Rollenspiel nach Fall der Barriere
Onars Hof
Banditenburg # 3

19.08.2003 18:38#1
Lewonarto Banditenburg #3
Ántì Sch'ill war mitten in der Nacht aufgewacht als eine Fleichwanze ihm in seiner Leistengegend herumkrabbelte. Dem allgemeinen Rumgeschreie und Rumgerenne zu folge hatte jeder ein solch possierliches Tierchen in seinem Schlafsack gefunden. Da hatte sich ein besonders einfallsreicher Scherzkerks sich ja was tolles einfallen lassen. Ántì Sch'ill packte die Wanze und rannte mit ihr nach draussen um sie weit weg zu werfen. Dem empörten Gegröle nach, hatte er einen Banditen oder Wegelagerer getroffen, der sich auf dem Weg von der Taverne nach Hause befand. Um Ärger vorzubeugen verschwand Ántì Sch'ill schnell wieder in der Hütte. Als sich der Aufruhr gelegt hatte schlief er sofort wieder ein.
Auch am nächsten Tag schlug ein ebenso einfallsreicher Scherzkeks wieder zu (der gleiche?). Diesmal zog während des Schürfens plötzlich ein seltsamer Geruch die Mine hoch. Es roch stark nach Urin dem eines Mannes, der sich ungesund ernährt.
Wer machte so einen Scheiss. Wollte da jemand die Schürfer zerstreiten? Denn als ein Schürfer der kurz draussen war, um, nun ja , um halt seine Blase zu leeren, wurde er sofort von einer regelrechten Schimpfkanonade empfangen. Er behauptete natürlich es nicht gewesen zu sein, was einen Streit auslöste, der fast in einer Prügelei endete.

Wollten Grom und Co. uns schwächen indem sie Streit säten? Die beiden Aktionen entsprachen ja ihrem Niveau. Apropos Grom und Co.... die Söldner wollten jetzt die Sache doch ganz alleine machen - war ja eigentlich absehbar. Naja egal angucken würde er sich die Sache auf jeden Fall. Er wollte mit einigen Schürfern zum Hof gehen und den Kampf aus sicherer entfernung beobachetn. Häte er doch bloss schon Kampfstunden gahabt. Wie sehr es ihn gefreut hätte einem dieser Stinker gegenüber zu stehen und ihm was auf die Fresse zu geben.
Mit dem Kämpfen musste wohl noch warten. Die Lehrmeister hatten einen sehr ausgebuchten Zeitplan. Er hatte sich aber schon einaml vorangemeldet. Er hatte, dass Gefühl seine Fähikeiten insgesamt nicht ausgelastet zu haben. Er hatte bestimmt noch viel Kapazität.

Gegen Abend packte er seine Sachen zusammen und holte etwas Gold aus der Hütte.
Auf gehts Kämpfe gucken!



20.08.2003 18:00#2
D4rkL0rd Xeph und D4rk bemerkten, das die Betroffenen ihren Scherz wohl nicht witzig fanden. Trotzdem machten sie sich keinen weiteren Gedanken darüber. Den meisten Schürfern war es sowieso klar, das Xephon und D4rkL0rd die beiden Übeltäter waren, die den anderen Schürfern so übel Mitgespielt hatten. Es gab zwar keinerlei Beweise dennoch war man sich sicher. Niemand konnte jedoch ohne einen Beweis die Hand gegen sie erheben.
Der Gestank in der Mine hielt noch den ganzen Tag und die ganze Nacht an, er reichte sogar bis fast schon zu den Schürferunterkünften.
Manche hofften auf einen Regen, der den Stinkenden Boden wegschwemmen würde. So viel hatten die täglichen Minenbesucher jedoch nicht. Die pralle sonne, die am Vortag auf die Burg niederbrennte hatte ganze Arbeit geleistet. Der Gestank wurde durch sie gut verteilt.
Die Sonne war bereits schon wieder hinter der weiten Berglandschaft verschwunden, dennoch drang noch ein Großerahnteil ihrer Pracht bis weit in den Stollen hinein. Von all dem merkte D4rk nichts, der sich schon seit einiger Zeit von Xeph verabschiedet hatte, weil er dösen und Xeph seinen Geschäften nachgehen wollte. Die sonst so unzertrennlichen Freunde gingen für diesen Tag getrennte Wege. Etwas ungewohnt dennoch praktisch, weil sie sich nach längerem Zusammensein leicht Verstritten und mit einigen Platzwunden aus ihren Diskussionen hervortraten. Zum leid der beiden hielt so ein Streit mindestens immer eine Woche an in denen sie sich gegenseitig bis auf den Tot verabscheuten, danach war jedoch meistens immer alles wieder normal.
Eine kalte Briese, die durch die weiten Wälder den Weg bis zu D4rk gefunden hatte und ihm ein wenig Pollenstaub in die Nase wehte ließ ihn mit einem lauten Niesen aufwachen. Er hatte wie schon so oft den halben Tag verschlafen und behauptete wahrscheinlich wenn man ihn fragen würde mal wieder dasselbe, das er nichts versäumt haben könnte weil auf dem Hof sowieso nie etwas los sei. Irren tat er sich mit dieser Annahme meistens nicht, widersprechen wollte ihm auch niemand, da man sehr leicht in weitgreifende Gespräche verwickelt werden konnten, die auf die Dauer auf Kopfweh und Zorn stießen da D4rk sich nicht von seiner Meinung abbringen lassen konnte und nachdem seine Argumente ausgegangen waren auch leicht handgreiflich wurde, was ihm mit seinen dürren Ärmchen jedoch auch nicht an sein Ziel brachte.
Er hatte zum glück schnell ein Tuch in der Hand mit dem er seine Schleimverstopfte Nase reinigen konnte.
Auf der einen Seite dir nur schwach durch die Wolken dringenden Umrisse des Mondes, auf der anderen die Letzten Strahlen der Sonne die sich nun völlig zurückgezogen hatten.
Es war bereits Nacht als er den Weg zurück zu der Banditenburg und dem altbekannten Geruch, der den Schürfern bestimmt Alpträume eingejagt hatte, fand.Noch immer schlaftrunken und dösend schlenderte er umher, auf der Suche nach etwas essbarem und einem Kühlen Bier.
E erschrak als er eine hand auf seiner Schulter spürte und eine ihm unvertraute Stimme hörte.



20.08.2003 18:29#3
Lewonarto Ántì Schill wachte mit einem ziemlichen Kater auf. Dem Gedanken, dass er gestern zu viel getrunken hatte, folgte direkt der Gedanke endlich wieder frei zu sein. Wenn man das ewige Arbeiten als frei sein bezeichnen konnte. Aber es war schon ein Unterschied, wenn man für ein paar stinkende Penner oder für die Gemeinschaft arbeitet.

Die Kämpfe um das Haupthaus waren noch sehr interesannt gewesen.
Als er jedoch aufstand, fiel ihm wieder ein das die Kämpfe zu interessant gewesen waren. Sein Hintern fühlte sich nämlich gar nich gut an. Um einem Pfeil auszuweichen hatte er auf ausfallende Schwerkraft gehofft und war, nun ja, ausgewichen. Was auf einem Baum nich einfach ist. Daher der schmerzende Hintern. Na ja besser als ein Pfeil im Kopf.

Die Sonne stand schon hoch am Himmel als Ántì Sch'ill aus der Hütte trat. Von unten vom Hof hörte man noch immer Gegröle hoch tönen. Trotz der ganzen Freude ärgerte sich Ántì Sch'ill immer noch über die beiden "Scherze". Als er sich beim Schürfen mit einigen Schürfern über den Gestank und die Fleischwanzen unterhielt, meinten die, dass es zwei neue Xephon und D4rkL0rd gewesen sein mussten, die am ersten Tag dieser Woche von den Schürfern verspottet worden waren, da sie am Wochenende gearbeitet hatten. Aber deshalb gleich so einen Scheiss fabrizieren?. Er würde die beiden mal zur Rede stellen. Er lief durch die Mine und hielt Ausschau nach neuen Gesichtern. Er endeckte niemanden der noch nicht lange hier war und fragte deshalb die Banditen am Mineneingang.
Nun schon erbost, statt verärgert lief er durch die Burg. Noch nicht eimal arbeiten! Diese Faulpelze! Eigentlich war es nicht seien Art den Aufpasser zu spieln, aber das fehlende Gruppenbewusstsein hatte ihn geärgert. Da erblickte er einen Schürfer der ihm nur entfernt bekannt vor kam. Das musste D4rk L0rdsein. D4rk wankte etwas benommmen durch die Gegend. Auch noch tagsüber betrunken, oder was? Er ging auf ihn zu legte ihm die Hand auf die Schulter und drehte in um.Freundchen, mit dir muss ich mal ernsthaft reden
Verwirrt blickte ihn der Neue an. Getrunken hatte er aber wenigstens nicht, er war nur müde.
{b] Was willst du von mir?[/b]
Komm mal mit.
Ántì Sch'ill führte ihn zum Mineneingang.
Warum warst du heute nicht arbeiten?
Hatte keine Lust. Muss ich dir jetzt Bericht ersttten, wenn ich nicht Schürfen gehe oder was? Wer bist du überhaupt?
Ich bin Ántì Sch'ill und der Gestank hindert mich und die anderen Schürfer, so effektiv wie möglich zu arbeiten, was höhe Erzausfälle bedeutet. Und das wiederrum bedeutet hohe Ausfälle in der Gold Zufuhr für die Lees. So was ich dich jetzt fragen wollte, ist wie es komt, dass du an dem Tag, wo es in der Mine plötzlich nach Urin stinkt, zusammen mit deinem Freund Blau machst. Ausserdem hab ich gehört, dass du dich von den anderen Schürfern verrascht gefühlt hast.Also wie willst du die Schweinerei rückgängig machen? Denk dir was aus. Ich muss weiter schürfen

Eigentlich war ihm der Schürfer gar nicht unsympatisch erschienen aber diese Sache... vielleicht war das ja nur ein kurzer Ausraster gewesen, als er erfahren hatte, dass ganze Wochenende umsonst gearbeitet zu haben.



20.08.2003 22:15#4
Sirius Xephon schlenderte durch die Gegend. Zu D4rkL0rd hatte er gesagt er hätte "Geschäfte" zu erledigen. Aber eigentlich saß er im Moment faul in der Schürferhütte und ruhte sich ein wenig von den Anstregungen des Wochenendes aus. Diese saßen ihm immer noch in den Knochen, diese miesen Schweine. Er hatte gedacht Schürfer würden zusammenhalten. Von Wegen! Die anderen hatten, anstatt ihm und D4rk zu sagen das die Wochenenden für Schüfer frei waren, sich über die Beiden lustig gemacht. Aber dafür hatten sie ja bereits Rache genommen. Xephon musste anfangen zu schmunzeln, als er an ihre Racheaktionen dachte. Er erhob sich von seinem Bett, genug gefaulenzt! Als er die Schürferhütte verlies wehte Xephon der, mehr oder weniger bekömmliche, Gestank von stark erhiztem Urin um die Nase. Doch das störte ihn nicht, im Gegenteil. In der Mine musste es noch viel schlimmer riechen und da er und D4rk sich heute "freigenommen" hatten, mussten die anderen Schürfer viel schlimmere Qualen erleiden als Xephon. Er entschloss sich nach L0rd zu suchen, aber dieser war nirgends aufzufinden. Wo ist der bloß schon wieder? fragte er sich. Naja, eigentlich sollte es ihm ja egal sein, D4krL0rd brauchte schliesslich auch einmal Zeit für sich selbst. Nach gewisser Zeit wurde Xephon jedoch extrem langweilig. Sich in der Mine nützlich machen wollte er, unter den Momentanen Bedingungen, auf keinen Fall. Da würde der Schürfer lieber vor Langeweile Verrecken.
Da ihm wohl nichts anderes übrig blieb, begab sich Xephon wieder in die Schürferhütte. Er wollte heute etwas früher ins Bett gehen, um Morgen wieder bereit zu neuen Taten zu sein. Hoffentlich würde sich der Geruch bis Morgen wieder verzogen haben. Denn mitlererweile war es wirklich genug der Rache gewesen. Und wenn es noch länger so stinken würde, würden die Schürfer stark in ihrer Produtivität beeinträchtigt werden und dann würde es beträchtliche Verluste für die Jünger des Lee geben. Und das war natürlich weder D4rks, noch Xephons Absicht gewesen.



20.08.2003 23:10#5
Lord_Salladin Ali war heil froh, als er die Neuigkeit hörte: Er hörte es aus den Verschiedensten Quellen und auf die Verschiedensten Arten:
"Lee ist FREI!!!!" oder auch "Die Söldner stürmen das Haupthaus..." " Tuan hat endlich das fette Schwein ~Grom~ GETÖTET!!!" Salladin war schon lange nicht mehr so glücklich, denn die geheime lose Diele unter seinem Bett war bereits voll mit Erz und nun konnte er es wieder zum eigentlichem Zweck abgeben. Doch es gab da ein kleines Problem. Eigentlich war es gar nicht so klein. Diese beiden Neun, Xephon und D4rk, das waren wirklich lustige Typen gewesen. Zuerst hatten sie allen Schürfern diese süßen netten und schleimigen Fleischwanzen in der Nacht, als so ziemlich jeder schlief, in die Leisten Gegend geschoben. Diese Aktion konnte man nicht beweisen, denn alle hatten so ne Fleischwanze. In dieser Nacht gab es einen rechten Aufruhr, doch die 2. Gemeinheit war noch nicht mal vorüber. Einer oder mehrer Leute haben wohl in letzter Zeit nur Clowns als Frühstück verzehrt, denn es stank! Und es tank so unerträglich, dass die meisten die Mine nicht mehr betraten, doch das nützte nicht viel, denn dieser schon fast stechende Gestank hatte sich schon auf der ganzen Banditenburg breit gemacht. Doch niemand -so glaubte Ali- konnte es beweisen, obwohl sie kurz bevor der Gestank begonnen hatte, sagten, sie müssen schnell "einwenig" Wasser lassen und verschwanden und kehrten mit dem Gestank zurück...
Ali stand an diesem Tag auf und sofort stieg im wieder dieser Geruch in die Nase. Doch Ali, der wohl als einziger schon wach war, konnte es nicht aus halten und zog sich nur ein Hose an und lief mit bloßem Oberkörper von der Banditenburg hinunter, einwenig in den Wald. Dort angekommen atmete er zuerst gaaanz tief durch. Ein Atemzug- Zwei Atemzüge - Drei Atmenzüge. Er fühlte sich frei von allen Sorgen und Gerüchen die er dort oben aus halten musste. Er sah sich ein wenig um: Der Wald war noch mit Morgennebeln verhangen und Salladin spürte das feuchte Grass, durch seine Schuhe. Er lies den Blick auf ein paar Vögel und dann hoch zur Burg schweifen. "Ich muss da wieder rauf..." brummte Ali. Er überlegte ob er zum Hof gehen sollte und bei Zombie seinen Kurzbogen abholen sollte, denn er hat ihn mal in der Kneippe drauf angesprochen und er würde warscheinlich auch wieder von seiner Reise zurück sein, aber er musste wohl doch ein Wortchen mit den Spaßvögeln wechseln., aber dies hatte er nicht vor, er würde nur einwenig schürfen gehen. Ali atmete noch einmal tief durch und joggte dann wieder in der angenehm kühlen Luft hoch zur Banditenburg, wo ihm langsam der üble Gestank wieder in die Nase stieg. Er ging zur Schürferhütte und wollte sich mit seiner Sommer-Ausrüstung auf den Weg zur Mine machen, wie schon mehrere Schürfer vor ihm, die sich die Nasen zuhielten, auch. Er wollte nur noch seine neugespitze Spitzhacke nehmen als plötzlich dieser Xephon vor ihm stand. Er machte einem etwas schwächlichen Eindruck, für den stark gebauten und wesentlich muskulöseren Ali. Da stand er also vor ihm und wollte jedem Moment etwas äußern:


20.08.2003 23:54#6
Sirius Vor dem schmächtigen Xephon stand ein gut gebauter Schürfer, dessen Muskeln offensichtlich schon länger durch die harte Arbeit in der Mine gestählt wurden. "Tag"
Mehr brachte Xephon nicht heraus, denn der Kerl sah ziemlich schlecht gelaunt aus. Und Xephon befürchtete, dass seine schlechte Laune etwas mit Xephons und D4rks Urin-Aktion zu tun haben könnte. Er bäumte sich vor Xephon auf und fing an zu sprechen.
"Tag, bist du einer der Kerle die vor die Mine gepisst haben?""Ähm... Nein, nicht das ich wüsste."
In Notlügen war Xephon immer schon ziemlich ungeschickt gewesen. Der Kerl wurde, durch Xephons Lüge, agressiver denn je und donnerte weiter.
"Lüg mich nicht an verdammt! So viele Neue bekommen wir hier nicht, und du bist einer der Neuen und die Neuen haben vor die Mine gepisst! Also warst du daran beteiligt!"
Blitzmerker Dachte sich Xephon, aber sprach es nätürlich nicht aus. Er entschloss sich besser die Wahrheit zu sagen, bevor die Situation noch eskalieren würde.
"Na gut, ich geb's zu. Ich wars"
"Was fällt dir eigentlich ein?! Wir können, nur wegen euch beiden, nicht mehr vernünftig weiterarbeiten!"
"Ja, tut mir Leid. Wird nicht wieder vorkommen. Tut mir echt leid" Entschuldigte sich Xephon ängstlich.
"Na gut, dann werd ich mal nicht so sein, komm lass uns erstmal ein Bier trinken gehen."
Nahm, der plötzlich viel milder klingende, Schürfer Xephons Entschuldigung an. "Klar gern, wird echt nicht wieder vorkommen. Wie heisst du eigentlich?" Munter weiterplaudernd liefen die Beiden weiter in Richtung Taverne.


21.08.2003 00:09#7
Lord_Salladin Ali war zuerst stink sauer auf Xephon, aber da er ja so arm schaute, vergab Ali ihm und lud ihn auf ein Bier ein. Also warf Ali seine nun überflüssige Ausrüstung auf sein Bett und sie gingen in die Kneippe und tranken ein paar Bier. Ali lernte diesen neuen Schürfer recht gut kennen und gewann wohl nun einen neuen Freund, obwohl es immer noch stank gingen sie noch ein wenig Schürfen und sie holten 6 Eimer Erz raus, 4 Eimer von Salladin und 2 Eimer von dem Neuem, dessen Name Ali immer noch vergaß. Sie kassierten 40 und 20 Goldstücke und Xephon gab Ali seine 3 Gold für das Bier zurück und noch 10 Goldmünzen als Entschuldig für ihre dumme Aktion. Als sie zu Bett gehen wollten, meinte noch ein vorbeigehender Bandit, der recht nüchtern klang, dass Ali mal zu Lee sollte, doch Ali verstand nicht viel, denn er war recht dicht und nahm sich vor morgen runter zu gehen. Als Ali und Xephon an der Schürferhütte ankamen, meinte Xephon er würde ihm morgen oder so seinen Freund vorstellen, doch das bekam Ali, der schon so gut wie in seinem Bett lag nicht mehr mit. Er schlief.


21.08.2003 12:13#8
D4rkL0rd Die Sonne stieg zusehends, an diesem Tag war keine Hitze zu spüren, es war schwül, einige Wolken zogen ihre Bahnen auf dem sonst so blauem Himmel, vielleicht verfestigten sie sich zu einem Gewitter? Wer konnte das vorhersagen. Dem umliegenden, vielleicht sogar schon verdorrten Wald würde ein Regen gut tun, und auch die Gefahr, eines Waldbrandes, da die meisten saftig grünen Blätter bereits bunt und trocken auf dem Boden lagen. Sie bedeckten den Waldboden wie eine warme Decke, die mit der Zeit verschwindet oder bei der sich nach einiger Zeit eine Weiße, kalte Decke absetzt.

Als sich D4rk von AntiSchill verabschiedet hatte, machte er sich auf den weg in die Mine. Der Gestank war wirklich unerträglich. Der L0rd machte sich allmählich sorgen um deinen Ruf bei den Schürfern, seine Schandtaten waren nun bei den Schürfern in aller Munde. Er musste aufpassen, da er sonst schnell alleine da stehen würde.
Es war Mittag D4rks Schicht begann schon früh am Morgen, da aber die Aufseher ihren Job so vernachlässigten konnte er, nicht so wie die meisten anderen Schürfer, den Tag erst einmal ruhig angehen lassen.
Da er wusste, das es nach einer weile auffiel, hatte er sich ja in die Mine aufgemacht, ganz wohl war ihm es nie, lange zu schlafen wenn alle Anderen schon aus dem Bett waren. Xeph hatte er schon einige Zeit nicht mehr gesehen, er ging wohl einer Längerandauernden Sauftour nach, wissen tat D4rk es nicht, aber die Vermutung lag nahe, da Xeph durch seine Ausdauer beim Saufen, einige der Söldnern locker bei einem Wetttrinken schlagen könnte.
L0rd dachte über den Freibierstand nach und wie erholsam es für den Wirt wohl gewesen sein muss, das Xeph nun nicht mehr Tag ein Tag aus bei ihm die Fässer leert.
Sicher konnte er sich wirklich nicht sein, trotzdem lag bei Xeph der Spruch nahe: Stille Wässer gründen tief. Ja das war Xeph.
Als der L0rd über seine längst vergangenen Räusche in Khorinis mit Chrizz nachdachte, setzte er ein zufriedenes Grinsen auf, so ganz verschwendet war die Zeit damals ja nun doch nicht.

D4rk stellte es die Nackenhaare auf und seine sonst so weiche Haut überzog sich mit leichten Erhebungen. Ausschlaggebend dafür war die plötzlich abfallende Temperatur, beim Betreten der Mine. Es war wie eine kalte Wand. Es stand nicht zur Debatte, das er sich nicht bald wieder an das Klima gewöhnen würde, dennoch nur mit enormen Anstrengungen, die nun unumgänglich waren. Von der Decke tropften es ein wenig, man konnte die Anfänge der Stalagmiten sehen, die durch das große Kalkvorkommen des Stollens schon nach weniger Zeit große Ausmaße nehmen konnten. Lautes, altbekanntes krachen, der Äxte wurde vernommen, es hallte den ganzen Weg entlang und erfüllte die ganze Höhle mit lautem Grummeln.Mit einer Axt auf dem Rücken machte er sich sogleich ans Werk.
Er murmelte ein Gedicht in sich hinein, das er am Vortag gedichtet hatte.
Als ich in den Abgrund sprang
fiel ich an der Zeit entlang
und hab erwartet Dunkelheit
statt dessen fand ich Anfang
und fand Ewigkeit
Ich lebte lang in einer Welt
in der nur Gut und Böse zählt
doch bleiben konnte ich hier nicht
denn es gab da ein Gericht
das vor dem Abgrund stehen blieb
Zu springen ist leicht
wenn man jemand liebt
Doch als ich sprang
und mich überschlug
dachte ich schon bald
es ist genug
Diese Angst die nach mir griff
wenn ich ungehört
deinen Namen rief
und als ich fühlte du bist hier
warst du schon nicht mehr neben mir
So zu fallen
So verloren
es wird hell
hast du geschworen
und das Licht
das in dem Abgrund wohnt
ist es die Sonne
ist´s der Mond
werd ich meinen Stern dort finden
unten kann ich es ergründen.
Und im Fall
umarmt der Tag die Nacht
seh ich mit einem mal
mein Gesicht
das weint und lacht
Ich bin gestorben
um im nächsten Augenblick zu leben
du hast mir alles genommen
und wiedergegeben
es ist viel mehr
als wir jemals zusammen hatten
wie wird es enden
ich werde warten

Er wusste nicht an wen es gerichtet war, es waren seine Gefühle, denen er freien Lauf ließ auch wenn es an so einem Ort nicht angebracht war. Es erleichterte ihm einwenig die Arbeit, lenkte ihn ab.
Manche Schürfer lächelten als sie es hörten, andere machten sich lustig darüber, ihm war es gleich.
Ihm begann Gefallen daran zu wachsen, er sollte öfters, die Feder ergreifen.Seine Hände schwollen auf, sein Rücken verkrümmte sich und seine Beine vermochten kaum noch, die Große last seines Gewichst zu trage.Schweiß brannte in den Augen, der Inhalt der aufgeplatzten Blasen ergoss sich über dem Stiel der Axt.
Ein Tag wie jeder andere auch.



21.08.2003 15:00#9
Claw Schnaufend kam Claw den Weg der Banditenburg hoch. Vielleicht hätte er bei der Hitze doch nicht alle Waffen mitschleppen sollen.
Die Brückenwache machte keine Anstalten Claw aufzuhalten, hätte er es versucht, wäre Claw ausgerastet. Er wollte nicht den ganzen Weg hier hoch kommen, um von ner popeligen Wache aufgehalten zu werden. Wahrscheinlich hätte Claw den Kerl dann von der Brücke geworfen...
Der Wegelagerer kam dann endlich in der Banditenburg an. Ein paar Schürfer eilten umher, andere aßen etwas zu Mittag und machten Pause. Claw erinnerte sich an seine Schürferzeit zurück: er hatte nie Pause gemacht. Von Morgens bis Abends hatte er durchgearbeitet und deswegen auch immer saftig Gold als Lohn bekommen.Gedankenversunken lief Claw gegen einen Baum. dong tönte es und ein paar Schürfer drehten sich zu ihm, wagten aber nicht zu lachen, denn sie respektierten Claw immernoch. Schnell trottete dieser weiter und bald fand er einen Banditen, der irgendwie wie ein Aufseher aussah.
"Hey du." fing Claw an.
"Was ist ?" fragte der Bandit barsch.
"Ich wurde hier hoch geschickt."
"Warum ?"
"Was weiß ich. Das hat mir noch keiner gesagt."
"Schön. Dann geh wieder."
"Wohin ?"
"Woher soll ich das wissen ?!?"
"Siehste, hier weiß keiner irgendwas." spottete Claw.
"Hmmpff, geh zu Red Sonja, die weiß vielleicht mehr." antwortete der Bandit gereizt.
"Und wo ist die ?"
"Man, du machst mich wahnsinnig ! Geh mal da hinten gucken... nein, nich da, dass ist ein Baum."
"Achso."
"Da rechts, siehst du das Haus ? Da ist sie und nun verschwinde."Claw ging also nach rechst zu einem Haus, fand aber niemanden vor. Anscheinend hatte der Bandit Claw verarscht, um seine Ruhe zu haben. Enttäuscht ging Claw wieder zurück zu seinem Lager.



21.08.2003 18:46#10
Lewonarto Ántì Sch’ill saß in der Taverne, da er sich hier mit D4rk L0rd, dem Witzbold, verabredet hatte. Vor ihm stand sein Maß voller kühlen Bier. Ein bisschen Schaum lief den Krug runter und bildete auf dem Tisch eine kleine Pfütze. Er nahm einen kräftigen Schluck und ließ seine Gedanken schweifen. Während er so diesem Gedankenstrang nachging, es ging um nichts besonderes, tauchte plötzlich ein zweiter auf. Er dachte nun zwei Gedanken gleichzeitig.
Seltsam! Wie so seltsam? Ach die Gedanken können auch noch mit einander kommunizieren, na toll. Klasse nicht? Na ja so lange wir und nicht streiten… Ich bin doch auch du! Warum sollte ich mich mit mir selber streiten? Oh Gott, verwirrend. Wie möchtest du denn angeredet werden soll dich mich mit ich, du oder sie anreden?
Sein Zwiegespräch mit sich selber wurde durch D4rk L0rd unterbrochen.Da ist ja der Aufseher!
Mach hier mal nicht den Clown, sondern setzt euch, wenn’s geht.Der Urinierer setzte sich zu ihm an den Tisch.
Nun, ich denke mal du weißt worum es geht.
Zustimmendes Nicken
OK, das war keine schöne Sache, zumal fast jeder von uns das erste Wochenende gearbeitet hat und so was ist seit ich bin, was zugeben nicht sehr viel länger her als ihr hier seit, nicht passiert. Aber ich will jetzt auch nicht den Aufpasser spielen, deshalb dachte ich wir bereden die Sache hier kurz, dann trinken wir gemeinsam etwas Bier und dann ist die Sache gegessen. Bist du einverstanden?

Später am Abend stand Ántì Sch’ill zusammen mit seinem neuen Saufkumpan und Freund auf dem Tisch und sie sangen gemeinsam.

Und die Jahre ziehen ins Land,
Doch wir trinken immer noch ohne Verstand.
Denn eins, dass wissen wir ganz genau:
Ohne Alk, da wäre der Alltag zu grau.
Korn, Bier, Schnaps und Wein
Und wir hören unsere Leber schrei’n.
Und wenn einmal der Abschied naht,
sagen alle: Das hab ich schon immer gea-a-ahnt.

Und die Jahre ziehen ins Land,
Doch wir trinken immer noch ohne Verstand.
Denn eins, dass wissen wir ganz genau:
Ohne Alk, da wäre der Alltag zu grau.
Korn, Bier Schnaps und Wein
Und wir hören unsere Leber schrei’n.
Und wenn einmal der Abschied naht,
sagen alle: Das hab ich schon immer gea-a-a-aahnt.
Immer gea-a-aantnt, immer gea-aahnt, immer gea-a-aantnt,
immer gea-aahnt, gea-a-a-aahnt, immer gea-aahnt,
immer gea-a-a-aahnt, immer geahnt,
immer geahnt, immer geahnt,
immer gea-ahnt, immer geahnt, immer geahnt,
immer gea-a-aa-a-a-aaaaa-aaaaa-a-a-aaa-a-a-aa-a-aaahnt!

Als Ántì Sch’ill gerade das nächste Lied anstimmen (Zehn kleine Reisschnäpse) machte sich eine Bierpfütze auf dem Tisch bemerkbar.
Das war nun schon die zweite Landung auf dem Hintern in drei Tagen.Deshalb setzen sie sich lieber wieder hin und bestellten noch ne Runde.


22.08.2003 20:41#11
Lewonarto Ántì sch'ill war mit einem unangehnem Gefühl im Kopf aufgewacht. Die Erinnerungen kehrten langsam zurück. Sie begannen bei seiner Geburt ne halt da hab ich doch gar keine Errinerungen dran
Okay er bagann also bei seiner ersten Erinnerung
Was ist denn meine ersten Erinnerung? Keine Ahnung, kann mich nicht dran erinnern so kommen wir nicht weiter Ok beginnen wir bei deiner Aufnahme bei den Lees das dürfte reichen
Die Erinnerungen rasten an ihm vorbei...
WAS? Ich hab mich mit einem dieser Störenfriede angefreundet? Ja Scheint so! Ich hab davon abgeraten. Aber du hast mich ja immer noch nicht als du akzeptiert Was? Ach egal

Nach diesem Anstrengend Gespräch von sich selbst mit sich selbst machte er sich auf zur Mine.

Nach langer Anstrengender Arbeit. Leget er seine Sachen in die Hütte und machte sich auf in die Taverne.
Warum gehn wir eigentlich jeden Abend in die Taverne? Gute Frage warum gehn wir immer in die Taverne? Beim Hof gibts doch auch eine!



22.08.2003 21:00#12
Sirius Der Geruch hatte sich endlich aus der Mine verzogen, es fiel an diesem Tag auf, wie viele Schürfer genüsslich die frische Luft in ihre Nasen zogen. Xephon bereute die Urin-Aktion sehr, er wollte mal wieder zeigen, dass er zu gebrauchen war und hackte wie verrückt auf einen Erzbrocken ein. Die Muskeln nahmen mit jedem Tag mehr "Form" an, man konnte schon fast beobachten wie sie wuchsen. Der mickrige Schürfer freute sich sehr über die Fortschritte, die seine Arme machten. Allerdings traten auch unangenehme "Nebenwirkungen" auf, z.B. der Muskelkater. Aber dieses Problem würde sich nach gewisser Zeit sowieso selbst bereinigen. Ununterbrochen hackte Xephon weiter auf den Brocken ein, das Nachdenken lenkte ihn dabei nicht von seiner Arbeit ab. Er beherrschte die Bewegungen nun schon fast im Schlaf. Es war immer dasselbe, die Hackte donnerte auf den dicken Erzbrocken nieder, doch dieser wollte offensichtlich nicht aufgeben. Er schien sich fast zu "wehren", aber warum nicht? dachte sich Xephon. Das Erz war schliesslich magisch.

Am Abend, nach getaner Arbeit, lieferte Xephon das von ihm geschürfte Erz ab und ging dann zurück in die Behausung der Schürfer: Die Schürferhütte. Dort nahm er die schwere Spitzhacke von seinem Rücken. Und sprang ein wenig auf und ab, wobei er seine Gliedmaßen schlackern lies, um seine gezerrten Muskeln ein wenig zu entspannen. Schliesslich setzte Xephon sich auf sein Bett und dachte nach, was er mit dem Rest des Abends anfangen könnte. Vielleicht würde er sich, noch heute, auf die Suche nach einem Lehrmeister machen. Schliesslich hatte Xephon schon lange im Sinn, einen Lehrmeister aufzusuchen der ihm den Einhändigen Kampf näher führen würde.



22.08.2003 22:13#13
Sirius Xephon hatte sich inzwischen entschlossen, er wollte sein Vorhaben in die Tat umsetzen. Er würde den Einhädigen kampf trainieren. Nur wo sollte er einen Lehrmeister herbekommen? Die Söldner waren sich warscheinlich zu schön, einen kleinen Schürfer zu unterrichten. Die Schürfer? Die waren warscheinlich alle genau so unbegabt wie Xephon selbst. Die Banditen? Denen traute Xephon nicht, sie würden sich vielleicht sein Geld schnappen, aber ihn unterrichten? Wohl kaum. Die Garde? Xephon musste, schon bei dem Gedanken sich nach Khorinis zu wagen, schmunzeln. Die Magier Innos'? Xephon dachte nach, so abwegig war der Gedanke gar nicht. Schliesslich war er einmal einer von ihnen gewesen. Also würden sie ihn wenigstens am Leben lassen, so hoffte Xephon zumindest. Er rang mit sich selbst, sollte er es wagen das Kloster zu betreten? Einerseits war er dort mit sicherheit nicht besonders beliebt, aber er hatte von einem Magier gehört der, obwohl er Magier war, den Einhädigen Kampf hervorragend beherrschte und auch weitergeben konnte. Xephon nahm seinen Mut zusammen, vielleicht würde sich der Magus ja gnädig zeigen. Xephon hatte bereits alles an was er benötigte, so machte er sich, mit seinem Schwert Valermos, auf den Weg zum Kloster Innos'.


23.08.2003 10:04#14
Sirius Xephon hatte es mitlererweile zurück zur Banditenburg geschafft. Auf dem ganzen, weiten Weg hatte er sein Schwert nicht einmal ausser Augen gelassen. Er wiederholte immer wieder dasselbe Schema, er wollte perfekt werden, sodass sein Meister ihm auf jeden Fall Lob aussprechen würde. Auch wenn er ein Jünger Lees war. Schwert rechts Oben ansetzen, nach links Unten ziehen, wieder nach oben reissen und das Schwert dabei etwas nach links drehen. Nun blitzschnell nach rechts Unten ziehen und wieder nach oben reissen und dabei leicht nach links drehen. Ja, seine Bewegungen wurden immer schneller und eleganter, Xephon bekam langsam das Gefühl sein Schwert zu beherrschen. Er stellte sich vor einen Busch, nicht weit von der Mine entfernt. Diesen stutzte er geschickt zurecht. Diesesmal sah es schon gerader und sauberer aus, das Ergebniss gefiel Xephon sehr. Doch er durfte sich durch sein training nicht zu lange aufhalten lassen. Schliesslich gab es auch noch die Pflicht zu schürfen, so ging der Schürfer in die Schürferhütte, steckte Valermos wieder in die Schlaufe seines Gürtels, nahm seine Spitzhacke auf und machte sich auf den Weg in die Mine. Innen war wie immer alles von dem, irgendwie magischen, blauen Licht erleuchtet. Die Atmhosphäre gefiel Xephon immer sehr, sie lies die Mine so einladend und gefahrlos wirken. Als wären die Minecrawler und vielleicht sogar noch schlimmere Monster gar nicht anwesend. Doch Xephon durfte sich von so etwas nicht ablenken lassen. Er musste sich seine Zeit von nun an gut einteilen. Schliesslich musste er bald wieder zu seinem Meister und bis dahin musste er Fortschritte gemacht haben, aber man durfte auch das Schürfen nicht vergessen.



23.08.2003 15:21#15
Lewonarto Ántì Sch'ill hatte nun eine Waffe. Eine Waffe! Allle Leute geben ihren Waffen NAmen also tat er es auch. Er nannte es "Schwert"! Er bewunderte noch einige Zeit sein Einfallsreichtum, dann ging er in die Mine.

Claw hatte ihm "Schwert" geschenkt. Er hatte auch einen krummen Ast mit Schnur geschenkt bekommen, den er "Bogen" getauft hatte. Mit Claw war er den Jäger tieren gegangen
Tiere jagen! Du beansruchst wohl immer noch Teile meines Gehirn. Ja und? Dann mecker auch nicht
er liebliche Urinduft hatte sich nun fast komplett aus der Mine verzogen und das Schürfen wurde so viel angenehmer.

Gegen Mittag ging er zum Hof um sich dort en wenig um zu sehen.


24.08.2003 11:05#16
Sirius Ein Schwert zischte durch die klare Morgenluft, die Sonne dämmerte auf eine Klinge. Geführt von einem Schürfer mögen manche Leute denken, ein Schwert wäre nutzlos. Doch dieser eine, von dem die Rede ist, lies seine Klinge elegant die Lüfte schneiden. Die Klinge hörte, sofern sie denn hören konnte, auf den schönen Namen Valermos.

Xephon steckte sein Schwert, nach einer guten halben Stunde training, wieder zurück in die Schlaufe seines Gürtels. Er sah bereits, voller euphorie auf das nächste Treffen mit Joni Odin von Hassenstein. Denn schliesslich arbeitete der Schürfer, in jeder freien Minute, an seiner Technik. Das musste sein Meister doch zu schätzen wissen.
Xephon sah dem Morgen eines schönen Tages weiterhin ein bischen entgegen, nach kurzer Zeit jedoch besann sich der Schürfer wieder. Die Mine rief, es war Zeit zu arbeiten. So ging Xephon in Richtung seiner Behausung und packte, wie jeden Morgen, seine Spitzhacke. Er suchte sich einen Erzbrocken, der gleich am Eingang der Mine lag, Xephon wollte heute schnell mit seiner Arbeit fertig werden. Schliesslich hatte er sich dem training, noch lange nicht, zu genüge zugewendet! Er musste seine Bewegungen noch eleganter, schneller, fliessender und schwungvoller werden lassen, Xephon musste die Technik perfektionieren. Erst dann konnte er es wagen seinem Meister, dem mächtigen Magier, ein zweites Mal unter die Augen zu treten.



24.08.2003 22:58#17
D4rkL0rd D4rkL0rd Blinzelte dem Abendmond entgegen. Er hatte viel Zeit in der Taverne verbracht. Das ganze Wochenende über lag er faul auf Wiesen oder Saß auf einem Hocker in der Taverne. Der streit mit Schill war vergessen und jegliche Sorgen, die er einst hatte waren verschwunden.
Dieses Gefühl hatte ihm eine schöne unbeschwerte Zeit gegönnt, in der er nichts arbeiten musste. Die Aussicht auf den morgigen Tag brachte ihm jedoch wieder auf den Boden der Tatsachen, seine Pflichten als Schürfer waren zwar einige Zeit vergessen gewesen, wurden jedoch schnell wieder in die Gedanken zurückgerufen. Ihn beschämte es einen so niedrigen Rang zu tragen, da er das Leben als höherrangiger Novize gewöhnt war. Jetzt wieder von ganz vorne anfangen zu müssen um glücklich zu sein, nahm er nicht gerade aufmunternd entgegen. Er wollte hoch hinaus. Viel Zeit entbehren und einen guten Eindruck hinterlassen.Der L0rd hatte große Pläne aber ob es in seiner Macht stand, diese in die Tat um zusetzten war zweifelhaft. Der schlaf übermannte ihn und ehe er sich versah, durchstreifte er das Land seiner Träume und fand sich in seinen kühnsten Erwartungen wieder und lebte sie aus.



25.08.2003 02:08#18
D4rkL0rd Mitten in der Nacht aufwacht, schweiß gebadet, den schock tief in den Knochen. Seine schwarzen haare hängen ihm schweißgebadet und triefend von der Stirn. Er hatte einen schrecklichen Alptraum, nur noch Bruchstücke waren ihm erhalten geblieben. Die Puzzelstücke, die er gedanklich zusammensetzte spiegelten das Königreich Mytana wieder. In seinem Traum war schreckliches passiert, seine Familie, seine Freunde, dunkel, Feuer.
Er sah sie vor seinen Augen sterben, ohne jeglichen ersichtlichen Grund, sah er jeden, der der ihm jemals etwas bedeutet hatte in Flammen aufgehen. Er sah weder Ursache noch eine Person, die diese Gräueltat vollbringen könnte. Sein Herz pochte schnell und laut, ihm kam es vor als ob urplötzlich die Wände auf ihn zukamen.
Ein Schrei. Ein lauter Hilferuf und dann. Stille. Leise Fußstapfen näherten sich seiner Behausung, ein grunzen wurde hörbar. Draußen wütete ein Sturm, ein Gewitter, das wie aus heiterem Himmel sein Zimmer erhellte und da stand er, mit einer riesigen Axt. Vom Blitz erhellt, bluttriefend. Kleine Lachen zeichneten sich auf dem Boden ab. Einen Kopf in der Linken und eine Axt in der Rechten. Die Totenstille war bedrückend, die Blicke kreuzten sich, die angst die von dem L0rd auskam, war die reinste Panik, niemals hatte er so etwas Grausames gesehen. Der Kopf war für kurze Zeit sichtbar. „Nein das kann nicht sein!!! Das bin ich!“Brachte er keuchend hervor, sein Brustkorb, seine Augen, alles bebte.Plötzlich, mit dem nächsten Blitz schleuderte ihm der Ork den Kopf entgegen. Einen Pulsschlag später saß D4rk schreiend in seinem Bett. Die Vase war durch den Sturm, der draußen tobte von dem Regal gefallen. Schürfer, die ebenfalls aus dem schlaf gerissen worden waren. Sie versammelten sich um D4rk, versuchten ihn zu beruhigen.
Es war doch so real, so echt. Er spürte doch noch den Kopf auf seinem Schoss aufschlagen. Seinen Kopf.
Bis er realisierte, dass alles nur ein Traum war verging einige Zeit, die Lage normalisierte sich nur langsam bei ihm. Sein Puls wurde ruhiger, seine Atmung flach und dem weiterem Schlafen stand nichts mehr im Wege.



25.08.2003 12:49#19
D4rkL0rd Wieder wurde D4rk unsanft geweckt, ein schürfer rüttelte an ihm und machte ihm klar, dass er heute keinen Arbeitstag in der Mine vor sich hatte, sondern die Verwirklichung von Linkys Bauplan.
Der L0rd trocknete sein Gesicht ab, das über die Nacht eine leichte Schweißschicht bekommen hatte, schulterte seine Axt und machte sich auf den Weg. Xeph war nicht da, Schill war nirgends zu sehen. Totenstille vor der Mine, aber aus der Mine kam wie sonst auch gewohnte Donnern, der Äxte der Schürfer.D4rk freute sich ein wenig. Endlich mal wieder ein Tag an dem es Abwechslung für ihn gab. Zwar war er reichlich spät dran, glaubte jedoch nicht, das er etwas versäumt haben könnte.
Er verließ die Banditenburg.



25.08.2003 13:33#20
Sirius Das, eigentlich arbeitsfreie, Wochenende war zuende. Auch an besagtem Wochenende jedoch, hatte Xephon sich freiwillig in die Mine gestellt um dort zu schürfen. Manche Schürfer belächelten ihn deswegen, doch Xephon hatte eine regelrechte Arbeitswut, er wollte beweisen das er etwas konnte, er wollte beweisen das er zu gebrauchen war! Der kleine Schürfer erhoffte sich dadurch Anerkennung, sowie eine baldige Beförderung. Ob und wann einer dieser Wünsche wahr werden würde war jedoch nicht seine Entscheidung. Schon seit mehreren Stunden hackte Xephon jetzt auf diesen einen Erzbrocken ein, er fragte sich wo D4rkL0rd sei. Als Xephon heute Morgen aufgestanden war, hatte der Faulpelz noch im Bett gelegen, doch inzwischen hätte sein Gefährte doch in der Mine sein müssen? Doch der eifrige Xephon hatte keine Zeit sich Gedanken um seine Freunde oder ähnliches zu machen. Er musste sich beeilen, der Erzbrocken musste sich so schnell wie möglich zu staub verwandeln. Denn der arbeitswütige Schürfer hatte immer noch nicht das Gefühl, sein Schwert perfekt zu beherrschen. Und dieses musste er schliesslich haben, wenn er wieder zum Kloster wollte. Denn langsam wurde es Zeit seinen Lehrmeister ein zweites Mal aufzusuchen.



26.08.2003 20:11#21
Sirius Rechts, links, hoch, Schwert andrehen, runter, hoch, Schwert andrehen. Die Schlagabfolge war inzwischen flüssig und sehr schnell. Xephon freute sich über seine Fortschritte, wenn er so weitermachen würde, dann hätte er vielleicht schon bald genug Erfahrung mit dem Einhänder um sein training zu beenden. Die Arbeit hatte der Schürfer bereits hinter sich gebracht. Seine Arme waren schon deutlich muskulöser als zu dem Zeitpunkt als er sich den Jüngern angeschlossen hatte. Es war ein schönes, Selbsbewusstsein gebendes Gefühl, kein Hempfling mehr zu sein. Xephon wollte sich lagsam auf den Weg machen, schliesslich wurde es langsam Zeit, er musste von Hassenstein erneut aufsuchen. Schon bei dem Gedanken daran graute es ihm, nicht etwa weil Odin kein guter Lehrmeister oder ähnliches war, Nein. Es war die unheimlich große Abneigung, die er gegenüber Jüngern Lees zeigte. Schon letztes mal hatte er Witze über "Schürfer verbrennen" und andere Untaten gerissen. Xephon hoffte innigst das er seine mackabaren Witze nicht eines Tages in die Tat umsetzten würde. Doch genug der Sorgen, das Schwert wurde von neuem angewinkelt, der Griff wurde von der linken Hand fest umschlossen, der Schürfer war vollkommen konzentriert und nichts zitterte. Rechts, links, hoch, links andrehen, runter, hoch, links andrehen! Perfekt. Es wurde Zeit Joni Odin einen Besuch abzustatten.
Xephon machte sich auf den Weg zum Kloster Innos'.



28.08.2003 15:29#22
Claw Claw stieg wieder einmal den steilen, gewundenen Weg zur Banditenburg hinauf. Er musste unbedingt die richtigen Leute finden und das würde er sicher hier oben erreichen.
Claw ging zur Mine. Die Wächter hielten ihn nicht auf und so konnte er die Mine ungestört betreten. Wie damals, zu seiner Schürferzeit war es sehr dunkel und kühl. Einige neue Gänge waren gegraben worden, nachdem der Wassereinbruch unzählige zerstört hatte. Doch nun sah es so aus, als ob alles wieder bei alten war.
Einige Schürfer kamen ihm entgegen, mit gefüllten Erzeimern. Claw ging weiter, bis er in eine großen Hauptstollen kam. Dort rief er dann zu den Schürfern : "Ich brauch ein paar kräftige Schürfer, die mich auf einer Reise begleiten wollen. Sie müssen zwar arbeiten, aber sie werden auch ordentlich entlohnt. Also, wer hat Interesse ?"



28.08.2003 15:45#23
Lewonarto Ánti Sch'ill war wieder in der Mine. Mit seiner spitzen Stumpfhacke stumpfe Spitzhacke schlug er immer wieder auf die Erzader vor sich. Er würde hoffentlich bald diesem kalten feuchten Gewölbe entkommen.
Während er so über seine Karriere nachdachte, kam sein Banditenfreund Claw Banditenfreund! schickes Wort in die Mine und verkündete, dass er Schürfer für eine Reise brauchte.
Hey, da will ich mit! Glück gehabt, dass er nich schlaue, sondern kräftige Schürfer braucht! Ha, Ha, ha.

Er dachte sich das Claw bestimt nicht viele mitnemen konnte, und sicher viele hier raus wollten, deshalb sprang er in die Luft, hüpfte hin und her, während er Hier, hier, hier! Claw nimm mich mit! Mich! sieht du mich! Hier! Ich will! Durch die Mine brüllte.



28.08.2003 15:55#24
D4rkL0rd D4rkL0rd hatte die Banditenburg erklimmt, eine kurze Pause in seinem Zimmer und er hatte wieder eine Axt über den Rücken gelegt. Er musste Schürfern, wie jeden Tag.
Diese Arbeit war ihm jedoch lieber als weiterhin „Pfützen“ für Linky ausgraben.Einige Zeit suchte er noch seinen Freund Xephon der unauffindbar schien.Die Mittagssonne begann schließlich wieder unter zu gehen, es konnte kalt in der Mine werden, dessen war er sich nun bewusst.
Der Weg führte ihn an einigen Abzweigungen vorbei, zu der größten aller Grotten. Dort jedoch war nicht das übliche Bild zu sehen, die Schürfer Standen um etwas, ein Halbkreis oder ähnliches hatte sich geformt, jedoch standen alle so, das D4rk zuerst nichts sehen konnte.
Er umkreiste die Schürfer und sah ein neues Gesicht, nach den Klamotten zu urteilen war es ein Bandit. Was sucht ein Bandit in der Mine? Fragte sich der L0rd als er aufmerksam zuhörte. Er bekam nur die 2 kleinen Wörtchen: Interesse und ordentliche Entlohnung mir, das genügte ihm um in Erwägung zu ziehen sich zu der Aktion zu melden.

„Bevor ich mich zu einer Aktion Melde will ich jedoch erst einmal wissen worum es geht. Könntet ihr uns einige Informationen über den Verlauf geben?“Frage D4rk interessiert.



28.08.2003 15:58#25
Sirius Der, Xephon bekannte, Claw hatte so eben einen Aufruf an alle Schürfer gestartet. Xephon war einer der ersten, die bei ihm ankamen. Stolz stand der Schürfer in seiner Rüstung. Er folgte sofort dem Ruf des Banditen. Xephon legte seine seine Spitzhacke sofort nieder und ging zu Claw. Dieser sah auf ihn herab, er schien Xephon wieder zu erkennen.
"He! Du, bist du nicht der Kerl, dem ich meine alte Schürferrüstung vermacht habe?!"
"Genau, ich grüße dich Claw, ich komme sofort mit. Das heisst, natürlich nur, wenn du mich gebrauchen könntest."
"Wieso nicht? Warte einfach hier, bis wir noch ein paar mehr Schürfer beisammen haben. Dann brechen wir auf!"
Xephon freute sich jetzt schon sehr auf das bevorstehende Abenteuer. Schliesslich hatte er bereits zwei Molerats auf einmal besiegt. Und das auch noch alleine! Also was stand dem Abenteuer noch im Wege? Xephon wollte noch schnell seine Spitzhacke zur Schürferhütte bringen, er benarichtigte Claw über sein Vorhaben. Und bat ihn zu auf den zu warten. Schnellen Schrittes machte er sich auf den Weg zur Hütte. Dort angekommen aß und trank er, in eile, noch etwas und lief danach zurück zu dem Banditen Claw. Dieser stand, nach wie vor, in der Mine. Es hatten sich inzwischen einige Schürfer um ihn herum versammelt, Xephon gesellte sich zu ihnen und erwartete freudig den Aufbruch.



28.08.2003 16:05#26
Lewonarto Ach ja stimmt ich weiss ja gar nicht um was es geht! Aber wild in der Gegend herumspringen! So schlimm kanns ja nicht werden! und wenn doch? Dann hab ich Pech gehabt! Hey ich glaub das ist das erste Mal wo ich dir Recht gebe. Das sollten wir feiern! In dem ich weiter rumhüpfe? Nein, damit könntest du langsam mal aufhören, Ich glaube Claw hat dich schon bemerkt!



28.08.2003 16:15#27
Claw Claw sah sich die Ansammlung der Schürfer an. Wurden ja immer mehr ! "Also, um was es genau geht wollen hier einige wissen !" sagte er dann schliesslich."Vor einiger Zeit hab ich einen Großauftrag des ZuX bekommen. Der Auftrag ist nun ausgeführt und wir müssen jetzt zum Kastell aufrbrechen. Es wird ein langer und gefährlicher Weg und deswegen brauch ich unbedingt Schürfer, die beim Transport helfen. Ihr werdet einiges an Gold bekommen, das steht fest. Zusätzlich wird noch ein Geleitschutz uns begleiten, also braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. Also wer nun Interesse hat, soll sich ausrüsten und dann zum Wald an in der Nähe von Sekobs Hof kommen. Dort versammeln wir uns." sagte Claw laut und verliess dann die Mine. Er hoffte, das einige mitkommen würden, aber das lag ja schliesslich bei ihnen.
Er verließ die Banditenburg wieder und ging in Richtung Hof, dort hatte er noch was zu klären, ehe er endgültig aufbrechen konnte.



28.08.2003 16:25#28
Lewonarto Na gut es sollte zu den Untoten gehen, die gefährliche Zauberer beschwören. Zauberer die Untote beschwören! Ist doch egal! Auf jeden Fall müssen wir, bevor wir zum Hof von diesen Zauberern gehen können, zu Sekobs Kastell gehn. Wir müssen zum Wald bei Sekobs Hof, nich zum Kastell. Das Kastell gehört den Schwarzmagiern! Ist doch egal!

Ántì Sch'ill begab sich nach diesem informativen Selbstgespräch in die Hütte, wo er seine Spitzhacke liess, "Schwert" anlegte und "Bogen" umhängte. Er packte etwas Essen ein, nach dem er sich noch einmal gestärkt hatte und brach dann mit einigen anderen Schürfen auf um sich mit Claw und der Esk... Exko... Essoko... mit dem Bgleitschutz zu treffen.



30.08.2003 21:11#29
Fisk Bepackt bis unter die Arme kam Fisk in der Banditenburg an. Die Rüstung hatte er in ihre Einzelteile zerlegt, um sie so besser transportieren zu können. Doch schon bald hatte er die Brücke erreicht, wenn auch mit einigen Mühen. "Wow, jetzt bist du also schon Drachenjäger?!" sprach die Wache sichtbar erstaunt, als sie die Rüstung auf dem Rücken des Drachenjägers erblickte. fisk nickte nur, dann ließ ihn die Wache passieren.
Einige erstaunte Blicke wurden ihm zuteil, denn bis jetzt hatte keiner von seiner Beförderung erfahren und ledeglich die Rüstung zeigte nun, dass er ein Drachenjäger war.
Doch Fisk ignorierte sie, so gut es ging. Kaum hatte er die Tür erreicht, zog er den Schlüssel aus seiner Tasche und schloss auf.
Drinnen legte er die Sachen behutsam auf sein Bett und schloss die Tür. Dann legte er seine restlichen Waffen ab und streifte die Söldnerrüstung ab. Er ging zu der Kiste neben dem Tisch, öffnete sie und stopfte die Rüstung hinein. Dann begann er, seine Drachenjägerrüstung anzuziehen.
Er begann mit dem Stoffhemd, darüber streifte er sein Erzkettenhemd. Dann folgte die Panzerung. Der Waffenrock war an den oberen Teil der Rüstung angeschlagen, sodass der untere Teil ein Einzelstück war.
Nachdem dies getan war, legte er die Waffen an.
An seiner linken Hüfte baumelte nun sein neues Schwert, in einer Eisenbeschlagenen Lederscheide. Gorr hatte sie dem Drachenjäger 'gratis' dazugegeben, da dieser 400 Gold auf den eigentlichen Preis gelegt hatte. Etwas darunter, in seiner alten Scheide befand sich nun der 'Dämonentod', frisch mit Erz überzogen. Der Dolch fand an der rechten Hüfte seinen gewohnten Platz, auch der Köcher und 'Schattenlied' blieben auf dem Rücken Fisks. Nun so gerüstet verließ Fisk seine Hütte, auf dem Weg zurück zum Hof.



01.09.2003 21:47#30
Sirius Immer noch erschöpft, von der Reise zum Kastell des ZuX und wieder zurück, kam der Schürfer Xephon in der Banditenburg an. Von der Wache, die ihn bereits kannte, wurde nicht aufgehalten. Wie immer ging der Schürfer mit hängendem Kopf an ihr vorbei. Niemand nahm auch nur die geringste Notiz von der Tatsache, dass Xephon so eben die Banditenburg betreten hatte. Niemand? Doch! Ein anderer Schürfer kam auf ihn zu und begrüßte Xephon mit einem, etwas hektischen, Winken. Dieser Schürfer trug den Namen D4rkL0rd, irgendwie sah er heute fröhlicher als sonst aus. Xephon kannte ihn als ernsten, nachdenklichen Menschen. Nur wenn sie besoffen waren, oder andere verarschten war L0rd ausgelassen und konnte sich, vor lachen, meist kaum noch einkriegen.
"Hey Xeph, sieh dir das viele Gold an!"
"Das weiss ich doch, jeder hat diesen Lohn bekommen."
Nuschelte Xephon gelangweilt, war das wirklich die Ursache von D4rks freudigem Eindruck?
"Nein, nein! Ich hab schon eine Idee, wie wir das was wir jetzt noch um einiges vermehren können! Du bist doch Schmied, oder?"
"Ja, früher, vor und in, der Barriere habe ich viel geschmiedet. Jetzt alleridngs ist mein früheres Talent schon ziemlich eingerostet." Xephon war noch immer nicht sonderlich aufgeregt, wie sollten zwei Schürfer wie er und D4rkL0rd an "so viel" Gold kommen?
"Pass auf!" Sprach L0rd weiter "Wir machen ein kleines Geschäft auf! Dort biete ich Haarschnitte und Tätowierungen an und du könntest Ringe sowie Piercings herstellen.
Diese Idee weckte in Xephon selbige helle Aufregung, die D4rk schon die ganze Zeit verspürte. Natürlich, was für ein genialer Einfall!
"Wunderbar D4rk, lass uns schnell zur Schürferhütte gehen. Dort kann ich mein Gepäck ablegen und wir können und weiter Besprechen."

In der Schürferhütte angekommen hatten die Beiden eifrigen und aüsserst Goldgierigen Schürfer bereits fast alles abgesprochen und -geklärt. Sie wollten eine Tafel herrichten, die sie an die Schürferhütte nageln würden. Auf dieser würden sie auf ihre "Angebote" aufmerksam machen.
"Also Xeph, ich schneide die Haare der Leute und fertige Tätowierungen an. Du stellst Ringe, sowie Ohrringe und etliche andere Piercings her. Und wenn zum Beispiel jemand einen Ohrring haben möchte, dann stellst du ihn her und ich stanze dem Kerl das Loch ins Ohr!"
Die Idee war super, es war ein fairer Deal und alles schien zufriedenstellend. Trotzdem musste Xephon seinen Gefährten unterbrechen.
"Verdammt! D4rk, was stinkt hier so?!"
L0rd räusperte sich kurz und fing danach mit einem ähm und leicht rötlichen Wangen seinen Satz an.
"Sorry Xeph, ich hab gestern Abend, als ich besoffen war, unter mein Kopfkissen gekotzt."
"Ach so... Naja, nicht weiter schlimm. Kotzi!"
Mit einem Lachen ging Xephon das letzte Wort über die Lippen, sein Gefährte hatte so eben einen neuen Spitznamen bekommen!
"Egal, weiter im Text. Lass uns erst einmal die Materialien für unser Vorhaben zusammensuchen. Ich bräuchte verschiedene Pflanzen und du wirst ohne Schmiede wohl kaum auskommen können."
"Da hast du nicht ganz unrecht, lass uns zuerst die Kräuter suchen. Danach kümmern wir uns um das Schmiede-Problem."
Xephon hatte seinen "Reisekrämpel" mitlererweile abgelegt.
Kotzi und Er machten sich auf den Weg in den Wald, das alles würde ein gewagtes Unternehmen werden!



03.09.2003 21:14#31
Sirius Erschöpft kamen zwei Schürfer in der Banditenburg an. Namentlich waren sie unter "D4rkL0rd" und "Xephon" bekannt.
Beide waren ausgesaugt bis auf ihre letzten Kräfte, konnten ihre Glieder kaum noch bewegen.
Jedoch, hatten sie eine beträchtliche Anzahl verschiedenfarbigster Kräuter für D4rkL0rd gesammelt. Damit war bereits eine Schwierigkeit aus dem Wege geräumt, D4rk hatte nun ein Problem weniger bevor er sein Geschäft eröffnen könnte. Sie hatten alles Mögliche in ihrem Repertoire es ging über stinknormale farbige Blätter, bis zu relativ seltenen Heilkräutern, sowie Feuerpflanzen. Als sie in der Schürferhütte angekommen waren, übergab Xephon Kotzi die Pflanzen, die er für ihn gesammelt hatte. Dann verabschiedete er sich von seinem Gefährten. Schliesslich musste Xephon noch ein wenig seine Fähigkeiten im Zusammenhang mit Valermos trainieren.
Wieder hies es: Rechts oben ansetzen, Schwert nach links unten ziehen, nach oben reissen und dabei leicht nach links andrehen, nach rechts unten, wieder mit voller Wucht nach oben (leicht links andrehen) und das ganze noch viele Male wiederholen. Das sämtliche Schürfer in diesem Moment aßen, sich unterhielten, sich ausruhten oder anderweitig beschäftigten, nahm Xephon gar nicht mehr wahr. Er war voll auf das training komzentriert und vorrallem wollte er weitere Fortschritte machen.
Nachdem der trainingswütige Schürfer von der Ahnahme ausging, dass er sein Schwert nun im Griff hatte machte er sich wieder auf den Weg seinen Meister von neuem Aufzusuchen.
Er ging zum Kloster Innos'!



08.09.2003 10:44#32
Taeris Steel Laut gähnend erhob Taeris sich aus seinem Bett. Endlich hatte er wieder in seinem eigenen Bett ausschlafen können. Er kratzte sich am Rücken und erhob sich dann gänzlich ausseinem Bett. Seine Söldnerrüstung, die er gestern bei Seite gelegt hatte war völlig eingesaut. Taeris verdrehte die Augen. "Na klasse die Scheisse kriege ich doch nie wieder sauber.... naja es wird eh zeit für ne neue Rüstung." sprach Taeris laut zu sich selbst. Dann betrachtete er ein altes Bündel Wolfsfelle das neben seiner Truhe stand. er musste es bei zeiten mal wieder zu orr bringen oder so. Dabei hatte er sicher wieder einmal eine ganze Liste von Bestellungen die Taeris erledigen sollte. Plötzlich schoss Taeris ein geistesblitz durch den Kopf. "Hehe, du bist wirklich genial manchmal Taeris. Du wirst noch ein stinkreicher Typ irgendwann..." sprach taeris wieder zu sich selbst. Dann legte er seine alte Banditenrüstung an und warf sich seinen rbaunen Umhang um. Heute hatte er einiges zu tun... So schnappte er sich ein Stück käse aus seiner truhe und während er daran herumknabberte ging er den Weg der Banditenburg hinab zum hiof, vielleicht war Faith ja schon wach und könnte mal wieder ein stärkendes Frührstück kochen.....



10.09.2003 18:25#33
Fisk Nun hatte Fisk die Burg erreicht. Er eilte über die brücke, direkt auf seine Hütte zu. Die Tür war erstaunlicherweise nicht abgeschlossen. "Taeris, du vergesslicher alter Mann" grinste Fisk und stieß die Tür auf. Dann nahm er eine Tasche und befestigte sie an seinem Gürtel. Hinein kamen Nahrungsmittel, Gebruachtsgegenstände wie Feuersteine und sein Geldbeutel. Nachdem dies vollbracht war ging Fisk von der Burg aus wieder zurück zum Hof, um seinen neuen Umhang in Auftrag zu geben.



10.09.2003 18:58#34
Taeris Steel Mit seiner neuen Schweren Söldnerrüstung kam taeris den Weg zur Burg hinauf geschlendert. Er beachtete die Wachen nicht und ging an ihnen vorbei, geradewegs auf sein Haus zu, das er sich mit Fisk teilte. Er nahm den Waschzuber von draussen mit hinein ins Haus und stellte ihn neben sein bett. Die Rüstung hing er an einen Haken an der Wand. Dann nahm er einen grösseren Eimer und hing ihn, gefüllt mit Wasser über das kaminfeuer. Eimer für Eimer erhitzte er das Wasser und goss es jedes mal in den Zuber. Sobald der Zuber voll genug war, zog sich taeris seine Schwere banditenrüstung aus, die ihren Dienst wohl jetzt erfüllt hatte.
Die Rüstung, oder das was davon übrig war legte er in eine Truhe. Dann zog er sich komplett aus und stieg in das wohltuhende säubernde heisse Bad. Taeris schloss die Augen und genoss die Ruhe....Er dachte nach, dachte nach über seine zeit in der Kolonie, dachte nach über Kämpfe die er geführt hatte, dachte nach über Wunden die er sich zugezogen hatte, dachte nach über Freunde die er gewonnen und wieder verloren hatte, dachte nach über seine Eltern, was mochten sie wohl jetzt über ihn denken?.....Dann wurde das Wasser im Bottich langsam kühler. Taeris nahm eine Bürste und wusch sich ersteinmal von Kopf bis Fuss. Als er fertig war, stieg er aus der Wanne, trocknete sich ab und legte zum ersten mal seine neue Rüstung an. Sie war bequem, sie schmiegte sich gut an seinen Körper an und passte, als währe sie um ihn herum gebaut worden. Taeris betrachtete sich von oben bis unten. Wie ein wahrer krieger sah er nun aus. Das edle felle hing von den Schulterpanzerplatten herab und bedeckten teilweise die Panzerplatten an seinem Oberkörper.
Sämtliche Panzerteile an der Rüstung waren in wunderbar gemischten Grün- und Brauntönen gefärbt. jetzt konnte Taeris sich wieder sehen lassen ohne zu fürchten mit einem schmierigen banditen verwechselt zu werden. Nein, jetzt sah er aus wie ein Hoher Söldner. Stolz legte Taeris seinen Waffengurt an und schnallte sich sein Schwert wieder auf den Rücken. Dann kippte er den Bottich vor der Tür aus und begab sich stolz schlendert hinunter zum hof. Alles was ihm jetzt noch fehlte war ein stattliches Abendessen und ein kühles Hofbreu. Hoffentlich würde er noch Fisk unterwegs treffen, denn Taeris wollte seinen Bogen bregolad wieder haben und ausserdem seinem besten Kumpel von dem erfolg seiner Prüfung berichten...



12.09.2003 22:48#35
Fisk Völlig durchnässt und genervt erreichte Fisk schlussendlich die Burg der Banditen. Er winkte der Wache kurz zu, dann überquerte er raschen Schrittes die Brücke und betrat auf direktem Wege seine Hütte. Er fror. Zwar hatte es aufeghört zu regnen, doch das Wasser hatte sich wie ein dünnes Polster in der Rüstung des Drachenjägers festgesetzt. Rasch schloss er die Türm streifte die Rüstung ab und trocknete sich mit einem Tuch. Dann nahm er sein Hemd, welches er früher unter seiner Rüstung getragen hatte und streifte es über. Um die Beine legte er die Hose seiner Söldnerrüstung an. So gekleidet ging er zum Kamin, entzündete ein Feuer und ließ sich in seinen Sessel fallen. Dann griff er nach seiner Pfeife, steckte diese genüsslich an und blickte den kleinen, grauen Rauchschwaden hinterher, welche von seinem Mund aus aufstiegen.


14.09.2003 13:37#36
Marquez Marquez stand mit verschränkten Armen vor der Brücke und sah am alten Turm hoch.»Hm, gar nicht mal so unbedrohlich, diese Banditenburg. Aber das ist bestimmt nur ein Name, um lästige Besucher abzuschrecken. Vielleicht sind das ja ganz nette Leute hier.«
Er atmete durch. »Ok, dann werd ich mal reingehen. Einfach selbstbewusst auftreten, dann wird das schon klappen.«
Einen entschlossenen Gesichtsausdruck später stand er vor der Brückenwache, die ihm einen nicht gerade herzlichen Empfang bot.
»Halt! Wer bist du?«
Marquez versuchte nach besten Kräften, sich nicht von dem bedrohlichen Tonfall verwirren zu lassen.
»Ich bin Marquez und...«
»Mich interessiert nicht, wie du heißt. Ich will wissen, was du hier willst!«»Äh, Lee schickt mich, ich soll hier...«
»Ach, dann bist du der Neue.« Der Wachmann entspannte sich etwas. »Hier, das soll ich dir geben.« Hinter einem Busch holte er eine Spitzhacke hervor und drückte sie Marquez in die Hand, der seinen Augen nicht traute.»Da muss ein Missverständnis vorliegen. Ich soll hier als Bandit anfangen und keine Steine klopfen.«
Die Wache brach in lautes Lachen aus.
»Zu köstlich! Haha, Steine klopfen, sagt er.«
»Was ist denn los? Hab ich was Falsches gesagt?« Marquez schaute drein wie ein begossener Wolf, bis sich die Wache wieder beruhigte und ihm ernst entgegnete:»Ja, allerdings.« Er wischte sich noch eine Freudenträne ab. »Du sollst hier keine Steine, sondern Erz klopfen!«
»Sehe ich aus wie ein Bergarbeiter? Lee hat gesagt...«
»Lee, sagt den Neuen, dass sie sich bei uns melden sollen. Ab dann bestimmen wir, was mit ihnen passiert. Und wir sagen: Jeder neue muss in der Mine Erz schürfen. Und du kriegst bestimmt keine Extrawurst! Also Abmarsch!«Gesenkten Hauptes trottete Marquez Richtung Mine.
»Ach, eins noch...«, rief ihm die Wache nach. »Du solltest vielleicht mal bei Carras vorbeischauen und dir angemessene Schutzkleidung besorgen. Wenn dir so ein Erzbrocken auf den Fuß fällt, kann das verdammt weh tun.«


15.09.2003 21:48#37
Marquez TACK... TACK... TACK...
Die Spitzhackenschläge der anderen Schürfer trieben Marquez in den Wahnsinn. Die Luft war stickig und unmenschlich angewärmte Windzüge pfiffen durch die Stollen.Aber Marquez blieb nichts anderes übrig, als weiter den Erzklumpen vor sich zu bearbeiten. Seit Mittag war er in der Mine gewesen und langsam aber sicher verfluchte er die Banditen.

Doch was war das?
Das Gereizte in seinem Blick verschwand und er horchte aufmerksam auf.»Oh, diese süße Ruhe!«
Die anderen Schürfer mussten eine Pause eingelegt haben. Nicht ein Geräusch war zu hören. Marquez stützte sich erschöpft auf seine Spitzhacke und wischte sich mit seinem Ärmel den Schweiß von der Stirn.
»Wenn es doch für immer so anhielte...«, murmelte er, am Rande des Einschlafens. Aber dann fuhr er hoch.
TACK... TACK... TACK...
Da war es wieder. Lauter als jemals zuvor. Bei jedem TACK fuhr Marquez zusammen. Jedes TACK war für ihm wie ein direkter Schlag in den Schädel. Er lehnte sich an die Wand hinter ihm und glitt nah an der Ohnmächtigkeit an ihr herunter, bis er auf dem Boden saß.
TACK... TACK...
Ein heiseres Stöhnen entglitt ihm und er kniff mehrmals die Augen zusammen, als würde er jeden Moment seine Sehkraft verlieren.
»Das darf doch nicht wahr sein! Wo bin ich hier gelandet?«
TACK... TACK...
Die Schläge hörten nicht auf. Doch plötzlich war sein Blick wieder hellwach. Marquez stand langsam auf und nahm seine Spitzhacke in die Hand.TACK...TACK...
Jedes TACK verfinsterte seine Miene weiter. Jedes TACK trieb ihm mehr Adrenalin ins Blut. Mit jedem TACK musste er seine Zähne stärker zusammenbeißen, um die Fassung zu behalten - bis er sich schließlich entlud.
»So eine verdammte Scheiße!«
Der Erzklumpen hielt seinem wutgeladen Schlag nicht stand und zerschellte noch an der Wand.
Völlig ungläubig starrte Marquez auf den am Boden liegenden glitzernden Haufen. Sein Atem wurde immer schneller.
»Oh, verdammt, ich muss hier raus!«
Er warf die Spitzhacke zur Seite und stürzte nach draußen, vorbei an den Wachen und brach vor der Mine auf den Knien zusammen.



16.09.2003 07:27#38
Shawnee Einer der herumstehenden Banditen schien wohl der Minenbeaufsichtiger zu sein. Er kam dem Schürfer entgegen und überreichte ihm einen Beutel Gold. Shawnee fing ihn auf und musste erfreut feststellen, dass es sich dabei um mehr als nur lumpige zwanzig Goldstücke handelte, wie letzte Woche.

„Du hast dieses Mal gut gearbeitet. Dein Lohn fällt heute etwas höher aus als sonst. Gib nicht alles nur für Bier aus, hehehe.“ Meinte der Lump und verabschiedete sich mit einem lauten Lachen. Shawnee warf ihm ein schiefes Lächeln entgegen, doch der Kerl hatte ihm bereits den Rücken zugedreht. Der Schürfer wandte sich ebenfalls ab, in Richtung des Hofes. Noch in selbiger Nacht suchte er Elena auf und beschaffte sich einen Schinken sowie etwas Käse, um sich ein saftiges Abendessen zu gönnen.

Nachdem der letzte Bissen getan war, rappelte sich der Schürfer auf und betrat seine Unterkunft um sich zur Ruhe zu setzen. Er zog seine Stiefel aus und bedeckte sich mit dem Mantel. Der Decke entgegenstarrend dachte er über die Geschehnisse der letzten paar Tage nach und versank eine Weile später im Schlafe.



16.09.2003 07:28#39
Shawnee Die Tage verstrichen, einer nach dem anderen. In windiger Eile flog die Zeit über der Insel Khorinis hinweg, als wäre sie von göttlicher Hand ihrem Schicksal entzogen worden und sich nun hätte vom Erdreich verabschieden müssen. Doch nicht nur die Zeit, auch die herrlich sonnigen Tage hatten ihre Anzahl in den letzten Wochen drastisch dezimiert. Der Herbst schien wohl eingebrochen zu sein. Immer mehr und mehr Blätter lösten sich von den dünnen Ästen der mächtigen Baumkronen, welche das Haupt der hoch aus dem Boden ragenden Bäume zierten.
Auf Onars Hof schien es in den letzten paar Tagen verdächtig ruhig. Man hörte kaum noch etwas von Schlägereien, Kämpfen oder sonstigen urmenschenartigen Aufführungen, die die Söldner und Banditen anderen zur Schau stellten. Unverwunderlicherweise, störte es niemanden. Doch ganz im Gegensatz zum Hof, verlief der Tagesablauf in den Minen. In immer regelmäßigen Schlägen erklang es aus den tiefen Schächten der Erzhöhlen nach Außen. Fast schon melodieartig hallte es in den dichten Gängen von den Wänden und das nur, weil sich die Schürfer zu Tode hacken mussten.

Shawnee reichte es für den heutigen Abend. Schweißgebadet lies er die Klinge der Spitzhacke ein letztes Mal noch gegen den felsigen Erzbrocken prallen und setzte sich danach zu Boden. Er atmete unregelmäßig, sein Herz pochte in erheblicher Geschwindigkeit. Man konnte ihm die Anstrengung ansehen, aber auch er konnte sie fühlen – oder auch nicht fühlen, denn seine schlaffen Arme und Beine regten sich kaum noch, nicht einmal auf Befehl ihres Herren. Der Schürfer schien wirklich genug geackert zu haben, drückte sich noch mit letzter Kraft vom Boden weg und torkelte durch die engen Höhlengänge an die frische Luft.

Monate lang hatte er bereits seine tägliche Arbeit in der Mine zu verrichten und wie fast jeden Abend, gesellte er sich auch heute zu den anderen, um über die ach so interessanten Ereignisse des jeweiligen Tages zu plaudern. Shawnee jedoch saß nur auf seinem Platz und hörte seinen Kameraden bei ihren Unterhaltungen zu. Nur selten entwich ein Wort seiner Kehle und noch seltener ein ganzer Satz. Er hatte sich sein Einzelgängerleben immer noch nicht abgewöhnt, trotz viel Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung war es ihm nicht gelungen, sein soziales Entgegenkommen zu vertiefen und sich anderen gegenüber etwas mehr zu öffnen – oder war es ganz anders? Wollte er dies vielleicht gar nicht? War es ihm egal, ob man mit ihm tratschte und sich unterhielt? Nein, ganz und gar nicht. Shawnee würde sich niemals versuchen, von einer Gesellschaft voll und ganz zu spalten. Ihm war bewusst, dass man Freundschaften pflegen musste, das sie von großem Wert sind und das nicht nur für ihn selbst.



19.09.2003 13:48#40
Shawnee Langsam blickte die Sonne hinter dem Horizont hervor. In vorsichtigen Schritten hob sie sich gen Himmel. Ihre warmen Strahlen erhellten den sich wogenden Ozean und das helle Licht tauchten die bewaldeten Flächen der Insel in eine warme Brise. Nur weit über dem Meer schien ein windiger Sturm aufzukommen über den Dächern der Stadt und den Höfen war es ruhig.

Mit einem lauten Gähnen öffneten sich die hellgrünen Augen des Schürfers. Seine Arme hinter dem Kopf verschränkt und in seinem Bett ausgebreitet, lag er da. Immer noch ermüdet von den Arbeiten des vergangenen Tages blieb er eine Weile liegen. Allerdings wurde die Ruhe von einem lauten Knarren unterbrochen, ein Bandit betrat den Raum.

"Hey ihr, wacht auf, ich habe eine wichtige Aufgabe für euch!"


19.09.2003 17:29#41
Marquez Marquez saß auf seinem Bett in der Schürferhütte und stemmte sich beide Arme in sein Kreuz. Gerade war er von seinem fünften Tag in der Mine zurückgekommen. Die Woche voller Dehydrierung, Sauerstoffmangel und Spitzhackenschwingen hatte ihre Spuren deutlich hinterlassen.
»So kann es nicht weitergehen!«, murrte er, während er aufstand, um sich zu strecken.
»Jedenfalls nicht längerfristig.« Er ließ sich wieder, Rücken voraus, aufs Bett fallen und stützte seinen Kopf mit seinen wunden Händen ab.
»Jetzt habe ich ja erst mal, Innos sei Dank, zwei Tage frei. Ich glaube, ich schau mich mal wieder ein bisschen auf dem Hof um.«
Marquez lag noch ein Weilchen da und starrte ausdruckslos an die Decke, aber dann sprang er, mit allen Kräften der Erschöpfung trotzend, auf und trottete nach draußen, um seinen Weg anzutreten.



22.09.2003 18:41#42
Die Banditen Der Bandit Kalle inspizierte gerade die Minen. Einige Schürfer arbeiteten nicht und deswegen prügelte er sie dazu. Seitdem der Schürferboss nicht mehr da war, ging hier alles drunter und drüber. Und zu allem Überfluss sollten die Schürfer auch einen neuen bekomme haben. Doch Kalle hatte keine Ahnung, wer es war. Er hatte nur gehört, dass dieser neue Schürferboss im Minental war, um vermutlich Orks zu jagen.
Gerade marschierte der Bandit zur Brücke, um zu kontrollieren, ob die Brückenwache auch Wache hielt, als eine zerissene Person den Weg zur Banditenburg hochtappte. Er schwitzte und jappste nach Luft."Wasn das für ein Penner ?" dachte sich Kalle. "Ich übernehm den..." meinte er zur Brückenwache und ging auf die Person zu.
"Was willst du Lumpenhaufen denn hier ?" fragte er den Kerl spöttisch."Ich hab mich euch angeschlossen. Will schürfen."
"Soo ? Hat der Schürferboss denn zugelassen, dass du in die Mine darfst ?" Der Fremde schluckte. "Ja, hat er..." log er und hoffte, der stinkende Bandit würde ihn vorbeilassen.
"So so... soll ich das glauben ? Soll ich den Schürferboss fragen ?" log der Bandit zurück. Er wusste schliesslich nicht einmal, wer der neue Schürferboss war.
"Na gut, du stinkender Altkleidercontainer. Geh rein. Ich werd den Boss später fragen, ob er deine Visage kennt. Wenn nicht, werd ich dich solang vermöbeln, bis du aussiehst wie ein Gardefuzzie." grölte der Bandit.
"Da hinten, an dem Baum liegt ne Spitzhacke und Klamotten. Nimm sie dir, sie gehören einem ehemaligen Schürfer, der etwas zu langsam für die Minecrawler war HAHAHAHA." rief der Bandit dem Fremden zu und lachte dreckig. Dann ging Kalle gemütlich zur Kneipe in der Banditenburg, um den Rest des Tages dem Alkohol zu widmen.
Claw



22.09.2003 18:59#43
Sheron J. Spark > Das war ja kein sonderlich langes erklärungsgespräch< dachte sich der soeben ernannte Schürfer und sammelte die ihm gezeigten Utensilien ein. Mit der Hacke und den neuen Klamotten beladen suchte er sich ein stilles Plätzchen, wo er sich erstmal umziehen konnte um danach in der dunklen Mine zu verschwinden...Nur mit geringer Arbeitsmoral begann er so seinen ersten Arbeitstag im Auftrag der Banditen und begann Schlag um Schlag mehr von dem magischen Erz, welches hier in der Mine gefördert wurde, aus dem Gestein zu lösen...


23.09.2003 08:21#44
Shawnee Krachend schloss der Herr die Türe und lies Shawnee zurück. Scheinbar wartete er auf jenen vor dem Gebäude und ohne zu zögern rüttelte sich der daliegende Schürfer wach, zog sich schnellstens an und verlies den Raum. Eilig suchte er nach dem Mann, der ihn bestellt hatte und schließlich fand er jenen bei der Brücke die an den Burgturm angebaut war.

Vorsichtig schritt er ihm entgegen, bereit das Schlimmste entgegen zu nehmen. "Los, komm her! Ich hab' nicht ewig Zeit!", raunzte ihn der Kerl mit einem heftigen Unterton an. Shawnee tat wie ihm geheißen und fragte nach den Wünschen, die sein Vorgesetzter hatte. "Du musst mir einen Gefallen tun.", sprach er und lies einen Glimmstengel zwischen seine Lippen gleiten. Er fuhr fort: "Mach dich auf in die Stadt und hol' für mich ein Schwert. Einer der Händler am Marktplatz wird es dir verkaufen. Bring es mir, ich werde am Hof auf dich warten." Dann warf er dem Schürfer einen Geldbeutel zu und kehrte ihm den Rücken, davonschreitend dem Hof entgegen.

Seufzend blieb Shawnee stehen und steckte das Gold in seine Tasche. Den singenden Vögeln lauschend setzte er sich für eine Weile, lehnend an einen Baumstamm und ermüdete seine arme Seele. Erst gegen mittag würde er aufbrechen und versuchen diese Waffe aufzutreiben. Wieder entglitt ihm ein ermüdeter Seufzer. Er konnte sich einfach nicht vorstellen, wie dumm doch manche Menschen waren. Waffen, Schwerter, Bögen, Äxte,... all dies war ihnen doch wichtiger als ihr eigen Leben. Tausende von Goldstücken würden sie für ihren Selbstschutz ausgeben, anstatt über unnötige Konflikte hinwegzusehen...



