Rollenspiel nach Fall der Barriere
Minental
Im Minental # 4

27.09.2003 21:47#1
Sir Iwein Im Minental # 4
"Halte ein!", rief Iwein entsetzt, als er bemerkte, was der Hauptmann im Begriff war zu tun. Mit erhobenem Schwert und einem Kampfschrei auf den Lippen stürmte Long auf Azathot zu. Doch der Ritter lief weiter.
Iwein war sofort auf den Beinen, stellte sich vor den Magier und fuchtelte wild mit den Armen. "Das ist Azathot!" - "Azathot? Der ist tot oder verschollen, jetzt lass mich vorbei, ich werde diesen Diener Beliars zurück zu seinem Herrn schicken!"
Wieder erhob der Hauptmann seine Klinge, stieß Iwein beiseite und war im nächsten Moment über Azathot, seine Klinge an dessen Kehle haltend. Iwein schrie auf. "Nein! Schau ihm in´s Gesicht!"
Da plötzlich fiel der Bann von Longbow ab. Er starrte dem Magier eine Weile wie erstarrt ins Gesicht, dann ließ er seine Klinge fallen, die im nächsten Moment klirrend auf den steinigen Boden fiel.
"Das... das ist Zauberei! Wie ist das möglich?"
Nun erhob Iwein wieder das Wort.
"Innos sei Dank. Das ist Azathot. Was mit ihm passiert ist, wollte er mir noch nicht sagen, aber er kennt meinen Namen. Es ist keine Zauberei!"Noch immer aber beäugte der Hauptmann den Magier misstrauisch. Was würde er tun?


27.09.2003 22:21#2
Raven the 4th Die ersten Untoten waren also aus dem Weg geräumt.
Es war Zeit für eine erste Bilanz; Raven zog den Beutel hervor, in dem er die Daumen gesammelt hatte und leerte diese auf dem Stein Boden aus.
"Nicht schlecht... 4 Skelette, 3 Orks, und massig Echsenmenschen...", Raven zählte schnell ab.
"16 Echsenmenschen!", sagte er stolz und packte die Daumen wieder ein.
"Weiter gehts, würd ich sagen! Gehen wir schon ins Stonehenge, wenn wir überhaupt soweit kommen... oder?"



28.09.2003 00:26#3
Azathot Mit mir ist nichts passiert, nur diene ich jetzt einem anderen Gott als du, ich habe mich dem Zirkel der Schwarzmagier um Xardas angeschlossen Azathot lächelte eisig, als er sah wie sich das Entsetzen auf Iweisn gesicht ausbreitete und er anfing zu stammeln
D...Du hast was getan? Du dienst dem Gott der Finsternis, dass kann doch nicht sein. Soetwas hätte ich dir nicht zugetraut. doch was tust du dann hier, es ist ziemlich mutig als Beliarsjünger bei uns Gardisten aufzutauchenDie NAchricht, dass ihr Probleme mit den Kreaturen im Minental habt ist selbst zu usn in das Kastell gedrungen und so habe ich mir diesen tapferen Templer geschnappt und wir beide sind ins Minental aufgebrochenum uns hier einem Jagdtrupp anzuschließen und ich hoffe unsere Freundschaft wird es überstehen, dass wir anderen Göttern dienen
Iwein nickte stumm, zu groß war sein Entsetzen um dass, was Azathot getan hatte, doch genau in dem Moment platzte auch Uncle in die Unterhaltung hinein und auch er war sichtlich verwirrt Azathot in solch dunkler Gewandung wiederzusehen udn nicht mehr wie früher und seiner Milizrüstung, diese Zeit hatte Azathot endgültig hinter sich zurückgelassen.
Was ist mit dir geschehen, ich erkenne an dir die Robe eines Dieners Beliars, aber das kann doch nicht sein, du würdest doch niemals Innos den Rücken kehren?!Das war früher, doch es ist einiges geschehen, was mich von meiner Treue zu Innos abgebracht aht, ihr wisst nicht was ich weiß, doch es ist nicht meine Aufgabe euch von der wahren Natur der Göttern zu berichten, dass ist etwas dass ihr selber herausfinden müsst. Doch nun lasst uns nicht in streit geraten darüber, dass wir anderen Göttern dienen sondern lieber froh sein, dass wir wieder zusammen gefunden haben.
Und damit setzten sich seine beiden ehemaligen- und hoffentlich auch neuen- Freunde zu Azathot und Burrez, der sich unbemerkt an Azathots Sumpfkrautvorrat vergriff, und Azathot begann zu erzählen was vorgefallen war, nachdem er das erste Mal die Stadt verlassen hatte und in Richtung Kastell gewandert war, wo er seinem Schicksal begegnet war.

Wie ihr bereits wisst habe ich einige Zeit mit Sumpfkraut im Hafenviertel gehandelt und dort in der Hafenkneipe hat mir ein alter MAnn den Auftarg gegeben ihm ein wertvolles magisches Buch aus dem Kastell zu beschaffen, natürlich habe ich den Auftarg angenommen, weil ich damals recht knapp bei Kasse war und alles Geld brauchte, was ich auftreiben konnte. Also bin ich damals in das Kastell gegangen um das Buch zu holen und es ging alles gut, bis ich mit dem Buch das Kastell verlassen wollte und von einer Magierin erwischt wurde, dann habe ich mich in die keller unter dem Kastell geflüchtetm dort habe ich...Plötzlich hört Azathot hinter sich einen lauten Kampfschrei und er fuhr herum, gerade noch ein hoch erhobene Klinge sehend, doch zum Glück kam Iwein dem Ritter zuvor, den er jetzt als Longbow erkannte. Schnell war das Missverständnis von Iwein udn uncle beseitigt udn nach einem misstrauischen Blick war auch Long der Meinung, dass es sich um Azathot handelte.
Noch immer mit kritischem Blick auf Azathot gerichtet steckte Long sein Schwert weg und sprach mit einer Stimme, die jegliche Freundschaft Lügen strafte, die jemals zwischen den beiden geherrscht hatte
Du bist es also wirklich, Azathot in den Reihen unseres größten feindes. Was hast du hier verloren, wir können niemanden gebrauchen, der die Moral unserer Leute niedermacht und der mit Beliars Horden im Bündnis stehtSelbst im Kastell ist die Botschaft der Jagd im Minental vernommen worde und ich erinnere mich- scheinbar anders als du- noch an die Freundschaft die uns verband und wollte euch zur Hilfe eilen
Soso, ich werde dir eine Chance geben, um unser alter Freundschaft willen, aber ich warne dich, gib mir nur einen Anlass dir zu misstrauen und ich werde dich auf der Stelle zu deinem neuen Herrn schicken udn deinen Kadaver zur Warnung aller Schergen Beliars an die Stadtmauer von Khorinis hängenDamit kann ich leben und nun erzählt ihr mir, was während meiner Zeit im Kastell passiert ist



28.09.2003 02:00#4
Kaligulas Nach einigen Stunden suchen und über dieverse Orkleichen gestolpert fand Kaligulas Faith sogar. Mit den Worten :,, Hier dein Schattenläuferfell für jegweilige Blutflecken an der Unterseite des fells übernehme ich keine Verantwortung." Als sich Kaligulas verabschiedet hatte suchte er Inogladier um ihm beim zurückbringen des Karrens zum Hof zu helfen.
Endlich auf dem ersehnten Hof angekommen stellte Kaligulas den Karren wieder zurück an seinen Alten Platz.



28.09.2003 02:56#5
Raven the 4th Mitten in der Nacht schreckte der Jäger auf.
Wieder einmal musste er sich schweißgebadet in einer kalten Höhle vorfinden.Orientierungslos erhob er sich langsam und schüttelte den Schrecken von sich."Was war passiert? Wo bin ich?", jagte es durch seinen Kopf.Hektisch sah er um sich; dunkel, alles dunkel.
Nein, da war ein schwacher Schimmer auf der Wand.
Langsam tastete sich Raven an der Wand entlang zu dem Schimmer. Das fahle Licht schien durch den Eingang in die Höhle, und war nichts anderes als der sanfte Schein des Mondes.

Langsam wurden die Gedanken des Drachenjägers wieder klarer.Schließlich tastete er an seine Brust, auf der nun ein unangenehmer Druck lag."Der Traumfänger...", stöhnte er und umklammerte das Gewirr aus weichen Fäden.Wieder überkam ihn ein Schwindelgefühl und er sackte zusammen."Nicht... Nein!", stöhnte er und sank auf die Knie.

Schwer schnaufend gab er den Traumfänger wieder frei und klammerte sich krampfhaft an dem kalten Fels zu seiner Linken fest.
Der Druck wurde wieder stärker, aber das Schwindelgefühl verschwand.
Da verstand der Drachenjäger endlich: Der Traumfänger hielt die Visionen ab, indem er sie in seinen unendlich zu sein scheinenden Fäden auffing und zerstreute.
Dies machte ihn durch eine magische Kraft zu einer schweren Last, aber es war besser als das Schwindelgefühl und die Ohnmachtsanfälle, die der Jäger kriegte als er den Traumfänger noch nicht besaß;
Und wenn er nun dieses Amulett mit der Hand umfasste, um den Druck zunehmen, konnten die Visionen wieder zu ihm durchdringen.

Raven lies sich an der kalten Felswand herunterrutschen und legte den Kopf in den Nacken.
Langsam schwand der Druck wieder und der Geist des Jägers war wieder frei.Erschöpft fielen seine Blicke jetzt hinüber zum Mond.
Sein Licht erhellte sanft das Tal vor dem ehemaligen Neuen Lager und trieb seine Spiele mit der glatten Oberfläche des kleinen Sees, der darin lag.Der Jäger grinste.
Die Visionen waren vorerst besiegt, doch erinnerte ihn dieser Vorfall wieder an die Worte des Baals.
"... Ich muss meinen Vater rächen...", stammelte er und stand wieder auf.Er machte ein paar Schritte vor den Eingang der Höhle und starrte gen Himmel.Tausende von Sternen leuchteten dem Jäger entgegen und deutlich konnte er - vielleicht nur vom Wahn getrübt - einen großen Raben erkennen, der den Drachenjäger mit strengem Blick zu ermahnen schien.
"JA!, schrie er gen diesen. "Ich werde dich rächen, Vater! Ich werde dich rächen!"
Er riss seinen Blick wieder herab und wischte sich über die Augen.Die Müdigkeit hatte ihn wieder eingeholt; er musste schlafen, um morgen fit zu sein, gegen diese Zombies im Stonehenge zu kämpfen, doch wollte sein Geist noch nicht zu Ruhe gehen.
Wieder kamen diese Zweifel auf, wieder stellten sich dem Jäger diese Fragen, die er nicht beantworten konnte:
"Warum sollte er gegen diese Zombies kämpfen? Warum sollte er an dieser Jagd teilnehmen? Um allen zu zeigen, dass er ein guter Jäger ist? Vielleicht der beste? Warum waren die Menschen nur so? Warum musste einjeder Mensch der beste sein? War Raven genau so? War er wie alle anderen?"
Diese letzte Frage war die einzige, der er eine Antwort geben konnte."NEIN!", schrie er in sich hinein und schloß die Augen.
"Nein...", sagte er noch einmal leise und schüttelte den Kopf. "Nein..."
Auf allen Vieren kroch er zurück auf seinen Lagerplatz zu dn anderen und legte sich hin.
Mit starrem Blick sah er gen Decke der Höhle, doch sein Geist war weit im Reich der Gedanken und Zweifel.

Wie lange seine Seele noch abwesend war konnte der Jäger nicht sagen, doch der Übergang vom Reich der Gedanken in das Reich der Träume kam fliesend und so sollte der Jäger erfrischt und dennoch mit geplagtem Geist am nächsten Morgen aufwachen.



28.09.2003 08:49#6
Uncle-Bin Los aufstehen! Wenn ihr nicht sofort hochkommt dann sorge ich dafür, dass ihr in den nächsten Tagen nicht mehr liegen könnt! Anscheinend schien diese Drohung nur Longbow selbst zu beeindrucken, denn die anderen, einschließlich Uncle-Bin, honorierten diesen Weckruf nur mit einem kurzen Brummen, worauf ein langes Schnarchen folgte. Die Gruppe hatte sich gestern noch sehr lange mit den beiden Neuankömmlingen unterhalten und so war es eigentlich kein Wunder, dass sie nun auch etwas Schlaf benötigten, dennoch war Longbow überzeugt, dass es das Richtige wäre jetzt aufzubrechen. Schließlich brachte ein kalter Schmerz doch noch den Gewünschten Effekt und so wankte Uncle-Bin in eine mehr schlechte als rechte Sitzposition und rieb sich die Augen. Huuuuuuuuuhhaaaaaaaaaaahahaha... Ein lautes Gähnen durchfuhr das Lager und weckte nun auch die anderen aus ihren Träumen. Los Aufstehen hab ich gesagt! Heute wollen wir den Orks das fürchten lehren. Longbow ließ einfach nicht locker mit seinen ewigen Befehlsparolen und so kam es das die halb verschlafene Truppe unter zahlreichen Flüchen begann ihre Sachen zu packen und das erste Frühstück einzunehmen. Wo soll’s den heute hingehen Hauptmann? , fragte Uncle und erhoffte sich nun eine etwas entspanntere Atmosphäre. Letztendlich hatte dieses gekünstelte Interesse Longbows Stimmung doch noch verbessert und so holte er sogleich eine kleine Karte hervor und zeigte auf eine Stelle die nicht sonderlich weit entfernt war. Dort sollte ein kleiner Trupp Orks stationiert sein, die werden wir uns heute vorknöpfen und uns je nachdem wie viel Zeit wir benötigen werden wir uns dann noch weiter vorarbeiten. Der Hauptmann schien fest entschlossen am heutigen Tage einiges zu erreichen und wahrscheinlich war es auch gut so, denn als Hauptmann brauchte man Optimismus, gerade in ihrer Lage.



28.09.2003 10:27#7
Claw Es war ein trüber, kalter Morgen. In der Nacht hatte es geregnet und der Nebel hang dicht unten im Tal. Man konnte so gut wie gar nichts dort erkennen. Mitten in dieser Suppe waren ab und an seltsame Geräusche zu hören. Schreie, die nicht von dieser Welt stammten. Nach genauerem Hinhören aber erkannte Claw, dass sie nicht vom Tal, sondern von hinter den Bergen, also weiter in nördlicher Richtung herkamen. Sie waren also der Felsengruft ziemlich nahe.
Claw holte gerade mit seinen Feldflaschen Wasser aus einem kleinen Bächlein, der den Berg herunterrann. Raven stand gerade auf und blickte umher. Er war unruhig und dass besorgte Claw. Wenn er nicht voll konzentriert und bei der Sache war, konnte man Raven nicht meh weiter mitnehmen, denn in der Nacht hatte Claw gehört, wie Raven aufwachte und durchdrehte und laut in die Nacht schrie.Der Bandit legte die frisch gefüllten Feldflaschen zur Seite und ging zu Raven."Ist alles in Ordnung ? Du wirkst so bedrückt..." fragte er den Drachenjäger. Claw dachte, dass eventuell diese grauenhaften Schreie von der Felsengruft Raven wahnsinnig machten...



28.09.2003 10:38#8
Zombiebreaker Hmm schon komische Leute hier,dachte sich Zombiebreaker,als er auf die Frage von Linky zukam." Na ja,also ich lief gerade langsam durchs Mienental als ich schreie gehört hab. Das waren ja logischerweise eure. Und ähm ja dann bin ich hier her gekommen."
Linky nickte.
Zombiebreaker fuhr fort:" Was mich intressieren würde,was macht ihr hier? Ich mein man kommt ja nicht einfach so jeden Tag in die alte Trollschluch,oder? Also? Ich höhre..."



28.09.2003 10:50#9
.::Legolas::. "Tja hast du die letzten wochen verschlafen? wir sind auf jagd. Für die garde. wer am meisten daumen hat fährt mit einem schiff aufs festland""ah und da wolltet ihr einen troll jagen?"
"nein der hat uns überrascht. Wir waren hinter denen her." Legolas zeigte auf den orkleichenhaufen.
"Aso und was habt ihr jetzt vor?"
"Jetzt geghen wir erstmal ins räuberlager würde ich sagen." sagte linky grinsend.
"Räuberlager? Das alte Räuberlager. Cool ich komm mit." meinte zombie und sie schritten zürück zur strickleiter...



28.09.2003 11:43#10
Longbow Ich sollte mal ein paar Disziplinarmaßnahmen ergreifen. Kann ja nicht angehen, dass keiner dieser faulen Säcke auf Befehl ihre Ärsche in Bewegung setzen, obwohl sie zwischen Leben und Tod standen. Doch das schlimmste, nicht mal Uncle ging als Ausbilder als Vorbild voran. Ein Trauerspiel war dieser TruppLong setzte sich auf eine Holzkiste und versuchte sich abzuregen. Bis die alle zu Pötte kamen, dauert es sicher noch eine Weile. Er nutzt die Gelegenheit, um noch mal über Azathot nachzudenken. Wie konnte er nur zum Feind überlaufen? Er hatte ihn für einen treuen Diener Innos gehalten. Konnte er ihn mitnehmen? Was für einen Grund konnte es haben, dass er Orks, ebenfalls Diener von Beliars, angreift? Einziger Grund ihn mitzunehmen wäre die Freundschaft, die beide immer noch irgendwo im Unterbewusstsein verband. Und falls er Probleme machen sollte, konnte er ihn schnell umbringen, schließlich sollte er immer noch um einiges stärker sein.
Er schaute in die Runde. Die Milizsoldaten waren einsatzbereit, es konnte losgehen. Er tat an die Spitze und zog los Richtung Norden, um den Weg zur anderen Mine zu sichern.



28.09.2003 13:18#11
Carras Carras beaügte Raven und Claw , Carras stimmte Claw zu irgendetwas stimmte nicht mit Raven.
Seine "Anfälle" der letzten Nacht und sein Geschrei in die Nacht hinein waren nicht normal gewesen.

Vermutlich dachte Claw auch darüber nach ob es schlau wäre Raven mit in das Stonehenge zu nehmen. Wären sie nicht so wenige gewesen wäre das kein Proplem... aber ihre Gruppe war nunmal zu klein.


Gerade stand er auf und wollte sich zu Raven setzten als er ein leieses Knurren hörte.....



28.09.2003 14:15#12
Uncle-Bin Als Ausbilder siehst du also keinen Grund dich zu benehmen und den anderen ein Vorbild zu sein? Longbow hatte sich das ganze Szenario wohl noch einmal überlegt und war jetzt noch wütender auf Uncle-Bin. Na aber so würde ich das nicht sagen. Ich war nur ebend ein wenig müde... Longbow drehte sich um 180 grad und fing dann wieder an zu schimpfen... Ein wenig müde? Du hast gepennt wie ein Stein und auf meine Befehle gehört wie ein tauber Hund. Uncle-Bin zog sein Schwert, bei allem Respekt den er vor Longbow hatte aber das mit dem Hund ging zu weit. Die Situation hatte sich nun wirklich zugespitzt und Uncle hätte beinahe zugeschlagen, wenn da nicht Eorl im letzten Moment zwischen die Beiden gesprungen wäre. Na aber Leute. Beruhigt euch mal wieder! Uncle-Bin und Longbow warfen sich noch kurz einen bösen Blick zu und steckten dann die Waffen weg. Uncle du kannst mit Eorl schon mal vorgehen und schauen was uns so erwartet. Da kannst du dich gleich ein wenig abkühlen. Bei aller Wut, die Uncle-Bin noch immer in sich trug, musste er doch zugeben, das Longbow recht hatte und so lief er mit Eorl ohne lange zu diskutieren vor. Der Rest der Gruppe folgte ihnen in einem immer größer werdenden Abstand und verschwand schließlich ganz, als die Beiden um den nächsten Felsen bogen. Gut das du dazwischen gegangen bist Eorl. Es hat nicht viel gefehlt um mich loswüten zu lassen. Aber was mich im Moment viel mehr interessiert: Wo zur Hölle warst du in den letzten Tagen? Ich hab dich ja fast nie gesehen...



28.09.2003 14:53#13
Eorl Eorl warf Uncle einen spöttischen Blick zu.
"Du konntest mich auch nicht sehnen. Ich bin nach demKampf mit den Orks kurz abgebogen. Ich habe hier als Jäger gelebt als die Barriere noch stand, weißt du. Ich habe in den letzten Tagen, als ihr hier unterwegs wart eine Höle aufgesucht, in der Ich früher manchmal gewohnt habe."
Uncle schaute ihn erstaunt an, sagte aber nichts. Wahrscheinlich war er überrascht zu hören, das Eorl in der Barriere gelebt hatte.
"Das ganze Gebiet hier, bis fast ganz hinunter zur Burg, war damals schon Orkgebiet. Aber Orks sind keine guten Kletterer. Sie meiden Hölen und Nischen die ein paar Meter überm Boden sind. Ihre massigen Körper sind viel zu schwer, als das sie sich an Felswänden halten könnten."
Sie gingen eine Weile schweigend weiter. Hin und wieder ließ Eorl einen trällernden Pfiff los, welcher von der Hauptgruppe ebenso beantwortet wurde. Ein Zeichen dafür, das der Weg frei war. Sie gingen eine Weile schweigend den Weg hinunter, und lauschten immer wieder auf verdächtige Geräusche. Als sie gerade an einem großen Felsen vorbeikamen, der wie ein Wegweiser neben dem Pfad aus dem Boden ragte, nahm Uncle das Geschpräch wiedr auf.
"Wie bist du in die Barriere gekommen?" fragte er etwas zögerlich."Wie jeder andere auch", antwortete Eorl. "Ich bin hineingeworfen worden. Ich habe damals in Nordmar in den Waffenschmieden gearbeitet. Ich nemhe an du kennst Nordmar?"
Uncle nickte. Jeder kannte Nordmar. Die Hochöfen dieser Stadt waren im ganzen Reich berühmt. Dort hatten die Schmiede die Schmelztechniken zur Verarbeitung des magischen Erzes aus Khorinis zur perfektion gebracht.
"Als die Orks damals aus den Nordlanden herunterkamen," fuhr Eorl fort," waren die Dörfer und Weiler um Nordmar einige der ersten die betroffen waren. Die Garde des Königs hatte ein Dekret erlassen, nachdem alle Waffen die aus den Schmieden kamen der königlichen Armee geliefert werden mussten."Uncle erkannte offenbar nur zu gut wohin dies führte.
"Und du hast dagegen verstoßen?" fragte er. "Deshalb haben sie dich in die Barriere geworfen?"
"Wir waren damals zu dritt. Ich und noch ein anderer, waren damals Lehrlinge dort. wir haben in den Schmieden für einen Schmiedemeister gearbeitet. Er war schon alt als wir dort anfingen. Als er von dem Dekret hörte, war er völlig außer sich. Es gab viele Dörfer in der Nähe, die vor den Orks zitterten, und er kannte viele der Bewohner. Er beschloss sie zu bewaffnen, damit sie den Orks wiederstand leisten konnten, und obwohl er es uns auszureden versuchte, halfen wir ihm dabei. Als wir zurückkamen, war das fehlen der Waffen längst aufgefallen. Der Meister wurde in den Kerker geworfen, dem anderen Lehrling gelang die Flucht. Mich haben sie in die Barriere geworfen, damit ich für sie Erz schürfe."
Plötzlich lachte Eorl, und warf die Rabenklaue in die Luft. Er fing das Schwert wieder auf, und schaute zu Uncle hinüber.
"Und hier stehe ich nun, in einer Rüstung der Garde, und spiel Vorhut für eine Gruppe Gardisten die dem Selben König dienen, der mich einst hat in die Barriere werfen lassen, um zusammen mit diesen Gardisten das Minental von den orks zu befreien. Und dann sag nochmal einer die Götter hätten keinen Sinn für Humor."Die beiden gingen weiter, passierten am äussersten Rande des Belagerungsringes die Reihen der Orks. Diese waren mttlerweile so sehr auf das tor und die ramme fixiert, das sie die Gardisten nicht bemerkten. Sie gingen den Weg zum Talkessel hinunter, in dem sich nach dem Fall der Barriere ein Sumpf gebildet hatte, und passierten das zerfallene Haus das dort stand. Sie sahen hinter sich den Rest der Gruppe den Weg zum Talkessel hinabkommen, und bogen um eine Ecke der Felswand.
Vor ihnen auf einem Felsigen Stück Boden, zwische Farnen und Sträuchern standen drei Goblins. Schwarz war ihre Haut, ihre Augen rot, wie die aller Wesen, in denen Beliars Willen wirkte, ihre gelben Klauen umklammerten rostige Schwerter und Knüppel aus Holz. Sie keckerten un fuchtleten mit ihren Waffen, woraufhin aus einer Höhle hinter den Sträuchern weitere Goblins hervorkamen, einige shcwarz, einige grün, ebenfalls mit Knüppeln bewaffnet. Die "Rücken an Rücken, sonst sind wi tot wenn sie uns einkreisen" rief EorlUncle zu, und brachte sein Schwert in Angriffsstellung. Auch Uncle zog sein Waffe, und stellte sich mit dem Rücken zu Eorl. Gemeinsam erwarteten sie den Angriff der Goblins.



28.09.2003 15:22#14
Uncle-Bin Kurz bevor die kleinen Biester angriffen stieß Eorl noch einen Warnpfiff aus, der Longbow und die anderen davon abhielt weiterzugehen, dann flogen ihre Klingen durch die Luft. Uncle-Bin presste seinen Rücken an den von Eorl und ließ seine Klinge immerzu bedrohlich vor den Goblins kreisen. Der erste, der angreifen würde, hätte dann sein Leben mit großer Wahrscheinlichkeit weggeschmissen und würde mit seiner Leiche den sonst recht sauberen Pfad beschmutzen. Eorl ging derweil, wobei auch seine Klinge kreisen ließ, in kleinen Schritten näher an die nächste Felswand, wobei sie noch immer die Rücken aneinander pressten. Die kleinen Goblins fauchten ihre primitive Sprache und rannten wie ein wilder Haufen unablässig um sie herum. Doch bei genauem Hinsehen, konnte man schnell ein System in dieser Unruhe erkennen, denn die kleinen Geschöpfe wechselten unablässig ihre Positionen untereinander und versuchten damit die Beiden zu verwirren. Kurz bevor sie an der Wand angekommen waren, hatte Uncle-Bin einen der kleinen Monster fixiert, welches er für den Sippenführer hielt und folgte den schnellen Bewegungen mit seinem Kopf. Dieser Fehler wurde auch sogleich mit dem harten Aufprall eines der Knüppel, die die Goblins schwangen bestraft. Verdammt Eorl. Ich greife an. Bevor sein Freund etwas erwidern konnte schlug Uncle-Bin sein noch frisch erbeutetes Schwert auf den Goblin herab, der ihm gerade noch einen Schlag verpasst hatte. Nun brach endgültig das Chaos in dem Haufen aus. Von überall kamen die widerlich zischenden Kreaturen angerannt und prügelten abwechselnd auf die beiden ein. Schlag dich allein durch Eorl... Ich lenk sie kurz ab. Uncle-Bin schwang sein Schwert blindlings durch den wilden Haufen und rannte so schnell er konnte durch die flinke Masse hindurch. Einer der Goblins stellte sich ihm dabei rechtzeitig in den Weg und machte so Bekanntschaft mit dem wohl heftigsten Aufprall in seinem kurzen Leben. Uncle-Bin hatte mit aller Kraft sein Schwert mit der Breitseite auf das Geschöpf geschlagen und dabei dessen Schädel zertrümmert. Blutverschmiert sank das Tier zusammen und krallte sich mit seinem letzten Atemzug in der harten Erde fest. Uncle-Bin der nun freie Bahn hatte drehte sich um stieß einen langen Kriegsschrei aus, nahm den toten Goblin am Arm und schleuderte ihn auf den Rest der Bande. Die stoben laut kreischend auseinander und hüpften alle zusammen nun zu Uncle herüber. Eorl, der sich im Verzweifelten Abwehrkampf zum Glück nur einige blaue Flecken beschert hatte, sprintete hinter den Viechern hinterher und durchbohrte den letzten von ihnen mit seiner Klinge. Dann zog er die blutige Klinge aus der klaffenden Wunde und hieb auf den nächsten ein...



28.09.2003 15:44#15
Ganzo Langsam kam Ganzo der Verdacht, dass er hier nicht besonders erwünscht war. Besonders dieser Raven, schien nicht sehr glücklich mit ihm zu sein. Der war ja auch krank, dachte sich Ganzo. Steht mitten in der Nacht auf und brüllt alle ausm Schlaf.. Aber das Interresiert Ganzo nun nicht mehr. Carras schien etwas aufgeregt. Er hatte irgendetwas bemerkt. Ganzo wollte zu ihm um zu schauen was los war, doch Raven zeigte ihm mittels eines Handzeichen, dass er lieber bleiben sollte wo er war. Jetzt sah es auch Ganzo. Ein dickes fettes Molerat lauerte in einem Bush carras auf! Dieser griff langsam den Griff seines Schwertes und zog es mit einem Ruck raus. Das Molerat hatte die Gefahr erkannt und stürtze sich blind auf Carras. Dieser wich aus und schlug mit aller Kraft von oben mit dem Schwert auf das verwunderte Tier ein. Natürlich war dies der Todesstoß für das schwächliche Molerat. "Na, der is aber fett!", Bemerkte Claw. "Da haben wir die nächsten Tage ja ordentlich was zu beißen"! Carras grinste und nahm das tote Tier aus. Dann setzte er sich rüber zu Raven.



28.09.2003 16:00#16
Jabasch "Diese verdammten Scheißviecher!" fluchte Jabasch als er einen weiteren Goblin mit seinem Schwert umhaute. Noch ein letzter Schrei des kleinen Monsters und es hatte sein Leben ausgehaucht. Aber für den Milizsoldaten blieb keine Pause den der nächste Goblin schlich sich schon von hinten an. Als Jabasch sich dann umdrehte lief er mit erhobenem Knüppel auf ihn zu, doch konnte Jabasch den hieb locker mit seinem Schwert parieren und ehe der Goblin erneut angreifen konnte rammte ihm Jabasch sein Schwert in den Torso. Krächzend brach er im feuchten Gras zusammen und um den Körper bildete sich noch eine kleine Blutlache. "Wie sieht's aus?" rief Jabasch zu den andern und schaute sich um ob sich noch ein Goblin irgendwo versteckt hatte.
"Scheint als wären alle weg!" bekam er als antwort aus der Gruppe und es machte sich Erleichterung breit das sie auch diese Aufgabe gelöst haben. Die andern lachten jetzt oder tranken etwas Bier das sie mitgenommen hatten, aber Jabasch wollte noch mal zum Kommandanten. Long stand etwas abseits und blickte von eine kleinen Erhöhung ins Minental runter. Langsam näherte sich der Rüstungsbauer Longbow.
"Long,...ich habe nachgedacht." begann Jabasch dann
"Ich werde wieder in die Burg zurückkehren, und dann nach Khorinis. Irgendwie fühle ich mich hier nicht mehr wohl und brauche jetzt auch einige Zeit für mich." Long hatte sich jetzt umgedreht und schaute seinen Freund an."Es ist ok, Jabasch. Wir werden uns dann in der Stadt wieder sehn." sagte er knapp und reichte Jabasch dann die Hand.
Ohne weitere Worte mit Long zu wechseln verschwand er aus der Gruppe und lief schnell zurück zur Burg....



28.09.2003 16:39#17
Claw "Wir sollten weiter, wir haben schon genug Zeit vergeudet." bemerkte Claw, als er zu dem Molerat sah. Überall wurde man angegriffen, auf dieser verfluchten Insel war man fast nirgendwo sicher, besonders nicht im Minental.Carras verstaute das Fleisch sicher in einem seiner Beutel, Raven packte seine Sachen zusammen und Ganzo nahm die Wasserflaschen, die Claw gefüllt hatte."So nun sollten wir weiter." sagte Claw und sah Raven nervös an. Ob er diese Anspannung vertragen könnte und ob er genug Nerven dazu hätte ? Dieser Anfall letzte Nacht gab Claw schwer zu denken. Auf Claws Antwort nickte Raven nur stumm und ging los, dicht gefolgt von den beiden anderern. Claw war auf den Felsen geklettert und krabbelte über sie weiter, um die Gruppe rechtzeitig vor Gefahren warnen zu können...



28.09.2003 16:47#18
Carthos Trotz den zahlreichen Kämpfen und Niederlagen der Orks, war das Minental noch immer ein sehr gefährlicher Ort.
Carthos schlich sich an einen allein stehenden Ork Späher heran der vermutlich die Aufgabe hatte alle Menschen die aus den Bergen kamen zu vertreiben. Der Paladin hatte den grünen Fellberg jedoch rechtzeitig bemerkt und einen unachtsamen Moment ausgenutzt und mit einem beherzten Sprung in den Fluss den Weg verlassen. Nun pirschte er sich leise an seinen Gegner heran und beobachtete dessen näheres Umfeld. Nichts wäre peinlicher als auf einen vermeintlich einsamen Gegner loszustürmen, der dann plötzlich noch Gesellschaft von ein paar seiner Artgenossen bekommen würde.
Da aber niemand in Sicht war, zückte Carthos seinen Dolch sprang aus seiner Deckung hervor und rammte dem Ork die kurze Klinge in den Rücken. Vollkommen überrascht schrie der Diener Beliars auf und drehte sich in die Richtung, aus der der Angriff kam, um. Doch der Lord hielt bereits seinen Zweihänder in den Händen und keine Sekunde später wurde dem verwundeten Fellträger schwarz vor Augen.

Und wieder einer weniger. Wenn das so weiter geht haben wir wirklich noch eine Chance die Expedition zu einem guten Ende zu führen. murmelte er zu sich selbst, nahm seinen Dolch wieder auf und ging weiter zur Burg.



28.09.2003 16:47#19
Raven the 4th "Halt Claw!", schrie der Jäger und blieb stehen. "Kommt mal alle her!"Mit fragenden Blicken kamen die drei zu dem Drachenjäger.

"Wegen letzte Nacht!", sagte er schließlich mit betrübtem Blick.Er schüttelte den Kopf. "Es ist nichts..."

"Doch, Raven, ich hab es gestern Nacht gehört!", beharrte Claw und sah den Jäger streng an. "Was ist mit dir? Sind es diese Schreie, die man immer wieder vom Stonehenge her hört?"

Abermals schüttelte er den Kopf.
"Nein, sowas erschreckt mich schon lang nicht mehr... ihr versteht es nicht!"
"Wir wollen es aber verstehen...", bemerkte Claw und sah Raven schon fast mitleidsvoll an.

"Ich will darüber nicht reden!", sagte Raven energisch.
"Nur so viel: Macht euch keine Sorgen! Es geht mir gut! Ihr habt Angst, dass es mir tagsüber genau so gehen könnte, oder? Dass ich unkonzentriert bin?"Er sah die drei fragend an.
"Vergesst es einfach! Das war nichts und es beeinträchtigt mich in keinster Weise... Wer Angst hat weiter mit mir zu gehen, soll es sagen oder sich einfach von der Gruppe absetzen..."

Langsam setzte er seinen Weg fort und genehmigte sich einen weiteren Schluck aus seiner Feldflasche.



28.09.2003 17:10#20
Eorl Eorl hieb den Kopf von einem der Goblins, und warf dann sein Schwert nach dem letzten der kleinen Mistkerle. Die Klinge bohrte sich durch die Brust des Goblins, hob ihn von den Füßen und spießte ihn an einen Baumstumpf. Eorl sah zu Uncle hinüber und sah, das der auch nicht ernsthaft verletzt war. Beide atmeten ein paar mal tief durch und schauten auf die Spuren des Gemetzels, die sich um sie herrum ausbreiteten. Longbow und die anderen kamen den Pfad raufgerannt.Schon von weitem erkannte Eorl die blutigen Klingen der anderen."Seid ihr in Ordnung? Wir wurden da hinten von Goblins überfallen. Ihr müsst sie irgendwie übersehen haben." fluchte Long, dann viel sein Blick auf die verstreuten Körper. Und die blutigen Klingen der Soldaten.
"Ihr hattet also auch ein paar abbekommen. Diese Mistviecher sind eine wahre Plage. Von jetzt an bleiben wir zusammen, ich will nicht das die uns nochmal verstreut treffen, sonst machen die uns noch den garraus."
Eorl zog seine Klinge aus dem aufgespießten Goblin und wischte sie an ein paar breitblättrigen Streuchern sauber.
"Ich glaube nicht das wir noch mehr davon begegnen. Diese Gruppen sind meist nicht gerade gute Nachbarschaft für ihresgleichen. Aber ich habe nichts dagegen bei der Gruppe zu bleiben. Wir werden vermutlich auf einige Blutfliegen treffen wenn wir den Fluß nachher überqueren."
Longbow nickte und die ganze Gruppe setzte sich wieder in Richtung Fluß in Marsch.



28.09.2003 20:10#21
Azathot Azathot kramte unter seiner Robe erst einmal einen Stoffetzen hervor um damit das Blut von seiner Klinge zu wischen
Urgh, das ist ja weiderlich, wie soll amn das Zeug jemals wieder von der Klinge kriegen?
meckerte er als er sich daran machte das klebrige Blut von seinem Schwert zu scheuern, doch keiner der anderen schien ihn zu beachten, wahrscheinlich waren sie einfach noch zu aufgebracht ob der Goblins die plötzlich von überall gekommen waren, so dass Azathot lieber seinen Mund hielt, vor allem da Long soweiso sichtlich beunruhigt war, dass ein Beliarsjünger der Gruppe angehörte udn auch der Templer schien nicht gerade sein Vertrauen zu erwecken.Schweigend ging die Truppe in einer ungeordneten Lienie weiter, Long als erster und Iwein schloß sie nach hinten ab, der Rest ging allerdings mehr neben- asl hintereinander, so dass sie sich ständig anrempelten weil der Weg einfach zu schmal war, doch trotzdem sagte keiner etwas, vielleicht spürten sie auch einfach das Böse, dass sich über dem Minental ausgebreitet hatte und in dem Azathot sich immer vitaler fühlte.
Als Azathot seinen Blick über die Anwesenden streifen lies bemerkte er erstmals auch eine Person die sich von den anderen ähnlich abhob wie er selbst und zwar einen Wassermagier, das war gut, vielleicht konnte der ihm helfen, wenn Azathot etwas tat, was das Misstrauen der anderen erweckt, doch zumindest hatte er von eine Feindseligkeiten zu erwarten, was Azathot wesentlich lieber war, als wenn er einer dieser fanatische Innosanbeter wäre.
Plötzlich hob Long seine Hand
Stop!flüsterte er, dann huschte er nach vorne und spähte vorsichtig um eien Felskante, woraufhin sich sein Gesichtsausdruck merklich verfinderteEchsenmenschen! Es sind 5 Stück, das dürfte eigentlich kein Problem für uns sein, aber ich weiß nicht ob noch welche in der Nähe sind, also stellt euch drauf ein ganz schnell ganz weit weg zu laufen, falls es doch mehr sindAlle nickten stumm und folgten Longbow bis zu der Stelle wo er eben die Echsenmenschen erblickt hatte. Leise zogen sie ihre Schwerter udn warteten darauf das Longbow seinen Befehl zum Angriff gab und als er es tat stürmten sie alle aus hervor und rannten mit lautem Kampfgeschrei direkt auf die Echsenmenschen zu, Longbow voran, direkt dahinter Burrez, der es irgendwie geschafft hatte einen stengel Sumpfkraut anzuzünden und diesen nun qualmend im Mundwinkel hatte, währen er begann wie in Ekstase auf den ersten Echsenmenschen einzuhacken und auch nach den ersten Treffern dessen Verteidigung durchbrach und den Echsenmenschen niedestreckte.
Auch Long war mittlerweile im Kampf verstrickt, doch ihm hielt der bemitleidenswerte Echsenmensch ebenfalls nciht lange stand, bevor er blutüberströmt zusammenbrach.
Dass sah Azathot, noch bevor er ein blitzen im Augenwinkel wahrnahm und herumwirbelte, eine der Bestien hatte seine Unaufmerksamkeit genutzt und seine Waffe gehoben. Azathot bereitete sich schon darauf vor seinem Meister gegenüberzutreten als plötzlich ein blaues Geschoss an ihm vorbeizischte und der Echse seinen rechten Arm mitsamt WAffe abriss. DEr Echsenmensch lies einen schaurigen Schrei vernehmen, als Azathot ihm würgend, aufgrund der Mengen Blut, dass sein Gesicht und seine Robe besudelten, das SChwert bis zum Heft in die Bruste sties und in einem Bogen wieder herausriss.
Ein vierter Echsenmensch lag auch bereits zu Boden udn nur ncoh Burrez udn Long kämpften gemeinsam gegen den letzten und drängten ihn gemeinsam zurück, doch gerade als Long zum finalen Ausfall ansetzte schlug auch die Echse zu und bescherte Long eine klaffende Wunde an der Seite, doch auch Burrez nutze die Sekunde zum Schlag und hieb der letzten Echse mit einem gewaltigen streich den Kopf ab, so dass beide, Long und der Echsenmensch, gleichzeitig umfielen.Alle starrten geschockt auf das bizarre Szenario, lediglich Azathot tat reflexartig das richtige und rannte auf Long zu, um ihn zu versorgen. Hastig kniete er neben ihm nieder und befühlte die Wunde am Bauch, sie blutete heftig, war aber nciht sehr teif und vermutlich nicht tödlich, musste er ziemlich schmerzen.Rasch griff Azathot in eine seiner Taschen und holte das benötogte Material heraus. Mit routnierten und schnellen Bewegungen schmierte Azathot Long eine blutstillende Salbe auf die Wunde und lagte noch ein paar Blätter drauf, die einerseits die Schmerzen lindern sollten, andererseits aber auch verhinderten, dass die Salbe abschmierte, danach wickelte er noch einen Verband aus Stoffetzen um die Wunde. Als er sich danach an Long wenden wollte stellte er fest, dass dieser ohnmächtig geworden war, wenisgtens hatte er dann keine Schmerzen



28.09.2003 20:30#22
Noname 2 Noname versuchte auf Geheiß von Snizzle einzuschlafen, aber er konnte nicht. Entweder war es, weil er Angst hatte, dass Orks sie überfallen würden, oder weil es ihm kalt war.
Da hatte der Novize eine Idee und holte seine einzigste Rune raus.Es war eine Lichtrune, der einzigste Zauber, den Noname bis jetzt kannte. Meister Shakuras hatte keine zeit mehr in den Katakomben gehabt, um ihn auch noch in die Kampfzauber einzuweisen. aber Noname war zufrieden, dass er wenigstens diesen Zauber hatte. Langsam erschuff der Novize eine kleine Kugel, die so groß war wie der Schein eienr Kerze aber auch so warm.In dem Moment sah Noname zufällig zu Snizzle, der einen anderen Gesichtsausdruck annahm. Ohne zu denken löschte der Novize wieder das Licht, da er dachte, er bekomme jetzt Ärger, da die Orks sie sehen könnten.



28.09.2003 20:48#23
Montaron Das ganze nahm Montaron ganz schön mit. Noch nie zuvor hatte er derartige Viecher gesehen. Er sah hinüber zum verletzten Long, der
nun auch schon ohnmächtig geworden war. Zu viele Gedanken streutenin seinem Kopf umher: Was für Biester wird es wohl sonst noch geben? Wer entsendet diese? Montaron hielt es für besser sich nicht mehr mit Denken zu befassen, deshalb entschied er sich dafür,
ein Lied zu pfeifen. Doch es war wie verhext, die Gedanken schienenwie Gespenster im Gehirn des Waffenknechtes zu hausen.



28.09.2003 21:12#24
Sir Iwein Es war ruhig im Minental. Nur die eiligen Schritte einer Gruppe von Soldaten, die ihren verletzten Hauptmann trug, waren zu hören, knirschend auf den Kieselsteinen, die am Ufer des Flusses lagen. Keiner sprach ein Wort, alle Augen richteten sich nur besorgt auf den Hauptmann. Montaron, einer von den jüngeren Soldaten, hatte ein Lied anstimmen wollen, doch seine Worte klangen trocken und nach kurzer Zeit erstarb ihm seine Stimme. Azathot hatte besorgt ausgesehen, als er Long´s Wunde begutachtet hatte, doch er hatte sie notdürftig versorgen können. Ein Glück - er war der einzige Kräuter- und Heilkundige in ihren Reihen. Warum hatte ein Diener Beliars einem Hauptmann der Garde und Streiter Innos somit vielleicht das Leben gerettet? War es alte Freundschaft? Oder der Apell an seinen letzten Funken Ehre im Leib? Ein seltsamer Mensch war der ehemalige Waffenknecht und Einhandschwertausbilder geworden seit ihrem letzten Treffen.Bald schon erblickten die Krieger die Palisaden der Schürfstelle, die etwas abseits von den Flussufern an einen großen Berg geschmiegt war. Glücklicherweise trafen sie außer einige Lurkern keine Bestien mehr an - die Flussufer waren noch die sichersten Orte in diesem verfluchten Tal. Was aber hatte das Erscheinen dieser seltsamen geschuptten, orkähnlichen Wesen zu bedeuten? Echsenmenschen hatten einige sie genannt. Iwein hatte noch nie davon gehört. Allerdings war ihm zu Ohren gekommen, dass in der Eisregion, etwas westlich von hier gelegen, allerlei seltsames Getier hauste. Vielleicht waren die Monster von dort gekommen?
Mittlerweile hatte der Trupp endlich die Schürfstelle erreicht. Long wurde neben das Lagerfeuer gelegt und Azathot kniete wieder neben ihm nieder, um ihn weiter zu behandeln. Einige wenige Ritter, die die Schürfstelle verteidigten, eilten besorgt hinzu um zu sehen, was ihrem Kameraden zugestoßen war. Iwein hielt sich im Hintergrund und betete zu Innos, dass dies nicht das Ende ihres tapferen Hauptmannes sein möge.



28.09.2003 21:51#25
Ganzo Anscheinend war das letzte Nacht wirklich ernst gewesen. Erst hatte Ganzo gedacht, Raven wollte die drei an der nase rumführen, aber jetzt nach der erklärung von ihm. Er sah richtig bedrückt aus. Njaja, andernfalls ist das ja nicht Ganzos Problem. trotzdem würde er Raven im Auge behalten, neugiereig wie Ganzo nuneinmal war.



29.09.2003 14:25#26
Varyliak Auch Varyliak guckte entsetzt zu der Lichtkugel.Doch als sie gelöscht wurde war er wieder zufrieden.Er lächelte und rutschte zu dem Novizen:"Hier,wärm dich daran.",sagte Varyliak und erschuf eine kleine Feuerkugel.Der Novize hielt seine Hände nahe ran und machte einen zufriedenen Gesichtsausdruck.Die Feuerkugel erregte kein Aufsehen und ihr Schein wurde von den Gesichtern der beiden Novizen abgeschirmt.Snizzle schaute zu ihnen und lächelte,dann schaute er wieder weg.Sehr wohl war es Varyliak nicht in dieser Einöde,doch einerseits mochte er das Abenteuer.Er zog mit einer Hand GoldFalke hinaus und schnitt ein Stück Fleisch,was er sich mitgebracht hatte in 3 Teile.Dann steckte er sie auf 3 Stöcke und hielt sie an die Kugel...



29.09.2003 15:29#27
Raven the 4th Beim Aufstieg überprüfte Raven noch einmal seinen Köcher.
"Halt, wartet!", schrie er auf, als er die Pfeile abgezählt hatte.
"Ich weiß nicht, wie viele Zombies es da gibt... und ob meine Pfeile reichen! Ausserdem hab ich keine kurzen mehr! Und die haben die größte Durchschlagskraft... die brauch ich!"

"Und was machen wir jetzt?", fragte Carras leicht genervt. "Kannst du nicht mit dem Schwert kämpfen?"

"Würdest du zum Bogen greifen, wenn dein Schwert kaputt wäre, du es aber mit ein paar Handgriffen und etwas ... nur ein bisschen Zeitaufwand reparieren könntest?", setzte der Drachenjäger entgegen.

Carras schmunzelte. "Und wie lang ist dieses bisschen Zeitaufwand?"
Raven sah den Banditen verlegen an und sagte schließlich: "Ein halber Tag? Ich muss erst rauskriegen, wie das geht..."

"Wie was geht?"

"Na, Pfeile schnitzen..."

Währenddessen hatte auch Claw seinen Köcher durchsucht.
"Ich bräuchte auch noch ein paar!", bemerkte er schließlich.
Widerwillig kehrte Carras mit Ganzo in die Höhle zurück, während Raven und Claw hinunter ins Tal gingen um Äste zu holen, aus denen der Jäger Pfeile schnitzen konnte.

Zurück in der Höhle machte er sich gleich daran.
Mit seinem Dolch entfernte er erst einmal alle kleineren Ästchen und durchsuchte den Haufen, den die beiden mitgebracht hatten, nach besonders geraden Ästen.Er legte sich ein paar bereit und begann zu schnitzen.
Erst entfernte er die Rinde, dann versuchte er das Holz in gleichmäßig in eine Dicke zu bringen.
Als er schließlich nach ein paar Versuchen endlich so viel davon verstand, dass seine Pfeile schon einigermaßen gerade und einheitlich dick wurden, viel ihm etwas wichtiges auf.
"Spitzen!", schrie er plötzlich auf und seine Hand klatschte gegen seine Stirn."Ich hab keine Spitzen und ich weiß auch nicht, wo ich welche herbekommen soll..."
Verärgert über seine Blindheit, nahm er erst mal ein Bündel Pfeile, die nichts geworden waren und warf sie gegen die Wand.
"Verdammt! Verdammt! Verdammt!"

"Federn haste auch keine...", bemerkte Carras grinsend.

"Des ist halb so schlimm, schau her!"
Der Drachenjäger kramte ein paar Blutfliegenflügel aus seiner Tasche und begann diese mit seinem Dolch zuzerlegen.
Schließlich erhielt er ein gefiedertes Rechteck, das sich Eins A für Pfeile eignete.
"Voilà!", sagte er stolz, band die 'Federn' mit einer dünnen Schnur, die er stets mit sich führt an einen der gelungenen Pfeile und reichte dieses Carras.
"Du hast Recht, das düfte gehen!"
"Das dürfte nicht nut gehen!", antwortete der Jäger im selben stolzen Ton."Das geht!"
Er griff in seinen Köcher und zog einen Pfeil heraus, den er einmal gefunden hatte und reichte ihn ebenfalls an Carras. "Gleiche Technik...", fügte er hinzu und nahm seinen eigenen Versuch wieder in Empfang.
Dessen vorderes Ende schnitze er jetzt zurecht, so dass es eine Spitze ergab.Er legte den Pfeil auf die Sehne seines Bogen, zielte aus der Höhle heraus auf ein Büschel Moos und schoß.
Der Pfeil blieb stecken.
"Nun ja... das dürfte vorerst auch gehen! Wir müssen hat versuchen, dass wir die auch in die Zombies reinbringen!", sagte er leicht skeptisch zu Claw und widmete sich wieder dem Schnitzen, das bereits ganz gut hinhaute.



29.09.2003 15:45#28
Azathot Ein lautes scheppern ,und kurz darauf einige Wüste flüche, drangen an Azathots Ohr. Mit einem Ruck riss diser die Augen auf udn sprang von seinem Stuhl, als er sah, was Long tat. Dieser marschierte trotz seiner Verletzung munter durch das improvisierte Krankenlager, welches die Ritter hier für ihren verletzten Mitstreiter aufgebaut hatten, und war sogar dabei seine Rüstung wieder anziehen zu wollen, daher auch das scheppern.
Stopp. Long was soll das werden?
Ich kleide mich an, was sonst, die Pflicht ruft
Nicht wenn man am Vortag fast filettiert wurde, jezt komm gefälligst wieder hier her, wenn die Wunde wieder aufbricht, dann darfst du dir nen anderen suchen der dich wieder zusammenflickt, was glaubst du was das gestern für ne Sauerrei war?!Sieht man ja an dir am besten erwiederte Longbow mit einem resiegnierendem GRinsen, beugte sichd anna ber Azathots willen und legte sich wieder auf die Liege.
Mit wenigen handgriffen hatte Azathot den verband wieder von seinem Körper entfernt, doch unter der zusammengepappten Schicht an Blut Salbe und Kräutern konnte er nichts erkennen, was annährend wie Wunde aussah
Warte einen Moment sagte er und ging sofort zum Ausgang des Zeltes steckte seinen Kopf hindurch und befahl einem der nahestehenden Ritter ihm einen Eimer frisches WAsser und einen Lappen zu bringen und dieser amchte sich sofort auf den Weg,wobei er Azathot abwer trotzdem einen misstrauischen Blick zuwarf, anscheinend behagte es ihm nciht, dass der Hauptmann einem Diener Beliars hilflos ausgeliefert war, doch natürlich sagte er nichts. Mit wenigen Schritten war Azathot wieder zur Liege zurückgekehrt. Long schein es soweit gut zu gehen, denn er hatte sich schon wieder halb aufgerichtet udn msuterte Azathot mit einem undefinierbarem Blick, der sowohl verhohlenes Misstrauen, wie auch Überraschung über Azathots Tat oder einfach das ERkennen sein konnte, dass Azathot irgendwie trotz aler Veränderungen immer ncoh auf gewisse Weise der Alte war, der seine Frreunde nicht im Stich lies.
Ich danke dr, Azathot, udn ich entschuldige mich, dafür dass ich dich so angefahren habe in dem Schürferlager, ich war einfach zu entsetzt, dass du jetzt der Finsternis dienst, aber du wirst wohl deine Gründe haben. Ich will sie nicht wissen, gescweige denn verstehen, doch ich weiß jetzt, dass ich dir trauen kannEs ist schon gut, ich an deiner Stelle hätte nciht anders reagiertNein, dass hättest du nicht, dass was ich getan ahbe war schlicht und einfach falsch
Stille breitete sich zwischen den beiden aus, doch bevor sie unangenehm werden konnte kam der Ritter wieder mit den Sachen, die Azathot ihm aufgetragen hatte. sein Blick hellte sich auf, als er sah, dass Long wohl auf war, das war gut, das würde das Misstrauen gegen Azathot zerstreuen, da er es wohl rumerzählen würde, danach gab der Ritter ihm ncoh die verlangten SAchen udn verabschiedete sich wortlos.
Ebenso wortlos tauchte Azathot den Lappen in das eisige Wasser und began damit die Wunde von allem Dreck zu befreien, was sich als schwieriger erwis als angenommen, doch bald war Longbows Wunde sauber und wieder, mit einem anderen Tuch, dass der Ritter praktischerweise gleich mitgebracht hatte, abgetrocknet.Du hast Glück, die Wunde ist ncoh weniger tief,alsich gestern erwartete hatte und sie ist schon fast vollständig verschorft und hat teilweise sogar schon wieder angefangen sich zu schließen, ich würde sagen, spätestens in zwei Wochen siehst du nichts mehr von ihr und heute Abend spürst du sie kaum noch, aber in Kämpfe solltest du dich nicht zu arg stürzen udn auch keien Akrobatischen Kunstücke vollführen, sonst bricht sie wieder auf. Ich lege dir ncohmal einen neuen Verband an, also halt still.
Azathot griff nach seiner Tasche in der er die Salben aufbewahrte und schmierte die Wunde erneut mit einer dicken Schicht, diesmal allerdings anderer Salbe, ein und bedeckte sie wieder mit einigen Kräutern, zusammen sollten sie das verschließen der Wunde um einges beschleunigen. DAnach kam nur noch ein frischer Leinenverband auf die Wunde, und teilweise auch in Azathots Verbandstasche, immerhin musste sie immer gut gefüllt bleiben und wenn auf Kosten der Paladine warum nicht, und verband sie gut.
So bleibst du mir jetzt noch ein wenig liegen, dann darfst du dich meinetwegen anzeihen, bleib einfach so, bis ich zurückkomme
azathot besah sich dass Tuch, dass er schon zum abtrocknen von Longbows Wunde benutzt hatte und sah es als passend für seine Zwecke an
Wohin gehst du denn?
Zum Fluss udn erstmal baden
erwiederte Azathot und grinste Long an und dieser grinste zurück.
Pfeifend schlenderte Azathot aus dem Zelt heraus, über seiner Schulter lagen eine frische Lehrlingsobe, die er sich zum Glück mitgebracht hatte, und darüber das Handtuch, als er von einer kleinen GRuppe Rittern empfangen wurde, die ihn neugierig erwarteten, eienr von ihnen trat hervor
Ist es wahr, dass es dem Hauptmann wieder besser geht
Ja er ist sogar wieder quicklebendig, aber passt mir auf, dass er liegen bleibt, solange ich weg bin
Macht euch keine Sorgen, dass machen wir, ich glaube wir sind euch zu dank verpflichtet, dass ihr ihn geretet habt
Doch bevor sie diese DAnkbarkeit weiter zeigen konnten schlängelte Azathot sich auch schon durch sie hindurch und verlies das Lager aus einem der Tore. Vor ihm war der Fluß zu sehen, doch kein Wesen, dass ihn hätte aufhalten können endlich sein frsiches Bad ihm Fluss zu nehmen, nichtmal Lurker.
Mit weit ausgreifenden Schritten lief Azathot auf den Fluß zu und löte bereits im Laufen seinen Gürtel. Seine Sachen warf er einfach auf einen größeren Stein der da rumlag und dann stürzte Azathot sich in den eiskalten Fluß.Es tat gut die Kälte an seiner Haut zu spüren und er fühlte auch, wie seine HAut und der Dreck aufzuweichen begannen. Gründlcih schrubbte Azathot seinen Körper und tauchte auch merhmals unter um prustend wieder an die Oberfläche zu kommen udn langsam spürte er, wei der Drack udn das Blut zu weichen begannen und statt dessen wieder seine helle Haut darunter hervorkam.
Als er fertig war kämpfte sich Azathot mit mittlerweiel steifen Gliedern an das Ufer und trocknete sich dort ab, während seine Haut zu prickeln begann, danach zog er noch seine neue Robe an, während er die Alten einfach dort leiegn lies, das Blut würde eh niemand merh rauskriegen.
Zufreiden und erfrischt machte Azathot sicha uf den Weg zurück ins Lager, um zu sheen ob Longbow sich an das was er gesagt ahtte gehalten hatte.


29.09.2003 17:22#29
.::Legolas::. Als sie den felsen bestiegen hatten band legolas die leiter los und legte sie in richtung räuberlager wieder an. sie stiegen hinunter wo ein paar verkohlte balken aus dem boden ragten.
"was ist da passiert?" fragte legolas neugierig.
"Tja das haben die schattensäcke niedergebrannt."
Legolas ging in die höhle die im lager war und kam nach ein paar minuten mit einem köcher wieder heraus. Er war relativ alt und in ihm ca 30 pfeile waren. Legolas hatte die idee den köcher mit spezialpfeilen zu füllen und ihn an siene seite zu hängen. also schüttete er die pfeile heraus und baute von 5 pfeilen die spitzen ab. Dann band er moos drum und überdeckte alles mit einem stück stoff. Das war nun nicht zu hart und nicht zu weich und würde sich optimal zum betäauben eignen. Dann nahm er die 5 spitzen und baute an 2 pfeile jeweils 3 spitzen ran. Sozusagen als schwere pfeile. damit konnte er auch ein tier wie einen snapper leicht erlegen. nun war noch eine spitze und 23 pfeile übrig. Er wickelte um 10 von ihnen stoff den er im einsatzfall mit alkohlo tränken könnte und so entflammen könnte. noch 13 pfeile übrig. er ging nochmal in die höhle und fand ein seil und 5 haken. Er befestigte die haken an pfeilen und band an ihre enden ein paar meter seil. nun waren noch 8 pfeile übrig. er kürzte 4 davon und 4 davon steckte er in seinen normalen köcher. Dann packte er alle spezialpfeile in den köcher und hing iihn an seien seite. Dann ging er zu einem der balken und schlug ihn in stücke um ein kleines feuer entfachen zu können....


29.09.2003 18:26#30
Zombiebreaker Es war als würden tausend Welten miteinander verschmelzen,als Zombiebreaker,sein altes von ihm erbautes Lager betrat. Lange war es her. Lange lagen glorreiche Zeiten zurück. Es war ihm als sei es gestern gewesen,als er hier in diesem Lager als kleiner unbedeutsamer BAndit,die Sterne betrachtete die im Aufguss der Barriere noch heller zum Vorschein kamen. Doch seit dem Tag der Wende war alles anders geworden. Wie ein schwarzer Pfeil bohrte sich die Erinnerung wieder ins Gedächtniss des alten Veteranen. Es war die Nacht,als das Schicksal besiegelt hatte. Das Schicksal dieses Lagers. Loderne,von der Nacht eingenomme Flammen stachen aus dieser Schlucht hervor. Noch immer konnte Zombiebreaker das verbrannte Holz riechen. Es roch nach Hass und Vergeltung...genau wie damals...Die Rotröcke waren es gewesen. Sie hatten,dass niedergebrannt,was mit anderen Händen mühsam erbaut wurde. Und alles nur wegen ein paar sinnlosen Erzbrocken...Erzbrocken die vieles ungeschehen gemacht haben,denn das Räuberlager hat zu kurz gelebt um ihm wirklich nachtrauern zu können....Doch so vereint sich es wieder,die alte mit der neuen Zeit. Zombiebreaker hätte nicht im Traume gedacht nocheinmal hier stehen zu dürfen,in dem LAger seiner alten Zeit.

Seine Blicke wurden schärfer und er konnte sein altes HAus erkennen. Das HAUs,dass als einzigstes neben der Schmiede und dem Wachturm damals nicht abgebrannt war,da es aus Stein erbaute wurde.
Mit einem lauten RUck stoß er seine alte ihm bekannte Türe auf. Es war noch genau so eingerichtet,wie er es verlassen hatte. Spinnenweben und Staub auf dem Tisch zeigten die SPuren der Zeit,die seither vergangen war.Er verließ seine alte Hütte wieder. Das Feuer von Legolas brannte bereits. Nun suchte er die alte Vorratshöhle auf und siehe da,es gab noch Wein und Schnaps,Waffen und Werkzeuge und vor allem schöne Erinnerungen aus längst vergangen tagen...



29.09.2003 18:33#31
Azathot Natürlich hatte Longbow sich nicht an Azathots Warnung gehalten, so dass er schon fröhlich durch das Lager stiefelte, hier und da Befehle gab und sorgte dafür, dass erstmal alle wieder was zu tun hatten. Überall wuselten Milizen herum, Schürfer gingen wieder an die Arbeit und die Posten an den Toren wurden verstärkt.
He, was soll denn das? Hab ich nicht gesagt, du sollst dich ausruhen?Long lächelte auf gutmütige Weise
Ach weißt du, cih ahbe mich so prima gefühlt, da konnte ich einfach nicht liegen bleiben sondern lieber das faule PAck hier zum arbeiten anspornenApropro faules PAck, wo sidn eigentlich Uncle, Iwein und der Rest?Die hab ich geschickt, dass sie in der Mine alles überprüfen, müssten aber eigentlich gleich wieder kommen, nur dein komischer Templerfreund kann mal wieder seine Finger nciht vom Krat lassen und raucht mal wieder, da drüben ist er
Azathot drehte sich in die richtung in die Long zeigte und sah tatsächlich, dass Burrez sich an die Felswand neben der Mine gelehnt hatte und in der HAnd einen stark qualmenden Stengel Kraut hielt. Long hatte diese kurze Unterbrechung auch schon wieder genutzt um weiter seine Befehle zu verkünden, so wie es sich anhörte wollte er das Lager in eien Festung umbauen.
Azathot beschloss dass es sinnlos war hier draußen rumzustehen und nichts sinnvolles zu tun, also ging er zur Mine, vielleicht konnte er sich dort nützlich machen.
Als er das stickige Loch betrat korriegierte er seine Ansichten um einiges nach unten anstatt wie erwartet ein großes Höhlensystem zu sehen befand er sich in einer einfachen Höhle in der einige Erzbrocken waren an denen Schürfer arbeiteten. Eiegntlich hatte er erwartet hier dutzende Schürfer zu sehen die an tausenden Erzadern abeiteten und ebenso viele Milizsoldaten die sie bewachten. Tatsächlich aber standen hier nur díe anderen von seiner Jagdgruppe rum und machten einen ebenso nutzlosen Eindruck wie er draußen.
Gerade wollte er auf sie zusgehen, als er von draußen laute Schreie hörteORKS!ORKS!ALLE MANN AN DIE WAFFEN
Azathot wirbelte herum, ebenso wie alle anderen in der Mine, doch während die Schürfer sich verängstigt in eine Ecke drängten zgen die Gardisten kampfeslustig ihre Waffen und auch Azathot tat es ihnen gleich und gemeinsam stürmten sie.Draußen war die Hölle los, Milizen liefen durcheinander, während die Ritter Posten am Tor bezogen und mit wütend erhobenen Waffen auf die Orks warteten. Wenn man solche Bilder sah konnte man kaum glauben, dass der Krieg gegen die Orks so schlecht lief , doch wahrscheinlich war es nur ncoh eien Frage von Sekunden, bis die Orks den Posten hier überrannt hatten und alles was zurückbleiben würde wären grausam verstümmelte Leichen. Wo immer azathot während seiner Zeit als Soldat hingekommen war, nie hatte er erlebt, dass Orks Gnade hatten walten lassen und fast genuaso selten schafften es die Menschen die Orks zu besiegen, vor allem wenn, wie hier, der Glaube ihre letzte Hoffnung war. Inmitten der anderen stand imme rnoch Longbow und gab weiter Befehle, nur war es jetzt zu spät, am Waldrand tauchten schon die ersten Orks auf und es wurden zunehmend mehr. Die Ritter hoben ihre Schwerter ncoh höher, bereit ihr Leben für den größtmöglichen Preis zu verkaufen, doch acuh ihr ungezügelter Kampfeswille schien einen Dämpfer zu erhalten, als aus dem Wald ein Ork-elite trat, der die Orks zum Angriff führen wollte. Er lies ein furchtabres Grunzen und lachen hören und schien sie zu verspotten und hetzte seine Krieger mit immer merh bestialischen SChreien auf, bsi er sie schließlich mit einem markerschüternden Brüllen zum Angriff übergehen lies.
Der Boden begann zu zittern und alle, sogar Longbow der die ganze Zeit in der ersten Reihe stand wichen einen schritt zurück, doch Longbow versuchte ihnen wieder Mut zu machen udn schrie über ihre Köpfe hinweg
Seid Zuversichtlich, wir ahben die unterstützung der Götter, ALLER Götter und ttrat selbst wieder zwei sChritte anch vorne um den Ansturm der Orks zu erwarten.
Und sie kamen, wie eine Speersptze triebn sie sich in die Reihen der Menschen, liesen nicht stehen was sich ihnen in den Weg stellte, doch die Ritter und Milizen und auch die Glaübien der anderen Götter die anwesend waren hielten ihnen stand, tauchten unter ihren Hieben hinweg, schlugen zurück, töteten Ork um Ork, doch auch die Orks waren schreckliche Kämpfer, setzten sie doch nicht auf GEschicklichkeit sondern auf ihre pure Muskelkraft. Die Wellen der Schlachtlinie wogten hin und her, auf beiden Seiten regierte der Tod als absoluter sieger, doch trotzdem wurden die Streiter Innos- und mit ihnen die anderer Götter- immer weiter nach hinten gedrängt und bald drangen die Orks in das Lager ein und ein paar Orks fielen den Kämpfern in den Rücken. Es schein aussichtlos, doch dann erschienen Burrez, der bisher teilnamelos an der WAnd gesessenhatte, und ein anderer Templer, beide hatten sich durch ihr Sumpfkraut in eien ArtRaserei versetzte und nun hackten sie sich durch die Reihen der Orks, die viel zu beschäftigt mit den anderen Menschen waren um auf die beiden Templer zu achten. Das Glück wandte sich und die Orks die im Lager waren wurden niedergemacht, jeder war vom adrenalin so berauscht, dass sie ihre Verletzungen gar nciht bemerkten, sondern nur noch nach vorne trieben um den Orks möglichst schlimme Verletzungen zuzufügen.
Und es gelang, langsam aber sicher wichen die Orks Stück um Stück zurück und schließlich brüllte der Ork-elite, der die ganze schlacht aus der Entfernung beobachtet hatte ein Wort des Rückzuges und verschwand selber im Wald. Die meisten Orks folgten ihm und flohen, einige wurde noch von den Rittern auf der Flucht niedergemacht, ein paar jedoch zogen es vor kämpfend zu sterben doch auch sie lebten nicht mehr lange und fügten niemandem mehr Schaden zu.Die Schlacht war gewonnen, doch für Azathot ging es jetzt erst los, er war der einzigste im Lager der den verletzten helfen konnte und viele hatten größere oder kleinere Wunden davon getragen und für einige konnte er sicher gar nichts mehr tun, doch nun galt es so viel zu retten wie möglich



29.09.2003 18:40#32
Claw Claw sah den Drachenjäger schräg an. Der saß da wirklich auf dem Boden und versuchte sich im Pfeilemachen.
"Ähhmm... Raven, machts Spass ?" spöttelte Claw und nahm einen Ast und schnitze ihn zu einem fast perfekten Pfeil. Raven stand der Mund offen."Du hättest fragen sollen, ich mach das schon seit Jahren." grinste Claw und zeigte auf seine Pfeile. "Sind alle selbst gemacht, sehen fast so aus wie die, die man kaufen kann." wieder grinste Claw.
So ein Zufall, dachte er sich. Da schnitze er schon seit Jahren seine Pfeile selbst und nun würde sich das richtig bezahlt machen.
"Du Raven, sind Zombies stark ?" fragte Ganzo vorsichtig.
"Nunja... sie sind langsam, sie stinken und sehen richtig lecker aus. Und sie können gut drauf hauen, also sollte man ihnen nicht zu nah kommen." meinte Raven beiläufig und versuchte sich weiter an seinen Pfeilen.
"Soll ich sie dir machen ? Ist kein Problem, nur die Spitzen müssten her... nimm ein paar Steine und hau sie grob spitz zusammen, für Zombies wird es wohl reichen." meinte Claw und setze sich hin, um mit der Arbeit zu beginnen.


29.09.2003 18:56#33
Sir Iwein Keuchend stand Iwein da, sein Schwert, von dunkelrotem Blut verschmiert, noch immer in der Hand und blickte zu dem nicht weit entfernten Wald, in dem die letzten Orks verschwanden. Was hatte das zu bedeuten? Rückzug war sonst nich ihr Ding. Ihr Hauptmann, ein Elitekrieger in schwarzer, schwerer Rüstung, hatte den Befehl gegeben. Iwein wusste, das Orks nicht dumm waren, schon gar nicht ihre Anführer. Er war sich beinahe sicher, dass die Bestien ehe die Nacht um war, noch einmal das Lager angreifen würden, diesmal besser vorbereitet. Longbow, dessen Wunde scheinbar wieder verheilte - oder aber, er ließ sich den Schmerz durch kein Zeichen anmerken - eilte bereits wieder durch das Lager, erteilte hier und dort Befehle und schickte einige Rekruten und Waffenknechte zu einer Baumgruppe, um Holz für die Ausbesserung der Palisaden zu fällen, die die Orks teilweise beschädigt oder durchbrochen hatten, um sich nicht den starken Wachen am Tor stellen zu müssen. Diese Grünhäute waren wahrlich schlau. Sie hatten versucht, die Schürfstelle von innen zu schwächen, um den Erzabbau zu verhindern. Doch sie hatten nicht damit gerechnet, dass Hauptmann Longbow und sein Jagdtrupp anwesen waren – ansonsten wäre es ein Leichtes für sie gewesen, die armseelige, kleine Schürfstelle dem Erdboden gleich zu machen und das Erz zu entwenden.
Iwein hatte während der Schlacht wie ein Wilder gegen die Orks gekämpft, mehrere niedergestreckt, und, wie durch ein Wunder, keine ernsthaften Verletzungen erlitten. Innos hatte ihm wahrlich beigestanden, wie Longbow gesagt hatte. Doch nicht allen war der Gott des Feuers wohlgesonnen, sodass Azathot viel zu tun hatte, er versorgte die Wunden der Krieger. Einige waren gefallen, doch keiner aus Longs Jagdtrupp, sondern zwei Ritter und einige Waffenknechte, die tapfer in der ersten Reihe gekämpft hatten – möge Innos seine Seelen in sein Reich aufnehmen. Müde und erschöpft wanderte der Milizsoldat zu einem Felsen, ließ sich zu Boden fallen und schlief ein wenig, an den kalten Stein gelehnt, sein Schwert auf dem Schoß.



29.09.2003 18:57#34
JP_Walker ...Walker kam aus dem Tor gestürmt. Er hatte es eilig, er wollte nicht zuspät zu seiner Prüfung kommen, was er wahrscheinlich jetzt schon nicht mehr schaffen würde.

Walker rannte durch die Tunnel ins Minental, er kümmerte sich nicht um irgendwelche Monster, er sauste nur so durch die Gegend, dass der Staub aufwirbelte.

Er konnte die Rampe schon sehen, da rannte er noch schneller. Überall sah er vereinzelte Kämpfer und ganze Gruppen, die gegen monster kämpften.
Walker stolperte die Rampe hoch und purzelte in die Burg...



29.09.2003 19:06#35
Raven the 4th "Irgendwann muss ichs ja lernen...", grinste Raven und hob wieder stolz einen Pfeil hoch, der denen von Claw schon sehr nahe kam.

"Steine, du hast Recht... aber wie soll ich die bearbeiten, hat jemand nen Hammer und nen Keil oder sowas..."

Er sah in die Runde; alle schüttelte den Kopf.

"Dacht ich mir..."

Er begab sich auf die knie und fing an, die Höhle nach Steinen abzusuchen. Als er schließlich genug zusammen hatte setzte er sich wieder hin und begann mit einem besonders hart wirkendem Stein auf einem nach dem anderen von dern restlichen herum zu hauen.

"Upps...!", sagte er plötzliche und der Hand, mit dem er die Steine bearbeitet hatte zersprang in seiner Hand und schleuderte kleine Steinbröckchen in alle Richtungen.
"Tschuldigung...", bemerkte er nur beiläufig, als er in die wütenden Gesichter der anderen sah, die wohl alle einen oder mehrere dieser Bröckchen abbekommen hatten.
"War wohl doch nicht der härteste."
Nun nahm er den Stein, an dem zuvor der andere zersprungen war und arbeitete nun mit diesem weiter.



29.09.2003 19:28#36
JP_Walker ...Walker rutschte langsam die Rampe herunter. Er konnte die Wölfe schon sehen, die er für Jabasch töten sollte um seine Einhandprüfung zu bestehen.
Walker raffte sich auf, ...er schaute auf den Boden, fasste sein Schwert, zog es aus dem Halfter und ging mit kleinen Schritten auf das Rudel zu.
Er schaute immernoch auf den Boden, dann Blickte er auf. Nun hatte er direkten Blickkontakt zu den Wölfen. Er hielt sein Schwert hoch und wartete, bis der erste Wolf anstürmte.

..Es kam aber nicht Einer, sondern drei aufeinmal. Walker kniete sich und stach dem ersten Wolf sein Schwert unter dem Hals durch, sodass es auf der anderen Seite wieder heraus kam, er zog es direkt wieder heraus un schlug mit einer gekonnten Drehung dem zweiten Wolf den Kopf ab..

Aber der dritte Wolf überraschte ihn und sprang ihn um, er biss Walker in den Arm. Nun kamen auch die anderen beiden Wölfe.

Walker schlug den Wolf mit seiner linken Hand von sich herunter und richtete sich wieder auf. Dann drehte er sein schwert nach unten und schlug einem der Wölfe ein Ohr ab, dieser wich kurz zurück, aber dann bemerkte Walker, dass sie ihn eingekässelt hatten.

Walker setzte einen Kreisschlag an, doch er traf nur ein Bein von einem Wolf, da er keinen Schwung hatte. Da fiel ihm noch eine Möglichkeit ein...
Walker rannte mit gehobenem Schwert auf einen Wolf zu, bückte sich als dieser hoch sprang und rammteihm sein Schwert von unten in den Brustkorb, nun rammte er den Wolf auf den Boden und zog sein Schwert einmal quer durch den Körper des Wolfes.

Es waren noch zwei Wölfe übrig, Walker war leicht verletzt, etwas ermüdet und von oben bis unten voller Blut.

Die Wölfe rannten auf ihn zu, erst der eine, dann der andere. Walker rannte mitten auf die Beiden zu, dann stieß er dem ersten Wolf das Schwert in die Site und schleuderte ihn auf den anderen. Der Wolf war sofort tot, nun lebte nur noch einer. Walker grinste und leckte sich das Blut von den Lippen.
Er wartete bis der Wolf sich aufrichtete und zu ihm rannte, als der Wolf sein Maul aufmachte, um Walker zu beißen, stieß dieser dem Wolf sein Schwert durch den Rachen, zog es heraus und steckte es weg.

Nun entnahm er den Wölfen mit seinem Messer noch etwas Fleisch, dass er seinem Meister geben wollte.

Walker ging wieder über die Rampe in die Burg und überreichte Jabasch lächelnd das Wolfsfleisch...



29.09.2003 20:15#37
Irock von Elladan Der Kampf war endlich vorüber. Der Wassermagier kniete sich auf den Boden vor der Schürfstelle und sprach:
Ich segne die tapferen Soldaten, die hier neben mir kämpften und es noch einige Zeit tun werden, auf das dieses Tal vom heiligen Angesicht des Adanos geheilt werden möge. Es gibt wohl nur wenige Menschen denen so viel Glück vergönnt ist wie diesen tapferen Streitern des Schöpfers!
Danach ging er zum Lagerfeuer und holte eine Flasche des besten Klosterweins aus seiner Tasche. Er nahm ein paar Schlücke und kniete sich dann zum Gebet in eine Stille Ecke des Lagers.



29.09.2003 21:12#38
Eiswasser Hier Brechen von trockenen Ästen, dort das Rascheln von Laub, welches nun an immer kälter werdenden Tagen von den Bäumen fiel. Ja, es wurde wahrlich Herbst. Die bunt gefärbten Blätter und ihre Tänze, verursacht durch den kalten Wind, fesselten Shivas Blicke immer wieder an sich. Würde nicht überall im auf dem feuchten Waldboden kleines Getier erwarten, so hätte sie auch sicher schon Schlaf gefunden, doch egal wo sie schaute, egal wie tief sie grub und wie hoch sie kletterte überall kroch und krabbelte es.
Sie war erschöpft, ausgelaugt, am Ende, doch noch hielt der Ekel sie davon ab, sich einfach fallen zu lassen, irgendwann würde sie schon ein ungezieferfreies Fleckchen für sich finden, hoffte sie zumindest.

In der Nacht konnte sie einfach nicht mehr, ihr Wasservorrat neigte sich dem Ende und die Müdigkeit zerrte bereits an ihren Reserven, irgendwo hier musste es doch einen Fluss, zumindest einen Bach oder eine Quelle geben, aber sie fand und hörte nichts, schon merkwürdig dieser Wald, Shiva war es bisher nicht aufgefallen, aber je weiter sie in den Wald vordrang, desto unwirklicher schien er, während sie sich am Mittag noch in einem herbstlichen Laubwald glaubte, war sie nun von fast tropischen Pflanzen umgeben. Wild wucherte es, kaum war ein Weg beschritten, waren die Pflanzen hinter einem schon wieder nachgewachsen. Die gildenlose Amazone begnügte sich nicht damit, das hier eine ausgeprägte Flora am Werk war, nein, es musste noch etwas anderes dahinter stecken.


29.09.2003 21:18#39
Red_wolf Red_wolf machte das Tor auf und schritt dadurch. Die anderen beiden gingen ihm hinterher. Sie gingen durch den Canyon ins Minental. Als sie an der alten Austauschstelle ankamen fing es auch schon wieder an. Das Land fing wieder an ein Ödland zu sein. Kein grüner Baum oder Strauch kein fruchtbare Erde, alles nur Staubtrocken. Sie gingen dann langsam aber vorsichtig dem Weg entlang zur Burg. Red_Wolf dachte ob Shina jetzt noch seine Frage beantwortet die er sie in Khorinis gestellt hatte. Aber er lies es sich nicht anmerken das er auf die Antwort wartete.

Nachdem sie an ein paar toten Bestien vorbei gingen sahen sie auch schon die Umrisse von der Burg und den ganzen Orks die die Burg umzingelt hatten. So, ab jetzt müssen wir leise sein. Wir warten jetzt auf den richtigen Moment und laufen dann über die Burgramme in die Burg. Die 3 warteten etwa 20 min auf die richtigen Chance. Danach liefen sie los. Red_wolf lies Shina den vortritt denn sie war etwas schneller als die anderen beiden. Red_wolf lief in der Mitte und Xion als letzter denn er konnte nicht so schnell rennen mit seiner Robe. Ein Ork wurde auf Xion aufmerksam als er gerade die Orkramme hochlief. Red_wolf war noch unten geblieben um Xion und Shina zu beschützen, schließlich war es seine Aufgabe als Milizsoldat. Er zog sein Schwert und wartete auf den Ork der auf ihn zugerannt kam mit seiner großen Axt in der Hand. Der Ork griff als erstes an und Red_wolf wehrte nur ab. Aber dann rutschte die Axt aus den Händen von dem Ork und verletzte Red_wolf am Oberarm. Es war nicht schlimm, aber er nutzte die Chance und gab dem Ork den Todesstoß. Der Ork fiel mit einem Schrei zu Boden und machte die anderen Orks auf Red_Wolf aufmerksam. Red_Wolf hatte sein Schwert wieder weggesteckt und hielt mit der Hand seine Wunde fest und lief nach oben. Udar gab ihm dann etwas Rückendeckung. Dann waren sie in der Burg angekommen.


29.09.2003 21:46#40
G0L3M Hier war er nun, der verängstigte Rekrut schritt mit zitternden Knien vorsichtig die Steppe entlang.
Überall sah man nur eine eintönige, fade Landschaft, in der nichts eine Überlebenschance hatte.
Viele tapfere Krieger sind hier bereits gestorben...
Mir wird nicht dasselbe Schicksal wie ihnen zuteil werden!
Ängstlich und dennoch entschlossen wagte sich Golem immer näher an den Fluss heran, den Jabasch ihm vorhin beschrieben hatte.
Angestrengt suchte er die Gegend ab ... dort, dort waren sie, ein grosses Rudel Scavenger tummelte sich nahe dem Flusse.
Offensichtlich pickten sie gemütlich an den letzten, hier noch wachsenden Grashalmen herum und rechneten nicht im Geringsten mit einem nahenden Angreifer.
So schlich sich Golem immer näher an sie heran, einige Male geriet er ins Wanken, da der Rekrut im Schleichen völlig unbewandert war. Die verschlafenen Scavenger jedoch, bemerketen ihn noch immer nicht.
Bald hatte Golem das Rudel erreicht, ruckartig zog er seine Axt, einige Scavenger blickten verwirrt auf.
Sie hatten den Feind soeben indentifiziert.
In einer wahnsinns Geschwindigkeit, bewegten sich die Biester sprungartig auf den verlassenen Rekruten zu, sie legten bereits ihre Köpfe an, den Kontrahenten bald mit voller Wucht treffen zu können.
Doch so würde es nicht geschehen, auch Golem hatte sich auf die Beute, die ihm nun nahte, vorbereitet.
Mit gezogener Axt stand er Todesmutig und wartete, wartete auf den entscheidenden Kampf.

Das Gefecht begann, die wutentbrannten Scavenger wollten gerade loshacken, da hatte auch schon der Erste seinen Kopf durch die scharfe Axt Golems verloren. Doch das Erfolgsgefühl, welches der Rekrut in diesem Moment verspürte, hielt nicht lange an.
Sofort fuhr der Schmerz, einiger harten Stiche durch seinen Körper. Doch er würde sich nicht unterkriegen lassen ... nicht jetzt!Wie im Wahn schlug er wild um sich, mehrere Scavenger gingen leblos zu Boden, andere sprangen erschrocken zurück und bewegten sich auf sicherheits Abstand. Doch die Furcht hielt die offensichtlich, nicht gerade vor Intelligenz strotzenden, Riesdenvögel nicht lange zurück, bald stürzten sie sich aufs Neue auf den siegessicheren Golem.
Dieser war bereits in Kampfposition und hauchte mit Hilfe seiner Kampfaxt auch den letzten Feinden das Leben aus.

Der Kampf war entschieden.
Golem, der nun vor schmerzhaften Einstichen nur so überquoll, nahm ohne darüber nach zu denken, was er eigentlich tat, das Fleisch aus den Vögeln hinaus.
Mit Wunden übersäht und schwer angeschlagen machte sich Golem, das erkämpfte Fleisch in den Armen, auf den Rückweg zur Burg im Minental.



29.09.2003 23:04#41
Fisk Stockenden Schrittes verließ Fisk das Lager der Amazonen und ging in direktem Wege zum Pass zurück. Monster traf er nicht. Vermutlich hatten er und seine Schüler sie in den letzten Wochen vertrieben. Doch das störte ihn herzlich wenig. Im Gegenteil, es erfreute ihn. Denn er wollte so rasch er konnte zurück ins Tal.

Das Gerücht, dass das Räbuerlager neu entdeckt wurde, war bis zum alten herrenhaus vorgedrungen und, wie Fisk nunmal war, hatte ihn sogleich die Neugierde gepackt. Ein Neuaufbau. Das war es, was er nun brauchte. Ein Haus im Tal. Weg vom Hof.

Diese Gedanken beschleunigten seine Schritte auf einen Dauerlauf, wobei er stets versuchte, durch seine Schleichkunst seine Schritte möglichst leise zu halten. Schon bald vernahm er Stimmen. Bekannte Stimmen. Zweifellos gehörten sie Zombiebreaker und Linky.

Nun konnte Fisk sich nicht mehr halten. In einem schnellen Spurt eilte er weiter und erreichte das gesuchte Lager, ohne auch nur einen Gegner anzutreffen. Selbst die Orks schienen bei der Jagd zu einer wahren rarität geworden zu sein.
Stetig wurden die Stimmen lauter, bis sie nurnoch eine Felswand von Fisk trennte. Rasch umging der Drachenjäger selbige und erblickte sogleich seine Freunde. "Hey Jungs!" grinste Fisk und ging langsam auf die anderen zu.


30.09.2003 14:11#42
Longbow Die Nacht war erstaunlicherweise ruhig geblieben. Long war die ganzen Zeit an der Palisade sitzen geblieben, um nach den Orks Ausschau zu halten. Er war sich sicher, dass sie wieder kommen würden, doch noch taten sie es nicht…Schon ungewöhnlich, dass die überhaupt flohen. Das hatte er noch nie beobachtet. Sonst kämpften sie immer bis zum letzten Ork.
Er schaute sich um. Nicht nur er, sondern alle anderen Soldaten saßen ruhig an der Palisade und horchten ins finstere Minental, als ob sie genau wüsten, gleich kommen sie wieder. Eine unheimliche Stille war das. Die beiden Templer rauchten wieder ihre Stengel, aber sonst machte keiner eine Bewegung. Long erhob sich, um sich eine Fleischkeule zu holen, doch jux in dem Moment, in dem er sich umgedreht hatten, hörte er von allen Seiten, bis auf von der Mine, Gebrüll. Von den Felsen und aus Flussrichtung rannten plötzlich Orks auf die Schürfstelle. Die absolute Stille wurde plötzlich zum üblen Kampfeslärm, der eine heftige Schlacht voraussagte.
Er brauchte gar nicht erst irgendwelche Befehle geben, Alarmschlagen oder dergleichen. Alle Soldaten hatten sich von selbst erhoben, ihre Schwerter gezogen und waren auf ihre Positionen gerannt, ehe die Orks sie erreichten.


30.09.2003 14:39#43
.::Legolas::. "hi wo kommst du denn her?" sagte legolas. das letzte mal das er fisk gesehen hatte war als sie nach gorthar fuhren.
"Ich komm von weit her." sagte der drachenjäger und grinste."ich sehe ihr habt das räuberlager wieder gefunden. wir könnten doch die alten zeiten weider aufleben lassen oder?"
"dachte ich mir auch." meinte linky.
"Ok ich bin niemand der lange trödelt...wir brauchen schürfer die ein tor in die felswand schlagen und wachtürme. Desweiteren sollten wir hütten bauen.""Ja stimmt." sagte der kleien schürfer.
"also hat irgendwer vorschläge?"
"als ich werde mich erstmal ein bisschen umsehen" sagte fisk."Du könntest mal alles bracuhbares aus der höhle holen." meinte zombie an marquezt gewandt.
"klar" meinte marquez und verschwand in der höhle.
"und ich werde mich mal in dem 2. haus umsehen, falls ich darf.""klar" meinte zombie zu legolas gewandt der schon in richtung des hauses war...


30.09.2003 15:09#44
Azathot Âzathot befand sich wieder in dem Zelt, dass als provisorisches Krankenlager diente, noch immer befanden sich einige Verletzte hier drin um die Azathot sich kümmern musste, auch wenn es nur ein paar von ihnen schaffen würde, schon gestern hatte Azathot 3 Soldaten verloren und die meisten befanden sich ncoh immer im Todeskampf, ohne dass Azathot viel für sie tun konnte, denn auch seine Vorräte an Kräutern und Salben waren begrenzt und schon zahllose Ellen hatte er an Verband verbaucht. Doch gab es zwischen all dem Tod auch wenige die Azathot bereits wieder hatte gehen lassen können und die bereits draußen wieder mitarbeiteten und auch Longbows Wunde machte weiter fortschritte.DEn ganzen Tag und die ganze Nacht hatten die die unverwundet waren an der Palisade gearbeitet, die Eingänge schmaler gemacht, die gesamte Palisade dicker, doch jetzt hoften alle nur noch, dass die Orks nicht wiederkehren würden und saßen still im Lager herum, manch einer im Gebet an seinen Herren vertieft udn das einzigste Geräusch drang aus dem Krankenzelt, doch es waren keine Geräusche der Hoffnung, sondern des Todes und des Leids, doch Azathot gab sein bestes mit seinen Beshränkten Mitteln die Menschen zuhelfen.
Gerade wollte Azathot sich einem weiteren Verwundeten zuwenden, als er von draußen ein durchdringendes Trommelschlagen hörte und dazu das rhytmische Stampfen udn Brüllen der Orks, sie waren also zurück und diesmal bestimmt mehr, denn sie würden sicher nicht den selben Fehler machen und sie unterschätzen. Immer schneller begann Azathot seinen Patienten zu versorgen, wollte er doch einerseits nicht ihn hier zurücklassen, doch andererseits musste er draußen das Lager mitverteidigen.
Kaum war der Verletzte fertig versorgt stürmte Azathot nach draußen. Ein furchtbares durcheinander herrschte hier, jeder verscuhte auf Verteidigungspositiobn zu gelangen, ehe die Orks angriffen und vielleicht ins Lager eindringen konnten, denn das Schlachtgeschrei wurde immer lauter, die Orks versetzten sich in eine unheilige Raserei und konnten es kaum erwarten, endlich angreifen zu können.
Auch azathot war mittlerweile zu einem der Tore gelaufen und das Bild das sich im bot war faszinierend und ängstigend zugleich. Vor ihm zog sich eine lange Reihe an Orks hin, die das gesamte Lager umschloss, immer wieder unterbrochen durch große Standarten und gewaltige Trommeln an denen gleich mehrere Orks standen und in einem rhytmischen Hämmern auf sie einschlugen udn dann wie in einer sorgsam geplanten Choreagrafie lichteten sich in der Mitte der Schlachtinie die reihen und hindurch trat der Anführer der Orks, azathot zweifelte nicht daran, dass es sich um einen Kriegsherren der Orks handelte, die gefährlichsten aller Orks die es in ihrere Armee gibt. Langsam schritt er die Reihenm ab, sich sicherlich bewusst, welche Wirkung er auf die Menschen haben musste und als er wieder an seiner Startposition angekommen war stimmte er mit in das Gebrüll der Orks ein. Sie brüllten immer schneller und auch die Trommler schlugen immer schneller auf ihre Instrumente ein, bis alles in ein einzigstes Geräusch überglitt und der Kriegsherr auf der Höhe des Gebrülls einen einzigsten Befehl brüllte, woraufhin sich die Orkmassen erst schwerfällig, doch dann immer schneller werdend, in Bewegung setzte umd das Lager der Menschen und die Bewohner einfach zu überrennen und auch der Kriegsherr selber rannte mit seinen Kriegern in die Schlacht.
Auf Seite der Menschen war es vollkommen still, kein einzigster Laut ertönte von ihren Reihen, sie hoben leiglich ihre Schwerter und warteten darauf dass die Orks angestürmt kamen um sie zu vernichten .



30.09.2003 16:41#45
Marquez »Alles klar, frisch ans Werk!«
Marquez krempelte sich sogleich die Ärmel hoch und machte sich auf den Weg zur Vorratshöhle, um seinen Auftrag auszuführen. Das Sortieren und Archivieren des momentanen Lagerbestandes war jedenfalls eine willkommene Abwechslung zur anstrengenden Jagd in den letzten Tagen. Und nicht zuletzt die Schädelschmerzen, die er vom Ritt auf dem wilden Troll davongetragen hatte, verleiteten ihn dazu, einer ruhigeren Arbeit nachgehen zu wollen.

»Mal sehen, was haben wir denn da...«
Umgestürzte Regale, zerbrochene Flaschen und weitere Vorräte, bei denen man schon allein am Geruch erkennen konnte, wie alt sie sein mussten, bestimmten zusammen mit lose herumliegenden Werkzeugen und langsam, aber sicher durchfaulenden Holzbrettern das Bild.
Ungläubig bis erschrocken begann Marquez mit der Aufräumaktion, indem er das erste Brett langsam anhob.
Die Tatsache, dass er etwas bleich um die Nase wurde, hätte einem aufmerksamen Betrachter eindeutig signalisiert, dass Fleischwanzen noch das Harmloseste waren, was sich darunter tummelte. Jedoch erwies sich das spärlich vorhandene Tageslicht als wertvoller Verbündeter und trieb die kleinen Biester wieder unter den nächstgelegenen schattenspendenden Gegenstand zurück.
Stück für Stück kämpfte sich Marquez so zu den ersten Werkzeugen durch.
Nach einer halben Stunde beendete er seine Arbeit und richtete den Haufen mit den noch brauchbaren Waren her:
Nur acht Flaschen Wein, 15 Flaschen Schnaps, zwei Spitzhacken, fünf Hämmer, eine Säge und etwa 20 Bretter konnte (oder sollte ich sagen »wollte«) Marquez aus der Höhle herausholen. Und das war nicht einmal ein Drittel des Gerümpels.Den unbrauchbaren Rest dagegen ließ Marquez aus verständlichen Gründen dort, wo er war.
Schließlich würde dieser früher oder später ohnehin von selbst weglaufen...


30.09.2003 17:03#46
G0L3M Wie von Beliar höchstselbst gehetzt, rannten die beiden Gardler durch den Wald. Hinter ihnen konnte man deutlich das Getrampel der Orks vernehmen, die sich auf die Jagd nach Jabasch und Golem gemacht hatten.
Wutentbrannt stürmten die Grünfelle hinter den Beiden hinterher, nur darauf aus ihre verbrannten Brüder zu rächen.
"Das schaffen wir niemals!"
Hechelte Golem, während die Orks immer näher kamen.
"Du darfst jetzt nicht aufgeben! Renn um dein Leben verdammt!!"Brüllte Jabasch aus aus Verzweiflung.
Und Golem rannte, der Rekrut konnte sich nicht mehr zurück erinnern, jemals so gerannt zu sein.
Die vielen Bäume zischten nur so an Ihnen vorbei, doch die Orks konnten die Geschwindigkeit scheinbar ohne jegliche Probleme halten.

In der Ferne sahen die Beiden gejagten den Waldrand näher kommen, Jabasch legte noch einen Zahn zu.
Immer und immer schneller wurde der Milize, Golem sah die Ohnmacht bereits auf sich zukommen.
Doch er konnte jetzt nicht aufgeben, die Biester hätten ihn kurz und klein gehackt.

Schliesslich kamen Jabasch und Golem aus dem Wald hervor, dennoch rannten sie noch immer so schnell sie konnten.
Sie dachten gar nicht erst daran, Anzuhalten.
Die Orks hatten offensichtlich genug von dieser geschwindten Menschenbrut und hielten, den Beiden hinterher Gröhlend, an. Bedrohlich schwangen sie noch einmal ihre Äxte um den Gejagten noch ein letztes Mal Angst einzujagen...
Jabasch und sein Schüler hingegen rannten noch auf Sicherheitsabstand und fielen dann erschöpft zu Boden.
Beide hatten Sie alles aus sich herausgeholt, Beide waren Sie zu Tode erschöpft, doch Sie hatten überlebt.
Der Ausgang, aus dem Minental, war Nahe und so rappelten sich die müden Krieger wieder hoch und schleppten sich schlussendlich die letzten Meter entlang.


30.09.2003 17:29#47
Irock von Elladan Die Blicke des Wassermagiers, der sich auf einem Felsen oberhalb der Schürfstelle befand, schweiften über das weite finstere Tal. Graue Wolken bedeckten den Himmel. Nur wenige Lichtstrahlen drangen durch die dichten Massen.Erhaben sah es aus als der Magus hoch oben auf dem Felsen stand. Es war zugleich Respekt einflössend. Ein jeder Diener des Beliar in diesem Tal sollte wissen, dass es Gegner gab die sie an diesem Ort nicht erwarteten. Irocks graue Augen funkelten trotz des Mangel an Licht.

Plötzlich ertönten weit unter ihm wilde Schreie und ein dumpfes Trommeln. Sofort blickte der Magus nach unten und sah nicht weit von der Schürfstelle entfernt eine große Schar Orks heranmarschieren. Ihr Gang war zuerst recht träge und langsam, doch dann gingen sie in einen Sturm über, der nach ihrem Willen das ganze Lager der Menschen vernichten sollte.

Erschrocken und Adanos um Hilfe bittend kletterte er den Felsen hinunter, auf einem kleinen Vorsprung bleib er stehen und erwartete die orkischen Krieger von dieser Distanz aus.
Von seinem neuen Standpunkt aus, sah er den Hauptmann und seine Soldaten, wie sie sich vor den Palisaden sammelten und sich formierten. Alles ging sehr schnell, denn das musste es auch.
Die gefährlichen Gegner näherten sich in einem rasenden Tempo. Das Schlagen der Trommeln wurde nun so laut, dass man es im ganzen Tal hören müsste.


30.09.2003 17:48#48
Uncle-Bin Uncle-Bins Hand zitterte und sein Herz klopfte mittlerweile so stark, dass es jeden Moment zerbersten könnte. Langsam ließ er seinen Blick über das Gelände schweifen und versuchte die vielen Orks doch noch in einer gewissen Menge zu erfassen. Ich habe sie auch schon gezählt mein Freund. Die Orks sind uns zahlenmäßig in etwa gleich, aber ihre Kraft sollte ausreichen um jeden von uns in Beliars Reich zu jagen. , murmelte Iwein, der nicht weit weg von ihm stand und hatte dabei leider Recht. In einem solchem Moment waren sich die Soldaten innerlich alle sehr nahe und dennoch behielt jeder auf ganz andere Weise seine Fassung...

Die Kriegstrommeln donnerten wie wild und wahrscheinlich würde man ihr dumpfes Grollen bis nach Khorinis spüren. Dammmm... Dammmmm.... Dammmm... Vor Uncle huschte eine kleine Echse durch die Kiesel und versuchte voller Angst davon zu kommen. War man vor dem Auftauchen der Orks schon die ganze Zeit angespannt gewesen, so lag nun nur noch eine bedrohliche Ruhe über dem Lager. Auch ihr Hauptmann Longbow sagte kein Wort, sondern blickte fassungslos auf die wilde Horde. Dann brach das Schweigen der Männer und jeder sah zu wie er den Kampf erwarten würde. Longbow und Uncle kommandierten so schnell sie konnten alle Männer, die noch abseits standen auf ihre Posten um dann wenig später wieder auf die widerlichen Feinde zu starren. Eorl... Hey Eorl... Tu mir einen Gefallen und bleib in meiner Nähe. Wir sind ein gutes Team und zusammen können wir überleben. Glaub mir... ich spüre das wir hier heil heraus kommen... hehe... noch wird die Erde sich nicht an meinem Blut betrinken. Uncle-Bin und Eorl brachten ein angespanntes Grinsen hervor und klopften sich gegenseitig ein letztes Mal auf die Schultern. Dann brach die Düstere Unruhe in den Reihen der Orks. Mit lauten Kriegsschreien rannten die elenden Monster über das graue Land auf den Palisaden zu, um alles und jeden mit ihren Klingen zu verstückeln. Jetzt zogen auch die letzten Soldaten ihre Waffe und schrieen ein kurzes Sturzgebet auf die Orks zu. Dann begann der Kampf...



