Rollenspiel nach Fall der Barriere
Amazonenlager
Das Amazonenlager # 14

02.04.2003 21:07#1
Kano Das Amazonenlager #9
Kano sah der Königin nach, seltsam diese Frau, aber sie schien lockerer zu werden...zweifellos. Er grinste kurz und wand sich dann wieder dem Meer zu, eine
Weile konnte er noch sitzen bleiben, es eilte ja nicht. Aufbrechen würde er eh erst morgen, bis dahin sollte er sich noch etwas ausruhen.



02.04.2003 21:42#2
Aylana Schon eine ganze weile lag sie nun auf ihrem Bett und hatte nur an eine einzige Sache gedacht, ein Blick nach draußen verriet ihr das es schon Stockdunkel war. Der ganze tag ist schon rum? Verdammt! Schnelles schrittes verlies sie das Haus und ging auf den Ausgang zu, sie fühlte sich überhaupt nicht wohl. Immernoch niemand gefunden zum lernen, und dann ging er dieser verdammte Kerl nicht mehr aus dem Kopf. Hoffentlich vergess ich das alles beim Baden. leise redete zu sich
selbst hin. Als sie den Strand erreichte glitzerte das Mondlicht auf der recht ruhigen see, wiedereinmal wurden zuert die schuhe ausgezogen und ein guter platz
gesucht. Doch bevor sie diesen gefunden hatte hockte doch da schon wieder jemand, und auch noch der! Am liebsten wäre sie um ihn herumgegangen, aber letztendlich musste sie einfach hin. Diesmal bemerkte er sie schon früher und schaute zu ihr hinauf als sie angelangt war. Hallo.... drang es leise aus ihrer Kehle.



02.04.2003 21:47#3
Kano Ohne Gedanken hatte Kano dagesessen und Aylana somit früh bemerkt."Na hallo. Schon wieder zum Schwimmen unterwegs? Ist kühl heute, nicht zu empfehlen...Setz dich doch, oder hast du es eilig? Erzähl mal, inzwischen gut eingelebt, bei den Amazonen? Oder wärst du doch lieber in der Stadt geblieben?"Sein Blick fiel wieder aufs Meer und in die Ferne.
Aber nicht allzu lang, dann sah er wieder zu Aylana.
"Achja, auf dem Rückweg ein Boot versenkt?"
Er grinste etwas verschmitzt, dann fiel ihm auf, dass sie so gar nicht allzu fröhlich aussah, ungewohnt, wenn er an sonst dachte...



02.04.2003 21:52#4
Aylana Als ob sie das extra machen würde... Nein, diesmal hab ich keines versenkt. Obwohl es immer lustig war. Der Gesichtsausdruck blieb weiterhin gleich, Ich habs nicht eilig, und ich werde nachher schwimmen gehn. Eingelebt? Naja so lange
bin ich ja noch nicht da, aber mir gefaellt es sehr hier und ich bin Froh das ich hier bin. Aylana zog ihr füsse an und rubbelte ein wenig an ihrem Knie herum, warum wusste sie selbst nicht. Musste wohl die langeweile sein, Sag mal, trainierst du nicht leute im Bogenschießen? Na das war doch mal ne idee, jemand gefunden der ihr was beibrachte und gleichzeitig..... wird ja immer besser! Ein lächeln trat auf ihr Gesicht bei dem Gedanken.



02.04.2003 22:01#5
Kano "Ja, klar, weißt du doch, hast ja einige Male zugesehen.
Warum, sag bloß, du willst das lernen?!"
Er grinste etwas, kaum zu glauben. Aber andererseits...gute Bogenschützen gab es
nicht viele, wie er festgestellt hat. Und jedem, den er ausbilden könnte, würde er zeigen, worauf es ankam, was einen guten Schützen auszeichnete...""Sag schon, willst du lernen?"



02.04.2003 22:09#6
Aylana Ja ich würde gerne lernen, ich wüsste nicht was ich sonst mit meiner freien zeit
machen sollte. Sie blickte weit aufs Meer hinaus, ruhig lag die see. Würdest du mich denn unterrichten? Aber gleich im vorraus, ich hab so ein Ding noch nie in der Hand gehabt. weiter machte sie irgendwas Komisches an ihrem knie, na hoffentlich geht es nicht kaputt. Langsam lehnte sie sich nach hinten und blickte in den Nachthimmel, schwarz war alles nur die große runde kugel gennant "Mond" leuchtete Hell am Himmel



02.04.2003 22:12#7
Kano "Hehe, klar, warum nicht. Und die meisten meiner Schüler hatten vorher noch nie so ein Ding in der Hand. Das nennt sich übrigens Bogen."
Er zwinkerte ihr frech zu und richtete sich auf.
"Na wie sieht's aus, gleich ein paar erste Lektionen? Bögen habt ihr ja sicher hier im Lager, Pfeile auch und die Fackeln reichen, um die Schießanlage zu beleuchten. Komm schon, ich hab Lust auf ein paar Schüsse."
Kano schnappte sich Aylanas nervöse Hand, die ständig am Knie rumspielte und zog
die junge Amazone auf die Beine.
"Keine Müdigkeit vorschützen, man muss stets bereit sein."
Mit diesen Worten stapfte der Milizionär los, in Richtung der Anlage.


02.04.2003 22:19#8
Cain Cain trainierte hart und versuchte nicht besonders aufzufallen, doch war dies mit dieser im Amazonenlager nur einmal vorkommenden schwarzen Rüstung schwer möglich. Er schwitzte wieder, doch war dies durch die Anstrengenden Speerstellungen auch zu erwarten. So versuchte er die schmerzen, die sich in seinem Linken Arm von der Schulter bis zur Hand ausbreiteten zu vergessen. Nach einiger Zeit verkrampfte seine Hand und er ließ den Speer unbeabsichtigt fallen.
Nachdem dies geschehen war, hob er ihn mit der rechten Hand wieder auf und trainierte mit dieser Seite. Weiter. Es würde ja irgendwie nicht sehr schöln aussehen, wenn der linke Arm dicker als der rechte währ. So arbeitete er mit der
rechten Hand weiter und volführte seine Tricks und Knifer, die er noch perfektionieren wollte.
Doch ließ er dann seinen Speer auch sinken und begab sich ins Gästehaus und ass einen leckeren Eichhörncheneintopf ( )
der ziemlich Lecker aussah. Er schmeckte zwar etwas komisch... aber der Geschmak
legte sich nach den ersten paar Bissen.
Nachem er bezahlt hatte ging er wieder hinaus und setzte sich an die Feuerstelle, an der er gestern schon übernachtet hatte und beobachtete die Sterne, die immerwieder auffunkelten und aussahen, alsob sie zum Greifen nahe waren...



02.04.2003 22:29#9
Aylana Nanu,was war den mit dem los? Wortlos folgte sie ihm bis zur Zielscheibe, mit einer handbewegung forderte er sie zum warten auf. Aylana schaute sich um, auf dieses ding soll man schiessen? Dann kam Kano wieder mit einem Bogen in der Hand, diesen drückte er ihre in die hand. Aylana schaute ihn etwas verwirrt an, ehm... und nun? Soll ich ihn auf die Scheibe werfen oder was? Gib mir mal die spitzen dinger da. Sie zeigte auf die pfeile, die er auch mitgebracht hatte.


02.04.2003 22:35#10
Kano Der Lehrer drückte ihr ein paar in die Hand und nickte.
"Also, pass auf, ich zeig es dir."
Er nahm seinen eigenen Bogen und legte einen Pfeil ein.
"Zuerst den Pfeil an die Sehne legen, dann spannen."
Kano führte gleichzeitig aus, was er beschrieb.
"Dann zielst du am Pfeil entlang auf die Scheibe und lässt los."Kurz zielte er, dann zischte das Geschoss davon um schließlich auf die Scheibe aufzuschlagen.
"Siehst du, gar nicht so schwer, versuch es mal."
Er ging einen Schritt zur Seite und nickte ihr mit einem motivierenden Lächeln zu.



02.04.2003 22:50#11
Aylana Na super, langsam nahm sie den Bogen nach oben und versuchte einen Pfeil darauf zu machen. Irgendwie wollte das blöde ding nicht an der sehne festbleiben, na vielleicht andersrum. Natürlich andersrum, wie sollte das ding denn mit den Federn in der Zielscheibe zu bleiben. Aber irgendwie ging das so auch nicht, So ein blödes ding, der Pfeil is Kaputt. Sie hob Kano den Pfeil entgegen, dieser schüttelte den Kopf und schien irgendwie innerlich zu lachen. So sah es zumindest irgendwie aus.



02.04.2003 22:53#12
Kano "Nichts da, der Pfeil ist in Ordnung, pass auf."
Er nahm den Pfeil und legte ihn an die Sehne des Bogens, den Aylana in der Hand hielt.
"So passt es. Und jetzt halt ihn fest und spann den Bogen ein wenig, ziel in die
Richtung da und lass dann los. Versuch es mal weiter."
Nachdem sie den Pfeil in der Hand hatte, trat er wieder einen Schritt zurück und
beobachtete weiter, was die Schülerin tat...



02.04.2003 23:02#13
Aylana Aha! So also, na dazu sollte man mal ein Buch schreiben. Sie machte es so wie Kano es ihr gezeigt hatte und zog sofest daran wie sie konnte, schließlich rutschte sie ab und der Pfeil flog etwa 2 meteran der Zielscheibe vorbei. ehm.... na das is ja einfach.... ein lächeln kam auf ihr Gesicht, gleich nochma!
Wieder nahm sie einen Pfeil, ewig so schien es ihr brauchte sie um den verdammten pfeil an der Sehne zu halten. Letztendlich Klappe es und sie fing wieder an zu ziehen, diesmal zielte sie sogar kurz und lies los. Der Pfeil landete kurz vor der Zielscheibe, Na, so ganz klappts halt doch noch nicht. Wie soll ich denn dabei zielen wenn ich das blödes seil da halten soll?


02.04.2003 23:07#14
Kano "Hehe, tja...musst du noch etwas die Arme trainieren. Aber ich denke, das wirst du schon hinkriegen, versuch es nur immer weiter. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Halt auf jeden Fall die Sehne fest, wenn es zu schwer wird, spann sie nicht zu weit, um erstmal ein Gefühl dafür zu bekommen. So groß ist die Entfernung nicht, da muss der Bogen nicht so sehr gespannt werden. Aber du wirst sehen, mit der Zeit und dem Training wirst du besser werden.
Aber dazu gehört eben wie gesagt das Training...wenn du Fragen hast, kannst du dich natürlich jederzeit an mich wenden. Aber spätestens, wenn du dich für die Prüfung bereit fühlst, sehen wir uns wieder...spätestens."
Kurz sah er sich um und hängte seinen Bogen über die Schulter."Aber für heute soll's erstmal reichen, was? Ist recht spät geworden und ich hab
noch vor, ein Bad zu nehmen."
Sein Blick fiel auf das Fenster des Badezimmers, kurz darauf breitete sich ein schwaches freches Grinsen auf dem Gesicht aus, wenn das mal keinen Ärger geben würde...



02.04.2003 23:23#15
Aylana Na dann, viel spass im Badezimmer.... Also ich werde nun am Strand baden gehn. Wir sehn uns! Mit diesen Worten lief sie richtung strand, zwar wäre sie am liebsten noch da geblieben aber da würde er bestimmt wieder.... na egal. Sie schritt langsam in richtung strand, bis sie ihre Schuhe erreichte die noch immer
im Sand lagen. Aylana entkleidete sich flott und ging langsam in das Kalte wasser, immer Tiefer wurde es bis sie schließlich schwimmen konnte.
Ein stoß vom Boden und dann schwamm sie, endlich, es war so befreiend und wunderschön. Genau das hatte sie wohl so vermisst an diesem Lager, oder war es doch etwas anderes?



02.04.2003 23:28#16
Kano Der Offizier sah ihr noch nach, bis sie verschwunden war, dann konnte es beginnen. Sie schien ihn durchschaut zu haben, Mist, aber dennoch war es zu verlockend…Er musste es versuchen. Ein letztes Mal versicherte er sich, dass er nicht mehr unter Beobachtung irgendwelcher Amazonen stand und entfernte sich dann unauffällig vom Bogenschießplatz.

Langsam näherte sich Kano dem Baum, der nicht weit vom Fenster des Badezimmers stand. Die Tür war abgeschlossen, das hatte er schon festgestellt. Diese Königin
teilte wirklich nichts…dabei durfte sie sogar in seinem Bett schlafen, das war nun der Dank. Aber so nicht. Praktischer weise hatte jemand das Festern zum Lüften offen gelassen, sehr komfortabel, relativ gesehen. Inzwischen war es recht dunkel geworden und auch die meisten Fackeln waren aus. So konnte sich der
Milizionär im Schutze der Dunkelheit zum Baum hin und sich dann an den Aufstieg machen. Leises Keuchen und Ächzen war zu hören, aber keiner in der Nähe.
In der Krone angekommen, sah sich der Soldat noch ein letztes Mal um, dann sprang er von dem Ast, auf dem er stand zum Fenster hin. Gerade so konnte er sich am Sims festhalten und zog sich schnell hoch. Geschafft. Mit einem erschöpften Stöhnen ließ er sich in den Raum fallen und verschnaufte kurz. Da war der Tuber, sehr gut. Ein Rest an warmen Wasser hing noch in einem Kessel über dem Kaminfeuer. Er füllte es ein und legte dann die Rüstung ab, stieg in den Tuber und…..hach, was für ein entspannendes Gefühl, wunderbar. Mykena lebte echt nicht schlecht, das musste man ihr lassen. Da konnte sie ruhig mal teilen. Entspannt ließ sich Kano in das wohlig warme Wasser sinken…




03.04.2003 09:47#17
Mykena Als Mykena sich am nächsten Morgen in ihren Bett räkelte, war die Sonne gerade dabei, sich über den hügeligen Horizont zu schieben und das Lager mit ihren ersten Strahlen sanft aus dem Schlaf zu wecken. Die Amazone gähnte herzhaft, streckte sich ausgiebig und seufzte dann wohlig. Sie liebte dieses Bett, so schön weich und kuschelig. Keines der anderen Betten, in denen sie jemals geschlafen hatte, konnte mit diesem mithalten. Aber es war ja auch ihr Bett, kein Wunder. Ihr Bett mußte eben besonders sein, so wie sie es gerne hatte.
Mykena öffnete ein weiteres Mal weit den Kiefer und richtete sich dann in die Sonne blinzelnd im Bett auf. Sie mochte frühe Morgenstunden, auch wenn sie selten schon so früh aus dem Bett kam. Da mußte man die wenigen Momente genießen, in denen sie sich doch aufraffte und mit den Scavengern aufstand. Noch etwas verschlafen zog sich Mykena ihren leichten seidenen Bademantel über und tapste ins Bad. Sie würde sich ein ausgiebiges Bad gönnen und dann raus in die frische Morgenluft zu einem Spaziergang gehen.

Doch gerade als die Amazone die Tür öffnete, blieb sie wie angewurzelt auf der Schwelle stehen. Was war das denn? Da lag ein Mann in ihrem Badetuber und schlief friedlich wie ein kleiner Junge.
"Wah!"
Entsetzt fuhr die Königin zurück. Sie erkannte Kano, der schon wieder. Zum Glück
konnte man durch das Wasser nicht viel erkennen. Es mußte schon kalt sein, bestimmt. Was tat dieser Kerl in ihrem Baderaum?
"Bei Donnra, bist du von allen guten Geistern verlassen oder warum wagst du es in meinem Badetuber zu hocken?! Wer hat dich überhaupt hier reingelassen?"Erbost stemmte die Amazone die Hände in die Hüften und wartete auf eine Erklärung.



03.04.2003 10:12#18
Kano Wasser, überall Wasser, wo Kano nur hinschaute sah er Wasser. Und es war nass...warum war das so nass, es war doch nur ein Traum...seltsam. Dann plötzlich schreckte er hoch, irgendwer hatte ihn da angesprochen und der Milizionär sah sich schnell um. Mykena?! Was machte die denn hier. Wieder sah er
sich um....ohoh...er war noch immer in ihrem Bad...Mist.
„Ähm...guten Morgen....ähm...ich...niemand, ich bin da durch das Fenster rein. Du schließt ja immer ab. Aber da du bei mir auch überall hin Zugang hattest, dachte ich mir, wirst du schon nicht allzu böse sein.“
Erst jetzt viel ihm der Bademantel auf...wenn man das so nennen konnte. Und ihm fiel ein, dass er ja...hoppla.
„Öhm...ja...willst du jetzt etwa hier rein? Könnte eng werden, was? Und solange du mich so anstarrst komme ich bestimmt nicht raus.“
Bestimmt schüttelte Kano mit dem Kopf und rutschte wieder etwas ins Wasser, zu dumm, so richtig warm war das auch nicht mehr...



03.04.2003 11:21#19
Don-Esteban Jede Menge Gäste hatten sich ja hier eingefunden. Von ungestörter Ruhe konnte keine Rede sein, das Gästehaus des Lagers war gut besucht. Und dann auch noch der unverschämt hohe Preis von zwanzig Goldmünzen. Knurrend hatte der Magier die
Münzen abgezählt und sich dabei vergewissert, daß er auch keine zuviel bezahlte.
Als er sich dann noch nach einem Essen erkundigte, wurde ihm beschieden, zu warten.
Nach kurzer Zeit kam die Frau wieder, einen großen Teller in den Händen haltend,
auf dem dampfendes Fleisch, Käse und Brot lagen. Dazu einen Krug mit Wasser."Das macht dann nocheinmal 15 Gold." Ungerührt hatte sie den Preis verkündet. Was sollte sie auch sonst machen? Hatten die Amazonen hier doch keine Konkurrenz
zu fürchten. Wer hierher kam und Mahl und Bett haben wollte, mußte wohl oder übel zahlen. Und genau dies tat auch der Schwarzmagier. Er wartete, bis die Frau
wieder verschwunden war. Danach besah er sich mit zusammengekniffenen Augen den Teller, schob angewidert das Fleisch beseite und begnügte sich mit Brot und Käse. Hin und wieder ein Schluck des kühlen, klaren Wassers und bald war er gesättigt. Währenddessen schaute er sich unauffällig um. Ein Soldat saß an einem
anderen Tisch und las ein Buch oder versuchte es zumindest. Andere Gäste betraten das Haus oder verließen es. Ein ständiges Kommen und Gehen.Zum Glück war die Nacht ruhiger verlaufen. Nur das Kreischen der Scavanger und das Heulen der Wölfe unterbrachen hin und wieder die Ruhe. Bei den schrillen Lauten der Reittiere wurde dem Besucher klar, warum die Amazonen ausgerechnet diese Tiere bevorzugten. Das nervtötende Geschrei machte wahrschenlich jeden Gegner verrückt. Vermutlich brauchte man eine Legion tauber Soldaten, um gegen die Amazonen zu gewinnen.
Sei's drum. Als es hell geworden war, hielt es den Magier nicht mehr länger im Bett. Der Umhang war schnell umgeworfen, die Stiefel schnell übergestülpt. Schon
lief er aus seinem Zimemr und die Treppe nach unten. Die eisenbeschlagenen Sohlen polterten auf dn Dielen. Einen Augenblick später wurde die Tür zugeworfen.
Das Gästehaus lag hinter ihm. Der Nekromant folgte dem Weg ins eigentliche Lager, das nochmal mit einer hohen Palisadenmauer befestigt, mitten auf der Insel lag und durchschritt das Tor ins Innere des Lagers. Hier irgendwo mußte die Werkstatt der Schmiedin ihren Platz haben. Sie sollte besonders geschickt im
Umgang mit Eisen sein. Und nicht lange schweifte der Blick des Besuchers umher. Schon bald fand er, was er suchte.
"Sei gegrüßt", sagte er, als er in den Schatten der Werkstatt trat und dort eine
etwas korpulente Frau antraf, die mit einigen Werkzeugen hantierte. Sie schaute kurz auf.
"Ich hab einen Auftrag für dich. In meinem Besitz befindet sich ein besonderes Material, das geübter Hände bedarf, die wissen, wie man damit umgehen muß." Er wickelte die Brocken des silberglänzenden Metalles aus einem schwarzen Stück Stoff und reichte sie der Schmiedemeisterin herüber.
"Dieses Metal läßt sich in kaltem Zustand nicht bearbeiten, da es zu hart ist. Jedoch ist es nicht spöde. Wenn du auf einem Stück mit deinem größten Schmiedehammer einschlägst, wird nichts damit passieren. Es wird sich nicht verbiegen und es platzt auch nichts davon ab. Vielleicht kann man durch vorsichtige Erhitzung die Schmeideeigenschaften verbessern, so wie es bei normalem Eisen auch der Fall ist."
Die Frau nickte.
"Ich möchte, daß du mir daraus zwei einfache, schmucklose Ohrringe schmiedest. Schmieden, nicht gießen! Verlange als Lohn, was dir angemessen erscheint. Ich hoffe, ich werde es bezahlen können. Ansonsten bleiben die Ohrringe in deinem Besitz. Überzähliges Material möchte ich vollständig wieder zurückhaben. Wirst du den Auftrag annehmen?"



03.04.2003 11:55#20
Hummelchen Die Schmiedin wischte ihre Hände an der Schürze ab und nahm die Erzbröckchen in die Hand.

"Das ist ja seltsam. So etwas hab ich noch nie gesehen. Da muss ich erst mal einiges probieren. Kann sein, dass dich das etwas Material kostet. Also eins von
den Metallstücken wirst du verschmerzen müssen. Ich werde dir den Ohrring anfertigen. Ich freue mich auf die Arbeit. Das ist doch mal was Neues. aber warum geschmiedet und nicht gegossen? Ich kann dir beim Gießen kleine Ornamente einarbeiten. Das kann ich beim Schmieden wohl nicht.

Naja, mal sehn, vielleicht ergit sich was durch spezielle Faltungen im Metall.
Den Preis sag ich dir aber erst hinterher. Ich muss erst sehn, wie viel Arbeit das macht."

Hummelchen nahm die Metallbröckchen an sich und legte sie in einen kleinen Mörser. Seltsam sahen sie aus, eigentlich ganz unscheinbar, wie Schmelztropfen beim Gießen? Sie würde zuerst mal das Material in jede Richtung ausprobieren.


03.04.2003 12:21#21
Don-Esteban "Warum schmieden? Weil beim Gießen der innere Zusammenhalt des Materials verloren geht und ich befürchte, daß dadurch auch seine Eigenschaften verändert werden. Und dies darf nicht sein. Außerdem wird bei jedem Guß das Material verunreinigt. Dies muß ebenfalls verhindert werden. Verändere einfach nur die Form des Metalls, nicht die Struktur. Auf Ornamente kann ich hingegen verzichten. Ich will mich nicht mit Schmuck behängen." Ein letzter Blick auf die
Metallstückchen, dann wandte er sich ab.
"Ich hoffe, daß der Auftrag bei dir in guten händen ist. Ich schaue in einer Woche wieder vorbei. Dann wirst du sicher auch wissen, was du für deine Arbeit verlangen kannst." Und mit diesen Worten verließ er die Schmiede und ihre Besitzerin und wenig später auch das Lager der Frauen.



03.04.2003 12:29#22
Mykena Mykena verzog das Gesicht und drehte sich herum. Ungeduldig tippte sie mit dem bloßen Fuß auf den kühlen Mamorboden, das leise taps-taps-taps war nicht zu überhören.
"Dann beeil dich gefälligst mal! Mußt ja schon ganz verschrumpelt sein, wenn du die ganze Nacht da im Wasser gelegen hast."
Die Amazone schüttelte es leicht. Brr, allein die Vorstellung daran..."Da hinten muss irgendwo ein Handtuch rumhängen. Das sollte groß genug sein..."Soviel gabs da bestimmt eh nicht zu verbergen. Sie grinste. Heute schien mal wieder ihr gemeiner Tag zu sein.
"Hast dus endlich? Rutsch nicht aus und kipp mir bloß nicht den Zuber um, sonst darfst du alles alleine wieder aufwischen. Ohne Handtuch."
Das Grinsen wurde noch breiter.
"Und dann dreh ich mich nicht mehr um!"
Ihre Mundwinkel mußten bereits die Ohren erreicht haben. Zumindest fühlte es sich so an.
"Na, wie lang dauert das denn mensch..."
Ungeduldig lauschte sie ob noch ein Plätschern zu hören war.


03.04.2003 13:07#23
Kano Kano verzog das Gesicht, was war der denn über die Leber gelaufen. Verschrumpelt, tz. Er stützte die Arme auf den Rand und hob sich langsam aus dem
Wasser, um schließlich ganz aus dem Tuber zu steigen. Naja ok, die Fingerkuppen vielleicht etwas aufgeweicht, aber das war’s auch schon. Splitternackt tapste er
zu dem Handtuch und trocknete sich ab.
„Bin draußen, kannst rein.“
Er sah zu ihr und grinste, dann hängte er das Tuch wieder hin und sappte zurück zu seiner Rüstung. Schnell war die Kleidung angezogen und auch das Anlegen der Rüstung dauerte dann nicht mehr allzu lang.
„So...fertig, zufrieden? Jetzt kannst du da baden, ich werden inzwischen alles für die Reise vorbereiten. Und ertrink mir nicht...Achja...netter Stoff, steht dir.“
Er zwinkerte ihr noch mal zu und verließ dann das Bad, diesmal durch die Tür. Nun hieß es Vorkehrungen treffen...



03.04.2003 14:22#24
Mykena Was? Dachte der wirklich sie würde in seiner Brühe da baden? Wo er dort die ganze Nacht eingeweicht worden war, vielleicht noch wer weiß was gemacht hatte...brr.
"Mooooment!"
Mykena stellte sich dem eiligen Verzieher in den Weg.
"Erst räumst du wieder auf! Ich will den Baderaum so vorfinden wie ich ihn das letzte mal verlassen hab. Also kipp mal schön dein Badewasser aus und mach den Boden trocken!"
Sie verschränkte die Arme und rückte keinen Zentimeter vom Fleck.


03.04.2003 14:36#25
Kano Kano hob eine Braue und sah die Frau verwundert an, was hatte die denn für Vorstellungen...tz, ein bisschen zu verwöhnt, die Königin..."Du willst doch baden, oder?"
Er legte die Hände an ihre Taille und hob sie zur Seite, strich ihr nochmal mit dem Finger leicht über die Nase und zwinkerte. Hehe, Idee hatte sie...als ob er da jetzt noch den Diener spielen würde, ganz so ging es nun auch nicht, immerhin
bekam er keinen Lohn...
"Na, lass mal, das bekommst du schon allein hin...oder ruf eine deiner Amazonen,
die sind dir doch treu ergeben. Wenn du willst, dass ich hier den Diener spiele,
musst du schon mehr bieten, als nur eine strenge Miene und den Befehlston..."


03.04.2003 14:46#26
Mykena Hö? Mykena traute ihren Augen nicht. Wurde sie doch tatsächlich einfach mal zur Seite geschoben und bekam auch noch einen frechen Nasenstupser. Mit halb geöffnetem Mund starrte sie dem Mann nach und war erstmal sprachlos. Sowas war ihr ja noch nie passiert.

Stehengelassen schaute sie noch ein Weilchen fassungslos drein, dann beschloß sie eben selbst Hand anzulegen. Nach Baden war ihr nun wirklich nicht mehr zumute, schon gar nicht in diesem Männersud. Also riß sie die Fenster auf, schleppte den Zuber zum Sims und kippte die ganze Brühe in den Hof hinaus. Unten
standen gerade drei Amazonen untätig herum und waren am quatschen, als das Badewasser sie unvermittelt von oben erfaßte und vollkommen durchnässte. Entsetzt stoben die Frauen auseinander.

Mykena stellte unterdessen den Zuber wieder an seinen Platz und verließ dann das
Bad. Sollte der Boden doch von selbst trocknen.
Immer noch aufgebracht ging sie in ihr Zimmer und begann sich anzuziehen.


03.04.2003 17:26#27
Thaleiia Wie schon öfters in dieser Woche striff Thaleiia den Vorhang zu einem der Nebenräume des Tempels beiseite um in das nur schwach erhellte Zimmer zu treten.In letzter Zeit war sie oft hier gewesen. Als Priesterin des Tempels kam ihr auch die Aufgabe zu, nach Verwundeten zu sehen. Vor einer guten Woche hatten zwei ihrer Schwestern eine der hohen Amazonen hergeschleppt. Das Mädchen war ohne Bewusstsein gewesen, ein Pfeil steckte tief in ihrer Schulter.Das Gefieder des Geschosses ließ auf orkische Herkunft schließen. Die Widerhaken
hatten das Entfernen der Spitze zu einem schwierigen Unterfangen werden lassen. Kurz darauf war die Patientin von schwerem Fieber ergriffen worden. Wirre Worte drangen im Traum über ihre Lippen. Einige Zeit lang hatte die Priesterin befürchtet, Donnra würde ihre Schwester zu sich holen.
Doch dann war das Fieber unerwartet wieder zurückgegangen. Als ob sich etwas von
ihr gelöst hätte.
Dennoch war Thaleiia erstaunt, als sie Saria mit geöffneten Augen auf dem Bett liegen sah. Mit schnellen Schritten war sie neben ihr und flöste der Amazone einen weiteren Trank ein.
"Endlich bist du aufgewacht."
Als Saria zu einer Antwort ansetzte, legte ihr Thaleiia rasch den Finger auf den
Mund.
"Sag nichts. Du bist zurück im Lager. Phönixfee und Telma haben dich verletzt hierher gebracht. Offenbar wurdest du von Orks angegriffen. Doch jetzt bist du in Sicherheit. Nur solltest du deinen Arm in nächster Zeit möglichst nicht belasten. Die Wunde ist zwar fast verheilt, aber sie könnte wieder aufbrechen. Deine Hand ist wieder fast vollständig gesund. Die Verbrennungen sind kaum noch sichtbar und werden schon bald vollständig verschwunden sein. Und jetzt schlaf dich erstmal völlig gesund. Dein Körper braucht noch immer Ruhe."Es dauerte nicht lange, da schlief Saria wieder ruhig. Noch ein letztes Mal untersuchte Thaleiia ihre Wunden genauer, dann verließ sie das Zimmer um sich dem Tempeldienst zu widmen.



03.04.2003 17:56#28
Kano Krachend knallte der schwere Rucksack mit Proviant ins Boot, was das Gefährt ordentlich ins Schwanken brachte. Aber es hielt der Last ohne Weiteres stand. Ein letztes Mal ging der Soldat die Ausrüstung durch, seinen Bogen hatte, Pfeile, das Schwert, Verpflegung, Rüstung, Amazonenkönigin....Mist, war ja mal wieder klar, dass die fehlte. Frauen brauchten irgendwie immer länger...bei allem. Er erinnerte sich an früher, als er mit seiner Mutter unterwegs war, zum Einkaufen...ehe sie die Kutsche eingeparkt hatte, war er selbst längst fertig mit seinem Einkauf...tja so war das.

Aber dann würde er wohl warten müssen, half alles nichts. Er ließ sich auf den Steg sinken, die Beine baumelnd. Um die Zeit zu überbrücken, beziehungsweise sinnvoll zu verbringen, entschloss er sich, noch etwas zu lesen, in einem der Bücher der Amazonen. Viel Gescheites stand zwar nicht darin, zumindest nichts, was ihn interessierte, aber man lernte doch so einiges, über diese Kriegerinnen,
ihre Göttin, ihre Motive.
Einige konnte er mit der Zeit und dem Lesen sogar langsam verstehen, seltsam, aber wenn man das Dahinter kannte, sah man ihr Tun aus einer anderen Perspektive...



03.04.2003 18:56#29
Mykena Mykena hatte sich angezogen und dann noch ein paar Dinge erledigt. Jetzt mußte sie sich aber schleunigst beeilen, der Milize wartete sicher schon. Dass Männer aber auch immer zu früh dran sein mußten. Und hinterher beschwerten sie sich dann dass sie warten mußten...

In aller Ruhe zog sie sich nochmal die Rüstung fest, damit auch alles saß und nicht verrutschte auf der Reise. Dann bürstete sie sich nochmal ordentlich die Haare durch und band sie zusammen, damit sie ihr nicht im Weg waren. Dann endlich steckte sie ihren Einhänder an und nahm ihren Speer. Zusammen mit einem kleinen Reisesack verließ sie das Haus und ging zum Strand hinunter.
Beim Boot saß bereits Kano im Sand und las ein Buch. Welch seltener Anblick, ein
Milize mit Buch. Wirklich, der Mann erstaunte die Amazone immer wieder aufs Neue.
Sie klopfte ihm unvermittelt von hinten auf die Schulter, sodass er erstmal zusammenzuckte.
"Na, willst du jetzt unter die Gelehrten gehn? So ein Kleidchen würde dir sicher
auch gut stehn."
Sie grinste frech. Die Fahrt würde sicher lustig werden, schließlich hatte sie noch eine Rechnung mit dem frechen Kerl offen.
"Können wir dann los? Ich wär soweit fertig..."



03.04.2003 19:05#30
Kano "Unter die Gelehrten? Nicht doch...ich bin nur gern informiert."Er stand auf und steckte das Buch weg, dann stieg er ins Boot."Also dann, los gehts."
Kano reichte der Amazone die Hand um ihr zu helfen, auch wenn er sich denken konnte, dass sie es abschlagen würde. Sie doch nicht, wo sie doch alles alleine schaffte...
"Kann ich behilflich sein?
Ich hab übrigens ordentlich Proviant eingepackt, wie lang es dauern wird, weiß ich nicht genau...aber wir sollten dennoch genug Vorräte haben. Hast du alles dabei, was du sonst noch so brauchst?"



03.04.2003 19:08#31
Mykena Sonst noch so? Was sollte sie denn noch brauchen? Sicher kein Schminktäschchen oder solchen Kram.
"Klar, nur zu."
Sie ließ sich von Kano in das Boot helfen und nahm dann am Bug vorne Platz. Wenn
sich schon einer so anbot dann durfte man das doch nicht ausschlagen. Schließlich war er ein Kavalier, er durfte ja jetzt auch rudern..."Ich hab alles soweit dabei. Hab bei der Hohepriesterin noch ein Fläschchen von diesem Heilzeugs besorgt, sicher ist sicher. Wer weiß wieviele Schattenläufer du
diesmal ausfindig machst."
Sie zwinkerte Kano zu und wartete dass der Milize anfing zu rudern.


03.04.2003 19:14#32
Stenic Langsam ass Stenic den toten Körper von Molly. Seine Augen waren schneeweiß. Der
Körper von Stenic bewegte sich wie ein Untoter der gerade erwachte. Ohne Seele ass er Molly auf. Molly konnte man schon nicht mehr essen und Stenics Körper stand auf. Er schleifte sich über den Boden. Er ging einfach mitten durchs Amazonenlager. Der Körper von Stenic schländerte von Haus zu Haus. Er ging in ein Gasthaus hinein und wollte eine nacht dort übernachten. Doch die Seele war in Stenic's Körper gefangen und bekam deswegen kein Wort aus dem Mund. Doch vor den Gasthaus blieb er stehen und mit weissen Augen versuchte er es sich anzuschauen. Ein komisches Gefühl überwälrigt seinen Körper. Stenic flog auf die
Knie und musste ziemlich stark husten. Es war für ihn so als würde er seine Eingeweide aus den Körper spucken würde. Doch langsam kam füllte die Seele sich in den Körper.

Fragend blickte Stenic um sich. Was ist mit ihn geschehen? Ein schmerz überfällte das Bein wo einmal ein Molerat hingebissen hat. Langsam zog er die Hose hinauf um sich das anzuschauen. Noch beim abdruck ,von den Molerat Biss,war
noch ein Biss. Dieser Biss ist neu. Eine komische Aura umgab es. Irgendwie fühlte sich Stenic nicht wohl. Er tratt langsam ins Gasthaus um mal zu schauen wie viel eine übernachtung kosten würde. Das letzte mal als er hier war , war es
ja gratis weil eine Amazone es zahlen musste. Doch nur weil Emyar fast ersoffen ist.



03.04.2003 19:43#33
Kano Na sowas, sie ließ sich tatsächlich helfen, es gab doch noch Wunder."Ach, so Zwei oder Drei dürfen es schon sein."
Er grinste und setzte sich dann auf die Ruderbank. Jetzt saß sie am Bug...hinter
ihm...hoffentlich stellte sie nichts an. Und warum musste sie eigentlich vor, das drückte das Boot vorn nur unnötig runter und erhöhte den Widerstand des Wassers. Ach Mensch...
Innerlich seufzend stieß er das Gefährt vom Steg ab und tauchte die Ruder ins Wasser. Ein paar kräftige Züge brachten das Boot in Fahrt, dann glitt es ruhig über das feuchte Nass hinweg, hinaus auf den Fjord in Richtung Westen...


03.04.2003 19:51#34
Carthos Mit einem freudigen Gefühl trat der Lord die Stufen im Gästehaus hinunter. Die Woche war nun vorbei und er konnte es kaum erwarten die prunkvollenDolche in seinen Händen halten zu können. Jedoch musste er vorher erst einmal sein Zimmer bezahlen, was bei einer Woche mit Sicherheit auch einiges kosten würde.
Carthos betrat den Aufenthaltsraum und stellte sich an die Theke. Während er auf
die Hausherrin wartete, begutachtete sein Blick die zahlreichen Ölbilder, Felle und Waffen die zur Verziehrung an den Wänden hingen.
Die Amazonen hatten also auch ein Faible für Stichwaffen, doch diese Käsemesser konnten seiner prunkvollen Sammlung natürlich nicht das Wasser reichen.Eines der Bilder zeigte eine Abenddämmerung über der alten Kolonie. Deutlich konnte man das alte Lager erkennen, welches stolz in der Abendröte gen Himmel ragte.
Ein leises Seufzen kam über die Lippen des Paladins, manchmal vermisste er diesen Ort, auch wenn es ihnen in Khorinis wesentlich besser ging und sie nun freie Menschen waren.



03.04.2003 20:09#35
Freyaa Ein kleiner Kopf lugte hinter der Theke hervor und musterte mit großen Augen den
Lord. Noch hatte er sich nicht entdeckt, sein Blick schien weiter weg gerichtet zu sein, in die Küche.

"Huhu, Onkel Carthos!", ruckartig schnellte die kleine Freya in die Höhe und fiel in ein fröhliches Kichern, als sie den Erfolg ihrer Anschleichaktion sah. Der Lord war ordentlich zusammengezuckt.
"Du hast hier übernachtet", fuhr sie streng fort, "das macht 50 Gold, bar auf die Kralle!"
Sie deutete mit ernstem Blick auf das neu angebrachte Schild an der Wand und hielt dann wartend die Hand auf.



03.04.2003 20:09#36
Saria Nach einiger Zeit des ruhigen Daliegens beschloss Saria, erneut das Aufstehen zu
wagen.
Vorsichtig richtete sie ihren Oberkörper auf, stets darauf achtend, nur ihre unverletzte Linke zum Abstützen zu benutzen. Bis auf ein unangenehmes Ziehen in ihrer Schulter ging soweit alles gut.
Ermutigt von ihrem Erfolg schlug sie die Decke zurück und schwang die Beine aus dem Bett. Stück für Stück arbeitete sie sich in die Höhe, um ihren ans Liegen gewohnten Gleichgewichtssinn nicht zu überstrapazieren.
Ein schriller Sirrton stach in ihren Kopf, zwang die Diebin sich am Bett abzustützen. Für ein paar Sekunden wurde ihr schwarz vor Augen. Erst als sich ihr Sichtfeld wieder normalisiert hatte, traute sich Saria ein paar vorsichtige Schritte.
Ihre Beine fühlten sich weich wie Pudding an, aber immerhin kippte sie nicht gleich wieder um. Trotzdem sollte sie ihr Glück besser nicht auf die Probe stellen. Das Letzte was sie brauchen konnte, war ein Rückfall.Ihre Rüstung lag sorgfältig zusammengelegt auf einem Stuhl neben ihrer Ruhestätte. Mit einem Seufzer ließ sich Saria auf selbigem niedersinken und begann dann, den ledernen Schutz anzulegen. Nur mit einer Hand dauerte selbst dieses Unterfangen unangenehm lange. Zu ihrer Freude hatte sich jemand um das Loch im Schulterschutz gekümmert. Die Lederrüstung sah so gut wie neu aus.Irgendwann war die Amazone so weit, dass sie sich aus ihrem Zimmer heraustraute.
Im eigentlichen Heiligtum traf sie dann auch schon auf Thaleiia. Die Priesterin musterte Saria mit mütterlicher Besorgnis.
"Ich kann nicht noch länger hier herumliegen. Noch einen Tag in dieser Dunkelheit und ich gehe auch ohne Fieber ein."
"Übernimm dich nicht. Du bist noch ziemlich ausgelaugt, auch wenn du es selbst nicht merkst. Wenn du schon hier raus willst, dann komm wenigstens zum Schlafen wieder zurück, damit ich nach deinen Wunden sehen kann."
"Ich werd schon nichts anstellen", versicherte Saria hastig. Würde sie wohl wahrscheinlich wirklich nicht. In ihrem Zustand konnte sie ohnehin nicht viel machen.
"Bevor ich es vergesse, nimm das hier."
Damit drückte die Priesterin der Diebin einen Gegenstand in die Hand.Verwundert inspizierte Saria das Geschenk genauer. Es handelte sich um einen abgeflachten, leicht bläulichen Stein. Feine Adern durchzogen seine Oberfläche, auf einer Seite war ein verschnörkeltes Muster eingeritzt.
"Was ist das?", fragte Saria interessiert.
Der Stein übte eine unergründliche Anziehung auf sie aus.
"Ein Runenstein. Durch ihn kannst du die Ströme der Magie kanalisieren und zu deinen Zwecken nutzen. Zumindest wenn du über die notwendigen Veranlagungen verfügst. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube du bist die Richtige für diese Rune."
Bewundernd drehte Saria die Rune zwischen den Fingern. Dieser so harmlos erscheinende Stein sollte es ihr ermöglichen, Magie zu wirken? Das eröffnete ihr
ja ganz neue Möglichkeiten....
Diese Milizen würden sich bestimmt nicht mehr an sie herantrauen, wenn sie ihnen
Feuerbälle entgegenwarf.
"Es handelt sich um eine Lichtrune."
Verdammt, Thaleiias Stimme ließ ihre Träume wie eine Seifenblase zerplatzen."Wir verfügen auch noch über mächtigere Magie, doch musst du mir erst einmal beweisen, dass du ihrer würdig bist. Dazu eignet sich der Lichtzauber geradezu perfekt. Komm auf jeden Fall zu mir zurück, wenn du den ersten Erfolg erzielen solltest."
"Ich danke dir, Schwester", brachte Saria endlich wieder den Mund auf."Danke für alles, aber jetzt muss ich unbedingt an die frische Luft. Ich fühle mich, als ob ich Ewigkeiten da drinnen gelegen hätte."
Kurze Zeit später verließ Saria den Tempel und machte sich auf den Weg in das Innere des Lagers. Sie hatte doch mit Sicherheit einiges verpasst, während sie im Fieber lag....



03.04.2003 20:19#37
Carthos Carthos wurde unsanft aus seinen Träumen gerissen. Sichtlich erschocken fuhr er herum und entdeckte die kleien Freya die nun selbstbewusst 50 Goldstücke von ihm
verlangte.
Nana ist das etwa die feine Art Leute zu erschrecken ?
Sowas macht eine Kriegerin nicht. er versuchte einen strengen Blick aufzusetzen,
doch bei diesem treuen Kinderblick hatte er keine Chance.
50 Goldstücke wollen eure Hoheit ? Dann kann ich aber den Rest nicht mehr bezahlen. Wie wäre es stattdessen hiermit ?
Carthos griff an seinen Gürtel, zog seinen alten Dolch heraus und hielt ihn Freya hin.
[i]Falls du nochmal auf die Idee kommen solltest nachts durch die Welt zu spazieren. Ausserdem braucht eine Kriegerin natürlich eine Waffe.


03.04.2003 20:33#38
Freyaa Freya zog erstaunt die Hand zurück und schaute den Lord an. Einen Dolch? Er wollte ihr doch tatsächlich einen Dolch schenken? Das erlaubte ihr Jamira doch nie. Aber was sie nicht wußte...
Strahlend griff das kleine Mädchen zu.
"Ui, ein echter Dolch. Ist der auch scharf? Kann man mit dem böse Halunken abmurksen und schreckliche Dinge mit anstellen?"
Ihre Augen leuchteten aufgeregt, während sie in ihren Händen den Dolch hielt als
wäre er aus rohen Eiern.



03.04.2003 20:39#39
Carthos Der Lord musste grinsen als er sah wie sich das kleien Mädchen über den Dolch freute.
ja, scharf ist er. Aber du weisst ja, eine echte Kriegerin kämpft nur dann wenn es gar nicht mehr anders geht. Versprich mir das du niemanden damit verletzt.Der Paladin kniete nun vor der kleinen Freya und sah irh in die Augen. Ihre Worte hatten ihn doch etwas nachdenklich werden lassen. Wer weiss was die ihr hier noch alles beibringen wollten, deshalb sagte er diese Worte mit einem ernsten Unterton in der Stimme.
Und sag deiner Mutter bloß nichts davon, die wird so leicht sauer.


03.04.2003 20:43#40
Cain Cain würde dieses Wochenende warscheinlich kurze Zeit zurück zu Onars Hof gehen,
da er von Kundschaftern gehört hatte, dass dort ein großes Fest war. Er wollte endlich mal wieder einen richtig draufmachen und alle Sorgen versaufen. So ging er aber erstmal wieder ins Gästehaus und setzte sich an einen kleinen Tisch in einer Ecke. Der Drachenjäger schaute emit gemischten Gefühlen rüber zu dem Lord,
der sich mit einer kleinen Amazone unterhielt.
Er hatte doch tazächlich den Anstand einem Kind einen Dolch zu schenken. Cains Augen verengeten sich und seine Blicke verfinsterten sich. Er beobachtete den Lord weiter. Nebenbei trank er einen Becher Wasser. Doch ließ er den Lord vorerst nicht aus den Augen. Er vertraute den Paladinen nicht besonders...


03.04.2003 20:47#41
Stenic Stenic betrat das Gasthaus und blickte um sich. Ein Mann in einer silbernen Rüstung stand an der Theke. Fragend blickte Stenic den Mann an. War das etwa ein
Ritter? Langsam ging Stenic richtung Theke und stellte sich hinter den Ritter. Stenic blickte andauernd den Ritter an. Irgend eine Kinder stimme durch dringte Stenics Ohr. Er blickte kurz nach vorne und sah auch ein Kind. Stenic konnte nicht gerade Kinder leiden. Doch daher er auch mal eins war, beschloss er es sich anders zu überlegen. Ab und zu blickte Stenic nach vorne um sich die Preise
anzuschauen. Stenic sah ein kleines Schild wo der Preis draufstand. Sofort machte Stenic kehrt und verliess das Gasthaus.

Stenic ging richtung inneres Lager und schaute sich dort um. Stenic blickte auf den Boden und ging gerade aus weiter. Ohne zu wiessen was passiert ist. Mit seiner rechten Schulter rempelte er jemanden an. Sofort blickte Stenic dahin wen
er angerempelt hatte und sagte:" Entschuldigung"



03.04.2003 21:06#42
Freyaa Oh, ein erwachsener Verbündeter. Dass es sowas noch gab. Normalerweise traute sie ja keinen Erwachsenen, aber der hier schien durchaus brauchbar zu sein. Zumindest hatte er ebenso wie sie erkannt, dass man ihrer Mutter wohl besser nichts von dem Dolch sagte.
"Nöö, ganz sicher nicht. Die hat doch immer Angst um mich. Dabei braucht sie das
doch gar nicht zu haben. Bin doch schon gaanz groß."
Sie grinste Carthos an.
"Danke."
Dann aber hörte sie ihre Mutter von der Küche her kommen und steckte das Geschenk schnell unter ihre Schürze.
"Mami, der Lord will zahlen!", rief sie hinterlistig und rannte kichernd die Treppe hinauf in ihr Zimmer.



03.04.2003 21:10#43
Carthos Überraschrt blickte Carthos nun auf Jamira. Freya hatte Mut, das musste man ihr lassen.
Öhm... ja, ich möchte zahlen. Nimm mich bitte nicht aus, ich muss noch was anderes bezahlen.. er blickte etwas zerknirscht drein.



03.04.2003 21:12#44
Saria Etwas kollidierte mit Sarias Schulter und brachte sie aus dem Gleichgewicht.Taumelnd versuchte sie ihre Balance wiederzuerlangen, strauchelte jedoch und ging zu Boden. Immerhin schaffte sie es noch, ihre verletzte Schulter rechtzeitig zur Seite zu reißen.
Dennoch schoss ein scharfer Schmerz durch ihren Arm und trieb ihr die Tränen in die Augen. Ein starkes Schwindelgefühl ließ sie kurzzeitig die Orientierung verlieren, dann stemmte sie sich wütend in die Höhe.
Zornig funkelte sie den Rüpel an, der sie angerempelt hatte."Kannst du nicht aufpassen wo du hinläufst?!"
Wankend arbeitete sich Saria in die Höhe. Wegen diesem Idioten schmerzte ihre Schulter wieder....



03.04.2003 21:18#45
Cain Cain verließ nachdem er getrunken hatte das Gästehaus und marschierte über das Amazonenlager. Durch die schwere Rüstung hörte sich jeder schritt an wie ein dumpes Poltern. Er hatte den Helm tief im Gesicht und beobachtete, wie ein Rekrut oder was auch immer eine Amazone rempelte und diese fast hinfiel. Sie schien irgendwas an der SAchulter gehabt zu haben oder zu haben, den es schien ihr ziemlich weh zu tun. So beobachtete er sie, bis ihm plötzlich der Gedanke durchzuckte.
Er kannte sie. Es war Saria! Sie war gefangene des Amazonenlagers und er hatte sie früher gejagt, doch war er kein Innosler mehr, so beobachtete er , wie die Amazone Saria sich verhalten würde...



03.04.2003 21:24#46
Stenic Stenic verzog ein bisschen sein Gesicht und schaute die Frau an. "Es tut mir ja Leid." sagte Stenic zu der Frau.
Doch als er sie ansah befiell ihn ein merkwürdiges Gefühl. "Haben sie schmerzen?" fragte Stenic nochmal. Die Frau sah ziemlich Jung aus. Hübsch war sie auch noch. Stenic tat es sehr leid das er die Frau angerempelt hatt. Am liebsten würde er sich auf dem Kopf hauen. Wieso hat er nicht aufgepasst?
Doch die Frau schien ziemlich verletzt zu sein. "Mann nächstes mal pass ich lieber auf." dachte sich Stenic und schaute weiterhin die Frau an. "Es tut mir wirklich leid" Stenic konnte sich nicht oft genug entschuldigen. Nur weil er nicht aufgepasst hatt.



03.04.2003 21:27#47
Jamira "Achwas, 25 Gold pro Nacht, das wird doch einen Lord wie euch nicht arm machen."Jamira schüttelte leicht den Kopf. Die Reichsten versuchten sich mal wieder mit den schlechtesten Tricks herauszureden.
"Das wären dann für 6 Nächte...150 Gold."
Wirklich nicht zuviel, für das was der Kerl gefuttert hatte... sie mußte unbedingt die Vorräte auffüllen lassen, die Gäste fraßen ihr noch die Haare vom Kopf.



03.04.2003 21:32#48
Carthos Der Paladin atmete erleichtert auf als er den Preis hörte. Er hatte schon mit wesentlich mehr gerechnet.
150 Goldstücke waren durchaus in Ordnung, in Khorinis oder auf dem Festland waren die Preise ungleich höher. Carthos legte die gewünschte Summe auf die Theke.
Hier, bitte.



03.04.2003 21:33#49
Saria "Ja, natürlich tut es dir leid!", fuhr Saria den Kerl an.
"Du hast dir dabei ja auch nicht weh getan! Was denkt ihr Männer euch eigentlich
dabei? Einfach so durch fremde Lager zu laufen und ahnungslose Frauen umzuschubsen!"
Langsam kam Saria in Fahrt. Dieser Kerl brachte sie wirklich zur Weißglut. Ein ideales Ziel, um ihren Frust abzulassen.
Wäre da nicht ihre verletzte Schulter gewesen, hätte der Bursche sein Familienglück in den Sternen suchen können....



03.04.2003 21:33#50
Aylana Aylana bewegte sich nun Langsam wieder näher zum Lager hin, die nacht hatte sie am Strand verbracht. Ist ja auch verdammt schön dort. Sie schritt durch das Tor und erblickte eine Amazone auf dem Boden sitzen, sie sah ziemlich angeschlagen auf. Neben ihr stand stenic, moment was machte der denn hier? Schnellen schrittes bewegte sie sich auf die 2 zu, Was ist denn hier passiert? Stenic was tust du hier? Gehörst du nicht in die stadt wie die anderen auch? Nachdem sie zu
ihm gesprochen hatte lies sie sich in die Knie sinken und sah nun die Amazone an
die am Boden lag, Was ist passiert? Tut dir was weh? Soll ich jemand holen oder geht es so?



03.04.2003 21:50#51
Stenic War diese Frau taub? Stenic entschuldigte sich ziemlich oft. Und dann kam auch noch Aylana angerannt. "Oh mann. Ich könnte mir den Dolch in den Bauch stecken."
dachte sich Stenic.
Und dann kam auch noch Aylana's fragen. "Ich habe sie unabsichtlich angerempelt und ich bin nicht in der Stadt weil, ich auf der Jagd nach einer Diebin bin. Sie
hatt in Khorinis Diebstahl begonnen und nun habe ich sie bis hier her verfolgt."

"Mann so blöd kann aber auch nur ich sein. Wenn das jetz die Diebin hören würde , wäre ich ziemlich tief in den Rattendreck." dachte sich Stenic noch einmal. Wie oft muss er sich noch bedanken? Sol er sich etwa zur Strafe mit dem Dolch ein Finger abschneiden?
Stenic wiederholte wieder:" Es tut mir ja leid. Wie oft muss ich das noch sagen?"
Irgendwie wollte Stenic verschwinden, doch das würde nichst bringen. Die würden ihn ja sofort kriegen. Aber er könnte beide umstossen und schnell ein Boot klauen.
Aber jetz kommt das problem, was ist wenn kein Boot da ist? Doch Stenic blieb erst einmal hier und wollte das problem jetz aus der Welt schaffen.


03.04.2003 22:02#52
Saria Stöhnend richtete sich Saria vollends auf.
Mit schmerzverzerrtem Gesicht betastete sie ihre Schulter. Wenn die Wunde wieder
aufgebrochen war, würde sie Thaleiia bestimmt wieder in den Tempel verbannen und
Bettruhe verordnen.
Toll, und das alles nur wegen diesem Blindfisch.
"Geht schon", log Saria die andere Amazone an.
"Dieser Idiot hat mich umgerannt. Warum kann er auch nicht aufpassen....."Doch die Worte des Mannes ließen Saria aufhorchen.
Er suchte also nach einer Diebin. Damit konnte er ja nur sie selbst meinen. Wie lange er sie wohl schon verfolgte?
Allerdings schien der Kerl nicht so recht zu wissen, wer wirklich hinter dem Diebstahl steckte. Umso besser, das brachte ihr einen wesentlichen Vorteil."Und warum suchst du dann bei uns nach dem Dieb? Du kannst mir doch nicht erzählen, dass du glaubst ein Dieb würde bis zu unserem Lager fliehen."


03.04.2003 22:14#53
Aylana Diebin? Ihr sucht die Diebin immernoch? Na wenigstens verdächtigt ihr nicht mehr
mich, wobei ich das schwert schon gerne gesehen hätte. Es muss irgendwelche besonderen Fähigkeiten haben, der Mann dem es gehört hat schien sich ziemlich sicher zu sein das ich es nicht gewesen bin. Warum weiss ich allerdings nicht. Die Amazone hörte gespannt zu und auch stenic schien interessiert. Aylana richtete sich auf und schaute nun zu stenic, Nun zu dir, ich würde sagen du passt etwas besser auf. Das nächste mal geratest du vielleicht an eine schlecht gelaunte Amazone, und gibst dann "leider" den Löffel ab. Sie grinste ein wenig und streckte der Amazone die Hand entgegen, Hi, mein name ist Aylana.


03.04.2003 22:23#54
Stenic "Ok wenn du das wiessen willst. Als erstes war ich bei Lord Andre. Er berichtete
das eine Diebin hier war. Ich schaute mich zuerst um.weil keine Diebin einfach bei ein bewachtes Tor rausgehen würde. Als ich einen weg fand wie man unbemerkt raus kam, benützte ich den auch. Ich fand eine kleine spur und verfolgte sie. Nach einer Weile gelang ich im Minental. Ich glaube schon das ich es hier aufgeben würde. Ich sah ein paar Bäume neben einander und wolte dort schlafen. Doch ich fand wieder eine Spur. Doch so wirklich hilfreich war sie nicht. Ich hatte nur die vermutung das die Diebin hier geschlafen hatt." Stenic unterbrach kurz seine geschichte um ein zu Atmen. " Ja, und am nächsten Tag schaute ich mich wieder um. Nach einer weile sah ich einen kleinen steilen weg nach oben wo ein paar Steine hinunter rollten. Als ich am Boden blickte sah ich auch sehr viele Steine. Dabei dachte ich mir jemand ist rauf gegangen. Ja und als ich mich
hier ganuer umschaute, fand ich Blut. Da dachte ich mir die Diebin sei verle..."
Hier unterbrach Stenic kurz und blickte zu der Frau die er angerempelt hatt. "...tzt. Ein bisschen Blut das im Boden getrocknet ist führte mich nicht weit. Die Spur endete und es waren nur noch grosse Abstände. Ich suchte ein bisschen herum und ging irgendwo entlang. Doch als ich mich wieder umsah, befand ich mich
vor dem Amazonenlager. Tja und der rest ist nicht wichtig." Stenic atmete wieder
ein.
"Die haben dich für die Diebin gehalten?" sagte Stenic zu Aylana. "Auf dich wäre
ich nicht gekommen. "Ja und ich werde nächstes mal aufpassen. Es tut mir ja leid."




04.04.2003 10:36#55
Saria Nach kurzem Zögern ergriff Saria die ihr angebotene Hand.
Diese Frau war also als Diebin verdächtigt worden?
Jedoch wurde sie freigelassen, nachdem der düstere Besitzer des Schwertes sich für sie ausgesprochen hatte. Aber wie hatte er ihre Unschuld erkannt?"Ich bin Saria", murmelte die Diebin halb abwesend.
Dann traf sie die Erkenntnis wie ein Schlag.
Sie hatte von besonderen Kräften des Schwertes gesprochen. Natürlich, als sie es
berührte, hatte sie sich die Hand schwer verbrannt.
Aus einem Reflex heraus zog sie ihre Hand zurück. Für den Bruchteil einer Sekunde hatte sie ihre Maske verloren, fing sich jedoch gleich wieder. Verdammt,
sie sollte besser aufpassen. Und die Sicherheit des Lagers vorerst besser nicht verlassen.
"Und woher willst du wissen, dass der Dieb nicht nach Drakia geflohen ist?", wandte sich Saria hastig an den Rüpel.
"Das liegt doch fast genauso nahe. Und wäre auch wahrscheinlicher, da man von dort aus schnell nach Gorthar übersetzen kann. Während du hier blindlings durch die Gegend stolperst, ist der Dieb längst auf der anderen Seite des Fjordes!"


04.04.2003 12:44#56
koryu-chan Histerisch öffnete Koryu die Augen,als er aufstand,er war im Gasthaus des Amazonenlagers und seine Ausrüstung war komplett.Langsam erhob er seinen Körper und bewegte sich heraus.Als er an der Tür stand bemerkte er die Stille die im Amazonenlager herrschte.Doch irgendwie nicht so wie im Kloster Innos´,dem derzeitigen Wohnsitz Koryu´s.Plötzlich richtete er seinen Blick nach vorne,doch aus seinem Trancezustand war er immernoch nicht heraus.Vieles ging ihm durch den
Kopf,aber vorallem wie er seine Mission erfüllen sollte.Langsam schritt er voran
und hoffte darauf,dass ihm eine Idee käme.Auf einmal blieb er stehen,ihm passierte das,was er erhofft hatte.Er dachte dabei an eine kleine Reise mit Hummelchen,die beide ins Kloster führen würde..So konnte Hummelchen an die Teleportrune kommen und das Kloster an seine Fassung.Schnell lief Koryu zur Schmiede um von seiner Idee zu berichten.Dort erblickte er sofort Hummelchen,die
gerade edabei war, etwas Erz über die Esse zu halten.
Hummel!!Ich habe eine Idee!!Wie wärs wenn du mit ins Kloster kommen würdest und dir deine Rune selber abholen würdenst.Später könntest du dann dort die Fassung schmieden.. rief Koryu.
Nur langsam wandte sich Hummelchen von ihrer arbeit ab,schaute Koryu tief in die
Augen und dachte nach.



04.04.2003 17:34#57
Cain Cain trainierte hart und versuchte sich bis an sein Leistungsende hinaus zu steigern. Er wollte umbeding stärker werden und mit dem Speer schneller und besser. Er wiederholte die Trix, die er schon konnte und versuchte unteranderem auch wieder neue dazu zu lernen.
Dazu gehörte dann zum Beispiel, mit dem Speer zuzuschlagen und ihn dann gezielt in entgegengesetzte Richtung zu werfen. Damit wollte er zwei Gegner auf einen Steich fertig machen, doch hatte er anfangs wenig Hoffnung, dass dies auch wirklich funktionieren würde.
Er benutze als Schlagziel einen Baumstumpf und als Wurfziel eine kleine Aufgehäufte Stelle im Sand, da er nichts besseres gefunden hatte. Cain konzentrierte sich und seine Muskeln in den Armen und Beinen spannten sich an. Er schoss mit einer angespannten Geschwindigkeit auf den Holzstamm zu und Holzsplitter flogen durch die Luft und prallten an seiner Rüstung ab. Doch zog er den Speer mit der selben Geschwindigkeit heraus und drehte sich auf dem Absatz um 90° und warf den Speer mit einem surrenden Geräusch in den Sandhaufen.
Der Sand spritzte und der Speer blieb ziemlich tief aber noch sichtbar drin stecken. Cain wiederholte dies ziemlich oft und bald beherschte er es einigermassen. Es war ihm noch nicht genug, doch wollte er sich nicht auf eine Sache spezialisieren und so wiederholte er die sachen, die ihr Jamira gezeigt hatte und merkte, das sein Arm nichtmehr so weh tat, wie am Anfang seines Trainings. Zufireden lächelte Cain und setzte sich auf den Holzstamm, den er als
Schlagziel verwendet hatte und dieser schon ziemlich zugerichtet war. Er zog seinen Lederbeutel hervor und trank etwas kühles
Wasser, dass er im Gästehaus nachgefüllt hatte. Langsam und genüsslich ließ er es den Halz hinuntergleiten und dann nahm er seinen Helm ab und schüttete sich den Rest über seinen schweißnassen Kopf. Er wischte sich das Wasser von der Stirn und trainierte ohne Helm weiter. Er wollte umbedingt einen drachen besiegen. Als er das erste Mal als neuer Söldner nach Khorinis gelaufen kahm um seinen alten Freund Clay zu besuchen, hatte er eins dieser Monster in Aktion gesehen und dann ging es ihn wie ein Blitz durch den Kopf. Dieser Lord. Nun wusste er woher er ihn kannte. Es war der Lord, der dem Drachen den Todesstoß versetzt hatte und dann wurde Rod gerufen um den Drachen auszunehmen. Das würde Cain auch bald alles können und bei dem Gedanken daran, bald auf Drachenjagt mit
den anderen Drachenjägern gehen zu könne, leuchteten seine Augen vor Freunde und
ein lächeln bildete sich auf seinem Geisicht. Cain wusste, dass es nicht einfach
werden würde, doch wollte er es aber umbedingt kennenlernen, das Gefühl einen Drachen erlegt zu haben. Er hatte schon früh bemerkt, dass Drachenjäger mit mehr
Respekt behandelt wurden als Söldner und Cain erwischte sich manchmal dabei, wie
er darüber schmunzelte und nachdachte, wie alles als einfacher Buddler in der Minenkolonie angefangen hatte. Sein Leben hatte sich verändert und Cain war froh, was es für eine Wendung genommen hatte. Er vermisste schon seinen Freund Shakuras, der jetzt im Innos´ Kloster sitzt und seine Gebete gen Innos´ richtete
und Cain fiel auf die Knie und borte dabei den Speer in den Boden. Er beugte seinen Kopf demütig Richtung Boden und fing an Gebete an Innos´ zu schicken. Es tat gut an seinen einzigen Herren zu bete
und Cain bestrafte sich selbst mit Worten dafür, dass er es so lange nicht getan
hatte. Innos´, sein Herr und Füherer zum Richtigen Pfad hatte cain doch nicht etwa verlassen. War es in wirklichkeit nun Adanos, den er anbetete? Cain wusste es nicht und wollte es auch nicht wissen. Adanos war auch ein Mächtiger Gott und
dazu ein gerechter und gutmütiger Gott. Er war der Bruder Innos´ und früher war er der Gott der Wassermagier, mögen sie in Frieden ruhen.
Cain hatte sie lange nichtmehr gesehen und sie schienen auf dem selben Weg verschwunden zu sein, wie Meister Corristo und Torrez und die anderen. Cain hoffte sie bald wiederzusehen und besonderes Shakuras. Cain hatte nie jemanden mit so einer engen Freundschaft gehabt und vermisste Shakuras. Vieleicht würde sie eines Tages ein glücklicher oder unglücklicher Weg zusammenführen. Doch hoffte cain, dass Shakuras nicht wie Clay reagieren würde und Cain nichtmehr unter seine Augen treten durfte. Cain wendete seinen Kopf ab um nichtmehr weiter
dran zu denken und erhob sich wieder von seinem Gebet. Er war froh nicht gesehen
worden zu sein,
da er gehört habe, dass die Amazonen einen eigenen Gott hätten und Cain wusste nicht, wie dieser Gott zu Innos´ und Adanos stand. War er feindsehlig oder erfand er Innos´ und Adanos nur als feinseelig? Cain wusste es nicht aber er wollte es auch nicht drauf anlegen. Cain steckte den Speer wieder in den auf seinem Rücken festgemachten Halter und zog seinen Helm wieder auf. Er wollte einen kleinen Spaziergang machen um seine Gedanken an etwas anderes zu bringen als an diese traurigen Gedanken. So lief er gemütlich
über den Hof des Amazonenlagers und sah eine Schmiede. Es war bestimmt die Schmiede der Schmiedin Hummelchen, von der Cain schon viel gehört hate und diese
für ihre Kunststücke auch bei den Lee´s bekannt war. Cain beobachtete die Schmiede. Sie sah aus wie eine normale schmiede, wenn da nicht diese ganzen Kunstfertigungen an den Wänden hingen und Cain machte große Augen. Diese Kunstschmiedin schien ganzschön was mit dem Schmiedehammer drauf zu haben und Cain konnte sich vorstellen, dass Gorr sie bestimmt schon kennengelernt hatte, da er ja schließlich der Schmied der Lee´s war. Cain grinsteund setzte seinen Spaziergang fort. Er ging vorbei an dem Gästehaus, doch wollte
er nicht herein, er wusste nicht, ob er Lord noch drin saß und wenn, wollte Cain
nicht in seiner Gesellschaft sein. Schon viel ihm wieder dieser seltsame Tempel ins Auge, der Cain nicht ganz geheuer war. Cain wollte nicht näher an ihn ran, doch war er von einer aussergewöhnlichen Bauart und schon ziemlich alt zu sein. Cain musterte ihn von weitem und dachte sich, dass dies bestimmt der Tempel der Göttin ist, den die Amazonen vererthen. Cain wollte deren Ruhe nicht stören und so drehte er sich um und machte sich weiter auf den Weg auf der Erkundung des Amazonenlagers. Es war schon ein aussergewöhnlicher Ort, voller Überraschungen und überall diese zierlichen und lieblichen Gestalten. Nirgends war ein Mann zu sehen, ausser die Besucher, die ausser Cain noch hier waren. Cain störten sie inzwischen nicht weiter, da er sie ja sowieso nicht vertreiben konnte, so konnte
er ja auch genauso mit ihnen leben. Es war ihm gleich, doch er Lord kahm ihm immerwieder in den Sinn. Es schien eine sehr mächtige Person zu sein in Khorinis
und so machte Cain ab dann nurnoch einen großen Bogen um ihn herum. Die Sonne war inzwischen geau über ihm und Cain merkte, wie die besondere Art der Rüstung verhindete, dass es heiß in ihr wurde. Diese Rüstung war aus Drachenschuppen entstanden und nicht aus Stahl oder Metall, wie die der Paladine, der Streiter Innos´, wie sie sich nannten. Cain spüuckte aus und zog eine Grimmasse. Ausser dem einen Drachen hatten die meisten von denen doch noch nichtmal einen Ork zu Gesicht bekommen. Bei den Söldnern wurde zwar Oft und gut getrunken aber auch oft gerauft, so waren die Söldner imer in topform und bekahmen nicht vor lauter Rumsitzten Speckröllchen überall. Cain grinste wieder und setzte sich auf eine der Bänke, die im Amazonenlager verteilt waren und musterte die Gegend. Das Amazonenlager war eine riesige Art Häuserkomplex, mit einem großen Haupthaus, in den Warscheinlich die Königin saß,
wenn sie denn mal da war. Cain hatte sie noch nie gesehen und ihn interessiere, wie sie aussah. Irgendwann war sie ihm bestimmt mal über den Weg gelaufen, doch sahen für Cain Amazonen wie Amazonen aus, da sie alle die selbe sperliche Kleidung trugen, die Cain manchmal etwas verwirrte. Und dann war da noch Saria... Sie hatte Cain schon sehr oft verwirrt und Cain wusste sie nicht so recht einzuordenen, so ging er wieder zurück zu seinem Trainingsplatz um noch etwas zu trainieren, bevor es zu dunkel wurde.



04.04.2003 17:41#58
Hummelchen Das war ja wohl eine ziemlich ungewöhnliche Bitte: Hummelchen sollte mitkommen in das Kloster!

Wie stellte der junge Mann sich das vor? Sie konnte doch die Mädchen nicht allein lassen, andererseits war so eine Reise ja auch nicht zu verachten und sie
könnte den Mädchen in der Stadt neue Waren für den Verkauf auf dem Markt bringen.

Hummelchen ging zurück in die Küche und besprach sich mit den anderen. Die waren
alle ganz einverstanden und beruhigten Hummelchen damit, dass sie sich schon kümmern würden.

Die Amazone ging also zurück zu dem Knaben und meinte: "Gut, ich komme mit unter
folgenden Bedingungen.

Du ruderst, ich nehme mein Reittier mit, dass du natürlich auch rudern musst und
du musst warten, bis der Lord seine Dolche abgeholt hat. Er wird heut noch kommen. Unmittelbar danach kann es losgehn."



04.04.2003 17:46#59
Carthos Heute wollte er wieder zurück in die Stadt, der Fischer wusste schon bescheid, jetzt musste er nur noch das abholen, weswegen er eigentlich her gekommen war. Zielstrebig näherte er sich der Schmiede, in der er bereits von weitem die Schmiedin sehen konnte.
Der Lord trat an die Hausherrin heran und ließ derweil seinen Blick über die Tische und Regale gleiten, ind er Hoffnung schon etwas sehen zu können.Guten tag, ich nehme an ihr sei fertig ?



04.04.2003 18:00#60
Hummelchen "Aber sicher bin ich fertig. Die Arbeit war allerdings nicht ganz so einfach, also Rabatt gibt es nicht. Ich bekomme 1000 für jeden, also 3000 Goldstücke. Dafür sind die Arbeiten aber auch sehr schön geworden und wenn du sie nicht unbedingt täglich zum Ausweiden deiner Jagdbeute nimmst, solltest du auch lange Freude daran haben.

Wenn die Steine mal herausfallen sollten, dann bring sie mir zurück. Das hat ein
unerfahrener Schmied gemacht, er hätte die Halterungen für die Steine schmieden und nicht gießen dürfen. Beim Guss reagiert das Material spröden. Das kann zu Komplikationen führen.

Hier nimm sie und hab recht viel Freude dran."



04.04.2003 18:06#61
Carthos Mürrisch legte er die enorme Sumem auf den Tresen der Schmiede, genauer legte er
einen Beutel dort hin, einzeln wollte er die Münzen nun nicht heraus fummeln.Ich danke euch, aber das mit den fassungen stimmt nicht. Separate Fassungen in dieser kleinen Größe sind schwer ztu befestigen und auch nicht sonerlich stabil,
im Gegensatz dazu, wenn der Griff komplett aus einem Stück geschmiedet ist, inklusive Fassungen. Auf diese Weise kann nichts heraus fallen, was bei nachträglichem Anbau jedoch der Fall sein kann da so kleine Metallteile nicht viel aushalten.
Einen schönen Tag noch.
Carthos nahm die Waffen entgegen und verschwand nun zum Bootshaus.


04.04.2003 18:20#62
Hummelchen Na der hatte ja Ahnung! Wenn die Fassungen flexibel sein sollten, durften sie nicht gegossen werden, weil beim guss zu viel sauerstoff in das Metall gerät. Aber wie sollte ein Lord so etwas schon wissen. Die waren alle nicht sehr gebildet, denn sie wurden von frühester Kindheit darauf trainiert zu herrschen und sich alles servieren zu lassen.

Hummelchen machte Ordnung in der Schmiede und suchte sich dann den jungen Mann. Aus der Küche holte sie noch ein ordentliches Picknick-Paket und sagte dem Jüngling, dass sie Sonntag Abend zurück sein sollte.

Dass sie in der Tasche zwei Runen und eine Spruchrolle mitnahm, erzählte sie ihm
natürlich nicht. Aber sicher ist sicher, Nachher wollte sie jemand kidnappen oder so, da war es schon besser, wenn man alles am Mann hatte.


04.04.2003 18:31#63
Yenai Langsam wurde es Yenai hier langweilig. Inzwischen hatte er jeden und jede im gesamten Lager dazu überredet, seinen tollen Schmuck zu bewundern, es gab hier also keine Herausforderungen mehr. Er beschloss, seine Herrlichkeit in Khorinis bewundern zu lassen, später konnte er dann ja noch die Sumpfnudeln damit beeindrucken. Leider waren die vielen Kettchen recht schwer, also kam ein Fußmarsch in die Stadt nicht in Frage. Allerdings hatte er erfahren, dass vom Amazonenlager aus Boote fuhren. Auch gut, ein stolzer Dreimaster war eines Ritters sowieso viel würdiger als Schusters Rappen.

Wardrag hinter sich her schleifend, erfragte sich der edle Recke den Weg zum Bootshaus. Merkwürdig, warum hieß das nicht Hafen? Und warum konnte er nirgends die Segel der stolzen Dreimaster sehen? Enttäuschend, hier schien es nur Boote zu geben, die weder stolz noch Dreimaster waren.
So wie es aussah, musste er sich wohl sogar mit einem Fischerboot zufrieden geben. Nunja, besser als nichts. Die ihnen am nächsten gelegene Nussschale hatte
bereits einen Passagier, welcher Yenai auf Anhieb sympathisch war: Bei genauerem
Hinsehen erkannte er in ihm den Erzbaron a.D. Carthos, mit dem er schon einmal so nett in der Burg gespielt hatte. „Hallo, wie wollen mitfahren. Danke.“, sagte
der Ritter fröhlich, während er seinen Kameraden mit ins Boot zerrte und sich neben Carthos setzte. „Komm, fahr los“, wies er den Fischer an, welcher verdutzt
gehorchte. Dem etwas verdutzten Lord erklärte er nun dummdreist: „Wir wollten nach Hause, du bist gerade richtig gekommen. Nett von dir, dass du uns mitnimmst. Wenn du freundlich zu uns bist, kriegst du nachher eins von diesen Kettchen“ Yenai klimperte mit seinem Ganzkörperschmuck und wartete darauf, bewundert zu werden.



04.04.2003 21:47#64
Liana Liana wusste nicht so recht, was mit dem Paladin los war... nun saß er da schon fast zwei stunden und starrte Liana immer nur an. Sie fühlte sich unbehalt und so riss sie sich los und rannte gekränkt aus dem Gästehaus heraus. Die Amazone wollte den Paladin, der ihr am Anfang so nett erschien nichtmehr sehehn und tränen liefen ihr das Gesicht runter. Sie lief zum Strand und fand schließlich jemanden, bei dem sie sicher trost finden würde. Es war Cain, der mit seinem Speer trainierte. Er hörte auf und beide setzten sich in der Dunkelheit an sein Lagerfeuer und sie erzählte ihm alles. Sie wischte sich die Tränen weg und beide
Assen etwas Scavengerfleisch.



04.04.2003 22:46#65
Linky "Was wollt ihr hier? Männer werden hier überhaupt nicht gerne gesehen!", raunte eine der Torwächterinnen. Linky aber hatte da einen passenden Konter parat: "Kannst du dich noch an diesen Gorr erinnern und an seinen Begleiter - Linky. Der steht vor dir. Vielleicht gebe ich ja wieder ein Konzert..." Da reagierte die Frau gleich anders. Bei dem Namen Gorr und dem Stichwort Konzert verformten sich ihre stinkigen Gesichtszüge gleich zu einem freundlichen "Hallo". "Na dann will ich dich und deinen Begleiter mal nicht aufhalten. Tretet ein!" - "Ähm, weißt du zufällig, wo sich ein gewisser Cain befindet?" - "Schau doch mal am Strand. Vielleicht wirst du fündig." Linky nickte fröhlich und Fisk bedankte sich auch recht herzlich. Die beiden Männer zeigten den Frauen gegenüber ein recht nettes Verhalten - von Söldnern eigentlich ungewohnt. Der Amazone zufolge konnten sie Cain also am Strand finden. Nach anfangs kleineren Orientierungsschwierigkeiten fanden sie sich später doch zurecht und konnten sogar einen Strand finden. Nach einem gemütlichen Fußmarsch dorthin, ließen sich
Fisk und Linky in den weichen Sand fallen. "Hallo Cain! Wie gehts? Und wer ist die überaus hübsche Frau neben dir? Ich bin übrigens Linky, das Fisk. Freut mich
sehr, Sie kennen zu lernen, ... ähm ..." Linky schaute fragend zu Cain, in der Hoffnung, den Namen der Frau zu erfahren.



04.04.2003 22:51#66
Cain Hallo Linky hallo Fisk freut mich euch hier zu sehen Cain freute sich seine Freunde wiederzusehen und musterte beide.
Dann wandte er sich Richtung Liana, deren Tränen inzwischen nichtmehr zu sehen waren und antwortete auf Linkys Frage
Das ist Liana. Ich habe sie irgendwo zwischen Khornis und Onars Hof getroffen.. sie ist nun eine Amazone. Und ich trainiere hier Speerkampf. Cain grinste die beiden an und zeigte ihnen seinen Speer, den er sich von Jamira geliehen hatte.Was gibt es neues auf Onars Hof? fragte er schließlich und sah von einem Gesivht
zum anderen.




05.04.2003 01:40#67
Hummelchen Der Novice kam und die beiden stiegen in eines der kleinen Boote. Seit sich in Khorinis herumgesprochen hatte, dass man im Amazonenlager nicht gleich auf dem Rost landete, sondern dass das ganz nette Frauen waren, kamen immer mehr Besucher. Früher wäre das nicht möglich gewesen.

Irgendwann sollte sie ein paar neue Boote in Auftrag geben. In Drakia gabs ja wohl noch einen Bootsbauer.

Leider musste sich die Amazone eines aus dem Kopf schlagen, ihr Vogel ging nicht
auf das Schiff. Energisch und stur lehnte sich das große Tier gegen jeden Zwang auf. So musste Hummelchen sich wohl doch auf Fußmärsche gefasst machen. der Novice schien das aber ganz toll zu finden, er hatte ohnehin sehr panisch in Richtung Scavenger geguckt. Das war auch nicht ungewöhnlich wenn man bedachte, dass die Vögel normalerweise auf dem Mittagstisch landeten. Nun waren die Scavenger des Amazonenlagers um eine Kleinigkeit riesengrößer.
Mit kraftvollen Ruderschlägern trieb der Novice das Boot am Ufer entlang in Richtung Khorinis.



05.04.2003 08:50#68
Stenic "Saria heisst also die Frau."dachte sich Stenic.
Er wusste nicht ob er auch seinen Namen sagen sollte ,deswegen sagte er nichts. Doch Saria nahm die Hand von Aylana um aufzustehen. Doch dann zuckte sie ihre Hand zurück.
"Wozu war das jetzt?"immer weiter dachte Stenic nach. Doch dann kam die frage ,wieso er nicht nach Drakia ging.
Doch daher Stenic diesen Ort nicht kannte musste er wohl was sagen:" Drakia?" Fragend schaute Stenic Saria an. "Vielleicht könnte die Diebin sich dort befinden. Oder sie steht gerade vor mir." Stenic setzte ein lächeln auf als er das dachte.



05.04.2003 13:16#69
Linky Die warmen Sonnenstrahlen blinzelten dem verschlafenen Linky aufs Gesicht. Wie eine warme Decke legte sich die Helligkeit über den Körper des Söldners. Erst wusste er nicht, wo er war, aber nachdem er den erwärmten Sand durch seine Hände
rieseln ließ erinnerte er sich schnell wieder an den gestrigen Abend. Er war spontan mit Fisk von Onars Hof durch das gesamte Minental bis zum Amazonenlager gekommen. Völlig übermüdet waren sie dann hier angekommen, hatten noch ein wenig
mit Cain und Saria geplaudert und waren darauf mitten im Gespräch eingeschlafen.
Nun war es schon Mittag, ehe die beiden wieder ihre Augen öffneten. Linky erhob seinen Oberkörper, ließ seinen Blick über den Strand gleiten und konnte Fisk schließlich neben sich registrieren. Anscheinend schlummerte er noch tief und fest und träumte von nackten Amazonen und brennenden Milizen... "Fiiiiiiiiiisk!!!!", schrie Linky seinem Kumpel ins Ohr und beobachtete dann belustigt, wie der Söldner aufsprang. "Was? Wie? Wo?!!!", stotterte er hinaus und schaute ratlos in Linkys Augen. "Nichts, du wurdest nur soeben geweckt. Nichts besonderes also..." - "Aaaachso. Habe ich so lange gepennt?" - "Nicht viel länger als ich..." Beide rieben sich fast synchron die letzten Funken Müdigkeit aus ihren Augen. Dann schauten sie sich fragend an. "Was machen wir nun? Wie ich Cain kenne, schlummert der noch tief und fest...", murmelte Linky grinsend. "Ich weiß nicht, aber hast du schon mal die Wassertemperatur getestet?" Fisk zeigte auf das ruhige Meer. Wie abertausende Diamanten und Smaragde spiegelte sich die grelle Mittagssonne auf der ebenen Wasseroberfläche wieder. Das leicht grünlich schimmernde Wasser lud wahrlich dazu ein, beschwommen zu werden. Linky nickte nur zustimmend und zog sich im selben Moment
sein Hemd aus. Die Rüstungen hatten die beiden ja schon gestern Abend ausgezogen. Fisk tat dasselbe. Und als Linky schließlich verkündete, dass der letzte, der im Wasser sei, ein dümmlicher Paladin wäre, stürmten beide auf das offene Meer zu - wie zwei spieltolle Kinder...



05.04.2003 13:27#70
Fisk Es war wunderbar, Fisk hatte schon seit seiner Zeit vor der Barreire nicht mehr im Meer gebadet. Das Wasser war angenehm warm, und die edle Mittagssonne erhellte das funkelnde Wasser noch zusätzlich. Gerade wollte Fisk sich etwas auf
dem Rücken treiben lassen, da kam Linky von der Seite und drückte Fisk lachend unter Wasser. Einige Luftblasen stiegen auf, dann ließ Linky Fisk wieder hochkommen. <> grinste Linky. <> erwiderte Fisk, <>. Entsetzt blickte Liny an sich hinab, in der Erwartung, einen großen, kahlen Fleck auf der Brust zu haben. Diesen Moment der Unachtsamkeit nutzte Fisk, um Linky ebenfalls unterzutunken. Als der Söldner wieder hochkam, wurde er von Fisks Gelächter empfangen. <> grinste Linky und begann, Fisk mit dem Meerwasser vollzuspritzen. Fisk erwiderte das Feuer. Sie mussten wie zwei verpielte Jungen aussehen, doch das amchte ihnen nichts aus. Die meisten Amazonen beachteten sie eh nicht, und alle Männer, die zu Besuch im Lager waren, ratzten noch.



05.04.2003 13:38#71
Saria "Woher weißt du denn überhaupt, dass es eine Diebin war und kein Dieb?", fragte Saria ohne auf die Anspielung einzugehen.
Der konnte ihr eh nichts nachweisen. Zudem schien er sich nicht sicher zu sein, was er von der Situation halten sollte.
Das konnte Saria natürlich zu ihren Gunsten nutzen.
"Ich wette der Dieb ist nach Drakia geflohen. Hier hätten wir ihn sicherlich bemerkt, wenn er eine so teure Waffe gestohlen haben soll. Du kannst ja gerne meine Schwestern fragen, aber ich glaube nicht, ass sie dir weiterhelfen können.
Außerdem hätte er hier bei uns ein Boot stehlen müssen, während in Drakia mit Sicherheit jemand für ein paar Goldstücke die Überfahrt in Angriff genommen hätte. Dort hausen doch sowieso die ganzen Halunken und Halsabschneider. Würde mich nicht wundern, wenn dort auch dein Dieb herumlungert oder zumindest dort war. Aber wenn du hier noch länger rumstehst, wirst du ihn wohl nie finden."


05.04.2003 13:41#72
Linky Mit einem mal verschwand Linky unter Wasser. Vorher hatte er noch einmal tief Luft geholt - er hatte wohl was vor... Er schwamm mit aller Kraft nach unten und
konnte Fisk genau beobachten. Jener suchte den anderen Söldner mit hastigen Blicken nach unten, doch er blieb erfolglos. Der Händler wählte sich noch den rechten Augenblick und zog sich dann mit wenigen, kräftigen Armzügen nach oben. Als er nur noch wenige Zentimeter von Fisk entfernt war, zog er ihn an den Füßen
gepackt unter Wasser. Nun nutzte er noch den Überraschungseffekt aus und tauchte
schnell auf. Jetzt war also Fisk unter Wasser. Linky steckte seinen Kopf unter Wasser, konnte aber außer ein paar kleinen Fischen keinen Menschen erkennen. "Du
kriegst mich nicht, Fisk", murmelte er grinsend zu sich selbst. Plötzlich kam irgendwas von unten her hochgetaucht. Der Söldner konnte noch gerade erkennen, dass es Fisk war, da hechtete er im Wasser zur Seite. "Na, wer war schneller?", lachte Linky. Fisk aber grinste so schelmisch, der führte irgendwas im Schilde... "Tja, da warst du wohl schneller. Aber ob du auch so schnell bist!!!", sprach Fisk und ließ mit einem Mal einen gefangenen Fisch aus seiner Hand direkt auf Linky zu glitschen. "IIIIIIIIIIIIIIIIIHHHHHHHHHHHH", stieß Linky
noch aus und wollte noch zur Seite schwimmen, wurde dann aber von dem Fisch getroffen. "Na, wer war schneller?!", plapperte Fisk Linky nach und zwinkerte seinem Kumpel zu. "Oh man, irgendwie wird mir kalt. Wollen wir wieder raus gehen?" - "OK", meinte Fisk nur und schwomm dann hinter Linky her zum Ufer. Draußen war es zwar auch etwas kalt, aber das mussten sie nun aushalten. Sie hatten ja ihre Hemden zum Abtrocknen.



05.04.2003 13:47#73
Fisk Fisk streifte sein schwarzes Hemd über, darüber legte er wieder seine Söldnerrüstung an. Dann befestigte er seienn Umhang an der grün-silbernen Brosche um den Hals und band Waffen, Taschen und Beutel wieder fest. Linky tat es ihm gleich. Nachdem alles verstaut und an der richtigen stelle war fragte Fisk: <>. Der Wind wurde wärmer, und die Sonne schien nun in vo0ller Pracht auf das Lager und das Meer hinab. Fisk sah sich etwas um, doch als er merkte, dass Linky zum Wort ansetzte, wandte er sich wieder seinem Freund zu.



05.04.2003 13:59#74
Linky "Vielleicht warten wir noch auf Cain. Aber wir sollten ihn nicht stören, wer weiß was er gerade mit Liana "macht"...", sprach Linky, als sie gerade den Bootssteg überquerten. "Ziemlich gemütlich das Lager hier, was?[i]" Fisk nickte und schaute sich gut gelaunt um. Es war wirklich niedlich eingerichtet: Hier und
da ein beschauliches Blumenbeet, dort ein großer Wachturm - irgendwie gemütlich.
Die beiden schlenderten durch das Eingangstor und ließen sich dann auf einer Mauer mit Blick auf eine schöne Gartenanlage nieder. Linky kramte sich eine Flasche Bier heraus und Fisk zog gelassen an seiner Pfeife. "[i]Meinst du das wird heute nochmal was - ich meine mit Cain und aufstehen", meinte Fisk scherzhaft. Linky zuckte ebenso scherzhaft die Schultern und ließ dann noch ein wenig Bier seinen Gaumen hinunterlaufen.
"Und wie gehts so mit den Banditen, sind sie immer brav und artig?", murmelte der Geschäftsmann und ließ seine Augen über die ordentlich angelegten Beete schweifen.



05.04.2003 14:06#75
Fisk Fisk lachte. <> grinste er und zog an seiner Pfeife. Dann bließ er eine graue Schwade zum Himmel hinauf und begann abermals zu paffen. <> murmelte Fisk und seuftzte. Dann blickte er um sich. Ein Gebäudeabschnitt ähnelte sehr einer Schmiede. <> meinte Fisk zu seinem Söldnerkollegen und deutete auf die Schmiede, welche er soeben erblickt hatte. Linky hob den Kopf und blickte ebenfalls zur Schmiede, dann begann er zu überlegen.


05.04.2003 14:18#76
Linky "Die Schmiedin heißt doch Hummelchen und ist Kunstschmiedin. Ich weiß nicht, ob die Waffen herstellt, die für einen Söldner gerecht sind...", meinte Linky und schaute Fisk fragend an. "Und zumindest sehe ich da auch keine Schmiedin. Vielleicht sollten wir mal jemanden Fragen?" Wie gerufen kam plötzlich eine Amazone mit einem Scavenger an der Leine an ihnen vorbei. Die beiden Söldner blickten etwas verdutzt drein, fassten sich aber schnell wieder. "Entschuldigen Sie, aber können Sie mir sagen, ob Hummelchen, die Schmiedin da ist?" - "Ja, das
kann ich dir. Sie ist weg, ich glaube nach Khorinis." - "Vielen Dank. Wie heißt der Scavenger denn?" - "Dumme Frage, er heißt Scavenger..." Die anscheinend nicht sonderlich gut gelaunte Amazone ging wieder weiter. Fisk seufzte nur und meinte: "Dann muss ich wohl woanders mein Schwert kaufen. Irgendwie scheinen alle Schmiede weg zu sein..." Sein Söldnerkumpane nickte nur und rieb sich dann verschlafen die Augen. "Irgendwie wirkt dieses Lager einschläfernd. Und überhaubt, die Sonne und die Temperaturen - sehr einschläfernd. Ich glaube ich mach mal ein Nickerchen. Gute Nacht." Fisk grinste und klopfte Linky auf die Schulter: "Schlaf schön." Dann legte sich Linky quer auf die Mauer und ließ seine Lider zu fallen...



05.04.2003 15:40#77
Die Amazonen Am nächsten Morgen fand man zwei schlafende Landstreicher auf einer Mauer mitten
im Amazonenlager. Ein ungewohnter Anblick, normalerweise war das Gasthaus zum Schlafen da. Nutzten die Gäste nun neuerdings andere Schlafplätze, nur um das Gold nicht zahlen zu müssen?
Die Frauen blickten sich an. Es wurde heftig diskutiert was man mit den beiden Kerlen anstellen sollte. Eine war für den Kerker, da war schon so lange niemand mehr drin gewesen und er verstaubte langsam. Aber eine andere fand diese Idee langweilig, sie machte den Vorschlag, die beiden Söldner doch lieber kopfüber und ohne Kleidung hoch oben auf den Fahnenmast zu hängen. Eine dritte dann aber schüttelte nur den Kopf über diese Tratschereien und beschloss, die beiden Gestalten einfach mal aufzuwecken und zur Rede zu stellen.
Schnell war ein Eimer kalten Wassers aus dem Brunnen gezogen und mit gemeinsamen
Kräften kippten sie seinen Inhalt mit einem großen Platscher über die beiden Söldner.



05.04.2003 17:28#78
Linky "Aaaaaaaaaaaah!!", schrie Linky aus vollem Leibe. Schnell blickte er sich um und
konnte einige kichernde Amazonen erkennen. Seine Rüstung und die Fisks war völlig durchnässt und das kalte Wasser war schier unerträglich. Doch die beiden Söldner mussten einfach anfangen zu lachen, es war einfach zu herrlich. Die lachenden Frauen und die nassen Männer - ein belustigendes Bild. Nach einem kurzen Lachduell hatten sich beide Seiten wieder recht schnell einbekommen und die "Landstreicher" wurden von den Amazonen gefragt: "Was macht ihr denn hier? Warum schlaft ihr nicht im Gasthaus, wie jeder andere normale Gast hier?" - "Na eigentlich wollten wir nur ein gemütliches Nickerchen machen. Ihr müsst wissen, der Weg von Onars Hof übers Minental bis hier ins Amazonenlager ist nicht gerade
kurz und an allen Ecken darf man sich mit Orks udn dergleichen rumschlagen. Das nächste mal sind wir schlauer...", versichterte Linky den Amazonen, während er die Einzelteile seiner Rüstung auswringte.



05.04.2003 17:51#79
Die Amazonen Die Frauen schmunzelten. War ja klar gewesen dass die Männer unterwegs schlapp machten. Aber auf die Idee, gleich bei ihrer Ankunft ins Gästehaus zu verschwinden anstatt sich hier auf der Mauer zu betrinken war ihnen wohl nicht gekommen. Tja naja. Dafür sahen sie jetzt wenigstens schön deppert aus in ihren nassen Rüstungen.
"Na dann hoffen wir mal dass das das erste und letzte Mal war dass ihr hier rumliegt", grinste eine der Amazonen, welche mit verschränkten Armen vor den beiden Männern stand. "Sonst müssen wir zu drastischeren Mitteln greifen." Das Grinsen wurde breiter.



05.04.2003 18:10#80
Linky "Soso, dann werdet ihr also zu härteten Mitteln greifen. Das nächste Mal sollten
wir vorsichtiger sein, Fisk. Ich mag mir ja gar nicht ausmalen, was die bösen Amazonen mit uns machen würden...", sprach Linky gut geschauspielert in einem fast glaubwürdigen Ton. Fisk stimmte seinem Kumpanen nickend und mit weit geöffneten Augen zu: "Jaja, sonst wird es echt gefährlich für uns! Nun gut, wisst ihr, werte Damen, zufällig, wo sich Cain aufhält? Der war nämlich der wahre Grund, in euer bezauberndes Lager zu kommen." Die beiden Söldner waren immer noch damit beschäftigt, ihre Rüstungen zu entwässern und mit Hilfe der Sonne waren sie schon ein ganzes Stück weiter. Die Stoffe waren nur noch beschränkt nass und die harten Brustplatten waren schon längst getrocknet.


05.04.2003 18:31#81
Die Amazonen Die Amazonen warfen sich vielsagende Blicke zu. Noch machten sich die beiden Söldner lustig, das hatten sie schon erwartet. Aber wenn es soweit war würden sie sicher nicht mehr lachen.
Die Amazone mit den verschränkten Armen schüttelte mit einem bedauernden Gesichtsausdruck den Kopf.
"Nein, tut mir leid, ich weiß nicht wo euer Schoßhündchen abgeblieben ist. Fragt
doch mal im Stall nach, vielleicht hat man ihn versehentlich zu den Scavengern gestellt!"
Sofort begann ein Kichern die Runde zu machen.

Mykena



05.04.2003 18:43#82
Linky "Jaja, unser Schoßhündchen von Ex-Magier. Wenn er nicht bald auftaucht, gehn wir
alleine zum Hof und saufen uns die Hirne weg, wa Linky", murmelte Fisk und steckte sich seine Pfeife in den Mund. Er paffte ein paar Rauchwölkchen in die Luft und fuhr dann fort: "Nee mal im Ernst, wenn der nicht bald kommt gehen wir." - "Der kommt schon noch", sprach Linky und richtete sich dann zu den Amazonen: "Könnt ihr mir dann vielleicht sagen, wo wir Liana finden können? Es könnte nämlich rein theoretisch sein, dass beide zusammen sind, also mit Sinn "zusammen sein", nicht "zusammen sein"." Wiedereinmal stand das Ergebnis grammatikalischer und sprachlich völlig korrekter Ausdrucksweise dem hochgebildeten Söldnern in das Gegend und verblüffte der Frauens.


05.04.2003 19:51#83
Cain Schosshündchen?
Der Drachenjäger baute sich vor der Amazone auf und sah sie finster an. Er hatte
immernoch den Speer in der Hand, mit dem er eben noch trainiert hatte und den er
nun in den Halfter auf seinem Rücken steckte und musterte sie. In den Stall also? Dann geh mal gucken, vieleicht findest du da was du suchst.... er wandte sich von der Amazone ab und sah zu Linky. Warum bist du denn nass? Er grinste und musterte den Söldner. Warst gestern wohl
ziemlich Müde....



05.04.2003 19:59#84
Stenic "Was? Ein Diebn war es und keine Diebin? Lord Andre sagte doch es wäre eine Diebin. Aber auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Vielleicht ist sie wirklich die Diebin und versucht sich raus zu reden.Aber das kann ich nicht glauben,trotzdem werde ich das sagen." dachte sich Stenic und begann zu reden."Mein Auftragsgäber sagte es wäre eine Frau. Doch an einen Dieb hätte ich nicht gedacht. Aber woher sollte ich nicht glauben das du die Diebin ist?" Nun war Stenic auf ihre antwort gespannt. Aber irgendwie konnte er schon wiessen
wie sie antworten würde. Ziemlich hart und Eiskalt. Doch dann hörte er noch Halsabschneider und Halunken. Diese Wörte klang wie Gift in Stenic's Mund. "Ich glaube ich gehe zurück nach Khorinis. Ich werde die Mission einfach abbrechen. Doch deswegen werde ich die 500 Goldstücke vergessen müssen. Schade eigentlich. Ich werde schon noch genügend Gold finden um das Leben leichter zu machen." dachte sich Stenic.
Doch er war noch imemr auf Saria's antwort gespannt. Drauf hion fragte Stenic noch Saria:" Tut es noch weh?"



05.04.2003 20:09#85
Linky "Das tut doch nichts zur Sache", murmelte Linky mit Blick auf den leeren Eimer der Amazone, "jedenfalls haben wir dich jetzt gefunden, wo immer du auch warst. Ich und Fisk wollten heute Abend wieder zu Onars Hof, da gibts irgend so einen Saufwettbewerb. Willste vielleicht mitkommen? Achja, es gibt FREIBIER..." deutlich erkannte man, wie sich Cains Gesichtszüge langsam zu einem gierigen Lechzen verformten. Das Wort Freibier musste bei dem einst so frommen Magier einen mechanischen Effekt ausgelöst haben. "Ich würde ja gerne *lechz*, aber ich
habe hier noch mein Training zu absolvieren und anderes...", antwortete Cain, wobei man merkte, dass er die Worte eigentlich gar nicht sagen wollte. Linky reagierte natürlich fies: "Dann saufen wir für dich mit - und vielleicht lassen wir was übrig." Der Söldner machte mit dem Finger einen winzig kleinen Kreis und
deutete so den Rest an. Cains Augen wuchsen...



05.04.2003 20:14#86
Cain Cain packte den Söldner am Hals und gab ihm ein paar beherzte Kopfnüsse, die nicht ohne waren. Dieser viel auf den Hintern und sah etwas verwirrt auf. Ich geh auf Drachenjagt...da werde ich auch genug Bier für mich haben.. sauft ihr mal schön.. Cain grinste, tippte mit dem Zeigefinger auf seinen Helm und verschwand wieder im Nebel des Morgens um am Stard weiter zu trainieren.


05.04.2003 20:36#87
Linky Linky rieb sich am Kopf, genau an der Stelle, wo Cain seine Kopfnüsse gelandet hatte. Fisk schaute ihm dabei grinsend zu. "Gehen wir halt ohne ihn, der weiß nicht was er verpasst...", murmelte Linky und konnte sich schon in seiner Fantasie die abertausende Liter von Bier vorstellen, "ich finde wir sollten uns jetzt aber beeilen, sonst ist nachher wirklich nichts mehr übrig." Der Banditenführer stimmte zu und beide Söldner erhoben sich von der Mauer, auf der sie nun schon seit heute Mittag waren. Ihre Hinterteile mussten vor Freude in die Luft springen, zumindest war es wohl erholsam, endlich nicht mehr belastet zu werden. Beide Lees schauten noch ein letztes Mal auf den gepflegten Garten zurück, dann marschierten sie durch das Haupttor und auf dem Weg direkt zur Brücke in den Wald. "Ich freue mich schon auf das Saufen! Hoffentlich hat Schmok
aber auch genug Vorräte", sprach Linky, während sie schon den Waldweg vor sich hatten. "Hoffen wirs...", antwortete ihm Fisk...



05.04.2003 23:44#88
Saria Saria konnte förmlich spüren, wie das Blut in ihren Kopf schoss.Empört stemmte sie die Hände in die Hüfte und funkelte diesen Mann giftig an."Woher willst du wissen, dass die zig anderen Frauen hier im Lager nichts mit dem Diebstahl zu tun haben? Ich sag's dir : Weil es so ist! Was fällt dir eigentlich ein, einfach so hier hereinzuspazieren und dann auch noch so unverschämte Dinge zu unterstellen?! Hattest du keine anständige Erziehung? Du bist hier zu Gast, etwas Dankbarkeit wäre da durchaus angebracht!"Langsam überkam die Diebin ein stärker werdendes Schwindelgefühl. Hatte Thaleiia
nicht gesagt, sie sollte sich von Aufregung fernhalten?
Jetzt war dieser Kerl wahrscheinlich auch noch schuld daran, dass sie eine weitere Woche auf dem Krankenlager verbringen durfte....
"Und ja, es tut verdammt weh!"
Seltsam, in all der Aufregung hatte sie die Schmerzen in ihrer Schulter ganz vergessen. Dafür meldeten sie sich jetzt umso stärker wieder zurück. Zudem begann die Welt seltsamerweise, sich immer schneller zu drehen.Doch bevor ihr ob der rasenden Geschwindigkeit schlecht werden konnte, legte sich ein Mantel aus Dunkelheit um ihr Bewusstsein und riss sie mit sich fort....



06.04.2003 00:22#89
Stenic "Ich mit meiner vorlauten Klappe. Nächstes mal sammle ich beweise bevor ich sowas wieder mache. Und jetzt auch noch die 'Du bist hier Gast' geschichte. Ich kann ja nichts dafür aber wieso setzt sie sich so für den Dieb oder die Diebin ein? Verdammt! Jetzt kann ich nicht mehr klar denken. Ich glaube ich gehe zurück
nach Khorinis. Hatte ich nicht schon so ein Gedanken? Langsam werde ich wütend. Ich hoffe nur das sie jetzt nicht mehr so weiterhin mit Wörtern um sich haut." Gedanken gingn durch Stenic's Kopf. Er selbst machte eine Faust wo er langsam zudrückte.
Doch Saria fing an zu schwanken. "Was wird das denn? Sie wird doch jetzt nicht umfallen." doch gerade als Stenic das dachte, wollte gerade der Körper von Saria
am Boden fliegen. Wie in Zeitlupe versuchte Stenic Saria aufzufangen. Doch er wolte nicht die Schulter berühren wo sie ,von seiner sicht aus, verletzt war. Stenic fang also Saria auf und wusste jetzt nicht mehr weiter. Er könnte sie ja nicht durchs ganze Amazonenlager schleifen. Da würde ja jede Amazone glauben, Stenic hatt sie bewusstlos geschlagen. Doch zum Glück war Aylana in der nähe. "Ach du meine fresse... Aylana was jetzt?" fragend schaute Stenic Aylana an und hoffte das sie eine Idee hätte.



06.04.2003 14:30#90
Diego | R@PC Der Paladin erwacht. Schon wieder war er in Trance gefallen... Eine Nachwirkung der Magie, die seinen Körper zwar noch umhüllte, die er aber nur noch in äußerst
begrenztem Maße nutzen konnte. Hoffentlich gehen diese Anfälle bald vorbei. Und das werden sie, sobald ich eine Flat habe...

Er stand auf, rüstete sich (und das kann bei zwei linken Händen dauern... eine Quetschung an dem FInger, hier nochmal was eingeklemmt...und warum zur Hölle passt der Brustpanzer nicht mehr? Hab ich etwa zugenommen???)
nach einer nervenzerzerfetzenden Anziehphase schaffte er es dann doch nach draußen zu treten. Er suchte Liana und fand sie schließlich am Lagerfeuer. Er sah sich um, fand ein paar wilde Blumen die er pflückte und ging so reumütig zur
sitzenden Amazone.



06.04.2003 14:33#91
Cain Cain träumte diese Nacht schlecht.. er hatte das, was Shakras fürher als Vison bezeichtet hatte, wie es schien.. es war .. alles so real.
Er war im Minental.. der Ort.. kahm ihm bekannt vor.. dort waren zwei andere Drachenjäger... und.. ein kleiner Drache.. sie jagen ihn.. und eine Höhle... ein
FEUERMAGIER! er war tot!

Cain erwachte schweißgebadet und sah sich mit großen Augen um. Er war im Gästehaus der Amazonen an seinem Tisch eingeschlafen.
Er wollte es erst nicht tun, doch dann übermannte ihn sein Gefühl und er ging in
die Küche zu Jamira und sagte ihr, dass er im Minental weitertrainieren werde.. er werde bald wieder zurück sein.
Dann verließ er das Amazonenlager und schritt in richtung Minental...


06.04.2003 14:42#92
Liana Liana sah auf und sah dem Paladin Diego ins Gesicht.
Was war denn mit dir los Diego? fragte sie ihn vorwurfsvoll
und mustrerte ihn. Er sah sie mit großen Augen an und sie musste lachenNun setzt dich schon endlich.. sagte sie grinsend und der Paladin setzte sich neben sie.



06.04.2003 14:47#93
Diego | R@PC Diego setzte sich klappernd daneben und reichte Liana die Blumen.Für dich. brachte er nach einiger Überwindung raus.

Ich viel letzte Woche in Trance... das passiert mir leider manchmal, da ich die Magie die meinen Körper nach der Weihe zum Feuermagier durchflutete praktisch gestaut wird. In Trance wird sie abgebaut. Ich kann es zwar herausschieben, aber
nicht kontrollieren.

Er stocherte mit seinem Schwert im Feuer herum.

Und hast du die Woche so gemacht? Ich habe dann immer das Problem und hinke eine
Woche hinterher...



06.04.2003 14:59#94
Liana Liana wurde ganz rot im Gesicht und wandte sich kurz ab.
Dann sah sie ihm wieder in die Augen und lächelte. Sie deutete auf ihre Rüstung,
die sie nun an hatte und auf ihren Dolch, den sie von Hummelchen bekommen hatte un auf dem sie ganz stolz war.
Ich bin nun Tochter sagte sie und lächelte wieder.



06.04.2003 15:07#95
Diego | R@PC Tochter? Was genau bedeutet das? Es wird wohl ein Rang sein, das kann ich mir vorstellen, nur kenne ich eure Gebräuche nicht gut. meinte Diego entschuldigend.
Auch er wurde rot.

Er besah sich den Dolch

Eine schöne Waffe. Ein wahres Meisterwerk der Schmiedekunst. Ihr seid wirklich alle sehr begabt.



06.04.2003 15:14#96
Liana Liana musterte den Paladin. Dann überlegte sie kurz und sagte dannTochter ist wie Waffenknecht bei euch glabe ich... und sah ihn fragend an. Die Waffe ist von Hummlechen unserer Kustschmiedin...
Sie sah Diego wieder an und ließ mit ihrem Blick nicht locker.. sie schien ihn zu durchdringen mit ihren hellgrünen Augen.