24.09.2003 20:52#45
Sheron J. Spark Langsam und mit gesenktem Haupt schlich Sheron, der Schürfer, aus der alten Banditenmine. Sein Körper war über und über mit Staub bedeckt und seine Arme schmerzten von der unendlich scheinenden Arbeit mit dem Erz. Wieder und wieder hatte er die Hacke auf die harten Erzklumpen niederrasseln lassen. Und wieder und wieder sackte er unter der Lasst der Arbeit zusammen...
Aber auch wenn es eine harte, verabscheuenswürdige Arbeit war. Zumindest hatte er nun ein Dach über dem Kopf. Ein Dach über dem Kopf und Nahrung, die er so dringend benötigte. Etliche Pfund hatte er in der Zeit im Hafenviertel von Khorinis abgehungert. Und etliche Maale hatten ihn die Schmerzen des leeren Magens so gequält, das er kein Auge hatte zutun können. Aber diese Zeiten ware vorbei. Zum Glück waren sie das, dachte Sheron sich, als er an einem, von einigen anderen schürfern, gemachten Feuer niedersackte und sich eine der Bratkeulen aus der Glut nahm. hier musste er für seine Nahrung keine Waffen und keine Kleidung verkaufen. Hier bezahlten die Banditen für seine Verplegung. Dafür bezahlte man als schürfer zwar mit der Arbeit in der Mine. Aber es war besser als nichts.
Und so verzog sich Sheron mit seiner Keule, in eine dunkele Ecke der Banditenebene, und verzehrte jene mit genüsslichem Gemüte, wobei er an die Vergangene Zeit nachdachte. Um so vieles besser ging es ihm hier. Um so vieles besser als im Hafen. Aber eines das musste er sich eingestehen. Eines das fehlte ihm aus der Zeit im Hafenviertel. Und das war das Meer...



25.09.2003 16:53#46
Sheron J. Spark Mit stängigem Hallen durchzogen die Schallwellen, resultierend aus dem ständigen Aufschlag einer Spitzhacke auf einen Erzklumpen, die dunklen Stollen der Banditenmine, der einzigen Goldquelle der Gilde um Lee. Nicht viele Schürfer waren es, die in letzter Zeit hier unten arbeiteten, um so die so wichtige, magische, Ware aus dem harten und festen Stein zu befreien. Aber es waren gegnug um das Durchkommen der Gilde zu sichern. Und einer von ihnen. Einer von ihnen war Sheron. Sheron Jackson Sparrow, wie er mit ganzem Namen hies, war schon wieder seit etlichen Stunden mit jener Aufgabe beschäftigt. Auch wenn er am heutigen Tage noch keine großen Menge, des von magisch, violetten, Adern durchzogenen Erzes gefördert hatte. Der Stein war hart und kein bisschen Spröde, so dass es ungeheuren Kraftaufwand forderte mit einer Spitzhacke die Steine zu spalten, um die Erzadern freizulegen...



27.09.2003 13:56#47
Sheron J. Spark Langsam, jedoch mit erhobenem Haupt stapfte Sheron in die Mine der Banditen um seinen täglichen Pflichten nachzugehn. Seit einigen Tagen war er schon dieser Arbeit nachgegangen und dieser Tag war desto umso erfreulicher für Sheron, da er die nächsten Tage nicht arbeiten musste. Und so nahm er seine Hacke vom Rücken und begann mit harten Schlägen seinen letzten Arbeitstag dieser Woche zu beenden...



28.09.2003 13:28#48
Sheron J. Spark Auf schnellem Fuße verschwand Sheron J. Sparrow aus der Schürferhütte und machte sich auf den Weg zu Onars Gehöfen. Er hatte am heutigen Tafe frei und so wollte er bei den Händlern des Hofes sein verdientes Gold auf den Kopp haun. Ein neues Schwert und neue Lederstiefel brauchte er. Und so überquerte er die schmale Brücke zum Banditenlager, vorbei an der Wache, und schritt den Bergpfad hinab in Richtung des Hofes...



28.09.2003 17:09#49
Redsonja Und wieder einmal erhob sich die Banditenburg in vertrautem Anblick vor Redsonja. Sie atmete tief ein, dann deuteten ihre Mundwinkel ein Lächeln an und sie schritt weiter, an den Wachen vorbei, die sie kurz grüssten. Dann schweifte ihr Blick über den Platz. Es war dasselbe Treiben wie immer. Einzelne Banditen schlurften durch die Gegend, andere sassen untätig rum und ein weiterer Teil war dem Lärm nach in der Taverne zu vermuten. Doch das ganze interessierte die Banditin nicht sonderlich. Sie zog sich zurück und legte sich nach dem langen Marsch des vergangenen Tages hin um morgen in aller Frühe wieder aufzustehen und Tuan zu suchen.



28.09.2003 22:59#50
Atlas Atlas bewegte sich auf den gewundenen Pfaden nach oben. Schliesslich kam eine wacklig aussehende Brücke, der Atlas soviel Vertrauen entgegenbrachte, wie den Paladinen. Noch einmal genoss er das vertraute Gras unter seinen Füssen und tat dann einen entschlossenen Schritt nach vorne. Die Brücke knirschte bedrohlich und wackelte, was das Zeug hergab. Langsam bewegte er sich vorwärts, immer einen Fuss vor den anderen setzend. Schliesslich, er konnte es selbst nicht fassen, war es geschafft. Fester Boden befand sich unter seinen Füssen und er setzte seinen Weg fort.

Das Einzige, das im Sorgen machte war das Wetter. Schon vor einer Weile hatten graue Wolken die Sonne verdunkelt. Es war ein hellgrau gewesen, das nun aber bedeutend dunkler geworden war. Ein paar Regentropfen würden wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Also beeilte er sich, um nicht bei einem Unwetter zurücklaufen zu müssen. Kurze Zeit später kam das Lager in Sicht.
Vor dem Lager stand noch eine Wache. Er hoffte, sie würde ihn passieren lassen, den just in diesem Moment setzte der Regen ein. Schliesslich stand er vor ihr. "Wohin des Weges, Fremder?"
"Ich möchte zur Mine."
"Was hast du dort zu suchen? Du gehörst nicht zu uns."
"Noch nicht. Ich muss mich noch als würdig erweisen und einen Auftrag ausführen."
"Und das muss ausgerechnet hier sein?"
"Nun, wieso nicht?"
"Weil ich keinen dahergelaufenen Straudieb hier reinlassen darf. Du könntest ein getarnter Innos-Heini sein."
"Als einer von Innos-Anhängern würde ich sicher nicht den Vordereingang benutzen."
Es wurde nun zum Regen auch noch dunkel und Atlas hatte überhaupt keine Lust im Dunkeln über die glitschigen Felsen zu gehen.
"Tja, wohl wahr. Hmm, ich glaube nicht, das du gefährlich bist, aber man weiss ja nie. Vielleicht kannst du ja mit 10 Goldstücken die letzten Zweifel beseitigen."
Nun kam der Händler in Atlas zum Vorschein.
"8"
"Erpresser! Na gut, du hast gewonnen. Nun aber her mit der Kohle."Atlas zahlte und liess die Wache hinter sich.



29.09.2003 15:30#51
Inogladier Inogladier kam herangerannt.Es war das erste mal,dass er hier je gewesen ist."Also...wo könnte ich hier pennen?" dachte sich Inogladier.Er guckte von draussen in alle Hütten rein,um zu sehen,ob noch ein platz für Inogladier da wäre,aber mittendrin verlor er die Lust und sagte "Ach,scheiss drauf,ich geh schürfen",ging in die Mine und schürfte.Nach 6 Stunden mühsaliges schürfen ladete Inogladier seine Ladung Erz ab.Doch 1 Klumpen fiel aus dem Sack und rollte ziemlich weit weg vom Ladeplatz.Inogladier hob den Klumnpen auf und dachte sich "Hah!Dieser Brocken gehört mir." Inogladier guckte sich um,und als er feststellte,dass keiner ihn beobachtete,nahm er sich den Brocken und steckte sich ihn ein in seinem Sack voll gold...



06.10.2003 12:22#52
D4rkL0rd Nach langer Zeit betrat der L0rd endlich wieder die Banditenburg. Der Hall aus den Hölen konnte man schon auf den Trepnnen zur Burg hören.
Es war wohl mal wieder Arbeitszeit und D4rk, wie fast immer, nicht anwesend. Der Hof war richtig langweilig geworden.... Um seine Langeweile zu unterdrücken, vermochte er nur eines arbeiten. Mit seiner Spitzhacke auf der Schulter bahnte er sich seinen weg, durch das weit verzweigte Hölensystem.



06.10.2003 22:06#53
D4rkL0rd Den ganzen Tag hatte der Schürfer seinen Sol in der mine abgearbeitet. immer wieder, hatte er durch Pausen neue Kraft geschöpft. Er erinnerte sich an die Zeit zuurück, an der er nur wenige Axt-Hiebe vollbrachte, bis ihm die Gelenke schmertzten. Nun war er jedoch so weit gekommen, das er keinerlei Muskelerschlaffung feststellen konnte. Nicht nur sein Geist, sondern auch sein körper vergas almählich die "alles mit Samthandschuh anfass" Zeiten des Kloster. Xephon war verschwunden, es hatte anscheinend zoff gegeben und nun wusste der l0rd nicht wo sein Freund steckte. Einige Wochen waren vergangen, seid ihrem Marsch ins Kastell, nach dieser Zeit hatte er ihn nur flüchtig in Erinnerung. einige neue Schürfer waren zu ihm dazugekommen, im gegensatz zu ihnen war er schon ein alter Sack. Die Neulinge jedoch strahlten wieder ein Hauch von Ergeitz aus, den selbst den L0rd zu packen schien. D4rkL0rd wollte sich nicht von ein paar Weichlingen in die Schranken weißen lassen, er musste ganz einfach mehr als alle Anderen zu Tage fördern. Dies gelang ihm auch im Verlaufe des TAges, als alle Anderen, die Mine verließen, war er der Einzige, der noch Schürfte. Er musste sich selbst an den Kopf fassen, als ihm erst in den Späten Abendstunden einfiel, das er das Mittagessen und jegliche weitere Nahrung, die ihm Zustand abgelehnt hatte und in einem Schürfrausch versunken war. Etwas positves hatte seiner Ansicht nach die Sache jedoch, er hatte genug geschürft, sodass er die nächsten Wochen die dreckige Mine nichtmehr betreten musste.Beim verlassen, der in kalten Stein, von unzähligen glichgesinnten gehauene Erz-Mine hatte D4rk nur noch sein Bett im Kopf, den Gedanken an Xeph hatte er schon vor langer Zeit durch den Satz : " D4rk ich kann selber auf mich aufpassen." verdränkt. Diesen Satz musste er Tag ein Tag aus höhren: Xephon, es diese Beere nicht, die ist Giftig! Xephon: Nein D4rk, ich kann gut auf mich selber aufpassen!
D4rkL0rd: Xeph, dieser Weg ist der Falsche.
Xephon: Nein D4rk, ich kann selber auf mich aufpassen (5 st später) D4rk wieso sagst du mir nicht, das der Weg der falsche war?
D4rkL0rd: Xephon, das Wasser ist zu Flach, du kannst da nicht reinspringen!Xephon: doch D4rk, ich kann auf mich selber aufpassen (Kopf anschlag)D4rkL0rd: Xephon, nein Xephon, das ist keine Katze, das ist ein .....Xephon: Whuaaaaaaaaaaaaaa

Er wollte es wohl nie lernen. Diese erinnerungen zauberten D4rk ein Lächeln auf die Lippen. Es ließ ihm gemächlich den Weg zu einer kleinen Wiese finden, in denen er, wie an den meisten Tagen auch, die Sterne beobachtete und über Vergangenes und noch auf weit in der Zukunft liegendes nachdachte.


07.10.2003 15:31#54
Gjaron Aus der Sicht eines Schürfers:
„Ich blickte auf, direkt zum Minenschachteingang, eine dunkle, fast schon majestätische Gestalt stand im Stollen. Breitbeinig stand sie da, die Arme in die Seiten gestützt, von der Sonne umrandet und in schwarzen Schatten gehüllt. Ich hielt für einen kurzen Augenblick inne mit der Spitzhacke zu schürfen, doch dann trat die Gestalt weiter in die Mine und im schwachen Fackellicht erkannte ich Gjarons Gesicht.“

Gjaron hatte sich vor dem Minenausgang postiert und blickte in den dunklen Schacht. Er erkannte so gut wie nichts im dunklen Schwarz, und niemand hatte ihn wohl bemerkt, deshalb schritt er weiter in den Schacht: „Autsch..., arggh!“ Gjaron lief gegen eine Lampe, welche an der niedrigen Decke hing, und stieß sich den Kopf daran. Der zweite Aufschrei rührte daher, dass die Lampe wieder zurückschwang und gegen den Hinterkopf des Banditen hämmerte. Mit schmerverzerrtem Gesicht wanderte Gjaron weiter in die Mine hinein, bis er auf die ersten Schürfer stieß. „Hey, hört mal, Lee schickt mich, ich soll euch ins Minental führen. Ein paar hohe Tiere haben ein altes Räuberlager wiedergefunden, das nun aus seinen Neuaufbau wartet und dafür brauchen wir euch.“Allgemeines Gemurmel machte sich im Schacht breit.
„Das ist ein Befehl des Generals, da gibt’s nichts zu murmeln, klar? Also ein bisschen zackig. Raus hier und in einer Reihe draußen aufstellen!“, Gjaron grinste breit vor sich hin, während er wild mit den Armen in der Gegend herumfuchtelte, und annahm, dass die Schürfer seine Anweisungen auch kapierten. Als auch der letzte Schürfer draußen war, machte sich Gjaron auch auf den Weg hinaus aus der stickigen Mine: „Autsch..., arggh!“ Gjaron hielt sich mit den Händen Stirn und Hinterkopf: „Verfluchte Lampe!“



07.10.2003 15:46#55
D4rkL0rd D4rkL0rd, der wie an jedem Tag, so auch an diesem erst am Späten Mittag erwachte, sah vor seiner Behausung ein Menschenauflauf...
Davor stand ein Ranghöherer, der warscheinlich die Gruppe anführte. Es wurde Gedrängelt und einfach alles andere gemacht, als sich nach den Anweißungen von Gjaron zu richten. Der L0rd trat dazu. Kein bekanntes Gesicht, außer das von Gjarond, der ihm schon einige Male über den Weg gelaufen war. Was wollten die alle? Passierte jetzt endlich mal etwas? Das anfängliche Gemurmel, das sich jetzt in normale Gespärchslautstärke verwandelt hatte untergrub die Autorität des Rnaghöheren, dieser jedoch, ließ einige Machtworte erklingen, mit denen auch wieder Ruhe erschte.
D4rk musterte erst einmal von der Ferne das Geschehen, ihm war nicht ganz recht bei der Sache, wieder Arbeiten zu müssen. Was sollte sonst jemand von Schürfern wollen?
Ein scharfer Blick, auf D4rk gerichtet und der darauffolgende zischende Ruf:" Schürfer, in die Reihe mit dir." Ließen D4rk jegliche Hoffnung vergraben, heute mal wieder mit einem Blauen Auge davon zu kommen.



07.10.2003 16:50#56
Taeris Steel Taeris ging an den beiden Banditenwachen vorbei die wie jeden tag den Weg zur Burg bewachten. Sie sahen ihn wzar etwas seltsam an, ein hoher Söldner bewegte sich schliesslich nicht jeden tag über den Hof der Banditenburg, Taeris würdigte sie jedoch keines Blickes. er trat auf das Haus am Fusse des banitenturmes zu und stieß dessen Tür auf. Wie Taeris erwartet hatte, war Fisk nicht da. Er betrat das Haus und ging zu seiner Truhe. Er kramte alle Pfeile heraus die sich noch darin befanden. Taeris hatte Glück, unter ihnen befanden sich noch einige Brandpfeile, die restlichen geschosse waren die üblichen Metalspitzenpfeile. Insgesamt zählte Taeris 79 Pfeile, davon etwa 12 Brandpfeile. Taeris hing seinen Köcher vom haken neben seinem bett und füllte ihn ausgewogen mit den geschossen. Er steckte 35 gewöhnliche Pfeile hinein und steckte noch 5 Brandpfeile dazu. Den Rest vestaute Taeris, eingwickelt in ein Ledertuch, in seinem Rucksack. Den aufmunitionierten Köcher hing er zurrück an den haken. Dann kramte er weiter in der truhe. Er holte 2 Fackeln und ein paar kleine Feuersteine hervor und verstaute sie ebenfalls im Rucksack. Dann ging Taeris an seine Proviantkiste und packte etwas Pökelfleisch, ein wenig Käse und einige Keulen Moleratfleisch, euingewickelt in ein feuchtes Tuch, in den Rucksack. Ausserdem holte er noch ein Bündel Seil hervor, das er ebenfalls in seinem Rucksack verstaute.
Den Rucksack stellte er an die Wand und zog seine beiden Schwerter aus ihren Gurten. Taeris´ Eisschneide war noch teilweise mit getrocknetem Blut beschmiert und bedurfte dringender Reinigung. Sein zweihänder, noch kaum benutzt, glänzte zwar immernoch im Lichtschein, doch euinige Schlammspritzer waren auf der Klinge angetrocknet. Taeris holte ein Ledertuch hervor und setzte sich auf sein Bett, dann begann er die Klingen der beiden Schwerter gründlich zu säubern und zu polieren. Dies tat er, bis die beiden Schwerter im Sonnenlicht aufblitzten und kein noch so kleiner Fleck mehr ihre Klingen beschmutzte. Taeris steckte seinen Einhänder Eisschneide wieder zurrück in die Scheide und den Zweihänder zurrück uin den Waffengurt. Dann lehnte er die beiden Waffen an die Wand direkt neben den Rucksack.
Jetzt legte Taeris seine Schwere Söldnerrüstung ab und hing sie an den eisernen haken an der Wand. Er nahm das Ledertuch und eine Wurzelbürste und polierte erst die sichtbaren Panzerplatten und anschliessend bürstete er mit der Bürste das fell, das die Platten grösstenteils bedeckte. Nachdem die Rüstung nun wieder in ihrem alten Glanz erstrahlte und gepflegt aussah, legte Taeris die Rüstung wieder an, zog seinen dunkelbraunen Umhang darüber, schnallte sich seinen zweihänder auf den Rücken und schulterte Bogen Bregolad sowie zugehörigen Köcher, dann schnallte er sich noch sein Schwert Eisschneide um und schulterte zu allerletzt noch seinen Rucksack. Dann band er sich noch einen Geldbeutel mit etwa 200 Goldstücken Reserve an den Gürtel und schlenderte voll gerüstet aus dem haus heraus um Richtung Hof zu verschwinden. Zur Stärkung würde er sich vorher in der Taverne des Hofes noch ein Mittagessen gönnen, bevor er sich dann bei Abaddon zum Aufbruch melden würde.



07.10.2003 18:11#57
Claw Claw trieb seine aus der Taverne aufgegammelten besoffenen Schürfer zur Banditenburg hoch.
"So, stop jetzt. Jetzt geht ihr erstma..." er hielt inne. Auf dem Vorhof erspähte er eine ganze Meute Schürfer und Gjaron, der sie zurechtwies."Was zum Geier ist denn hier los ?" fragte Claw genervt und ging vorwärts zu Gjaron.
"Hey Gjaron, was hast du denn vor ? Willst du ein Ausflug machen oder was ?""Hi Claw... nein, ich führe die Jungs da ins Minental. Die sollen das alte Banditenlager wieder aufbauen..."
"Das alte Banditenlager ? Hört sich gut an, aber wer hat gesagt, dass du sie dort hin führen sollst ? Normalerweise müsst ich das als Schürferboss wissen." "General Lee persönlich hat dies angeordnet, auf Empfehlung von Zombiebreaker.""Achso, vom General persönlich... also ..." weiter kam der Schürferboss nicht, denn er wurde plötzlich von Kalle unterbrochen, der gerade ankam."Was ist denn hier los ??? Was soll der Scheiss ? Warum führt ihr die Schürfer weg ? Nu der Schürferboss, wer auch immer der neue Arsch ist, hat das zu sagen..."
"Dieser neue Arsch bin ich." antwortete Claw knapp und kühl und *zack* verpasste er Kalle einen Kinnhaken.
"Achso... entschuldigung..." wimmterte Kalle. "Es ist nur so, weil hier schon länger kein Boss mehr war und seitdem Sir Scorpion den Posten aufgegeben hat, hier alles drunter und drüber geht... wo sollen die Schürfer denn jetzt überhaupt hin ?"
"Ins Minental zum Wiederaufbau des Banditenlagers." wiederholte Gjaron zum zweiten Mal. "Auf General Lees Anordnung."
"Nun ja, gut... meine Erlaubnis habt ihr dann auch." meinte Claw dazwischen, "auch wenn das Minental momentan halbwegs sicher ist, solltet ihr doch Verstärkung mitnehmen, damit die Schürfer sicher dort ankommen. Kalle, du wirst die Gruppe begleiten, nimm dir noch 2 fähige andere Banditen mit und dann gehts ab." erklärte der Schürferboss.
"Ok, ihr könnt jetzt abziehen, wär ja alles geregelt."
"Gut, dann bis später." sagte Gjaron.
"Ja. Vielleicht komm ich in den nächsten Tagen nochmal runter ins Minental um zu sehen, ob alles klappt. Bis dann." verabschiedete sich Claw und drückte Gjaron die Hand, ehe die Schürfer, Gjaron, Kalle und zwei weitere Banditen die Burg in Richtung Minental verliessen. Claw sah sich noch die Banditenburg an."Ja, hier muss sich einiges verändern..." dachte er und begab sich in die Mine, um diese zu inspizieren und dachte die ganze Zeit an die strategische Lager der Banditenburg und die Sicherheit der Schürfer nach.



07.10.2003 18:20#58
Sheron J. Spark Auch Sheron hatte sich mehr oder weniger freiwillig dem Schürfertrupp, der nun auf dem Weg ins Minental war, angeschlossen. Er war einer von den besoffenen Schürfern, die Claw in der Kneipe aufgeschnappt hatte. Nun hatte er gerade noch Zeit gehabt um seine Spitzhacke aus einer Truhe zu holen und dann gings auch schon los...



07.10.2003 18:53#59
Marquez Schwermütig stand Marquez vor dem Aufgang zur Banditenburg und blickte am Berg hoch.
Sollte er da jetzt wirklich hochgehen? Und was würden sie mit ihm machen, wenn er wieder da wäre?
So viele Bendenken...

Er atmete noch einmal tief durch und dachte nach.
»Ok, du Feigling!«
Plötzlich war seine Besorgtheit wie weggeblasen.
»Du gehst da jetzt hoch! Und wenn der fette, dumme Schürferboss was zu meckern hat, dann schickst du ihn zu Linky, und der nimmt ihn dann auseinander!«Einen beherzten Blick später stürmte Marquez auch schon todesmutig den Weg hoch.
Doch auf einmal blieb er mit ganz großen Augen stehen.
»Hä? Was denn jetzt los?«
Langsam trotteten die Schürfer im Gänsemarsch an ihm vorbei, einer nach dem anderen.
Hin und wieder antwortete auch mal einer mit einem gelangweilten Verdrehen der Augen auf Marquez’ verwunderten Blick.
»Moment mal...« - er reihte sich neben einem seiner Kollegen ein - »Sag mal... Wo geht ihr hin?«
Dieser schien zuerst seinen Augen nicht zu trauen, dass er angesprochen wurde, begann dann aber, laut zu wettern:
»Ach, lass mich bloß in Ruhe! Dieser scheiß Penner von einem General hat einen seiner scheiß Speichellecker geschickt, um uns zu irgend so nem dämlichen Räuberlager zu bringen, das wir dann lustig aufbauen können! Ey, so ne Scheiße, ich sag's dir!«
Der Kollege wandte sich grummelnd ab und ließ Marquez hinter sich zurück, der gerade eine wichtigtuerische Denkerpose eingenommen hatte.
»Ach so ist das... «, murmelte er. »Ja, das trifft sich sehr gut. Das Räuberlager aufzubauen, ist allemal besser, als in der Mine zu schuften...«Ein diabolisches Grinsen rundete die Ausarbeitung seines Plans ab, die jetzt jedoch jäh von einem wilden Gekeife dicht hinter ihm unterbrochen wurde.»Ich sag's nicht noch mal: Zurück in die Reihe!«



07.10.2003 21:07#60
Claw Claw hatte eine Liste der Makel der Banditenburg erstellt. Unruhig und vollkommen unzufrieden setzte er sich auf eine Bank vor der Mine."Das kann doch nicht wahr sein... ein Haufen Erz einfach so verschwunden... die Stützbalken in der Mine, viele sind morsch... die Wachen sind unzureichend und haben ne schlechte Moral... keine Wachen auf den Türmen... überall Dreck und besoffene Schürfer und Banditen... viele drücken sich vor der Arbeit... die meisten Banditen benutzen Keulen oder Kurzschwerter..." Claw ging die Liste durch. Auch schlechte Bezahlung hatte er erfasst. Wurde Zeit, dass hier ein anderer Wind weht.
Claw sah sich den Sauhaufen von Wachposten an. Die meisten popelten in ihren Nasen, sauften, oder lagen einfach irgendwo rum. Das war keine kampferprobte Verteidung. Nun musste Claw das Ruder in die Hand nehmen und die Banditenburg zu einer wahren Festung der Verteidigung ausbauen.
"Als erstes werden die Wachen getrimmt und neue eingestellt. So kann das nicht weitergehen. Hartes Training steht denen bevor..." murmelte Claw und kreuzte an seiner Liste etwas an. "Neue Waffen brauchen wir auch..."
Lange Zeit überlegte der neue Schürferboss, was noch alles gemacht werden sollte, bis er müde die Banditenburg verliess. In den nächsten Tagen würde er hier alles umkrempeln, dazu war er fest entschlossen...



07.10.2003 21:52#61
Atlas Atlas ging nach seinem Auftrag los, zur Banditenburg. Das saftige Gras unter seinen Füssen war angenehm und die Bäume wogten sich im Wind. Ein idylisches Schauspiel, wie er fand. Nur das aus der Richtung des Minentals dunkle Wolken aufzogen und ihn zur Eile trieben. Der Weg zur Burg und vor allem die Erinnerung an die Brücke liess ihn schaudern. Nochmals liess er sich den Auftrag durch den Kopf gehen. Er musste also von einem Banditen einen Schlüssel bekommen. Das klang irgendwie zu einfach. Da musste ein Hacken an der Sache sein. Doch was wollte er auch machen. Von General Lee sollte die Aufgabe kommen, also musste es wichtig sein. Schliesslich kam er zum Eingang.

Der Typ am Eingang schien ein gutes Gedächtins zu haben. Er erkannte ihn wieder, obwohl sie sich erst einmal begegnet waren. Die Burg war ziemlich verlassen und weil er nicht wusste, wer dieser Kalle sein sollte wandte er sich erstaml an den Banditen, der im Hof stand. Sein Namensgedächtnis war katastrophal, aber er glaubte sich zu erinnern, das seine Kameraden ihn Claw nannten."Hallo! Ich suche einen Banditen names Kalle. Wisst ihr, wo er sich aufhält?"


07.10.2003 22:04#62
Claw Claw wollte gerade die Burg verlassen, als er angesprochen wurde. "Hallo! Ich suche einen Banditen names Kalle. Wisst ihr, wo er sich aufhält?"Claw schaute sich den Typen genau an. Er war kein Schürfer, sondern ein Bürger. "Sakrileg... das gibts doch nicht... lässt die Torwache jeden rein oder was ??? Den werd ich umbringen !!" fluchte Claw. Gerade eben hatte er noch die Wachen bemängelt und nun leisteten sie sich solch grobe Fehler. Er würde dafür sorgen, dass niemand ungebetenes mehr reinkommen würde.
"Wer bist du überhaupt." fragte der Schürferboss mürrisch.
"Ich heiße Atlas... ich bin neu hier und will mich Lee anschliessen, als Schürfer."
"Und du denkst, das geht so einfach ? Wir hatten schon öfters hier arge Probleme... Minecrawler, Untote, Milizen... du könntest ein Spion sein... ich werd niemanden mehr aufnehmen, der nicht zuerst seine Loyalität Lee gegenüber beweist..."
"Genau deswegen bin ich hier. Ein Typ namens Gjaron hat mich geschickt, ich soll bei diesem Kalle einen Schlüssel abholen."
Claw durchfuhr es. Dies war ein seltsamer Zufall, denn genau den Schlüssel wollte er haben und den neuen schicken.
"Kalle ist nicht da. Hätt ich gewusst, dass der den Schlüssel noch hat, hätt ich ihn schon längst... oh man, mein Vorgänger hat hier ja nur Kacke gemacht... hier läuft gar nichts. Also gut, ich wollte dich eh schicken, den Schlüssel zu holen. Ich hab Kalle und Gjaron mit den Schürfern ins Minental geschickt... sie bauen das alte Banditenlager wieder auf. Geh hin und bring mir den Schlüssel. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass du vorher etwas für sie dort erledigen musst, sonst bekommst du den Schlüssel nie. Mach das, was Kalle und Gjaron verlangen und mach es ordentlich. Dann kommst du zurück und bringst mir den Schlüssel. Dafür wirst du aufgenommen und vielleicht springt sogar noch ne kleine Belohnung dabei heraus."
"Ok, dann mach ich mich auf den Weg."
"Gut, aber eins noch : verlier den Schlüssel nicht. Auf keinen Fall. Er ist extrem wertvoll und unerlässlich für mein Amt. Verlierst du ihn, dann bekommst du den Ärger deines Lebens... ich verlass mich auf dich. Machs gut." erklärte Claw und verabschiedete sich. Er war sauer, hier lief gar nichts so, wie es sollte. Er würde alles wieder herrichten. Dann verliess auch er die Banditenburg.



07.10.2003 22:35#63
D4rkL0rd Es hatte sich im Verlauf des Abends eine größere Gruppe Gebildet.Wo auch der L0rd hinsah, kein bekanntes - Schürfer Gesicht. Schill war WEgelagerer geworden und hatte nun nichtsmehr mit dem Pack zu tun, Xephon wurde vom Hof geworfen. Und er, der vergleichsweiße zu den anderen Schürfern, alte Sack gieng langsam aber sicher in der Menge unter.
Die Nacht war hereingebrochen, er stand nun schon ein Viertel des Tages in der Gegend rum und hatte nichts zu tun. Nun endlich überredete er sich selbst, endlich Platz zu nehmen und einfach mal darauf zu warten, was die Anderen machen würden.
D4rk war seid seinem Rauswurf aus dem Minental noch nie dort gewesen. Es schauderte ihm bei dem Gedanken, in diesen Trostlose, von Drachen und Orks gequälten Landabschnitt vor zu stoßen. Er machte sich zur Aufgabe, sich so gut es ging in der menge zu verstecken, Gefahren aus dem Weg zu gehen und bei der nächst besten gelegenheit sich vor der Arbeit zu drücken. Der L0rd wollte keines Falls auffallen, ihm sträubten sich die Nackenhaare als er an die Probleme mit dem Zirkel zurück dachte. Einiges hatte sich geändert. Einiges, war gleichgeblieben. unterscheiden vermochte er nicht, weder von neu noch von alt. Es gab zu viele Veränderungen auf Einmal, erst der Ärger im Kastell, dann war Xeph verschwunden, bald sollte es Piraten auf dem Hof geben und zu guter letzt durfte er mit ein paar möchtegern Helden ins Minental marschieren.Der Abendhimmel schimmerte blau auf die Menschentraube, die sich vor der Mine gebildet hatte und von Stunde zu Stunde um Ein bis Zwei Personen größer wurde. Der Mond zeigte sich in dieser Nacht nur mit der Häfte seiner Pracht. Der l0rd fasste sich an den Kopf, als er über das Timing, nachdachte, das hier wohl fehlgeschlagen war. Wann wollten sie aufbrechen? Am Mittag? Nun war es stock finstere Nacht, ohne Fackeln konnte man keine 10 Fußschritte vor sich sehen. Die Strahlen, die der nächtliche Himmel schickte, genügten nicht aus. Nachts, so hieß es, traten die grausamsten und gefährlichsten Geschöpfe Khorinis aus ihren tiefen Löchern, unter den Himmel.
Gjaron war zwar im Einhand Schwertstile geübt, doch gegen ein in D4rks Phantasie lebendes Wesen, vermochte er nicht viel mehr, als einen Wolf mit Grass-Bällchen zu bewerfen.
Leise und unbemerkt, döste er in einer fast unsichtbahr wirkenden nische. Auf halben Ohr bekam er das nötigste mit.
Ihm viel auf, das das Einzige, was ihn von anderen Schürfern abhob, seine Schürferrüstung war, die er einst von Salladin abgekauft hatte.Die Zeit verstrich und keinerlei Anzeichen von einem Aufbruch waren in sicht. Der l0rd, wieder aus seinem Versteck gekrochen, mussterte die Gesichter. Verblüfft, starrte er sie eingehend an. Freude strahlte aus ihnen, Abenteuerlust, Dinge, die in D4rk längst vergessen waren.



09.10.2003 01:38#64
Redsonja Die Banditin fröstelte. Es wurde langsam kälter. Jetzt muss ich mich auch noch um wärmere Kleidung kümmern fluchte sie leise vor sich hin und kickte in einen Stein hinein, der haarscharf an einem herumlungernden Banditen vorbeiflog. Doch der kümmerte sie nicht weiter. Die Disziplin hatte sich in letzter Zeit zwar etwas gebessert, aber die Leute wären keine Banditen gewesen hätten sie strikt die Befehle eines Anführers befolgt. Irgendwie mochte sie diese Eigenschaft auch an der Bande. Sie als ehemalige Banditenführerin hatte das ja nur all zu bald erkennen müssen, die Schürfer waren noch leicht einzuschüchtern gewesen, aber die Banditen, dieses versoffene Pack ohne jegliche Ordnung... trotzdem musste Redsonja bei dem Gedanken lächeln. Schlussendlich gehörte sie selbst ja auch zu diesem Gesinde. Obwohl es eigentlich noch erstaunlich war wie viel Respekt ihr die meisten Banditen doch noch zollten... immerhin liessen sie die meisten ohne primitive Annäherungsversuche vorbeilaufen, was schon mal ein Fortschritt war.
Leicht zitternd überquerte Redsonja den Platz und zog sich in die Burg in ihre Ecke zurück, wo sie alle Gedanken Gedanken sein liess und bald in seltsame Träume entschlief.



10.10.2003 11:48#65
Redsonja Mit einem Schlag war Redsonja hellwach. Irgendetwas hatte sie aufgeschreckt aber was? Sie schaute sich schnell in dem kleinen Raum um, entdeckte jedoch nicht. Als sie dann aber feststellte, dass es schon beinahe Mittag sein muss schlüpfte sie erleichtert in ihre Kleider und machte sich auf den Weg zum Hof. Trotzdem schaute sie immer noch argwöhnisch um sich. Etwas schien ihr höchst seltsam.


10.10.2003 12:46#66
Claw Nachdem Claw einige Fressen eingeschlagen hatte, fanden sich auch die letzten rebellischen Banditen ein und fingen mürrisch an zu trainieren. Sie machten schon Fortschritte. Auch die neuen Wachen auf den Türmen und der Brücke nahmen ihre Arbeit auf.
"Ja, genau. Immer weiter so." motivierte Claw den Haufen. "Wenn ihr eure Pflicht in Zukunft gut erfüllt, werdet ihr besser bezahlt und mit neuen Waffen ausgerüstet. Dafür wird aber länger und härter gearbeitet !" rief Claw aus und die Banditen legten sich ins Zeug, den Anweisungen des Schürferboss' Folge zu leisten. So leicht hatte er es sich nicht vorgestellt. Er dachte, er müsse erst einige Banditen niederschlagen, ehe man auf ihn hörte, aber es waren nur wenige rebellische und die waren auch schneller ruhig als erwartet.Circa 34 Mann standen vor der Mine und trainierten mit dem Schwert. 28 weitere übten mit dem Bogen und schossen auf Strohpuppen. Der Rest der Meute war entweder im Wachdienst, hackte Holz für die neuen Stützposter der Mine oder patroullierte durch die Mine, um Minecrawler zu jagen. Mitlerweile umfasste die Banditenburg fast 100 Leute. Genug, um bei einem Angriff die Burg und die Mine zu halten.
Der Schürferboss sah zu den Türmen. Auf jedem standen nun drei Bogenschützen, die die Umgebung bewachten. Der Müll, der vorher dort lagerte, hatten die Banditen auf den Feldern von Sekobs Hof abgeladen.
Claw überliess einigen fähigen Banditen die Aufsicht und er kehrte um, um auf dem Hof noch etwas zu erledigen.



12.10.2003 18:54#67
Claw Langsam aber sicher realisierten sich die Vorstellungen des Schürferbosses. Die Wachen hatten ihre Arbeit aufgenommen und die Patroullien ebenfalls. Zur Probe liess Claw einige Bauern herbei rufen, die dann in die Banditenburg hineinmarschieren sollten. Das Resultat : 3 Bauern hinkten mit blauen Flecken und Wunden zurück zum Hof, einer, der die Brückenwachen sogar angegriffen hatte, kam knapp mit dem Leben davon. Ein Pfeil hatte knapp sein Herz verfehlt.Claw war zufrieden, auch wenn der Zwischenfall mit dem "fast-toten" nicht hätte sein müssen. Aber im Ernstfall wäre dies sogar lebenswichtig für die Erhaltung der Banditenburg.
Tagtäglich trainierten die Banditen jetzt 2 Stunden lang den Waffengebrauch. Entweder mit dem Schwert oder mit dem Bogen. Und wenn ab und an noch einer faulenzte, wurde er zum Training oder zum Wachdienst geprügelt. Auch die Bezahlung für die Banditen würde höher ausfallen als früher, dessen war sich Claw sicher.
Der Schürferboss ging in die Mine. Das neue Holz für die Stützbalken war fast fertig. Und auch die Grabungen neuer Höhlen hatten bereits begonnen. Glücklicherweise waren noch immer genug Schürfer da, um das Erz zu schürfen und die Höhlen zu graben. In ihnen sollten dann Kerker und Waffenkammern eingebaut werden. Jeweils mit Wachen versehen. So würde niemand auf dumme Gedanken kommen und die Banditenburg würde allein weiter bestehen können, wenn die Verbindung zum Hof abgetrennt wäre.
Claw war zufrieden. Alles entwickelte sich nach seinen Vorstellungen. Doch was er nicht wusste war, dass einige wenige Banditen die Pläne und die Vorgehensweise des neuen Schürferbosses nicht ausstehen konnten und dass sie seinen Sturz planten...



14.10.2003 18:29#68
Sheron J. Spark Okay das wars für heute. Ich hab kein bock mehr entfuhr es dem schürfer Sheron, als er einen weiteren kompletten Eimer mit magischem Erz gefüllt hatte. Und so nahm er seine Spitzhacke auf den Rücken und nahm die 2 Eimer, welche sich neben ihm befanden jeweils in eine Hand. Nicht weit musste er sich mit jenen Handicaps fortbewegen, da keine 10 Schritte entfernt eine gewaltige Kiste stand, in die das Erz eingefüllt wird.So das hätten wir atmete Sheron gelassen auf und nahm seine angebrochendes Wasser und stürzte den Rest des kühlen Nass seine Kehle hinunter. Es war eine regelrechte Wohltat, die vom Staub eingetrocknete Kehle mit dem Elexier des Lebens zu befeuchten.

Und so stapfte Sheron mit kleinen, aber festen Schritten aus der Mine und streckte sich in der kühlen Abendsonne. Es war scheinbar ein schöner Tag gewesen. Dem blauen Himmel und der unverdeckten Sonne nach zu urteilen sprach er zu sich selbst, während er die Brücke zum Banditenlager überquerte und den kleinen geschwungenen Pfad vom Berg hinab beschritt. Er wollte sich in einer kleinen Quelle, nicht weit von der Mine entfernt,den eingetrockneten Dreck abwaschen. Und so ging er einige Schritte den Hang hinab, bis zu seinem gewünschten Ziel, wo er seine komplette Kleidung ablegte und sich so wie Gott ihn schuf unter die etwas weiter oben im Berg entspringende Quelle stellte. Wie ein kleiner Wasserfall bahnte sich das Wasser seinen Weg über den Körper des Schürfers, der in den letzten Wochen, durch die ständige Arbeit in der Mine, etliches an Muskeln zugelegt hatte, und versickerte letztlich in der kalten, dunklen Erde unter den Füßen des Sheron...



14.10.2003 18:45#69
Fisk Ein wenig außer Atem doch frohen Mutes erreichte Fisk seinen alten Wohnort. Einige seiner alten Bekannten grüßte er, doch weitaus weniger ausführlich als die Leute auf dem Hof. Denn sein eigentliches Ziel war seine Hütte.Und diese erreichte er auch. Rasch trat der Drachenjäger in die Hütte ein, schloss die Tür hinter sich und sah sich um. Ein paar Regale, einige Truhen, ein Bett, ein Sessel und ein Schrank. Der Inhalt konnte drinnen bleiben, da alles fest verschlossen war. Rasch trat er aus der Hütte heraus und sah sich um. Der Transportkarren stand an seinem alten Platz. Mit einigen Handgriffen hatte Fisk ein starkes Seil an dem Karren befestigt und zog selbigen vor die Tür seiner Hütte.
Dann begann er, die Möbel hinaus zu tragen. Etwa eine halbe Stunde dauerte es, dann war alles auf dem Karren verstaut und mit dicken Tauen umwunden. Doch allein würde Fisk es nicht bis zum Lager schaffen.
Suchend blickte er sich nach einer Hilfskraft um. Und da erblickte er eine. Ein Schürfer, anscheinend recht frisch, trat mit tropfenden Haaren hinter der Taverne hervor. "He du!" rief Fisk und winkte dem Schürfer zu, welcher sich sofort umwandte.
"Was gibts?" murmelte der erstaunlicherweise recht gut gelaunte Schürfer. "Hast du Lust mir zu helfen? Ich gehe ins Räuberlager. Meinetwegen kannst du mitkommen. Ich bezahle die Tage für dich, die du nicht in der Mine bist." sprach Fisk und musterte den Fremdling.
Kurz dachte der Schürfer nach, dann entgegnete er: "Kommt drauf an. Worum gehts denn überhaupt?". Fisk grinste. Der Neuling schien genau sein Mann zu sein. "Mein Name ist Fisk. Es geht darum, meine Sachen hier ins Räuberlager im Minental zu transporiteren. Umzug, du verstehst...?".
Eindringlich musterte der Schürfer den Einhandlehrmeister, dann erwiderte er: "Warum nicht. Ich würde alles tun, um nicht mehr in die Mine zu müssen. Zwar arbeite ich oft und auch nicht ungern hart, aber in diesem stickigen Loch geht man ein. Ich bin übrigens Sheron, einer der neuen Schürfer". Fisk nickte zufrieden. "Du bist genau mein Mann. Also, ziehen wir den Karren zusammen. Wenn du Durst oder Hunger hast sag Bescheid, ich hab genug für uns beide." sprach Fisk, da hatte sich Sheron bereits das seil gefasst und begann zu ziehen. Fisk tat es ihm sofort gleich und so setzte sich der Karren in Bewegung, auf dem Weg ins Minental.



15.10.2003 20:12#70
Fisk Etwas erschöpft, doch gänzlich erfreut, endlich sein Ziel erreicht zu haben betrat der Drachenjäger die Brücke zur Burg der Banditen. Wie immer saß der Wachposten direkt neben der Brücke auf seiner Bank, im Lager herrschte eine fröhliche Stimmung. Der Abend war zwar frisch, doch recht angenehm und so was er verständlich das alle Plätze um das Feuer herum besetzt waren. Fisk jedoch schritt wortlos an den angetrunkenen Banditen vorbei und betrat seine ehemalige Hütte. Dann durchtrat er das Haus quer durch und öffnete die Hintertür zum Turm. Zu seiner Rechten fand er nun ein Regal, gefüllt mit Weinflaschen und zwei eiserne Truhen, gefüllt mit Tearis' und Fisks Silberbesteck. Da Fisk alles bezahlt hatte, gehörte rechtmäßig alles ihm, doch bei Gelegenheit wollte er Taeris eines der Silbersets abgeben. In der anderen Truhe befanden sich Wertsachen und Ausbeuten von einigen Ausflügen. Glücklicherweise hatte Fisk doch an die Truhen gedacht, hätte jemand sie gefunden, wäre dieser jemand um einiges reicher gewesen. Doch da sowieso nur der Drachenjäger selbst den Schlüssel zu den Truhen besaß, fühlte er sich recht wohl dabei, die Behälter unversehrt vorzufinden. Rasch nahm er ein Seil zur Hand und band die Truhen an ihren jeweiligen Henkeln daran fest. Dann hievte er sich das Gewerk auf den Rücken. Die Weinflaschen aus dem Regal verstaute er notdürftig in seinen Taschen.
So war er zwar recht reich beladen, doch er konnte es gut tragen und sich auch noch gut fortbewegen. So verließ er die Hütte wieder, schloss die Tür und schloss ab. Dann nahm er etwas Pergament und eine Feder und begann zu schreiben:

Hütte zu vermieten
Interessiert? Dann bitte bei Fisk im Räuberlager melden

Diesen Zettel pinnte er mit einem krumgehämmerten Nagel an die Tür seiner alten Hütte und verschwand mit seinen Schätzen in der angehenden Dunkelheit.


18.10.2003 18:01#71
Aros So entfernten sich die beiden von dem Gehöft und überquerten eine Schafweide, die am Fuß des Berges lag. Ein schmaler, steiler Weg führte mit vielen Windungen hinauf zur Burg. Prüfend sah Aros hinauf. Einige Krähen auf dem Turm gaben ihre Schreie von sich und man hörte jemanden im Lager Bretter sägen, sonst war es aber ruhig. Schien recht verlassen zu sein, oder aber, dort hing man genau so faul herum, wie auf dem Hof. Wenn man Tuans Worten Glauben schenken durfte, dann würden sie hier die Mine finden, in der das Erz gefördert wurde. Klang zwar auch nicht gerade nach leichter Arbeit, war aber immer noch besser als sich auf Diebereien zu verlassen oder auf den Feldern die Rüben zu pflücken. Der Weg war beschwerlich und wand sich immer wieder um große, blanke Felsen. Aros wunderte sich, wie gut sein Vater noch in Form war. Er schien noch ganz der alte, zähe Hund zu sein, bis auf die Tatsache, dass er nun einige graue Haare mehr auf dem Kopf hatte. Ein kalter Wind fegte über die zerklüftete Anhöhe, rüttelte an den Blättern der vereinzelten Bäume und spielte mit Aros’ fettigem, strähnigem Haar, das ihm nun immer wieder ins Gesicht fiel. Als die beiden endlich oben angekommen waren, erblickten sie hinter einer schmalen Steinbrücke das Lager. Einige Typen saßen faul an einem Feuer und soffen irgendein Teufelszeug (dies war aus dem Verhalten der Kerle zu schließen) aus ihren kleinen Feldflaschen. Einige wenige trainierten oder arbeiteten sogar, doch war nicht wirklich viel im Lager los. Eine grimmig dreinschauende Wache stand am Ende der Brücke vor dem Lager, wohl, um unerwünschten Besuch - wie Aros und Störtebeker - aus dem Lager zu halten. Na, ein Versuch konnte ja nicht schaden. „Halt“, rief der Kerl schneidend, als die beiden den Fuß auf die kurze Brücke setzten. „Ihr könnt hier nicht vorbei.“ – „Entspann dich, wir wollen hier keinen Ärger machen, nur in der Mine arbeiten. Ein Söldner namens Tuan hat mich hier rauf geschickt. Hol deinen Boss.“ Die Wache schien leicht verunsichert, als sie den Namen Tuan gehört hatte. Sie schien ihn wohl zu kennen. Doch genau so wenig wollte sich der Kerl von Aros etwas befehlen lassen...



19.10.2003 10:37#72
Atlas Atlas erhob sich mit den nun fast gewöhnlichen Schmerzen in der Brust. Wohlig streckte er sich. Wieder zurück, in einem behaglichen Bett. Seit 2 Tagen hatte er keins mehr gesehen. Nachdem er sich an dem kalten Brunnenwasser noch gewaschen hatte, stand essen an zweitoberster Stelle auf seiner Liste mit unerfüllten Arbeiten. Das musste aber warten, den zu oberst war dieser Auftrag von Gjaron, den Schlüssel zu Claw zu bringen.

Also marschierte er los, Richtung Banditenburg. Gjaron, so schien ihm, hatte erwartet, das er bei Nacht und Nebel, erschöpft und verletzt noch loszog. "So schnell wie möglich" hatte er gesagt. Nun ja, das ist natürlich Interpretationssache und seiner Ansicht nach wäre schneller einfach nur unmenschlich gewesen.

Die Felder hatten ihre Farbe von grün zu gelb gewechselt und ein paar Bauern schienen zu ernten. Die Bäume legten ebenfalls ihr herbstliches Kleid an. Gelbe, orangene, rote und braune Blätter säumten seinen Weg. Es war kühl geworden und die Sonne kämpfte einen verzweifelten Kampf gegen die Wolken, die wohl am Ende siegen würden. Auch vermisste er das Zwitschern der geschäftigen Vögel, die sich nun nur noch vereinzelt undzurückhaltend meldeten. Schliesslich kam er zum Anstieg, der zur Burg hochführt. Die Steine sahen noch genauso rauh und abweisend aus, wie damals, als er zum letzten Mal hier gewesen war und wie sie schon seit ewigen Zeiten aussahen.

Langsam kam er wieder ins Keuchen. Er musste mal jemanden fragen, ob es irgendwo einen Heiler gibt, den so konnte es nicht weitergehen.
Fast oben und nichts böses erwartend schwirrte plötzlich ein Pfeil um Haaresbreite an ihm vorbei. Sofort ging er in Deckung. Was mochte hier passiert sein. Ein Angriff? Langsam hob er den Kopf aus der felsigen Deckung. Nein, das war eindeutig ein Bandit. Er wusste, er musste zu Claw und er würde seinen Weg finden. Er wartete eine Weile, bis der andere mit dem Bogen wieder nach unten zeigte. Atlas kam mit erhobenen Händen aus seiner Deckung und hörte sogleich den unangenehmen Ton von Bögen, die gespannt werden. Es war unmissverständlich, das sie sofort schiessen würden. Die Torwache winkte ihn zu sich. "Was treibt dich wieder hierher?"
"Ich will zu Claw."
"Was willst den die ganze Zeit von dem?"
"Ich muss ihm etwas wichtiges bringen."
"Kann jeder sagen."
"Ok. Was muss ich tun, damit du mich durchlässt? Hab ich beim letzten Mal etwas angestellt? Und überhaupt, ich bin nur mit einem Dolch bewaffnet und ein mieser Kämpfer."
"Das mit dem Dolch wollen wir doch mal überprüfen..."
So wurde er von dem unfreundlichen Typen gefilzt, der anscheinend auch sein Wasser und einen Dunkelpilz gefährlich fand, den auch sie wurden konfisziert."Na schön. Du darfst passieren. Und du weisst, was dir passiert, wenn du Ärger machst." sagte er mit einem verheissungsvollen Blick Richtung Bogenschützen.Er war also mal wieder drin und wieder mal auf der Suche nach Claw.Schon bald hatte er in bei der Inspektion von kleinen Türmen von Holz, die für was auch immer noch verwendet werden sollten.



19.10.2003 12:07#73
Claw Fast zeitgleich kamen zwei Gestalten auf den Schürferboss zugewackelt. Ein Straßenpenner, von der Kleidung her, und ein Bandit. Beide wollten sie mit Claw reden. Etwas überrascht drehte sich dieser um. Die ganzen letzten Tage war hier doch Stille gewesen. Keiner nervte ihn oder sonstwas. Er konnte in Ruhe seiner Arbeit nachgehen. Und jetzt auf einmal kamen alle angekrochenClaw zuckte die Achseln und nahm sich zuerst den Fremden vor. Ein kurzer Blick genügte und Claw erkannte in ihm den Typen, den er ins Minental geschickt hatte, den Schlüssel von Kalle abzuholen. Er sah ziemlich lädiert aus. Claw konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Hatte er wohl an Kalle vorbei müssen."Also, hast du deinen Auftrag erfüllt ?" fragte Claw dann interessiert."Ja, hab ich. War nicht ganz leicht... Hier der Schlüssel. Hoffentlich ist das der richtige." kam die Antwort von Atlas.
"Das werd ich nachher mal überprüfen. Hat Kalle dir auch eine Aufgabe gegeben ?""Ja... ich musste im Minental Steine hacken und Hütten bauen." antwortete Atlas zähneknirschend, als er an Kalle dachte. Claw grinste zufrieden. Da hatte Kalle dem kleinen ja ne sinnvolle Aufgabe gegeben.
"Also gut. Du bist dabei. Ab heute darfst du dich Schüfer schimpfen. Warte kurz hier, ich muss mich noch um den Banditen da kümmern."
Claw ging zu dem Banditen, der auch mit ihm sprechen wollte. "Was gibts ?" fragte er.
"Da vorne sind zwei möchtegern Abenteurer, die reinwollen." meinte der Bandit knapp.
"Habt ihr sie nicht reingelassen ? Nein ? Ausgezeichnet. Endlich werden mal meine Anweisungen richtig befolgt. Bring sie her." Der Bandit hechtete los zur Brücke und wies die beiden an, mitzukommen.
"Da sind sie Boss." meinte der Bandit und lockerte seine Waffe. Vorsicht ist besser als Nachsicht, war hier seit neustem das Motto.
"Also, wer seit ihr und was wollt ihr hier ?" fragte Claw barsch."Ich bin Aros und das ist mein Vater Störtebeker. Tuan schickt uns, wir sollen Schürfen..."
"Tuan hat hier oben nichts zu melden. Ich bin derjenige, der sich hier um alles kümmert. Habt ihr eine Prüfung gemacht ?" Die beiden bejaten."Habt ihr bestanden ?" wieder nickten sie beide.
"Nun gut, ich werd das überprüfen. Spione oder Feinde wollen wir hier schliesslich nicht." meinte Claw und sah beide tief in die Augen. "Nun gut, drei neue Schürfer, so wie es aussieht." meinte Claw wieder freundlich. "Kommt mit, ich weise euch ein." befahl er und führte sie zur Schürferhütte."Das ist die Schürferhütte. Ziemlich groß und geräumig. Da könnt ihr schlafen und euer Zeugs verstauen. Wenn ihr woanders wohnt, könnt ihr dort schlafen. Aber pünktlich wird zum Schürfer erschienen. Geschürft wird den ganzen Tag. Mittags eine Stunde pause. 4 Tage die Woche wird gearbeitet. Von Montags bis Donnerstags, den Rest habt ihr frei. Das Erz, was ihr an einem Tag geschürft habt, wird hier am Mineneingang abgestellt. Es wird in Eimer gerechnet und in Eimern bezahlt. Der Bandit hier " Claw zeigte auf die Wache am Mineneingang, "wird notieren, wieviel Eimer ihr täglich anschleppt und ihr werdet dann dementsprechen entlohnt. Wenn ihr in der Mine Minecrawler sieht, meldet das den patroullierenden Wachen, die werden sich drum kümmern." Claw führte sie weiter zum Lagerschuppen, neben der Schürferhütte, öffnete die Tür und nahm aus einem Schrank drei saubere Schürferkleider heraus.
"Das ist eure Tracht in der Mine. Schürferklamotten. Sie sind aus Stoff und gut gefüttert. Kalt bekommt ihr dadurch nicht. Aber viel Schutz bieten sie nicht. Es gibt noch eine Schürferrüstung, die ist mit Metallplatten verstärkt, die müsst ihr aber beim Schmied kaufen. Soweit ich weiß kosten die 250 Goldstücke. Wenn ich mal nicht da bin und hier habt irgendwas, wendet euch an Kalle, der ist hier mein Vertreter. Der ist immer da und trainiert die Banditen. Desweiteren wird jeder Schürfer, der nicht an den vorgebenen Tagen schürft, notiert und dementsprächend bestraft. Wer es gar ganz zu bunt hier treibt, wird sich freuen. Ich habe ein paar schöne Bestrafungsmittel." Claw grinste fies und zeigte auf eine Horde Banditen, die Knüppel in der Hand hatten. Eigentlich waren sie eine Abschreckungsmethode aber hin und wieder wurden sie gegen besonders rebellische Schürfer effektiv eingesetzt.
"Für die Sicherheit hier ist gesorgt. Seitdem ich hier Boss bin, hat sich die Rate der von Minecrawlern gefressenen Schürfer um 50 Prozent halbiert und tagtäglich bessert sich die Lage. Also macht euch keine Sorgen. So das wär eigentlich alles... moment, eins noch! In der Mine gibt es Bereiche, die sind tabu für Schürfer. Erstens Mal der Kerkertrakt, zweitens der Erzlagertrakt und drittens der große Eingang. Der ist mit einem Gitter versehen und von zwei Mann bewacht. Dahinter gehts tief in den Berg... dort sind massig Untote, Minecrawler und Schlimmeres... als ich Schürfer war, hatten wir damals diesen Gang freigelegt. Um ein Haar wären wir alle verreckt. Wir hatten verdammtes Glück... bis auf 37 andere Schürfer. Die nicht." Claw dachte an seine dunkle Schürferzeit zurück. Den Minecrawlerangriff, den Wassereinbruch, die neue Höhle mit den Untoten und den Mineneinsturz...
"Damals waren das gefährliche Zeiten." sagte Claw düster. "Aber das ist vorbei. Die Mine ist viel sicherer geworden und wenn ihr euch an die Regeln haltet, wird das auch so bleiben." Claw nahm aus dem Schuppen drei Spitzhacken."So, das letzte für heute. Hier, euer Werkzeug. So, und ab morgen geht das Schürfen los. Man sieht sich." Claw machte den Lagerschuppen zu und ging in Richtung Turm, um dort nach dem rechten zu sehen.



19.10.2003 15:45#74
Aros Missmutig wog Aros die schwere Spitzhacke, die der Kerl, der sich als Claw vorgestellt hatte, ihm in die Hand gedrückt hatte. Zu mehr als Schürfern würde er sie nicht gebrauchen können, so viel war klar. Er würde sich hüten, für ein paar Krumen Erz mehr zu tief in die Mine zu gehen, auch wenn Claw behauptete, es sei dort sicher. Aros hatte gelernt, vorsichtig zu sein. Und viel Erz würde er sowieso nicht schürfen können. Er gehörte hier nicht wirklich hin, sein Herz gehörte dem Meer. Aber wenigstens würde er bei der Arbeit hier ein wenig Gold verdienen, anstatt sich mit Diebstählen über Wasser zu halten und für ein paar Brotkrumen vor der Miliz davon zu laufen. Aber ob seinem Vater die Arbeit hier nicht zu viel werden würde? Er war ohne Zweifel ein zäher Hund und konnte immer noch gut Prügel austeilen, aber von früh bis abends in einer Mine schuften? Ob seine morschen Knochen das mitmachen würden?

"Nun denn", meinte er schließlich. "Dann lasst uns wenigstens heute noch ein wenig faulenzen." Er blickte hinüber zu dem dritten Schürfer, den er bisher nicht kannte und musterte ihn. Er schien sich schon besser hier auszukennen. Zumindest musste er schon einmal hier gewesen sein. "He, du! Wie ist dein Name und woher kommst du? Hast du ne Ahnung, wo´s hier was zu trinken gibt?"Aros dachte an sein Gold, das er Sentenza stibizt hatte und daran, dass seine trockene Kehle wieder einmal einen guten Schluck Rum vertragen könnte...


20.10.2003 18:13#75
Atlas Atlas war früh aufgestanden und hatte gut gefrühstückt. Er fühlte sich fit und eine angenehme Brise zog ihm übers Gesicht. Es war ziemlich frisch hier oben, aber Claw hatte schon Recht, wenn er sagte, die Schürferklamotten würden wärmen.

"Aber viel Schutz bieten sie auch nicht" wiederholte er für sich Claw nochmals. Naja, besser als gar nichts, nur wieso müss das verdammte Teil so eng ansitzen? Unentwegte schabte sein neustes Kleidungsstück über die lädierten Rippen. Er musste unbedingt einen Weg finden, das ein bisschen zu lockern. Da fiel ihm ein, er hatte seinen Dolch ganz vergessen. Der musste immernoch bei der Eingangswache sein. "Wieso haben immer andere Leute das Bedürfnis ihn mir wegzunehmen?" fluchte er vor sich hin. Naja, er würde die Type wohl am Abend suchen müssen. Aber so ganz unbewaffnet in die Mine zu gehen gefiel ihm überhaupt nicht. "Für die Sicherheit hier ist gesorgt. Seitdem ich hier Boss bin, hat sich die Rate der von Minecrawlern gefressenen Schürfer um 50 Prozent halbiert" hatte Claw gesagt. 50 %, wie beruhigend. Also wird wohl einer von uns 3 Neuen nicht überlegen. Mit diesen düsteren Gedanken wandte er sich dem düstern Mineneingang zu.

Innen war es in etwas so, wie er es sich vorgestellt hatte. Es roch muffig und ab und zu drang der Gestank von verwesendem Fleisch an seine Nase. Die Fakeln konnten die engen, kaum passierbaren Schächte nur mangelhaft beleuchten. So suchte er also möglichst schnell einen Erzbrocken um ihn zu bearbeiten. Immer wieder haute er darauf. Mal so, mal so, mal erfolgreich, mal erfolglos. Irgendwann hatte er dann seine Taktik. Sein Schacht kam ihm merkwürdig verlassen vor, was er aber darauf schob, das die Brocken weit und breit schon bearbeitet waren. Die Zeit verging und die Arme wurden schwerer. Da erinnerte er sich an die Mittagspause. Mittag musste schon lange vorbei sein. Sein bisschen Erz musternd machte er sich auf den Weg nach draussen. Blendend hell brannte nun die Sonne von oben und er konnte an ihr erkennen: Es war bald einmal Mittag, aber so ein halbes Stündchen würde es schon noch dauern. Atlas klappte zusammen. Das würde hart werden. Sehr hart. Seine Laune besserte sich kaum, als Claw vorbeikam und in "freundlich" darauf hinwies, das Mittag erst später war. Doch er war so mit seinem Essen beschäftigt, das diese Gardienenpredigt an ihm abprallte, wie Wasser auf Stein. Nach der angehmen Stunde musste er weitermachen, während alle andern sich die Mägen vollschlugen.

Zurück hackte und hackte und hackte er, bis er nicht mehr konnte. Er hatte 2 Eimer zusammen. Damit begab er sich zum Ausgang und durfte sich darüber freuen, das er nun pünktlich war. Die Eimer stellte er vor den Eingang, die Sptzhacke wurde in den Schlafraum spediert. Dann machte er sich auf den Weg zur kleinen Taverne. Auf dem Weg holte ihn Aros ein. "noch so ein armes schwein" dachte er bei sich und zusammen gingen sie durch die knarzende Türe. Vor ihnen lag ein schäbiger, kleiner, halbdunkler Raum, indem sich nur der Wirt aufhielt. Sie setzten sich an einen der wenigen Tische und bestellten.



20.10.2003 18:42#76
Aros Müde und erschöpft wischte sich Aros die Schweißperlen weg, die ihm zahlreich von der Stirn herab bis zum Kinn rannen. Von früh bis abends war er in der Mine gewesen und hatte sich blöd geackert, nur damit er eines Tages ein paar Goldstücke bekäme. Er fragte sich, ob Diebereien nicht doch besser gewesen wären. Missmutig blickte der Schürfer zum Mineneingang, wo er seine anderthalb geschürften Eimer bei der Wache zurückgelassen hatte. Das Schürfen war nichts für ihn. Die ganze Zeit hatte er auf den feuchten, rauhen Fels eingeschlagen und hatte dennoch zumeist nur Splitter schürfen können. Abgesehen davon liebte er die Mine nicht gerade. Die stickigen, verwinkelten Gänge, die sich bis tief unter den Berg erstreckten, waren nicht sehr einladend. Das Gestein in den Gängen, in denen die meisten Schürfer arbeiteten, enthielt kaum mehr Erz, doch ging man tiefer in die Mine, begegntete man kaum noch Menschen und unheimlich war es Aros, dort zu schürfen. Er befürchtete, jeden Moment könne ihm eines dieser Biester - wie hießen sie? Minecrawler? -, vor denen die anderen Schürfer sie gewarnt hatten, in den Rücken springen und ihn verspeisen. Bisher hatte er nie ein solches Tier zu Gesicht bekommen, doch die Beschreibungen der anderen Arbeiter hatte ihm genügt. Riesige, drei Meter große, furchterregende Käfer, mit Zangen am Kopf, die groß wie ein Zweihandschwert waren und ebenso scharf. "Wenn du einem von ihnen begegnest, gibt es nur eine Regel", hatte ein Schürfer zu ihm gesagt. "Lauf! Lauf, so schnell du kannst und wenn du Glück hast, erwischt dich das Biest nicht, bis du einer Wache begegnest - nun, wohl eher mit sehr viel Glück, wenn ich dich so ansehe..."
Auch Claw´s Worte waren ihm in Erinnerung geblieben. "Seitdem ich hier Boss bin, hat sich die Rate der von Minecrawlern gefressenen Schürfer um 50 Prozent verringert." Hm. Was waren 50 Prozent?
Aros betrachtete seine geschundenen Hände. Sie waren verstaubt von dem Sand und dem Staub, den er vom Fels abgehauen hatte. Seine Arme schmerzten ihn bis zu den Schultern. Nun trottete er völlig fertig zur Taverne. Sein Vater hatte einen ähnlichen Tag gehabt, er war sofort in die Schürferhütte gegangen, um zu schlafen.
Aros war noch nach ein wenig Unterhalung zumute, und vielleicht noch nach einem kühlen Schluck Bier nach getaner Arbeit.
Auf dem Weg begegnete er Atlas, dem Schürfer, der gestern zusammen mit ihm und Störtebeker angefangen hatte. Er hatte ihnen die Taverne gezeigt und war nun scheinbar ebenfalls auf dem Weg dorthin. "Abend, Kollege", murmelte Aros auf die dahingenuschelte Begrüßung - oder was es auch immer gewesen war - seines Gegenübers und betrat nach ihm die Taverne. Keine anderen Schürfer waren in der stickigen, dunklen Bude, in der es nach Sumpfkraut roch. Die meisten waren wohl schon zu Bett gegangen, oder machten noch Überstunden in der Mine - entweder, weil Claw es so wollte oder weil sie völlig verrückt waren.
"´n Bier", rief Aros zum Wirt hinüber, Atlas, der am selben Tisch saß, tat es ihm gleich. Der dicke Mann am Tresen nickte und grinste, sodass sein goldener Zahn zum Vorschein kam und kurz aufblinkte. "Und... wie war dein erster Tag hier?", versuchte Aros mit Atlas ins Gespräch zu kommen. "Ich für meinen Teil wäre lieber in Khorinis geblieben. Das Leben dort ist zwar auch hart, wenn du kein Gold hast, aber wenigstens muss man sich da nicht den Rücken krumm schuften. Dort gibt´s reiche, unvorsichtige Händler", gluckste Aros in Erinnerungen versunken belustigt vor sich hin und lächelte.



20.10.2003 21:08#77
Atlas "Tja, das waren noch Zeiten." sinierte Atlas über das Leben in Khorinis. "Ich hatte dort als Händler gearbeitet. Ziemlich erfolgreich, aber mit der Zeit war es mir langweilig geworden. Immer dieselbe dreckige Stadt, immer derseleb Fischgestank, immer die meckernden Wachen. Ich war ihrer überdrüssig. So bin ich hier gestrandet, wieder etwa gleich weit. Muffige Luft, unzufriedene Höherrangige, eine absolut stupide Tätigkeit, brennende Blasen an den Händen. So habe ich mir das nicht vorgestellt." Der ganze Frust kam nun raus. "Ich hoffe wir müssen nicht lange in diesem stinkenden Loch arbeiten und werden bald zu Herumtreibern befördert. Ach ja, kennst du jemand, der sich mit grösseren oder kleineren Wunden auskennt? Möglichst auf der Burg.
Er nahm einen tiefen Schluck aus seinem Bier, weisser Schaum blieb an seinen Mundwinkeln hängen. Mit einer seiner dreckigen Hände wischte er ihn ab. Sein Augenmerk richtete sich nun wieder auf sein Gegenüber.



20.10.2003 21:34#78
Aros Aros schüttelte den Kopf. "Tut mir leid. Bin erst seit gestern hier und kenne die Leute hier noch kaum. Nur eins scheinen mir die Banditen gleich zu haben. Es sind üble Kerle, unter denen der Stärkste am meisten gilt. Ich weiß nicht, ob mir das gefällt. Ich denke nicht, dass jemand unter ihnen Wunden versorgen kann. Du könntest es mal unten am Hof versuchen. Warum fragst du?"Der Schürfer nippte ein wenig an seinem Bierkrug. Die Brühe hier schmeckte noch schlechter als die warme Brühe in Kardiff´s Kneipe. Na, wenigstens war sie nicht so teuer.
"Wie auch immer", fügte er nach einer Weile hinzu, nachdem sein Gegenüber, scheinbar in Gedanken versunken, nicht antwortete. "Ich werd mir jetzt mal ´ne Mütze Schlaf gönnen. Will ja morgen ausgeruht sein. Mal sehen, ob die Betten schön weich und komfortabel sind", meinte er spöttisch und bitter. Dann erhob er sich von seinem Platz, zahlte beim Wirt seine Zeche und verabschiedete sich. Ob Atlas auch gleich nachkommen würde?



21.10.2003 17:20#79
Claw In den letzten Tagen war nichts außergewöhnliches passiert. Nur eins störte Claw ungemein: immer öfter hörte er nachts Wölfe herum schleichen und heulen. Einige Schürfe hatten sich schon beklagt. Einer gar war verschwunden. Vermutlich von den Wölfen gefressen. Das Schlimmste daran war aber, dass es erst Herbst war. Was würde hier wohl passieren, wenn es Winter wäre ? Eine Wolfsinvasion ? Claw machte sich Sorgen. Seitdem er hier Boss war hat er unzählige Probleme lösen müssen, die sein Vorgänger im gelassen hatten. Und das Wolfsproblem kam auch noch dazu.
Claw sah den Kadaver des Wolfes an, der vor seinen Füßen lag. Er war mit einem halben Dutzend Pfeile gespickt. Da hatten die Turmwachen ganze Arbeit geleistet. Aber woher kamen die Biester ? Es gab ja schliesslich nur ein Eingang zur Banditenburg und die war stark bewacht. Dort würde kein Wolf reinkommen. Der Schürferboss dachte nach, bis ein erschreckender Gedanke in ihm aufkam: der zweite Mineneingang ! Den und den langen Gang in das Berginnere hatten sie damals gefunden, als er noch Schürfer war. Er führte zwar zu einem alten Wohnraum, aber von dort aus ging der lange Gang in die Tiefe des Berges. Diesen Gang hatten sie doch damals mit einem Gitter und ein paar Wachen versperrt. Aber die Wachen waren schon lang nicht mehr dort an der Arbeit, da man von dem versperrten Gang keine Gefahr erwartet hatte.
Claw war entsetzt. Konnten die Wölfe aus der riesigen Höhle kommen ? Die Höhle, die dreimal so groß wie die Stadt Khorinis war ? Aber sie war doch damals eingestürzt. Fragen über Fragen. Eine Antwort musste her und zwar schnellstens, bevor noch weitere Menschen gefressen werden würden.
Claw rannte in die Mine, an dutzenden verwundert blickenden Schürfern vorbei, in die abgelegenen Gänge. Er kam an. Das Loch in der Wand, es war immer noch da. Schnell kletterte Claw hindurch und fand sich in dem alten Wohnraum wieder, der vor mindestens 100 Jahren verlassen und vergessen wurde. Wie damals, als sie diesen Raum fanden, war alles noch gleich geblieben. Die Skelette lagen noch am Boden und die verstaubten Bücherregale standen auch noch da. Links ging es nun zum zweiten Mineneingang, der nicht benutzt wurde und rechts zu dem elend langen Gang, der in das Berginnere führte. Claw nahm seinen Mut zusammen. Er wusste was ihn womöglich dort erwarten würde, dennoch ging er voran, bis er zum Gitter kam, das damals zur Versperrung angebracht wurde. Entsetzen flammte in dem Banditen auf. Das Gitter lag auf dem Boden. Es war stark eingedellt. Irgendetwas großes musste es eingedrückt haben. Claw nahm eine Fackel und ging weiter, in den langen, dunklen Gang.
Nach einer halben Stunde erreichte er das Ende des Ganges. Vor ihm lagen die Trümmer der einstmals riesigen Höhle. Links hatte sich ein Gang gebildet, aus dem etwas weiter entfernt Licht hereinschimmerte. Claw stieg auf einen Felsen und kletterte langsam über den Trümmerhaufen. Überall lag Geröll herum, dass es schwierig machte, zum Gang zu kommen. Doch nach einer Weile hatte Claw auch diese Bürde geschafft und er stand an dem Gang, der weiter hinunter ins Erdreich führte. Aber von dort kam der schwache Lichtschimmer und wie eine Motte, die vom Licht angezogen wird, stieg der Schürferboss den steilen, langen Gang hinab.Überall um ihn herum tropften Wassertropfen von der Decke auf den Boden, was diesen dadurch glitschig machte.
"Vermutlich ein Fluss über mir, das erklärt auch das Rauschen die ganze Zeit..." murmelte der Bandit und passte auf die glatten Felsen auf. Mehrmals musste Claw deswegen sich an den Wänden halten, wenn er nicht das Gleichgewicht verlieren wollte, doch stürzte er einmal und rutschte ein Stück auf den nassen Steinen hinab. Nach einer weitere Weile erreichte er aber endlich das Ende des Tunnels. Erstaunt blickte er zum Ausgang. Wasser floss von oben herab."Ein kleiner Wasserfall..." murmelte Claw und staunte nicht schlecht. Die Wassertropfen perlten leicht von eingen Felsvorsprüngen ab und glitzerten in der langsam untergehenden Somme. Claw genoss dieses Schauspiel, bis ein entferntes Brüllen jenseits des Wasserfalls Claws Aufmerksamkeit gewann. Langsam stieg der Bandit weiter hinab zum Wasserfall und versuchte hindurch zu blicken. Das Wasser war kristallklar und auch ebenso kalt und ohne große Probleme sah der Bandit einen kleinen See, so groß wie der vor Onars Hof. Vielleicht war es sogar dieser, überlegte Claw und sprang einfach durch den Wasserfall hindurch. Mit einem lauten Platsch landete er im kalten Wasser. Schnell tauchte er auf und schwamm mehr oder weniger elegant mit seiner scheren Ausrüstung ans Ufer. Jetzt war Claw richtig erstaunt. Er befand sich anscheinend in einem kleinen Tal."Verdammt, wo bin ich hier ?" fragte er sich und blickte umher. Eins war ihm jetzt jedenfalls klar : die Wölfe kamen aus diesem Tal. Und noch eins wurde ihm klar, das Tal musste erkundet werden. Wer weiß, wo es lag... Donner liess den Banditen von seinen Gedanken abschweifen. Ein starkes Gewitter zog auf. Dicke, schwarze Wolken waren die Vorboten und hie und da blitzen einige Blitze auf und der Donner grollte hinterher.
"Jetzt wirds ungemütlich..." zischte Claw und sprang in den See zurück. Schnell schwamm er zum Wasserfall und kletterte mühevoll wieder hinauf in die Gänge zurück. Eins wusste er mit hunder prozentiger Sicherheit: er würde bald wiederkommen und das Tal erkunden.
Ein letzter Blick auf die Bäume und dann verschwand Claw wieder in den Bergen, auf dem Rückweg zur Banditenburg.



21.10.2003 22:24#80
Atlas Atlas war nach einem weiteren entbehrungsreichen Tag früh schlafen gegangen. Schwielen überzogen seine Hände, Schürfungen hatte er auch viele abbekommen. Positiv war einzige zu vermerken, das er ein bisschen mehr Erz geschürft hatte. Völlig erschöpft war er ins Bett gefallen und war sofort in tiefen, wohligen Schlaf gefallen. Plötzlich wurde er wach. Stimmen drangen an sein Ohr, sie disskutierten offensichtlich und da war wieder das klagende Heulen der Wölfe. Ihr Lied liess die Banditenburg nicht zur Ruhe finden. Geschichten über einen Verschwundenen machten die Runde und keiner fühlte sich wohl in seiner Haut. Er wusste, er brauchte Schlaf, sein geschindeter Körper verlangte danach, doch das Heulen strafte seine Müdigkeit Lügen und so blieb er lange wach liegen. Das Heulen schien näher zu kommen. Er stand auf und zog seinen Dolch. Ein Bandit schrie "ANGRIFF!" und verschwand aus dem Blickfeld. Das Lager war auf den Beinen, doch gegen den endlosen Strom Wölfe hatten sie wenig Chancen. Jeder versuchte irgendwo hinauf zu klettern, doch er stand nur da und sah. Es war ihm unmöglich sich zu bewegen. Die Wölfe umringten ihn nun und das furchteinflössende Haupttier stand direkt vor ihm. Sie sahen sich in die Augen. Sie waren stahlgrau und gebieterisch, weise und durch und durch böse. Das Tier schien zum Sprung anzusetzen. Jede Sehne trat hervor, die Muskeln hôben sich und das Gesicht war zu einer mörderischen Fratze verformt. Es sprang. Er öffnete die Augen.

Es war morgens, die Sonne war aufgegangen und er wurde unsanft wachgerüttelt. Störtebeker war sein Peiniger. Er fühlte sich wie gerädert und nicht erholt, wie man es nach 11 Stunden Schlaf normalerweise ist. Der rüstige Alte erzählte ihm, er hätte geschrieen und sich herumgewälzt. Müder, falls das möglich war, als am Abend begab er sich bald darauf in die Mine. Die andern Schürfer schienen sich über irgendetwas köstlich zu amüsieren. Nervige Typen, entschied er, als er im Halbschlaf an ihnen vorbeitorkelte. Die mürrisch dreinblickende Wache am Eingang klärte ihn dann auf:
"Sag mal, willste hier den Clown machen? Wohl gestern einen über den Durst getrunken. Du kannst froh sein, wenn ich dich nicht melde."
"Wieso Clown?" fragte er völlig perplex.
"Haha. Herr oberwitzig. Sag mal willst du mich verarschen?"
"Nein. Lass mich einfach durch."
"WAS BITTE WILLST DU IN DER MINE OHNE HACKE?"
Verblüfft sah er auf seine Schulter. Die rechte Hand war noch zur Faust geballt und er hätte schwören können, da war eine Hacke gewesen. Also trotte er nochmals zurück zur Hütte.



22.10.2003 13:27#81
Dämonenbeschwörer Müde und geschafft kam Phil nach seiner zweiten langen Reise zurück in die Burg. Er ging zu seinem alten Schlafplatz worauf er sich schlafen legte, als er dort niemanden sah...

Nachdem er lautes gelächter und gemormel wahr nam stand er auf und so nervige kleine Schürfer die über ihn lachten.
Phil nam seine schwarze Kapuze runter, zog sein Schwert was brachtvoll in der Morgensonne strahlte und drohte ihnen höchstpersöhnlich die Kehle durchzuschneiden. Als sie dies hörten sprangen sie auf und rannten vor Angst davon.
Phil grinste bloß und ging nach kurzem nach denken in das alte Wegelagererlager um dort mit hoher Wahrscheinlichkeit einen ruhigen Schlafplatz zu finden...


22.10.2003 14:50#82
Claw Hecheln und nassgeschwitzt stolperte Claw aus der Mine heraus. Die letzten Stunden, nach Aufbruch von dem mysteriösen Tal waren die Hölle für ihn gewesen. Dutzende Riesenratten und einige Minecrawler mussten aus dem Weg geräumt werden, damit Claw lebend aus der Mine kam. Er war mit Kratzer, Bisswunden und Dellen in seiner schweren Banditenrüstung übersät, doch das störte den Schürferboss kaum.Als er endlich wieder im Freien stand, kamen sofort einige Banditen herangeeilt, um ihren Boss zu helfen. Neben einigen dazu kommenden Schürfern kämpfte sich Kalle den Weg durch die Menge frei. Um genauer zu sein, prügelte er sich regelrecht hindurch, da keiner richtig Platz machen wollte.
"Was ist geschehen ?" fragte Kalle entsetzt, als er seinen lädierten Boss sah."Kalle... wir haben ein Problem..." fing Claw nach Luft japsend an. "Lass Gjaron holen und einige andere Banditen... ich verhänge den Notstand über die Banditenburg." Einige Banditen sahen sich geschockt an. Was war passiert ? "Ruft eine Versammlung ein, alle Banditen und Schürfer sollen sich hier eintreffen." sagte Claw und stand mühsam auf. "Wir müssen einer starken Bedrohung entgegentreten."



22.10.2003 17:48#83
Atlas Nachdem Atlas, diesmal mit der schweren Hacke, die Mine betreten hatte, hackte er lustlos auf einem bereits sehr abgetragenen Brocken rum. Der Körper führte immer dieselbe monotone Bewegung aus, der Kopf befand sich im Halbschlaf. Mittags hatte er sich gar nicht erst die Mühr gemacht aus der Mine rauszugehen, sondern an Ort und Stelle, auf dem kalten, harten, feuchten Minenboden ein Nickerchen gemacht. Dann kam sie wieder zurück und Störtebecker weckte ihn schon wieder. Der Typ ging ihm mittlerweile gehörig auf die Nerven. Ein Greis wollte ihn herumkommandieren. Es war einfach nur eine Frechheit. Weiter gings mit der Hackerei. Erz splitterte herum. Wieder fiel er zurück zum Halbschlaf, nur das vertraute Hacke-auf-Erz-Geräusch drang leise an sein Ohr. So ging es lange, bis irgendwann der Ton ein hohles Klonk! Klonk! war. Verstört wachte er auf. Sein Erzbrocken war ein Meter weiter den Gang hinauf. Da realisierte er: `Aha, ich bin gelaufen.` Eine Minute später: 'Was nun?'
So kam der Entschluss an die Stelle zurückzugehen und das Erz einsammeln. Bald war ein Korb voll, ging es ihm durch den Kopf, gerade als ein Aufruf durch die Mine ging:
"Alle Schürfer und Banditen aus der Mine rauskommen. Der Boss will was sagen."Es war klar Kalle. Wieso konnte der nicht einfach verschwinden? Irgendein schlimmer Minecrawlerüberfall? Oder ein Rauswurf' Immerhin richtete er mehr Schaden an, als er von Nutzen war. Mit diesen erfüllenden Gedanken wandte er sich dem Ausgang zu. Langsam, nichts überstürzend kam das Tageslicht näher. Draussen angekommen hatten sich die Meisten schon versammelt und die besten Plätze besetzt. Fürh ihn kam nur ein Platz in Frage, der 1. weiiit weg von Kalle und 2. weit weg von Störtebecker war, so fand er dann auch einen Platz bei ein paar erschöpften Schürfern. Einzeln tröpfelten zwar immernoch Schürfer aus dem Dunkel, doch Claw schien anfangen zu wollen.