30.09.2003 18:28#49
Die Paladine Die Schlacht begann – endlich. Fajeth und Long standen wie zu erwarten mit allen anderen Milizsoldaten ganz vorne, hatten ungeduldig auf die Ankunft der brüllenden Diener Beliars gewartet. Nun aber konnte das Gemetzel losgehen. Beide Ritter hatten mühsam versucht eine Strategie in dem Angriff der Grünhäute zu entdecken, aber anscheinend hatten sie keine, sondern rannten nur unbesonnen auf die Diener Innos. Diese hatten folglich ein Leichtes die Orks in der ersten Reihe zu töten, ohne einen Kratzer abzubekommen. Wie Verrückte waren sie auf die Milizsoldaten gerannt, die gleich zu dritt der entsprechenden Grünhaut den Garaus machten. Doch dann ging es in den Zweikampf, Mann gegen Ork. Fajeth und Long suchten sich die besten raus, versuchten sich mit verschiedenen Combos zum blauen Anführer durchzuschlagen.
Ihr Plan ging auf. Drei Orks hatten sie zur Seite stießen können oder gleich getöten, da standen sie auch schon vor dem Führer des Feindes, der die ganzen Zeit auf orkisch irgendwelche schwachsinnigen Befehle gab. Zum Glück zog er endlich seine Axt, als die beiden Ritter vor ihm standen. In beiden Rittern wuchs die Vorfreude endlich mal einen ihre Anführer zu besiegen. Sobald der tot ist, sollte auch der Rest der armseligen Orkgruppe zerfallen.
Longbow



30.09.2003 19:08#50
Uncle-Bin Eorl und Uncle-Bin standen Schulter an Schulter zusammen und versuchten sich gegenseitig beizustehen. Ihre Klingen sausten durch die Luft und schlugen jede Axt und jeden Orkarm mit ihren Klinge davon. Doch dann stürmte einer der größeren Orks zwischen die Beiden. Er hatte anders als die meisten der anderen Orks eine deutlich bessere Rüstung, zwar nicht zu vergleichen mit der vom Orkhauptmann in der Ferne, aber dennoch kennzeichnete sie einen gewissen Status. Seine Axt brauste über Uncles Kopf und rauschte schon einen Augenblick später nur knapp an seinem rechten Arm vorbei. Uncle-Bin versuchte nun selbst zuzuschlagen, aber noch bevor er richtig ausholen konnte, schlug der Orkkrieger ein weiteres Mal zu und brachte Uncle ins straucheln. Er stolperte ein paar Schritte nach hinten und fiel dann mit seinem ganzen Gewicht auf den Rücken. Neben ihm klappte auch einer der Orks zusammen und begrub Uncles rechtes Bein unter seinem fetten Bauch. Er schrie laut auf und versuchte sich mit aller Kraft zu befreien, doch der tote Ork war einfach zu schwer und in der Panik schaffte es Uncle-Bin auch nicht ihn richtig umzurollen. Plötzlich warf sich ein Schatten über seine Unbequeme Position und so hob Uncle seinen Kopf und sah ihn: Der mächtige Orkkrieger hatte sich nun wieder zu ihm durchgeschlagen und bäumte sich mit aller Größe vor Uncle auf. Verdammter Ork...
Hiiiiiilllllllllllffffffffffffffeeee...... Uncle nahm seine ganze Kraft zusammen und stach mit seiner Klinge in das befellte Bein des Kriegers, aber das Monster ließ sich nicht durch den Schmerz abbringen seine Klinge zu heben und mit bedrohlicher Ruhe auf Uncle herunter zu streichen.



30.09.2003 19:31#51
Eorl Als Eorl Uncles Schrei über den Schlachtenlärm hörte, fuhr ihm die Verzweiflung die in der Stimme seines Freundes lag in die Knochen. Als sie von dem großen ork getrennt worden waren, hatte er versucht sich alleine durchzuschlagen. Jetzt war er fast drei Meter von Uncle entfernt, und einer der Orks war noch zwischen ihnen. Eorl sprang ohne nachzudenken auf diesn zu, und wollte nur schnell irgendwie an ihm vorbeikommen., aber der Ork hatte weniger friedliche Absichten. Eorl täuschte einen weiten Schlag von rechts an, und sprang dann an dem Ork vorbei, wobei sein Mantel hinter ihm herflatterte. Er hatte in der Nervosität vor dem Kampf vergessen ihn abzulegen. Der Ork bemerkte die Täuschung, und hieb mit seiner Axt nach ihm, als er herumfuhr, aber Eorl war einen Schritt schneller und warf sich nun auf den Ork der Uncle bedrohte. Das Schwert voran lief er mit voller Wucht in die Seite des Monsters, durchbohrte seine Rüstung unter der Achsel und schaffte es ihn soweit zur Seite zu werfen, dass der auf Uncle gezielte Schlag ins Leere ging. Der große Ork brach mit einem klagenden Schrei zusammen. Eorl zog sein Schwert heraus, und setzte über einen Baumstamm hinweg zu Uncle, der sich mitlerweile befreit hatte und hinter dem Hindernis Schutz suchte um wieder etwas zu Kräften zu kommen. Irgendetwas riß an seiner Kehle, und als er sich drehte sah er dem Ork ins Gesicht den er vorhin umgangen hatte. Er hatte mit seiner Axt Eorls Mantel am Baumstamm festgenagelt. Dieser schlug ihm im Gegenzug die Hand ab, die Immernoch den Axtgriff umklammerte, und riß sich aus dem Mantel los. Nicht schnell genug. Der Ork, raßend vor Schmerz und Wut, schlug mit der verbleibenden Faust auf Eorl ein und erwischte ihn an der Brust. Eorl flog durch die Luft ehe er sich bewusst war was eigentlich geschah und sah gerade noch wie Uncle den Kopf des Orks abschlug, brülend und raßend in dem Glauben sein Freund habe einen Tötlichen Treffer abbekommen. Dann landete Eorl unsanft in einem Gebüsch, und der Aufschlag beraubte ihn seiner Sine.


30.09.2003 20:25#52
Irock von Elladan Der Kampf gegen die Orks tobte nun im vollem Gang. Die Soldaten der Garde kämpften mit ihren stählernen Klingen bis zur Verzweiflung. Immer weiter preschten die Orks in die Reihen der tapferen Krieger.
Mit einem genauen Blick tastete der Magier die Orkmassen ab und schoss einige Eisgeschosse hintereinander auf die hinteren Reihe der Gegner. Die magischen Gebilde platzten und zersplitterten, wenn sie ein Ziel trafen.Aufgeregt sprang Irock vom Felsvorsprung, von dem aus er die Schlacht bisweilen noch beobachtet hatte und zog sein feines, glänzendes Runenschwert aus der kleinen schwarzen Lederscheide, die er auf dem Rücken trug. Mit dem Einhänder in der Hand stürmte er zu den Soldaten in das Gemetzel.


30.09.2003 21:21#53
Sir Iwein Iwein hatte mit klopfendem Herzen und gezogener Klinge in zweiter Reihe hinter dem Hauptmann und den anderen Paladinen auf die Orks gewartet, gepackt von der puren Kampfeslust. Doch sein Mut sank schnell, als er die Größe der Orkhorden ausmachte, als ein Blitz am Himmel zuckte und das gesamte Land, welches nun in nahezu komplette Dunkelheit gehüllt war, für einen kurzen Moment erhellte. Der Hauptmann, mit dem Iwein schon in der Schlacht am Vortag Bekanntschaft gemacht hatte, stand auf einem Felsen mitten in den Reihen der Orks, hob seine riesige, blutverschmierte Axt und brüllte seinen Kameraden Befehle in der hässlichen Sprache der Orks - es waren mindestens genau so viele wie auf der Seite der Innoskrieger, doch einem einzelnen Ork wären die meisten der Soldaten im Zweikampf unterlegen. Sie waren sicher noch immer erschöpft.Stumm und mit gezückten Klingen standen die Krieger da, während auf der anderen Seite die Orks ungeordnet mit erhobenen Äxten auf die kleine Schürfstelle zurannten, blutgierig und mordlustig, wie es ihr verfluchter Erschaffer ihnen eingegeben hatte.
Iwein strich ein letztes Mal über seine Klinge, die kalt schimmerte. "Mögest du mir auch in dieser Schlacht gute Dienste leisten."
Dann war es soweit. Die ersten Orks rannten in die ihnen entgegengerichteten, langen Klingen der Ritter in der ersten Reihe und sackten sofort zusammen. Doch schon setzten die nächsten Grünhäute unberührt über ihre gefallenen Kameraden hinweg, fegten einige der Soldaten weg und schon war der erste Ork in Iweins Reichweite, und hob noch im Laufen seine Axt über den Kopf, zum Schlag ausholend. Darauf hatte Iwein nur gewartet. Diese Biester waren zwar stark und ein guter Treffer ihrer Äxte genügte, um einen Soldaten zu töten, doch weniger gewandt waren sie im Umgang mit ihren Waffen.
Iwein sprang zur Seite weg, noch bevor der Ork den Schlag begann, und somit rauschte die Axt knapp an seinem Körper vorbei. Iwein fackelte nicht lange und schickte den ersten Ork an diesem Tag durch einen wuchtigen Stoß in seine ungeschützte Seite zurück in Beliars Reich. Dieser strauchelte, fiel von einem nervenzerfetzenden Schrei begeleitet auf die Knie und brach schließlich zusammen, während Iwein sich Zeit verschaffte und etwas zurückwich. Er überblickte das Schlachtfeld, so gut er es in diesem kurzen Moment konnte. Neben ihm kämpfte Eorl erbittert mit einem Ork, der Uncle niedergeworfen hatte, und weit vorne glänzten die Rüstungen einiger Paladine, die bis zum Hauptmann der Orks vorgedrungen waren - oder dies zumindest beabsichtigten.Und einige Meter zu seiner Rechten stürmte der Wassermagier, der die Gruppe schon seit einigen Tagen begleitete, mit erhobenem Schwert in die Schlacht, tapfer und furchtlos, doch einige Orks waren bereits auf ihn aufmerksam geworden und gröhlten, sichere Beute witternd. Er durfte nicht sterben, dachte sich Iwein. Jedenfalls nicht so und ohne Beistand. Wutentbrannt und von der Furchtlosigkeit des Magiers, die seinen Mut in neue Höhen getrieben hatten, kämpfte sich der Milizsoldat zu Irock durch. Manchen Orks wich er mehr oder weniger gekonnt aus (einer säbelte mit einem Heib seiner Axt ein Stück von Iweins Schulterpanzerung hinweg), manche steckte er mithilfe von anderen Soldaten nieder, bis er schließlich bei dem Magier war. Er blickte ihm kurz in die Augen, atmete tief durch und sprach: Wir werden die Bestien das Fürchten lehren. Für Innos... und Adanos! Und unsere Kameraden!!"
Der Magier nickte und zwang sich zu einem Lächeln, dann stürmten die beiden beherzt den Orks entgegen, die kalten Klingen erhoben. Dies sollte nicht ihr Ende sein!



30.09.2003 21:46#54
Montaron Auf einmal stürmte ein Ork, mit lautem Gebrüll und den Arm zum Schlag ausgeholt, auf Montaron zu. Der Waffenknecht hatte gewaltige Angst
vor dem Biest, das auf ihm zukam. Doch er ließ sich nichts von all dem anmerken und hielt sein Schwert quer, genau in dem Moment als
das Ungetüm auf ihn mit voller Wucht einschlagen wollte. Die Orkaxtprallte mit einem lautem Geklirre und spritzenden Funken auf dasSchwert des Schmieds. Der Angriff des Orks war so gewaltig, dassMontaron fast nach hinten geflogen und am Boden gelandet wäre.Der Ork war nicht sehr gewandt, mit seiner schweren Axt. DieseSchwäche nutzte Montaron aus, indem er blitzschnell sein Blitztod von der Axt wegzog und dem Ork einen kräftigen Hieb entgegensetzte. Der Ork stieß einen kurzen Schrei aus, der Hieb musste ihn schwer erwischt haben. Sofort griff das Biest, nun ziemlich wütend an. Dem Ork schien es egal gewesen zu sein ob dieser Schlag Sinn gemacht hätte oder nicht. Er wollte Montaron Leid zufügen, koste es was es wolle. Obwohl das Biest nun in viel kürzeren Abständen zuschlug, ließ die Zielsicherheit des Orks nach, sodass
Montaron ihn nach einigen gezielten Treffern zur Strecke bringen konnte.


01.10.2003 14:33#55
Claw Claw trat das Feuer aus und sah die anderen an. "Es wird jetzt Zeit aufzubrechen. Allerhöchste Zeit. Nicht das noch mehr von diesen verdammten Skeletten hier antraben. Wir haben jetzt genug Pfeile für die Zombies, also lasst uns aufbrechen." sagte Claw genervt in einem gebieterischen Ton. Er hatte langsam das Warten satt. Er wollte Monster und Untote töten. Das fehlte dem Banditen.
Carras schien seit einiger Zeit wie umgewandelt. Er aß nicht mehr viel und sprechen tat er auch nur noch selten. Irgendwas bedrückte ihn. Claw war am Verzweifeln. Wurden alle hier in der Nähe von Stonehenge verrückt ? Er schüttelte den Kopf und atmete durch. Es wurde Zeit, das die unmenschlichen Schreie von Stonehenge endlich aufhörten. Claw wollte dort aufräumen, kein Untoter sollte mehr auf seinen knochigen, beziehungsweise verfaulten Beinen stehen. Dieser Landstrich sollte wieder ruhig und friedlich werden...Die anderen waren nach 5 Minuten ebenfalls abmarschbereit. Raven prüfte noch Kurz, ob er die Pfeile mit den Steinspitzen benutzen konnte und dann konnte es endlich losgehen, endlich in Richtung Felsengruft, um das Unnatürliche Leben der Untoten zu beenden...



01.10.2003 15:18#56
Irock von Elladan Kurz schauten sich der Magier und der Milizsoldat in die Augen. Das kalte bleiche Gesicht des Wassermagiers drehte sich gen Orks und die beiden stürmten los. Sofort blickten zwei der Orks in ihre Richtung und kamen herbeigestürmt. Irock segnete seien Klinge zum letzten Mal und begab sich in Position. Noch nie in seinem Leben hatte er den Angriff eines heranstürmenden Orks mit erhobener Klinge abgewartet.
Neben ihm befand sich noch immer der mutige Soldat, der sic bis zu ihm durchgekämpft hatte.
Der erste Orks erreichte die beiden. Irock erhob sein Schwert und ließ die scharfe Klinge, während der Soldat den ersten Schlag des Gegners parierte, direkt in die Schulter des Untiers sausen. Während der Wassermagier die Klinge erneut ausholte und dem Ork, der ein Stück gestolpert war, die Klinge in den Rücken zu bohren versuchte, ging der Miliz bereits auf den nächsten Feind zu. Mit aller Kraft durchbohrte der Magier den Leib des Ork und sprang zur Seite. Das Wesen fiel rückwärts, direkt gegen den Kopf von einem seiner Brüder. Durch die Wucht, die der Kadaver besaß, wurde der Kopf jenes anderen Orks vollkommen zertrümmert.

Adanos! Errette die Soldaten und deinen Diener! Lass uns nicht allein und führe uns nicht zusammen mit den Seelen dieser Untiere in das Reich des Todes!, rief Irock und folgte seinem Kampfgenossen.



01.10.2003 16:01#57
Uncle-Bin Die Klinge krachte noch ein letztes Mal auf eine der Orkäxte und hieb sie in zwei Teile. Der Ork, der mindestens genauso erschöpft war wie Uncle-Bin, bekam nun endgültig Panik. Seine müden Pupillen weiteten sich auf mindestens doppelte Größe und schließlich versuchte er wie von Sinnen davon zu rennen. Doch das ließ Uncles Schwert nicht zu, denn noch ehe das Vieh mehr als drei Schritte machen konnte hatte sich die Schneide tief in sein Rückenmark gebohrt und so das Leben des Orks beendet. Uncle-Bin keuchte noch einmal laut auf und fiel dann auf die Knie. Er konnte es kaum glauben, dass er es geschafft hatte in Mitten der Orks zu überleben. Dennoch hatte er in diesem Moment keinen Grund zur Freude, denn etwas schmerzte noch viel Schlimmer als all die Wunden, die seinen Körper bedeckten: der Verlust seines alten Freundes Eorl. Nun wo die Schlacht entschieden war, war es seine Aufgabe den guten Freund zu finden, zu beerdigen und später dann zu rächen. Er schaute noch einmal über das Schlachtfeld und versuchte sich irgendwie zu erklären, wie sie es geschafft hatten die Orks zurückzuschlagen. Überall türmten sich die Kadaver der Orks und einiger Menschen auf und an einigen Stellen würden sicher noch welche hinzukommen. Etwas weiter von ihm entfernt konnte man noch das Klirren der Schwerter hören, aber die Schmerzschreie kamen von überall. Einige Verletzte, sowohl Orks als auch Menschen, schrieen aus Leibeskräften um von ihren Kameraden noch gefunden zu werden. Schließlich riss sich Uncle aus seinem Tagtraum und ging an die Stelle, wo er Eorl hatte sterben sehen. Seine Leiche musste irgendwo hier in der Nähe zu finden sein, da war er überzeugt und so dauerte es auch nicht lange, bis er seinen Freund mit geschlossenen Augen im Gebüsch liegend fand. Er rannte auf ihn zu und nahm den Kopf in die Hände. Dein... dein Blut... es ist noch warm... Uncle-Bin staunte nicht schlecht als er wenig später auch noch den seichten Atem auf seiner Haut spürte. Du lebst? Bei Innos dich bringt ja auch nichts so schnell um... Fassungslos vor Freude zog er Eorl aus dem Gebüsch und trug ihn sanft an eine geschützte Stelle. Er würde alles dafür tun um ihn am Leben zu halten. So spendete er sogar die letzte kleine Bierflasche, die als einzige das Gefecht überstanden hatte um mit dem Alkohol seine Wunden zu reinigen.


01.10.2003 16:43#58
Eorl Eorl schlug die Augen auf, und Sterne tanzten vor seinen Pupillen herum. Er sah über sich ein paar Äste und etwas Laubwerk, sein Sichtfeld war aber noch stark eingeschränkt, sodass er Uncle zuerst nicht bemerkte. Dann spürte er einen scharfen Scmerz, als der andere ihm irgendwas alkoholischesn auf die Kratzer und Schnitte Schüttete, die er im Kampf mit den Orks erlitten hatte. "Verdammte Scheiße, versprich mir das du nie Heiler wirst," kommentierte er die Bemühungen seines Freundes trocken. Uncle war allerdnigs so außesich vor Freude, das er den Sarkasmus gar nicht bemerkte.
"Du lebst. Ich dachte schon du wärst hopsgegangen."
"Bis jetzt noch nicht, aber das kann sich ändern wenn du mich weiter in dem Fusel ertränkst. Im Lager müsste noch irgendwo meine Tasche liegen. Da sind Heiltränke drin. Du kannst mirt davon einen bringen, wenns nicht zu viele Umstände macht."
Uncle nickte, und verschwand für einen Augenblick. Gleich darauf war er wieder da und reichte Eorl eine der Fläschchen.
"Wo hast du denn den Kram her?" fragte er, während Eorl den Trank hinunterschüttete.
"Hab ich im Kloster migenommen, als ich damals wegen der Banditen dort war. Hatt mich einiges gekostet, aber jetzt bin ich froh drum."
Er grinste, und entspannte langsam die Muskeln, die sich zu Klümpchen aus Schmerz verzogen hatten als er im Gebüsch aufgeschlagen war."He das Zeug wirkt besser als ich dachte. Hilf mir mal dabei mich wieder auf die beine zu Stellen."
Uncle hievte ihn hoch und gab ihm sein Schwert, das er etwas weiter im Unterholz gefunden hatte. Eorl hängte es wieder an den Gürtel und machte sich dann gestützt von Uncle auf den Weg zur Mine, wo der Rest der Gruppe wartete.


01.10.2003 17:02#59
Sir Iwein Erschöpft und an mehreren Stellen seines Körpers mit Schrammen versehen, sah sich Iwein auf dem Schlachtfeld um. Hier und da ertönten noch die Geräusche von Stahl, der auf Stahl traff oder ein Sterbensschrei eines Orks, doch die Schlacht schien entschieden zu sein. Das gesamte Umfeld der Mine war mit stinkenden, verstümmelten Orkleichen übersäht, deren schwarzes Blut die Erde befleckte. Longbow und einige andere tapfere Ritter hatten den furchtbaren Kriegsherren getötet, nachdem sie sich zuvor durch eine Horde von mindestens 15 Orks gekämpft hatten. Auch einige Menschen waren unter den Gefallenen, hauptsächlich Männer von der Schürfstelle, aber auch einige tapfere Kämpfer aus Long´s Trupp. Möge Innos sich ihrer Seelen erbarmen. Iwein schloss müde die Augen, ließ sein Schwert klirrend zu Boden fallen und ließ sich mit seinem Rücken gegen eine Felswand fallen. All seine Knochen schmerzten nach dieser schrecklichen Schlacht, die sich bis zum Morgen hingezogen hatte. Doch die ersten Sonnenstrahlen hatten ihnen Hoffnung gebracht und so war ihr Geschick gewendet worden. Der Milizsoldat warf der Sonne, deren Strahlen fröhlich über die Bergkuppe im Osten lugten, einen dankbaren Blick zu, auch wenn der Sieg teuer erkauft ward. Wieder hatten tapfere Krieger Innos ihr Leben lassen müssen.Keiner der Soldaten dachte daran, jetzt sofort die Orks um einen Daumen ärmer zu machen, jeder war erschöpft, einige verletzt und nur die Barbiere konnten sich noch keine Ruhe gönnen. Und noch einer. Longbow. Tapfer hatte er gekämpft, er war ein großer Krieger, den Iwein noch von früher als Waffenknecht kannte, wie sie sich damals, am Bierstand in Khorinis kennengelernt hatten. Er schritt umher, begutachtete das Schlachtfeld, half einigen Soldaten auf und tat, als könne ihm die Erschöpfung nichts anhaben. Auch seine Rüstung war blutverschmiert, vor allem von dem schwarzen Blut der Orks. Doch er schien bereits von „Aufbruch“ zu reden. Er gönnte seinen Soldaten keine Ruhepause, doch es war wohl richtig so.



01.10.2003 17:15#60
Azathot Azathot hatte sich mittlerweile in einen wahren Kampfesrausch gesteigert,a lles was er wollte war nur noch einen Ork anch dem anderen in Beliars Reich zu schicken und so nahm er keinerlei Rücksicht auf seinen Körper, stürzte sich erbarmungslos in den Kampf, schlug immer härter und härter zu, dorchbohrte die Orks, enthauptete sie oder schlitze ihnen einfach den Bauch und ihre Eingeweide auf.
Um ihn herum tobte die Schlacht, docha uch von ihr bekam Azathot nichts mehr mit, er konzentrierte sich einzig udn alein auf die Orks die vor ihm lagen, so dass er auch nicht bemerkte, dass sich die Reihen der Orks langsam lichteten und schließlich keiner der Orks noch stand, entweder sie lagen im sterben oder waren bereits tot, doch auch unter den Soldaten der Menschen hatte es schreckliche Verluste gegeben.
Azathot lies seinen Blick über das Schlachtfeld streifen, es war ein schrecklicher Anblick und nun erblcikte er auch den Anführer der Orks, Longbow und Fajeth hatten ihn gemeinsam bekämpft und auch getötet, doch auch die beiden hatten einige Wunden davongetragen.
Der Schwarzmagierlehrling fühlte sich unglaublich ausgelaugt und schwach,doch kam jetzt das Anstrengenste von allem, er musste die die verletzt waren versorgen und in das Krankenlager targen lassen, falls sie eine Chance hatten zu überleben.
Schenll suchte er sich ein paar Milizsoldaten, die die Schlacht gut überstanden hatten und sich auch ncoh auf den Beinen halten konnten udn schickte einen von ihnen los um seine Sachen zu holen udn fügte noch eine Warnung bei, was er machen würde, wenn der Milize sich nciht beeile, denn jetzt ging es um jede Sekunde, wenn Azathot möglichst viele Menschen retten wollte. Danach befahl er den anderen ihm zu folgen.
Hastig kniete er neben dem ersten VErletzten nieder. Er war in einem schrecklichen Zustand, unzählige Wunden bedeckten seinen Leib und er war blutüberströmt. Normalerweise hätte er vermutlich gar nicht so lange überlebt, doch bestand absolut keine Hoffnung darauf, dass er wieder gesund würde, so wandte sich Azathot an einen seiner Begleiter
Du bleibst bei ihm, rede mit ihm udn lenke ihn von den schmerzen ab. Er wird es nicht schaffen, aber er sóll wenigstens nicht alleine sterben Mit versteinertem Gesichtsausdruck tat der Soldat wie ihm geheißen, wahrscheinlich war der Mann ein guter Kamerad von ihm gewesen, doch vielleicht konnte der Mann ihm seiner Zeit bis zum Tod ein wenig von ihrem Schrecken nehmen.
Endlich kam auch der Mann wieder, der Azathots Ausrüstung brachte und zusätlich noch einen ganzen Stapel mit Verbänden und einem Eimer mit WasserGut, am besten trägst du dass, dann kann ich mcih besser um die Verwundeten kümmern
Und schon drehte sich Azathot wieder um,a uf der Suche nach dem nächsten Verletzten, den er keine 2 Meter weit von dem anderen erblickte und als er sich neben ihm niederkniete boten sich ihm erfreuliche Aussichten. Der Mann war zwar ebenfalls schwer verletzt und hatte eine Menge Blut verloren, doch besatnd kein Zweifel für Azathot, dass der Milize es schaffen würde. Mit raschen aber präzisen Bewegungen reinigte er die Wunde mit einem WAssergetränkten Verband und legte ihm einen vErband an, der mit einer blutstillenden Salbe bestrichen war, danach rief er
Los, zwei Leute targen den hier ins Zelt und kommt danach sofort wieder Die Soldaten schienen wohl kein Problem damit zu haben von einem Schwarzmagier befeligt zu werden, solange dieser sich um ihr Wohl kümmerte, denn auch sie gehorchten wortlos und trugen den Mann weg.
Wenige Momente später befand sich Azathot auch schon neveb dem nächsten Opfer der Schlacht. Acuh dieser Mann würde wohl sterben, doch hatte er nicht das gleiche Glück, wie viele andere Verwudnete undstand unter Schoick, sondern spürte jede seiner Wunden und schrie lauthals seine Schmerzen hinaus, so dass Azathot ihm ein paar Blätter zum kauen gab, die eine betäubende und erheiternde Wirkung hatten, so würde er wohl nicht so schmerzgepeinigt sterben.Und so arbeitete Azathot sich von verletztem zu Verletztem, bis alle entweder sich in einem betäubten Zustand befanden oder irgendwie versorgt worden waren, jetzt musste Azathot sich nur noch darum kümmern, dass die Versorgten auch am Leben blieben, bis sie die kritísche Phase durchstanden hatten, so dass er sich gleicha uf den Weg machte um die Verletzten im ZElt weiter zu versorgen.Auf dem Schlachtfeld rings um ihn hatten bereits die anderen Soldaten, die sich nciht um ihre Kameraden kümmerten damit begonnen die getöteten Orks wegzuschaffen und etwas abseits des Lagers auszustapeln, doch zuvor schnitten sie jedem auf Geheiß von Longbow vorher den DAumen ab.



01.10.2003 18:47#61
Carras Carras uns seine Gefährten hatten sich endlich auf den Weg gemacht.Sie liefen entlang der nur noch teilweise grünen Wiese auf das Stonehenge zu was sie schon auf großer Entfernung sahen.
Es blinzelte ihnen hinter den letzten Sonnenstrahlen die hinter ihm untergangen entgegen.

Raven lass jetzt diese Pfeile in Ruhe! gluckste Carras mit belustigtem Blick zu Raven und konnte ein Grinsen über beide Wangen nicht unterdrücken.
Raven hatte gerade den Finger so fest auf den Pfeil gehauen das er anfing leicht zu bluten woaufhin dieser ausflippte und ihn gegen eine Wand pfefferte.
Ruhig Blut Raven, du hast sie mühsam geschnitzt heb sie dir lieber für die Zombies auf.

Alle vier lachten herzhaft und die letzten Sonnenstrahlen verschwanden.Sie müssen blöd gewesen sein nicht am Tag gegen sie gekämpft zu haben. In der Nacht hätten die Zombies bestimmt einen Vorteil dachte sich Carras. Sie würden in dem Stonehenge die Finger vor ihren Augen nicht sehen.


Jetzt waren sie nur noch einen kleinen Fußmarsch vom Stonehenge entfernt als sie alle noch einmal stehen blieben um ihre Waffen festzugurten und erneut nachzuprüfen.

Dann lasst uns die Zombies ferti.... WOAH!

Auf einmal sprang mit einem lauten Rascheln aus dem Busch neben ihnen eine übergrosse Kreatur auf sie zu, er hatte wirklich große Zähne ein zottiges Fell und ein Horn auf dem Kopf.
Seine Tatzen hatten mindestens die Masse ihrer Köpfe.

Scheiße.... murmelte Ganzo.
Es war ein Schattenlaüfer, Carras hatte schon mehrere male mit diesen Dingern Bekanntschaft gemacht

Tala , Carras´s Wolf liess ein kleines nicht gewolltes Winzeln vernehmen.Sicher für einen Wolf war Tala sehr stark und gross aber gegen einen ausgewachsenen Schattenlaüfer hatte er keine Chance.

Das Tier schabte mit der Tazte auf den Boden griff aber nicht an, er nickte mit dem Kopf mehrere male Richtung der Gruppe.

Merkwürdiges Verhalten für so ein Tier, was will es?

Alle schüttelten ratlos den Kopf.



01.10.2003 20:19#62
Raven the 4th "Angreifen...", murmelte Raven leise und legte langsam einen nicht-selbst-geschnitzten Pfeil auf.
Claw tat es ihm gleich, während Carras so leise und vorsichtig er konnte sein Schwert zog.

Der Schattenläufer stand immer noch drohend vor dem Trupp. Immer wieder zeigte er seine Zähne, schüttelte seinen gewaltigen Kopf oder stieg ähnlich einem Pferd.

"Ein Prachttier...", murmelte der Jäger. "Ein perfektes Geschenk für Stressi."
"Für wen?"

"Stressi! Den Sumpfler... ne längere unwichtige Geschichte... Aber: Töten bevor er es tut!!!"
Schrie Raven schließlich, als sich die Bestie noch einmal aufbäumte und sich zum Sprung bereit machte.

Ganzo war bereits ganz aus dem Sichtfeld entschwunden. War wohl auch besser so, unbewaffnet einer solchen Bestie gegenüber stehen, ist nicht leicht.
Gleichzeitig ließen Claw und Raven ihre Bögen hochschnellen und schoßen auf den Hals der Bestie, der wegen der Drohgebärden gut sichtbar war."Pass auf das Fell auf!", schrie Raven noch, als Carras sich nun auf das verwundete Vieh stürzte.

Doch dieser hatte dem Jäger schon beim Ausnehmen des letzten Schattenläufers zugesehen und schlitzte das Tier, gleichsam einem Jäger beim ausnehmen von unten die Kehle quer durch, ehe er sein Schwert von der Seite in den Hals rammte."Danke...", schnaufte Raven aus.
"Meisterhafte Schwertführung!", fügte er hinzu, als das Tier röchelnd zu Boden sank.
Carras lächelte und Raven machte sich daran den Fleichbrocken auseinander zunehmen.



01.10.2003 21:10#63
Longbow Die Kämpfe waren vorüber. Hart und blutig waren sie gewesen. Der gesamte Hang war von Ork und Menschenleichen übersäht, wobei die Orkleichen die Mehrheit ausmachten. Es waren sogar nur sehr wenige Milizsoldaten gefallen. Das war natürlich gut so, da seine menschlichen Ressourcen eh knapp bemessen waren. Ein großer Teil war jedoch verwundet oder kaputt. An einen Aufbruch war nicht mehr zu denken.
Long widerrief seinen Befehl. Morgen würde es losgehen, zum Vulkan…


02.10.2003 15:10#64
Claw "Verdammt..." fluchte Claw schweißgebadet. "Jetzt wissen sicher alle Untoten in einer Meile das wir da sind... das wars wohl mit dem Überraschungseffekt. Wir sollten so schnell wie möglich angreifen..."
Ganzo erschien wieder. Er hatte sich hinter einem Baum versteckt. Er zitterte. Claw sah zu ihm.
"Was ist los Ganzo ?"
"Da drüben..." er zeigte mit dem Finger auf eine Höhle im Berg und das Felsengrab, "von dort den Orten kommen diese schrecklichen Geräusche und irgendwas schwebt da in der Luft herum..."
"Mist, ein Skelettmagier... die sind verdammt stark." fluchte Claw. Er dachte an damals, als er noch Schürfer war. Damals hatten sie einen geheimen, unterirdischen Tempel gefunden, der mit Untoten gespickt war. Einige Skelettmagier hatten sie angegriffen und nur mühsam entkamen sie aus dem Tempel, der dank der Skelettmagiern hinter ihnen einstürzte.
Hier war es aber jetzt anders. Sie waren auf offenem Feld. Trotzdem waren sicher ein ganzer Haufen Skelettkrieger und Zombies in der Nähe, aber das musste jetzt in Kauf genommen werden.
Claw riss sich aus seinem Gedanken, als er plötzlich ein Schlurfen hörte. Ein langsames Schlurfen, dass sich der Gruppe näherte. Plötzlich fielen Arme um Ganzos Schulter und kreischend sprang dieser zur Seite. Die überraschte Gruppe sah in ein Gesicht voll Gammel und Gestank.
"Ein Zombie!" rief Carras, doch in genau dem Moment sank dieser schon zusammen, mit einem Pfeilim Magen, Claws Steinpfeil. Der Schütze zog sofort einen nächsten Pfeil und zielte auf die nähere Umgebung, falls noch mehr kommen würden."Raven, beeil dich bitte mit dem Zerlegen..." hauchte Ganzo, völlig in Panik...


02.10.2003 16:47#65
Longbow Ein stechender Schmerz durchstach Longs rechte Schulter, als er aufwachte. Sofort fühlte er mit seiner linken Hand nach der Stelle. Sie färbte sich rot, als er sie wieder hervor nahm. Seine Wunde war also wieder aufgeplatzt. Vielleicht sogar beim vorigen Kampf gegen den Orkobermotz? Wenn ja, hatte er nichts dergleichen mitbekommen. Doch nun musste er wieder Azathot zur Hilfe holen. Es machte ihm nicht besonders Spaß immer wieder einen Schwarzmagier um Hilfe zu bitten, doch hatte genau dies auch wieder einiges Vertrauen in Long geweckt. Äußerlich hatte sich Azathot zwar gewaltig verändert, aber innerlich schien er immer noch der alte Waffenknecht aus der Garde zu sein. Als das erledigt war, musste es weiter gehen, doch wohin? Er hatte sich die Sache mit dem Vulkan noch mal anders überlegt. Der Fels war viel zu gefährlich. Nichts als Feuerwarans und Feuertrolle hausten da. Die brauchten nur einmal zu spucken und schon sind die Milizsoldaten in ihren dünnen Rüstungen erledigt. Lieber war ihm da ein ganz neues Ziel. Der Sumpf soll angeblich nicht allzu gefährlich sein, und er selbst war noch nie dort. Also warum lange überlegen, ab ging’s.



02.10.2003 17:11#66
Azathot DAS Kastell erhob trohnend hoch oben auf den FElsen in Khorinis, darauf zuschreitend ein Mann in schwarzer Robe, dicht gefolgt von einem Templer des SChläfers. Nun erkannte man auch, dass es sich um den Schwarzmagierlehrling und seinen Freund Burrez handelte, dann wandelte sich das Bild plötzlich und die beiden wanderten immer noch, doch diesmal durch eine unbekannte Landschaft, die Azathot noch nie zuvor gesehen hatte.
Sekunden später erwachte Azathot mit einem faden Geschmack im Mund und um ihn herum der Geruch von Blut und hier und da das Stöhnen eines Mannes. Nun erinnerte sich Azathot auch wieder wo er war, er war immernoch im Krankenlager der SChürferstelle, er hatte nur geträumt. Der Lehrling erhob sich um sich einen Überblick über die Verletzten zu machen, sie sahen gut aus, wahrscheinlich besser als Azathot, er hatte gestern bis zur totalen Erschöpfung gearbeitet, so lange bis keiner der Verwundeten noch in Lebensgefahr war und war dann einfach bewusstlos zusammengesunken.
Nun wollte er sich wieder um die VErletzten kümmern, schritt Reihe um Reihe mit improvisierten Krankenlagern ab, doch dabei ging ihm immer wieder der Traum durch den Kopf, noch nie hatte er vom Kastell geträumt, nur kurz bevor er sich aufgemacht hatte um in den Zirkel einzutreten, vielleicht war er ja im Kastell von Nöten, oder er sollte aus dem Minental verschwinden,a uf jeden Fall war es besser wenn er dem Traum Folge leisten würde, immerhin hatte es ihm das erste Mal auch nicht geschadet sondern nur gutes gebracht.
Das erschein azathot nur einleuichtend, so dass er seine Visite schenll erledigte um dann seine Sachen zu packen, lediglich ein paar Salben lies er mitsamt Anleitung für den Gebrauch zurück, schließlich sollte keiner dieser Männer doch noch seinen VErletzungen erliegen.
Als er ins freie trat bemerkte er^, dass das Lager ziemlich ungebwohnt aussah, keiner tat etwas, wahrscheinlcih waren sie noch erschöpft vom Vortag und Angst vor den Orks brauchten sie jetzt auch nicht mehr zu haben, lediglich Burrez bemerkte Azathot und kam auf ihn zu, seltsamerweise bei klarem Verstand.WAs ist los, du siehst so aufbruchfertig aus?
Ja, ich werde ins Kastell zurückkehren, ich habe das Gefühl, dass dort etwas passiert, dass mich etwas angeht.
DAnn schätze ich ich sollte dich begleiten, für mich gibt es hier nichts interessantes, nut totes Gestrüpp und kein Kraut
Gegen diesen Vorschlöag hatte Azathot nichts einzuwenden, im Gegenteil, er war froh jemanden zu haben, der ihn begeleitete.
Gemeinsam verliesen sie das Lager, hier draußen war schon mehr von arbeit zu sehen, alle Orks waren an den RAnd des Hanges auf einem großen Haufen aufgeschichtet worden und neben der Palisade waren ein paar frische Erdlöcher zu sehen, wahrscheinlich die besatteten Soldaten.
Gemeinsam gingen Azathot und Burrez los, es war schon seltsam, wie schnell Azathot den TEmpler als Freund gewonnen hatte, war er doch sonst eher zurückhaltend gegenüber anderen Menschen, doch vielleicht war es ganz gut jemadnen zu kennen, der nicht unbedingt an Innso glaubte udn azathot so als Feind ansah, aber darum konnte er sich später Gedanken amchen, jetzt wollte Azathot sich beeilen um vor dem Abend im Kastell zu sein



02.10.2003 17:17#67
Irock von Elladan Am Morgen des neuen Tages war Irock früh aufgestanden, obwohl er am Vortag nach der Schlacht sehr müde gewesen war. Das hatte sich jedoch nach einigen Stunden Schlaf sehr geändert. Ebenfalls hatte er seine geistige Kraft im Gebet erneuert und war bereit für den Aufbruch.
Immerhin waren sie jetzt schon vier ganze Tage an diesem Ort. Die Schürfer waren mutlos, als sie hörten dass die Soldaten wieder abziehen würden, doch sei hatte nun mal wichtigere Aufgaben als die ganze Zeit Erz zu hüten. Der Hauptmann hatte die Route des weiteren Marsches offensichtlich nochmals überdacht und verändert, wie Irock in einem kleinen Wortwechsel mit ihm erfuhr.
Es sollte nun statt zum Vulkan, in den Sumpf gehen. Nach dem sich die Soldaten gesammelt hatten, begann der Marsch. Longbow führte den Trupp auch weiterhin. D er Wassermagier ging direkt neben diesem und erhoffte so, ein wenig über die weiteren Pläne des Ritters zu erfahren.



02.10.2003 18:03#68
Raven the 4th "Bin schon fertig!", sagte Raven und stopfte hastig alles in seine Tasche.
"Hat uns der Magier scho bemerkt?", fragte er während er seinen Bogen von der Schulter nahm und einen der Steinpfeile auflegte.

"Ja, aber er greift nicht an.", bemerkte Carras leise und zog sein Schwert. "Er fuchtelt nur irgendwie mit seinen Armen rum..."

"Ein Beschwörungszauber?", fragte Raven weiter.

"Ein Beschwörungszauber?", kam er aus der Runde zurück.
"Dann: Angriff!", Carras schwang sein Schwert über den Kopf und rannte los.
Als der Skelettmagier dies mitkriegte, lies er sofrt von der Beschwöung ab und lies in seiner knochigen Hand eine kleine Eiskugel entstehen."Aus der Bahn!, schrie Raven und schoß einen gezielten Pfeil auf die Hand des Magiers.
Dieser lenkte nun seinen Blick auf den Jäger, als er der Zauber abbrechen musste, da seine Hand von dem Pfeil zersplittert wurde.
Carras der mit einem Sprung ins feuchte Gras dem ersten Eispfeil des Magiers entkommen war, stand nun wieder auf und stürmte wieder auf das Skelett zu, das nun mit der andren Hand begann den Zauber aufzuladen.

"Hört auf so zu schrei...", stammelte Ganzo und zeigte auf den Eingang der Katakomben, aus dem jetzt massenhaft Zombies krochen.
"Zu spät...", fügte er hinzu und zog sein Schwert, um wenigstens den Eindruck zu machen, dass er sich wehren könne.
Claw hatte sein Schwert ebenfalls gezogen und stürzte sich jetzt auch auf den Skelettmagier.

Raven versuchte noch etwas mit den Steinpfeilen gegen diese Untoten anzukommen, doch nach drei erlegten Zombies und insgesamt 15 gut gezielten Pfeilen, beschloß auch er zum Nahkampf überzugehen.

Von Kampfeswut entbrannt, wog er nun zwischen seinem einfachen Schwert und Claws Holzfälleraxt ab, bis er sich für die Axt entschloß.
Er zerrte diese aus seinem Gurt und stürmte los.

Während dem laufen packte er sich mit beiden Händen und hielt sie weit über seinen Kopf.
Vor dem Zombie, den er sich 'ausgesucht' hatte, angekommen, schwang er diese mit einer solchen Wucht auf dessen Schulter nieder, dass sie stecken blieb.Etwas irritiert versuchte er die Axt jetzt mit aller Kraft herauszuzeihen; ohne Erfolg.
Als der Zombie sich von dem Schlag wieder so weit gefasst hatte, dass er reagieren konnte, musste Raven schließlich ganz von der Axt ablassen, weil er den Kräftigen Fäusten des Untoten ausweichen musste.

Der Jäger machte einen Satz zurück und zog sein Schwert.
Er versuchte einige Male auf den Zombie einzuschlagen, doch das einzige, was er traf, waren dessen Arme, die jedoch so stark und durchtrainiert waren, dass die Schläge des Drachenjägers kaum Schaden verursachten.
Schließlich packte Raven das Schwert wieder mit beiden Händen und zog es von links nach rechts durch.
Jedoch war das einzige, was er traf die stinkende Luft, die den Untoten umgab.Dieser nämlich war in einer für einen Zombie sehr erstaunlichen Geschwindigkeit nach hinten gesprungen und so dem Schlag ausgewichen. Jedoch war die Wucht des Schlages nicht verpufft und so riss sie den Jäger mit sich, so dass dieser das Gleichgewicht verlor.

Noch ehe es wieder gefunden hatte, spürte er schon die schleimige Faus des Untoten auf seine Brust und er konnte gerade noch einen kompletten Sturz verhindern, in dem er sich mit seinem linken Arm abfing.
Bevor der Zombie ein weiteres Mal auf den nun wehrlosen Jäger einschlagen konnte, legte er sich ganz hin.
Er lies sein Schwert fallen und griff nach seinem Stiefel, aus dem er seinen Jagddolch zog.
Mit diesem Manöver war er einem harten Schlag des Zombies ausgwichen, so dass dieser nun ins Leere geschlagen hatte.

Dies nutzte Raven aus. Er hielt sich am rechten Arm des Untoten fest, der sich von dem Schlag immer noch über seinem Körper befand und zog sich daran hoch.Nun standen die beiden Schulter an Schulter; doch hatte Raven noch immer des Zombies Arm in der linken Hand und so konnte sich dieser weder wehren, noch konnte er seinerseits angreifen.
Raven holte mit seiner Rechten, in der er den Dolch hielt weit aus und rammte ihn mit voller Wucht in den Bauch des Zombies.

Sogleich entsprangen der Wunde blaue blendende Strahlen und der Untote sank zusammen.

"Endlich tot, was?", sagte Raven grinsend und versuchte abermals seine Axt herauszuziehen.
Hastig steckte er seinen Dolch weg, hob sein Schwert auf, steckte es ebenfalls wieder weg und stürzte sich wieder mit der Axt in der Hand in den Kampf.


02.10.2003 18:34#69
.::Legolas::. Legolas trat die tür auf. Ihm kam aus dem stein haus ein modriger geruch entgegen und er betrat das Spinnenverhangene Haus. Darin stand ein bett eine truhe und noch andere gegenstände. Legolas ging zur truhe und öffnete sie. Sei war nicht abgeschlossen und leer. Er fand nichts im hasu was nützlic hsein könnte. Deswegen ging er zurück und fand in der mtte des lagers marquez vor der die höhle ausgeräumt hatte.
"Hmmm, nicht gerade viel." Meinte legolas und fügte hinzu:
"Ich werd mich mal umsehen."
Er ging auf die mauer zu an der die strickleiter hing und kletterte hinauf. Gwaihir kam angebraust und setzte sich auf seine schulter. Er ließ den blick über die landschaft streifen und murmelte: "Welch eine verfluchte gegend."Auf einmal sah er etwas vor der burg aufblitzen. Er erkannte wie eine gruppe krieger in die burg rannte. 20 minuten später kam eine weitere gruppe in die burg. Legoals rannte hinunter in das lager und schrie:
"Hey leute kommt mal her."
Marquez stand in seiner nähe und fragte:
"Was ist denn los?"
"Alle rennen in die burg. da ist was los."
"Dann sollte wir auch dorthin meinst du nicht, fisk?" fragte Legolas."ich bleib hier und bewache das lager bis ihr verstärkung schickt..." sagte zombie.
Legolas sah fragend in die runde...



02.10.2003 19:36#70
Erzengel Gezielt schritten sie dem Lavastrom folgend auf den schwimmenden Turm zu, der voranschreitende Baal war doch recht überrascht, das sie schon weitab vom eigentlichen Berg auf die gesuchten Bestien trafen. Überhaupt schien das Mienental seit seinen letzten Besuchen reicher an derartigen Monstern geworden zu sein. Doch dieses mal war es lange nicht so schlimm, wie vor ein oder zwei Wochen als er Shiva im Amazonenlager besuchte und dabei noch an der Trauerfeier der Hohepriesterin teilnahm.
Nur noch wenigen Meter von den Echsenmenschen entfernt blieb Kain und stehen und übergab seinem Schüler die nächste Rune.
"Hier, sie beinhaltet den Schlafzauber, da Xion ja nicht hier ist, musst du es halt allein machen. Und folgendes, bei Licht und Windfaust kanalisiert die Rune geistige Energie und presst diese in die Form des eigentlichen Zaubers. Bei den Psioniksprüchen verhält sich das ein wenig anders, es mag sich abstrakt oder auch grotesk anhören, aber hier wird der Geist durch die Rune aus deinem Körper entfernt und in den Körper des Gegners eingespeist, deswegen kannst du dich selbst nicht bewegen, so lange du im Körper eines anderen bist, dort wandert dein Geist oder besser du wanderst dort bis zum Gehirn, im Falle des Schlafzaubers kann er dort aber nur das Schlafzentrum ausreizen, bis der Gegner einschläft. Was genau dahinter steckt habe ich ehrlich gesagt noch nicht herausgefunden, aber ich nehme an, das es daran liegt, das es sich bei dem Zauber um die erste Stufe handelt, daher ist eine Art Blockierung vielmehr ein Schutz eingerichtet... wie gesagt ich bin mir dessen noch nicht ganz sicher, aber Versuch es einfach und denk dran, es ist leicht, wenn nur weiß wie."


02.10.2003 19:50#71
Linky Achselzuckend blickte Linky zurück zu Legolas. Der Händler stand keinen Steinwurf von ihm entfernt an einer ziemlich abgekolten Hütte. Um genauer zu sein handelte es sich nur noch um den maroden Rest eines Stützpfeilers derer. Legolas erwiderte die fragende Geste und suchte den Blickkontakt mit den anderen. Die waren weitestgehend mit dem Erkunden der Gegend beschäftigt. Plötzlich machte es einen lauten Krach und aus der Richtung Linkys brauste eine kleine Staubwolke auf.
"Ups! Ich schwöre, ich wollte nur mal ausprobieren, was das Teil aushält!", versichterte der Drachenjäger und grinste vieldeutend. Die anderen blickten nur verwundert gen Linky und belächelten seine Aktion nur beiläufig."Ja, wenn alle in die Burg rennen, dann rennen wir halt hinterher, wa?!", murmelte der Geschäftsmann gut gemeint. "Vielleicht ist ja ein böser Drache hinter ihnen her!"
Gemütlich schlenderte er darauf zum Eingang des ehemaligen Räuberlagers. Es lag schon eine tiefe Dunkelheit über dem Minental und Linky beneidete Legolas um seine guten Augen. Er selbst konnte ja nicht mal die Burg erkennen. Nachdem er die wackelige Strickleiter hinaufgeklettert war, stellte er sich kurz oben auf den Stein. Es herrschte eine laue Brise. Von hier aus konnte man ziemlich weit ins Tal sehen. Es war eine sternenklare Nacht. Kurz hob Linky seinen Blick zum Himmel und betrachtete die Sterne. Sie waren irgendwie magisch. Ganz ruhig, völlig abgeschottet des ganzen Trubels um das angeblich von Beliar persönlich heimgesuchte Minental. Immerhin hatte Linky hier die schönste Zeit seines Lebens verbracht.
"Gemma nu?", ertönte es schon brummig aus der Gruppe...



02.10.2003 20:07#72
_Jamal Kreischendes Gesänge erfüllte die Umgebung. Klingen sirrten in der Luft umher und zogen ihre Bahnen an den dicken Panzerhäuten der Drachensnapper vorbei. Blutlacken verteilten sich auf dem sparsam grasbedeckten Erdboden, wurden mit jeder Sekunde größer und größer. Immer und immer wieder schnellten die Schwertspitzen nach vorne, zur Seite und retour. Die beiden Jäger waren umzingelt von den fletschenden Zähnen der Biester, doch den letzten Schritt vor dem Abgrund, schienen sie nicht machen zu wollen. Snapperleichen lagen verteilt in ihrer toten Gestalt vor den Füßen der Kämpfenden und rührten sich nicht, ihre Brüder dagegen waren mehr als nur lebendig.
Brüllend schwang ein Gebiss auf und richtete sich auf einen der Drachenjäger. Nur ein Zucken, und schon fuhr es dem Kopf seiner Beute entgegen. Der Krieger war soeben mit einem anderen Biest beschäftigt, als er bemerkte, dass der Tod seinem Lebensfaden in unmittelbare Nähe kam. Raubtierartig hasteten die Beine des Snapper über dem Boden und setzten zum Sprung an. Gekonnt stießen sich die Beinmuskeln ab und versetzten ihren Träger in eine gefährliche Angriffsposition. Im letzten Augenblick durchfuhr ein gewaltiger Energieball die Luft und fand das angreifende Tier als Ziel. Donnernd verschmolz er mit dem Panzer des Reptils, zog seinen Körper einige Meter mit sich und beendete den Flug auf dem Wege ins Jenseits. Die abgebrannte Leiche wurde etwas abseits vom Schauplatz geschleudert und zerbröselte beim Aufprall am Boden, in tausende Stücke
Schon folgten die anderen Magier auf den ersten Angriff ihres Klosterbruders. Binnen weniger Sekunden vermehrten sich die Feuerbälle auf dem Kampfplatz und suchten sich in gekonnter Wurfbahn ihr Ziel. Fauchend hagelten Feuerpfeile an den Ohren der Drachenjäger vorbei, mitten ins Gefecht den Snappern entgegen. Je länger der Kampf von Dauer zeugte, desto öfter wurden lechzende Schreie hörbar, bis schlussendlich das letzte Reptil seinen Weg zur Hölle, dem Teufel entgegen, antrat. Schabend fanden Klingen ihren Platz in den dazugehörigen Scheiden, ein letztes Mal loderten die Flammen in den gewölbten Handballen der Magier auf und erleichtertes Seufzen ging von der Menge aus



02.10.2003 20:16#73
Claw Überall lagen verwesende Körper rum, überall Arme, Beine und Köpfe. Dazwischen bewegte sich immer noch mal ein vergammelter Zombie, den es innerlich zeriss und blaues Feuer aus ihm kam.
Die Gruppe um den Drachenjäger Raven war in eine Falle gelaufen. Hunderte von Zombies kamen auf sie zu, von allen Seiten. Es nütze nicht viel, dass sie wie Fliegen fielen, wenn Raven sein Schwert wirbeln lies oder Claw sich durch die Menge hackte. Ihr entscheidener Vorteil war die Schnelligkeit. Die langsamen Zombies konnten nicht viel ausrichten, doch leider wurden es immer mehr, bis schliesslich nach einer halben Stunde Gemetzel sich das Blatt gewendet hatte. Vorher sah es noch so aus, als ob kein Zombie wirklich gefährlich ran kommen würde, doch nun war das Schicksal der Krieger besiegelt: sie waren eingekreist von hunderten Zombies.
"Verdammt... das werden immer mehr!" fluchte Claw laut und durchtrennte wieder einen Arm, der nach ihm schlug.
"Ich hab schon an die 14..."
"Und ich 27 !" rief Raven rein. "Das kann doch nicht sein, wo kommen die alle her ?!?"
Mühevoll zog Ganzo sein Schwert aus dem Bein eines Zombies und zeigte auf die Felsengruft. "Da kommen die her !"
"Dann müssen wir wohl da rein und die Quelle ausschalten !" schrie Carras und wurde gerade in den Arm gebissen, doch mit einem Ellbogenschlag knirschte der Kiefer des Zombies und er liess ab.
Doch die Zombies wurden immer mehr. Wenn die Krieger jetzt noch gewinnen wollten, müssten sie sich den Weg durch die Horde von Gestank und Gammel freikämpfen, um in der Felsengruft die Quelle der Zombies zu vernichten, das war ihre einzige Chance.



02.10.2003 20:28#74
.::Legolas::. "joa können wir machen." meinte legoals und die gruppe verließ das lager.mit den neune pfeilen in der tasche hatte legols schon ein viel sicheres gefühl. Sie nahmen den direkten weg zur burg. Legolas konnte nicht glauben das hier mal alles geblüht haben sollte in diesem unfreundlichen Land wo nun alles klar dalag und sogar die sterne so schwach schienen als wenn ihr licht nicht so stark wäre das sie die rauchdecke durchbrächen könnten. Legolas dachte an sein altes leben als waldläufer in seiner heimat. Vielleicht kehrte er bald dorthin zurück. Er musste nur nach myrtana kommen und dann weitersegeln. Ja er würde nach hause kommen. mit diesen gedanke n marschierte er in die nacht hinein...


02.10.2003 20:29#75
minor Minor wachte auf. Das Feuer neben ihm war erloschen und Rogan piekte ihn in den Finger. ER streichelte ihn und stand auf. Er hatte diese Höhle satt. Er packte seine sachen und schritt aus der höhle. Die luft war frisch und er beschloss zurück zu gehen. ER schritt in die Nacht hinaus. Nach ca. 30 Minuten schnellen Schritten hörte er mehrere Personen reden und ging in deckung. Ein paar augenblicke später kam ein gruppe söldner vorbei und minor sprang aus dem gebüsch als er seinen besten freund legoals erkannte.
"Hey alter gauner was machst du hier?" fragte minor neugierig."jagen." meinte legolas und grinste minor an währind sich die beiden Vögel Rogan und Gwaihir begrüßten.
"Kommt jetzt auf in die burg." sagte linky und trat aus dem schatten hervor."hmmm du auch da. Also los." sagte minor und sie erreichten und weitere zwischenfälle die burg.



02.10.2003 22:50#76
doooom Die Sonne war schon längst am Horizont verschwunden und einzig das schwache Licht des Mondes, der sich in seiner sichelartigen Form beinahe genau über ihren Köpfen befand ermöglichte eine einigermaßen gute Sicht des Passes, der sich dort vor ihnen ins Tal schlängelte. Der Baal setzte die Kiste mit den Weinflaschen, die Fatalis ihm in die Hand gedrückt hatte, als ob der Baal sein persönlicher Packesel war kurz auf dem Boden ab und wühlte kurz in den Taschen seiner Robe herum, bis sich in seiner Hand in kleiner Gegenstand befand.“Ich mach uns mal ein bisschen Licht, hier sieht man ja keine zehn Meter weit.“Kurz spielte er mit der Rune in seiner rechten Hand und begann sich zu konzentrieren, doch noch bevor auch nur der Ansatz einer Lichtkugel entstanden war wurde er von Fatalis unterbrochen.
“Lass das lieber mal sein. Die Idee und ein bisschen Licht zu machen ist zwar schön und gut, aber dadurch würden wir auch die Aufmerksamkeit der ganzen Tiere und was hier noch so alles lebt auf uns lenken und darauf hab ich nicht gerade viel Lust, vor allem da ich keine Ahnung habe, was hier überhaupt für Tiere leben und wie gefährlich die vielleicht sein können. Und das bisschen Mondlicht, das wir noch haben reicht doch eigentlich um wenigstens den Weg noch zu erkennen.“
Mit den Worten “Na gut, wenn du meinst.“ lies er die Rune wieder in den Taschen seiner Rune verschwinden und griff sich die Weinkiste, von der er noch immer nicht wirklich wusste, was sein Begleiter eigentlich damit wollte. Sicher, man konnte mit Alkohol Gold verdienen, denn jemand der ihn trinkt findet sich immer. Aber das ausgerechnet Fatalis sich eine ganze Kiste davon geholt hatte wollte einfach nicht in seinen Schädel, ganz besonders, das er eine ganze Menge dafür bezahlt hatte. Denn schließlich war er es, der den Baal müde belächelte oder ihm einen netten Spruch entgegenbrachte, wenn er sich einmal einen Krug Bier bestellte. Und so einer bezahlte viel Gold für eine Kiste Wein, die auch nichts sehr viel anderes war, nämlich ebenfalls Alkohol. Seltsam. Aber Fatalis musste ja wissen was er tat.

Während Doooom sich die Kiste gegriffen hatte war der andere Robenträger schon einige Meter vorrausgegangen um sich etwas genauer umzusehen und zu gucken, ob sich auf dem Weg keine Tiere befanden, schließlich hätte Doooom, wenn er vorrausgegangen wäre, solche wohl schlecht abwehren können, vor allem mit dieser Kiste in der Hand. So folgte der Baal seinem Mitbewohner mit mehreren Fuss abstand, hatte allerdings Probleme den Weg vor sich zu erkennen, besonders da sich sein Blick öfters vom Boden in Richtung des wunderschönen Sternenhimmel abwandte. Bei solch einer Unaufmerksamkeit war es auch kein Wunder, das ihm die Wurzel von einem der wenigen Bäume, die in diesem recht kargen Gebiet anzutreffen waren, nicht so fort ins Auge sprang. Viel mehr übersah er diese kleine Wurzel vollkommen und es kam wie es kommen musste.

Der Boden war hart und die Tatsache das er auf die Kiste mit den Weinflaschen, die daraufhin mit einem laut klirren reagierten, gefallen war verbesserte den Aufprall nicht gerade. Erschrocken richtete sich der Baal auf. Hoffentlich hatte Fatalis das nicht mitgekriegt, denn wenn er sehen würde wie eine vermutlich rote, aber durch das fahle Licht nicht genau beschreibbare Flüssigkeit langsam den Weg hinunterfloss hätte ihn wohl sehr wütend gemacht. Schnell hob Doooom sämtliche noch ganze Flaschen aus der Kiste und entdeckte nur eine einzige, die in Scherben zerbrochen war. Zum Glück, denn so konnte er noch hoffen, das sein Begleiter das Fehlen einer einzigen Flasche nicht bemerken würde. Hastig entfernte er die Scherben und packte die restlichen Flaschen zurück in die Kiste. Nun musste er sich beeilen und schloss schnell wieder zu Fatalis auf, damit dieser sich nicht wunderte wo der Guru so lange blieb und versuchte sich nichts von seinem eben geschehenen Missgeschick anzumerken.



02.10.2003 23:35#77
Todesnebel Fatalis ging vor ran und räumte sozusagen den Weg frei, doch noch gab es zum Glück nichts zu räumen, so wirklich begeistert war er nicht von dem Ausflug, aber bis jetzt war es ja auch noch stockdunkel, also konnte es nur noch besser werden, mittlerweile hörte er schon gar nichts mehr hinter ihm und als er sich umblickte war der Schatten in seinem Rücken weg, verdammt, wo steckte dieser leichtsinnige Depp wieder, er machte kehrt und lief dem Baal dann geradewegs in die Arme. Er wirkte etwas nervös, aber ansonsten recht in Ordnung, kein Angriff von Tieren oder so etwas, für mehr blieb keine Zeit mehr und deswegen drehte er sich wieder um, weiter ging es.
In der Nacht war das Sehen sehr schwer, gerade wenn man nicht die besten Möglichkeiten dazu hatte, aber er verließ sich lieber auf seine Ohren, die auch die kleinsten Geräusche hörten, seine Ohren waren die Augen der Nacht, obwohl von der Kapuze verhüllt drang selbst das Zirpen der Grillen oder das Säuseln der Luft in seine Hörmuscheln.
Sie liefen über Gras, das nicht mehr saftig war, es biegte sich etwas unter seinen Stiefeln und knackte teilweise ein, als Doooom darüber wich hörte man nichts, was kein Wunder war, da er ja kein Schuhwerk trug, doch bald wichen die Grasbündel zu einer Staubmasse, er sah es nicht, aber er hörte es, das kleine kratzen am Boden und auch die Sandkörner roch er in der Luft. Doch nicht nur der Boden war interessant, auch der Blick nach vorne, eine bewegungslose schwarze Materie war dort, immer wieder wurde sie durch Schatten unterbrochen, die meistens von Büschen und Sträuchern kamen, sie waren karg und erinnerten an eine Wüstenlandschaft, hier war alles sehr felsig und karg, doch wenigstens war es nicht gefährlich, besser als eine Klettertour war es allemal.Zwischenzeitlich wartete er noch einmal auf den Baal, der scheinbar trödelte und mehr in die Luft als zu ihm schaute, aber da hatte er was entschieden dagegen. Er ging einfach zur Seite, als Doooom mal wieder nach oben schaute und dann drehte er den Spieß einfach um und folgte dem Baal, als dieser endlich mal wieder seinen Führer suchte, merkte er, dass da niemand mehr war, bis hinter seiner Schulter wieder die Stimme ertönte und ihn wohl ziemlich erschreckte.
Die Sterne sind vielleicht schön aber hier draussen sollte unsere Aufmerksamkeit liegen. Ich glaube nicht, dass es hier so ungefährlich ist. Also wäre es nicht zuviel verlangt, wenn du etwas zügiger gehen würdest. Und wie gehts meinem Wein, alles klar?
-Klar....alles ähm, bestens.
-Gut gut, dann weiter

Sie führten ihren Weg fort und jetzt auch mit vier wachsamen Augen, doch was er vernahm, das konnte man nicht sehen, vor seinen Augen war ein Schatten der sich bewegte, doch nur für einen klitze kleinen Moment, dann war wieder alles ruhig. Er verließ sich aber nicht auf die täuschenden Augen, sondern roch etwas, es war etwas tierisches, irgendwie ekelhaft, aber auch seine Ohren vernahmen ein stilles grunzen in der Nacht, als er aber wieder hochsschaute, war der Schatten weg. Kurz darauf fing er ihn wieder ein, mitten auf einem kleinen Hügel, getränkt im Mondlicht stand das geheimnisvolle Wesen, gut erkennbar für die Augen, durch den besonderen Fall des Mondes.

Siehst du das Doooom, was ist das?



02.10.2003 23:56#78
Eiswasser Deutlich spürte die Waldstreicherin das seichte vibrieren der Erde, war in einiger Ferne nur ein großer Steinschlag niedergegangen oder sollte es gar...Wieder eine Erschütterung dieses mal stärker, feiner Staub bröckelte von der Felswand neben der sie entlang ging. Reflexartig sprang sie zur Seite, als ihr ein faustgroßer Brocken entgegen kam.
Ja, es musst ein Erdbeben, zwar ein sehr schwaches, aber... naja, vielleicht waren es auch bloß vorbeben, doch das konnte sie sich nicht vorstellen wo gab es denn hier einen aktiven Vulkan? Außer vielleicht beim Lavaturm... Wie dem auch sei, sie wollte eh nach Khorinis zurück.
So setzte sie vorsichtig ihren Weg fort und durchquerte schließlich den Pass hin zur Taverne.



03.10.2003 00:25#79
doooom Es stand da, mitten auf dem Hügel und wenn er es nicht besser wusste hätte man die Kreatur für einen Menschen, allerdings einen sehr kräftig gebauten Menschen halten können, zumal er ebenfalls auf seinen zwei Beinen stand und man die Größe auf die Entfernung schlecht einschätzen konnte. Es konnte sein, das das Wesen ihnen nur bis zum Kinn ging, allerdings war es auch Möglich das die Kreatur sie um mehrere Köpfe überragte. Aber einer Sache war sich Doooom auf jeden Fall sicher: Er wollte gar nichts genaueres über das, was sich hinter diesem Umriss, der durch das fahle Mondlicht erkennbar war und augenscheinlich eine Waffe in einer ihrer Hände hielt wissen, sondern lieber einen großen Bogen darum machen. “Ja, ich sehe es, zumindest kann ich seinen Umriss erkennen. Aber ich hab keine Ahnung was es ist und wenn ich ehrlich bin will ich es auch gar nicht wissen. Am besten wir halten einen gewissen Abstand dazu ein und versuchen es zu umgehen, denn wenn es so kräftig ist wie es aussieht, dann will ich ihm auf keinen Fall zu nahe kommen.“ Fatalis Kopfnicken überraschte den Baal nicht wirklich, denn damit das sich der Novize das Wesen aus der nähe ansehen wollte hatte er auf keinen Fall gerechnet, da der Sumpfler die mögliche Gefahr die davon ausging recht gut einschätzen konnte.
“Gut, dann würde ich sagen wir gehen dort entlang, aber wir sollten versuchen leise zu sein, denn ich will dieses Vieh nicht plötzlich auf dem Hals haben oder vielleicht sogar noch mehrere davon. Wer weiß was es hier alles für Kreaturen gibt.“
Diesmal war es der Baal, der den Worten seines Begleiters zustimmte und langsam daran zweifelte, ob der Weg durch das Tal wirklich der richtige war, eine Bootsfahrt war sicherlich weniger gefährlich. Gemeinsam tasteten sie sich langsam am Fuße des Hügels voran, darauf bedacht so wenig Lärm wie möglich zu machen. Fatalis ging dabei erneut vorraus, allerdings blieb er nur zwei bis drei schritte vor dem Guru, damit nicht die Gefahr bestand das sie sich in der Dunkelheit dieses ihnen unbekannten Gebietes verlieren würden.
Ein lauter Schrei, der an Kampfgebrüll erinnerte, übertönte das zirpen der Grillen und veranlasste die beiden Sumpfler stehen zu bleiben. Vorsichtig drehte sie ihre Köpfe in Richtung der Spitze des Hügels und entdeckten wenig erfreuliches. Nichts. “Siehst du dieses Vieh noch? Ich kann es nämlich nicht mehr erkennen!“ fragte der leicht verunsicherte Baal, der genauso wie sein Begleiter das Fehlen des Umrisses festgestellt hatte. Doch noch bevor der Novize ihm antworten konnte verstummten sie beide auf Grund eines dumpfen Geräusches, das vom Hügel kam. Kurze Zeit herrschte Stille, bis ein weiteres, ähnlich klingendes Geräusch zu ihren Ohren vordrang. Und dann noch ein weiteres. Es dauerte einige Augenblicke bis sich die beiden Sumpfler darüber im klaren waren, das es sich dabei um schritte handelte, die immer schneller wurden und auch auch mit jedem Schritt deutlicher zu hören waren, was nur eins bedeuten konnte. Es kam genau auf sie zu.
Der Baal legte die Kiste beiseite, die ihn nur behinderte und Fatalis zog das Schwert, mit dem er Doooom mit Vorliebe vor der Nase herumgefuchtelte hatte aus der schneide, als ein weiterer Schrei nur etwas zehn Fuß vor ihnen die Stille durchbrach. Dann durchbrach etwas die Dunkelheit und ein hässliches grünes Wesen, das sie mindestens um einen Kopf überragte und in seiner rechten Hand eine wenn nicht gerade robusten, so doch sehr scharfen Axt hielt, tauchte direkt vor ihnen auf.



03.10.2003 00:43#80
Raven the 4th "Das wären massig Trophäen, bloß irgendwie find ich nicht die Zeit die Daumen abzuschneiden!", schrie Raven grinsend und schlug wieder einmal mit voller Wucht auf den Schädel eines Untoten ein.

Raven hatte schon einiges einstecken müssen und seine Kraft hatte sehr nachgelassen. Die starken Arme der Zombies hatten schon so einige Dellen in die mittelschwere Drachenjägerrüstung geschlagen und die Axt begann stumpf zu werden.

"Wir müssen irgendetwas tun...", jagte es ihm immer wieder durch den Kopf, doch konnte er sich nicht genug konzentrieren, um einen Plan zu fassen.
Immer wieder griffen schleimige Finger nach ihm und harte Schläge prasselten aus seinen Armen nieder.
Der Jäger war am Ende seiner Kräfte, Stunden lang kämpfte er bereits, doch die Zombies wurden einfach nicht weniger.

"Ist euch das auch aufgefallen? Sie sehen alle gleich aus...", bemerkte Raven, als er gerade wieder die Axt in den Hals eines Untoten rammte.
"Stimmt...", erwiderte Claw und tat es dem Drachenjäger gleich.
"Vielleicht werden sie magisch erschaffen oder so... aber wer oder was wäre dazu in der Lage?"
Raven warf diese Theorie mehr Fragen auf, als sie beantwortete, doch es war wenigstens schon einmal ein Denkansatz.

"Wir müssen versuchen, in die Katakomben zu komben oder wir fliehen..."bemerkte Carras, auf den sich gerade wieder zwei Untote gleichzeitig gestürzt hatten.

"Wir müssen verdammt noch mal erst mal hier weg!", schrie Raven und wieder schlitzte er die Bauchdecke eines Zombies auf.
"Ich kann bald nicht mehr..."

Die anderen stimmten ihm zu. "Doch wie?", fragten sich alle.


03.10.2003 01:08#81
Longbow Die Gruppe zog gerade an der Burg vorbei. Es war bereits stock dunkel und ein weiterer Marsch wurde verdammt gefährlich. Long holte sich Uncle als Berater zur Hilfe und stimmte nach einem kurzen Gespräch mit ihm überein, dass sie in der Burg rast machen sollten. Am nächsten Tag könnten sie dann ohne Probleme und mit neuem Proviant weitermarschieren.

Die Orks um die Ramme herum waren weit und breit vernichtet. Sie brauchten sich nicht einmal mehr umgucken, als sie diese erklommen. Wahrscheinlich schlief der restliche Teil der Orktruppe sogar und würde eh nichts mitkriegen. Auf der Mauer grüßte er Udar und lief dann zu Garond.



03.10.2003 10:20#82
Noname 2 Nach einer kurzen Nacht und einem langen Tag waren die Gläubigen an ihrem nächsten Ziel angekommen. Dort sahen sie nun auf einen moodrigen Sumpf, der so aussieht, als hätte der Drache der hier gelebt hatte, zuviel Kod gemacht.Langsam tasteten sich die drei vorran. Als sie vorsich aufeinmal ein Gruppe Echsenmenschen sahen. Reflexartig versuchten sich die Gläubigen zu verstecken, aber die Echsenmenschen hatten sie schon gehört und kamen mit einem schnellen Tempo angerrant, dafür, dass sie sich in einem Sumpf befinden.Snizzle gab den beiden Novizen schnell ein zeichen und sie machten sich bereit. Snizzle mit einem Feuerball, Valyriak mit ihrem Dolch und der namenslose Novize mit seinem Schwert. Sie standen hinter zwei Bäumen und warteten darauf, die Echsen zu überraschen. Nach einem kurzen Augenblick hörten sie nichts mehr. Weder das schnaufen noch die Schritte der Echsen. Gerade als die Gruppe dachte, die Echsemenschen hätten sie nicht gefunden. Sahen sie aufeinmal vor ihnen die Echsen. Anscheinend waren die Viecher schlauer als sie dachten, da sie einen Umweg gemacht haben, um nicht in ihre Falle zu kommen.



03.10.2003 12:10#83
Claw Claw hatte gerade sein Schwert in den Kopf eines Zombies gerammt und mühevoll wieder herausgerissen. Er konnte nicht mehr, er war kaputt. Torkelnd fiel er zu Boden und atmete lang und schwer, aber er versuchte die letzten Kräft ezu mobilisieren und sprang gewaltsam wieder auf und lies das Schwert in einer schnellen Drehung durch die Zombiereihen schlagen. Drei vielen kopflos zusammen, der vierte hatte das Schwert im Kopf stecken. Dann sank Claw wieder zu Boden, doch dieses Mal hatte er nicht mehr die Kraft aufzustehen und weiterzukämpfen. Er sah neben sich: Ganzo lag bewusstlos mit einer blutenden Wunde am Kopf schon einige Minuten da und Carras wurde gerade von einem Zombie weggeschleift, wahrscheinlich um ein grauenhaftes Mal zu geniessen.
"Das wars..." dachte sich Claw und legte das Schwert zu Boden. Raven hieb noch auf ein paar Zombies ein, aber die Schläge kamen jetzt von allen Seiten auf ihn zu, da die anderen diese Seiten nicht mehr decken konnten.
Gerade kam der entscheidene Todesstoß eines besonders hässlichen Zombies auf Claws Kopf, als dieser schrie :
"NIEMALS !" und er riss sein Schwert hoch und durchtrennte den Arm des Monsters. Doch dann wurde er doch getroffen, hart und stark. Claw ging zu Boden. Etwas steckte in seinem Körper. Er zog es heraus und eine Blutfontäne spritzte hoch. Er hatte einem Arm eines Zombies in seinem Bauch und das Blut machte die restlichen Untoten nur noch wilder. Der Bandit sackte zusammen und blieb regungslos auf dem Rücken liegen. Sein Blick wanderte den Sternen zu. Er hatte versagt, er hatte die Prüfung nicht bestanden. Er war am Sterben.Doch jäh in diesem Augenblick wanderte sein Blick zu den Bergen und ihm stockte der Atem : Risse überall Risse in den Felsen. Steine stürzten herunter und begruben massenhaft Zombies. Die anderen, die Raven in die Knie zwangen wichen zurück und einer nach dem anderen verschwand urplötzlich in einem Riss im Boden, aus dem seltsamer Dampf emporschoss. Mehr und mehr Zombies verschwanden im Boden oder gingen in Flammen auf.
Raven robbte sich zu Ganzo und Claw. Dort, wo sie standen waren sie sicher. Aber ringsum brach die Hölle aus. Einige Zombies schafften es dennoch in die Felsengruft zu flüchten. Claw sah Raven an, welcher gerade bemerkte, dass er dem Ende näher als dem Leben war.
"... Carras... sie haben Carras... dort, in der Gruft..." hauchte Claw hervor. "...rette ihn..."
Dann wurde Claw ohnmächtig und Ganzo, der gerade wach wurde und seine blutende Wunde am Kopf befühlte, meinte, Claw wäre tot. Aber war er das wirklich ?


03.10.2003 12:59#84
Raven the 4th Raven atmete schwer.

"Ich... kann euch doch nicht... hier liegen lassen. Die Steine..."Er versuchte sich wieder aufzuraffen. Schwer drückte eine Delle in seiner Rüstung auf seine Brust, das atmen fiel ihm schwer.

Mit letzter Kraft versuchte er sich noch einmal zu konzentrieren und sah sich um.
Kein einziger Riss war näher als fünf Schritt zu den Jägern, auch kein Stein fiel dort herunter.
"Innos mag uns...", lachte er und stand mühsam auf.

"Carras!", versuchte er zu schreien.
"Wo... bist du?"
Langsam stolperte er durch die Massen von Zombies die immer noch dort am Boden lagen.
Immer wieder musste er einzelne Arme wegkicken, die sich mit letzter Kraft an seinen Beinen festklammerten.

Ravens Schwert steckte nun in irgendeinem Kadaver, er hatte nur mehr seinen Bogen und Claws Axt. Mit dieser fest in der Hand begab er sich jetzt schnaufend zum Eingang.
Plötzlich kam wieder dieses Schwindelgefühl.
"Nicht jetzt!!!", schrie er auf und sah auf seinen Traumfänger.Die dünnen Fäden spiegelten in tausend Farben.
"NEIN!", schrie er nochmals und kramte seine Feldflasche aus seiner Tasche.Er nahm ein paar Schluck und konzentrierte sich.
"Nicht jetzt, nicht jetzt...", schnaufte er und stappfte weiter hinab in die Gruft.

Er wusste, dass dies seinen Tod bedeuten könnte, doch wollte er Carras retten.Auch im Eingang lagen viele große Felsbrocken, die von der Decke gestürzt waren und deren Insassen erschlagen hatten.
Raven musste sich mühsam durch das Geröll kämpfen, bis er schließlich in einen großen Raum kam.
Auch hier unten war alles von Steinen verwüstet.
Nur mehr kletternd konnte man sich dort fort bewegen.
Doch auf den Bergen von Leichen und Felsbrocken erblickte Raven nun endlich seinen Freund.
Um ihn herum lagen besonders viele Leichen, doch lag auch er nun reglos da.Raven krabelte so schnell er konnte über die Steine, doch kurz vor dem Banditen angekommen, erkannte er noch etwas:
Über den Körper lehnten zwei Zombies, die gerade dabei waren, die Rüstung des Banditen zu zerstören, um an das frische Fleisch zu gelangen.Raven nahm seinen Bogen von der Schulter und zielte so gut er noch konnte auf den Kopf des einen Untoten.
"Stirb, du Schwein!", schrie er mit letzter Kraft und schoß.Der Pfeil bohrte sich in die Schädeldecke des sowieso schon angeschlagenen Untoten und lies ihn zu Boden gehen.
Der Jäger steckte den Bogen wieder beiseite und zerrte die Axt aus seinem Gurt.So schnell er konnte stappfte er über die Steine hinweg auf den zweiten Zombie zu, der nun ebenfalls versuchte auf den Jäger zuzukommen.
Von Wut gepackt lies Raven die Axt auf den Untoten niedersaußen.Doch waren seine Kräfte so am Ende, dass der Schlag an den starken Armen des Untoten verpufften, die dieser zum Schutz hochschnellen lies.Noch einmal versuchte es der Drachenjäger, doch ohne Erfolg.Er hatte alles Kraft in diese Schläge gesteckt und nun war er nicht einmal mehr stark genug, sich auf den Beinen zu halten.
Das Bild vor seinen Augen verschwamm, bis es in einer undurchsichtigen Masse verschwand und der Jäger umkippte.
Er spürte noch wie etwas hartes auf seinen Brustkorb einschlug und an ihm rumzerrte, dann verlor er endgültig das Bewusstsein.

Als der Jäger wieder zu sich kam, wusste er erst einmal nicht, wo er war und was passiert war.
Unter Schmerzen bewegte er seinen Kopf von einer Seite zur anderen und sah sich um.
Um ihn herum waren nur Steine, zerquätschte untote Körper und hier un da kleine Flammen, die aus dem Boden sprangen.
Raven sah an sich herunter und erschrak:
Auf seinen Beinen lag ein Zombie, jedoch hatte er nur mehr einen halben Schädel und auch sonst sah er nicht mehr lebendig aus.

Raven atmete auf. "Ich dachte, ich wäre tot...", stammelte und lies seinen Kopf wieder in den Nacken sinken.
Dann schoß ihm plötzlich das Bild von Carras durch den Kopf und er riss seinen Kopf wieder ruckartig hoch und suchte mit Blicken nach dem Körper seines Freundes.
Mit aller Kraft, die noch in seinem ausgelaugten Körper steckte wuchtete er den Korpus des Untoten von sich und versuchte langsam auf zu stehen.Schwindel überkam ihn, als er sich aufrecht hinsetzte.
Alle Resourcen seines Körpers waren aufgebraucht, er war am Ende.Mühsam durchsuchte er seine Tasche nach Wasser.
Nach en paar Schluck ging es ihm ein klein wenig besser und er konnte sich mühsam erheben.
Auf Knieen bewegte er sich nun auf Carras zu, der ein paar Schritt von ihm ebenfalls unter einem Zombie begraben lag.

Der Jäger legte seinem Freund die Hand auf die Stirn; sie war warm.Er tastete auf dessen Brust, um den Herzschlag zu fühlen; nichts.Verzweifelt legte er nun seinen Kopf auf die Brust des Banditen; er hörte ein leises Pochen, ausserdem hebte und senkte sich die Brust langsam.Raven atmete auf. "Du lebst... du lebst...", stotterte er erfreut und sah sich um.
Rund um Carras lagen die Leichen einiger Zombies, alle aufgeschlitzt mit Carras Erzlangschwert.
Der Jäger grinste und wuchtete den Zombie von Carras Körper."Die Überfahrt ist uns sicher... so viele Daumen hat keiner...", mit diesen Worten sank er wieder auf der Brust des Banditen zusammen und schlief ein.


03.10.2003 14:48#85
Claw Ganzo hatte so gut es ging Claws Wunde versorgt und ihm Heilpflanzen verabreicht. Über 6 Stunden waren nach Beginn des Kampfes vergangen. Claw fühlte sich wieder etwas kräftiger und stand mühsam auf. Ganzo stützte ihn und beide humpelten sie in Richtug Felsengruft, denn dorthin war Carras gezerrt worden und Raven hatte die Verfolgung aufgenommen.
Überall Risse im Boden und Flammen schossen daraus hoch. Und rumdrum lagen verbrannte oder erschlagene Zombies. Am Eingang der Gruft angekommen zog Claw seinen Kompositbogen und legte einen Pfeil auf. Wer weiß, was sie da unten erwarten würde ?
Vorsichtig und langsam stiegen sie die Treppe hinab. Überall hangen Spinnenweben und es stank hier bestialisch. Und als sie unten ankamen, sahen sie nur noch Gammel. Überall Zombies. Tot. Und mittendrin lagen Carras und Raven. Ganzo lief sofort hin, um zu sehen, ob die noch lebten. Claw stürzte um, da er keinen Halt mehr hatte. Dann kroch er über die Leichen hinweg zu einer Truhe. Dort setzte sich der Bandit drauf und atmete durch. Sein Blick wanderte durch diese Grotte. Bücherregale, Kisten, Zombies, Buchständer, noch mehr Zombies und... und... irgendetwas stand da an der Wand. Eine Menschenähnliche Gestalt, aber ihre Augen glühten rot und das blanke Grauen kam von dieser Kreatur.
Instinktiv legte Claw den Bogen an und zielte auf das Ding. Was war es bloß ?


03.10.2003 19:33#86
Todesnebel Immer noch war die finstere Nacht im Minental und hatte die beiden Sumpfler tief in ihrem Bann, als da plötzlich dieses Vieh auftauchte. Wusch, zischte es ihnen vorbei, eine dicke Hand durchzog die Nacht und erwischte ihn genau ihm Magen, so dass er einige Schmerzen verspürte, doch der Schlag war so wuchtig, dass er mehrere Meter durch die Luft wirbelte und Glück hatte, auf einem weichen Grasboden zu landen, doch was war das, er konnte es nicht so gut erkennen, doch dem Baal schien es nicht besser zu ergehen, er hörte einen Schrei und war sofort wieder auf der Höhe des Geschehens, er sah den Baal auf ihn zu rollen, wahrscheinlich auch ein Treffer, doch kein Blut oder dergleichen, aber er schien bewusstlos zu sein, jetzt reichte es, sowas musste er sich nicht gefallen lassen, aber es war gut zu sehen, wie gut sich der Baal doch verteidigen konnte...
Seine Waffe klirrte aus der provisorischen Lederscheide und er warf sich dem Mistvieh entgegen, dass er nicht mal erkennen konnte, sondern nur die Schatten erkannte, die Waffen klirrten gegeneinander und es entbrach ein grausamer Kampf, immer wieder spürte er die Wucht der Axt und jeder Schlag war eine Tortur gegen seine Muskeln, doch er hielt aus, es gelang dem Wesen einen Treffer gegen den Arm zu verpassen, total überraschend schnitt die wunderbar zu führende Klinge in das Fleisch dieses Monsters und drang tief in dieses ein, ein Aufschrei war zu hören, doch dann traf ihn völlig überraschend ein Schlag und er fiel wieder, doch diesmal wachte er nicht so schnell auf.

Am nächsten Tag....es war sicher schon spät am Abend, als die leblose Gestalt aufwachte, langsam öffneten sich die Augen, schwach und gebrechlich erhebte er sich, bis er seinen schweren Schädel spürte, unter der Kapuze brummte es und er musste feststellen, dass er mehrere Stunden am Boden gelegen musste, doch wo war sein Begleiter, wo war der Baal? Um ihn herum sah er erst mal nichts, überhaupt sah er nicht viel, bis er dann feststellen musste, dass er hinter ihm lag, sie waren fast an der gleichen Stelle, doch er lebte noch, genau wie er selber, die Kreatur von gestern musste wohl nach dem Treffer verschwunden sein. Er nahm sein Schwert vom Boden und steckte es wieder weg, dann sah er die Waffe, es war eine rostige Axt, die verdammt blutig und verdammt groß war, sie musste dem Monster gehören, Wahnsinn.
Doch etwas anderes war noch viel wichtiger, sein Weinkarton war noch da, doch als er hineinschaute, sah er nur noch fünf Flaschen und das bestätigte sich auch nach dem zweiten zählen, so ein Mist, da musste wohl eine kaputt gegangen sein, oder dieses Vieh hatte es zerdeppert, nur leider fand er keine Scherben, doch bei diesem Wesen war er sich nicht sicher.
Der Baal wurde geweckt, wie es ihm gebührte, mit einem kräftigen Schütteln, denn Wasser war weit und breit nicht in Sicht. Nach dem kurzen Beben schreckte der Mann mit dem Kostüm eines Baals hoch und schaute sich wie wild um, als ob er dachte, dass sie noch immer kämofen würden, oder er hatte schlecht geträumt.Als er dann das Erscheinungsbild des wahren Robenträgers sah beruhigte er sich wieder und fasste sich auch an den Kopf, jetzt spürte er auch das Brummen.
Hey mein Freund, alles klar? Hast ja ne ganz schön lange Zeit gepennt, aber ich wohl auch, wir haben Glück, dass wir noch leben, aber was solls. Schau dir mal diese Waffe an, die hat das Vieh verloren. Ziemlich furcherregend aber was solls. Denn der Hammer kommt ja noch, stell dir vor, von meinen sechs Flaschen sind nur noch fünf da, hast du ne Ahnung wie das kommt? Ich vermute ja, dass dieses Vieh dahinter steckt, aber naja, das macht mich eigentlich richtig sauer, aber hauptsache es kann jetzt weitergehen, dieses Minental scheint ja verdammt gefährlich zu sein.



03.10.2003 19:49#87
Claw Das Ding mit den rot leuchtenden Augen kam immer näher. Langsam aber stetig auf Claw zu, er schien momentan die größte Bedrohung zu sein. Ein Schwert wurde gezogen und das Wesen schritt in das Licht. Es hatte eine Paladinrüstung an."Scheisse... ein gefallener Paladin..." stammelte Claw. Er hatte schon früher oft von ihnen gehört und das sie sehr mächtig sein sollten. Claw hätte wohl keine Chance. Doch jetzt aufgeben, nachdem sie den Skelettkriegern, dem Skelettmagier und den hunderten von Zombies entkamen sollten sie jetzt hier in der Felsengruft an einem einzigen Untoten versagen ?
"NIEMALS !" schrie Claw wieder mit alle Kraft die er noch hatte und schoss seinen gespannten Pfeil auf den gefallenen Paladin. Doch leider prallte er an der Rüstung ab, traf das Visier, welches runterklappte und das Knochengesicht verdeckte und flog gegen die Decke. Claws Mut sank, ebenso wie sein Kinnladen, der nach unten ging. Er konnte nichts gegen dieses Wesen ausrichten. Doch dann geschah etwas völlig unerwartetes : der Pfeil hatte einen Stützbalken der Decke getroffen, welcher daraufhin, weil er morsch war, einknickte und ein Teil der Decke den Untoten Paladin begrub.
Claw atmete auf. Wieder Glück gehabt. Ständig krachte irgendwo irgendwas ein und machte die Untoten platt.
Raven wurde mitlerweile wach und Ganzo kümmerte sich um Carras. "Was zum Teufel ist hier los ?" stammelte Raven erschöpft, als er die knochige Hand des Untoten Paladins unter dem Trümmerhaufen entpor liegen sah."Wir hatten Besuch von nem gefallenen Paladin. Zum Glück hat die Decke ihn platt gemacht." kräzte Claw hervor. Alles an ihm schmerzte und langsam rutschte er entkräftet von der Truhe, auf er die ganze Zeit gesessen hatte. Raven half ihm hoch und bemerkte erst jetzt die Truhe.
"Ob da was wertvolles drin ist?" fragte er und begann sie aufzubrechen. Und tatsächlich. Es befand sich etwas darin, was der Gruppe helfen würde: Heiltränke !
Raven nahm die Flässchen heraus und gab jedem der Gruppe eins zum Trinken. Nach einer Weile hatten sie neue Kraft.
"Ich fühl mich fast wie neu !" freute sich Claw.
"Dann können wir ja weiter." meinte Ganzo.
"Moment noch, die Daumen." grinste Raven und zog sein Messer.
Nach einer Stunde war die Gruppe marschbereit. Raven zählte noch mal die Zombiedaumen : 113 Daumen ! Die anderen Zombies waren ja leider verschüttet, verbrannt oder in die Tiefe gerissen worden.
"Das reicht um zu gewinnen." grinste Carras und die Gruppe zog los. Ihr Ziel: zurück zur Burg des Minentals.



03.10.2003 21:46#88
Angroth Er hatte von Kain nun auch die dritte Rune empfangen, und das sogar ganz ohne das überprüfen der Beherrschung über die 2. Rune.
Naja, es sollte den hohen Templer nicht stören, beschloss er achselzuckend. Bei der Prüfung die er ohne Zweifel in naher Zukunft nach dem meistern des Schlafzaubers zu bestehen hatte, würde es ohnehin herauskommen ob er die Magie der Rune zu entfesseln wusste.
Obwohl Kain davon gesprochen hatte, die Seele auf Wanderung schicken zu müssen, so waren seine Worte doch am ersten Tag der Lehre auf das Wort "individuell" betont gewesen.
Daraus schöpfte er Kraft, denn wollte Angroth seine Seele nicht wieder auf Reisen schicken nachdem was er ausserhalb seines Körpers zu erfahren gezwungen war. Auch diesen magischen Stein musterte der Krieger und angehende Halbmagier genauestens.
Er wog ihn in der Hand, spielte ein wenig damit und schloss seine Faust darum. In ihrer Nähe hielt sich eine Gruppe von komisch aussehenden Gestalten auf, die der hohe Templer zuvor gesehen zu haben sich nicht entsinnen konnte. An jenen sollte er seine Magie testen, so lautete die Deutung der Worte des Baal. Zum Glück hatten die Gestalten die Gruppe aus Brüdern noch nicht ausgemacht, was Angroth nun zum Vorteil gereichte. Einen großen Bogen machte er um der Feinde Position, dann suchte er sich eine gedeckte Position um in Ruhe Magie walten zu lassen.
Zwischen einem Fels und einigen Bäumen fand er dann auch bald darauf Schutz, ließ sich dort hernieder und studierte erneut die Gravuren auf dem Stein.Nicht der Geist. Nicht Seelenwanderung!
Aber womit dann? Wie sollte er die Magie nutzen wenn er wirklich fürchtete seine Seele zu verlieren?
Aussichtslos; er musste es versuchen wollte er wirklich lernen. Der Schläfer hatte ihn Magie lernen geheissen, so wollte er dem Befehl folgen. Lange Zeit starrte der Mann auf die Rune, hockte zwischen den gestorbenen Bäumen und nacktem Fels. Auf der flachen Hand vor ihm lag das kleine Gestein, unscheinbar wie jeder andere auch.
Nur dieser hier barg Kraft in sich, das wusste er. Die Gedanken ausgeschaltet, konzentrierte er sich nur noch auf die Rune, sah nur noch sie. Dann schoben sich ganz langsam die Lider über seine Augen, er schloss sie. Sanft und unverkrampft saß er da, der Stein in seiner offenen Hand.
Er spürte seine Energien fließen, seine seelische Kraft. Nicht wie bei den anderen Sprüchen, wo er jeweils nur wenig auf einmal aufgegeben hatte, so musste er dieses Mal wohl nicht nur die Kraft, sondern auch die Seele selbst in den Magiebehälter pressen.
Pulsierend schlug die mentale Kraft durch ihn hindurch, er begann sie in seine Hand zu lenken, auf dass sie weiterspringen würde.
Größer und größer ward die Konzentration, doch er vermochte nicht alle Energien zu bändigen. Mühevoll floss sie in den Arm, welcher schon zu zittern begann vor Anstrengung, beinahe als würde er jeden Moment bersten.
Als er schon zu schwitzen begann und nicht mehr wusste wie er sich in noch höhere Gefilde der Konzentration aufschwingen sollte, da wurde er jäh zu Boden gepresst. Er spürte wie endlich die Energien von seiner Hand in den Stein wanderten, wie er seinen Körper schwinden fühlte. Überraschung und Erregung mischten sich in die überwältigende Nervosität - sein Geist ging auf Reisen. Von dem Stein spürte er eine starke Schwingung ausgehen, die sich rasch in Richtung der dunklen Silhouetten ausbreitete. Auf diesen mentalen Wellen ritt er herüber, erkannte ihr Wesen: Es waren rotschuppige, schmalzungige und zähe Echsenmenschen. Dann war er auch schon in einen von ihnen eingedrungen, konnte die Gedanken spüren die ihm durch den Kopf schossen.
Auch ein Verlangen erfüllte das Wesen, das Verlangen nach Schlaf um diese Zeit. Doch wollte es dem Schlaf nicht nachgeben, es war Pflichtbewusst. Irgendeinen weg musste es geben, den Echsenmenschen dazu zu bringen, seinem Bedürfnis stattzugeben.
Doch wie? Angroth konnte nichts fassen, nichts berühren und nichts verändern - oder doch? Er hatte vergessen, nicht in einer physischen Ebene sondern vielmehr in einer geistigen Ebene zu sein. So würden die Tätigkeiten hier wohl auch auf das Denken hinauslaufen, eigentlich logisch.
Also konzentrierte er sich auf den Schlaf, auf das Bedürfnis, ihm nachzugeben. Wieder dauerte es seine Zeit, dann begann der Strom von Gefühlen träge zu werden, das Wesen schien nachzugeben. Noch einige Momente später wechselte das Gedankenschema abprubt, surreale Ideen entstanden. Das musste die Traumwelt sein, so dachte sich der Krieger. Doch seine Aufgabe war beendet, und seine Konzentration war aufgebraucht, sein Körper dürfte genug Strapazen erlitten haben.
Mit einem weiteren Gedankenimpuls Seitens des hohen Templers verschwand seine Seele aus den Gedanken derer des Reptils, und er konnte auf seiner Rückkehr noch die verwirrten Gesichter der anderen ausmachen. Tatsächlich war einer der ihren in sich zusammengeklappt und schnarchte nun wohlig vor sich hin ...Wieder in sich selbst angekommen fror Angroth, als wäre er tot gewesen und die Kälte habe erneut nach ihm gegriffen. Also ging er mit einem respektvollen Blick auf die Rune zurück zu den anderen, wobei er Sichtreichweite mit den Echsen vermied.
Fröstelnd kam er bei den anderen an: "Ich denke, ich habe es geschafft. Wenn man einmal den Bogen raus hat, dann ist es gar nicht so schwer die Kraft zu lenken." Trotzdem sah er ein wenig Ratlos aus, als er die anderen ansah.


03.10.2003 23:20#89
Erzengel "Ah, gut, sehr gut!", lobte Kain seinen Schüler.
"Offenbar funktioniert der Zauber auch bei Echsenmenschen, nun sollten wir uns aber um das Ork Problem kümmern." Damit setzten sie ihren Weg fort, hin zu Burg, dort könnten sie wohl am ehesten etwas über die Lage herausfinden.Doch wurden die meisten der Wege von schwer bewaffneten Orktruppen bewacht, was aber schon allein ausreichte um einen ausreichenden Bericht abzuliefern."Nun denn, ich hab genug gesehen, wollt ihr noch länger bleiben und Kundschafter spielen?", fragte der Baal in die kleiner Runde und sah auf nicht gerade zustimmende Gesichter.
"Gut, dann lasst uns gehen." Gehen, pah! Wieso sollte er, hatte er doch eine Teleportrune zum Sumpf in seiner Tasche... Andererseits wollte Angroth vielleicht auf dem Weg zum Lager spontan ein paar Übrungen machen, wer wusste das schon.
Bei dieser Gelegenheit fiel dem Priester des Schläfers auf, das er ja noch gar kein Schwert hatte, mit dem er hätte trainieren können. Er musste mal zu Cathal oder in der Schatzkammer des Tempels nach einem schönen Stück Ausschau halten.Kaum hatte er den Gedanken zuende geführt sah er schon den Pass in einiger Entfernung, aus Langeweile setzte er zum Sprint an und lief los, worauf die anderen mit einstimmten. Das kleine Wettrennen zog sich hin über den Pass bis zur Taverne, hin zum Sumpflager.



04.10.2003 21:02#90
Taeris Steel Taeris schlenderte müde über das Schlachtfeld. Er stieg über verstümmelte Orksleichen und übelst zugerichtete Miliz- und Ritterleichen. Hier und da stacksten Knechte durch das Feld der Toten und sammelten mit bedrückter Miene die Leichen der Gefallenen Soldaten zusammen. Ein ehrenvolles Begräbnis erwartete sie. Taeris war zu müde um noch in dieser Nacht zum Hofe Onars zurrück zu kehren. So versuchte er den Weg zum niedergebrannten Räuberlager zu finden um dort in Ruhe auszuruhen. Wenigstens bis zum Morgengrauen brauchte er eine Mütze voll Schlaf. Dann würde er aufbrechen um nach hause zurrück zu kehren. Er hatte noch einiges zu tun. Taeris spielte mit den gedanken sich ein neues zu Hause im Minental im Räuberlager zu errichten. Ausserdem warteten sicher wieder einige Schüler auf dem Hof darauf in die Kunst des Bogenschiessens eingewiesen zu werden.
Zu guter letzt stand noch Taeris "Geschäftsidee" an und er musste noch den Umgang mit dem Zweihänder erlenen wenn er jemals Gebrauch von dem Schwert machen wollte, das er im Hort des Drachen geborgen hatte. Viel lag also noch vor ihm. Schon bald erreichte Taeris ohne Zwischenfälle das Räuberlager. Er blickte sich nach Zombiebreaker um, konnte ihn jedoch nirgends ausmachen. "Naja egal.... ich brauche ihn sicherlich nicht um Erlaubnis fragen ob ich hier mein Schlaflager aufschlagen darf." dachte er sich und krahmte sein kleines Zelt hervor. Er befestigte die Plane an einem verkohlten Hoklzpfosten und spannte sie hinüber zu einem weiteren verkohlten rest einer Hütte. Dann stellte er einen Stock als Stütze auf und breitete die Wolfsfelldecke aus. Taeris legte sich hin und schloss die Augen. Nurnoch das zirpen einiger Grillen und leises Vogelgezwitscher aus der Ferne war zu hören. "Ahhhh.... endlich hab ich meine Ruhe..." sprach Taeris und seufzte. Dann gähnte er und glitt hinüber ins Reich der Träume und des erholsamen Schlafs.



04.10.2003 21:21#91
(pisi)Härda Wenige hundert Meter dem Weg folgend war das Tor zum Pass.
Die Straße war hier anständig mit Kieseln gemacht worden, anstatt dass es einfach nur ein Lehmweg war. Die Ritter, die das Tor bewachten, beglubschten ihn schon von weitem und witzelten:
"Willst du nicht lieber dein Gold abgeben, hinter dieser Tür gibts eine Menge Orks, die sind gefäääääääährlich." Ismael hatte schlechte Laune, weil ihm der Kopf wehtat, er drückte und fühlte sich zum zerplatzen an. Und aus dieser Überllaunigkeit heraus nahm er es den Wachen ziemlich übel. Schneller als sie reagieren konnten stand er plötzlich hinter einer der Wachen mit dem gewogenen Schwert rechts vom Kopf des Wächters und meinte etwas gereizt: "Ich denk, ich kann auf mich selbst aufpassen."
Dann zog er das Schwert weg und steckkte es ein, während er die Tür durchschritt und seinen Weg über sandigen Grund fortsetzte...

