihm. Es war eine Frau und Sly schüttelte den Kopf "[i]Gibts hier immernoch ein paar von euch Amazonen oder gehörst du einer anderen Gemeinschaft an?"
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| 11.10.2003 23:00 | #229 |
| Phoenixfee |
Shiva verbesserte sich merklich, wie Phoenixfee verstellte, morgen könnte sie ihre ehemalige Schwester die nächste Lektion Zeigen.
Beobachtet hatte sie auch wie Dragonia ihre Schüler, über den Übungsplatz gescheucht hatte, mit Kondition und Grundübung, lebhaft erinnerte sie sich an das eigene Einhandtraining bei Tuan.
Beide Lehrmeister zogen das Grundtraining anders auf aber die Wirkung dürfte die gleiche sein, die ersten Tage dienten dazu den Schülern die Grundeigenschaften einzubläuen und die Kondition zu steigen, ihr viel ein das sie bei Shiva auch noch etwas an der Kondition arbeiten musste aber erst sollte sie einmal einigermaßen mit den Bogen umgehen können, um das mit den Kondition und Atemübungen zu konditionieren.
Zur Zeit plagten sie aber wieder andere Probleme, seit dem Abendessen dachte sie wieder an das Buch und wo es wohl versteckt sein könnte, sie musste es Finden, in letzter Zeit musste sie immer wieder daran denken seit dem sie weiß wo sie das Kastell der Schwarzmagier zu finden war und nicht nur das sie war ja schon in diesem Kastell und es war ein faszinierender Ort, besonders diese Riesige Bibliothek in dem Gemäuer.
Sie hatte schon im Bett gelegen, konnte aber nicht schlafen, sie hielt es einfach in ihrem Bett nicht aus sie streifte sich einfach eines der Leinenkleider über die sie hier im Zimmer hatte und schnallte ihren Gürtel um sie wollte nur in den Tempel und da brauchte keine Waffen einzig die Tasche mit ihren Runen und den Doppelklingen-Kampfdolch lies sie am Gürtel ihr Rapier und ihren Bogen lies sie im Zimmer.
Leichtfüßig lief sie den Gang entlang und die Treppe hinunter und verließ das Haus.
Sie ging den kaum beleuchteten Weg durch das Tor hinaus, den Weg entlang Richtung Tempel
Sie hatte gerade das Tor hinter sich gelassen als sie meinte einen Schatten zu sehen, der Mond schaute gerade zwischen einigen Wolken hervor und sie war sich ganz sicher das da was war, war es einer Dragonias Schüler die des Nachts durch das Lager schlichen? Oder einer der anderen Leute die im Gästehaus zur Zeit nächtigten?
Sie ging wieder ein Paar schritte und da war doch wieder was, wurde sie beobachtet? Sie hätte doch ihr Rapier mitnehmen sollen. Da ein leises Rascheln auf dem Bogen, langsam taste sie nach der Tasche ihrer Runen, öffnete sie und nahm die Licht – Rune in die Hand.
“Ist da jemand? Gebt euch zu erkennen!“ sagte sie mit bestimmter Stimme Aber keine Antwort war zu hören.
Phoenixfee war es leit sie nahm all ihre Magische Kraft zusammen, lies die Kraft der Rune durch sich fliesen, diese Macht konzentrierte sich in ihrer rechten Hand.
Ihre Hand wurde Mittelpunkt von überallher fliegender Fünkchen zu sein, blitzschnell bildeten diese Fünkchen eine kleine Lichtkugel die sprunghaft einen Augenblick anschwoll und kaum eine Sekunde, nachdem sie die Kräfte hat Fliesen lassen bildete sich eine gleißende magische Leuchtkugel.
Eine Lichtkugel wie sie, sie noch nicht Heller erstrahlen hat lassen, sie sah die Gestallt die Geblendet einen schritt zurücktaumelte.
“Wer seit ihr?“ fragte sie mit einer Stimme die beherrscht klang. “Was schleicht ihr hier mitten in der Nacht herum?“ Sie schaute sich die Gestalt genauer an und ihre Stimme wurde merklich freundlicher als sie fort fuhr. “Ihr kommt mir Bekannt vor, nur weis ich nicht woher. Doch wartet Gorthar wir haben uns dort schon einmal gesehen. Nur komm ich im Moment nicht auf euren Namen:“
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| 11.10.2003 23:17 | #230 |
| Waldläufer |
Gardiff blinzelte in das grelle Licht des Zauberspruches. Seine Augen branten kurz und er wand sich ab um ihnen Gelegenheit zu geben sich zu erholen. Langsam, ganz langsam wurde seine Sicht wieder klar und er erkannte die junge Frau vor sich.
"Gardiff nennt man mich ..." der junge Gildenlose kniff die Augen zusammen und grübbelte. Die Frau hatte Recht sie hatten sich schon mal gesehen. Damals in Gothar ... aber wer war sie ?
"Bitte verzeiht mir das ich euch erschreckt hab, es war nicht meine Absicht. Ich bin noch nicht lange hier und war verwundert über die Umstände die hier zur Zeit herrschen. Als ich das letzte Mal hier war war das Lager noch bevölkert von einer stattlichen Anzahl von Amazonen und nun ... nun ist es fast ausgestorben. Im alten Gästehaus ist noch Betrieb doch der Hof scheint so gut wie verlassen." Der gildenlose Wanderer sah sich um und spähte in den Innenhof des Lagers."Ihr seit doch auch eine Amazone, wo ist der Rest eures Schlages abgeblieben?"
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| 11.10.2003 23:17 | #231 |
| Eiswasser |
War sie jetzt ein Magnet oder was? Erst neulich war Fee in sie reingerannt, ganz zu schweigen von diesem Affenmenschen bei der Taverne.
"Schon gut, ich hätte dich ja auch sehen können", lautete ihre mittlerweile zum Standart gewordene Antwort.
"Mehr oder weniger... Ich bezeichne mich jedoch mehr als Waldstreicherin als als Amazone... als, als... da waren jetzt zu viele alses drin oder? Naja, jedenfalls bin ich so ne Art freie Amazone, wenn mans genau nimmt... also beides... aber doch eigentlich frei..." Während sie redete, musterte sie den Jünger des Lee möglichst unauffällig.
"Und du? Söldner oder was?"
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| 11.10.2003 23:26 | #232 |
| Sly |
Sly sah die Amazone mit dem Sprachfehler leicht verwirrt an. Sie fragte ihn ob er Söldner sei. So eine komische Frau hatte er noch nicht erlebt. Er sah an sich runter, seine Rüstung war eine verbesserte Sumpfhailederrüstung , zwar von Gorr dem Schmied der Lees aber war das neuerdings das Erkennungszeichen der Lees eine Sumpfhairüstung zu tragen? Sly sah wieder die Frau an und musterte sie nun seinerseits. Sie hatte keine Rüstung die sie eindeutig einem Lager hätte zuschreiben können zumindest keinem Lager das noch existierte. Von daher musste sie also die Wahrheit gesprochen haben. "Nein Meine Liebe ich bin kein Söldner allerdings eilt mir der Ruf meines Ex-Söldnertums wohl voraus, weil ich es einmal war, habe aber vor einiger Zeit schon Lee good bye gesagt weil ich ihn für, drücken wir es mal so aus, unzuverlässig hielt und seitdem halte ich mich blos an mich selbst, aber woher erkanntest du denn , dass ich einst ein Söldner war, ist das so deutlich zu sehen? "
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| 11.10.2003 23:37 | #233 |
| Eiswasser |
"Ich erkenne es in deinen Augen", laberte sie daher, während sie ein leichtes Lächeln unterdrückte.
"Die Augen verraten alles..." Dabei hatte sie ihn doch bei den Khorinischen Spielen gesehen, oller Komabiersäufer, woher sollte sie es sonst wissen? "Das du Söldner warst sehe ich dir an, aber war du nun bist liegt im Verborgenen... Verrätst du es mir?", fragte die junge Waldstreicherin und stopfte sich nun auch den letzten Rest ihres Brotes in den Mund.
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| 11.10.2003 23:39 | #234 |
| Phoenixfee |
Ein trauriger schatten senkte sich auf das Gesicht der Frau. “Fort! Die Gemeinschaft der Amazonen existiert nicht mehr auf diese Insel.“ fragend sah sie Gardiff an, Fee lies die Leuchtkugel wieder erlöschen da der Mann auch aus den Schatten getreten war.
“Aber, bevor ich zu unhöflich wirke, man nennt mich Phoenixfee! Wir hatten schon das vergnügen uns einmal kurz zu sprechen, damals in Gorthar am Gletscher.“ Fee wirkte wieder gefasster “aber laßt euch erklären was mit dem Lager der Amazonen ist. Ja das Gästehaus hat noch eine Herrin, Jamira ist auch noch da, ein paar andere der ehemaligen Amazonen auch, aber die meisten sind nach dem Tod Thaleiias, mit der Königin fort gegangen, fort von der Insel der Amazonen und fort von der Insel Khorinis.“
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| 11.10.2003 23:50 | #235 |
| Sly |
Sly beäugte die Frau noch mistrauischer. Ich hab es an deinen Augen gesehen, was labert die da? Hat die zu viel getrunken oder was? "Soweit ich weiß gehöre ich keiner Gruppe an, man hält mir zwar oftmals vor ich gehöre noch zu den Lees aber de facto habe ich den Lees den Rücken zugekehrt und bin alleine unterwegs. Manch einer bezeichnet mich noch als Drachenjäger weil ich einst einen jagdte und tötete aber trotzdem sehe ich mich auch nicht dieser Gruppe von aldJägern zugehörig an. Glaub von mir was du willst, aber um mir einen Namen zu geben: Ich heiße Sly. Und dein Name? " Sly sah gerade wie die Frau den letzten Bissen brot hinunterschluckte und grinste. Dann kramte er in seiner Seitentasche und nahm eine Scavengerkäule hervor "Noch hunger? ist zwar nicht mehr warm, dürfte aber noch nicht verfault sein. "
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| 11.10.2003 23:54 | #236 |
| Waldläufer |
Phönixfee also ja genau, das war ihr Name gewesen.
"Der Tod der Hohenpriesterin ist wirklich dragisch und das sogut wie alle Amazonen fort sind. Ihr müsst wissen das ich dieses Lager bei meinem letzten Besuch sehr lieb gewonnen hatte doch nun ist es nicht mehr so wie es mal war." Ja nichts überdauert die Ewigkeit und alles vergeht irgendwann. Gardiff drohte schon wieder in Gedanken abzuschweifen als er sich fing und unsicherlächelnd sich wieder Phönixfee zu wand.
"Ihr habt recht am Gletscher war es damals ... mit dem Luzkan und meiner verletzten Gefährtin wenn ich mich recht entsinne. Dies ist schon eine ganze Weile her." Kurz und eingehend musterte der junge Bursche die ihm gegenüberstehende Frau um dann seinen Blick wieder über den verlassenen Hof schweifen zu lassen. "Bleibt ihr hier im Lager oder werdet ihr auch irgendwann weggehen ?"
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| 12.10.2003 00:16 | #237 |
| Phoenixfee |
“Nein ich werde nicht weg gehen Khorinis ist meine Heimat, vielleicht werde ich noch mal bis Gorthar, die Gegend hat mich fasziniert, das Schlachtfeld, der Gletscher und ich war ja eigentlich nur kurz dort und mittlerweile bin ich auch besser ausgebildet als damals, nicht nur das ich den Bogen gemeistert habe, nein auch das Einhand Schwert und die Magie der Donnra beherrsche ich aus, also nicht mehr so wehrlos wie damals. Komisch ist das schon ich denk in letzter zeit viel über die Zeit in Gorthar vor allem über ein mysteriöses Fundstück was ich mitgebracht habe, aber muss ich erst, wo anders Nachforschungen anstellen.“ sagte Fee und lächelte Gardiff an, langsam wurde ihr kalt, sie wollte eigentlich in den Tempel und sie fing an zu frösteln, sie hatte echt zu wenig an um still in Kühlernacht herumzustehen.
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| 12.10.2003 00:24 | #238 |
| Eiswasser |
"Mein Name ist Shiva... Ja gerne, das hier eben war zwar schon mein Frühstück, aber egal, komm mit!", forderte sie den Drachenjäger auf.
Wieder in der Küche nahm sie eine Pfanne von der Wand und stellte sie auf den Ofen, dann goss sie eine größere Menge Fett hinein und zündete mithilfe einer herumstehenden Kerze das Feuer unter der Herdplatte an.
"...Dann bist du gildenlos, wie ich?", setzte sie das Gespräch fort. Schnell hatte sie zwei Eier aufgeschlagen und die Keule darin gewälzt, danach wurde sie in Paniermehl gelegte und immer wieder herumgedreht, bis es überall verteilt war. Schließlich legte sie die panierte Keule in die Pfanne und wartete geduldig, sowohl auf die Keule, als auch auf Slys Antwort.
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| 12.10.2003 00:33 | #239 |
| Waldläufer |
Das leichte Zittern seiner Gesprächspartnerin war Gardiff nicht entgangen und flink löste er die Decke aus seinem Bündel um sie Phönixfee zu reichen. " Hier nehmt sie. Ihr sollt euch nicht erkälten wenn ihr hier mit mir redet und sicher wolltet ihr auch irgendwo hin denn ihr seht nicht so aus als wärt ihr einfach so zum spazieren gehen hier raus gekommen." Dem jungen Waldstreicher selber war nicht kallt seie Rüstung und das Hemd hielten ihn noch warm doch bald würde es auch für ihn wieder Zeit werden seinen Mantel herauszukramen denn die Nächte wurden immer kühler.
"Also, wo wollten euch eure Füße zu dieser nachtschlafenden Zeit hin führen ?"
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| 12.10.2003 00:34 | #240 |
| Sly |
Sly betrachtete die Shiva wie sie fix in der Küche umherrannte und die Keule zubereitete, Sly schüttelte den Kopf. Seine einzigste fähigkeit bestand darin, tieren das zeug abzunehmen und ein bisschen zu braten. Sly schüttelte den Kopf und sagte dann "Vorsicht von zuviel Fett bekommt man nen dicken Hintern. " sagte Sly grinsend und erntete nur einen bösen Blick. "Ja sowas wie gildenlos kann man mich nennen obwohl ich doch viele Freunde habe die mich oftmals begleiten, ich bin zwar gildenlos aber ich renne fast nie alleine durch die Wildnis. Und wenn ich ehrlich bin, ich spüre dass auch wieder was im Anzug ist. Es dauert zwar noch etwas doch irgendwas kommt wieder ich spüre es ganz genau. "
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| 12.10.2003 00:47 | #241 |
| Eiswasser |
Wollte der Typ jetzt sie verarschen? Und Apropo Arsch, ihrer war zumindest knackiger als der von dem Drachenjäger. Außerdem konnte ihr das in ihrer neuen Paladinarüstung eh egal sein, da würde man ihren Hintern eh nicht sehen. Die Rüstung musste sie ja morgen abholen, aber war Alina nicht mit Kain und den anderen ins Gebiet hinter den Bergen? Und was war mit Fee? Wollte sie nicht hier bleiben?
Mit einer sperrigen Eisenzange holte sie die Keule aus der brutzelnden Pfanne und wickelte sie in ein sauberes Tuch ein, welches der Keule das Fett entzog."Damit bekommt man zumindest oberflächlich einen großen Teil des Fettes wieder weg", meinte sie, während sie nun die umwickelte Keule fest zusammenpresste."Habt ihr magisches Talent oder ist das eher ein Gefühl?", fragte sie schließlich, da keiner von beiden einen Laut von sich gab.
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| 12.10.2003 00:52 | #242 |
| Phoenixfee |
Phoenixfee überlegte, sollte sie es im sagen, also eigentlich wusste sie es ja selber nicht, wo das Buch genau lag, sie war sich ja nicht mal sicher ob es im Tempel, von der toten Hohepristerin deponiert wurde.
“Also, ich wollte in den Tempel, aber ich würde euch nicht empfehlen, dorthinein zugehen, ich habe sie zwar noch nicht Gesehen, aber es soll dort drin ein Dämon geben gegen den Männer machtlos sind, nur die Hohepristerin hatte macht über sie, so hieß es und ich weis nicht ob dieser Dämon oder sollte es eine Dämonin sein, noch da ist. Wir Frauen wurden von ihm oder ihr nie behelligt und ich habe es nie im Tempel gesehen.
Die einzigen Dämonen die ich kenne sind die des Kastells und die sind ja meist unsichtbar. Also, ich komme vom Thema ab, ich hatte Thaleiia vor einiger Zeit etwas Mysteriöses anvertraut was sie sicher verwahren sollte und nun ist sie tot und ich weis nicht, wo sie es hat.“
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| 12.10.2003 00:52 | #243 |
| Sly |
Außerdem ist Fett in zu großem maße tötlich, naja sie sollte sich ruhig vollstopfen. Slys grinsen wurde noch breiter er konnte es sich schon fast vorstellen. OINK OINK. Doch er schweifte ab. Die Frau sah ihn schon ganz komisch an und erwartete von ihm eine Antwort. Sly orientierte sich neu und sah sie weiterhin an. "Es ist wohl eher ein Gefühl da ich absolut magieunbegabt bin. Ich kann mich nur auf meinen Bogen mein Schwert und meinen Speer verlassen im Kampf mit Magie und göttern habe ich nichts am Hut ich glaube auch nicht an deren Existenz. "
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| 12.10.2003 00:58 | #244 |
| Eiswasser |
Wäre auch überraschend gewesen, denn brauchte man für Magie bekanntlich ein gewisses Maß an Intelligenz, wobei es ihr da ja nicht sonderlich anders ging, naja, wenigstens sah sie halbwegs gut aus. Im Vergleich zu ihrem Gegenüber ja sogar richtig geil.
"Wie kannst du die Götter leugnen? Wie erklärst du dir dann die Magie? Und sag mir nich, du hättest nich zumindest schon einmal eine Lichtkugel gesehen."
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| 12.10.2003 01:07 | #245 |
| Waldläufer |
"Dämon? ... Dämonin?..." Gardiff legte den Kopf schief auf die Seite und sah die junge Frau ihm gegenüber an und erinnerte sich an die Dämonen die er so zuletzt gesehen hatte.
"Die Dämonen aus dem Kastell der Schwarzmagier kenn ich auch und in Gothar hab ich auch und ich etwas zuviel mit Dämonen zu tun gehabt. Zumindest wurde meine Gruppe und ich da fast zwischen ihnen und der Inquisition zerquetscht ..." Ein paar Bilder von damals zuckten vor Gardiffs geistigen Auge vorbei. Dämonen Welche zu Gruppen durch das Unterholz des Waldes Brachen, Dämonen welche mit den Dämonenjägern der Inqisition kämpften und Dämonen welchen er aus wich um sie zu umgehen.
"...aber dies ist eine lange Geschichte. Was den Tempel angeht so war ich schon ein mal in ihm und hab dort auch keinen Dämon gesehen." Gardiff grinste und und wand sich in Richtung Tempel zum gehen. "Wenn ihr Angst um mein Wohlbefinden habt bleib ich auch draußen, aber ihr solltet glaube ich nicht länger hier draußen einfach rumstehen. Das bekommt eurer Gesundheit nicht besonders."
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| 12.10.2003 01:09 | #246 |
| Sly |
Sly wunderte diese Dumme frage nicht, so war die Frage doch nur von einer gekommen, die nicht nachzudenken vermochte sondern sich lieber alles genau erklären ließ ja nachdenken war etwas schweres was nur wirklich intelligente zu tun vermochten. "Nunja, ich denke dass es gewisse Zauber gibt die neutral sind und gewisse zauber die einer gewissen art der ausübung dienen. Magie ist ja nichts greifbares. Dennoch schlummert sie in jedem von uns ob man jetzt, ich nenne es magiesensitiv ist oder nicht, also sie aus ihren gewohnten bahnen herausbrechen kann oder nicht das liegt halt an der Person. Genauso denke ich das wenn man in eine gewisse Richtung geht, man nurnoch diese Zauber wirken kann. Zum Beispiel alle Magier beherrschen den Lichtkugel zauber weil er nunmal simpel und neutral ist aber nur die Feuermagier vermögen es einen Feuerball zu erschaffen oder die Dämonenbeschwörer Untote zu beschwören, ich denke einfach dass sobald man sich für eine Art von Magie entschieden hat man dieser unweigerlich folgen muss und nicht mehr umkehren kann oder zumindest alle alte magie vergessen muss um wieder von vorne anzufangen. "
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| 12.10.2003 01:13 | #247 |
| Scatty |
Nachdenklich kaute Scatty auf ein paar grünen Beeren herum, die er im nahen Walde aufgeklaubt hatte, und unterhielt sich sehr geistreich mit Captain Himbeer über die konservativen Plattenränder, die immer aneinander vorbeiredeten, und sich nie einigen würden. Eine schreckliche Sache war das, divergierten doch die hohe Mathematik und das Flusensammeln schon so weit auseinander, dass der durchschnittliche Mathematiker von heute nichtmal mehr das Flusensieb als Hilfsmittel zur Messung der Abstände zwischen zweier Sekanten zu gebrauchen weiss. "Beim Schläfer, WARUM NUR!?!"
Artie und Mosquito, die bis jetzt Füsse tappend und mit verschränkten Armen vor Scatty gestanden hatten, regten sich. Staub schoss in feinen Wirbeln durch die klare Nachtluft, als sie sich schüttelten. "Na, bist du endlich fertig?" Scatty hörte den Satz von Artie nur halb, doch das genügte ja schon. Immerhin wusste er noch, um was es ging. "Neinneinnein, du verstehst mich nicht. Ein HALBES Kilo Zwiebeln, sonst verliert das ganze doch seine Deftigkeit!" Artie runzelte seine Stirn in geometrisch parallele Falten. "Achso, du meinst die andere Sache? Nun gut, Mosquito sieht sehr zufrieden aus, also kann ich es auch sein, du hast hiermit die Prüfung bestanden. Du darfst dich offiziell als Schleichmeister bezeichnen. Gegen dieses Urteil kann weder Revision, noch Berufung eingelegt werden, bei Beschwerden wenden sie sich bitte an ihre Filiale der Khorinischen Schleichmeister e.V. Nun, da du bestanden hast, kann ich dir auch das dekorative Gebamsel überreichen, das ich vorbereitet habe." Theatralisch perfekt inszeniert griff sich Scatty an die Brust und holte aus dem Inneren seines Umhangs einen Umschlag heraus. Artie, begierig wie er nunmal war, öffnetet diesen, und fand tatsächlich zwei Stoffene Aufnäher vor, einer dunkelblau mit goldenem Rand, auf dem in grossen Lettern: "Sumpfbruder aus Leidenschaft" stand, der zweite war in dezentem Grün gehalten, und in hellem Weiss prangte der Schriftzug: "Legalisiert es, oder bekommt meinen Bihänder zu spüren!" "Passend, nichtwahr? So, nun lasst uns mal zu den andren venturen, schauen, was sie sich so für nen Plan ausgedacht haben."
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| 12.10.2003 01:17 | #248 |
| Phoenixfee |
“Ja, lasst es uns Riskieren, in der Kleinen Bibliothek des Tempels gibt es einen Kamin und gemütliche Sessel, dort können wir uns weiter unterhalten und ich habe die Chance dort vielleicht nach dem Buch .. „ Fee verstummte und ging schweigend vor, hinein in den Tempel und öffnete eine Tür zündete eine Fackel an und den Kamin in diesem Raum.
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| 12.10.2003 01:33 | #249 |
| Waldläufer |
"Ihr sucht also ein Buch ..." Gardiff lächelte, nicht mehr ganz so unbefangen wie draussen und immer wachsam um sich blickend. Die Hand des jungen Waldstreichers hatte sich bereits auf den Griff seines Schwertes gelegt. Immer bereit die Waffe zuziehen und mit ihr einem hervorschnellendem Gegner Gegner entgegen zutreten.
Doch neben den dem Dämonen weler hier noch hausen soll und auf welchen er vorbereitet sein wollte war Gardiff aufgefallen das Phönixfee nur zögerlich von dem sprach was sie hier zufinden erhoffte und sofort abbrach als ihr das Wort "Buch" herausrutschte.
"Ihr könnt ruhig offen zu mir sein über das was ihr hier sucht. Ich bin kein Buchfanatiker und nicht besonders gut im Lesen." Kurz mal von den Wänden und dem Rest des Raumes ablassend betrachtete Gardiff die junge Amazone um dann wieder der Gefahr vorzubeugen doch angefallen zuwerden und lieber wieder den Raum im Auge zubehalten.
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| 12.10.2003 02:05 | #250 |
| Phoenixfee |
Das Feuer brannte, Fee wärmte ihre kalten Hände darüber und bald gab sie Gardiff seine Decke zurück.
“Habt Dank. Ja, ich suche ein Buch, ein Mysteriöses Buch. Ich habe es damals in Gorthar gefunden, wir waren, also mein damaliger Bogenlehrmeister war ein Mann der Inquisition und sie jagten diese Männer, Kultisten nannten sie sich, nun ja, wir folgten einer Spur und sie führte uns auf den Gletscher und dort in eine Gruft mitten im Eis, jedenfalls fand ich jenes Buch dort und es faszinierte mich, weil es offenbar schwarzmagisch ist, ich hatte es geheim gehalten den wäre es in die Hand Dorriens gefallen hätte er es mit absoluter Sicherheit Zerstört.“ Fee schwieg eine weile “Als ich von meiner Ausbildung heimkehrte zeigte ich es Thaleiia und sie meinte ich solle es einem der Schwarzmagier Zeigen, da selbst sie nichts mit dem Buch anfangen konnte, ihr Müsst verstehen, es scheint eine eigene Seele zu haben und es ist nicht von jedem aufzuschlagen, nun ja mir gestatte es, das ich es Aufschlagen konnte.“ Fee schien noch etwas sagen zu wollen aber sie schwieg, merklich setzte sie mehrmals zum sprechen an, aber kein Ton drang über ihre Lippen, bis sie verschämt zu Boden blickte “Also, ... ich. ... nun ... ich weis nicht wie ich es sagen soll. Es war ... ich sage es euch aber ihr dürft nicht lachen.“ Fee schaute immer noch zu Boden “Also, ich habe auf das Buch eingeredet ich spürte so was wie, .... nun ja eine Seele n ihm, ich konnte es nicht aufschlagen es weigerte sich eisern, nirgends war etwas zu sehen, jedenfalls immer wenn ich es Aufschlagen wollte gelang es mir aber nur Millimeterweise, dann entwickelte der einband eine Kraft, als ob dieses einband aus puren Muskeln gestehen würde und klappte wieder zu.
Jedenfalls machte es mich Wütend das sich dieses vermaledeite Buch sich so wehrte, ich war erst Freundlich zu ihm aber nachher habe ich gedroht es Dorrien zu geben einem Mann der Inquisition und schließlich als es mich so wütend gemacht hatte das ich das wirklich tun wollte, schien es das gespürt zu haben und es schlug sich von alleine auf jedes Mal, wenn ich es aus meinem Beutel nahm und vorhatte in ihm zu lesen schlug es sich auf ohne das ich auch nur den Einband selber anhob und es schlug auch selber die Seiten um aber lesen konnte ich es nicht.
Es waren Schriftzeichen die ich nicht lesen konnte, als ich das Buch Thaleiias zeigte lies es sich von ihr nicht öffnen es schlug aber auf als ich es in die Hand nahm, da meinte sie das es nur ein sehr gefährliches Schwarzmagisches Buch sein könne und da sie die Schriftzeichen auch nicht lesen konnte meinte sie ich solle es einmal einem Schwarzmagier zeigen. Aber bis jetzt kam es noch nicht dazu und nun ist sie tot und ich weis nicht, wo sie dieses Buch gelassen hat.“
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| 12.10.2003 02:15 | #251 |
| Waldläufer |
" Nun ja ich muss schon sagen, eine wundersame Geschichte die ihr da erzählt. Aber ich glaub euch und lache nicht wie ihr seht. Ich hab bereits andere seltsame Dinge gesehen, Dinge die euer Buch in den Schatten stellen würden aber sucht nur nach ihm."
Immer noch blickte der Gildenlose wachsam durch den Raum.
"So groß ist der Tempel ja nicht und hier irgendwo wird es schon sein. Es sei den eure verschiedene Hohenpriesterin hat es an einen anderen Ort gebracht was ich nicht für euch hoffe."
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| 12.10.2003 02:31 | #252 |
| Kaligulas |
Dragonia gab ihren beiden Schülern die Aufgabe jeden Morgen vor dem Frühstück 10 Runden um die Insel zu laufen bevor sie irgendetwas anderes tun würden. Nach dieser Aufgabe verschwand sie im Vorratslager und suchte für Billy ein passendes Kurzschwert zum übern herraus. Nachdem Billy sein neu erhaltenes Schwert in den händen hielt schwang er es ein wenig um zu testen ob es auch gut in der Hand lag. Es schien ihm zu gefallen denn er machte einen durchaus erfreuten Gesichtsausdruck. Kaligulas schlief diese Nacht wieder kaum und wiederholte die übung der gestrigen Nacht wobei er allerdings Schwerere Steine an das Seil band und danach darauf achtete das das Seil auch ja wieder an seinen Alten Platz zurückkam.Damít seine Lehrmeisterin nichts merkte. Am nächsten Morgen weckte Billy Kaligulas das dieser noch ein wenig müde war. Kaligulas riss sich aber zusammen und stand auf um am Frühsport teilzunehmen. und so liefen die beiden Schüler ihre 10 Runden um die Insel ab.
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| 12.10.2003 02:48 | #253 |
| Phoenixfee |
Fee schaute Gardiff lange an, bis sie sprach. „Ich hoffe nicht, es muss eigentlich hier sein, wenn nicht hier in der Bibliothek, dann vielleicht im Kellergewölbe, aber davon kenne ich nur das Laboratorium von Thaleiia. Aber dort gehe ich nicht So hinunter. Nein versteht mich nicht Falsch, nicht das ich mich Fürchten würde ich war oft dort unten und es ist nur so zu kalt, selbst im Sommer hat man dort unten immer gefroren. Ich werde erst die Räumlichkeiten hier oben untersuchen, aber wenn es nicht hier in diesem Raum ist, ich schätze das es sich im Altarraum nicht befindet, nicht das ein Schwarzmagisches Buch dort nicht zu suchen hätte, weil es dann das Heiligtums Donnras entweihen würde, nein Donnra ist die Urmutter, die Mutter der Götter und Beliar ist ebenso ihr Sohn und ein Teil von ihr wie Innos, oder Adanos. Jedenfalls, wenn es nicht hier ist, zwischen all es anderen Bücher werde ich im Gewölbe suchen. Irgendwo und irgendwann werde ich es hier wieder finden.“ Fee sah entschlossen aus. “Ich möchte gerne Mehr über Magie erfahren, ich möchte sie Studieren, die Magie der Söhne Donnras, die dieses Schläfers den diese Sumpfbrüderschaft anbettet, dieser Schläfer ich kann ihn nicht einordnen, wer ist er? Wirklich ein Anderer Gott oder wie alle behaupten ein Erz-Dämon? Und dann noch, es soll Druiden geben die ohne Rune Magie wirken können, einfach die Magie der Natur benutzen, ich spüre sie diese Magie, seit ich ein Hauch der Macht von Donnra habe kann ich andere Magie spüren, aber ich bin bei den Göttern noch nicht So weit alles zu verstehen ich bin so gesagt noch ein Lehrling der Magie und bei weitem noch nicht so weise Wie Thaleiia gewesen war.“ Fee unterbrach ihren Redefluss und Wehemut stahl sich in ihre Augen.
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| 12.10.2003 03:10 | #254 |
| Waldläufer |
"Wenn das Buch nur hier oder unten in den Räumen sein kann werdet ihr es sicher schnell finden." bei diesen Worten rollte Gardiff seine Decke wieder zusammen und verschnürrte sie an seinem Bündel und sah die Amazone von Kopf bis Fuß prüfend an. " Wenn es da unten so kalt seinen soll rate ich euch wirklich euren Besuch dort unten zuverschieben bis ihr dickere Sachen anhabt." Der Gildenlose entspannte sich langsam, dachte er doch nicht mehr an einen Dämonenangriff. Zu lange war es ruhig geblieben als das sich nun noch etwas regen würde und langsam schritt er an einem Regal entlang und fuhr mit der Hand über die Buchrücken. Manche waren etwas verstaubt und viele sicher schon sehr sehr alt.
"Wie sieht denn euer Buch aus?"
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| 12.10.2003 03:49 | #255 |
| Phoenixfee |
Lange, sehr lange überlegte Fee, sollte sie ihm vertrauen? Er war wie ein Schatten er trug keine sichtbaren Gildezeichen, aber er war auch kein Bürger, in seinen Augen sah sie die Erfahrung, Erfahrungen die ein Leben machte das Hart war die einen Kämpfer auf ihn gemacht hat. Dazu brauchte sie nicht sein Schwert zu sehen, auch Bürger konnten so eine Waffe Spazieren tragen, aber er konnte sie Führen das sah sie an den Bewegungen, er hatte sein Schwert immer griffbereit und er lauerte, nicht auf sie das spürte sie.