22.10.2003 18:05#84
Aros Es war bereits Aros dritter Tag in der Mine. Inzwischen hatte er ein wenig mehr über die richtige Technik des Erzschürfens gelernt, doch so richtig wollte er sich mit seinem Schicksal längst nicht abfinden. An jenem Abend saß der Schürfer abermals in der Taverne und schlürfte müde sein Bier, das kühl seine ewig trockene Kehle hinunterrann. Er war allein in der Taverne, nur der Wirt war anwesend und schrubbte einige Tische. Gerade hatte Aros das nächste Bier bei ihm bestellt, als plötzlich ein Schürfer polternd in die Taverne stiefelte. "He, du faules Stück. Bier stehen lassen und rauskommen, der Boss hat ´ne große Versammlung einberufen." Eine Versammlung? Eine Versammlung aller Schürfer und Banditen? Was das zu bedeuten hatte? Ob das hier oft geschah? Bedauernd, dass er sein Bier nicht mehr genießen konnte aber auch von Neugier getrieben, verließ er die Taverne und trat ins Freie. Ein kalter Wind fegte über den Berg und wirbelte Aros' lange Haare auf. Der Schürfer erblickte die anderen Bewohner der Banditenburg, es waren wohl einige Dutzend, um das Lagerfeuer geschart. In der Mitte stand Claw und warf Aros einen erzürnten Blick zu, wohl, weil er zu spät gekommen war, denn es schien, als wolle er bereits beginnen.


22.10.2003 20:26#85
Claw Eine Kiste wurde heran geschafft und Claw stellte sich drauf, damit auch alle ihn sehen und hören konnten.
"Gut das ihr da seit. Es gibt ein großes Problem. Wir werden von Wölfen angegriffen. Jede Nacht seit 5 Tagen schon streunen sie in der Mine und in der Banditenburg herum. Anfänglich war nicht klar wo sie herkommen, aber nun weiß ich es. Ich bin heute Mittag in die Mine, in die dunkelsten, verlassensten und gefährlichsten Stollen. Vor einem halben Jahr hatte ein Dutzend Schürfer dort einen gang in einen alten, verlassenen Wohnraum freigelegt. Von dort führten 2 sehr lange Tunnel weg. Einer zur Rückseite der Banditenburg, zum jetzt offiziellen zweiten Mineneingang, der aber nicht benutzt wird. Der andere führte tief ins Bergmassiv, in eine Höhle, dessen Ausmaße ihr euch nicht im Traum vorstellen könnt. Wäret ihr von dort oben runter gefallen, so hätte euer Flug bestimmt 5 Minuten gedauert, bis ihr unten ankommt. Wenn nicht sogar länger... Damals trauten sich einige mutige Schürfer und Banditen hinab in diese Höhle. Stundenlang sind wir hinabmarschiert, bis wir auf eine Plattform kamen, die in einen geheimen, unterirdischen Tempel führte. Dort gab es Gold ohne Ende. Gold, bis zur Decke. Und leider auch genau so viele Untote. Viele Schürfer starben dort bei dem Kampf ums Überleben, doch plötzlich stürzte die Decke ein und wir mussten uns zurückziehen. Wir nahmen an, die ganze Höhle wurde verschüttet. Und das war auch gut so, denn niemals sollte mehr ein Lebender die Untoten und die schrecklicheren Wesen, die noch tiefer sich befanden erblicken." Claw hielt inne und trank einen Schluck Bier.
"Dieser Tunnel, der zu der Höhle führte, wurde mit einem großen Metallgitter verschlossen, auf ewig. Doch wie es das Schicksal wollte trieben mich die Wölfe an nachzuschauen, ob die Höhle tatsächlich verschüttet war, denn dieser Weg war der einzige, auf denen die Wölfe hätten in die Banditenburg eindringen können. Und tatsächlich. Ich sah das Gitter, es lag auf dem Boden und war stark eingedellt. Irgendetwas großes muss es eingedrückt haben... wir auch immer. Ich folgte dem Tunnel und kam zur Höhle. Sie ist tatsächlich verschüttet, aber knapp bis zum Tunnel. Er ist begehbar. Ein neuer Tunnel ist in der Höhle entstanden. Ich folgte ihm und kam nach einer Weile in einem Tal an. Der Ausgang des Tunnels ist in einem Wasserfall. Und von dem genannten Tal kommen die Wölfe her."Wieder trank der Schürferboss einen Schluck aus seinem Krug."Und nun kommen wir zum Knackpunkt... von diesem Tal geht die Gefahr aus. Irgendetwas großes, starkes führt die Biester an und dieses Vieh hat auch das Gitter eingedrückt... ich rufe alle mutigen Männer auf, mir zu folgen und diese Biester auszurotten, ehe noch mehr Leute hier in der Burg verschwinden ! Wer ist dabei ?" rief Claw und viele Männer jubelten. Claw war zufrieden, die Männer hörten auf ihn und würden ihm folgen.



22.10.2003 20:43#86
Aros Aros zögerte noch, während viele der anderen Schürfer Claw bereits zujubelten und Rufe wie "Ich bin dabei!" oder "Sie bekommen unsere Burg nie!" zu hören waren. Was der Schürferboss da erzählt hatte, klang gar nicht gut und Aros verspürte keine Lust, sein Leben aufs Spiel zu setzen - er war erst drei Tage hier und sollte sich schon aufopfern, um zusammen mit vielen anderen Schürfern zu sein Leben zu lassen, nur damit einige andere, stärkere überlebten?Andererseits sagte ihm irgendetwas, dass er es wagen sollte. Vielleicht könnte er sich so vor den anderen beweisen und bekäme bald eine Gelegenheit, aus der dunklen Mine zu kommen, wo er sich sonst Tag für Tag den Rücken krumm schuften müsste - und das waren auch keine viel angenehmeren Aussichten.
So stimmte auch er mit ein in die Rufe der Schürfer, während sich langsam Dunkelheit über das Land legte und die Banditenburg nur von dem fröhlich knisternden Lagerfeuer, umringt von den jubelnden Schürfern und Banditen erhellt wurde. Dann hielt Aros inne und blickte an seinem Körper herab. Seine leichte Schürferkluft würde ihm wenig Schutz bieten. An seinem Gürtel hing lose sein altes, abgewetztes Messer. Doch zu viel mehr als dem hinterhälteigen Mord achtloser Menschen in den dunklen Gassen des Hafenviertels würde es nicht taugen. Er sollte zusehen, dass er sich schnellstens eine ordentliche Waffe beschaffte. Sein Blick wanderte weiter an seinem Körper hinab und stoppte beim Anblick seines schmalen Geldbeutels. Nicht mehr viel war übrig von Sentenzas Gold nach den Abenden in der Taverne.

"Wann soll´s denn losgehen?", rief er Claw zu.



23.10.2003 17:34#87
Atlas Atlas bekam nur die Hälfte der Rede mit. Irgendwas von Monstern, Minen und einer Höhle mit Tal. Irgendwann dann musste Claw etwas gesagt haben, das die andern zum jubeln brachte. Vor, hinter und nebenihm. Sie zerrten ihn auf die Beine und so machte er widerwillig mit. Bald zerstreute sich die Versammlung und viele gingen in die Taverne, einige trainierten. Er war der einzige, der sich, der frühen Stunde zum Trotz, in die Schürferhütte zurückzog. Er wollte einfach nur schlafen. Sein ganzer Körper war nur darauf ausgerichtet. Nach wenigen Minuten schon hatte der Schlaf ihn in eisernem Griff.



24.10.2003 15:51#88
Claw "Gut Männer ! Morgen ziehen wir dann los um den Wölfen in ihre pelzigen Ärsche zu treten !" wieder jubelte die Menge. Claw nickte zufrieden. Alles war beschlossen. Morgen würden sie der Wolfplage in dem mysteriösen Tal entgegentreten.
Die Menge verlor sich. Einige gingen wieder Schürfen, andere gingen Saufen. Die Banditen begannen wieder mit dem Training oder dem Wachdienst. Alles in Allem war fast alles wieder normal, bis auf die im Hinterkopf sitzende Angst vor nächtlichen blutigen Festen oder Beutezügen der Wölfe. Aber wenn sie erstmal tot sein würden, würde hier schnell wieder Normalität eintreten, dessen war sich Claw sicher.
Er stieg von der Kiste hinab und ging in die Mine. Nach einigen Minuten Marsch kam er am zerstörten Gitter an. Wenn sie fertig wären, mit dem Wolfausrotten, würden sie das Gitter nicht erneuern. Claws Plan war es, den Tunnel zum Einsturz bringen zu lassen, damit er endgültig geschlossen und für niemanden mehr zugänglich wäre. Claw schmunzelte und kehrte wieder zurück, durch die dunklen Tunnel der Mine.



24.10.2003 16:02#89
Störtebeker Störtebeker war völlig fertig von der Arbeit. Jeden Tag sollte das nun so gehen? Er ist ein alter Mann, von über 60 Jahren. Sein Sohn, Aros, würde das sicher noch durchhalten, aber er? Er hatte es ja nicht einmal geschafft ein paar Segel auf dem Piratenschiff zu lenken. Und nun musste er jeden Tag in dieser dunklen Minen und der schlechten Luft auf Erz hacken? Seine Kehle war Trocken und er hatte das Gefühl, dass bei jedem Schlag sein Rücken auseinander bräche. Doch plötzlich ertönte eine Stimme. Der alte Mann schaute sich um. Anscheinend war es wieder dieser Boss, und er rief zu einem kleinen Abenteuer auf. Der Fischer konnte es kaum fassen. Weg von dem Klumpen? Endlich wieder Abwechslung wie in alten Zeiten auf See?
Die anderen Schürfer riefen ihm schon jubelnd zu, lediglich in Aros? Gesicht erkannte er Unbehagen. Doch für ihn war die Sache klar, er wollte mit. Die Gefahr, die von dieser Aktion ausging, war ihm egal. Er fürchtete nicht den Tod. So oft schon hatte er ihm ins Auge geblickt. Er stimmte sich in die Jubelgeschreie ein.



24.10.2003 17:17#90
Redsonja Redsonja lief ueber den Platz vor der Burg, bis zur Bruecke und blickte ins Tal. Einige Voegel kreisten in der Naehe und sie beobachtete ihren Flug, waehrend sie langsam Luft ausstiess. Ein leichter Hauch zeichnete sich ab. Ja, es war kaelter geworden und die Banditin sollte sich wohl mal nach einem richtigen Zimmer umsehen, dass sie sich auch schoen einrichten konnte. Sie dachte nach. Vielleicht sollte ich mal Fisk fragen, der hat mir schon mal geholfen. So beschloss sie, blieb aber noch laenger auf der Bruecke stehen.


24.10.2003 22:35#91
Atlas Atlas war am späten Nachmittag von Sagitta zurückgekommen und hatte dann erstmal die Sonne genossen. Als die Dämmerung dann einsetzte, zog der Schürfer sich in die ziemlich volle Taverne zurück. Nur wenige Plätze in dem kleinen Raum waren nicht besetzt und bei den meisten hatte es seine Gründe, z.B. beim Tisch von Kalle. In einer Ecke hatte sich eine in Disskusionen verstrickte Gruppe Schürfer eingefunden. Atlas erinnerte sich nur wage an die Rede von gestern, die Typen hier wiederholten sie teils Wort für Wort. Langsam aber sicher klärte sich sein Bild über Claws Plan. Was der Schürferboss genau vorhatte wussten nur die wenigsten und die würden es nicht den Schürfern auf die Nase binden, aber die Aussicht auf Abwechslung liess ihn sofort aufhorchen. Das einzig Negative war wohl, das es auf einen freien Tag fiel, die ihm und den andern teuer waren. Nach einer Viertelstunde und einem Bier war er schliesslich komplett informiert und sein Drang nach Informationen war gedeckt. Die stinkende, schäbige Taverne war eigentlich nicht unbedingt ein Ort, der ihm gefiel und so zog er sich bald zurück in die Schürferhütte. Morgen musste er ausgeschlafen sein, den Unkonzentriertheit konnte das Leben kosten.



25.10.2003 04:42#92
Störtebeker Störte war noch am Lagerfeuer sitzen geblieben und trank einige Krüge Wacholder. Er liebte diese milde Abendluft und entspannte Atmosphäre. Doch nach geraumer Zeit verließ sein Sohn das Feuer und legte sich schlafen. Natürlich hielte er ihn nicht zurück, immerhin war inzwischen weit aus dem Erziehungsalter raus, doch hatte Störe das Gefühl, dass er weniger als sonst sagte. Hatte der Tod seiner Mutter oder die lange Abwesenheit seines Vaters vielleicht sein sonst so starkes Selbstbewusstsein geschwächt? Er würde es sehen, spätestens sobald die vom Schürferboss angelegte Aktion startet und es endlich wieder los gehen konnte mit dem Leben.
Mit diesen Gedankengängen verbrachte der alte Mann noch den Abend bis tief in die Nacht. Seine Gesprächspartner wurden immer stummer und schließlich verließen sie auch alle das Feuer und gingen in ihren Hütten. Er selbst konnte von dieser Ruhe und Erholung gar nicht genug kriegen. Gewiss sehnte er sich nach dem morgigen Abenteuer, doch so sehr er das liebte, liebte er auch die momentane Atmosphäre. Als sein Gemüt jedoch nachgab und ihm die Augenlider zufielen, schlenderte er ebenfalls zu Bett, das in der selben Hütte wie der von Aros stand.



25.10.2003 13:41#93
Claw Die Wolfsjagd #1
Claw betrat die Schürferhütte. Viele schliefen noch, obwohl es schon Mittagszeit war.
"Los Männer, aufstehen. Es geht los !" rief Claw in die Schlafstube und ein allgemeines Stöhnen und Jammern drang ihm entgegen. "In 10 Minuten ist Aufbruch. Alle versammeln sich vor der Mine." sagte er noch und verliess wieder die Schürferhütte.
Kalle und einige andere Banditen standen bereits vor der Mine. Auf dem Boden lagen eine Menge Holzknüppel. Claw nickte zufrieden Kalle entgegen und gemeinsam warteten sie auf die Schürfer, die langsam aber sicher den Vorplatz betraten. Als endlich alle da waren ging Kalle zur Taverne und kam mit einer großen Kiste wieder.
"So Leute, hier sind Knüppel für euch." sagte Claw und zeigte auf den Haufen am Boden. "Und hier Wacholder. Kalle..." Kalle kam und stellte die Kiste ab und entnahm ihr Wacholderflaschen. "Trinkt euch Mut an und nimmt einen Knüppel." freudig machten sich die Schürfer über das Angebotene her. Der Schürferboss wies inzwischen einige Banditen ein.
"Nehmt euch die Schürfer und und untersucht die Felder und den Wald bei Sekobs Hof, damit von dort nicht auch noch Wölfe kommen. Ich nehm ein Dutzend Schürfer und Kalle mit." erklärte Claw und ging zu den Schürfern und suchte sich 12 raus."Hey ihr, ihr drei Neuen. Ihr kommt mit mir und ihr da hinten." Claw nahm die drei neusten Schürfer und einige ältere mit.
"Ihr kommt mit mir und Kalle. Wir werden durch die Mine gehen in das geheimnisvolle Tal."
Nachdem alle Schürfer endlich mit Wacholder und einem Knüppel eingedeckt waren, zogen die Schürfertruppen los. Als alle weg waren, gab auch Claw den Abmarschbefehl für seine Gruppe.
"Also los gehts. Ich gehe voran und Kalle geht hinten dran." erklärte Claw und ging in die Mine.
"Und wenn einer von euch ausbüchst, wird der an die Minecrawler verfüttert." sagte Kalle und lachte dreckig. Die Wolfsjagd hatte Begonnen.


25.10.2003 14:20#94
Störtebeker Eine übertriebene, laute Stimme dröhnte in Störtes Kopf. Lange brauchte er nicht, um sie zu erkennen. Natürlich war es wieder der Schürferboss, der sich anschickte die armen Schürfer aus den Federn zu rufen, dabei war es doch gerade erst nach Mittag.
Aber das Gebrüll wollte nicht aufhören, und so war der Schürfer wohl oder übel gezwungen, an die Arbeit zu gehen. Aros schlief zwar noch weiterhin neben ihm, aber nach ein bisschen Rütteln war auch er wach und die beiden traten auf den Boss zu. Dieser blickte sich kurz um, und zeigte dann auf drei der Arbeiter. Die erste Person war jemand, den er nicht oder noch nicht kannte, der zweite Aros und der dritte – er! Der Chef wählte ihn aus? Was für eine Ehre. Als Zusatz bekam er dann noch einen Knüppel in die Hand gedrückt und den Befehl, in die Mine zu marschieren. Hach, wie toll…



25.10.2003 14:28#95
Aros Müde trottete Aros hinter Claw, Störtebeker und den anderen Schürfern drein. Er hatte sich auf seinen freien Tag gefreut, und stattdessen hatte der Boss nun alle Schürfer aus den Betten werfen lassen. Aros stackste neben seinem Vater durch die dunklen, engen Stollen der Mine, sich immer wieder an den Wänden abtastend. Nur wenige Fackeln erhellten ihren Weg ein wenig. Aros hielt seinen dicken Knüppel unsicher in der rechten Hand, sein abgewetztes, kleines Messer trug er am Gürtel. Mehr als diese Waffen hatte er nicht bei sich, und er bezweifelte, dass er damit gegen Wölfe viel ausrichten könnte. Hoffentlich wusste Claw, was er da tat - denn sonst würde das alles in einem Blutbad enden. Den Wacholder hatte Aros angenommen, doch er hatte nicht vor, ihn zu trinken, bevor nicht alles hoffnungslos war.



25.10.2003 14:34#96
Raven the 4th lösch mich



25.10.2003 14:42#97
Atlas Als Claw in die Hütte gekommen war hatte Atlas schon wach im Bett gelegen und war dann auch sofort aufgesprungen. Es ging also los. Draussen war es noch frisch und windig. So konnte er gemütlich frühstücken, während die andern nur langsam in die Gänge kamen. Vor der Mine bekamen sie dann Knüppel und der Freue aller Wacholder. Seine Flasche steckte er ein, den Mut konnte man seiner Ansicht nicht antrinken. Das einzige, was man sich antrinken konnte war Leichtsinn und den brauchte er wirklich nicht. Nach kurzer Zeit zog die Gruppe um Claw und leider Kalle dann los.

Anfangs war sein Ziel gewesen, sich den Weg zu merken, aber es war unmöglich in diesem dunklen, feuchten Labyrinth. Der Weg schien willkürlich mal rechts, mal links zu führen. Einmal, bei einem besonders steilen Abschnitt rutschte er dann aus. Aros konnte der Gefahr ausweichen, dafür knallte er voll in Kalle, den es dann auch gleich legte. Hinter ihm brach ein kleiner Tumult aus und vor ihm kam ein Schrei Kalles:
"WER WAR DAS?"
Claw war inzwischen hinter Kalle, der seinerseits gerutscht war. Mit Berserkerwut kam er wieder auf die Beine und taumelte, blindlings um sich schlagen auf die Schürfer zu. Claw hielt ihn auf.
"Lass es.", rief er.
"Wer war diese hinterhältige Sau?"
Seine Augen fielen auf den, nun langsam auf die Beine kommenden Atlas. "DU SCHON WIEDER? NA WARTE!" und wieder wollte er stürmen, doch wieder wurde er von Claw geblockt.
"Beredet das draussen, ich kann hier keinen verletzten gebrauchen."Mit einem "WIR SEHEN UNS NOCH" und einem harten Tritt ins Schienbein gings dann weiter in die Tiefe.



25.10.2003 15:19#98
Gjaron Außer Atem und hastig hechelnd erreichte Gjaron die Burg. Alles menschenleer, bis auf die erst seit kurzer Zeit üblichen Banditenwachen auf den Zinnen der Türme und am Brückeneingang. Schnell erkundete sich Gjaron nochmals nach der Lage und drängelte nach Antworten. Nachdem die genervten Wachenposten am Stolleneingang zur Mine ihm alles erzählt hatten, was in den letzten Stunden passiert sei, stürmte Gjaron in die Mine. Im Vorbeigehen schnappte er sich eine der spärlich verbreiteten Fackeln und jagte weiter durch die Gänge. Er hatte sonst einen untrüglichen Orientierungssinn, doch bei diesem Gängegewirr verlor selbst er manchmal das Gefühl für den richtigen Weg. Rechts, geradeaus, wieder rechts, einmal links, geradeaus, rechts, links, links, geradeaus. Irgendwann hatte der Bandit die kleine Wohnhöhle von damals erreicht. Prüfend sah er sich in dem Raum um. Zwei lange in der Dunkelheit endende Tunnel führten von hier weg. Gajron versuchte sich zu erinnern, welchen sie damals gegangen waren. Da erblickte er das eingedellte und verbeulte Tor, welches an der rauen Gesteinswand nahe einem der Tunneleingänge stand, und fragte sich erstmal, was für ein großes Vieh das wohl gewesen sein mochte, das dem Gitter so zugesetzt hatte.
Etwas zögernd betrat er den Gang. Nichts rührte sich in der Dunkelheit, kein Geräusch war zu vernehmen, außer das unstete Knistern der Fackel in Gjarons Hand.
Entschlossen folgte er dem schier endlosen Weg in die Finsternis, unschlüssig, was er dort finden möge, doch hoffentlich waren Claw und der Rest der Truppe darunter.



25.10.2003 20:01#99
Claw Nach einer halben Stunde Fußmarsch befand sich die Gruppe um Claw in der großen Höhle. Sie war noch immer verschüttet und man konnte auf den Steinen gehen. Über ihnen war das endlos Schwarze. Wer weiß, wo dort die Decke anfing...Einige Schürfer bekamen Angst. Sie dachten, sie könnten jeden Augenblick irgendwo einstürzen und dann wie Claw beschrieben hatte 5 Minuten oder mehr fielen, ehe sie in der Dunkelheit verschwanden.
"Keine Angst. Die Höhle ist komplett verschüttet. Von da unten kommt nichts mehr hoch und wir kommen da nicht mehr runter. Schade eigentlich um die riesigen Schätze..." machte Claw der Truppe Mut. Alle brauchten dies, nur Kalle und Claw nicht. Kalle war nicht besonders gut gelaunt, er hatte schon seit einer Woche niemanden mehr getötet und langsam aber sicher machte sich in ihm ein Blutrausch bemerkbar. Claw sah den Banditen gesorgt an. Er hoffte doch sehr, dass er nicht den Schürfer Atlas zerfleischen würde, zuzustrauen wäre es ihm. Irgendwie konnte Kalle den Typ nicht leiden. Und umgekehrt war es vermutlich auch so.Aber man konnte sich auf Kalle verlassen. Er war zuverlässig, folgte Claws Befehle kompromislos aus und war eigentlich ganz erträglich, wenn er nicht gerade im Blutrausch war.
"Dort müssen wir jetzt lang." wies Claw den Weg und zeigte den neuentstandenen Tunnel, den er vor einigen Tagen erst entdeckt hatte. "Ähhh Atlas heißt du, richtig ? Ich geb dir einen Tip. Geh in diesem Tunnel auf keinen Fall hinter Kalle ! Der Tunnel ist klatschnass und man rutsch sehr schnell weg. Also wenn du weiterleben willst, mach Kalle lieber nicht wieder platt, sonst frisst der dich mit Haut und Haaren." flüsterte Claw dem Schürfer zu und stieg dann langsam in den Tunnel ab. Doch ein Ruf ließ ihn jäh innehalten. Es war Gjaron."Gjaron ? Du hier ? Ich liess vor Tagen nach dir rufen und du bist nicht erschienen. Ich dachte schon, du wärst unterwegs. Schön das du da bist." freute sich Claw erstaunt und gab seinem Freund die Hand. "Pass ein wenig auf den Schürfer Atlas auf, er und Kalle sollten sich besser nicht in die Quere kommen... Also weiter gehts." Langsam stieg die Gruppe hinab in den nassen Tunnel. Überall tropften Wassertropfen von der Decke, was die ganze Sache rutschig machte. Claw war froh, dass Gjaron da war. Jetzt hatte er wenigstens mit Kalle und ihm verstärkte Rückendeckung, wenn die Schürfer Panik bekommen würden.



26.10.2003 00:02#100
Störtebeker Sie hatten bereits den gesuchten Schacht erreicht. Auf dem ganzen Weg stank es nach weiß der Geier was und in Störte wuchs ein ungutes Gefühl. Vielleicht würde das ganze ja doch in die Hose gehen. Denn wirklich tatkräftige Gefährten hatte er nicht. Der Boss würde sicherlich was druaf haben und der vor kurzem hinzugekommene Bandit, aber mehr auch nicht. Ein paar Minecrawler und sie waren tot. Aber liebte er nicht gerade diesen Nervenkitzel? Auf hoher See auf alle Fälle, aber hier in der unbekannten Umgebung war das anscheinend was anderes. Noch dazu wurde ihm mulmig, als drei der anderen Gefährten mehr Zeit mit dem Quatschen verbrachten, als mit dem Vorwärtskommen.



26.10.2003 12:32#101
Gjaron Nur schleppend kam der Trupp durch den klitschnassen und steilen Gang weiter in die Tiefe. Gjaron hatte nach einer langen Suche zur Gruppe aufgeschlossen und wurde freudig aufgenommen. Nach einem kleinen Erkundigungsgespräch mit Claw lies er sich ans Ende der Schürferschlange fallen, schloss den Trupp als erfahrener Kämpfer und gab der ganzen Mannschaft Rückendeckung. Gleichzeitig konnte er Atlas, den neuen Schürfer der vor ihm ging, vor Kalle beschützen, der vorne gemeinsam mit Claw die Gruppe führte.
Es war immernoch stockfinster, nur die 4 Facklen brachten Licht ins Dunkel. Nach einem weitem Stück Weg lies auch Claw sich zurückfallen und ging nun neben Gjaron.
Claw erzählte dem Banditen einiges Neues über die Mine: Die neue Verteidigunglinie der Burg und Ausbildung der Banditen. Dann schwieg er eine Weile und berichtete danach von dem kleinen Tal, welches er vor ein paar Tagen entdeckt hatte. Irgendwie freute sich Gjaron schon richtig darauf, den Wölfen einzuheizten.
Claw hatte auch nochmals das Gitter angesprochen und beide philosophierten nun darüber, was für ein Tier, wenn es denn überhaupt eines sei, in der Lage sei, ein stabiles Eisengitter so zu demolieren.
Gjaron zog sein Wacholderfläschen, welches ihm die Wache am Mineneingang in die Hand gedrückt hatte, und nahm einen kräftigen Schluck. "Ah, das belebt doch wieder Körper und Geist!"
Claw grinste, schwieg und machte sich dann wieder daran die Führung der gruppe zu übernehmen, denn bald würden sie das Tal erreichen, welches bisher nur Claw kannte.



26.10.2003 15:32#102
Claw Tropf ... tropf ... tropf Sehr monoton tropften die Wassertropfen von der Decke und verwandelten aus dem Höhlenboden eine rutschige Wasserrutsche. Hin und wieder hörte man kurz jemanden aufschreien und ein leisen Knallen. Dies symbolisierte dann, wenn jemand ausgerutscht war. Aber das hielt die Gruppe nicht auf. Im Gegenteil, sie wurden angespornt schneller vorwärts zu kommen, möglichst schnell raus aus dieser nassen Angelegenheit.
Mehr und mehr Tropfen tropften auf die Häupter der Lee Anhänger, auch vernahm man allmählich ein leises, entferntes Rauschen.
"Hört ihr, dass ist der Wasserfall. Über uns ist vermutlich ein kleiner Bach, deswegen ist es hier so nass. Kommt, wir sind gleich da." hetzte Claw die Gruppe und nach einer letzten Kurve sahen sie das Ende des Ganges und Licht. "Dort unten ist der Ausgang." freute sich ein Schürfer und wollte schon voran laufen. Doch er wurde jäh von Kalle durch einen Magenschlag gestoppt."BIST DU WAHNSINNIG ??? Nur der Boss weiß, was da hinter dem Ausgang ist. Vielleicht erwartet dich da hinter direkt der Tod. Also Boss, was erwartet uns da hinten dran ?"
"Ein kleiner See. So groß etwa wie der an unseren Vorposten. Vielleicht auch etwas kleiner. Und dahinter fängt ein dichter Wald an. Dort ist vermutlich das Wolfspack." antwortete der Schürferboss.
"Gut, dann machen wir am See erst mal ne Rast, würd ich vorschlagen und dann sehen wir uns den Wald an." warf Gjaron ein.
"Ok, dann los."
Die Gruppe ging zielstrebig auf den Ausgang zu. Wie damals drang dieses Mal nicht nur Claw ein entferntes Brüllen in die Ohren.
"Das wird ja was..." murmelte einer der Schürfer und Claw verschwand durch den Wasserfall.



26.10.2003 16:03#103
Störtebeker Der BigBoss war bereits durchgehuscht und der Bandit stand ganz hinten an der Kolonne drängte dem Opa ebenfalls zum voranschreiten. Als dann die anderen beiden Schürfer, Aros und der immer noch Unbekannte, es ebenfalls gewagt haben, blieb dem Seemann keine Möglichkeit mehr zum Meutern. Naja was, solls. Irgendwas wird schon da sein.
Er holte einmal Anlauf und sprang durch den kleinen Wasserfall. Ein paar Sekunden passiert nichts, dann machte es PLATSCH und Störte schwamm in einem See. Seltsam, anscheinend ging es hinter dem Wasserfall steil bergab. Doch während Störte da vor sich hin überlegte, machte es von oben auf einmal „Juhuuu“ und eine Masse landete auf dem Opa…



26.10.2003 16:08#104
Aros Erleichtert atmete Aros auf, als sie endlich wieder Tageslicht erblickten. Durch eine große, einem Torbogen ähnelnde Öffnung fiel ein Lichtstrahl in die kalte, feuchte Höhle, in der stetig Wassertropfen von der Decke herabfielen und die Schürfer beunruhigt hatten. Ein jeder war glücklich, den Ausgang erreicht zu haben, auch wenn das, was sie nun erwartete, auch nicht viel besser sein konnte. Die Männer stolperten hinter Claw her, der zielstrebig voranmarschierte.
Draußen bot sich ihnen ein Anblick, den sie nicht fassen konnten. Ein kleiner, stiller See, der von einem tosenden Wasserfall gespeist wurde, lag gleich hinter dem Berg. "Da durch!", befahl Claw den Schürfern und deutete auf den Wasserfall, der wie ein schimmernder Vorhang tosend vor ihnen herabstürzte. Aros zögerte, doch schon wurde er von Claw´s Komplizen hindurchgestoßen. Der Sturz dauerte recht lang, und am Ende landete der arme Schürfer mit einem lauten Platsch im Wasser. Der Strudel des Wasserfalls riss ihn in die Tiefe, doch nach einiger Zeit des mühsamen Strampelns und Unterwasserkampfs mit Störtebeker, der vor ihm gesprungen war, erreichte er prustend die Oberfläche, auf der anderen Seite des Wasserfalls. Eilig paddelte er zum nahen Ufer und setzte sich dort auf eine Felskante. Dann blickte er sich um. Sie waren in einem kleinen Tal, umgeben von Bergen! In der Mitte befand sich der kleine See, am gegenüberliegenden Ufer stand wie verzaubert ein dichter Tannenwald. Wo genau waren sie hier? Aros hatte während ihrem langen Marsch durch den Berg völlig die Orientierung verloren.
Nun setzte er sich müde neben die anderen Schürfer auf die Felskante über dem See und ließ die Beine glücklich in dem tiefblauen, schäumenden Wasser, dass in der Sonne glitzerte baumeln. Nach und nach kamen auch die anderen vor Nässe triefend auf die Felskante und ruhten sich aus. Doch Claw würde ihnen wohl kaum eine längere Pause gönnen. Der Wald dort drüben sah nicht gut aus und seltsame Geräusche drangen von dort zu ihnen hinüber. Sie sollten auf der Hut sein, der Schein konnte trügen...



26.10.2003 16:17#105
Störtebeker Der Opa kratzte sich am Kopf. Der Fall von dem Banditen war ihm ziemlich zu Kopf gestiegen. Wieso musste er auch in diesem großen See ausgerechnet auf ihn landen? Als ob es hier nicht genug Platz gäbe.
Sofort schwammen sie aber ans Ufer. Alle machten ne Pause, bis auf wieder einmal der Schürferboss. Er blickte sich gleich prüfend um. Anscheinend wusste er mal nicht, wo sie jetzt waren. Na, das ist doch mal was. Die Pause wollte Störte aber nutzen für ein kleines Nickerchen.



27.10.2003 15:48#106
Redsonja Hier war in den letzten Tagen einiges los. Der Schuerferboss schien die Sache richtig in die Hand zu nehmen um die Typen vom herumgammeln abzuhalten. Trotzdem beteiligte sich Redsonja nicht an den Jagd. Zuerst musste sie endlich kaempfen koennen und das richtig. So beschloss sie auch der Banditenburg wieder einmal den Ruecken zuzuwenden und zum Hof zu laufen. Vielleicht war inzwischen ja noch etwas interessantes geschehn, was nicht bis zu ihr in die Banditenburg vorgedrungen war.



27.10.2003 18:28#107
Claw "Los Marsch !" rief Claw plötzlich ohne Vorwarnung in die Gruppe und einige erschreckten heftig. Nur Kalle blieb wie immer cool. Er ging zu Claw, der am Boden kniete. Er untersuchte Spuren.
"Vor Kurzem sind hier Wölfe vorbeigekommen. Wir sollten auf der Hut sein, aber kein Grund die anderen panisch zu machen."
"Verstanden Boss." versicherte Kalle und rief dann laut: "Na los ihr faules Pack, aufstehen sonst gibts Dresche !" Mühsam standen die Schürfer auf. Lange hatten sie keine Pause gemacht, aber das war Claw jetzt völlig egal. Ihn interessierte nur eins: was wollten die Wölfe vor Kurzem hier ? Durch den Tunnel kamen sie nicht, sonst wären sie auf die Gruppe gestoßen. Claw überlegte. "Wasser trinken !" kam der Blitzeinfall des Schürferbosses. Also war klar, dass die Wölfe hier in der Nähe sein mussten.
"Ok, los gehts." rief Gjaron und langsam trottete die Schürferhorde vorwärts.Langsam aber stetig, das Motto der Schürfer, kam die Gruppe durch das Unterholz voran. Keiner wusste wirklich, wieviele Wölfe sie erwarten würden, aber Claw war fest entschlossen hier aufzuräumen und zwar kräftig. Desweiteren rätselte er immer noch, was das Gitter eingedrückt haben könnte.
"Hmm... vielleicht ein Schattenläufer. Aber der würde doch keinen so großen Weg machen. Muss etwas anderes sein." murmelte der Bandit leise vor sich hin, bis plötzlich ein Knacken rings um die Gruppe seine Aufmerksamkeit forderte. Das Empfangskomitee war da. Überall Knurren und Geifern und ab und an sah man graue, bösartige Augen, die ihre Blicke auf die Gruppe warf.
"Dann mal los !" schrie Kalle in die Stille und stürmte vorwärts. Zwei Sekunden später rollte auch schon ein Wolfskopf über den Boden und auch die restlichen Wölfe sahen das und gingen zum Angriff über.



27.10.2003 19:03#108
Gjaron Weit konnten die Schürfer und Banditen nicht in den Wald vorstoßen. Schon nach kurzer Zeit hatten die Wölfe sie gefunden. Beim ersten Knacken hatte Gjaron seinen Einhänder gezogen. Kalle war wie immer mit barbarischer Wut vorangestürmt und metzelte einen nicht gerade kleinen Teil der grauen Jäger nieder. Danach machten auch Gjaron und Claw sich daran den Wölfen einzuheizen.Wirbelnd und mit leichten, tödlichen Schlägen riss Gjaron eine Schneise in das Rudel. Ein besonders Großer kam direkt auf ihn zugeflogen. Er hielt nur noch das Schwert hoch und schloss die Augen. Ein harter Aufprall, er keuchte und wurde von der Last zu Boden geworfen. Gjaron spürte das warme Blut des Wolfes in seinem Gesicht. Zwischen den Ohren des Tiers hindurch erkannte er die Klinge seines Schwertes. Mühsam wälzte er den toten Körper beiseite und stand auf. Ein großes Loch klaffte im Leib des Tiers, als Gjaron die Klinge aus dem Bauch zog und von den mitgeschleiften Eingeweiden befreite.
Mit einem bösartigen und gestressten Gesichtsausdruck drehte sich der Bandit wieder zum stark dezimierten noch lebenden Teil des Rudels.
Sechs Wölfe gegen drei Kämpfer, wie unfair für die Wölfe.
Gleichzeitig stürmten die drei vor um den Rest mit einer ungeheuren Schnelligkeit zur Strecke zu bringen. Wie im Rausch schnetzelte Gjaron seine zwei Gegner in handliche Portionen. Danach herrschte wieder Stille im Wald. Die Schürfer wagten es wieder zu atmen und eine große Welle der Erleichterung machte sich unter ihnen breit.
Der Bandit wischte sein Schwert sogut es noch ging im blutigen Gras sauber. Überall lagen Köpfe und andere abgetrennte Körperteile.
Gjaron stellte sich zu Claw, der ebenfalls damit beschäftigt war, sein Schwert zu reinigen. Damit die Schürfer nicht noch mehr beunruhigt wurden, flüsterte der Bandit seinem Freund die Worte zu: "Das waren doch aber noch nicht alle, oder? Was glaubst du?"
Geduldig wartete er die Antwort ab und prüfte nochmals den Blutsee mitten im Wald.



27.10.2003 20:01#109
Störtebeker Endlich geht sie los, die Action, das eigentliche Abenteuer, der Höhepunkt, der Nervenkitzel, der Kampf, das seit langem ersehnte, das Gemetzel, das„Man, Vater, halts Maul!“
„Höh?“
„Das interessiert mich nicht.“
„Oh, sorry, hab wohl laut gedacht.“
Nach einem bösen Blick von Aros wandte sich der Opi wieder den Tieren zu. Er zock seinen Knüppel und rannte los, doch eher er am Rudel angekommen war, war dieses auch schon tot. Na toll, so ne Scheiße. Hoffentlich kommen noch mehr.„Wohin jetzt?“



28.10.2003 15:25#110
Claw "Das war sicher nur ein Spähtrupp, die Spitze des Eisberges... mir scheint als wären wir hier in einen riesen Haufen Scheisse getreten. Wir werden schon die ganze Zeit beobachtet. Überall hier sind Wölfe. Hier wieder raus zu kommen wird extrem schwer. Ich hoffe die Neuen halten auch was aus, nicht so wie die meisten anderen..." flüstere Claw besorgt zu Gjaron zurück. Ihm war klar, dass es hier sehr unangenehm werden würde.
"Hör zu, du und Kalle ihr müsst mir Deckung geben, mit dem Bogen krieg ich schneller mehr von den Viechern klein, sie dürfen nur halt nicht zu mir durchkommen, sonst wirds eng. Mit Bogen im Nahkampf... nicht so gesund." meinte Claw zu Gjaron. Dieser nickte nur und schaute in den dunklen Wald. Ihn hatte es nervös gemacht, dass Claw gesagt hatte, dass sie die ganze Zeit schon beobachtet werden würden. Zum Glück hatten die Schürfer das nicht erfahren. Die meisten von den Zwölf würden wohl sehr schnell flüchten und auf der Flucht niedergemetzelt werden.
"Kommt, lasst uns weitergehen. Das war sicher schon der größte Teil der Wölfe." rief Claw laut zu den Schürfern. Er wollte ihnen nicht unnötig den Mut nehmen, den würden sie noch gebrauchen, wenn sie sich dem Lager der Wölfe nähern würden.Langsam zog die Gruppe weiter. Hin und wieder griffen einzeln einige Wölfe gezielt von den Flanken an, wurden aber schnell getötet.
"Das gefällt mir nicht, das gefällt mir gar nicht." flüsterte Claw Gjaron zu. "Sie testen unsere Verteidigung. Nicht mehr lang, und sie werden uns entweder überrennen oder an einer schwachen Stelle angreifen... verdammt, das wird ein riesen Gemetzel."



28.10.2003 21:44#111
Atlas Es war schon eine groteske Szene die sich da bot. 2 Krieger, die ihre Schwerter abwischten und ein, auf tote Wölfe stürumender Opi. Dann zogen sie weiter, doch zu Atlas Sorge nicht mit einem beruhigten Gesichtsausdruck sondern mehr noch unsicher. Für Atlas hatten die drei toll gekämpft. Fast wäre er auch losgestürmt, aber dann hatte die Vernunft doch über den Wacholder gesiegt. Sein Knüppel war jederzeit greifbar, doch die Hoffnung war da, ihn nicht gebrauchen zu müssen. Es war als komme man vom Regen in die Traufe. In der Mine die Crawler, hier die Wölfe und das alles nur, damit nicht geschürft werden muss. Fast, aber wirklich nur fast bereute er mittlerweile seine Entscheidung.
Der unfreundliche, dichte Wald umgab sie. Geräusche säuselten um ihre offenen Ohren und doch konnten sie nichts erkennen. Einzig Kalle schien völlig unbeeindruckt und stapfte erntschlossen voran.



28.10.2003 21:57#112
Aros Dieser Wald wurde Aros langsam unheimlich. Zuerst waren viele Lichtstrahlen auf den moosigen Waldboden gefallen und hatten der kleinen Gruppe wenigstens ein wenig Mut geschenkt. Doch nun hatte kaum mehr ein Sonnenstrahl mehr das Glück, durch das dichte, verfilzte Blätterwerk hoch oben zu dringen. Die mit Efeu bewachsenen Baumstämme standen nun immer dichter und häufig mussten Claw, Gjaron und Kalle den anderen einen Weg durch dichtes Dorngestrüpp bahnen.
Im Wald waren auch allerlei Geräusche zu hören. Von nah und fern drang Grunzen, Knacken und Tapsen an Aros' Ohren, doch wo die Geräusche her rührten, konnte der Schürfer nicht sagen. Unnötig zu erwähnen, dass ihm recht mulmig zumute war, zumal selbst Claw besorgt zu sein schien, auch wenn er dies so gut er konnte verbarg.

"Und das alles für ein paar Goldmünzen und die Existenz einer mickrigen, kleinen und unwichtigen Banditenburg, in der ich seit ein paar Tagen wohne", dachte Aros und wenige Momente später, als er von Kalle einen heftigen Stoß in die Rippen verpasst bekomm hatte, musste er entsetzt feststellen, dass er laut gedacht hatte.



29.10.2003 12:33#113
Die Banditen Kalle war richtig erbost über die Schürfer. In seinen Augen waren sie nichts weiter als Ballast. Und dann wagten sie sich auch noch schlecht über die Banditenburg zu denken. Kalle ging zu Claw.
"Hey Boss, das Schürferpack da taugt gar nichts. Die sind nur Ballast und locken durch ihre Schwäche die Wölfe an. Ich finde, wir sollten sie hier lassen oder an die Bäume fesseln, damit uns die Wölfe in Ruhe lassen." schlug Kalle vor und lachte dreckig.
"Und wenn wir dich daneben binden, laufen die Wölfe garantiert weg." schallmeite es von Atlas, dem Schürfer. Kalle geriet außer sich vor Wut. "ICH MACH DICH PLATT !!! WAHHHHH !" doch Gjaron und Claw hielten Kalle fest und Atlas lachte sich ins Fäustchen.
"Heb dir deine Kräfte lieber für die Wölfe auf." meinte Gjaron und langsam beruhigte sich der Bandit wieder.
"Wenn ich dich in die Krallen bekomme, mach ich Hackfleisch aus dir!" schrie Kalle zu Atlas und ging dann voran.
"Das war ja nochmal knapp..." meinte Gjaron und ging zu den Schürfern. "Am besten lasst ihr ihn jetzt in Ruhe oder der macht euch wirklich noch platt. Seit vorsichtig." schlug er ihnen vor und ging wieder voran. Der Schürferboss sagte zu der ganzen Sache gar nichts, er war viel zu sehr darauf konzentriert die Schatten im Auge zu behalten.
Kalle sah den Boss an. Konnte er da Furcht in seinen Augen erkennen ? War die Lage wirklich so ernst ? Und das hatte Kalle die ganze Zeit gar nicht bemerkt ? Langsam begann auch er sich Sorgen zu machen. Mit den Schürfern im Schlepptau war dies das reinste Himmelfahrtskommando...

Claw



29.10.2003 12:42#114
Claw Bald schon nach dem Streit zwischen Kalle und Atlas kam die Gruppe auf eine große Lichtung. Die Schürfer waren froh endlich wieder Licht durch das dichte Blätterdach sehen zu können. Auch Gjaron freute sich auf eine Rastgelegentheit. Nur Kalle und Claw sahen bedrückter aus denn je.
"Das gefällt mir nicht. Hier können wir leicht beobachtet werden." meinte Kalle und Claw ging zu ihm.
"Wir werden schon seit wir den wald betreten haben beobachtet. Das ist eine Falle und wir sind hineingelaufen. Wenn wir umkehren, werden wir direkt angegriffen. Indem wir jetzt weitergehen, haben wir eine Galgenfrist, wie lang die allerdings ist, weiß ich nicht. Aber sei ruhig und lass dir nichts anmerken. Wir müssen den Schürfern nicht unnötig Panik machen." flüsterte Claw zu seinem Stellvertreter. Nun erkannte auch Kalle die richtige Ernsthaftigkeit der Lage."Wir machen hier Rast. Heißt, wir bleiben die Nacht hier." verkündete Claw und die meisten Schürfer waren damit einverstanden. "Auch wenn es ein kapitaler Fehler sein sollte..." murmelte Claw.
Noch ehe er sich versah, waren zwei gut gelaunte Schürfer in den Wald verschwunden, um Holz zu sammeln. "Verdammt... zu spät, die sind weg." fluchte Claw innerlich. Ihm war klar, dass die beiden nicht mehr lebend auftauchen würden. Auch Kalle und Gjaron bemerkten das und Gjaron lockerte schon sein Schwert.
"Sie greifen nicht an, noch nicht..." murmelte Claw hinüber und Gjaron beruhigte sich. Dann sammelten sie etwas Holz, das auf der Lichtung lag und machten damit ein spärliches Feuerchen an.



29.10.2003 18:27#115
Störtebeker Den See hatten sie jetzt längst hinter sich gelassen. Störtebeker blickte sich einmal um, und staunte. Anscheinend waren sie soweit gelaufen, sodass der See schon außerhalb der Sicht war, aber solange waren sie doch noch gar nicht wieder gelaufen. Irgendwas Mythisches suchte diesen Wald heim. Aber der Opa glaubte nicht mehr an Sagen, Mythologien, Geschwafel, Schwachsinn.
Doch war er etwas sauer, als der Bigboss, dessen Name sich inzwischen als Claw herausgestellt hatte, anordnete, eine Rast einzulegen. Doch jeder Protest war wohl Blödsinn…



29.10.2003 19:00#116
Aros Es dämmerte langsam. Die Sonne verschwand hinter den Baumspitzen und Berggipfeln im Westen, während der Trupp sein Nachtlager aufschlug. Einige Schürfer sammelten herumliegendes Holz, das auf der kleinen Lichtung lag, um ein Feuer zu machen. Spätestens wenn das Feuer brannte, würde das Böse in diesem Tal auf sie aufmerksam werden – wenn es sie nicht schon längst bemerkt hatte. Aros hatte sich auf einem herumliegenden, vermoderten und von Flechten bewachsenen Baumstamm am Rand der Lichtung niedergelassen und beobachtete Claw und seine Komplizen, die immer wieder erregt miteinander tuschelten.
Aros starrte indes gedankenversunken hinaus in den dichten Wald. Dunkelheit lag nun über den Bäumen, die sich sanft und geheimnisvoll im Abendwind wiegten und dabei merkwürdig ächzten. Dunkelheit umfing nun die Lichtung, und die Schürfer hatten es noch immer nicht fertig gebracht, ein Lagerfeuer zu machen. Kein Wunder, das feuchte Holz auf der Lichtung konnte ja nicht brennen.
“Hey, Störte“, murmelte Aros, zu seinem Vater gewandt. “Lass uns ein bisschen Holz im Wald sammeln. Die Taugenichts bringen das mit dem morschen, feuchten Holz hier nicht fertig. Und hier herumzusitzen und zu säumen, ist mir fad. Ich wollte sowieso noch mal mit dir über das alles hier reden, ohne von Claws Männern davon belauscht zu werden.“
Störte nickte stumm und erhob sich, ebenso wie Aros. Dann stapften die beiden hinaus in den dichten Wald, ehe Claw oder jemand anderes es bemerkten.


29.10.2003 19:16#117
Störtebeker „Nun, dass passt mir gerade. Ich hab es nämlich satt wie dieses Halunkenpack blöd rumzusitzen. Außerdem will ich endlich mal wieder zurück in die Burg oder wenn es geht sogar auf den Hof. Oder noch besser, endlich mal wieder aufs Meer. Ach, wie schön die Zeit doch war, schon als Fischer. Die großen Fischem, die wir damals, als du noch klein warst, gefischt haben. Oder weißt du noch, welchen Fisch du als erstes selbst geangelt hast? Ich weiß es noch zu gut. Das war dieser schöne Regenbogenfisch. Vorne blau, in der Mitte Gelb und hinten rot. Einfach traumhaft. Oder erinnerst du dich noch an das plötzliche Leck in unserem Boot, als plötzlich das ganze Wasser hineinsprudelte und wir uns nur mit Mühe retten konnten? Man, das waren noch Zeiten. Oder als wir nach einer langen Ausfahrt spät abends zurückkamen und wir dann völlig kaputt mit unserer Mutter einen Teil der Beute gebraten haben?“
Der Vater blickte sich nun um. Er sah seinen Sohn auf einem Baumstumpf pennen. Oh…



29.10.2003 19:26#118
Aros Unsanft wurde Aros wach gerüttelt. Langsam schlug er die Augen auf und blickte in das wütende, verwirrte Gesicht seines Vaters. Oh! Er musste wohl eingepennt sein, an diesem schönen Baumstumpf. Das letzte, an das sich der Schürfer erinnern konnte, war leeres Gefasel vom Meer und bunten Fischen. Er gluckste belustigt und erhob sich wieder. Allmählich war er müde geworden, und noch hatten sie nicht besonders viel Holz gesammelt – genauer gesagt, gar nichts. “Vater, wir dürfen uns beeilen, sonst ist es bald komplett dunkel und wir finden das Lager nicht mehr.“ Auch wenn die beiden noch nicht allzu weit vom Lager entfernt waren, war es Aros unheimlich, zu zweit in diesem merkwürdigen Wald umherzustiefeln. Hin und wieder hob er einen Ast vom Boden auf. Hier unter dem dichten Blätterdach war das Holz einigermaßen vom Regen verschont geblieben und so recht trocken. Der Schürfer blickte sich um. Moment mal! Wo war denn Störte abgeblieben? Erschrocken suchte er mit seinem Blick das Umfeld ab. Er war nicht zu sehen. Er wollte schon laut rufen, da besann er sich wieder, schließlich wollte er ja nicht gerade die Aufmerksamkeit der Viecher hier auf sich aufmerksam machen.



29.10.2003 19:36#119
Störtebeker Dumdidumdidumdidum, dumdiedumdiedumdiedum, dumdiedumdiedumdiedum, dumdiedumdiedum.
„Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!
HIIIILLFFEEEEEEE! ARRROOOOOOOOOOOOOS?“
Der knochige Opa rannte um sein Leben. Gerade noch singt er fröhlich und sammelt dabei Holz auf, doch nun hatte er plötzlich, während er sich zu einem Ast gebückt hatte, einem Wolf in die Augen geblickt. EINEM WOLF! Einem großen, dicken, fetten, haarigen Wolf. VERDAMMT!
Doch wo sollte er hin? Sein Sohn war plötzlich verschwunden, und er sah weder den einen noch den anderen Rand des Waldes. Er war wohl verloren.


29.10.2003 19:57#120
Aros Aros schrak auf. Nicht weit von hier im Wald ertönte ein lauter, schriller Schrei nach Hilfe. Es war Störte. Ohne lange zu überlegen löste Aros seinen Knüppel vom Gürtel und rannte los, irgendwo in die Richtung, aus der der Schrei gekommen war. Eilig brach der Schürfer durchs Gebüsch, voller Zorn und Kampfeslust, bereit, sein Leben für seinen Vater zu opfern. Was auch immer ihn da angriff, es würde dies bitter bereuen. Aros gab einen langen, lauten Kampfschrei von sich. "AAAAAAAHHH!! STIRB, DU... BESTIE!!" Hmm... aber woher war der Schrei von Störte gekommen? Aros blieb abrupt stehen, sah sich verwirrt und planlos um und lauschte. Störte war jedenfalls nicht in der Nähe. Zunächst war nichts zu hören. Dann ertönte ein dumpfer Schlag und ein weiterer Schrei. Die Geräusche schienen aus der entgegengesetzten Richtung zu kommen. Der Schürfer machte auf der Stelle kehrt, ließ erneut seinen lächerlichen Kampfschrei ertönen und wirbelte wild mit seinem Knüppel über dem Kopf... hielt an, hob den Knüppel auf und stürmte weiter.



29.10.2003 20:10#121
Gjaron Gleich nachdem sich die Gruppe auf der Lichtung verteilt hatte, kamen Claw, Kalle und er selbst zusammen, um die momentane Situation zu diskutieren.Etwas abseits der anderen hatten sie sich niedergelassen und unterhielten sich nun angebracht leise, sodass die Schürfer nichts mitbekamen und nicht beunruhigt wurden.
Nach dem Gespräch beobachtete Gjaron die Schürfer, die sich alle um einen kleinen nassen Holzhaufen gestellt hatten und versuchten ein Feuer zu entfachen. Eigentlich waren es nur zwei, die versuchten das Holz zum brennen zu bringen, der Rest feuerte nur an. Gut zehn Minuten ging das so, dann stand Gjaron mit einem Seufzer auf und schlenderte hinüber zum Schürferkreis. Sofort öffnete sich der Ring und Gjaron trat an den kümmerlichen Haufen, der vor ihm im noch nasseren Gras lag.
Zuerst wies er ein paar Minenarbeiter an, Steine zu holen, um die zukünftige Feuerstelle zu begrenzen, nicht das am Ende die ganze Lichtung in Flammen stehe. Gjaron dachte nach, eigentlich bräuchten sie jetzt Sand, um den Holzhaufen vom nassen Untergrund zu trennen. Dann schoss es ihm durch den Kopf: Sumpfkraut!Diesen genialen Geistesblitz fanden die paar Schürfer nicht so toll, denn sie mussten nun ihre Krautstengel opfern.
Mit dem Kraut, welches den Sand perfekt ersetzte, hatte man nun also einen trockenen Untergrund. Die Steine waren mittlerweile auch herangeschafft worden und Gjaron legte sie sorgfältig zu einem Kreis um den Holzhaufen."Schaut genau hin und merkt euch das. Oft überlebenswichtig so ein Feuerchen!" bemerkte Gjaron nebenbei und erntete ein paar andächtige "Hmmm".Gjaron hatte den Steinkreis geschlossen und machte sich nun daran, das Feuer zu enfachen. Extrem schwierig bei diesem Holz, doch nach ein paar Versuchen loderte in der Mitte des Schürferrings ein kleines aber prächtiges Feuerchen. Stolz erhob sich Gjaron und schritt wieder hinüber zu Kalle und Claw, die ihn mit ein paar Händeklatschern und einem Grinsen erwarteten.



29.10.2003 20:18#122
Störtebeker Der Opa rannte noch einige Meter, doch dann konnte er nicht mehr. Sein altes Herz versagte ihm. Er stütze sich auf seine Knie und holte tief Luft. Das pelzige Tier schlich nun. Mit gesenktem Kopf ging es auf ihn zu. Störtebeker schloss seine Augen und fing an zu beten. Möge der Gott, an welchem auch immer er glaubt, ihm beistehen. Doch sollte sein leben nach all den Gefahren und Abenteuern, denen er getrotzt hat, nun zu ende gehen? Es schien so. Der Wolf blieb nun stehen, holte Schwung und setzte zum Sprung an, als irgendein Hulabula-Mensch plötzlich von der Seite angesprungen kam. Wie ein Verrückter Barbar hackte er mit einer primitiven Keule auf dem Wolf ein, bis er nur noch in kleinen Stücken vor ihm lag. Nun erkannte Störte ihn, es war Aros, sein Sohn! Sein Sohn hat ihm das Leben gerettet. Dass er den Wolf gleich zu bearbeiten musste, war seines Erachtens zwar ein wenig übertrieben, aber egal.


29.10.2003 20:29#123
Aros Schnaufend stand Aros da und betrachtete seinen stumpfen Knüppel, mit dem er das Vieh letztendlich hatte niederschlagen können. “Tolles Ding“, murmelte der Schürfer und kniete sich neben den toten Wolf. Dann zückte er sein kleines Messer und schnitt dem toten Vieh mit ein paar Stichen den Bauch auf. Nicht ohne einigen Mageninhalt oral wieder abzugeben entfernte er dem Kadaver ein wenig von dem triefenden, hellroten Fleisch. Aber die anderen würden dankbar sein für ein paar Bissen zartes, gegrilltes Wolfsfleisch. Denn viel hatten sie sonst nicht dabei, außer ein paar Laiben kargen Brotes, von dem Claw den Schürfern sicher nicht viel abgeben würde. Als Aros fertig war, machten Störte und er sich wieder auf den Rückweg zum Lager. Es war nicht schwer zu orten, denn lautes Lachen und Schwatzen drang aus einer bestimmten Richtung an ihre Ohren. Unterwegs sammelten die beiden Schürfer noch ein wenig Holz ein. Schließlich wollten sie nicht im Dunkeln rohes Wolfsfleisch verzehren. Noch einige Minuten sammelten sie fleißig herumliegende trockene Äste vom Boden auf, ohne dass sie ein weiteres Mal gestört wurden. Die vorhergehenden Ereignisse hatten die beiden Schürfer wachsam gemacht. Dann, als sie das viele Holz kaum noch tragen konnten, liefen sie zurück zum Lager. Doch als sie endlich die Lichtung erreicht hatten, brachen sie peinlich berührt zusammen. Ein Feuer loderte bereits fröhlich knisternd in der Mitte des Kreises der Schürfer. Wütend pfefferte Aros das Holz neben die Feuerstelle und ließ sich letztendlich seufzend und fluchend mit seinem Vater neben den anderen Schürfern nieder und holte sein Fleisch hervor. Wenigstens darum sollten ihn die anderen beneiden.



29.10.2003 23:33#124
Atlas Atlas sass nun also behaglich am Feuer und nichts hätte ihn von da wegbewegen können. Warm und sogar einigermassen trocken war es hier. Das Feuer loderte, doch im Lager war gedrückte Stimmung. Das lag wohl allem an der Stimmung von Claw. Es war ganz sicher nicht Zuversicht, die er ausstrahlte. Das unangenehme Gefühl beobachtet zu werden half ebenfalls nicht besonders. Da plötzlich kamen aus dem dunkeln zwei Gestalten hervor. Die Schürfer waren sofort auf den Beinen, die Knüppel bereit. Doch dann waren Gesichter, im Widerschein des Feuers zu sehen. Da kamen Aros und der Opi, sichtilich erschöpft. Sofort musste nachgefragt werden, was los war und so erzählten die beiden ihre Geschichte und Aros liess es sich nicht nehmen, sein Fleisch vor allen andern, mit Hochgenuss zu verspeisen.



30.10.2003 14:36#125
Claw Sichtlich erstaunt sah Claw zu den beiden Schürfern, die gerade eben aus dem Wald kamen. Eigentlich blickte er total verstört drein, denn das die beiden ohne Kratzer und lebend wieder aus dem Wald kamen, hätte er nicht für möglich gehalten.
"Warum warten sie... warum greifen sie nicht an." murmelte Claw und beobachtete den Wald. Viele Gedanken schossen ihn durch den Kopf. Diese Bestien waren organisierter, als er es sich in seinen schlimmsten Alpträumen nicht hätte vorstellen können. Irgendetwas mächtiges hielt sie zurück, ein Leittier, dass so grausam und gefährlich sein musste, dass es die Triebe nach Fressen der Wolfsgruppe unterdrückte.

Am nächsten Morgen war der Wald komplett still. Zu still für einen so großen Wald, wie Kalle meinte. Auch er, der unerschüttliche, brutale Kalle bekam langsam Angst vor diesem Wald. Ständig fluchte er leise über ihn, doch offen gab er nichts zu.
Claw war noch stiller geworden. Er redete fast gar nicht mehr, nur Gjaron allein war noch einigermaßen fröhlich drauf. Er war der Optimismus in Person, wie die beiden anderen Banditen sich dachten.
Als die Gruppe endlich wieder aufbrach setzte ein eisiger Regenschauer ein. Hastig stürmten die Lees von der Lichtung in den Wald und setzten ihren Weg fort. Dabei folgten sie immer Claw. Dieser aber folgte, ohne das Wissen der anderen, den grauen Wolfsaugen, die er ständig im Dunkeln erspähte. Sie wollten, dass die Lees ihnen folgten. Aber wohin ? Claw wusste es nicht. Er wusste nur, dass wenn sie umkehren oder einen anderen Weg einschlagen würden, sie den Zorn der Wölfe auf sich ziehen würden.
Ein Gefühl in dem Schürferboss sagte ihm, dass es zu Ende gehen würde. Ein Todesgefühl machte sich in ihm breit. Das Grauen dieses Waldes hatte sich seiner bemächtigt und sie waren dem Wolfslager ganz nahe. Und Claw wusste, dass dort ihr Anführer warten würde und dort das Ende beginnen würde. Das Ende der Krieger oder das Ende der Wölfe...



31.10.2003 11:41#126
Störtebeker Der neue Tag war angebrochen, die Jagd war wieder eröffnet.
Die Schürfer und auch Banditen hatten sich interessiert Aros und seine Geschichte von dem Wolf angehört und letztendlich wurde Claw klar, dass das Nest im Wald sein musste. Natürlich beschloss er dann auch gleich, loszumarschieren. Störte war es recht, viel zu lange schon verschwendeten sie hier Zeit. Außerdem fühlte er sich gerade wieder frisch wie eh und je. Sein Magen füllte sich allmählich wieder Fetten und sein Körper lebte wie in seinen Jugendtagen. Seit seiner Entführung der Piraten hat er sich nicht mehr so gut gefühlt, da kam jetzt ein bisschen Training nur recht.



31.10.2003 20:19#127
Claw Es kam wie es kommen musste. Die Gruppe um den Schürferboss lief in eine Falle. Als sie einen Hügel erklimmten, standen vor ihnen mindestens 2 Dutzend Wölfe, die hungrig knurrten. Und hinter ihnen kamen auch noch mehr. Es waren die, die sie die ganze Zeit verfolgt und beobachtet hatten. Claw seufzte."Warum... warum müssen meine Abenteuer immer in Katastrophen enden ???" schrie er wutentbrannt. Keiner gab eine Antwort. Viel mehr waren sie alle damit beschäftigt ihre Waffen zu ziehen, doch angreifen wagten sie sich nicht. Was hatten sie für Chancen ? 12 Schürfer und 3 Banditen gegen mindestens 40 Wölfe. Dann wie von geisterhand schritten einige Wölfe bei Seite. Sie machten Platz. Und aus dem dunklen Dickicht trat ein riesiger Warg heraus. Er war fast so groß wie ein Schattenläufer.
"Der Boss..." murmelte Claw. "Der hat das Gitter eingedrückt, der befehligt den Sauhaufen hier..." entwich es ihm weiter. Und ehe irgendjemand regieren konnte, sprang ein Wolf in die Gruppe und riss einen Schürfer aus dem Kreis. Mit einem Biss ins Genick war dieser sofort tot. Die Krieger zuckten zusammen, als der Wolf den Toten zu dem Warg brachte. Dieser biss einen großen Brocken Fleisch aus dem Schürfer und schlang es hinunter. Dann brüllte die Bestie und die Wölfe gingen alle zum Angriff über. Anscheinend warteten sie auf die Erlaubnis ihres Bosses.
"Der da ist meiner." grummelte Kalle und kämpfte sich wie ein Berserker zu dem Warg durch. Die anderen schlossen einen Kreis und versuchten gegen die Wölfe anzukommen.



31.10.2003 20:28#128
Die Banditen "Der ist meiner ! DEN BRING ICH UM !!!" schrie Kalle und zerfetzte einen anspringenden Wolf. Claw schaute überrascht herüber, wurde aber just in dem Moment von 3 Wölfen gleichzeitig angefallen und ging zu Boden. Doch Kalle sah nichts mehr außer Blut. Er metzelte sich durch mehrere Wölfe ehe er dem Warg gegenüberstand. Die Kraft und der Wille dieses Mannes war einfach überwältigend."KOMM HER, ARSCHGESICHT, ICH HAU DIR MEIN SCHWERT IN DEINE HACKFRESSE ! ICH BRING DICH SOLANGE UM, BIS DU TOT BIST !!!!" spuckte Kalle und sprang auf den Warg zu. Mit so einem Menschen hatte er nicht gerechnet. Er war es gewohnt wehrlose oder schon tote Schürfer zu verspeisen, aber nicht gegen einen Berserker zu kämpfen, der sich durch seine Wölfe metzelte, als wären sie Blumen in einer Wiese. So hatte Kalle den Überraschungsmoment auf seiner Seite und er rammte sein Schwert tief in die Flanke der Bestie. Sie schrie auf und bäumte sich auf und Kalle fiel rückwärts zu Boden. Gerade rechtzeitig rollte er sich zur Seite, denn der Riesenwar verlor das Gleichgewicht und hätte ihn beinahe platt gedrückt. Kalle suchte sein Schwert. Überall sah er nur Blut. Blut auf der Wiese, Blut auf seiner Rüstung, Blut in seinen Händen und seinem Gesicht. Sein Schwert steckte noch in der Bestie, die gerade wieder aufstand. Kalle kreischte kurz auf und zog seinen Bogen. Schnell schoss er einen Pfeil, welcher in das Auge des Riesenwargs flog. Wieder gab die Bestie ein brutales Brüllen von sich und rannte wie ein Stier vorwärts. Er traf zwar nicht richtig, aber er traf Kalle und dieser flog erstmal einige Meter weg, ehe er bewusstlos an einem Baum liegen blieb. Zwei Schürfer kamen angerannt um Kalle zu helfen, doch ehe sie in seine Reichweite kamen, wurde einer von zwei Wölfe hinterrücks niedergestreckt. Der andere stand plötzlich vor dem Warg. Wie ersteinert liess der arme Schürfer seine Keule fallen und wenige Wimpernschläge später sank er kopflos zu Boden. Der Warg hatte ihm einfach den Kopf abgebissen und kaute nun gemächlich auf ihm herum. Irgendwie sah es schlecht für die Lees aus...

Claw



01.11.2003 00:15#129
Atlas Da war es nun also soweit. Die Wölfe waren gekommen. Hinter ihnen, vor ihnen, überall waren sie. Stark fühlte er sich an seinen unangenehmen Traum erinnert, nur das dieses Leittier noch weit schlimmer war. Die Szene schien nicht real. Organisiert agierende Wölfe gegen einen grünen Haufen Schürfer und ein paar Schürfer. Wie in Trance zog er seinen Knüppel und bekam noch knapp mit, wie Kalle mal wieder zum Berserker wurde, nur das ausnahmsweise nicht er das Ziel war. Der Typ war einfach wahnsinnig. Da kam auch schon ein Wolf heran und er ging in Angriffsstellung. Hinter ihm stand ein Schürfer, so das er sich ganz auf seinen Kontrahenten konzentrieren konnte. Dieser fokusierte ebenfalls nur den Schürfer. Die Nackenhaare stellten sich auf, dann sprang er.
Er hatte das alles schon mal erlebt, im Minental mit dem Scavenger und so tat er es so wie damals nur, das diese Waffe eine grössere Reichweite hatte. Seitlich am Kopf wurde der Kopf vom Knüppel getroffen. Eîn Zahn splitterte ab und das Biest heulte auf, ging aber dennoch zu Boden. Atlas erlaubte dies, mit einem gezielten Schlag den Wolf auszuschalten. Obwohl sofort ein anderes Tier heran war gestattete er sich einen Rundumblick. Kalle wurde an einen Baum geschleudert. Claw hatte immernoch mit den Wölfen zu kämpfen und auch die meisten andern hatten ihre Probleme. Da wurde er ohne ein Vorwarnung von hinten attackiert.

Ein Schrei entfuhr ihm. Sein Rücken schien in Flammen zu stehen. Der Schürfer hinter ihm hatte zwar 2 Wölfe mitgenommen, war dann aber doch gefallen. Nun verfiel er dem Kampfrausch. Blindlings schlug er um sich, Angriffe ignorierte er. Er wollte nur den Tod seiner Kameraden rächen. Wahllos prügelte er auf die Tiere ein. Diese zuckten und blieben liegen oder kämpften weiter. Alles um ihn herum verschwamm und wurde unschärfer. Eine Spur der Zerstörung war um ihn herum. Seine Knie gaben nach und so kniete er vor einem weiteren Wolf. Der Wolf aus seinem Traum. Noch einmal wollte er zum Schlag ausholen doch bevor er dazu kam wurde es schwarz vor seinen Augen.



01.11.2003 11:01#130
Störtebeker Es war das reinste Gemetzel. Die Wölfe wüteten wie betrunkene Orks um die Schürfer herum. Ein Arbeiter nach dem nächsten fiel dem Wahn zum Opfer. Das konnten keine normalen Wölfe sein. Beliar selbst musste sie lenken. Wie Barbaren sprangen sie ihnen in den Nacken und bissen Störtes Kameraden einfach mit einem Bissen tot. Ein widerlicher Tod war das.
Er kämpfte die ganze Zeit neben Aros und Atlas. Doch plötzlich tauchte vor ihnen ein Wolf auf und sprang seinen Kollegen tot.
Schade, er hatte gerade angefangen ihn zu mögen.
Ihm selbst war nun aber längst klar, dass er dieses Schlachtfeld nicht mehr lebend verlassen würde. Der Wolf, der Atlas niedergestreckt hatte, fixierte nun ihn. Der alte Mann schloss schon seine Augen und wartete auf den Tod, als plötzlich ein Bandit angesprungen kam und den Wolf mit einem Schlag den Garaus machte.
„Los schon, Opa! Steh hier nicht so dumm rum, sonst passiert dir das gleiche wie den anderen. Mach was!“



01.11.2003 14:00#131
Claw Claw verschoss einen Pfeil nach den anderen. Er hatte es geschafft, sich aus der Meute zu befreien und stand nun auf dem Hügel und alles was versuchte hoch zu kommen, fiel wieder mit einem Pfeil im Kopf runter. Vor ihm stapelten sich die Wolfsleichen. Doch plötzlich griff Claw nach seinem Köcher und musste entsetzt rausfinden, dass er keinen einzigen Pfeil mehr hatte und eine neue Welle Wölfe schon dicht vor ihm war.
"Scheisse..." kam aus ihm raus und schon purzelte er kopfsüber den Hügel hinunter, die Wölfe im Schlepptau. An einem Baum blieb Claw liegen und die Wölfe lagen auch irgendwo in der Nähe rum.
Die anderen wurden langsam zurückgedrängt. Kaum noch Schürfer standen. Mittendrin versuchte Gjaron sich gegen die schiere Überzahl zu verteidigen, Kalle lag unter einem Baum, Claw ebenfalls, überall waren Wölfe und der Riesenwarg kaute gemütlich auf einem Schürfer rum. Insgesamt eine eher schlechte Ausgangssituation.
"Au, mein Rücken..." keuchte Claw und stand mühevoll auf. Zwei der vier Wölfe, die ihn attackiert hatten, hatten durch den Fall vom Hügel einen Genickbruch erlitten. Der dritte lag bewusstlos rum und der vierte ein Bein gebrochen. Schnell sprang Claw hin und tötete sie beide mit einem Schwertstreich, damit diese nichts mehr ausrichten konnten. Dann erkannte der Schürferboss die Situation und rannte zu Kalle und weckte den aus seiner Ohnmacht."KALLE !! WACH AUF !"
"Was los ? Mami, ich will noch 5 Minuten schlafen..."
"AUFWACHEN *klatsch* !" Claw gab Kalle eine Ohrfeige und dieser wurde endlich wach.
"WIR MÜSSEN DEN WARG TÖTEN, VIELLEICHT GEBEN DIE WÖLFE DANN AUF!" schrie Claw und versuchte den Kampfeslärm zu übertönen. Kalle nickte und stand auf. Er rannte völlig wahnsinnig zum Warg und riss sein Schwert aus dessen Flanke. Claw kam hinzu und nun begann der Tanz erst richtig.



01.11.2003 14:18#132
Die Banditen Wurde Kalle doch tatsächlich aus seinem gesunden Schläfchen geweckt ? Was er geträumt hatte, war nicht jugendfrei, doch nun musste er wieder kämpfen. Er musste töten.
"Das ist besser als jeder Nackedeitraum !" dachte sich Kalle und riss sein Schwert aus der Flanke des Warges. Claw kam hinzu und gerade rechtzeitig, den der Riesenwarg ging schon wieder zum Angriff über. Kalle sprang zur Seite und der Warg rannte ins Leere. Claw aber nutze dies aus und sprang elegant auf den Rücken der Bestie und stiess kraftvoll sein Schwert in dessen Rücken. Doch schneller als ihm lieb war wurde der Schürferboss abgeworfen und knallte gegen einen Baum. Nun hielt er ein Nickerchen.
Kalle aber stand schon wieder und schoss mit seinem Bogen auf die Bestie. Er traf aber unglüclich. Der Pfeil erwischte ein Hinterbein des Warges und vor Schmerz stürzte dieser und rutsche über den nassen Boden.
"WAHHHH, TÖTEN, TÖTEN, TÖTEN !!!" schrie Kalle wie wahnsinnig und hechtete zu dem verwundete Biest zu. Zwei Wölfe, die ihn aufhalten wollten, wurden in seiner Wut zerstückelt. Kalle hat sein Ziel vor Augen : den Warg töten. Um jeden Preis.Claw wurde wach. Er lehnte an einem Baum und sah zu Kalle. "Verdammt, er schafft es nicht allein..." stöhnte Claw hervor. Er hatte Schmerzen im rechten Bein. Ein Zahn des Wargs steckte darin. Langsam zog er den Zahn heraus, was unter vielen Schmerzen geschah. Aufstehen konnte er nicht.
"Verdammt, das wars..." Claw gab die Hoffnung auf, hier lebend wieder raus zu kommen, doch just in dem Moment erfüllte ein brutaler Schrei die Luft. Der Schürferboss sah zu dem Warg, welcher sich ein letztes Mal aufbäumte und dann zu Boden krachte. Flink wie ein Fuchs kam Kalle hervor und schnitt mit seinem Schwert die Kehle der Bestie durch. Claw sah zu den anderen. Die Wölfe sahen sich an, heulte kurz auf und verschwanden im dunklen Wald.
Es war geschafft, Kalle hatte die Bestie getötet und die anderen Wölfe verschwanden von der Bildfläsche. Claw atmete auf.

Claw



01.11.2003 19:15#133
Störtebeker Der Wolf tanzte um ihn herum. Mehrmals sprang er auf ihn und mehrmals konnte er ausweichen, doch verließen seine Kräfte ihn allmählich.
Nach einigen Sprüngen musste er dann aufgeben. Er stützte sich auf seine Knie und wartete auf den Tod. Doch gerade als der Wolf wieder mal zum Sprung ansetzte, erschall ein lautes Siegesgebrüll. Der alte Mann blickte auf. Der schwarze Warg war tot. Und die Wölfe – flohen. Auch der Wolf vor ihm, der ein leichtes hatte ihn auch noch niederzustrecken, rann in die Dunkelheit des Waldes.
Anscheinend war es damit geschafft. Ihr Anführer besiegt und die Wölfe in die Schlucht geschlagen.
Zu Claw gewandt sagte Störtebeker:
„Lass uns nun schnell verschwinden, ich halt es nicht mehr aus.“Aros stimmte ihm zu. Sicherlich hatte der Boss aber nichts mehr vor, zumindest hoffte der Vater das.



01.11.2003 20:05#134
Claw "Ja zur Hölle, ich will hier raus. Dieses Tal ist verflucht, der reinste Alptraum !" schimpfte Atlas und der blutverschmierte Kalle, der gerade ankam warf ihm einen vernichtenden Blick zu.
"Wenn Blicke töten könnten..." murmelte Gjaron und half Claw hoch. "Du musst wohl immer aus der Reihe tanzen und ständig verletzt sein..." grinste Gjaron und sah auf Claws Wunde.
"Tja, ohne wärs doch langweilig." grinste Claw zurück. Kalle war wieder verschwunden. Er machte sich an dem Kadaver des Riesenwargs zu schaffen und kam nach einigen Minuten mit dessen Zähnen und Krallen wieder als Trophäe."Kalle, das hast du wirklich gut gemacht, gratuliere." sagte Claw und gab seinem Vertreter die Hand.
"Dann wär hier wohl alles geklärt." meinte Claw und schaute in die erleichterten Gesichter der wenigen überlebenden Schürfer. "Nur eins noch." und die Menge stöhnte. "Die Toten müssen begraben werden..." und ehe er sich versah fingen die Schürfer auch schon an zu buddeln. Sie wollten unbedingt von hier verschwinden."Der Riesenwarg ist tot. Die Wölfe werden wohl so schnell keine Angriffe mehr wagen. Und wenn doch, haben sie Pech, das Gitter wird erneuert. Und ohne ihren Boss kommen die da nicht mehr durch." sagte Claw zu Gjaron und Kalle."Kalle, wenn wir zurück sind, kümmer du dich dann darum, dass der Tunnel ordentlich verschlossen wird."
"Ja Chef." kam die Antwort.
"Gut, dann lasst uns verschwinden." gab Claw zur allgemeinen Erheiterung bekannt.
Die toten Schürfer waren beerdigt, die Sachen gepackt und die Gruppe zog wieder zurück zur Banditenburg.



01.11.2003 23:41#135
Atlas Die Schwärze hatte ihn fest im Griff und nur langsam konnte er sich von ihr lösen. Er lag im Wasser und just als er einatmen wollte verschluckte er sich. Am Meer musste er sein, den das Wasser war salzig. Ein Husten entfuhr ihm und langsam öffnete er die Augen. Das war nicht Wasser. Das war Blut und zwar sein eigenes. Es schien ihm, als sein sein Rücken zerrissen. Langsam erhob er sich. Die Wölfe waren weg. Den Grund erblickte er kurze Zeit. Der Warg war nicht mehr und die Wölfe waren darauf geflohen. Kaum das er stand wurde ihm schwindlig. Eine kleine Blutspur lief seine Beine hinunter.

Er wollte zu den andern, wollte nicht zurückbleiben. So torkelte er los, in ihre Richtung. Weit kam er nicht, er fiel über einen Wolf und fiel hin. Bleiern schwer war der Körper, als er sich aufstützte. Er musste weiter, den wenn CLaw entschied, loszu ziehen würden die andern folgen. Wahrscheinlich war es nicht, aber Atlas hätte diesen Fall nicht überlebt. Er hätte sich doch hinlegen können und darauf warten, gefunden zu werden. Einfach sich der Schwärze hingeben. "NEIN!"
Er musste weiter. Dies hier hatte er überlebt, aufgeben wollte er nicht mehr. Die Wölfe hatten schon genug zerstört. Langsam erhob er sich wieder. Die Gruppe war nicht mehr weit, er konnte sie erreichen. Der Schürferboss schien ebenfalls verletzt. Erst jetzt fiel ihm auf wie klein die Gruppe war, 3 Banditen und ein paar Schürfer. Fast war er da, als wieder die Übelkeit hochkam. Beinahe musste er sich übergeben, nur die Anwesenheit von Kalle hielt ihn davon ab. Die Genugtuung zu sehen, das es ihm mies ging würde er ihm nicht geben."Ja zur Hölle, ich will hier raus. Dieses Tal ist verflucht, der reinste Alptraum !" war sein Versuch zu zeigen, wie wenig ihm seine Verletzung ausmachte. In Wahrheit hätte er am liebsten erstmal gewartet und sich ausgeruht, doch Claw hatte etwas dagegen. Die Schürfer wollten beerdigt werden, doch er konnte nicht mehr. Mit der Ausrede mal hinter einer Erhöhung nachzusehen setzte er sich so an einen Baum, das die andern ihn nicht sehen konnten. Das tat gut. Frische Luft säuselte um sein Gesicht. So am Baumstamm merkte er nun die Form der Verletzungen auf dem Rücken. Es waren die scharfen Krallen, mit denen sie an ihm heraufgesprungen waren um sein Genick zu erreichen. Es war zwar unangenehm, aber immerhin nicht lebensgefährlich. Nach einer Weile erhob er sich wieder und ging zurück. Die andern schienen ihre traurige Arbeit verrichtet zu haben und so konnten sie aufbrechen. Der Weg schien leichter, als beim ersten Mal, der Wald freundlicher und sogar Vögel waren wieder zu hören.



02.11.2003 01:05#136
Störtebeker Aros und er hatte gleich mitgeholfen die toten Schürfer zu begraben. Auch sie wollten so schnell wie möglich weg. Weg aus dieser Hölle, von dieser Schlacht, aus diesem Alptraum, aus dem sich kein Gewinn ziehen ließ. Was hatten sie nun davon, dass sie hier so viele Opfer gebracht hatten? Genauso gut hätten zwei, drei Söldner hier für Ruhe sorgen können, ohne Verluste. Stattdessen ließen sie, die Schürfer, die eigentlich Erz schürfen wollten, hier ihr Leben. Störtebeker blickte sich nach getaner Arbeit um. Nur Aros, Atlas und er waren von den Minenarbeitern übrig geblieben. Welch ein Massaker. Des Weiteren konnte er sich nicht daran erinnern, dass es so viele mehr in den Minen gab. Claw würde sicher einige Zeit vertilgen, um neue aufzutreiben. Aber das war Zukunft, erstmal raus hier, raus aus dem verzauberten Tal.
Zum Glück erreichen sie die Mine auch schneller, als sie von ihr weggegangen war. Störte kletterte gleich als erster in sie hinein. In ihr fühlte er sich um einiges wohler als in der Gefahr da draußen. Lieber in Hunger und Durst und bis zur Erschöpfung hier arbeiten, als draußen massakriert zu werden. So hatte er sich sein erstes Landabenteuer wahrhaftig nicht vorgestellt.


02.11.2003 15:12#137
Claw Langsam kroch die Truppe wieder durch die Höhlen des Berges. Die Schürfer schienen sichtbar erleichtert zu sein. Kalle grinste.
"Die Minecrawler hier drin sind viel gefährlicher als die Wölfe da draußen." sagte er und grinste fies.
Doch die Schürfer interessierte das nicht, hier drin fühlten sie sich trotz allem irgendwie sicherer.
Nach einer Stunde des umhergehens erreichten die Lees das eingedrückte Gitter. "Du weißt ja Bescheid, Kalle."
"Jo Boss, werd ich sofort in die Wege leiten wenn wir zurück sind." versicherte Kalle. Claw nickte. Er war sich sicher, dass von diesem Tunnel aus keine große Bedrohung mehr entstehen würde, jedenfalls nicht die nächste Zeit. Die Verluste der Wölfe waren zu groß und ohne ihren Anführer, waren sie nur ganz normale Wölfe, die keine geplanten Angriffe ausführen konnten.
Ein Zischen ließ die Gruppe innehalten. Was war das ? Kalle regte sich, er kannte dieses Zischen nur all zu gut. Auch die beiden anderen Banditen machten sich bereit.
"Minecrawler..." stammelte Gjaron und zog sein Schwert. "Sie kommen von dem Tunnel, wo wir gerade herkamen." deutete Gjaron und machte sich bereit zum Kampf. Er, sowie die zwei anderen Banditen erwarteten einen großen Haufen Minecrawler, die die Mine überfluten wollten, jedoch kam zur allgemeinen Erstaunen nur ein kleiner Crawler, der flux durch Gjarons Schwert geköpft wurde."Lasst uns endlich verschwinden, ich brauch Ruhe." meinte dann Gjaron und schon nach 10 Minuten war es geschafft: sie verliessen die Mine und sahen wieder Sonnenlicht.
"Ok, damit wär alles erledigt. Macht erstmal Pause." befahl Claw den Schürfern und dann gingen die drei Banditen zum Hauptplatz, wo schon die anderen Banditen warteten, die Claw losgeschickt hatte, die nahe Umgebung zu säubern."Wie schauts aus ?" fragte er. "Wölfe gefunden ?"
"Ja Boss, aber nicht soviele, wie erwartet. War kein großes Problem." antwortete einer der Banditen.
"Verluste ?"
"Zwei Schürfer wurden angefallen." sagte der Bandit. "Auch ihr scheint wohl einiges abbekommen zu haben." Claw winkte ab.
"Eine Höllentour. Fast alle Schürfer tot, außer drei. Naja, wenigstens sind wir jetzt sicher die nächste Zeit. Nur im Winter sollten wir wieder aufpassen..."