Der Pass war überraschend still gewesen und es war gut vorran gegangen. Erst als er um eine Ecke gebogen war, stieg ihm ein wiederlicher und abgestandener Verwesungsgeruch in die Nase.
Am rechten Rand dieses Passkessels waren mindestens zwanzig Orkleichen aufgeschichtet und gammelten vor sich hin.
Der Gestank hatte eine waschechte Übelkeit in Ismael ausgelöst und er hatte sich beeilt, den Kessel so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Dennoch hätte sich Ismael fast übergeben, als er das Tal fast verlassen hatte. Nur sein eiserner Willen befahl der Moleratkeule, die er unterwegs auf dem Pass gegessen hatte, in ihrem Aufenthaltsort zu verweilen. Der weitere Weg über den Pass war ziemlich langweilig gewesen, es war ein langer Felsenweg mit sandigem Boden, der von irgendetwas denaturiert worden war, sodass nur hier und da ein verkümmerter, verkrüppelter Stamm oder Strauch aus der Erde kuckte. Grün suchte das Auge hier vergebens. Es dauerte mehrere Stunden, bis endlich hinter einer Kurve eine Holzbahn in Sicht kam.
Hier war damals der Austauschplatz gewesen, daran erinnerte sich Ismael noch. Doch heute lagerten hier nur noch ein paar lehre Lohren, ein paar abgebrochene und verrostete Spitzhacken konnte man entdecken.
Ab hier war Ismael das Geläde wieder vertrauter gewesen und er wusste, dass er bald zu der alten Mine kommen würde.

Schon nach einer kurzen Wegstrecke war Ismael an der alten Mine angekommen. Er war die Holzsteege zum eingang des Nebenstollens hochgewandert und hatte hier sein Lager aufgeschlagen.
Als er sich gerade auf die grobe und kratzige Wolldecke niedergelassen hatte, hatte er ein lauts Quieken gehört, dass ihn alamierend hatte aufspringen lassen. Nur etwa fünf Meter von ihm entfernt lauerten gleich fünf Riesenratten auf den Wanderer, der blitzschnell seine Klinge gezogen hatte.
Die erste, mutige Ratte war vorgelaufen und direkt Ismaels Klinge zum Ofer gefallen, die von recht oben nach links unten hinunter sausste.Allerdings musste sich der Klingentänzer mit einem reflexartigen Sprung nach hinten vor den überigen vier, jetzt angreifenden Ratten in Sicherheit bringen. Schließlich hatte er allerdings erkannt, dass sich hinter ihm nur noch zwei MEter Spielraum befunden haten, die zu allem Überfluss auch noch mit einem Steinhaufen blockiert wurden.
Mit ein paar Klingenschwüngen hatte er die Riesenratten auf Distanz gehalten, war zurückgesprungen, hatte sich mit den Füssen auf dem Ansatz des Steinhaufens abgefedert und war mit einem mächtigen Satz über die Ratten hinweggesprungen, wobei er bei der Landung von hinten eine Ratte mit der Kraft seines Sprungs spaltete. Dort hatte sich allerdings sein Klinge in einem Knochenverkarkt und inzwischen atten sich die überigen Ratten umgedreht und waren schon wieder am angreifen. Zweien konnte Ismael ausweichen, der Biss von einer etwas größeren Ratte allerdings hätte sich tief in seinenArmgegraben, der aber zum Glück mit den ehernen Armschienen vom Sumpfschmied Krieger geschützt waren. Daraufhin war alles sehr schnell gegangen.
Mit einem Tritt hatte Ismael jene Ratte von der Klippe stürzen lassen, wo unten ihr wildes Gefiepe verstummte war. Mit einer doppelten Drehung mit seinem Schwert waren die beiden anderen Ratten schnell erledigt. Ismael drehte sich um und wandt den Blick von den Ratten ab. Er packte seine Sachen wieder ein und machte sich auf den Weg. Es war inzwischen Nachmittag gewesen.
DEr Weg hinunter war wenig beschwerlich gewesen. Einmal wäre Ismael fast auf einem losen Stein ausgerutscht, doch er konnte wegspringen und seinen Halt ohne große Probleme wiederfinden. Er war einige Stunden gewandert, bis er hinter der Burg gewesen war, wo etwas abseits eine Gruppe von drei Orks gestanden hatte.Ismael wollte eigendlich genau an diesem Paltz sein Lager aufschlagen, deshalb war er ziemlich sauer, dass die Schwarzpelze ihm diesen Platz blockierten. Entschlossen zog er seine Klinge, nahm in die linke Hand einen schweren Stein. Dann war er ein stück zurückgegangen und hatte laut geschrien. Die Drei Orks waren sofort auf ihn aufmerksam geworden und waren mit gezogenen Waffen auf ihn zugestürmt. Der erste wurde in seinem Angriff gestört, weil seinem Gesicht ein großer, schwerer, fliegender Stein mit großer Geschwindigkeit begegnet war. Ein schneller Schnitt bedeutete für ihn das Ende. Durch sein Fallen kam auch der zweite Ork, der direkt hinter ihm gelaufen war, ins Stolpern und durch einen schnellen Ausfall war auch ihm der Kopf vom Halse getrennt gewesen. Nur der dritte Ork sprang mit einem mächtigen Satz über die beiden und hatte Ismael wutentbrannt angestiert. Er trug eine schwarze Rüstung und ein mächtiges Kriegsschwertund sah wesendlich gefährlicher aus, als die beiden anderen Orks. Und er hatte ISmael nicht viel Zeit zum nachdenken gelassen. Ein wütender Schlagtausch entbrannte, Ismael verhielt sich defensiv, studierte die immer wiederfolgenden Schlagkombinationen, denen sich der Orkkrieger mit großer Kraft bediente. Schließlich hatte Ismael dem Kamf ein Ende gemacht, in dem er selbst in den Angriff gegangen war und den Orkkrieger damit an seiner schwächsten Stelle getroffen hatte. Dieser war nicht im Stande, der Geschwindigkeit IsmaelsKlinge zu folgen und wurde kurz aufeinander folgend an Schwertarm, Brust und Kopf getroffen, war mit einem Schmerzensschrei zusammengesackt. Ismael wandt sich wiederr desinteressiert ab, atmete tief durch und steckte sein Schwert weg.Es war Abend geworden, und es wurde inzwischen schon wesendlich früher dunkel. Deshalb hatte Ismael hier sein Lager aufgeschlagen.
Auf einem alten Baumstumpf hatte er sich niedergelassen und Schleifstein und Parafintuch ausgepackt, sowie ein altes Tuch, dass er zum kompletten abreiben der Blutreste benutzte. Mit kreisenden Bewegungen entfernte er alle Blutflecken unter gleichbleibendem Druck, damit sie nicht Feuchtigkeit unter das Öl brachten oder dem makellosen Glanz der Klinge abbruch taten. Dann rieb die Schneide mit Öl ein, und zog fast eine halbe Stunde lang so lange die Klinge ab, bis die Scharten, die der schwere Orkzweihänder verursacht hatte, herausgeschliffen waren. Schließlich zog er mit dem Bluttuch die Spähne ab und rieb das Schwert mit dem Parafintuch mi Öl ein.
Er hatte es im fahlen Mondlicht nocheinmal blitzen lassen, die Klinge erschien silbrig-grau und verbreitete einen fast mystischen Schein.
Schließlich hatte Ismael die Klinge weggesteckt, die Steine seines Lagerfeuers überprüft und sich schlafen gelegt.

Am zweiten Tag seiner Reise war Ismael durch ein näckisches Picken an seiner rechten Hand wach geworden. Shanks, sein leuchtend-oranger Falke war endlich nach Wochen wiedergekommen und hatte sich dann wohlig an seiner Hand gerieben. "Guten morgen." hatte ihn Ismael fröhlich lächelnd aber gähnend begrüßt. "Na, warst du aber lange auf Jagdt, mein Freund, hm?" Er streichelte den Falken am Bauchgefieder, nahm ihn hoch und setzt ihn sich auf die Schulter.Dann war mit seinem Wanderstock in der einen Laib Brot in der anderen Hand aufgebrochen.

Durch einen dunklen Wald ging es, nachdem Ismael eine Brücke überquert hatte, die dringende Reparatur bedurft hätte. Die morschen Holzlatten hatten Ismael doch arg an seinem Vorhaben zweifeln lassen, über eben jene Brücke an die andere Seite des Flusses zu gelangen.
Doch mit etas Vorsicht und prüfenden Belastungstests mit seinem rechten Fuss hatte er schnell die paar Latten überquert und war in eben jenen Wald eingetaucht. Shanks segelte vergnügt einige Meter über seinem Kopf dahin und hatte künstlerisch jeden Ast umflogen.
Gerade in der Zeit spührte Ismael wieder jene Kälte, die so tödlich und trügerisch seinen Rücken emporkroch. Wenige Sekunden später drehten sich die Gedanken und Ismael verging seine Realität, während Shanks, der durch ein ehernes Band mit Ismael verbunden war in Qualen kreischte und vom himmel fiel. Doch Ismael bekam das schon kaum mehr mit, vielmehr quälten ihn seine eigenen Kopfschmerzen, die wie die Hammerschläge eines stoischen Zwergenschmiedes in Peinwellen durch seinen Körper jagten und ihn in Krämpfen danieder gehen ließen.Die Welt wurde dunkler und von überall her kamen sie. Die Schatten. Sie hatten ihn gefunden! Mit Screckgeweiteten Augen hatte Ismael den Schatten kommen sehen, dann war er losgerannt, während er sich nur seinen höllisch schmerzenden Kopf hielt und rannte. Aber statt von den Schatten zu fliehen, die nach ihm grabbelten, lief er genau in sie herein, schrie wie wild und hieb mit seinen Händen um sich. Immer weiter lief er, immer weiter. Als ein Licht am Horizont auftauchte, wurde es schwarz um Ismael.

An einem hellblau leuchtenden Bergsee war er aufgewacht, es war fast Abend gewesen. Das aufspriztende Wasser hatte in der Abendsonne wie Diamanten geglitzert. Shanks hatte nur wenige Meter von dem über und übber mit Dreck bedeckten Ismael gelegen, der sich mit schmerzverzerrtem Gesicht aufgerichtet hatte. Mit ein paar verpeilten Bewegungen kramte Ismael in seiner Beuteltasche am Gürtel.
Dort hatte sich noch einer der Heilkrautstengel vom Baal Xion befunden. Mit etwas zitterigen Händen entzündete Ismael ihn und ließ den grün schimmernden Rauch tief in seiner Lunge zirkulieren.
Schnell wurde sein Kopf wieder klar und er blinzelte etwas im Sonnenlicht. Kalt war es und Ismael hatte seinen Wolfsmantel zugeschnürt um nicht zu frieren. Doch die tötliche Kälte von vorhin war ihm noch nicht aus den Knochen gewichen gewesen.
Schnellen Schrittes wankte er zu dem immer noch reglos daliegenden Shanks und bückte sich hinunter. Der Vogel hatte die Augen tief geschlossen gehabt. Auch sein Gefieder war mit Dreck verschmutzt, und so hatte sich Ismael entschlossen, sich und den Vogel im frostkalten Wasser zu baden. So hatte er sich denn entkleidet und war langsam in das Wasser hineingewatet. Shanks war auf einmal hellwach gewesen, als er von Ismael in das kalte Wasser eingetauch worden war und hatte sich mit ein paar ungeschickten Schlägen auf Ismaels Schulter gesetzt, wo er seine Krallen tief in die Schulter von diesem vergraben hatte, und dadurch Ismael mit einem stechenden Schmerz versah. Doch Ismael war zu stoisch als das er sich etwas hätte anmerken lassen. Mit einem schnellen Handgriff holte er den Vogel wieder von seiner Schulter und wusch ihn in dem kalten Wasser.Ihm selbst hatte die Kälte plötzlich nichts mehr ausgemacht.Sie schien irgendwie die andere Kälte aus seinen Knoch zu brennen.NAchdem er auch seine Robe gewaschen hatte, holte er sich Unterwäsce aus seinem Rucksack und entzündete ein Lagerfeuer, nachdem er seine Kleider zum trocknen aufgehängt hatte und sich abgetrocknet hatte.

In seinen weissen Wolfsmantel eingehüllte hatte Ismael auf einem schönen Fleckchen Gras geschlafen, dennoch hatte ihm der Hals wehgetan und war steif gewesen. Mit einem leicht brummenden Schädel hatte er seine Karte ausgerollt, die er noch aus alten Zeiten vom Minental hatte. Schnell war der Bergsee gefunden gewesen und er war erstaunlicherweise nahe des ehemaligen Neuen Lagers, wo sich der Schrein der WasserMagier wohl befinden sollte.
Also machte sich Ismael, nachdem er sich angekleidet hatte, auf den Weg zu eben jenem Lager.
Der Weg war beschwerlicher geworden und die Luft immer kälter. Schließlich konnte er Schnee sehen und ein ungutes Gefühl beschlich ihn. Wo sollte er suchen? Er hatte den Weg zum ehemligen neuen Lager, einer Schneewüste ohne gleichen schnell zurückgelegt und bblickte direkt auf einen schlafenden Drachen. Wie fest gewurzelt war er stehen geblieben und hatte sich alles angesehen. Er wusste von damals noch in etwa, wo die Wassermagier gelebt hatten und zündete sich einen "Ismaels Gebet an". Dies war seine Hoffnung, die magischen Energien des Schreins zu sehen und so den hoffentlich nicht mit Eis verdeckten und verstopften Zugang zum Schrein zu finden.
Schnell ging seine Wahrnehmung in eine andere Ebene und er wurde fast von den Füssen geworfen von den zwei magischen Energiequellen, die abwechselnd seine Geddanken überschwemmten.
Der Drache schien uralte Beliarische Magie zu verströmen, eine mächtige unterirdische Quelle des Adanos fltete seine Sinne blau.
Wie in Trance taumelte Ismael vorwärts, immer in Richtung der blauen Energie. Seine Füsse sanken mit zu den Knie in Schnee ein und in der Lunge brannte der eisige Wind, das Vorrankommen war fast unmöglich.
Ismael aber hatte sich bis zu einer Felsspalte vorgekämpft.
Dort legte er sich hernieder und wartete, dass der Rausch vorrübergehen würde. Shanks kauerte sich an ihn.

Ismael öffnete die Augen, es war ene halbe Stunde vergangen gewesen.Schnell hatte er sich umgedreht, hatte eine Fackel an der Hand und ging in den Stollen hinein, der eindeutig über teilweie zerstörte Treppen tief in den Berg führte. Das Vorrankommen war schwierig und der Grund sehr tückisch. Vor jedem Schritt musste Ismael den Grund mit seinem Wanderstock prüfen. So brauchte er fast eine weiter halbe Stunde, bis er die langen Treppen hinab zurückgelegt hatte.
Schließlich wurden die Treppen besser und der Gang dauchte sich in ein diffuses, gelbes Licht. Plötzlich war der Gang zu Ende, hatte einfach hinter einer Kurve aufgehört und gab den Weg frei auf einen runden Raum von etwa acht Schritt durchmesser. Ismael blieb ehrfürchtig stehen. Der Raum war gut EInhundert Schritt hoch und die gesammten Wände warne mit alten Malereien bedeckt, von denen das mystische Licht ausging. Eine riesige Adanosstaue mit einem Füllhorn ragte zwanzig Schritt empor und schien direkt auf Ismael zu blicken.Gerade als er hochblickte, löste sich ein einziger Tropfen kristallernen Wassers aus dem Füllhorn und fiel hinunter in das Schreinbecken, dessen Grund man in mehr als zehn Schritt Tiefe durch das lupenreine, diamantklare Wasser sehen konnte. Blaue Enrgie durchzog die Oberfläche und die Ornamente, die in den güt fünfzig Zentimeter hohen, halbrunden Brunnenwall geritzt waren, lechteten ebenfalls in einem beruhigenden Blau. Ismaels Gedanken waren so klar gewesen, wie nie mehr, seit er das Schwert besaß.
Er holte die schwarze Klinge hervor und schleuderte sie mit aller Kraft in das Schreinbecken. In rotierenden Bewegungen fing das Schwert sich an zu drehen, um sein Längsachse, immer schneller, erhob sich levitierend aus dem Strudel des Wassers, dass ein gleißendes Lict ausstrahlte und Ismaels Augen fast blendete. Ein Regen aus diamantenen Wassertropfen fing sich an um das Schwert zu drehen.Plötzlich löste sich ein silbriger Geist aus dem Schwert, dann noch einer und ein weiterer und immer mehr, bis der ganze Raum mit Seelen nur so überflutet war, Seelen die Jahrhunderte in diesem Schwert gefangen gewesen waren. Plötzlich fiel Ismael zu Boden und seine Seele löste sich ebenalls aus seinem Körper. Sie schwebte, nein sie raste auf das sirrende Schwert zu und drang in es ein. Die Seelen wanderten umher und stiegen schließlich unter einem himmlischen Chorgesang in einer fremden Sprach in Richtung der Totenhallen auf, wo sie schon so lange hingehörten. Mit einem lauten Knall und einem dämonischen Schrei explodierte die schwärze des Schwertes und unheimliche Stile kehrte ein. Ismael schlug die Augen auf, doch ein Teil seiner Seele schien nicht mehr ihm zu gehören. Er fühle das Schwert, das Schwert fühlte ihn.
Es schwebte beruhigend silbrig leuchtend vollkommen still und bewegungslos in der Luft. Mit zögernden Schritten ging er darauf zu und nahm es in die Hand. Es war federleicht, und es schien ihm, als würde er das Schwert sein, als er probeweise und paar Schwünge durch die Luft machte. Es war ein überwältigendes Gefühl mit der tödlichen Präzision und dem warmen Schimmern eins zu sein. Plötzlich leuchteten ein paar Runen auf der Klinge rot auf, glutrot.Schnell hatte Isamel sein Magiebuch vom Gürtel genommen und aufgeschlagen. Eine nach der anderen Rune suchte er heraus und es dauerte etwas, bis er alle 17 Runen entziffert und übersetzt hatte. Auf dieser Klinge stand in alt Boriarischen Runen:
ESRAVUN
DONNERSTURMHÜTER
SO schritt Ismael von dannen, aus dem Schrein mit dem Schwert, das eins mit ihm war und mit dem dem er eins war, und das den Namen "Esravun" trug.
Mit neuem Leben gefüllt war Ismael an dem schlafenden Drachen vorbeigeschlüpft. Der Rückweg durch die Frostwüste machte ihm kaum mehr etwas aus. Trotz der eisigen Kälte war langsam die Farbe in seine Haut zurückgekehrt und der Schmerz aus seinem Kopf war wie wegeblasen gewesen. Beschwingt wanderte er den ganzen Tag über Stock und Stein, durchquerte den Wald und überquerte auch die morsche Brücke, diesmal vollkommen sorglos. Er wanderte an der Burg vorbei, freute sich an den singenden Vöglein und am bunten Herbstlaub.
Ihm war endlich wieder warm in seinem Mantel und bis zum Abend wanderte er durch bis zum Pass, wo er schließich sein LAger aufgeschlagen hatte.
Und so saß Ismael an seinem kleinen Feuer, dass mehr Licht als Wärme spendete.Ein frostiger Windstoß ging ihm unter die Kleider und er zog seinen weissen Wolfsmantel näher an sich. Er blickte nun nicht mehr zurück.Er blickte nach vorn. Morgen früh würde er ins Sumpflager zurückkehren...


04.10.2003 22:34#92
doooom Noch ein immer wenig verwirrt blickte er sich in der Gegend um, allerdings war keine Spur mehr von dem Wesen zu erkennen, das sie angegriffen hatte. Dann fiel sein blickt auf Fatalis, der neben ihm stand und schon wieder zu reden angefangen hatte, wobei Doooom das Gefühl nicht loswurde, das ihn die Anzahl seiner ollen Weinflaschen mehr interessierte als das Wohl seines Freundes. Typisch.
“Mir geht’s ganz gut, nur mein Kopf dröhnt noch ein bisschen. Ich muss da wohl einen Schlag draufgekriegt haben.“ Der Baal fuhr sich kurz mit der Hand durchs dünne Haar, über seinen leicht schmerzenden Schädel. Das Gefühl eines dröhnenden Kopfes würde schnell wieder vergehen, da war er sich recht sicher. Schließlich war es ja nicht das erste mal, das sein Kopf ihm weh tat, auch wenn das bisher eher an zu langen Aufenthalten in der Sumpftaverne lag, als an irgendwelche Wesen die ihm eins über den Schädel gebraten haben.
“Was mit deinen Flaschen ist, weiß ich allerdings auch nicht. Vielleicht hat diese Kreatur sie ja zertreten oder einfach nur kaputt gemacht. Oder sie sieht darin genau so eine Wertanlage wie du.“ Bei seinem letzten Satz macht sich ein grinsen auf dem Gesicht des Gurus breit, gefolgt von immer lauter werdendem Lachen, das allerdings das Gegenteil von dem bewirkte, was er sich eigentlich erhofft hatte. Denn statt dessen Fatalis mitlachte blieb er nur regungslos stehen und begann vielleicht so gar einen leichten Verdacht zu schöpfen, das die Kreatur gar nicht mit dem verschwinden der einen Flasche zu tun hatte, sondern der miserabel lügende Baal im Bezug auf den Wein mehr wusste, als er sagen wollte.

Mit seinen Händen stützte er sich kurz auf dem dreckigen Boden ab, auf dem er die ganze Zeit gesessen hatte und richtete sich dann komplett auf um schließlich wieder auf seinem eigenen paar Füßen zu stehen. Dann fiel der Blick des Baals an seiner Robe herunter, die nicht mehr annähernd die Schönheit hatte, die sie besaß als er sie von Kain bekam. Der Rechte Ärmel war seit dem Gortharaufenthalt bis hin zum Ellenbogen aufgerissen und nun war sie auch noch voller Staub, da er die ganze Nacht auf dem Boden gelegen hatte. Zumindest gegen den Staub versuchte er etwas zu tun, in dem er mit seinen Händen immer wieder kurz gegen seine Robe schlug um den Staub abzuklopfen, was allerdings nur mäßigen Erfolg hatte. Seine Robe musste er wohl im Sumpf mal wieder richtig reinigen lassen. Dann konzentrierte er sich auf die wichtigeren Dinge, nämlich wie sie überhaupt zurück in den Sumpf kommen sollten und wandte seinen Kopf in Richtung seines Mitbewohners.
“Ich würde sagen wir sollten versuchen so schnell wie möglich aus diesem Tal wieder herauszukommen, hier ists mir wirklich zu gefährlich. Und ich hab keine Lust hier noch ewig herumzurennen oder auf noch mehr von solchen Kreaturen zu stoßen. Also gehen wir am besten weiter Richtung Norden und halten Augen und Ohren offen, nicht das uns nochmal sowas über den Weg läuft.“Nach diesen Worten griff er sich die Kiste mit dem für Fatalis so wichtigen Inhalt und sie setzten ihren Weg vorsichtig fort.



05.10.2003 00:34#93
Xion1989 Langsam schritt Xion die Orkramme hinab und schaute auf die Orks die ihn anscheinend garnicht bemerkten. Das war ja mal glück jedoch ging xion so still wie möglich weiter.
Keiner der Orks merkte auch nur das Xion in der Nähe war und grinsend schritt er mit weggesteckter klinge weiter. Das mienental war ein trauriger ort. Es war alles so trocken. Die einzige aufheiterung an diesem schnöden platz wer Melyssa. Sie war wenigstens freundlich und meckerte nicht an allem rum. Vieleicht könnte er ja mal jemandem dieses erlebnis erzählen. Fals er irgentwann mal kinder haben würde. Es war gut möglich das die person die für ihn bestimmt war garnicht so unbekannt für Xion war doch das war sehr unwarscheinlich. So schritt Xion zum pass und verlies llangsam das Mienental.



05.10.2003 09:43#94
Taeris Steel Laut gähnend erhob Taeris sich aus seinem Schlaflager. Er kratzte sich am Rücken und stand auf. Sein Magen knurrte. Ein schneller Griff in seinen Proviantbeutel machte ihm klar, er hattevergessen sich Proviant von der Burg mit zu nehmen. "Verdammt Taeris du vergisst noch mal deinen Kopf oder sogar deinen Bogen...." sprach Taeris und verschwand mit seinem Bogen und einigen Pfeilen im Wäldchen das sich vor dem Räuberlager erstreckte. Leicht geduckt und mit gespanntem Bogen streifte er durch das Unterholz. Hoffentlich würde sein knurrender Magen ihn ncht verraten. Scavenger gab es im Minental sehr wenige.
Aber die Chance war gross, auf einige Molerats zu stoßen. Taeris hielt die Augen nach einer Höhle oder einem kleinen Felsvorsprung offen. Nach einiger Zeit des Suchens und nachdeme r sich an einer kleinen gruppe Drachensnapper vorbegeschlichen hatte, erblickte er eine kleine Höhle, mitten im Unterholz. Vor der Höhle saß auch schon das, was er sich erhofft hatte. Es war ein Segen für Taeris, das er schon sehr sehr oft seit er in die Bariere geworfen wurde, Jagd auf solche Viecher gemacht hatte. Er kannte deren verhalten und Gewohnheiten fast besser als die Viecher selbst.
Geduckt schlich er sich langsam bis zu einem niedrigen Busch in Sichtweite des Molerats. Ruhig atmend setzte er den Pfeil af die Sehne seines Bogens Bregolads und spannte dessen Sehne. Ruhig zielte er auf den Hals des Tieres. Wenige Sekundenbruchteile später verliess die Sehne die Finger des Hohen Söldners und katapultierte den Pfeil seinem ahnungslosen Ziel entgegen. Mit einem Surren zerfetzte der Pfeil die feuchte Morgenluft und durchbohrte sich wenige Augenblicke später tief ind das Fleisch des Molerats. Regungslos blieb das Tier liegen. Ein qualvolles Röcheln erklang, das wenig später verstummte. Dann sank das Tier tot zu Boden. Taeris schulterte seinen Bogen und zog sein jagdmesser, dann schlich er sich so leise wie er konnte zum kadaver des Monsters. Er warf einen vorsichtigen Blick in die Höhle. Vier weitere Molerats lagen aneinandergeshcmiegt ein Stück weit vom eingang entfernt in der Höhle. Taeris packte den Moleratkadaver an den beinen und zog es langsam vom Eingang der Höhle weg. Er zerrte das fette Tier bis in ein nahes Dickicht und machte sich dann daran die fetten und saftigen Keulen zu entfernen. Dann zog er dem Tier die Haut ab und füllte ein kleines Töpfchen mit einer kleinen menge des shcmierigen Moleratfettes. Nachdem er alles soweit verstaut hatte und auch den Pfeil der weitgehend unbeshcädigt war aus der Wunde gezogen hatte, machte Taeris sich schnellen Schrittes zum Räuberlager auf. Ein wohliges Frühstück würde ihn erwarten. Am niedergebrannten Räuberlager angekommen, sammelte Taeris sicxh ein paar Äste und Holzstücke zsuammen die nicht verkohlt waren und legte sie zu einem wärmenden feuer zusammen.
Es war ein kalter Herbstmorgen und Taeris´ Atem hinterließ kleine Dunstwölkchen in der kühlen Morgenluft. Er schob einige Blätter beiseite, die noch von tau überzogen waren und zündete dann das Feuer an. Nach einigem Pusten hatte er das Feuer schliesslich gut entfacht und es loderte flackernd und wohlig wärmend dem noch nebligem Himmel empor. Taeris seufzte und setzte sich auf seine Wolfsfelldecke, dann spießte er mit einem spitzen Stöckchen ein grosses Stück Moleratfleisch auf und hielt es in die lodernden Flammen des Lagerfeuers. Schon bald vermischte sich der Geruch von angebratenem Moleratfleisch mit dem frischen Duft des Morgenteuas und steig in Taeris Nase. Taeriss chloss die Augen und lehnte sich zurrück. genau so sollte ein guter Tag anfangen....


05.10.2003 10:05#95
minor Die bieden abenteurer schlenderten seelenruhig durch s minental in richtung pass.
"Was machst du jetzt?" fragte minor und durchbrach die stille."Naja ich werde wohl mal wider eine weile auf dem hof bleiben und dann schauma mal."
"ja ich auch..."
Vom vorabend noch müde waren beide nicht erpicht auf ein gespräch und erreichten stillschweigend den pass durch den sie wieder nach khorinis kamen...
Legolas



05.10.2003 11:09#96
Noname 2 Nun waren die Echsen in dem Rücken der Innosler, und nicht andersrum.
Was zum?????? konnte der namenslose Novize noch schreien, als schon ein Feuerball durch die Luft flog.
Die Tatsache, dass es Echsenmenschen waren, ging noch, aber das sie ein halbes Dutzend sind, war schon nahe dem Wahnsinn.

Die beiden Novizen rannte ohne nachzudenken loss, um die Echsen einen Kopf kleiner zu machen, aber bevor sie bei den Echsen angekommen waren, flogen an ihren Köpfen Feile vorbei, die Noname sehr verwunderten. Soweit er wusste, waren Echsenmenschen nur bekannt für ihre Stärke und den Umgang mit Zweihändigkeit. Aber der Novize hatte keine zeit mehr Nachzudenken, als schon der nächste Feil an seinem Ohr vorbei flog und ein Echsenmensch verbrannte. Kurz schaute er sich um zu Varyliak, der aber schon weiter gerrant war, und sich mit seinem Dolch krampfhaft wehrte, da er so gut wie keine Chance hatte. Und das besondere war, dass es so aussah, als wüsste er es............



05.10.2003 14:54#97
Todesnebel Die letzten Stunden waren eine reine Qual für die beiden Sumpfler gewesen, denn dieses ganze Tal war dermaßen gefährlich, dass sie Mühe hatten überhaupt vor ran zu kommen, überall lauerten Gefahren und Wölfe waren dabei das harmloseste, was sie sahen, da gab es noch ganz andere Kaliber, doch sie machten um alles sichtbare einen großen Umweg und steuerten ziellos durch dieses al, sie hätten nie hier herkommen dürfen, allein schon wegen der Weinflasche nicht, aber sie hatten auch großes Glück gehabt, dass dieses verdammte Wesen nicht getötet hatte.
Wenigstens eines blieb ihnen, es war hell und das war auch gut so, denn noch eine Nachtwanderung wollte er nicht riskieren. Stunden waren schon vergangen und sie waren sicher schon weit vom Lager der Amazonen entfernt, als sie endlich in eine freundlichere Gegend kam, na ja freundlich wie man’s nahm, denn eine große Burg machte sich vor ihren Augen breit, dort drinnen würde es sicher Menschen geben, doch gab es nur ein Problem, denn um diese Burg waren einige große Wesen zu sehen, er konnte sie nicht gut erkennen, da sie noch zu weit weg waren, doch er hätte schwören können, dass Größe und Aussehen identisch waren mit dem Wesen, das sie angegriffen hatte, aber er wollte es nicht drauf ankommen lassen, mit einer kurzen Erklärung machte er dem Baal klar, dass sie diese Burg nicht aufsuchen würden und machte dann einen Ausflug in den Wald. Doch hatte er nicht vor hier eine Pause einzulegen, es ging ihm nur darum aus dem Sichtfeld von möglichen Feinden zu verschwinden, der Wald hatte sein Blätterdach ausgestreut und würde eine perfekte Tarnung bieten.Sie hielten sich aber trotzdem immer nach Norden, doch hatten sie dennoch ein Problem, denn weder er noch der Baal wussten einen Weg hier raus, schließlich war er noch nie hier gewesen, doch da kam ihnen der Zufall zur Hilfe, eine kleine Gestalt hatte sich über den Fluss gebückt, es war ganz klar ein Mensch der sich erfrischte, ein Glück für sie, vielleicht wusste der ja Bescheid, wie sie hier raus kommen sollten.
Doch bei aller Freude war Vorsicht angesagt und so hielt er eine Hand auf seiner Waffe, als er sich dem Mann näherte. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Botschafter aus der Burg handelte und sie erfuhren dann recht schnell, was hier in den letzten Tagen stattgefunden hatte, aber Fatalis hörte nur mit einem Ohr hin, viel wichtiger war, ob er sie aus dem al herausbringen konnte, oder einen Weg kannte.
Der Mann nickte und erklärte sich bereit, die beiden verirrten Sumpfler zu dem sogenannten Pass zu bringen, von dem er auch noch nie was gehört hatte. Der Weg dahin war nicht weit, aber mühsam, sie mussten durch den seichten Fluss waten und dann einen Bergaufstieg meistern, doch wenigstens sahen sie keine Viecher mehr, dass dachte er zumindest, doch nach wenigen Sekunden des Aufstiegs wurden seine Träume begraben, denn wieder sah er so ein riesiges Vieh und der Kundschafter schrie nur Orkkkk und rannte einfach wieder weg, hätten sie theoretisch auch machen können, aber sie wollten raus hier und durch das Geschrei von diesem Angsthasen machte er den sogenannten Ork auch noch aufmerksam, also hatten sie gar keine Wahl als zu kämpfen.
Doch seinen Humor behielt er trotzdem, denn ihm war schon etwas Schönes eingefallen.

So jetzt haben wir ein Problem, am besten lenkst du das Mistvieh ab, während ich versuche es zu treffen

Ein Grinsen war die Folge dessen, denn Doooom’s blödes Gesicht war köstlich, er wusste auch warum, denn so ein Mistvieh abzulenken war nicht gerade leicht….


05.10.2003 15:58#98
doooom Der Ork hatte wohl die Schreie des Kundschafters vernommen, denn anders war es nicht zu erklären, das sich das Wesen in Richtung der beiden Sumpfler drehte und binnen weniger Augenblicke erkannte, was er da vor sich hatte und sich wahrscheinlich sogar darüber freute, zwei neuen Opfern zu begegnen. Der Blick des Orks blieb bei Fatalis hängen, während er die Axt, mit der Knochen wohl mit Leichtigkeit zertrümmert werden konnten, in die Höhe Riss, einen lauten Schrei ausstieß und sich in Richtung des Novizen in Bewegung setzte. Eigentlich konnte es dem Baal ja nur recht sein, das sich das Wesen auf seinen Begleiter konzentrierte, schließlich war er der einzige von den beiden, der sich gegen den Ork verteidigen konnte. Andererseits könnte Fatalis diesen Kampf auch verlieren und dann wäre der Guru wohl als nächstes dran gewesen und alleine konnte er sich gegen das Monster wahrlich nicht verteidigen. Und falls sein Mitbewohner den Gegner ohne Mithilfe des Baals in Beliars Reich zurückschicken würde, was auf Grund der Kraft die das Ungetüm ausstrahlte allerdings recht unwahrscheinlich war, so wäre er auf Doooom wohl nicht mehr all zu gut zu sprechen gewesen. So blieb ihm wohl oder übel nichts anderes übrig, als seinen vermummten Freund zu unterstützen, in dem er das Mistvieh ablenkte. Doch darin lag schon wieder das nächste Problem, wie macht man so ein Vieh auf sich aufmerksam. Wild herumzufuchteln hätte wohl wenig gebracht, so wie die großen, hellen Auge des Orkes auf seinen Freund starrten. In der Hektik kam ihm nur eine einzige Idee, wie er die Aufmerksamkeit der Kreatur auf sich lenken konnte, doch wenigstens war diese erfolgreich. Nachdem er kurz in den Taschen seiner Robe herumgewühlt hatte und die kleine Rune fand und sie auch benutzte hielt der Ork für einige Augenblicke inne. Verwirrt sah sich die Bestie um, entdeckte aber schnell die Quelle des Lichtes, das ihn so eben geblendet hatte. Es war eine kleine Kugel aus bloßer Energie die über Dooooms Kopf entstanden war und nun die Blicke des Ungetüms quasi anzog. Allerdings hielt die Verwirrung des Orks nur einige Augenblicke an, bevor er sich an die neue Lichtquelle gewöhnt hatte und seine Aufmerksamkeit auf das richtete, was sich darunter befand. Doooom. Mit einem lauten “Uuuaaaahhhh“ stürmte es auf den Baal zu. Wenigstens das hatte schon mal geklappt, nur hatte er jetzt das nächste Problem am Hals, nämlich die Frage wie er den Ork eigentlich ablenken sollte. Spontan kam ihm nur ein einziger Gedanke auf Grund der immer näher kommenden, kräftigen Schritte des Orks: Weglaufen. So schnell es nur ging rannte er den weg hinab, den sie gekommen waren, verfolgt von einem Axtschwingenden Ork und hinter diesem einen robentragenden Novizen, der versuchte mit seinem Schwert immer näher an die Grünhaut heranzukommen. Obwohl er diesmal sehr genau darauf achtete, wo er hintrat, schließlich wollte er nicht die Klippe herunterstürzen die sich links vom steil herabführenden Weg auftat, gab es erneut etwas, das sich seinen Füßen in den Weg stellte. Diesmal war es ein Stein, der dafür sorgte, das der Baal zu Fall kam und am Rande der Klippe liegen blieb. Doch noch bevor es ihm gelang sich wieder aufzurappeln stand das stinkende Grüne Ungetüm schon vor ihm, mit weit in die Höhe gerissener Axt, die gerade zum Schlag ansetzte.

Fatalis nutzte den Schwung des Laufes aus, als er mit der Schulter voran gegen den am Abgrund stehenden Ork sprang, der daraufhin das Gleichgewicht verlor und mehrere hundert Fuß in die Tiefe stürzte, wo einzig ein leises, dumpfes Geräusch vom Aufprall der Kreatur zeugte. Fatalis hingegen hatte Glück, das er sein Gleichgewicht noch einigermaßen halten konnte und einem ähnlichen Schicksal wie der Ork nur knapp entging. Denn einen solchen Sturz konnte die Kreatur unmöglich überlebt haben. Nachdem der Novize nicht mehr so wacklig auf den Beinen war reichte er dem noch immer am Boden liegenden Baal die Hand und half ihm auf. Erleichtert blickte Doooom seinen Mitbewohner an, der ihm gerade das Leben gerettet hatte und bedankte sich bei ihm. Wenige Minuten später hatten sie sich von dem, was man wohl nur bedingt als Kampf bezeichnen konnte, erholt und sich schritten über den Pass aus dem Minental heraus.



05.10.2003 17:52#99
_Jamal Einer der Drachenjäger wandte sich den Magiern zu und brach die Stille.„Habt dank.“
Langsam trat ein hoher Magier vor. Er schien nicht begeistert von der Anwesenheit der Kumpanen des Lee, doch war es Innos’ Wille, dass seine Gläubigen nach seinem Wunsch handelten und der war es, Leben aufrecht zu erhalten, sei es auch der schlimmste Feind.

Vorsichtig sprach der Alte: „Es ist nun mal unsere Aufgabe, das Leben zu hüten. Ihr müsst euch nicht bei uns bedanken, dankt Innos’, er hat uns die Gabe geschenkt, euch und all die anderen Menschen, mit dem heiligen Feuer zu schützen.“
„Wir stehen in eurer Schuld, Magier. Sei es Gold, oder seien es unsere Waffen, trefft eine Wahl.“, sagte einer der Jäger.
Fragende Blicke wurden in der Runde ausgetauscht, doch plötzlich warf der Paladin ein. Es schien ihm nicht zu gefallen, dass die Drachenjäger anboten, der Gruppe beizutreten. Zhao griff nach seinem Arm und zerrte ihn ein wenig abseits der anderen weg.
„Das ist keine gute Idee, sie könnten uns von Nöten sein. Überlegt! Der Weg zum Kloster wird bestimmt nicht ungefährlich und die Massen von Orks, warten nur darauf, uns zur Strecke zu bringen. Mag sein das du etwas gegen diese Männer hast, aber ich tue es nicht! Also, halte dich zurück, sag kein Wort und lass die Krieger uns begleiten. Irgendetwas sagt mir, dass wir sie noch brauchen werden.“Clay entwich ein seufzen, wie immer, wenn er einer Sache zustimmen musste, die in seinen Augen nur das aufgerundete Ergebnis einer Rechnung war. Aber … immerhin gab es ein Ergebnis!
Der Einzelgänger wandte seinem Freund den Rücken und kehrte zur Menge zurück. „Es wäre uns eine Freude, wenn ihr uns begleiten könntet. Der Weg zu unserem Ziel wird nicht ungefährlich.“
„Und was genau, ist euer Ziel, junger Herr?“, fragte der andere Krieger.„Ein eingestürztes Kloster im Nordosten. Abseits eines Flusses.“„Hahahaha. Die alte Ruine ist doch schon längst von den Orkpalisaden eingenommen worden. Wir kommen niemals auf die andere Seite. Und sollten wir es schaffen, erwartet uns weiß Gott was.“
Zhao konnte den Worten des Mannes nicht glauben. Die letzte Hoffnung, den Stein zu vernichten, ging von dannen.
„Das ist unmöglich!“
„Tja mein Junge, es ist aber so.“
Clay kam hinzu, er hatte die Worte des Drachenjägers gehört.„Was sollen wir nun machen?“, fragte Zhao den Streiter, dessen Antwort nur ein Schulterzucken darstellte. Gleich darauf setzte sich ein schiefes Lächeln aufs Gesicht von Zhao.
„Wartet!“, die beiden Recken horchten auf und sahen einen der hohen Novizen an, der soeben gesprochen hatte. „Ihr wollt doch diesen Stein zerstören?“Clay und Zhao nickten gleichzeitig.
„Ich war einst in den alten Orkgebieten jagen. Dabei traf ich auf einen Einzelgänger, mit dem ich mich ganz gut verstand. Wir erzählten uns Geschichten und er erwähnte etwas von einem Ritual, dass unter der Erde stattgefunden hatte. Irgendwo mitten in einem See gab es einen Eingang zu einer Höhle. Er sprach davon, dass bei diesem Ritual, Wasser- und Feuermagier versuchten, einen Erzdämon zu verbannen. Doch sie scheiterten und wurden nie wieder gesehen. Es heißt, sie seien von der Rache dieses Dämons in die Hölle verbannt worden.“Die Umstehenden überlegten.
„Es wäre einen Versuch wert, diesen Ort aufzusuchen. Vielleicht haben die Seelen der Verstorbenen an diesem Platz ihre Ruhe gefunden und wir könnten sie bei unserem Ritual dazu nützen, den Stein zu vernichten.“, sprach Zhao.Clay nickte förmlich.

Es war geschafft, eine neue Lösung ward gefunden und die Hoffnung die in Zhao’s Innerem loderte, schien nicht erloschen.

Schnell scharte sich die Gruppe zusammen und der Paladin erklärte, wohin die Reise als nächstes gehen würde. Clay plante den Ablauf ganz genau, denn ihm war diese Gegend mehr als nur bekannt. Hunderte Mal hatte er seine Stiefel über den Erdboden wandern lassen, hunderte Male stapfte er im Regen über die damalige Graslandschaft, hunderte Male hatte er es genossen, sich an diesem Ort aufhalten zu können. Doch die Zeiten hatten sich geändert, zu ihrer Verschlechterung. So zeichnete der Paldinführer den genauen Weg, der beschritten werden musste, um an den Reihen der Orks ohne größere Probleme vorbei zu schleichen. Den Drachenjägern blieb keine andere Wahl, als Clay’s Befehlen Folge zu leisten.Zhao fühlte sich geehrt, so rasch eine Gemeinschaft gefunden zu haben, an die er sich angepasst hatte.



05.10.2003 20:25#100
Linky Die beiden Wanderer hatten nun endlich die Brücke erreicht und waren über den kleinen Bach hinfortgeschritten. Jetzt mussten sie nur noch den Weg hinauf zum Pass und von dort aus wieder zurück ins sonnige Khorinis. Wie hieß es so schön - Khorinis, The Sunshine State. Oder sö ähnlich. War auf Khorinis nicht sogar per Gesetzt geregelt, dass die Sonne schien? Gesagt, getan. Als hätte Linky es mit göttlichen Kräften heraufbeschworen, fing es genau in diesem Moment an zu tröpfeln. Und genau drei Liderschläge später prasselte es wie aus Paladinklos vom Himmel gen Erde. Nein, es schüttete. Der Drachenjäger hatte richtig Glück mit seiner kopfüberdenkenden Rüstung. Tja, sowas nannte man Schmiedekunst erster Qualität. Aber Marquez war nicht mit so einem Teil bestückt und durfte sich seine Schürferkluft mühevoll über den Kopf ziehen.
"Brauchst du vielleicht ein Wolfsfell?", meinte Linky abschätzend und kramte aus seinem Gepäck ein ziemlich kaputtes Wolfsfell heraus. Marquez schüttelte dankend den Kopf und verwies mit einer Handbewegung auf die starke Durchlöcherung des Felles - zu Recht, um nicht unfair zu sein.
"Wenn du's nicht haben willst...", murmelte der Drachenjäger gespielt beleidigt und wollte den Satz eigentlich nicht mehr fortsetzen. Doch der Schürfer wollte das anscheinend:
"...dann will es vielleicht dieser nette Drachensnapper hier, wa!?" Passend knurrte das Tier dazu. Linky befolgte darauf den Rat und stülpte dem ungemütlichen Zeitgenossen das Fell genau so über, dass die Augen bedeckt waren."Jetzt weiß ich, warum dir Mutter Natur ein Horn gegeben hat!", sprach Linky rasch und zog derweil sein Schwert. Marquez machte einen Schritt zurück, der Drachenjäger dafür einen vor und schon begann der Kampf. Kuntsvoll glitt Linkys Schwert gleich zweimal an den Halsbereich des Monsters. Davon unbeeindruckt knurrte das weiter herum und biss wie wild durch die Gegend. Leider sah es ja nichts. Nach einer künstlerischen Pause schlug der Geschäftsmann ein weiteres Mal zu und traf so unglücklich, dass er ausversehen das Wolfsfell mit runter riss. Er besiegelte diese Ungeschicktheit jedoch ganz schnell mit einer unglücklichen Grimasse und zwei netten Treffern. Tja, und damit war die Geschichte des Drachensnappers auch schon besiegelt. Unter einem Todesschrei brach das Tier zusammen und versperrte den beiden nicht weiter den Weg.Alsbald erreichten sie auch schon den leer gefegten Pass. Und von dort aus dauerte er nicht mehr lange zum Tor nach Khorinis, wie es im Volksmund genannt wurde. Nach einem kleinen Wortspiel mit den Paladinen ("Warum heißen Paladine Paladine? Weil sie die Palastdiener des Königs sind!!") seitens Linky marschierten sie endlich wieder nach Khorinis...



06.10.2003 10:42#101
Clay Klappernd setzten sich die schweren Stiefel auf den öden Grund des Minentals. Einst war hier eine saftige Ebene gewesen, nun herrschte soweit das Auge reichte nichts weiter als Chaos. Die Massen der Orks und der Drachenangriff hatten ganz deutlich ihre Spuren an dem früher so schönen Ort hinterlassen. Immer wieder konnten sie in der Ferne kleinere Orkhorden erblicken, die von den Jägern im Minental gehetzt und bekämpft wurden. Anscheinend war es den Lords nun endlich gelungen die Aufrufe in den anderen Lagern zu verkünden und nun mit der Befreiung des Minentals zu beginnen. Hoffentlich konnte Clay diese üble Gesichte mit dem Stein schnell genug abschließen, bevor die Paladine genug Erz hatten, um auf das Festland zurückzukehren.

Gedankenversunken ließ Clay einen Blick zur Seite wandern. In der Ferne ragten die Türme der Burg in die Höhe, dahinter musste irgendwo der alte Turm des Schwarzmagiers liegen. Clay hatte ihn oft gesehen, als er mit seinen Kameraden dort auf Patruille gewesen war, um Schmuggler oder Spione aus dem neuen Lager abzufangen, die versuchten, zum Alten Lager oder in den Sumpf zu gelangen. Zu seiner Rechten lief Jamal, hinter ihm schleppten die Brüder des Ordens den heiligen Hammer und vor ihnen marschierten die Drachenjäger mit beinahe eben so schweren Schritten wie der Paladin. Clay konnte diesen Kerlen einfach nicht trauen, mit einem von ihnen konnte der Krieger wohl fertig werden. Aber bei mehreren wurde es da schon gefährlich. Aber wenigstens waren es Drachenjäger, die schienen immer noch einen vernünftigeren Eindruck zu machen als Söldner, diese Barbaren.

Der Paladin drückte den Stein fester an seine Brust -es sollte bloß keiner dieser Kerle auch nur auf die Idee kommen ihn anzusehen- und beschleunigte seine Schritte. Möglichst schnell wollte Clay diese Geschichte hinter sich bringen, und da ging es ihm wohl nicht als einzigem so. Jeder aus der Gruppe machte einen besorgte Eindruck, mit Ausnahme der Drachenjäger, denen wahrscheinlich nicht das ganze Ausmaß der Sache klar war. Wie auch immer, Clay hielt sich immer bereit jederzeit sein Schwert zu ziehen und den Stein vor allen Gefahren zu beschützen. Nur Zhao und er selbst waren für das Schicksal des Artefakts verantwortlich und das würde auch so bleiben.

Oft malte sich der Krieger die Situation des Rituals aus, wie es wohl sein würde, wenn er mit einem der heiligsten Artefakte eines der unheiligsten zerschmettern würde und so die Pläne des Feindes zunichte machen könnte. Tief in seinem Unterbewusstein existieren Zweifel ob er dazu in der Lage war, doch Clay gelang es immer wieder gut, diese Gedanken in den Tiefen seines Geistes zu halten und an das Gelingen und an sich selbst zu glauben. Es würde nicht einfach werden, soviel stand fest. Clay blickte auf. Sie hatten heute ein gutes Stück des Weges geschafft denn der Eingang zum ehemaligen Orkgebiet war ein gutes Stück näher gekommen. Bald würden sie vor den Ruinen des Turm stehen und dann würde sich ihr Schicksal entscheiden...



06.10.2003 15:33#102
Dark_Cycle Der Zenitstand der Sonne hatte sich schon längts, auf Mittagszeit verändert und Dark Cycle war immer noch dabei, einen geeigneten Weg aus dem Minental heraus zu finden. Sein Gefühl sagte ihm alles andere als etwas Gutes hervor, denn meistens ließen sich Orks zwar zurückdrücken, in ihrem Herrschaftsgebiet, doch sie verschwanden meist nie ganz von der Bildfläche. Die Landschaft war nun endlich wieder genießbar, da die Ork's ja zu Hauf verschwunden waren und nur noch ihre leeren Zelte hinterlassen hatten. Jedoch durfte man sich in solchen Sachen niemals sicher sein, weil die Einbildung war des Menschens fortgeschrittenste Bildung. Momentan, ganz in seinen Forschungen verschwunden, hockte der junge Magus sich auf den steinigen Boden und begann mit seinem Zeigefinger in diesem rumzustochern. So wie es aussah, war die Erdschicht nicht mehr so dick wie früher, was der Beweis dafür war, dass riesige Gewichte auf ihre rumgelaufen sind. Die plattgetretene Erde, kam bestimmt von de großen Orkjagd, welche Dark Cycle leider nicht miterlebt hatte.

Plötzlich stolperte der Wassermagus über einen spitzen Gegenstand, den er aber nocht nicht einmal vor seinem ruckartigen Fallen, analysieren konnte. Na toll. Aus seinem Bein, ragte nun ein Stock der so lang war, wie sein Zeigefinger. Mit einem leicht, verschmerzten gesicht, riss der Klosterling das Stück Holz aus dem Bein und warf es so weit es nur ging. Damit die Wunde verschwand und als nebenbei, laufendes Experiment, schmierte Dark Cycle die Wunde mit Salbe ein und legte danach den langen Verband darüber. Nachdem er dies getan hatte, erhob er sich von dem Boden, um möglichst schnell weiterzukommen. Ein wenig benebelt humpelte der Großmeister dann über die Weiten des Minentals in Richtung Ausgang. Mit der Zeit, erhöhte sich der Boden langsam und genauso schnell wurde auch der Weg, raus aus dem Minental sichtbar. So hinkend wie ein Pirat mit einem Holzfuß und Rheuma, kam der Magier nur schwer die Anhöhe hoch zum Ausgang. Als er den Ausgang, dann schließlich doch noch erreichte, stürzte er erneut...
Was war das heute wieder für ein Tag? Einfach schrecklich. Der hohe Magier, war nahezu über alles gefallen, was diese verflixte Landschaft zu bieten hatte. Als er versuchte seine neue Wunde zu betrachten, sah er, dass ihm ein Hautlappen, genau an einer seiner Waden fehlte. Nun war Dark Cycle es satt. Er zog seine Ärmel nach hinten, drehte den Verbdand ab, von seinem anderen Bein und fing an seine Heilkräfte wirken zu lassen. Ohne aufgepasst zu haben, linderte sich der ungeheure, zugezogene Schmerz und wich hinfort, auf niemehr wiedersehen. Nachdem diese ganze Tolpatischigkeit verschwunden war, drehte er sich auf Seite und fand ein klitzekleines Tierchen vor. Nach genauerem Begucken, glänzte das haselnussbraune Fell der winzigen Kreatur in der Sonne und machte es um noch einiges Süßer. Plötzlich fing das kleine Gebilde an zu piepsen, aber trotzdem erkannte Dark Cycle nicht so recht was es war. Nun gut, das würde er sicherlich später erfahren, denn solche kleinen Wesen der Fauna, sollte man nicht zu sehr strapazieren. Nach diesem Vorfall, zog der Magus endlich aus dem Minental heraus, in Richtung Khorinis.



07.10.2003 17:02#103
Carras Carras und seine Weggefährten trotteten langsam an den jetzt verlassenen Ork Hütten vorbei , für ihn war es unvorstellbar das hier vor kurzer Zeit noch eine Orkarmee lagerte.

Doch ihm sollte es egal sein, er und seine Kameraden überschritten jetzt die Brücke und sie waren auf direktem Weg nach Hause.

Wir müssen aber noch an dem kleinen Wäldchen vorbei Tala abholen meinte Carras und drehte sich in Richtung des Waldes.

Sie traten in den Wald ein, er war nicht groß und man konnte hindurch sehen, auf der anderen Seite sah man eine Große Steinmasse ,das Gebirge, und einen breiten Pfad der einen Hang hinaufführte.

Er war schon einmal den damals grünen Weg hinaufgelaufen und hatte bekanntschaft mit einigen Wargs und Snappern gemacht.

Jetzt war der Weg hinauf mit teilweise rosanen , und goldbraunen Blüten überseht die von den Baümen abfielen.

Carras hörte ein leises Hecheln und ein Geraüsch das sich wie hektische Schritte auf Blättern anhörte.

Kurz darauf erschien Tala, an seinem Ohr steckte eine Rosane Blüte, seine rechte Pfote war mit Matsch überseht und seine beiden Ohren waren pitschnass.
Dazu hechelte er hektisch und sein Schwanz wedelte wie verrückt.Über diese Erscheinung lachten sie alle herzhaft , Carras graulte Tala am Ohr und murmelte ihr etwas zu woraufhin die Gruppe schon weiter ging und bald das Tor hinaus dem Minental erblickte.



07.10.2003 20:24#104
Marquez Gemächlich war die Gruppe über den Pass marschiert und bewegte sich nun unaufhörlich auf die Trollschlucht mit dem darin gelegenem Räuberlager zu.Die Burg und der Fluss waren schon zu sehen, was bedeutete, dass sie jetzt nur noch einmal um den Berg mussten.
Doch plötzlich blieben die Anführer der Gruppe stehen.
Gab es etwa ein Problem?

Ja, das gab es in der Tat: Da hatte doch tatsächlich ein Scavanger-Rudel nichts besseres zu tun, als die Nacht direkt auf dem Weg runter ins Tal zu verbringen - verständlicherweise schlafend.
So lagen da also diese drolligen Kerlchen zu zehnt auf dem Boden und die Schürfer blickten sich fragend an.



07.10.2003 20:33#105
Sheron J. Spark Und was machen wir jetzt? fragend blickte Sheron der Schürfer um sich und wartete darauf das irgendjemand was machen würde. Er selbst wollte keinenfalls in mitten des Scavenger Haufen rennen und sich auf sie stürzen. Nein dafür waren doch diese Banditen da. Er, der nichtmal ne Waffe hatte, würde bestimmt nichts unternehmen, da war er sich sicher. Und so setzte er sich provokativ auf seinen Hosenboden und schaute sich die Landschaft an. Die belagerte Burg mit ihren gewaltigen Turmbauten und in der Ferne ein schier endlos scheinender Wall. Ham bestimmt die Orks gebaut, dachte sich der Schürfer, während er seinen Kopf wendete und wieder fragend in die runde schaute...



07.10.2003 20:43#106
Die Banditen "Warum stoppt ihr faules Pack ???" schrie Kalle die Schürfer an. "Ihr habt doch wohl nicht angst vor den paar Mistviechern ?" Kalle und seine zwei Banditen gingen vor die Gruppe. Jeder zog seinen Bogen."Euch muss man wohl immer den Weg freimachen, ihr feigen Hühner !" herrschte Kalle sie mit seiner feuchten Aussprache an. Dann legten die drei Banditen ihre Pfeile auf und schossen auf die Gruppe der Scavenger. 3 fielen sofort zu Boden, während die anderen wild aufgeschreckt hin und her hüpften. Als sie jedoch realisierten, dass die Banditen sie angegriffen hatten, stürmten die restlichen 7 auf die Gruppe zu. Zwei Pfeile wurden noch abgeschossen. Einer traf tödlich, der andere bohrte sich harmlos in den Boden.
"6 Mistviecher noch !" rief einer der Banditen.
"Das weiß ich selbst, du Idiot. NAHKAMPF !" brüllte Kalle und die Scavenger zuckten kurz zusammen. Auch Gjaron zog sein Schwert und stellte sich mit den drei anderen Banditen schützend in eine Reihe vor die verängstlichen Schürfer."Dann wollen wir denen mal zeigen, wie man kämpft." spottete Kalle und brüllte wie ein Tier, ehe die Scavenger die Krieger erreichten...

Claw



07.10.2003 21:00#107
Gjaron Gjaron stand zwischen den beiden Banditen, Kalle der Dödel wollte wohl wagemutig sein, obwohl es in Gjarons Augen eher wie Wahnsinn aussah, und stellte sich direkt in die Angriffbahn der Scavenger. Einer der Riesenvögel kam angesprungen, Kalle hob das schlichte Schwert und es bohrte sich, unter einem Aufschrei des Tiers, tief in den Brustkorb. Blut spritzte, Knochen blieben im Körper des Scavenger, doch Kalle freute sich acuh so. Erst als das tote Tier ihn unter sich begrub, war er wieder wie gewohnt stinkig und motzte sogar jetzt, in dieser Lage jeden voll. Gjaron hatte derweil mit den beiden Banditen gewartet, bis die Vögel in Reichweite waren. Mit einem sauberen Seitwärtsschlag verabschiedete sich der Kopf von einem Scavengerhals. Den nächsten Angreifer übernahmen die Banditen. Zwar nicht so spektakulär wie Gjaron, doch genauso effektiv, brachten sie ihren Gegner zur Strecke. Nun stand es 3 gegen 3, obwohl Kalle ja unter dem toten Tier verweilte, fuchtelte er wütend mit der Klinger herum. Gemeinsam brachten die Banditen an Gjarons Seite einen weiteren zur Strecke, Gjaron übernahm mit einem Tauchschlag den Vorletzten, der letzte wurde, überraschender Weise, von den Schürfern erledigt. Sie hatten sich hinter den dreien aufgestellt und warfen mit Steinen nahc dem letzten Mistvieh, mit Erfolg. Entweder unter der schieren Menge der Steine, oder durch gezielte Treffer, Gjaron konnte es nicht genau feststellen, verreckte das Vieh qualvoll vor ihren Augen.
Die Schürfer lobend, schob Gjaron sein Schwert in die Scheide am Gürtel und half Kalle mit dem toten Scavenger. Nach einer kleienn Ruhepause setzte der Trupp den Marsch fort.



07.10.2003 22:40#108
Marquez »Hey, wartet doch mal!«, rief Marquez der Gruppe zu. Sofort drehten sich alle fragend bis genervt nach dem Motto »Was will der denn?« zu ihm um. Aber auch wirklich alle.
Auch der genervte Kalle durchbohrte ihn mit seinem Blick, und unter solch einer Last lässt es sich für gewöhnlich schlecht sprechen.
»Äh, ja nun...« Erste Schweißtropfen rannen Marquez von der Stirn und er schien, immer kleiner zu werden. In einem Räuspern suchte er neue Kraft und fuhr dann zaghaft fort:
»Ja, also, ich wollte nur mal anfragen, ob wir nicht ein paar Scavanger mitnehmen wollen... Ich meine, die Viecher kann man doch noch essen!«Ein verschmitztes Grinsen bildete sich auf Kalles Gesicht und er ging zu den Scavangern.
Schnell wählte er drei von denen, die noch halbwegs in einem Stück waren, aus und trug sie zu Marquez, um sie ihm dann mit einem schroffen »Hier!« zuzuwerfen.Reflexartig fing sie der Schürfer auf, brach aber unter ihrer Last fast zusammen.
»Na, los, beeil dich ein bisschen!«, rief Kalle hämisch, als er wieder an der Gruppe vorbei ging, und setzte die desinteressierten Schürfer so wieder ohne großen Aufwand in Bewegung.

Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit erreichten sie dann endlich den Felsen vor der Trollschlucht und kletterten einer nach dem anderen die Strickleiter hinauf.Glücklicherweise fand Marquez dabei zwei hilfsbereite Wohltäter, die ihm die Kadaver an der Leiter abnahmen, sodass er wenigstens nicht dreimal klettern musste.

Schließlich fand sich die Gruppe geschlossen bei Zombie ein und war nach einem ausgiebigen Abendessen für die ersten Befehle bereit.



07.10.2003 23:10#109
D4rkL0rd Der L0rd war erst spät in der Burg erwacht, als er sah, das alle samt verschwunden waren packte er seine Axt und rannte los. Er erreichte einige Nachzykler, die rasteten, einige Spuren, die auf den richtigen Weg hinwiesen, wieder einige Schürfer, auf dem Pass. Die einstig große Gruppe hatte sich anscheinent ein wenig in dei Länge gezogen.
Als er am Treffpunkt ankam und das Wörtchen Abendessen realisiert hatte, war derschweißtreibende Marsch vergessen und es wurde sich wieder an den doch so sehr knurrenden Magen erinnert.
Die Aufgaben zu denen sie am nächsten Morgen voraussichtlich antreten mussten, rückten in weite Ferne.
Der Mond war hinter dicken Wolkenfeldern verschwunden, in dieser Nacht jaulte kein Wolf, kein Rascheln in den umliegenden Sträuchern vermieste ihm den Abend und die darauffolgende Nacht.
Die Aufholjagt, erschien kurz, der ganze Tag an sich vergien wie im TRaum. Vielleicht lag es daran, das er beschäftigt wurde, daran, das es nicht wieder die selbe alte Leier war wie sonst.



08.10.2003 12:06#110
Thorus Kano und Thorus gingen ungesehen durch die Orkbelagerung, einfacher als sonst denn in dieser Zeit, so schien es , speisten die Orks, denn es waren viel weniger der Grünhäute zu sehen und der Duft gebratener Snapper hing in der Luft. Als sie wenige Minuten weitergegangen waren sahen sie schon einige tote Snapper auf einem Hang liegen. Dieses musste der Ort sein an dem die Orks die Snapper gerissen hatte. Und durch den Geruch des Aases angelockt, fielen auch schon ihre Artgenossen über sie her und das sollte die erste Zielübung für Thorus sein was lebende Gegner anging. Kano nickte unmissverständlich zu Thorus welcher sofort seinen Bogen zog und einen Pfeil einspann. Der Bogenlehrmeister hielt zur Sicherheit seinen Bogen zum Zuge bereit falls der erste Schuss daneben ging und die Snapper sie bemerkten. Wenige Augenblicke später zielte Thorus schon auf den kleineren Snapper der so wie es aussah, die Reste von dem größeren Snapper bekam. Der Paladin atmete ein letztes Mal tief durch und hatte den Hals des Jungtiers genau im Visier....er lies los und der Pfeil schnitt durch die Luft und durchbohrte den Hals des Monsters welches gurgelnd und zuckend zu Boden ging. Doch nun war der andere Snapper auf sie aufmerksam geworden und er beugte sich welches signalisierte das es in Angriffstellung ging...


08.10.2003 12:36#111
Die Banditen Kalle und seine zwei Banditen standen mit gezücketn Bögen auf dem Felsen, der den Eingang des Banditenlagers und der Trollschlucht versperrte. Sie bewachten das Lager und passten auf, dass keine ungebetenen Gäste, wie Orks oder Gardisten auftauchten.
Kalle saß auf dem Felsen und biss genüsslich in eine Scavengerkeule. Er lachte innerlich diesen wurmigen Schürfer aus, der sie mit den Scavengern genervt hatte, doch ein Gutes hatte das ja : er konnte ordentlich reinhauen und sich satt essen. Plötzlich erspähten die wachsamen Augen der beiden anderen Banditen 2 Snapper, die sch langsam in Richtung Banditenlager pirschten. Mit einem Zeichen wurde auch Kalle darauf aufmerksam.
"Verdammte Kacke..." rief er und liess die Scavengerkeule runterfallen. Die Snapper sprangen sofort heran und stritten sich um die Keule. Kalle lachte dreckig. Die strategische Lage des Banditenlagers war ideal. Die Snapper konnten nicht auf den Felsen hinauf, dafür war er zu hoch und auch sonst konnte kein Mensch einfach so ohne Leiter dort hoch kommen.
Kalle lachte sich einen ab. Hier kam praktisch nichts rein. Seine beiden Banditenkollegen grinsten ebenfalls und schossen dann die Snapper ab. Dann setzte sich Kalle wieder hin und nahm sich eine neue Scavengerkeule.
Claw



08.10.2003 14:19#112
Sir Iwein Die kahle, steinige Boden knirschte leise unter den müden Schritten des Milizsoldaten, der sich zum Pass hinauf schleppte. Die halbe Nacht hindurch war er den Weg von der Burg zu den Bergen im Norden heraufgestolpert, und nun endlich erblickte er weit vor ihm die dunkle Öffnung des Schachtes der verlassenen Mine. Ein kalter Wind peitschte über den Pass und ließ Iweins Haare im Wind flattern. Das öde, kahle Bergland war verlassen, keine Monster wetzten, wie sonst immer, ihre scharfen Zähne an den dunklen Felsen. So kam der geschundene Soldat schließlich unbehelligt an der verlassenen Mine an. Gähnend und bedrohlich starrte ihn das dunkle Loch an, und Iwein fühlte sich nicht wohl dabei, als er endlich den Stollen betrat. Ein letztes Mal sah er sich um und ließ seinen Blick über das Tal schweifen, das nun endlich vom Bösen befreit worden war. Dennoch hing dichter Nebel und Wolken an den Bergflanken fest, er sollte machen, dass er über den Pass kam.
Er schritt durch den engen, feuchten Gang, und nachdem er etliche Male gegen die nasse, raue Felswand gestolpert war, erblickte er endlich das Ende des Stollens auf der anderen Seite. Als er hindurchtrat, strömte ihm angenehm warme Luft entgegen; und auf der anderen Seite des Berges schien die Sonne hell und ungetrübt durch Wolken oder Nebel. Wie gut tat es, wieder aus diesem Tal heraus zu sein, in dem irgendwie noch immer ein Schatten lebte.
Die Schritte des Milizsoldaten wurden schneller, er eilte durch die breite, kahle Schlucht zum Tor, an dem zwei grimmig dreinschauende Paladine Wache hielten. Es schien so, als ständen sie schon seit einer Ewigkeit dort und hätten nie etwas anderes getan, geschweige denn, sich einen Meter vom Fleck bewegt. Wortlos, aber dennoch mit einem Ausdruck des Erstaunens, als sie den Milizsoldaten in seiner stark beschädigten Rüstung alleine aus dem Tal kommen sahen, ließen sie ihn passieren. Sie wussten scheinbar noch nichts von der letzten großen Schlacht, in der der Großteil der Orkarmee im Minental vernichtend geschlagen worden war.
Glücklich ließ der Milizsoldat nun seinen Blick über das verträumte, blühende Weidenplateu schweifen. Ein Bach, der sich in mehreren Strömen von den beiden Wasserfällen am Pass quer über das Plateu ergoss, plätscherte fröhlich dahin, Vögel zwitscherten, Blumen erstrahlten in allen Farben in voller Böüte. Genüsslich sog Iwein die frische Luft in seine Lungen und pfiff ein fröhliches Lied unter seinem Marsch. Khorinis war nicht mehr weit.



08.10.2003 14:57#113
Gjaron Der Nachmittag war gekommen und es war ruhig im Lager. Die Banditen hatten sich der Reihe nach auf dem natürlichen Wehrgang ohne Zinnen aufgestellt und starrten in der Weltgeschichte herum. Gjaron biss in eine Scavengerkeule vom Vorabend und postierte sich ebenfalls auf dem Felssims. Weit und breit nichts zu sehen, bis auf die zwei toten Snapper, die vor dem Felsen lagen und langsam verwesten. Alles in allem recht langweilig hier, dachte sich Gjaron und spazierte weiter auf dem Wehrgang entlang Richtung Lagerplatz zurück. Dort wuselten die Schürfer herum. Kalle, der olle Fettsack, hatte sie einfach so zum "Aufräumen" abkommandiert. Aber es war auch bitter nötig. Ein zwei Hütten standen noch in dem kleinen Talkessel, doch die Mehrheit bildeten ausgebrannte und eingestürtzte Hütten. Gjaron sog die kühle Gebirgsluft ein und stellte sich dann wieder auf den Wehrgang, einem Gespräch der Banditen lauschend, und doch in Gedanken weit entfernt.



08.10.2003 18:34#114
Snizzle Es hatte wohl einige Minuten gedauert bis der Kampf gegen die Echsenmenschen endlich vorbei war. Es waren insgesamt 4 gewesen also eine hübsche Beute für die Gefährten. Snizzle kniete sich zu dem erlegten Gegner nieder und schaute ihm in die Augen. Mit dem Dolch schlug er auf den Daumen der Kreatur ein und entfernte ihn so von der Rest der Hand. Wir sollten bald weitergehen..., sagte Snizzle beim aufstehen. Varyliak und Noname standen etwas abseits und unterhielten sich, doch jetzt drehten sie sich um und nickten SNizzle zustimmend zu. Der Hohe Novize nahm einen Beutel von seinem Gürtel ab und ließ die vier Daumen nacheinander hineinfallen. Gut, dann lasst uns aufbrechen, zur Burg zurück, wir sind schon viel zu spät. Langsam setzte sich die kleine Gruppe wieder in Bewegung. Sie waren weit entfernt von der Burg und so mussten sie ein ziemlich weites Stück Weg zurücklegen bis sie endlich wieder bei der Burg ankamen. Schnell hatten sie die Ramme hinter sich gelassen und standen im Hof.


08.10.2003 18:57#115
Atlas Er hatte es gewusst, die Sache hatte einen Hacken. Ziemlich unzufrieden stand Atlas vor dem Pass zum Minental. Er musste also mit einem Dolch bewaffnet durchs halbe Minental laufen und dann auch noch einen wahrscheinlich gefährlichen Auftrag von diesem Kalle annehmen. Das konnte gut enden. Nach allem, was er gehört hatte, war das Minental auch nicht die freundlichste Gegend. Dagegen musste die Umgebung von Khorinis ja fast befriedet sein, obwohl es immernoch Biester wie Blutfliegen gab. Düstere Gedanken gingen ihm durch den Kopf, als er am alten Übergabeplatz vorbei kam. Das Tor, das danach kam war langsam am Verfallen. Die Balken würden wohl nicht mehr lange halten.

Bei einer nahen Felswand fand er dann ein paar Dunkelpiltze, die er gleich einsteckte. Das würde wohl sein Mittagessen werden. Der Weg führte nun immer steiler bergab und einmal blieb sein Bein an einer gemeinen Wurzel hängen. Zuerst dachte er, das wäre ein Snapper, der ihn attackieren wollte. Als er nach der Rutschpartie aber nicht angegriffen wurde wusste er, was los war. Erleichtert atmete er auf.

Der Pfad wurde nun noch steiler und auf der anderen Seite ging es gefährlich weit hinunter. Seine Augen auf den Boden richtend lief er langsam hinunter und zog dann erstmal seine Karte zu Rate. Schnell war ihm klar, was zu tun war. Er zog es vor nicht den Weg zu nehmen, der durch den düstren Wald führte, sondern lieber den über das offene Feld, den Felsen entlang. So kam er an einer Gruppe von toten Scavengern vorbei. Sie waren, wie er vermutete noch nicht so lange tot, aber doch hatte der Verwesungsprozess schon eingesetzt. Er ging weiter.
Nach einer Weile sah er dann den Weg, der zur Trollschlucht und zum Lager führen sollte. Schon von weitem konnte er 3 Gestalten auf einem Felsen erkennen, die mit gezückten Bögen die Umgebung absuchten. Bald hatten sie ihn entdeckt und richteten die Bögen auf ihn aus. Er musste einen verdächtigen Eindruck auf sie machen, jemand der von der Kleidung her nicht zu ihnen passt und sich zu ihnen wagt. Einer gestikulierte wild herum, aber Atlas konnte kein Wort von dem verstehen, was er sagte. Vernünftig erschien ihm aber zumindest die Hände in Luft zu heben, um den Banditen zu zeigen, das er unbewaffnet war. Er hatte das Gefühl, sie würden ihn zu sich winken, also bewegte er sich auf das Trio zu."Was willst du" schallt es unfreundlich von oben.
"Ich komme im Auftrag von Claw."
"Von Claw? Das kann jeder sagen. Ich will Beweise."
"Ich weiss, das Kalle und Gjaron sich hier im Lager aufhalten.""Das kann auch geraten sein, oder du hast das aufgeschnappt. Ich bin übrigens Kalle."
"Dann hat mein Auftrag mit dir zu tun. Ich soll etwas abholen, weiss aber nicht, ob es für alle Ohren bestimmt ist. Vielleicht schickst du die beiden erstmal weg."
"Das könnte dir so passen. Ich komm erstmal runter und überzeuge mich, das du nichts gefährliches dabei hast.
Die Strickleiter wurde runtergelassen und Kalle kam zu ihm. Mit harten Schlägen wurde er abgeklopft. Die Durchsuchung förderte den Dolch zu Tage, den dieser Kalle an sich nahm. Leise fragte er dann:
"Also, ich höre. Was sollst du holen. Und überlegs dir gut mich anzulügen.""Einen Schlüssel."
"Gut." kam die grimmige Antwort. "Du kannst rein."
"Mein Dolch..."
"... behalte ich erstmals noch."
Sauer über den Typen kletterte er ins Lager. Claw hatte ihm gesagt, er würde einen Auftrag erledigen müssen, aber mit einem Kotzbrocken wie ihm würde er nicht darüber reden. Vielleicht war der erwähnte Gjaron ja zugänlicher. Also fragte er sich zu ihm durch.



08.10.2003 19:05#116
_Jamal Zirpende Grillen erfüllten die nächtliche Ruhe mit ihrem Gesänge, während sich die Gruppe über das Orkgebiet begab und auf der Suche nach dem Turm war. Das Stampfen ihrer Schritte führte den Takt der Melodie, die die winzigen Insekten ihrer Kehle entweichen ließen. Schwache Rauchwolken verformten sich vor dem Gesicht jedes einzelnen der Gefährten, rollten sich über ihren Häuptern gen Himmel und fanden ihr Ziel in der Unendlichkeit, als sie sich im Nichts zerteilten.
Aus einer winzigen Bewegung, zeugte das Ergebnis von zwei glimmenden Stängeln, die in einem weiten Bogen aus den Fingern der beiden Drachenjäger flogen. Sie waren gerade dabei, sich noch ein Blatt anzuzünden, als ein Knurren die Stille durchbrach und fleischhungrige Gebisse im schimmernden Licht des Mondes aufblitzten. Raschelnde Blätter wurden von den schuppenartigen Panzern einiger Raubtiere wie ein Vorhang gespaltet und ließen die funkelnden Augen der Warane hervorspähen. Noch bevor sie weitere Schritte auf die Truppe zumachen konnten, hatten der Paladin und die beiden Jäger ihre Hände um den Schwertgriff angelegt. Rotglühende Flammenbälle zeichneten lang gezogene Schatten über den Erdboden und schwebten noch in den Händen der Magier, darauf bereit das Leben ihrer Träger zu schützen. Mit gesenkten Köpfen, die knapp über dem Boden hingen, schlichen die Warane aus allen Richtungen auf die Gruppe zu. Rascheln wurde von ihren schlängelnden Schwänzen nachgezogen, während durch die Spitzen Zähne nur ein tiefes Kehlenbrummen hervordrang. Von beiden Seiten des Pfades surrten ihre gespaltenen Zungen hervor und verkrochen sich sogleich wieder zwischen den reptilartigen breiten Lippen.
Schwungvoll führte der Paladin, inmitten der Gruppe, seine Arme fest am Griff, den Zweihänder durch die Luft und zielte ihn präzise einem der Biester entgegen. Fauchen entglitt dem Waran und wandelte sich im Bruchteil einer Sekunde in einen Todesschrei um, der durch einen Schnitt entlang des Halses beendet wurde. Kreischend mischten sich die Raubtiere unter die Menge und ließen ihren wilden Instinkten freien Lauf. Die herzlose Antwort der Drachenjäger zeugte von Blutfontänen. Ihre Klingen zerteilten Adern, Muskelfasern und durchtrennten Schuppen, bohrten sich förmlich ins Fleisch ihrer Gegner. Doch nicht nur die Schwerter, sondern auch die magischen Geschoße der Novizen brachten einen Waran nach dem anderen zu Boden.
Dem Einzelgänger war kein Schutz gegeben. Er war unbewaffnet und besaß auch nicht die Kraft, sich mit dem heiligen Feuer gegen Feinde zu schützen. Leider traf auch ihn die Begegnung mit einem der Reptilien und jeder einzelne der anderen, hatte sich selbst zu helfen. Nun lag es an ihm, sich selbst sein zukünftiges Leben zu sichern. Hektisch blickte er sich um, suchte nach einem Ausweg, doch es gab keinen Weg den er einschlagen konnte, um dem Angreifer zu entkommen. Jener zögerte nicht lange. Sofort nachdem er den Einzelgänger erspäht hatte, warf er seinen mächtigen Körper in dessen Richtung und verlieh ihm durch die sich angespannten Muskeln einen riesigen Schwung. Zhaos Augen entging diese Tatsache nicht und er versuchte, dies für seinen Vorteil zu nützen. Wartend ging er leicht in die Knie und wartete ab. Im selben Moment, als der Waran sein Maul öffnete und nach dem Arm des Einzelgängers schnappen wollte, spannten sich dessen Muskeln an und ließen das rechte Bein dem Biest auf seinen Hunger antworten. Der Schlag saß und warf das Reptil ein Stück zur Seite. Sogleich wollte Zhao eins nachsetzen, als die Spitze eines mächtigen Schwertes ihren Weg in die Magengegend des Waranes fand und dort für einen Augenblick verharrte.Mit einem Lächeln entgegnete der Streiter Innos’ dem Einzelgänger und Zhao grinste zurück. Sogleich zog Clay das Schwert heraus und lies es in gewohnter Weise hinter seiner Schulter verschwinden.

„Das war der letzte. Lasst uns weiter gehen, wir sollten bald da sein.“, sprach einer der Drachenjäger und lies einen Stängel zwischen seine Lippen gleiten.
Gleich darauf folgte der Rest der Gruppe und hinterließ nur ein weiteres Blutbad, auf dem Boden des kahlen und trockenen Landes.



08.10.2003 19:43#117
Kano Kano hielt sich aber noch immer zurück, Thorus war es, der sein Geschick mit dem Bogen unter Beweis stellen sollte. Der Paladin ließ es sich auch nicht nehmen, einen weiteren Pfeil einzulegen. Wieder spannte er die Waffe und zielte. Rasch schnellte der Pfeil davon, direkt auf den Snapper zu und traf ihn dicht neben dem Kopf in die Schulter. Doch noch war das Tier nicht erlegt, näher und näher kam es und es bedurfte eines schnellen Schusses, damit Thorus das Biest noch erledigen konnte bevor es ihn erreichte. Der Paladin hielt sich wirklich ran und schaffte es dann doch, das Geschoss an die Sehne zu legen und loszulassen. Wieder surrte ein Pfeil davon, geradewegs auf den nur noch wenige Meter entfernten Snapper zu. Dann brach die metallene Spitze durch die Schädeldecke und grub sich tief in das Hirn des Snappers. Augenblicklich sank die Echse tot zu Boden.

"Guter Schuss, das hat ihm den Rest gegeben."
Der Ritter ließ seine Waffe sinken und sah sich um. Es war nichts zu sehen, ringsum.
"Also, suchen wir uns noch etwas Schwierigeres, Ork oder so, da kannst du dann beweisen, dass du wirklich ein Meister bist. Ich werde dann auch da wenn möglich nicht eingreifen aber selbst wenn heißt das nicht unbedingt, dass ihr die Prüfung nicht bestanden habt. Suchen wir weiter..."



08.10.2003 20:33#118
Gjaron Gjaron saß in einem eingefallenen Türbogen und stocherte im Erdreich rum. Er blickte kurz auf, ein Mann bahnte sich einen Weg durch die wuseligen Schürfer. Er trug recht seltsame Kleider für einen Jünger des Lee. Oder war er keiner der ihren? Was hatte Kalle, dieser Blödmann, sich bloß gedacht, dass er einen Fremden ins Lager lässt. Doch gleich darauf erkannte Gjaron das Gesicht des Kerls, der da auf ihn zukam. Es war Atlas, dieser Typ, der auch zu den unsren gehören wollte. Hmmm, bisher hatte er seinen Auftrag noch nicht erfüllt, der Schlüssel für das Erzlager in der Banditenburg.
Atlas stand nun vor Gjaron, der schaute etwas gelangweilt auf und prüfte sein Gesicht.
"Ähm, ich bin hier, um meinen Auftrag zu erledigen."
"Endlich, kommst reichlich spät, hättst dir die Tour durchs Minental auch sparen können. Nun, es ging um diesen Schlüssel, wie du dich hoffentlich noch erinnerst."
Atlas nickte knapp und er selbst ergriff das Wort:
"Ich hab gerade mit diesem Kalle geredet und..."
"Und zu dem darfst du auch gleich wieder hingehen. Er hat den Schlüssel, mich betrifft das eigentlich nicht, also mach das mit ihm aus."
Atlas schwieg, machte Kehrt und verschwand wieder Richtung Felsen.Unterdessen stocherte Gjaron schon wieder lustlos mit seinem Dolch im Erdreich.


08.10.2003 20:51#119
Die Banditen Besagter Kalle saß wie schon den restlichen ganzen Tag auf dem großen Felsen, welchen die Schürfer zurechtmeiseln durften.
Er spielte mit dem Dolch, den er dem Frischling abgeknöpft hatte. Ein aus einem Trümmerhaufen hervorstehendes Brett eignete sich hervorragend als Zielscheibe. Prahlend, wie toll er doch werfen könne, zog er die Aufmerksamkeit der anderen Banditen auf sich. Hochmütig fasste er den Dolch an der Schneide und zielte etwas unbeholfen. Dann holte er mit dem Arm aus und lies ihn nach vorne schnellen. Der Dolch flog, sich um die eigene Achse drehend, Richtung Brett, aber eben auch nur die Richtung. Ungefähr zweieinhalb Meter neben dem Morschen Stück Holz zerschnitt die Klinge im Flug die Luft und landete dann viel Erde aufscharrend auf dem rußigen Boden.
Die Banditenschar konnte nicht mehr vor Lachen, nur Kalle war danach nicht zu Mute. Wütend zog er die Ärmel hoch und ging mit erhobener Faust auf einen Banditen, der besonders laut und herzhaft lachte, los.
"Mal gucken, ob du auch über ne gebrochene Nase lachen kannst!"Kalle holte zum Schlag aus und Knacks. Man hörte genau wie das Jochbein zersprang. Ein paar drehten sich angewiederd weg. Nun kam auch noch Atlas dazu."Ähm, Kalle?"
"Was? Willst du auch noch eins aufs Maul?"
Mit einem grimmigen Blick dregte er sich zu Atlas um.
Der zuckte etwas zurück: "Ich komme gerade von Gjaron", er zeigte mit zitterndem Finger in die ungefähre Richtung,"und ich soll mir von dir nen Auftrag geben lassen, damit ich den",er murmelte die letzten Worte bloß,"Schlüssel für Claw bekomme."
Kalle hatte sich wieder einigermaßen beruhigt und grübelte nun nach einer geeigneten Aufgabe für den Knilch.
Nach ungefähr drei Minuten intensivsten Kopfkratzens gab Kalle es auf, weiter nachzu denken.
"Nun, ne anspruchsvolle Aufgabe hab ich nicht, aber als angehender Schürfer kannste deinen baldigen Kollegen ja mal unter die Arme greifen und hier mit anpacken." Mit einem Kopfnicken deutete der Bandit zum Talkessel. "Dann kannste den Schlüssel ruhig haben!"
Atlas zog die Schlutern hoch, legte den Kopf leicht schräg und seufzte."Na, aber ein bisschen plötzlich Junge, oder soll ich dir noch in den Arsch treten, das kostet aber extra."
Gehetzt brachte Atlas sich ins Sicherheit und half weit enfernt von Kalle den Schürfern.

Gjaron



08.10.2003 21:05#120
Fisk Gähnend ließ sich Fisk gegen die Steinwand der ehemaligen Schmiede Gorrs sinken. Zu lange war er in der Burg gewesen. Die Schlacht hatte ihm viel von seiner Kraft abverlangt, er hatte die letzten zwei Tage nur mit Essen und schlafen unter einer Gruppe egoistischer Ritter verbracht. Sein Glück ließ sich kaum in Worte fassen, denn nun befand er sich wieder im Räuberlager. Und so sollte es bleiben. Fisk hatte sich vorgenommen, sich an diesem Ort einen kleinen Platz zum Schlafen einzurichten und im Minental zu bleiben.

Wieso? Der Grund war leicht beschreibbar; Der Hof war ihm viel zu langweilig. Nichts pasiserte dort, und bevor er in die Barriere gekommen war hatte Khorinis eine ganze Menge mehr zu bieten gehabt. Seine Seele sehnte sich förmlich nach der alten Zeit im neuen Lager. Zurecht, Fisk vermisste die Zeit in der Kolonie von Tag zu Tag mehr. Und ein Aufentaltsort im Minental sollte ihm zumindest etwas von damals zurückgeben.

Zu dem kam hinzu, dass ein Drachenjäger nichts auf dem Hof verloren hatte; Mit dem Weg des Drachenjägers hatte der Einhandlehrmeister ein Leben als Einzelgänger und Abenteurer gewählt. Und diese gab es im Minental zuhauf.
Während er so in Gedanken schwelgte kam dem Lee-Anhänger plötzlich etwas in den Sinn: Sein Speerkampftraining. Viel zu lange hatte er es vernachlässigt. Und so langsam sollte er zu Jamira zurückkehren, um seine erste Prüfung abzulegen. Doch vorher galt noch ein wenig Training.

Randvoll mit Mutivation gefüllt begab sich Fisk zu einer abstehenden Holzplatte. Sie war angeschwärzt und moderig, doch besser erhalten als der Rest. Und so nutzte er sie als Trainingsobjekt. Peinlich genau rief er sich die Schritte und Techniken in den Kopf, die Jamira ihm erklärt und beigebracht hatte. Dann begann er. Wie üblich war die erste Aktion der wohl geübte Stoßschlag. Dabei ließ Fisk den Übungsspeer gerade von seinem Bauch aus nach vorne schneller und tief ins Holz bohren.

Die Spitze der Stange war zwar sichtlich abgenutzt, doch für moderiges Holz schien sie durchaus noch tauglich zu sein. Außerdem hatte Fisk noch seinen Speer, sollte die Übungswaffe kaputt gehen. Und da dieser aus Erz bestand war es unwahrscheinlich, ihn auch noch kaputt zu bekommen. Doch noch befand sich die Stange in einem Stück, und so sollte es möglichst lange bleiben.
Abermals setzte Fisk zum Schlag an, dieses Mal ließ er seinen Speer von oben herabfahren, als wolle er jemanden, der auf dem Boden lag, aufspießen. Wieder knallte der Stab gegen das Holz, rutschte jedoch nach unten ab und bohrte sich in den Schlamm. Fisk brachte lediglich ein Grummeln heraus, dann entwendete er die Waffe dem matschigen Boden wieder und übte den Schlag abermals.
Jeder Schlag wurde trotz der schwindenden Kräfte des Drachenjägers präziser und härter als der vorherige. Schimmernde Atemwölkchen stiegen vom Mund Fisks auf, doch er gab nicht nach. So sehr ihm die Oberarme auch schmerzten, er schlug weiter. Doch nachdem von dem Holzbrett nurnoch ein kleines, angeschwärztes Stück übrig blieb, schleppte er sich zu einer nicht abgebrannten Steinbank und ließ sich nieder.

Rasch hatte er eine Wasserflasche ausgepackt und gierig geleert. Danach wurde es still. Lediglich das Schnauben der Snapepr war in der Ferne zu hören. Allerdings sollte die Pause nicht dauern. Einige Minuten gab sich der drachenjäger noch, dann suchte er sich ein neues Trainingsobjekt, um seine Feritgkeiten weiter zu verbessern.



08.10.2003 21:10#121
Sheron J. Spark Na toll, ob er jetzt hier auf Stein rumkloppte oder in der Mine. Dass war doch vollkommen einerlei, dachte sich der Schürfer Sheron, während er seine mitgebrachte Spitzhacke auf einen Felsklumpen niederprasseln lies. Irgendwie sollten sie ne Treppe bauen. Ne Treppe die in das Lager reinführte, hatte ihnen einer der geistig verwirrten Banditen erzählt.Ja macht da halt mal so da ne Treppe so hoch das wir da laufen können.kapiert? hatte dieser eine Bandit, Sheron glaubte sie nannten ihn Kalle, vor einigen Stunden von sich gegeben. Und wehe das wird nix! hatte er sie dann noch angemault, bevor er sie in ihrer Arbeit alleine gelassen hatte. Ein wenig ratlos hatten sich die Schürfer daraufhin angeschaut, da sie nicht genau wussten was jetzt eigentlich genau zu tun war. Aber zum Glück hatte ein Söldner dieses Spektakel miterlebt und hatte ihnen dann, nach einigen verständlichen Anweissungen, näher gebracht wie zu arbeiten war. Und seit dem waren Sheron und ein paar andere Schürfer damit beschäftigt aus dem harten aber spröden Gestein eine Treppe zu formen. Und dies geschah sogar mit sichtlichem Erfolg. Das mussten sogar die Zuschauer, in Form der Banditen, zugeben. Ja das schaut doch gar net übel aus... lobten sie ihre Arbeiter und wendeten sich dann, nach kurzem Blick, wieder wichtigeren Dingen, wie saufen und dumm labern, zu und liesen die schürfer in Ruhe ihre Arbeiten vollenden..



09.10.2003 13:03#122
Atlas Atlas fragte sich nun selbst, wie er auch nur auf die Idee gekommen war, das Gjaron ihm helfen konnte, aber sein erster Gedanke war gewesen:'Weg von dem Kerl'. Der hatte irgendwie einen Hang zu schlechter Laune und Brutalität. Nun konnte er also den Schürfern helfen. Atlas wandte sich also zum Talkessel und sah dort auch schon die sich abrackernden Schürfer, und die sich nun wieder abwendenden Banditen. Faules Pack ging es ihm durch den Kopf. Eigentlich hatte er sich gefreut, noch die Freiheit geniessen und den Auftrag erfüllen zu können, statt zu den Schürfern in die Mine zu müssen. Und nun kam dieser Kalle. So nahm er sich dann auch vor, irgendwann einmal diesen Typen zum Duell zu fordern. Der Gedanke gefiel und behruhigte ihn gleichzeitig. Mittlerweile war er endgültig bei seinen zukünftigen Leidensgenossen angekommen. Einer schaute ihn interessiert an.
"Hi. Ich bin Sheron. Was machst du hier bei uns."
"Dieser klei...Kalle sagt, ich soll euch unter die Arme greifen. So wies ausschaut macht ihr eine Treppe?"
"Ja, genau. Damit diese faulen Pe... Banditen nicht mehr die Strickleiter benutzen müssen." kam leise, damit die Banditen nichts mitbekamen, die Antwort."Was genau muss ich tun?"
"Hmm. Hast du den eine Ahnung vom Umgang mit der Hacke?"
"Ich bin darin etwa so gut, wie Kalle, wenn es um Freundlichkeit geht.""Schade. Dann sieh mal, das das ganze Gestein von der 'Treppe' runterkommt."Das war, wie Atlas feststellt, dringend nötig, denn als er den ersten Schritt nach oben machen wollte, rutschte er prompt auf einem gemeinen, kleinen Stein aus und viel der Länge nach hin. Mehr als blaue Flecken holte er sich zum Glück nicht, aber seine Schulter schmerzte, als er sich an die Arbeit machte.


09.10.2003 14:35#123
Gjaron Gjaron schaute trostlos in der Gegend rum. Ein dichter Wolkenbatzen lies die Sonne in den Hintergrund rücken und den Nachmittag schon wie den vorzeitigen Abend aussehen. Der Bandit lief ein wenig in den Trümmerhaufen herum, auf der Suche nach etwaigen brauchbaren Fundstücken. Mit dem Fuß wühlte er den Boden auf, doch nichts wertvolles kam zum Vorschein. Gjaron schaute entmutigt auf, da sah er am Rand des mächtigen Felsen die Strickleiter und dahinter die Baumwipfel des Waldes. Er überlegte kurz, holte dann ein paar leichte Leinensäcke und schritt dann hinüber zur Leiter mitten durch die Banditenschar und kletterte hinunter. Ein paar Banditen erklärten ihn für behämmert da allein runterzugehen, doch Gjaron lies sich nicht beirren.
Unten angekommen rümpfte Gjaron erst einmal die Nase. Die zwei toten Snapper rochen ganz und gar widerlich und der Bandit machte sich so schnell wie möglich auf in den Wald zum Kampftraining. Ja, sein Training hatte er schon stark vernachlässigt, seit er Milgos Unterricht erfolgreich absolviert hatte. Training war wichtig zum Überleben hier und auch Nahrung, deswegen war es auch eine kleine Nahrungsmittelbeschaffungsjagd, die Gjaron da vor sich hatte. Entschlossen rannte er in die Schatten der dichten Wälder...


09.10.2003 15:25#124
Fisk Langsam und bedächtig schritt Fisk durch das Tal. Lange plagte ihn das Verlangen, ins alte Herrenhaus zurückzukehren und seine Fertigkeiten mit dem Speer unter Beweis zu stellen. Leer war der Weg, überall verstümmelte Orkleichen und hier und dort fanden sich auch die Kadaver von Sträflingen oder unerfahrenen Jägern. Viele hatten ihr Leben gelassen, doch wozu?
Den toten gedenkend schritt der Drachenjäger an den Leichen vorbei, bis er schlussendlich den zweiten Engpass erreichte. Ab diesem Ort war es auf jeden Fall gefahrlos. Und so blieb es. Einige Minuten dauerte es noch, dann hatte Fisk das Herrenhaus im Laufschritt erreicht. Recht rasch durchtat er das Tor und befand sich abermals im ehemaligen Lager der Amazonen.



09.10.2003 20:07#125
Clay Langsam legte sich die Dunkelheit in ihrer unaufhaltsam fortschreitenden Umklammerung über das Land und ließ den öden Ort noch furchtbarer erscheinen, als er schon am Tag war. In der Ferne heulten Wölfe oder Schlimmeres, während jedes Knacken eines Astes die Gruppe herumfuhren ließ. Verdorrte Bäume oder schroffe Felsen hoben sich gegen die letzten Strahlen der weichenden Sonne ab und warfen seltsam verzerrte Schatten auf das finstere Land. Nach dem Angriff der Bestien war die Aufmerksamkeit der Gruppe noch weiter gewachsen, sie drohte schon beinahe in Verfolgunswahn umzuschlagen. Fröstelnd drückte Clay sein Kinn in den Kragen der schweren Rüstung. Wärme könnte sie ihm keine Spenden, aber wenigstens hielt sie den scharfen Wind davon ab, seine Haut zu umwehen. Clay hing wie in den letzten Tagen so oft, seinen Gedanken nach, während er mit ausdruckslosem Gesicht die monotone Landschaft betrachtete.

Plötzlich stach dem Paladin eine markante Form, die sich gegen den grauen Himmel abzeichnete, in die Augen. Mit einem Handzeichen bedeutete er den übrigen stehen zu bleiben. "Wartet. Ich glaube wir haben unser Ziel erreicht." Rasch beschleunigte Clay seine Schritte und ließ die übrige Gruppe ein wenig hinter sich zurück. Es dauerte eine Weile, bis seine Augen den im Schatten liegenden Teil des Turmes erkennen konnten, doch dann offenbarte sich dem Krieger die markante Form des Beschwörerturms. Viele Geschichten rankten sich um diesen Ort und Clay kannte die meisten noch aus seiner Zeit im Alten Lager, als Abenteurer in seiner Taverne getrunken hatte und im bierseligen Zustand von den Dingen sprachen, die sie erlebt hatten. Dann hatte Clay oft von diesem Turm gehört, allerdings war er noch nie näher als jetzt an ihn herangetreten.
Gespenstisch ragten die fremdartigen Türme in den Nachthimmel und schienen dem Paladin beinahe den Atem zu rauben. Ja, er konnte die dunkle Aura, die diesen Ort umgab förmlich spüren. Hier waren Diener des Lichts auf dem Altar der Dunkelheit gestorben. Ein großer Sieg Beliars über die schwachen Kreaturen Innos'. Mit der gepanzerten Hand schlug sich Clay mit der Faust vor die Stirn. Wie kamen nur diese Gedanken in seinen Kopf? Innos war der einzig wahre Gott, er selbst hatte seine Kraft gesehen. Doch er hatte auch die andere Seite kennen gelernt...

Energisch zwang sich Clay nicht mehr an diese elementaren Glaubensfragen zu denken und sich stattdessen auf seinen Auftag zu konzentrieren. Seine Gefährten hatten nun beinahe zu ihm aufgeschlossen und so wartete der Paladin lediglich eine Augenblicke, bis sie wieder an seiner Seite waren."Da vorne ist der Turm. Bald haben wir es geschafft. Und Euch, Jäger, werde ich dann von Euren Pflichten entbinden, sobald wir den Eingang des Turms erreicht haben." Die Drachenjäger nickten scheinbar ein wenig erleichtert und marschierten dann leise tuschelnd weiter. Gleich würde alles vorbei sein. Die Strapazen der letzten Wochen wären dann fürs erste wieder vergessen. Der Paladin sehnte sich nach seinem Bett in der Oberstadt, dass er seit etlichen Wochen erst einmal benutzt hatte. Das Schlafen auf der Erde konnte selbst für einen erfahrenen Krieger anstrengend werden.

Schnell und voller Aufregung nahm Clay die letzten Meter, auf denen sich der Pfad zum Eingang des Turmes nach oben wand. Dann standen sie endlich vor dem stabil aussehnden Holztor, welches den Eingang versperrte. Über dem steinernen Torbogen waren seltsame Inschriften in den Stein geschlagen. Nicht einmal die Magier unter ihnen konnten mit den Schriftzeichen etwas anfangen. Zumindest blickten sie sich ratlos um. Der Paladin wandte sich an die Drachenjäger. "Ich danke Euch für Eure Hilfe. Ihr habt nun mehr als Eure Schuld beglichen. Ihr könnt nun wiede gehen. Noch einmal vielen Dank." Es war nicht leicht gewesen diese Wort herauszubringen, doch die Drachenjäger hatten Clay wirklich angenehm überrascht. Trotzdem fühlte er sich irgendwie auch erleichtert, als sich die Krieger verabschiedeten und auf dem Absatz kehrtmachten. Sie waren wahrscheinlich auch froh, dass sie endlich wieder ihren Geschäften nachgehen konnten und nicht mehr dem verhassten Paladin folgen mussten.
Zuerst fuhr Clay langsam mit der Hand über die hölzerne Pforte. Sie hielt dem Druck stand. Achselzuckend holte der Paladin mit dem Fuß aus und trat das morsche Stück Holz mit einem Krachen nach innen. Sich ehrfürchtig umblickend betrat die Gruppe mit Clay und Jamal an der Spitze den dunklen Turm. Die Hand des Kriegers griff an seinen Gürtel und ertastete den ersten rauhen Stein im Dunkeln. Die Handschuhe schlossen sich um die Rune und Clay konzentrierte sich angespannt auf sein Inneres. Ja, es klappte noch. Seine linke Handfläche begann zu glühen und warf einen Lichtschein an die dunklen Wände. Doch was war das? Es kam dem Paladin vor, als ob er soeben einen Luftzug und ein Flattern gespürt hatte. Hatte dort unten wirklich etwas geschnaubt oder war das eine Reaktion auf die Stille hier in dem Turm? Clay ließ sich fürs erste nichts anmerken und marschierte weiter geradeaus. Hier musste irgendwo ein Abstieg in den Keller des Turm sein...aber wo?