Der Dämon, die Geschichte die sie ihm erzählt hat, sie wusste selbst nicht ob das wahr ist oder war, sie sah keine Furcht in seinen Augen er war nur vorsichtig, nicht angespannt, aber verteidigungs- und angriffbereit.Schließlich sprach sie doch, “Das Buch war Alt, sehr, sehr Alt, der Einband bestand aus einem Art Leder aber einem Leder was ich nicht kenne. Es war Schwarz und das Leder sah aus, als ob das Wesen von dem es stammte, einmal an so eine Art Pocken erkrankt war, jedenfalls sah das so aus wie kleine Pockennarben, es sieht unheimlich aus, vielleicht ist es die Haut des Wesens, welche Seele auch in dem Buch wohnt, das jetzt weis ich bei besten willen nicht aber vermuten kann man ja mal.“ Fee hatte wieder so ein schuldbewussten blick und schaute verschämt zu Boden, nicht das er sie jetzt führ verrückt hielt.
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| 12.10.2003 04:12 | #256 |
| Waldläufer |
"Alt..." murmelte Gardiff. "...sehr alt..." suchend glit der Blick des jungen Vagabunds über die Buchrücken und langsam arbeitete er sich das Regal entlang. "So gut wie alle Bücher hier sind alte. Bei manchen müsste man gewiss aufpassen das sie nicht zu Staub zerfallen wenn man sie herausnimmt und aufschlagen will..."
Kurz wand sich Gardiff nach Phönixfee um und lächelte ihr aufmunternd zu. Sie sah leicht verunsichert aus. Ob das nun an ihm oder dem Umstand lag dass sie das Buch nicht gleich fand wusste er nicht.
"Lasst den Kopf nicht hängen, wir finden euer Buch schon. Es sei den es ist so weit eigenständig dass es von alleine weglaufen kann. Dann ist es sicher schon über alle Berge..." scherzte der Bursche als er weiter suchte und schließlich ans Ende des Regals gelangte.
"Ich hab hier kein Buch gefunden was mit eurer Beschreibung übereinstimmt. Doch es ist schon spät ... wenn nicht schon wieder früh und vielleicht sollte man den nächsten Tag abwarten bevor ihr weiter sucht."
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| 12.10.2003 06:14 | #257 |
| Phoenixfee |
“Nein Laufen wird es wohl nicht können jedenfalls habe ich nie eine solle Eigenschaft bemerkt, solange ich es bei mir hatte. Aber, ihr habt wohl recht ihr scheint es nicht zu sein, dann werde ich morgen wohl einmal in den Gewölben des Tempels, zu suchen anfangen. Aber erst währe eine ordentliche Portion Schlaf, genau das richtige, ein wacher Geist ist da sehr nützlich vielleicht übersehen wir ja was, weil sich die Müdigkeit schon in unserem Geist breit macht nehmt euch ein Zimmer im Gästehaus und schlaft euch aus. Morgen sehen wir dann weiter.“ Als Fee das erwähnte sah sie eine Spur von Unbehagen in den Augen Gardiffs zu erkennen und auch etwas Verlegenheit.
Wieso Unbehagen fürchtete er das es eine Nacht in einem weichen warmen Bett seinen Körber verweichlicht, sicher er war ein Abenteurer wie sie und wahrscheinlich bei jeder Witterung, gewöhnt draußen oder in irgendeiner Höhle zu schlafen. Verlegenheit? Vielleicht deswegen das er nicht der Vermögenste war. Sie beschloss beide Gefühle zu zerstreuen.
Fee lächelte. “habt keine furcht das ein Weiches Bett euch verweichlichen könnte, ihr seit ein Abenteurer und wohl an das Schlafen unter freiem Himmel gewöhnt, egal was für eine Jahreszeit, aber glaubt mir euer Körper und eure Seele wird es euch Danken, wenn ihr eine Nacht mal nicht in Gefahr, seit von wilden Bestien im Schlaf überrascht zu werden, sagt Jamira ihr seit mein Gast und schlaft mal in ruhe es wird euch gut tun, ich weis es den ich bin es auch gewohnt im Freien auf harten Boden oder gar in Eis und Schnee zu Nächtigen, aber nicht desto weniger mag ich auch ein weiches Bett zur Abwechslung. Es war nett euch wieder zu sehen, in Gorthar hatten wir ja nicht soviel Gelegenheit miteinander zu sprechen, aber dieser Abend oder sollte ich Nacht sagen, hat mich gefreut.“ Sie verabschiedeten sich noch und Gardiff ging aus den Tempel.Fee saß noch am Feuer und dachte über ihn nach, er war ein netter Kerl, ein Abenteurer ein Vagabund so wie sie wohl auch, er konnte wohl auch nicht lange an einem Platz ausharren, nein bestimmt nicht. Er spürte die Lockungen der Abenteuer wohl auch wie sie.
Auch sie würde es in ein paar tagen wieder stärker Spüren, diese Lockungen dann musste sie wieder hinaus, jetzt hielt sie ihr Buch zurück, dieses Buch musste sie Finden und wenn sie es hatte, ja dann würde sie sich auf den Weg machen zum Kastell der Schwarzmagier, um einem dieser Männer oder Frauen die, die Magie Beliars Studierten dieses Buch zu zeigen, was von einer dunklen Seele belebt war.
Fee merkte die Müdigkeit, aber sie konnte sich nicht mehr ihrer erwehren, wie ein Schatten viel diese Müdigkeit über sie und sie schlief im Sessel vor dem Feuer ein.
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| 12.10.2003 15:08 | #258 |
| Kaligulas |
Kaligulas und Billy hatten ihre 10 Runden um die Insel abgelaufen und Dragonia liess sich immernoch nicht blicken. ,,Ich glaub sie schläft noch." Sprach Kaliglas zu Billy ,,Wir sollten sie schlafen lassen, sie ist gestern noch bis Tief in die Nacht duch die Gegend gegeistert." Kaligulas machte sich gedanken das sie ihn vielleicht bei seinem heimlichen Training beobachtet hätte. ,,Hey ich hab ne Idee" rief Kaligulas überraschend,, Da dragonia bestimmt ausrastet wenn wir mit den Schwertern üben nehmen wir doch einfach Stöcker die liegen hier ja zu genüge rum!" Die beiden Schüler suchten sich also jeder einen Stock der etwa der länge seines Schwertes entsprach und stabiel schien. Danach begannen die beiden mit ein wenig sparring-training wobei beide darauf achteten immer schön brav die
Grundstellung zu behalten. Auch wenn Kaligulas lieber ein wendiger und beweglicher ,,Kämpfer" wäre behielt er die Grundstellung bei. Seinen eigenen Stil könnte er entwickeln wenn er vernünftig kämpfen konnte.
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| 12.10.2003 15:23 | #259 |
| SirBilly |
Anfangs stellte Billy sich noch sehr ungeschickt an. Er ließ denStock fallen undstolperte am laufenden Band.
Auch musste er feststellen, dass Kaligulas zum einen, viel mehr körperliche Kraft und Ausdauer hatte, zum anderen aber auch viel geschickter und wendiger war.
Allmählich jedoch, lernte Billy, die Schläge zu parieren und Stichen auszuweichen. Kaligulas war noch sanft mit dem Neuling, der jedoch nach intensivem Training auf dem selben Stand war, wie er.
Nach langem, ausgiebigem Training, sanken die beiden erschöpft zu Boden. Billy bemerkte das er schon viel geschickter mit dem Stockgewordenwar. Doch anKaligulas reine Muskelkraft, kam er trozdem nochlange nicht heran.Billy entschied sich Liegestützen zu machen, während Kaligulas mit dem Stock die Übungen machte.
Billystaunte, wie geschickt und elegant er den Stock schwang. Und dieser Kämpfer sollte wirklich, noch ein Neuling sein? Nur wenige Schritte vor ihm selber?Billy freute sich darauf, auch einmal so gut zu werden. Doch gleichzeitig schauderte es ihn, als er an Dragonias hartes Training dachte.
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| 12.10.2003 16:31 | #260 |
| Kaligulas |
Von billy hörte man nur ,,1...2...3...4..5..6..7...8..9......50...51...52..." Kaligulas bewunderte Billys eifer beim Training. Er wollte scheinbar um jeden Preis ein starken Kämpfer werden. Aber Kaligulas musste selber auf seine Stockführung achten.Selbige war viel zu offen für angriffe und Kaligulas hatte während seiner bedenkzeit eine offene Deckung. Kaliglas schwang den schweren Stock elegand. und war danach auch der meinung er könnte Körperliches Training mal wieder gebrauchen und so lief er weitere 10 Runden um die Insel.
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| 12.10.2003 19:45 | #261 |
| RhS_Artifex |
So, nun hatte der Hohe Templer seine Ausbildung beendet und durfte sich nun als Meister der Körperbeherrschung bezeichnen. Aber die zwei Aufnäher die ihm Scatty gegeben hatte waren ihm ein Greuel, denn seine zarten Augen hielten diese, wenn auch hübsch gemachten, Gimmicks nicht aus. Irgendwie hatte sich beim Anblick dieser Sticker ein innerer Widerstand gegen diese geregt. Dennoch bedankte sich der Hohe Templer artig bei seinem Freund und nahm die Aufnäher an, nur um sie sogleich in seiner Rüstungstasche zu verstauen. Nun ergriff den Sumpfler eine leichte Unruhe, die mit einem Anflug von Heimweh einherkam, und Artie wusste nicht mehr ein oder aus, ob er nun bei der geselligen und unterhaltsamen Reise mit Scatty und den beiden leicht vertrottelten Söldnern weiterhin mitmachen sollte, oder seinem Heimweh nachgeben und ins Sumpflager zurückkehren sollte. Nun sass der Vertreter des Sumpf also da und dachte mal hierhin mal dorthin und knabberte am Zipfel seines Grünen Novizen, den er sich angesteckt hatte. Regelmässig sog der Templer den erhabenen Rauch des Krautgstengels ein und dachte über seine aktuelle Situation, die sich als zwickmühlemässig entpuppte, nach.
Scatty derweil hatte sich wieder ins ehemalige Lager der Amazonen begeben und die zwei Mitstreiter Schmok, einen der Söldner, und den neu hinzugestossenen Paladin des Königs, der zur Zeit seiner Stellung nicht gerecht zu werden vermochte, denn dieser rannte in einer der alten Rüstungen Schmoks herum und behandelte einen Besenstiel, der eindeutig Spuren des Zahns der Zeit aufwies, wie eine unzerstörbare magische Waffe. Dort setzte er sich dazu und fing angeregt mit ihnen zu reden an. Artie hatte sich dieweil nicht von seiner Stelle gerührt und vermochte dennoch wahrzunehmen, was sein alter Freund denn nun machte, denn wie es der Zufall wollte befand sich die Lichtung in der er sass nicht weit von Lager weg und die Sicht zum Lager hin wurde durch keinen Baum gehindert. Brütend sass der Hohe Templer also da und zermarterte sich das Gehirn, bis er dann einen Entschluss gefasst hatte und sich daran machte ihn zu verkünden. Schnell fand er sich bei den dreien, die er gesucht hatte wieder und sprach: "Also, Männers, wie soll's denn nu weitergehen ? Ich werd hier ja noch hibbelig, wenn es nicht weitergeht !"
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| 12.10.2003 20:37 | #262 |
| Angroth |
Verdutzt sah Angroth, wie Samantha doch wirklich die Ruder ergriffen hatte, um selbst weiterzumachen. Wahrlich, damit hatte er nicht gerechnet. Erstaunt sah er zu, wie sie mit dem Boot wieder Fahrt aufnahm, und vergaß darüberhinaus beinahe, seine Zunge wieder einzufahren.
Doch die Kälte kitzelte schon an den Mandeln, also musste das Mundwerk zu - gedacht, getan.
Ihre Aufforderung, dann wenigstens auf die Route zu achten, erledigte er dann aber auch Gewissenhaft. Wie eine Galeonsfigur stellte er sich an den Bug und beschattete seine Augen mit einer vorgehaltenen Hand; bis ihm einfiel, dass es doch schon Nacht war.
Nicht unerheblich bedröppelt kam er sich vor, nahm zögerlich und stockend den Griffel runter, räusperte sich. Er war so mit sich selbst beschäftigt, dass er garnicht bemerkt hatte, wie nah sie dem Ufer schon waren - selbst die Stege tauchten mit Hilfe des Mondscheins vor seinen Augen auf.
So drehte er sich um, sah der Ruderin ins Gesicht und sagte trocken: "Land in Sicht", drehte sich wieder herum und achtete darauf, dass sie nicht unvorsichtig an den Steg rammten und wohlmöglich noch kenterten!
Wippend und schwappend legten sie an, der Krieger half seiner Gefährtin beim aussteigen, folgte ihr dann auf den festen Boden. Sie verließen rasch den Steg und begaben sich an den Pfad hinauf zum Lager, wobei Angroth wieder vage Erinnerungen heimsuchten.
Eine Frau mit Eisblauen Haaren und hellen Augen; mit der er in einer warmen Sommernacht auf einer Sandbank gelegen hatte, ein Gespräch mit einer herrischen Amazone die einen Schokopuddingfimmel hatte. Hoffentlich würde er beiden nicht begegnen, beides hätte negative Nachwirkungen auf sein Leben, so dachte er zumindest.
Gerade hatten sie den kieseligen Pfad erklommen, da tippte Angroth Samantha an, als sie sich umdrehte sagte er verlegen: "Danke das du gerudert bist, so war das ja eigentlich nicht gemeint. Naja ..." was erzählte er denn jetzt schon wieder? "Egal." versuchte er die dumme Situation abzusägen, hoffte es hatte Erfolg.
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| 12.10.2003 20:54 | #263 |
| Samantha |
Samantha lief neben Angroth den Strand hinauf und schaute in die mondbeschienene Nacht. Auf der Insel war es ruhiger geworden als vorher. Woran das wohl liegen mochte? Stimmt, hatte diese Amazone Avril nicht einiges erzählt? Dass ihre Hohepriesterin verstorben sei und die Gemeinschaft bröckelte. Und Samantha musste zugeben, irgendwie war die Stimmung auf der Insel anders als sonst.
Nun drehte sie den dunkelblonden Schopf zu Angroth herum und lächelte ihn an."Ach, ist doch schon gut. Ich hätte nicht so darauf bestehen sollen dass du ruderst, das Abwechseln war nur gerecht."
Sie drehte den Kopf wieder nach vorn und entdeckte auf der Wiese vor ihnen Sly, der gerade irgendwelche Verrenkungen machte. Was auch immer er da übte, es sah reichlich komisch aus, selbst in der Dunkelheit.
"Da ist er. Also, ich muss dann los, wir sehn uns sicher nachher noch!"Sie umarmte ihren Bruder zum Abschied, lächelte ihn an und eilte sich dann über die Wiese zu Sly zu laufen. Als sie ihren Lehrmeister erreicht hatte, blieb sie stehen und hoffte er würde sie von selbst bemerken.
"Guten Abend."
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| 12.10.2003 21:08 | #264 |
| Sly |
Sly hörte auf mit dem Handstandtraining und machte einen Salto um wieder auf die Beine zu kommen. "Sieht man dich auch mal wieder, wie hießt du noch gleich. Mylanaa? Nein Samantha , ja also wieso hast du deinen Lover weggeschickt? " Samantha schien von der Antwort des Kriegers vollkommen überrumpelt und schüttelte den Kopf. Sly grinste nur. "Also was gibt es? " "Naja ich bin hier für die Meisterprüfung im Schleichen. " Sly nickte und winkte dann Samantha mitzukommen. "Also ich hab in der letzten Zeit mich hier etwas umgesehen und ich muss sagen , das hier ist ein perfektes Übungsgelände. Sly führte sie zu einigen Säulen einer untergegangen Zivilisation und zeigte auf sie. Du steigst auf diese Säulen und ich werde dich mit Steinen bewerfen du musst diesen ausweichen durch Salti und schrauben und was man so alles mit dem Körper anstellen kann. Dann geht es weiter, dahinten ist ein Balken auf dem wirst du entlangbalancieren im Handstand und ich werde dich ebenfalls mit Steinen bewerfen du darfst nicht runterfallen. Schleichen haben wir durch das heißt diese Prüfung werde ich dir nicht stellen, dann habe ich weiter im osten einen steilen wasserfall entdeckt der etwa 50 meter hochgeht. Ihn wirst du hochklettern. Das wäre dann alles, danach kannst du dich meister im Schleichen nennen. "
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| 12.10.2003 21:32 | #265 |
| Schmok |
Langsam wurde Schmok stutzig. Mehrer Tage hat er jetzt schon hier im ehemaligen Amazonenlager verbracht, und auf die Rückkehr Bloodflowers gewartet. Immerhin könnten ihn die Piraten langsam mal zurückbringen. Souvenir gut und schön; aber von irgendwas musste Schmoks Taverne ja leben! Und umso länger Schmok hier mit Scatty und Yenai verbrachte, umso bekloppter wurde er noch. Gut, man mag behaupten, dass Schmok es eigentlich schon vor langer Zeit erwischt haben sollte – aber der Wirt selbst war da natürlich anderer Meinung…
Schlussendlich hatte Schmok mit Nostalgie noch Artifex´ Prüfung verfolgt. Mit einem Schmunzeln auf seinen Lippen. Immerhin hatte er genau den gleichen Pillepalle damals auch machen müssen. Aber Schmok meckerte nicht. Immerhin hat ja alles geholfen und heute ist Schmok als Meister der Körperbeherrschung weltbekannt… mindestens!
Unruhig ging Schmok auf und ab und überlegte, was er tun sollte. Er wusste nicht, wohin sich die Piraten davon gemacht hatten, weder ob es Bloody bei der Schwiegermutter von diesem untoten Piraten-Kapitän gut ging. Wahrscheinlich wird er den ganzen Tag dazu gezwungen, die Wollknäuel zu halten, während sie ihm am laufenden Band Woll-Pullis strickt. Grausem, wenn man nur dran denkt! Noch grausamer, wenn nicht sogar brutal, wenn man, wie Schmok, wusste, dass Bloody ganz erbärmlich scheiße aussieht in Wolle! Apropos Wolle. Schmoks eigene, von Shav´oul vermachte, Wolle spross auch immer weiter und aus allen möglichen Rüstungsritzen der Drachenjäger-Rüstung. Die vergeblichen Kämm-Versuche hatte Schmok mittlerweile aufgegeben. Viel eher hatte er angefangen, sich daran zu gewöhnen. Immerhin würde bald der Winter wiederkehren. Und mit ihm die Kälte… Liebevoll schmiegte er sein Kinn an das Fell
Hach, wie schön er heute wieder in Gedanken schwelgen konnte, grinste Schmok. Mit so was könnte er sich stundenlang beschäftigen, wenn er nicht vorher an Wassermangel krepieren würde, aufgrund des regen Speichelflusses, den Schmok immer hatte, wenn sein Gehirn arbeitete.
Flugs war der Mundwinkel mit dem Ärmel abgestreift (wie ein echter Mann eben) und Schmok stellte sich vor seine Gefährten und ließ seine, wie Donner im Stimmbruch klingende, Stimme erklingen, denn stimmlich klingte die klingende Stimme wie ein klingender Stimmer mit Klingel-Stimme… oder so ähnlich…„Wir brauchen ein Boot!“, trötete er den Anderen entgegen. Stille… „Wozu?“, fragte Yenai zögerlich. „Nun…“ holte Schmok weit aus „… falls ihr euch noch erinnern könnt, sind wir immer noch auf der Jagd nach Holk. Und dieser Holk ist, wie man an meinem betriebsamen Achselbewuchs sehen kann, bereits sehr weit weg. Und außerdem fehlt Bloody ja auch noch!“. Aufgeregt erschraken die anderen und Kommentare wie „Stimmt ja!“ und „Gar nich gemerkt…“ und „Jetzt, wo du´s so sagst!“ oder „Ich hab doch gesagt, irgendwas fehlt hier!“ folgten.„Und wie gedenkst du, die Beiden zu finden?“ – „Ich denke, wir suchen erstmal Holk. Bloody wird es sicher noch ne Weile gut gehen.“ erklärte Schmok mit einem lächerlichen Bild von einem Bloody in türkisem Rollkragenpullover vor dem geistigen Auge. Das Lachen nur kanpp verkneifend, fuhr er fort: „Mein Plan ist Folgender. Wir nehmen uns eine von den Nussschalen am Strand, steigen rein, und schippern solange kreuz und quer über den Fjord, bis mein Fell weniger wird!“Ein selten dämlicher Plan, möchte man sagen. Stimmt ja auch. Aber von Yenai, Scatty und Artie folgte nur ein einstimmiges „Boah! Ge-ni-al!“
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| 12.10.2003 22:02 | #266 |
| Eiswasser |
War ja klar, ihre Frage war einfach zu gut gestellt, sodass sich der Drachenjäger irgendwas aus seinem Hängearsch ziehen musste und natürlich musste er flüchten, bevor sie ihm eine schlagfertige Antwort auf die schwach seine geben konnte. Aber gut, sie war es ja gewöhnt, das die Männer Angst vor ihr hatten. So eine Amazone mochte ja ganz nett aussehen aber zu Nahe wollte ihr dann doch keiner kommen... sie könnte einem ja das beste Stück abhacken und ihren Freundinnen vorzeigen, oh ja.
Sie konnte Fee irgendwie nicht finden und so schnappte sie sich ihren Bogen und begab sich auf den Trainingsplatz, sie hatte gestern schon nicht geübt, da war es ihr ja so was von scheißegal, ob es nun dunkel war oder nicht.Mit der linken Hand den Bogen haltend holte sie mit der rechten den nächsten Pfeil aus dem Köcher, legte an und schoss.
"Scheiße", murmelte sie leise vor sich hin, wieder daneben... zumindest hörte es sich nicht so an, als ob sie irgendwas getroffen hätte.
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| 12.10.2003 22:02 | #267 |
| Dragonia |
Dragonia war den Tag über auf der Küstenebene unterwegs, sie hatte sich die Umgebung des Amazonenlagers genau angesehen und ihre Schüler würden sich noch freuen.
Die Einzelgängerin hatte am Morgen, ihre beiden Schüler bei dem Laufen beobachtet und hatte auch mitbekommen das sie mit Ästen geübt haben, und gegeneinander gekämpft haben, sollten sie, aber mehr als unkontrollierbare Hiebe und Schläge waren nicht dabei heraus bekommen, aber gute Ansätze hatten beide.Als sie zurück kam sah sie Kaligulas wieder um die Insel laufen, erst war sie überrascht, freudig überrascht, gut man konnte sie also auch mal alleine lassen.Dragonia grinste als sie an der Brücke stehen blieb und wartete, bis er wieder vorbei kam, als erstes kam Billy der etwas außer Atem schien, dann Kaligulas, er schien Konditionell der Stärkere zu sein.
“Hallo ihr Zwei. Sehr gut, dann kann ich euch ja die nächste Lektion Zeigen und nicht mit den Knüppeln“ Die Lehrmeistern amüsierte sich über die verdutzten Gesichter ihrer Schüler.
“Ich habe euch gesehen, gut, aber ihr sollt eigentlich noch nicht gegeneinander kämpfen, das komme noch Früh genug, aber ich erkenne eure Umsicht an es mit den Knüppeln und nicht mit euren Schwertern gemacht zu haben.“ Dragonia ging voraus ihre Schüler hinterdrein. Sie ging wieder in den Trainingshof.“So meine Herren, ich zeige eich nun die Grundkampfstellung und einige Bewegungen und einfache Kombination. Die Grundstellung die ihr gestern geübt habt ist die selbe wie jetzt nur kommen jetzt noch das Schwert, oder je, nachdem was ihr Später einmal für eine Einhandwaffe bevorzugt.
So ich Führe euch nun einige Bewegungen mit dem Schwert vor, Waffe Ziehen, mit ausgestreckten Arm einige Sekunden vor den Körber halten, nach links, die Klinge dann wagerecht nach Rechts Führen, bis der Arm angewinkelt ist, so. Dann zieht ihr Eure Klingen nach hoch zu einem Oberen Block, daraus wieder mit ausgestreckten Arm vor den Körper halten, einige Sekunden Halten und Wegstecken.Diese Bewegungen macht ihr nun langsam nach.“
Die Schüler versuchten die Kombination nach zu machen, Dragonia korrigierte hier und da aber nach einiger Zeit hatten die beiden sie im Kopf, es sah zwar noch nicht so Flüssig aus und etwas unbeholfen, aber das würde schon werden. “Kaligulas nicht so schnell, das hat schon seinen Grund warum ihr diese Bewegungen langsam machen sollt.“
Lange lies Dragonia ihren Schülern diese Übung machen, bis es so aussah das sie, sie endlich einigermaßen drauf hatten, da lies sie die beiden Wieder Anhalten und sprach.
“Gut soweit so gut jetzt werdet ihr diese Kombinationen mit der Übung von gestern Kombinieren. Also. Laufen an der Mauer in die Grundkampfstellung, in der halben Minute macht ihr die Kombination, steckt euer Schwert wieder ein, umdrehen und wieder Laufen, Kampfstellung vor dem Haus, Kombination und wieder von vorne, na dann mal LOS!“ Die beiden Liefen los und Dragonias beobachtete sie eine Zeitlang.
Immer wieder liefen sie an ihr Vorbei und sie gab Billy und Kaligulas Anweisungen und Tipps wie sie sich besser Bewegen konnten und ihre Kombinationen verbessern konnte, ohne sie die Übung enden zu lassen.
Während dessen war die Sonne schon unter gegangen und Dragonia hatte noch keine Anstalten gemacht die Übung zu beenden.
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| 13.10.2003 00:44 | #268 |
| Phoenixfee |
Es war Kühl und sie fühlte sich steif an, wo war sie? Sie schlug die Augen auf aber es blieb Dunkel, war sie blind? Schrecken durchfuhr sie. Da ein Schemen, nein Blind war sie nicht, es war nur Dunkel und jetzt kam en die Erinnerungen.Sie saß in dem Sessel in der kleinen Bibliothek des Tempels, sie hatte eben noch mit Gardiff gesprochen sie musste wohl eingenickt sein.
Sie streckte die steifen und klammen Glieder, das Feuer war aus und die Asche schon kalt. Moment das Feuer war aus? Dann musste sie ja länger geschlafen haben, kein wunder das ihr alles weh tat von der unbequemen Schlafposition.Aber warum war es Dunkel? Wie lange hatte sie hier Geschlafen? Mindestens die restliche Nacht und den ganzen Tag, seit sie sich von Gardiff verabschiedet hatte, warum war sie am Tag nicht wach geworden?
War da nicht was? Hatte sie nicht so einen Komischen Traum gehabt? Sie kramte gedanklich in ihren Gehirnwindungen, um sich an Einzelheiten dieses Traums zu erinnern.
Erinnerungen waren es gewesen, ihre Erinnerungen, an besondere Ereignisse und Abenteuer, aber Moment da war auch noch was anderes gewesen, ja sie hatte sich immer gesehen, aber eine dieser Traumszenen war keine Erinnerung gewesen.Sie versuchte sich an Einzelheiten zu erinnern.
Erst hatte sie sich gesehen wie sie als Bürgerin zu den Amazonen gekommen war, wie sie in einem ihrer Bürgerinnenkleider vor der Königin gestanden hatte.Dann Ihre Ausbildung zur Schützin und den Fund des Buches, danach wie sie vor Thaleiia gestanden hatte und ihr das Buch überreicht hatte.
Dann das erste komische, sie hatte ihre frischeste Erinnerung Geträumt, ja wie sie mit Gardiff hier gestern gesessen hatte und sich über das Buch unterhalten hatte und dort war etwas neues passiert, die Szene hatte nicht ganz mit ihrer Erinnerung zusammen gestimmt am Schluss.
Was war in dem Traum anders gewesen? Sie dachte wieder nach, ja der Gardiff in ihrem Traum hatte sich, nachdem sie sich verabschiedet hatten noch einmal umgedreht und etwas gesagt, was er in Wirklichkeit vor einigen Stunden in der Realität nicht gesagt hatte.
“Du bist noch nicht bereit!“ hatte der Gardiff in ihrem Traum zu ihr gesagt nur diesen einen Satz.
Aber dann war da noch eine Komplet fremde Szene gewesen, die nicht aus ihren Erinnerungen war, war es eine Vision? Sie hatte eine Robe angehabt, eine Robe wie sie noch keine gesehen hatte, aber eine Wundervolle Robe, musste sie sich in Gedanken beipflichten, ja wenn sie so eine Robe hätte, ja so eine würde sie Tragen.
Was war noch in dieser Szene? Sie kniete in der Mitte eines Pentagramms das vor einer Tür, auf dem Boden eingelassen war. Diese Tür hatte komisch gefunkelt im Schein der Fackeln, ungefähr so wie das Schloss der Truhe damals, welches sie magisch verschlossen hatte und auch da hatte Stimmen in sich gehört.Eine wesenlose Stimme, die ihr auch wieder gesagt habe sie sei noch nicht bereit, wozu war sie noch nicht bereit? Fee zermarterte sich ihr Gehirn.
Ihr wurde kälter und sie machte erst einmal wieder ein Feuer im Kamin und bewegte erst einmal ihre steifen gelenke.
Während sie in dem kleinen Raum auf und ab ging dachte sie noch mal an die letzte Traumszene, sie rief sie noch mal in ihr Gedächtnis zurück.Sie hatte vor dieser Tür in mitten eines Pentagramms gekniet, eine fremde, aber schöne Rob e hatte sie angehabt, ja ihre Runen lagen auf den ecken des Sternes auf dem Boden um sie herum, nein eine der Spitzen des Pentagramms war Leer.Sie hatte in ihrer Tasche gesucht nach der Letzten Rune, sollte es vielleicht bedeuten das sie jetzt noch nicht bereit war, weil sie noch eine Rune nicht hatte, ihr Fehlte noch eine Rune um die Ausbildung der Magie Donnras abzuschließen. Sollte das heißen das sie noch nicht bereit war? Musste sie erst eine ausgebildete Magierin sein? Aber wozu? Die anderen Szenen des Traumes handelten meist auch von dem Buch.
Sollte das bedeuten das sie das Buch erst finden würde, wenn sie alle Runen hätte? Sie dachte darüber nach und je länger sie darüber nachdachte, musste sie zugeben das es das nur sein konnte.
Sie musste ihre Magieausbildung beenden um das Buch zu Finden, oder gar erst wieder zu bekommen, diese Tür in ihrem Traum, war mit einem Magischen Siegel versperrt, aber warum kniete sie in der Mitte eines Pentagramms davor? Hatte es etwas mit diesem Siegel zu tun? Normalerweise müssten doch 3 Magier verschiedenster Schulen reichen um ein Magisches Siegel eines Anderen Magier zu brechen.
War es dann etwas anderes, etwas ähnliches wie ein Magisches Siegel, oder nur ein Stärkeres, bei dem es halt nicht ausreichte wen drei Magier anwesend waren?In ihrem Traum hatte sie keine anderen Magier gesehen, vielleicht war es ein Ritual was die Anwesenheit anderer Magier ausschloss? Sie musste Nachforschungen betreiben, unschlüssig blieb sie vor einem der Regale stehen die es hier gab und nahm ein Buch, nein das war bestimmt nicht das Richtige, es handelte sich um ein Buch über Alchemie.
Sie würde hier wohl lange nach einem Buch suchen was ihr das was sie suchte erklären konnte, wie war das in der Bibliothek des Kastells gewesen? Da brauchte man nur einen art Suchbegriff Laut auszusprechen und alle Bücher die darüber ein Kapitel hatten flogen auf die suchende zu. Ob das hier auch so war? Probieren konnte sie es ja mal.
“Magisches Verschließen!“ Enttäuschung kein Buch rührte sich, also musste sie wohl demnächst zum Kastell.
Besser war das wohl auf alle fälle, wenn sie sich hier nicht Monate aufhalten wollte nur um die Bücher hier in den Regalen zu finden die sich mit dem Thema des magischen Versiegelns befassten.
Phoenixfee musste sowieso ins Sumpflager, erstens um noch mal nach ihrer Schülerin Alina zu suchen und zweitens hatte sie von Jamira erfahren das Blutfeuer, die Thaleiia versprochen hatte die Schülerinnen der Hohepristerin noch zu ende auszubilden, dort eine Unterkunft hatte, vielleicht würde sie die ehemalige Patronin ja dort finden.