06.04.2003 15:18#97
Diego | R@PC Diego versuchte dem Blick standzuhalten. In diesen Augen könnte man ertrinken...
Dein Vater muss ein Dieb gewesen sein... er stahl die Sterne vom Himmel und legte sie in deine Augen.



06.04.2003 15:24#98
Liana Liana wurde wieder ganz rot, doch diesmal wandte sie sich nicht ab und diesemal näherte sie sich seinem Gesicht und küsste ihm zärtlich auf die Backe. Er war ein sehr netter kerl und so bescheiden.
Sie hatte ihren Kummer schonwieder ganz vergessen und dies wr der Anstoß in eine
anz andere Richtung wie es schien..



06.04.2003 15:33#99
Diego | R@PC Diego war überrascht, allerdings äußerst positiv. Er strich ihr durch die Haare...natürlich nachdem er den Handschuh ausgezogen hatte.
Ich...äh...ich waren die ersten Versuche des ach so starken und mächtigen Paladins einen vernünftigen Satz zu formulieren...mit (wie man deutlich hörte) mäßigem Erfolg...

Als das Großhirn merkte das es keine Chance hatte, übernahm das Kleinhirn: Der Paladin beugte sich vor und küsste die Amazone.

Das war das einzige, was ich da noch erwidern konnte, Liana...


06.04.2003 15:39#100
Liana Dieser Paladin hatte irgendetwas besonderes an sich.. Liana wusste nicht was aber es gefiel ihr.. sie rückte näher an ihn heran und legte ihren Kopf auf seine Schulter.
Sie wusste nicht was sie darauf sagen solle, also blieb sie einfach stumm... die
Sonne ging langsam unter und es wurde dunkel und kalt.



06.04.2003 15:46#101
Diego | R@PC Es wurde kühl und Diego bemerkte ein leichtes Zittern bei Liana. Er nahm seinen Umhang und wickelte ihn um sie und sich selbst.

So saßen sie eine Weile stumm da, beide in Gedanken versunken die sich meist um die jeweils andere anwesende Person drehten. Diego bemerkte zunächst gar nicht, dass er Liana noch immer durch die Haare fuhr und sie streichelte. Als er es doch bemerkte küsste er sie auf die Stirn und machte weiter.Noch nie hatte er sich so geborgen gefühlt.



06.04.2003 15:51#102
Liana Liana fühlte sich wohl bei Diego. Sie hoffte er würde noch etwas bleiben und so sah sie dann auch auf die Feuerstelle, auf der immernoch das Feuer brannte, das Cain angemacht hatte.
Sie wollte nicht auf den Drachenjäger zu sprechen kommen und so legte sie noch etwas Holz nach und kuschelte sich wieder in den Umahng von Diego.


06.04.2003 16:00#103
Diego | R@PC Liana, unterbrach Diego die Stille ich habe mich in dich verliebt.
BAMM! Das war die Flucht nach vorn. jetzt konnte es nur unglaublich schön oder unglaublich peinlich werden... und der Paladin befürchtete zu wissen, was passieren würde...



06.04.2003 16:24#104
Liana Das hatte Liana nun die Sprache verschlagen.
Sie saß nun da mit offenem Mund und sah den Paladin unbeirrt an. Dann schloss sie ihren Mund und sagte leise aber verständlich Ich dich auch Diego und sie umarmte den Paladin trotz der ziemlich kalten Rüstung. Das war ihr aber egal.
Dann stand sie auf und nahm die Hand des Paladins. Und so gingen sie ins Zimmer der Amazone, wo sie saßen und wieder nicht wussten wie es weiterging...


06.04.2003 16:32#105
Diego | R@PC Da saßen sie nun... wie zwei kleine Kinder die nicht weiter wussten. Sie erzählten sich gegenseitig von ihrem Leben, unterbrochen von mehreren Küssen, aber danach saßen sie wieder so da wie vorher.

Liana, noch nie habe ich mich bei jemandem so wohl gefühlt wie bei dir.
Der Paladin hatte die Rüstung abgelegt nachdem sie hereingekommen waren. Er trug
nun den relativ dünnen, wollernen Waffenrock...trotzdem wurde ihm warm...sehr warm...



06.04.2003 16:38#106
Liana Ein Paladin ohne Paladinsrüstung? Das war für Liana schon ein höchst seltener anblick und sie grinste. (so etwa: )
Dann zog sie ihre Rüstung auch aus und hatte nurnoch ihr knappes Kleid an, dass unter der Rüstung getragen wurde. Ihren Dolch stellte sie in ihr Regal und die Rüstung hängte sie an die Tür.
Da saßen sie nun...in Lianas Raum. Diego war ziemlich rot und er schwitzte wie es aussah und Liana wusste nicht was sie sagen sollte.
Schliesslich ging sie zu ihm und setzte sich auf seinen Schoß. Dann gab sie ihm einen Kuss auf den Nacken und umarmte ihn wieder.


06.04.2003 17:22#107
Diego | R@PC Was weiterhin passierte, überlassen wir beide mal eurer Phantasie.


Liana und Diego saßen bald darauf am Tisch und aßen ein vom Paladin zubereitetes
Mahl: Scavangerkeule auf Reis mit Seraphissauce. Ein Gedicht.


06.04.2003 21:18#108
Diego | R@PC Liana und Diego begaben sich später am Abend noch einmal nach draußen. Arm in Arm turtelten sie durchs Lager.

In Diegos Umhang eingehüllt setzten sie einen Schritt vor den andern, vergnügt redend.

Diego konnte sich nicht daran erinnern, wann er einmal so glücklich war... ja, OB er jemals so glücklich war. Verliebt gingen beide wieder ins Zimmer.



07.04.2003 12:58#109
Hummelchen Gegen Mittag legte Hummelchen wieder am Amazonenlager an. Sie holte die Segel ein und befestigte das Boot an den Pollern. Dann stieg sie zügig zum Haus empor.
Das Gold brachte sie in die Schatzkammer und mit der Rune begab sie sich zu Tahleiia um sie ihr abzuliefern und sie gleichzeitig darauf vorzubereiten, dass ein Priester des Klosters kommen würde.

Dann lief sie schnell in die Küche um sich anzusehen, welches Chaos ihre Vertretung angerichtet hatte. Das würde sie einige Stunden Arbeit kosten, aber dann würde sie sich der Sache mit dem Amulett widmen und dem seltsamen Stein, den sie bekommen hatte.



07.04.2003 12:59#110
Aylana Ein sanfter Sonnenstrahl kitzelte Aylana an der nase, verschlafen rieb sie sich die Augen und schaute auf. Die Sonne blickte zwar kaum unter den Wolken hervor doch genau da wo sie hervor schaute traf der lichtstrahl auf Aylana. Schön langsam stand sie auf und zog sich an, ihr Füsse führten sie nach draußen. Ob heute mal wieder etwas passieren würde? es war in letzter zeit wirklich langweilig hier geworden. Aylana entschloss sich mal an die kleine anlegestelle zu gehn, vielleicht war dort jemand. Das Lager schien recht ruhig, wenig Leute liefen umher. Wie immer! Angekommen war selbst dort niemand, gelangweilt lies sie die Beine über den Holzsteg hängen und legte sich mit dem Rücken auf den Boden.



07.04.2003 17:02#111
Stenic Doch Stenic bemerkte das Aylana nicht da war. "Verdammt!Was mache ich jetzt? Wenn die mich so rumm laufen sehen ,bekomme ich sicher Ärger."Stenic hielt Saria mit zwei Händen vor sich. Das sah so aus als würde Saria bei ihn einschlafen. Panisch schaute Stenic um sich herum. Er musste zu einer Amazone gehen und sagen was passiert ist. Doch ob sie einen Mann das glauben würde?
"Was keinen Umbringt macht einen nur Stärker." sagte Stenic zu sich und versuchte eine Amazone zu sehen.
Langsam sah Stenic eine Amazone und ging zu ihr hin.
"Hoffentlich bekomme ich keinen Ärger." dachte sich Stenic bevor die Amazone ihn
ansprach.
Er selbst konnte nichts verstehen was sie sagte, doch er machte nur so.Nach einer Weile , verstand Stenic was sie wollte. Sie fragte ihn was er mit der
Amazone machte. "Sie ist Bewusstlos geworden als ich mit ihr redete."Die Amazone riss Saria aus Stenics armen und ging auf eine komische Richtung weg.
Noch einmal schaute Stenic der Amazone nach, und verschwand. Er ging jetzt richtung Khorinis. Doch als erstes muss er das Minental überqueren.



08.04.2003 19:36#112
Akadi Auf den sanften Wellen des Meeres trieb das kleine Fischerboot an die Anlegestelle vom Amazonenlager. Hinterihnen war das ganze Meer in einen roten Licht gehüllt, das von der untergehenden Sonne verursacht wurde. Nur ein paar Minuten später konnte Akadi auch schon von Bord gehen, wo sie sich sogleich von dem Fischer freundlich verabschiedete. Da war sie wieder. Doch einen Lehrer hatte sie immernoch nicht gefunden. Etwas Schade, fand sie. Sie drehte sich wieder um setzte sich auf den Boden. Ihr Blick fiel wieder aufs Meer.


09.04.2003 09:19#113
blutfeuer das pentagramm vor dem tempel der donnra begann plötzlich dunkelrot aufzuglühen und dann rotierte die tiefrote farbe blitzschnell durch das magische zeichen. kurze zeit später erschien in einer flirrenden blauen spirale die patronin blutfeuer wieder im lager. sie war wieder angekommen! schwer bepackt mit den schätzen aus dem gletscher, den pfeilen und den drachenschuppen schlurfte sie auf die gebäude zu. den entgegenkommenden schwestern übergab sie das gepäck, ließ pfeile und gold zu hummelchen bringen und nur die schuppen sollten in ihr eigenes zimmer, dass die amazone auch zuerst aufsuchte. erst einmal schlafen. und wieder richtig warm werden. lange schlafen!



09.04.2003 21:05#114
Saria "Nicht schon wieder...."
Das war Sarias erster Gedanke, als sie erwachte. Schon bevor sie die Augen ganz geöffnet hatte, wusste sie anhand des schwachen Dämmerlichts wo sie sich befand.
Vorsichtig stemmte sie sich in die Höhe.
"Ich hatte dir gesagt, du sollst dich nicht überanstrengen."Der Vorwurf in Thaleiias Stimme schmerzte. Träge wandte Saria den Kopf zu der Hohepriesterin. Thaleiia saß mit einer dampfenden Tasse in der Hand neben ihrem Bett.
"Tut...tut mir leid...."
"Sag das deinem Körper."
Für einige Sekunden herrschte Stille, als die Priesterin einen Schluck aus der Tasse nahm.
"Ich kann dich zwar wieder zusammenflicken, aber die Frage ist, wie lange dein Körper noch mitmacht, bevor etwas wirklich ernstes passiert."Die Diebin schaffte es nicht, Thaleiias stechendem Blick standzuhalten."Du solltest wirklich besser aufpassen."
Sarias Puls beschleunigte sich. Vor ihrem inneren Auge tauchte das Gesicht des Kopfgeldjägers auf.
"Aber dieser...", wollte sie auffahren, wurde jedoch von einer herrischen Geste der Priesterin zum Schweigen gebracht.
"Kein aber. Du regst dich schon wieder auf. Beruhige dich erst einmal."Obwohl es der Amazone einige Mühe kostete, zwang sie sich zur Ruhe. Seltsam, die
bloße Anwesenheit der Priesterin wirkte schon beruhigend auf sie. Hätte jemand anderes so mit ihr gesprochen, hätte sie sich wahrscheinlich weiter in ihre Wut hineingesteigert.
"...'tschuldigung...", murmelte sie schließlich.
"Du solltest wirklich an deiner Selbstbeherrschung feilen. So bekommst du nur Ärger."
"...ich werde es versuchen...", versprach Saria kleinlaut.
Nach einigen Minuten der Stille traute sie sich endlich, Thaleiia abermals in die Augen zu sehen.
"Darf... darf ich wieder gehen?"
Thaleiia schien der Gedanke nicht wirklich zu gefallen. Trotzdem zuckte sie kurz
darauf mit den Schultern.
"Es ist dein Körper. Aber halte dich dieses mal etwas zurück. Du bist in letzter
Zeit ungewöhnlich oft im Tempel unserer Göttin."
"D-Danke...", brachte Saria noch hervor.
Dann zog sie sich an und verschwand eilig aus dem Tempel. Irgendwie war ihr die Nähe der Priesterin unangenehm. Vielleicht gerade weil sie eine der wenigen Personen war, deren Worte Wirkung auf sie zeigten.



09.04.2003 22:50#115
Kano Langsam schon sich das Boot auf den weichen Sandstrand der Insel. Es war schon dunkel, als Mykena und Kano das Amazonenlager erreichten. Nachdem der Soldat das
Gefährt ans Ufer gezogen hatte und die Ausrüstung nehmen wollte, stellte er fest, dass die Kriegerin eingeschlafen war. Der Wolf ruhte regungslos neben ihr.
Sie war noch immer verletzt und hatte die ganze Fahrt über ruhig dagelegen. Vorsichtig hob er die junge Frau an und ging dann langsam auf das Tor zum Hauptkomplex zu. Als er dieses passierte, fing er einige misstrauische Blicke der Wachen ein, aber sie wussten, wer er war und hatten ihren Posten zu halten.
Kano erreichte also ungehindert die Krankenstation, Thaleia war gerade damit beschäftigt etwas aufzuräumen, als sich die Tür öffnete und der Offizier mit der
Königin auf den Armen hinein trat. Leicht geschockt sah sie die Beiden an und orderte Kano dann sofort, Mykena in eines der Betten zu legen. Die Priesterin eilte sich, alles herbei zu holen und besah die Wunde. Kano hielt es jedoch für die Frau erstmal machen zu lassen, die Ausrüstung musste auch noch aus dem Boot geholt werden. Zügigen Schrittes stapfte er also wieder zum Strand und schnappte
sich die Schwerter, seinen Bogen, die beiden Rucksäcke und seinen Köcher.
Voll beladen schleppte er sich wieder zurück ins Lagerinnere und lud alles im Thronsaal ab. Inzwischen sollte auch die Heilerin alles Nötige getan haben, was sie auf die Schnelle tun konnte, weshalb sich der Milizionär kurzerhand dazu entschied, nochmal nach der Freundin zu sehen. In dem Zimmer angekommen ging er langsam zu Bett, die Königin schlief noch immer, sie hatte einen wirklich guten Schlaf, das musste man ihr lassen. Thaleia hatte ihr die Rüstung abgenommen und die Wunden versorgt, auf die Frau war Verlass. Kano setzte sich ans Bett und betrachte die junge Kriegerin. Vielleicht hätte er sie doch nicht mitnehmen und derart in Gefahr bringen sollen...was musste er auch noch hinunter in die Höhle...

Eine Weile saß er da und dachte nach, machte sich Vorwürfe, war aber auch irgendwie froh, dass sie mitgegangen war. Wie er so vor sich hinstarrte, spiegelte sich kurz die Flamme einer Fackel in dem Rubin wieder, der in ihrer, mittlerweile leicht geöffneten Hand lag. Vorsichtig nahm er ihn und legte den Stein auf die Brust, irgendwas hatte er an sich, das Blutrot, es hatte ihn von Anfang an an die Klinge seines Schwertes erinnert...standen sie in Verbindung miteinander? Vielleicht konnte er etwas in dem Buch darüber finden.Wieder verfiel der Offizier in Gedanken und saß neben dem Bett, er würde warten bis sie aufwachte...und wenn es ewig dauern würde...




10.04.2003 14:11#116
meditate zuerst war nur ein leichtes sirren in der luft zu vernehmen. dann begannen die kristalle des pentagramms aufzuleuchten. das helle rot färbte sich immer intensiver, als wolle ein rotes feuer von innen heraus ausbrechen. dann begann das rote feuer in den kristallen zu wandern, die längen entlang, um die spitzen und die nächste gerade entlang - immer schneller - immer schneller. erst als man
die rasende geschwindigkeit mit den augen nicht mehr verfolgen konnte, glühte das pentagramm plötzlich grell auf und dann entstand in seiner mitte, wenig über
dem boden eine blassgraue wolke, die wie ein wirbelsturm um sich selbst vibrierte. immer größer wurde die wolke, immer dunkler und dann erschien die magierin des dunklen mächte meditate im zentrum des pentagramms. sie war schwer bepackt mit beuteln und säcken und hielt in der hand einen strauß dunkelblauer seltsamer blumen.

einen moment brauchte sie zur orientierung, dann strich sie sich über die kleidung, die nichts mehr mit der robe der schwarzmagier gemein hatte und ging in den tempel der donnra.



10.04.2003 15:01#117
Saria Ein lauter werdender Sirrton schreckte Saria auf.
Verwirrt wandte sie ihren Kopf zum Tempel der Donnra, welcher die Quelle des nervtötenden Geräuschs zu sein schien. Tatsächlich, der Tempeleingang erstrahlte
in einem pulsierenden, roten Licht.
Schon nach wenigen Sekunden ging das Pulsieren in ein rasches Flackern über, dann wurde das Licht stärker. Ein grelles Leuchten, dann erlosch der helle Schein. Und zusammen mit ihm erstarb auch das schmerzhafte Sirren.Eine kurze Zeit lang spielte Saria mit dem Gedanken, zu dem Tempel zu laufen und
nach dem Verursacher des seltsamen Schauspiels zu schauen. Doch dann schüttelte sie den Kopf und blickte zurück auf das leise plätschernde Wasser unter dem Bootssteg.
Wahrscheinlich experimentierte Thaleiia wieder mit irgendwelchen Zaubern herum.Magie....
Nachdenklich drehte die Diebin den kleinen Runenstein in ihrer Hand. Die feinen Linien auf seiner Oberfläche schimmerten im schwachen Sonnenlicht, verliehen dem
Stein ein unergründliches Eigenleben. In diesem unscheinbaren Stück Fels sollte also der Schlüssel zur Magie liegen.
Nur wie konnte man sie ihm entlocken?
Den ganzen Tag über hatte Saria versucht, auf allen erdenklichen Wegen mit Hilfe
des Runensteins einen Zauber zu wirken. Doch weder Zauberspruch noch böses Anstarren oder wildes Reiben hatte etwas genutzt.
Der Stein blieb nichts weiter als lebloser Fels.
Mit einem Seufzer ließ sich Saria auf den Steg zurücksinken. Warum musste alles immer so kompliziert sein....



10.04.2003 20:07#118
Mykena "Ähm...kannst du mal bitte diese Fliege da plattmachen? Ne, nicht die da vorn, die da neben meinem Kopf, die surrt so nervig in mein Ohr."
Als der Milize verwundert seinen Kopf drehte, blickte er geradewegs in das grinsende Gesicht der Amazonenkönigin.
"Na, sag bloß du sitzt schon die ganze Zeit hier. Habt ihr Milizen denn gar nichts zu arbeiten? Mir scheint du machst hier 7 Tage die Woche Urlaub."Mykena setzte sich mit einem leichten Stöhnen auf und schob die Decke beiseite. "Hilfe, wieso wird man in solchen Krankenstationen immer so dick eingemummelt..."
Sie stieg aus dem Bett und befühlte ihre Schulter.
"Hey, tut kaum noch weh. Thaleiia hat wirklich gute Mittelchen, eine wahre Wunderheilerin die Frau. Donnra hat ihr alles gegeben was es dafür braucht."Erst jetzt fiel ihr der rote Rubin auf ihrer Brust auf. Die Kette, sie hatte sie
ja ganz vergessen. Nachdenklich nahm sie den Stein in die Höhe und musterte ihn.

"Ein wirklich schönes Stück, ich werd ihn jetzt immer tragen."Sie lächelte Kano an.



10.04.2003 21:03#119
Kano Halb schläfrig registrierte er Mykenas Wiedererwachen. Endlich, sie war wieder wach. Und es schien ihr verhältnismäßig gut zu gehen. Erfreut stand Kano auf und
streckte sich, dass es nur so knackte.
"Arbeiten? Achwas, wozu hat man Untergebene, außerdem war das hier auch Arbeit. Zum einen Nachforschen und Aufdecken, zum Anderen das Verbessern der Beziehungen
zwischen der Garde und den Amazonen."
Er grinste sie kurz an und reichte ihr dann etwas zu trinken, was neben dem Bett
stand.
"Freut mich, dass dir der Stein gefällt, dachte ich mir doch, als ich ihn da unten fand. Und ich glaube, irgendwas verbirgt er uns noch, finde es raus und sag mir bescheid, wenn du es weißt."
Der Milizionär zwinkerte ihr kurz zu und trank dann selbst einen Schluck."Aber sag, wie geht es dir denn?"



10.04.2003 22:45#120
Hugin und Munin Weit über den Wolken wanderten
mit schwarzen Schwingen schlagend
wie lautlose Lanzen durch die Lüfte
zwei Raben, die rastlosen Reisenden,
in hoher Bahn beschützt vor des Bogens Schuß.

_____Kämpften klagend gegen die Kraft,
_____die spielend der Sturm ihnen schickte.
_____In seinen Schlund er sie zu saugen suchte.
_____Doch kamen sie durch den dampfenden Dunst
_____vor des Thaleiias Tempels Tor.
_____Den blühenden Baum ihre Krallen berührten.
_____Ihr Gespräch als Gekrächz wird gehört.

Auf der erdverwurzelten Erle ersannen,
die schwarzen Schwingen schlafend
wie Wanderer der Welten, wissend
zwei Raben, rastende Reisende
durch dunkle Blätter beschützt vor des Bogens Schuß.



10.04.2003 23:05#121
meditate meditate hatte sich den ganzen tag bei thaleiia aufgehalten und sie hatte ihr das meiste von dem erzählt, was ihr die alte anvertraut hatte. sie hatte sie auch nach den sithi gefragt, aber die alte hatte noch nie etwas von denen gehört. sie durchsuchten die bücher und fanden auch dort nichts. erst ein gespräch mit dem succubus brachte neue erkenntnisse.

dem succubus war nichts fremd. obwohl die dame kein gefallen an den lichtwesen gefunden hatte, waren sie doch absolut resistent gegen die betörende magie des succubus. dafür schwärmte die dämonin von den drachen und dem göttersitz, den sie in früheren zeiten oft besucht hatte.

als die beiden frauen hungrig wurden merkten sie erst, dass sie den ganzen tag verschwatzt hatten. sie machten sich auf den weg zu hummelchen.
es war eine dunkle nacht, nicht so wie die nacht im gletscher, die nie ganz dunkel war. als die beiden frauen den gebäudekomplex betreten wollten, sahen sie
auf dem dach der schmiede einen raben. der krächzte trotz der dunkelheit, als wolle er noch irgendetwas wichtiges sagen.

meditate stutzte und ging ein paar schritte auf ihn zu. hatte der rabe eben das wort "komm" gesagt oder hatte sie sich das nur eingebildet? wieder schrie der vogel und wieder meinte sie, der rabe hätte "komm" gerufen. außerdem meinte sie,
den vogel zu erkennen. konnte es sein, dass das der rabe aus dem kastell war? der mit dem don-esteban immer 'sprach'? zumindest saßen die vögel des öfteren auf seiner schulter und schienen ihm etwas zuzuraunen und der don schien zu verstehen!

fing sie jetzt auch damit an? die stimmen zu hören?

meditate sah thaleiia an: "ich habe das gefühl, ich soll ins kastell kommen und der rabe ist der bote der nachricht. hast du etwas verstanden?"
die priesterin schüttelte den kopf, meinte allerdings, dass meditate auf ihr gefühl hören solle, oder was auch immer ihr gesagt hätte, dass sie ins kastell solle. sie erbot sich sogar, mit meditate mitzukommen.

"dann lass uns noch schnell einen happen essen. bevor ich nicht was im magen habe, werd ich mich nicht mehr hier fortbewegen."



10.04.2003 23:08#122
blutfeuer blutfeuer entdeckte die beiden magierinnen schon in der tür.
"he wunderbar, da bist du ja medi? gehts meinem baby gut? ich erzähl grad von unserem besuch im eisgarten. setz dich zu uns und hilf mir. die mädchen fragen mir ein loch in den bauch."



10.04.2003 23:09#123
meditate "ich kann nicht blutfeuer, ich muss unbedingt ins kastell. irgendwas ist dort passiert, dass meine anwesenheit erfordert. ich will nur schnell was essen."


10.04.2003 23:14#124
blutfeuer "ist was passiert? ich komm dann natürlich mit. ich kann dich schließlich nicht allein gehen lassen. du hast ja nicht mal ein schwert, geschweige denn einen bogen. eine sekunde, ich hol nur schnell meine sachen. ich wollt ohnehin in die bibliothek."

blutfeuer sprang auf und während hummelchen den beiden magierinnen das essen servierte, rannte die amazone in ihr zimmer, zog ihre schwarze gletscherrüstung an und warf den bogen über. schnell riss sie noch einige pfeile aus einem kübel und dann war sie schon wieder zurück.

"kann es losgehn?"

die beiden hatten inzwischen fertig gegessen und dann gingen sie auf den hof. zuerst verschwanden die beiden magierinnen und dann blutfeuer. das teleportieren
mit schriftrollen ging eben doch nicht so schnell. aber morgen oder spätestens in ein paar wochen würde sie diesen zauber auch per rune beherrschen. das passende werkzeug hatte sie ja schon.

in einem blauen blitz verschwand also auch blutfeuer.




11.04.2003 16:59#125
Mykena "Besser, danke. Ich spürs kaum noch, ein paar Tage und die Wunde ist nie dagewesen."
Mykena ging durch den Raum und blieb am Fenster stehen. Unten auf dem Innenhof versuchten zwei Amazonen gerade, einen Karren mit Brettern und Handwerkszeug zu beladen. Immer wenn sie ein Brett aufgeladen hatten, rutschte das andere hinten am Karren wieder runter. Jedesmal zuckte der Scavenger, der bereits eingespannt war, heftig zusammen.

Mykena wandte sich wieder vom Fenster ab und blickte in den Raum. "Du mußt sicher bald wieder zurück", sprach sie zu Kano, "ich hab auch noch zutun. Vielleicht sehn wir uns ja noch, aber ich glaub es nicht. Auf jeden Fall danke ich dir für die Kette, sie ist wirklich schön. Na dann, machs gut."Sie trat an ihn heran und umarmte ihn freundschaftlich.
"Gute Heimfahrt."
Sie lächelte kurz und trat dann hinaus.



11.04.2003 17:10#126
Saturas Urplötzlich erschien in der Nähe des Tempels ein Y-förmiges, blaues, ganz und gar magisch anmutendes Etwas. Es war Saturas, und als er auf dem Boden landete, verschwanden die blauen Zuckungen sogleich. Nun war er also im Amazonenlager. Oder doch nicht?
Von seinem Ankunftsplatz konnte er ein Gebäude sehen, das definitiv ein Tempel war, ausserdem eine Mauer, ein grosses Tor und einen besetzten Wachturm. Er begab sich auf den Weg, eine wunderschöne Baumallee (wenn auch nicht schnurgerade) war das, viele bekannte und unbekannte Geräusche liessen das Ganze
fast etwas mystisch erscheinen. Der Priester spazierte nach links, stellte fest,
dass es dort hinaus ging, nach einer kurzen Visite im sogenannten Gästehaus war er sich dann sicher, dass er in die andere Richtung musste. Und, dass er sich hier noch nicht wirklich im Lager der kriegerischen Frauen befand. Also lief er zurück, bog um die Ecke und erreichte schliesslich das grosse hölzerne Tor, das wunderbar verziert war. Da stoppte er spontan und schritt nur ganz langsam weiter, in der Hoffnung, empfangen zu werden.



11.04.2003 18:00#127
Kano "Danke..."
Kurz sah er ihr noch nach, dann ging er wieder hinunter zum Thronsaal. Kano nahm
seine Ausrüstung auf, als sein Blick auf die Kugel fiel. Die Amazonen hatten eine...also konnte er die ja mitnehmen, machte sich sicher gut in seiner Bognerei. Er packte das Ding in den Rucksack und schulterte diesen, ebenso wie den Bogen und den Zweihänder.
Voll bepackt stapfte der Krieger dann durch das Lager und zum Tor hinaus, weiter
bis zum Boot. Polternd landete die Ausrüstung in dem Wassergefährt, welches sogleich von dem Milizionär ins feuchte Nass geschoben wurde. Kano sprang hinein
und setzte sich an die Ruder, es konnte heimwärts gehen...lange war er unterwegs
gewesen. Es wurde Zeit, wer weiß, was in Khorinis inzwischen schon passiert war...



11.04.2003 19:41#128
Hummelchen Hummelchen hatte wieder in der Schmiede gestanden. Vorsichtig hatte sie das Amulett aus seinem Gipsbett gelöst und polierte es nun schon seit geraumer Zeit mit feinster Schafwolle. Die Halterung für den Stein war fertig und nun wurde er
eingepasst. Vorsichtig bog sie mit einer feinen Zange die Greifärmchen um den kostbaren Stein.

So, das war geschafft. So schnell würde er nicht herausfallen und die Magie, die
in ihm wohnte, konnte sich nach allen Seiten frei entfalten. Es war eine wunderschöne Arbeit. Schlanke Feuerzungen hielten das Juwel in der Mitte, als wolle es in jedem Moment auf den Flammen in den Himmel tanzen. Es würde den Priestern des Innos sicher gefallen. Da war sie ganz sicher. Und Thaleiia konnte
sich über eine weitere rune freuen. Das wog mehr als alles Gold von Khorinis. Im
Notfall war Zeit das wichtigste Gut.

Während sie auf den Priester wartete, arbeitete sie an den Metalltropfen des Don-Esteban weiter.

alle möglichen Techniken hatte sie probiert. Das Metall sollte ja weich werden, aber seinen echten Zusammenhalt nicht verlieren. Es war schwierig und dann war der weiche Tropfen vorsichtig zu einem Strang zu schmieden, den man zum Schluss wieder zusammenfügen musste.

Der Magier hatte ja keine genaue Form vorgegeben und so formte sie aus den Ringen einen unendlichen Strang, indem sie jeden in sich verschlang. Was auch immer der Magier damit machen wollte, es würde in den Ringen keinen Anfang und kein Ende finden.



11.04.2003 21:06#129
Akadi Langsam trat Akadi wieder aus den Schlafräumen und lief etwas durch das Lager. Sie wollte eigentlich mal etwas das Land erkunden, doch wie? Sie wusste dass sie
nicht lange überleben würde, wenn sie durch die Landschaft ohne Waffe stapfen würde. Und wenn sie eine hätte würde sie sowieso nicht wissen, wie man sie effektiv einsetzt. Nachdneklich lief sie über das ganze Lager, bis sie durh die Tore heruas trat. den Weg entlang wollte sie weiter zum Tempel gehen, bis sie ausversehen mit dem Priester Innos# zusammenstos. Er flog fast nch hinten um, konnte sich aber noch gerade fangen. "Ent ... Entschuldigung. Ich habe ech nicht
gesehen, tut mir Leid" watren ihre Worte und strich sich ihre Haare aus dem Gesicht.



11.04.2003 22:41#130
blutfeuer dass das pentagramm plötzlich anfing zu sprühen und die roten kristalle sich wie
wunderkerzen verhielten, hatte es noch nie gegeben. thaleiia, die zufällig grad draußen stand, als das rotieren des roten lichtes begann zückte vorsichtshalber eine rune. man konnte ja nicht wissen. vielleicht hatten die orks das geheimnis des teleportierens geknackt? neben ihr fläzte sich der succubus auf die marmorne
einfangstreppe in das tempelchen und amüsierte sich. dank der dämonenfähigkeiten
wusste sie schon längst, dass blutfeuer das geheimnis des teleports zu ergründen
suchte.

blutfeuer hielt sich fest. sie spürte etwas, sie spürte bewegung in eine richtung und versuchte in die andere richtung zu streben. sie spürte, dass sie in atome zerstoben war und versuchte, dank willenskraft alles fest bei sich zu behalten. so befahl sie jedem körperteil, an dem ihm zugewiesenen platz zu bleiben. dass das den teleport erheblich erschwerte, war ja wohl klar.
trotzdem siegte die macht der magie und blutfeuer klatschte erschöpft und zornrot mitten ins pentagramm.

"irgendwann beherrsche ich das verrückte zeug. lasst mich erst mal ne rune haben
und mit der probieren. dann wird alles viel einfacher. ich komme dieser hinterhältigen magie schon auf die sprünge."

als sie sich umdrehte und die beiden anderen gestalten wahrnahm, sprang sie auf und eilte auf thaleiia zu.

"ich brauch dringend den teleportzauber. kann ich den jetzt lernen? ich werd auch jeden tag üben. bitte - ich brauch den unbedingt."



11.04.2003 22:46#131
ein succubus "Du bist ja ein Spaßvogel. du schreist nach neuen Runen und hast deine alten nicht mal mehr am Gürtel! Wo sind die, die dir erlauben, dich der Männer zu bemächtigen? Du hast meine schönsten Runen nicht mehr. Nur die lächerlichen anderen. Hast du wenigstens einen ordentlichen Preis dafür bekommen?"
Der Succubus wand und streckte sich wie eine Schlange um den Handlauf der Treppe, als hätte sie keine Knochen.



11.04.2003 22:50#132
blutfeuer was hatte sie? ... erschrocken fasste sie in ihren gürtel.

wo waren sie? das konnte doch nicht sein? sie hatte doch nicht die beiden runen verloren? die besten überhaupt im kampf gegen das geschlecht der angeber und muskelprotze?

im gletscher war ihr das fehlen der runen gar nicht aufgefallen, denn dort hatte
sie die nicht gebaucht. der sumpf ...! der kampf mit samantha! die hatte doch die runen in das moor geworfen! da lagen sie doch dann hoffentlich noch, oder?
blutrfeuer lief es gleichzeitig heiß und kalt den rücken herunter. ob jetzt die haie damit ihre opfer anlockten? sie musste sofort zurück.

"ach, es ist gar nichts. ich hab sie nur im sumpf gelassen, damit ich die nicht im gletscher gefährde. ich hole sie ... morgen bei tagesanbruch. ganz sicher. und bekomme ich jetzt den teleport einschließlich unterweisung?"


11.04.2003 22:51#133
ein succubus "Dafür ist Thaleiia zuständig. Meine Zauber kennst du ja. Wenn du da weitermachen willst, dann melde dich. Aber übernimm dich nicht, Kleine!"


11.04.2003 22:53#134
blutfeuer "bäääähhh, mach ich schon nicht. eines tages liegen sie mir alle zu füßen. wirst
schon sehn."

thaleiia ging in den tempel und holte die rune. dann setzen sich die drei auf eine bank und die priesterin begann den gebrauch der rune zu erklären.


11.04.2003 23:07#135
Saria Mit offenem Mund starrte Saria zu Thaleiia, die es sich gerade mit Blutfeuer und
einem seltsamen, dämonenartigen Wesen auf einer Bank bequem gemacht hatte. Was war denn das für ein Ding?
Sah ja ziemlich hässlich aus. Aber warum rannte es zusammen mit Blutfeuer und der Priesterin herum?
Doch das mysteriöse Viech war noch gar nicht einmal der Grund für Sarais Empörung. Thaleiia war es. Ihr sagte sie noch, dass sie selbst hinter das Geheimnis der Rune kommen sollte, und Blutfeuer gab sie Privatunterricht. Eine Frechheit.
Empört und das Ziehen in ihrer verletzten Schulter missachtend, lief die Diebin auf die kleine Dreiergesellschaft zu.
"Sag mal, das finde ich jetzt schon unverschämt. Ich mühe mich hier seit Tagen mit dieser dummen Rune herum und sie", Sarias Zeigefinger richtete sich auf Blutfeuers Gesicht, "bekommt das Ganze erklärt. Und überhaupt, was macht ihr denn hier mit diesem Geflügelten Fetzenteppich?"



11.04.2003 23:14#136
blutfeuer "he, nimm mal den mund nicht so voll. wie redest du mit meiner freundin?"
blutfeuer war empört aufgesprungen.

"ich glaubs ja nicht, unsere meisterdiebin will zaubern lernen? das meinst du doch nicht im ernst."

blutfeuer drehte sich zu thaleiia um und als diese lächelnd nickte, meinte blutfeuer nur noch:

"also wenn die auch die magie des succubus lernt, dann gehts den menschen in khorinis sehr schlecht. arme menschen."




12.04.2003 00:03#137
ein succubus der succubus hatte sich langsam zu der diebin umgedreht und musterte sie aufmerksam. dann warf sie den kopf in den nacken und veränderte ihre form, indem
sie sich dehnte und streckte, bog und leise gurrend an die seite der amazone schlüpfte.

"ich glaub, du kannst nicht richtig gucken!"

der succubus zeigte sich plötzlich in all seiner schönheit. das feuerrote haar fiel ihr in langen locken bis zur hüfte und die brüste hoben sich wie die blanke
verführung. mit leiser und rauchiger stimme schlug sie ihre strahlend grünen augen auf und meinte;

"im normalfall ist diese haut nur für männer da, aber es hat mich auch noch keine frau als flickenteppich bezeichnet, nur weil ich es mir ein bisschen bequemer mache. schick mir dein nächstes beutetier, mein schätzchen, dann wirst du sehn, was dein flickenteppich kann. außerdem kannst du von mir eine menge lernen und wenn du es lernen willst, dann hüte deine zunge. von meiner art gibt es noch mehr und ich kann dir meinen bruder mitbringen.

trotzdem gefällst du mir. mir gefallen alle frauen, die sich nicht die butter vom brot nehmen lassen. wehr dich, pack was dir entwischen will und lang zu, wenn man dir etwas vorenthalten will. ich glaube, wir werden noch gute freundinnen, wenn du es denn willst, schätzchen."



12.04.2003 00:18#138
Saria So schnell es ihre Schulter zuließ, wand sich Saria aus der unmittelbaren Nähe des Succubus. Auch wenn das Viech schön reden konnte, ganz geheuer war es ihr nicht.
Und in ihrem Handwerk war es besser, niemandem zu trauen. Erst recht nicht neuen
Bekanntschaften.
"Sieh an, so kannst du dich schon eher hier draußen zeigen. Und habe ich da gerade richtig gehört? Du würdest mir helfen, wenn mir jemand folgt? Wenn das so
ist, vielleicht könnten wir ja ins Geschäft kommen...."
Dann wandte sie sich zu Blutfeuer um. Trotzig stemmte sie die Hände in die Hüften und funkelte die übermütige Patronin giftig an.
"Wer sagt denn überhaupt, dass ich das Zaubern lernen will? Vielleicht bin ich inzwischen ja schon einen Schritt weiter?"



12.04.2003 00:30#139
blutfeuer "nun reg dich ab. auch eine meisterdiebin braucht verbündete und in mir hast du die ganz sicher. und wenn ich sehe, wie oft du schon verwundest und gefangen warst, dann fehlen dir wohl doch ein paar klitzekleine fähigkeiten zur meisterin. vielleicht kann ich dich ja sogar ein stück weiterbringen. du müßtest
natürlich deine zickige art ablegen und mal ein bisschen vertrauen aufkommen lassen. man kann die stacheln nicht nach allen seiten richten. sogar igel haben auf dem bauch ein weiches fell."

blutfeuer schnappte sich die rune von thaleiia und meinte zum succubus
"kannst ruhig wieder ein flickenteppich werden. saria wird auch kein mann, wenn du dich noch so schön machst. oder stehst du auf frauen?" fragte sie nun wieder zu der diebin gewandt.



12.04.2003 00:46#140
Saria "Nur solange sie ausreichend Gold haben", warf Saria patzig zurück.Blutfeuers Worte schmerzten. Dummerweise hatte sie nicht einmal Unrecht. Die letzte Zeit war wirklich nicht gerade glorreich für die Diebin verlaufen. Der Diebstahl im Kloster war knapp gewesen, die Begegnung mit Wardrag beinahe fatal und der Schwertdiebstahl total in die Hose gegangen. Und jetzt war auch noch ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt worden....
In hilfloser Wut ballte sie die Hände zusammen und sah zu Boden."Was weißt du denn schon...", war das Einzige was sie noch hervorbrachte.


12.04.2003 00:58#141
blutfeuer "ich wüßte schon noch einiges. sei mal nicht so stolz. wir sind eine gemeinschaft und wir sollten uns untereinander beistehen. wenn du einen auf stur
und auf gekränkt machst, bringt dich das nicht weiter. ich will dir mal eins sagen. du lebst hier in einer sehr rauhen welt, in der du ohne freunde nicht überleben wirst. früher oder später werden sie dich fangen und aburteilen. wahrscheinlich endest du am galgen auf dem marktplatz.

besser wäre doch sicherlich, wenn du freunde hättest, die das dann vereiteln oder?

außerdem bist du einfach nicht gut genug um hier zu überleben. deine schwertfähigkeiten sind mittelmäßig, den bogen kannst du nicht richtig gebrauchen, deine kondition ist nicht grad berauschend, alles nicht grad gute voraussetzungen zum überleben oder? wolln wir dan nicht mal was machen?"


12.04.2003 01:10#142
Saria Saria musste hart mit sich ringen, um ihrer Schwester nicht an die Kehle zu springen.
Wäre sie nicht ranghöher, würde sie sich so etwas nicht gefallen lassen. Mühsam kämpfte sie die Tränen zurück und hob schließlich den Kopf, um Blutfeuer in die Augen zu sehen.
"Ich mag zwar vielleicht nicht mit einem Schwert umgehen können. Aber im Laufen und im Bogenschießen bin ich dir bei Weitem überlegen! In letzter Zeit hatte ich
Pech, das ist alles. Und dass ich es überhaupt so weit gebracht habe, spricht ja
wohl für sich!"
Ein leichtes Schwindelgefühl brach über der Diebin herein. Doch so schnell würde
sie nicht aufgeben. Krampfhaft schluckte sie den Kloß im Hals hinunter und versuchte Blutfeuers Blick weiterhin standzuhalten.



12.04.2003 01:20#143
blutfeuer "ach nun tu mal nicht so. ich weiß was du am bogen kannst, aber du kannst doch noch eine menge lernen. selten hast du die zeit und die gelegenheit in ruhe zu zielen, wenn du den bogen benutzen musst. bei mir könntest du lernen, wie dein bogen dir in jeder situation eine überlegenheit verschafft, der kein mann hier in khorinis etwas entgegensetzen kann. ich versichere dir, kein vogel in der luft, kein noch so geschickter feind, kein dämon und kein drache wird für dich unbezwingbar sein, wenn du den bogen richtig handhaben kannst. außerdem kannst du mit einem bogen senkrechte wände erklimmern, schluchten überqueren, reißende flüsse durchschwimmen. der bogen kann dir ein besserer freund sein, als jeder mensch. na, neugierig geworden?"



12.04.2003 01:28#144
Saria Schon wieder dieser schmerzhafte Stich in der Brust.
Es gab wenig, was Saria mehr hasste, als eine Schwäche eingestehen zu müssen. Bisher bestand ihre einzige Chance, siegreich aus einem Kampf hervorzugehen darin, dem Gegner zuvorzukommen, sich auf ihre Tarnung zu verlassen und somit in
Ruhe zielen zu können.
Doch falls sie mit dem ersten Schuss verfehlen sollte, halfen nur noch ihre flinken Beine....
"Das mit den Männern nehme ich dir ja noch ab. Aber erzähle mir nicht, dass du nur mit deinem Bogen über eine Schlucht kommst. Und erwarte erst recht nicht, dass ich dich dann von ihrem Boden kratze, wenn es nicht funktioniert. Das musst
du mir erst beweisen."



12.04.2003 01:31#145
ein succubus der succubus schwebte langsam zu der borstigen amazone.

"also wenn blutfeuer dir helfen kann, ich kann das schon lange. bei mir kannst du lernen, wie du einen mann so betörst, dass er nur noch augen für dich hat. er
wird keinen beutel an seinem gürtel mehr nachtrauern, wenn er in deine augen sehen kann. mit einem wimpernschlag kannst du erreichem, dass er dir gibt, was immer du willst. wär das nichts für dich?"



12.04.2003 01:33#146
blutfeuer "und ich werde esdir beweisen. wir fangen morgen an. schlaf dich jetzt aus und dann geht es los. keine bange, behalte den arm ruhig in der schlinge. meine kunst kannst du auch so lernen und der succubus wird dir die seine beibringen. dazu brauchst du auch nicht beide hände."

die frauen verabschiedeten sich dann voneinander und während thaleiia und der succubus im tempelchen verschwanden, gingen die beiden amazonen zum lager zurück.



12.04.2003 13:29#147
Saturas Saturas war mit einer Amazone zusammengestossen. Das heisst, neutral betrachtet war sie schon eher in ihn hineingelaufen. Aber das war ja nicht so schlimm. Oh, ähm, das macht nichts. Entschuldigt, könnt Ihr mir sagen, wo ich hier die Schmiede...die Kunstschmiede finden kann? Zu Hummelchen muss ich, sprach der Priester. Akadi schaute ihn mit grossen Augen an, antwortete aber hurtig:Ja, sicher, gleich da drüben, da arbeitet Hummelchen die meiste Zeit. Ihr solltet sie dort vorfinden. Die Anwärterin zeigte auf ein rechts gelegenes Haus,
weiss wie alle andern.
Ich danke Euch. Ein sehr schönes Lager habt Ihr hier übrigens. Einen schönen Tag
noch wünsche ich.
Sat gefielen die vielen Blumen und exotischen Pflanzen.
Euch auch, Priester. Auf Wiedersehen.
Der Wassermagier begab sich sogleich zur Schmiede.



12.04.2003 14:16#148
Aylana Mühevoll öffnete sie die augen und blinzelte verschlafen durch den Raum, niemand
da, wie immer! Die Decke über den Kopf ziehend rollte sich die Zierliche Gestalt
wieder in ihr bett hinein und schloss die Augen. Erst wenige minuten später bewegte sie sich wieder, mit einem gähnen zeigte Aylana das sie nun wach war, dabei hatte sie so schön und tief geschlafen.

Träge stand sie auf und suchte mit ihren Blicken Wasser, in einer Ecke des Zimmers, wurde sie fündig und tauchte ihren Kopf hinein. Schnell zog Aylana ihn wieder heraus, Kalt! brabbelte sie leise vor sich hin. Mit leise Tappsenden schritten durchquerte sie das Zimmer, bis zu dem Stuhl aus dem ihre Kleidung lag. Recht schnell warf sie sich in ihre Klamotten und verliess den Raum, durch die Tür nach draußen. Die Sonne schien sich hinter den vielen Wolken zu verstecken und hatte dadurch kaum Kraft, Kalter wind blies ihr entgegen und lies
ihr Haar mit dem Wind wehen.

Es wurde Langsam wirklich wieder Zeit das sie in die Stadt zurückkommt, ihre Goldvorräte mussten dringend mal aufgestockt werden. Doch zuerst wollte sie der Königin einmal auf Wiedersehen sagen, nicht das man sie noch als vermisst meldet. Schnellen schrittes bewegte sie sich auf das große "Haus" zu, mit wenigen Schritten hatte sie die Eingangshalle durquert und stand nun im Thronsaal. Mykena stand dort und schaute auf ein Bild, das wohl die alte Königign zeigte.

Vorsichtig ging sie auf die Königin zu und sprach sie freundlich an, ähm, Königin? Guten Morgen, wünsch ich. Ich wollte nur sagen das ich nun wieder nach Khorinis gehen werde. Aylana blick fiel auf das Bild, dann aber wieder auf Mykena, um auf ihre Antwort zu warten.



12.04.2003 14:43#149
Mykena Mykena war ganz in das Bild vertieft gewesen, dass sie die Amazone kaum kommen gehört hatte. Daher zuckte sie nun auch etwas zusammen als sie plötzlich hinter ihr anfing zu reden.
Schnell drehte sie sich herum, dass der rote Rubin an ihrem Hals mit einem leisen Klimpern an ihre übrigen Amulette stieß.

"Ach, gut dass du auftauchst. Du weißt es sicher noch gar nicht? Du darfst dich von nun an Tochter nennen, du hast dich gut eingelebt und dein ernsthaftes Interesse an unserer Schwesternschaft bewiesen."



12.04.2003 16:32#150
Aylana Erfreut über diese nachricht lächelte Aylana, Danke, habt vielen Dank. Ich werde
dann nun gehen, wenn ihr nichts weiter von mir wollt !? Mykena schüttelte den Kopf. Gut auf Wiedersehn. Aylana verlies fröhlich das große Haus und blieb auf dem Innenhof stehn, sie überlegte angestrengt wie sie nur nach Khorinis kommen sollte. Ihr Blick fiel richtung anlegestellte, da muss ich wohl das Boot nehmen... Aylana seufzte leise, ob sie es denn dann jemals nach Khorinis schaffen würde? Sie holte tief luft und marschierte los.

Unterwegs fiel ihr etwas ein, sie lies alles Fallen und rannte zurück zu ihrer unterkunft. Schnell schlug sie die Tür auf, ahh da liegt sie ja! Freudig schulterte sie die Rüstung, die sie von Hummelchen bekommen hatte, und lief wieder aus der Tür. Schnellen schrittes bewegte sie sich auf den Steg zu, ein kleines Boot schipperte sanft in den Wellen. Aylana schmiss die Rüstung, und noch einige ihrer Habeligkeiten hinein. Dann stieg sie langsam selbst in das kleine, wackelige gefährt. Na hoffentlich würde sie unterwegs nicht zusammenbrechen, sanft, etwas zu sanft, stieß sie das Boot vom Steg weg, jedoch bewegte es sich kaum. Noch einmal versuchte sie das selbe, dann endlich schipperte es weg. Langsam bewegte sich das kleine gefährt richtung Hafenstadt.


12.04.2003 22:49#151
Cain Cain genoss es wieder den kleinen, schmalen und verträumten Pfad entlang zu reisen, der ihn gradewegs zum Amazonenlager führte.
Er beobachtete die Vögeln und das ganze andere Getier, das sich rundherum im Wald und auf den Wiesen erstreckte. Scavenger grasten nicht weit vom Pfad und beachteten den vorbeilaufenden Drachenjäger erst garnicht.
Bald darauf erreichte Cain auch wieder das Amazonenlager und begrüßte die Wachen
höflich. dann ging er ins Gästehaus und setzte sich erstmal an einen der Tische.
Er wollte sich von der Reise ausruhen...




13.04.2003 14:07#152
ein succubus Die Sonne kitzelte auf den Brüsten und ließ sie sich wohlig entfalten.
Der succubus lag auf einer Wiese in der Nähe des Tempelchens und beobachtete die
Grashüpfer, die die Grashalme empor kletterten um dann mit einem gewaltigen Satz
zum nächsten Halm zu springen. dieser nickte dann unter dem Gewicht des Insekts und schleuderte es weiter zum nächsten Halm.

Seltsame Spiele, die die da so trieben.

Der Succubus langweilte sich und hoffte, dass Blutfeuer bald auftauchte. Sie hatte ihr eine Rune mitgebracht zum Circe-Zauber. Immerhin gab es den noch eine Stufe schärfer. Auch eine Rune für den kleinen Circe-Zauber hatte sie bei sich. mal sehn ob die bockige Kleien wieder auftauchen würde.



13.04.2003 14:11#153
blutfeuer die amazone war am frühen morgen zu ihrem kleinen knuffelchen von scavenger gegangen und hatte sich über den lärmenden empfang ihres schätzchens sehr gefreut. nach einem ausgiebigen ausritt war sie gerade wieder im lager eingetroffen und entdeckte auf der kleinen sonnigen wiese hinter dem tempel den succubus, der doch wirklich seine brüste entblößt hatte und diese in die sonne hielt.

"sag mal, schämen tust du dich aber nicht, oder?"



13.04.2003 14:13#154
ein succubus "Was kennst du denn für seltsame Wörter? Erklär mal was schämen ist und nimm die
Rune hier, die ist für den großen Circe-Zauber."



13.04.2003 14:27#155
Saria Verschlafen blinzelnd kam Saria aus dem Tempel.
Das helle Sonnenlicht stach in ihre Augen, geblendet schloss sie die Augen und stützte sich am Tempeleingang ab. Träge schüttelte sie den Kopf. Irgendein Traum hatte ihr den Schlaf geraubt. Allerdings wusste sie nicht mehr genau, was sie geträumt hatte. Ein kleines Mädchen hatte eine wichtige Rolle gespielt, das war aber auch schon alles woran sie sich erinnerte.Nachdem sich ihre Augen an die neuen Lichtverhältnisse gewöhnt hatten, löste sich die Diebin aus dem Eingang und trat hinaus ins Freie. Heute wollte sie sich
eigenltich mit Blutfeuer treffen. Mal sehen, ob die Amazone wirklich so gut mit dem Bogen umgehen konnte.
Lange suchen brauchte Saria nicht. Als sie den Kopf zur Seite wandte, sah sie Blutfeuer zusammen mit dem Succubus, welcher sich in all seiner Pracht auf der Wiese ausgestreckt hatte. Seltsames Viech....
So schnell es ihre Unausgeschlafenheit zuließ, schlenderte Saria zu dem ungleichen Paar.
"Na ihr Frühaufsteher? Ihr wolltet mir doch was zeigen, wenn ich mich nicht irre. Oder wollt ihr lieber weiterhin faul in der Sonne liegen?"


13.04.2003 14:45#156
blutfeuer "alles zu seiner zeit. setz dich einfach mal zu uns. ich mach euch jetzt erst mal bekannt. das ist ein succubus. das sind weibliche dämonen, deren lebensziel darin besteht, den kerlen der welt den letzten tropfen saft zu nehmen. eigentlich müßte sie doch gut zu dir passen. wenn ich recht informiert bin, bist
du doch nicht auch grad ein großer freund des männlichen geschlechts oder?"
blutfeuer schickte ihren rennscavenger auf die wiese, damit er dort jagd auf grashüpfer machen könnte und sich nicht immer mit seinem dicken schädel zwischen
die frauen drängte.



13.04.2003 14:51#157
ein succubus "Also Blutfeuer, ich muss doch sehr bitten! Ich bin doch kein Männerfeind. Im Gegenteil - einem Mann kann nichts besseres zustoßen, als in meinen Armen zu landen. Noch nie wollte einer von mir weg. Das bezeichnet man doch nicht als Feindschaft. ich glaube, ihr Menschen und wir Dämonen haben doch einen unterschiedlichen Wortschatz. Nun sag mir doch mal endlich, was schämen ist!
Und hier, meine stolze Geschlechtsgenossin, ich habe dir etwas mitgebracht. Immer wenn dich der dröge Lichtzauber so richtig anstinkt, dann versuchs mal mit
dem."

Der Succubus reichte Saria die Circe-Rune und begann ihr dann zu erklären, was das Ziel dieses Zaubers sei.

"Also wenn du das mit dem Zaubern noch nicht so richtig gepeilt hast, dann üb doch mal mit Blutfeuer. Die kann ein bisschen Herztraining gut gebrauchen. Der Zauber wirdkt übrigens bei Menschen beiderlei Geschlechts und bei allem, was euch Menschen ähnlich ist, wie Orks und Goblins. Ich glaube, er wirkt auch bei den Echsenmenschen, aber das weiß ich nicht so genau. Die haben mich nie interessiert.

Und du Blutfeuer, kannst mit diesem Zaubers erreichen, dass dein Gegner sofort von dir abläßt und sich seinen träumen hingibt. Probiers mal aus. Ist das Beste,
was ich für Sterbliche haben. Ist zwar alles nicht so erfreulich wie meine Zauberkraft, aber für euch Menschen sind das schon ganz ansehnliche Sprüche."


13.04.2003 15:00#158
Saria "Solange mir die Männer ihr Gold überlassen, habe ich nichts gegen sie."Zögernd nahm Saria die neue Rune entgegen. Damit sollte man also Leute verzaubern können?
Sowohl Mann wie auch Frau?
Ihr verstohlener Blick fiel auf Blutfeuer. Sollte sie sich einen kleinen Spass erlauben?
Der Gedanke war wirklich verlockend. Doch dann besann sich die Diebin. Immerhin hatte sie noch nicht einmal herausgefunden, wie der Lichtzauber funktioniert. Und ein Streit mit ihrer ranghöheren Schwester war auch nicht so ganz das Wahre....
"Wenn man mit diesen Zaubern wirklich so viel anstellen kann, dann sollten wir vielleicht mal testen, ob wir sie auch beherrschen. Aber das finden wir bestimmt
nicht heraus, wenn wir hier nutzlos herumsitzen. Warum überfallen wir nicht ein paar reiche Händler?"
Kaum war der Gedanke ausgesprochen, da musste Saria an ihre Schulter denken. "Ich pass auch auf, dass euch niemand in den Rücken fällt", fügte sie kleinlaut hinzu.



13.04.2003 15:32#159
blutfeuer "ja siehst du? und bei diesem überlassen von gold kann so ein netter zauberspruch ungemein hilfreich sein. andererseits denke ich, sollten wir doch lieber erst mal deine bogenkenntnisse verbessern. der bogen ist unser bester schutz vor allen gefahren.

die distanz zum gegner bleibt gewahrt und du hast ausreichend zeit, deine vorbereitungen zu treffen. und wenn du richtig gut ist am bogen kannst du beute in der luft, im wasser und an land machen. das bringt kein schwert und auch keine lanze. der pfeil fliegt locker 500 fuß, ist nahezu geräuschlos und wenn du
noch ein paar hilfsmittel benutzt, kann er jeden gegner töten. voraussetzung ist
natürlich, du hast einen guten bogen und bist reaktionsschnell.
ich benutze einen kompositbogen, den ich mit magischer hilfe hergestellt habe. er braucht sehr viel kraft zum spannen, aber er ist kurz genug, dass ich ihn auch beim reiten benutzen kann.

das erst, was du lernen musst, ist beim bogen den richtigen zeitpunkt zu erkennen, wann du den pfeil auf seine reise schicken musst. auf ein stehendes oder sitzendes ziel zu schießen ist nicht schwer. du hast ausreichend zeit zum spannen und zum zielen. zu schießen, wenn deine beute in bewegung ist, ist schwer, aber zu schießen, während du dich selbst bewegst ist wirkliche kunst. wenn du willst, bringe ich dir das bei. das bedeutet aber, du musst mir in den nächsten tagen folgen und darfst mir nicht von der seite weichen. wir nehmen keine reichen säcke aus sondern erkunden khorinis immer unter der maßgabe, wie kann ich hier mit dem bogen sinnvoll eingreifen."

die amazone überlegte und druckste etwas herum.

"mach dir nichts draus, dass du verletzt bist. man kann sich die situation nicht
aussuchen, in der man sich seiner haut wehren muss. keiner deiner gegner sagt, ih verzeihung, ich wusste nicht, dass ihr unpäßlich seid, werde euch also verschonen.

du kannst zwar nach einer verletzung darauf verzichten, auf jagd zu gehen, aber genug kraft oder list für deine gegner brauchst du immer. sieh mal hier!"
die amazone nestelte in ihrem anzug und brachte ein winziges futterla zum vorschein.

"hier drin befindet sich ein besonderer schatz. es sind blasrohre und die dazugehörigen pfeile. die habe ich im gletscher in geheimnisvollen ruinen gefunden und an mich genommen. niemand sonst in khorinis kennt die kunst der blaspfeile. ich werde dich auch das lehren, aber das bleibt unser geheimnis. blasrohre und ihre pfeile sind waffen für die kurze distanz und werden im regelfall zur betäubung verwandt. aus rücksicht auf deine verletzung fangen wir mal damit an. im besonderen fall kannst du damit dann auch deine haut retten. wobei du immer bedenken musst, wenn du das blasrohr benutzt, ist der feind dir schon sehr nahe. du wirst nicht mehr wegrennen können. es ist also eine gefährliche waffe - auch für dich."



13.04.2003 15:50#160
ein succubus Der succubus schwebte langsam zurück in den Tempel. Die Menschen hatten scheinbar wichtigeres zu tun. Sie musste mal mit Thaleiia reden, wo denn der versprochene Mann blieb.



13.04.2003 15:58#161
Saria Mißtrauisch beäugte Saria die sogenannten Blasrohre.
Es war das erste Mal, dass sie eine derartige Waffe sah. Wenn sie ehrlich war, konnte sie sich kaum vorstellen, dass man mit diesen unscheinbaren Dingern jemanden verletzen, geschweige denn töten konnte.
Aber wenn Blutfeuer das sagte, dann würde es wohl stimmen....Was Saria jedoch viel mehr störte, war Blutfeuers Forderung, ihr nicht mehr von der Seite zu weichen. Wie sollte sie denn dann an ihr Geld kommen?Doch was Blutfeuer nicht weiß, macht sie auch nicht heiß....Und auch die ausdauerndste Amazone musste irgendwann einmal schlafen.Da würde sich sicherlich noch ein Weg finden lassen.
"Aber auf was sollen wir denn schießen? Auf Zielscheiben? Meinst du nicht, dass du mir das Blasrohrschießen nicht besser an einem Menschen zeigen kannst? Immerhin kann man mit diesen winzigen Pfeilchen doch nicht einfach so auf jemanden schießen. Da steckt doch mehr dahinter."



13.04.2003 16:08#162
blutfeuer "zeig mir zuerst mal, was du so kannst. ich hab ne trainigsscheibe an dem baum dahinten. ich geb dir pfeile und einen bogen. leg deinen mal beiseite und mecker
nicht rum, man muss mit jedem bogen schießen können, wenn man ein richtiger bogenschütze sein will. drei pfeile zum einschießen und dann gehts los."
die beiden gingen zuerst zu blutfeuers zimmer, holten einen traimingsbogen und pfeile und gingen dann zu der sonnigen lichtung zurück.

"so nun zeig mal. drei pfeile zum einschießen und den vierten will ich im zentrum sehn.

ach noch was. wenn die eine schulter verletzt ist, musst du den bogen eben auf der anderen seite anlegen. das musst du auf jeden fall auch lernen. der mensch hat zwei arme aus gutem grund, und von natur aus sind sie beide gleich stark. wir werden im training immer mit beiden armen üben. anfangen kannst du allerdings erst mal mit dem gesunden.

wenn es nicht dein schwertarm ist, hast du pech gehabt. dann sorge dafür, dass sie beide dein schwertarm werden."



13.04.2003 16:19#163
Saria Widerwillig legte die Diebin ihren Bogen ab.
Obwohl es bei weitem nicht der Beste war, hatte sie sich mit der Zeoit an ihn gewöhnt. Naja, eigentlich war er sogar ziemlich schlecht. Niedrige Spannkraft und die Sehne war auch schon etwas ausgeleiert.
Aber ob dieser Trainingsbogen viel besser war?
Und dann auch noch mit links zu spannen....
Ihre Lehrerin hatte wohl auch ohne Bogen einen gewaltigen Schuss. Während sie Blutfeuer in Gedanken verfluchte, hob Saria den Bogen und legte einen Pfeil auf die Sehne. Allein schon das Anlegen war mit der Linken ungewohnt. Wie sollte sie
denn bitteschön so etwas treffen....
Seufzend versuchte Saria den Bogen zu spannen. Anfangs ging es noch ganz gut, aber kaum baute sich etwas Spannung auf, da spürte sie auch schon, wie ihre Schulter zu schmerzen begann.
Tapfer biss die Diebin die Zähne zusammen und versuchte den Arm ruhig zu halten.
Als die Pfeilspitze über dem Zentrum der Scheibe schwebte, ließ sie los.Saria sog scharf die Luft ein, als ihre Schulter in Schmerzen explodierte. Sirrend löste sich der Pfeil von der Sehne - und landete einige Schritt abseits im Gras.
"Autsch...", war Sarias einziger Kommentar.



13.04.2003 16:29#164
blutfeuer "doch nicht so! wenn du schmerzen hast musst alle kraft aus dem arm kommen, mit dem du die sehne spannst. der andere arm hält nur ruhig. du solltest nur so weit
gegensteuern, dass er nicht wegrutscht. das solltest du auch mit einer verletzung schaffen. machs noch mal. der bogen ist weich und läßt sich eigentlich gut spannen. er ist mit sehne von drachensnappern bespannt, die sind eigentlich die besten, weil sie wirklich eine gute spannkraft mit minimalem kraftaufwand haben. den bogen hab ich mal von einem guten freund bekommen, den ich schon seit ewigen zeiten nicht mehr gesehen hab. nek hieß er, er ist son waldschrat geworden und man bekommt ihn nur noch selten zu gesicht. der hatte ein händchen für waffen sag ich dir. aber egal, machen wir weiter. du hast noch 2 schüsse, dann musst du treffen."



13.04.2003 16:50#165
Saria Der misslungene Schuss ließ die Wut in Saria aufschäumen.
Das musste ja toll auf Blutfeuer wirken. Der erste Schuss ihrer Schülerin verfehlte die Scheibe um gut zehn Schritt. Was die von ihr denken musste....Kein Wunder, dass sie so über sie herziehen konnte, wenn Saria ihr soviel Angriffsfläche bot. Aber der würde sie es schon noch zeigen. Nur nicht mit diesem verflixten Arm....
"Ich schaff es nicht. Vielleicht sollte ich es doch mit dem anderem Arm versuchen."
Da kein Einwand seitens ihrer Leherin kam, wechselte die Amazone den Bogen in die andere Hand und nahm sich abermals das Ziel vor.
Ein schmerzhaftes Ziehen machte sich in ihrer Schulter bemerkbar, als sie die Spannung auf die Sehne verstärkte. Doch immerhin konnte sie so den Bogen ruhig halten.
Trotz der Schemrzen versuchte die Diebin kontrolliert zu atmen und die Mitte der
Zielscheibe nicht aus dem Fokus zu verlieren. Langsam kniff sie ein Auge zusammen, überprüfte noch einmal den Schusswinkel.
Dann schickte sie den Pfeil auf die Reise.
Einen Moment später bohrte er sich mit einem dumpfen Tschak in das Holz der Scheibe. Ein Gefühl des Triumpfes schlug über Saria zusammen. Das Geschoss hatte
das Zentrum getroffen. Zwar mit leichter Abweichung nach links, aber es steckte im Schwarzen.
"Ha! Da hast du's! Und das mit einem verletzten Arm!"



13.04.2003 17:05#166
blutfeuer "nicht schlecht. die frage ist nur, wie viele schüsse kannst du setzen mit einer
verletzten schulter. schieß noch mal und nimm wieder den anderen arm. versuchs schon, es ist zwar mühselig, aber du wirst merken, wenn du deine waffe mit deinen beiden armen beherrschst, dann hast du allen anderen etwas voraus. mach noch mal. du hast immer noch einen probeschuss."



13.04.2003 17:22#167
Saria Beinahe hätte Saria enttäuscht aufgeschrien.
Noch zwei Schüsse mit ihrer verletzten Schulter?
Die hatte doch ein Rad ab! Wenn sie gerade einmal mit viel Mühe und Not einen Schuss schaffte....
Leise in sich hineinfluchend wechselte sie abermals den Bogen in die andere Hand
und bereitete sich auf einen weiteren Schuss vor.
Wie erwartet begann ihr Arm erneut wie von schwerem Sturmwind gebeutelt zu zittern. Verzweifelt versuchte Saria die Schmerzen zu ignorieren und den Bogen ruhig zu halten, schaffte es aber nicht ganz.
Schließlich ließ sie den Pfeil einfach fliegen und sank erschöpft auf ein Knie. Begleitet von lautem Bersten striff das gefiederte Geschoss den Rand der Scheibe
und zersplitterte aufgrund des ungünstigen Winkels.
Enttäuscht schüttelte die Diebin den Kopf. So würde sie nie die Scheibe treffen.
Auch ein flehender Blick zu Blutfeuer brachte nichts. Irgendwann würde sie ihrer
Lehrerin selbst einen Pfeil in die Schulter jagen und dann würde sie ja sehen wie es sich mit einer solchen Verletzung schießen ließ....
Nach einigen Minuten war der Schmerz weit genug abgeklungen, dass sich Saria an einen weiteren Schuss herantraute. Laut Blutfeuer musste dieser Schuss sitzen. Was passierte eigentlich, wenn sie nicht treffen sollte?
Mit ihrer Verletzung konnte sie unmöglich ordentlich durchziehen. Also blieb ihr
nicht viel anderes übrig, als ein gutes Stück über die Scheibe zu zielen und die
Sehne nur leicht zu spannen.
Nach einem Stoßgebet zu Donnra ließ sie das Pfeilende zwischen ihren Fingerspitzen hindurchgleiten....



13.04.2003 17:41#168
blutfeuer "jaaaa, das ist es!"

blutfeuer schrie los, als sie sah, wie das mädchen den bogen ansetzte.
"egal, ob du jetzt getroffen hast oder nicht. das wollte ich sehn. du musst dich
der situation anpassen und nicht aufgeben. sicher wünschst du mich jetzt zur hölle, aber wünschen nutzt nix, wenn dich grad ein ork sucht. du musst in jeder situation schießen können. in absout jeder. und wenn du den bogen mit den zehen stemmen müßtest. aber das probieren wir alles noch aus.

pack deine sachen,wir sind ein paar tage unterwegs. nimm erst mal diesen leichten bogen und steck ausreichend pfeile ein. wir treffen uns an der anlegestelle. keine angst, ich rudere. und nimm die beiden runen mit. wir üben einfach mal zwischendurch ein bisschen. im sumpf gibts prima übungsobjekte für den circe-zauber."

blutfeuer verabschiedete sich noch kurz bei der königin und hummelchen, dann holte sie ihren wonneproppen aus dem stall und ihr gepäck aus dem zimmer.
die überfahrt sollte schnell losgehn, damit sie noch vor dem abend in khorinis waren.



13.04.2003 18:01#169
Saria "Hättest du mir das nicht früher sagen können? Dann hätte ich mir die Schmerzen sparen können...", grummelte Saria und befühlte ihre verletzte Schulter. "Aber gut, ich pack ja schon...."
Thaleiia würde sie von ihrer Abreise besser nicht unterrichten. Die Alte würde ja wohlmöglich noch einen Herzkoller bekommen. Nichts wissen war besser fürs Herz.
So eilte die Diebin zurück ins Lager, huschte in das Haus der Kriegerinnen, polterte die Treppe hinauf und verschwand kurz darauf in ihrem Zimmer. Schnell war der Schrank aufgerissen und der eigene Köcher mit neuer Munition aufgefüllt.
Ohne ihren Dolch würde sie nirgends hingehen, also ließ sie die spitze Klinge in
ihrer Beinscheide verschwinden.
Hastig sah sich die Diebin um und überlegte, was sie noch gebrauchen könnte. Es ging also in den Sumpf. Etwas gegen die Mücken wäre sicherlich nicht schlecht, nur konnte sie mit derartigem Luxus nicht dienen.
Die Sumpfler waren von Natur aus ein recht verschlafenes Völkchen. Also würden ein paar Dietriche extra sicherlich nicht schaden. Und Blutfeuer konnte auch nicht durchgehend auf sie aufpassen.
Zu guter Letzt kramte die Amazone ihren Truhenschlüssel aus der Tasche und fummelte ihn wenig später in das zugehörige Schloss. Sie wusste nicht, wie lange
sie mit Blutfeuer unterwegs sein würde, also sollte sie besser noch etwas zusätzliches Gold mitnehmen.
Nachdem sich Saria noch einmal versichert hatte, dass alles sorgfältig verschlossen war, schlüpfte sie aus ihrem Zimmer und machte sich auf in Richtung
Bootssteg.



13.04.2003 18:11#170
Cain Cain trainierte hart und versuchte alles, was in Reserven in seinem Körper noch vorhanden war. Er hatte immernoch etwas Kopfschmerzen von Schmoks Koma-Bier. Es war das härtester Bier, ass der Drachenjäger je getrunken hatte. Es hatte lange gedauert, bis er seine Rüstung wieder frei von dem Schlamm hatte und sie auf Hochglanz poliert hatte. Warum gibt es eigendlich keine Selbstreinigende Rüstung? fragte er sich mürrisch und nahm wieder seinen Speer zur Hand. Er musste noch viel üben und genoss es, dies im scheinbar gefahrenlosen Amazonenlager tun zu können. Die Sonne schien zwar, doch es war trotzdem noch ziemlich frisch. Der Tau lag noch auf den Blättern der Bäume rund um die Häusergruppe.
Das Gästehaus war noch fast leer.
Cain ass einen happen und trainierte dann weiter. Er hatte inzwischen kaum noch Schmerzen in der Hand, wenn er mal etwas länger mit einem Arm kraftvoll zuschlug.
Er sah seinen alten Baumstumpf an, der schon fast zu Sägespänen gehackt wurde un
so musste er sich einen neuen holen gehen. So marschierte er den Strand entlang,
bis ihm eine Amazone auffiel, die auch am Stand trainierte und Cain neugierig musterte. der Drachenjäger brach seine Suche ab und ging auf die lächelnde Amazone zu. Sie hatte einen kunstvoll geschnitzen Speer mit einer wunderschon geschmiedeten Spitze. Er fragte die Amazone, wo sie dies hat machen lassen und sie erzählte ihm, dass sie den Stab aus dem Kloster Innos´ hatte und diesen Kampfstab einfach mit einer Spitze von der Schmiedin Hummelchen versehen lassen.
Sie fragte Cain ob sie etwas zusammen trainieren wollen und Cain stimmte sofort zu. Er merkte schnell, dass die Amazone viel mehr erfahrung hatte mit dem Speer und auch von wendiger durch ihre leichte Rüstung war.
Sie hatten die Spitzen ihrer Speere mit Tierfellestückchen abgedeckte, die mit Stroh gefüllt waren, damit sie sich nicht weh tateten.
Cain bekahm die Stab ziemlich oft ab und dies nicht grade leicht. Er war froh seine Rüstung anzuhaben, doch war er auch froh, dass die Spitze des Stabes abgedeckt war, da er sonst schnell das Abendessen für die Fische geworden wäre. Doch nach einiger Zeit prägte er sich die Kampfzüge der Amazone ein und konnte diese immer ofter Blocken, bis er sie auch traf. Er versuchte sie nicht auf ihren nackten Körperteile zu treffen, da blaube Flecken bei dieser Rüstung bestimmt unansehlich waren.
So traf er sie öfter an der Armpanzerung und an der Brustkorbpanzerung. Sie Trainierten noch einige zeit weiter, bis beie Schweißgebadet in den Sand am Strand fielen und sich angrinsten. dann verabschiedete sich die Amazone von ihm und sagte, dass sie morgen wieder hier trainieren werde....



13.04.2003 18:12#171
blutfeuer "ahh, da bist du ja. setz dich nach vorn und pass auf meinen dummen vogel auf. der hat so sachen drauf, wie plötzlich mit fischen spielen zu wollen und ich hab
keine lust, ihn hier auch noch rauszufischen. das rudern und segeln übernehm ich
allein. ich will schon ganz gern, dass du gesund wirst."

die amazone packte die riemen und ließ das boot mit aller kraft auslaufen. als sie etwas vom ufer weg waren, setzte sie segel, denn jetzt konnte sie unter dem wind kreuzen. das ging auf jeden fall schneller.

es war ein toller abend, weich wie seide und die sonne schickte sich an, den abendhimmel zu zünden.



13.04.2003 18:33#172
Jamira Jamira marschierte aus der Küche des Gästehauses und ging Richtung Strand. Dort wollte sie ihrem Schüler dem Drachenjäger eventuel Helfen und ihm beim Trainieren zugucken. Sie Beobachtete ungefähr 10 Minuten Lang, wie der Drachenjäger und eine andere Amazone trainierten und was ihr Schüler für Fortschritte gemacht hatte. Sie ging auf ihm zu und gab ihm ein paar Tipps.Du hälst deinen Speer zu schräg.. du musst ihn gerade halten, alsob du ihn jederzeit werfen wolltest.. sonst musst du nurnoch kräftiger und schneller werden sie sah ihm noch etwas zu und dann musste sie wieder zurück in die Küche.
Cain



13.04.2003 18:52#173
Cain Cain versuchte genau dies was seine Meisterin geraten hatte in die Tat umzusetzten. Er versuchte seinen Speer gerade zu halten und gleichzeitig stärker
und schneller zuzuschlagen. Es fing wieder an im Arm zu schnerzen und Cain merkte, dass er noch nicht am Ende seiner Leistung angekommen war. Seine Meisterin Jamira schien genau zu wissen, was Cain konnte und bis wohin. Er versuchte seinen 90° Trick mit dieser Geschwindigkeit und legte sich das erstemal hin und der Speer flog in den nächsten Baum und schlug ein tiefes Loch in ihn rein. Er war froh, dass er nicht in eine andere Richtung geflogen ist und
jemanden getroffen hätte.
So trainierte er weiter und irgendwann fiel er bei der Drehung auch nichtmehr hin. Das musste gefeiert werden und Cain ging ins Gästehaus um einen happen zu essen und etwas Wasser zu trinken. Das wasser im Amazonenlager schmekte süßer als das bei Onars hof.
Das muss daran liegen, dass kein Betrunkener hineingepisst hat... dachte der Drachenjäger mürrisch und genoss das Wasser.
Danach ging er wieder an den Strand und trainierte weiter. Seine Muskeln streckten und dehnten sich und warden fester und größer. Als Cain noch magier war, hatten sich seine Musken ziemlich zurückgebildet.. inzwischen fragte er sich, ob izh überhaupt jemand aus seinem früheren Leben wiederkennen würde...Er trainierte, bis es dunken wurde und dann setzte er sich an ein Lagerfeuer in der Nähe und genoss die Wärme der Flammen, die ihm Innos´´ geschkent hatte, da die Nacht kalt und Mondlos war.



13.04.2003 23:38#174
Liana Liana lächelte den Paladin an und ging dann kurz aus dem Raum.Kurze Zeit später erschien sie wieder und hatte weiches Bettzeug für den Paladin
dabei. Es war noch viel zu früh und Liana fürchtete sich und wollte auch garnicht mit dem Paladin in einem Bett schlanfe. Sie wusste nicht, was er nachts
Machen würde und so machte sie ihm das Bett neben ihmen und wünschte dem in ihren Augen wunderschönen Paladin eine gute Nacht.
Sie blieb lange wach und überlegte viele verschiedene sachen auf einaml, die ihr
ziemliche Kopfschmerzen bereiteten.

Doch schlief sie schließlich auch ein und verfiel in einen wunderschönen Traum, in dem auch ein Heldehafte Paladin vorkahm, der sie rettete... war dies Zufall?



14.04.2003 17:21#175
Cain Die Sonne erschien wie ein Segen über das noch dunkle Land und kahm wie eine Woge des Lichtes über die Hügel, Berge und Täler von Khorinis. Es war noch ziemlich Still im Amazonenlager und nur wenige Amazonen liefen herum. Cain öffnete ein Auge und blickte auf das nurnoch glühende Lagerfeuer, dass gerade von den wärmenden Sonnenstrahlen überflutzet wurde. Cain Rüstung war so gebaut, dass sie in kalten Tagen die wärme der Sonne speicherte und in unmenschlicher Hitze die kühle Luft nicht heraus ließ.
Wenn Cain dann manchmal die Paladine und Ritter sah, die verschwitzt in ihren Blechdosen herumliefen konnte der Drachenjäger meistens kein grinsen vermeiden. Er fragte sich, wie sie das nur den ganzen Tag aushalten konnten und trotzdem Patroulie in der Stadt Khorinis laufen konnten. Doch.. das konnte ihm ja auch egal sein und so wandte er sich anderen Gedanken zu, die schließlich wieder beim
Speerkampf landeten. Er erinnerte sich an seinen Stabkampf, wo er kurze Zeit als
Lehrmeister im Orden Fungiert hatte.
Speerkampf war ein ganz anderes Prinzip. Im Stabkampf konnte er den Stab quer halten um sich amit zu schützen und abzublocken. Mit dem Speer konnte Cain dies nur sehr schwer, da er ihn grade auf sein Ziel gerichtet haben musste um gut kämpfen zu können. Cain runzelte die Stirn und überlegte schaft, wie er sein früheres Stabkampftraining zu seinem Nutzen im Speerkmapf nehmen konnte. Seie Augen verengten sich zu Schlitzen, da die Sonne nun genau in sein Gesicht strahlte und den Drachenjäger blendete. Cain senkte den Kopf und kurze Zeit später wurde dann auch durch seinen Helm, der wie eine Sonnenschutzblende wirkte, die Sonne verdekt. Cain grif an seinen Rücken und zog seinen Speer, den er zum Trainieren von Jamira geliehen hatte heraus und hielt in in beiden Händen
vor sich und musterte ihn. Er schien schon öfters benutzt worden zu sein und Cain fragte sich, ob er auch schonmal einen Menschen aufgespießt hatte.Er besah sich den Speer und musterte streng die Musterung im Holz. Er schien von
einer Amazone selbst gemacht worden zu sein und Cain erkannte auch ihre Initialien an der unteren Seite des Speeres. Ob die Amazone, der der Speer vorher gehört hatte tot war? War sie an einem natürlichen Tod oder durch eine fremde Hand gestorben.
Cain wusste es nicht und schüttelte dann den Kopf. Er machte sich viel zu viele Gedanken um den Speer und so stand er schwerfällig auf und putzte von der Rüstung den Sand ab, den er beim Sitzen an der Rüstung behalten hatte. Dann nahm
er den Speer in die Hand und ziehlte auf einen Unsichtbaren Gegner, der vor ihm stand. Er umfasste den Speer mit der linken Hand in der Mitte des Stabes und hielt ihn so fest, dass er nicht aus Cains Hand rutschen konnte. Cain presste die Zähne aneinander und dann nahm er seine ganze Kraft zusammen und beförderte sie in seinen Arm und zuzuschlagen. Der Speer zischte mit einer Geschwindigtkeit
auf den unsichtbaren Gegner zu und genausoschnell wurde er auch wieder zurück gezogen. Er versuchte es immer wieder.. Speer nach vorne kattapultieren und wieder mit aller Kraft zurückziehen.. dann wieder nach vorne kattapuliteren und zurückziehen. Cain machte dies fast eine Halbe Stunde lang und in der Zeit fanden seine beiden Füße auch einen festen Halt im Sand und er musste nicht füchten plötzlich umzukippen. Er trainierte, bis sein Arm wehtat und er wusste, dass er nichtmehr weiter konnte. Dann nahm er den Speer in die rechte Hand, da er beide gleich trainieren wollte und nicht mit einem dicken Arm und einem Dünnen rumlaufen wollte.
So machte er das gleiche Nochmal mit dem rechten Arm. Sein Körper ging mit dem Speer hin und zurüc, hin und zurück. Es verfiel alles in einen tödlichen Rythmus
und nach einer weiteren halben Stunde setzte sich cain erstmal und lehnte den Speer an einen Baum, der nahe seines Sitzplatzes war. Er verschnaufte. Schweiß lief ihm die Stirn hinunter und er holte sein weißes Taschentuch aus seiner kleinen Ledertasche heraus und wischte den Schweiß ab. Dann nahm er aus seinem Lederschlauch zwe große Schlucken Wasser und sah etwas aufs Meer hinaus. Auf Onars Hof gab es sowas offenes nicht und Cain wollte es auskosten solage er noch
hier war.
Er wusste, dass seine nächste Stadtion Khorinis sein wird, wo er unter ständiger
Beobachtung stehen würde und dann war da neulich noch dieser Überfall... Cain wusste nicht sorecht, was passiert war aber jemand hatte ihm erzählt, dass einer
der Höfe von Onar angegriffen und ausgeplündert wurden. Er wusste auch nicht, ob
es wirklich die Garde war aber er vermutete es und so wurde sein späteres Training in Khornis immer gefärdeter. Er stand wieder auf und nahm den Stab wieder in die Linke Hand. Diesmal hielt er ihn aber nicht sher fest, da er diesesmal den Speer werfen wollte.
So drehte er sich aber erstmal um und steckte den Speer zurück in die Lederscheie auf seinem Rücken. Dann marschierte er Richtung Gästehaus. Es war nicht allzuvol und es war das übliche Gemisch von Milizen, Rittern, Amazonen und
so weiter drin. Cain ignorierte sie und ging gradewegs auf die Küche zu. Er traf
Jamira dort an, die grade über der Feuerstelle ein paar Eier in die Pfanne schmiss. Sie begrüßte Cain mit einem Lächeln und Cain sagte ihr Gibt es hier im Amazonenlager auch zum Werfen des Speer Zielscheiben? sie nickte und sagte ihm, dass hinter der Schmiede welche Stünden, die für Pfeile und Speere gedacht waren. Cain bedanke sich und entschuldigte sich für die Stöhrung. Dann machte sich der Dachenjäger auf um den Platz hinter der Schmiede zu suchen, den ihm Jamira beschrieben hatte. Bald hatte er ihn auch gefunden und suchte sich eine günstige Zielscheibe aus. Er nahm seinen Speer in die Hand und hielt ihn aber lockerer als beim zustechen. Dann nahm er nochmal alle Kraft zusammen und ließ den Speer Richtung der Zielscheibe fliegen. Er machte das Geräusch einer überdimensionalen Hummel und Cain malte sich in seinen Gedanken aus, was dieser Speer für Schaden angerichtet hätte an einem menschlichen Wesen. Er musterte seinen Wurf war aber nicht zufrieden. Er machte ein Gesicht als er sah, dass der Speer die Zielscheibe verfehlt hatte und sich daneben in die Wand der Schmiede gebort hatte.
Als er näher kahm, sah er, dass er nicht der einzige war, dem dies passiert war.
Überall waren solche Löcher in der Wand zu sehen und cain säuftzte. Er war also nicht als einziger so ungeschickt. Die meisten Löcher waren kleiner und nicht so
breit und Cain schlussfolgerte, dass diese nur von kleinen, gut geschnitzten Pfeilen kommen konnten. Er grinste und zog mit einem kräftigen Ruck den Spee aus
der Wand und ging wieder zurück an den Platz, von dem er geworfen hatte. Dann hielt er den Speer wieder hoch und zielte au die Zielscheibe. Er spannte seine Muskeln im Arm an und holte aus. dann ließ er den Speer durch die Luft sausen und er traf die weiße Seite der Zielscheibe. Wenigstens etwas... murmelte der Drachenjäger ärgerlich aber nicht unzufireden und ging zur Zielscheibe um den Speer wiederzuholen. Der dritte Wurf traf besser und nach mehreren Versuchen hatte er das Prinzip raus und traf mehr oder weniger immer die Mitte. Die Sonne stand oben am Himmel, als Cain die Zielschieben hinter der Schmiede verließ und wieder an seinen Platz am Stand zurückkehrete. Er wollte nun diese 90° Drehenung
tranieren, seinen ersten Trick, den er sich selbst überlegte hatte. Er stellte sich richtig hin und vergrub seinen rechten Fuß etwas mehr im Sand als seinen Linken, damit er sich schneller und sicherer Drehen konnte ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Dann nahm er den Speer erst wieder fest in die Hand um zuschlagen zu können und sah sich wieder seinem unsichtbaren Gegner gegenüber, der ihn kampflustig angrinste. Cain spannte seine Musklen an und schloss los. Er dauerte einen bruchteil einer Sekunde, bis er sein Ziel erreicht
hatte, dann knapp eine Sekunde um ddie Waffe wieder zurückzuziehen.. dabei drhete er sich und Spannte seine Arme und beine wieder an. Dann ließ der Drachenjäer den Pfeil durch die Luft summen und er traf sein Ziel, einen etwa 50
Meter entfernten Baumstamm perfekt. Cain grinste und begluckwünschte sich selbst.
Erholte den Speer wieder und wiederholte diesen Trick noch ein paar mal, dann ging er ins Gästehaus und schlug sich den magen mit allerlei Leckereinen voll, die ihm aufgetischt wurden.
Als er fetiggegessen hatte, wante er sich wieder zum Gehen und verließ das Gästehaus. Das Gold hatte er zuvor Jamira gegeben, und sich für das köstliche Essen bedankt und ihre wuederbare Küche gelobt. Er musste sich eingestehen.. die
Küche derAmazonen war immernoch die beste überhaupt.
Ert ging an den Strand und beobachtete, wie die Sonne hinter den Bergen verschwand und das warme und schöne Licht mit sich nahm. Die Nacht hatte gesigt und die Sonbne hatte sich wilenlos ergeben...
Cain fnad, das es ein wunderschöner Tag gewesen war und döste am loderndem Feuer
ein und träumte von einem Drachenjäger. der mit seinem Prachtvollem Speer einen Drachen erlegte und ausnahm... Zufall?




15.04.2003 00:44#176
Cain Hass... Krieg... Tod...

Cain machte schweißgebadet auf. Das Feuer neben ihm loderte noch es schien nicht
lange hergewesen zu sein, seit Cain eingeschlafen war.
Diese Alpträume quälten den Drachenjäger, seit der den Orden verlassen hatte und
schienen ihn nichtmehr verlassen zu wollen.. er wollte sie unterdrücken, doch gelang ihm das nie. Er flüchtete sich meistens in andere Gedanken um sich abzulenken und nichtmehr daran zu denken.. Cain sah immer wieder den Drachen, der alle seine Freunde auseinanertrieb.. er wusste nicht was mit Meister Corristo und Torrez war. Sie waren verschwunden.. aber wohn.. und warum?Cain stellte sich sehr viele Fragen, auf die es keine Antwort gab und dies machten ihn irgendwann nochmal kaputt.
Er wusste es.. er wusste warum er sich General Lee angeschlossen hatte. Er wollte Drachen jagen und wollte sie Töten.. die Ausgeburten der Hölle, die von Beliar gesagt wurden um alles zu vernichten hatten sich in seiner langjährigen Heimat niedergelassen und alles zerstört.. dann kahmen noch die Orks dazu. die Monster, die seinen Vater getötet hatten. In Cain brodelte eine unbeschreibbahre
Wut.. deswegen hatte er den Orden verlassen.. er hätte nie den Unendlichen Frieden gefunden.. er wollte seine Wut nicht einzwängen..er wollte sie im Kampf mit Orks und Drachen frei lassen.. er wollte alle Töten... ohne es zu merken wa er wieder eingenickt und Kämpfte wieder mit seinen Alpträumen...


15.04.2003 13:59#177
Cain Der Traum schien wie vergessen, als Cain aufwachte und sich genüsslich in die Länge streckte. Dieser Platz, eine kleine Palme, die vor er Sonne Schutz gab, ein kleiner Baumstumpf zum Sitzen und eine von kleinen Sandsteinen umringte Feuerstelle... mehr brauchte Cain eigendlich garnicht hatte er inzwischen gemerkte und freute sich, dass er sowas hier noch hatte.
Der Traum von letzter Nacht war wie verschwunden und Cain konnte sich nichtmehr dran erinnern. Er sah hinauf zum Himmel. Die Sonne war grade am Aufgehen und überzog das Land wieder mit ihrer Wärme und ihren Licht. Was würden wir ohne sie
nur tun... dachte Cain und lächelte. Der Drachenjäger richtete sich auf und sah sich um. Überall glänzte der Morgentau und das Meer war heute ziemlich still. Cai lauschte den Welle, die an den Strand gespült wurden und genauso schnell wieder zurück gingen. Cain zog sein heiliges Schwert mit den Worten Innos´ und legte es vor sich. ann kniete er nieder und betete. Jeder andere, der in dem Moment vorbei gegangen währe hätte ihn warscheinlich für verückt erklärt und hätte sich gefragt, warum ein Drachenjäger zu Innos´ betete. Cain griste immer nur, wenn ihm das geschah und er wusste, dass er wohl immer ein bissen Magier bleiben würde. Er nahm das heilige Schwert wieder und polierte es, bis es glänzte, dann überzog er es mit einer leichten Fettschicht, damit es leise und geschmeidig aus der Lederscheide gezogen werden konnte. Das selbte tat er mit seinem Dpch, den er schon seit seinem Aufenthalt in der Minenkolonie hatte. Yale, der Schmied des Alten Lagers hatte es ihm gemacht.. er fragte sich, was aus Yale inzwischen geworden sei, was er sich bei vielen Freunden von früher fragte. E hatte viele neue Freunde bekommen, das war klar und die Lee´s schienen
auch lustige Gesellen zu sein, doch entschied er sich, wenn er hier alles erledigt hatte, würde er ins Minental ziehen und von da an dort leben. Er hoffe,
dass sich noch ein paar andere dazu entschließen würden und freute sich, die beiden Brüder wieder zu sehen, die er dort kennen gelernt hatte. Cain stand auf und streckte nich nocheinmal. Es schien ein wunderschöner Tag zu weden und so machte sich cain auf um sich wieder mit der Amazone von gestern zu treffen. Er war als erstes am Treffpunkt und so wärmte er sich mit seinem Standarttraining etwas auf, bis die Amazone eintraf. Er wollte jedoch seine Kraft nicht schon im Aufwärmen verbrauchen und so versuchte er sich so gut es ging zurück zu halten. Es gelang ihm auch, denn als die Amazone eintraf und ihn lächelnd begrüßte, war Cain nicht ausser Puste un schwitzte auch noch nicht. Die Amazone hatte zwei einfache Stöcke, dabei, die an dem Ende, wo eigendlich die Speerspitze war abgerundet und mit Tierleder überzogen war. Sie gab Cain einen und beide steckten ihre eigenen Speere in den Sand nicht weit von ihrem Kampfplatz. Cain setzte seinen Drachenjägerhelm ab und hängte ihn an dem Speer auf. So hatte er bessere Sicht und war nicht durch den Helm eingeschränkt. Sie stellten sich gegenüber und verneigten sich, was anscheinend Brauch war, bei einem offizielem Kampf. Cain stürmte auf die Amazone mit dem Stock in der Hand los und versuchte sie an ihrer Bauchpanzerung zu treffen, doch die Amazone war schon ausgewichen und wollte Cain einen Stoß in den Rücken verpassen, doch dieser packte seinen Speer wie einen Kampfstab, so hatte er es früher gemacht, und blockte diesen, was die Amazone ziemlich verwirrte. Dann drehte cain sich um
und stach mit der abgerundeten Spitze des Stockes in ihre Beinpanzerung. 1:0 lachte cain und sie stellten sich wieder gegenüber. Diesmal stürmte die Amazone auf ihn zu und Cain versuchte zu blocken. Es blieb ihm aber zu wenig zeit dazu und so wich er aus, so schnell er konnte und der Stock strefte ihm an der Oberschenkenpanzerung. Cain malte sich aus, wie es gewesen währe, wenn das ein echter Speer gewesen währe. Das währe ein undschöner Krater in der Rüstung geworden... lachte die Amazone, alsob sie seine Gedanken lesen konnte. Doch der Kampf war noch nicht vorbei und Cain warf sich zur Seite und versuchte etwas, was in einem kampf eigendlich nicht üblich war. Er ziehte und warf den Stock mit
aller Kraft der Amazone entgegen, die wie entgeistert dort stand und den Stock gegen den Arm bekahm. Cain war sichtlich erleichter, als die Amazone, die von der Wucht umgehauen würde, unverletzt aufstand und ihn anlächelte. Sie machten noch eine ganze Weile so weiter, bis sie sich dann entschieden ins Gästehaus zu gehen um etwas zu essen. Sie gingen vom Strand weg und begaben sich
ins Gästehaus, wo sie sich in eine Ecke an einen Tisch setzten und über kampftechniken Plauderten.
Cain bekahm ein paar sehr gute Tipps und freute sich, dass die Amazone wie es aussah etwas mehr vom Speerwerfen verstand, denn sie gab ihm Tipps und veriet ihm Tricks, auf die er alleine nie gekommen war. So speisten sie ausgiebig eine Scavengerpastete und gingen dann hinter die Schmiede und trainierten etwas. Die Amazone machte es ihm vor und Cain versuchte es nachzumachen. Es dauerte etwas, bis er es verstanden hatte und die Amazone schien schier unzerstörbare Gedult zu
haben und Cain würde sich am Ende seiner Trainigszeit bestimmt dankbar zeigen. Er wusste noch nicht wie aber er würde ihr sich etwas schenken. So trainierten sie noch eine Weile, bis sie sich erschöpft bei Cain ans Lagerfeuer setzten und etwas tranken zur Feier des Tages. Sie sagte ihm, dass er schon viel dazu gelernt hatte und er bedanke sich dafür bei ihr. So verabschiedete sich sie wieder bei ihm, wie beim Vortag schon und sie sagte, dass sie morgen wieder am selben Platz stehen würde. Cain sahte, dass er wieder da sein würde, dasmit sie weitertrainieren können und so saß er wieder alleine am Feuer, bis er kurz einen
lauten Pfiff losließ und Baal kurze Zeit später erschien. cain streichelte ihn und fütterte ihn mit dem Rest der Scavengerpastete. Cain war nicht alleine.. was
würde er ohne Baal nur machen..



16.04.2003 15:39#178
Mykena Ein schriller Pfiff hallte durch das Lager. Sofort stob ein Büschel Fell auf, Krallen wetzten über den staubigen Boden und Twix fing gekonnt den Rucksack der Königin auf, der in einem hohen Bogen aus dem Fenster flog. Die anderen Wölfe auf dem Hof vergruben nur die Schnauzen unter den Pfoten angesichts solch treu ergebener Verweichlichung. Vollkommen besessen, besessen von einer Frau, nicht mehr zu retten dieser Kerl. Und als entsprechende Frau kurz darauf aus dem Haupthaus trat, in glänzender Rüstung, mit Schwert und neuem schweren Bogen, erwartete sie Twix bereits hechelnd mit ihrem Gepäck im Maul.
"Oh mein Süsser, hast du fein gemacht, bist ein Schatz!", erfreut tätschelte Mykena dem Wolf über den Kopf.
Aus den Hofecken kam nur ein entnervtes Jaulen. Doch Twix störten die Blicke der
anderen kaum noch, sie hatten ihn eh nie gemocht. Und als Begleiterin der Königin hatte er hier jetzt sowieso eine herausragende Stellung, da konnten ihm doch diese Straßenköter egal sein. Mit stolzen Schritten trug er Mykena das Gepäck hinterher.

"Magst du mitkommen? Ich ruder in die Stadt, die große weite Welt. Wird dir bestimmt gefallen dort. Aber du mußt dich benehmen, sonst werfen sie uns gleich wieder raus."
Sie hatten das Bootshaus erreicht und Mykena stieg in ein Boot und band es los. Sofort sprang Twix hinterdrein und zog ihr Gepäck ebenfalls an Bord. "Auf gehts!"
Mykena nahm die Ruder in die Hand und begann zu paddeln. Der Wolf hockte stolz wie eine Gallionsfigur am Bug und ließ sich den Fahrtwind durchs Fell pusten.


16.04.2003 19:16#179
Cain Lansam stand Cain auf und sah sich um. Der Strand war leer, was an so früher Morgenstund nicht verwuderlich war. Cain stand auf und streckte sich wiedermal. Es knakste in seinen Gelenken und er merkte, dass er gestern hart trainiert hatte, da nun eine kleine Schmerzwelle durch seinen Körper fuhr und ihn erzittern ließ.
So nahm er seine Waffen und ging gradewegs in Gästehaus um ein gutes Frühstück zu sich zu nehmen. Sein magen knurrte und er rieb ihn sich, als er das Gästehaus
betrat und sich an einen der Tische setzte. Er wartete auf eine der Amazonen, die fragte was er wolle und er sagte ihr, dass er ein däftiges Frühstück gebrauchen könne und lächelte die Amazone an, die dann zurück in die Küche ging um es zuzubeeiten. Cain trank inzwischen wieder sein Wasser und blickte um sich.
Der Raum, aus dem das Gästehaus bestand war voll mit Milizen, Sumpflern und überwiegend Amazonen. Cain sah keinen anderen Drachenjäger und hatte auch schon lange begriffen, dass es in ganz Khorinis vieleicht 5 Drachenjäger mit ihm zusammen gab. Ihm gefiel das, doch fühlte er sich manchmal wie ein Anschauobiekt, dass man im Zoo ausgestellt hatte. Wegen seiner Rüstung unterschied er sich sehr von den Paladnen und auch von den Templern und den Söldnern.
Doch was machte ihm daran so zu schaffen? Er wusste es nicht und es sollte ihn auch nicht weiter kümmern. So ass er das, was ihn die Amazone gebracht hatte und
bedankte sich danach herzlich. Er bezahlte und gab ein großzügiges Trinkgeld. Danach verließ er das Gästehaus und ging gradewegs zum Strand, wo er wieder mit der anderen Amazone trainieren wollte...



16.04.2003 21:39#180
Redsonja Endlich hatten sie wieder festen Boden unter den Füssen. Nicht, dass das ihre Stimmung verbessern würde. Ihr Kopf schmerzte, sie war müde und ihr war schlecht. Sie fror, weil ihre Kleider durchnässt waren.
So hielten sie schnurstracks auf das Amazonenlager zu.
Es war zum Glück nicht allzu weit. Im Lager selber machten sie sich auf die Suche nach einem Schlafplatz. Eine Amazone wies ihnen den Weg zu einem Gästehaus, wo sie sich endlich auf einer Liege ausstrecken konnten.Schnell schliefen sie ein.



17.04.2003 12:17#181
Eiswasser Wie nannte man diese Farbe noch gleich? Shiva hatte es vergessen über die Jahre in der Wildnis, der sie doch so überdrüssig und zugleich eng verbunden war. War es Beige oder Weiß? Es war Farben, die es hier Draußen nur selten zu bewundern gab, nur wenn der Schnee kam, doch dann musste sie sich in ihre Höhle zurückziehen und von ihren Vorräten leben. Die Farben der Mauern waren hell, das
musste ihr genügen, so wie sie lernen musste mit dem Nötigsten auszukommen.
Vorsichtig entstieg sie dem noch vom Winter kaltem Nass und richtete sich auf. War es bloß eine weitere Ruine in dieser endlosen Landschaft des Todes, oder war
hier Leben? Gar ein Hoffnungszeichen? Von wilden Frauen und ihren bestialischen Sitten hatte sie gehört, doch das sie so weit ablegen lebten hatte Shiva nicht vermutet. Die Frau, welche Shiva hier vom Flussufer aus beobachtet hatte, schien
recht freundlich zu sein, kein Monstrum oder derartiges, ein Frau wie jede andere, vom Aussehen her, abgesehen von ihrer Kleidung.

Es schien hier recht freundlich zu zugehen, also entschied sich Shiva, wenn auch
widerwillig, einige Schritte weiter zu gehen. Hoffentlich würde sie keine der Frauen entdecken, doch es war dies nur ihr Instinkt, auf den sie sich die ganze Zeit verlassen hatte. Eigentlich wäre es ihr egal, ob sie nun jemand bemerken würde.



17.04.2003 18:31#182
Cain Es war schon ein etwas komisches Gefühl... Cain hatte es schon öfters so gehalten. Er besah sich des Speers und es erfüllte ihn mit Schmerz, da er seinem
Kampfstab so ähnlich war. Cain hatte bei einem seiner Nächtlichen Alpträume ausversehen seinen Kampstab entzwei gehauen. Nun lag er in seiner Truhe auf Onars Hof und Cain spürte, dass er dort gut aufgehoben war. So wartete er auf die Amazone, doch kahm sie heute ohne Speer und erklärte ihn, dass sie heute leider etwas anderes zu tun hatte.
So entschied Cain kurze zeit später, dass er das Amazonenlager nach langer Zeit mal verlassen sollte und draussen weiter trainieren sollte. So verließ er das Amazonenlager und schon bald sah er auch schon wieder vereinzelte Bauernhöfe.


17.04.2003 22:44#183
Liana Liana wachte schon früh auf und musterte den Paladin, der immernoch zu schlafen schien. Sie stad auf und zog ihre Rüstung an. Dann schnappte sie sich ihre Waffe
und verließ den raum, immer auf der Hut, dass sie den Paladin nicht weckte. Sie wollte etwas am Strand spazieren gehen und in Ruhe ihre Gedanken ordnen, was in der nähe dieses Palains nicht möglich war.. er hatte etwas an sich... etwas.. schönes.
Liana lächelte sampft. Sie hatte den Hausblock verlessen und ging Richtung Strand. Cain war nirgendswo zu sehen, doch wusste man bei dem etwas eigenwilligen Paladin nie so genau. Doch solange sie niemand störte, ging sie langsam ihren Weg am Strand entlang und sang leise vor sich hin
Im standing on the bridge
Im waiting in the dark
I thought that you would be here ..... by now
there is nothing but the rain
no footsteps on the ground
Im listening but there's no sound

isn't anyone trying to find me
wont somebody come take me home
its that damn cold night
trying to figure out this life
wont you take me by the hand
take me somewhere new
I don't know who you are
but I
I'm with you
Im with you

Im looking for a place
Im searching for a face
is anybody here I know
'cause nothing is going right
and everything's a mess
and no one likes to be alone

isn't anyone trying to find me
wont somebody come take me home
it's that damn cold night
trying to figure out this life
won't you take me by the hand
take me somewhere new
I don't know who you are
but I
I'm with you
I'm with you

Why is everything so confusing
maybe I'm just out of my mind

its a damn cold night
trying to figure out this life
won't you take me by the hand
take me somewhere new
I don't know who you are
but I
I'm with you
I'm with you

take me by the hand
take me somewhere new
I dont know who you are
but I
I'm with you
I'm with you

take me by the hand
take me somewhere new
I dont know who you are
but I
I'm with you
I'm with you
I'm with you

Ein kalter Wind kahm vom Meer her und Liana fröstelte. Es war noch nicht ganz Sommer, doch war es am Tag ziemlich warm und in der Nacht und am frühen Morgen ziemlich frisch und Liana konnte sehen, dass auf den Pflanzen vor dem Eingang zum Thronsaal der Königin gefrohrene Tautropfen waren. Liana lief an der Schmiede vorbei und dann sah sie den, von dem sie eben gerdet hatte. Seine schwarze Rüstung gab es nur einmal im Amazonenlager und Liana lächelte. Cain schien ziemlich beschäftigt zu sein, da er sich mit der Schmiedin unterhielt und ihr den Speer von Jamiora zeigte.
Doch sie ging nicht auf ihn zu. Sie drehte sich um und lief weiter Richtung dieses Templels, in dem die Magierinnen der Amazonen zu leben schienen. Liana sah selten jemanden dort herauskommen und so ging sie auch nicht rein. Sie hatte
es bis jetzt nur einmal getan und wurde von einer der Blutmagierinnen wieder hinausgebraucht.
Seit dem hatte sie dieses höchst mystisches und seltsame Gebäude nichtmehr betreten und es nur von aussen beobachtet.
Sie setzte sich auf die unterste Stufe von der Treppe, die zum Eingang des Templs führte und sah wie von Sinnen zum Himmel und beobachtete, wie der letzte Stern vom Himel verschwand.



17.04.2003 23:54#184
Liana Liana erhob sich krurze zeit später und ging weiter ihres Weges. Sie lief wieder Richtung Strand und dann durch das Amazonenlager durch. Nach kurzer Zeit fiel ihm eine Frau auf. Sie schien weder alt noch jung, die ziemlich
verwirrt in der Gegend rumstand und wie es schien nicht wusste, wo sie hin sollte. Sie ging mit einem sampften Lächeln im gesicht auf sie zu und begrüßte sie.
Hallo ich bin Liana und wer bist du? sie musterte die Fremde.Sie hatte dunklne Haare, von denen man nicht wusste ob sie schwarz oder dunkelbraun waren. braun gebrannte haut bedekte ihren Körper und prägte ihr Gesicht.
Sie schien ziemlicha ausgehungert, da ihr Gesicht von einer langen Reise zu sprechen schien. Sie hatte ziemlich hohle Wangenknochen und man konnte jede einzelne Rippe sehen.
So entschied Liana kurz und sagte dann schließlich
Du bist ja ganz abgemagert... komm mit ins Gästehaus, Jamira wird dir sicher etwas zu essen geben... sie nahm die Fremde mit ins Gästehaus und bestellte erstmal etwas zu essen für sie.




18.04.2003 00:03#185
Eiswasser Sie wusste sich nicht so recht zu bedanken und so tat sie einfach nichts. Während sie gierig alles in sich hineinstopfte versuchte sie, sich an die menschliche Sprache zu erinnern, zumindest an das, was ihr davon noch im Kopf umherschwirrte.