02.11.2003 16:39#138
Störtebeker Da waren sie wieder zurück. Endlich. Die Hölle war das. Schrecken kam ihm noch mal beim Anblick des Minecrawlers hoch. Sollte sein Leben nach dem bestandenen Abenteuer nun an so nem Firlewantz zu ende gehen? Aber einer der Banditen hatte glücklicherweise schnell genug reagiert.
Nun galt es Profit aus dem Abenteuer zu schlagen. Sicherlich bekamen sie eine große Belohnung.
Störtebeker ging zu Claw, der sich noch fröhlich mit den anderen Banditen unterhielt. Wahrscheinlich abschließende Lagebesprechung. Verluste hatte die andere Gruppe auch, noch weniger Schürferkollegen. Vielleicht gab es jetzt sowieso nur noch sie drei?
Egal, hauptsache Gold.
“Hey, Boss! Wie steht’s mit unserer Bezahlung?“
„Welche Bezahlung?“
„Na, ich nehme doch mal an, dass wir Gold kriegen.“
„Habe ich was versprochen?“
„Jo!“
„Hmmm…na gut, sagen wir 250 pro Kopf. Habt ja wenigstens den Mut bewiesen mitzukommen, auch wenn ihr mehr ein Hindernis wart.“
Claw warf ihm einen schweren Beutel zu. Der alte Mann vertraute einfach mal darauf, dass die besagte Summe für ihn und Aros da drin war. Frohen Mutes ging er zurück in die Taverne, in der sich bereits sein Sohn niedergelassen hatte.


02.11.2003 21:37#139
Aros Aros war völlig fertig. All seine Knochen schienen zu schmerzen, doch schwere Wunden hatte er wie durch ein Wunder nicht davongetragen. Die Gruppe war glücklicherweise noch vor der Dämmerung wieder auf der Burg angekommen, jetzt ging die Sonne allmählich unter und küsste mit ihren letzten Strahlen die Baumwipfel, die sich sanft im Abendwind wiegten. Zu dieser Zeit war die Taverne für gewöhnlich gerappelt voll, doch heute saß nur Aros, ein einzelner Schürfer, darin und nippte hin und wieder nachdenklich an seinem Bier. Er gedachte der Toten, deren Leichen jetzt flüchtig bestattet in dem kleinen Tal lagen. Keinen von ihnen hatte er gut gekannt, dennoch schmerzte der Tod von so vielen seiner Kameraden ihn sehr. Allein der Anblick der Horden von Wölfen und ihrem schwarzen Anführer war zuviel für sie gewesen - kaum einer von ihnen hatte wirklich gekämpft. Nur er selbst, Atlas, Störtebeker, Claw, Kalle und Gjaron, alle von Natur aus zähe Hunde, hatten den Kampf überstanden. Plötzlich betrat jemand trägen, schlurfenden Schrittes die Taverne. Aros sah sich um. Es war Störtebeker, in einer Hand einen Lederbeutel. Sein Gesicht sah schon viel freundlicher als vorher aus und irgendetwas sagte Aros, dass dies an dem Inhalt des Lederbeutels lag...



02.11.2003 23:48#140
Atlas Langsam legte sich das Dunkel der Mine, der Ausgang kam in Sicht. Am liebsten wäre er losgerannt, nur damit diese Geschicht endlich ein Ende hatte. Endlich draussen genoss er erstmal den vertraut mossigen Geruch, der über die Berge wehte, die gelb strahlende Sonne und das angenehme Rascheln von Blättern. Er war wieder da, hatte das Abendteuer überstanden. Der Preis war hoch gewesen, wahrscheinlich zu hoch. Onar hätte sicher Verstärkung mitschicken können, kampferprobte Söldner. Ihre armselige Truppe konnte froh sein, überlebt zu haben.

Nebenbei bekam er noch die Szene mit Störte mit. Er war zu Claw gegangen und hatte nach einem kurzen Gespräch einen Geldbeutel bekommen. Geld war immer gut und so entschloss sich Atlas ebenfalls zum Schürferboss zu gehen und ebenfalls um eine Belohnung zu bitten. Claw gab auch ihm einen schweren Geldbeutel und Atlas tollte sich an ein Lagerfeuer, wo ein Schürfer der anderen Truppe sass. Die beiden tauschten bis spät in die Nacht ihre Erfahrungen aus.


03.11.2003 17:31#141
Störtebeker Sie hatten sich halbwegs von den Strapazen der Kämpfe ausgeruht. Beide erwachten wieder in der Schürferhütte und gingen anschließend in die Taverne, um die erste warme Mahlzeit seit einigen Tagen einzunehmen.
Störte merkte nun doch, dass die Tour ihn auch körperlich zu schaffen gemacht hat. Gewiss hatte er während der Kämpfe einige Adrenalinschube bekommen und sich wieder topfit gefühlt, doch nun sah er im Spiegel seine magere Gestalt, wie einst auf dem Piratenschiff. Doch ein paar Fleischkeulen sollten das wieder richten.
Er fragte Aros, was sie nun tun sollen:
„Nun, ich denke, wir sollten mal die Burg und die Minen verlassen. Sicherlich wird Claw nichts dagegen haben, wenn wir nach diesen Tagen mal dem Hof einen Besuch abstatten. Wir hatten den erst einmal flüchtig gesehen, dabei ist dort das eigentlich Zentrum der Anhänger von Lee, dem wir ja an sich dienen. Also, lass uns dahin aufbrechen.“
Aros’ Vater grübelte einen Moment. Eigentlich könnte er nun mal eine Pause gebrauchen. Sein Körper war schließlich nicht mehr der jüngste. Doch wollte er auch endlich die Minen verlassen, und das konnte er nur, wenn Onar oder Lee ihn einen anderen Job zuweisen. Und das wiederum ging wohl nur, wenn sie sich auch mal auf dem Hof blicken ließen.
„Gut, mein Sohn, ich in einverstanden. Können sofort aufbrechen!“


03.11.2003 17:48#142
Aros Aros war noch immer nicht wieder voll bei Kräften, obwohl Claw ihnen heute eine Pause gegönnt hatte. Doch dem Hof einmal einen Besuch abzustatten, hielt er für eine gute Idee. Dort unten könnten sie sich eventuell auch nach besserer Ausrüstung umsehen. "In Ordnung, lass uns gehen!", meinte Aros, trank zügig sein Bier leer und stellte den Krug anschließend geräuschvoll und zufrieden auf dem Tisch ab. Er rülpste dem Wirt ein "Bis später!" zu und verließ dann nach seinem Vater die Taverne. Draußen dämmerte es bereits allmählich und ein kalter Abendwind fegte über die Banditenburg hinweg und ließ das Laub in den Bäumen erzittern. Aros fror ein wenig in seiner Schürferkluft und schlang sich die Arme um den Leib. Dann stapfte er träge hinter Störte den steilen, felsigen Weg zum Hof hinunter. Nach einiger Zeit des Stolperns und Rutschens hatten die beiden die kleine Schafsweide am Fuße des Berges erreicht und liefen dann schnurstracks auf den Hof zu. Vereinzelt drang helles Licht aus den kleinen Fenstern des Gehöfts, und wie üblich lungerten zahlreiche Söldner in der Nähe des Hofes herum. Wirklich beschäftigt schien keiner zu sein, nur einige pöbelten die Schürfer verächtlich an, als sie die Häuser erreichten.



03.11.2003 21:14#143
Claw Die letzten Besprechungen in der Banditenburg wurden getätigt. Sie handelten hauptsächlich um neue Waffen, Schürfer, Sicherheitsvorkehrungen in der Mine und vor allem das Unterfangen in dem geheimnisvollen Tal. Kalle hatte bereits alle in die Wege geleitet und ein neues, stärkeres Gitter wurde just in dem Moment, als Claw seine Besprechungen führte, im Tunnel installiert.
"Gut, dann werd ich mal die Schmiede des Hofs aufsuchen." meinte Claw und damit endete die Besprechung der Banditen.
"Kalle, sorg dafür dass die überlebenden Schürfer diese Woche frei bekommen. Die haben einiges mitgemacht."
"Wenns sein muss, Boss." jammerte Kalle. Er hasste es, wenn ein paar Schürfer Extrawürste gebraten bekamen. Seiner Meinung nach sollten alle Schürfer schürfen, ausnahmelos.
Gjaron war mitlerweile wieder ins Lager zurückgekehrt, um einige Holzpflöcke zu legen. Solange Claw noch nicht weiter machte, mit dem Hausbau, musste sein Holzfällerlager herbsttauglich gemacht werden und darum kümmerte sich Gjaron. Ganzo half ihm sicher dabei.
Immer noch müde kraxelte Claw den steilen Berg der Banditenburg hinunter. Bei jedem Schritt tat ihm sein Bein weh. Die Wunde in seinem Oberschenkel war noch nicht ganz verheilt, also war mit Kämpfen erst mal nix die nächste Zeit.


09.11.2003 19:52#144
Sergio Endlich hatte er den Aufstieg geschafft. Der Weg war ziemlich steil, aber schließlich kam Sergio oben an.
Wenigstens war ihm auf dem Weg hierher nichts weiter passiert, der Paladin hatte ihm schließlich bis zum Vorposten der Söldner die ganzen Viecher vom Hals gehalten. Alleine hätte er es wohl nicht geschafft, denn ein Rudel Snapper hatte der Ritter schon für ihn aus dem Weg geräumt. Erschöpft blieb Sergio stehen und verschnaufte erstmal auf der steinernen Brücke kurz vor der Banditenburg.


09.11.2003 21:24#145
Die Banditen Kalle inspizierte die Lage der Banditenburg. Plötzlich schlugen die Bogenschützen auf den Türmen Alarm. Kalle war sofort klar, da kommt wieder ein Fremder zur Banditenburg. Sofort stürmte der Bandit zur Brücke. Die beiden Brückenwachen hatten schon ihre Waffen bereit.
"Wer zum Geier bist du wieder ? Noch so eine Hanswurst, die hier Schürfen will ???" herrschte Kalle den Neuen an. Kalle war heute ganz und gar nicht gut drauf. Ein paar der Schürfer hatten nur Flausen im Kopf und die halbe Taverne der Banditenburg in ihrem Suff demoliert. Erst als Kalle und die Schlägertruppe eingriffen, wurde es ruhig.
"Also wer bist du ???"
"Ich heiße Sergio und habe mich Lee angeschlossen. Ich will in der Mine arbeiten." sagte der Neue leise und zitterte. Kalle dachte nach. Diese Situation hatte er schon einmal. Damals hatte er den Schürfer reingelassen, unter der Bedingung, dass der Schürferboss das wüsste. Aber in diesem Fall war das sicher nicht so, denn Claw war unterwegs.
"Wieso sollte ich dir glauben ? Du könntest ein Spion des Milizpacks sein. Hast du einen Beweis, dass du zu uns gehörst ?" Der Neue verneinte zitternt. Kalle kochte innerlich. Warum belästigte der Typ ihn dann ? Wollte er Prügel ? War es das ? Kalle beherrschte sich.
"Hör zu, du gehst jetzt in die Mine arbeiten. Hör ich auch nur einen Mucks von dir, werf ich dich zu den Minecrawlern, ist das klar ? Ich werd einen Boten schicken und es überprüfen lassen, was du gesagt hast. Und der Schürferboss wird auch noch ein Wörtchen mitreden. Hier ne Spitzhacke und Schürferkleidung. Und jetzt marsch an die Arbeit !" schrie Kalle und spuckte alles voll. Der Neue verschwand geschwind in Richtung Mine.
"Oh man, jetzt brauch ich ein Fass Bier..." murmelte Kalle und ging zur Taverne der Banditenburg.

Claw



09.11.2003 22:46#146
Sergio Er war gerade seit ein paar Sekunden dabei, sich etwas auszuruhen, als er irgendwo von oben Rufe vernahm. Sergio blickte sich etwas verstört um und entdeckte oben auf dem Turm, neben dem er fast direkt stand, zwei Gestalten, die mit Bögen auf ihn zielten. Gerade wollte er instinktiv zur Flucht ansetzen, als ein Typ in Banditenrüstung herangelaufen kam.

"Wer zum Geier bist du wieder? Noch so eine Hanswurst, die hier Schürfen will?", fuhr der Kerl ihn an. Was bildet der sich ein? Sergio wunderte sich, wieso ausgerechnet an ihm die schlechte Laune ausgelassen werden musste. Er kam zu dem Schluss, dass dieser unfreundliche Zeitgenosse wohl einen schlechten Tag gehabt hatte.

"Also wer bist du?", fragte sein Gegenüber erneut, jetzt noch unfreundlicher. Sergio hatte keine Lust sich mit ihm anzulegen, außerdem machte der andere ganz und gar nicht den Eindruck, von Sergio besiegt werden zu können. Also entschied er sich, eingeschüchtert zu tun - eigentlich war er es sogar - und erwiderte leise: "Ich heiße Sergio und habe mich Lee angeschlossen. Ich will in der Mine arbeiten." Etwas anderes fiel Sergio momentan nicht ein, denn er wusste nicht, ob Neulinge hier wirklich in der Mine arbeiten mussten.

Der Bandit schien über irgendetwas nachzudenken, und sah den Neuen dann skeptisch an. "Wieso sollte ich dir glauben? Du könntest ein Spion des Milizpacks sein. Hast du einen Beweis, dass du zu uns gehörst?" Das schlug dem Fass die Krone ins Gesicht! Hielt ihn dieser Spinner doch glatt für einen Spion der Paladine. Und das, wo er sich schon einmal mit diesen komischen Rittern angelegt hatte! Und jetzt sollte er auch noch beweisen, dass er zur Gilde gehörte. Eigentlich war er nicht offiziell aufgenommen worden, aber da sich das bestimmt noch ändern würde, hatte er vorsichtshalber eine Notlüge eingebaut.
Natürlich hatte Sergio überhaupt keinen Beweis, dass er zu den Schürfern gehörte, also blieb ihm nichts anderes übrig als ein klägliches "Nein." hervorzubringen.

Jetzt hatte er den Eindruck, dass der Typ vor Wut schäumte, sein Gesicht war schon rot angelaufen. Glücklicherweise schien er sich aber beherrschen zu können.
"Hör zu, du gehst jetzt in die Mine arbeiten. Hör ich auch nur einen Mucks von dir, werf ich dich zu den Minecrawlern, ist das klar ? Ich werd einen Boten schicken und es überprüfen lassen, was du gesagt hast. Und der Schürferboss wird auch noch ein Wörtchen mitreden. Hier ne Spitzhacke und Schürferkleidung. Und jetzt marsch an die Arbeit !" Er warf die Sachen Sergio wutentbrannt vor die Füße. Jetzt war erstmal nicht daran zu denken, die neuen Dinge zu begutachten, also erwiderte er nichts und machte sich eilig in Richtung des Mineneingangs, der im Hintergrund zu sehen war, davon. Es war schon dunkel geworden, also plante er, sich eventuell vor dem Eingang zur Mine schlafen zu legen, außerdem wollte er sehen, was ihn denn hier erwartete, aber das würde er vermutlich am nächsten Tag erledigen...



11.11.2003 17:23#147
Die Banditen "Achtung ! Da kommt wieder ein die Banditenburg hoch Kalle !" riefen einige der Bogenschützen vom Turm runter und Kalle rannte wieder zur Brücke. Die zwei Wachen zogen schon ihre Waffen und warteten, wer da hochkommen würde."Es ist... der Schürferboss !" rief einer der Banditen und Kalle gab ihm einen Kinnhaken.
"Ihr Idioten ! Könnt ihr nicht Fremde von unserem Boss unterscheiden ?" schrie Kalle wutentbrannt los.
"Claw kam zur Brücke und schaute etwas verwundert drein. Kalle haute die Brückenwachen zusammen.
"Ok Kalle, krieg dich wieder ein. Die brauchen wir noch." meinte Claw grinsend. Kalle liess die Banditen los und ging zu Claw.
"Was gibts Neues Kalle ?" fragte dann Claw seinen Stellvertreter. "Also bis auf dass, das einige Schürfer die halbe Taverne demoliert haben, nur, dass ein Neuer wieder da ist. Der Sack heißt Sergio und hat keinen Beweis, dass er aufgenommen wurd. Ich hab ihn in die Mine geschickt. Er wird überwacht. Ich hab nen Boten zu Lee geschickt, der sagte, dass er aufgenommen wurde." erklärte Kalle missmutig und dachte an diesen Sergio.
"Gut Kalle, ich werd ihn dann einweisen." sagte Claw.
"Hehe, und ich werd noch die Wachen auf den Türmen besuchen." sagte Kalle, grinste fies und rieb sich die Hände.
"Aber denk dran, lass sie ganz, die brauchen wir noch." grinste Claw zurück, obwohl er nicht verstand, warum Kalle eigentlich so wütend auf die Wachen war.


11.11.2003 21:16#148
Claw Claw ging in die Mine. Der erste Schwall Schürfer kam für heute schon aus der Mine geströmt, um ihr hart verdientes Gold in der Banditenburg Taverne zu versaufen oder um schon schlafen zu gehen.
Claw ging in die Mine. Moment mal, wie sollte er den Neuen eigentlich erkennen ? Es gab sicherlich hunderte von Schürfern in der Mine ! Doch dann kam ein Schürfer, der dich vor einem Banditen ging. Dieser schien ihm angeblich zu folgen und zu überwachen.
"Was hat Kalle gesagt ? Er lässt den Schürfer überwachen ? Das wird er wohl sein..." murmelte Claw und folgte den beiden.
Nachdem er den Banditen weggeschickt hatte, fing er ein Gespräch mit diesem Schürfer an.
"Du bist Sergio, nehm ich an ?" fragte er den Schürfer.
"Ja..." sagte der Schürfer etwas ängstlich. Er dachte vermutlich, dass Kalle Claw geschickt hatte.
"Ich bin Claw, der Schürferboss. Du bist also der Neue. Gut, dann weis ich dich mal ein. Folge mir." sagte Claw beruhigend und ging zur Mine."Hier ist der Mineneingang, wie du sicher schon weisst. Die Schürfer arbeiten täglich dort. Mittags gibts eine Stunde Pause. Die Arbeit geht von Montags bis Donnerstags. Die restlichen drei Tage sind frei. Die Hacke und deine Schürferkleidung hast du ja bereits, dann gehts weiter. Also, hier ist die Taverne der Banditenburg. Hier kannst du wenn du frei hast essen und trinken. Aber das Bier auf dem Hof ist besser." sagte Claw und zwinkerte. "In den Minen gibts Minecrawler, aber dort wo geschürft wird gibts kaum welche. Die meisten sind in den verlassenen Teilen der Mine. Und hier überall sind Banditen, auf den Türmen, auf dem Hof, in der Mine, eigentlich überall. Sie passen auf euch auf. Das was ihr schürft, kommt in Eimer und das gebt ihr dem Banditen vor der Mine ab, die werden euch dann entlohnen. Der Lohn hängt von den Eimern ab. So ich denk das war das wichtigste. Wenn du noch Fragen hast, immer her." sagte Claw.


11.11.2003 22:41#149
Sergio Es war nicht mehr auszuhalten! Jetzt hatte ihm dieser dämliche Choleriker von einem Banditen auch noch einen seiner Leute auf den Hals gehetzt, der ihm schon den ganzen Tag hinterherlief und ihn permanent überwachte! Wie sollte er denn unter diesen Umständen vernünftig schürfen? "Muss überwacht werden, könnte ein Spion sein.", hatte Sergio diesen aufgeblasenen Heini zum Bandit, der ihn jetzt überwachte, sagen hören. Wie kamen diesen Idioten darauf? Er verabscheute die Paladine und ihr wichtiges Getue und jetzt wurde er mit ihnen auch noch in einen Topf geworfen! So eine Frechheit!

Als er gerade nach stundenlangem Schuften hinter einigen Schürfern und mit dieser Wache im Schlepptau aus der Mine kam, tauchte ein weiterer Bandit auf. Och nein, nicht noch einer von der Sorte! Bestimmt hatte den dieser Schlägertyp geschickt, vielleicht hatten sie ja einen "Beweis" gefunden, dass er ein "Spion" sei und wollten ihn aus dem Weg räumen.
Der Neuankömmling tat jedoch vorerst gar nichts, sondern folgte Sergio nur. Nach ein paar Minuten schickte er den anderen Banditen weg und sprach Sergio an: "Du bist Sergio, nehm ich an?" Jetzt würde er Sergio wahrscheinlich erstmal seine Vergehen aufzählen und ihn dann kurzerhand mit dem Schwert abstechen. Ihm blieb wohl keine andere Wahl, er würde sowieso nicht mehr lange leben. Also erwiderte er vorsichtig: "Ja..."

Sergio konnte sein Glück kaum fassen: Niemand wollte ihn anscheinend umbringen, denn der andere stellte sich ihm freundlich als Schürferboss Claw vor und forderte ihn auf, ihm zu folgen, damit er Sergio einweisen konnte.
Claw ging mit Sergio zunächst zur Mine, erklärte ihm die Arbeitsbedingungen und die Arbeitszeiten. Zum Glück gab es am Wochende frei, denn Sergio hasste es, am Wochenende arbeiten zu müssen.
Dann ging es weiter zur Taverne, anscheinend konnte man sich dort ausruhen und auch mal eine Kleinigkeit essen. Dann erzählte Claw noch ein bisschen von Sergios "Lieblingstieren" und "besten Freunden", den Minecrawlern. Sergio hatte bereits ausgiebig in der Alten Mine in der Strafkolonie Bekanntschaft mit den Biestern gemacht, aber wenn man dem Schürferboss glauben konnte, gab es hier ausreichend Banditen, die einen wenigstens nicht im Stich ließen, wenn man kein "Schutzgeld" bezahlen wollte.
Zum Abschluss erklärte Claw noch den besten Teil der Arbeit, die Entlohnung. Augenblicklich wurde Sergio hellhörig und nahm sich vor, bei der nächsten Gelegenheit den Eimer, den er noch immer mit sich herumschleppte, gegen Gold einzutauschen.
Auf die abschließende, obligatorische Aufforderung "Wenn du noch Fragen hast, immer her!" antwortete der neue Schürfer nur flüchtig und schon an das Gold denkend: "Ach, wenn ichs mir recht überlege, habe ich keine Fragen mehr. Ich würde nur gern den Eimer hier einlösen und meine Finanzen ein wenig aufstocken." Claw grinste und meinte: "Ok, wenn du keine Fragen mehr hast, will ich dich nicht aufhalten. Machs erstmal gut und viel Spaß noch hier bei uns." "Ja, danke, den werd ich haben. Also, man sieht sich!", erwiderte Sergio und machte sich sogleich mit gierigen Augen auf in Richtung Mineneingang, um sein Gold zu kassieren. Gold lockte schließlich immer...



12.11.2003 15:33#150
Claw "Hey du, bing mir Kalle, aber schnell." befahl Claw einem herumlungernden Banditen, der sich murrend auf den Weg zu den Türmen machte. Claw musste die letzten Einzelheiten der Versammlung morgen klären.
Nach 2 Minuten kam der Bandit mit Kalle. Kalle hatte einige blauen Flecken, aber nichts, was ihn wirklich störte.
"Du hast gerufen Boss ?" sagte er freundlicher als vorher. Anscheinend hatte er sich ausgetobt, dachte Claw und grinste innerlich.
"Ich hoffe sie sind noch ganz." meinte Claw lachend.
"Ja ja, ganz schon, sehen aber nicht mehr so gut aus." antwortete Kalle lachend zurück.
"Naja egal. Kommen wir zum gescähftlichen... mehr oder weniger. Morgen findet ja die große Versammlung hier auf dem Hof der Banditenburg statt. Ich wünsche mir, dass alle verfügbaren Wegelagerer und Banditen dann anwesend sind. Deswegen muss auf dem Hof dieser Zettel ausgehängt werden." Claw gab Kalle ein Stück Pergament. "Hier oben wird auch noch einer aufgehängt, damit es alle auch mitbekommen. Die Sache ist äußerst wichtig, Kalle."
"Ok, ich werd den Zettel persönlich auf dem Hof anbringen." antwortete Kalle ernst. Er merkte schon, dass etwas in der Luft lag. Zwar hatte Claw ihm noch nichts verraten, aber ahnen konnte es Kalle trotzdem. Der Schürferboss plante einen Angriff.
"Gut Kalle, ich wusste ich kann mich auf dich verlassen. Dann wollen wir mal. Morgen wird die ganze Burg verblüfft sein." meinte Claw und ein diabolisches Lächeln zauberte sich wieder auf sein Gesicht.



12.11.2003 15:49#151
Die Banditen Nachdem Kalle den Zettel auf dem Hof ausgehängt hatte, stapfte er schnellen Schrittes wieder zur Banditenburg hinauf. Die beiden Wachen liessen ihn ängstlich durch, schliesslich wollten sie nicht wieder von ihm verprügelt werden. Sie waren zwar harte Kerle, aber Kalle übertraf jeden anderen in Brutalität und Gewalt, was die zusammengeschlagenen Schürfer, die die Taverne der Banditenburg demoliert hatten, schmerzlich erfahren hatten.Kalle kam zum Vorhof der Banditenburg. Claw ging gerade einigen Banditen zur Hand, die ein kleines Podest errichteten, worauf Claw morgen zu seiner "Armee" sprechen würde.
"Chef, Auftrag ausgeführt, der Zettel hängt." sagte Kalle stolz an Claw gewand."Ausgezeichnet Kalle. Es ist fast alles vorbereitet. Fast alles..." meinte Claw, nahm den zweiten Zettel und hängte ihn an die Taverne der Banditenburg.
Achtung an alle Wegelagerer und Banditen !

Morgen findet auf dem Hof der Banditenburg eine überaus wichtige Versammlung statt. Jeder Wegelagerer und Bandit ist aufgefordert zu erscheinen.
Der Schürferboss, Claw

"So das wärs. Morgen beginnt dann mein grausamer Rachefeldzug... komm Kalle, ich geb dir einen aus." sagte Claw in seltsamen Ton und blickte dabei bösartig drein. Dann ging er mit Kalle in die Taverne. Das gefiel Kalle, ein konsequenter Schürferboss, mit Durchsetzungsvermögen und Rachedurst...

Claw



13.11.2003 15:33#152
Claw Claw schaute auf den Platz. Bisher waren kaum Wegelagerer und Banditen da. Claw war etwas enttäuscht. Naja, vielleicht würden sie ja auch noch kommen.Claw rief Kalle zu sich.
"Kalle, komm mal her."
"Ja Boss ?"
"Bring Bier her. Ein paar Fässer sollten reichen, vielleicht kommen dann die restlichen in Wallung, es wird Zeit das wir beginnen." veranlasste der Schürferboss.
"Ok Claw, ich geh die Fässer holen." antwortete Kalle und verschwand geschwind in Richtung Taverne der Banditenburg. Vorher machte er aber noch ein paar Schürfern Angst, die vor der Mine rumlungerten.
"Hoffentlich kommen sie auch alle..." murmelte Claw.



13.11.2003 15:46#153
Gjaron Etwas verschlafen kam Gjaron auf der Banditenburg an.
Ein eisiger Wind umsauste die Felsen und schoß über den Lagerplatz vor dem Minenschacht hinweg. Mit ein paar Hustern in der rauen Kehle lief er hinüber zur Taverne, in Gedanken schon ein Bierchen schlürfend.

Am Türbogen angekommen, musste Gjaron erstmal zur Seite springen. Kalle, der Brutalo vom Dienst, rollte mit einem Fass leckeren Bier durch die Tür hinaus auf den Vorplatz. Verdutzt schaute der Bandit Kalle nach. Der Lagerplatz sah ziemlich anders aus. Vereinzelt standen Fässer rund um ein kleines Podest.Gjaron erinnerte sich an diese Zettel, die überall auf dem Hof angebracht waren und auch hier, auf der Banditenburg hingen jede Menge davon an Häuserwänden und Bäumen.
Der Kämpfer trat an eine der zahlreich vertretenen Notizen und las sie nochmals durch:

Achtung an alle Wegelagerer und Banditen !

Morgen findet auf dem Hof der Banditenburg eine überaus wichtige Versammlung statt. Jeder Wegelagerer und Bandit ist aufgefordert zu erscheinen.
Der Schürferboss, Claw

Gjaron entsinnte sich nun vollends. Nun, da war er doch zur richtigen Zeit hier hochgestapft. Nichts destotrotz ging er erstmal in die Taverne und bestellte sein Bierchen.
Nach dem dunklen Pilz betrat der Bandit wieder den Versammlungsplatz. Kalle hatte mit dem Fässerrollen aufgehört und stand nun neben Claw, dem Schürferboss. Glücklich, mal wieder den guten alten Freund zu sehen, ging er hinüber zu den beiden und begrüßte sie.



13.11.2003 15:50#154
XgohanX Kopfschmerzen.Der Bandit namens Gohan hatte die letzten Tage so viel getrunken das es seine Verträglichkeit bereits gestern überstiegen hatte.Hier in der Gegend war einfach nichts los.
Jedoch entschloß er sich,sich einfach mal in Burg nach Aufgaben umzusehen.So verließ der Bandit die Taverne der Banditenburg und ihm fiel sofort ein Zettel an der Wand der Burg auf.
Gohan las ihn mit Interresse durch und nickte kurz.
Er kehrte scharf um und ging weiter in die Burg.
Dort sah er schon Claw,einen alten Freund von Gohan,der jetzt Bandit und Schürferboss war.
Der Bandit setzte sich in die Ecke unter einen Baum,öffnete sich ein Bier und fing wieder an zu trinken.



13.11.2003 16:03#155
Sheron J. Spark Mit festem Schritt erreichte Sheron den Steg zur Banditenburg und überquerte jene. Nicht lang musste er dann dem weg folgen bis er auf eine kleine Ansammelung von Banditen und Wegelagerern draf. aber keine Ansammelung wie sonst. Nein, diese waren nüchtern...

Seltsam Seltsam, dachte sich der Schürfer und ging näher heran.Ey du sprach ihn plötzlich ein extrem hektischer Wegelagerer an. Du sollst zu unsrem Boss kommen. Ich glaube du wirst zum Wegelagerer ernannt oder so. Also. Sieh zu.Hatte er das eben wirklich richtig verstanden. Er? Wegelagerer? War die Zeit als Schürfer etwa schon vorbei. Hatte er es schon nach so kurzer Zeit geschafft dieser auserwählten Truppe von Leelern beizutreten. Unglaublich...Schier Unglaublich war diese Erkenntniss für den überforderten Sheron...




13.11.2003 16:36#156
Claw Langsam kamen mehr Leute zur Banditenburg. Nicht nur Wegelagerer und Banditen, sondern einige Schürfer und alte Freunde kamen.
"Hi Gjaron, altes Haus. Hast dich letzte Zeit gar nicht mehr blicken lassen... naja egal. Weißt du noch von meinem Plan Rache zu üben ? Der Tag ist gekommen. Such dir nen Platz und warte, bis die Versammlung beginnt, könnte interessant werden. Ich muss jetzt noch einiges erledigen, bis später." meinte Claw hektisch und war schon wieder verschwunden. Sein Weg führte ihn zu einem Baum, unter dem ein trinkender Bandit saß.
"Sieh mal einer an, der Gohan!" begrüßte Claw den Banditen. "Dich hab ich ja ewig nicht mehr gesehen. Schön dass du noch lebst. Ich werd gleich die Versammlung beginnen, dann erfährst du alles was..." mitten im Gespräch wurde der Schürferboss unterbrochen. Einige Banditen auf den Türmen gaben Zeichen."Ach verdammt... in letzter Zeit ist hier so viel los, ich weiß gar nicht mehr, wo mein Kopf steht... naja, wenn du noch Bier willst, geh nach vorne zu Gjaron, der wird sicher weiterhelfen können... ich muss jetz zur Brücke, bis später." und schon verschwand Claw wieder. Dieses Mal in Richtung Brücke.Die Turmwachen hatten bereits ihre Bögen gespannt und erwarteten den Fremden, der die Banditenburg hinauf kam. Die Brückenwachen machten Claw Platz und dieser wartete dann auf den Fremden, bis dieser eintraf.
"Tag. Wer bist du und was willst du hier ?" fragte Claw etwas unfreundlicher als sonst. Er hatte ja auch viel zu tun.
"Mein Name ist Xorag und ich will mich den Schürfern anschliessen." meinte der Fremde etwas ängstlich. Claw musterte ihn. Normale Größe, normales Gewicht..."Hmmm... hey du, Bandit, komm her. Geh zu General Lee und lass dir bestätigen, dass der da neu ist." befahl Claw.
"Jawohl Boss." antwortete der Bandit und verschwand in Richtung Hof. Dann wandte er sich zu dem Fremden.
"Eine Warnung vorneweg: wenn du zum Milizpack gehörst oder ein Spion, Verräter oder Attentäter bist, kommst du hier nicht mehr lebend raus. Ich werde gleich eine Versammlung abhalten, die von äußester Wichtigkeit ist und niemand außerhalb der Banditenburg davon erfahren, um was es sich handelt. Ist das klar ?" fragte Claw streng.
"Ja..." kam die Antwort.
"Gut. Also ich bin Claw, der Schürferboss und..." Claw wurde wieder einmal unterbrochen, denn der eben geschickte Bandit kehrte schon wieder zurück."Boss, der General hat es bestätigt. Der da ist aufgenommen." sagte der Bote völlig außer Atem.
"Gut, geh dir ein Bier holen, ich kümmer mich jetzt um den." meinte Claw und auf ein Zeichen von ihm senkten die Bogenschützen in den Türmen ihre Bögen und steckten die Pfeile zurück in die Köcher.
"Reine Sicherheitsvorkehrung." sagte Claw, als er die ängstlichen Blicke des Neuen auf die Türme vernahm.
"Also für dich im Schnelldurchlauf, da ich gleich wieder weiter muss. Komm mit." Claw führte Xorag über den Hof der Banditenburg, wo sich immer mehr Banditen und Wegelagerer versammelten, zur Schürferhütte. "Hier schlafen die Schürfer und hier ist deine Schürferkleidung und deine Spitzhacke." Claw ging an den Lagerschuppen und nahm die Kleidung, sowie die Hacke heraus und gab sie dem Neuen.
"Die Schürfer arbeiten von Montags bis Donnerstags. Den Rest der Woche haben sie frei. Hier ist die Mine, worin du schürfst." Claw zeigte auf den Mineneingang und die davorstehende Wache. Das Erz, dass ihr schürft, wird in den Eimern hier her gebracht. Dann werden die Schürfer pro Eimer entlohnt." Claw führte den Neuen ein wenig in die Mine, aber nicht weit. "In der Mine patroullieren ständig Banditen. Aber tiefer, in den abgesperrten Bereichen nicht mehr. Dort haben auch Schürfer nichts mehr zu suchen, denn dort hausen die meisten Minecrawler und noch Schlimmeres, von dem ich nicht reden will... aber falls mal Minecrawler bis in die Mine vordringen, müssen sofort die Wachen alarmiert werden, die machen den Rest... so, was noch ?" Claw überlegte und ging als wieder hinaus. "Hier, hinter der Schürferhütte ist die Taverne der Banditenburg. Da kannst du Bier trinken oder essen, wenn du Frei hast. Ach ja, mittags haben die Schürfer eine Stunde Pause, dass kannst du dann ja wenn du willst kombinieren. So, das wärs denk. Wenn noch Fragen da sind, frag. Aber jetz muss ich erstmal hier für Ordnung in dem Chaos sorgen... Willkommen in der Banditenburg." Claw war fertig und rannte schnell zu den Bierfässern.
"Och nee, das gibts doch nicht..." entwich ihm, als einige Schürfer versuchten, ein paar Biefässer zu klauen, aber Kalle die Schürfer windelweich prügelte.


13.11.2003 16:49#157
Störtebeker Die beiden hatten sicher halb Khorinis durchquert und waren am Abend noch im Haus der Schürfer angekommen. Am nächsten Morgen entdeckte Störti auf dem Weg zur Mine ein Plakat. Anscheinend gibt’s eine Versammlung, bei der alle Schürfer eingeladen sind. So was ließen sich Aros und Störtebeker nicht entgehen. Sie legte ihre Spitzhacken wieder unter ihr Bett und suchten sich einen Platz auf dem bereits aufgebauten Platz. Nach einiger Zeit wurde sogar Bier herangeschafft und noch etwas später einige Schürfer von Kalle verprügelt, dabei wollten die sich nur Bier nehmen, aber da das Fass fast leer war, haben sie es gekippt, um auch den letzten Tropfen rauszukriegen. Kalle hatte das wohl gleich falsch interpretiert und seine Fäuste sprechen lassen.



13.11.2003 16:59#158
Carras Carras hatte seine Gangart etwas gelockert und schlenderte hinauf zur Banditenburg.
Nicht wenige der hier stationierten Banditen kannte er, entweder wichen die meisten vor dem Koloss zurück oder sie grüßten ihn herzlich, so herzlich wie ein Bandit eben sein könnte.

Eine Kurve weiter fand eine seiner heiß vermissten Kloppereien statt.Ein staatlicher Bandit der ähnliche Masse wie Carras hatte fiel über ein Dutzend Schürfer her.
Es war Kalle, Carras kannte ihn noch von früher aus einer Prügelei in der Taverne auf Onars Hof.

Kalle erblickte gerade Carras als er seine geballte Faust einem Schürfer mitten auf die Nase haute was ein eckliges knirschendes Nebengeraüsch verursachte. Anscheinend hatte Kalle dem Schürfer die Nase gebrochen.

"Carras? Man dich hab ich ja lang nicht mehr gesehen, hab gehört der Chef hat dich eingeladen?"


Carras war völlig begeistert sich wieder prügeln zu können. Mit einem mehr oder weniger galanten Sprung sprang er mitten in die Szene , murmelte ein kurzes "Hey Kalle" und mischte die Schürfer mit Kalle , der übrigens nur grinsend den Kopf schüttelte, auf.

Carras selbst hatte sich noch nie mit Kalle angelegt, er war einer der wenigen Leute vor dennen Carras Respekt hatte, keine Angst, aber Respekt, auch wenn er ihn nicht halb so gut kannte wie Claw oder andere alte Banditenkollegen.Da Kalle oft die Möglichkeit hatte sich mit Carras zu prügeln aber es nie getan hatte nahm Carras an das Kalle auch eine menge Respekt vor ihm haben müsste.




13.11.2003 16:59#159
Xorag Nach der etwas unangenehmen begrüssung an der Banditenburg und der schnellen Rumführung lief Xorag,die Schürferklamotten über den Arm gelegt und die neue Spitzhacke in der Hand, noch etwas irritiert durch die Burg und suchte einen ruhigen Flecken an dem er sich seine neuen Schürferklamotten anziehen konnte.Nach einiger Sucherei fand er schlieslich ein etwas abgelegenes Eck und legte die Spitzhacke beiseite,zog seine alten Klamotten aus und zog die neue Schürferkluft an.
"Passt wie angegossen." sprach Xorag leise vor sich her.
Danach schnappte Xorag sich wieder seine Spitzhacke und lief auf die Mine Zu doch kaum als er sie Betreten wollte stellte sich ein Bandit ihm in den Weg."Schürfen is heut nicht ihr habt frei!Also geh in die Taverne und schnapp dir erstmal ein Bier oder so, aufjedenfall geh mir aus den augen!
Frei?Gleich am ersten Tag? Naja sollte Xorag recht, den er war schon etwas Neugierig was Claw wichtiges den ganzen Banditen und Wegelagerern zu sagen hatte, dagegen das er zuhörte hatte er sicherlich nichts, schliesslich durfte nur niemand von Außerhalb davon erfahren und von Außen ist er ja seit heutte nicht mehr,also
setzte er sich in die nähe der Banditen und Wegelagerer, gerade so weit weg das er Claw wohl noch verstehen konnte aber trotzallem zwei,drei Meter von der in der nähe stehenden gruppe Banditen entfernt war.



13.11.2003 17:29#160
Claw Na was war denn nun wieder los ? Nicht nur Kalle, sondern jetzt auch ein anderer Bandit kloppte die Schürfer, die versuchten, die Bierfässer zu klauen. Doch dann erkannte Claw denjenigen, es war kein geringerer als Carras."Aha, eine Schlägerei, ein Carras. Macht irgendwie Sinn, ist logisch." kombinierte Claw. Dann ging der Schürferboss auf die Meute zu."Ok, ok. Es reicht. Die Schürfer sind grün und blau gehauen. Und das Bier ist gerettet." rief Claw, um die allgemeine Lager zu beruhigen. Kalle liessen einen Schürfer fallen, den er gerade an einen Baum geschlagen hatte und Carras liess ebenfalls einen fallen, der sich im Schwitzkasten befand.
"Ohje, das kann ja noch heiter werden..." murmelte Claw und sah genervt in Richtung Mine.



13.11.2003 17:30#161
Marquez Banditenburg: Klappe, die Zweite.
Gut einen Monat war es nun her, dass sich Marquez das letzte Mal hatte blicken lassen.
Und das letzte Mal geschürft hatte er vor zwei Monaten.
Alles in allem also die besten Vorraussetzungen für einen freundlichen Empfang...

Zum nunmehr dritten Male stand Marquez also am Fuße des Aufganges und schaute nach oben. Da war es wieder, dieses verfaulte Gemäuer, besetzt von saufenden, kiffenden Schlägern, die einem schon durch ihren bloßen Anblick und Körpergeruch das Blut in den Adern gefrieren ließen.
Wenn er Glück hatte, würden sie ihn vielleicht sogar nicht gleich massakrieren, sondern vorher noch als Schussfang gegen die Minecrawler verwenden...
Aber nun gut, er hatte ja, Innos sei Dank, noch seine Schürferkluft an und vielleicht galt ja auch Linkys Angebot noch, dass er ihn vor dem Schürferboss in Schutz nehmen würde.
So zog er sich also seine Ärmel hoch und marschierte resolut und souverän nach oben.
Die Schützen auf den Türmen schienen ihn sogar als einen der Ihren zu erkennen, jedenfalls ließen sie ihn in Ruhe und auch die Brückenwache beachtete ihn nicht (was vielleicht daran gelegen haben mochte, dass er gerade mal für kleine Mädchen musste).
Aber warum zur Hölle waren hier so viele Leute? Gab’s hier etwa Freibier?
Während er langsam zur Mitte des Platzes schlenderte, ließ er seinen Blick durch die Menge schweifen.
Banditen, Schürfer, Banditen, die Schürfern die Köpfe einschlugen...Eigentlich wie immer, nur eben in vermehrter Anzahl.

Gelangweilt verschränkte er seine Arme und wartete darauf, dass etwas passieren würde.



13.11.2003 17:57#162
Claw Gerade als Claw die Gruppe beruhigt hatte, kam ein weiterer irrer Schürfer und klaute ein ganzes Fass und wollte wieder verschwinden. Doch Carras, der Psycho Kiffer stürzte sich auf den Schürfer und machte ihn erstmal platt. Und neue Schürfer kamen hinzu und wieder warf sich Kalle rein und die Prügellei fing wieder von vorne an.
"Ach scheisse man..." gab Claw von sich. Wenn das so weiterging, würde er hier nie die Versammlung abhalten können. Naja, in ein paar Stunden würden sie sich wohl beruhigt haben und dann konnte er beginnen.
Claw drehte sich weg, als er Marquez, den Schürfer sah. Da kam Claw eine Idee. Warum beförderte er nicht einfach ein paar Schürfer zu Wegelagerern ? Dann hätten sie mehr Leute, die bei der Aktion mitmachen !
"Hey du, komm mal her." rief Claw. Der Schürfer reagierte nicht, anscheinend hatte er nicht gemerkt, dass er gerufen wurde. Ein eifriger Bandit kam plötzlich herbeigerannt und zerrte den Schürfer vor Claw.
"Ahja, gut. Geh einen trinken." befahl Claw dem Bandit.
"So, du bist doch Marquez, richtig ?" fragte Claw.
"Jawoll Boss." kam die Antwort etwas stotternd. Vermutlich dachte er, dass er jetzt aufgespiesst und der Innereien beraubt werden würde. Claw lächelte mild, um einen anderen Eindruck zu machen.
"Du bist doch Schürfer, richtig ?" Claw wusste, dass das ne dumme Frage war, doch er wollte die Reaktion des Schürfers testen.
"Ja, ich glaub schon..." meinte der.
"Aha... falsch. Ab jetzt darfst du dich Wegelagerer schimpfen. Wir brauchen drigend noch Männer und da kommst du mir gerade recht. Also, hiermit bist du von deinen Schürferpflichten entbunden und bist Wegelagerer. Wenn du willst, kannst du hinter dem Hof ins Lager der Wegelagerer einziehen oder halt woanders, wo du willst, mir egal. Eine Rüstung bekommst du, wenn ich jemanden finde, der dir eine schmiedet, momentan geht alles drunter und drüber..." sagte Claw und bemerkte, wie Marquez der Kinnladen zu Boden fiel. "Ok und jetz pflanz dich hier irgendwo hin, ich werd nachher ne Versammlung abhalten." sagte Claw und wollte gehen. "Ach ja, willkommen bei den Wegelagerern." sagt er noch und ging dann in Richtung Podest.



13.11.2003 19:31#163
Marquez »Öhm, cool!«
Mehr brachte Marquez nicht heraus. Stattdessen blickte er zu Boden und runzelte die Stirn.
»Ich wusste doch, dass es hier was umsonst gibt: Beförderungen!«
Völlig unfähig, den Schreck zu verarbeiten, setzte er sich erst einmal auf die nächste Bank und nahm ein Schlückchen Wasser.
Was für ein Teufel musste Claw denn bitteschön geritten haben, Marquez zu befördern?
Einem geschenkten Gaul sollte man zwar nie ins Maul schauen, aber das war ja nun wirklich nur durch eine Überdosis Komabier zu erklären...

Jedenfalls musterte der frischgebackene Wegelagerer noch ein bisschen die illustre Runde, in der sich beispielsweise solche Persönlichkeiten wie Sheron, Gjaron oder Carras die Ehre gaben.
Doch bald schon schaute er nur noch auf das Podest, in freudiger Erwartung, zu hören, was Claw zu sagen hatte.



13.11.2003 20:55#164
Carras Es war einfach herrlich wieder hier zu sein. Hier gab es jede Minute eine neue Möglichkeit Prügeleien anzufangen , und die anderen Banditen lachten jedesmal wieder auf wenn Carras von der einen Keilerei zur nächsten hetzte.Sie kannten Carras, alle, und wussten wie gerne er sich prügelte. Was er allerdings nicht gesehen hatte waren richtig gute alte Freunde, naja er würde schon noch welche seiner alten Kameraden entdecken.


Carras schmiss noch einen Schürfer beiseite und lehnte sich dann in seiner gewohnt lässigen Phase gegen die Wand.

Bald würde Claw´s Ansprache beginnen.



13.11.2003 21:50#165
Claw Die Sonne war untergegangen. Viele Banditen rannten mit übergroßen Fackeln herum und steckten diese in den Boden. Es war noch mehr Bier hergeschafft worden, damit auch alle was von abbekommen würden und der größte Teil der Leute war anwesend.
"Naja, zwar nicht alle, aber trotzdem viele." murmelte Claw zu Kalle. Dieser nickte schweigend und hielt Ausschau, ob nicht wieder ein paar dämliche Schürfer versuchen würden, dass Bier zu klauen.
Carras hatte sich mitlerweile zu Gohan gesellt und gemeinsam saßen sie plaudernd unter dem Baum, an dem schon den ganzen Abend Gohan saß.
"Dann wollen wir mal..." meinte dann Claw zu Kalle. Dieser nickte wieder nur und dann betrat Claw das Podest. Kalle stellte sich direkt neben das Podest, mit verschränkten Armen und grimmigen Blick.

"Guten Abend, Banditen, Wegelagerer und Schürfer. Ich bin froh, dass ihr so zahlreich erschienen seit. Zwar nicht alle die, die ich sehen wollte sind da, immer es wird schon gehen.
Der Grund für diese Versammlung ist simpel. Eigentlich mit nur einem Wort zu beschreiben : Rache
Jeder von euch kennt sie, jeder von euch liebt sie. Aber vielen wurde nie die Möglichkeit gegeben, sich an denen zu rächen, die uns unterdrücken, verfolgen und wie Vieh abschlachten. Ja Kameraden ! Die Rede ist von dem verfluchten Milizpack !"
Die Menge tobte. Flaschen wurden geworfen und viele fluchten und verfluchten die Miliz. Nach ein paar Sekunden herrschte aber dann wieder Stille."Ich will euch diese Möglichkeit zur Rache geben. Lange haben wir darauf gewartet, uns zu rächen, für alles, was dieser Schwulenverein uns jemals angetan hat! Wir wurden verfolgt, in die Kolonie geworfen und als wir freikamen, wurden wir wieder gejagt. Und diese Jagd wird niemals aufhören! Wie oft haben uns diese verfluchten Stadtpenner schon unsere Ehre und das Leben vieler Kameraden genommen ? Wie oft hatten sie angegriffen, uns aufgelauert oder ermorden lassen ? Dies muss nun beendet werden, ein für alle Mal!" Wieder tobte die Menge. Claw blickte stolz auf seine Jungs. Genau diesen Eifer hatte er erwartet. "Die Möglichkeit ist uns geboten, wir müssen sie nur noch ergreifen. Die Miliz hat uns unterschätzt. Ihre vielen Angriffe und Morde auf uns haben sie selbstsicher und arogant gemacht und für sie sind wir keine Gefahr mehr. In ihren Augen sind wir nur lästiges Ungeziefer, dass harmlose Bauern und Wanderer überfällt. Aber das ist nicht so! Wir sind Krieger, wir haben unsere Ehre und unseren Rachedurst. Aber kommen wir jetzt zum wesentlichen. Ich habe wochenlang Pläne ausgearbeitet, Skizzen angefertigt und überlegt. Aber ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass das alles nichts brachte. Also bin ich von so auf den Plan gekommen. WIR GREIFEN DIE STADT AN !!!" Jetzt wurde das Toben, Brüllen und Grunzen richtig laut. Vermutlich konnte man es bis auf den Hof runter hören."Die Miliz ist schwach geworden, unachtsam. Und diese Schwäche werden wir gnadenlos ausnutzen. Wir werden sie dort angreifen, wo sie am schwächsten sind : die Bauernhöfe und die Tore ! Wenn wir Akils und Lobarts Höfe kontrollieren, kontrollieren wir Khorinis. Ohne Nahrung werden sie verhungern. Aber es würde zu lange dauern, sie auszuhungern. Wir werden auch zeitgleich die Tore stürmen, um genauer zu sein die Stadt ! Die Tore sind schwach bewacht. Es wird ein leichtes sein, die Wachen zu eliminieren und die Stadt zu stürmen. Wir werden die Garde in ihren eingen Straßen in ihrem Blut baden lassen ! Wir werden den Marktplatz zerstören, denn dort bewahren sie viele Lebensmittel auf ! Und wenn das geschafft ist, wird die Stadt zu Grunde gehen. Sie werden den kommenden Winter nicht überstehen !
Wer ist bereit mir zu folgen ? Wer ist bereit seine Ehre zu verteidigen ? Wer ist bereit die Rache unseres Lebens auszuführen ?" Jetzt brach das totale Chaos aus. Das Brüllen wurde so laut, dass die Türme der Banditenburg zitterten. Die Menge tobte und geiferte. Claw wisch sich den Schweiß von seiner Stirn und blickte hinab. So wie es aussah, hatte er es geschafft. Er hatte eine Rebellion erschaffen, die die Stadt vernichten würde.
"Gut. Wir werden Gruppen machen. Drei an der Zahl. Die 1. Gruppe wird Lobarts Hof angreifen und das Südtor stürmen. Die 2. Gruppe das Osttor und den Marktplatz in Brand stecken. Dazu benutzen wir Schmoks Komabier, hochkonzentriert in Flaschen und zünden diese an. Die Flaschen werden ein Feuermeer auf dem Marktplatz entfachen. Und die 3. Gruppe wird Akils Hof angreifen und danach zum Osttor vorstoßen, um der zweiten Gruppe zu helfen.Gohan, du führst die erste Gruppe zu Lobarts Hof und dem Südtor. Legolas, du die 2. Gruppe zum Osttor und ich werde die 3. Gruppe anführen. Und jetzt teilt euch auf die einzelnen Gruppen auf Männer. Gemeinsam werden wir die Terrorherrschaft der Miliz ein für alle Mal beenden. Unsere Rache wird unsere Waffe zum Sieg sein !!!"



13.11.2003 22:12#166
Kaligulas Auf der Banditenburg angekommen dah Kaligulas eine menge Läute ,die scheinbar alle banditen oder dergleichen zu sein schienen. Kaligulas hatte keine Ahnung was hier vor sich ging...Er wusste nicht wohin und was... Der Schmied drängelte sich durch die Menschenmenge um sich einen Überblick zu verschaffen. Doch viele Personen versperrten ihm die sicht.Aber nach der erklärung des plans war Kaligulas begeistert...nur eines missviel ihm...er wollte das Bier zum brennen benutzen...es war doch dazu da den brand zu löschen...



13.11.2003 22:14#167
Gjaron Endlich, die Rede auf die sie den ganzen Tag gewartet haben. Gjaron hatte die ganze Zeit nur am Minenschachteingang gesessen und sich am Bierfass bedient, während Kalle und Carras die Schürfer eben gerade davon abhalten wollten.
Die Menge jubelte, tobte und bebte. Das war eine richtige Rede gewesen, wie es sich für einen Anführer gehörte.
Gjaron streckte die geballte Faust gen Himmel und schrie was das Zeug hielt. Nach ein paar Freudensbierchen für alle, diesmal auch die Schürfer, fanden sich die Leute zu ihren Gruppen zusammen. Gjaron würde mit Gohan, einem alteingesessenen Banditen, und anderen Banditen und Wegelagerern Lobarts Hof am Südtor der Hafenstadt aufmischen. Am meisten freute er sich aber schon auf den Einmarsch in die Stadt. Den Milizärschen würden sie es schon zeigen.Freudig schwenkte Gjaron seinen Humpen und sang zusammen mit den anderen schon doll angeheiterten Kollegen ein altes Räuberlied.



13.11.2003 22:32#168
Marquez Na, sauber. Das enthusiastische Gegröle seiner Kommilitonen hatte ihn bald taub gemacht.
Aber wenn das doch schon alles gewesen wäre. Nein, jetzt würden sie auch noch gegen die Miliz ausrücken.
Traf sich ja wunderbar, dass Marquez weder eine Waffe noch eine Rüstung besaß, die für diese Aktion angemessen gewesen wären.
Besser gesagt: Er besaß überhaupt keine Waffe und überhaupt keine Rüstung.Aber na gut, wenn Claw es so wollte, dann sollte er auch gefälligst Marquez als Klotz am Bein haben!

In Windeseile hatte sich Marquez auch schon durch die feiernde Menge zum Podest durchgekämpft und stand nun vor diesem fetten Stinker namens Kalle, den er am liebsten niedergetrampelt hätte.
»Entschuldigen Sie, gnädiger Herr«, fauchte er jenen an. »Ich würde mich gern für Claws Trupp freiwillig melden.«



14.11.2003 01:37#169
Redsonja Völlig ausser Atem erreichte Redsonja die Banditenburg. Sie hatte nur noch ein Ziel vor Augen nämlich zu schlafen, doch damit war wohl nichts. Die Banditenburg schien in Aufruhr zu sein und trotz der späten Stunde waren noch einige auf den Beinen. Die Banditin schnappte immer wieder einzelne Worte auf. "Stadtwachen, wir zeigens ihnen, Milizärsche..." Langsam kroch in ihr der Verdacht auf, dass hier eine grössere Sache ins Rollen gebracht wurde und dabei wollte sie schliesslich nicht fehlen. So haute sie ihren "Lieblingsbanditen" an und erkundigte sich was denn vor sich gehe.

Mit leuchtenden Augen berichtete der Bandit. Er schmückte freudig aus, was man alles mit der Stadwache anstellen konnte. Der Traum eines kleinen Jungen schien wahr zu werden.
Redsonja beschloss sich erstmals schlafen zu legen, sich aber so bald wie möglich zu erkundigen wie sie behilflich sein konnte.



14.11.2003 14:16#170
Kaligulas Es war ein sehr feuchtfröhlicher abend gewesen... Viele Banditen, viele Schürfer und wegelagerer...und nicht zu vergessen VIEL BIER!!!
Kaligulas wachte fast schon am mittag an die burgmauer gelehnt und mit viel Kopfschmerzen auf...,,Eines der Biere gestern muss wohl schlecht gewesen sein..." Kalle lehnte sich zurück und überließ sich selbst den Kopfschmerzen...Der Garde würde er noch früh genug in den arsch treten...komme was wolle



14.11.2003 14:50#171
Sheron J. Spark Ein neuer Tag war angebrochen und mit wackerem Schritt wankte Sheron aus seiner ehemaligen Schürferhütte. Ehemalige in dem Sine, da er am gestrigen Tag von Claw zum wegelagerer ernannt worden war. Endlich, nach 2 Monaten Schweistreibenden Arbeiten in der Mine und im neuen Banditenlager, war er einer dieser zersträubten Leeler. Sowohl eine alte Rüstung, die zwar von einigen Pfeilen durchlöschert war, als auch ein Altes Breitschwert hatte er zur Aufnahme erhalten. Zwar würde er diese ausrüstung nicht allzulange nutzen, aber für den Angriff, welcher bald auf die Stadt folgen würde, wär es gerade recht. [b]Natürlich war er nicht Lebensmüde genug um sich direkt für den Stadttrupp zu melden, aber für einen Angriff auf Akils Hof fühlte er sich gerüsstet...


14.11.2003 15:13#172
Xorag Am Nächsten morgen lief Xorag mit recht geradem schritt, er war wohl einer der einzigen der es nicht übertrieben hatte, aus der Schürferhütte heraus. Ihm Gefiel Claw's idee, sie gefiel ihm sogar sehr, sie hatte nur ein problem:Er konnte nicht mit!Gut er war kein kämpfer wie die Wegelagerer oder die Banditen. Aber so ein paar angezündete Flaschen konnte er auch über einen unbewachten Marktplatz werfen den die zwei Wachen vor dem Tor werden die blutgeifernden Banditen sicher nicht stoppen und bis Verstärkung ankommen würde wäre das ganze schon gelaufen.
Da kam ihm eine wohl eher Verrückte als Geniale.
"Warum schleich' ich dennen nicht einfach hinterher? Werden es schon nicht merken!"
Er war zwar kein wirklich lautloser Schleicher, aber wenig Lärm werden die Banditen sicher auch nicht machen.
Einen fertigen Plan konnte man das ganze allerdings nicht nennen,also entschloss Xorag sich in die Taverne zu setzen, ein bier trinken, und dabei über sein späteres vorgehen nachdenken. Das wichtigste jetzt war allerdings das niemand, wirklich NIEMAND von seiner Idee ehrfuhr sonst kann er die ganze sache so oder so vergessen, also bloss nicht zuviel trinken sonst Verplapper ich noch alles.
Also setzte er sich in die Taverne ,bestellte ein Bier und begann soeine Art Plan zu entwickeln.Insgeheim hoffte er den Abmarsch das er nur nicht verpasst...


14.11.2003 16:08#173
Störtebeker Störtebeker war überrascht. Das war Wahnsinn, was die Wegelagerer und Banditen da planten, reinster Selbstmord. Ihr Zahl und Schlagkraft reichte bei weitem nicht aus, um die Stadt anzugreifen. Nicht mal gegen die Miliz würden sie gewinnen, geschweige denn gegen die Paladine und Ritter, die bei so einem Angriff sicherlich nicht tatenlos zugucken würden. Aber sein Rang reichte sicherlich nicht aus, um die von ihrem Vorhaben abzuhalten. Von ihm aus konnten sie auch ruhig alle abgemurkst werden, dann hätte er selbst erstmal Ruhe. Für ihn war es auch klar, dass er nicht dran teilnehme würden. Er konnte ja noch nicht mal ein Schwert halten, wie denn dann einen Elitesoldat des Königs töten? Wie sein Sohn dachte war ihm außerdem egal, der hatte ebenfalls in der Burg zu bleiben.



14.11.2003 20:32#174
Claw Der Rachefeldzug konnte beginnen.
Claw packte seine Banditenrüstung und zog sie an. Er sah sie genau an. Sie würde ihm helfen, den Bastarden in der Stadt zu zeigen, wo der Hammer hängt. Ein Bandit kam und überreichte Claw sein Kampfschwert, welches der Bandit vorher geschliffen und poliert hatte. Claw liess es in seine Schwertscheide gleiten. Dann nahm er seinen Kompositbogen und hängte ihn über die Schulter. Der Köcher mit den Pfeilen ebenfalls. Zu guter Letzt kam die Maske, die sich Claw extra hatte anfertigen lassen. Eine Schlichte schwarze Maske, die den Ganzen Kopf verdeckte, bis auf einen breiten Schlitz in der Mitte für die Augen. Nun war der Bandit bereit. Bereit für die Schlacht.
Er trat aus der Hütte und sah, wie Kalle, der ebenfalls schon gerüstet war, einen Karren herschob, in dem viele dutzend weitere Masken lagen. Diese waren für die Anderen.
"Männer, hier sind Sturmmasken. Zieht sie an, damit uns niemand erkennt, wenn etwas schief läuft. Wenn dem tatsächlich so ist, ziehen wir uns in die Banditenburg zurück, um uns neu zu koordinieren. Seit ihr bereit für die Schlacht ?!?"
Die Menge jubelte. Waffen klirrten und eine Gegröle mischte sich mit ein."Dann ziehen wir los. Wir verschanzen uns vor der Stadt und greifen im Morgengrauen an und vernichten die Garde !"
Wieder jubelte alles und dann begann der Zug, der Rachefeldzug, der blutiger als alle anderen werden sollte. Vorneweg die Anführer: Claw, Kalle, Gohan und Legolas.



14.11.2003 22:18#175
Sergio Als Sergio am Morgen aus seinem unbequemen Bett - falls man das Ding überhaupt so nennen konnte - aufstand, fuhr ihm ein stechender Schmerz mitten durch den Kopf. Alles drehte sich in den ersten Sekunden, sein Kopf schien fast zu platzen. "Ah, verdammt, so eine Scheiße!", schrie er in der Schürferhütte herum und wäre dabei fast über den nächsten Stuhl gefallen. "Verdammter Alkohol! Nie wieder!!!", schrie er erneut vollkommen sinnlos. Seit wann hatte einfaches Bier solche Auswirkungen? Gestern bei der Rede war ihm noch nicht so schlecht gewesen. Er erinnerte sich nur noch an Claws Rede, der Rest des gestrigen Tages war wie weggeblasen.

Erst jetzt realisierte er, dass er lang ausgestreckt mitten auf dem Boden lag. Warum zum Teufel hatte er von dem Fall nichts mitbekommen? Stechender Schmerz fuhr durch seinen Arm, mit schmerzverzerrtem Gesicht quälte er sich auf die Beine, nur um eine Sekunde später wieder gegen die Wand zu taumeln. Im letzten Moment fing er sich und stütze sich mühsam an der Wand ab.

Sergio bemerkte jetzt erst die paar Schürfer, die sich köstlich über ihn amüsierten. "Hahaha, so ein Depp! Lässt sich volllaufen und am nächsten Morgen gehts ihm schlecht!" Sie kringelten sich vor Lachen, was Sergio wütend machte. "Ihr armseligen, verdammten Id...!" Mitten im Satz wollte er zu den Schürfern laufen und sie zusammenschlagen, doch er knallte hart auf den Boden. Da wurde ihm schwarz vor Augen...

Eiskalt stach es in seinem Gesicht. Sergio riss die Augen auf und erkannte einige Schürfer, die mit einem Eimer in der Hand über ihm aufragten und ihn auslachten. Er war überrascht, denn sein Kopf war überraschend klar und er konnte sogar vernünftig denken. "Aah, so ein Mist...", fluchte er leise und stand auf. Wassertropfen liefen an seiner Schürferkleidung und seinem Kopf herunter und tropften leise auf den Boden. Vorerst ignorierte er die Schürfer, die sich noch immer amüsierten und ging aus der Hütte hinaus ins Freie.
Ein frischer, morgendlicher Herbstwind wehte ihm durchs Gesicht, als Sergio langsam über den zur Banditenburg gehörenden Platz schritt. Ihm schien es, als dass sich der Winter langsam ankündigte, es war jetzt noch kälter geworden als zuvor und Sergio fröstelte es in seiner dünnen Schürferkleidung. Auf dem Platz herrschte bereits reges Treiben, einige Schürfer und auch Banditen standen überall verstreut herum, unterhielten sich oder rollten noch schnell die letzten leeren Bierfässer davon. Wenigstens hatten alle Schürfer heute frei und so konnte sich Sergio heute ausruhen.

Langsam kam die Erinnerung an den gestrigen Abend wieder hervor, Sergio konnte sich schon wieder an den Inhalt der Rede entsinnen. Erst jetzt wurde ihm klar, was für eine großartige Idee der Schürferboss da gehabt hatte. Endlich trat mal jemand der Stadtwache oder besser noch den eingebildeten Paladinen in ihr dickes Hinterteil. Am liebsten würde er eigenhandig die gesamte Stadt anzünden, aber er konnte weder kämpfen noch irgendetwas wirkungsvolles gegen die Truppen des Königs ausrichten. Er hätte sich sicherlich den Banditen auf dem Weg zur Stadt anschließen können, aber er hatte keine Lust, für so etwas draufzugehen.
In den letzten drei Tagen hatte Sergio wie wild in den dunklen Stollen der Mine geschuftet und insgesamt ganze fünf Eimer geschürft. Sogar 200 Goldstücke hatte er insgesamt dafür bekommen! Er hatte vor, erstmal sein Geld zu sparen, um sich endlich mal etwas vernünftiges zum Einkleiden zu kaufen. Mal sehen, vielleicht würde er ja sogar zum Wegelagerer befördert werden, dann würde er von Lees Leuten eine Rüstung bekommen und könnte sich lieber von seinem Geld eine gute Waffe kaufen. Heute wollte er jedenfalls ausspannen und wollte sich gerade in Richtung Taverne davonmachen, als er eine riesige Gruppe Banditen und Wegelagerer entdeckte. Sie machten sich offenbar für den Angriff bereit. Sergio lief in ihre Nähe und sah sich das Spektakel an. "Los, los, macht die Milizen fertig! Macht sie alle nieder!", feuerte er die Gruppe ein wenig an. Ein paar riefen ihm etwas zu, aber die meisten waren viel zu sehr beschäftigt und überhörten den Schürfer.
Dann zogen alle Banditen und Wegelagerer los, gemeinsam stiefelten sie alle aus der Banditenburg in Richtung Stadt, ganz vorne liefen Claw, dieser komische Schläger und einige andere, die Sergio nicht kannte. Als die Gruppe verschwunden war, machte Sergio kehrt und lief jetzt zur Taverne...



15.11.2003 11:32#176
Xorag Er hatte sie verpasst!Er hatte den Zug der Banditen verpasst!dabei wollte er ihnen doch zur Stadt folgen! Er wollte sehen wie sie die Bastarde abschlachten! "Ich muss mich beeilen vielelicht haben sie noch nicht angegriffen." Er zog sich in der Schürferhütte schnell um und lief so langsam er konnte heraus und zur Brückenwache. Anfangs hatte er befürchtet sie würde ihn aufhalten, doch der Bandit der dort sahs blickte ihn nur wütend an und liess ihn passieren, wahrscheinlich war er wütend das er hier bleiben musste und die anderen jetzt ihren Spass mit der Miliz haben.
Xorag lief noch so langsam er konnte bis er aus der sicht der Wache raus war, er fing shcneller an zu laufen, immer Schneller bis er Schlieslich rannte. Er rannte den Weg zu den Felder herunter und kreuzfeldein Richtung Taverne, auf seinem Weg wäre er sicher fast zehn mal gestolpert wenn er nicht noch gerade so das Gleichgewicht halten konnte.Er stolperte das letzte stück zur taverne hoch, und schon war er dort angekommen....



15.11.2003 13:32#177
Xorag Xorag lief, fast Stolperte, nachmittags den Weg zur Banditenburg hoch,die Wache war wohl vor lauter Langeweile eingeschlafen zumindest schien es so. Ihm konnte es egal sein er wollte nur in der Taverne ein Bier trinken bevor er sich erkundigte wo er seine Nahkampfkünste trainieren kann.

Also setzte Xorag sich in der Taverne an einen freien Tisch und bestellte sich ein Bier.



15.11.2003 14:40#178
Xorag Nachdem Xorag dem Wirt der taverne ein paar Goldstücke für das Bier auf den Thresen geschmissen hatte verliess er das Gebäude und ging auf die Brückenwache zu die noch immer schlief. Mit einem lauten "AUFWACHEN!" brachte er diese Dazu ihm etwas Aufmerksamkeit zu schenken.
Noch ziemlich Müde erwiederte die Wache etwas sauer "Was Willst du?"
"Kannst du mir sagen wo ich hier lernen kann mit Einhand waffen zu Kämpfen?"
"Jup, im Räuberlager is im Minental"

"Weiter?"fragte Xorag.

"Was weiter?"Die wache schien keine ahnung zu haben was Xorag von ihr wollte.
"Hättest du nicht Lust mir zu sagen, WIE ZUM TEUFEL ICH DA HINKOMME?" brüllte er die Wache an.

Die Wache schreckte etwas zurück.
"Na sags doch gleich.Geh hoch zu Bengas Hof,l auf eifnach auf die Felder hier und dann ganz im süden is ein tal zwischen zwei Bergen da gehste die steintreppen hinauf, wenn du da oben bist is auf der anderen Seite des Plateau's ein Eingang zum Minental da gehste immer den Weg entlang und nach ner Zeit kommste an nen' See an dem Vorbeilaufen und druch das offene Tor da durch danach den berg rutner und immer am gebirge halten da biegts irgendwann ein und den Berg hoch da lang, dann biste schon fast da!"

"Danke geht doch."

Also lief Xorag wieder den Weg runter zu den Feldern und von dort aus in das beschrieben Tal und die Steinstufen hoch zu Bengars Hof. Danach nurnoch durch Das Tor und schon war Xorag zum ersten mal in seinem Leben im Minental...


15.11.2003 16:43#179
Claw Sie hatten es geschafft, sie hatten die Banditenburg wieder erreicht ! Viele Banditen, die geblieben waren und die Burg bewacht hatten, kamen, um die Verletzten, die Durstigen und die Müden zu versorgen.
Carras hatte irgendwas von Bier und Frauen gemumkelt und war dann in Richtung Hof verschwunden. Aber Claw setzte sich zuerstmal irgendwo unter einem Baum und ruhte aus. Sie waren erfolgreich gewesen. Sie hatten sehr viel Schaden angerichtet und die Garde vor eine Menge Probleme für den Winter gestellt.Claw war stolz auf seine Männer, doch sie sollten jetzt nicht übermütig werden. Denn die Miliz würde sich sicher rächen wollen und ein Angriff auf die Banditenburg sollte nicht ausgeschlossen werden, auch wenn es wahnsinn wär, sie anzugreifen, zumal sie jetzt so stark wie nie zuvor befestigt war.Genüsslich trank Claw erstmal ein Bier und wartete ab, was Carras vorhatte.


15.11.2003 21:02#180
Marquez Träumend saß Marquez auf dem Brückengeländer und blickte hinunter über die Felder in die Ferne. So schön friedlich lagen sie da in der Dunkelheit, völlig unwissend darüber, was sich heute ereignet hatte. Völlig unwissend über dieses gnadenlose Blutbad.
Wie verfeindet mussten zwei Parteien bloß sein, um sich so rücksichtslos die Schädel einzuhauen und einander ohne Skrupel abzuschießen... Er konnte es nicht verstehen.
Vielleicht lag es daran, dass er einfach noch nicht lange genug hier war, aber selbst wenn, würde er dann genau so denken wie die anderen?

Aber genug davon. Marquez wollte nun lieber genießen, dass er noch lebte, anstatt noch weiter seine Zeit mit dieser unklärbaren Frage zu verschwenden.So legte er sich flach auf den Rücken, schloss die Augen und lauschte den im Wind raschelnden Blättern.



15.11.2003 21:45#181
Veilyn Imposant ragten die Türme der Banditenburg in den Nachthimmel hinein und aus der Entfernung konnte man schon hören, wie die Banditen feierten. Veilyn hatte von Carras erfahren, dass dies die Banditenburg war, und dass heute ein Fest gefeiert wurde. Da Veilyn ein Barde und auch ein Sumpfler war, hatte Carras ihn mitgenommen und nun waren sie an einer Brücke bei einer Wache angelangt. "Oh, Carras, gehört der Lange zu dir?" Fragte die Wache. Carras nickte kurz und schon konnten sie die Burg betreten.



15.11.2003 21:50#182
Dragonfire2003 Den ganzen Tag saß Dragonfire am See und schaute verträumt in die Landschaft. Der Wind lies die Gräser schaukeln, der nahe Wasserfall rauschte und die Äste der Bäumen knarrten . Dragonfire lies sich auf den Rücken fallen und betrachtete die Wolken, wie sie über ihm hinwegzogen und es kam ihm so vor, als würde alles schneller vergehen.
Er schloss seine Augen und dachte an vergangende Tage. Er hat so vieles Erlebt, doch hatte er seine Bestimmung immer noch nicht gefunden, würde er sie bei den Söldnern finden? "Vermutlich." dachte sich Dragonfire und öffnete die Augen. "Aber ich werde jetzt erstmal zur Feier gehen!" meinte er zu sich selbst und ging zum Berg, auf dem die Burg stand. Er folgte dem Pfad hoch, bis er an eine steinerne Brücke kam, auf der ein grimmiger Mann stand. Als Dragonfire sich ihm nährte, blickte er hoch und umklammerte sein Schwert, das an seinem Gürtel befestigt war.
"Hey, du! Du musst dich verlaufen haben, hier gibt es nichts zu sehen." meinte der Fremde und verzog sein Gesicht zu einer ernsten Miene.
"Keine Sorge, man! Ich komme wegen der Feier! Außerdem Will ich mehr über euch, die Söldner und den Hof wissen und mich vieleicht euch anschließen! Und außerdem, wenn es hier nichts gäbe, würdest du wohl nicht hier wache halten, was?" entgegnete Dragonfire und grinste.
"Hehe, du hast Recht. Na dann, die Feier findet gleich statt, ich hoffe mal ich sehe dich bald in unseren Reihen." meinte die Wache und entspannte sich wieder.Dragonfire grinste und betrat das Lager.



15.11.2003 21:52#183
Carras Carras und seine , inzwischen drei, Kameraden fuhren auf die Banditen zu die schon gespannt warteten. Sie alle wussten das die Feier gleich beginnen sollte.
Carras sprach mit einigen Banditen , woraufhin diese den Kram verluden und nach Carras´s Vorstellung aufbauten. Andere fingen an große Fackeln aus der Banditenburg zu holen und diese in den Boden zu stecken und anzuzünden.
Carras stellte sich auf das Podest auf dem Claw schon für seine Rede gestanden hatte, er überlegte kurz wie er anfangen sollte:

"Die Bauernhöfe sind zerstört, der Marktplatz verbrannt und die Garde dezimiert." Wieder erschien ein Donnergrohlen,. trotz der hohen Niederlage waren sie noch immer kampflustig.Doch jetzt würden sie nicht kämpfen gehen, sie wollten feiern.
"Wir haben es verdient jetzt zu feiern, ich habe wohl die größte Sumpfkraut Bestellung der Geschichte getan..." und deutete auf die verschiedenen Säcken mit den edelsten Sumpfkrautstengeln , ".... , und eine sehr große menge an Bier beschafft, das dürfte selbst für euch reichen!"

Jetzt warteten die Banditen garnicht mehr sondern stürzten sich auf das Sumpfkraut und das Bier. Die meisten hatten alle Verluste schon wieder vergessen , es lag nunmal nicht in der Natur eines Banditen zu weinen, sich zu beschweren oder ähnliches...



15.11.2003 22:02#184
Dragonfire2003 Dragonfire hörte die Rede und konnte sich jetzt vieles erklären. "Ach deswegen die Feier..." murmelte er. Doch er überlegte nicht lange, sondern stürzte sich, wie alle anderen, auf die Krüge voller Bier und die Sumpfkraustengeln. Er setzte sich auf eine Bank, auf der schon zwei singenden Banditen saßen. Dragonfire war sichtlich angetan von der Feier und stoß mit den beiden Banditen an. Er nahm einen kräftigen Schluck seines Bieres und zündete den Stengel Sumpfkraut am Lagerfeuer an. Beim ersten Zug hatte er das Gefühl er müsse seine Lunge hinaus husten, beim zweiten und dritten Zug verflog dieses Gefühl plötzlich. Schnell spülte er den ungewohnten Geschmack mit einem großen Schluck Bier hinunter. Das war eine Feier nach seinem Geschmack. Er ließ sich wieder auf der Bank nieder und nahm einen weiteren Zug Sumpfkraut.
Es kamen immer wieder einige Leute mehr hinzu. Dragonfire genoss die Feier und schenkte sich einen Krug Bier nach.



15.11.2003 22:02#185
Claw Über Claws Gesicht huschte ein Grinsen. Nein, es war sogar mehr, es war ein Lachen. Claw fing an zu lachen. Er vergaß all das Blut und die Toten von heute Mittag, als Carras ein Fest begann.
"Ne Carras, du bist der verrückteste, leehafte Sumpfler, der mit je untergekommen ist. Das ist eine gute Idee mit dem Fest." Claw drückte Carras die Hand und "kämpfte" sich dann zum Bier durch. Schnell war ein Humpen gezapft und Claw zog sich langsam wieder zurück aus dem Ansturm.
"Jetzt fehlt nur noch das Essen !" riefen plötzlich mehrere Banditen und schauten Carras an.
"Ohje, hoffentlich hat er das Essen nicht vergessen, sonst fressen die Bandien Carras." witzelte Claw zu Kalle. Kalle hatte wohl die meisten aller Banditen in seinem Blutrausch erschlagen und das verblüffenste dabei war, dass er keine einzige Schramme hatte. Er war völlig heil aus der Schlacht gekommen. Sogar einen Ritter hatte er erlegt, denn ein Blechhelm samt Inhalt befand sich ebenfalls in seinem Trophäensack.
"Ja ja, was zu Essen wär jetzt richtig gut..." bestätigte Kalle und nahm sich noch ein Bier.



15.11.2003 22:11#186
Carras Carras lachte. Es war eine Ehre so von Claw genannt zu werden."Ans Essen hab ich natürlich auch gedacht! " , dabei deutete er auf die letzten 6 Säcke die auf dem Karren lagen.

Er stieg vom Podest hiefte sie hinunter und verteilte sie auf mehreren großen Eisen Platten die er auf den Karren liegen hatte.

Darunter waren Scavengerkeulen,Moleratfleisch,Brot,Käse etwas Wurst und sogar Obst.

Als er den letzten Sack aufmacht burzelten den Banditen einige Flaschen Rum und Wein entgegen.

"Und? Seit ihr zufrieden?" lachte Carras.



15.11.2003 22:15#187
Dragonfire2003 Dragonfire bekam von einem Fremden einige Keulen Scavengerfleisch in die Hand gedrückt und auf die Frage des Fremden ob alle zufrieden seien, antwortete Dragonfire mit einem lauten "Ja! Hoch die Krüge!" und riss ein Stück Fleisch von der Keule ab und aß es. Er spülte den Bissen mit einem Schluck Bier hinunter und nahm einen langen Zug Sumpfkraut. Es gefiel ihm von Minute zu Minute immer besser und die Luft war erfüllt von Gesang, Lachen und Sumpfkraut.


15.11.2003 22:22#188
Carras Der Typ war intressant, er schien kein Lee zu sein , aber dennoch war er hier. Noch dazu feierte er lautstark mit.

Carras achtete nicht darauf das die Banditen anfingen mit einem Barden schweinische Lieder zu singen , stattdessen sprach er den Mann an:"Hallo, du bist kein Bandit oder ähnliches, wie bist du hier her gekommen?"


15.11.2003 22:26#189
Dragonfire2003 Der Fremde, der die Rede hielt und alles verteilte, sprach Dragonfire an."Hallo, du bist kein Bandit oder ähnliches, wie bist du hier her gekommen?" "Hallo, ich bin Dragonfire. Ich wollte mich auf Onars Hof umschauen und mich den Söldnern anschließen. Dann habe ich den Zettel an der Tür der Taverne gelesen und nun bin ich hier. Und ich muss sagen mir gefällt es sehr. Du musst dich wohl hier in der Gegend auskennen, was? Achja, wie war denn dein Name?" meinte Dragonfire und nahm einen weiteren Schluck Bier.



15.11.2003 22:30#190
Carras Carras grinste. "Ich bin Carras, ich kenne diese Gegend hier durchaus sehr gut aber was ich noch nicht kenne ist das neue Lager der Lees im Minental." Er seufzte klopfte dem Man auf den Rücken und "bestellte" ihm einen Grog indem er einem Banditen quer über alle Tische zurief er solle einen herbringen.Gerade als er sich zum gehen bewand da er vielleicht irgend etwas organisatorisches machen müsste klappte der Mund von Dragonfire erneut auf...


15.11.2003 22:36#191
Dragonfire2003 "Du erwähntest ein neues Lager im Minental! Da ich ohnehin mich den Söldnern anschließen will, wäre es doch sinnvoll wenn du mir etwas mehr darüber erzählen, oder sogar mich dorthin bringen könntest." meinte Dragonfire zu Carras, dieser drehte sich wieder um und setzte sich wieder.
Ein Bandit kam und drückte Dragonfire einen Grog in die Hand.Schon allein der Geruch war vorzüglich und als Dragonfire daran nippte, verpürte er den Drang nach mehr. Also nahm er einen kräftigen Schluck und aß einen weiteren Bissen seiner Keule, als Carras gerade anfing von dem neuen Lager zu erzählen.



15.11.2003 22:40#192
Carras "Nun, cih selbst weiß nicht viel davon , doch das lässt sich bestimmt ändern. Ich wollte morgen ohnehin dorthin, wir könnten zusammen reisen, überleg es dir"
"Du findest mich morgen Mittag in der Taverne." setzte er nach und ging davon, er wollte jetzt seine alten 3 großen Wasserpfeifen aufstellen. Das war eine vernünftige Alternative zu reinem Sumpfkraut.

Diese Party ist eine gute Idee gewesen.