09.10.2003 20:09#126
Marquez Gelangweilt schlug Marquez auf den Felsen ein. Eine nicht gerade motivierende Arbeit, da es nicht wirklich vorwärts zu gehen schien, aber angenehmer, als in der Mine zu schuften war es allemal. Schließlich suchte man hier vergeblich nach irgendwelchen TACKS - an der freien Luft und auf diesem Gestein klang das Auftreffen der Spitzhacke mehr wie ein erfrischendes PLINK. Und dass das ganze auch noch von kühlem Wind und seichtem Vogelgezwitscher abgerundet wurde, kam noch dazu.

Irgendwann im Laufe des Tages kam dann aber ein Drachenjäger an den arbeitenden Schürfern vorbei und kletterte an der nahen Strickleiter herunter, um kurz darauf im Wald zu verschwinden. Marquez, der sich gerade auf seine Spitzhacke stützte, um auszuruhen, blickte dem Mann erstaunt hinterher.»Moment mal, den kenn ich doch irgendwo her...«, dachte er, sichtbar grübelnd. »Das war doch dieser eine Typ, der mal kurz hier mit im Räuberlager war...«Ein paar Sekunden verharrte er noch in seiner Pose, doch dann gab ihm die plötzliche Erkenntnis einen Adrenalinschub:
»Verdammt, das war Fisk! Was hat Linky gesagt? Bart, Wuschelhaare, komischer Kauz... Ja, er muss es gewesen sein!«
Kurz davor, wie wild rumzuhüpfen, drehte sich Marquez auf der Stelle hin und her und bemühte sich dabei, ein Ziel zu erfassen.
»Äh, he du, Entschuldigung, sag mal... wie heißt der Typ, der hier gerade vorbeigekommen ist?«
Der angesprochene Schürfer blickte gelangweilt auf.
»Öh, keine Ahnung«, hauchte er gleichgültig. »Ich glaub Fritz oder Whiskey oder so...«
- Ok, klingt gut... -
»Und weißt du auch, wo er hin will?«, schob Marquez hektisch hinterher.»Öh, weiß nicht... Hab ihn gestern beim Speertraining gesehen. Vielleicht geht er ja zu diesen komischen Amazonen, um da zu lernen...«
- Ok, klingt sogar sehr gut... Wie komme ich zu den Amazonen? -»Wie komme ich zu den Amazonen?«
»Mann, was soll die Fragerei?« - der teilnahmslose Schürferkollege fühlte sich mehr und mehr belästigt - »Was weiß ich denn? Über die Brücke, geradeaus vorbei an der Burg und am gezackten Turm und dann durch den Pass und dahinter links... glaub ich...«
- Bingo! -
»Ok, danke... hier, für deine Mühen.« Marquez tätschelte den Schürfer und drückte ihm 10 Goldstücke in die Hand. Dieser wandte sich gähnend ab und machte sich wieder ans Steineklopfen.

Marquez positionierte sich nun also am Rand des Felsens und dachte nach, doch plötzlich blitzte ein gerissenes Grinsen in seinem Gesicht auf und er warf die Spitzhacke im hohen Bogen nach unten.
Das laute Aufklatschen ließ die Banditen aufmerksam werden.
»Oh nein!«, rief Marquez deutlich hörbar. »Wie ungeschickt von mir! Ich werde sie gleich wieder hoch holen...«
Sofort kletterte er die Strickleiter hinunter und als er unten angekommen war, atmete er einmal tief durch.
Dann begann er, leise zu zählen.
»3... 2... 1...«
Ein entschlossener Blick - und er lief los, wie von der Blutfliege gestochen. Er hörte zwar noch ansatzweise ein »Bleib stehen, du Lump!« hinter sich, war aber bald im Nebel verschwunden.



09.10.2003 21:26#127
Clay Da waren sie. Vor dem Paladin klaffte eine schwarzes Loch in dem Boden des massiven Gebäudes. Clay hielt die linke Hand ausgestreckt in die Richtung des Lochs und erhellte die dunkle Stelle, die sich unter dem heiligen Licht als Treppe entpuppte. Schmale und glatte Steinstufen führten die Gruppe tief unter die Erde. Es gab weder ein Geländer noch Treppenabsätze. Die Stufen verliefen einfach immer weiter geradeaus nach unten und es schien einfach kein Ende zu kommen. Sie mussten mittlerweile mindestens so tief unter der Erde sein, wie der Nordturm des Alten Lagers hoch gewesen war und das war eine beträchtliche Strecke.

Klirrend setzten sich die schweren Stiefel auf den harten Untergrund. Stufe für Stufe trugen sie den Paladin tiefer unter die Erde und immer näher an die Erfüllung seiner Aufgabe heran. Alle folgten dem Licht des Streiters, obwohl auch die Magier mittlerweile ein Licht entzündet hatten. Keiner sprach ein Wort und selbst beim Atmen achtete man darauf, dass man keine allzu lauten Geräusche von sich gab. Endlich schien die Treppe ein Ende zu haben. Zumindest konnte Clay am Ende seines Lichtscheins keine weiteren Stufen mehr erkennen. Und tatsächlich: Sie hatten das Ende der endlosen Treppe erreicht. Gemeinsam leuchteten die Magiebegabten den Kellerraum aus. Hier schien einst ein dunkles Verlies gewesen zu sein. Überall hingen Ketten von der Decke und teilweise ließen sich sogar noch die Überreste der Skelette daran erkennen.
An den Wänden hingen, wie Zhao schnell feststellte mehrere Fackeln. Es gelang den Magiern die Lichtquellen zu entzünden. Einerseits wirkte der schreckliche Raum so nicht ganz so furcheinflößend, aber andererseits konnte man nun das ganze Ausmaß der Dinge sehen, die hier vor langer Zeit geschehen waren. Erst jetzt fiel der Blick des Kriegers auf einen kleinen Opferaltar, der in der Mitte des raumes stand. War das wirklich Blut, was dort von der glatten Marmorfläche des Altars tropfte? Eigentlich war es unmöglich, hier konnten schon seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar Jahrhunderten keine Menschen mehr gewesen sein. Ein Frösteln lief dem Paladin den Rücken runter. Er musste nun einen freien Geist haben. Mit zittrigen Händen setzte Clay den Stein, den er die letzten Wochen wie seinen Augapfel gehütet hatte auf den Altar. Die Flüssigkeit schien von dem Kristall des Steins aufgesaugt zu werden. Schaudernd wandte sich Clay ab. "Gebt mir nun den Hammer, Brüder. Lasst es uns vollenden und..."
Mit rasender Geschwindigkeit fegte die dunkle Gestalt aus der Ecke des Kerkers auf die Gefährten zu. Zu Spät registrierten sie, was überhaupt vor sich ging. In letzter Sekunde duckte sich Clay unter dem Dämon hinweg. Mit seinen ledrigen Schwingen flatterte er über den Paladin hinweg und drehte sich an der anderen Seite des Raums sofort wieder um, um das was er im ersten Anflug nicht geschafft hatte, jetzt zu vollenden. Während die ersten Feuerbälle auf den Untoten prasselten hatte Clay schnell den mächtigen Zweihänder von seinem Rücken gebunden und errichtete sich nun zu voller Größe, um dem Dämon entgegenzutreten. Von den tapferen Magiern gedeckt schnellte die Klinge des Paladins nach vorne. Das kräftig geschwungene Schwert traf den Dämon an der Seite und ließ ihn kurz trudeln, doch sofort hatten sich die Klauen des Monsters um die Schneine geschlungen und rissen dem Krieger sein Schwert aus der Hand.
Völlig überrumpelt stand Clay vor dem Dämon. Die Feuerbälle schienen ihn zu schwächen, aber seine Haut war weitesgehend feuerresistent. Mit seinen Klauen voran stürzte sich der Dämon auf den Krieger Innos'. Hart prallte der Untote auf den Brustpanzer des Paladins und brachte ihn zu Fall. Rasch krabbelte Clay nach hinten um vor den tödlichen Klauen in Sicherheit zu sein, als plötzlich ein wahrer Feuersturm über den Dämon hereinbrach. Vor Schmerzen brüllte er auf und zog sich ein Stückchen zurück. Dies war die Gelegenheit. Mit festem Griff umklammerte Clay seine Rune mit der Linken, während er seine Rechte auf den Dämon richtete. Es musste schnell gehen. In seinem Geiste richtete er alle Kraft auf die Hand, die sich dem Monster entgegenstreckte. Er konnte die Hitze fühlen. Dann entlud sich der hell leuchtende Strahl. Geblendet musste sich Clay abwenden. Alles was er jetzt noch wahrnahm was das ohrenbetäubende Brüllen des Untoten.

Langsam öffnete Clay wieder die Augen. Da lag der stinkende Leichenberg des Dämons vor seinen Füßen. Er hatte tatsächlich das Untote vernichtet, wie es ihn Meister Arson gelehrt hatte. Rasch rappelte sich der Paladin wieder auf. Den Magiern und Zhao ging es gut. Eine Weile dankten sie sich gegenseitig für die Hilfe und unterhielten sich über den Vorfall mit dem Dämon. Das musste jetzt einfach rausgelassen werden. Sie hatten schon viel zu lange geschwiegen. Und es tat gut. Doch sie hatten noch immer eine Aufgabe zu erledigen. Clays Blick fiel auf den Stein, der noch immer auf dem Altar lag. Bald würde er durch seine Hand vernichtet werden. Die Magier öffneten bereits vorsichtig die Schatulle mit dem Allerheiligsten des Klosters.

"Lasst uns das Ritual beginnen."



09.10.2003 22:41#128
Yale Der Paladin genoß es, die alten Wege zu beschreiten ohne sich um Orks oder andere Banalitäten Gedanken machen zu müssen. Oft war er den Weg aus dem Burgtor heraus durch den Außenring gegangen, in früheren Zeiten war es ein angenehmer Weg gewesen. Doch heute war er gesäumt von verrottenden Leichen seiner Kampfesbrüder und der grünen Brut des Bösen. Vom einst so stark bevölkerten und wuseligen Außenring war nicht viel mehr als vereinzelte Grundmauern übrig geblieben. Ändern konnte er den Lauf des Schicksals nicht, also wandte Yale sein Gesicht vom Boden ab und blickte in den Himmel. Hier und da konnte er ein paar funkelnde Sterne zwischen den Wolken erkennen aber auch sie regten ihn nur zum Nachdenken an. Er richtete den Blick wieder stur geradeaus und folgte dem Weg über die Brücke zum Pass nach Khorinis. Kein Tier, kein Ork und erst recht kein Mensch begegnete ihm auf seiner Reise doch solange ihm nichts und niemand entgegen kam konnte ihm auch nichts passieren. Stetig stieg er den Berg hinauf, passierte die alte Austauschstelle und erreichte nach kurzem Marsch den Pass. Nun waren auch die ersten Wachposten zu erkennen, Ritter der Garde säumten den Weg um die ungefährliche Überquerung des Passes für beinahe jedermann zu ermöglichen.

Yale grüßte jeden der Soldaten, mit manch Bekanntem hielt er einen kurzen Plausch was es denn in Khorinis an Neuigkeiten gäbe. Nicht viel war passiert, doch trotzdem war es den Orks anscheinend gelungen eine Gruppe Bürger und sogar einen Ritter des Königs zu entführen. Wie Yale Lord Hagen kannte waren er und seine Berater bereits dabei Befreiungspläne zu schmieden, sodaß sich unnötige Aufregung nicht lohnen würde. Lange hielt er sich nicht bei den Soldaten auf, schließlich hatte er seit langer Zeit nicht mehr in einem richtigen Bett geschlafen.

In einiger Entfernung erkannte er im Fackelschein endlich das Tor am Pass, es schien weit geöffnet und war wie immer gut bewacht. Auch den Torwachen entbot er seinen Gruß, schritt jedoch zügig weiter ins Land von Khorinis hinein. Die Straßen waren dunkel und zur Sicherheit zog Yale seinen Zweihänder vom Rücken, er wollte auf den letzten Metern auf keinen Fall ein unnötiges Risiko eingehen...



09.10.2003 23:07#129
Gjaron Gjaron stapfte aus dem Wäldchen vor der Trollschlucht. Er lief etwas gebeugt, und man dachte, es hätte ihn schwer erwischt bei Training und der Jagd, doch der Bandit trug drei prallgefüllte Säcke mit Fleisch. Hauptsächlich Scavenger und Molerats hatte er gejagt, alles andere war ja auch weitest gehend ungeniesbar. So schleppte sich Gjaron bis zur stockfinsteren Strickleiter, doch wo war sie? Diese Dussel von Banditen, besonders Kalle, hatten die Strickleiter hochgezogen, obwohl dies eigentlich vorrausschauend war, mussten sie doch gemerkt haben, das er fehlte und sie hätten eine Wache postieren müssen, was auch so der Fall hätte sein sollen. Gjaron pfiff leise den Fels an, doch ein ungewollt laueres Echo des Tons drang nun durch die Schlucht. Gjaron hörte ein Schnrachen, dann erschien ein Kopf beim Wehrgang, der schlaftrunken nach unten starrte."Hey, ihr Trottel, lasst sofort die Leiter runter! Ich bins, Gjaron!""Was? Achso, hier!" mit einer kraftlosen Armbewegung schmiss der Bandit das Ende der Strickleiter über den Rand des Felsens. Zum Glück hatten diese Dummköpfe sie noch an der anderen Seite befestigt gelassen, das hätte Gjaron denen durchaus zugetraut.
Gjaron ergriff die ausbaumelnde Strickleiter und machte sich müde vom Tragen der Nahrungsvorräte daran die Klippe zu erklimmen.
Oben angekommen sah er bloß ein paar Banditen um ein kleines Lagerfeuer sitzen, obwohl pennen der richtigere Ausdruck gewesen wäre. Gjaron lies die Säcke fallen, welche mit einem matschigen Geräusch auf dem schwarzen Stein landeten. Ein paar Schlafende wurden wach. "Hier, davon könnt ihr ja schon mal nen Teil brutzeln!"
die aufgewachten Banditen machten sich an den Leinensäcken zu schaffen, Gjaron jedoch verlangte es nach einem weichen Bett, obwohl er das "weich" auch nicht so unbedingt gebraucht hätte, sowas gabs hier oben bestimmt auch nicht.


10.10.2003 02:54#130
Phoenixfee Irgendwas war im Gange im Minental, kam sie auf den Gedanken als sie mitten in der Nacht, als sie den Fuß des Bergpfades erreicht hatten von dem dritten ihnen entgegen kommenden Mann fast über den Haufen gerannt wurden, und die auch noch von verschiedenen Lagern.
Am Eingang zum pass, knallte ein Rekrut Fee die Tür vor den Kopf und war ohne Endschuldigung im Laufschritt auf das Weidenplateau verschwunden, on der Alte Mine rannte ihnen einer der Schürfer über den Weg und tat geheimnisvoll, und als sie den Fuß? Des Bergpfades erreichten brüllte ihnen ein Rekrut „Aus dem Weg! Dringende Depesche für Lord Hagen!“ Und verschwand im Laufschritt den Bergpfad hinauf.
Fee schaute ihm nach, bis er um die nächste Pfadbiegung verschwunden war und ging kopfschüttelnd weiter.

„Irgendwas ist hier Faul, das rieche ich. Verdammt noch mal das ist doch sonst nicht so Gewesen besonders die Garde hatte doch sonst nur einen Ganzen Zug Milizsoldaten geschickt bei einer Depesche oder wenn es hochkam einen sehr Mutigen Ritter und jetzt Laufen uns in einer Nacht direkt 2 Rekruten über den Weg. Ist das Minental auf einmal von Orks und anderen Bestien entvölkert worden sind die Drachen wieder Bei Beliar?? Hab ich hier was nicht Mitbekommen!“ Regte Fee sich auf Shiva schaute sie argwöhnig an, Fee bemerkte es und sprach weiter „Stimmt doch, wenn eine Depesche von Stadt zur Burg oder anders herum geschickt wurde Gaben sie einem Boten aus ihren Reihen immer einen Kordon Männer als Begleitschutz mit. Und seit wann trauen sich die Schürfer der Lees alleine ins Minental? Also, entweder sind die Orks und die Drachen weg was ich nicht Glaube, also muss es einen anderen Grund geben warum die auf einmal hier so eine Geschäftigkeit haben, hätte Lust mal zur Burg zu gehen und da mal auf den Busch zu klopfen.“

Vorsichtig gingen sie weiter, als sie den Fluss überquert hatten blieben sie wieder Stehen und Fee schaute sich um.
„Orks scheinen auch weniger Da zu sein, jedenfalls brennen um der Burg herum weniger Feuer als vor einem Monat. Das ist Komisch die Belagerung um die Burg ist Lückenhafter geworden, vor ein Paar Tagen haben Orks die Stadt angegriffen und Männer entführt, uns Laufen Rekruten alleine im Minental über den Weg. DA STIMMT DOCH WAS NICHT! Aber das bekomm ich schon noch raus, lass uns erst einmal dorthin gehen wohin wir Wollen, auf dem Rückweg können wir uns noch um die Burg kümmern.“
Nachdenklich ging Fee weiter den bekannten weg, mit Shiva hinter sich, in einiger Zeit würden sie den Pass zur Küstenebene erreichen und dann hatten sie es auch schon bald geschafft.



10.10.2003 10:47#131
Clay Feierlich öffneten die beiden ranghöchsten Magier die mit Gold und Edelsteinen verzierte Truhe, in der der heilige Hammer quer durch das gesamte Minental gereist war. Jetzt war er hier, um bei der Vollendung der Aufgabe zu helfen. Gemeinsam trugen die Priester die heilige Waffe zu dem Altar, wo sich Zhao, Clay und die anderen bereits versammelt hatten. Der Paladin kniete sich vor dem Opferaltar nieder und nahm die schwere Waffe langsam in Empfang. Durch die mit Leder geschützten Handflächen konnte er die glatte Oberfläche des Schafts spüren. Dann richtete sich der Krieger auf. Schnell nahm Clay die zweite Hand zur Hilfe, denn mit einer lies sich die schwere Waffe nicht halten geschweige denn schwingen.

Kreisförmig stellten sich die Magier um den kleinen Altar auf und begannen in den Schriftrollen zu lesen, die Pyrokar ebenfalls in die Truhe hatte legen lassen. Dort waren wohl uralte Formeln vermerkt, die die Magier sprechen mussten, um das Ritual zu vollziehen. Clays Griff umschloss den Hammer noch fester, während sich seine Augen auf den matt schimmernden Stein richteten, der vor ihm auf dem Altar lag. Er war bereit, nun hing alles davon ab, dass die Magier ihre Formal sprachen und ihm so die nötige Kraft gaben, das Werk zu vollenden. Dann ging es los. Zuerst begann einer der Magier seltsame Laute zu murmeln, dann stimmten nach und nach die anderen ein, bis der unheimliche Ort von den Stimmen erfüllt war und die Wände zu beben schienen.
Bildete er sich das nur ein, oder umgab die Fläche, die die Magier umringten, wirklich ein magisches Leuchten? Plötzlich merkte er es. Es war als würde ihm eine warme Flüssigkeit eingeflößt. Sie verteilte sich in seinem Körper und kräftigte die müden Gliedmaßen. Auch seine Sinne wurden geschärft. Der Stein leuchtete förmlich vor seinen Augen auf. Jetzt musste er nur noch den Hammer in die Höhe reißen und ihn auf dem Artefakt des Bösen niedergehen lassen, dann war alles vorbei. Die Macht Innos' spürend erhob Clay die Arme und hob den Hammer weit über seinen Kopf. Doch neben der Wärme, die seinen Körper durchströmte, war es ihm, als würde eine eiskalte Hand seinen Geist umklammern. Was zuerst eine sanfte Berührung gewesen war entwickelte sich nach und nach zu einem festen Griff. Schon schmerzte ihn die eiskalte Umklammerung.

Das Gesicht des Paladins verzerrte sich. Er war einfach nicht mehr in der Lage die Arme hinabzuschleudern und so dem ganzen Spuk ein Ende zu bereiten. Als er in die entsetzten Minen der umstehenden blickte wurde es auch dem Paladin klar: Es war wie damals, als er nicht mehr Herr über seinen Körper gewesen war. Der Stein war ein viel zu schönes und mächtiges Objekt, um ihn einfach so zu zerschmettern. Nein, er musste ihn seinem Meister wiederbringen, damit dieser sein Werk der Vernichtung vollenden konnte. Er hatte schon einmal die Macht Beliars gespürt und hier und jetzt sollte es wieder so werden. An der Seite des dunklen Engels würde er im Namen Beliars dienen und die Welt mit Chaos überziehen. So sollte es sein.

Krachend fiel der Hammer vor dem Altar zu Boden. Die Magierund Novizen blickten Clay noch immer fassungslos an. Zhao schien schon zu wissen, was geschehen war. Erst einmal musste dieses Innosgläubige Pack ausgerottet werden, dann konnte zu seinem Meister zurückkehren. Schnell hatte er den mächtigen Zweihänder gezückt und bewegte sich langsam, aber immer schneller werdend auf den ersten der Magier zu. Die Klinge sollte gleich wieder Menschenblut schmecken...


10.10.2003 14:00#132
Sheron J. Spark Langsam und mit einem muffigen Raunen erhob sich Sheron von seinem Schlafplatz und blickte mit klebrigen und leicht geschwollenen augen um sich. Die anderen Schürfer schienen schon auf den Beinen zu sein, urteilte Sheron, nachdem er ihre Schlafplätze als leer inspiziert hatte.Nun gut. Dann wollen wir auch mal aufstehn dachte sich der ehemalige Milize und zog sich seine Kleidung über. Mit einem leichten Blinzeln verlies er dann das provesorisch errichtete Quartier und schaute sich im Lager um. Naja dieses momentane Loch als Lager zu bezeichnen war vieleicht ein wenig übertrieben, aber da es ja mal ein Lager werden sollte und auch mal früher eins war, behielt Sheron diese Bezeichnung bei...
Mit großen Schritten marschierte er nun in Richtung Eingangsbereich, wo Zonk und 3 andere Schürfer schon mit ihrer heutigen Arbeit beschäftigt waren. Die Treppe wollte fertig gestellt werden und das würde sie heute auch. Denn lediglich das obere fünftel war noch nicht bearbeitet und im restlichen Gestein waren schon die breiten und tiefen Stufen zu erkennen. Diese müssten nun nur noch 100 prozentig begradigt werden, damit sich die Banditen und Söldner nicht über schiefe Treppen beschweren konnten und so machte sich Sheron an diese Arbeit. Mit einem kleinen Hammer und Meissel sowie einem, von Zonk dem Schürfer eigenhändig entwickelten, Schleifgerät schritt er die etlichen Stufen hinab und fing mit der ersten Stufe an...



10.10.2003 17:46#133
Atlas Atlas war früh, mit den andern aufgestanden. Um dann nicht einfach dumm rumzustehen hatte er Zonk um eines der Schleifgeräte gebeten. Dieses wurde Atlas auch noch kurz erklärt, dann konnte er losarbeiten.

Nun war es später Nachmittag geworden und die Treppe eigentlich fertig. Nur hier und da fehlte noch der letzte Schliff. Atlas setzte sich kurz hin, um zu verschnaufen. Sein Rückgrat brannte infernalisch und jeder Muskel seines Körpers schien zu explodieren. Das kam von dieser gebückten Haltung, die er sie ganze Zeit eingenommen hatte. Kalle schien bemerkt haben, das er kurz ausruhte und nutzte es gnadenlos aus. Atlas wollte gerade weitermachen, da war dieser Typ schon da und verpasste ihm eine voll in den Rücken. Atlas klappte zusammen und schrie auf.
"DU FAULER HUND! NIEMAND HAT DIR ERLAUBT PAUSE ZU MACHEN!"
Nun trat er nach ihm. Atlas stöhnte auf. Er musste sich irgendwie beruhigen, den eigentlich wollte er nur zurückschlagen, doch er brauchte diesen Schlüssel. Kalle schien es ja darauf anzulegen, das er zurückschlug. Mit einer Kopfnuss redete er weiter:
"Dieses Mal kommst du noch so billig davon, aber nächstes Mal". Er hielt seinem Opfer die Faust vors Gesicht. "Du weisst schon..."
Damit tollte er sich. Als Atlas dann wenig später zu ihm hinüber schaute hatte sein Peiniger eine mürrische Miene aufgesetzt. Er schien fast zornig, das es nicht zu einer Eskalation gekommen war. Atlas sah das als Sieg für sich und bearbeitete einen herausragenden Stein. Seine Miene war nun ein hämisches Grinsen.



10.10.2003 21:35#134
_Jamal Der Streiter hielt den heiligen Hammer weit über seinem Haupt erhoben und war soeben noch bereit gewesen, das Artefakt in tausend Stücke zu zerschlagen, doch in selbigem Moment, hielt er plötzlich inne. Es war, als hätten seine Pupillen aufgeflammt, zumindest schien es dem Einzelgänger so. Clay’s Mimik hatte sich zu einem ernsten und gleichzeitig entspanntem Gesicht verändert, es lies jedem der ihm entgegenblickte, einen Schauder über den Rücken laufen und das auf eine qualvolle, unerträglicher Weise. Die Form seines Kopfes nahm leicht an Länge zu und verdünnte sich ein wenig. Seine Augen erinnerten an die eines Dämons. Sie glänzten, widerspiegelten das Fackellicht und schienen matt, zugleich. Hässlichkeit widerspiegelte sein Aussehen (na ja, hat sich somit nicht viel verändert *g*). Alle Blicke waren auf den Recken gerichtet und seine Pupillen fielen zugleich auf die angespannte Menge.
Den Umstehenden stockte der Atem. Keiner wusste was sich zugetragen hatte und auch wenn, hätte er es nicht verstanden. Niemandem war bewusst, worum es sich hier wirklich handelte. Dass der Stein mehr Leben wert war, als die der Ordensbrüder und ihrer Gefährten zusammen, und dass er mit allen Mitteln zerstört werden musste. Mit Ausnahme von Zhao Yun und Clay, waren alle nur hergekommen, um den Befehlen des Hohepriesters Pyrokar zu gehorchen. Hintergründe interessierten sie nicht. Die Gestalt, in die sich der Paladin verwandelt hatte, erspähte einen der Magier, holte den Zweihänder hervor und wollte sich scheinbar von nichts davon aufhalten lassen, nach blutüberströmten Toten zu streben.

„Vater…“, entwich es Zhao fast lautlos, doch seine Worte hallten dennoch zwischen den nahe beieinander liegenden Mauern wider und wurden dadurch für die gesamte Runde hörbar.

Clay hielt plötzlich inne. Er schwenkte seinen Kopf zur Seite und öffnete die Lider weit, als er den Einzelgänger sah. Gleich darauf war ihm eine erfreute Mimik anzuerkennen und die muskulösen Hände ließen das Schwert aus der verkrampften Position zu Boden gleiten. Er hielt es locker in der rechten Hand und schwenkte es ein wenig, während sich seine Schritte Zhao näherten.
„Ihr glaubt es sei euch möglich, den Smaragd vom Antlitz eures jämmerlichen Planeten verschwinden lassen zu können, nicht wahr?“
Des Paladins Stimme hatte sich unbeschreiblich verändert. Sie war tief und hätte jener eines Untoten gleichen können, wüsste man wie ein solcher spräche. Es waren keine Töne, es waren mehr ein grollende Ausdrücke, welche sich zwanghaft aus seiner Kehle hinauspressten. Und wieder brüllte er aus sich hinaus.„Ihr seid ein lustiges Volk. Habe ich dir nicht gesagt, dass es für Sterbliche unmöglich ist, den Stein zu zerstören? Habe ich es dir nicht stark genug verdeutlicht? Dann muss ich es wohl jetzt tun, mein Sohn!“, seine Worte wurden lauter und verdeutlichten einen Unterton an Wut.
Ein Blitz fuhr durch die kalte Luft. Ein kräftiger Hieb hatte den Einzelgänger getroffen, welcher sich bereits außerhalb der Runde befand und keuchend am Boden dalag. Clay hatte ihn mit voller Wucht erwischt.

Sofort zückten die Novizen ihre Waffen, während heiße Flammen in den Händen der Magier herbei gesprochen wurden. Lachend entgegnete ihnen der Paladindämon auf diese Reaktion und fuhr fort. Dabei ging er seinem Sohn in einem schwankenden Gang entgegen und berücksichtigte die anderen kaum.

„Ich wette … du möchtest mich zur Strecke bringen, nicht wahr? Du bist hasserfüllt und wünschst dir nichts anderes als meinen Tod. Stimmt’s? Hm?“, fragte er und setzte ein eiskaltes Lächeln auf seine Lippen.„Nein.“, entgegnete Zhao und wischte sich mit dem Handballen das Blut von der Unterlippe. „Ich hasse niemanden, nicht einmal dich!“
„Na das ist aber interessant. Warum blickst du mich dann so grimmig an? Ärgert es dich, dass du zu schwach bist? Etwa vergessen, dass ich dir deine Kraft geraubt habe? Hahahahahaa. Ich weiß, dass du mit deiner Mutter gesprochen hast. Ich habe sie belauscht, ich habe euch beide belauscht. Du liebst sie, nicht wahr?“
Zhao horchte auf. Sein Gegenüber hatte Recht. Die Mutter des Einzelgängers hatte tatsächlich zu ihm gesprochen, noch in der ersten Nacht in Gorthar, als er gemeinsam mit Clay die Berge verlassen hatte.
„Stört mich nicht.“, entgegnete Zhao.
„Achja? Auch nicht, wenn ich dir sage, dass sie inzwischen tot ist?“Die Worte, die in des Einzelgängers Ohren eindrangen, fühlten sich an, als hätte man riesige Felsbrocken auf seinen Körper fallen lassen. Es tat unbeschreiblich weh und im Bruchteil einer Sekunde, kullerte die erste Träne zwischen den schwach zitternden Augenlidern hervor.
„Das ist nicht wahr!“, fuhr er seinen Vater an, obwohl ihm bewusst war, dass jener nicht gelogen hatte.

Doch anstatt das Gespräch fortzuführen, verzerrten sich die Gesichtsmuskeln des Paladins zu einem ernsten Blick. Seine Augen funkelten kurz auf und er holte zum letzten Schlag aus.



10.10.2003 22:12#135
_Jamal Ein Knallen spaltete sich in alle Richtungen und verteilte sich im gesamten Raum. Der Paladin war getroffen und ein mächtiger Feuersturm warf ihn über den liegenden Einzelgänger gegen eine Wand, sodass er seine Waffe losließ und der Zweihänder klirrend zu Boden fiel. Die Magier schienen Zhao beschützen zu wollen, und zögerten wohl kaum daran, dazu ihre begabten Zauber einzusetzen.Zhao Yun war es noch immer nicht verständlich geworden, wie der ehrenvolle Paladin ein weiteres Mal vom dunklen Geist seines Vaters eingeholt werden konnte. Graven hatte ihn doch letztens besiegt und in ihre eigene Dimension verbannt, sodass er nicht zurück kommen konnte, doch scheinbar hatte der dunkle Engel einen anderen Weg gefunden in das Reich der Menschen einzudringen. Doch da – ein Gedankenblitz durchfuhr den Einzelgänger und in Windeseile blickte er sich um, suchte nach dem Diamanten und fand ihn. Starr blickte er ihn an und dachte nach. Natürlich, das war es! Der Stein war immer noch nicht zerstört und somit war es Fuctarius möglich gewesen, ohne Probleme zurück zu kehren.Jedoch zog ein tiefes, brummiges Lachen des Einzelgängers Blick in eine andere Richtung. Der Paladin reckte sich auf, glitt dabei sanft mit den Fingerspitzen über den Boden, riss das daliegende Schwert mit sich und stellte sich in Kampfposition. Er schien unverletzt, doch dies war nur das eine Problem. Das andere, noch größere, war nämlich, dass er gar nicht gut gelaunt schien. Die Rüstung schien kaum Einfluss auf sein Bewegungsvermögen zu nehmen und somit war klar, dass er seine übermenschliche Kraft auch im Körper des Paladins wirken konnte.
Die Gläubigen Innos’ stellten sich in Reih und Glied, bereit, dem Bösen entgegen zu treten. Ob gleich ein Dämon, oder dunkler Engel, sie waren jederzeit bereit, dass Böse vom Angesicht der Erde verschwinden zu lassen. Ihre Flammenbälle erhellten den Raum und ließen die silberne Rüstung strahlen, als wäre sie ein funkelnder Stern. Ehrfürchtig richteten sich die Novizen an den Wänden entlang auf und hielten ihre Kampfstäbe fest umklammert. Schlitzförmige Augen strahlten den dunklen Engel an und warteten auf dessen Angriff.
Fuctarius schien keinesfalls davon beeindruckt. Ihm war klar, dass er den einfachen Menschen überlegen war und so stürmte er in einer unglaublichen Geschwindigkeit auf die Reihe zu und mischte sich unter sie. Wie von Zhao erwartet, war er der erste, der zu Boden geworfen wurde. Verletzt lag er gegen eine Mauern geschmissen dar und schien bewusstlos. Doch der Kampf fand noch lange kein Ende. Geschickt griffen die Novizen gemeinsam an und umzingelten den Engel. Immer wieder duckten sie sich unter seinen mächtig geballten Fäusten und entgingen gerade noch dem scheinbaren Tode, die die Kraft in seinen Händen ausdrückte. Immer wieder warfen die Magier mit ihren Feuerbällen ins Geschehen ein und konnten den Paladin auf Distanz halten, sodass ihm fast keine Möglichkeit blieb, auch nur in die Nähe seiner Feinde zu kommen.Inzwischen öffnete der Einzelgänger seine Augen und erblickte das furchtbare Chaos und Unheil, welches ihm dargeboten wurde. Ihm blieb nicht lange zu überlegen, denn auch die Magier würden nicht ewig zaubern können und Fuctarius kannte das Wort Müdigkeit in keiner Weise. Ruckartig fiel ihm ein, dass der Hammer noch irgendwo daliegen musste. Hastig suchte er das heilige Artefakt Innos’. Seine kalten Fingerspitzen wehten über den Steinboden und spürten einige Augenblicke später den Griff der Waffe. Schnell umklammerte er den Hammer mit beiden Händen und stellte sich eilig dem Diamanten entgegen.Ihm war bewusst, dass die Magier ihr Ritual abgehalten hatten, aber die heiligen Auren schienen nicht mehr an ihrer Stelle findbar zu sein. Da war sie nun, die letzte Chance und das vergebens!

„Nein!“, schrie der Einzelgänger auf. Er wollte nicht aufgeben.
Er schloss seine Augen, legte den Hammer vor sich und kniete zu Boden. Dann setzte er sich nieder, die Unterschenkel gekreuzt und die Hände voneinander getrennt in einer gewölbten Form auf die Knie angelehnt.

„Ich flehe euch an, ihr heiligen Seelen. Kehrt mit der euch von Gott gegebenen Kraft in das Reich der Menschen zurück und vereinigt euch, inmitten dieser Waffe Innos’, sodass das Böse den Kontakt zum Erdreich auf immer verlieren möge! Jebem it mater, koja te rodila! Pusi mi kurac, i lizi mi guzicu!“
Er predigte Wort vor sich hin, die ihm bisher noch niemals untergekommen waren. Ihm war nicht einmal bewusst was sie bedeuteten, aber scheinbar schien es zu helfen. Ein weiteres Mal wurde die Luft vom rötlichen Samtlicht erfüllt. Es schien in einer kreisförmigen Bewegung vor den Augen des Sitzenden umher zu schwirren und immer wieder blitzten für den Bruchteil einer Sekunde winzige Punkte inmitten des Geschehens auf.
Dann griff Zhao ein letztes Mal zur Waffe und hob sie in die Höhe. Er hielt sie fest umklammerte, beide Hände an den Griff und ein ernster Blick folgte den Bahnen die die Auren zogen. Die Kurven und Schwünge waren auf den halben Raum verteilt und schienen wie irr umherzustreifen. Doch plötzlich fanden sie ihr Ziel inmitten einer Perle, die in den Hammer eingearbeitet war. Und sogleich zog der Einzelgänger den Griff über die rechte Schulter, biss angestrengt die Zähne zusammen und schoss förmlich mit dem Hammer auf den Smaragd hinab.Ein schmerzerfülltes Brüllen durchzog den Raum und drang bis hinauf in die Turmspitzen. Hell strahlten die Augen des Paladins für einen Moment auf und wurden sogleich wieder von der Dunkelheit der Nacht eingeholt. Die Magier hatten nicht verstanden und der Einzelgänger hielt sie davon ab, weiter auf Clay zu schießen. Angsterfüllt lief Zhao seinem knienden Freund entgegen und stützte ihn auf seine Brust. Der Paladin schien vom Engel befreit und hatte wohl das Bewusstsein verloren, aber eins stand fest – jetzt waren sie ihn mit Sicherheit los.

„Wir haben’s geschafft, Freund.“, flüsterte der Einzelgänger. Er sah seinen schlafenden Freund mit funkelnden Augen an und zauberte ein Lächeln auf sein Gesicht, in der Gewissheit, dass Clay ihn gehört hatte.



10.10.2003 22:20#136
11.Plage Da alle in der Gruppe einverstanden waren, verabschiedeten sie sich noch schnell von den Paladinen und zogen dann durch das Tor Richtung Pass weiter, doch sie nahmen sich den Rat der Paladine zu herzen und nahmen den kleinen Tunnel, der stetig bergauf führte. Desweiteren war der Tunnel so niedrig, dass die ganze Gruppe sich bücken musste, um nicht mit dem Kopf gegen die Decke zu knallen.Nach ein paar Minuten war der Tunnel endlich zu Ende und sie konnten wieder aufrecht gehen. Als Plage zurückschaute, sah er die Müdigkeit in den Augen ihrer Gefährten und vor allem Sky sah so aus, als hätte er heute schon jede Menge mitgemacht.
"Jungs, es ist nicht mehr weit bis zur Burg. Den Weg schaffen wir auch noch."Tatsächlich war es nicht mehr weit bis zur der alten Mine und die Gruppe stand schon nach höchstens 10 Minuten im Minental.
Das ist es also. Kahl und verlassen sieht es aus. Und dort hinten steht die Burg. Das ist höchstens ein Kilometer. Jetzt hoffe ich bloß das uns keine Tiere im weg stehen.
Nach weiteren Anweisungen von Plage und Sky ging die Gruppe immer bergab Richtung Burg, in der man schon die Fackeln der Wachen sah. Orks waren nicht zu sehen, die Paladine und andere Kämpfer hatten wohl gute Arbeit geleistet. Es ging immer bergab...



10.10.2003 22:25#137
elpede Sie hatten den Pass tief in der Nacht erreicht. Es war stockdunkel, obwohl der Mond eigentlich noch fast voll war und damit hell scheinen sollte. Doch in dieser Nacht war er von Wolken verhangen.
Deshalb waren sie nur langsam vorangekommen, denn zu leicht hätten sie ein Tier übersehen können, das sie dann überraschend aus dem Hinterhalt angefallen hätte. Selbst die Wölfe, die elpede vorangeschickt hatte, verschwanden regelmäßig in der Dunkelheit, obwohl sie nur wenige Schritte vor der kleinen Gruppe gingen.
Der Bandit Frodo hatte seinen Bogen in der Hand und achtete auf die Umgebung, als sie den schmalen Weg betraten, der über die Berge ins Minental führte. Die beiden Wachen am Passeingang hatten ihnen gesagt, dass keine Gefahr bestünde; der Weg bis zur Burg sei frei, aber dennoch waren sie lieber vorsichtig und wachsam. So gingen sie langsam den Weg entlang, bis sie schließlich an der alten Austauschstelle ankamen.

Nun waren sie im Minental. Der Weg schlängelte sich weiter durch die Felsen. Etliche Schritte später begann er, steil abzugehen, die hohen Wände rechts und links öffneten sich ein Stück weit und ließen es zu, dass ein scharfer Wind durch den Pass wehte.

Nach wenigen Schritten bergab bemerkte der vorausgehende Bandit einen flackernden Lichtschein, der aus einer kleinen Einbuchtung zu kommen schien. Auch elpede´s Wölfe waren stehengeblieben und knurrten leise. Nun standen auch die anderen drei.
Der Bandit schlich langsam und so leise wie möglich voran, bis er an der Einbuchtung stand. Er presste sich an den Fels und lugte vorsichtig um die Ecke.
Dann blickte er zurück und winkte der der Gruppe zu. Zu viert betraten sie die Einbuchtung. Im Schein eines Lagerfeuers saß jemand. elpede erkannte die Robe, die er trug, sie gehörte zur Bruderschaft..



10.10.2003 22:50#138
11.Plage Plage fluchte übel. Seinen ganzen Hosenbeine waren völlig durchnässt und seine Füsse froren ihm, nach seiner Sicht, fast ab. Er watete durch die Furt des Flusses, der durch das Minental führt.Hinter sich hörte er auch die anderen fluchen und schnaufen, doch sie hatten schon das Ziel vor Augen und das machte allen nochmal Mut.
Nachdem sie die Furt überwunden hatten, waren es nur noch wenige Schritte bis zur Burg. Vor der Burg rief Plage zu einer der Wachen:
"Lasst uns rein. Wir sind ein Trupp voller Schürfer."
"Ok, ihr könnt rein kommen aber macht schnell, es wurden nicht alle Orks getötet. Es könnten noch ein paar rumlaufen."
Das Tor ging auf und endlich konnte die Gruppe in die Burg.



10.10.2003 23:26#139
Sam.Gamdschie Sharky sagte auf der ganzen Wanderung kein Wort und achtete dafür umso mehr auf sein Umland. Er versuchte sich so viel wie möglich einzuprägen und sich vieles zu mekren. Vielleicht würde er noch öfters hier sein, und das Wissen später benötigen. Man konnte ja nie vorraussehen, was geschehen wird...
Nun beobachtete er aber das prasselnde Lagerfeuer und die Gestalt, die in einer langen Robe dort saß und sich zu wärmen schien. Er war sich nicht sicher, wer dort sitzt, aber die andren schienen ihn erkannt zu haben, da sie locker hinüberschauten.

Schließlich begannen sich die andren ans Feuer zu setzen und SAharky erkannte nun, das es ein Mann war, der sich unter einer Robe verbarg. Da er ihn nicht kannte lauschte er den beginnenden Gesprächen und hielt sich im Hintergrund.


10.10.2003 23:41#140
elpede Die Gruppe setzte sich zu dem Novizen ans Feuer, der sich als Uriel vorstellte. elpede öffnete seinen Mantel und holte seinen Novizenrock aus dem Beutel hervor, um ihm zu zeigen, dass er ebenfalls zur Bruderschaft gehörte. Der Novize erzählte ihnen, dass die große Jagd vorbei wäre, und die meisten Orks von den Paladinen geschlagen worden seien. Man könne ohne Probleme zur Burg gelangen, doch seien bereits kleinere Spähtrupps der Orks wieder diesseits der großen Palisade im Osten unterwegs. Er bot ihnen an, sie zu begleiten, als er erfuhr, dass bis auf Frodo niemand wirklich kämpfen konnte oder bewaffnet war. Kurz darauf zündete er sich einen Stengel Sumpfkraut an und saß einfach nur schweigend am Feuer.

elpede schaute die anderen an. Aeryn und Frodo schienen ihren eigenen Gedanken nachzuhängen, sie starrten beinahe regungslos ins Feuer. Die Kriegerin wirkte wie immer unnahbar, und elpede betrachtete sie einen Moment lang, ehe ihm auffiel, dass Sharky offenbar nicht seinen eigenen Gedanken nachhing, sondern wie elpede aufmerksam die Mitstreiter und die Umgebung betrachtete.
"Und was ist Eure Geschichte ?", fragte elpede, in der Hoffnung, ein Gespräch beginnen zu können, denn müde war er noch nicht, obwohl der Marsch anstrengend gewesen war.



11.10.2003 00:04#141
Sam.Gamdschie Plötzlich zuckte Sharky mit dem Kopf, als sei er aus einer Trance aufgewacht. Er hatte die ganze Zeit das lodernde Feuer betrachtet und nachgedacht. Nachgedacht über seien Zukunft, die doch so unklar für ihn war und immer neue Rätsel bot. Irgendwie vermisste er seine alte Heimat, doch daran konnte er jetzt nicht mehr denken. Er ist gekommen, um Erfahrungen zu sammeln, gute wie auch schlechte.
Dann hörte er elpedes Klare Stimme, die ihn anzusprechen schien und er antwortete ruhig, mit dem Blick ins Feuer.

" Ich komme aus einem kleinen Fischerdorf an der Westküste. Ich bin in einer bäuerlichen Familie aufgewachsen, die hauptsächlich vom Ertrag des Fischfangs lebt. Doch die Chancen für die Zukunft war für einen jungen mann wie mich in einer solchen Gegend zu gering. Ich wanderte fort, um vieles neues zu Entdecken, neues zu lernen und Bekanntschaften zu machen. Von Khornis hatte ich ihn Geshichten der Dorfbewohner erfahren und diese Stadt besitzt auch heute noch etwas Mysthisches für mich. Naja, ich bin in die Taverne gegangen , hab mich entschlossen euch zu begleiten, und nun sitz ich hier"



11.10.2003 00:22#142
elpede elpede musste unwillkürlich zu Aeryn schielen. Sie hatte es tatsächlich geschafft, dass zwei Männer, die sie nicht kannte und die sie nicht kannten, sich ihr aus freien Stücken angeschlossen hatten. Es war die Neugierde, die elpede dazu veranlasst hatte, denn die Kriegerin war nicht wirklich, was sie vorgab, zu sein..

elpede wandte den Blick wieder von ihr ab.

"Ihr klingt nicht so, als wüsstet Ihr wirklich, was Ihr wollt. Aber Ihr seit noch jung. Ich hingegen..", er seufzte kurz auf, ob seines Alters, der Jüngste war er zwar nicht mehr, aber auch nicht wirklich alt. Wohl aber der Älteste der Anwesenden.

"Ich hingegen hatte alles, was ich wollte. Aber dann.. Nun ja, ist ja auch egal." Er wollte nicht über seine Vergangenheit sprechen. Zumindest nicht im Moment.

Er starrte noch eine Weile ins Feuer, ehe ihn die Müdigkeit übermannte und er sich hinlegte, um zu schlafen. Er spürte noch, dass Arco und Jara sich neben ihn legten, ehe er in den Schlaf fiel..



11.10.2003 10:29#143
Sam.Gamdschie Am nächsten Morgen wachte der kleine Trupp auf. Das Feuer war heruntergebrannt, und nur noch ein kleiner Rauchfaden stieg aus dem vorhin noch so prasselnden Feuer aus.

Letzte Nacht hatte Sharky viel nachgedacht, seiner Meinung nach zu viel. Er hatte sich gedanken übber alles mögliche gemacht und war immer noch nicht fertig, Frieden mit sich selbst zu schließen. So ging er ein wenig im Umkreis spazieren, da die andren noch nicht bereit für die Arbeise waren, ging das in Ordnung.
Das weiche Gras unter seinen Füßen schimmerte Silbern, eine dünne, kristallende Frostschicht hatte sich wie ein Teppich über die Landschaft gelegt. Die Luft war eiskalt und frisch, ein wunderbarer Morgen, für einen langen Tag....
Sharky ging gerade durch einen kleinen Waldabschnitt aus Tannen als er ein lautes Knacken hörte, tief im Unterholz. Leise vernahm er eine Stimme. Sie sprach eiskalt, und in einer Sprache die er nicht kannte. Es hörte sich nach Flüchen an, aber er konnte nichts entdecken. Trotzdem wurde ihm sehr unbehaglich und so machte er sich schnellen Schrittes auf den Weg zurück zur Gruppe um den andren Bericht zu erstatten.



11.10.2003 10:46#144
Longbow Eine kleine Gruppe von schlecht ausgerüsteten und bewaffneten Kriegern war gestern durch das Tor geschritten. Doch anstatt sich gleich bei einem Offiziellen zu melden, gingen sie erstmal pennen. Aber kein Problem, dann scheucht Long sie erstmal aus den Betten. Er schnappte sich einen von ihnen und fragte:
„Tag, der Herr. Was führt dich in die Burg?“
„Wir sind hier, um zu schürfen. In der Kaserne wurde nach Schürfern wie uns gesucht und eine hohe Belohnung versprochen. Ich führte die Gruppe dann in die Burg.“
„Du hast sie geführt? Wie ist dein Name?“
„Man nennt mich Plage, Rekrut der Garde.“
„Sehr schön, dann packt gleich mal eure Sachen und wir ziehen ab.“„Wie?“
„Jap, ich werden euch mit einigen anderen Milizsoldaten begleiten. Der Weg von hier in die Burg ist nicht der sicherste, obwohl wir doch fast alles niedergemetzelt haben!“
Long verließ wieder deren Schlafhaus und wartete auf seine Schürfer.


11.10.2003 11:36#145
11.Plage Nach der doch, in Plage´s Ansicht, doch sehr unfreundlichen Begrüßung durch einen Ritter am Morgen, waren sie schon wieder unterwegs Richtung Schürfstellen unterwegs. Die Gruppe bestand aus ein paar Schürfern, 3 Milizsoldaten und einem Ritter, der wohl ein Hauptmann zu sein schien. Der Ritter ging mit einem der Milizen vorne vorweg und die beiden anderen Milizen gingen hinten, genauso wie Plage.
Wo die Gruppe hinging, konnte Plage nicht sagen, aber der Ritter schien zu wissen wo er hinwollte. Die Milizen redeten so leise miteinander das Plage, der knapp einen Meter vor ihnen lief, nichts als ein leises Murmeln verstand. Da Plage von Natur aus neugierig war und wissen wollte wo sie hingehen, fragte er einen der Milizen:
"Hey du, weißt du zu welcher Schürfstelle wir hingehen?"
"Ich denke, dir würde der Name der Schürfstelle sowieso nichts sagen. Bereite dich aber noch auf ein kleines Stück Fussmarsch und ein bisschen Ungeziefer vor. Wir haben zwar viel hier getötet, aber noch lange nicht alles.""Danke.", meinte Plage, aber er war mit dieser Antwort nicht zufrieden. Er lief aber still weiter mit dem Trupp.



11.10.2003 12:03#146
Gjaron Gjaron war sichtlich überrascht, wie zügig die Schürfer vorankamen. Hätte der Bandit noch eine Nacht im Wald verbracht, hätte er auch schon die Treppe am nächsten Morgen nehmen können.
Jetzt, da die Treppe fertig war, konnte auch bequem das Holz im Wald geschlagen und ins Räuberlager transportiert werden.
Von nun an ging alles recht schnell. Um die 3-4 Hütten wurden im Talkessel verteilt errichtet, auf Anweisung der Söldner. Das würde noch um die 2 Tage dauern, dann käme bestimmt noch ein kleiner Schutzwall um das flache Tal und ein schlichter Wachturm würde an der Treppe errichtet werden. Gjaron sah dem Geschehen mit Zuversicht entgegen, bald könne er wieder auf den Hof.Doch jetzt stand erstmal wieder ein bisschen Training an der Tagesordnung. Der Bandit trollte sich in die tiefe Schlucht am Ende des Canyons und zog seine Klinge. Ein paar Übungsstunden tun immer gut.



11.10.2003 12:16#147
Atreus Was für eine Einöde, war ja nicht normal. Was hatte hier nur gewütet, das es derart aussah. Wieviele Schlachten hatte er bestritten, wieviele Orte gesehen, in denen die Orks gebrandschatzt hatten, aber so etwas wir in diesem Tal war ihm noch nicht unter gekommen. Wenigstens stimmte die grobe
Landschaftsbeschaffenheit noch, so das die Karte durchaus hilfreich war. Bald schon konnte er das leise Plätschern des kleinen Baches vernehmen, der vor der Burg entlangfloss.
Gerade bog er um eine Ecke an einem Fels entlang, als er plötzlich mit etwas Hartem zusammenstieß. Etwas erschrocken blickte er auf und starrte direkt in das hässliche und scheinbar ebenso verwirrte Antlitz eines Orkspähers. Beide standen sie da und blickten sich regungslos an, dann fasste sich der Templer ein Herz und verpasste dem Ork einen Schlag in seine grüne Visage, etwas, was er aber sogleich bereute.

"Ah, verdammt!"
Der Templer schüttelte die Hand vor Schmerz und der Ork brüllte auf, holte seinerseits aus und donnerte dem Sumpfler seine dicke Faust gegen den Kopf. Dieser taumelte zurück und stürzte. Aber noch war es nicht vorbei, beide zogen sie ihre Waffen, Atreus noch immer am Boden liegend. Der Templer raffte sich wieder auf und musste auch gleich schon den ersten Hieb abblocken. Der Ork schien sichtlich erzürnt, aber er war noch jung, eben nur ein Späher, das machte es dem Sumpfkrieger leichter. Geschickt wich er der zweiten Attacke aus und rammte dem Ork dann sein Schwert in den Oberschenkel. Die Grünhaut kam ins wanken und machte ein paar unbeholfene Schritte rückwärts, doch Atreus setzte sofort nach und verpasste seinem Kontrahenten einen kräftigen Hieb gegen den rechten Arm. Blut sickerte aus der Wunde und die Axt des Orks fiel zu Boden, nur einen Augenblick später schob sich die kalte Klinge des Templers in die Brust der Grünhaut.

Scheinbar überrascht über seine Niederlage sank der Ork zusammen und verendete auf dem herbstlich kühlen Boden. Für Atreus war es Zeit weiterzuziehen, immerhin konnten sich hier noch mehr von denen aufhalten und er wollte ihnen nicht erklären, warum er einen der Ihren umgebracht hatte...
Es ging also weiter, über die Brücke und schon stieg ihm ein widerlicher Geruch in die Nase, den er leider nur zu gut kannte. Es war der Gestank des Todes. Als er sich der Burg näherte, erkannte er auch, was die Ursache war, ein Leichenfeld zog sich an der Mauer der Burg entlang. Orks, wo er nur hinblickte langen Orkkadaver...



11.10.2003 13:46#148
SirBilly Billy rannte. Er rannte so schnell er konnte. Durch Büsche, über Berge, robbte durch das Unterholz und schmamm mit den Stromschnellen. Er hätte sich nie träumen lassen wie hart diese Reise werden würde. Nachts schlief er in geschützten Stellen, wie verlassene Höhlen. Am nächsten morgen ging es dann schon weiter durch die Wälder. Ja, er lernte das die Wälder weniger gefährlich waren, als die offene Ebene. Auf dem offenen Gelände war er ungeschürtzt vor Pfeilen und Wurfbeilen der Orks und Snapperrudeln, die in ihm eine leichte Beute sahen. Was er auch war...
Nach einem langen, kräftekostenden Marsch und vielen nicht nennenswerten Abenteuern erreichte er schließlich, den Pass zur Küstenebene, somit war auch das legendäre Lager der Amazonen, nicht mehr weit.



11.10.2003 14:40#149
Orcdog Einige Zeit ist nun schon vergangen, jedenfalls kam es allen so vor. Glücklicherweise sind sie nicht vielen Monstern begegnet, lediglich ein paar Scavenger und ein Snapper mussten ihr Leben lassen, die Plaladine hatten wirklich ganze Arbeit geleistet. Doch da keiner, außer der Ritter, wusste wo es genau hinging, und von daher war die Angst bei einigen schon zu spüren.Auf einmal blieb Long stehen, er sah in der Ferne ein paar Wölfe. Das Problem dabei war nur, dass diese die erschöpfte Gruppe schon bemerkt hatten."Haltet euch im Hintergrund, wir, die Milizen und ich, machen das schon.""och mann....immer diese hohen Tiere..." murmelte Plage leise zu Orcdog."So ist es...mit Wölfen können wir genauso fertig werden."
Das hörte Long, drehte sich zu ihnen um und erwiderte:
"Es ist nicht so leicht, wie ihr denkt. Ein Wolf wär kein Problem für euch, das stimmt, aber ein 4-köpfiges Rudel ist nichts für euch."
Orcdog und Plage waren enttäuscht, aber haben es eingesehen. Es könnte echt ein bischen zu gefährlich sein.
Long drehte sich wieder um und kümmerte sich mit den Milzen um die Wölfe. "Mann...ging das schnell." meinte Plage. "2 Hiebe und die lagen im Dreck!""jo, nicht schlecht, hoffentlich bringen wir es auch mal so weit." antwortete Orcdog.
Plage und Orcdog entnahmen noch schnell die Fleischstücke und verteilten diese."So, das wars mit euch, ihr Mistviecher!" sagte Long verabscheuend zu den 4 toten Wölfen. "Nun können wir ja weiter gehen."



11.10.2003 14:45#150
Andor_Elyn "Pah das soll es sein das grossartige Minental?"
Andor lief immer noch unermüdlich hinter den anderen her. Seid sie aufgebrochen waren hatte er nicht viel gesagt.
Er lief nur ganz hinten, sein Gesicht von seinem schwazen Umhang verdeckt, dachte er nur nach.
Immoment trug er eine Spitzhacke und einen Eimer mit sich rum, den hatte er sich noch schnell in der burg besorgt.
Immer weiter drangen sie ins Tal hinein, er hatte keine hanung wo sie warne und die Milizen wollten auch nichts sagen.
Er sah wie Plage mit einem von ihnen redete, aber dieser wimmelite ihn sofort wieder ab.
Entäuschung machte sich in Andor breit, so stellte er sich sein leben wahrlich nicht vor. für die Paladine in einem verlassenen Tal Erz zu schürfen. Naja sie hatten ihnen sehr viel geld versprochen und das wahr auch der anreiz überhaupt herzukommen.
Und nun wartete Andor nur darauf das sie endlich an einem der Schürfstellen ankamen.
Doch eins störte ihn noch viel mehr als alles andere, der Sumpfler der mit ihnen kam.
Der bürger hatte sie noch nie gemocht Diese "Sumpfspinner" wie er sie nannte. Sie saßen nur rum, sind ständig dicht und labern was von ihrem "Erlöser"."Wenn man mich fragt, sind die alle verrückt!"
Andor sagte dies woll zu laut Sky drehte sich um und scaute böse und fragte was sei, doch Andor winkte nur mit der Hand ab und lief weiter.

Nach ungefähr einer halben Stunde sahen sie endlich ein paar Fackeln in der Ferne, sie mussten von der Schürfstelle sein. Keiner, außer Long wussten jedoch, was für eine Schürfstelle dies sei, aber das war jetzt egal. Hauptsache war doch, das alle heil und fit angekommen waren.
Alle warteten nun auf die befhele von Longbow, was sie nun zu tun hätten.


11.10.2003 15:58#151
SkyDiv@r Sky trottete der Gruppe hinterher. "Ich habe beim Aufbau eines Außenpostens mitgeholfen, habe 3 Nächte kein Auge zugetan, bin von Steinkolossen angegriffen worden, von denen ihr nur träumen könnt und dann lassen mich diese Sklaventreiber, die sich Paladine nennen, nicht mal ausschlafen !" sagte er laut. "Noch dazu dieser Kautz hinter mir, der scheinbar einen Hass auf Sumpfler hat..." sagte er dann leiser. "Man freut sich auf dieses achso großartige Minental und dann kommt man in Land, wie es unaustehlicher nicht sein kann ! Ich dreh durch ! Warum bin ich nicht in meiner Hütte im Sumpf geblieben ?" Sky musste sich zusammenreißen, um nicht laut loszubrüllen. "Und all das nur für ein bisschen Gold..." grummelte er.

Er folgte weiterhin der Gruppe, bis er in der Ferne ein paar Fackeln sah, die wohl zur Schürfstelleführten.

"Und jetzt ?" fragte Sky.



11.10.2003 16:32#152
Hyperion Eonar Hyperion hoffte auf die Nachricht von Longbow das sie sich erst mal ausruhen sollen. Er hatte das gefühl das sein Gewicht ihn langsam immer weiter gegen den Boden drückt bis er zusammenbricht. Hyperion war sich längere Märsche nicht gewohnt. Er hätte schon bei der Burg eine dringende pause gebraucht, die ihm aber nicht gewährt wurde. Lange Zeit würde er nicht mehr schürfen können. Erschöpft setzte sich Hyperion auf eine Kiste, die mit Erz gefühlt war und wartete nun bis Longbow zum Wort ansetzte.



11.10.2003 16:32#153
Longbow „So, Jungs. Da wären wir. Euer Job ist ganz einfach. Schnappt euch eine Spitzkacke und hackt wie die anderen Schürfer hier auf den Erzklumpen rum. Wenn ihr Hilfe beim schürfen benötigt, fragt am besten sie. Jeder Brocken ist außerdem einiges Wert, also lasst nichts auf den Boden liegen. Noch dazu warne ich euch, einen Brocken klangheimlich einzustecken. Wir von der Garde werden ganze Zeit ein Auge auf eure Finger werfen! Aber sicher ist das alles kein Problem, schließlich bekommt ihr Geld am Ende, und zwar genug.“


11.10.2003 16:49#154
Andor_Elyn "Das will ich aber auch hoffen"
nuchschelte Andor vor sich hin, als er sich seien Spitzthacke schnappte.Erstmal ging er zu einem der Schürfer dieser erklärte ihm das richtige arbeiten mit der Hacke
"Also ersteinmal wir schürfen hier kein Gold sondern Erz, also schlge nicht zu kräftig zu, Erz ist ein ganzes Stück weicher als Gold. Immer schön gleichmässig die Hacke auf den Erzklumpen schlagen.
keine hecktig alles muss mit ein wenig gefühl geschehen. Erz schürfen ist eigentlich ganz einfach, und falls du oft geschlagen hast und nichts dabei raus kam, dann setzte einen leichten trümmerschlag ein, ziehe deine Spitzhacke einmal quer über den brocken aber nicht zu stark.
Das war eigentlich schon alles was du wissen must und nun streng dich an!"Nachdem der Schürfer aufgehört hatte zu reden, amchte dieser sich wieder an die arbeit.
Und auch Andor nahm seine Hacke und seinen Eimer und ging an einen Erzklumpen, er überlegte noch kurz was der Schürfer ihm erzählt hatte und fing dann an.Erst lief es nict so gut, doch nach einer Zeit hatte er den bogen raus und bekamm viele schöne grosse Erzbrocken.



11.10.2003 17:32#155
11.Plage Vollter Tatendrang fing Plage an zu hacken. Er schlug mit voller Gewalt, doch fast kein Erzstück bröckelte ab. Er machte noch einen Schlag mit der Spitzhacke, doch außer ein paar Splitter hatte er nichts vorzuweisen. Er wusste nicht wieso.Auf einmal hörte Plage neben sich ein Lachen, das einem Greisen Mann in Schürferkleidung gehörte. Er grinste ihn zahnlos an.
"Junge, wenn du so weitermachst wirst du nie ein vernünftiges Erzstück erhalten. Du bist zwar kräftig gebaut, aber ich wette ich kann mit 3 Schlägen mehr Erzstücke sammeln, als du mit zehn Schlägen."
Plage blickte auf den schwächlichen Greis.
"Ok, die Wette gilt."
Sofort fing Plage an zu schlagen und dass mit einer Wucht der aus einem Kopf einen Trümmerhaufen würde, doch es waren wieder nur Splitter. Er versuchte es noch einmal, doch wiederrum passierte nicht viel. Neben sich sah er den alten Mann zum Schlag ausholen, doch auch beim Greis gab es nur ein paar Splitter, doch es waren noch weniger als bei Plage. Mit dem Gefühl der Genugtuung schlug Plag noch mal auf das Erz und jetzt löste sich ein Stück Erz, was man schon als groß genug werten konnte.
"Ha, ich habe ein Stück und du?", sagte Plage zu dem Greis, der grade seinen zweiten Schlag getan hatte.
Plage schlug noch 7 mal auf das Erz doch es passierte nichts. Der alte Mann hatte seinen Schlag noch immer nicht verbraucht, doch er grinste Plage an."Achte genau Junge."
Mit einer Mordsgewalt, die Plage von ihm nicht erwartet hätte, schlug er auf sein Erz ein und zur Plages Überraschung lösten sich 5, nein 6 Stücke Erz. "So bevor du mich jetzt fragst, wie ich das gemacht habe, überlege erst mal laut bitte."
"Also sie haben zwei mal auf das Erz gehauen. Und dann beim dritten Mal hats geklappt."
"Richtig Junge, aber hättest du richtig drauf geachtet, dann hättest du gesehen, dass alle meine drei Schläge auf einen Punkt gingen. Deine Schläge waren alle auf verschiedene Punkte, dein einer Erzbrocken kam einfach durch die Gewalt, doch du bist jetzt erschöpfter als ich. Ich gebe dir jetzt drei Tipps: 1. Schlage immer auf den gleichen Punkt. 2. Halte die Spitzhacke mehr am Ende und 3. Schlag nicht immer so fest Junge, du bist sonst viel zu schnell mit deinen Kräften am Ende."
"Du hast recht. Ist mir gar nicht aufgefallen. Ich hoffe so kann ich jetzt mehr Erz schürfen. Danke, alter Mann, mein Name ist übrigens Plage.""Ich habe keinen Namen mehr, ich heiße nur noch "alter Mann". Nenn mich bitte auch so."
"Äh, ok.", sagte Plage über den Mann ganz verwirrt und fing dann wieder an zu schürfen.



11.10.2003 17:33#156
SkyDiv@r Sky hatte dem Schürfer aufmerksam zugehört, als der Andor erklärt hatte, wie man richtig mit der Hacke arbeitet. Er nahm seine Spitzhacke und seinen Eimer, die er sich in der Burg auf die etwas andere Art besorgt hatte und machte sich daran, das Erz aus dem Brocken zu holen.

Nach einiger Zeit war Sky zum Heulen zumute. Er hatte sich daran gehalten, was der Schürfer gesagt hatte, doch er bekam immer nur Splitter heraus. "Das wird nie was..." grummelte er und ließ sich auf den Boden sinken.
Dann trat ein Schürfer an ihn heran, der, fand Sky, schon älter und sehr erfahren war. "Na Jungchen, läufts nicht ?" fragte er. "Nein... Ich bekomm nur kleine Splitter aus diesem Mistding..." antwortete Sky. "Hm, zeig mal, wie du das machst !" sagte der Schürfer dann.

Sky erhob sich vom Boden, nahm seine Spitzhacke und schlug so auf den Erzbrocken ein, wie es der andere Schürfer gesagt hat. "Hm, nein Kleiner ! So wird das nichts ! Gib mal her, ich zeig dir, wie es richtig gemacht wird !" Er nahm die Spitzhacke und schlug auf den Erzbrocken. "Siehst du ! So wirds gemacht ! Jetzt probier du es !" Sky nahm die Hacke und schlug auf den Brocken ein. Und , welch ein Wunder - es klappte.

Gleich beim ersten Schlag holte er einen ziemlich großen Erzbrocken heraus. "Na bitte ! Klappt doch !" grinste der Alte. "Danke für die Hilfe !" sagte Sky. "Keine Ursache, ich helfe gern den Neuen !" sagte der Schürfer und machte sich selbst wieder an die Arbeit. Sky hatte den Bogen endlich raus. Er ackerte und ackerte und holte schöne, viele und große Erzbrocken heraus.


11.10.2003 18:43#157
Hyperion Eonar Hyperion hatte gut zugehört als Plage und Sky geholfen wurde, versuchte möglichst alle Tips zu beachten und schaffte es trotzdem nur einen kleinen Erzbrocken herauszuschlagen, der etwas grösser war als bei Plage's und Sky's ersten versuchen. Na ja, ...das kamm sicher nur von seiner Müdigkeit. "Das glaube ich nicht kleiner," erwidderte ein Schürfer der um die 40 Jahre alt sein musste. Anscheinend hatte Hyperion seine Gedanken ausgesprochen. Das passierte Hyperion öfters. Schon immer hat ihm sein Vater gepredigt, dass ihn lautes Denken noch ins Grab bringen wird. Der Schürfer sprach weiter:" So wie du ausholst, wird das nie etwas mit dem Erz. Du musst deine Kraft auf die ganze Hacke verteilen. Am besten packst du sie mit beiden Händen, als wäre sie eine Zweihandwaffe. Die rechte Hand sollte weit unten beim Stielende sein und die linke soll beim ausholen von der Klinge zu deiner rechten Hand und wieder zurück fahren. Dazu sollst du noch beachten dass du mehrmals auf die gleiche Stelle schlägst, aber nicht schon beim ersten mal mit voller Wucht. Sonst gibt es Splitter." Hyperion nahm sich die gut gemeinten Ratschläge zu herzen und tatsächlich klappte es auch schon ganz gut.



11.10.2003 20:54#158
Aeryn Die Suche beginnt
Die ganze Nacht war Aeryn still gewesen, hatte ihren Gedanken nachgehangen, während die kleine Gruppe sich ihren Weg ins Mienental bannte. Aus den Augenwinkeln hatte sie die Männer beobachtet, welche sie ihr angeschlossen hatten.

Da war zunächst Frodo, der sich für das Gold, welche sie ihm für eine Information gegeben hatte, sich spontan erboten hatte ihr zu folgen. Der war klein, aber nicht auf den Mund gefallen und ein Bandit durch und durch, also ganz nach ihrem Geschmack. Außerdem trug er Bogen. Aeryn hoffte inständig, dass er vor ihr und hinter ihr stehen würde.

Dann war der Sparky. Ein Mann der Mut hatte, als er in der Taverne aufgesprungen war, um sich ihr anzuschließen. Sie würde ihm eine Chance geben. Und so wie sie ihn einschätze, würde er sie nutzen. Auch wenn er manchmal etwas zurückhaltend wirkte.

Das größte Rätsel war jedoch der Mann mit den Wölfen. Die Tiere liefen voraus. Ihre Nasen lagen tief auf dem Boden, nahmen Spuren auf und warnten seinen Herrn so vor Gefahren. Seine Frage auf seinen Namen hatte er ihr noch immer nicht beantwortet und Aeryn fragte nicht noch einmal nach. Sie wusste, er hatte sie gehört, wenn er es für nötig hielt, würde er antworten, wenn nicht… auch egal… rufen mußte sie ihn jedoch irgendwie…

Das Feuer war heruntergebrannt, und nur noch ein kleiner Rauchfaden stieg aus dem vorhin noch so prasselnden Feuer aus.

Aeryn streckte sich und stand auf. Sie hatte sich genug Gedanken gemacht. Nun es war Zeit zu handeln. Die Suche… es war an der Zeit die Informationen, die sie hatte zu teilen.

„Männer! Zu mir!“

Ihr Ruf war hell, und samtig weich zugleich.

Sie wartete einen Moment, bis sich alle versammelt hatten, dann begann sie zu sprechen.

„Wir sind auf einer Suche. Ich habe eine Botschaft für Schmock. Schmock ist Wirt auf Onars Hof und der Bruder des Schmieds Gorr.“

Sie teile ihn alles mit was sie wusste.



11.10.2003 21:17#159
Andor_Elyn So nun hatte Andor keine Lust mehr, er hatte fast den ganzen Tag gescgürft und im Tat alles weh.
Durch die Arbeit als Schmied war er ja shon viel gewohnt aber das?Es war sehr anstrengent ständig die Spitzhacke zu schwingen und sie gegen das Erz zu schleudern und nach einiger zeit wurde die Hacke so schwer das er sie kaum halten konnte.
Er brachte sein geschürftes Erz zu den Milizen und setzte sich an ein schon lodernes Feuer.
Die anderen Männer kamen auch langsam alle, Andor konnte sich kaum vorstellen das solche alten Männer so eine schwere Arbeit schaffen konnten und selbst ist er schön viel erschöpfter als sie, trotz das 20 Jahre oder mehr zwischen ihnen lagen.
Aber all der Anstrengung zum Trotz stand er noch mal auf und machte einen kleinen Spaziergang, aber entfernte sich nicht weit vom Lager weil drausen immer noch viele starke Kreaturen lauern.
Die Sonne war schon untergegenagen und man konnte den Mond sehen, der nur halbvoll war, nur selten sah Andor solc eine schöne nacht.
Früher als er von zuhause wegging und unterfreiem himmel schlief da waren die Nächte fast genauso schön.
Aber diese hier war atemberaubend, heute war ein tag ohne Wolken, dies passierte selten im Minental, und daher war der Himmel voller klitzernder Sterne man konnte sie alle sehn der Himmel war überfüllt
von tausenden kleinen Lichtern die bis in die kleinsten ecken des Himmels schienen.
Dies war wahrlich das schönste an diesem Verfluchtem Tal.
Andor machte sich wieder auf den Weg zurück zum Lager, da ass er noch ein wenig und ging danach sofort zu Bett.



11.10.2003 21:39#160
SkyDiv@r Sky wischte sich den Schweiß von der Stirn. "Man, mir reichts... Weiß ich, wie die Greise das aushalten... Maximal noch 3 tage dann ist Schluss damit... Bis dahin werd ich wohl auch wa sverdient haben..." Er warf seine Spitzhacke über die Schulter, ging zu seinem Schlafplatz neben dem Lagerfeuer und setzet sich hin. Er gab seinem Wolf ein Stück Fleisch, das er sogleich verschlang. Dann ließ er sich rücklings auf seinen Schlafplatz fallen.

Wenn seine Knochen nicht so schmerzen würden, wäre er auf der Stelle eingeschlafen. Er richtete sich wieder auf und kramte dann in seinem Beutel. "Heilkräuter... Heilkräuter... Nochmal Heilkräuter... Ah ! Da ist es ja !" Er zog einen Sumpfkrautstengel heraus, zündete ihn über dem Lagerfeuer an und zog genüßlich daran. "Entspannend..." sagte er leise, schloss die Augen und genoss es. Dann setzet er sich zu den anderen ans Lagerfeuer.

Nach ein paar langen Unterhaltungen erhob sich Sky wieder, ging zurück zu seinem Schlaplatz, legte sich hin, deckte sich mit einem Wolfsfell zu und schloss die Augen.

Er spürte grade noch die kalte Schnauze von Seek, seinem Wolf, der sich wohl mit unter das fell gekuschelt hat, dann schlief er ein.



11.10.2003 22:22#161
Orcdog Orcdog musste sich nach der Ankunft erstmal ausruhen, er war ein bischen angeschlagen, aber wofür war denn hergekommen? Genau, zum Schürfen und er war schließlich nich aus Spass hier, also packte er seine Spitzhacke, schmiss sie in den Eimer und trug den Eimer in Richtung eines schönen Erzklumpen. "So...dann will ich mal." sagte er zu sich und wollte gerade zum ersten Schlag ausholen, als er plötzlich eine Stimme hörte:
"HALT! Der arme Erzklumpen....Du kannst doch nicht einfach draufhauen, in der Hoffnung das ein paar Brocken abfallen."
Orcdog wandte sich um. Ein älterer Mann, so um die 40 hatte ihn angesprochen. Orcdog ließ die Hacke fallen.
"Auf was muss ich denn achten? Du scheinst erfahren zu sein.""Also erstmal darfst du nicht einfach wild drauf loshauen, sondern gezielt auf eine Stelle zu schlagen, und nicht zu fest. So, das dürfte für den ersten Tag reichen. Probier mal dein Glück."
"Danke für die Tipps...ähhmm...."
"Nenn mich einfach "alter Mann. Alle nennen mich so. Frag nicht warum, es ist halt so."
"hmmm...na gut, alter Mann. Also nochmal, danke für die Tipps alter Mann."Orcdog hob seine Hacke wieder auf und nahm den Klumpen Erz in Angriff. Er achtete genau auf die Ratschläge des alten Mannes, doch der Klumpen wollte nicht so wie er.
"Das ist normal, jedem neuen geht es so. Nach ein paar Stunden hat man es aber einigermaßen im Griff."
"Hoffe ich doch. Aber ich werde es weiter probieren."
Im zweiten Anlauf lief es schon besser, doch das meiste waren immernoch nur ein paar Splitter.
"Du wirst besser, ich lass dich jetzt mal alleine. Ich hab mir nach diesem Tag meine Ruhe verdient. Also wir sehen uns..."
"...Orcdog"
"OK, Orcdog, bis dann."
Der alte Mann ging gähnend weg. Orcdog schaute in den vollen Eimer des Alten und dachte sich:
"Irgendwann werd ich auch so viel schürfen."
Er nahm wieder seine Hacke und hackte weiter, immer weiter.
Nach ein paar Stunden hatte Orcdog für den ersten Tag genug getan, er nahm seinen Eimer, er hatte mittlerweile schon ein halbes Dutzend schöne Brocken geschürft, worüber er auch glücklich war. Es war schließlich erst sein erster Tag. Er legte die Hacke in den Eimer, wischte sich den Schweiß von seiner Stirn und machte sich auf den Weg ins Bett. Die anderen, mit denen er gekommen war, lagen auch schon in ihren Betten. Er sagte leise zu ihnen: "Schlaft gut, Kollegen!" Er schmiss sich in sein Bett und pennte direkt ein.


11.10.2003 23:09#162
Die Banditen Als Aeryn fertig mit ihren Erzählungen war, ergriff der kleine Bandit das Wort:"Dann ist ja alles klar, Schmok könnt ihr eigentlich nicht übersehen, wenn er hier irgendwo rumläuft werdet ihr ihn erkennen. Er ist ein grosser, kahlköpfiger Mann und sieht seinem Bruder ziemlich ähnlich."

Nun wussten die Gefährten schon mal ungefähr wie der Mann aussah nachdem Aeryn suchte. Frodo packte als nächstes seine Sachen zusammen und die anderen taten es ihm gleich. Als dann alles zusammen gepackt war, erhob sich der Bandit und schlenderte den Weg abwärts und weiter hinein ins Minental. Er hatte vor die Umgebung der Burg abzusuchen. Von hier oben konnte er nämlich erkennen das die Belagerung durch die Orks anscheinend aufgegeben wurde. Jedenfalls war die Burg nicht mehr belagert.
Wer weiss wie lange noch! grübelte der kleine Mann und steckte sich einen Traumruf an. Dann blieb er stehen und drehte sich um:
"Los Leute etwas schneller, dies ist kein Ort für gemütliche Spaziergänge, wenn man hier unterwegs ist ist man entweder ein verdammt guter Krieger oder man hat ein Ziel welches man so schnell es geht aufsucht." na mal schaun wie sich die Reise noch entwickeln würde. ...
Bloody



12.10.2003 08:31#163
Uncle-Bin Hicks... So du jeeehst mir... Hicks... mal liiiiiieeeeeber aus dem Wech. Uncle hatte das ewige Warten und Dösen in der Burg nicht lange verkraftet und sich wieder mal gehörig betrunken. Er konnte sich mit Mühe und Not noch an den schweren Gang durchs Tor erinnern, doch danach schien es ihm, als ob immer das Selbe passierte. Er torkelte an Reihen von Milizen vorbei und fand sogar den Bierbach wieder, den Heavenis ihm damals geraubt hatte. Schwer besoffen, aber glücklich hatte er sich auch gleich ein paar Schluck gegönnt und sich dann über den eigenartig schlechten und vor allem kalten Geschmack gewundert. Würgend hatte er sich weiter seinem jetzigen Standpunkt genähert und ihn letztendlich auch erreicht. Du wiiiieellst nich hören... Hicks... dann hassus nich anners verdiiient... Hicks... Niemals zuvor hatte Uncle-Bin einen so widerstandsfähigen Milizen gesehen, der sich nach dem Schlag nicht rührte, nichts sagte, und vor allem nicht einmal bemerkt zu haben schien, das Uncle-Bin vor ihm stand. Ein zweiter Schlag knallte auf den großen Kerl nieder und entzog damit Uncle einen lauten Schmerzensschrei. Au... verdammt du bist ja aus Stahl. Kopfschüttelnd und mit schmerzender Faust humpelte Uncle an dem merkwürdigen Gesellen vorbei und trampelte auf eine Mauer aus riesigen Bierkrügen zu. Oben schwappte etwas prickelnder Schaum hinunter und erstreckte sich so über einen relativ großen Teil des oberen Krugendes. Mit Freudentränen in den Augen rannte Uncle-Bin darauf zu und störte sich dabei nicht im geringsten an der bitteren Kälte um ihn herum. immerhin hatte er ja noch etwas wärmenden Wacholder dabei...


12.10.2003 10:05#164
FoN_UrIeL Uriel hatte es sich doch anders überlegt, er wollte erstmal zurück in den Sumpf. "Vielleicht ist etwas wichtiges passiert, ich war ja schon länger nicht da," dachte sich Uriel und machte sich auf den weg zurück in den Sumpf.
Als er an diesem Morgen aufwachte, löschte er das Lagerfeuer und ging den kurzen Weg bis Zum Pass zurück. Das Wetter erschwerte es ihm ein wenig, aber zum Glück waren keine Orks mehr da.

Uriel erreichte den Pass nach kurzer Zeit und ging den Weg an der Übergabestelle hoch und verließ das Minental.



12.10.2003 11:39#165
Longbow Die Schürfer hatten sich am Abend gleich in die Feder gelegt. Sicherlich waren sie kaputt, aber trotzdem kein Grund ewig zu schlafen. So ließ er seine Kommandostimme über das Lager erhallen und rief alle Arbeiter aus den Matratzen. Schließlich waren sie hier beim Militär, und da wurde nicht ausgeschlafen. Wozu bezahlte er sie sonst auch? Als Antwort bekam er ein lautes Murren. Kein Arbeiter machte Anstalten aufzustehen, sondern drehte sich um und schlief weiter. Also musste er handgreiflich werden.
War zwar aufwändiger, aber dann kloppte er halt jeden Einzeln aus den Betten und zog sie persönlich in die Mine.



12.10.2003 12:12#166
Sam.Gamdschie Sharkys Meldung von unheimlichen Wesen im Wald schien die junge Kriegerin garnicht zu stören. Er dachte sich, dass sie bestimmt schon sehr viele Erfahrungen mit soetwas gehabt haben muss und ging beruhigt zu ihr rüber um sich in der Gruppe einzureihen.


Nach einer längeren Besprechung wusste Sharky bescheid über das weitere Vorhaben der Gruppe, und da er in der Taverne schon manches über onars Hof erfahren hatte, freute er sich sogar ein wenig dort hinzugelangen. So wartete er bis alle bereit wahren und Aeryn bereit war die Gruppe anzuführen, um sie sicher zu Onars Hof zu geleiten!



12.10.2003 14:07#167
Carthos Carthos hatte bereits am Morgen die Burg verlassen und sich auf den Weg zur Stadt begeben um Lord Hagen ihre Fortschritte zu berichten und um den Bau des Schiffes zu kontrollieren.
Die zeit in der Minenkolonie kam ihm schier endlos vor, dabei war er gerade mal erst zwei Wochen hier. Doch die Ereignisse die sich hier in dieser kurzen Zeit zugetragen hatten waren wirklich beachtlich. Die unbezwingbar erscheinenden Orks waren besiegt und ihr Anführer befand sich in den Händen der Paladine.Mit viel Optimismus marschierte der Lord den Weg zur ehemaligen Austauschstelle hinauf und durchquerte den Pass nach Khorinis.



12.10.2003 15:21#168
Aeryn Das Lager war schnell zusammengeräumt und jeder der Männer hatte seine Sachen rasch beisammen. Nach der Besprechung der Lage zogen sie weiter.
Frodo schritt wachsam voran. Einmal mehr war die Kriegerin froh, daß er sich erboten hatte sie zu begleiten. Das Mienental wirkte nicht wie ein Ort zum Spazieren gehen.

Der Mann mit den Wölfen ging ein Stück hinter dem Bandit, seine Wölfe liefen jedoch weit voraus. Aeryn hatte die Tiere beobachtet und sie hatte das Gefühl als verhielten sich die Tiere unfreundlich und abweisend ihr gegenüber. Zumindest hatte keiner der Tiere sie angeknurrt.

Sharky ging neben ihr und in einem ruhigen Moment sprach Aeryn ihn auf seinen Bericht über die unheimlichen Wesen im Wald an.

"Sharky, was hast Du genau gesehen? Erzähl mir alles genau!"


12.10.2003 15:49#169
Sam.Gamdschie " Ich bin heute schon sehr früh wach gewesen und hatte mich entschlossen ein wenig spazieren zu gehen. Als ich dann an einem kleinen Tannenwald vorbeiging, konnte ich laute Geräusche hören und dann eine Art Fluchen. Ich konnte die Sprache aber nicht deuten. Direkt gesehen habe ich aber nichts. Wenn dort jemand war, wieso sollte er sich vor uns verstecken und war es überhaupt ein menschliches Wesen. ich kannes nicht sagen. Mir wahr ein wenig unwohl und ich ging zurück zum Lager. Meinst du wir sollten nun ein wenig aufmerksamer sein, oder kannst du dir schon denken was dort war?"
antwortete Sharky ein wenig verlegen, da ihm die schöne Kriegerin aufmerksam zuhörte.....



12.10.2003 17:07#170
SkyDiv@r Sky gähnte. Er hatte gestern bis tief ind ei Nacht geschuftet und für die Paladine Erz geschürft. Dann hatte ein Paladin, der sich Longbow nannte, die Schürfer morgens aus den Betten geholt. "Nicht mal ausschlafen kann man..." murmelte Sky verschlafen. "Wolf möcht ich sein..." sagte er dann, als er zu seinem Begleiter sah, der sich auf seinem Schlafplatz zusammengerollt hatte.
Er hatte bereits ein paar Stunden geschürft, was man an dem Eimer sah, der nicht wenig mit ziemlich großen Erzbrocken gefüllt war. Der Schürfer von gestern hatte Recht behalten. So konnte man viel Erz aus diesem Brocken herauskriegen.
Nun stand sie Sonne bereits wieder tief über dem Minental udn leuchtete orange-rot. Sky ließ sich auf den Boden sinken, lehnte sich an die Felswand, holte einen Sumpfkrautstengel und eine Flasche Wasser heraus und machte dann erst einmal Pause. Er beobachtete die anderen Schürfer. Seine Kameraden, mit denen er ins Minental gekommen war, hatten auch schon ziemlich viel Erz geschürft. "Zusammen mit den anderen Leuten hier werden wir die 200 Kisten wohl mit Erz füllen können !" hoffte Sky. Nicht wegen dem Ork-Krieg, der wohl bald wieder ausbrechen würde, denn Sky glaubte nicht, dass sie die große Jagd einfach so hinnehmen würden, ganz ohne Rache, nein, Sky wollte einfach nur Gold haben. Er war im Moment wirklich knapp bei Kasse und ohne Gold aufgeschmissen.
Sky stand wieder auf. Er nahm seine Spitzhacke, stellte seinem Eimer unter den Erzbrocken und begann wieder damit, Erz zu schürfen. Je mehr, desto besser.


12.10.2003 17:08#171
_Jamal In der Zwischenzeit war der Paladin zu sich gekommen und ihm wurde von den Umstehenden erzählt, was geschehen war. Er selbst schien anfangs leicht verwirrt, doch hatte er sich wieder normalisiert. Die Magier hatten den Hammer Innos’ wieder in der Kiste verschlossen und waren per Teleportzauber ins Kloster zurückgekehrt. Clay schlug seinem Kameraden vor, dass sich die beiden in die Hafenstadt Drakia aufmachen sollten, um dort für einige Tage zu rasten und sich von dem Abenteuer zu erholen. Zhao hatte nichts dagegen und schien mehr als erfreut darüber gewesen zu sein, die Stadt zu besuchen. Die beiden stapften ermüdet aus dem Turm und verließen ihn in Richtung Südwesten.Gemeinsam hatten sie es geschafft, endgültig den verfluchten Engel in sein Reich zurück zu schicken. Zhao würde dieses Erlebnis bestimmt nie wieder vergessen. Einerseits war es brutal gewesen, andererseits aber konnte er stolz auf sich sein, die Insel gerettet zu haben.



12.10.2003 18:14#172
JP_Walker ... Walker viel von der Burgmauer, er wusste nicht wieso, warum und weshalb, aber irgendetwas sagte ihm, dass er dort oben nicht erwünscht war.
Walker machte sich somit auf den Weg nach Khorinis. Er ging durch Reihen toter Orks und sah auch noch die Gedärme, der Wölfe, die er erlegt hatte.
Nach einigen minuten durchquerte er den Fluß, er sah noch gerade ein paar scavangern hinterher, die vor ein paar Snappern flüchteten.
Er dachte sich,"ist nun wirklich Ruhe im Minental?". Es war natürlich keine ernste Frage, denn jeder weiß, dass das Minental nie ruhig ist.
Walker durchquerte einige Tunnel, bis er zum Tor in Richtung Khorinis kam, es stand offen und einige Leute waren dort versammelt, als er durch die Menge ging erhaschte er einige Worte, die über Trophäen und harte Kämpfe handelten.
Nun machte er sich auf den Weg in die Ländereien von Khorinis...


12.10.2003 18:42#173
Die Banditen "Vorwärts ihr faules Dreckspack !" schrie Kalle die Schürfer zusammen. Sie arbeiteten schon den ganzen Tag, aber seit gestern wurden sie langsam aufsässig. Sie hatten keine Lust mehr hier zu schuften.
"BEWEGUNG ! ODER ICH MACH EUCH PLATT !!!" krakelte Kalle herum. Er handelte, wie er es für richtig entschied. Claw oder Gjaron waren ja nicht da und konnten so nicht kontrollieren, also musste er das in die Hand nehmen. Und zwar in seine eiserne Hand.
Dann geschah etwas völlig unerwartetes. Bei einem Schürfer schien wohl die Sicherung durchzubrennen, denn unter einem wilden Aufschrei stürzte er mit seiner Spitzhacke auf Kalle zu. Dieser war ziemlich überrascht. Noch nie hatte ein Schürfer gewagt, den starken Banditen zu beleidigen oder gar anzugreifen. Auf diese Situation war er nicht gefasst und völlig unerwartet traf die Spitzhacke seine Rüstung. Eine Loch klaffte in ihr, als der Schürfer zurück taumelte.
"Du hast mich verletzt !?!" Kalle verfiel in Raserei und schlug wie ein Bär auf den armen, erschöpften Schürfer ein, bis dieser auf den Boden lag und sich nicht mehr bewegte. Dank den beiden anderen Banditen durfte der Schürfer weiter existieren. Wären sie nicht da gewesen und hätte Kalle nicht aufgehalten, wär der Schürfer nur noch Mus.
Kalle beruhigte sich wieder. Ein paar andere Schürfer schleppten ihren verletzten Kollegen weg.
"Ich hoffe das ist euch eine Lehre. Greift niemals wieder einen Vorgesetzten an ! Oder ihr endet wie der da... oder noch schlimmer." krakelte Kalle den verängstigten Schüfern zu. Dann spuckte er einen Klumpen Blut aus dem Mund und verschwand mit dem anderen Banditen wieder am Felsen, um die Wacharbeit wieder aufzunehmen.

Claw



12.10.2003 18:58#174
Hyperion Eonar Nach Hyperion's Zeitgefühl musste die Sonne schon hinter dem Horizont am verschwienden sein, aber er war immer noch fleissig am schürfen. Schliesslich will er den Ausflug ins Minental nicht einfach so gemacht haben. Eine hübsche Summe sollte da schon raus springen. Schon jetzt konnte er das Schürfen nicht mehr ausstehen und wollte sobald er eine schöne Summe zusammen hat zurück nach Khorinis. Hyperion kann einfältige Arbeiten einfach nicht ausstehen. Leider handelte es sich beim Schürfen um eine solche. Und für solche einfältige Arbeiten, wie das Schürfen, musste man noch klug rangehen. Nur mit der richtigen Technick liess sich etwas verdienen.



12.10.2003 19:28#175
elpede elpede hatte sich nicht viel um die beiden anderen gekümmert. Er lief ein Stück hinter dem Banditen Frodo, der die Gruppe anführte. Seine beiden Wölfe hatte er wie immer vorausgeschickt und nun liefen sie etliche Meter vor der Gruppe hin und her, verchwanden hinter Hügel, Steinen und Sträuchern, um dann unverhofft an einer anderen Stelle wieder auf den Weg zurückzukehren.

elpede wusste, dass er sich auf sie verlassen konnte; es gab nichts zuverlässigeres, als einen Wolf. Nase und Ohren dieser Tiere waren gut ausgeprägt, nur ihre Augen waren schwach. Das aber sollte nicht weiter stören, denn was sie nicht sahen, konnten sie hören - oder wittern.
Eben hatte Sharky der Kriegerin sein Erlebnis vom frühen Morgen erzählt. elpede hatte nur mit halbem Ohr hingehört, aber genug mitbekommen, um zu wissen, wen oder was Sharky vernommen hatte. Schließlich war er lange genug Kundschafter im Dienste der königlichen Garde gewesen, um den Feind und seine Struktur zu kennen.

Sie waren nun fast an einer Brücke angekommen, die über einen Fluss führte. Zu ihrer Rechten lag ein Waldstück, vor ihnen die Burg, um die herum man die Reste der orkischen Belagerung erkennen konnte; Leichen, Waffen, Zelte, Gräber, Ruinen, die davon zeugten, dass um die Burg herum einst eine Siedlung gestanden haben musste.

Der Verwesungsgeruch war stark und machte selbst den Wölfen zu schaffen. Frodo blieb stehen und wickelte sich ein Tuch, Teil seiner Rüstung, über Mund und Nase. elpede tat es ihm gleich.

Mittlerweile hatten auch Aeryn und Sharky wieder aufgeschlossen, und die Gruppe stand nun auf der Brücke.

Dann fiel es elpede wieder ein, Sharky hatte von einem Waldstück gesprochen, dieses lag nun hinter ihnen. elpede drehte sich um und blickte in die aufkommende Dunkelheit. Nur schwach konnte er etwas erkennen. Er erkannte eine schwache Silhouette zwischen den entfernten Bäumen.. dann eine zweite.. eine dritte. Sie bewegten sich langsam, aber stetig auf den Rand zu.
"Verdammt", knurrte er leise, und wie zur Bestätigung begannen seine Wölfe ebenfalls leise zu knurren. Blitzschnell drehte elepde sich um. Seine Wölfe standen kurz vor Frodo, blickten aber mit angelegten Ohren in Richtung Osten, an der Burg vorbei. elpede erwiderte den fragenden Blick Frodo´s nicht, sondern drehte sich wieder um und blickte erneut in den Wald. Er spürte, dass Sharky und Aeryn ihn fragend ansahen.

"Sharky.. sei froh, dass du noch lebst."

Die Silhouetten waren verschwunden, und elpede blickte Sharky an.
"Du hast heute morgen einen Spähtrupp der Orks entdeckt, Sharky. Da vorne, im Wald. Sie haben uns vielleicht noch nicht gesehen, also sollten wir schleunigst sehen, dass wir hier wegkommen. Aber nicht zur Burg, von Osten her kommt noch etwas auf uns zu. Meine Wölfe wittern es. Wahrscheinlich noch ein Spähtrupp, der versucht, herauszufinden, was mit der Belagerung geschehen ist. Wenn wir nun versuchen, zum Tor zu gelangen, werden sie vielleicht auf uns aufmerksam. Kein schöner Gedanke."

Er blickte wieder nach vorne.

"Gehen wir weiter, nach Süden, an der Burg vorbei."



12.10.2003 20:31#176
Andor_Elyn Andor stand mal wieder früh auf, er wurde ein wenig grob von longbow geweckt.Nach dem Frühstück muste sie wieder an die Arbeit, "fast wie sklaven halten die uns hier" dachte Andor jedesmal.
Den ganzen Tag hackten sie immer darauf erpicht viel Erz zu Schürfen,doch langsam hatte Andor den Bogen raus.
Er wusste nun das man seinen eigenen Fokus finden muss beim Schürfen,daher bekamm er auch eine menge Erz.
Doch langsam verlies ihn die Lust, er wollte wieder zurück zur Stadt,"Vieleicht nehmen sie mich bei der Miliz auf wenn ich zurück komme" dies war der Grund dafür das Andor schnell wieder zurück wollte.
er nahm sich vor morgen oder übermorgen wieder zu gehen, aber wie sollte er das machen Longbow wird sicher nicht einen einzelnen Schürfer wieder zur Burg bringen.
Trotz desen Schürfte Andor weiter, "Morgen kann man ja immer noch weiter sehen!"


12.10.2003 21:02#177
Orcdog Mittlerweile war die Sonne ganz vom Horizont verschwunden und Orcdog war ersöpft, er hatte seinen Eimer zum ersten Mal ganz mit Erzbrocken gefüllt, und er war stolz drauf. "Ufff...!!!" Er wischte sich den letzten Schweiß von der Stirn und setzte sich erstmal auf die sich in der Nähe befindliche Holzbank. Er hatte wirklich viel gesschürft, aber dafür war er schließlich hier, obwohl im das schürfen jetzt schon zu hals raushing. Nachdem er sich kurz ausgeruht hatte griff er sich seinen Eimer, packte sich die Hacke und marschierte in Richtung Bett, wo er erstmal den Eimer Erz abstellte. Danach beschloss er noch kurz am Lagerfeuer vorbeizuschauen und sich ein bischen zu unterhalten, aber er war so kaputt, dass er nach ein paar Minuten entgültig ins Bett schlenderte.


12.10.2003 21:47#178
SkyDiv@r Sky sah, wie die anderen zu ihren Schlafplätzen gingen oder sich ans Lagerfeuer setzten. Er war der einzige, der noch Erz schürfte, obwohl sein Eimer bereits randvoll war.

Es war draußen bereits stockdunkel, als Sky endlich die Spitzhacke fallen ließ. "Endlich !" seufzte er und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Er sammelte die letzten Erzbrocken auf, die nicht im Eimer gelandet waren, und warf sie hinein. Dann nahm er den Eimer und ging zu den Paladinen. Immer wieder musste er anhalten und Erzbrocken aufheben, denn das Erz ragte weit über den Rand.
Die Paladine staunten, als Sky den Eimer vor ihnen hinstellte. Er drehte sich um und ging mit einem zufriedenen Grinsen zu seinem Schlafplatz, holte einen Sumpfkrautstengel udn ein Bier hervor und setzte sich dann zu den andern ans Lagerfeuer. Er freute sich schon auf den Zahltag.

Genüßlich trank er sein Bier und zog an seinem Sumpfkrautstengel. Er hatte vorher schmerzende Knochen, doch nun ging es ihm wieder gut. Er warf seinem Wolf ein Stück Fleisch hin. Der legte den Kopf auf Skys Schoß und sein Herrchen kraulte ihm den Kopf.

Nach dem er noch eine Weile am Feuer gesessen hatte, erhob er sich und ging mit seinem Wolf im Schlepptau nach draußen, um noch kurz frische Luft zu schnappen.
Als er sich die Füße vertrat, hörte er in der Ferne ein lautes Brüllen. Wie eine Antwort ertönten in der gesamten Gegend ebenfalls brüllen. Sky blieb stehen und schluckte. Orks ? Das war ihm jetzt so ziemlich egal. Er konnte sich nicht wehren, konnte er ja noch nicht einmal kämpfen. Zudem sah er kaum noch die Hand vor Augen. Er begab sich wieder in die Mine und ging zu seinem Schlafplatz.
"Und wieder ein Tag vergangen und nichts hat sich geändert !" gähnte er. Er legte sich hin und zog sich sein Wolfsfell über. Seek hatte sich wieder mit unter das fell gezwängt. "Nacht, mein Dicker !" sagte er leise. "Nacht Leute !" sagte er dann noch einmal laut zu seinen Kollegen. Die Nachtgrüße kamen zurück und, da staunte Sky nicht schlecht, sogar von den Paladinen. Vielleicht sind die Paladine ja gar nicht die, für die ich sie immer gehalten habe, dachte Sky. Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Er machte sich noch ein paar Gedanken über Gott und die Welt, dann schlief er ein.



12.10.2003 22:45#179
Sheron J. Spark Ein weiterer mühseeliger Tag, ausgefüllt mir arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten, neigte sich langsam seinem Ende zu, als Sheron seinen gewohnten Platz am Lagerfeuer der Schürfer einnahm und zu einer Bratkeule griff. Heute hatten sie etliches geschafft. 3 Hütten standen inzwischen und sogar der Wachturm am Eingang war schon fast fertig. Lediglich die oberste Etage und die Geländerbefestigungen fehlten noch. Aber in der heutigen Nacht würde sich da nix mehr ändern. Moie wieder, dachte sich Sheron während sein Blick hinauf zum Eingang schweifte. Ja, morgen wieder. Und mit diesem Gedanken im Hinterkopf lehnte er sich zurück und schloss die Augen...



12.10.2003 23:21#180
Necron Seit gestern war er nun hier, mitten in der Einöde des Minentals. Langsam konnte er keine Stollen mehr sehen. "Was für eine schwachsinnige Idee, hierherzukommen!", schoss Necron durch den Kopf. Es war eine kräfteraubende und außerdem nicht sehr ergiebige Arbeit, die die Schürfer zu verrichten hatten. Zusätzlich dazu, ließen diese dämlichen Ritter und Milizen sie noch nicht einmal richtig ausschlafen. Am liebsten hätte er dem Anführer schon längst im Schlaf die Kehle aufgeschlitzt - und er würde es auch noch tun, war die Bezahlung diesen Torturen nicht angemessen. Warum hatte er sich nur freiwillig für diesen verfluchten Auftrag gemeldet.