Ich... ich... Tut mir Leid, mein Name ist... Sie musste ernsthaft überlegen ob nun Shiva oder Jane ihr richtiger Name war, denn seit Jahren hatte sie das niemand mehr gefragt. Vielleicht war Jane noch dem einen oder anderem bekannt, auf jeden Fall, war Shiva ihr richtiger und das reichte ihr als Grund. Shiva, entschuldigt. Ich danke ich vielmals für...was auch immer das war, ich war wirklich so ausgehungert, das ich die Sprache verloren habe, tut mir ehrlich Leid. Obwohl sie sonst eher zurückhaltend war, spürte sie hier doch eine gewisse
Geborgenheit und zum ersten mal seit langer Zeit auch Wärme.


18.04.2003 00:07#186
Liana Liana musterte die Fremde. Sie schien lange nichtsmehr gegessen zu haben und lange auch nichtmehr unter menschen gewesen zu sein. Dcoh Liana war das egal.Sie lächelte sie immernoch an und fragte dann schließlich.
Weist du überhaupt wo du hier bist?



18.04.2003 00:15#187
Eiswasser Shiva musterte ebenso genau die schwarzhaarige Tochter und antwortete dann. Ich weiß nur, das ich nach dem Fall der Barriere ins Mienental aufgebrochen bin. Nach dem wenigen geographischen Wissen was mir geblie... was mir noch einfällt, bin ich hier in der Nähe des Fjord würde ich sagen, mehr weiß ich nicht.


18.04.2003 00:19#188
Liana Liana grinste.
Du bist hier im Amazonenlager, also erstmal in Sicherheit und in guten Händen. sie hörte auf zu grinsten und setzte wieder ihn Lächeln auf. Wir sind hier unter
der Führung unser Königin Mykena, die dafür Sorgt, dass wir hier sicher leben können



18.04.2003 00:27#189
Eiswasser Die Fremde versuchte so freudlich wie möglich auszusehen und dachte über eine gute, hoffentlich nicht allzu beleidigende Antwort nach. Das Ama...zonen...lager? Da war die Erinnerung an Geschichten aus der Stadt, das hier waren die angeblich ach so wilden Frauen. Auf Shiva wirkten sie eher wie freundliche Frauen, die sich aber durchaus zu verteidigen wussten. Schließlich weckte es doch Shivas Neugier, welche sie schon verschollen geglaubt hatte. Könnt ihr mir mehr darüber erzählen?



18.04.2003 00:37#190
Liana Liana lächelte über das neugierige Gesicht und sagte dann schließlich ja kann ich. sie sortierte kurz ihr Gedanken und fing dann an.
Unser Lager wird wie ich eben schon gesagt habe von unerer Königin Mykena regiert. Viele sagen, dass wir "Wilde" sind, doch waren sie entweder noch nicht hier oder sind einfach Männer sie lachte kurz auf und erzählte dann immernoch grinsend weiter.
Hier leben ausschließlich Frauen und wenn du hier einen Mann siehst, ist er meistens nur zu Besuch hier oder aus Neugier.
Sie bleiben nie länger als ein zwei Tage und gehen dann wieder.. der einzige, den ich kenne, der es schon länger als zwei Wochen hier aushält ist ein Drachenjäger. Ich weiß aber nicht, wo der in Moment steckt. Das war erstmal das Grobe.. sie nahm etwas Scavengerfleisch und schob es sich in
den Mund.



18.04.2003 00:45#191
Eiswasser Einfach Männer, auch auf Shivas Gesicht machte sich ein Lächeln breit. Freude...
in so endloser Trauer. Vielleicht war das ein Zeichen, nur Frauen, ganz allein, dazu noch dieses gute Gefühl. Vielleicht wollte Donnra ihr ein Zeichen geben... doch zuerst musste sie erfahren, welchen Glauben diese Frauen verfolgten. Wenn auch sie zu den Innosanbetern gehörten, dann konnte sie gleich wieder gehen. Sag
Schwester, welchen Glauben verfolgt ihr hier? Diese direkte Art war Shiva selbst
völlig fremd, das musste wohl ihr altes Ich sein... doch eigentlich war es eher ein Teil von ihr, der nur selten zum Vorschein kam... nicht mehr, nich weniger.


18.04.2003 00:55#192
Liana Die Frage verwunderte Liana, doch antwortete sie sogleich direkt und ehrfürchtig.
Unsere Göttin heißt Donnra! Sie ist die einzige Göttin der Amazonen und wir behandeln ihren Namen mit Respekt. sie machte ein ernstes Gesicht und bekreuzigte sich.



18.04.2003 01:00#193
Eiswasser Donnra?! Allein bei dem Namen ihrer Göttin blitzen ihre Augen auf. Das muss wahrhaft ein Zeichen sein, ich bete schon seit... seit einiger Zeit zu ihr und endlich hat sie meine Gebete erhört. Sag mir, wie kann ich eurer Geminschaft beitreten? Fragte sie sich vollkommen Außer sich und aufgeregt.


18.04.2003 01:05#194
Liana Liana lachte.
Warte, bis unsere Königin zurück ist und du wirst ihr vorgeführt werden. Solange
bekommst du hier ein Zimmer und darfst dich ausruhen. Komm erstmal wieder zu Kräften.



18.04.2003 01:12#195
Eiswasser Wieder zog sie gierig den nächsten Teller an sich heran, sie schlang alles so eifrig hinunter, das die Köchin kaum nach kam. Danke, das ist lieb von dir. Wieder biss sie von einer Scavangerkeule ab und machte weiter, vor morgen Mittag
würde sie bestimmt nicht damit aufhören.



18.04.2003 12:49#196
Liana Liana sah ihr noch etwas beim Essen zu. Dann erhob sie sich und erklärte ihr, wie sie ihren Schlafraum finden würde. Ich werde dich dann abholen, wenn die Königin wieder da ist. mit den Worten verließ sie die Ausgehungerte Fremde und marschierte etwas über den Hof. Als sie an der Schmiede vorbeikahm, war Cain nichtmehr zu sehen. Er musste wieder an seinen Strandteil zurückgekehrt sein dachte sie sich und spazierte weiter. Nachdem sie etwas überlegt hatte, verließ sie das Amazonenlager Richtung noch unbekanntem Ziel.



18.04.2003 12:53#197
Diego | R@PC Der Paladin erwachte und setzte sich auf. Verschlafen wankte er zur Tür, nachdem
er sich mit mehreren kleinen Wunden das Tragen seiner Rüstung an diesem Morgen erkämpft hatte.

Draußen wehte ein kühler, aber angenehmer Wind. Diego ließ seinen Blick schweifen, doch fand er seine Liana vorerst nicht. So setzte er sich auf einen Baumstamm und drehte sich eine Zigarette...

hmm... der Tabak ist fast alle... ich muss wohl ins Sumpflager sagte er zu sich selbst, bevor er wach wurde und ihm klar war das das Sumpflager nichtmehr existierte... aber er hate doch einmal etwas von einigen Überlebenden gehört...
Er gürtete sein Schwert um, hinterließ Liana eine Nachricht das er hoffe noch heute zurückzukehren und verließ das Lager... seine Schritte gen Nordosten wendend



18.04.2003 15:11#198
Eiswasser Doch was sollte die Fremde nun tun? Kein Zimmer wurde ihr zugeteilt, keine Decke
konnte sie finden, so blieb sie allein zurück, dort wo Liana sie zurückgelassen hatte. Gemütliche schlurfte sie ihr Gebräu, dessen Namen sie nicht einmal kannte. Es war so merkwürdig, Essen und Trinken zu dürfen, ohne dafür etwas tun zu müssen. Aber bald würde sie etwas machen, irgendetwas, allein um nicht dem Wahnsinn zu verfallen.

Oder war sie es schon? Träumte sie vielleicht nur? War das alles Teil ihrer Phantasie, nichts davon real? Nein, es musste wahr sein, keine Illusion, konnte so gut schmecken. Und selbst wenn das Essen ein Trugbild wäre und alles in ihrem
Kopf entstünde, dann hätte sie schon seit Wochen nichts mehr verzehrt und wäre wohl schon längst verhungert. Was aber, wenn die Täuschung erst im Fjord begann?
Schließlich verlor sie das Bewusstsein, durchaus möglich, aber wo war sie dann?
Alles möglich, und kein Weg um es herauszufinden. Hin oder her, Trugbild oder nicht, es war schön hier und das wollte sie um keinen Preis aufgeben.


18.04.2003 18:41#199
Hummelchen Hummelchen erreichte das Lager in kurzer Zeit, dann schlug sie die Glocke, die im Tempel der Donnra für solche Zwecke hing, um die Amazonen zusammenzurufen.
Als sich der Platz vor dem Tempel füllte, erzählte Hummelchen von dem Bergrutsch.

"Wir müssen uns beeilen. Der Mann ist schwer verletzt und er redete von Untoten.
Bals ist es dunkel und ich hab Angst, dass die weiderkommen. Lasst uns schnell losgehn und nehmt Fackeln mit."

Die Amazonen sattelten die Scavenger und spannten sie vor einen weich gepolsterten Karren. Bis auf wenige Wachen, machten sich alle auf den Weg.


18.04.2003 19:52#200
Eiswasser Auch Shiva hatte von Außen mitgehört und war als eine der wenigen im Lager geblieben, der Tempel, zumindest von Außen doch schon sehr beeindrucken aus, ein
schönes Gebäude, wenn auch mit einer etwas eigenwilligen Architektur, aber alles
in allem ein schöner Tempel.

Sie hoffte bloß, das die Königin schnellst mögliche hierher erscheinen würde, ansonsten müsste sie wohl ewig warten. Wieso sollte sie sich überhaupt in eine Diktatur begeben? Welchen Anlass gab es, warum konnte sie nicht auch so zu Donnra beten, ohne der Gemeinschaft beizutreten? Ein Zeichen? Ein nicht gerade überzeugendes Zeichen.



18.04.2003 20:40#201
Eiswasser Doch nach einer Weile zog es auch Shiva zum Ort des Geschehens, sie fragte sich,
was die andere dort so lange trieben. Konnte es denn so schwer sein, einen Mann zu befreien? Nach einer Weile entschied sie sich ebenfalls zu helfen, vielleicht
brauchten sie ja noch jemanden. So machte auch sie sich auf zum Strand, wenn auch etwas verspätet.



18.04.2003 22:26#202
Thaleiia Die Wunden des Waffenmeisters waren zwar nur indirekt lebensbedrohlich, aber dennoch nicht nicht zu verachten. Das rechte Bein war eindeutig gebrochen und inzwischen geschient, diverse Paltzwunden und Prellungen machten ihr im Vergleich zu den gebrochenen Rippen recht wenig Sorgen, vielmehr die Schnittwunden am Arm, welche sie nun mühsam eine nach der anderen heilen musste.
Den nächsten Trank nahm sie aus ihrer Tasche, diesesmal allerdings für sich selbst, die Heilung zerrte an ihren Kräften. Es kostete alles, selbst ihre letzten Reseverven. ...müssen auch immer ausgerechnet dann halb verecken, wenn ich dran bin... Fluchte sie vor sich hin, während sie den Fremden entkleidete, um ihn sich genauer anzusehen.

Ich nehm alles zurück. Fast hätte sie vergessen mit der Untersuchung weiterzumachen, was bei Beliar war nur in sie gefahren? Sie dachte nicht weiter darüber nach, wichtiger war es erst einmal, ihn am Leben zu erhalten. Vorsichtig
beugte sie sich über ihn und legte ihre Händ auf seine gebrochenen Rippen.
Es dauerte eine Weile, bis sie sich wieder löste und ihr Werk zufrieden anschaute. Sicher nicht stabil, aber besser als ohne. Die Rippen war zumindest alle wieder an ihren Plätzen und nicht wild in allen inneren Organen verteilt, zusammenwachsen mussten sie allerdings von allein.




19.04.2003 09:49#203
Akadi [i]Als Akadi wieder aus dem Tempel kam ärgerte sie sich, dass sie nicht helfen konnte. Sie konnte ja nicht einmal mit einen Schwert umgehen, geschweigedenn auf
einen Scavenger reiten. Doch das erstere musste sie jetzt irgendwann lernen. Doch wo ... und noch besser mit was. Ein Schwert hatte sie nicht, ebnso wenig wie Gold. Vieleicht bekam sie ja welches von einer anderen Amazone. Doch zu aufdringlich mochte sie ja auch wieder nicht wirken. Und wo sollte sie danach fragen? Bei der Schmiedin, die jetzt weggeritten ist? Bei der Königin? Sie wollte es schlieslich meistern und dann an andere vermittlen. Langsam schritt sie durch die Eingangshalle in das Haus der Königin. Doch keiner war dort. Wo könnte sie jetzt noch suchen?[i]



19.04.2003 15:11#204
Superluemmel Dunkelheit umfing den Krieger, als er erwachte.
Zuerst war es nur ein leichtes Zittern der Augenlider. Dann schlug er langsam die Augen auf.
Im ersten Moment konnte er nur vage Umrisse erkennen. Träge blinzelte Frost in das schummrige Dämmerlicht, dann vertrieb die gewohnte Schärfe den trüben Glanz in seinen Augen. Wo war er?
Das Zimmer seiner Ruhestätte war nicht sonderlich groß. Eine einzige, schwach schimmernde Lichtkugel beleuchtete den Raum, ein mit Stickereien verzierter Vorhang verschleierte den einzigen Ausgang. Unter der Decke spannten sich mehrere Leinen, an denen verschiedene Beutelchen herabhingen. Der starke Duft von getrockneten Kräutern lag in der Luft.
Frost konnte diesem Zimmer keinerlei Erinnerung zuordnen. Leichte Kopfschmerzen machten sich bemerkbar, als er versuchte, sich die letzten Ereignisse ins Gedächtnis zu rufen.
Die Amazonen hatten ihn auf der Geröllhalde gefunden. Bluthunde spielten irgendeine Rolle. Eine der Amazonen, wohlmöglich die Priesterin ihres Tempels, hatte ihm einen Trank eingeflößt. Danach verloren sich seine Erinnerungen in einem Strudel wild durcheinander geratener Bilder.
Wahrscheinlich hatten sie ihn zurück in ihr Lager gebracht. Prüfend spannte der Waffenmeister seine Muskeln an. Offensichtlich hatte sich jemand um seine Wunden
gekümmert, denn das Brennen an den Armen war verschwunden. Ebenso konnte er wieder freier atmen, auch wenn jeder Atemzug noch immer von einem schmerzhaften Ziehen begleitet wurde.
Vorsichtig setzte sich Frost auf. Bis auf seinen Lendenschurz war er unbekleidet. Der Krieger verzog das Gesicht. Ohne seine Rüstung kam er sich seltsam nackt und verwundbar vor. Er legte sie nur selten ab, selbst beim Schlafen behielt er sie in der Regel an.
Unbewusst glitt seine Hand zu seiner Hüfte. Natürlich waren seine Waffen ebenfalls nicht mehr an ihrem angestammten Platz. Die Vorstellung, jemand könnte
seine Schwerter angefasst haben, gefiel ihm überhaupt nicht. Nun, er sollte wohl besser dankbar sein. Ohne die Hilfe der Amazonen wäre er jetzt wohl Futter für die Ratten. Kleinigkeiten wie sein persönlicher Stolz waren nebensächlich. Dennoch ließ ihn der Gedanke nicht los. Die Schwerter waren
mehr als bloße Waffen.
Sie waren ein Teil seiner Selbst.



19.04.2003 19:28#205
Hummelchen Müde hatte sich Shiva gestern ins Lager geschleppt und war auf einem Esstisch eingeschlafen. Hummelchen hatte sie bemerkt und ihr schon einmal etwas zu Essen gemacht. Freundlich stand sie der Neuen nun mit einem leichten Frühstück gegenüber und versuchte sie zu wecken. Guten Morgen, sieh mal, ich hab dir was zu Essen gemacht.

Wa...? Huch, oh, entschuldige...

Kein Problem, du sahst so abgemagert aus, da konnte ich nicht wiederstehen und hab dir ein leckeres Fühstück gemacht.

Danke, das ist lieb von dir.

Ich bin übrigens Hummelchen. Sag mal, warum hast du eigentlich nicht in deinem Zimmer geschlafen?

Welches Zimmer? Ach so ja, ich war noch nicht bei der Königin.
Ja, sie ist gerade unterwegs... weißt du was, ich nehm die auf, das geht schon in Ordnung.

Danke.

Komm mit ich zeig dir dein neues Zimmer.




20.04.2003 13:26#206
Telma Endlich wieder im Amazonenlager, genauer gesagt, schon seit ca. 2 Tagen waren Inqui und Lehrmeister wieder hier. An das dauernde Reisen hatte sie sich nun gewöhnt, Dorrien hielt es wohl nicht lange in einem Ort aus. Wer weiß, wann sie wieder das Lager hier verlassen würden...

Ihr Training im Wald war wirklich vom Vorteil, dort hat sie versucht einige lästige Blutfliegen mit dem Pfeil zu treffen, und es klappte ganz gut. Die Viecher waren sehr beweglich und schnell in der Luft, doch traf sie einige mal einen tief mit dem Pfeil.

Früh am Morgen standen beide auf, obwohl man bei ihrem Lehrmeister nicht von aufstehen reden könnte, denn es dauerte lange, bis dieser endlich vom Bett stand.

Wieder einmal machte sich die junge Amazone einige Gedanken über ihre Kameradin Phoenixfee, ihr ging es schlimmer als erwartet, so musste sie im Kloster bleiben, eigentlich die beste Stelle, um geheilt zu werden. Doch übte Telma oft gerne mit ihr zusammen, und nun musste sie es ganz alleine schaffen.Auch Dorrien schien in den letzten Tagen eine seltsame Art zu haben, er sprach über Dinge, die sie nicht mithören sollte, was auch immer...
Doch letzendlich war sie froh wieder in ihrer Heimat zu sein, dazu musste sie nun nicht mehr diesem Magier begegnen, der es wagte, sie von hinten anzublicken.Nun ja, auch egal nun.

Wieder früh am Morgen begann sie mit ihrem Training, zunächst um sich aufzuwärmen, schoß sie nur auf Dinge, die sich nicht am Bewegen waren.Dann verlies sie kurz das lager, um im wald wieder einige tiere zu erschrecken...



21.04.2003 14:51#207
Eiswasser So, nun war sie also Amazone, interessant, aber was nun? Als Anwärterin hatte sie angenommen arbeiten zu müssen, doch dem war wohl nicht so, denn bisher hatte
sich niemand bei ihr gemeldet. Sie stieg aus ihrem engen kleinen Bett und begab sich zu Hummelchen. Morgen!

Morgen, meine Süße.

Sag mal, weißt du, wie ich auf dem schnellsten Weg nach Khorinis komme?
Ja klar, mit dem Boot, wieso? Du willst uns doch nicht schon wieder verlassen?
Nein, ich will bloß einen kleinen Ausflug machen, mir wird langweilig hier.
Was? Ich bin langweilig?

Du doch nicht, aber du hast ja auch nicht den ganzen Tag Zeit für mich.
Nö, aber den halben.

Trotzdem, ich muss mal raus aus dem Mienental, ich hab zu viel Totes in letzter Zeit gesehen.

Hm...verstehe.

Also, wie komme ich an ein Boot?

Nimm dir einfach eins.

Okay, danke.

Kein Problem.

Tschüss.

Tschö! Mit einer freundlichen Umarmung verabschiedete sich Shiva von Hummelchen und ging aus dem Gebäudekomplex heraus zum Bootssteg hin. Dort angekommen setzte
sie sich eine der kleineren Ausführungen und ruderte davon. Mühsam, Schlag für Schlag kämpfte sie sich vor, wenigestens musste sie nicht gegen eine starke Strömung ankämpfen.



21.04.2003 20:26#208
Der Inquisitor Dorrien genoss die frische Abendluft, die Über den Fjord hier her getragen wurde. ach ja, dieses Gebiet war schon was anderes als das Kloster. Eigendlich gefiel es ihm ja bei den Amazonen, schön ruhig war es hier, aber trotzdem, man konnte eventuelle Ketzereien nicht gewähren lassen...
Leon war bisher nicht wieder aufgetaucht. Entweder war er von den Orks im Minental erwischt worden, oder er hatte sich aus dem Staub gemacht, zusammen mit
dem größten Teil des Geldes des Hexenjägers. Dorrien hatte zwar immer noch einen
gewissen Betrag unter seiner Robe, aber allzu lange reichenwürde der nicht. Aber
nun ja, ein allzu großer Verlust war es nicht für den inquisitor - wozu gab es denn die gut gefüllte Klosterkasse? Insbesondere Serpentes schien irgendwie ein Auge auf ihn geworfen zu haben...
Den größten Verlust hätte Leon gemacht. Dorrien grinste, wenn er daran dachte, welcher Betrag dem Dieb dadurch entgangen war, dass er einfach nicht über seinen
Schatten springen konnte...

Doch nun sollte er sich mal wieder mit Telma beschäftigen. Beweglichen Zielen ließ sie nicht mehr viele Chancen, es wurde Zeit für den nächsten Schritt. "Also...", sprach er die Amazone an, "Ich denke wir sollten weitermachen. Jetzt ist als nächstes das Schießen aus der Bewegung dran. Dein Ziel wird zunächst unbewegt sein. Also... Du rennst jetzt und schießt dabei auf den Baum dort drüben.... Auf geht's!"

Sorgenfalten erschienen auf Dorriens Stirn, während Telma ihren Bogen vorbereitete. Wie es wohl Phönixfee ging? Die Magier konnten sich ihre Krankheit
nicht erklähren... Sie schien nicht tödlich zu sein, wollte sonderbarerweise aber auch nicht abklingen. Hoffendlich steckte da nicht irgend etwas anderes hinter als ein normaler Krankheitserreger...



21.04.2003 20:32#209
Telma Oje, wieder was neues zu lernen, hoffentlich würde es die junge Amazone auch schaffen. Sie nahm ihren Bogen in die Hand, schaute sich ihr Ziel, was ein Baum war, ganz genau an, und lief dann los. Sie rannte, zwar nicht gerade schnell, doch war es immer noch schwierig ihr Ziel anzuvisieren, dann sah sie es vor sich, spannte ihren Bogen, und ihr Pfeil zischte durch die Luft, knapp daneben, aber war es für den Anfang ein ganz guter Schuß aus der Bewegung. Diesen Vorgang
wiederholte sie immer wieder, bis sie schließlich ihren ersten Trefer landete. Laut atmete sie aus.



21.04.2003 20:39#210
Der Inquisitor Dorrien beobachtete Telma und nickte zufrieden nach ihrem ersten Treffer."Gut, gut. Du solltest zwei Dinge beachten: Erstens, wenn du im Laufen schießen willst, muss du den Oberkörpper so ruhig wie möglich halten. Das sieht zwar beim
rennen manchmal doof aus, aber ich glaube, wenn du nen Ork hinter dir hast kann dir das so ziemlich egal sein... Und zweitens, du musst ruhiger werden. Du bist viel zu aufgeregt. Du kannst dir im Ernstfall derartige Emotionen nicht leisten.
Du musst deine Aufregung unter kontrolle bringen... Wie du das schaffen kannst, kann ich dir nicht sagen, das muss jeder selbst herausfinden."


21.04.2003 20:45#211
Telma Tolle Ratschläge, die sie da von ihrem Lehrmeister bekam, Dorrien schien wirklich das Bogenschießen zu verstehen. Doch ob sie dies auch umsetzen könnte?Abermals nahm sie feste ihren Bogen in die Hand, versuchte nun etwas ruhiger zu atmen, und die Sache auch generell ruhiger anzugehen, sonst würde dies ja wirklich nichts werden.
Wie war das, sie soll ihren Körper oben und ruhig halten? Dies könnte sie doch schaffen, zwar fühlte sie sich echt ein wenig albern, doch laut dem Beispiel Dorriens versuchte sie die Sache eher ernst zu nehmen.
Sie rannte nun wieder los, ihr Blick zum Baum der einige meter entfernt war, gerichtet, schon wurde ihr Bogen wieder gespannt, sie spürte noch den Pfeil, der
aus ihren Fingern glitt, und durch die Luft schoß. Ein lautes Zischen war zu hören, doch zu ihrer Begeisterung traf ihr Pfeil ihr Ziel. Erleichtert stand sie
dort und schaute es sich an, sie hatte tätsächlich den Baum während des Laufens getroffen...



21.04.2003 21:09#212
Superluemmel Mit einem Ruck fuhr Frost in die Höhe.
Ungläubiger Schrecken stand ihm ins Gesicht geschrieben. Eine einzelne Schweißperle suchte sich ihren Weg über seine Stirn, um dann schließlich vom Kinn aus auf die graue Decke zu tropfen.
"Nein...."
Die Worte waren leise, nicht mehr als ein erschrockenes Keuchen."...ein Traum....Ein Alptraum...."
Frost wischte sich mit der flachen Hand den Schweiß von der Stirn. Es musste ein
Alptraum gewesen sein.
Es durfte nicht anders sein!
Stöhnend schwang Frost die Beine aus dem Bett. Seine Rippen bestraften sein plötzliches Aufstehen mit bösartigen Schmerzwellen. Dennoch, der Gedanke an den Grund seines Schocks ließ ihn nicht mehr los, trieb den erschöpften Krieger dazu, mit der Hand Halt am Türpfosten zu suchen und sich humpelnd aus dem Raum zu schleppen.
Er war sich sicher, einen Schrei gehört zu haben.
Den unverkennbaren, schrillen Schrei einer Torengh.
Seine Waffen....
Er musste seine Waffen finden. Egal was es kostete.



21.04.2003 21:48#213
Thaleiia Ein Geräusch aus dem Zimmer des verwundeten Kriegers schreckte die Priesterin auf.
Als Thaleiia daraufhin auf den Gang hinaustrat, traf sie fast der Schlag. Da schleppte sich doch tatsächlich der Verletzte aus dem Zimmer.Mit ein paar schnellen Schritten war sie bei ihm um ihn zu stützen."Seid ihr verrückt geworden oder wollt ihr euch unbedingt umbringen?"Doch als Thaleiia sein Gesicht sah, lief ihr ein eisiger Schauer über den Rücken. Was war passiert, dass der Mann dermaßen geschockt war?"Meine Waffen...", keuchte der Krieger, "...wo sind sie...?"Die Priesterin sah ihn entsetzt an. Er musste wirklich verrückt geworden sein. Dabei hatte sie gar kein Fieber feststellen können....
"Eure Waffen? Wofür braucht ihr jetzt eure Waffen? Ihr seid verletzt! Das Einzige was ihr jetzt braucht, ist Ruhe!"
Der Mann schüttelte nur den Kopf.
"Ihr...versteht nicht.... Eine...Torengh ist auf dem Weg...hierher...."Eine Torengh? Was sollte denn das sein? Er musste phantasieren.Mit etwas Mühe stützte die Priesterin den verletzten Krieger und half ihm zurück
in sein Zimmer. Trotz leichter Gegenwehr bugsierte sie ihn zurück ins Bett und suchte dann nach einer ihrer Tinkturen, um sie ihm mittels eines Heiltrankes einzuflößen.
Schon nach wenigen Minuten schlief er wieder tief und fest. Was nur in den gefahren sein mag....
Vielleicht brachte ja ein Gebet zu der Göttin Aufklärung.



21.04.2003 23:00#214
Redsonja Den ganzen Nachmittag hatte Redsonja auf ihrem Lager gelegen vor sich hingestarrt. Jetzt schlenderte sie langsam Richtung Wasser. Nein hier bleiben werde ich nicht, beschloss sie. Dreia war ihr eine Freundin geworden, doch Redsonja spürte, dass sie sich zu fest an die Freundin klammerte. Sie musste lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Obwohl es hier eigentlich wunderschön war, wählte Redsonja trotzdem den Weg der Ungewissheit. Sicher war sie noch nicht wohin es sie verschlagen würde und das beängstigte sie. Was kannte sie ausser Khorinis, wohin sie sicherlich nicht zurückkehren würde, den Hof vielleicht. So sicher war sie sich dabei nicht, eine raue Gegend mit denselben Sitten.Inzwischen war sie am Ufer angekommen und setzte sich auf einen Stein und liess die Beine ins Wasser hängen. Wieso kann das Leben nicht einfacher sein? – Ich denke bereits so, dabei bin ich noch keiner wirklichen Gefahr in dieser Wildnis begegnet und wurde von allen liebenswürdig aufgenommen... Der Wind verwehte ihre
Haare in alle Richtungen, während Redsonja zu den Sternen hoch blickte und an ihre Familie dachte. Wind ist so was Schönes und kann richtig beruhigend wirken.
Ein Lächeln huschte ihr über die Lippen und sie dachte an ihr dreckverschmiertes
Gesicht, dass sie einem Söldner Namens Bloodflowers zu verdanken hatte. Dafür muss ich mich noch rächen...



22.04.2003 10:28#215
Der Inquisitor Dorrien lehnte am Fenster seines zimmers und sah auf das Lager hinaus. Viel war noch nicht los, ein paar Amazonen waren schon unterwegs, plauderten oder gingen ihren Beschäftigungen nach, der größte Teil hatte sich allerdings noch nicht blicken lassen.
Eigendlich ein friedliches Lager, das. Leon war natürlich noch nicht aufgetaucht
- dummer kleiner Junge, er ließ sich einen ziemlichen Betrag durch die Lappen gehen. Nun ja, wenn er nicht wollte...
Das würde die Untersuchungen natürlich etwas komplizierter gestalten. Außerdem beunruhigten den Inquisitor die Dinge, die von dem fremden Krieger erzählt wurden, der wohl hier zu Genesung war. Und scheinbar nicht genesen wollte. Irgend etwas von einer 'Torengh', so hieß es, habe er erzählt. Allerdings konnte sich niemand so recht einen Reim darauf machen. Dorrien glaubte, diesen Begriff schon einmal irgendwo gehört oder gelesen zu haben, irgendwo im Archiv des Ordo Malleus. Wenn er sich nur erinnern könnte, was genau
nun damit gemeint war...
Doch wie auch immer. Das klang... Nicht gut. Er sollte die Sache wohl im Auge behalten.



22.04.2003 15:04#216
Superluemmel Es war früher Nachmittag, als sich eine schwarzgepanzerte Gestalt aus dem Tempel
schleppte.
Zwar war die Priesterin alles andere als glücklich darüber gewesen, dass ein Verwundeter für den Aufbruch bereit machen wollte. Doch Frosts Sturkopf hatte keine Widerrede geduldet.
Er hatte noch ein wichtiges Treffen ausstehen.
Dazu musste er jedoch in die eisigen Weiten des gorthanischen Gletschers aufbrechen. Und dazu musste er erst einmal über den Fjord kommen.So bestieg er eines der Boote, löste die Taue und war schon bald darauf mit kräftigen Ruderschlägen aus der Sicht des Lagers verschwunden.


23.04.2003 16:08#217
Redsonja Redsonja sass wieder den halben Tag am Ufer und schaute aufs ruhige Wasser und beobachtete die sich darin spiegelnde Sonne. Was hatte sie auch anderes zu tun. Die Untätigkeit liess sie bloss noch mehr grübeln.Ich muss hier weg! Später würde sie bestimmt hierher zurückkommen und Dreia wollte sie unbedingt bald wiedersehen, aber jetzt wartete sie auf die nächste sich bietende Gelegenheit sich jemandem anzuschliessen, der zum Hof oder nach Khorinis wollte. Nötigenfalls musste sie versuchen sich alleine durchzuschlagen, aber das würde ziemlich riskant sein. Nur war ihr in diesem Moment das Leben nicht besonders viel wert, was auch eine ziemliche Fruchtlosigkeit zur Folge hatte – wenigstens etwas Positives – Sie schleuderte einen Stein in Wassser und warf noch einen, das Aufspritzen gefiel ihr.



23.04.2003 21:45#218
Dreia Dreia schlenderte im Amazonenlager umher, auf der Suche nach Redsonja. Sie hatten in den letzten Tagen wenig miteinander gesprochen. Dreia war nicht in der
Stimmung gewesen, die Gesellschaft von irgenjemandem zu ertragen.Irgendwie waren die Erlebnise der letzten Zeit einfach über ihr zusammen gefallen und hatten gedroht, sie zu erdrücken.
Sie hatte sich nicht in der Lage gefühlt, sich zu bewegen, noch zu essen oder zu
trinken. Eine Weile lang war sie bereit gewesen, einfach liegen zu bleiben und zu sterben.
Dennoch war sie am Abend nach draussen gegangen und hatte gesehen, wie die Sonne
leuchtend rot im Westen hinter den Bergen verschwand.
Was in diesem Moment in ihr vorging, konnte sie nicht so recht beschreiben. Es war vielleicht ein neues Gefühl, das in ihr aufflammte. Ein Gefühl des Lebens. Sie fühlte, dass sie am leben war. Ihr kam es vor, als wäre sie in diesem Moment
aus einem Traum aufgewacht, als wäre sie das erste Mal in ihrem neuen Leben überhaupt wach.



23.04.2003 22:27#219
Redsonja Redsonja schlenderte etwas durchs Lager und prompt lief sie Dreia über den Weg. Sie wirkte sogar etwas entspannter als sonst. „Ich werde das Lager bald wieder verlassen, aber das hast du bestimmt schon mitgekriegt.“ Weshalb wollte sie Dreia nicht erläutern und sie war froh, dass diese nicht danach fragte, sie hätte es sowieso nicht erklären können, da war einfach etwas, das sie von diesem
Ort wegzog. Sehnsüchtig schaute sie die Sterne an und dachte über die unendliche
Weite und Freiheit nach...




24.04.2003 16:52#220
Telma Telma trainierte weiter mit ihrem Bogenlehrmeister, zur Zeit hatte sie noch immer aus der Bewegung zu schießen, doch lief es nun viel besser als die gestrigen Tage.
Es schaute sogar ganz meisterhaft aus, nicht peinlich, oder sonst was.Sie nahm ihren Bogen feste in die Hände, blickte auf ihr Ziel, lief dann konzentriert los, und schon flog wieder ein Pfeil durch die Luft, in Richtung des Baumes, welchen sie wieder traf. Inzwischen war dieser voll mit Löchern."Puh, ich glaub, ich sollte eine kleine Pause einlegen", sprach die junge Dame zu sich selbst.
Sie lag ihre Waffe zur Seite, setzte sich hin, und holte tief luft. Dorrien beobachtete alles ganz genau, wer weiß, was dieser sie demnächst üben lassen würde.



24.04.2003 17:12#221
Der Inquisitor Und damit ließ er sie dann auch nicht lange warten...
"Sehr gut, du bist schon fast so weit, dass du dich eine meisterhafte Bogenschützin nennen kannst. Fast. Du musst jetzt nur noch die beiden Techniken verbinden können. Wenn du bereit bist, suchen wir uns ein paar Blutfliegen, die du dann im vorbeirennen abschießt."



24.04.2003 17:20#222
Telma Das hatte sie befürchtet, nun hatte sie also wirklich beides zu verbinden. Das hieß, dass sie noch mal ihr timing beim schießen zu verbessern hatte, oder mehr darauf nun achten darauf würde.
"ok, ich bin bereit, die pause hat in mir wieder einge kräfte erweckt", lies die
junge amazone aus sich.
dann schritten beide gemeinsam hinaus aus dem Lager, auf der Suche nach Blutfliegen, die schließlich am besten zum Üben geeignet waren, da sie sich ganz
schön flink bewegten.
wärend sie liefen, besprachen beide noch einiges, doch zu lange müssten sie auch
nicht marschieren, bis sie ihr kleines ziel erreichen würden. telma war schon ein wenig nun wieder aufgeregt, sowie bei jeder neuen übung, die sie zu erlernen
hatte...



24.04.2003 17:45#223
Der Inquisitor "Denk dran, ruhig bleiben." ermahnte Dorrien sie noch einmal, woraufhin ihm Telma einen vieldeutigen Blick zuwarf. Der Inquisitor grinste kurz, dann richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf die Blutfliegen. Telma nahm ihren Bogen zu Hand, legte einen Pfeil auf die Sehne und lief los...


24.04.2003 22:04#224
Redsonja Redsonja zog ein kleines Büchlein aus ihrem Gepäckbündel hervor und einen Stift.
Lange Zeit hatte sie nichts mehr gemalt. Es war eine optimale Beschäftigung um sich etwas abzulenken. Zudem wollte sie die wunderschönen Eindrücke vom Ufer mit
den wellenumspielten Steinen festhalten. Zudem war heute Abend der Sonnenuntergang einfach traumhaft gewesen.
Die Kerze flackerte und brachte ein Schattenspiel auf ihr Blatt. Dieses Beobachten machte sie zunehmend müder, deshalb blies sie die Kerze aus und legte
sich auf ihr Lager nieder. Was würde der nächste Tag wohl mit sich bringen? Wollte sie das wirklich wissen?



24.04.2003 23:37#225
Lehna Der Sand unter dem Kiel ihres Bootes knirschte leise, als Lehna das Gefährt auf die kleine Insel steuerte. Einen Bootssteg gab es zwar auch, aber es erschien ihr etwas zu umständlich, zu diesem zu schippern. Sie sprang über den Bug des Fischerbootes ins flache wasser und hatte etwas später endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Allzu angenehm war eine nächtliche Fahrt über den Fjord auch wieder nicht...
Immerhin schien sie immerhin eine menschliche Siedlung vor sich zu haben. Sehr gut, da konnte sie ja gleich nach nach dem Weg fragen...
Lehna lockerte vorsichtshalber ihre beiden Dolche, um sie im Notfall schneller zur Hand zu haben - das Leben in Gorthar hatte sie vorsichtig gemacht, man konnte ja nie wissen...
Etwas später hatte sie das Tor erreicht, doch zu ihrer Überraschung wurde es nicht von Soldaten bewacht - sondern von Soldatinnen. Die Kriegerinnen trugen fein gearbeitete Rüstungen und waren mit Langbögen, Schwertern und Speeren bewaffnet. Allerdings schienen sie keine unfreundlichen Absichten Lehna gegenüber zu hegen...
Dennoch, lieber zu vorsichtig und lebendig als unvorsichtig und tot. Langsam näherte sie sich dem Tor, jederzeit bereit, ihre Dolche zu ziehen und ein paar Kehlen aufzuschlitzen.
"Hallo, neu hier? Dich habe ich noch nie gesehen. Wo kommst du her?" begrüßte sie eine der Wachen, Lehna musterte die Kämpferin kurz und setzte dann ein möglichst offenes Lächeln auf.
"Ich komme aus Gorthar, allerdings ist es mir so langsam etwas zu befährlich dort. Die Stadt versinkt so langsam in Anarchie und folgt damit dem Beispiel des
Umlandes... Tja... Was gibts es hier aus Khorinis denn so?"
Ein längeres Gespräch folgte, bei dem Lehna mal wieder den Unschuldsengel spielte. Eine Rolle, die sie perfekt beherrschte, da wurden die Leute nicht misstrauisch. Letztendlich verließ sie das Lager allerdings wieder, um zu bleiben, wie es die Amazonenkriegerin ihr angeboten hatte, hatte sie jetzt keine
Zeit...




25.04.2003 12:41#226
Akadi Mal wieder schlenderte Akadi durchs ganze Amazonenlager, bzw. über die gesamte Insel. Sie hatte irgendwie ... Langweile. Und außerdem wollte sie mal wieder in die Stadt, die Kunst des einhändigen Schwertkampfes erlernen. Doch dazu brauchte
sie erstmal eine Waffe, ein Kurz- oder Langschwert. Das Leben hier warzwar friedlich, aber sich zu verteidigen wissen würde sicherlich nicht schaden... Langsam ging sie wieder zurück ins Lager. Doch war das nicht Hummelchen, die gerade eben dort lief. Schnell lief sie ihr nach. Bist du nich Hummelchen, die Schmiedin? Schnell drehte sie sich um und schaute Akadi an.



25.04.2003 14:07#227
Milena Nach einer langen anstrengenden Reise kam Milena an den Toren des Amazonenlagers
an. Die Wächterinnen am Tor nickten nur als sie eintrat und ließen sie passieren, die Beiden kannten Milena schon, nach ihrem langen Aufenthalt hier. Milena hatte hierher alle bekannten Umzweigungen und Geheimwege gegangen, mit denen sie den Orks ausweichen konnte, die noch im Minental geblieben waren, aber
so vereinzelt wie die hier anzutreffen waren, hatte sie sich hervorragend an den
kleinen Grüppchen vorbeischleichen können. Darin war sie schließlich Meisterin -
im Schleichen. Jetzt ging sie erstmal in das Gästehaus und ließ sich erschöpft auf einen Stuhl an einem Tisch sinken. Alex legte sich neben ihren Beinen unterm
Tisch hin und döste ein wenig. Erstmal musste Milena essen, dann würde sie Hummelchen suchen. Von der hatte sie auch schon eine Menge gehört. Sie war die Goldschmiedin und Hofmeisterin des Amazonenlagers. Ihr würde sie sagen, dass sie
ab jetzt hier wohnen will. Nur erstmal stärken. Und schlafen, schlafen wollte sie auch...



25.04.2003 23:34#228
Dreia Dreia hielt immer noch den Zettel in der Hand, den sie heute morgen gefunden hatte, der neben ihrem Bett gelegen war. Sie hatte, noch bevor sie ihn gelesen hatte, überhaupt einen Blick darauf geworfen hatte, gewusst von wem er stammte. Und sie hatte sich auch sofort gut vorstellen können, was der Inhalt war.Der Zettel war von Redsonja. Sie verabschiedete sich.
Obwohl Dreia Redsonja nur seit wenigen Tagen kannte und sie in dieser Zeit wenig
miteinander gesprochen hatten, würde Dreia sie vermissen.
Dennoch akzeptierte sie ihren Entschluss fortzugehen.




26.04.2003 02:56#229
blutfeuer mitten in der nacht kam ein kleines boot am ufer des amazonenlagers an. gerudert
hatte ein mann und drei weiber feuerten ihn abwechselnd an. am ufer war die ganze zeit ein großer, sehr großer vogel neben dem noot hergelaufen und hatte es
mit lautem kreischen angefeuert. der wollte wohl ein wettrennen veranstalten. jedenfalls kamen zu gleicher zeit an
blutfeuer, saria, satura, leon und wuschelkopp.

sie waren wieder daheim.

den amazonen, die ihnen sofort entgegenkamen rief blutfeuer zu:
"ihr dürft euch verneigen. hier kommt die neue bogenmeisterin. mit ein bisschen übung wird sie ja villeicht mal wirklich gut. ich bin jedenfalls froh, dass ich sie los bin. sie war eine schreckliche schülerin."

blutfeuer umarmte ihren tapferen rennvogel und dann verschwanden die beiden in richtung hof.

die amazonen nahmen satura gleich ins schlepptau und eine brachte den mann ins gästehaus.



26.04.2003 08:23#230
Hummelchen Hummelchen saß erschöpft in der Küche. Sie sollte irgendwann mal länger als vier
Stunden schlafen. Gestern hatte sie noch an Satura und Milena ein Zimmer verteilt und Saura das Lager gezeigt und ihr neue Kleidung gegeben.
Und nun kam die Sonne aus dem Meer und sie saß schon wieder in der Küche.


26.04.2003 10:34#231
Akadi Wahrscheinlich hatte Hummelchen sie gestern nicht gehört. Da sie auch relativ müde aussah hat sie sie in Ruhe gelassen, dafür suchte sie sie heute nochmals auf. Sie saß gerade in der Küche. Schnell ging sie zu ihr hin. Bist du nicht Hummelchen? Nun ich bräuchte einmal ein Schwert. Ob kurz oder lang wäre mir eigentlich egal.



26.04.2003 11:01#232
Satura Noch in der letzten Nacht...
Und wieder Dunkelheit, wieder Nacht; wieder alles verschlingende Schwärze, wieder Angst. Wieder die Frage: 'wo bin ich hier?'

Satura spürte wieder diesen zähen Matsch unter ihren Füßen... diesmal versuchte sie gar nicht, zu laufen. Sie blieb stehen und sah sich um. Sie war wieder in dem ihr nun schon so bekannten Wald. Riesige Bäume mit weit ausladenden Kronen und knorrigen Ästen standen links und rechts des Weges - und hinter ihr! Der Weg
schien erst dort anzufangen, wo sie stand - aber wie war sie dann hierhergekommen?

Satura beschloß, diesmal nicht den Weg zu gehen, der vor ihr lag - das hatte sie
bisher jedesmal zu dem bedrohlichen Fremden geführt... Sie drehte sich um und wollte den Wald hinter ihr betreten -
doch kaum tat sie den ersten Schritt, entstand ein weiteres Stück Weg, und der Wald wich zurück. Saturas Herz begann wild zu schlagen - was bei Innos sollte das sein?? Welche Macht gaukelte ihr hier etwas vor - und WARUM? Sie wunderte sich schon kaum mehr, als sie wieder einen Schritt zurücktrat, und der Weg lautlos verschwand, als wäre er nie dagewesen... Sie spürte, wie sie am ganzen Körper zu zittern begann - nicht nur vor Angst, es schien auch ein seltsam kalter Wind aufzukommen. Ihr Atem gefror zu kleinen Wölkchen, und sie schlang ihren zerschlissenen Umhang enger um ihren Körper.

'Nun gut,' sagte sie laut, und versuchte, das Beben in ihrer Stimme zu unterdrücken. 'Ich weiß, dass du mich erwartest. Wo bist du? Zeig Dich, du Feigling!' Die letzten Worte hatte sie fast geschrien. Sie griff zu ihrem Schwert und wollte es aus der Scheide ziehen... doch es bewegte sich keinen Millimeter. 'Verdammt,' fluchte sie. Dann ging sie entschlossen vorwärts, den Weg entlang. Sie spürte die Wut in ihr aufsteigen, die die Angst verdrängte und ihren Schritt sicherer werden ließ. Was bildete dieser Fremde sich ein... sie in
seine Welt zu locken und dann noch verstecken zu spielen...
Schnellen Schrittes ging sie vorwärts, gegen den zähen Boden ankämpfend. Sie merkte, dass das Amulett wieder leicht zu glühen begonnen hatte, und mit jedem Schritt, den sie vorwärts machte, glühte es stärker.

Sie blieb stehen. Was war das gewesen? Ihr war, als hätte ein warmer Hauch ihr Gesicht berührt. Satura lauschte angestrengt. Da war es wieder! Ihr schien, als würde sie ein leises Wispern vernehmen; von einer Stimme, die ihr so bekannt vorkam...
'Satura, sieh her! Siehst du das Tor nicht?' Tatsächlich, sie konnte die Worte verstehen; und sie klangen so warm, so freundlich, so beruhigend... Sie drehte sich nach links und rechts. Ein Tor? Wo? 'Ich kann nichts sehen!' flüsterte sie,
in der Gewissheit, dass die Stimme sie verstehen würde.
'Denke an das, was deine Heimat einst war, denke mit ganzem Herzen daran, und dann geh durch das Tor! Beeile dich, Er ist nahe!' Satura verstand. Sie presste ihre kalten Handflächen fest aneinander, schloß ihre Augen und erinnerte sich. Eine wohlige Wärme stieg in ihr auf, vertrieb die Kälte, die von ihrem Körper Besitz ergriffen hatte.
Und sie erinnerte sich; sie dachte an den Wald, in dem sie aufgewachsen war. An die schönen Stunden ihrer Kindheit, und an Cord... Die Wärme strömte in ihre Hände, in ihren Kopf, und sie spürte ein Gefühl der Geborgenheit, das sie so vermißt hatte.

Als sie die Augen wieder öffnete, sah sie das Tor. Zu ihrer linken Seite, etwas abseits des Weges hatte sich ein durchsichtiger Bogen offenbart, der von einem seltsam sanften Licht strahlte.

'Komm, schnell!' mahnte die Stimme erneut. Satura zögerte nicht länger und ging auf das geheimnisvolle Tor zu. Staunend betrachtete sie die wundervollen Verzierungen, die zu verschwimmen und in neue Muster überzugehen schienen. Das ganze Tor wirkte wie aus magischer Energie, gespeist von einem heiligen Licht.Satura war gefangen von diesem Anblick, doch folgte sie der mahnenden Stimme und
griff nach dem Knauf der Tür... In dem Moment, als sie hindurchtreten wollte, fühlte sie plötzlich einen rasend stechenden Schmerz in ihrer Brust, und ein donnerndes Geräusch hinter ihr. Satura schrie auf vor Schmerz - es fühlte sich an, als würde etwas durch ihren Körper gleiten und ihr Herz fest umschließen. Etwas schien sie festhalten zu wollen - es war, als wäre die Luft um sie flüssig
geworden und zu einer riesigen, klebrigen Masse geworden, und jede Bewegung kostete sie unendlich viel Kraft. Das Drachenamulett schien förmlich zu zu brennen, und das von dem Stein ausgehende Licht tauchte das magische Tor in blutrote Farbe... Satura schrie: 'Laß - mich - los..' Es war mehr ein schmerzerfülltes Stöhnen denn ein Schrei.

'Komm, nimm meine Hand! Beeile dich!!' die Stimme kam aus dem Tor, und im selben
Moment sah sie eine fast durchsichtige Hand, die sich ihr entgegen streckte. Ohne nachzudenken griff sie zu und wurde mit einem heftigen Ruck durch das Tor gezogen. Hinter ihr ertönte ein wütender Schrei, und dann war der düstere Wald mit einem Schlag verschwunden...

Völlig verausgabt sank Satura auf den Boden. Sie rang nach Luft; doch der Schmerz war weg... und auch das Amulett hatte zu Glühen aufgehört.Satura sah sich um. Sie befand sich in einem großen, aber einfach eingerichteten
Raum, der von hellem Tageslicht durchstrahlt wurde, das durch die großen Fenster
drang. Komisch, sie sah zwar die Fenster, und sie sah das Licht, doch sie konnte
nicht nach draussen sehen...
'Willkommen, mein kleines Mädchen!' sprach die Stimme wieder. Satura stand auf und drehte sich um - ihr Herz blieb fast stehen.
'Cord!' rief sie, lief auf den alten Mann zu, und umarmte ihn. Sie wollte ihn gar nicht mehr loslassen, doch er drückte sie sanft von sich. 'Na, nicht so heftig - du erdrückst mich noch!' Er lachte sanft. 'Oh Cord, was machst du - du bist doch...?' stammelte Satura.

'Es stimmt, ich bin tot. Doch das spielt keine Rolle. Ich bin hier, weil du in Gefahr bist. In großer Gefahr.' Cord wurde mit einem Mal ernst, und auf seiner Stirn bildete sich die Sorgenfalte, die Satura so gut kannte. Aber wenn Cord tot
war, wieso war er dann...
'Denk nicht darüber nach, du wirst später alles erfahren.' unterbrach der alte Mann ihre Gedanken. Hm, Gedanken lesen konnte er auch? Dann kann tot zu sein nicht so schlimm sein...

'Du glaubst, zu träumen, ' hub Cord von Neuem an zu sprechen. 'Nun, teilweise mag das stimmen - aber eben nur teilweise. Er- ' Cord hielt kurz inne und schien
nachzudenken. Satura ergänzte eifrig: 'Der Fremde?' Der Greis lächelte. 'Ja, so nennst du ihn. Er will dich bei ihm haben; er versucht, dich über deine Träume in seine Welt zu ziehen. Und es hat mich irsinnige Kraft gekostet, dich heute zu
mir zu holen. Denn auch ich kann dich nur im Traum finden... Deine Welt ist zu weit entfernt, und nur im Traum schweben Menschen zwischen den Welten...'
Erst jetzt fiel Satura auf, dass Cord sehr müde und schlapp wirkte. Sie bemühte sich, seinen Worten zu folgen. 'Ja, aber warum? Warum ich? Und - wer ist Er??' Satura war verwirrt; tausende Fragen kreisten in ihrem Kopf.'Er ist nur ein Bote, so etwas wie ein Läufer zwischen den Welten. Aber sein Auftraggeber - du kennst ihn.' Satura sah ihn fragend an. 'Du warst noch jünger,' begann Cord, 'und hast mir damals nichts davon erzählt.' Er lächelte sanft. 'Doch ich wusste damals schon davon - nur warst du da nicht in Gefahr, weil du bei mir warst.' Sie sah Cord verwirrt an. 'Du wusstest davon? Von der Begegnung mit...' Der Alte nickte. '...mit deiner Mutter.' ergänzte er. 'Sie hat
ihre Seele an Beliar verkauft, und will dich in sein Reich holen - zu den Untoten.' Satura senkte den Kopf. 'Meine Mutter...' flüsterte sie, und Tränen stiegen ihr in die Augen. Sie schluckte, und fragte: 'Und dieser Bote... er sucht mich...' Cord sah ihr tief in die Augen, als er antwortete. 'Ja, er sucht dich. Er will dich in die andere Welt bringen. Und du hattest Glück, dass er es bis jetzt noch nicht geschafft hat, obwohl du so... so schwach bist.' Satura entgegnete nichts. Es stimmte, sie war schwach - noch. Sie dachte an Blutfeuer, und daran, dass die Amazone ihr versprochen hatte, im Amazonenlager kämpfen lernen zu können...

'In einem meiner Träume,' fiel Satura ein, 'hat Er Leon bedroht...' Sie wollte Cord gerade erklären, wer Leon war, doch der fiel ihr ins Wort: 'Ja, Leon hat dich, ohne es zu wissen, beschützt. Das mag seltsam klingen, aber der Läufer hat
ein leichtes Spiel, wenn du schwach und alleine bist... aber du hattest Glück, der Fremde konnte dich nicht mit in seine Welt nehmen, weil Leon bei dir war, und er dich mag; er hat sich Sorgen gemacht, und sich so unbewusst auch in deine
Träume geschlichen... deswegen hat der Fremde Leon auch bedroht.' Satura sah Cord entsetzt an. Der ergänzte hastig: 'Keine Angst, Leon hätte nichts passieren
können - der Fremde hat dir nur gedroht. Er wollte, dass du denkst, dass Leon deinetwegen in Gefahr ist und alleine weiterziehen...' Cord legte eine kurze Pause ein. 'Als ich starb, habe ich mir große Sorgen gemacht, was mit dir nach meinem Tod geschieht... und die ersten Tage nach meinem körperlichen Ableben war
mein Geist noch zu schwach, um dich zu schützen. Gut, dass du dich gleich nach Khorinis aufgemacht hast.'
Er sah Satura nachdenklich an. Dann begann er wieder: 'Es gibt noch etwas, das dich beschützt hat.' Er ging auf Satura zu und nahm das Amulett in die Hand. Er hielt es prüfend zwischen Daumen und Zeigefinger und strich sanft über den fein gearbeiteten Drachen - den Stein berührte er nicht. 'Was - das Amulett? Von dem bekomme ich höchstens Brandblasen...' protestierte Satura entrüstet. Insgeheim hatte sie aber schon länger geahnt, dass das Amulett sie schützte... war es also
doch keine Einbildung gewesen, dass es bei Gefahr zu leuchten begann...
'Deswegen habe ich dich zu Sagitta geschickt. Uns verbindet nicht nur die Heilkunst-' Cord lächelte, und ergänzte: 'obwohl sie darin immer besser war als ich. Sie weiß von dir und von der Gefahr in der du schwebst.' Satura verstand gar nichts mehr. 'Und warum war sie dann nicht da, als ich zu ihr kam?' Cord lächelte wieder. 'Ich habe dich nicht zu ihr geschickt, um die Heilkunst zu lernen... aber die Zeit hatte nicht gereicht, um dir das alles zu erklären, was ich dir jetzt sage. Du solltest das Amulett bekommen, denn so wichtig und edel die Heilkunst auch ist - sie wird nicht reichen, dich zu schützen. Sagitta weiß das, und sie wollte dich nicht abweisen müssen - du solltest dich einer Gilde anschließen, und lernen, dich zu verteidigen. Sagitta wusste, dass Leon und du kommen würden - sie hat ihre Ohren überall, und sie hat euch beobachtet.' Satura
merkte, dass sie rot wurde. Gottseidank hatte sie das Gold damals liegen gelassen! Cord lächelte wieder. 'Als sie sah, dass du das Amulett gefunden hattest, und als sie sah, dass du mit Leon unterwegs warst, war sie sicher, dass
du auf den richtigen Weg finden würdest... nicht mehr war ihre Aufgabe, und doch
wird sie immer jemand sein, zu dem du gehen kannst.'

Satura lauschte den Worten des alten Mannes aufmerksam. 'Was Leon betrifft... er
weiß noch nichts von der Kraft, die in ihm steckt...' Sie sah Cord verwundert an. Woher wusste er so viel?
Der alte Mann sah sie mit einem Mal mit einem ernsten Blick an. 'Du darfst das Amulett auf keinen Fall ablegen, hörst du. Nie!'sagte er mit bestimmter Stimme. Satura entgegnete: 'Aber das Amulett verletzt mich - es verursacht Schmerzen und
Brandblasen...' Cord sah nachdenklich aus. 'Ja, es ist sehr stark, und deine geistigen Kräfte sind eigentlich noch nicht bereit dafür... du musst lernen, damit umzugehen, lernen, deine Angst zu kontrollieren. Denn es wird dich vor jeder Gefahr warnen. In seinem Inneren wurde vor langer Zeit das Feuer eines mächtigen Drachen eingeschlossen. Es ist ein ewiges Feuer, dass in diesem Stein brennt, und es wird jeden erkennen, der dir Böses will...' Cords Stimme war immer leiser geworden, und er schien langsam zu verschwinden, wie auch der Raum,
in dem sie sich befanden. 'Cord! Was geschieht hier?' rief Satura verzweifelt. 'Du erwachst, mein Kind. Unsere Zeit ist vorbei... aber wir werden uns wieder sehen... vertraue auf dich, und gib Acht...' Die letzten Worte waren nur mehr ein leises Flüstern, das der Wind an ihre Ohren trug...




26.04.2003 13:00#233
Saria Das war ja mal wieder sehr charmant.
Aber was hatte sie eigentlich erwartet?
Wenn sie ehrlich war, hatte sie schon fast damit gerechnet, dass ihr Blutfeuer zum Abschied nochmal ihr Knie kräftig in den Magen rammen würde, damit Saria sie
nicht so schnell vergas.
Deshalb war sie insgeheim sogar froh als ihre Lehrerin sie nur mit Worten beschmiss und sich dann auf ihrem Zimmer verkroch. Saria selbst plagten noch zu viele Fragen, um schlafen zu können. Dieser Vorfall neulich in der Taverne in Drakia brannte noch immer wie eine Flamme in ihrem Gedächtnis, unauslöschlich und alles andere verzehrend.
Bevor sie nicht gelöscht war, konnte sie nie in Ruhe schlafen.Denn eigentlich glaubte sie nicht, dass sie beim Wirken des Zaubers einen Fehler
gemacht hatte. Zumindest keinen derartig katastrophalen. Doch woran lag es dann?Es war besser, Thaleiia um Rat zu fragen. Zu Sarias Erstaunen kniete die Priesterin vor dem Altar. Ihre Augen waren geschlossen, der Kopf gesenkt. Dennoch blickte sie auf, als sich die Diebin näherte.
"Saria! Was machst du denn hier zu so später Stunde? Du warst ja ganz schön lange weg, hat Blutfeuer deine Ausbildung beendet?"
Erneut fühlte Saria dieses Gefühl des Unbehagens, welches sie schon zuvor in Thaleiias Nähe gespürt hatte. Unruhig trat sie von einem Fuß auf den anderen und
verschränkte die Arme hinterm Rücken.
"Ja, ich bin fertig mit Blutfeuer. Bei Donnra, diese Frau ist ja grauenvoll! Warum hast du mich nicht vorgewarnt?"
Thaleiia lächtelte, als sie mit ruhiger Stimme antwortete.
"Ich dachte, es tut dir vielleicht ganz gut, wenn du dir etwas die Hörner abstößt."
Offensichtlich spürte die Priesterin, dass Saria eine patzige Antwort zurückschleudern würde. Hastig fragte sie nach.
"Doch sag, mein Kind, warum suchst du mich noch so spät auf?"Die Diebin wusste nicht woran es lag, aber auf einen Schlag war ihre gerade zurechtgelegte Antwort fort. Diese Priesterin machte sie wirklich nervös."Ich habe wie versprochen die Zauber geübt, die du mir gegeben hast....""Und was ist mit ihnen?", fragte Thaleiia, als Saria nicht weitersprach.Die Diebin zwang sich, der alten Amazone ins Gesicht zu sehen."Ich...", sie schluckte, "...ich weiß nicht woran es lag, aber...sie haben nicht
so funktioniert wie sie eigentlich sollten...."
"Thaleiia stand auf und legte Saria die Hand auf die Schulter. "Was ist denn passiert? So schlimm kann es doch gar nicht sein."Saria fuhr sich mit der Hand durch die Haare. Die unmittelbare Nähe zu der Priesterin behagte ihr überhaupt nicht.
"Ich...habe den Circe Zauber ausprobiert...auf Blutfeuers Verlangen hin. Zuerst schien auch alles gut zu funktionieren, doch dann...begann der Mann plötzlich schallend zu lachen und führte sich wie ein Wahnsinniger auf...."Zu ihrem Erstaunen lächtelte Thaleiia nur und strich ihr sanft über die Schulter.
"Ach Saria, denk besser nicht zu viel darüber nach. Du hast nichts falsch gemacht."
Der Blick der Priesterin wanderte die Statue der Donnra hinauf, blieb schließlich an ihrem Gesicht hängen.
"Weißt du, die Magie kann man nicht beherrschen. Zu einem gewissen Grad kontrollieren, ja. Aber eine völlige Beherrschung ist unmöglich. Wahrscheinlich wird sie uns immer ein Mysterium bleiben...."
Sie blickte Saria wieder direkt ins Gesicht.
"Alte Sagen erzählen davon, dass die Menschen einst die völlige Kontrolle über die astralen Ströme innehatten. Ein Geschenk der Götter an die Menschen. Allerdings schienen sie selbst den Allmächtigen zu gefährlich zu werden, deshalb
verbannten sie die Magie aus unserer Welt. Die Magie die wir heute nutzen, ist nur ein Bruchteil der einstigen Macht."
Sie machte ein kurze Pause, in der sie Saria ernst ansah. Die Diebin wollte instinktiv zurückweichen, doch lähmte sie der Blick der Priesterin, verdammte sie zur völligen Bewegungsunfähigkeit.
"Jetzt können wir die Magie nur noch zu kleineren Spielereien nutzen. Und sie ist nicht wirklich zu kontrollieren. Mach dir also keine allzu großen Gedanken, wenn etwas nicht so funktioniert, wie du's dir vorgestellt hast. Auch die Konstellation der Gestirne kann das Gefüge der Magie beeinflussen. Erst letztens
standen sie im Zeichen des Chaos. Eine seltene Zusammenstellung, aber dafür eine
äußerst mächtige."
"Chaos...?", wiederholte Saria leise.
Langsam begann alles einen Sinn zu ergeben. Die durchdrehenden Leute, das explodierene Kaminfeuer, auch der verrückt spielende Lichtzauber. Das sollte alles auf eine bestimmte Sternenkonstellation zurückzuführen sein?"Dann...dann konnte ich also gar nichts dafür?"
Thaleiia schüttelte den Kopf.
"Nein, konntest du nicht. Ich sagte ja schon, mach dir deshalb keinen Kopf. Pass
auf, ich zeig dir etwas."
Die Hand der Priesterin verschwand in ihrer Tasche und kam mit einem kleinen, sanft bläulich schimmernden Stein wieder hervor.
Ein Runenstein.
"Das ist eine Teleportrune", erklärte Thaleiia und reichte Saria den Stein."Sobald du ihre Kräfte entfesselst, wird sie dich zu mir in den Tempel zurücktragen."
Das war ja mal außerordentlich interessant. Genau das, was Saria gebrauchen konnte. Diese Rune würde sich bei einem Einbruch mehr als nützlich erweisen...."Sei aber gewarnt : Benutze den Zauber nur, wenn du dir sicher bist, ihn problemlos wirken zu können. Teleportzauber sind extremst gefährlich. Wenn du nicht aufpasst, kann er leicht...mit deinem Tod enden."
Saria sah Thaleiia erschrocken an.
"Aber wie soll ich wissen, dass der Zauber funktionieren wird?"Die Priesterin lächelte abermals.
"Keine Angst, du wirst es merken. Es kann sich auf unterschiedliche Art äußern, vielleicht durch Kopfschmerzen oder ein Brennen in deinem Innersten. Versprich mir nur, dass du den Zauber in einem solchen Fall sofort abbrichst."Saria schluckte. Doch dann nickte sie.
"Ich verspreche es."
Thaleiia nickte.
"Geh jetzt besser schlafen. Ich denke, nach Blutfeuers Ausbildung wirst du etwas
Ruhe nötig haben."

Später am nächsten Tag saß Saria am Bootsteg und ließ die Beine frei über dem Wasser baumeln.
Auf eine schwer zu beschreibende Art beruhigte sie das sanfte Rauschen des Fjordes. Ab und zu suchte selbst sie die Ruhe. Nach all der Aufregung der Einbrüche und der Bogenausbildung hatte sie diese auch bitter nötig. In Gedanken versunken spielte die Diebin mit einer beschworenen Lichtkugel herum. Immer wieder sprang der funkelnde Lichtball zwischen ihren Händen hin und
her.
Was sollte sie als nächtes unternehmen?
Zurück nach Khorinis?
Dort ließen sich die besten Diebstähle und damit das meiste Geld machen. Allerdings herrschte dort große Aufregung dank der vielen Orküberfälle. Mit verschlafenen Wachen brauchte sie nicht rechnen.
Doch was sollte sie sonst tun?
Sie brauchte die Aufregung, die erwartungsvolle Anspannung eines Einbruches, das
Adrenalin einer halsbrecherischen Flucht. Bisher war sie ja auch stets mit einem
blauen Auge davongekommen.
Trotzdem musste sie zugeben, dass es auch ganz angenehm sein konnte, sich einfach mal hier im Lager zu entspannen.
Mit einem erleichterten Seufzer ließ sich Saria nach hinten auf den Steg sinken,
zog das linke Bein an den Körper und spielte weiter mit ihrem Licht.Eigentlich war es momentan auch viel zu heiß, um sich groß anzustrengen....


26.04.2003 20:40#234
Akadi Ja klar war die antwort auf ihre Frage. Kurz darauf stehte sie auf, suchte etwas
in dem Regal herum und nahm dann ein Kurzschwert, das sie sogleich Akadi übergab. Es sah etwas Edel aus. D Danke sagte Akadi freundlich und verschwand darauf hin wieder aus dem Zimmer. Dann schnallte sie das Schwert an ihren Gürtel. Jetzt wurde es mal wieder Zeit von der Insel zu gehen. Schnell rannte sie aus den Lager heraus und ging auf den kleinen Pfad zu den Bootshaus, in dem ein paar kleine Boote standen. Sie suchte sich eines davon aus und lies es auf den Wasser treiben. Dann nahm sie schnell Anlauf und hüpfte hinein. Und so schipperte sie Richtung Khorinis



26.04.2003 21:18#235
Erzengel Wie ein zu groß geratenes Haus, wirkte der Gebäudekomplex, in dem sich auch das Haus der Königin finden ließ, unglaublich das ihr Haus größer war, als die Räume
der gesamten Arbeiterinnen zusammen. Sie musste wahrhaft eine mächtige Frau sein, wenn sie eine solch Diktatur halten konnte, ohne gestürzt zu werden. Dann war da noch dieses unglaubliche Gebäude mit der wunderschönen Architektur, welche Kain zuvor nur beim Kastell bewundert hatte. Der Komplex war zwar nicht unbedingt rustikal, aber dennoch ziemlich einfach gehalten, im Vergleich zum Tempel war es eine wahre Qual, das ansehen zu müssen. Er war so voller Schönheit
und Leidenschaft, das er es kaum auszudrücken vermochte... ein Hauch von Donnra lag in der Luft... als ob ein dauerhafter Ruf der Circe hier durch die Luft wandern würde.



26.04.2003 21:26#236
Eiswasser Kain? Willst du nicht aussteigen?

Oh... ja, Moment. Schnell war er dem Boot entstiegen und mit Shiva den Steg entlang zur Insel gegangen. Zuerst einmal brauchten sie etwas zu Essen, also übernahm Shiva die Führe und brachte Kain zu Hummelchen. Dort bekamen sie sogleich etwas essbares vorgesetzt, ein wahrer Gaumenschmaus, besonders für Kain, der seit gut einer Woche nur noch das Essen aus der Taverne geschmeckt hatte. Also eure Köchin... wow... Respekt, das ist sogar besser als das Zeug von
den Dämonen und die kochen schon echt gut. Dafür brachte ihm die Köchin, welche das eher zufällig mitangehört hatte, gleich noch ein Dessert.
Was willst du jetzt machen? Ich nehme an, auf die Magie Donnras wirst du noch eine Weile warten müssen.

Ebenso wie du auf die des Schläfers, also?

Ich werde mich in der Körperbeherrschung versuchen, ich denke das ist äußerst praktisch und kann oft angewendet werden.

Hm... eine gute Idee, hier im Lager gibt es sicher eine Lehrmeisterin dafür, dann werde ich das auch machen, vielleicht können wir das ja zusammen machen.
Ja, würde mich freuen.

Ich frag nach sobald ich Gelegenheit dazu habe.

Mach das.




27.04.2003 16:18#237
Saria Schon früh am Morgen war Saria auf den Beinen um ihre sieben Sachen zu packen. Ihr Pfeilvorrat konnte dringend neuen Nachschub gebrauchen, Blutfeuers Ausbildung hatte ihren Tribut gefordert. Auch ihr Bogen hatte leiden müssen, aber darüber würde sie wohl vorerst hinwegsehen müssen.
Zwar wollte sich die Diebin ohnehin bald eine neue Waffe zulegen, doch dafür brauchte sie erst einmal ausreichend Geld. Ihr letzter Beutezug war nicht ohne gewesen, jedoch hatte sie noch keinen Hehler auftreiben können. Und wer wollte schon die eigene Reserve überstrapazieren....
Bis auf ein paar kleinere und unaufällige Schmuckstücke verstaute sie ihre Beute
sicher in ihrer Truhe, stockte ihren Pfeilvorrat neu auf und wollte schon das Zimmer verlassen, als ihr Blick erneut an dem Schrank mit ihrer Ausrüstung hängenblieb.
Bisher hatte sie sich rein auf kleinere Diebstähle und Einbrüche beschränkt. Damit ließ es sich zwar ganz gut leben, aber ein Gefühl sagte ihr, dass es Zeit für etwas größeres wurde.
Für das richtig große Geld musste man auch ein Risiko eingehen können.Schnelle Schritte trugen die Diebin zum Schrank, der kleine Schlüssel ließ das Schloss aufspringen. Eilig war ein längeres sowie ein kurzes Seil herausgekramt,
ein verzahnter Stab fand seinen Weg in ihre Tasche, den Wurfhaken durfte sie nicht vergessen, ein paar Stoffetzen konnte man immer gebrauchen. Schließlich zog sie eine Maske in Form eines Elsterkopfes hervor. Das Gefieder bestand aus echten Federn, die Augen aus dunkel gefärbten, braunem Glas. Ein Geschenk der khorinischen Meisterdiebe an ihr neues Mitglied. Sie wusste nicht welcher ihrer Kameraden sich den Scherz mit dem Elsterkopf geleistet hatte, aber sie nahm es ihm auch nicht sonderlich übel. Um einen guten Ruf musste man kämpfen.
Bisher hatte Saria die Maske sicher verwahrt im Lager gelassen. Vielleicht würde
sie sich bei ihrem Vorhaben als nützlich erweisen. Gut dass sie drangedacht hatte, es wurde langsam wieder Zeit, sich bei ihren Gildenkollegen blicken zu lassen. Zu lange Abwesenheit konnte sich als durchaus ungesund erweisen....Nachdem sie ihr Zimmer verlassen und sorgfältig alles abgeschlossen hatte, blieb
Saria auf dem Flur stehen und überlegte. Sie sollte sich noch bei Thaleiia abmelden. Doch als sie sich zur Treppe umwandte, zögerte sie.Ihre Hand glitt in die Manteltasche und schmiegte sich um die Teleportrune. Sollte sie den Zauber benutzen?
Einerseits war es nur ein kleines Stück bis zum Tempel, andererseits konnte sie somit testen, ob sie überhaupt weit genug war, den Zauber zu nutzen.Es war den Versuch wert.
Nach einem tiefen Durchatmen ließ sich Saria auf die Knie sinken und fasste die Rune fest mit beiden Händen. Wie schon zuvor öffnete sie ihren Geist, um die Magie des Steins zu entfesseln.
Es war ein seltsames Gefühl.
Die Diebin glaubte sich von ihrem eigenen Körper zu lösen, die Umgebung zerfaserte in unzählige, dünne und floureszierende Stränge, die miteinander zu verschmelzen begannen. Zögerlich zogen sie sich zusammen, ballten sich zu einem schimmernden und wabernden Knoten.
Anspannung lag auf Sarias Zügen, als sie die Augen schloss und sich den Pentagrammraum des Donnratempels ins Gedächtnis rief.
Der Knoten vor ihrem geistigen Auge begann sich aufzulösen. Die einzelnen Stränge drifteten auseinander, bildeten auf geradezu gespenstische Art und Weise
ein schimmerndes Gespinst in der Form des Tempelraumes.
Ein bläuliches Licht sammelte sich in Sarias Händen. Mit einem grellen Blitzen breitete es sich über ihren gesamten Körper aus, dann begann sich ihre Gestalt aufzulösen.
Der Prozess war unerträglich. Saria glaubte Faser für Faser auseinandergerissen und an anderer Stelle wieder zusammengefügt zu werden. Ein widerliches Prickeln und Kribbeln machte sich in ihrem Körper breit, als ob Tausende winziger Insekten unter ihr Haut entlangkrabbeln würden.
Gerade als sie das Gefühl nicht länger auszuhalten glaubte, war es vorbei. Zögernd schlug die Diebin die Augen auf.
Sie befand sich wirklich vor dem Tempel.
"Saria! Du hast es geschafft!"
Thaleiias Stimme nahm die Amazone nur am Rande wahr. Sie war zu verwundert, dass
sich noch alles an seinem rechten Platz befand.
"Damit hast du auch den letzten und schwersten Zauber des ersten Kreises erlernt!"
Erst allmählich kam die Diebin wieder zu Sinnen und blickte etwas verstört zu der Priesterin.
"Hab ich das...?", murmelte sie abwesend.
Irgendwie war ihr schwindlig.
"Glückwunsch, mehr kann ich dir dazu nicht beibringen. Alles weitere wirst du mit der Zeit selbst herausfinden."
Sarias Ego meldete sich zu Wort.
"Was, das war schon alles?", fragte sie übermütig.
Doch ihre Lehrerin schüttelte den Kopf.
"Nein, es gibt auch noch höhere Formen der Magie. Nur fürchte ich, dass du noch nicht bereit bist, diese zu erlernen. Sammle erst einmal mehr Erfahrung mit den Runen, die ich dir bereits gegeben habe. Später werde ich dir mehr beibringen."Das versetzte Sarias Laune zwar einen kleinen Dämpfer, konnte ihren neu erwachten Abenteuerdrang allerdings nicht ersticken.
"Eigentlich bin ich nur hergekommen, weil ich dir sagen wollte dass ich erneut nach Khorinis aufbreche."
Thaleiia schien schon zu erahnen, welche Gründe die Diebin zurück zur Hafenstadt
führten und machte auch keinen Hehl aus ihren Gefühlen.
"Nun gut, dann lass dich nicht aufhalten. Aber pass auf dich auf. Ich will dich nicht schon wieder zusammenflicken dürfen."
Saria winkte ab.
"Hab dich nicht so, ich pass schon auf."

Kurze Zeit später war die Diebin abermals am Bootssteg. Doch dieses mal um ihre Reise nach Khorinis zu beginnen.
Schnell war eines der Boote losgemacht und mehr oder weniger kräftige Ruderschläge trieben Saria fort vom Lager und auf die Hafenstadt zu.


27.04.2003 16:22#238
Milena Irgend etwas kitzelte sie an der Nase, grummelnd wedelte Milena mit der Hand vor
selbiger herum. Ein leises brummen ertönte, kurze Zeit später kitzelte etwas an ihrem Ohr. Genervt strich sie sich über ihren Lauschlöffel, das kitzeln verschwand und machte wieder dem leisen Summen Platz. Bis das Summen aufhörte und jetzt ihr Augenlied kitzelte...
Entnervt fuhr Milena hoch und fingerte auf dem Tisch herum, der neben ihrem Bett
stand. Da musste es doch irgend etwas geben, um diese verdammichte Fliege ins Jenseits zu befördern. Wie sollte man denn da noch schlafen können?Dummerweise fand sie nichts, um den Quälgeist zu erschlagen, doch dieser schien ohnehin zu kapieren, dass hier nichts mehr zu holen war und flog aus dem Fenster. Milena sah der Fliege noch kurz nach und rieb sich dann verpennt die Augen. Da hatte das kleine Biest ja nochmal Glück gehabt...
Aber an Schlaf war jetzt auch nicht mehr zu denken, die Sonne stand hoch am Himmel und schien hell ins Zimmer, nur wenige Wolken zog vor ihr entlang. Ohne Eile stand die Amazone auf und trat ans Fenster, streckte sich ein paar mal um die Müdigkeit aus ihren Gliedern zu vertreiben und kleidete sich schließlich an.
Mal sehen was der Tag so bringen würde (und wie lange er noch dauerte...).
Gut gelaunt trat Milena aus dem Gasthaus und beobachtete das Treiben im Lager. Viel war ja nicht gerade los. Erstmal was essen. Und sich dann irgend eine Beschäftigung suchen, einfach nur rumstehen war ihr auch wieder nix.Die Amazone betrat Hummelchens Küche und setzte sich an einen der Tische, um auf
ihre Mahlzeit zu warten...



27.04.2003 16:34#239
Eiswasser Und da war sie auch schon, Shivas Gelegenheit. Diese dunkelhaarige Frau wusste bestimmt, wo sie hier die Lehrmeisterin im Schleichen finden könnte. Mit einem leichten Rütteln weckte sie Kain und fragte ihn, ob er mitkommen würde. Kannst du die zwei Meter nicht alleine gehen? Ein weiter Schlag traf ihn. Na gut.
Diese Frau hatte Shiva noch nie gesehen und umgekehrt wohl auch nicht, denn die Fremde musterte sie genau, bevor sie zu sprechen begann. Kann ich euch helfen?
Äh... ja, du weißt nicht zufällig wo die äh--

--Lehrmeisterin im Schleichen ist? Vollendete Kain Shivas bruchstückhaften Satz und wartete dann auf die Antwort.



27.04.2003 16:39#240
Milena "Jo, hier." antwortete Milena und grinste. Nicht schlecht, wie sich manche Dinge
von allein erledigten. Das mit dem Job schien jetzt jedenfalls geklärt."Mein Name ist Milena. Ich könnte durchaus jemanden im Schleichen unterrichten... Und wie heißt ihr?"



27.04.2003 16:44#241
Eiswasser Oh! Ja, also ich bin Shiva... das ist Kain ein Freund... also nicht mein Freund,
einfach nur ein Freund.

Ein Freund aus dem Sandkasten, könnte man so sagen.

Jedenfalls würde ich gerne etwas mehr Körperbeherrschung haben. Ähm... habt ihr Zeit? Wollt ihr mich überhaupt ausbilden?



27.04.2003 16:59#242
Milena "Fein, freut mich euch beide kennzulernen..."
Hummelchen kam aus der Küche und brachte Milena ihr Essen, eine Scavengerkeule in Pilzsauce. Es duftete verführerisch. Die Amazone bedankte sich bei der Köchin
und einen Augenblick später war auch schob der erste Bissen in ihrem Mund verschwunden.
"Hmm... Sobald ich aufgegessen habe können... hmpf... wir anfangen *schluck*."Alter Schwede, was Hummelchen da zusammenkochte schmekte ja... unbeschreiblich...


Etwas später standen die drei auf dem Hof, das heißt, Kain setzte sich auf eine Bank und sah den beiden Amazonen zu.
"Also, grundlegend für das Schleichen ist die Art, wie du auf dem Boden auftrittst. Du musst dein Körpergewicht stets auf den fuß verlagern, der gerade auf dem Boden ist und den anderen langsam heben und aufsetzen. Eim Aufsetzen des
Fußes fang entweder mit der Verse oder mit den Zehen an und senke dann den Rest des Fußes vorsichtig. Das Ganze muss locker von der Hand gehen, falls du anfängst zu verkrampfen kannst du es gleich vergessen. Versuch einfachmal, über den Hof zu gehen und dabei möglichst keinerlei Schrittgeräusche zu verursachen."


27.04.2003 17:12#243
Eiswasser Zum Glück hatte sie vorher ihre alten Stiefel ausgezogen, es wäre sonst wohl noch schwieriger geworden, als es ohnehin schon war. Vorsichtig setzte sie mit dem linken Fuß auf, während der linke ihr gesamtes Körpergewicht trug, aber so recht gelingen wollte es ihr trotzdem nicht. Schleichen... sie hatte wohl das falsche Wort benutzt, die Akrobatik war vielmehr das, was sie interessierte, ebenso wie Kain, welcher nur gelangweilt Löcher in die Luft starrte.
Ein lautes Geräusch, ein dumpfer Aufschlag, vielleicht ein Ast, weit weg im Wald
oder ähnliches, vielleicht auch zwei Boote, die vom Wind aneinander gedrängt wurden. Egal was es war, Shiva verlor in genau diesem Moment das Gleichgewicht und konnte sich gerade noch vor einem harten Aufprall retten. Das Schleichen weckt nicht mein Interesse, ich dachte bei dem Wort Körperbeherrschung vielmehr an ein paar akrobatische Kunststücken, als an das hier.



27.04.2003 17:18#244
Milena Milena seufzte und schüttelte nur leicht den Kopf.
"Weißt du, wenn du es nicht einmal hinbekommst, ruhig zu bleiben und dich lautlos zu bewegen, dann kannst du die akrobatischen Kunststückchen gleich vergessen. Die Erfordern schon ein Mindestmaß an Körperbeherrschung, und dieses Mindestmaß eignest du dir beim Schleichen an. Du sollst doch nur über den Hof gehen und keine Schrittgeräusche machen. Das kann doch nun wirklich nicht so schwer sein... Versuchs noch einmal. Und halt dein Gleichgewicht. Wie kommst du auf Akrobatik wenn du nichteinmal Schleichen kannst ohne gleich umzufallen?"


27.04.2003 17:34#245
Eiswasser Olle Zicke. Shiva ging auf die andere Seite des Hofs zurück und bewegte sich lautlos zur anderen Seite herüber, ohne einen Laut zu verursachen, dabei rannte sie geradezu. Der typische Wutumkehreffekt, ein seltenes Phänomen welches ihr von Kain bestens bekannt war, umso wütender er war, desto stärker wurde seine Schattenflamme... jedenfalls als er noch bei diesem Schwarzmagierzirkel war, zumindest hatte er das erzählt.

Auch egal, hoffentlich hatte sie dieser Amazone bewiesen, das sie besser war. Nicht besser als die Lehrmeisterin selbst, aber besser, als ihrer vorangegangen Vorstellung zu urteilen.



27.04.2003 18:27#246
Milena "Mensch Shiva, so wird das nie was. Es heißt nicht umsonst Körperbeherrschung. Du warst zwar schon ein kleines bischen besser als vorhin, aber wenn du so schnell über den Hof latschst machst du fast so viel Lärm wie eine Herde Scavenger. Lass deine Wut aus dem Spiel, du wirst davon garantiert nicht besser.
so, und jetzt noch einmal, und zeig diesmal dass es dir auch Ernst ist mir deinem Wunsch etwas zu lernen, sonst geh, ich hab auch so genug zu tun."Was sie sonst groß zu tun hatte wusste Milena zwar nicht so genau, aber das musste sie der aufmüpfigen Schülerin ja nicht unbedingt auf die Nase binden...


27.04.2003 18:47#247
Skeleon Mit einem Ächzen öffnete Leon die Augen.
Seine Arme fühlten sich an, als wollten sie gleich abfallen.Als die flotte Brise bei ihrer Überfahrt nachgelassen hatte, musste die kleine Gruppe sich ihren Weg zum Amazonenlager mit Muskelkraft erarbeiten. Und wer war dafür ausgesucht worden? ... genau.

Wenigstens waren die Frauen für sein Tavernenzimmer aufgekommen.Vorsichtig ließ Leon sich aus dem Bett gleiten, stolperte und fing sich mit den Händen an der gegenüberliegenden Wand ab.
Arrg ...
Seine Unterarme waren Taub, die Handflächen wund und die Ellenbogen wie rostige Scharniere.

Nein, in der nächsten Zeit würde Leon keine langen Finger mehr machen können. Aber wenigstens war er im Lager angekommen.

Nach einer Weile hatte Leon auch die Treppe überwunden und sich an einem Tisch in der Gaststube niedersinken lassen. Von den anderen fehlte jede Spur.Klar, der Galeerensklave wird nicht mehr gebraucht, der Galeeresklave möge gehen
...
Grunzend und gluckernd stürzte er die Schafsmilch herunter, die er sich bestellt
hatte.
Erquickt und wieder etwas besser gelaunt erhob sich Leon und verließ die Taverne.
Jetzt schlenderte er durch das Lager, das er in der Nacht ihrer Ankunft nicht mehr ausgekundschaftet hatte. Doch nun verging ihm die Lust am Auskundschaften umso mehr. Überall stapften aufmerksame Amazonen mit langen Bogen und spitzen Speeren auf und ab und warfen ihm misstrauische Blicke zu.
Beweismittel - negativ.
Schien als müsste Leon sich heute mit Umsehen und vielleicht - schauder - ehrlichem Erwerb begnügen.
Besonders interessant sah ihm die Tempelanlage außerhalb des Lagers aus. Wenn nicht dort, wo sonst sollte sich das religiöse Zentrum der Amazonen befinden?
Und so durchschritt Leon den Rundbogen, den Zugang zum Tempelinneren. Dort lief ihm sofort eine Amazone entgegen, wohl die Wächterin oder Priesterin des Tempels.

"Ich grüße dich, Sohn, was suchst du hier, im Tempel der Donnra, Mutter und Beschützerin?"
Leon blickte sie einen Augenblick verwirrt an.
"Mein Name ist Thaleiia und ich bin die Priesterin des Lagers und stehe für alle
Fragen und Bedürfnisse offen - auch seltenen Gästen, wie dir."Allmählich fasste Leon sich wieder. Einen Augenblick hatte er schon gefürchtet, aus dem Tempel hochkant rausgeschmissen zu werden.
Nach einer kurzen Pause antwortete er.
"Ich bin auf der Suche nach Beistand, den mir die anderen Götter bislang verwehrt hatten."
Thaleiia nickte verständnisvoll.
"Du bist hier, weil du Antworten suchst -" Gar nicht so falsch ... "-, die dir die anderen Götter nicht zu geben vermochten. Wisse, dass Donnra sich deiner annehmen wird."
Sie nickte noch einmal, diesmal bekräftigend, und wandte sich von Leon ab. Sie blickte auf eine hoch-, fast bis zur Decke aufragenden Statue, welche die Göttin
Donnra verkörperte.
Leon sah sich interessiert im ganzen Tempel um. Hier und dort waren Blumen aufgestapelt, größere und kleinere Götzenfiguren der Göttin standen überall - übertroffen von der großen Statue, die Thaleiia noch immer enthusiastisch, fast liebend anblickte.
Nicht viel fehlte, um dem Tempel Innos' gerecht zu werden. Zumindest soweit sich
Leon an einen solchen erinnerte.
Abgesehen von der dargestellten Person schien es hier keine großen Unterschiede zu geben.
Die Priesterin war in einen wahren Redefluss versunken und berichtete Leon von der Macht, Gnade und Güte der Donnra und wie begeistert sie war, selbst einen männlichen Anhänger vor sich zu sehen.
Dieser schätzte derweil die Höhe der Donnrastatue ab und kritzelte auf ein verschmutztes Papier eine Skizze. Auch sonst spähte Leon umher und suchte nach kleineren Zeichen der Religion und möglichen Zeichen ihrer Magie.Ein kleiner Donnra-Anhänger an einer schlichten Goldkette kam Leon gerade recht,
aber mehr als das fand er nicht, was ihm zu irgendetwas Nutze sein könnte.Er beschloss sich artig von der Priestern zu verabschieden, versprach jedoch noch einmal wieder zu kehren.
Leon hatte die Magie der Amazonen gesehen, doch nun fand er keines ihrer Zeichen.
Er hoffte, dem Inquisitor am Ende seiner Nachforschungen noch mehr als eine Beschreibung des Tempels, den kleinen Anhänger und seine Erinnerungen vorlegen zu können.



27.04.2003 19:11#248
Erzengel Für Kain war das alles äußerst interessant, schließlich wollte er selbst so schnell wie möglich die Kunst des Schleichens erlernen, wobei auch er hauptsächlich an der Akrobatik hing. Es war ähnliche wie mit den Diebesfähigkeiten, früher hatten sie beide, doch irgendwann gingen sie verloren,
man hat sie nicht gebraucht, nicht trainiert und irgendwann verlernt. Sicher irgendwo waren sie noch, nur eingerostet, man musste den Rost entfernen und ein bisschen ölen, dann lief es vielleicht wieder... hoffentlich.
Nur war Kain diese Ausbildung eindeutig zu... naja, zu einfach, er suchte inzwischen die Herausforderung und das Abenteuer... schon merkwürdig, wie er sich doch verändert hatte... Woher kam das bloß? Woher dieser Sinneswandel? Dann
sah er, wie er sich schon fast unbewusst selbst einen weiteren Krautstängel anzündete. Kam es vom Sumpfkraut? War das überhaupt möglich?
Genüsslich nahm er einen weiteren Zug und ließ den Qualm einige Zeit in seinem Mund verweilen. Schon seltsam, das Kraut hatte wieder Geschmack bekommen, dabei hatte er zuvor überhaupt nichts geschmeckt, es war einfach nur da und hinterließ
eine berauschende Wirkung. Vielleicht wurde die Wirkung, welche ja schon einmal verflogen war, schwächer und zu diesem Zeitpunkt war er sonst schon immer high, jetzt war er noch halbwegs zurechnungsfähig und konnte den Geschmack wahrnehmen,
sein erster Gedanke.

Weiter starrte er auf die lernende Amazone und ihre Lehrmeisterin, diese Milena war etwa im selben Alter wie Shiva und hatte wie Shiva dunklere Haare, auch ihre
femininen Reize hatten eine gewisse Ähnlichkeit. Würde man das Bild noch ein wenig verzerren, so hätte man zwei exakt gleichaussehende Zwillinge.


27.04.2003 21:14#249
Eiswasser Die hatte sie ja wohl nicht mehr alle, was sie da hingelegt hatte war ja wohl absolut perfekt, besser als ihr scheiß rumgehopse da. Inzwischen war sie die Strecke das schon gut 139 mal hin und zurückgeschlichen und schon besser geworden, für ihre Lehrmeisterin Milena offensichtlich immer noch zu laut. Warum
gab sie sich diesen Müll überhaupt, als ob diese Amateurin das besser könnte als
sie.

Schon ganz gut, aber noch lange nicht gut genug, um nicht gehört zu werden, noch
einmal ja?

Ist gut. Mit einer äußerst gut gespielten Grimassen und einem aufgesetzten Lächeln folgte Shiva dem Wunsch und versuchte sich erneut im Schleichen.


27.04.2003 22:24#250
Telma Nach ihrem etwas längeren Training in den Wäldern erreichte Telma gemeinsam mit ihrem Lehrmeister das Amazonenlager. Da konnte sie nur ausatmen, denn sie wünschte sich nur ein warmes, gemüdliches bett, indem sie sich ausruhen konnte.das training außerhalb war sehr schwierig, doch konnte sie dadurch nun ihr timing beim schießen deutlich verbessern. sie traf nun öfters denn je ihr ziel.doch für den heutigen abend war erst mal schluß, zu sehr schmerzten ihr die oberarmmuskeln, und zu müde waren ihre augen, um offen bleiben zu können."Du, Dorrien, ich werd mich hinlegen, bin viel zu müde, dass training hat mich echt geschafft. Wir sehen uns dann morgen früh."
Die junge amazone hielt es wirklich nicht mehr lange auf die beinen, suchte nur nach ihrer, alten, schlafgelegenheit, um ihren körper dann aufs bett zu schmeißen...




28.04.2003 13:14#251
blutfeuer blutfeuer hatte endlich mal wieder klasse geschlafen. sie hatte gebadet, sich mit den frauen unterhalten, neue begrüßt und sich am frühling und den warmen nächten gefreut. irgendwie hatte sie sehnsucht nach irgendwas nettem, freundlichen, kuschligen. ja, sie sollte mal wieder scatty besuchen und überhaupt das sumpflager. im gepäck hatte sie noch eine teleportrolle für den sumpf. sollte sie sie benutzen oder lieber für notfälle aufheben? die amazone beschloss, die rolle anzuwenden. irgendwie würde sie stressi schon dazu bringen,
eine neue herzustellen.

vorher musste sie sich aber unbedingt noch den nächsten zauber der amazonenmagie
von thaleiia geben lassen.

also führte ihr nächster weg zum tempel.die magierin schien sie wieder mal zu erwarten. überhaupt schien die magierin sie immer gerade zu erwarten.
"seid mir gegrüßt, oh weiseste der frauen. ich komme zu euch, weil es mich nun noch nach dem magischen verschließen gelüstet. ich werde in den sumpf gehen und sicher werde ich dort üben können. wie ihr wisst, hab ich dort ein eigenes heim und ich kann dort das verschließen sehr gut gebrauchen. immerhin stelle ich dort
die kräuter für meinen feuerlikör her. es ist ohnehin die frage, ob ich sie dort
finden werden. immerhin ist es nicht mehr der alte sumpf."



28.04.2003 13:23#252
Thaleiia die Magierin lächelte.

"Gern geb ich dir die Rune und ich bin mir sicher, dass du den Umgang mit ihr bald beherrschst. Allerdings muss ich dich warnen. du solltest nichts verzaubern, was wichtig ist. Immerhin musst du erst den Verschluss wieder sicher
lösen können. Es wäre fatal, wenn du dich irgendwo einschließen würdest und dann
nicht mehr herauskämst. Der Verschluss läßt sich überall dort anwenden, wo du etwas einschließen willst, also in eine truhe, kiste oder auch ein haus. Du kannst den Zauber auch verwenden, um zum Beispiel einen Höhleneingang zu verschließen. Ausschlaggebend ist dabei immer, dass es einen Rahmen geben muss, in dem dein Verschluss dann befestigt ist. Stell dir vor, der Verschluss wirkt dann wie eine Seifenblase. Also du musst rundum eine Begrenzung haben. Der Himmel setzt dir keine Grenzen und auch eine Landschaft nicht, darum funktioniert der Zauber da nicht. Und wenn man an anderer Stelle an dem Verschluss vorbei kommen kann, macht er auch keinen Sinn. Also probiere alles aus, du wirst schon merken, wie man damit umgeht.

Und mach keinen Unsinn mit dem Zauber. Denk immer daran, dass dir Magie auch eine Verpflichtung auferlegt. Also gebrauche sie weise."

Die Magierin gab der Patronin die Rune und verabschiedete sich dann.
"Ich wünsch dir Glück und Erfolg."



28.04.2003 13:29#253
blutfeuer blutfeuer nahm die rune in die hand un spürte ihrer glatten oberfläche nach. sie
fasste sich gut an und würde sicher auch bald an ihrem gürtel befestigt sein.
dann ging sie zu hummelchen und erzählte ihr von der abmachung, die sie mit sador getroffen hatte.sie erzählte ihr aber auch, dass es offensichtlich probleme geben würde, weil die orks die taverne angegriffen hatten und sador die
erst wieder richten müßte.

hummelchen versprach, sich um alles zu kümmern und blutfeuer konnte sich reisefertig machen.

zuerst ging sie zu wuschelkopp, den sie ja nun nicht mitnehmen konnte, weil sie sich teleportieren würde. aber sie versprach ihrem rennvogel, sich bald zurück zu melden.

schnell waren die sachen gepackt, ein gruß von hummelchen abgeholt, den sie irgendwie zu gorr durchstellen sollte und dann entfaltete sie die letzte schriftrolle aus ihrem besitz.

kurze zeit später war die amazone schon wieder verschwunden.


28.04.2003 15:38#254
Cain Lange war er gelaufen. Warum muss der Weg auch so lange und beschwerlich sein grummelte er und erreichte kurze Zeit später die Brücke des Lagers, wo der seltene Gast freuig von den Wachen begrüßt wurde. Er lief gradewegs zum Gästehaus, wo er in der Küche Jamira fand und sie bat mit sich zu kommen. Sie lief mit ihm mit und Cain wollte ihr zeigen, was er konnte inzwischen. Sie gingen zum Strand und Cain verlohr keine Zeit und zog den Speer, den er von ihr bekommen hatte. Er stemmte sich in den Sand und machte die erste Übung, die sie ihm gezeigt hatte, etwas 20 Minuten am Stück hin und her und hin und her ohne Pause. Er schritzte und putze sich mit seinem Tachentuch den Schweiß von der Stirn, dann zeigte er ihr seine Erfinung. Er konzentrierte sich und spannte seine Muskeln an, dann schnellte er mit dem Speer nach vorne und schoss genausoschnell wieder zurück. Er drehte sich um 90° und zu Jamias großem Erstaunen ließ er den Speer los und dieser schoss in den nächsten Baumstamm und splitterte ein großes Loch in dessen Stamm. Cain grinste und zeigte ihr noch ein
paar Tricks mehr, bevor sie weiter gingen zu den Zielscheiben, die hinter der Schmiede waren. Cain stellte sich wieder pracktisch hin, damit er gut zielen konnte aber nicht behindert war und spannte seine Muskeln an. Dann nahm er den Speer etwas lockerer und ließ ihn durch die Luft schießen. Er traf ins Rote und holte ihn etwas ärgerlich wieder um es nochmal zu probieren. Diesman schoss er zwar nicht ganz in die Mitte aber ins Schwarze und das Reichte Jamire und sie winkte mit einem Nicken ab.
Da hast gut gelernt und ich finde gut, dass du es hier machst. Möchtest du nun die zweite Stufe erlernen und Speerkampf meistern? Cain sah sie an und brauchte nicht lange zu überlegen.
Ja Meisterin ich möchte bei euch meistern und das lernen was ihr könnt! sagte er
und grinste übers ganze Gesicht.



28.04.2003 15:48#255
Jamira Jamira musste lächeln, als sie das breite Grinsen des des Drachenjägers. Ok... dann fangen wir direkt an...
Sie ging kurz in ihr Zimmer und kahm mit ihrem Speer wieder, mit dem sie sich positionierte und dann zeigte sie die ersten paar Tricks.
Sie nahm den Speer und ließ ihn mit einer gut gereiften Geschwindigkeit nach vorne schnellen, doch anstatt ihn wieder zurück zu ziehen ließ sie ihn in ihrer Hand nach Rechts drehen und ließ ihn dann dorthinschnellen, sie zog ihn zurück und ließ ih nach links schnellen. Danach drehte sie ihren Oberkörper nach links und nach rechts schenllen. Immer in einem unsichtbaren Tackt. Der Speer wurde immer nach vorne gestoßen und genauso schnell zurück gezogen. Nachdem sie ihm noch einige Sachen gezeigt hatte, winkte sie zum Abschied und ging wieder in die
Küche.



28.04.2003 16:28#256
Milena "Ja, genau so Liebchen!" Milenas gespielte Freude war ihr nicht anzumerken. Sie hatte Shiva die ganze Nacht hindurch über den Hof gehetzt, bis sie es halbwegs leise schaffte, jetzt reichte es ihr. Kain war schon längst in Shivas Zimmer verschwunden, dieser zugekiffte Sumpfler war vielleicht ein Weichei, aber irgendwie auch ganz süß. "So Kleine, ich verabschiede mich vorerst, ich bin müde, gute Nacht." Damit verabschiedete sich Milena von ihrer Schülerin.


28.04.2003 16:34#257
Eiswasser Ja, schlaf gut. Und verrecke, wenn du schon dabei bist, fügte Shiva in Gedanken hinzu. Kleine? Diese arrogante Zicke glaubte doch das sie selbst Donnra sein oder was? Wie konnte dieses Miststück hier überhaupt aufgenommen werden? Gab es hier nicht eine Mindestanforderung von Intelligenz? Shiva ging stinksauer wie sie war auf ihr Zimmer, sie wollte ein wenig mit Kain über sie ablästern, zum Schlafen war sie eh zu wütend.

Hi!

Hey, wie liefs?

Ach dieses Miststück tut bloß so, als wär sie ne Göttin oder so was, als ob sie selbst perfekt wäre und alles perfekt könnte oder so was.

Und du meinst sie ist dumm wie ein Stück Brot?

Ja, sie ist so blöd wie ein Ball der umkippen will.

Und warum?

Weil sie sich für besser hält?

Ja, aber vielleicht ist sie das auch, sie ist schließlich die Lehrmeisterin.
Benutze nicht dieses Wort, sie hat es nicht verdient meine Lehrmeisterin zu sein.

Woher kommt denn dieser Hochmut?

Woher deine Extrovertiertheit?

Hochmut kommt vor den Fall.

Extrovertiertheit vor Drogen.

Ich bin immer auf Drogen, daher kommt ja erst meine Offenheit, außerdem gehts hier um dich, nicht um mich. Versuch einfach mit ihr auszukommen, bis deine Ausbildung vorbei ist, dann streite dich mit ihr so viel zu willst. Ich hab Hunger, schlaf dich aus, du bist sicher kaputt. Dann verschwand Kain aus dem Raum und überließ Shiva das Bett, in welches sie sich sogleich hineinlegte um ein wenig zu schlafen.



28.04.2003 17:43#258
Cain Cain versuchte genau das zu machen, was Jamira ihm gezeigt hatte, doch stellte sich dies als schwieriger heraus, als es aussah. Meistens verlohr er das Gleichgewicht und stürzte zu seinem Glück nur auf den Sand. In einem Kampf währe
er nun aufgeschmissen und er grummelte in sich hinein und stand wieder auf. Er klopfte sich den Sand aus der Rüstung und hob seinen Speer wieder auf, der etwas
weiter im Sand geladet war. Dann stellte er sich wieder hin und nahm den Speer etwas lockerer in die linke Hand. Dann spannte er seine Muskeln an und ließ den Speer nach vorne sausen, dass die Luft nur so brummte. Nachdem er sein unsichtbares Ziel getroffen hatte, schnellte er zurück und drehte seinen körper nach Rechts, dann ließ er den Speer wieder nach vorne sausen, was in dieser Stellung rechts war und zog ihn zum wiederholten male zurück, sein Oberkörper drehte sich wieder nach links und genauso auch der Speer, der sogleich losschoss
und sein unsichtbares Ziel traf. Cain wiederholte dies immer und immer wieder, bis er sich sicher war, dass er nichtmehr umfallen würde und dann wollte er seine Geschwindigkeit etwas erhöhen. Doch das ging wieder schief und er lag mit dem Gesicht zuerst im Sand. Murrend stand Cain wieder auf und spuckte Sand aus. Er nahm seinen Lederschlauch, der mit frischen, kalten Wasser gefüllt war und spülte den restlichen Sand hinaus, danach trank er noch etwas. Er machte den Schlauch wieder zu und legte ihn zur Seite. Dann ging er zu seinem Speer, der wieder etwas ausserhalb im Sand steckte. Ein paar Amazonen gingen kichernd an dem Drachenjäger vorbei und er nickte freundlich zum Gruß. Er lächelte, da er grade diemittlere der drei Amazonen erkannt hatte. Sie drehte sich um und lief zurück zu ihm. Was macht dein Training Cain? fragte sie und lächelte den Drachenjäger an. Cain fing an zu grinsen und schaute verlegen weg. Naja es geht.
Ich bin jetzt am meistern in der zweiten Stufe sagte er und die Amazone antwortete daruaf erfreut. Dann bist du ja nun soweit wie ich Cain! Sie freute sich und fragte kurz danach Wir müssen mal wieder kämpfen.. warte einen Moment, ich hole nur kurz die zwei Stöcke mit der abgerundeten Spitze vom letzten mal.. sie lief um die Ecke und war verschwunden. Währenddessen trainierte Cain noch etwas weiter und dabei fiel sein Blick auf den Himmel, der sich so weit über das
Meer erstreckte... er fragte sich manchmal ob es ausser dem Königreich Mirtana und Khorinis noch mehr gäbe auf der Welt.. war die Erde rund oder eine Scheibe? Er grinste und sagte sich, dass die Erde rund sei. Das musste einfach sein... irgendjemand hatte ihm das mal gesagt. So konzentrierte er sich wieder und warf seinen Speer in Richtung des Baumes, den er immer als Ziel benutzte. Kurz danach
kahm die andere Amazonhe um die Ecke und lächelte den Drachenjäger an. Sie hatte
wieder ihre Stöcke mit der weichen Spitze dabei und sie trainierten wieder etwas
und Cain versuchte dies in die Tat umzusetzen.



28.04.2003 19:41#259
Skeleon Heute hatte Leon wieder seinen Weg zum Tempel der Donnra gefunden. Die Priesterin kam ihm wieder eiligst entgegen, wie das erste Mal. Sofort und weitaus geschickter als vorher ließ Leon sich auf ihre Erzählungen ein und heuchelte Interesse.
Ich hoffe, das Ganze ist es wirklich wert ...
Und Thaleiia berichtete ihm von der Geschichte der Mutter und wie die Amazonen ihr erwähltes Volk wurde. Und wie sie ihren Erwählten einen kleinen Teil ihrer allumfassenden Macht gab.
Und hier wurde Leon wirklich hellhörig, hatte er doch bis eben nur ab und zu genickt oder 'Aha' gesagt und sich vor allem erneut mit den Götzen und anderen Zeichen der Donnra beschäftigt.
Und Thaleiia berichtete von der Magie der Amazonen, von der Leon bisher nur wenig gesehen hatte. Er erinnerte sich an die merkwürdige, rötlich schimmernde Leuchtkugel, die Saria mehr als einmal beschworen hatte und besonders lebhaft an
das Bild in der Taverne von Drakia. Und er lauschte auf alles, was Thaleiia ihm zu erzählen hatte, machte sich entweder, wenn sie einen Augenblick wegsah, Notizen oder versuchte sich etwas im Gedächtnis zu vermerken. Zwar war Leon diesem ganzen Hokuspokus noch immer abgeneigt, aber es schien ihm doch für den Inquisitor - noch so ein Scharlatan - ganz angemessen zu sein, ihm genau über die Magie berichten zu können und wenn möglich einen Beweis oder ein Mittel vorzulegen, an dem sie ihre Studien ausführen könnten.Und das war wie ein Stichwort, denn in eben diesem Augenblick hielt Thaleiia ihm
einige Schriftrollen vor die Nase, auf denen in einer seltsam geschwungenen Schrift Leon unbekannte Worte geschrieben standen.
"Auch der Magie der Mutter unkundige Menschen - ja, sogar Männer - wären in der Lage, mit ein wenig Übung und Studium der Schrift die niedere Magie der Donnra zu wirken. Was dies möglich macht ist die Formel, die auf diesen Pergamenten geschrieben steht. Es hat mich viel Zeit gekostet, sie in diese Form zu bringen.
Aber jeder, selbst du wärest ohne große Probleme in der Lage ihre Magie zu wirken. Sieh her!"
Und Leon beobachtete gebannt, wie Thaleiia ihren Blick auf das Pergament fixierte und langsam die Worte ablas. Und es schien ihm, als würde ein sanfter Schleier über die eben gesprochenen Zeilen sinken und während sie las verschwanden die Verse Wort für Wort.
Und wo Thaleiia das Pergament hielt, schien ein seltsames Leuchten zu erstehen und als sie ihre Beschwörung geendet hatte hielt sie ein leeres Blatt in der Hand. Die Lichtkugel nahm an Intensität zu und das Leuchten wurde immer stärker,
blieb jedoch sanft und leicht rötlich. Und als die Kugel ihre volle Ausdehnung und Leuchtkraft erreicht hatte öffnete Thaleiia ihre rechte Handfläche und die Kugel schwebte - langsam auf und ab - darüber und schien ihren Bewegungen oder ihrem direkten Willen zu folgen.
Sie schnippte mit den Fingern, wie um sich selbst aus einer Trance zu holen. Ihre Konzentration ließ nach und die Kugel verschwand mit einem leisen Zischen.Thaleiia lächelte.
"Siehst du? Die Worte sind jedoch nur zeitweilig in dem Papier gefestigt. Und jetzt, wo ich die Magie gewirkt habe, ist das Blatt leer. Seine Macht verbraucht."
Leon nickte eifrig.
"Du sagtest, selbst ich - ein Außenstehender - könnte die Magie der Donnra wirken. So wie du gerade. Was muß ich tun, um ein Pergament zu bekommen, wie dieses." Dabei deutete er auf das leere Blatt in Thaleiias Linker.Sie lächelte wieder, seltsam beruhigend und auf irgendeine Weise verunsichernd -
als wüsste sie, was Leon damit vorhatte.
Doch sie sagte:
"Ein kleiner Gefallen und eine winzige Spende ... das ist alles, was du mir dafür schuldest."
Sie drückte ihm eines der Pergamente in die Hand.
"Der normale Preis beträgt 70 Goldstücke."
Und sie hielt ihm ein schmales Säckchen hin. Er zählte das Geld ab und ließ es Münze auf Münze in den Beutel klimpern.
"Doch da du ein Außenstehender bist -" Leon wollte gerade grummelnd wieder nach seinem Geldbeutel greifen "- wirst du noch ein wenig Arbeit hier im Tempel leisten müssen. Wässere die Blumengestecke, die zu Ehren der Mutter hier überall
verteilt sind. Und ordne sie, wie es dir am angenehmsten erscheint. Das ist alles."
Und damit schwebte sie davon und ließ ihn allein im Hauptraum des Tempels zurück.
Scheint als traut die mir nicht mal zu, einfach alles einzupacken und zu gehen -
hehe
Eben wollte er sich daran machen, als er plötzlich die Hand sinken ließ. Er fühlte ein merkwürdiges Gefühl von Schuldbarkeit - als hätte er mit dem Kauf der
Schriftrolle eingewilligt, ihrer Aufgabe ordnungsgerecht nachzukommen.Kopfschüttelnd machte Leon sich an die Arbeit und richtete die ein wenig unordentlich umherliegenden Gestecke zurecht oder setzte sie in ganz neuen Kombinationen zusammen. Dann schüttete er jeweils eine Handvoll Wassser aus dem bereitstehenden Kübel darüber und sah sich zufrieden um.
Schien als wäre seine Aufgabe erledigt.
Zufrieden stapfte Leon zum Ausgang. Und mit jedem Schritt kam es ihm blödsinniger vor, was er eben getan hatte. Und selbst jetzt packte er nichts ein
sondern verließ den Tempel einfach.
Als Leon die Schwelle übertreten hatte, wandte er sich um und schüttelte drohend
die Faust zur großen Donnrastatue. Doch er wagte es nicht, erneut in den Tempel einzudringen.