Was sollte sie nun tun? Sofort aufbrechen? Nein sie hatte hier auch noch eine Schülerin und diese sollte noch ein bisschen besser mit ihrem Bogen umgehen können, bevor sie sich mit ihr wieder durch das Minental gehen sollte.Im Minental wollte sie sehen wie ihre Schülerin auf Lebende Kreaturen schoß und dazu sollte sie den Bogen zuerst noch ein wenig besser beherrschen.Wie spät war es eigentlich und hatte sie wirklich nur einen Tag hier verschlafen oder sogar mehrere?
Sie musste aus dem Tempel hinaus, außerdem hatte sie Hunger, sie sollte wohl erst einmal etwas essen, ja ein schönes Nachtmahl das war jetzt genau das was sie brauchte.
Mit diesen Gedanken verließ Phoenixfee den Tempel.
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| 13.10.2003 11:50 | #269 |
| Samantha |
Samantha schaute etwas verdutzt drein angesichts der Worte des Lehrmeisters, folgte ihm dann aber zu den Säulen. Vor dem Gehen jedoch warf sie noch einen Blick zurück auf Angroth. Was hatte Sly da gerade gemurmelt? Naja, wie auch immer. Sie musste sich jetzt auf ihre Prüfung konzentrieren.
Adrenalin schoss durch ihren Körper, kaum dass sie das Wort auch nur gedacht hatte. Prüfung. Ob sie bestehen würde? Zuhause im Sumpf war es noch einfach gewesen, niemanden der zuschaute als halbblinde Sumpfhaie und uninteressierte Blutfliegen. Gut, das Hörnchen noch, aber das zählte sowieso nicht. Doch hier, unter den wachsamen Augen von Sly...
Nervös spielte sie an ihrem Schwertgriff herum, während sie den Kopf hob um die Säulen in Augenschein zu nehmen. Sehr hoch waren sie nicht, aber immer noch hoch genug zum Herunterfallen.
Doch der Blick des Lehrmeisters war schon ganz ungeduldig. Was zögerte sie noch?Unruhig ließ die hohe Templerin von ihrem Schwert ab und nickte."Gut, ich werde dann rauf gehen...", sagte sie und blieb stehen."Sehr schön, dann geh!", rief ihr Sly aufmunternd zu und lachte ein bisschen.Samantha war gar nicht zum Lachen zumunte. Sie versuchte ein mißlungenes Lächeln, schluckte und begann den Anstieg.
Das Hinaufklettern war leichter als gedacht, die alten Säulen hatten immer mal Risse und abgebrochene Stellen an denen man Halt fand. Oben angekommen stellte sich Samantha auf und befahl sich nicht hinabzuschauen. Eine Akrobatikprüfung mit Höhenangst, sie war lebensmüde.
Der erste Stein kam geflogen. So schnell war er da dass Samantha gerade noch den Kopf einziehen konnte und das schwere Geschoß sie nur knapp verfehlte. Beim Schläfer, es ging los.
Quiekend sprang sie zur Seite als ein weiterer Stein kam. Kaum hatte sie sich von diesem erholt, flog auch schon der nächste auf sie zu. Samantha wagte ihren ersten Salto und kam glücklich wieder auf den Füßen auf. Beinahe hätte sie das Gleichgewicht verloren und sah sich schon unten auf dem Boden liegen, doch im letzten Moment noch fand sie ihre Mitte wieder und rettete sich mit einem Purzelbaum aus der Situation. Die Steine flogen erbarmungslos weiter. Samantha flüchtete sich mit einer Reihe Salti und Schrauben aus der Gefahrenzone und hatte auch schon den Balken erreicht.
Vorsichtig setzte sie mit den Händen auf und suchte ihr Gleichgewicht. Gerade hatte sie es gefunden, als sie ein besonders harter Stein am Oberschenkel traf und die ganze Konstruktion ins Wanken geriet. Erschrocken kippte sie leicht nach hinten und versuchte ihren Körper auszugleichen, indem sie mit den Händen weiterlief. Zum Glück strebten Körper und Balken in dieselbe Richtung und bald hatte sie das andere Ende des Übergangs erreicht und alle restlichen Steine hinter sich gelassen. Aufatmend kam sie an und stellte sich wieder auf die Füße.
Sie konnte es kaum glauben, doch die ersten beiden Teile ihrer Prüfung waren beendet. Hoffentlich war Sly auch mit ihr zufrieden. Vorsichtig schielte sie zu ihrem Lehrmeister, doch sein Gesicht war ausdruckslos.
"Schön, der dritte Teil. Ich führe dich zu dem Wasserfall und du wirst hinaufklettern."
Sie gingen los. Kurz darauf hörte man es schon rauschen und wenig später standen sie vor einem mittleren Wasserfall. Wild tosend rauschten die Wassermassen den Berg hinab und kamen in einer einzigen Gischtwolke unten wieder an.
Samantha trat an den Fels, den Blick nach oben gerichtet. Die Gischt hatte ihre Rüstung bereits völlig durchweicht, aber das störte sie kaum. Viel schlimmer war der glitschige Fels, von dem sie auch sogleich bei ihrem ersten Anlauf abrutschte. Verdammt, das war gar nicht so einfach.
Verbissen versuchte sie es erneut, den blutenden Fleck an ihrem Knie ignorierend. Meter um Meter arbeitete sie sich aufwärts, schwitzend und frierend zugleich. Das Wasser war eiskalt, doch durch die Anstrengung des Kletterns war ihr Körper derart aufgeheizt worden, dass sie sich wunderte warum es nicht sogleich zischend verdunstete, sobald das Wasser ihren Körper traf. Endlich hatte sie einen kleinen Felsvorsprung erreicht, auf dem sie sich kurz ausruhen konnte. Sie wollte nicht hinabschauen, doch sie musste sehen ob Sly noch da war. Vorsichtig lugte sie hinunter, nur um dann schnell die Augen wieder zu schließen und sich am Fels festzuhalten. Ihr Puls raste. Doch sie hatte es bald geschafft, nur noch wenige Meter bis zum Ende. Und jetzt würde sie ganz sicher nicht mehr aufgeben.
Sie zwang sich weiter. Wieder sprudelte ihr das Wasser ins Gesicht und um ein weiteres Mal fragte sie sich warum sie das überhaupt machte. Doch für weitere Gedanken blieb gar keine Zeit, dann schon hatte sie das rettende Licht am Ende des Tunnels erblickt. Sie war oben.
Heftig verschnaufte sie ein Weilchen und richtete sich dann auf. Ihr Blick richtete sich auf die kleine Gestalt, die jetzt außenrum den Fels heraufgesprungen kam. Verschwitzt wartete sie auf Sly. Ob sie bestanden hatte?
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| 13.10.2003 12:27 | #270 |
| Sly |
Sly kletterte schnell die Felsen neben dem Wasserfall hoch und stand wenig später neben Samantha. Er sah ebenfalls den Wasserfall runter und blickte dann wieder Samantha an "Du hast höhenangst stimmts? " Samantha blickte Sly starr an und fragte "Woher weißt du das?" "Als ich dich dabei beobachtet habe wie du nach oben geklettert bist und einmal runtergesehen hast und sich deine Körperhaltung plötzlich verkrampft hatte. Daran sah ich es. " Samantha schaute ihn nur leicht verlegen an entgegenete aber nichts. Sly nickte und sah wieder nach unten. "Gut gut, ich bin weitgehenst zufrieden mit dir. Trotzdem solltest du weitertrainieren, es gibt noch manches zu üben für dich. " Sly nickte erneut "Und versuch deine Angst vor höhen zu überwinden.Aber ansonsten. Du kannst dich ab jetzt Meisterin im Schleichen nennen. Glückwunsch. " Sly grinste zufrieden und gab ihr die Hand. Er kramte schnell in seinem Beutel und nahm eine kleine Decke hervor die er Samantha zuwarf. "Hier! Du bist ganz durchnässt, trocke dich damit ab.Du kannst sie mir ja irgendwann zurückgeben. " Damit machte Sly sich auf den Weg "Wohin gehst du denn? " fragte Samantha ihm nach "Wohin das Schicksal mich bringt, ich habe kein Zuhause dadurch bin ich zum Umherwandern gezwungen. Geh du aber zurück zu deinem Schatz und möget ihr glücklich werden. Leb wohl es wird nicht das letzte mal gewesen sein, dass wir uns gesehen haben, das spüre ich " Mit diesen Worten. sprang Sly fix die Erhöhungen runter und verschwand kurz darauf im Schatten...
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| 13.10.2003 12:31 | #271 |
| Kaligulas |
Kaligulas lief seine Übungen ab und entdeckte plötzlich einen etwas verwahlosten bekannten von früher als er noch neu auf dem Hof war: Schmok so wurde er zumindest genannt, der Wirt. Kaligulas winkte zu dem langhaarigen hippi herüber.Billy sah den Wirt auch und fragte wer der Typ den sei. Kaligulas antwortete ihm im laufen...an der Mauer angekommen machten beide ihre übung und liefen weiter wobei billy die frisur des Wirts auffiel:
Billy: ,,Sach mal sah der nich früher mal anders aus?"
Kaligulas:,,joa der steckt in ner haarigen Angelegenheit!"
Aus dem hintergrund hörte man eine energische Frauenstimme: ,,Hey tratschen könnt ihr später!"
Billy:,,Ach lass uns nicht mit diesen Haarspaltereien beschäftigen und weiterlaufen!"
Grinsend liefen die beiden weiter und übten ihre Kombinationen.
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| 13.10.2003 14:11 | #272 |
| Dragonia |
Ein grinsen huschte auch über das Gesicht Dragonias, als sie daran dachte das ihre Beiden Schüler jetzt schon wieder genug Atem hatten, um während der Übung zu tratschen und auch einen Teil ihrer Konzentration auf das Reden erübrigen konnten ohne das Ihre Übungen merklich darunter litten.
Also waren sie jetzt bereit für die nächste Lektion, die Steigerung der Umsicht im Kampf, das dürfte ihre Konzentration jetzt erst einmal wieder fordern.Sie lies den beiden die Übung beenden und zeigte ihnen eine Weitere Kombination an Bewegungen, diese Führte sie den Beiden vor lies sie, diese Kombination, nachmachen und erst einmal im Stand üben.
“Gut diese Kombiniert ihr jetzt mit der Anderen Übung, in dem ihr eine Körperdrehung, um 180° macht.“ Dragonia führte diese zusammen mit den Beiden anderen Übungen vor und lies diese Wiederum einige Zeit von den Beiden im Stand machen.
“Sehr gut, so ihr wisst was jetzt kommt?“ fragte Dragonia mit einem scheinheiligen Ton in der Stimme.
Die Beiden Schüler sahen sich an und beide sagten im Duett “Laufen.“ und Kaligulas sagte noch, “Und die beiden Übungen an den Wendepunkten Machen.“Dragonia schmunzelte “Ja, aber nur fast richtig. Ihr beiden werdet nachher Laufen aber ich Stelle euch die Aufgabe diese Übungen So zeitlich abzugleichen das ihr beide plus Drehung jetzt in der Zeit machen müsst wie vorher nur die erste. Das dürfte eure Konzentration wieder etwas Vordern und euch vom weiteren tratschen abhalten für die nächste Zeit.“ Dragonia machte eine Pause und sprach dann weiter, als ihre Schüler sich zum Laufen abwandten wollten. “Aber! Ihr sollt nun auch euere Umsicht verbessern.“ Die beiden schauten sie fragend an und Dragonia grinste wieder. “Ihr werdet mit gezogenen Schwert laufen und ich werde mitlaufen aber so das wir uns nach den Übungen entgegenkommen werden. Ich werde euch, wenn wir uns begegnen Angreifen, oder nicht.“ Dragonia lachte laut auf bei den beiden Entsetzten und ängstlichen Gesichtern. “keine Panik. Ich werde darauf achten das ich euch nicht verletze, aber ihr müsst versuchen meinen Hieb zu Blocken. Eine der Bewegungen der Ersten Übung die ihr ja nun drauf habt wird einen meiner Angriffshiebe Blocken und da wir uns alle im Laufen bewegen müsst ihr Umsicht beweisen die Bewegungen des Gegners zu erkennen. Also, ich werde einen Hieb gegen einen von euch ausführen oder auch gegen keinen von euch beiden, es wird eure Aufgabe sein zu erkennen wen ich aussuche, wen überhaupt und wenn, dann auch was ich für einen Angriff mache, wie gesagt die nötigen Block könnt ihr aber diesmal müsst ihr sie schon schneller machen wie in der Übung.
Die Langsamkeit mit der ich euch die Bewegungen habe machen lassen diente dazu, euch die ersten Blocks in euer Gehirn zu hämmern und auch erst einmal ein Gefühl für die Waffe zu bekommen.
Bis jetzt waren es noch die Grundlagen für das eingewöhnen, ab jetzt beginnt der Harte Teil der Ausbildung.
Als los mal sehen wie ihr euch macht.“ Dragonia zeigte ihnen noch wie sie mit ihrem Schwert Laufen mussten. “Ihr werdet das Schwert so seitlich vom Körper halten.“ Dragonia machte es ihnen vor und gab dann das Startzeichen.Lehrmeisterin und Schüler liefen in Entgegengesetzten Richtungen, machten die Übungen und liefen auf einander zu.
Dragonia hatte sich Kaligulas als ersten auserkoren, Als sie das Schwert aus der seitlichen Haltung nach vorne riss, Machten es beide nach, Kaligulas hatte sein Schwert noch nicht richtig zu einem Block erhoben, schon prallten beide Schwerter, mit einem Lauten klirren aufeinander, Dragonia musste aufpassen das Kaligulas nicht noch in ihr Schwert lief, als seines mit einem Lauten Scheppern zu Boden fiel.
“Konzentriert euch! Kaligulas Aufheben und weiter, Billy dich hatte ich nicht im Visier!“ rief Dragonia über die Schulter zurück dann war sie schon bei der Mauer, machte die Übung wie sie auch ihre Schüler machen sollten und schon liefen sie sich wieder entgegen.
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| 13.10.2003 15:41 | #273 |
| Kaligulas |
Im nächsten Anlauf dachte sich Kaliguals :,, Diesmal kriegt sie mich nicht nochmal zufassen!" Doch fehlschlag sie lief an den beiden vorbei ohne eine Miene zu verziehen. Beim nächsten mal erwischte sie Billy der den Schlag ohne sichtliche probleme weiterleitete. Als nächster war Kaligulas wieder dran das sah er in den Augen seiner Lehrmeisterin. ,,Diesmal wird nicht in die Klinge gelaufen und auch kein Schwert fallengelassen...ausser vielleicht ihres."dachte er sich wobei er daran zweifelte das Dragonia den griff ihres Schwertes jemals im Kampf lockerte. Dragonia holte aus und traf genau Kaligulas' klinge. Kaligulas stemmte sich mit voller Kraft gegen die Klinge sie ihm entgegengesaust kam. Es schepperte ein paar funken sprüten und danach lief Dragonia weiter während Kaligulas immernoch wie paralysiert dastand. ,,Hey willst du da wurzeln schlagen?" rief ihm Billy zu der schon ein Stückchen weitergelaufen war. Da Fasste Kaligulas wieder fuß auf dem Boden der Realität spurtete schnell zu Billy und lief neben ihm weiter. während Dragonia schon wieder umdrehte.
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| 13.10.2003 16:50 | #274 |
| SirBilly |
Die ersten Schweißperlen tropften, als Dragonias Klinge zum ersten mal die seine schleifte. Billy hatte gar nicht mitgekrigt wie sie zu ihm srang und ohne auszuholen, einen seitlichen Hieb ausführte. Er hatte erschreckt Position eingenommen und die Zähne zusammen gebissen. Zu seinem Erstaunen war nichts passiert. Dabei hatte er schon schlmmes geahnt, als Kaligulas das Schwert aus der Hand glitt. Doch ihm wurde dieses Schicksal nicht zu Teil. Er war froh drum, doch es verwirrte ihn, dass Kaligulas die Waffe aus der Hand fiel und ihm nicht.
Insgesammt gefiel ihm die Übung. Ja, sie hätte ihm sogar Spaß gemacht, wäre da nicht die enorme Anstrengung und die extreme Schärfe der Schneiden. Die Drehung und das Laufen, fielen ihm ausgesprochen leicht. Besonders die Drehung, weil der kühle Luftzug dabei, ausserordentlich erfrischte. Doch nachdem Kaligulas Dragonias zweiten Schlag entschlossen weggesteckt hatte, spürte Billy innerlich wie sich der Blick der Lehrerin auf ihn fixierte. Es schauderte hn bei der nächsten Drehung und drei Schritte nach dem Spurt stanf sie auch schon vor ihm. Er umklammerte fest den Griff seines Einhänders und nahm, noch im Laufen die Position ein. Doch diesmal holte Dragonia weit aus. Sieh benutzte erst ihren kalten Blick, als Warnschuss, bevor sie ihre blitzende Klinge mit voller wucht gegen Billys Schneide schmetterte. Billy stolperte einen halben Meter rückwärts, doch dann fasste er sich wieder und rannte in einem kleinen Halbbogen an der Schwertkämpferin vorbei. Er atmete tief durch, als er die Kühle Luft des nächsten 180°-Schwung spürte. die nächsten Runden blieben ohne Angriff.
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| 13.10.2003 18:37 | #275 |
| Dragonia |
Vor Konzentration grimmig verzerrte Gesichter kamen ihr immer entgegen, wieder lies Dragonia sie an sich vorbei ohne das sie einen Angriff machte, den Lauf Rhythmus der beiden hatte sie ordentlich durch einander gebracht.Anfangs liefen die Beiden noch gleichauf aber durch die Attacken und das die beiden Immer kurz in Kampfposition Stehen blieben hatte dazu geführt das sie nun immer ein Stück versetzt an ihr vorbei kamen.
Wieder ohne angriff lief sie an ihnen vorbei, die Übung machte ihr selber Spaß, auch ein Drittes mal lies sie ohne sie anzugreifen vorbei, aber das sollte sich bei der nächsten runde ändern.
Billy kam ihr als erster entgegen Kaligulas hatte ihn fast wieder bei, aber immer noch lief er ein Stück hinter Billy, zwei schnelle Hiebe einen galt Billy der parierte den zweiten führte sie nach Kaligulas, dessen Gesicht einen verdutzten Eindruck machte aber es nicht schaffte weder kurz in die Kampfstellung inne zu halten noch überhaupt sein Schwert zu bewegen.Die Einzelgängerin traf es dort wo er es hielt beim Lauf und wieder polterte das Schwert Kaligulas zu Boden.
“Ihr sollt Umsicht bewahren, das heißt nicht, wenn ich einen angegriffen habe das der andere dann Pause hat.“ rief Dragonia über ihre Schulter zurück.
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| 13.10.2003 21:18 | #276 |
| Phoenixfee |
Phoenixfee stand mit ihrer Schülerin, auch schon wieder den ganzen Tag auf dem Übungsplatz, vor den ehemaligen Stallungen der Scavenger und Trainierten mit dem Bogen. Shiva machte gute fortschritte, so das Fee schon zwei mal die Distanz zu der Scheibe vergrößert hatte.
Hier vor den Stallungen waren die Geschoße Shivas noch vor den, aus Westen kommenden Herbstwinden, geschützt vor einem art Windschatten, aber die Wetterbedingungen sollten noch früh genug auf dem Lehrplan erscheinen, erst einmal hieß es ihrer Schülerin den Umgang mit dem Bogen so zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen.
Fee beobachtete das Training Dragonias schon die ganze zeit und da Shiva auch auf dieser Distanz am später Nachmittag recht sicher traf, sollte sie nun die Atem-Kontrolle Übung absolvieren.
“So du wirst immer besser mit dem Bogen, also kommen wir nun zu der Atmung, dazu müssen wir nun auch erst einmal Laufen, folge mir“ sagte Phoenixfee und lief los, Shiva hinter ihr her.
Zwei runden liefen sie im schnellen Tempo um die Insel, bis Fee ihre Schritte wieder zum Trainingsplatz lenkte.
Vor der Scheibe, auf der letzten Distanz, angekommen, verlangte sie von Shiva das sie sofort auf die Scheibe schießen solle, diese nahm, stark atmend den Bogen von der Schulter einen Pfeil aus dem Köcher, spannte diesen ein und schoß. Der Pfeil ging ungefähr eineinhalb fuß an der, vorher so sicher getroffenen, Zielscheibe vorbei und der Pfeil zersplitterte an der Mauer.“Du siehst es ist ein Unterschied, ob man mit einem ausgeruhten Körper ein Ziel beschießt, oder nach einer Anstrengung Zielen muss, Kondition sind für einen Kämpfer wichtig, ob jetzt Bogen oder Armbrustschützen, oder Gar Kämpfer die mit einem Schwert oder anderer Waffe kämpfen müssen.
Du kannst nicht verlangen das du dich immer bei einem lockern Spaziergang verteidigen musst, du musst nach jeder Situation deine Waffe unter Kontrolle haben, ob es jetzt nach einem lockeren Spaziergang, bei einem anstrengenden Marsch oder gar nach einem Lauf ist.
Erstens du wirst jetzt als nächstes vor jedem Schuss eine Runde um die Insel Laufen, atme ein paar Sekunden beim Zielen tief durch um deinen Puls zu beruhigen, lerne deine Hand in dem Moment in dem Du schießt ruhig zu halten, danach kann sie meinetwegen wieder Zittern wie Espenlaub, der Moment ist wichtig in dem du zielst und schießt.
Zweitens um deine Kondition zu erhöhen läufst du ab heute auch jeden Morgen die zehn Runden die Dragonias Schüler Laufen. Du hast mir auf dem Hof gesagt das du ja eigentlich erst Deinen Lehrmeister im Speerkampf finden wolltest und las dir das gesagt sein Kondition ist auch bei einem Speer oder einer anderen Stangenwaffe nützlich und wird die später sehr gelegen kommen das du schon über eine gewisse Kondition verfügst, wenn du eine Andere Waffe bei einem Anderen Lehrmeister lernst. Also los vor jedem Schuss eine Runde um die Insel.“
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| 13.10.2003 21:29 | #277 |
| Yenai |
Yenai wurde durch Schmoks Vorschlag aus seinen Überlegungen über den Sinn des Lebens gerissen. Eigentlich hatte er überlegt, ob man „Für Innos“ oder „Für den König“ sagte, doch nach einiger Zeit hatte sich sein wirres Hirn anderen Dingen zugewandt. Schließlich war ihm einer von Scatty’s Ekelbällen vor die Füße gerollt, was er zum Anlass genommen hatte, genüsslich darauf herumzukauen. Herrlich, dieses Aroma! Der exotische Geschmack beflügelte sein Denkvermögen und veranlasste ihn zu weisen Äußerungen wie „Für mich bitte nur eine Portion, dafür aber mit Schokoladensoße.“ und einigen Vorträgen über Karies bei Scavengern.
Nun aber saß er in einem Boot und brüllte: „Bohr! Ge-ni-tal!“, während seine Begleiter versuchten, ihre Ohren mit Seetang und Algen zu verstopfen, um der Geräuschbelästigung zu entgehen. Man hatte ihm schon mehrmals erklärt, dass es „Boah! Ge-ni-al!“ hieß, aber Yenai beschloss, sein Witzchen solange herumzuschreien, bis irgendjemand die Pointe daran kapierte und anfing zu lachen. In solchen Situationen wünschte er sich manchmal zurück zu Wardrag und blutfeuer. Die hatten nach einer Weile, als sie kapiert hatten dass er nicht aufhören würde, immer freundlich gelacht (und sich vielsagende Blicke zugeworfen, aber das hatte der Paladin nie bemerkt).
Nach einigen Minuten spielte er, um für zusätzliche Erheiterung zu sorgen, auch noch Hoppe-Hoppe-Reiter auf seinem heiligen Besenstiel, doch keiner beachtete ihn wirklich. Vielmehr starrten alle wie gebannt auf Schmoks Achselhaare. Sie waren gerade außer Sichtweite des Amazonenlagers gelangt, als diese plötzlich angefangen hatten, sich wieder dorthin zurückzuziehen, wo sie herkamen: Unter Schmoks Achseln. Auch der Afro des Söldners wuchs etwas weniger rasant.. Yenai hatte keinerlei Verständnis dafür, dass die Anderen so etwas wichtiger fanden als seine Witzchen, also zog er eine Grimasse und setzte sich in eine Ecke, wo er demonstrativ schmollte.
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| 13.10.2003 21:46 | #278 |
| Marquez |
Pfeifend stürmte der herbstliche Wind durch die Dunkelheit. Fast schon graziös brachte er die nahen Bäume zum Wippen, die, so schien es, bei jeder Böe ein paar Blätter mehr verloren.
Eigentlich hätte so ein Wetter ja etwas Gemütliches an sich gehabt, doch nicht, wenn man wie Marquez in dünner Schürferkleidung mitten auf dem Hof des Herrenhauses stand.
»Bei Innos, das ist ja arschkalt!«, murmelte er, während er das Zittern für einen Augenblick unterdrückte, um den Kragen seines Hemdes aufzurichten.Fisk, der ein paar Meter vor ihm stand und sich nicht vom Wind beeindrucken ließ, wischte währenddessen auf der Klinge des Trainingsschwertes herum, die im angenehm hellen Mondlicht glänzte.
»So...«, sprach der Drachenjäger ruhig, nachdem auch die letzte Verunreinigung beseitigt worden war, und drückte Marquez den Apparat in die Hand. »Bist du bereit?«
Der Schürfer betrachtete die Klinge. Ja, wirklich ganz hübsch, das Teil. Und so wunderbar handlich...
»Natürlich bin ich bereit!«, rief er so selbstsicher wie möglich und führte noch einmal schnell, begleitet vom einem Windstoß, ein paar theatralische Schwünge aus, um zu zeigen, was er doch für ein toller Hecht war.
Aber vielleicht schwang er diese Schwünge mit etwas zu viel Schwung.Zumindest schlug das Schwert kurz darauf mit einem farbenfrohen KLONG auf dem Boden auf.
»Oh, äh... Hoppla...«
Glücklicherweise kaschierte die Nacht die ihm ins Gesicht steigende Röte etwas, sodass es dann doch kein Problem für ihn war, sich vom kritischen Blick des Lehrmeisters zu lösen und das Schwert wieder aufzuheben.
»Mensch, bei anderen sieht das immer einfach aus...«, brummte er verlegen, fuhr dann aber mit der alten Selbstsicherheit (der von vor 15 Sekunden) fort:»Also gut, was soll ich tun?«
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| 13.10.2003 21:58 | #279 |
| Fisk |
"Ah ja....äh....achso, was du jetzt machen sollst" sprach Fisk, völlig aus seinen Gedanken gerissen, "Ersteinmal solltest du zwei oder drei Angriffstechniken lernen. Diese könnte ich natürlich am einfachsten an einem lebenden Gegner vorführen. Da ich es zurück zum Räuberlager wollte...". Mit einem lauten Seufzer durchriss Marquez den Vortrag des Lehrmeisters. "Ist was?" fragte dieser dann verwundert, doch der Schürfer gab nur ein Kopfnicken wieder. "Na dann auf, wir werden bestimmt einige schöne Übungsgegner finden!". So durchschritten die beiden Lee-Treuen das Tor des Lagers, um nun, wiedereinmal, in die Kolonie zurück zu kehren.
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| 13.10.2003 22:38 | #280 |
| Angroth |
Da der hohe Templer nichts zu tun hatte, war er den beiden gefolgt zum Orte des Geschehens, eine Prüfung im Schleichen sollte es sein.
Den Krieger, der diese Kunst doch um alles verachtete, wollte doch endlich wissen, was es denn überhaupt mit diesem ominösen "schleichen" auf sich hatte. Sein Hass war bisher nur aufgrund seiner Erziehung und dem Ehrenvollen Glauben genährt, nicht von eigens erlebten Fakten und Tatsachen. Zeit dies zu ändern.Und was er sah, änderte das denken über Schleichen im Hirn des doch so verächtlich eingestellten Mannes grundsätzlich!
Nichts, was mit schleichen zu tun hatte, bekam er zu Gesicht, sondern nur eine hohe Templerin Samantha, die vollkommen eins mit ihrem Körper schien, ihn Dinge vollführen lassen konnte von denen er selbst nie gedacht hatte sie seien möglich. Geschwind und gekonnt, unnachahmlich hatte seine Schwester sich über den ersten Teil der Prüfung beinahe schwebend hinweggesetzt, was kam denn nun als nächstes?
Wieder war Angroth den beiden gefolgt, und sein Augenmerk hatte sich auf den Lehrmeister gerichtet, genannt Sly. Dieser Mann beherrschte eine Kunst, die einzusetzen ohne Zweifel den raschen Tod seiner Selbst zur Folge hätte. Mit einem Mal wurde dem Exilanten klar, wie unnütz doch schwergepanzerte Rüstungen sein konnten, die überall Schwachstellen aufweisen konnten. Dagegen dann ein Mensch, mit voller Kontrolle über das Befangen seines Körpers, imstande jedem Schwertstreich auszuweichen und wohlmöglich sogar einigen Geschossen die Gefahr zu nehmen!
Die Kunst des "schleichens" schien viel mehr zu beinhalten, als das Ehrlose "hinter - feindlichen - Linien - agieren" zu sein, was ihm immer beigebracht worden war.
Doch es galt auf die Prüfung Samanthas zu achten, denn sie schienen ihr Ziel erreicht zu haben - einen Wasserfall. Jenen begann die Frau behende zu erklimmen, schien allerdings hier einige Schwachstellen aufzuweisen. Dennoch behielt sie die Kontrolle, schaffte es letztendlich leicht verletzt obenauf zu stehen.
Der Krieger war sprachlos, die Kunst des Schwertes allein war nicht alles, was ein guter Krieger erlernt haben sollte. Für ihn waren die Zeiten definitiv vorbei, da er in massiven Rüstungen schwerfüßig auf seinen Feind zustakste um ihn träge auszuschalten zu ersuchen. Nein, er musste schneller werden, wollte er am Leben bleiben! Er musste seinen Körper beherrschen!
Begeistert stürzte er über Umwege den Wasserfall hinauf, bis er keuchend neben der durchnässten Frau stand. Rasch zog er einige seiner Felle aus, warf sie der bibbernden Kriegerin zu.
"Unglaublich! Einfach unglaublich! Du warst atemberaubend anzusehen, ich kann noch garnicht fassen was ich gesehen habe! Kannst du mir sowas zeigen, ich muss es lernen! Bitte!" Er überschlug sich beinahe, achtete erst jetzt auf die Wunde an ihrem Bein, fasste sich langsam, fuhr sich erregt durch die Haare. "Oh, geht´s dir gut? Ist es schlimm mit dem Bein?! Ich glaube wir sollten erst einmal ins warme gehen." So trat er einen Schritt näher, mit einer Geste, dass er bereit war sie abzustützen und nach drunten zu bringen, wo das reden sicher gemütlicher war.
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| 13.10.2003 22:49 | #281 |
| Samantha |
Samantha wischte sich das Wasser von der Stirn und musste lächeln. Wie besorgt er doch um sie war und welche Begeisterung er gleichzeitig für ihre Akrobatikprüfung entwickelt hatte. Er schien sie ja geradewegs zu überfallen dass sie ihm das auch beibrachte.
Leicht humpelnd schritt sie neben Angroth her zum Gasthaus der Insel und weigerte sich sturköpfig, sich stützen zu lassen. Jedes mal wenn der hohe Templer seinen Arm ausstrecken wollte um sie zu halten, verweigerte sie trotzig wie ein kleines Kind die Annahme der Hilfestellung.
Als sie endlich durch die schwere Holztür nach innen traten, fanden sie den Aufenthaltsraum leer vor. Ein gemütliches Feuer brannte im Kamin und Samantha zögerte nicht lange, darauf zuzuhalten und sich in dem Sessel davor niederzulassen.
Argwöhnisch betrachtete sie ihre Wunde am Knie, die sie sich auf den glatten Felsen beim Abrutschen zugezogen hatte.
"Kannst du mit bitte ein bisschen was zum Verbinden besorgen?", bat sie ihren Bruder, der sogleich auf die Suche ging. Als er mit etwas Verbandszeug wiederkam, begann Samantha es irgendwie um ihre Wunde zu binden. Wen störte es schon, hauptsache das Blut lief nicht überall runter..
"Es ist nicht einfach wie du siehst", antwortete sie nun leicht lächelnd, "du musst erst mit der einfachen Körperbeherrschung beginnen, mit dem lautlosen Vorwärtsbewegen. Dann kannst du zu schwereren Sachen übergehen."Sie zuckte zusammen und verzog das Gesicht, da sie unerwartet an die Wunde gekommen war. Eilig verband sie weiter.
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| 13.10.2003 22:50 | #282 |
| Eiswasser |
Wieder eine Runde geschafft, keuchend zog sie den nächsten Pfeil und atmete tief ein und hielt die Luft an. Sie zielte und schoss...
"Komm gleich noch einer!"