Auch das Schürfen ging Necron anfangs nicht leicht von der Hand. Gestern hatte er überhaupt nichts Verwertbares zusammenbekommen, bis er sich von den alten und erfahrenen Schürfern hatte einweisen und Tipps geben lassen. Heute ging dann schon alles viel besser, zwei Eimer voll mit Erz hatte er aus der alten Mine herausgetragen. Wieder einmal war Necron mit Stolz erfüllt. Und doch war dieser Job alles andere, als er sich erträumt hatte, das Abenteuer fehlte. Tagein, tagaus die selbe monotone und erschöpfende Arbeit. Er wünschte sich, dass etwas passiert, doch laut aussprechen konnte er diesen Wunsch natürlich nicht. Die anderen Schürfer hätten ihn zu Beliar höchstpersönlich gejagt.
Am Abend, nach verrichteter Arbeit saß Necron noch am Lagerfeuer, hatte mit den Anderen geredet und gelacht, hatte etwas gegessen und getrunken. Nun ging er zu seinem Schlafplatz, deckte sich mit einem Wolfspelz zu und schloss die Augen. In der Ferne hörte er markerschütternde Schreie, wahrscheinlich die von Orks, doch sie waren weit weg und im Lager waren sie sowieso sicher, die Ritter und Milizen würden sie beschützen... zumindest dachte Necron das. Langsam driftete er über in die Traumwelt und ein weiterer anstrengender Tag ging für ihn zuende.


12.10.2003 23:57#181
Andor_Elyn Endlich war es Abend, Andor hörte auf zu Schürfen brachte den Eimer voll Erz zu den Paladinen und stzte sich ans feuer.
Er hatte die schnautze voll vom Schürfen trotz das er nur 2 tage heir war hing im es zu Halse raus.
Ständig die Angst es könnten die Orks angreiffen und den ganzen Tag nur Schürfen.
Um sich ein wenig auf andere Gedanken zu kommen, schlenderte andor wieder ein wenig in der gegend rum.
Doch plötzlich hörte er ein brüllen, erts dachte er es wäre nur ein Tier doch dann viel ihm Der angrif auf die Stadt ein. Es war ein Ork.
erst kam es nur von links dann wieder von rechts und dann von fast überall her.Andor wusste nicht was er tun sollte wenn die Orks angreiffen würden was wäre dan.
Er rante schnell zurück zum Lager die Paladine vernahmen auch das Brüllen, daher standen sie schon mit gezogenen Waffen vor dem Engang. Fast alle Schürfer waren nun wach.
Andor sah zwischen ihnen seine Freunde Orcdog, Plage und die andeen verzweiflung lag in ihren gesichtern.
Und dann stille, das brüllen war urplötzlich verstummt.
Alle anwesenden schauten sich in die Gesichter, ratlosigkeit machte sich breit.Andor schaute sich um Schatten huschten überall um das Lager herum.Und dann sprang plötzlich ein Ork ins fackellicht, panig brach aus aber aus dem einem Ork wurden pötzlich drei.
Die Paladine stürmten auf die Orks zu, Der erste wurde sofort von Longbow gestoppt. Die Axt der grünhaut prallte von longs Schwert ab,er ork sprang zurück wollte kontern doch dan kam einer der milizen von hinten und rammte ihm ein messer in den rücken.
Der verwundete wurde totall überrascht drehte sich um um mit seiner letzten Kraft dem milizen seine Axt ins Gesicht zu Schlagen, doch dann kam Longbow schwang sein Schwert und der Arm des Orks war ab.
Aus dem hinterhalt spran dann aber noch einer hervor traf den paladin am kopf, dieser fiel nach vorne und der ork hinterher.
Ein mächtiger hieb mit der Axt und...
Long konnte sich gerade noch abrollen, er versuchte nach sinem Schwert zu greifen packte es und stellte es senkrecht nach oben.
Die Grünhaut lief direkt in die spitze der mächtigen Klinge.Weiter hinten wurde einer der Milizen in die Ecke gedrängt, keiner war da der ihm helfen konnte, Andor und die anderen Schürfer schauten sich an nahmen ihre schweren äste und rannte auf den ork zu.
Dieser war total überrascht und war für einen kleinen moment unachtsam, aus dem schatten sprang nun ein anderer Milizsoldat wollte sein schwert dem ork in den Kopf rammen, doch eine Faust traf den mann mitten in der Luft und er knallte auf den Boden. Dies war die chance für den in die ecke gedrängten er rannte los, schwang sein Schwert und traf den ork genau gegen sein Bein. Dann kam Long aus dem nichts angesprungen und stach sein Schwert in den kopf der Bestie.Er war tot, die soldate schauten sich noch mal um einer der Orks war noch nicht tod dieser lag verweundet auf dem Boden zappelte ein bisschen rum und brüllte irgentwas.
Longbow bfeahl den Milizen in ruhig zu stellen sonst würden vieleicht noch mehr kommen. Dies taten sie auch sofort sie liefen zu Der im Dreck liegenden Grünhaut und rammten ihm sein Schert in Gesicht, sie stachen so lange auf ihn ein bis er sich nicht mehr bewegte.
Endlich waren alle Tod. long hatte sich in der zeit die toten orks nähe angesehen er schaute sich sie an und sagte "Späher, das waren nur Späher." Zum glück fand Andor es gar nicht doch eiegntlich hatte er recht.Späher zogen immer nur in 2-3er Gruppen durch das Tal, sie waren nicht so stark wie die krieger und auch nicht so gut ausgerüstet.
Die Schürfer halfen den Verletzten wieder auf dei beine, die meisten waren nur leicht verletzt, jedenfalls zum verhältnis was diese Viecher sonst anrichten.Nach dem Angriff wurden die verletzten versorgt und Die noch sethen konnten brachten die leichnen der orks auf einen haufen ein wenig weiter weg vom Lager."Die Fleischwanzen sollen ihre leichen fressen"meinte einer der Milizen.Erschöpft und mit einem mulmigen Gefühl im Bauch legte Andor sich in sein Bett. Die Soldaten standen drausen wieder wache, Langsam schlief Andor ein doch das letzte was er dachte bevor er einschlief war "Ich muss hier weg!


13.10.2003 10:17#182
Necron Als Necron erwachte war er müder als zuvor. Nach dem nächtlichen Angriff durch die Orks konnte er kaum mehr schlafen, erst als der Morgen schon dämmerte schlief er endlich ein. "Das waren nur Späher", meinte ihr Anführer. Was in aller Welt würde noch kommen, wenn die orkischen Truppen bemerkten, dass diese Späher nicht wiederkehrten. Er hatte von den Milizen gehört, dass die Grünhäute im Minental besiegt worden wären, nach dieser Nacht schenkte er diesem Gewäsch keinen Glauben mehr.

Gegen Mitternacht muss es wohl gewesen sein, als die Orks das Lager erreichten, drei waren es. Alles ging Schlag auf Schlag, die Ritter und Milizen kämpften tapfer und am Ende auch siegreich, doch selbst bei dieser geringen Anzahl von Feinden waren die Verletzungen der Beschützer ungeheuerlich. Necron selbst stand mit einigen anderen Schürfern geradezu unbeteiligt herum, starr vor Angst hätte er nicht einmal weglaufen können, wenn Beliar höchstpersönlich ihn gejagt hätte.
Nun war es früher Morgen. Das Schürfen ging auf Befehl ihres Anführers weiter. Ein klammes Gefühl befiehl Necron als er seine Spitzhacke und seinen Eimer in die Hand nahm und in den Stollen wanderte. "Wann kommen wieder Orks? Wieviele sind es dann?", fragte er sich. Vielleicht war es besser, aufzubrechen, weg von der Schürfstelle, zurück zur Burg, doch davon konnte er natürlich die wenigsten Diener der Garde überzeugen. Wenn sie hierblieben, saßen sie aber in der Falle, soviel wusste er.. und die Sicherheit, in der Necron sich noch gestern abend gewogen hatte, war verschwunden.



13.10.2003 11:10#183
Hyperion Eonar Hyperion hängte das Schürfen zum Hals heraus. Trotzdem versuchte er sich immer wieder zu ermuntern in dem er sich vorstellte das seine Schürfarbeit extreme veränderungen bewirken würde in Khorinis. Und das er für seine Schürfarbeit eine Art Volksheld würde. Natürlich war das nich so. Aber mit solchen Vorlstellung konnte er sich von der langweiligen Arbeit ablenken und trotzdem sich irgendwie auf seine Schläge achten. So ging ihm die Arbtei viel leichter von handen. Und ihm kamm es vor als würde er so gar noch mehr schürfen als üblicherweise. Hyperion würde nur noch hier bleiben, bis er ein Anständiges Startgeld zur verfügung hatte.



13.10.2003 12:29#184
Sam.Gamdschie Sharky wurde etwas schwindlig vor Augen, als er daran dachte, so nah am Tod vorbeigegangen zu sein. Nun fühlte er sich etwas in sicherheit, da er ein paar tapfere Kämpfer und 2 ausgebildete Wölfe um sich herum hatte. Nach einer kurzen Zeit ging Sharky zu elpede hinüber und sprach ihn an:

" Was meinst du warum mich der Orktrupp nicht angegriffen hat? Ich war allein und schutzlos, ich denke das ist doch nicht ihre Art, jemanden zu verschonen."


13.10.2003 12:31#185
Sheron J. Spark Na dann wollen wir mal murmelte sheron vor sich hin und stapfte dann mit festen Schritten in Richtung Wachturm. Heute wollten sie das oberste Geschoss aufsetzen und die restlichen Arbeiten beenden. Damit sie endlich wieder hier verschwinden konnten. Denn auch wenn die Banditenburg bei Onars Hof nicht das gelbe vom Ei war. Besser als hier war es allemale, dachte sich der Schürfer und kletterte auf die erste Ebene. Von dort aus ging es weiter über eine provesorisch errichtete Leiter hinauf zur 2ten Plattform.Okay und jetzt gebt die Bretter hoch rief Sheron seinen Kollegen zu und keine 10 Sekunden später erreichten etliche, teilweise große, teilweise kleine, Bretter die 2te Etage.

Nun konnten die Bauarbeiten also beginnen, und so nahm sich Sheron eines der Bretter und kletterte damit ein Stück Hauptträger hinauf um mit der letzten Plattform zu beginnen...



13.10.2003 12:51#186
SkyDiv@r Sky hatte die Nacht kein Auge zu getan. Der Angriff der Orks hatte sich in seinem Gedächtnis eingebrannt. "Nur Späher..." murmelte er leise. "Was beim Schläfer ist, wenn die Eliteorks angreifen ? Wer hilft uns dann ? Die Paladine und Milzen ?" Sky seufzte verächtlich. "Die haben schon im Kampf mit diesem kleinen Spähtrupp ungeheure Verluste bekommen... Von wegen das Minental sei von den Orks befreit..."

Sky nahm seinen Eimer und seine Spitzhacke und machte sich wieder daran, Erz aus dem Brocken zu holen. "Lange halte ich das nicht mehr aus..." sagte er zu Andor, Necron und Hyperion, die neben ihm standen und Erz aus einen Brocken herausschlugen. "Ich hau ab hier... Heute und vielleicht morgen schürfe ich noch, dann hol ich mir mein Gold... Ich habe keine Lust, mich in dieser Ecke hier von den Orks abschlachten zu lassen... Hier gibt es keine Fluchtmöglichkeit..."

Gegen Mittag hatte Sky schon wieder einen Eimer voll Erz geschürft. Den brachte er zu den Paladinen und sagte "Hier, damit ihr beim nächsten Angriff nicht ganz so arm dreinguckt...". Dann holte sich einen neuen Eimer und schürfte weiter. "Ich halts nicht mehr aus..." murmelte er immer wieder vor sich hin. "Wenn die Paldine nicht bezshlen, schlitz ich ihnen eigenhändig die Kehle durch... Was für eine Drecksarbeit..."



13.10.2003 15:03#187
11.Plage Selbst für Plage mit seinem riesigen Enthusiasmus war es jetzt schwer noch richtig zu arbeiten. Er wollte einfach nicht mehr, aber wenn er nur einen Gedanken an das Geld verschwendete, wollte er wieder weitermachen. Gold brauchte Plage mehr als dringend. Denn ohne Gold kann man in Khorinis nicht leben und außerdem hatte sich Plage vorgenommen sich eine Rüstung zu kaufen, wenn er nach Khorinis zurückkommt, die alleine schon für ihn einen Menge Gold kostet. Also maltretierte er seinen Erzbrocken immer weiter.

Da er schon 3/4 seines Eimers voll hatte machte er eine Pause und setzte sich zu den Milizen an die Koch- und Feuerstelle. Sie tranken Bier und boten Plage auch eins an, was er aber dankend ablehnte.
"Sagt mal Jungs, wer ist eigentlich dieser komische alte Mann, der allen neuen das Schürfen erklärt hat?"
"Ach der, das ist ein alter Sträfling. Er ist so rechtschaffend, dass er ein Brot für einen Obdachlosen gestohlen hat und deswegen in die Barriere geworfen wurde. Aber eins muss man ihm lassen: Keiner füllt so viele Eimer voll Erz wie er. Gestern hat er drei gebracht."
Schweigend, über diese Geschichte nachzudenkend, aß Plage sein trockenes Brot.Schon ein komischer Mann, aber irgendwie mag ich ihn. Er ist immer freundlich zu allen, auch wenn zu grob zu ihm sind. Ich werde versuchen auch so zu sein.Mit diesen Gedanken machte sich Plage auf den Weg wieder zurück in die Mine.


13.10.2003 15:19#188
Andor_Elyn Andor merkte wie gespannt die LAge nun im Lager war.
Imer wieder hörte er von den Schürfern das sie aus dem Minentl verschwinden wollen und genauso dachte er auch.
Immer wieder hackte Andor auf das Erz ein, schlag für schlag brökelte das Erz von der Wand, er hatte schon ein paar eimer geschürft aber wird das reichen,Der Bürger wollte nicht mit leeren händen wieder nach khorinis kommen, dann wäre ja alles umsonst gewesen.
Ständig versuchte er sich andere Gedanken zu machen, aber es half nichts die orks gingen ihm nicht aus dem Kopf. Ständig dachte Andor"Ich mus hier weg"


13.10.2003 15:38#189
11.Plage Der erste Eimer war jetzt mit den 3 Erzbrocken voll, doch Plage hatte nach seiner Meinung nach noch nicht genug geschürft. Obwohl er Mitgliede der Milizen war, hatte er keine Ahnung wieviel die Schürfer für ihre Arbeit bekamen. Ich hoffe es sind wohl ein paar Hundert Goldstücke, er brauchte so viele für eine Lederrüstung. Außerdem hatte er kurz vor seiner Abreise mit einem Verantwortlichen der Garde geredet. Er hatte ihm gesagt, dass er sobald einer der Einhandlehrmeister wieder zurück sei, er Unterricht bekommen würde. Er war jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen dadrauf, also legte Plage noch einen Zahn zu.



13.10.2003 15:45#190
Orcdog Orcdog war es leid, erst diese Lange Reise, dann superharte Arbeit und dann diese Orks....für ein paar Münzen Gold. "Es hätte auch schlimmer kommen können..." nuschelte er vor sich hin und schnappte sich wie gewohnt seine Sachen, um weiter zu hacken. Es musste ja sein.
Orcdog ging zu einem noch freien Erzklumpen und fing an zu hacken, neben ihm standen auch andor, Neocron, Plage und SkyDiv@r sowie auch DeathCourse, die alle so aussahen als hätten sie genauso kein Bock mehr, obwohl das noch untertrieben war.
Nach ner halben Stunde war der eimer auch schon voll. Diesesmal hatte er nicht so schöne Brocken geschlagen, das lag wohl an dem Stress....


13.10.2003 16:23#191
SkyDiv@r Sky schuftete wiee in Blöder. Er hatte bereits wieder 3 volle Eimer zud en Paldinen gebracht, nun wollte er den 5. Eimer dieses Tages vollmachen. Es lag wohl am Frust, nur durch den Frsut hatte er soviel Eimer mit Erz füllen können. Denn er schürfte wie ein Blöder, um sich etwas ablenken zu können.
Er war sauer, dass er diesen langen Weg gemacht hatte, 3 Nächte ohne Schlaf und all das nur für Knochenarbeit und Gold. Naja, "nur" für Gold konnte man es nicht nennen. Denn Sky brauchte es ja. Und zwar dringend. Schließlich wollte er, wenn er zurück in Khorinis ist, ein Schwert schmieden lassen. Es sollte einzigartig sein.

Nach einer Stunde war auch der 5. Eimer bereits mehr als die Hälfte gefüllt. "So, jetzt mach ich erstmal Pause !" sagte er zus einen Kameraden. Er setzte sich wieder aufd den Boden, lehnte sich an die Felswand und holte einen Sumpfkrautstengel und eine Flasche Wasser.

Nach einer halben Stunde Pause machte er sich dann wieder an die Arbeit und an das Füllen des 5. Eimers. "Vielleicht schaff ich ja auch den 6. ..." murmelte Sky. "Je mehr Erz, desto mehr Gold !"

Währen des Schürfens dachte Sky an den nächtlichen Orkangriff und füllte derweil schon den 6. Eimer ohen es wirklich registriert zu haben. Er und sein Wolf hatten ein Riesenglück, dass die Orks sie nicht angegriffen hätten, sonst wäre er schon längst in Beliars Reich. Sky erschauderte. Er dankt dem Schläfer, dass er ihm beistand und ihn schützte. Nur..........für wie lange noch ?


13.10.2003 17:03#192
Orcdog Orcdog, gerade seinen 5. Eimer am füllen, strengte sich so sehr an, dass er den Orkangriff schon fast vergessen hatte.
Er schaute rüber zu Sky, er schien ziemlich frustriert, aber das waren hier alle neuen. Jeder wollte hier wieder weg, aber NICHT mit leeren Händen also drehte Orcdog sich wieder um und schürfte weiter. Nachdem er allerdings seinen 5. Eimer gefüllt hatte brachte er diesen zu seinem Bett und aß erstmal etwas.


13.10.2003 17:15#193
Necron Necron schaffte es, durch die angesammelte Wut und den Frust - sowohl wegen der harten Arbeit und der schlechten Behandlung, als auch wegen des nächtlichen Angriffs - bereits den dritten Eimer voll Erz nach draußen zu tragen. Er musste sich irgendwie ablenken. Den anderen Schürfern sah er an, dass es ihnen genauso erging, doch keiner sprach seine Befürchtungen offen aus.

Es kochte innerlich in ihm. Die Ritter machten trotz des Vorfalls keine Anstalten, den harten Umgangston auch nur irgendwie zu lockern, geschweigedenn den Schürfern ihre Angst zu nehmen. "Das sind sie also, die tapferen und edlen Streiter Innos - auch nicht anders als jeder andere Tyrann.", dachte sich Necron insgeheim. Am liebsten würde er rebellieren, doch welche Aussichten hatte er schon damit. Entweder man warf ihn nach dem Auftrag ins Gefängnis oder aber er würde einfach in die Wildnis gejagt - so oder so keine angenehme Vorstellung. Nein, er würde weiter schürfen, würde weiter Erzbrocken um Erzbrocken aus dem unnachgiebigen Gestein herausschlagen, bis alle Kisten voll damit waren. Dann konnte er - mitsamt dem Gold, von dem er immer noch hoffte, dass es den Strapazen angemessen war - nach Hause.

Er kippte den Eimer in eine der Kisten. Die Ritter und Milizen standen herum, sprachen miteinander und hielten Ausschau nach weiteren Orks. Necron hielt es einfach nicht mehr aus - sie mussten schuften und die Kerle machten sich ein angenehmes Leben. Wütend nahm er seine Spitzhacke und stapfte zurück in den Stollen. Er ließ seinen Eimer fallen, trat ihn auf dem Weg in die Mine hinein vor sich her. Die anderen konnten ruhig mitbekommen, dass ihm das Alles hier nicht passte. Wahrscheinlich dachten sie sowieso genauso wie er selbst. An seiner Schürfstelle angekommen warf Necron die Hacke auf den Boden und lehnte sich an die Stollenwand. Er wollte weg von hier, wollte nicht in der Falle sitzen, wenn die Orks wiederkommen würden... aber er brauchte das Gold. Heute Abend musste er mit den anderen Schürfern reden, wenn diese ihm nicht sowieso zuvorkamen, irgendeinen Weg musste es geben, aus dieser Hölle zu entkommen.


13.10.2003 17:16#194
Hyperion Eonar Hyperion nahm sich vor sobald Plage, SkyDiv@r oder Neocron zurück ins Minental aufbrechen mit zu gehen. Er hatte gehört das sie nur noch wenige Tage, wegem dem Geld, schürfen würden und nacher sich wieder nach Khorinis begeben. Hyperion hatte für heute genug auch wenn es noch früh war. Er hatte heute schon 8 Kessel rausgebracht. Erschöpf setzte er sich ans Lagerfeuer, das noch nicht entfacht war. Er göhnte sich mit einem Millizsoldaten ein frisches Bier und dachte daran was er mit seinem Gold alles mache würde.



13.10.2003 17:38#195
Sheron J. Spark Ja, dass wars dann wohl gewesen bestätigte Sheron die Frage eines der Banditen, und schmiss dabei seinen verwendeten Hammer in eine der Truhen.Der Turm steht, die Treppe ist fertig und die Hütten sind zum beziehen bereit. sprach er während er sich in einer kleinen Schüssel den Schweiss von Gesicht und Oberkörper wusch.Auserdem ham wir inzwischen genug gearbeitet und Ich muss eh zurück zum Hof du fettes Schwein fügte er in seinen Gedanken hinzu, sprach es jedoch nicht laut aus...

Lang dauerte es nicht bis Sheron daraufhin seine Sachen zusammengesucht hatte, seinen Lohn für die letzten Tage bekommen hatte und mit schnellen Schritten und einem Banditen, welcher zufälligerweise auch zum Hof wollte, im Gepäck das Lager verlies und sich in Richtung Hof durchschlug...



13.10.2003 17:46#196
SkyDiv@r Sky kochte jetzt vor Wut. Sein Gesicht wurde purpurrot, als er sah, wie die Paladine und Milizen sich ein gemtüliches Leben machten, während er und seine Kameraden ackerte.

"Mir reichts !" brüllte er. Er nahm seine Spitzhacke und haute sie mit aller Kraft in den Erzklumpen vor ihm. Sky war sich seiner Kraft wohl nicht bewusst, denn plötzlich brach der Erzklumpen auseinander und fast die Hälfte des Klumpens fiel auf den Boden. Sky trat dagegen und haute immer wieder seine Spitzhacke hinein. Danach schmetterte er sie noch einmal in den Erzklumpen, der nun nur noch ein bisschen aus der Felswand hervorkam.

"Erst mache ich lange Märsche ohne Schlaf, dann wird man in unmenschlicher Frühe geweckt und man muss Knochenarbeit machen, man wird fast von Orks niedergemetzelt und die Gardler machen sich ein schönes Leben ! Ohne mich ! Ich hab die Schnauze voll !"

Stocksauer stapfte er zu den Paladinen und den milizen, die ihn daraufhin verwundert ansahen. Er knallte 2 volle und einen halbvollen Eimer auf den Boden. "So, das sind insgesamt 9 1/2 Eimer mit Erz. Jetzt her mit dem Gold bevor ein Unglück geschiet !" Mit weit aufgerisseneen Augen brüllte Sky die Gardler an und warte mit blutrotem Gesicht auf das Gold.



13.10.2003 17:48#197
Die Stadtwache Die Stimmung im Lager war angespannt. Letzte Nacht hatten drei Ork Späher das Lager angegriffen - war sonst nicht ihre Art, sie hatten wohl gedacht, die paar erschöpften Männer an der Schürfstelle hinwegfegen zu können. Doch die Orks waren klein und nicht so stark wie die Krieger, und so waren die paar Angreifer kein Problem für den Hauptmann und seine Milizen gewesen. Dennoch herrschte Unruhe im Lager, die erbärmlichen Schürfer machten sich vor Angst fast in die Hose und auch einige der jüngeren Milizen fürchteten sich vor einem weiteren Angriff - Waschlappen! Sollten sie kommen, er würde sie hinwegfegen! Morgai putzte das trockene, schwarze Blut der Orks von seinem Schwert, während er stets einen wachsamen Blick auf den Schürfern hatte. Sie sollten ja nicht auf die Idee kommen, schlapp zu machen! Auch wenn es teilweise Bürger von Khorinis waren, schließlich war die Bezahlung sehr hoch.
Da sah Morgai auf. Ein junger Bursche, die Spitzhacke geschultert, kam auf ihn zu und brüllte ihm so laut ins Ohr, dass er Morgai erschrocken aufsprang. "Was willst du? Husch, an die Arbeit!", maulte Morgai ihn an und baute sich vor ihm auf. "Du willst aufhören? Gut, aber eigentlich dauert das Schürfen noch ein bis zwei Tage. Das werden wir dir von deinem Lohn abziehen, hehe. Hier hast du 800 Goldstücke. Mehr gibts´s nicht, Schürfer."

Iwein



13.10.2003 18:02#198
Andor_Elyn Andor und Death_Course sahen wie Sky wutentbrannd auf einen der Milizen los stürmte, er schrie ihm irgentwas ins Ohr das er keinen Bock mehr hätte und hier weg will.
Der Milizsoldat, Morgai hies er soweit Andor wusste, warf Sky, mit einem bösem Blick, einen beutel voll Gold hin.Andor und Hyperion schauten sich ins Gesicht und beide wussten das es nun auch zeit war abzuhauen, beide hatten 9 Eimer geschürft, sie packten sie und schleppten sie zum Milizen.
Nach einer kurzen Zeit standen alle 18 Eimer vor Morgai.
Andor fing an zu reden "Hier bitte 9 Kisten von jedem von uns zwei.Gib uns das versprochene Gold und wir beide hauen heute Abend ab!" Morgai schuate ein wenig komisch, er hatte wohl nicht damit gerechnet das schon wieder welche weggehen wollten.



13.10.2003 18:17#199
Die Stadtwache Äußerst schlecht gelaunt blickte Morgai ein zweites Mal auf. Und seine Laune verschlechterte sich noch weiter, als schon wieder zwei dieser Weichlinge vor ihm standen und ihm ihre Eimer voll mit Erz hinschoben.
"Ihr auch noch? Habt ihr den wenigstens ordentlich geackert?", schnauzte der Milizsoldat die beiden Schürfer an und zählte die Eimer. Immerhin mehr als der Kerl von eben. "Hm, das wenigstens. Aber die vollen 1000 Goldstücke bekommt ihr trotzdem nicht. Ich zahle euch beiden 900. Ende." Missmutig zählte der Verwalter das Gold grob ab, füllte es in zwei Lederbeutel und warf sie den beiden zu, doch die waren selbst zu blöd, um die Dinger aufzufangen. War nicht sein Problem. Wenn alle Schürfer nach diesem kleinen Gemetzel abhauen würden, hatten sie ein Problem. Der Hauptmann hatte angeordnet, dass noch mindestens bis morgen geschürft werden solle...



13.10.2003 18:26#200
Andor_Elyn Glücklich über das viele Geld das sie bekamen machten sich Hyperion und Andor auf zu ihrem Lagerplatz um die sachen zu packen.
Auf den schnauzenten Milizen hatten sie kaum gehört, der dachte wieso nur er wäre hier der King vonn allen und mit sowas musste man sich nicht abgeben.Die beiden Ex-Schürfer unterhielten sich noch ne weile darüber wann sie losgehen wollten, dann kamen sie aber zur entscheidungg das sie erst heute abend in später nacht gehen wollen.
im schutz er Dunkelheit war die chance größer nicht von irgentwelchen tieren gesehen zu werden niedriger.
Und auf dei Hilfe der milizen brauchten sie nicht zu hoffen, die sind nur nett so lange man tut was man gesagt bekommt. Aber wenn man mal anderer meinung ist wird man gleich angeschnautzt.
Andor und Death setzten sich noch ans Feuer und unterhielten sich mit den anderen Schürfern, nun sah man aber erleichterung in den augend er beiden Bürger. Erleichterung darüber hier bald wegzukommen.



13.10.2003 18:28#201
11.Plage Plage hatte schon 9 Eimer geschürft, er war mit sich sehr zufrieden, aber solange hier noch Gold zu machen war, wollte er es auch machen. Sein 10. Eimer war noch nicht ganz voll, aber es waren nur noch Brocken die fehlten. Von einem Milizen hatte er gehört, dass die ganze Schürfaktion nur noch ein paar Tage dauern würde. Er wollte noch so lange aushalten, alleine damit er von seinen "Kollegen" nicht als Weichei dastand.

Eben hatte drei Schürfer, Sky, Andor und Hyperion, den Dienst hier in der Mine quitiert. Sie hatten wohl genug von dieser knochenharten Arbeit. Aber er konnte es ihnen nicht verübeln. Er sah es nicht nur als gute Geldverdienst an, sondern eine Frage der Ehre für den Krieg gegen die Orks Erz zu schürfen. Trotzdem versuchte Plage soviel Geld wie möglich zu bekommen und er fragte den Verwalter"Hey du. Wie viel Gold bekomme ich jetzt wenn ich noch bis morgen schürfe? Und vergiss nicht die Gefahrenzulage! Wir sind hier im Minental!"


13.10.2003 18:33#202
Necron Necron trat aus dem Stollen. Er hatte wütende Schreie gehört und wollte nachsehen, was passiert war. Als er einen der Schürfer fragte, klärte dieser ihn auf, dass gerade drei ihrer Leidensgenossen aufgegeben hatten und sich für ihren Aufbruch fertig machten. "Kein Wunder", dachte er sich. "So wie diese verdammten Typen uns behandeln!". Gerade wollte auch er dem Aufseher seine Hacke vor die Füße werfen um hier verschwinden zu können, da kam ihm ein Gedanke. Er lief geradewegs auf einen Milizen zu. Dieser starrte ihn schon von weitem an, ungläubig und in der Angst, noch einen Arbeiter zu verlieren.
Keinen halben Meter von dem Mann entfernt blieb er stehen. Dieser sah ihn an, versuchte ihn einzuschätzen. Necron erwiederte den Blick, trotz seines niedrigeren Ranges war ihm bewusst, dass er dem Milizen überlegen war - vom Kämpfen einmal abgesehen. Nach einer Minute, die die beiden in dieser Position verharrten, eröffnete er das Wort. "Kannst du dir es leisten, noch einen fähigen Mann zu verlieren?", fragte er in ruhigem Ton. Ohne auf eine Antwort zu warten, fuhr er fort: "Ich könnte dir anbieten, weiter für dich zu arbeiten, einen Tag halte ich es hier schon noch aus. Vorrausgesetzt natürlich mein Sold hebt sich dadurch um einige Goldstücke und ihr garantiert für die Sicherheit von uns Schürfern, und zwar etwas besser als gestern Nacht". Wartend sah er den Milizen an...



13.10.2003 18:43#203
Die Stadtwache Dieser miese kleiner Penner wagte es tatsächlich, so mit ihm zu reden, wo er doch noch nicht einmal bei der Miliz war? "Ihr Weichlinge von Schürfern könnt euch eure 1000 Goldstücke alle sonst wo hin schmieren, wenn ihr nicht endlich die Schnauze haltet und arbeitet!!! Und zwar bis morgen!!" Verdammt, sie brauchten das Erz. Was waren das für Waschlappen! Kaum einer war sich darüber im Klaren, dass das Erz von kriegsentscheidender Wichtigkeit war. "Innos steh mir bei...", murmelte Morgai in seinen Bart. "Ihr seht wohl alle nicht ein, dass die Truppen des Königs auf dem Festland das Erz dringend brauchen? Wenn Myrthana fällt, dann wird es nur eine Frage der Zeit sein, wie schnell Beliar´s Schergen auch über Khorinis herfallen und alles, was ihr einst liebtet, brennen wird in den Feuern der Orks und Dämonen!! Nehmt euch dies zu Herzen! Gehen kann jeder schon heute, so dies sein Wille ist. Doch er bekommt nicht ein Goldstück." Morgai schnaufte, kehrte den Schürfern den Rücken und setzte sich wieder auf seinen Stein. Das hatte gesessen - hoffte er.

Iwein



13.10.2003 18:53#204
Necron Erst schwafelte er davon, wie dringend Sie das Erz brauchten und dann wollte er nicht einmal für das zahlen, was sie bereits geschürft hattet. Necron ging dem Milizen nach. "Es interessiert mich einen Dreck, ob Myrthana oder gar der König fällt, ich will mein Gold. Du brauchst mich, du brauchst jeden Einzelnen von uns und das weißt du". Er glaubte den wunden Punkt des Aufsehers gefunden zu haben. "Entweder ich bekomme 1200 Goldstücke dafür, dass ich noch bis morgen für dich und deinen König weiter meinen Hals riskiere und unter deinem Kommando nach Erz buddle oder ich gehe jetzt. Du kannst es dir aussuchen, aber überleg nicht zulange." Die Worte zeigten Wirkung, die dunkle Miene des Mannes verdunkelte sich immer mehr.



13.10.2003 20:05#205
SkyDiv@r Sky sah Necron an, der sich neben ihn gestellt hatte. "Ihr braucht jeden , der in dieser Schürfstelle arbeitet. Jeden einzelnen ! Wir arbeiten uns kaputt, für euer Erz ! Für eure Waffen ! Nur damit eure ach so toller König den krieg gegen die Orks nicht verliert ! Wisst ihr was ? Euer König interessiert mich einen Dreck ! Meinetwegen kann er tot zu Füßen der Orks liegen ! Ihr sagt, ihr werdet mit Leichtigkeit mit den Horden der Orks fertig ? Ihr habt doch schon dem Angriff des Spähtrupps letzte Nacht nur Mit Mühe und Not standgehalten !" Trotzig sah er dem Milizen in die Augen.

"1200 Goldstücke ! Mindestens ! Für jeden Schürfer, der bis morgen hier Erz schürft ! Unter dem Schutz der Paladine, aber besser als letzte Nacht ! Das ist das Mindeste ! Sonst könnt ihr eurer Erz alleine schürfen ! Glaubt mir, ich weiß, dass ihr es euch nicht leisten könnt, uns Schürfer zu verlieren !" Er warf seine Spitzhacke vor die Füße des Milizen. "Ich gebe euch 5 Minuten !"


13.10.2003 20:51#206
Orcdog Mit offenem Mund stand Orcdog da neben Neocron. "Dem hastes' aber gezeigt. Endlich mal wer, der den "Bossen hier mal die Meinung sagt." meinte Orcdog leise, sodass es niemand außer ihm und Neocron es hören konnten. "Wenn die wüssten, was das hier für ne harte Arbeit ist! Die haben doch nur ihre tollen Schwerter im Kopf....!" meinte Orcdog noch leiser.
Er ging rüber zu Plage und sagte:
"Bis Morgen schürf ich noch und dann ist endgültig schluss!""Wie lange schürfst du noch?"
"Hmmm...mal sehn, ich denke ich geh auch morgen oder übermorgen.""Wir können ja wieder zusammen zurückgehen, oder?"
"Ja, is alleine schon was gefährlich...!"
"Naja, ich schürf dann noch meinen 11. Eimer zuende...seufz...und dann ist schluss für heute. Ich krieg noch Muskelkater..."
"OK, wir sehen uns sicher gleich noch am Lagerfeuer."
"Jo, ich denk auch. Ich ruh mich jetzt was aus und setz mich dann ans Lagerfeuer."
Orcdog schmiss den letzten Borcken in den nun vollen Eimer und brachte diesen wie sonst auch zu seinem Bett. Dann legte er sich erstmal was hin und schlenderte nach einer Zeit zum Lagerfeuer....



13.10.2003 20:53#207
Die Stadtwache Morgai schäumte vor Wut. "Ihr verfluchten kleinen Bastarde!" Er wollte dies entschlossen sagen, so, dass keiner der Schürfer etwas dagegen vorzubringen hatte, doch es klang trocken, es war leeres Gerede - und das wussten die Schürfer. Er seufzte. "Schickt nach dem Hauptmann!", befahl Morgai einem nahebei stehenden Waffenknecht, der kreidebleich im Gesicht war. Der Hauptmann, ja, der würde den aufständischen Schürfern ihre Mucken austreiben. Der Waffenknecht kam sogleich zurück, in Begleitung von Hauptmann Longbow in seiner strahlenden Ritterrüstung. "Was ist hier los?", knurrte Long barsch.
Morgai trat einige Schritt auf ihn zu und sprach dann leise mit ihm. Er unterrichtete ihn über alles, was vorgefallen war, und währenddessen verfinsterte die Mine des Hauptmannes sich immer mehr. Schließlich sprach er laut zu den Schürfern. "Jeder, der bis morgen hier schürft, erhält 1100 Goldstücke. Für euren Schutz ist gesorgt - wer denkt, dass wir nicht mit ein paar lächerlichen Orkspähern fertig werden, der irrt. Ich habe mit meinen Soldaten ganze Landstriche des Minentals von Orks befreit. Wem das nicht passt, der kann verschwinden - ohne Gold, ohne Schutz. Wer aber versucht, das Erz mitzunehmen, das rechtmäßig König Rhobar zusteht, dem Besitzer der Provinz Khorinis, der soll für seine Verräterei bestraft werden."
Long zog sein Schwert, und seine Soldaten taten es ihm gleich. Die Krieger zogen den Kreis um die Schürfer enger, und diese wurden nun sichtlich nervös.
Sir Iwein



13.10.2003 21:18#208
Necron Necron ließ sich nicht einschüchtern, auch nicht von diesem ehemaligen Bauernlümmel von Hauptmann, der nichts besseres zu tun hatte, als ihnen mit Waffengewalt zu drohen. Die anderen Arbeiter, die sich inzwischen neben ihm aufgebaut hatten, bekräftigten seinen Willen. “Hör mal zu, wenn du es für die richtige Lösung hälst, deine eigenen Schürfer abzuschlachten muss ich dir sagen, du bist dümmer als du aussiehst. Wer soll denn dann für dich schürfen? Du selbst? Oder willst du gleich Beliars Getreue fragen? Die helfen dir bestimmt gerne – beim Sterben! Ich jedenfalls will die 1200 Goldstücke, damit ich noch bis morgen für euch und euren König schufte, nicht mehr und nicht weniger! Passt euch das nicht, müsst ihr mich wohl um einen Kopf kürzer machen, aber gewonnen ist damit nichts, die anderen Arbeiter werden dann erst recht verschwinden“. Necron merkte, dass er in der besseren Verhandlungsposition war, er war sich seiner Sache sicher – trotz oder gerade wegen des hochroten Kopf ihres Anführers, der jede Sekunde zerbersten konnte.



13.10.2003 21:24#209
Orcdog Orcdog hörte die wütenden Worte des Aufsehers und meinte zu Plage, der auch dieses Gespräch des Aufsehers verfolgte, "Gut, mit mehr hab ich auch nicht gerechnet, ich bin vollstens zufrieden! 1100 Goldstücke sind schließlich sehr viel, zumindest für einen unseres Standes."
"Naja, ich lege mich jetzt ins Bett und träum davon was ich mit dem Gold mache....!"
Gähnend ging Orcdog nun in Richtung seines Bettes und legte sich hin.....mittlerweile hatte er ganze 11 1/2 Eimer geschürft.



13.10.2003 21:27#210
11.Plage Das sind doch mal Worte, dachte Plage. 1100 Gold für 4 Tage schürfen ist für ihn mehr als ein guter Lohn. Und er dachte der Aufseher hätte doch kein Herz, aber andererseits hatte ja der Hauptmann auch die Entscheidung getroffen. Eigentlich war es Plage ja egal, hauptsache er bekam seinen verdienten Lohn.
Ein letzter Schlag vernichtete den Erzbrocken und Plage legte die Splitter in den Eimer. Jetzt hatte er seinen 12. Eimer voll. Er wurde ein immer besserer Schürfer, doch Plage empfand Schürfen als einen zu harten und nicht rentablen Job. Plage schleppte den Eimer zur Verwaltung und ging dann zum Lagerfeuer wo schon die meisten Schürfer saßen. Da kam Plage eine Idee.

"Jungs, wer will von euch alles nach Khorinis zurück?"
Ein paar Leute zeigten auf.
"Dann lasst uns zusammen gehen. Zusammen sind wir stärker. Wer mit mir gehen will der soll sich bis zur Abreise bei mir gemeldet haben, weil eine zu große Gruppe auch schlecht wäre. Zu Auffällig."
Plage hörte zustimmdes Murmeln.
"Und jetzt lass uns den Abend genießen!"



13.10.2003 21:33#211
Orcdog "Ich melde es dir direkt!" sagte Orcdog. "Sollen wir morgen oder übermorgen gehen?"
"Ich weiß noch nicht, das stellt sich dann heraus."
"OK, aber jetzt genießen wir wie gesagt erstmal den Abend und kümmern uns morgen um die organisatorischen Sachen."
"Du hast vollkommen Recht. AUF DAS GOLD!!!!"
SIe setzten sich ans Feuer und genießten den Rest des Abends.


13.10.2003 21:43#212
SkyDiv@r 1100 Goldstücke. Das war schon eher eine Summe, die Sky hören wollte. "Ok, ich bekomme 1100 Goldstücke und arbeite noch morgen für euch das Erz aus dem Brocken !" Er nickte dem Paladin zu, dem Milizen würdigte er keinees Blickes.
Er setzte sich ans Lagerfeuer zu den anderen Schürfern. Seine Kameraden Plage und Orcdog wollten scheinbar mit en paar anderen Schürfern zurück nach Khorinis. "Ich gehe auch zzurück nach Khorinis !" sagte Sky. "Aber leider nicht mit euch, tut mir Leid ! Ich bin eher ein Einzelgänger !" Er kraulte seinem Wolf den Kopf und dachte an die 1100 Goldstücke, die Morgen in seinem Besitz waren.
Er holte eine Flasche Bier heraus und trank einen großen Schluck.
"Auf das Gold !" dachte er. "Auf das Gold !"



13.10.2003 21:45#213
Die Stadtwache Morgai sah sich zufrieden um. Die meisten Schürfer waren scheinbar einverstanden mit der hohen Summe und wollten sich auch besser nicht mit den Kriegern der Garde anlegen - war besser für sie. Nur ein kleiner aufmüpfiger Kerl schien das nicht zu begreifen. "Wir können sehr gut auf einen einzigen Schürfer verzichten!", lachte der Milizsoldat, seine Mundwinkel schoben sich langsam nach oben, er grinste breit und dabei kam sein goldener Zahn zum Vorschein. "Und jetzt geh ans Lagerfeuer und vergnüge dich, bis morgen früh. Und dann wird noch mal einen Tag geschuftet!", höhnte er weiter.
1200 Goldstücke. Pfff... es war schon immer die Stärke der Bürger gewesen, den besten Preis für sich auszuhandeln. Nicht mit ihm und Hauptmann Long!


13.10.2003 22:01#214
Necron Necron merkte, dass an den 1100 Goldstücken nichts mehr zu machen war. Zuviele der anderen Schürfer waren dumm genug, für diesen Preis zu arbeiten, obwohl sie auch hätten mehr haben können. "Idioten!" Er konnte sie nicht verstehen. Aber immerhin hatte er 100 Goldstücke für sich und die anderen herausschlagen können, auch wenn die Milizen ihn jetzt zu Beliar wünschten. Doch glücklicherweise hatte er genug Freunde unter den Schürfern und sie würden keinen Aufstand riskieren, indem sie ihm etwas antaten.

Eigentlich war er ganz zufrieden, ein Grinsen breitete sich auf Necron's Gesicht aus, als er dem Hauptmann entgegentrat und leise ins Ohr flüsterte "Bis morgen bleibe ich noch, dann ist die Arbeit hier erledigt. Ich nehme mein Gold und gehe zurück nach Khorinis. Wenn du damit ein Problem hast, dann sag es mir gleich!" Da er nicht damit rechnete, dass der Ritter widersprach, drehte er sich um und ging zum Lagerfeuer, um sich mit den anderen Schürfern zu unterhalten und etwas zu essen.



13.10.2003 22:29#215
Marquez Sofort, nachdem Fisk und Marquez die Berge hinter sich gelassen hatten, ließ der Wind nach und es kehrte eine gespenstische Ruhe ein. Kein Tier, dass einen Laut von sich gab. Nur hin und wieder mal irgendwo ein rasselnder Stein.Ansonsten machten die Schritte der beiden die einzigen Geräusche, während sie durch die enge Schlucht gingen, die zum Fluss östlich der Burg führte.Marquez kannte den Weg nur zu gut, schließlich war an dessen Ende dieses gemeingefährliche Snapperrudel, mit dem er schon auf dem Hinweg zum Herrenhaus Bekanntschaft gemacht hatte.
Und genau an diesem Snapperrudel schien Fisk auch die Angriffstechniken vorführen zu wollen...



14.10.2003 00:34#216
Andor_Elyn Andor und Hyperion hatten das schauspiel von Neocron und den anderen beobachtet, aber sie interressierte es nicht sonderlich.
Ob jetzt 1100 oder 900 wie sie bekammen war ihm egal.
Andor packte seine sachen und Hyperion tat es ihm gleich und dann verabschiedeten sie sich von den SChürfern und machten sich auf den Weg zurück nach Khorinis.
Andor erinnerte sich noch an den Weg den sie hingegengen waren, als die paladine sie vor ein paar tagen zur schürfstelle brachten. Aber jetzt ohne den Schutz der Paladine sah die Sache ganz anders aus.
Beide hielten sich ein wenig verdeckt, sie gingen immer im schatten der bäume damit ja kein Tier sie sehen konnten.
Dies ging auch eine zeitlang gut doch dann sahen sie im mondlich ein Vieh das gerade auf sie zu stapfte.
Schrecken machte sich bei beiden breit was sollten sie nun tun?Hyperion hatte idee, sie versteckten sich in einem der büsche und warteten bis das Vieh vorbei ging.
na gut es war nicht der beste Paln aber was anderes konnten sie ihn ihrer jetzigen lage nicht tun.
Das Tier kamm immer näher und langsam erkannten sie es auch es war ein sogenanter "Drachensnapper", fiese Biester sie können lebewesen auf eine gorße distanz riechen und sie waren erbarmungslose Jäger.
Langsam trotte der Snapper auf sie zu, Andor und sein gefährte wussten das er sie sehen würde und sie dann tötete.
Der Schmied hatte glücklicherweise schon eien rüstung aber die würde ihm bei den reisigen reiszähnen eines Snappers auch nicht helfen.Und so faste Andor einen Entschluss er schlich sich aus dem Gebüsch und versuchte langsam zu einem nahegelgenem fluss zu kommen.
Glücklicherweise sah der Drachensnapper, ihn durch seinen Schwarzen umhang erst nicht, aber dann.
Das biest roch Andor und fing an zu sprinten dieser totall entsetzt fing auch sogleich an zu rennen, er versuchte dem biest zu entkommen in dem er ins wasser springen würde, der Bürger hofte das das Tier nicht schwimmen konnte.gerade dachte er er hätte es geschafft da war es auch schin direkt hinter ihm schanppte immer wieder nach Andors knöcheln, er rannte und rannte und rannte. hyperion sah das schauspiel vom Busch aus,wusste aber das er nichts tuen konnte. Plötzlich rief Andor ihn
"Los man lauf zum Fluss!" er verstand.
Der Bürger stand auf und lief zum Fluss!
Der Snapper merkte es erst sehr spät das hinter ihm nochmer beute war, daher drehte sich dieser zu spät um als Hyperion an ihm vorbei huschte. Glücklicherweise hatte Andor das Vieh nahe an den fluss getrieben und Somit konnte Hyperion sofort hinein springen.
Nachdem Andor merkte das er nicht merh verfolgt wurde sprang auch er ins wasser und begann zu schwimmen. Die starke strömung ries ihn erst hinunter doch Andor konte sich noch gerade o an das andere Ufer retten.
Der Snapper verzweifelt darüber seine Beute verloren zu haben, achtete im sprint nicht darauf und lief genau ins wssser hinein.
Er konnte der Strömung nicht entkommen und wurde weggerissen.Hyperion und Andor lagen am anderen Ufer, schnaubend und nach luftringent sagte hyperion "Danke, aber nun müssen wir weiter, wir haben den pass fast erreicht! Beide nickten und begaben sich weiter auf den Weg.
Nun gingen sie aber schnelleren schrittes um so bald wie möglich aus dem Minental zu entkommen.



14.10.2003 02:58#217
elpede In dieser Nacht hatten sie ihr Lager in einer kleinen Höhle aufgeschlagen, direkt südlich der Burg. Die Höhle war perfekt, sie lag in einer kleinen Senke, versteckt zwischen Felsen und war von draußen nicht einsehbar. So hatten sie es sogar gewagt, ein Feuer anzuzünden.

elpede hatte es sich gemütlich gemacht, soweit es eben ging. Bisher hatten sie keine Spur von Schmok finden können, und nur Innos wusste, wo der steckte. Das Minental war groß, und sie mussten bald irgendeinen Anhaltspunkt finden, denn das ganze Tal durchsuchen konnten sie schlecht. Zuviele Viecher - Snapper, Orks, Paladine, das Übliche halt - würden das verhindern.

Sharky hatte ihn nach dem Spähtrupp gefragt. Der Junge schien wirklich nicht allzu viel über Orks zu wissen. Er hatte nicht im Orkkrieg gedient, dessen war elpede sicher.

"Hör´ zu, Sharky. Ich will dir ein bischen was über die Orks erzählen. Ich weiß einiges darüber, denn ich hatte mehr als einmal das Vergnügen, ihnen zu begegnen."

Auch Frodo und Aeryn hörten zu, wie elpede bemerkte.

"Ich war einige Jahre Kundschafter und Späher im Orkkrieg. Aber das ist schon etwas länger her."

Er machte eine abwehrende Handbewegung.

"Die Orks sind gute Krieger. Sie verstehen etwas davon, manchmal, so habe ich den Eindruck, mehr als die Paladine und Waffenknechte im Dienst des Königs.
Wenn die Schamanen der Orks eine Stelle oder Gebiet als kriegswichtig einstufen, entsenden sie Späher, die die Stelle oder das Gebiet sichern, lange bevor die Hauptstreitmacht auch nur in der Nähe ist. Diese Späher sind oft alleine unterwegs und haben Befehl, ihre Stellung um jeden Preis zu halten, wenn sie können.

Und das können sie, denn sie sind schon recht stark. Ich erinnere mich da an einen Tag, als ich einen Späher nahe eines Dorfes entdeckt hatte. 5 Waffenknechte gingen in den Wald, um ihn zu töten. Einer kam wieder, mehr tot, als lebendig - und mit dem Späher auf seinen Fersen. Nur die Armbrüste zweier Ritter vermochten diesen zu stoppen. Er hatte im Alleingang sieben Waffenknechte getötet, fast den ganzen Trupp."

elpede machte eine kurze Pause. Es wurde langsam kalt, und so streckte er die Hände aus, um sie am Feuer zu wärmen.

"Aber ich schweife ab.
Wenn die Schamanen nun wissen wollen, wie es in diesem Gebiet aussieht, senden sie einen Boten, der den Späher aufsucht und sich einen Bericht von ihm holt. Je nach Wichtigkeit ist dieser Bote alleine unterwegs, oder er wird von Orkkriegern eskortiert. Sie verwenden sogar Karten, um sich orientieren."
elpede musste an seine Zeit in der Armee denken und lächelte nun leicht.
"Wenn man gut ist, kann man sie so bis zum Lager der Hauptarmee verfolgen. Vorausgesetzt, es herrscht kein Stellungskrieg. Dann verschanzen sie sich nämlich hinter irgendeiner langen Palisade, die besser bewacht wird, als die Schatzkammer des Königs."

Das war der harmlose Teil der Geschichte, denn mit einzelnen Orkspähern hatten sie es hier nicht zu tun. Das Minental war ein Kriegsgebiet, und somit waren Spähtrupps unterwegs, die weit gefährlicher waren, als ein einzelner Späher.
"Aber wir haben es hier nicht mit Spähern zu tun, sondern mit Spähtrupps. Ihr fragt euch wahrscheinlich, wo der Unterschied liegt. Nun, ich will es euch sagen. Ein Spähtrupp besteht fast immer aus einem Späher und mehreren Kriegern, manchmal sogar Elitekriegern und niederen Schamanen. Diese Spähtrupps haben Befehl, etwas ganz Bestimmtes auszukundschaften und dann zurück zum Lager zu gehen und den Befehlshabern zu berichten. Der Späher muss durchkommen, und die Krieger werden in so einem Fall alles tun, um das sicher zu stellen. Wenn der Trupp entdeckt oder angegriffen wird, lenken sie die Aufmerksamkeit auf sich, damit der Späher entkommen kann. Sie kämpfen in so einem Fall bis zum Sieg oder bis zu ihrem Tod."

Innerlich musste elpede lachen, als er Sharky´s weit aufgerissene Augen sah. Er zwang sich, ein beruhigendes Lächeln aufzusetzen, aber es gelang ihm nicht wirklich.

"Beruhige dich wieder. Auch, wenn es unter den einfachen Bürgern gerne erzählt wird; Orks sind keine dummen Tiere, die wahllos alles abschlachten, was ihnen vor ihre Kriegsäxte läuft. Es war Tag, Sharky, als du unterwegs warst, und schon hell. Von den Türmen der Burg kann man bis zu dem Wald sehen, an dessen Rand du dich herumgetrieben hast. Ich habe zwar nicht darauf geachtet, aber sie sind sicherlich besetzt. Das wissen auch die Orks. Wenn sie dich angegriffen hätten, wären sie gesehen worden und hätten sich zurückziehen müssen. Und - wenn ich das mal hinzufügen darf - sie können auch sehen, wer eine Gefahr für sie darstellt und wer nicht."

Er beendete seine Erzählung damit, denn er wollte Sharky nicht beleidigen, auch wenn der nun wirklich nicht gefährlich aussah. Vorhin, in der Dämmerung war das etwas anderes. elpede vermutete, dass die Spähtrupps herausfinden sollten, wie es um die Burg herum aussah. Und dabei wären sie im Weg gewesen. In der Dunkelheit hätten die Spähtrupps sie ohne Wenn und Aber angegriffen, denn sie hätten schließlich die Burgbesatzung auf die Orks aufmerksam machen können. elpede hoffte, dass sie sich nach einer erfolgreichen Kundschaft wieder hinter die Palisade zurückziehen würden. Hier war die Gruppe zwar sicher, aber dennoch bestand ein kleines Risiko, dass man sie hier entdecken würde.


14.10.2003 10:18#218
Sam.Gamdschie Sharky blieb noch eine Weile mit starrem Blick sitzen, ohne ein Wort zu sagen. Nach wenigen Minuten kam er dann wieder zu besinnung, als er über elpedes Wörter nachgedacht hatte..

" Es ist schon sehr seltsam, welches Wissen und welche Kampfkunst es in der weiten Welt gibt. Ich selber habe erst wenige Stunden einen Langdolch in der Hand gehabt, und noch keinen Umgang mit dem Schwert gelernt. Wie soll ich euch denn so in einem kampf unterstützen..." sagte Sharky seufzend und fuhr fort.
" In meinem Fischerdorf kannte man garnichts. Wir bauten unsere Häuser aus Holz und verteidigten uns gegen hungirge Wölfe mit angespitzten Holzspeeren. Wobei auch keiner aus dem Dorf von mehr Technik wissen wollte, als ein Floß und ein Blasebalg. Könnt ihr mir sagen, wo ich in Kohrinis unterricht im Schwertkampf bekommen könnte?"



14.10.2003 11:51#219
Necron Am morgen wurde Necron - wie die Tage zuvor auch - durch lautes Brüllen ihres Kommandanten geweckt. Unwillig erhob er sich und ging zum Lagerplatz um etwas Brot zu essen. Danach nahm er seine Spitzhacke und seinen Eimer und ging Richtung Stollen. "Der letzte Tag in dieser elenden Gegend", dachte er sich und betrat die Mine. Langsam ging er zu seiner Schürfstelle und stellte seinen Eimer neben sich. Er fing an auf das Erz einzuhacken und es lösten sich zu seinem Erstaunen auch gleich die ersten Brocken. Erleichterung machte sich in Necron breit als er daran dachte, dass er heute Abend schon auf dem Weg zurück nach Khorinis sein und vielleicht schon heute Nacht dort ankommen würde - Mit viel Gold in den Taschen. Die 1100 Goldstücke, die er gestern ausgehandelt hatte, würde er in eine Rüstung investieren und den Rest auf die hohe Kante legen.
Trotz der Angst und der zermürbenden Arbeit hatte Necron irgendwie noch nicht genug von Abenteuern, nur im Minental wollte er sich jetzt eine ganze Zeit lang nicht mehr aufhalten. Dieser verfluchte Ort bereitete ihm irgendwie ein flaues Gefühl im Magen. Wieder zurück in Khorinis wollte er sich auf die Suche nach neuen Aufträgen machen, vielleicht sogar einer Gilde anschließen. Nein - er würde sich auf jeden Fall einer Gilde anschließen, um stärker zu werden. Denn irgendein dahergelaufener Ritter würde ihn nie mehr herumkommandieren - soviel stand für Necron fest...



14.10.2003 13:17#220
Orcdog Auch Orcdog wachte wie sonst auch durch das Gebrüll des Kommandanten auf, dann fiel ihm aber ein das dieser Tag der Tag der Auszahlung war und er schnappte sich seine Ausrüstung und fing wieder an zu hacken, er wollte diese 1100 Goldstücke auf jeden Fall haben. Nur was sollte er dafür kaufen...."vielleicht lass ich mir eine Rüstung machen...!" dachte er, "Mal sehen...". Orcdog hackte so gut er konnte, er wollte die AUfseher beeindrucken, schließlich wollte Orcdog auch mal Paladin oder zumindest Ritter werden.....



14.10.2003 14:08#221
SkyDiv@r Sky wachte durch das übliche Gebrüll des Typen auf, der sich Paladin nennt. "Ein Glück, heute ist Zahltag ! Heute Abend gehts zurück nach Khorinis !" Gut gelaunt ging Sky mit Eimer und Spitzhacke zur Arbeit. Die gute Laune verflog jedoch rasch wieder, als Sky die ersten Schläge gemacht hatte. "Drecksarbeit ! Aber wenigstens gut bezahlt !"

Nach einiger Zeit hatte Sky wieder 4 Eime rmit Erz gefüllt. Jetzt machte er erstmal Pause. Er lehnte sich an die Felswand, nahm einen ordentlichen Schluck Bier und einen kräftigen Zug von seinem Sumpfkrautstengel, dann sie die Welt auch schon wieder freundlicher aus.

Dann machte er sich wieder an die Arbeit und begann, die nächsten Eimer mit Erz zu füllen.



14.10.2003 14:41#222
Aeryn Der Kriegerin Männer
Die Höhle gefiel Aeryn. Für einen Moment waren sie so vor neugierigen Blicken geschützt. Doch die Situation draußen im Mienental gefiel ihr weniger. Es wimmelte nur so von Snappern, Blutfliegen und ähnlichem Gesocks. Dazu kamen die Paladine und nicht zu vergessen die elenden Orks. Die Kriegerin lauschte aufmerksam den Worten des Mannes mit dem Wölfen. Er schien genug Erfahrung mit den Verhaltenweisen der Orks zu haben. Irgendwie hoffte sie, dass Schmock sich nicht von einer dieser Orkgruppen hatte fangen lassen. Ob Orks überhaupt Gefangene machten. Sie kannte diese Wesen dem hören sagen nach, doch in dem Land aus dem sie kam, waren sie vor langer Zeit vertrieben worden. Nur noch ihre Zähne, wurden von alten Kriegern als Triumph getragen.

Ihr Blick schweifte über ihre Männer. Sharky, Frodo…

Sie wandete sich zu Elpede.

„Du bist ein guter Späher. Sag mir deinen Namen. Ich möchte Dich rufen können!“
Ihre Stimme klang samtig rau.



14.10.2003 16:12#223
Gjaron "So, das wars!", sprach Gjaron, als er den Wachturm am Eingangstor zum Räuberlager sah, der einen langen Schatten in den Talkessel warf.Viele Schürfer und Banditen waren gestern schon zurückgekehrt auf den heimischen Hof, doch Gjaron hatte sich diesen Tag noch gegönnt und mit Zombiebreaker alles inspiziert.
Es war alles zur Zufriedenheit der Söldner gebaut und errichtet worden, die Schürfer hatten mal wieder gute Arbeit geleistet.
Nach ein paar Minuten machte sich Gjaron dann auch langsam auf den Rückweg über den freien Pass. Sein weniges Gepäck und Rüstzeug hatte er schnell zusammengetragen, einiges davon angelegt, manches trug er einfach unterm Arm.Mit einem ernsten Blick trat er zu Kalle; er war noch geblieben und ging mit den Letzten nach Hause.
"Hast du diesen Atlas gesehen?!", fragte Gjaron den wie immer grummeligen Banditen.
"Nein, der Kerl denkt wohl er kann uns für blöd verkaufen. Wenn ich dem Knilch auf dem Hof begegne kann er was erwarten!"
Kalle schlug mit der geballten rechten Faust in die Handfläche der Linken."Na, lass mich das mal machen!", Gjaron legte ihm die Hand auf die Schulter und nickte Richtung Lagereingang, ein Zeichen zum Aufbruch.
Kurz darauf marschierte die kleine Gruppe, die meisten waren Banditen, den Hang hinunter Richtung Wäldchen am Fluss, welcher im eisigen Gebiet im Osten entsprang.
Es herrschte allgemeines Schweigen, bloß ein paar Banditen murmelten untereinander, und Kalle gab unentwegt Grummellaute von sich, wie konnte man nur immer so schlecht gelaunt sein.
Gjaron lief vorne mit, einen Anführer, der sie zum Pass führte, brauchten sie nicht, da die Strecke allgemein bekannt war, unter Abenteurern sowie einfachen Leuten.
Kurz vorm Aufstieg zur alten Austauschstelle, wurde die breite Wanderschar schmal und zog sich in die Länge. Zu zweit oder zu dritt ging man nun nur noch nebeneinander, da der Weg, der an der Felswand entlang führte, nicht mehr Platz bot, oder man zu nah an die Klippe kam, wo zwar ein paar Geländer errichtet worden waren, doch diese sahen nicht gerade vertrauenerweckend aus.Irgendwann kam der kleine See in Sicht, der Trupp bezwang den letzten kurzen Aufstieg und wanderte dann durch die hohe Schlucht Richtung Onars Hof.


14.10.2003 17:57#224
SkyDiv@r Sly schwitzte und ackerte. Er hatte bereits wieder 4 Eimer mit Erz gefüllt. Schnaufend schlug er seine Spitzhacke immer wieder in den Erzklumpen vor ihm und jedesmal fielen Erzbrocken n einem Eimer, den er darunter gestellt hatte.
Er drehte sich um und sah in den Sonnenuntergang. Die Sonne schien schön orange-rot über dem trostlosen Minental. "Schöne Welt, bald hast du mich wieder !" murmelte Sky. Er sehnte sich nach draußen, in die natur. Seit Tagen hatte er nichts anderes als die nackten Steinwände dieser Mine gesehen. Achja, und Erz. Erz, Erz und nochmal Erz. Er wandte sich wieder dem Erzklumpen zu und begann weiter zu schürfen.

Nachdem er weitere Eimer mit Erzbrocken gefüllt hatte, drehte er sich zu dem Milizen, der die Aufsicht führte. "Hey Milze !" rief er durch die Mine. "Wann ist der Mist hier endlich zu Ende ? Wann krieg ich mein Gold ?"


14.10.2003 18:13#225
Fisk Langsam und stets auf seine Umgebung achtend schlich der Drachenjäger weiter. Zwar stand in der Außenwelt die Sonne hoch am Himmel, doch diese von Beliar verfluchte Ebene war düster wie eh und je. Mittlerweile hatten die beiden einen kleinen Busch erreicht. Mit einer ruckartigen Handbewegung stülpte der Einhandlehrmeister das Gewächs zur Seite, um sich das Rudel genauer zu betrachten. Es waren fünf oder sechs Tiere, nicht zählbar, da einige immer wieder hinter einem Felsen verschwanden. “Okay..“ flüsterte Fisk seinem Schützling zu, “Du bleibst auf jeden Fall zu. Sieh einfach her und lerne. Und merke dir; Ich zeige alles nur ein mal. Also gib acht.“. Ein dünner Wolkenfetzen lichtete sich auf und ließ einen kurzen Lichtstrahl auf die öde Ebene platzen. Fisk gab Marquez ein letztes, sicherndes Zeichen, dann entriss er den ‚Sichelmond’ seinem Heft und stürmte los. Er war noch etwa fünf Schritte vom ersten Tier entfernt, da entdeckten die Snapper ihn. Doch zu spät – Fisk holte mit einer schleudernden Bewegung zur Seite aus und ließ das schwarze Erz gegen den Hals der Kreatur fahren. Ein Krächzen erklang, dann spritzte rotes, warmes Blut. Der Kopf des Snappers fiel zu Boden, ebenso wie der Rumpf. “Nummer eins!“ stieß Fisk aus, sodass es auch sein Schützling hören konnte. Nun hatte er es nur noch mit nun deutlich zählbaren vier Gegnern zu tun. Lange wartete Fisk geduldig und beinahe regungslos, dann tätigte er einen Schritt. Doch es schien beinahe so als würde er nach vorne fallen. Der Schritt war so kurz, dass sich der Oberkörper nun weit über den Standort der Füße hinweghebelte. Allerdings nutzte das nur als Finte. Denn als der Snapper abbremste und mit der Klaue ausholte, bremste Fisk, ließ sich zurückfallen und tätigte einen weiteren, einfachen Schlag; Den Querschlag von oben. Viel war nicht zu sehen, ein kleiner roter Fleck auf dem Rücken des Snappers, dann war auch er tot. Drei Gegner standen dem Einhandlehrmeister nun noch entgegen. Einen Schlag wollte er Marquez noch zeigen, sodass sich die Gelegenheit bot, die anderen beiden nochmals zu wiederholen. Mit einem lauten, wutentbrannten Schrei stürmten die Snapper los. Und dummerweise hatte Fisk sie unterschätzt. Schneller als erwartet erreichten sie den Drachenjäger und der vorderste der Ihren riss ihn zu Boden. Zwar opferte er dadurch sein Leben, doch nun war Fisk ein leichtes Ziel für die anderen beiden Snapper. Wie war der erste gefallen? Ganz einfach; Durch den dritten vorführbaren Schlag: Der Schlag von unten. Nun hatte Fisk alle beabsichtigten Fälle demonstriert, doch er saß in den Patsche. Mit einem Ruck gelang es ihm, sich vom Boden abzudrücken, doch wurde er sogleich vom zweiten Snapper niedergerannt. Das belastende Gewicht seines Gegners schmetterte Fisk zu Boden, und als die Kreatur sich nicht vom Brustkorb des Lee-Anhängers entfernte, wurde das Atmen schwer.
“Stirb, Bestie!“ stieß Fisk zuletzt aus, dann zog er seinen Dolch und rammte ihn mit voller Wucht in den Unterschenkel des Raubtieres. Rasch war dieser wieder aus dem zähen Fleisch entfernt, doch der Snapper schrie auf. Mit einem Jaulen taumelte er zur Seite und verließ somit Fisks Oberkörper. So schnell, wie er gefallen war stand Fisk nun wieder und blickte sich um. “Nummer vier!“ warf er Marquez zu, als sein Blick den des Schürfers kreuzte. Doch dieser gab seinem Lehrmeister ein warnendes Zeichen.
Gerade, als Fisk es vollbracht hatte, seinen Dolch wieder in der dazugehörigen Halterung zu versenken, vernahm er ein Knurren.
Der letzte Snapper hatte sich hinter ihm aufgebaut und bereits zum tödlichen Biss angesetzt. Doch da Fisk die Akrobatik beherrschte, gelang ihm ein Ausweichmanöver nach unten hin. Zwar befand er sich nun vor dem freien Bauch des Gegners, doch die Klinge seiner Waffe war zu lang, als dass er sie hätte versenken können.
Stattdessen kam ihm eine fiesere Idee. Mit einem raschen Aufrichtmanöver errichtete Fisk sich wieder und rammte somit die Stacheln seines Helmes in den Unterkiefer des Snappers. Mit einem Gröhlen taumelte dieser zurück und wurde kurz darauf von Fisk erlöst. Der Drachenjäger stieß einen kaum hörbaren Seufzer aus, dann wandte er sich seinem Schüler zu: “Gesehen?“ . “Gewiss Herr Drachenjäger, reife Leistung!“ entgegnete der Schürfer grinsend, dann betrachtete er die toten Snapper. “Gut“ entgegnete Fisk, “Diese Schläge sind deine Aufgabe. Lerne sie in den folgenden Tagen so gut wie möglich, verstanden?“.
Stumm nickte Marquez, dann sah er zu Fisk. Dieser war damit beschäftigt, seine Waffe zu reinigen. Als dies vollbracht war, wandte er sich abermals zu seinem Schützling: “Nun gehen wir ins Räuberlager. Wenn sie mit meiner Hütte fertig sind, niste ich mich dort ein und wir können so lange trainieren wie du möchtest!“
Marquez schien von diesem Vorschlag sichtlich angetan, denn er nickte und grinste dann breit.
Da der weg zum Räuberlager sich mit ihrem jetzigen an einer nahegelegenen Weggablung kreuzte, tätigten sie nur einige Schritte und verzichteten auf den Weg durch den Wald. Schon bald hatten sie den Kreuzweg verlassen und den Pfad zum Außenposten eingeschlagen. Und wie es das Glück so wollte, waren vier Hütten tatsächlich errichtet. Sie bestanden aus ähnlichem Material wie die damaligen Hütten auch, Stein, Lehm und Holz. Das erfreute Fisk, denn so konnte das Lager kein zweites mal niedergebrannt werden. Einige Zeit wanderte er durch das Lager, dann blieb er vor einer Hütte stehen. Sie befand sich rech verborgen nahe der Außenwand des Lagers. “Ist die schon besetzt?“ fragte er dann, ohne sich an eine bestimmte Person zu wenden. Dieses wurde nur mit einem “Nöö“ beantwortet. “Gut!“ entgegnete Fisk, “Dann nehm ich die!“.
Einige Leute waren noch im Lager, doch Fisk hatte es eilig. Die Hütte war ideal für ihn und er wollte es nicht riskieren, dass sie ihm jemand wegschnappte. Rasch ging er zurück zum Marquez und erklärte ihm sein Vorhaben: “Hör zu. Ich gehe eben zur Banditenburg und schaffe meinen Kram hierher. Mit den Karren, mit denen ich die Baumaterialien damals dort hoch geschafft habe dürfte ich das mit einem gang erledigen können. Warte du hier, ich bin bald zurück!“Marquez nickte im Zeichen der Verständnis, dann ging er zu einer der Steinbanken und ließ sich auf ihr niedersinken. Fisk seiner Seits verließ das Lager wieder, um zur Banditenburg zurückzukehren und seine Sachen ins Räuberlager zu schaffen. Endlich wurde sein Wunsch, wieder in der Kolonie zu leben erfüllt. Auch wenn ihm die Barriere fehlte.
Da die Snapper die einzigsten wirklichen Gegner vom Weg zum Lager waren, hatte Fisk keine Probleme, den Aufstieg zum Pass zu erreichen. Zwar lagen hier und dort Ork- oder Wargleichen, doch diese hätte nicht einmal ein Dämonenbeschwörer wieder zusammenflicken können. Nun versichert setzte der Drachenjäger seine Wanderschaft fort, um so auch bald den Pass zu erreichen. Kaum hatte er die Felswindung umgangen, strahlte ihm die herbstliche Nachmittagssonne ins Gesicht. Zwar war es recht kühl, doch der Anblick der Sonne munterte Fisks bedrücktes Gemüt ein wenig auf.
Neu geladen mit ein wenig Fröhlichkeit schritt Fisk nun vorran, durch das hölzerne Tor der Paladine und schließlich auf Bengars Hof zu.


14.10.2003 18:38#226
Orcdog Orcdog, der wie die anderen auch am schürfen war und gerade seinen 5. Eimer für heute anfing, hörte, wie Sky mit dem Milizen redete und wandte sich zu ihnen um, schließlich wollte er auch sein Gold und im stank die Arbeit hier bis zum Hals. "Wann ist endlich Schluss?" dachte er.......



14.10.2003 20:39#227
Die Stadtwache Morgai saß ruhig auf einem großen Stein vorm Mineneingang und ließ seinen Blick schweifte über das Land draußen. Die Sonne versank bereits hinter den Anhöhen im Westen und tauchte den bewölkten Himmel in ein malerisches Rot. Bald würde Dunkelheit über das Tal hereinbrechen. Auch Longbow schien dies zu bemerken und stapfte nun auf den Milizsoldaten zu. "Wir brechen auf. Ich will noch vor Einbruch der Nacht in der Burg sein. Noch ist mir das Tal nicht geheuer. Ruf die Schürfer zusammen!"
Morgai nickte und erhob sich, dann schritt er in die Mine. "Schürfer! Genug geschürft! Wir kehren zur Burg zurück. ... Abgerechnet wird, wenn wir dort angekommen sind", fügte er nach den goldgierigen Blicken der Schürfer hinzu, die aber dennoch froh waren, von der Knochenarbeit erlöst zu sein. Das faule Pack schien nur auf den Befehl gewartet zu haben, im Nu standen sie alle mit ihren geschürften Eimern vor der Mine, die Spitzhacken über der Schulter. Dann setzte sich die Gruppe in Bewegung, Richtung Norden, zurück zur Burg. Auch Morgai war froh, endlich diese Einöde verlassen zu können.

Iwein



14.10.2003 20:50#228
Sheron J. Spark Ihr seid also ein guter Kämpfer? Hmmmm... dachte Sheron kurz nach und blickte dann stumm auf den Boden. Er überlegte lange und versuchte in seinen Gedanken einen Satz zu formen, während das Duo mit dem Wagen im Gespann über den Pass rollte.Ja also. Ihr sagt ihr seid ein guter Kämpfer? Könnt ihr auch mit einer Einhandwaffe umgehn? Stumm nickte der Drachenjäger und wartete gespannt auf die weitere Ausführung des Schürfers. Ja also...Äh wie soll ichs sagen. Ich bin schon seit etlichen Wochen auf der Suche nach jemandem der mir den verbesserten Kampf mit dem Einhänder beibringt. Ich mein ich kann kämpfen. Ich hab auch schon etliche Gegner im Kampf geschlagen, aber es fehlt mir an den weiteren Techniken, die eben einen guten Kämpfer ausmachen. Versteht ihr? Wieder nickte der Drachenjäger stumm, diesmal aber mit einem leichten Grinsen auf den Lippen. Scheinbar konnte er sich schon ausmalen worauf Sheron hinaus wollte.Ja also und ich frage mich nun ob ihr mich vieleicht trainieren könntet? Ich will auch überhaupt kein Lohn oder sowas für das Wagenziehn. Aber bitte edler Herr Drachenjäger, unterrichtet mich. bitte und mit gespanntem Blick schaute er in Richtung seines Begleiters und wartete auf eine Reaktion...



14.10.2003 20:59#229
Fisk Warum eigentlich nicht? Fisk brauchte sowieso einen Trainingspartner für Marquez, auch wenn dieser nur die Grundlager lernte. Schließlich wandte er sich zu Sheron: "Du wirst natürlich fürs Helfen entlohnt. Und ausbilden werde ich dich ausnahmsweise auch umsonst. Als Gegenleistung trainieren wir aber im Räuberlager und gehen nicht zurück zum Hof, okay? Und lass das edel ruhig weg.". Beim letzten Satz musste Fisk grinsen.
"Okay!" brachte Sheron nickend heraus, dann zogen sie weiter. Stampfend stießen sich die Räder des Karrens immer wieder vom steifen Boden ab und rollten weiter. Und da erreichten sie die Kreuzung. "Nur noch um den Fels, dann sind wir da!" sprach Fisk und deutete auf eine kleine Felswand. Sheron nickte, und mit einem letzten kleinen Kraftaufwand brachten sie den Karren um die angedeutete Kurve und....standen vor einem Problem. Die Treppe hatte Fisk völlig vergessen. ."Verflucht...jetzt dürfen wir den Kram einzeln hochschleppen" murmelte der Drachenjäger, und auch Sheron schien nicht sonderlich erfreut. Doch sie wollten schnell fertig werden und ins Lager kommen. Also entfernten sie die Taue und nahmen, Stück für Stück, hinab und brachten es ins Lager. Zu guter letzt holten sie den Karren nach und luden alles wieder auf, allerdings ohne es wieder zu befestigten. Rasch wandten sie sich nach rechts in die Wohnbereich und schleiften auf Anweisung des Drachenjägers die Kiste bis vor seine Hütte. "Ich bring den Kram noch kurz hinein, dann können wir anfangen. Hilfst du mir?" sprach Fisk, dann öffnete er die Tür. Innen steckte auch sogleich der Schlüssel, welchen sich Fisk nahm und gut verstaute.



14.10.2003 21:11#230
Sheron J. Spark Fröhlich grinsend blickte sich Sheron im Banditenlager um. Viel hatte sich in den letzte 2 Tagen nicht verändern. Es war lediglich noch eine Hütte hinzugekommen.Naja die Banditen scheinen zufrieden zu sein dachte sich der Schürfer und ging ein wenig im Lager umher während er auf Fisk wartete.Zum glück hatte er endlich jemanden gefunden, der ihm den meisterlichen Umgang mit dem Einhänder beibringen würde. Endlich könnte er seine Techniken verbessern und die des Lehrmeisters in sich aufnehmen.

Auf seinem Weg durch das Lager erkannte er so manches bekannte Gesicht. Zum Beispiel sah er Zombiebreaker, den scheinbaren Chef des Lagers, wie er sich mit einigen Söldnern unterhielt. Auch die anderen Schürfer, mit denen er die vergangenen Tage gearbeitet hate, erspähte er an einem der Feuerstellen. Sie schienen sich ein wenig einen über den durst angetrunken zu haben und diskutierten breit über das Lager und dessen Bewohner. Sheron hatte keine große Lust sich diesen Unterhaltungen anzuschliesen und so machte er sich wieder auf in Richtung Fisks Hütte und wartete am Eingang auf den Drachenjäger


14.10.2003 21:18#231
Fisk Rasch rückte Fisk die Sachen zurecht. Eine wirkliche Einrichtung würde erst Morgen folgen, jetzt wollte er Sheron ausbilden. Der Sessel allerdings fand sofort seinen Platz am Kamin. Als Fisk die Hütte verließ, wartete sein neuer Schüler bereits auf ihn. "Gehen wir?" fragte Fisk, worauf Sheron eifrig nickte. "Wunderbar, dann komm mal mit" murmelte der Drachenjäger dann und ging vorran, stets gefolgt von Sheron. Zombie zu folge hatten die Schürfer am anderen Durchgang des Lagers einen durch einen Zaun abgegrenzten Trainingsplatz aufgebaut. Also folgte Fisk dem Weg wortlos, bis sie den besagten Zaun erreichten. Behutsam öffnete Fisk die hölzerne Türe und spingste hinein.


14.10.2003 21:27#232
Sheron J. Spark Ungeduldig trottete Sheron hinter seinem Lehrmeister her und war schon gespannt auf seine erste Lehrstunde. Schnell hatten die beiden den Wohnbereich des Lagers durchquert und standen nun vor dem hölzernen Tor, welches zum Trainingsplatz führte. Sheron beobachtet wie der Drachenjäger vorsichtig das Tor öffnete und hineinluhrte.Was macht er da? fragend blickte Sheron auf und wartete darauf das Fisk durch das Tor schritt damit sie endlich beginnen konnten...


14.10.2003 21:41#233
SkyDiv@r Sky sank vor freude auf die Knie. Endlich hatte er es geschafft. Er ließ seine Spitzhacke fallen und schleppte noch den letzte Eimer zu den Milizen, die den Inhalt in eine Kiste schütteten. Er packte seine Sachen zusammen, gab seinem Wolf noch ein Stück Fleisch, schnürrte seinen Beutel fest, warf sich sein Wolfsfell über die Schulter, um sich zu wärmen, denn draußen war es schon sehr kühl und ging dann den Paladinen und Milizen hinterher ins Freie. Jetzt konnte er nur noch an die 1100 Goldstücke denken...



14.10.2003 21:41#234
Marquez Marquez blickte sich um.
Ja, wirklich ein gemütliches Plätzchen, das er sich da ausgesucht hatte.Schöne Hanglage, viel Platz, frei von Monstern und – was wesentlich wichtiger war – frei von Zuschauern.
Eigentlich komisch, dass hier in der oberen Trollschlucht noch kein Mensch war, aber Marquez nahm das dankend an.

So zog er also das Trainingsschwert und versuchte, sich an die einfachen Angriffstechniken, die Fisk ihm gezeigt hatte, zu erinnern.
»Also...«, murmelte er leise, den Blick starr auf das Schwert gerichtet. »Ein Schlag zur Seite, ein Schlag von oben und ein Schlag von unten... Klingt einfach...«
Er zuckte mit den Achseln und machte sich sogleich daran zum Seitwärtsschlag auszuholen.
»Aber halt!« Wie eine Statue anmutend, verharrte er in seiner Pose. »Mensch, fast hätte ich das Wichtigste vergessen!«
Lächelnd legte er die Waffe auf den Boden und führte erst einmal ein paar Dehnübungen für die Schulter aus.
»Dass mir nicht gleich schon wieder die Schulter zerre! Das wäre echt ein Jammer.«

Nun endlich war er aber bereit. Entschlossen reckte er das Schwert in die Höhe und holte abermals zum Seitwärtsschlag aus. Und diesmal führte er ihn auch mit ganzer Kraft aus, in einer geradezu ästhetischen Art und Weise.Geschafft! Schwer atmend richtete sich Marquez wieder aus der Kampfpose auf.»Hm, das war gar nicht so schlecht...«
Er lächelte zufrieden und steckte das Schwert wieder... Verdammt, wo war das Schwert hin?

Plötzlich ertönte eine nur allzu bekannte Stimme, die Marquez zusammenfahren ließ.
»Sag mal, sollte das ein Attentat auf mich sein?«
Es war Fisk, der gerade zusammen mit einem anderen Schürfer auf ihn zukam und lustigerweise eben das gesuchte Schwert in der Hand hielt...


14.10.2003 21:48#235
Fisk "Da hab ich euch beide ja zusammen. Marquez, du kennst sowohl die Grundpose, als auch deine Aufgabe. Ich werde Sheron jetzt erklären war er zu tun hat, dann kümmere ich mich wieder um dich" sprach Fisk und ging mit Sheron auf eine der angebrachten Trainingspuppen zu. "Also." sprach Fisk und wandte sich zu Sheron, "Als erstes lernst du den Stichangriff. Er ist recht schwer zu lernen, doch verdammt wirkungsvoll, da er schwer zu blocken ist. Du hattest bereits gesagt, du hättest Grundkentnisse. Dann zeig mal was du kannst."



14.10.2003 21:52#236
Sheron J. Spark Langsam zog Sheron seine Waffe und stellte sich in Kampfposition auf. Er blickte kurz seitwärts, um nachzuschaun ob sein Lehrmeister ihn beobachtete, und dann zog er die Klinge von rechts nach links und vollzog dabei eine Art sprung in Richtung der Puppe, in die er nun seine Waffe mit einem Seitschlag versenken wollte. Tragischerweise prallte die Waffe jedoch seitlich ab und ein eisernes zittern durchfuhr den Körper des Schürfers.Verdammt! schrie er auf und schritt wieder einige Schritte zurück um das gleiche Schauspiel nochmals zu vollführen...



14.10.2003 22:16#237
Fisk Mit jedem Schlag steigerte sich Sheron ein wenig, sodass er am Ende alles demonstriert hatte, was ein Einhandschüler zur zweiten Stufe wissen musste. "Gut" sprach Fisk "Das reicht. Nun, gib acht!". Langsam schritt Fisk an seinem Schützling vorbei, bis er schlussendlich vor der Puppe stand. Langsam ließ er den schwertführenden Arm nach hinten fahren, holte aus und stieß gerade, mit der Spitze vorran zu. Dann wandte er sich abermals zu seinem Schüler: "Das ist die Stichtechnik. Sie ist sehr wirksam und meist tödlich. Doch ist sie viel schwerer als sie aussieht. Anfangs sinkt der Arm durch das Gewicht der gestreckten Waffe stark ab und du brauchst Kraft und einen guten Gleichgewichtssinn, um den Hieb zielgenau zu versenken. Kapiert?". Sheron nickte.
"Gut. Dann übe das. Ich gehe ml zu Marquez und schaue nach, wie er sich macht" sprach Fisk dann und wandte sich ab. Doch als er Marquez erreichte war er leicht verwirrt. Ahnungslos stand der Schürfer mit gesenkter Waffe dort und blickte verloren zu Fisk. "Was ist?" fragte der Drachenjäger, nun ebenfalls verwirrt. "Öh....was ist eine Grundpose?" grinste Marquez, doch er schien es ernst zu meinen. "Das hab ich dir noch nicht erklärt??" rief Fisk erstaunt aus, welches nur durch ein Nicken des Schürfers bestätigt wurde. "Achsooo, na dann pass mal auf" murmelte Fisk, zog den Sichelmond und begab sich in Position. "Hör zu. Ich nehme an, du bist Rechtshänder, da du deine Waffe in der rechten Hand hälst. Also trittst du mit dem rechten Bein nach hinten aus und knickst es leicht ein. Das linke wird auch ein wenig eingeknickt, ansonsten bleibt es aber so". Während Fisk die Pose erklärte, tätigte er alle Schritte und Anweisungen, sodass er schlussendlich in eben dieser Pose stand. "Merk dir die Pose gut. Und jetzt du" sprach Fisk dann, verließ die Pose und sah seinen Schüler aufmerksam an


14.10.2003 22:42#238
Sebastian_R Sebastian betrat das Mienental, was er schon alles über diesen Ort gehört hatte machte ihn schon etwas Angst und bei den ersten Schritten zitterte er auch. In gingen viel Gedanken durch den Kopf was ist wenn er auch einen Ork trifft, oder einen Dieb, was sollte er dann tun er wollte schon umdrehen aber er konnte nicht, er musste seinen Bruder auf jeden Fall retten. Wie konnte Mageta nur so etwas machen wie kann er verlangen das Sebastian diesen Todesweg hier gehen muss um seinen Bruder zu retten. Er ging den Weg entlang und betete zu Innos, doch er war sich nicht einmal sicher ob Innos ihn in diesem Gottverlassenen Ort helfen könnte, aber er musste einfach hoffen. Bevor er gegangen war hatte er das alte Schwert was seinem Großvater gehört mitgenommen er hatte damit im Orkkrieg gekämpft und somit hatte diese Klinge wohl schon einige Ork leben beendet. Ihn war klar das er es nicht schaffen würde aber er wollte ja auch nur nicht auffallen und nicht hier ein großes Massaker anfangen.

Er kam in eine kleine höhle die vom normalen Weg abführte, sollte er den Weg nehmen oder sollte er auf den alten Weg bleiben. Er schaute sich beide Wege an und sah das einige Spüren in die Höhle führte also entschloss er sich es seinen Vorgänger nachzumachen. Die Höhle war so dunkel das Sebastian sich nur durch das Tasten an den Wänden fortkommen konnte, doch plötzlich hörte er ein Geräusch er schrak zusammen und legte sich still auf den Boden. Sebastian hatte so große Angst dass er sich gar nicht mehr rühren konnte, er verweilte einige Minuten auf den Boden und als er merkt dass es nicht war stand er wieder auf. Er war nun noch eingeschüchterter als er ohne hin schon war,



15.10.2003 00:27#239
Necron Seit einigen Stunden waren sie nun unterwegs, quer durch das Minental. Necron konnte es kaum noch erwarten, in die Burg zu kommen. Dort waren sie sicher vor allen Monstern, die sie hier draußen problemlos angreifen konnte und - was für ihn sehr viel wichtiger war - dort würden die Schürfer endlich ihr wohlverdientes Gold bekommen, für das sie so hart geschuftet hatten. Die Rüstung, die er dafür bauen lassen wollte, hatte er in einer Pause mit Kohle schon auf ein Stück Pergament gezeichnet, das jemand achtlos liegengelassen und welches er sich angeeignet hatte. Jetzt musste er nur noch einen Schmied finden, der ihm das Ding bauen konnte.

Jedoch kam ihm der Rückweg erheblich länger vor, als ihr Weg zu den Schürfstellen. Das konnte einerseits daran liegen, dass Necron's geschundener Körper lange nicht mehr so strapazierfähig war, wie noch vor wenigen Tagen, andererseits aber auch an ihrem vorsichtigen Vorgehen. Die Ritter wollten auf keinen Fall in eine Gruppe mit Orks oder Drachensnappern hineinstolpern, der Angriff der Späher vor zwei Nächten hatte sie wachsamer werden lassen. Er hoffte einfach darauf, dass ihnen jetzt nichts mehr zustoßen würde.
Als ob er seine Gedanken laut ausgesprochen hatte, deutete einer der vorgehenden Ritter, dass sie anhalten sollten. In der Dunkelheit konnte Necron nichts sehen, doch er vertraute auf die guten Augen seiner Vordermänner. Als nächstes folgte eine Geste, dass sie in den Büschen Deckung suchen sollten. Die Schürfer folgten sofort und auch die Ritter und Milizen versteckten sich. Nach einigen Sekunden sah auch Necron, was der Mann gesehen hatte: Zwei Orkspäher folgten dem Weg und kundschafteten die Gegend aus. Vor Angst wagte er nicht mehr zu atmen. Die beiden Orks liefen an ihnen vorbei und verschwanden in der Dunkelheit. Da sprang plötzlich einer der Ritter aus dem Gebüsch, zog seine Armbrust und feuerte einen Bolzen. In der Ferne hörte Necron ein schmerzerfülltes Heulen, der Todesschrei des Orks. Der Schütze ließ die Armbrust fallen und zog sein Schwert. Gerade rechtzeitig, denn der andere Späher kam zurück, wollte nach dem hinterhältigen Schützen suchen, der seinen Gefährten auf dem Gewissen hatte. Weit kam er nicht, blind vor Wut rannte er mit gezogener Axt auf den Ritter zu, dieser machte einen kurzen Seitschritt und der Ork stolperte an dem Mann vorbei. Mit einer schnellen Drehung ließ dieser sein Schwert in den Nacken des Geschöpfes krachen, das daraufhin tot zusammensackte. Der Kämpfer durchsuchte noch den toten Ork, fand aber nichts außer ein paar unbedeutenden Goldmünzen, die er trotz Allem an sich nahm. Jubelnd stürmten die Schürfer aus dem Gebüsch, um dem Siegreichen zu gratulieren. Dieser rief sie aber schnell wieder zur Wachsamkeit. Hoffend, das sich so ein Zwischenfall nicht wiederholen würde, machte sich die Gruppe wieder auf den Weg.

Auch Necron hatte den Kampf - oder besser die Hinrichtung der Orks - mitverfolgt. Beeindruckt von dem Können des Ritters, schleppte er sich nun durch die Nacht. "Bald werden wir in der Burg ankommen, bald sind wir in Sicherheit", dachte er sich



15.10.2003 00:44#240
Marquez »Also gut...«, murmelte Marquez. »Rechtes Bein nach hinten... leicht einknicken... das linke Bein auch ein bisschen einknicken. Ist das gut so?«Fisk nickte kurz. Oder war es doch eher ein Schulterzucken?
Aber wie dem auch sei. Marquez fuhr fort.
»Ok, dann fang ich jetzt mal ganz langsam an. Nicht dass mir das Teil wieder aus der Hand rutscht...«
Mit einem verlegenen Lächeln bewegte er die Waffe, Klinge voraus, neben seine linke Schulter und schwang sie dann langsam mit gestrecktem Arm einmal waagerecht im Halbkreis, bis sie schließlich wieder schräg rechts hinter seinem Rücken war.
Seinen linken Arm hielt Marquez dabei angewinkelt vor dem Bauch und die Beine bewegte er auch kaum bis gar nicht.
Aber anstatt nachzufragen, ob das so im Sinne des Erfinders sei, zeigte er lieber noch die anderen beiden Schläge.
Für den Schlag von unten bückte sich der Schürfer etwas, da ihm das linke Bein ein wenig im Weg war, und schlug dann, während er sich aufrichtete, in einer leichten Drehung des Oberkörpers nach rechts oben. In diesen Angriff legte er schon etwas mehr Geschwindigkeit, als würde er von Mal zu Mal mehr Sicherheit gewinnen.
Für den letzten Schlag holte er dann schließlich weit über der rechten Schulter aus und haute die Klinge so schnell wie möglich nach links unten, bis sie in Bauchhöhe fast automatisch hochfederte, um über der linken Schulter zur Ruhe zu kommen.
Marquez sah seinen Lehrmeister fragend an.
»Also, wie war das für den Anfang?«



15.10.2003 13:01#241
Orcdog Orcdog war müde, sehr müde, als sie um 3 Uhr nachts in der Burg ankamen. Doch er war so glücklich, dass sie es geaschafft haben, dass er alles vergessen hatte was passierte. "Hauptsache wir sind in Sicherheit!" dachte er.... .Als dann alle auf sicherem Boden standen, rief Morgai zu allen Schürfern: "Wir haben es geschafft! Wollt ihr jetzt direkt das Gold haben oder erst später, wen ihr euch erholt habt?"
"Was isn' das für ne Frage?!?" dachte Orcdog im gleichen Moment."JETZT NATÜRLICH!!!" riefen alle Schürfer gleichzeitig....
"OK....war auch nur ein Scherz!" meinte Morgai.
"Kommt bitte einzeln zu mir, ich notiere dann euren Namen und übergebe euch das Gold."
Zuerst ging Plage zu ihm und ließ sich überglücklich sein Gold übergeben, danach folgten auch die anderen: Sky und Necron. Alle waren zufrieden, aber seeehr müde. Also legten sie sich erstmal alle in ihr zugeteiltes Bett und pennten, sie hatten es sich verdient....



15.10.2003 16:13#242
Necron Vor dem Tor der Burg stellten Sky und Necron ihre Unterhaltungen erst einmal ein, kein Tier oder Ork musste unnötig auf sie aufmerksam werden. Sky ging vorraus, während Necron dicht hinter ihm folgte. So leise wie möglich durchwateten Sie das Brachwasser des Flusses. Dieser stank so ungeheuerlich verfault, dass Necron beinahe schlecht wurde. Er konnte es kaum noch abwarten, diesen von allen Göttern verlassenen Ort endlich hinter sich zu lassen.
Schließlich erreichten sie die alte Mine, durch die sie auch gekommen waren. Nach kurzer Überlegung, entschieden sie, den selben Weg auch wieder zurück zu nehmen. Schon wenig später kamen sie am Tor zu Khorinis an, wo noch immer die gleichen beiden Paladine Wache hielten. "Was besonderes passiert in den letzten Tagen", fragte Necron. Zeitgleich zuckten die Zwei mit den Schultern, schließlich erwiederte Einer: "Nichts. Rein gar nichts. Und wir langweilen uns hier inzwischen zu Tode". Weder Necron noch Sky wollten näher auf diese Bemerkung eingehen, stattdessen verabschiedeten sie sich schnell und machten sich wieder auf den Weg.



15.10.2003 17:41#243
Fisk "Sehr gut!" grinste Fisk und lobte seinen Schüler einige Male, "Hör zu. Ich hab' etwas auf dem Hof vergessen, ich muss leider noch einmal zurück. Aber du weißt ja, was du zu tun hast. Ich bin bald zurück. Und dann will ich, dass du mindestens einen der Schläge gut beherrschst. Verstanden?". Eifrig nickte Marquez, dann setzte er sein Training bereits fort.
Fisk seinerseits wandte sich von seinen Schülern ab und ging zum Tor. Er hatte völlig vergessen, seine Hütte weiterzugeben. Schließlich sollte sie weiterhin bewohnt werden. Und der Weinvorrat im Hinterraum hatte sich ebenfalls völlig seiner Errinnerung entzogen. Doch das war nicht viel. Die paar Flaschen konnten problemlos in seinen Taschen verstaut werden. Danach musste er auch der einrichtung seines Hauses nachgehen, erst dann konnte er gewissenlos seine Schüler weiter ausbilden. So durchschritt er das Tor, betrat die Treppe und schlussendlich das Minental, um wieder einmal zum Hof zurück zu kehren. Jedes Mal, wenn er den Pfad zum Pass einschlug, fiel ihm ein kürzerer Weg ein. Und ein Lager für seinen Wein hatte er auch schon; Seine alte geheime Höhle. An eben dieser schritt er in diesem Moment vorbei. Und somit erreichte er auch den Pass.
Mit nun etwas größeren Schritten spurtete er den Weg hinauf, wandte sich nach links und verließ das Tal an der berüchtigten Austauschstelle.


15.10.2003 20:45#244
Fisk Nun wirklich außer atem erreichte Fisk das Räuberlager. Er schlug den direkten Weg zum Wohnbereich ein, in welchem er seine Hütte aufsuchte und die Tür mit seinem Schlüssel öffnete. Drinnen hatte sich nichts verändert. Also konnte Fisk mit der Einrichtung des Untergeschosses anfangen.
Den runden Tisch aus dem Abstellraum stellte er in die linke Ecke neben der Einganstür. Davor kamen die zwei Stühle vom alten Esstisch. Dem gegenüber stellte er das große Regal aus der Hinterkammer der Hütte. So stand es direkt neben dem Kamin, an welchem er seinen Sessel postierte. Daneben kam der kleine Tisch, welcher zuvor als Ablage neben Fisks Bett gedient hatte. In der linken hinteren Ecke hatten die Schürfer bereits eine einfache Kochstelle positioniert, sodass Fisk diese unberührt ließ. Noch vor dem erstpostierten Regal befand sich ein Raum in einen kleineren Raum, in dem sich die Treppe in den zweiten Stock befand. In die untere linke Ecke stellte er eine Truhe, welche genau bis zur Tür reichte. Dies war die Truhe mit dem Besteck und weiterem Esszeug. Dann hatte er noch das Eckregal, ebenfalls aus dem Abstellraum. Dieses positionierte er gegenüber der Kiste, auf der anderen Seite neben der Tür. Neben der Treppe war ebenfalls eine Tür, sodass das Regal von der einen Tür, um die Ecke bis zur anderen reichte.
Der Eckraum, in welchen die Tür führte, wurde mit den zwei mittlerweile leeren Wasserfässern und der Truhe mit seinen Schmuckstücken ausgestattet. Das Eckregal im Durchgangsraum füllte er mit dem Wein, das große Regal im Hauptzimmer füllte er mit Nahrungsmitteln und Kelchen. Alles, was übrig war schaffte er mit mühsamen Anstrengungen die Treppe hinauf, in den ersten Stock seiner Hütte. Der Raum, in dem die Treppe endete war mit dem, in dem sie im Erdgeschoss anfing identisch. Jedoch hatte Fisk eine riesige Truhe, in dem er damals und auch Heute noch seine alten Rüstungen und Waffen aufbewahrte. Diese sollte als einzigster Gebrauchgegenstand den Raum zieren. Also postierte er sie in der unteren linken Ecke des Raumes. Dann durchtrat er die Tür zum großen Raum des ersten Stockes. Hier sollte sein Bett stehen. Und zwar in der Mitte der linken Außenwand. Und das tat es nach einigen Minuten auch. Daneben kam der alte Schubladen-Tisch aus der Abstellkammer, welcher nun als Nachttisch diente. Auf der anderen Seite postierte Fisk die vorletzte seiner Truhen, welche noch leer stand.
Die letzte Truhe, in welcher sich seine Kräuter und sein Gold befand positionierte er neben den Nachttisch in der linken oberen Ecke des Raumes. In einigem Abstand von eben dieser Truhe stellte er den Schrank auzf, welcher zuvor in der altne Hütte neben dem Esstisch einen Platz gefunden hatte. Die linke Wand bestellte er nicht, da dort der Schornstein des Kamins bis zum Dach verlief.
In die untere linke Ecke stellte er das nun letzte mitgebrachte Regal, welches mit allerlei Büchern gefüllt war. Direkt daneben kam sein Arbeitstisch, an welchen er den letzten der drei Stühle stellte.
Die Tür zum Eckraum war im ersten Stock war allerdings keine Tür zu einem weiteren Raum, sondern zu einem kleinen Balkon. Auch diesen wollte Fisk vorerst freilassen. So war er nun fertig. Sowohl das Erdgeschoss und der erste Stock waren nun fertig eingerichtet. Endlich war er fertig. Seine neue Wohnung war fertig.



15.10.2003 21:12#245
Marquez Fauchend durchschnitt das Schwert die Luft. Immer wieder, und jedes Mal etwas schneller.
Dann kehrte kurz Ruhe ein und Marquez wischte sich den Schweiß von der Stirn.Ja, das Einüben des Seitwärtsschlages war eine ziemliche Plackerei, aber notwendig, denn das war nunmehr die einzige Schlagtechnik, die ihm noch Probleme bereitete.