Leon sah seine Aufgabe als erfüllt an.
Er hatte genug wissen über die Amazonen selbst und einiges über ihre Magie und ihren Glauben herausgefunden.
Dazu noch den Donnraanhänger und die Schriftrolle. Sollte dem Inquisitor doch genügen, oder?

Nachdem er sich knapp von Satura und Blutfeuer verabschiedet hatte - nicht ohne zu versprechen, Satura wieder zu besuchen - stiefelte Leon zum kleinen Hafen des
Lagers und machte sich alleine auf den Rückweg nach Drakia und von dort weiter, vielleicht nach Khorinis oder zum Kloster der Feuermagier - falls davon noch was
stand - um dem Inquisitor bericht erstatten zu können.



28.04.2003 20:18#260
Der Inquisitor Etwas mühsam streifte sich der Hexenjäger seine Robe über und legte den Gürtel an. Der Schmerz in seiner Schulter war nicht von guten Eltern...Trotzdem war es langsam Zeit für ihn, Telmas Ausbildung zu beenden. Immerhin hatte sie alles gelernt, was sie wissen musste. Leise schabend verschwand sein Schwert in der Lederscheide, den Bogen trug er allerdings in seiner Hand, um nicht etwa an seine Schulter zu kommen beim Anlegen der Waffe. Verdammter Bluthund...
So ausgerüstet ging er nach unten und verließ das Gasthaus. Sein Blick wanderte kurz über den Hof des Amazonenlagers, schließlich ging er zu den Trainingsanlagen. Und ja, hier war Telma und schoss ein paar Zielscheiben zu Klump...
Der Inquisitor nickte kurz zur Begrüßung und kam dann sofort zur Sache."Also, ich denke du bist so weit, dass du deine Ausbildung abschließen kannst. Zeig mir was du gelernt hast..."



28.04.2003 20:32#261
Telma "Öhm, ich soll dir zeigen, was ich gelernt habe?"
Etwas überrascht schaute die junge Amazone ihren Lehrmeister an, doch dieser schien es wohl ernst zu meinen. Wie froh die Kriegerin war, heute würde sie ihr Training abschließen, wenn alles noch bei dieser Pfrüfung klappen würde.
"Ok, dann zeig ich einfach mal das, was ich kann, am besten schieß ich erst einmal auf die Zielscheibe dort, und dann mach ich es noch einmal, indem ich mich dabei bewege..."
Dorrien schaute sie nur etwas komisch an, doch dies war ihr nun egal, sie nahm ihren Bogen feste in die Hände, und schoß zur Aufwärmung die ersten Schüße in ihr Ziel hinein. Wie einfach dies doch für sie war, ein kinderleichtes Spiel.Doch der etwas schwierigere Teil würde ja erst noch folgen.

Sie stand nun vor der Scheibe wieder, einige meter entfernt, blickte es noch einmal an, und rannte dann los, spannte ihren Bogen und schoß. Auch so traf sie ihr Ziel. Doch gab es doch noch schwierige Übungen, doch wie sollte sie diese nur umsetzen ohne einen kleinen Hinweis.
Wie nicht anders zu erwarten, quälte sie Dorrien mit ihrer Unwissenheit...
"Ähm dorrien, wars dies nun? Oder was soll ich noch machen? Mir fällt nichts ein. Und ein bewegliches Ziel find ich nun auch nicht hier, na ja, schon, aber Menschen werden natürlich nicht anvisiert.
Kannst du mir keinen Ratschlag geben, ich bitte dich."



28.04.2003 20:36#262
Der Inquisitor Dorrien grinste sie kurz an.
"Natürlich kann ich das. Wir gehen halt kurz in den Wald... Hoffendlich ohne Bluthund diesmal."
Gesagt, getan, machten sich die beiden auf und verließen das Lager...


28.04.2003 20:48#263
$UP3RFLY Fly kam sichtlich erschöpft im Amazonenlager an. Es war bereits Abend und es fing an zu dämmern, er würde die Nacht wohl hier verbringen müssen. Er war schon
einmal hiergewesen, darum kannte er sich ein bisschen aus. Doch wusste er nicht,
wo Cain sich aufhielt. Er streunte also durchs Lager bis er ihn sehen konnte. Ein Drachenjäger war in einem Lager voller Amazonen wohl nicht sehr schwer zu finden. Cain stand dort, mit einem Übungsspeer ind der Hand und kämpfte gegen eine Amazone. Superfly ging auf sie zu und applaudierte scherzhaft, als sie in ihrem Kapmf innehielten.
>> Bravo! << sagte er und Cain grinste als er ihn sah.
>> Das ging schnell, ich dachte du würdest länger brauchen << sagte er...


28.04.2003 20:54#264
Erzengel Kain hatte sich währenddessen in der Küche breit gemacht und Hummelchens Kochkünste beansprucht, nachdem er sich den Bauch vollgeschlagen hatte, ging er zum Rand der kleinen Insel und setzte sich an den Strand. Der weiße feine Sand umschlang Kain geradezu, wie Treibsand verschlang er ihn. Dann zündete sich Kain
einen Stängel an und zog einmal kräftig daran. Er hasste und liebte die Einsamkeit so sehr.

Kain wollte Liebe, jemanden der ihn liebte und jemanden, den er liebte. Doch er mochte keine Menschen, denn sie mochten ihn nicht. Menschen waren Herdentiere mit Gruppenzwang und einer ewig währenden Anarchie, egal in welcher Gesellschaft
oder in welcher Kultur man auch suchte. Es war immer das Gleiche mit ihnen, immer dasselbe endlose Prinzip, welches sie daran fesselte ewig zu Leiden. Ein Prinzip das ihnen allen hoffentlich einmal den Tod bringen würde...
Was für einen Scheiß laberte er da schon wieder? Er benahm sich, als sei er immer noch ein Anhänger Beliars, doch er war ein Diener des Schläfers... und sein Gefühl? ... Sein Gefühl war... Unwissenheit.



28.04.2003 21:38#265
Dreia Dreia blickte der Sonne nach, die hinter dem Horizont verschwand. Sie fühlte sich einsam. Nun hatte sie schon die einzige Freundin, die sie in ihrem neuen Leben hatte, verloren.
An Zean wollte sie gar nicht denken, denn sie fühlte bei jedem Gedanken an ihn, einen heftigen Stich. Er war ein Freund gewesen. Ein guter Freund. Ein Freund, denn sie verloren hatte.
Sie war sich ziemlich sicher, dass sie auch im Lager jemanden finden würde, der ihr sympathisch war. Aber sie war ganz einfach nicht in der Stimmung, überhaupt mit jemandem zu reden.




29.04.2003 17:43#266
Eiswasser Schon früh morgens, noch vor dem Sonnenaufgang, hatte Milena ihre junge Schülerin aus dem Bett gejagt und mit ihr wieder zum Hof gegangen. "So, du wolltest doch unbedingt etwas Akrobatik lernen? Nun, versuche dich als Artistin,
einen einfach Handstand will ich sehen, nicht mehr." Endlich, wurde aber auch Zeit, vielleicht hatte Shiva diese olle Zicke ja doch überzeugen können. Sie zögerte nicht lange und setzte aus dem Laufen heraus ihre Hände auf den Boden und kurze Zeit später stand sie kerzengerade mit durchgestreckten Gliedern da. Leider hatte sich Milena zu früh über den Erfolg ihrer Schülerin gefreut, denn sogleich kippte Shiva hinten über und landete mit einem schmerzverzerrten Gesicht auf dem harten Boden des Hofs. Unfreiwillig musste Milena lachen, es sah
einfach zu dämlich aus, wie Shiva gefallen war. "Lach nich so scheiße!
Was kann ich denn dafür, wenn du nichmal das schaffst. Komm mit, für solche Bruchlandungen..." Wieder entrang sich Milena ein Lachen. "Entschuldige... jedenfalls ist der Hof zu hart.... für so was. Lass uns zum Strand gehen." Shiva
folgte ihrer Lehrmeisterin bis zum Ende der Insel, wo in einiger Entfernung auch
Kain saß und sein Kraut rauchte. "Wenn du keinen Handstand schaffst, dann versuchs halt mit nem Kopfstand." Die Anwärterin setzte ihre Hände und ihren Kopf in einem symmetrischen Dreieck auf und verlagerte dann ihr Gewicht auf die gleichweit voneinander entfernten Punkte. "Hey, dafür das du nichmal nen Handstand kannst kriegst du das aber ziemlich gut hin." Immer wider wurde Shiva aufgefordert und immer wieder schaffte sie es und sie machten weiter, bis ihr ein Handstand gelang.



29.04.2003 20:16#267
Magier Marduk Rauschend baute sich blauer Nebel vor dem Tempel des Amazonenlagers auf, wenig später stand Marduk da. Er sah sich kurz in der Gegend um, sah ja fast schon aus
wie ein Innostempel, nur mit einer anderen Gottheit...
Doch egal. Er wollte Dorrien finden und nicht die Amazonentempel bestaunen. So verließ er das Gebäude, nachdem er die Hohepriesterin kurz begrüßt hatte. Wenig später hatte er den Hof des Lager erreicht, und siehe, wer ihm da schon entgengegangen kam? Der Inquisitor...
Marduk begrüßte den hohen Novizen, dieser senkte kurz den Kopf. Der Magier konnte sich ein Hrinsen nicht verkneifen, als sein Schüler ihn nun fragend ansah.
"Also, Dorrien. Es ist glaube ich an der Zeit, deine Ausbildung fortzuführen. Ich habe hier zwei runen für dich... Teleport ins Kloster uns Eisblock. Fangen wir mit dem Teleport an. Der Zauber ist an sich nicht schwer, nur etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist ein... komisches Gefühl. Lass dich von diesem Gefühl
einfach nicht beeinflussen, das ist so ziemlich alles was du darüber wissen musst."



29.04.2003 20:26#268
Der Inquisitor Dorrien betrachtete die Rune, wie er es mit neuen Runen immer tat. Komisches Gefühl, nicht beachten. Hmm.
Der Hohe Novize konzentrierte sich auf die Teleportrune, fast schon automatisch hob er die Arme dabei. Plötzlich wurde ihm übel, und er verlohr scheinbar sämtliches Gefühl im Körper.
Nicht beachten...
Ein Rauschen, dann war er verschwunden. Marduk lächelte zufrieden und teleportierte sich dann hinterher.



29.04.2003 20:27#269
Erzengel Denn ganzen Tag hatte er ins Meer hinaus gestarrt, er schenkte Shiva und Milena keinerlei Beachtung, wieder zog er seinem Stängel. Ein Traumruf von bester Qualität, ein Trost, mehr nicht. Kain hatte das Verlangen nach Magie zu schweigen gebracht Dank des Sumpfkrauts, jedoch hatte er eine andere Sehnsucht wachgerufen. Vielleicht hatte der Schläfer diesen Weg für ihr vorgesehen, immer wieder zu leiden und niemals glücklich zu sein.

Kain hatte immer gewartet, auf ein Ereignis oder ein Zeichen, es war an der Zeit
selbst zu handeln. Was kam schon zugelaufen? Er sollte selber suchen und nicht seine Zeit mit Warten verschwenden und sich dabei noch in Selbstmitleid suhlen. Der Gedanke war da, doch wohin sollte sein Weg ihn führen? Kain war noch nie ein
besonders spontaner Mensch gewesen, sein Verstand, sofern man davon reden konnte, forderte einen Plan, aber Kains Gefühl widersprach. Er müsse sehen wohin
er kam, ein lautes Knurren war zu vernehmen, und das würde wohl vorerst die Küche sein.



29.04.2003 22:58#270
Cain Der angehende Söldner schien ja für was zu gebrauchen zu sein.. er grinste. Er nahm aus seiner kleinen Tasche einen sorgfältig gefalteten Zettel, auf dem seine
Empfehlung für den angehenden Söldner stand. Dann holte er noch einen Sack mit 50 Gold heraus und warf sie ihm zu. Hier! Das dürfte für eine Übernachtung und ein gutes Essen reichen hier.. genieße es.. er lächelte und wandte sich dann wieder der Amazoe zu. Beide hatten überall Blaue flecken, wo sie nackte Haut hatten, was bei der Amazone etwas mehr war als bei dem Drachenjäger. Aber sie war gelenkiger, während er schwerfelling war und sich gleichzeitig totschwitzte in seiner Rüstung. Doch irgendwann war der Kampf auch mal vorbei und beide veraschiedeten sich voneinander. Cain machte sich direkt auf den Weg zur Schmiede, weil er den anderen Teil seiner Speere in Auftrag geben wollte. In der
Schmiede sah er sie auch. Hummelchen stand wie fast immer, wenn er vorbeiging in
der Schmiede und arbeitete. Er schritt hinein Seid mir gegrüßt ehrenwerte Kunstschmiedin.
er lächelte sie an und fuhr im höflichen Ton fort Ich habe einen Auftrag für euch und wollte fragen, ob ihr soetwas herstellen könnt.. er gab ihr eine Skizze
von einer Speerspitze. Am Ende war sie in 4 messerscharfe Sptizen geteilt, weil dies sicherlich mehr schaden anrichtete und weiter aussen, spalteten sich wie bei einem Pfeil die hinteren Federn 6 metallene Federn ab, die nach Hinten größer wurden, bis sie alle dort endeten, wo dann der Schaft angebracht werden sollte. Die metallenen Metallenen Federn sollten je eine silber und eine Golde sein und sie sollten aus dem besten Metall gefertigt werden wen sie hatte. Doch besonders wichtig waren ihm die besonderen 4 Spitzen, anstatt nur diese eine. Die hatte er ganz genau beschrieben, damit sie es auch ja nicht falsch verstehen
würde. Die waren geschwungen angeordnet und dort wo eigendlich nur eine Spitze war, in der Mitte, konnte durch einen kleinen schieber, der am ende des Schaftes
dann im Nachhinein eingebraut werden würde nochmal eine lange Spitze später ausgefahren werden, doch das kahm später und so blieb diese erstemal hohl, so dass die vier Spiten das einzige waren, was ihm im Moment wichtig erschien. Er sah die Kunstschmiedin an und fragte schließlich Könnt ihr soetwas herstellen? An Kosten soll es nicht liegen



29.04.2003 23:12#271
Hummelchen "das sieht nach einer Herausforderung an. Klar kann ich das. Ich werd aber ein bisschen Zeit brauchen. Kannst du mir die einräumen?

Ach übrigens, du bist doch von Onars Hof oder? Ich hab da einen ... naja ... guten Freund, den ich lange nicht sah, kannst du mir von eurem Schmied erzählen?"

Erschrocken hielt die Amazone inne.

"Ihm ist doch nichts passiert, weil ihr mit diesem Speer zu mir kommt oder?"
Ihre Augen füllten sich schon mit Tränen und sie musste sich setzen.
"Nun erzählt schon!"



29.04.2003 23:19#272
Cain Cain guckte etwas verdutzt, doch dann überlegte er kurz und sagte dann schließlich Wie ich ihn kenne, wird es ihm sicher gut gehen, doch gab es vor nicht allzulanger Zeit einen Angriff durch eine Menge Feldräuber, wo die Söldner
viel zu tun hatten.. ich habe ihn lange nichtmehr gesehen, doch werde ich kurz nach dieser bestellung wieder zum Ho aufbrachen und wenn ihr wollt werde ich mich nach ihm erkundigen.. er lächelte ihr zu und musste an Liana denken, die er
auch schon lange nichtmehr gesehen hatte.
Wegen den Speerspitzen.. ich danke euch, ich werde euch nach meiner Rückkehr großzüging für eue Taten entlohnen ehrenwerte Kunstschmiedin...


29.04.2003 23:26#273
Hummelchen "Also meint ihr, dass er wohlauf ist? Ja bitte bringt mir Kunde von ihm. Kommt in einer Woche wieder, dann sollte ich das Gebilde fertig haben, aber bevor ihr abreist, kommt noch einmal in meine Küche. Ich will euch Wegzehrung mitgeben und
einen Kuchen für meinen Getreuen von seiner Getreuen."

Damit nahm die Schmidin den Speer und legte ihn in die Materialkammer, die sie sorgfälitg verschloss. Dann bat sie den Mann von Onars Hof, ihr in die Küche zu folgen. Gorrs Freunde sollten ihre Kochkünste zu preisen wissen.


29.04.2003 23:34#274
Cain Cain find die Schmiedin sympatisch. Nicht nur eine Kustschmiedin, nein auchnoch eine Köchin.. Gorr hatte ihm aber nie von ihr erzählt.. war es ihm peinlich? Er wusste es nicht und es war ihm auch egal. So folgte er in Gedanken versunken der
Amazone in die Küche, wo er sich auf einen Stuhl setzte und wartete. Den Kuchen würde er Gorr dann am betsen gleich am Anfang geben, wen er ihn sah. Er wusste nicht wo er war, doch würde Mörser wenn Gorr nicht da sein sollte sicher gut auf
den Kuchen acht geben, bis er wieder da war, oder cain tat es einfach selbst,. was er für das beste hielt.



29.04.2003 23:39#275
Hummelchen Hummelchen setzte dem Cain vor, was sich in der Küche noch fand und dann setzte sie dich zu ihm und begann ihn auszufragen. das würde sicher bis in die Morgenstunden gehen.




30.04.2003 09:01#276
Saria Blaue Lichtpünktchen tanzten durch die Luft.
Scheinbar aus dem Nichts poppten sie auf, sprangen wie wild umher und bewegten sich dabei immer weiter auf die Mitte des Pentagramms zu. Dort formten sie sich mit geradezu lächerlicher Langsamkeit zu den Umrissen eines menschlichen Körpers. Als schimmernder Fleck schwebte er in der Luft, kleinere Entladungen zuckten knisternd über die Oberfläche des Pentagrammas.
Ein greller Blitz, dann bildete sich aus dünner Luft heraus der Körper einer zierlichen Frau. Allerdings dauerte der Vorgang erschreckend lange. Als sich Saria endlich vollständig materialisiert hatte, verließen sie ihre Kräfte. Eine volle Umdrehung, dann fiel sie der Länge nach hin und blieb reglos liegen. Jetzt musste ihr Kopf explodiert sein.
Zumindest schien der stechende Kopfschmerz ihr diesen Umstand auf höchst schmerzliche Art und Weise beibringen zu wollen. Schnelle Schritte näherten sich
der gestürzten Diebin.
"Saria! Was ist denn mit dir passiert?!"
Eine besorgte Hohepriesterin beugte sich über die leblos daliegende Amazone."Sagmal, bist du betrunken?"
"Neeeein, isch doch niisch....", nuschelte Saria ohne den Kopf zu heben."Bist du verrückt geworden? Dich in diesem Zustand zu teleportieren! Da hätte sonstwas passieren können!"
"Mir geht's... spitze...."
Seltsamerweise schien Thaleiia an Sarias Glaubhaftigkeit zu zweifeln. Auf einen Handwink hin hoben zwei ihrer Schwestern die Diebin hoch und trugen sie auf ihr Zimmer. Saria bekam gar nicht mehr mit, wie sie in ihr Bett gelegt wurde.Sie war schon längst eingeschlafen.



30.04.2003 14:06#277
Erzengel Nachdem er sich in der Küche sattgegessen hatte, ging Kain noch einmal in Shivas
Zimmer, um seine paar Sachen zu holen. Er öffnete ihre Tür und blickte sie nun überrascht an, offenbar packte sie auch ihr Zeug. "Wo solls denn hingehen?"
"Kain! Gut das du kommst, wir müssen hier weg, ich lass mich nicht länger von dieser Putte rumscheuchen. In eurem Lager gibt es doch sicher auch einen Lehrmeister, der Schleichen lehrt oder?"

"Ich denke schon, nur weiß ich nicht, ob er oder sie derzeit andere Schüler hat.
Ehrlich gesagt wollte ich auch weg von hier, einen Abstecher in den Sumpf und dann... mal sehen... der Nase nach."

"Schön, dann muss ich wenigstens nicht alleine rudern, letztes mal habe ich einen Tag dafür gebraucht. Brauchst du noch was? Ich hab alles, von mir aus kanns losgehen."

Schnell hatte Kain seine wenigen Sachen zusammengesammelt und in seinen Novicenrock gesteckt, viel war es ja nicht. Dann folgte er Shiva schnellen Schrittes zum Bootssteg, vorher meldeten sie sich allerdings bei Hummelchen ab und schon fanden sie sich in dem kleinen Boot wieder, mit welchem sie gekommen waren. Rasch hatten die Zwei das Amazonenlager hinter sich gelassen und waren auf dem Weg nach Khorinis.



30.04.2003 14:15#278
$UP3RFLY Superfly hatte im Lager übernachtet und war nur wohlauf. Er hatte bekommen, was er wollte und 50 Goldstücke dazu, was wollte er mehr? Jetzt musste er nur noch zurück zum Hof, und dann würde er Sly fragen, was er für ihn zu tun hatte. Es war gerade Mittag vorbei, also konnte er sich ein wenig Zeit lassen. Er fragte sich, ob Sly's auftrag wohl auch so leicht sein würde, wie Cain's, doch er kannte Sly nun ziemlich gut und wußte, das es höchstwahrscheinlich alles andere als einfach werden würde.
Schlendert, die Hände in den Hosentaschen und ein Liedchen pfeifend machte er sich auf den Weg, das Lager zu verlassen.



30.04.2003 17:44#279
Hummelchen Hummelchen hatte den ganzen Vormittag in der Küche gestanden und schlenderte jetzt zur Schmiede hinüber, um sich endlich der Speerspitze des Drachnjägers zu widmen. Sie hatte ihm einen durftenden Kuchen für ihren Gorr mitgegeben und hoffte, dass der ihn noch in möglichst frischem Zustand erreichte.
Tausend Frühlingslieder fielen ihr ein, wärend sie das Schmiedefeuer schürte und
bald klangen zum Klingen der kleinen Schmiedhämmer die alten Weisen über den Hof.



30.04.2003 20:49#280
Cain Man.. die Frau konnte Kochen.. Cain hielt sich den Bauch und strahlte übers ganze Gesicht, doch hatte er inzwischen einen kleinen Job zu tun, den er gern machte. Er hoffte, dass er Gorr finden würde auf Onas Hof und so schlenderte er mit dem Kuchen, der schön eingepackt war zum Ausgang des Lagers und verschwand im Wald... der Weg dauerte sowieso nicht lange...




01.05.2003 19:38#281
Ardas Nach einiger zeit umherschreiten, erfur er das sich Blutfeuer mit einem Teleport
Zauber aus dem Amazonenlager Teleportiert hatte.
Ach dachte Ardas werde ich mein Schwert je wieder kriegen?Vielleicht hatte sie es ja schon verkauft.
Ardas musste zurück er hatte durch den alten mann sehr viel zeit verloren und es
dauerte auch eine weile eh er wieder zurück ist.
Hoffentlich bekomme er wenigsten noch ein bisschen schlaf.



05.05.2003 19:19#282
Saria Es war einige Zeit vergangen, seitdem Saria auf ihrem Zimmer verschwunden war. Und das aus gutem Grund, immerhin brauchte sie einen Ort, an dem sie die ganze Beute des letzten Bruchs verstecken konnte.
Ihr alter Schrank oder die Truhe war ihr nicht mehr sicher genug. Doch jetzt war
die Beute hoffentlich sicher verstaut und Saria traute sich wieder an die frische Luft.
Zu ihrer Erleichterung hatte sich der durch den übermäßigen Genuss von Feuerlikör verursachte Kater schon seit zwei Tagen nicht mehr zurückgemeldet. Es
wurde wieder Zeit, die Welt dort draußen unsicher zu machen.Vorsichtig tastete sich die Diebin an der Lagermauer entlang. Wenn sie von Thaleiia entdeckt wurde, hatte sie sicherlich mehr Ärger am Hals als sie gebrauchen konnte. Wenn sie sich nicht irrte, hatte die Hohepriesterin sogar eine Wache vor ihrem Zimmer zugeteilt, damit sie nicht erneut unbemerkt verschwinden konnte. Glücklicherweise gab es auch noch Fenster und Hausfassaden.Scheinbar hatte Thaleiia Sarias letzten Auftritt nicht halb so lustig gefunden, wie die Amazone in ihrem Delirium. Was konnte sie denn dafür, Leon hätte sie ja vor dem Gesöff warnen können.
Doch das war im Moment unwichtig. Hauptsache sie war hier draußen. Thaleiia sollte sie die nächste Zeit besser aus dem Weg gehen, die mischte sich viel zu sehr in ihre Angelegenheiten ein. Nach Khorinis wollte Saria momentan jedoch auch nicht. Die anderen Lager boten sich nicht wirklich zum Klauen an und das Kloster...da war schon der eltzte Einbruch fast schiefgegangen.Was blieb also?
Gorthar vielleicht.
Dort war sie noch keines Diebstahls verdächtigt worden. Keine verrückten Milizionäre oder Magier. Eigentlich war es ohnehin besser, vorerst von dem Teil der Insel zu verschwinden. Dann konnten sich die Wogen glätten.Und in Gorthar gab es sicherlich genug Kostbarkeiten. Saria war zwar noch nie dort gewesen, aber das machte die Angelegenheit ja noch interessanter. Etwas unbekanntes zu entdecken, übte schon immer einen besonderen Reiz auf die Diebin aus. Auch einer von vielen Gründen, warum sie so gerne in fremde Häuser eindrang.
Der Bootssteg war schnell erreicht, ebenso ein Boot bestiegen und losgebunden. Jetzt konnte sie niemand mehr aufhalten.



05.05.2003 19:36#283
Cynthia Die Zeit, die sie auf dem Boot vebracht hatten, schien nie enden zu wollen. Cynthia hatte schon bezweifelt ob die Dame ihr gegenüber sie nur beschwindelt hatte und nur mal mit ihr um die ganze Insel paddeln wollte.Sie wollte gerade etwas derartiges erwähnen, als Mykena ihre zuvorkam.
"Seht, das ist unser Lager."

Cynthia hob ihren Blick vom Boot weg und betrachtete neugierig das vor ihr liegende Lager, samt Bewohnerinnen. Hier lebten tatsächlich nur Frauen, zumindest auf den ersten Blick.
Eine lauwarme Meeresbrise wehte durch ihr goldblondes Haar, als das kleine Boot an einem der Steege anlegte.
Vorsichtig stiegen die beiden Frauen aus ihrem wackeligen Gefährt und gingen ins
innere des Lagers.



05.05.2003 19:52#284
Mykena "Ich bring dich am besten gleich zum Nebengebäude, wo du dir ein freies Zimmer suchen kannst. Wir leben hier alle zusammen wie Schwestern, sie werden dich sicher alle lieb aufnehmen."
Mykena informierte die Neue über das Lager, während sie die Wiese hinaufschritten, um dann das große Eingangstor zu passieren. Die beiden Wachen grüßten wie immer freundlich, einen neugierigen Blick auf die unbekannte Frau gerichtet. Dann ging es nach links zum Nebengebäude.
"Schau dir alles an, vielleicht gefällts dir ja und du möchtest länger bleiben. Wir sind immer offen für neue Schwestern. Aber überleg es dir in Ruhe und such dir erstmal ein Zimmer zur Bleibe."



05.05.2003 20:16#285
Cynthia Cynthia's Augen wurden immer größer, als sie von der Königin durch das Amazonenlager geführt wurde. Alles schien hier so friedlich und ruhig, der perfekte Ort eigentlich um sein Leben zu verbringen.
"Schön habt ihr es hier. Ganz anders als diese vergammelte Stadt. Vielen Dank für euren netten Empfang."
Die junge Frau lächelte die Königin an und verschwand dann in einem der Häuser. Cynthia lunste in das erste freie Zimmer und trat dann hinein. Mit einem Seufzer
ließ sie sich auf das weiss bezogene Bett fallen und blickte zum Fenster hinaus.
Die Sonne glitzerte durch die weissen Vorhänge hindurch und tauchte das Zimmer in ein helles Licht. Noch nie hatte sie sich spontan so wohl gefühlt wie in diesem Zimmer.
Cynthia schloss die Augen und began vor sich hin zu träumen. Sie als Amazone, in
schwerer Rüstung und mit einem Schwert in der Hand. Sie kämpfte gegen große Orks, Drachen und andere Gestalten.
Das gefiel ihr, hier wollte sie bleiben. Umringt von dem weissen Licht spielte sie weiter mit ihrer Fantasie und war kurz darauf, erschöpft vond er langen Reise, eingedöst.



05.05.2003 20:51#286
Shaela Frohmutig hüpfte Shaela auf ihren Scavenger, der daraufhin erschreckt loskrächzte. „Na, was ist, mein Lieber? Hast du heute keine Lust auf einen Ausritt?“
Wie als Antwort bäumte sich der Vogel auf und warf Shaela beinahe von sich.„Ooh, nicht gleich so stürmisch!“ konnte die hohe Amazone gerade noch sagen, doch im nächsten Augenblick war Schnotti schon losgerast. Leider übersah er dabei den Rechen, den Shaela vorher bei den Stallarbeiten liegen lassen hatte...Laut quietschend und krächzend fiel der Scavenger zu Boden, und warf seine Herrin ab.
Plötzlich flammte ein lodernder Schmerz in Shaelas Rücken auf, sie war auf etwas
spitzes gefallen. Noch dazu bekam sie einen kräftigen Stockhieb auf den Kopf, danach würde ihr schwarz vor den Augen...

„Aah.. diese Schmerzen...“, stöhnte Shaela etwas theatralisch(damit es auch jeder hörte und sie bemitleiden konnte) und rieb sich ihren Kopf. Huch? Was war denn das für ein Rechen? Und wieso lag Schnotti, ihr Scavenger, hier neben ihr?
Langsam erinnerte sie sich, wie es geschehen sein musste: Schnotti war durchgedreht und durch den Rechen zu Fall gebracht worden. Damit wurde auch Shaela zu Boden gebracht, und auch sie lernte die spitzen Zähne und den harten Stab des Gartenwerkzeugs kennen.
Meine Donnra, wieso musste das auch immer nur ihr passieren? Vielleicht wüsste ja Hummelchen Rat, mit der sie dann mal wieder den Abend mit schwätzen verringen
würde.



06.05.2003 18:23#287
Ardas Ardas lief einige Zeit verirrt im Lager herum, als er mit einigen Amazonen sprach hörte er das die Kunstschmiedin Hummelchen darüber bescheid wüsste.
Als er der Schmiede näher kam hörte er einen lieblichen Gesang, als er die Schmiede betratt erkannte er das es die Schmiedin war von der der Gesang herkam.
"Guten tag, mein ´Name ist Ardas und ich hätte gerne mein Schwert wieder, es ist
mir abhanden gekommen und Blutfeuer hatte es gefunden"
Ardas wollte eigentlich nicht mehr erzählen, aber sie wollte mehr wissen."ich war im Wald um das Schwert zu testen aber ich bin noch nicht geschickt mit einer Einhandwaffe und habe es verloren als ich über eine Wurzel gestolpert bin als ein Scavanger vor mir stand"

Ardas sah ein Schmunzeln auf ihren Wangen und wartete auf die Antwort ob sie etwas über das Schwert wüsste.



07.05.2003 16:12#288
Hummelchen Die Amazone hatte den jungen Mann schon bemerkt und sich amüsiert darüber, wie er der Schmiede immer näher kam.

"du bist also der, dem Blutfeuers raffinierter Vogel das Schwert gestohlen hat? Wir dachten uns schon, dass du hier mal auftauchst. Ich hab dein Schwert. Blutfeuer hat es mir gegeben. Und sieh mal - ich hab sogar eine Scheide dafür hergestellt, damit du eine kleine Entschädigung hast für die Mühen, die du auf dich nehmen musstest."

Die Schmiedin reichte dem Jungen das Schwert und die feine Lederscheide, die sie
mit dünnen Metallplättchen verzeirt hatte.



07.05.2003 16:24#289
Ardas Ardas bedankte sich mit einem Handkuss für die schön angefertigte Scheide und übergab ihr eine schöne Glasskulpture, es war ein alter Krieger der zur Zeit der
Barriere einen Todesstoß gegen einen Dämon ausführte.

"Wir werden uns wieder sehen"

sagte Ardas und verließ die Schmiede



07.05.2003 16:56#290
Hummelchen Hummelchen sah dem Mann erstauint hinterher. Das war ja ein ganz faszinierendes Geschenk. So etwas hatte sie ja noch nie gesehen.

Sie nahm die Skulptur und trug sie vorsichtig in ihre Kammer. Dort stellte sie sie auf den Kaminsims, damit sie das Funkeln des kostbaren Stücks immer der Sonne bewundern konnte.



09.05.2003 17:30#291
Cynthia Cynthia blickte aus dem Fenster ihres neuen Zimmers. Die Amazonen krochen allmählich wieder aus ihrem Unterschlupf, nachdem es eben einen heftigen Wolkenbruch gegeben hatte.
Viele waren vollkommen durchnässt und verschwanden erst einmal in ihren Zimmern um wieder trocken zu werden.
Mit einem Schmunzeln verließ Cynthia das Haus und lief über den nassen Hof. Nach
einem solchen Regenguss war die Luft draussen wesentlich angenehmer als in einem
muffigen Gebäude. Neugierig trat sie an eine Gruppe Scavenger heran, die sich vorhin ebenfalls ein trockenes Plätzchen gesucht hatten.
"Na du..." vorsichtig trat sie heran und wollte einen der Vögel sanft über das Federkleid streicheln, als dieser plötzlich einen lauten Schrei ausstieß und auf
die junge Frau losstürmte.
Cynthia nahm vor Schreck die Beine in die Hand und rannte zurück in das sichere Haus.
Prüfend lugte sie um die Ecke und bemerkte zu ihrer Erleichterung, dass sich ihr
gefiederter Verfolger wieder anderen Dingen widmete als ihrem kleinen Wettrennen.
"Du musst vorsichtig sein, sie lassen nur die Menschen an sich heran, die sie kennen und mögen." riet ihr eine der Amazonen im vorbeigehen.Cynthia nickte stumm, immer noch etwas blass im Gesicht ging sie wieder auf ihr Zimmer. Von dem Schreck musste sie sich erst einmal erholen, da wollte man nur einen kleinen Spaziergang machen und muss dabei noch um sein Leben fürchten...


09.05.2003 23:14#292
Phoenixfee Am späten Abend erreichte Phoenixfee endlich das Amazonenlager nach einem beschwerlichen Marschtag vom Kloster bis hierher.
Sie musste mehrere Pausen machen das wohl bedeutet das sie immer noch nicht so 100 % fit war, wie noch vor ein paar Wochen, bevor sie diese rätselhafte Krankheit bekommen hatte.
Aber Sie war Hart im Nehmen und das wird auch wieder.
Von den Magiern hatte sie noch erfahren das Dorrien nach Gorthar aufgebrochen war und das Amazonenlager war so gesehen ja auf dem weg und so beschloss Phoenixfee die nacht hier in ihrem Bett zu verbringen und die Nächten Tage selbst nach Gorthar aufzubrechen.
Aber erst brauchte sie was zur Stärkung und so ging sie nachdem sie ein paar Worte mit den Amazonen am Tor gewechselt hatte Richtung Küchenhaus um nachzusehen, ob dort noch ein wenig essen aufzutreiben war.




10.05.2003 15:56#293
Saria Mit lautem Gähnen erwachte Saria aus ihrem Tiefschlaf.
Etwas wackelig torkelte sie zum Fenster und riss es mit einem herzhaften Ruck auf. Sogleich erfasste ein frischer Wind ihre Haare und ließ sie wild auf und ab
hüpfen.
Noch immer müde blinzelte die Amazone in die grelle Sonne. Nach einem ausgiebigen Strecken strich sie sich ihre wildgewordenen Haare aus dem Gesicht und lehnte sich schwer auf die Fensterbank.
Der Tag schien sich ganz ihrer derzeitigen Laune zu fügen. Es kam nicht oft vor,
dass die Diebin so gutgelaunt aufstand. Doch sie hatte durchaus Grund zum Feiern.
Immerhin befand sich ein angeblich unbezahlbarer Edelstein in ihrem Besitz. Ein breites Grinsen stahl sich auf Sarias Gesicht. Sie hatte es wirklich geschafft. Lachend setzte sich die Diebin in das offene Fenster, lehnte sich mit dem Rücken
gegen die Wand und ließ ein Bein frei hinausbaumeln. Ihre Hand glitt zu der Brusttasche ihres ledernen Harnischs.
Zum Vorschein kam ein gut faustgroßer, recht flacher Kristall. Dunkel war er, ein glanzloses, reines Blau. Selbst im prallen Sonnenlicht konnte man nicht durch ihn hindurchsehen. Er schien recht grob bearbeitet zu sein, nur auf einer Seite befand sich eine kreuzförmige Vertiefung.
Wenn man den Stein so betrachtete, konnte man beim besten Willen nicht erahnen, warum er so wertvoll sein sollte. Auch Saria hatte am Anfang gezweifelt. Doch es gab etwas, dass diesen Kristall von jedem anderem unterschied. Saria brauchte ihn nicht einmal in den Händen halten, um ein angenehmes Kribbeln
zu spüren. Eine wohlige Wärme, eindeutig ausgehend von dem dunkel schimmernden Stein.
Deshalb trug ihn die Diebin auch die meiste Zeit in ihrer Brusttasche. Nicht zuletzt, weil er dort kaum verloren gehen oder gestohlen werden konnte. Erneut musste Saria kichern. Wenn sie sich die Gesichter der Kultisten vorstellte, sobald sie bemerkten, dass ihr wertvoller Schatz nicht mehr an seinem Ort war. Ein herrliches Bild.
Und sie hatte keinerlei Spuren hinterlassen. Niemand kannte sie in Gorthar. Nur wenige Kultisten hatten sie überhaupt gesehen. Sie war genauso schnell und spurlos verschwunden, wie sie gekommen war.
Zufrieden lehnte Saria den Kopf an den Fensterrahmen und schloss die Augen. Der Kristall lag fest in ihren Händen.
Eigentlich war er ja viel zu schade, um ihn zu verkaufen...



11.05.2003 15:09#294
Shaela Quicklebendig hüpfte Shaela aus ihrem weichen Bett.
Heute würde ein guter Tag zum Reiten sein... nur das Ziel wusste sie noch nicht.
Nach kurzem überlegen wusste sie eines: Khorinis! In Khorinis, der berühmten Hafenstadt war sie erst einaml gewesen(kurz bevor sie in die Barriere geschmissen wurde), und fast alle aus dem lager waren schon dort gewesen und schwärmten über die schönen Kleider und den Schmuck, den es dort zu kaufen gab. Musste sie auch mal reinschauen. Da fiel Shaela ein, dass sie ja noch die Wimpern eines Trolls für Frost, ihren Lehrmeister im Schleichen besorgen musste.
Mist, hatte sie ja ganz vergessen. Ein halbes Jahr wars nun schon. Ob der Gildenlose sich überhaupt noch daran erinnern konnte? Wahrscheinlich schon; ihm traute die Rittmeisterin das zu.
Hoffentlich gab es in der neuen Welt auch Trolle, denn ins verbrannte Minental würde die Amazone keinen Schritt mehr hereinwagen, das hatte sie sich geschworen(doch mit dem Einhalten von Schwüren hatte sie es nicht so).Nachdem sie sich noch um die restlichen Scavenger gekümmert hatte, ging Shaela noch zu hummelchen, um sich von ihr Proviant einpacken zu lassen.Nachdem all das erledigt war, verschwand die hohe Amazone im Schein der Mittagssonne irgendwo hinter die Berge.



11.05.2003 16:21#295
Mykena Plopp, ein weiterer Pfeil sauste auf die Zielscheibe zu und bohrte sich knarzend
in das spröde Material. Wurde Zeit dass sie sich mal wieder neue Scheiben zulegten, die anderen waren vom Winter recht mitgenommen und schon recht durchlöchert. Aber immerhin, sie hatte ein weiteres Mal getroffen, in den zweiten Ring von innen auch noch. Nach wochenlangem Üben hatte sich endlich ein Erfolg eingestellt. Das mußte gefeiert werden. Oder noch besser, sie ruderte kurz rüber in die Stadt, machte die Prüfung, und feierte dann beides zusammen. Da hatte sie doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Die Königin der Amazonen steckte ihren Bogen weg und schritt über die weite grüne Wiese hinüber zum Hauptgebäude. Das Wetter war wieder strahlend heute, die
Sonne prallte ungehindert auf das kleine Inselchen hinab und wärmte Wasser und Land. Heute war ein guter Tag um am Strand zu liegen und zu Baden. Aber sie hatte noch etwas zu erledigen, das würde sie nicht entspannen lassen bis sie es hinter sich gebracht hatte. Mykena hasste Prüfungen.

Sie erklomm die breite Treppe zum Haupthaus und ging in den ersten Stock. Dort packte sie ihre nötigsten Sachen zusammen und trat kurz darauf wieder hinaus auf
den sonnigen Innenhof. Sie blinzelte zur Sonne, kramte in ihrem Beutel herum und
holte dann eine interessante Konstruktion hervor. Verdunkeltes Glas zum über die
Ohren stecken. Cool. Sie schob sich das alte Ding über die Augen und schon ließ sich die Sonne besser ertragen. Ein Glück dass sie es letztens in einer alten Truhe entdeckt hatte. War sicher sauteuer, aber wen störte das schon. Das Amazonenlager hatte noch so einiges an Schätzen zu bieten.

Twix kam herangelaufen und schloß sich der jungen frau an. Er spürte, dass es mal wieder auf Abenteuerreise ging.
Mykena tätschtelte seinen Kopf, dann sprang sie in das Ruderboot und begann zu Paddeln.



11.05.2003 16:47#296
Phoenixfee Phoenixfee und Samtpfote hatten den Gestrigen Tag und den Heutigen bis jetzt erst mal dazu genutzt sich das Lager und die Umgebung mal etwas genauer anzusehen.
Da jedesmal seit dem Phoenixfee zu den Amazonen gehörte immer wenig Zeit dazu gewesen war. Sie war damals immer in Begleitung Ihrer Neuen Freunde oder Ihrem Bogenlehrmeister unterwegs gewesen und bis jetzt waren es sogesehen immer nur Stunden gewesen die sie hier im Lager verbracht hatte.

Eigentlich sollte sie ja Nach Gorthar aufbrechen um Dorrien zu finden, aber da sie mit einem Ruderboot über den Fjord Schippern muss und Sie sich dazu nach der
langen Krankheit noch nicht fit genug fühlte wollte sie noch was Warten.So verbrachte sie den Gestrigen Tag damit das Lager und das Umlang mal ein wenig
zu erkunden und heute hatte sie schon die ganze Zeit mit Ihrem Bogen Trainiert,
Heute Morgen hatten Ihr 2 Amazonenschwestern geholfen eine der Zielscheiben vom Übungsplatz in das kleine Wäldchen zu tragen, da Sie auf größer Distanzen Üben wollte, der Übungsplatz war ihr schon ein wenig zu kurz.
Selbst auf diese Lange Distanz die sie gewählt hatte traf sie immer die Scheibe,
und sie würde in den nächsten Tagen doch aufbrechen um Dorrien in Gorthar zu suchen damit sie die Prüfung nachholen konnte die sie wegen der Krankheit versäumt hatte und dann weiter zu trainieren auf Bewegliche Ziele.
Für heute hatte sie genug geübt und sie wuste auch nicht mehr was sie selber üben konnte mit dem bogen, selbst als die Scheibe kaum noch zu erkennen war traf
sie diese immer.
So sammelte sie Ihre noch zu gebrauchenden Pfeile ein und verstaute diese im Köcher schulterte ihren Bogen und ging mit Samtpfote durch das Wäldchen wieder Richtung Hauptlager.



11.05.2003 22:16#297
Mort R'azoul Tallulah kam im dunkeln am Steg an und band das Boot sogleich an einem der Pfähle mit dem Seil, das drin lag, an. Nachdem sie sich zweimal vergewissert hatte, dass das Boot auch hier halten würde, lief sie den Steg hinauf und genauso den kleinen Weg dahinter. Sie konnte ein Gebäude erkennen, nein, es schien sogar ein ganzes Lager zu sein, war sie hier etwa richtig?Nun, sie wollte es einfach versuchen. Mit ihren wenigen Habseligkeiten lief sie durch das Tor, das scheinbar nicht allzu streng bewacht war, oder zumindest nicht direkt hier. Auf dem Platz in der Mitte angekommen stand sie doch ziemlich
verloren da, am besten würde sie jetzt erst einmal hier warten, ob ihr jemand helfen könnte, sie hatte zwar ein ungutes Gefühl in der Magengegend, doch war sie zuversichtlich.



11.05.2003 23:02#298
Phoenixfee Phoenixfee hatte sich am Nachmittag in die Küche eingefunden und Hummelchen hatte wieder mal Ihre Kochkünste unter beweis gestellt. Einige Zeit Später verlies Phoenixfee die Küche, wo Sie mit einigen anderen der Amazonen noch nach dem Essen lange zusammengesessen hatte und einige Amazonenbräus genossen hatte.Fast währe sie mit einer Jungen Frau die gerade durch das Tor kam zusammen gestoßen
oh, Entschuldigung hätte dich fast nicht gesehen. Sagte Phoenixfee zu der Jungen
Frau, die anscheinend keine Amazone war. mein Name ist Phoenixfee Stellte Sie sich der Frau vor bist du eben gerade erst hier angekommen ich hab dich hier noch nicht gesehen? Fragte sie und warte auf eine Antwort.



11.05.2003 23:07#299
Mort R'azoul "Ja, ich habe mit einem kleinen Boot unten am Steg angelegt, bin aber noch nicht
lange hier auf Khorinis."
antwortete sie, wobei sie ihr Gegenüber einmal genaustens musterte und ihr dabei
natürlich gleich die Kleidung auffiel, sie sich allerdings nichts anmerken liess.
"Ein Fischer in der Stadt hat mir von dem Lager hier erzählt. Nun, und da ich mich von etwas wie diesem Lager sehr angezogen gefühlt habe und es immer noch tue, hatte ich beschlossen mir dieses Lager mal anzuschauen"schloss sie ihren Satz ab und wartete darauf, dass ihr Phönixfee vielleicht helfen könnte hier.



11.05.2003 23:33#300
Phoenixfee Ja ich kann dir das Lager Zeigen. Sagte Phoenixfee freundlich du bist hier im Hauptlager, hier Vorne neben dem Tor die Gebäude sind die Unterkünfte der Amazonen, Dort hinten sind die Stallungen ...
Phoenixfee führte die Junge Frau, die sich mittlerweile als Tallulah vorgestellt
hatte herum . Im Gästehaus kannst du übernachten. den Rest des Lagers kannst du dir auch morgen ansehen im Hellen sieht das dann auch schon viel anders aus. sagte sie zu Tallulah Sag mal möchtest du dich den Amazonen anschließen ? wenn ja musst du dann noch was Warten, Mykena unsere Königin ist zur zeit nicht hier und ich weis nicht wann sie zurück kommen wollten von wo bist du eigentlich wenn
nicht aus Khorinis?
Fragte Phonixfee



11.05.2003 23:47#301
Mort R'azoul "Woher ich komme? In meinem Kindesalter lebte ich in Morada, einer Stadt, weit im Süden. Wegen dem Anschliessen, wenn es mir hier gefällt, würde ich mich euch natürlich gerne anschliessen und ehrlich gesagt gefällt es mir hier viel besser als dort, wo ich bis jetzt so war."
beendete Tallulah ihren Satz.
"Naja, ich bin langsam müde, könntest du mir noch zeigen, wo dieses Gästehaus ist?"
fuhr sie fort...




12.05.2003 00:15#302
Phoenixfee Phoenixfee zeigte Tallulah noch das Gästehaus. Hier kannst du Übernachten Sagte sie zu Tallulah und da Jamira nicht in Gastraum war, zeigte Phoenixfee der jungen Frau noch die Zimmer. Wie es scheint hast du die freie Auswahl. Wenn ich dir ein Tip geben darf nimm das Zimmer. Sagte Phoenixfee mit einem Zwingern Das Bett kenn ich in dem hab ich vor 2 Monaten auch einige Nächte verbracht und es ist recht bequem.
Achso und nochwas, Erschreck dich nicht, wenn du morgen im Hellen hier im Lager ein Paar Scavenger oder Wölfen über den weg läufst, die Scavenger sind hier Reittiere und eine der Wölfe ist meine treue Samtpfote und Du braust vor denen keine Angst zu haben. Die beiden Frauen verabschiedeten sich noch voneinander und Phoenixfee ging in Ihr Quartier, wo Samtpfote schon genüsslich vor dem Bett lag und schlief.
Sie zog Ihre Rüstung aus legte den Bogen und den Köcher, die sie heute Nachmittag auf das Bett gelegt hatte aufseite und legte sich hin.Einige Zeit grübelte sie was sie machen sollte, noch zu warten oder morgen nach Gorthar zu rudern.
Bevor sie einschlief beschloss sie erst einmal zu warten wie morgen das Wetter würde, Sie wollte nicht in einem Sturm über den Fjord Rudern.Irgendwie würde sie schon Dorrien Finden um weiter Ihren Umgang mit dem Bogen zu
verbessern.
Langsam fielen Ihr die Augen zu und ein paar Minuten Später war Sie eingeschlafen.



13.05.2003 22:34#303
Mort R'azoul Tallulah war seit sie hier angekommen war, viel im Wald der kleinen Insel und auch immer wieder unten am Steg. Auch versuchte sie zwischendurch immer mal etwas neues herzustellen, was ihr allerdings noch nicht so gelang. Aber wieso sollte sie nichts aus Fell nähen können?

Jedenfalls hatte sie nicht wirklich viel zu tun hier, da irgendwie fast niemand im Lager war. Aus gleichen Grunde sass sie auch fast den ganzen Tag nur rum, um am Abend wieder schlafen zu gehen...



14.05.2003 17:10#304
Cain Schon bald hatte der Drachenjäger das weitflächige, Baumlose Gebiet erreicht, auf dem manchmal Amazonen saßen, auf ihren Scavengern dahinritten oder mit dem Speer trainierten. Das Gebiet war groß und übersichtlich, so konnte sich niemand
unbemerkt nähern. Die Sonne schien hoch vom Himmel herab und spiegelte sich auf dem wasser, das Rund um das Amazonenlager war. dann erreichte er auch schon die Steinere Brücke, die ihn ins Amazonenlager führte. Er begrüßte die zwei Wach-Amazonen, die dort standen und ihn freundlich begrüßten, da der Drachenjäger inzwischen ein gerngesehender gast war. Er machte keinen Ärger und hatte eine Amazone als Freund. Wenn das nicht schlecht war. Er ging den Weg entlang, bis er bei seinem kleinen Plätzchen ankahm, wo immernoch die Feuerstelle zu erkennen war, wo er Nacht für Nacht Feuer hatte prasseln lassen. Er ließ sich nieder und verschnafte erstmal, bevor er sich auf die Suche nach der Amazone machte, die er bei seinem Training zu Anfang kennengelernt hatte. In
der Nähe dieses seltsamen Tempels der Göttin Donra, den die Amazonen anbeteten fand er sie, wie sie auf einer bank saß und als sie Cain sah und freudig auf ihn
zuging. Nach einer freundschaflichen Umarmung und einer netten Begrüßung fragte er sie, ob sie einen kleien Kampf mit ihm machen wolle und sie stimmte ein. Beide gingen zu der Stelle, wo sie vorher auch schon trainiert hatten und diesmal hatten beide ihre Kampfspeere in der hand und nicht nur diese Stöcke, mit denen sie sonst immer trainiert hatten. Eine andere Amazone gab den Startpfiff und Cain stürzte auf die gegenüberstehende Amazone zu, die das gleiche tat. In der Mitte trafen sich ihre Speere und die Funken spruhten, doch dann wich Cain zurück und ließ seinen Speer nach vorse sausen und währe er etwas
schneller gewesen, hätte dort auch noch die andere Amazone gestanden, die aber nun über ihm war und mit dem Speer ausholte, wie mit einer Keule. Der Speer traf
seine Rüstung und warf ihn zu Boden, wo er aber nicht lange liegen blieb. Dort wo der Speer der Amazone kurze zeit einschlug hatte cain noch vor ein paar Bruchsekunden gelegen. Er stand der Amazone nun wieder gegenüber und er sah der Amazone mit seinen eiskalten, blauen Augen ins Gesicht. Wie sich der Chakakter eins Menschen im Kampf doch ändern kann... sagte sie nachdenklich und musterte den Drachenjäger. Cain hielt seinen Speer in der linken hand und die Amazone in ihrer Rechten und schon schoss sie wieder auf ihn los. Cain wich ihr aus und versetzte ihr einen heftigen Schlag mit der Seite des Speeres, so dass die Amazone unsampft mit einem dumpfen Geräusch auf dem Boden landete und dort liegenblieb. Cain ging näher heran, da er dachte, das er zufest zugeschlagen hatte und sich nun Sorgen machte, doch waren die Sorgen unbegründet und Cain hatte kaum diesen Gedanken gefasst schon schoss der Speer der Amazone zwischen seine Beine und er fiel zu Boden, wo er es aber nicht lange aushielt. Die Amazone stand schwerfällig wieder auf und hielt zitternd ihren Speer in der hand. Cain merkte, dass er etwas zu hart war und so rannte er auf sie zu und kurze zeit später lag er auf ihr und hielt seinene Speerspitze gegen ihre Kehle.

Die Amazone lächelte ihn an und dann fielen ihr die Augen zu. Cain schnallte sich seinen Speer auf den Rücken und gab der Amazone, die den Kampf überwacht hatte den Speer der anderen Amazone in die Hand. Dann hob er sie auf und er ging
zu ihrem Schlafplatz, wo er sie niederlegte und sich neben ihr Bett setzte. Er wollte sich bei ihr entschuldigen, wenn sie wieder aufwachte.


14.05.2003 19:56#305
Saria Die Nacht breitete bereits ihren düsteren Mantel über das Lager der Amazonen aus, als Saria unbemerkt von den Torwachen in das nahegelegene Wäldchen sprintete. Die brauchen ja auch nicht alles zu wissen...
Nahezu lautlos huschte die Diebin durch die Dunkelheit. Ein prall gefüllter Köcher zierte ihren Rücken, die Kapuze des Mantels war tief in ihr Gesicht gezogen. Die Zeit war reif und die Nacht schrie geradezu nach einem Diebstahl.Außer ihren Runen und Waffen hatte die Amazone fast alles in ihrem Versteck gelassen. Für einen kleinen Überfall brauchte sie ja nicht allzu viel Ausrüstung.
Als sie durch die Finsternis des Waldes hastete, ertappte sich Saria dabei wie ihre Hand ohne ihr Zutun zu ihrer Brusttasche wanderte. Dieser Stein... Verdammt, warum hatte sie ihn nicht zurückgelassen?
Doch jetzt war es auch schon zu spät. Und irgendwie fühlte sie sich auch wohler,
wenn sie wusste wo sich der Kristall befand...



14.05.2003 19:58#306
Mort R'azoul So langsam aber sicher hatte Tallulah keine Lust mehr hier einfach zu warten und
dumm rumzustehen. Sie hatte keine Arbeit, überhaupt nichts zu tun, wie sie das hasste. Eigentlich wäre sie ja liebend gerne mal ein wenig in der Gegend rumgelaufen, aber es war doch ziemlich gefährlich für jemand, der unbewaffnet ist und nur mit seiner selbstgemachten Lederrüstung herumlief. Als sie so darüber nachdachte, kam sie plötzlich auf die Idee, wieder öfters mit
Leder und Fellen zu arbeiten, daraus liesse sich sicher auch gute, haltbare und warme Kleidung fertigen und das war manchmal wirklich mehr als nötig. Sie setzte sich vors Tor des Amazonencamps und versuchte ein wenig mit dem Stoff, den sie schon lange mit sich rum trug, und ein wenig Fell eine Jacke herzustellen.



14.05.2003 22:10#307
Cynthia Ein leiser Seufzer entfuhr ihr, als sie in den klaren Sternenhimmel blickte. Auch wenn sie Khorinis satt hatte sehnte sie sich an die Zeit vor den Orks zurück. Wie friedlich war alles gewesen, doch nun war ihr Vater auf dem Schlachtfeld, oder gar schon tot. Ihre Mutter war mit ihm aufs Festland gereist,
doch von beiden hatte sie lange nichts mehr gehört. Cynthia hoffte, dass es beiden gut gehen würde, mehr konnte sie im Moment ohnehin nicht tun. Sobald ihr die Königin über den Weg laufen würde, würde sie sich dem Lager gerne anschliessen. Hier war es wesentlich gemütlicher als in dieser rauhen Stadt wo jeden Abend diese Trunkenbolde durch die Strassen wankten und die Leute belästigten. Das Amazonenlager wirkte wie ein kleines Paradies, hier wollte sie auf jedne Fall bleiben.
Cynthia blickte noch einmal zum Himmel auf, schloss dann das Fenster und legte sich schlafen. Morgen würde sie sich erst einmal Arbeit suchen, den ganzen Tag nichts tun konnte auf die Dauer ziemlich langweilig werden.




15.05.2003 12:59#308
Hummelchen Hummelchen musste mal wieder die abenteuerlustige Königin vertreten. So weit sie
erfahren hatte, waren einige Neue angekommen, die es aufzunehmen galt und außerdem sollte man mal überprüfen, ob sich nicht einige Töchter bewährt hatten.


15.05.2003 19:12#309
Die Amazonen Hummelchen hatte eines der Mädchen ins Kontor geholt, damit sie in sauberer Handschrift in das Register die neuen Beförderungen eintragen konnte.
Das Mädchen setzte sich und schrieb, was die Haushofmeisterin diktierte.


15.05.2003 19:19#310
Hummelchen "bitte schreib mal: Mit dem heutigen Tag verleihen wir unserer Schwester Saria die Würde einer Erzamazone. Möge sie dem Bund der Frauen immer zur Ehre gereichen.

Unsere Schwestern Satura, Cynthia, Lehna und Shiva nehmen wir in unseren Bund auf. Sie sind ab heute Töchter der Donnra.

Wars das oder muss noch mehr geschrieben werden?"

Die Schreiberin machte noch darauf aufmerksam, dass es noch ein Mädchen gäbe, das sich als Anwärterin bewerben würde.

"Dann schreib sie auch auf, wie ist der Namen? Tallulah? Sie sei uns willkommen.
Weist ihr ein Zimmer zu und kümmert euch um sie."



15.05.2003 19:23#311
Mort R'azoul Tallulah hatte scheinbar draussen geschlafen, sie war wohl doch ein wenig zu müde gewesen gestern Nacht. Jetzt ging sie erst einmal ins Lager hinein, irgendwie sah alles viel schöner und fröhlicher aus, als die letzten Tage. Wie sie da so dem Haus entlang lief, sah sie plötzlich jemand aus dem Haus gegenüber zu kommen. Scheinbar lief sie geradewegs auf Tallulah zu...


16.05.2003 00:04#312
Hummelchen "He Mädel, bist du die Neue? Die Mädchen haben mir schon erzählt, dass jemand aufgenommen werden will. Kann ich dich mitnehmen? Ich geh grad in mein Zimmer. bei der Gelegenheit zeig ich dir mal dein Zimmer. Dann musst du nicht mehr im Gästehaus wohnen."

Hummelchen suchte an ihrem Schlüsselbund und nestelte einen Schlüssel hervor, der zur Tür zum kleinen Turmzimmer passte. Das war ein besonders niedliches Zimmer und gerade erst fertig gestellt worden. Hier waren alle Wände rund und sogar die Fenster waren halbrund.

"Ich denke, hier wird es dir gefallen. Komm morgen zu mir und hol dir was vernünftiges zum Anziehen. Wenn du mit dem Schwert umgehen kannst, bekommst du von mir auch ein Schwert. Lass dir von den Mädels morgen alles zeigen. Und jetzt
schlaf erst mal schön in deinem neuen Zimmer. Gute Nacht."

Hummelchen verließ die etwas eingeschüchterte Neue und zwinkerte ihr beim Gehen noch einmal aufmunternd zu.

"du wirst sehn, bei uns wirst du dich schnell heimisch fühlen."


Irgendwann zwischen dem 16.5.2003 und dem 18.5.2003
Freyaa

"Hey, ich kann viel besser schwimmen als du! Schau doch, in deinem dicken Fell gehst du doch nur unter! Ätsch!"
Freya hüpfte ausgelassen vor dem Wolf hin und her und stürzte sich dann kichernd in die Wellen. Das Meer war heute etwas rauh, ein frischer Wind hatte sich von Westen her eingestellt und fegte über die Wasseroberflächen hinweg. Trotzdem war sich die kleine Nachwuchsamazone nicht zu schade, im noch recht kühlen Wasser zu plantschen.

Der angesprochene Wolf spitzte die Ohren und schaute dem Mädchen nach. Na die würde schon noch sehen wer hier den längeren Atem hatte. Vielleicht konnte sie sich schneller fortbewegen, aber er war auch nicht gerade ungelenkig im Wasser.Er gab einen undefinierbaren Laut von sich und sprang auf. Kaum hatte er das Wasser erreicht, spritzte es auch schon neben ihm auf, bis er nicht mehr stehen konnte und weiterschwimmen musste. Wild paddelten die Füsse im feuchten Element, nur die Schnauze und die Ohren schauten noch aus dem Wasser.
Freya war ganz erstaunt als sie plötzlich etwas noch Feuchteres von hinten anstupste.
"Hey! Wie hast du das gemacht? Aber ich wette ich bin schneller wieder am Ufer!"Lachend schwamm sie zurück und rannte aus dem Wasser. Der Wolf eilte sich zu folgen. Das war doch mal was anderes, als mit seinen Kollegen den ganzen Tag faul in der Sonne zu liegen. Er mochte das Mädchen, bei der war immer was los.
Freya zog sich wieder an und schaute sie um.
"So und was stellen wir jetzt an? Bärchen scheuchen, den Gästen auf die Nerven gehen oder klettern wir ein bisschen im Wald herum?"
Sie schaute den Wolf an, der treuseelig zurückblickte.
"Ok, den Wald. Wer zuerst da ist!"
Lachend rannte sie auf den Wald zu, der Wolf keuchend hinterher.----------------------------------------------------------------------
Samirula

Es war ein herrlicher Tag. Die Sonne schien herrlich, Samirula's Katze schnurrte, unter den Händen Samirula's. Doch immer noch fehlte etwas. Sie war alleine. Sie war neu hier, und kannte keine der Amazonen richtig... Sie war noch jung, jedoch alt genug um ihr Verlangen zu erkennen, ein männliches Geschöpf. Doch wo gab es nur welche, die sich auf eine komplizierte Amazone einlassen würden? Jene, die an Xardas glaubten waren ihr viel zu geheim und unheimlich... Sie hatte ja schon Angst wenn es donnerte. Die in Khorinis prügelten sich doch nur... Jene Gläubigen von Schläfer dachten doch nur an diesen doofen Schläfer... Die Magier würden sie vielleicht nicht einmal einlassen! Sie dachte nach. Hatte sie irgendwelche vergessen??? Ja! Die starken, gutaussehen Kämpfer, die unter der Führung von Lee standen! Dort müsste sie ihr Glück versuchen! Sie stand auf, ihr Katze auf dem Arm.
Es geht los, flüsterte Samirula, und sie schritt aus der Burg.----------------------------------------------------------------------
Mort R'azoul

Tallulah wachte heute erst gegen Mittag auf, allerdings wirklich mal wieder ausgeschlafen. Da sie gestern doch ziemlich müde war, hatte sie jetzt zuerst einmal Gelegenheit ihr Zimmerchen zu studieren. Es war wirklich hübsch und auch genau richtig gross für sie, denn sogar ein wenig Platz um zu arbeiten bot es, wirklich genau genug.
Tallulah sitzte noch eine Weile auf dem Bett und arbeitete auch noch weiter an dem Hemd, das sie mit Fell gefüttert hatte oder wohl eher noch immer dran war. Gegen Abend hatte sie es dann eigentlich fertig, jetzt musste sie es noch ein wenig mit Leder verstärken, damit es nachher nicht mehr nur Zier war. Doch eigentlich hatte sie dazu nicht mehr Lust, oder zumindest nicht jetzt. Also stand sie auf und schaute sich ein wenig im Lager um, allerdings hatte sie noch Niemand gesehen, den sie schon kannte, bis sie dann an eine halboffene Tür kam. Vielleicht würde ja jemand dort drin sein.
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Mort R'azoul


Tallulah hatte gestern Abend Niemanden mehr gefunden. Sie wollte ein wenig Fell oder Leder kaufen, um sich daraus etwas herzustellen, allerdings wollte sie nicht schon wieder bis nach Khorinis zurückfahren, sie musste also irgendeine der Amazonen hier fragen, wo es denn in der Nähe eine Stadt habe. Die Anwärterin ging nochmals schnell in ihr kleines Turmzimmer zurück, um dort den Stoff zu holen, den sie noch von damals vom Schiff hatte. Zufrieden setzte sie sich an eine Mauer des Lagers und fing an zu arbeiten, da sie eigentlich keine Lust hatte, jetzt schon wieder irgendwen suchen zu gehen. Sie hoffte einfach darauf, dass irgendwer zu ihr stossen würde...
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Jamira

Die Küchentür im Gästehaus sprang auf und Jamira ging mit gleichmässigen Schritten aus dem Gästehaus. Die Sonne schien teilweise und es waren ein paar weiße Wattewölkchen zu sehen, doch das war nicht das, was Jamria suchte. Was sie suchte war ein Drachenjäger. Er musste sich hier irgendwo am Strand aufhalten, soweit sie gehört hatte und so suchte sie nun den Strand ab, bis sie schließlich fand, was sie gesucht hatte... Cain.
Er trainierte fleißig und das freute Jamira, denn die Nachicht, die sie ihm brachte würde ihn erfreuen.
Hallo Cain! sagte sie und begrüßte den Drachenjäger freundlich, der sich kurze Zeit später umdrehte und auf sie zukahm.
Er war nassgeschwitzt und keuchte.
Ich habe eine gute nachicht für dich. Du darfst deine Meister-Prüfung ablegen! sie sah Cain an und wartete auf dessen Reaktion.
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Cain

Cain konnte es nicht glauben. Er hatte es doch gewusst, er war grade rechtzeitig ins Amazonenlager zurückgekehrt um seine Prüfung abzulegen. Ein Grinsen machte sich auf ihm breit und er sah Jamira mit leuchtenden Augen an. Was muss ich tun Meisterin? fragte er schließlich und war gespannt auf seine Aufgabe. Vieleicht würde er gegen so eine zierliche, süße Amazone kämpfen müssen, wie die andere, an deren Bett er fast die gnaze Nacht gewacht hatte, bis sie ihm schließlich gesagt hatte, dass alles in Ordnung sei. Du musst eine von mir schon ausgesuchte Amazone im Speerkampf besiegen. sagte sie und es machte sich ein hämmisches Grinsen auf ihrem Gesicht breit. Ws kommt jetzt? dachte sich Cain und Jamira sagte Ich denke mir Agnes wird dir gefallen? Agnes.. tja.. es stellte sich am Ende heraus, dass Agnes knapp 2,15 m groß, vieleicht 200 kg schwer und ein Kreuz wie ein Ork hatte. Ihr Speer war so groß wie ein Baumstam, so kahm es Cain jedenfalls vor und er sah an ihr Auf. Sie war 20 cm größer als er und grinste von Oben herab. Lass mich raten.. dein Vater war ein hässlicher, stinkender Ork gell? er grinste sie an und plötzlich fing der Agnes-Amazonen-Ork an zu schnaufen und auf ein nicht zu hörendes Zeichen ging sie auf den Drachenjäger zu. Dieser sprang mit Mühe zur Seite und sah grade einen Füß mit der Schuhgröße 69 neben sich auf dem Boden aufschlagen das es Donnerte. Agnes war wendiger als sich Cain gedacht hatte und er hatte nur wenig Zeit, bis neben sich schon eine riesige Speerspitze einschlug. Ob das nun extra daneben war oder nicht, konnte cain nicht feststelle, da sie mit ihrem Fuß ausgeholt hatte und Cain erstmal 2 Meter weiter in den Sand befördert hatte. Nun reichte es. Sie lachte ihn aus... das ließ sich der etwas hochnäsige Drachenjäger nicht gefallen. Er zog seinen Speer und rannte auf sie zu. Doch sie war wie gesagt ziemlich wendig und wich Cains Stoß aus. Desd öfteren versuchte Cain sie wieder zu treffen, doch landete er immerwieder unangenehm auf dem Boden und wurde ausgelacht. Agnes.. sie würde sicher keinen Mann finden.. dachte sich Cain und musste Grinsen, als er an ihre Geburt dachte.
Die Mutter tat ihm irgendwie leid. booommmm der Speer landete neben ihm im Sand und er sah ein hässliches, grinsedes Gesicht vor sich. Doch Cain sprang auf und nahm wieder etwas abstand vopn dieser Hässlichkeit. Dann kahm ihm die Idee.. Er stellte sich seidlich zu ihr, so dasss er sie nicht im Blickwinkel hatte, was sie ziemlich verwirrte und er hörte die Rufe von jamira, was er denn da machen würde. Doch das störte den Drachenjäger nicht die Bohne.
Er drhete sich auf dem Absatz und warf seinen Speer mit der Stumpfen seite mit voller Wucht in Richtung Agnes und ehe diese Merkte, was dort kjahm wurde sie in die magenhohle getroffen und wurde aus dem gleichgewicht gerissen. Sie stürzte zu Boden und blieb sich den Bauch haltend liegen. Cain rannte auf sie zu und schnappte sich seinen Speer. dann nahm er noch ihren in die andere Hand und hielt ihr beide Speere grinsend an die Gurgel. Der Kampf war vorbei...---------------------------------------------------------------------
Jamira

Sie klatschte lachend in die Hände. Dieser Kampf war das aussergewöhnlichste, was die Amazone jeh zu gesicht bekommen hatte. Cain hatte auf jedenfall bestanden und das freute sie, denn sie fand den Drachenjäger war im gegensatz zu manch betrunkenen Gästen, die hier manchmal übernachteten ein freundlicher Kerl. Er hatte wie es schien immer gute Laune und erfreute sich am Leben und das sollte belohnt werden.
Klasse Cain! Du hast es geschafft. Du hast Speer gemeistert und somit bist du hier nun fertig. Damit war jamiras Arbeit getan und sie ließ den Drachenjäger alleine und nahm die schwer gekränkte Agnes wieder mit.
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Sarevok

Die schweren Schritte von in Kampfstiefeln steckenden Füßen hallten über die steinerne Brücke, leise schabte Metall an Metall, Kettenhemden rasselten monoton. Reinharts Blick war starr geradeaus gerichtet, auf das Tor zum Amazonenlager. Die Wächterinnen schienen die fünf schwarz bemantelten Krieger, die sich dem Lager näherten, nicht ganz geheuer zu sein, ihre Hände wanderten zu den Griffen ihrer Schwerter.
Reinhart ignorierte diese Geste und stellte sich vor einer der Wächterinnen hin, die anderen Kultisten formierten sich hinter ihm. Ruhig sah er der Kriegerin in die Augen, sie war nur unwesendlich kleiner als er und schien durchaus kräftig zu sein und fähig, mit ihren Waffen auch umzugehen. Obwohl ihre Gesichtszüge ein wenig Mädchenhaft wirkten, strahlten ihre leicht zusammengekniffenen braunen Augen Entschlossenheit und Selbstbewusstsein aus. Mit dem kühlen, einschätzenden Blick einer erfahrenen Kämpferin musterte sie Reinhart.
"Was wollt ihr?", fragte sie, "Falls ihr gekommen seid um Ärger zu machen könnt ihr gleich wieder gehen. Zumindest, falls ihr nicht auf unserem hübschen kleinen Friedhof enden wollt."
Reinhart blieb vollkommen ruhig, seine Haltung hatte nichts bedrohliches an sich - zumindest, soweit das bei einem augenscheinlichen Krieger wie ihm möglich war."Nein, wir sind nicht hergekommen um Unruhe zu stiften. Wir suchen jemanden... Sozusagen eine 'geschäftliche Angelegenheit'. Nichts besonderes."Die Amazone neigte den Kopf ein wenig zur Seite und musterte Reinhart abschätzend, schien abzuwägen ob sie seinen Worten Glauben schenken sollte oder nicht.
"Nun gut, ihr könnt rein. Aber ich warne euch, ich behalte euch im Auge. Eine falsche Bewegung und ihr seid Fischfutter." meinte sie schließlich und trat einen Schritt zur Seite. Ihre Hand ruhte noch immernoch auf dem Griff ihres schmucklosen, eindeutig für Kampfzwecke hergestellten Langschwertes."Natürlich, meine Dame." antwortete Reinhart kühl und führte Zeige - und Mittelfinger seiner rechten Hand kurz zum Gruß an seine Schläfe, bevor er an der Amazone vorbei ins Lager trat. Die anderen folgten ihm.
"So, und was jetzt?" fragte Brandor. Reinhart zuckte die Schultern."Suchen." antwortete er gleichgültig.
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Saria

Währenddessen saß Saria auf einem Stein in der Nähe des Strandes und blickte auf die sanft rauschenden Wellen. Die Sonne lugte durch ein schmales Loch in der grauen Masse der tief hängenden Wolken hervor und verwandelte das trübe Blau des Fjordes in ein Meer aus Millionen blitzender Kristalle.
Wenn es nur möglich wäre, sie auch einzusammeln...
Abwesend spielte Saria mit einer beschworenen Lichtkugel herum. Lautlos sprang der Lichtball von einer Hand zur anderen, verharrte von Zeit zu Zeit einige Sekunden reglos in ihrer Handfläche, bevor sich das Spielchen wiederholte. Saria fröstelte, als die Brise die über den Fjord wehte, plötzlich auffrischte und ihre Haare ungeordnet in ihr Gesicht fallen ließ. Eine Handbewegung brachte die widerspenstigen Haarsträhnen zurück auf ihren ursprünglichen Platz. Langsam wurde die Diebin des Spiels mit der Lichtkugel leid.
Eine schnelle Geste entließ das magische Licht in die Freiheit. Einem gleißenden Kometen gleich tauchte der Lichtball in die blitzenden Fluten ein. Saria starrte ihm nach, bis das Licht von der Schwärze des Fjordes verschluckt wurde.Dann drehte sie sich mit einem Seufzer herum und wanderte zurück zum eigentlichen Lager. Doch als sie durchs Tor treten wollte, sprang sie erschrocken zurück. Blitzschnell fuhr sie herum und drückte sich flach an die Außenmauer. Schmerzhaft pochend machte sich ihr rasender Herzschlag bemerkbar.Das waren doch diese Kerle von neulich! Was bei Donnra machten sie im Lager? Suchten sie nach ihr?
Langsam näherte sich die Hand der Amazone ihrem Dolchgriff. Ihre Gedanken überschlugen sich. Zwar hatte sie ihre Runen bei sich, doch ihr Bogen ruhte zusammen mit ihrem Pfeilköcher in ihrem Zimmer. Und an diese Kerle standen direkt zwischen ihr und den Unterkünften der Kriegerinnen...---------------------------------------------------------------------
Sarevok

Was war das? Einbildung? Oder hatte er tatsächlich eine Bewegung in den Augenwinkeln gesehen?
Rinhart kniff die Augen zusammen und ließ seinen Blick prüfend die Mauer zum Strand hin entlangwandern. So war nichts weiter verdächtiges zu entdecken. Dennoch, seine in langen Jahren des Kampfes trainierten Instinkte sagten ihm, dass dort etwas faul war. Und er hatte gelernt, seinen Instinkten genauso wie seinem Geist zu vertrauen.
"Brandor, komm mal mit." murmelte er leise und näherte sich ohne Eile, eher schlendernd wie auf einem Spaziergang, dem Tor zum Strand, Brandor lief ein kleines Stück hinter ihm. Mit einem einzigen Schritt trat Reinhart durch das Tor und siehe da - rechts neben ihm stand doch tatsächlich jemand, drückte sich gegen die Mauer und umklammerte einen Dolch. Um genau zu sein, es schien genau die Person zu sein die sie suchten.
Der Kultist stieß unvermittelt einen lauten Pfiff aus, sein eisiger Blick traf den der jungen Amazone...
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Mort R'hazoul

Tallulah arbeitete die letzten beiden Tage an dem Kleidungstück, das sie jetzt endlich beendet hatte. Die abgeschlossene Arbeit nahm sie und legte diese in ihr kleines Turmzimmerchen, denn zur Zeit war es wohl nicht gerade die richtige Zeit, um mit solch warmen Sachen rumzulaufen.
Jetzt musste sie erst einmal wieder in eine Stadt kommen, um dort Stoffe oder vor allem Leder zu kaufen. Mit diesem Vorhaben ging sie auf eine Amazone zu, die ihr den Weg zu einem Städtchen namens Drakia erklärte. Sie könne auch mit dem Boot dorthin fahren, fügte diese noch an, was Tallulah sichtlich freute.So lief sie also den kleinen Steinweg zum Steg hinunter und fuhr mit dem kleinen Boot los in Richtung Süden...
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Saria

Der Magen der Amazone zog sich schmerzhaft zusammen, als sie dem Kultisten vor sich in die Augen starrte.
Mittlerweile hatte sich ihr Puls in einen wahren Trommelwirbel verwandelt. Ihr Herz schien mit aller Gewalt versuchen zu wollen, aus ihrem Brustkorb hervorzubrechen.
Den Dolch fest umklammernd, drückte sich die Diebin dicht an die Mauer. Was sollte sie tun? Kämpfen war keine Alternative, der Kerl vor ihr war nicht nur ein gutes Stück größer als sie, sondern auch gut doppelt so breit.Immer wieder redete sie sich ein, dass es doch glatter Selbstmord war, eine Amazone in ihrem eigenem Lager anzugreifen. Doch zwischen ihr und den Torwachen lagen mehrere Meter und zudem zwei äußerst grimmig dreinblickende Klötze aus purer Muskelkraft.
"Schwestern, Überfall!", schrie Saria plötzlich und erwachte schlagartig aus ihrer Starre.
Wenn sie etwas mehr Zeit hatte, würden ihr vielleicht ihre Schwestern zur Hilfe eilen. Blitzschnell löste sich die Diebin von der Mauer und sprintete direkt auf den Bootssteg zu. Wenn sie Glück hatte, war eines der Boote nicht festgemacht worden und sie konnte auf den Fjord entkommen...
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Sarevok

Reinhart schüttelte langsam den Kopf und grinste diabolisch. Er machte keinerlei Anstalten, der Amazone zu folgen oder sie aufzuhalten - sie floh gerade in ihr Verderben.
Es dauerte wie zu erwarten nicht lange bis die ersten Amazonen eintrafen, um nach dem Rechten zu sehen - die schwarzhaarige Torwächterin war auch dabei. Und diesmal hatte sie ihr Schwert bereits gezogen. Reinhart machte keine Anstalten seine Waffen zu ziehen oder sonstwie aggressiv zu werden.
"Was geht hier vor?" fragte die Kriegerin scharf, die Spitze ihres Schwertes schwebte kurz vor Reinharts Gesicht in der Luft. In ihren Augen stand ein unverkennbarer, wütender 'Ich habs doch gewusst' - Ausdruck.Der Kultsist ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken, er verschränkte die Arme vor der Brust und sah die Amazone ruhig an. Ab und zu huschte sein Blick zu Saria, um ihren Fortschritt beim Losmachen eines Bootes festzustellen."Nichts.", antwortete er gleichgültig.
"Ich bin zufällig hier hingekommen, da hat sie plötzlich aufgeschrieen und ist zu den Booten gerannt. Keine Ahnung was sie will... Vielleicht hat sie ja sowas wie ein 'kleines Geheimnis' und hält uns für die bösen schwarzen Männer die sie lynchen wollen?"
Die Kriegerin vor ihm kniff die Augen zusammen und betrachtete Reinhart misstrauisch, ihr Schwert bewegte sich keinen Millimeter.
"Und das soll ich euch glauben? Was genau wollt ihr überhaupt hier?", fragte sie kalt. Saria hatte inzwischen ein Schiffchen losgemacht und paddelte auf den Fjord hinaus.
"Wir hätten hier einen Kontaktmann treffen sollen... Hier oder in Drakia. Hier scheint er nicht zu sein, also würde ich vorschlagen wir schippern jetzt nach Drakia."
Ein flüchtiges, kühles Lächeln huschte über Reinharts starres Gesicht, die Amazone vor ihm zog verächtlich die Mundwinkel herunter.
"Söldnergeschäfte? Und solcher Abschaum treibt sich also in unserem Lager herum. Als die Barriere noch stand wäre das nicht passtert..."
Sie wartete, ohne ihr Schwert sinken zu lassen. Ab und zu sah sie nach Saria. Scheinbar wollte sie sicherstellen, dass die junge Amazone weit genug vom Lager wegkam, falls es doch etwas mit ihr zu tun hatte. Schließlich blickte sie wieder zu Reinhart.
"Also gut, macht das ihr wegkommt. Ich will euch nicht länger als nötig im Lager ertragen müssen..."
Der Kultist ließ sie nicht aussprechen sondern holte einen kleinen Lederbeutel hervor und hängte ihn an die Schwertspitze der Kriegerin, die noch immer vor seiner Nase schwebte. Münzen klimperten leise darin.
"Zweihundert Goldstücke. Ich denke das reicht für ein Boot."Ohne die Amazone noch eines Blickes zu würdigen drehte sich Reinhart um und ging zum Steg, die anderen folgten ihm. Wenig später saßen sie in einem Boot, Darius und Barandor nahmen die Ruder zur Hand, während Vlad und Marder das Segel setzten. Reinhart machte das Gefährt mit einem Schwerthieb vom Steg los, kräftige Ruderschläge trieben das Boot vom Ufer weg. Die Jagd konnte beginnen...----------------------------------------------------------------------
Saria

So schnell sie konnte trieb Saria das Boot voran. Allerdings spürte sie schon nach kurzer Zeit, wie ihre Arme zu schmerzen begannen und sie daraufhin langsamer wurde.
Die Kultisten schienen irgendwie die Torwächterin losgeworden zu sein. Mochte Donnra wissen, wie ihnen das gelungen war. Jetzt hatte Saria auf jeden Fall ein ernsthaftes Problem. Sie saß in einem kleinen, wackeligen Ruderboot während ihre Verfolger über einen schnittigen Segler verfügten. Keine sonderlich rosigen Aussichten...
Saria nahm sich vor, wenn sie irgendwie lebend hier herauskam nie wieder ihren Bogen zurückzulassen. Mit dem hätte sie sich wenigstens verteidigen sollen. Jetzt konnte sie bestenfalls mit Rudern werfen...
Oder aber - ihre Runen. Natürlich. Diese Kerle würden sich noch wundern. Wenn sie sich recht erinnerte, war nur ein einziger Bogenschütze in der Gruppe. Mal sehen, wie sie reagieren würden, wenn der plötzlich freiwillig ins Wasser sprang...
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CAin

Nun war Cain also Meister im Speekampf. Er sah seinen Speer nun mit ganz anderen Augen. Jamira hatte gesagt, dass er ihn behalten könne solage er seine Speere noch nicht hatte. Er nahm den Speer, der noch immer im Sand steckte und schob ihn zurück in die Lederscheide, die an seinem Rücken festgemacht war. So konnt er sitzen ohne dass der Speer im Weg war und er konnte ihn im Notfall schnell erreichen und hatte keine Probleme ihn in Notsituation zu ziehen. Doch dann fiel Cain wieder sein Einhänder ein, den er nun nutzlos an seinem Gürtel hatte. Er entschied kurze Zeit noch etwas hier zu verweilen und auch noch meister im Schwertkampf zu werden. Eine Lehrmeisterin musste es hier ja irgendwo geben und er ging ins Gästehaus um Jamira zu fragen, ob sie wusste, wer hier Einhandlehrmeisterin war.
Sie sagte, dass Milena hier die Lehrmeisterin war und Cain machte sich sogleich auf die Suche nach seiner zukünftigen Lehrmeisterin.
Cain fand sie kurze Zeit später. Sie saß auf einer Bank vor ihrem Haus und sah den Drachenjäger schon neugierig an.
Seid mir gegrüßt Milena. Ich habe gehört ihr seid die Lehrmeisterin im Schwertkampf und wollte euch fragen, ob ihr mich unterweisen könnt in der meisterung im Schwertkampf.
Er holte ein Säckchen mit 500 Goldstücken heraus und gab es ihr. Sie guckte neugierig hinein. Dann nickte sie schließlich.

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Milena

Milena besah sich des prallen Beutels und begutachtete den Fremden.Er schien einer von diesen Drachenjägern zu sein, die sich normalerweise nur im Minental aufhielten. Seie Rüstung war aus einem Matierial, was sie noch nie gesehen hatte, doch schien er ein netter Kerl zu sein und sie lächelte schließlich und fragte ihn nach seinem Schwert.
Cain gab es ihr und Milena gegutachtete das Schwert des Drachenjägers. Es war gut geschmiedet und mit Erz überzogen. Es lag gut in der hand und der Schmied hatte sein Werk verstanden. Milena nickte und sagte schließlich zu ihrem neuen Schüler.
Gut ich nehme dich. Doch warne ich dich. ich bin keine zierliche Amazone, die alles durchgehen lässt, bei mir wird hart trainiert. Der Drachenjäger fing plötzlich an zu lächeln und sie wusste, dass er gut trainierwn würde. Dann fagen wir an.
Sie zog ihr Schwert und zeigte ihm das was er zum meistern wissen musste. Sie holte aus und schwang ihr Schwert kraftvoll von links nach rechts und wieder holte das immer und immerwieder.
Mache das, bis du es gut beherschst und komm dann wieder für die nächste Aufgabe. sagte sie noch und ging dann in ihr Haus und ließ ihren Neuen Schüler auf dem Übungsplatz zurück.
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Cain

Seine neue Lehrmeisterin schien ganz nett zu sein. Er wurde auch direkt angenommen und er freute sich, dass das Training auch gleich begonnen hatte. Sie saß wieder auf ihrer Bank und sah genau zu, was Cain machte. Er hatte seinen Speer abgenommen, da er so besser trainieren konnte und schwang seinen Einhänder nun hin und her.- Immer von links nach rechts, wie es ihm seine Lehrmeisterin gezeigt hatte. Er dachte am Anfang, dass das was die Amazone kann er schon lange könne, doch dem war wie es aussah nicht so. Cain hatte nicht dir selbe Wucht, wie Milena, wenn es ums Schwingen ging, da er sich mit dem Einhänder kaum beschäftigt hatte. Bis jetzt.
Er wollte genauso hart trainieren wie bei Speerkampf und wollte seine Lehmeisterin nicht enttäuschen, die bis jetzt noch nicht gesagt hatte, dass er Falsch war. Er schien es bis jetzt richtig zu machen und das freute ihn. Bald schon machte er eine kurze Pause und trank ein paar Schlücke Wasser aus dem Brunnen, der sich in der Nähe von Milenas Haus befand. Das Wasser war klar und schmekte gut. Es erfrischte ihn sehr und er ließ das kühle Nass langsam seinen Gaumen hinunterlaufen. Dann kehrte er auch schonwieder zurück an seinen Trainingsplatz, wo er schon von einer ungeduldigen Lehrmeisterin empfangen wurde. Er wurde weiter unterrichtet, wie er seine Geschwindigkeit verbessern und seine Beweglichteit verbessern könnte.



19.05.2003 08:18#313
Die Amazonen Die Amazonen hatten noch am Abend Hummelchen aufgesucht und mit ihr die seltsamen Vorfälle mit den Fremden besprochen. Hummelchen war etwas ungehalten und meinte, es müsse Schluss sein mit der verhängnisvollen Vertrauensseligkeit.
Die Gruppenführerin stimmte ihr zu und die Frauen beschlossen, fortan etwas umsichtiger ihren Wachdienst auszuüben.

Vor allem söllte der alte Brauch wieder aufgenommen werden, jedermann beim Betreten des Amazonenlagers zu entwaffnen.

"Hier kommt ab sofort kein bewaffneter Mann mehr auf die Insel. Damit ist jetzt Schluss. Nur wer sich dauerhaft als Freund und Gefährte bewiesen hat, wird in unserem Lager noch seine Waffe tragen dürfen."

Schnell war ein neuer Wachdienst eingeteilt und die Boote im Bootsschuppen.
"ab sofort werden auch keine Boote mehr veräußert. So lange in Drakia der Bootsbauer nicht wieder sein Handwerk aufgenommen hat, werden wir kein Boot mehr hergeben. Es sind in letzter Zeit genug zerstört und verkauft worden. Wir müssen wenigstens unsere eigenen Transporte sicherstellen."



19.05.2003 19:54#314
Cain Cain trainierte hart und lange, doch dann kahm plötzlich seine Lehrmeisterin und sagte, dass man ausserhalb besser trainieren könne. So entschlossen sie kurze Zeit später sich irgendwo Rund um Khorinis aufzuhalten, wo Cain besser trainieren konnte, wie sie meinte. So verließen sie das Lager und waren bald im Wald verschwunden.



19.05.2003 21:09#315
Cain Sie kahmen im Amazonenlager an und wurden von den Wachen missmutig beobachtet, doch dass Cain schon sehr oft hier gewesen war hatte ihm einen Vorteil verschafft und sie ließen sie durch. Cain brachte das verletzte Bündel namens Shakuras direkt zu diesem seltsamen Tempel und suchte jemanden, er helfen konnte. Er fand schließlich auch jemanden. Es war eine Magierin, die sich bereiterklärte den verletzten Magus zu heilen.



19.05.2003 21:18#316
Thaleiia Grade war sie dasbei getrocknete Kräuter zu zermahlen um sie für verschiedene Tränke zu mischen da kahm doch tazächlich die Einhandlehrmeisterin Milena mit diesem Drachenjäger Cain, der schon ziemlich oft hier war und einem Anhänger Innos´ zurück, der eine klaffende Wunde am Rücken hatte. Sie brachte alle auf eines der Zimmer und unterwsuchte die Wunde. Hmmm... Krallen eines Dämones aus dem Kastell der Schwarzmagier.. wie kommt er dran? sie sah Milena und Cain an und beide zuckten mit den Achseln und sahen sie fragend an. Thaleiia machte sich bereit und konzentrierte sich für die heilung. Langsam fing die Wunde an sich zu schließen.
Das Fleisch fügte sich wieder zusammen und die Hautfasern schlossen sich wieder. Es blieb eine langgezogene Narbe zurück und Thaleiia
fand ihre Arbeit ziemlich gelungen. Sie sagte den beiden sie sollen ruhig sein und verließ sie schließlich um weiter zu arbeiten.

Liana



19.05.2003 21:23#317
Cain Er blieb lange mit Milena am Bett seines alten Freundes, bis er sich schließlich erhob um etwas zu essen zu holen. Milena sagte was sie haben wollte und Cain verließ das Zimmer und den unheimlichen Tempel. Irgendwie war er ihm icht geheuer und er war froh ihn verlassen zu haben. Sogleich machte er sich auf den Weg ins Gästehaus um das Essen zu besorgen. Er setzte sich hin und wartete auf die Bedienung. Nebenbei trank er noch etwas aus seinem Wasserschlauch.


20.05.2003 19:58#318
Liana Sie erreichten die Brücke, die ins Amazonenlager führte und die Wachen sagten nichts, da Diego und Liana zusammen waren.
Liana war die glücklichste Amazone auf der Welt. Sie umarmte Diego (soweit das mit einem Arm möglich war) und so gingen zum Essen in Hummelchens Speisesaal, wo sie sich an einen Tisch setzten und Essen bestellten.



20.05.2003 20:14#319
Diego | R@PC Diego legte Handschuhe und Helm ab. Der rote Umhang war wieder zu seinem ständigen Begleiter geworden; er blieb dran.

Nun, dann sind wir also wieder hier. Wo wir uns kennengelernt haben.Er beugte sich üer den Tisch und ihre Lippen trafen sich in der Mitte des Tisches.

Ich liebe dich! flüsterte der Paladin der Amazone zu.



20.05.2003 20:21#320
Cain Er langweilte sich zu tode, da das Essen unendlich lange zu dauern schin, als zwei Personen hineinkahmen, die ihm ziemlich bekannt waren. Es waren Liana und Diego der Paladin.
Sie setzten sich an den Tisch und küssten sich ständig. Er grinste und stand dann auf. Er ging zu ihnen an den Tisch und setzte sich auf den freien Stuhl. Beide guckten ihn an und es dauerte etwas bis jemand reagierte. Na ihr zwei Turteiltäubchen.. wie ich sehe kann euch nichts trennen er grinste und sah beide an. Er packte seinen Speer und lehnte ihn an die Wand in der Nähe des Tisches.



20.05.2003 20:28#321
Liana Liana wollte grade Diego antworten, als sich jemand an den Tisch setzte. Hey was so.. wollte sie anfangen, als sie die Person erkannte.. es war Cain. Cain ief sie wie ein kleines glückliches Kind und umarmte den Drachenjäger so stürmisch, dass er fast vom Stuhl fiel.
Er war sowas wie ihr Vater geworden und es konnte ihr nur recht sein, als sie das finstere Gesicht von Diego sah drehte sie sich aber wieder um und küsste ihn.
Auf Cain brauchst du nicht einfersüchtig sein.. er ist sowas wie ein vater für mich... sie kicherte und küsste Diego wieder.
Dann kahm auch das Essen und sie unterheilten sich weiter.
Was macht dein Speertraining fragte Laina Cain neugierig und richtete ihren Blick auf seinen Speer in der Ecke.
Du bist die erste Person nach den Amazonen, die ich mit einem Speer sehe sie grinste und nahm einen Bissen von ihrem Essen.



20.05.2003 20:33#322
Diego | R@PC Diego beruhigte sich und gewöhnte sich an Cain. So ein schlechter Kerl war er ja auch nicht...

Ja, Cain. Was hat dich dazu gebracht den Speerkampf zu erlernen? Es ist fast schon ein Sport und extrem faszinierend. fragte der Paladin während er merkte das so eine Rüstung beim Rippenchen abknabbern ganz schön stören konnte. Er legte den Brustharnnisch ab... was wie üblich nicht ohne die ein oder andere Quetschung ablief...

So. Besser! murmelte er und machte sich wieder über das Essen her.


20.05.2003 20:45#323
Liana Liana freute sich, dass beide ich gut verstanden.. und weil sie grademal Lust hatte setzte sich sich auf Diegos Schoß. Sie gab ihm wieder einen Kuss und konnte sich das kichern nicht verkneifen, als sie sein Gesicht sah. Sie unterhielten sich noch ein bissen, bis Cain sich verabschiedete und wieder in einen Tempel ging, von dem Diego nur banhof verstand, dann aren sie wieder alleine.



20.05.2003 21:00#324
Mort R'azoul Tallulah kam am Abend mit dem kleinen Boot am Steg an, machte es dann sofort fest und lief den kleinen Steinweg hinauf. Wie sie in das Lager hinein kam, sah sie, dass hier doch einige neue Gesichter waren, die sie nicht gesehen hatte in den letzten Tagen, sogar Männer waren hier. Allerdings hatte sie nicht wirklich Lust noch mit irgendwem zu sprechen, auf jeden Fall nicht heute, sagte sie zu sich selbst, da sie ja eigentlich eine ziemlich extrovertierte Person ist.Zufrieden ging sie mit ihrem Material in ihr kleines Turmzimmerchen. Das Licht schien noch fahl von aussen hinein. Sie legte sich erst einmal auf ihr Bett, als allerdings die Sonne aus ihrem Blickwinkel verschwand. zündete sie eine kleine Kerze an, um danach anfangen arbeiten zu können. Mit Leder und Fellen hantierte die Schneiderin ähnlich wie mit Stoffen, klar, war es nicht dasselbe, allerdings klappte soweit alles ziemlich gut. So wie sie sich selbst kannte, würde sie wahrscheinlich noch bis tief in die Nacht hinein arbeiten, vielleicht sogar die ganze durch, bis es denn fertig war, obwohl sie ja eigentlich todmüde war...


20.05.2003 21:02#325
Zloin Zloin kam war schon am Ende der Brücke und wurde schon von zwei netten Damen darauf hingewiesen, dass man keine Waffen in das Lager tragen durfte. Der Magier zückte seinen Dolch und gab ihn einer der Amazonen. Zufrieden nahmen sie die den Dolch und würden ihn bis zu seiner Abreise gut für ihn aufbewahren; hier würde er ihn ja sowiso nicht brauchen.
Er ging auf dem Weg entlang und erkannte zu seiner Rechten ein Haus. Es war mit "Gästeunterkunft" beschriftet. Genau wie für den Magier gemacht.Er ging hinein. Es war dunkel und nur von einigen Kerzen beleuchtet. Viel herschte nicht. Einige Amazonen die am Tisch sassen und mit einander plauderten.Der Magier setzte sich neben den Kamin. Irgendwie kam er sich so fremd vor. Als einziger hier im Raum, der von männlichem Geschlecht war. Es war ein komisches Gefühlt, doch eigentlich fühlte er sich hier wohl!

In der Küche hohlte er sich für acht Goldstücke ein Bier, die Amazonen hatten wohl extra teuere Preise für die Männer, doch es schmeckte ihm, wie kein Bier zuvor. Woher konnten die Amazonen so gutes Bier brauen?



20.05.2003 21:09#326
Shakuras Die Sicht verschwamm und floss inneinander.Die Laute und Geräusche, auch wenn sie noch so leise waren, hallten nun ununterbrochen und waren klar und deutlich.
Shakuras fand sich im Kastell wieder und zwar genau da, wo Cain zusammengesackt war.Das Szenario spielte sich nochmal vor seinen Augen ab.

Der Zusammenbruch...Die Erkenntnis...
Die folgende Hilfe und Rettung...

Das Gesicht würde er niemals vergessen.Diese feuchten Augen.Sie spiegelten Angst und Ahnungslosigkeit wieder und noch vieles mehr, doch fanden sich dafür nicht die Worte.

Das Gesicht des Abtrünnigen hob sich nun wieder.Die Augen glühten wieder auf und symbolisierten Wut und Agression.Die Gesichtsmimik...dafür fand man keine Worte.Ein Abbild des Schreckens.


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Der Greis schreckte auf.Fuhr zeitgleich hoch und riss die Augen auf.Panisch und keuchend schaute er sich um.

"Wo...wo bin ich?-", sprach er zögerlich.
.o0(Das Kastell? Nein, ich habe es doch geschafft...oder?)



20.05.2003 21:18#327
Cain Cain war gerade dabei einzutreten, als Shakuras hochschreckte.. er wollte ihm nicht so unter die Augen treten.. er wollte seinen alten Meister nicht noch mehr verletzten, als er schon war, so klappte er sein Visier seiner schwarzen Drachenjägerrüstung runter und setzte sich ans Bett von ShakurasAufjedenfall seid ihr nichtmehr im kastell der ZuX.. ihr seid im Tempel der heiligen Göttin Donnra. sagte Cain und war froh, dass seine Stimme durch das Metall seines Vsiers leicht verändert klang.
Als er fertiggeredet hatte, zog er sein heiliges Schwert mit den Worten Innos´ und kniete vor seinem alten Freund nieder.
Ich diene Innos´ daher seid unbesorgt.. ich bin kein Heide. sagte Cain schließlich und schon sein Schwert wieder zurück an seinen Gürtel, dann setzte er sich in eine Ecke und fragte.
Wie seid ihr zu euer Verletzung gekommen edler Magier Innos´ ?


20.05.2003 21:19#328
Satura Mit leicht grünlichem Gesichtston verließ die Amazone das kleine Fischerboot, bezahlte den Mann, der sie übergesetzt hatte, und versuchte, mit halbwegs stolz aussehendem Gang den Hafen entlang zu gehen - was ihr nicht ganz gelang. Sie wankte wie ein Schiff mit schwerer Schlagseite hin und her - der Wellengang hatte sein eindeutiges Muster in ihrem Gang hinterlassen.

Mehr oder weniger schnurstracks ging Satura auf das Gästehaus zu - ein kühles Bier war genau das, was sie jetzt brauchte.
Der Aufenthaltsraum des Gästehauses war ruhig; in einer Ecke saß ein Pärchen und turtelte verliebt - Satura verdrehte die Augen. Das Verliebte das immer so öffentlich machen mussten...
Dann erstarrte sie. An einem der Tische saß Er. Es musste Er sein... eine lange schwarze Robe, so wie sie die Diener Beliars immer tragen. Er hatte doch auf sie gewartet... Ihr Herz pochte immer lauter, immer schneller, und Adrenalin jagte durch ihre pulsierenden Adern. Träumte sie? Wie hatte er den Sprung in die Realität geschafft?
Ihre rechte Hand legte sich zitternd auf den Schwertknauf. Stille herrschte im Raum, und sie fühlte tausend unsichtbare Augen auf sich gerichtet. Sie konnte die unheimliche Aura des Fremden spüren. Wie in Zeitlupe spürte sie eine Schweißperle auf ihrer Stirn entstehen und an ihrer Wange heruntergleiten, bis sie an ihrem Kinn abperlte und auf dem hölzernen Boden in tausend kleine Tröpfchen zersprang.
Ihr Amulett schwieg still - wieso nur? Sollte keine Gefahr mehr ausgehen von diesem Magier aus der Zwischenwelt?

Sie hatte den Tisch erreicht; mit dem Rücken zu ihr saß er da. "Darf ich mich setzen?" sprach Satura ihn mit gespieltem Selbstvertrauen an. Der Fremde drehte sich um, und Satura war darauf gefaßt, wieder in diese unerträgliche Schwärze zu blicken, die anstelle eines Gesichtes unter seiner Kapuze war...



20.05.2003 21:35#329
Mort R'azoul Tallulah hatte mittlerweile eine Art Schnittmuster fertig gestellt, zumindest im Kopf und das reichte für sie auch. Wenn sowas aufgezeichnet wäre, würde es sowieso nur behindern, daher machte sie es immer so.
Irgendwie schien es doch nicht ganz so zu werden, wie es beabsichtigt war, also öffnete sie die kleine Tür ihres Zimmers und lief aus dem inneren Tor des Lagers heraus. In dem Wald setzte sie sich an den Fuss eines Baumes in der Nähe des Tempels der Göttin. Sie liebte es, in der Nacht unter klarem Sternenhimmel zu liegen und ehrlich gesagt hatte sie jetzt auch zu nicht viel anderem mehr Lust...



20.05.2003 21:37#330
Shakuras .o0(Diese Stimme...Nein!- Ich muss mich irren!)

Der Greis musterte den Drachenjäger.
Er hatte nicht gerade viele von ihnen bisher gesehen.
Um genau zu sein drei!

"Ich war auf der Suche nach einem Freund.Ich fand ihn dort auch, doch war seine Seele verseucht mit Dämonenblut.Außerdem leidet er wohl unter einer Geistesstörung.Gespaltene Persönlichkeiten.

Doch ist es keine typische gespaltene Persönlichkeit.Was mich etwas stutzig macht.Es könnte auch mehr dahinter stecken, doch ich weiss noch nicht was.Aber ich werde es herausfinden und ihm helfen!-

Ihr müsstet diesen Freund auch kennen.Er war ein Drachenjäger, wie Ihr es seit.Sein Name ist Cain."



20.05.2003 21:39#331
Zloin Die Amazone sah nicht sehr sicher aus! Irgendetwas gab ihr zu denken. Hatte sie Angst? Es hiess doch, dass Amazonen die furchtlosen Frauen waren.
Zloin hob die Kapuze herunter und enthüllte seine weisse Haarpracht und sein mehr oder weniger vertrautes Gesicht. Er machte ein freundliches Gesicht, denn er wollte sich nicht gleich zu Anfang irgendwelche Feinde schaffen.
"Ich bin Zloin! Ein Magier. Ich komme aus dem Norden und bin hier her nur auf Entdeckungsreisen."

Die Amazone schien erleichtert zu sein. Zloin verschwieg ihr erstmal, dass er Beliar verehrte! Doch wahrschenlich war sie genug klug, um das selber zu herausfinden.
Beliar war nicht beliebt, deshalb konnte Zloin nicht damit herumprahlen wie ein Innosler. Diese verfluchten Innosanhänger! Überall werden sie geehrt, dabei haben sie nicht die geringste Chance gegen die Macht Beliars!
"Klar, setzt euch! Ich möchte gerne mehr über diesen Ort und über das Volk der Amazonen erfahren. Hättet ihr Zeit mir ein wenig zu erzählen? fragte Zloin.


20.05.2003 21:40#332
Cain Cain sah den Greis an. Er wollte grade sagen, dass er doch vor ihm sitzen, doch konnte er es grade noch unterdrücken...
Ich kenne Cain sehr gut... sate er stattdessen und fuhr fort. Da er das Visier noch vor seinem Gesicht hatte konnte Shak ihn nicht erkannt haben Was ist mit ihm passiert? Er ist doch noch Drachenjäger.. oder? es wunderte ihn, das Shakuras es überhaupt wusste, doch kümmerte ihn erstmal die Geschichte.



20.05.2003 21:44#333
Satura Satura hatte verwirrt beobachtet, wie der Fremde seine Kapuze zurückzog... und nicht alles verschlingende Schwärze erwartete sie - sondern ein freundlich aussehendes Gesicht. Verdammt...wie peinlich! Dann war das doch nur ein "normaler" Schwarzmagier... Sie musste ja ganz schön dämlich aus der Wäsche geschaut haben... Deshalb hatte ihr Amulett geschwiegen!

Die Amazone hatte ihre Fassung bald wiedererlangt, vor allem als ein kühles Bier vor ihr stand. Der schwarzgekleidete Mann schien interessiert am Lager zu sein. "Warum fragt Ihr - wollt Ihr Amazone werden?" Satura grinste ihn frech an. "Natürlich, ich bin zwar auch noch nicht lange dabei, aber dieses Lager ist wenigstens frei von den Schergen des Königs und der Inquisition... ein Rückzugsort für geplagte Seelen." Sie lächelte ihr Gegenüber an. "Übrigens, mein Name ist Satura, Tochter Donnras."