Der nächste Pfeil lag in der Hand, die Sehne gespannt, verfehlte sie das Ziel dennoch, wenn auch nur knapp, um gleich darauf auszuatmen und die Lungen mit neuer Luft zu füllen.
Sich selbst quälend setzte sie zur nächsten Runde an und kam einige Minuten später erschöpft wieder am Trainingsplatz an, wo sie erst einmal die Hände auf den Knien abstützte und den Kopf nach unten hielt, Kondition ja, die Jahre im Kloster, vielmehr im Kerker der Inquisition hatten ihre so mühsam antrainierte Ausdauer aus ihrer Zeit als Diebin wieder nichtig gemacht.
Außerdem knurrte ihr Magen noch so fürchterlich, doch sie musste weitermachen. Den Hunger ignorierend holte sie den nächsten Pfeil, doch selbst diese eine Bewegung verlange große Überwindungskraft. Nachdem sie den Daumen dann endlich über dem Pfeil hatte musste natürlich gleich die ganzen Hand verkrampfen, na großartig.
"Ich bin müde, den ganzen Tag hab ich schon geübt..."
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| 13.10.2003 23:00 | #283 |
| Angroth |
Als sie zusammenzuckte, konnte er es nicht hindern selbst zusammenzuzucken, warum wusste er nicht. Sogleich hüpfte er auf die Knie und wollte ihr helfen, doch immer noch blieb sie stur und ließ sich nicht helfen. So wie er es wohl tun würde.
Stolz konnte schon eine dumme Sache sein, aber ohne Stolz ließ es sich nicht aufrecht leben. Man konnte den Begriff ja dehnbar machen, irgendwie ginge das schon, bestimmt.
Als sie ihren Verbund beendet hatte, sahen sie einander an, vom knisternden Feuer gewärmt. Sie war eine starke Frau, achtete ihrer körperlichen Belangen garnicht, was auch er selbst so gut wie möglich umzusetzen versuchte.Immer noch kniete er vor ihr, und sie sah auf ihn herab wie eine Königin; wie die Königin. Aus dem Sumpf der Erinnerung erschien das Bild einer attraktiven, herrischen Frau in Begleitung zweier Leibwachen, alle schwergerüstet und reich verziert.
Das Bild verschwand rasch wieder, und er entsann sich ihrer Worte - die ihm bitter wiederhallten. Er sollte also doch schleichen lernen, dieses dumme Stillstehen und vermeiden von Aufmerksamkeit. Naja, nichts leichter als das! Wenn er das "lernen" sollte, bitte.
Doch aus seinen trotzigen Gedanken wurden zahme Worte, als er sie wieder vor sich sah. "Wenn das sein muss, ich werde es tun!"
Ein Blick auf den Verband, der bereits von Blut durchdrungen war, "Geht es wirklich? Vielleicht nur eine Fleischwunde, dann hört es ja bald auf. Sicher ist es das. Ist dir auch nicht mehr kalt?"
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| 13.10.2003 23:26 | #284 |
| Samantha |
"Ich fühle mich wunderbar. Ein bisschen feucht um den Körper, aber das trocknet schon wieder."
Sie lehnte sich erschöpft im Sessel zurück und streckte die Beine aus. So konnte man sich das gefallen lassen.
Ihr Blick ruhte ruhig auf dem prasselnden Feuer, welches verspielt seine Flämmchen um das Holz schmiegte.
"Weißt du, das Wichtigste am Schleichen ist die vollständige Beherrschung deines Körpers. Du darfst nicht wanken, musst auch fähig sein nur auf einem Bein zu stehen, ohne umzufallen. Und du musst wissen wo du drauftreten darfst und wo nicht. Ein falscher Schritt und alles ist verloren."
Sie unterdrückte ein Gähnen. Der Blick ins Feuer und die Anstrengung zuvor machten müde.
"Aber ich bin sicher du schaffst das", fuhr sie zuversichtlich weiter, die Augen nun auf Angroth gerichtet, "wir werden zuerst ein bisschen so üben, dann kannst du dich auch mal an Tiere wagen. Du glaubst nicht wie lustig es ist einen Lurker von hinten zu überaschen und ihm eins überzuhauen, noch bevor er eigentlich realisiert hat was geschieht."
Sie lachte als sie daran zurückdachte.
"Aber das werd ich dir dann alles noch genauer zeigen wenn wir zur Praxis übergehen."
Ihre Augen leuchteten und sie legte den Kopf zurück und schloß die Augen. "Wie kommst du eigentlich plötzlich zu diesem Eifer?", fragte sie vor sich hingrinsend.
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| 13.10.2003 23:37 | #285 |
| Angroth |
Mit Freude hatte er vernommen, dass es ihr gut ging, trotz der leichten Wunde. Na, hier drin war es ja auch schön warm. Er kam auf ihre Frage zu sprechen, suchte sich während er erzählte ebenfalls einen Sessel um sich darauf niederzulassen.
"Ich habe erkannt, wie wirkungsvoll eigentlich die Beherrschung des Körpers sein kann. Ihr steht der schwere Stahl um Längen hinten an, wer seinen Körper zu kontrollieren weiss, muss sich nicht auf lebloses Metall verlassen.Geschwindigkeit ist ein starker Verbündeter, ich habe die Lehre des Schleichens unterschätzt."
Er sah sie an, während ihn ein schütteln durchfuhr, welches noch auf der Kühle da draussen zurückzuführen ward.
"Ich werde auf eine Rüstung verzichten können, wenn ich erst einmal so behende bin wie du." auch er grinste nun, voller Erwartung auf das kommende Training. Sein Magen grummelte, lange war es her, dass er das letzte Mal etwas zu sich genommen hatte. Er sah sie an und sah engelsgleich drein, fragte dann aber schelmisch: "Irgendwer hat hier Hunger, brauchst du was zu Essen?"
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| 13.10.2003 23:49 | #286 |
| Phoenixfee |
Phoenixfee sah ihre Schülerin an, “Gut fünf Minuten Pause.“ Shiva wusste nicht ob sie vor Freude oder vor Ärger weinen sollte als Fee weiter sprach. “nein, war ein Scherz. Du hast für heute gut gelernt und Überansträngen möchte ich dich ja auch nicht. Aber denk dran an deiner Kondition musst du noch arbeiten. Lauf morgens ein paar runden um die Insel, dann wird sich das Bessern. So jetzt gehen wir erst einmal was Essen, und da der Aufenthaltsraum im Gästehaus für die Jahreszeit gemütlicher ist als die Küche gehen wir da hin.“
Shiva hatte nichts dagegen aber und so gingen die Beiden Frauen zum Gästehaus, Jamira hatte sicher auch etwas zu essen dort und nicht nur das Amazonenbräu, obwohl bei einer schön gegrillten Scavengerkeule hätte Fee nichts gegen ein Amazonenbräu.
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| 14.10.2003 00:12 | #287 |
| Samantha |
Samanthas Magen meldete sich ebenfalls. Sie hatte gar nicht bemerkt wie hungrig die Prüfung gemacht hatte, hätte Angroth nichts gesagt wäre sie einfach nur noch so sitzen geblieben.
Nun aber fuhr sie behende auf und machte große Augen.
"Oh, natürlich. Ich schau mal obs in der Küche was zu essen gibt, ich hab ein riesen Loch im Bauch!"
Sie erhob sich und ging zur Küche, als zwei Frauen eintraten. Sie schienen ihr sehr kundig, also beschloss die hohe Templerin einfach mal bei ihr nachzufragen.
"Hallo, ihr wißt nicht zufällig wo man hier zu so später Stunde noch ein gutes Abendmahl herbekommt?", fragte sie die erste Amazone freundlich und musterte sie verstohlen. Sie sah ebenfalls abgehetzt aus, als hätte sie viel Arbeit hinter sich.
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| 14.10.2003 00:16 | #288 |
| Sly |
Sly stand da und hatte aus dem Schatten heraus mitbekommen wie Fee Shiva den Umgang mit dem Bogen unterrichtete. Sly grinste ja Fee war doch eine sehr ergeizige Dame, was sie alle gelernt hatte in so kurzer Zeit und jetzt gab sie ihr wissen weiter. Er müsste mal wieder ein paar Abenteuer mit ihr verbringen. Desshalb schlich er sich fix an und kam wenig später ins Gasthaus. Und wen erblickte er dort? Dort waren auch Samantha und ihr komischer Freund.
Im Gasthaus tippte er Fee leicht auf die Schulter bis sie sich umdrehte und ihn angrinste "Na Fee wie ergehts dir so, nachdem das Lager aufgelöst ist? Alles Fit? Achso hallo Shiva schön dich zu sehen " doch dann wandte Sly wieder seine aufmerksam Fee zu und erwartete ihre Antwort.
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| 14.10.2003 00:35 | #289 |
| Eiswasser |
"Naja ich hab dich schon da hinten gesehen, so eine Visage wie deine kann man ja nicht übersehen", drängelte sie sich zwischen die zwei und wandte sich dann wieder an die hohe Templerin.
"Wenn hier gerade niemand anderes ist, koch ich uns gerne was leckeres, Hummelchen hat mir ja einige gezeigt... Ist dein Typ auch mit?", fragte sie und deutete dabei auf Angroth, der etwas hilflos herumstand. Ohne auf eine Antwort zu warten nahm sie gezielt zwei Pfannen von der Wand und holte ein grüne Glasflasche hervor, deren Inhalt sie großzügig sie sogleich in die beiden Pfannen goss. Zum Glück war der Ofen bei der Kälte draußen eh an, sodass sie erst gar kein Feuer entzünden musste und auch die Herdplatte schon erwärmt war. Ehe sich die anderen versahen war sie aus dem Raum in ein fensterloses Nebenzimmer verschwunden und auch schon wieder herausgeeilt, um die frischen Keulen sogleich in das heiße Fett zu legen. Außerdem setzte sie einen mit Wasser gefüllten Topf auf und gab eine kleine Tasse getrockneten Reis hinzu. Bis das Wasser kochte war gerade genug Zeit jedem schon mal einen Teller vor sie Nase zu stellen. Mit einer gezielten Wendung der Pfanne waren die Keulen gewendet und die zweite Ladung gleich hinterher.
"So, wer möchte kann schon essen, allerdings ist der Reis noch nicht fertig." Vielleicht hätte sie das ganze lieber backen sollen, aber bis sie den Steinofen draußen anhatte konnten auch Stunden vergehen, da lieber mal eben schnell goldbraun braten.
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| 14.10.2003 00:35 | #290 |
| Phoenixfee |
Der Aufenthaltsraum war nicht verweist dort saßen schon zwei Personen, wie es aussah waren es Sumpfler.
Fee war zwar noch nicht so oft im Sumpflager gewesen aber nach Novizen sahen sie nicht aus, auch nicht nach den nichtansprechbaren Baals, also konnten es nur Templer sein.
Es war eine Frau, die am Bein verletzt war und ein Mann, die Frau sah die Beiden ehemaligen Amazonen und sprach sie an und fragte nach einem Abendessen.Sie wollte die Templerin gerade ansprechen da tippte sie jemand auf die Schulter, es war Sly, der sie dann auch stürmisch begrüßte und mit fragen überhäufte.
“Hallo Sly schön dich auch wieder zu sehen. Moment ich wird Jamira fragen ob sie noch genug hier hat. Sly du auch was zu Essen?“ Sly nickte und Fee verschwand in dem Raum hinter dem kleinen Empfangstressen und fand Jamira nicht, aber als sie wieder in der kleinen Küche war stand Shiva schon am Herd und machte was, Fee half ihr und schleppte schon mal 5 Krüge Amazonenbräu aus der kleinen Küche des Gästehauses und stellte sie im Aufenthaltsraum ab.
“Habe jedem schon einmal was Zu trinken mitgebracht, ich hoffe ein Amazonenbräu dürfte recht sein, wer aber was anderes möchte nur bescheit sagen“
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| 14.10.2003 01:00 | #291 |
| Angroth |
Angroth hatte mit dem Rücken zur Tür gesessen, hatte nur den Blick seiner Gegenüber registriert - andere waren wohl gerade eingetreten. Schwerfällig da müde drehte er sich herum, sah eine Frau und einen Mann eintreten, der Mann war derjenige, der Samantha gelehrt hatte.
Sie schienen sich um Essen zu kümmern, was den zwei am Feuer sitzenden doch eigentlich hätte Recht sein müssen - war es aber nicht.
Zu allem Überfluss betrat noch eine dritte Person (wieder eine Frau) das vormals verlassene Haus, begann eine laute Konversation mit dem Mann, während die erste Frau in der Küche etwas zu braten begonnen hatte.
Der hohe Templer sah enttäuscht und mit einem grummeligen Gesichtsausdruck zu Samantha herüber, die ihn ebenfalls ein wenig grummelig ansah. Sie waren sich einig, hier war zuviel los. Da sie dennoch Hunger hatten, bediente er sich rasch zweier frisch gefüllter Teller, nickte der Frau am Herd zu und folgte seiner Schwester, die Zielstrebig die Treppe zu den Gasträumen hochgewandert war. Mit dem dampfenden Essen in den Händen folgte er ihr in eines der Zimmer, ließ sich ihr gegenüber auf einem Bett nieder und reichte ihr den Teller mitsamt heimlich ergattertem Besteck. Still aßen sie vor sich hin, er sah einige Male zu ihr auf, konnte aber nicht erkennen, ob sie auch nach ihm geschaut hatte. Von unten her drangen noch immer die lauten Stimmen der Neuankömmlinge, störend.
Als sie fertig waren und die Teller beiseite geräumt waren, löschten sie die Kerzen und legten sich darnieder zum Schlafe.
Herzschläge vergingen, der Mann hatte mit seinen Gedanken zu kämpfen. "Samantha?"
"Ja, was ist?"
"Ach ... ich wollte nur ... nichts."
Stille, die bald vom gleichmäßigen Atmen zweier Menschen aus der Bruderschaft des Schläfers abgelöst wurde.
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| 14.10.2003 01:07 | #292 |
| Samantha |
Samantha kuschelte sich in ihr Kissen und schloß wohlig die Augen. Eine Weile lag sie regungslos so da und versuchte zu schlafen. Gedanken glitten ihr durch den Kopf. Der anstrengende Tag, ihr neuer Schleichlehrling, das prasselnde Kaminfeuer. Alle diese Bilder sah sie vor ihren Augen und musste lächeln. Es war ein schöner Tag gewesen.
Sie versuchte zu schlafen. Aber irgendwas fehlte.
Sie öffnete die Augen wieder und starrte in die Dunkelheit. Einige Zeit lag sie so da, dann streckte sie den Arm aus und rückte vorwärts. Erst als sie den warmen Körper des Templers an ihrem spürte legte sie sich wieder zufrieden hin, schlang den Arm um ihn und schlief glücklich ein.
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| 14.10.2003 08:59 | #293 |
| Kaligulas |
Wiederml ein eiskalter Herbsttag da im Morgengrauen noch nichts los war detzte Kaligulas sich nahe des Platzes wo er immer mit Billy trainierte auf einen Baumstumpf, holte seine Laute heraus und spielte seid langer Zeit wieder ein wenig.
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| 14.10.2003 11:49 | #294 |
| Eiswasser |
Schon am frühen morgen stellt sich die Waldstreicherin wieder an den Herd..."...zwei Tassen Mehl, oh, die Vanille noch klein hacken..." Nachdem sie die ersten Zutaten in eine Schüssel gegeben hatte, wagte sie sich nun an den schweren Akt des Eiweiß- und Eigelbtrennens. Danach die 4 gewonnen Eigelb samt einem halben Liter Kuhmilch und einer Prise Salz hinzu und erst einmal kräftig umrühren, ebenso das Eiweiß zu Eischnee verarbeiten, was von Hand ja schon eine ganze Zeit in Anspruch nahm. Und sobald der Schnee fertiggeschlagen war ging es gleich weiter, denn er musste ja dann auch möglichst bald untergerührt werden.Nach einem schnellen Blick auf die Wand war die gesuchte, flache Pfanne gefunden und schon auf dem Ofen platziert. Wieder Fett und eine große Kelle Teig hinein.Schon bald wanderte dieser leckere Geruch durchs ganze Haus..."Eierkuchen sind fertig! Und Sly, friss nich so viel, sonst bekommst du deinen Hägearsch nie weg!" Nach dem Rezept hieß es eigentlich Pfandkuchen, aber für sie waren es Eierkuchen.
Kaum war der letzte fertig, setzte auch sie sich an den Tisch und aß. Gestärkt ging es hinaus die erste Runde um die Insel und dann hin zu Trainingsplatz, wo sie sich sogleich ans Schießen machte.
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| 14.10.2003 12:06 | #295 |
| Sly |
Sly gähnte als er morgens aufstand und gerade versuchte sich aus der Bettdecke herauszustrampeln , wobei das nicht so gekonnt klappte und er neben dem Bett auf die Nase fiel. Sofort sprang er wieder auf schmiss die Decke auf das Bett. Er war sowas einfach nicht gewöhnt, normalerweise schlief er lieber unter einem Baum oder sowas. Verschlafen die Augen reibend ging er wieder herunter, wobei er vor dem Zimmer Angroths und Sammy grinsend stehen blieb. Er nahm ein Stück papier hervor und etwas schwarze Kohle und schrieb auf das Blatt:
Just married!
Dieses hing er dann an die Tür und ging grinsend weiter.
Unten in der Küche angekommen setzte er sich an den Tisch und legte ersteinmal gekonnt die Füße auf den Tisch während er darauf wartete dass Shiva das Essen fertig machte. Als sie zum Tisch kam schubste sie erstmal Slys beine vom Tisch und schüttelte den Kopf "Jaja Shiva , du hast noch nie meinen Arsch gesehen du kannst das garnicht beurteilen. " sly grinste und fing an ihren "Eierkuchen" zu essen. "Hey schmeckt nichtmal schlecht. " sagte Sly zu Shiva.
Als die Waldstreicherin fertig mit essen war entschloss sie sich laufen zu gehen, da würde Sly doch glatt mitkommen. Schnell lief er mit ihr die paar runden um das Amazonenlager, Sly grinste ja er konnte das , wäre auch peinlich wenn er als Schleichlehrmeister nicht so oft um das lager rennen könnte aber es seinen Schülern aufträgt. Jetzt begann sie mit dem Bogentraining und Sly sah ihr dabei zu und schüttelte den Kopf. "Nicht so verkrampft, du musst lockerer sein ansonsten kriegst du nie richtig gezielt wenn es auf bewegliche Ziele geht. "
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| 14.10.2003 12:18 | #296 |
| Eiswasser |
Klugscheißer... hm... obwohl... wollte er jetzt wirklich? Nein, der Typ war doch viel zu sehr auf Rache aus... Immer wieder überlegte sie hin und her, wodurch ihre Konzentration auf das Zielen an sich verloren ging, sodass sie natürlich danebenschoss und der Pfeil an der Mauer aufprallte und zersplitterte. Scheiße. Naja, vielleicht wollte er ja genau das, sie einfach zulabern. Auch egal, wieder ging es um die Insel, erst jetzt fiel ihr ein, das sie doch anfangs zehn Runden und danach je eine Laufen sollte... Dann lief sie jetzt eben 15...
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| 14.10.2003 12:24 | #297 |
| Sly |
Sly schüttelte den Kopf als sie wieder um das Lager liefen. " Hör mal zu ich benutz den Bogen jetzt seid 2 Jahren und ich weiß was ich tue und glaubs mir auch wenn ich so aussehe als wäre ich auf Rache aus , sehen wirs mal so: Ich würd nicht gern sehen , dass eine Schülerin von Fee versagt. Du verstehst? " Jetzt war er auf Shivas antwort gespannt denn sie schien fiberhaft zu überlegen, oder war das nur weil ihre Kondition nachlies? Wie auch immer Sly machte gerade einen Salto über einen Umgekippten Baumstamm als die Waldstreicherin wieder anfing zu sprechen.
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| 14.10.2003 12:33 | #298 |
| Eiswasser |
"...Ach so, es geht dir als um Fee?", fragte sie den Drachenjäger mit großen Augen. Naja sollte er doch, so schlecht sah er ja gar nicht aus und ihre Lehrmeisterin hatte war gutes verdient, sie hatte bestimmt schon ewig keinen guten Typ mehr, wenn überhaupt. Unweigerlich wurde ihre Gedanken auf Ra und Kal zugedrängt... damals... sie hatte sich nicht entscheiden können... und dann nach Ras verrat, als sie ihn retten wollte...
Sie schluckte es runter, es sollte dahin verschwinden woher es gekommen war... Sie war eine Amazone, verdammt, sie musste stark sein... erstaunt über den Gedanken vergaß sie beinahe das Zielen... Nein, sie war keine Amazone, nicht mehr... sie war jetzt Gildenlose... Amazonen waren stark, sie nicht...
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| 14.10.2003 12:44 | #299 |
| Sly |
"Ach das du das nicht falsch verstehst, ich liebe Fee nicht zumindest nicht auf diese Weise mit Schmetterlingen im Bauch oder sowas. Nein ich kenne sie schon sehr lange als ich sie damals in Khorinis kennengelernt hatte, weil ich fast auf sie gefallen bin haben wir sehr viel Zeit miteiandner verbracht. Dann durch meine einhandausbildung und sonstige ereignisse haben wir uns sehr aus den Augen verloren. Jedenfalls bin ich froh sie mal wieder getroffen zu haben. " erklärte der ehemalige Söldner der Amazone. Sie zielte erneut auf ie Scheiben und schien abgelenkt zu sein. Sly ging auf sie zu und führte ihre Hand. "Pass auf so geht das einfacher. " Sly schob ihre beine mit seinem Fuß weiter auseinander verschob ihren bogen etwas in der Haltung. "So probier mal jetzt , jetzt solltest du besser zielen können. Später wirst du noch mehr in die Hocke gehen. Aber für den Anfang sollte das Reichen. " erklärte er der Waldstreicherin.
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| 14.10.2003 12:59 | #300 |
| Eiswasser |
So gut es ging folgte sie den Anweisungen des Drachenjägers, spreizte die Beine und ging leicht in die Knie, wobei sie genauestens darauf achtete, das sie dabei die ihr von Fee beigebrachte Grundstellung nicht zu sehr veränderte. Hastig zog sie den nächsten Pfeil aus dem Köcher und legte an, dann atmete sie tief ein, hielt die Luft an und schoss. Treffer.
"Genau ins Schwarze!" Freudig fiel sie Sly um den Hals nur um gleich wieder zurück zu weichen.
"Oh entschuldige, aber das ist das erste mal, das ich genau in die Mitte treffe... Tja, ich lauf dann mal wieder." Und flüchtete sogleich in die nächste Rune. Sowas Peinliches kann auch nur ihr passieren...
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| 14.10.2003 13:22 | #301 |
| Kaligulas |
Kaligulas lief seine üblichen 10 Runden um die insel wie von Dragonia angeordnet. Plötzlich holte Billy ihn ein ,,Wieso hast du mich nicht zum Training geweckt?" fragte er. ,,Entschuldige ich dachte ein wenig Schlaf würde dir guttun nach der Anstrenung gestern." Billy schwieg , er schien zu verstehn das ruhe auch sein musste bei dem harten Training von Dragonia. Aber das Training schien zu helfen die beiden Schüler waren sichtlich stärker geworden.
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| 14.10.2003 13:43 | #302 |
| Sly |
Sly war von der Umarmung Shivas vollkommen überrumpelt gewesen und staunte erstmal bauklotze. Heute morgen hatte sie sich noch über ihn lustig gemacht. Vielleicht war sie ja doch nicht so verkehrt. Wie auch immer , ihr schien ihre Aktion auch etwas verlegen zu sein , desshalb lies Sly sie diesesmal alleine laufen , sollte sie halt etwas nachdenken. DIese Zeit konnte Sly dazu nutzen selbst mal etwas zu trainieren. Sofort nahm er seinen Bogen von der Schulter und strich über das Holz. Seinen Freund hatte er schon lange und er hatte ihm wie oft das Leben gerettet. Er nahm einen Pfeil aus dem Köcher und spannte ihn auf den Bogen. Dann zielte er und Schoss. Genau ins Schwarze. Der Nächste Pfeil und das gleiche Ergebnis. Ja er konnte es noch , dachte er grinsend während er weitere Pfeile verschoss.
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| 14.10.2003 18:59 | #303 |
| Angroth |
Mit einem lauten keuchen erwachte der hohe Templer, war im Begriff sich stoßartig aufzurichten - da ward er gehalten. Reflexartig fasste er nach der Hand und wollte sie schon wegschubsen da bemerkte er, wem sie gehörte. Neben ihm lag friedlich schlafend Samantha, hatte sich an ihn gelehnt und den Arm um ihn gelegt. Von dem gerade erlebten Alptraum wurde er in den 7. Himmel katapultiert, und entspannt sank er sogleich zurück in das weiche Bett. Seine Hand blieb auf der ihren, und er bemühte sich, sich nicht weiter zu rühren.
Nicht vorzeitig wollte er sie wecken, und er genoss ihre Nähe, er hätte ruhig bis an sein Lebensende hier so liegenbleiben können.
Wieder konnte man der Mine des Kriegers absehen wie er mit sich focht, ungewohnte Gedanken rumorten in seinem Bewusstsein, und er gab ihnen letztendlich nach. Langsam zog er seinen Arm unter ihr hervor und legte ihn um sie, drückte sie an sich.
Oft hatte er sich gefragt, was er nach seinem Tod eigentlich wieder hier verloren hatte, ausser dem Schläfer zu dienen natürlich. Sein weltliches Leben hatte doch jeglichen Sinn verloren gehabt, so war er sich viele Tage und Wochen sicher gewesen; doch war er nun auch bereit all diese Gedanken über Bord zu werfen, denn er fühlte sich geborgen.
Geborgen wie damals in den Armen seiner Mutter, Zuhause bei der Familie. Eine Träne lief ihm über die Wange, teils aus Trauer um Vergangenes, teils aus Glück sie in den Armen zu halten und das verlorengeglaubte zu fühlen. Langsam begann sie sich zu regen, und gespannt sah er sie an, wollte sie endlich aufwachen?
Er vergaß über diesen Gedanken seinen um sie gelegten Arm völlig, er vergaß eigentlich mal alles.
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| 14.10.2003 19:22 | #304 |
| Samantha |
Eben noch hatte sie auf einer grünen Wiese gelegen, umschlungen von wilden Sumpfdotterblumen und dem süssen Duft des Frühlings, als ein Ruck durch ihren Körper ging und sie wach war. Sie blieb jedoch noch reglos liegen und ihre Lider bleiben geschlossen.
Das Gezwitscher einiger Vögel wurde von einem lauen Lüftchen zum Fenster hereingeweht und drang in die Ohren der jungen Frau. Es war ein schöner Tag, sonnig aber frisch. Der Wald hatte sich bunt gefärbt und der Wind wehte das erste Herbstlaub über die Insel.
Ungewohnte Wärme durchströmte ihren Körper. Samantha fühlte etwas an ihrer Schulter, eine Berührung die gestern noch nicht gewesen war. Nun öffneten sich ihre grünen Augen doch noch und die hohe Templerin blickte verschlafen auf das, was neben ihr lag. Verwunderung zeichnete ihre runden Pupillen, Erinnerung und schließlich umspielte ihre Lippen ein kleines Lächeln."Hast du gut geschlafen?"
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| 14.10.2003 19:34 | #305 |
| Angroth |
Er lächelte nur, sie wich nicht zurück, blockte nicht ab, sie lächelte ihn an! Er konnte nicht umhin, zurückzulächeln und die Zeit dahinziehen zu sehen, so schnell.
Er antwortete ihr, wobei seine Stimme zunächst versagte und er sich räusperte; erneut die Stimme erhob: "Ganz gut, denke ich."
Er verschwieg ihr die Greuel seins Alptraums und sah für einen kurzen Moment ernst drein, bevor er wieder lächeln konnte.
Die Träne, die seine Wange hinuntergekullert war, kitzelte ihn nun im Mundwinkel, und er schleckte sie schnell und unmerklich weg, rieb sich die Wange und grinste wieder. Immer noch hielt er den Arm um sie, er würde ihn auch nicht mehr wegnehmen, jetzt da sie es wohl erlaubt hatte.
"Wie hast du denn geschlafen?" er sah sie an, und er spürte ein längt vor dem Fall in die Barriere verlorengegangenes Feuer in sich auflodern, ihm wurde kribbelig im Bauch. Komisches Gefühl. Irgendwie ... schön.
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| 14.10.2003 20:04 | #306 |
| Samantha |
Das Lächeln wollte gar nicht aus ihrem Gesicht verschwinden. Sie lag einfach nur da, den Bruder in den Armen, und bat den Schläfer die Zeit anzuhalten. Ein Funkeln lag in ihren Augen, ein nie dagewesenes Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit. Wieso war sie nie früher auf solch eine Idee gekommen?
Sie wußte jetzt die Antwort. Es war alles so klar gewesen, nur sie hatte mal wieder nichts davon mitbekommen. Sie hatte versucht es zu verdrängen, sich auszureden und zu ignorieren. Doch manche Dinge ließen sich nicht einfach wegsperren, das wurde ihr so eben klar.
Sie behielt ihr Lächeln bei und schaute ihn weiter an. Sie sagte nichts, ließ nur ihre Augen in den seinigen ruhen. Ihr wurde schlagartig klar was sie wollte.
Ohne lange zu überlegen schob sie ihren Kopf vor und küsste ihn sanft auf den Mund. Gleich darauf zog sie den Kopf wieder zurück und schaute ihn entgeistert an. Was hatte sie getan?
Röte stieg ihr in die Wangen und sie sprang verlegen und fast schon gehetzt aus dem Bett.
"Ich...ähm...werde mal besser nach unten gehen und nach dem Frühstück schauen", brachte sie verlegen hervor und entschwand eilig aus dem Zimmer.
Beim Schläfer was hatte sie getan.
Verwirrt trat sie in die Küche und begann geistesabwesend ein Frühstück zusammenzustellen.
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| 14.10.2003 20:49 | #307 |
| Angroth |
Alles drehte sich, alles war so bunt, so bunt ...
Was war das gerade? So weich. Die Lippen. So weich! Ihre Augen, er hatte ihren Atem spüren können, er hatte sie gesehen, nur sie. Und dann hatte sie ihn doch wirklich geküsst! Seine ganze Welt war explodiert in diesem Moment, und reflexartig hatte er schon den Arm enger um sie gelegt, da war sie erschrocken und peinlich berührt zugleich zurückgewichen, ihr war die Schamesröte ins Gesicht gestiegen.
Auch er konnte nicht umhin, sie einfach nur überrumpelt anzusehen und sprachlos zu starren.
Dann war sie rasch nach unten gegangen, Essen zu machen. Einen sehr verdutzten hohen Templer ließ sie zurück, der sich jedoch - aus welchem Grunde auch immer - geistesgegenwärtig aus der warmen Decke schälte, die immer noch nach ihr roch, die schmutzigen Teller vom Vorabend nahm und die Treppen hinunterlief, ihr hinterher.
Bald war er bei ihr, sie war gerade damit beschäftigt ein Essen zu machen, was für eines auch immer. Er stellte die Teller in einen Wasserbottich, drehte sich herum und lehnte sich an die Auflage, sah Samantha von hinten her an. Er wollte viele Dinge tun, ihr etwas sagen, einfach nur nett sein, doch im Endeffekt blieb er wie angewurzelt stehen und brachte nichts auf die Reihe.Selbst den Zettel an der Tür hatten sie übersehen, zu verstehen hätten sie ihn ohnehin nicht vermocht, war er doch in einer völlig fremden Sprache verfasst: "Just married". Es hätte wohl nur weiter ihre Verwirrung gesteigert - es würde das beste sein, einfach zu frühstücken und dann ihrer Wege zu ziehen. Wenn es denn so einfach wäre.
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| 14.10.2003 21:02 | #308 |
| Samantha |
Samantha bereitete auffällig sorgfältig ein paar Brote und ließ sich sichtlich Zeit mit dem Herumdrehen. In ihrem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Wie sollte es weitergehen? War er ihr jetzt böse? Wie sollte sie sich ihm gegenüber verhalten? Hatte sie einen Fehler begangen?
Vor ihren Augen flimmerte der Küchentisch. Energisch blinzelte sie, drehte sich endlich herum und hielt ihrem Sumpfbruder die Platte mit Broten hin.
"Hier, magst du eines?", fragte sie lächelnd und leicht zögernd. Angroth nahm sich dankend ein Brot und sie setzten sich an den Tisch zum Essen. Das Frühstück verlief recht schweigsam, keiner wußte so recht was zu sagen. Samantha warf immer mal wieder einen verstohlenen Blick zu ihrem Freund hinüber, schaute jedoch sogleich wieder weg wenn sich ihre Augen für einen Bruchteil einer Sekunde trafen.