15.11.2003 22:43#193
Veilyn "Ach du... Mann, dass is ja krass." Dachte sich Veilyn, als er sah wie alle Banditen, wie Tiere, die ihre Beute eingekreist hatten, sich auf das Sumpfkraut und das Bier stürtzten. Veilyn hatte nun auch erfahren, warum hier gefeiert wurde. Eigentlich war es ja nicht gerade gut Zerstörung und Mord zu feiern, aber die Leute hier hatten sicherlich ihre Gründe.
Hoch her ging es nun, überall waren die Menschen am feiern und trinken. "Hm, warum sollte ich als Barde, nicht etwas Musik machen? Könnt ich mir glatt ein paar Goldmünzen zusätzlich verdienen, oder wenigstens die Mahlzeit für den Abend." Dachte sich Veilyn und schaute sich nach einem Instrument, wie zum Beispiel einer Laute oder etwas ähnlichem um. Nachdem er sich durch die feiernden Banditen gearbeitet hatte, entdeckte er eine Fiedel. "Hm. Eine Fidel, lang nicht mehr gespielt, mal sehen, ob ich noch was weis." Veilyn nahm nun das Musikinstrument richtig in augeschein und erkannte, dass sie ganz brauchbar aussah. Er nahm die Fiedel und den dazu gehörigen Bogen auf und brachte sie in Spielposition. Der erste Streich: Quietsch! "Au! Mist, ich sollte mir wohl etwas mehr Mühe geben. Ähm, den Finger dahin und den Bogen so angelegt. Jetzt sollte es eigentlich klappen." Tatsächlich gingen dieses mal ein paar bessere Töne von der Fidel aus. "Jep! So gehts, jetzt nur noch leise das Stück durch spielen und dann können wir es laut versuchen." Nachdem Veilyn die wichtigsten Stellen der Stücke geübt hatte, die er noch aus dem Kopf kannte, stellte er sich auf einen Stuhl und begann zu spielen.

Mehrere Life-Musiker, gute Drogen, und genug Essen, dass konnte nur eine gute Party werden.



15.11.2003 22:53#194
XgohanX Gohan war natürlich mit von der Partie und feierte ausgelassen mit.Er saß zwischen 4 Bierfässern und verschluckte einen krug nach dem anderen von seinem Lieblingsgetränk.
Sein Kopf drohte zu explodieren aber Gohan trank weiter.
Er hatte nämlich mit einem seiner Kollegen eine Wetsaufwette abgeschlossen.Wer zu erst umkippt hat verloren.
Irgendwann wurde es dem Wegelagerer zu bunt und er kippte vorneweg ins Gras.Gohan lachte betrunken und steckte den Kopf des Banditen in ein Bierfass.Dann tauchte der bandit johlend und lachend wieder auf und steckte Gohan die 20 Gold Wettgewinn zu.
So in der Richtung ging es noch eine ganze Zeit weiter,bis Gohan irgendwann so voll und kaputt von der Schlacht war das er auf einen Baum kletterte und dort schon innerhalb von sagenhaften 3 Minuten einschlief...



15.11.2003 22:56#195
Störtebeker Den ganzen Tag hatten Aros und sein Vater die Ruhe in der Banditenburg genossen. Kein schreiender Claw, reine stressmachende Banditen und keine arbeitsgeilen Schürfer. Zeitweise waren sie sogar ganz alleine. Die Banditenburg…für sich! Na wenn das mal kein Erlebnis war.
Als die große Gruppe der Krieger aber am vergangenen Abend die Burg verließen, war ihm anders zumuten. Kopfschüttelnd blickte er ihnen hinterher. Weclher Wahn trieb sie zu so einem Angriff an? Es war unmöglich mit so wenig Mann die Stadt einzunehmen. Sie hatten schon verloren, bevor die Schlacht angefangen hatte. Doch als sie nun wieder zurückkamen, lachten und hüpften sie. Dabei waren zwei Drittel der Banditen wohl gefallen. Nur ein Grüppchen kehrte Heim. Und trotzdem feierten sie? Irgendeinen Erfolg schien sie wohl gehabt zu haben, weshalb sonst auch das ganze herangeschaffte Essen, Bier und Sumpfkraut?
Der alte Mann entschied sich, einen der Krieger aufzusuchen und ihn nach dem Kampf zu fragen.



15.11.2003 22:59#196
Marquez Plötzlich stellte sich in der Burg ein lautes Singen, Lachen und Grölen ein - das klang ja geradezu nach feiernden Banditen! Jetzt um diese Tageszeit, da Marquez einfach nur seine Ruhe haben wollte!
Grummelnd setzte sich der Wegelagerer auf und betrachtete das Geschehen. Wie die Tiere drängelten sich seine Kameraden am Bierausschank, aber da Marquez kein Spielverderber sein wollte, beschloss er, sich auch mal ein Bierchen zu genehmigen, in der Hoffnung, es würde nicht so widerlich stinken wie das Paladiner aus der Taverne in der Unterstadt von Khorinis, das wirklich eine Beleidigung für die Sinne darstellte.
Gesagt getan, so nahm er sich einen Humpen, nachdem er die erste größere »Angriffswelle« abgewartet hatte, und nippte vorsichtig daran.»Ja, doch...«, murmelte er und starrte zu Boden. »Gar nicht mal so übel...« Er nahm noch einen Schluck. »Nein, überhaupt nicht übel... Sogar ganz annehmbar...«Doch noch während der Geschmacksprobe kreuzten ein paar Banditen im Freudentaumel seinen Weg und drückten ihm singend einen dieser eigenartigen weißen Stängel in die Hand, bevor sie weiter tänzelten.
»Seltsam...« Marquez beäugte dieses... Dings. »Was soll das sein?«Fragend schaute er sich um, doch niemand schien ihn zu erhören, also probierte er es einfach mal. Vorsichtig roch er am Stängel, nahm dann einen herzhaften Bissen und kaute ihn gut durch.
»Hm, das schmeckt wie... wie... Ja, genau! Das schmeckt wie die Achselhöhle eines TROLLES!« Sofort spuckte er das Zeug wieder aus und spülte erzürnt mit einem Schluck Bier nach. So etwas ekelhaftes hatte er ja noch nie im Mund. Unglaublich, was man hier bei den Banditen alles aß. Aber bitte, wer’s mochte.
Auf der Suche nach einem bekannten Gesicht schritt er nun durchs Lager und wurde auch bald fündig. Denn Carras war gerade mit dem Aufbau irgendwelcher rätselhaften Apparaturen zugange.
Und so ging er mit dessen Schwert in der Hand auf ihn zu und sprach ihn an.»Hey, Carras. Dich gibt’s ja auch noch. Hier hast du dein Schwert zurück. Und danke noch mal!«



15.11.2003 23:09#197
Carras Auf einmal kam einer der Schürfer auf ihn zu , "Hallo, ich bin Störtebeker, kannst du mir etwas über den Kampf erzählen?"

Carras war ein wenig überascht , er hätte nich erwartet irgendjemand davon erzählen zu müssen, er atmete einmal durch und begann zu sprechen: "Ich bin Carras, du willst etwas über den Kampf wissen? Ok ich erzähle dir die Kurzform....
Es gab drei Gruppen von Banditen und Wegelagerern , eine unter der Führung von Claw die Akils Hof dem Erboden gleich machte und dann der zweiten und größten Gruppe zur Hilfe eilt die ich geleitet habe. Wir haben das Osttor und den Marktplatz angegriffen.

Die dritte Gruppe wurde von dem Banditen Gohan geleitet, er hatte den Auftrag Lobarts Hof den Erdboden gleichzumachen unbd dann ins Südtor einzudringen"
Störtebeker schaute merkwürdig drein und Carras konnte sich denken wieso.
"Sinn der Sache war diesen Milizärschen ihre Essensrationen wegzunehmen! Was uns auch gelungen ist, sie werden wohl kaum über den Winter kommen!"
Störtebeker nickte und öffnete den Mund als Carras von jemand anders angesprochen wurde.
Es war Marquez der Carras sein Schwert bringen wollte.
"Behalt es , Marquez. Tu mir nur den Gefallen und such ein paar Barden aus den Banditen heraus die uns noch mehr singen können.
Marquez schien so überascht zu sein das er verschwand ohne ein Wort zu sagen.


15.11.2003 23:35#198
Marquez »Öhm, cool.« Marquez blickte noch einmal zurück. »Ich glaube, der Typ hat zu viel Geld.«
Aber dann ging er weiter, um seine Aufgabe zu erfüllen und das Areal intensiv nach Barden zu durchsuchen, und marschierte mit gleichgültiger Miene von Mann zu Mann:
»Bist du ein Barde?« - »Nein.«
»Bist du ein Barde?« - »Nö, du?«
»Bist du ein Barde?« - »Hä?« - »Ach, vergiss es.«
»Bist du ein Barde?« - »Äh, glaub schon...« - »Mitkommen.«
»Bist du ein Barde?« - »Fresse, du Penner.«
»Bist du ein Barde?« - »Jep.« - »Fein.«
»Bist du ein Barde?« - RÜÜÜLPS – »Das heißt dann wohl nein...«»Bist du ein Barde?« - »Na, aber sicher doch!« - »Guter Mann.«»So, Carras, hier hab ich drei Stück«, rief er ihm zu und forderte die frischgecasteten Barden auf, zu ihm zu gehen.



15.11.2003 23:40#199
Carras Carras konnte sich kurz von Störtebeker entfernen da dieser sich erstmal ein Bier holen gehen wollte.

"Gut gemacht Marquez, hey ihr drei , zeigt im Laufe der Nacht was ihr könnt , damit ein wenig Abwechslung in die Musik kommt"
Alle drei nickten mit dem Kopf und komischerweise waren sie noch garnicht besoffen.

Er schmiss Marquez in hohem Bogen ein rotes klitzernes Juwel zu erhobseinen Krug , trank daraus, murmelte Marquez ein "Ich geh Stöttebeker suchen..." zu und verschwand in der Menge.

Als er am Baum ankam hörte er Geschnarche das aus der Baumkrone zu kommen schien, als er hinaufsah erblickte er Gohan.
"Der kann doch nicht einfach pennen?" er sprang hinauf und zog ihn hinunter so das er circa anderthalb Meter durch die Luft flog und im hohen Gras landete.


15.11.2003 23:53#200
XgohanX Mit heftigen Kopf und Rückenschmerzen stand der bandit stöhnend auf.Welches Arsch hatte es gewagt ihn aus dem Schlaf und gleichzeitig von einem baum zu werfen?
Doch als Gohan den Täter ansah,verschwand seine Wut wieder recht schnell.Denn vor ihm stand sein alt eingesessener Kumpel Carras,der zum Sumpflager übergetreten und früher einmal ein bandit war.
Ausserdem hatte Gohan ihn einige male beid er Schlacht in der Stadt gesehen,denn Carras hatte wie Gohan eine der Truppen angeführt.
Gohan putzte seine Kleidung ab und sprach carras dann an:
"Das war ja ne nette Begrüßung,hätte auch freundlicher gehen können,naja,hauptsache ich bin wach,irgendwie wollte ich gar nicht einschlafen..."
Der bandit war noch gar nicht richtig beisammen und noch völlig verschlafen,also schnapte er sich ersteinmal ein weiteres Bier und trank es in ca. 3 Zügen leer."Ah,schon besser,kann ich was für dich tun,Kumpel"?



15.11.2003 23:58#201
Carras Carras lachte und nahm einen tiefen Zug Schwarzer Weißer.
"Tschuldigung, aber die Möglichkeit war einmalig" witzelte er."An sich wollte ich mir nur unterhalten, und was saufen aber mir fällt was ein. DU könntest morgen mit ins Minental kommen!
Ich will mir mal ankucken was ihr Lees da schönes hingezimmert habt"
Wieder zog er an seinem Stengel Sumpfkraut und hörte sich die schweinischen Musik eines Barden an.



16.11.2003 00:08#202
XgohanX Gohan war ein Riesenbiß Moleratkeule im hals stecken geblieben bei den Worten "du mich ins Minental begleiten".
"Ins Minental?Machst du Witze?Aber wenn ichs mir so recht überlege...wieso nicht?Alles klar,sag mir Bescheid wanns losgeht,du wirst ja sowieso höchstwahrscheinlich hier in der Burg pennen."
Gohan zündete ich jetzt auch einen Schwarzer Weiser an und nahm einen tiefen Zu.Lange hatte er dieses Gefühl schon nicht mehr genossen...
Gohan ließ den Stengel sinken und bot Carras einen sehr starken Schnaps an."Interesse?",fragte der grinsende bandit und hielt 2 Flaschen des Schnapses in der Hand.



16.11.2003 00:15#203
Carras "Immer doch" antwortete dieser und schnappte gierig nach einer der beiden Flaschen.
Carras nahm einen leichten Schluck grinste und kramte etwas in seiner Manteltasche herum.
Heraus nahm er ein komisch glitzerndes Pulver und streute ein wenig in ihre Flaschen.

"Du wirst dich wundern, das Zeug macht dich für 20 Minuten mehr als nur sturzbesoffen , doch danach fühlst du dich wieder hellwach.
Komm, den trinken wir auf Ex"

Gohan nickte und beide hoben die Flaschen an , man sah die Wirkung des Krauts bei Gohan viel deutlicher da er es das erste mal zu benutzen schien. Seine Augen traten leicht hervor und er schien nicht mehr zu schlucken , wie weggetreten lief es in ihn herein.

Die Flaschen waren nicht groß, deswegen hatten sie sie bald geleert.


16.11.2003 00:22#204
Sergio Endlich waren die Banditen und Wegelagerer aus der Stadt zurück. Der Angriff schien, nach den Mienen der anderen zu urteilen, ein voller Erfolg gewesen zu sein. Auch wenn die Paladine die Banditen zurückgedrängt hatten, hatte die Stadt nun wenigstens ein paar Probleme mehr zu beseitigen. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt und ein rauschendes Fest wurde gefeiert, so hatte Sergio auch einen Nutzen aus dem Angriff auf die Stadt gezogen. Er saß direkt neben einem Bierfass und bediente sich. Er hob seinen Krug in die Höhe und rief: "Auf die Lees und ihre unschlagbaren Kämpfer!" Dann schüttete er sich das Bier in den Mund, wobei er etwas zu stürmisch war und sich mit dem Bier die Kleidung einsaute. Das störte den Schürfer aufgrund seiner leicht angeheiterten Stimmung aber wenig und so machte Sergio seinen Krug gleich wieder voll und stimmte lautstark in die Musik mit ein...



16.11.2003 00:25#205
XgohanX Die Welt verschwamm um Gohan und er fiel rückwärts von dem Ast auf dem er saß.Er konnte nicht mehr klar denken und nahm gar nichts mehr wahr um sich herum.Gohan merkte nur das er die ganze Zeit hickste und sich auf dem Boden wällste.Er fühlte sich als ob er schon tod währ und gar nicht mehr in dieser Welt leben würde.
Sein geist wahr ganz weit weg.
Und dann...
Wahr plötzlich alles wieder normal.
Gohan hatte einen glasklaren Kopf und lag hicksend auf dem Boden.Carras schien es besser vertragen zu haben: Er saß noch aufrecht an seinem Platz,hatte aber anscheinend kotzen müssen,was man seinem Gesichtsausdruck genau entnehmen konnte.
Gohan war es genauso in seiner Trance ergangen,was er an einem braunem Fleck auf dem Gras sehen konnte.
Langsam und wackelig stand der Bandit auf und lachte herzhaft und betrunken über die Wirkung des Pulvers.
"Das Zeug ist gut,das musst du mal einem anbieten der zum erstenmal Alkohol trinkt,der rührt sich dann für 20 Minuten überhaupt nicht mehr".Der Bandit war wieder völlig gut gelaunt und öffnete sich ein harmloses Bier,während er weiter mit Carras redete.



16.11.2003 00:28#206
Marquez Interessant. Jetzt hatte ihm Carras auch noch ein Juwel geschenkt.Der Typ schien wirklich zu viel Geld zu haben...
Und er ließ nicht mal zu, dass Marquez sich richtig dafür bedanken konnte. Aber wenn er es so wollte, dann bitte schön.

Marquez aber hatte fürs erste genug die Sau rausgelassen und vollführte nach seinem dritten Bier einen diskreten Abgang, da der Anblick des rumgrölenden Teiles der Banditen langsam aber sicher nicht mehr schön war.Er war einfach nicht der Typ dafür, sich an solch einer Massenverantstaltung zu erfreuen, und so schritt er über die Brücke und verschwand in der Dunkelheit.


16.11.2003 00:41#207
Carras Die Wirkungs des Zeugs war genial, allerdings verflog nach den 20 Minuten Wirkungszeit auch der Alkoholrausch vor der Einahme. D
as mussten sie natürlich sofort ändern! Da waren sie sich einig.
Da half nur eins, jetzt kämen die Bierbäder.
Carras winkte einen Wegelagerer an sich und murmelte ihm etwas zu , kurz danach schob er große Wannen gefüllt mit Bier auf den Platz in das sich die meisten Banditen sofort hineinschmissen , zwei andere Wegelagerer holten lange Bierschlaüche die sie an die Fässer anschlossen.
Die Party sollte jetzt erst richtig losgehen.



16.11.2003 00:56#208
XgohanX Gohan war begeistert.
Wannen,gefüllt mit dutzenden Litern seines Lieblingsgetränkes.Sofort legte der Bandit seine Waffen beiseite und sprang mit einem Riesenplatsche in eine wanne.
Dort blieb er dnan entspannt liegen und trank weiterhin Bier.Carras hatte sich eine andere wanne zum Ärger machen ausgesucht,er döppte dort Wegelagerer unter und bespritzte vorbeigehende mit Bier.
Naja,Gohan solls REcht sein,das hatten sie sich verdient nach dieser Schlacht.


16.11.2003 01:04#209
Carras Nun lag er hier in Bier und schlürfte mit dem Schlauch das an einem der großen Fässer festgemacht war Bier.

Wieder winkte er einen Wegelagerer zu sich der nickend hinunter zu Onars Hof rannte und nach 10 Minuten mit 5 knapp bekleideten Frauen auftauchte die sofort anfingen die Banditen mit ihren "Tanzkünsten" zu imponieren.Diesen Abend würde keiner der Banditen so schnell wieder vergessen.....


16.11.2003 01:12#210
Störtebeker Der Feier war im vollen Gange. Überall Sumpfkraut, Bier und Essen. Zwar hatte Störtebeker nicht mitgekämpft, aber es war von allem so viel da, dass seine Teilnehme an dem Fest keinem störte. Dazu spielten die Barden stimmungsvolle Musik. Das einzige, was ihn störte, war der geringe Besuch. Es waren doch sicherlich nicht alle anderen umgekommen, sondern auf dem Hof schlummerten schon die meisten. Aros schien ebenfalls voll dabei zu sein.

Er selbst hatte sich eine kleine Festung gebaut. Ein Bierfass diente ihm ein Stuhl. Im Minutentakt zapfte er daraus neues Bier für sich. Zu seiner linken hatte er eine hohe Wasserpfeife aufgestellt und zu seiner rechten stand der Tisch mit dem Essen. Einen besseren Abend konnte er sich nicht vorstellen.
Doch nachdem er einige Liter Bier hinunter geschluckt hatte, einiges an Tabak verschlungen hatte und sich überfressen hatte, drückte sein Magen so sehr auf die Blase, dass er sich erstmal entlasten musste. Doch als er sich erhob, schwankte alles. Er wippte einmal kurz nach hinten und vorne, aber dann fing er sich und torkelte zu einem Gebüsch. Er merkte wie der Alk und der Tabak sein Hirn zermatterte, aber wen störte das schon, wenn es alles umsonst gab?
Nachdem er seinen Stuhlgang beendet hatte, gesellte er sich zu einigen Banditen. Unter ihnen Carras, der ihn schon einiges erzählt hatte.
"Haalllöllle!"



16.11.2003 01:22#211
Carras Carras hatte sich inzwischen aus seinem Bierbad erhoben und hatte sich mit Gohan zu einem Spasstänzchen hineißen lassen.
Die Banditen lachten darüber , doch die meisten tanzten lieber mit den Frauen , verständlicherweise.

Carras selber wollte nicht mit den Frauen tanzen,aus Ehrgefühl Corie gegenüber, sicher, zwischen ihr und ihm lief nichts, aber trotzdem....

Gerade hatte er seinen Scherztanz beendet als er Störte wieder traf
"Ah da bist du! , Was gibts?"



16.11.2003 02:45#212
Störtebeker „Was es gibt? Na feiern gibt’s!“
Der Opi streckte seine Arme von sich und ließ seine Hüften schwingen. Carras schaute ihn verdutzt an.
„Na was ist los, endlich mal wieder feiern. Jauhaaa!“
Carras machte immer noch ein langes Gesicht. Wusste er etwa nicht, was feiern bedeutet?
„Nun komm, mach doch mit!“
„Ich bin nicht schwul! Lass mich saufen und feiern, okay?“
„Ach…okay!“
Er setzte sich neben Carras und schaute sich die Weiber an, die ebenfalls ihr Hüften schwingen ließen. Warum stießen seine Hüftschwünge bei Carras so auf Gegenwehr?



16.11.2003 10:48#213
Veilyn "Hmm?" Dachte sich Veilyn, als er aufwachte. Kurz blickte er sich um. Eine leere Flasche Wein in seiner rechten Hand, seinen Kopf gegen ein Bierfass gelehnt und ein grinsender Bandit links neben ihm, der Veilyns Hand hielt. "Urgh! Ähm, ähm, ähm... Das ähm, äh..." Veilyn stand schnell auf und untersuchte seinen Hintern. "Puh! Fühlt sich noch ganz normal an. Aber komischer Rock den ich da anhabe." Doch dann erinnerte Veilyn sich wieder daran, wie er gestern, kurz bevor die Feier für ihn endete, mit Carras unterhalten hatte. Carras war der Rüstungsschmied des Sumpflagers, den Veilyn die ganze Zeit schon gesucht hatte. Die Suche in der Wildnis, statt im Sumpf, hatte wirklich etwas gebracht, denn nun hatte Veilyn endlich seinen Novizenrock bekommen. "Wo ist denn die Fiedel, die ich gestern gefunden habe? "Ah, hier hamwer se ja." Veilyn hob die Fiedel auf und begutachtete sie noch einmal.
"Soll ich oder soll ich nicht, das ist hier die Frage." Ging es Veilyn durch den Kopf, als er darüber nachdachte das Instrument mitzunehmen. "Na ja, hier kennt mich ja eigentlich niemand, ausserdem sind das hier alles Banditen. Hm, ich könnt ja so tun, als gehörte das Ding eh mir. Müsste nur noch das Familienwappen einritzen. Hehe, Stehlen ist zwar eigentlich ungestetzlich, aber bei den Gesetzlosen wird das wohl kaum jemanden stören. Na dann mach ich mich mal aus dem Staub, bevor es der Besitzer merkt." Und schon war Veilyn aus der Banditenburg verschwunden.



16.11.2003 12:40#214
Carras Einen Walzer mit Gohan ging ja noch, aber an Hüftschwünge mit Störtebeker hatte er sich gestern nicht getraut.

Er selber lag neben Kalle auf einem wirklich großen Haufen von Banditen und Wegelagerern.
Kurz vor Ende der Feier hatten sie nochmal eine Prügeleie angefangen die Kalle und Carras scheinbar gewohnnen hatten und dann auf dem Haufen eingeschlafen waren.

Jetzt aber wachten vereinzelt Banditen und Wegelagerer auf und schmissen sich auf die Reste der Feier, von dennen noch ausgiebig da war.
370 Kraut edlestes Sumpfkraut und genug Bier für ganz Khorinis aus allen Teilen von Khorinis hatte er mitgebracht, und es war noch etwa die Hälfte übrig.


16.11.2003 13:55#215
Claw Irgendwann später, nachdem die Feier richtig ausgelassen wurde, hatte sich der Schürferboss verdrückt. Heimlich stahl er sich zu den Türmen und machte es sich oben auf der Zinne gemütlich. Die Wachen, die sonst den Turm besetzten, hatte Claw runter zum Feiern geschickt und der Banditen wollte einfach nur allein sein. Irgendwann, zwischen dem ganzen Nachdenken schlief Claw auf der Zinne ein und erwachte erst Mittags, als sich unten in der Burg wieder Lärm breit machte. Die schlafenden Banditen und Wegelagerer wurden wach und stürzten sich erneut über die Fressallien her.
Claw gähnte. Er sah hinauf. Dort, wo der Himmel sein sollte, war alles grau. Dichter, grauer Nebel, überall.
"Toll..." murmelte Claw. Eigentlich verspürte er die Lust, etwas zu arbeiten. Holz zu Hacken, für sein Haus, dass vor Wintereinbruch fertig werden sollte, aber bei der Suppe sah man ja fast gar nichts. Auch keine Bäume, die umfielen. Das war einfach zu gefährlich.
Claw stand auf von seiner Zinne und ging den Turm hinunter, vorbei an den saufenden Banditen in die Mine. Eine kleine Inspektion war sicher nicht verkehrt.



16.11.2003 16:30#216
Dragonfire2003 "Ok, lass uns dann morgen aufbrechen!" rief Dragonfire Carras noch hinterher und trank seinen letzten Schluck Bier aus. Dann nahm er wieder einen Bissen seiner Scavengerkeule und machte sich wieder auf den Weg zu Onars Hof. Er verabschiedete sich noch von einigen Banditen und überquerte dann die Brücke, denn Bergpass hinunter und folgte weiter dem Weg zu Onars Hof.


16.11.2003 19:57#217
Sheron J. Spark Mit einem reumütigen Blick betrachtete Sheron die vielen leeren Bierkrüge und ausgedrückten Joint Stummel, welche sich neben ihm im Raumverteilten. Ein übeles Besäufniss war das gestern gewesen. Die Feier des Sieges über die Miliz, welche Sheron gleich mit seiner Beförderungsfeier verknüpft hatte. Krug um Krug hatte er am gestrigen Abend mit seinen Kameraden geleert, bis er irgendwann, vollkommen besinnungslos in einer Ecke eingeschlafen war.

Nur mit einem Raunen und Stöhnen konnte er sich aus seiner doch recht unbequemen Schlafposition aufrappeln um von dort aus die kleine Schürferhütte zu verlassen. Er wollte heute eigentlich noch sowohl Waffen als auch eine Rüstung besorgen, da seine letzten im Kampf auf Akils Hof zu bruch gegangen waren. Langsam blickte er sich in der Dämmerung um und verlies dann mit schnellem Schritt die Banditenburg...



16.11.2003 20:57#218
Kaligulas Nachdem Kalle die ganze Party verpennt hatte schnappte er sich wieder seine Habseligkeiten und machte sich auf den weg zum Hof des Großbauern Onar. Er wollte sich ein neues Schwert schmieden...ein ganz besonderes...


17.11.2003 16:57#219
Xorag Xorag lief den weg zur Banditenburg hinauf, er wollte Schürfen und kam gerade aus dem Minental. Er passierte die Brückenwache und ging geradewegs auf das Schürferhaus zu. Seine Spitzhacke die er hier gelassen hatte war, zu seinem glück, noch da.Also nahm er seine Spitzhacke auf und ging auf den Mineneingang zu. Diesmal blockierte ihn die Wache nicht wie beim ersten mal sondern lies ihn passieren und Xorag schnappte sich einen der Eimer der am Eingang stand und betrat die Mine.
Die Luft war viel Stickiger als er erwartet hatte und anfangs viel ihm im Halbdunkeln die Orientierung schwer doch Schnellf and er einige Schrüfer die an einer Stelle gruben.Er gesellte sich zu ihnen und begann seine Arbeit.


17.11.2003 20:13#220
Sergio So langsam hatte Sergio genug. Schon den ganzen Morgen schuftete er in der dunklen, stickigen Mine. Als es ihm zu bunt wurde, warf der Schürfer die Spitzhacke zur Seite und ging aus der Mine ans Tageslicht. Draußen setzte er sich erst einmal auf eine Bank.

Langsam fragte er sich, wozu er sich eigentlich so abrackerte. Den ganzen Tag schuftete Sergio, nur um am Ende einen mickrigen Eimer geschürft zu haben. Jetzt fasste er einen Entschluss: Er wollte endlich mal etwas für sich selbst tun. Also suchte er sich einen Banditen und sprach ihn an.

"Sag mal, weißt du, wo man hier lernen kann, zu kämpfen?" "Hmm. Da muss ich überlegen. Also, du siehst mir eher wie ein blutiger Anfänger aus, dann würde ich dir Einhandtraining empfehlen. Fisk ist meines Wissens ein sehr guter Lehrer für Einhand. Im Moment müsste er sich im Banditenlager aufhalten. Im Minental." "Im Minental? Na klasse. Und wo ist das Banditenlager genau?" Der Bandit erwiderte: "Moment, lass mich kurz denken... Ah, ja genau. Kennst die alte Trollschlucht?" "Ja, ich denke schon. Ich war da einmal." "Ah, sehr gut. Also, das Banditenlager ist praktisch auf dem Weg in der entgegengesetzten Richtung der Trollschlucht. Du wirst es ganz leicht finden. Ist nicht zu übersehen. Aber nimm am besten deine Schürferklamotten mit. Sonst glauben die Banditen in dem Lager nachher nicht, dass du zu uns gehörst. Soweit alles klar?" "Klar. Danke für die Auskunft.", bedankte sich Sergio. "Fisk ist übrigens ein Drachenjäger mit auffälliger Rüstung. Ebenfalls kaum zu übersehen." "Ok, danke nochmal!", rief Sergio schon aus einiger Entfernung und machte sich auf den Weg zu Onars Hof, um von da aus ins Minental zu gelangen...



17.11.2003 23:38#221
Redsonja Mühsam krakselte Redsonja zur Banditenburg hoch. Sie verdammte in diesem Augenblick die Entscheidung mit den Banditen und Wegelagerern gegen die Garde zu ziehen, doch nun wars sowieso zu spät.
Also stapfte die Banditin übelst gelaunt daher und lief wie per Zufall an Fisks Hütte heran. An die Tür war ein Zettel geheftet.

Fisk ist umgezogen, die Hütte ist somit zu vergeben.

Diese Nachricht hob Redsonjas Laune doch schon gewaltig. Eine eigene Hütte, das wäre unglaublich. Ich muss so bald wie möglich einen Schürfer zu Fisk schicken. Beschloss sie und humpelte weiter. Bei ihrer Liege angekommen untersuchte sie ihre Armwunde, die schon ziemlich übel aussah, riss die Blut und Eiterkruste weg und desinfizierte die nun wieder blutende Schnittwunde mit Alkohol. Sie hätte am liebsten wie am Spiess losgeschriehen, so brannte das Zeugs, doch es war notwendig. Dann untersuchte sie ihren Fuss genauer, der schien zum Glück bloss angestaucht zu sein. "Wenigstens etwas!" Fauchte sie noch vor sich hin, bevor sie sich niederlegte und augenblicklich einschlief.



18.11.2003 13:42#222
Xorag Also Xorag am nächsten morgen in der Schürferhütte aufwachte, hatte er höllischen Muskelkater im Arm. "Wahrscheinlich vom Schürfen."brabbelte Xorag noch leicht Schlaftrunken vor sich her.
Er hatte egstern 40 Goldstücke verdient, kein schlechtes Ergebnis.Als er die Schürferhütte verliess schien ihm keine Sonne entgegen, wie denn auch, der ganze Himmel war Wolkenbehangen und sicherlich würde es heute noch regnen. Xorag ging auf den Mineneingang zu um heute von vorne zu beginnen, als er plötzlich auf etwas hartes trat. Sofort zog er den Schuh zurück und bückte sich. Vor ihm lag ein einzelnes Goldstück. Er blickte sich um ob jemand eines vermisste allerdings schien es nicht so. Xorag zuckte mit den Achseln und hob das Goldstück auf. Er liees es in seinen beutel gleiten und lief wieder auf den Mineneingang zu.
Dort nahm er sich wieder einen der nun leeren Eimer und betrat die Mine. Sofort schoss ihm die Schwule luft ins Gesicht und an den Wänden ron etwas Wasser herunter.
Er ging auf die gleiche Stelle wie gestern zu und begann dann wieder mit seinen Schürferarbeiten.



18.11.2003 18:33#223
Redsonja Gähnend erwachte die Banditin. Stand ächzend auf, fühlte sich schon besser als die vergangenen Tage. Sie musste jedoch etwas erschrocken feststellen, dass es schon wieder dunkel war und sie wohl den ganzen Tag verschlafen hatte. Eigentlich wollte sie gerne ihren Lehrmeister aufsuchen um ihm mitzuteilen, dass sie wohl die nächsten paar Tage noch ein reduziertes Training abhalten sollten, das sie noch sichtlich geschwächt war. Andererseits konnte sie auch nicht die ganze Zeit rumliegen und nichts tun. Als sie jedoch einen Blick auf Shadowsong warf musste die feststellen, dass daran immer noch Blut kelbte, was Redsonja ihre abscheuliche Tat wieder mal vor Augen führte. Doch geschehen ist geschehen und da kann man noch so bereuen, es ändert genau nichts. Trotzdem sie wollte nicht immer an die Schlächterei erinnert werden. Deshalb polierte sie ihr Schwert fein säuberlich und machte sich wieder auf zum Hof, in der Hoffnung ihren Lehrmeister dort vorzufinden.



18.11.2003 19:42#224
Dragonfire2003 Die Sonne schien hell über der Banditenburg, als Dragonfire es sich gerade auf einer Bank gemütlich machte und dem Treiben auf der Burg zusah. Es war ein recht herrlicher Tag. Nur wenige Wolken verzierten den Himmel und die Sonne bot allen genügend wärme. Eine frische Brise überflog die Burg und lies die Blätter der Bäume rauschen. Dragonfire lehnte sich an die Hütte, die hinter der Bank stand, schloss die Augen und lauschte dem Wind. Doch er wurde von dem lauten Geschwätz zweier Banditen unterbrochen: “Wie lange glaubst du, schaffen es die Piraten noch Khorinis hinters Licht zu führen? Fast alle Überfälle auf die königliche Flotte... der Bandit hielt inne, lachte abfällig und fuhr fort “...haben ja die Piraten durchgeführt und geplant.
“Piraten? Hier, in der Nähe Khorinis?“ dachte sich Dragonfire und lauschte weiter den Banditen. “Ja, aber wenn sie so weiter machen, steht vielleicht bald eine Kriegsflotte vor ihrem Lager. Da lobe ich mir doch den festen Boden unter meinen Füßen.“ meinte der andere Bandit und lachte. Dragonfire erhob sich von der Bank und schlenderte über den Platz. “Piraten... klingt aufregend. Na ja, vielleicht werde ich ja bald einer. Aber ich habe auch so schon genug zu tun.“ meinte Dragonfire leise zu sich selbst und grinste. “Das Bier trinkt sich ja nicht von alleine, ebenso der gute Grog.“
Er ging bis zur steinernen Brücke und genoss die schöne Aussicht. Weit am Horizont konnte man kleine Turmspitzen der Häuser in Khorinis erkennen. “Khorinis... sprach Dragonfire und setzte ein ernstes Gesicht auf. “Na? Schon eine Spitzhacke geschwungen? meinte die Wache, die gerade kommen war und lachte laut. “Spitzhacke? Was? fragte Dragonfire, drehte sich um und grinste. “Du bist Schürfer, stell dich mit ner Spitzhacke in die Mine und hack mal schön“ antwortete die Wache und hielt sich vor Lachen den Bauch. “Ist das so witzig, man? Ich würde gerne mal dein Gesicht sehen wenn du eine Spitzhacke in die Hand gedrückt bekommst.“[b/] “Ach...“ sprach die Wache und winkte ab. “Die Zeit habe ich zum Glück hinter mir, aber ich gebe dir einen Tip, verbringe die meiste Zeit in Tavernen, dann kommst du davon.“ [b]“Aha, werds mir merken.“ meinte Dragonfire und kehrte zurück zum Burgplatz.



19.11.2003 14:40#225
Xorag Xorag erwachte heute wieder im Schürferhaus. Ganze 60 Goldstücke hatte er gestern verdient. Doch heute wollte er zurück ins Minental, sein Training fortsetzen.
Anfangs wollte die brückenwache nicht passieren doch bei der erwähnung des namens Fisk durfte er zurück und bekam noch hinterhergeworfen:"Wenn du anständig kämpfen willst solltest du dir ersteinmal ein anständiges Schwert kaufen!"Der Bandit lachte etwas.
Allerdigns hatte er recht mit der Waffe die er momentan besahs würde er nicht viel tun können.
Also entschloss Xorag sich einmal auf dem Hof anch einem Schmied zu fragen.


19.11.2003 18:11#226
Carras Carras hatte eigentlich vorgehabt mit Dragonfire ins Minental zu gehen, doch Gohan wollte mitkommen aber war seit der Feier nicht mehr aufgetaucht.
Ausserdem wollte er noch einmal mit Claw sprechen, zumindestens ein Lob wollte er hören, schließlich hatte er den Angriff auf die Stadt Khorinis angeführt. Claw war zwar der allgemeine Anführer gewesen, aber derjenige der mit der größten Truppe von Anfang an Khorinis angegriffen hatte war Carras gewesen....
"Carras der Feldherr...." grinste Carras in sich hinein , aber er würde sich wohl nie mehr bei der Garde blicken lassen, wenn er wenigstens eine Maske übergehabt hätte murrte er.



20.11.2003 15:14#227
Claw Es war ein kühler, nebeliger Tag. Der Winter war nah und die meisten Blätter der Bäume lagen schon auf dem Boden. Der Schürferboss kam aus der Mine und sah sich um. Viele Banditen trainierten gerade, aber einige schafften auch die Blätter vom Boden weg, indem sie sie einfach irgendwo den Berg runter schmissen. Inmitten dieses Trubels konnte Claw Carras erspähen, der auf einer Bank saß und seine Sachen zusammenpackte, die er mitgenommen hatte für den Feldzug. Das war jetzt das erste Mal seit Tagen, genauer gesagt seit der Schlacht, dass Claw Carras ohne Bier, ohne Prügeleien oder sonstigen Freuden erblickte. Dieser Moment musste ausgenutzt werden, ehe plötzlich wieder ein Fest oder ähnliches begann. Also ging Claw schnellen Schrittes auf seinen Freund zu. "Hey Carras, alter Schwede..." begrüßte der Banditen den Novizen der Sumpfbruderschaft.
"Was ist das, ein Schwede ? Naja egal... dich hab ich seit Beginn des Festes gar nicht mehr gesehen ? Wo warst du ?" fragte Carras gut gelaunt. "Naja, das war mir einfach zu viel Trubel geworden, ich brauchte Ruhe. Ich hat mich ein paar Tage erholt... aber was ich sagen wollte : danke. Danke, dass du mitgekommen bist, kurzerhand die Führung der Osttorgruppe übernommen hast und massenhaft Milizen in den Arsch getreten hast." meinte Claw grinsend."Dafür sollst du auch anerkannt werden. Ich denke, du wirst der einzigste Nicht-Lee sein, der freien und uneigeschränktne Zutritt zur Banditenburg hat, auf ewig. Du bist hiermit Ehrenbandit der Banditenburg." verkündete Claw. Carras sah den Schürferboss stolz und erfreut an. So einen Titel bekam nicht jederman. "Ich werd den Turm- und Brückenwachen einbleuen, sich deine Visage zu merken und dich immer ohne Problemen reinzulassen, wenn du willst." meinte Claw wieder grinsend.
"Das ist eine Ehre für mich." freute sich Carras. "Ach da fällt mir noch was ein ! Hast du jemanden gefunden, der meinen alten Job hier übernimmt ?" "Nein... leider nicht. Aber im Notfall würd ich den übernehmen...""Das wusst ich doch, darauf hab ich gewartet, dass du das sagst." alberte Carras.
"Komm mit in den Sumpf, dort werd ich dich anlehren und du wirst den Job übernehmen." meinte Carras dann. Claw überlegte kurz.
"Na schön, meinetwegen... dann lass uns aber sofort aufbrechen, bevor noch mehr neue Schürfer kommen und aufgenommen werden wollen." schlug Claw dann vor und lachend verliessen die beiden die Banditenburg.



21.11.2003 17:30#228
Tuan "Halt, was willst du?!" Tuan rümpfte die Nase. Na toll, jetzt mussten auf einmal die Wachen bei der Brücke verrückt spielen und ihn kontrollieren. "Hör mir gut zu, Mann. Ich habs eilig. Also lass den Quatsch und lass mich durch." Aber der Bandit blieb stur. "Nichts da. Ich hab Befehl, jeden aufzuhalten, der hier hoch will." Tuan war nicht in der Stimmung. Eventuell hätte er dem Banditen einfach seine Faust ins Gesicht gehämmert. Aber das hätte wohl nur mehr Probleme geschaffen, immerhin standen oben bei den Zinnen noch zwei weitere Wachen mit Bögen. "Ich muss zu eurer ehemaligen Anführerin, Redsonja. Ich bilde sie im Schwertkampf aus. Und nur so nebenbei unter uns... solltest du mich nicht kennen, mein Name ist Tuan und ich bin Söldner von Lee..." Bei seinen letzten Worten hatte Tuan leise gesprochen und sich nahe zu dem Mann gebeugt. Wie er sich gedacht hatte, kam er mit seinem Namen weiter als mit seiner Begründung. Der Bandit stotterte: "...Tuan... Der Tuan? Der die khorinischen Spiele gewonnen hat?" Der Söldner nickte nur. "Ach du... Entschuldige... das konnte ich ja nicht wissen... Redsonja sollte sich in ihrer Hütte dort drüben aufhalten..." Tuan genehmigte sich ein leichtes Lächeln. "Danke." Dann marschierte er an der Wache vorbei zur Wohnstatt seiner Schülerin. "Sonja, wo steckst du? Es geht los, auf die Jagd..."



21.11.2003 20:17#229
Redsonja Tuan war früher erschienen als Redsonja erwartet hatte und sie war gerade damit beschäftigt sich nochmal einen Verband um den Arm zu legen und einen weiteren um ihr Fussgelenk. Es war zwar schon wieder grösstenteils verheilt, doch eine zusätzliche Stütze konnte nie schaden. Tuan half ihr dabei. Die Banditin wusste gar nicht, was sie sagen sollte. Es war irgendwie beinahe beklemmend. Sie hatte schon lange bei dem hohen Söldner Unterricht genossen, doch hatten sie nie lange miteinander geredet und wenn dann übers Training, ihre Fortschritte und Fehler. Jetzt wo die Waffen schwiegen war es plötzlich sehr still... Doch es wollte ihr einfach keine Frage einfallen, die fantasievoller war als über das Wetter zu sprechen, so musterte sie den Söldner aufmerksam statt eine gezwungene Unterhaltung zu beginnen.
Etwas später verliessen die beiden die Banditenburg um sich auf dem Hof mit Blade und Ceyx zu treffen.



24.11.2003 13:17#230
D4rkL0rd D4rk hatte die Nacht in seinem Zimmer in der Banditenburg verbracht. Am nächsten Morgen fand er sich aus alter Gewohnheit in der Miene ein..
Er war verblüfft darüber, das er sich zu den frühen Morgenstunden in der Mine eingefunden hatte. Er durchstreifte das alt bekannte Hölensystem, lachte sich bei jedem Schürfer, der an ihm vorbei kam ins Fäustchen und machte sich über die Neulinge lustig.
"Ja,ja lang ists her" Säuselte er in Gedanken versunken. Wochenlang hatte er sich damals mit Xephon in den Mienen den Arsch aufgerissen. Nun konnte er mit einem Grinsen auf den Lippen zurückblicken.
Der L0rd durchstreifte die Burg, das Gebiet auf dem Hochplateu. Alles erschien langweilig, nur über die Schürfer konnte man sich lustig machen udn seine Langeweile vertreiben, die einen den ganzen TAg verfolgte. Es sollte bald wieder etwas passieren.......hoffte er zumindest...



25.11.2003 21:40#231
Aros Es war einer der unzähligen Abende, an denen Aros, müde und erschöpft von einem weiteren Tag Knochenarbeit in der verfluchten Mine, mit einer Flasche Wacholder mit den anderen am Lagerfeuer saß. Er war verschwitzt, seine nasse Schürferkluft klebte ihm förmlich auf der Haut, dank der zunehmende Käste hier draußen würde er sich so wohl bald eine Erkältung holen. Er strich sich das lange, fettige und feuchte Haar aus der Stirn und nahm einen weiteren Schluck Wacholder. Wenigstens wurde ihm davon ein wenig warm ums Herz.
In all den Tagen hatte die Erinnerung an das Piratenlager am Meer dem Schürfer keine Ruhe gelassen. In jeder freien Minute schweiften seine Gedanken in das Tal hinter den Bergen und zu dem weiten, von Palmen gesäumten Strand. Er verabscheute die Minenarbeit und die Tatenlosigkeit. Zudem war Claw bereits seit einigen Tagen verschwunden und hinterließ ein wahres Chaos in der Banditenburg. Die meisten Banditen und Wegelagerer, deren Aufgabe es war, die Burg zu verteidigen, taten es von früh bis abends Aros gleich, hingen am Feuer herum und kauften die Alkoholbestände des Lagers auf. Wenn es nur ein paar Flaschen Grog gäbe! Aros erinnerte sich an das harte Gebräu, das er im Piratenlager erhalten hatte, und ein müdes Lächeln huschte über sein Gesicht. Es wurde Zeit, hier zu verschwinden - oder wenigstens aus der Mine. Sobald Claw ihn da hinausließ, wollte er sich ein wenig um seine Kampffähigkeiten kümmern. Denn ohne die würde er wohl kaum viel Respekt bei den Banditen und auch bei den Piraten ernten.


26.11.2003 20:02#232
Störtebeker Die letzten Tage waren voller Urlaub für die Schürfer. Claw war nicht da und das hieß Party!
Wir befinden uns also im Mittelalter. Alle Schürfer waren am Saufen… Alle Schürfer? Nein! Einer von unbeugsamem Ehrgeiz erfüllter Schürfer hörte nicht auf, dem Feiern Einhalt zu leisten. Dieser eine war Aros, Störtebekers Sohn. Anstatt sich dem Saufen anzuschließen, lief er jeden Tag in die Mine und arbeitete sich tot, obwohl das eh keiner beobachtet hatte und ihn entsprechend honorieren konnte. Nur abends gesellte er sich kurz- oder langzeitig zu den Kameraden.
Bei Störtebeker stieß dies auf große Abstoßung. Wieso tat sein Söhnchen das? Eines Abends sprach er ihn drauf an:
„So, Sohn, nun hörst du mir mal zu. Wir, das sind wir Schürfer, haben zurzeit frei. Ich weiß ja nicht, wie du das siehst, aber ich bin der Ansicht, dass man diese Freiheit auch nutzen sollte.“
Störte wunderte sich selbst über sein Gelaber. Waren die paar Biere schon wieder zu viel?
„Ja, Papa, schon klar. Im Gegensatz zu dir will ich aber nicht in dieser Burg verenden, sondern endlich ins Piratenlager!“
„Nun doch?“
„Ja, wenn ich’s doch sage.“
„Gut, doch weiß ich dank meines geistlichen Engagements, dass man da erst ab dem Rang Bandit aufgenommen wird. Also werden wir uns wohl erst hinaufhieven lassen müssen.“
„Papa, das heißt geistiges Engagement. Deines hat nichts mit Innos oder sonst wem zu tun. Und ja, das Ziel habe ich auch und arbeite deshalb auch dafür!“Plötzlich stand Aros ohne ein weiteres Wort auf und verließ die Burg. Der alte Mann stutzte und stützte sich mit der freien Hand auf, erhob sich, breitete seine Arme aus und ließ zum Abschied für die anderen Schürfer noch mal seine Hüften schwingen, bevor er hampelnd mit dem Bier in der Hand seinem Sohn hinterher eierte.



26.11.2003 21:23#233
Xorag Xorag erreichte spät nachts die Banditenburg.
Kaum dort oben angekommen dachte er ihm fallen die Augen aus. Die Schürfer feierten wie verrückt und keiner tat etwas dagegen.
Na das geviel Xorag doch! Also setzte er sich zu ein paar anderen Schürfern, schnappte sich ein Bier und begann mitzufeiern, er wusste zwar nicht warum, aber das war ihm imoment auch reinlich egal.



27.11.2003 15:45#234
Xorag Xorag erwachte am nächsten morgen mit heftigsten Kopfsachmerzen in der Schürferhütte.Gestern abend hatte er mehr als nur "ein paar" Bier getrunken das stand fest.Ansonsten wusste er nurnoch das er einem der betrunkenen banditen, obwohl dieser damit wohl garnichts anfangen konnte, eine seiner Spruchrollen für 60 Goldstücke untergejubelt.
Vorsichtig stand Xorag auf und blickte durch den Raum viele der Schürfer lagen noch in ihren Betten andere sassen auf Stühlen und hatten dem anschein nach nicht weniger Kopfschmerzen als er selbst.

Xorag verliess die Schürferhütte ohne nicht mindestens einmal, unter lautem gelächter der anderen Schürfer, den boden zu küssen. Nachdem er sich wieder aufgerappelt hatte verliess er das Gebäude und schon schien ihm die Sonne ins gesicht, was seinen Kopfschmerzen nicht gerade zuträglich war.
Langsam schlurfend ging Xorag auf den Abstieg der Banditenburg zu, die Brückenwachen liessen ihn passieren, anscheinend juckte es sie reichlich wenig ob einer der Schürfer da ist oder nicht, solange Claw nicht wieder zurückkam machten sie auch von morgens bis abends pause.

Xorag lief über die Brücke und den Weg zu Onars hof runter, dort wollte er den Schmied besuchen und nachsehen ob dieser schon sein Schwert fertig hatte.


28.11.2003 18:07#235
Die Banditen Die letzten paar Tage hatte Kalle frei gehabt und er hatte sich in die Wälder verzogen, um allerhand Vieh zu schlachten. Doch als er die Banditenburg wieder erreichte, viel ihm der Kinnladen zu Boden. Die Schürfer machten was sie wollten und die faulen Wegelagerer steckten mit ihrer Nichtsnutzigkeit die Banditen zum Faulenzen an. Es war der reinste Affenzirkus. Doch dann geschah, was keiner je in seinem dunkelsten Träumen träumte:
Kalle war fast am Explodieren. Sein Kopf war hochrot, überall traten Adern hervor. Besonders an den geballten Fäusten und den Armen und dann geschah es:WAS ZUM GEIER IST HIER LOOOOSS ???? HAT EUCH DER HACKEPETER INS HIRN GESCHISSSEN ??? WAHHHHHH !!!
Kalle nahm sich die wenigen Banditen, die nicht faulenzten heraus und liess seine persönliche Schlägertruppe antreten.
JETZ IST HIER ACHTERBAHN !!! brüllte Kalle und ein Haufen prügellustiger Banditen, unter Führung Kalles, stürmte den Hof der Banditenburg. Die besoffenen Schürfer gingen unter dem Fäustehagel sofort unter. Hie und da splitterte ein Knoche von einem Schürfer oder Wegelagerer. Überall flogen Zähne und Blut. Man sah fast nur noch eine Staubwolke, aus der ab und an einige Schürfer oder Wegelagerer herausflogen. Kalle verteilte mehr Schläge ins Esszimmer, als eigentlich Banditen anwesend waren. Schon nach 5 Minuten hatte die Schlägertruppe für Ruhe gesorgt. Überall lagen stöhnende Schürfer rum, teils mit gebrochenen Armen, teils mit eingeschlagenen Zähnen. Nur mit Mühe konnten 4 Banditen den amoklaufenden Kalle festhalten und ihn beruhigen.
Claw



29.11.2003 00:31#236
Sergio Spät am Abend hatte Sergio den Rückweg zur Banditenburg hinter sich und spazierte langsam über die kleine steinerne Brücke, die zur Burg führte. Wie so oft war es eiskalt und der Schürfer fröstelte in seiner dünnen Kleidung. Jetzt, da er einigermaßen kämpfen konnte, wollte er sich etwas warmes zum Anziehen kaufen, vielleicht sogar eine leichte Rüstung. Langsam ging er weiter in Richtung Burg.

Auf dem kleinen Platz vor der Burg herrschte auch jetzt noch reges Treiben. Allerdings sahen viele der anwesenden Schürfer leicht ramponiert aus. Hier musste eine Schlägerei stattgefunden haben, die garantiert dieser Schlägertyp Kalle angezettelt hatte. Zumindest passte so etwas zu dem Brutalo. Sergio war das Ganze jedoch recht egal, er wollte nur noch schlafen. Eilig legte er sich in eines der "Betten" und schlief sogleich ein...



29.11.2003 18:56#237
Sergio Zur Mittagszeit stapfte Sergio im Schneckentempo über den Platz vor der Burg und langweilte sich. Heute hatten alle Schürfer frei, doch irgendwie konnte er sich nicht darüber freuen. Er wusste nichts mit der freien Zeit anzufangen und auf die Taverne hatte er keine Lust, da er sich dort sowieso nur besaufen würde. Am liebsten wollte er sogar arbeiten, nur um sich nicht zu langweilen. Plötzlich machte der Schürfer kehrt, stapfte zurück zur Schürferhütte, schnappte sich seine Spitzhacke und machte sich auf in Richtung Mineneingang.
"Wie darf ich das denn jetzt verstehen? Ein arbeitswilliger Schürfer?", fragte der Bandit verdutzt, der vor der Mine zusammen mit einem anderen Banditen Wache hielt. "Ja, und jetzt lass mich da rein.", erwiderte Sergio ungeduldig. Der Bandit starrte ihn an: "Nichts da. Am Wochenende haben alle Schürfer frei und frei bedeutet frei und dass kein Schürfer in die Mine kommt. Ist das klar oder besteht immer noch Erklärungsbedarf, Herr Schürfer?" "Ausnahmen bestätigen die Regel, Herr Bandit." Die Wache rollte genervt mit den Augen: "Bei mir gibts keine Ausnahmen. Und werd bloß nicht frech, sonst melde ich dich Kalle, und dann gibts Schürferragout." In diesem Moment kam der zweite Bandit heran, der ebenfalls Wache hielt: "Komm, lass ihn doch rein, wenn er unbedingt will." Der andere blickte weiter Sergio an und meinte dann mürrisch: "Na gut. Meinetwegen. Aber erwarte keine Hilfe, wenn du einem Minecrawler begegnest. Da drin ist keine Menschenseele, niemand hört dich da drin schreien." Er lachte gehässig. Im nächsten Moment war Sergio schon wortlos im Gang verschwunden.
Dunkel war es hier drin. Dunkel und stickig. Sergio ging vorsichtig durch den dunklen Stollen. Wasser tropfte von der mit hölzernen Stützbalken gesäumten Decke. Leise hörte man den Wind durch die Gänge pfeifen, ansonsten herrschte bedrückende Stille. Es roch stark vermodert in dieser Mine und man bekam schlecht Luft. Die schnellen Schritte des Schürfers hallten dumpf von den Wänden wider, als er an einer Stelle ankam, an der sich viel Erz an den feuchten Wänden befand. Hier ließ es sich doch ideal schürfen. Gedankenlos hob Sergio seine Spitzhacke über seinen Kopf und ließ sie auf das Erz niedersausen. Es knackte laut und überall flogen Splitter umher. Nach zwei, drei weiteren Versuchen landete endlich etwas Erz von seinen Füßen. Schnell sammelte der Schürfer alles ein und packte es in einen Eimer. Gerade wollte er wieder ausholen, als ein Zischen irgendwo aus den Tiefen der Mine erklang...

Scheiße, Minecrawler!, schoss es Sergio durch den Kopf. Wie angewurzelt blieb er stehen und lauschte. Vernahm er ein leises Scharren oder war das Einbildung? Angestrengt lauschte er weiter und starrte in das Halbdunkel. Nichts war mehr zu hören oder zu sehen. Tief atmete er durch und wollte wieder arbeiten. Ein sehr lautes, langgezogenes Zischen ertönte. Der Minecrawler musste direkt in der Nähe sein. Lautstark fiel die Spitzhacke zu Boden und der Schürfer griff nach seiner Waffe. Vorsichtig setzte er sich in Bewegung und schlich dorthin, wo er hergekommen war. Langsam kam das Ende der Biegung in Sicht, die den Stollen darstellte. Sergio atmete auf, wahrscheinlich leidete er an Angstzuständen. Plötzlich sah er sich einem Minecrawler gegenüber...

Fassungslos und zu keiner Regung mehr fähig starrte Sergio das Monster an. Sein Puls war zu Eis erstarrt und erst langsam realisierte er die Situation. Der Minecrawler zischte laut und wedelte drohend mit seinen übergroßen Zangen. Dem Schürfer wurde gerade erst bewusst, dass er einen Kampf nicht überleben würde. In Sekundenschnelle war das Schwert eingesteckt und er rannte einfach los, direkt auf das Biest zu. Wütend schnellten dem Flüchtenden die großen Fänge entgegen und versuchten, ihn zu erwischen. Doch der Leckerbissen war so in Panik geraten, dass er ein mörderisches Tempo vorlegte und einfach vorbeihuschte.
Panisch rannte Sergio durch die Mine, er war nicht im Stande zu schreien, er wollte einfach nur aus dieser Mine raus. Die Wände des Stollens rasten nur so an ihm vorbei, doch der Minecrawler wollte nicht auf sein Fresschen verzichten und verfolgte ihn. Das Biest schien verdammt schnell zu sein und hatte den Schürfer fast eingeholt, als endlich der rettende Minenausgang in Sicht kam.
Die beiden Wachen bemerkten Sergio, der in Panik herangesprintet kam und fingen laut an, zu lachen: "Sieh dir dieses Weichei an! Denkt doch wirklich, er würde verfolgt! Hahaha! Zum Schießen!" Genau in diesem Moment bog der Minecrawler um die Ecke und kam auf die zwei Banditen zugestürmt. "Na sowas. Doch keine Halluzinationen.", rief eine der Wachen und beide zogen ihre Waffen. Einige Sekunden später war das Monster tot.

Sergio stand keuchend vor dem Mineneingang und blickte die beiden Banditen an, die gerade wieder herankamen. "Ja, ja, so kann ein Schürferleben schnell zu Ende gehen. Wenn man sich auch unbedingt alleine da rein wagen will..." Der Schürfer keuchte noch immer und erwiderte erschöpft: "Sehr...witzig..." "Naja, was rennst du da auch alleine rein? Obwohl, so ein Schürferragout mögen bestimmt die meisten Minecrawler." Der Bandit fand sich unglaublich lustig und verfiel in lautes Gelächter. Sergio wurde es zu dumm, er begab sich in Richtung Taverne. Vielleicht sollte er seine freie Zeit doch lieber dort verbringen...


30.11.2003 11:28#238
Die Banditen "WAS ? EIN SCHÜRFER WAR IN DER MINE ???" herrschte Kalle die beiden Minenwachen an. Sekunden später lagen beide mit dicken Beulen auf dem Boden."Ihr Idioten. KEIN Schürfer darf die Mine betreten, wenn keine Schürfzeit ist. Wegen der Waffenkammer, dem Erzlager und dem Kerker. Also haltet hier gefälligst Wache !" Kalle war zornig. Wieder einmal hatte er es nur mit Inkompetenz um sich herum zu tun. Vielleicht sollte er mal wieder ein paar Idioten abmurksen, damit endlich Ruhe herrschen würde.
Kalle ging in die Mine. Nur wenige Banditen waren an schürferfreien Tagen in ihr. Die Wachen des Erzlagers, das kein Schürfer zu Gesicht bekommen durfte und die paar Patroullien, die Minecrawler Bewegungen beobachteten. Irgendwann kam Kalle in einen dunklen, abgelegenen Gang. Fackeln lagen auf dem Boden und einige Pfeile steckten im Sand. Kalle sah genauer hin.
"Hier stimmt doch was niiiiii..." sagte er, als er plötzlich keinen Boden mehr unter den Füßen hatte. Er war in ein Loch getreten, doch glücklicherweise konnte er sich am Rand festhalten und zog sich mühsam wieder hoch. Da war tatsächlich ein Loch im Boden. Anscheinend war eine Banditenpatroullie dort hinunter verschwunden. Als Kalle sich wieder hochgezogen hatte, nahm er eine Fackel und warf sie in das Loch. Nach wenigen Sekunden verschwand der leuchtende Schein."Verdammt, ein Nest..." murmelte Kalle. "Ein Minecrawlernest..."
Claw



08.12.2003 16:37#239
Claw Mit langen Schritten ging der Schürferboss den Weg zur Banditenburg hinauf. Die Wachen an der Brücke waren da, die auf den Türmen ebenfalls. "Naja, immerhin etwas..." murmelte Claw leise und sah sich erwartungsvoll um. Doch irgendwie war da nichts, kein Geschürfe, kein Gehacke aus der Mine. Mit einem etwas verwirrten Blick betrat der Schürferboss also die Mine und traute seinen Augen nicht. Überall lagen Schürfer rum und soffen, statt zu arbeiten. Fassungslos ging Claw weiter.
"Wo zum Geier ist Kalle ?" herrschte Claw den Banditen an, der halb schlafend an der Wand lehnte.
"Weg."
"Was heisst weg ?"
"Das heisst, dass er nicht mehr ist, sondern irgendwo anders."Ach nee."
"Ach doch."
"Und wohin hat sich Kalle begeben ?" fragte Claw und wurde immer zorniger."Weiß ich nicht, Boss. Vor ein paar Tagen hab ich ihn das letzte Mal gesehen. Er war ganz aufgeregt und blutrünstig. Hat fast alle Wachen in einen Stollen geprügelt. Er hat irgendwas von "Scheisse" und "Nest" gemurmelt. Vielleicht ist er in ein Nest voll Scheisse gefallen ?!?" meinte der Bandit gleichgültig. Ihm war es ganz recht, dass kein nervender Kalle da war.
"Ein Nest voll... verdammte Scheisse !" rief Claw plötzlich."Sagt ich doch."
"Maul halten ! Schick mir ein paar Schürfer und ein paar Banditen, Kalle hat garantiert ein Nest mit Minecrawler gefunden." schrie der Schürferboss die Wache an und dieser stolperte davon. Claw konnte sich denken, dass Kalle in seinem Wahnsinn eine Hand voll Banditen gekrallt haben muss, um das Nest auszurächern. "Hoffentlich gehts dem alten Irren gut..." meinte Claw besorgt.


08.12.2003 17:57#240
Die Banditen Langsam öffneten sich die Augen des Banditen. Er lag in einer Ecke rum. Er wollte sich bewegen, doch ein stechender Schmerz durchfuhr sein Bein. Etwas steckte darin. Ein Stachel oder dergleichen. Bei näheren Betrachten erkannte der Bandit, dass es kein Stachel war, sondern ein Bein von einem Minecrawler. "Scheisse..." murmelte der Bandit und zog das Bein unter großen Schmerzen heraus. Doch der Bandit beherrschte sich, schliesslich war er ein harter Brocken. Ja, Kalle war hart, sowas machte ihm doch fast nichts aus. Er schaute sich um. Es war dunkel, ziemlich dunkel, aber durch das Erz an der Wand schimmerte die Höhle, in der er sich befand, leicht.
Plötzlich kam ein Minecrawler herein und liess einen Banditen fallen. Er war tot. Überall Biss- und Stichwunden. Kalle wäre am Liebsten aufgesprungen und hätte alles kurz und klein geschlagen, doch etwas hielt ihn zurück: Neugier. Er wollte erstmal wissen, was eigentlich loswar. Doch ehe er zum Nachdenken kam, kam aus einem Gang ein riesiges, merkwürdiges Geschöpf. Es hatte einen Kopf wie ein Minecrawler, war aber extrem groß, dick, hässlich und hatte doppelt so lange Beine an den Seiten, mit denen es wahrscheinlich angreifen konnte. Eine Minecrawler Königin.
"Kacke Mann." dachte sich Kalle. Wo war er hier reingeraten ? Die Königin nahm den Toten Banditen mit ihren rasiermesserscharfen Beinen auf, öffnete das seltsame Maul und fing an den Banditen zu verschlingen. Als die grausige Prozedur beendet war, spuckte es den Schädel des Unglücklichen heraus und verschwand wieder. Das war Grund genug für Kalle, die Initiative zu ergreifen, schliesslich wollte er nicht genauso enden. Wütend sprang er auf und humpelte zu dem Minecrawler hin, der den Toten hergebracht hatte. Mit einem kurzen Schrei und einen Schlag eines Beins flog Kalle quer durch die Höhle, schlug auf einem Felsen auf und dem Banditen wurde schwarz vor Augen...

Claw



08.12.2003 18:11#241
Carras Carras huschte als schwarzer Schatten über die Felder.
Das konnte man daraus schließen das dieser Schatten ihm zickzack Kurzs über die Felder rannte und noch ein paar Feldraüber erledigte , sicher er musste nach Claw kucken aber ein bisschen Spaß müsste ihm doch nicht vergönnt seien.
Er huschte an den Wachen vorbei dennen schon lange klar was das es Carras war und entdeckte doch kurz darauf wirklich einen putz munternen Claw. TOLL! Er hatte einen neuen Weltrekord aufgestellt um in zu retten (wenn man von den Feldraübern und dem Bier absah) und der lebt noch....

Er hockte sich kurz hin und atmete durch , dann marschierte er zu Claw und grüßte ihn.



08.12.2003 18:26#242
Claw "...dann brauch ich noch Fackeln, Seile, Proviant, Pfeile... Carras ? Was machst du denn hier ? Ach nee oder ? ... Du hast Ärger gewittert ?" meinte Claw und schlug sich die Hand auf die Stirn, als er Carras plötzlich am Mineneingang entdeckte. Dieser grinste sich fast einen ab.
"Jo, und ich glaub ich komm grad rechtzeitig."
"Du bist echt verrückt. Immer auf der Suche nach Ärger... komm, alter Freund, trinken wir noch einen, bevor wir auf die Suche gehen."
"Was ist eigentlich los ?" fragte Carras wissbegierig. Claw schien es so, als wäre Carras richtig froh da zu sein. Bier und Kampf. Dafür lebte Carras, auch wenn er noch bei den Kiffern rumhang.
"Kalle ist vor ein paar Tagen verschwunden. Er hat vermutlich ein Minecrawlernest entdeckt. Und wie ich ihn kenne, hat er die nächstbesten Banditen geschnappt, um das Nest zu stürmen. Dieser..." meinte Claw, wurde aber jäh durch einen jappsenden Banditen unterbrochen.
"Wir... *keuch*... wir haben ihn..."
"WAS ? IHR HABT KALLE GEFU..."
"Nein, nicht Kalle, den Eingang zu dem Nest. Ein paar Wegelagerer bewachen ihn, damit nix rein oder raus kommt." meinte der Bandit.
"Gute Arbeit. Da muss das Bier wohl warten. Komm Carras, jetzt gehen wir schlachten!" ermutigte Claw seinen Freund, obwohl das eigentlich unnötig war, weil der sowieso schon begierig darauf war, die Höhle zu stürmen."Wie Kalle." dachte Claw und grinste. "Einmal Bandit, immer Bandit."


08.12.2003 18:38#243
Marquez Pfeifend schlenderte Marquez den dunklen Weg entlang und grübelte ein bisschen darüber, was er so als nächstes tun sollte, jetzt, da die kleine Expedition ins Tal hinter den Bergen vorüber war.
Den Hof bewachen? Jagen gehen? Endlich mal den Armbrustbau erlernen? Vielleicht mal wieder Linky besuchen...

Oder sich einfach nur bei Claw einschleimen...

Hm, ja, das letzte klang verlockend und so bog er vor dem Hauptgebäude des Hofes scharf rechts ab und machte sich gleich zur Banditenburg auf. Dort angekommen war er überrascht, da sich direkt gegenüber des Aufweges vor der Mine ein für die hiesigen Verhältnisse recht großer Trupp von Banditen und Schürfern sammelte, unweit dessen auch Carras und Claw standen. Die beiden Chaoten schienen mal wieder kurz davor, irgendeinen Schwachsinn anzustellen und hatten deshalb garantiert etwas für ihn zu tun, das ihm den Wiedereinstieg in den Alltag erleichtern würde. So ging er also auf die beiden zu, grüßte sie und sprach sie beiläufig an:
»Na, meine Herren? Was macht die Kunst?«



08.12.2003 18:49#244
Claw Claw wollte gerade die Gruppe losscheuchen, in die Mine zu gehen, als dieser irre Marquez antanzte und fragte, was die Kunst mache.
"Das Morden, Plündern, Saufen, Kämpfen, Prügeln und Ausrauben ? Davon hat ich die letzte Zeit wenig." meinte Claw beiläufig und sah den kleinen Wegelagerer an.
"Aber da du schon mal da bist, kannst dich auch nützlich machen. Wir machen ein Minecrawlernest platt und rate mal, wer gerade eben den Platz des Erkunders bekommen hat." meinte Claw und grinste den Wegelagerer fies an. Diesem fiel einfach nur die Kinnlade und Claw schob den Trupp los in die Mine, den verdutzten, sprachlosen Marquez liess er stehen.
"Hehe, dem haste es aber gegeben." meinte Carras grinsend.
"Naja, der ist ein bisschen verrückt. Wart ab, gleich kommt er winselnd an und versucht sich bei mir einzuschleimen, dass ich ihn nicht als erstes losschicke.""Würdest du ?" fragte Carras fies.
"Nein eigentlich nicht, aber bei ihm bin ich mir nicht so sicher." meinte Claw und grinste fies zurück.
"Nein quatsch. Menschenleben müssen in diesen Zeiten nicht unnötig verschwendet werden. Sorg dafür, dass er in einem Stück da wieder raus kommt, ich glaub der ist noch ziemlich grün hinter den Ohren, um das allein zu packen." meinte Claw und Carras seufzte.
"Jetzt muss ich auch noch Babysitter spielen..."



08.12.2003 19:08#245
Marquez Nachdem der Trupp losgezogen war, blieb Marquez noch eine Weile stehen, schloss die Augen und fragte sich einfach nur noch, was diesem !@~#$% von einem !@~#$% denn überhaupt einfiel. Nur weil Claw sich hier für den Obermacker hielt und ihm das Kommando über diesen Schrotthaufen von Mine anvertraut worden war, hatte er noch lange nicht das Recht, es sich anzumaßen, seine Leute wie den letzten Feldräubermist zu behandeln.

Schließlich entriss er die Klinge seinem Gürtel und ging in die Mine, zwar noch sichtbar geladen, aber jetzt würde er diesen Fettsäcken mal zeigen, was ein richtiger Erkunder war. Seinen Blick starr nach vorn gerichtet, schritt der Wegelagerer nun entschlossen durch den Eingang zum Nest und machte sich auf, um seine Aufgabe zu erfüllen.



08.12.2003 19:51#246
Carras Voller Vorfreude rannte Carras los , die beiden Wachen mussten beiseite springen , genau so wie Marquez.
Und mit erhobener Klinge zwängte sich der 2,10 Meter große Gigant durch den Eingang und war sichtlich entaüscht als er keine Minecrawler erblickte.
Als Carras in die Minen stürzte wunderte er sich wirklich: Hier sah es ganz und gar nicht aus wie in dem Rest der Mine.
Der Boden war mit Sand überzogen und Licht und Wind drangen durch große Löcher an der Decke der Höhle hinein.

Es gab mehrere Brücken die Carras nicht erreichen sondern nur sehen konnte und mehrere Fauchlaute von weiter oben ließen ihn gelangweilt nach oben schauen.Auf der obersten Brücke standen 2 Minecrawler doch mehr als Fauchen konnten sie nicht , oder doch?

Gelangweilt ließ Carras sie stehen und marschierte in den linken Bereich der Höhle.



08.12.2003 20:16#247
Marquez Mit einer Mischung aus Ekel und Staunen schaute sich Marquez um, als sich ihm der Anblick der Höhle offenbarte. Er wusste ja bereits, dass Minecrawler zu vielem fähig waren, aber dass sie solche Höhlensysteme ausheben konnten, wurde ihm jetzt erst so richtig bewusst. Gespannt blickte er nach oben zu den Crawlern, die es sich dort auf den Brücken bequem gemacht hatten und beobachtete auch, wie einige der Monster zischend an jenen vorbeiwetzten. Marquez bekam ein ungutes Gefühl bei der Sache und schloss nun schnell zum Rest der Truppe auf. Nicht auszudenken, was es für ein Gemetzel geben würde, wenn diese Minecrawler von da oben hinunterkommen würden, denn mindestens dreißig hatte er schon gezählt.

Aber er blieb plötzlich stehen, da er ein Fauchen aus einem kleinen dunklen Nebenstollen vernahm. Er kniff die Augen zusammen und sah hinein, doch im Dunkel konnte er kaum etwas erkennen. Dann trat er näher heran. Sein Verstand sagte ihm, dass er sich gefälligst fernhalten sollte, aber er wollte sichergehen. Da waren eindeutig ein paar Minecrawler, aber wie viele es waren... schwer einzuschätzen. Vielleicht waren es drei, vielleicht auch fünf, vielleicht auch eine Hundertschaft?
»Leute?«, rief er seinen Kameraden angespannt zu. »Ich glaube, ich habe hier etwas gefunden... Wenn sich das mal einer anschauen könnte...« Doch er hatte diesen Satz kaum zu Ende gesagt, als einer der Wegelagerer plötzlich wie am Spieß schrie und eine graue Flut aus Minecrawlern in die Höhle hineinbrach. Von allen Seiten kamen sie - selbst von oben sprangen einige herab. Marquez mochte sie kaum zählen, sondern säbelte einem der Eindringlinge lieber zweimal durch den Kopf, um dann zum Rest der Gruppe in Sicherheit zu hechten.


08.12.2003 20:25#248
Carras Carras sprang begeistert auf und ab und befahl den Banditen Carras zu erst zu lassen. Das taten sie auch , schließlich hatte er auh den Angriff auf Khorinis angeführt so dass sie es nicht wagten zu wiedersprechen.


Voller Vorfreude sprang er in 3 Minecrawler hinein wirbelte einmal herum und hatte dabei den ersten schon getötet.

Der zweite bekam kurzerhand einen Tritt ins Gesicht und kurz darauf auch genau an dieselbe Ecke ein Schwert. "Drecksviech!"

"Hey Marquez" rief er während er den dritten Minecrawler bearbeitete."Wenn du mein Edles Schwert wirklich behalten willst musst du dich hier ein bisschen anstrengen, klar?!" und ohne auf eine Antwort zu warten übernahm er kurzerhand das Kommando, zumindestens vorlaüfig.

Genau wie bei dem Angriff auf Khorinis positionierte er weiter hinten auf einem großen Stin mehrere Bogenschützen , so dass sie erledigt wurden bevor sie an sie ankamen. Das klappte sogar, bis mehrere Minecrawler Warrrior auftauchten an dennen die Pfeile kurzerhand abprallten. Jetzt mussten sie sich etwas einfallen laßen , sie führten hier eine Rettungsaktion , keinen Krieg! Obwohl Carras das letztere lieber wäre....



08.12.2003 20:42#249
Marquez Marquez, der sich gerade mit dem Rücken zur Wand in einer kleinen, unscheinbaren Ecke versteckt hielt, ließ sich das mit dem Schwert-Behalten natürlich nicht zweimal sagen. Ihm stieg ein barbarisches Funkeln in die Augen und sofort war er aus der Deckung gestürmt und dem Feind in die Flanke gefallen. Dem erstbesten Vieh sprang er gleich nach guter alter Sitte auf den Rücken, um es abzustechen, erhob sich dann wieder vom Kadaver und jagte auf den nächsten Crawler zu, den er mit einem gezielten Tiefschlag von den Beinen holte, dann aber links liegen ließ. Schließlich war er bereits zu Carras vorgedrungen.
»Bei Innos, was sind denn das dahinten für schwer gepanzerte Viecher?«, rief er ihm zu, während er noch ein paar Warnhiebe an umstehende Monstren verteilte. »Carras, ich glaube, wir sollten langsam aber sicher in einen der Stollen flüchten. Hier auf freiem Feld sind wir zu anfällig, auch wenn es dir bis jetzt noch Spaß zu machen scheint.«
Neben Marquez sackte indes ein Bandit zu Boden, den ein Crawler mit seinen Zangen erfasst hatte. Doch der Siegestaumel des Rieseninsekts hielt nicht lang an, da es schon bald die Klinge des Wegelagerers zwischen den Augen sitzen hatte.



08.12.2003 20:59#250
Carras Carras sah das der Bandit noch atmete , hob ihn kurzerhand und deutete nach kurzer Absprache mit Claw an das sie sich Richtung Ausgang bewegen sollten. Dieser war nicht weit entfernt so dass sie ohne Propleme dort ankamen und sich auf 2 hohe Steine retten konnten von dennen sie Minecrawler besser zu bekämpfen waren. Weiter in die Höhle einzudringen wäre jetzt schwachsinnig gewesen.
Carras würde am liebsten alle Minecrawler für sich haben da das aber nicht ging schnappte er Marquez und schmiß ihn den hohen Stein hoch auf denn er kurz darauf folgte. Dort angekommen stellte er erleichtert fest das bis auf die Minecrawlerwarrior (er hatte Marquez inzwischen erklärt was das für Dinger waren) kaum Minecrawler übrig waren. Aber er war sich sicher das noch viele Minecrawler auf sie warteten....



09.12.2003 14:34#251
Claw Irgendwas rief Carras plötzlich noch, als eine weitere Welle Minecrawler auf die Gruppe zustürmte, doch Claw hörte es nicht mehr. Systematisch wurde er von seiner Gruppe getrennt, in einen Nebenstollen. Eine Sackgasse."Scheisse !" fluchte Claw und schoss wieder und wieder mit seinem Bogen auf die Bestien. Es waren zuviele für den Nahkampf und eigentlich auch zuviele für den Fernkampf. Doch dann musste Claw das Schiessen aufgeben. Schnell liess er seinen Bogen fallen und zog sein Schwert und parierte einige Hiebe der Bestien. Doch urplötzlich verlor er den Boden unter den Füßen und stürzte ins Dunkel. Nur sein Bogen lag noch dort, wo kurz vorher Claw gestanden und gekämpft hatte. Nun lag der Bandit in einer kleinen Höhle und wurde von einem Minecrawler weggezerrt.


09.12.2003 14:43#252
Die Banditen Dunkel war es immer noch, als Kalle seine Augen öffnete und sich umsah. Er befand sich immer noch in der selben kleinen Höhle, doch von irgendwelchen anderen Banditen oder Minecrawlern war keine Spur. Kalle reckte sich. Aufstehen konnte er nicht, dafür war er zu müde und zu verletzt.
"Ich muss hier raus und den Boss warnen." war sein nächster Gedanke und er schaute sich um, ob er in dem Dunkel irgendwo einen Fluchtweg finden könnte. Zu seiner Linken ein Gang und zu seiner Rechten ebenfalls. Aus dem Rechten kam der Minecrawler mit dem toten Banditen und aus dem Linken die Minecrawlerkönigin, dass wusste er noch. Dort würde er also nicht heraus können. Doch ein Schlurfen und ein Stampfen liessen ihn die Luft anhalten. Etwas kam näher. Und es zerrte etwas mit sich. Kalle sah zu einem der Gänge und erkannte plötzlich, dass ein Minecrawler herankam und etwas mitzerrte. Ein Bandit, ein lebender Bandit ! Kalle freute sich, doch plötzlich erkannte er, dass dieser Bandit der Boss war, Claw.
"Verdammte Scheisse..." murmelte Kalle und der Minecrawler warf de bewusstlosen Claw in einen Ecken. Nun sah die Situation alles andere als rosig aus.
Claw



09.12.2003 17:25#253
Xorag Xorag hatte in letzter zeit nicht viel zu tun gehabt, die Mine war für Schürfer geschlossen, irgendetwas grosses ging dadrin vor sich, den vor einiger Zeit ist dieser Schlägerkerl Kalle mit einigen anderen banditen da reingestürmt und bis jetzt nicht wieder hinausgekommen.
Dann ist gestern oder vorgestern auchnoch Claw mit einer Truppe Banditen rein, dieser Sumpfkerl den Xorag schon damals bei der Ansprache von Claw ,kurz bevor die Banditen Khorinis angegriffen hatten, war auch dabei. Xorag glaubte dass sein name Carras sei denn er hatte ihn desöfteren in der nähe des Sumpflers gehöhrt.
Wie auch immer, Claws Truppe ist bisher auch nicht zurückgekehrt.Naja, Xorag war das egal, solange die Banditen nicht zurück sind wird die Mine wohl nicht geöffnet werden was jede Menge freizeit für Xorag bedeutete, von der er die meiste in Schwerttraining investierte, schlieslich wollte er nicht verlernen was Fisk ihm beigebracht hatte während er nicht in irgendwelche Schlachten, was durch die tatsache das er ein Schürfer ist sehr unrealistisch wirkt, verwickelt ist.
Abends sahs er dann meistens mit den anderen Schürfern an Lagerfeuern oder in der Taverne.
Doch jetzt stand Xorag wieder an einem weniger oft besuchten stück der Burg und trainierte wieder mit dem Schwert.



09.12.2003 20:38#254
Nachtigaller Nachtigaller hatte den Hof nun hinter sich gelassen und ging nun den steilen Weg zur Banditenburg hinauf. Auf dem Hof hatte er einen Bandiuten reden hören, dass einer von der Burderschaft dort sei. Ein sogenannter Ehrenbandit vom Sumpf. So komisch es sich auch anhörte.
Nachtigaller war nun angekommen und stand vor den Wachen der Burg. Erst dachte er sie würdeen ihn aufhalten, aber sie taten es nicht. Komische Waqchen hier, dachte der hohe Novize sich und ging dann erstmal in die Schürfertaverne um sich nach diesem Sumpfler zu erkundigen.
Er trat ein und fiel beinahe um, der Gestank der von den Schürfern ausging war so....... Nachtigaller ging trotzdem rein und setzte sich zu einer Gruppe Schürfer und fragte einen davon.
"Wißt ihr etwas über den Sumüfler hier auf der Burg und wo ich ihn finden kann? Könnt ihr mir auch sagen wie dieser Mann heißt?"
"Ja, es gibt hier einena, aber wenn du wissen willst wo er ist musst du schon etwas Gold rüberlassen, "sagte einer dieser lumigen Schürfer frech. Das reichte Nachtigaller, er zog sein Schwert blitzschnell vom Gürtel und hielt es ihm an die Kehle. Zwar konnte Nachtigaller noch nicht damit perfekt umgehen, aber das Training mit Carras hatte doch etwas gebracht.
"Ok.."stotterte er. "Ich sag es dir....er ist mit ein paar Banditen in der Mine...für uns Schürfer ist sie gesperrt...sein Name ist glaube ich Cattas." "Er heißt Carras", sagte ein anderer, sehrv eingeschüchterter dazwischen.
Nachtigaller verließm schnell die Taverne und ging zur Mine, er wurde sogar reingelassen, dank seiner Banditenrüstung. Und jetzt sah er ihn mit einer Gruppe Banditen.



09.12.2003 21:25#255
Carras Nach Claws plötzlichen Verschwinden hatte Carras einige Banditen zur Unterstützung geholt. Gerade als sie weiter marschieren wollten entdeckte Carras Nachtigaller, seinen Schüler.

"Nachtigaller , was machst du denn hier?"
"Hallo Carras...ähm"

Carras hatte keine Zeit auf Antworten zu warten.
"Du willst bestimmt ne Prüfung machen oder? Komm mit uns , Minecrawler schlachten!"
Er packte ihn am Kragen und riss ihn nach vorne. Auf eine Antwort wartete er erst garnicht.
"Los gehts Leute , retten wir Kalle und Claw... der schuldet mir noch Geld." witzelte er. Und die Banditen begannen zu lachen.

In wirklichkeit war Claw ihm verdammt wichtig , selten hatte Carras einen dermassen guten Freund gehabt , dieser sollte jetzt nicht von Minecrawlern gefressen werden....

Carras hatte in den Kampfgetümmel nur die grobe Richtung mitbekommen ihn die die Minecrawler Claw geschleppt hatten.
Und genau dahin gingen sie jetzt. Inzwischen waren sie rundrum 8 Banditen und 5 Wegelagerer... und 2 Hohe Novizen aus dem Sumpf.
Ein relativ großer Trupp und hoffentlich würde er nicht all zu viele bei dieser Aktion verlieren....