Satura erzählte Zloin ein wenig über das Amazonenlager - bis ihr Bier leer war, und sie beschloß, noch etwas spazieren zu gehen.



20.05.2003 21:47#334
Shakuras "Ihr seit recht neugierig, doch ist es verständlich.Wollt Ihr doch bloß wissen, ob Euer Anführer jemald wiederkehren wird.Diese Frage kann ich Euch aber nicht beantworten.Sicher ist aber eins:

Er wurde zum Abtrünnigen.Er dient dem Gott Beliar.Zumindestens trug er eine Schwarzmagierrobe und befehligte die Dämone im Kastell.
Wie stark hat das Dämonenblut nur seine Seele vergiftet, dass er so weit gesunken ist..."



20.05.2003 21:53#335
Cain Cain stand auf. Das war zu viel für ihn!
Das ist nicht wahr ich hasse Beliar! sagte er und baute sich vor Shakuras auf.Ich weiß nicht was für Höllenkreaturen dich gejagt haben aber ich bin kein Anhänger Beliars!
er riss seinen Helm vom Kopf und zeigte sich. Seine Augen waren klar und hell-blau. Er hatte keine glühenden Augen...



20.05.2003 22:05#336
Satura Satura war durch das nächtliche Lager gewandert. Stille lag über den Häusern, nirgends war auch nur ein Laut zu hören... bis sie auf ihrem Rückweg zum Gästehaus am Tempel der Donnra vorbeikam. Lautes Geschrei drang nach draussen - was war dort los?

Kraftvoll stieß sie die Tür zu dem Heiligtum auf und trat ein, die Hand griffbereit an ihrem schlanken Einhänder. Unverkennbar waren laute Stimmen zu hören, denen Satura folgte.Was für eine seltsame Szenerie...Ein Krieger kniete vor einem Magier, und daneben stand eine Satura unbekannte Amazone. Sie hielt sich im Hintergrund, um zu beobachten. Was war hier los?


20.05.2003 22:12#337
Milena Ein neugieriges Gesicht sah durch die Tür und sah etwas verwundert auf Cain und den Milena immernoch unbekannten magier. Sie fühlte sich sowieso fehl am Platz und so ging sie auf die wie es schien ahnungslose Amazone zu und sprach sie an. Hier ist aber nicht der richtige Platz für dich mein Kind. sagte sie und lächelte die Amazone an. Sie verließen den Tempel und Milena fragte sie Was führt dich in den Tempel?

Liana



20.05.2003 22:16#338
Satura Satura hätte sich die Vorkommnise im Tempel gerne näher angesehen, doch sie wollte nicht aufdringlich erscheinen.
"Ich hatte die Geräusche gehört, und wollte nur nach dem Rechten sehen. Es hat sich recht bedrohlich angehört von draussen." Sie sah Milena prüfend an, doch keine Regung verriet ihre Gedanken. "Ich bin Satura, Tochter Donnras. Ich bin gerade aus dem Sumpflager von meiner Einhandausbildung zurückgekehrt, und auf der Suche nach jemandem, der mich in der Kunst des Umganges mit dem Einhandschwert meistert."



20.05.2003 22:30#339
Seth III Das Amazonenlager, hier hatten sich die rebellischen Emanzen des Landes zusammengerottet um ein Leben unter sich führen zu können, sie duldeten die Unterdrückung da draußen nicht und lehnten sich dagegen auf. Ein sinnloser Kampf in Seths Augen.

2 Wachen standen eisern und starr vor dem Brückentor das der Zugang zum Lager war, das einzige was sich an diesen Frauen bewegte waren die Haare mit denen der Wind sein Spiel spielte.
Konzentriert starrten beide in die Dunkelheit hinein, ihre Aufgabe war es, das Lager vor sich nähernden Gefahren zu warnen, sie abzuhalten und ihr Leben dafür zu opfern das die Gemeinschaft überleben konnte.
Auf dem starrten Gesicht der einen bildeten sich Falten, sie zwickte die Augen zusammen um genauer in die Nacht blicken zu können. Irgendetwas kam, irgendetwas schnelles, etwas verdammt schnelles.
Es musste ein Tier sein, ein Scavenger, vielleicht aber auch ein Bluthund. Vorsichtshalber gab sie ihrer Kollegin ein Zeichen und beide packten ihren Speer und richteten ihn gegen das herankommende Wesen. Die Wache meinte dieses sich schwarze bewegende Etwas sehen zu können und verfolgte es, es war noch weit entfernt und desswegen fast nicht erkennbar, ein paar Umrisse, ein paar Schatten, mehr war nicht...

S:"Guten Abend."


Aufeinmal drang eine Gestallt aus dem Dunkel der Nacht in die spärlich belichtete Zone um das Tor herum, ein paar Fackeln versuchten hier die Nacht zum Tage zu machen. Die eine Amazone erschrak zuerst ein wenig, da sie den Mann gerade noch da hinten vermutet hatte, oder war das etwas anderes gewesen ? Egal, hauptsache nicht die Fassung verlieren.

A:"Was willst du hier zu dieser späten Stunde ?"

S:"Eurer Schmiedin Gold verschaffen !"

A:"Ach wie nett, Kundschaft. Du darfst passieren, aber gib uns vorher deine Waffen !"

S:"Ich habe keine bei mir."

A:"Wie bist du dann zu Fuß hier her gekommen ?"

S:"tja, Magie...."


Etwas verdutzt sahen die Wachen dem Hohen Novizen hinterher und betrachteten ihn nocheinmal genauer, doch es waren keine Runen oder Waffen zu sehen. Nunja, dann hatte er wohl bloß Glück keinem Ork oder Snapper zum Opfer gefallen zu sein.
Seth ging einen langen, gepflasterten Weg entlang bis er dann endlich durch ein Eingangstor in das eigentliche Lager kam. Zugegebenermaßen war es hier sehr schön, hier würde er sich wohler fühlen als im Kloster, es gab mehr Freiraum und die Athmosphäre war irgendwie entspannter aber gleichzeitig nicht so wie in Khorinis, dort war alles irgendwie si niveaulos und gleich. Das hier hatte das gewisse Etwas was nur Frauen schaffen konnten, es hatte Geschmack.
Der Jünger Innos sah sich um und erblickte sogleich die Schmiede auf die er zuging, an einen Holzpfosten klopfte und meinte

"Guten Abend, ist noch geöffnet ?"



20.05.2003 22:55#340
Hummelchen Hummelchen holte gerade eine neue rotglühende Pfeilspitzen aus dem Feuer, als sie eine fremde Stimme ansprach. Erst konnte sie gar nichts erkennen, es schien fast als wäre da niemand, aber irgenwie schälte sich aus dem Dunkel ein seltsam aussehender Mann.

"Wer seid ihr denn und was verschafft mir die Ehre eures Besuchs?"
Hummelchen löschte die Spitze im Wasser ab und trocknete sich dann die Hände an einem Handtuch. Sie nahm die schwere Lederschürze ab und hing sie sorgfältig auf einen Haken.

"Ich muss ohnehin in die Küche. Dabei kannst du mir erzählen, was dich hierher treibt. ich muss das Essen für morgen vorbereiten. Ich bin nämlich nicht nur die Schmiedin sondern auch die Köchin und außerdem die rechte Hand unserer Königin.
Aber bevor wir weitermachen mit unserem Smalltalk, erzähl erst mal wer du bist. Ich arbeite nämlich nur für Leute, die ich kenne."



20.05.2003 23:08#341
Seth III Das war wohl eine sehr gesellige Frau und ein offenbar auch ein Multitalent, Köchin, Schmiedin, Beraterin, Dienst für die Gemeinschaft war für sie wohl oberste Priorität.

Auf dem Weg zur Küche palaverte sie noch ein bisschen, Seth hasste Smalltalk, aber es musste wohl sein:

"Ich stehe im Dienste des Orden Innos', ich bin ein hoher Novize und komme zu ihnen gnädiges Fräulein (gnädiges Fräulein ? Verdammt, die Sprache vom Königshof konnte er sich wohl nie vollends abgewöhnen), weil mir gesagt wurde, dass ihr sehr gute Kunstarbeiten fertigen könnt und auch feinere Arbeiten macht, nicht nur Klingen und Pfeilspitzen. Ist das Richtig ?"


Mitlerweile waren sie in der Küche angelangt, Seth sah sich ein wenig um und bekam bei dem Anblick einiger dieser Köstlichkeiten Hunger, das ließ er sich aber nicht anmerken und tat sogar so, als ob ihn der Topf, ausdem ein köstlicher Geruch drang, überhaupt nicht interessierte.



20.05.2003 23:21#342
Hummelchen *Also ich würde mich als Kunstschmiedin bezeichnen. Die Waffen mach ich zum Beispiel nicht, das ist mir zu eintönig. Die kaufen wir in Khorinis. Ich hab einen ganz guten Vertrag mit einem Händler mit dem Namen Brach ausgehandelt. Er bringt mir, was wir brauchen und wir liefern ihm, was wir schaffen.
Aber nun setzt dich doch mal hin. Mit leerem Magen kann man doch nicht reden. ich hab noch Reste vom Abendbrot. Immerhin muss ich immer was aufheben für späte Gäste. Und für morgen hab ich schon einen neuen Kuchen gebacken. Wir können den ja beide mal anschneiden und kosten, ob er gelungen ist."

Während sie unermüdlich vor sich hinplauderte, setzte sie dem Novizen erst eine Suppe aus feinem Spargel und dann Käse, Bratenscheiben vom Moleratschinken und von Scavengerbrust vor. Danach bekam er einen feinen Karamelpudding mir Vanilleschaum und dann schnitt die Amazone den Kuchen an.

Sofort füllte sich die Küche mit einem unvergleichlichen Duft nach kostbaren Gewürzen und Zuckerduft.

"Greif nur zu. Und vergiss nicht, weiter zu erzählen. Ich will alles wissen. Im Kloster war ich noch nie."



20.05.2003 23:38#343
Seth III Seth betrachtete mit großen Augen während er noch an der Suppe löffelte die weiteren Speisen die die Köchin auftischte. Er war eigentlich kein großer Esser und das was sie hier servierte konnte doch nur für einen ausgewachsenen Fettsack gedacht sein, normale Menschen würden das alles nicht runterbekommen. Aber was sollte Seth denn machen, etwas überzulassen war unhöflich und wenn er das alles essen würde, könnte er sicher nicht mehr zum Kloster zurück, er würde höchstens ein paar Meter kommen und dann eine Verschnaufpause einlegen müssen und dann könnte er sich auch gleich vor einen Snapper hinlegen und sein letztes Gebet sprechen. Während Seth so mampfte
erzählte er weiter :

"Also, was gibt es vom Kloster zum berichten. Es gibt dort Schafe, es gibt dort Bücher, es gibt dort eingebildete Magier und es gibt viele viele Novizen die den Magier hinterherkehren. Mehr hab ich dort auch noch nicht entdecken können was interessant wäre, aber kommen wir nun zum geschäftlichen Teil."
Seth nahm einen großen Schluck Wasser aus dem hölzernen Becher um das Stück Moleratfleisch welches er gerade im Halse hatte herunterzuspülen. Dann legte er die grüne Glasplatte neben den Köstlichkeiten auf den Tisch.
"Ich möchte gerne, dass ihr eine Art Gestell für die Augen fertigt, es soll 2 dünne aber doch stabile Träger haben die zu den Ohren führen und dann vorne beim Gesicht soll es verbunden sein. Vor den Augen sollen 2 Kreise aus Metall sein, in die ihr das Glas hier einarbeitet, es soll irgendwie auf der Nase auch halten. Wie eine Lesebrille ohne Vergrößerungsglas und man soll sie nicht halten müssen sondern sie soll mit Hilfe der 2 Bügeln am Kopf halten. Ihr gute Köchin müsstet die 2 runden Flächen aus dem Glas ausschneiden, das Gestell anfertigen und dann die Gläser einsetzen, glaubt ihr bekommt ihr das hin ?"

Seth betrachtete den Tisch. Wo war denn das ganze Essen hin ? Da war nur mehr ein Stück Kuchen, den Rest hatte Seth verputzt während er mit der Köchin geplaudert hatte. Hmmm, er hatte wohl doch einen größeren Hunger gehabt.


20.05.2003 23:48#344
Hummelchen "das kann ich sicher, aber wozu sollte das gut sein? warum wollt ihr fenster vor den augen tragen. die müssen doch geputzt werden und den blick trüben sie sicher auch. und woher habt ihr das glas? das ist doch selten und teuer? und so eine feine dünne qualität!"



20.05.2003 23:57#345
Seth III Nachdem sich das leckere Kuchenstück auch in Seths Magengrube verkrümelt hatte versuchte er aufzustehen, kippte nach hinten und nahm unfreiwillig wieder Platz. Seit wann hatte er wohl nicht mehr soviel gegessen ? Es musste schon Ewigkeiten her sein.

"Das Glas stammt von einem Fenster eines etwas senilen Magiers der es in seinem Zimmer wohl schön grün haben wollte, er ist aber bereits gestorben und so stand dieses Glas bei uns im Lagerraum. Die Frage warum ich solche Gläser brauche, nunja,...."


Seth hatte nichtvor zu sagen ,dass er damit einen Spielzeugmacher in Khorinis besuchen wollte und sich mit der Brille vor den Bildern des Wahnsinnigen zu schützen die einen dazu bringen davon abhängig zu werden, also musste eine Notlüge her.

"Ein Magier bat mich diee Brille für ihn zu besorgen, er meinte er brauchte sie zum schützen seiner Augen. Er ist Alchemist und experimentiert momentan mit irgendwelchen Flüssigkeiten die, wenn man sie falsch behandelt in einer grellen Explusion enden können, er teilte mir bloß mit, dass das grüne Glas das grelle Licht filtern würde und somit sein Augenlicht nicht daran leiden würde.Wieviel würde die Fertigung dieser Brille denn ca kosten ?"



21.05.2003 00:21#346
Hummelchen "Das ist ja schlau. Scheint mir ein schlauer Mann zu sein. Ich mach dir das Gestell. Gib mir mal sagen wir, zwei Tage. Du kannst gern unser Gast sein. Natürlich musst du dafür etwas bezahlen. Ich weiß auch schon was. Ich will, dass du mir eine Teleprotrune in die Stadt Khorinis besorgst. du wirst das mit deinen Beziehungen schon schaffen, vermute ich."



21.05.2003 00:28#347
Seth III Seth erhob sich, gab der Köchin die Hand und meinte:

"Ich werde heute nacht in eurer Unterkunft für Gäste übernachten, Morgen werde ich dann schaun was ich tun kann bezüglich der Rune, gehabt euch wohl gute Köchin, euer Mahl war ausgezeichnet."


Seth verließ die Küche und spazierte zu der Behausung für die Gäste, wo er sich erstmal ein Zimmer nahm und sich schlafen legte. Wo zum Teufel sollte er eine Teleportrune hernehmen, laufen ist doch viel gesünder.



21.05.2003 11:51#348
Mort R'azoul Tallulah wachte am nächsten Morgen gut ausgeschlafen unter dem Baum wieder auf. Es musste wirklich sehr bequem gewesen sein, denn sie hatte beim Aufstehen keinerlei Schmerzen. Mit einem fröhlichen Gesicht lief sie durch das Tor bis hin zu ihrem Turmzimmer, um dort wieder ihre Arbeit aufzunehmen. Und genau das tat sie auch, denn sie wollte die Lederrüstung möglichs früh fertig haben und möglichst früh, damit meine die Schneiderin noch am gleichen Tag. Sie konnte richtig versessen an etwas arbeiten, wenn es denn sein musste, allerdings war sie deswegen kein bisschen weniger gesellig anderen Menschen gegenüber...



21.05.2003 16:54#349
Satura Gestern war es noch spät geworden, nachdem Milena Satura mit einem freundlichen Lächeln eröffnet hatte, dass sie die Einhandlehrmeisterin war, und sogar noch Zeit hätte, die Amazone auszubilden.
Irgendwann war sie dann ins Gästehaus zurückgekehrt und hatte sich in das ihr zugewiesene Zimmer zur Ruhe gelegt.

Heute morgen war sie voller Vorfreude auf das beginnende Training, das für den späten Nachmittag angesetzt war, aufgestanden und hatte den Tag damit zugebracht, das gekaufte Moleratfett und die verschiedenen Heilkräuter zu wohlriechenden, heilenden Salben zu verarbeiten. Die Arbeit machte ihr Freude und ging ihr locker von der Hand.

Und nun stand Satura voller Erwartung vor dem Gästehaus und wartete auf Milena.


21.05.2003 17:04#350
Milena Milena hatte nochmal bei Cain und dem Magier vorbeigeguckt, doch hatte sich die lage nicht geändert und Cain hatte immernoch einen hochroten Kopf, erschien ziemlich beleidigt geworden zu sein.
So ging sie wie vereinbart zu Satura und begrüßte sie freundlich vor dem Gästehaus.
Gut du bist also bereit! sagte sie freudig und besah sich des Schwertes von Satura. Es war gut und man konnte auch gut mit kämpfen. So gab sie ihre Anweisungen.
Am besten du fängst wie Cain mit einem kraftvollen Schwung von links nach rechts an. Hol kräftig aus und versuche dir irgendein Ziel vorzustellen. sie holte tief Luft und fuhr fort.

Strecke die Hände weit aus und lass das Schwert den Rest tun.. vorerst sie lächelte Satura zu und setzte sich vor dem Gästehaus vor eine Holzbank und sah Satura zu, wie sie sich aufwärmte.



21.05.2003 17:29#351
Satura Satura nickte und tat, wie ihr geheißen. Nach dem Intensivtraining in letzter Zeit lag Satura das Schwert gut in der Hand, und ihre Schläge waren kraftvoll, doch noch etwas träge. So wendig die Amazone auch war, ihr Schwert schien immer etwas hintennach zu sein. Nun, wenn sie gegen einen Anfänger kämpfen müsste, sollte das kein großes Problem sein, doch für einen guten Kämpfer war sie noch zu langsam.

Die beidseitig geschliffenen Klinge schnitt schwungvoll durch die Luft, und man merkte die Freude, mit der Satura die edle Waffe führte.
Je mehr Schläge sie machte, desto mehr lockerte sich ihr Handgelenk, und sie spürte, wie ihre Bewegungen weicher und fließender wurden.
Einen Gegner vorstellen... Satura runzelte ihre Stirn, als Leon vor ihrem geistigen Auge auftauchte. Schnell schüttelte sie die Vorstellung wieder ab - sie wollte nicht an den jungen Dieb denken. Immerhin war er aus ihrem Leben verschwunden...
Milenas Anweisungen ließen Satura aus ihren Gedanken aufschrecken, und sie konzentrierte sich wieder auf das Training.

Die schlanke, leichte Klinge ließ sich gut führen; man spürte ihr Gewicht kaum, so federnd leicht war sie. Gehorsam folgte die Waffe Saturas Befehlen, und mit jedem Schwung spürte Satura, dass die Waffe zwar leicht und beweglich war, doch keinen noch so kleinen Fehler verzeihte. Einmal nur knickte ihr Handgelenk leicht nach hinten ein - und damit war der Schwung abrupt zu Ende.


21.05.2003 18:23#352
Milena Milena beobachtete aufmerksam ihre Schülerin. Dieses Links - Rechts - Herumgefuchtel war zwar ziemlich nutzlos für Satura, aber Milena konnte dadurch einigermaßen die Stärken und Schwächen ihrer Schülerin erkennen. Schließlich hatte Satura schon etwas Erfahrung im Umgang mit dem Schwert, und da musste Milena sie erst ein wenig einschätzen, um sie dann gezielt weiter ausbilden zu können.
Nach etwa einer viertel Stunde unterbrach sie Satura dann.
"Gut, aber kommen wir nun zum eigentlichen Ernst der Ausbildung. Hmm, im Lager wird das allerdings nix..."
Die Schwertkampflehrerin wartete nicht auf eine Antwort sondern ging an Satura vorbei aus dem Lager. Wie zu erwarten folgte ihr ihre Schülerin sofort.
Eine Weile suchte Milena den Wald vor dem Lager ab, schließlich fand sie was sie brauchte - eine kleine Höhle, aus der das Geschnatter von Goblins drang. Vorsichtig schlich sie sich ein Stück näher heran und spähte hinein, um dann mit zufriedenem Gesichtsausdruck zu Satura zurückzukehren.
"Drei Goblins sind dort drin. Goblins eignen sich recht gut für das Training, da sie primitive Waffen benutzen und außerdem keine Rücksicht nehmen, wie menschliche Trainingspartner es tun würden. Sozusagen ein bischen zusätzliche Motivatiion."
Sie lachte kurz und fuhr dann fort.
"Ich will dass du die Viecher angreifst. Aber töte sie nicht, bevor ich es dir nicht gesagt habe - versuche stattdessen, ihren Attacken durch Parieren und Ausweichen zu entgehen. Gblins sind keine besonders klugen Viechers, es sollte dir also durchaus Möglich sein ihre Angriffe voreauszusehen und entsprechend zu reagieren. Wer nix in der Defensive drauf hat, der muss mit dem Angriff garnicht erst anfangen.... Viel Spaß."



21.05.2003 19:00#353
Shakuras Als Shakuras das Gesicht seines Gegenüber erblickte, gefrohr auf der Stelle sein sonst so heißes Blut und floss nicht mehr in den Adern fort.Die Atmung versagte ebenfalls, so dass er automatisch mit seiner linken, freien Hand nach seinem Hals griff und diesen umklammerte.Sein Herz rasste und blieb dann nach kurzer Zeit stehen.Er lief rot...fast schon blau an.

In seinen Augen stand der Schrecken und die Angst.Die Gefühle, die einjeder Mensch kurz vor seinem Ableben hatte...

Der Alte wich etliche Schritte zurück und sein ganzer Körper zitterte wie ein Ast, der erfasst wurde von einem Sturm.
Seine Kraft gab nach und er sackte luftholend zusammen.

Sein Kopf geneigt zum Boden.
Sein Blick trotzdem starr gerade hoch zu "Cain".

Er lief blau an.
Sauerstoff mangel.

Die Ader schwollen dick und seine Lieder legten sich zaghaft nieder.Die Augen verdrehten sich.Schwindelgefühle...er stand wahrhaftig wohl kurz vor dem Tod...

-

Plötzlich fing sein Herz wieder an zu schlagen.Das Blut erwärmte sich wieder.Das Blut floss.Die Schwellung ging zurück und die Kraft kehrte teils wieder.
Der Greis sank nun vollends zu Boden.Bewusstlos...
In den Augen der Betrachter war er wohl nun tot.



21.05.2003 19:32#354
Cain Bin ich so dick geworden? Cain sah an sich herab und zuckte mit den Achseln und packte seinen am Boden liegenden Freund. Er war ziemlich Leicht (muss am Alter liegen ) und daher leicht zu tragen. Er brachte ihn wieder zu Bett und legte ihn nieder. Er fühlte seinen Pulz und er war stabil.
Er lächelte und sah seinen alten Freund an. Was hat man dir nur angetan, das du glaubst ich sei ein Diener Beliars.... Doch da er seinem Freund nicht noch einen Schrecken einjagen wollte verließ er erstmal das Zimmer... alles was er zurück ließ, war sein Helm und das Schwert mit den heiligen Worten Innos´. Er sollte sich erstmal ausruhen. Cain setzte sich in eine dunkele Ecke, die man von seinem Bett aus nicht einsehen konnte und beobachtete seinen Freund...


21.05.2003 20:14#355
Shakuras Sekunden,- Minuten,- Stunden.Etliche Stunden vergingen...

Geschwächt und müde erwachte er.Die Augen formten einen kleinen Schlitz.Er blinzelte.Er erhaschte einen Eindruck seiner Umgebung.

Er lag auf einem Bett.Die Wände aus feingeschliffenem Stein.Verziert waren sie.Ein beruhigender und lieblicher Geruch lag in der Luft.Eigenartige Fakeln, positioniert an den Wänden, spendeten Licht.Es schien gar Lila zu sein.Vielleicht ein Ergebnis eines Alchemieexperiments.Sicher war jedoch, dass dieses lilane Licht den Raum eine schöne und mysthische Atmosphäre verlieh.
Sein Kopf wandte sich zur anderen Seite.

Der Ein- bzw. Ausgang zu einem anderen Raum.Selbst dieser Raum hatte etwas kirchliches.Eine Kirche?- Ein Kloster?- Ein Tempel?- Eine heilige Stätte?- Direkt neben ihm.Das Schwert, sowie der Helm, den er bei dem Drachenjäger erblickt hatte.Er glich Cain, doch konnte er es doch nicht sein.Oder doch?-
Er ließ die Ruhe noch einen Moment auf sich wirken.
Dann erhob er sich unter großem Kraftaufwand.
Immernoch müde und schlaff.
Kraftlos...



Er griff nach dem Helm und besah diesen.Das Visier glänzte im eigenartigen Fakelschein.Massiv, fest.Ein wahrlich guter Helm.
Das sogar, erkannte der Greis, der sonst keine Ahnung von Waffen und Rüstungen hatte.

Nun nahm er auch das Schwert an sich.Es war scharf.Es hätte den Arm des Maguses durchtrennen können und dies zwar nur im fallen.
Shakuras entzifferte nun die alten Worte des Feuers.
Sie verliehen ihrem Träger Schutz und Kraft.
Der Drachenjäger hatte auch mit dieser
Erungerschaft ein gutes Los gezogen.

Des Priesters Gedanken bannten sich ihren Weg aus seinem Hirn."Wie kann dies nur sein? Einerseits sehe ich Cain im Kastell.Er trägt eine Robe der schwarzen Künste und seine Aura deutet auf das Böse.Andererseits sehe ich Cain auch hier.Er trägt eine Drachenjägerrüstung und seine Aura verweist auf den Glauben Innos.
Ich kann mich nicht so argh getäuscht haben.Mir spielen doch nicht meine alten Gedanken etwas vor!?-"

Der Alte legte das Schwert beiseite und kniete sich auf dem Boden.Seine Hände legte er vor seinen Gesicht senkrecht mit den Handflächen aufeinander.Seine Augen schloss er.
"Innos,- ich suche die Erkenntnis bei dir.", murmelte er noch in einer Sprache, die der Drachenjäger verstand.Das folgende flüstern kannte der Jäger nicht.Es war eine höchst alte und mysthische Sprache.



21.05.2003 20:14#356
Satura Satura schluckte. Goblins? Diese kleinen brutalen Viecher? Sie grinste Milena unsicher an, wollte sich aber nichts anmerken lassen. "Nun gut, dann... dann geh ich mal." Satura zuckte mit den Schultern und zog sirrend ihr langes Schwert.
Festen Schrittes - aber mit einem mulmigen Gefühl in der Magengrube - ging sie auf die Höhle zu, aus der das schnatternde Geräusch der kleinen Wesen drang. Saturas Amulett begann leicht, aber eindringlich zu leuchten. Ein dünner Schweißfilm bildete sich auf der Stirn der Amazone, die angestrengt in das Dunkel der Höhle starrte, und versuchte, Schatten von Lebewesen zu trennen. Es dauerte eine Weile, bis sie sich an die Dunkelheit gewöhnt hatte - und da war es auch schon zu spät. Sie spürte einen harten Schlag in ihre Kniehöhle... irgendeins von diesen Mistviechern musste sich in einem Felsspalt hinter dem Höhleneingang versteckt haben.
Satura drehte sich um und schlug blindlings zu. Klirrend schlug Metall gegen Stein, und klackend lösten sich kleine Steinchen aus der Höhlenwand. Nur eine Sekunde später versetzte einer der Goblins Satura einen schmerzhaften Schlag in den Rücken. Auch wenn das Wesen offensichtlich nur mit einem schweren Ast bewaffnet war, und die Lederrüstung einen großteil des Schlages abfing, würde sich an der Stelle ein blauer Fleck bilden.
Wütend schlug Satura um sich; holte mit ihrem Schwert aus und ließ es kraftvoll durch die stickige Luft gleiten.

Doch diese verdammten kleinen Biester waren wendig und schnell; nur einmal ertönte ein schmerzvolles Kreischen, gefolgt von einem wütenden Schlag gegen Saturas Schienbein.
Verdammt, diese kleinen Biester... hier im Dunkeln richte ich rein gar nichts aus - ich kann sie ja nicht mal sehen.
Die Amazone drehte sich ruckartig um und lief aus der Höhle ins Freie. Einige Meter entfernt sah sie Milena, die sie frech angrinste. Sie schien alles beobachtet zu haben. Das machte sicher keinen guten Eindruck... Satura stoppte - und drehte sich plötzlich wieder um, ihr Schwert quer vor ihren Körper haltend - mit Erfolg: die drei häßlichen grünen Zwerge waren ihr nachgelaufen, und einer hatte gerade zum Schlag ausgeholt, der von Saturas Klinge geblockt wurde - der Ast blieb einfach an der scharfen Klinge hängen. Das bedeutete einerseits zusätzliche Unwucht und Ballast, doch andererseits war der Goblin so perplex, dass er dem nächsten Schlag der Amazone nichts entgegenzusetzen hatte - sein eigener Ast traf ihn hart am Kopf, als Satura ihren nächsten Schlag führte, gleichzeitig führte sie die Klinge so tief vor ihren Unterschenkel, dass der Schlag eines anderen Zwerges geblockt wurde.
Langsam begann die Sache, Spaß zu machen... - Und schon hatte sie - ob ihrer Unvorsichtigkeit - wieder einen Schlag im Rücken abgefangen...
Einer der Goblins lag betäubt am Boden, ein anderer hatte eine Wunde an der Seite - das musste wohl der sein, den sie in der Höhle getroffen hatte. Nur der Dritte war noch gänzlich unverletzt und hopste weiter fröhlich um Satura herum.


21.05.2003 20:26#357
Milena Milena beobachtete die Szene aufmerksam und dabei ein wenig vor sich hin grinsend. Im ersten Moment stellte sich Satura ein wenig unbeholfen an, aber nachdem sie aus der Höhle gekommen war wurde es etwas besser. "Beschränke dich jetzt auf's Verteidigen bis ich dir etwas anderes sage - und pass auf deinen Rücken auf!", rief Milena ihr zu und beobachtete weiterhin das muntere Treiben..



21.05.2003 20:38#358
Satura Satura nickte Milena zu, während sie - vor Anstrengung bereits schwitzend - versuchte, die beiden übriggebliebenen Goblins abzuwehre, ohne sie anzugreifen. Das würden ein paar Blutergüsse werden, so doll wie die kleinen Kerlchen zuschlugen.
Langsam merkte sie, dass in den scheinbar unkoordinierten Angriffen der kleinen Monster doch ein System steckte: nämlich keins. Sie hauten und schlugen einfach drauflos, ohne an ihre eigene Verteidigung zu denken, und auch ihre Schläge waren nicht sehr gezielt - was sie auf eine Art und Weise berechenbarer machte. Und so bemühte sich die Amazone, die Schläge der beiden grünen Zwerge so gut als möglich abzublocken, wobei ihr die lange, harte Klinge zugute kam: mit etwas Glück schaffte sie es manchmal sogar, die Schläge beider gleichzeitig abzufangen.

Endlich war sie aus ihrer steifen, angstvollen Angriffshaltung weg zu fließenden, überlegten Bewegungen gegangen. Auch jetzt fing sie noch den einen oder anderen Treffer ab, doch die meisten konnte sie im vorhinein durch gute Paraden oder schnelle Drehungen und Zurückweichen abwehren.
Ja, das machte eindeutig Spaß... Die Goblins schienen das anders zu sehen, sie waren von dem Herumgehüpfe schon etwas außer Atem, und ihre Schläge wurden immer wütender, aber die Zwerge wurden auch unaufmerksamer.



21.05.2003 20:39#359
Cain Cain war schon fast eingenickt, als Shakuras stönend aufwachte. Es daurte etwas, bis er sich aufgerichtet hatte und den Helm und das Schwert erblickt hatte. Cain hielt sich ruhig und wurde zum Glück auch vom noch verwirrten Magus nicht wahrgenommen. Er besah sich den Helm und dann das Schwert. Er runzelte die Stirn und las die heiligen Worte des einzigen Gottes, der für Cain galt. Innos´.Dann sprach er in den Raum, doch kahm keine Antwort.. was hatte der arme nur schreckliches erlebt, das er Cain für einen Anhänger Beliar halten solte.. er hatte ihn früher immer verwarnt, da Cain das Gebot des Hasses nicht beachtet hatte und Beliar gehasst hatte und nun wurde er durch irgendetwas so sehr innerlich zerissen, dass er das Unmögliche zu glauben schien. Cain war verzweifelt. Die Reakion eben und die Angsterfüllten Augen, als er Cain gesehen hatte.. er konnte sich nicht erklären was los war. Shakuras stand auf und kniete sich neben dem Bett nieder. Er schien zu beten und nach einiger Zeit der Ratlosigkeit schoss es Cain wie ein Blitz durch den Kopf.
Das war eine alte und sehr heilige Sprache... Plötzlich hatte Cain wieder seine Kindheit vor sich und wie er und sein Großvater früher zusammen in genau dieser Sprache zu Innos´ gebetet hatten. Er hatte sie Cain damals beigebracht... sein Großvater.. er starb bei einem Angriff der Orks auf das Anwesend seiner Familie. Cain hatte seit dem diese Sprache geschworen nichtmehr zu sprechen, doch nun.. da war sie wieder und in gewisser weise erinnerte Shakuras ihn nun an seinen Großvater...
Er verstand, was Shakuras sagte.. doch er wusste nicht ob er diese Sprache noch sprechen konnte.. er suchte nach passenden Worten, die er beutzen konnte, doch es dauerte etwas, bis er sie zusammengesammelt hatte und sie so geordnet hatte um sie auch zu benutzen. Doch dann nach einigen weiteren Minuten der Anspannung überwand sich Cain und sprach in genau dieser Sprache ungefär dieses:Manchmal spielen die Schergen Beliars den Sinnen des Menschen einen Streich... und verwirren sie so damit, dass sie alles glauben was ihr verwirrter Verstand ihnen sagt...und wenn es das Falsche sein sollte.
Seine Stimme verklang in dem Zimmer und es kerte Stille ein. Shakuras schin nicht zu wissen aus welcher Richtung die Stimme gekommen war...


21.05.2003 20:58#360
Milena Gut, ihre Satura lernte. Ob nun bewusst oder unbewusst, sie führte viele wichtige Dinge einfach mehr oder weniger automaisch durch. Und recht wendig war sie auch, ja, Satura hatte Talent...
"In Ordnung, genug gespielt, wenn es am schönsten ist sollte man Schluss machen. Hau sie um!"



21.05.2003 21:11#361
Satura Satura nickte Milena eifrig zu. Jetzt geht's los... Ein seltsame Feuer begann in den Augen der Amazone zu leuchten, als sie aus einer Blockade heraus ausholte, und den ob der plötzlichen Veränderung der Situation verwunderten Goblin mit einem harten Schlag in die Seite traf. Mit einem schrillen Kreischen sank der Zwerg in die Knie und fiel blutend vornüber.
Satura wirbelte herum, und konnte gerade noch rechtzeitig einen Schlag des anderen Goblins abwehren. Ihre Augen glänzten wie in einem Fiebertaumel, als sie dem Goblin ohne jede Regung ihr Schwert durch sein Herz rammte. Mit einem schleifenden Geräusch zog sie die Klinge aus dem sterbenden Körper und rammte sie dem noch immer betäubt auf dem Boden liegenden dritten grünen Wesen in die Mitte. Sekundenlang starrte sie auf den roten Strom, der aus der Wunde sickerte, und blieb auf ihr Schwert gestützt stehen, den Kopf gesenkt. Ein Sirren hatte sich in ihrem Kopf breitgemacht; mehr, sie wollte mehr Blut sehen. Ein Zittern ging durch ihren Körper, und sie bemühte sich ruhig zu atmen... Sie erinnerte sich an ihr eigenes Blut, wie es pulsierend aus der Arterie in ihrem Oberschenkel geströmt war. Leon... Die Wut regte sich wieder... begann in ihr aufzusteigen mit spitzen Klauen, presste ihre Lungenflügel zusammen und stieg in einem dicken Kloß ihre Luftröhre hinauf...

Ohne ein Wort zu sagen steckte sie die blutige Klinge in die Scheide zurück und kniete sich nieder, um die kleinen Leichen nach Wertsachen zu durchsuchen. Einer der Goblins hatte zehn Goldstücke dabei - nicht schlecht.

Dann drehte sie sich, nach Lob heischend, zu Milena um und ging auf die Lehrmeisterin zu.



21.05.2003 21:27#362
Milena Milena lächelte zufrieden.
"Gut, du hast damit einige wichtige Lektionen in die Tat umgesetzt. Fangen wir mir der Verteidigung an - die Schläge der Goblins waren leicht vorherzusehen, oder?"
Satura nickte sofort.
"Genau das ist die Kunst der Verteidigung. Bei menschlichen Gegnern ist das natürlich wesendlich schwieriger, besonders bei erfahrenen Kämpfern, aber mit etwas Übung bekommst du das schon hin. Achte auf die Augen deines Gegners, sie verraten ihn. Und damit wären wir auch gleich bei einer der wichtigsten Regeln für den Angriff - du musst möglichst unvorhersehbar kämpfen. Die erfolgreichsten Aktionen im Kampf sind die, mit denen der Gegner absolut nicht rechnet. Versuche, Finten und Scheinangriffe mit einzubinden in deinen Kampfstil. Sehr gut ist es auch, dem Angriff eines Feindes auszuweichen und sofort selbst zuzuschlagen. Und nutze die Fehler deines Gegners aus, aber dazu werde ich dir später mehr erzählen."
Milena griff zu ihrem Schwert, mit einem schabenden Geräusch glitt die schlanke Klinge aus der ledernen Scheide. Sie kniff die Augen zusammen und musterte die etwas überraschte Satura.
"Bereit? Wenn ja, dann greif an."



21.05.2003 21:38#363
Satura Milena ließ Satura kaum zu Atem kommen; doch das Training machte der Amazone Spaß. Sie zog ihr blutverschmiertes Schwert und beobachtete Milena, die entspannt vor ihr stand. Die Lehrmeisterin wirkte ruhig und schien überhaupt nicht nervös zu sein. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen.
Satura dachte darüber nach, was ihre Lehrmeisterin gesagt hatte. Puh, ganz schön viel Information auf einmal.
Sie sah der Amazone in die Augen, die fröhlich blitzten. Dann machte Satura einen Schritt auf sie zu und setzte einen kraftvollen Schlag von links unten an... schon während sie die Klinge durch die Luft zog, blockte Milena den Schlag mit Leichtigkeit. Obwohl sie zierlicher gebaut war als Satura, schien ihr die Kraft des Schlages nichts ausgemacht zu haben; mit einer eleganten Bewegung nutzte sie die Kraft von Saturas Schlag für sich und schleuderte ihr das Schwert aus der Hand. Mit einem Lächeln setze sie der verwirrten Schülerin die Waffe an und schüttelte den Kopf. Dann bedeutete sie ihr, ihre Waffe wieder aufzunehmen und sie erneut anzugreifen.

Bald tänzelten die beiden Kämpferinnen im Kreis herum, und Saturas gespannte Nerven ließen ihre Hand zittern. Dann, plötzlich, holte sie aus...


21.05.2003 21:49#364
Liana
Liana und Diego verbrachten noch viel Zeit zusammen in Hummelchens Kantine. Das Essen war einfach nur köstlich gewesen. Liana und Diego hatten sich die ganze Zeit geküsst und Liana hatte die ganze zeit auf Diegos Schoss. Doch dann erhob sie sich schließlich und überredete Diego mit ihr am Strand langzulaufen. Immerwieder lächelte sie und sie war, wie sie es öfter dachte die glücklichste Amazone auf der ganzen Welt. Hand in Hand lief sie langsam mit Diego am inzwischen fast dunkelen Strand entlang und sie besahen sich des schönen Mondes und der Wassers, in dem sich der Mond spiegelte.
Es war wunderschön anzusehen und Liana fühlte sich umso verliebter.Sie brachte durch einen gekonnten Kick Diego aus dem Gleichgewicht und warf ihn so zu Boden.. auf den weichen Sand.
Sie legte sich neben ihn und grinste ihn verstohlen an, wie ein kleines Kind, das aus der keksdose genascht hatte und es ihrer Mutter noch nicht gesagt hatte. Sie legte sich ganz nah zu Diego und beide sahen zum Himmel hinauf. Es war wunderschön.



21.05.2003 21:59#365
Milena Klirrend traf Stahl auf Stahl, als Milena ihr Schwert hochriss und den von oben geführten Hieb ihrer Schülerin abwehrte. Gleichzeitig kickten ihre Knie ein, sie wirbelte auf dem Waldboden herum und streckte dabei ihr rechtes Bein aus. Einen Augenblick später kollidierte dieses wuchtig mit Saturas Fußknöcheln. Die Amazone schrie überrascht auf und verlohr das Gleischgewicht, kaum einen Atemzug danach lag sie schon auf dem Boden und schielte auf Milenas Schwertspitze vor ihrer Nase...
Die Schwertkampflehrerin trat einen Schritt zurück und wartete bis Satura sich aufgerappelte und ihr Schwert wieder einsammelte. Wenig später umkreisten sich die Kämpferinnen erneut, belauerten sich wie zwei Raubkatzen. Plötzlich sprang Satura vor und führte einen schnellen Schlag aus, um sich danach sofort wieder zurückzuziehen. Nun ja, zumindest hatte sie das vor, denn als Milena mit ihrem eigenen Schwert ihren Hieb abwehrte sprang sie gleichzeitig nach vorn. Im nächsten Augenblich krallten sich die Finger ihrer linken Hand in Saturas Haaren fest und rissen die Amazone unsanft nach vorn. Jetzt schnellte ihre Rechte vor, die Klinge ihres Schwertes glitt schabend an der von Saturas Waffe entlang, bevor diese den Schwertknauf ihrer Lehrmeisterin im Magen hatte. Jetzt ließ Milena ihre Waffe einfach fallen, packte ihre Schülerin am linken Oberarm und riss sie zur Seite, gleichzeitig schnellte ihr Fuß vor und prallte erneut gegen Saturas Knöchel. Bevor diese etwas unternehmen konnte lag sie auch schon wieder auf dem Waldboden, Milena griff jetzt ihr Handgelenk und hielt ihrer Schülerin frech grinsend ihre eigene Klinge an die Kehle...
Die Schwertkampflehrmeisterin erhob sich und half der etwas verwirrt dreinschauenden Satura auf die Beine.
"Und, wie habe ich dich besiegt? Oder besser - wodurch habe ich dich besiegt?"


21.05.2003 22:31#366
Satura Satura saß keuchend am Boden. Die Schläge ihrer Lehrmeisterin hatten ihr die Luft aus den Lungen getrieben, und sie saß zunächst nur nach Luft ringend da, bis sie die Kraft hatte zu antworten. Wahnsinn, wie unglaublich schnell das alles gegangen war! Satura hatte nicht den Hauch einer Chance gehabt."Du... du bist einfach schneller als ich..." begann sie schnaufend. "Nein, falsch... du bist fieser... du hast mich überrascht, total überrumpelt!"Das würden eindeutig mehrere blaue Flecken werden. Satura griff nach der Hand, die Milena ihr anbot. Mit Schwung zog die Amazone ihre Schülerin hoch und sah ihr in die Augen.



21.05.2003 22:53#367
Milena Milena grinste ein wenig belustigt.
"Merk dir eines, Schwertkampf heißt nicht, nur mit dem Schwert zu kämpfen. Wenn sich dein Gegner nur auf deine Waffe konzentrieren muss hat er es leicht, und du hast es schwer ihn zu überrumpeln. Es ist daher extrem wichtig, dass du auch deinen Körper genau wie dein Schwert im Kampf einsetzt. Du darfst das Schwert nicht als Werkzeug sehen, es muss ein Teil von dir sein. Du bist die Waffe - das Schwert ist nur ein Teil von dir!(c)"
Sie lächelte ein wenig und nahm dann ihre Trinkflasche zur Hand, die sie vor dem Kampf an einem Baum abgelegt hatte. Nachdem sie ein paar Schlucke getrunken hatte bot sie Satura die Flasche an, wozu diese nicht nein sagte."Falls du nicht zu geschafft bist können wir ja noch ein Tänzchen wagen. Ich werde auch nicht ganz so fies sein, versprochen."
Sie zwinkerte ihrer Schülerin zu und legte die Flasche wieder weg, bevor sie ihr Schwert aufsammelte und spielerisch ein paar Mal durch die Luft schneiden ließ, wobei sie Satura herausfordernd angrinste...

by Tak. Cpyright auf "Du bist die Waffe - das Schwert ist nur ein Teil von dir!" by Tak



21.05.2003 23:12#368
Satura Gut, diese Lektion hatte Milena ihr ja eindrucksvoll gelernt... Diese Frau konnte sich bewegen!
Nun, Milenas Herausforderung wollte Satura nicht ausschlagen. "Okay, dann auf ein Neues... aber bitte, nicht mehr schlagen!" Satura grinste. Sie würde noch viel trainieren müssen... nicht nur mit dem Schwert, auch was ihre Körperbeherrschung anbelangte.

Dunkelheit hatte sich schon lange über die beiden gelegt, und Satura war froh, wenn sie Milena halbwegs ausmachen konnte.
Sie ließ ihre leichte Klinge locker aus dem Handgelenk schwingen und sprang dann mit einem Satz auf ihre Gegnerin zu, die ihren Schlag gekonnt blockte. Doch auch Satura hatte gelernt, wich Milenas Gegenschlag leichtfüßig aus und attackierte sie von der Seite.
Es war eine Freude, den beiden Amazonen bei ihrem fast spielerischen Kampf zuzusehen. Es war wie eine Entspannung nach dem kräfteraubenden Training.


21.05.2003 23:27#369
Milena Immer wieder trafen die Klingen aufeinander, und wie Milena es versprochen hatte hielt sie sich zurück. Satura hingegen versuchte zur Zufriedenheit ihrer Lehrerin immer wieder, auch mit etwas anderem als nur mit ihrem Schwert zu kämpfen - auch wenn diese Versuche meist noch recht ungeschickt und nicht wirklich gefährlich waren. Aber darauf kam es garnicht so sehr an, hauptsache sie hatte das Prinzip verstanden.
Irgendwann jedoch brach Milena dann den Kampf ab. Es war schon fast zu dunkel, um die eigene Hand noch vor Augen zu sehen, zumal eine dicke Wolkendecke auch noch die Sterne, die letzten Lichtquellen, außer Gefecht setzte. Hinzu kam ein recht kühler Wind vom Meer aus, der sie trotz des Kampfes leicht frösteln ließ."Nun ja, ich denke für heute haben wir genug trainiert. Gehen wir zurück zum Lager. Und dann denk nochmal über all deine blauen Flecken nach, und darüber, was sie zu bedeuten haben, hehehehehe."
Sie lachte kurz, steckte dann ihr Schwert weg, sammelte nach etwas Sucherei ihre restlichen Sachen wie die Trinkflasche auf und machte sich auf den Weg zurück ins Lager, wobei Satura ihr folgte.



22.05.2003 00:46#370
Hummelchen die Haushofmeisterin hatte es heute besonders eilig gehabt, aus der küche zu kommen. Immerhin wollte sie das Ding mit dem Augenglas ausprobieren.
Besonders das Zurechtschneiden der Gläser bereitete ihr doch einige Kopfschmerzen. sie hatte noch nie Glas geschnitten und sie durfte sicher keinen fehler machen. Zur Not musste sie es einschmelzen und neu gießen, wenn es ihr kaputt ging. Dann würde sie aber nie fertig werden bis morgen.
Hummelchen wusste, dass man mit Edelsteinen in Glas schneiden konnte und Edelsteine hatte sie noch. Sie würde es damit versuchen.

Sie formte aus Draht eine Schablone, die sie auf das Glas legte und dann spannte sie einen der vielen Rubine in eine Zange und schraubte diese zusammen. Vorsichtig fuhr sie die Schablone immer und immer wieder entlang, bis sie den Eindruck hatte, dass das Glas jetzt leicht brechen würde. Das tat es dann auch und Hummelchen hatte zwei fast gleiche runde Glasscheiben aus der Platte geschnitten. Dann begann sie das Gestell zu formen.



22.05.2003 08:07#371
Diego | R@PC Am frühen Morgen erwachten Liana und Diego im feuchten Sand... respektive Diego erwachte und Liana schlief noch süß und fest.

Es kostete den Paladin Überwindung seine geliebte Amazone mit einem Kuss zu wecken, aber schließlich gab er sich einen Ruck.

Liana öffnete die Augen und erwiderte den Kuss... so verschob sich das Aufstehen dann doch noch um einige Minuten. Nachdem sie dann doch aufgestanden waren, setzten sie sich ans Lagerfeuer und kuschelten sich in Diegos Umhang um sich zu wärmen. Man sah nur einen glücklich zitternden roten Fleck am Feuer...


22.05.2003 13:00#372
Mort R'azoul Tallulah stand erst sehr spät auf, da sie gestern noch arbeitete, bis der Grundteil der Rüstung fertig war. Jetzt musste sie nur noch ausgefüttert werden. Das allerdings sollte kein allzu grosses Problem darstellen, da sie solche Arbeiten schon ziemlich oft getan hatte.
Bis heute Abend müsste die Rüstung wohl fertig sein. Um dieses Ziel zu erreichen fing sie an, zuerst einmal noch die Felle für das Futter zuzuschneiden. Als sie diesen kleinen Teil erledigt hatte, fing sie an, die Stücke anzunähen und heften.



22.05.2003 13:10#373
Zloin Seine Tischgefährtin war gegangen. Auch er trank sein Bier noch fertig und ging aus der Gaststätte und wollte nun in das Innere der Stadt.
Der Geruch des Meersalzes stieg in seine Nase. Er hatte den Geruch schon lange nicht mehr genossen. Als er als Einsielder in der Nähe Khorinis' lebte, war der Duft die ganze Zeit um ihn herum. Man sagt ja, an Düfte kann man sich am besten erinnern. Alte Erinnerungen würden durch die Düfte wieder aktiv werden. Das war nicht gelogen, denn Zloin dachte an jenen Tag, an dem er denn feinen Duft verlor. An diesem Tag, an diesem er ohne Recht in die Barriere geworfen wurde. Bis jetzt hatte er noch genau das gerochen.

Der Schwarzmagier schaute in die Luft und erkannte plötzlich ein schwarzer Fleck. Grösser als ein Rabe und auch nicht so schnell. Aber in einer genug hohe Geschwindikeit kam der Fleck auf ihn zu. Er packte seine Schattenflammerune und machte sich zum Angriff bereit. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass er in Gefahr war. Er schleuderte dem Tier eine Flamme zu. Er erkannte, dass es eine Blutfliege war! Doch sie war dunkler und kombinierte, dass sie untot war und wohl von einem Freund, und nicht von einem Feind gesandt wurde.Er sah nur noch wie das Tier in Flammen aufging und sofort in Staub zerfiel.Ein Papierfetzen flog schaukelnd hinunter auf den Boden. Er hob den Zettel auf und begann zu lesen. Der Brief war von meditate. Anscheinend hatte sie Zloins Pergamentrolle gefunden und auf seinen Wunsch geantwortet. Er solle doch nochmal im Lavaturm vorbei kommen um zu reden. Auch eine Teleportationrune würde sie ihm geben.
Eigentlich freute er sich nicht unbedingt wieder in den Turm zurück zu kehren. Er hoffte, dass Malicant nicht da war. Aber wenn es meditate verlangte, würde er ihrem Wunsch wohl folgen.
Er rollte das Pergamentstück zusammen und verstaute es in seiner Robenseitentasche.



22.05.2003 15:01#374
Liana Liana würde Diego niewieder misstrauen. Er war wie es schien viel zu verliebt in sie und so oft wie er sie anguckte, war ihm sogar der Boden, auf dem er lief egal. Daher hatte er auch keine Zeit eine andere Amazone anzugucken oder gar anzumachen.. das würde Diego nie tun.. das wusste sie jetzt, doch würde sie zu gern wissen, welche Amazone das war, die Diego und Liana für so lange Minuten auseinander gerissen hatte und es sogar so weit mit ihren Worten gebracht hatte, das Liana Diego eine gescheuert hatte.
Seine Backe war immernoch rot und man konnte ihren Fingerabdruck erkennen.. Es tut mir ja so leid Diego sagte Liana leise und strechelte Diegos Wange. Sie war rau und mit Bartstoppeln übersäht. Liana musste kichern. Das kitzelt sagte sie und kicherte.
Dann kuschelte sich die Amazone wieder an Diego und lächelte.


22.05.2003 15:09#375
Telma "Ach, endlich wieder im Amazonenlager", dachte die junge kriegerin, als sie ein wenig auf dem Hof hin und her schritt. Sie war schon einige tage hier, und es gefiel ihr natürlich auch wieder zuhaus zu sein.

hier konnte sie sich schön von ihrem letzten abenteuer ausruhen, doch mit der zeit hatte sie wieder einiges zu erledigen, und dies war, die kenntniss mit einem einhand schwert zu erlernen. eine lehrerin hatte sie bisher im lager noch nicht gefunden, vielleicht sollte sie sich ja auf den weg zur stadt machen, dort müsste es doch einen geben, der es ihr beibringen könnte.

doch dann wäre sie wieder ganz in der Nähe des Paladins, und dadurch würden wahrscheinlich Probleme entstehen. sie konnte sich wieder einmal nicht leicht entscheiden, und ein wenig zeit wollte sie sich auch noch für diese geben, morgen würden sie abreisen, um einen lehrer zu finden.

hoffentlich würde sie glück haben, denn wie sie bei den kämpfen selbst bemerkt hatte, war es sehr vom vorteil, sich im nahkampf mit einem schwet zu verteidigen, ihr bogen war nur gut für die weite...



22.05.2003 16:00#376
Saria Etwas außer Atem erreichte Saria den Bootssteg. Verwundert stellte sie fest, dass die anderen Boote vollständig verschwunden waren.
Wird sicherlich einen Grund haben, sagte sie sich selbst, sprang auf den Steg und zog ihr Gefährt zu dem Bootssteg, um es dort bei seinen Geschwistern sicher zu verstauen.
Wenigstens war sie jetzt wieder im Lager, das war was momentan zählte. Endlich wieder etwas Ruhe. Und ab jetzt würde sie nicht mehr ohne ihren Bogen herumziehen. In dieser lebensfeindlichen Welt war das ja glatter Selbstmord. Doch als Saria durch das Lagertor schritt, zerplatzten ihre Hoffnungen auf etwas Ruhe wie eine Seifenblase, als sie eine Amazone erkannte, die direkt auf sie zuhielt...



22.05.2003 16:09#377
Hummelchen Auch diesen Vormittag hatte die Schmiedin weiter an dem Augenglas gearbeitet und hielt es jetzt stolz in den Händen. sie konnte es sogar aufsetzen und sich die Welt in Grün betrachten. Das müßte eigentlich auch in ganz dunkel gehn, dann hätten die Gletscherleute mal einen etwas besseren Lichtschutz. Darüber musste sie noch nachdenken.

Hummelchen schlenderte stolz zurück in die Küche. mal sehn, ob der Novize ihr dafür eine Rune besorgt hatte.



22.05.2003 16:36#378
Shakuras Gerade als Shakuras sein Gebet beendet und sich wieder vom Boden erhoben hatte, ertönte wieder die Stimme.Es war die Stimme seines alten Freundes, doch identifizierte die Stimme nicht gleich immer die entsprechende Person.Er musste vorsichtig sein.

Der Alte vernahm die Worte.Er ortete mit seinem feinen Gehör auch die Richtung der Laute, doch tat er so, als ob er sie eben nicht verfolgen konnte.
Er war überrascht, dass die Person, die den wahren...früheren Cain wie aus dem Gesicht geschnitten war - vielleicht war er es ja auch -, die Sprache kannte.
Immerhin reicht der Ursprung der Sprache bishin zu den damaligen, großen Magierkriegen und diese Kriege liegen nun schon weit über 2000Jahre zurück!
Der rechte Arm des Greises schlang sich um die Halterung des heiligen Stabes.Er fand seinen Platz in der Beuge...



22.05.2003 16:54#379
Shakuras Plötzlich fuhr der Magier herum mit einer Geschwindigkeit, die man nicht von ihm erwartet hätte.Während dieser blitzschnellen Drehung ließ er seinen Stab mitziehen und machte im darauffolgendem einen direkten Angriffstoß nach vorne ins Dunkle.

Der Stab sauste somit nach vorne auf den Drachenjäger zu.Zwei Centimeter vor der Kehle des Zieles kam er zum stehen.Shakuras sah nur das Dunkle vor sich, doch trotzdem wusste er, was sich hinter dieser Dunkelheit verbarg.
"Patricus Flammenta!", murmelte er ruhig.Noch ehe die Worte im Raum verklungen waren, sammelten sich auf magische Weise Millarden von Lichtpartikel und vereinten sich im Schaft zu einer großen, hellstrahlenden Lichtkugel, die gen Decke schwebte.

Das heilige Licht offenbarte den überraschten Drachenjäger.Auch der Rest der Dunkelheit im Raum wich intuitiv zurück und verflüchtigte sich."Ich kann Euch nicht trauen.Entschuldigt...
Haltet Euch in den nächsten Tagen - Wochen von mir fern.Falls Ihr mir zu Nahe kommt, werdet Ihr im Namen Innos Eure gerechte Strafe bekommen."
Mit diesen Worten fuhr der Stab wieder zurück in die rechte Beuge und befreite so den Jäger aus seiner fast aussichtslosen Situation.
Shakuras wandte sich ab und verließ den Tempel.Seine Sachen hatte er stets bei sich.

Es offenbarte sich ein neues Rätsel, das es galt, zu lösen.
Eine von Innos auferlegte Aufgabe...



22.05.2003 17:34#380
Hummelchen "Ach Saria, du kommst mir gerade recht, ich brauch eine geschickte Botin. Du könntest mal wieder ein bisschen in Khorinis rumreisen. Suche bitte alle Wirte auf und mache mit ihnen Verträge zum Amazonenbräu. Und nimm die letzten beiden Fässer der vorjährigen Ernte mit. die gehen an Sador, das hat blutfeuer vereinbart. außerdem nimm doch ein bisschen Schmuck mit und einige Schwert- und Messerscheiden. Außerdem ein paar Gehenke für Waffen. Ich würde gern unseren Kundenkreis erweitern. Ich weiß, dass es auf Onars Hof einen ganz rührigen Händler gibt. In der Stadt Khorinis machen das unsere Mädchen und der Händler Brach. Da brauchst du nicht hin."

Hummelchen hatte den Eindruck, dass Saria etwas sagen wollte, fuhr ihr aber gleich ins Wort und meinte.

"Keine Widerrede. Due hast lange genug auf der faulen Haut gelegen."


22.05.2003 17:47#381
Cain Cain konnte es nicht glauben.. was für teuflische Machenschaften waren dort am Werk, ihm seinen besten Freund wegzunehmen.
Er nahm sein Schwert und seinen Helm und ging eiligen Schrittes hinter ihm her. Er wollte ihn nicht gehen lassen.. nicht bis das geklärt war. Bei Innos´ du alter Narr! sagte er nun in der allgemeinen Sprache und holte Shakuras ein. Was hat man dir angetan!?! er sah Shakuras tief in die Augen und sah ein Gemisch aus Verständnisslosigkeit, Verwirrung und auch etwas Trauer in seinen Augen. Es stimmt ich habe den Orden verlassen, doch stehe ich unter dem Befeh des ehrenwerten General Lee´s und bin ein unterwürfiger Diener Innos...Wie du auch! Beliar? Cain konnte es noch immer nicht fassten. Wenn du unsere Freundschaft so auflösen willst, warst du nie ein Freund vo mir und es verletzt mich zu tiefst, dass du mich einen Anhänger Beliars nennst. Cain drehte sich um und entfernte sich von Shakuras.. er war traurig. Er sah gen Himmel und pfiff laut durch die Zähne. Aus einem uneinsehbaren Winkel aus dem hellblauen Himmel kahm ein kleiner Punkt schnell näher und man erkannte schnell ein hellbraunes Federkleid, dass bis zu den Schwanzfedern in ein schönes dunkelrot verlaufen war. Der Hackenschnabel war dunkelgelb. Es war Baal.
Er setzte sich auf Cains Schulter und zwickte ihm ins Ohr. Cain kraulte ihn unterm Schnabel und Cain ging wieder Richtung Tempel.
Zu tiefst gekränkt.



22.05.2003 17:49#382
Saria "Aber... ähm...ich...", wollte Saria beginnen, doch die Köchin kannte keine Widerrede.
Toll. Kaum wieder im Lager, schon wieder Stress. Von wegen faul auf der Haut liegen...
Die letzte Zeit hatte die Diebin keine ruhige Minute gehabt. Entweder war sie unterwegs gewesen oder diese Kultisten waren ihr zu sehr auf die Pelle gerückt. Bevor sie sich verteidigen und somit erfolgreich vor der drohenden Arbeit drücken konnte, wurde Saria von Hummelchen direkt auf ihre Schmiede zugeschoben. Allein der Anblick des ganzen funkelnden Geschmeides ließ Saria das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Um das Zittern ihrer Hände zu verbergen, verschränkte sie die Arme kurzerhand hinter dem Rücken und fragte unschuldig :
"Bist du dir sicher, dass du das Zeugs loswerden willst? Das ist doch ziemlich wertvoll..."
Ob Hummelchen merken würde, wenn der Schmuck zufällig unterwegs verloren ging? Allerdings wäre es nicht sonderlich förderlich für Sarias eigenes Wohlergehen, wenn sie es sich mit dem eigenem Lager verscherzte...
"Ach, wo ich dich gerade sehe - könntest du mir Fassungen für meine Runen fertigen? Ich dachte an Armreifen oder vielleicht auch Ringe..."Hastig kramte Saria in ihrer Tasche herum, um der Köchin ihre von Thaleiia überreichten Runen zu zeigen.



22.05.2003 18:00#383
Shakuras "Findet Eure Erkenntnis, wie auch ich sie finden werde.Wenn Ihr wahrlich ein Diener Innos' seit, so geht dieser nach und wisst, es führt kein Weg um das Kastell vorbei." ,murmelte der Alte den Drachenjäger noch leise hinterher, so dass er es noch gerade so vernehmen konnte.

Dem Greis schmerzte es im Innersten, als er den Drachenjäger so sah.Er könnte wahrlich Cain sein, doch das wusste der Magus nicht sicher und bevor dies nicht wusste, ging er lieber auf Abstand und Sicherheit.
Er musste der Sache nachgehen...
Shakuras begab sich in ein Haus, aus dem es gut nach Essen roch.Er musste sich auch stärken...



22.05.2003 18:01#384
Hummelchen Klar kann ich das. Ich mach das gern. Lass sie mir hier. Für die kleine Aufgabe brauchst du ja sicher keine Zauberkraft.

ja, die Gehenke und Scheiden sind schon wertvoll und auch nicht billig, aber ich denke, ich kann sie keiner besseren Amazone als dir anvertrauen. Du kennst dich bestens aus mit dem Eigentum anderer Leute. Und du wirst sicher jeden ansatz einer Unlauterkeit sofort erkennen und das Eigentum der Gemeinschaft schützen. Ich bin da ganz sicher."

Sie klopfte Saria freundlich auf den Rücken und sagte ihr

"Komm nachher noch in meine Rüstkammer. Da hab ich noch andere Muster. Wenn du den Karren beladen willst, die Fässer sind im Lagerkeller. Aber sei vorsichtig. Auf dem Boot mit Fässern und Wagen wird es kritisch. Fahr nur los bei ruhigem Wasser. Die Scavenger sind alle ein bisschen wasserscheu. Na bis auf den von Blutfeuer."



22.05.2003 18:13#385
Saria "J-ja, natürlich werde ich drauf aufpassen!", versicherte Saria hastig. Vielleicht eine Spur zu schnell. Egal, hauptsache sie sagte irgendwas."Aber... ich glaub ich nehm lieber einen Karren. Ich werd doch so schnell seekrank."
Eine glatte Lüge. Aber es musste ja nicht jeder wissen, was bei ihrem letzten Bootsausflug passiert war.
"Außerdem müsste ich sonst die Fässer die gesamte Strecke bis zur Taverne schleppen. Das schaff ich doch nie! Nein, ich fahr lieber durch's Tal. Keine Angst, ich schaff ich locker."
Und wenn dabei zufällig etwas "verschwinden" sollte, konnte sie leicht die Schuld auf die Orks schieben. Diese Biester waren heutzutage ja wirklich überall...
"Ähm...soll ich wirklich den Karren alleine beladen? Eigentlich muss ich noch ganz dringend mit Thaleiia reden, ich glaube es wäre besser wenn du das jemand anderes erledigen lässt... Schon gut, ich geh ja schon!", meinte die Diebin eilig als Hummelchens Mundwinkel um eine Winzigkeit nach unten rückten. "Sklaventreiberin...", murmelte die Amazone, als sie aus der Schmiede schlenderte, um sich an die Arbeit zu machen.
Und bekam einen halben Herzinfarkt, als sie versuchte, das erste Fass in die Höhe zu stemmen. Bei Donnra, das war kein Fass, das war ein Fels! Leise vor sich hin fluchend versuchte die Diebin, den schweren Behälter irgendwie zu bewegen. Toller Tag, wirklich toll. Bis sie hier fertig war, hatten die Amazonen wahrscheinlich schon drei neue Königinnen...



22.05.2003 18:16#386
Mort R'azoul Die Rüstung war jetzt fast fertig, nur noch mit den beiden Metallstücken, die sie noch vom Schiff hatte, vernieten. Das war keine allzu grosse Arbeit mehr.Jetzt endlich war sie auch mit dem Schluss noch fertig geworden, wie sie die Lederrüstung so betrachtete schien sie leicht schwarz zu schimmern. Diese war zwar etwas schwerer als ihre alte Rüstung, allerdings auch umso härter und fester. Als sie die Neue dann noch angezogen hatte, merkte sie, dass sie sich wohl sehr schnell an ihre neue Rüstung gewöhnen würde, denn sie war, wie sie jetzt bemerkte, nicht einmal soviel schwerer wie die Alte, die ihren Dienst mehr als geleistet hatte in den letzten Jahren.
Ihre leichte Dauradonrüstung legte sie jetzt behutsam unter ihr Bett und verliess fröhlich ihr kleines und zur Zeit ziemlich unaufgeräumtes Zimmer.


22.05.2003 19:08#387
Hummelchen Die Amazone hatte amüsiert verfolgt, wie sich Saria allein abquälte. Dann rief sie zwei von den Arbeiterinnen, die die Bohlen zum Karren hochlegten und die beiden Fässer emporrollten. Dann wurden sie mit Seilen festgezurrt und damit war der schwerste Teil der ganzen Fuhre schon verstaut.

Hummelchen ging in die Rüstkammer und suchte die anderen Muster für die Gehenke heraus und brachte sie zu Saria.

"Das ist jetzt alles. Gib gut acht auf die Sachen. Mit dem Verkauf sichern wir unsere Versorgung für ein Vierteljahr. Wenn du versagst, müssen deine Schwestern hungern. Also viel Erfolg."

Hummelchen lächelte dem Mädchen aufmunternd zu und ging wieder in die Küche.


22.05.2003 19:21#388
Telma Wie es die junge amazone genoss, mal in ihrer Freizeit einfach faul herumzuliegen, sie hatte nichts zu tun, und konnte nur hoch zum himmel starren, dabei beobachtete sie genau die wolken, einige male versuchte in diesen muster zu erkennen, tiere, oder gesichter oder sonstiges.

Doch dann entschied sie sich urplötzlich sich auf den Weg zur Stadt zu machen, nämlich morgen. Sofort lief sie zu den Schlafplätzen, und packte dort ihre Sachen zusammen, es dauerte einige minuten, doch brauchte sie ja schließlich nicht allzu viel.

morgen würde sich dann die junge kriegerin auf den weg zur stadt machen...


22.05.2003 20:03#389
Saria Keuchend lehnte sich Saria gegen den Karren und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Langsam begann sie sich richtiggehend daran zu gewöhnen, dass sich ihre Arme wie leere Wasserschläuche anfühlten.
Trotzdem hasste sie dieses Gefühl.
Einerseits erinnerte sie es an die Ausbildung bei Blutfeuer, andererseits überhaupt an die ganze Plackerei. Warum wurde sie eigentlich von jedem zu irgendeiner Arbeit verdonnert? Nur weil so noch so jung war? Immerhin hatte sie sich mittlerweile ganz schön hochgearbeitet. Irgendwann würde sie ihren Schwestern schon noch beweisen, dass sie zu mehr zu gebrauchen war. Mit Sicherheit gab es im gesamten Lager keine größere Diebin. Vielleicht nicht einmal auf ganz Khorinis. Die hatten doch alle Angst vor der Garde. Feiglinge, allesamt.
Selbst dieser Leon schien Muffensausen bekommen zu haben. Sonst hätte er sich doch sicherlich noch einmal blicken lassen. War ja klar gewesen, dass sie sich nicht auf den verlassen konnte. Der war viel zu... weich.
Ja, das war er. Ein Weichei, genau wie alle anderen.
Derartige Gedanken sprangen in Sarias Kopf umher, als sie missmutig in ihr Zimmer stapfte, um dort ihren Bogen samt Köcher aufzulesen. Einige Minuten lang suchte sie vergeblich nach ihrem Mantel, bis sie sich an die Begegnung mit dem verrückten Sumpfler erinnerte.
Wegen diesem Idioten durfte sie sich nun einen neuen Mantel zulegen. Dafür würde er auch irgendwann kassieren...
Zu guter Letzt machte sich die Diebin noch an ihrer Truhe zu schaffen, um etwas Geld herauszufischen. Nicht allzu viel, aber man konnte ja nie wissen ob man etwas gebrauchen konnte. Und ein Schnäppschen in Ehren kann niemand verwehren...Seufzend sperrte die Amazone ihr Zimmer sorgfältig ab, bevor sie sich erneut auf den Hof begab und zu dem Karren schlenderte. Sowohl die Fässer wie auch Hummelchens Geschmeide war sorgfältig verstaut. Einige kleinere Truhen schützten mit dicken Schlössern die wertvolle Fracht vor unerwünschten Blicken. Nur gut, dass Saria selbst den Schlüssel verwahrte.
Neben den beiden großen Fässern für Sador war auch noch ein kleineres festgezurrt worden. Das würde sicherlich seinen Wert beweisen, wenn einer der anderen Wirte eine Kostprobe des feurigen Likörs verlangte.
Leicht müde ließ sich die Diebin auf der Kutschbank nieder, um auf ihre Fahrerin zu warten. Diese Riesenvögel zu lenken traute sie sich dann doch nicht zu..."Da bist du ja."
Eine ruhige Stimme ließ Saria zusammenfahren. Ohne es zu merken war sie leicht eingedöst und hatte so gar nicht bemerkt, wie eine der anderen Amazonen nähergekommen war.
Erschrocken drehte sie sich herum und konnte im Schein der Fackeln eine etwas gebrechlich wirkende Frau mit angegrautem Haar erkennen.
"Thaleiia!", entfuhr es ihr, "Wa-was machst du denn hier?"
Saria schluckte. Wenn das mal keinen Ärger gab.
"Ich wollte mich nur mit dir unterhalten, bevor du uns abermals verlässt", antwortete die Hohepriesterin ruhig und blieb neben dem Karren stehen.Die Diebin fuhr sich nervös durch die Haare. Wie schon bei ihren vorigen Gesprächen mit der alten Priesterin stieg ein Gefühl der Unsicherheit in ihr auf, ließ sie unruhig auf ihrem Platz herumrutschen und machte es ihr unmöglich, die Finger still zu halten.
"Ähm...gut, worüber willst du denn mit mir reden?"
Thaleiia blickte die Amazone ernst an. Saria konnte nicht verhindern, ein Stückchen zur Seite zu rücken.
"Ich bin mir nicht sicher, ob du bereit bist...", murmelte die Priesterin schließlich.
"Bereit? Wofür?", platzte Saria heraus.
"Für die höhere Magie unserer Bewahrerin. Ich fürchte, dir fehlt die notwendige Disziplin. Diese Magie ist durchaus mächtig und unachtsamer Gebrauch kann völliges Chaos verursachen."
Magie? Diese Gelegenheit konnte sich die Diebin natürlich nicht entgehen lassen."Warum denn? Ich kann mich inzwischen schon viel besser beherrschen!", log Saria.
"Frag doch Blutfeuer, die hat mich schließlich ausgebildet! Und hat sie sich beschwert? Bestimmt nicht, immerhin habe ich sie nicht enttäuscht."Erneut bedachte Thaleiia die junge Amazone mit einem durchdringenden Blick. Diese dunklen aber doch so klaren Augen weckten in Saria stets das Gefühl, klein und durchschaubar zu sein...
"Ich gebe dir eine der Runen. Mit ihr kannst du noch nicht viel anstellen. Aber vielleicht kann sie dir bei deinem Auftrag behilflich sein. Mit ihr kannst du Gegenstände oder sogar ganze Räume mit einem magischen Verschluss versehen. Ohne immensen Magieaufwand oder deinen eigenen Willen wird es unmöglich sein, diesen Verschluss aufzuheben. Doch bedenke, dass es dich viel Kraft kosten wird, einen kompletten Raum zu verschließen. Überschätze deine eigene Kraft nicht."Mit großen Augen betrachtete Saria die Rune. Ihre Hände zitterten leicht, als sie den Stein entgegennahm.
"Danke. Wart nur ab, ich werd dich nicht enttäuschen. Und Hummelchen auch nicht. Immerhin trage ich die Verantwortung für das Zeug."
Damit sprach sie genau das aus, was sie eigentlich störte. Wenn irgendetwas dazwischen kommen sollte, würde sie die Folgen tragen müssen..."Das will ich auch hoffen. Viel Glück auf deiner Reise", meinte Thaleiia nach kurzem Schweigen und verschwand dann in Richtung Tempel.
Seltsam, schon wieder hatte Saria das Gefühl, dass die Priesterin ihr nicht alles gesagt hatte. Vielleicht war es auch nur Einbildung...Selbst als sie zusammen mit ihrer Begleiterin auf dem holpernden Kutschbock saß und aus dem Lager rumpelte, ließ sie dieser Gedanke nicht los.


22.05.2003 20:41#390
Seth III Etwas Abseits des amazonischen Tempels stand Seth und betrachtete das Bauwerk, es war schlicht in der Ausstattung aber doch sehr ellegant und betrachtenswert, kein mit Prunk überladenes Bauwerk das nach wenigen Monaten zahlreiche Lücken hatte, weil jeder der vorbeikam etwas mitnahm.
Aber genug der Analysen über dieses Lager, er musste sich wieder zurück ins Kloster begeben um für die Schmiedin diese Rune zu holen, mal sehn ob irgendwo eine klauen konnte oder es schaffte eine Neoras abzuschwatzen. Und schon war Seth aus dem Lager verschwunden



22.05.2003 20:50#391
Cain Diese Worte schmerzten noch mehr als die vorherigen.. es war, alsob sich Shakuras und Cain nie gekannt hatten und ein großer Keil zwischen sie getrieben worden war.. er streichelte Baal und dieser
Gab gurgelnde Geräusche von sich, es schien alsob es ihm gefallen würde. Und das munterte Cain auf. Wenigstens einer hat mich nicht völlig verlassen... sagte er traurig und sah seinen gefiederten Freund traurig an. Dann holte er seinen Speer aus der Befestigung an seinem Rücken und schlug ihn voller Wut in den Sand, so dass er in alle Richtungen spritze. Er stützte sich drauf und sah, wie Shakuras sich kühl und nicht nach hinten sehend Richtung Ausgang des Amazonenlagers begab.. wieder hatte er einen ihm sehr wichtigen Freund und damit eine starke Bindung an Innos´ verlohren... Dunkelheit machte sich in seiner Seele breit und Kummer ließ sein Herz erzittern.. es war schrecklich einen alten Freund zu verlieren... Heldur dek turmew! rief er ihm in dieser sehr alten Sprache hinterher, was soviel bedeutete wie "Lebwohl alter Freund" bedeutete. Dann sah er wieder zu Baal und beide verschwanden in den Dünen des Sandes.. Cain setzte sich am Strand auf einen großen Stein und beobachtete die Wellen...


22.05.2003 22:37#392
Seth III Zum zweiten mal an diesem Tage überquerte Seth die steinerne Brücke des Amazonenlagers, er ging an dem Tempel Donnras vorbei in das eigntliche Lager hinein und wandte sich direkt zur Schmiede hin. Hummelchen werkte an irgendetwas herum und bemerkte nicht das Seth bereits hinter ihr stand.
S:"Guten Abend !"



22.05.2003 22:50#393
Hummelchen "oh, da ist ja der Glasbesteller. Ich hab es fertig. Wie ist es mit dir? Hast du die Rune?"

Hummelchen war ganz aufgeregt. Thaleiia hatte sich schon sehr gefreut, denn eine Rune nach Khorinis hatte noch keiner. Das würde die Bewegung sehr vereinfachen im Land.



22.05.2003 22:53#394
Seth III Seth zog eine in grünen Stoff eingewickelte Rune aus seiner Tasche, entblätterte den magischen Stein und zeigte ihn Hummelchen.


"Du bekommst sie wenn du mir die Brille zeigst."



22.05.2003 22:55#395
Hummelchen Hummelchen holte das kostbare Stück aus dem kleinen Schmuckkästchen heraus, in das sie es gebettet hatte und setzte sich dieses Augenglas auf.
"Siehst du, wie hübsch das ist? Ich seh dich ganz grün. Kommen wir ins Geschäft, Herr Novice?"



22.05.2003 23:03#396
Seth III Seth nickte und händigte die Rune der Schmiedin aus, gleichzeitig nahm er die Brille an sich und probierte sie selber ob die Größe passte und ob sie auch gut hielt, zu seiner großen Freude war alles perfekt.
Der Brillenrahmen war aus Metall und glänzte im Schein des Schmiedefeuer silbern und die kleinen, grünen Brillengläser hatten genau die richtige Dicke, man sah also die Umgebung nicht zu dunkel oder zu hell.

S:"Eine fabelhafte Arbeit verehrte Schmiedin, habt dank und viel Freude noch mit der Rune."

Seth setzte die Brille auf, wandte sich von Hummelchen ab und verließ die Schmiede wieder.

Bei der Steinbrücke angekommen blieb der Novize stehen, sah sich um und holte dann die Spielkarte heraus. Er betrachtete das Bild darauf durch die grünen Gläser der Brille und es klappte tatsächlich, die Wirkung des Pilunktur wurde aufgehoben.
Nun konnte man dem Spilzeugmacher in Khorinis doch mal einen kleinen Besuch abstatten.



22.05.2003 23:11#397
Hummelchen Hummelchen schlug die hübsche Rune wieder in das Tuch ein und eilte zum Tempel, um der Priesterin das kostbare Stück zu übergeben.



23.05.2003 00:06#398
Mort R'azoul Tallulah lief noch eine Zeit lang im Lager herum, mit der Zeit passte sich sogar die Rüstung ein wenig an und wurde zunehmend auch leichter zu tragen.Als es schon am dunkeln war, ging sie in das Gästehaus, in dem sie den Rest des Abends verbrachte, da sie sowieso nichts zu tun hatte, sofern sie kein Material hatte, um etwas zu nähen oder herzustellen. Erst gegen Mitternacht verliess sie das Haus, lief durch den kleinen Wald, bis durch das Tor des inneren Lagers. Dort trat sie durch jenes ein und lief geradewegs auf ihr kleines Turmzimmerchen zu, um sich danach friedlich ins Bett zu legen...



23.05.2003 13:39#399
Hummelchen Hummelchen kraulte Bärchen zart an den Bäckchen und erfreute sich an dem durchdringenden Schnurren, das der dicke Kater von sich gab. So ein Tier war doch immer wieder beruhigend, und besonders Bärchen konnte sie immer wieder zum Lächeln bringen.

"So jetzt ist aber genug geschnurrt, wir haben noch was zutun, nicht wahr?"Sie setzte den Kater auf den Boden und ging rüber ins Gästehaus. Dort suchte sie nach Satura, die sie auch gleich darauf in der Küche bei Jamira sitzen fand.
"Satura, gut dass ich dich treffe. Du bist nun schon eine Weile bei uns und hast dein Gemeinschaftssinn für das Lager deutlich bewiesen. Du wirst zur Amazone befördert, das hast du dir wirklich reichlich verdient."
Hummelchen lächelte sie an und ließ es sich nicht nehmen, ein Stück leckeren Schinken von Jamira zu stibitzen.
"Hmm, nicht schlecht, aber meiner ist besser."
Sie zwinkerte und wandte sich dann wieder an Satura.
"Unsere Schwester Phoenixfee wird übrigens genauso wie du Amazone. Vielleicht kannst du ihr das ausrichten wenn sie wieder zurückkommt und ich sie nicht gleich sehe? Sie wird sich sicher ebenso freun."



23.05.2003 13:51#400
Telma Ein neuer Tag begann für die junge Amazone, nun war es aber wirklich Zeit sich auf den Weg zu einem Lehrmeister zu machen, und ihre Suche würde nun in der Stadt weiter gehen. Da sie schon gestern am Abend alles zusammen gepackt hatte, konnte sie gleich nachdem sie noch ein wenig was gegessen hatte, sich auf den Weg machen.

Ihr Bogen hang ihr um die linke Schulter, und ihren kleinen Dolch, den sie von der alten Frau damals bekam, trug sie natürlich auch bei sich, auch wenn sie damit nicht umgehen konnte oder sonst etwas. Für sie war es so eine Art Glücksbringer, genau sie wie ihr Halsband, was sie bei der Schatzsuche gefunden hatte. Doch war natürlich der dolch da noch ein wenig nützlicher...
Sofort verlies sie das Amazonenlager, und blickte noch mals zurück, sicherlich würde sie schon bald wieder zurückkehren, doch sollte sie einen Lehrmeister finden können, würde dies einige Wochen dauern, da das Trainieren ziemlich lang dauerte...



23.05.2003 13:55#401
Satura Satura sah Hummelchen verwundert an. Das musste die Kunstschmiedin sein, von der Jamira ihr erzählt hatte... Die Amazone neigte dankend ihren Kopf. "Ich danke dir! Ich hoffe auch in Zukunft viel zur Gemeinschaft beitragen zu können." Das Herz der frischgebackenen Amazone machte vor Freude einen Sprung. Ja, jetzt war sie ein echtes Mitglied der Gemeinschaft!

Sie musterte Hummelchen, die eben genüßlich etwas Schinken verspeiste. "Du bist doch die Kunstschmiedin..." begann Satura. Die rundliche Amazone nickte genüßlich kauend. "Hm, kannst du mir vielleicht etwas anfertigen?" Satura zog den walnußgroßen Amethyst aus ihrer Hosentasche. Er schimmerte leicht und war frei von Einschlüssen. Sanftes violettes Licht wurde von den geschliffenen Kanten reflektiert.
"Ich würde diesen Amethyst gerne fassen lassen. Ich dachte an einen edlen Gürtel, an dem ich auch die Scheide meines Schwertes befestigen kann, und ein paar kleinere Beutelchen."



23.05.2003 14:01#402
Hummelchen Hummelchen nahm den Stein in die Hand und bewunderte ihn. Auch Jamira kam herüber und konnte ihre Augen nicht von dem funkelnden Edelstein lassen."Ein schöner Stein, ganz rein. Wo hast du ihn her?"
Hummelchen drehte ihn ein paar mal in der Hand herum.
"Natürlich kann ich ihn dir fassen. Wird mir ein Vergnügen, einen so schönen Stein findet mal selten zum Bearbeiten."



23.05.2003 14:11#403
Satura "Er ist von einem... von einem Freund." Bei diesen Worten wurde Saturas Blick traurig, und ihre grünen Augen verloren für einen winzigen Augenblick den ruhigen Glanz. Es war, als würden sich ihre Pupillen verengen, und man konnte unter der Trauer die Wut aufflackern sehen.
Der Zauber war so schnell vorbei wie er gekommen war. Satura überließ Hummelchen den Stein. "Ich hätte gerne zwei Dolche, die den Stein von links und rechts in der Gürtelschnalle fixieren. Und darüber ein stilisierter Drache... er soll an dies Amulett erinnern." Satura zeigte der Kunstschmiedin das Drachenamulett mit dem matten roten Stein in seiner Mitte. Es schien der Amazone, als würde Hummelchen sie kurz irritiert ansehen. Kannte sie dieses Amulett etwa? Zumindest schien sie die erste zu sein, der auffiel, dass es etwas sehr besonderes war.
"Und unter dem Stein... eine untergehende Sonne." Satura senkte wieder ihren Blick. "Ich habe gute Heilsalben zum Tausch; viel Gold besitze ich nicht. Wenn ich dir aber sonst irgendeinen Gefallen tun kann, so sag es mir."


23.05.2003 14:13#404
Hummelchen Hummelchen nickte.

"Eine gute Beschreibung, das wird sich machen lassen. Und wegen der Bezahlung, da mach dir mal keine Sorgen. Wir werden einen Weg finden wie du dich nützlich machen kannst."

Sie verabschiedete sich von den beiden und ging zurück in ihre Schmiede, um mit der Arbeit des Gürtels zu beginnen.



23.05.2003 17:14#405
Mort R'azoul Tallulah stand am nächsten Morgen erst ziemlich spät auf, wobei das wohl aus den Augen eines normalen Menschen gesehen wurde, für sie selbst war das nicht wirklich spät, eher normal. Langsam rappelte sie sich auf, blickte noch ein wenig müde im Zimmer umher, alles dunkel.
Erst dann öffnete sie die Fensterläden des Zimmers. Einige Sonnenstrahlen kitzelten ihre Augen. Es schien nicht gerecht, genau an diesen Satz musste sie jetzt denken, aber gleichzeitig schossen ihr noch tausende andere Silben durch den Kopf, unvollendete, komische, wirre. Nichts ergab einen Sinn.Ganz langsam, äusserst langsam sogar, setzte sie sich wieder auf ihr Bett und genauso langsam verschwand das ganze wirre Zeug in ihrem Kopf auch wieder. Die Augenlieder öffneten sich und alles war.... es war wie nichts. Wie nichts gewesen zumindest. Jetzt wirklich wach, stand sie auf, zog ihre neue Lederrüstung an, zumindest so gut, wie sie es grade konnte und das war eigentlich nicht mal so schlecht, wie man es vielleicht erwartet hätte.Die Türklinke, die Tür, sie öffnete sich und dann plötzlich war sie draussen. Mitten auf dem Hof, sie blieb dort schnell stehen und konnte sich bei allen Göttern nicht daran erinnern. Dann kam eine freundliche Bewohnerin des Lagers und tippte der ein wenig entgeisterten Anwärterin auf die Schulter, worauf Tallulah zusammenzuckte. Die freundliche und aufmerksame Person musste ein wenig kichern und verschwand dann wieder.
Noch eine Zeit lang stand die Anwärterin dort, mitten auf dem Platz, allerdings kam niemand mehr vorbei, um ihr auf die Schulter zu tippen und sie sozusagen aufzuwecken. Dann plötzlich lief sie weiter, als ob nichts gewesen wäre, in Richtung des Gästehauses. Durch den kleinen Wald hindurch, in dem eine wirklich idyllische Stimmung herrschte. Zu Linken des Weges sah man den Steg und zwei Boote daran festgemacht. Ein kleiner Steinpfad führte von dort hinauf zum Weg, auf dem sie im Moment stand. Mittlerweile hinter ihr, würde man doch ein ziemliches Stück Wald bemerken, wahrscheinlich würde sie heute noch dorthin gehen. Weiter dem Weg entlang, sah man einen runden Tempel, der irgendwie, wie abgeschlossen allem anderen gegenüber in der Welt herum stand, allerdings interessierte das Tallulah nicht gerade sehr, da ihr ja noch nicht einmal irgendwer gesagt hatte, was es denn genau mit dieser Donnra auf sich hatte, aber wahrscheinlich musste sie dazu erst einmal richtig aufgenommen werden, zumindest wusste sie es nicht genau. Endlich sah man hinter dem nächsten Rank das Haus, das hauptsächlich für die Gäste da war. Dort angekommen, grüsste sie die beiden Wachamazonen, die sie allerdings nicht einmal wirklich zu bemerken schienen. Ein wenig betrübt, aber im Grunde doch sehr fröhlich öffnete sie die Tür des Speisesaals und trat ein.
Es war im Moment nicht gerade sehr viel los, einige Amazonen sassen hier. Tallulah schaute kurz auf ihre neue Lederrüstung herunter und setzte sich dann stolz an einen kleinen Tisch, der fast in der Mitte des Raumes stand.


23.05.2003 21:23#406
Satura Satura hatte den Nachmittag genutzt, um zu trainieren.
Zunächst war sie einige Zeit lang durch das Lager gelaufen um ihre Ausdauer zu trainieren und ihre Muskeln zu lockern - und dann hatte sie sich bemüht, einige der Tricks, mit denen Milena sie zu Boden geworfen hatte, zu üben. Gegen ihre Lehrmeisterin kam sie sich richtig ungelenkig vor; Milena war nur so herumgewirbelt!

Satura zog ihr Schwert und versuchte mit der Waffe in der Hand ein paar ordentliche Tritte hinzubekommen. Es war nicht so einfach, wie es bei Milena ausgesehen hatte, und mehrmals verlor Satura fast das Gleichgewicht, als sie sich bemühte, gleichzeitig ihr Schwert zu führen und ihren Körper einzusetzen. Es gelang der jungen Amazone schneller, ihre Arme und Hände zusätzlich einzusetzen; immerhin konnte sie ihr Schwert mit beiden Händen nahezu gleich gut führen, und war somit etwas geübter. Auch schaffte sie es mittlerweile recht gut, imaginäre Schläge zu blocken und aus der Verteidigung sofort wieder in die Offensive überzugehen.

Die schlanke Klinge, die Leon ihr geschenkt hatte, erwachte in ihren Händen zum Leben.Atemberaubend schnell und kräftig sirrte die Klinge durch die Luft. Die Bewegungen der Amazone wirkten fließend und koordiniert, doch fehlte es ihnen noch ein wenig an Flexibilität.

Während sie so vor dem Gästehaus trainierte, dachte sie an die drei Goblins, die sie getötet hatte - und wie gut ihr in diesem Augenblick das Töten gefallen hatte. Ein Schauer kroch über ihren Rücken und packte sie mit eiskalter Hand an der Kehle, als sie an das rote Blut dachte, das aus den kleinen Körpern gequollen war. Ihr wurde fast übel, als sie an die Wut dachte, die sie beherrscht hatte, diesen unbändigen Zorn, geboren aus tiefster Verletzung und Angst.
Der dunkle Krieger hatte recht gehabt... sie vermisste Leon. Sie fühlte sich alleine, er hatte sie stehen gelassen. Wahrscheinlich legte er keinen Wert mehr auf sie als Freundin, wahrscheinlich war sie ihm egal...

Eine einsame Träne stahl sich in den Augenwinkel der stolzen Amazone. Noch nie hatte sie für einen Freund so viel riskiert - und noch nie war sie so enttäuscht worden.
Ja, Frost hatte Recht gehabt. Sie musste ihre Wut unter Kontrolle bringen, bevor der Zorn sie kontrollierte. Und dazu brauchte sie die Konfrontation mit Leon, egal ob er es wollte oder nicht.



23.05.2003 22:25#407
Milena "Na?"
Satura drehte sich überrascht um, als sie die Stimme ihrer Lehrerin hinter sich hörte. Die junge Frau trat grinsend aus dem Schatten.
"Wie ich sehe übst du fleißig. Gut so... Aber das reicht noch nicht so ganz aus. Wenn du gut kämpfen willst, musst du nicht nur dein Schwert, sondern auch deinen Körper beherrschen, und das wirst du mit diesen simplen Übungen nicht wirklich hinbekommen. Folge mir, wir machen wieder ein Spaziergang..."Erneut führte Milena ihre Schülerin aus dem Lager in Richtung Wald, wobei sie ein Liedchen vor sich hin pfiff. Im gegensatz zum letzten Mal hatte sie jedoch ein festes Ziel vor Augen, das sie geradewegs ansteuerte. Nach einer etwa zehnminütigen Wanderung erreichten die Amazonen eine kleine Lichtung, auf der einige Trainingseinheiten aufgebaut worden waren - so auch eine ein paar Quadratmeter große Fläche mit in den Boden gerammten Pfählen, die jeweils etwa fünfzig Zentimeter Abstand voneinander hatten. Dorthin führte Milena ihre Schülerin und sprang leichtfüßig auf zwei der Pfähle. Ohne Schwierigkeiten bewegte sie sich über die spärlich vorandenen Trittflächen und zog ihr Schwert."Nun denn, komm hoch, lass uns sehen wie gut es um dein Gleichgewicht steht!"


23.05.2003 22:56#408
Satura Satura starrte Milena ungläubig an. Wollte die Frau sie pfählen? Schulterzuckend stieg sie zuerst mit einem Fuß, dann mit dem anderen vorsichtig auf zwei Pfähle. Unsicher und ziemlich steif stand sie da und sah Milena zu, die auf diesen Pfählen richtiggehend tanzte und bereits elegant ihr Schwert schwang.
Satura zog ebenfalls ihr Schwert und schwankte leicht. Normalerweise fiel es ihr nicht schwer, ihr Gleichgewicht zu halten, doch sie hatte noch nie gleichzeitig gekämpft... und sie war sich sicher, dass es das war, was Milena vorhatte. So standen sich die beiden Frauen gegenüber - die eine sich sicher bewegend, die andere schwankend.



23.05.2003 23:09#409
Milena Tja, Satura hatte sich nicht getäuscht was die Pläne ihrer Lehrmeisterin betraf. Spielerisch ließ Milena ihre Klinge vorschnellen, klirrend traf Stahl auf Stahl, als Satura ihre Waffe zur Parade hochriss. Milena aber ließ ihr Schwert locker aus dem Handgelenk durch die Luft kreisen und schlug erneut zu."Na komm schon, nicht das Gleichgewicht verlieren..."



23.05.2003 23:22#410
Satura Satura merkte, dass ihre Lehrmeisterin keine große Kraft in ihre Schläge legte - sonst hätte sie wahrscheinlich sofort das Gleichgewicht verloren.
Die Amazone hielt sich wacker und parierte Milenas Schläge so gut sie konnte, blieb jedoch zunächst auf den beiden Pfählen wackelnd stehen. Erst als Milena sie mit schnelleren Schlägen dazu zwang, nach hinten auszuweichen, musste sie einen Schritt zurück setzen. Den Hauch eines Augenblickes lang balancierte sie auf einem Fuß, und hätte Milena jetzt zugeschlagen, wäre Satura mit großer Wahrscheinlichkeit gestürzt. So schaffte die Schülerin es, den Schlag der Amazone in dem Moment zu blocken, in dem ihr Fuß halt auf einem anderen Pfahl fand.

Immer heftiger wurde der Kampf der beiden Frauen; die edlen Klingen blitzten im Licht der Abendsonne. Langsam fand Satura ihr Gleichgewicht, schaffte es auch schon, ein paar Schläge auszuteilen, und nicht nur zu parieren.


23.05.2003 23:48#411
Milena Der Kampf wurde immer schneller, Satura immer sicherer auf den Pfählen. Die Schwerter klirrten aufeinander, die beiden Amazonen wichen vor und zurück. Dennoch kam Satura immer wieder ins Taumeln, ab und zu verlohr sie das Gleichgewicht auch, obwohl derartige Ausrutscher eher selten waren. Was nicht zuletzt daran lag, das Milena doch noch recht... 'human' blieb mit ihren Angriffen.
"Nun gut...", meinte sie schließlich, "Aber es geht nicht nur darum das Schwert zu führen und nicht runterzufallen. Versuch mal ein wenig Körpereinsatz einzubringen."



24.05.2003 00:00#412
Satura Das Wort "Pause" oder "Ausruhen" schien Milena nicht zu kennen. Satura stand der Schweiß auf der Stirn, und jetzt sollte es noch anstrengender werden?
Als wäre dies die Ankündigung gewesen, begann Milena, ihre Schläge härter zu setzen und zwang Satura so zu immer waghalsigeren Ausweichmanövern. Je länger sie übten, umso sicherer fühlte Satura sich, doch immer wenn sie meinte, nun sicher und stabil zu stehen, legte Milena an Tempo zu.
Nein, ihre Lehrerin schenkte ihr nichts. Bald war Saturas Körper schweißnass, und auch an Milena ging die Anstrengung nicht spurlos vorbei.
Als sich die Dunkelheit langsam über die Lichtung zu senken begann, stoppte Milena das Training, um noch vor Einbruch der Nacht wieder zurück im Lager zu sein.



24.05.2003 09:21#413
Zloin Zloin hatte sich auch die das Innere unter die Lupe genommen. Es war wircklich ein wunderschönes Lager, diese Amazonenlager. Eigentlich wollte er noch weiter hier bleiben, doch der Brief von meditate verlangten in zurück in den Lavaturm! Eigentlich wollte er einen schnelleren Weg wählen, doch für ein kleines Gespräch mit der Hohepriesterin, nahm er sich den langen und gefährlichen Weg auf sich. Schnell packte er seine Sachen mit neuem Proviant aus der Küche die er für einige Goldstücke bekam.
Bei der Brücke erhielt er noch seinen Dolch zurück und verschwand dann schnellstens in der grossen, weiten Ebenen, südlich es Minentals!


24.05.2003 09:45#414
Mort R'azoul Als sie aus der Tür trat, konnte man noch genau mit ansehen, wie ein verhüllter Mann das Lager verliess. Man sah, obwohl das Gesicht nicht zu erkennen war, auf den ersten Blick, dass dies ein Mann sein musste und zwar am Gang des Besagten. Ein wenig müde noch, ging Tallulah den Weg zurück. Es war zwar noch sehr früh am Morgen, trotzdem konnte die Sonne schon unerbittlich runterbrennen, oder zumindest blenden.
Dementsprechend schnell hastete die Anwärterin ins Lager hinein, wo sie gut mit dem Rücken zur Sonne stehen konnte. Es war alles so leer am Morgen, niemand hier. Ausser vielleicht den beiden besoffenen Amazonen in der Ecke beim Tor, aber sonst wirklich niemand. Behaglich lief sie weiter. Weiter, bis zu ihrem kleinen Turmzimmerchen, das sie dann plötzlich äusserst hastig öffnete. Im Zimmer selber setzte sie sich zuerst einmal auf das Bett im hinteren Teil des Raumes. Wie sie da so sass und ein wenig über das bisher Geschehene nachdachte, entschied sie sich kurzerhand, mit dem kleinen Boot einige Meter vom Steg wegzufahren und dort weiterzuarbeiten oder wohl besser gesagt, zuerst einmal anfangen etwas zu arbeiten. Deshalb packte sie unverzüglich ein Stück Leder, das sicher genug gross war, um sich eine Armbinde oder sogar eine Schiene herzustellen. Mit dem Leder und genügend Werkzeug ging sie gemütlich zum Steg hinunter.
Natürlich entgegen der Sonne, doch das störte eigentlich nicht weiter. Den kleinen Steinpfad hinunter, bis zu besagtem Steg, wo sie dann sofort das kleine Boot losmachte und damit ein Stück rausfuhr, aber nur soweit, dass sie eigentlich noch im Lager war, will heissen, dass sie noch geschützt war. Zuerst wollte sie sich ein wenig hinlegen und sonnen, um danach anfangen zu arbeiten zu können. Es war immer wieder gemütlich auf dem Wasser, aber auch verwunderlich, wie ruhig es eigentlich war, trotz den ganzen Wellen.



24.05.2003 19:40#415
Liana Liana wachte ruckartig auf. Es war früh am Morgen und der Tau lag auf Diegos rotem Umhang. Er war so weich (der Umhang ) und Liana hatte gut drin geschlafen. Diego war noch tief und fest am schlafen und so enthüllte sich Liana aus dem doch so warmen Umhang mit bedenken und gab Diego einen leichten Kuss auf die Backe. Er gab einen leisen schnarchton von sich und schlief weiter. So nahm Liana ihne Waffen und band sie sich an ihren Gürtel, der zu ihrer metallenen Rüstung gehörte. Dann sah sie hoch zum Himmel. Er war hellrot und die Sonne versuchte grade den Mond in einem gnadenlosen Kampf zu besiegen, was auch Tag für Tag ins neue Geschah. Liana sah mit glänzenden Augen zu und als die Sonne den Mond schließlich besiegt hatte setzte sie ihren Spaziergang im taunassen Sand fort. Sie hatte ein ständiges Lächeln auf dem Gesicht und konnte auch nicht mit aufhören, da der nasse Sand zwischen ihren Zehen kizelte. Sie mochte Morgenspaziergänge gerne nur alleine und so ließ sie Diego Tag für Tag weiterschlafen und sie war auch immer schonwieder zurück bevor Diego aufwachte und die "Schlafmütze" zärtlich weckte.
Morgens war im Amazonenlager mehr los als manche dachten. Viele Amazonen trainierten Morgens schon mit ihren Speeren und Schwertern und manchmal konnte sie auch Amazonen sehen, die mit Pfeil und Bogen auf dem Übungsplatz standen und versuchten die Zielscheibe zu treffen, was nicht immer zur Befriedigung des Lehrmeisters klappte.
So versuchten sie es immer und immerwieder, bis sie schließlich mal einen Glückstreffer landeten, doch die Wand und der Boden rundherum zerlöchert waren. Bogenschiessen war nichts für Liana dachte sie und betrachtete ihr Mystic Blade, mit dem sie zusammen die Schwertmeisterung geschafft hatte bei Milgo. Wie es ihm wohl im Moment ging? Liana fragte sich das öfters, da er sich ziemlich verliebt hatte in sie, wie es schien. Doch schien er Diego nicht gemocht zu haben, da er sich immer entfernt hatte, wenn er in der Nähe war und finster geguckt hatte, als Liana und Diego an ihm vorbeigingen. Sie würde ihn bald mal wieder besuchen kommen.. dachte sie sich und spazierte weiter.. heute würde sie wohl nichtmehr pünktlich zurück zu Diego kommen, bis er aufwachte und versuchen würde Liana zu wecken. Sie ging aus den Toren des Amazonenlagers, bis sie auf dem freien Platz vor dem Lager stand. Dort zog sie ihr Schwert und trainierte noch etwas. Sie musste fitt bleiben und durfte das, was sie beigebracht bekommen hatte nicht so schnell mehr vergessen. So übte sie das, was Milgo ihr beigebracht hatte. Die Acht vollführte sie ein paar mal, bis sie zufrieden mit deren Größe und Geschwindigkeit war.
danach machte sie die Übung mit der sie am meisten Probleme hatte. Damals war es das Gleichgewicht und der Geruch im Sumpflager, der ihr zugesetzt hatte, doch hier war sie zu Hause und die Sonne schien und wurde nicht von Bäumen bedeckt, wie es im Sumpflager der Fall gewesen war. Sie versuchte den Schlag von links nach Rechts und dann den Sprung nach hinten, wo sie nicht das Gleichgewicht verliren sollte und gleich wieder kampfbereit seien sollte. Damals war es sehr schwer, doch inzwischen schafte sie es ziemlichg ut es es geschah so gut wie nie, dass sie noch das Gleichgewicht verlohr und hinviel, was meistens mit Blauen Flecken und einem schmerzenden Hintern bedankt wurde. Doch bei diesem einfachen Training ohne Zeitdruch und Beobachtung durch Lehrmeister klappte es einsame Spitze und Liana war mit sich zufrieden. Danach nahm sie sich noch ihren Dolch und übte das passende Zustechen, bis sie es so hinbekommen hatte, wie sie es wollte. Mit dem Dolch war sie inzwischen so Geschickt wie mit dem Schwert, da sie sich mit dem Schwert in letzter Zeit mehr angestrengt hatte.
Blasen waren auf ihrer Hand inzwischen lange nichtmehr dagewesen und Donnra sei Dank, waren ihre Hände immernoch geschmeidig und weich und nicht wie bei anderen mit dicker und hässlicher Hornhaut bedeckt. Liana interessierte sich immer mehr für die Magie Donnra´s und sie sah immerwieder sehnsüchtig zu dem geheimnissvollen Tempel der Donnra, wo die Amazonenmagierinen pratkizierten mit Blutmagie und Teleportation. Liana hatte schön beobachtet, wie sie damit Männer kontrollierten, die vorher ziemlich wiederspenstig waren. Und plötzlich brachten sie sogar freiwillig den Müll raus.
Liana grinste immer verschmizt, wenn sie das sah und dann schüttelte sie ihren Kopf mit den langen Haaren und dachte wieder an den doch so lieben Diego, bei dem sie nichtmal an sowas denken wollte. Er war solieb und Liana wollte es sich durch soetwas bei Diego nicht die Liebe verderben. Liana setzte sich nun auf die Wieso vor dem Lager und sah der Sonne zu, die inzwischen so weit aufgestiegen war, dass die Schatten klein genug geworden waren, damit die Sonne den Platz im Amazonenlager ohne Probleme bestrahlen konnte. Dann beobachtete die Amazone einen Magier, der gerade dabei war das Lager zu verlassen. Die Beschreibung passte und das Alter auch.. das musste Shakuras sein, von dem Cain so oft erzählt hatte. Liana folgte ihm...



24.05.2003 22:20#416
Cain Mit eiligem Schritt ging Cain an den Wächterinen der Brücke vorbei, die Cain nur zunickten, da er ja schon fast sein zweites Zuhause im Amazonenlager hatte, und sahen der Frau auf seinem Rücken mitleidig hinterher und wünschten ihr gute Besserung. Cain wurde von vielen Amazonen angegafft und er verfluchte sie, da keine von ihnen helfen wollte. Schließlich erreichte Cain den Tempel und ging im Eilschritt die Treppen dieses mysteriösen Gebäudes hinauf. Er ging zu dem Zimmer, wo auch schon Shakuras geheilt wurde und legte die Fremde, von der er gern den Namen gewusste hätte in das weiche, trockene Bett und lief die Gänge entlang um die Magierin zu finden.



24.05.2003 22:23#417
Satura Es war schon spät, als Satura heute ins Lager zurückkehrte. Den ganzen Tag hatte sie auf der Lichtung im Wald trainiert, die Milena ihr gestern gezeigt hatte.
Stundenlang war sie ohne Pause auf den Pfählen balanciert und hatte mit ihrem Schwert immer waghalsigere Übungen vollzogen. Sie hatte sogar verschiedene Tritte auf den Pfählen geübt, und wenn sie mal hinunterfiel, so stand sie keine Sekunde später wieder oben.
Als die Sonne unterging, fühlte sie sich auf den Pfählen so sicher wie auf dem Boden - Milena würde Augen machen.
Müde kam Satura zurück und begab sich ins Gästehaus zu Jamira. Heute würde sie zu Hummelchen schauen - ob die ihren Gürtel schon fertig hatte? Die Amazone war gespannt, wie gut die Kunstschmiedin ihre Vorstellungen hatte umsetzen können.