Schließlich waren sie erlöst. Das Frühstück war beendet und Angroth machte den Vorschlag zurück in den Sumpf zu fahren. Samantha willigte erleichtert ein, froh ein Thema zu haben über das sie unbefangen sprechen konnte.
Doch kaum hatten sie ihr Boot erreicht, war die Stille wieder eingekehrt. Aber Samantha empfand sie jetzt nicht mehr als unangenehm, sie lächelte sogar leicht als sie einstieg. Langsam setzte sich das Boot in Bewegung und die beiden ruderten davon.
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| 14.10.2003 23:23 | #309 |
| Eiswasser |
Brechend schlug das Holz auf den Stein, die Waldstreicherin war einfach zu erschöpft um auch nur einen Pfeil auf die Scheibe zu lenken, den ganzen Tag war sie pausenlos hin und hergerannt und hatte zahlreiche Pfeile verschossen. Bald musste sie mal neue machen... Machen oder kaufen? Darüber hatte ihr Fee noch nichts näheres gesagt... Wie dem auch sei, sie wollte langsam los, Angroth und seine Templerin waren auch schon aus dem Lager. Fee und Sly hatten sicher noch einiges zu bereden... Naja und mit dem Bogen könnte sie sich zumindest bis zum Hof durchschlagen... Aber vielleicht, nur der Höflichkeit wegen könnte sie ja mal fragen.
"Hey Sly, ich geh jetzt zum Hof... willste mitkommen?" Nein, wie blöd, dabei konnte sie doch sonst so gut spielen.
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| 14.10.2003 23:35 | #310 |
| Sly |
Sly saß erneut gähnend am Tisch und hatte mal wieder die Füße hochgelegt als Shiva ihn mit dieser Frage schon fast überrumpelte. Um ein haar wäre er dabei mit dem Stuhl nach hinten umgekippt. Sly hätte erwartet , dass sie mit dieser Frage als letztes zu ihm kommen würde. Doch jetzt blos nicht die Fassung verlieren es war gefährlich, er könnte leicht umkippen und sich furchtbar verletzen. Langsam nahm er die Füße vom Tisch und stand auf. "Wenn ich erlich bin verwundert es mich , dass du mit dieser Frage ausgerechnet zu mir kommst aber natürlich komme ich mit. Druid sollte alleine weitertrainieren können und ich bin es langsam satt hier herumzusitzen und nichts zu tun. Also ok auf zum Hof!"
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| 15.10.2003 13:18 | #311 |
| Kaligulas |
Kaligulas drehte sich im halbschlaf um...BOMP ,,AU" Er war aus dem Bett gefallen. Nachdem sich Dragonia den letzten Tag nicht hatte sehen lassen Weckte er billy und die beiden liefen wie jeden morgen ihre 10 Runden um die Insel. Mitlerweile war den beiden das Laufen und die Grunstellung routiniert ins Blut übergegangen und beim Training nach dem Laufen hatten beide kein problem die grundstellung einzunehmen.
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| 15.10.2003 14:44 | #312 |
| Phoenixfee |
Den gestrigen Tag, hatte Fee wieder im Tempel verbracht, sie hatte die Kellergewölbe des Tempels abgesucht, Thaleiias Laborraum und auch alle Nebenräume, aber einen Raum mit einer weiteren Tür und einem Pentagramm auf dem Boden, vor dieser Tür hatte sie nicht gefunden.
War der Raum in Ihrer Vision den nicht hier zu Finden, war er ganz, wo anders, sie würde wohl die nächsten Tage in den Sumpf aufbrechen, vielleicht fand sie Blutfeuer und Alina.
Erstere musste sie Finden um ihre Magie Ausbildung abzuschließen, zweites sollte sie mal finden um ihr zusammen mit Shiva die erste Prüfung zu stellen.Nach langem vergeblichen Suchen ging sie weit nach Mitternacht noch ins Gästehaus auf ein Amazonenbräu.
Dort erfuhr sie das Sly ihre Schülerin mit zum Hof genommen hatte, erst war Fee entrüstet aber dann glitt ein lächeln über ihr Gesicht.
“Gut“ dachte sie {i]“dann breche ich morgen auch auf, zum Hof, dort gibt es eh die besseren Schießanlagen zum Trainieren, mache ich noch einen kleinen Umweg zum Sumpf und gebe ihr neue Lektionen die sie Lernen soll.
Nach dem Bierchen ging Fee Schlafen und wachte mit den ersten Sonnenstrahlen die durch die Wolken fielen auf.
Sie ging hinunter auf den Hof und sah all die Zersplitterten Pfeile ihrer Schülerin.
“Sie wird wohl Nachschub brauchen.“ Dachte sie sich, ging in das Vorratslager und fand dort noch eine menge Pfeile, sie nahm ein Bündel und packte es ein.Als sie Richtung Boothaus ging, pfiff sie und Samtpfote kam angelaufen, sie begrüßte die Wölfin und holte ein Boot aus dem Bootshaus, viele waren nicht mehr da die Königin und die Anderen Amazonen die das Lager verlassen hatten, hatten fast alle Boote mitgenommen.
Ihre „Südwind“ lag aber noch fest vertäut dort drin und nach dem sie es los getaut und beladen hatte sprang sie nach Pfote, selbst hinein, stieß sich ab und segelte auf den Fjord hinaus.
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| 15.10.2003 18:19 | #313 |
| Dark-Druid |
Hoch am blauen, wolkenlosen Himmelszelt hing der brennende Ball, schickte seine Helligkeit hernieder, erwärmte die Erde, schuf einen krassen Gegensatz zu der Kälte der Nacht. Im Geäst der zahlreich vertretenen Bäume sangen die wenigen Vögel, die nicht fortzogen, der kalten Jahreszeit zu entgehen. Versteckt saßen sie, hinter dem goldgelben Laub, das die hochgewachsenen Stämme und Zweige in wundervolle Gewänder hüllten. Vereinzelt segelte das ein oder andere Blatt zu Boden, gesellte sich zu seinen Kameraden, die schon abgefallen waren, nun die Erde bedeckten und für knisterndes Rascheln sorgten, sollte jemand darüberlaufen.
Im hellen Sonnenlicht sah man jemanden am Strand. Die Person stand auf einem großen Stein, der ungefähr fünf Fuß über den Sand hinaufragte. Mit einem Mal sprang die breitschultrige Gestalt ab, zog die Füße an, drehte sich in der Luft ein Mal um seine Achse und kam schließlich mit beiden Füßen am weichen Boden auf. Kaum hatte er festen Stand gefunden, wandte er sich um und schwang sich mit einem schnellen Ruck erneut auf den Felsen.
Bei näherem Hinsehen entpuppte sich der Unbekannte als Druid, der an seinen Akrobatikkünsten feilte. Zu Übungzwecken hatte er seinen Umhang abgelegt, war somit nur mit seiner beweglichen Banditenrüstung gekleidet, was ihm das Training stark erleichterte.
Die letzten paar Tage hatte er pausenlos trainiert. Vor jeder Einheit machte er Dehnübungen, die ihn bis an die Grenzen seiner beweglichkeit brachten, doch merkte er, wie sich selbige langsam verschoben.
Die Salti von dieser Erhöhung klappten mittlerweile fast problemlos. Anfangs sah dies noch ganz anders aus. Er wusste nicht genau, wie er sich zu bewegen hatte, war somit bei beinahe jedem Sprung auf dem Rücken oder den Knien gelandet. Nicht zuletzt darum hatte er sich seinen Trainingsplatz hier im weichen Sand gesucht. Wenn er hier stürzte, berührte ihn das nicht im Geringsten. Einzig und alleine der nicht so feste Halt auf dem Boden störte hier, doch sah Druid auch diese Begebenheit als positiven Umstand an. Wenn er hier nach seinen Sprüngen aus seinen Füßen stehen blieb, dann schaffte er dies auch an jeder anderen Stelle.
Nun, da er diesen Sprung beherrschte, wollte er scih daran wagen, ihn ohne Erhöhung zu trainieren. Die Füße leicht im Sand vergraben ging er in die Hocke, starke, sehnige Beinmuskeln spannten sich unter der ledernen Hose, katapultierten den mächtigen Körper in die Höhe, versetzten ihn schon zur Zeit des Abhebens in Rotation. Die Beine leicht angezogen drehte sich Druid in der Luft, doch zu langsam. Noch im Flug merkte er, dass der Schwung nicht reichte, schlug plötzlich auf dem Boden auf. Der weiche Sand nahm dem Fall die Wucht und der Bandit richtete sich wieder auf.
Er musste wohl die Beine weiter anziehen, um seinem Sprung mehr Dynamik und Geschwindigkeit zu verleihen. Je kompakter er sich machte, desto schneller würde er sich drehen, wusste Druid.
Wieder ging er in die Knie, setzte zum Sprung an und wurde ein weiteres Mal in die Höhe gewuchtet...
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| 17.10.2003 08:27 | #314 |
| Kaligulas |
Ein weiterer Tag war vergangen an dem sich Dragonia nicht gemeldet hatte. Kaligulas lief seine ersten 10 runden nur mal so ab. Danach weckte er Billy um mit ihm ein weiteres mal die 10 runden zu laufen. Die beiden Schüler machten sich sichtlich sorgen um ihre Lehrmeisterin die Scheinbar verschollen war. Kaligulas varschwendete sogar einen Gedanken daran zurück zum Hof zu gehen. Dieser Gedanke wurde aber schnell wieder aus dem Gedächtniss gewischt und die beiden liefen weiter und bagaben sich danach an die letzten Übungen die dragonia ihnen auferlegt hatte.
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| 17.10.2003 14:54 | #315 |
| SirBilly |
Billy wurde unruhig. Und er merkte Kaligulas deutlich an, dass es ihm genauso ging. Sie trainierten jedoch, trotz der Abwesenheit ihrer Lehrmeisterrin, hart weiter. Sie hatten sich fest vorgenommen, einen Vortschritt zu zeigen, wenn Dragonia wieder kam. Und tatsächlich, spürte Billy deutlich, wie Kraft und Geschicklichkeit in ihm wuchsen. Wie Blumen, die strebsam auf die Sonne zusprossen.
Kaligulas und Billy waren mitlerwile ein eingespieltes Team beim Training. Sie übten im Kampf das Fechten aneinander, rannten gemeinsam ihre Runden um die Insel und taten so gut wie alles gemeinsam. Nur bei den nächtlichen Trainingseinheiten von Kaligulas machte Billy nicht mit. Dadurch bekam er zwar nicht so schnell die Körperliche Stärke, war sonst aber gleich auf mit seinem Mitschüler. Besonders spaßig fand Billy das "Asttraining". Hierbei handelte es sich um ein Training an einem hohen Ast. Billy hatte es selbst erfunden. Beide kletterten auf einen hohen Baum. relativ weit oben befand sich ein Starker, dicker Ast. Nun teilten sie sich auf. Der eine hangelte sich bis ganze ans Ende und machte Klimmzüge, wärend der andere auf dem Ast balancierte und die Schwertübungen machte. Anfangs war es noch sehr gefärlich, und die beiden sicherten sich mit Seilen ab. Doch nach und nach verichteten sie darauf und es fiel immer leichter.
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| 17.10.2003 22:09 | #316 |
| Dumak |
Dumak war enttäuscht. Von wegen verlassen. Es war jede Menge los im alten Lager der Amazonen. Nur Amazonen waren keine da. Jedenfalls hatte er noch keine gesehen. Die waren vermutlich wirklich alle weg. War wohl ne blöde Idee gewesen, das Lager aufzusuchen. Andere waren schneller gewesen. Was für ein Reinfall. Und dazu hatte er nun das Minental durchquert. Zu allem Überfluß hatte sich noch diese dämliche Töle von einem Hund an seine Fersen geheftet. Groß, schwarz und struppig wie ne Drahtbürste. Komischerweise hatte ihn das Mistvieh nicht angefallen. Es hatte ihn nichtmal angebellt. War auch ein Glück! Nicht weit entfeernt hatten Orks ihre Patrouillenwege. Was für ein komischer hund! Der hätte Dumak schon in Schach halten können. nd trotzdem hatte er nichts gemacht, war ihm einfach hinterhergekrochen. Was sollte man da machen? Ihn versuchen, abzustechen? Das hätte nur Krach gemacht. Also hatte Dumak nicht weiter auf ihn geachtet und war seinem Weg nach Süden gefolgt. Bis zum Tor im Pass nach Drakia. Und da war das Vieh immernoch hinter ihm gewesen. Ohne einen Mucks. Schulterzuckend hatte Dumak den Hund durch das Tor gelassen, bevor er es wieder schloß und auf einmal fing er an, zu bellen und Sprang hin und her. Im Minental selber war er nur lustlos mit hängendem Kopf herumgestreunt. Jetzt lebte er auf. Ein heiseres Bellen entrang sich der Kehle des Hundes und er sprang unvermittelt an Dumak hoch. Wobei springen nicht das richtige Wort war, er richtete sich einfach an Dumaks Oberkörper auf. Der hatte sein letztes Stündlein kommen sehen, doch alles, was der Monsterhund tat, war, ihm das Gesicht abzuschlecken. Starr vor Schreck wagte Dumak zuerst nicht, sich zu wehren, bis er mitbekommen hatte, was das Tier wollte. Dumak hatte es verscheucht und war dann brummig seines Wegs gegangen. Doch der Hund hatte nicht lockergelassen. Er war dem Dieb einfach in einigem Abstand gefolgt, schnüffelte dabei links und rechts des Weges im Unterholz, jagte hier und da ein verstörtes Rebhuhn oder ein unvorsichtiges Kaninchen zum Spaß und hatte es schließlich geschafft, daß selbst Dumak über die Spielchen des Hundes lachen mußte.
Irgendwann war das seltsame Gespann im Amazonenlager angekommen und Dumak hatte festgestellt, daß es hier nur so vor Leuten wimmelte. Er beschloß, das Gästehaus aufzusuchen und anderntags über Drakia den Rückweg zu versuchen.
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| 18.10.2003 02:47 | #317 |
| Dragonia |
Still, die Vorschritte ihrer Schüler beobachten, bestärkte Dragonia zu ihrem nächsten Schritt in der Ausbildung der Zwei.
Sie hatte ihnen am Nachmittag eine Übung aus Angriffskombinationen gezeigt und lies die Beiden diese nach alt bewehrter Manier üben.
Nach Einbruch der Dunkelheit schickte sie die beiden Schlafen, sie sollten für den nächsten Schritt ausgeruht sein.
Gesagt hatte sie ihnen aber nichts und sie musste einige Stunden später ein Machtwort sprechen als die beiden am Abend immer noch bei Jamira im Aufenthaltsraum saßen und fröhlich an einem oder mehreren Amazonenbräu tranken.
Nun war es mitten in der Nacht, der Mond stand in einem nicht Vollen Kreis hoch am Himmel und schickte sein licht auf die Erde.
Dragonia hatte sich die Seile umgehängt und auch das Bündel mit Fellen, sie wollte nun endlich damit zum Hof zu Gorr um sich daraus einen warmen Winter Umhang machen zu lassen und dafür musste sie durch das Minental und ihre Schüler sollten sie dort durch begleiten.
Die Einzelgängerin schmunzelte, ja sie wurde ihnen zeigen wie es ist sich durch die Natur zu kämpfen.
Leise betrat sie das Gästehaus, in dem die beiden ihre Zimmer hatten. Leise schlich sie die Treppe hinauf und in das Zimmer von Billy, das auf dem Flur vor dem von Kaligulas kam.
Leise näherte sie sich dem Ohr des vor ihr friedlich schlafenden.“AUFSTEHEN!“ rief sie in das Ohr und huschte einen Augenblick später lautlos aus dem Zimmer um das Selbe bei Kaligulas durch zu ziehen.
Auch er fuhr wie von einer Tarantel gestochen in seinem Bett hoch und als Dragonia wieder im Flur ankam sah sie Billy in der offenen Tür, ziemlich verschlafen herumstehen und wiederum eine Minute später, stand mit einem ebenso verschlafenen Gesicht Kaligulas in seiner Tür.
“Los anziehen und fertig machen wir gehen ins Minental. Ihr seit soweit das ich sehen will wie ihr euch gegen einfache Gegner schlagt“ zischte Dragonia, d3en sie wollte keinen der anderen Gäste des Hauses wecken und musste grinsen als auf beiden Gesichtern die Emotionen wechselten.
Sie trieb die beiden zur Eile an und schon Wenige Minuten später verließen zwei doch sehr verschlafene Männer und eine hellwache Frau, nicht nur das Gästehaus, sondern auch das ehemalige Lager der Amazonen.
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| 18.10.2003 12:54 | #318 |
| Dark-Druid |
Schnelle Schritte durchbrachen die geisterhafte Stille, die über dem alten Herrenhause lag. Bei jedem Atemzug, den der schwarzbemantelte Mann tat, der gerade durch das Tor gelaufen kam, bildete sich eine kleine, weiße Wolke vor seinem Gesicht, zog davon und verschwand schließlich. Die Stellen der Wiese hier, die noch im Schatten lagen, starrten noch immer vor Rauhreif und einige kleine Pfützen, die mit einer dünnen Eisschicht bedeckt waren, kündeten davon, dass es diese Nacht gefroren hatte.
Die ehemals fünf Runden, die er zu laufen hate, forderten Druid nicht mehr, sodass er sein Trainingspensum auf drei Mal täglich sieben Runden ausgeweitet hatte.
In schneller Gangart führten ihn seine Schritte, wie so oft in den letzten Tagen und Wochen, zum Strand, wo er seine Akrobatikkünste schulte. Der lange, schwarze Mantel wurde abgelegt, der Blick auf Banditenrüstung und Waffengurt wurde gewährt. Ein einfacher Salto bestätigte ihm, dass er ihn noch gut beherrschte und so machte Druid sich daran, das Training weiterzuführen. Für heute hatte er sich das erlernen eines Ausweichmanövers, der Rolle, vorgenommen. Er ging in die Knie, drückte dann ruckartig das rechte Bein durch, wobei er den Oberkörper ein Wenig krümmte. Durch den Schwung drehte er sich über die Schulter nach links, landete aber dann auf dem Rücken. Auch der zweite und dritte Versuch war jeweils nicht von besserem Erfolg gekrönt, doch schon beim vierten Anlauf, die, normalerweise instinktive Bewegung, willkürlich auszuführen gelang es ihm. Auch die Rolle in die rechte, entgegengesetzte Richtung klappte fast auf Anhieb.
Nun musste es ihm aber noch aus dem seitlichen Strecksprung gelingen, was er sich um einiges schwieriger Vorstellte. Doch zu seiner eigenen Verwunderung schaffte er selbst dies in relativ kurzer Zeit. Wie er merkte war die Rolle um ein Vielfaches einfacher, als es auf den ersten Blick schien. Allerdings gab es natürlich noch viel schwierigere Aufgaben, als das, was er soeben bewältigt hatte. Ihm graute schon vor den Schrauben, die Sly ihm aufgetragen hatte, zu lernen...
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| 20.10.2003 02:39 | #319 |
| Dark-Druid |
Schneidend kalter Wind wirbelte die goldenen Blätter der spärlich belaubten Bäume in einem wilden Spiele auf, ließ das Geäst erzittern. Alle Tiere, die von der frostigen Brise eingehüllt wurden, schreckten zusammen, einige suchten Schutz in Höhlen oder Felsnischen.
Spärlich sandte die matt-fahle Mondsichel ihr kühles Licht vom Himmel herab, zeichnete schwach erhellende Kegel in den Lichtungen des kleinen Wäldchens. Entfernt schrie ein Uhu seinen Ruf in die Nacht hinaus.
Druid zog seinen Mantel enger um sich. Lautlos huschte er von Schatten zu Schatten, nutzte das unheimliche Zwielicht um sich, unsichtbar für fremde Augen, fort zu bewegen. Wie Sly es von ihm verlangt hatte, übte er sich weiterhin im Schleichen, versuchte sich in den dunkelsten Stellen zu verstecken, geräuschlos weiter zu hasten, sich in der nächsten, lichtlosen Ecke zu verbergen.Auf eine komische, beinahe perverse Weise empfand er Gefallen an diesem Spiele, es befriedigte ihn förmlich zu wissen, dass er sich so fast allem einfach so nähern konnte, sich auf jegliche, ahnungslose Opfer stürzen zu können, fähig zu sein, sich an ihrem Schrecken zu laben.
Die schwarzglänzenden Augen verrieten keine Gefühlsregung, doch der, zu einem diabolischen Grinsen verzerrte, Mund, dieses abartige Bild, sagte mehr aus, als tausend Worte.
Unvermittelt drehte sich der verhüllte Krieger wieder um, schritt den Weg zurück, sein Gesicht trug wieder die normalen, ausdruckslosen Züge. Noch immer war er darauf bedacht, keinen Laut zu verursachen. Schließlich trat er aus dem Wald heraus, erreichte bald wieder die von Stein starrende Ebene direkt an der Küste.
Nachdenklich ließ er sich auf einem Stein nieder, beobachtete gedankenverloren die Wellen, wie sie sich rollend am Geröll brachen, langsam ausliefen, schließlich zurück ins Meer flossen.
So unvermittelt wie sie gekommen waren, waren die plötzlichen Fantasien wieder dem normalen Denken gewichen, doch machte Druid sich sorgen. Immer öfter traten diese wilden Vorstellungen nun auf, er schätzte sich Glücklich dabei bisher meist alleine gewesen zu sein. Im Moment konnte er für nichts garantieren... er hoffte, dass es nicht noch schlimmer würde, doch fühlte er, dass sich diese Hoffnung nicht erfüllen würde...
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| 20.10.2003 09:37 | #320 |
| Mezia |
sie lief durch den Kalten Morgen tief in das Amazonenlager und begutachtete hier die Gegend nicht viel kam Ihr dabei vor, doch suchte sie zu erst was zum hinsetzten und streunte leicht durch die gegend des Amazonenlager und sah sich die Frauen an die hier rumgingen. Und bis sie dann zu einer Bank ging und sich dort hinsetzte und sich dann etwas an die Bank lehnte und sich dann ganz hin lag und sah sich weiterhin um, viel lernte sie in letzter Zeit nicht sie wusste einfach nciht mit wem sie reden sollte und wenn sie befragen sollte, es könnte ja sein das die Amazonen hier etwas wütend und aggressiv gegenüber Neuankömmlinge sind
die Kälte war hier so eisig das sie richtig wieder müde wurde und der müde und düstere blick ließen Ihre Augen fallen und sie schlief wieder ein und schnaufte ganz sachte und noch im schlaf wendete sie sich das es bequem wurde und umarmte sich ganz leicht und tief war sie in der Welt des Schläfers
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| 21.10.2003 01:58 | #321 |
| Dark-Druid |
Grollend rollten die Wellen des, in der Dunkelheit der Nacht, schwarz erscheinenden Meeres am Rande des Sandstrandes aus, wirbelten die einzelnen, feinen Körnchen durcheinander, rissen selbige auf ihrem Rückweg in die endlosen Weiten des kühlen Nass mit sich. Immer und immer wieder gingen die unermesslichen Wassermassen auf das Ufer nieder.
Von Zeit zu Zeit ließ die dichte Wolkendecke an schwarzen Firmament das fahle Mondlicht durchbrechen, gab den Blick auf die zahllosen Sterne frei, die sich am nächtlichen Himmel sammelten.
Im Zwielicht war schwach eine Gestalt auszumachen, die scheinbar mit der Nacht verschmolz. Leise flatternd wehte ihr schwarzer Mantel im Küstenwind, hob und senkte sich in unvorhersehbaren, schlierenden Bewegungen.
Plötzlich ging ein Ruck durch den bisweilen regungslosen Menschen. Die Knie knickten ein, streckten sich einen Sekundenbruchteil später wieder, katapultierten den schweren, muskelbepackten Körper in die Luft. Flappend klebte der Mantel an dem breiten Rücken, als der Oberkörper nach vorne gebeugt wurde, eine Drehung begann, die Beine, immer noch durchgedrückt, folgten dem Rest des Körpers, vollendeten den Sprung schließlich zu einem gestreckten Salto. Die Wucht des Aufkommens am Boden wurde genommen, da sich die Beine ein weiteres Mal beugten, den Aufprall abfederten.
Langsam verließ Druid den Strand, den er als Übungsgelände für akrobatische Übungen nutzte, schritt zum Gästehaus des Gutshofes.
Quitschend öffnete sich die schwere Eichentüre seines geräumigen Zimmers, das von ein Paar Kerzen spärlich erleuchtet war und wenig später loderte ein knackendes Feuer im Kamin, eröffnete den Blick auf die dicken, altbackenen Vorhänge, den breiten, schweren Schreibtisch mit Tintenfass, Feder und einigen Pergamenten darauf, sowie den bequemen, ausladenden Ohrensessel. Doch ohne all dem Beachtung zu schenken entledigte sich der Bandit seinem Mantel, den er auf dem Haken nahe der Tür aufhängte. Routinierte Handgriffe öffneten die Schnallen an Armschienen und Gürtel und zogen lederne Schnüre auf. Klackend fanden die schweren Kampfstiefel ihren Platz am Fußende des Bettes. Nachdem die Banditenrüstung auf dem Sessel abgelegt worden war, glitt Druid unter die dicke Federdecke.
Kurz vor dem Einschlafen schweiften die Gedanken des Banditen noch mal zu den Geschehnissen des Tages ab...
Er hatte sich vorgenommen, heute anzufangen, die Schraube zu erlernen. Zugegeben, ein schwieriger Sprung, wesentlich anspruchsvoller als der Salto, da selbiger gestreckt ausgeführt werden und man sich gleichzeitig drehen musste. Anfangs übte er also einen einfachen Sprung, der eine volle Drehung beinhaltete. Dies war allerdings kein Problem, auf Anhieb klappte das, was er versuchte. Somit ging er zum gestreckten Salto über. Ein wesentlich schwereres Unterfangen, wie er erkennen musste. Mit erheblichen Anfangsschwierigkeiten beherrschte er diesen Sprung nun aber auch, jedoch nur aus erhöhter Stellung. Trotzdem würde er sich morgen daran machen, den Salto mit der Drehung zu verbinden.
Mit diesem letzten, abschließenden Gedanken fiel Druid in einen festen Schlummer...
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| 21.10.2003 15:01 | #322 |
| Dark-Druid |
Mit einem hässlichen Knartzen schwang die Türe des Gästehauses auf, sofort ergoss sich ein Windstoß durch die Öffnung, wirbelte Blätter auf, brachte vereinzelte, noch nicht gelöschte Öllampen zum Flackern.
Der hölzerne Rahmen der Türe aus schweren Eichenbohlen war fast vollständig von einem breitschultrigen, muskulösen Mann ausgefüllt. Mit unsichtbaren Fingern zerrte der Wind an den langen, schwarzen Haaren, ließ seinen, bis zu den Knöcheln reichenden, Mantel auf und ab flappen. Zusammengekniffene, tief schwarze Augen blickten aus dem männlichen Gesicht, mit markigem, unrasierten Kinn hervor.
Mit schweren, dumpfen Schritten setzte der Kerl sich in Bewegung, Kies knirschte unter seinen eisenbeschlagenen Stiefeln.
Stunden später waren die Spuren im Hof des fast verlassenen Herrenhauses noch immer gut zu erkennen. Sie führten zum Strand.
Zwar war der Himmel von dicken Wolkenbergen dicht bedeckt, doch trübte kein Nebel die Sicht, schon von weitem erkannte man jenen, der sich schon seit Wochen in dem ehemaligen Lager der Amazonen, der stolzen Kriegerinnen, aufhielt und unablässig trainierte.
Wie schon so oft stand er wieder auf dem großen Felsblock, der ihm, tief eingegraben in den Sand, in letzter Zeit immer als Trainingsobjekt gedient hatte.
Leise flatterte des Banditen schwarzer Mantel im Winde, doch wurden die wenigen Geräusche, die er machte, allesamt vom Rauschen der Wellen übertönt.Seit heute Morgen verzeichnete Druid schon rege Erfolge. Nach einigen, anfänglichen Stürzen, von denen noch die tiefen, länglich breiten Abdrücke im, vom nächtlichen Regen nassen, Sand, zeugten, trieb er die Drehung der Schraube nun Schrittweise voran. Während er vorerst nur eine viertel Wendung erfolgreich stehen konnte, beherrschte er nun den Sprung schon so, dass er beim Aufkommen in die entgegengesetzte Richtung sah, wie beim Absprung.
Und er verbesserte sich zusehens.
Ansatzlos schnellte der schwere Körper in die Höhe, vollführte einen gestreckten Salto, wobei er sich gleichzeitig um seine eigene Achse drehte. Spritzend stob Sand auseinander, als die schweren Stiefel Druids auf dem Boden aufsetzten, wobei seine Beine die Wucht ein wenig nahmen.
Sofort sprang er wieder auf den großen Stein, um den Sprung zu wiederholen...
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| 22.10.2003 08:15 | #323 |
| Jamira |
leer war das amazonelager geworden. der wind trieb über den ungefegten hof die welken blätter und der wind heulte manchmal, als würde er den verschwundenen bewohnerinnen des hofes nachtrauern.
jamira versorgte die letzten gäste in ihrem gästehaus. sie würde auch davon gehen. selbst freyaa hatte die lust an den leeren hallen und räumen verloren und schaute ihrer mutter gelangweilt bei der arbeit zu. sie hatte die aufgabe übernommen, die letzten tierischen bewohner zu versorgen, denn seltsamerweise hatte hummelchen ihren dicken kater nicht mitgenommen. der hatte sich bei der abreise seines frauchens einfach verkrochen und war trotz der lockenden rufe von hummelchen nicht wieder hervorgekommen.
jetzt allerdings streifte er morgen für morgen um die beine der beinden letzten frauen und maunzte und bettelte. seinen schlafplatz hatte er in das gästehaus verlegt, denn auch das schmiedefeuer war längst verloschen. hummelchen hatte die ganzen kleinen schmiedewerkzeuge mitgenommen, die ihr persönliches eigentum gewesen waren, den rest hatte dann die letzte schmiedin mitgenommen.
inzwischen waren auch die vorratskeller fast geleert, denn jede der amazonen hatte ihren teil der reichtümer des frauenlagers mitgenommen.
jamira hatte den kleinen tempel besucht und dabei festgestellt, dass auch der succubus verschwunden sein musste. irgendwie fand sie es unschön, dass der tempel verschlossen war. es gab keine reichtümer mehr und warum sollte er nicht für alle offen stehen.
jamira hatte also die türen aufgeschlossen und war noch einmal durch alle räume gegangen. dann hatte sie die türen offen stehen lassen. mochte die natur von dem tempel besitz ergreifen.
eines morgens waren dann die beiden türen verschwunden und jetzt häuften sich bereits die ersten blätterhaufen in der kleinen eingangshalle mit ihren zierlichen säulen.
jamira seufzte. irgendwie wollte sie die ausbildung ihrer beiden letzten schüler so schnell wie möglich abschließen. sie wollte hier weg. am besten irgendwohin nach süden, auf die wärmeren inseln.
sie deckte den tisch für ihre letzten gäste. gestern war noch ein mädchen eingetroffen, die ganz verstört aussah und auch ziemlich abgerissen. mit ihr war die amazone noch einmal in die kleiderkammer gegangen und hatte sie vernünftig eingekleidet, so dass sie sich bei dem wetter nicht den tod holen würde.
dem dunklen krieger stellte sie seine üblichen brateier auf den tisch und dem mädchen einen süßen brei mit früchten und dazu lockeres duftendes frisch gebackenes brot. dann ging jamira in die waffenkammer. sie wollte bereit sein, wenn ihre schüler zurück kamen.
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| 22.10.2003 14:04 | #324 |
| Dark-Druid |
Bereits planend, was heute zu tun war, aß Druid gedankenverloren seine allmorgendlichen Brateier, spülte den letzten Bissen mit einem großen Schluck Milch hinunter.
Er schaute Jamira hinterher, als sie das Gästehaus verließ. Sie schien bedrückt zu sein, weil die Gemeinschaft der Amazonen nicht mehr an diesem Ort weilte. Der Bandit schüttelte den Kopf. Gemeinschaft – was war das schon? Es war nichts anderes, als eine große Gruppe meist wild zusammengewürfelter Leute, in der die höher Gestellten die Niederrangigen für ihre Zwecke ausnutzten. Sly hatte ganz recht daran getan, dem Hof den Rücken zu kehren. Alleine kam man ohnehin besser zu recht – Keiner, der einem sagte was man zu tun, oder zu unterlassen hat, Keiner, der einen ausnutzen konnte.
Vielleicht sollte er es einfach so machen, wie sein Lehrer. Was sprach eigentlich dagegen? Er würde wohl bald noch einmal den Hof aufsuchen und ihm dann womöglich für immer den Rücken kehren...