Zum wiederholten Male holte er aus, aber jetzt wollte er endlich einmal seine ganze Kraft in diesen Schlag stecken, der doch schwieriger war, als es den Anschein hatte.
Und das tat er auch. Mit voller Kraft ließ er die Klinge am gestreckten Arm um seinen Körper schwingen.
Doch plötzlich durchzuckte ihn ein brennender Schmerz.
»Ah, verdammt!«
Erschrocken warf er die Waffe zu Boden und hielt sich den rechten Arm, genauer gesagt, den Ellenbogen, der sich knackend zu Wort gemeldet hatte.»Das geht so nicht weiter, irgendwas mache ich noch falsch.«Aber noch während er das Schwert wieder aufhob, schien ihm eine Lösung eingefallen zu sein.

Mit einem siegessicheren Lächeln begab er sich nun wieder in die Grundstellung und platzierte die Waffe unter dem linken Arm auf Bauchhöhe, also etwas tiefer als sonst.
Und statt den rechten Arm sofort ganz durchzustrecken, sollte er jetzt zunächst angelegt bleiben und dann erst im letzten Drittel des Schlages gestreckt werden, allerdings auch nicht völlig. Marquez wollte lieber versuchen, den nötigen Schwung aus dem Zurückziehen seiner Schulter zu bekommen.
Einen beherzten Blick später hatte er den neuen verbesserten Schlag auch schon ausgeführt und war über die Ellenbogenfreundlichkeit erstaunt.»Hm, das geht so eigentlich ganz gut...«
Lächelnd schwang er das Schwert noch einmal auf die gleiche Weise.»Sehr gut sogar...«
Und noch mal...
»Ja, das gefällt mir. Fisk soll nur kommen...«



16.10.2003 14:57#246
Sebastian_R Sebastian machte sich langsam auf den weiteren Weg durch die Höhle. Er ging bewegte sich mit sehr langsamen und leisen Schritte fort, immer mit der Angst dass ihn jetzt gleiche irgendein Wesen anfällt.
Er begann aufzuatmen als er etwas Sonnenlicht sah, endlich war er am Ende der Höhle angekommen. Dieser Weg war wohl einer der schlimmste den er je gegangen war. Nun war er zwar wieder im Sonnelicht aber dadurch eine leichtere Beute für jedes Wesen, er versuchte sich erst einmal hinter einem Baum zu verstecken um dann den Weg entlang zu schauen, ob irgendwelche Gefahrenquellen den Weg unpassierbar machten, wie z.B. ein Ork. Er konnte sich glücklich schätzen oder fühlen den er konnte nichts außergewöhnliches sehen.
Nun machte er sich weiter auf den Weg durch dieses Gottverlassene Gebiet, als er den Weg entlang kam hörte er neben sich im Gebüsch etwas rascheln und vor lauter Schreck sprang er von den Weg ab hinter einen Baum. Er konnte nicht einmal den Mut zusammenfassen nachzuschauen wer oder was das rascheln verursacht hatte. Aber plötzlich hörte er eine Stimme.
„Glück gehabt der hat mich nicht gesehen. Aber wo ist er so schnell hin“Sebastian saß hinterm Baum und wusste nicht ob er sich zu erkennen geben sollte, aber wenn diese Person Angst vor ihn hatte dann…Ohne weiter zu denken trat er hinter dem Baum hervor und dann traf ihn fasst der Schlag vor ihn stand ein Frau die in etwa genauso alt wie er war.
„Hallo.“
Die Frau schreckte zusammen zog ihren Dolch und stellte sich für den Kampf bereit vor Sebastian.
„Komm doch wenn du was willst.“
„Also erstens Schlage ich keine Frauen und zweitens will ich nichts von ihnen ich wollte nur wissen was sie hier suchen.“
„Was ich hier suche kann dir doch egal sein.“
„Ok es war ja nur eine Frage, wenn sie das so sehen dann leben sie wohl.“Sebastian drehte sich um und machte sich weiter auf den Weg die Straße entlang.


16.10.2003 16:29#247
Sheron J. Spark Mit einem Surren durchschnitt das grobe Breitschwert des Schürfers die eisige Luft. Auf und ab und von rechts nach links surrte die eiserne Klinge, geführt von der Hand des Sheron und landete schlieslich mit einem gezielten vorwärts Stich in mitten der Holzpuppe. Schon den 2ten Tag war Sheron nun damit beschäftigt die richtige Stichtechnik zu erlernen und er musste sich selbst zugestehen, dass er gar nicht schlecht in der Ausführung war. Wieder und wieder zog er seine Waffe aus seinem hölzernen Gegenüber, vollführte einige Block und Angriffsbewegungen und versenkte schlieslich die Spitze der Waffe wieder und wieder in ihrem Ausgangsort. Perfekt dachte sich der Schürfer, während er abermals die Klinge aus dem leicht verstümmelten Übungspartner zog...


16.10.2003 17:33#248
Fisk Mit leisen, kurzen Schritten durchwanderte Fisk den Wohnbereich des Lagers. Zwar waren seine Schüler noch immer beim Trainingsplatz, doch wollte er ihnen noch ein wenig Zeit zum Training geben. Gegen Abend sollte dann nachgesehen werden, was sie konnten. Doch was nun? Fisk hatte eine ganze Menge Lebemittel und Kräuter, welche noch nicht einsortiert waren. Diese lagen noch immer auf dem großen Esstisch. Also ging der Drachenjäger zurück in seine Hütte und schloss die Tür, damit die Kälte keinen Einzug fand. Der Holzständer neben dem Kamin war reichlich gefüllt, sodass der Einhandlehrmeister einige Stücke des harten Holzes aus dem Halter zog und in den Kamin warf. Danach entzündete er das feuer, welches sogleich seine Wärme verbreitete.
Nun mit dem Knistern des feuers im Ohr schritt Fisk zum Tisch zurück und blickte zu den Kräutern. Viele Blauflieder, einige Feuernesseln und ein ganzer Haufen Heilkraut. Etwas davon steckte Fisk in seinen Kräuterbeutel, denn Rest brachte er zu seiner Kräutertruhe. Unter den Lebensmitteln befanden sich vorwiegend Brot, Käse und Wurst. Nur noch wenige Fleischkeulen lagen dabei. Eben diese nahm Fisk an sich, alles andere brachte er zum Regal. Somit war es nun aufgeräumt. Beruhigt und entspannt ging Fisk nun zu seinem Sessel, ließ sich nieder und starrte in die Flammen. Dann nahm er seine Holzpfeife, füllte etwas Apfeltabak hinein und begann, daran zu nippen.



17.10.2003 15:26#249
Marquez Hm, irgendwie war es langweilig.
Wenn man es genauer betrachtet, sogar sehr langweilig. Todlangweilig sozusagen.Die drei Schlagtechniken waren bis zum Erbrechen geübt und langsam aber sicher genug verfeinert worden. Wann würde Fisk jetzt endlich mal zurückkommen?
Ein tüchtiges Gähnen entfuhr Marquez. Mit angezogenen Beinen saß er an der Felswand und sah abwechselnd Sheron beim Trainieren und dem Gras beim Wachsen zu. Irgendwie nicht so das Wahre. Aber, Innos sei Dank, bot ihm sein leicht vermuskelkaterter Arm noch genug Abwechslung, um nicht ganz einzuschlafen. Und natürlich noch dieser andere, leicht hohle Schmerz in der Magengegend... (namens Hunger)
Doch wo sollte er jetzt etwas Essbares auftreiben?
Die Chancen, dass sich Zombie als Veteran dazu durchgerungen hatte, die Vorratshöhle aufzufüllen, standen nicht gerade gut. So frei nach dem Motto: »Wenn Molerats fliegen.«

Also, Fastenzeit war angesagt.
Demonstrativ schnallte er nun noch seinen Gürtel enger und fuhr damit fort, auf Sherons malträtierte Trainingspuppe zu starren.



17.10.2003 16:12#250
Sheron J. Spark Wiedermal zog Sheron seine Waffe aus dem hölzernen Gegner und blickte dabei umher.Er schien von diesem Marquez beobachtet zu werden. Der Kerl hatte tatsächlich nix besseres zu tun als ihm beim Training zuzuschauen.Seltsamer Kauz, dachte sich der schürfer und versenkte seine Waffe in der Scheide. Er hatte keine große Lust unter Beobachtung weiter zu trainieren und setzte sich deshalb in die gegenüberliegende Ecke des Trainingsplatzes und nahm eine Flasche Wasser aus seiner Tasche, welche nicht an jenem Platz stand...


17.10.2003 21:44#251
Abaddon Der Templerführer und die beiden Söldner hatten den Pass sicher hinter sich gelassen und grübelten nun darüber wie sie an den Horden der Orks vorbei kommen sollten. Doch als sie den Weg ein Stück entlang gingen da lag die Lösung auf der Hand. Keiner mehr da. Abaddon zog die Rechte Augenbraue hoch und blickte verwundert über das Land. Weit und breit waren um die Burg nichts als Orkleichen. Seltsam. Wer mag das wohl gewesen sein ?



17.10.2003 22:18#252
Taeris Steel Taeris hob beide Augenbrauen, blickte Abaddon mit einem selbstgefälligen Lächeln an und betrachtete seinen bogen....
"Nun, die Gardler haben das hier alles weggehauen für sone Konvoiaktion... ich war persöhnlich dabei und hab mich für meine Hilfe bezahlen lassen." Abaddon blickte etwas verwirrt zum leergefegten belagerungsring. "So und wohin gehen wir jetzt?" fragte Taeris und wartete gespannt die Antwort des scheinabr nicht nicht gerade über die neuesten Ereignisse informierten templers.



18.10.2003 01:34#253
Abaddon Abaddon hob erneut seine Braue.

Da scheinen die Gardler ja mal ganze arbeitet geleistet zu haben. Müssen ne ganze Menge Paladine gewesen sein wenn sie es geschafft haben eine solch gigantische Armee von Orks zu zerschlagen. Hätten wir damals solch eine Unterstützung gehabt würden wir wahrscheinlich noch dort wohnen.
Sprach der Templerführer und deutete mit dem Finger auf die riesige Orkpallisade.

Dann wollen wir mal weiter. Unser Ziel ist der Schläfertempel. Beziehungsweise das was noch davon übrig ist.

Die Gruppe setze tapfer ihren weg durch das Minental fort. Alles was ihnen begegnete waren Blutfliegen und vereinzelte Wölfe die sich nicht weiter um sie kümmerten. Doch als sie den Hügel erreichten vor welchem eine der Paladinminen lag und wo sie auch die Brücke zum Schläfertempel vorzufinden glaubten trauten sie ihren Augen nicht. Eine... verdammt große Gruppe Orks hatte sich scheinbar hierher zurückgezogen. Ein Kampf war mehr als sinnlos.

Als Abaddon zu Taeris blickte merkte er das dieser vor Wut kochte und seine Augen glasig wurden vor Zorn und Trauer.

Tut nichts unüberlegtes mein Freund. Ich weiß nicht woher euer Hass auf die Orks zu kommen scheint doch wenn ihr sie nun angreift sind wir alle drei des Todes. Beruhigt euch ihr werdet ncoh gelegenheit bekommen einen von ihnen zu erlegen.
Der Templerführer guckte hinter dem Stein hervor hinter welchem sie sich versteckte hatten und suchte eine Möglichkeit sie zu umgehen.
Keine Chance. Es gibt keine Weg um diese Biester herum. Ich werde ihre Aufmerksamkeit auf mich lenken und dann prescht ihr durch. Dadurch wieder lenkt ihr die Aufmerksamkeit auf euch so das ich dies ebenfalls versuchen kann. Sollte ichs nicht schaffen... ist es sowieso egal dann kann Malar niemand mehr helfen...

Abaddon stoppte. Dies war irgendwie doch nicht so die Lösung.
Ok andere Idee. Wir rennen los und springen vom Rang der Klippe ins Wasser. Die Orks werden uns nicht folgen und wir sind zu nah dran als das sie uns rechtzeitig bemerken. Bereit gut los.

Die 3 sprangen über den Stein und veranstalteten ein riesiges Gebrüll und geschepper während sie auf die Klippe zu rannten. Dabei wurden die Orks so irritiert das sie erst ihre Waffen zogen als die drei schon von der Kannte segelten und im Kühlen Naß waren. Vieleicht wollten sie die Kämpfer auch gar nicht töten das sie Irre nicht für eine Bedrohung hielten aber wer weiß ?
Auf jedenfalls hatten alle drei überlebt und erst jetzt viel Abaddon auf das die Brücke welche damals zum Schläfertempel führte nicht mehr existierte. So konnten sie gemütlich die Steinwand auf der anderen Seite heraufkraxeln ohne das die Orks die Möglichkeit hatten ihnen zu folgen.

Der Templerführer schritt andächtig durch das zerstörte Dorf der Orks. Viele Orkskellette und verrostete Rüstungen lagen hier herum denn schon zu lange war es her als sie damals die Orks niederstreckten um in den tempel zu gelangen. Das Erdbeben hatte den Torbogen in den inneren Teil der Orksstadt zerstört so das sie über die Trümmer klettern mussten. Dahinter lag er. Der selbst in seinen Trümmern noch imposant anzusehende Schläfertempel.

Hastig kramte Abaddon die Schriftrolle Myxirs herraus. Das diese Geisterbeschörung ihm weiterhelfen würde war eindeutig und Malar hatte ihm den Ort gewiesen und auch wenn er nicht wusste wen er nun beschwören würde so würde er es dennoch bald erfahren. Er rollte das alte Stück Pergament aus und versuchte die Runen darauf zu entziffern. Zum Glück beherrschte selbst er die Runen da er auch schon die eine oder andere Schriftrolle gelesen hatte und so versuchte er sie zu entziffern.

Nach wenigen Minuten breitete er seine Arme aus, erhob die Brust und rief mit ehrfürchtiger Stimme die Runen:

Ehwaz Raido Mannaz Othila Gebo Ehwaz Kenaz Othila Mannaz Mannaz Ehwaz Nauthiz
Der Templerführer stand immernoch mit geschwollener Brust und ausgebreiteten Armen dar und hatte ein triumphierendes Lächeln auf dem Gesicht. Und dann geschah etwas womit keiner gerechnet hätte... NICHTS. Er wartete und wartete und es geschah NICHTS. Wütend ergriff er das Pergament und warf es Taeris vor die Füße.

Verfluchte Magier. Ist es denn so schwer eine Spruchrolle in Germanisch zu verfassen !



18.10.2003 11:56#254
Kano Langsam stapften die beiden Krieger den alten Weg entlang, der zur ehemaligen Austauschstelle führte. Es war ruhig, vielleicht etwas zu ruhig, aber das Gespräch der Beiden ließ sie etwas unvorsichtiger sein, als sonst üblig."Eine Aufgabe? Nun, zur Zeit habe ich eigentlich nichts zu tun für euch. Aber wenn ihr wollt, dann werde ich mich gegebenenfalls an euch wenden. Sofern es etwas gibt, was eurer Hilfe bedarf."
Bald schon hatten sie die kleine Holzbrücke passiert und betraten den schmalen Gebirgspfad.
"Wie ist eigentlich euer Name und was bringt einen Templer dazu, sich an einen Diener Innos' zu wenden. Ist euer Glaube nicht der ungewöhnlichste von allen auf dieser Insel? Dieser Schläfer?..."
Kano musste fast schon schmunzeln, verkniff es sich aber, um seinen Satz nicht spöttisch klingen zu lassen. Das hätte den Templer sicher nur beleidigt und wenn er schon mit ihm den Rückweg antrat, dann brauchte er da keinen Streit...


18.10.2003 14:08#255
Gorr Gorr verdrehte gequält die Augen. Die Magier waren echt scheiße.Aber eigentlich hatten sie mit ihren Schriftrollen sonst recht. Deswegen hob er das Stück Pergament noch einmal vom Boden auf und klopfte den Staub ab.Lass es sein, Gorr. Es bringt nichts. Gorr wiegelte ab. Ja ja.Er betrachtete das Schriftstück genau. Irgendeinen Trick musste es ja geben. Vielleicht stehen die Worte für irgendwas. begann er laut zu rätseln. Ich weiß nicht, vielleicht ist es ein Rätsel.
Abaddon schüttelte nur enttäuscht den Kopf und stieß seine Stiefelspitze in den staubigen Boden um seine Agressionen heraus zu lassen. Gorr allerdings kniffelte immer noch geduldig an dem Geschreibsel herum, drehte das Blatt und schaute auf die Rückseite.
Auch wenn er die Buchstaben nahm und innerhalb der Worte in eine andere Reihenfolge brachte, machte es trotz allem keinen Sinn.
Doch dann kam ihm eine Idee. Manchmal hatte er halt auch etwas im Schädel. Der Schmied schaute sich die Buchstaben noch einmal eingehend an und begann dann die Anfangsbuchstaben der Worte vorzulesen. Laut und deutlich. *hust* *räusper* *ausspuck*
E-R-M...O-G-E...K-O-M-M-E-N... die Beiden anderen schauten ihn verwirrt an. Noch einmal las er es vor, diesmal zusammenhängender.
ERMOGEKOMMEN, Hey ! Das machte sogar einen Sinn ! ER-MOGE-KOMMEN. bastelte sich der hohe Söldner im Kopf zusammen. Erstreckte die Arme weit aus, schwellte die Brust und nahm die gleiche Pose ein, wie Abaddon. Dann las er die Worte erneut vor, diesmal laut schreiend, alle Kraft in seine Stimme gelegt.ER MÖGE KOMMEN !!!
Hallend fluteten die Worte durch das Minental. Gespannt erwarteten die Gefährten die Reaktion...



18.10.2003 15:08#256
Atreus Eine gute Frage, die ihm der Ritter da stellte. Was machte ein Anhänger des Schläfers mit einem Ritter? Aber eigentlich hatte ihn der Glaube an den Schläfer bisher nie interessiert, so richtig hatte er sich ja noch nicht einmal damit beschäftigt.
"Nun, mein Name ist Atreus von Lysien.
Und der Grund, warum ich zu euch komme ist der, das ich selbst einst auch im Dienste Innos' stand und im Sumpf eher Zuflucht als Erleuchtung suche. Von daher habe ich nichts gegen euch oder die Garde."
Der Bergpfad war fast passiert und es ging dann weiter nach Khorinis...


18.10.2003 16:53#257
Fisk Gemütlich pfeifend schlenderte Fisk durch das Räuberlager. Seine neue Heimat gefiel ihm mehr als gut und er hatte seither das Lager nicht mehr verlassen. Da fiel ihm plötzlich etwas wichtiges ein; Seine Schüler. Schon zwei Tage hatte er den Trainingsplatz nicht besucht. Mittlerweile sollten die beiden ihre Übungen bewältigt haben. Also schlug er vom Tor aus den linken Weg ein, um zum Trainingsplatz zu gelangen. Und das tat er. rasch durchtrat er das Holztor und fand sich sogleich auf dem Trainingsplatz wieder. Ebenso auch bei seinen Schülern. "Hey Jungs!" grinste der Drachenjäger, dann durchschritt er das Tor und ging auf seine Schützlinge zu.



18.10.2003 18:05#258
Superluemmel Der Wind frischte auf, eine steife Brise zerrte an der Kleidung der drei Wanderer, wirbelte in wildem Spiel ihre Haare durcheinander, griff Asche und Staub vom Boden auf und schleuderte sie in einer grauen Wolke in die Luft. Die winzigen Partikel brannten in den Augen der Gefährten, zwangen sie, die Hände vors Gesicht zu reißen um sich vor dem kalten Hauch der eisigen Böe zu schützen.
Doch als das zornige Rauschen des Windes verstummt und der Staub wieder zu Boden gesunken war, bot sich den Gefährten das selbe Bild wie zuvor. Noch immer lagen die Trümmer des Schläfertempels unter dem tonnenschweren Leib des Berges begraben. Noch immer lagen ringsum verstreut die von Wind und Wetter freigelegten, bleichen Knochenskelette der Orks, die einst diesen Tempel im Dienste eines mächtigen Erzdämonen bewachten. Zu Krallen verkrümmte Pranken umklammerten noch im Tode ihre mittlerweile spröde und rostig gewordenen Waffen, halb zerfallene Rüstungen schmiegten sich um die Leiber der Gefallenen. Leise heulend verfing sich der Wind in den leeren Schädeln der Skelette, erfüllte die Szenerie mit einem schaurigen Gesang.
Doch nichts rührte sich.
Außer der Asche auf der Kleidung der Wanderer zeugte nur die zu Staub zerfallene Schriftrolle von dem entfesselten Zauber. Wohin die Gefährten auch blickten, sie konnten außer dem vergangenen Stolz eines einst mächtigen Orkclans nichts entdecken.
In diesem Moment sank eine einzelne Schneeflocke auf Gorrs Hand nieder. Für die Dauer weniger Augenblicke verharrte die feingliedrige Kristallblüte aus Eis auf seinem Handrücken, dann verwandelte sie sich in eine Wasserperle. Als der Schmied verwundert seinen Blick gen Himmel wandte, strahlte ihm noch immer das selbe, helle Blau entgegen, dass die Wanderer schon seit Anbruch des Tages begleitete.
Und dennoch schneite es.
Mehr und mehr Schneeflocken schwebten langsam zu Boden, schmolzen jedoch fast augenblicklich sobald sie den staubigen Untergrund berührten. Zudem wurde es zunehmend kälter. Trotz der wärmenden Strahlen der tiefstehenden Sonne biss die Kälte unbarmherzig durch jegliche Kleidung. Verblüfft konnten die Gefährten beobachten, wie sich eine dünne Schicht aus Rauhreif auf den Felsen bildete. Langsam breitete sie sich kreisförmig aus, kroch mit dünnen Fingern über das felsige Terrain, überzog die Landschaft mit einer Decke aus glitzerndem Weiß. Knackend fielen die vom Alter gezeichneten Rüstungen der Orks in sich zusammen, knirschend brachen Axt- und Schwertklingen auseinander. Schon nach wenigen Minuten war der gesamte Tempelvorplatz von einer beständig dicker werdenden Rauhreifschicht bedeckt.
"Lange Zeit nicht gesehen."
Eine ruhige, geradezu geisterhafte Stimme ließ die Wanderer herumfahren. Im direkten Kontrast zu dem hellen Weiß des Reifs zeichnete sich die nachtschwarze Gestalt eines Menschen auf den Felsen ab. Ein weiter, dunkler Mantel flatterte leise im Wind, verschleierte zusammen mit der tief ins Gesicht gezogenen Kapuze die Gestalt eines gepanzerten Kriegers, der auf den Felsen saß und auf die Gefährten herabblickte. Das Gesicht wurde vollständig von Schatten verschlungen, nur wenige, silbergraue Haarsträhnen lugten aus der Finsternis hervor. Der Krieger lehnte mit dem Rücken an einem gewaltigen Felsblock, das linke Knie war leicht angezogen. Panzerplatten, schwarz wie die Nacht schienen jegliches Licht augenblicklich zu verschlucken. Neben ihm ruhte die ungewöhnlich lange, schlanke Klinge eines Schwertes an dem Felsen. Im Sonnenlicht funkelte und blitzte das beidseitig geschliffene Klingenblatt wie ein erstarrter Eiskristall. Die rechte Hand des Kriegers lag locker auf den ausladenden Parierstangen."Ich erinnere mich noch gut an euch. Gorr, wohl einer der kräftigsten Männer des Landes. Die von ihm gefertigten Klingen strotzen vor Zuverlässigkeit, eine Eigenschaft, in der er ihnen um keinen Deut nachsteht. Abbadon, einer der ältesten Diener des Schläfers, rechtschaffen und stets zu seinem Glauben stehend. Unerbittlich im Kampfe und gelehrt im Umgang mit dem Schwerte wie auch mit der Magie. Zu guter Letzt Taeris Steel, treuer Gefolgsmann des Lee. Augen, scharf wie die eines Adlers machen ihn zu einem Meister des Bogenschießens, sein Herz brennt vor Tapferkeit und Ehrgefühl."
In einer fließenden Bewegung erhob sich der Krieger von seinem Platz, fasste das Schwert am Griff und näherte sich der kleinen Gruppe. Schweigend musterte er die drei aus der Dunkelheit seiner Kapuze, bis er sich nach einigen Sekunden schließlich umdrehte und zurück zu den Überresten des Schläfertempels blickte. "Ihr habt euch wirklich kaum geändert, seit ich euch zum letzten Male sah. Dabei kommt es mir vor, wie eine Ewigkeit. Nun, ich bin nicht der Frost, den ihr kennt. Ich war es. Und doch bin ich nichts weiter als eine Erinnerung, eine Reflexion seiner früheren Gestalt zu den Zeiten, in denen er noch in der Barriere lebte."
Der Mantel flappte leise, als sich Frost wieder zu den Gefährten umwandte."So seid ihr also gekommen, um die Spuren der Vergangenheit zu verfolgen. Leider werdet ihr hier nicht mehr viel finden. Der Tempel begrub all seine Geheimnisse bei seinem Einsturz. Jedoch bin ich in der Lage, euch von dem Kampf zu berichten, der letztendlich zur Vernichtung des Tempels führte."Frost kniete nieder und streckte die freie Hand nach dem Rauhreif aus. Behutsam strich er über die zerbrechlichen Eiskristalle, griff dann mitten in den weißen Teppich und zog die Hand wieder hervor, um die glitzernden Kristallsplitter in stiller Faszination zu betrachten.
"Es ist mittlerweile fast ein ganzes Jahr her, seit ein einsamer Gefangener zusammen mit einigen Gefährten in das Orkdorf zog, um sich dem Erzdämonen, der uns bis dorthin als "Schläfer" bekannt war, in den Hallen des Tempels zu stellen. Ich traf ihn genau an dieser Stelle und entschloss mich, ihn zu begleiten. Tief im Inneren des Tempels stießen wir auf die Bestie, den Dämon, dem wir unsere langjährige Gefangenschaft zu verdanken hatten. Abbadon, ihr seid selbst dort gewesen. Ich weiß nicht, ob ihr euch daran erinnert, doch damals habt ihr unter Cor Angar für den Schläfer gekämpft. Ebenso wie Malar. Ihr wart bessesen von der Macht des Schläfers, unfähig, eure eigenen Gedanken zu lenken."Der Reif knirschte leise, als sich Frost aufrichtete und den Schnee von seiner Hand klopfte.
"In dieser Schlacht gewann Myxirs Seele weiter an Kraft. Sie zwang Malar in die Knie, riss die Kontrolle über seinen Körper an sich, indem sie die Kraft des Schläfers gegen ihn wandte. Inzwischen ist Myxir zu stark, um sich ohne weiteres aus Malars Körper vertreiben zu lassen. Der einzige Weg, die Seelen zu trennen, besteht in einem uralten Ritual. Ich habe selbst ein derartiges Ritual vollzogen, weiß also, wie eine Seelentrennung herbeizuführen ist. Dennoch, Malars Fall ist anders. Ihr müsst selbst herausfinden, auf welchen Weg die Trennung zu erfolgen hat."
Frosts Hand verschwand kurz in seiner Manteltasche. Als er sie wieder hervorzog, hielt sie eine kleine Schriftrolle, die er Gorr in die Hand drückte. "Das Einzige, was ich euch geben kann, ist dieses Schriftstück . Malars Seele liegt in eurer Hand, überlegt eure Handlungen also gut."
Gedankenverloren starrte Frost in den Himmel.
"Es freut mich, euch noch einmal gesehen zu haben", meinte er abwesend, "Eigentlich hätte ich gar nicht herkommen dürfen. Trauert niemals der Vergangenheit nach."
Noch einmal wandte sich der alte Waffenmeister den Gefährten zu. "Ich muss jetzt gehen. Vielleicht werden wir uns noch einmal in der Zukunft begegnen, in einer anderen Gestalt, an einem anderen Ort. Bis zu diesem Zeitpunkt sage ich Lebewohl. Und passt gut auf Malar auf."
Plötzlich verwandelte sich der leichte Schneefall in einen wahren Blizzard. Hinter der grauen Wand des Schneegestöbers war verschwommen eine schwarze Silhouette erkennbar, die scheinbar völlig unberührt von dem starken Wind davonwanderte.
Doch als der Wind abflaute und der gefrorene Boden langsam wieder aufzutauen begann, war von ihr nichts mehr zu sehen.



18.10.2003 18:37#259
Taeris Steel Taeris blickte dem ehrfurchteinflössenden krieger hitnerher, dann besann er sich wieder der derzeitigen Lage. Nun standen die drei wieder hier, alleine. Nur das Heulen des schneidenden kalten Windes zerris die Stille. "Klasse, was machen wir jetzt? Wollen wir nicht langsam mal hinein in die gute Stube? Oder sind wir blos hierhergekommen um der gruseligen Atmosphäre an diesem netten kleinen Schauplatz des Schlachtens bei zu wohnen?" Abaddon blickte ihn kalt an. Nachdenklich wirkte sein gesicht. Plötzlich voller Sorgen und einem Hauch Ratlosigkeit wirkte der Templer aufeinmal ganz anders als bisher. Etwas verunsichert blickte Taeris zu Gorr. "Na toll, was sollen wir jetzt machen?" Gorr betrachtete kritisch den seltsamen Zettel den er von dem Wanderer erhalten hatte. Taeris winkte leicht verärgert ab.
"Na toll.... dann finde ich eben alleine heraus wie die Lage hier ist." Leicht wütend stapfte Taeris davon und näherte sich dem Eingang zum Schläfertempel. Ein rostiges schmiedeeisernes verbeultes Gitter versperrte den imposanten riesigen Eingangsbereich. "Na klasse..." sprach taeris und schleuderte einen Stein gegen das heruntergekommene Gestänge. Mit einem lauten "PIIIINNNNG" prallte der Stein vom rostigen Stahl ab und landete im Dreck. Ratlos ging Taeris zurrück zu den beiden anderen. "Und? Hat jemand ne idee wie wir da jetzt rein kommen?" Niemand antwortete....



18.10.2003 18:45#260
Atlas Eigentlich wollte Atlas an diesem Abend nur noch kurz aus dem Lager, um nach Kräutern Ausschau zu halten. Ein Händler in Khorinis hatte ihm erzählt, das es im Minental viele wertvolle Kräuter gebe. Wegen dem Zwielicht war aber das meiste schon nicht mehr gut erkennbar und einemal, als er dachte doch tatsächlich Goblinbeeren gefunden zu haben erwies sich sein Fund als schlichte Heilpflanze. Nach einer Stunde gab er schliesslich enttäuscht und vom ganzen Tag erschöpft auf. Es war dunkel geworden und der Wald kam ihm plötzlich sehr düster vor. Schatten schienen plötzlich Gestalt anzunehmen.

Er strengte seine geschundenen Muskeln an. Vor seinem geistigen Auge erschien das fast fertige Lager. Morgen würden sie fertig werden. Er begann zu rennen. Der Waldrand kam schon in Sicht, als plötzlich hinter ihm ein Schrei zu hören war. Er schreckte herum, den das da war kein Mensch. Er drehte sich um und hatte Gewissheit. Das war ein Scavenger und offensichtlich einer, der sich verirrte hatte, den soweit ihm bekannt war jagten und lebten diese Tiere in Rudeln. Es war ihm aber eigentlich völlig egal. Er wusste nicht was er tun sollte. Wegrennen? Es waren gut 300 Meter zum Lager und er war erschöpft. Das Biest würde ihn einholen.
Kämpfen? Atlas konnte nicht mit Waffen umgehen. Keiner hatte ihn trainiert. Er hatte nur ab und zu den Stadtwachen beim Training zugesehen und auch das selten.
Er zog seinen unbenutzten Dolch. Der kühle Griff lag angenehm in seiner Hand. Das Vieh schien sich für den Angriff bereit zu machen. Er fuchtelte nervös mit dem Dolch. Die Erkenntnis daraus war, das er sich beruhigen musste. "Ganz ruhig" erinnerte er sich an das, was der Trainer seinen Schülern gesagt hatte. "Ein genauer Hieb nützt mehr als 100 ungenaue."
Der Scavenger kam heran. Sein hässlicher Kopf schien wie ein Rammbock. Er hielt seinen Dolch entgegen. Als das scheusliche Etwas fast heran war stiess er zu. Der kalte Stahl fand den weichen Hals des Tiers. Dann traf sein Schnabel auf seine Lederrüstung. Er wurde umgeworfen und sein Kopf knallte an eine Baumwurzel.
Sofort wurde ihm schwarz vor Augen und weit entfernt hörte er einen letzten Aufschrei des Tiers.

Er erwachte wegen einer Fleischwanze, die sich erdreisst hatte ihm übers Gesicht zu krabbeln. Er wollte seinen Arm heben, um die Nervensäge zu verscheuchen. Doch er war viel zu schwer um ihn zu heben. Wieder umfing ihn Schwärze.
Es schien Nacht geworden zu sein. Er fühlte sich stärker als vorhin. Langsam ertastete er seine Brust. Sie brannte regelrecht. Seine Kehle schien ausgedörrt. Langsam setzte er sich auf. Ein Ächzen entfuhr ihm. Die Rippen taten höllisch weh, doch er wusste, er musste gehen. Zumindest weg vom Wald. Zuerst jedoch nahm er einen Schluck klaren Wasser aus seiner Flasche. Nun, da der Durst halbwegs abgeklungen war meldete sich der Magen. Auch er wurde versorgt. Ein Dunkelpilz wuchs ganz in der Nähe. Nachdem er auch noch den Dolch an sich genommen hatte machte er sich schliesslich bereit loszulaufen.

Schon nach wenigen Schritten kam er ins keuchen. Nach hundert Metern musste er pausieren. Seine Lunge schien in Flammen zu stehen doch schon kurz danach quälte er sich weiter. In einiger Entfernung schien ein Feuer zu brennen. Das galt es zu erreichen. Nochmals hundert Meter kam er, dann klappte er zusammen. Alles um sich vergessend legte er sich hin und war schon eingeschlafen.
Die Sonne weckte ihn früh und doch fühlte er sich erfrischt. Die restliche Strecke bewältigte er ohne Probleme und kam dann zum ziemlich verlassenen Lager. Schnell wurde ihm klar, was passiert sein musste. Die hatten ihn vergessen und waren abgehauen. Zurück zu ihren komfortabeln Betten auf Onars Hof oder der Banditenburg. Nur 2 Banditen waren noch da, die seine Vermutung bestätigten. Er musste also zurück. In der Hoffnung, das die Kraft reicht schleppte er sich los. Bis zum Anstieg zum Pass ging alles gut, dann musste er alle 5 Minuten eine Pause machen. Nach einer halben Ewigkeit war er oben. Es musste früher Nachmittag sein, alles er sich eine längere Rast gönnte.



18.10.2003 20:03#261
Abaddon Abaddon fiel sachte auf die Knie und streifte sich seinen rechten Plattenhandschuh ab. Mit der nackten Hand griff er sich die letzten noch übrigen Schneeflocken. Er verschloss die Hand und führte sie zu seinem Herzen. Sachte öffnete er diese daraufhin und träufelte das daraus entstandene Wasser symbolisch als Kreuz auf den Boden.

Der Schläfer möge dich auf deinem Weg begleiten.

Sprach er ruhig mehr zu sich selbst gerichtet im andenken an den Krieger. Dann erhob er sich und schritt zu Gorr.

Darf ich kurz ?

Fragte er Gorr höflich als er ihm das Pergament abnahm. Was er dort allerdings lesen musste schien ihn gar nicht zu erfreuen. Ein sehr langer und harter Weg lag vor ihnen. Er betrachtete die Liste und begann dann sie ruhig mit seinen Kammeraden zu besprechen:

Die erste Zutat bereitet mir schon Kummer. Ich weiß beim besten Willen nicht wo wir einen Untoten herführer finden sollen. Damals als die Siegel in die Unterwelt geöffnet wurden und Untote über das Land strömten war es kein Problem. Vieleicht wäre es damals sinnvoll gewesen statt dem Schwert eines Untotenheerführers mitzunehmen, einen FInger zu behalten. Aber das konnte damals keiner ahnen also müssen wir versuchen einen von ihnen zu finden. Wo auch immer.
Die zweite Zutat wird ein wengier großes Problem werden. Die Paladine werde sicher über soetwas verfügen und wenn nicht bitten wir einen geweihten Magier Innos darum. Es erfordert lediglich das wir unseren Stolz zurückstellen.
Die zweite Zutat wird leicht zu finden aber schwer zu bekommen sein. Wir werden wohl oder übel zu einem Drachen müssen wenn wir diese Aufgabe erfüllen wollen.
Die vierte Aufgabe ist die meiner Meinung nach leichteste Aufgabe denn wir brauchen bloß ein bisschen harz von nem Baum abzuzapfen.

Zutat Nummer 5 wird eine reine Taucharbeit. Und ein kleiner Tauchausflug im Hafenbecken von Khorinis wird sicher auch mal ne angenehme abwechslung.
Mit der sechsten Zutat sollten wir anfangen denn wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht befindet sich der alte Turm von Xardas' nicht sehr weit von hier entfernt und dort wird sicherlich noch der eine oder andere DÄmon rumlungern und zu dritt können wir ihn besiegen.

Und beim letzten Teil müssen wir Malar wieder aufsuchen. Den Stein müsste der Oberbaal hundder noch in Verwarung haben zumindest war es als letztes so. Und wo Malar das Schwert untergebracht hat weiß ich nicht.

Ich weiß das dies noch ein hartes Stück arbeit für uns wird aber da müssen wir durch. Soviel Zweihandtraining wie bei der Beschaffung dieser Zutaten werdet ihr in eurem Leben nicht wieder bekommen.

Dann wandte sich Abaddon an Taeris:

Wir werden nicht in den Tempel gehen. Nichts ist dort drinne was uns weiterhelfen würde. Ich weiß nicht warum ihr so zornig seit aber ich möchte das ihr einen klaren Kopf bewahrt bei unserer Aufgabe. Seid ihr bereit euren Zorn dabei in den Hintergrund zu stellen ?



18.10.2003 20:20#262
Taeris Steel "Nun, du verlangst wirklich viel, ziemlich viel für das Training, ich bin allerings trotzdem bereit das auf mich zu nehmen. Ich habe lange nicht mehr so erstaunliche Dinge gesehen seit dem Fall der Barriere, wie in den letzten paar Tagen. Ihr könnt eiterhin auf mich zählen und ich gebe euch mein Wort darauf das ich mich so gut beherschen werde wie es mir möglich sein wird. Viel mehr als das, kann ich allerdings nicht versprechen. Das was ihr vor habt ist völliger Wahnsinn, aber ich erkenne in deinen Augen, das du für diesen Malar durch die Hölle und zurrück gehen würdest. Das beängstigt mich, und doch werde ich mich dir anschliessen. Doch erwarte nicht das ich mit dir und Gorr in den Tod gehe wenn ihr dies verlangt."
Taeris kahm sich schon fast ein bischen lächerlich vor, doch war das was er gesagt hatte bitterer Ernst. Abaddon nickte zufrieden. Gorr stand mit steinerner Mine daneben. Taeris wusste nicht was Gorr darüber dachte, doch er würde sicherlich ähnlich denken. "Sehr gut" ergriff Abaddon das Wort. "Wir müssen aufbrechen, wir haben schon viel zu viel Zeit vergeudet und wir haben noch eine Menge vor uns." Dann wandte er sich dem Weg Richtung Xardas´ Turm zu und die kleine Gruppe setzte ihren steinigen Weg fort. Sie erklommen den Weg den sie genommen hatten um an den orks vorbei zu kommen und mogelten sich ein weiteres Mal an ihnen vorbei. Bis sie schliesslich dem alten unheimlichen Turm des Schwarzmagiers näher rückten.
Bedrohlich ragten dessen abschreckend gefprmte Zinnen im verdunkelten Himmel der Dämmerung empor. "Klasse, genau die richtige Tageszeit um Dämonen jagen zu gehen." sprach Taeris sarkastisch und eilte hinter Abaddon und Gorr her. Seinen Bogen bregolad hatte er gespantn und 2 Pfeile auf dessen Sehne gelegt. Gegen einen Dämonen würde der Bogen zweifelsohne nichts ausrichten, doch eine stählerne Klinge vermochte viele Probleme aller Grössen lösen zu können. hoffentlich auch dieses. Schnelle Schrittes eilten die drei Wanderer dem bedrohlichen Turm entgegen....



18.10.2003 20:55#263
Abaddon Vorsichtig schritten die drei den kleinen Berg hinauf auf welchem der Turm stand. Sachte trat Abaddon die Überreste des Feuergolems zur Seite welche nicht weit entfernt vom Tor des Gebäudes lagen. Bevor sie allerdings in das Bauwerk Beliars eintraten stoppte der Templerführer. Er wandte sich um und blickte zu Taeris.

Taeris, du bist der schnellste von uns also möchte ich dich bitten dort hineinzugehen. Einen Dämon zu suche und irgendwie seine Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen. Dann nimmst du die Beine in die Hand und rennst so schnell zu kannst. Wenn du draussen bist knöpfen Gorr und ich uns das Biest vor dann sind wir zu dritt und haben den Vorteil des Überraschungsangriffes.

Abaddon und Gorr stellten sich zur rechten und zur linken der Tür auf. Gorr zog den leichten Zweihänder welchen er von ihm erhalten hatte und er selbst zog ebenfalls seine Götterklinge. Der Hüter nahm das Schwert und rammte es ein Stück vor sich in den Boden. Daraufhin zog er seine Armbrust Todehammer und spannte mit aller Kraft die mächtige Sehne. Langsam legte er einen Bolzen an und zielte mit der Armbrust auf den Eingang. Abwartend warf er Tearis einen Blick zu und wartete auf sein Zeichen.



18.10.2003 21:20#264
Taeris Steel "Grosse Klasse, ich bin natürlich der schnellste....war ja klar.... Irgendein Idiot musses ja machen. Der feine Herr Templerkönig mag nicht weil sein Röckchen dann Laufmaschen kriegt und der Muskelmann Gorr mag nicht weil er nich so schnell laufen kann.... So muss das sein..." murmelnd verschwand Taeris im Eingang des Bauwerkes. Er ließ seine Blicke schweifen, als er die Schwelle des Turmes betrat, in diesem Moment verstummte er. Ein seltsames bedrohliches Heulen durchdrang Mark und Bein. Ein penetrantes, stetiges und ruhiges Flattern war zu hören. Ein leises knacken ertöhnte bei jedem Schritt den Taeris vorsichtig vor den anderen setzte. Er entdckte eine schmale Wendeltreppe, die m Turm nach oben führte. Taeris hielt den Atem an und spannte die Sehne seines Bogens. So leise und behutsam er kontne tastete er sich voran. Schliesslich war er an einem Durchgang angekommen. Vorsichtig spähte er um die Ecke um einen Blick in dne Raum zu erhaschen.
"So stelle ich mir eine Gespensterburg vor. Genau so." sprach Taeris kaum hörbar zu sich selbst. Spinnenweben hingen von der Decke herab. Dick und fettig schwangen sie langsam im Luftzug hin und her. Hunderte kleine Insekten hatten sich bereits darin verfangen. Faustgrosse Spinnen hingen in den netzen und regten sich nicht. Taeis lief ein kalter Schauer über den Rücken. Ausgerechnet Riesenspinnen.... Er betrachtete den raum weiter so gut es ihm möglich war. Alte Brockatvorhänge hingen von den Wänden herab, verstaubte Bücherregale füllten die restlichen kahlen Stellena n den Wänden. Immer lauter wurde das unablässige flatternde Geräusch. Taeris erblickte einen weiteren Durchgang der aus dem raum in den er spähte heraus in einen grösseren raum führte. Vorsichtig tastete sich taeris durch den Raum vor, bis zum nächsten Durchgang. Er warf einen flüchtigen Blick hinein und ein kalter Schauder durchfuhr seinen ganzen Körper. Es war, als blicke er direkt in Beliars dunkles Antlitz. Mitten im Raum schwebte ein Dämon. Seine riesigen Schwingen bebten und flatterten unablässig und gemächlich auf und ab. Es sah garnicht aus als würde der Dämon tatsächlich von den Flügeln getragen, vielmehr als ob er einfach nur so da schwebte. Taeris schmiegte sich dicht an die steinerne wand in dem Raum der an den des Dämons an grenzte. Er atmete tief durch. Dann spannte er die Sehne seines Bogens erneut an. 3 Pfeile hatte er aufgelegt. Einer musste sein ziel treffen sonst währe Taeris dem Tode geweiht. Taeris hob den Bogen, hielt den Atem an und wand sich um die Ecke, nun gab sich die Sicht auf den Dämon frei, der sofort herum fuhr und einen mark erschütternden Schrei ausstieß, der Taeris fast an Ort und Stelle erstarren ließ.
Mit lautem Gebrüll löste Taeris seinen griff um das Gefieder der 3 Pfeile und sogleich schnellten diese auf ihr Ziel zu. Alle drei Geschosse borhten sich in den leib des Geschöpfes aus der Unterwelt. Ein weiterer Aufschrei durchdrang das gemäuer. Einen kurzen Augenblick blieb Taeris stehen. Er war wie gelähmt, dann durchfuhr ihn eine seltsame ungeahnte Kraft und er lief los. Er rannte und rannte, stürtzte die Stufen der steilen Wendeltreppe hinunter. Immer bedrohlicher und lauter wurde das Flattern des Dämons hinter ihm. Taeris näherte sich dem Ausgang. Der Mondschein durchflutete den Eingangsbereich. "ACHTUUUUUNNNG !!!!" brüllte Taeris und hechtete durch den Ausgang des Turmes ins freie. der Dämon dicht hinter ihm.
Schon schnellte Gorrs Zweihänder dem Untier entgegen und grub sich tief in das untote Fleisch. Taeris rollte sich so gut es ging nach vorne ab und liess seinen Bogen zu Boden fallen. Dann riss er seinen Zweihänder vom Rücken und sprang auf den Dämon zu. Seine Klinge bohrte sich tief in die Brust des Monsters, doch ungeachtet dessen holte es mit seiner riesigen Pranke aus und schlug Taeris von sich weg. Taeris spürte einen Aufprall ungeahnter Härte in der Rippengegend. Nur die Schwere Söldnerrüstung bewahrte ihn davor keine ernsthaften Brüche davon zu tragen. Durch die Wucht des Schlages wurde Taeris weg geschleudert und stürtzte einige Schritte vom Dämon entfernt zu Boden. Er blieb einen Moment lang benommen liegen, bis er sich aufrappelte um sich erneut in den Kampf gegen das Untier zu stürzen.



18.10.2003 22:05#265
Abaddon Abaddon legte die Armbrust an. Die Sehne surrte schon vor Spannung als Dämon herraus stürmte. Nachdem Taeris von der bestie zurückgeschleudert wurde drückte Abaddon ab. Der Bolzen Durchschlug den linken FLügel des Tieres und blieb tief im Rücken stecken. Leblos hing der FLügel herab und der Dämon begann eine gewisse Seitenlage zu bekommen. Ohne unterbrechung warf er direkt nach dem Schuß die Armbrust zu Boden und sprang auf wobei er während des Sprunges den Zweihänder aus dem Boden riß und hinter den Rücken wandern ließ. Als er jedoch einen Streich gegen den Rücken des Wesens starten wollte riß dieses den Todgeglaubten Flüger herauf und schleuderte den Templerführer gegen die Wand des Turmes. Etwas benommen und verwundert rappelte er sich wieder auf. Ein paar Rippen schienen leicht geprellt zu sein doch das kratzte ihn nicht solange sein Adrenalin auf dem Höhepunkt war.

ALs der Dämonen gerade mit seinen Pranken versuchte die mächtigen Hiebe von Gorr und Taeris abzuwehren, duckte sich Abaddon unter den Flügeln des Tieres hinweg und stach ihm seinen Zweihänder in den Rücken. Schmerzerfüllt ließ der DÄmon unachtsam seine Deckung fallen so das die beiden scharfen Klingen der Söldner tief in den Bauch vordrangen. Schwer verwundet brach die bestie zusammen so das die drei Recken nur noch wenige Minuten auf das Vieh einhacken mussten bis es seinen letzten Atemzug getan hatte.



18.10.2003 22:16#266
Taeris Steel Taeris wischte die Klinge seines Schwertes an einem nahen Grasbüschel ab. "Klasse, und wie kriegen wir jetzt das Herz da raus?" Gorr blickte ihn mit schelmischem Grinsen an und Abaddon nickte ihm wissend zu. "Ich wusste es..." seufzte Taeris und zückte sein Jagdmesser. Er beugte sich über die nun endlich vollständig leblose Kreatur und setzte das Messer an der Brust ein. Zuerst glitt es einfach an der gepanzerten schleimigen Haut ab, doch dann ballte Taeris die hand in der er das Messer hielt zu einer Faust und rammte es in die Brust des Dämons.
Hackend und ritzend versuchte er nun den brustkorb der Bestie zu öffnen, ohne Erfolg. Das Messer vermochte nicht, tief genug in das Fleisch des Untiers vor zu dringen.
"Verdammt nochmal, warum immer ich?" sprach Taeris knirschend. Dann zog er Eisschneide aus dem Rückengurt und setztee s über der Wunde des Dämons an, die er ihm bereits mit dem messer zugefügt hatte. Prüfend drückte er etwas mit der Klinge am Brustkorb herum, dann stützte er sisch schliesslich mit aller Kraft darauf und versenkte die Klinge tief im untoten Kadaver des Dämons. Dann schlitzte Taeris seitlich weiter und schuf schliesslich eine Öffnung die gross genug war um an das herz heran zu kommen. Nach einigem angewiedertem gestochere hielt Taeris schliesslich das Herz in seinen Händen. Es war gross und ungewöhnlich schwer. Der Anblick liess Taeris erschaudern.
Es war schwarz. Schwarz wie die tiefste Nacht, durchzogen von dicken violett-rot schimmernden Adern. Angewiedert und doch fasziniert wickelte Taeris es in einige Blätter und überreichte es mehr oder weniger feierlich dem Templer. "Hier. Das währs, die erste Zutat hätten wir beisammen." Schnell hatte der Templer die ungewöhnliche Zutat verstaut, da erhob Gorr die Stimme. "So, was ist jetzt unser nächstes Ziel?" sprach er mit gedämpfter Stimme.....



19.10.2003 04:25#267
elpede "Man nennt mich elpede, Aeryn."

Einige Tage zuvor hatte er ihr die Frage nach seinem Namen beantwortet und sich außerdem mit Sharky ein wenig über den Einhandkampf unterhalten. elpede hielt nichts vom Kämpfen, und ein Schwert war in seinen Augen nur nutzloser Balast, der einen in trügerischer Sicherheit wiegen konnte. Ein Schwert machte keinen guten Kämpfer, und elpede hielt es für besser, nicht zu kämpfen, wenn es sich vermeiden ließe. Und bisher hatte er keinerlei Zweifel daran, dass das in den meisten Situationen möglich war. Dennoch hatte er Sharky den Tipp gegeben, sich das nächste Mal, wenn er nach Khorinis kommen sollte, bei der Garde umzuhören, denn die Milizen in den Städten des Reiches hatten vor ein oder zwei Jahren bereits die Anweisung erhalten, jeden tauglichen Mann zu trainieren, wenn er darum bitten würde.

Noch immer war die kleine Gruppe in ihrem Versteck. Die Leichen der Orkkrieger rund um die Burg hatten in den letzten Tagen etliche Raubtiere & Aasfresser angelockt, so dass der Weg zur Burg oder gar zum Pass nun von hier aus nicht mehr zu schaffen war. Frodo mit Aeryn und elpede mit Sharky und den beiden Wölfen hatten immer wieder abwechselnd die Gegend ausgekundschaftet und mit großer Sorge feststellen müssen, dass auch die Orkaktivitäten wieder zugenommen hatten. Etliche Spähtrupps waren unterwegs. Auch einige Wege waren bereits wieder von Kriegern besetzt worden.

In dieser Nacht hatten sie beschlossen, das Minental wieder zu verlassen. Schmok würden sie hier nicht finden, egal, wo er war. Sie waren zu schlecht ausgerüstet, um sich zu verteidigen, und ausweichen war im Tal an den meisten Stellen unmöglich. Außerdem gingen ihre Vorräte langsam zur Neige, und für die Jagd war es hier zu riskant.

Frodo hatte erwähnt, dass es einen zweiten Ausgang im Süden des Tals geben solle, aber er selbst sei noch nie dort gewesen. Drakia hieße der Teil der Insel, der dahinter liegen würde, und von dort aus, so habe er gehört, könne man auch mit dem Boot zurück nach Khorinis gelangen.

Aeryn gefiel das überhaupt nicht, würde es doch bedeuten, dass sie zu den Söldnern zurückkehren müsste, ohne Nachricht von Schmok zu bringen. Doch angesichts der Lage blieb auch ihr nichts anderes übrig, als den anderen zähneknirschend zuzustimmen. Frodo meinte, er würde ihr schon beistehen, wenn Gorr der Meinung sein sollte, sie hätte versagt, wofür er sich einen missbilligenden Blick der Kriegerin einfing.

"Entschuldigt", unterbrach elpede die beiden, "Wir sollten aufbrechen, noch ist es dunkel, aber bald wird es hell sein, und bis dahin sollten wir den Pass erreicht haben."

Langsam gingen sie los, der Bandit voran. Er kannte den ungefähren Weg, und so folgten sie ihm. Dieses Mal ging elpede als letzter, und während Arco, der Leitwolf vor dem Banditen lief, um mögliche Gefahren vor ihnen aufzuspüren, ließ er Jara hinter der Gruppe gehen und beobachtete sie. Sie blieb stets stehen und wartete eine kurze Zeit, ehe er sie leise rief und sie wieder zur Gruppe aufschloss. Dann ließ er sie erneut zurück und rief sie wieder zu sich, sobald die Gruppe ein Stück weit entfernt war.

Auf diese Weise waren sie auch nach hinten abgesichert, denn elpede wusste, wenn seine Wölfin seinem Ruf nicht sofort folgte, dann hatte sie etwas gewittert.
Wenige Stunden später hatten sie den Pass erreicht, und elpede wusste, dass ihnen der Rückweg nun entgültig versperrt war, denn Jara war mehr als einmal seinem Ruf erst nach zwei oder drei Anläufen gefolgt. Ein Spähtrupp musste irgendwo hinter ihnen sein, ein Rudel Snapper wäre längst ihrer Spur gefolgt. Für Orks war das nicht so einfach. Nicht etwa, weil sie möglicherweise keine Spuren lesen könnten - das konnten sie nämlich sehr wohl -, sondern weil ihre Spuren für die Orks auf dem Gelände kaum sichtbar waren, wohl aber von Tieren gewittert werden konnten.

Nun standen sie vor einem großen Tor. Der Bandit Frodo drehte sich um und grinste etwas verlegen. Nach einem kurzen Blick auf das Tor verstand elpede auch, warum. Es war verschlossen. Aber dieses Schloß brauchte keinen Schlüssel, sondern einen Code, eine Zeichenkette, die mit kleinen Rädchen gedreht werden musste. Ein seltenes Schloss, oft nur für die Truhen in den Schatzkellern in den großen Palästen des Königs gebraucht. Das Grinsen des Banditen bedeutete wohl, dass er den Code nicht kannte...

Sie saßen hier fest.



19.10.2003 06:01#268
Dragonia Dragonia war wütend, wütend auf die Landschaft, wütend auf ihre Schüler und wütend auf sich selber.
Sie waren jetzt schon die zweite Nacht hier vor dem Tor und machten Rast, keine einfache rast, nein Kaligulas hatte sich das Bein angeknackst, und es bedurfte noch etwas der Schonung.
Sie hatte zwar vor einiger Zeit ein wenig dieser Komischer Salbe bekommen die Fee von Sagitta hatte und die schien auch zu helfen, aber es war doch ärgerlich.Sie hätte schon längst auf dem Hof Onars sein können, aber nein Kaligulas musste sich bei dem Aufstieg das Bein verletzten, Billy und Sie hatten ihn mit Mühe bis zum Tor gebracht, was den Pass von der Küstenebene zum Minental absperrte und sie Lagerten hier schon über 24 Stunden den ein kurzer Aufklärungsmarsch Dragonias ins Minental hatte ergeben das die Situation verheerend war, Snapper und Scavenger Herden zogen Richtung Burg, angelockt wahrscheinlich von den Orkleichen, und anderen Ass der hier verstreut herumlag.

Die Einzelgängerin hatte um sich keine Angst aber mit einem Verletzten Schüler war die Situation zu gefahrvoll.
Sie mussten noch ein paar Stunden warten, bis er wieder vernünftig auftreten konnte.
Dragonia ging sich mit Billy Abwechselnd, wache, den vor wilden Bestien war man auch hier auf der Seite des Tores nicht ganz sicher und Vorsicht war immer geboten.

Sie kam gerade wieder von einer Runde Richtung Tor zurück, als sie stutzte, Waren dort nicht Stimmen? Lautlos verharrend lauschte sie hinaus in die Nacht.Ja da waren Stimme, auf der anderen Seite des Tores, geschwind kletterte sie eine Leiter hinauf, die hier auf dieser Seite an der Starken Holz Konstruktion angebracht war und schaute über den Rand des Tores.

Das Tor war hoch und es war Stockdunkel dahinter, aber sie hörte Stimmen, Menschliche Stimmen, aber war da nicht noch was anderes? Sie lauschte von ihrem erhöhten Posten, wieder in die Nacht hinaus.
Grunzen, Ork Grunzen und es kam näher.
Waren die hinter den Menschen her die vor dem Tor standen? Wahrscheinlich, Dragonia rutschte die Leiter hinunter und öffnete das Tor.

“Erschreckt nicht, ich will euch nichts tun. Schnell durch dort vorne Kommen Orks, ich schätze es müssten nach den Grunzgeräuschen 3 sein, aber ich kann euch nicht sagen, ob es normale Krieger sind oder Elite-Krieger.
Nun kommt schon, das, das Tor wieder geschlossen wird.“ Dragonia redete Leise, ja sie flüsterte es fast, einer hatte mühe einen Wolf zu rufen das er ihn gehorchte.
“Leise verdammt, die Orks haben gute Ohren.“ Zischte Dragonia wieder zu den Ankömmlinge.

Das Tor schloss sie wieder und gerade als Dragonia wieder das Word an die Ankömmlinge richten wollte schlug jemand von der anderen Seite gegen das Tor, Laut krachte es gegen das Tor, Dragonia verschwand wieder die Leiter hinauf, als sie den Leuten gesagt hatte sie sollen hier bleiben das Tor hielte das aus.Als sie eine Minute später wieder zurück kam, fluchte sie vor sich hin.
Mist, Verdammt, § Orks versuchen das Tor zu Kleinholz zu verarbeiten, aber das bekommen sie nicht Klein.
Über welche Kampf Erfahrung verfügt ihr?“ sie sahen wie Leute vom Hof aus aber es waren keine Söldner, sondern ehr Schürfer, Wegelagerer oder Banditen, nach ihren Sachen und diese schauten sich ratlos an.
Bis einer der wohl doch schon Bandit war auf seinen Bogen zeigte.“Echt Spitze, ein Rudel Lees und ein Ordler nur ne einfache Einzelgängerin die Kämpfen kann und auf der anderen Seite des Tores Drei missmutige Orks die jeden Töten der in ihre Nähe kommen. Eichfach Klasse.“

„Warum warten wir nicht bis die wieder abziehen? Das Tor scheint doch zu Halten?“ fragte einer der Lees.
“Ja, noch hält es aber das dürfte ein Spähtrupp sein, was die gerade machen ist das Tor zu testen, wenn die daran die Lust verlieren melden sie dieses Tor an ihren Kommandanten und hier ist die Hölle los. Der Vorteil was das der Pass immer schon versteckt lag und das Tor bis jetzt nur zur Sicherheit da war nun haben die Orks den Pass entdeckt, Aber die Amazonen die es zur Sicherheit der Küstenebene, Ihres Lagers und der Siedlung Drakia erbeut hatten sind fast alle weg, die Amazonen gibt es nicht mehr und bis Verstärkung aus Drakia hier ist das dauert, die Siedlung liegt weit im Westen, immer der Küste dort unten endlang.Nein wir müssen die Drei Orks töten den, wenn die überleben und sie zu ihren Kommandanten Kommen war das Tor die längste Zeit gewesen.“ Dragonia sah sich den Banditen an, der den Bogen hatte. “Du dorthinauf, hier 5 Fackeln du brachst Licht, anzünden und auf der anderen Seite auf die Orks werfen und dann die 3 mit deinem Bogen unter Beschuss nehmen, aber Pass auf, das du mich nachher nicht triefst.
Illy du scheinst hier der einzige zu sein der halbwegs mit einem Schwert umgehen kam, nein du sollst nicht daraus, in den Tot möchte ich, dich auch nicht schicken, obwohl ich eine Stink Laune habe.
Bewach einfach die Leute und Kaligulas, der muss sich noch schonen mit seinem Fuß.“

Wütendes Grunzen erfüllte auf einmal die Luft, es konnten auch Orkischen Schmerzenslaute sein, den der Bandit hatte die drei Ork - Späher unter Beschuss genommen.
Dragonia war zu ihm die Leiter hinauf gestiegen und sah sie im Schein der hinuntergeworfenen Fackeln deutlich es waren einfache Ork – Späher.“Na, dann auf ins Gefecht, immer bleibt alles an mir hängen.“ seufzend konzentrierte sie sich schwang ihre Beine auf der anderen Seite des Tores über die Brüstung, Schaute noch einmal die paar Meter in die Tiefe und stieß sich ab.
Die Einzelgängerin kam auf dem Boden auf, rollte sich geschmeidig ab und als sie wieder auf den Beinen stand hatte sie ihr Schwert Nadyanir in der Hand, die Orks die immer noch auf den Schützen fixiert waren hatten ihre Aktion, ein paar Meter links von ihnen nicht mitbekommen. Wütend schlugen sie unterhalb des Banditen gegen das Tor und drohten ihn mit ihren Waffen.
Der Bandit schoß zu zittrig, nur wenige Pfeile trafen, aber einer der Orks lag schon abseits, Dragonia sah das er zwar noch lebte er war aber schon zu sehr verletzt durch die Pfeile des Banditen.
Blieben also noch 2, aber den verletzten Ork wollte sie doch nicht so außer acht lassen, wenn sie seine Gefährten Angriff, konnte er noch einmal alle Kraftreserven anstacheln und noch mal zu einer Gefahr werden, also ihn zuerst.
Die Orks hatte tatsächlich nicht mitbekommen das sie ein paar Meter von ihnen entfernt das Tor herunter gesprungen war.
Dumme Orks, lautlos näherte sie sich dem verletzten Ork der immer noch auf der gleichen Stelle hockte.
Ihr Schwarzes Cape machte sie in der Nacht fast unsichtbar den von den Fünf Fackeln, brannten mittlerweile nur noch zwei und die direkt am Tor. Hier konnte sie sich an ihr Opfer anschleichen und sie tat es.
Der tot traf den verletzten Ork lautlos und Überraschend, nur ein leises Röcheln war zu hören als Dragonias Schwert durch seine Kehle drang und mit einem Schnellen Ruck diese zerteilte.

Die beiden lebenden Orks, stellten sich als schwerer zu besiegen herraus, aber mit der Hilfe des Banditen und einigen Schrammen ging Dragonia aus dem Kampf als Siegerin heraus.
Blut tropfte ihr die Finger hinunter und dieses Blut war nicht von den Orks, sondern ihr eigenes, sie hatte eine Tiefe Wunde am Arm, sie hielt deswegen ihr arm schlaff nach unten und hatte mühe, „Hummelchen“ an dem Schloss was die damalige Kunstschmiedin in so wundervoller Kleinarbeit geschaffen hatte.Sie Schafte es aber und nachdem sie sich die Wunden versorgt und verbunden hatte, fragte sie die den Lees endlich.
“Wo wollt ihr überhaupt hin? Und wie sind eure Namen? Meiner lautet Dragonia und das dort sind meine beiden Schüler, Billy und Kaligulas.“



19.10.2003 10:34#269
elpede Das war gerade nochmal gutgegangen. Genau in dem Moment, indem Jara und Arco Orks gewittert hatten, war das Tor von der anderen Seite geöffnet worden.
Jetzt saßen sie hier in Sicherheit, die Orks waren tot und sie ruhten sich aus. elpede sah sich die drei genauer an. Er erkannte Billy und nickte ihm zu, ehe er sich an Dragonia wandte.

"Man nennt mich elpede, ich gehöre zur Bruderschaft des Schläfers. Das hier sind Aeryn und Frodo von den Jüngern des Lee und Sharky, der noch keiner Gemeinschaft angehört. Aeryn ist auf der Suche nach Schmok, dem Wirt der Taverne auf Onar´s Hof, und wir begleiten sie. Wir hatten gehofft, ihn im Minental zu finden, aber es wird wieder gefährlicher dort. Der Weg zum Pass nach Khorinis ist uns zu riskant gewesen, deshalb wollen wir nach Drakia."

Er hielt kurz inne, ein Gedanke durchfuhr ihn. Es waren nur drei Orks gewesen - für einen Spähtrupp waren es normalerweise viel zu wenig, 5 waren es normalerweise. Entweder hatten es zwei geschafft, unbemerkt zu entkommen, oder die Orks litten unter Personalmangel. elpede hoffte letzteres, auch wenn die Orks im Moment ganz andere Sorgen hatten, als sich um dieses Tor zu kümmern.
"Falls ihr vorhabt, durch´s Minental zu gehen, seid gewarnt : Rund um die Burg türmen sich Leichen, welche Snapper und anderes Getier in großen Rudeln angelockt haben. Außerdem haben die Orks ihre Aktivitäten in dem Gebiet wieder aufgenommen. Wir haben mindestens 4 Trupps ausmachen können; bestehend aus je einem Späher und 4 Kriegern. Sie haben sich an verschiedenen Stellen rund um die Burg postiert und beobachten diese. Wenn es euch bei Tag gelingt, in Sichtweite der Burg zu kommen, solltet ihr vor ihnen sicher sein."

elpede beobachtete die ehemalige Amazone, die skeptisch ihre Augenbrauen hochzog.

"Sie verlassen ihre Verstecke bei Tageslicht nicht, haben wohl Angst, von Bogen- oder Armbrustschützen auf den Burgtürmen unter Beschuss genommen zu werden", fügte er hinzu.

"Es bleiben aber noch die Raubtiere, die zu umgehen uns zu riskant war. Nun ja, Frodo..", er blickte in Richtung des Banditen, "Frodo wusste von diesem Pass. Nur das Tor war ihm wohl nicht bekannt. Wenn Ihr nicht zur Stelle gewesen wärt... nun ja."

Das kommt davon, wenn man sich auf Banditen verlässt, dachte sich elpede. Dieser grinste schon wieder so frech, als wäre das alles ein harmloser Spaß gewesen.


19.10.2003 11:12#270
Sheron J. Spark Ein wenig versutzt, von dem fröhlichen Auftreten des Drachenjägers, blickte Sheron empor und überprüfte, ob sein Lehrmeister heute anstalten machen würde sie weiter zu trainieren. Die letzten 3 Tage hatten sie, bis auf die verschiedenen Stichtechniken, nicht sonderlich viel gelernt, und so waren sie schon mehr als heiss darauf, das weitere Vorgehen ihres Meisters zu verarbeiten... Also machen wir heute weiter? fragte der Schürfer, ein wenig in hektik und erhob darbei seinen Körper um sich in voller größe vor Fisk aufzubauen. Er war zwar nicht sonderlich groß und breit, aber sichtlich beweglicher, als viele andere Kämpfer. Es hat schon seine Vorteile die Fähigkeiten der Körperbeherrschung zu besitzen dachte er sich während er gespannt auf eine Reaktion des Drachenjägers wartete...



19.10.2003 12:58#271
SkyDiv@r bitte löschen



19.10.2003 14:28#272
Red_wolf Red_Wolf irrte durch die Gegend, nach dem Kampf gegen den Orks ist er jetzt schon im Minental. Er dachte sich wo Shina bloß war, er vermisste sie, es war schmerzhaft. Seine Wunde am Oberarm war auch schon wieder entzündet, ihm blieb auch nix erspart. Der Milizsoldat macht sich auf den Weg nach Khorinis. Er spazierte ganz lässig durch das Minental, auch keine Bestie griff ihn an. Nach etwa einer halben Stunde kam er am Ausgang vom Minental an. Er konnte sich fast gar nicht mehr aufrecht halten, er benutzte sein Schwert als stütze. Dann hompelte er weiter in Richtung Ausgang.



19.10.2003 15:06#273
Marquez Hm, irgendwie war es immer noch langweilig.
Wenn man es genauer betrachtet, sogar noch langweiliger. Jetzt, da Sheron auch noch weggegangen war, gab es nicht mal mehr irgendwas zum Zuschauen.
Marquez schloss die Augen und träumte.
Ja, so ein saftiger Braten wäre jetzt genau das Richtige. Egal, ob Scavenger, Molerat, Wolf oder Keiler. Zur Not hätte es auch ein saftiger Sheron-Braten sein können.
Mmmh, Sheron-Braten...
Doch halt, irgendwas hatte sich gerade verändert. Da war auf einmal so ein Schatten. Und eine zweite Stimme. Marquez lauschte angestrengt.Ja, das klang doch wirklich fast wie...
»Fisk!« Sofort öffnete der Schürfer seine Augen und sprang auf. »Wo warst du so lange?«
Doch noch ehe der Drachenjäger antworten konnte, war Marquez schon drauf und dran, sich mit gezogenem Schwert vor einer der Trainingspuppen zu postieren.
»So«, grinste er, während er in Grundstellung ging. »Jetzt schau dir an, was ich in den letzten Tagen gelernt habe.«
Er beschloss, mit dem Schlag von oben anzufangen und rammte das Schwert dann sogleich in die Schulter der Puppe, bis er es dann in Bauchhöhe wieder herausfahren ließ.
Der darauffolgende Schlag von unten konnte sein Opfer zwar nicht durchdringen, schlug aber noch ein ordentliches Dreieck aus der Hüfte ab.
Dann schließlich war seine Lieblingstechnik an der Reihe: Der Seitwärtsschlag, der den Bauch des Gegners einmal durchschnitt.
Etwas ungläubig über seine eigenen Fähigkeiten starrte Marquez auf die durchbohrte Puppe, drehte sich dann aber wieder lächelnd zu seinem Lehrmeister.»Was meinst du? Reicht das für einen Scavenger? Ich hab nämlich HUNGER!«


19.10.2003 15:38#274
Fisk Grinsend beügelte Fisk seine Schüler. Zuerst wandte er sich Marquez zu: "Mit Sicherheit. Du hast dich sehr gemausert, ich bin beeindruckt. Wenn du jagen willst, tu das. Falls nicht, sag mir Bescheid. Dann bringe ich dir einige Blocktechniken bei.".
Ohne auf eine Reaktion zu warten wandte er sich auf der Stelle und blickte zu Sheron. "Du scheinst richtig heiß auf neue Trainingseinheiten zu sein. Kannst du haben. Folge mir.". Mit einem Nicken an Marquez und der Versicherung, er könne jederzeit zu Fisk kommen um weiter zu trainieren ging der Drachenjäger mit seinem anderen Schützling zu den Trainingspuppen.
Ohne das Fisk auch nur ein Sterbenswörtchen sprach, begann Sheron bereits, das gelernte vorzuführen. "Gut gut" sprach Fisk, als der Lehrling seine Vorführung abgeschlossen hatte, "Du bist besser geworden. Das sehe ich gerne. Nun kommen wir zu etwas anspruchsvollerem; Kombos. Bald sollst du einen Trainingskampf gegen mich bestreiten, und dazu musst du Komboattacken meisterhaft beherrschen. Sie sind die Perle der einhändigen Kampfkunst." sprach Fisk und zog währenddessen seinen Sichelmond aus seiner Halterung. Langsam löste sich die schwarze Klinge von der eisenbeschlagenen Lederscheide und glänzte in voller Pracht, als Fisk es dieser entriss und hoch in die Sonne hielt. Sichtlich erwartungsvoll blickte Sheron seinen Lehrmeister an, sodass dieser ihn nicht warten lassen wollte. Da er seine restlichen Waffen in seiner Hütte gelassen hatte musste Fisk diese nicht ablegen und konnte sogleich beginnen. "Gib gut acht!" warf er Sheron zu, dann begann er. Mit einem rasch ausgeführten Schlag ließ er sich leicht zur Seite gleiten, legte sogleich einen weiteren, noch schnelleren schlag von der Seite nach und beendete das ganze mit einer Ganzzkörperdrehung, welche in einem seitlich von der Hüfte aus geführten Schlag endete. Doch damit nicht genug. Sogleich befand sich Fisk wieder im festen Stand und setzte mit weiteren Zick-Zack schlägen fort, bis er so viel Schwung hatte, um eine weitere Drehung zu vollziehen.
Dies tat er innerhalb weniger Sekunden, sodass von der Puppe im Endeffekt nicht allzu viel übrig blieb. Einen kurzen Seufzer stieß der Drachenjäger aus, dann wandte er sich seinem Schüler zu: "Kombos haben mehrere Vor- und Nachteile. Beginnen wir mit den Vorteilen. Du kannst schnelle, gut ausballancierte Schläge in schnellen Zügen hintereinander ausführen, wodurch der Gegner nicht zum Schlag kommt. Wie ich sehe hast du in Sachen Kampf den gleichen Weg wie ich gewählt und setzt vorallem auf Geschick. Das hat einen entscheidenden Vorteil den Kämpfern, welche auf Kraft setzen; Du bist schneller. Dadurch kannst du den Kombo so schnell ausführen, dass der Gegner erst nach zwei- bis dreimaliger Ausführung zum Schlag kommt. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass er dann noch unverletzt, beziehungsweise am Leben ist. Nun zu den Nachteilen: Der Kombo-Angriff benötigt einen großen Ausdauer- und Kraftaufwand. Ich musste lange trainieren, um ihn so perfekt ausführen zu können. Außerdem hat die Technik einen riesigen Haken; Ohne die Drehung bekommst du nicht den nötigen schwung. Allerdings kann man während dieser schnell die Orientierung oder den Halt verlieren. Und das endet meißt tödlich. Ich empfehle dir also erstmal, die Ausführung eines einzelnen Kombos zu trainieren. Ich werde es dir noch ein weiteres Mal zeigen, dann bist du an der Reihe" sprach Fisk erläuternd, dann ging er zurück zur Trainingspuppe, zog seine Waffe und vollführte den Kombo ein weiteres Mal, dieses Mal allerdings wesentlich langsamer und nur ein einziges Mal.
"So, nun bist du dran." grinste er dann an Sheron gewandt, ging einen schritt zurück und überließ Sheron den Trainingsplatz.



19.10.2003 16:51#275
Kaligulas Kaligulas fluchte die schlimmsten Dinge in sich hinein. Er war zu leichtsinnig beim Klettern gewesen und hatte dazu auch noch die Anderen in gefahr gebracht und die dementsprechende Laune sah man Dragonia an sie war stinksauer. Kaligulas versuchte aufzustehen. Als er seinen verletzten Fuß aufsetzte fuhr ein stechend-reissender Schmerz durch seinen Knöchel. Er biss die Zähne zusammenum sich möglichst wenig anmerken zu lassen.Der Schürfer ging ein paar schritte zu den anderen, stellte sich vor und musterte beide während er sich zähneknirschend den schmerz verkniff.



19.10.2003 17:57#276
Dragonia Dragonia bedankte sich, für die Warnung und sah wie der Sumpfler und die Lees hinunter zur Küstenebene gingen.
Kaligulas der wieder Herumspazierte wurde noch mal Verarztet, ebenso die Wunde an Dragonias Arm, die anderen Schrammen die sie sich bei dem Kampf mit den Orks zugezogen hatte waren zu vernachlässigen, aber sie mussten weiter, durch das Minental.
Dort wollte die Einzelgängerin, jedenfalls ihre Beiden Schüler, an lebenden Gegnern Prüfen, nur nicht gerade gegen Orks, auch Snapper oder Scavenger vielen da aus.
Aber sie würde schon geeignete Gegner Finden, wo Leichen lagen waren auch Riesenratten nicht weit, oder Molerats, gegen diese Gegner dürften die beiden schon bestehen können, auch Blutfliegen oder Goblins währen nicht schlecht, überlegte sie sich.

Sie warteten noch bis Sonnenaufgang, bis sie mit ihren Schülern weiter zog mitten hinein in das Minental.
Kaligulas Fuß ging es mittlerweile dank der Salbe, einem Verband und einem breiten stützenden Lederriemen um den Köchel, wieder besser.Dragonia konnte den Arm auch wieder recht Gut bewegen ohne großartige schmerzen zu haben aber fit war er noch nicht.

Sie waren schon einige Zeit im Minental unterwegs als Dragonia anhielt und anfing zu grinsen.
“Seht ihr dort drüben das Gewimmel? Das sind ein paar Riesenratten und sogar eine oder Zwei Molerats dabei. Mit denen werdet ihr euch, jetzt mal anlegen. Ich möchte sehen wie ihr gegen sie kämpft, im Notfall springe ich ein. Versucht sie einzeln zu erledigen und euch von ihnen nicht einkreisen zu lassen.“Sie sah die erschreckten Gesichter ihrer beiden Schüler aber sie war unerbittlich.
Vorsichtig gingen die beiden auf das Knäuel von Riesenratten und Molerats los, die sich dort wohl um irgendein Stück Ass balgten.



19.10.2003 18:09#277
Aeryn Ganz langsam, gleich einer Mutter, die ihr Baby zudeckte, glitt die Sonne herab, und die Dunkelheit senkte sich über das Land. Mit der Nacht kam die Kälte. Es war eine sanfte herbstliche Kälte... doch nur für einen Moment. Als der letzte Rote Streif am Horizont versank kam der Frost.

Aeryn starrte in den Himmel. Hoch über ihr konnte sie die verschiedenen Sternbilder ausmachen. Ihr war kalt und sie zog sich den Umhang enger um die Schultern. Sie hatte die erste Wache übernommen. Abseits der anderen, die am Lagerfeuer saßen partroilierte sie und vergewisserte sich, daß sie keine unliebsamen Überraschungen erleben mußten.

Die Kriegerin schien in den letzten Tagen oftmals nachdenklich, ganz in sich zurückgezogen. Ihre am Anfang herrische Art, schien verschwunden, statt dessen waren die vier mehr wie eine Art Gemeinschaft durch das Mienental gezogen.Doch in ihrem inneren brodelte es wie ein Vulkan... irgendwann würden die Flammen herausbrechen.

Was würde der neue Morgen bringen? Was der nächste Tag?

Irgendwann...



19.10.2003 18:28#278
Kaligulas Kaligulas zog leise sein Schwert, Billy ebenso als die beiden an den Ratten standen und eine Riesenratte die beiden bemerkt hatte quiekte sie erschrocken und die anderen Ratten drehten sich auch zu den beiden Prüflingen um. Der immernoch quiekende Rattenkopf wurde von Kaligulas mit einem langgezogenen Schwertschwung vom Rest der Ratte getrennt Billy übernahm ebenfalls eine und stach ihr mit seinem Schwert ins Genick worauf die ratte nurnoch röchelte. Erst da bemerkte das Duo das auch ein paar Molerats griesgrämig zu den ihnen watschelten und ihre Zähne fletschten. Billy stach dem ersten Molerat fachmännisch ins Auge und durch das Loch ins Gehirn wärend Kaligulas sich mit der mittlerweile dritten Riesenratte beschäftigte.



19.10.2003 19:05#279
SirBilly Billy schnappte nach luft. Er hätte nie geglaubt das Töten so einfach seien konnte. Nun führte er die Kombinationen und Hiebe fast automatisch aus. Sein ganzer Körper wich instinktiv Bissen aus und sein umklammertes Schwert schwang hin und her. Kaligulas hielt die Ratten im Zaum. Er sah ihnen in die Augen, das Schwert bereit haltend. Kaum sprang eine ihn an, wehrte er reflexartig ab. Er war tief konzentriert und in seinem tiefsten Kampfrausch. Billy durfte seine Gegner auch nicht aus den Augen lassen. Der Molerat wart sichtlich wütend über den Fall seines Kollegen. Er fletschte die Zähne und duckte sich zum Sprung. Billy reagirte schnell und sprang seitlich an seinem Gegner vorbei. Seine Klinge streifte das Biest an der Seite, ehe Billy gezielt und gnadenlos zustach. Der getroffene rollte leblos zur Seite, da kam auch schon der dritte angetrabt.Kaligulas wurde gerade mit der dritten Ratte fertig. Nun standen die Schüler Rücken an Rücken, beide den Feind im Visir. Doch nach ein paar gezielten Schlägabtauschen war auch dieses Hinderniss beseitigt.
Billy erlitt ein paar mehr oder weniger tiefe Kratzspuren und Kaligulas wurde gebissen. Doch sie waren beide wohl auf und heiß begehrt neues zu erleben.


19.10.2003 19:56#280
Dragonia [Dragonia beobachtete die Kampfkünste ihrer beiden Schüler mit Wohlwollen, ja nicht schlecht die Zwei, dachte sie als die beiden das Gewusel an Riesenratten und Molerats besiegt hatten.
“Gut gemacht, ihr beiden.“ sagte sie zu den doch etwas lädiert ausschauenden Kämpfern. “So das war aber noch nicht alles. Die Abwehr ist mir bei den Tieren was zu kurz gekommen und dafür suchen wir euch nun noch einen Passenden Gegner.“
Dragonia und ihre Schüler drangen immer weiter in das Minental ein und gegen Abend fand sie den passenden Gegner, auch noch zwei, eigentlich Zwei für beide aber das schien ihr für den Anfang etwas viel.
Sie lies die beiden dort stehen, sagte ihnen, sie sollten Warten und sie Schlich davon.
Nicht weit nur ein Paar Meter zu einer Höhle im Fels, die hatte die Spuren von Goblins entdeckt, aber sie hatte sich verrechnet es waren nicht vier, sondern fünf.
Wie eine Furie kam sie lautlos über die Goblins, nach einigen Sekunden waren drei tot und die restlichen Zwei lockte sie aus der Höhle und zu ihren Schülern.
“Jeder nimmt sich einen vor, aber nur Abwehren! Spielt mit ihnen, ich möchte nur das ihr ihre Schläge abwehrt und wenn ich euch ein Zeichen geben, dann dürft ihr sie fertig machen.“ rief sie ihnen zu als sie sich mit den beiden Goblins auf ihren Fersen ihren Schülern näherte.



19.10.2003 20:30#281
SirBilly Billy rannte schreiend mit erhobenem Schwert auf den Grünhäuter zu. Er schlug unzählige male mit voller Kraft auf ihn ein. Die Schläge prasselten auf das Kleine Wesen herab. Dann schlug Billy dem Goblin mit dem Knauf ins Gesicht, sodass dieser nach hinten taumelte. Nun hatte er eine gute Abwehrstellung. Der Goblin kam mit erhobener Keule angewatschelt. Er schlug zu, doch Billy wehrte den Hieb gekonnt ab. Nun fing er an. Er tänzelte um den Goblin herum, wobei er in der rechten das Schwert hielt und den linken Arm wie bein Fechten nach hinten strackte, um das Gleichgewicht optimal zu halten. Ja, es war tatsächlich wie ein eleganter Tanz. Der Goblin schlug einselnd wild drauf los. Billy konterte und parierte die Hiebe mit einer Vielzahl von wibzigen Schlägen und drehungen. Es machte almähluich richtig Spaß.
Doch auch nur solange, bis Billy in seinem Leichtsinn die Keule des Monsers am Bauch geschliffen bekam. Nun fasste er sich wieder, konzentrierte sich und parirte weiterhin erfolgreich die angriffe des langsam müde wärdenden Gegners.


19.10.2003 21:15#282
Zombiebreaker Der Mond hatte starke Probleme durch das beschlagene Fenster von Zombiebreakers Hütte zu scheinen. Sein versuch war auch nur von kurzer Dauer,denn so schnell er sich auch gezeigt hatte,so schnell verschwand er auch wieder hinter den Wolken,die sich nun im Scheine des Angesichts vermehrt am Horizont zeigten. Das Räuberlager hüllte sich in dunkelheit...
Die Flammen aus dem Ofen spendeten Wärme,und erfüllten den Veteranen mit allgemeiner Zufriedenehit. Doch irgendwas fehlte an diesem ABend...Zombiebreaker verließ seine Hütte. Mit zufriedenen Augen überblickte er das dunkle,ruhende Räuberlager. Es war schön zu sehen,wie längst vergangene Tage wieder auferstanden sind. Auferstanden wie Phoenix aus der der Asche.Der Veteran setzte seinen Weg zur Vorratshöhle fort. Seine augen begannen nach einem guten alten Tropfen zu suchen. Und kaum hatten sie damitbegonnen wurden sie auch schon fündig. Im alten Staub des Räuberlagers lag eine rote Flasche Wein. Genau das,nachdem Zombiebreaker gesucht hatte...
Zufrieden und mit der Flasche Wein in den Armen kehrte Zombiebreaker zurück,,zurück zu seinem warmen HAus und seinen beschlagenen Scheiben...


19.10.2003 21:40#283
Kaligulas Der zweite Goblin kam wütend auf Kaligulas zugerannt. ,,Was habt ihr mit denen gemacht?" rief er zu Dragonia und bekam als Antwort :,,Ach ich hab nur 3 ihrer kumpels gekillt, nix großes."Da sauste die kleine Keule auch schon auf Kaligulas zu. Er zog sein Schwert und parrierte. Das spielen mit dem Goblin machte richtig spaß. Kaligulas nahm sich vor öfter mal hierher zu gehen um zu trainieren. Der kleine gnom ackerte sich einen ab bei den Versuchen Kaligulas zu treffen aber jeder Schlag wurde gekonnt und konzentriert geblockt. Als der kleine gegner mit fast schon rotem Kopf ,schreiend Kaligulas entgegenlief blockte der Schürfer den schlag und lies den Goblin gegen seine Fußsohle laufen, was den dreikäsehoch noch wütender machte.



19.10.2003 21:53#284
Dragonia Dragonia beobachtete ihre Schüler beide schlugen sich die ersten Minuten wacker, aber was war das? “Billy! Las diese Scherze. Du kämpfst mit einem Schwert, auch wenn es ein Kurzschwert ist, aber auch von einem Kurzwert zu einem Degen ist ein Unterschied. Wenn du Fechten willst besorg die auch die Passende Waffe.“
Billy nahm das Schwert wieder richtig und Dragonia, beobachtete weiter bis sie schließlich das Zeichen gab.
“Gut, ich habe genug gesehen, jetzt greift die Gobbos an.“



19.10.2003 21:58#285
SirBilly Billy schlug mit voller Kraft zu. Dem Goblin fiel die Waffe aus der hand. Nun holte Billy aus und stoss dem Goblin seine Klinge ins Herz. Er drehte die Waffe ein bisschen rum, damit die Wund sich vergrösserte. Nun zog er die Waffe wieder heraus und säuberte sie an dem nächst besten Stamm.



19.10.2003 22:02#286
Kaligulas ,,Schade" dachte sich Kaligulas ,,Und dabei hats doch grad soviel spaß gemacht." Er nahm sein Schwert fester in die Hand als zuvor trat den Goblin zurück und als dieser mit erhobener Keule auf den Prüfling zugerannt kam Wich Kaligulas einen Schritt zur seite und trennte die Keule seines Gegners mit seinem kräftigem Hieb seines Schwertes in zwei Teile. Der grüne gnom sah sich kurz den Griff seiner ehemals noch schönen Waffe an un drehte sich zur flucht um, das gelang ihm jedoch nicht da ihm eine Klinge im rücken steckte, die Klinge von Kaligulas. Der Schürfer zog sein Schwert aus dem durchbohrten Goblin ,und schlug dem Gegner mit einem langgezogenen Hieb den Kopf ab. Der rumpf des Goblins fiel auf die kleinen Knie und kippte nach vorne um.



19.10.2003 22:17#287
Dragonia Fein dachte sich Dragonia die beiden haben zwar noch viel zu lernen aber die Grundlagen haben sie drin.
“Gut Ihr beiden, ihr war recht gut, es währe zwar noch so einiges zu verbessern gewesen, aber die Grundlager habt ihr Drin. Herzlichen Glückwunsch ihr beiden habt Bestanden.
So Kaligulas dir sollte ich nur die Grundlagen beibringen, die hast du nun, aber über weiter du kennst di Übungen und damit verbesserst du auch noch deine Kampfkunst.
Billy du wolltest auch meinen Fortgeschrittenenkurs machen? Aber sei versichert, der wird noch schwerer und Härter. So bleibt mir nichts mehr zu sagen außer Abmarsch.“ Dragonia lächelte “Kaligulas du kannst natürlich noch bis zum Hof begleiten. Billy, wenn du Morgen noch bei mir weiterlernen möchtest, erwarte ich, jetzt von dir, die Entfernung von 20 Runden jeden Morgen zu Laufen, also Schätze das ab, wie du auf dem Hof des Grossbauern, laufen musst, das es ungefähr die gleiche Entfernung ist, wie 20 Runden um die Insel der Amazonen.“ sprach Dragonia und marschierte los.



19.10.2003 22:26#288
Kaligulas Kaligulas freute sich endlich wieder mal auf den Hof zu komen aber er war auch traurig sich von seinem mittlerweile liebgewonnenem Freund und Mitschüler Billy trennnen zu müssen geschweigedenn von seiner Lehrmeisterin. Er watschelte mit gemischten Gefühlen hinter den beiden her und nahm sich noch vor seine weitere Schwertausbildung ebenfalls bei Dragonia zu machen.



20.10.2003 21:43#289
Sheron J. Spark Mit aufmerksamem Blick beobachtete Sheron seinen Lehrmeister und versuchte sich dessen Schritte möglichst gut einzuprägen. Immer wieder nickte er, oder wiederholte die Schläge mit einer imaginären Waffe. Erst als Fisk seine Vorführung beendet hatte und sein okay gab, zog der Schüler seine Waffe aus der Scheide und ging in Kampfstellung. Ein paar einsamme Schweistropfen, welche die Nervosität des Schürfers preisgaben, zogen ihre Bahnen über die eisernen Gesichtszüge jenes Mannes und verloren sich schlieslich im Staube des Übungsplatzes.
Mit einer schnellen Bewegung zog Sheron seine Waffe quer durch die Luft und vollführte, nach einer weiteren Bewegung, eine Drehung. Leider zeigte jene Drehung nicht den gewollten Effekt, der Geschwindigkeits- und Intensitäts-steigerung des Schlages, sondern sie lies den Schürfer mit einem Schlag auf den Boden krachen. Irgendwie hatte er während der Drehung das Gleichgewischt verloren und war somit haltlos über eine Baumwurzel, welche aus dem Boden herausragte, gefallen. Verdammt kams es aus dem Mundwerk des Schülers heraus, während er sich langsam wieder aufrappelte und sich dabei den Staub von den Klamotten klopfte.
Doch so einfach lies sich Sheron nicht einschüchtern. Wieder nahm er seine Waffe in die rechte Hand und wiederholte den Vorgang. diesmal landete er zwar nicht auf dem Boden, verlor aber trotzdem während der Drehung die Orientierung und so landete seine Waffe anstatt im hölzernen Gegner in der Steinwand des Berges...


20.10.2003 21:52#290
Fisk Mit hoch mahnendem Blick verfolgte Fisk das Handeln seins Schülers. "Komm schon, hoch mit dir!" rief er Sheron schlussendlich zu, als dieser seinen Weg auf staubbedeckten Boden gefunden hatte, "Nur durch hartes Training kommst du vorran. Gib nicht auf. Weißt du, ich lasse mich gerne von meinen Schülern überraschen. Deswegen gehe ich zurück in den Wohnbereich. Morgen zur selben Zeit bin ich zurück, und dann solltest du diesen Angriff beherrschen. Okay?". Langsam, jedoch bedeutend nickte der Schürfer, dann wandte sich der Drachenjäger seiner seits ab und tätigte einige Schritte.
Nach einigen Metern blieb er stehen und sah ein letztes Mal zu Sheron. Dann verschwand er in Richtung Wohnbereich. Er hatte vor, seine Ausrüstung zu holen und dann schnellst möglich auf Orkjagd zu gehen - auch er wollte sich noch weiter verbessern.



21.10.2003 13:18#291
Dragonia Lange hatten sie Gebraucht, erstens durch die Verletzungen, die aber mittlerweile wieder verheilten, aber sie hatten Zeit gekostet und zweitens durch die verwesenden Leichen die überall herum lagen nach dieser Jagt von denen der Sumpfler und die Lees geredet hatten, die Dragonia und ihre Schüler am Pass zur Küstenebene getroffen hatten.

Die Orks verstärkten wieder ihre Präsens im Minental, Späh - Trupps streiften durch das Tal und Dragonia musste das ein oder andermal den Übermut ihrer Schüler bremsen.
Aber es gelang ihnen doch schließlich den Bergpfad zu erreichen, Kaligulas war nicht mehr zu bremsen gewesen und und Verabschiedete sich von seiner Lehrmeisterin und seinem Mitschüler.
Er rante den Bergpfad hinauf, das Dragonia doch verwundert schauen lies, war er eben nicht noch gehinkt? Dragonia Lächelte. sollte er nur von hier aus dürfte er nicht mehr in so großer gefahr sein und jetzt konnte er sich ja auch schon etwas besser verteidigen.

Hinter der Alte Mine, machten sie und Billy erst einmal eine Rast und blieben die Nacht über dort, am anderen Morgen machten sie sich wieder auf den Weg zu Onars Hof und so verließen sie endlich, das Minental und traten durch das Tor hinaus auf das Weidenplateau.



21.10.2003 16:01#292
Marquez Die folgenden Ereignisse finden zwischen 19:00 und 21:00 statt,am Tag der ersten halbwegs professionellen Scavenger-Jagd im Minental(sprich: gestern).

Einen Fuß vor den anderen. Ganz langsam. Nicht zu laut. Und immer schön gegen den Wind nähern. Jaha, besser konnte es gar nicht laufen. Das leise Rascheln des Schilfes übertönte wunderbar die Schrittgeräusche.
Es war einfach. Zu einfach...

Jetzt war er nur noch ein Armlänge vom Ziel entfernt. So schnell wie möglich musste es über die Bühne gehen, sonst würde er Probleme bekommen.Vorsichtig zog er nun seine Feldflasche und hielt sie in den Wasserfall. Ja, nur noch ein kurzer Augenblick und sie würde voll von klarem Wasser direkt aus der Eisregion sein.
Hektisch blickte er sich um.
Nichts.
Er atmete durch. Jetzt nur noch den Korken drauf und abhauen.
»Missionsziel 1 erfüllt, kein Feindkontakt.«
- Grunz –
»Grunz? Wieso Grunz?« Er drehte sich um.
- Grunz –
»Ach, na klar, ein Lurker! Es musste ja so kommen! Jetzt, wo ich fast fertig bin!«
- Grunz –
»Ach, halt die Klappe! Jedes Mal, wenn ich mich schon in Sicherheit wiege, kommt irgend so ein Scheißvieh und will mich fressen! Kannst du mir mal sagen, was der Mist soll?«
- Grunz –
»Natürlich kannst du das nicht! Du bist nur ein dämlicher kleiner Lurker, der nichts weiter in seinem Spatzenhirn hat, als seine Instinkte. Und die besagen: Friss alles, was dir in die Quere kommt!«
- Grunz –
»Ach, jetzt fühlst du dich angegriffen, ja?«
- Grunz –
»Och, gehen dir die Worte aus? Is ja direkt süß... Na komm, lass deiner Wut freien Lauf!«
- Grunz –
»So, dann viel Spaß noch. Ich hab noch was Besseres zu tun, als mich mit einem Lurker zu streiten.«
Erhobenen Hauptes zog Marquez von dannen und ließ die Nervensäge hinter sich zurück. Flussabwärts wartete schließlich noch das zweite Missionsziel auf seine Erfüllung.

Und da war es auch schon: Das gegen Mittag erspähte Scavengerrudel.Mit einem reibenden Geräusch fuhr das Trainingsschwert aus dem Gürtel.Der Plan: Ein Vieh rauslocken und so schnell wie möglich erschlagen.Ein teuflisch guter Plan...
Nach einem unwahrscheinlich diabolischen Grinsen war er auch schon um das Rudel herumgegangen und bewegte sich langsam auf eines der Tiere zu, das er sich schon in Bratenform vorstellte.
Hach ja, so schön saftig. Vielleicht hatte Linky ja auch noch irgendeine leckere Soße auf Lager...
Doch dann gackerte das Tier auf und stürmte los.
»Hey, ganz langsam, ja?«
Sofort ging Marquez in Grundstellung und erwartete sein Opfer.Irgendwie war es still geworden. Nur noch der eigene Herzschlag war hörbar.Selbst der Wind, der in den Haaren des Schürfers spielte, gab keinen Laut mehr von sich.

Das Tier kam immer näher. Jetzt holte Marquez aus.
Und schlug energisch und kompromisslos zu.

Langsam öffnete er nun wieder die Augen und blickte ungläubig auf das, was er da angerichtet hatte. Sein Arm zitterte und das Schwert steckte in der Seite des Scavengers, der nur noch leblos auf dem Boden lag.
Ihm ging durch den Kopf, was er gefühlt hatte, als er seine erste Molerat erlegt hatte: Mitleid, Selbstzweifel. Aber jetzt war es mehr Genugtuung, eine unglaubliche Genugtuung.
Hatte ihn der Hunger so verändert? Die Instinkte?

Mit ausdruckslosem Blick zog er das Schwert aus dem Kadaver und strich es über das ausgetrocknete Gras, um es zu säubern.
Dann schulterte er seine Beute und machte sich nachdenklich auf den Weg zurück zum Lager.



21.10.2003 20:10#293
Sebastian_R Sebastian bekam langsam ein besseres Gefühl und seine Angst vor den so gefährlichen Mienental legte sich.Und das alles obwohl er erst seit kurzer Zeit hier war, somit konnte diese Einschätzung über das Mienental ja nur falsch sein.Nach kurzer Zeit wurde ihnnämlich schon das Gegenteil beweisen.Denn eine Gruppe von 5 Männern kamen auf ihn zu, erst dachte er sich wollte nichts von ihn aber als er ihn schon einmal in der Ferne aus den Weg gehen wollte merkte er das sie ihn ins Visir genommen hatte und er bekam es etwas mit der Angst zu tun.Er wollte umdrehen und einen anderen Wge nehmen doch das ließen die Männer nicht zu und rannte ihn schnell hinterher.
Nach kurzer Zeit konnte ihn einer der Männer einholen und schlug ihn mit einen Knüppel auf den Hinterkopf.Sebastian fiel zu Boden und verlor das Bewusstsein.Die Männer machte nichts weiter mit ihn als ihn zum Eingang des Mienentals zu bringen, wo Sebastian dann mit einem dröhnenden Kopf aufwachte.Er konnte es gar nicht glauben warum greifen ihn die Männer an und tun dann nichts weiter als in den ganzen Weg den er gelaufen war wieder zurück zu tragen.Doch dann fand er einen Brief in seiner Tasche.
"Sebastian du bist viel zu schwch um das Mienetal zu überleben, du solltest ersteinmal trainieren oder die Verstäkung hohlen.Du kannst es noch 20mal Versuchen aber meine Leute werden dir immer zeigen das du es nicht schaffen wirst.
Mageta"
Was bildet sich dieser Arsch nur ein dachte Sebastian sich, aber er hatte wohl keine Wahl und somit entschloss er sich, so schwer es ihn auch fiel ersteinmal zu tarinieren und sich Verstärkung zu ebsorgen bevor er sich wieder auf die Suche anch seinen Bruder geben würde.Er schaute noch einmal den Weg entlang und verließ dann wieder das Mienental.



21.10.2003 23:50#294
Marquez Satt, aber noch lange nicht zufrieden, streifte Marquez durch das Lager und die nähere Umgebung, nachdenkend und philosophierend. Über seine Gewissensbisse und Instinkthandlungen.
Aber was sollte für ein Jäger aus ihm werden, wenn er Skrupel davor hatte, Tiere zu töten?
Irgendwie musste er diese Skrupel ablegen und »Routine fürs Töten« erlangen. Aber wie sollte er dabei mit sich im Reinen bleiben?

Doch nun wollte er erst einmal seine Ausbildung fortsetzen. Hauptsache, sein Kopf würde wieder etwas freier werden.
Nach einem kurzen Ausflug zum Trainingsplatz, wo Fisk nicht anzutreffen war, begab sich Marquez also zur Hütte des Lehrmeisters und klopfte an.Und wartete... und wartete... und setzte sich hin und wartete weiter...


22.10.2003 12:27#295
Sheron J. Spark Ein eissiger Wind durchzog den kleinen Trainingskessel des Banditenlagers, während sich Sheron mit seinem Training beschäftigte. Eine Drehung nach der anderen vollführte der Schürfer ohne das Gleichgewicht zu verlieren um schlieslich seine Waffe im Gegner zu versenken. Geschafft atmete er erleichter auf, als er seine Waffe in das Holz rasseln sah. Mit einem Seitschritt riss er die Klinge jedoch sofort wieder raus und ging einige Sprungschritte zurück. Wieder ging er in seinen Ausgangsstellung und riss die Waffe quer durch die Luft, machte eine leichte Seitdrehung und riss dann die Klinge in einer 360 Grad Drehung um seine eigene Achse, wobei er letztlich den Schwung nutzte um die Waffe weiter zu führen...