24.05.2003 22:36#418
Thaleiia Gähnend wollte sich Thaleiia grade in ihr weiches Bett legen, als sie von hinten Jemand auf die Schulter Packte. Die Magierin erschrack fast so, dass sie auf der Stelle im Boden versinken wollte... doch da ih dort zu viel Ungeziefer war drehte sie sich um und sah wer es war und sie hätte es sich fast denken können Cain! sagte sie und musterte den Drachenjäger.
Wen hast du denn diesmal gefunden? fragte sie, alsob es selbstverständlich wär, das Cain bei jedem Besuch auch einen Verletzten bei sich hatte. Jemand Schiffbrüchiges... sagte er und sie antwortete Könnt ihr euch nicht ein Männer Hospital irgendwo einrichten...? Cain sah sie etwas verwirrt an und er antwortete Dann hätte Sie nichts drin verloren.. sie ist im Zimmer, wo Shakuras auch bis vor Kurzem drin gelegen hatte sgate Cain noch und schon waren beide auf dem Weg in das besagte Zimmer. Dort im Bett lag eine junge Frau, die ziemlich durchnässt war und am ganzen Körper bibberte. Och mein Kind, was hat man dir angetan fragte Thaleiia und musterte die noch Ohnmächtige. Dann konzentrierte sie sich auf die Wunden und ihre heilenden Hände fingen an zu glühen und ihre Wirkung zu vollbringen.. die Macht Donnra floss durch ihre Hände und heilte die Fremde in ein paar Sekunden wieder.
Ich habe die Körperlichen Schäden behandelt.. die seelischen aber nicht.. jetzt bist du dran Cain.. sagte sie und verließ gähnend das Zimmer.. Sie sah noch, wie Cain sich an das Bett der Fremden setzte und sie ansah... dan ging sie zu Bett.
Liana



24.05.2003 23:14#419
Mort R'azoul Tallulah arbeitete den ganzen Nachmittag lang an diesem, zugegebenermassen, doch etwas komischen Arbeitsplatz, um danach mit der beendeten Arbeit auf dem Boden des Bootes, wieder zurück zu rudern. Immer wieder war sie ein wenig abgetrieben und musste deshalb immer mal wieder ein Stück zurück fahren.Jetzt allerdings befestigte sie das Boot am Steg und blieb dann ersteinmal stehen. Sachte zog sie sich das Armband oder wohl eher die Armschiene an. Dann aber gleich wieder weg und auf den anderen Unterarm und siehe da, er passte dort sogar. Zufrieden stieg sie ganz langsam, ja wirklich äusserst behaglich, auf den Steg hinauf um danach unsicheren Fusses den Weg bis zum Tor hinaufzulaufen. Mittlerweile war es ja auch schon dunkel geworden, daher musste sie sprichwörtlich bei jedem Schritt aufpassen, wo sie hintrat. Zumindest bis sie wieder auf beleuchtetem Pfade ging. Da die Anwärterin doch ziemlich müde war, lief sie auf geradem Wege zu ihrem kleinen Turmzimmerchen, öffnete die Türe und warf sich auch sogleich auf das Bett, das auf der anderen Seite der Tür stand.Genau in dieser Haltung verblieb sie sich eine Minute lang, bis es ihr langsam aber sicher unbequem wurde. Doch auch dann verblieb sie genau so, erst nach einer halben Ewigkeit löste sie sich und fiel dann totmüde ganz auf das Bett hinunter, um auch sofort einzuschlafen...



24.05.2003 23:24#420
Dragonia Wo war sie? Bei Innos? war sie im Gelobten Reich oder war sie bei Beliar? Sie öffnete die Augen, sie wusste nicht, wo sie war, aber sie lag in einem Bett und fühlte keine Schwerzen mehr.
Über einem Stuhl hingen ihre Habseligkeiten, Ihre Lederrüstung, Ihre Waffen lagen auch da.
Sie schaute sich in dem Raum um, wo war sie, wie kam sie hier her, das es kein Traum war hat sie gemerkt als sie sich mal in den arm gekniffen hatte.Zurzeit war niemand im Raum, aber dann war das eben wohl auch kein Traum wie sie gemeint hatte.

Sie konnte sich daran erinnern das sie Land gesehen hatte und versucht hat auf der Schiffsplanke dorthin zu paddeln, aber sie war von der Planke gerutscht und hatte noch um Hilfe gerufen.
Dann meinte sie als sie wieder kurz aus der Ohnmacht aufgewacht war sich in den Armen eines Mannes befunden zuhaben und dann hatte die verschwommen eine Frau gesehen mit Glühenden Händen.
Wie es schien war das doch kein Traum gewesen.
Die Frau muss eine Heilerin sein den Ihre Wunden die sie hatte waren verheilt.
Dragonia schaute unter die Bettdecke, Sie hatte eine Art Nachthemd an, aber all zu lange konnte sie noch nicht aus dem Wasser sein Ihre Haare waren noch was feucht.
Sie hoffte nur das die Frau sie umgezogen hatte und nicht der Mann.
Ihre Wunden waren verheilt aber sie fühlte sich noch sehr matt, ihre Kräfte konnte die Heilerin Ihr nicht so schnell wieder geben.
Sie war noch in Gedanken als ein Mann, das Zimmer betrat, wie es aussah war es der Mann der sie getragen hatte.
Dragonia versuchte was zu sagen aber sie bekam nur ein röcheln heraus und musste kräftig Husten.



24.05.2003 23:27#421
Satura Satura saß in einem bequemen Lehnsessel am flackernden Kaminfeuer des Gästehauses. Das Knistern der glühenden Holzscheite wirkte beruhigend, und die Amazone entspannte sich von den Anstrengungen des Tages.

Sie hatte wenig Zeit zum Denken gehabt in den letzten Tagen. Nein, sie wollte ja gar nicht denken. Zu schmerzhaft war die Erinnerung, zuviel Angst überschattete ihr Denken. Cord, wo bist du. Ich brauche dich! Sag mir, wohin ich gehe. Warum bist du gegangen, als ich dein Geleit am dringensten benötigt habe?Eine einsame Träne stahl sich aus ihrem Augenwinkel und beschrieb eine im Feuerschein glitzernde Bahn ihre Wange hinab. Satura bemühte sich nicht, ihre Hand zu heben um die Träne aufzufangen. Erschöpft und mit leerem Blick saß sie da und starrte in das knisternde Feuer, von dem eine so angenehme Wärme ausging. Ein knisternder Funkenregen sprühte aus einem Holzstück; im nächsten Moment war der Zauber vorbei, und das Feuer flackerte ruhig vor sich hin.
Je länger die Amazone in das Feuer starrte, desto plastischer arbeiteten sich Formen und Gestalten aus den züngelnden Flammen. Es waren dämonische Bilder, die sie verfolgten. In schreiender Verzweiflung weit aufgerissene Münder, die glühende Hitze spien. Leere schwarze Augenhöhlen, die nichts mehr sehen konnten, ausgebrannte Hälse, die nach neuen Seelen riefen.

Satura schüttelte ihren Kopf. Was für seltsame Gedanken bemächtigten sich ihrer da?
"Darf ich mich setzen?" Eine tiefe, angenehm ruhige Stimme riß sie endgültig in die Realität zurück; es war eine bekannte Stimme, die ihr längst keine Schauer mehr über den Rücken schickte. Ohne aufzublicken nickte sie. "Seht mich an, stolze Amazone. Sagt mir, was Euch so quält." Einsamkeit. Einsamkeit und Leere, die sich nicht füllen ließ. Das war es, was sie quälte.
"Lasst mich Euch helfen. Ich kann euch aus der Einsamkeit führen, kann Eure Seele mit neuer Kraft füllen. Wenn ihr mich lasst."

Satura wunderte sich nicht einmal mehr darüber, dass er ihre Gedanken lesen konnte. War nicht das der wahre Freund, dem sie ihre Ängste nicht mitteilen mußte, weil er sie kannte?

"Ach und Satura, tut mir den Gefallen - und legt es ab."
Ihr Blick glitt zu dem Amulett, dass sich heftigst wehrte. Ohne Widerrede nahm sie es ab und ließ es in einer ihrer Taschen verschwinden.
"Ich danke Euch. Und jetzt - seht mich an." Satura tat, wie ihr geheißen. Ihr Blick glitt an der schwarzen Robe hinauf, blieb kurz an einem kunstvoll gearbeiteten Amulett hängen und verlor sich dann in endlos tiefer Schwärze. Sie musste ihren Blick wieder senken; sie ertrug den Schmerz nicht, den dieses 'Gesicht' auslöste. Es schien die Leere in ihrem Inneren noch zu verstärken...
"Kommt mit mir." Er streckte seinen Arm einladend aus. "Satura, vergiß dieses Leben, komm mit mir. Laß diese schreckliche Welt hinter dir. Es ist doch niemand da, der dich aufhalten würde... Niemand, ausser dir selbst."Die Amazone lachte bitter. Und wie recht er hatte - wahrscheinlich würde es niemand bemerken, wenn sie einfach verschwinden würde. Wie viele Tage würde es brauchen - zwei, drei? - bis auch ihre Schwestern sie vergessen haben würden? Nein, niemand würde sie vermissen. Cord war längst vergangen, aufgelöst im Reich der Toten und weit weg von ihr. Am wenigsten vermissen würde sie wohl Leon.
"Sieh dich nicht mehr um, lass es hinter dir. Sieh dich nicht mehr um, du bist in Sicherheit bei mir - und bei ihr."
Seine Hand glitt durch das Feuer, und ein Bild entstand. Es war ein Bild aus längst vergangenen Tagen, als Satura noch ein kleines Mädchen war. Es war ihre Mutter, wie sie lachend mit ihr herumtollte.
"Glaubst du, sie würde dir etwas Schlechtes wollen?"

"Wo war sie dann die ganze Zeit über - warum hat sie mich allein gelassen, wenn sie doch nicht tot ist? Während ihre Tochter leidet, feiert sie in Beliars Reich Feste?"
Das Bild verblasste wieder, und die züngelnden Flammen erhielten ihr wahres Gesicht zurück. Ein sanftes Lachen entrang sich der Kehle des Fremden, so er denn eine besaß.
"Mein Kind, du hast ihr Rufen doch gehört. Dieser verblendete Diener Innos, ihm zu liebe hast du es ignoriert... Mach dir nichts vor, Satura. Du warst doch in Gorthar, hast eine Ahnung bekommen von dem, was diese fanatischen Diener des Gottes des Feuers anrichten. Du kennst die Inquisition. Es ist ein unausgesprochenes Thema, über das nur hinter vorgehaltener Hand geflüstert wird. Und dieser Gott soll gut sein? Glaubst du das immer noch?"

Satura schwieg. Erst nach einer Weile antwortete sie. "Ich bitte Euch, geht jetzt. Lasst mich alleine." Ohne eine Zustimmung des dunklen Besuchers abzuwarten holte sie ihr Amulett aus der Tasche und legte es um. Die Hitze schmerzte schon lange nicht mehr, sie war eher angenehm.
Der Fremde nickte. "Denk über meine Worte nach. Denk über mein Angebot nach." Er erhob sich, und so plötzlich, wie er gekommen war, war der Spuk vorbei.

Schweißgebadet schreckte Satura aus ihrem bequemen Sessel hoch. Verdammt, was war hier los? - Sie musste wohl eingenickt sein...
Sie war noch immer im Gästezimmer; das Feuer flackerte beruhigend vor sich hin, ohne dämonische Fratzen auszuspeien.



24.05.2003 23:35#422
Cain Cain besah sich der Fremden und dann merkte er, wie trocken ihre Lippen waren. das war manchmal ein Nachtel der Heilungen, dass die Personen öfters ziemlich Durst haben. Cain nahm seinen Wasserschlauch, den er immer bei sich hatte und flüste ihr vorsichtig das kühle Nass ein. Dann sah er ihr in die Augen. Es war wie, alsob sich das Gegenteil der Welten gefunden hatte. Die hell-blauen Augen von Cain sahen in die hell-grauen Augen von der Fremden und er versuchte zu erkennen, ob sie wusste, was vor ihr saß oder ob sie vom Festland kahm und nicht von der Insel irgendwo, doch schien sie die doch etwas seltsame Rüstung von Cain mit befremdung zu beachten und so nahm Cain den Helm ab und lächelte die Fremde an.
Sie trak gierig und schin trot des Vorfalles, das sie beinahe ertrunken war viel durst zu haben.



25.05.2003 00:23#423
Dragonia Wasser, ja köstliches Trinkwasser, gierig trank Dragonia das kühle Nass,die letzten Tage war sie umgeben von Wasser, aber Salzwasser. Ihre Zunge und Lippen waren nicht mehr so ausgedörrt und sie setzte den Wasserschlauch ab um den mann was zu fragen.
Mühsam brachte sie ein Danke hervor, nahm noch einen schluck lies aber das Wasser noch was im Mund und sie hatte das Gefühl das es förmlich von Ihrem Gaumen und Ihrer Zunge so aufgesogen wurde.
Nachdem sie noch einen Schluck getrunken hatte, fragte sie weiter. Wo bin ich? Wer seit Ihr? und wartete auf die Antwort des Mannes in der fremden Rüstung.


25.05.2003 00:36#424
Cain Cain sah sie lächelnd an. Ihr seid auf der Insel Khorinis, mitten im Nirgendwo... sagte er schließlich, da die Fremde von woanders zu kommen schien. Um die andere Frage zu beantworten, ich bin Cain. Früher ein ehrenwerter Magier des einzigen Gottes Innos´ und nun Drachenjäger unter dem Befehl von General Lee er sah in ihren Augen, das sie immernoch verwirrt war. Um es genau zu sagen ihr seid hier im Amazonenlager.. sowas wie ich ist hier eher einzigartig, da hier sonst weibliche Geschöpfe rumlaufen. Hier herrschte die Göttin Donnra.. fals ihr Innos´gläubig seid, gibt es hier für eich den Orden Innos, der Magier und die Stadt Khorinis Cain holte tief Luft und fuhr fortdiese Stadt wird von Paladinen bewohnt und hat auch einen kleinen Tempel für Adanos Fals ihr euch nicht entscheiden könnt, gibt es Onar Hof, wo ich herkomme Sonst gibt es noch das Sumpflager, wo der Erzdämun namens "Schläfer" angebetet wird und dieses Lager hier wo die Göttin Donnra herrscht. Er sah die Fremde an und sagte zu guter Letzt
Verarbeitet diese Information, ich weiß es war erstmal zu viel, doch wenn ihr noch fragen habt, fragt mich ruhig. er sah ihr in die Augen. Ich werde all eure Fragen beantworten, dann werdet ihr schlaf brauchen und ich werde euch ertmal verlassen er wartete, ob es noch fragen gab.



25.05.2003 01:12#425
Dragonia Sie war auf Khorinis da, wo ihre Sippe hinwollte, aber nicht in der Stadt, sie war im Amazonenlager.
Amazonenlager, Drachenjäger waren das nicht Ammenmärchen, mit den Paladinen und Feuermagiern konnte sie was anfangen.

Vor ein paar Monaten war doch Lord Hagen mit der Esmeralda nach Khorinis aufgebrochen, so jedenfalls hatten es die Königlichen Herolde im ganzen Königreich heraus Posaunt und Moment war da nicht auch mal was mit einem General Lee?
Ja, jetzt viel es Ihr wieder ein der Prozess damals um den Hochverräter Lee, einem Königlichen General, aber der war damals in die Strafkolonie geworfen worden die von einer Magischen Barriere umgeben wird, war sie nun auch gefangene der Kolonie?
Sie fragte es Cain, aber dieser konnte sie beruhigen die Strafkolonie gab es nicht mehr und auch nicht die Barriere.

Aber immer noch schwirrten ihr die fragen durch den Kopf und sie konnte sich schlecht entscheiden welche sie als erstes stellen sollte.
Wie aus einem Wasserfall kommend stellte sie die fragen und Cain bemühte sie zu beantworten, so erfuhr sie was sich hier in den letzten Monaten auf der Insel abgespielt hatte.
Drachen Sollen das Minental verwüstet haben und es waren mehrere, das wollte Ihr nicht in den Kopf, bis jetzt hatte sie Drachen immer für Sagengestalten gehalten und jetzt erfuhr sie das es sie in Wirklichkeit gab.

Schlieslich verabschiedete Cain sich von Ihr, aber sie lag noch lange wach und dachte über das erfahrene nach.
Was sollte sie nun machen, sie lebte, Ihre Eltern und die Sippe waren vielleicht alle Tod oder in Gefangenschaft der Ork's. Sowie Sie es von Cain erfahren hat war auch hier der Krieg ausgebrochen und im Minental waren nicht nur Drachen, sondern auch Ork's.

Was sollte sie nur tun, oder was konnte sie tun, als allererstes währe es wohl besser mal zu Kräften zu kommen und dann würde sie weitersehen.Lange dachte sie noch über Ihre Situation nach, aber das half alles nichts sie musste erst ein mal wieder auf die Beine kommen.
Schließlich vielen ihr die Augen zu und mit dem Gedanken das sie nun ja nicht mehr ertrinken konnte, lies sie sich von der Müdigkeit widerstandslos überwältigen.



25.05.2003 14:46#426
Liana Als Shakuras aus dem Amazonenlager getreten war ohne sich einmal umzudrehen hatte Liana die Verfolgung aufgegeben. Sie schländerte ohne irgend ein Ziel durch das Amazonenlager, bis sie schließlich vor sich den geheimnissvollen Tempel ihrer Göttin, der Göttin Donnra sah. Sie dachte sich nichts dabei und und wollte grade vorbeigehen, als sie Cain sah, der vor dem Tempel saß. Sie ging zu ihm und umarmte ihn freudig. Wo ist Diego? frgate Cain sie lächelnd und Liaa antwortete, dass er noch am Strand schliefe.
Dann bat Cain Liana um einen Gefallen und fragte sie ob sie einer Fremden, die er in den Tempel gebracht hatte helfen könne, da sie vieleicht besser mit ihr reden könne als er. Liana nickte, da sie sowieso nichts besseres zu tun hatte und ließ sich von Cain den Weg beschreiben. So ging Liana dann in den Tempel und fand auch das Zimmer, das Cain ihr beschrieben hatte mit der besagten Person. Sie hatte lange schwarze Haare und eine Figur, die so ungefähr der von Liana glich. Liana setzte sich an ihr Bett und wartete, bis sie aufwachte.


25.05.2003 15:20#427
Dragonia Dragonia erwachte wieder aus einem Kurzen schlaf, langsam fühlte sich wieder Kräftiger, Die Heise Suppe die sie heute Morgen und heute Mittag von einer der Amazonen gebracht bekommen hatte war nicht nur ausgesprochen lecker, sondern brachte auch noch Ihre Kräfte langsam Zurück.
Aber halt nur langsam, Sie hatte heute Vormittag einmal probiert aus dem Bett aufzustehen und sie währ beinahe gestürzt so schwummrig ist ihr geworden und Ihre Beine haben sich angefühlt wie Wackelpudding.

Dragonia schlug die Augen auf und bemerkte das sie nicht allein im Zimmer war, an Ihrem Bett sah's eine hübsche junge Frau, die auch eine der Amazonen zu sein schien, nach der Rüstung zu urteilen.
Hallo, wer seit Ihr? Mein Name ist Dragonia. stellte Sie sich vor.


25.05.2003 15:34#428
Liana Liana hatte schon ein Paa Minuten am Bett der Fremden verbracht, als sie schließlich die Augen öffnete. Sie waren grau, was Liana etwas verwirrt und sie blickte mit ihren dunkelgrünen Augen in ihre.
Dann sagte sie lächelnd Mein Name ist Liana und wie ihr vermutlich schon vermutet habt, ich bin eine Amazone aus diesem Lager. Dragonia heist ihr also... sagte Liana und sah etwas nachdenklich. Cain hatte sich schon gefragte, wie ihr denn heist.. er war es ja auch, der euch als den Fluten gerettet hat. Als sie das Gesicht von Dragonia sah fügte sie etwas traurig guckend hinzu Nachdem man euch gefunden hat, haben mehrere Amazonen mit Booten weitergesucht aber man hat nur euch gefunden.. es tut mir leid. Dann sah sie sie wieder an und wartete auf die Reaktion.



25.05.2003 18:14#429
Phoenixfee Am späten Nachmittag legte das Boot der Gortharichen Garde am Steg des Amazonenlagers an und eine froh gelaunte Phoenixfee samt Samtpfote sprangen vom Boot auf den Steg.

Phoenixfee Verabschiedete sich dankbar von den Soldaten die sie hierher geschippert hatten und lief quer über den Strand und anschließende Wiese ins Hauptlager in das Haus, wo sie ihr Zimmer hat.



25.05.2003 18:37#430
Dragonia Dragonia würgte einen Kloß der ihr den hals zuschnüren wollte herab, sie wischte eine Träne aus ihren Augen.
Danke das ihr es probiert habt, aber ich hab Tage lang auf dem Meer getrieben, wer weis die anderen meiner Sippe hin abgetrieben worden sind. Ich werd auf jedenfalls nicht die Hoffnung aufgeben, ob sie noch leben. Sagte Dragonia und musste Schlucken den dieser Kloß wollte nicht weggehen.

Nach ein Paar Minuten des Schweigens brach Dragonia wieder die Stille. Erst muss ich wieder auf die beine Kommen, kannst du mir vielleicht helfen ich möchte mal an die frische Luft, aber meine Beine wollen noch nicht so recht, nicht das ich noch Stürze. fragte sie die Junge Amazone.



25.05.2003 18:56#431
Liana Liana lächelte und half Dragonia aufzustehen und so humpelten beide aus dem Tempel und betraten das Amazonenlager. Die Sonne schien hell und Cain kahm auch gleich auf sie zu und begrüßte sie freudig.
Auf die Frage wie es ihr ginge und was die beiden Hübschen hier draußen machten antwortete Liana Ich zeige ihr das Lager. und lächelte Cain zu. Cain packte inzwischen Dragonia und trug sie, damit sie sich nicht überanstrengte und Liana hatte keine Angst, dass Cain das nicht schaffte, denn Dragonie wog nurnoch seh wenig und das würde Cain noch schaffen zu tragen.



25.05.2003 19:11#432
Dragonia Ihre Beine waren wie Gelee, so wackelig stand sie auf ihnen und war Cain dankbar das er sie trug, obwohl sie lieber selber gegangen währe.
Nun auch endlich hatte sie auch Gelegenheit Cain Ihren Namen zu verraten, während Liana, Dragonia das Lager zeigte.

Nach einer weile Liesen sie sich auf einer Wiese kurz vor dem Sandstrand nieder und während sie das Meer beobachteten unterhielten sich, Liana, Cain und Dragonia über dies und das, so erfuhr Dragonia mehr über Khorinis und die beiden neuen bekannten mehr über Dragonia, wo sie herkam. Wer ihre Eltern waren und so weiter.



25.05.2003 19:37#433
Phoenixfee Phoenixfee kramte ih ihren Sachen, was soll sie mitnehmen und was hier lassen,Sie trug wieder Ihre Amazonenrüstung und nicht mehr die Gletscherrüstung, die sie auf alle fälle hier lassen würde und den Gletschermantel auch, die 2 Sachen waren hier unten ehr was für den Winter also blieben die hier und das Langmesser auch.

Da sie jetzt Tuan suchen gehen wollte um bei ihm Einhand zu lernen, Schnallte sie sich den Wolfszahn, links an Ihren Waffengürtel fest.
Das Messer trug sie seit sie es bekommen hatte im Linken Stiefelschaft und Ihren Dolch Drachenflamme an der rechten reite am Waffengürtel.
Neben Gold nahm sie auch ein Beutelchen mit Schmuck und eines mit ein paar Edelsteinen mit mal sehen was die so bringen würden.

Das Buch, mhhh, genau das wollte sie ja Thaleiia zeigen und hinaus aus dem Zimmer, hinunter auf den Hof, durch das Tor in den Tempel.
Sie hatte zwar noch nicht mit der Hohepristerin gesprochen, aber da wird schon.Hallo ist jemand hier? fragte Phoenixfee und ein hier .. hier folgte als Echo in der Eingangshalle des Tempels.



25.05.2003 20:16#434
Schmok Wie in aufgeregtes Kind freute sich Schmok darauf, endlich wieder im Amazonenlager verweilen zu dürfen. Bald nach der Überquerung der Steinbrücke waren sie auch schon am Tor. Schnell regelte Gorr (der mir dem großen Sack ^^) die Formalitäten, sodass den beiden Lees der Zugang zum Amazonenlager gewährt wurde. Bei den Gartenanlagen dann blieb Gorr stehen. „So, Bruderherz. Ich wird mich jetzt um meine Geschäft kümmern.“ – „Du meinst deinen dicken Sack leeren?“ – „Ja. Um den vorpubertären Witz im Keim zu ersticken: Da is Rohstahl drin. Den will ich hier weiterverarbeiten. Zuvor jedoch will ich meine bessere Hälfte besuchen.“ – „Okay, ich warte in der "Taverne" auf dich.“ – „Jut. Dann bis bald.“ – „Jo, hau rein!“.
Und so trennten sich die Beiden schwuppdiwupps und schwuppdiwupps war Schmok auch in der ansässigen Taverne verschwunden. Oder wie sie es hier nannten: Gasthaus oder so. für Schmok blieb ein Ort, an dem man, unter Anderem, alkoholische Getränke bekam, eine Taverne! So!
Schmok suchte hier jemanden, der ihm verraten konnte, wie Schmok an seinen heißgeliebten kleinen Zeh zurückkam. Brutalst wurde er ihm von den Wargs abgebissen, die die Brücke zu Meditates Turm bewachten. Schnell wischte sich Schmok eine Träne aus dem Gesicht, als er hoffte, hier Hilfe zu finden. Ein Heiler musste ihm doch helfen können. So ein kleiner mickriger Zeh wird doch wohl drin sein... Wenn nicht, würde er seine Trauer hier einfach ersäuen.Also öffnete Schmok bedächtig die Tür und trat ein. Er suchte sich einen Stuhl in einer Ecke und setzte sich, um Ausschau zu halten. Nach was, wusste er selbst noch nicht.



25.05.2003 20:30#435
Thaleiia Thaleiia hatte ihre Räume im Gewölbe verlassen, um sich der Stille des Tempels hinzugeben und Donnra eine Ehre zu erweisen. Sie kniete vor dem Altar nieder, auf dem sie zuvor einige Kräuter und Holzfiguren ausgebreitet hatte, und sprach ein leises Gebet vor sich hin.

Gerade hatte sie geendet, als sie eine Stimme hinter sich hörte. Langsam erhob sich die Hohepriesterin in ihrem Gewandt und drehte sich herum. Eine junge Amazone kam neugierig heran.

"Guten Abend, mein Kind. Suchst du den Rat Donnras oder kann ich dir anderweitig behilflich sein?"



25.05.2003 20:38#436
Phoenixfee Guten Abend, ja ich hab ein Anliegen. Sagte Phoenixfee bedacht etwas leiser Seht dieses Buch, vorsichtig holte sie das Magische Buch aus Ihrem Beutel und hielt es Thaleiia hin. Dieses Buch habe ich in einer Gruft, die im Gletscher Gorthars verborgen lag gefunden und es ist wie mir scheint ein ziemlich Widerspenstiges Buch.



25.05.2003 20:51#437
Thaleiia Thaleiia nahm das Buch entgegen. Es sah auf den ersten Blick ziemlich unscheinbar aus, schwarz wie Pech, wirklich tiefschwarz. Aber als Thaleiia die Finger darum legte, spürte sie plötzlich ein eigenartiges Gefühl aufkommen. Das Leder war so weich, ganz eigenartig. Aber noch beunruhigender war die Ausstrahlung, die dieses Werk von sich gab. Es hatte sowas wie eine magische Aura, eine sehr dunkle Aura.

Thaleiia riß die Augen auf.
"Mein Kind, wo hast du dieses Buch her?"
Sie schien sehr erregt.
"Das ist kein gutes Buch. Es trotzt geradezu vor schwarzer Magie."Die Hohepriesterin fuhr mit dem Finger über das Leder und zuckte etwas zurück, wie wenn sie einen Schlag bekommen hätte. Argwöhnisch musterte sie den Lederschinken.



25.05.2003 21:01#438
Phoenixfee Ich hab das oben im Gortharischen Gletscher in einer Gruft gefunden. sagte Phoenixfee und erzählte weiter das Buch scheint einen eigenen Willen zu haben, den ich konnte es zu Anfang, das Buch noch nicht mal aufschlagen es fühlte sich immer so an, als ob ich mit jemanden Armdrücken machen würde.Bis heute morgen als ich Mit der Inquisition gedroht habe es also an meinem Bogenlehrmeister Dorrien auszuhändigen, da schlug es sich von alleine auf.


25.05.2003 21:05#439
Thaleiia Thaleiia nickte langsam.
"Dieses Buch strahlt eine ungeheure Macht aus. Ich weiß selbst leider nichts damit anzufangen, es ist keine helle Macht. Sie strahlt Dunkelheit aus, wie das tiefe Schwarz des Leders. Und es läßt sich nicht von jedem öffnen, ich spüre dass ein Versuch meinerseits nutzlos wäre. Das Buch scheint sich regelrecht gegen mich zu wehren.."
Sie schaute von dem widerspenstigen Schmöcker auf und blickte mit ernster Miene in das Gesicht der Amazone.
"Wenn du mehr von ihm erfahren möchtest, würde ich mich an einen Schwarzmagier wenden. Ich bin fest der Überzeugung dass es sich hier um tiefste schwarze Magie handelt."



25.05.2003 21:14#440
Phoenixfee Das, das Buch nur schwarzmagisch sein kann hatte ich mir schon gedacht.Nungut, ich hatte gedacht da Ihr hier bei uns die Hohepriesterin seit und ich mich mit Magie, noch nicht auskenne, konnte es ja nicht schaden Euch das buch mal zu zeigen. Sagte Phoenixfee aber gut dann werde ich Wohl auf suche nach einem Schwarzmagier gehen müssen, haltet das Buch solange hier bis ich ein gefunden hab der sich auf die Schwarzen Künste versteht.
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und eine gute Nacht.


25.05.2003 21:31#441
Liana Als Liana merkte, das Dragonia wieder halb am Einnicken war nickte sie zu Cain, der sie wieder vom Boden aufhob und sie zurück zum Tempel trug. Cain schien keine Probleme damit zu haben und Liana lief neben den beiden her und beobachtete sie.
Dann erreichten sie schließlich den Tempel und bald darauf waren sie wieder in Dragonias Zimmer und Cain legte sie sampft wieder zurück ins Bett. Dann ging er hinaus und Liana und Dragonia waren wieder alleine. Liana deckte Dragonia zu und setzte sich an ihr Bett. Morgen würde sie wieder fast bei Kräften sein und dann klopfte es auch an die Tür und eine Amazone brachte eine gutriechende Suppe für Dragonis, die Liana an der Tür entgegen nahm und sie weiter an Dragonis reichte.
Hast du noch irgendwelche Fragen? fragte Liana und sah Dragonis, die die Suppe ass an.



25.05.2003 21:50#442
Dragonia Nein, Fragen hatte sie keine mehr.
Dragonia Ass diese Wohlschmeckende Suppe und unterhielt sich so noch einige zeit mit Liana.
Aber nach einer Weile wurde Dragonia zu müde und ihr vielen langsam die Augen zu.
Sie verabschiedete sich von Liana, die den leeren Teller noch mit hinaus nahm.Und machte die Augen zu, hoffentlich hatte sie diese Nacht nicht wieder diesen Alptraum, viel mehr es war ja kein Alptraum, sondern nur die Traumhafte Wiederholung Etwas schon erlebten.



25.05.2003 22:09#443
Phoenixfee Phoenixfee verlies den Tempel ging noch mal schnell auf ihr Zimmer und packte noch ein paar Sachen ein besonders ein paar der Schmuckstücke die sie versuchen wollte irgendwo zu verkaufen.

Nachdem sie Fertig war suchte sie Die Küche auf um zu gucken, ob man sich hier noch mit ein paar Vorräten eindecken konnte.
Pfeile hatte sie noch aus Gorthar genug.
Das Buch war bei Thaleiia in guten Händen.

Und so verlies Phoenixfee bei Sonnen Untergang, mit Samtpfote das Lager und machte sich auf die suche nach einem Schwarzmagier und ihrem Einhandlehrmeister Tuan, wo sie diesen suchen sollte wusste sie genau, aber das mit einem Schwarzmagier das war schon heikler.



25.05.2003 23:00#444
Mort R'azoul Tallulah sass eigentlich den ganzen Tag mehr oder weniger, nichtstuend herum. Mittlerweile war es schon seit einiger Zeit dunkel und sie hatte sich auch schon vor Stunden in ihr Zimmerchen zurückgezogen. Dort, in Ruhe, entwarf sie einige Schnittmuster für neue Rüstungen, da sie die Rüstungen eigentlich nicht doppelt und dreifach, aber immer gleich machen wollte und an Ideen mangelte es ihr sicherlich nicht...
Wahrscheinlich würde sie sich bald in ihr Bett schlafen legen, da sie doch schon ziemlich müde zu sein schien.



26.05.2003 10:10#445
Mafio Mafio, Barnakey und Ravenna durschritten das tor zum hof
Mafio: Das ist also das Amazonenlager.
ravenna: Hasst du irgendwas erwartet?
Mafio: Nein.
Barnakey: ich bin nicht müde wir könnten ruhig heute noch nach drakia gehen. Mafio: Könnten wir machen
Ravenna: Ich muss aber noch einige dinge klären bevor wir aufbrechenRavenna ging in das haus direkt vor ihnen
Mafio und barnakey guckten ihr nach
Barnakey: nettes mädchen
Mafio: wenn sie nicht unbedingt mit einem schwert auf dich zieltBarnakey: Sie hat ja auf dich gezielt
Mafio: hättest aber genau so gut du sein können eine frage hätt ich aber noch Barnakey: und welche?
Mafio: Ich hab auf der karte mal nachgeschaut und festgestellt das wir einen umweg nach drakia gefahern sind
Barnakey: äh
Mafio: ja wir sind an drakia vorbeigefahren
Barnakey: Oh... äh... Ich wollte mir eigentlich schon immer mal das amazonenlager anschauen, ich hab tolle geschichten über die weiber hier gehörtMafio: du meinst du hast von trunkenbolden in der kneipe gehört wie schön die hier sind, oder?
Mafio wurde von einer amazone gestoßen die vorbei gehen wollte, sieh sagt in ihre sanften stimme nur: "Entschuldigung" und verschwand auch wiederBarnakey: Hat sich doch als wahrheit herausgestellt, oder?
Ravenna kam aus dem haus zurück: so wir können aufbrechen!
Mafio: gut gehen wir wieder

Die 3 verließen den hof und überquerten die brücke...



26.05.2003 16:38#446
Hummelchen Hummelchen stand am Wasser und schaute auf das gegenüberliegende Ufer. Sie hatte Sehnsucht. Ob Gorr noch manchmal an sie dachte?

Sie seufzte und hockte sich in den Sand um malte mit einem Stöckchen gedankenverloren vor sich hin.

Nach einer Weile bemerkte sie, dass sie hunderte von Herzchen in den Sand gemalt hatte - seltsam



26.05.2003 16:49#447
Gorr Gorr schlenderte durch die Gegend um nach Hummelchen zu suchen. Er hatte sie nirgendwo finden können. Den Sack voller Roheisen hatte er in die Schmiede gestellt, die er leer vorgefunden hatte. Er war auch kurz im Gästehaus, aber da wusste auch keiner wo sie sich rumtrieb. Er lief also orientierungslos durch das Lager, die Arme vollgepackt mit den Kräuter- und Blüten-Seifen und den geschnitzten Holzrosen. Langsam taten seine Füße auch weh. Der Weg hier her war nicht sonderlich schön gewesen und Schmok hatte sich die ganze Zeit über darüber beschwert, dass sich Blasen auf seinen Blasen bildeten, die ebenfalls Blasen hatten und natürlich wegen seinem Zeh. Wegen dem hatte das Weichei auch gejammert. Ein zwei Meter zehn großer Mann war er und jammerte wegen einem abgebissenem kleinen Zeh. Pah. Die Erziehung unter den Menschen hatte ihn verweichlicht. Am Strand entlangziehend streiften Gorr's nackte Füße durch den, von der Sonne erwärmten Sand. In der Ferne sah er eine Amazone im Sand sitzen und sie hatte genau die Maße für Hummelchen. Seine geliebte Hummelchen !Er kniff die Augen zusammen, öffnete sie wieder und rieb sie, um sicherzugehen dass er nicht irrte. Aber es war unmöglich, es musste Hummel sein. Soort rannte er wie ein kleiner Junge darauf los, der eine Zuckerstange entgegengehalten bekam.
(Okay, schlechter Vergleich )
Hummelchen drehte ihren Kopf und als sie ihn sah stand sie auf und rannte ihm ebenfalls entgegen, Gorr liess alle Geschenke fallen und nahm dafür Hummelchen in seine Arme. Sie umarmten sich lange ohne ein Wort zu sagen, es schien als konnten sie sich auch so verständigen...



26.05.2003 16:50#448
Liana Liana verließ das Zimmer von Dragonia und schloss sie hinter sich. Mit dem Teller in der Hand ging sie die langen Gänge entlang zu Ausgang. Der Tempel schien ziemlich alt, da die Wände manchmal schon mit Moss bewachsen waren, der nur sehr hartnäckig wieder zu entfernen war. Wieviele Magierinen es gab wusste sie nicht, da sie bis jetzt nur Thaleiia kennengelernt hatte und als sie sie das erste mal sah, war sie noch eine Anwärterin. Inzwischen war Liana Tochter und genoss es in vollen Zügen ein vollständiges Mitglied der Amazonen zu sein. Alls waren nett im Lager und das Gästehaus und die kleine Essstube von Jamira und Hummelchen waren keine stickigen Gebäude, wo jedes Gesindel einen Schlafplatz fand. Es war schön hell und Jamira und Hummelchen hielten ihre Aufenthaltsräume schön sauber und ordendlich. Bei Hummelchen roch es immer schön nach frischen Essen und Liana mochte ihre Kochkunst.
So marschierte die Amazone durch das Tor des Tempels in die Dunkeleheit. Diego würde sich warscheinlich anderweitig beschäftigt haben, seit Liana weg war und schließlich musste sie auch mal was anderes als Faullenzen machen. Aber ihre Liebe zu ihm schien unendlich und seit dem Vorfall mit der anderen Amazone war sie noch stärker geworden. Manchmal wollte sie den ganzen Tag in seinen Armen liegen und ihn nichtmehr loslassen. Der Sand unter ihren Füßen war inzwischen mit Tau bedeckt und so kizete es Liana und sie musste öfters leise kichern. Das Amazonenlager war doch ein wunderschöner Ort und Liana hätte sich keinen besseren aussuchen können. Und so lief sie alleine den Strand entlang und das einzige was sie vernahm waren die Wellen, wen sie am Strand langsam über sich selbst flossen und langsam im Sand versickerten. Das Geräusch war ihr inzwischen mehr als vertraut und es hatte ein wunderschön beruhigendes Gefühl auf sie. Sie wusste inzwischen nichtmehr wie sie ohne damit ausgekommen war. Langsam fing sie an ein Lied dahinzusingen und nach einiger Zeit sang sie mit ihrer zarten Stimme das vorher dahingesummte Lied. Die Töne verklangen sampft in der Dunkelheit und es endete mit einem sehr hohen Ton, der einen Vogel in einem Nahegelegenem Baum aufweckte. Er beschwerte sich lauthalz mit seiner zwitschernden Stimme und Liana versuchte ihn vergeblich wieder zu beruhigen. Nach einiger Zeit verschwand er wieder in seinem Nest und es herste wieder Stille. Liana genoss es und so setzte sie sich auf den feuchten Sand und beobachtete die Wellen wieder. Der weiße Schaum auf den Wellen verschwnad zusammen mit dem Wasser und der Sand vor dem Wasser, war wunderschön glatt und jeder Dreck wurde aus ihm herausgewaschen. Liana stand auf und spazierte etwas mit ihren nackten Füßen im Wasser herum, doch nur so tief, dass es bis zur Wade ging. Sie wollte nicht schwimmen gehen, auch wenn das Wasser wunderschön kühl und erfrischend war, wollte sie sich nicht so nass machen.. sie hatte erst in ihrem kleinen Zuber gebadet und wollte das nicht wieder durch Salzwasser zunichte machen.
Liana fragte sich wo Cain war.. er hatte als sie mit Dragonis hineingegangen war in den Tempel noch auf einer Holzbank davor gesessen und sah ziemlich nachdenklich und wie es Liana schien auch etwas traurig aus.Sie wollte ihn trösten, doch konnte sie ihn ja nicht finden. Dieser Drachenjäger war sowieso ein komischer Charakter.. er tauchte überlal auf, wo man ihn brauchte oder wenn man an ihn besonders dachte, doch sonst schien er wie vom Erdboden verschluckt. Ob das vieleicht eine Eigenschaft war, die Mgaier so an sich haben? Cain hatte erzählt, das er früher ein Diener Innos´ in roter Kutte gewesen war und mit Feuerbällen um sich geschmissen hatte, doch schien davon nichtmehr viel übrig zu sein, denn nun war er Meister im Speerkampf. Doch hatte er nicht auch mal was von Stabkampfmeister erzählt? Ja stimmt... er hatte mal erwähnt, dass er sich mit Stäben ganz gut ausgekannt hatte und so weniger Probleme mit dem Speer hatte als normale Anfänger. Irgendwo musste er seine Sachen doch noch haben... sie waren bestimmt nicht eifach so vom Erdboden verschluckt worden, wie er im Moment. Naja wegen seiner schwarzen Rüstung war er in der Nacht oder an dunkelen Orden sowieso kaum zu sehen, was ihm im Kampf auch einen großen vorteil verschaffte, wenn es wie gesagt dunkel war. Sie malte sich aus, wie heiß es sein musste, wenn die Sonne auf seine Rüstung schien, da schwarz ja Hitze anzog. Doch hatte cain bis jetzt noch nie geschwitzt in seiner Rüstung, wenn er sich nicht groß angestrengt hatte.. ein unlösliches Rätsel mehr an dem Mann.
Liana sah zum Himmel und bestaunte mit großen Augen dieses Gewölbe, das unendlich zu sein schien. Was die Menschen in der Barriere wohl für einen schöne Himmel gehabt haben müssen, dachte sich Liana und riet sich selbst mal einen Experten zu fragen, der auch dort drin gewesen war. Sie wusste zwar noch keinen ,doch würde es sicherlich irgendwo einen geben, der ihr diese Frage beantowrten konnte, bis dahin musste sie den Himmel so sehen, wie sie ihn nur kannte. Ein schwarzes Gewölbe mit unendlichen funkelnden, wunderschönen Lichtern. Die einen nahe, die anderen schienen weit weg. Und dann war das noch der Mond, der Nacht für Nacht über die Menschheit wacht und mit aller krafft versuchte die Sonne bis zum Sonnenuntergang vom Aufgehen zu bewahen.. was war dashier doch für ein schöner Ort.
Liana säuftste und sah wieder zu Boden, wo sich immernoch der Dand zwischen ihren Zehen einen Weg bahnte und sie zum kichern brachte.
Das gefiel ihr so am Amazonenlager.. überall war Sand und es gab wenig Wiese. Dann war da noch diese stattliche Brücke, die wie es schien vor sehr, sehr langer Zeit erbaut worden war, von den ersten Amazonen, die hier gesiedelt hatten. Und die als erstes an Donnra geglaubt hatten..gab sie noch im Sinne dazu und kniete sich im Sand nieder um an Donnra ein Dankgebet zu schicken, das sie so Glücklich mit Diego zusammen war un diesem wunderschönen Ort gefunden hatte. Hier würde sie bleiben, und hier würde sie zu guter letzt ihr Grab finden. Naja aber sie sollte ja schon noch ein paar Jährchen am leben bleiben dachte sie sich grinsend noch dazu und dann sendete sie noch ein Gebet an Donnra, dass sie Diego und sie beschützen solle, wo sie sich auch aufhielten und sie lobte die unendliche Kraft von Donnra. Dann stand die Amazone wieder auf und klopfte sich den Sand von den Knien. Sie setzte ihren Spaziergang in der Dunkelheit fort und grüßte nebenbei zwei Amazonen, die schwer bewaffnet Richtung Tor gingen. Sie waren die Ablöse für die anderen Amazonen, die jetzt noch an der Brücke standen und aufpassten, dass nichts flasches ins Lager ging und sie passierte ohne alle Waffen abzugeben. Cain war eine der wenigen Ausnahmen, die sie mit allen Waffen im Lager gesehen hatte aber so oft wie er auch schon hier gewesen war, war das kein weiteres Problem. Die Amazonen wussten inzwischen, dass er ihnen nichst tun wollte und sein Training dort machte. Erst mit dem Speer und nun mit dem Schwert.
Doch hatte sie bis heute noch nicht rausgefunden, wo dieser komische Drachenjäger übernachtete. Liana hatte schon oft versucht das rauszufinden, doch hatte sie ihn bis jetzt nur gesehen, wie er an einem der vielen Feuer saß, die um das Lager aufgebaut waren. Entweder trainierte er mit dem Speer, Schwert oder saß enfach nur da und starrte Löcher in die Luft. Irgendwie hatte sich diese Vater-Tochter Beziehung bei beden entwickelt und wurde bis jetzt noch nicht entäuscht. Liana liebte Cain auf eine andere Weise als Diego... Diego, mit ihm konnte sie Tag und nacht Seite an seite verbringen und Cain.. ihn brauchte sie für Trost und wenn sie Hilfe brauchte. Und meistens erschien er dann auch auf misteriöse Wiese.. alsob er genau wusste, was mit ihr passiert war und er hatte immer die aufmunternsten Antworten parat, wenn sie mal traurig war. Inzwischen hatte Liana das Lager zur Hälfte umrundet, als sie zwei Amazonen an einem Feuer sah, die sich grade Scavengerkeulen brieten. Als sie Liana sahen winkten sie sie zu sich rüber und die eine Amazone deutete, dass Liana sich neben sie setzten sollte.
Hallo! Ich bin Sandy und das ist Myranda. Wer bist du und was machst du zu so später stunde hier noch? die Amazone hatte langes blondes Haar und blaue Augen, was bei den Amazonen ziemlich oft vorkahm. Sie hatte sich als Sandy vorgestellt und die andere hatte hellbraunes Haar, das hinter dem Kopf zu einem Knoten geflochten war. Sie hieß wie es schien Myranda. Liana lächelte bei an und antwortete Ich bin Liana und nun seit mehr als 2 Monaten hier im Lager. Es ist meine Heimat geworden. sgate sie und grinste. Die anderen beiden Amazone grinsten zurück und boten Liana eine gebratene Scavengerkeule an, die gut gewürzt und schön durchgebraten war. Liana ass sie und bedankte sich herzlich für das gute Essen. Danach unterhielten sie sich noch etwas und Sandy sagte, dass sie nun schon fast 2 Jahre im Amazonenlager war und den Rang Eramazone hatte. Myranda war 1 1/2 Jahre Mitglied des Lagers und war Magierin aus dem Tempel. Lianas Augen leuchteten auf, als sie das hörte und hatte gleich die ganze Zunge voll Fragen, die sie Myranda stellen wollte. Sie holte tief luft und fing an. Myranda.. ich habe schon öfters gesehen, wie ihr Magierinen Männer mit einem Blick oder Fingerschnippsen kontrollieren könnt für kurze Zeit.. sag. ist es schwer sowas zu erlernen? Myranda kichterte und sah Liana mit orangen Augen an, was Liana etwas verwirrte. Orange war eine der Farben ,die Liana bis jetzt nur gesehen hatte, die mit Magie viel am stecken hatten. Es faszinierte sie und sie musste lächeln, als sie ihr länger in die Augen sah. Ich glaube du bist noch nicht reif genug.. richte oft genug deine Gebete an Donnra und lebe noch etwas länger bei uns und du wirst deinen Weg zu uns finden sagte Myranda in so seltsam gewählten Worten wie Cain, wenn er mit Fremden sprach. Liana blieb noch etwas länger bei ihnen, bis sie sich schließlich verabschiedete. Der Morgen graute schon und Liana wollte noch eine Mütze Schlaf bekommen bevor sie wieder aufstehen musste.
So ging sie zu ihrem Zimmer, schloss die Tür ab und legte sich angezogen ins Bett, weil sie so müde war, dass sie sich kaum noch bewegen konnte....zZzZzZzZ


26.05.2003 17:27#449
Satura Satura war heute morgen mit ordentlichen Verspannungen aufgewacht. Die blauen Flecken, die vom ersten Training mit Milena stammten, waren nun fast verheilt, aber dafür schmerzte fast jeder Muskel in ihrem Körper.
So nahm sie sich die ersten Stunden des Morgens Zeit, um ihre geplagten Glieder mit einer wohltuenden Salbe einzumassieren.

Sie hatte heute nur wenig trainiert und saß jetzt entspannt vor dem Gästehaus auf der Wiese und genoß die letzten Sonnenstrahlen auf ihrer Haut. Später, dachte sie sich, würde sie dann zu Hummelchen gehen - hoffentlich war der Gürtel schon fertig...

Herrlich war es, einfach nur zu entspannen, die Wärme eines Sommerabends zu genießen, und nichts zu tun. Die Gedanken einfach frei laufen lassen... Satura schloß ihre Augen und fühlte sich herrlich leicht. Sie vermied es, an ihre Träume zu denken, nichts sollte diesen herrlichen Nachmittag verderben.


26.05.2003 17:47#450
Milena Was schief gehen kann, das geht auch schief - so lautet Murphys Gesetzt. Und das sollte sich an diesem Nachmittag einmal mehr bewahrheiten, als Murphy zuschlug, und zwar in Form der Einhandlehrmeisterin des Amazonenlagers, Milena. Die junge Frau hatte schon die ganze Zeit nach Satura gesucht, und wo fand man die Schülerin dann? Statt dass sie im Wald trainierte, saß sie sich auf der Wiese vor dem Gästehaus einen Wolf. Tztztz, die Jugend von heute..."Hallo, Satura!", begrüßte die Amazone ihre Schülerin. Diese lächelte zurück, aber es sah nicht ganz ehrlich aus...
Milena ließ ihre schülerin garnicht zu Wort kommen.
"Also, ich denke du solltest mir mal zeigen was du bisher so gelernt hast. Ähm... Nathaliiiiiiie!"
Auf die erwähnung ihres Namens hin kam eine junge Frau herbeigelaufen, von der Statur her war sie fast so gebaut wie Satura, nur ein klitzekleines Stück kürzer. Sie trug eine leichte Lederrüstung, an ihrem Gürtel hing ein schlankes, schmuckloses Schwert.
"Tja...", grinste Milena die beiden an und trat einen Schritt zurück, "Dann fangt mal an!"



26.05.2003 18:15#451
Satura Satura erhob sich und bemühte sich nicht im geringsten, ein Gähnen zu unterdrücken.
Abschätzig musterte sie die Amazone, die Milena mit Nathalie herbeigerufen hatte. Das Mädchen war einen guten Kopf kleiner als Satura, und ihr einfaches Schwert war ebenfalls ein gutes Stück kürzer als Saturas Klinge. Das wird ein Kinderspiel... dachte sie, ihr Gegenüber musternd. Die junge Amazone war in eine einfache Lederrüstung gewandet, und unter einem blonden Pony funkelten wachsame blaue Augen. Aber - sie war noch ein Kind, mit Sicherheit nicht älter als sechzehn.
"Na, dann fang mal an." Gelangweilt zog sie ihr Schwert aus der Scheide.
In der nächsten Sekunde bemerkte sie, dass sie einen gewaltigen Fehler begangen hatte - sie hatte ihre Gegnerin unterschätzt - und zwar gewaltig.Die Kleine stürmte auf sie zu und setzte ihr zuerst einmal einen Tritt gegen den Brustkorb, dass ihr die Luft wegblieb und sie zurücktaumelte. Um ein Haar wäre Satura gestürzt, sie konnte sich gerade noch mit einem Ausfallschritt abfangen. Jetzt erst zog ihre Gegnerin ihr Schwert und zerschnetzelte mit kräftigen kurzen Schlägen die Luft vor Saturas Gesicht. Die war so perplex, dass sie die ersten Sekunden überhaupt nicht reagieren konnte - und das wäre ihr Todesurteil gewesen, wäre es ein ernster Kampf gewesen. Satura schaffte es geistesgegenwärtig, die Schläge der kleinen Amazone abzufangen, doch noch während sie mit dem Blocken beschäftigt war, trat Nathalie mit einem schrillen Schrei erneut zu - und diesmal konnte Satura sich nicht halten, denn der Tritt landete hart in ihren Kniekehlen. Die stolze Amazone landete etwas unsanft auf ihren vier Buchstaben, und keine Sekunde später hielt Nathalie ihr mit vor Freude funkelnden Augen das Schwert an die Kehle. Verdammt, die Kleine hat's aber drauf...



26.05.2003 18:34#452
Mort R'azoul Tallulah wachte erst ziemlich spät auf, was aber eigentlich ziemlich normal für sie war. Mit einem glücklichen Gesicht, auf dem ganz klar ein Lächeln zu erkennen war, erhob sie sich langsam aus dem Bett. Sie zog gemächlich ihre Lederrüstung und die Armschiene für den rechten Arm an, um sie gleich wieder abzuziehen, da eine solche Armschiene ja wohl eher hinderlich war beim Arbeiten.Als sie die Tür öffnete, musste natürlich genau die Sonne durch den kleinen Spalt blenden. Besser hätte es sie nicht treffen können, um ein wenig schneller aufzuwachen. Die Tür schloss sich daher auch äusserst schnell wieder und öffnete sich auch wirklich erst wieder, als eine beachtliche Zeit vergangen war, in der Tallulah eigentlich nur hinter der Türe stand und sich ein wenig ihre Augen rieb. Jetzt konnte sie es ja noch einmal versuchen und siehe da, es funktionierte. Die Sonne war sogar hinter einem der anderen Türme verschwunden und blendete daher nicht mehr allzu stark. Etwa zwei Meter von dem kleinen Turm entfernt, stand eine kleine Sitzbank an einer Aussenmauer. Wenn sie so etwas sah, musste sie immer gleich daran denken, ob das denn ein guter Arbeitsplatz wäre. Und das war es auch. Man konnte sie gerade wieder im Turm verschwinden sehen und dann kurze Zeit später, mit einem Stück Stoff herauskommen. Und wenn sie dann mit irgendwas zum Arbeiten herauskam, konnte man es förmlich riechen, dass die Schneiderin jetzt einfach etwas arbeiten wollte. Aber trotzdem gemächlich liess sie sich auf der kleinen Bank nieder.

So konzentriert wie immer vertiefte sie sich in ihrer Arbeit, obwohl sie wahrscheinlich nicht einmal genau wusste, was sie denn machen wollte. Man konnte ja einfach mal anfangen, etwas zu nähen und schön zu schneiden. Nachdem sie das Stück Stoff rundlich oder eigentlich sogar kreisrund ausgeschnitten hatte, kam ihr die Idee, dass sie mit diesem Faden, den sie noch hatte, etwas darauf sticken könnte. Gleich darauf rannte sie wieder in ihr Zimmerchen zurück, um auch genauso schnell wieder heraus zu treten und zur Bank zurück zu laufen. Dort wieder abgesessen, nahm sie aber wieder völlig konzentriert ihre Arbeit auf.


26.05.2003 18:35#453
Milena Milena grinste zunächst. Dann begann sie zu kichern. Schließlich hielt sie sich den Bauch vor lachen, was Satura nicht ganz so erhebend zu finden schien - ihre Wangen waren ein ganzes Stück röter als sonst...
Nach einer Weile fing sich die Schwertkampflehrmeisterin wieder und wischte sich grinsend eine Träne aus dem Augenwinkel.
"Tja Satura, ich denke die wichtigste Lektion hast du gelernt. Hochmut kommt vor dem Fall... Aber nicht nur Hochmut. Auch Nervosität, Angst. Überhaupt Gefühle. Gefühle und Psychologie sind der dritte wichtige Teil des Kampfes, mindestens so wichtig wie das Können mit dem Schwert und die Körperbeherrschung. Du musst dich selbst im Griff haben und wenn möglich auch deinen Gegner. Fang mit dir selbst an... Übertriebenes Selbstvertrauen, Angst, Hass - all das hat im Kampf nichts zu suchen. Kampf ist kalte Logik. Vielleicht klappt das ja bei Matilda besser... Matiiiiiildaaaa!"
Die amazone, die jetzt gelaufen kam, war so ziemlich das genaue Gegenteil von Nathalie. Fast einen Kopf größer als Satura und kräftig gebaut, blinzelte sie diese mit einem leicht spöttischen Grinsen im Gesicht an, während sie ihr Langschwert aus der ledernen Scheide zog...



26.05.2003 18:55#454
Satura Satura rieb sich noch ihr schmerzendes Hinterteil, als Matilda breitbeinig vor sie trat. Diese Frau war eine Walküre; sie hatte dichtes, blondes Haar und einen Körper, der durch langes Training gestählt war - kurz: furchteinflößend.Satura dachte über Milenas Worte nach...
Dann zog sie ihr Schwert und sah ihr Gegenüber keck an. "Hey, ich kenn dich doch irgendwoher... Genau! In Khorinis sah ich dich in die 'Rote Laterne' gehen! Na, die Paladine zahlen wohl gut?" Das fiese Lächeln im Gesicht der Kämpferin verzog sich zu einem zunächst erstaunten, dann wuterfüllten Blick. "Was sagst du da??" preßte sie durch zusammengekniffene Lippen. Die dicken Augenbrauen zogen sich zusammen, und mit einem wütenden Schrei hackte das Schwert der Amazone durch die Luft.
Doch Satura war nun aufgetaut... Behände sprang sie zur Seite und warf ihrer Gegnerin ihr Schwert zu, die es verduzt auffing. Während diese sie verdattert ansah, setzte Satura ihr einen kräftigen Tritt gegen ihre nur durch Lederstiefel geschützten Knöchel. Die Walküre schrie auf vor Schmerz und ließ Saturas Schwert fallen. Mit einem Satz war sie bei ihrer Waffe und hob sie wieder auf. Ihre Gegnerin hatte sich schon wieder aufgerichtet und hielt ihren breiten Einhänder nun mit beiden Händen.

Jetzt hatte Satura die Kriegerin genau dort, wo sie sie haben wollte: wütend, und völlig ausser sich. "Na, wie heißt denn dein Lieblingspaladin?" rief sie grinsend und formte einen Kussmund. Als Antwort darauf sirrte das Schwert der Walküre knapp neben Satura, die sich mit einem schnellen Satz nach links rettete, herunter, und blieb ob der Wucht, die Matilda in den Schlag gelegt hatte, in der weichen Erde stecken.
Dieses Malheur nutzte Satura, um hinter sie zu laufen und ihr einen festen Tritt in ihr breites Hinterteil zu versetzen, sodass Matilda vornüber fiel. Mit einem Satz war Satura über ihr, riss das Schwert der Gegnerin aus der Erde und hielt ihr beide Klingen an die ungeschützte Kehle.



26.05.2003 19:12#455
Milena "Gut gut."
Milena grinste, während Matilda sich erhob, Satura ihr Schwert aus der Hand riss und grummelnd hinter irgend einer Häuserecke verschwand.
"Tja, Matilda ist zwar normalerweise eine gute Kämpferin, aber wenn sie wütend ist... Du siehst ja, was dabei rausgekommen ist. Sie hat Fehler gemacht. Fehler sind das wichtigste im Kampf, nutze die Fehler deiner gegner gnadenlos aus. Und versuche, Fehler zu provozieren. Nicht bei allen wird das so einfach sein wie bei Matilda, kein erfahrener Kämpfer wird sich durch irgendwelche Beleidigungen in irgend einer Weise aus der Ruhe bringen lassen. Du musst dann also subtiler vorgehen und auch deine Kampfweise dem anpassen. Ist dein gegner zum Beispiel überheblich, selbst wenn es nur ein kleines bischen ist, dann kämpfe zunächst defensiv und tu so, als hättest du Probleme mit ihm. Er wird nicht mehr so genau darauf achten, wie er kämpft - und schwupps, hat er dein Schwert in den Rippen. Gegen ängstliche oder nervöse Gegner solltest du selbstbewusst auftreten und ihre Unsicherheit verstärken. Auch sie werden dann irgendwann den entscheidenden Fehler machen. Aber achte grundsätzlich auch darauf, auf jede eventualität gefasst zu sein - wenn du Pech hast spielt dein Feind dir nur etwas vor und ehe du es dir versiehst bist du diejenige, die den Fehler gemacht hat."Die Schwertkampfmeisterin blickte kurz zum Himmel, der langsam grauer und dunkler wurde. Die Sonne würde bald untergehen.
"Tja Satura, ein wenig an deiner Technik feilen solltest du auch noch. Morgen proben wir dann den Ernstfall."
Ein verschmitztes Grinsen erschien auf dem Gesicht der Amazone...


26.05.2003 19:47#456
Satura Saturas Kopf schwirrte; sie sog jedes von Milenas Worten auf, und versuchte, sie zu verinnerlichen. Hm, subtiler sollte sie sein.
Sie musste an Frost denken, wie er sie vor ihrer eigenen Wut gewarnt hatte, und sie nicht auf ihn hatte hören wollen. Er hatte ganz recht gehabt - Zorn war ein unzuverlässiger Gefährte.

"Ernstfall?? Was meinst du damit?" Satura sah ihre Lehrmeisterin schief an. Diese Frau hatte auch immer eine Überraschung parat... Irgendwie hatte sie das Gefühl, dass sie gar nicht wissen wollte, was Milena damit gemeint hatte.


26.05.2003 20:17#457
Milena Milena kicherte amüsiert.
"Wir besuchen mal den Hof des Großbauern. Die Söldner sind aufdringlich und einer kleinen Klopperei nicht abgeneigt. Sprich, die perfekte Trainingspartner."Sie schlenderte langsam wieder ins Lager zurück, Satura folgte ihr."Ich denke, du solltest dich ausruhen. Du wirst deine Kräfte brauchen morgen, hehe."



26.05.2003 21:21#458
Cain Cain hate viel mit seinem Schwert trainiert und so wollte er sich dann mal auf den Weg zum Kloster machen um nach seinen Speerschaften zu fragen. Es war schon einige Zeit her, dass er den Auftrag durch Superfly gegeben hatte und nun wollte er nachfragen. An Shakuras wollte er garnicht denken.. es tat ihm irgendwie leid, wie er reagiert hatte. Aber was hatte er ständig mit Beliar?Cain verließ das Amazonenlager auf den Weg zum Kloster.



26.05.2003 22:24#459
Hummelchen So sah also das Glück aus! Ganz einfach war es, man musste nur die Arme ausbreiten und einen dicken Kerl ganz festhalten! Und dann musste man mal tief einatmen und spüren, wie er riecht und wie er sich anfasst!

Hummelchen war selig. So lange hatte sie gewartet und jetzt war er da und er hielt sie so hoch, dass ihre Füße den Kontakt zum Boden verloren und sie sich nun wirklich fühlte, als ob sie schweben würde - im siebten Himmel.
Hummelchen legte ihre Wange an seine und schloss die Augen. So lange hatte sie auf ihn gewartet und nun war er endlich bei ihr. Er hatte sie nicht vergessen und war den weiten Weg gekommen, um sie wiederzusehen. Konnte es Schöneres geben?

Hummelchen fasste Gorr an den Händen und zog ihn mit sich. Auf jeden Fall wollte sie ihn erst mal ordentlich bewirten und dann würde man weitersehen.


26.05.2003 22:40#460
Satura Satura hatte sich von dem Schock, morgen mit Milena Söldner vermöbeln zu gehen, erst einmal bei einem Bier erholen müssen.
So saß sie, ihren Gedanken nachhängend, im Aufenthaltsraum des Gästehauses, als ein verliebtes Pärchen bei der Tür hereinkam.

Das gab's doch nicht... Hummelchen und ein Söldner. Genauergesagt, der Schmied der Söldner! Allerdings schien sie die einzige zu sein, die ob dieser Tatsache verwundert war. Jamira begrüßte die beiden mit einem fröhlichen Lächeln.Eigentlich war jetzt die beste Gelegenheit um...
Satura stand auf und ging zu der Kunstschmiedin. "Ähem," räusperte sie sich, damit Hummelchen sie überhaupt bemerkte. "Entschuldige, aber ich wollte dich fragen, ob mein Gürtel schon fertig ist... du weißt schon, die Spezialanfertigung!"



26.05.2003 22:48#461
Hummelchen Hummelchen blickte mit verklärtem Gesicht auf und hörte zuerst gar nicht, dass jemand mit ihr sprach. In ihren Ohren klang nur das Lied der Seufzer und dieses Oh und Ah. Dann riss sie ihren Blick von dem nicht minder hingerissenen Gorr und meinte zu Satura

"Ja klar, ich bring ihn dir."

Sei erhob sich und küsste Gorr auf die Stirm.

"Ich bin gleich wieder da!"

Dann folgte sie dem Mädchen und überreichte ihr in der Schmiede den Gürtel.
"Das hat wirklich Spaß gemacht. Bring mir mehr so schöne Aufgaben. Ich versuch mich gern an Herausforderungen. Bezahlen musst du nichts, sagen wir, du bist mir was schuldig.

Aber nun entschuldige mich. Wie du gesehen hast, hab ich einen Gast und den will ich keine Minute allein lassen."

Hummelchen schwebte wieder zurück in den Speisesaal, irgendwo zwischen rosaroten Wolken und dem siebten Himmel.



26.05.2003 22:57#462
Satura Sie nickte dankend, und konnte ihren Blick nicht von der herrlichen Arbeit losreißen. Die Gürtelschnalle war genauso - nein besser! - geworden, wie sie sich das vorgestellt hatte.

In der Mitte glänzte der feingeschliffene Amethyst in geheimnisvollem Violett, links und rechts war je ein fein gearbeiteter Dolch. Die Spitzen der Dolche hielten den Stein über eine feine Brücke aus silbrig glänzendem Metall. Die untergehende Sonne unter dem Stein war in einem leichten Goldton gehalten, und Satura konnte den Blick nicht von den feinen Linien wenden, die jedes einzelne Bild durchzogen. Der Drache über dem Stein sah dem an ihrem Amulett zum Verwechseln ähnlich - Hummelchen musste ein nahezu fotographisches Gedächtnis für solche Kunstwerke haben...

Sofort legte Satura sich den kunstvollen Gürtel um - er passte perfekt. An der Seite befestigte sie die Scheide ihres edlen Schwertes, und rundum kleine Beutelchen mit Salben, Kräutern und anderen Kostbarkeiten.
Ja, der Gürtel war wunderschön geworden. Ein in Metall erstarrtes Bildnis eines wichtigen Erlebnisses...



27.05.2003 00:07#463
Dragonia
Orkgaleere Voraus hörte sie einen der Sippe rufen und schaute in die Richtung, in der, der Mann in dem Kleinen Ausguckkorb stand, deutete.
Was Dragonia sah verschluck ihr den Atem, ein Riesiges Schiff auf das Ihrer Sippe zusteuern.
Je näher es kam um so deutlich konnte sie die Katapulte und dann die Ork's erkennen.
Schon flogen die ersten Steine und Brennenden Teerkugeln auf das Schiff Ihrer Sippe zu.
Die ersten Einschläge lagen noch weit vom Rumpf des Schiffes entfernt und Bildeten eine waren Wand aus Wasserspritzern und Dampf, aber die Ork's schossen sich ein und der erste Treffer eines Steines durchschlug den Rumpf des Schiffes.
Dragonia schreckte zum Wiederholten mahle aus diesem Alptraum auf, einen Wahren Alptraum, den was sie immer träumte waren die Realen Traumerinnerungen das was sie erlebt hatte.
Sie lag in Ihrem Krankenbett in diesem Tempel der Donnra, die Göttin der Amazonen, wie sie von Liana erfahren hatte.
Liana hatte sich heute wieder um Sie gekümmert und Dragonia fand Sie nett, eigentlich alle die sie bis jetzt hier kennengelernt hatte waren sehr nett.Hier war der Umgang miteinander irgendwie viel unkomplizierter, anders als in Myrthana, da wurde sie immer misstrauhig beäugt, wie eigentlich alle die nicht in das hochwohlgeborene Volk Myrthana's passte.
Sie war eine Zigeunerin, eine Herumtreiberin, wie alle es aus ihrer Sippe waren.Ihre Sippe hatte sich ihren Lebensunterhalt mit Kunststücken verdient, auf Marktplätzen und Einkaufsstraßen und nicht nur von den Kunststücken, sondern auch durch Stehlen.
Sie hatte auch von Ihrer Mutter gelernt, wie sie schnell und unbemerkt sich einen Goldbeutel von einem reinen Mann besorgen konnte ohne das dieser was merkte, oder einfach nur einen Apfel oder ein Leib Brot von einem Markstand.Ja, sie hatte Talent und Geschick, und nicht nur als Diebin, sondern auch mit dem Umgang Ihrer Messer.
Zu Anfang war sie immer die Assistentin Ihres Onkels gewesen und hatte an einer Bretterzielscheibe gestanden, bis Ihr Onkel, ihr gezeigt hatte wie man mit solchen Wurfmessern umgehen musste und was man alles damit machen konnte.Nachdenklich schaute sie auf Ihre Habseligkeiten die über einen Stuhl lagen.Dragonia fühlte sich wieder Kräftiger, so stieg sie aus dem Bett und zog Ihre Sachen an, die leichte Lederrüstung, den Gürtel mit dem Langmesser, Ihre Wurfmesser und Ihre paar Goldmünzen in einem Beutelchen.
Das Beutelchen wog sie nachdenklich in ihren Händen, das was sie jetzt anhatte war alles was sie besaß, alles andere lag irgendwo auf dem Grund des Meeres.Sie hoffte das auch noch andere den Angriff der Orkgaleere überlebt hatten, hoffentlich auch ihre Eltern.
Sie musste auf die Suche gehen, ob es noch Überlebende, ihrer Sippe gab, aber wo und wie, Khorinis war nicht ungefährlich wie sie von Cain und Liana erfahren hatte.
Ork's, wilde Bestien und sogar Drachen gab es hier auf der Insel und was sollte sie dagegen schon mit einem kleinen Langmesser und 3 Wurfmesser ausrichten können, wenn sie in Gefahr geriet?
Sie musste lernen zu Kämpfen und auch musste sie bessere Waffen sich besorgen, aber wie für sich ein Schwert zu kaufen hatte sie nicht genug Gold, sie könnte sich eines Stehlen aber nicht bei den Amazonen, die hatten Ihr schon so viel gegeben, Ihnen und diesem Cain verdankte sie ihr Leben und alles konnte man über Zigeuner sagen, wie schlecht und dieberich sie seien, Leuten denen man was zu verdanken hatte, wurden nicht bestohlen, das war ein ungeschriebenes Gesetz ihrer Sippe.

Dragonia stand immer noch mit ihrem Goldbeutelchen in der Hand in dem Zimmer, nun steckte sie es ein und verlies das Zimmer, ging durch den Tempel und trat hinaus in die kühle Nachtluft.
Die Nachtluft Tat gut und brachte Ihr wieder einige Lebensgeister zurück, unentschlossen Stand sie nun vor dem Tempel, was sollte sie tun, jetzt schon das Lager verlassen? Nein, so stark war sie noch nicht, also ging sie durch das Nächtliche Amazonenlager und am Strand entlang.
Am Bootshaus ging sie auf den Steg und schaute auf den in der Dunkelheit liegenden Fjord, leise plätschernt brachen sich die Wellen um die Stützen des Steges.

Dragonia Starte hinaus in die Dunkelheit, und leise gab sie sich das Versprechen, das sie nach überlebenden ihrer Sippe suchen wollte.mit einer Träne in den Augen drehte sie sich um und ging den Steg wieder hinauf an Land und in Richtung des Gästehauses.



27.05.2003 08:49#464
Gorr Als Hummelchen losgegangen war, um ihrer Kundin diesen Gürtel auszuhändigen. War Gorr runter gestiefelt, zum Strand zurück, wo er die Geschenke für Hummel hatte liegen lassen. Diese Frau war einfach eine Wucht. Als er ihren Körper in den Armen gehalten hatte, hatte er alles um sich herum vergessen. Die Qualen der Sehnsucht waren verschwunden, endlich waren sie wieder vereint. Sie strahlte alles aus was ihn glücklich machte, in jedem Moment einer Umarmung mit ihr wollte er am Liebsten jeden einzelnen Fleck ihres Körpers mit Küssen bedecken, an ihren Ohrläppchen knabbern und sie einfach nur zärtlich streicheln. Aber das geziemte sich natürlich nicht, mitten am Strand. Dann schreckte er schnell von seinen anzüglichen Gedanken hoch und sammelte fix die Geschenke ein, die er von sich geworfen hatte. Dann lief er zurück zum Gästehaus und ordnete sie auf der Theke schön an.
Als Hummelchen zurück kam empfing er sie mit einem warmen Lächeln. In ihren großen braunen Augen hätte er versinken können, so schön waren sie. Hier, Hummel, ich hab dir etwas mitgebracht. sagte der Schmied, deutete auf die Seifen und die Kunstrosen, und wartete auf ihre Reaktion...



27.05.2003 08:51#465
Satura Früh morgens schon begab Satura sich zu Hummelchens Schmiede, sie wollte sich noch einmal bedanken, für die hervorragende Arbeit, die die Kunstschmiedin an ihrem Gürtel geleistet hatte.

Als sie in die Schmiede trat, sah sie statt Hummelchen aber nur den Söldner, der sie gestern begleitet hatte, am Schmiedefeuer stehen und fleißig arbeiten. "Guten Morgen!" begrüßte sie ihn.
"Sag mal... weil ich dich da gerade arbeiten sehe - hättest du vielleicht Zeit, meine Rüstung auszubessern? Ich könnte dir im Austausch dafür... nun, ich habe ein paar hervorragende Heilsalben für alle möglichen Anwendungen." Der Schmied sah die Amazone prüfend an, und seine Blicke glitten an der schön gearbeiteten, schwarzen Lederrüstung der Amazone entlang. Der Söldner nickte, und so zeigte Satura ihm den gut fünf Zentimeter langen Riß in der ledernen Rüstungshose, der sich quer über ihren Oberschenkel zog.. "Ich hätte gerne eine Metallverstärkung drüber, aber so dass ich mich noch gut bewegen kann. Wäre das machbar?"


27.05.2003 17:58#466
Gorr Sicher geht das. Zieh sie aus und leg sie hin, ich mach das bis heut' Abend fertig. Ich kann die Metallverstärkungen als Einlagen machen, oder sie dir mit Gurten geben, dann kannst du sie festschnallen, das könnte besser sein, weil nur du den besten Sitz an deinem Körper kennst...du musst wissen...ich kenn mich mit Frauenmaßen nicht ganz so gut aus, wie mit denen der Männer, bei uns auf dem Hof gibts nicht so viele Frauen, aber egal, wie gesagt, leg das Zeuch hin, ich kümmer' mich drum. Über die Bezahlung reden wir nachher. Gorr drehte sich um und Satura legte hinter ihm ihre Hose ab, dann setzte sie sich in einer Ecke auf den Boden und verschränkte wartend die Arme. Willst du hier bleiben ? fragte Gorr verwirrt und die Amazone nickte Ich hab keine Ersatzhose, also werde ich wohl kaum draussen in Unterwäsche rumrennen, ich könnte mir ja eine Erkältung holen oder so... Gorr holte sein Nähzeug hervor und fing an die Hose zu flicken. Stich für Stich wurde der Schlitz kleiner......



27.05.2003 18:08#467
Satura Also saß Satura geduldig wartend in der Ecke und beobachtete den Schmied, der geschickt das Loch in der Lederhose flickte.
"Das hat ein Dolch verursacht... der ist durch das Leder gegangen wie Butter. So etwas möchte ich nicht noch mal erleben... Ein kleiner Dieb, der nichts besseres zu tun hatte, als mir in seinem Sektenwahn seine Waffe in den Oberschenkel zu rammen."

Die Amazone deutete auf eine noch recht frische Narbe an ihrem Oberschenkel. Das Gewebe war noch rot, doch war die Narbe lang nicht so schlimm, wie sie hätte sein müssen - "Dank meiner Heilsalben ist die Wunde recht gut verheilt- doch ich wäre fast verblutet; dieser Halunke hat die Arterie erwischt... Nun, und deshalb hätt ich auch gern ein bisschen mehr Metall auf meinen Beinen - und das mit den Gurten klingt nicht schlecht."



27.05.2003 19:40#468
Mort R'azoul Tallulah stand am nächsten Tag, wie üblich, erst ziemlich aus ihrem Bett auf. Wie sie mit ihrem linken Fuss den Boden berührte, wäre dieser beinahe davon gerutscht, glücklicherweise konnte sich die Anwärterin aber gerade noch an dem Bett festhalten. Jetzt stand sie erneut auf, mit dem rechten Bein voran. Langsam erhob sich die stattliche Frau und lief dann auch ziemlich schnell an die andere Seite des Zimmers, um sich dort in Ruhe anzuziehen. Von dort aus sah sie etwas, das ein wenig glitzerte, weil genau ein Sonnenstrahl darauf fiel. Ihr kleines Messer war es, das sie gewöhnlich immer zum schneidern brauchte, allerdings war das so langsam aber sicher nicht mehr so gut, vor allem seit sie jetzt mit Leder arbeitete.
Die Schneiderin nahm den kleinen Dolch und steckte ihn ein, um gleich darauf aus der Türe zu verschwinden oder wohl eher auf der anderen Seite zu erscheinen. Draussen lief sie ersteinmal auf den Platz, um danach von dort aus durch das Tor bis hin zum Steg hinab zu laufen und dort sich daneben auf das kleine Wiesenstück zu legen. Wie sie so da lag, betrachtete sie die längste Zeit den kleinen Dolch, wie er die ganze Zeit ein wenig glitzerte und glänzte und vor allem natürlich auch die Sonne reflektierte.



28.05.2003 09:30#469
Hummelchen Hummelchen war im siebten Himmel. Irgendwie bekamen auch alle Amazonen davon was ab. Mal versalzte sie das Essen, mal vergaß sie die Gewürze ganz. Sie stand die ganze Zeit an den Töpfen und sang sehnsuchtsvolle Lieder vor sich hin.
Ihren Platz in der Schmiede hatte sie ihrem Liebsten gern für eine Weile überlassen und der machte sich daran, für die Amazonen mal ein bisschen was an Rüstungen und Waffen zu reparieren bzw. herzurichten.

Hummelchen hatte die Geschenke entgegengenommen und ausgiebig bewundert. Besonders die wunderschönen kunstvollen Rosen ließen ihr Herz aufgehen.
Sie hatte ihrem Liebsten das schönste Gästezimmer im Gästehaus besorgt obwohl er das dann gar nicht mehr nutzte. Seltsamerweise kamen die Beiden auch morgens kaum aus den Federn, auf jeden Fall musste das ganze Amazonenlager mehr oder minder Anteil nehmen an dem jungen Glück.



28.05.2003 14:21#470
Schmok Während sich Gorr ein paar Tische weiter mit Hummelchen amüsierte, dachte Schmok nach. Auf dem Weg hierher hatten sich die Beiden unterhalten. Und wenn sie das machen wollten, was sie vorhatten, brauchten sie ein Boot. Allerdings hatte Schmok keine Lust, zu arbeiten, Während sich Gorr amüsierte. So schritt er im Amazonenlager auf und ab und überlegte. Dann plötzlich, Schmok war noch in Gedanken versunken, sprach ihn eine jüngere Amazone an: „Bist du Schmok? Der Bruder von Gorr?“ – „Jo, leibhaftig. Der bin ich.“ – „Scheiße!“.Man konnte nun mit Fug und Recht behaupten, dass Schmok ein wenig perplex war. Dies äußerte sich nämlich in dem spontanen Fall des Wirtes plus dessen Eintrag der Amazone in seine Liste der uncoolen Leuteã. Noch völlig desorientiert stand er wieder auf und fragte nach: „Wieso Scheiße? Was´n das für´n Umgang?“, Schmok roch unter seinen Achseln und fügte hinzu: „Geht doch noch... mit ein wenig Optimismus... und einer abgestorbenen Nase... im Vergleich mit einem Zombie... –arsch.“. Die Amazone entschuldigte sich artig: „Tut mir leid. Das ging nicht gegen dich. Nur habe ich gehört, dass Saria zu einem Wirt namens Schmok wollte. Ich glaub, sie wollte zum Hof, um dort Sachen von Hummelchen und das Amazonenbräu zu verticken. Und wenn du jetzt hier bist und nicht auf dem Hof, ist Saria ja nahezu umsonst losgestiefelt.“ Noch während Schmok die Amazone von seiner Liste der uncoolen Leuteã strich, antwortet er, ohne den Blick von seinem Blatt zu nehmen: „Das is tragisch.“, Schmok schaute wieder auf, „Aber wenn ich ehrlich bin, bin ich sehr an dem Gesöff interessiert und da ich mich hier recht nutzlos fühle, mach ich mich mal auf die Socken. Wenn ich Glück habe, baggern sie genug Söldner an, sodass ich sie noch rechtzeitig erwische. Bestell Gorr einen schönen Gruß, ich bin auf dem Hof.“, sagte Schmok schon im Losgehen. Kurz darauf war er auch schon laut fluchend verschwunden.



28.05.2003 15:11#471
Mort R'azoul Tallulah stand am nächsten Tag natürlich auch wieder ziemlich spät auf, jedoch um einige Zeit früher als die letzten Tage. Das kleine Gedeck, oder wohl eher das runde, verzierte Stück Stoff hatte sie mittlerweile fertig gemacht und da sie gestern von einer der Amazonen gehört hatte, dass sich ein Schmied im Lager herumtrieb, wollte sie diesen fragen, ob er ihr nicht einen neuen Dolch herstellen könne. Mittlerweile war sie aber schon wieder in ihrer Arbeit versunken und hatte damit begonnen eine neue Rüstung zu entwerfen, eine, die sogar ein wenig mit Metall verstärkt war, allerdings hatte die Schneiderin nicht wirklich viel Ahnung davon, wie man denn Metall richtig verarbeitete. Dafür musste sie wohl irgendwoher Ratschläge holen, doch das hatte Zeit. Irgendwie hatte sie aber nicht so wirklich Lust jetzt eine ganze Rüstung neu zu entwerfen, also stand sie von der Bank auf und lief ein wenig auf dem Innenhof herum. Die Meisten Bewohnerinnen waren schon lange wach und da die Anwärterin gerade einige Leute im Speisesaal erkennen konnte, als sie zur Tür reinschielte, trat sie auch durch diese ein. Gemächlich setzte sie sich an einen leeren Tisch.


28.05.2003 16:33#472
Milena Milena stapfte grinsend über den Hof des Amazonenlagers, sie hatte ihre rüstung und all ihre Waffen angelegt. An ihrem Gürtel hing außerdem noch ein kleiner Wasserschlauch. Sie war bereit für den Aufbruch. Das war auch der Grund warum sie so grinste, sie konnte kaum noch erwarten zum Hof zu kommen und die Söldner ein wenig zu veralbern. Hoffendlich war ihre Schülerin auch bereit...Es schien so. Satura stand mal wieder vor dem Gästehaus und trainierte. Die Hose ihrer Rüstung sah repariert aus und war scheinbar mit Stahlplatten verstärkt worden. Um so besser...
"Na?", sprach sie ihre Schülerin an, "Bereit zum Aufbruch ins Reich der Finsternis... oder so?"



28.05.2003 16:42#473
Satura Satura hatte Gorr für seine hervorragende Arbeit zwei Heilsalben für schwere Wunden und fünf für leichte Wunden überlassen, und war mit ihrer reparierten Rüstung und den neuen Beinschienen davongestapft.

Heute mittag hatte sie sich gleich wieder ans Üben gemacht - immerhin wollte sie vorbereitet sein, wenn Milena...
Da war sie auch schon.
"Was - Reich der Finsternis?? Ich dachte, wir wollten nur ein paar Söldner ärgern?" Satura sah ihre schelmisch grinsende Lehrmeisterin fragend an und zuckte dann mit den Schultern.
"Klar bin ich bereit," meinte sie, stolz auf ihre verbesserte Rüstung deutend. "Von mir aus kann's los gehen."

Die Amazone folgte ihrer Lehrmeisterin - und war mehr als erstaunt, als diese quer durch das Lager auf das Tor zum Minental zuging. Satura hatte nur wenig über das Tal gehört... doch was sie gehört hatte, reichte, um ihre Nackenhärchen entsetzt aufstehen zu lassen. "Ähm, Milena? Bist du sicher, dass wir nicht lieber ein Boot nehmen sollten?"
Und das von ihr, die Bootfahrten hasste wie die Pest.



28.05.2003 16:49#474
Milena "Aber natürlich doch."
Zu einer Begründung ihres Vorhabens ließ sich die Schwertkampfmeisterin nicht bewegen. Ebensowenig dazu, ein Boot zu nehmen...
Nach kurzer Zeit hatten sie den Pass erreicht, Milena öffnete das Tor. Knarrend schwang es langsam auf, vor den beiden Frauen erstreckte sich ein weite, kahle Landschaft. Irgendwie hatte dieses Gebiet etwas an sich, das einem einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Selbst der Wind schien hier kälter und schneidender zu sein, auch dann wenn die Sonne hoch am Himmel stand."Nun denn. Vielleicht begegnen wir ja wem...", murmelte Milena und stapfte los...



28.05.2003 17:24#475
Redsonja Leitfüssig sprang Resonja voran dicht gefolgt von Sly. Redsonja steuerte sogleich Richtung Wasser. Völlig begeistert und halb weggetreten schwärmte sie Sly vor: „Schau mal, wie sich die Sonne spiegelt und die Weite, diese unendliche Weite. Hier fühle ich mich immer so frei. Frei von Sorgen, von Gefahr, von allem, was mich stört. Ich kann einfach sein und geniessen.“ Sie lächelte übers ganze Gesicht, als wäre sie irgendwo weit weg am fliegen, wie in einem Traum, einem farbigen schönen Traum. Mit einem Augenschlag kehrte sie wieder in die Wirklichkeit zurück. Sie fragte sich, was diese helle Wiese und weiten Hügel, die sie sah zu bedeuten hatten, schob den Gedanken jedoch wieder beiseite, zog ihr kleines Malbüchlein hervor und begann Sly zu skizzieren. Er war wohl noch nicht so bewandt als Model, aber er stellte sich nicht schlecht an, der stolze Söldner.

Plötzlich fuhr ihre Hand ins Wasser und sie spritzte den Freund an, der ein Lachen zu unterdrücken versuchte, was ihm jedoch nicht wirklich gelang und mit gespielt böser Miene nach Redsonja griff, die jedoch schon aufgesprungen war und laut lachend davonrannte. Sly folgte ihr dich auf den Fersen und packte sie an ihren Füssen und brachte sie damit zu Fall. Hob sie auf die Schultern, während Redsonja immer noch zappelte und versuchte zu entrinnen und trug sie zum Wasser. Dort liess er sie bedrohlich nahe über dem Wasser etwas schmoren, tauchte dann jedoch – gütig, wie er war – bloss den Kopf etwas hinein und stellte sich danach wieder ans trockene Ufer. Das Wasser rann und tropfte von ihren Haaren und wurde vom leichten Stoff ihres Kleides aufgesaugt. Aber das war der Spass wert gewesen.
Frisch und fröhlich machten sie sich daran Dreia zu suchen.



28.05.2003 18:18#476
Sly Sly war schon ein paar mal hier im Amazonenlager und er versuchte sich daran zu erinnern wann das war. "Sind bestimmt schon zwei Monate her ,dass ich das letzte mal hier war. Ach stimmt ja da war ich auf der Suche nach Tak. " überlegte Sly , doch dann erinnerte er sich an das folgende und an den Tempel den sie ausgehoben hatten und an den Wächter den er getötet hatte. Doch dann brach seine Erinnerung ab, den rest wollte er verdrängen und dachte nicht mehr daran. Sly sah sich um und fragte dann "Wer ist diese Dreia oder wie die heißt? " "Sie ist eine alte Freundin von mir die es aber nicht bei uns Söldner ausgehalten hat. ".antwortete Sonja. Sly lachte in sich hinein, er hielt es des öfteren auch nicht auf dem Hof aus, er war lieber in der Freiheit und mit Ruhe vor dem Hof. " Wo steckt die ey? " fragte Sly doch Sonja zuckte nur mit den schultern und so begaben sie sich weiter durchs Lager.



29.05.2003 00:03#477
Mort R'azoul Tallulah sass den ganzen Abend im Saal herum und plauderte ein wenig mit anderen Bewohnerinnen des Lagers. Dabei stellte sich auch heraus, dass dieser Schmied an Hummelchen's Arbeitsplatz zu finden war und wenn sie denn hier einmal fertig werden würden, ginge sie sicher dorthin.
Leider trat dies erst gegen Mitternacht ein, dass sie dann endlich von jenem Tische wegkam und den Speisesaal fast fluchtartig verlassen konnte, obwohl sie es ja eigentlich lustig hatten zusammen. In der Mitte des Platzes war der Brunnen leicht beleuchtet von drei Fackeln und sofort lief Tallulah zu Diesem hin. Dort wusch sie sich schnell ein wenig das Gesicht mit Wasser ab, um nicht ganz so verschlafen drein zu blicken.
Jetzt, mit wieder offenen Augen, ging sie weiter in Richtung zur vor Stunden schon genannten Schmiede. Es brannte noch immer ein wenig Licht im Innern des Hauses, daher ging sie auch ohne lange zu zögern auf die, einen Spalt offene, Türe zu und zog sie noch ganz auf. Und tatsächlich, da stand der besagte Schmied. Die Anwärterin ging auf den scheinbaren Söldner zu und meinte dann:"Hallo, mein Name ist Tallulah und ich hätte eine kleine Frage, ob sie mir vielleicht einen, wie soll ich's sagen, etwas speziellen Dolch herstellen könnten?"
beendete sie schlussendlich ihren Satz und wartete auf die Antwort des Schmiedes, der allerdings nicht gerade sehr begeistert schien, sich jetzt noch mit irgendwem zu unterhalten....



29.05.2003 02:53#478
Redsonja Eine Zeit lang suchten Sly und Redsonja Dreia, doch sie fanden sie nirgends, bis ihnen eine Amazone berichtete, dass sie nach Khorinis gegangen sei und sie nicht wisse, wann sie zurückkäme. „Schade, ich hätte sie so gerne wieder getroffen. Sie war der erste Mensch, der mir wieder Hoffnung gegeben hat.“ Erklärte sie Sly, der eigentlich kaum etwas von ihrer Vergangenheit wusste. Aber er fragte nicht nach, was Redsonja äusserst angenehm war. Sie wollte nicht als das verwöhnte Dämchen, dass sie einst war, abgestempelt werden. Beide waren ziemlich müde, doch Redsonja wollte noch etwas alleine durch die Gegend spazieren. Hier musste sie auch nicht beschützt werden. So schlendert sie dem Wasser entlang vom Lager weg, betrachtete das Spiegelbild des Mondes auf der ruhigen Wasseroberfläche und schaute zur alles schützenden und doch nicht einengenden Kuppe hoch, die der nächtliche Himmel mit den Sternen bildete. Diese wunderbare Unendlichkeit. Langsam schlenderte sie weiter, streifte sich die Kleider ab und genoss das wohlverdiente Bad zu später Stunde, wobei sie diesmal hoffentlich niemand stören würde. Sie glitt durchs Wasser, tauchte unter und fühlte sich frei wie selten zuvor. Dann liess sie sich auf dem Rücken treiben und genoss den Augenblick.



29.05.2003 12:23#479
Diego | R@PC Diego machte sich nun auf, den Plan durchzuführen, der nun schon eine Weile in Lianas und seinem Kopf hing.

Er gürtete sein Schwert um, denn er würde es brauchen... und so begann er mit seinem Marsch... ins Minental



29.05.2003 17:51#480
Sly Sly wachte am späten Mittag auf denn er wurde von einer Amazone angestoßen "Hey du! Hier wird nicht geschlafen! ". Sly stand gähnend auf , streckte sich und sah sich um. "Wo ist eigentlich Redsonja? " dachte er bei sich "Naja sie wird schon auftauchen. ". Der Söldner marschierte jetzt einfach durch das Lager und kam bald an der Fjord an. Dort kniete er sich nieder und tunkte seinen Kopf ins Wasser und zog ihn erneut raus. Dann blickte er in das Wasser und sah sein Spiegelbild. "Ich sollte mich mal wieder rasieren. ". Daraufhin kramte er in seinem Rucksack herum und nahm bald die Rasierklinge heraus. Sly tunkte sie ins Wasser und begann dann seinen Bart abzurasieren. Nachdem er diese Prozedur beendet trocknete er das Rasiermesser und verstaute es wieder in seinem Rucksack. Der Söldner blickte erneut in das Wasser und besah sich. "Sieht schon besser aus " dachte er bei sich. Plötzlich stieg ihm ein unangenehmer geruch in die Nase. Sly roch an sich und sagte "UHHHH stinke ich , ich sollte mich mal wieder waschen. " schnell sah sich Sly um ob niemand zusah und zog dann seine Rüstung aus und hielt sie ein paar minuten ins Wasser.Dann zog er sie wieder raus und hing sie an einen Busch ,damit sie trocknen konnten. Sly sah sich erneut um und zog dann auch sein Boxershort aus und sprang mit einem Kopfsprung in die Fjord hinein und genoss das kalte Wasser,dass seinen ganzen Körper umschloss. Sly ließ sich jetzt einfach treiben und genoss die Kälte.


29.05.2003 19:35#481
Satura Satura war froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Nein, so hatte sie das noch nicht gesehen... "Trotzdem, warum hast du mir das nicht gesagt?" fragte sie ihn nach langem Schweigen. "Warum bist du einfach nur gegangen? Glaub mir, es wäre weit weniger schmerzvoll für mich gewesen, wenn wir uns ausgesprochen hätten..." Sie hielt inne. Wäre sie selber denn bereit gewesen, darüber zu sprechen?

"Komm Leon, wir gehen mal ins Gästehaus zu Jamira, ich lad dich auf ein Bier ein. Ich muss dann nur schnell Mykena suchen, um mit ihr zu beraten was zu tun ist!"

Die beiden eilten zum Gästehaus. "Jamira! Wo ist unsere Königin?" rief sie. Jamira sah sie verwundert an. "Nun mal ruhig Kindchen, was ist denn los?" Wie ein Wasserfall sprudelte es aus Satura heraus. "Söldner sagst du?" Ungläubig schüttelte Jamira den Kopf. "Diese verbohrten Chauvis... Mykena ist noch immer in Khorinis, es tut mir leid! Aber ich gehe sofort zu Hummelchen um ihr bescheid zu sagen!" Sie schenkte Satura und Leon ein Bier ein, und ging dann los, um Hummelchen zu benachrichtigen.

Satura und Leon setzten sich an einen der Tische. Die Amazone und hob ihr Glas. "Leon, es freut mich trotz allem, dich wieder zusehen. Vielleicht... vielleicht können wir die Sache einfach vergessen?"



29.05.2003 19:42#482
Skeleon Der junge Dieb erkannte ihren Zweifel über ihr eigenes Gerede, äußerte sich jedoch nicht dazu.
Stattdessen versuchte er ein wenig zu lächeln, das Bier half dabei ganz ordentlich.
Als Satura Vergeben-und-Vergessen vorschlug zögerte er einen Moment.Sie würde es wohl nie ganz vergessen, er genauso. Aber ...
"Wir können es zumindest einmal versuchen."
Sein Lächeln wurde etwas echter und er fühlte sich ein wenig erleichtert."Wenn es irgendetwas gibt, dass ich für dich tun kann ... sag es einfach."


29.05.2003 19:49#483
Mykena Als Mykena im Bootshaus anlegte und das Boot fest vertäut hatte, schlenderte sie gemächlich zum Haupthaus. Wirklich schön endlich wieder zuhause zu sein. Das rauschende Meer im Hintergrund, die Stille auf der Insel, das Leben im Lager selbst. Alle diese Geräusche hatte sie doch sehr vermisst.

Eine Möwe kreiste um einen der Türme, als die Königin das Tor passierte. Und sogleich wurde sie angehalten.
"Man sucht bereits nach euch! Satura wollte euch sprechen, sie ist im Gästehaus."
Mykena seufzte. Sie hatte ja gewußt dass da viel Arbeit auf sie zukam. Was musste sie auch so lange weg sein.
"Ich werde schaun, danke."
Sie machte kehrt und steuerte das Gästehaus an. Der Wolf tapste wie immer treuseelig hinterdrein.

Im Gästehaus angekommen, trat sie ohne Umschweife ein und platzte in die kleine Versammlung im Aufenthaltsraum.
"Man hat mich gesucht?", fragte sie neugierig in die Runde.



29.05.2003 19:50#484
Phoenixfee Völlig außer Atem erreichte Phoenixfee die Steinbrücke, den Amazonen am Tor wollte sie zurufen, Das Saria von einigen Söldner überfallen wurde, aber sie brachte aus lauter Atemnot nur ein "Sar ..... Söld ..... fallen" hervor und musste erst einmal von eine der Schwestern gestützt werden.

Phoenixfee war fix und fertig, sie hatte das letzte gegeben um so schnell wie möglich im Lager zu sein und nun versagten ihr nicht nur die Stimme, sondern auch noch ihre Beine den Dienst und wenn eine der Amazonen sie nicht gestützt hätte, währ sie zu Boden gefallen.



29.05.2003 19:53#485
Satura Satura fühlte etwas von der Spannung abfallen, als Leon ihren Vorschlag annahm. Ein Lächeln zauberte sich auf sein Gesicht, und die Amazone musste ebenfalls lächeln - ganz kurz vergaß sie sogar Saria! - und meinte. "Ja, es gibt etwas. Umarm mich endlich. Und sag mir, dass ich dir vertrauen kann."Sie sah Leon in die Augen, und war unsicher, wie er reagieren würde. Sie hatte Angst, er könne glauben, dass sie das Vergeben-und-Vergessen-Angebot nicht ernst meinte... doch sie war es eigentlich leid, ständig darüber nachsinnieren zu müssen. Was brachte das, wenn er fertig war, und sie fertig war, und eigentlich mochten sie sich ganz gerne? - Richtig, gar nichts.

Gerade als Leon sie umarmen wollte, betrat eine stolze Amazone den Raum - das musste die Königin sein. "Entschuldige mich!" Satura stand auf - dass das auch gerade in diesem Augenblick passieren musste - und verneigte sich eckig vor Mykena. "Meine Königin, ich bin Satura, Dienerin Donnras, und ich muss euch von einem hinterhältigen Überfall auf die Erzamazone Saria berichten!" Im Schnellverfahren erzählte Satura von diesen schrecklichen Söldnern, von denen Milena ihr berichtet hatte, und das Milena sie belauern wollte. "Es waren Söldner Lees, meine Königin. Ich weiß nicht mehr, als Milena mir gesagt hat. Sie hat mich zu Euch geschickt."



29.05.2003 19:57#486
Mykena Die Königin schien entsetzt. Sie hörte aufmerksam zu, was die Amazone zu berichten hatte.

"Söldner Lees sagst du? Seit wann werden die wieder so aggressiv...", nachdenklich rieb sich die Königin das Kinn. Aber Banditen blieben wohl immer Banditen, die ruhige Phase der letzten Monate war wohl nur eine kleine Auszeit gewesen.

"Wir müssen ihr sofort Hilfe schicken. Weißt du ob sie verschleppt wurde? Es wird eine Weile dauern bis wir sie retten können, der Weg dorthin ist weit. Wieviele waren es?"



29.05.2003 19:57#487
Skeleon Ein wenig veralbert kam Leon sich nun schon vor.
Mit den Fingern der Linken tippelte er auf dem Holztisch, während er mit der Rechten den Krug umso fester packte.
Grummelnd nahm Leon noch einen Schluck und blickte hinüber zu Satura und der anderen Amazone - schien ein hohes Tier zu sein, so wie Satura sich plötzlich gebärdete.
Kopfschüttelnd stellte er den Humpen vor sich ab nach einem langen Zug. Jetzt harrte er schweigend und misstrauisch dreinblickend der Dinge, die da kommen mochten.



29.05.2003 19:59#488
Phoenixfee Von einer der Amazonen gestützt betrat Phoenixfee das Gästehaus.Satura sprach gerade mit Mykena.
Als Fee immer noch außer Atem rief:" Mykena .. Überfall auf Saria ..... 3 Schwestern in der Hand der Söldner."



29.05.2003 20:05#489
Satura Entsetzt sah Satura auf eine völlig kaputte Phoenixfee, die bei der Tür hereinkam. "Was sagst du da? Milena auch?" Phoenixfee nickte. "Sind sie noch immer in der Nähe der Taverne?" Phoenixfee nickte wieder. "Meine Königin, Ihr habt alles gehört was wir wissen. Ich weiß auch nicht, was mit den Söldnern los ist, aber Saria hatte soviel ich weiß wertvolle Ware und viel Gold dabei. Doch beherrscht sie die Kunst des magischen Verschließens, was ihr sowohl zum Vorteil als auch zum Nachteil gereichen könnte."

Sie warf einen Seitenblick auf Fee, die von den zwei Amazonen, die ihr halfen, auf einen Sessel plaziert worden war. Dann nickte sie ihrer Königin zu und machte sich daran, Phoenixfee etwas Wasser einzuflössen. Sie gab ihr noch ein paar Blätter des Heilkrauts ins Wasser, um sie zu stärken. "Bald wird's dir wieder besser gehen, Fee. Du bist wohl gelaufen wie der Blitz!"


29.05.2003 20:10#490
Mykena "Drei Amazonen jetzt? Wir müssen sofort Hilfe schicken."
Die Königin musterte Fee.
"Bringt sie am besten hinüber in die Krankenstation, damit Thaleiia sich um sie kümmern kann. Sie ist ja völlig fertig. Ich werde mich sofort um Hilfe kümmern!"Die Königin eilte aus dem Gasthaus und sammelte zwei Patroninnen. Soviele hatten sie ja nun auch nicht.
Kurz erklärte sie ihnen die Lage.
"Also, es muss so schnell wie möglich Hilfe hingeschickt werden. Ich betraue euch mit der Aufgabe. Sucht euch einige gut ausgebildete Amazonen und brecht gleich auf. Ihr habt es mit Söldnern zutun, ich weiß nicht genau wieviele, aber sie haben immerhin schon drei hochrangige Schwestern in ihrer Gewalt. Beeilt euch!"
Die beiden Patroninnen nickten und riefen sofort eine Gruppe zusammen.


29.05.2003 20:22#491
Phoenixfee Phoenixfee trank diesen Kräutersut und fühlte sich ein wenig besser, aber immer noch musste sie eine der Amazonen Stützen die sie zu Thaleiia bringen sollte.
auf den weg dorthin sah sie wie Mykena mit 2 hochrangigen Amazonen sprach und ihr Anweisungen gab, da war sie auch schon mit ihrer Begleiterin im Tempel verschwunden.

Sie wollte so schnell wie möglich wieder auf den beinen sein, sie wollte helfen.


29.05.2003 20:29#492
Skeleon Die Oberamazone war wieder aus der Gaststube gestürmt, die andere von zwei Schwestern irgendwohin geschleift worden und Satura stand ein wenig belämmert herum.
Der Bote hat seine Aufgabe erfüllt. Der Bote darf gehen. grinste Leon in sich hinein.
Mit einem letzten Schluck leerte Leon den Humpen, erhob sich und schlenderte hinüber zur Theke, wo er ihn abstellte.
Dann ging er auf Satura zu.
"Und was jetzt?" fragte er ruhig.
Sie stand noch immer da und starrte auf den Ausgang, durch den Mykena verschwunden war.
Schließlich wandte sie sich zu Leon um.
"Wo waren wir doch gleich?" grinste der.
Doch sie winkte nur ab.
"Wir müssen wieder nach Khorinis, Saria helfen." erwiderte sie schließlich."Aber deine ... deine Schwestern werden sich schon darum kümmern." Leon wies in Richtung des Ausgangs. "Wir haben sie gewarnt!"
Aber Satura blieb stur.
"Wir müssen zurück!"
Und damit gab Leon auf, er wollte nicht den brüchigen Frieden wegen so einer Lapaille gefährden.
Er nickte ihr zu und folgte ihr schweigend hinaus aus der Taverne.Was wohl die Oberamazone dazu sagen würde?



29.05.2003 20:33#493
Die Amazonen Die beiden Patronninen marschierten im Eilschritt durch das Lager und trommelten noch vier hohe Amazonen und drei Amazonen zusammen.
Dann formierten sie sich am Tor. "Melde, wir sind bereit zum Abmarsch. Diesen Söldnern zeigen wir jetzt mal, was Sache ist." Zu den beiden Torwachen sagte eine Patronin: "Alle Söldner, die noch im Lager sind, sind ab sofort als Gefangene zu betrachten und zu behandeln."
Die Amazonen schwangen sich auf ihre Scavenger und rasten durch das Tor...


29.05.2003 20:48#494
Satura Da stoben sie davon, die Kriegerinnen - ohne Satura. "Hey - was soll das?" rief Satura ihnen nach. "Na toll, endlich passiert was spannendes... und ich pick hier fest."

Enttäuscht trat sie gegen einen Kieselstein. "Komm schon Leon, wir folgen ihnen halt zu Fuß."
Gesagt - getan, schon war Satura auf dem Weg zum Tor. Erst nach einigen Metern bemerkte sie, dass Leon ihr nicht gefolgt war. Irritiert drehte sie sich um. "Leon?" Doch er blieb stehen, rührte sich kein Stück sondern sah sie nur mit seinen ruhigen braunen Augen an. "Aber ich muss doch Saria retten..." sagte sie verzweifelt, als sie auf ihn zuging.



29.05.2003 20:56#495
Skeleon "Du hast gesehen was los ist, wie ich es dir gesagt habe. Bis wir zu Fuß ankommen ist es ohnehin vorbei, so oder so." Er legte ihr die Hand auf die Schulter.
"Die kommen schon zurecht, und wir könnten ohnehin nichts ausrichten."Er blickte an sich hinunter.
Leon war erleichtert, das als Grund für seine Untätigkeit vorschieben zu können. Immerhin waren die Kerle vom Hof - seine Kameraden! Innerlich fühlte er sich zerrissen, aber nach außen hin versuchte er das so gut wie möglich zu verbergen.
Zumal der Grund, was die Zeit anging, so oder so der Wahrheit entsprach, glaubte er das Problem so am besten zu lösen.
"Komm. Wir machen uns per Boot auf den Weg nach Khorinis, und wenn wir ankommen sind Saria und die anderen bereits in Sicherheit, du wirst sehen."Er spähte in Richtung Hafen.
"Was glaubst du, können wir uns ein Amazonenboot ausleihen?" fragte er über die Schulter hinweg.



29.05.2003 21:16#496
Sly Sly kam endlich aus dem Wasser heraus und zog sich schnell seine Unterhose an. Dann setzte er sich hin und wartete darauf ,dass er trocken wurde. Nach etwa 30 Minuten war Sly endlich trocken nur seine langen Haare tropften noch. Sly begab sich nun zu dem Strauch an dem seine Kleider hingen und befühlte sie. "Hmm fast drocken perfekt ". Sly wollte gerade anfangen seine Kleider wieder anzuziehen als er von zwei Amazonen angesprochen wurde "Hey bist du Sly der Söldner? ". Sly sah sich etwas erschrocken um sagte dann jedoch "Ja der bin ich was gibt es? ". Doch dann hielt eine Amazone ihm bereits einen Speer an die Kehle "Mitkommen! " befahl sie. Sly blieb total gelassen und antwortete "Darf ich mich wenigstens vorher anziehen? " "Du kommst jetzt sofort mit. " "Hey was habe ich denn jetzt schon wieder gemacht? " Doch dann spürte er schon das andere Ende des Speeres mit seinem Wangenkiefer kolidieren. Slys Kopf drehte sich von dem Schlag nach rechts und er drehte ihn dann wieder zurück "Seid froh dass ihr Frauen seit sonst würde ich euch jetzt töten " Doch da kam schon wieder das Stumpfe ende des Speeres an und sollte sich in seinen Bauch bohren. Sly packte es und hielt es fest. "Lass mich meine Sachen wenigstens anziehen. " bestand Sly weiterhin darauf. Doch dann hielt die zweite Amazone ihren Speer an Slys Kehle und sagte in dringlichem Ton "Mitkommen! ". Während die eine Amazone weiterhin den Speer an Slys hals hielt nahm die andere Amazone die Klamotten und Slys Bogen und den Knochenbrecher an sich und trug sie mit. Sly wurde ins Amazonen gebracht. Dort stopten sie vor einer Frau und einem Kerl der ihm bekannt vor kam. Sly glaubte ihn öfters auf dem Hof gesehen zu haben. "Satura hier haben wir einen Söldner. " sprach eine der Amazonen die ihn gefangengenommen hatten.



29.05.2003 21:30#497
Satura Satura sah Leon an und lehnte sich an seine Schulter. Plötzlich fuhr es ihr glühend heiß ein. "Alle Söldner, die noch im Lager sind, sind ab sofort als Gefangene zu betrachten und zu behandeln." Das hatte die Patronin gerufen. Sie trat einen Schritt zurück.
"Leon... du bist doch Schürfer... Du darfst ab jetzt keinem im Lager sagen, dass du zu den Lees gehörst, verstehst du? Niemandem!" Sie sah Leon eindringlich an, und sie war sich dessen bewußt, was sie tat... aber Leon, als kleiner Schürfer, würde für eine Erpressungsgeschichte wohl kaum in Frage kommen.
Plötzlich wurde sie von zwei Schwestern aus ihren Gedanken gerissen, die ihr einen fast nackten Mann als Söldner präsentierten. Satura hob eine Augenbraue. "Wieso bringt ihr den mir?! Na, egal, gebt die Speere runter, er wird schon brav sein." Sie zog ihr Schwert und schwang es spielerisch durch die Luft. "Nein, du kommst nicht auf blöde Gedanken, gell? Wie ist dein Name?"



