Schon seit langem geistert die Befürchtung durch die Community, dass man Gothic 3 Mainstream tauglicher machen würde, damit es auch im Ausland mehr Anklang als die Vorgänger findet. Für viel Aufruhr sorgte diesem Zusammenhang ein englischsprachiges Interview mit dem Executive Producer Blaine Christine von Aspyr Media. Darin heißt es:
Was haben Sie und ihr Team getan um sicherzustellen, dass Gothic 3 ein großartiges Erlebnis für die Spieler in den Vereinigten Staaten wird?
Ein signifikanter Unterschied, den die Spieler in Gothic 3 sehen (und hören) werden, ist der Aufwand den wir aufgebracht haben um sicherzustellen, dass der Inhalt so weit wie möglich „amerikanisiert“ wird.
Mit „Amerikanisierung“ war hier ausschließlich die Stimmensynchronisation gemeint, damit man nicht schon beim ersten Hinhören das Gefühl hat „nur“ ein portiertes Spiel zu spielen. Dies ging aus dem weiteren Text des Interviews schon hervor und wurde nun noch einmal von Johann Ertl im Forum bestätigt.
Abgesehen davon hieß es zwischenzeitlich außerdem, dass an Amerika tatsächlich eine leicht veränderte von Gothic 3 geht, in der „einige Dinge vereinfacht werden“. Wie sich letzten Endes herausstellte war dies ein Missverständnis. Die amerikanische Version wird sich nur durch den schon eingebauten ersten Patch und kleinen Änderungen im Intro und den Credits von der europäischen Version unterscheiden. Änderungen bei Gameplay, Interface, Gegnerstärke oder ähnlichem wird es nicht geben. Dies wurde sowohl von Johann Ertl, als auch von Aspyr im Forum bestätigt.
Links zum Thema:
-
Inteview (engl.)
-
Johann Ertl zur Amerikanisierung
-
Johann Ertl zur modifizierten US-Version
-
Statement zu unterschiedlichen Versionen von Aspyr (engl.)
-
Statement zu unterschiedlichen Versionen von Johann Ertl + Diskussion