22.10.2003 21:05#296
Samantha Bedächtig schritten sie nebeneinander her und warfen immer mal wieder einen Blick zum dunklen Nachthimmel hinauf, an dessen Firmament sich die Sterne tummelten. Hin und wieder schrie eine Eule und irgendein anderes Nachtgetier flatterte aufgeregt vor Samanthas Gesicht herum, bis die junge Frau die Geduld mit ihm verlor und es mit einer wilden Handbewegung verscheuchte. Das Hörnchen, welches sich schon einen saftigen Happen versprochen hatte, schaute dem verjagten Nachtfalter traurig nach.

"Wir müssen äußerst vorsichtig sein, dass unser Plan nicht auffliegt. Eine wundervolle Idee, war klar dass sie von dir stammen musste", grinste Samantha in die Dunkelheit hinein. Sie hielt sich dicht neben Angroth, wer wußte schon wann sie ihm mal wieder so nahe sein konnte, jetzt, wo er ein Söldner war. Sie genoß die Wanderung durch die stille Nacht zusammen mit ihren Freunden."Wegen deinem Schatz, hast du schon eine Idee wo er sicher verstaut ist? Er darf auf keinen Fall irgendwelchen Banditen in die Finger geraten, das wäre jammerschade."
Sie hatten den Pass erreicht und betraten nun langsam das Minental. In der Ferne konnte man die Orks brüllen hören, ein unverkennbares Zeichen dass sie sich ihrem Ziel näherten.



22.10.2003 22:57#297
Trulek Nun befanden sich die Fünf also im Minental. Links und rechts wurden die steilen Wände des Passes flacher und vor ihnen erstreckte sich das weite Tal. Nur wenig war in der undurchdringlichen Dunkelheit der Nacht zu sehen. Man konnte sich fast besser an den Geräuschen orientieren. Von hier im Umkreis ging nichts aus, jedoch konnte man in der Ferne Orks hören. Diese grünhäutigen Biester ließen sich einfach nicht ausrotten. Zig von ihnen waren schon von Menschenhand getötet worden und umgekehrt, jedoch überwiegte selten eine Seite. Trulek hatte vom Gott Adanos gehört, der angeblich das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse hielt, doch er wusste nicht so recht ob er daran glauben sollte. Der ehemalige Templer wollte jetzt erstmal gar nichts glauben und an gar niemanden glauben. Meistens gab es doch immer einen Haken an der Sache.
Die Gegend hier war gefährlich, Trulek war bereit seinen Bogen in die Hand zu nehmen und binnen kurzer Zeit einen Pfeil aufzuspannen, während die anderen ihre Hände auf den Schwertknauf gelegt hatten. Jetzt mussten sie nur noch irgendwie herausfinden, wo sie diesen Schmied finden konnten, den sie suchten. „Im Minental“, hatte der Söldner gemeint. Erst jetzt war ihnen bewusst, dass das ein ziemlich großes Gebiet war und wenn man da jemanden suchte, konnte man das wohl lange tun.
Zum Glück ließ ihnen der steile Pfad vorerst keine andere Wahl als ihm zu folgen. Schließlich, als sich das Land etwas verflacht hatte ging der Weg weiter in mehrere Richtungen. Nach kurzer Diskussion nahmen sie den Weg nach Westen. Irgendwie kam es Trulek komisch vor, er hatte mit mehreren Biestern hier im Tal gerechnet. Er kannte das Tal nur so, dass man an jeder Ecke überrascht wurde, aber jetzt war es fast vollkommen leblos.
Weiter führte sie der Weg durch ein kleines Wäldchen und endete schließlich. Es blieb ihnen also nichts anderes übrig, als sich einen eigenen Weg quer durch den Wald zu suchen. Schließlich kam die kleine Gruppe wieder aus dem Wald hinaus und stand nun vor einer großen Felswand. Ein Stückchen weiter rechts schien es einen breiten Aufgang zu geben. Eigentlich waren sie ja eben erst hinab gestiegen, warum also hier wieder hinauf? Leider konnte man in der Dunkelheit nicht erkennen, ob der Weg einfach in Fels überging, oder doch etwas Tolles barg. Leise Sprach Trulek zu den anderen. “Was meint ihr? Gehen wir da hoch, oder lassen es lieber. Ich wäre für Numero eins. Ich kenne das Gefühl, wenn man eine kleine Stelle beim Suchen auslässt und dort am Schluss noch mal guckt und das Gesucht findet! Deswegen würde ich vorschlagen uns kurz umzusehen.“


22.10.2003 23:38#298
Angroth Die Idee war garnicht mal so schlecht, und Trulek hatte auch eine ziemlich plausible Erklärung dafür, warum sie denn nun da hinauf sollten. Andererseits konnte dort natürlich genausogut nichts sein und es war Zeitverschwendung, was auch im Sinne einer wahren Suche liegen würde, aber dann würde man sich fragen wenn man es ließe ob man es nicht doch gefunden hätte. Also insgesamt eine sehr verwirrende Sache, deshalb stimmte Angroth zu.
So begaben sie sich vorsichtig an den Aufstieg, Samantha und Angroth immer dicht an dicht, genossen ihre Nähe zueinander. Die Truhe wurde unter diesen Umständen auch irgendwie viel leichter für den Söldner, und er glaubte nicht mehr so recht an eine Gefahr.
Die Dunkelheit mochte ihnen viel verbergen, aber ebenso verbarg die Dunkelheit sie. Unbeschwerten Herzens und sich im Falle eines Nicht - Findens des Söldners Cor oder Gor wenigstens eines sicheren Schlafplatzes gewiss stiegen sie weiter und weiter, bis dass sie anfingen zu keuchen.
Der Aufstieg war doch anstrengender als zunächst erwartet und der wie in den Fels geschlagene Pfad hatte noch eine leichte Linksbiegung vollführt, sodass sie beim zurückblicken ihren Aufstiegsort nicht mehr sehen konnten, dafür aber die trotzig dastehende Burg der Paladine, aus deren einiger Fenster Licht ihnen weiter vom verbitterten Leben der belagerten kündete, im Dienste Innos´. Weiter hinauf stiegen sie, abgewandt von diesem Zeugnis des unbeugsamen Stolzes der Streiter des Königs, denen Angroth diesen niemals zuzugestehen bereit war - bis heute. Er wollte seinen alten Glauben und die dazugehörigen Ansichten hinter sich lassen, auch wenn das nicht von Heute auf Morgen gehen würde. Nun endlich erhob sich vor ihnen im Dunkeln etwas noch dunkleres, Schatten von Befestigungsanlagen.
Auch Fackelschein von einem Aussichtsturm schien herab auf sie, eine Silhouette bewegte sich dahinter. Sie traten näher, sie hatten wohl gefunden wen oder was sie suchten.
"Wo wollt ihr hin und wer seid ihr?" rief der Wachtposten hinab.Angroth antwortete laut: "Wir kommen von Onars Hof, wir stehen in seinem Sold! Und wir wollen zu einem gewissen Gor oder Cor."
"Gorr meinst du?" erscholl die rauhe Stimme wieder.
"Ja, genau der! Wir brauchen Ausrüstung."" entgegnete Angroth wieder, woraufhin ihnen der Einlass gewährt wurde, die Wache aber nicht sicher sagen konnte, ob der Schmied anwesend war.
Sie betraten dennoch guter Dinge das Lager, welches hinter einem kleinen schmalen Pfad verborgen lag und sich inklusive einer großen Höhle über ein ansehnliches Areal erstreckte. Gorr zu finden würde sich so als ziemlich schwer herausstellen, denn eine Menge Söldner und Männer in blutrotschuppigen Rüstungen waren hier versammelt, an Lagerfeuern oder in dunklen Ecken, schweigsam oder in hitzige Gespräche verwickelt, lachend oder ernst.
Sie entschlossen sich, sich an eines der Lagerfeuer zu setzen und sich erst einmal umzusehen. Vielleicht fand sich ja jemand, der besagten Schmied kannte.


23.10.2003 02:07#299
Fisk Träge, ja beinahe gelangweilt schleifte Fisk sich durch das Lager. Immerhin hatten die anderen Bewohner ein zünftiges Lagerfeuer zu Stande gebracht, sodass der kalte Wind, welcher tief in seine Wangen einschnitt, ein wenig gemildert wurde. Seufzend bewegte sich Fisk auf selbiges zu und ließ sich daran nieder. Er achtete erst auf die anderen, die an diesem Feuer saßen erst, als er eine ihm nur allzu bekannte Stimme hörte; Das war Angroth.
Ruckartig riss Fisk seinen Blick von oben auf und musterte den Templer. Templer? Wo war denn seine Rüstung abgeblieben?
Ein wenig verwundert rückte der Drachenjäger näher an seinen Freund heran und tippte ihn nach einiger, etwas mühsamer Rückerei an. Angroth wandte den Kopf um und musterte den Einhandlehrmeister zuerst mit verdutztem Blick, dann jedoch schien er ihn zu erkennen. "Fisk?!" murmelte er sichtlich verwundert und blickte den Drachenjäger entgeistert an. "So werd ich genannt, ja!" erwiderte Fisk grinsend und klopfte dem Kämpfer auf die Schulter. "Du bist Drachenjäger? Mensch, wie die Zeit vergeht..." sprach Angroth und musste ebenfalls anfangen zu grinsen. Während Fisk seinen ehemaligen Gegner bei den khorinischen Spielen begutachtete, fiel ihm auf, dass dieser nur einen Novizenrock trug. "Wo ist denn deine Templerrüstung abgeblieben?" fragte der Einahdnlehrmeister etwas verwundert, während er den harten Boden betäschelte.
Angroth hob den Kopf. "Ach ja, das kannst du ja nicht wissen. Ich habe den Sumpf verlassen. Lee hat mich in eurer Gemeinschaft als Söldner aufgenommen." sprach er dann, wobei Fisk ihm nicht einmal Bedrückung auffiel. Im Gegenteil, Angroth schien sich als Söldner recht wohl zu fühlen. Da erst fiel dem Lee-Anhänger eine Person im hintergrund auf. Neugierig streckte er den Kopf ein wenig vor und musterte den Fremdling. "Ein Freund von dir?" sprach er, anscheinend an Angroth gewandt, jedoch wandte er den Blick nicht von dem Unbekannten ab.


23.10.2003 02:38#300
Trulek Während sie da so am Feuer saßen hatte sich ein Mann in einer dieser roten Rüstungen zu ihnen gesetzt. Angroth schien ihn irgendwoher zu kennen, von den khorinischen Spielen, wie er später erwähnte. An Angroth gewandt stellte der Drachenjäger die Frage wer das neben ihm sei. Trulek ergriff die Initiative und begann sich selbst vorzustellen. Immerhin wollte er einen guten Eindruck hinterlassen. “Trulek nennt man mich. Auch ich komme aus dem Sumpflager und habe den Glauben an den Schläfer aufgegeben. Wir sind jetzt hier im Minental um uns unsere zustehenden Rüstungen abzuholen. Ein Söldner auf dem Hof meinte, dass man hier den Schmied finden könne. Na ja er sagte nur, dass man ihn im Minental finden könne, aber jetzt sind wir eben hier gelandet.“ Den Namen des Drachenjägers hatte Angroth ja schon ausgesprochen, also brauchte er danach nicht zu fragen. Der Mann schien recht stark und sah erfahren aus.“Auch wenn es jetzt nicht unbedingt passt: Ich hab Kohldampf. Ihr habt nicht zufällig ein bisschen Fleisch hier das man über dem Feuer brutzeln könnte?“ Seine Frage wurde jedoch von selbst beantwortet. Auf der anderen Seite des ansehnlichen Feuers lagen ein paar gebratene und auch rohe Stücke Fleisch. Trulek war der erste der aufsprang und gleich ein paar Stück für sie alle holte. Er wusste nicht womit es zusammenhängen mochte, aber seit ein paar Tagen überkam ihn immer wieder der Hunger. Vielleicht war es schon ein Anzeichen davon, dass er nun Söldner war. Diese rauen Kerle aßen auch gern, waren aber dafür auch verdammt kräftig. Kraft hatte Trulek auch genug, nur wusste er nicht sie richtig einzusetzen. Trulek fiel noch etwas ein, was er diesen Fisk fragen konnte. Vorhin als wir ins Minental gekommen sind und den steilen Weg vom Pass runtergelaufen sind, da war ja kaum fremdes Getier zu sehen. Also auf Orks sind wir nicht gestoßen und irgendwelche gefährlichen Tiere hab ich auch nicht gesehen. Ich fand das nur irgendwie seltsam, ich kenne das Minental nur voll besetzt mit Beliars Kreaturen.
Nachdenklich blickte er zu dem Drachenjäger hin und dann hinauf zum bedeckten Himmel. Es war nun mitten in der Nacht, doch von einem Mond sowie jeglichen Sternen war keine Spur; die Wolken verdeckten den kompletten Himmel. Langsam wurde Trulek auch müde und gähnte einmal laut. Sie würden wohl die Nacht hier am waren Feuer verbringen, zumindest sah es bis jetzt danach aus.


23.10.2003 02:52#301
Fisk Seufzend wandte Fisk seinen Blick ebenfalls gen Himmel. "Die Jagd der Paladine hat das Tal restlos ausgerottet. Nur langsam sammeln sich wieder Kreaturen an und ich sitze hier mindestens noch zwei Wochen auf dem Trockenen, bis wieder genug Viecher da sind um ordentlich zu traineren." grummelte er dann und biss in seine Fleischkeule. Zwar murmelte er etwas, doch die Worte wurden durch seinen vollgestopften Mund unverständlich.
Trulek schien recht sympathisch zu sein. Doch das hatte er erwartet. Angroth hatte ein gutes Händchen bei der Wahl seiner Freunde, und so war er beinahe versichert, dass der neue Söldner ein loyaler Kämpfer und Freund sein musste. Nun etwas gestärkt, richtete Fisk sich rasch auf und durchwühlte seine Tasche. Tatsächlich fand er drei Flaschen des guten Weines, welchen er vor langer Zeit einmal erworben hatte. Ehrfürchtig reichte er das kostbare Getränk an die anderen beiden und öffnete seine Flasche. Dazu kramte er drei Laib Brot heraus, welche er ebenfalls gerecht verteilte. Zwar waren die anderen noch still, doch Fisk ignorierte dies und begann fröhlich zu schmatzen.



23.10.2003 03:21#302
Angroth Die drei teilten sich das kleine Mahl für zwischendurch; Angroth war immer noch ein bisschen verwundert darüber, dass er Fisk hier antreffen würde - und dann auch noch als Drachenjäger! Ein wenig bemitleidete er Sam, Burrez und Tuka, die ein wenig verloren danebensaßen und nichts mit sich anzufangen wussten. Da teilte Angroth auch sein Brot, gab es an Samantha und Burrez weiter, Tuka bekam ebenfalls etwas. Trulek folgte seinem Beispiel und teilte ebenfalls, Fisk hatte nicht schlecht zu staunen. So genossen sie zusammen das noch kleiner gewordene Mahl, tranken den wirklich guten Wein, auch wenn der frischgebackene Söldner solchen normalerweise verschmähte so schmeckte er doch. Nachdem sie einigermaßen still geendet hatten, und er auch zu müde war, weiter nachzufragen was die Garde denn da mit den Monstren und Wesen gemacht hatte, fragte er nach einem guten Schlafplatz für sie, denn die Kälte der Nacht würde sie nur in den Tod treiben. Der Drachenjäger bot bereitwillig seine Hütte an, führte sie von der Feuerstelle weg zu seinem doch recht ansehnlichen Heim. Sie betraten es, und es wurde ihnen sofort warm ums Herz: die Einrichtung war doch sehr passend gewählt, man konnte sich hier ohne Probleme wohlfühlen und vergessen, das vielleicht zweihundert Fuß weiter gerade eine größere Orkstreitmacht aufgestellt werden konnte.
Sie suchten sich alle gemütliche Plätze, wobei Samantha und Angroth sich möglichst nahe sein wollten, machten sie sich ein wenig Platz in der Nähe des Kamins und kuschelten sich eng aneinander während er seine immer getragenen Felle zur Decke umfunktionierte.
Bald legte sich über die gesamte Gruppe ein regelmäßiges Atmen, sie waren eingeschlafen. Nur das leise und unstete Knistern aus dem Kamin tönte noch in die schlaftrunkene Stille.



23.10.2003 16:05#303
Trulek Als Trulek in der warmen Hütte des Drachenjägers Fisk aufwachte, war es schon recht spät. Trotzdem schliefen die anderen noch, oder lagen zumindest noch auf dem Boden und ruhten sich aus. Kein Wunder, sie waren erst spät eingeschlafen, da konnte man ruhig mal länger schlafen, jetzt war Trulek auf jeden Fall ausgeruht. Langsam begab er sich zu der Türe die hinaus führte und öffnete diese. Unerwartet wurde er von der hellen Sonne geblendet. Gestern war es so bedeckt gewesen, doch heute war das Wetter richtig schön. Die Luft roch frisch und der Himmel schimmerte blau. Vereinzelt waren immer noch Wolken zu sehen, aber diese waren nur dazu da den Anblick zu verschönern.
Tief holte der frischgebackene Söldner Luft und pustete diese langsam wieder aus. Das Wetter war perfekt um irgendetwas zu unternehmen, nur was? Ein schwacher erfrischender Wind blies hier in dem kleinen Kessel des Räuberlagers und verbesserte die Laune Truleks noch weiter. Langsam schritt er im nun von der Sonne erhellten Lager umher und schaute sich um. Es sah irgendwie gemütlich hier aus und in der Sonne war es das auch. Zwar war es im Schatten recht kühl, aber niemand zwang einen ja dort hinzugehen.
Trulek setzte sich an das Feuer von gestern Abend. Die anderen die hier gestern noch saßen, hatten sich wohl in ihre Hütten zurückgezogen oder waren auf Jagd. Trulek nahm sich ein knuspriges Fleisch und kaute daran herum, sein Frühstück.Nach einiger Zeit kam Angroth verschlafen aus Fisks Hütte gestolpert. Wenn man ziemlich lang schlief war es immer so, dass man sich erst müder fühlte als vor dem einschlafen, irgendwie seltsam, aber sich darüber Gedanken zu machen war Zeitverschwendung. Trulek reichte seinem Freund auch ein Stück Fleisch als dieser sich neben ihm niederließ. “Guten Morgen wünsch ich dir, obwohl es schon eher Nachmittag ist. Das Wetter ist prächtig, aber von diesem Schmied hab ich hier noch nichts gesehen oder gehört. Wie auch immer es hat sich trotzdem gelohnt hier herzukommen! Sind die andren auch schon wach?“ wandte sich Trulek an seinen Freund. Wenn der Schmied hier nicht war, wo sollte er dann sein? Trulek wusste nichts von einem weiteren Lager im Minental, was natürlich nichts heißen sollte.



23.10.2003 17:12#304
Angroth Samantha hatte noch friedlich schlafend neben ihm gelegen, als Angroth an diesem Nachmittag zum ersten Male die Augen öffnete. Ihre Nähe zu spüren rang ihm erst einmal ein Lächeln ab, das jedoch rasch von einem verschlafenen Gähnen verzerrt ward. Eine Zeitlang hatte er so neben ihr gelegen, bis das er bemerkt hatte, das sein Freund Trulek ins freie getreten war. Endlich noch jemand wach.Einige Momente hatte der Krieger mit sich zu kämpfen Samantha loszulassen und endlich aufzustehen, doch er überwand sich doch noch und entstieg ihrer sanften Umarmung vorsichtig um sie nicht zu wecken.
Selbst noch vollkommen verschlafen trat er ins freie, aus der Wärme in die Kälte. Sofort durchschoss ihn ein Frösteln; "Kaaaaalt!" schnaufte er. An dem Lagerfeuer, dem sie gestern ihr Fleisch anvertraut hatten, saß wieder der ehemalige Bogner Trulek, hiel seinem Freund mit netten Worten etwas Fleisch hin und zwang ihn so beinahe schon sich zu setzen. Zitternd tat er es dann auch. "Ich glaube fast, der Söldner auf dem Hof hat uns nicht ganz für voll genommen, oder vielleicht eben doch. Ich hab auf dem Hof eine Schmiede gesehen, wahrscheinlich waren wir da doch richtig - wir sollten Fisk fragen wenn er wieder wach ist." sprach´s und biss in den kalten Fleischballen. Fast wie in alten Zeiten. Der Blick des hohen Söldners glitt empor, schon fast in der Erwartung die blauen magischen Blitze wiedersehen zu können, die dereinst die Nacht erhellten und Zeugnis für die unbändige Magie ablegten. Nichts.


23.10.2003 17:32#305
Trulek Trulek musste lächeln. Sollte der Söldner sie auf dem Hof vielleicht tatsächlich nicht so ernst genommen haben? Wenn ja hatte er es sich mit ihnen wohl verscherzt. Zwar waren sie nicht in dem besten Zustand gewesen, als er ihnen das gesagt hatte, aber dann musste er sie noch lange nicht mit falschen Informationen voll stopfen. Andererseits hätten sie diesen schönen Ort hier nicht so schnell gefunden, wenn der Söldner ihnen nicht erzählt hätte der Schmied wäre hier zu finden. Trulek seufzte. Jetzt, da sie Sonne kaum noch Licht spendete war es ziemlich kalt geworden und ihm wurde ein bisschen kalt. “Man, das ist ja echt kalt heute. Der Sommer war so unerträglich heiß und nun fängt es jetzt schon an richtig kalt zu werden. Ich hoffe ja, dass der Winter nicht so kalt wird, aber so wie es aussieht gibt es da nicht viel Hoffnung.“Angroth und Trulek schmissen ihre abgenagten Knochen in die Glut des Feuers und letzterer stand langsam auf. “Irgendwas muss es doch zu tun geben, sonst erfrier ich noch! Hier rumhocken und Däumchen drehen ist nichts für mich, auch wenn es mir hier gefällt. Du sagtest der Schmied wäre vielleicht doch auf dem Hof, zwar habe ich es eigentlich nicht unbedingt so eilig meine Rüstung zu kriegen, aber so wie die aussehen halten sie wärmer als so eine Templerrüstung. Deswegen würde ich schon gerne bald die Rüstung tragen, es wird immer kälter.“ Der Söldner holte tief Luft und schaute wieder zum Himmel hinauf. Die Wolken hatten nun überhand bekommen und verdeckten das Blau des Himmels an den meisten Stellen. Sie waren doch erst vor kurzer Zeit aufgestanden und nun kündigte sich schon wieder der Abend an. Auch die Tage kamen einem im Sommer immer länger vor. Jetzt im Winter, do es früh dunkel wurde hatte man kaum was von einem Tag, außer man stand morgens vor Sonnenaufgang auf. Nochmals wandte sich Trulek nun an seinen Freund. “Also was denkst du? Sollen wir auf den Hof zurückkehren oder noch ein bisschen hier bleiben?“
Er senkte den Blick nun gen Boden und lief ein bisschen hin und her. Ohne Bewegung wurden ja seine Füße noch einfrieren. Die Kälte machte ihn noch fertig. Die Hitze war auch nicht das richtige für ihn, aber so lauwarm war gut.


23.10.2003 18:06#306
Samantha Samantha rollte sich auf ihrem Fell herum und blinzelte in das einfallende Sonnenlicht. Es stand ziemlich tief, fast schon wieder rötlich und dem Untergang geneigt. Erschrocken fuhr sie in die Höhe. So lange geschlafen?!Verwirrt fuhr sie sich durch die zerzausten Haare und erhob sich. Sie musste ziemlich müde gewesen sein von der langen Wanderung, warum sonst hatte sie den halben Tag verschlafen.

Etwas verschmitzt grinsend verließ sie die Hütte, in der sie alle genächtigt hatten. Draußen wehte ihr sogleich der frische Wind um die Nase, der durch die enge Schlucht des Berges rauschte. Ein kühler Ort, abgelegen und kaum erreichbar. Doch wohl für ihre Zwecke genau das richtige.
Samantha musste nicht lange suchen. Da das Lager nicht sehr bevölkert war, fand sie Angroth und Trulek kurz darauf an einem Lagerfeuer sitzen und essen. Fröhlich trat sie hinzu und setzte sich zu ihnen.
"Na ihr, warum hat mich keiner geweckt? So ein schöner Tag und ich verschlafe alles!", sie lachte über sich selbst und nahm sich einfach mal ein bisschen Essen. Es schien für alle genug da zu sein.
"Seid ihr weitergekommen mit euren Erledigungen?"



23.10.2003 18:30#307
Angroth Trulek hatte natürlich Recht, wenn der Winter noch härter und schneller heranschreiten würde, wäre eine Söldnerrüstung unabdingbar. Den letzten Winter hatte Angroth noch im Novizenrock aushalten müssen, allein der Gedanke daran ließ ihn bibbern.
Dieser Winter sah dagegen schon recht vielversprechend aus, zumindest wenn es galt ihn auszuhalten. Scheinbar war es halt so, dass die Niederrangigen einfach mal zu frieren hatten, und die bereits erfahreneren sich auch die Wärme verdient hatten.
Komische Gedanken, der hohe Söldner verwarf sie aus diesem Grunde auch rasch wieder. Er deutete Samantha freudig an, sich dazuzusetzen, damit sie weitere Absprachen durchführen konnten, denn sie waren ja noch nicht gerade weiter in ihren Entschlüssen.
Nachdem er ihr etwas geröstetes Fleisch angeboten hatte begann er: "Wir sind uns noch nicht schlüssig was wir machen sollen. Ein Söldner auf Onars Hof hat uns gesagt wir würden den Schmied hier finden, doch scheinbar hatte er nur die Absicht ein paar neue quer durch Khorinis wandernd zu wissen." Es war dem Krieger peinlich und er verdrehte die Augen. Kurzerhand fiel ihm seine Goldtruhe wieder ein, sie stand hoffentlich noch in Fisks Haus. Wegkommen konnte sie ja nicht hier, beruhigte er sich, und kam wieder auf seine Gefährten zurück. "Ich glaube aber, der Plan, dich in die Garde einzuschleusen hat noch einige Lücken. Burrez wird sicher damit rechnen müssen, mindestens einige Tage in Gefangenschaft zu bleiben, bis Samantha uns genug Informationen über Wachwechsel oder sonstige Möglichkeiten des Einbruchs geben kann. Ich hoffe Burrez ist klar, dass diese Aktion mehr als nur schwer sein wird.
Ich weiss nicht, wie stehts mit euch? Wenn der Schmied nicht hier ist, dann haben wir keinen wirklichen Grund mehr, hier zu rasten - wenngleich es mir hier gefällt. Auch ohne Barriere."



23.10.2003 19:14#308
Drake Burrez saß nun etwas beleidigt da. Was dachte sich Angroth mal wieder von ihm? Das er nicts auf die Reihe kriegt? Nun er drückte den Gedanken wieder in den Hintergrund, sah nun wieder in die Runde der Bekannten, stand auf und nahm sein Schwert vom Gurt, den er unter seinem Mantel hatte. Er schritt bedacht auf Angroth zu, warf ihm sein Schwert, welches nun in der Scheide war (Was wohl gut für den Fänger, also Angroth war), dazu ein zerknülltes Pergamentpapier. Er schaute ihn nochmals wenige Sekunden lang an bis er nun sprach:
"Mein Schwert vertraue ich dir an, das Risiko ist mir zu groß, das es mir von den Milizen abgenommen wird... Verwahre es gut, sonst wirst du das Schwert nochmal fangen müssen, dann aber ohne Scheide" er lachte kurz auf, den das meinte er natürlich nicht ernst doch solche Späße verstanden sie unter sich..."Zum zweiten dieser Brief... wen du nun endlich auf einen Rüstungsschmied triffst, so gib die Bestellung für mich ab, ich komme in wenigen Tagen nach, versprochen..." Er zwinkerte ihm noch mal zu wandt sich dann zu Samantha und sprach: Na wie siehts aus, Schwester? Wollen wir? Wobei ein Grinsen sein Gesicht überzog...

Samantha schien einverstanden zu sein, meinte jedoch, sie müssten heute zu Fuß laufen, da sie sowieso dem Pass nahe waren. Zusammen liefen sie in gleichem Tempo los, wobei beide total verschiedenen Interessen hinterherjagten. Sam dachte nach ob ihr Plan funktionieren würde, Burrez dachte nach ob er den Plan überleben würde. Nach einem Blick nach hinten bemerkten beide das sie von ihren Brüdern nun verfolgt wurden, da sie wahrscheinlich zu Onars Hof aufbrechen wollten. Doch anscheinend verloren Angroth, Trulek und Tuka die Spur Burrez' und Samanthas da sich beide den Scherz erlaubten schneller zu laufen und in der schon eingebrachten Dunkelheit zu verschwinden.

Burrez wollte erst den seinen bekannten Weg zum Pass laufen, doch Sammy, die einen Teil ihres jungen Lebens hier schon verbracht hatte, zeigte ihm einen weitaus einfacheren Weg wieder in die teilweise sicherere Welt zu gelangen - Was ihnen nach der Durchquerung eines letzten Tunnels auch gelang...


23.10.2003 20:15#309
Angroth Wie ein treuer Hund war Angroth Samantha zunächst Reflexartig hinterhergerannt, ebenso Trulek. Doch während sie den Abhang hinunterstürzten und die beiden anderen doch schon fast aus den Augen verloren hatten, fiel es dem hohen Söldner wie Schuppen von den Augen: "Scheisse das Gold! Mmmmhm!!!"
Ein Konflikt wogte in ihm, er hatte das Gold vergessen und Samantha war dabei mit Burrez ihrem Schicksal entgegenzugehen. Noch einige Herzschläge folgte er ihnen ins Ungewisse, dann machte er Halt, ebenso Tuka und Trulek. "Es hat keinen Zweck, ausserdem auch keinen Sinn. Wenn wir vier - von mir aus auch fünf - in der Stadt zusammen gesehen werden dann ist das nicht sonderlich Vorteilhaft. Lasst uns die Truhe holen und vielleicht endlich irgendwann mal verstecken!" Sprach´s und kehrte um, erneut mit dem Berg um Atem und Aufstieg kämpfend. Doch sie bezwangen ihn ein weiteres Mal, betraten erneut das Lager. Jedoch machte sich unter ihnen nun eine gewisse ratlosigkeit Breit, welches denn nun nochmal Fisks Hütte war. Zögerlich traten sie näher an eines der Gebäude, und der hohe Söldner klopfte an.
Jedoch nicht Fisk öffnete ihm nach einiger Zeit, sondern jemand anderes, eine imposante Erscheinung von einem Mann.
Ob das jetzt vielleicht Gorr war? Egal, Angroth nutzte Geistesgegenwärtig und sprach: "Öhm Tag auch. Ich habe mehrere Anliegen, kommt dir vielleicht jetzt etwas überrumpelnd aber lass mich erstmal aussprechen bitte." er grinste "Ich brauche eine Söldnerrüstung und eine Hütte, ich denke hier kann ich mir einen Neuanfang gut vorstellen. Achja, mein Name ist Angroth, ehemals hoher Templer nun Söldner des Lee. Ich nehme an du bist Gorr?!"



23.10.2003 20:39#310
Zombiebreaker Zombiebreaker traute seinen Augen kaum. Standen doch tatsächlich hier vor seiner Hütte zwei Männer,die er noch nie in seinem Leben gesehn hatte und meinten er seie Gorr.
Der Veteran holte zweimal kräftig Luft und streckte dann Angroth seine Hand entgegen:"Zombiebreaker,angenehm."
Den Blicken nach,verstanden die zwei ehemaligen Sumpfis nicht richtig,worauf sich Zombiebreaker erklärte:" Also,1. Wenn ihr Gorr sucht,dann müsst ihr auf den Hof gehen,der wohnt hier nicht. 2.Wenn du hier wohnen willst,okay. Ich kenn dich zwar nicht aber was solls. Nehm dir am besten gleich einmal die Hütte da drüben.Zombiebreaker zeigte mit seinem Finger auf eine der nahegelgenen Hütten 3.Wenn du ne Rüstung brauchst,ich hätte da was für dich,Der Veteran trat näher an Angroth heran und fuhr fort: Vor schon langer Zeit habe ich bei Gorr zwei Veteranenrüstungen und einen Veteranenhelm in Auftrag gegeben,was für ein Zufall nicht?Zombiebreaker grinste Jedenfalls war ich seither nicht mehr auf dem Hof. Ich gebe dir das benötigte Gold und wenn du mir dann meine Sachen bringst,gebe ich dir meine alte Söldnerrüstung. Einverstanden?"
Angroth gab Zombiebreaker ein klares "ja" zu verstehen,ohne auch nur lange überlegt zu haben.

Zombiebreaker verschwand nach dieser eindeutigen Antwort in seiner Hütte und kam mit einem großen Beutel voller Goldstücke wieder heraus. "okay,fuhr er fort,hier sind 5800 Goldstücke. Genau so viele wie Gorr für seine Arbeit verlangt hatte. Ich vertraue euch zwar nicht,doch ich denke ihr wisst was ihr tut. Solltet ihr mir nicht meine Sachen bringen,sondern mit meinem Gold das weite suchen,so seid euch gewiss,ICH werde euch finden!"

Mit sturem Blick übergab der Veteran den Beutel an Angroth und ging dann wieder zurück in seine Hütte mit den Worten:"Wir werden uns wiedersehen,davon bin ich überzeugt..."



23.10.2003 21:08#311
Trulek Angroth hatte den Lederbeutel von dem kräftigen Mann angenommen, der sich als Zombiebreaker vorstellte. Jetzt mussten sie also noch mehr Gold schleppen. Die Truhe und noch diesen schweren Beutel. Doch das wollte keiner von ihnen, wie man es auf ihren Gesichtern lesen konnte. Die Tür knallte vor ihnen zu und die beiden frischen Söldner standen da. Eigentlich sollte dies ja die Hütte von Fisk sein, sie hatten sich nur geirrt. Verwirrt drehte sich Trulek um. “Ach klar das ist sie ja. Mensch wir sind auch blöd!“ Mit seinem rechten Arm zeigte er auf eine Hütte, die hinter einer weitern Stand. Wie verwirrt mussten sie gewesen sein, dass sie die Hütten verwechselt hatten? Aber wenn man irgendwo neu war, dann passierte das leicht mal. Langsam schritten sie nun auf die Hütte des Drachenjägers zu, bei dem sie heute genächtigt hatten. Die Tür war zu, jedoch nicht verschlossen und so konnten sie einfach eintreten. Die gesuchte Truhe stand auch noch genau an der Stelle, an der Angroth sie abgestellt hatte. Fisk war also zu vertrauen, wobei er schon von Anfang an nicht daran gezweifelt hatte.
Zusammen packten sie die Truhe, jeder auf einer Seite und Angroth sprach den Gedanken aus, sie könnten die Truhe ja in seine neue Hütte stellen, dann bräuchten sie sie nicht unnötig umherschleppen. Sofort wurde dieser Gedanke in die Tat umgesetzt und sie verließen mit der schweren Truhe die Hütte des Drachenjägers. Langsam schlurften sie rüber zu der Hütte, die Zombiebreaker Angroth zugesprochen hatte. Die Tür knarzte leicht beim aufmachen und es war dunkel und kalt in der Hütte. Dem Gold würde das aber sicher nichts ausmachen und so stellten die beiden die Truhe einfach in eine Ecke. So richtig eingerichtet war Angroths neue Hütte auch noch nicht, aber das würde schon noch werden.
Sie traten wieder aus der Steinhütte hinaus in die Dunkelheit. Mittlerweile war es noch kälter geworden, die Temperatur hatte nun fast die Grenze erreicht, bei der Wasser in den festen Zustand überging.
Fröstelnd verließen sie das Lager und ging etwas schneller den Berg hinunter, damit sie warm blieben. Bis zum Pass war es nicht recht weit und Angroth schien sich irgendwie ein bisschen hier auszukennen. Es ging nur links kurz an einer Felswand entlang und dann einen steilen Pfad hinauf in die Berge. Vor Orks hatten sie nichts zu befürchten, Fisk hatte ihnen ja von der großen Jagd der Paladine erzählt und am Pass waren sie bestimmt ganz gründlich gewesen. Langsam schritten die beiden Lees an der alten Austauschstelle vorbei zwischen den hohen Felswänden. Nicht lange dauerte es und die altbekannte Hochebene war wieder zu sehen.



23.10.2003 21:12#312
Fisk Verschlafen blickte Fisk sich um. Der Wacholder am gestrigen abend war wohl doch etwas viel gewesen. Verschlafen blickte er um sich, bis er schlussendlich realisierte, dass er im Obergeschoss seines Hauses war. Ein wenig träge erhob er sich aus seinem Bett, ging zum Tisch und griff nach seiner mittelschweren Drachenjägerrüstung. Ebenso langsam hatte er sie übergestreift und seine Waffen angelegt. Dann trat er auf den Balkon. "Himmel, es ist ja schon Mittag!" stieß er entsetzt aus und musterte den grauen Mittagshimmel. Dann trat er einige schritte zurück, um so wieder ins Haus zu gelangen. Von dort führte sein Weg die treppe hinab, ins durchgangszimmer und schlussendlich in den Wohnraum. Selbiger war leer. Die Ex-Sumpfler schienen abgerückt zu sein, jedenfalls befand er sich alleine in dem eheizten Raum.
Rasch trat er auf das Feuer zu und musterte die Glut. Dann nahm er zwei Flaschen Wasser aus dem Schrank und verließ die Hütte, um sich, wie üblich, ein wenig im Lager umzusehen.
Leise und kaum hörbar schloss sich die Tür hinter dem Drachenjäger, der sich geradeaus wandte und an zwei der unbewohnten Hütten vorbei schritt. Dann wandte er sich nach links. Reges Treiben ging hier vorran, das halbe Dutzend Bewohner war nicht zu sehen. Raven schien außer Haus und Zombiebreaker verschwand soeben in seiner Hütte. Keine Sur von den Sumpflern. "Nun ja" murmelte Fisk und zuckte mit den schultern.
Er wollte ein wenig trainieren gehen, also wandte er sich ab und steuerte auf das Tor zu, um ein wenig durch die Wildnis zu streunen.



23.10.2003 22:52#313
Angroth Die drei liefen immer noch schnaufend durch das Minental, wenigstens in der Gewissheit, dass ihre Lautstärke wohl eher keine Feinde anlocken würde. So liefen sie unbeschwert und doch schwer beladen weiter voran, den steilen Abhang hinab der sie beinahe zu verhöhnen schien, denn so leicht es jetzt war so schwer hatten sie es in wenigen hundert Fuß.
An dem Fluss liefen sie entlang und ohne die Kälte wären sie wohl unmöglich in der Lage gewesen weiterzulaufen, aber so gut gekühlt kämpften sie sich voran, während zumindest Angroth seine Füße taub werden spürte. Der Helm auf seinem Kopf begann auch immer mehr selbigen herabzuziehen, er war es einfach nicht gewöhnt einen Helm zu tragen.
"Wie schafft dieser Zombiebreaker es eigentlich, diesen ganzen Mist zu tragen ohne gleich nach anderthalb Stunden müde zu sein verdammt?" presste er hervor, und diese Störung seines Rhytmus´ brachte ihn beinahe zu Fall, was Trulek ein Lachen abrang, sodass eben der beinah selbst seine Sachen hatte fallenlassen. Er erntete nur einen spöttisch blöden Blick von Angroth, welcher allerdings nur in die ungefähre Richtung sah, weil sein Blick von Schweißtropfen verschleiert war.
Endlich kamen sie zum Fuße des breiten Bergpasses, den sie nun heute schon zum wiederholten Male hinaufsteigen mussten. Jeder dachte sich wohl seinen Teil, als sie es wagten, und je "weiter" sie kamen, umso mehr drückte sie ihre Last zu Boden. Ja, man hätte Angroth schon fast als Springbrunnen bezeichnen können, er hatte garnicht gewusst wie schwach er doch eigentlich war.
Ebenso hatte er nicht gewusst, dass er so stark schwitzen konnte, er wollte beinahe schon anfangen an Adanos zu glauben.
Naja, sie quälten sich noch einige lange Momente ab, die sie wohl nie vergessen würden, bevor sie endlich wieder auf dem Gipfel und somit im Lager angekommen waren.
Wieder ging es Bergab, und endlich kamen sie auch an der Tür des benannten Veteranen an. Ein wenig überlegen grinsen konnte der hohe Söldner ja schon, sicher rechnete Zombie nicht so schnell mit der Wiederkehr der beiden, bzw. drei. Da es sich schlecht anklopfen ließ und der vom Krieger zum Boten umfunktionierte Mann nicht Tuka fragen wollte, trat er sanft gegen die Tür, was ein Klopfen möglichst genau zu imitieren suchte.
Wieder machte der Veteran die Tür auf, in sein Gesicht konnte Angroth nicht blicken, also auch keine Gefühlsregung ausmachen, da er einen großen "Wäscheberg" auf dem Arm hielt.
Er keuchte: "Rüstungsservice, sie hatten eine modifizierte Veteranenrüstung bestellt?"



23.10.2003 23:17#314
Zombiebreaker Erschrocken und fast schon empört platzte Zombiebreaker aus seiner Hütte. Doch kaum hatte er gesehn wer da vor seiner Hütte stand,schon blieb ihm das Wort ihm Halse stecken. Es waren kaum zwei Stunden vergangen,als diese zwei Kerle losgezogen sind um die gefordete Rüstung zu ergattern und nun standen sie schon damit vor Zombiebreakers Haus.
"Wie ihn Gottesnamen habt ihr das geschafft?"
Die ehmaligen Sumpfis zuckten nur mit den Schultern und Angroth ließ die zwei Rüstungen vor sich in den Dreck fallen. Der Helm rollte dabei noch einige Meter. Zombiebreaker nahm seine sachen auf,verschwand damit in seinem HAus und kam mit einer Söldnerrüstung,die er auf dem Arm trug wieder heraus. Kaum hatte Angroth die Söldnerrüstung gesehn ergriff er sofort das Wort:" Wie ich sehe trägst du noch die schwere Söldnerrüstung. Da du nun Veteran bist wirst du diese Rüstung ja eh nicht gebrauchen können,also biete ich dir folgendes an: Ich zahl dir 500 Goldstücke und du gibst mir die schwere Söldnerrüstung,statt der normalen,okay?
Der Veteran blickte zu Boden und verhallte in sturre Ausdrucklosigkeit. Nach einigen weitern Momenten sah er Angroth wieder ins Gesicht und stöhnte ein leises "okay" heraus.

Dann begann er sich vor den Augen der anderen leeler auszuziehen. kaum hatte er das getan schmiss er Angroth seine Schwere Söldnerrüstung entgegen nahm die 500 Goldstücke von Angroth, seine Sachen und verschwand mit den Worten:"Viel Spass im Lager" wieder in seiner Hütte...



23.10.2003 23:45#315
Trulek Angroth nahm die schere Rüstung des Veterans entgegen und wollte sie natürlich auch gleich anprobieren. Sie war noch geheizt von ihrem vorherigen Besitzer und nun gehörte sie Angroth. Genau wie Zombiebreaker zog Angroth seine Klamotten in der Kälte aus und schlupfte in die weiche Söldnerrüstung. Die Rüstungen waren praktisch gebaut, sodass das recht schnell vonstatten ging. Angroth sah prächtig in der Rüstung aus, jetzt würde ihn jeder als Söldner anerkennen und auch Respekt vor ihm haben. Trulek wollte jetzt eigentlich unbedingt auch so eine Rüstung haben, zumindest eine ähnliche die seinem Rang entsprach. Die Verarbeitung gefiel ihm ziemlich gut, sodass er nicht mehr lange in seiner Templerrüstung rumlaufen mochte. Er wandte sich an Angroth. “Die Rüstung passt dir gut! Siehst jetzt richtig aus wie ein Söldner.“ Trulek lächelte.Sie standen nun immer noch vor der Hütte des Veterans und wussten nichts mit sich anzufangen. Eben hatte Trulek noch geschwitzt doch jetzt wurde ihm schon wieder kälter. “Brr, man ist das arschkalt. Lass uns noch mal bei Fisk vorbeischauen und vielleicht ein bisschen mit ihm unterhalten. Ich würde ihn gern näher kennen lernen. Außerdem ist es dort warm.“ Angroth nickte zustimmend, obwohl er in seiner neuen Rüstung nun fast komplett vor der Kälte geschützt war. Langsam schritten sie rüber zu der Hütte des Drachenjägers und traten ein. Das Feuer im Kamin brannte, jedoch war keine Spur von ihm zu sehen. Vielleicht war er doch verzweifelt losgezogen um irgendein Viech zu finden. “Wenn er nicht hier ist, muss er irgendwo im Minental umherstreifen. Stark ist er ja wie er aussieht um sich allein wehren zu können!
Seufzend verließen die beiden Söldner die Hütte wieder, die Tür schlossen sie hinter sich und stapften aus dem Kessel hinaus wieder den Hang hinunter. Noch einmal wollten sie ihn heute nicht erklimmen. Unten angekommen sahen sie in der dunklen Ferne eine Gestalt. Dem Aussehen nach, eigentlich nur den Umrissen war es ein Drachenjäger, vielleicht ja Fisk?



24.10.2003 00:35#316
Angroth Warum die zwei jetzt genau hinter Fisk herliefen konnte Angroth nicht sagen, er hatte ohnehin noch mit seiner Rüstung zu kämpfen. Es gab verschiedene Punkte, die ihn einen Fürsprecher für die Rüstung werden ließen, allerdings auch einige, warum er sie eher in die Tonne kloppen würde.
Erstens war sie schön warm, was vielleicht aber auch nur an ihrem Vorbesitzer lag. Zweitens bot sie um Längen mehr Schutz als die Templerrüstung oder alles andere was der hohe Söldner bisher getragen hatte. Drittens sah der Ganzkörperschutz verdammt imposant aus, und mit den überhangenen Fellen kam er sich beinahe vor wie ein König. Jedoch schmälerte die enge Hose das Gefühl ein wenig und er musste sich wohl erst daran gewöhnen, es war ein komplett anderes Gefühl als die im großen und ganzen recht lockeren Röcke der Bruderschaft. Seit über zehn Monden hatte Angroth nun schon keine Hose mehr getragen, er musste sich wirklich noch recht an das Gefühl gewöhnen wieder eine zu tragen. Jedoch waren nun auch zum ersten Mal seine Beine wirklich geschützt, waren doch diverse Schienen angenietet. Die Rüstung war schwerer als seine alte, aber er würde sich auch daran gewöhnen müssen. Wenigstens war sie gut ausbalanciert, sodass er keine Probleme hatte geradeaus zu laufen wenn er sich mal mit dem Gewicht überfordert sah.
Nur zur Probe klopfte er einmal auf den metallenen Brustpanzer, hörte es dumpf widerklingen. Ein Lächeln zauberte sich auf seine Lippen, das war wahrlich gute Arbeit.
Verständlich, durfte er doch damit rechnen das sich der Schmied für einen Veteranen noch mehr Mühe gegeben haben musste als für einen normalen Söldner. Trulek war er nun etwas schuldig, beizeiten würde er sich revangieren. Mit kleinen blassen Wölkchen vor ihren Mündern stapften die beiden durch die Kälte, und ein bisschen tat Trulek dem nun vollends zum hohen Söldner mutierten Angroth. Wenn sie zurück bei seinem Haus sein würden, dann bekam der Freund die Felle die er selbst nun nicht mehr brauchte - Samantha besaß ja immer noch einige von ihm.
Sofort schweiften seine Gedanken ab, glitten zu dem Abend und dem schönen Morgen, da er mit Samantha erwacht war.
"Du, das ist Fisk denke ich."
die Erinnerung verpuffte, das Morgenrot verschwand und wich wieder der kalten Dunkelheit, der Krieger versuchte den Worten Truleks zu folgen und sah in die Dunkelheit da er gedeutet hatte.
Sie liefen näher auf diese Silhouette zu, sie entpuppte sich tatsächlich zu einer Person.
Noch näher kamen sie, und Angroth erkannte seinen Bezwinger von den Spielen wieder: "Hey Fisk, es ist zwar gemeldet worden wie du sagst, dass die Orks und alles andere nicht mehr seien, aber ich wäre trotzdem vorsichtig hier alleine herumzuspazieren."



24.10.2003 00:42#317
Sly Sly und Jamira schlichen durch das verbrannte unterholz des Waldes. Hier wo es kaum etwas zu holen gab für die normalen Tiere. Hier konnten nur Orks überleben und Tiere die stärker waren als Orks zum Beispiel Snapper. Der ehemalige Söldner hatte diese Tiere beobachtet wie sie geschickt töten. Er hatte es gesehen wie sie einen einzellnen ork getötet hatten. Sie hatten ihm einen geschickten hinterhalt gestellt und sind dann über ihn hergefallen. Bevor er seine Waffe ziehen konnte hatten die Tiere bereits ihre Zähne in sein Fleisch gebohrt und ihn getötet. Doch auch diese Snapper hatten mit dem Leben bezahlt denn Sly hatte sie getötet das war der kreislauf der Natur.

Da hinten konnte Sly das grunzen einiger Keiler vernehmen. Der Krieger blcikte durch das abgebrannte unterholz auf und sah die Tiere an. Sie wühlten mit ihren Langen eckzähnen in der Erde nach irgendwelchen essbaren Knollen oder Wurzeln. Scheinbar fanden sie auch genug essen in diesem Tal denn ansonsten wären sie schon weitergezogen oder verhungert und so abgemagert sahen die Tiere auch garnicht aus. Im großen und ganzen sahen sie alle recht gesund und stattlich gebaut an.

Jamira kam hinter Sly und sah über seine Schulter. Sie war zwar Meisterin im Speerkampf und unterrichtete Sly doch sie war viel zu wenig in den Wäldern unterwegs um wirkliche Kampferfahrung bei den Tieren zu haben so dachte Sly.
Instinktiv griff Sly zu seinem Bogen stoppte jedoch in der Bewegung. Sein Eichenbogen dürfte er nicht benutzen er musste diese Biester mit seiner Doppelklinge erledigen und töten. Der ehemalige Söldner grinste und zog seine Doppelklinge aus der Halterung und bückte sich um einen Stein aufzuheben. Er hatte insgesamt vier Eber gezählt und diese waren weit verstreut auf der Lichtung. Sly schätzte die Zeit ab die er hatte um einen einzellnen zu töten. Er hatte etwa fünfzehn Sekunden um jedes Tier zu töten vielleicht auch nur zehn Sekunden er konnte es nicht so recht abschätzen. Er hatte selten gegen diese Tiere gekämpft und kannte noch nicht recht ihre Laufgeschwindigkeit doch er sollte es machen können.

Er hatte einen Stein aufgenommen und trat hinter der Deckung hervor auf den ersten Eber zu und warf den Stein an den Kopf des Tieres. Das Tier sah erst verwundert in die Richtung des ehemaligen Söldner dann rannte es jedoch wutschnaubend auf Sly zu. Der Kampf konnte beginnen.

Sly hielt die Doppelklinge bereits vor sich hin und zielte auf das Tier. Es kam wutschnaubend angerannt und im letzten moment sprang Sly durch seine akrobatischen Künste zur Seite und rammte die flache seite seiner Doppelklinge gegen die vorderläufe des Tieres. Es war ein lautes Knacken zu vernehmen und durch Sly fuhr eine Stoßwelle die ihm leichte Gänsehaut über den Rücken fahren lies. Doch das was er wollte war geschafft: Er hatte dem Eber die vorderläufe gebrochen damit war das Tier bewegungsunfähig. Schnell wirbelte er seine Klinge herum und schlitze dem Eber die Kehle auf. Jetzt würde das Tier am eigenen Blut ertrinken, kein schöner Tod doch wenn man keine zeit hatte musste es schnell gehen, denn der nächste eber kam schon angestürmt. Sly stand bei einem baumstumpf stieß sich von ihm ab in die Höhe und hatte so den Eber unter sich. Seine Doppelklinge hielt er senkrecht und rammte die untere klinge in den Rücken des Biestes. Durch sein eigengewicht und sank sie tief hinein und töte den Eber sofort. Er zuckte noch etwas auf dem Boden doch dann war er schon tot. Der ehemalige Söldner sah den nächsten Eber entgegenstürzen wie ein wildes Tier im Blutrausch doch er hatte Glück, das Tier blieb wenig vor ihm an einer Wurzel hängen und stürzte.

Sofort rappelte sich das Tier wutschnaubend auf und ging auf Sly los. Dieser Nahkampf würde ihn zu viel Zeit kosten bis zum anderen Eber er musste sich beeilen. Schnell ging er auf das Tier los und ließ die Doppelklinge niederfahren auf den Kopf des Tieres, diese Tiere hatten einen verdammt dicken schädel so leicht würde man sie nicht töten können, dann erkannte Sly die Schwachstelle, denn der eber rannte mit geducktem kopf auf ihn zu um seine Eckzähne ihm in den Magen zu rammen doch damit gab er seine Kehle frei. Sly ging auf abstand und der Eber griff erneut an und stieß zu dabei verfehlte er sein Kopf ging in den nacken. Die Waffe Slys zischte knapp über den Boden und schlitzte ebenfalls diesem Tier die Kehle auf. Da kam auch schon der nächste Eber an, der letzte.
Durch die großen Abstände hatte Sly glück gehabt dass er jeden einzellnen aufs Korn nehmen konnte, doch dieser war schon zu nah für irgendein ausweichmanöver. Sly hatte keine wahl. Er grub seine Stiefel tief in den Boden und hielt die Doppelklinge vor ihn und so fest es ging. Dann konzentriete er sich und versuchte seinen Schwerpunkt nach vorne zu verlagen um den Stoß besser abfedern zu können. Dann traf auch schon der Eber auf und die Klinge bohrte sich in den Kopf des Tieres. Sly wurde nach hinten gedrückt doch er durfte nicht stoplern wenn das passieren würde hätte er verloren. "Mistvieh" presste er zwischen den Zähnen hervor, während er versuchte die gegenkraft zu halten. Doch er wurde von dem Eber unnachgibig nach hintengepresst. Die schädeldecke hielt stand. Sly wurde bereits mit dem Rücken an einen Baum gepresst und verlor fast seine Waffe. Dann kam ihm eine Idee. Er drückte er einen Fuß gegen den Stamm dann den anderen und drückte sich schlagartig nach vorne mit der Waffe. Die Klinge bohrte sich durch die schädeldecke was unter einem lauten knacken zu hören war und Sly durchstach das weiche gehirn des Tieres.

Dann lies auf einmal die kraft nach die gegen ihn drückte und Sly fiel fast hin von dem plötzlichen druchnachlass, er konnte sich nurnoch knapp durch seine akrobatischen künste abfangen und kam wieder auf dem Boden auf. Der Eber zuckte noch etwas dann brach er auch in sich zusammen. Der ehmalige Söldner zog schnaufend die Waffe aus dem Kopf und reinigte die blutverschmierten Klingen an einem der Bäume. Jetzt kam auch Jamira auf ihn hinzugetreten. Sly musste ordentlich schnaufen, er hatte einige Energie in diesem Kampf verbraucht aber er hoffte das es reichen würde. Sly sah die Dame erwartungsvoll an und wartete auf ihre Antwort zu ihrem können, doch sie sagte nichts. "Lass uns zurück zum Lager gehen. " waren ihre einzigsten Worte. Beide gingen stillschweigend zum Lager zurück, der ehmalige Söldner hoffte dass Jamira ihm wenigstens da sagen würde was sie von dem Kampf gehalten hatte.



24.10.2003 00:51#318
Fisk "Orks...Orks...." murmelte Fisk, "Diese gottverdammten Viecher such' ich ja! Ich brauch eine herausforderung. nurlasche Wargs und Snapper....zum Einschlafen.". Der hohe Söldner grinste. Noch schienen die beiden den Drachenjäger nicht genau erkennen zu können, dieser jedoch konnte dank seiner geübten Augen Trulek, angroth und Angroths neue Rüstung sehen. "Hey, ich sehe, du hast dir eine Söldnerrüstung besorgt. Mir haben die Dinger nie so ganz gelegen, aber sie steht dir." grinste Fisk und klopfte gegen den Brustpanzer, als er die zwei Ex-Sumpfler erreicht hatte.
Dann sah er zu Trulek. "Du hast noch keine?" sprach er, ein wenig verwirrt. "Nein" ebtgegnete Trulek ein wenig enttäuscht, "Ich wurde als normaler Söldner aufgenommen. Aber Zombiebreaker hatte nur Rüstungen, die ich in meiner momentanen Position nicht anlegen darf". Fisk dachte kurz nach. Dann kam ihm eine Idee. Schließlich war er selbst einmal Söldner gewesen. "Ich hab noch meine alte Söldnerrüstung. willst du sie? Ich gebe sie dir umsonst - als Willkommensgeschenk". Trulek schien sichtlich erfreut, doch anwortete er nicht. Ein starkes Nicken unterstützte seine Zustimmung voll und ganz. "Wunderbar. Dann kommt mal mit. Hier draußen ist es sowieso ein wenig frisch" sprach er dann, nun wieder an beide gewandt und ging als erster durch die aus fünf Häuser bestehenden Reihen. Als er seine Hütte erreicht hatte schloss er auf und bat die beiden frischgebackenen Söldner herein. Als sie alle drei eingetreten waren, schloss er die Tür hinter sich, ging rasch zur Kiste, in welcher er seinen alte Ausrüstungsgegenstände aufewahrte und kramte seine alte Söldnerrüstung heraus. Sie war ein wenig verstaubt, doch ansonsten sehr gut erhalten. rasch pustete er einige male auf die staubbedeckten Metallplatten, dann trat er an Trulek heran und reichte ihm die Rüstung, mit einem beherzten: "Da ist sie. Hoffen wir mal, dass sie passt.". Dies war berechtigt, denn durch Fisks schlanke Figur hatte Gorr diese Rüstung ein wenig zurecht schneidern müssen, da die meisten anderen Lees von einer wesentlich kräftigeren Statur waren als der Drachenjäger.


24.10.2003 01:14#319
Trulek Trulek freute sich, da hatte ihm Fisk doch glatt seine alte Rüstung geschenkt, oder war zumindest gerade dabei. Er meinte sie sei etwas enger gemacht, aber beim anprobieren merkte Trulek das komischerweise nicht, obwohl er von recht kräftigem Bau war. Er lockerte nur den Gürtel etwas und ging dann auf und ab mit seiner neuen Rüstung. Dann wandte er sich an Fisk, der ihm mit Angroth fröhlich zugesehen hatte. “Danke, die Rüstung sieht echt gut aus und bequem ist sie auch. Jetzt weiß ich nur nicht was ich mit der alten Rüstung anfangen soll. Meine anderen alten sind alle noch im Sumpflager in meiner alten Hütte. Bei Gelegenheit werde ich die Templerrüstung zurückgeben, immerhin steht sie mir eigentlich nicht mehr zu.“ Trulek lächelte fröhlich ins Kaminfeuer. Jetzt besaß er also auch eine Söldnerrüstung. Zwar gab sie nicht so viel Schutz, wie die von Angroth, jedoch war sie leichter und Trulek reichte sie völlig.Er setzte sich auf einen Hocker in der Stube, wo sich auch Angroth und Fisk niedergelassen hatten. “Hat jemand einen Vorschlag was wir unternehmen können? Ich fühle mich prächtig in der Rüstung, ist ein ganz anderes Gefühl als mit diesen Arm- und Beinschienen der Templerrüstung.“ Er blickte in die Runde. Fisk schien es zu freuen, dass er sich so über seine alte Rüstung freute. Keiner sagte etwas und daraus schloss Trulek das keiner von ihnen eine Idee hatte, irgendetwas zu unternehmen.
Langsam erhob der Söldner sich wieder von dem Hocker und ging zur Tür, nebenbei fasste er Unklugerweise auf einen Stachel auf seiner Rüstung. Die Hand zuckte reflexartig zurück, als er einen stechenden Schmerz in der Fingerkuppe verspürte. Das Metall war noch nicht abgestumpft, obwohl Fisk die Rüstung eine Weile getragen hatte. Aus der geöffneten Tür gen Himmel schauend, wandte er sich wieder fragend an die beiden anderen. “Also?“



24.10.2003 01:42#320
Angroth Angroth hatte Trulek garnicht so als muntermacher in Erinnerung, immer auf Achse, egal welche Uhrzeit. Uhrzeit? Was war das jetzt wieder? Der Gedanke schien es nicht wert fortgeführt zu werden, also machte er sich einfach an das beantworten der Frage: "Vorhin konnte es dir nicht schnell genug in die Hütte von Fisk gehen, und jetzt kannst du nicht schnell genug wieder raus. Ok, du hast eine neue Rüstung und die hält uns viel wärmer als die alten, aber ich glaube es ist schon etwas spät um um diese Zeit noch irgendwas Weltverbesserndes zu unternehmen." demonstrativ ließ er sich tiefer in den Sessel sinken und reckte die gut verpackten Füße gen Kaminfeuer. Heute würde er nirgendwo mehr hingehen, heute würde er seelenruhig schlafen. Als Söldner.
Eine Idee kam ihm noch auf, während sich Trulek doch langsam wieder zu ihnen gesellte weil er einsah das sein ehemaliger Bruder wohl recht hatte. "Fisk, ich denke wir können trotzdem in den nächsten Tagen etwas unternehmen, es wird uns nur aus diesem Tal rausbringen wenn dir das recht wäre. Burrez wurde von der Garde gefangengenommen und wir müssen ihn da wieder rausholen, dabei könntest du uns sicher behilflich sein." Ohne zögern stimmte der Drachenjäger dem Vorschlag zu; scheinbar froh, dass endlich mal wieder etwas passierte. "Gut, dann möchte ich mich für heute von euch verabschieden, ich werde mal sehen ob ich in meiner neuen Hütte schlaf finden kann." er wurde verabschiedet, die anderen schienen sich auch so langsam lieber auf den Schlaf zu besinnen und verzogen sich zu ihren Schlafplätzen.
Der hohe Söldner schloss die Tür Fisks hinter sich und schritt durch die Nacht, die Steine unter seinen Füßen knirschten leicht. Ein Haus passierte er, das nächste betrat er. Noch ziemlich lieblos und ohne viel Mobiliar stand das Haus da, ein richtiges Bett war ebenfalls nicht zu finden.
Auf die provisorische Pritsche nun bettete der Krieger sich, nachdem er seinen schweren Brustpanzer abgelegt und einfach zu Boden hatte fallenlassen. Bald schlief er tief und fest. Ein hoher Söldner im Minental.



24.10.2003 11:56#321
Fisk Gähnend erwachte Fisk aus seinen Träumen. Warm war es im Haus geworden, die Fensterläden waren geschlossen, sodass die Wärme nicht hinausgelangen konnte. Fisk streckte sich, dann ging er zum Tisch und entnahm diesen seine Drachenjägerrüstung, welche er sogleich überstreifte. Alles andere wäre bei dieser Kälte viel zu luftig gewesen. Nun bewegte sich der Drachenjäger auf die Wand zu, an der seine Waffen hingen. Rasch waren 'Sichelmond', 'Dämonentod', 'Schattenlied' und 'Rabenfeder' angelegt, sodass Fisk wohl gerüstet das Haus verließ. Als er im Untergeschoss vorbei kam entdeckte er Trulek, welcher noch gemütlich auf dem Wolfsfell am Kamin schlummerte. Das Feuer war niedergebrannt, und nur noch schwach war eine Glut zu erkennen. Bedächtig schritt Fisk zum Halter, welcher das Frischholz beherbergte und schmiss zwei dieser Stücke ins Feuer. Es dauerte zwar eine halbe Ewigkeit, doch dann fing das erste Feuer und begann fröhlich zu knistern. Schließlich sollte Trulek nicht frierend erwachen.
Nun öffnete Fisk die Tür seines Hauses und trat hinaus. Da sich Trulek noch in selbigem befand verzichtete der Drachenjäger auf das Abschließen der Haustüre. Nun ging er zum Trainingsplatz. Um Burrez zu befreien sollte er noch geübter mit dem Speer kämpfen können. Schon seit Wochen trainierte er, doch war er sich nicht sicher, ob Jamira ihn mit diesem Können bestehen lassen würde. So stapfte er über den gefrorenen Herbstboden, bis er schlussendlich die kleine Holzpalisade erreichte. Zu Boden blickend stieß er diese auf. Nichts. Weder trainierende Söldner, noch Marquez oder Sheron waren zu sehen. Zumindest wollte er seinen Schülern eine Nachricht hinterlassen, bevor er mit den anderen aufbrach. Schließlich sollte das Training seiner Schüler nicht in Verzögerung geraten. So entnahm er seiner Tasche ein Stück Pergament und schrieb, in etwas krakeliger Schrift:

Sheron, Marquez

Ich weiß, dass sich euer Training aufgrund der Tatsache, dass wir uns oft genug verpassen andauernd in Verzögerung gerät. Um das zu ändern hinterlasse ich euch hier eure Trainingsaufgaben.

Sheron. Du hast zuletzt den Kombo erlernt, wobei ich nicht weiß ob du ihn bereits beherrschst. Hoffen tue ich es, doch mir fehlt die Versicherung. Wenn wir uns das nächste mal sehen hoffe ich, dass diese Technik in deinem Kampfstil untergebracht ist. Nun folgt für dich die Schlag-Kombination Angriffsschlag-Block-Stichangriff. Eigentlich ist sie ganz einfach und sollte schnell erlernt sein. Sie geht wie folgt: Beginne in der weiterführenden Pose eines Einhandmeisters. Zwar habe ich sie dir nicht direkt beigebracht, doch bei meinen Vorführungen immer angewendet. Und da du, wie mir scheint, oft auf alles achtest dürfte dir diese Pose nicht entgangen sein. Nun führst du einen Schlag aus, am besten von rechts unten nach links oben. Das bringt dir den benötigten Schwung. Folge mit einer Drehung und begebe dich nach selbiger sofort in die Blockposition. Wenn diese erfolgreich war oder der Gegner nicht kontert, beende mit der Stoßtechnik.

Marquez. Ich hoffe es hat geschmeckt. Du solltest als nächstes einige Blocks lernen. Das dürfte nicht allzu schwer sein, da Sheron diese in seinen Übungen anwenden muss. Schau ihm einfach so lange zu bis du meinst, den Block selber ausführen zu können.

Es tut mir leid, dass ich nicht da bin. Aber ich habe etwas wichtiges zu erledigen. Wenn irh fleißig trainiert, wird eure Abschlussprüfung nicht lange auf sich warten lassen

Diesen Zettel pinnte er mit einigen stumpfen Nägeln an eine der Trainingspuppen, sodass auch der Wind sie nicht entfernen konnte. Nun folgte sein eigenes Training. Mit ernsterem Gesichtsausdruck als zuvor entnahm er den Speer seiner Halterung auf dem Rücken des Drachenjägers und hielt ihn kurz empor. Dann begann er. Mit einem sehr schnellen, kaum sehbaren Hieb versenkte er die Spitze tief in eine der anderen Trainingspuppen. Dann rutschte er mit Hilfe der Akrobatik unter dem Speer her, entriss ihn dem Leib der Puppe und schmetterte die Spitze seitlich gegen den Kopf selbiger. Ein tiefer Riss entstand. Doch Fisk setzte schlagartig fort. Mit einem seitlichen Hieb brachte er die Puppe zum Knicken, dann sprang er einige Schritte zurück und stieß den Speer mit voller Wucht in den Kopf der Puppe. Die Erzspitze durchstieß das Haupt der Puppe und ragte auf der anderen Seite hervor. Prustend zog Fisk die Waffe wieder aus dem nun entstandenen Wrack einer Puppe und stützte sich auf die Waffe. Doch eine Pause durfte er sich nicht gönnen. Mit einem ruckartigen Seufzer riss Fisk die Waffe hoch, wandte die Waffe in der Hand wie einen Stab und stach nach der Puppe. Er nutzte die Distanz um den Speer ein wenig durch den Körper der Puppe zu ziehen und um selbige herum zu laufen. Mit einer raschen Handbewegung entfernte er den Speer nun abermals aus dem Stoffhaufen und rammte ihn seitlich in den Hals des Übungsgegners. Dieser rollte über den steinigen Boden und blieb an der kahlen Felswand liegen. Seufzend ließ Fisk seine Waffe sinken und beäugelte den Trainingspartner. Dieser war nur noch ein zerfledderter Haufen Stoff. Eine kleine Pause wollte sich der Einhandlehrmeister nun gönnen, doch allzu lange durfte diese nicht dauern. Er musste besser werden.



24.10.2003 12:58#322
Trulek Langsam wurde Trulek wach und blinzelte ins Feuer des Kamins. Hier in der Hütte des Drachenjägers war es ziemlich warm, anders sah es wohl draußen aus. Sogleich wollte er danach gucken. Nachdem er etwas träge aufgestanden war, begab er sich zu einem der geschlossenen Fenster. Quietschend schwangen die kleinen Türchen zur Seite und der Blick nach draußen wurde frei. Der tag stellte sich dem Söldner nicht anders vor als der letzte auch. Zwar schien die Sonne, aber nachdem Trulek seine Hand herausgehalten hatte, wusste er, dass es mitnichten warm war. Fröstelnd zog er schnell wieder seine Linke durch das Fenster in die Hütte hinein. Von Fisk war keine Spur, wahrscheinlich war er wieder trainieren gegangen. Doch irgendwie musste sich Trulek ja bei ihm revanchieren, leider fiel ihm nichts ein womit er das tun konnte. Erst hatte er ihm diese schöne Rüstung geschenkt, dann ihn wieder bei sich in der Hütte schlafen lassen.Seufzend schloss Trulek wieder das Fenster, durch das die übelst kalte Luft hineinzog und setzte sich auf einen Hocker am Tisch. Er grübelte darüber was er nun machen sollte. Hier herumsitzen war nicht das Richtige für ihn, dann eher etwas an der kalten frischen Luft unternehmen.
Beim Öffnen der Tür kam ihm ein ziemlich kalter Luftschwall entgegen, aber seine neue Rüstung schützte ihn nun ziemlich vor der Kälte. Fröhlich trat er hinaus und schloss die Tür. Abschließen konnte er nicht, da er natürlich keinen Schlüssel zu der Hütte besaß, aber wer sollte schon hier herkommen und etwas klauen? Deshalb machte er sich fröhlich auf um irgendetwas zu unternehmen. Ala sein Weg ihn an der neuen Hütte seines Freundes Angroth vorbeiführte, stoppte er. Kurz lugte er durch die Tür, konnte aber sehen, dass Angroth wohl noch dem Schlaf verfallen war. Ein gleichmäßiges Atmen war aus einer Ecke zu hören. Vorsichtig schloss der Söldner die Tür wieder, um nicht allzu viel Krach zu machen und setzte sich wieder in Bewegung. Erst bei dem Wachturm stoppte er wieder. Was sollte er denn allein außerhalb des Lagers Tolles tun? Zum einen war das auch für einen Bogenmeister ziemlich gefährlich und zum andren kam ihm das auch ziemlich langweilig vor. Ein kleiner Seufzer entrang sich seinem Munde und er machte kehrt um wieder in den kleinen Talkessel hinunter zu schreiten. Kurz darauf setzte er sich an ein Feuer das fröhlich vor sich herbrannte. In Fisks Hütte vorm Kamin war es zwar wärmer gewesen, aber hier draußen saßen ein paar Söldner mit denen sich Trulek wenigstens unterhalten konnte. Mit einem “Was geht Jungs?!“ auf den Lippen setzte er sich zu ihnen hin.



24.10.2003 13:44#323
Sheron J. Spark Nein, Nein, Nein.. schoss es dem Schürfer Sheron immer wieder durch den Kopf, während sich die eisige Luft im Minental einen Weg in seine Lungen bahnte. Wie eisiges Feuer brannte das sonst so wichtige Gasgemisch in den Atemorganen des Mannes und durchzog von dortaus den kompletten Körper. Sein Hirn hämmerte gegen die kalte Schädeldecke, während Sheron mit aller Kraft versuchte seine Laufextremitäten in Bewegung zu halten. Es waren unaussprechliche Schmerzen, welche er die letzten paar Tausend Schritt, aushalten musste. Vergleichbar mit eisernen Nadeln, die langsam in die Waden des Schürfers gebohrt werden, waren die Schmerzen welche ,von seinen Muskeln ausgehend, beide Beine durchzogen. Nichts, aber rein garnichts, nahm der tapfere Leeler um sich wahr als er plötzlich unter gewaltigen Schmerzen zusammenbrach. Tränenflüssogkeit drang aus den dunklen Augen des Mannes und das extrem schnell und harte Schlagen seines Herzes, war bis auf einige Schritte spürbar, als sich langsam ein schwarzer Schleier über die Welt legte und Sheron wie aus seinem Leben gerissen, in Bewustlosigkeit fiel...



24.10.2003 19:10#324
Fisk Stapfend durchtrat Fisk das Tor zum Räuberlager, sein Ziel war das alte Herrenhaus. Durch seine vielen Hin- und Hergänge zwischen den Lagern und der Außenwelt hatte er die kürzesten und ungefährlichsten wege überhaupt entdeckt. so war es nicht verwunderlich, dass der Drachenjäger schon bald aus dem Talkessel hinaus und auf den weg zum Amazonenlager gekommen war. Eisig durchschnitt der Wind seine Wangen, doch der Rest des Körpers war durch die Drachenschuppen gut geschützt. Vorallem am Bauch verspührte er eine wohlsame Wärme. Wohlmöglich hatten die Schuppen, die diesen Bereich schützten vorher einem Feuerdrachen gehört. In solche Gedanken versunken, setzte Fisk seinen Weg fort ohne großartig auf seine Umgeung zu achten Erstaunlicherweise stellte es sich diesmal nicht als Fehler heraus, denn durch die Jagd lebte hier kaum noch etwas. Eigentlich enttäuschte dies Fisk sehr. Lange hatte er darauf gewartet, wieder ins Minental zu können und dann dies. Allerdings hatte er sich vorgenommen, einen eigenen Kräutergarten anzupflanzen. Immer unbedeutender wurden seine Gedanken, sodass er gar nicht richtig realisierte, dass Herrenhaus erreicht zu haben. Bedächtig durchtrat er das Tor, hob den Kopf an und sah sich nun, mit stechend scharfgestellten Augen nach Jamira um.



24.10.2003 19:31#325
Angroth Angroth erwachte von der Kälte, die sich langsam unter seine Kleidung geschlichen hatte, nun verstohlen auf seiner Haut kribbelte. Er fröstelte, setzte sich zitternd auf und sah sich um. Kein morastiges Duften drang an seine Nase, kein Dröhnen von Sumpfhaien hallte durch seine Hütte, keine Anrufungen erschollen mehr vom Tempelplatz; zu weit fort war das alles nun.Ob es Trauer oder nur Gewohnheit war, konnte er nicht sagen, er hoffte es war die Gewohnheit, denn er hatte sich entschlossen mit diesem Teil seiner Vergangenheit abzuschließen. Der verschlafene Krieger brummelte vor sich hin, schüttelte sein Haupt und erhob sich vollends. "Vergangenheit!" brachte er fest und bestimmt hervor.
Nein, er musste sich keine Gedanken mehr um die Bruderschaft machen, er hatte ihr entsagt und das Spiel ihres verlogenen, intriganten Gottes verstanden. Züge von Daschnavar ...
Ein weiterer Gedanke, der das Gemüt des Exilanten Sorgen schwängerte. Mit dem Ende des Sommers hatte sich wohl auch die Sonne seines Lebens zurückgezogen, der Herbst brachte ihm nichts als schlechtes. Auch gegen diesen Gedanken ging er vor, denn er hatte Freundschaft erfahren, Freundschaft und Treue. Nein, er hatte sich keine Sorgen zu machen, er sollte nach vorn blicken, in die Zukunft!Immer noch von der heimtückischen Kälte zitternd bückte er sich, um den schweren Brustpanzer aufzuheben von da er ihn hatte fallenlassen. Mit wenigen Handgriffen schlüpfte er in das noch leicht kühle, mit Leder ausgepolsterte Statussymbol seines Ranges, zupfte aus Spaß noch einmal an den Strähnen des eingearbeiteten Felles. Ja, langsam wurde ihm warm.
So gerüstet schritt er heraus aus seinem neuen Heim, schloss die Türe hinter sich. Bei Gelegenheit würde er sich Feuerholz schlagen gehen, denn sonst würde er mit einer ständig kalten Hütte diesen Winter rechnen müssen.Kaum war er heraus, da fiel ihm etwas kaltes, leichtes auf die Nase. Zunächst zuckte er zurück und wäre beinahe gegen seine bereits geschlossene Tür geknallt, doch dann wurde ihm gewahr um was es sich handelte. Angroth sah in den Himmel, dessen Schleusen sich geöffnet hatten, um Schnee herabrieseln zu lassen. Der Winter kam also.
Wieder grinste er, hatten Trulek und er die wärmespendenden Rüstungen doch keinen Tag zu spät bekommen. Am allabendlichen Lagerfeuer war dieses Mal niemand zu finden, also stapfte er über den noch nicht auf dem Boden vorhandenen Schnee aus dem Kessel richtung Lagertor. Tatsächlich fand er hier Trulek und zwei Söldner, die sich über irgendetwas zu unterhalten schienen. Eigentlich hatte er selbst nur versucht, das Lager zu erkunden, wenn denn schon niemand am Feuer saß, aber nun da er Trulek gefunden hatte, war dieses Vorhaben ja überflüssig. Nach einer raschen Begrüßung und einer unerwartet respektvollen Reaktion der anderen beiden Söldner auf Angroth war der Entschluss gefasst, dass die beiden Freunde doch mal wieder auf die Jagd gehen konnten, oder überhaupt einmal. Währenddessen war es auch möglich, sich schonmal langsam der Stadt zu nähern - Burrez musste bei dieser Kälte wohl in den ohnehin schon kalten Steinmauern des Kasernengefängnisses ausharren.
So verließen die beiden Söldner das Lager mit dem Sekundärziel Khorinis.


24.10.2003 20:11#326
Trulek Langsam schritten die beiden frischen Söldner den Hang vom Räuberlager hinunter, um dann gleich wieder den anderen Pfad hoch zum Pass einzuschlagen. Doch ihr eigentliches Vorhaben wurde unterbrochen. In der Ferne hatte Trulek ein seltsames Geräusch vernommen. Das Minental war doch leer?! Langsam kam er zum Stehen und lauschte in die tiefe dunkle Nacht. Die üblichen Nachtgeräusche erschwerten die Sache jedoch war es eindeutig! In der Ferne schienen sich mindestens zwei Orks miteinander zu unterhalten. Ihre tiefen Stimmt und die seltsame Sprache drang bis hier her. Die beiden Söldner blickten sich verwundert an. “Das müssen Orks sein. Vielleicht war die Jagd doch nicht so gründlich wie man zuerst angenommen hatte?! Was meinst du, sollen wir unserem Rang Ehre machen und die Grünfelle zur Strecke bringen?“ Angroth nickte, endlich mal wieder eine Herausforderung.
Ihr Weg änderte sich nun und führte sie nicht links den Berg hinauf sondern nach rechts, da wo man die Ork-Stimmen immer noch hören konnte. Immer weiter schritten sie am Fluss entlang, mit der Erwartung gleich auf Orks zu treffen, doch nichts geschah! Enttäuscht schaute Trulek auf, die Stimmen waren verschwunden, die Orks hatten anscheinend dazugelernt. “So ein Mist, das ganze umsonst. Und ich war mir so sicher hier seien welche.“ Entrüstet zuckte Trulek mit den Schultern. Die beiden drehten wieder und schritten den gekommenen Weg zurück. Doch ihr Weg hatte sie in eine Falle gelockt und bisher ahnten die beiden nichts. Am Aufgang zum Pass lauerten Snapper, vier an der Zahl.Nichts ahnend schritten sie vorbei, bis schließlich eins von den Biestern laut knurrte. Wo verdammt waren die hergekommen? Doch zum überlegen war jetzt keine Zeit! Gekonnt hatten die Krieger nach einigen Sekunden schon die Waffen gezogen, Trulek seinen neuen Bogen und Angroth sein Schwert. Die Kombination war natürlich perfekt, einer Nahkampf und einer Fernkampf. Sie verstanden sich beim Kämpfen ohne große Kommunikation.
Trulek hatte dem ersten Biest sofort zwei Pfeile mit einem Schuss in die kehle gebohrt. Sehr harte Gegner waren dieses Snapper zum Glück nicht, denn dieser fiel schon gurgelnd um. Jetzt jedoch rannten die restlichen der von ihnen empört auf die Söldner zu. Angroth stürmte mit seinem Schwert vor und stellte sich zweien der Biester. Der letzte war bereits so nah, dass Trulek keine andere Wahl hatte, als auf einen Stein zu flüchten um das Tier von oben zu erledigen. Murrend stand der Snapper nun unten und wusste nicht wie er den Söldner auf dem Stein erreichen konnte. Trulek schmunzelte und einen Augenblick später war der Snapper mit einem Pfeil zwischen den Augen gespickt. Trulek hüpfte vom Stein hinunter und sah Angroth schon zwischen zwei toten Snappern warten. “Die Biester sind auch nicht mehr das was sie mal waren“ rief Trulek seinem Freund zu, als er sich ihm schnell näherte. “Echt ich hatte mehr erwartet! Nagut eigentlich hatte ich hier gar nichts erwartet, nachdem die Ork-Stimmen erloschen sind!“ Angroth hatte ein leichtes Lächeln auf den Lippen, und zusammen machten sie sich an den Aufstieg. Nur wenige Minuten später wussten sie sich schon wieder beim Pass. Diesen Weg waren sie gestern schon mehrere Male gegangen, aber nun mussten sie danach nicht zum Hofe sondern wollte sich auf zur Stadt machen. Burrez saß sicher schon im Kerker und wartete darauf befreit zu werden.


24.10.2003 22:41#327
Marquez »Oh, wie schön! Ein Zettel! Und da steht sogar mein Name drauf!«Gerade war Marquez wieder von seinem langen Spaziergang zurückgekehrt, den er nach ungefähr einem halben Tag voller Warterei angetreten hatte, und schon gab es mal wieder ein Lebenszeichen seines Meisters.
Während er sich nun den Zettel durchlas, zeichnete sich ein diabolisches Grinsen in seinem Gesicht ab.
Wie würde der arme Sheron wohl auf diese Schreckensmeldung reagieren?Vielleicht würde das Zusehen ja sogar schwieriger werden, als das eigentliche Erlernen der Blocktechniken.
Oder sein Mitschüler würde Eintrittsgeld verlangen...

Doch die Lästereien blieben ihm bald im Halse stecken: Sheron war nämlich gar nicht da.
Leicht angesäuert schritt Marquez nun durchs Tor des Trainingsbereichs und setzte sich ans Lagerfeuer zum Wachpersonal, um in der Eiseskälte wenigstens auf Betriebstemperatur zu bleiben.



24.10.2003 22:50#328
Fisk Leise und wachsam bettraten die Beiden das Minental. Das soll heißen, nicht wirklich das Minental. Jamira führte den drachenjäger an die Weinhänge und deutete auf die übrig gebliebenen Pflanzen. Und tatsächlich. Schon aus der Ferne konnte Fisk ein Grunzen vernehmen. Zuerst klang es für ihn nach Molerats, doch es waren Keiler. Prächtig schimmerte ihr schwarzes Fell im Schein des Mondes, und nur das schmatzen ihrer großen Mäuler zerstörte das perfekte Bild. Ein wenig ratlos wandte sich Fisk an Jamira, um alle Formalitäten in sicherer Entfernung zu regeln.



24.10.2003 22:58#329
Jamira Grinsend besah die Speerlehrmeisterin ihren Schüler. Der kalte Wind schien ihn vergesslich gemacht zu haben.

"Eigentlich solltest du die Keiler nur erlegen." sprach sie, "Aber dies ist eine Übung mit dem Speer. Also wird auch nur der eingesetzt. Gib mir deinen anderen Kram, damit ich versichert bin.".

Mutwillig streifte Fisk Bogen, Köcher und Schwerter ab und reichte sie Jamira. Seinen Dolch und sein Messer behielt er bei sich, wogegen die Speerlehrmeisterin aber nichts einwandte. "Wie viele sind es?" fragte sie dann, an Fisk gewandt. Dieser zuckte jedoch nur ratlos mit den schultern. "Ich dachte du hättest so gute Augen, dann gib dir auch mal Mühe!" motzte die Dame dann, wobei sie grinste, da dies eher ironisch gemeint sein sollte. Mosernd wandte Fisk seinen Blick nun in die Dunkelheit und begann nach einiger Zeit zu sprechen: "Ich sehe drei. Das dürfte das Minimum sein.". Jamira sah den Drachejäger herausfordernd an.

"Keine Sorge, die schaff ich locker!" prahlte Fisk ein wenig übermütig, als hätte er die Gedanken der Speerlehrmeisterin gelesen. Diese zuckte nur mit den Schultern und lehnte sich gegen einen nahegelegenen Felsen, um dem Drachenjäger zuzusehen.



24.10.2003 23:27#330
Fisk Mit Hilfe der Schleichkunst gelang es Fisk, sich bis auf ein Minimum an die Keilergruppe zu zu bewegen. Den Speer hielt er flach vor den Bauch, sodass er problemlos zustechen konnte. Noch etwa fünf Meter war er vom ersten Keiler entfernt, als dieser plötzlich aufhörte zu schmatzen und sich umdrehte.
"Verdammt, er hat mich gewittert" dachte sich Fisk und versuchte hinter einer der Pflanzen Tarnung zu finden.

Doch es war zu spät. Der Keiler hatte ihn entdeckt. Mit einem lauten Grunzer stürmte er auf den Drachenjäger zu, seine hervorprankenden Stoßzähne genau auf Fisk gerichtet.

"Verflucht" murmelte Fisk und sprang aus seinem Versteck, den Speer vor dem Körper haltend. Lange wartete er ab, bis der Keiler ihn beinahe erreicht hatte. Dann riss er die Spitze seines Speeres, welche zuvpr beinahe auf dem boden geruht hatte hoch, um sie in den Hals des Keilers zu bohren. Unglücklicherweise verfing sich selbige in den Hörnern des Keilers, sodass es Fisk mit der vollen Kraft der Kreatur zu tun bekam.

Stets wurde er mehr und mehr zurück gedrängt, bis ihm schlussendlich und in seiner totalen Verzweiflung eine Idee kam. Grinsend ließ er ab und den Keiler, welcher nun auf sein hächstes Kraftlimit aufgedreht hatte, ins Leere laufen. Während dieser den Halt verlor, entriss Fisk den Speer aus den Fängen der Stoßzähne und rammte ihn in die Seite des Keilers.

"Nummer eins" grinste er und blickte zu Jamira, welche jedoch nur skeptisch hinter ihn deutete. Ruckartig wandte sich der Drachenjäger um und entdeckte einen zweiten Keiler, welcher sich anscheinend kurz zuvor hinter dem Einhandlehrmeister eingefunden hatte. Und schon stürmte er los. Verzweifelt versuchte Fisk, seinen Speer aus dem toten Leib des ersten Keilers zu reißen, doch vergeblich. Er hatte sich in dem festen Gewebe verfangen.
"Mist!" brachte er noch hinaus, dann ließ er seine Waffe los und sprang zur Seite, um auch diesen Keiler ins Leere laufen zu lassen. Gerade wollte Fisk sein Schwert ziehen, da musste er zu seinem Leidwesen feststellen das selbige fehlte. Schweißperlen begannen von seiner Stirn hinab zu kullern, und er wusste nicht, was er tun sollte. Mittlerweile hatte sich das Tier wieder gefangen und zu einem zweiten Ansturm angesetzt, doch so weit sollte es nicht kommen.
Wutentbrannt stürmte der Keiler auf den Drachenjäger zu, welcher nun unbewaffnet da stand. Wobei dies nicht ganz stimmte. Durch die Akrobatik konnte er seinen ganzen Körper als Waffe nutzen, und diese hart erlernte Kunst hatte ihm schon des öfteren das Leben gerettet. Abermals ließ er den Gegner nahe an sich heran kommen, diesmal jedoch rollte er sich zur Seite weg, stieß sich vom Boden ab und benutzte den Rücken des Keilers wie einen Bock, um zur Leiche des bereits erlegten Gegners zurückkehren zu können.

Anscheinend hatte sich die Waffe mittlerweile ein wenig gelöst, denn Fisk gelang es nun mit Leichtigkeit die Waffe wieder an sich zu nehmen.
"Komm nur!" grinste er an den Keiler gewandt und stocherte auffordernd mit seiner Waffe in der Luft herum. Doch die Folgen hatte er in solch einer imensen Stärke nicht erwartet. Tobend vor Wut stürmte der Keiler nun an, Sabber quoll aus seinen Mundwinkeln hervor und das scharf besetzte Mundwerk war weit aufgerissen. Rasch rannte Fisk einige Schritte rückwärts um die Distanz wieder etwas zu vergrößern, doch es war zu spät. Mit einem lauten Schrei stieß sich der Keiler vom Boden ab, direkt auf Fisk zu.

Dieser brachte nur noch ein "Grr!" heraus, dann ließ er sich auf den Boden fallen und rollte zur Seite. Der Keiler kam auf dem Boden auf, wobei dieser durch die Wucht des Aufschlags erzitterte.

"Verdammtes Mistvieh!" rief Fisk aus, spurtete los und bekam nurnoch mit, wie sich der Keiler zu ihm wandte und losstürmte. Doch Fisk hatte seine Übungen nicht vergessen. Mit geschickten Stichen hielt er den Keiler fern, bis dieser den Drachenjäger so lange umkreist hatte, dass er erschöpft anfing zu taumeln. Diese Chance nutzte Fisk um das Tier mit einigen blitzschnellen Schritten zu umgehen und von hinten auf zu spießen.

"Nummer zwei" sprach er, zwar immernoch verschmitzt grinsend, doch ein wenig außer Atem.

Der dritte Keiler schien von dem Geschehen noch nichts mitbekommen haben, verständlich, denn er befand sich am anderen Ende des Weinberges. Fisk nahm abermals die schleichpose ein, um sich dem Tier lautlos zu nähern. Als dieses jedoch aufschreckte und auf ihn los stürmte verfolgte er die gleiche Taktik wie zuvor.

Mit einem raschen Schlag hebelte er seinen Speer unter den Körper des Keilers und stachelte ihn von unten an, um ihn so auf Distanz zu halten. Als dieser sichtlich wütender wurde, riss Fisk seine Waffe zurück und wartete, bis der Keiler heranstürmte. Im letzten Augenblick, riss er seine Waffe nach oben, hielt sie über den Kopf und rammte sie mit einem gezielten Schlag in den Hals des Keilers. Auch dieser blieb regunglos am Boden liegen.

"Und Nummer drei!" sprach er, doch das Grinsen hatte sich verzogen. Seufzend ging er zu Jamira zurück und ließ sich neben ihr gegen den Stein fallen. "Wie war das?" fragte er dann und blickte abermals zu den leblosen Keiler-Körpern.


24.10.2003 23:59#331
Jamira Klatschend empfing Jamira ihren Schüler.

"Das war beeindruckend!" sprach sie, doch dieses mal in vollem Ernst, "Du hast dich echt gemausert.". Geschmeichelt nahm Fisk das Lob an.

"Und nun?" fragte der Drachenjäger dann, anscheinend etwas verwirrt. Jamira dachte nach. "Ich werde zurück ins Herrenhaus gehen. Suche du Sly und trainiere mit ihm, das wird der einfachste Weg sein, besser zu werden. Ich erwarte euch im Herrenhaus. kommt vorbei, wenn irh euch der Prüfung gewachsen fühlt." sprach sie schlussendlich und wandte sich ab.

Sie selbst ging nun zurück zum alten Herrenhaus, welchen Weg Fisk wählte wusste sie nicht.



25.10.2003 00:16#332
Fisk Eilig entfernte sich Fisk vom Hang und steuerte auf den weg zu, welcher zum Räuberlager führte. Diesen erreichte er bald, und um sich eien unnötige Wegstrecke zu ersparen verließ er den Pfad auf der rechten Seite und beschritt die selbe Abkürzung, auch welcher er auch gekommen war. Rund zehn Minuten dauerte es, da hatte Fisk das Lager erreicht.

Rasch durchtrat er das Tor, in dessen Wachturm drei Söldner postiert waren. Als er an Angroth' Hütte vorbeikam bemerkte er, dass auch der zweite Turm am Absatz mit drei Mannen besetzt war. Ratlos zuckte er mit den Schultern, wobei ihn die eng esetzten Türme auch eigentlich gar nichts angingen. So ging er am Feuer vorbei und zu seiner Hütte. Gerade wollte er die Tür aufstoßen,da fiel ihm ein Zettel ins Auge, welcher an die Tür gepinnt war.

Von wem dieser sein könnte wusste er nicht, doch er entnahm ihn trotzdem und begann zu lesen:

Hey Fisk,

Ich bin mit Trulek zur Stadt aufgebrochen. Burrez, ein Freund von uns wird dort von der Miliz festgehalten. Wir wollen ihn befreien. Ich hatte dich bereits darauf angesprochen, also, wenn du uns helfen willst, komm bald. Und bring ein paar Söldner mit, die Sache dürfte nicht allzu leicht werden.
Angroth

Zwar wusste Fisk nicht, ob er die Wachposten von ihren Türmen holen durfte, doch zu dritt war es dort eh zu eng. Also trat er an den ersten Turm, welcher auf dem Abhang über Zombies Hütte stand heran und rief zu den Wachen: "He ihr drei!". Sofort blickten die Söldner herab und musterten den Drachenjäger interessiert. Zwei von ihnen waren ehemalige Banditen, welche mit Fisk die banditenburg wieder aufgebaut hatten, sodass sie den Drachenjäger kannten.

"Hey Fisk altes Haus, was gibts?" rief einer von ihnen, welcher den Namen Santo trug, herab. "Ich hab ne Aufgabe. Ich könnte zwie von euch gebrauchen, also wenn ihr Lust habt...." weiter kam er nicht, denn sogleich kamen die zwei, die er aus der Banditenzeit kannte herab und postierten sich hinter ihm. Der dritte blieb verwirrt auf dem Turm zurück, schien sich doch am Ende wohlzufühlen, da er nun mehr Platz hatte.

Zwei hatte er schon. Doch da der andere Turm ebenso dicht besetzt war würde er zwei weitere mitnehmen. Sie wohnten eh nicht mehr und würden sicherlich zum Hof zurück wollen, und Zombiebreaker würde sich daran bestimmt auch nicht sonderlich stören. So trat er an den anderen Turm heran und rief das gleiche herauf, die Reaktion war ähnlich. Wieder stiegen zwei herab und verleibten sich der Gruppe ein, sodass sie zu fünft zum Pass aufbrachen.

Es dauerte nicht lange, da hatten sie selbigen auch schon erreicht und überquerten den Pfad, in der Hoffnung, Trulek und Angroth in der Nähe der stadt anzutreffen.



25.10.2003 02:23#333
Sheron J. Spark Wie ein eisiger Schauer, legte sich zu in Mitten der düstren Nacht eine Lage aus Frost über die Insel. Die Temperaturen waren in dieser Gegend des Tales mehr als üblich, das wusste sogar Sheron, der Schüfer. Viel hatte er über den Eisdrachen gehört. Das meiste, von diesen Magiern im Kloster. Aber dies sollte nun nicht das einzige Problem des Mannes sein. Tief versunken in verwirrenden Träumen, lag der Leeler zusammengekauert am Boden, als er sich plötzlich mit einem Schrei aus dem Schlaf katapultierte...

Schnell schoss die eisige Luft, durch das erhabene Atmen, in die durchkühlten Lungen des Sheron, als er sich mit einem verwirrten Blick aufrichtete.Verdammt wo war er schoss es ihm immer wieder durch den Kopf.Was war mit ihm passiert? Aber je mehr er versuchte sich zu erinnern, des so düstrer wurde sein Blick in die Vergangenheit. Nichts, aber auch gar nichts, wollte seinen Gedanken einen Weg zur Erkenntniss zeigen. Als wär seine komplette Erinnerung der letzten 2 Tage verschwunden...

Wie lange lag er hier überhaupt schon? immer wieder schossen ihm diese Gedanken durch den Kopf, als er gehn Himmel blickte. Die wenigen Sterne, die heute zu sehen waren, brachten nur einen kleinen Schein über die Berge, und dienten somit dem Sehvermögen weniger als schlecht. So stand er nun hier. Vollkommen alleine. Ohne eine Ahnung wo er war, oder was in der letzten Zeit mit ihm passiert war...


25.10.2003 13:30#334
Sheron J. Spark Langsam und mit einem immernoch andauernden Stechen in beiden Beinen ging Sheron der Schürfer durch das alte Minental. Erst über einen zu 50% zugefrorenen See und dann hinweg über die Kadaver etlicher Kleinviecher wie Echsen, Wölfen und Scavengern erreichte er eine kleine Hütte in mitten des Tals.Wer wohnt den hier? dachte sich der Mann während er mit gezogener Klinge langsam in Richtung der Wohneinheit schlich. Verzögert begann sein Herz schneller zu schlagen, während er in die Hütte eintrat um sich ein wenig umzusehn.Scheint Niemand hier zu sein dachte er sich während er durch die Zimmer streifte.Aber wo verdammt nochmal waren die Besitzer dieser Schmucken Bude...
Aber bevor sich Sheron darüber weitere Gedanken machen konnte, fiel sein Blick auf eine unverschlossene Truhe.Ah... durchzuckte es seine Gedanken während er näher an den Behälter trat und den Deckel öffnete.Verdammt! Leer! schoss es jedoch aus ihm heraus, als er den bodenlos leeren Behälter wieder schloss und langsam aus der Hütte verschwand...



26.10.2003 14:32#335
Sheron J. Spark Viel hatte Sheron in den letzten Tagen gesehn und nur selten hatte er dabei seine Klinge zücken müssen. Nur wenige Monster durchstreifen an diesen Tagen die ehemalige Barriere und lediglich die Orktruppen sammelten sich an vereinzelten Plätzen wieder. Der Belagerungsring rings um die Burg war jedoch wie an den Tagen zuvor zerbrochen und nur die etlichen verbrannten Orkleichen und der siffige Gestank den sie absonderten zeugten von der ehemaligen Streitkraft dieser wilden Tiere. Es war tatsächlich schon fast so friedlich wie im restlichen Khorinis... dachte sich Sheron der Schürfer, während er einer dicken Fleischwanze, die ich über einen Tierkadaver hermachte, seine Klinge durch den Panzer bohrte...



28.10.2003 12:16#336
Firen Da stand Firen nun, mitten in der Burg, in die das Sonnenlicht einströmte und alles erhellte. Von der Schmiede kam ihm ein warmer Windhauch entgegen, wie der in einer Wüste. Er schaute hinüber, wo er niemanden arbeiten sah, doch der Schmiedofen heiss war.
Firen wandte den Blick wieder zur Ramme, und wartete auf etwas.Doch auf was? Ein Startsignal? Ein Antrieb?
Schwer lasteten alle seinen Sachen auf dem Rücken, und die Sonne trieb ihm die Schweißperlen auf die Stirn.
Seitdem die Orks fort waren, fiel Firen immer mehr die Wärme in der Burg auf. Hitze schlug ihm entgegen, die er lange nicht gespürt hatte.Kahl wie das Mienental geworden war, ähnelte es mehr einer Steppe, als einer Ebene. Der Wind der frei, nur von wenigen Bäumen gehindert, durch das Tal sauste, brachte kaum Abkühlung, oder Wolken mit sich. Nein, im Gegenteil, es schien als würde er mehr Hitze mitbringen.
Nicht deshalb hatte Firen sich entschlossen das Tal zu verlassen, es war die Einsamkeit, die ihn vor mehreren Wochen hierin getrieben hatte und ihn nun mit der stetigen Langeweile vertrieb.
Noch einmal sah er sich um, beobachtete noch einmal die Ritter und die wenigen Paladine, die hier Wache hielten.
Starke und standhafte Männer waren es, und der Milizsoldat konnte kaum seine Erfurcht verbergen. Denn sie waren es die die Burg so lange gehalten hatten, wo seinesgleichen versagt hätten.
Sie waren es auch die scheinbar ohne Ermüdung Wache hielten und Patroulien liefen.
Es lag weniger an der Burg, als an diesen Streitern Innos, das die Präsenz der Garde, hier im Tal, so lang gehalten hatte, und halten würde.Doch nun wurde es Zeit wenn er den Pass noch vor Mittag erreichen wollte. Wenn nicht würde er wenn die Sonne hoch am Himmel stand noch laufen. Eigentlich hatte er geplant oben direkt am Pass eine Pause einzulegen und etwas zu sich zu nehmen, und diese Pläne sollte ihm niemand streitig machen.