29.05.2003 21:35#498
Sly Sly musste lachen. Wie süß Frauen doch sein können. "Mein Name ist Sly und ich wüsste gerne was hier gespielt wird. Ich habe euch nichts getan und wenn schwimmen in der Fjord ein Verbrechen ist bekenne ich mich schuldig. Und Angst vor euch habe mich mit Sicherheit nicht wenn ihr mit eurem Zahnstocher vor mir rumfuchtelt. Und fang nicht damit an , ich könne dich ohne probleme Töten und so eine Scheiße.Klar kannst du das aber gib mir meine Waffen und meine Rüstung und du hast es nicht mehr so einfach. " Sly wusste dass er zwar mit diesen Worten bei der Frau unten durch war aber das war ihm egal. "Also dürfte ich bitte gehen? Ich habe euch nichts getan und habe auch nicht vor euch etwas anzutun, wenn ihr mich gewähren lässt. "



29.05.2003 21:38#499
Gorr Die Tür zu Gorr's Gästehaus-Zimmer wurde kraftvoll aufgestoßen, das Schloss flog durch die Luft und Gorr schreckte aus seinen Träumen hoch. Von hinten krachte ein hölzerner dumpfer Gegenstand gegen Gorr's Kopf und langsam wurde es schwarz um ihn. Die Söldner haben eine Amazone angegriffen ! hörte er noch eine Frau sagen. Dann fielen seine Augen zu und er wurde bewusstlos. Den schlaffen Körper des Schmiedes durch den kühlen Dreck schleifend liefen zwei bärige Amazonen über den Hof und zogen ihn bis in ein Haus, in den Keller und warfen ihn schließlich in eine Zelle, die sie abschlossen.
Langsam erwachte Gorr wieder, sein Kopf fühlte sich an als hätte er drei Fässer Koma-Bier auf Ex ausgetrunken. Er schaute sich um. Um ihn herum waren feuchte, gemauerte Wände. Wasser tropfte an manchen Stellen von der Decke und die Ecken waren mit Moos vollgewachsen. Der Eingang bestand aus einer massiven Holztür mit einem kleinen, eckigen Guckloch darin. Neben der Tür stand ein Tonkrug, er roch nach brackigem Wasser, war aber leer. Spinnennetze waberten sich langsam im Wind wiegend, der von oben durch die Ritzen der Tür zog, von der Decke. Gorr befühlte seinen Hinterkopf eine riesige, ein wenig blutende Beule zierte ihn.
Sein erster Gedanke galt seine Liebsten, die ihn am Morgen verlassen hatte, um irgendwelche dämlichen Bienenstöcke umzusetzen, Wenn sie von seiner Verhaftung erfahren würde, dann gab es sicher einen Mordsärger. Aber jetzt war sie erst mal weit weg! irgendwie viel zu weit,



29.05.2003 21:41#500
Skeleon Leon nickte nur knapp.
Satura vertraute ihm wieder, das allein war ihm viel wert.

Nun sah er zu, wie Satura mit dem Söldner sprach.
Ein Söldner in Unterhosen, so eine Gelegenheit gab es nicht so oft!Er wäre sicher nicht erfreut, wenn die Geschehnisse hier bei seinen Kameraden die Runde machten. Vielleicht würde das Ganze noch nützlich sein. Aber jetzt, mit all den Amazonen drum herum wäre es wenig geschickt ihn auf seinen nervigen Schürferposten anzusprechen.
Mit einem Grinsen machte er sich in Gedanken eine Notiz, den Kerl später daran zu erinnern, sich für Leon's Beförderung einzusetzen und zwang sich zu einer ernsten Miene.



29.05.2003 21:45#501
Phoenixfee Phoenixfee hatte sich von Thaleiia behandeln lassen und war wieder einigermaßen fit so verlies sie den Tempel.
Da sah sie Satura, Ihren Begleiter, war das nicht Dieser Lion der Dorrien Informationen über den Kult gegeben hatte, ja er war's, dann sah sie noch 2 Amazonen mit Speeren die einen Anderen Mann, der ziemlich wenig anhatte in Ihrer Mitte hatten.
Eine der beiden trug Die Sachen des Mannes mit sich herum und der Mann kam Fee so bekannt vor.
Phoenixfee näherte sich den Personen und sah wie Satura ihr Schwert gezogen hatte und zu Sly was sagte.
Sie hörte nur noch ...auf blöde Gedanken, gell? Wie ist dein Name?
Als sie heran war sagte Fee Hallo Sly, was hast du den wieder ausgefressen?


29.05.2003 21:45#502
Satura Saturas Züge verhärteten sich. Nein, zu blöden Spielchen war sie heute ganz und gar nicht mehr aufgelegt. Sie bedeutete Leon, still zu sein. Auch Phoenixfee, die herankam, schien den Ernst der Lage nicht zu begreifen. Satura warf ihr einen strengen Blick zu.

"Und mein Name ist Satura, und ja, schwimmen im Fjord ist ein Verbrechen wenn man Söldner ist." Mit einer Kopfbewegung bedeutete sie den beiden Amazonen, ihn wieder mit ihren Speeren zu kitzeln. "Nehmt ihn mit... Halt, bevor ich's vergesse..." sie grinste Sly spöttisch an. "Ja, ich könnte dich ohne Probleme töten. Leider brauchen wir dich, um deine Kollegen zu erpressen, die in einem Anfall von äusserster Dummheit eine unserer Schwestern entführt haben."Der halbnackte Söldner sah sie an, und man merkte, das er kein Wort von dem verstand was sie sagte.
"Ach, mach dir nix draus, ist nix gegen dich persönlich, du kannst ja nichts dafür."
Die beiden Amazonen trieben Sly vor sich her und brachten ihn zu seinem Kollegen Gorr in den Kerker. Satura folgte ihnen grinsend.



29.05.2003 21:54#503
Skeleon Leon trottete ihr schweigend hinterher, gefolgt von Phönixfee.Dieser neue Zug an Satura gefiel ihm ganz und gar nicht ... außerdem schien der Söldner ihn erkannt zu haben, hoffentlich kapierte er und hielt die Klappe!Noch immer ohne ein Wort zu sprechen stiegen sie in den Kerker hinab ...


29.05.2003 21:57#504
Sly "Hallo Phoenixfee ,sieht man dich auch wieder. Ich werde gerade für ein Verbrechen angeklagt welches ich nicht begangen habe aber ansonsten ist alles in Ordnung. " Sly machte anfangs eine Ernste Mine doch dann viel er Phoenixfee um den Hals und sagte "Schön dich wiederzusehen, auch wenn die Umstände nicht ganz so toll sind. " Dann wurde Sly auch wieder von den Amazonen losgerissen. Doch er blieb stehen und sagte "ICH WILL JETZT MEINE KLAMOTTEN WIEDERHABEN! UND OHNE DIE WERDE ICH NICHT IN DEN KERKER GEHEN DANN MÜST IHR MICH HALT TÖTEN " Sly ließ sich auf ein gefährliches Spiel ein , doch er hatte gute Karten denn sie brauchten ihn als Druckmittel



29.05.2003 22:05#505
Satura "Na gut," seufzte Satura. "Gebt dem armen Söldner seine Kleider, wenn es ihm so wichtig ist. Und dann steckt ihn zu dem Schmied!"

Satura wandte sich kopfschüttelnd ab und sah Leon an. "Nun, gehen wir nun endlich unser Bier fertigtrinken?"



29.05.2003 22:12#506
Phoenixfee Satura ging mit Lion wieder Richtung Gästehaus und Phoenixfee führte Sly der immer noch von den Amazonen bewacht wurde in den Kerker.
Sorry, Sly aber ein paar deiner Kollegen haben 3 Amazonen in Ihrer Gewalt und das die Söldner die hier auf dem Hof sind nun gefangene sind ist Befehl der Königin, ich werd mal sehen was ich machen kann, aber du musst da jetzt durch und versprich mir das du keinen Unsinn anstellst. Sagte sie zu Sly als sie die Kerkertür erreichten vor der eine andere Amazone Stand und einen weiteren Söldner bewachte.



29.05.2003 22:14#507
Skeleon So gefiel sie ihm schon besser.
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht nickte er knapp und führte sie weg vom Kerker, zurück in Richtung Taverne.
Trotz allem hatte er einen bitteren Beigeschmack im Mund, wegen des Söldners. Er konnte nichts für ihn tun.

Als Satura und Leon die Gaststube betraten war sie wie ausgestorben. Nur noch die Wirtin und zwei Amazonen an einem abgelegenen Tisch waren außer ihnen im Raum. Entweder waren die anderen beschäftigt oder mit der Oberamazone nach Khorinis gezogen.
Die beiden ließen sich an ihrem alten Tisch nieder, Saturas Bier war nur halb ausgetrunken, aber Leon hatte seines schon leergemacht ... richtig, nach der Fast-Umarmung.
Mit einem Fingerschnipsen machte er Jamirula, so hieß sie doch? - auf sich aufmerksam und wartete, bis das Bier ankam.
Er übernahm die Zeche für alle drei Biere - Wie in alten Zeiten ... - und nahm dann einen ersten Schluck, ehe er wieder zu Satura aufblickte.


29.05.2003 22:16#508
Sly "Na gut ich werd ruhig sein aber nur deinetwegen. " Sly zog sich schnell wieder seine Klamotten an und ging dann in den Keller und ging in die Zelle zu Gorr un ließ sich neben ihm nieder. "Hallo Gorr! Du auch hier? "



29.05.2003 22:29#509
Satura Nur langsam fiel der Streß von Satura ab, und sie nippte vorsichtig an ihrem Bier. Es tat ihr schon fast leid, wie sie Sly behandelt hatte, aber der Streß und die Angst dieses Tages hatten sie überwältigt, und warum musste dieser Typ auch so verdammt aufmüpfig sein. "Jamira, kannst du den Gefangenen bitte alles bringen, was sie brauchen... die zwei können eigentlich wirklich nichts dafür!" rief sie. Jamira nickte. "Hummelchen wird schon gut für sie sorgen!"
Dann wandte Satura sich Leon zu. "Es.. es tut mir leid. Jetzt können wir endlich reden.. wo waren wir? Ach ja, du wolltest mich umarmen."
Sie grinste Leon an.



29.05.2003 22:38#510
Skeleon Leon schmunzelte ein wenig, nickte aber dann.
Er erhob sich, schritt um den Tisch herum und beugte sich zur sitzenden Satura hinunter, umarmte sie und drückte sie mit sanfter Gewalt.
Einen Moment fühlte er sich an die Geschehnisse in Gorthar erinnert, aber das nun war etwas anderes. Vergeben und Vergessen, dachte er lächelnd.


29.05.2003 22:51#511
Redsonja Sly wurde von ein paar Amazonen vorbeigeführt und nur seine Boxershorts bedeckten den durchtrainierten Körper. – pfui, ein Freund ist in Schwierigkeiten und du denkst bloss an seinen knackigen Arsch, rief sich Redsonja zur Ordnung. Aber weshalb tun sie das? Sly würde doch niemandem ernsthaft was zuleide tun, wenn es nicht nötig wäre, vor allem keiner Frau.
Um all dem auf den Grund zu gehen, hörte sie sich etwas um und erfuhr, dass Amazonen von einigen Jünger des Lees überfallen worden waren und drei von ihnen nun in deren Gewahrsam seine. Das klang ja nicht gerade rosig für Sly und sie selbst wusste auch nicht, was sie mir ihr noch vorhatten, aber abhauen wollte sie diesmal nicht, sie konnte Sly nicht einfach im Stich lassen, das war Ehrensache, auch wenn ihr trotz fieberhaftem Nachdenken nichts in den Sinn kam, wie sie Sly helfen könnte und sie sich selbst vielleicht noch in Gefahr brachte.


29.05.2003 22:52#512
Satura Na endlich... dachte Satura. Es war schön, ihn endlich wieder zu sehen, und diese häßliche Sache vom Tisch zu schaffen. Am liebsten hätte sie ihn gar nicht mehr losgelassen, so froh war sie. Die Erinnerungen an ihre ersten gemeinsamen Tage kamen auf, und Satura musste lächeln.
Sie sah Leon an. "Wieder Freunde?" Leon nickte und ließ sich wieder auf seinen Stuhl fallen.
"Den besten Augenblick haben wir uns auch ausgesucht... typisch. Gerade heute, wo es drunter und drüber geht. Ich hoffe, meine Schwestern finden Saria bald. - Ähm, du kannst dich doch noch an Saria erinnern, oder?"
Blöde Frage, natürlich konnte er das. Saria war nicht die Frau, die man schnell vergaß... obwohl Satura selbst nicht sagen konnte, woran das lag.


29.05.2003 23:02#513
Die Amazonen Prüfend beobachteten zwei Amazonen Redsonja, die nachdenklich vor dem Abgang zum Kerker stand. War sie nicht mit diesem einen Söldner ins Lager gekommen? Schnellen Schrittes gingen die beiden auf sie zu, ihre Speere bedrohlich haltend.
"Gehörst du auch zu den Lees?" fragte eine der Amazonen streng.


29.05.2003 23:03#514
Skeleon Leon hätte ihr diese Frage beantworten können, wenn auch in wenig angemessenen Worten. Da er aber Saturas Gedanken nicht erahnen konnte nickte er bloß."Natürlich erinnere ich mich." sagte er dann noch überflüssigerweise.Sehr viel mehr schien er über Saria nicht zu sagen zu wissen oder zu wollen. Ob Satura von ihrer gemeinsamen Meisterleistung so begeistert gewesen wäre? Dieb bleibt Dieb dachte er düster, ohne sich etwas anmerken zu lassen.Stattdessen schwenkte er auf ein anderes Thema ein:
"Ich denke, sie wird in Sicherheit sein, die Söldner werden ihr nichts antun - ihr habt selbst Geiseln, und das wissen sie."
Er blickte ihr in den Ausschnitt, und hätte Satura nicht geglaubt, er starre auf ihr Amulett hätte sie wohl nicht weiter so freundlich gelächelt. "Hast du vor wieder nach Khorinis zurückzukehren?" fragte er schließlich, als sein Blick wirklich auf das Amulett fiel. "Was hast du damit vor?" fragte er gleich darauf, mit einer Handbewegung in Richtung des kleinen Drachen.


29.05.2003 23:12#515
Satura Wenn Leon wüßte, wie unrecht er damit hatte. Während sie hier saßen und redeten, lag Saria bewusstlos irgendwo, wohin die Söldner sie verschleppt hatten, und Isira war am Bein schwer verletzt... Doch vielleicht war es besser, das weder Satura noch Leon das wussten.

"Ich weiß es nicht..." sagte Satura wahrheitsgemäß. "Inzwischen verletzt es mich nicht mehr, das Brennen tut nicht mehr so weh." Sie seufzte. Ob sie ihm erzählen sollte, das der Fremde vielleicht gar nicht so böse war, wie sie angenommen hatte? - Nun, wieso nicht, Leon glaubte ja sowieso nicht an Träume. Sie musste grinsen. "Weißt du, der Fremde ist mir noch ein paar mal erschienen. Eigentlich ist er gar nicht so übel, wie ich zu Anfang dachte. Ich meine, vielleicht ist er ein ganz netter... immerhin hat ihn ja angeblich meine Mutter geschickt."
Satura wunderte sich selber, wieviel sie Leon erzählte, wie schnell das Vertrauen wieder da war, jetzt wo sie beide klar denken konnten. Es war fast wie früher...
Die Amazone nippte an ihrem Bier und sah Leon nachdenklich an.


29.05.2003 23:16#516
Redsonja „Ja, das tu ich.“ Es wäre so einfach gewesen, zu verneinen und davon zuspazieren, aber Redsonjas Stolz liess das mal wieder nicht zu, dass hatte sie jetzt davon. Etwas unsanft schoben die zwei Amazonen die Wegelagerin vor sich her. Die eine kannte sie noch vom ersten Mal, als sie im Amazonenlager war, die andere hatte sie noch nie gesehen, aber das spielte im Moment auch keine Rolle, Redsonja war gefangen und sie würde erst freikommen, wenn die Amazonen wieder einigermassen versöhnt waren. Das konnte ja heiter werden.
Kurz darauf erblickte sie Sly und ein weiterer stellte sich als Gorr vor. Tja, wenigstens sass sie nicht alleine in der Tinte.



29.05.2003 23:23#517
Die Amazonen Die beiden Amazonen grinsten und baten Redsonja in den Kerker hinab. Wenigstens machte die Kleine keine Anstalten, zu fliehen und ließ sich ohne Gewalt in den Kerker zu ihren beiden Kollegen bugsieren.



29.05.2003 23:28#518
Skeleon Das gefiel Leon nun wieder ganz und gar nicht.
Sie begann jemandem zu vertrauen, der ihn mit einem Feuerball verbrutzeln wollte?
Er schüttelte nur ein wenig den Kopf und nahm noch einen kräftigen Schluck aus seinem Humpen.
So versuchte der junge Dieb das Thema wieder auf das 'wann' zu lenken. "Du musst wissen, als Schürfer habe ich ein Tagessoll an Erzlieferung zu erfüllen. Es ist also notwendig, dass ich bald zu Onar's Hof zurückkehre. Es wäre außerdem nicht sonderlich geschickt gerade jetzt zu lange bei den Amazonen zu bleiben, du verstehst ..." bei den letzten Worten hatte er die Stimme gesenkt.
"Ich muss also spätestens morgen Mittag wieder dort sein, wenn ich keinen Zoff bekommen will!"



29.05.2003 23:30#519
Sly Sly sah erstaunt wie Sonja hereingebracht wurde und ging sofort zu ihr "Haben sie dir irgendwas angetan? Wenn sie das getan haben bring ich sie um. " "Nein sie haben mir nichts getan " beruhigte Sonja Sly. Dessen Fäuste schon am knacken waren. Dann setzte er sich wieder an die Wand und starrte auf den Boden


29.05.2003 23:34#520
Phoenixfee Phoenixfee konnte nichts tun, sie hatte versucht zu Mykena zu gehen aber die Amazone am Tor zum Haupthaus sagte Ihr das Die Königin zurzeit nicht gestört werden wolle und Phoenixfee sich gedulden solle.

Fee konnte sich aber nicht gedulden, sie war unruhig, Samtpfote war noch auf dem Hof und sie musste mit Tuan reden, Er war ja schließlich Ihr Einhand Lehrmeister und sowie sie die Freunde kannte hatten sie das mit dem Überfall nicht gewusst weder Sly noch Tuan.

So ging sie ins Gästehaus um zu sehen, ob Satura noch da war.Sie war noch da und Lion auch, Sie ging zu ihnen an den Tisch und sagte Sorry wenn ich Stören sollte, aber ich bin in einer Zwickmühle.
Mykena lässt gerade Niemanden zu sich aber ich wollte mit ihr Sprechen wegen Sly, naja kannst du mal nach im sehen und mich bei ihm Entschuldigen.Ich muss zum Hof, Samtpfote ist noch da und ich muss auch Irgendwie mit Tuan reden meinem Einhandlehrer.



29.05.2003 23:39#521
Milena Völlig fertig erreichte Milena endlich das Amazonenlager. Dieser Fischer hatte sie die ganze Fahrt lang zugequatscht, und sie hatte sowas von überhaupt keiner Lust auf dieses dämliche Gerede über Fisch...

Für ihre Müdigkeit erstaunlich behände sprang sie aus dem Boot und lief zum Haupthaus, um ihre Königin zu suchen. Mykena saß vor dem Kamin und erhob sich sofort, als sie Milena hereinstürmen sah. "Meine Königin! Eure Verstärkung kam um wenige Minuten zu spät... Saria und Isira wurden verschleppt, genauso wie ihr Gold. Wir wissen nicht wohin... Ich habe mich gewehrt und bin frei gekommen, und auf dem schnellsten Wege hier her."

Milena erzählte Mykena alle Geschehnisse des heutigen Tages im Schnelldurchlauf.


29.05.2003 23:45#522
Mykena Mykena hatte ihr Buch zur Seite gelegt und Milena zugehört. Sie war wirklich entkommen, ein Glück. Nur die anderen beiden mussten sie jetzt noch irgendwie frei bekommen. Was musste auch immer alles auf einmal passieren. Erst dieser Überfall, jetzt noch drei Anhänger Lees im Keller.

Die Königin musterte Milena besorgt.
"Geht es dir gut? Du kannst dich oben bei Thaleiia behandeln lassen, wenn noch was ist. Wegen der anderen beiden müssen wir mal schaun. Wir haben ja jetzt ebenfalls einige von ihnen. Da wäre ein Austausch doch sehr sinnvoll, oder nicht? Wir müssen einen Boten hinüberschicken. Bloß wer garantiert uns dass der heil wiederkommt?"
Wirklich verzwickt.
"Er wird heil wiederkommen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Warte, ich schreib ein paar Zeilen und dann suchst du eine Amazone, die schnell rennen kann oder reiten. Ok?"
Die Königin nahm etwas Pergament hervor und begann zu kritzeln. Nach einer Weile verschnürte sie die Nachricht gut und reichte sie Milena.
"Lass sie zu den hohen Männern auf Onars Hof bringen."



29.05.2003 23:47#523
Satura Satura sah ihn fragend an. "Du willst wieder dorthin zurück? Warum nur? Kannst du dich nicht irgendwie freikaufen oder so?"
Leon sah sie ernst an. "Also nicht."
Verdammt, sie hatte sich so gefreut, ihn wiederzusehen, und jetzt wollte er schon wieder weg?

"Und was, wenn wir sagen, du warst eingesperrt? Geht das nicht?" Ihre Stimme klang fast flehend. Sie wollte ihn nicht schon wieder gehen lassen. Warum musste das auch gerade heute passieren...



29.05.2003 23:59#524
Milena Milena nickte und verabschiedete sich von der Königin. Dann holte sie Matilda, eine Erzamazone, und betraute sie mit der Überbringung des wichtigen Dokuments.Gerade als diese gehen wollte, lief ihr Phoenixfee über den Weg, die anscheinend von dem Vorhaben gehört hatte. Sie bat, Matilda begleiten zu können, und Milena nickte.
"Natürlich! Es freut mich, dass du dich so für unsere Gemeinschaft engagierst." Zwinkernd verabschiedete sie die beiden.



30.05.2003 00:08#525
Skeleon Leon starrte sie entgeistert an.
"Eingesperrt?! Wie meinst du das denn? Willst du mich anketten, bis die Söldner anrücken um mich zur Minenarbeit zu zwingen?"
Kopfschüttelnd nahm er noch einen Schluck Bier.
"Nein, ich muss Morgen wieder am Hof sein, sonst krieg' ich Ärger und mit den Söldnern ist nicht zu spaßen!"



30.05.2003 00:21#526
Satura Satura schüttelte mit einem sanften Lächeln den Kopf. "Hör mir zu... Du wirst einfach von zwei Amazonen in ein Verlies im Kerker gebracht. Du wehrst dich recht laut, und die Amazonen titulieren dich als Verräter. Dann gehst du mucksmäuschenstill wieder mit rauf - wir sperren dich natürlich nicht wirklich ein - aber Gorr und Sly werden das denken... Und damit bist du aus dem Schneider."

Satura klopfte sich in gedanken selbst auf die Schulter, ein wahrhaft genialer plan.
Sie sah Leon fragend an. "Und, was sagst du?"



30.05.2003 00:21#527
Phoenixfee Matilda Wollte mit einem Boot nach Khorinis fahren und nicht durchs Minental, da Phoenixfee wusste was an gefahren im Minental lauerten, besonders nachts, hatte nichts dagegen und so verlud Matilda ihren Scavenger in einem der Boote und Fee machte die leinen los und sprang mit an Bord.
Sofuhren die 2 Amazonen los um eine Botschaft zu General Lee zu bringen.


30.05.2003 00:31#528
Skeleon Leon kratzte sich am Kinn.
"Naja, das ... das könnte klappen. Sly hat mich zwar heute gesehen, aber wenn ihr mich als Verräter einsperrt ... wird er wohl nicht in Betracht ziehen, dass ich den Amazonen helfe ... aber was dann? Wäre es nicht verdächtig wenn ich in einer Einzelzelle eingesperrt würde? Und dann so seltsam ruhig wäre?"Er grübelte einen Augenblick nach.
"Wie lange werden die Verhandlungen zum Geiselaustausch dauern?""Ich glaube die Botschafter sind schon unterwegs!" antwortete Satura."Dann ist das in Ordnung ... sperrt mich eine Weile dort ein. Richtig. Nur dann kann es echt wirken. Nur so kann ich erklären, was ich hier im Amazonenlager getan habe und nicht am Schürfen war."

Und so hatten sie eine Übereinkunft getroffen. Satura ließ nach den Kerkerwachen schicken und ehe sie eintrafen umarmte Leon sie noch einmal - die Wachen sollten besser auch nicht wissen, was vor sich ging.
Mit erhobenen Speeren traten die beiden Kriegerinnen ein und bauten sich vor Satura auf, die hatte ihre Klinge gezogen und hielt sie an Leon's Kehle."Schafft ihn mir aus den Augen! Er ist ein Spitzel der Lee's. Ein erbärmlicher Schürfer, angeheuert um herauszufinden, wo die Geiseln verwahrt sind." Zu Leon sagte sie: "Du wirst aus erster Hand erfahren, wo und wie sie untergebracht sind! Und jetzt schafft ihn weg!"

Und damit packten ihn die Kriegerinnen, eine an jeder Schulter, und zogen und stießen ihn vor sich her, hinaus aus der Taverne.
Nur wenige Schritte entfernt führte ein Weg hinab in die Kerker. Leon verursachte ordentlich Radau, schlug wild um sich und schrie, doch die Wachen trieben ihn weiter vor sich her an den Zellen der anderen Geiseln vorbei."Na? War es das, was du sehen wolltest, Spitzel? Hier sind sie, sicher eingesperrt und du darfst dich zu ihnen gesellen."
Brutal wurde er in eine freie Zelle gestoßen.
Scharrend und klackend wurde hinter ihm abgesperrt und er sah durch die Gitterstäbe zu den anderen Geiseln: Dem Mann namens Sly, dem Schmied Gorr und einer Frau, die er nur ein oder zweimal auf dem Hof gesehen hatte.


30.05.2003 00:39#529
Redsonja In Sly schien es förmlich zu brodeln, er wäre am liebsten sogleich ausgebrochen. Zum Glück waren Schomk und Bloody diesmal nicht dabei, sonst wären noch Köpfe gerollt.
Heute würden sie sowieso nichts mehr ausrichten können, deshalb legten sie sich hin. Redsonja wollte der Schlaf jedoch nicht übermannen, deshalb starrte sie an die Decke hoch, wo die Schatten der Kerze fröhlich tanzten. Oh ja genau, das würde sie jetzt gerne, irgendwo auf einer schönen, weiten Wiese tanzen, durch die Luft springen und frei sein. Der Unendlichkeit entgegenlaufen, den Wind in den Haaren spüren. – Ja hoffentlich war sie bald hier raus. Sie wollte nicht kaum was sie einmal in ihrem Leben frei von irgendwelchen Zwängen schon wieder eingesperrt darauf warten, dass sie jemand gnädigst frei lies. - Die helle Landschaft erschien wieder vor ihrem inneren Augen und sie versank in eine andere Welt. Wie durch einen Schleider nahm sie war, wie ein weiterer Jünger des Lees in eine Zelle verfrachtet wurde. Schweifte sie wieder ab.


30.05.2003 01:07#530
Sly Sly blickte erneut auf und bemerkte, dass Sonja auf dem kalten Kerkerboden schlief. "Hey der is doch viel zu kalt für dich " sagte Sly leise. Dann kramte er wieder in seiner Tasche und nahm die Wolfsdecke raus. Leise schlich er zu Sonja und hob sie sanft hoch und legte die Wolfdecke unter sie. "So schläfst du viel besser. " flüsterte er. So wie Sonja da lag und mit einem Lächeln auf dem Gesicht schlief konnte sie glatt als Engel ohne flügel durchgehen. Sly schuttelte seinen Kopf. "Werde ich jetzt melancholisch? " Sly drehte sich um und sah auch ,dass Gorr bereits schlief. Er selbst war aber noch viel zu munter um zu schlafen. Also stand Sly auf und betrachtete den Kerl der in einer anderen Zelle saß. "Hey du! flüsterte Sly "Du gehörst also auch zu den Lees ". Der Mann nickte "So und welchen Rang hast du? " "Ich bin schürfer. " Sly nickte drehte sich um und setzte sich wieder hin. "Soso Schürfer, ist ja klar. Als ob Lee so einen kleinen Fisch hierhin schicken würde um die Lage auszukunschaften. Nein es muss einen anderen Grund haben warum er hier ist. Doch was interessieren mich seine persöhnlichen Gründe. " Sly blickte noch einmal zu Sonja , die immernoch wie ein Engel schlief und Sly entschloss sich dazu dass er sie hie rausbekommen müsse egal wie. Aber leider war er immernoch nicht müde genug um zu schlafen und desshalb entschloss er sich ,sich selbst müde zu machen. Sly machte einen Handstand und blieb so einige Zeit lang stehen. Dann hob er auch noch den linken Arm und nun hielt er sich nur mit seiner rechten Hand auf dem Boden. Jetzt schloss Sly die Augen und er dachte an seine ganze Zeit als Lee zurück. Die Zeit als er noch in der Barriere wohnte und eine Schneeballschlacht mit seinen Freunden veranstalltet hatte und an die Zeit von dem Training mit Scatty, dann dachte er weiter und erinnerte sich an die Zeit mit Tak und was er alles in diesem Tempel erlebt hatte und den Schmerz den er dort erlebt hatte. Dann dachte er an die Zeit in der er wieder auf den Hof kam und wie er zum ersten mal Sonja getroffen hatte und die Sache mit Meditate und der Vergiftung und dann das Kloster und dann war er wieder bei dem jetzt angelangt. Sly ließ sich nach hinten fallen rollte sich geschickt ab und lag jetzt ausgestreckt auf dem Boden wo er kurze Zeit später auch einschlief von den ganzen Erinnerung ins Traumland geschickt.



30.05.2003 03:15#531
Redsonja Plötzlich schreckte Redsonja hoch, ihr Rücken schmerzte und sie hatte etwas sehr Seltsames geträumt, mochte sich aber nicht mehr im Detail daran erinnern, bloss die Farben des Traumes blieben ihr. Sie hatten gleichzeitig etwas Schönes und etwas Beängstigendes, den Sinn dahinter durchschaute sie jedoch nicht. Sie setzte sich auf um die Gedanken abzuschütteln, welche wie Blitze durch ihren Kopf schossen. Dann betrachtete sie den schlafenden Sly und nachher Gorr. Lange verharrte sie so, bis sie sich wieder auf den harten Boden niederliess. Jammern brachte nichts, obwohl sie alles schmerzte. Sie war es wirklich nicht gewohnt so zu nächtigen, aber was solls, manchmal muss man sich einfach mit der Situation abfinden und versuchen dem ganzen noch etwas Positives abzugewinnen.


30.05.2003 07:40#532
Mort R'azoul Am gestrigen Abend war ja ziemlich viel geschehen, doch das hatte sowieso nicht allzu viel mit ihr zu tun und das befand sie auch für gut so. Das einzige Dumme daran war wahrscheinlich, dass sie diesen Söldner jetzt im Kerker eingesperrt hatten, der ihr hier wahrscheinlich als Einziger hätte helfen können. Sie selbst hatte-zumindest zur Zeit- wegen diesen Überfällen auch nicht mehr Arbeit.Daher ziemlich unbeindruckt ging Tallulah ihrer Arbeit nach, in der Hoffnung, dass den Schwestern des Lagers nichts passieren würde. Trotz allem konnte sie nicht mehr als hoffen... Noch eine Zeit lang arbeitete sie an der zweiten Armschiene, bis es sie dann schlussendlich zu fest aufregte, worauf die Anwärterin blitzartig von der Bank aufstand und in Richtung des Speisesaals lief. Überall konnte man Amazonen und Hohe Amazonen sogar sehen, die in Vollmontur bewaffnet irgendwo herumstanden oder auch etwas bewachten. Mit einem etwas komischen Gefühl trat sie durch die Tür des Saals und setzte sich an den erstbesten Tisch. Endlich wieder abgesessen, konnte sie dann auch schon bald etwas essen. Endlich hatte sie ein wenig Ruhe, um an ihrer Armschiene weiterzuarbeiten. Der Speisesaal war beinahe leer, wirklich fast niemand war zu sehen...



30.05.2003 11:04#533
Taeris Steel lol.. verpostet..

BITTE LÖSCHEN, DANKE



30.05.2003 16:41#534
Sly Sly war an diesem Tag spät aufgewacht. Er lag auf dem Rücke und weit ausgestreckt auf dem Boden und sprang sofort auf. Gorr lag immernoch in seiner Ecke und schlief dann drehte er den Kopf zu Redsonja und sah sie an. "Verdammt die gehört nicht in den Knast" dachte Sly bei sich und ging an die Gitterstäbe und starrte raus. Da kam auch eine Wäterin vorbei um nach den Gefangenen zu sehen. "Hey " sagte Sly leise "Kannst du sie nicht rauslassen? Sie hat nichts getan. Hier Gorr und ich wir sind Söldner und ich weiß nicht was gespielt wird , aber lasst sie frei , sie ist keine Söldnerin sie ist nur zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Lasst sie bitte raus!" Sly flehte schon fast. Sowas war eigentlich total untypisch für ihn er würde nichtmal für sein eigenes Leben flehen. "Also bitte lasst sie raus. ". Sly blickte die Amazone an und wartete auf eine Antwort.



30.05.2003 17:58#535
Redsonja Redsonja hatte schon lange wach gelegen und Slys Unruhe bemerkt. Sie musste sich Mühe geben, dass sie nicht auf sie übergriff.
Bis eine Amazonen vorbeilief und der Söldner sie zurückhielt. Er sprach kurz mit ihr, er flehte fast. - „Komm lass gut sein Sly, du würdest auch bei mir bleiben, jetzt soll ich verschwinden und dich hier sitzen lassen? Das kannst du nich von mir verlagen.“ Er war einfach zu lieb, weshalb war er bloss so selbstlos? Klar wäre sie lieber draussen in der Freiheit gewesen, sie musste es zugeben die Enge hier erdrückte sie und das Schweigen auch. Als sie von Medi in der Küche des Lavaturms festgehalten wurden, war das längst nicht so schimm gewesen, aber jetzt es war anders, sie hatte das Gefühl zu ersticken.



30.05.2003 18:33#536
Skeleon In Leon kamen langsam Zweifel auf, ob Saturas Idee so gut gewesen war. Sicher, sie bekamen ordentlich zu essen und wurden nicht übermäßig schlecht behandelt, aber dennoch ...
Andererseits hatte er endlich Zeit nachzudenken.
Durch die Gitterstäbe seiner Zelle beobachtete er abwechselnd die anderen Geiseln und grübelte vor sich hin.
Hoffentlich wäre die Krise bald vorbei, wer immer das Ganze angezettelt hatte würde hoffentlich bestraft werden.
Mit einem Grunzen warf er sich herum und versuchte eine Weile zu schlafen.


30.05.2003 20:22#537
Gorr Gorr wog seine Liebste zärtlich in den Armen, seine Hände strichen sanft über ihre zarte Haut. Sein ganzer Körper prickelte vor Lust. Seine Finger fuhren durch das kastanienbraune Haar der Amazone, die Fingerspitzen berührten leicht ihre Kopfhaut. Sie hatte winzig kleine Schweißperlen auf der Stirn und ihrer Nasenspitze. Gorr hatte eine Gänsehaut wie er sie noch nie erlebt hatte, die Haare auf seinen Armen standen im rechten Winkel ab, aber nicht aus schaudern, sondern aus wohlgefühl. Hummelchen presste ihre Lippen sanft auf seine, sie begann mit ihrer Zunge ein erotisches Spielchen , knabberte zärtlich an seiner Unterlippe. Er spürte ihre dunkelroten, feuchten Lippen auf seinen, der Schmied sehnte sich nach ihnen, wie nach einem kühlen Schluck Bier in einer Wüste. Nein. Noch mehr. Hummelchen ließ ihre Hände langsam an seinem Bauch entlang fahren, dann nahm sie sein Hemd und zog es aus. Gorr seinerseits legte seine Arme um ihren Körper und öffnete den Verschluss ihres BHs, den ihr Gorr vor einiger Zeit geschenkt hatte. Die Beiden schwebten im siebten Himmel. Gorr legte Hummel flach auf den Rücken und begann ihren Bauch mit Küssen zu bedecken, seine Lippen glitten über ihren Bauchnabel. Dann begann der Söldner seine Freundin von diesem unnützen, störenden Büstenhalter zu befreien. Er warf ihn in eine Ecke. Mit seinen Händen umfasste er ihre Hüfte, um sie weiter an sich heran zu ziehen. Er begann mit an ihren Brustwarzen zu saugen...doch was war das ?! Ein herber, salziger Geschmack machte sich in seinem Mund breit. Ein angewiderter Gesichtsausdruck zeichnete sich auf seinem Gesicht ab. Urplötzlich wachte er auf. Was zur Hölle war denn das gewesen ? Er spuckte einige Male um den Geschmack von seiner Zunge zu bekommen, rieb sich die Augen, schaute sich um. RedSonja und Sly saßen an ihren Plätzen und schauten ihn verwundert an. Dann erkannte er die Quelle des Ekels. Ein Tropfen Wasser hatte sich von der feuchten Decke gelöst und seinen Weg in den Mund des Schmiedes gefunden. Was allerdings diesen Tropfen salzig gemacht hatte, wusste auch er nicht. Sly näherte sich Gorr langsam und beugte sich zu ihm herüber um zu fragen: Sag mal, geht's dir gut ? Du hast im Schlaf gestöhnt ! Gorr lächelte gezwungen. Sein Kopf lief knallrot an. Er schüttelte heftig den Kopf Ach nee....mir gehts gut. Keine Ahnung warum das war... sagte er scheinheilig und lächelte weiter, während Sly sich wieder in seine Ecke zurück zog. Oh Gorr, war Gott das peinlich...oder andersherum ?


30.05.2003 22:24#538
Redsonja Diskret schaute Redsonja weg, sie hatte weder was gehört, noch was gesehen. Schliesslich war sie so beschäftigt damit die Wand genauer unter die Lupe zu nehmen, das war höchst interessant und fesselte sie vollkommen. Diese wunderbaren Farbnuancen... wirklich spannend, wie konnte sie bis anhin überleben ohne auf solche Details geachtet zu haben.
Langsam liess sie ihren Blick durch den Raum schweifen und beobachtete ihre beiden Mitgefangenen, dann zog sie ihr kleines Büchlein hervor und begann zu zeichnen. Sie versuchte ihre Erinnerungen von dem seltsamen Traum auf Papier zu bringen, was sie unglaublich beruhigte und die Zeit schneller verstreichen liess.
Irgendwann liess sie den Stift in ihren Umhang gleiten und schloss die Augen. Bilder zogen vorbei, zuerst rasend schnell, als würde sich alles drehen, dann langsamer und beruhigend, aber kaum wollte Redsonja sie festhalten verschwanden sie wieder. Wie lange lassen die uns wohl noch hier schmoren?


30.05.2003 22:40#539
Mort R'azoul Tallulah sass tatsächlich den ganzen Tag nur in diesem Saal herum und tat nicht gerade viel dabei. Im Grunde hasste sie so etwas, wie die Pest, allerdings schwankt auch sowas mit der Stimmung auf und ab. Erst als es draussen schon seit einiger Zeit dunkel war, verliess sie den Saal, dann plötzlich mit aussergewöhnlicher Eile. Sobald sie den Innenhof erreicht hatte, lief sie einen riesigen Umweg, bis zu ihrem Turm, genau an der Treppe vorbei, die zu den Verliessen hinabführte. Bei dieser kleinen und heimlichen Aktion versuchte sie noch nebenbei etwas davon aufzufangen, was dort unten geschieht, ohne gross aufzufallen. Allerdings wurde nicht gerade viel von ihrem Blick erhascht und die Anwärterin lief mit einm etwas komischen Gefühl in der Magengegend, das wohl vom zuvielen Essen kam, weiter in Richtung ihres kleinen Zimmers.Dort angekommen, öffnete sie alsbald die Türe zum kleinen Turmzimmerchen und liess sich auch genau so schnell auf ihr Bett fallen. Doch sie rappelte sich wieder auf und sass nun auf dem Bett, von wo aus sie genau den Innenhof beobachten konnte, denn vielleicht würde ja heute Abend nochmals etwas passieren, wer weiss? In dieser nicht gerade bequemen, aufrechten Haltung konnte sie allerdings nicht allzu lange sitzen, zumindest hätte man, wenn man es länger durchziehen würde, am nächsten Tag höllische Rückenschmerzen...


30.05.2003 23:17#540
Sly Sly hätte sich über die Sturheit von Sonja aufreden können, was er aber lies und sich zu ihr setzte. "Bitte geh doch. Ich hab dich in die ganze Scheiße mitreingezogen , weil ich vom Hof weg wollte und dich natürlich fragen musste ob du mitkommst. Wofür ich mir jetzt in den Hintern treten könnte. Bitte geh und mach dir ein besseres Leben ich weiß ja nichtmal ob ich jemals wieder rauskomme. " Sly hatte bereits ihren Kopf zu sich gedreht und sah ihre wunderschönen Augen , bei denen er sich konzentrieren musste nicht abzutreiben und in irgendwelche Träume zu versinken.



30.05.2003 23:54#541
Redsonja „Ach und die lassen mich einfach rausspazieren, weil ich es gerade so will. Glaubst du das wirklich, Sly.“ Er antwortete nicht und zwischen den dreien herrschte wieder das gewohnte Schweigen, währen Redsonjas Gedanken zur stickigen Taverne auf dem Hof schweiften, zum stockbesoffenen Bloody unter dem Tisch, zu Schmok und natürlich den beiden frisch verliebten, Faith und Ceyx und wo trainierte wohl Tuan im Augenblick? Vom Hof schweifte sie zu ihrer Familie... Plötzlich schlug die Türe auf und zwei Amazonen traten ein, während zwei weitere neben der Tür stehen blieben. Sly wollte schon wieder etwas sagen, aber die eine Amazonen gebot ihm zu schweigen, worauf er seine Worte herunterschluckte. „Ihr seid frei.“ Sprach sie bloss, keine Erklärung nichts, sie mussten einfach verstehen und hinnehmen, dass sie als Austauschgeiseln gedient hatten. Tja, sie waren nun mal nicht in der Position sich lange zu beklagen. Wäre Redsonja nicht gewesen hätte ihnen Sly wohl ziemlich die Meinung gesagt, aber so wollte er nicht riskieren, dass sie noch mal eingesperrt wurden.
Zuerst verabschiedeten sie sich kurz von Gorr, dann lief Redsonja schnurstracks ins Freie.„Jetzt lass uns aber von hier verschwinden, ich habe vorübergehend genug vom Amazonenlager gesehen. “



31.05.2003 00:19#542
Sly Sly schlich sich von hinten an Sonja heran ,die gerade die Freiheit genoss. Der Söldner schlich sich an drehte Sonja fix um drückte seine Schulter zart in ihren Bauch und hob sie dann hoch. " So weil du so lieb warst und bei mir geblieben bist brauchste jetzt nicht zu gehen. ". Sly marschierte mit Sonja über der Schulter durch das Lager. Sie schlug scherzhaft auf Slys Rücken ein. Bald war Sly bei den Bootsstegen angekommen und fragte eine Amazone "Kann ich hier ein Boot kriegen ,dass nach Gorthar fährt? " "Ja klar. Ich fahre dich rüber". Sly nickte und stieg auf ein Boot und ließ dort Sonja herunter. Dann setzte er sich und warte, dass das Boot ablegte. Einige Minuten später legte es auch ab in Richtung Gorthar



31.05.2003 00:51#543
Liana Immer dieser Lange weg vom Amazonenlager zum Hof und vom Hof zum Lager. Liana wusste nicht wie Cain das aushielt, doch kahm er immerwieder hierher zurück und blieb ein paar Tage. Dann verschwand er wieder spurlos um ein paar Tage später wieder aufzutauchen, alsob er nie weggewesen währe.
Liana brachte Dragonaia in ihr Zimmer in der nähe des Strandes und zeigte ihr das Bett in dem sie schlafen konnte. Liana hatte zwei Betten in ihrem Zimmer, da Diego auch öfter hier war... wo war der eigendlich schon wieder hin? Liana runzelte die Stirn und dann legte sie sich auch ins Bett. Sie hatten den ganzen Tag gebraucht um vom Hof zum Amazonenlager zu kommen. Das Boot in Khorinis hatten sie einer anderen Amazone anvertraut bevor sie gegangen waren.


31.05.2003 04:51#544
Dragonia Dragonia war wieder im Amazonenlager, Liana hatte sie von Onar’s Hof, Durchs Minental hierher mitgenommen.
Früh am morgen,Sie hatte nur ein paar Stunden geschlafen, wachte Sie auf, sie zog sich an und verlies Ihr Zimmer und das Gästehaus, im Morgengrauen.Dragonia wanderte über die Insel des Amazonenlagers und machte am Strand halt.Sie legte sich in den Sand und wartete auf den Sonnenaufgang.


31.05.2003 09:01#545
Skeleon Herzhaft gähnend streckte sich der junge Dieb.
Er stand im strahlenden Sonnenschein, nur wenige Schritte weit von dem Kerker.Dieser Sly und die Frau hatten sich zum Hafen aufgemacht. Was Gorr vor hatte? Keine Ahnung.
Aber Saturas Plan hatte funktioniert. Etwas traurig darüber, jetzt ohne sich noch einmal verabschieden zu können verschwinden zu müssen trottete er ebenfalls in Richtung Hafen.
Hier findet sich sicher ein Boot, zurück nach Khorinis. Und von dort zum Hof, wenn ich nicht bald wieder 'ne Spitzhacke in die Hand nehme brauche ich nie wieder eine anzufassen ...
Die Amazonen am Hafen erklärten sich, wohl aus Höflichkeit und wegen der Unannehmlichkeiten bereit, die Jünger des Lee einzuschiffen. Um so besser ...
Mit einem letzten Blick zurück zur Taverne, wo er Satura verlassen hatte sprang er ins Boot, nur um wenige Minuten später in Richtung Khorinis aufzubrechen.


31.05.2003 09:07#546
Mort R'azoul Tallulah stand am nächsten Morgen schon ziemlich früh auf und hatte keine Ahnung mehr, was gestern Abend noch geschehen war. Sie zog sich ihre Rüstung an und verliess dann auch ziemlich schnell das kleine Turmzimmerchen. Langsam aber sicher war wieder die alte Stimmung aufgekommen, und dann kam da noch dazu, dass es früh am Morgen war und fast keine Amazonen wach waren. Sie hasste sowas, obwohl sie nicht unbedingt offen auf jeden zuging, konnte sie es nicht leiden, wenn einfach nichts passierte, aber genausowenig, wenn soviel geschah, wie in letzter Zeit. Ein Ortswechsel würde ihr wohl wieder einmal gut tun. Sie verliess das innere Lager durch das Tor und lief geradeaus durch den Wald den Abhang hintunter. Unten am Strand legte sie sich auf ein kleines Stück Wiese, in der Hoffnung die Sonne würde dieses bald bescheinen und erwärmen. So etwas liebte sie, wenn man einfach in der Sonne liegen und vielleicht noch zwischendurch etwas arbeiten konnte.



31.05.2003 09:37#547
Gorr ...Wütend riss Gorr seine Kleider aus dem Schrank und stopfte sie in seine Tasche. Was soll das denn ? Du kannst doch jetzt nicht einfach abhaun ! Gorr nickte energisch und mit aufgesetztem Grinsen Oh doch ! Ich kann ! Ich bleib' keine Sekunde länger hier, das kannst du wissen. Diese Verrückten kommen doch gleich wieder zurück und sperren mich wieder ein. Vergiss es. Darauf kann ich verzichten ! Hummelchen stand wie angewurzelt mitten im Raum und schaute dem Schmied zu, wie er seine wenigen Habseligkeiten in die Tasche warf. Bitte.....Gorr...tu mir das nicht an...jetzt ist doch alles wieder gut oder ? Wenn ich da gewesen wäre, dann wäre das alles nicht passiert. Wer konnte denn auch so was ahnen. Sie haben dir doch nichts weiter getan...bleib hier. flehte Hummelchen, wieder bebte ihre Unterlippe und sie hatte auch wieder dieses feuchte Flimmern in den Augen. Fast hätte Gorr sich erweichen lassen. Aber eben nur fast. Das Streben gegen diese Amazonen war stärker und Gorr fuhr mit dem Packen fort. Wenn du bei mir bleiben willst, dann komm' mit auf den Hof. Da kann ich dich beschützen, jedem der dich auch nur schräg anguckt dem hau' ich aufs Maul...aber hier...hier bleibe ich bestimmt nicht. Die haben doch alle einen Knall ! Gorr drehte sich um und schaute Hummel eindringlich in die Augen ...und für dich ist das auch kein Umgang. Einfach irgendwelche Besucher einsperren. Obwohl sie überhaupt nichts mit der Sache zu tun haben...nie habe ich den Amazonen irgendetwas Böses gewollt...verdammt nochmal! Wenn du mit mir mitkommst würde alles besser werden. Hummelchen setzte sich auf Gorr's Bett und legte das Gesicht in die Handflächen. Das geht nicht. Das weißt du genau. Ich muss hier bleiben, genauso wie du auf dem Hof bleiben musst.....es geht nicht.... sagte sie resignierend. Sie schaute wieder zu ihm auf. Tränen kullerten ihr Gesicht herab. Für Gorr war das herzzereißend. Bitte Gorr...sieh mich an...ich bin verzweifelt. Ich liebe dich. Kannst du den Amazonen nicht verzeihen ? Und wenn es nur mir zuliebe ist... er konnte das nicht länger ertragen. Seine Stirn legte sich in Falten. Der Söldner setzte sich zu seiner Freundin aufs Bett und nahm ihre Hände zwischen seine, dann schaute er ihr ganz tief in die Augen. Ich liebe dich auch. Und von mir aus verzeihe ich den Amazonen auch. Aber du musst verstehen, dass ich jetzt ersteinmal hier weg muss. Ich komme wieder. Ich schwöre es. sagte er, wischte Hummel eine Träne von der Wange und begann sie intensiv zu küssen. Ihre Lippen lößten sich nur unfreiwillig von einander. Gorr stand wieder vom Bett hoch und ging zum Schrank um ihn zu schließen. Seinen Kopf hielt er zum Boden geneigt um nicht in ihre Augen sehen zu müssen und doch vielleicht von den Gefühlen übermannt zu werden. Er nahm seine Tasche und hing sie sich um Hals und Schulter. Dann gab er Hummel einen letzten Kuss auf die Stirn Verzeih mir ! sagte er noch, bevor er aus dem Zimmer ging. Unten in der Schankstube bezahlte er sein Zimmer und kaufte noch ein Boot für 250 Goldstücke, was sein nichtsnutziger Bruder natürlich vergessen hatte. Sie hatten schon eine Menge geplant, auf dem Weg hier her. Dafür hatten sie auch eien Menge zeit gehabt. Gorr ließ sich zu dem eben erworbenen Boot am Steg führen. Er schaute auf den See hinaus. Langsam fielen Tropfen vom grauen Himmel. Einige fanden ihren Weg in sein Gesicht und liefen über die Stirn, blieben in den Augenbrauen hängen oder tropften von seiner Nasenspitze. Wohl war ihm bei der Sache hier wirklich nicht. Sein Hals fühlte sich wie zugeschnürt an und das Wasser vom Himmel vermischte sich mit seinen salzigen Tränen...



31.05.2003 10:23#548
Mort R'azoul Langsam erreichte auch die Sonne diesen wunderbaren Fleck Erde, als sie sich dann plötzlich dazu entschloss genau dann sich nach Khorinis aufzumachen. Sie lief ziemlich schnell hinüber zum Steg und sprang vorsichtig in das Boot hinein. Gerade als sie das Tau losmachen wollte, kamen zwei Personen zum Steg, daher wartete sie lieber noch kurz, denn ein bisschen Gesellschaft könnte auf einer solchen Reise sicherlich nicht schaden. Wie die Personen näher kamen, sah sie, dass es dieser Schmied war, der allerdings förmlich niedergeschlagen schien.Wie die Amazone und jener Schmied den Steg dann erreichten, wartete sie noch ab und fragte dann auf ihrer Höhe: "He, ihr beiden, fahrt ihr auch nach Khorinis?"-"Nun, ich bleibe hier, aber unser ehemaliger Gefangener hier, möchte soweit ich weiss, dorthin." Gorr, der sichtlich nicht gerade erfreut war, über die Aussage des Gefangenen, verzog darauf aber nur seine Miene, ohne etwas zu sagen...
"Hättest du denn Lust zusammen rauf zu fahren?" Gorr bemerkte wohl nicht ganz, dass er damit gemeint war, bis er dann leicht erschrocken antwortete: Oh, klar, wenn ihr meint. Vielleicht sehe ich danach wieder etwas weiter als nur bis zu... bis zu... Ach, egal, gehen wir." Der Schmied stieg langsam in das Boot hinab, obwohl es für ihn eigentlich ein ziemlicher Widerspruch seiner Taten darstellte. Daher wäre es jetzt wohl auch nicht so gut gewesen, von Hummelchen gesehen zu werden, als packte er hastig die beiden Ruder, um auch möglichst schnell vom Steg wegzukommen.
"He, ihr könnt das Gold behalten, wenn ihr nicht das Boot des Lagers nehmt, hier. Ich will euch nicht auch noch betrügen, nehmt es." rief ihm die Amazone am Steg zu und warf ihm das Säckchen den Meter weit ins Boot. Der Schmied allerdings zeigte nicht wirklich grosse Regungen in seinem Gesicht, ausser einem kleinen, kurzen und verzwickten Lächeln. Schon bald verschwand das Boot hinter einer kleinen Halbinsel...



31.05.2003 10:36#549
Dragonia Dragonia hatte den Sonnenaufgang beobachtet.
Es war ein Wunderschöner Sonnenaufgang, sowie die sonne im Osten aufging und den Fjord in ein Funkelndes Meer verwandelte.

Dieses Bild, das rauschen der Wellen die auf dem Stand ausliefen und das Rauschen des Windes in den Bäumen die etwas entfernt Standen, waren nur ein Grund dafür das sie wohl wieder einschlief.
Ihre Müdigkeit, die wohl davon resultierte das sie nur ein Paar stunden in der letzten nacht geschlafen hatte war der zweite Grund, dafür das Dragonia die Augen zufielen.

Allzu lange konnte sie aber nicht geschlafen haben als sie von etwas Nassem geweckt wurde.
"Ahhh" sagte sie und schlug die Augen auf und sah ein dunkelgrauen Himmel.Warum muss das Wetter immer, hier am Meer, so wechselhaft sein, dachte sie bei sich und sah jetzt auch den Grund des Erwachens.
Dicke Regentropfen fielen aus diesen Grauen Wolken die sich seit, sie hier am Stand eingeschlafen war gebildet oder her geweht worden waren und der Sonnenaufgang hatte so einen schönen Tag versprochen.

Sie sprang auf und Lief ins Gästehaus zurück.



31.05.2003 16:13#550
Satura Aus der Ferne hatte Satura Leon zugesehen, als er das Lager verlassen hatte. Am Morgen noch hatte sie ihm durch zwei Amazonen die Botschaft zukommen lassen, dass sie sich wiedertreffen würden - nur nicht hier, und nicht jetzt, weil es zu gefährlich war. Es war besser, er würde hier nicht mit ihr gesehen.
Dann widmete Satura sich wieder ihrem Schwert - aber anders als sonst. Sie saß am Boden, ihre wunderschöne Waffe in den Händen haltend. Mit einem weichen Stofffetzen massierte sie das blanke Metall.

Wieviel Schmerz kann eine solche Klinge wohl bringen, wenn sie in unbedarften Händen ist? Doch wer denkt schon daran... Was ist denn schon daran, einen Menschen zu verletzen oder gar zu töten, aus purem Egoismus oder aus Geldgier? - Solange es nicht das eigene Blut ist, das fließt, solange es nicht der eigene Schmerz ist, der einen in den Wahnsinn treibt, kümmert es nicht.... Voller Verachtung war sie innerlich, es schnürte ihr den Hals zu vor lauter Wut und Verzweiflung. Nein, nie würde sie, das schwor sie sich, nie würde sie wegen Gold verletzen oder töten.
Sie hatte nicht gemerkt, dass ihre linke Hand sich während diesen Gedanken immer fester um die Klinge geschlossen hatte. Erst als sich ein kühles Brennen in ihrer Hand breit machte, ließ sie erschrocken los. Wie seltsam angenehm dieser leichte Schmerz war... als würde ihr Zorn gleichsam mit ihrem Schmerz aus dem tiefen Schnitt fließen. Sie konnte ihren Blick nicht von dem gerinnenden Blut reißen, das aus der Wunde hervorquoll, fasziniert verfolgte sie den Lauf der roten Flüssigkeit, die eine schmale Bahn über ihr Handgelenk gezeichnet hatte und nun auf die blankpolierte Klinge tropfte...



31.05.2003 16:37#551
Milena "Sonderbar, wie einfach das geht, nicht wahr?"
Satura drehte sich überrascht um, als sie die Stimme ihrer Lehrmeisterin hinter sich vernahm. Sie hatte Milena nicht bemerkt. Die Schwertmeisterin betrachtete die Wunde, die sich ihre Schülerin gerade selbst zugefügt hatte. Ihre Miene war selten ernst, kein munteres Lächeln, kein kampflustiges Grinsen."Eine einzige Handbewegung reicht, um den Tod zu bringen. Doch fast unmöglich ist es, den Tod wieder umzukehren."
Ihr Blick wanderte ziellos über den Hof des Amazonenlagers, hinüber zum Wald."Ein wahrer Meister der Klinge beherrscht nicht nur sein Schwert. Er beherrscht in erster Linie sich selbst. Denk immer daran, das Schwert ist nur dein letztes Mittel. Dein allerletztes. Denn wenn du leichtfertig damit umgehst, wird es nicht nur deine Feinde vernichten, sondern auch dich selbst."Sie schwieg eine Weile, beobachtete die Möwen über dem Fjord. "Ich hoffe du hast fleißig trainiert. Folge mir."
Sie drehte sich um, ohne auf eine Antwort zu warten und ging langsam aus dem Lager in Richtung Wald, Satura folgte ihr mit etwas Abstand...

"So, da wären wir."
Milena blieb an einem scheinbar vollkommen zufällig ausgewählten Ort im Wald stehen, nicht weit entfernt vom Amazonenlager. Die Bäume standen nicht allzu eng beieinander und der Boden bestand aus lockerem Sand, er war bedeckt mit trockenen Blättern, Tannennadeln und kleinen Ästen.
"Also, wichtig ist, dass du auch die Umgebung in den Kampf mit einbeziehst."Leise schabend glitt Milenas Schwert aus der ledernen Scheide, der polierte Klingenstahl glänzte im Licht der Mittagssonne.
"Greif an."

Tak



31.05.2003 17:00#552
Satura Die Worte ihrer kampflustigen Lehrmeisterin überraschten Satura sehr. Sie riß sich von ihren verworrenen Gedanken los und folgte Milena ohne ein Wort zu sagen.
Ein seltsamer, fast physisch spürbarer Schmerz hatte sich in ihrem Inneren festgesetzt. Die letzten Tage lagen in einem undurchdringlichen Nebel voller zweifelhafter Gefühle. Und Leon... alles war so seltsam, so neu, so beängstigend gewesen. Zu wenig Zeit hatten sie gehabt, so wie immer. Aber sobald sie die Ausbildung bei Milena abgeschlossen haben würde, könnte sie ihn treffen.
Ach ja, Milena... was hatte sie gerade gesagt?
Auf jeden Fall sah sie sie herausfordernd an - anscheinend sollte sie sie angreifen. Wo waren sie hier eigentlich? - Irgendwo mitten im Wald - offensichtlich.
Satura bemühte sich, sich wieder auf den Grund ihres Hierseins zu konzentrieren - sie wollte ihre Lehrerin nicht enttäuschen. Sie schloß kurz die Augen, und versuchte, den Druck in ihrem Brustkorb auszuatmen, und ihre innere Kraft zu sammeln.

Gut, sie sollte mit Milena kämpfen... sie zog ihr Schwert ruckartig aus der Scheide, war mit einem Satz bei ihrer Lehrmeisterin und täuschte einen Schlag an, den Milena geschickt blocken wollte, doch Satura hatte andere Absichten: sie wich nach rechts aus und zog ihr Knie hoch, direkt in Milenas Bauchgrube. Die Lehrmeisterin war durch ihre Rüstung halbwegs geschützt, doch blieb ihr kurz die Luft weg.



31.05.2003 17:03#553
Saria Reglos lag Saria auf dem Bett in ihrem Zimmer und starrte zum offenstehenden Fenster hinaus. Wie sie später erfahren hatte, war sie von einem Suchtrupp der Amazonen in der kleinen Höhle gefunden und zurück zum Lager gebracht worden. Seitdem hatte sie sich auf ihr Zimmer zurückgezogen und nicht mehr hinausgewagt. Mit starrem Blick beobachtete sie die im Wind raschelnden Blätter des Baumes vor dem Haus. Stunde um Stunde das selbe Bild, ab und zu flachte der Wind etwas ab und die Blätter beruhigten sich wieder, dann erwachte er zu neuer Stärke und verursachte ein wildes Durcheinander in der Vielfalt aus Grüntönen.Sie hatte versagt. Nicht schlimm genug, dass das Gold verloren war, sie hatte dem Lager auch noch extremen Ärger eingebrockt. Warum hatte sie sich auch gefangen nehmen lassen? Hätte sie damals doch nur gleich geschossen...Dann wäre sie vielleicht im Kampf gefallen. Und niemand hätte die verdammte Truhe je aufbekommen. Jetzt hatte das Lager gleich zweifach einstecken müssen. Und es war alles ihre Schuld...
Was mochten Hummelchen und Thaleiia jetzt wohl von ihr denken? Sie hatte der alten Magierin versprochen, ihre Sache gut zu machen. Jetzt hatte sie sie enttäuscht. Genau wie Hummelchen. Dank ihrer Unfähigkeit, das Gold zu verteidigen, würde das Lager hungern müssen.
Saria konnte den Baumes nicht länger sehen. Genau wie den Rest ihres Zimmers. Eine eiserne Klammer schien sich um ihre Brust zu legen und sich langsam aber sicher fester zu ziehen. Sie kam sich schon wieder so hilflos vor. Schluchzend warf sie sich auf die Seite und vergrub den Kopf in ihren Armen.


31.05.2003 17:16#554
Milena Na also, Satura war schon um einiges besser geworden. Auch wenn sie nicht so ganz bei der Sache zu sein schien...
Milena sprang sofort einen schritt zurück, ein seitwärts geführter Hieb beschäftigte ihre Schülerin einen Augenblick lang, so dass die Amazone ein wenig Zeit hatte, die Folgen des Knies in ihrer Magengrube zu überwinden. Im nächten Moment ließ sie sich nach vorn fallen, ihr Schwert beschrieb einen ausholenden Bogen über ihren Kopf. Klirrend trafen die Klingen erneut aufeinander, Milena knickte mit den Knieen ein und stieß sich kraftvoll vom Boden ab. Einen herzschlag später riss sie ihre Beine hoch, zog sie eng an den Körper und ließ sie mit voller Kraft nach vorn schnellen. Satura wurde zurückgeschleudert, als die Stiefel ihrer Lehrmeisterin unsanft mit ihren Schultern kollidierten, jedoch gelang es ihr gerade so, das Gleichgewicht zu behalten...
Milena landete sicher auf den Füßensofort sprintete sie auf ihre Schülerin zu und bückte sich. Ihre linke Hand fuhr über den Waldboden, ihre Finger schlossen sich um den Sand und die Tannennadeln, während sie mit dem Schwert ausholte. satura machte sich bereit den Hieb abzuwehren, doch ihre Lehrmeisterin hatte etwas ganz anderes im Sinn. Ihre linke schnellte vor, öffnete sich, und schon flog Satura eine ganze Ladung Waldboden ins Gesicht. Jetzt ließ sich Milena im laufen auf die Knie fallen, riss gleichzeitig ihr Schwert nach hinten und rutschte den letzten halben Meter über den Boden. Einen Herzschlag später kniete sie vor ihrer Schülerin, hielt ihr von unten die Spitze ihres Schwertes an die Kehle und grinste ihr typisches freches Grinsen.
"Eins zu Null für den Wald."

Tak



31.05.2003 17:39#555
Satura "Hatschi!" Satura nieste herzhaft von dem Staub und der Erde, die in ihre Nase gedrungen waren. Dann beutelte sie sich, um das ganze Laub aus ihren Haaren zu bekommen. Milena lachte sich halbtot, wie Satura so da saß, voll mit Laub und Erde, und prustete und hustete.

Nach einiger Zeit hatte Satura sich gefangen und lachte mit. "Na warte, das kriegst du zurück..." *pflatsch* - Die nächste Ladung Waldboden landete in Milenas Gesicht...

Der Wald war erfüllt von ihrem hellen Lachen, doch es war auch wieder an der Zeit, ernsthaft zu üben... bald würde Satura ihre Abschlussprüfung zu bestehen haben. Die junge Amazone bemühte sich, die Tipps ihrer Lehrerin zu verinnerlichen - endlich war sie wieder bei voller Konzentration.


31.05.2003 17:48#556
Milena "Pffffläppläppläpp..."
Milena spuckte, um den Sand aus dem Mund zu bekommen, während sich Satura kringelte. Die Schwertmeisterin musste zugeben, dass die Szene tatsächlich eine gewisse... Komik hatte. Dennoch, sie waren nicht nur zum herumalbern hier.Nachdem Satura sich einigermaßen beruhigt hatte, ging Milena daher wieder im Kampfposition.
"Du siehst, nicht selten gibt es in deiner umgebung Dinge, die du im Kampf verwenden kanst um deinen Gegner zu überraschen und dir einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Auf ein neues... Hier im Wald kann man eine Menge Zeugs zweckentfremden!"

Tak



31.05.2003 18:13#557
Satura Satura bemühte sich, wieder ernsthaft zu sein, und folgte Milena. Was sie wohl jetzt wieder vor hatte?
"Verdammt!" Nur durch ein schnelles Ducken konnte Satura dem heranfliegenden Stein ausweichen. "Willst du mich umbringen?" Doch Milena blieb ernst, und schon zischte der nächste Stein heran. Und während Satura damit beschäftigt war, den Steinen auszuweichen, hatte Milena schon wieder ihr Schwert gezogen...
Gerade noch rechtzeitig gelang es Satura, den Schlag zu blocken. Dann sprang sie zur Seite, drehte sich um und lief ein Stück in den jungen Wald hinein. Milena folgte ihr... *flatsch* hatte sie einen Ast im Gesicht, den Satura ihr entgegenschnepfte. Im nächsten Moment wirbelte Saturas Klinge durch die Luft und glitt scharrend an der der Lehrerin entlang. Die beiden Waffen verhingen sich am Parierkreuz, und mit einer kräftigen Bewegung nach links entriß Satura Milena ihr Schwert. Dies alles passierte innerhalb weniger Sekunden...


31.05.2003 18:28#558
Milena Reflexartig warf sich Milena nach hinten, bog den Rücken durch und landete auf den Händen, kurz nachdem sie ihre Beine schwungvoll hochgerissen hatte. Ihre Füße beschrieben einen Bogen durch die Luft, einen Augenblick später stand sie schon wieder auf selbigen. Allerdings hielt es sie nicht lange auf dem Waldboden, sie stieß sich kraftvoll von selbigem ab und sprang nach vorn. Im Sprung ergriff sie einen tiefhängenden Ast, schwang die Beine nach vorn und ließ los. Füße voraus segelte sie nun geradewegs auf Satura zu. Diese allerdings reagierte schneller als erwartet und sprang gerade noch rechtzeitig einen Schritt zurück...
Milena ließ sich davon jedoch nicht beirren, sie kam elegant auf dem Boden auf, ging sofort in die Knie und packte einen herumliegenden, recht langen und stabil aussehenden Ast. Sie wirbelte herum, der ast mit ihr. Einen Herzschlag später kollidierte das Gehölz wuchtig mit Saturas Hüfte...
Satura war jetzt kurze Zeit damit beschäftigt ihr Gleichgewicht zu wahren, lange genug für milena, um zu ihren Schwert zu hechten und die waffe aufzusammeln. Schon dass sie die Klinge hatte fallen lassen war nicht gerade ein Meisterstück gewesen. Was sollte ihre schülerin denn da nur von ihr denken...?Nun ja, so schnell wurde das nicht gehen. Sie packte mit der linken einen Farn, der neben ihr auf einem Stein wuchs und riss ihn aus. Einen Moment später griff sie wieder an, wobei sie wie verrückt mit den großen Farnblättern herumfuchtelte...

Tak



31.05.2003 19:23#559
Satura Wahnsinn, wie diese Frau sich bewegen kann... dachte Satura kopfschüttelnd. Ich muss unbedingt auch Akrobatik lernen...
Wie ein Waldmonster kam Milena auf sie zu, die Farnblätter wild schüttelnd. "Soll ich mich jetzt totlachen, oder was?" rief Satura entgeistert - doch es war schwierig, in dem wabernden Grün die Waffe der Angreiferin auszumachen. Erst als Milena kurz vor ihr war, sah Satura den Angriff kommen... im letzten Moment schaffte Satura, den Schlag zu blocken, sprang zur Seite und setzte sofort zum nächsten Schlag an - den Milena jedoch mit Leichtigkeit abwehrte. Verdammt, ich bin zu langsam.. dachte Satura. Nach einem kurzen Schlagabtausch sprang sie behände zur Seite, duckte sich und grub ihre Rechte in den lockeren Torf. Milena hielt ihre Hand schützend vor ihr Gesicht, doch Satura hatte genau diese Reaktion erwartet... Blitzschnell stand sie wieder auf, und versetzte ihrer Lehrmeisterin einen harten Tritt gegen den Brustkorb, sodass sie nach hinten taumelte, und Saturas Schlag nur im Hinfallen mehr blocken konnte.


31.05.2003 19:52#560
Milena Milena keuchte überrascht, als der harte Tritt ihrer Schülerin sie zurückschleuderte. Sie ließ den Farn fallen und wedelte mit dem Arm in der Luft herum, aber es half nichts - sie verlohr das Gleichgewicht und plumpste auf den Rücken.
Ein Sonnenstrahl fand seinen Weg durch das Blätterdach des Waldes und brach sich in geschliffenem Stahl. Milena riss reflexartig ihr Schwert hoch, klirrend prallte Stahl auf Stahl. Schabend glitten die Klingen voneinander ab, die Schwertmeisterin stieß ihre Beine nach oben und traf punktgenau Saturas Bauch. Die Lederrüstung schützte die Amazone zwar vor folgen wie dem Luftverlust, aber es reichte aus, um sie einen Schritt zurückzudrängen und Milena damit die nötige Zeit zu verschaffen, um wieder auf die Füße zu kommen...
Satura machte sich sofort bereit für den nächsten Angriff, doch der kam nicht. Milena steckte in aller Ruhe ihre Waffe weg und lächelte zufrieden."Gut, gut. Du hast hoffendlich verstanden was ich meinte. Überhaupt fehlt dir nicht mehr viel zu einer meisterhaften Schwertkämpferin. Ach, eines noch..."Ihre Hand zuckte blitzartig zu ihrem Gürtel, Leder rieb einen Herzschlag lang an Stahl, eine kurze, schlanke Klinge zerteilte die Luft, dann hatte die überraschte satura Milenas Dolch an der Kehle. Die Schwertmeisterin grinste."Vertraue niemals deinen Gegnern!"

Tak



31.05.2003 20:29#561
Satura Satura mochte Milena - doch sie war eindeutig hyperaktiv. Lachend zogen die beiden Amazonen zurück zum Lager.

Satura wollte Saria besuchen gehen, sie hatte gehört, dass es ihr sehr schlecht ging. Doch als sie zu ihr ins Zimmer gehen wollte, kam gerade Jamira heraus und legte bedeutend den Finger auf die Lippen. "Die Kleine schläft gerade, endlich." Sie lächelte sachte und schüttelte dann fast traurig den Kopf. "Sie hat sich in den Schlaf geweint... Donnra möge sie schützen, wer weiß was diese schrecklichen Räuber ihr angetan haben." Satura senkte traurig den Kopf. "Ich weiß es nicht," murmelte sie. "Aber nicht alles Lees sind so. Es gibt überall Egoismus und Geldgier, Machtstreben und Chauvinismus. Es ist nur traurig, dass manche Männer sich wohl nie ändern werden." Jamira nickte. "Ich weiß, das nicht alle Lees vom Gold derart geblendet sind, dass sie Frauen derart foltern müssen. Donnra sei Dank, dass Saria heil wiedergekommen ist." Satura wagte es nicht, nach Isira zu fragen. Sie spürte keine Wut mehr, diesen Monstern gegenüber, nur noch Mitleid für ihre Dummheit und ihr armseliges Verhalten, mit dem sie sich selbst ins Abseits gestellt hatten.

Sie beschloss, einen kleinen Rundgang durch das Lager zu machen. Ein herrlich frischer Abendwind wehte vom Meer her und zerzauste das lange Haar der Amazone. Ein salziger Geschmack lag in der Luft, und Satura genoß das Gefühl der Freiheit, das der Wind mit sich trug.
Die Wunde an ihrer Hand schmerzte noch leicht, doch sie ignorierte das. Später würde sie eine Salbe darauf geben.



31.05.2003 20:45#562
Skeleon Getrieben von einem günstigen Wind hatte das Boot der Amazonen den Fjord in einem Bruchteil der üblichen Zeit durchquert.
Leon stand am Bug und spähte voraus, erblickte bereits das Lager, auf dass sie zuhielten.
Die beiden Frauen kümmerten sich völlig um das Boot, erwarteten scheinbar nicht mal, dass Leon ihnen half.
Wahrscheinlich würde er sie sowieso mehr behindern, wenn er es versuchen würde ...

Schließlich schlug der hölzerne Bug dumpf gegen die Kaimauer des Hafens, Leon zog sich nach oben und fing das Seil auf, dass ihm die Amazonen zuwarfen. Er knotete es an einen der Pflöcke fest und überließ den Amazonen den Rest. Wenigstens zu etwas war er nützlich gewesen, denn die Frauen packten bereits das Segel zusammen und schnürten das Boot für die Nacht zusammen.Da hatte er wohl gerade noch die letzte Fahrkarte erwischt, dachte er schmunzelnd.
Mit einem freundlichen Lächeln trat er noch einmal an die Kante der Kaimauer, rief ihnen ein paar dankende Worte zu und versicherte, sich zu revanchieren.Dann wandte er sich ab und machte sich daran, das Lager nach Satura zu durchsuchen.

Plötzlich konnte er sie sehen, nur unweit des Wassers, etwas abseits vom Hafen. Wieso hatte er sie beim Anlegen nicht bemerkt?
Vorsichtig schlich er sich an, sie blickte gedankenverloren in die andere Richtung, aufs Meer hinaus, dass rot wie Feuer von der untergehenden Sonne bestrahlt wurde.
Leon hielt einen Moment inne, um es selbst zu betrachten, doch dann ging er weiter, vorsichtig, halb gebückt und bereit anzugreifen.
Ein Grinsen stahl sich über sein Gesicht, als er den Dolch zückte. Ein Blick in alle Richtungen - keiner in der Nähe - dann richtete er sich auf und legte ihr die Klinge an die Kehle.
Mit rauh verstellter Stimme sagte er:
"Her mit deinem Geld, Kleine, sonst ..."
Doch weiter kam er nicht. Satura stieß ihm den Ellenbogen in die Magengrube, Leon ächzte, ließ den Dolch sinken und taumelte ein Stück zurück. Diese Gelegenheit nutzte Satura, um ihr Schwert zu ziehen und sich umzuwenden."Ich habe das Scharren deines Dolches gehört, du mieser ..."Etwas erstaunt war sie dann doch, als sie erkannte, wem sie das Schwert beinahe durchs Gesicht gezogen hätte.



31.05.2003 21:00#563
Satura Satura steckte grinsend ihr Schwert wieder zurück. "Na, Leon... wird wohl Zeit, dass du auch mal mit einem Schwert umzugehen lernst, meinst du nicht?" Sie lächelte.
"Sag mal, was machst du schon wieder hier?" fragte sie ihn dann erstaunt. War er nicht erst heute morgen abgereist?

Er wirkte irgendwie verändert - fast fröhlich, falls man das bei Leon überhaupt so genau sagen konnte. "Haben die Lees also keine Probleme gemacht - " sie senkte ihre Stimme. "Ist alles glatt gegangen? Sie haben die Geschichte geglaubt, dass du gefangen wurdest?"

An ein so schnelles Wiedersehen hätte sie nicht gedacht. Aber seit ihrer Versöhnung merkte sie erst, was ihr in letzter Zeit gefehlt hatte: jemand, mit dem sie herumalbern konnte, bei dem sie nicht die Amazone Satura sein musste. Denn auch wenn sie nie viel miteinander geredet hatten, kannten sie einander besser, als man es vermuten würde. Zumindest hatte sie sich das gedacht, bis... "Irgendwie sehne ich mich nach diesem rauen Land zurück..." meinte Satura, und sie war sich sicher, dass Leon verstand, was sie meinte.



31.05.2003 21:09#564
Skeleon Ja, Leon verstand was sie meinte.
Das heißt, er verstand die Worte, doch nicht das 'Warum'.
Es war als würde sich ein Schatten legen, über seine Freude, sie wiederzusehen. Er legte den Kopf schief und sah sie an, ein wenig traurig und unverstehend. Dann wandte er sich ab und blickte zum Meer hinaus, nach Süden, in das Land, das ihm noch immer in den seltenen Stunden seines Schlafes erschien. Wie das letzte Mal, als er zurückgeblickt hatte, waren die hohen Berge von Nebeln und Wolken verhangen, hier und da schimmerte weißer Schnee oder schwarzer Granit durch die Decke aus formlosem Grau.
"Wunderschön" murmelte er, mehr zu sich selbst als zu Satura."Aber furchteinflößend."
Der junge Dieb wandte sich wieder zu Satura um.
"Ich habe Angst davor, davor was es mit mir gemacht hat."



31.05.2003 21:19#565
Satura Satura merkte, dass die Erinnerung an Gorthar Leon zu verwirren schien. Vielleicht wurde ihr jetzt erst das wirkliche Ausmaß dessen klar, was der Kult mit ihm gemacht hatte. Er hatte Leon etwas unwiderbringlich genommen - seine Unbeschwertheit.
"Komm, Leon, mein Freund. Laß uns bei einem Bier reden." Sie umfaßte ihn bei der Schulter, und merkte, dass er ein ganz klein wenig zurückzuckte. Sie ignorierte das, denn zum ersten Mal glaubte sie ihn wirklich zu verstehen. Bei der Sache in Gorthar hatte sie ihn zunächst tröstend in den Arm genommen, und ihn dann von sich fortgestoßen, weil sie mit ihren eigenen Gefühlen der Wut und der Angst nicht klar gekommen war - doch jetzt war sie sich sicher, und sie war stark genug, ihm zu verzeihen.

Bald saßen die beiden bei einem Bier im Aufenthaltsraum des Gästehauses. "Leon, ich habe dir wirklich verziehen. Du warst nicht du selbst in diesen Tagen." Sie schwieg und sah ihm in die Augen. Dann fuhr sie mit eindringlicher Stimme fort: "Ja, du warst schwach, und deshalb dem Kult hörig. Ich weiß noch immer nicht, warum du eigentlich nach Gorthar gekommen bist... ich weiß nur, das alles, was passiert ist, auch einen Grund hatte."
Leon lachte bitter und senkte seinen Kopf. Doch Satura fuhr unbeirrt fort. "Sieh, es hat mich stärker gemacht. Lass mich dir etwas von meiner Stärke geben, so war unser beider Leiden nicht umsonst."

Sie hielt inne, wartend, wie Leon reagieren würde. Sie hatte Angst, ihn erneut zu überfordern, Angst, er würde wieder fliehen wollen. Nicht nur vor ihr, sondern auch vor sich selbst.



31.05.2003 21:52#566
Skeleon "Du verstehst es nicht, du kannst es nicht verstehen." antwortete er nach kurzem Schweigen.
"Du warst nie Teil davon." fügte er mit düsterer Miene hinzu."Aber wenn du dorthin zurück willst, werde ich dich nicht aufhalten. Nein, ich werde dir helfen, wenn du das zulässt. Aber glaube nicht, ich wäre nicht verändert worden."
Er grinste grimmig.
"Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, die Kerls wiederzutreffen, ha?"
Satura war etwas verunsichert. Von einer Minute auf die andere war Leons Stimmung völlig umgeschwungen. Er sprach jetzt mit Bitterkeit und Spott, als wolle er die Dinge, die geschehen waren ins Lächerliche ziehen ... - unwahr machen.
Ihr fiel auf, dass er den Kult nie beim Namen genannt hatte, das ganze Gespräch über nicht. Vielleicht versuchte er so damit klar zu kommen, indem er es zu verdrängen suchte.
"Leon, ich meine es Ernst! Ich will dir helfen, wenn ich kann. Bitte sag' mir, was passiert ist oder versuche es zumindest."

Aber der junge Dieb antwortete nicht. Er nahm noch einen Schluck Bier, stellte den Humpen vor sich ab und blickte sie eine ganze Weile lang schweigend an.Dann sagte er:
"Ich meine es auch Ernst. Ich komme mit."



01.06.2003 00:32#567
Satura Satura trank ihr Bier aus. Nein, etwas hatte sich ganz und gar nicht geändert - sie wurde aus Leon noch immer nicht ganz schlau. Gegen ihn kam sie sich regelrecht gläsern vor.
"Gut," meinte sie trocken. "Dann gehen wir nach Gorthar, und sehen, was wir dort finden werden." Sie schwieg und trommelte unruhig mit ihren Fingerspitzen auf der hölzernen Tischplatte. Was geht in seinem Kopf nur vor... in einem Moment schien er fröhlich, fast ausgelassen zu sein; ehrlich und verschmitzt, einfach ein Freund. Und im nächsten Moment war er... verschlossen, ein undurchschaubares Rätsel, und dann war sie sich nie sicher, ob sie diesem Leon genauso vertrauen konnte. War es der Leon, der sie verletzt hatte? Oder war Leon einfach Leon und nur ein bisschen schizophren?
Die Amazone schüttelte verwirrt ihren Kopf, um den Knoten in ihren Gedanken zu lösen.

Sie versuchte ein Lächeln in Leons Richtung, das mehr als daneben ging. Es war mehr, als würde sich ihr Mund gequält gegen die Schwerkraft wehren. "Also gut, sobald ich die Ausbildung bei Milena abgeschlossen habe, können wir los. Also in drei, vier Tagen." Sie gähnte demonstrativ, und nickte Leon dann zu. "Jamira wird dir ein Zimmer geben. Ich wünsch dir eine gute Nacht, und gute Träume..." - als hätte sie es gewusst! - "schlaf gut, Leon." Mit diesen Worten verabschiedete sie sich, und begab sich in ihr einfach eingerichtetes Zimmer, dass sie bewohnte, wenn sie im Lager war.

Sie mochte diesen Raum. So wenig sie sich auch irgendwo zu Hause fühlte, hier hatte sie wenigstens immer das gleiche Zimmer, wenn sie im Lager war. Ein Eck wurde fast völlig von einem einfachen, aber wuchtigen Bett aus schwerem, dunklem Holz ausgefüllt, und gegenüber stand ein kleines Tischchen mit einer Waschschüssel und frischen Blumen, die Jamira immer liebevoll hinstellte. Neben dem Tisch stand ein Stuhl, der aus dem gleichen Holz gefertigt worden war, und über den Satura in alter Gewohnheit jeden Abend ihre Kleidung warf. Ihre Stiefel standen immer ordentlich unter dem Stuhl, so wie sie es immer gemacht hatte. Manche Rituale taten gut, um größere Sachen nicht aus der Erinnerung zu verlieren.

Sie legte sich in das bekannte Bett, und schloß ihre Augen. Nur sehr dunkel erinnerte sie sich an die Zeit ihrer frühesten Kindheit, als ihre Mutter noch am Leben war, und jeden Abend ihre kleinen Schuhe unter den Stuhl gestellt hatte. Dann hatte sie sich zu ihr an das kleine Bettchen gesetzt - wie angenehm das Knarzen des alten Holzes doch tönte! - und alte Lieder gesungen. Sie hatte eine wunderschöne Stimme...
Und später, als Cord ihr Geschichten erzählt hatte, von Innos und seinen großen Taten, mit seiner angenehm ruhigen Stimme, bis sie sanft entschlafen war.


01.06.2003 11:09#568
Satura Es war anders als sonst, und doch kannte sie diesen Raum. Ein Gegensatz, wie er deutlicher nicht sein konnte: alles schien leicht zu sein hier, sei es der Schritt auf dem federnden Boden oder die Gedanken in ihrem Kopf, der so wie ihr gesamter Körper so wenig substantiell zu sein schien. Es war einer der Orte, an denen man sich wohlfühlen musste, weil sie nur für diesen einen Zweck geschaffen worden waren.

"Komm her zu mir, mein Mädchen." Seine Stimme hatte noch immer diesen beruhigenden Klang eines Geschichtenerzählers. Satura folgte Cords Einladung wie selbstverständlich; es schien nicht von Bedeutung zu sein, warum er plötzlich hier war. Doch er wirkte auch diesmals sehr geschwächt, trotz seines nie ermüdenden Lächelns. Die junge Amazone setzte sich neben ihn auf einen der weichen Lehnsessel. "Wir warten noch." Satura nickte, auch wenn sie nicht wusste, worauf.

Wenige Momente später sah sie die Luft im hinteren Teil des Raum sich zerren und dehnen, als Leon herein kam - falls man von 'hereinkommen' sprechen kann. "Verdammt, was ist das schon wieder..." fluchte der junge Dieb. Cord lächelte nur milde und lud Leon ein, sich auf seine linke Seite zu setzen, wo - was Satura nicht mehr verwunderte - plötzlich ein weiter Lehnsessel stand. "Mein Junge, schön, dass du zu uns gefunden hast."



01.06.2003 11:37#569
Skeleon Leon warf ihr misstrauische Blicke zu.
Was hatte sie vor? Wollte sie ihn zu dem Ort seines Versagens bringen und dort zur Rechenschaft ziehen? Jetzt lächelte sie ihn so falsch an, wie es nur sein konnte. Am besten, er würde sich einfach verziehen und ...
"Jamira wird dir ein Zimmer geben. Ich wünsch dir eine gute Nacht, und gute Träume... schlaf gut, Leon."
Satura stand auf, nickte ihm und Jamira noch einmal zu und verließ die Gaststube in Richtung der Schlafräume.
Schnaubend trank er den letzten Schluck seines Biers - und merkte, dass das keine gute Kombination war. Leise vor sich hin fluchend erhob sich der junge Dieb und trottete zur Theke hinüber. Die Amazone nickte nur, bückte sich und holte unter der Theke einen Schlüsselbund hervor.
"Schlaf' gut, Lee'ler." sagte sie noch, aber Leon stiefelte schon die Treppe empor, ohne sich noch einmal umzublicken.
Er stolperte durch den dämmrigen, kaum beleuchteten Gang, an dessen Seitenwänden die Türen für die Schlafräume lagen. Nach einigem Suchen fand er, was er suchte, der Schlüssel öffnete klackend und rasselnd die Tür und Leon trat ein. Ein kleines, anheimelndes Zimmer, rustikal und gemütlich zugleich. Zu klein. Er sehnte sich zurück nach den Zeiten, als er mit seinen früheren Freunden durch den Wald gelaufen, dort geschlafen und Ameisen platt getreten hatte. An sich herunter blickend musste er schon wieder grinsen. Er war jetzt keiner der Schürfer mehr, er konnte gehen, wohin er wollte. Warum also nicht genau das machen?
Ächzend ließ er sich auf dem Bett nieder - Saturas Schlag war unvorhergesehen und nicht von schlechten Eltern gewesen.
Bei dem Schmerz kann ich doch nie schlafen ... war sein letzter Gedanke, ehe es dunkel um ihn wurde.

Graue Nebel umfingen ihn, wabernde, formlose Gestalten. Nasskalte Finger berührten seine Haut und er fröstelte. Schließlich begann sich der Nebel zu festigen und Formen auszubilden. Doch nicht das rauhe, düstere Land, sondern ein riesenhaftes, unförmiges Gebilde entstand hier vor seinen Augen. An einer Stelle würde die Außenwand dünner und dünner, fast durchsichtig und Leon fühlte einen starken Druck in seinem Rücken. Als er nachgab stolperte er vorwärts, brach durch die Wand die sich jedoch gleich hinter ihm wieder schloss. Er war jetzt nicht mehr in Gorthar sondern in einem hohen, fast leeren Raum, in dessen Mitte nur zwei Lehnsessel standen. Zwischen ihnen stand ein alter Mann, auf einem davon saß ... Satura?!
"Verdammt, was ist das schon wieder ..."
"Bitte, setze dich." sagte der Alte in einem freundlichen Ton.Doch Leon blickte sich gehetzt um, suchte nach einem Ausgang."Was zur Hölle! Wo bin ich hier?!"
Alles wirkte so bedrohlich auf ihn, wie eine Fassade, unter der sich etwas Böses versteckte.
"Setze dich." wiederholte der Alte.
Und zögerlich folgte Leon seiner Bitte, ja fast Befehl, trottete hinüber zu den Sesseln und ließ sich nieder. Er hob die Hand, wie um Satura zu grüßen."Ist das der Kerl, der mir den Kopf verbrennen wollte?"



01.06.2003 11:56#570
Satura Satura warf Leon einen strengen Blick zu, doch Cord bedeutete ihr, zu schweigen. "Nein, Leon, der Kerl bin ich nicht. Ich habe weder vor, dir den Kopf zu verbrennen, noch dir oder meiner Ziehtochter sonst etwas böses anzutun." Er schwieg kurz und lächelte Leon sanft an. "Mein Name ist Cord. Es hat mich einige Mühen gekostet, euch zwei Dickköpfe an einen Tisch zu bekommen... doch jetzt sind die Wege wieder geebnet."
Satura warf Leon einen fragenden Blick zu, doch der war viel zu verwirrt, als das er ihn registrierte. Auch sie hatte keine Ahnung, was Cord vorhatte, doch war sie diese seltsame Zwischenwelt nun schon gewohnt...

"Satura, mein Mädchen, ich bin stolz auf dich. Du hast sehr viel gelernt, seit du auf Khorinis bist, und in Milena hast du dir eine hervorragende Lehrmeisterin gewählt." Er schwieg und fuhr sich mit zittrigen Fingern durch das lange, weiße Haar. "Gorthar... dies Land hat Geheimnisse, die schrecklicher sind, als es sich je ein Mensch ausdenken könnte. Es ist ein Spielfeld der Götter, nicht der Menschen." Das Lächeln war aus seinem Gesicht verschwunden, und er sah beiden abwechselnd fest in die Augen. "Ihr beiden wart Teil einer Sache, die euch fast verschlungen hätte. Lasst es nicht zu, dass sie euch im Nachhinein noch auffrisst."
Satura sah ihn an. "Aber ich hab das Gefühl, ich muss nach Gorthar...!" Cord nickte. "Ja, ich weiß. Ihr müsst noch viel verstehen lernen. Aber vergiß nicht, warum du nach Khorinis gekommen bist."
Doch, sie hatte es beinahe vergessen - wie hatte das passieren können? "Sagitta!" sagte sie. "Ich hatte..." Cord lächelte. "Es ist noch nicht an der Zeit. Leon-" Er wandte sich wieder zu dem jungen Dieb, "Leon, du musst noch viel lernen, ehe du dein Versprechen einlösen kannst."




01.06.2003 12:01#571
Skeleon Leon warf dem Alten einen bösen Blick zu.
"Lernen? Warum sollte ich? Ich habe mein Versprechen eingelöst, als ich sie ..."
Doch da erinnerte er sich, dass er versprochen hatte, ihr bei der Suche nach Sagitta und nicht ihrer leeren, verstaubten Wohnhöhle zu helfen. "Trotzdem, wäre nicht schlecht, wenn ich erfahre, wo ich bin, was ich hier soll und wer du bist!"
Der junge Dieb erinnerte sich daran, was Satura über Cord erzählt hatte."Du bist ... tot?"



01.06.2003 12:09#572
Satura Cord lächelte geduldig ob des aufbrausenden jungen Diebes. "Ja, nach deinen Begriffen bin ich wohl... tot. Doch betrifft dies lediglich meine sterbliche Hülle. Meine Seele ist in ein anderes Reich übergegangen, Beliars Reich." Satura erstarrte.

"Jeder Tote geht ein in Beliars Reich, Satura. Doch es ist nicht eins, was du daraus machst. Wie du siehst, sind wir weit entfernt von untoten Wesen. Aber ich weiß, dass es schwer ist das zu verstehen. Es spielt auch keine Rolle. Was deine Frage angeht, Leon: wenn ihr Lebenden schlaft, so seid ihr in einer Art Zwischenwelt, in denen die Lebenden und die Toten miteinander kommunizieren können. Dies birgt Gefahren, aber auch Möglichkeiten, wie du siehst. Du erinnerst dich sicher, als Satura dir im Traum begegnet ist, als du in Gorthar warst, in den Fängen des Kultes."
Leon zeigte keine Regung, und Cord fuhr fort. "Du, Leon, hast sie gerufen. Nur so konnte sie zu dir finden."



01.06.2003 12:11#573
Diego | R@PC Diego kam erschöpft ins Lager... scheiß Brücke... scheiß Orks... scheiß Scavenger...

Er schleppte sich auf das Zimmer das Liana und er inzwischen ihr eigen nannten, setzte sich an einen Tisch und werkelte weiter an den Plänen für heute Abend.


01.06.2003 12:33#574
Skeleon Leon blickte ihn verwirrt an.
"Das ... das stimmt nicht."
Er war glücklich gewesen. Er war frei gewesen. Er hatte einen Sinn gekannt.Seine Verwirrung wandelte sich in Wut.
"Was willst du von uns?" knurrte er.
"Woher weißt du, dass ich bei diesem ... bei diesen Leuten war?"Cord lächelte nur noch freundlicher, wie ein alter, weiser Mann, der einem Kind erklären muss, wieso Blätter grün und das Wasser nass ist.
"Weißt du, mein Junge -" Leon grummelte leise "- es gibt Dinge, die du nicht verstehen kannst. Noch nicht. Du hast sie gerufen, vielleicht nicht bewußt und vielleicht nicht absichtlich, doch du merktest, dass der Kult nicht rechtens war. Du spürst noch immer die Leere, die er in dir hinterlassen hat."Leon stöhnte, wie von einem heftigen Krampf geschüttelt.
"Geht nach Gorthar, und ihr werdet Antworten finden, zum Guten oder zum Schlechten, das wird sich zeigen."
Der junge Dieb krümmte sich in seinem Sessel, der Schmerz lag tief und breitete sich in seinem Körper aus. Gepeinigt schloss er die Augen, bunte Lichtblitze flackerten hinter seinen Lidern. Und als er sie wieder öffnete verlor alles um ihn herum die Form, graue Nebelfetzen woben sich umeinander und bildeten neue Formen. Einen Augenblick sah er die Felsenwüste von Gorthar vor sich, doch dann verlor er den Halt, rutschte hinab, durch Fels- und Erdreich und fiel in eine undurchdringliche Dunkelheit.
Er schrie etwas, doch da ...

... wachte er schweißgebadet auf.
Er schreckte aus dem Bett hoch, warf sich zur Seite hinaus und hievte sich an der Tischkante empor. Wasser ...
In der bereitstehenden Schale tauchte er sein Gesicht ein, prustete und kam ächzend wieder hervor. Das klatschnasse Haar hing ihm als Strähnen ins Gesicht, und von Kinn und Hals lief das Wasser in seine Klamotten.
Er fluchte, wie so oft.
Was war nur los? Er fühlte sich leer, ausgelaugt, verwundbar.Auf zittrigen Beinen taumelte er zur Tür, lief dagegen, fluchte, holte seinen Schlüssel aus der Tasche und drehte ihn klackend im Schloss um. Mit einem Schlag vom Ellenbogen brachte er die Tür zur Räson, fand seinen Weg durch den Gang, die Treppe hinab und ließ sich am erstbesten Tisch fallen.



01.06.2003 12:43#575
Satura Satura sah entsetzt, wie Leon sich vor Schmerz krümmte und wand wie ein Fisch auf dem Trockenen. Dann fiel er einfach... und war weg. Cord schüttelte traurig den Kopf. "Er traut seinen Augen nur, glaubt nicht an das, was nicht sein darf. Du musst nun gehen, meine Tochter. Sprich mit ihm, sag ihm, dass es wirklich war." Satura nickte - doch wie sollte sie Leon etwas erklären, dass sie selber nicht verstand? Sie stand auf und umarmte Cord, der sich seltsam weich und substanzlos anfühlte. "Wir sehen uns wieder, meine Tochter." Damit verschwand das Bild ganz sanft vor ihren Augen...

Gähnend reckte Satura sich im Bett. Verdammt, Leon... Ein heißer Schauer fuhr durch ihren Körper, und sie sprang auf und kleidete sich schnell an.Dann lief sie aus dem Zimmer... ihr fiel ein, dass sie gar nicht wusste, welches Zimmer Leon hatte! - hinunter, um Jamira zu fragen. Laut klappernd schlugen ihre Tritte auf den hölzernen Stufen auf, doch als sie unten ankam, sah sie Leon schon sitzen.

Satura sah ihn erschrocken an. Er war triefnass und hatte einen Blick wie ein geprügelter Hund. "Leon!" rief sie. Dann eilte sie zu seinem Tisch und ließ sich auf einen Stuhl fallen. "Ich weiß es, es war wirklich."



01.06.2003 12:53#576
Skeleon Leon blickte kaum auf, als sie sich setzte, fallen ließ.
"Kennst du dieses Gefühl, wie wenn man den Boden unter den Füßen verliert?" Er lachte bitter, in Erinnerung an das Ende seines Traumes.
"Wie wenn alles aus den Fugen läuft und du nichts dagegen tun kannst?"Er zögerte einen Moment, dann lächelte er hilflos.
"Man will weg, einfach nur weg. Von vorne beginnen. Seit ich dir begegnet bin ist alles ... falsch. Ich will einfach wieder im Wald umherstreunen, nicht geplagt von Alpträumen, Gewaltausbrüchen und alten Leuten."
Satura blickte ihn mitleidig, wenn auch etwas unsicher an.
"Das kannst du dir aber nicht aussuchen. Du musst jetzt tun, was du tun musst.""Und warum soll ich mir das ausgerechnet in einem Traum sagen lassen? Warum sollte ich glauben, was ich gesehen habe? Sag mir, dass du es nicht gesehen hast!" rief er plötzlich, fast flehend.



01.06.2003 13:03#577
Satura Toll. Also seit er sie getroffen hatte.

"Ich habe schon mehr in meinen Träumen gesehen als bloß das... manchmal kommen mir diese Träume realer vor als die Wirklichkeit selbst." Sie schwieg kurz, als sie an Cord dachte. "Er will uns helfen, Leon. Warum wehrst du dich so dagegen? Und wer sagt, dass du in Zukunft nicht wieder durch die Wälder streifen kannst... Auch in Gorthar gibt es welche. Aber ich versteh wenn du..." sie stockte und senkte den Blick. "Wenn du nicht mehr mit mir kommst, wenn ich deiner Meinung nach schuld daran bin, dass du Albträume hast."Trotzig setzte sie noch hinzu: "Ich habe dich nicht nach Gorthar geschickt." Sie hielt kurz inne und sah ihn fragend an: "Wie ist es überhaupt dazu gekommen?"


01.06.2003 13:10#578
Skeleon Er schaute sie traurig an.
"Ich sagte nicht, du bist schuld daran. Ich weiß von allen hier wohl am wenigsten, was vor sich geht ..."
Mit einem unsicheren Grinsen fügte er hinzu:
"Ich ... ich hatte in Gorthar was zu erledigen. Und dort bin ich auf diese Gruppe von Menschen getroffen, die ihrem Leben einen echten Sinn geben wollten, verstehst du. Und das war ..."
Der junge Dieb verstummte.
Nach kurzem Zögern sagte er noch:
"Aber was immer er war, er hat Recht. Ich hatte dir versprochen, dich zu begleiten, bis du Sagitta aufsuchst. Und wenn Cords Hinweisen folgen willst, werde ich dich unterstützen ..."
Es war offensichtlich, dass er nicht gerne nach Gorthar zurückkehren würde, aber mehr sagte er dazu nicht.



01.06.2003 13:29#579
Satura Wie immer bekam man von Leon keine Antwort. Soso, er hatte etwas zu tun in Gorthar... Nun, über kurz oder lang würde sie es schon noch herausfinden, was ihn dorthingeführt hatte.
Das was sie erschreckte, war eher... "Du glaubst noch immer, dass die Kultisten nur ein Haufen netter Menschen sind, die ihrem Leben einen Sinn geben wollen?" Sie schüttelte den Kopf. Ein unangenehmes Schweigen legte sich über die beiden, keiner wußte so recht was zu sagen war.

In diesem Moment trat Jamira an Satura heran. "Saria ist aufgewacht. Wenn du willst, kannst du jetzt zu ihr." Satura nickte und entschuldigte sich bei Leon.
Sie folgte Jamira zu Sarias Zimmer hinauf und klopfte dann vorsichtig an. Knarzend drückte sie die schwere Tür auf.
In dem Bett lag ein kleines Bündel zerstörte Amazone; richtig verloren sah die sonst so stolze junge Frau in den weichen Decken aus.
Vorsichtig setzte Satura sich an den Rand des Bettes und senkte traurig ihren Kopf. "Es tut mir so leid, Saria. Ich - ich war zu langsam."


01.06.2003 13:42#580
Dragonia Dragonia hatte den gestrigen Tag damit verbracht sich das Lager anzusehen, sie kannte die Insel auf die das Amazonenlager lag fast bis in den kleinsten Winkel.Sie hatte auch mit einigen Amazonen gesprochen und einigen Amazonen auf dem Trainingsplatz zugesehen und selbst die Zielscheiben die eigentlich von den Bogenschützinnen benutzt wurden mit ihren Wurfmesserübungen missbraucht.
Am gestrigen Abend ging sie früh schlafen und war auch wieder früh auf den beinen heute Morgen.
Nachdem sie wieder mit Ihren Wurfmesser die Zielscheiben malträtiert hatte ging sie hinunter an den Strand in der nähe des Bootshauses und legte sich dort in den Sand und genoss die Sonne die Heute von keinem Wölkchen getrübt wurde.


01.06.2003 13:48#581
Skeleon Was denn sonst? dachte Leon missmutig.
Sie hatte doch auch gesehen, was die Leute für die Armen und Hungernden getan hatte, sie hatte gesehen, wie sich die Krieger für ihn eingesetzt hatten auf dem Schlachtfeld.
Und er hatte sie verraten.
Das musste der Grund sein, weshalb er sich so falsch, so leer fühlte.
Satura verschwand, um nach Saria zu sehen. Ha, Diebin wird ausgeraubt, peinlich, peinlich.
Leon erhob sich und verließ die Taverne. Strahlender Sonnenschein empfing ihn, doch schon jetzt herrschte drückende Hitze. Er schlenderte eine Weile im Lager umher, bis er es Leid war. Schon ziemlich verschwitzt suchte er sich den Schatten eines Baumes, nahe des Meeres. Eine salzige Brise wehte über das meist grasbewachsene Land hier und die Blätter der vereinzelten Bäume rauschten. Die Sonne brannte heiß und das Salz in der Luft machte den jungen Dieb durstig.Aus seiner zusammengeschnürten Jacke holte er den Weinschlauch und die anderen Fressalien, die er noch aus Gorthar hatte, hervor, setzte sich im Schneidersitz hin und nahm ein karges, aber angenehmes Mittagsmahl zu sich.Während er an dem Pfefferbeißer herumknabberte blickte er aufs Meer hinaus, in der Ferne konnte er Segel von Booten und Schiffen ausmachen, die vom Amazonenlager weg oder dorthin oder nach Süden fuhren.
Eine Idylle, eine Ruhe, die er sich lange gewünscht hatte.



01.06.2003 13:57#582
Saria Irgendwann, es musste gegen Mittag gewesen sein, doch Saria hatte kein wirkliches Gefühl mehr für die verstrichene Zeit, öffnete sich die Tür ihres Zimmer. Die Diebin rührte sich kein Stück, ihr Blick war starr auf die Wand gerichtet.
Mittlerweile kannte sie das nur aus haarfeinen Linien zu bestehen scheinende Relief der Holzverkleidung wahrscheinlich sogar besser als die Verstecke ihrer auf unzähligen Raubzügen gewonnen Beute. Die Linien in dem hellen Holz bildeten ein unregelmäßiges Muster. Und doch bestand ein gewisses System. Unschwer waren die deutlich dunkleren, ovalen Flecken zu erkennen, an denen wohl einst ein Ast entsprungen war. Wie Wellen auf dem Wasser, nur deutlich in die Länge gestreckt, breiteten sich von diesen Punkten ausgehend dunkelbraune Linien aus, verbreiterten sich stellenweise ebenfalls oder vereinigten sich mit ihren entgegenkommenden Geschwistern.
Erst als sie spürte, wie sich die Decke etwas eindrückte, zuckte die junge Amazone erschrocken zusammen. Doch anstatt nachzusehen, wer sich da neben sie gesetzt hatte, starrte sie weiterhin auf die Wand.
Jetzt kam auch noch Satura zu ihr und wollte sich bei ihr, ausgerechnet bei ihr, entschuldigen. Dabei konnte sie doch am allerwenigsten etwas dafür, dass das Gold verloren war. Im Gegensatz zu ihr hatte sie sich nicht gefangennehmen lassen. Und selbst wenn, die Diebin war sich sicher, dass Satura diesen Kerlen schon ihre Grenzen gezeigt hätte. Niemals hätte sie den Räubern das Gold überlassen.
Schluchzend drehte Saria den Kopf etwas weiter und vergrub ihn tief in dem Kissen.



01.06.2003 14:13#583
Satura Hilflos saß Satura neben der schluchzenden Amazone. Saria war wohl einige Jahre jünger als sie, und gerade deshalb empfand sie noch mehr Mitleid mit ihr. So jung wie jetzt war sie ihr noch nie vorgekommen. Sie war völlig am Ende.
Satura griff nach ihrer Hand und wollte sie festhalten, als ihr die Verbände auffielen. Offensichtlich hatte Thaleiia sich schon um sie gekümmert. Doch ob die seelischen Wunden so schnell verheilen würden?
Vorsichtig hielt Satura die Hand der Amazone. "Saria, bitte, schau mich an und sprich mit mir. Es hilft doch nichts, wenn du dich hier vergräbst." Ein lautes Schluchzen erhob sich aus den Polstern - anscheinend war Saria anderer Meinung. "Komm, lass uns ein bißchen in den Wald spazieren gehen oder so. Alle machen sich solche Sorgen um dich!"



01.06.2003 14:25#584
Saria Saturas Stimme klang als ob sie durch Watte an Sarias Ohren dringen würde. Sorgen... die anderen Amazonen machten sich Sorgen um sie? Sie konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, warum.
Wegen ihr würden sie hungern müssen. Ohne Geld keine Vorräte. Und es war alles ihre Schuld. Isiras Verletzung, das verlorene Gold, alles nur wegen ihr...Saria spürte kaum, wie sich ihre Hand um Saturas verkrampfte. Ihre Schultern bebten, sie kam sich völlig ausgebrannt vor. Als hätte ihr jemand das Herz aus der Brust gerissen und dann liegen gelassen. An seiner Stelle gab es nur noch eine schmerzhafte, gähnende Leere.
"I-ich... kann nicht...", kam es schließlich stockend aus den Kissen."Die anderen Amazonen... ich... kann ihnen nicht mehr in die Augen schauen..."Erneut wurde die Amazone von Krämpfen geschüttelt. Mittlerweile war das Kissen unter ihr feucht von all den Tränen.