10.12.2003 15:48#256
Claw Claw erwachte langsam aus seiner Bewusstlosigkeit. Eben noch hatte er gegen dutzende Minecrawler gekämpft und jetzt lag er in irgendeiner Höhle rum. Er richtete sich auf und plötzlich ertönte ein freudiges:
"BOSS, DU LEBST !"
Das hörte sich radikal nach Kalle an. Claw drehte sich um und erkannte, dass im Halbdunkel tatsächlich Kalle saß. Er versuchte sich aufzurichten, schaffte es jedoch nicht wirklich.
"Kalle, du ja auch !" rief Claw aus und schaute sich den Banditen an. "Was ist passiert ?"
"Wir haben das Nest gestürmt, nur war da kein einziger Minecrawler. Als wir weitergingen gerieten wir in ihren Hinterhalt. Hunderte, so schien es mir, kamen von allen Seiten und griffen an. Ich wurde zurückgedrängt, bis ich plötzlich durch den Boden fiel und bewusstlos wurde. Die anderen Banditen sind vermutlich tot..."
"Genau das ist uns auch passiert. Die gehen koordiniert vor, da stimmt es etwas nicht..."
"Sie haben eine Königin." antwortete Kalle böse und dachte an die Bestie zurück. Claw wirkte geschockt.
"Scheisse..."
"Das sagte ich auch zuerst. Hier kommen wir nicht mehr so raus, wir müssen uns den Weg frei kämpfen, alles nieder metzeln." meinte Kalle suchte nach seinem Schwert, dass irgendwo in dem Sand lag. Plötzlich bemerkte Claw, dass er sein Schwert die ganze Zeit in der Hand hatte, fest umklammert.
"Du hast recht. Die anderen sind sicher tot, das können sie nicht überlebt haben. Pack dein Schwert, hier unten wird jetzt gemetzelt. Rache für die toten Kameraden ! RACHE FÜR CARRAS !!!" schrie Claw und packte sein Schwert. Von weitem vernahm man schon das Schreien der Minecrawler, wie sie durch Claws Ruf auf sie aufmerksam wurden und kamen in Richtung der Höhle auf sie zu.


10.12.2003 16:36#257
Nachtigaller Eigentlich war Nachtigaller gar nicht wegen seiner Einhandprüfung gekommen, aber jetzt bat es sich für ihn an.
Sie rannten nur wenige Meter und trafen schon auf einige dieser Minecrwalerviecher. "Jetzt zeig mal was du kannst, "schrie Carras Nachtigaller zu der sein Schwert schon in der Hand hatte und auf die Viecher zu rannte, Carras, die Banditen und Wegelagerer taten es ihm gleich.
Das war etwas anderes, etwas total anderes als das langweilige Training allein auf dem Platz im Sumpf. Hier ging es um Leben und Tod, um echte Gefahr. Nachtigaller schoß mit seinem Schwert auf den Kopf eines Minecrawlers, Treffer aber das reichte noch nicht. Geschickt drehte er sich einmal, nutzte den Schwung und bohrte der Bestie sein Schwert durch das Maul durch den ganzen Kopf, so dass die Spitze auf der anderen Seite herausragte. Der Minecrwaler sagte zusammen und bewegte sich dann nicht mehr.
Nachtigaller zog sein Schwert heraus und guckte sich nach den anderen um. Sie standen ganz in der Nähe von ihm, hinter ihnen einige tote Minecrawler.
Plötzlich hörte einer der Banditen Schreie. " Habt ihr das gehört?" "Claw!" Die Schwerter noch in den Händen rannte sie weiter, den Schreien folgend.



10.12.2003 17:15#258
Marquez Marquez wusste nicht, wie ihm geschah. Eben gerade noch hatten sie den ersten Kampf für sich entschieden, da stürmte die Meute auch schon weiter in die Untiefen des Gewölbes hinab, ohne auch nur in irgendeiner Form den Kopf zu benutzen, den Rufen ihrer Kameraden entgegen.
Der Wegelagerer blieb aber in der Mitte der Höhle stehen und sah sich erst einmal um. Lust hatte er nämlich nicht gerade dazu, blind in den Tod zu laufen, so wie die anderen es scheinbar vorhatten.
So studierte er die Wände also ein wenig und beschloss dann schließlich hinaufzuklettern, um irgendeinen Schleichweg zu finden und dann irgendwo aus dem Hinterhalt aufzutauchen.
Doch als er oben stand, horchte er auf: Die anderen schienen, dem Lärm nach zu urteilen, wieder in einen Kampf verwickelt worden zu sein. Ohne sich aber noch länger mit solchen Lappalien herumzuschlagen, zog er sein Schwert und trat in einen der dunklen Stollen.



10.12.2003 17:28#259
Carras Mit erhobenen Schwertern preschten die Banditen vor , in die scheinbar völlig überaschten Minecrawler.
Diesmal hatten sie sie ...mehr oder weniger..überascht, und nicht umgekehrt.
Diesmal schienen die Minecrawler keinen Führer zu haben denn diesmal kämpften sie ehr unbehagen und ohne jede Taktik ganz im Gegenteil zu gestern.Carras kümmerte Maruqez´s Abgang nicht , jetzt ging es um Claw er schien noch zu leben.

"Claw! CLAW! Ich bins , Carras! Ich hol dich da raus ... oh du verdammtes Drecksvieh...!" Kurzerhand stach er dem Minecrawler mehrere male in den Kopf und fing an sich zu rechtfertigen : "Ich meine den Minecrawler, ich komme , warte!"
Antwort erhielt er keine , deswegen schlug er sich noch schneller durch die Minecrawler die seiner Rüstung kaum etwas anhaben konnten.





10.12.2003 17:40#260
Claw Mit seinen letzten Kraftreserven hatte sich Kalle aufgebäumt und war mit seinem Schwert losgestürmt.
"IHR ELENDEN BIESTER, ICH MACH EUCH PLATT ! ICH REIS EUCH DEN ARSCH AUF, ICH SPALT EUCH DEN SCHÄDEL !!!" schrie er und spuckte einen Minecrawler komplett zu.
"Kalle ist wieder da." dachte Claw mit einem Grinsen und hieb kräftig auf die näher kommenden Biester ein. Eine Weile ging das so gut, ein Minecrawler nach dem anderen wurde langsam niedergemetzelt, da sie ihren Hauptvorteil nicht auspielen konnten: ihre Anzahl. Denn egal wie viele sie waren, durch den engen Gang kam immer nur einer durch und der wurde dann immer von einem der Banditen niedergemacht. Doch bald schon stürmten auch von der anderen Seite die Crawler heran, nun mussten die Banditen an zwei Fronten kämpfen.
"Kalle, das halten wir nicht mehr lange aus !" rief Claw rein, als er gerade einen Minecrawler den Magen, falls sowas überhaupt vorhanden war, mit seinem Schwert freilegte.
Doch dann geschah etwas, womit keiner gerechnet hatte. Die Königin kam und schlug mit ihren langen Beinen an den Seiten einige Minecrawler zur Seite, ehe sie ein geiferndes Brüllen von sich gab.
"VERDAMMT, IHRE BEINE SIND ZU LANG, ICH KOMM NICHT NAH GENUG HERAN, OHNE VON IHNEN GETROFFEN ZU WERDEN !" fluchte Claw und stand nun dieser riesigen Bestie gegenüber. Was nun ?



10.12.2003 18:03#261
Marquez Gebückt schlich Marquez durch den Stollen und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Dumpfe Schreie hallten durch das Tunnelsystem und signalisierten mehr als ausreichend, dass die Schlacht, die sich irgendwo unter ihm ereignete, gerade erst ihren Höhepunkt erreicht hatte. Die Luft, die immer schwüler und heißer zu werden schien, trieb ihn fast in den Wahnsinn und erschwerte seine Atemzüge merkbar.
Doch plötzlich hörte er neue Schreie - diesmal nicht dumpf, sondern verblüffend klar, als wäre sie nur ein paar Meter von ihm entfernt.
»Claw«, murmelte er erschrocken und verschärfte sein Tempo, bis er zu einem kleinen Loch im Boden kam, aus dem die Schreie drangen. Vorsichtig robbte er an das Loch heran und blickte hindurch: Es war wirklich Claw und er war gerade in einen Kampf mit einem Minecrawler verwickelt, einem verdammt noch mal fetten und hässlichen Minecrawler, dreimal so groß wie die gewöhnlichen Exemplare.Marquez überlegte kurz und richtete sich auf, stocherte kurz im Boden herum, um dessen Beschaffenheit abzutesten, und schloss diesen Akt dann schließlich mit einem entschlossenen Nicken ab. Schnell nahm er noch einen Schluck aus seiner Feldflasche, atmete dann tief durch - und sprang. Eine stampfende Landung brachte das poröse Gestein zum Bersten und so jagte Marquez unter Kampfgeschrei und Schwert voraus ins Getümmel und brach direkt vor dem großen Minecrawler auf dem Boden zusammen. Dessen Vorderbeine hatte er aber in einem beherzten Schwertstreich mitgerissen...



10.12.2003 18:20#262
Claw Wie aus dem Nichts erschien plötzlich der irre Marquez und nur Bruchteile später fielen die riesigen Beine der Minecrawlerkönign zu Boden. Schreiend bäumte sich das Viech auf und überall spritze grünes Zeugs umher. Marquez aber legte sich schön auf die Fresse bei der Landung und Kalle zog ihn erstmal weg von der Königin.
Jetzt war Claw dran. Er sprang gegen die Königin, wurde aber wie durch ein Trampolin zurückgeschleudert und machte einen Minecrawler platt."Mist..." murmelte Claw nur und rappelte sich wieder auf. Ein erneuter Anlauf folgte, doch dieses Mal rammte der Schürferboss sein Schwert in den wabbelnden Torso, oder was auch immer das bei diesen Viechern war, und zog das Schwert nach unten. Ein Brüllen von extremer Lautstärkte liess die anderen Minecrawler inne halten. Nun dachte Claw, sie hätten leichtes Spiel, aber dem war nicht so. Die Königin hatte immer noch ihren Kiefer und damit schnappte sie jetzt nach dem Banditen. Der liess schnell sein Schwert los, welches immer noch in der Bestie steckte und machte einen Satz nach hinten.
"Verdammt, ich hab ja meinen Bogen oben verloren." jammerte Claw, als er nach seiner Fernkampfwaffe greifen wollte. Doch wieder einmal mischte sich Marquez ein, er sprang zu der Bestie und warf mit Steinen.
"Gute Idee." dachte Claw, als Marquez die Bestie ablenkte. Nun war es Zeit zum Finale. Ein kurzer Blick zu Kalle, der gerade einige Minecrawlerwarrior attackierte, und Claw sprang wieder nach vorne, riss elegant sein Schwert aus dem Körper der Minecrawlerkönigin und schlitze mit einem noch eleganteren Streich die Kehle der Bestie, falls sie sowas überhaupt besaß auf und ein erstickter Schrei ertönte. Langsam fiel die Königin zu Boden. Marquez aber sprang auf sie, um sicher zu gehen, dass sie tot war, aber die selbe Wirkung wie bei Claw machte sich bemerkbar, als Marquez wie auf einem Trampolin nach oben zur Decke geschleudert wurde.
"Komischer Kauz." dachte Claw, als Marquez durch die Öffnung oben wieder verschwand. Dann nahm der Bandit sein Schwert und rammte es in den Kopf der Königin. Nun war sie endgültig tot. Langsam sank Claw dann auf die Knie, er war zu erschöpft, um noch weiter zu kämpfen und auch Kalle ging die Puste aus.


10.12.2003 19:01#263
Marquez Irgendwelche nicht näher definierbaren Flüche entfuhren Marquez, als er das Bewusstsein wiedererlangte.
»So viel zum Heldentum...«, murrte er noch und hielt sich seinen schmerzenden Schädel, bevor er seine Schimpftiraden fortsetzte. »Es hätte so schön werden können, aber nein... unsere Frau Königin muss ja unbedingt so einen fetten, wabbelnden Schwabbelbauch haben! Zum Kotzen, echt. Ich hätte mir den Kopf brechen können oder noch schlimmer... Hätte ich das gewusst, wäre ich gleich draußen geblieben...«
Nun wieder ins Gemurmel abgleitend, erhob er sich schließlich und schlurfte den Weg zurück. Der Kampfeslärm unter ihm schien in der Zwischenzeit langsam aber sicher zu nachzulassen, doch wer die Oberhand gewonnen hatte, konnte er nur erraten. Denn obwohl die Königin nun tot war, mussten dort unten immer noch massenhaft Minecrawler sein. Aber das interessierte ihn nun nicht mehr. Er wollte nur noch raus aus der Mine und wieder frische, kühle Winterluft einatmen, vielleicht noch schön was essen - so ein, zwei lecker gebratene Moleratkeulen in Sahnesoße - und dann ein Nickerchen machen. Ei, das wär was Feines gewesen...
Marquez seufzte. Was dachte er da gerade für einen gequirlten Schiss? Würde der Aufprall vielleicht doch Spätfolgen haben? Von der Panik getrieben, geriet er nun ins Rennen und war, ehe er es sich versah, am Ausgang der Mine.»Einen kalten Waschlappen, schnell!«, rief er aufgeregt einem der jüngeren Schürfer zu, der sofort zum See hinunterlief, ihm das Geforderte auch bald beschaffen hatte und nun artig mit ganzen 2 (!) - in Worten: »zwei« - Goldstücken entlohnt wurde. So setzte sich der geschundene Wegelagerer aufs Brückengeländer und starrte, sich den Schädel kühlend, in die Ferne.


10.12.2003 19:37#264
Carras Die meisten Wegelagerer und Banditen begannen jetzt aus der Höhle zu flüchten , denn allmählich zogen sich die restlichen Minecrawler noch weiter in die Mine zurück.

Ein wütendes Schnauben ließ Carras herumfahren und er schaute in das abscheulichste Gesicht seit langem (und das sollte was heißen , er war neulich in Khorinis bei der Garde gewesen).
Ein schwarzer wahrhaft gigantischer Minecrawler mit roten Augen und schwarzen Pupillen starrte ihn an und hob seine mächtigen Scheren an , die beide die Größe eines Zweihänders hatten.
Er richtete sich als Drohgebärde einmal auf und Carras konnte ihn auf 2.00 Meter im Stehen schätzen. Auf allen "vieren" circa 1.00 Meter

"Was bist du denn für einer?" witzelte Carras.
Der Minecrawler kreischte nur.
"Alter , schrei hier nicht so rum...."
Carras hatte keine Lust sich mit einem mutierten Minecrawler zu unterhalten. Er griff an.
Er ließ einige Wurfmesser auf den Kopf des Minecrawler prasseln denn er kurzerhand "Fritz" getauft hatte.
Firtz aber ließ sich davon wenig stören da Carras ihn nicht gut traf.
Carras wirbelte einmal quer über den Kopf von Fritz , der wieder aufschrie. Carras hatte ihm eine tiefe Narbe verpasst. Er stieß einmal auf Carras mit seinen Zangen ein , der allerdings ausweichen konnte und wuselte in die Tiefen der Höhle hinein. Alle seine Minecrawler Kollegen waren inzwischen geflohen und er sah wohl ein das es jetzt nutzlos war zu kämpfen.

Carras steckte sein Schwert weg und bedeutete den restlichen Banditen zu fliehen. Neueb Torwachen waren schon lange engetroffen was Claw nun machen würde wusste er nicht.

Er ging zu Kalle und Claw, nickte ihnen lächelnd zu und stellte sich zwischen die beiden um ihnen zu helfen. Sie schienen ziemlich fertig zu sein.



10.12.2003 20:09#265
Claw "FERTIG ? MAN ICH BIN TOTAL KAPUTT !!" rief Claw zähneknirschend und schaute den wenigen Minecrawlern zu, die flüchteten.
"Oh man, das war ein Tanz." meinte Claw zu Carras gewandt. "Guck dir mal diesen Sauhaufen an..." Claw zeigte auf die Leichenberge und die tote Minecrawlerkönigin, die alles mit ihrem grünen, glibbernden Blut verspritzt hatte. Kalle fühlte sich fast top fit an. Dieser Kampf hatte ihm irgendwie gut getan, denn fröhlich schien er und hackte diversen Crawlern noch die Köpfe ab."Etwas sardistisch veranlagt ?" meinte ein Bandit, der plötzlich rein kam. Aber Claw kannte den Banditen nicht.
"Ahh, Nachtigaller. Bist du aus deinem Versteck rausgekommen ?" spöttelte Carras. Claw schaute nur noch komisch drein.
"Wer ist das bitte wieder ?"
"Ein Sumpfler, wie ich." gab Carras knapp als Antwort und schaute sich die tote Königin an, ein wahres Schwabbelvieh.
"Ein Sumpfler ? Hier ? Mit einer Banditenrüstung ? CARRAS... ?" "Beruhig dich Claw. Er war vorher auch ein Bandit und hat halt nur helfen wollen..."
"Naja dann... aber damit mir das nicht zur Gewohnheit wird. Diese Burg ist ein extrem strategich wichtiger Punkt, der nur Lee Anhänger betreten dürfen, du als Ausnahme. Aber egal jetzt. Was hast du eigentlich jetzt vor ?""Hmmm... zurück, denk ich mal." meinte Carras.
"Gut, ich begleit dich ein Stück. Kalle halt den Stützpunkt sauber und mach das Loch zu."
"Jawohl, Boss." kam die Antwort aus irgendeinem Ecken und dann folgte ein dumpfer Schlag und Kalle hatte wieder eine Leiche geköpft.
"Scheiss Minecrawler..." zischte er.
Claw, Carras und Nachtigaller verliessen die Mine. Als sie an der Brücke waren, hörten sie einen Knall in der Mine und Kalle kam heraus, total mit Staub bedeckt, gefolgt von einigen ebenso aussehenden Schürfern.
"Loch ist zu, Boss." rief er hinüber und klopfte sich den Staub ab, ehe er in die Taverne ging. Claw, Carras und Nachtigaller aber gingen über die Brücke und verliessen die Banditenburg.



10.12.2003 21:47#266
Xorag Xorag war gerade dabei ein paar Übungen mit dem Schwert zu vollführen als urplötzlich ein paar Banditen aus der Mine traten, darunter Claw und auch dieser andere Sumpfler.
Zuerst hatte Xorag ja gedacht dieser komische Kalle wär bei dem was sie da drin auch immer gemacht hatten draufgegangen doch der Kam hinterher auch raus und schnappte sich ein paar Schürfer.
Er musterte die zurückkehrenden Banditen, es waren viel weniger als reingegangen sind, und die die jetzt noch lebten sahen ziemlich fertig aus, manche mit ziemlich viel grünem blut oder ähnlichem befleckt, allen voran Kalle und Claw."Na da drin muss ne ziemliche Sauerei stattgefunden haben." murmmelte Xorag vor sich her.
Plötzlich ertönte ein dumpfer Knall aus der Mine und Kalle trat mit den Schürfern die er mitgenommen hatte wieder hinaus, allesamt voller Staub."Wird wohl bald rum sein mit der Faulenzerei." sagte er zu sich und ging auf die Taverne hinzu, um sich dortdrin dann ein Bier zu genehmigen.


13.12.2003 22:29#267
Taeris Steel Schnaufend kahm Taeris schweren Schrittes den Aufweg zur Banditenburg hinaufgelaufen. Er würdigte die Banditenwachposten keines Blickes und marschierte an ihnen vorbei. Schliesslich erreichte er das Haus am Fusse des Banditenturms. Dunkel war es auf dem Berg, auf dessen Rücken die Banditenburg trohnte. Nur einige Laternen beleuchteten den Weg.

Hier und da saßen noch einige wenige Banditen um ihre Lagerfeuer herum und unterhielten sich. Taeris rückte seinen Mantel zurecht und öffnete die Tür zu seinem Haus. Leer wirkte sie von innen. Fisks Sachen fehlten. Er war, wie Taeris gehört hatte schon vor einigen Wochen in das Räuberlager gezogen und hatte das Haus bis auf die Sachen die ihm gehörten unverändert gelassen. Taeris trat in die Hütte ein und zündete einige Kerzen an um genug Licht zu haben. Nachdem dies geschehen war, öffnete er seine beiden Truhen und verschnürte deren Inhalt.
Zwei alte Rüstungen und einige Gebrauchsgegenstände lagen darin. Pfannen, Einige wenige Teller, Becher, eine kleine Schachtel Rasierklingen, Kerzen, und anderer Krimskrams. All das verschnürte Taeris sorgfältig in den Kisten, alles was nichtmehr dorthinein passte kahm in einen Sack. Während Taeris herumkramte, grübelte er, wie er die ganzen Sachen aus der Burg ins Minental transportieren sollte.

Doch auch hierfür fiel ihm eine passable Lösung ein. Er packte noch die Decke seines Betts zu den Sachen und legte noch seinen Pokal den er im Bogenschiesen gewonnen hatte dazu. Dann trat er nach draussen und blickte sich um. Und wie erwartet lehnte noch der selbergebaute Holzschlitten an der Hauswand, den er vor einiger Zeit zum Transport der Drachensnapperkadaver benuzt hatte. Taeris legte ihn auf den Boden und legte die beiden Truhen darauf. Anschliessend steckte er noch die losen Sachen dazu und bespannte dann die gesamte ladung mit der Decke.
Nachdem alles gute verschnürt war, Inspizierte Taeris ein letztes mal das Haus. Dann schloss er die Tür, liess sie jedoch einen Spalt offen. Schliesslich wandte er sich wieder dem Gepäckschlitten-Gestell zu. Er sah schwer aus...und vermutlch war er das auch. Taeris war recht ausgelaugt von dem Abenteuer das er hinter sich hatte. Suchend blickte er sich um, da fielen ihm 2 Banditen auf, die gerade schallend auflachten.

Sie saßen an einem fast erloschenen Lagerfeuer und unterhielten sich über irgendetwas. Taeris klimperte kurz abschätzend in seinem Goldbeutel herum, der einen teil seines Gesamtvermögens beherbergte. Dann schritt er auf die beiden Banditen zu. Sie bemerkten den hohen Söldner nicht und unterhielten sich angeregt weiter. Bis Taeris sich schliesslich Gehör verschaffte und sich laut hörbar räusperte. Sofort fuhren die beiden herum und erblickten den Hohen Söldner.

"Meine Herrn. Ihr habt doch sicher Interesse daran euch ein wenig Ansehen zu verdienen oder?" Die beiden Banditen blickten sich ratlos an, doch dann antworteten sie wie im Chor. "Kommt ganz darauf an. Worum gehts denn?" Taeris liess erneut die Münzen in seinem Goldbeutel klimpern. "Nun, ich muss in den Aussenposten der Lee´s. Im Minental." Die beiden Banditen lachte schallend auf. "Soso, und wann?" Taeris blickte gelangweilt in die Ferne. "Heute Nacht. Noch heute Nacht muss ich dorthin. Also, was ist?" Die beiden Banditen erhoben sich.
"Nun, was sollen wir denn dabei tun?" Taeris deutete auf den vollbepackten Transportschlitten der vor seiner Tür stand. Die beiden Banditen blickten sich nachdenklich an. Sie flüsterten. "Hank, ich weiss nicht, jetzt noch ins Minental? Das ist gefährlich. Ich weis nicht. Hoher Söldner hin oder her." - "Ach du Pfeife, hast du etwa Schiss? Ich zeig dir mal wie man das macht. Und ich sage dir, wir werden heute Nacht ins Minental gehen. Uns passiert schon nichts und jetzt reiss dich gefälligst zusammen Mann."

Der Bandit räusperte sich und sprach mit klarer Stimme. "Gut, wir werden euch helfen. Aber unter 2 bedingungen. 1. Ihr werdet dafür sorgen das uns die Orks oder sonstiges Viehzeugs vom leib bleiben und 2. jeder von uns bekommt bei Ankunft am Aussenposten 120 Gold." Taeris nickte wohlwollend. "Gut gut, blas dich nicht so auf. Was ihr fordert währe sowieso selbstverständlich gewesen. Also los jetzt. Wir haben nicht viel zeit bis die Nacht vollends über uns hereinbricht." Die beiden banditen nickten und machten sich sogleich daran den schweren Schlitten hinter sich her zu ziehen. Taeris ging vorne weg und führte die kleine Gruppe den Weg der Burg hinunter, über Onars felder, quer über das Weidenplateau zum Pass der sie ins Minental führen würde.



14.12.2003 16:37#268
Claw Gelangweilt kam Claw wieder auf der Banditenburg an. Auf halben Weg zum Sumpf hatte er sich von Carras verabschiedet und kehrte um. Nun war er wieder in der Burg.
"Hey ihr, was macht ihr da ? Gebt dem Schürfer seine Klamotten wieder, hier wird kein Glücksspiel ums letzte Hemd getätigt !
Und du, hör auf diesen riesigen Popel auf die Banditen zu schnippsen.Was soll das ? Man kann doch nicht einfach so gegen die Mine pinkeln !" Wo war Kalle mal wieder ?
Claw liess einen Banditen kommen. "Wo ist Kalle ?" fragte er ihn."Der ist auf Patroullie." meinte der Bandit. Claw nickte zufrieden. Wenigstens einer, der richtig arbeitete.
"Ok herhören. Der Winter kommt, die Wölfe werden sicher wieder angreifen und die Miliz will sich sicher auch noch rächen. Ab sofort wird hier auf der Banditenburg der Notstand ausgerufen. Jeder Bandit und jeder Wegelagerer, der hier oben ist, geht entweder auf Patroullie oder hält Wache. Ich will, dass 24 Stunden am Tag Wachen um die Banditenburg marschieren. 24 Stunden lang sollen die Türme mit maximaler Wachkapaziät bestückt sein. Wer unbefugt rein will, wird gewarnt, danach wird er erschossen. Desweiteren sollen absofort Minecrawlerjägertrupps unterwegs sein und jedes dieser Biester mit aller Härte niedermetzeln... So, ich geh jetzt runter zum Hof und werde neue Waffen anfordern. Wie ich sehen, benutzen viele hier noch alte Waffen, Restbestände aus vergangenen Tagen."
"Jawohl Boss, ich werd mich darum kümmern." antwortete der Bandit auf die Anweisungen des Schürferbosses. Daraufhin verliess Claw wieder die Banditenburg, um neue Waffen auf dem Hof zu verlangen.



14.12.2003 19:18#269
Claw Claw ging wieder den Weg zur Banditenburg hoch. Heute latschte er mehr, als ihm lieb war.
"8000 Goldstücke ? Peanuts..." dachte sich Claw und grinste, als er an sein erspartes Gold dachte. Oder wer hatte schon einfach mal so 30000 Goldstücke versteckt ?
Claw ging über die Brücke und schaute dabei zu den Türmen hoch. Er nickte zufrieden. Es waren jetzt mehr Wachen drauf, als vorher. Am Ende der Brücke standen wie gewohnt die 2 Wachen und passten auf. Weiter rechts standen auch noch 3 weitere Banditen und schauten hinab auf die Felder des Großbauern, wo sich einige Feldräuber tummelten.
"Gut, läuft doch ganz Ordentlich, der Schuppen." meinte Claw und sah gen Himmel. Die Sonne war schon seit 2 Stunden untergegangen und der kalte, wolkige Nachthimmel symbolisierte, dass es bald wieder regnen würde. Und dann würde der Schnee folgen. Erschrocken merkte der Bandit, dass er noch gar kein Haus hatte."Mist, das muss ja auch noch gebaut werden..." fluchte er leise und verliess missmutig die Banditenburg wieder und dachte dabei "Auf und ab...".


15.12.2003 21:48#270
Xorag Xorag schlich sich spät in der Nacht aus der Burg, den er wollte zu einem der Lehrmeister im Minental und da es Nacht war und Claw nicht anwesend hatte Kalle das Kommando..doch der war gerade abwesend.
Also schlich Xorag sich in der Eisigen Kälte der Nacht über die Brücke, jegliche Helligkeit des Mondes wurde durch dicke Wolken verdeckt und Xorag musste aufpassen das er nicht den hang der Burg hinuntefiel



23.12.2003 17:40#271
Claw Claw gähnte. Er saß auf einem der Türme in der Banditenburg. Es war in letzter Zeit nichts los, überhaupt nichts. Seitdem sie auf der Galleere des vermaledeiten Königs waren und die Orks zusammengeschlagen haben, war Langeweile pur angesagt. Claw hätte zu gerne den König die Kehle durchgeschnitten.Der Bandit seufzte. Keine Minecrawler, keine Gardisten, gar nix. Nur Langeweile.Langsam richtete er sich auf und schlenderte den Turm hinab, in der Hoffnung, dass doch irgendwas passieren würde. Aber fehlanzeige. Sogar die Schürfer gammelten da rum. Plötzlich fiel dem Banditen ein Zettel auf, der an der kleinen Kneipe der Banditenburg hang. Er guckte drauf und kreischte förmlich. Dadurch aufgeschreckt fiel ein Wegelagerer von einem Baum, der es sich dort bequem gemacht hatte.
Auf dem Zettel stand, dass Claw sich unverzüglich bei General Lee zu melden hatte und das schon seit 1 Woche. Der Zettel hang schon eine Woche hier, ohne dass Claw es gemerkt hatte.
Schnell sprang der Bandit zu einem Baumstamm, packte sein Bogen und sein Schwert, welches er dort liegen gelassen hatte, und rannte direkt zur Brücke und damit zum Ausgang der Banditenburg. Wie konnte er nur den Zettel übersehen haben ?



29.12.2003 16:16#272
Die Banditen Kalle's wachsamer Blick gleitete über die Banditenburg. Es war nicht viel los. Eigentlich war gar nichts los. Die Schürfer rackerten sich in der Mine ab, die Banditen hielten Wache oder waren auf Patroullie und die Wegelagerer, die sich immer häufiger in der Banditenburg einfanden, lagen saufend an diversen Stellen rum.
Kalle, der stellvertretende Schürferboss, der brutalste, gemeinste und banditischste Bandit der Banditen stand auf einem der Türme der Banditenburg und schaute hinab. Neben ihm standen die Wachen mit ihren Bögen, bereit, jeden Eindringling in die Burg direkt zu erschiessen. Doch plötzlich tappte eine zierliche Gestalt mühsam den Weg der Burg hoch und wurde von den beiden Brückenwachen angehalten.
Kalle wurde neugierig. Eine Frau, hier in der Banditenburg ? Das gabs eher selten, die einzigste Ausnahme war Red Sonja, die einst Banditenführerin war.Schnell hastete Kalle die Treppe der Burg hinunter, rannte einige Wegelagerer am Ende der Treppe um und erreichte auch schon die Brücke.
"Wer zum Geier bist du und was willst du hier ?" fragte Kalle schroff. Er war nicht der Typ Brutalo, der jeden anschrie und nur bei Frauen halt machte. Er war der Typ Brutalo, der jeden anschrie, außer Claw, auch Frauen."Mein Name ist Shina... ich bin gekommen, um Schürferin zu werden.""WAS??" schrie Kalle und der Schrei konnte man noch auf den Höfen hallen hören. Er war hochrot. Eine Frau als Schürferin ? Das war ihm zuwider. Doch schnell beruhigte er sich. Ob Claw sie aufnehmen würde ?
"Na schön, dann bin ich mal nicht so. Du warst bei Lee ? Ja ? Gut. Dann schnapp dir ne Hacke und deine Schürerkleidung und marsch in die Mine zur Arbeit. Von Montags bis Freitags wird sich in der Mine abgerackert. Der Rest ist frei. Wer sich nicht benimmt, darf Extrastunden einlegen oder wird von meiner Prügeltruppe grün und blau geschlagen. IST DAS KLAR ?"
"j..ja."
"Gut, dann los in die Mine." herrschte Kalle sie an. "Oh man, warum kommen die seltsamsten Gestalten in die Mine ?..."

Claw



30.12.2003 22:46#273
Sergio Schwärze umgab ihn und Sergio konnte nichts erkennen. Er fühlte nur eine alles verschlingende Leere in sich und konnte kaum denken. War das jetzt das Ende? War er schon tot oder war der Schürfer gerade dabei, zu sterben? Schemenhaft erinnerte er sich daran, dass er von irgendetwas hochgeschleudert worden war und dieses etwas ihn einfach zerrissen hatte. Keine besonders angenehme Erfahrung war das gewesen. Naja, etwas Abwechslung gehört eben dazu..., dachte er sich mürrisch.

Plötzlich stach grelles Licht in seine Augen. Stark blinzelnd versuchte Sergio etwas zu erkennen, konnte aber nur hellen Lichtschein ausmachen. War er schon im Himmel oder etwas ähnlichem? Da trat ihm ein wohl bekannter Geruch (oder doch Gestank?) in die Nase. Es roch/stank stark wie in der Schürferhütte der Banditenburg. Aber das konnte unmöglich sein, schließlich war er doch tot. Oder doch nicht? Langsam versuchte er, sich auf die Beine zu quälen...
Vorsichtig öffnete Sergio seine schmerzenden Augenlider. Die Prozedur nahm ungefähr zwei Minuten in Anspruch. Und was sah er, als er die Augen endlich offen hatte? Die altbekannte Schürferhütte natürlich. Also doch nicht der Himmel. Na toll, hätte ich mir ja denken können. Von draußen wehte ein kalter, winterlicher Luftzug herein und einige Schürfer liefen hektisch herum. Scheinbar hatte niemand etwas von Sergios Abwesenheit bemerkt. Oder war er etwa die ganze Zeit dagewesen, hatte in seinem „Bett“ gelegen und diesen furchtbaren Traum geträumt? Er wusste es wie üblich nicht. Ihm war es allerdings auch egal, denn zum Glück hatte er das Erlebnis mit diesem Monster hinter sich. An mehr konnte sich der Schürfer aber auch gar nicht erinnern. Also ging er nach draußen in die Kälte, um sich erstmal zu erholen...



03.01.2004 14:11#274
Xorag Xorag lief den Steinweg zur Banditenbrug hinauf. Er war schon lange nichtmehr hier gewesen, trotz das seine Aufgabe darin bestand fast die ganze Woche über in der Mine zu schuften. Aber anscheinend interessierte es die beiden Brückenwachen reichlich wenig, oder si hielten ihn für jemanden der gerade von seiner Freizeit zurückkam, den heute war Samstag und seit gestern hatten die Schürfer wieder frei.
Ihm sollte es nur recht sein wenn ihn keiner auf seine Abwesenheit ansprach.Gerade passierte er die beiden Wachen und nahm kurs auf die Taverne der Schürfer, die sich neben der Mine befand.



03.01.2004 14:45#275
Claw Endlich und mit großer Mühe hatte Claw es geschafft, sich durch den Schnee zu wühlen.
"Wie ein Maulwurft." meinte ein Bandit dämlich grinsend und bekam prompt nen Kinnhaken.
"Wie schön wieder hier zu sein..." dachte sich der Schürferboss und rieb sich die kalte, geballte Faust. Dann passierte er die Brücke, vorbei an dem sich am Boden windenden Banditen, der den komischen Spruch von sich gelassen hatte, in Richtung Hof der Banditenburg. Einige Schürfer tummelten sich trotz Kälte hier herum und piessakten einen schwächeren, kleineren Schürfer. Claw grinste. Das waren die Richtigen.
"Ey ihr. Herkommen." rief er ihnen zu und als sie sich umgedreht hatten, merkten sie erschrocken, dass es der Schürferboss war. "Ihr 5... nehmt euch Schaufeln aus dem Schuppen neben der Schürferhütte und dann Marsch zur Brücke. Ich will das ihr den ganzen Schnee vom Weg wegschaufelt, damit man da wieder normal gehen kann. LOS !" befahl er ihnen. Claw sah sich nach einer geeigneten Wache um, die die Arbeit der Schürfer überwachen würde, doch kein Bandit oder Wegelagerer war unbeschäftigt. Die meisten hämmterten an den Häusern rum oder werkelten sonstwie herum. Der kleine Schürfer verschwand in die Taverne und ein anderer kam gerade wieder aus ihr heraus. "Richtig Betrieb heute..." dachte sich der Söldner Claw und rief den Schürfer heran, der gerade aus der Taverne kam."Hey du ! Komm mal her."
"Ja, Boss ?"
"Wie war noch gleich dein Name ?"
"Xorag..."
"Gut, du bist ab jetzt Wegelagerer. Dein erster Auftrag ist es, dafür zu sorgen, dass da hinten die 5 Schürfer auch ordentlich ihre Arbeit machen. Sie sollen den Weg freischaufeln. Überwach das Ganze. Hier sind 50 Goldstücke." Claw warf dem frischgebackenen Wegelagerer einen kleinen Beutel mit 50 Goldstücken zu. "Die haben solang zu arbeiten, bis der Weg frei ist." meinte Claw drehte sich um und ging weiter. Auf dem Hof zog er seine Armbrust, die er am Rücken befestigt hatte und versuchte sie zu spannen. Das war jetzt seine neue Aufgabe für die nächste Zeit.



03.01.2004 15:07#276
Xorag Gerade, nachdem er sich ein Bier in der Taverne gegönnt hatte und diese verlassen hatte kam ihm ein Bandit entgegen
"Moment!Ist das nicht Claw?" schoss es Xorag durch den Kopf."Hey du ! Komm mal her." sagte Claw zu ihm.
"Was isn jetzt los?" dachte sich Xorag noch, und nach einem kurzen gespräch wurde er kurzerhand von Claw zum Wegelagerer befördert.
Und es kam noch besser. Er sollte einige Schürfer beim räumen des Weges zur Banditenburg beobachten und bekam dafür 50 Goldstücke!
Dumm rumhocken und dafür bezahlt werden, na das war doch etwas.Also bedankte er sich schnell bei Claw und ging auf die fünf wartenden Schürfer zu.

"So ihr Faulpelze, fangt an!" maulte Xorag sie an.
"Wieso sollten wir auf einen anderen Schürfer hören?" wiedersprach einer von ihnen.
"Ich bin kein Schürfer, sondern einer der Wegelagerer und jetzt fangt an zu arbeiten bevor ich euch dazu bringe!" war Xorag's antwort darauf."Und wo ist dann deine Rüstung oh toller Wegelagerer?"
Jetzt reichte es Xorag und er verpasste dem Schürfer einen Schlag in die Magengegend das dieser ächzend zu Boden ging.
"Dass ist meine Rüstung. Los jetzt oder es gibt Saures!"
Der Schürfer stand schnaufend auf und begann damit den Weg freizuschaufeln.Eigendlich hatten sie recht, er hatte noch keine Rüstung. Doch das würde er ändern sobald der Weg freigeräumt ist.



03.01.2004 20:04#277
Xorag Die Schürfer beendeten endlich ihre Arbeit. Der Weg hoch zur Banditenburg war nun freigeräumt und konnte ohne Probleme belaufen werden.
Die fünf Schürfer gingen murrend, wohl weil ihr Tag durch die Arbeit versaut worden war, wieder hoch zur Banditenburg.
Eigendlich wollte Xorag sich jetzt eine Rüstung hohlen, allerdings fiel ihm ein dass Ken ja noch eine zweite Expedition auf diese Insel machen wollte.Also zündete er sich eien Fackel an und amchte sich auf den weg richtung Stadt."Hoffendlich bin ich nich zu früh dran."



04.01.2004 14:36#278
Claw Der Weg zur Banditenburg war zwar jetzt geräumt, aber die Nacht hatte es wieder geschneit und der Hof war zu. Claw stand da also und schaute sich um. "Wird mal Zeit, dass hier mal ordentlich der Schnee weg geräumt wird..." meinte er und machte sich auf in die Schürferhütte. Dort schmiss er alle schlafenden Schürfer aus den Betten und schickte sie zum Lagerschuppen, um Schaufeln zu holen. Nur war es mal wieder die selbe Geschichte wie gestern. Die Wegelagerer waren alle in ihrem Lager und die meisten Banditen arbeiteten an den Häusern, hielten Wache, waren auf Patrouillie oder auf Minecrawlerjagd in der Mine. Also mal wieder keiner da, der das Ganze hier überwachen konnte. Also musste er schon wieder einen Schürfer befördern, damit der Aufsicht hielt.
Kurzerhand schnappte er sich einen, den faulsten in der Schürferhütte mit dem Namen Sergio.
"Hey du. Du hast die glorreiche und ruhmreiche Aufgabe, den Sauhaufen mit dem Namen Schürfer zu überwachen, während die die Banditenburg frei schaufeln. Tzz... damals, als ich Schürfer war, war das hier noch alles anders, härter, gefährlicher... Egal, du bist ab jetzt ein Wegelagerer, wir haben eh viel zu wenige hier oben... Wenn die Schürfer dich prügeln wollen, ruf einfach ein paar Banditen. Es sind immer welche hier, die irgendwas bauen oder reparieren. Und nun los, heute Abend soll die ganze Banditenburg vom Schnee geräumt sein." Claw warf auch diesem Wegelagerer ein Beutel mit 50 Goldstücken zu und liess die Horde von Dannen ziehen, die Banditenburg vom Schnee säubern. Claw selbst nahm sich eine Zielscheibe und machte sich auf, auf den Turm. Dort schickte er die Wachen runter in die Taverne, damit er ungestört mit seiner Armbrust üben konnte.



04.01.2004 19:00#279
Claw Pfeifend versuchte Claw die Armbrust zu spannen. Eigentlich hatte er sich das kinderleich vorgestellt, doch dem war nicht so. Endlich, nach 2 Stunden, kam er hinter den Meschanismus. Er zog die Sehne zurück bis sie einrastete und fertig ! Nun musste nur noch ein Bolzen aufgelegt werden und dann das Schiessen,... wenn Claw es könnte. War ein wenig komik, ihm dabei zuzusehen, aber schlussendlich hatte er die Armbrust gespannt und ein Bolzen lag drauf. Nun zielte Claw auf die Zielscheibe, die er sich extra dafür mit nach oben, auf den Turm, genommen hatte. Er zielte und stand da. 5 Minuten später stand er immer noch da, genau so unbewegt, wie vor 5 Minuten.
"Ja, ähmm... schiess ! Na mach schon. Hokus Pokus... dreimal schwarzer Kater !... Sesam öffne dich ! ..." endlich bemerkte der Söldner, dass etwas an seinem Finger kalt war. Er schaute genauer hin und erkannte ein eisernes Metallstück, dass da aus der Armbrust abstand. "Wasn das ?" fragte er sich, hielt die Armbrust schief und zog und drückte an dem Metallhebel, bis plötzlich die gespannte Sehne losging und der Bolzen wegflog. Er flog gegen die Mauer, prallte dort ab und flog geradewegs auf den Hof der Banditenburg zu. Neben einem am Lagerfeuer sitzenden Banditen schlug der Bolzen ein.
Claw verschwand pfeifend von der Brüstung und tat so, als ob nichts gewesen wäre, als unten ein panisches Geschrei losging. Nun aber hatte der Söldner den Meschanismus verstanden und legte wieder einen Bolzen auf. Er zielte wieder und drückte ab. Doch der Rückstoß zerrte Claw zurück und der Bolzen flog in den schwarzen Nachthimmel.
"Na toll. Wieder nix." meinte der Sölnder mürrisch und packte muffig die Scheibe und verliess den Turm. Kaum war er wieder unten, kam etwas pfeifend aus dem Himmel und traf die Zielscheibe, die er vor sich hielt. Claws erster Gedanke war: "Vogelkacke ?" doch als er genauer hinsah, erkannte er, dass es der Bolzen von vorhin war und er steckte genau in der Mitte der Scheibe."Ne ne ne... immer das selbe..." dachte sich Claw grinsend. Nun fing wieder das Unheil des Trainings an. Wieder und wieder würde er alles verschiessen und dabei Vögel, Äpfel und auch die Zielscheibe genau in der Mitte treffen, wie jetzt und wie in seiner Zeit, als er das Bogenschiessen lehrte.



05.01.2004 01:02#280
Sergio Früh am Morgen stürmte der Schürferboss Claw plötzlich herein und weckte auf einen Schlag sämtliche Schürfer auf. „Raus aus dem Bett ihr faulen Säcke! Jetzt wird gearbeitet! Holt euch gefälligst alle eine Schaufel und räumt den Schnee draußen weg! Ich will, dass unsere Burg frei von Schnee ist und zwar jetzt!“ Mit diesen Worten stürmte er wieder hinaus und ließ einen völlig schlaftrunkenen Sergio zurück, der kaum im Stande war, sich zu rühren. Mühsam stand er aus dem Bett auf und gähnte erst einmal laut. Natürlich hatte er keine Motivation, auch nur einen einzigen Finger krumm zu machen und blieb vorerst am Eingang der Schürferhütte stehen...

Als Sergio gerade einige Sekunden dort zugebracht hatte, kam Claw auf ihn zugestürmt. Der Schürfer wollte sich schon aus dem Staub machen, als ihn der Schürferboss schon erreicht hatte. Kurzerhand erklärte er Sergio zum Wegelagerer, betraute ihn mit der Aufgabe, die schneeschaufelnden Schürfer zu überwachen und ließ auch gleich noch einen Beutel mit 50 Goldstücken springen. Sergio stand ganz verblüfft da und sah Claw an. „Äh, ja... Danke...“, murmelte er nur und machte sich dann in Richtung der Schürfer auf, die sich gerade mit Schaufeln eingedeckt hatten. Der Schürferboss hatte wohl manchmal etwas merkwürdige Anwandlungen und beförderte einfach so Schürfer zu Wegelagerern...
„So, los gehts, an die Arbeit, hopp, hopp!“, rief Sergio den Schürfern zu und klatschte zweimal in die Hände. Mürrisch sahen diese ihn an und begannen einfach nicht mit der Arbeit. „Von einem Weichei wie dir lassen wir uns doch nichts befehlen! Hau ab!“, erdreistete sich dann einer der Schürfer zu sagen. Idealerweise kam genau in diesem Moment Kalle vorbei. Sergio rief ihm kurzerhand mit einem gemeinen Grinsen zu: „Hey du, diese Schürfer hier wollen nicht arbeiten...“ „WAAAAS!? Los, an die Arbeit ihr Schwachköpfe!!!“, schrie Kalle wutentbrannt und ging sogleich auf einen der Arbeitsunwilligen zu, um ihm einen Fausthieb mitten auf die Nase zu geben. Ächzend sank der Schürfer zu Boden, rieb sich seine Nase und bekam gleich noch einen Tritt von Sergio in die Magengegend dazu. Wie von Zauberhand griffen alle jetzt mit Sicherheit Arbeitswilligen nach ihren Schaufeln und begannen hektisch damit, die Banditenburg vom Schnee zu befreien.

Fröhlich pfeifend stand Sergio neben den schuftenden Schürfern und kam um ein fieses Grinsen nicht herum. „Hey du, dahinten ist noch ein ganzer Haufen Schnee, mach schon!“, rief der frisch gebackene Wegelagerer einem hart schuftenden Schürfer zu und wies mit dem Finger auf ihn. „Und ihr da hinten, macht mal etwas schneller, so geht das hier doch nicht!“, war die nächste Anweisung, die aus Angst vor Kalle und seinen Schlägern auch bestens ausgeführt wurde.
Nach einigen Stunden bekam Sergio jedoch Durst und wollte sich in der Taverne ein Bier genehmigen. Gleich darauf rief er den Schürfern wieder einmal zu. „So, ich geh jetzt in die Taverne, und wenn ich in einer Stunde zurückkomme, ist hier gefälligst alles schön vom Schnee geräumt. Und wehe, ich sehe hier dann auch nur noch einen einzigen Quadratmeter Schnee, dann schicke ich euren besten Freund Kalle zu euch, der wird das schon richten...“ Mit diesen Worten begab er sich in die Taverne, um sich erstmal nach dieser „anstrengenden“ Arbeit etwas auszuruhen...



06.01.2004 20:03#281
Kaligulas Vor der Banditenburg stand ein Bandit, der scheinbar wache hielt. Als Kalle und der Söldner ächzend mit dem schweren Karren ankam versperrte der Bandit Kaligulas' weg.
,,Lass mich durch ich bringe die Waffen für Claw den Schürferboss!" sprach Kaliguas und sah schon wie der Bandit freudig auf den Karren schielte und danach wieder sein emotionsloses Gesicht aufsetzte. Der Bandit verschwand kurz in einer der Hütten und kam mit 4 prallvollen Goldsäcken zurück...
Bandit:,,So wenn du die Waffen bringst sollst du auch das Gold kassieren...achja und bevor ichs vergesse ...der Waffenschmied wurde befördert... er ist jetzt auch Bandit. Wie war doch gleich sein name... Karl-legoles...oder so..."Kaligulas:,, Meinst du vielleicht Kaligulas?"
Bandit:,, JAAA genau der..."
Kaligulas:,, Danke der Info! Ich bin Kaligulas..."

Kalle klopfte dem Banditen auf die Schulter, nahm sich die Goldsäcke und verschwand wieder...der Söldner war schon nicht mehr zu sehen...er hätte ja ein Bier verpassen können.
Aber das war dem Schmied im moment Egal...er hatte wieder Gold undzwar ne menge...



09.01.2004 15:47#282
Mafio Nach einem beschwerlichen Aufstieg war sich Mafio sicher, dass er seine Kondition verbessern sollte. Er schwitzte, aber das ist nichts neues nichtmal bei diesen Temperaturen. Mafio war ziemlich immun gegen kälte. Er stand nach ner kurzer Zeit aber schon vor der Brücke. Das Wetter war an diesem Freitag nachmittag windig und die Sonne spiegelete sich auf den frischgefallenen Schnee was Mafio blendete.
er schmeckte immer noch das Bier und den Zinnkrug. Und schon kam eine der beiden Brückenwachen auf ihn zu.



09.01.2004 15:57#283
Die Banditen "SCHON WIEDER EIN NEUER ???" dachte sich Kalle. Er war heute extrem schlecht gelaunt, weil einige Schürfer ein Lagerfeuer in der Mine gemacht hatten und es da vor Rauch und Gestank nur so wimmelte. Auch störte dies bei der Minecrawlerjagd, die die Banditen in letzter Zeit immer am Wochenende veranstalteten.
Kalle ging also auf den Neuen zu, der da an der Brücke stand und schaute argwöhnisch auf ihn herab.
"So so, schon wieder ein Neuer... wurdest du von Lee aufgenommen ?""Ja." kam die kurze Antwort.
"Gut... aber vermutlich nicht vom Boss. Naja, der ist eh beschäftigt, aber das brauch dich ja nicht zu interessieren. Du bist ja eh nur zum Schürfen da oder zum Snack für die Minecrawler." meinte Kalle und lachte dreckig."Los mitkommen." befahl er und ohne auf eine Reaktion oder ein Wort des Neulings zu warten, ging er zurück über die Brücke zum Vorhof der Banditenburg. Vor der Schürferhütte blieb er stehen.
"Das ist dein neues Zuhause, hier pennst du nachts." Kalle ging einige Meter weiter, zum kleinen Lagerschuppen neben der Schürferhütte und kramte drin rum. Schnell hatte er die Schürferklamotten und eine Spitzhacke herausgekramt. "Hier, das ist dein Arbeitsmaterial. Bewahr es gut. Wenn du ohne es gesehen hier oben gesehen wirst, werden die Banditen dich töten... niemand ist sicher vor der verdammten Garde, überall sitzen ihre Spione." meinte Kalle schroff und spuckte verächtlich auf den Boden. "Hier ist die Mine," fuhr er fort und zeigte den Mineneingang, der von einer Wache bewacht wurde. "Hier wird von Montag bis Donnerstag gearbeitet, 12 Stunden lang. Mittags gibts eine Stunde Mittagspause. Der Rest der Woche ist frei. Das Geschürfte wird dem Wachmann da vor der Mine jeden Tag abgegeben, er bezahlt die Schürfer dann. Je nachdem wie viel ihr schürft, ist euer Lohn 0 bis 50 Goldstücke am Tag, verstanden ? Also streng dich gefälligst an. Wenn du in der Mine Minecrawler siehst, lauf weg und alamiere die Wachen in der Mine, die werden sich darum kümmern. Das war alles vorerst. Und jetzt marsch in die Schürferhütte und such dir ein neues Bett." herrschte Kalle den Neuling an und ging hinauf zum Turm an der Brücke.

Claw



10.01.2004 15:24#284
Mafio "was fürn n A*s*h!" murmelte Mafio. dieser Bandit war ihm von Anfang an unsympatisch. aber egal jetzt war er hier und soll schürfen. aber erst nächste Woche! Mafio hoffte auf eine schnelle Beförderung. Er kann es sich nicht vorstellen 4 Tage hintereinander in der Mine zu hacken und einen regelmäßigen Tagesablauf nachzugehen. Abgesehen von der stetigen gefahr einem Minecrawler in die innereien zu sehen. Nein, niemals!. Vielleicht sollte er es übersich ergehen lassen oder er drückt sich vor der Arbeit.
Mafio nahm seine Schürferkleidung und zog sie sich auch gleich an. Die Hose passte perfekt und war ausgesprochen bequem. Der Lumpen der als Oberteil dienen sollte konnte Mafio gleich vergessen. also warf er in in irgendeine Ecke. Er ließ lieber seine Lederrüstung an die auch nichtmehr die schönste war. Er stellte fest das er sich lange nicht mehr richtig Entspannt hat und das er seine Armverletztung auskurrieren könnte. Es war Sonnig und Mafio beschloss sich ein Nickerchen zu machen. In der Hütte war es irgendwie stickig also holte er sich wieder den Lumpen vom Oberteil und riss ihn an der linken seite auf. er legte ihn der längs nach auf dem Boden und machte sich drauf breit und beobachte den Sonnenuntergang.



...



12.01.2004 19:57#285
Die Banditen "Das kann doch nicht wahr..." Kalle stand fassungslos vor der Mine. Fast gar kein Schürfer arbeitete darin, alle drückten sich vor der Arbeit und saßen in der Taverne oder in der Schürferhütte. Hochrot wurde der Kopf des Banditen und er schrie seine Schlägertruppe herbei. Nach wenigen Minuten waren alle 20 Schläger versammelt.
"JETZT GEHT HIER ACHTERBAHHHHN !" schrie Kalle wutendbrannt und die Schläger verteilten sich. Eine Hälfte rannte in die Schürferhütte, die andere Hälfte in die Taverne und schon gings los. Schürfer, Stühle, Flaschen, noch mehr Schürfer... alles flog aus den Fenstern und den Türen. Überall fielen Zähne durch die Gegend, auch hie und da sackte ein Schürfer einfach mal zusammen."WAHHHH, ICH MACH DICH PLATT !" schrie Kalle, der gerade 3 Schürfer an sich hängen hatte. Kampflos wollten diese schliesslich nicht aufgeben und schmissen sich auf die Banditen, die zahlenmäßig weit unterlegen, aber stärker und besser organisiert waren. Kalle ging plötzlich unter, in einem Haufen von Schürfern, bis er einen Rundumschlag ansetzte und sich befreien konnte. "HAHA, MICH KRIEGT IHR NIE !" Kalle schlug einem Schürfer in den Magen, den nächsten schmiss er durch ein Fenster, die beiden Folgenden bekamen einen fliegenden Kameraden zu fangen. Doch dann schlug eine Schnappsflasche gegen den Kopf des Banditen, doch er drehte sich nur um.
"Da musst du dir schon was besseres einfallen lassen." und schon bekam der Schürfer mehrere Schläge aufs Esszimmer. Dann folgte ein Stuhl auf Kalles Kopf, doch dieser ging immer noch nicht zu Boden, sondern schlug nur noch schneller und wilder zu, bis endlich ein ganzer Tisch den Oberbanditen zu Fall brachte. Es schien, als ob die Schürfer die Überhand gewinnen würden, doch schon trafen weitere Banditen von der Prügeltruppe ein und die Schlägerei wurde größer, bunter und zahnloser.



12.01.2004 22:39#286
Mafio Mafio sah wie sich die Situation zuspitzte also beschloss er in die Mine zu gehen und für sein Brot zu arbeiten. Ja nicht auffallen sagte er sich. und da ihn eh keiner den ganzen Tag gesehen hat machte er in ner Stunde feierabend. Allerdings hatte er sich extra ausgepowert um einen vernünftige Menge an erz zu schürfen.

Als er wieder rausging gab er seinen Eimer ab.
"Wie? nur so wenig? du Faulpelz! dank aber nicht das du dafür großartig viel knete bekommst!"



13.01.2004 15:42#287
Mafio Ein neuer Tag und nix hat sich geändert. Draußen regnet ist aber zum Glück hat er ein Dach über den Kopf. Mafio zählte seinen Lohn von gestern, lumpige 15 Goldstücke! "Glück auf meine Kumpel! Na mal ran ans Malochen!" rief Mafio einigen Schürfern zu die gerade ihre Mittagspause beendet hatten. Die Schürfer: Magnus, Virgil, Albundi und Mafio trabbten in den Minen eingang. Magnus: "Hey ich hab von Borschki erfahren das die Ausbeute tief in der Mine ziemlich fett sein soll, was meint ihr Jungs sollten wirs versuchen?" Virgil: "Klar ich hab die letzten wochen kaum was geschüft nur steine" Albundi: "Das liegt daran das du Farbenblind bist Virgil. Und Mafio? wie läufts bei dir du fängst ja so gesehen gerade erst an. das von gestern war ja schwach!" Mafio "Hey Man ich bin keiner der sich gerne den rücken krumm schuftet so wie du."
Albundi: "hey läster nicht über meinen Buckel. sonst hack ich dir die Spitzhacke ins Kreuz!"
Virgil: "Immer mit der Ruhe, solange wir hier arbeiten wollen wir uns nicht Streiten!"
Albundi: "OK-OK"
Mafio: "Wer ist eigentlich Borschki?"

Sie gingen Tief in einer der Nebenhöhlen rein da wo die besgte stelle war. Gaannnzzz tief in der Mine!
Virgil der die Eimer schleppte legte sie ab und jeder nahm sich einen. dann spuckten alle in die Hände und machten sich an die Arbeit.

Magnus: "Ein ausgekochter Spinner! ich hatte ihn mal im Schürftrupp un der typ hat uns mit seinem gespacke immer generft! aber zum glück bist du ja nicht so nerfig"
Mafio: "Wieso wo ist den dieser Borscki?"
Albundi: "wurde gestern von den Minecrawlern geschnappt"
Mafio: "Na dann hof ich hab mehr glück!"

Nachdem Mafio den ersten Eimer voll hatte zog er sich seinen oberkörper aus. den es war verdammt heis!

Die schürfer arbeiteten weiter bis Virgils Spitzhacke im felsen stecken blieb.Virgil: "Scheisse!"
Magnus: "Was is los hast du wieder Erz mit der Wand verwechselt?"
Plötzlich wurde aus der Stelle mit der Spitzhacke ein Horizontaler riss im Fels! Die Felswand bröckelte außeinander! Und was die schürfer dann erblickten konnten sie kaum glauben!

Mafio: "Mein Gott! das ist... unbeschreiblich!"

Was sie erblickten war ein gewaltiger Brocken Erz! Die ganze Wand funkelte und strahlte Blau und die lila Adern pulsierten eben so stark wie die Venen der Schürfer. Sogar Virgil konnte es als erz identifizieren.

Magnus: "Bei Innos der du unzucht treibst im Himmel!"
Albundi: "Das ist aber ein fetter brocken. mindestens 10 meter lang!"Mafio: "das können wir nicht so genau bestimmen. schließlich sehen wir nur diesen Teil. Er könnte viel größer oder kleiner sein als wir ihn uns Vorstellen!"
Virgil: "Egal worauf warten ran ans hacken!"
Albundi: "sollten wir nicht jemanden bescheid geben?"
Virgil: "Damit der laden hier voll mit den anderen Schürfern ist? Ne ich hab Platzangst!"
Magnus: "Hey machen wir es doch so. Außer Borschki kennt sonst keiner diese stelle"
Mafio: "wieso nur er?"
Magnus: "Der Idiot hat sich von unseren Trupp getrennt und in der Mittagspause hat er mir das ganz persönlich gesagt wie er die Stelle entdeckt hat. Er wollte dann nach der Pause nach weiteren lohnenden stellen suchen aber dann fand man seine Leiche später im Hauptschacht.
Jedenfalls dachte ich an folgendes! Da keiner weiß wo diese stelle ist ist das unsere ganz geheime Schürfstelle. Keiner der anderen darf wind von der sache bekommen da wär doch der ganze spaß weg."

Alle anderen überlegten kurz und stimmten dann zu. dann nahmen sie wieder ihre hacken in die Hand und machten sich an die Arbeit.

Das Erz bröckelte nur so aus dem Fels. und so waren die Eimer schnell voll.
Mafio: "Kein lehrer Eimer! ICh denke wir haben genug geschürft!"Magnus: "ja aber das keiner ein wort verliert wo wir das alles her haben!Mafio: "Na aus der Mine, wo denn sonst."
Magnus: "das könnt ihr auch sagen"

Mafio ging mit seinem Schürftrupp wieder ans Tageslicht. aber es war schon dunkel und regnete immer noch. aber wenigstens wusch der Regen den dreck und den schweiß von Mafios oberkörper. erst mal einen trinken gehen!

Der Fuzzie bei der Abgabe staunte nicht schlecht als jeder der 4 Schürfer 3 Eimer mitschleppte und besonders das Virgil sogar richtiges Erz im Eimer hatte."hmm das macht 50 für Jeden!"

Mafio war es leid sich abzurackern für diesen lohn wo er weiß das ein kleiner Brocken in der Stadt schon 50 einbringt. Also stopfte er sich einige brocken in seine Tasche.

...



14.01.2004 16:31#288
Mafio Und wieder ging der Schürftrupp zu ihrer geheimen stelle.
Mafio Spürte wie er mit jeden Hieb jeden Muskel trainiert. von einen der anderen Schürfer hat er gehärt das man die kraft aus den beinen nehmen muss. Das hat Mafio ausprobiert und so trainiert er sogar seine Beine gleich mit. Er dachte über ein Trainingsprogramm für die fetten dekadenten bewohner des oberen viertels nach. Denn in den letzten 2 Tagen ist sein Bauchumpfang sogar etwas kleiner geworden. und seine Kondition wird durch das monotone hacken auch verbessert. Er schwitzt auch viel weniger. aber seine haut bleibt Bleich weil er unter Tage arbeitet. Nach kurzer zeit waren seine Eimer auch voll und er ging zur Abgabe. 3 Eimer Erz zu 50 Goldstücken und weitere 10 Brocken kommen in Mafios Rucksack. Was für ein jämmerlicher lohn aber was kann man da machen?


15.01.2004 21:34#289
Mafio Ah endlich donnerstag. die letzte schicht in der Woche!
Mafio hackte das erz mit allergeqwalt aus dem Berg und machte seine 3 eimer wieder voll.

Das selbe spiel nochmal 10 in die Tasche und fürn rest seine 50 Münzen Kassieren.

Mafio holte sich extra für diesen tag einen Rum raus und machte ihn zur feier des tages lehr



17.01.2004 15:42#290
Mafio Mafio verschlang gerade giereig eine Scavangerkeule und steckte sich nen Stengel sumpfkraut an. er dachte sich dieses Wochenende den Fels zu verlassen und spazieren zugehen. und so geschah es. mafio packte seine Sachen und verließ das Lager. Der boden war vom schnee der übernacht gefallen war noch feucht aber die Sonne scheint was schöne farben zurfolge hat.



18.01.2004 14:11#291
Claw "Wird mal wieder Zeit, auf der Banditenburg nach dem Rechten zu sehen." dachte sich Claw am nächsten Morgen, nach seiner Armbrustprüfung und ging voll ausgerüstet den steilen Weg zur Banditenburg hinauf. Unterwegs hielt er kurz an Minors Grab, bevor er dann die Brücke passierte.
Die Wachen waren an ihren Plätzen: an der Brücke, an der Mine, auf den Türmen. Und hoffentlich auch die Patroullien, dachte sich Claw. Kalle hatte wohl hier für Ruhe gesorgt.
"Hey du, wo ist Kalle ?"
"Wer... ? Der Schürferboss ?!?"
"Jaa..."
"Du bist jetzt Söldner ?"
"Jaa..."
"Cool..."
"Na wo ist denn jetzt Kalle ?"
"In der Mine natürlich, Boss. Die wöchentliche Minecrawlersäuberungsaktion.""Gut, ich werde ihn gleich mal aufsuchen."
Claw wandte sich von dem Banditen ab und ging in Richtung Mine. Ehe er diese betrat sah er sich um. Die Schürfer waren in der Taverne oder in der Schürferhütte. Dann ging der Söldner in die Mine und fragte einen der Wachen, wo Kalle war.
"Der ist ganz tief drin, in der Mine. Sie haben dort einen riesigen Erzbrocken gefunden und ganz in der Nähe ein Minecrawlernest." Zufrieden nickte der Söldner und machte sich auf zu der Stelle.
Nach etlichen Minuten kam er zu dem beschriebenen Erzbrocken. Er war in der Tat riesig und ein Bandit stand davor und passte auf, dass keine Unbefugten weitergingen, denn weiter hinter dem Gang war das Nest... und Kalle mit seinem Säuberungstrupp.
"Halt ! Kein... ach du bists Boss. Hab dich gar nicht erkannt, bist jetzt Söldner, wa ?"
"Jaa... ist Kalle dort ?" fragte Claw und zeigte in den dunklen Gang geraudeaus."Jo. Er plättet ein Nest. Ist aber gefährlich, sind verdammt viele Minecrawler drin. Sie haben vorgestern diesen Stollen hier geflutet und einige Schürfer gefressen."
"Mist... ich werd mal nachsehen." meinte Claw und zog mal vorsichtshalber seinen Bogen. Nach 2 Minuten verliess er den dunklen Gang und kam in einer großen Höhle an, mit mehreren Stufen, so wie es ihm schien. Auf dem Boden lagen überall tote Minecrawler, mit Pfeilen gespickt oder mit abgetrennten Gliedmaßen."Ja... Kalle war hier." murmelte Claw, als er einen Minecrawlerwarrior sah, der total zermatscht war. Etwas entfernt konnte er Schwerter und Gebrüll hören, vermengt mit den kreischenden Schreien der Minecrawler. Und dann ertönte ein:"WAHHH, ICH MACH DICH PLATT, DU MISSGEBURT !!" Claw hielt inne und musste grinsen.
"Kalle." sagte grinsend und folgte dem Kampfeslärm. Und hinter der nächsten Ecke standen auch schon der Trupp Banditen, die die Minecrawler angriffen. Doch waren die Viecher doppelt so viele, wie die Banditen und diese wichen langsam zurück. Nur Kalle kämpfte mit einer Wut und Verbissenheit, die keiner erreichen konnte. Doch gerade wollte ein Minecrawler von oben auf Kalle herabspringen, als Claw dies bemerkte und schnell einen gezielten Pfeil schoss. Der Crawler fiel vor Kalle auf den Boden und dieser sah sich verwirrt um, bis er Claw bemerkte."Der Boss !" rief er aus. "Jetzt haben die Minecrawler keine Chance mehr !" "Na wenns denn sein muss." meinte Claw gleichgültig und zog sein Schwert. Er rannte an den Banditen mit den Bögen vorbei und stürzte sich ins Gefecht.


18.01.2004 17:05#292
Claw Nach einem harten Kampf, der fast eine Stunde dauerte, waren die meisten Minecrawler tot und der Rest in die unendlichen Weiten des Berges verschwunden. Die Höhle wurde gesprengt und die Banditen wanderten ausgelassen zurück in den Hauptstollen, um die Mine zu verlassen.
"Gute Arbeit Kalle. Du räumst ja richtig auf hier." meinte Claw zu seinem Stellvertreter, die als letzte von der Gruppe den Ausgang hinaus gangen."Naja, ist mein Job. Aber moment mal, du bist ja jet..."
"jetzt ein Söldner." ergänzte Claw leicht genervt. "Ja, ich habe mich Lees Truppe angeschlossen und werde jetzt Hof und Burg verteidigen." Kalle war erstaunt. Er hätte nicht gedacht, dass Claw zu den Söldnern gehen würde, aber eigentlich war es ihm egal, solange der Boss der Boss blieb."Du Kalle... ich habe da einige Pläne für die Zukunft. Es geht um die Garde." sagte Claw verschwörerisch.
"Wieder ein Frontalangriff, Boss ?"
"Nein. Dieses Mal ein hinterlistiger Angriff. Ein gefährliches Untefangen wird es, aber wenn es gelingt, werden wir die mächstigsten Männer der Insel sein. Ich werde noch mit einigen anderen Söldnern und vielleicht auch mit Lee reden...""Was hast du vor ?"
"Die königliche Galleere entern." sagte Claw bestimmt und Kalle fiel fast der Kinnladen runter.
"WAS ?"
"Du hast richtig gehört... Und ich habe auch schon einen Plan, wie wir das ganze machen wollen. Ich habe erfahren, dass ein neuer Teil auf Khorinis entdeckt wurde, der durch einen Bergpass führt. Vermutlich war damals das Erdbeben verantwortlich, dass der Pass sich öffnete. Das Erdbeben, dass ich sogar bei der großen Jagd im Minental spüren konnte.
"Woher weißt du das alles ?"
"Von der Hochzeit. Einige Betrunkene haben mir das erzählt.""Und du glaubst denen ?"
"Tja, sie haben alle die selbe Geschichte erzählt. Entweder ist es die Wahrheit, oder haben mir zufällig die gleiche Geschichte erzählt. Aber was noch wichtiger ist: dort soll es Piraten geben. Und sie stehen sicher auf unserer Seite. Ich werde dort mit einem Friedensangebot und einem Geschenk antanzen und wenn ich Glück habe, werden sie uns zum Hafen schippern. Dort soll es eine geheime Kanalisation geben. Ihr Banditen werdet durch die Kanalisation die Stadt stürmen und alles und jeden töten, dem ihr begegnet. Wir Söldner werden heimlich mit einigen Ruderbooten zur Galleere fahren und sie entern. Diese werden wir aus dem Hafen rausfahren und bei den Piraten ankern lassen. Somit haben wir die Galleere und können uns mit genug Mann zum Festland aufmachen."
"Und was ist mit den Orkgalleeren ?"
"Daran hab ich auch schon gedacht, aber die Piraten werden auch Schiffe bauen, kleinere Schiffe und uns begleiten. Damit wird es kein Problem sein, das Festland zu erreichen."
"Das... das ist verrückt. Der verrückteste Plan, den ich je gehört habe... Wann solls losgehen ?" fragte Kalle voll Vorfreude und Claw grinste."Wir müssen noch warten. Viele Vorkehrungen müssen noch getroffen werden und wir müssen trainieren, damit wir auch siegen. Hör zu, ich werde jetzt zum Hof aufbrechen und einige Söldner ins Vertrauen ziehen. Wenn wir genug sind, werden wir uns nochmals ans Planen machen. Lass dir bis dahin nichts anmerken und mach so weiter wie zuvor. Pass hier oben auf, solang ich Leute sammle.""Ok Boss, viel Glück." flüsterte Kalle und Claw verschwand wieder über die Brücke, hinab zum Hof.



20.01.2004 14:53#293
Mafio Mafio hat den Montag blaugemacht aber kam jetzt von seinem längeren Spaziergang zurück.
Er traf seinen Schürfertrupp der ziemlich spät Mittagspause machte. Mafio: "was macht ihr denn hier?"
Magnus: "Die haben in der Mine mit Minecrawlern zu tun. da geh ich nicht rein"in dem moment kam ein Bandit aus dem Stollen und brüllte allen schürfern zu.
"Ok, der Laden ist sauber. an die arbeit!"

So ging der trupp wider in ihre neben höhle.

Sie hackten und gingen es lässiger an da das erz hier recht brüchig war.
und so verging stunde um stunde um stunde.

Dann kam virgil auf die idee mal auf der nordwand der höhle zu hacken.Aber da virgil dumm ist blieb seine hacke wieder stecken.

Albundi: "Man du hast das hacken wirklich nicht drauf. warte ich helf dir."
die beiden zogen wie verrückt an der hacke, versuchten aber sie nicht kaputt zu machen.

Mafio: "lass gut sein die holen wir morgen raus las uns feierabend machen!"
und so geschah es auch
...



21.01.2004 15:53#294
Mafio Gestern wieder 3 eimer gehackt. und heute wieder malochen.
Der trupp ging wieder schürfen
Virgil: "Die scheiss hacke steckt immer noch!"
Mafio: "Was erwartest du? das von der anderen seite jemand drückt?"Virgil: "ah ich hab eh keinen bock heut zu schürfen!"

Und so schürften alle anderen bis zur mittagspause
Nach der Mittagspause kamen sie wieder zurück.

Virgil: "Ok jetzt aber!"
Er ging zu der hacke die immer noch feststeckte und zog wie ein gestörter dran. Bis die wand wieder aufriss und einen dunklen langen Tunnel freilegte. Virgil lag flach!

Magnus: "Ich hoffe die decke ist stabiler!"
Albundi: "Virgil, du solltest dein wandeinreißen spezialisieren und dich als Fachmann bezichen."
Virgil richtete sich auf: "Wo mag dieser Tunnel hinführen?"
Mafio nahm sich ne Fackel: "weiß nicht finden wir es doch heraus. Ich geh mal darunter und schau mal was da so ist."
Magnus: "Ich geh mit. musst ja nicht in ein Nest der crawler laufen ohne dessen anzeichen zu erkennen."

Und so ging Magnus und Mafio in den Tunnel, etwa 500 meter weit. Dabei trat Mafio auf etwas klebriges, beachtete es aber nicht.
Sie kamen in eine kleinere Höhle in der es nach allem möglichen roch.und Mafio hörte einige klackende geräusche die immer lauter wurden.Mafio: "Was sind das für Geräusche?"
Magnus lauschte und blickte in dei richtung aus der sie kamen.Magnus: "MINECRAWLER!"
In diesem moment wurde Magnus auch von einem der Biester mit den Zangen gepackt und starb einen Qualvollen Tod als der Crawler versuchte ihn mit den Zangen zu entzweien!

Mafio leuchtete mit der Fackel umsich und sah wie etwa 12 Minecrawler um ihn herum standen. er stellte fest das die crawler vor dem Feuer zurück schrecken. Scheuchte dei Minecrawler mit der Fackel und mit Geschrei aus den Weg und rannte wie eben jemand rennt dem ein Duzent Minecrawler auf den Pelz rücken. Er rannte den engen Tunnel nach oben. Albundi stand im Weg: "Was ist denn los?"Mafio rannte an ihm vorbei und schrie dabei: "Minecrawler!"
Albundi starte in das Dunkel des Tunnels und sagte: "ich seh kein----Das waren seine letzten Worte bevor die raufstürmenden Crawler ihn überranten und an ihm rumnagten. Virgil stand wie eine Salzsäule da.
Mafio: "Nicht kucken laufen!"
Mafio ghebte eine Spitzhacke auf und warf sie auf die Minecrawler die zurückschreckten. er nahm sich auch noch soviele Eimer voll mit erz wieviel er tragen konnte(5). Virgil packte sich auch seine Eimer warf aber einen auf die Crawler was sie aufhielt. Nunn rannten sie und schiren laut "Minecrawler! Minecrawler!"
....



22.01.2004 17:23#295
Mafio Was aus den Crawlern wurde war Mafio egal! aber Virgil stand unter schock aber wenigstens haben die 5 Eimer 90 Goldstücke gebracht. Er konnte es wegstecken das Magnus und Albundi Crawlerfraß sind aber jetzt geht er mal lieber alleine schürfen und zwar da wo es sicher ist!

also ging er in den Hauptschacht und hackte da seine Eimer voll. Das erz war aber Mühseliger zum hacken als in der Höhle. aber auch das schaffte er irgendwie.


50 Gold sind für diesen Knochenjob viel zu wenig aber er hatte jetzt immerhin Feierabend.

jetzt wo er ein Wochenende hat konnte er mal wieder das Lager verlassen.Und so geschah es



26.01.2004 14:46#296
Mafio den spaziergang in die Stadt hat er dann gelassen. er erreichte das Lager und schuftete wieder für 50 Gold und 10 Erz in eigene Tasche.
Das wochenende war kurz und er war müde. schon die 3. woche und langsam wurde es langweilig. Was mafio bracut ist wohl oder übel eine Abwechslung. Er kann nicht den ewigen schürfer spielen. aber was solls! Malochen für wen auch immer!


27.01.2004 14:54#297
Mafio Dienstag:
Heute hatte mafio ne schlechte laune. Aber er tut es doch nur für das Geld also ging er in die mine hackte für 50 und steckte 10Erz in die Tasche, vieleicht findet er später nen Käufer dafür

Mittwoch:
Das selbe spiel nochmal.

Donnerstag:
same shit every Day

Montag:
"Jeden Tag, arbeit ich Hart!"



02.02.2004 20:33#298
Die Söldner Der Hohe Söldner Vincent rannte die Banditenburg hinauf. Die Nacht war schon über Khorinis hereingebrochen und so sahen die Wachen der Türme ihn nicht kommen. Die Tatsache, dass dichter Regen viel, verstärkte den Effekt des Null-Sehens.
"HALT !" rief einer der wachhabenden Banditen, die die Brücke bewachten."Schon gut, ich bin Hoher Söldner. Ich suche den Schürferboss Claw." sagte Vincent und blickte umher, während die Wassertropfen ihm über die Wangen liefen. Der Bandit rief Kalle, den stellvertretenden Schürferboss, das Monster von einem Bandit.
"Was willst du, Söldner ?" fragte Kalle auf seine gewohnt freundliche Art und Weise.
"Ich suche Claw, den Schürferboss. Sagt ihm, dass General Le...""Der Boss ist nicht da. Er ist so weit ich weiß im Kastell auf Monsterjagd.""Im Kastell ?" fragte der Hohe Söldner skeptisch.
"Jaa, genau dort. Wenn du was von ihm willst, musst du ihn dort aufsuchen." sagte Kalle barsch und mit diesen Worten verschwand der Bandit wieder in die Mine. Vincent murrte unverständliche Dinge und kehrte um, den langen, steilen Weg der Banditenburg hinabkletternd, um den General zu informieren.
Claw



16.02.2004 16:06#299
Redsonja Leicht schnaufend erreichte Redsonja die Banditenburg. Ohne Probleme passierte sie die Brückenkontrolle und stiess die Tür zu ihrer Hütte auf. Sie fand alles genauso vor, wie sie es zurückgelassen hatte. Ob Fisk inzwischen ihre Mitteilung erhalten hatte? Die Söldnerin glaubte weniger daran, doch wen sollte das kümmern. Sie würde dem einstigen Banditenführer schon noch danken. Gemütlich liess sich Redsonja auf ihr Lager sinken und streckte sich nach den Strapazen der vergangenen Wochen genüsslich darauf aus und entspannte sich. Dann zog sie ihr kleines Büchlein hervor und begann das Tal zu zeichnen, in welchem sie diese seltsamen Amazonen angetroffen hatten. Später würde sie erstmals sehr lange schalfen und versuchen wieder etwas Ruhe zu finden.



28.02.2004 14:47#300
Claw Da stand der wütende Söldner, vor einem Berg zusammengeschlagener Schürfer, die nicht willig waren, zu arbeiten. Kalle hatte mit seiner Schlägertruppe mal wieder hart durchgegriffen und just in dem Zeitpunkt war der Schürferboss erschienen, um nach dem Rechten zu sehen.
"Hi Boss, schön dass du wieder da bist." empfing ihn Kalle am Vorplatz. Claw war schon länger nicht mehr hier gewesen. Das Minental, das Kastell und der Hof. Das waren seine letzten Aufenthaltsorte gewesen und dort war er ständig in der Klemme. Snapper im Minental, Riesenschnecken im Kastell und Orks auf dem Hof. Der Winter ging stilvoll zu Ende.
Claw wollte sich nichts vormachen. Seit einiger Zeit wurde es immer gefährlicher auf der Insel. Ständig wurden die Menschen angegriffen und mussten sich verteidigen und beweisen. Um den Söldner starben seine Freunde. Minor, Bloodflowers und Scipio. War dies erst der Auftakt einer großen Racheaktion von Beliar selbst ?
"Ja, ich freue mich auch, wieder hier oben zu sein. Dieser Platz ist gut verteidigt. Hier fühlt man sich sicherer, als auf dem Hof oder in der Wildnis." meinte Claw zu Kalle, als er sich wieder aus seinen Gedanken gerissen hatte."Es ist doch Wochenende, nicht wahr Kalle ?"
"Jo Boss. Wir gehen wieder Minecrawler jagen. Willst du mitkommen ?""Ja, wär mal wieder eine Abwechslung. Orks, Riesenschnecken, Snapper, Gardisten... Brauch mal wieder was Neues. Habt ihr ein Nest entdeckt in letzter Zeit, Kalle ?"
"Nee Boss. Seit dem Großen da, mit der Königin und ein paar Wochen später ein kleines, war nix mehr da. Außer ein paar herumstreunende Minecrawler, vereinzelt auch Warrior. Sonst nix großes."
"Gut, dann werd ich heut wohl nicht wieder in die Scheisse treten. Einfach mal ein bisschen unspektakulär jagen gehen hat ich schon länger nicht mehr. Lasst uns aufbrechen."
"Ok Boss. Ihr 4 kommt mit. Der Rest soll den Sauhaufen hier aufräumen !" befahl Kalle und deutete auf den Schürferhaufen, der stöhnte und heulte. Immer diese Schürfer. Dann betrat die sechsköpfige Truppe um den Schürferboss die dunkle Mine. Ein vertrauter Ort, dachte sich Claw und zog bereits einen Pfeil, den er auf seinen Langbogen auflegte. Sicher ist sicher.



28.02.2004 15:35#301
Die Banditen Die sechsköpfige Gruppe war nun schon seit gut 20 Minuten unterwegs in den dunklen Stollen. In Stollen, in denen sonst keine Schürfer arbeiteten."Schon eine Spur ?" rief Kalle nach vorne, denn ein Bandit wurde losgeschickt, um den nächsten Gang zu kontrollieren.
"Nein Boss, alles saubaaaaa.... !!!" schrie plötzlich der Bandit. Ein spitzer Arm eines Minecrawlers hatte den Körper des Banditen durchbohrt und zog ihn hinauf zur Decke, in der sich eine Öffnung befand.
"Verdammt !" rief Kalle und stürmte voran und hackte den spitzen Arm des Crawlers durch und der verletzte Bandit fiel herunter. Die drei anderen kamen herbei und halfen ihrem Kollegen, während Claw mit seinem Langbogen auf die Öffnung zielte.
"Da oben scheinen wohl einige zu sein !" rief Claw Kalle zu, der nach einem Felsbrocken suchte, um den unter die Öffnung zu schieben, um leichter hinaufklettern zu können. Der Bandit fand einen passenden Brocken und rollte ihn heran. Währenddessen blickte ein hässliches Minecrawlergesicht durch die Öffnung und kreischte Kalle an. Doch nur wenige Sekunden später befand sich ein Pfeil von Claws Bogen in dem hässlichen Gesicht und das Biest zog seinen Kopf aus der Öffnung heraus. Ein Rumsen oben verriet, dass die Bestie seinen Verletzungen erlegen war.
Kalle indessen hatte den Brocken herangerollt und kletterte mit zwei anderen Banditen hinauf. Den dritten liessen sie bei dem Verletzten und als Letzter begann der Schürferboss den Aufstieg durch die Öffnung. Kaum hatte er seinen Kopf nach oben gesteckt, hörte er auch schon wie Kalle und die zwei anderen Banditen gegen Minecrawler kämpften.
"Nicht schon wieder ein Nest..." stöhnte Claw hervor, zog sich hoch in den neuen Gang und zog schnell seine Armbrust, da von hinten ein Crawler auf ihn zustürmte.