Nachdenklich stapfte Druid hinunter zum Strand, besah sich das Schauspiel der Wellen und schaute den Möwen bei ihren halsbrecherischen Flugmanövern zu, auf einigen Steinen, direkt am Wasser, krabbelte ein feuerroter Krebs umher, einige Seepocken schmückten den Rückenpanzer des Meerestieres.
Flappend hob und senkte sich sein weiter Mantel, spielerisch fuhr der Wind durch die langen, schwarzen Haare des Kriegers, wirbelte sie wild umher.
Langsam wandte er sich um, ging ein paar Schritte im weichen Sand umher, entsann sich wieder der Absicht, in der er hergekommen war. Der Salto, wie auch die Schraube und die Seitwärtssprünge mit anschließender Rolle bereiteten ihm keine Probleme mehr; es war Zeit, sich am Handstand zu versuchen. Druid hatte nicht die geringsten Bedenken, diese Übung korrekt ausführen zu können und genau so war es auch. Mit dem rechten Bein holte er mit schlenkernden Bewegungen etwas Schwung, riss es dann kräftig nach hinten, warf gleichzeitig den Oberkörper mit gestreckten Armen nach vorne, Richtung Boden. Die Beine wurden durchgestreckt, schon stand er im Handstand.
Langsam ließ er sich wieder herab, vollführte die Bewegung wieder und wieder. Schnell hatte er sich soweit unter Kontrolle, dass er auf den Händen einige Meter vorwärts, wie auch Rückwärts gehen konnte.
Als Bestätigung des Könnens war ihm dies genug. Nun hatte er sich noch im Klettern an einem Steilhang zu versuchen. So machte er sich auf, das Lager zu verlassen. In der felsigen Steinwüste, die vielleicht eine Meile außerhalb des Herrenhauses lag, würde es viele geeignete Stellen geben, um das erklimmen von steilen Abhängen zu erlernen.
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| 22.10.2003 17:03 | #325 |
| Sly |
Sly kam gähnend im Amazonenlager an. Er hatte den großteil der Stecke laufend zugebracht und die Nacht über nicht geschlafen. Im Minental zu schlafen konnte einem zum Verhängnis werden, desshalb zog er es vor nicht zu schlafen.
Dann als er endlich das Lager erblickte ging er zur Waffenkammer um Jamira zu finden. Sie war auch glücklicherweise dort "Hey Jamira schatzi, wie stehts? Können wir jetzt weitertrainieren? " fragte der ehemalige Söldner die Amazone grinsend.
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| 22.10.2003 17:37 | #326 |
| Jamira |
jamira hatte sich mörderisch erschreckt, ald sly auf einmal hinter ihr aufkreuzte.
"weißt du, wo fisk hin ist? ich dachte, wir schließen die ausbildung ab, indem ihr euch miteinander beschäftigt und versucht, herauszufinden, wer die bessere waffe, die bessere technik und die besseren konditionen hat?
wir können natürlich auch erst mal allein weiter machen. aber ich will weg hier. ich mag das einsame lager nicht mehr. ich bin eigentlich nur noch wegen euch beiden hier, und wenn fisk nicht kommt, dann hat er eben pech gehabt.
greif dir deine waffe, wir gehen trainieren."
jamira griff sich ihre übungslanze und piekte den großen mann vor sich her bis auf den trainigsplatz. die speere waren jetzt normale kampfspeere, nur hatten sie an den spitzen runde bälle zu sitzen, die aus wargfell waren und schwere verletzungen vermeiden sollten.
trotzdem würde es ab jetzt weh tun.
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| 22.10.2003 18:38 | #327 |
| Sly |
"Wenn du das Lager nicht mehr magst geh auf den Hof dort ist Hummelchen und dort findeste sicher auch einen Mann für dich nicht jeder ist dort ein Säufer oder so ein Chaot bzw. unsteter Mann wie ich. "
Sly grinste sie an und lockerte seine Waffe aus der halterung um sie hervorzunehmen. Er bestückte sie ebenfalls mit diesen Wargfellen und fing an seine Waffe vor ihm rotieren zu lassen. Dann hielt er sie mit einem male fest und schloß die Hand fest um die Lanze sodass seine Knöchel weiß hervortraten.
Dann mit einem lauten schrei ging er auf die Amazone. Seine Waffe schoss hervor und er duckte sich unter dem Speerstich drunter durch. Er war gespannt wie die Amazone verteidigen würde...
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| 22.10.2003 21:58 | #328 |
| Zylia |
Zylia war wieder auf der Amazoneninsel, sie hatte Glück gehabt, als sie von Drakia wieder mit Ihrem Lastsegler aufbrach, mit den Boot Phoenixfee im Schlepptau war etwas Westwind aufgekommen und hatte auch den Nebel gelichtet.Je näher sie der Amazoneninsel kam, desto weniger wurde der Nebel, dieser schien nur in der Nähe Drakia zu sein und diesem komischen Moor was dort sein sollte.Schnell hatte sie die beiden Boote am Bootssteg vertäut und ging nun Richtung Gästehaus was solle sie nun machen? Waren die Halunken die ihr Boot in Khorinis gestohlen hatten und damit nach Drakia gesegelt waren um von dort ins Minental zu gehen schon dort oder noch auf der Küstenebene?
Ob sie hier jemanden fragen könnte, bezweifelte sie das Lager der Amazonen, dem sie auch einmal angehört hatte war wie ausgestorben, keine fackeln brannten am Weg, zwischen Hauptlager und Gästehaus, aber im Gästehaus selber schien noch jemand zu sein.
Dort brannte Licht, Zylias Herz pochte schneller war Jamira noch da, oder waren noch andere Gäste im Lager?
Sie ging näher und betrat das Gästehaus.
Licht brannte hier, aber niemand war zu sehen, wo war Jamira? Wenn sie überhaupt noch im Lager weilte, aber einer musste ja das Licht angelassen haben und im Kamin im Aufenthaltsraum brannte auch noch ein Feuer, also muss vor kurzem noch jemand hier gewesen sein.
Unschlüssig stand Zylia da, nicht wissend was sie nun machen solle.
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| 22.10.2003 22:39 | #329 |
| Jamira |
jamira rammte den speer in den boden und beendete die übung für heute. inzwischen war es dunkel geworden und die fackeln, die den übungsplatz beleuchteten waren heruntergebrannt.
"lass uns schluss machen. mir tun die arme weh und ich habe etliche blessuren davon getragen. du kannst alle angriffe sehr gut abwehren, ich bin wirklich erstaunt. auch deine kenntnisse vermagst du dosiert und dennoch kraftschonend einzusetzen. wir werden morgen sehn, wie du mit einem speer jagen kannst. wir werden mal versuchen, einen keiler zu erlegen. für diese jagd sind speere die beste waffe. ich weiß, wo wir welche finden. wenn fisk auftauchen sollte, dann nehmen wir ihn einfach mit."
jamira und sly gingen gemeinsam zum gästehaus zurück, in dessen eingangshalle bereits neue besucher warteten.
"immer herein, hier gibt es einen gemütlichen kamin und in kürze auch eine heiße suppe."
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| 23.10.2003 00:08 | #330 |
| Sly |
Sly saß an dem Tisch und erwartete bereits die Suppe von Jamira. Sie geisterte in der Küche umher um sie zuzubereiten. Sly seinerseits sah an sich hinunter. Seine Rüstung hatte erstaunlich gut gehalten gegen die schläge. Dieses Sumpfhaileder war noch härter als erwartet. Der ehemalige Söldner zog sich das Oberteil aus und betrachtete seinen Körper. Er war übersäht von blauen Flecken und sonstigen üblen Sachen. Vorallem sein Bauch hatte etwas abbekommen und da er dort nicht so gepolstert war von einem Bierbauch wie Gorr kamen auch die blauen Flecken langsam hervor und stachen von der üblichen Hautfarbe her ab.
Er musste jetzt unweigerlich an Gorr und Druid denken , diese beiden Muskelprotze wie sie im Buche standen. Solch eine stärke würde er wohl nie erreichen, er hatte zwar auch muskeln aber eher auf Schnelligkeit angelegt als auf rohe gewalt. Dementsprechend waren sie auch weniger dick ausgeprägt sondern eher auf Ausdauer, doch das war dem ehemaligen Söldner nur recht für seine Kampfart genau richtig. Dann kam auch Jamira mit der Suppe schon herein und stellte sie vor Sly ab.
Der Krieger hatte einen riesen Hunger und begann sich sofort auf die leckere Suppe zu stürzen. Jamira sah Sly nur schokiert beim essen zu und schüttelte den Kopf, doch Sly grinste sie nur an. Dann als er fertig war lehnte er sich zurück und sah Jamira an. "Du siehst aber , selbst eine Doppelklinge kann eine erstaunliche Waffe sein. Aber der Speer soll die beste Waffe für die Jagd sein? Ich weiß nicht ich ziehe da meinen Bogen vor. Der Speer hält die Tiere zwar auf Distanz und ich weiß welchen vorteil du bei den Keilern siehst, nämlich dass er noch in den Speer reinstürmt , aber trotzdem mein Bogen ist mir da bedeutend lieber denn damit kann ich gegnergruppen sehr einfach ausschalten. Der Speer soll mir dazu dienen tiere zu jagen und zu töten die nicht so einfach umzubringen sind wie Drachen oder sonstige Biester aber es wird bestimmt interessant.
Sag mal wo willst du denn eigentlich hin, wenn du das Lager hinter dir gelassen hast? Ich meine du nimmst ja sicher deine Tochter mit. Wo wollt ihr hin? In Khorinis bleiben oder ein anderer Ort außerhalb Khorinis?"
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| 23.10.2003 01:00 | #331 |
| Dark-Druid |
Quietschend schwang die schwere Türe aus eisenbeschlagenen Eichenbohlen auf, ein eisiger Windhauch wehte in die warme Stube, ließ die Kerzen und Öllampen ein wenig aufflackern, erinnerte die Personen, die im Gästehaus waren, daran, wie bitterkalt es draußen geworden war.
Sly und Jamira, anscheinend in ein Gespräch vertieft, wandten sich kurz um, als schwere Schritte auf die Holzdielen zu hören waren und Druid eintrat. Mit einem kurzen, freundlichen Nicken begrüßte er die beiden, an der Flamme einer Kerze entzündete er seine fertig gestopfte Pfeife, die einen wunderbar würzigen Duft verbreitete, ließ sich schließlich an den Tisch nieder.
Mit einem „Guten Appetit!“ stellte die autoritäre Amazone dem Banditen einen dampfenden Teller Suppe auf den Tisch, widmete sich dann wieder dem Drachenjäger. Druid musste Schmunzeln, als er sich die geschundenen Körper der beiden ansah – er konnte sich denken, was sie gemacht hatten. Er wusste ja, dass Sly bei Jamira den Speerkampf erlernte. Dann senkte er den Blick wieder und fing an, die Suppe zu löffeln, sie schmeckte so gut, wie gewohnt, Jamira war eine wirklich gute Köchen, selbst, wenn man es von der kämpferischen Frau nicht erwartete.
Während des Essens schaute er gelegentlich auf, beobachtete die Holzscheiten im knisternden Feuer, wie sie langsam aber stetig dem Verfall anheim fielen, immer mehr zerbröckelten, schließlich ganz zusammenfielen, damit klarmachten, dass ein neues Stück Brennholz nachgelegt werden musste.
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| 23.10.2003 09:49 | #332 |
| Jamira |
"Guten Morgen"
fröhlich begrüßte die amazone ihren schüler und stellte ihm sein freühstück auf den tisch.
"alles bereit zur eberjagd? wie ich sehe, hast du deinen bogen trotzdem dabei. das kann auch nicht schaden, ich bitte dich trotdem, den speer zu benutzen. du wirst feststellen, dass es sinn macht, dass man den speer gerade zur jagd auf wildschweine benutzt. sie sind ja bekannt für ihre sehr dicke haut. und es ist bekannt, dass eber nicht fliehen, wenn der mensch sie angreift. die stellen sich dem kampf. leider ist es so, dass auch ein hundert mal vom pfeil getroffener eber noch weiter auf seinen feind losstürmt. dann wirst du froh sein, dir dieses tier mit einem speer vom leibe halten zu können.
und wenn du später drachen jagen willst, dann sind unsere khorinischen eber schon eine gute übung."
jamira hatte schon den scavenger gesattelt und sprang nun auf.
"ich reite langsam, du kannst neben mir herlaufen. das ist gleichzeitig gut für deine kondition."
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| 23.10.2003 10:03 | #333 |
| Mezia |
fand das nett von der Frau das sie einen süßen Brei bekam und eilig und hastig aß die das was man Ihr gab, doch beachtete sie die anderen die um Ihr waren. Sie fand das hier nicht gerade viel los war und das hier nicht viele intressiert waren sich an diesem ort aufzuhalten.
Oder dachte sie das nur für sich selber. sie aß schnell stopfend der leckere Brei in sich hinein und schaute zu dem Dunklen Krieger und ihr mund war randvoll der Blick düster und müde doch irgendwie freute sie sich und Ihr Gesicht erhob sich mit einem grinsen zum Krieger.
nach dem Essen suchte sie die Frau und begutachtete alles, das Geschirr liess sie einfach stehn und kümmerte sich nicht weiter darum und eilte schnell durch die wege und wollte etwas mehr über diesen Seltsamen Ort wissen. Immerhin wusste Sie ja nicht einmal wo sie wirklich war. Und das Intressierte sie sehr
sie suchte und fragte weiter bis sie von jemanden erfuhr das die Frau gerade zur Jagd ging, dann setzte sie sich hin und wartete einfach ab bis sie wieder kam
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| 24.10.2003 02:49 | #334 |
| Dark-Druid |
Leise knisterte das große, flackernde Feuer im brandsteinernen Kamin, warf lange, gespenstische Schatten in den großen Raum, in dem einige, alte Tische standen. Der Schein der tanzenden Flammen tauchte die ausgetretenen Holzdielen davor in einen rötlichen Schimmer.
Heute waren keine Kerzen angezündet, keine Ölleuchten entflammt, die die Gästestube erhellten. In der hintersten Ecke, des ansonsten leeren Raumes, war eine kaum erkennbare Gestalt auszumachen, die, regungslos auf der schmalen Eckbank verharrte, scheinbar mit dem Schatten Eins wurde.
Plötzlich kam Bewegung in die Person. Langsam hob sie ein Glas, welches wohl auf ihren Oberschenkeln geruht hatte, zu den Lippen. Glucksend ergoss sich ein Schwall des kühlen Inhalts in den Mund des Sitzenden, bevor das leere Glas lautlos zurück auf den Tisch gestellt wurde.
Vorsichtig erhob sich der breitschultrige Schemen von der Eckbank, wobei ein langer, schwarzer Mantel, in langgezogenen Falten zu Boden fiel. Ohne das geringste Geräusch zu verursachen schritt er zum Feuer, bückte sich, um einen kleinen, brennenden Zweig hinauszuziehen.
Das warme Licht der Flammen fiel auf das Gesicht des Unbekannten, enthüllte ihn als Druid; sanft hielt er das Holzstück in seine Pfeife, warf ihn schließlich achtlos in den Kamin zurück.
So leise, wie auch eben, begab sich der Bandit zur Türe der Kammer, die nach draußen führte. Seine Hand lag schon auf der kalten, eisernen Klinge, da schien er sich eines Besseren zu entsinnen. Langsam zog er seine Hand zurück, wandte sich einer anderen Türe zu, der, die auf den kurzen, engen Korridor führte, an dem die Gästezimmer lagen.
Leise knarzend öffnete sich die Tür, fiel Sekunden später ins Schloss...
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| 24.10.2003 14:14 | #335 |
| Jamira |
spät in der nacht waren die beiden aus dem minental zurückgekehrt.
jamira hatte die balge der ausgeweideten eben über ihren reitscavenger gelegt und führte das tier schweigend neben sich her. auch sly war erschöpft, denn der kampf mit der schweren waffe hatte auch seine kräfte erschöpft.
"hast du gesehn, welche durchschlagskraft der speer hat? während in der haut aller stärkeren biester die pfeile stecken bleiben und nie empfindliche schichten erreichen, wirst du mit dem speer immer die stärkste waffe zur verfügung haben, die es gibt.
ich hab schon eber gesehen, die waren von pfeilen gespickt wie ein igel mit seinen stacheln und die haben immer noch angegriffen. mag auch sonst der pfeil bei einem guten bogenschützen die waffe der ersten wahl sein. die wirklich starke waffe ist der speer."
dann waren sie am gästehaus angelangt. jamira warf die felle in eine tonne mit festem deckel, die bearbeitung konnte jetzt niemand mehr leisten. das lager war so gut wie verlassen.
dann hatten sie sich am kamin entspannt und jamira hatte dem mädchen mezia die geschichte der amazonen erzählt. spät waren sie zu bett gegangen.
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| 24.10.2003 18:58 | #336 |
| Mezia |
Mezia erschrack als sie aufwachte und griff sich mit etwas nassen Händen an die Wange, sie schnaufte etwas schnell und erwachte etwas weiter weg von einer kleinen Hütte im Amazonenlager und sah sich um voller schreck und voller Angst blickte sie umher
der Blick von Ihr bat sich sehr Müde und lies sie fast wieder in den reizenden Schlaf sinken doch sie hatte einen Traum den sie nicht verstand ein Kindheitstraum von alten Zeiten der Ihr ganz und garnicht gut tat so stand sie auf und wusste nun wirklich was sie machen wollte und lief den weg des Amazonenlagers hinaus und hebe noch die Hand als ein paar Amazonen zu Ihr sahen bevor sie nun ganz verschwand aus dem Altem Herrenhaus
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| 24.10.2003 19:19 | #337 |
| Fisk |
Suchenden Blickes betrat Fisk das Lager. Jamira hatte seinen Sichtradius noch nicht gekreuzt, doch das würde sich sicherlich ändern. Stets mit dem Kopf schwenkend betrat der Drachenjäger das Gasthaus und fand tatsächlich die gesuchte Person. Raschen Schrittes ging er auf Jamira zu, welche ihn anscheinend bermekt hatte. Als er sie erreicht hatte, bremste er scharf und musterte die Dame scharf. "Ich weiß, warum du hier bist" sprach Jamira und grinste. "Wunderbar" entgegnete Fisk, "Was gibts zu tun?".
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| 24.10.2003 20:49 | #338 |
| Jamira |
Die Amazone musterte den Drachenjäger eindringlich.
"Du warst verschwunden? Haben dich die Blessuren abgeschreckt? Der Speer ist eine brutale Waffe, daran musst du dich gewöhnen. Mit Sly war ich Keiler jagen, er hat sich sehr gut gemacht. Dich hätte ich schon gern dabei gehabt. Vor allem hätt ich gern gesehn, was du mit dem zweiten Keiler gemacht hättest, nachdem dein Speer im Herzen des ersten stecken geblieben ist.
Aber egal, jede Waffe hat ihre Vor- und Nachteile. Zeig du mir morgen, was du drauf hast. Ich will die Ausbildung bald abschließen. Es wird immer kälter und ich will mit meiner Tochter noch über das Meer. Wir sind bereits dabei, alles zu packen. Also, ich bin etwas im Druck."
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| 24.10.2003 20:54 | #339 |
| Fisk |
Fisk nickte bedächtig.
"Nun ja, ich will dich nicht stören. Nenne mir eine Aufgabe, ich werde sie erfüllen. ich nehme an, eine weitere Tour dieser Art würde dich zu viel zeit kosten. Also werde ich alleine los müssen. Wie siehts aus?" murmelte er dann, wobei er sich öfters an den Bartsoppeln seines Kinns kratzte, welche durch die kalte Luft kratzig und hart wurden.
Dann sah er zu Boden. Der eingefrorene, sandige Boden sah ganz anders aus als noch vor einem Monat, als Fisk seine Lehre hier begonnen hatte. Doch was wollte er tun? Der Herbst war unabwendbar, und irgendwie genoss er diese Zeit auch. Dies alles schoss ihm durch den Kopf, als Jamiras Andeutungen auf eine Antwort ihn zurück in die Realität rissen.
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| 24.10.2003 21:07 | #340 |
| Jamira |
nun ich denk mal, einen eber kannst du mir auch bringen. allein möchte ich dich nicht losziehn lassen, ich will ja sehn, wie du das machst. immerhin wirst du nur ein meister, wenn ich dir den handschlag drauf gebe. Wollen wir noch in der Nacht los? Das ist noch schwerer, hat aber den Vorteil, dass wir nicht weit weg müssen. Bei Nacht sind die Wildschweine im Weinberg und holen sich die letzten Trauben. Zieh dich warm an, iss und trink und dann gehts los."
Suchend sah sich die Amazone nach dem Mädchen um. auch die anderen Gäste wussten nicht, wo sie abgeblieben war.
Hoffentlich passierte ihr nichts. Sie musste ja durchs Minental gehen. Inzwischen war nur noch ihr eigenes Boot am Anlegesteig.
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| 24.10.2003 21:16 | #341 |
| Fisk |
Nachts jagen. So etwas hatte Fisk sich gewünscht. Okay, es war dunkel, aber eine Jagd hatte er sich sowieso seit Wochen gewünscht. und Keiler waren ihm noch nie begegnet, das machte die Sache noch interessanter. Rach entnahm er seiner Tasche ein Stück Käse und eine Flasche und schlang beides herunter. Dann sicherte er seine Waffen, rückte seine Rüstung zurecht und begab sich zu Jamira. "Lass uns gehen" sprach er in leisem Ton, Jamira nickte nur. So gingen die beiden auf das Tor zu, um in der bedrohlichen Finsternis nach Keilern zu suchen und diese zu erlegen.
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| 26.10.2003 13:09 | #342 |
| >Avril< |
Sie war also wieder Zu Hause.. wenn man es so nennen konnte. Sie sah traurig zu Boden und schließlich ging sie aus dem Tempel heraus. Die Göttin Donnra hatte den Tempel schon lange verlassen und zurück war nur eine leere Hülle, die für nichtsmehr zu gebrachen war.
Avril verließ das alte Amazonenlager und machte sich auf den Weg zur Stadt. Sie wollte endlich Zweihand lernen und sich so den letzten Schliff in der Kampfkunst verpassen.
Bald würde sie die Stadttore ereichen´...
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| 27.10.2003 15:22 | #343 |
| Dark-Druid |
Gelangweilt saß Druid auf einer alten, morschen Bank im Innenhof des alten Gutes. Desinteressiert sah er einer kleinen Windhose zu, wie sie einen Haufen welker Blätter aufwirbelte, sie hin und her warf, im Kreise drehte, auf und ab zerrte, kaute dabei auf seiner Pfeife herum.
Nur schwach drang das Licht der Sonne durch die dichte Wolkendecke am Himmel, schaffte es kaum, die Erde ein wenig zu erwärmern. Das monotone Rauschen der See machte den Banditen schläfrig, zog seine Gedanken in entfernte Weiten davon, als selbiger aus den Augenwinkeln eine Bewegung registrierte.
Sly, sein Lehrmeister trat durch das Tor des Lagers, blieb kurz stehen und sah sich ein wenig unschlüssig um, bevor er seinen Weg fortsetzte, auf das Gästehaus zusteuerte. Langsam erhob Druid sich, trottete auf den ehemaligen Söldner zu, der, bergündet durch die Schrittgeräusche in seinem Rücken, stehenblieb, sich umwandte und mit erwartungsvollem Blick auf seinen Schüler wartete. "Hey, Sly, altes Haus! Ich denke, ich habe in letzter Zeit viel und gut geübt. Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich mich freuen, wenn du meinen Trainingsstand prüfen könntest, mir sagst, ob ich die Aufgaben, die du mir gegeben hast, ordentlich gemeistert habe."
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| 27.10.2003 16:25 | #344 |
| Sly |
Sly sah den Banditen erwartungsvoll an und schüttelte den Kopf "Na gut wie du willst, dann will ich mal sehen was ich dir aufgeben werde. " Sly sah sich um und dachte nach "Gut gut, dann machen wir die Übungen auf dem Balken wieder mit dem beworfen werden nur diesesmal im Handstand, du darfst nicht umkippen. Dorthinten sind einige Säulen auf die wirst du klettern , was ja kein Problem sein sollte, und oben auf den Säulen durch salti und schrauben und soweiter ausweichen. So das schleichen haben wir ja geübt, das musst du mit der Zeit auch selbst rausbekommen, da ich dich nicht überall hinschleppen kann damit du auf alle möglichen böden schleichen kannst finde einfach einen Boden den du noch nicht kennst und denk etwas nach danach kannst du das alles hinbekommen. Weiter gehts dann klettern wir einen Wasserfall in der Nähe hoch sollte machbar sein. So das dürfte es sein. Also los!"
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| 27.10.2003 17:27 | #345 |
| Dark-Druid |
Verstehend nickte Druid, wandte sich dann um und ging zu dem Balken, auf den Sly gezeigt hatte. Mittlerweile kannte er fast jede Kerbe darauf auswendig, hatte er doch schon seit Wochen darauf geübt.
Der Bandit brachte sich vor dem Balken in Position, wartete darauf, dass sein Lehrer das Zeichen zum Beginn gab, dann hob er sich in den Handstand. Ein wenig zögerlich setzte er eine Hand vor die andere, der erste Stein, der ihn am Schienbein traf gab den Startschuss für die Übung. Sicher bewegte Druid sich fort, Steine trafen ihn, oder zischten knapp an ihm vorbei; Ausweichen war nahezu unmöglich, wodurch alleine sein Gleichgewicht auf die Probe gestellt wurde, nur einigen wenigen Geschossen, die auf seine Finger zuhielten, konnte er duch ein kurzes, stoßweises Heben der jeweiligen Hand entgehen. Den Kopf fast in die Waagerechte gehoben, die Beine leicht nach vorne übergebeugt um die Balance zu wahren, kam er schließlich ohne Sturz auf der anderen Seite des Balkens an.
Ein kurzer Blick in Slys ausdrucksloses Gesicht und es ging zur nächsten Station der Prüfung.
Abschätzend stand Druid vor den alten Säulen, schaute sie sich an. Sie standen gerade so weit auseinander, dass man noch hin und herspringen konnte. Durch den Verfall, den die Witterung den Steinskulpturen zugefügt hatte, war er in kürzester Zeit auf einer der Säulen, schaute Sly erwartungsvoll an. Ansatzlos schnellte dessen Faust nach vorne, entließ im Höhepunkt der Streckung einen Stein in die Freiheit, der mit hoher Geschwindigkeit auf den Übenden zuraste. Dieser erkannte die Bedrohung sofort, sprang in hohem Bogen zur Seite, zog die Knie nahe zum Körper, drehte sich seitwärts in der Luft und kam sicher auf einer anderen Säule auf. Im selben Moment raste der nächste Stein auf den Banditen zu, zielte auf seine Knie. Wieder hob er sich in die Höhe, machte einen Salto auf der Stelle, so dass die Bedruhung unter ihm hindurch zischte, doch schon näherte sich das nächtste Geschoss. Ein Strecksprung nach vorne rettete vor dem Treffer.
Während Sly, der in der Mitte der Säulen stand, sich am Boden umdrehte, machte Druid sich für den nächsten Sprung fertig.
Ein weiterer Stein flog heran, traf nur leere Luft, als das Ziel sich mit einer langezogenen Schraube auf die nächte Plattform begab.
Eine Weile ging das noch so weiter, bevor Sly ihn von den Säulen hinunterrief.
Ruhigen Schrittes führte der Drachenjäger seinen Schüler zu dem, im Osten gelegenen, Wasserfall, den er nun hoch zu klettern hatte. Gute 50 Meter dürfte die Falltiefe schon betragen.
"Viel Spaß, bei den Temperaturen!"
Mit einem herausfordernden Grinsen verabschiedete Sly sich von Druid. Dieser schaute noch einmal in die Höhe, machte sich dann daran, die letzte Hürde zu überwinden. Den Anweisungen gemäß behielt er all seine Kleidung am Leibe und sprang mit einem Kopfsprung in die schäumende Gischt. Sofort zogen ihn die schweren Rüstungsteile und den nasse, vollgesogene Mantel nach unten, doch mit ein paar kräftigen Schlägen brachte er sich an die Oberfläche; er wurde von der Wucht der niedergehenden Wassermassen überrascht, hier konnte er nicht bleiben. So tauchte er wieder unter, arbeitete sich unter Wasser zu den Felsen vor. An dem glitschigen, vor Pflanzen grünen Gestein fand er mit den Händen kaum Halt, doch reichte es, um so hoch zu kommen, dass er seine Stiefel einsetzen konnte, deren nietenbeschlagene Sohle einen festen Stand vermittelte.Tropfend machte Druid sich an den langen, kräftezehrenden Aufstieg, suchte mit den Händen nach Spalten und kleinen Ritzen, um sich festhalten zu können. Glücklicherweise bot der zerklüftete Fels genug Möglichkeiten dafür. Stück für Stück arbeitete er sich vor, nach kurzer Zeit brannten die gewaltigen Muskelberge des Banditen wie Feuer, da sie nicht nur sein Eigengewicht, sondern auch die immense Wucht des Wassers halten mussten, die von oben niederstürzten. Langsam aber sicher näherte er sich der rettenden Kante, die Gewissheit, dass er es bald geschafft hätte gab ihm neue Kraft. Immer und immer höher zog er den geschundenen Leib, hielt sich nun links, um nicht in die Strömung des Wasserlaufes zu kommen, der sich zweifelsohne oben befinden musste.Ein letztes Mal hob Druid seine Arme in die Höhe, ein verzweifelter Kraftaufwand streckte langsam seine schmerzenden Arme. Müde schwang er seine Beine über die Kante, blieb kurz liegen, erhob sich dann.
Ein paar Meter entfernt saß Sly auf einem Baumstumpf und blickte zu seinem Schüler...
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| 27.10.2003 17:48 | #346 |
| Sly |
Sly sah den Banditen grinsend an und lachte "Na du nasser Tropf wie war das unfreiwillige bad. Jetzt biste wenigstens mal sauberer als sonst." Da kam auch schon ein Kieselstein von druid angeflogen um ihn zu erwichten Sly ließ sich rückwärts fallen über dne Rand des felsens auf dem er saß und kam unter dem Stein wieder hervor "Du bist böse!" fing Sly an zu sprechen "Aber du darfst dich nun meister im schleichen nennen. Glückwunsch."
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| 27.10.2003 20:44 | #347 |
| Dumak |
Ein Pfiff gellte durch die Luft.
»Sagt mal, macht das Spaß, hier im kalten Wasser zu planschen?«Ein heruntergekommener Mann, bekleidet mit einem abgewetzten Mantel und darunter einer eng anliegenden mattschwarzen Rüstung betrat die Szenerie. Seine dunklen Haare waren wirr und fielen in ungekämmten Fransen über den Schädel bis auf die Schultern.
Ein großer schwarzer Hund tauchte auf. Ihm hatte der Pfiff gegolten. Aufgeregt schnüffelte das Tier, dessen struppiges Fell wie die nächste Stufe von Dumaks Haar aussah, im Laub, hatte wohl irgendeine Spur aufgenommen. Irgendwann hob der Hund den Kopf und knurrte leise den von Dumak Angesprochenen an. Ein kurzer Pfiff aus des Diebes Mund brachte den Hund jedoch zum Schweigen. Ohne Eile trollte er sich und fand sich bei seinem Herrn ein.
»Ist bei euch Badetag oder warum ist dein Begleiter so durchnäßt? Habt ihr weiter unten, am Meer, Strandgut gefunden und wolltet es bergen?«Für einen kurzen Moment blitzte die Habgier in Dumaks Augen auf, doch ehe man es bemerkte, war das verräterische Glitzern schon wieder verschwunden.
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| 28.10.2003 23:48 | #348 |
| Dark-Druid |
Langsam wandte Druid seinen Kopf um, schaute dem heruntergekommenen Kerl tief in die Augen. Er bemerkte, wie er kurz zurückschreckte, als er die unnatürlichen Augen des Banditen erblickte, sich jedoch sogleich wieder fasste. Abschätzend musterte Druid ihr Gegenüber.
Verfettete, dunkle Haare fielen in langen, wirren Strähnen auf seine Schultern, verdeckten dabei einen Teil seines hageren Antlitzes. Der eher schmächtige Körper war durch einen tiefschwarzen Schuppenpanzer geschützt, dessen einzelne Fragmente wohl aus einer tierischen Panzerung bestanden. Ein kleiner, unverzierter Kurzbogen hing über seinen Schultern, sowie ein schmutziger, schwarzer Mantel.
Ein kräftiger, nicht weniger abgerissen wirkender Hund stand neben dem unbekannten, funkelte Sly und den Banditen hin und wieder böse an.Auf irgendeine Weise wirkte der ungepflegte Kerl dort unehrlich, warum konnte Druid nicht sagen. Womöglich lag es an den dunklen, listigen Augen, die aus dem hageren Gesicht hervorstießen, vielleicht an den verschmitzt hochgezogenen Mundwinkeln, möglicherweise war es auch sein ganze Auftreten.