28.10.2003 12:43#337
Firen Als Firen die Ramme hinunterlief, fiel ihm wieder einmal auf, wie leer das Mienental doch war, wie leer und trostlos. Die Orks waren zumindestens teilweise fort, und hinderten nicht weiter, doch es war schon lange nicht mehr das Tal was es einst war. Früher trugen die Bäume noch grüne Blätter, der Rasen war saftig grün und die Tiere häuften sich nur so, dass sich jeder Jäger mehr als nur sein Geld verdienen konne. Doch was fand mal heute vor? Bäume, mit wenigen gelben Blättern, mit morschen Ästen, und nur Abarten von den Tieren die es einst ein mal gegeben hatte.
Seit der großen Jagd war es wie ausgestorben und die Sonne schenkte bei der kargen Landschaft nur wenig Trost. Das einzige was noch immer Menschen in dieses karge Tal trieb waren Drachen, die Burg und Orks, doch das waren keine sinnvollen Ziele für normale Menschen, die auf Profit auswahren, für sie war es einfach nur eine kahle Steppe.
Firen ging wieder los und betrachtete alles runherum, die verdorrten Pflanzen, die toten Bäume und die wenigen Tiere mit Bedauern.
Was war aus dem einst wunderschönen Mienental geworden, was er in Erinnerung hatte? Er wusste es nicht und wandte sich wieder seinem staubigen Weg zu, der sich vor ihm erstreckte.
Die Zeit verging und die Sonne wanderte. Schließlich, als er am Pass angekommen war und der gelbe Ball strahlte auf ihn hinunter.
Der Richtige Moment für eine Pause und so lies sich Firen am Abhang nieder, wo er einen guten Ausblick auf das Tal hatte.
Aus seiner Tasche holte der Milizsoldat ein Stück Brot, Käse und eine kleine Flasche Wachholder.
Genüsslich schob er sich den Käse in den Mund und spüllte ihn sich mit etwas Wachholder hinunter.
Noch eine Zeit lang saß er dort und versuchte die Aktionen in der Burg zu verfolgen. Der Ausblick beruhigte und ließ einen die Zeit vergessen.Doch schon bald stand der ehemalige Armbrustbauer auf den Beinen und packte alles zusammen.
Dann watschelte Firen wieder vollgepackt weiter auf dem Pass zu.


29.10.2003 15:11#338
Sheron J. Spark Langsam jedoch mit erhobenem Haupt beschritt Sheron den Hang in richtung Banditenlager. Er war stolz auf sich, ja sogar mehr als stolz. 5 Tage lang hatte er alleine im ach so gefährlichen Minental überlebt. Auch wenn der Schürfer sich nicht daran erinnern kann wie und wieso er aus dem Banditenlager abgehauen ist, aber trotzdem hatte er es geschafft hier her zurückzukehren. Er musste sein Training mit der einhändigen Klinge weiter verbessern, auch wenn er die letzten Tage seine Fähigkeiten im Kampf schon arg verbessert hatte, wollte er seine Meister Prüfung erfolgreich absolvieren...

Mit diesen Gedanken im Kopf stapfte er zum Trainingsplatz, wo er jedoch weder Fisk noch Marquez noch sonst irgendeinen der Leeler antraf. Lediglich eine kleine Notiz war an eine Art Holzwand geheftet und so nährete sich der Schürfer an jenes an und begann zu lesen...

Hmmm na mal schaun ob ich das hinbekomm dachte sich Sheron und zog seine Klinge und diemit Blut und Dreck verschmierte eiserne Waffe begann ihren sonst so tödlichen Tanz...



29.10.2003 20:52#339
Marquez Mit einer gefühlvollen Wurfbewegung schickte er den Stein auf die Reise und sah im bangend hinterher.
»Oh! Das wird gut! 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7... Nur sieben?«
Marquez sackte zusammen.
»Ach Mensch, ich komme einfach nicht mehr an meine alten Hüpfstein-Rekorde heran!«

Nach einem kurzen nostalgisch-sanften Lächeln richtete er sich wieder auf und setzte sich auf einen nahen Stein, um einfach mal ein bisschen in das ruhige Wasser des Flusses, der sich vor ihm südlich des Lagers erstreckte, zu starren und nachzudenken.
Tja, die alten Zeiten.
Vor zwei Monaten war er noch zu Hause bei seiner Familie gewesen und hatte Snapperhäute gegerbt...
In was für ein Abenteuer war er nur gestolpert?
Eigentlich wollte er doch einfach nur Jäger werden und dann gleich wieder nach Hause.
Doch jetzt saß er hier in diesem ungastlichen Tal mit einem Haufen Gesetzloser herum, war hauptberuflich Minen-Sklave und hatte sogar schon einen Ork erlegt – aber nicht mal eine Etappe seiner Ausbildung gemeistert.

Ja, es wurde Zeit, dass das Training endlich mal weitergehen würde.Energisch sprang er auf, und trabte wieder zurück ins Lager, als ob er sich seine Gedanken einfach abgeschüttelt hätte.
Ohne weitere Umwege durchschritt er schließlich das Tor zum Trainingsplatz, doch dann erstarrte er.
»Nein, ich glaubs ja nicht!«
War das ein Geist? Eine Fata Morgana?
Marquez rieb sich die Augen. Nein. Er war es wirklich!
»Hey, Sheron, alter Freund! Da bist du ja endlich wieder!«
Überglücklich ging er auf seinen Mitschüler zu.
»Hast du Fisks Zettel gelesen? Ich darf dir bei deinen Blockübungen zusehen!«Mit dem penetrantesten und naivsten Lächeln, das er gerade auf Lager hatte, blickte Marquez den alten Griesgram an, um ihn mal so richtig aus der Reserve zu locken.
»Na, was sagst du?«



29.10.2003 23:04#340
Fisk Spurtend erreichte Fisk das Räuberlager. Auf seinem Rücken ragten fünf Säcke gefüllt mit Erz hervor, welche er nun quer durch das Tal geschleppt hatte. Prustend versuchte er mit letzter Kraft seine Hütte zu erreichen, vor welcher er zusammensackte. Mit kurzen Atemstößen kramte er seinen Schlüssel heraus und öffnete die Tür, welche sich nach innen aufstießen ließ.
Nacheinander brachte er die Säcke hinein und stellte sie gegen ein freies Wandstück. Dann ersuchte er seinen warmen Sessel und ließ sich, nachdem er Waffen abgelegt und Feuer entzündet hatte, in selbigen fallen. So etwas hatte er gebraucht. Schon seit über 24 Stunden hatte er nun auf seinen Beinen gestanden und diese waren froh, nun endlich ausgelastet zu werden.



01.11.2003 13:08#341
Sheron J. Spark Zuerst ein wenig missmutig, dann aber mit einem fetten Grinsen, blickte Sheron seinen Mitschüler an.Gut dann guck mal schön zu... entgegnete er ihm dann und begann langsam mit seinen Übungen. Jedoch erinnerten seine Attacken nicht an sie sonst so Präzise kombinierten Angriffs und Blocktechnicken, sondern eher an die lächerlichen Kampfversuche eines kleinen Jungen, der das erste mal eine Waffe in der Hand hat. So das wars.Hast du alles verstanden? fragte er daraufhin seinen Sperringspartner während er seine Klinge in der Scheide verschwinden lies. Ja? Na dann ist gut. Ich mach mittag entfuhr es ihm daraufhin und so schritt er mit langsamen Schritten und dem Gedanken, eine gute Tat vollrichtet zu haben, zum Tor des Trainingsbereiches und durchschritt jenes...



01.11.2003 16:24#342
Waldläufer Eine Gruppe zieht nach Norden ....
Die kleine Gruppe hatte die Brücke des ehemaligen Amazonenlagers schon hinter sich gelassen und bewegte sich zügig auf dem Pfad in Richtung Minental.Sly ging an der Spitze, dann das kleine Mädchen, darauf folgte die junge Frau welche sich ihnen im Wirtshaus der Lages angeschlossen hatte und den Schluss bildete Gardiff.
Seine Augen suchten wachsam die Umgebung nach Anomalien ab und seine Ohren lauschten auf merksam nach unnatürlichen Geräuschen. Der junge Bursche hatte dieses Gebiet nur selten am Tag durch wandert und meist die Dunkelheit der nacht als Deckmantel genutzt um sicher zum Lager der Amazonen und wieder von dort weg zu kommen. Dies war eigentlich auch nicht verwunderlich denn es war keine Seltenheit dass man hier auf Orkspäher traf oder sie auf einen.Gardiff war sich sicher das Sly die Gegend mehr als gut kannte und nicht zuletzt des wegen führte er die Gruppe recht schnell an. Denn eins war dem Gildenlosen klar, der Exsöldner schien zwar gern zu jagen und er hatte selber gesagt das er das Abenteuer suchte aber das letzte was es wollte war sicher mit den zwei weiblchen Wesen im Schlepptau in irgendwelche Überfälle verwickelt zuwerden.


01.11.2003 17:38#343
Xidoni Sly und Gardiff wie sich der Gildenlose Xidoni, vorgestellt hatte gingen je vor und hinter den Beiden Mädchen.
Freyaa, die noch vor Xidoni ging war auch nicht viel jünger als sie selber, sie schätzte so maximal um die 5 Jahre. Das Mädchen hatte durch einen Angriff von Orks ihre Mutter verloren, Xidoni wusste war in ihr vorging den auch sie hatte in dem Alter plötzlich ihre Eltern verloren und sie hoffte das der kleinen nicht genau so ein Schicksal wieder fuhr wie ihr damals.
Sly hatte gesagt das er sie zu einer Ehemaligen Amazone auf dem Hof des Grossbauern bringen wolle, sie hoffte das diese Frau dem Mädchen eine anständige Ersatzmutter werden würde und das sie von den anderen Banditen und Söldnern nicht auf eine weise ausgenutzt werden würde Wie sie damals von den Gaunern und Halunken im Havenviertel der Stadt.
Aufmerksam beobachtete sie den Drachenjager, der sich hier sicherlich gut auskannte und auch der Gildenlose Waldstreicher achtete auf die Umgebung. Xidoni fühlte sich sicher in der Begleitung dieser beiden Männer und sie machte sich keine Sorgen, allein wohl um die Zukunft des Amazonenmädchens, machte sie sich Gedanken, aber das war wo die Sache der zukünftigen Stiefmutter. Aber sie nahm sich vor, wenn sie sich ein wenig besser Wehren konnte, auch mal nach dem Mädchen zu sehen.



01.11.2003 18:55#344
Hemfas Nach einer längeren Reise war er um ein weiteres Mal durch den Pass geschritten, der Pass in das Minental. Ihm war die Erinnerung gekommen, dass hier eine Burg stand, in der Ritter des Königs erbitterten Widerstand gegen die Orks leisteten, ihnen würde ein Prediger Innos´ sicher zugute kommen. Der Glaube sollte sie erneut erfüllen, und sie sollten die Hoffnung nicht verlieren, dass eines Tages der Gott allen Lebens die Streitmächte der Finsternis zurückschlagen würde, um seine Diener in ein neues Zeitalter des Glanzes und des Friedens zu führen.Ja, Innos würde sie alle erretten!
Den schmalen Pass ward er rasch hinabgeschritten, endlich befand er sich im eigentlichen Tal. Durch das flache Flusswasser watete er herüber Richtung Burg, denn in der Dunkelheit waren weder Feuer noch dunkle Silhouetten davor auszumachen.
Einige Zeit später hatte er auch einen geeigneten Eingang gefunden und betrat die Burg, zum ersten Mal seit sehr sehr langer Zeit.



01.11.2003 19:01#345
Waldläufer Zielstrebig arbeitete sich das Grüppchen weiter durch das Tal nach Norden vor. Der Turm welcher am Ende des Tales über dem Weg empor ragte war schon lange aus der Ferne zusehen gewesen und immer stehtig näher gekommen. An der Talmündung machten die vier Wanderer eine Pause auch wenn es sly und Gardiff nicht unbedingt gebraucht hätten aber Freyaa hatte ein Päuschen nötig. Am kleinen See in der nähe des Weges lies man sich nieder um sich etwas zu erfrischen.Gardiff gesellte sich zu Sly welcher etwas Abseitsstand und immer noch wachsam die Umgebung beobachtete.
"Ist ja ganz gut bis hier her gegannen und vor allem verdammt ruhig." Die Augen des Gildenlosen huschten über den dunkelgrauen Himmel bei dem es eigentlich ein Wunder war das es nicht regnete.
"Wie hast du denn geplant wie wir weiter gehen? Gerade durchs Minental und dann hoch zu Alten Austauschstelle ?" fragte der junge Waldstreicher neben bei und kam mit den Augen aus der Ferne zurück zum kantigen Profil des Drachenjägers.


01.11.2003 19:21#346
Sly Der ehmalige Söldner rieb sich den drei-Tage Bart und sah in die ferne. "Die Orks waren schon länger nicht mehr hier gewesen ich denke dass bald wieder ein paar der Tiere hierher kommen wir sollten bald aufbrechen. " Sly sah weiterhin in die ferne und überlegte was wohl der beste Weg durch die Orkreihen wäre, alleine ging er immer mittendurch durch die Wälder , er war schnell genug unterwegs und seine Schleichkünste hatten ihn nie verlassen, doch diesesmal würde es schwerer werden. Xidoni war zu unerfahren im Minental und konnte kaum auf sich selbst aufpassen , Freyaa war zurzeit insich gekehrt und bekam kaum die Umwelt mit. "Ich denke wir machen einen kleinen Umweg , über das Eisgebiet durch den Wald und dann hoch zur Austauschstelle, der Weg erschien mir bissher immer als recht sicher soweit man das im Minental sagen kann. "

Sly ging zu den anderen und die gruppe macht sich auch schon auf den weiteren Weg durch das Minental. Bald hatten sie das Tal hinter sich gelassen und sie waren schnell an der Austauschstelle gewesen und durch die Mine nach Khorinis verschwunden.



01.11.2003 19:31#347
Marquez Mit verschränkten Armen stand Marquez da und lächelte Sheron hinterher.»Vielen Dank für die interessante Trainingsstunde!«
Doch noch während sein Mitschüler dabei war, das Tor zu durchschreiten, wandte er sich ab und bohrte das Trainingsschwert grummelnd in eine der Puppen.
Arrogant bis überlegen zog er seine rechte Augenbraue hoch und versank in verbittertes monologisches Gezeter.
»Ja, wirklich interessant, dein Kampfstil. Erinnert mich so ein bisschen an meine Schwester, als sie das erste Mal versucht hat, mit Messer und Gabel zu essen. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass sich hinter deiner rauen Fassade solch ein Spaßvogel verbirgt...
Aber na ja, was soll’s... Wie konnte ich es überhaupt wagen, Fisks Anweisung Folge zu leisten? Ich verdiene es doch gar nicht, an deiner unermesslichen Weisheit teilzuhaben.
Ja, so ist es richtig! Geh nur und lass mich hier! Ich sehe es doch ganz genau: Du wirst noch einmal große Taten vollbringen... Du Arschkeks.«
Er atmete durch, darum bemüht, die Fassung zu bewahren. Nach einem weiteren Atemzug fuhr er fort, diesmal an die Puppe gewandt.
»Hast du wenigstens Lust, mit mir zu trainieren?«
- Schweigen. –
»Sehr gut. Auf Leute wie dich kann man sich wenigstens noch verlassen.«Sofort ließ Marquez die Klinge einmal quer durch den Torso des neuen Freundes fahren und stand dann eine Weile mit blutrünstigem Blick davor.»Na? Das klappt doch schon mal. Und jetzt üben wir Blocktechniken. Greif mich an!«
- Schweigen. –
»Na los! Greif mich an.«
- Immer noch Schweigen... –
»So! Du willst also nicht, ja? Na warte!«

Seine Augen schienen geradezu rot aufzublitzen, als er die Puppe keine zwei Sekunden später in handliche Stücke zerlegte.
Reichlich angesäuert kehrte er dem Trainingsplatz den Rücken.Morgen würde er seinen Lehrmeister aufsuchen, um die Techniken gleich aus erster Hand zu lernen.



02.11.2003 15:38#348
Erzengel Der Weg durchs Mienental nur mit der Hexenschneide bestreitend zog er weiter gen Süden, den Seeweg mied er allein deswegen, da er mit Shiva so viele Jahre dort verbrachte hatte, auch wenn er hier vor zwei Tagen noch ihren Leichnam vorbeigetragen hatte, so war dies lange nicht so schmerzhaft wie die Erinnerungen, die ihn in der Stadt erwarteten.
Irgendwann kam er an eine Kreuzung... und jetzt? Wo wollte er noch gleich hin? Drakia, richtig. So untrainiert, nun nach dem Entzug der Magie, konnte und wollte er nicht bleiben, er würde von Drakia aus nach Gorthar fahren, um nach Frost zu suchen, er konnte ja nicht ewig auf dieser Seereise bleiben und der Alte hatte ihm gesagt er solle wiederkommen, wenn er die schwarze Magie endgültig aus ihm verbannt hatte. Nun war sämtliche Magie aus ihm verbannt, abgesehen von Ultimas absorbierten Kräften, deren Umgang ihm nicht vertraut war und die sowie so lieber zu schlafen schienen, was auch gar nicht so schlecht war, er würde sie vielmehr brauchen, wenn er Jeromé den Kopf abschlagen würde.Doch wenn seine versiegelten Hexenkräfte nicht so sehr besonders stark waren, was war es dann, was ihn zu einem derart umstrittenen Objekt machte? Auf jeden Fall war Jermoé nicht allein auf Rache aus, sonst würde er sich niemals so viel mühe geben, sondern ihn einfach töten. Nein, musste mehr dahinter stecken.Nachdenklich erreichte er das gemütliche die kleine Stadt, vielmehr das Dorf.


02.11.2003 20:56#349
Marquez Beunruhigt trabte Marquez durchs Lager.
Eigentlich hatte er sich ja für heute vorgenommen, seinen Lehrmeister aufzusuchen, um das Training endlich mal wieder voranzutreiben. Schließlich sollte nicht noch eine weitere Woche vergehen, ohne dass er etwas gelernt hatte.Aber genau das war der eigentliche Knackpunkt: Sollte er einfach so hingehen und alles gestehen?
Fisk saß wahrscheinlich gerade seelenruhig an seinem Kamin und malte sich aus, wie fleißig sein Schüler wohl die Woche über trainiert hatte. Und dieses Bild wollte Marquez auf keinen Fall zerstören.
Er musste dringend jemanden finden, der ihm die Blocktechniken beibringen würde.
So ließ er also seinen Blick schweifen und erblickte nur wenig später einen reizenden Banditen am Lagerfeuer, der sich zum Abendessen mit Bier und Fleisch eingedeckt hatte.
Verlegen lächelnd, setzte er sich neben ihn.
»Na? Was geht?«
Er lächelte ihn weiter an. Doch das Knistern des Feuers war das einzige, was das betretene Schweigen durchbrach.
Nach etwa einer halben Minute ließ sich der Angesprochene dann schließlich dazu herab, kurz von seiner Scavengerkeule abzulassen und aufzuschauen. Er war ein etwas stämmigerer Bandit, ein Kraftprotz wie aus dem Lehrbuch eben, der ihn nun genervt anblickte.
»Was willst du?«
»Och, ich? Äh...« Marquez schaute kurz zu Boden, um sich zu sammeln. »Ich wollte einfach mal fragen, ob du mir vielleicht ein paar Blocktechniken beibringen kannst.«
Schon wieder setzte er dieses erwartungsvolle Lächeln auf, diesmal gepaart mit dem gefürchteten Hundeblick.
»Ach, so ist das.« Der Bandit kaute den letzten Rest Fleisch auf barbarische Weise von der Keule ab und fuhr dann mit finsterer Miene fort. »Und da dachtest du dir also, du kommst einfach mal an und fragst, ja?«
Marquez nickte.
»Soso...« Jetzt wurde er schon ungehaltener. »Dann will ich dir mal was sagen: Ich bin hier nicht dein Sklave, also verpiss dich!«

Angewidert von so viel Herzlosigkeit stand der Schürfer auf und wollte sich gerade entfernen, als er plötzlich hörte, wie sich ein zweiter Bandit, eine kleine Kichererbse, die offenbar nicht in der Lage war, ihr schleimiges Grinsen abzustellen, aus einer dunklen Ecke ins Gespräch einschaltete:»Ich kann mir schon denken, warum du ihm nichts beibringen wolltest.«Der Kraftprotz erhob sich.
»Ach ja? Na, das interessiert mich aber brennend.«
Die Kichererbse trat, immer noch grinsend, aus ihrer Ecke.
»Na, das liegt doch auf der Hand: Du kannst nichts.«
Stille.
»So, du glaubst also, ich kann nichts, ja?«

Marquez beobachtete den Streit bangend aus einer sicheren Entfernung und hoffte auf eine baldige Eskalation. Dann hätte er endlich mal ein authentisches Beispiel.
»Verdammt, jetzt schlagt euch doch endlich.«
Wie auf Kommando zogen sie ihre Schwerter und der Kraftprotz lief schreiend auf den Widersacher, der ihm einfach so ans Bein pinkeln wollte, zu Noch im selben Augenblick ließ er seine Klinge auf die Kichererbse zuschnellen, wurde aber mühelos abgefedert.
Was das etwa ein Block? Oh mein Gott, es war ein Block!
Marquez konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen und wandte sich dann erhobenen Hauptes von den Zankhähnen ab, um sie ihrem Schicksal zu überlassen.Er hatte genug gesehen.

Ein paar Minuten später stand er mit gezogenem Schwert auf dem Trainingsplatz und versuchte, sich an die Details der Technik zu erinnern.
»Also gut, zuerst mal in Grundpose...«, murmelte er. »Dann die gegnerische Klinge senkrecht auf die Schneide der eigenen prallen lassen und ganz gleichmäßig mit dem Arm und dem Oberkörper abfedern.«
Ein paar Trockenübungen folgten, aus denen Marquez eine schockierende Einsicht gewann:
Eine ganze Woche für solch eine einfache Technik war verschwendete Zeit.
So steckte Marquez das Schwert wieder zurück und machte sich etwas geknickt auf den Weg zu Fisks Hütte, um sich Instruktionen für die nächste Trainingseinheit abzuholen.
Er klopfte an und wartete.



03.11.2003 13:42#350
Zombiebreaker Erst als die ersten Sonnenstrahlen das südliche Fenster von Zombiebreakers Hütte durchbrachen erwachte der Veteran. So lange hatte er schon ewig nicht mehr geschlafen...
Langsam begann er damit,seine Decke zur Seite zu schieben. Erst nach einigen Augenblicken stand er auf.
Mit müden Bewegungen seinerseits zog er seine leichte Rüstung an,nahm seinen schwarzen Umhang von der Kleidergabel und verließ das Haus.
Trotz klarer Sonne am südöstlichen Himmel,zog ein kalter Wind durchs Lager,so dass sich Zombiebreaker nur noch mehr in seinen Umhang stemmte.Es war keine einzige Wolke am Himmel zu erkennen,so dass die Frostperlen an den Grashalmenn im angesicht der Sonne nur noch mehr zum Ausdruck kamen.Mit müden Schritten bahnte Zombiebreaker sich den Weg zum Vorratslager. Er hatte Hunger. einen Laib Brot und einen mageren Schinken erfassten seinen Augen beim betreten der Höhle. nichts besseres konnte nun gefunden werden und so nahm er die zwei Sachen und einen kräftigen Rotwein in seinen Arm und verschwand damit wieder in seiner Hütte...



03.11.2003 13:58#351
Sheron J. Spark Ein wenig verwirrt saß Sheron in einer Ecke des Trainingsplatzes und schaute den eifrigen Kämpfern zu. Nun gut. Eigentlich war lediglich Marquez auf dem Trainingsplatz und der schien auch weniger eifrig als hilflos seiner Pflicht nachzugehn. Kurz überlegte der Schürfer ob er seinem Mitschüler helfen und ihm klarmachen sollte das es circa 20 verschiedene und nicht nur eine Blocktechniken gab, dann jedoch fiel sein Blick auf eine der Scavengerkeulen, die er sich zum Mittagslunch herausgelegt hatte und beschloss erstmal seinen Magen-Darmtrakt mit einigen Bissen aus dem saftigen Fleisch zu füllen. Als sich Sheron daraufhin aufrichtete, den verschmierten Mund mit seinem Ärmel abwischte und mit einem verstohlenen Grinsen herumblickte, musste er jedoch feststellen das Marquez nirgends zu finden war. >> Naja dann eben nicht.<< meinte er daraufhin mit einer Art verärgerten Gleichgültigkeit zu sich selbst und lies seinen Körper wieder auf die kalte Steinplatte nieder,wobei er eine Flasche Bier aus seiner Tasche zog. >> Dann wart ich eben bis er wieder kommt. Ist bestimmt nur pissen oder kacken oder sowas...<<



03.11.2003 19:32#352
Marquez Mit einer graziösen Leichtfüßigkeit schlenderte Marquez über den Trainingshof und war dabei, ein fröhliches Liedchen zu pfeifen.
Fisk hatte ihm gestern leider nicht mehr den Wunsch erfüllt, die Tür zu öffnen und ihm neue Anweisungen zu geben. Vermutlich hatte sich der Meister schon früh Abends zur Ruhe gelegt.
Oder er war gerade auf der Jagd. Oder sonst irgendwas. Ist ja auch nicht weiter von Belang.
Jedenfalls hatte Marquez so noch ein bisschen Zeit, an seiner Blocktechnik (betont Singular) zu feilen.

Doch was war das da in der Ecke?
Das sah ja fast aus wie ein Mensch. Ein essender Mensch.
Marquez verzog seine fröhliche Miene und grummelte etwas, dass verdächtig nach »Sheron!« klang.
Aber dann fing er sich sofort wieder und zog sein Schwert, um mit der Übung zu beginnen.
So könnte er es diesem alten Sauertopf wenigstens heimzahlen und ihm zeigen, was er alleine gelernt hatte. Ihn geradezu damit quälen! Auf sadistischste Art und Weise! Ihn zermürben wie eine Fleischwanze!
Und dann Ragout daraus machen! Ja! Leiden sollte er!

Mit einem diabolischen Grinsen postierte sich Marquez gut sichtbar vor Sheron und begann, ihm die Übung vorzuführen.
Immer wieder und wieder. Immer den gleichen Block gegen Schläge von oben. Und mit jedem Mal in größerer Perfektion! Einfach großartig, diese widerlich provokante Arroganz!
Sheron nahm gelangweilt einen Schluck aus seiner Bierflasche. Aber das war doch garantiert nur Fassade! Dieser Muffel kochte doch schon innerlich! Das Fass war kurz vor dem Überlaufen!

»Na, los! Lass es raus!«, dachte Marquez und sein Grinsen wurde immer breiter.Sehnlichst erwartete er eine Reaktion.



03.11.2003 19:45#353
Fisk Guter Laune ließ Fisk seinen Blick über die harten Felswände des Räuerlagers gleiten, während er sich Schritt für Schritt dem Trainingsplatz näherte. Der Boden unter seinen Füßen gab hier und da ein wenig nach, in den letzten Tagen war es selbst im Minental für diese Jahreszeit erstaunlich warm gewiesen. Doch der neue Tag hatte die Kälte wie in einem Schleier hinter sich her gezogen. Mittlerweile war es schon fast wieder dunkel, und der Wind zog kälter als je zuvor seit Sonnenaufgang.
Da fielen dem Drachenjäger plötzlich zwei, sich kaum vom Dunkeln abhebende schatten auf, welche, als er sich näherte, als Sheron und Marquez herausstellten. Zuerst hatte er die Absicht, sich in ihr Gespräch einzumischen. Doch da es etwas lustiges zu sein schien machte er nicht auf sich aufmerksam und lehnte sich gegen den kargen Fels, um das geschehen weiter zu verfolgen.


04.11.2003 15:45#354
Kushulain Es war doch noch Nacht geworden als Kuhsulain es über den Pass geschafft hatte. So waren er und Soul gezwungen gewesen in der alten Höhle zu übernachten die sie noch vom Knvoi her kannten.
Ihre Nacht verlief erignisslos was dazu führte das beide einen erholsamen Schlaf hatten, den sie nach dem Snapperangriff auch brauchen konnten.Nun waren sie schon seit 2 Stunden wieder auf den Beinen und erreichten die Burg der Paladine.
Kushulain kam sie, nun da die Orks weg waren, irgendwie heller und freundlicher vor. Das konnte allerdings auch daran liegen das es das letzte Mal nur geregnet hatte.
"Nun ja, wie dem auch sei" dachte Kushulain "Ich muss mich beeilen. Ich bin schon viel zulange unterwegs das gibt garantiert Ärger von Lord Chartos"Er beschleunigte seine Schritte und rannte auf die Burg zu
"Komm, Soul" rief er seinen treuen Begleiter an, der ihm auch sofort folgte.Nach wenigen Mintuen erreichten sie das Haupttor. Und wie das letzte Mal war das Gitter unten.
"Hey ihr da" rief er einen Soldaten an der auf den Zinnen stand."Lasst mich ein. Ich habe eine wichtige Nachricht von Lord Chartos an den Kommandanten."
Der Milizsoldat sah kurz nach unten spähte dann in den Burg hof und rief etwas.Kurze Zeit gescha nichts dann öffnete sich mit einem lautem Rattern und Klirren das Gitter.
Kushulain und Soul traten schnell ein, trauten beide der Konstruktion des Tores nicht ganz.
Ein Soldat flankiert von zwei Waffenknechten stellte sich vor ihm auf."Wer seid ihr? Und wie kommt es das ihr ein schreiben vom Lord habt?""Ich bin Kushulain. Rekrut der Garde ,Sir! Lord Chartos gab mir den Auftrag persönlich. Hier ist das Siegel" Kushulain zeigte stolz den Brief."Und nun, bitte Sir, lasst mich schnell zu Kommandant Garond. Es ist wichtig."Hmm ja das sehe ich. Also los Rekrut aber zeigt Respekt! Verstanden?""Ja, Sir.Danke, Sir" sagte Kushulain eilig und begab sich eilig zum Hauptgebäude. Er wurde schnell zum Kommandanten gebracht als er wieder das Siegel vorzeigte.
Da stand er, Kushulain, armer kleiner Rekrut vor dem großen mächtigem Kommandant Garond.
Er kniete nieder.
"Für Innos. Kommandant ich habe eine Nachricht für euch. Hier" Er übergab den Brief.
Als der Kommandant den Brief geöffnet und gelesen hatte sagte er mit gewichtiger Miene "Nun gut. Gute Arbeit Rekrut. Geht euch Ausruhen und nehmt noch etwas Proviant. Dannach erscheint in einer dreiviertel Stunde wieder vor mir und nehmt ein weiters Schreiben in Empfang dieses werdet ihr Lord Chartos überbringen.""Jawohl, Sir." sagte Kushulain und stapfte zufrieden und stolz davon.Drausen angekommen blickte er sich kurz um und rief seinen Begleiter heran."Komm Soul. Wollen doch mal sehn was die hier so für uns haben."


04.11.2003 16:39#355
Kushulain Nachdem sich Kushulain wieder mit Wasser und etwas Brot und Obst eingedeckt hatte setzte er sich auf eine Bank in der nähe des Übungsplatzes und schaute den anderen beim trainieren zu.
Souls betteln riss ihn aus seinen Tagträumen.
"Uhh.Äh, okeh ist ja schon gut. Hier hast du was"
Er schnitt mit seinem Schwert eine Scheibe der Wurst ab und gab es Soul.Er hatte nun etwas Zeit sich sein Schwert anzusehn, auch wenn es momentan nicht mehr für ihn war als ein größeres Buttermesser.
Es war fein graviert und mit Symbolen des Innos besetzt. Ein gutes Schwert. Kushulain konnte kaum er warten damit zu trainieren.
Er blickte zur Sonne.
"Hmm, wird Zeit zum Kommandanten zu gehn".
Als er im Kommandostab eintraf war Kommandant Garond gerade dabei sein Siegel unter das Schreiben zusetzen und es zuverschliesen.
"Für Innos." grüsste Kushulain und verbeugte sich knapp.
"Ahh das bist du ja Rekrut. Gut. Hier ist das Schreiben. Jetzt mach dich so schnell es geht auf den Weg. Und noch etwas: Ein Versagen werde ich nicht dulden."
"Jawohl, Sir."
Kushulain machte sich sofort auf den Weg.
Als er das Tor hinter sich leis, ging er ins laufen über.
So erreichte er innerhalb von einer Stunde den Pass und begann die überquerung.


04.11.2003 21:18#356
Sheron J. Spark Äuserlich mit einem gelangweilten Blick, aber innerlich verzogen voll Amüsanz, blickte Sheron der Schürfer laut schmatzend von seiner Keule hoch. JaJa. Gut machst du das, kam es wie ein langsam plätchender Bach aus der schmatzenden Mundöffnung wobei sein Blick wieder, weg von dem eifrigen Kämpfer, auf die saftig gebratene Scavengerkeule fiel.Du machst das echt gut meinte er, während er den letzten Bissen vom Knochen riss. JaJa echt gut, und während er seinen Satz nichteinmal beendet hatte, segelte auch schon der abgenagte Knochen mit einer hohen Präzision gegen die Kniescheibe des nur um wenige Schritte entfernten Mannes der daraufhin aufschrie und dabei fast das Gleichgewicht zu verlieren schien.Aber irgendwas fehlt noch kicherte Sheron daraufhin leise los, während er sich von seinem Platz erhob und langsam an dem sichtlich verdutzden Mitschüler vorbeischritt.Können wir jetzt weitermachen, Fisk?...


04.11.2003 22:30#357
Fisk "Wenn du das wünschst!" grinste Fisk und trat an seinen Schüler heran. Ein kalter Wind durchzog den kleinen Talkessel und ließ Fisks Haare, welche aus dem Helmschutz herausragten gegen sein Gesicht peitschen. Langsam setzte er die Hände an dem Helm an,streichelte mit den Fingerkuppen über des Drachenleder und zog den Helm dann von seinem dunkelbraunen Haar, welches sofort begann, sich im Wind zu winden. Fisk richtete seinen Blick von Sheron ab und sah zu Marquez. Dieser sah, zwar ein wenig träumend, doch mit stetig schrittfolgenden Augen zurück zu seinem Lehrmeister. Mit einer Kopfbewegung winkte der Drachenjäger den Wegelagerer zu sich, welcher zu verstehen schien. Denn kaum hatte Fisk besagtes Zeichen ausgeführt erhob sich Marquez von seinem Platz und spurtete auf den Drachenjäger zu. Erst kurz vor Fisk machte er Halt, sah den Einhandlehrmeister grinsend an und wollte soeben etwas sagen, wovon Fisk ihn aber stumm abhielt. Dann setzte er selbst zur Erläuterung an: "So, Jungs. Nun habe ich wieder ausdauernd Zeit für euch. Jeden von euch erwarten noch zwei bis drei Lektionen, dann seit ihr Prüfungsreif. Doch zuerst will ich sehen, was ihr gelernt habt. Wer will zuerst?".
Mit prüfendem Blick musterte Fisk seine Schüler, während er geduldig auf eine Antwort wartete.



04.11.2003 22:58#358
Sheron J. Spark Äh ja ich glaube Marquez ist gerade geistig abwesend. Deswegen werd ich dan wohl mal anfangen müssen meinte der Schürfer mit ernstem Blick und ging einige Schritte zurück. Schnell ging er in seine übliche Kampfstellung und zog die eiserne Klinge aus der Scheide. Können wir anfangen fragte er seinen Lehrmeister mit einer kurzen Kopfbewegung und riss dann seine Waffe in die Höhe, wirbelte sie vor dem Drachenjäger in der Luft und lies sie nach einer nahezu unbehinderten 360 Grad Drehung, des gesamten Körpers, auf die stählerne Klinge seines Gegenübers rasseln, der den Schlag nur mit einem erheblichen Kraftaufwand abblocken konnte. Aber ungehindert fuhr der kämpfende Schürfer fort. Er sprang einige Schritte mit äuserster Gewandheit, die wohl aus seiner Fähigkeit der Körperbeherrschung resultierte, zu Seite und startete einen weiteren Kombinationsangriff. Diesmal zwar ohne Drehung, aber dafür mit einem gezielten Stich am ende des Ansturms, dem der Lehrmeister nur mit einem geschickten Seitsprung ausweichen konnte.
Doch Sheron wollte nicht so einfach aufgeben und so ging er einige Schritte nach Hinten um daraufhin mit gezielten Schlagkombinationen seine Fähigkeiten unter Beweiss zu stellen, bis plötzlich die eiserne Klinge unter der Belastung wie ein altes Holzschwert zerbrach und die einzelnen Teile des Schwertes in alle möglichen himmelsrichtungen davonsegelten.Hey was soll der ****... fragte sich der Schürfer mit einem ratlosen Blick, während er vom geborstenen Schafft der Waffe langsam zu seinem Lehrmeister emporblickte...



04.11.2003 23:22#359
Renata Renata ging leichten Schrittes. Der Himmel war wolkenlos, die von der strahlenden Sonne angenehm erwärmte Luft genau richtig für einen strammen Marsch. Sie war schon früh, noch vor Sonnenaufgang, aufgebrochen. In der Dunkelheit war die Luft noch feucht, das am Boden liegende Herbstlaub verströmte einen leicht erdigen aber angenehmen Duft. Jetzt, im strahlenden Sonnenschein, leuchteten die noch reichlich an den Ästen verbliebenen Blätter der Laubbäume teils in einem satten Sonnenblumengelb, teils in allen Schattierungen von Hellrot bis hin zur Farbe getrockneten Blutes. Ihren Kapuzenmantel hatte sie lose über die Schultern gehängt. An ihrem Gürtel hingen ihre wenigen, in ein Tuch geknotete Habseligkeiten.

“Ein wunderschöner Tag” dachte Renata , “ich will dies als gutes Ohmen für mein Vorhaben nehmen”. Nachdem sie ihre Entscheidung, nach Khorinis zu gehen, einmal getroffen hatte, setzte sie den Plan schnell in die Tat um. Aus dem Minental kommend, lief sich nun schon einige Stunden den Passweg entlang. Bis jetzt war ihr noch keine Menschenseele begegnet, auch von irgendwelchem Getier hatte sie noch nichts gesehen, lediglich ein gelegentliches Rascheln links oder rechts des Weges kündete von der Anwesenheit kleinerer Lebewesen. Um die Mittagszeit hatte sie nur für eine kleine Mahlzeit am Wegrand innegehalten. Kurz darauf kam sie bereits an die Grenze des ihr bis dahin bekannten Geländes. Das folgende Neuland war Grund für ihr frühes Aufbrechen: dieses noch ungesehene Land wollte sie lieber bei Tageslicht als bei Nacht durchqueren.

Als der Abend dämmerte, erreichte sie das Passtor. Bevor sie es durchquerte, zog sie die Kapuze des Mantels hoch und ein bisschen in die Stirn, so dass ihre Augen für den flüchtigen Betrachter im Schatten lagen. Sie nickte den Wachen, als sie sie passierte, einen Gruß zu, diese nickten nicht unfreundlich zurück. Nach ein paar Dutzend Schritten hielt Renata inne und ging zu den Wachen zurück. “Verzeiht” sagte sie “ich reise alleine in einem mir fremden Land und ohne zu wissen, welche Ungeheuer hinter der nächsten Wegbiegung auf mich warten. Ich würde mich sicherer fühlen, könnte ich mein Nachtlager in Eurer Sichtweite aufschlagen, so Ihr erlaubt.”

“Ihr macht nicht den Eindruck, als würdet ihr uns während des Schlafes hinterrücks ermorden, zumal einer von uns immer Nachtwache hält” erwiderte einer der Wachen, “fühlt Euch also frei, Euer Haupt zu betten, wo immer es Euch beliebt”. So legte sich Renata auf einen schnell zusammengekratzten Laubhaufen, wickelte sich fest in ihren Mantel (welch glückliche Fügung der Götter, die sie ihn hatten finden lassen) und zog zuletzt die Arme aus den Ärmeln nach innen in ihren Kokon hinein. So schlief sie ein.



05.11.2003 22:31#360
Fisk Langsam ließ Fisk seinen lick über die quer gehaltene Klinge wandern, welche die Waffe seines schüler soeben in tausend Teile zerpringen hatte lassen. Langsam sah der Lehrmeister dem größten Teil hinterher, dann sah er zu Sheron, welcher begann seinen Kopf zu heben. Fordernd ließ Fisk seine grau-grünen Augen hervorstechen, sodass es beinahe so schien, als würde sein Blick den schürfer durchdringen. Langsam tätigte Sheron einige Schritte zurück, dann sah er in seine hand und ließ den Rest seines Schwertes lässig fallen. Fisk grinste. Mit einem kleinen Satz katapultierte er sich zu den Übungsschwertern und warf Sheron ein neues zu. Dann begab er sich zu seiner Ursprungsposition zurück und forderte den schüler auf, seine Vorführung fort zu setzen.



05.11.2003 23:27#361
Sheron J. Spark Das würde Sheron der schürfer sich nicht zweimal sagen lassen. Mit einem Schrei riss er die Waffe in die Höhe und vollführte eine kleine Halbdrehung aus der er dann die Waffe überkopf auf die gegnerische Klinge niederschmetterte.Eisernes Metallsplittern hallte unauftringlich im Hang des Bergkessels entlang und durchschnitt den sonst so ruhigen Nachtschlaf der Bewohner. Aber ohne zu zögern begannen beide Kontrahenten sofort wieder in ausgangsstellung zurück zu gehn und hielten dann kurz inne.Gut dann bin ich jetzt wohl dran entgegnete Fisk nun auf den harten Angriff des Schülers und riss seinen furchteinflösenden Einhänder in die Höhe



05.11.2003 23:43#362
Fisk Mit einer zuckenden, kaum merkbaren Bewegung ließ Fisk sein linkes Bein ein wenig einschneiden, dann stürmte er los. Durch die Kunst der Akrobatik hatte sich seine schnelligkeit um ein vielfaches verbessert, sodass er Sheron schneller zu erreichen schien, als es jenem lieb war. Mit einem wuchtigen Schlag ließ Fisk seine Klinge niederfahren, doch Sheron wehrte erstaunlich gut ab. Zwar riss sich eine tiefe Kerbe in die Klinge der Trainingswaffe ein und selbige kam Sherons Gesicht gefählrich nahe, doch der Schürfer vermochte es nach unten auszuweichen. Mit einem anschließenden Satz erweiterte Fisk die Distanz, dann riss er seinen Fuß plötzlich nach hinten und stürmte abermals los. Wieder wurde Sheron zurückgedrängt, sodass er am Ende mit dem Rücken an die kühle Felswand gedrängt wurde. Doch Fisk ließ grinsend ab, drehte sich um und ging zu seinem ursprünglichen Platz zurück. Von dort aus wartete er nun auf Sherons nächsten Zug.



06.11.2003 00:24#363
Renata “Bei den Göttern, war das eine kalte Nacht” Renata streckte sich vorsichtig auf ihrem Lager aus Laub “das ist nicht sehr bekömmlich für meine alten Knochen”. Steif, mit knackenden Gelenken, richtete sie sich auf. Der Himmel war sternenklar, es würde voraussichtlich wieder ein sonniger Tag werden. Nachdem sie sich von den Torwachen den weiteren Weg hatte beschreiben lassen, winkte sie kurz zum Abschied und wandte sich gen Norden.



06.11.2003 21:48#364
Sheron J. Spark Langsam hob Sheron seine Klinge und betrachtete die eingeschlagene Kerbe. Aber ohne weiter darüber nachzudenken ging er auch schon wieder in Angriffsstellung und stürtzte auf seinen Gegner zu, einige Schritt davor bremste er aber, rollte sich quer zur Seite und Riss dann die Waffe im Aufsprung mit aller Kraft in Richtung seines Gegners, der scheinbar nur schwer mit dieser Art von Angriff umgehen konnte.Daraufhin folgte ein kurzes Schlag-Block Gefecht wonach beide Kämpfer wieder in ihrer Ausgangslage standen.War das genug?Oder willst du noch mehr sehn grinste der schürfer seinem Lehrmeister frech ins Gesicht...


06.11.2003 23:18#365
Inachos 2 schwarze Kutten, offensichtlich unter dem Banner Beliars, bewegten sich langsam über den steinigen Feldweg und verursachten dabei erstaunlich wenig Geräusche. Ein Gesicht war von einem tief ins Gesicht gezogenem Hut verdeckt, das andere von einer Kaputze die tief ins Gesicht hing. Es ist Nacht, tiefe Nacht. Sicherlich schon seit 3, 4 Stunden umgab die Dunkelheit alles. In unweiter Ferne loderten 2 Fackeln und gaben den Torwachen des Passes ins Minental ein wenig Licht und Wärme.

Vermutlich war die Ablösung mal wieder nicht erschienen und die Ritter hofften wohl auf eben diese als sie 2 Schatten kommen sahen. Was sie allerdings bei genauerer Betrachtung entdeckten war ihnen alles andere als Recht. Das einzige was ihnen weniger gepasst hätte als 2 Diener Beliars die Nachts umherwanderten wäre wohl eine Horde besoffener und raufgeiler Söldner, oder brünftige Scavenger.

Bei dem Gedanken an die Familie die Inachos ausgelöscht hatte Schluchzte er nochmal innerlich bevor sich die beiden an die nächste Aufgabe heranmachten - Unfallfrei an den Wachen vorbei ins Minental.

Ein obligatorisches 'Halt, wer da ?' mit dem Wachen sowohl Freund als auch Feind zu begrüßen pflegten wurde mit einem kurzen aber bündigen 'Niemand' beantwortet. Auf einige Sekunden verwirrten Blicketauschens folgte ein etwas wortreicherer Dialog.
'Was sucht ihr hier ?' Inachos entschloß sich Wahrheitsgemäß zu Antworten.'Monster und blutrünstige Bestien. Oder genauer, deren Eier.'Verwirrt sah der Ritter seinen verschlafen dreinblickenden Kollegen an.'Käsetoast ?' füllte der 2. Schwarzmagier die klaffende Lücke im Dialog.'Ähh...'
'Lieber Naßrasur ?'
Der Ritter versuchte sich am Hinterkopf zu kratzen, dabei kam allerdings nur ein dumpfes 'Klong' zustande.
'Nicht ? Warum verschwenden sie dann unsere Zeit ?'
Eilig marschierten die beiden Magier an den Wachen vorbei und durch das offene Tor. Der Ritter war einen verzweifelten Blick in Richtung seines Kameraden, doch dieser war wieder eingenickt.
'Diese Typen haben doch alle n' Rad am drehen' resignierte die Wache und beschloß die letzten 5 Minuten aus seinem Gedächtnis zu streichen.
Währenddessen freuten sich die beiden Magier über diesen gelungenen Selbstversuch in Sachen menschliche Reaktion auf Streßsituationen und völliger Überforderung. Sie beglückwünschten sich einige Zeit gegenseitig für die Tolle Idee und überlegten sich dann welchen Sinn sie ihren tollen neuen Wortkreationen wohl geben könnten...



07.11.2003 00:14#366
Sazabi „Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Baum und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.“

Sazabi wusste nicht, wo er diese Verse schon einmal gehört oder gelesen hatte, doch nichts schien das Minental in diesem Moment treffender beschreiben zu können: Die Sichtweite war auf wenige Meter beschränkt, von den verkrüppelten und verbrannten Bäumen in der Nähe sah man trotz des Lichtzaubers nur schemenhafte Umrisse. Wahrlich, man fühlte sich einsam. Selbst sein anfangs noch unaufhörlich plappernder Bruder war nun verstummt. Es war fast unheimlich still, nicht einmal die Kriegstrommeln der Orks waren zu hören. Keine angenehme Ruhe, sondern das Schweigen eines toten Landes. Selbst für die Grünhäute musste dies ein Ort des Grauens geworden sein, spätestens seit der großen Jagd. Den Magier faszinierte dieses Tal im gleichen Maße, wie es ihn abstieß. Hier hatte Beliar über das Licht gesiegt, er hatte seinen Willen bewiesen, wieder Anspruch auf diese Welt zu erheben. Niemand würde sich ihm in den Weg stellen können, Innos selbst würde sich letztendlich dem Willen des dunklen Gottes beugen müssen. Wer ihm bis dahin treu gedeint hatte, würde gewiss einen fürstlichen Lohn erhalten. Doch hatte Beliar überhaupt vor, die menschliche Rasse zu verschonen? Wer konnte schon wissen, ob er sich nicht lieber nur der einfältigen Orks bediente, anstatt auf die intelligenteren, aber auch heimtückischeren Menschen zu vertrauen? Sazabi schüttelte niedergeschlagen den Kopf. Ihm blieb wohl nichts anderes übrig als darauf zu vertrauen, dass dem nicht so war. Vielleicht schaffte er es, so mächtig zu werden, dass Beliar nur ungern auf ihn verzichtete. Wenn nicht, dann hatte er wohl auch kein anderes Schicksal als den Tod verdient.

Ein angsterfülltes Quieken schreckte den Magier aus seinen Gedanken: Die Lichtkugel war erloschen und Inachos versuchte erfolglos, weil panisch, eine neue zu erschaffen. Seufzend nahm der ältere Bruder seine Rune zur Hand, konzentrierte sich kurz und ließ dann einen leuchtenden Ball aus reiner Magie aufsteigen. Der Blick, den ihm sein Bruder zuwarf, erfüllte ihn mit Zufriedenheit. Er liebte es, wenn Leute zu ihm aufschauten. Wesentlich besser gelaunt, folgte er weiter dem Pfad.



07.11.2003 23:07#367
Fisk Fisk überdachte seine Anweisungen. Dann, urplötzlich kam er zu einem Entschluss. "Hör zu" sprach er an Sheron gewandt, "Gib alles was du hast und wir funktionieren diesen Kampf zu deiner abschlussprüfung um. Aber ich verlange, das du alles gibst, was in deiner Macht steht."
Sheron schien sichtlich erfreut über diese Kunde, denn seine kleinen Wangenknochen zogen sich zurück und ein Grinsen zog über seine Backen. "Das vernehme ich als ja" sprach Fisk, nun ebenfalls grinsend und machte sich bereit. Als ihm auffiel, dass Sheron nicht wusste ob er angreifen oder blocken sollte gab Fisk ihm ein Zeichen der Aufforderung. Der Schürfer verstand sofort und stürmte los, das Schwert weit über dem Kopf erhoben.



08.11.2003 01:50#368
Longbow Die beiden Krieger kamen sicher am Pass zum Minental an. Bis jetzt waren sie noch auf keinen Widerstand gestoßen. Selbst die Orks und Ausgeburten Beliars schienen jetzt zu schlafen. Umso besser, wie Long fand, denn nach dem langen Marsch war er einfach zu kaputt für einen Kampf. Und jetzt zu krepieren war wohl zu unehrenhaft.
Er wunderte sich, dass er seit diesem Abenteuer sich ständig Gedanken um seinen Tod machte und dass sein Tod unbedingt was ehrenvolles sein musste. Früher hatte er nie soweit gedacht, und schon gar nicht an Ehre. Doch nun…Aber soweit war er sicher noch nicht. Massenhaft kämpfe und Schlachten hatte er bis jetzt getrotzt, wieso sollte Innos nun in absehbarer Zeit seinen Tod fordern? Genug Chancen hatte er ja bis jetzt gehabt und sobald würde sich da sicher nichts ändern.
Als sie, wieder ohne Widerstand, den Pass durchlaufen waren, sah er schon die Burg mitten in dem Tal protzen. Lange würde es nicht mehr dauern, und er war endlich wieder an einem Ort, den die Garde fest kontrollierte.


08.11.2003 14:05#369
Sheron J. Spark Bis er nach einem kurzen Sprung die Klinge auf die des Lehrmeisters niederrasseln lies.Eisernes Metall brichte gegeneinander und der Klang huschte wie ein höhnisches Lachen durch den Bergkessel. Aber unbeirrt machte der Schürfer weiter, und es folgte eine lange andauernde Schlag-Block Kombination in welchem immer wieder splitter des Trainingswaffe durch die Luft schnellten...


08.11.2003 14:39#370
Uncle-Bin Uncle-Bin wischte sich das klebrige rote Wolfsblut von seinem Schwert und warf einen weiteren Blick auf das Minental. Nun waren sie wieder dort, wo sich vor ein paar Wochen seine Gedanken verloren hatten, als er sturzbetrunken nach Drakia gewandelt war. Noch immer hing ein finsterer Schleier über dem grauen Tal und wohl fühlte er sich auch nicht, wenn er es nun zusammen mit Iwein durchqueren würde. Das Tal hat sich verändert, seit wir das letzte Mal hier waren, Uncle. Es sieht fast ein wenig sicherer aus. Uncle-Bin grinste: Sicher war im Minental eigentlich nur der Tot, wenn man leichtsinnig war. Er lehnte sich an einen nächsten Felsen und bückte sich über den Wolf, den sie gerade erlegt hatten. Das Tier war nicht sonderlich kräftig und schien fast ein wenig ausgehungert zu sein. Kein Wunder, das es uns angegriffen hat Iwein. Das Vieh sieht so aus, als hätte es seit Wochen nichts mehr gefressen. Na ja, das Fell könnten wir dennoch abziehen. Iwein zog sein Messer und setzte es an einer weichen Stelle des Wolfsbauches an. Die kleine Klinge schnitt ohne größere Mühen durch das Fleisch des Wolfes und schon bald hatten sie das Fell abgetrennt. Lass uns lieber weitergehen, Uncle. Wer weiß, wann das Minental wieder von den Orks überschwemmt wird. Uncle nahm sein Schwert und schlug damit auf die Pfoten des Tieres ein, dann deutete er in die Richtung, die sie nehmen sollten und ging voran. Mal sehen, ob ich in Khorinis was mit Wolfstatzen anfangen kann... hehe... aber nun auf zu guten Taten. Schulter an Schulter liefen sie den Steilen Hang hinab ins Tal. Wollen wir in der Burg vorbeischauen Uncle? , fragte Iwein, während er mit seiner rechten Hand am Griff seines Schwertes herumspielte...


08.11.2003 15:15#371
Sir Iwein Nachdenklich streichelte Iwein seinen mit Gold überzogenen Schwertgriff, mit der anderen Hand hielt er das Wolfsfell, das er sich über den Rücken geworfen hatte und wartete auf Uncles Antwort. Es war gut möglich, dass ihre neuen Klingen am heutigen Tage noch einige Male zum Einsatz kommen würden, auch wenn der ausgehungerte Wolf von vorhin eher davon zeugte, dass im Minental kaum mehr etwas lebte - zumindest kaum mehr etwas, dem ein Wolf gefährlich werden konnte."In die Burg?", murmelte Uncle schließlich und runzelte nachdenklich die Stirn. "Eigentlich will ich ja schnellstens zurück nach Khorinis und raus aus diesem Tal, aber eine kleine Bierpause in der Burg kann sicher nicht schaden, was meinst du?" Der Milizsoldat kicherte merkwürdig.
"In Ordnung, vielleicht treffen wir auch noch Long und Taurodir. Mal sehen, ob der uns noch was beibringen kann, hehe..."
Lachend stolperten die beiden Soldaten den kahlen Hang hinunter. Langsam verwandelten sich die saftigen, hohen Wiesen von der Küstenebene in ödes, steiniges Land, nur stellenweise von verkrüppelten, spärlich belaubten Bäumen oder dornigen Sträuchern bewachsen - das Minental. Immer höher türmten sich die Berge zu beiden Seiten des Weges auf, Nebelschleier krochen um die spitzen, teils schneebedeckten Gipfel und die Sonne verschwand allmählich hinter einer dichten Wolkendecke. Sie begegnten weder Mensch noch Tier auf ihrem Weg und endlich erblickten sie in der Ferne, einsam trohnend in dem weiten, verlassenen Land, die Burg, das ehemailge alte Lager, dessen zackiger Hauptturm drohend gen Himmel ragte. Dort verweilten tapfer die wenigen Ritter und Waffenknechte unter Kommandant Garond. Unglücklich war ihr Los, welches sie monatelang in diesem Tal festhielt. Und auch wenn es seit der großen Jagd deutlich sicherer geworden war, bereitete es doch Unhagen, hier unter dem stets wolkenverhangenen Himmel zu sein. Schließlich erreichten die beiden die Burg. Kein Ork war zu sehen, doch sicher lungerten schon wieder einige von ihnen und ihren Wölfen und Wargen im Wald östlich der Burg, nahe der großen Palisade, herum. Rasch kletterten die beiden Krieger die Orkramme hinauf und zogen sich dann an der dicken Steinmauer hoch, in die Burg.



08.11.2003 15:23#372
Longbow Long war überrascht von Taurodirs Antwort. Er hat mit keiner Zusage gerechnet, doch war er natürlich froh einen Paladin an seiner Seite zu wissen. Aus seiner Tasche holte er die Karte des Minentals hervor, die er schon bei einem Erztransport von Garond vor langer Zeit bekommen hatte und seit dem immer bei sich trug. Doch interessierte er sich dieses Mal nur für das Gebirge nahe der Palisade, das Tal selbst kannte er in und auswendig. Denn er glaubte nur vom Gebirge aus konnten sie das Orklager überblicken und das Gefangenenlager sehen, dass sie suchen sollten. Also wieder ins Gebirge, hoffentlich war es dieses Mal nicht so hoch!
Beide Krieger machten sich wieder auf den Weg.



08.11.2003 16:26#373
Longbow Die beiden Innsoler standen am Fluss, diesseits der Burg. Auf der anderen Seite standen einige Orks, die letzten Verbliebenen von der Jagd und der Schlacht. Allerdings machten sie wie erwartet keine Anstalten, die beiden anzugreifen. Grund war das Wasser, das sie trennten. Die Orks waren also immer noch Wasserscheu, gut zu wissen.
Doch zum Berg mussten sie den Fluss aufwärts schwimmen oder laufen. Keine angenehme Angelegenheit, aber Lust auf ein Geplänkel mit den Orks hatte Long nicht.
Er blickte sich noch mal nach hinten um. Ungewöhnlicherweise sah er nichts. Früher hätte er jetzt mehrere Rudel Snapper und die Orks gesehen, doch ist nur noch die Burg zu übrig geblieben. Also gut, ging es los, durch den Fluss und dann auf den Berg.



08.11.2003 16:44#374
Sir Iwein Wo steckten die beiden bloß? Am Burgtor war nichts mehr von Taurodir und Long zu sehen. Verdammt! Sie mussten schon zum Pass marschiert sein. "Los Uncle, leg nen Zahn zu, wir holen sie ein!" Glücklicherweise hatte sein Kamerad heute kein Bier dabei, sonst wäre die Verfolgung hoffnungslos gewesen. Nun aber zwang sich die Stadtwache, Iwein zu folgen, wobei ihr Bierbauch wie immer rythmisch auf und ab wippte. "Wir waten hier durch den Fluss, das geht schneller, als über die Brücke zu gehen!"
Uncle stöhnte und maulte beim Gedanken, durch das eiskalte, braune Wasser des eilig dahin fließenden Flusses waten und schwimmen zu müssen, doch schließlich tapste auch er vorsichtig immer weiter in den Fluss hinein und schwamm hinter Iwein zum anderen Ufer. Dann wandten sich die beiden triefenden Milizen Richtung Pass und begaben sich auf den steilen, beschwerlichen Weg, der an der Felswand entlang den Berg hinauf führte. Weit konnten die beiden Paladine doch noch nicht sein...



08.11.2003 16:56#375
Longbow Sie hatten den Fuß des Berges, den sie erklimmen wollten, erreicht. Von da oben mussten sie eine unglaubliche Aussicht auf das Tal, das Orkgebiet und das Meer haben. Long konnte es gar nicht erwarten doch hoch zu gelangen. Doch da lag auch das Problem in seinem Vorhaben – der Berg war extrem steil und immerhin 150 Meter hoch, so schätzte der Ritter.
„Einen Vorschlag, Tauro?“
„Nein, aber frag doch mal die da!“
Der Kommandant zeigte auf zwei Gestalten, die sich im Laufschritt den beiden näherten. Beide waren klitschnass vom dreckigen Flusswasser, wie sie beide und bei dem einen wippte im Takt der Bau auf und ab. War also Uncle. Und der andere? Long erkannte sein Gesicht immer noch nicht, nur die Milizrüstung. Doch das reichte schon. Nur zwei Milizsoldaten konnten mit Uncle unterwegs sein. Der eine war Jabasch, aber schon in der Stadt und der andere Iwein. Was wollten die beiden denn hier? Und warum waren sie ihnen gefolgt?



08.11.2003 17:02#376
Taurodir Im Vergleich zum Ritter an seiner Seite, erkannte er die beiden Gesichter trotz der Ferne. Wie sollte er auch beide vergessen, seine Schüler, Uncle und Iwein. Nicht gerade erfreuliche Wege schienen sie hinter sich gebracht zu haben, doch so ging es auch ihnen beiden. Bei dem Anblick musste der Paladin lächeln.."Seid gegrüßt Iwein und Uncle, freut mich euch beide hier an einem Ort zu erblicken, wo ich am wenigsten vermutet hätte, euch zu begegnen. Von eurem Vorhaben weiß ich zwar nichts, und wissen muss ich es auch nicht, aber wollt ihr uns vielleicht begleiten? Longbow soll eine kleine Besichtigung durchführen, und ich wollt mich zu ihm gesellen, vielleicht möchtet ihr dies ja auch tuen, mich würde es jedenfalls erfreuen, denn mich quälts allmählich auch, dass sich auf der Reise nur wenig Zeit bot, mit unserem Training weiter fortzufahren. Doch ruht euch erst mal aus. Ihr scheint müde zu sein.."Der Krieger reichte seine Hand zu einem der beiden, und half ihm hoch zu ihm, sie sprachen noch kurz, man sah Taurodir an, dass es ihm wieder besser ging..


08.11.2003 17:19#377
Sir Iwein Endlich hatten sie die beiden gefunden. Auf halbem Weg zum Pass standen die beiden Paladine ein wenig ratlos am Ruß einer Anhöhe. Sogleich begrüßte sie Taurodir, der schon um einiges fröhlicher aussah, als noch vor wenigen Tagen und lächelte. Die Milizsoldaten verneigten sich vor den beiden Streitern - es beschämte sie, sich vor seinem ehemaligen Waffenknechtkameraden Long zu verbeugen-, dann erwiderte Iwein: "Seid gegrüßt, Paladine! Wir sind ebenfalls auf dem Weg nach Khorinis und hörten, dass Ihr ebenfalls die Reise durchs Minental gewagt habt. Nun... um ehrlich zu sein, ja, wir beide hofften, noch ein wenig von Euch in der Jagdkunst unterwiesen zu werden. Doch erlaubt mir zunächst die Frage, wo genau und zu welchem Zweck wollt ihr erkunden? Was erhofft ihr, von diesem Berg herab sehen zu können? Doch, was auch immer, wir beide werden Euch folgen... nicht wahr, Uncle?" Der Milizsoldat brummte etwas unverständliches in seinen Bart, der ihm ebenso wie Iwein auf der Reise gewachsen war. Er schien nicht gerade erbaut von diesem Unternehmen zu sein, doch auch er war begierig auf mehr Wissen über das Ausnehmen von Tieren, mehr noch als Iwein. "Nun, doch wie sollen wir diesen Berg ersteigen? Er scheint mir nicht allzu steil, doch sicher wird es beschwerlich in unseren Rüstungen."


08.11.2003 22:33#378
Longbow Nach einer kleinen Verschnaufpause hatte sich Long einen Weg auf den Berg ausgedacht. Zum Teil konnten sie einen schmalen Pfad nutzen, zum Teil hieß es aber auch Free-Climbing. Als er jedoch die anderen drei anschaute, nachdem er diesen Begriff laut ausgesprochen hatte, blickte er nur in lang gezogene Gesichter. Da sah man wieder, dass sie nicht mehr im Trend waren.Oben am Berg angekommen, kroch der Hauptmann gleich zum Rand des Fels. Einen unglaublichen Ausblick hatte er nun. Zu seiner Linken war absolute Dunkelheit, nur aus der Burg sah er ein paar Lichter. In der Ferne sah er sogar die Lichter aus Khorinis. Auf dem Meer sah er ein Schiff, wahrscheinlich das der Orks. Long hatte bis jetzt nicht geglaubt, dass sie eins besaßen. Und unter ihm, da sah er sein eigentliches Ziel. Es war beeindruckend. Jeder dritte Ork hielt eine Fackel in der Hand, und das sah dann auch dementsprechend aus. Als ob die Flammen über den Boden laufen würde. Die Gefangenen sah er auch. Sie waren ziemlich nah am Berg in einen engen Käfig gezwängt. Sie schliefen auch nicht alle, sondern saßen an die Palisade gelehnt. Ein junges Mädchen sang sogar. DIE HATTEN JAWOHL NICHT KINDER MITGENOMMEN?
Der Ritter konnte es nicht fassen. Diese Bastarde, den mussten sie ordentlich den Arsch aufreißen und möglichst schnell die Gefangenen befreien. Die anderen hatten sich derweil ebenfalls zu ihm begeben und wahrscheinlich das gleiche gedacht. Zu ihnen flüsterte er nun:
„Okay, lasst uns wieder zurückgehen, bevor wir entdeckt werden.“


09.11.2003 00:35#379
Taurodir Dieser Anblick, der sich soeben dort anbot, Wut kam in dem Paladin hoch, doch senkte er diesen, und blickte überall hin. Hiervon hatte er bis zu diesem Moment noch nichts gehört, Gefangene? Frauen und kinder? Am liebsten wäre er jetzt dort hinunter gestürzt, um gegen all diese Grünhäuter zu kämpfen, doch wusste er das dies nur der Tod für ihn bedeuten würde. Bei seinem Handeln im Tempel sah dies schon noch anders aus, da hatte er an die Streiter geglaubt, da er wusste, was möglich war, wenn man es nur wollte, doch dies schien nun unmöglich.So schweifte sein Blick zur Seite, und allmählich nahmen sie jenen Weg zurück, den sie hierher genommen hatten. Recht einfach war dieser nicht zu begehen, da es oben an manchen Stellen recht gefährlich war, doch schafften sie es am Ende ohne große Probleme runter.
Der Tag widdmete sich dem Abend zu, als sie sich dazu entschieden, nun in Richtung der Stadt aufzubrechen. Hoffentlich würde er durch das Tor noch gegen Mitternacht gehen, um endlich wieder zu Hause zu sein. Doch war der Weg nicht kurz, und am Abend, der immer dunkler und dunkler wurde, war Vorsicht geboten. So schritten sie zu viert, blickten zurück zur Burg, und nahmen dann den Weg zum Pass.
Zeit war es, wieder mit den Füßen auf den Ländern Khorinis zu laufen..


09.11.2003 08:04#380
Fisk "Gut so!" ermutigte Fisk seinen Schüler immer wieder, welcher mit jeder Attacke sicherer zu werden schien. Ein kühler Windzug durchfuhr ihre Körper, doch weder Fisk, der seine Rüstung zum Trainingskampf abgelegt hatte noch Sheron ließen sich etwas anmerken. Immer wieder folgten blitzartige Niederschläge der Waffen, die aufeinander schulgen und mit einem kleinen Wirbel die Splitter des Übungsschwertes gegen die karge Felswand schleuderten. Fisk holte aus und ließ sein Schwert abermals von oben hinab gleiten, sodass es mit einem gewaltigen Klirren auf Sherons Waffe eintraf und diese zerbersten ließ. Es erschien dem Drachenjäger so, als würde sich der Bruch der Waffe ins unendliche hinaus zögern. Ein obenbetäudendes Knirschen rundete das Bildab, bei welchem sich die Spitze der Trainingswaffe langsam nach unten hin richtete und dann klirrend zu Boden gang.
Sheron selbst blieb eben so wenig verschont wie seine Waffe. Durch den heftigen Schlag wurde er zu Boden geschleudert, der Rest-Heft der Waffe glitt ihm aus der Hand und fiel ruckartig zu Boden. Grinsend begab sich Fisk zu seinem Schüler und reichte ihm die Hand, damit er aufstehen konnte. Wieder kam eine kühle Brise auf, doch trotz dieser grinste Sheron ebenfalls und ließ sich aufhelfen. Bevor er zu Wort kam ergriff Fisk die Initiative: "Du hast dich echt gemausert. Wäre das Schwert eben nicht zerbrochen, hätte sich der Kampf mit Sicherheit noch herauszögern können. Und somit befinde ich dich als würdig, den Titel eines Meisters im Einhändigen Kampf zu tragen. Ich gratuliere dir.".Abermals reichte der Einhandlehrmeister seinem Schüler die Hand, doch diesmal nicht um ihm auf zu helfen. Nein, im Gegenteil. Sheron hatte de Test bestanden und war nun nicht mehr Fisks Schüler.



09.11.2003 11:44#381
Marquez Mit einem lauten Gähnen kommentierte Marquez die Geschehnisse aus seiner gemütlichen kleinen Ecke heraus, in die er sich während des Kampfes zurückgezogen hatte.
Vielleicht lag die Ursache für seine seltsame Müdigkeit ja im unbeständigen Herbstwetter, vielleicht aber auch in Sherons Kampfstil a la »Nasser Sack«, gegen den selbst Fisks extraordinäre Virtuosität nicht mehr ankämpfen konnte. Schließlich erinnerte das Gefuchtel dieses Brummbären mehr an Drunken Master denn an einhändigen Schwertkampf.

Aber was sollte das Gestichel? Es war doch nun überstanden.
Und so ging Marquez mit einem freundlichen Lächeln auf die beiden zu.»Hey, herzlichen Glückwunsch!«, platzte er ihnen ins Gespräch, wobei er die Hand auf Sherons Schulter legte.
Einen kurzen Moment schwiegen sie, doch der kurz aufblitzende »Wie kannst du es wagen..?«-Blick des frischgebackenen Meisters brachte ihn unweigerlich dazu, mit den Lobeshymnen fortzufahren.
»Ich freue mich für dich, alter Kumpel! Ich habe wirklich selten so ein Naturtalent wie dich gesehen.«
Ein freundschaftlicher Knuff auf den Rücken folgte und Marquez entfernte sich wieder etwas, um die weiteren Abschiedsarien nicht zu stören.


09.11.2003 14:49#382
Sheron J. Spark Habt dank Meister Fisk entgegnete der Schürfer in einem recht besonnenen wortfall und lies sich die Pranke schütteln. >> Endlich...Endlich hatte er seine Meisterprüfung bestanden << dachte er sich, als er seine Hand zurück zog und kurz darauf ein wenig verwirrt über das Handeln seines Mitschülers Marquez einige Schritte zur Seite ging.Ja Ja dankeschön Marqui. Und jetzt bist wohl du dran. Dann zeig mal was du alles gelernt hast und wie bravorös du die Blocktechniken des Einhändigen Kampfes beherrschst und ohne noch einen weiteren Laut von sich zu geben lies sich der Schürfer mit einem breiten Grinsen in der ecke, in welcher zuvor der Wegelagerer gesessen hatte, nieder...


09.11.2003 16:24#383
Marquez Blocktechniken? Mehrere?
Na, wenn’s weiter nichts war... Das würde schon irgendwie schiefgehen.Schließlich war Improvisation doch seine größte Stärke.
So zog Marquez also sein Schwert und brachte sich mit einem kleinen Hüpfer in Grundpose.

»Also gut...« Er räusperte sich. »Was soll ich tun? Willst du zuerst meine Angriffe oder meine Verteidigung sehen? Oder beides zusammen?«Entschlossenen Blickes stand da und versuchte nach besten Kräften, seine Unsicherheit und Aufregung zu unterdrücken.
»Ach, und eines noch...«, legte er lächelnd nach. »Hast du immer so einen Verschleiß an Schwertern?«



09.11.2003 20:20#384
Irock von Elladan Die Burg lag bereits ein gutes Stück hinter dem geweihten Gelehrten. Die großen Schritte brachten ihn schnell auf dem alten Weg voran. Er dachte an diejenigen, die einst als Gefangene über diesen Pfad in die Burg gebracht worden war. Nun war die Ordnung alter Zeit verloren, doch mit dieser Veränderung war auch er, der als Unschuldiger in die Strafkolonie kam befreit worden.So dankte er den Göttern, er bat sie jedoch auch um schnelle Befreiung von der Finsternis, die Beliar mit seinen Schergen verbreitete. Es waren Wünsche, weitreichende Wünsche.
Plötzlich dachte er an die Worte eines Magiers, die er eines vernahm, als er noch ein Novize war. Lange grübelte er, bis er den Ausgang des Tals schließlich erreichte.



09.11.2003 20:58#385
Fisk Grinsend begutachtete Fisk den Schürfer. Die letzte Frage ignorierte er, da er es zugegeben selbst nicht wirklich wusste. Die meisten seiner Schüler brachten so oder so eigenge Waffen mit, sodass diese um einiges vorsichtiger mit ihren Schwertern umgingen. Dann befasste sich der Drachenjäger mit der ersten Aussage seines Schülers: "Nun gut. Zeig mir erstmal was du mittlerweile drauf hast.". Ein Grinsen zog sich über Fisks Gesicht und sah dann zum Himmel.


11.11.2003 14:12#386
Sheron J. Spark Mit einem kleinen Lächeln blickte Sheron kurz auf die Kampfgeschehnisse seines ehemaligen Lehrmeisters und wendete dann, nach kurzes Inspektion, den Kopf ab.Nun gut. Meine Ausbildung ist beendet. Es wird zeit das ich mich wieder in der Mine blicken lasse sprach der Schürfer zu sich selbst ohne einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden noch eine Minute länger hier im Banditenlager zu verweilen. Irgendwie ging ihm dieses Lager tierisch auf die Eier, dass musste er sich selbst eingestehn. So erhob der Schürfer seinen flinken Körper und bedeckte ihn mit seinem weiten Ledermantel. So Fisk. Ich muss wieder in die Mine. Danke für die Ausbildung. Wir sehn uns sicher bald wieder. Und dir Marquez viel Glück weiterhin. Auch wir werden uns irgendwann sicher nochmal über den Weg laufen. Und vieleicht beherrschst du ja bis dahin alle Blocktechniken meinte er zu dem dich duelierenden Duo mit einem Lächeln und verschwand dann, tief eingehüllt in seinen Körperschutz, aus dem neu errichteten Lager der Banditen...


11.11.2003 16:09#387
Marquez »Hm? Äh, was? Ach so, ja, man sieht sich...«, meinte Marquez geistesabwesend, während er immer noch dastand und überlegte, wie der Anfang seines ersten Kampfes auszusehen hatte.
Fisk war zwar ein Meister seines Fachs, aber bestimmt nicht unverwundbar. Sollte er jetzt also einfach mal so ohne Rücksicht draufschlagen?
Doch schließlich zuckte der Schürfer mit den Schultern und brachte sich dann mit einem sanften Herangleiten in Reichweite, um den Kampf mit einem harten Schlag von oben zu eröffnen.
Fisk aber blockte mühelos und ließ Marquez durch einen gefährlich anmutenden Schwung zurückweichen. Ein kurze Sekunde des Sammelns später war der Schüler wieder am Zug und antwortete erst mit einem Schlag nach links, dem Fisk kinderleicht mit einer bauchtanzartigen Bewegung auswich, und dann mit einem weiteren nach rechts, den der Meister mit der Klinge blockte und so in Form einer ekelhaften Vibration an der Absender zurückschickte.
Wieder kehrte kurz Ruhe ein und Marquez blickte ernst in die Augen seines Gegenübers. Wirklich unglaublich, wie überlegen dieser Mann war. Verletzen konnte er ihn bestimmt nicht, also warum sollte er ab jetzt noch Rücksicht nehmen?
Eindringlich, ja geradezu deutend, um jede Bewegung vorauszuahnen, starrte der Lehrmeister auf ihn und schien ihn dann, ohne dass er tatsächlich etwas an seinem Blick verändert hätte, anzuweisen, endlich fortzufahren. Marquez verstand und machte sich schließlich nach einer dramatischen Windböe, die den Talkessel durchzog, wieder daran, zum Angriff überzugehen.
Ein weiteres Mal glitt er heran, aber tiefer als sonst, um jetzt einen Angriff von unten auszuführen. Wieder rasselten die Klingen, aber diesmal war Fisk nicht so passiv wie bei den Angriffen davor. Stattdessen verlud er den Aggressor, der sich bald auf den Knien wiederfand und mit zusammengekniffenen Augen sein Schwert in der einzigen Blocktechnik, die er beherrschte, über seinen Kopf hielt, um drei harte Schläge abzufangen, die ihn noch einmal so richtig auslaugten.
Aber dann war es still und Marquez öffnete zögerlich die Augen, um Fisk anzusehen...



11.11.2003 21:58#388
Fisk Fisk grinste. "Na hopp, hoch mit dir!" sprach er dann und reichte seinem schüler die Hand. Dieser schlug sofort ein und ließ sich mit einer Ruck herauf ziehen. Fisk sah kurz zum Himmel. Es wurde dunkel. Sie mussten sich beeilen. "Gut. Du hast mir viel gezeigt, und obwohl ich dir in der Kampfart weit überlegen bin hast du meine schläge abgeblockt. Nur noch eines nimm mit auf deinen Weg. Gib niemals auf, auch wenn es aussichtslos ist. Und wenn du einmal so gut werden willst wie ich, komm zu mir. Ich werde dich zum Meister machen. Doch nun alles Gute, ausgebildeter Einhandkämpfer Marquez. Ich weiß, du hattest mehr von einer Abschlussprüfung erwartet, doch mir ging es um dne Ausbildung, nicht um die Prüfung. Und deshalb will ich, das du weiter trainierst und nicht glaubst, hier seie es zu Ende. Nimm das Glück mit auf deinen Wegen." sprach Fisk, dann drehte er sich um und nahm den Helm seiner Rüstung, welcher er, dem Erzkettenhemd eingeschlossen wieder übergestreift hatte. Seinen Schattenläufermantel trug er umgeschlagen auf dem Unterarm, die Waffe ließ er im selben Moment zurück in die Scheide gleiten. Zu Marquez sah er nicht noch einmal, denn er wusste, dass ihre Wege sich wieder kreuzen würden. In diesem Punkt war er sich ganz sicher.


13.11.2003 00:27#389
Angroth "Endlich wieder Zuhause." seufzte Angroth, als er sich am Lagerfeuer des Räuberlagers fallenließ, und endlich mal wieder entspannen konnte. Der Weg hierher war zum Glück immer noch unerwartet frei gewesen, und es war dem Krieger auch kein Verfolger oder dergleichen aufgefallen, er war allein gewesen. Allein in der Nacht, unter einem klaren Himmel dessen Sterne ihn aus der Ferne grüßten, auch am Feuer war niemand den er erblicken konnte - die Nacht war sein. Ein kleines Stück Fleisch briet er sich an, bis es gut aussah, verspeiste es rasch.
Morgen wollte er endlich weitertrainieren, er hatte immerhin um seiner Ruhe willen diesen Ort hier wieder aufgesucht.
So beschloss er, die Ruhe auch zu genießen und verzog sich in sein Haus, schlief bald ein.



13.11.2003 13:06#390
D4rkL0rd Nach langer Zeit, mit blutenden Ohren, die er Xephon zu verdanken hatte, erreichte er das Lager. Es war kein sonderlich langer Weg gewesen, er hatte anscheinend nur 2Tage gebraucht. Die Sonne Stand hoch am Himmel, jedoch die Wolken die sie zu verdecken drohten, bereitete ihm unbehagen. D4rk war wieder im Lager um sein Training zu beginnen, er hatte jedoch wenig Lust im strömenden Regen zu stehen und irgendwelche Schwertübungen über sich ergehen zu lassen.Der Wegelagerer hatte einige Zeit auf diesen Augenblick gewartet. Einen Lehrmeister auf dieser verfluchten Insel zu finden, war nicht besonders leicht. Nun war es jedoch endlich so weit, er war wieder im Minental....Nun war es nur noch daran seinen Lehrmeister, der eingewilligt hatte, ihn zu unterrichten, zu finden..
Mit einem erfrischenden Schluck, aus einer Flasche machte er sich auf......


13.11.2003 16:31#391
Fisk Gähnend ließ sich Fisk auf der Bank vor seiner Hütte nieder und genoss die Strahlen der Sonne. Wenn auch die graue wolkendecke, welche stets über dem Minental hing wie festgekettet die strahlen der gelben Macht zurückhielten, so erwärmte sie doch ein wenig die Luft. Erholsam strich der Nachmittagswind über die Backen des Drachenjägers, welche sich daraufhin ein wenig rot färbten. Da riss ihn plötzlich etwas aus seinen Gedanken. Söldner waren angekommen. Es wurde geplaudert, sodass dies die Ruhe durchbrach und es Fisk unmöglich machte, noch einmal in diese harmonische Stimmung zurück zu kehren. Also richtete er sich auf und sah um sich. Etwas besonderes hatte sich nicht getan, doch der Außenposten am Turm auf der kleinen Klippe war gerade herab gestiegen, um sich etwas zu Essen zu holen.
Diese Chance nutzte der Einhandlehrmeister, um die Leiter herauf zu steigen und sich einen weiten Ausblick zu verschaffen. Als er den Wachposten erreichte hatte, traute er seinen Augen kaum. Weit erstreckte sich das riesige Minental, und in nicht allzu weiter Ferne konnte er die Umrisse der Burg erkennen. Langsam ließ der Drachenjäger seinen Blick wandern, bis er urplötzlich auf einem ganz bestimmten Ort haften blieb; Das ehemalige neue Lager. Eine riesige Eiswüste hatte sich über den einst so geliebten Ort gelegt, doch viel mehr konnte er nicht erkennen. Zu viele Felsen versperrten sein Blickfeld. Bedächtig stieg Fisk nun wieder hinab, zwar wollte die Wache, welche gerade zurückkehrte ihn anpöbeln, doch da er mit Fisk gleichrangig war und der Drachenjäger ein erfahrener Kämpfer war als der Söldner, beließ er es dabei.
Fisk beachtete den Mann gar nicht erst. Zu tief war er in die Erinnerungen an das neue Lager versunken, an seine Zeit als Reisbauer und die Bekanntschaften mit seinen besten Freunden Taeris, Scorp und Cycle. Auch an Blackwyn erinnerte er sich, der eine Art Mentor für ihn gewesen war. Doch seit dem Fall der Barriere hatte Fisk ihn nicht mehr gesehen.
Schon wieder war er tiefer in seine Erinnerungen eingedrungen, als er es gewollt hatte. Umso mehr erfreute es ihn, als ein Söldner in antippte und, ohne auf eine Reaktion zu warten zu sprechen begann: "He Fisk, da ist so ein Kerl, der will dich sehen. Scheint auch ein Lee zu sein. Geh am besten zum Tor, dort wartet er.".
Fisk sagte nichts, gab jedoch durch ein Kopfnicken zu verstehen, dass er verstanden hatte. So wandte er sich ab und ging zum Tor,wo er bereits eine Person erkannte. Neugierig trat er näher, und näher...und näher.


13.11.2003 16:54#392
Marquez »Verstehe... Der Weg ist das Ziel...«, murmelte Marquez nachdenklich, während er Fisk hinterher sah, aber da war sein ehemaliger Lehrmeister auch schon verschwunden, ohne dass er sich bedanken oder verabschieden konnte.So stand Marquez noch eine Zeit lang da und starrte in die Ferne des Minentals, das sich vor ihm erstreckte. Welch eine Welt voller Chaos, Korruption und Selbstgefälligkeit war nur dort draußen...
Doch er musste nun gehen. Es half alles nichts.
Und die Zeit würde zeigen, was ihm das Prädikat »Ausgebildeter Einhandkämpfer« in dieser Welt noch bringen würde.

Nach einem tiefen Atemzug drehte er sich schließlich um, stellte das Schwert an seinen Platz und marschierte durch die Tore des Lagers.



13.11.2003 19:25#393
D4rkL0rd Den restlichen Tag verbrachte D4rk vor den Toren, er hatte wenig Beschäftigung und viel Schlaf gehabt.
Gegen Abend rappelte er sich wieder hoch, die Sonne, die zu Anfang ihre doch zierlichen Strahlen durch die Wolken brechen ließ, säumte nun, mit einem Rötlichen Schimmer das Lager. Er hatte den Söldnern am Mittag aufgegeben einen Drachenjäger namens Fisk zu ihm zu schicken. Auf dem Hof gerieten einige Gerüchte über ihn in Umlauf. Gerüchte die D4rk einerseits bedrücken trotzdem wiederum einen Ansporn gaben.
In Gedanken versunken, betrachtete der L0rd eine sich nähende Person. Mehr ein Schatten war zu sehen. Dieser Schatten wecke seine Neugierde.Um so näher das Etwas dem Wegelagerer kam um so Größer schien es zu sein. Einen Mann mit einer solchen Statur war D4rkL0rd noch nie begegnet. Dem sonst so selbstbewusste Lee, der sich nach der Wochenlangen Tortur in der Erz Mine, muskulös vorkam, verblasste sein bräunliches Gesicht. Sein gesamtbild von ihm brach zusammen und selbst an seinem Stolz fieng es an zu Nagen. Wenige Lichtstrahlen erfassten Zeitweilig den Unbekannten. Teile seiner doch sehr überheblich und übertrieben wirkenden Rüstung waren zu sehen. Es ließ alles darauf hindeuten, das er ein Drachenjäger war. "Niemand sonst rühmt sich einer solchen Rüstung" Murmelte der Lee in seinen nichtvorhandenen Milchbart.Der Schatten des Mannes hüllte nun den Wegelagerer föllich ins Dunkle ein.D4rk tat seiner Ansicht nach gut daran, einen Schritt zurück zu machen, um seine ehrfurcht duetlich zu machen.
"Sei gegrüßt Drachenjäger. Geh ich recht in der Annahme, das ihr Fisk seid?" Stieß D4rkL0rd mit Rauer jedoch flüsterähnlichen Stimme heraus. der Lee nickte ihm zusprechend zu.
"Ich bin D4rkL0rd von Onars Hof und ......." Fieng der L0rd an zu erklähren. Eine Handbewegung von Fisk genügte um den Wegelagerer zum verstummen zu bringen."Du bist hier um bei mir dein Einhandtraining zu beginnen.....""Ja, so ist es aber woher......."
Bevor D4rk aussprechen konnte, drehte sich die Gestallt um trottete langsam davon. D4rkL0rd folgte ihm....



13.11.2003 20:36#394
Fisk Am Tor des Trainingsplatzes machte der Drachenjäger halt. Mit einem Stups ließ er die Tür auffahren, wobei ein leichtes Knirschen zu hören war. Mit einem kleinen Schritt durchtrat er das Holzgebilde und bewegte sich auf die Puppen zu. D4rk folgte ihm. Anscheinend schien er Fisk sehr zu respektieren, was diesem ein wenig schmeichelte. Doch wollte er dies nicht ausarten lassen, übertriebenes Selbstwertgefühl war der erste Schritt zu den gesetzen eines Paladin. Und dies waren die Personen, welche der Drachenjäger am meisten hasste. So vergaß er dies wieder und verhielt sich wie gehabt. Vor der Puppe wandte er sich zu d4rk um. Als dieser das doch nicht allzu furcherregende Gesicht des Drachenjägers sah, nachdem dieser seinen Helm abgestülpt hatte, schien er überrascht. "Dann lass uns beginnen.." sprach Fisk dann, in einem ernsten und zugleich mysteriösen Ton, welchen er jedoch eher zum spaß anlegte. d4rkl0rd verstand und zog sein Schwert. "Also" sprach Fisk, nun wieder wie sonst auch, "Als erstes lernen wir die Grundpose. Sieh gut her.". Fisk ließ seine bedrohliche, schwarze Klinge 'Sichelmond' aus ihrer metallbeschlagenen Halterung fahren und begab sich in die Grundpose eines ausgebildeten Einhandkämpfers.
Die Beine waren leicht angewinkelt, das schwert nur leicht zur Seite vom Körper weggehalten. Fisk war diese Pose nicht mehr wirklich gewohnt, da er nurnoch die eines Meisters nutzte, doch er konnte sie noch in- und auswendig. So winkelte er auch den linken, unbewaffneten Arm vor dem Körper an und sah kurz zu seinem neuen Schüler. Dieser war stumm, schien jedoch begriffen zu haben. "Der erste Schritt ist der offensive Angriff." erläuterte der Drachenjäger und führte, ohne eine Vorwarnung zwei gezielte Schläge auf. Dann sah er abermals zu d4rk.



13.11.2003 21:45#395
D4rkL0rd D4rk, der erst zögernd, den Anweisungen des Lehrmeisters Folge leistete, ergriff sein altes und krummes Schwert. Er winkelte wie bereits von Fisk gezeigt die Beine leicht an und vollzog die Übung nach. Wie der Wegelagererer selbst bemerkt hatte, waren diese anfägnlich ein wenig schwuchteligen Übungen eine große Herausforderung für den L0rd, der seine Feinmotorik noch in keinster weise erprobt hatte. Wacklig stand er da... In der Nacht.
Sein Lehrmeister konnte sein Grinsen in keinster Weise unterdrücken..D4rkL0rd, der Anfangs seine Übung ernstgenommen hatte, wollte sich nicht ausmalen, wie er aus Fisks Sicht aussah.
"Wenn du aufs Klo musst, brauchst du es nur zu sagen, wir können auch ne Pause einlegen!" Schmuntzelte der Drachenjäger.
Der L0rd ließ jedoch nicht so schnell locker und versuchte aus der verkrüppelten Halltung eine richtige Pose zu formen.
"Das wird eine laaaaaaaaaaaange Zeit hier." Schweifte der Lee kurz mit den Gedanken ab.
Er ging immer wieder in Ausgangsstellung, wiederholte die Übung und versuchte das Beste daraus zu machen.



14.11.2003 00:55#396
Angroth Es war wieder einmal spät geworden, doch den Tag über war Angroth nicht untätig gewesen und hatte eine ausgiebige Wanderung durch das Tal unternommen. Allerlei Monströsitäten und Getier galt es nun zaghaft wieder auszuweichen, die Welt der nichtmenschlichen Lebewesen traute sich endlich wieder ihre Fühler auch nach dem Tal auszubreiten. Die Wanderung über die vielen Felsen und Untiefen, das Spazieren durch die einst dichten Wälder und der Blick in den Himmel in voller Erwartung bald eine bläulich - blitzende Kuppel zu sichten, welche aber nie erfüllt wurde, all das brachte sie mit sich.
Längst nicht alles war dem Krieger vergönnt gewesen zu sehen, als er hier als unfreiwilliger Gefangener ankam. Viel Wasser ist seitdem den Bach hinabgeflossen, und viel hatte sich getan seit dieser Zeit. Erinnerungen wurden wach, ihrer genug Aufmerksamkeit zu schenken vermochte er allerdings nicht, denn das hätte Jahre in Anspruch genommen. Intensiv und wertvoll waren sie für ihn, kostbar.
Als er lange genug mit seiner Vergangenheit in Auseinandersetzung verstrickt ward, kam der Moment da das Üben für die Körperbeherrschung seinen Lauf nehmen sollte. An einem ruhigen Ort zwischen nacktem Fels und unter dämmerndem Himmel lag nun eine schwere, fellbedeckte Rüstung, während sich ganz in der Nähe die nachtschwarze Silhouette eines Kriegers abzeichnete. Diese Figur war verschmolzen zu eleganten und schnellen Bewegungen, allesamt auf dem Weg zur lautlosen Tödlichkeit. Das bizarre an dem Gebahren musste allerdings sein, dass sich kein Blitzen im schwachen Schein der Sonne oder der langsam klarer werdenden Sterne entblößte; ganz so als fehlte ein Quell solcher Reflexe. Keine Waffe führte die langhaarige, hochgewachsene, von Narben gezeichnete Gestalt dessen Gesicht wild von seinem Haupthaar in noch dunklere Schatten gehüllt ward als die Nacht es jemals vollbringen konnte. Jedoch begann nach einiger Zeit der Körper zu glänzen, nun aber im Mondschein; denn die Sonne war schon fortgegangen sich schlafen zu legen. Von Bestimmtheit und Kraft, aber auch einer gefahrvollen Eleganz zeugten die Bewegungen, wenn auch ihre Aneinanderkettung zum Teil noch einen Grad der Grobschlächtigkeit aufwies. Lange war die Gestalt so in das Üben vertieft, bevor sie endlich spät in der Nacht endete, den schweren Panzer wieder überzog und den Ort verließ. Verfolgte man seine Schritte, so würde der Mann einen den Abhang hinaufführen, den einst der Namenlose selbst heraufgestiegen war um sich einen der mächtigen Foki zu nehmen, mit deren Hilfe der Bann der Barriere zu brechen ermöglicht werden sollte. In der Nähe des Standorts da der Fokus platziert war, gab es auch ein Räuberlager, geschützt von rauhen Holzplanken die stabil und doch laienhaft errichtet wirkten. Ein Turm zierte das vorgezogene Tor - das Lager war erweitert worden.
Fackelschein gab jenem einen Charakter der stark an einen Leuchtturm erinnerte, nur das dieser hier einen kriegerischen und nicht einen friedlichen Zweck hatte. Hier schritt der Mann hinein, grüßte die Wache auf dem Turm und wanderte durch den kleinen Engpaß, der schließlich in eine abgesicherte kleine Ebene führte, auf der sich die wenigen Bewohner des Lagers häuslich eingerichtet hatten. Müde zog es Angroth in sein Bett, denn auch er wohnte hier. Bald hatte er seine Hütte und kurz darauf seinen Schlafplatz gefunden, schlief auch alsbald erschöpft vom Training ein.



14.11.2003 17:20#397
Erzengel Schon bald hatte er den engen Pass hinter sich gelassen und irrte nun durch das gefrorene Ödland, dem der Herbst kaum anzumerken war. Hier wuchs ja eh nichts, also fiel auch kein Laub, die Bäume war sowie so schon tot und vertrocknet, zumindest jene die einzeln standen. Anders in den kleinen Wäldern, dort standen wenigstens noch hier und da Bäume mit wenigen bunten Blättern und dennoch relativ viel Laub. So beschloss Kain trotz der kriechenden Krabbeltiere den Weg durch die Wälder zu nehmen, den deprimierenden Anblick der toten Landschaft war das letzte, was er momentan gebrauchen konnte. Irgendwann hörte er ein krächzendes Grunzen, dann noch eins und schließlich drei dieser abartigen Geräuschquellen. Im doch teilweise recht hohen Laub waren dir rosa gefärbten Rücken kaum zu erkennen. Während der Ex-Baal das Hexenschwert zog, schaute er sich weiter um und entschied sich dann doch lieber für die Flucht, der Kamplatz war wegen der vielen Bäume eher ungeeignet für seine lange Klinge und dazu noch die kaum zu entdeckenden Molerats, war ein kurzer Sprint doch eine gute Alternative. Außerhalb des Waldes hätte er vielleicht wenigstens eine kleine Chance, statt gar keine, also rannte er weiter.
Doch der Wald wollte und wollte nicht enden, sodass der Einzelgänger erst nach Sonnenuntergang das Ende fand. Er war einem schwachen Licht in weiter Ferne gefolgt, das er irgendwie zwischen den Lücken entdeckt hatte. Schließlich hatte er die Feuerstätte fast erreicht und sah sich um, wohl ein Banditenlager oder so was. Vorsichtig näherte er sich dem Lager, wurde aber sogleich von einer Wache entdeckt und aufgefordert zu ihm zu kommen. Der Gildenlose dachte kurz nach, ging dann aber doch zur Wache, die ihn sofort fragte, was er hier mache und wie er hier hergekommen sei.



14.11.2003 19:02#398
Angroth Angroth hatte erneut den Tag mit dem Training seiner Reaktionen und der Geschwindigkeit der Fäuste verbracht, allerdings fehlte ihm ein echter Gegner um das vermeindlich gelernte auch in der Praxis zu testen. Bei Einbruch der Nacht war die Entscheidung gefallen, dass er sich außerhalb des Lagers im Tal nach einem geeigneten Gegner umsehen wollte, und so packte er seine Sachen zusammen, zog statt der schweren Söldnerrüstung nur ein paar Felle über die ihn genug zu wärmen vermochten.
Dann führten seine Schritte ihn durch den kleinen Engpass herauf zum Übungsplatz, vor dem auch schon der große Wachturm grüßte. Am Tor nun stand einer der Söldner, der eine Person ausfragte welche gerade das Lager zu betreten versucht haben musste. Zunächst dachte der hohe Söldner sich nichts dabei und wollte die beiden nicht stören, passierte sie - und stockte.Das Gesicht dort kannte er doch! Gehörte es nicht jenem Baal, der dem Schläfer so verräterisch gegenüberstand? Kain? Das Gesicht war das selbe, doch war er es wirklich?
Angroth wusste nicht wie er reagieren sollte, allerdings hatte er versprochen den Mann die Kunst des Einhandkampfes zu lehren, und wer ihn kannte wusste auch, er würde ein Versprechen halten. So kehrte er auf dem Absatz um, da er sich trotz seiner Gedanken schon ein Stück den Abhang hinabgewagt hatte. Wieder bei den beiden angekommen, grüßte er beide noch einmal und wandte sich dann an den Baal: "Seid ihr gekommen um mich zu finden? Oder wollt ihr nur das Tal unsicher machen?" bewusst hatte er dem anderen Söldner das Fragen abgenommen, für jenen war es nun Chefsache und er aus dem Schneider, sollte sich doch der höherrangige rumschlagen. Das Schicksal begrüßend trottete die Wache zurück an das kleine Feuer, an dem er wohl sein Essen briet. Jetzt endlich genoss Kain die volle Aufmerksamkeit des Kriegers.



14.11.2003 19:42#399
Erzengel Sieh an, sieh an, na wenn das nicht Schicksal war.
"Nun, ich war zufällig in der Gegend", meinte der Gildenlose sarkastisch und ohne jegliches Grinsen. Er konnte sich nicht freuen, noch nicht."Wie ich höre bist du auch aus der Bruderschaft raus? Schöne Rüstung übrigens... Ich bin auch kein Baal mehr... Meine beste Freundin ist gestorben, was ist deine Begründung?", fragte er weites gehend emotionslos, wobei er verschwieg, dass Shiva nicht nur seine beste, sondern auch einzige Freundin war."Wo ist eigentlich Sam? Ist sie nicht bei dir? Nichts für Ungut, nur ich dachte... du weißt schon, das ihr zusammen seid oder so." Schon komisch, hätte er doch so leicht die Maskerade aufrecht erhalten können, wäre vielleicht doch ganz witzig geworden, aber ihm war einfach nicht danach, nicht jetzt. Er musste einfach wieder zu Kräften kommen und stärker werden, wenn nicht durch Magie, dann durch das Schwert. Außerdem hatte Angroth es ihm ja versprochen und da jener Krieger im Gegensatz zu ihm für die Ehre kämpfte, oder es wenigstens den Anschein hatte, würde er wohl sein Versprechen halten, hoffte er zumindest.


14.11.2003 21:37#400
Angroth Angroth sah ein wenig verwundert zu Kain herüber, es war beinahe nicht derselbe den er im Pyramidental kennengelernt hatte. Misstrauisch sah er seinem Gegenüber in die Augen, atmete tief ein und wieder aus. Warum er, der er hoher Templer gewesen, den Sumpf verlassen hatte wollte der ehemalige Baal wissen. Unbehaglich stieg es in ihm auf, wie eine dunkle erstickende Wolke, und so schwieg der Krieger eine Weile während sei einander ansahen.
"Sam ist nicht bei mir, sie hat sich in die Stadt abgesetzt", war alles was er dann hervorbrachte, und Erinnerungen an sie schwemmten das Unbehagen fort, hüllten ihn ein in sanfte Gefühle, von denen er sich einfach mitreißen ließ. Erst als der Exilsumpfler merkte das der Exbaal langsam unruhig wurde ob der langen Schweigephasen erhob Angroth erneut das Wort, ungern geweckt aus seinen Gedankengängen: "Wenn du schonmal hier bist, möchtest du dein Versprechen eingelöst wissen? Oder beherrschst du mittlerweile den Schwertkampf?"


14.11.2003 21:53#401
Erzengel Was? Dann war diese... ja, so musste es sein...
"Oh, du und... Tut mir leid, das wusste ich ja nicht." Das merkwürdigste daran war, das er eben die Wahrheit gesagt hatte, er selbst hatte einen großen Verlust erlitten und seine Geliebte an den Gott zu verlieren, den man so sehr verachtet, ist zwar nicht... au jeden Fall auch ein harter Schlag, vielleicht tat es ihm deswegen aufrichtig leid.
"Ja, ich bin hier um dich zu bitten mich fertig auszubilden. Ohne Magie bin ich nicht stärker als ein... gewöhnlicher Mensch. Ich muss einfach stark werden... mein Schicksal erwartet mich..." Hatte er das jetzt wirklich gesagt? Komisch...Kain zog das Hexenschwert aus seiner Ruhestätte und hielt es mit der Klinge zum Boden Angroth hin.
"Was hältst du davon? Diese Klinge ist aus Belzusia, dem Land in dem das auserwählte Volk des Adanos lebt, sie wurde eigenes für mich in magischem Schmiedefeuer erschaffen. Ursprünglich war es ein Zweihänder und daher wohl etwas lang und schwer, aber ich hoffe es leistet mir gute Dienst... sofern du es nicht für untauglich erklärst."




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