Claw



28.02.2004 16:53#302
Carras [IMit wehendem Haar marschierte Carras den Weg zur Banditenburg hinauf.>>Hey Carras , gut dass du kommst.<< begrüßten ihn die beiden Wachen.Carras lächelte , er als Ehrenbandit war hier immer willkommen.>>Moin , wieso? Was gibts?<<

Die beiden Banditen warfen sich kurz einen Blick zu und wanten sich wieder an Carras: >>Claw, Kalle und ein paar andere sind in der Mine.
Eben grade kam einer der Banditen mit einem verletzten heraus , wir wissen nicht wass da drinne los ist.....Carras?<<
Beide schauten verwundert , Carras war so schnell aufgesprungen und Richtung Mine davon gerannt so dass die beiden nicht mal mehr ausprechen konnten.
Mit großen Schritten rannte der Templer und Ehrenbandit derweil auf die Mine zu , sprang in den Eingang und war kurz darauf schon von diesem verschluckt.
>>CLAW?!!<< rief er mit ruhiger aber sogleich besorgter und gedämpfter Stimme aber auch wieder lauter Stimme.

>>CLAW?!!<<



28.02.2004 17:05#303
Claw "Man, die werden ja immer mehr. Und ich wollte doch nur ein bisschen jagen !" maulte der Söldner, als Massen von Minecrawlern ihm entgegen kamen. Er hatte es schon aufgegeben, mit der Armbrust auf sie zu schiessen, denn erstens dauerte die Nachladerei ewig, zweitens hatte er kaum noch Bolzen und drittens traf nur die Hälfte der Geschosse die Minecrawler. Also warf der Söldner die leichte Armbrust zu Boden und liess stattdessen den Langbogen sprechen."Schon besser." freute sich der Söldner, nachdem er das vertraute Gefühl des Bogens genossen hatte. Kalle und die drei anderen Banditen waren hinter ihm weiter in den Tunnel vorgedrungen, um die Bestien dort zurückzudrängen. Dabei hatten sie nicht bemerkt, dass Claw jetzt ganz allein hinter ihnen war und ihnen den Rücken deckte. Nach einiger Zeit jedoch verebbte plötzlich der Crawlerstrom und Claw atmetete auf.
"Mist... nur noch 23 Pfeile und 6 Bolzen..." fluchte er, nachdem er seine Geschosse nachgezählt hatte. Gerade wollte er aufbrechen, Kalle und den Banditen folgen, als ein langer Schrei des Schürferbosses Ohr erreichte. Das hörte sich verdammt noch mal an wie Carras !
"CARRRAASSSSS !!??!!" brüllte der Söldner zurück. "WIR SIND HIER OBEN, IN EINEM NEUEN TUNNEL !! SUCH DIE STOLLEN NACH EINEM LOCH IN DER DECKE AB ! ICH RENNE ALS VOR !!!"
Gesagt, getan. Claw packte seine Armbrust und rannte los, in Richtung Kalle. Während dem Laufen lud er sie schnell und sprang über diverse tote Crawlerkadaver, die auf dem Boden lagen, zerstückelt und zerstümmelt von Kalles Schwert.



28.02.2004 17:15#304
Carras Loch an der Decke?
Der war vielleicht gut , Carras schüttelte den Kopf.

Er sah sich ein wenig um und erkannte auch bald was Claw gemeint hatte. Rennend machte er sich an die Verfolung.
>>Claw wenn du nicht sofort wartest kille ich dich , falls es nicht die Minecrawler tun!<< dabei lachte er

Carras konnte in seiner Angst um seine Freunde so schnell rennen dass er Claw bald erreichte.
>>Claw was ist hier eigentlich los? Das Nest haben wir doch zerstört? <<


28.02.2004 17:22#305
Claw "Du Witzbold ! Der ganze verfluchte Berg hier ist ein einziges Nest ! Wer weiß, wie tief das alles hier geht. Das größte unterirdische Tunnelsystem, dass ich je gesehen habe... ständig werden wir von irgendwelchen Minecrawlern angegriffen. Das hier scheint nur eins der kleinen Nester zu sein..." meinte Claw zu Carras, als ein Minecrawler um die Ecke bog und sich mit seinem vollen massigen Körper auf die beiden unvorbereiteten Krieger warf. Die spitzen Beine wurden nach unten gerammt, um die zwei Menschen aufzuspiesen, doch Carras und Claw rollten sich zur Seite. Ein Zweihänder glitt durch die Luft und traf den Rücken des Crawlers, der zu Boden ging und kreischte. Wild schlug es mit seinen Beinen um sich. Carras wurde getroffen und flog 2 Meter zurück gegen den Felsen. Claw sprang schnell auf und schoss mit seiner Armbrust der Bestie einen Bolzen in den Kopf, der sein Leben beendete.
"Komm schon Carras ! Lieg nicht so faul hier in der Ecke rum, Kalle braucht uns !"



28.02.2004 17:32#306
Carras Carras stutzte.
Minecrawler die einen 2,10 Meter großen Templer 2 Meter weit werfen konnten? Hier war scheinbar alles möglich.

Kaum hatte er sich aufgerappelt da tauchte schon der nächste Minecrawler vor ihm auf und griff an.
>>Werfen kann ich auch ihr Scheißviecher<<
Er packte den Minecrawler an seinen Kopf , trat nach seinen beinen , drehte sich um 180 Grad und ließ den Minecrawler los der mit einem schönen Bogen durch die Luft flog und mit seinem hässligen Kopf gegen einen Stein flog.Einmal stach Carras noch mit seinem Schwert zu dann war das leben des Minecrawlers beendet. Das bemerkte man aüsserst schön an dem Kreischen was der minecrawler von sich gab.
Es klang fast so als würde er heulen.

Claw schien sichtlich irritiert , normalerweise warfen Menschen ja auch keine Minecrawler durch die Gegend.
>>Claw , steh nicht so dumm da rum. Kalle braucht uns!<<
spottete Carras und rannte los.



28.02.2004 17:40#307
Claw Der hatte Nerven ! Warf er einfach mal so nen Minecrawler durch die Gegend. Also rannte Claw dem Templer hinterher.
Nach wenigen Metern standen sie in einer größeren Höhle, in der ein Bandit stand und mühsam kämpfte. Zwei andere lagen tot hinter ihm, dazwischen dutzende tote Minecrawler.
"Kalle !" riefen Claw und Carras wie aus einem Mund, als sie den letzten stehenden Banditen sahen, der einen kleinen Gang versperrte. Dahinter waren dutzende Minecrawler, die allerdings nicht durchkamen, da der Eingang zu niedrig war. So konnte immer nur ein Minecrawler durch die Öffnung, die Kalle mit seinem Schwert blockierte.
"Kalle, komm zurück ! Verstärkung ist da !" rief Claw und zielte mit seinem Bogen auf Kalles Rücken. Kaum sprang dieser seitlich vom Eingang weg, als auch schon der nächste Crawler sich durch den Gang quetschte und einen Pfeil in die Stirn bekam. Der nächste ebenfalls. Doch langsam kamen mehr und mehr Crawler aus dem Tunnel, als Claw erschiessen konnte. Nun musste Carras ran.


28.02.2004 17:51#308
Carras War ja klar, alles blieb mal wieder an Carras hängen.
Er hatte allerdings leichtes Spiel, ein Minecrawler alleine war halt kein gegner mehr. bei mehreren auf einmal wäre dass natürlich etwas anderes gewesen.Er erstach einen der Minecrawler als er sich gerade durch den Spalt zwängte und versperrte somit den anderen Crawlern den Weg.

Glucksned schaute Carras zu Claw.
>>Die Minecrawler werden ihren Kumpel gleich dort weggeschoben haben. Wollen wir abhauen oder uns hier weiter amüsieren?<<



28.02.2004 17:56#309
Claw "Na, eigentlich ist es ja gelaufen. Kalle, du weißt ja, was zu tun ist. Komm Carras, gehen wir. Für die paar Crawler brauchen wir uns nicht mehr unnötig abzurackern. Gehen wir einen Trinken." der Söldner und der Templer verliessen die Höhle und einige Sekunden später gab es ein gewaltiges Rumsen und Krachen und überall wirbelte Staub herum. Kalle hatte mit einer Komabierbombe den Stollen in die Luft gesprengt und kam staubüberdeckt hinter den beiden her."Deja vu..." meinte Claw und grinste. Genau diese Situation hatten sie schon einmal erlebt, nur waren da mehr Leute dabei gewesen und demnentsprechend gab es auch mehr Tote.
"Also Carras, was hast du jetzt eigentlich noch vor ?" fragte Claw seinen Freund, als sie die Mine verliessen und der kalte Winderhauch um sie herum wehte.



28.02.2004 18:01#310
Carras Carras überlegte kurz.
Da war doch irgendwas? Irgendwas hatte doch dieser Landstreicher unten auf den Feldern erzählt?
jetzt fiel es ihm wieder ein!

"Claw! Es gibt wieder einen Erztransport!"
mehr brauchte Carras nicht zu sagen , er wusste was Carras meinte."Angeblich sind sie noch im Minental , ich hab kaum Informationen darüber. Aber es wäre doch eine Schande der grade nicht ein wenig von ihrem Erz abzunehmen , die Armen haben ja soviel zu transportieren." Dabei grinste er hämisch und graulte tala am Ohr der ausserhalb der Mine geblieben war. Tala mochte keine Minecrawler.



28.02.2004 18:07#311
Claw "He he... ausgezeichnet..." murmelte der Söldner. Erztransporte waren immer gut. Besonders, wenn der Erztransport den Besitzer wechselte.
"Ja ich denke, wir tun ihnen den Gefallen und nehmen ihnen das Erz ab. Dann müssen sie nicht mehr so viel schleppen." Claw grinste wieder einmal diabolisch."Und wen sollen wir alles mitnehmen ? Kalle, ein Trupp Banditen und wer noch ? Sind ja sicher ein paar der dämlichen Blechbüchsen dabei..." Claw freute sich innerlich. Endlich wieder Milizen schlachten und Blechdosen aufknacken. Das war genau nach seinem Geschmack. Auch er hatte nämlich jetzt vorerst mal genug von Minecrawlern. Ein paar Lustwichtel der Garde waren da genau das Richtige Mittel."Also ? Wen nehmen wir mit und wann soll die Schlacht beginnen ?"


28.02.2004 18:11#312
Carras Carras überlegte rasch.
"Wie gesagt , wann es losgeht weiß ich nicht. Dass müssten wir schnell herausfinden!"
Er seufzte kurz und sprach weiter: "....wir könnten doch ein paar Söldner oder Drachenjäger fragen? Wo ist eigentlich Gohan?!"

"Son sind wir auf jedenfall zu wenige.... ausser ich raüme die ganze Banditenburg leer. Das ist aber Schwachsinn"
"Stimmt" erwiederte Carras.
"Wie schon gesagt , am besten fragen wir ein paar Söldner?"



28.02.2004 18:18#313
Claw "Gut, ich wüsste da eventuell jemanden... Carras, Kalle, macht ihr ein paar Banditen bereit und maskiert euch alle. Ich werd runter zum Hof gehen. Wir treffen uns so bald wie möglich unten am Hof. Bis dann." Claw füllte schnell seinen Pfeil und Bolzenvorrat auf, ehe er über die Brücke hechtete und die Banditenburg verliess, in Richtung Hof.



01.03.2004 21:49#314
Flint16 Flint schuftete bis zur Erschöpfung. Von Morgens bis Abens. Doch nun war er schon besser! Der Haufen der sich unter dem großen Klumpen an der Wand befand war schon beinahe dreifach so groß wie am Vortag. Das müsste eine gute Summe an Gold geben. Doch dann schoss Flint ein Gedankte in den Kopf. Man merkt es bestimmt nicht wenn ich einen kleinen Brocken einstecke! Nur ein bisschen! Vielleicht kauft ihn mir Ken ab, dann hab ich auch einen Grund zu ihm zu gehen! Er nickte ienmal unsehr bar und wartete auf ein passendes Stückchen. Kaum 6 Schläge nach seinem gedanken bröselte schon ein besonderr hellblauer Brocken ab. Und FLint nahm ihn in die Han dum ihn zu betrachten, dann schlug er mit der Hakce nochmal und lies beiläufig den Brocken in sein Ärmel fallen. Er hätte Dieb werden sollen! Es gelang ihm sehr gut. Dann haute er drauf, zwar sah es noch etwas komisch aus wie der Schlag auf eie besonders Schlechte Stelles der Klumpens ging doch hätte es auch an etwas anderem liegen können. Dann höhrte er die Stimme des Söldners der die Schürfer rief aus der Mine zu kommen. Es verlief wie am Tag davor ab. Er musste das Erz abgeben und bekam den kleinen Haufen Gold. Er volgte nun den anderen Shcürfer wie er bemerkte gingen einige in ein Haus neben der Mine und die anderen hinunter auf den Hof, nun ging er zu den anderen. In diesem Haus waren extra Betten für die Schürfer bereitgelegt und Flint nahm sich das erst beste. Er wollte das Erz noch nicht heraushohlen doch müsste er es irgenwo verstecken! Aber das konnte er nicht emrh tun, er war müde und brauchte seinen Schlaf...



02.03.2004 19:30#315
Flint16 Er wachte an diesem Morgen sehr früh auf und selbst erschien es ihm das er beinahe keinen Hunger hatte! Also ging er sofort wieder in die Mine um seine Muskeln zu strählern und den Umgang mit der Hacke zu üben. Er ließ einige seiner Üblichen Sachen da und versteckte den kleinen Erzklumpen unter dem Kissen. Er wollte fragen ob er nicht bald frei nehmen könnte um zu Ken zu gehen, doch zuerst müsste er nochmal in die Mine.
Er trottete hinaus und ging sofort in die Mine, nun war er der erste dort gewesen! Der tag verlief wie gewohnt und am Abend rief ein Söldner die Schürfer nach und nach hinauf. Flint ging hinaus und suchte eine Möglichkeit mit jemanden um FLints freien Tag zu sprechen doch fand er keinen Snsprechparter, also ging er wieder schlafen und dachte sich noch im Bett eine Strategie aus wie er am nächsten Tag noch besser und produktiver schürfen könnte.



06.03.2004 16:16#316
Shina1989 Shina arbeitete wie jeden tag wieder in der Mine. So langsam hatte sie den Kniff raus doch irgentwie war es ziemlich ansträngend. Jeden tag nur in der Mine schuften war nicht das wahre denn man sah nichts von der Welt. Trozdem gefiel es ihr hier tausend mal besser als in der Garde. Irgentwann aber würde sie auch aus diesem loch kommen. Sie hatte vor eine Wegelagerin zu werden denn dort hatte sie die meiste freiheit.

Puh... für heute habe ich genug gearbeitet.

Shina wurde schon so langsam etwas unter den Schürfern respecktiert denn sie arbeitete härter als manch anderer und hatte sich schon ein kleines vermögen angespart. Ruhig schritt sie aus der Mine und gab das geschürfte erz ab.


07.03.2004 00:20#317
Shina1989 Shina war gelangweilt denn sie hatte nichts zu tun. Draussen zu sitzen war langweilig und die Sterne waren auch nichtmehr das was sie mal waren. In der Mine Schufteten noch die ganz Armen doch Shina wollte schnell befördert werden und deswegen musste sie noch mehr Arbeiten. Sie richtete ihre klamotten und ging an einen freien erzbrocken. Sie kloppte wie eine wilde auf den Erzbrocken ein und lies nebenbei eun paar stücke in die Tasche gleiten.Solangsam gefiel ihr der Beruf denn sie übte sich im Klauen. Nicht das sie stolz drauf wäre aber man musste ja sehen wo man bleibt. Stillschweigend haute sie auf den Brocken ein und ihre Taschen und der Beutel in dem Sie das Erz aufbewahrte. Nach einiger zeit des Schürfens hörte sie dann aber wieder auf und legte sich in ihr bett.


11.03.2004 15:21#318
Claw Langsam schlenderte der Schürferboss den Weg hinauf und grüßte die beiden Brückenwachen.
"Na, alles ruhig ?" fragte Claw nach.
"Jo Boss, alles ruhig. In letzter Zeit war nichts los..." kam die Antwort"Wenn du wüsstest..." murmelte sich Claw in seinen nicht vorhandenen Bart und ging weiter zum Vorplatz der Mine. Zu seiner Überraschung sah er keine Schürfer, die faul auf dem Vorplatz sich rum tummelten. Stattdessen hörte der Söldner das montone Erzhacken aus der Mine und ein zufriedenes Lächeln huschte dem Söldner über das Gesicht. Hatte Kalle wohl wieder seine Arbeit als
Schürfer-durch-Prügler aufgenommen und alles war schön ruhig."Und, wie stehts mit dem Erz ?" fragte Claw die Wache am Mineneingang, die für gewöhnlich das Erz der Schürfer entgegennahm.
"Nicht gut... in letzter Zeit schürfen die Drecksäcke immer weniger. Doch trotzdem haben wir einen großen Vorrat auf Lager..." meinte der Bandit verächtlich und spuckte in einen leeren Eimer.
"Sie schürfen weniger ? Wurden wieder welche von Minecrawlern gefressen ?" hakte Claw nach, dem diese Aussage nicht gefiel.
"Nein Boss. Minecrawler waren in der letzten Zeit selten. Die meisten werden ja jedes Wochenende bei den Jagden ausgerottet. Aber der Stollen gibt nicht mehr soviel her. Die Schürfer müssen tiefer in den Berg, um an die dicken Brocken zu kommen. Und die meisten haben einfach Schiss davor, so tief zu gehen..." meinte der Bandit udn zuckte die Schultern.
"So so..." brummte Claw. Das lief nicht gut, gar nicht gut. Der Hauptstollen gab nicht mehr viel Erz her. Nur in den tieferen, dunkleren, gefährlicheren Stollen gab es riesige Erzvorkommen, doch wagten die Schürfer sich nicht, dort hin zu gehen. Vielleicht sollten mal diese Tunnel gesichert werden, fuhr es dem Schürferboss durch den Kopf. Er sollte wohl einige Leute herbeordern, zur genaueren Erkundung der Stollen...



14.03.2004 19:22#319
Flint16 Tag ein Tag aus hatte Flint immer geschürft. Zwar hatte er jeden Tag 2 mal etwas zu essen gerbaucht dennoch hatte er schon eine beträchtliche Summe zusammen. Auserdem plagte ihn schon sein Gewissen. Nacht um Nacht dachte er nur von dem Erzbrocken welches er unbedingt zu Ken bringen wollte, doch schaffte er es einfach nicht! Es war immer jemand im Schlafsaal, manchmal ein Schürfer, manchmal ein Bandit. Das machte es ihm nicht unbdeingt leichter hinaus zu kommen.

Flint hatte an diesem Wochenende frei gehabt. Es tat richtig gut mal zu entspannen. Auserdem sah er schon wie gut er war. Seine Arme strählten nur noch vor Muskeln und seine Hände gewöhnten sich an den harten Griff der Spitzhacke. Aiserdem lernte er immer mal wieder jemand neues kennen. Erst ein paar Tage zuvor hatte er eine Frau in den Minen gesehen! Die Banditen sahen ihr nach wo immer sie lief und selbst kanen nun des öffteren Banditen in die Minen, sie meinten sie sollten nachschauen ob keine Minecrawler kommen doch beobachtete Flint sie jedes mal wie gebannt sie auf den Hintern der Dame starrten. Flint wollte es nicht verleugen das er es nicht auch tat, doch war seine Arbeit das Schürfen und nicht das herumglotzen.

Doch an diesem Wochenende sah er sie kein einziges mal! Er sollte ebenfalls mal wieder zum Hof gehen, doch nicht an diesme tag. Er legte sich sehr früh schlafen, damit er am nächsten Morgen gestärkt weiter seine Arbeit verrichten kann...



14.03.2004 20:11#320
Shina1989 Shina schürfte weiter wie eine Wilde und war schon etwas müde doch ans aufhören dachte sie noch lange nicht denn ihre Taschen waren noch nicht voll. Ein hieb von oben , ein hieb von unten. Diese kombination führte sie immer weiter durch bis der Beutel in dem Das erz für die Banditen war überquellte denn sonst würden die taschen niemals voll werden. Ruhig schritt sie aus der Mine in den Schlafraum und sah einen jungen Mann dersich einen Erzbrocken anschaute. Schnell lief Shina zu ihrer Truhe und zählte die Brocken. Alle waren noch da. Das war gut denn sie könnte es später noch gebrauchen. Beruhigt legte sie die anderen Brocken dazu und schritt zu dem Mann.

Entschuldigung aber was machst du da mit dem Erzbrocken? Hast du etwa geklaut?
Shina grinste. War sie also nicht die einzige.
Doch eins fragte sie sich. Wie zur Hölle hatte dieser Mann das geschafft?
Du scheinst ein passabler Dieb zu sein. ich mag sowas. Mein name ist Shina. wie ist deiner?



14.03.2004 20:21#321
Flint16 Flint schreckte hoch, war er doch tatsächlich so dumm gewesen und wurde erwischt. Er lies den Brocken in seinem Ärmel verschwinden. Dann stand er auf. Sein Blick glitt der Person nach oben, auf das gesicht. Es war die Dame die mit ihm schürfte! seine Augen weiteten sich. Seine Kehle wurde staubtrocken. I-ich bin FLint. er merkte kaum das er stotterte. Doch dachte er noch immer über die Worte der Schürferin nach. Sie sagte der er ein passabler Dieb war. Doch er war nichts weiter als ein gewöhnlicher Schürfer. Sssssag es den Banditen nicht! Was willst du? die Dame machte ein erschrockenes Gesicht. dann neigte sie ihren Kopf zur Seite, ein kurzes Grinsen verriet ihm das sie es gar nicht vorhatte. Sie hohlte Luft und wollte eine weitere Frage stellen...



16.03.2004 20:43#322
Flint16 So war es geschehen!

Flint hatte auch nach diesem harten Tag keine lust mehr einfach so zuzusehen wie die tage davon rannten und er einfach nicht dazukam Ken zu besuchen!Am Abend zuvor hatte er auf eine Antwort von Shina gewartet doch sie schien es nicht gehöhrt zu haben und war ohne ein Wort schlafen gegangen. Doch an Diesem Abend wollte er hinaus!

Er ging in die Schlafkammer, hohlte sienen Erzklumben heraus und versteuhte ihn schnell im Ärmel. Dann spazierte er überfreundlich hinaus. Die Sonne lauchte den kleinen Wandere in ein wunderschönes rostbraunes Licht. Und selbst die Wärme die von den Strahlen ausging schienen nun Flints Freunde geworden sein! Das Lange Schürfen machte seine Haus danz hell, und da tat ein solcher Spaziergang ganz gut!
Er torkelte den Hang hinab, durch denm Hof wo ihm noch immer das dröhnen der hammerschläge in den Ohren hängen blieb.
Dann ging er vom Hof hinab. Er lief über die besäten Felder um eine kleine Abkürzung zu machen...



17.03.2004 10:18#323
Sirius Schlecht gelaunt stand Sirius in einem der weitläufigen Schächte der Mine und hackte verdrossen auf einem der scheinbar endlos vielen kleinen Erzklumpen herum. In dem Schacht, in dem sich der Schürfer befand, war bis auf sein immer wiederkehrendes Hacken nichts zu hören. Ab und zu konnte man zwar dem Zischen eines der weiter hinten stehenden Minecrawler zuhören, und wenn man wirklich ganz genau hinhörte konnte man weiter vorne, wo weitaus mehr los war, auch die Schürfer stöhnen hören, aber sonst gab es wirklich nichts... nur undurchdringliche Dunkelheit, Sirius und den Erzklumpen, der langsam aber sicher immer kleiner werden musste. Zumindest hoffte Sirius dies, schliesslich war es ihm schon fast unmöglich überhaupt die eigene Hand vor Augen zu erkennen. Den Schürfer befriedigte seine Arbeit jedoch nicht wirklich, denn es war wahrlich eine Sisyphusarbeit - soviel man auch hackte, die gewaltigen Erzvorkommen der Mine würden warscheinlich niemals erschöpft sein. Und so wie er sich kannte, würde er auch für alle Zeiten Schürfer bleiben, er hatte in seinem Leben bisher schliesslich auch noch nichts erreicht.
Doch der Jünger des Lee hörte auf nachzudenken, viel besser, so dachte er, würde es sein wenn er sich endlich auf das Hacken konzentrieren würde, vielleicht würden seine Anstrengungen für Lee ja doch irgendwann einmal mit einer Beförderung oder einer willigen Magd belohnt werden...



17.03.2004 16:02#324
Claw In einer kleinen Höhle, die vor langer Zeit zu einer Art "Zählbüro" für das Erz umfunktioniert wurde, saß Claw und brütete an dem staubigen Holztisch über einer Karte. Es war eine Karte, die sehr wichtig war. Eine Karte der gesamten Mine. Die neusten Höhlen, Gänge und Tiefen hatte der Söldner eigenhändig auf die Karte gekritzelt, damit man einen Überblick hatte.
"...hier endet der Hauptstollen... wo... ahh da... hier ist das Gitter zum verboteten Teil... und hier das ehemalige Nest der Minecrawlerkönigin..." murmelte Claw in die Stille hinein. Er saß schon seit Stunden in der staubigen kleinen Höhle in der Mine und studierte im Licht einiger Fackeln die komplizierte Minenkarte, da der ganze Komplex riesig war. Selbst er, als Schürferboss und vor langer Zeit Schürfer, kannte nicht jeden Winkel. Manche waren gänzlich unerforscht, in anderen war es zu gefährlich, da Minecrawler und Löcher im Boden, die in die Tiefe führten, das Erkunden zu einem lebensgefährlichen Abenteuer machten. Doch nun musste es gewagt werden, diese Gänge zu erforschen. Das Erz war im Haupt- und den meisten benutzten Nebenstollen erschöpft. Weiter durchbuddeln war nicht drin, denn schon einmal hatten die Schürfer einen unterirdischen Fluss angegraben und für eine Katastrophe gesorgt. Deswegen mussten diese alten, uralten, unerforschten Gänge inspiziert werden. Aber was, wenn es dort kein Erz gäbe ?
"Unsinn." brummte der Söldner. "Dort MUSS es Erz geben. Schliesslich gibts eine riesige unterirdische Erzader, die wir noch nicht freizulegen vermochten..." Claw dachte nach. Er brauchte fähige Männer, die sich trauen würden, mit ihm diese Gänge zu erkunden. Vielleicht sollte er auf dem Hof fragen, denn in hier oben in der Banditenburg war momentan heftiges Treiben, denn der Frühling war da und es musste eine Menge gearbeitet werden.
Der Schürferboss stand auf und zog seinen Elbendolch aus dem oberen Teil der Karte, den er dort befestigt hatte, da der Kalte Wind die Karte sonst weg geweht hätte. Er rollte sie zusammen und verliess die Höhle in Richtung Minenausgang."In der Tat..." murmelte er beim Vorbeigehen an den Schürfern. Ihre Eimer, wo sonst das Erz reinkam, waren kaum gefüllt. Es musste was unternommen werden, oder Lee müsste das Erzmonopol abgeben...



21.03.2004 16:54#325
Garos Garos betrat mit Pak die BanditenburgDas is die burg. Hier halten sich die Banditen und alle schürfer auf. Da drüben ist die Mine Garos führte Pak in die Mine. Es war kalt und stickig. Es wunderte ihn dass die Schürfer die normalerweise fast unter der Last des geschürften Erzes zusammenbrach hier nur halbvolle Eimer hinaustrugen. Er war so lange nciht mehr hier gewesen... was war hier passiert? Ging das Erz aus? Das wäre eine Katastrophe für Lee und alle Söldner. Lee würde die ganze Macht verlieren die er durch das Erzmonopol erhielt verlieren. Garos führte Pak leicht abwesend durch die Mine. Seine Gedanken waren kreisten um die erzknappheit die hier anscheinend herrschte. Normalerweise ist die ganze Mine erfüllt vom Klang der spitzhacken und es ist viel mehr los, ich denke ich werde mal Claw, den Boss der Mine fragen was hier vor sich geht.


21.03.2004 17:08#326
Shisha Shisha folgte Garos in die Mine und sah sich um. Obwohl er sich hier nicht sehr wohl fühlte kam ihm trotzdem alles irgendwie vertraut vor. Er hörte das vereinzelte Klingen von Spitzhacken auf hartes Gestein und das Bröckeln von Erz und Steinen. Manche Schürfer schauten ihn entgeistert an als wäre er ein Gespenst. Ja is gut! Gedankenversunken folgte er Garos weiter doch wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen als ein grosser Wassertropfen auf seinen Kopf tropfte und er zusammen zuckte.



21.03.2004 21:02#327
Claw "Ihr zwei, mitkommen !" befahl Claw zwei Banditen, die gerade auf Patroullie waren. Sie folgten ihm ohne Murren tief in die Mine hinein, dorthin, wo sich sonst keiner hinwagte. Schliesslich kamen sie an den unerforschten Tunneln an, die mit einem Gitter abgesperrt waren.
"Ihr bleibt hier und bewacht diesen Ort. Niemand darf ohne meine Erlaubnis da durch. Dieser Gang ist für uns überlebenswichtig, also Augen auf und Wache halten !" herrschte der Schürferboss die zwei Banditen an. Maßnahmen mussten ergriffen werden. Von Tag zu Tag wurde weniger Erz abgeliefert. Das war alles andere als gut. Und diese unerforschten Gänge könnten die Mine retten, wenn genug Erz dort zu holen wäre. Und es war auch logisch, dass diesen Tunneln nichts passieren durfte. Kein Einsturz, nichts. Also musste dieser Bereich erst einmal abgeriegelt werden.
Nach 5 Minuten befand sich Claw wieder im Hauptstollen. Er wies einige andere Banditen zurecht, mit den zwei Wachen regelmäßig zu tauschen, damit ja keiner beim Wachdienst einschlief. Danach ging der Söldner weiter, die heutige Ausbeutung zu begutachten.
"Verdammt, so wenig Erz ?!" fluchte er, als er die neuen Erzhaufen in den geheimen Erzlagern der Mine begutachtete. Es gab nur noch eine Möglichkeit und die war es, die neuen Tunnel zu erforschen. Ein großes Wagnis, da es dort vor Minecrawlern und bodenlosen Rissen nur so wimmelte. Doch der Entschluss stand fest. Eine Aufklärungsgruppe musste dort runter, den Gefahren trotzen und in Erfahrung bringen, wie viel Erz dort unten zu holen war...
"Nur, wen nehme ich mit ?" fragte sich Claw und kratzte sich am Hinterkopf.


26.03.2004 09:28#328
blutfeuer in der taverne hatte man irgendwas von der banditenburg und einer mine erzählt und da blutfeuer trotz des zugegebenermaßen ziemlich heftigen alkoholspiegels noch denken konnte, schlussfolgerte sie messerscharf, dass dort bloodys wohnung sein musste. da sie das teil noch nie gesehen hatte, heuerte sie einen schürfer an, der sich für einen krug bier bereit erklärte, sie auf die burg zu bringen.
jetzt war es schon heller morgen und ei amazone hatte zuerst wuschel aus dem stall geholt und war dann dem schwankenden schürfer gefolgt.
erst ging es durch dichten wald und dann stoppten sie an einem steil ansteigenden felssteig, der an einem felsen entlang in irgendeine schwindelnde höhe führte.

wuschel hatten die beiden zurückliegenden tage im stall neue kräfte verliehen, so dass er den schürfer einfach überholte. der rief ihr noch nach, dass sie aufpassen sollte, man könne hier leicht abstürzen aber sie könne auch niecht fehl gehen. dann war blutfeuer allein.

wuschel wurde nach einem flotten anlauf immer langsamer. der pfad war steil und steinig. auf einer seite fiel der fels schroff ab und die bäume, die sich in den steinigen boden krallten, warfen einen angenehmen schatten auf den weg. die andere seite des weges schoss steil in die höhe.

"das ist ja ein unheimlicher weg. hier kann man doch niemals raufkommen, wenn das die felsbewohner nicht wollen. eine perfekte unterschlupf."
und weiter ging es den fels bergauf.

irgendwann war sie dann nahe des gipfels auf eine schwankende freihängende brücke gestoßen, an deren anderem ende ein bandit vor sich hin döste.
die amazone mit ihrem seltsamen reittier betrat die schwankende konstruktion, woraufhin diese kräftig zu schaukeln begann. der wächte auf der anderen seite schreckte aus seinem schlaf. er spannte den bogen und forderte die amazone auf, sofort stehen zu bleiben.

"wenn du nicht tust, was ich mache, bist du des todes. ich schieße dich von deinem häßlichen vogel und dein körper wird auf den felsen im grunde zerschellen."

blutfeuer sprang von wuschel und vergewisserte sich sicherheitshalber, dass die rune an der richtigen stelle saß.

"nun reg dich ab, ich bin meiner begleitung bloß vorweg geeilt. ich bin die amazone blutfeuer und seit gestern im dienste des generals."
der bandit dachte nicht daran seinen bogen sinken zu lassen.
"hör zu, kleiner, ich leg meine waffen hier auf den boden und du darfst sie an dich nehmen. ich bin nur hier um zu schlafen. bloody hat mir den schlüssel zu seiner hütte gegeben und meinte, ich könne hier pennen. nur das wollte ich tun, obwohl ich beeindruckt bin, was das für ein hübsches fleckchen erde ist."
der bandit kam, immer noch misstrauisch, langsam näher. nachdem blutfeuer bogen und schwert abgelegt hatte, wagte er sich sogar dichter heran.
"sag dieser kreatur, sie soll ein stück zurück gehen. ich hab noch nie so einen riesigen scavenger gesehen und möchte von dem nix auf die nuss bekommen."
auch dieser aufforderung kam die amazone nach und zeigte dann dem wächter den schlüssel von bloody. und den musste der bandit kennen, denn das rosa pantöffelchen aus eichhörnchenfell, dass den schlüssel zierte, kannte hier wohl jeder.

"na ist ok, ich werd dir mal glauben,. obwohl der schlüssel auch geklaut sein kann. bloody wird bei den weibern schnell schwach und man kann dann sonstwas mit ihm anstellen. zur sicherheit geb ich dir ne wache zur seite. wird wohl eh besser sein, denn wir haben nicht so oft frauenbesuch hier oben und die meisten männer hier hatten schon lange keine frau mehr."

die amazone musste lachen

"also in dieser beziehung kann ich ganz gut auf mich selbst aufpassen. aber ruf ruhig deinen wächter, wenn es dich beruhigt!"



26.03.2004 10:22#329
blutfeuer staunend betrachtete die amazone die versteckten bauten, die sich zeigten, als sie das obere plateau des steilen felsens betrat. zwei türme kratzten an der silhuette des blauen himmels und an die felskanten schmiegten sich einige kleinere und frößer hütten.

direkt am platz befand sich wohl die legendäre mine, aus der die söldner ihr wertvolles magisches erz schürften.

der platz war allgemeiner lagerplatz der banditen, die hier mehrere kleine feuer unterhielten, an denen sie ihre mahlzeiten bereiteten. ein tiefer brunnen sorgte für die versorgung mit trinkwasser.

"wow, das ist ja das reinste paradies. wer hat das wohl mal errichtet?"
ein etwas kleinerer, dafür umso kräftigerer bandit trat hinter die amazone.
"das waren irgenwelche legendären banditen aus alten zeiten. die beobachteten von den türmen aus das umliegende land und wenn sie lohnende beute erspähten, stürmten sie den schmalen pfad hinunter und überfielen die händler oder die bauern, die vom markt kamen. dann zogen sie sich hierher, in diese uneinnehmbare festung zurück.

im laufe der zeit hat diese schöne anlage aber an bedeutung verloren. reiche handelskarawanen gibt es schon lange nicht mehr und die burg wird eigentlich als unterkunft für die schürfer benutzt, die für lee das erz aus dem berg holen."
blutfeuer ließ sich von den banditen, die nun alle um den seltsamen besuch herumstanden, noch mehr erklären. zwar wusste keiner, wer die anlage wirklich mal gebaut hatte, aber dass sie sehr alt war, konnte man den felsten durchaus ansehen.

"hier will ich auch wohnen. ich finde es hier wunderschön und man wird nicht so schnell belästigt."

die banditen klagten über den steilen anstieg, der sich immer endlos in die länge zog, vor allem, wenn man mit nahrung schwr beladen war.
"naja, das ist für mich kein problem. die amazonen verfügen über die seltene fähigkeit, die scavenger als reit- und zugtiere einzusetzen. also das nötigste sollte ich schon herbeischaffen können. außerdem kann es euch allen nicht schaden, ein bisschen was für eure figur zu tun. das nicht-banditen-sein macht fett und schlaff. eindeutig!"

die banditen murrten und lachten dann. sie zeigten blutfeuer die hütte von bloody und wünschten ihrem gast ein paar schöne stunden und versprachen sogar, sich ruhig zu verhalten und ausnahmsweise mal keine lauten lieder am lagerfeuer zu gröhlen.

diese hütte! überall standen leere krüge herum. die wachsverschlüsse waren aufgerissen und lagen überall herum und es stank penetrant nach altem alkohol.
"das hätte ich mir ja denken können. da hätte ich ja gleich in der kneipe unter dem tisch liegen bleiben können.

das ungemachte bett war dennoch eine gute lagerstatt. blutfeuer warf sich wie sie war darauf. dann knallte erst der eine stiefel in die eine ecke, dann der andere in die andere und kurze zeit später war blutfeuer eingeschlafen.


26.03.2004 11:18#330
blutfeuer na wirklich leise konnten die typen vor der hütte nicht sein. immer wieder wurde in neuankömmling durch laute rufe empfangen. als es blutfeuer reichte, immer wieder aus dem schlaf gerissen zu werden, trat sie vor die hütte und pfiff nach wuschel.

mit langen sätzen kam der vogel hinter einem felsen hervorgespurtet.
hatte blutfeuer da gierige blicke und gezückte messer gesehen?
"nix da. dieser vogel ist nicht zum essen da. gewöhnt euch lieber gleich an seinen anblick. ich komm mit sicherheit wieder. dem vogel gebührt der gleiche respekt wie mir und wer das nicht hinbekommt, der kriegt es mit mir zu tun."
die banditen guckten erst etwas verblüfft, fingen dann aber an, zu gröhlen, dass sie den mund nicht so voll nehmen solle.

trotzdem merkte man den banditen eine spur von respekt an. irgendwas kraftvolles hatte diese amazone, dem man sich nicht entziehen konnte.

blutfeuer sattelte wuschel und dann gings im fliegenden galopp zurück in richtung hof.



26.03.2004 15:23#331
Shisha Shisha erwachte. Er hatte im Gras geschlafen und nun streckte er sich herzhaft nach einer nicht sonderlich bequemen Nacht.Er blinzelte in die Sonne und gähnte laut. Dann stand er langsam auf und betrachte die schon sehr geschäftigen Schürfer die mit leider halb leeren Eimern durch die Gegend rannten.Shisha schlurfte langsam über die Wiese und rauchte einen Stengel Kraut.


26.03.2004 18:30#332
Sergio Sergio war hinter den anderen Freiwilligen zur Banditenburg gekommen. Es sah alles aus wie eh und je, nur diesmal wuselten fast gar keine Banditen, Schürfer usw. durcheinander. Aber natürlich war Kalle, der Schlägerbandit, wieder einmal dabei. Claw wollte anscheinend irgendetwas mit ihm besprechen. Sergio brauchte sich nicht mehr für den Kampf zu rüsten, schließlich hatte er immer alles dabei. Er ließ sich auf einer Bank nieder, trank einen Schluck Wasser und wartete auf den Aufbruch...



26.03.2004 18:31#333
Claw Der Schürferboss passierte die Brücke der Banditenburg. Alles schien ruhig. Selbst das normale Gegröhle der Banditen blieb heute aus. Dichte, dicke Wolken hangen am Himmel und die Stimmung war gedrückt, als wäre irgendetwas passiert oder würde noch passieren.
Einige Banditen und Schürfer, unter Führung von Kalle hatten sich bereits vor der Mine eingefunden. Seile, Proviant, Pfeile, Fackeln und Holzbalken, zur Überquerung von Löchern im Boden lagen bei ihnen. Die Ausrüstung war fast komplett.
"Gute Arbeit Kalle. Wie ich sehe, ist fast alles da. Fehlen nur noch einige unwichtigere Dinge und der Rest der Truppe."
"Wo sind die denn, Boss ?" fragte Kalle gespannt.
"Noch unten, in Schmoks Taverne, aber sie werden sicher gleich hier antanzen... ihr Schürfer !" rief Claw den Schürfern zu, die er auf dem Hof aufgesammelt hatte und die ihm gefolgt waren (unter denen sich auch Cugar befand). "Los, nehmt die Seile und Balken und bringt sie als in den Hauptstollen." befahl Claw den Männern, die sich ohne großes Murren an die Arbeit machten."Das wird ein ganz schöner Tanz, Kalle. Wer weiß, was wir da unten alles aufstöbern werden. Ich kann mir denken, dass es dort unten noch andere Kreaturen, als Minecrawler gibt. Wir sollten uns ausreichend aufmunitionieren. Ich hab da so ein ungutes Gefühl bei der ganzen Sache..." knurrte Claw, setzte sich auf einen Baumstumpf und begann auf die anderen wartend sein Schwert zu polieren.
"Ein sehr ungutes Gefühl..."



26.03.2004 18:50#334
Gjaron Nach und nach fanden sich alle, die sich freiwillig gemeldet hatten oder laut Claw mitkommen mussten, vor der Banditenburg auf dem idyllischen Versammlungsplatz ein. Ein Banditenhaufen, der gerade noch um ein Lagerfeuerchen saß, stellte sich in Reih und Glied auf, als Claw die Brücke zur Burg passierte. Die Schürfer stellten sich in ungeordneten Grüppchen zusammen und unterhielten sich über Gott und die Welt.
Gjaron setzte sich auf einen losen Baumstumpf, der als Hocker diente und schaute ins prasselnde Lagerfeuer. Ein paar andere gingen sofort in die Taverne, obwohl sie gerade erst von Schmoks Stube aufgebrochen waren. Der Schürferboss sprach sich noch mit Kalle ab und lief durch die Gegend um alles und jeden auf die Aktion vorzubereiten. Gjaron erhob sich von seiner Sitzgelegenheit und stellte sich neben den Stolleneingang und schaute in die Dunkelheit, die nur durch sparsam angebrachte Öllampen erhellt wurde. Der Bandit erinnerte sich an seine Schürferzeit, es kam ihm schon so lange vor, seit er das letzte Mal dem Gestein das kostbare Erz entrissen hatte.
Gjaron ging in den Schacht und schaute sich alles an, viel hatte sich nicht verändert. Ein paar Spitzhacken lagen herum oder lehnten an den Felswänden, welche durch schwere Holzbalken gestützt wurden und ziemlich instabil wirkten. Nur wenige Schürfer waren zu dieser Zeit in der Mine, es war auch spät. Nur die, die Claw gerade in den Schacht geschickt hatte, machten etwas Lärm, wegen der schweren Last, doch bald waren sieh aus den Augen verschwunden und die Geräusche legten sich wieder. Gjaron verlies den Stollen und begab sich wieder auf den Platz vor der Banditenburg. Mittlerweile hatte sich Claw auf seinen Baumstumpf gesetzt und polierte seine Klinge. Gute Idee, dachte sich Gjaron und stellte sich an einen der Schleifsteine und schärfte die Schneide. Danach polierte er sie mit einem kleinen Tuch.



26.03.2004 18:50#335
Dumak Ein weiterer Neuankömmling betat den Weg, der zur Burg hinauf führte. Hier war Dumak noch nie gewesen. Er hatte nur die Spuren eines Pfades entdeckt und war ihnen neugierig in den Wald gefolgt. Und nun hatte sich der Pfad zu einem richtigen Weg verbreitert. Und dieser Weg führte an einer steilen, ja senkrechten Felswand entlang nach oben. Auf der anderen Seite fiel der Fels weiter in die Schlucht ab. Der Weg führte in Serpentinen immer höher. Dumak richtete den Blick staunend nach unten. Bei dieser Tiefe wurde einem ja fast schwindelig. Aber nur fast. Dumak war aus früheren Zeiten viel gewohnt. Doch nun, als er seinen Blick nach oben richtete, sah er vor sich, fast zum Berühren nah, den hohen runden Turm der Burg. Staunend blieb er stehen, den Kopf bis in den Nacken gebeugt.
»Was für ein Anblick. Wie hoch wird der wohl sein, was meinst du?«Doch der Hund interessierte sich für die Höhe des Turmes nur wenig. Er hatte unter einem Strauch am Fels irgendetwas interessantes entdeckt und schon warfen seine Pfoten einen Hieb Erde um den anderen auf den Weg.
»Ach, laß doch den Fuchsbau dort in Ruhe oder was auch imemr du entdeckt hast.« Dumak ging kopfschüttelnd weiter.
Die nächste Wegbiegung tauchte vor ihm auf. Ein alter Baum markierte die Kehre.»Hehe, wer hier geradeaus läuft, ist für immer weg.« Vorsichtig lugte er über den Rand des Felsens. Dann wandte er sich wieder seinem Weg zu. Vor ihm lag die Brücke, die zur Burg hinüber führte. Eine Wache war komischerweise nicht zu sehen. Neugierig trat Dumak über die Steinbrücke und betrat den Burghof.»He, Jungchen, nicht so schnell.« Ein Bandit kam angewetzt, er fummelte noch kurz am Hosenschlitz. »Man, da bin ich mal für nen Augenblick weg, um mal das Bier von gestern Abend in die Natur zu entlassen und schon latscht so ein Dämlack über unsern schönen Burghof.«
»Oh, das ist euer Burghof?«, fragte Dumak
»Na klar. Und dich hab ich hier noch nie gesehen, als kannst du nicht hier her gehören. Und mit Leuten, die nicht hier her gehören, machen wir das.« Er wies mit dem Daumen nach unten.
»Ihr verbuddelt sie?« Der Barde staunte ungläubig.
»Quatsch, wir schmeißen sie die Brücke runter.« Der Bandit verdrehte die Augen.»Komisch, da unten hab ich gar niemanden gesehen?«, meinte Dumak verwundert.»Naja, es kam halt schon seit langem keiner mehr, der hier nicht hingehörte.«»Achso, und wie lange schon?«
»Ähm... laß mich rechnen... ähm... mhm... das war vor meiner Zeit«, meinte der Bandit dann endlich nach langem Rechnen.
»Mit anderen Worten, du hast es niemals erlebt, daß jemand dort runtergeschmissen wurde?«, hakte der Barde nach.
»Öhm... nein«, antwortete der Bandit etwas kleinlaut.
»Pass auf, damit du mal was neues zu erzählen hast, spiele ich dir ein Lied vor.«
Der Bandit schaute ungläubig. »Ein was?«
»Ein Lied, so mit Melodie und Text und so. In Reimen.«
»Ah.«
»Ohje. Also pass auf. Ich spiels dir vor - denn wie der Zufall es so will, bin ich ein waschechter Barde.«
»Ein was?«
»Vergiss es, sei ruhig und hör einfach zu.«
Dumak suchte sich einen bequemen Sitzstein ganz in der Nähe der Brücke und nahm seine Laute in die Hand. Der Bandit wollte nochmal das Wort erheben: »Aber das ist...«
»Jaja, das ist wunderbar, eine einmalige Gelegenheit, ich weiß. Und jetzt hör zu.«
Und er fing an, zu spielen und sang dazu einen Text, der ihm gerade eingefallen war und der, wie er fand, zu dieser wildromantischen Umgebung prächtig passte.
»Die alte Burg

Eines Turms verwittert Mauern
steh’n auf steilem Berges Grat
und an seinen Wänden kauern
Gräser, Blumen, Frühlingssaat.
Längst zerfallen sind die Wälle,
Wind durch leere Räume pfeift,
Fenster war’n an jener Stelle,
die nun Wurzelwerk umgreift.

Wer hat einst sich hier ergangen
hinter dicker Kerkerwand?
Wer lag im Verlies gefangen,
angekettet Fuß und Hand?
Ganz umsonst auf solche Fragen
man nach einer Antwort sinnt,
alles hat weit fortgetragen
schon vor langem leis’ der Wind.

Auch der Schwerter hellen Klänge
kann man lang schon nicht mehr hör’n,
edler Ritter Minnesänge
keine Herrin mehr betör’n.
Fest, Turnier und Hochgezeiten,
alles ist vergangen längst,
niemand wird zum Kampfe reiten,
hoch auf seinem Schlachtenhengst.

Wodurch ist die Burg gefallen,
war’s des Feindes Übermacht?
Riß er ein die lichten Hallen
und zerstörte ihre Pracht?
Oder fiel der Kraft des Sturmes
dieses Felsennest anheim?
Seh’ die Trümmer eines Turmes,
mach mir darauf keinen Reim.

Wind bewegt die grünen Kronen,
deren Schatten auf mich fällt.
Könnten doch - es würd sich lohnen -
Bäume von dem Lauf der Welt
mir erzähl’n mit rauschend Stimmen,
denn des Ort’s Vergangenheit,
so der guten als der schlimmen,
wär zu lauschen ich bereit.

Grün bemooste Stufen steigen
in des Bergfrieds Windung rund.
Welcher Ausblick wird sich zeigen,
tut sich meinen Blicken kund?
Voller Neugier steig ich weiter,
achte nicht auf Sicherheit,
doch die steingehau’ne Leiter
führt bis oben fest und breit.

Endlich auf der höchsten Spitze
steh’ ich nun und staune stumm,
auf der brüchig Brustwehr sitze
ich und schaue still mich um.
Von des Turmes schartig Zinne
viele Länder kann man schau’n
und wie ich da ruhend sinne,
meinem Aug’ mag ich kaum trau’n.

Reitet dort in glänzend Rüstung
an der Spitze seiner Schar
nicht ein Ritter? Doch die Brüstung
zeigt, daß es ein Traum nur war.
Sie will meine Neugier rächen,
denn betagtes Mauerwerk,
altersmüde Steine brechen,
stürzen von dem hohen Berg.

Rasch von diesem Platz ich fliehe
hurtig Schrittes, voller Hast
von hier schnell ich weiterziehe,
zu gefährlich war die Rast.
Mag der Weg auch lange dauern,
der mich leitet von hier fort,
wird doch Sehnsucht in mir lauern,
wenn ich denk an diesen Ort.«

Dumak spielte noch ein paar kunstvolle Melodiekringel und dann verstummte die Laute.
»He, was ist denn mit dir? Du hast ja ganz feuchte Augen.«
Der Bandit wischte sich mit der Faust über seine Augen. »Ach, mir ist nur eine Mücke ins Auge geflogen«, murmelte er verlegen.
»Ja klar, diese Lenzing-Mücken. Hinterhältige Biester.« Dumak lächelte verschmitzt und packte seine Laute ein.
»Ich schau mich mal ein wenig hier um. Keine Angst, ich klaue nichts.« Er grinste. Dann ließ er den Banditen hinter sich, um das Plateau zu erforschen.Der Bandit hinter ihm meinte noch leise. »Aber das ist doch mein Pinkelstein, auf dem du da gesessen hast. Das wollte ich schon vorhin sagen.«Aber das hörte Dumak nicht mehr. Er wunderte sich später nur über einen nassen Hosenboden.



26.03.2004 20:50#336
William Sirens William war wie so oft in den letzten Tagen in der Taverne des Hofes gewesen, so auch als der Söldner hereingestürmt kam und alle verfügbaren Männer aufforderte bei einem Schürfgang in der Mine zu helfen. Arbeiten? Verlangte der da etwa echte, handfeste, schweißtreibende ... ehrliche Arbeit? Eine Gänsehaut überrollte den Rücken des Diebes beim GEdanken an dieses Wort.

Doch wollte er überhaupt mal zum diesem Haufen hier gehören würde ihm wohl kaum etwas anderes übrig bleiben als sich zu beweisen und wann bekam man schon mal so eine Gelegenheit auf dem Silbertabelt gereicht? Und überhaupt, in einer Mine gab es bestimmt viel "Abfall" den niemand vermissen würde sollte er plötzlich verschwunden sein.


Somit war es beschlossen und William schloss sich den anderen Freiwilligen an die sich auf den Weg zu Banditenburg machten.

Netter Ort hier, schön versteckt und hoch gelegen dachte er bei sich während er auf den eigentlichen Startschuss wartete.



26.03.2004 21:20#337
Khalef Lange Zeit hatte sich Khalef auf Onars Hof aufgehalten. Lange, Lange Zeit, ohne irgendetwas getan zu haben. So hatte er sich das Leben als Schürfer nicht vorgestellt. Eigentlich hatte er gedacht, dass er sich mehr in einer Mine unter der Erde aufhalten würde und irgendwelche Rohmaterialien zu schürfen. So, wie er es damals im Minental getan hatte, damals, als er für die Paladine gearbeitet hatte. Khalef schüttelte sich. Der Gedanke, dass er wirklich einmal für die Paladine Erz geschürft hatte, verabscheute er. Aber wenigstens war die Arbeit gut bezahlt worden, nachdem er und ein paar andere Schürfer aufständisch wurden.
Nun endlich gab es Arbeit. Am gestrigen Tag hatte ein Bandit oder ein Söldner nach Freiwilligen gefragt, die sich in die Mine wagen sollten. Khalef hatte sich sofort gemeldet. Endlich gab es etwas zu tun, auch wenne r ehrliche Arbeit doch recht verabscheute. Doch etwas musste passieren, sonst würde General Lee alles andere als zufrieden mit ihm sein.

Nun wartete er mit einigen Freiwilligen am Eingang der Mine. Er hatte sich gegen eine Wand einer Hütte gelehnt und sein Schwert poliert. Nun steckte er es ein, überprüfte seine andere Ausrüstung wie zum beispiel seine Fackeln. Dann ging er langsam vor dem Mineneingang auf und ab.



26.03.2004 21:46#338
Claw Das Ende der Mine
Langsam blickte der Söldner auf. Fast alle waren da und warteten. Der Schürferboss blickte in den Himmel. Sterne konnte er fast keine sehen, doch der Mond zeichnete sich schwach hinter den dicken Wolken ab. Zunehmender Mond."Die Wolken bleiben nicht lange, ein eisiger Wind zieht auf..." murmelte der Söldner. Eigentlich konnte es ihm ja egal sein, da er die nächsten Stunden, vielleicht auch Tage in den tiefsten Tiefen der Mine sein würde. Claw blickte wieder auf den Haufen, der sich da vor der Mine versammelt hatte. Einige schienen nur gekommen zu sein, um ihre Abenteuerlust zu stillen. Und dabei Ehre zu erlangen, in den dunklen Eingeweiden von Khorinis. Keiner wusste, wie tief diese Gänge wirklich gingen, aber Claw vermutete, dass sie weit in die Erde ragten, vielleicht sogar ins Meer. Schliesslich hatten sie schon einmal ein Gewölbe gefunden, dass sie erst nach stundenlangem Abstieg erreichen konnten."Ich denke," rief Claw plötzlich in die Menge hinein, "dass wir uns langsam bereit machen sollten. Atmet die frische Luft ein, seht euch den Himmel an. Wer weiß, ob wir beides je wieder zu Gesicht bekommen. Aber wir müssen es versuchen. Ich werde euch jetzt einweihen. Im Hauptstollen und den meisten Nebenstollen geht das Erz zur Neige. Von der Existens, einer riesigen Erzader, die sich tief in den Berg erstreckt, wissen wir. Doch wissen wir nicht, ob sich die Ader auch in die unbekannten Gänge erstreckt. Wir müssen es versuchen, denn es ist unsere letzte Chance, uns Jüngern des Lee das Erzmonopol dieser Insel, ja des ganzen myrthanischen Reiches, zu erhalten und zu sichern." rief Claw, der mitlerweile auf dem Baumstumpf stand. Er nickte Kalle zu und einige Banditen kamen mit mehreren Kisten heran. Sie wurden aufgebrochen und holten aus dem Stroh dutzende Flaschen von Wacholder heraus.
"Wie das letzte Mal..." murmelte Kalle zufrieden und der Wacholder wurde an die Krieger und Schürfer verteilt.
"Wir werden uns Mut antrinken, bevor wir da hinein gehen." sprach Claw weiter und deutete auf den dunklen, gähnenden Mineneingang.
"Macht euch bereit, für Lee !!!" rief Claw und streckte sein Schwert empor, ehe er wieder Kalle zunickte und die beiden als erste die Mine betraten.


26.03.2004 22:01#339
Sergio Sergio nahm den Wacholder dankend an und nahm einen kräftigen Schluck. Doch der landete gleich wieder an der frischen Luft. „Uah, das Zeug ist ja widerlich! Weg damit!“, meinte er zu einem anderen Banditen und warf die Flasche zur Seite. Der andere blickte ihn nur empört an, sagte aber nichts. Jetzt ging es also los. Er prüfte noch einmal ob sein Schwert denn überhaupt da war und blickte dann wieder einmal in den dunklen Stollen der Mine...

Claw ging mit dem Schlägertyp voran und bald waren alle im dunklen Gang, schritten durch die Dunkelheit (mehr oder weniger). Langsam wurde es immer stickiger und der Ausgang war kaum noch zu sehen. Wieder einmal war Sergio in dieser Mine, nun allerdings nicht mehr zum Schürfen. Hoffentlich waren die Minecrawler heute unmotiviert...



26.03.2004 22:06#340
Dumak Auch Dumak war mittlerweile herangetreten. Der nasse Hosenboden war schon wieder fast trocken. Verteilte der Bandit da vorne etwa was zu trinken? Kostenlos. Sofort war der Barde da und schnappte sich auch eine der Krüge. Er hörte noch undeutlich etwas von Hauptstollen, Nebenstollen, letzte Chance und Erzmonopol, der Rest ging im Glucksen des schnell geöffneten und sofort angesetzten Krugs unter.
»Aahhh...« Dumak wischte sich mit dem Handrücken über den Mund. »Das war doch mal ein guter Tropfen. Worum gings?«
Doch keiner machte sich die Mühe und erklärte ihm alles noch einmal. Die Männer folgtem den Anführer in die Mine. Fackeln flammten auf und erhellten den dunklen Gang im Umkreis weniger Schritte. Unheimliche Schatten tantzten in unvorhersehbaren Mustern über die Wände. Kleine Kieselsteine auf dem Boden wurden in ihren Schattenrissen zu riesigen Felsbrocken. Vorsichtig folgte Dumak den anderen. Auch erbekam eine Fackel in die Hand gedrückt und dazu noch den Rat: »Halt dein Schwert bereit! Minecrawler!«
Moment mal! Schwert? Welches Schwert? Und Minecrawler? Etwa diese ekligen Dinger, die immer so schauerlich zischten und überall rumkrabbelten, wo man sie überhaupt nicht haben wollte? Das war ja nicht mehr spaßig. Dumak hatte doch nur seine Laute. Und mit der konnte man Minecrawler sicher nicht vertreiben. Oder vielleicht mit Katzenmusik? Vieleicht hielten sie sich dann die Ohren zu und liefen weg?
Möglichst dicht hinter den anderen huschte Dumak durch die Stollen. Nur nicht zurückbleiben...



26.03.2004 22:18#341
Gjaron "Atmet die frische Luft ein, seht euch den Himmel an. Wer weiß, ob wir beides je wieder zu Gesicht bekommen.", das kam Gjaron bekannt vor und er schmunzelte. Claw schien soetwas gern zu sagen, wenn er ein gefährliches Unternehmen startete, doch Gjaron vertraute dem Söldner und Kumpel, denn er hatte sich bis jetzt immer gegen die Gefahren der Tiefe behauptet.

"Im Hauptstollen und den meisten Nebenstollen geht das Erz zur Neige.", aha, hatte Gjaron sich das doch schon richtig gedacht, kein Erz in der Mine, also muss neues her und natürlich hängt es an Claw, natürlich, er ist ja auch Schürferboss und verantwortlich für Mine und Erz.
"Von der Existens, einer riesigen Erzader, die sich tief in den Berg erstreckt, wissen wir. Doch wissen wir nicht, ob sich die Ader auch in die unbekannten Gänge erstreckt.", natürlich, mal wieder nur vage Informationen von den hohen Ämtern. Und die kleinen dürfen ihr Leben riskieren, aber da hat man wenigstens mal Spass.

Nach der Rede schnappte sich Gjaron eine Flasche Wacholder und von keinem gesehen stibizte er noch eine zweite aus der Kiste.
Dann machten sie sich endgültig bereit für den Aufmarsch. Mehrere Surrgeräusche ertönten, als die meisten ihre Schwerter in die Scheiden schoben und sie gürteten. Manche nuckelten auch schon jetzt an den Flaschenhälsen, bestimmt ihre erste Expedition in die tieferen Regionen der Mine. Ein eiskalter Wind fegte über das Bergplateau und brachten Gjarons Haare durcheinander, mit einer schnellen Handbewegung strich er sich übers Haupt und stemmte dann die Hände in die Seite. Die neuen Schürfer wurden zunehmend unruhiger. Dann liefen sie los.
Im Stollen war es ungewohnt dunkel, nicht das es in der Mine nie dunkel war, doch diese Schwärze war schon nicht mehr normal, da half das mickrige Fackelicht auch nicht viel. Gjaron schloss den Trupp ab und hielt den Rücken der Gruppe frei. Er beobachtete einen Typen mit einer Laute in der Hand. Er blickte sich sehr besorgt um und schien auch sonst ziemlich hibbelig zu sein, dann bemerkte Gjaron, dass er keine Waffe bei sich trug.
Gjaron holte seinen Dolch hervor, holte zu dem Barden auf, was Gjaron wegen der Laute schlussfolgerte, und bot ihm seinen Dolch an. Er wartete und sah ihn an, bis der Typ was sagte...



26.03.2004 22:19#342
Cugar Allein schon die Tatsache, das Cugar einen Schüref verprügelt, dessen Klamotten gestohlen und seinen Platz eingenommen hatte, war ein Abenteuer für sich. Doch nun hörte der junge Dieb, was der eigentliche Grund der Expedition war: es ging um Erz. Magisches Erz. Das Kostbarste, was dieses vermaledeite Insel hervorbrachte und jeder war hinter dem Glitzerzeugs her.
Cugar war extrem nervös. Minecrawler, Löcher im Boden, herabstürzende Felsbrocken... all dies hatte er von einem anderem Schürfer gehört, einem alten Schürfer, der schon einiges mitgemacht haben musste. Und nun war Cugar mitten drin, in der Gruppe. Zitternd hielt er seine Fackel fest. Die andere Hand ruhte an seinem groben Schwert. Er wusste, dass er keine Chance hätte, wenn er von der Gruppe getrennt werden würde. Er konnte weder mit dem Schwert umgehen, noch war er kräftig genug, gegen einen Minecrawler zu kämpfen. Also drängte sich der Bruder nach vorne, in die Nähe des Söldners Claw, der Anführer hier. Der schien ruhig und gelassen zu sein. Schliesslich kannte er sich auch hier aus, war die Gefahren gewohnt und kämpfte für eine Sache, für einen Mann, diesen berühmten General Lee.
"Ist es noch weit... ?" fragte das zitternde Häufchen Elend einen Banditen, der ihn nur anzischte, er solle die Klappe halten, oder er würde zu den Minecrawlern geworfen werden.
"Ein äußerst höflicher Mensch..." dachte das zitternde Häufchen."Ja, es ist weit, und nur ruhe, Schürfer. Wir wollen nicht jetzt schon von irgendwelchen Minecrawlern bemerkt werden." flüsterte plötzlich Claws Stimme von vorne, ohne sich nach dem Schürfer umzudrehen, was dessen Glück war, sonst hätte der Schürferboss den falschen Schürfer sicher erkannt...



26.03.2004 22:21#343
Garos Garos und Pak kamen an der Burg an, als Claw auf einem Baumstumpf stehend eine Rede hielt. Da wurden Kisten mit Wachholder herbeigetragen und die Schürfer und Banditen stürzten sich bereitwillig auf die kostenlose Erfrischung. Kuck mal, da gibts was zu trinken! Umsonst! Garos und Pak beeilten sich hinzukommen um auch noch was abzukriegen aber anscheinend hatte Claw für genügend Stoff gesorgt. Garos sah auf dem Augenwinkel wie Shisha einige Flaschen unter seiner Kleidung verschwinden lies Für später, vielleicht könnens wir brauchen. Oak zwinkerte Garos zu und dieser hob eine Flasche Wachholder an die Lippen, trank einen Schluck, stellte die Flasche wieder hin und spuckte den Wachholer dem nächstbesten Schürfer auf die Schuhe Tut mir leid, war keine Absicht, hier, nimm meine Flasche. Der schürfer nahm Garos' Flasche und Garos holte den kleinen Lederschlauch der an seinem Gürtel hing und nahm einen Schluck. Ja, das schmeckt doch viel besser als dieses Gesöff das uns Claw vorgesetzt hat. Es geht doch nicht über den guten alten Weinbrand.



26.03.2004 23:01#344
William Sirens Erz, magisches Erz, verdammt wertvolles magisches Erz. Mit leuchtenden Augen erwartete William das es endlich losging. Das war fast so gut wie eine handfeste Schatzsuche, fehlten nur noch Schiff und Meer aber man kann ja nicht alles haben, immerhin gab es was anständiges zu trinken. Der Wacholder ran die Kehle hinunter wie warmer Honig, auch wenn er eigentlich kalt war. Wie auch immer, zumindest wärmte der Tropfen von innen den Körper und das konnte man in der späten Nacht gut gebrauchen, unten in der Mine würde es wohl kaum besser werden, aber wer weiss vielleicht würden ein paar Minecrawler so nett sein ihnen einzuheizen.


Ziemlich geistesabwesend bemerkte er erst das es losging als er plötzlich recht allein da stand und alle anderen sich daran machten Ausrüstung auf zu nehmen und die Dunkelheit der feuchten und kühlen Höhle zu betreten. Schnell griff William sich eines der schweren Taue und eine Spitzhacke, dann folgte er dem Rest der Schürfer. Einige Banditen sicherten sie ab und dieser Söldner, Claw so er den Namen richtig aufgeschappt hatte, ging voraus. Gar nicht mal schlecht, bewaffneter Trupp der ihnen den Rücken freihalten würde und das erste Futter für etwaige Viecher darstellte, nur dumm das es dann schwerer werden würde selbst an etwas von dem Erz zu kommen, nicht das es schon so schwer genug war das unhandliche Material heraus zu schmuggeln.

Die tiefe Decke wirkte beunruhigend auf den freiheitsliebenden Mann, die Luft erschien stickig zu sein hier, von den Wänden hallten ihre Schritte zurück und das leise Murmeln des Trupps wurde zu einem bedrohlichem Geräusch.
"Na das wird lustig."

"Ruhe verdammt nochmal" raunte ein Bandit ihn von der Seite an.


27.03.2004 15:15#345
Gjaron Im stetig flimmernden Fackellicht konnte man nur schwerlich den Weg ausmachen. Der Trupp kam an einigen Gabelungen vorbei. Gjaron hatte langsam aber sicher keine Ahnung mehr wo sie sich gerade befanden, doch Claw schien einen selbstsicheren Eindruck zu machen. Damit war Gjaron eine Sorge weniger, doch die nächste bahnte sich schon an. Da, auf einmal ein leises Kratzen in der Nähe. Es schien, als ob es hinter den dicken Felswänden erzeugt würde. Der Bandit wusste genau, womit sie es gleich zu tun bekamen. Er zog sein Schwert und bedeutete damit den anderen ebenfalls in Stellung zu gehen. Gjaron rechnete mit allem, doch damit ganz gewiss nicht. Gerade noch standen sie lauschend im engen Gang und erwarteten von vorne oder hinten Minecrawler, doch die riesigen Erdinsekten brachen durch die Wand zu Gjarons Rechter. Sofort begann ein ohrenbetäubendes Gequieke, nicht etwa von den Crawlern, nein, die Schürfer waren es, sie liefen wie wild durcheinander und rannten sich gegenseitig um.
Gjaron hatte derweil andere Probleme, einer der Minecrawler war beim Durchbruch auf ihm gelandet und drohte ihn mit seinen messerscharfen Krallen zu häckseln. Sein Schwert war nicht weit entfernt, aber auch nicht in seiner Hand. Er hatte es beim Aufprall aus der Hand gelassen. Gjaron verfluchte sich deswegen, musste sich jetzt aber erstmal um den Crawler kümmern. Der holte gerade mit der rechten Schere aus um zuzustoßen, mit einem flinken Aufwärtshaken gegen den Kopf hatte er den ersten Gegenschlag geführt. Der Crawler war etwas irritiert und schüttelte den schmerzenden Kopf. Gjaron riss den Mund auf und hielt sich die rechte Faust. „Meine Fresse, was haben die für harte Panzer!“, Er streckte und reckte sich um an den Griff seines Schwertes zu gelangen, dann hatte er ihn mit Mühe und Not umklammert und so schnell, dass man es kaum sah, zischte die Klinge Richtung Minecrawler. Dann rollte ein Kopf durch die Gegend und eine Schere fiel in den Staub. Gjaron befreite sich von der schweren Last und half den anderen, die es mit ungefähr 3 bis 4 weiteren Crawlern zu tun hatten.


27.03.2004 15:48#346
Claw "Na toll, jetzt haben sie uns bemerkt !" schrie ein Schürfer panisch und wenige Sekunden später bohrte sich eine spitze Klaue eines Minecrawlers von hinten durch seinen Magen und der Schürfer wurde mit einem ausdruckslosen Gesicht in die Öffnung gezerrt.
"STELLT EUCH MIT DEM RÜCKEN AN DIE WAND !!!" schrie Claw plötzlich laut den Schürfern zu. So, wie sie da auf dem Boden rumkrochen, waren sie leichte Beute. Jederzeit konnten sie einfach niedergestochen werden, doch wenn sie an der Wand standen und ihre Spitzhacken in der Hand hatten, hatten sie eine reelle Chance zu überleben. Kalle indessen war in ein diabolisches Gelächter verfallen, da er sich tierisch freute, wieder metzeln zu dürfen. Wie ein Ork ging der Bandit durch die Reihen der Minecrawler und überall flogen Zangen und Köpfe herum.Claw dagegen stand immer noch ganz vorne, an der Spitze der Gruppe, die sich nun chaotisch verteilte. Er zog seinen Langboge, sowie einen Pfeil aus seinem Köcher und Sekunden später lag ein Crawler auf dem Boden. Der nächste Schuss verfehlte den nächsten Minecrawler knapp und traf stattdessen einen der Balken, den die Schürfer mit sich geschleppt hatten.
"Verdammt, hier ist es zu eng und zu dunkel für den Bogen..." fluchte der Söldner. Also versuchte er es mit seiner leichten Armbrust, die kompakter und treffsicherer an solchen Orten war.
"AN DIE WAND !!!" schrie der Schürferboss noch einmal in die Menge, da er vor lauter Gewusel und Chaos kaum noch ein Ziel erfassen konnte.


27.03.2004 16:08#347
Cugar Na toll, das hatte ja noch gefehlt. Als hätte die bedrückende Dunkelheit, der brutale Schlägerbandit namens Kalle und diese ngen Gänge nicht gereicht. Jetzt mussten auch noch riesige Insekten aus der Wand gebrochen kommen."Ob man die dressieren kann ?" murmelte der Bruder in das Chaos hinein und eine innere Stimme sagte ihm: "Wenn du noch länger wie eine Säule da rumstehst, wirst du die nicht mehr dressieren können !"
Recht hatte das kleine Männchen im Kopf, denn Sekunden später lag einer der Banditen (es war der freundliche Bandit aus der Taverne mit dem Bier) unter einem Minecrawler, ein Schürfer wurde aufgespiesst und in die Dunkelheit gezerrt und der Schürferboss konnte in diesem Gewirr keine Minecrawler mit seinem Bogen treffen, sondern stattdessen harmlose Holzbalken. Schöne Scheisse."AN DIE WAND !!!" schrie der Boss plötzlich und einige taten dies auch sofort. Doch einige andere waren gerade im Zweikampf und konnten sich nicht von diesen Biestern lösen. Cugar wusste immer noch nicht, was er tun sollte. Dann kam ihn ein Einfall. Mit seiner Fackel in der Hand sprang er zum nächstbesten Minecrawler und fuchelte mit dem brennenden Stöckchen an dessen Gesicht herum. Der Crawler drehte sich plötzlich um, zu dem Bruder und kreischte diesen an. Vor lauter Schock und Angst kreischte der zurück und beide liefen panisch in entgegen gesetzten Richtungen davon. Der Crawler durch das Loch in der Wand und Cugar gegen den nächstbesten Holzpfeiler.
"Plop" machte es nur noch und Cugar kippte aus den Latschen.


27.03.2004 16:10#348
Sergio Es herrschte ein totales Durcheinander! Überall Minecrawler, die Schürfer führten sich auf wie kleine unmündige Kinder, die Banditen liefen hektisch umher, Claw brüllte Befehle und der Schläger Kalle wütete wie ein Irrer unter den Minecrawlern. Mitten in diesem Chaos war Sergio und versuchte, sich einen Crawler vom Hals zu schaffen. Er hatte noch nie ernsthaft gegen so ein Vieh gekämpft, hatte also arge Probleme. Das Biest zischte wie wild und schnappte ständig nach seinem potenziellen Abendessen. Dieses (in Form von Sergio) wich verzweifelt aus und wusste nicht wo es (er) mit dem Schwert zuschlagen sollte. Also hieb er unkoordiniert auf den Crawler ein, doch der wich seinerseits aus. Doch jetzt wurde es dem Banditen zu dumm. Er fasste sich ein Herz und sprang dem Monster einfach entgegen. Der Minecrawler schnappte irritiert in die Richtung, in der er das „Fresschen“ vermutete, doch Sergio war auf ihm gelandet und stach zu. Das Vieh machte keinen Laut mehr und sackte leblos zusammen. Angewidert sprang der Bandit auf und wischte sich die Kleidung ab. Zum Glück hatte ihn der Crawler nicht erwischt. Er sah sich um und stellte fest, dass hier noch immer das Chaos tobte...



27.03.2004 16:35#349
Khalef "Mistviecher! Die gehören alle ausgerottet!" knurrte Khalef durch den Minenschacht, in dem er und die Banditen und anderen Schürfer sich aufhieltern.
Kurz nachdem sie die Minecrawler erblickten hatte der Schürfer sein Schwert gezogen und begonnen, die Banditen und Söldner im Kampf zu unterstützen.
Einige Crawler hatte Khalef nun schon unter Mithilfe von Banditen besiegt, doch immer wieder kamen neue Crawler aus dem dunklen Gang auf sie zu.
"Verdammt! Da muss ein Nest von ihnen sein!" bvrüllte Khalef, bevor er mit einem Schwerthieb ein Bein eines Crawlers abschlug, der daraufhin das Gleichgewicht verlor und umstürtzte. Gleich darauf bekam das Vieh von einem Söldner den Gandenstoß.

Khalef blickte sich um. Die anderen Schürfer hatten scheinbar keinerlei Kampferfahrung, denn sie drückten sich nur ängstlich an die Felswand und zitterten. Khalef wand sich um und rannte auf die Felswand zu um den Schürfern etwas Schutz zu bieten. Er selbst war zwar auch nur Schürfe rund keine Meisterkämpfer, doch immerhin konnte er die anderen beiden banditen unterstützen, die Crawler von den Schürfern abzuhalten.

Khalef griff kurz in seinen Umhang hinein und holte eine Fackel heraus. Diese hielt er an die Fackel eines Schürfers, der sich an die Felswand kauerte. Sofort entflammte das Stück Holz in Khalefs Hand.

Dieses hielt er nun in den gang aus dem die Minecrawler kamen. Nun kamen immerhin nicht mehr so viele heraus. Diesen mehr oder weniger guten Trick kannte er vond en Schürfern im Minental, mit denen er dort Erz für den König schürfen musste.

Nun war es wenigstens leichter, die Minecrawler vond en Schürferkollegen abzuhalten. denn nun hielten auch die anderen zwei banditen ihre Fackeln in den Gang. Die anderen Minecrawler, die noch aus dem Gang kamen, mussten sie jedoch trotzdem bekämpfen.

"Wenigstens ist jetzt was los!" dachte Khalef und schlug mit den 2 Banditen auf einen Minecralwer ein.



27.03.2004 16:37#350
Gjaron Es kamen noch ein paar neuen Crawler aus der Öffnung in der Wand. Ängstlich standen die Schürfer in einer reihe an der gegenüberliegenden Wand, mit zittrigen Händen umklammerten sie ihre Hacken, um zu spüren, dass sie noch nicht tot waren. Gjaron indessen kämpfte gegen einen weiteren Minecrawler, der sich jedoch nicht so hartnäckig wie der erste verhielt. Mit einem flinken Täuschungsmanöver brachte der Bandit seinen Gegner dazu nur nach Luft zu schnappen, während dessen Gjaron von der Seite auf ihn zusprang und das Schwert ihm Nacken des Viehs, welcher nicht so stark gepanzert war, versenkte.Mit einem röchelnden Quieken ging der Minecrawler zu Boden. Gjaron schwitzte und blieb erschöpft im Gang stehen. Schwer atmend schaute er zu, wie Claw noch einen Crawler mit der Armbrust erlegte. Drei Insekten stürtzten Richtung Schürferreihe, Claw jedoch lies sich Zeit mit dem Befehl zum Angriff."Vorwärts!", brüllte er dann in den Stollen, doch nichts rührte sich - bis auf die Crawler, die immer näher kamen.
"Na los!", schrie Claw erneut die Schürfer an. Dann bewegten sie sich endlich und im allerletzten Moment schnappten die Spitzhacken nach vorn und die Crawler lagen ziemlich übel zugerichtet im Schacht. Sie waren übersät mit Löchern, aus denen eine komische, nur entfernt an Blut erinnernde Suppe floß. Gjaron hielt sich die Hand vor die Nase: "Boah, haben die schon immer so gestunken?"Nach einer Erholungsminute setzte der Trupp schließlich den Marsch ins Innere der Berge fort. Jedoch folgten sie nicht dem geplanten Weg, sondern kletterten alle samt durch das von den Minecrawlern verursachte Loch im Gestein.Niemand wusste, was genau sie dort noch begegnen würden.
Gjaron lies sein Poliertuch fallen, in der Hoffnung, sie würden hier vielleicht wieder vorbeikommen und damit sie den richtigen Weg nach draußen wiederfinden würden.



27.03.2004 16:57#351
Claw Claw war still geworden, sehr still. Er war wohl der einzige, der es merkte. Je näher sie den unbekannten, mysteriösen Stollen kamen, desto größer wurde das Gefühl, dass sich in Claw zusammen braute. Ein Gefühl, dass er einen katastrophalen Fehler begannen hatte und die Expedition in ihr Verderben leiten würde. Doch außer der Stille, die er ausstrahlte, liess er sich nichts anmerken. Nicht einmal auf die unnatürlichen, unbekannten Geräusche reagierte er.Nach einer Weile (es war mitlerweile schon ein halber Tag vergangen, seit dem Aufbruch) kamen sie zu breiteren, helleren Gängen. Hier waren noch nie zuvor Menschen gewesen und dementsprechend waren die Gruppenmitglieder überrascht, was sie sahen.
Pulsierende, von glühender Lava durchtränkte Flüsse eröffneten sich in großen Spalten vor den Kriegern im Boden. Der Abgrund war breit und eine extreme Hitze stieg von dieser Spalte empor. Auf einen stummen Befehl von Claw hin, kamen die Schürfer, die in der Mitte der Gruppe gingen, nach vorne und fingen an, die mitgebrachten Balken aneinander zu nageln und sie über der Spalte, mit dem unterirdischen Lavafluss zu legen. So konnten sie auf die andere Seite gelangen."Ich gehe vor." meinte Claw plötzlich kalt, als er einen Schürfer beim Rübergehen zurückhielt. Er hatte die Gruppe in diese gefährlichen Gefilde geführt, also musste er auch die Gefahren erforschen und erkennen. Langsam balancierte er über die zwei aneinander genagelten Balken. In der Mitte blieb er stehen und schaute hinab. Ca 50 Meter freier Fall in den glühenden Lavafluss... das wollte der Söldner nicht unbedingt wagen, also schaute er wieder nach oben, auf die andere Seite und nach wenigen Zittersekunden seitens der Schürfer, war der Boss auf der anderen Seite angelangt und starrte vorwärts, in die gähnende Dunkelheit, in der sich ab und an rote Schlitze bewegten. Fern und schwach leuchteten sie.
"Augenschlitze..." murmelte der Söldner, behielt es aber für sich. Eine Panik unter den Schürfern, so nahe an diesem Spalt mit der Lava wollte er nicht riskieren...



27.03.2004 17:17#352
Sergio Der Schürferboss stand auf der anderen Seite und blickte in den Gang vor sich. Kein anderer war bis jetzt Claw gefolgt, aber sie mussten wohl alle da rüber. Also ergriff Sergio die Initiative und setzte einen Fuß auf den nicht sehr stabil wirkenden Balken. Zuerst zögerte er, doch dann ging er vorsichtig weiter. Ganz weit unten war tatsächlich alles voller wabernder, heißer Lava, kein gutes Zeichen. Da wollte er lieber nicht reinfallen, denn dann hätten ja die Micecrawler ihr Ziel erreicht und wären ihren größten Feind, den "schrecklichen" Sergio, los. Bald war der Bandit drüben und trat von dem knarrenden Balken. Claw stand zwei Meter weiter wie angewurzelt auf der Stelle und starrte ins Dunkle. Sergio trat heran und fragte ihn: „Ist noch alles in Ordnung oder weshalb starrst du so gebannt in den Gang? Irgendwelche neuen Mistviecher, die uns an den Kragen wollen?“



27.03.2004 18:02#353
Claw Plötzlich verschwanden die roten Augenschlitze wieder so schnell, wie sie gekommen waren und hinter Claw tauchte Sergio auf
"... Nein nein, alles in Ordnung..." log der Söldner. Eine Panik hier am Lavafluss war zu gefährlich, also sagte er nichts.
"Sag den anderen, sie sollen sich beeilen und hier warten, ich geh mal ein paar Meter vor, um zu sehen, ob der Weg nicht plötzlich unerwaret endet oder so..." meinte Claw leise zu Sergio und hielt seine Fackel in die Höhe, ehe er in der Dunkelheit verschwand.
Nach einer Minute war er im völligen Dunkel. Weder hinter noch vor sich konnte er Licht sehen oder Geräusche vernehmen. Auch keine roten Augen waren zu sehen."Muss ich mir wohl eingebildet haben... hab sicher zu lang in die Lava geguckt..." meinte der Söldner erleichtert und wollte wieder zurück zur Gruppe, als ihn etwas streifte. Ein Flügelschlag war zu vernehmen und im Lichtkegel der Fackel sah er etwas lederartiges vorbeihuschen.
"Was zur..." fluchte der Söldner, doch wieder wurde er gestreift und seine Fackel fiel zu Boden und... erlosch.
"Verdammte Scheisse... jetzt werd ich ab..." weiter kam er nicht, denn ein tiefes Knurren liess den Söldner innehalten. Er spürte deutlich einen heißen Atem, der ihm entgegen geschnauft wurde und über seinem Kopf öffneten sich zwei große, rot leuchtende Augenschlitze. Wieder streifte etwas den Söldner, dieses Mal von hinten.
"Grabbscher !" brüllte der Söldner und schlug mit der geballten Faust zwischen die zwei glühenden Augen. Einen Brülle folgte und die Augen, sowie der massige Körper der Gestalt, die vor ihm gestanden hatte, verschwand mit einer flüssigen Bewegung. Schnell sprang Claw auf den Boden und zündete sich mühevoll wieder die Fackel an. Er sah... nichts. Dieses Biest, was auch immer es war, war verschwunden. Und genau das hatte Claw jetzt auch vor. Zurück zur Gruppe. Und zwei Minuten später kam er wieder am glühenden Lavastrom an. Einige Schürfer waren schon rüber gekommen und machten eine Pause.
"Und, was gesehen ?" meinte Sergio witzelnd.
"...Nein, nichts." log der Söldner wieder und zerrte Sergio in einen Ecken."Da draußen in der Dunkelheit sind irgendwelche bestialischen Monster. Ca 2 Meter groß, mit glühenden Augen und Flügeln. Mehr konnte ich nicht erkennen. Verhalt dich ruhig und sag keinem was. Eine Panik wäre hier äußerst unangebracht... verhalt dich normal. Die Gruppe soll, wenn wir weiter gehen, dicht hintereinander bleiben. Dichter als vorher. Ich habe böse Vorahnungen..."