„Nichts dergleichen! Meine Körperbeherrschung wurde eben auf die Probe gestellt.“
Druid verspürte keine allzu große Lust mit diesem zwielichtigen Mann eine weiterführende Konversation anzufangen; und sei es nur wegen dem eisigen Wind, der unbarmherzig über den Felsen wehte und den Effekt des kalten Wassers nur verstärkte.
„Entschuldigt mich, doch wird es langsam ein wenig frisch!“ Ein Blick zu Sly, der nur nickend zustimmte, dann machte sich Druid im Laufschritt auf zum Amazonenlager, ließ die Beiden alleine.
Wenig später saß er im Gästehaus des ehemaligen Lagers an einem großen, schweren Eichentisch, umschloss mit seinen Händen einen bauchigen, hölzernen Becher mit dampfender Milch. Die nasse Rüstung, sowie den durchtränkten Mantel hatte er vor dem brennenden Kamin aufgehangen.
Bekleidet war er nur mit einer einfachen Leinenhose, die über den kräftigen Beinen leicht spannte, der mächtige Oberkörper und die dicken, muskelbepackten Arme waren vollkommen entblößt; jedoch reichte die Hitze, die das knisternde Feuer verströmte, aus, um den Raum ordentlich aufzuheizen.
Jamira werkelte noch ein wenig in der Küche, ihre Tochter hatte sie schon zu Bett gebracht.
Gedankenverloren nippte Druid an seinem Getränk, blickte dann wieder in die tanzenden Flammen...
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| 29.10.2003 15:59 | #349 |
| Sly |
Sly sah den Mann an der da stand und ihm stumm musterte. Der ehmalige Söldner hatte sich wieder auf seinem felsen niedergelassen. "Pass auf dein tierchen auf, wenn es mir gefährlich wird ist es ganz schnell tot. " sagte Sly kalt zu dem Mann den er ansah. Er war heruntergekommen doch irgendwas an ihm stimmte nicht, er mochhte ihn nicht aus irgendeinem grunde. Er hatte eine komische habgierige Aura...
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| 29.10.2003 21:43 | #350 |
| Dumak |
»Der Hund? Der gehört mir nicht. Der ist nur immer zufällig da, wo ich auch bin, du verstehst?«
Ein freches Grinsen zeigte sich für einige Augenblicke auf dem Gesicht des Diebes.
»Und keine Angst, der passt schon auf sich auf. Sonst hätte er im Minental nicht überlebt.«
Vielleicht sollte dies aber lieber nicht ausprobiert werden, gegen einen bewaffneten, ausgebildeten Kämpfer hätte der Hund wohl dann tatsächlich eher verloren.
Doch das war kein Grund für Dumak, seinem Gegenüber nicht irgendeine erfundene Geschichte aufzubinden.
»Das ist einer von Gomez' Jagdhunden. Von DEM Gomez aus dem Alten Lager, Gomez der Schlächter. Aber der ist tot. Von den Drachen geschlachtet.«Dumak musterte den Mann kurz.
»Pass auf, dein Geldbeutel hängt da so komisch raus. Nicht, daß ihn dir noch jemand klaut.«
Dumak setzte sich auf einen Steinblock, der aus der Wiese ragte. In der Pause, die entstand, hörte man den Wind, der in den Blätterkronen der Bäume rauschte und die Zweige zerwühlte. Mit einer Ladung bunter Blätter kam er wieder hervor und streute sie über den Boden aus. Ein Vogel in der Nähe zwitscherte eine Weile, dann verstummte er plötzlich.
Stille.
»Der Typ eben hat seine Körperbeherrschung von dir auf die Probe stellen lassen? Wieso kommt der auf so eine dämliche Idee?«
Der Dieb förderte zwei Äpfel aus einer Umhängetasche unter seinem Mantel hervor.»Hier, willst du auch einen? Hab ich... gefunden. Unten im Amazonenlager.«So wie er das »gefunden« aussprach, war es wohl eher etwas anders gewesen.»Nein?«
Er steckte den Apfel mit einem Schulterzucken wieder weg und biß in die übrig gebliebene Frucht, daß der Saft spritzte und über sein unrasiertes Kinn lief.»Wer bist du überhaupt? Mein Name ist Dumak. Ich war unten im Lager der Amazonen, weil es hieß, es habe sich aufgelöst. Wollte sehen, obs noch was brauchbares zu holen gäbe.«
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| 29.10.2003 22:18 | #351 |
| Sly |
Sly musterte den Kerl von der Seite so ein komischer kauz war ihm noch nie untergekommen. Er nahm seinen Geldbeutel hervor und sah hinein, da waren ein paar Sachen drinnen die er gefunden hatte und ein paar Goldmünzen , etwa 10 Stück nicht wirklich etwas , was er brauchte. Der ehmalige Söldner schnürte den Beutel wieder zu und warf ihn Dumak vor die Füße "Kannste haben. " sprach der Söldner "Ich brauch kein Geld ich komm so durch , außerdem halte ich nichts von Gold ich kann gut ohne es leben. " Der Krieger hatte sofort in die Augen des Mannes geschaut und er erkannte die Habgier in ihnen, Sly musste grinsen wieder so ein Mensch der sich an irgendwelchen weltlichen Besitz klammerte, dann summte er langsam einen Vers aus einem Lied vor sich hin das er sich mal ausgedacht hatte "Und das Geld und der Ruhm und die Unvergänglichkeit sind bei nährerem betrachten- fürn Arsch... " Dann brach er ab , er hatte es leise vor sich hingesagt und wusste nicht ob DUmak es gehört hatte, denn der Blick des Mannes hing immernoch starr auf dem Geldbeutel. Der ehemalige Söldner musste grinsen er wusste wie man den Kerl unter druck setzen konnte, das was er für seine Stärke hielt den Diebstahl war wohl auch seine große Schwäche
" Nunja warum der das bei mir gemacht hat? Weil ich ihm beigebracht habe sich lautlos zu bewegen und mit der Zeit wird er alles selber können ich hab ihn blos auf den richtigen weg gebracht er wird in der Praxis lernen mit den Schatten zu verschmelzen und fast unsichtbar zu werden. Ich kann es dir beibrigen zu vermeiden gesehen zu werden, unsichtbar machen gibts aber nicht. Außerdem bring ich ihm bei so ziemlich alles erklimmen zu können und sich latlos an felsen oder Häusern hochziehen zu können, infiltration ist eine wichtige Fähigkeit dei man beherrschen sollte wenn man einen Krieg gegen den König führt. Aber genug der Worte Dumak. Mein Name ist Sly , ich bin ehemaliger Söldner Lees und jetzt bin ich auf eigene Faust unterwegs und tue wozu ich lust habe. "
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| 30.10.2003 23:50 | #352 |
| Dumak |
»Ehemalig? Sind wir das nicht alle? Oder fast alle. Eigentlich sind doch die meisten zu Onar gerannt, als die Barriere zusammengebrochen ist. Und irgendwie ziehts uns immer auf den Hof zurück. Nicht wahr? Das hab ich doch gleich gesehen, daß du ein ehemaliger bist.«
Dumak grinste.
»Aber macht nichts. Ich ja auch bloß.
Du kannst mir also beibringen, wie man sich lautlos an Wänden hochzieht und solche Sachen? Nehmen wir mal an, ich hätte rein zufällig Interesse daran. Was würde mich das denn kosten?«
Lauernd wartete der Dieb auf die Antwort dieses Sly. Der Hund schnüffelte irgendwo am Waldrand herum, hatte wohl eine interessante Spur gefunden. Seit Dumak ihn aus dem Minental mitgenommen hatte, war der Köter sichtbar aufgeblüht. Zwar war das Fell noch genauso struppig, wie vorher, doch machte der Hund irgendwie einen genährteren Eindruck. Nicht mehr so klapperdürr wie anfangs.»Und das mit dem unsichtbar werden interessiert mich auch. Erzähl doch mal ein wenig. Ich wette, du kannst da mehr machen, als du zu gibst. Von wegen, das ginge nicht. Jemand, der sich richtig damit auskennt, kann sich bestimmt vor den Augen anderer in Nichts auflösen.«
Dumak zwinkerte seinem Gesprächspartner leutselig zu.
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| 31.10.2003 01:10 | #353 |
| Sly |
Sly musterte den Mann und er merkte, den Hund hinter sich in der Nähe des Waldes und hatte wohl irgendeine Spur aufgenommen doch das interessierte Sly nicht wirklich " Meine Ausbildung kostet nichts, ich hab dir doch schonmal gesagt ich brauche kein Geld um zu überleben. Ich finde meine Nahrung oder jage sie. Man kann sich nicht unsichtbar machen für andere. Man kann es schaffen, dass die anderen einen nicht bemerken weil du für sie nur ein Schatten bist aber ganz und gar zu verschwinden ist eine seltene Gabe die man wohl kaum erlenen kann. Ich kann für dich in jedem Wald , Menschenmenge Häuserblock und hügeligen gegenden verschwinden auf Ebenen ist es schwerer aber nicht unmöglich, und von denen gibt es hier in Khorinis eh nicht zu viele. Aber mich würde es interessieren woran du erkennen willst dass ich ein ehemaliger Söldner bin ich trage keine Drachenjägerrüstung oder söldnerrüstungen und ich wüsste nicht was an einer Sumpfhairüstung Söldnerhaft sein sollte. Und glaub es mir ich habe dem Hof den rücken zugekehrt.Ich bin frei. "
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| 31.10.2003 13:46 | #354 |
| Sly |
Sly sah den Mann weiter an und sah sich dann um "Sorry ich muss gehen, ich habe heute prüfung im speer und werde dazu ins Lager müssen, also man sieht sich. " Und schon sprang Sly auf und machte sich auf den Weg zu Jamira im ehemaligen Amazonenlager.
Im lager traf er bald auf Jamira und sah sie grinsend an "Heute isses soweit oder?" sprach er.
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| 31.10.2003 14:03 | #355 |
| Jamira |
"Ich denk mal, ihr seid so weit. Ich hab euch beobachtet und denke, ihr beherrscht diese Art Waffen ausreichend. Machen wir einfach noch mal einen Kampf und einen Durchlauf, dass ich sehen kann, dass ihr die Sachen beherrscht.
Zuerst möchte ich, dass ihr meine Übungspuppen fertig macht. Ich brauch sie nicht mehr und sie brennen besser, wenn sie klein zerlegt sind. Dann suchen wir uns mal was im Wasser. Ich hab in letzter Zeit einige Lurker südlich des Lagers gesehn. Am besten machst du dich darüber her, Sly. Fisk kann sich nachher den Waran vornehmen. Der badet auch sehr gern und kann extrem schnell schwimmern. Mal sehn, wie ihr euch anstellt."
Die Amazone hatte ihren Speer locker in der Hand und beobachtete nun, wie die beiden sich über die Trainingsgeräte hermachten. Sie griff manchmal korrigieren ein, hielt sich aber ansonsten zurück und beobachtete.
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| 31.10.2003 14:35 | #356 |
| Waldläufer |
Mit leisem Knarren öffnete sich die Türe um alten Wirtshaus des ehemaligen Amazoenenlagers und Gardiff stapfte ins Freie. Die jungen hellblauen Augen glitten über den grauen und fast vollständig bewölkten Himmel. Die Nase des Gildenlosen sog die frische, leicht feuchte Meeresluft ein um sie dann wieder durch den Munde entweichen zulassen. Langsam machte der junge Bursche seinen Blick von den Wolken los und lies ihn über das halb verlassene Lager. Wie lange war er nun schon wieder hier ? Eine, zwei ... wenn nicht sogar schon drei Wochen. Es wurde Zeit das er sich wieder von hier verkrümmelte. Gerade wollte der junge Waldstreicher seine Schritte der Brücke und dem Lagerausgang zuwenden als ihm die drei Gestalten auffielen welche mit Speeren übten.
Ein flüchtiges Lächeln glitt über die wettergegerbte Miene des Burschen, hielt inne und lenkte dann seine schritte den Trainierenden zu. Zwei von ihnen schienen aus den doch schon etwas abgenutzen Trainingspuppen gutverfeuerbares Heizmaterial zu machen. Die dritte Person, eine stattliche und durchaus ansehnliche Amazone schien das Ganze zu überwachen.
Mit einem dumpfen Geräusch fiel das Reisebündel des Barden zu Boden und er nahm darauf Platz, gespannt was es hier noch zu sehen gäbe. Das Schauspiel erinnerte Gardiff an seine letzten Schüler und auch daran das er selbst mal wieder mit dem Schwert üben sollte um nicht ein zurosten.
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| 31.10.2003 15:07 | #357 |
| Sly |
Sly stand in der Mitte einiger dieser Übungspuppen die sonderbar angemalt waren. Seine Doppelklinge hatte er locker in der hand und streckte sie nach vorne, dann eine drehung und die erste Puppe hatte auch schon ihren Kopf verloren, dann eine weitere und der brauch wurde aufgeschlitzt und vom restlichen oberkörper getrennt. Eine weitere drehung und schon war er beim nächsten Gegner angekommen , den er mit einem schlag von oben spaltete , die nächste Puppe wurde veertikal durchgeschnitten und so ging das Spiel immer weiter bis schlussendlich alle puppen zerstörrt auf dem Boden lagen.
Danach begaben sie sich zu den Lurkern die auf einer kleinen Insel in der Nähe herumtrampelten. Als sie Sly erblickten kamen sie sofort von der Insel herunter und schwammen auf ihn zu. "Drecksbiester!" sagte Sly und wartete ebenfalls ins Wasser. Die Lurker gaben wieder diese komischen Laute von sich die Sly noch nie mochte. Er hielt seine Doppelklinge vor sich und wirbelte herum, im Wasser wurden seine Bewegungen verlangsam, doch man musste doch nicht unbedingt im Wasser kämpfen man konnte doch über dem Wasser kämpfen. Als der Luker fast da war hatte sich Sly einen großen Felsen gesucht der unterwasser lag stieg hinauf und sprang dann rammte er seine Doppelklinge in den Kopf des Lurkers der daraufhin zusammenbrach und die leiche wurde wegetrieben.
Der nächste Lurker kam auch schon an und Sly riß seine Doppelklinge aus dem Wasser um nach dem Tier zu schlagen, doch dieses wich geschickt aus und verschwand nach hinten, dann kam er wieder an und wollte nach Sly schlagen bekam jedoch nur den stiefel des Söldners zu fressen. Dann schlug er ein weiteres mal zu und vernichtete den Lurker mit einem weiteren schlag. Jetzt kam der dritte und letzte Lurker an und bekam sofort die Doppelklinge zu schmecken als Sly sie über die kurze distanz auf ihn warf ihn auf das Tier. Die Klinge durchtrennte den Hals des Tieres und Sly schwamm schnell hin um seinen Speer zurückzuholen. Er hatte die Viecher erledigt und schwamm zurück an den Strand dort setzte er sich hin und verschnaufte ersteinmal "Deswegen bevorzuge ich auch den Bogen. " sagte er lachend.
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| 31.10.2003 15:29 | #358 |
| Jamira |
"Das kann ich gut nachvollziehen. Du bist eben ein Jäger. Trotzdem bezeichnen manche den Kampf mit dem Bogen als ehrlos, weil man alles aus der Distanz machen kann. Man muss das Blut nicht einmal riechen und gefährdet wird man auch nicht.
Im Kampf gegen einen Waran und einen Drachen wird dir der Bogen auch nicht wirklich viel nutzen. Er dringt einfach nicht durch die dicke Schwarte. Du hast das ja schon bei den Keilern bemerkt. Ein Pfeil dringt nun mal nicht so tief ein.
Aber nun lass uns sehn, was Fisk drauf hat. Wir halten uns zunächst zurück und beobachten. Erst wenn es zu gefährlich wird, greifen wir beide ein. Dir kann ich schon mal bescheinigen, dass du den Speer meisterlich zu führen weißt. Ich verneige mich vor dem neuen Meister des Speerkampfes."
Die Amazone schaute prüfend zum Minentalpass. Wo blieb nur Fisk?
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| 31.10.2003 15:45 | #359 |
| Eiswasser |
Gegen Nachmittag erreichte die Waldstreicherin das Tor zum Amazonenlager, sie wusste es genau doch als sie wieder hier war realisierte sie erst wirklich was geschehen war, es standen nirgendwo Wachen, es gab keinen wirklichen Schutz vor den Gefahren, doch trotzdem kamen die Frauen, welche den Hof bewirtschafteten, offenbar gut klar.
Langsam schlenderte sie den Weg entlang, den Blick auf den Boden gepresst versuchte sie den Tempel nicht anzusehen.
Im Innenhof angekommen schritt sie langsam über selbigen und beobachtete dabei wie die bunt gefärbten Herbstblätter in Wind umhertanzten. In ihrem Zimmer war nichts verändert, die Frauen hatten wohl noch keine Verwendung für all die Räume gefunden. Wieder im Innenhof schaute sie auf das große Haus, das einst der Königin gehörte. Sie näherte sich selbigen und öffnete die breite Holztür, trat herein und wurde von der ungewöhnlich schlichten aber dennoch eleganten Inneneinrichtung überrascht. Von der Königin hätte sie eigentlich etwas mehr Prunk erwartet.
Nach einer Weile kehre sie wieder zum Innenhof zurück und ging zum Strand, sie hätte es nie geglaubt, aber das Haus der Königin war stinklangweilig.Am Strand ließ sich die ehemalige Amazone in den weichen Sand fallen und sah doch noch einmal zum Tempel... Alles hier, das jetzt, das würde ein endgültiger Abschied, zu sehr wurden die Erinnerungen aufgewirbelt, sie würde nie wieder in dieses Lager zurückkehren.
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| 31.10.2003 16:02 | #360 |
| Jamira |
Jamira hatte die Schwester im Sand bald erblickt und lief zu ihr.
"Was machst du denn noch hier? Ich hab gedacht, du bist längst mit den anderen auf und davon! ich werde heute auch dieses trostlose Land mit seinen vielen feindlichen Bestien verlassen. das ist einfach keine Gegend für ein kleines Mädchen. Freyaa soll eine Schule besuchen und mit anderen fröhlichen Kindern aufwachsen. Das Boot ist bereits gepackt, ich warte nur noch auf einen meiner Schüler, um ihn noch einmal zu prüfen. Ich will wissen, dass ich fähige Leute hier hinterlasse, die sich ihrer Haut zu wehren wissen.
Was hast du vor?"
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| 31.10.2003 16:04 | #361 |
| Waldläufer |
" Die schönen Puppen...." murrmelte Gardiff als der Wütterisch , welchen er irgendwoher kannte fertig damit war sie ofengerecht zuverarbeiten. Sehr genau hatte der Bursche den Bewegungen und der Speerführung des Azubis zugesehen und es hatte nicht lange gedauert bis er sah dass dieser nicht mehr weit von seiner Vollendung in der Führung des Speers stand. Um so genauer hefteten sich die Blicke des Gildenlosen jetzt auf den Ihm irgendwie Bekannten als jener, nach einem kurzen Bad und ein paar Wasserspielen mit einigen Lurkern wieder zurück zum Ufer kam und sich da ausruhte. Die Amazone hatte den Azubi wärend seines Planschens vom Ufer aus überwacht.
Langsam schlenderte der Gildenlose hinunter zum Wasser. Er hielt sich etwas abseits der beiden Speerkämpfer und watete ein winziges Stückchen ins wasser um sich ordentlich das Gesicht waschen zu können.
Als er dies beendet hatte setzte er sich wieder auf sein Bündel am Ufer und sann über den Speerträger nach ... Woher kannte er ihn nur ?
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| 31.10.2003 16:12 | #362 |
| Eiswasser |
"Ich? Ich war... weg... überall, im Lager der Bruderschaft, auf dem Hof des Großbauern, in der Stadt, sogar im neuen Gebiet in Norden hinter den Bergen, immer der Nase nach...
Ja, Khorinis ist kein Ort für Kinder, besonders nicht in dieser Zeit, es ist ein raues Pflaster dort.
Ich muss sehen was ich machen werde... ich weiß es nicht..."
Die Waldstreicherin stand auf und wollte gehen, doch dann zögerte sie und beugte sich wieder runter.
"Sag mal, habt ihr in dem Boot noch Platz für eine Schwester?", fragte die Gildenlose Jamira lächelnd.
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| 31.10.2003 16:21 | #363 |
| Jamira |
"Willst du uns begleiten? Für dich hätte ich immer Platz. Außerdem könntest du mir helfen, den schweren Kahn im Wind zu halten. Freyaa ist ja nun wirklich keine Hilfe. Sie soll aufpassen, dass sie nicht über Bord fällt."
Jamira ging zum Gästehaus zurück.
"Ich packe gerade, du kannst auch was dazuladen, wenn es noch Besitztümer von dir hier im Lager gibt.
Ja es ist leer geworden bei uns. Fast alle sind weg. Einige wollen noch ne Weile bleiben und den Winter abwarten, obwohl ich keine Hoffnung habe, dass es hier noch gemütlich werden könnte. Wir brechen auf, sobald Fisk seinen letzten Kampf gewonnen oder verloren hat."
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| 31.10.2003 16:30 | #364 |
| Eiswasser |
"Nein, ich habe nichts Großartiges, alles war ich brauche trag ich bei mir, Bogen, Köcher, Rüstung, aber ich werde dann wohl ein bisschen was zu Essen aus der Küche mitnehmen, wenn es dir nichts ausmacht."
Sie ging in die Küche und wurde wieder erinnert, dieses mal an Hummelchen, dies war ihr Reich... Hastig packte sie ein paar geräucherte Stücken Fleisch und füllte einige Schlauch mit trinkbaren Wasser auf, so eine Reise würde sicher lang werden. Vollgepackt verließ sie die Küche wieder hin zum Bootssteg, wo sie die Sachen auf dem Boot ablud und dann wieder zu Jamira ging.
"Ich hab jetzt ein bisschen Fleisch und Wasser aufs Boot gebracht... soll ich dir noch bei was tragen helfen oder so?"
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| 31.10.2003 16:39 | #365 |
| Freyaa |
Freyaa stand vor der Tür des Gästehauses und starrte gedankenverloren vor sich hin. Eigentlich freute sie sich ja auf ein neues Zuhause. Es sollte viel schöner sein dort, hatte ihre Mutter gesagt, schöner, freundlicher und sicherer. Es gab keine wilden Bestien in der Nähe, keine Gefahren und viele andere Spielkameraden. Sie würde schnell neue Freunde finden, endlich auch mal Freunde in ihrem Alter. Es hatte so schön geklungen aus Jamiras Mund und sie war wohl selbst auch am angetansten davon.
Doch konnte es etwas Schöneres geben als diese Insel, gehüllt in sanft rauschendes Meer und eine Landschaft voller Geheimnisse? Freyaa bezweifelte es.Traurig ging sie in die Hocke und drückte den Wolf an sich, der sich die Prozedur geduldig gefallen ließ und tröstend ihre Stirn leckte.
"Wo auch immer es hingeht, du kommst mit", flüsterte sie ihm in die großen haarigen Ohren. Ihr Blick glitt nach oben zur Tür. Das kleine Holzpferd, ihr einziges Hab und Gut, ruhte sicher in ihrer Tasche. Mehr brauchte sie nicht mitzunehmen.
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| 31.10.2003 16:54 | #366 |
| Jamira |
Jamira packte den Rest der Sachen ein. Wenn Fisk nicht mehr kam heute, dann würde sie fort sein und er würde kein Meister werden. Er würde sich dann einen anderen suchen müssen, um die Kunst des Speeres meisterlich zu erlernen.
Mit vollgepackten Armen lief sie hinunter zum Hafen und belud das Schiff mit ihren wenigen Besitztümern.
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| 31.10.2003 18:16 | #367 |
| Sly |
Sly saß auf einer Bank im ehemaligen Amazonenlager und sah gelangweilt sich um. "Verdammter vollidiot, wo steckt Fisk jetzt schon wieder." Doch da kam der Kerl auch schon ins Lager und grinste ihn an wie ein Honigkuchenpferd. "Junge wo hast du gesteckt ich hab scho meine Prüfung gemacht. Jamira wird dir den hintern versohlen weil du immer so trödelst." Fisk zuckte mit den Schultern und sagte nur "Ich hatte zu tun..." "Jaja und jetzt geh zu ihr. "
Der ehmalige Söldner und der Drachenjäger machten sich auf den Weg zu Jamira und sie stemmte ersteinmal die Hände in die Hüften und Fisk musste eine strafpredigt über sich ergehen lassen, doch dann befand er sich wenig später auch bei den Puppen und musterte sie eingehend. Jamira und Sly standen etwas abseits und beobachteten Fisk bei der Arbeit. Er machte eine Reihe von schnellen stickangriffen und schlug gelegentlich auch mal mit der Seitlichen Klinge seines Speers einem der Puppen den Kopf ab. Die Stichangriffe kamen schnell und präziese das war der Vorteil des Speeres doch Sly wusste ja warum er eine Doppelklinge trug.
Nach einigen Minuten kam Fisk wieder zu ihnen und sie begaben sich auf dem Weg zu dem Meer wo auch schon der Waran glücklich im Wasser herumplanschte. Fisk nahm seinen Speer vom Rücken und wartete ins Wasser , in diesem Moment erkannte er Fisks vorteil, er konnte an einem platz bleiben und den Waran auf distanz halten, das hatte Fisk wohl auch vor. Der ehemalige Söldner beobachtete Fisk wie er den ankommenden Waran beäugte und seine Waffe vors ich hielt und in der Hand drehte. Dann war der Waran auch schon da und fing an Fisk anzugreifen, doch er schaffte es ihn immerwieder auf Distanz zu halten indem er die Spitze der Schlange immer wieder wie eine Schlange die nach vorne Sprang um anzugreifen und einem das Gift in den Körper zu jagen. Fisk schaffte es so dem Waran einige kleinere Wunden zuzufügen. Dann sprang Fisk einen schritt nach vorne und stach zu. Er hatte dem waran schon eine Tiefe wunde verpasst und machte immer mehr druck auf den Waran bis er schließlich nach einigen weiteren Stichen ebenfalls starb und die Leiche davongetragen wurde. Der Drachenjäger kam aus dem Wasser auf Sly und Jamirazugestampft...
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| 31.10.2003 18:29 | #368 |
| Jamira |
"Das war keine schlechte Arbeit. Ich muss mal sagen, trotz nicht zu übersehnder Faulheit, kann man auch als Meister am Speer bezeichnen. Dann tragt die Waffe mit Stolz und zum Schutz der Hilfsbedürftigen. Feinde gibt es Unzählige und die Unterwelt gebiert jeden Tag neue. Seid den Menschen auf Khorinis ein Schutz und missbraucht eure Fähigkeiten nicht. Ich werde Khorinis jetzt verlassen. Meine Sachen sind gepackt und wir sehn uns sicher das letzte Mal. Lebt wohl, meine Schüler und bedenkt, die wahre Meisterschaft liegt in Bescheidenheit, Mut und fortwährender Vervollkommnung. Man ist nie zu gut, um noch immer weiter zu lernen."
Die Amazone ging noch einmal in ihr Gästehaus und warf dann den Kopf in den Nacken. Es war einfach lächerlich, jetzt sentimentale Anwandlungen zu kriegen. Der Entschluss stand fest und es war höchste Zeit. Es wehte eine leichte Brise und sie würden gut vorankommen. Morgen würden sie auf dem Festland sein.
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| 31.10.2003 19:00 | #369 |
| Thugdok'Shak |
Thugdok'Shak und eine Gruppe der Orks striffen über das Meer auf der Suche nach Zielen für die neuentwickelten Balista.
Wenig später hatten sie eine Art menschensiedlung gefunden die sehr verlassen schien, sie befand sich am Strand und man sah einen kleinen Hafen mit lauter Boten eines dieser Boote war schwer beladen und gerade wollte es ablegen. Auf dem Boot waren 3 Frauen zu sehen, Amazonen wie Thugdok wusste. Schnell hatten sie die Balista auf der Orkgaleere in Stellung gebracht und zielte bereits auf das Boot. Dann als das Boot in einiger Entfernung zum strand war ging die Baliste los und der riesige Bolzen schlug wenig später in das Boot ein, das sofort anfing zu sinken.
Sie hatten es geschafft diese Menschen würden sterben. Schnell machten sich die Orks wieder aus dem Staub und fuhren zurück zu ihrem Heimathafen im Minental
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| 31.10.2003 19:22 | #370 |
| Jamira |
Sie hatte es kommen sehn, das große Geschoss, dass aus dem Himmel kam. Entweder schickte Donnra einen Sternenstück zur Erde oder die Orks waren in der Nähe.
Als das große Teil in das Boot schlug, ging alles ganz schnell. Das Geschoss krachte durch den Rumpf und das Boot zersplitterte in einem Holzregen.
Die drei Frauen schrien auf und dann schlug über ihnen das Wasser zusammen. Jamira bekam eine Tonne zu fassen, in der irgendwelcher Kram lag und packte diese. Mit dem anderen Arm griff sie nach Freyaa, die sie an diesem Arm wieder nach oben zog. Das Wasser war eisig kalt. Das würden sie nicht überleben. Zwar waren die Lichter des Amazonelagers noch deutlich zu sehen, aber das Wasser lämte bereits jetzt ihre Bewegungen. Sie brüllte Freyaa an und knüpfte das Seil, mit dem das Kind am Mast gesichert war, in die Schlaufen der Tonne. Jetzt hing der Kopf des Mädchens sicher über dem Wasser. Dann ließ sie los....
die kleine Tonne konnte sie beide nicht tragen. Jeder Griff nach einem der Bruchstücke erwies sich als illusionär, sie waren alle zu klein, um einen erwachsenen Menschen zu tragen....
"Bullit, ich werd wohl bald bei dir sein ...
Die Sterne ....
Das Wasser ist nicht mehr kalt...
Leb wohl meine Kleine ....
Donnra, hilf mir....
Bullit, ich komme...."
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| 31.10.2003 19:52 | #371 |
| Eiswasser |
Es war so viel geschehen in dem letzten halben Jahr... sie hatte Kain schließlich Kal wiedergetroffen, sie hatte erfahren das Neo gestorben war... sie war Amazone geworden und hatte sich weit nach oben gekämpft, Hummelchen... Thaleiia und ihr Tod... ... ... Fee... ein letztes Lächeln machte sich auf dem Gesicht der Amazone breit, die Rüstung war einfach zu schwer um sich oben zu halten, ein paar Sekunden lang hatte sie noch versucht die schweren Metallteile abzulegen, doch vergebens...
Es war so einzigartig, so wahnsinnig schnell... Die Ballista schleuderte ihre tödliche Fracht und brach das Holze des kleinen Boots in Stücke, sie spürte noch ein Kribbeln im Bauch, dann sah sie die beiden Bolzen in ihrer Brust steckend, dann versank sie in der Unendlichkeit des Ozeans.
War dies ihr Schicksal? Auf jeden Fall war es ihre Geschichte, die nun ihr Ende nahm. Gern hätte sie sich noch von Kain verabschiedet, ihrem einzigen Freund. Doch sie würde auf ihn warten im Tod...
In der Schwerelosigkeit zogen ihre Lungen krampfhaft alles in sich hinein, das Wasser war überall über, unter, neben und jetzt sogar in ihr.Warum nur? Warum musste es so enden?
Die war ihr Schicksal, ihre Geschichte. Sie endet hier.
Sie würde warten im Tod, bei Donnra, der Göttin.
Ein gleißendes Licht tat sich auf und ergriff ihre Hand... Neo..."Komm Shiva, lass und zusammen warten... auf Kain."
"Ja."
Der leblose Körper trieb im Wasser umher, er war Tod und die Seele?Bei der Göttin.
Dies war die Geschichte von Shiva, ein Mädchen das stets ein schweres Leben hatten und immer Qualen durchlitt, sie durfte niemals glücklich werden.Die war ihr Schicksal, ihre Geschichte. Sie endet hier.