01.06.2003 14:35#585
Satura Die anderen Amazonen? Nicht mehr in die Augen schauen? Was redete Saria da nur? Erst langsam verstand Satura... Saria gab sich die Schuld, und dachte, dass jetzt alle enttäuscht von ihr waren!

"Aber du Dummerchen! Was willst du denn gegen acht oder neun Söldner ausrichten, die von Geldgier verblendet sind? Ich war zwar nicht dabei, aber Milena hat mir erzählt, wie brutal die waren. Niemand-" dabei drückte sie die Hand der Amazone - "niemand gibt dir die Schuld. Sofort als die Königin davon hörte, hat sie Truppen losgeschickt, dich und Isira zu suchen. Nicht ein einziges Mal war dabei von Gold die Rede, hörst du? Nicht einmal. Alle sind wir froh, das wir euch zwei lebend zurückbekommen haben! Sollen die Söldner doch glücklich werden mit ihrem mit Blut besudelten Geld..."
Sie streichelte sanft Sarias Hand. "Was glaubst du denn, das wir jetzt alle verhungern? Vor unserem Lager ist das Meer, reich an Fischen. Auf der anderen Seite der Wald, reich an Kräutern, Beeren und Tieren. Nein, verhungern werden wir nicht. Gold darf nie so wichtig sein wie ein Menschenleben, Saria. Glaub mir das, niemand gibt dir eine Schuld, wo höchstens bei den Söldnern eine zu finden ist."



01.06.2003 14:43#586
Saria Noch einmal lief ein deutliches Zittern durch Saria, dann drehte sie sich tatsächlich etwas auf die Seite. Zögernd, als ob sie Angst hätte, dass sich jeden Moment der Zorn der Götter selbst über ihr entladen würde, wanderte ihr Blick zu Satura.
Mit dem Handrücken fuhr sie sich über die Nase. Noch immer schaffte sie es nicht ganz, ihrer Amazonenschwester in die Augen zu blicken.
"A-aber... was ist mit... mit Thaleiia und Hummelchen? Die ganze Arbeit... alles umsonst..."
Neue Tränen fanden ihren Weg Sarias Wangen herab.
"Da-dabei hatte ich... Thaleiia versprochen... sie nicht zu... enttäuschen... Sie... sie hatte gesagt ich... ich wäre noch nicht weit genug... Und sie hatte Recht..."



01.06.2003 15:01#587
Satura Endlich drehte Saria sich zu ihr, vergrub sich nicht mehr in den Kissen. "Ich habe Thaleiia und Hummelchen noch nicht gesprochen, aber es liegt an ihnen und an unserer Königin, die Sache mit General Lee zu regeln. Nicht du bist schuld, dass ihre Arbeit umsonst war, nicht du Saria." Satura zwinkerte Saria fröhlich zu. "Ich wäre ja dafür, es diesen Grobianen mal heimzuzahlen... den Spieß sozusagen umzudrehen." Ein kampfeslustiges Funkeln trat in die sonst so sanften Augen der Amazone. Dann zuckte sie mit den Schultern. "Wir werden sehen," meinte sie.

"Am besten wäre es, du gehst zum Tempel, wo auch Isira liegt. Ich weiß nicht, wie es ihr geht, aber sie ist überm Berg, soviel hab ich gehört. Thaleiia kümmert sich um sie, und dann kannst du mit ihr selbst reden. Wenn du willst, komm ich mit. Es muss ja auch nicht gleich sein, aber ich kann dir nur noch einmal versichern, dass niemand denkt, du hättest versagt. Nur Donnra selbst hätte eine Chance gehabt, alleine gegen diese acht Verbrecher zu kämpfen. Du weißt ja, Männer kämpfen immer unfair, wenn es um Frauen geht. Sie verkraften es nicht, gegen eine Frau zu verlieren, und müssen deshalb in einer gewaltigen Überzahl sein. Gönne ihnen diesen einen Erfolg nicht, dass sie deine Freude und dein Selbstvertrauen zerstört haben."

Satura atmete tief durch und lächelte Saria an. "Ich kenne dich nicht gut, Saria. Und doch weiß ich, dass du stark bist, und stolz. Verkriech dich nicht in Selbstzweifeln, sondern stell dich deiner Angst. Du schaffst das - und gerade das wird Thaleiia beweisen, dass du weit genug bist."



01.06.2003 15:11#588
Saria Endlich schaffte es Saria, den bitteren Kloß in ihrem Hals herunterzuschlucken. Ihre vom Weinen geröteten Augen richteten sich doch noch auf Satura.Sie hatte Recht. Hoffte Saria zumindest. Was hätte sie denn schon groß gegen diese Übermacht ausrichten können? Es war kein gerechter Kampf gewesen. Sie selbst schaffte es höchstens mit Mühe, ein Schwert halbwegs gerade zu halten und Isira war gleich zu Beginn niedergeschossen worden. Selbst wenn sie eine meisterhafte Schwertkämpferin gewesen wäre, hätte sie keine Chance gehabt. Aber dennoch war das keine Entschuldigung dafür, dass sie die Truhe geöffnet hatte.
"Aber... was ist mit dem Gold?", fragte die Diebin schüchtern."Ich... wenn... nur ich konnte die Truhe öffnen. Hätte ich sie nicht geöffnet, wären diese Schweine niemals an das Geld gekommen. Aber... ich... ich war zu schwach... Ich hätte sie nicht öffnen dürfen... Doch ich hatte... ich hatte so Angst..."



01.06.2003 15:20#589
Satura Endlich sah Saria sie an - Satura fiel ein Stein vom Herzen. Sie konnte das Leid, das diese Augen austrahlten, zwar kaum ertragen, doch sie bemühte sich, stark zu bleiben. "Saria, jeder hätte Angst gehabt in der Situation... ich hätte mit Sicherheit viel schneller aufgegeben als du! Ich möchte gar nicht wissen, was diese Schweine dir angetan haben..." Satura ballte ihre Linke zur Faust, während ihre Rechte unvermindert sanft Sarias Hand hielt.
Ja, sie bewunderte das junge Mädchen dafür, dass sie es so lange ausgehalten hatte, den Söldnern zu widersprechen.
"Weißt du, Milena hat euch zunächst ja nur beobachtet. Sie hat gesagt, dass du alles getan hast, was du tun konntest. Wie ich gesagt habe, es ist nie wert, sein Leben oder seine Gesundheit für Gold zu riskieren. Du wirst sehen, es wird sich alles wieder einrenken."

Satura lächelte Saria aufmunternd an. "Und ausserdem ist heute ein Festtag, ich habe gehört, dass heute im Lager eine Hochzeit stattfinden soll. Du solltest feiern gehen, und dich freuen, dass du es heil überstanden hast!"


01.06.2003 15:39#590
Saria Milena hatte sich für sie ausgesprochen?
Das war Saria neu. Vielleicht hatte Satura ja doch Recht, und es war gar nicht in erster Linie um das Gold gegangen.
Doch Saturas Worte lenkten die Diebin schnell von ihren Gedanken ab."Festtag? Was denn für ein Fest und wie und warum?", brach sie verwirrt hervor."Achso, Hochzeit, aber wer und mit wem überhaupt?"
Jetzt war die Diebin vollends verwirrt. Ihre Gedankenwelt glich einem rasenden Strudel, es fiel ihr schwer einen klaren Gedanken zu fassen.


01.06.2003 15:56#591
Satura "Ja," plapperte Satura fröhlich drauf los, glücklich, das Saria wieder in die Wirklichkeit zurückgefunden hatte. "Ich habe es vorhin bei Jamira aufgeschnappt. Eine Liana soll heiraten. Wen, weiß ich allerdings nicht. Auf jeden Fall sollten wir abends feiern gehen!"

Saria seufzte noch einmal auf, doch es klang wie eine Erleichterung. Wenigstens hab ich sie ein bisschen aufgemuntert.
"So, und jetzt gehen wir zu Thaleiia, ja?" Saria nickte stumm und krabbelte aus dem Bett, während Satura das Zimmer verließ um vor der Tür auf sie zu warten.
Wenige Minuten später waren sie auch schon auf dem Weg zum Tempel, wo Satura Saria ablieferte. Sie klopfte ihr auf die Schulter und meinte: "Vergiß nicht, Saria. Es ist nicht deine Schuld, Thaleiia wird nicht anders darüber denken, ganz sicher nicht. Sei mutig!"

Dann verabschiedete sie sich von der Amazone und sah ihr zu, wie sie den Tempel betrat.



01.06.2003 18:48#592
Milena "Armes Mädchen."
Milena schüttelte langsam den Kopf, Satura drehte sich überrascht um, schon wieder hatte sie ihre Lehrmeisterin nicht kommen gehört.
"Diese verdammten Söldner... Ich denke ich werde bald nach ihnen suchen. Ein paar andere sind auch dabei. Vielleicht willst du ja mitkommen."Milenas Gesichtszüge verhärteten sich, ihr Blick wurde kalt. Alles in allem gab sie so ein recht ungewohntes Bild ab, war sie doch normalerweise fast immer gut drauf.
"Aber bevor wir dazu übergehen solltest du noch ein wenig trainieren. Folge mir."
Die Schwertmeisterin drehte sich um und verließ - wie schon so oft in der letzten Zeit - das Lager...


Erneut führte Milena ihre Schülerin in den Wald. Sie blieb auf einer kleinen Klippe stehen, unter der sich eine Senke befand, die nur spärlich mit Bäumen bewahsen war. Ein Wolfsrudel streunte gut sichtbar unten herum."Siehst du die Wölfe, Satura? Ich will, dass du sie auslöschst. Es sind zu viele um einfach reinzurennen und rumzumetzeln. Denk dir etwas aus..."
Tak



01.06.2003 19:35#593
Satura Satura merkte, dass Milena ihre Wut mühsam unterdrückte; ihre Augen waren starr auf ein fernes Ziel gerichtet.
Auch Satura war wütend gewesen - zunächst. Doch mittlerweile, vor allem seit sie mit Saria gesprochen hatte, spürte sie nur mehr Verachtung für diese Männer. Aber natürlich würde sie den Trupp aus Amazonen begleiten, wenn es so weit sein würde.
Sie nickte und folgte ihrer Lehrmeisterin in den Wald.

Denk dir etwas aus. Na toll, ein ganzes Wolfsrudel auslöschen - einfach so? Nicht einmal ihres Felles wegen? Doch ihre Lehrmeisterin sah sie mit einem strengen Blick an, und so tat Satura achselzuckend wie ihr geheißen - sie dachte.

Es waren acht Wölfe, alle voll ausgewachsen, bis auf einen, der sich immer etwas abseits der Gruppe aufhielt und jung und neugierig wirkte. Dieser würde wohl leicht wegzulocken sein, sie bräuchte nur seine Neugier zu erwecken. Doch die anderen? Der Leitwolf war deutlich zu erkennen. Er stand auf einem Stein etwas erhoben, und überblickte die Gegend, während die anderen relativ ruhig herumstreiften oder faulenzten. Zwei Männchen balgten sich, bis der Alte sie zur Ruhe rief.

Vorsichtig und in weitem Bogen näherte die Amazone sich der Senke. bevor sie die schützenden Klippen verließ, prüfte sie, aus welcher Richtung der Wind kam, damit ihr Geruch sie nicht verriet. Dann schnappte sie sich ein paar große Blätter und hielt sie in der gleichen Hand wie die gezückte Klinge. Satura legte sich hin und robbte auf dem Bauch langsam an den Wolfstrupp heran. Sie befand sich einige Meter von dem Felsen entfernt, auf dem der Leitwolf beobachtender Weise stand, weit genug weg, um nicht von ihm bemerkt zu werden, doch nahe genug an dem neugierigen Aussenseiter. Satura raschelte nur ein klein wenig mit den Blättern, um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Der Kleine kam vorsichtig schnüffelnd näher, und die Tarnung der Amazone hielt nicht lange, denn er hatte schon ihr Gesicht entdeckt und schleckte es herzhaft ab. Dabei begann er leise zu winseln - Satura wurde ganz warm ums Herz.
Blitzschnell holte sie mit dem Schwert aus, und schlug den Griff der Waffe dem jungen Wolf hart in den Nacken, so dass dieser betäubt zu Boden ging. Milena musste es ja nicht merken...

Die anderen Wölfe schienen nichts bemerkt zu haben - noch nicht. Satura verharrte noch immer flach auf den Boden gepresst, ihren Atem kontrollierend. Dann griff sie nach einem Kieselstein in ihrer Nähe und zielte auf die Flanke des Leitwolfs.
Der erste Wurf traf, doch der Wolf reagierte nur mit einem leichten Zittern der Flanken, also probierte Satura es noch mal mit einem größeren Stein... Und jetzt ging es schneller, als es ihr lieb war. Mit einem Satz war der Wolf bei ihr, knurrend seine Lefzen hochziehend. Satura warf sich zur Seite und sprang in die Höhe, ihr Schwert nach oben reißend. Hinter dem Leitwolf hatten sich schon zwei weitere Wölfe drohend aufgebaut. Als der Alte zum Sprung ansetzte, blockte Satura mit quergestellter Klinge, sodaß der Wolf sich beim Zusammenstoß eine schwere Wunde an der Brust zufügte. Dann zog sie die lange Klinge sirrend durch die Luft, und noch ehe der Wolf zum nächsten Sprung ansetzten konnte, hatte ihr Schwert seinen tödlichen Auftrag ausgeführt. Ein Körper sackte leblos zu Boden. Satura hatte keine Zeit zu trauern, denn die nächsten beiden Angreifer stürmten heran, den Tod ihres Anführers nicht realisierend. Sie duckte sich, griff in den sandigen Boden und warf eine Ladung Sand in das Gesicht des einen Angreifers, dem anderen zog sie ihr Parierkreuz über den Kopf, sodass er zu Boden ging. Die verbleibenden vier, die zunächst noch drohend vor ihr gestanden hatten, schienen erst jetzt das Ausmaß der Katastrophe zu begreifen - ihr Anführer war tot! Jaulend und mit eingezogener Rute suchten die überlebenden Tiere ihr Heil in der Flucht. Satura versuchte gar nicht, ihnen nachzukommen - dazu waren sie eindeutig zu schnell.
Keuchend stützte sie sich auf ihren Oberschenkeln ab und sah auf den toten Leitwolf herab. Ein Schauer lief über ihren Rücken, und sie musste sich abwenden, um sich nicht übergeben zu müssen.
Hängenden Kopfes ging sie zu ihrer Lehrmeisterin zurück. "Zufrieden?" knurrte sie. "Ich würde lieber diese Söldner abstechen, als unschuldige Tiere."


01.06.2003 19:36#594
Milena Nachdem sie die Aufgabe verteilt hatte machte sie sich kurz auf um zu Cain zu gehen. Sie wusste wo er sich aufhielt un so fand sie ihn kurze Zeit später auch. Er saß wie immer am Strand und sah zur Sonne hinauf. Wunderlicher Typ. Hallo Cain. Bist du bereit für deine Aufgabe? sie sah ihn fragend an und fuhr gleich fort. Da ich wenig Zeit habe, habe ich mir eine Aufgabe für dich überlegt. Hier in der nähe sollen sich ein paar Banditen rumtreiben... wenn du mir ihre Schwerter bringst weiß ich, dass du würdig bist. . Sie fand die Aufgabe etwas komisch, doch auf die Schnelle fiel ihn nichts besseres ein. Sie verließ Cain wieder und ging zurück zu Satura...

Liana



01.06.2003 19:42#595
Cain Cain saß noch immer im Sand, als Milena schonwieder verschwunden war und es dauerte etwas, bis er sich aus der wunderschönen Sonne riss und sich seine Waffen umschnallte. Er würde seine Aufgabe erfüllen und Milena die Schwerter bringen. So schwer dürfte es ja nicht sein... So schritt er dann den Strand entlang, bis er schließlich die Brücke des Lagers erreichte und sie passierte. Die grimmigguckenden Amazonen, die dort Wache hielten schwitzen wegen der Sonne und Cain konnte sich so einen komischen Job nicht vorstellen. So schritt er dann richtung Wald.



01.06.2003 19:48#596
Milena Milena seufzte leise.
"Sag mir, was ist Unschuld?"
Satura schien etwas überrascht zu sein ob dieser Antwort, doch Milena zuckte nur die Schultern.
"Egal, du hast jedenfalls verstanden was du verstehen solltest. Du hast dein Ziel erreicht, ohne allzu viel Blut zu vergießen. Du bist fast bereit..."Die Lehrmeisterin drehte sich um und ging langsam zurück zum Lager."Mal sehen, trainier noch ein bischen mit den Kriegerinnen oder so. Wir werden bald aufbrechen."



01.06.2003 20:08#597
Satura Milenas Worte überraschten sie zwar, vertrieben den bitteren Beigeschmack eines unnötigen Mordes jedoch keineswegs. Sie sah zurück auf die Senke, wo der kleine, neugierige Wolf gerade ausgiebigst winselnd seinen toten Rudelführer beschnupperte.

Satura wandte sich ab; sie konnte diese Szene nicht mitansehen. Dann folgte sie Milena zurück ins Lager. Sie würde Leon suchen, und ihm sagen, dass sie wegmusste. Wohin, war wohl besser ihm nicht zu sagen... je weniger er wußte, desto besser für ihn selbst.

Sie fand Leon unweit des Bootsstegs die letzten Strahlen der Abendsonne genießend. "Hallo, Leon." Sie setzte sich zu ihm.



01.06.2003 20:14#598
Skeleon Der junge Dieb sah auf und lächelte sie an.
Schien, als wäre seine Laune inzwischen wieder besser geworden.In der Rechten hielt er ein Stück Brot, in der Linken den Laib, von dem er es abgerissen hatte.
Mit vollem Mund sagte er:
"Mwas hampft du dnn ganzn Tag gemamt? Mwie gehmts Sari-" er schluckte "-a?""Besser als vorher. Sie hat sich die Schuld für den Diebstahl gegeben, aber ich denke, sie ist wieder auf den Damm."
Leon nickte.
"Gut. Willst'n Stück?"
Er hielt er den Laib Brot hin.
"Weißt du, ich habe nachgedacht. Hatte ja etwas Zeit dazu. Ich will mit dir nach Gorthar gehen. Du vertraust dem Alten, also werde ich das auch tun."Mit einem Grinsen schob er sich das nächste Stück Brot in den Mund.


01.06.2003 20:28#599
Satura "Danke!" Satura brach sich ein Stück vom Brot ab; jetzt erst merkte sie, wie sehr ihr Magen nach etwas Essbarem verlangte.
"Also du begleitest mich nach Gorthar? - Gut." Sie hatte gehofft, dass er sich so entscheiden würde - doch sicher war sie sich nicht mehr. "Woher das Vertrauen in Cord und in deine - unsere - Träume plötzlich? Und woher die gute Laune?"
Leon schmunzelte vor sich hin; er wirkte entspannt, was bei ihm selten genug der Fall war.

"Was Saria betrifft... sie war am Boden zerstört." Satura blickte betroffen zu Boden. "Ich weiß nicht was diese Bastarde ihr angetan haben..." Sie stockte - immerhin gehörte auch Leon nun zu diesen Bastarden.



01.06.2003 20:44#600
Skeleon Leon legte den Kopf schief.
"Es sind nur wenige so. Ich habe gehört, der General wusste nicht einmal, was vor sich ging, jetzt lässt er die Banditen suchen. Sicher geht's bei uns -" wie er betonte "- manchmal etwas rau zu, aber sie sind allesamt gute Kameraden."Er grinste ein wenig, stopfte das nächste Stück Brot in seinen Mund und murmelte:
"Mnan muss sie gnur mnerstmah kenn'nlermn."
Er hob den Zeigefinger und schüttelte ihn gegen Satura.
"Aber ich wusste nicht einmal, dass es Saria so schlimm erwischt hat. Wo ist sie denn? Würde sich sicher freuen, mich zu sehen."
Leon musste ein wenig schmunzeln. Mehr als einmal hätte er ihr fast die Tour versaut, aber anders rum wars genauso verlaufen.
"Na, und was das Vertrauen angeht ... ich vertraue nicht auf meine Träume, auch nicht auf den alten Knacker." Satura blickte ihn etwas böse an. "Ähm, auf deinen Ziehvater. Aber ich vertraue dir, und wenn du was von diesem Hokus-Pokus hälst, dann bitte. Jedenfalls hat er dich nach Gorthar geführt, ob gut oder schlecht ..."
Noch ein paar Happen später war das Brot aufgebraucht, Leon hielt nur noch ein Stückchen in der Hand, Satura knabberte an ihrem letzten Fitzelchen."Meine gute Laune hat gleich mehrere Gründe."
Er sah sie übertrieben wehmütig an.
"Zuerst Mal, dass ich dich wiedergetroffen habe. Dann natürlich noch der Grund, wieso ich überhaupt dazu in der Lage war:"
Mit einem Grinsen deutete er auf seinen Rücken, die Spitzhacke fehlte."Ich trage zwar noch ihre Klamotten, aber ich bin keiner der Schürfer mehr. Ich bin von der Plackerei freigestellt. Jetzt kann ich endlich wieder durch Wälder streunen, bis spät nachmittags Pennen und machen, was ich will und wann ich es will."



01.06.2003 20:55#601
Satura Ach, daher seine gute Laune. "Tatsächlich? Warum hast du mir das nicht früher gesagt? Dann hätten wir feiern können..."
Leon sah sie schräg an. "Weißt du, ich muss nämlich weg, dann, Milena - meine Einhandlehrmeisterin - und ich müssen noch eine Trainingstour machen. Aber ich bin spätestens in drei Tagen wieder zurück, und dann setzen wir über nach Gorthar, ja?"

Insgeheim betete sie, dass er nicht nachfragte, was sie genau machten, auf dieser 'Trainingstour'. Es war besser, wenn er es nicht wußte. Nur gut, dass er hier, und nicht am Hof war.
Wie als Rechtfertigung hub sie erneut an zu sprechen: "Ich weiß doch, dass nicht alle so sind. Keine Angst. Schlechte Menschen gibt es überall."
Dann umarmte sie ihn ganz ohne Vorwarnung und legte ihren Kopf auf seine Schulter. "Ich bin so froh, dich wieder zu haben. Und ich komme auch bald zurück, versprochen."



01.06.2003 20:59#602
Longbow Nun standen die beiden Innosler auf der Insel vor diesem Lager, mit dem sie nichts anzufangen wussten. Still standen sie davor, bis Long die Ruhe brach:"Tja, was nun?"
"Hmm, sieht nicht schlecht aus, das Lager. Lass mal reingehen."Doch da gabs ein Problem, sie kamen nicht rein.
"Ach du Kacke. Mein Magen knurrt und hinter diesem Lager scheint es wenigstens was essbares zu geben, aber wir kommen nicht rein!"
Plötzlich meldete sich eine neue Stimme hinter beider Rücken zu Wort:"Na, wen haben wir denn da? Ihr wollt also in unser schönes Amazonenlager?"Long antwortete als erstes:
"Öh, ja!"
"Wer seid ihr denn?"
"Wer bist du?"
"Ne, ich will wissen wer du bist, frecher Mensch."
"Oh man, ich hau die gleich inne Fresse. Was willst du?"
"Du willst mich schlagen? Mich kleine, niedliche Amazonen?"
Nun war Long etwas verplext.
Verdammt, das is ne Amazonen, dachte er.
"Oha, na gut. Ich bin Long, Waffenknecht der Garde Innos und das hier ist Jabasch, ein kleiner Rekrut."
"Was? Nur ein Waffenknecht? Haha, und dann spuckst so große Töne?"Nun wurde Long etwas sauer, doch schaffte er es noch sich weiterhin zu beherrschen.
"Was wollt ihr beide hier?"
"Wir haben uns nicht mehr als verlaufen, und brauchen nun eine Unterkunft und was zum Essen."
"Und da glaubst du jetzt doch wohl nicht, dass ich oder wir Amazonen euch noch helfen, nachdem du gerad solche Worte gespuckt hattest?"
Die Amazonin blickte Long tief in seine Augen. Er versuchte ihrem Blick zu entgehen, doch wurde er von ihrer Schöhnheit angezogen. Nun erkannte Long erst ihre regelmäßigen Zügen, das schöne Gesicht und alle anderen typischen, schönen Merkmale einer Amazonen. Nun war es ihm auch peinlich, dass er sie gerade eben so angefahren hatte.
"Ach, weißt du...Es liegt in meiner Natur, jedem neuen, den ich begegne, erstmal mit Vorsicht und harter Tour entgegenzutreten. Aber wenn du uns helfen kannst, da rein zu kommen, dann wäre ich dir dankbar."
"Ach, nun auf einmal doch?"
"Ja!"
"Hehe, du gefällst mir."
Long schwärmte plötzlich:
"Wirklich?"
"Nein, natürlich nicht. Rein helfen werd ich euch trotzdem. Folgt mir."Etwas verdutzt drehte Long sich um und folgte der Amazonin, mit Jabasch im Schlepptau.



01.06.2003 21:04#603
Skeleon 'Trainingstour'? Was für eine ...
Da umarmte sie ihn plötzlich, Leon lächelte etwas hilflos und umarmte sie dann ebenfalls.
"Ich bin so froh, dich wieder zu haben. Und ich komme auch bald zurück, versprochen." murmelte sie, irgendwo auf seiner Schulter.
Nach einem kurzen Augenblick schob er sie von sich und blickte sie an."Du willst also wieder gehen? Dann tu, was du nicht lassen kannst." sagte er trotzig.
Dann hellte sich sein Gesicht auf und er grinste.
"Aber bleib' nicht zu lange weg, ich nehm' dich beim Wort!" Mit einem freundlichen Lächeln fügte er noch hinzu:
"Für ein Bier bleibt aber noch Zeit, oder? Das reicht mir schon, um meine Freistellung für's erste zu feiern."



01.06.2003 21:14#604
Satura Satura sah sich um. Von Milena keine Spur - na, dann konnte sie noch ein Bierchen riskieren, bevor Leon noch die Lunte roch. Irgendein seltsamer Fluch lag auf ihnen - seit sie sich wiedergesehen hatten, musste immer einer von ihnen plötzlich weg.
"Na, dann komm!" Sie hüpfte schon davon, und Leon musste sich eilen, ihr nachzukommen. Eigentlich hätte sie noch trainieren sollen... aber, was Milena nicht weiß...

Bald saßen Leon und Satura im Gästehaus bei einem kühlen Bier - Milena würde sie schon finden. "Sag mir dann, wie die Hochzeit war, gell."
Leon sah sie irritiert an. "Na, die Amazone Liana heiratet heut - ich weiß aber nicht wen. Schade, dass ich nicht dabei sein werde."
Sie hob ihren Krug. "Auf dich. Was bist du nun eigentlich, wo du kein Schürfer bist?"
Gerade als die beiden anstoßen wollten, kam Milena herein und setzte sich zu ihnen. "Na, stört's eh nicht, oder?" Satura seufzte innerlich.


01.06.2003 21:23#605
Phoenixfee Phoenixfee war wieder im Lager, das Boot legte am Steg an, Tuan machte das Boot fest.
Fee verabschiedete sich kurz von dem Söldner, Er ging in Richtung Gästehaus und Fee ins Hauptlager und dort in das Haus neben den Stallungen, wo Ihr Zimmer sich befand.

Dort machte sie sich erst mal über ihre Truhe her.



01.06.2003 21:24#606
Cain Cain kahm wieder langsam zum Amazonenlager und schritt unbehelligt an den beiden Wachen vorbei, die immernoch unabgelöst an der Brücke standen und aussahen, alsob sie gleich einen Schlaganfall bekommen würden. Er war auf der Suche nach Milena, doch wollte er erstmal ein kühles Bier genießen und so machte er sich auf den Weg zum Gästehaus und betrat es. Doch dann sah er die Person, die er gesucht hatte und freute sich, dass er nichtmehr suchen musste.Er ging auf sie zu und lud die drei Schwerter auf den Tisch ab, kurze Zeit später sahen ihn zwei Amazonen überrascht an, doch auf Milenas Gesicht machte sich ein lächeln breit.



01.06.2003 21:28#607
Jabasch Die Amazone führte die beiden Königssoldaten über die Steinbrücke zum Gästehaus."Hier könnt ihr von mir aus Übernachten, aber denckt nich das wir hier nett zu euch sind....ihr seht nur so hielflos aus und ich hab heute meinen sozialen Tag" sagte die Amazone und ging dann wieder zurück über die Brücke.Long sah ihr noch verliebt nach bis ihn Jabasch wieder zur vernumft rief."Tststs...denckst immer nur an das eine, du schlimmer Finger.Die Rote Laterne hat dir ja noch nie gereicht."
Long schaute verlegen und Jabasch grinste ihn noch schadenfroh an."Jetz lass uns lieber was essbares suchen...mein Hunger bringt ich noch um." sagte Long und die beiden folgten dem Weg weiter ins Innere Lager, aber sie wurden wieder gestoppt von einer der Amazonen: "Wer seid ihr, wo kommt ihr her und was wollt ihr hier?"

Jabasch und Long die aus dem letzten Gespräch mit der Amazone an der Brücke schlau geworden waren antworteten diesmal überhaupt nicht patzig sondern freundlich und wahrheitsgetreu...und die Amazone wurde gleich viel freundlicher und ließ die beiden in den Innenhof...



01.06.2003 21:31#608
Milena Ich wusste doch, dass du es schaffen würdest... sagte Milena und lächelte Cain an. Was hast du mit ihne gemacht? sie sah Cain in die Augen ujnd war erleichtert als er antwortete Sie warten, bis sie abgeholt werden er lächelte ihr zu und sie sagte schließlich Dann beglückwünsche ich dich. Du hast Schwertkampf gemeistert sie gab dem Dachenjäger die Hand und sagte dann an Satura gewant Dann bist du meine einzige Schülerin ab jetzt.. ach ja.. dass ist Cain. Er kahm etwas vor dir zu mir und wollte trainiert werden. der Drachenjäger setzte sich und trank auch ein Bier mit ihren.

Liana



01.06.2003 21:36#609
Dragonia Dragonia hatte viel Zeit am Strand verbracht, aber den Trubel mitbekommen irgendwas war doch hier los.
So viele Männer hatte sie die ganze Zeit hier nicht gesehen, seit dem sie im Amazonenlager weilte.
Nach einem Bad im Meer das sie an einem Verschwiegenen Plätzchen zwischen ein paar Felsen genommen hatte, zog sie sich wieder an und machte sich auf den weg ins Gästehaus, um dort ein Kühles Amazonenbräu zu Trinken.
So betrat Dragonia das Gästehaus.



01.06.2003 21:38#610
Liana Langsam schlug Liana die Augen auf und ihr Sichtfeld vergrößerte sich, Sie hatte ziemlich lange geschlafen und so gut, wie schon lange nichtmehr. Doch als sie gerade Dragonia wecken wollte sah sie jemanden am Tisch sitzen, der ihr Herz höher schlagen ließ.
Diego! sie ging zu ihm und umarmte ihn. Dann küsste sie ihn und sah ihm in die Augen. Was ist los? du guckt so ernst... sie sah ihn schief an und wartete auf dessen Antwort. Während dessen zog sie ihm seine Rüstung aus und setzte sich auf seinen nun ungepanzerten Schoß.



01.06.2003 21:40#611
Skeleon Eine Hochzeit?
Eine Amazonenhochzeit? Das würde sicher ein Spektakel dachte Leon grinsend.Sein Schmunzeln erstarb, als er Saturas Frage hörte.
"Hallo, ich bin ein Wegelagerer." Wie hört sich das denn an? Besonders jetzt?!Er dachte daran, wie besorgt sie um Saria gewesen war, wegen 'Banditen' und 'Wegelagerern'. Etwas unsicher druckste er herum, als plötzlich eine Amazone - die Amazone die Satura befohlen hatte, Verstärkung zu holen! - an ihren Tisch kam und sich zu ihnen setzte.
Na, da war er nochmal drum herum gekommen.
Nur wenig später kam ein Mann in schwarzer Rüstung hereingestapft, näherte sich zielstrebig ihrem Tisch und häufte drei Schwerter klirrend auf.Allmählich wirds mir hier zu belebt ...
Leon knurrte unwillig, als er beiseite rutschen musste um auch diesem Neuankömmling Platz zu machen.



01.06.2003 22:10#612
Saria Seltsam, noch nie zuvor war Saria der Donnratempel dermaßen bedrohlich vorgekommen. Doch jetzt, als sie alleine vor der Tempelstiege stand, konnte sie sich kaum vorstellen, dass die Dämonenpforte zu Beliars Reich furchteinflößender sein konnte.
Zögernd setzte sie ihren Fuß auf die erste Stufe. Sie schluckte. Dort drinnen wartete Thaleiia auf sie. Würde sie jemals wieder herauskommen oder wurde sie von der Hohepriesterin zu lebenslangem Tempeldienst verdonnert? Es kostete ihren gesamten Rest an Mut, langsam die Treppe zum Tempelportal zu erklimmen. Doch als sie den Tempel betreten wollte, zögerte sie. Bei ihrem letzten Gespräch hatte Thaleiia deutlich gemacht, dass sie nicht sicher war, ob sie Saria die Rune für den zweiten Kreis überlassen sollte. Schließlich hatte sie doch eingewilligt, jedoch hatte Saria ihr versprochen, dass sie die Priesterin nicht enttäuschen würde. Und jetzt?
"Komm doch herein."
Die Diebin fuhr zusammen. Ihr Herz schien für einen Moment auszusetzen, um dann schmerzhaft pochend weiterzuhämmern. Zu spät...
"Nun komm schon, ich beiße doch nicht."
Saria holte tief Luft, um ihren rasenden Puls etwas zu beruhigen. Dann betrat sie den Tempel und ging mit vorsichtigen Schritten auf die Hohepriesterin zu."Es... es tut mir so leid...", begann sie mit gesenktem Blick, wurde jedoch gleich von Thaleiia unterbrochen.
"Du brauchst dich doch nicht zu entschuldigen", meinte die Priesterin mit einem warmen Lächeln und legte der Diebin beruhigend die Hand auf die Schulter. Zum ersten Mal seit sie die Donnrapriesterin kannte, empfand sie ihre Berührung als angenehm. Zögerlich hob sie den Kopf und blickte Thaleiia aus großen Augen an."Dann... bist du nicht wütend auf mich?"
Das Lächeln der Priesterin gewann noch weiter an Wärme.
"Aber warum sollte ich denn? Eher im Gegenteil. Du hast erstaunlichen Einsatz für das Lager gezeigt, als du dich gegen die Söldner gestellt hast. Und du hast die Magie genutzt, um das Eigentum des Lagers zu beschützen. Mach dir wegen dem Gold keine Vorwürfe. Das kann man ersetzen - dein Leben jedoch nicht."Saria stockte der Atem. Also hatte Satura doch Recht gehabt..."Dann... dann wirst du mich nicht bestrafen?"
Thaleiia lachte kopfschüttelnd.
"Wo denkst du denn hin. Du hast mir bewiesen, dass meine Entscheidung, dich in den zweiten Kreis der Magie einzuweisen doch richtig war. Warte einen Moment, ich habe etwas für dich."
Die Hand der Priesterin verschwand zwischen den Falten ihrer Robe. Kurz darauf kam sie wieder zum Vorschein und streckte sich Saria entgegen. In der offenen Handfläche lag ein bläulich schimmernder Runenstein.
"Das ist ein Illusionszauber", erklärte die Priesterin.
"Eine äußerst mächtige Magie. Mit ihrer Hilfe kannst du jede erdenkliche Illusion erschaffen. Pass jedoch auf, du kannst dich leicht überanstrengen. Beschränke dich für den Anfang besser auf kleinere Spielereien.""D-Danke", murmelte Saria und nahm die Rune in die Hand.
Sie konnte immer noch nicht so recht glauben, dass Thaleiia nicht wütend auf sie war. Die Diebin hatte schon fest mit ernsthaftem Ärger gerechnet. "Ähm... wie geht es Isira?", fragte sie nach einer Minute des Schweigens.Ein Schatten flog über Thaleiias Gesicht.
"Sie wird sich erholen. Die Wunde war ziemlich tief und diese Söldnerpfeile haben gemeine Widerhaken. Ich frage mich wirklich, wie rücksichtslos ein Mensch sein muss, um nur um des Geldes Willen einfache Frauen zu überfallen und niederzuschießen. Umso erleichterter war ich, als ich erfuhr dass du gesund bist."
"Danke Thaleiia", meinte die Diebin schließlich.
"Mach dir nicht zu viele Gedanken. Hauptsache du bist noch am Leben. Und jetzt schlaf dich besser aus. Ich habe das Gefühl, du könntest etwas Ruhe gut gebrauchen."
Saria nickte nur und lief dann aus dem Tempel. Trotz allem war sie erleichtert, als sie die Lagertore erreichte und auf den Hof trat. Vielleicht sollte sie Satura aufsuchen, um sich bei ihr zu bedanken.



01.06.2003 22:11#613
Diego | R@PC Diego griff in einen Lederbeutel und hielt danach etwas kleines in der Hand.Sanft brachte er Liana dazu aufzustehen und kniete daraufhin vor ihr nieder.
Liana. Ich liebe dich von ganzem Herzen und möchte mit dir alt werden. Ich möchte uns beiden ein Leben in Freiheit und Sicherheit verschaffen und in Zukunft vielleicht auch eine kleine Familie gründen. Für dies alles möchte ich den Grundstein legen.
er öffnete seine Hand und ein wunderbar funkelnder, goldener Ring kam zum Vorschein.
Liana. Willst du mich alten Paladin ehelichen und mich damit zum glücklichsten Mann Khorinis' machen?

seine Stimme zitterte bei dieser kleinen Ansprache. Nicht einmal unbewaffnet in ein Dorf voller Orks zu gehen erforderte so viel Mut wie diese kleine Frage.


01.06.2003 22:21#614
Liana Lianas Augen füllten sich mit Tränen.. mit Freudenstränen. Sie konnte es nicht glauben. Sie sah Diego an, der immernoch vor ihr kniete und sie voller Hoffnung ansah. Sie hätte es nie so schnell er wartet und stand regungslos vor Diego und suchte nach einem Wort.. nach dem Wort.. ja... das war es.. Ja! sagte sie und fiel ihm in die Arme. Der Ringe war ihr egal. es war nur materieller Wert und Liana war nur an Diego interessiert. Wann heiraten wir? fragte sie schließlich und sah Diego mit glänzenden Augen an.



01.06.2003 22:24#615
Hummelchen Hummelchen hatte nach dem bitteren Abschied von Gorr in der Schmiede gestanden und verbissen die Metalle verarbeitet. Sogar an die Runen von Saria hatte sie sich gemacht, obwohl sie eigentlich sie ein bisschen verantwortlich machte für die ganze Misere. Irgendwie musste das doch wieder ins Lot zu bekommen sein.


01.06.2003 22:26#616
Diego | R@PC Diego konnte sein Glück kaum fassen. Innos meinte es zu gut mit ihm.
Er küsste Liana und umarmte sie zärtlich.
Nun... wie wäre es mit... jetzt? Zwei meiner Kollegen sind schon auf dem Weg ins Kloster, wenn alles geklappt hat... Hast du jemanden den du mitnehmen möchtest?
Diego war mindestens so glücklich wie die Amazone die er in den Armen hielt. Er hatte sich noch nie so wohl gefühlt...



01.06.2003 22:35#617
Liana Liana sah Diego lieblich an und küsste ihn immer und immerwieder.Ja.. ich würde gern Cain und wenn sie denn so gnädig währe meine Königin. Sie grinste ihn an. Komm lass sie uns suchen.
Liana half Diego auf und er steckte ihr feierlich den Ring an den Finger... Liana bekahm wieder Tränen in die Augen, die sie schnell wieder wegwischte. Kannst du Cain suchen gehen? er ist sicher im Gästehaus. Ich gehe zur Königin Liana rannte aus dem Zimmer aber nicht bevor sie ihrem Geliebten einen zarten Kuss auf die Wange gegeben hatte. Dann rate sie in Richtung Trohnsaal, wo sie dann langsamer wurde und respektvoll auf ie Königin zuging, die auf dem Trohn saß. Meine Königin. sie kniete nieder und fuhr fort.
Ich habe mich soeben verlobt und möchte euch hiermit demütigst bitten, wenn es euch nicht zu viel ausmacht meine Trauzeugin zu sein. sie sah zur Königin auf und wartete auf ihre Reaktion.



01.06.2003 22:38#618
Saria Als Saria an Hummelchens Schmiede vorbeikam, blieb sie mitten im Schritt stehen. Die Kunstschmiedin hatte noch immer ihre Runen. Ohne die magischen Steine kam sich die Diebin so schutzlos vor.
Erst bei dem Überfall war sie sich bewusst geworden, wie sehr sie sich auf die Runen stützte. Ob Hummelchen es merken würde, wenn...?
Ein rascher Blick versicherte der Diebin, dass sie nicht beobachtet wurde. Rasch schlüpfte sie in Hummelchens Schmiede und sah sich gehetzt um. Auf einer der Werkbänke konnte sie einen schlichten, silbernen Armreif erkennen. Von den Runen keine Spur. Vielleicht hatte sie ja schon angefangen, die Dinger zu verarbeiten?Auf Zehenspitzen schlich Saria näher an die Werkbank heran, um den Armreif genauer betrachten zu können. Tatsächlich, auf der Oberseite war die Circe-Rune eingelassen. Bis auf den matt schimmernden Stein war der Reif völlig schmucklos. Wahrscheinlich war die Schmiedin noch nicht ganz fertig. Hastig striff Saria das Schmuckstück über ihren Arm und huschte erneut zur Tür. Wie sie erfahren hatte, wollte sich Hummelchen etwas Ruhe gönnen. Irgendetwas schien die Schmiedin zu bedrücken. So würde sie es kaum bemerken, wenn sich Saria die Rune für einen Tag auslieh. Wenn Hummelchen zurück an die Arbeit ging, würde sie ihre Schmiede genau so vorfinden, wie sie sie verlassen hatte.
Sichtlich erleichtert schlenderte Saria zu der Taverne. Mit etwas Glück war Satura ebenfalls dort.



01.06.2003 22:39#619
Phoenixfee Phoenixfee verlies ihr Zimmer und ging hinunter zum Hof des Hauptlagers und ging zur Schmiede.
Sie wollte Hummelchen was Fragen, aber die Hofhausmeisterin und Kunstschmiedin war nicht da, auch in der Küche war sie nicht zu finden, so beschloss sie Tuan im Gästehaus zu besuchen.
Der sitzt jetzt bestimmt gemütlich an einem Tisch und trinkt ein Amazonenbräu, dachte sie und an dem Gedanken an Bier bekam sie wieder Kopfschmerzen.Oh, nein so schnell würde sie kein Bier mehr anrühren, besonders nicht Schmok’s Komabier.
So ging sie mit dem Beschluss kein Bier zu trinken in Richtung Gästehaus.


01.06.2003 22:41#620
Mykena Mykena war gerade in ein Gedankenspiel vertieft gewesen, als Liana sie ansprach.
Verwundert schaute die KÖnigin auf und wollte schon ein 'du scherzt doch, mein Kind' von sich geben. Aber dann sah sie Lianas Blick und wußte dass es ihr ernst war.
Bei Donnra, eine Hochzeit in ihrem Lager. Das hatte es ja noch nie gegeben. Sie wollte sich wirklich einem Mann vergeben? Was wohl Donnra dazu sagen würde.
Mykena stand auf und schaute Liana scharf an.
"Ist es dir wirklich ernst damit? Willst du dich ein Leben lang einem Mann anvertrauen?"
Die Skepsis in ihrem Blick war nicht zu übersehen.



01.06.2003 22:45#621
Diego | R@PC Diego raste nach unten und überholte sich dabei fast selbst.
Im Gästehaus fand er Cain in netter Gesellschaft...

Cain. Ich habe eine Bitte an euch von Liana. Setzt euch hin. äh... behaltet Platz... ähh... *stotter* hört einfach zu. Sie würde euch gerne heiraten... nein... ich... WIR... also nicht wir sondern Liana und ich wollen heiraten. Wir hätten euch gerne als Trauzeugen.



01.06.2003 22:46#622
Liana Liana sah ihre Königin an. Ich liebe ihn und er ist nicht wie andere Männer.. wie Männer, die wir Amazonen verabscheuen.. er ist anders.. wenn ihr ihn seht, wedet ihr micht verstehen Liana sah sie flehend an und wartete wiede auf die Antwort der Königin. Sie wollte ihre Königin dabei haben.. es war eine Ehre für sie.



01.06.2003 22:50#623
Cain Cain sah den Paladin, den einzigen Paladin, den er eigendlich gut leiden konnte mit großen Augen an. Hast du es also geschafft du Charmeur Cain klopfte dem Paladin auf die Schulter und gab ihm ein Bier in die Hand. Natürlich komme ich mit. Keine Frage. Liana ist wie eine Tochter für mich. er grinste Diego an, der hastig das Bier trank. Wann und wo geht es los? fragte er dann und Diego erklärte es ihm. Dann gingen sie beide Auf den Hof und warteten auf Liana und die letzte Trauzeugin.



01.06.2003 22:55#624
Phoenixfee Unterwegs zum Gästehaus wurde Phoenixfee beinah von einem Paladin umgerempelt, Phoenixfee stockte, seit wann sind den hier Paladine im Lager, fragte sie sich.Aber gut, sie war ja auch ehr selten hier und wusste nicht was hier sonst noch rum lief, das Lager war ja weitestgehend Offen für Besucher.
So erreichte Sie das Gästehaus was irgendwie heute recht voll war, viele unbekannte Gesichter aber auch Bekannte, so sah sie Saria, Cain und ein paar andere Amazonen die sie schon kannte aber von Tuan waren nichts zu sehen.Sie ging um die Tische und Grüsste alle die sie kannte.



01.06.2003 22:59#625
Satura Satura beobachtete die Szene. Hummelchen, eine wahre Frohnatur, diese Frau! Sie drückte die verduzte Diebin an sich und meinte: "Wo denkst du hin, mein Kind. Wir sind doch alle froh, dass du heil wieder angekommen bist!" Dann wandte die Schmiedin sich wieder der Hochzeitsgesellschaft zu.

"Saria, schön dich zu sehen!" Satura winkte die Amazone zu sich. "Setz dich doch mal zu uns!" Leon schien davon irgendwie nicht so begeistert zu sein, doch das ignorierte Satura.



01.06.2003 23:08#626
Mykena Mykena lächelte schon leicht. Die hatte es ja voll erwischt. Hoffentlich hatte sie es sich auch gut überlegt.
"Nagut, ich glaubs dir ja schon. Wann wird denn die Feier stattfinden? Wenn es dein sehnlichster Wunsch ist, ich werde natürlich dabei sein und euch meinen Segen geben."
Sie zwinkerte etwas.



01.06.2003 23:09#627
Phoenixfee Phoenixfee wollte gerade Cain hallo sagen aber er schien sie nicht mehr zu kennen, wie den auch, dachte Fee als er mich das letzt mal gesehen hatte war ich noch eine kleine Bürgerin, ich hätte ihn in dieser neuen Rüstung ja auch fast nicht wieder erkannt und so folgte sie den Zweien Cain und den Paladin.
Was hatte sie gerade mitbekommen, eine Hochzeit, Fee grinste, das wollte sie sich bestimmt nicht entgehen lassen.



01.06.2003 23:14#628
Liana Liana freute sich sehr, och nun kahm die größte Hürde, denn sie wusste ja noch garnicht, wo Liana und Diego sich trauen wollten.
Wir wollen uns von Thaleiia im Kloster Innos´ trauen. sie wusste nicht, wie die Königin regieren würde und so sah sie sie verunsichert an aber das zwinkern hatte ihr etwas an Furcht genommen und so wurde sie etwas lockerer.


01.06.2003 23:29#629
Milena Milena entschuldigte sich kurz von der lustigen Runde, um sich für den Kampf vorzubereiten. "Warte hier auf mich." sagte sie zu Satura gewandt.
Mit einem Ruck zog Milena die lederne Schnalle fest, die die stählerne Schiene an ihrem Unterarm fixierte. Sie überprüfte noch einmal den Sitz des Rüstungsteils, dann streifte sie die schwarzen Lederhandschuhe über. Das Leder war nicht besonders dick, im Bereich der Knöchel befanden sich allerdings kleine Stahlplättchen.
Die Amazone schlüpfte in die hohen Kampfstiefel, sie waren schwerer als die Stiefel, die sie normalerweise trug, aber dafür auch besser für ernsthafte Kämpfe geeignet. Über die Stiefel schnellte sie weitere Stahlschienen, um ihre Beine zu schützen. Ihr Körper wurde von einem Kettenhemd gepanzert, darüber trug sie einen dunkelbraunen Mantel, der ihr etwa bis zu den Knieen reichte. Ihre Haare hatte sie sorgfältig zu einem Zopf zusammengebunden.
Ein Lichtstrahl brach sich kurz in geschliffenem Stahl, die Luft wurde pfeifend von der Waffe zerteilt, dann glitt das Schwert leise schabend in die lederne Scheide an Milenas Gürtel. Ihr Langdolch folgte einen Augenblick später.Flappend wurde der lange schwarze Umhang über ihre Schultern geworfen, mit einem leisen Klichen schloss sie die schmucklose, matt glänzende Schnalle auf Höhe ihrer Schlüsselbeine. Ein letztes Mal noch überprüfte sie den Sitz ihrer Ausrüstung, dann verließ sie das Zimmer.
Ihre Stiefel klopften leise auf dem Holz unter ihren Füßen, als sie die Treppe hinunterstieg und über den Hof des Lagers ging. Dort hatten sich bereits die drei anderen Kriegerinnen versammelt. Fehlte nur noch Satura.Milena nickte den abmarschbereiten Amazonen kurz zu und ging dann direkt wieder zum Gasthaus. Dort dürfte Satura noch sein.
Leise quietschend öffnete sich die Tür, die Schwertmeisterin steuerte sofort den Tisch an, an dem ihre Schülerin saß.
"Kommst du? Es gibt viel zu tun."
Ihre Stimme war leise, emotionslos. Ihr Blick kalt und berechnend. Nein, sie war nicht die fröhliche Amazone und Ausbilderin. Sie war eine Kriegerin. Eine Kriegerin auf dem Weg in die Schlacht...



01.06.2003 23:46#630
Satura Satura sah Milena verwundert an, wie sie vor ihnen stand, in voller Kampfmontur. Sie sah fast... bedrohlich aus - wahrscheinlich war das auch Sinn und Zweck der Sache. Satura nickte ihrer Lehrerin zu. "Einen Moment noch." Sie verabschiedete sich schweren Herzens von Leon, der Milena unauffällig zu mustern versuchte. Er schien ganz und gar nicht begeistert zu sein, dass Satura mit einer derart kampfeslustigen Frau loszog. "Ich bin bald wieder da." versicherte sie ihm noch einmal.

"Saria - möchtest du uns nicht zum Tor begleiten?" Die Amazone stand, mit ihrem neuen Schmuck spielend, noch immer wie angewurzelt neben dem Tisch. Eigentlich war sie diejenige, die den besten Grund hatte, sich zu rächen... Saria sah sie nur verständnislos an. "Komm einfach mal mit." Satura zwinkerte so unauffällig wie möglich - schließlich sollte Leon nicht wissen, wohin es ging... und was das Ziel ihrer Reise sein sollte. Sobald er ausser Hörweite sein würde, würde sie es Saria erklären.



01.06.2003 23:52#631
Skeleon Da ging sie also hin, mit einer Horde wahnsinniger Emanzen. Vor denen hatte man Leon auf Onar's Hof ja schon gewarnt. Verrückt, dass sie mit solchen Leuten verkehrte.
Scheint ja 'ne mächtig realitätsnahe Trainingstour zu werden. dachte er bei der Erinnerung an Milenas Anblick. Vielleicht würde sich der junge Dieb das eine oder andere bei Satura abgucken können, wenn sie wieder da war?Wenn sie wieder da war, in ein paar Tagen, hatte sie gesagt.Er bedachte den leeren Bierkrug mit einem Fluch und machte sich daran, bei Jamira einen neuen mit Inhalt zu besorgen ...
Es machte keine Freude, alleine zu trinken. Aber irgendwie musste er die Zeit rumbringen, bis er einschlafen könnte, oder nicht?



02.06.2003 00:02#632
Jabasch Jabasch schlenderte weiter durchs Amazonenlager um sich hier mal ein bischen umzusehen aber er wurde kaum durchgelassen.
Überall standen schwer bewaffnete Amazonen die böse guckten als er vorbeiging.Long war irgendwo verschwunden und so machte sich Jabasch auf eigene Faust daran das Lager zu erkunden.
"Gibts den hier keine Taverne?" fragte er eine der Wachen welche im freundlich antwortete:"Ne, nich wirklich.Wen du allerdings was trincken möchtest dann kannst du ins Gästehaus gehen." Danach drehte sie Jabasch wieder den Rücken zu und er machte sich auf den Weg ins Gästehaus...und es war wirklich ein Gästehaus den unter den zahlreichen Amazonen konnte Jabasch auch einige Mänliche Gäste erkennen.Es war sogar ein Paladin unter ihnen.
Sich weiter umsehend suchte sich Jabasch dann einen Platz um ein Bier zu trincken und die vielen Menschen zu beobachten...



02.06.2003 00:07#633
Dragonia Dragonia hatte schon im Bett, in Ihrem Zimmer, im Gästehaus der Amazonen gelegen, aber sie konnte nicht schlafen und so zog sie sich wieder an schnallte sich ihr Messer um und verstaute ihre Wurfmesser, schließlich noch Ihre Tasche mit ihren restlichen Habseeligkeiten.

Sie verlies das Zimmer zog die Tür zu und ging die Treppe runter, in der Stube war noch einiges los, aber das interessierte sie nicht sie wollte etwas durch die Nacht wandern und verlies das Gästehaus und näherte sich der Steinbrücke, sie wollte mal die Gegend außerhalb des Amazonenlagers erkunden.


02.06.2003 00:20#634
Milena Kurze Zeit später kam Satura in Begleitung von Saria aus dem Gasthaus, Milena und die anderen drei Amazonen erwarteten sie schon fast ungeduldig."Sieh an, du willst wohl auch den verdammten Söldnern ihre Hintern versohlen, hm?", sprach Milena Saria an und zwinkerte ihr zu, diese wirkte zuerst etwas überrascht. Milena ließ ihr allerdings keine Zeit zu antworten, mit einem kurzen Handzeichen gab die Schwertmeisterin das Signal zum Aufbruch. Die Gruppe setzte sich in Bewegung...
Kurz nachdem sie die Brücke hinter sich gelassen hatten schloss plötzlich eine weitere Amazone auf, Dragonia. Sie war noch neu im Lager, erst vor kurzem angekommen. Dennoch, Milena erklärte sich bereit sie mitzunehmen, schaden konnte es kaum.
So machte sich die siebenköpfige Gruppe auf den Weg zu Onars Hof...
Tak



02.06.2003 14:58#635
Longbow Long war am Vortag plötzlich eingenickt. In irgendeinem Zimmer, in das eine Amazonen sie geführt hatte. Sie hatte den Innosler völlig überrant und urplötzlich lag Long neben der Schöhnheit in einem Bett. Sie hatten die ganze Nacht zusammen verbracht, und das obwohl der Gardist noch nicht einmal ihren Namen kannte. Doch war er vom Gewaltmarsch am Vortag zu kaputt, dass er sehr tief schlief und deshalb nicht derer Abgang gemerkt hatte. Doch wunderte sich Long nicht, denn schließlich war es schon weit nach Mittag und die Amazonen wollte sicher nur endlich nach draußen und ihn nicht wecken. Zumindest dachte er so.
Als er sich einmal im Bett umdrehte, merkte er wie gutgepolster und komfortabel es doch war, im Gegensatz zu ihren harten Betten in der Kaserne.
Schließlich ging er raus und atmete erstmal die frische Meeresluft ein. Dann spazierte er ein wenig durchs Lager und sah Jabasch an einem Tisch trinkend sitzen.
"Hey Jabasch, was treibst du denn hier?"
"Oh Long. Tja, ich hab durchgemacht, weißt?"
Long gröllte:"Haha, du hast durchgemacht? Du schaffst es ja noch nicht mal eine Fliege was zu leide zu tun, wie willst du dann eine ganze Nacht durchmachen?""Nun halts Maul!"
"Bist sicher hier am Tisch eingenickt."
"Und wenn schon. Sehr viel besser hast du auch nicht gepennt.""Oh doch, und zwar in einem gemütlichen Bett mit einer kleinen, niedlichen Amazonen."
Nun lachte Jabasch auf:"Das soll ich glauben? Erzähl keinen Stuss.""Glaub doch was zu willst!"
Long hätte sich liebend gern noch weiter gestritten, doch plötzlich kam ein Rekrut zu ihnen:
"Hey ihr beiden, seit ihr Jabasch und Longbow?"
"Jep, die sind wir. Aber den Jabasch hier brauchst nicht zu beachten, der hat eh nichts drauf!"
Der Rekrut hörte gar nicht zu und sprach weiter:
"Also, ich habe für euch eine Botschaft von André."
Nun wurden beide doch ganz Ohr, obwohl sie bis jetzt locker und lachend am Tisch saßen.
"Glückwunsch, Jabasch. Du bist zum Waffenknechten befördert worden.""Wow, echt?"
"Ja, ich mache grundsätzlich keine Scherze."
"Tja, Long. So siehts nun aus. Hast mir nichts mehr zu befehlen.""Moment. Und Glückwunsch dir, Long. Du bist Milizsoldat."
"Ach?"
"Ja, ach."
"Wow, nicht schlecht."
Er stoßte Jabasch einmal an seine Schulter und sagte:
"Tja, Pech gehabt. Aber egal, lass uns darauf erstmal trinken. Und dir, Rekrut, dreißig Münzen für deine Treue."



02.06.2003 18:44#636
Skeleon Der junge Dieb saß wieder an seinem Platz, etwas abseits des Hafens, am Meer und ließ seine Beine darin baumeln. Die sanfte Brise trieb ihm den salzigen Geschmack des Wassers ins Gesicht und mit geschlossenen Augen genoss er die letzten Strahlen der Sonne.
Den ganzen Vormittag hatte er verschlafen, seltsam, plötzlich waren seine Alpträume wie weggeblasen. Dann hatte er in der Gaststube ein Frühstück und Mittagessen in einem in Form einer gegrillten Moleratkeule zu sich genommen. War aber bei weitem nicht so gut, wie das selbst gefangen und gewürzte, dachte er grinsend.
Den Rest des Tages hatte er soweit mit Faulenzen im Lager verbracht.Schade, dachte er, eine Hochzeit hatte doch nicht stattgefunden. Hätte es sicher 'ne Menge Fressalien und Wertsachen gegeben. Aber irgendwie war die Hochzeitsgemeinschaft einfach aus dem Lager abgehauen ...
Sein Magen meldete sich grummelnd bei diesen Gedanken zu Wort. Ja, ging wohl schon wieder aufs Abendessen zu.
Leon streckte sich, gähnte herzhaft - seltsam, wie müde Faulenzen machte! - und erhob sich widerwillig von seinem Lagerplatz.
Etwas unsicher auf den müden Beinen trottete er in Richtung Gaststube.


02.06.2003 19:23#637
Longbow "Hey Jabasch, ich geh dann mal wieder. Werd außerdem heute noch nach Khorinis zurückkehren. Wenn du mit willst, such mich auf und latsch mit."Der Milizsoldat wandte sich ab und sah just in dem Augenblick, in dem er sich umdrehte, die Amazonen von der Nacht wieder. Sie kam gleich auf Long zu und begrüßte ihn:
"Hi, wie gehts dir?"
"Ach, ganz gut. Wo bist heut morgen hingelaufen?"
"Du hast geschlafen wie ein toter Löwe. Ich wollte dich nicht wecken.""Na, wie ichs mir gedacht hab. Aber eine Frage: Wie heißt du und wer bist du?""Die Frage hab ich erwartet. Ich bin Livia, eine gewöhnliche Amazonen.""Livia? Hübscher Name, genau wie du."
"Oh, danke!"
Sie wurde etwas rot, was Long nur recht war. Er wollte gerade sich selbst vorstellen, als sie ihm zuvorkam.
"Jaja, ich weiß, du bist Long und Milizsoldat der Garde. Hab vorhin gelauscht.""Ach? Hab dich nicht bemerkt."
"Tja, ich bin auch in Lauschen und Jagen trainiert."
"Jagen? Genau wie ich. Oder besser,ich mach gerad meine Ausbildung!""Wirklich? Cool, dann können wir ja mal Jagen gehen?"
"Ohja, können wir. Oder besser, werden wir. Komm doch mit in die Stadt.""Echt, da hättest du nichts dagegen?"
"Ach was, ist mir recht. Kannst da auch in einem Haus einziehen...wenn du willst."
"Klar, mal sehen. Auf jeden Fall komm ich mit."
"Gut, dann packe deine Sachen und komme dann zum Tor. Ich werd heut noch zurückgehen."
"Ok, bis gleich."
Sie gab ihm noch einen Kuss und ging dann schnell in hier Haus, oder wohin auch immer. Während ihrem Abgang blieb Long wie verwurzelt stehen. Er war erstarrt von ihrer Schöhnheit, noch nie hatte er sowas gesehen. Sie war genau sein Typ. Lächelnd drehte er sich um und schlenderte verträumt zum Tor.


03.06.2003 15:52#638
Jabasch "Hmm...Long, ich bleib noch ein bisschen hier." Er wand sich wieder seinem Bier zu und trank es schnell aus da er noch ein wenig schlafen wollte. Beim zum Schlafengehen sah er in der ferne Long und wie aus dem Haupthaus seine "Amazone" mit ihrer fetten Mutter auf ihn zuliefen. Als er näher kam hörte Jabasch die Amazone sagen: "Ich freu mich schon bei dir einzuziehen und noch ne Überraschung meine Mama hier will auch unbedingt mit und sie wird sich auch nicht umstimmen lassen. Wir müssen sie also mitnehmen."

Jabasch zog darauf ne Grinsefresse und machte sich auf zu den Gästebetten.


03.06.2003 18:49#639
Skeleon Verschwitzt, von oben bis unten mit Dreck besudelt und von Dornen und Ästen zerschunden stolperte Leon ins Lager der Amazonen zurück - trotz all dieser Missstände mit einem debilen Lächeln auf dem Gesicht.
Er war es leid gewesen, den ganzen Tag faul im Lager der Amazonen herumzuhängen, so hatte er sich aufgemacht, die umliegenden Wälder ein wenig zu erkunden.Als er gerade über einen halb ausgetrockneten Fluss auf einem umgestürzten Baumstamm balanciert war, war der zur Seite weggerutscht und Leon hatte es in den widerwärtigen Morast geschleudert.
Nach dem ersten Ärger fand er voller Freude am Rand des Tümpels eine große Ansammlung von Sumpfkraut, die er sich als Entschädigung restlos eingepackt hatte.
Reiche Säcke - Oberstadt. hatte er sich wieder einmal in Erinnerung gerufen.Nur mal so und um sich an den Geschmack und seine Wirkung zu erinnern hatte er ein wenig von dem Sumpfkraut roh verräuchert - das Ende vom Lied war, dass seine Taschen wieder leer, doch sein Gemüt fröhlich-was-da-auch-kommen-möge war.Mit ein wenig Grobmotorik, was eine weitere Nebenwirkung des Sumpfkrautes war, war Leon durch das Unterholz gebrochen und hatte Äste, Laub, Kletten und Dornen mitgeschleift.
Doch nun stand er glücklich, dreckig und aus vielen kleinen Kratzern blutend inmitten des Amazonenlagers.
Sein Weg führte ihn zurück an seinen Lagerplatz am Meer.
Um sich zu säubern warf er sich einfach ins Wasser - und stellte fest, dass Salzwasser und offene Wunden keine gute Mischung waren.
Ein Glück, dass der Großteil des Schmerzes vom Sumpfkraut verdrängt wurde.Schließlich stolperte er, fertiger und schmerzlicher als zuvor (dafür aber auch sauberer) den Weg entlang, in Richtung Gästehaus. Ein kühles Bier würde ihn vielleicht vom nicht enden wollenden Brennen und Taubheitsgefühl ablenken ...


03.06.2003 19:38#640
Satura Mit halbwegs grünem Gesicht verließ Satura das Segelboot der Amazonen. Hatte sie schon mal erwähnt, dass sie Bootfahren nicht ausstehen konnte? - Offensichtlich, denn Milena sah sie belustigt an.
Die Fahrt über den Fjord war ruhig verlaufen; eine stetige Brise hatte sie schnell in Richtung Heimat getrieben.

"Ich werd mich mal ins Gästehaus begeben, und ein Bier genießen... vielleicht finde ich Leon auch dort." meinte sie achselzuckend zu Milena. "Möchtest du mitkommen?" fragte sie Dragonia - noch einmal würde sie die Kleine nicht übersehen, das war ihr vorhin schon unangenehm genug gewesen. Sie war ja ein liebes Mädel, aber irgendwie... undurchschaubar.



03.06.2003 19:52#641
Dragonia Dragonia war schlimmeren Seegang gewöhnt und sah auch belustigt das Satura wohl nicht so Seemannsfest war.
Satura wollte ins Gästehaus, Warte ich komm mit muss eh mal meine Tasche aufräumen, Dragonia grinste verschwörerisch und so gingen die beiden Frauen in Richtung Gästehaus.

Dort saß an einem Tisch schon der Mann womit Dragonia, Satura das letzte Mal schon beisitzen gesehen hatte.
Satura ging zu ihm hin und begrüßte ihn und Dragonia ging die Treppe hinauf in Ihr Gästezimmer um sich den Inhalt Ihrer Tasche zu widmen.



03.06.2003 20:03#642
Skeleon Der junge Dieb hatte sich ein Bier bestellt - seit wann kaufte er eigentlich regulär?! - und saß nun an einem Ecktisch, ein Stück weit vom Eingang entfernt.Sumpfkraut und Alkohol ergänzten sich scheinbar recht, uhm, effektiv miteinander. Zumindest ließ das Brennen in Leons Stich-, Kratz- und Schürfwunden in kürzester Zeit nach.
Die anderen Gäste warfen dem dümmlichen lächelnden Jungen misstrauische Blicke zu, aber er war glücklich und eins mit allen Fasern der Welt.Ein paar Minuten saß er so da.
Das Sumpfkraut ließ allmählich nach, doch die beruhigende Wirkung des wohldosierten Alkohols hielt an. Ein wenig überrascht war Leon schon, als er von seinem Humpen aufblickte und Satura sah, die zusammen mit einer anderen Frau auf ihn zu kam.
Dann wechselten die beiden kurz Worte miteinander, ehe sich die andere auf den Weg zu den Gästeräumen machte.
Satura trat näher heran und lächelte freundlich, blickte ihn jedoch etwas unsicher an. Entweder waren sie mit dem Boot unterwegs gewesen, oder Leon sah wirklich kaputt aus. Oder beides?
"Setz' dich doch!" sagte der junge Dieb und wies auf einen Stuhl ihm gegenüber."Hast es also geschafft." sagte er freudig. "Und, wie war das Training?"Ein wenig zögerlich ließ Satura sich ihm gegenüber nieder.
Es schien ihr nicht zu gefallen, von dem Training zu erzählen. Warum nur, fragte sich der junge Dieb.
Mit einem aufmunternden Lächeln winkte er schließlich ab.
"Hauptsache du bist wieder hier." grinste er.



03.06.2003 20:21#643
Satura Satura ließ sich erschöpft auf den Sessel fallen. "Ja, ich bin auch froh, wieder hier zu sein... es war ja ganz lustig, aber - " sie stockte und winkte ab. "Egal. Lass uns was trinken. Diese blöde Bootsfahrerei macht mich noch mal wahnsinnig, ich muss mal schauen, ob es ein Kraut gegen Seekrankheit gibt." Gerade als ihr Bier gebracht wurde, kam Milena zur Tür des Gästehauses herein. Satura wußte, dass konnte nur eines bedeuten - Arbeit. Sie warf Leon einen allessagenden Blick zu und seufzte hörbar. Hatte man den keine Minute Ruhe?
"Satura? Du sollst dich unverzüglich zum Tempel begegnen, Mykena will dich sprechen." Milena lächelte ihre ehemalige Schülerin aufmunternd an."Mykena? Mich? Warum denn das?" Als Milena nicht antwortete, zuckte Satura mit den Schultern. "Es tut mir leid... Irgendwie scheinen unsere Treffen unter einem Fluch zu stehen." versuchte Satura sich in einem matten Witz, dem es an Wahrheit gar nicht fehlte... was war wirklich los? Seit ihrem Wiedersehen hatten die beiden kaum fünf Minuten für sich alleine gehabt, um über alles zu reden. Sie stand auf und folgte Milena, die sie zum Tempel führte und unten wartete, während Satura die Stufen hinauf zur Königin ging.
Ihr Herz pochte, und sie war nervös. Was konnte die Königin ihr nur zu sagen haben?



03.06.2003 20:28#644
Skeleon Leon lächelte gequält als sie wieder aus der Gaststube verschwand.Da soll mich doch ...
Leise vor sich hinfluchend ließ er sich in seinen Stuhl zurücksinken. Allmählich entwickelte Leon eine Abneigung gegen diesen Emanzenverein. Hoffentlich käme Satura bald zurück und sie könnten sich nach Gorthar verdrücken.
Eigentlich war er ja nicht begeistert gewesen von Saturas Idee - des alten Knackers Idee? - aber jetzt bekam er mehr und mehr das Gefühl, das wäre der einzige Ort, all den Leuten, die mal ihn, mal sie für irgendetwas einspannen wollten los zu werden.
Sie hatten noch so viel zu bereden ... und bei etwa der Hälfte wusste Leon nicht einmal, wo er anzufangen hatte.



03.06.2003 20:32#645
Mykena Mykena war in ein stilles Gebet an Donnra vertieft gewesen und sann jetzt ihren letzten Gedanken nach, indem sie abwesend auf die kleine Statue schaute, die man auf dem Altar aufgestellt hatte.
Nun aber fuhr sie auf und drehte sich herum. Als sie Satura erkannte, zauberte sich ein Lächeln in ihr Gesicht.

"Satura, freut mich dass du kommen konntest. Ein schöner Ort, nicht wahr?"Die Amazone schritt durch den Tempel und blickte dann hinaus auf das Meer, in dem schon ganz langsam die Sonne versank und mit ihren rötlichen Strahlen das Wasser färbte.
"So schön ruhig und friedlich, findest du nicht?"
Mykena warf einen kurzen Blick nach hinten zu Satura und schaute dann wieder auf das Meer hinaus.
"Weswegen ich dich habe kommen lassen... ich hab gehört du hast dich im Einhandkampf ausbilden lassen und es meisterlich abgeschlossen, ist das richtig?"



03.06.2003 20:38#646
Satura Satura war noch immer sehr nervös, als sie Mykena folgte, die durch den Tempel schritt. "Ja, ein wahrlich schöner Ort. Ein Ort der Ruhe und des Friedens..." stimmte sie zu. Es war ihr noch nie so deutlich wie jetzt klargeworden, wie wunderschön das Meer war... zumindest, wenn man nicht gerade in einer Nussschale über die Wellen schaukelte.

"Ja, ich habe meine Ausbildung abgeschlossen. Bei einer der besten Lehrmeisterinnen, die es gibt." bestätigte sie. "Milena hat mir nicht nur den Umgang mit der Waffe gezeigt, sie hat mich auch gelehrt, sie zu kontrollieren - und dass ein Kampf das letzte Mittel sein sollte, um einen Konflikt zu lösen." Ja, in den letzten beiden Wochen hatte sie mehr als nur den Umgang mit dem Schwert gelernt.



03.06.2003 20:41#647
Saria Die Schiffsfahrt war angenehm ruhig verlaufen. Sie waren auf keinerlei Bedrohung gestoßen - Von der Gefahr, Satura könnte sich jeden Moment übergeben einmal abgesehen.
Jetzt waren sie wieder daheim. Daheim... Seltsam, erst in den letzten Tagen hatte Saria die volle Bedeutung dieses Wortes begriffen. Zwar hatte sie sich im Lager stets sicher gefühlt, doch war es für sie nie viel mehr als eine Zufluchtsstätte, ein Ort an den sie sich nach ihren Diebeszügen zurückziehen konnte, angesehen.
Doch in den letzten Tagen hatte sie erstmals gespürt, wie sehr sie sich bereits an das Lager gewöhnt hatte.
Da die Diebin im Moment nichts zu tun hatte, beschloss sie dem Gästehaus einen Besuch abzustatten. Am Empfang war nicht gerade viel los, einige Amazonen saßen an einem der Ecktische und tuschelten irgendetwas. Und ein Leon saß einsam und verlassen an einem anderen Tisch. Saria blinzelte. Ein Leon?Bei Donnra, was machte der denn hier? War er wegen Satura da? Das war die einzige, halbwegs logische Erklärung, die der Amazone einfiel. Ein Lächeln stahl sich auf ihre Züge, als sie sich dem Dieb näherte. Der widerlich aufdringliche Gestank von Sumpfkraut schlug ihr entgegen, als sie sich unaufgefordert zu Leon setzte.
"Sag mal, willst du dir den Kopf wegqualmen? Wieviel hast du denn geraucht?", fragte die Diebin und rümpfte die Nase.
"Schau dir doch mal die drei dort hinten an, die sind auch fröhlich und dröhnen sich nicht zu. Nimm dir mal ein Beispiel an denen."
Träge drehte Leon den Kopf zu den noch immer fröhlich schwatzenden Amazonen. Blitzschnell griff Saria nach seinem Bierkrug, hob ihn an und zog den Humpen auf ihre Seite des Tisches. Lautlos setzte der Krug auf der Tischplatte auf. Sarias zweite Hand war währenddessen in ihrer Tasche verschwunden und hatte sich um ihre Rune geschmiegt. Ein sanftes Glimmen trat in den Blick der Diebin. Als Leon den Kopf zurückdrehte, schien sich auf dem Tisch nicht viel verändert zu haben. Denn sein Bierkrug stand ja noch immer an seinem angestammten Platz.


03.06.2003 20:44#648
Mykena "Das ist gut. Das ist sehr gut."
Mykena nickte zufrieden und lief wieder im Tempel herum. Irgendwie konnte sie heute nicht ruhig stehen. Das einzige mal dass sie innehielt war vor dem Altar, den sie nachdenklich musterte und sich dann zufrieden wieder zu Satura wandte."Was ist, hast du Lust in Zukunft Amazonen auszubilden? Wenn deine Lehrmeisterin dir soviel gezeigt hat wäre es doch schade das verkümmern zu lassen. Das muss doch weitergegeben werden. HIer fehlt uns zur Zeit noch eine Lehrmeisterin, wenn du also möchtest stehen dir die Türen offen. Was sagst du?"
Mykena schaute die Amazone hoffnungsvoll an.



03.06.2003 20:51#649
Skeleon "Was geht's dich an ..." grummelte Leon vor sich hin.
"Aber wenn's dich so interessiert, ein halbes Flußbett voll." Er grinste ein wenig dümmlich.
"Ist aber schon 'ne Weile her, lässt schon wieder nach."
Mit einem bekräftigenden Nicken griff er nach seinem Bierkrug und - langte daneben.
Leise fluchend griff er erneut danach und wurde langsam wütend. Er schlug mit der Faust direkt darauf ein und stellte etwas irritiert fest, dass er ihn nicht einmal umhauen konnte.
"Die Bierkrüge sind auch nicht mehr das, was sie mal waren ..." murmelte er.Dann blickte der junge Dieb wieder zu Saria auf.
"Und, was treibst du so? Hab gehört, du bist ausgeraubt worden, tehehe."Er grinste ein wenig spöttisch, griff erneut nach dem Bierkrug und gab schließlich auf.
"Na, aber hat sich ja alles wieder geklärt, mit Hilfe deiner großen Schwestern, hu?"
Ein weiterer Blick auf den Bierkrug, aber anstatt danach zu greifen rümpfte er die Nase. "Näh."
Schließlich lächelte er, scheinbar echt und freundlich.
"Was treibst du denn so, wenn du nicht gerade überfallen wirst? Warst noch in Khorinis 'aktiv'? Ich hatte anderweitig zu tun." schmunzelte er.Er hatte ja nicht einmal eine Ahnung, davon, dass sie ebenfalls in Gorthar gewesen war ...



03.06.2003 21:00#650
Satura Satura stockte der Atem. Sie, Lehrmeisterin? Träumte sie? Sie sah Mykena erstaunt an. "Das... das wäre.. Aber natürlich würde ich das machen! Gerne, oh, ich danke Euch, meine Königin!" Nur mühsam konnte sie ihre Freude im Zaum halten. Was Leon wohl dazu sagen würde? Und Milena? - Na, die wußte das sicher schon. Und Saria? Und - überhaupt alle anderen?
"Oh, ich werde mich bemühen, diesen Auftrag so gewissenhaft als möglich auszuführen, seid Euch dessen gewiß!"

Ja, das würde wunderbar werden, anderen die Kunst des einhändigen Schwertkampfes beizubringen!



03.06.2003 21:03#651
Saria Mit wachsender Belustigung beobachtete Saria Leons zum Scheitern verurteilte Versuche, den falschen Bierkrug zu ergreifen.
"Ach, ich war vor gar nicht allzu langer Zeit mal drüben in Gorthar", meinte die Diebin und begann, den echten Bierkrug auf seiner Kante zu drehen. "Das ist vielleicht ein seltsames Land, sage ich dir. Aber du warst ja selbst drüben. Satura hat dich gesucht. Habt ihr euch eigentlich getroffen?"Die Diebin zwinkerte Leon zu, als dieser nicht gleich antwortete."Ist schon gut, ich will's gar nicht so genau wissen", grinste sie verschmitzt."Hab gehört, du hast auch mal diesen Kult besucht? Das sind vielleicht Spinner. Aber eine Menge wertvollen Krimskrams haben sie rumliegen. Und teilweise sind die Kerle wirklich hohl wie ein Fass."
Da Leon scheinbar keine Lust mehr auf das Krugspielchen hatte, musste sich Saria etwas neues einfallen lassen. So hob der Humpen auf einmal ab, schwankte in der Luft leicht hin und her und schwebte schließlich direkt vor Leons Gesicht. "Was ist denn?", fragte sie verwundert, als sie Leons Blick bemerkte.


03.06.2003 21:06#652
Mykena Mykena lächelte sehr erfreut.
"Ich wußte dass es dir gefallen wird."
Sie zwinkerte.
"Und ich bin auch sicher dass keine andere als du für diese Aufgabe am geeigesten ist. du wirst sie gut machen, das weiß ich."
Sie klopfte Satura kurz im Vorbeigehen auf die Schulter, dann verschwand sie durch das Tor auf den Hof.



03.06.2003 21:11#653
Skeleon In diesem Augenblick erinnerte sich Leon an den Tag, als Satura sich im Sumpflager völlig zugedröhnt ins Schlammwasser geworfen hatte.Was hatte er damals gesagt? Kein Sumpfkraut mehr für Satura. Und auch keins für ihn, denn das behinderte ihn bei der Arbeit.
Aber dass er selbst jetzt, wo er völlig ruhig und mehr oder weniger entspannt da saß, die Nebenwirkungen so heftig spürte irritierte ihn dann doch ein wenig.Mit einem Grunzen winkte er ab, folgte dem Krug jedoch weiterhin mit den Augen.Plötzlich kam er auf Sarias Frage über den Kult zurück.
Mit einer aggressiven Tonlage grummelte er, noch immer den Krug mit den Augen verfolgend:
"Sprich' nicht so, von denen, die ihr Leben zum Wohl andrer einzusetzen versuchen. Ich wette, du hast denen Geld gestohlen, die es nötiger hätten als du!"
Es verwirrte Leon selbst, dass er noch immer so große Stücke auf den Orden hielt. Aber war es nicht so? Manfred hatte das Leben seiner Krieger und sein eigenes für Leon eingesetzt und nun hatte er das Gefühl, ihnen noch etwas zu schulden.
Mit der Hand wedelte er nach dem Krug, wie um eine nervige Fliege zu verscheuchen, dann konzentrierte er sich darauf, Saria statt des schwebenden Kruges anzustarren.
Das gestaltete sich als ausgenommen schwierig, als der Krug anfing nun nicht mehr einen Kopf über Leon sondern direkt vor Leons Gesicht herumzuflattern.Saria schien das Ganze höchst amüsant zu finden - HA, was war denn mit dem Tag, als sie sich mit Feuerwasser abgefüllt hatte? Dummes Mädchen, dachte er.Als der junge Dieb nun schon begann, an seinem Verstand zu zweifeln glomm neue Hoffnung in ihm auf. Er konnte Satura sehen, die langsam auf seinen Tisch zu kam - ehe der Krug wieder die Sicht versperrte.
"Satura! Kannst du das Ding mal wegnehmen? Ich werd's nicht los!" sagte er, etwas erbost.



03.06.2003 21:21#654
Satura Ein eigenartiges Bild bot sich der frischgebackenen Lehrmeisterin, als sie die Taverne betrat. Leon schien irgendwie verwirrt zu sein, und vor seinem Gesicht... schwebte ein Krug!
Satura rieb sich die Augen. Nein, kein Zweifel, der Krug schwebte, und Leon versuchte ihn mit seiner Hand zu vertreiben, wie man fliegende Bierkrüge halt so vertreibt, wenn sie lästig werden. Äh, was dachte sie da eigentlich...
Dann erst wurde ihr der Grund für diesen gegen sämtliche Gravitationsgesetze rebellierenden Krug klar - Saria saß grinsend Leon gegenüber, mit einer Hand einen ihrer Ringe streichelnd, und diesen Satura nun so bekannten Glanz in den Augen. Sie warf der Amazone einen strengen Blick zu, und meinte zwinkernd. "Saria, sag mal! Solltest du dich nicht erholen?"
Sie ließ sich auf einen Stuhl fallen und lehnte sich zurück. "Leute, es gibt was zu feiern... Mykena hat mich grad zur Einhandlehrmeisterin gemacht." Zufrieden sah sie in die Runde.



03.06.2003 21:33#655
Saria "Lehrmeisterin?"
Durch den Schreck zerplatzte Sarias mühsam aufgebaute Konzentration wie eine Seifenblase. Ihr Blick flatterte.
Dann machte sich der Bierkrug auf einmal selbstständig, kippte auf die Seite und schoss wie ein Luftballon, dem man die Luft rausgelassen hatte, davon. Nach einigen Salti und Korkenziehern schraubte er sich knapp unter dem Türrahmen hindurch ins Freie und verschwand.
Verlegen kratzte sich Saria am Hinterkopf.
"Ich, ähm... Also eigentlich fühle ich mich schon wieder ganz gut... Aber das mit dem Lehrmeisterposten ist ja toll! Den hast du dir aber auch wirklich verdient, nach all dem Trubel. Immerhin bist du die beste Schwertkämpferin, die ich kenne!"
Und damit sprach Saria sogar die Wahrheit. Bisher hatte sie niemanden gesehen, der so elegant mit einem Schwert umging. Zumindest nicht in einem echten Kampf. Blutfeuer hatte ja auch immer nur fröhlich rumgeballert - Sowohl mit Worten wie auch mit ihrem Bogen.



03.06.2003 21:40#656
Skeleon Erleichtert blickte Leon dem Krug hinterher und nickte zufrieden, als er aus seinem Blickfeld verschwunden war.
Dann sah er auf zu Satura.
"Du ... du scheinst auf der Trainingstour ja wirklich verdammt gut abgeschnitten zu haben, wenn sie dich sofort befördern. Gratuliere!"
Einen Moment grinste er, warf noch einen Blick zur Tür, aus der der Krug verschwunden war und sagte dann:
"Ja, dann haben wir ja jetzt gleich zwei Sachen zu begießen!"Blitzschnell folgte die Bestellung dreier Biere, nachdem sich Leon's plötzlich selbstständig gemacht hatte.
Saria lehnte dankend ab, sie hatte bereits eines, weiß der Geier woher.
Saria warf der frischgebackenen Einhandlehrmeisterin fragende Blicke zu. Trainingstour?
Doch Satura legte sacht den Zeigefinger auf den Mund, als Leon einen Augenblick nach dem Krug sah ...



03.06.2003 21:45#657
Dragonia Dragonia schaute auf den Haufen Gold vor sich auf dem Bett, soviel hatte sie schon lange, nicht mehr auf einem Haufen gesehen.
Trotz Orkkrieg war Khorinis noch eine der reisten Inseln des Reiches, sie hatte auf dem Weg durch die Stadt eben auch wieder den ein oder anderen Goldbeutel erbeutet in dem Trubel war sie nicht aufgefallen und die Amazonen hatten jede Aufmerksamkeit auf sich gelenkt, jetzt war sie froh doch so ein unscheinbareres Entlein zu sein.

Die steckte das Gold wieder in Ihren Beutel und verstaute diesen in Ihrer Tasche neben den Dietrichen und das bisschen Proviant was sie hatte und verlies wieder Ihr Zimmer und das Gästehaus.

Sie wollte in den Stall wo die Scavenger gehalten werden, sie konnte es sich immer noch nicht vorstellen das jemand diese Tiere zähmen konnte, aber sie war schon ein paar mal in den Stallungen gewesen und hatte den ein oder anderen Scavenger sogar gestreichelt.

In Gedanken ging sie den weg entlang, am Tempel vorbei und weiter in Richtung Tor zum Hauptlager der Amazonen.



03.06.2003 21:53#658
Satura Ein sanftes Lächeln huschte über Saturas Gesicht. Ja, die Trainingstour... "Ich danke euch!" Sie hob ihren Bierkrug, den Jamira ihr gerade hingestellt hatte, zum Anstoßen. Klirrend berührten sich die Krüge der drei und gingen wieder auseinander. Während Leon und Satura einen großen Schluck nahmen, rührte Saria ihr Bier nicht an. "Magst du kein Bier?" Saria schüttelte ihren Kopf. Satura zuckte mit den Achseln - nun, ein guter Wein, so wie damals auf der Wiese wäre ihr auch lieber...

Kühl rann der Gerstensaft ihre Kehle hinunter - ob sie jetzt einmal zur Ruhe kommen würde? Wohl kaum, so ein Lehrmeisterposten war sicher ausfüllend. Ob es je dazu kommen würde, dass sie mit Leon nur fünf Minuten allein sein konnte?
Nun, wenigstens schien es Saria schon besser zu gehen, da sie schon wieder eifrig Illusionen erzeugte.
"Nun, was haben wir als nächstes vor?" fragte sie abenteuerlustig in die Truppe, hoffend, Leon würde sein Angebot mit Gorthar wiederholen, sodaß sie ihn nicht noch mal fragen musste. Sie wußte, dass er nicht wirklich gerne hinwollte, und sie wollte nicht betteln. Doch wahrscheinlich war das auch die einzige Chance, wenn sie einmal alleine sein wollten.



03.06.2003 21:55#659
Mykena Mykena traf im Vorbeigehen auf eine Frau die sie noch nie gesehen hatte. Das musste Dragonia sein. Sie hielt sie an.
"Hallo, du musst Dragonia sein, richtig? Milena hat mir von dir erzählt, du sollst dich bei dem Überfall sehr für uns eingesetzt haben. Gefällt es dir hier? Du könntest eine Streiterin Donnras werden, deinen Mut hast du schon bewiesen."Sie schaute die Frau freundlich an.



03.06.2003 22:02#660
Saria "Ich weiß nicht so recht", seufzte Saria leise und stützte ihren Kopf auf ihrer Hand ab.
Verspielt schob sie einen ihrer Armreifen nach oben, um ihn dann wieder in die Tiefe plumpsen zu lassen. Eigentlich könnte sie Leon etwas ärgern - doch da fing sie den warnenden Blick Saturas auf.
Abermals seufzend lehnte sich Saria schwer auf ihren stützenden Arm und fingerte dann an dem Haltegriff des tönernen Kruges herum.
"Momentan gibt es für mich nichts zu tun. Thaleiia wär sicher froh, wenn ich mal etwas in ihren Büchern rumwühlen würde. Aber irgendwie find ich keine rechte Lust."
Dass sie den größten Teil der Schriften ohnehin nicht verstand, verschwieg die Diebin.



03.06.2003 22:06#661
Dragonia Dragonia Schaute die Frau an, diese war so erhaben, strahlte sovielMacht aber auch Güte aus, Dragonia war völlig perplex.

I.. Ihr seit die Königin der Amazonen? als sie das sagte, hatte Sie amAnfang nur ein kurzes zögern dann hatte sie wieder Ihre Stimme unter Kontrolle.Ja ich bin Dragonia. Was meint Ihr mit einer Streiterin Donnras? Eine Amazone Werden? Dragonia wirbelten die Fragen durch Ihren Kopf.Mykena lächelte sie gütig an
Ja, sagte Dragonia zu ihr Mir gefällt es hier.



03.06.2003 22:08#662
Skeleon Leon blickte Satura einen Moment lang an, ehe er sagte:
"Hmm, wenn du schon Einhandlehrmeister bist könntest du uns doch ein paar Kniffe zeigen! Ich ... hoffe es zwar nicht nötig zu haben, aber sicher ist sicher, oder?"
Er schluckte und musste an den Wächter im Lagerhaus denken, seinen ersten Coup. Der junge Dieb hatte den Mann erstochen und war davongelaufen. Einfach davongelaufen.
Und die Sache in Gorthar ... Waffen brachten ihm kein Glück. Einen Augenblick lang überlegte er, ob er die Frage nicht wieder zurückziehen wollte, doch da antwortete Satura bereits ...



03.06.2003 22:20#663
Satura Sie musste unwillkürlich grinsen. Klar, damit du mich das nächste Mal gleich umbringst... dachte sie sich insgeheim. "Ja, warum nicht? Dann bist du gleich mein erster Schüler, das wär nicht schlecht. Na, du musst nur sagen, wann du anfangen möchtest - nur nicht mehr heute bitte, ich hätte gern mal ein paar Minuten Ruhe nach dieser S..." - hastig verbesserte sie sich- Trainingstour." Sie wurde unvorsichtig, beinahe hätte sie sich verplappert. Es war besser, wenn Leon sich über so etwas keine Gedanken machen musste, und so wenig wie möglich mit dieser Sache zu tun hatte.

Gendankenverloren nippte sie an ihrem Bier, das langsam warm wurde. Die letzten Tage waren mehr als aufregend gewesen, wenn auch nicht im positiven Sinne. Dann auch noch die Sache mit Cord... Aber wenigstens ließ sie der Fremde in Ruhe, so dass sie sich über ihn keine Gedanken mehr machen mußte. Oder doch? Sie schüttelte ihren Kopf, um die lästigen Gedanken zu vertreiben.Gorthar... Wie es dem dunklen Krieger wohl ergangen sein mochte? Und seinem jungen Begleiter? Ob sie die beiden wiedertreffen würde, ob der Kult besiegt war? Der Kult... Das war etwas, das ihr Angst machte. Sie hätte sich nicht gedacht, dass Leon so beeinflussbar wäre. Ich bin der Geist, der stets verneint; der Böses will, und Gutes meint...



03.06.2003 22:23#664
Mykena "Das freut mich, dass es dir bei uns gefällt. Du wirst uns eine gute Bereicherung sein. Willkommen bei den Amazonen."
Mykena schaute freundlich drein.
"Du kannst dir einer Rüstung holen und ein Schwert. Die werden dir vielleicht besseren Schutz bieten."
Sie wünschte der frischgebackenen Amazone noch einen schöne Abend und ging dann hinauf in ihr Zimmer.



03.06.2003 23:15#665
Dragonia Dragonia stand völlig perplex da und mit offenem Mund schaute sie der Königin nach, wie sie Richtung Haupthaus ging, eine andere Amazone zu sich winkte, mit dieser Sprach und auf Dragonia deutete.
Mykena verschwand schließlich im Haupthaus und die Amazone kam auf Dragonia zu.Hallo, ich soll mit dir ins Vorratslager gehen und dir ne Rüstung und ein Schwert geben,
Auftrag von Mykena und willkommen im Kreis der Amazonen. Sagte diese Sie und stellte sich als Matilda vor.
Dragonia stand immer noch mit Offenem Mund da bis es ihr auffiel das, das doch sehr blöde aussehen würde
und schloss ihren Mund, Matilda lächelte.
komm mit, wir gucken erst mal nach den Sachen und dann zeig ich dir auch noch ein Zimmer, drüben im Haus, brauchst dann nicht mehr im Gästehaus zu Wohnen. Matilda zog sie hinter sich her auf ein Gebäude neben dem Tor zu, öffnete die Tür und machte Licht.
Die Amazone fing direkt, in einigen Regalen an zu suchen, So, hier hätten wir schon mal eine Rüstung, probier die mal an. Sie war Dragonia die Rüstung zu und diese fing die Sachen auf.
Dragonia besah sich die Sachen, Oberteil, Hose, Stiefel, Gürtel und die Armstutzen aus Schwarzem Leder an wichtigen Stellen war die Rüstung mit Metallplättchen verstärkt, aber den noch sehr weiblich geschnitten, ja die gefiel Dragonia viel besser als diese Unisex einfache Bürgerlederrüstung.Während Matilda nach einem passenden Schwert am suchen war, zog Dragonia Ihre alte Rüstung aus und zog die neue an, ja die passte Hervorragend.Dragonia machte einige Bewegungen, Ja, sitzt perfekt. sagte sie und befestigte ihre Wurfmesser,
Ihr Langmesser und die Tasche hängte sie sich wieder um.
Da kam Matilda mit einem Schwert auf sie zu, hier das Schwert, kannst wohl noch nicht damit umgehen aber das lernst du schon, Hab dir ein Kurzschwert rausgesucht, das ist zwar was länger und breiter als dein Messer aber wenn du ein Lehrmeister findest der dir den Umgang mit der Waffe zeigt lernst du das schnell.
So nun Zeig ich dir noch dein neues Zimmer. sagte die Amazone zu Dragonia die bekam kaum ein Wort hervor bringen konnte und ging einfach hinter Matilda her.Sie gingen in ein anderes der Häuser das neben den Stallungen lag und ein paar Treppen hinauf.
Hier das Zimmer ist nun deines Sagte Matilda und gab Dragonia den Schlüssel zur Tür und verabschiedete sich von ihr.

Dragonia betrat das Zimmer und setzte sich erst einmal aufs Bett, nach einiger zeit verstaute sie Ihre alte Rüstung in Ihrer
neuen Truhe, eine innere Unruhe trieb sie an jetzt da sie einer Gilde angehörte und ein Schwert hatte wollte sie auch den Umgang damit erlernen.Sie verschloss die Truhe verlies das Zimmer und nachdem sie dieses auch verschlossen hatte ging sie hinunter auf den Innenhof des Hauptlagers und durch das Tor in Richtung Bootshaus.



04.06.2003 11:49#666
Phoenixfee Es sollte also eine Hochzeit statt finden, zwischen Diego, einem Paladin und Liana, einer Amazone.
Liana’s Trauzeugen waren Mykena, die Königin der Amazonen und Cain dem Drachenjäger, Diego war die letzten 2 Tage schon unterwegs und kaum zu sehen, Er war glücklich aber doch sah er auch irgendwie gehetzt aus.
Liana schwebte, mit einem träumerischen Herzchenblick durchs Lager und war auch kaum ansprechbar,
Diego musste noch das Aufgebot bestellen, einem Priester Innos finden und auch seine Trauzeugen.
Phoenixfee freute sich schon auf das Fest und die Hochzeit war Gesprächsthema #1 im Amazonenlager.
Die letzten 2 Tage hatte Phoenixfee fast nur mit Tuan zusammen auf dem Trainingsplatz des Lagers verbracht, aber heute sollte sie gegen leichtere Gegner kämpfen, so wie auf dem Weg nach Khorinis als sie gegen den Goblien gekämpft hatte.

Am frühen Morgen verließen Tuan, Phoenixfee und Samtpfote das Amazonenlager um in der näheren Umgebung nach Gegnern zu suchen.



04.06.2003 15:17#667
Hummelchen Hummelchen hatte die Runen für Saria fertig und befahl einer Amazone, das Mädchen zu ihr zu bringen.

"Und bring mir Satura gleich mit. Ich muss mit den beiden reden."


04.06.2003 15:58#668
Saria Ein Rütteln an ihrer Schulter riss Saria aus ihrem sanften Schlummer. Zuerst schob sie die Berührung auf irgendein Insekt, dass durch das Fenster geschwirrt war und sich nun auf ihrem Arm niedergelassen hatte. Doch für ein Insekt war der Druck ein gutes Stück zu intensiv. Zumindest, wenn es sich nicht um eine trollgroße Fliege handelte.
Seufzend wälzte sich Saria auf die Seite und schlug blinzelnd die Augen auf. "Was's den los?", nuschelte sie verschlafen und registrierte verblüfft, dass sie von einer ihrer Schwestern geweckt worden war.
Irgendetwas schlimmes musste passiert sein, denn normalerweise wurde sie von niemandem aus ihrem Schlaf gerissen.
"Hummelchen sucht nach dir. Du sollst umgehend zu ihr kommen", kam gleich die Bestätigung ihrer Vorahnung.
Ächzend schwang Saria die Beine aus dem Bett. Ihre Amazonenschwester war schon längst verschwunden, als die Diebin sich müde den Schlaf aus den Augen rieb und sich dann anzog.
Wenige Minuten später schleppte sie sich durch die Nachmittagshitze über den Hof, auf Hummelchens Schmiede zu. Wenn das mal keinen Äger gab...Hoffentlich hatte sie nicht gemerkt, wie sie neulich die Rune entwendet hatte.


04.06.2003 16:21#669
Hummelchen Hummelchen saß in ihrer Küche und wartete auf die beiden. Saria kam zuerst und Hummelchen schob ihr ein Stück Kuchen zu.

"Ich muss mit dir reden. Schlimme Sachen sind passiert seit der ganzen Aktion mit deiner Reise und als ich von den Bienenstöcken zurück kam, hat mein Liebster die Sachen gepackt und es herrschte eine ausgesprochene Kriegsstimmung zwischen den Lgern, die eigentlich befreundet sind.

Sag mir mal ehrlich, warum dachtest du, hab ich ausgerechnet dir die Verhandlungen mit Linky übergeben und den ganzen Schmuck?"



04.06.2003 16:35#670
Saria Zwar blickte Saria kurz zu dem Kuchenstück, rührte es jedoch nicht an. Ihr Magen machte ihr auf schmerzhafte Art und Weise klar, dass sie keinen sonderlichen Hunger hatte.
Ein Punkt zu ihren Füßen schien ihre Aufmerksamkeit zu erwecken. Kurz darauf eine Schnalle ihrer Rüstung, die offenbar nicht ganz richtig saß. "I-ich...", begann Saria stammelnd, brach dann jedoch ab.
Ein schwerer Kloß drückte in ihrer Kehle. Egal wie oft sie schluckte, er wollte einfach nicht weichen.
Betreten blickte sie zu Boden. Warum hatte Hummelchen ausgerechnet ihr den Auftrag gegeben? Sie wusste es ja selbst nicht so recht...
Bisher hatte sie angenommen, dass sie schlichtweg Pech gehabt hatte, weil sich alle anderen Amazonen schnell genug in Sicherheit gebracht hatten. "Ich... weiß es nicht...", brachte Saria mühsam hervor.
Irgendwie hatte sie das Gefühl, gleich heulen zu müssen. Etwas sagte ihr, dass sie einen folgenschweren Fehler begangen hatte. Dabei hatte die Welt in den letzten Tagen schon wieder so freundlich ausgesehen...



04.06.2003 16:37#671
Phoenixfee Phoenixfee Biss die Zähne zusammen auf dem Weg von Drakia hierher ins Amazonenlager hatte sich die Riesenratten Bisswunde sehr verändert, die Blutung hatte zwar aufgehört aber dafür hatte sie sich entzündet und Fees linker Unterarm wurde immer dicker.

Tuan, Sie und Samtpfote waren auf Direkten Wege am Fjord entlanggegangen, und Phoenixfee atmete auf als sie die Steinbrücke gesehen hatten, die dann immer näher gekommen war.
Sie Grüsste die Amazonen am Tor auf der Brücke und ging bis zum Gästehaus, dort verabschiedete sie sich von Tuan der ins Gästehaus ging und Fee marschierte zum Tempel, wo sie hoffte Thaleiia zu Treffen die sich die Wunde mal ansehen sollte und am besten gleich Heilen.

Ihr Linker Arm schien nur noch aus Schmerzen zu bestehen und hoffte nur noch auf schnelle Heilung.
Als sie sch dem Tempel näherte kam Ihr wieder Ihr Gespräch mit Thaleiia in den Kopf, das sie vor ein paar Tagen mit ihr hatte.
Ja das Buch was sie in der Gruft auf dem Gletscher in Gorthar gefunden hatte war ja auch noch im Tempel und sie sollte eigentlich auf die suche nach einem Schwarzmagier gehen da selbst die Hohepristerin der Amazonen das Buch nicht Aufschlagen konnte.
In Gedanken, um das Buch, mit diesen Komischen Schriftzeichen, betrat sie den Tempel.



04.06.2003 16:55#672
Hummelchen "glaubst du ich weiß nicht, was deine profession ist? ich kenne sowohl deine verstecke als auch die art, mit der du sie auffüllst.

ich hab damit kein problem. frauen müssen wohl ihre nische finden und eine meisterdiebin ist etwas, was uns gut ansteht.

ich habe dich ausgewählt für die verhandlungen, weil ich dachte, du würdest sicher den richtigen ton finden und auch gefahren erkennen. ich weiß doch, dass die bande um lee nicht nur vom sold des großbauern leben kann. ich hatte gehofft, dass du mit den dieben des dortigen lagers eine gemeinsame sprache findest.

hier unter den ehemaligen bewohnern der barriere findest du nur wenige unschuldsengel. diese mutierten paladine und innospriester sind doch auch nur ein witz.

aber noch mal zu den lees. es gibt keinen grund, auf die leute sauer zu sein, sie haben nichts anderes getan als du. zwar sind ihre mittel nicht so fein, aber ziel und zweck sind identisch. kann man das nicht alles ein bisschen sportlich betrachten? diesmal haben sie gesiegt, das nächste mal siegst du?"


04.06.2003 17:06#673
Saria Der Kloß in Sarias Hals schien immer weiter anzuschwellen. Langsam bekam die Diebin Angst, zu ersticken.
Hummelchen wusste von ihren Verstecken? Eine Welle der Hilflosigkeit brach über Saria zusammen. Sie war die gesamte Zeit über ausgenutzt worden. Ohne es zu merken.
Sarias Beine gaben nach, sie hatten nicht mehr die Kraft, sie zu tragen. Ein schmerzhaftes Pochen lief durch ihre Knie, als sie haltlos auf den Boden fiel. Schluchzend verbarg die Amazone ihr hochrotes Gesicht in den Händen."A-aber... wa-warum dann... warum überhaupt der Transport? D-das kann doch nicht... Sag, dass das nicht wahr ist!"



04.06.2003 17:20#674
Hummelchen "Ach Mädelchen. Das ist doch unser Geheimnis. naja, Thaleiia kennt dich glaub ich auch ganz gut.

Wir setzen große Hoffnungen in dich. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass du es sein wirst, die das Band zwischen den Lagern knüpfen kann.
Das die Sache so bitter ausgeht war natürlich nicht beabsichtigt. Wir hatten uns einfach erwartet, dass du die Fallen der Diebe aus dem Haufen um Onars Hof besser erkennst und ihnen aus dem Weg gehen kannst. Müssen wir also noch dran arbeiten. Trotzdem sind wir natürlich sehr stolz auf dich und es gibt keinen Grund, traurig zu sein. Du bist eine Zierde unseres Lagers und wir sind alle stolz auf dich."

Hummelchen nestelte an ihrer Schürze und holte einige Schmuckstücke heraus.
"Hier sind deine Runen. Ich hab versucht, sie so einzuarbeiten, dass man sie nicht erkennt. Du musst jetzt natürlich darauf achten, dass sie nicht die Begehrlichkeit eines Diebes wecken, die Schmuckstücke."

Hummelchen lachte und drückte die Amazone an sich.

"Mädelchen, ich glaub, du solltest noch mal an den Hof des Großbauern reisen. Rede mit den Leuten und mach ihnen klar, dass sie dieses mal gewonnen haben, aber dass das nicht der Endstand ist. Und ich will einen Ersatz für die toten Vögel. Am besten kommt Gorr einen Monat als Zugtier zu uns."
Hummelchen hatte offensichtlich ihren Humor wiedergefunden.



04.06.2003 17:39#675
Saria Jetzt hatte es Saria vollends die Sprache verschlagen. Sie kam sich vor, als ob sie ein Troll gepackt und wild herumwirbeln würde. Ihre Gedanken purzelten wild umher, sie konnte sie nicht klar fassen.
Langsam verstand sie die Welt nicht mehr...
Verwirrt blickte sie zuerst auf die Schmuckstücke in ihrer Hand, dann zu Hummelchen.
"Hummelchen, ich... ich verstehe gar nichts mehr... Warum überhaupt das Ganze? All die Arbeit... Und... diese Kerle..."
Die Diebin begann am ganzen Leib zu zittern. Der Transport, das Gold, Isiras Verletzung...
Alles nur, weil sie selbst so naiv gewesen war? Bei dem Gedanken wurde ihr übel...
"I-ich... hatte so Angst..."



04.06.2003 17:50#676
Hummelchen "das war doch klar, jeder hätte Angst gehabt. Sie hätten euch auch umbringen können, aber bei dir waren die Schätze in den besten Händen, auch wenn ich wohl eine Provision hätte akzeptieren müssen."

Hummelchen lachte und servierte der völlig verstörten Amazone ein wundervolles Eis mit geschlagener Sahne und den ersten Erdbeeren.

"Nun komm mal wieder zu dir. du wirst dich doch am besten in die Lees versetzen können, so praktisch als Kollegin. Zeig ihnen die Zähne und beweis ihnen, dass es mit Grips besser geht als mit Gewalt. Hol uns den Verlust zurück. Und versuch es mal ein bisschen sportlich zu sehen."



04.06.2003 20:46#677
Thaleiia Über einigen Büchern, der Kleinen Bibliothek des Tempels, saß Thaleiia und Studierte diese, bis eine der Jungen Amazonen in der Tür lehnte.Entschuldigt, wenn ich Störe, aber ich bräuchte eure Hilfe. Sagte die Amazone und Thaleiia schaute aus den Büchern auf und erkannte das die Amazone Phoenixfee war und schwer atmend am Türrahmen gelehnt Stand.
Kindchen, was ist mit dir. Thaleiia Stand auf und schaute sich Phoenixfee genauer an, Du hast ja den kalten Schweiß auf der Stirn stehen.Was ist Passiert?
Phoenixfee versuchte den Linken arm zu heben, lies es dann aber bleiben und sagte Trainingsunfall, ich war mit Tuan vor dem Lager um zu Trainieren und es waren doch zu viele Riesenratten eine hatte mich noch Gebissen. Thaleiia Beschaute sich die wunde und meinte Die hat sich Stark Entzündet, die hast du doch schon den ganzen Tag, warum bist du nicht früher zu mir gekommen.Du kommst jetzt erst mal mit. Sagte Sie mit einem strängen Unterton und einem Vorwurfsvollen Blick, um danach wieder etwas milder zu sagen Nicht, das mir das noch eine Blutvergiftung wird.
So verlies sie gefolgt von Phoenixfee die Bibliothek und ging in eines der Behandlungszimmer mit Ihrer Patientin.

PF(Phoenixfee)



04.06.2003 22:04#678
Cain Langsam wurde der Drachenjäger ungeduldig. Liana war nun schon so lange im Thronsaal und man hörte nichts von der zukünftigen Braut.
Diego hüpfte auch von einem Bein aufs andere und knaberte an den Fingernägeln. Cain nahm sein Schwert in die Hand und wog es in den Fingern. Er war wohl der einzige Drachenjäger mit einem Innos´geweitem Schwert.. und so sollte es auch bleiben. Er lächelte. Für ihn war dieses Schwert sein ein und alles. Er schob es wieder zurück zu in seine Scheide am Gürtel und ging langsam auf den Eingang zum Thronsaal zu. Liana musste da ja noch drin sein.




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