27.03.2004 18:15#354
Sergio „Scheiße, das klingt aber gar nicht gut! Glühende Augen und Flügel mag ich ganz und gar nicht. Hoffentlich kommen wir hier alle lebend raus...“, flüsterte Sergio zurück. „Aber du hast Recht, bei einer Panik hätten die Biester leichtes Spiel und vielleicht auch keinen Hunger mehr... Ich werde also so tun als wäre nichts. Aber ich bezweifle, dass das diese Monster zurückhalten wird.“
Sergio trat wieder an den Balken und schaute hinüber. Viele standen noch drüben und wieder andere balancierten gerade auf dem Balken. Der Bandit zog einen Schürfer, der dabei war, das Gleichgewicht zu verlieren und in die Lava zu stürzen, von dem wackeligen Übergang auf den „sicheren“ Boden des Stollens. Claw schien noch immer leicht unschlüssig zu sein...



27.03.2004 18:57#355
Gjaron Gjaron hatte von all dem nichts mitbekommen, denn er stand wie immer am Ende des Trupps und achtete auf die Schürfer, die nun alle drüben waren. Nur er verblieb noch auf der anderen Seite der Minischlucht, die unten mit Lava aufwartete. Sehr beruhigend!, dachte sich Gjaron und setzte einen zitternden Fuß auf die Balken, die ebenso stabil aussahen wie die Stützbalken in der Mine. Mit jedem Schritt vorwärts knarzte das Holz mehr und Gjaron betete mehr, anstatt zu laufen. "Bloß nicht runterschauen alter Junge, bloß nicht runterschauen!", Gjaron flüsterte sich diese Worte zu, während er in den gähnenden orangeroten Abgrund stierte. "Oh, gottverfluchte Scheiße!", Gjaron kniff die Augen zusammen und ging einfach geradeaus, so wie er jetzt stand. Erst als er den ironischen Jubel von ein paar Schürfern hörte, machte er die Augen wieder auf und bemerkte, dass er es geschafft hatte. Der Bandit atmete schwer aus. "Was hast du denn so lange auf den Balken gemacht, Gjaron?", fragte Claw lachend.
"Gottverfluchte Höhenangst!", murmelte dieser bloß. Dann richtete alles seinen Blick auf den dunklen Gang...



27.03.2004 20:31#356
Cugar Einige Zeit hatte man Cugar müssen mitschleppen, da er ja gegen den Balken gelaufen war, aber als die Gruppe abrupt an einem Spalten, in der Lava war, anhielt, wurde der Bruder endlich wach. Es hieß nun, über die Balken drüber balancieren und genau das musste Cugar auch tun, als einer der letzten.Als er auf der anderen Seite angekommen war, atmete der verkleidete Schürfer auf und sah den letzten beim Überqueren zu. Die schafften es ebenfalls, ohne abzustürzen.
"Puhhh... und jetzt ?" fragte Cugar dann seinen Nachbarn.
"Keine Ahnung, vermutlich gehts jetzt weiter ins Dunkle da." meinter der achselzuckend. Und er behielt recht, denn der Schürferboss ging voran ins Dunkle und allmählich folgte ihm der Rest der Gruppe.
"Alle jetzt dicht beieinander bleiben, wenn wir durchs Dunkle gehen." sagte plötzlich ein Bandit ins Halbdunkel hinein und die Schürfer folgten ihnen mit einem mulmigen Gefühl.
"Irgendwas wird doch noch passieren..." dachte sich Cugar und Sekunden später meinte er, einige rote Schlitze aufblinken zu sehen. Aber der junge Dieb dachte, er hätte sich nur versehen. Doch dann sah er noch zwei mal diese roten Schlitze"Habt ihr das geseh..." fing er an.
"Ruhe jetzt !" herrschte ihn jemand von der Seite an und ein Schlag in die Rippen folgte. Cugar stöhnte auf. Nette Leute, diese Banditen.


27.03.2004 20:48#357
Dumak Die Gruppe wartete im Gang. Der Anführer, er nannte sich Claw, hatte sich abgesetzt, um weiter vorne nach dem Rechten zu sehen. Dumak nahm diese Pause als willkommenen Anlaß, die letzten Ereignisse noch einmal durchzugehen.»Hast du gesehen?«, sprach er den Erstbesten an, der neben ihm wartete.»Wie ich den einen Minecrawler mit der Kraft meiner Musik getötet habe?«Dumak hatte beim Angriff der Rieseninsekten geistesgegenwärtig seine Laute vom Rücken genommen und die schlimmste Katzenmusik gespielt, zu der er fähig war. Mit zusammengebissenen Zähnen hatte er sein armes Instrument malträtiert und schlimme Tonfolgen, kratzige Dissonanzen und allerhand weitere üble Geräusche produziert, die dem hohen, unangenehmen Kreischen der Minecrawler durchaus Konkurrenz hgemacht hatten.
»Ich hab die Zähne zusammengebissen und die Ohren eingekrempelt und die schlimmsten Dinge gespielt. Und allein davon ist der Minecrawler tot zusammengebrochen«, war Dumak überzeugt.
Einer der Mitstreiter, die mit Dumak zusammen herumstanden, meinte: »Quatsch, das war allein meine Axt in seinem Rücken.«
»Oh.« Dumak wirkte enttäuscht. Aber nur für einen Augenblick. »Aber bestimmt haben dich meine Spielkünste dazu angestachelt, besonders gut zu kämpfen, oder?«Der Bandit schüttelte nur den Kopf. »Hehe, wenn du meinst... Ich hätte dich beinahe auch noch mit abgemurkst. In der Dunkelheit des Ganges, wo man nur nach Geräuschen gehen kann, hast du dich angehört, wie einer dieser Minecrawler beim Paarungsgebalze.«
Alle lachten.
Und ein anderer meinte: »Wenn der noch lange herumgeklimpert hätte, hätte ich ihm eins über den Schädel gebraten. Diese Katzenmusik war ja nicht zum aushalten. Wir kämpfen hier um unser Leben und dann kommt einer an, der dabei noch unsere Ohren foltert.«
Jetzt war Dumak ernsthaft beleidigt. »He, ich hab nur versucht, zu helfen.«Ein Dritter versuchte ihn zu trösten: »Naja, aber den Minecrawlern hats bestimmt gefallen. Die haben dich bestimmt für einen kleinen Crawler gehalten. Hahahahaha...«
»Hmpf!« Dumak beschloß, die Laute lieber steckenzulassen. Wer seine Hilfe nicht haben wollte, der bekam sie auch nicht.
Doch da ging es auch schon weiter und die ganze Gruppe ging Mann für Mann auf schmalen Balken über eine tiefe Schlucht. Für Dumak kein Problem. Er ging mit leichten, sicheren Schritten über die Balken und sah dabei noch der Lava tief unten zu, wie sie in ständiger Bewegung Blasen warf und diese wieder verschluckte.



27.03.2004 20:57#358
Garos Garos und Pak balancierten über den Balken und hüteten sich davor runterzufallen. Die Lava brodelte und kochte unter ihnen und den meisten anderen Klebten die Klamotten am leib und so freute sich Garos über seinen kühlen Novizenrock. Hier unten war die Luft recht stickig und einige klagten schon über Kopfschmerzen und schwindel doch Garos war durch die stickige Luft im Sumpf gegen solche Sachen gefeit. Als er endlich auf der anderen Seite war ging er ein wenig tiefer in den Stollen um von der Hitze der Lava wegzukommen. Da sah er in einem Schatten ein rotes Augenpaar vorbeihuschen. Dadurch auf der Hut ging er zur Gruppe zurück, später würde er Claw deswegen befragen aber fürs erste würde er die Klappe halten, nicht dass sie ihn für einen durchgeknallten Irren hielten, denn er glaubte selbst kaum das was er gesehen hatte.


27.03.2004 21:21#359
Gjaron Gjaron stand im Halbdunkel, zwischen Lava und der tiefen Schwärze. Er blickte zurück und dann wieder in den Gang: "Besser als die Balken!", sagte er zu sich selbst. Er sah gerade noch die letzten Schürfer in der Dunkelheit verschwinden und beeilte sich nicht den Anhang zu verlieren. Im Gang wurde stark gedrängelt und geschubst, weil niemand etwas sah. Die wenigen Fackel, die bei dem Überraschungsangriff der Crawler nicht draufgegangen waren, brachten kaum Licht ins Dunkel und so stolperte jeder für sich durch den Gang. Wenigstens war es hier angenehm kühl im Vergleich zur Lava. Doch von Zeit zu Zeit spürte der Bandit einen warmen Hauch vorbeiziehen, der obendrein auch noch irgendwie modrig stank. Kurz nachdem es dann verflogen war, sah Gjaron zwei rote Schlitze, sehr seltsam und sehr beunruhigend dazu.
Dann wurden es auf einmal vier und dann sechs. Gjaron bekam es mit der Angst zu tun, doch mit dem nächsten Augenschlag war alles wieder schwarz. Er schaute sich um, doch alles was er sah war Schwärze. Schnell tastete er sich zur Gruppe vor und hörte auf ihre Geräusche, um nicht von ihnen getrennt zu werden. Das wollte der Bandit unter allen Umständen vermeiden.



27.03.2004 21:28#360
Claw Irgendwo, mitten im Dunklen befanden sie sich. Einige Schürfer bekamen schon Panik, weil sie nichts mehr sahen, außer die hell leuchtenden Fackeln. Die Dunkelheit war hier so dunkel, dass auch die Facklen kaum Licht machten. Es kam einem so vor, als ob die Dunkelheit versuchte, das Licht zu fressen.Wieder sah Claw einige rote Augenschlitze, doch dieses Mal weit über ihnen."Merkwürdig..." dachte der Söldner im ersten Moment, doch dann hob er einen kleinen Stein auf und warf ihn senkrecht nach oben, gespannt darauf wartend, wann es klonk machte. Doch da war kein klonk, bis der Stein wieder herunterfiel, auf den Kopf eines Banditens, der im ersten Moment dachte, die Decke würde einstürzen.
"Verstehe, der Tunnel wird breiter und die Decke ist auch immer weiter weg. Wir kommen in eine Art Höhle..." murmelte der Schürferboss. Das war ihm nicht geheuer. Eine Gruppe Menschen, in völliger Dunkelheit, in einer unbekannten Höhle in der es vor lederartigen Monstern nur so wimmelte. Sie waren in eine Falle gelaufen.
"Aufpassen !" rief Claw in die Stille. "Schürfer nach vorne !" Die Schürfer quälten sich mühevoll zu Claw, der ihnen anwies, die restlichen Balken auf den Boden zu legen.
"Was ist da vorne los ?"
"Was hat er denn ?" wurde hinter dem Schürferboss gemurmelt. Doch dieser achtete gar nicht auf Flüstereien, sondern liess stattdessen alle Balken und Bretter auf einen Haufen legen. Sekunden später mussten die Schürfer das Fass Komabier, dass sie mitgenommen hatten, über das Holz schütten. Einige Banditen bekamen einen Heulkrampf dabei.
"Fackel." forderte Claw plötzlich von einem Banditen, der ihm diese auch gab. "Und jetzt Abstand nehmen !"
Jetzt erst ahnten die meisten, was der Schürferboss vorhatte. Er wollte ein großes Feuer machen. Claw wusste, dass sie umzingelt waren, von den Biestern und immer mehr leuchtend rote Augen erschienen um die Männer, die diese nun auch endlich sahen.
"Wir brauchen Licht beim Kämpfen !" schrie Claw plötzlich und warf die Fackel auf den Haufen, der sich sofort zu einem Inferno entzündete."Kampf... ?" murmelte Cugar plötzlich und dann blieb er wie angewurzelt stehen, als vor ihm etwas auf den Boden sprang. Etwas großes, mit langen, lederartigen Flügeln, Klauen und einem Schwanz, den er wie eine Peitsche hin und her schnellen liess. Sein Kopf war von bestialischer Hässlichkeit und plötzlich öffneten sich die roten, engen Augenschlitze und mit einer unnatürlichen Bösartigkeit blickte das Monster die Menschen an. Es war ein Dämon, eine Abart der Dämonen, die es im Kastell gab. Sie waren größer, dünner, hatten Beine, waren hässlicherm, aber auch schwächer. Trotzdem waren sie extrem stark und in Massen in der Höhle, denn plötzlich gab es von überall her Flügelschläge und immer mehr Augen öffneten sich.
"EINEN KREIS !! BILDET EINEN VERTEIDIGUNGSKREIS !!!" schrie Claw und schoss mit seiner Armbrust nach oben, wo er ein Augenpaar erspäht hatte. Getroffen stürzte die Bestie genau in den Flammenhaufen hinein und verbrannte elendig."ANGRIFF !!!"



27.03.2004 21:45#361
Garos Garos stellte sich genau wie die anderen in einem Kreis auf. Als er eines dieser komischen, hässliche, und ganz offensichtlich bösartigen sah nahm er sein Schwert und hieb mit voller Kraft auf das Monster ein das unter der Kraft des Schmiedes zusammensank. Schon kam das nächste Monster auf ihn zu und er konnte den Schlag des Dämon nich parieren und das Mistvieh schnitt ihm mit seinen messerscharfen Klauen tief in den arm und das Blut rann Garos über den Arm. Er schnappte sich den Arm des Monsters, zog es zu sich heran und wollte das Schwert in den Leib des Monsters bohren doch da er nicht allzu gut mit dem Schwert umgehen konnte stieß er daneben und benutzte stattdessen sein Knie um damit den Dämon zurückzustoßen . Garos drehte sich um und nahm einen der brennenden Balken um damit nach dem Monster zu schlagen und es zurückzudrängen.Wenn ich hier lebend raus komme dann lass ich mir zeigen wie man mit dem blöden Schwert umgeht. schwor Garos sich. Da fand er etwas das ihm zu Vorteil gereicht wurde. In einer Ecke lehnte ein alter, verrosteter Krieghammer. Garos warf den Balken in die Menge der Monster und hechtete zu dem Hammer und stolperte gleich wieder zurück um die Monster nich in den Kreis zu lassen. Weiss gott wie dieser alte Kriegshammer hierhin gekommen ist aber der is im Moment tausendmal besser als dieses Nutzlose Schwert. dochte er sich und danke allen Göttern.


27.03.2004 21:59#362
Shisha Shisha der Garos auf Schritt und Tritt gefolgt war sah dass sich eine dieser Bestien auf ihn stürzen wollte . Er riss einen der brennenden Balken auf dem Boden in die Höhe und stürmte wutentbrannt auf das Monster zu.Er rammte dem Drecksvieh mit einem lauten Schrei den Balken in die hässliche Visage. Ein heisser Brüller ertönte und dass Vieh stürtze rücklinks in die Tiefe. Shisha ließ den Balken fallen, holte eine Wacholder Flasche hervor und nahm erstmal einen kräftigen Schluck.



27.03.2004 22:01#363
Gjaron "Das wars wohl für uns!", sagte Gjaron in so einer Situation unpassend locker. Der Schürfer neben ihm starrte ihn mit großen Augen an: "Echt? Ich will aber nicht sterben!"
"Dann auf in den Kampf!", meinte Gjaron jetzt grimmig entschlossen und beobachtete eine der fliegenden Kreaturen, wie sie in der doch recht großen Halle ihre Kreise zog und dann plötzlich hinabrauschte. Gjaron sprang zur Seite, den Schürfer im Schlepptau, da dieser sonst vom spitzen schnabelartigen Maul der Bestie zerfleischt worden wäre. Schnell war Gjaron wieder auf den Beinen und stürmte Richtung Dämon. Ein anderer Schürfer kam ihm zuvor. Gjaron konnte seinen Angriff gerade noch abbrechen, musste dafür aber zusehen, wie die geflügelte Kreatur den Mann mit einer Handbewegung gegen die Felswand schmetterte und mit einem lauten Knacken das Genick des Schürfers hinüber war.
Gjaron schluckte und bewegte sich im Kreis um den Dämon, der ihn ebenfalls immer im Blick hatte. Eine dicke Schweißperle rann dem Banditen über die Stirn und tropfte auf den Steinboden, wobei der Tropfen in hunderte kleinere zersprang. Es war eine Art Startschuss für Gjaron, denn auf die Sekunde genau rannte er los. Die Kreatur holte mit der krallenbewehrten Pranke aus, um ihm das gleiche Schicksal zu erteilen, wie dem Schürfer zuvor. Doch mit einer Hechtrolle tauchte er unter den Klauen hindurch und rutschte der Bestie zwischen den Beinen hindurch. Gjaron kam schnell auf die Beine, drehte sich zum Feind und wollte zustoßen, da traf ihn der muskulöse Schwanz des Ungetüms. Gjaron hielt sich den Bauch, das Schwert nur unsicher in der Rechten. Der Dämon stapfte auf ihn zu. Der Bandit hatte schon mit dem Leben abgeschlossen, als er von hinten etwas auf die Kreatur zurennen sah. Einen Moment später hatte ein kleiner, mutiger Schürfer seine Spitzhacke im Rücken der Bestie verkeilt. Das Biest schrie, das einem die Ohren abfielen. Gjaron nutzte die Blöße und gab ihm den Rest. Mit einem Schwertstreich trennte er den halben Arm ab und versenkte dann die Klinge unterhalb der Kehle des Dämon.
Auch alle anderen hatten mit den starken Kreaturen zu tun. Kalle gleich mit zweien. Und Garos hielt sie mit einem gigantischen Kriegshammer in Schach. Gjaron erholte sich einen Moment und nahm sich dann den nächsten Gegner vor, den er jetzt alleine packen wollte...



27.03.2004 22:21#364
Sergio Überall waren diese widerlichen Dämonenkreaturen und attackierten die Gruppe. Rot leuchtende Augen waren ringsum verstreut und schon waren die ersten Kampfgeräusche zu vernehmen. Gleich vier von den Biestern hatten Sergio von dem soeben gebildeten Kreis getrennt und umzingelt. Er wusste gar nicht, wie er gegen diese Übermacht ankommen sollte. Noch standen sie drohend um ihr Opfer herum, doch das sollte sich wohl jeden Moment ändern.

Der Bandit sprang erstmal auf eines der Monster zu und riss sein Schwert in die Höhe. Mit einem blitzschnellen Schlag fuhr die Klinge auf das Biest zu. Verzweifelt versuchte es auszuweichen, doch es bekam die volle Breitseite in den Arm, der auch sofort abgetrennt wurde. Ein ohrenbetäubendes Geschrei ertönte und die restlichen drei stürmten auf Sergio zu. Geschickt rollte er sich ab und versetzte einem der Angreifer danach einen Tritt, so dass dieser zurückwich. Aber eines der noch unverletzten zwei Biester erwischte den Banditen mit einer langen, scharfen Kralle am Arm. Der Ärmel des teuren Hemds (wieso zum Teufel hatte diese Rüstung keine Armschienen und hörte bei der Schulterplatte auf?) wurde an einer Stelle zerrissen und die Kralle bohrte sich glücklicherweise nur leicht in das Fleisch.

Doch das tat ganz schön weh. Sergio schrie auf und brüllte: „Du ekelhaftes Mistvieh! Dir werd ichs zeigen!“ Wutentbrannt rammte er dem für eine Sekunde unaufmerksamen Dämonen die Waffe in den Bauch. Ein widerlicher Anblick bot sich dem Banditen, als das Monster laut kreischte und einfach tot umfiel. Jetzt schnellte wieder das Biest vor, dem er mühsam den Arm abgetrennt hatte, doch ein anderer Bandit kam heran und ließ seine Klinge herabsausen. Wieder ein Monster weniger. Erschöpft blieb Sergio stehen und hielt sich den blutenden Arm. Noch immer waren überall leuchtende Augen zu sehen. Nahm das denn nie ein Ende?


27.03.2004 22:33#365
Shisha Shisha trank die halbe Flasche Wacholder behielt aber alles im mUnd und schnappte sich eine Fackel. Als dass nächste Mistvieh über ihn hinweg flog, spuckte er den Wacholder durch die die Flamme hindurch auf die Ausgeburt der Hölle. Eine riesige Stichflamme umhüllte das Monster und es stürtzte kreischend und brennend auf den Boden. Das wiederholte er zwei mal doch beim dritten mal wurde ein Schürfer in hohem Bogen durch die Luft geschleudert, landete auf ihm und Shisha verbrannte sich den Mund.



27.03.2004 22:35#366
Claw Nun erreichten die ersten Dämonen auch Claws "Ecken" im Kreis. Von links und rechs kamen jeweils einer. Der Söldner blickte hektisch nach links und nach rechts. In seiner Rechten hielt er sein Schwert, in seiner Linken die leichte Armbrust, welche kurz darauf klackte. Der linke Dämon sank zu Boden, der rechte hieb gegen den Schürferboss, welcher aber mit Mühe mit seinem Schwert parierte. Wieder und wieder versuchte der Dämon den Söldner zu erwischen. Dieser verhinderte aber ständig die Attacke. Doch plötzlich hörte der Angriff der kräftigen Arme des Dömons auf.
"Was... ?" fluchte Claw als der Schwanz des Dämons ihn von der rechten Seite traf und zu Boden riss. Claws Schwert fiel zu Boden und war außer Reichweite und der Dämon wollte mit seinem Schwanz den Söldner gerade aufspiessen. "So nicht, Freundchen." knurrte Claw sauer und ehe der Dämon angreifen konnte, sausten ihm zwei spitze, metallene Dinger entgegen und bohrten sich in dessen Brustkorb. Claw hatte seine Wurfmesser gezogen. Der Dämon brüllte und schlug wie wild um sich, ehe Claw plötzlich mit seinem Elbendolch vor ihm stand und ihm diesen in den Magen rammte. Blut spritze durch die Gegend und Gedärme quollen aus der Bestie, als der Söldner den Dolch nach oben zum Brustkorb zog. Unter endlosen Qualen und Geschrei verendete die Bestie dann endlich. Claw wischte sich das orangene Blut, dass in Fontänen herum spritzte, aus dem Gesicht und nahm seine Wurfmesser und sein Schwert wieder an sich, ehe er sich zum Kampfgeschehen umdrehte. Der Söldner senkte sein Schwert langsam und blieb wie versteinert stehen.
"Verdammt..." brabbelte er hervor, als er sah, dass sich eine weitere Welle von Dämonen aus den "Lüften" herabsenkten.



27.03.2004 22:54#367
Sergio Jetzt kamen plötzlich noch mehr von diesen gemeingefährlichen Bestien herabgeflogen. Schon wieder landete eine direkt vor Sergio (sah er etwa aus wie ein gegrilltes Hähnchen und hatte deswegen eine „schmackhafte“ Ausstrahlung?) und langte mit einem klauenbewehrten Arm zu. Doch es traf genau das Metall der Rüstung, die unter dem Schattenläufermantel des Banditen kaum zu erkennen war. Irritiert wich das Monster zurück und bekam kaltes Metall schmerzhaft zu spüren. Es schrie auf, doch schon im nächsten Augenblick hatte die Höhle einen Bewohner weniger. Sergio blieb stehen und sah sich um.

In diesem Moment erblickte der Bandit den Schürferboss, der gerade von einem etwas größeren Exemplar der Dämonen belästigt wurde. Eilig rannte Sergio auf das Biest zu und meinte nur trocken, als er genau in dessen Rücken stand: „Hallo, mein Freundchen. Hast du Spaß?“. Dann hob er das Schwert hoch über den Kopf und ließ es mit aller Kraft heruntersausen. Die Klinge fuhr in den Rücken der Bestie, welche von Claw abließ und laut kreischend nach vorne umkippte. Claw sah den Banditen an und sagte kurz „Danke.“ Viel mehr Zeit blieb ihm auch nicht, denn wieder einmal kam einer der Dämonen herangeflogen...



27.03.2004 23:05#368
Cugar So hatte Cugar sich die Expedtion nicht vorgestellt, ganz und gar nicht. In den dunkelsten Dunkelheit gegen dunkle Dunkeldämonen zu kämpfen erlebte man zwar nicht gerade jeden Tag, ein Vergnügen war die Sache dann aber doch nicht. Cugar stand in dem Kreis und versuchte, auf einen Dämonen zu hauen, der gerade an einem Schürfer knabberte. Ein Bolzen traf die Bestie dann endlich und Cugar atmete auf, da es sich gerade dem jungen Dieb widmen wollte. Dieser Kampf war aussichtslos. Cugar hatte aber noch Hoffnung. Die Hoffnung hatte einen Namen. Der Schläfer.
Cugar war es egal, wie seltsam es in dieser gefährlichen Situation wirken würde, aber er kniete nahe dem Feuer nieder und fing an zum Schläfer zu beten."Oh Schläfer, erhöre ich mich. Dein untertänigster Diener braucht dich, braucht deine Hilfe. Ich brauche die Kraft und den Mut, um mich diesen Ausgeburten von Beliar erfolgreich stellen zu können. SCHLÄFER, ERWACHE !!!" rief Cugar und huldigte seinem Gott. Dann stand er auf und schlug mit seinem groben Schwert nach oben, als ein Dämon über ihn hinwegflog. Er traf das Biest am Bein und es stürzte ins Feuer. Doch tot war es nicht, denn die flammende Bestie rannte kreischend umher, auf Cugar zu. Jetzt war alles aus. Oder würde der Schläfer ihn erretten ?



27.03.2004 23:07#369
Garos Garos stand etwas abseits der Gruppe da er seinen Kriegshammer durch die Luft schwang und immer wieder auf die Monster niedersausen lies. Unter seinen Schwüngen kamen die Monster um aber es wollten nich weniger werden. Mittlerweile machten die Dämonen einen großen Bogen um den Hammerschwingenden Menschen unter dessen Hieben schon so viele ihrer Brüder gefallen waren. Doch da passierte das Unglück. Einer der Dämonen wich Garos' Hieb aus und der Kriegshammer versenkte sich im Boden. Garos wollte sein Schwert ziehen doch er bemerkte dass es ihm die Dämonen während er damit beschäftigt war den Hammer unter Kontrolle zu halten sein Schwert gestolen hatten. Das lag nun in einem Schürfer steckend 3 Meter von Garos entfernt. Schon versperrte ihm ein besonders breites Exemplar den Weg zu seinem Schwert. Verzweifelt rüttelte und zog er an dem Kriegshammer aber dieser Bewegte sich patrou nicht aus dem Stein. Wenn mir keiner Hilft is es jetzt aus für mich. Aber wie sollte sie mir helfen? Die haben ja ihre eigenen Probleme. Scheisse! Garos konnte nurnoch hoffen.



27.03.2004 23:35#370
Sergio Gerade wollte Sergio das eben herabgeflogene Monster bearbeiten, als er aus dem Augenwinkel den Söldner Garos (er wusste gar nicht, woher er den Namen eigentlich kannte) erblickte, der wie verrückt an einem im Boden steckenden Kriegshammer zerrte und von einem Dämon bedroht wurde. Wenn ihm niemand half würde er wohl sterben, doch das Monster hatte die Rechnung ohne Sergio gemacht. Er duckte sich unter dem Schlag seines eigenen Angreifers und rannte los.
Gerade wollte das Biest sich Garos ganz genau vornehmen, als Sergio herankam und es mit einem Tritt zu Boden beförderte. Überrascht lag das Monster auf dem Boden, doch eine Sekunde später holte es mit dem Schwanz weit aus und schleuderte dem Banditen sein Schwert aus der Hand. Die Waffe flog zwei Meter weit weg und blieb dort liegen. Sergio sah sich dem wieder aufgestandenen Dämon plötzlich ganz allein und waffenlos gegenüber. Auch sein verrosteter Dolch durfte hier wohl kaum eine Hilfe darstellen. Verzweifelt starrte er dem Monster entgegen, das es sichtlich genoss, ihn in aller Gemütlichkeit aufspießen zu dürfen.
Doch just in diesem Moment bekam Garos seinen Kriegshammer los und laut schreiend stürmte er von hinten auf das Biest zu. Weit holte er aus und hieb direkt auf den Kopf ein (was dann geschah dürfte sich wohl jeder ausmalen können).
Erleichtert atmete Sergio durch und nickte dem Söldner dankend zu. Dann stürzte er sich schnell auf seine Waffe und nahm sie wieder an sich...


28.03.2004 12:35#371
Die Banditen Einer nach dem anderen fiel unter Kalles einhändig geführten Axt. Er war im Blutrausch und nahm fast nichts mehr wahr. Köpfe, Arme und andere Körperteile flogen durch die Gegend, wo er drauf hackte. Und wenn er gerade mal seinen momentanen Gegner erledigt hatte und der nächste erst weiter weg war, brüllte er die Banditen und Schürfer an.
"IHR ELENDEN WASCHLAPPEN !!! WAS SOLL DIESES KACKE ? HAUT MAL RICHTIG ZU, ICH WILL NACHHER KEINEN BODEN MEHR SEHEN, SONDERN NUR NOCH DÄMONENLEICHEN, SONST BRING ICH EUCH SO LANGE UM, BIS IHR TOT SEIT, KLAR ????"
Kalle war in seinem Element: brüllen und metzeln. Für das lebte der Bandit. Durch seine "ermutigenden" Zurufe gelang es den Banditen nach und nach die Dämonen zurück zu drängen. Nur hier und da brachen sie noch mal durch den gebildeten Kreis, der sich stetig vergrößerte. Doch ab und an geschah es auch noch, dass sich eine klaffende Lücke in dem Verteidigungskreis bildete, doch die Menschen kämpften erbittert weiter. Plötzlich stürzten sich gleich drei Dämonen auf den Schürfer zu Kalles Linken. Er lag am Boden und die Dämonen liessen ihre scharfen Krallen herabsausen, die sich in den Magen des Opfers bohrten. Die Folge war ein schneller Tod des Schürfers, aber die Dämonen rissen ihm die kompletten Innereien heraus, wie mit einem Löffel.
"Na na na, das war aber nicht nett." schimpfte Kalle und hackte dem ersten knienden Dämon den Kopf ab. Der zweite sprang gerauf auf, doch Kalles Axt war schneller und der Dämon hatte jetzt zwei Köpfe... Doch der dritte Dämon hatte Zeit genug anzugreifen. Damit hatte Kalle aber gerechnet. Er riss seine Axt hoch und wehrte den Schlag ab, seine Faust dagegen schnellte nach vorne und verpasste dem Dämonengesicht eine Generalüberholung.
"VORWÄRTS !! ICH WILL SIE BLUTEN SEHEN, IHR SCHLAPPSCHWÄNZE !!!" brüllte Kalle voller Bosheit und Vergnügen, diese Dämonen abzuschlachten.

Claw



28.03.2004 12:47#372
Claw Langsam aber sicher wurden die Dämonenbestien zurückgedrängt, aber es waren immer noch gut da, um die Gruppe der Menschen in Schach zu halten.Claw zog mit Mühe sein Schwert aus einem toten Dämonen und blickte nach seinen Mannen. Die meisten waren gerade in Zweikämpfe verwickelt und es sah so aus, als ob sie gewinnen würden. Diese Dämonen waren zwar stark und zahlreich, aber ihre Haut war sehr empfindlich gegenüber der scharfen Waffen und schneller als man blicken konnte, flogen irgendwelche Körperteile der Dämonen durch die Gegend."Besonders dort, wo Kalle ist." meinte Claw und grinste. Kalle machte seinen Job gut, nein, exzellent. Wenn sie hier rauskommen sollten, sollte Kalle eine Belohnung erhalten...
Just in dem Moment landete ein weiterer Dämon direkt vor Claw und brüllte ihn an und fletschte die Zähne.
"Maaan, du stinkst." meinte Claw gelassen und hob seine geladene Armbrust hoch, direkt an den Kopf des Dämons und drückte ab. Der Bolzen durchschlug den Kopf der Bestie und flog weiter. Dabei durchlöchterte er einen Flügel eines anderen fliegenden Dämons, der schreiend zu Boden stürzte, ehe er von dem erschrockenen Garos niedergestochen wurde. Claw nickte Garos kurz zu und stürzte sich wieder auf das nächste Monster. Es wurde Zeit, hier mal richtig aufzuräumen.


28.03.2004 13:22#373
Garos Garos dankte allen Göttern dass sie ihn vor dem Tod bewahrt hatten und machte sich daran weiterzuschnetzeln. Er nahm seinen Kriegshammer und kreiselte sich durch die Reihen der Dämonen und wenn es nicht um Leben und Tod ginge würde es vielleicht sogar witzig aussehen wir er da, kriegshammerschwingen die Dämonen durch die Gegend war. Da fiel ihm sein Schwert ein und er kreiselte in die Richtung wobei er laut Achtung!!! rief damit keiner der SChürfer und die Räder oder besser gesagt und den Kriegshammer kam. Als er endlich da war schaute er sich um ob auch ja kein Dämon in der nähe war der ihm Gefährlich werden konnte, legte den Kriegshammer zur Seite, steckte das Schwert in die Scheide, nahm den Kriegshammer zur Hand und kreiselte fröhlich weiter wobei er sich ein heissen "Um-die-Wette-brüllen"-Wettkampf mit Kalle lieferte. Los! Macht schon ihr Schlappschwänze! Wer am wenigsten Dämonen tötet muss sauber machen!!!


28.03.2004 14:02#374
Khalef "Nummer 15! Nummer 16! 17! 18!" brüllte der Bandit neben Kahlef, als dieser zusammen mit dem Schürfer immer mehr Dämonen niederstreckte.
"Das nimmt kein Ende! Wo kommen bloß all die Monster her?" brüllte Khalef durch die Mine. Die Laute hallten von den Steinwänden wieder, was trotz des Kampflärms der anderen Banditen und Söldner sehr gut zu hören war.

Gleich darauf hörte er einige laute Rufe hinter sich.
"IHR ELENDEN WASCHLAPPEN !!! WAS SOLL DIESES KACKE ? HAUT MAL RICHTIG ZU, ICH WILL NACHHER KEINEN BODEN MEHR SEHEN, SONDERN NUR NOCH DÄMONENLEICHEN, SONST BRING ICH EUCH SO LANGE UM, BIS IHR TOT SEIT, KLAR ????"
"VORWÄRTS !! ICH WILL SIE BLUTEN SEHEN, IHR SCHLAPPSCHWÄNZE !!!""Los! Macht schon ihr Schlappschwänze! Wer am wenigsten Dämonen tötet muss sauber machen!!!"

Khalef blickte sich um. zwei Banditen brüllten hier um dei Wette.Keinen Boden mehr sehen? Bluten sehen? Saubermachen? Was zum Henker sind das für Typen? Haben die nciht gemerkt gegen was die hier kämpfen? dachte Khalef verwirrt, schockiert und trotzdem irgendwie bewundernd über die Gelassenheit zugleich.

Dann drehte er sich wieder um. Gerade noch rechtzeitig, denn eiiner der Dämonen stürmte auf ihn zu. Khalef konnte den ersten Schlag gerade noch abwehren. Beim zweiten jedoch fing er an zu torkeln, stolperte und landete auf dem harten Steinboden. Der Dämon setzte zum Gnadenstoß an. Khalef schloss die Augen und wartete auf sein Ende.

Doch es passierte nichts...

Als Khalef die Augen wieder öffnete, lag der Dämon tot, mit einem Bolzen mitten im Kopf, vor ihm. Er drehte sich um zu Claw, derm Schürferboss. Diese nickte ihm kurz zu und machte sichd ann daran, andere Dämonen zu töten.
Kurz wischte sich Khalef den Schweiß vond er Stirn, dann zog er wieder sein Schwert und wollte sich mit einem Banditen auf einen anderen Dämon stürzen.
SCHLÄFER, ERWACHE !!!

Khalef blieb stehen. Sein gesicht war schockiert und verzerrt zugleich. Schläfer? Erwache? In Khalef stieg Wut auf. Jemand aus dem Sumpf... war hier... unter ihnen...

Sofort für Khalef herum und blickte ihn die Richtung, aus der die Schreie kamen. Dann sah er einen Schürfer, der auf dem Steinboden kniete und betete.
"Ein Anhänger der Sumpfbruderschaft!" knurrte Khalef leise. Dann sah er, wie ein Dämon auf den vermeintlichen Schürfer zurannte.

"Auch wenn er ein Sumpfler ist... er ist ein Mensch!" überwand sich der Schrüfer krampfhaft. Kurtzerhand zückte er seinen Dolch. Kurz visierte er das Monster an... Dann holte er aus und warf...

Der Dolch bohrte sich bis in auf den Griff in den Brustkorb des Monsters. Dieses torkelte. Khalef nutzte die Chance, nahm sein Schwert, rannte auf den Dämonen zu und schlug ihm den Kopf von den Schultern. Der restliche Teil des Dämonenkörpers, Arme, Beinde, Oberkörper, zuckte wild, blieb aber auf dem Felsboden stehen. Kurz versetzte der Schürfer dem Vieh einen gezielten und heftigen Tritt, dann viel der Körper tief in einen dunklen Spalt und wurde dort vond er Lava geschluckt.

Khalef wand sich wieder dem Sumpfler zu. "Du kannst die Augen wieder aufmachen! Das Monster ist tot!"



28.03.2004 14:28#375
Claw Die Dämonen zogen sich zurück. Sie waren trotz ihrer Statur und ihre Anzahl stark dezimiert worden und hatten den Kampf verloren.
"SIEG !!!" brüllte Claw und hielt sein Schwert hoch, doch die Siegesfreude war nur von kurzer Dauer. Irgendwo, von weiter weg in der Tiefe der Höhle erschien ein schwaches, glühend rotes Licht. Einige der Dämonen kamen von dort geflogen, machten sich aber hinauf, in die dunkle Höhe.
Claw blickte nach oben und spürte dann ein Beben im Berg. Ein Beben in regelmäßigen Abständen, dass immer lauter und näher kam.
"Verdammt, wir Narren hatten geglaubt, wegen uns flüchten die Dämonen..." fluchte er und Kalle, der hinzu gekommen war, blickte ihn entgeistert an."Aber sicher doch Boss. Wir beide haben sie..." weiter kam er nicht, denn das Beben wurde lauter und kam noch näher. Felsen krachten daraufhin und die glühend roten Augen der Dämonen verschwanden in der Dunkelheit.
"Was ist hier los... ?" rief Gjaron plötzlich herüber. Denn nun hatte auch der Rest der Gruppe das Beben vernommen.
"Ein Erdbeben ?" fragte ein naiver Schürfer.
"Nein, Schritte... ich hatte es geahnt..." kam die Antwort von Claw."... Schritte ? Was ?"
"Ich habe in dem 100 Jahre alten, verlassenen Wohnraum in der Mine, der wir vor über einem halben Jahr entdeckt hatten, ein Buch gefunden. Wie ihr wisst, staden dort ja einige verstaubte Bücher rum. In einem wird von Monstern berichtet und einer Bestie, die uralt ist ebenso bösartig. Ein Erzdämon Beliars vermute ich... Er lebt hier tief in den Eingeweiden der Berge und nun scheinen wir es geweckt zu haben. Diese Expedition ist zum Scheitern verurteilt, wir werden es nie schaffen, hier Erz zu finden, geschweige denn zu schürfen... Jetzt bleibt uns nur noch eine Möglichkeit..."
"Und welche ?"
"RAUS HIER !!!" brüllte Claw, schnappte sich eine Fackel und stiess die anderen an, zurück zu laufen. Die Schritte waren nun sehr nah und bald mussten sie den Fußträger sehen, doch das wollten die meisten nicht, sie rannten lieber. Claw blieb hinten stehen, bis alle Lebenden an ihm vorbei waren. Er wollte sicher gehen, dass sie keinen zurückliessen. Er blickte noch einmal zum Feuerhaufen, als sich plötzlich ein riesiger Schatten auftat und ein gigantiger Fuß das Feuer mit einem Mal austrat. In den letzten Momenten des Scheinens erkannte der Söldner den Erzdämon, fluchte kurz und rannte den anderen hinterher. Doch während die Menschen 20 Schritte taten, brauchte der Dämon für die selbe Strecke nur 2 Schritte und nach wenigen Minuten erreichte Claw die Spalte mit dem Lavafluss. Die ersten waren schon drüber, die anderen waren gerade dabei.
"Verdammt, wir schaffen es niemals alle so schnell rüber..." dachte er. Sie mussten den Dämon ablenken. Also schnappte sich der Schürferboss einige entsetzte Banditen mit Bögen und sie stellten sich dem Schatten entgegen. Die Bögen waren gespannt, doch alles war ruhig. Man sah nichts sich in der Dunkelheit bewegen, als urplötzlich und ohne Vorwarnung ein gewaltiger krallenbesetzter Arm aus dem Dunkel schoss und einen schreienden Banditen ergriff.
"FEUER !!!" brüllte Claw und ein Dutzend Pfeile flogen ins Dunkel, wo sie den Körper der Bestie erwarteten. Es gab ein Knacken und der Kopf des Banditen rollte aus dem Dunkel heraus.
"SCHIESST ALLES WAS IHR HABT !!!" wieder flogen Pfeile, dieses Mal mehr als vorher. Die Hälfte der Krieger hatte bereits die andere Seite erreicht und von dort gab es zusätzliche Feuerunterstützung.
"Feuer... murmelte Claw plötzlich. "Das ist es ! STECKT DIE PFEILE IN BRANNT, DAMIT WIR DIE BESTIE SEHEN !!!" rief Claw und prompt flogen die ersten Feuerpfeile auf die Dunkelheit zu und spickten den massigen Körper des Erzdämonen. Nun sahen alle die Bestie, die sich wenige daraus machte, von ein paar Pfeilen gepickst zu werden. Doch da sie nun mit brennenden Pfeilen schossen, kam die Rache. Ein langer, sehr langer Schwanz schoss aus dem Dunkel an und riss zwei weitere Banditen von den Beinen, die rückwärts in den flammenden Lavafluss fielen und elendig verbrannten.
"RÜCKZUG, ALLE RAUS HIER !!!" kam der nächste Befehl von Claw und wieder zog er aus seinem Köcher einen Pfeil und schoss dorthin, wo er die Augen vermutete. Auf der anderen Seite des Spaltens taten es ihm die Schützen gleich und endlich zeigte sich ein Erfolg. Der Dämon fing an zu Brüllen, da er vermutlich an den Augen getroffen wurde und er schlug wie ein Beserker um sich. Felsen krachten von den Wänden und der Decke herab und wieder liessen drei Banditen bei dem Steinschlag ihr Leben. Der Rest flüchtete mit Claw als Schlusslicht über den Balken, der kurz danach von einem Brocken zerschmettert wurde. Doch die Überlebenden befanden sich auf der anderen Seite und rannte los, da der ganze Berg bebte und überall Steine herunter fielen.
"DER BERG STÜRZT EIN !!! RAAAAUSS !" Doch dieser Befehl war unnötig, denn keiner der Anwesenden verspürte den Drang, hier länger zu einem Teestündchen mit dem Erzdämonen zu bleiben und chaotisch rannte sie heraus.
Der Berg bebte, sogar draussen konnte man die Erschütterungen spüren und die Schürfer in der Burg, die heute alle frei hatten, hielten den Atem an. Risse öffneten sich, Lava quoll aus den Wänden, Minecrawler erschienen und verschwanden eben so schnell in der glühenden Lava, wie sie aus den Wänden aufgetaucht waren. Und mitten drin liefen die Überlebenden. Kaum mehr als ein Dutzend war noch übrig, doch der Überlebenswille war stark und niemand wollte einfach so aufgeben.
Claw blickte ein letzte Mal kurz zurück, zu dem Punkt, wo er den Erzdämonen vermutete, ehe die Gruppe den Gang verliess, um in die Minengänge zu flüchten. Ein bestialisches Schreien ertönte, was auf das Ende des Erzdämonen hinwies, der in seiner blinden Wut den halben Berg über sich einstürzen liess."Das wars wohl." meinte Claw und lächelte bösartig. Nun galt es, so schnell wie möglich aus der Mine zu kommen...



28.03.2004 17:46#376
Garos Garos balancierte so schnell er konnte über den Balken, den Kriegshammer benutzte er um das Gleichgewicht zu halten. Kurz bevor er dann am Ende des Balkens angelangt war stolperte er, lies den Hammer fallen und torkelte mit mehr Glück als Geschick auf die sichere Seite. Hinter ihm hörte er wie das Monster wütete und schon begann alles zu brökeln. Er rannte so schnell ihn seine Beine trugen, um ihn begann alles in einem riesigen Inferno aus Lava, herabfallendem Steinen, Minecrawler und mitten in diesem infernalen Chaos war er und er arbeitete sich hindurch, in die Freiheit. Langsam wurde die frischer und von neuer Kraft erfüllt stürzte er die letzten Meter in Freie wo er erschöpft zusammenbrach.



28.03.2004 18:01#377
William Sirens In vornehmer zurückhaltung war Will verblieben und so war eigentlich kaum etwas von ihm zu sehen gewesen. Nicht wirklich hatte er Lust sich von den Zangen eines Minecrawlers zerfetzen zu lassen, zu welchem Zwecke auch? Das war reinster Wahnsinn den mehr als nur einer mit dem Leben bezahlen musste und doch standen diese Söldner zusammen und kämpften Schulter an Schulter, beeindruckend diese Kameradschaft.


Doch die Plattenbiester sollten gar nicht das schlimmste bei diesem Ausflug sein, neben der kochenden Lava stellten sich dem Trupp fliegende Lederviecher in den Weg, alles andere als hübsch anzusehen. William war bereits mit Schmutz und Ruß überzogen, seine Haut glänzte vom Schweiß und seine Augen durchsuchten die Dunkelheit. Claw, der Schürferboss hatte einen Verteidigungskreis angeordnet und tatsächlich gelang es ihnen sich bis zu einem Sieg zu ringen. Er selbst hatte es selbstverständlich zu vermeiden gewusst sich größer einzumischen jedoch war auch das ein sinnloses Unterfangen, eingekreist in einer Höhle. So leistete sogar der Tagedieb seinen Anteil am gelingen des Kampfes. Eines der Biester hatte ihm den Rücken zugedreht während es im Klinch mit einem der Banditen lag. Zweimal tappste er mit seiner Hand auf die Schulter des Monsters und duckte sich schnell als es sich ruckartig umdrehte, gerade rechtzeitig um den Klauen zu entgehen die nach ihm schlugen. Jedoch für das Biest war es zu spät denn der Bandit verlor keine Zeit enthauptete das Monster.

"So, das muss aber für heute genügen"
und tatsächlich schien es soweit das sie den Sieg errungen hatten, bis es kam. Ein Dämon, riesig, bösartig und bevor William noch andere Adjektive einfielen nahm er auch schon die Beine in die Hand. Er bekam nicht mit was hinter ihm geschah, einzig und allein das Grollen hinter ihm und die Tatsache das immer mehr Steine sich von der Decke lösten. Die Höhle stürzte ein, ein guter Grund sein Tempo noch einmal zu beschleunigen, besonders nachdem sich Risse in den Wänden der Grube auftaten aus denen abermals Lava strömte, andere Minecrawler erschienen doch beachteten sie die kopflos fliehenden Schürfer nicht einmals sondern flohen selbst um ihr Leben zu retten.

Da, dort vorne war Licht zu sehen.



28.03.2004 18:24#378
Khalef "Das darf doch alles nicht wahr sein! Niemals wieder setzte ich auch nur einen Fuss in irgendeine verfluchte Mine!" schnaufte Khalef. Überall entstanden Risse, aus den Lava strömte. Aus den Nebenschächten und Gruben strömten Minecrawler, diese jedoch beachteten die Fliehenden nicht, kümmerten sie sich liebe rum ihre eigenes Überleben. Zu allem Übel stürtzten immer wieder Steine von der Decke, diese wurden von Mal zu Mal größer und drohten einen regelrecht zu erschlagen.
Khalef rannte immer weiter. Bloß nicht umdrehen, bloß nciht nach hinten sehen. Das sagte sich Khalef immer wieder während er durch die Minenschächte lief. Vor ihm und hinter ihm liefen andere Schürfer, banditen und Söldner. Weiter vorne riefen einige etwas, doch Khalef konnte durch den Lärm der fallenden Steine und das Gebrüll der anderen nichts verstehen.

Nach einiger Zeit, die Khalef unendlich vorkam, wurden die Schächte heller und immer heller.

Khalef schnaufte. "Da vorne ist Licht!"2 brüllte er und lief dem Lichtschein entegen.



28.03.2004 18:51#379
Sergio Was für ein Chaos!, dachte sich Sergio, während er wie ein Wahnsinniger durch die Stollen raste. Überall sprudelte glühende Lava heraus und unzählige Felsbrocken fielen krachend von der Decke. Dieser riesige Dämon brachte alles zum Einsturz. Sein Brüllen und sein Wutausbruch waren aus der Tiefe zu hören – und zu spüren. Sogar den Minecrawlern war der Appetit vergangen. Sie purzelten überall heraus und versuchten panisch, sich in Sicherheit zu bringen. Doch es half nichts, die Biester wurden gnadenlos vernichtet. Zum Glück. Dann gab es für einige Zeit keine mehr von ihnen. Hauptsache war aber, dass die Flüchtenden hier heil herauskamen. Einige Unglückliche fielen aber trotzdem entweder der Lava oder den Felsbrocken zum Opfer.

Sergio wich im Laufen allen möglichen Gesteinsbrocken aus und versuchte dabei, nicht von der Lava erwischt zu werden. Das stellte sich als gar nicht so einfach heraus und einige Male wurde er sogar fast lebendig begraben, doch schließlich wurde die Luft wieder besser und der Ausgang kam in Sicht. Nach einigen weiteren Schrecksekunden stürzten alle, die es geschafft hatten, hektisch aus dem Stollen ins Freie. Sergio fiel keuchend ins Gras und blieb dort liegen. So gut wie noch nie war er so außer Puste gewesen.

Als der Bandit erschöpft am Boden lag, bemerkte er, dass Claw genau neben ihm aus dem Stollen gekommen war. Er stand mühsam auf und meinte keuchend zum Schürferboss: „Mann, das war ja wohl ein Höllentrip! Gut, dass die meisten noch heil da herausgekommen sind. Hast du das Ganze einigermaßen überstanden...?“


28.03.2004 19:56#380
Gjaron Alles rannte in einem Meer von fliegenden Gesteinsbrocken, heißer Lava und kreischenden Crawlern.
Lichtstrahlen schossen durch den Stollen und erhellten Gjarons Gesicht. Er blinzelte und kleine Tränen kullerten ihm aus den Augen, natürlich wegen dem blendenden Sonnenlicht. Er spurtete als einer der letzten des stark dezimierten Trupps durch den Gang. Mit einer gewagten Hechtrolle flog er förmlich aus dem Schacht und landete im Gras. Danach brach mit einem lauten Krachen der Mineneingang in sich zusammen und eine riesige Staubwolke entwich dem Maul des Berges, die sich daraufhin auf den Banditen und Schürfern niederlegte. Gjaron hustete und stand auf. Er klopfte sich den frischen Dreckbelag von den Sachen und trat zu Claw. Mit einer Hand auf der Schulter des Schürferboss und einem verschmitzten Grinsen meinte er bloß: "Können wir das nochmal machen?"Claw verzog das Gesicht, lachte dann aber auch und alle waren doch ziemlich froh, noch am Leben zu sein. Dies war wohl das letzte Abenteuer, welches sie in dieser Mine erlebt hatten.



28.03.2004 20:44#381
Claw Es war geschafft, sie waren draussen. Und sie lebten, auch wenn sie viele Verluste zu beklagen hatten.
Claw sah zur Mine. Erst jetzt merkte er, was gerade erst passiert war. Die Mine war eingestürzt. Eine Katastrophe. Nun war es aus, kein Erz mehr für Lee und seine Anhänger. Sogar das geheime, unterirdische Erzlager war begraben, indem sich all die Jahre das Erz angesammelt hatte. Irgendwie musste der Söldner das General Lee beibringen...
"Gjaron, dies ist eine Katastrophe..." meinte er zu seinem Freund, als dieser ankam. "Unser Erzmonopol ist im Arsch. Keine Erzwaffen mehr, keine Verteidigung gegen die Garde oder gegen die Orks. Ich... ich habe versagt... ich muss mich vor General Lee verantworten." meinte Claw bestürzt doch wurde er noch von Sergio aufgehalten.
"Körperlich gehts mir gut, aber... ich habe versagt. Keine Erzquelle... Gar kein Erz mehr. Das ist das Ende der Mine, ich muss sofort zu General Lee, ihm alles erklären..." sagte Claw und tätigte endlich den Abstieg der Banditenburg, hinunter, zum Hof.



28.03.2004 20:52#382
Dumak Das war ja ein richtiges Abenteuer gewesen. Dumak war beeindruckt. Während die anderen mit den kleineren Dämonen gekämpft hatten - so groß waren se zum Glück nicht, sonst hätten die Schürfer und Banditen schon viel eher Fersengeld gegeben. Aber so konnten sie noch mal richtig einige dieser unterirdischen Wesen metzeln. Wenn man nur daran dachte, wieviele Jahre die Schürfer, die hier in der Mine beschäftigt gewesen waren, quasi Höhle an Höhle, Wand an Wand mit diesen hässlichen Viechern gelebt und gearbeitet hatten.
Bei dem Kampf hatte sich Dumak zwar zurückgehalten und nur dann und wann mit seinem Dolch auf einen der ihm zu nahe kommenden Dämonen eingestochen, doch hatte er damit manchen Kampf zu Gunsten des Banditen oder Schürfers gewendet. Denn mit zerschnittenen Sehnen kämpfte es sich auch für diese Höllenbiester merklich schlechter. Die Ablenkung durch den plötzlichen Schmerz machte es für die Menschen einfacher.
Doch als dann der grioße dämon erscheienn war, beschloss die Gruppe klugerweise, zurückzukehren.
»Man, was für ein Erlebnis. Wahrscheinlich würde Dumak das mal zu einem Heldenlied verarbeiten. Eine Gruppe tapfrer Kämpfer, die in unbekannte Höhlentiefen vordrang, um dort einen unbekannten Feind gegenüberzutreten. Der Stoff, aus dem Heldenlieder sind.«
Aber vielleicht meinte es Dumak auch gar nicht so ernst. Er war jedenfalls froh, daß er wieder draußen war, auch wenn die Mine wohl für immer verloren war.


29.03.2004 18:01#383
Cugar Der Bruder wunderte sich, als er plötzlich vor der Mine auf einer Bank lag und eiskalt hatte und nass war. Der Grund dafür konnte sein, dass ein Bandit mit einem Eimer Wasser den verkleideten Schürfer geweckt hatte.
"Was wo wie ?" rief dieser aus, stand kerzengerade auf dem Hof und fuchelte mit seinem groben Schwert in der Luft rum. Er versuchte Dämonen zu töten. Dämonen, die gar nicht da waren.
"Was ist passiert ? Warum bin ich hier ?" fragte er den Banditen, der ihn mit dem Eimer Wasser geweckt hatte.
"Na, ich hatte dich rausschleppen müssen. Bist in der Höhle irgendwo zusammengeklappt, du faules Stück Fleisch. Wegen dir hab ich einen Bandscheibenvorfall." meinte der Bandit wütend und gab Cugar einen Kinnhaken.Cugar wachte auf. Er hatte gerade einen Eimer Wasser übergeschutten bekommen. Hatte er das mit dem Banditen und der Mine geträumt ? Nein, leider nicht. Sein Kinn schmerzte und auch sonst war der Bruder total müde. Und zu allem Überfluss war die Mine gesperrt. Einige Banditen hatten den Zugang vernagelt, damit keiner in die Gefahrenzone reinkonnte.
"Das war wohl das Abenteuer in der Mine..." meinte Cugar und steckte sein Schwert in die Scheide. "Hat der Schläfer mich doch gerettet meinte er laut und zufrieden. Nun wollte er wieder gehen, zurück zum Hof etwas essen. Er war lange genug ohne eine warme Mahlzeit in der Gegend herumgeirrt.



29.03.2004 19:44#384
Bloodflowers Bloody lag neben Blutfeuer und war ziemlich geschafft. War ne anstrengende Nacht. Einfach Wahnsinn... unbeschreiblich... einmalig...

"War das alles?!" nölte die Amazone. Bloody antwortete ganz verwundert:"Wieso? Dreissig Sekunden sind mein persönlicher Rekord!!!" na und das konnte sich doch wahrlich sehen lassen.
Blutfeuer zog an den Brusthaaren des Banditen und meinte:
"Nochmal! Das waren insgesamt erst 6 Minuten, das ist eindeutig zu wenig für mich!"
Was in Bloody ruckartig Panik aufkommen liess:
"Jetzt?... Sofort?"
Die bisher halb geschlossenen Augen riß er sofort komplett auf. Wie stellte sich Blutfeuer denn das vor? Bloody fühlte sich total schlapp, er war jetzt nicht in der Lage für "nochmal". Doch er hatte kaum eine Chance.
Was wird erst im Wonnemonat los sein?
Da drehten die Frauen für gewöhnlich erst richtig durch. ...
... Gegen Nachmittag wachte der Bandit dann wieder als erstes auf. An der gewanderten Sonne stellte er fest das es höchste Zeit war.
Ich muss zu Sergio!
Ja das musste er wirklich, ausserdem schlief die Amazone noch und so konnte sie nicht wieder rummeckern. Schnell zog er sich an, holte seinen alten Ersatzbogen samt Pfeile aus der Truhe, schaute noch einmal zu Blutfeuer die immer noch friedlich schlief und verliess dann seine Hütte um den Abstieg zum Hof in Angriff zu nehmen.
"Ich hoff nur sie trinkt nicht aus dem roten Krug!" grinste er und überquerte die Brücke. ...



29.03.2004 19:56#385
Khalef Langsam schlenderte Khalef den Weg des Berges von der Burg zum Hof hinauf und hinab. Diesen Weg war er heute wohl schon an die 50. male hinauf und hinab gestiegen. Aber was sollte er auch anderes tun? Die Mine war eingestürtzt und somit gab es nichts für einen Schürfer, was er hätte tun können. Den Schürfer sollten numal schürfen. Egal ob Gold, Erz oder sonst irgendetwas. Und von alldem gab es hier nichts...

Khalef setzte sich auf eine Bank vor der Schürferhütte. In dieser lungerten nun die ganze Zeit seine Kameraden rum und langweilten sich. Khalef griff in seinen Beutel und holte ein Stück Holz heraus. Dann begann er, aus diesem Stück Holz eine Pfeife zu schnitzen.

Damit hatte er schon vor einiger Zeit angefangen, man konnte auch schon recht gut erkennen, dass es eine Pfeife sein sollte, doch noch war sie lange nicht vollendet.

Kurz blickte Khalef auf. Da stach ihm eine Person ins Auge. Einer der Schüprfer kam den Weg von der Burg zum Hof herabgestiegen. Zumindest sah er wie ein Schürfer aus. Doch Khalef kannte die Wahrheit...

Sofort sprang er auf und steckte das Holzstück und sein messer weg. Dann ging er auf den vermeindlichen Schürfer zu. Dieser wollte gerade um die Ecke Richtung Hof biegen.

Khalef holte ihn eilig ein und verspehrte ihm dann den Weg, in dem er sich mit dem Arm gegen die Felsen lehnte. Sein Gegenüber sah ihn verwirrt an.
"Was ist?" fragte der.
"Du warst mit in der Mine oder?" sagte Khalef. "Ich erkenne dich, du warst derjenige, den ich vor einem dieser Dämonen retten musste! Nicht schlecht, dich hier einzuschleichen, aber... Ich weiß wer du wirklich bist!"


29.03.2004 20:05#386
Cugar "Ach... ?" schmunzelte Cugar, als er die Worte des Fremden hörte. War ihm sein Ruf voraus geeilt. Mit erhobener Brust stellte sich Cugar dicht vor den Fremden."So so, du weißt also, dass ich ein Meisterdieb bin, was ? Hast wohl davon gehört, wie ich Lord André während er schlief die Hosen geklaut habe. Tja, das schafft nicht jeder..."
"Nein, du Idiot, ich mein deine andere Persönlichkeit..."
"Öhmm..." Cugar überlegte. Gab es da noch was anderes, von dem er nicht wusste, was er war ?
"Ja nee... wenn du den Vorfall meinst, bei dem ich einem Templer versucht habe die..."
"NEIN !"
"Dann meinst du wohl den Moment, als mich einige Novizen versucht haben zu kiffen ?"
"NEEEIIIIIINNN !!"brüllte sein Gegenüber jetzt zurück. Was hatte der bloß ? Was wollte der ?
"Na was denn sonst ? Mehr fällt mir grad nicht ein..."
"Ich mein die verdammte Tatsache, dass du ein Sumpfler bist !!" brüllte sein Gegenüber zurück und Cugar wischte sich die Spucke aus dem Gesicht."Ach daaaaas. Sag das doch gleich. Also... ähh... Erwache. Was kann ein bescheidener Bruder des Sumpfes, der für den Schläfer dient, für dich tun... Schürfer ? Brauchst du Drogen ? Dann muss ich dich aber vorher aufklären, was für Nachwirkungen die haben..."
Wenige Minuten später wachte Cugar auf. Wieder wurde er durch einen kalten Eimer Wasser geweckt. Hatte er was falsches zu dem Schürfer gesagt ?


29.03.2004 20:18#387
Khalef Khalefs Faust zuckte. Dieser Sumpfler war mit Abstand das Nervstötenste, was der Schürfer je erlebt hatte. Hatte der Typ zu viel Sumpfkraut inhaliert? Soll ja recht schädigend sein, wenn man zu viel davon raucht, dachte sich Khalef.
Einige Minuten später keuchte der Sumpfler und stand mit den Händne auf die Knie gestützt vor ihm. Wasser tropfte ihm von seiner Kleidung und von den Haaren.
"Ich warne dich Scheisskerl! Verarschen kann ich mich alleine!2 knurrte Khalef.Nun, auch wenn der Bruder vor ihm voll mit Sumpfkraut war, das eiskalte Wasser schien ihn etwa szur Vernunft kommen zu lassen, denn dieser blickte ihn nun mehr oder weniger ängstlich an.

"O.K. O.K., ruhig bleiben! Was willst du?" schnaufte der Sumpfler, vond em immer noch überall Wasser tropfte.

"Nun ich dachte ein bisschen Gold wäre nicht schlecht. Bin knapp bei Kasse und rede schnell mit Leuten über Dinge, die sie sehr interessieren würden, wenn du weißt was ich meine!" antwortete Khalef.

"Und wie viel?" fragte der Sumpfler darauf.

"Oh ich denke, 500 Goldstücke dürften reichen!" sagte Khalef und grinste fies.
"WAS? SOVIEL GOLD HABE ICH NICHT! brauste sein Gegenüber auf.
"Ist ja gut, bin ja kein Unmensch, wäre auch mit 200 Goldstücken zufrieden!" sagte der Schürfe rund hielt ihm die Hand hin.

"Also, was ist? Ich will Gold sehen!"



29.03.2004 20:28#388
Cugar "Frechheit..." dachte Cugar. Dem gehörte mal ordentlich den Arsch versohlt. Hatten dir hier keine muskelbepackten Mamas, die die Sölder ab und an mal kloppten ?
"200 Goldstücke ? Sag mal, kann ich Geld scheisse oder was ?" fragte Cugar zornig, doch dieses Mal konnte er sich vor der nahenden Faust retten."Ist ja gut, kriegst ja dein Geld du Halsabschneider." murrte der Bruder. Mussten denn alle hier ihm Gold abknöpfen ? Erst der "freundliche" Söldner vor dem Hof, dann dieses verschimmelte Exemplar von einem Schürfer vor ihm."Der ist wohl sexuell frustriert und steht auf Sado Maso..." dachte sich Cugar. "Wie bei der Garde..."
Endlich hatte der Sumpfler die störenden Schürferklamotten ausgezogen und stand nun in seiner vollen Pracht vor dem Schürfer. Dabei hatte er total vergessen, dass er seinen Bruderrock gar nicht drunter hatte. Genau genommen hatte er gar nichts drunter.
"Zieht ein bisschen..." murmelte Cugar und kramte aus den Schürferklamotten zu seinen Füßen seinen Goldbeutel raus.
"Da, ist alles drin was ich hab. 232 Goldstücke." knurrte Cugar und warf dem Schürfer mit der flinken Faust das Gold zu.
"So, und jetzt geh ich. Hast mir ja mein letztes Hemd ausgezogen..." meinte Cugar und ging zum Hof. Dass dies quasi wortwörtlich stimmte und dass er völlig entblöst zum Hof ging, bemerkte der Bruder nicht, da es auch mit einem Bruderrock stets etwas windig unten herum war...



29.03.2004 20:34#389
Khalef Khalefs Grinsen wurde breiter. 232 Goldstücke... Nicht schlecht... Das Gold verstaute er sofort in seinem Beutel, er wollte e slieber nicht riskieren dass es ihm jemand gleich wieder aus der Truhe stahl, während er zum Hof ging.
Denn genau da wollte Khalef hin. So viel er wusste, befand sich dort der Schürferboss. Der wollte zu General Lee und war seitdem nicht wieder zur Burg zurckgekehrt.

"Nur weil der Typ das Gold bezahlt hat heißt das ja nicht, dass ich wirklich die Klappe halte!2 sagte Khalef und grinste nun so breit, dass man seine Zahnlücken hätte sehen können, hätte er welche gehabt.

Kurz band er sich den Beutel wieder an seinen Gürtel, dann machte er sich auf den Weg zum bauernhof von Onar.



30.03.2004 10:58#390
blutfeuer sie hatte wunderbar geschlafen. sie hatte von einem krieger geträumt, der sie auf händen die leiter zu ihrem sumpfhaus hochgetragen hatte und ihr dort lieder vorgesungen hatte.

wo krieger jetzt wohl war?

langsam zog sich blutfeuer an und räumte ein bisschen in der hütte auf. was war das für ein saustall! überall diese angebrochenen krüge mit vergammeltem bier und der fußboden war auch nicht mehr als solcher zu erkennen. erst wenn man mit der stiefelspitze ein wenig herumkratzte kam so etwas wie ein dielung hervor. vorher sah alles eher aus wie festgetretener lehm.

aber das war ein problem, dessen sich blutfeuer mit sicherheit nicht annehmen würde. trotzdem durchstöberte sie natürlich alle truhen und spinde auf der suche nach irgendwelchen interessanten schätzen oder informationen. in einem krug war eine seltsame rote flüssigkeit. sah aus wie der wundertrank, den sie mal von adonis geholt und nicht an joni odin von hassenstein weitergegeben hatte. daraufhin hatte der ausgerechnet den propheten angeheuert um sie einzufangen, was natürlich ein totaler reinfall war. mit ihren unwiderstehlichen reizen hatte sie den zuxler dazu gebracht, dass der sich aus ganz anderen beweggründen auf ihre fährte geheftet hatte.

der korken in dem roten krug saß noch ganz fest, also konnte es kein alkohol sein. aber etwas geheimnisvolles musste es schon sein, sonst stünde es nicht so aufgeräumt in einem regal.

kurzentschlossen packte blutfeuer den krug ein und guckte dann aus der tür der hütte. den dreckig grinsenden schürfern warf sie einen finsteren blick zu, woraufhin die sich wieder ihrem frühstück widmeten und nur noch verstohlen zu der amazone rüber blickten.

"habt ihr nix zu tun?"

einer der schürfer meinte, dass leider nix zu tun wäre, weil die mine eingestürzt wäre und es nix mehr zu schürfen gäbe.

"dann werdet doch banditen. von hier oben kundschaftet ihr die gegend aus und dann gehts ab zum überfall. ist doch ganz einfach!"

die schürfer grinsten verlegen und brummten nur sachen vor sich hin wie "fass du doch nackten männern in die taschen, dir macht das vielleicht spaß, aber wir stehn nicht auf so was."

blutfeuer grinste und pfiff dann auf zwei fingern, um ihren wuschel zu rufen.
leider tat sich nichts und ihr fiel ein, dass sie wohl zu fuß hier hochgeklettert waren - mitten in der nacht.

"naja ok, dann muss ich eben laufen. zum glück gehts ja immer bergab und ich schwanke auch nicht mehr. dass bloody hier oben überlebt hat, ist wirklich seltsam. wo der so schwankt abends. dass der noch nicht zu tode gestürzt ist! der muss gleich ne ganze armee an schutzengeln haben."

blutfeuer winkte den wachen und schürfern zu und machte sich auf den weg zu onars hof.



30.03.2004 13:41#391
Flint16 Das war eigentlich zu viel für Flint. So viel Aufregung in den letzten paar Tagen. Es war einfach grauenhaft. Da war ein gewaltiger Scharren gewesen und selbst er mit seinen geschärften Augen konnte es nicht genau erkennen. Dann waren plötzlich Banditen und Söldner, Erz,... Ein Gemisch aus den verschiednesten Farben. Dann war da etwas Gold, Holzbalken, Steine. Und schliesslich wurde Flint von einer Hand hinausgerissen. Er sah noch in der Dunkelheit wie hunderte Minecrawler von den Steinmassne begraben wurden. Die Mine ist eingestürzt! Es gab für ihn nix mehr zu arbeiten! Troz alle dem hatte er forgesorgt. Er hatte schon 4 weitere Erzklumben gestohlen doch waren die anderen schon sehr neidisch auf ihn. Sie sahen ihn sehr gierig und seinen Ring an. Doch kaum näherte sich einer erkannte Flint die beste Möglichkeit vor ihnen zu fliehen und er schaffte es immer wieder aus einer ihren Zwickmühlen heraus zu kommen.
Flint saß nach diesem Ereignis auf seinem Bett. Er wusste nicht was er hätte tun können. Er sah wie Shina des öfteren Aufgeregt hereinkam in ihre Truhe etwas zu kontrolieren schien und anschliesen herausstürmte. Die Banditen und die Söldner die an dem Eingang der Mine wache hielten sahen ebenfalls noch sehr verwirrt aus. Dennoch wusste FLint das er bald wieder etwas zu arbeiten hatte. Er stellte sich jeden Abend auf einen Hügel und späte hinaus in die wilde Landschaft. Er erkannte die sich die Bauern am rande der Straße die vom Hof wegführte zu schaffen machten, doch dann erkennte er das sie nur die Felder ebbten....



30.03.2004 15:35#392
Shisha Shisha stürtze aus dem Schacht und landete im Gras. Wuhuuuuuu!!!!! Nochmal!! Seine Klamotten klebten am Schweißnassen Körper und er war ganz weiss vor Staub. Er nahm die letze Wacholder Flasche unter seinem Hemd hervor und trank. Dann sah er sich nach Garos um. Er lag ein wenig weiter im Gras und lachte. Shisha stand auf und ging zu ihm hinüber.Als Garos ihn sah sagte erDas könnten wir wiederholen oder? und grinste breit.Auf jeden Fall! und beide lachten.


03.04.2004 09:22#393
Flint16 Flint hatte vorzüglich geschlafen. Seine AUgen öffneten sich wie bei einer Katze und sofort sah er wie auf dem Balken über ihm ein Holzsplitter genau auf ihn herbzeigte. Auch hing er gefählich schwach. Also stand Flint auf. Er sackte die Erzbrocken aus der Mine ein und schlenderte hinaus. Es muss sehr Früh sein. Der Tau auf den Blättern blitzte in dem weichen Morgenlicht der Sonne. Auch höhrte er noch immer seltsame Geräusche aus der Mine herauskommen. Dennoch führte ihn sein Weg nist zu der Mine oder der Todeshöhle, auch nicht auf Onars Hof. Sondern auf den Turm! Flint war über all die Zeit die er da gewesen war immer neugieriger geworden welche Aussicht er dort oben erlangen könnte. Also suchte er sich seinen Weg hinauf. Er lief eine kleine Brückke entlang dann war er da. Die runde Treppe führte scheinbar entlos hinauf. Auch war der Aufstieg sehr schwer. Jedoch lohnte es sich. Mit Flints geschärften Augen sah er noch weiter, jedoch nicht mehr das Detail. Aber das war es ihm wert. Wenn er auf einer geraden Ebene eine solche Sicht hätte dann wäre er den Feinden weit überlegen, denn kaum machten diese einen Schritt und Flint würde síe Sehen. Er blieb wenige Minuten dort oben und genoss die weite Aussicht. Insgeheim war er Ken sehr dankbar das er ihm einen solchen Ring geschmiedet hatte.
...



05.04.2004 21:56#394
Flint16 Flint ging von der Festung herab.
Er war so zufrieden wie er es selten war.
Dennoch ging er hinab und entschloss sich in die Stadt zu gehen. Er war schon lange nicht mehr dort gewesen und so machte er sich sofort auf. Den Hang hinab quer über den Hof den Weg entlang. An den beiden Straßenseiten wurden schon markierungen festgelegt und es machte den Anschein das man hier etwas bauen wollte.
...



16.04.2004 17:06#395
Krigga Mühsam und beschwerlich war der Aufstieg zur Banditenburg, aber schlussendlich hatten sie es geschafft. Die Brücke die der Baum nun überqueren musste sollte auch kein Hindernis mehr sein, doch da ertönten von unten zwei Stimmen.
Banditen: " HALT ...du ..baum bleib doch höflicherweise stehn wenns Recht ist. "
Krigga hielt den Naturriesen an und so ragte er nun mitten auf der Brücke empor, Blutfeuer blickte kurz aus dem Fenster und zog ihren Kopf sofort zurück, diese schwindelerregenden Höhen waren nichts für sie und Wuschel.
Da Bloody und Krigga in der dicht zugewachsenen Baumkrone herumlungerten konnten die Banditen sie nicht sehn, aber da Herr Flowers ja so ein tolles Talent im Reden besaß, beschloss er die ganze Sachen zu regeln.

Bloody: "Hi liebe Kollegen, ich bin es, euer Freund, Bloody !"

ein Pfeil schoss knapp an seinem Kopf vorbei.


Bloody: "....und Krigga !"

zwei Pfeile sausten durchs Geäst, der eine schlug zwischen seinen Fingern im Holz ein, der andere flog an seinem rechten großen Zeh vorbei.
Bloody: ".....und Blutfeuer !"


Kein Pfeil kam geflogen, es ertönten nur mehrere Stimmen von unten.
Banditen: "Juhu, Blutfeuer ist wieder da.
Toll, das Mädel is wieder gekommen.
Vielleicht ist Wuschel sogar mit.
Vielleicht lässt sie uns ihn ja essen.
Wer ist Bloody ?
Was ist ein Krigga ?
Steht mir diese Farbe ?"

Irgend jemand schmiss sogar einen Blumenstrauß hinauf, aber egal, es konnte weiter gehn. Blutfeuer zeigte Krigga wo sie ihr Haus hinhaben wollte und dieser manövrierte den Baum dort hin, gleich neben dem Turm ließ er den Baum am Abhang wieder verwurzeln, sodass er nun auf einem abfallenden Untergrund leicht schief in die Höhe ragte. Die Hütte war jedoch wagrecht. Ein Dicker Ast wucherte genau in eines der Fenster des Turmes hinein und unten kamen ein paar dieser teilweise zahnlosen Banditen aus ihren Hütte hervorgekrochen und starrten das von Mutter Natur kreierte, majestätische "Bauwerk" an.
Blutfeuer war entzückt, Bloody war es egal, Krigga war in seiner Hängematte eingepennt, da ihn die Reise sehr mitgenommen hatte und Wuschel stand verkrampft da, weil er mal dringend sein Geschäftchen erledigen musste.
Alle waren glücklich.



16.04.2004 20:33#396
blutfeuer es war natürlich doch eine ganze menge zerbrochen und umgefallen. die amazone räumte zuerst das nötigste auf und fütterte dann bloody und wuschel. der druide pennte und wachte erstaunlicherweise auch nicht auf, als blutfeuer einen kleinen rollbraten über der feuerstelle aufhing. wuschel musste drehen und bloody das feuer schüren.

die amazone ging die gegend erkundigen.

das lager war fast leer. nur zwei banditen saßen an einem feuer und hatten sich grade von dem schock erholt, dass hier ein baum heraufgewandert war.
"mädel, ist das dein haus?"

"klar, der baum ist mein haus und die hütte da oben hab ich bei einem schlammcatchen gewonnen. baal champ aus dem sumpf hat sie mir gebaut. und da ich aus dem sumpf ausgezogen bin, hab ich mein häuschen mitgenommen. das ist doch normal, oder?"

die banditen nickten und staunten weiter.

"ich lebe jetzt jedenfalls hier und ich werd hier oben mal ein bisschen für ordnung sorgen. überall liegen knochen und exkremente. könnt ihr euch nicht mal ein klo bauen?"

blutfeuer durchstöberte jeden winkel. die banditen beobachteten sie misstrauisch. mit einer frau, die bäume wander ließ, legte man sich besser nicht an.



17.04.2004 00:12#397
Bloodflowers Bloody saß noch immer am Lagerfeuer und redete mit Wuschel. Da die Amazone genug mit aufräumen zu tun hatte.
"Weisst du Wuschel..." Bloody war sich schon bewusst das er da mit nem Scavenger plauderte "... früher hat mich die Stille immer sehr bedrückt. Aber eines Tages, ich saß grad in aller Stille an einem Lagerfeuer wie dieses hier, da kam ein Fremder und gab mir einen Tip."
Bloody trank einen Schluck Bier und erzählte weiter:
"Der Fremde sagte:
'Mach ein Lied, mach ein Lied aus der Stille... ein Lied das dich erheitert!'Und weisst du was Wuschel, es funktioniert, es dauert bis man den Bogen raus hat und es gibt auch keine allgemeinen Regeln dafür, die muss jeder für sich selbst heraus finden..."
Plötzlich kam ein kleiner dunkler Schemen in den Schein des Lagerfeuers.
"Frodo? Was gibts?"
"A-a-a-angriff... der Hof..." der Banditenkollege war ganz ausser Atem."Was? Ach du Schreck..." Bloody stand sofort auf, ausser den zwei müden Banditen die in der Nähe der Brücke hockten war kein weiterer anwesend."Scheisse und nun?"
"Keine Ahnung!"

"Blutfeuer... komm mal schnell..." brüllte Bloody. ...



17.04.2004 00:19#398
blutfeuer "was ist denn los? warum brüllst du so!"

blutfeuer hatte es sich grad gemütlich gemacht und sich über den honigtopf hergemacht. sie streckte einen finger ganz tief hinein und steckte diesen dann honigtriefend in den mund. gaaanz langsam verschwand der finger im mund und die flinke zunge der amazone umkreiste ihn genüsslich. dann verschwand er mit einem flutsch ganz zwischen den klebrigen lippen.

jetzt schloss blutfeuer die augen vor wohlbehagen um dann den finger mit einem leisen stöhnen wieder herauszuziehen. war das lecker.

der nächste finger rutschte ihr allerdings fast in den rachen, denn plötzlich brüllte bloody vom lagerfeuer nach ihr.

"spinnst du! ich hätt mich bald selbst aufgespießt. krigga ist sicher aus der hängematte gekippt."



17.04.2004 00:28#399
Bloodflowers Da die Amazone immer noch nicht ihre Hütte verliess, kletterte Bloody schnell den Baum hoch und war nun ebenso ausser Atem wie Frodo vorhin:"Angriff... Hof... hast du Waffe... muss runter..."

Nachdem sich der Bandit wieder erholt hatte brüllte er nochmal ziemlich laut:"Entschuldigung!" in Richtung Baumkrone und erklärte der Amazone dann nochmal alles in Ruhe.

"Also, ohne Waffe will ich da nicht runter gehen... hast du mal schnell nen alten Bogen den du mir leihen kannst, ich bring dir den auch unbeschadet wieder, versprochen!" ...



17.04.2004 00:40#400
blutfeuer "nen alten bogen? ich hab einen, aber du kannst doch gar nicht richtig schießen, was willst du mit einem bogen."

blutfeuer drehte sich entrüstet weg. sie hatte nur den bogen von nek und der war natürlich viel zu schade für diese dilletantenpratzen, die der bandit hatte.
er konnte ja nicht mal richtig streicheln damit. wie würde es dann dem armen bogen ergehen. und pfeile wollte er dann sicher auch noch und sie hatte kaum noch welche.

dann fiel ihr aber ein, dass sie ja eigentlich im dienste von lee stand und ihm treue und beistand geschworen hatte. also musste sie den bogen schon hergeben. immerhin konnte sie noch nicht weg. krigga war noch hier und es war überhaupt nicht klar, ob die baumwanderung schon fertig war. immerhin hatte der druide gegrummelt, dass der baum auch ausreißen konnte, wenn es ihm hier nicht gefiel. er musste erst mal anwachsen.

"hier haste den bogen meiner lehrmeisterin nienor. sie hat ihn mir mal geschenkt, als der große don-esteban ihr den besonderen bogen geschenkt hat, den du bei ihr ja gesehen hast. nimm ihn und trag ihn in würde. hier hast du pfeile, aber bring die ja wieder zurück. sonst kannst du die nächsten pfeile basteln."
blutfeuer reichte ihm den bogen und die pfeiltasche und hockte sich zu wuschel.
"ich komme nach, sobald der druide mich gehn läßt ok? ich bin schließlich eine getreue von lee."



17.04.2004 00:46#401
Bloodflowers "Hey... der klebt gut an den Händen, den werd ich bestimmt nicht verlieren..." grinste der Bandit. Wie sollte er der Amazone jetzt am besten danken?Am besten mit nem Händedruck!
Doch die Amazone hatte die Finger voller Honig.
Hm... vergessen wir den Händedruck...

Während Bloody noch debil grinsend überlegte, stiess Frodo einen Pfiff aus um darauf aufmerksam zu machen das er noch wartete.
Toll, jetzt geht der mir auch noch auf den Senkel... bloss nix unüberlegtes tun!Dies legte er sich selbst auf, obwohl er wusste das er das nie im Leben bringen würde?

Er küsste Blutfeuer auf den Mund und leckte sich danach über die Lippen:"Hm... süß!" Bloody zog kurz die Augenbrauen nach oben und grinste. Dann machte er sich auf zum Hof.
"Bis gleich mein Honigmäulchen!" rief er noch und sprintete dann los. ...


17.04.2004 00:57#402
blutfeuer die amazone war wieder mal überrumpelt worden. das wurde ja langsam zur gewohnheit.

sie leckte sich die lippen und machte sich dann wieder ans aufräumen.
wuschel hatte inzwischen den turm entdeckt und war trotz des protestes der banditen da reinstolziert. die treppe, die sich da auftat, war viel einfacher zu erklimmen, als blutfeuers rücken und sowieso einfacher als die leiter.
der vogel war schlau. er hatte nämlich schon von unten gesehen, dass einer der dicken äste des baumes, das eine der fenster durchbohrt hatte. wenn das mal kein weg auf die terrasse seiner freundin war?

der vogel beäugte das fenster kurz und quetschte sich dann an dem ast vorbei durch das fenster. wenige augenblicke später balancierte das riesige federvieh den ast entlang, sorgsam die kleinen flügelchen als balancierhilfe nutzend und endlich gelangte er auf die terrasse. ein gellender trompetenschrei war das zeichen der eroberung der festung.




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