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| 31.10.2003 19:53 | #372 |
| Sly |
Sly sah schokiert zu wie der übergroße Bolzen in das Boot einschlug, und alles zerstörrte. Holz splitterte und er war auf dem Sicheren festland. "Verdammt" schrie Sly er sah sich um Fisk war schon verschwunden er allein war nurnoch da gewesen. SChnell zog er den Metallschutz seiner Rüstung aus und das Oberteil und sprang schon mit einem köpper ins Wasser. Es war eisigkalt und setzte seine Körpertemperatur ersteinmal genug tief. Er suchte nach den Frauen fand schließlich ein Kind das an eine Tonne gebunden war und nahe der Bewustlosigkeit war und zu wimmern schien. Schnell schwamm er hin und zog die Tonne an land. Das kind sah ihn traurig an und sagte "Rette mama. " Sly starrte sie sofort an. Jamira , er musste sie rausholen was sollte sonst mit dem Kind geschehen? Schnell war er erneut ins Wasser gesprungen und suche nach der Frau, sie trieb im Wasser und zeigte keine einzige Reaktion, Sly packte sie und legte sie sich über den Rücken und schwamm so zurück an den Strand. Jamira lag nun da auf dem Strand und Sly saß bei ihr. Ihre Lippen waren blau und sie fühlte sich eiskalt und erstarrt an. Der kleinen konnte er keine Aufgaben zutragen sie musste selber erst wieder auf betriebstemperatur kommen. Er kramte in seiner Tasche und zog ein wolfsfell raus , dass er Freyaa zuwarf "Hier wärm dich damit auf. " dann kümmerte er sich um jamira. Sie lag dort , vielleicht war sie nur bewustlos von dem vielen Wasser, er wusste es nicht genau und so musste er sehen was er Tun konnte. Er öffnete mit der Hand ihren Mund und atmete tief ein und versuchte so wenig Luft zu verbrauchen wie möglich dann bließ er ihr den Sauerstoff in den Mund diese Praxis wiederholte er einige male und sagte immer wieder "Komm schon!Wach auf, gib jetzt nicht auf." Doch nach einiger Zeit gab er auf. Es gab keine Chance mehr Jamira war tot. Erschopft lies er sich hinfallen und sah in den himmel "Scheiße. Was wird jetzt aus deinem Kind Jamira? Ich kann mich nicht drum kümmern ich hab für sowas keine Zeit ich hab nichtmal ein richtiges Haus. " doch das sagte er eher zu sich selbst als zu der toten Jamira. Dann sprang er auf und sah das Kind an "Tut mir leid ich konnte deine Mutter nicht mehr retten." Das Kind schien den Tränen nahe und Sly sah sie an. Ins Gasthaus gehen wär schlecht sie würden hier bleiben und ein Feuer machen "Warte ´kurz ich suche Holz für ein Feuer. " Dann verschwand er im Wald und kurze Zeit später war er wieder da und die Leiche Jamiras war verschwunden jetzt stand das Kind traurig vor dem See.
Während Sly dort das Lagerfeuer machte fragte er die kleine "Warum hast du das gemacht?" "Mama soll dort begraben sein wo sie gestorben ist. Im Meer." Sly nickte nur stumm und zündete das Feuer an.
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| 31.10.2003 20:34 | #373 |
| Waldläufer |
Gardiff war das Unglück welches sich vor dem ehemaligen Amazonenlager auf dem Meer abgespielt hatte nicht entgangen und auch nicht wie sich der ihm bekannte Speerkämpfer in die Fluten gestürzt hatte um den beiden Frauen und dem Kind welche sich auf dem gerade versengen Schiff befunden hatten zu helfen.Fast wäre der Gildenlose auch los gerannt doch als er hinaus spähte und die versprengten einzelteile des Schiffchens auf dem Wasser treiben sah wurde ihm klar das es da nicht mehr viel zu retten gab. Genau so wie das Boot aussah sah gewiss auch die Besatzung aus oder sie war von den versinkenden Bootsteilen mit in die Tiefe gesogen wurden.
Gespannt darauf wann der bekannte Fremde wieder ans Ufer kämme und was er so mit sich bringen würde hatte sich Gardiff wieder im Sand nieder gelassen und gewartet.
Um so erstaunter war der junge Barde als der Speermeister etwas mit sich an Landbrachte was wie das Kind und eine Frau aus sah und im Schein des Feuers was entfacht wurde erkannte er das es wirklich das Kind war. Es schien wohl auf doch die Frau schien es nicht überstanden zu haben den sie lag reglos am Boden.Sich aufraffend und sein Bündel über die Schulter werfend machte sich Gardiff auf den Weg zum Feuer. Der Retter des Kindes war mit dem Feuer so beschäftigt das er den jungen Waldstreicher gar nicht kommen hörte, vielleicht lag es auch daran das Gardiff sein Schritte sehr sachte setzte. Jedenfalls tippte er den Burschen am Feuer auf die Schulter um sich bemerkbar zu machen. "Imposante Rettung das muss ich dir lassen. Ich glaub wir haben uns schon mal irgendwo getroffen mein Freund. Gardiff mein Name, doch an euren kann ich mich nicht mehr erinnern. Wie war er doch gleich?"
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| 31.10.2003 20:38 | #374 |
| Erzengel |
Im Amazonenlager angekommen verabschiedete sich Kain von Xidoni und zog zum Strand weiter, an dem beschaulichen Tempel hinter dem großen Tor und dem nun in der Witterung verkommenem Garten. Am leer wirkenden Hof vorbei sah er schon von weitem die Boote und erreichte bald den Strand.
Ungläubig starrte er auf den lebelosen Körper, dessen Blut den sonst so weißen Sand in ein tiefes Rot färbte. Heiße Tränen rannen ihm in Strömen über die Wangen als er sich langsam der Toten näherte. Vor ihr fiel er auf die Knie, wobei sich ein scharfer Stein in sein Fleisch bohrte, was er nicht einmal wahrnahm. Zitternd fuhr seine Hand über Gesicht und schloss ihre Lieder, sie war ganz kalt und blass, schon bleich. Ein Schauer fuhr ihm über den Rücken, seine Kehle schnürte sich zu und jeder Atemzug erforderte ernorme Kraft, torkelnd ging er einige Schritte und sank nach kurzer Zeit wieder auf die Knie, ihm war so... schwindlig... Alles wirkte unwirklich...
Dann ergab sich Kain den Gefühlen, sein Magen entleerte sich wenige Meter von der Leiche entfernt, er wartete kurz, wischte sich den Mund ab, kehrte dann zu ihr zurück und nahm sie vorsichtig in den Arm.
Sie war ganz kalt und schon steif... Die Tränen wurde immer mehr und übergossen sich über die Lederrüstung der toten Frau und immer mehr Wut und Trauer staute sich in ihm an.
Das heftiger werdende Schluchzen lockte auch einige Schaulustige an...Kain ließ die Verstorbene wieder sanft in den Sand gleiten und zog seine Runen, der ersten Gafferin machte er Feuer unterm Arsch, die anderen wurden von einem gewaltigen Windstoß meterweit hinfort geschleudert.
Wutentbrannt zerbrach Kain die beiden Runen und sah zu wie der feine, blaue Erzstaub im Wind davon wehte, so faszinierend das er gleich auch die anderen Runen zerbröselte bis nur noch die Teleportrune übrig war. Er drückte fest zu, zögerte und ließ dann wieder locker, er ging zu Shiva und nahm den Leichnam auf den Arm, dann verschwand er samt ihr in schwarzem Rauch.
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| 31.10.2003 21:03 | #375 |
| Sly |
Sly hatte den Mann von hinten schon antreten hören, dank seines schleichlehrmeisterpostens konnte er so ziemlich jedes geräusch in seiner näheren Umgebung wahrnehmen, allerdings war er zu sehr mit sich selbst beschäftigt um auf darauf einzugehen. Was sollte jetzt mit dem Mädchen passieren? Er konnte es nicht mitnehmen ,wenn er wieder auf der Jagd ist würde sie keine Woche überleben.
Dann als der Mann ankam und ihn darauf ansprach, stand er auf und drehte sich zu ihm um und schon hatte Gardiff die Faust von Sly im Gesicht gehabt "Vollidiot!" rief Sly ihm wütend entgegen "Du hättest helfen können und vielleicht hätte Jamira dann überlegt und das Kind hätte noch eine Mutter. " Sly spürte einen inneren Hass in sich aufkeimen der so groß war , dass er mühe hatte ihn zu unterdrücken , dann ließ er sich kraftlos wieder nieder und sagte "Ich kenne dich noch damals mit Lümmel als da so ein rieseninsekt oder sowas war ich bin Sly ehemaliger Söldner Lees."
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| 31.10.2003 21:28 | #376 |
| Waldläufer |
" Danke für die nette Begrüßung Sly..." grummelte Gardiff und wischte sich mit dem Handrücken über die leicht blutende Nase ".... toller Treffer. Scheinst heut ja nur Sachen erstklassig zu machen." Noch einmal wischte der Bursche mit den Hand über sein leicht schmerzendes Geruchsorgan. "Es grenzt schon an ein wunder dass das Mädchen noch lebt. So wie das Boot aus sah müsste sie auch Muss sein oder mindestens ertrunken." Er legte eine kurze Pause ein und sag das Mädchen an welches sich am Feuer zusammen gerollte hatte. "Selbst wenn ich mit raus geschwommen wäre hätten wir nichts mehr für sie tun können und somit ist es nicht deine Schuld das sie umkam und nun schau mich nicht weiter so düster an. Wenn du einen schuldigen suchst dann husch ab mit dir zurück ins Wasser. Da draußen ist bestimmt irgendwo eine orkische Galerre welche das Geschoss abfeuerte."
Wärend er so sprach löste Gardiff die Decke aus seinem Bündel und legte sie um das Kind um sich dann dem Exsöldner gegenüber zusetzen.
"Leben erlöschen überall im Land und wir können froh sein wenn wir nicht die nächsten sind. Vielleicht sitzt dahinten im Busch ein bogenschütze der schon auf uns zielt." Der Gildenlose grinzte kurz und blickte seinen Gegenüber an. "Sie wird es schon überstehen. Ich bin auch ohne Eltern aufgewachsen. Ich kenne meine nicht mal."
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| 31.10.2003 21:37 | #377 |
| Sly |
"Ich hänge nicht an meinem Leben wenn ich tot bin bin ich tot und das wars dann, interessiert doch nicht wirklich und es wäre sehr unwahrscheinlich dass dort ein schütze drinnen sitz , da das ein Dornenbusch ist und die nicht gerade dafür bekannt sind für die Haut wohltuend zu sein. " Sly stocherte mit einem Stock leicht im Feuer herum und starrte dabei hinein und erinnerte sich an die Flammen wie sie das Haus vernichteten wie seine Eltern darin umkamen als er es angezündet hatte "Ich habe auch keine Eltern mehr bei mir starben sie auch in jungen Jahren und sie sind sogar durch meine Hand gestorben als ich das Haus anzündete. "
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| 31.10.2003 21:53 | #378 |
| Waldläufer |
"Oh ...du bist also ein ganz Netter..." bemerkte Gardiff nebenbei als er sich nach dem Busch um sah auf den er gerade gewiesen hatte. "...verdammt ist wirklich ein Dornenbusch." Mit einem kurzen Schulter zucken wand er sich wieder Sly zu. "Was hast du nun mit ihr vor ? Hier kann sie nicht bleiben, vielleicht planen die Orks ja den Rest des alten Amazonenlagers zu überrennen und zu plündern und du siehst nicht so aus und hörst dich auch nicht wirklich so an als würdest du irgendwelche väterlichen Pflichten übernehmen zu können. Der Blick des Gildenlosen huschte wieder zu dem nun in seine Decke eingewickelten aber noch immer schlotternden Kind. "Du solltest deine Überkleidung lieber ausziehen und vors Feuer zum trocknen legen." erklärte er sanft dem Mädchen und löste seinen Schattenläuferfellumhang um ihn auch noch dem Kind zu geben.
"Also wie siehts aus mein Freund, irgendwelche spontanen Einfälle ?"
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| 31.10.2003 22:09 | #379 |
| Sly |
Sly sah den Mann kritisch von der Seite an was hatte er da eben zu dem Kind gesagt? Doch er schüttelte nur den Kopf und sah wieder zu Gardiff rüber. "Ich hab keine Ahnung was ich mit ihr machen soll. Ich hätte vielleicht väterliche Gefühle wenn das Kind von mir wäre aber da dem so nicht ist hab ich keine Ahnung wo hin damit, ich selbst werde es wohl nicht mitnehmen können es wäre nur ein klotz am bein und würde stören. Aber nunja ich denke ich werde sie auf Onars Hof bringen da ist Hummelchen eine ehemalige Amazone und Gorr der wird sicher auf das kleine Gör aufpassen "
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| 31.10.2003 22:23 | #380 |
| Waldläufer |
" Na das klingt doch wie ein produktiver Beitrag zu Problemlösung. Hummelchen ist nun wirklich eine Seele von Amazone und kochen kann sie auch." Einen kurzen Augenblick glaubte der GIldenlose den geschmack von Hummelchens wunderbaren Essen auf seiner Zunge zu schmecken als er sich auf die selbige biss da er weiter reden wollte. Autsch ... verdammt ... auf dem Hof wäre sie dann zumindest auch in Sicherheit. Da sind so viele Söldner da kann ihr eigentlich nichts passieren. Wenn du willst begleite ich euch dann helf ich dir wenigstens und du kannst nicht schon wieder sagen ich hab nichts gemacht um dir unter die Arme zugreifen." Gardiff mussterte Sly noch mal kurz und kam in sich überein das sicher niemand dem Exsöldner freiwillig unter die Arme greifen würde."Naja ich muss so wie so weg von hier , ich bin schon viel zu lange an diesem Ort."
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| 31.10.2003 22:41 | #381 |
| Sly |
Sly sah den Mann schräg an , da war eben etwas in seinen Augen als er Sly gemustert hatte das ihm garnicht gefiel. "Durchs minental schaff ichs schon ich bin oft genug zwischen diesen Plätzen unterwegs gwesen und es gibt für mich nichts erschreckendes mehr.Aber von mir aus kannste mitkommen , is mir eigentlich egal , wer mit mir rumläuft es gibt eh nur zwei bis drei personen deren anwesenheit ich WIRKLICH genieße und die ich gerne bei mir und zu denen gehörste leider nicht. Aber das ist ja egal. "
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| 01.11.2003 00:07 | #382 |
| Waldläufer |
" Na dann ist ja alles ok ich komm gern mit auch wenn ich nicht deine Lieblingsbegleitung bin denn soll ich dir was sagen ? Du bist auch nicht unbedingt die Art von Mensch mit denen ich durch die Weltgeschichte ziehe." Gardiff blickte hinüber zu dem Mädchen welches in seinen Umhang und Decke eingewickelt da lag und nun nicht mehr zitterte.
" Weist du .. nur das du dir nichts einbildest ich komm nicht wegen dir mit sondern wegen ihr. Dir würde es nicht auffallen wenn sie stolpern würde und in einen Tümpel fallen würde weil du mit dem Weg und den Gefahren drum rum beschäftigt bist. Naja und wenn wir wirklihc überfallen werden kannst du ja kämpfen und ich schnapp mir das Mädchen, renn weg und bring es in Sicherheit." Gardiff grinste breit. Das war doch wirklich ein guter Plan...
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| 01.11.2003 00:16 | #383 |
| Sly |
Sly sah den krieger grinsend. "Ja mach das mein Held. Soll ich dir was sagen , wenn ich mir in den Kopf setze sie hier wegzubringen dann tue ich das auch oder wenn sie mich bittet dann mache ich es auch, außerdem weißt du doch nichtmal ob sie dorthin will. Ich weiß es auch nicht es ist ein vorschlag. " Sly sah das Kind an das in einen unruhigen schlaf gefallen war, wahrscheinlich träumte es von seiner Mutter. Der ehemalige Söldner erkannte ihren unruhigen schlaf an ihrer unregelmäßigen Atmung und den gelegentlichen verziehen des Gesichts. Dann sah er wieder den Krieger an "Schön das du mitkommst, wenn du meinst das Kind muss am Händchen haltent durch das Minental geleitet werden. Weißt du ich könnte auch einfach gehen ohne dass ich mich um das Kind kümmere , aber ich mach es nicht aus pflichtbewustsein zu ihrer Mutter Jamira weil sie mir so viel beigebracht hat und ich mich ihr gegenüber schuldig fühle. Vielleicht würde ich sie auch wegbringen wenn es nicht so wäre denn ganz Emotionslos bin ich auch wieder nicht aber das ist auch egal. "
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| 01.11.2003 00:37 | #384 |
| Waldläufer |
"Ich sag ja nicht das man sie am Händchen führen muss aber vier Augen sehen mehr als zwei. Naja und wenn einer vorne weg , sie in der Mitte und einer zum Schluss geht verlieren wir sie auch nicht. Aber Fakt ist sie muss hier weg irgend wo dahin wo mehr Menschen sind die sich um sie kümmern können und ich glaube bei Hummelchen würde sich sich auch noch am ehesten wohl fühlen schließlich dürfte sie ihr etwas vertraut sein da sie ja auch eine Amazone ist." Gardiff sah hoch zum dunklen Himmel und dann hinunter zu dem schlafenden Mädchen. " Du willst doch sicher erst morgen los oder .. ich mein sie schläft gerade. Mir wäre es egal ich find mich auch bei finsterster Nacht zurecht."
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| 01.11.2003 00:50 | #385 |
| Sly |
"Natürlich ich werde sie jetzt wecken und dann gehts sofort los. Ich will hier zwar auch weg aber auf eine Nacht kommt es nicht wirklich an ich schlage vor wir bringen sie ins Gästehaus da kann sie schlafen. " Sly stand auf und hob das schlafende Kind auf den Arm um sie ins Gasthaus zu tragen. Die tür war immernoch offen und das Gasthaus hatte eine ihm unbekannte ehmalige Amazone übernommen die Sly erstaunt ansah als er das Kind reintrug "Gib mir ein Zimmer wo die kleine schlafen kann. " sagte er trocken und ging schließlich der Amazone folgend die treppe hoch auf ein Zimmer. Dort legte er die Kleine ins Bett und betrachtete sie kurz "Wenn man dich so da liegen sieht könnte man glatt noch sentimental werden. " dann strich er ihr kurz durch die mit sand gespickten Haare "Ja du wirst jetzt ne schwere Zeit haben vielleicht findest du ja zu deiner alten Persöhnlichkeit zurück oder du wirst komplett zerstörrt. " dann deckte er das Mädchen zu und ging wieder aus dem Haus und setzte sich dort hin zu Gardiff "So , die pennt. " sagte er laut gähnend "Ich werde mal sehen wo es hingeht nachdem ich sie auf den Hof gebracht habe vielleicht gehe ich die neuen Gebiete erkunden oder sonstwohin wo es gefährlich ist ich brauche mal wieder richtige anspannung. "
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| 01.11.2003 01:06 | #386 |
| Waldläufer |
"Du brauchst also Anspannung ? Stehst du auf Stress ? Kriegst du da nen Kick oder so was ?" der junge Barde sag den Exsöldner kurz verstört an und hellte dann wieder seine Miene wieder auf. "Aber neue Gebiete klingt nett. Was solls den da oben zusehen geben ? Schätze oder so was ? Ich könnte mal wieder etwas Gold in den Taschen gebrauchen."
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| 01.11.2003 01:10 | #387 |
| Sly |
"Wenn du denkst ich steh auf sowas von mir aus aber nein ich muss wieder töten ich muss jagen gehen und da die neuen gebiete als unerkundet gelten denke ich dass ich dort jagen kann ich habe von einem sumpfgebiet dort gehört aber das interessiert mich nicht es soll dort einen canyon geben in dem gefährliche Tiere leben , das interessiert mich mehr. Obs da schätze gibt weiß ich nicht Gold ist mir sowas von egal ,das interessiert mich nicht wirklich. "
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| 01.11.2003 01:21 | #388 |
| Waldläufer |
Nicht das du jetzt denkst ich bin Goldgeil .. nein ich bin nur total blank und brauch mal wieder ein paar Taler. Aber Jagen klingt auch gut die Beute kann man sicher gut eintauschen. Hast du ne Ahnung was da oben so rum kreucht und fleucht ?"
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| 01.11.2003 01:24 | #389 |
| Sly |
"Da es dort nen Sumpf gibt schätze ich auf Sumpfhaie und Blutfliegen und sowas gibt denke ich. Naja im Canyon gibts sicher sowas wie Snapper oder die verwandten Razors. Wahrscheinlich auch ein paar arten die ich noch nicht kenne oder sonstige Tiere, hab echt keine Ahnung. "
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| 01.11.2003 01:34 | #390 |
| Waldläufer |
"Schön ... klingt ja echt nach ne Runde Spaß.." lächelte Gardiff und nahm Sly die Decke und Schattenläuferfellumhang, welche er mit aus dem Zimmer gebracht hatte ab. "Was denkst du bleiben wir hier stehen ? Gehen wir runter in die Gaststube und setzten uns an einen Tisch oder suchen wir uns ein Plätzchen zum pennen und schlafen uns für morgen richtig aus ?"
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| 01.11.2003 01:40 | #391 |
| Sly |
Sly sah den Waldstreicher mit einem Achselzucken an "Keine Ahnung." dann sah er in den himmel und sah den Mond an und versuchte die Urzeit zu schätzen "Nunja ich würde vorschlagen wir setzen uns noch etwas ins Gasthaus wir haben ja ehh nichts zu tun und so wie ich das sehe wird Freyaa noch lange schlafen um sich von dem schock zu erholen und sowas. Nunja wie auch immer gehen wir auch wieder rein ok?" Gardiff nickte und sie gingen zusammen wieder in die Gaststätte.
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| 01.11.2003 01:49 | #392 |
| Waldläufer |
Zielstrebig huschte der Waldstreicher zwischen den lichten Gewirr aus Stühlen und Tischen hindurch, hin zu einem kleinen Tisch in der Ecke und nahe des Kamins. Das Bündel des Gildenlosen fand seinen Platz über der Lehne des Stulhs und kurz darauf saß auch Gardiff.
"Ich hab wie gesagt keinen müden Taler mehr wenn du was trinken oder essen willst musst du schon selber der Wirtin bescheid geben und natürlich auch zahlen."
Teilte der Waldstreicher Sly mit welcher ihm gefolgt war und sich ebenfalls nieder lies.
Der Gastraum war längst nicht mehr so gut besucht wie zu den Tagen als die Amazonen noch hier hausten und das lag nicht nur an der vorangeschrittenen Stunde.
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| 01.11.2003 14:51 | #393 |
| Xidoni |
Sie war im Legendären Amazonenlager, dieser Kain hatte Xidoni gestern mitgenommen, was hatte sie dazu bewogen so fluchtartig das Kastell zu verlassen in Begleitung dieses Mannes.
War es dieses komische Gefühl gewesen was sie gehabt hatte als sie mit Diesem Sebastian gesprochen hatte, oder seine Blicke? Sie muste sich darüber klar werden.
Sie war kurz bevor Sie mit diesem Kain das Kastell verlassen hatte noch einmal schnell in ihrem Zimmer gewesen und hatte sich ihren Mantel, ihre Waffen und schließlich auch ihre Rüstung geholt die sie in eine Tasche gepackt hatte. Lebensmittel hatte sie keine mitgenommen diese Hatte sie vergessen, aber hier dürfte sich wohl auch was essbares auffinden lassen.
Doch war auch hier etwas schlimmes passiert kurz nachdem sie angekommen waren haben sie die beiden Toten Frauen gesehen die einen Angriff der Orks nicht überlebt hatten und da war noch ein Mädchen gewesen, es hatte Überlebt. Eine der beiden Frauen wird wohl ihre Mutter gewesen sein, ein schlimmer schlag, für das Kind, Xidoni fühlte mit ihr, den auch sie hatte ihre Eltern in dem alter des Mädchens verloren und wahrscheinlich auch durch einen Ork-Angriff auf dem Meer. Selber schockiert und wie betäubt verbrachte sie die Stunden in dem Haus was wohl die Herberge des Amazonenlagers gewesen war. Früh ging sie in eines der Zimmer, des Hauses und legte sich in ein Bett. Kaum das sie in einem der Betten lag schlief sie auch schon ein.
Am anderen Morgen wurde Sie früh wach und verließ das Haus, sie sah einen der beiden Männer vom Vorabend und ging zu ihm und Sprach in an.“Entschuldigt, das hier ist das ehemalige Amazonenlager, oder täusche ich mich, habt ihr meinen Begleiter gesehen? Ich weis nicht was mich dazu getrieben hat mit ihm zu gehen, aber vielleicht könnt ihr mir ja auch helfen. Geht ihr vielleicht die nächsten Tage durch das Minental zurück? Ich bin doch noch recht wehrlos um diesen Weg alleine zu versuchen. Vielleicht kennt ihr auch einen Lehrmeister der Mir was Beibringen könnte.“ aufmerksam schaute sie sich diesen Mann an der ein Stück größer war als sie und daher wohl auf sie so hinab sah.
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| 01.11.2003 15:02 | #394 |
| Sly |
Sly sah die hübsche Frau leicht irritiert an. Sie war etwas kleiner als er doch das störrte ihn nicht wirklich. " Ja doch das ist das alte Amazonenlager aber nunja ich weiß nichtmal wer euer begleiter ist noch wie er aussieht von daher habe ich also keine Ahnung. Ja doch ich habe bald vor durch das Minental zu gehen, das wird dann wohl ne richtige Party wie ich das sehe wenn es dadurch geht. Einen Lehrmeister sucht ihr? Nunja da empfehle ich Tuan für den Einhändigen Kampf oder Taeris für den Kampf mit dem Bogen. " Die Frau sah Sly leicht irritiert an " Nein nein ich suche nichts dergleichen. Ich suche nach einem Lehrmeister für Körperbeherrschung. " "So tut ihr das ? Nun da gibt es Schmok Drachenjäger habe aber zur Zeit keine Ahnung wo er steckt und dann wäre da noch meine Wenigkeit. Ich bin Sly ehemaliger Söldner Lees und zur Zeit Eigenbrödler. "
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| 01.11.2003 15:12 | #395 |
| Freyaa |
Mit leisen langsamen Schritten kam ein Häufchen Elend die Treppe hinabgestiegen. Sie hatte eine schreckliche Nacht verbracht. Lisaya, der Wolf, hatte zwar die ganze Zeit an ihrer Seite geruht und ihr somit wenigstens etwas Wärme gespendet, doch im Herzen des kleinen Mädchens herrschte tiefe Kälte und Trauer. Es war als wäre gestern ein Leben zu ende gegangen, etwas in ihr war mitgestorben. War es ihre Kindheit, die von einem Augenblick auf den nächsten von ihr abgefallen war? Sie fühlte sich anders, verlassen und leer, ausgesetzt in die Welt ohne jegliche Vorwarnung. Es würde nie mehr so werden wie es einmal gewesen war.
Energisch wischte sie sich mit der Hand über das Gesicht und wischte die letzten Tränen weg. Sie würde später weitertrauern, wenn sie für sich alleine war. Niemals wollte sie vor diesen Männern als hilfloses kleines Mädchen erscheinen. Sie hatte allen Grund zu trauern, doch das mussten ja nicht mitbekommen.Schwer um Fassung ringend, stieg sie die letzten Stufen hinab und gesellte sich dann zu den Männern unten vor dem Kamin. Fragend blickte sie in die Runde, die Augen immer noch rotverquollen.
Was würde nun aus ihr werden? Sie hatte das Gefühl ihr weiteres Schicksal lag bei diesen Männern.
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| 01.11.2003 15:26 | #396 |
| Xidoni |
Xidoni machte große Augen, Sie hatte diesen Sly gefunden den Phoenixfee erwähnt hatte.
“Ihr seit Sly? Würdet ihr mir diese Kunst des Schleichens und der Körperbeherrschung beibringen? Eine ehemalige Amazone, mit der ich vor kurzem Sprach hatte mir empfohlen das Schleichen zu erlernen und sie nannte auch euren Namen als Lehrmeister. Aber bevor ich es vergesse mein Name lautet Xidoni, Lehrling im Zirkel um Xardas und ich bin froh euch hier durch Zufall zu treffen.“ sagte Xidoni zu dem Drachenjäger.
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| 01.11.2003 15:42 | #397 |
| Sly |
Sly musste grinsen über Xidonis Worte "Ihr meint sicherlich Phoenixfee. Hat sie sich also endlich auch im Kastell breitgemacht. Nette Lady muss nich sagen. Gut gut , dann will ich mal nicht so sein , wenn Fee euch schon auf mich aufmerksam gemacht hat, dann werde ich mir das zu herzen nehmen und euch unterrichten. Dann sah Sly das Mädchen , wie es die Treppen heruntergeschlürft kam. Sie war innerlich zerstörrt und ihre Augen vom weinen errötet und die Haut war auch dicker von dem salzigen Wasser der Tränen das die Haut so gereizt hatte.
"So die Frage ist jetzt: Was wird aus dir, ich meine natürlich wirst du das selbst entscheiden müssen was du machst, aber ich biete dir an dass ich dich durch das Minental bringe und dich auf Onars Hof zu Hummelchen und Gorr bringe die werden sich sicher um dich kümmern und auf dem Hof ist es auch halbwegs sicher. Ich werde dich nur bis dorthin begleiten können denn dann muss ich auch schon weiter in neue Abenteuer und gefahren." Gardiff nickte und sagte ebenfalls "Ich würde auch mitkommen. " Das Mädchen sah die beiden an und nickte schließlich "Ja gut, bringt mich bitte zu Hummelchen." Sly aktzeptierte und stand auf "Ich denke deine Sachen sind mit dem Boot wohl untergegangen aber Hummelchen wird dir sicher neue Sachen machen. " sagte Sly und die Gruppe machte sich auf den Weg aus dem Amazonenlager. Er sah die amazone an der Theke an und sagte " Passt auf euch auf ihr seid nichtmehr so wehrhaft wie früher und ich habe die Befürchtung das die Orks nicht zum letzten mal hier waren. " Dann ging die Gruppe aus dem Lager und machte sich auf den Weg durch das Minental..
Doch gerade als sie sich auf den Weg machen wollten um zu verschwinden kam Sly eine bekannte person entgegen: Dumak. Er sah Sly grimmig an und sagte "Nett mich einfach so da stehen zu lassen. Also kann ich bei dir schleichen lernen?" Der ehmalige Söldner nickte "Nun gut du kannst. Ich werde mir mühe geben dich nach deinen wünschen zu unterrichten. " Danach verschwand die Gruppe endlich im Minental.
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| 01.11.2003 21:45 | #398 |
| Dumak |
Dumak stand noch eine Weile wie bestellt und nicht abgeholt herum, zuckte dann mit den Schultern und machte sich auf den Weg... ja wohin eigentlich?Er pfiff seinen Hund zu sich und beschloß, dem Weg, der am Waldrand entlangführte, zu folgen. Irgendwohin würde er ihn schon bringen.»Hauen wir ab. Der komische Typ scheint ja doch nicht mehr wiederzukommen.«Wer weiß, vielleicht wollte Lee diesen Sly auch gar nicht mehr unter seiner Truppe haben. Kein Wunder, wenn man so unhöflich war und andere einfach stehen ließ. Obwohl - als ob Dumak sich jemals selbst Gedanken um die eigene Höflichkeit gemacht hätte.
So zuckte er nur mit den Schultern.
»Schauen wir, was sich uns für eine Gelegenheit hinter der nächsten Wegbiegung bietet.«
Er schmiß den Apfelgriebsch in hohem Bogen fort. Als er irgendwo ein Stück weiter aufkam, raschelte es kurz und der schwarze Riesenköter hob seinen Kopf, schaute jedoch unschlüssig mal in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war und mal zu Dumak. Der jedoch achtete nicht weiter auf den Hund, sondern war schon weitergelaufen. Mittlerweile hatte er den Pfad erreicht, schulterte seinen Beutel und machte sich auf die Wanderung.
Der Hund folgte ihm schließlich, wobei er wie üblich hier und dorthin lief, an jenem Baumstumpf schnüffelte und an diesem Erdloch wühlte. Anscheinend gefiel es ihm, frei und ungebunden herumzustreifen und nicht ständig mit dem Tod im Nacken zu leben, wie es im Minental der Fall war, wo Orks, Echsenmenschen und Drachensnapper in rauhen Mengen umherliefen. Wer konnte es ihm verübeln?
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| 09.11.2003 10:24 | #399 |
| erzähler |
Der Herbstwind trieb die letzten Blätter über den verwaisten Hof. Sie sammelten sich in den Winkeln des Hofes und würden dort wohl im Laufe der Zeit zu Erde werden.
Zögernd näherten sich vom Wald ein paar Wölfe, die hier wohl irgeneine Erinnerung suchten. Hier waren sie einst zu Hause gewesen. Hier hatten sie mit den Amazonen zusammengelebt.
Die Amazonen hatten die kleine Insel verlassen. Überdauern würden nur die Bauwerke. Ob sie einst einen neuen Besitzer finden würden?
Die Wolken hingen tief und ließen jetzt einen feinen Nieselregen auf das Land fallen. So suchten sich die Wölfe Unterschlupf vor den unangenehmen Herbststürmen in den offen stehenden Räumen und Ställen. Sogar im Tempel der Donnra, dem die Tür schon fehlte, fanden sie einen guten Unterschlupf für den Winter.
Die Menschen aus dem nahegelegenen Drakia würden irgndwann herkommen und alles mitnehmen, was nicht niet und nagelfest war. Das war auch in Ordnung, denn die Zeit war über das Amazonenlager hinweggegangen und hatte es verwaisen lassen.
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